![]() aap Implantate AGBerlinQuartalsmitteilung 3. Quartal 2017LOCKING COMPRESSION TECHNOLOGY ANTIBACTERIAL SILVER COATING TECHNOLOGY RESORBARBLE MAGNESIUM TECHNOLOGY Ausgewählte Kennzahlen (ungeprüft)
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Umsatz der letzten vier Quartale Mit der Änderung des Wertpapierhandelsgesetzes und der Börsenordnung der Frankfurter
Wertpapierbörse ist für die aap Implantate AG die Verpflichtung zur Veröffentlichung
eines Quartalsfinanzberichts im ersten und dritten Quartal eines Geschäftsjahres entfallen.
Seit dem ersten Quartal 2017 hat die aap Implantate AG die Berichterstattung für das
erste und dritte Quartal des Geschäftsjahres auf eine Quartalsmitteilung gemäß § 51a
der Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse umgestellt. Diese beinhaltet
weiterhin alle relevanten Informationen. Hinweis: Bei den in dieser Quartalsmitteilung enthaltenen Zahlen handelt es sich um
ungeprüfte Werte. Bei den dargestellten Zahlenangaben können technische Rundungsdifferenzen
bestehen, die die Gesamtaussage nicht beeinträchtigen. Produktbild Titel: Die innovativen Plattformtechnologien von aap GeschäftsverlaufVorwort des Vorstands
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Mitarbeiter und Geschäftspartner, das Wesentliche gleich zu Beginn: wir konnten unsere finanziellen Ziele auch im dritten
Quartal 2017 erreichen. Sowohl der Umsatz als auch das EBITDA lagen im Berichtszeitraum
im Rahmen unserer Guidance, so dass wir im Hinblick auf unsere Zielsetzungen für das
Gesamtjahr auf einem guten Weg sind. Insbesondere freuen wir uns über die Entwicklung des Trauma-Umsatzes: Hier konnten
wir sowohl im dritten Quartal (+11 %) als auch im Neunmonatszeitraum (+13 %) zweistellige
Wachstumsraten verzeichnen. Eine wesentliche strategische Weichenstellung des letzten
Jahres bestand in der Fokussierung auf etablierte Märkte wie Nordamerika und die DACH-Region.
In beiden Märkten konnten wir sowohl im dritten Quartal als auch im bisherigen Jahresverlauf
gute Fortschritte erzielen. Besonders erfreulich gestaltet sich nach wie vor die Entwicklung
in Nordamerika, wo wir den Umsatz im dritten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum
des Vorjahres um 14 % steigern konnten. Auf Neunmonatsbasis realisierten wir sogar
ein Wachstum von 23 %. Auch in der DACH-Region erzielten wir mit einem Umsatzzuwachs
von 8 % im Neunmonatszeitraum ein gutes Ergebnis. Des Weiteren wollen wir im Geschäftsjahr 2017 das EBITDA verbessern. In diesem Zusammenhang
ist es uns auch im dritten Quartal gelungen, die Bruttomarge gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreszeitraum zu verbessern. Dies ist insbesondere Folge des gestiegenen Umsatzanteils
in etablierten Märkten und des Trauma-Umsatzwachstums. Kostenseitig profitieren wir
weiterhin von den in 2016 umgesetzten Personalmaßnahmen. In der Konsequenz haben sich
die Personalkosten sowohl im dritten Quartal als auch im Neunmonatszeitraum gegenüber
dem Vorjahr reduziert. Insgesamt konnten wir das EBITDA somit in beiden Betrachtungszeiträumen
verbessern. Weiterhin erfreulich gestaltet sich auch die Entwicklung unseres Working Capital.
Neben dem Abbau an Vorräten konnten wir ebenfalls den Forderungsbestand reduzieren
und damit einhergehend das durchschnittliche Kundenziel (gemessen an der Kennzahl
DSO) um über 10 % auf 89 Tage gegenüber dem Ende des letzten Geschäftsjahres verringern. Mit Blick auf die weitere Komplettierung unseres LOQTEQ® Portfolios haben wir im dritten Quartal die relevanten Entwicklungsaktivitäten für das aap-Fußsystem und weitere polyaxiale LOQTEQ® Systeme abgeschlossen. Nächster Schritt ist die Zulassung durch die benannte Behörde gefolgt von der anschließenden Markteinführung der entsprechenden Produkte. Im Bereich Silberbeschichtungstechnologie lag der Fokus im Berichtszeitraum auf der Vorbereitung der klinischen Studie für die angestrebte CE- und FDA-Zulassung. Ein weiterer Schwerpunkt lag im dritten Quartal auf intensiven Vorbereitungsarbeiten
für das CE-Rezertifizierungsaudit, das zum Beginn des vierten Quartals von einer Benannten
Stelle durchgeführt wurde. Hier wurden nicht nur auf der Ebene des Qualitätsmanagements,
sondern auch in vielen anderen Bereichen umfassende Kapazitäten gebunden. Dabei galt
es insbesondere verschiedene Qualitätsmanagement-, Produktions- und Entwicklungsprozesse
an gestiegene regulatorische Anforderungen anzupassen. In diesem Zusammenhang haben
wir von unserem Qualitätsmanagement-Programm "Quality First" profitiert, das wir zu
Beginn des Jahres auch vor dem Hintergrund des veränderten regulatorischen Umfelds
initiiert haben. Mit Blick auf den verbleibenden Teil des Jahres sind wir zuversichtlich, dass wir
unsere finanziellen Ziele für das Geschäftsjahr 2017 erreichen werden.
Wesentliche EreignisseDie aap Implantate AG hat im dritten Quartal 2017 ein freiwilliges öffentliches Aktienrückkaufangebot
durchgeführt. Der Vorstand hatte mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, bis
zu 2,25 Millionen auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft im Rahmen
eines freiwilligen öffentlichen Aktienrückkaufangebots gegen Zahlung einer Geldleistung
in Höhe von 1,52 Euro je Stückaktie und insgesamt zu einem maximalen Gesamterwerbspreis
(einschließlich Nebenkosten) von bis zu 3,5 Mio. EUR zu erwerben. Am 12. Juli 2017 veröffentlichte die aap Implantate AG das Ergebnis des Aktienrückkaufs
in einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR. Der Gesellschaft wurden im Rahmen
der Angebotsfrist des freiwilligen öffentlichen Aktienrückkaufangebots vom 20. Juni
2017, 0.00 Uhr (MESZ) bis zum 10. Juli 2017, 24.00 Uhr (MESZ) insgesamt 3.906.681
auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft zum Rückkauf angeboten. Damit
war das Aktienrückkaufangebot der aap Implantate AG überzeichnet und die Annahmeerklärungen
der Aktionäre wurden verhältnismäßig berücksichtigt. Schließlich hat die aap Implantate AG am 19. Juli 2017 im Rahmen einer Insiderinformation
gemäß Artikel 17 MAR den Beschluss des Vorstands mit Zustimmung des Aufsichtsrats
bekannt gegeben, die im Rahmen des freiwilligen öffentlichen Aktienrückkaufangebots
der aap Implantate AG erworbenen 2.249.746 Stückaktien einzuziehen und das Grundkapital
der Gesellschaft um den korrespondierenden Betrag von 2.249.746,00 EUR herabzusetzen.
Damit betrug das Grundkapital der aap Implantate AG nach der Kapitalherabsetzung 28.582.410,00
EUR und war in 28.582.410 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stammaktien (Stückaktien)
im anteiligen Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 je Stückaktie eingeteilt. In der
Folge kam es sowohl im Juli (10.000 Aktien) als auch im September (52.000 Aktien)
zur Ausgabe von Bezugsaktien der aap Implantate AG im Rahmen der Ausübung von Aktienoptionen
aus den laufenden Aktienoptionsprogrammen der Gesellschaft, so dass die Gesamtzahl
der Stimmrechte zum 30. September 2017 bei 28.644.410 lag. Damit betrug das Grundkapital
am Stichtag des dritten Quartals 28.644.410,00 EUR. Wesentliche EntwicklungsaktivitätenIm Bereich LOQTEQ® wurden die Entwicklungsaktivitäten im Zusammenhang mit dem aap-Fußsystem und weiteren polyaxialen LOQTEQ® Systemen im dritten Quartal 2017 erfolgreich abgeschlossen. Im nächsten Schritt erfolgt nun die Zulassung und anschließend die Markteinführung der entsprechenden Produkte. Im Bereich Silberbeschichtungstechnologie lag der Fokus im dritten Quartal 2017 auf
der Vorbereitung der klinischen Studie für die angestrebte CE- und FDA-Zulassung. Im Bereich Magnesiumtechnologie fokussierte sich aap im dritten Quartal 2017 primär
auf die weitere technologische Entwicklung der resorbierbaren Implantate. Ein weiterer Schwerpunkt lag im Berichtszeitraum auf den umfangreichen Vorbereitungen
eines Rezertifizierungsaudits durch eine Benannte Stelle, das zum Beginn des vierten
Quartals durchgeführt wurde. Hierbei galt es insbesondere zentrale Entwicklungsprozesse
an gestiegene regulatorische Anforderungen zu adaptieren. ErtragslageVorbemerkungAusgehend von den berichteten Umsatzzahlen von 8,8 Mio. EUR in den ersten neun Monaten
2016 ist zu beachten, dass der Vorstand im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses
2016 als vorbeugende Maßnahme die Rückabwicklung eines im zweiten Quartal 2016 fakturierten
Initialumsatzes mit einem Distributionspartner beschlossen hatte. Hintergrund war
die nicht fristgerechte Zahlung des vertraglich geschuldeten Kaufpreises. Bei Herausrechnung
dieses Effekts ergibt sich für den Neunmonatszeitraum 2016 ein vergleichbarer Gesamtumsatz
von 8,1 Mio. EUR. Dementsprechend beträgt der vergleichbare Trauma-Umsatz in den ersten
neun Monaten 2016 6,9 Mio. EUR. Umsatz- und Margenentwicklung sowie Gesamtleistungaap realisierte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von
2,6 Mio. EUR (Q3/2016: 2,9 Mio. EUR) und damit einen Wert innerhalb der im August
abgegebenen Prognose von 1,8 Mio. EUR bis 3,0 Mio. EUR. In den ersten neun Monaten
2017 lag der Umsatz bei 8,0 Mio. EUR und somit in etwa auf dem Niveau des entsprechenden
Vorjahreszeitraums (9M/2016 vergleichbar: 8,1 Mio. EUR). Dabei ist insbesondere zu
beachten, dass der Rückgang im dritten Quartal und den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres
vor dem Hintergrund der im Vorjahr umgesetzten Desinvestitionen (aap Joints GmbH und
aap Biomaterials GmbH) und des damit einhergehenden fast vollständigen Wegfalls der
mit diesen Unternehmen realisierten Umsatzerlöse zu werten ist. Zum Vergleich: aap
erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 einen Umsatz aus dem
Produktgeschäft mit der aap Joints GmbH sowie aus Vertriebsdienstleistungen für das
veräußerte ehemalige Tochterunternehmen aap Biomaterials GmbH in Höhe von insgesamt
rund 1,2 Mio. EUR (9M/2017: 0,2 Mio. EUR), während der Umsatz im dritten Quartal 2016
0,5 Mio. EUR (Q3/2017: 0,0 Mio. EUR) betrug. Erfreulich ist die Trauma-Umsatzentwicklung im dritten Quartal und in den ersten neun
Monaten 2017: Hier verzeichnete die Gesellschaft zweistellige Wachstumsraten mit einem
Anstieg von 11 % auf 2,6 Mio. EUR (Q3/2016: 2,3 Mio. EUR) im Quartalsvergleich und
von 13 % auf 7,8 Mio. EUR (9M/2016 vergleichbar: 6,9 Mio. EUR) bei der Gegenüberstellung
der beiden Neunmonatszeiträume. Wachstumstreiber waren dabei insbesondere die strategisch
wichtigen Kernmärkte Nordamerika und die DACHRegion, die im dritten Quartal 2017 um
14 % beziehungsweise 3 % gewachsen sind, während im Neunmonatszeitraum sogar Wachstumsraten
von 23 % und 8 % realisiert wurden. Die Gesamtleistung hat sich bei gesunkenen Umsatzerlösen um 0,6 Mio. EUR auf 2,7 Mio.
EUR (-18 %) im dritten Quartal 2017 und um 1,8 Mio. EUR auf 8,6 Mio. EUR (-17 %) in
den ersten neun Monaten 2017 reduziert. Grund ist neben dem verminderten Umsatzvolumen
zum einen der Bestandsabbau an fertigen und unfertigen Erzeugnissen im Quartals- und
Neunmonatszeitraum 2017 und zum anderem ein im Vergleich zur Vorjahresperiode geringerer
Umfang an aktivierten Eigen- und Entwicklungsleistungen. Die Entwicklung im Bereich
des Vorratsvermögens ist sehr begrüßenswert, da aap den Umsatz im dritten Quartal
und in den ersten neun Monaten 2017 teilweise aus vorhandenen Beständen realisieren
konnte. Die Materialaufwendungen sanken signifikant von 1,0 Mio. EUR im dritten Quartal 2016
auf 0,3 Mio. EUR im Berichtszeitraum beziehungsweise von 3,3 Mio. EUR auf 1,4 Mio.
EUR im Neunmonatszeitraum. Gleiches ergibt sich für die Materialaufwandsquote (bezogen
auf Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen), die sich ebenfalls stark auf 13 % (Q3/2016:
32 %) im dritten Quartal 2017 beziehungsweise auf 18 % (9M/2016: 35 %) in den ersten
neun Monaten 2017 verminderte. Hintergrund dieser Entwicklung ist zum einen, dass
im Vergleich zum Vorjahr keine Leiharbeitnehmer mehr beschäftigt wurden und zum anderen
eine signifikante Reduktion an bezogenen Dienstleistungen von Dritten erfolgte. Damit
einhergehend verbesserte sich der Fremdleistungsanteil im Materialaufwand im dritten
Quartal auf 4 % und im Neunmonatszeitraum 2017 auf 5% (Q3/2016: 12 % und 9M/2016:
18 %). Ausgehend von den vorgenannten Entwicklungen und durch den gestiegenen Umsatzanteil
in etablierten und margenstärkeren Märkten, aber auch durch ein diszipliniertes Management
des Vorratsvermögens, erhöhte sich die Bruttomarge (bezogen auf Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen
und Materialaufwendungen) von 68 % auf 87 % im dritten Quartal 2017 und von 65 % auf
82 % in den ersten neun Monaten 2017. Kostenstruktur und ErgebnisDie rückläufigen Personalaufwendungen spiegeln die zum Ende des ersten Halbjahres
2016 umgesetzten Personalmaßnahmen wider, die im Rahmen der Angleichung des Kostenniveaus
an die zukünftig erwarteten Umsatzströme und die verminderte Unternehmensgröße vollzogen
wurden. Der Personalaufwand sank infolgedessen von 6,6 Mio. EUR auf 5,8 Mio. EUR im
Neunmonatsvergleich und blieb im Quartalsvergleich nahezu unverändert bei 1,9 Mio.
EUR. Hierbei ist zu erwähnen, dass in den Personalaufwendungen des dritten Quartals
2016 0,1 Mio. EUR an kostenmindernden Auflösungen aus Aktienoptionen infolge des Personalabbaus
enthalten sind. Die Personalkostenquote (bezogen auf die Gesamtleistung) stieg infolge
der gesunkenen Gesamtleistung im dritten Quartal und im Neunmonatszeitraum von 59
% auf 69 % beziehungsweise von 64 % auf 68 %. Zum Stichtag 30.09.2017 waren insgesamt 144 Mitarbeiter bei der aap beschäftigt (31.12.2016:
155 Mitarbeiter). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Quartalsvergleich leicht von 2,3
Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR während in den ersten neun Monaten 2017 ein Anstieg auf
6,8 Mio. EUR (9M/2016: 6,2 Mio. EUR) zu verzeichnen war. Dabei stiegen die umsatzabhängigen
Kosten der Warenabgabe (Ausgangsfrachten, Verpackungsmaterial und Verkaufsprovisionen)
korrelierend zur dynamischen Umsatzentwicklung vor allem in Nordamerika an, während
das dritte Quartal zusätzlich mit Einmaleffekten in Höhe von 0,3 Mio. EUR belastet
wurde. Diese bestanden aus erhöhten Beratungsaufwendungen im Zusammenhang mit dem
zu Beginn des Jahres initiierten umfangreichen Programm zur Verbesserung des gesamten
Qualitätsmanagementsystems (Projekt "Quality First"), dem im Juni und Juli durchgeführten
Aktienrückkaufangebot sowie der Evaluierung verschiedener strategischer Alternativen
zur Wertsteigerung unseres Unternehmens. Dagegen wiesen die übrigen Kostenpositionen
einen rückläufigen Trend auf. Insgesamt erhöhte sich die Quote der sonstigen betrieblichen
Aufwendungen (bezogen auf die Gesamtleistung) gegenüber dem Vorjahr von 69 % auf 82
% im dritten Quartal 2017 und von 60 % auf 80 % in den ersten neun Monaten 2017. Ausgehend von den beschriebenen Entwicklungen realisierte aap damit im dritten Quartal
2017 ein EBITDA in Höhe von -1,6 Mio. EUR (Q3/2016: -1,8 Mio. EUR), das damit ebenfalls
innerhalb der im August abgegebenen Prognose von -1,8 Mio. EUR bis -1,2 Mio. EUR lag.
Trotz der zuvor genannten Einmalbelastungen realisierte die Gesellschaft in den ersten
neun Monaten des Geschäftsjahres ein um 0,5 Mio. EUR verbessertes EBITDA von -4,9
Mio. EUR (9M/2016: -5,3 Mio. EUR), was vor allem aus der verbesserten Bruttomarge,
stark gesunkenen Personalkosten und leicht gestiegenen sonstigen Erträgen resultiert. Da in beiden Geschäftsjahren Einmaleffekte enthalten sind, ist ein Vergleich auf Basis
des Recurring EBITDA (EBITDA ohne Einmaleffekte) sinnvoll:
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Aufwendungen in der Berichtsperiode <50k EUR
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Aufwendungen in der Berichtsperiode <50k EUR Ausgehend von den vorgenannten Entwicklungen beträgt das um Einmaleffekte bereinigte
- Recurring EBITDA - für das dritte Quartal 2017 -1,3 Mio. EUR (Q3/2016: -1,5 Mio.
EUR) sowie für die ersten neun Monate 2017 -3,7 Mio. EUR (9M/2016: -5,0 Mio. EUR)
und spiegelt die angestrebte Entwicklung wider: Fokus auf etablierte Märkte mit höheren
Ergebnismargen bei gleichzeitig diszipliniertem Kostenmanagement zur Verbesserung
der operativen Performance. Die Abschreibungen sanken im dritten Quartal 2017 auf 0,5 Mio. EUR (Q3/2016: 0,9 Mio.
EUR) und in den ersten neun Monaten 2017 auf 1,4 Mio. EUR (9M/2016: 1,9 Mio. EUR).
Hintergrund für diese Entwicklung ist eine im dritten Quartal 2016 vorgenommene Wertberichtigung
auf die Beteiligung an der aap Joints GmbH in Höhe von 0,4 Mio. EUR. Das EBIT lag im dritten Quartal 2017 bei -2,0 Mio. EUR (Q3/2016: -2,7 Mio. EUR) und
in den ersten neun Monaten 2017 bei -6,3 Mio. EUR (9M/2016: -7,2 Mio. EUR). Das stark verringerte Finanzergebnis sowohl im Quartals- als auch Neunmonatsvergleich
von -0,3 Mio. EUR (Q3/2016: -0,02 Mio. EUR) und -0,9 Mio. EUR (9M/2016: -0,1 Mio.
EUR) resultiert aus dem veränderten Ausweis von unrealisierten Währungseffekten aus
konzerninternen Transaktionen innerhalb des Finanzergebnisses. Insgesamt realisierte aap im dritten Quartal 2017 damit ein Periodenergebnis nach
Steuern von -2,3 Mio. EUR (Q3/2016: -2,7 Mio. EUR) und in den ersten neun Monaten
2017 von -7,1 Mio. EUR (9M/2016: -7,3 Mio. EUR). VermögenslageDas Bilanzbild der aap hat sich zum Ende der ersten neun Monate 2017 gegenüber dem
31.12.2016 bis auf einige wenige Bilanzpositionen nicht wesentlich geändert. So sank
die Bilanzsumme von 63,9 Mio. EUR zum Ende des Geschäftsjahres 2016 um 17 % auf 52,7
Mio. EUR zum 30.09.2017. Der Rückgang der langfristigen Vermögenswerte zum 30.09.2017 um 0,6 Mio. EUR gegenüber
dem Ende des Geschäftsjahres 2016 resultiert im Wesentlichen aus im Verhältnis zu
den planmäßigen Abschreibungen geringeren Zugängen aus Investitionen in Sachanlagen
und frei gewordenen Barunterlegungen für an Dritte verpfändete Guthaben bei Kreditinstituten
zur Sicherung von Finanzverbindlichkeiten, die in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten
ausgewiesen werden. Der Anteil der immateriellen Vermögenswerte an der Bilanzsumme
beträgt 22 % und ist damit im Vergleich zum Jahresende 2016 leicht gestiegen (31.12.2016:
17 %). Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken von 41,8 Mio. EUR zum 31.12.2016 auf 31,2
Mio. EUR zum Bilanzstichtag des Berichtszeitraums und wurden vor allem durch den Abbau
an Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Verminderung der sonstigen
finanziellen Vermögenswerte sowie den Rückgang an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten
beeinflusst. Erfreulich ist neben der Minderung des gebundenen Kapitals in den Vorräten
auch die Entwicklung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die zum 30.09.2017
bei vergleichbar hohen Umsatzerlösen in den ersten neun Monaten 2016 auf 2,6 Mio.
EUR verringert werden konnten (Umsatzerlöse 9M/2017 im Vergleich zu den vergleichbaren
9M/2016 Umsätzen; siehe Vorbemerkung zur Ertragslage). Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten verringerte sich in
den ersten neun Monaten 2017 und betrug zum Bilanzstichtag 14,9 Mio. EUR (31.12.2016:
23,8 Mio. EUR). Dabei flossen im dritten Quartal 3,4 Mio. EUR im Rahmen des durchgeführten
freiwilligen Aktienrückkaufs neben den Mitteln zur Finanzierung des operativen Geschäfts,
den Ausgaben für Investitionen und der Rückführung von Krediten ab. Zusammen mit den
unter den kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten gebundenen
Liquiditätsbeständen beträgt der Cash-Bestand zum 30.09.2017 19,1 Mio. EUR (31.12.2016:
28,9 Mio. EUR). Bedingt durch das Periodenergebnis nach Steuern von -7,1 Mio. EUR sowie der nach Abschluss
des Aktienrückkaufs beschlossenen Kapitalherabsetzung um 3,4 Mio. EUR (kumulierter
Effekt im gezeichneten Kapital und Kapitalrücklage) ist das Eigenkapital zum 30.09.2017
auf 44,4 Mio. EUR (31.12.2016: 54,8 Mio. EUR) gesunken. Bei einer Bilanzsumme von
52,7 Mio. EUR zum 30.09.2017 (31.12.2016: 63,9 Mio. EUR) liegt die Eigenkapitalquote
unverändert hoch bei 84 % (31.12.2016: 86 %). Die Finanzverbindlichkeiten sanken nach Zahlung der planmäßigen Tilgungsleistungen
(0,7 Mio. EUR) von 1,3 Mio. EUR zum Jahresende 2016 auf 0,6 Mio. EUR zum 30.09.2017.
Ebenfalls reduzierten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum
30.09.2017 von 2,5 Mio. EUR auf 2,3 Mio. EUR während die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten
nahezu unverändert blieben. FinanzlageAusgehend von einem Periodenergebnis nach Steuern von -7,1 Mio. EUR erhöhte sich der
operative Cash-Flow der aap-Gruppe in den ersten neun Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahr
auf -4,4 Mio. EUR (9M/2016: -5,0 Mio. EUR). Die wesentlichen Veränderungen im Jahresvergleich
lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit verringerte sich in den ersten neun Monaten
2017 signifikant auf -0,9 Mio. EUR (9M/2016: 32,1 Mio. EUR). Dabei standen Investitionen
in Entwicklungsprojekte (0,9 Mio. EUR) und Sachanlagen (0,6 Mio. EUR) Zuflüsse aus
Investitionszulagen in Höhe von 0,5 Mio. EUR gegenüber. Der Cash-Flow des Vorjahres
war wesentlich durch den hohen Zahlungsmittelzufluss aus dem Verkauf der aap Biomaterials
GmbH beeinflusst (Zufluss von 34,1 Mio. EUR). Die wesentlichen Effekte im Bereich der Finanzierungstätigkeit lassen sich wie folgt
zusammenfassen:
Damit ergibt sich für die ersten neun Monate 2017 ein Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit
von insgesamt 3,6 Mio. EUR (9M/2016: -2,1 Mio. EUR). Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten verringerte sich zum
Bilanzstichtag 30.09.2017 infolgedessen auf 14,9 Mio. EUR (31.12.2016: 23,8 Mio. EUR).
Daneben werden 4,2 Mio. EUR an Guthaben bei Kreditinstituten unter den kurz- und langfristigen
sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen, da diese im Rahmen der Sicherung
von Finanzverbindlichkeiten an die finanzierende Bank verpfändet bzw. als Sicherheiten
für an Dritte gewährte Bankgarantien hinterlegt wurden. Das Nettoguthaben (Summe aller Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich
sämtlicher zinstragender Verbindlichkeiten) lag am 30.09.2017 bei 14,3 Mio. EUR (31.12.2016:
23,0 Mio. EUR). aap verfügte damit zum Bilanzstichtag des Berichtszeitraums über einen Cash-Bestand
(Summe aus frei verfügbaren Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie den
unter den kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten gebundenen
Liquiditätsbeständen) in Höhe von 19,1 Mio. EUR (31.12.2016: 28,9 Mio. EUR). Risiko- und ChancenberichtDie Risiko- und Chancensituation hat sich für die aap Implantate AG seit dem Jahresende
2016 nicht wesentlich verändert. Bestandsgefährdende Risiken liegen auch weiterhin
nicht vor. Alle bestehenden Risiken und Chancen sowie die Struktur und der Aufbau
des Risiko- und Chancenmanagements sind im Konsolidierten Jahresfinanzbericht 2016
umfassend dargestellt. PrognoseberichtVor dem Hintergrund der im bisherigen Jahresverlauf realisierten Ergebnisse und des
Ausblicks für das vierte Quartal erwartet aap für das Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz
und ein EBITDA am unteren Ende der Guidance. Ausgewählte FinanzinformationenKonzernbilanz (ungeprüft)AKTIVA
PASSIVA
Konzerngesamtergebnisrechnung (ungeprüft)GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Konzernkapitalflussrechnung (ungeprüft)
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung (ungeprüft)
Unternehmenskalender2017
Deutsches Eigenkapitalforum 2017 (Analystenkonferenz) Frankfurt am Main Zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenDieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen,
Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender
Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien
der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene
bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu
führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die
Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen.
Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten
beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem
sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten
zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen
anzupassen. © aap Implantate AG Lorenzweg 5 • 12099 Berlin • Germany Tel. +49 30 75019-133 Fax +49 30 75019-290 ir@aap.de www.aap.de Änderungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Layout, Satz: deSIGN graphic - Wolfram Passlack |
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