![]() aap Implantate AGBerlinQuartalsmitteilung 1. Quartal 2017Ausgewählte Kennzahlen (ungeprüft)
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Umsatz der letzten vier Quartale Mit der Änderung des Wertpapierhandelsgesetzes und der Börsenordnung der Frankfurter
Wertpapierbörse ist für die aap Implantate AG die Verpflichtung zur Veröffentlichung
eines Quartalsfinanzberichts im ersten und dritten Quartal eines Geschäftsjahres entfallen.
Ab dem ersten Quartal 2017 stellt die aap Implantate AG die Berichterstattung für
das erste und dritte Quartal des Geschäftsjahres auf eine Quartalsmitteilung gemäß
§ 51a der Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse um. Diese beinhaltet weiterhin
alle relevanten Informationen. Hinweis: Bei den in dieser Quartalsmitteilung enthaltenen Zahlen handelt es sich um
ungeprüfte Werte. Bei den dargestellten Zahlenangaben können technische Rundungsdifferenzen
bestehen, die die Gesamtaussage nicht beeinträchtigen. GeschäftsverlaufVorwort des VorstandsSehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Mitarbeiter und Geschäftspartner, wir haben Gutes zu berichten über das erste Quartal 2017. Wir sind mit einem kräftigen
Umsatz- und EBITDA-Wachstum erfolgreich in das Geschäftsjahr 2017 gestartet und haben
unsere finanziellen Ziele für das erste Quartal 2017 erreicht. Erfreulich entwickelte
sich dabei insbesondere der Trauma-Umsatz: Hier verzeichneten wir im ersten Quartal
einen Anstieg um 30 %. Insgesamt wuchs der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum um 23
% und lag somit leicht oberhalb der Prognose. Auch das EBITDA erhöhte sich und erreichte
im ersten Quartal einen Wert am oberen Ende der Guidance. Darüber hinaus konnten wir auch im Hinblick auf weitere Zielsetzungen unserer Management
Agenda gute Fortschritte erzielen. Im Rahmen der angestrebten Fokussierung auf etablierte
Märkte konnten wir den auf Nordamerika und Europa gemeinsam entfallenden Umsatzanteil
erneut steigern. Gleichzeitig zeigte die Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten
einen positiven Trend zur Stabilisierung. Zusätzlich wollen wir unseren Marktzugang
auch durch Partnerschaften mit globalen Orthopädieunternehmen erweitern. Hier konnten
wir im April eine wichtige Vertriebsvereinbarung für unser LOQTEQ® Radiussystem mit
einem weltweit führenden US-amerikanischen Medizintechnikunternehmen vermelden. Die
Partnerschaft mit diesem Kunden wird die dynamische Entwicklung in Nordamerika zusätzlich
unterstützen und damit einen Beitrag zum weiteren geplanten Umsatzwachstum in diesem
strategischen Kernmarkt leisten. Das EBITDA im Geschäftsjahr 2017 wollen wir auf zwei Wegen verbessern: Zum einen wollen
wir die Bruttomarge durch Umsätze in margenstärkeren Märkten erhöhen und zum anderen
die Kosten reduzieren. In diesem Zusammenhang realisierten wir im ersten Quartal erste
positive Effekte bei der Steigerung der Bruttomarge vor allem durch den wachsenden
Umsatzanteil in etablierten Märkten. Gleichzeitig verzeichneten wir eine spürbare
Reduktion der Personal- und sonstigen Kosten. Hier profitieren wir nun unter anderem
von den im letzten Jahr umgesetzten Personalmaßnahmen. Im Hinblick auf die angestrebte Komplettierung des LOQTEQ® Portfolios lag der Fokus
in den ersten drei Monaten primär auf der Vorbereitung von Zulassungen für weitere
polyaxiale LOQTEQ® Systeme. Im Bereich Silberbeschichtungstechnologie stand insbesondere
die Abstimmung über den Umfang der klinischen Studie mit einer benannten Stelle und
der US-amerikanischen FDA im Vordergrund. Wir werden über die weitere Vorgehensweise
bei der klinischen Studie sowie den entsprechenden Zeitplan und die benötigten Ressourcen
in einer gesonderten Mitteilung berichten. Vor wenigen Tagen haben wir zudem bekannt gegeben, dass wir innerhalb der nächsten
Monate die Durchführung eines Aktienrückkaufs planen. Auf diesem Wege wollen wir,
wie angekündigt, unsere Aktionäre an einem Teil der Erlöse aus dem Verkauf der aap
Biomaterials GmbH beteiligen. Dabei haben wir uns mit dem Aktienrückkauf für eine
aktionärsfreundliche Maßnahme entschieden, die auch dem Charakter einer einmaligen
Sonderausschüttung am ehesten gerecht wird. Bei Zugrundelegung des derzeitigen Kursniveaus
der aap-Aktie ist beabsichtigt, bis zu 2,4 Millionen aap-Aktien für einen maximalen
Gesamtbetrag von bis zu 3,5 Mio. EUR von unseren Aktionären erwerben. Die weiteren
Details dazu werden wir in den kommenden Wochen bekannt geben. Für die nächsten Monate liegt noch eine spannende Zeit mit einigen Herausforderungen
vor uns, um die für 2017 gesetzten Ziele zu erreichen. Nicht zuletzt freuen wir uns
darauf, möglichst viele unserer Aktionäre auf unserer Hauptversammlung am 16. Juni
2017 in Berlin begrüßen zu dürfen.
Wesentliche EreignisseInnerhalb des ersten Quartals 2017 gab es keine Ereignisse mit einer wesentlichen
Auswirkung auf die Ertrags-, Vermögens- oder Finanzlage der aap Implantate AG. Wesentliche EntwicklungsaktivitätenIm Bereich LOQTEQ® konzentrierte sich aap im Rahmen ihrer Entwicklungsaktivitäten
im ersten Quartal 2017 primär auf die weitere Komplettierung des Portfolios. Dabei
lag der Fokus auf der Vorbereitung der Zulassungen für weitere polyaxiale LOQTEQ®
Systeme. Mit polyaxialen Implantaten können winkelstabile Schrauben in verschiedenen
Winkeln gesetzt und Frakturen somit flexibel behandelt werden. Ein Beispiel ist das
polyaxiale LOQTEQ® VA Fuß- und Sprunggelenkssystem, bei dem im Berichtszeitraum alle
zulassungsrelevanten Validierungen abgeschlossen werden konnten. Im Bereich Silberbeschichtungstechnologie hatte aap im Februar bekannt gegeben, dass
die Durchführung einer klinischen Studie notwendige Bedingung für die Erteilung der
angestrebten CE- und FDA-Zulassung sein wird. Folglich lag der Fokus im ersten Quartal
2017 in erster Linie auf der Abstimmung über den Umfang der klinischen Studie mit
einer benannten Stelle und der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA).
aap wird über die Vorgehensweise bei der klinischen Studie sowie den entsprechenden
Zeitplan und die benötigten Ressourcen in einer gesonderten Mitteilung berichten. Im Bereich der Magnesiumtechnologie konzentrierte sich aap im ersten Quartal 2017
primär auf die technologische Weiterentwicklung der resorbierbaren Implantate. ErtragslageUmsatz- und Margenentwicklung sowie Gesamtleistungaap ist als Pure Player im Bereich Trauma mit einem deutlichen Umsatzwachstum erfolgreich
in das Geschäftsjahr 2017 gestartet. Der Trauma-Umsatz erhöhte sich in den ersten
drei Monaten des laufenden Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um
30 % auf 2,9 Mio. EUR (Q1/2016: 2,2 Mio. EUR). Insgesamt steigerte aap den Gesamtumsatz
im ersten Quartal 2017 im Vergleich zu den ersten drei Monaten des letzten Jahres
um 23 % auf 3,1 Mio. EUR (Q1/2016: 2,5 Mio. EUR). Damit realisierte die Gesellschaft
einen Wert leicht oberhalb der im Februar abgegebenen Prognose von 1,8 Mio. EUR bis
2,8 Mio. EUR. Insgesamt zeigt sich, dass sich die dynamische Entwicklung in Nordamerika
und Europa im ersten Quartal 2017 fortgesetzt hat. Dies spiegelt gleichzeitig die
Fortschritte im Rahmen der angestrebten Vertriebsfokussierung auf etablierte Märkte
wie Nordamerika, die DACH-Region und weitere europäische Länder wider. Daneben zeigt
die Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten einen positiven Trend zur Stabilisierung. Die Gesamtleistung hat sich bei gestiegenen Umsatzerlösen um 0,8 Mio. EUR auf 2,9
Mio. EUR (-21 %) im ersten Quartal 2017 vermindert. Grund hierfür ist zum einen der
Bestandsabbau an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und zum anderem ein im Vergleich
zur Vorjahresperiode geringerer Umfang an aktivierten Eigenleistungen. Die Entwicklung
im Bereich des Vorratsvermögens ist sehr begrüßenswert, da aap den Umsatz im ersten
Quartal 2017 teilweise aus vorhandenen Beständen realisieren konnte. Die Materialaufwendungen sanken signifikant von 1,5 Mio. EUR im ersten Quartal 2016
auf 0,6 Mio. EUR im Berichtszeitraum. Gleiches ergibt sich für die Materialaufwandsquote
(bezogen auf Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen), die sich ebenfalls stark auf
24 % (Q1/2016: 46 %) verminderte. Hintergrund dieser Entwicklung ist zum einen, dass
im Vergleich zur Vorjahresperiode keine Leiharbeitnehmer mehr beschäftigt wurden und
zum anderen eine signifikante Reduktion an bezogenen Dienstleistungen von Dritten.
Dies zeigt weitere Erfolge unseres bereits in weiten Teilen umgesetzten Maßnahmenplans,
der unter anderem das Ziel verfolgt, die Herstellungskosten nachhaltig zu senken.
Dabei ist die Reduzierung des Fremdleistungsanteils hin zu einem höheren Eigenfertigungsgrad
ein integraler Bestandteil um eine Margenverbesserung zu erreichen. In diesem Zusammenhang
konnten im ersten Quartal 2017 weitere Fortschritte verzeichnet werden: So verbesserte
sich der Fremdleistungsanteil im Materialaufwand gegenüber dem ersten Quartal 2016
auf 4 % (Q1 /2016: 24%). Ausgehend von den vorgenannten Entwicklungen und durch die
realisierten Umsatzzuwächse in margenstärkeren Märkten erhöhte sich die Bruttomarge
(bezogen auf Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und Materialaufwendungen) von 54
% auf 76 %. Kostenstruktur und ErgebnisDie rückläufigen Personalaufwendungen spiegeln die im zweiten Halbjahr 2016 umgesetzten
Personalmaßnahmen wider, die im Rahmen der Angleichung des Kostenniveaus an die zukünftig
erwarteten Umsatzströme und die verminderte Unternehmensgröße vollzogen wurden. Der
Personalaufwand sank infolgedessen von 2,3 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres
auf 1,9 Mio. EUR im ersten Quartal 2017, während sich die Personalkostenquote (bezogen
auf die Gesamtleistung) von 62 % auf 66 % erhöhte. Zum Stichtag 31.03.2017 waren insgesamt 145 Mitarbeiter bei der aap beschäftigt (31.12.2016:
155 Mitarbeiter). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben im ersten Quartal 2017 nahezu unverändert
bei 2,2 Mio. EUR (Q1/2016: 2,1 Mio. EUR). Dabei stiegen die umsatzabhängigen Kosten
der Warenabgabe (Ausgangsfrachten, Verpackungsmaterial und Verkaufsprovisionen) korrelierend
zur dynamischen Umsatzentwicklung in allen Regionen an, während die übrigen Kostenpositionen
einen rückläufigen Trend aufwiesen. Insgesamt erhöhte sich die Quote der sonstigen
betrieblichen Aufwendungen (bezogen auf die Gesamtleistung) gegenüber dem Vorjahr
von 57 % auf 74 % im ersten Quartal 2017. Ausgehend vom realisierten Umsatzwachstum mit gestiegener Bruttomarge bei gleichzeitig
gesunkenen Gesamtkosten realisierte aap damit im ersten Quartal 2017 ein stark verbessertes
EBITDA in Höhe von -1,7 Mio. EUR (Q1/2016: -2,2 Mio. EUR). Da in beiden Geschäftsjahren
Einmaleffekte enthalten sind, ist ein Vergleich auf Basis des Recurring EBITDA (EBITDA
ohne Einmaleffekte) sinnvoll:
Ausgehend von den vorgenannten Entwicklungen beträgt das um Einmaleffekte bereinigte
- Recurring EBITDA - für das erste Quartal 2017 -1,2 Mio. EUR (Q1/2016: -2,0 Mio.
EUR) und spiegelt die angestrebte Entwicklung wider: Fokus auf etablierte Märkte mit
höheren Ergebnismargen bei gleichzeitig diszipliniertem Kostenmanagement zur Verbesserung
der operativen Performance. Diese Handlungsfelder sind im Geschäftsjahr 2017 von zentraler
Bedeutung für das Management. Das EBIT lag im ersten Quartal 2017 bei -2,2 Mio. EUR (Q1/2016: -2,7 Mio. EUR). Insgesamt realisierte aap damit im ersten Quartal 2017 ein Periodenergebnis nach Steuern
von -2,2 Mio. EUR (Q1/2016: -2,7 Mio. EUR). VermögenslageDas Bilanzbild der aap hat sich zum Ende des ersten Quartals 2017 gegenüber dem 31.12.2016
nur unwesentlich geändert. So sank die Bilanzsumme von 63,9 Mio. EUR zum Jahresende
des Geschäftsjahres 2016 um 4 % auf 61,5 Mio. EUR zum 31.03.2017. Der Rückgang der langfristigen Vermögenswerte zum 31.03.2017 um 0,2 Mio. EUR gegenüber
dem Ende des Geschäftsjahres 2016 resultiert im Wesentlichen aus im Verhältnis zu
den planmäßigen Abschreibungen geringeren Zugängen aus Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen sowie freigewordenen Barunterlegungen für an Dritte
verpfändete Guthaben bei Kreditinstituten zur Sicherung von Finanzverbindlichkeiten,
die in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen werden. Der Anteil der
immateriellen Vermögenswerte an der Bilanzsumme beträgt 18 % und ist damit im Vergleich
zum Jahresende 2016 leicht gestiegen (31.12.2016: 17 %). Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken von 41,8 Mio. EUR zum 31.12.2016 auf 39,7
Mio. EUR zum Bilanzstichtag des Berichtszeitraums und wurden vor allem durch den Abbau
an Vorräten, die Verminderung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte sowie den
Rückgang an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten beeinflusst. Erfreulich
ist neben der Minderung von gebundenem Kapital in den Vorräten auch die Entwicklung
der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die zum 31.03.2017 bei gestiegen Umsatzerlösen
nahezu unverändert 3,0 Mio. EUR betragen. Die Veränderung in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten um 0,4 Mio. EUR auf
3,3 Mio. EUR im Vergleich zum 31.12.2016 resultiert im Wesentlichen aus im ersten
Quartal freigewordenen Barunterlegungen für an Dritte verpfändete Guthaben bei Kreditinstituten
zur Sicherung von Finanzverbindlichkeiten. Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten verringerte sich im
ersten Quartal 2017 und betrug zum Bilanzstichtag 22,7 Mio. EUR (31.12.2016: 23,8
Mio. EUR). Zusammen mit den unter den kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen
Vermögenswerten gebundenen Liquiditätsbeständen beträgt der Cash-Bestand zum 31.03.2017
27,4 Mio. EUR (31.12.2016: 28,9 Mio. EUR). Bedingt durch das Periodenergebnis nach Steuern von -2,2 Mio. EUR ist das Eigenkapital
zum 31.03.2017 auf 52,6 Mio. EUR (31.12.2016: 54,8 Mio. EUR) gesunken. Bei einer Bilanzsumme
von 61,5 Mio. EUR zum 31.03.2017 (31.12.2016: 63,9 Mio. EUR) liegt die Eigenkapitalquote
nahezu unverändert hoch bei 86 % (31.12.2016: 86 %). Die Finanzverbindlichkeiten sanken nach Zahlung der planmäßigen Tilgungsleistungen
in Höhe von 0,3 Mio. EUR von 1,3 Mio. EUR zum Jahresende 2016 auf 1,0 Mio. EUR zum
31.03.2017. Ebenfalls reduzierten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
zum 31.03.2017 von 2,5 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR während sich die sonstigen finanziellen
Verbindlichkeiten um 0,3 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR erhöhten. FinanzlageAusgehend von einem Periodenergebnis nach Steuern von -2,2 Mio. EUR erhöhte sich der
operative Cash-Flow der aap-Gruppe im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr auf
-1,2 Mio. EUR (Q1/2016: -2,7 Mio. EUR). Die wesentlichen Veränderungen im Jahresvergleich
lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit erhöhte sich im ersten Quartal 2017 auf
0,2 Mio. EUR (Q1/2016: -1,0 Mio. EUR). Dabei standen limitierten Investitionen in
Entwicklungsprojekte (0,3 Mio. EUR) und Sachanlagen (0,1 Mio. EUR) Zuflüsse aus Investitionszulagen
in Höhe von 0,5 Mio. EUR gegenüber. Die wesentlichen Effekte im Bereich der Finanzierungstätigkeit lassen sich wie folgt
zusammenfassen:
Damit ergibt sich für das erste Quartal 2017 ein Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit
von insgesamt 0,1 Mio. EUR (Q1/2016: Mittelzufluss von 0,9 Mio. EUR). Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten verringerte sich zum
Bilanzstichtag 31.03.2017 infolgedessen auf 22,7 Mio. EUR (31.12.2016: 23,8 Mio. EUR).
Daneben werden 4,7 Mio. EUR an Guthaben bei Kreditinstituten unter den sonstigen finanziellen
Vermögenswerten ausgewiesen, da diese im Rahmen der Sicherung von Finanzverbindlichkeiten
an die finanzierende Bank verpfändet bzw. als Sicherheiten für an Dritte gewährte
Bankgarantien hinterlegt wurden. aap verfügte damit zum Bilanzstichtag des Berichtszeitraums über einen Cash-Bestand
(Summe aus frei verfügbaren Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie den
unter den kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten gebundenen
Liquiditätsbeständen) in Höhe von 27,4 Mio. EUR (31.12.2016: 28,9 Mio. EUR). Das Nettoguthaben (Summe aller Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich
sämtlicher zinstragender Verbindlichkeiten) lag am 31.03.2017 bei 22,0 Mio. EUR (31.12.2016:
23,0 Mio. EUR). Risiko- und ChancenberichtDie Risiko- und Chancensituation hat sich für die aap Implantate AG seit dem Jahresende
2016 nicht wesentlich verändert. Bestandsgefährdende Risiken liegen auch weiterhin
nicht vor. Alle bestehenden Risiken und Chancen sowie die Struktur und der Aufbau
des Risiko- und Chancenmanagements sind im Konsolidierten Jahresfinanzbericht 2016
umfassend dargestellt. PrognoseberichtFür das zweite Quartal 2017 erwartet aap einen Umsatz im Bereich zwischen 1,8 Mio.
EUR und 2,7 Mio. EUR sowie ein EBITDA von -1,7 Mio. EUR bis -1,3 Mio. EUR. Bei der
vorstehenden Umsatzprognose ist mit Blick auf den Vorjahresvergleich (Gesamtumsatz
Q2/2016 berichtet mit 3,4 Mio. EUR) zu beachten, dass der Vorstand im Rahmen der Aufstellung
des Jahresabschlusses 2016 als vorbeugende Maßnahme die Rückabwicklung eines im zweiten
Quartal fakturierten Initialumsatzes mit einem Distributionspartner beschlossen hatte.
Hintergrund war die nicht fristgerechte Zahlung des vertraglich geschuldeten Kaufpreises.
Bei Herausrechnung dieses Effekts ergibt sich für das zweite Quartal 2016 ein vergleichbarer
Trauma-Umsatz von 2,3 Mio. EUR bzw. für den Gesamtumsatz (inkl. aufgegebener Aktivitäten)
ein Wert von 2,7 Mio. EUR. Sonstige EreignisseAm 8. Mai 2017 hat die aap Implantate AG im Rahmen einer Insiderinformation gemäß
Artikel 17 MAR bekannt gegeben, dass Vorstand und Aufsichtsrat die Durchführung eines
Aktienrückkaufs innerhalb der nächsten Monate beschlossen haben. Auf diesem Wege soll
die angekündigte teilweise Auskehr der Erlöse aus dem im letzten Jahr erfolgten Verkauf
der Tochtergesellschaft aap Biomaterials GmbH an die Aktionäre umgesetzt werden. Bei
Zugrundelegung des Kursniveaus der aap-Aktie vom 8. Mai 2017 beabsichtigt die Gesellschaft,
im Rahmen des Aktienrückkaufs bis zu 2,4 Millionen Aktien der aap von den Aktionären
zu einem maximalen Gesamterwerbspreis (einschließlich Nebenkosten) von bis zu EUR
3,5 Millionen zu erwerben. Bei Veränderung der Marktumstände oder der Kursentwicklung
behält sich der Vorstand vor, die Bedingungen des beabsichtigten Aktienrückkaufs anzupassen
oder hiervon Abstand zu nehmen. Die weiteren Einzelheiten des Aktienrückkaufs, einschließlich
des Erwerbspreises, werden vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats innerhalb
der nächsten Wochen festgelegt und veröffentlicht werden. Ausgewählte FinanzinformationenKonzernbilanz (ungeprüft)AKTIVA
PASSIVA
Konzerngesamtergebnisrechnung (ungeprüft)GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Konzernkapitalflussrechnung (ungeprüft)
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung (ungeprüft)
Unternehmenskalender2017• 16. Juni 2017 Ordentliche Hauptversammlung Berlin • 14. August 2017 Konzern-Zwischenbericht 2. Quartal 2017 • 14. November 2017 Quartalsmitteilung 3. Quartal 2017 • 27. - 29. November 2017 Deutsches Eigenkapitalforum 2017 (Analystenkonferenz) Frankfurt am Main Zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenDieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen,
Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender
Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien
der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene
bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu
führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die
Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen.
Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten
beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem
sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten
zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen
anzupassen. ©aap Implantate AGLorenzweg 5 • 12099 Berlin • Germany Tel. +49 30 75019-133 Fax +49 30 75019-290 ir@aap.de www.aap.de Änderungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Layout, Satz: deSIGN graphic - Wolfram Passlack aap Implantate AGLorenzweg 5 • 12099 Berlin • Germany Fon +49 30 75019-133 Fax +49 30 75019-290 ir@aap.de • www.aap.de |
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