Ad-hoc | 11 August 1999 07:52
Ad hoc-Service: Drillisch AG
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Drillisch AG: Halbjahresbericht 1999
Der Drillisch Konzern hat im ersten Halbjahr 1999 Umsatzerlöse von 116,6 Mio. DM
und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 3,9 Mio. DM erzielt.
Bereinigt um Abschreibungen auf den Firmenwert (im wesentlichen Alphatel-
Gruppe) von 2,0 Mio. DM, um Anlaufverluste Festnetz von 3,0 Mio. DM sowie um
Anlaufverluste der Shop-Kette in Höhe von 1,4 Mio. DM beträgt das Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 10,3 Mio. DM und hat sich im Vergleich zum
Vorjahr mehr als verdoppelt. Das EBlTDA-Ergebnis konnte, ohne Berücksichtigung
der oben beschriebenen Effekte, von 6,2 Mio. DM auf 9,0 Mio. DM (mit
Berücksichtigung 13,4 Mio. DM) gesteigert werden. Insgesamt ist das 1. Halbjahr
durch “Investitionen” in die Zukunft geprägt.
Im Mobilfunkbereich (ohne Mobilfunkendgerätegroßhandel) stiegen die Umsätze im
ersten Halbjahr 1999 um 135,3 Prozent auf 91,3 Mio. DM. Der Anstieg ist auf die
Übernahme der Alphatel-Gruppe und auf das allgemeine Marktwachstum, an dem der
Drillisch Konzern überdurchschnittlich partizipiert hat, zurückzuführen.
Durch eine Reduzierung der margenschwachen internationalen Großhandelsumsätze
von Mobilfunkendgeräten auf 16,4 Mio. DM (Vorjahreszeitraum: 52,3 Mio. DM) haben
sich die Umsatzerlöse insgesamt um 17,5 Prozent erhöht.
Der Mobilfunkteilnehmerbestand belief sich zum 30.06.1999 auf 189 Tsd.
(30.06.1998: 52 Tsd.) Teilnehmer, wobei die Vertriebsleistung auf 63 Tsd.
Teilnehmer im ersten Halbjahr (Vorjahreszeitraum: 14 Tsd.) gesteigert werden
konnte. Damit hat sich die Vertriebsleistung im Vergleich zur entsprechenden
Vorjahresperiode mehr als vervierfacht. Die positive Entwicklung im ersten
Halbjahr 1999 belegt die Erwartungen für den Mobilfunkbereich der Drillisch AG.
Durch den Ausbau der Shop-Kette mit Verkaufsstellen in allen deutschen
Großstädten gehen wir davon aus, daß sich das Teilnehmerwachstum entsprechend
fortsetzen wird. Ziel des Konzerns ist es, möglichst schnell die Grenze von
500.000 Mobilfunkteilnehmern zu erreichen. Hierdurch soll eine Plattform
geschaffen werden, um in dem in wenigen Jahren startenden UMTS-Netz Synergien
nutzen zu können. Insgesamt hat die Shop-Kette im Juni 1999 mit ca. 25% zum
Teilnehmerwachstum beigetragen.
Am 22.04.1999 hat der Drillisch Konzern das eigene Festnetz mit einer Kapazität
von 800.000 Minuten pro Tag zunächst mit preselection und registriertem Call by
Call gestartet. Ab dem 1. Juli 1999 wird zudem offener Call by Call angeboten.
Im Herbst soll die Angebotspalette um Internet by Call erweitert werden. Nach
Lieferproblemen bei der Bereitstellung von Interconnectionkapazitäten bis Juli
1999 kündigte uns die Deutsche Telekom AG zügigere Abwicklungsprozesse an, so
daß wir davon ausgehen, die ab August bis Ende des Jahres geplanten
Kapazitätserhöhungen im Drillisch Festnetz realisieren zu können. Insgesamt
führte der Festnetzbereich im 2. Quartal 1999 zu Anlaufverlusten von 3,0 Mio.
DM, die durch den Aufbau und Ausbau begründet sind. Mit der Einführung des
offenen Call by Call und den entsprechenden Kapazitäten ist eine kontinuierliche
Steigerung der Minuten und Umsätze zu verzeichnen. Wir erwarten Ende des 3.
Quartals operativen Break-Even zu erreichen mit hieraus resultierenden Umsatz-
und Ergebnisbeiträgen. Am 8. August 1999 konnten erstmals 1 Mio.
Gesprächsminuten vermittelt werden.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Drillisch AG
Investor Relations
Dipl.-Volksw. Charlotte C. Heidrich
Horbeller Straße 31, D-50858 Köln
Tel.: 02234 / 92 04-0, Fax: -106
e-mail: bwirtz@drillisch.de
Internet: http://www.drillisch.de
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