aap Implantate AGBerlinHalbjahresfinanzbericht 2018Konzern-Zwischenbericht 2. Quartal2018 HalbjahresberichtAusgewählte Kennzahlen (ungeprüft)
1)
Umsatz der letzten vier Quartale Hinweis: Bei den in diesem Quartalsbericht enthaltenen Zahlen handelt es sich um ungeprüfte
Werte. Bei den dargestellten Zahlenangaben können technische Rundungsdifferenzen bestehen,
die die Gesamtaussage nicht beeinträchtigen. Vorwort des VorstandesSehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch im zweiten Quartal 2018 haben wir unsere finanziellen Ziele erreicht. Sowohl
der Umsatz als auch das EBITDA lagen im Berichtszeitraum im Rahmen unserer Prognose. Umsatzseitig konnten wir im zweiten Quartal ein zweistelliges Wachstum verzeichnen.
Auch in den ersten sechs Monaten liegen wir mit unseren Traumaumsätzen über dem Vorjahr.
Wachstumstreiber waren dabei insbesondere der deutsche Markt sowie unser internationales
Geschäft. Besonders freuen wir uns über die Umsatzentwicklung in unserem Heimat- und
Fokusmarkt Deutschland, in dem wir sowohl im Quartals- als auch im Halbjahresvergleich
deutlich zweistellig wachsen konnten. Hier beginnen unsere vorangegangenen Vertriebsaktivitäten,
wie beispielsweise die Listung bei bedeutenden deutschen Klinikgruppen, allmählich
Früchte zu tragen. Demgegenüber konnten wir in Nordamerika im zweiten Quartal keine
weiteren Verträge mit globalen Partnern abschließen. Zudem kam es bei einem wichtigen
US-Distributor seitens des Endkunden zu Veränderungen, die die Umsatzentwicklung im
zweiten Quartal temporär negativ beeinflusst haben. Erfreulich entwickelte sich hingegen
unser Geschäft auf internationaler Ebene, wo wir sowohl im Quartal als auch im Halbjahr
zweistellige Wachstumsraten verzeichnet haben. Hintergrund war primär der Ausbau des
Geschäfts mit bestehenden Kunden und die Gewinnung neuer Kunden, u. a. in Südafrika. Mit Blick auf die Ergebnisentwicklung profitieren wir einerseits von der Bruttomarge,
die sich auf einem weiterhin guten Niveau befindet. Andererseits blieben die Personalaufwendungen
nahezu unverändert, während wir bei den sonstigen Aufwendungen einen rückläufigen
Trend sehen. Im Ergebnis verbesserte sich das EBITDA sowohl im zweiten Quartal als
auch in den ersten sechs Monaten gegenüber den jeweiligen Vorjahreswerten. Im Rahmen der weiteren Komplettierung unseres LOQTEQ® Portfolios lag der Fokus im
zweiten Quartal weiterhin auf verschiedenen bereits fertig entwickelten polyaxialen
LOQTEQ® Systemen, die nun von der benannten Stelle für den europäischen Markt zugelassen
werden sollen. Daneben haben wir uns intensiv mit der Umstellung von internen Prozessen
und Dokumentationen auf die neuen regulatorischen Vorgaben beschäftigt. Gleichzeitig
wurde die Entwicklung von Sterilverpackungen für unsere Implantate weiter vorangetrieben. Mit Blick auf die angestrebte CE- und FDA-Zulassung unserer innovativen antibakteriellen
Silberbeschichtungstechnologie arbeiten wir weiterhin mit Hochdruck auf den Start
der geplanten klinischen Humanstudie hin. In diesem Zusammenhang stand im zweiten
Quartal die intensive Vorbereitung verschiedener Anträge für die Studie bei den zuständigen
Behörden im Vordergrund. Ein zusätzlicher Schwerpunkt lag auf der internen Validierung relevanter Prozesse, die eine weitere zentrale Voraussetzung für den Start
der klinischen Humanstudie darstellt. Zudem haben wir mit der Schulung der an der
Studie teilnehmenden Ärzte begonnen, um auch in diesem Bereich die Zulassungsvoraussetzungen
zu erfüllen. Nicht zuletzt können wir auf eine erfolgreiche Hauptversammlung im Juni in Berlin
zurückblicken, die durch eine rege Beteiligung der anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre
mit vielen interessanten Wortmeldungen gekennzeichnet war. Alle Tagesordnungspunkte
wurden mit großer Mehrheit angenommen. Für die fruchtbare Debatte und das ausgedrückte
Vertrauen unserer Aktionärinnen und Aktionäre möchten wir uns an dieser Stelle nochmals
ausdrücklich bedanken. Für das zweite Halbjahr warten noch einige Herausforderungen auf uns, die es zu meistern
gilt, um unsere ambitionierten Ziele für das Geschäftsjahr 2018 zu erreichen. Dabei
wollen wir das Wachstumstempo des ersten Halbjahres in Deutschland und auf internationaler
Ebene aufrechterhalten. In Nordamerika haben wir unser Vertriebsteam zum Ende des
zweiten Quartals verstärkt um unsere Wachstumsdynamik in diesem Markt zu verbessern.
Insgesamt werden wir unsere fokussierte Strategie weiter konsequent umsetzen und aap
nachhaltig als einen Pure Player im Bereich Trauma am Markt positionieren.
Die AktieAllgemeine Informationen zur Aktie der aap
Kennzahlen* der Aktie der aap
*
Datenquelle: Bloomberg. Kennzahlen beziehen sich auf XETRA-Tagesschlusskurse. Handelskonflikt belastet BörsenDie internationalen Aktienmärkte kennzeichneten sich im ersten Halbjahr 2018 durch
ein durchwachsenes bis negatives Stimmungsbild. Die wichtigsten internationalen Aktienindizes,
wie beispielsweise der Dow Jones (-1,8 % seit Jahresbeginn) und der Euro Stoxx 50
Index (-3,1 %), aber auch der DAX (-4,7 %), verzeichneten durchweg Kursverluste. Belastend
wirkten sich dabei insbesondere der sich verschärfende Handelskonflikt zwischen den
USA, China und Europa mit der Einführung von Strafzöllen und entsprechenden Gegenmaßnahmen
aus. Aber auch die beiden Leitzinserhöhungen der US-Notenbank im März und Juni sowie der
Rückzug der USA aus dem Atomdeal mit dem Iran dürften das Marktsentiment negativ beeinflusst
haben. Gleichzeitig haben beispielsweise weiterhin robuste Konjunkturdaten in den
USA und China, ein stärker werdender US-Dollar und die Entscheidung der Europäischen
Zentralbank, die Leitzinsen bis Sommer 2019 unverändert zu lassen, die Kursverluste
mutmaßlich nach unten begrenzt. aap Aktie mit positiver EntwicklungDie Aktie der aap verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 eine positive Bilanz und notierte
zum Ende des Berichtszeitraums mit ca. 10 % im Plus. Damit entwickelte sich die Aktie
beispielsweise besser als der für sie relevante Prime All Share Index (rund -3 %).
Ausgehend von einem XETRA-Schlusskurs von 1,76 EUR am 2. Januar 2018 wurde die Aktie
nach einem kurzen Kursanstieg zunächst von einem Abwärtstrend erfasst und erreichte
am 6. Februar 2018 den Halbjahrestiefststand von 1,59 EUR. In den folgenden Tagen
erholte sich der Aktienkurs etwas, wurde aber auch immer wieder von temporären Rücksetzern
begleitet, bevor er Ende Februar deutlich anstieg. Diese positive Phase resultierte
am 6. März 2018 in einem Halbjahreshöchststand von 2,17 EUR. Dieses Niveau konnte
die Aktie allerdings nicht halten, so dass sie die Kursgewinne in den nächsten Wochen
wieder abgab. Nach einem erneuten Anstieg des Aktienkurses über die wichtige 2,00
Euro-Marke im Mai, gab die Aktie in den letzten Wochen des Berichtszeitraumes nochmal
leicht nach, bevor sie sich in etwa auf dem Niveau des XETRA-Schlusskurses des Halbjahres
von 1,94 Euro (29. Juni 2018) einpendelte. Indizes Kursvergleich H1 | 2018![]() AnalystenempfehlungenAlle Researchberichte der Analysehäuser finden Sie im Internet unter https://www.aap.de/investoren/aktie/analystenberichte.
Die Berichte der Edison Investment Research GmbH sind ausschließlich in englischer
Sprache verfügbar.
Investor RelationsZielsetzung der Investor Relations-Arbeit bei aap ist es eine faire Bewertung der
Aktie durch den Kapitalmarkt zu erreichen. Grundlage hierfür war auch im ersten Halbjahr
2018 ein kontinuierlicher Dialog mit allen Marktteilnehmern sowie die transparente
Bereitstellung präziser und bewertungsrelevanter Informationen. Neben der klassischen
IR-Kommunikation fanden im Berichtszeitraum zahlreiche Meetings und Conference Calls
mit Investoren statt. Im Vordergrund des ersten Halbjahres stand die Frühjahrskonferenz
in Frankfurt am Main. Hier präsentierte der Vorstand aap und tauschte sich darüber
hinaus im Rahmen von 1on1-Meetings mit bestehenden und potentiellen neuen Investoren
über die Equity Story und die aktuellen Entwicklungen aus. Zusätzlich war die Gesellschaft
einen Tag später auf der Warburg Small Cap Selection Conference, ebenfalls in Frankfurt
am Main, präsent. AktionärsstrukturIm ersten Halbjahr 2018 kam es zu keinen wesentlichen Veränderungen innerhalb der
Aktionärsstruktur der aap, die sich damit auch weiterhin durch eine stabile Investorenbasis
kennzeichnet. Der Streubesitz lag zum 30. Juni 2018 bei rund 43,54 %. Die folgende Übersicht zeigt alle Beteiligungen an der aap > 3 % zum 30. Juni 2018
nach den uns vorliegenden Informationen: ![]() Anteilsbesitz OrganeDie folgende Tabelle zeigt den direkten und indirekten Anteilsbesitz aller Mitglieder
des Aufsichtsrats und des Vorstands an der Gesellschaft per 30. Juni 2018:
HauptversammlungAm 22. Juni 2018 fand die ordentliche Hauptversammlung der aap im Ludwig Erhard Haus
in Berlin statt. Dabei kann die Gesellschaft auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken.
Nach einer interessanten Diskussion mit reger Beteiligung der anwesenden Aktionärinnen
und Aktionäre im Rahmen der Generaldebatte wurden alle Tagesordnungspunkte mit großer
Mehrheit angenommen. Weitere Informationen zur ordentlichen Hauptversammlung, wie
beispielsweise die genauen Abstimmungsergebnisse, finden Sie im Internet unter https://www.aap.de/investoren/hauptversammlung. Konzernzwischenlagebericht (ungeprüft)Geschäfts- und RahmenbedingungenOrganisatorische und rechtliche StrukturIn den Konzernabschluss sind neben der aap Implantate AG alle Unternehmen nach der
Methode der Vollkonsolidierung einbezogen worden, bei denen dem Mutterunternehmen
aap Implantate AG direkt oder indirekt über einbezogene Tochtergesellschaften die
Mehrheit der Stimmrechte zusteht.
Tochterunternehmenaap Implants Inc.Die aap Implants Inc. ist die Vertriebsgesellschaft der aap Implantate AG für den
nordamerikanischen Markt. Sitz der Gesellschaft ist Dover, Delaware, USA. Die logistische
Abwicklung sämtlicher Aufträge erfolgt über einen Service Provider in Atlanta, Georgia,
USA. MAGIC Implants GmbHDie MAGIC Implants GmbH ist eine Vorratsgesellschaft, in der potentiell sämtliche
Entwicklungs- und gegebenenfalls Vermarktungsaktivitäten im Bereich der resorbierbaren
Magnesiumimplantat-Technologie gebündelt werden sollen. Sitz der Gesellschaft ist
Berlin. BeteiligungenAEQUOS Endoprothetik GmbHAn der AEQUOS Endoprothetik GmbH besteht eine Beteiligung ohne maßgebenden Einfluss
auf die Geschäfts- und Finanzpolitik in Höhe von 4,57 %. Sitz der Gesellschaft ist
München. Produkte, Märkte & VertriebDer Vertrieb der Produkte erfolgt überwiegend unter dem Markennamen "aap". Während
die Produkte in Deutschland direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken
vertrieben werden, setzt das Unternehmen auf internationaler Ebene primär auf ein
breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern. In Nordamerika verfolgt aap eine
hybride Vertriebsstrategie. Dabei erfolgt der Vertrieb sowohl über Distributionsagenten
als auch im Rahmen von Partnerschaften mit globalen Orthopädieunternehmen. Zu den Highlights der Marketing- und Vertriebsaktivitäten der aap im zweiten Quartal
2018 gehörte unter anderem der 19. EFORT Kongress (European Federation of National
Associations of Orthopaedics and Traumatology) in Barcelona. Der größte europäische
Kongress in den Bereichen Orthopädie und Trauma war mit rund 5.500 Teilnehmern auch
in diesem Jahr gut besucht, so dass die Gesellschaft ihre innovativen Technologien
und Produkte einem breiten Publikum präsentieren konnte. Des Weiteren führte aap gemeinsam
mit dem Universitätsklinikum Gießen unter der Schirmherrschaft des Direktors der Klinik
für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie und Universitätsprofessors Dr.
Christian Heiß bereits zum sechsten Mal den "International Osteosynthesis Trauma Course"
durch. Die Veranstaltung erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und wurde von
33 Teilnehmern aus sechs verschiedenen Ländern besucht. Produktentwicklungen und ZulassungenIm Bereich LOQTEQ® konzentrierte sich aap im Rahmen ihrer Entwicklungsaktivitäten
im zweiten Quartal 2018 auf die weitere Komplettierung des Portfolios. Im Vordergrund
standen dabei weiterhin verschiedene polyaxiale LOQTEQ® Systeme, deren Entwicklung
bereits abgeschlossen ist und die nun von der benannten Stelle für den europäischen
Markt zugelassen werden sollen. Daneben hat sich die Gesellschaft intensiv mit der
Umstellung von internen Prozessen und Dokumentationen auf die neuen regulatorischen
Vorgaben beschäftigt. Gleichzeitig wurde die Entwicklung von Sterilverpackungen für
Implantate weiter vorangetrieben. Im Bereich Silberbeschichtungstechnologie lag der Fokus im zweiten Quartal 2018 auf
den Vorbereitungsarbeiten für die klinische Humanstudie für die angestrebte CE- und
FDA-Zulassung. Dabei befindet sich aap weiterhin in einer intensiven Vorbereitung
verschiedener Anträge für die Studie bei den zuständigen Behörden. Ein zusätzlicher
Schwerpunkt lag auf der internen Validierung relevanter Prozesse, die eine weitere
zentrale Voraussetzung für den Start der klinischen Humanstudie darstellt. Zudem wurde
mit den Schulungen der an der Studie partizipierenden Ärzte begonnen, um auch in diesem
Bereich die Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen. aap strebt den Start der klinischen
Humanstudie im Verlauf des Geschäftsjahres 2018 an. Im Bereich der resorbierbaren Magnesiumimplantat-Technologie lag der Schwerpunkt im
zweiten Quartal 2018 primär auf der technologischen Weiterentwicklung der Implantate. Mitarbeiterinnen und MitarbeiterZum Stichtag 30.06.2018 waren insgesamt 145 Mitarbeiter bei der aap beschäftigt (31.12.2017:
141 Mitarbeiter). WirtschaftsberichtErtragslageUmsatz- und Margenentwicklung sowie GesamtleistungDer Umsatz erhöhte sich im zweiten Quartal 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum des
Vorjahres um 13 % auf 2,7 Mio. EUR (Q2/2017: 2,3 Mio. EUR) und lag somit am oberen
Ende der Prognose von 1,8 Mio. EUR bis 3,0 Mio. EUR. In den ersten sechs Monaten des
laufenden Geschäftsjahres realisierte aap mit 5,4 Mio. EUR einen Umsatz auf dem Niveau
des Vorjahres (H1/2017: 5,4 Mio. EUR). Beim Trauma-Umsatz verzeichnete die Gesellschaft im zweiten Quartal und im ersten
Halbjahr im Vorjahresvergleich ein Wachstum von 16 % bzw. 5 % auf 2,7 Mio. EUR (Q2/2017:
2,3 Mio. EUR) bzw. 5,5 Mio. EUR (H1/2017: 5,2 Mio. EUR). Wachstumstreiber waren insbesondere
der deutsche Markt sowie das internationale Geschäft. In Deutschland steigerte aap
den Umsatz im zweiten Quartal um 28 % und in den ersten sechs Monaten um 15 %. An
dieser erfreulichen Entwicklung zeigt sich, dass die Vertriebsaktivitäten der vergangenen
Monate, wie beispielsweise die Listung bei bedeutenden deutschen Klinikgruppen, allmählich
Früchte tragen. Demgegenüber konnte die Gesellschaft in Nordamerika im zweiten Quartal
keine weiteren Verträge mit globalen Partnern abschließen. Zudem kam es bei einem
wichtigen US-Distributor seitens des Endkunden zu Veränderungen, die die Umsatzentwicklung
im zweiten Quartal temporär negativ beeinflusst haben. Erfreulich entwickelte sich
hingegen das Geschäft auf internationaler Ebene. Hier realisierte aap im zweiten Quartal
und im ersten Halbjahr gegenüber den jeweiligen Vergleichszeiträumen des Vorjahres
ein Umsatzwachstum von 25 % bzw. 28 %. Hintergrund war primär der Ausbau des Geschäfts
mit bestehenden Kunden und die Gewinnung neuer Kunden, u. a. in Südafrika. Unter der
Annahme konstanter Wechselkurse (US$/EUR) erhöhte sich der Umsatz im zweiten Quartal
2018 und in den ersten sechs Monaten 2018 gegenüber den jeweiligen Vergleichszeiträumen
des Vorjahres um 16 % bzw. 2 %. Die sonstigen Umsätze im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr 2017 stammten aus
dem Produktgeschäft sowie aus Vertriebsleistungen für die ehemaligen Beteiligungen
/ Tochterunternehmen aap Joints GmbH und aap Biomaterials GmbH, die aufgrund der in
den Vorjahren vollzogenen Desinvestitionen in diesem Jahr ersatzlos entfallen. Die Gesamtleistung hat sich bei gestiegenen Umsatzerlösen im zweiten Quartal 2018
um 0,3 Mio. EUR auf 3,2 Mio. EUR (+9 %) erhöht, während im ersten Halbjahr mit 5,9
Mio. EUR ein Wert auf dem Niveau des Vorjahres realisiert wurde (H1/2017: 5,9 Mio.
EUR). Dabei haben sich in den ersten sechs Monaten der Bestandsabbau an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen und ein im Vergleich zur Vorjahresperiode erhöhter Umfang
an aktivierten Eigen- und Entwicklungsleistungen nahezu ausgeglichen. Die Materialaufwendungen stiegen von 0,4 Mio. EUR im zweiten Quartal 2017 auf 0,6
Mio. EUR im Berichtszeitraum und lagen im ersten Halbjahr mit 1,1 Mio. EUR auf dem
Niveau des Vorjahres (H1/2017: 1,1 Mio. EUR). Die Materialaufwandsquote (bezogen auf
Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen) erhöhte sich im zweiten Quartal 2018 auf 24
% (Q2/2017: 16 %) und in den ersten sechs Monaten auf 23 % (H1/2017: 20 %). Hintergrund
dieser Entwicklung ist zum einen ein veränderter Produkt-/Markt-/Kundenmix mit höheren
Materialaufwendungen, unter anderem temporär beeinflusst durch den verminderten Anteil
der hochmargigen US-Umsätze an den Gesamtumsätzen, ein erhöhter Umfang an bezogenen
Dienstleistungen von Dritten und ein verstärkter Einsatz von Leiharbeitnehmern. Ausgehend von den vorgenannten Entwicklungen reduzierte sich die Bruttomarge (bezogen
auf Umsatzerlöse, Veränderungen des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
und Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen) von 84 % auf 76 % im zweiten
Quartal 2018 und von 80 % auf 77 % in den ersten sechs Monaten 2018. Kostenstruktur und ErgebnisDie Personalaufwendungen lagen im zweiten Quartal 2018 mit 2,0 Mio. EUR auf dem Niveau
des Vorjahres (Q2/2017: 2,0Mio. EUR), während im Halbjahresvergleich ein leichter
Anstieg von 3,9 Mio. EUR auf 4,0 Mio. EUR verzeichnet wurde. Die Personalkostenquote
(bezogen auf die Gesamtleistung) sank im zweiten Quartal von 68 % auf 63 %, während
sie sich in den ersten sechs Monaten bei einer unveränderten Gesamtleistung auf 68
% (H1/2017: 67%) erhöhte. Zum Stichtag 30.06.2018 waren insgesamt 145 Mitarbeiter bei der aap beschäftigt (31.12.2017:
141 Mitarbeiter). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im zweiten Quartal 2018 um 0,2 Mio.
EUR auf 2,3 Mio. EUR (Q2/2017: 2,5 Mio. EUR) und im ersten Halbjahr um 0,5 Mio. EUR
auf 4,1 Mio. EUR (H1/2017: 4,6 Mio. EUR). Dabei sanken die umsatzabhängigen Kosten der
Warenabgabe (Ausgangsfrachten, Verpackungsmaterial und Verkaufsprovisionen) korrelierend
zur Umsatzentwicklung in Nordamerika, während die Kosten für externe Mitarbeiter und
die Kosten für qualitätssichernde Maßnahmen vor dem Hintergrund der strengeren regulatorischen
Anforderungen der neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) gestiegen sind. Dagegen
wiesen die übrigen Kostenpositionen einen rückläufigen Trend auf. Insgesamt reduzierte
sich die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (bezogen auf die Gesamtleistung)
gegenüber den jeweiligen Vergleichszeiträumen des Vorjahres von 84 % auf 72 % im zweiten
Quartal 2018 und von 79 % auf 71 % im ersten Halbjahr 2018. Ausgehend von den beschriebenen Entwicklungen realisierte aap damit im zweiten Quartal
2018 ein im Vergleich zum Vorjahr verbessertes EBITDA in Höhe von -1,5 Mio. EUR (Q2/2017:
-1,6 Mio. EUR), das damit ebenfalls am oberen Ende der im Mai abgegebenen Prognose
von -1,9 Mio. EUR bis -1,4 Mio. EUR lag. Insgesamt erzielte die Gesellschaft damit
in den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres ein um 0,2 Mio. EUR verbessertes
EBITDA von -3,1 Mio. EUR (H1/2017: -3,3 Mio. EUR). Da in beiden Geschäftsjahren Einmaleffekte enthalten sind, ist ein Vergleich auf Basis
des Recurring EBITDA (EBITDA ohne Einmaleffekte) sinnvoll:
*
Aufwendungen in der Berichtsperiode <50k EUR
*
Aufwendungen in der Berichtsperiode <50k EUR Ausgehend von den vorgenannten Entwicklungen beträgt das um Einmaleffekte bereinigte
- Recurring EBITDA - im zweiten Quartal 2018 -1,2 Mio. EUR (Q2/2017: -1,1 Mio. EUR)
und im ersten Halbjahr -2,7 Mio. EUR (H1/2017: -2,4 Mio. EUR). Das EBIT verbesserte sich ebenfalls in beiden Betrachtungsperioden und lag im zweiten
Quartal 2018 bei -2,0 Mio. EUR (Q2/2017: -2,1 Mio. EUR) und in den ersten sechs Monaten
bei -4,0 Mio. EUR (H1/2017: -4,3 Mio. EUR). Das Finanzergebnis erhöhte sich im zweiten Quartal und in den ersten sechs Monaten
auf 0,5 Mio. EUR (Q2/2017: -0,7 Mio. EUR) bzw. 0,3 Mio. EUR (H1/2017: -0,7 Mio. EUR).
Hintergrund ist der Ausweis unrealisierter Währungseffekte aus konzerninternen Transkationen
innerhalb des Finanzergebnisses (US$/EUR-Kurs 30.06.2018: 1,1658 vs. US$/EUR-Kurs
30.06.2017: 1,1412 und US$/EUR-Kurs 31.03.2018: 1,2321 vs. US$/EUR-Kurs 31.03.2017:
1,0691). Insgesamt realisierte aap damit im zweiten Quartal 2018 ein Periodenergebnis nach
Steuern von -1,4 Mio. EUR (Q2/2017: -2,6 Mio. EUR) und im ersten Halbjahr von -3,6
Mio. EUR (H1/2017: -4,8 Mio. EUR). VermögenslageDas Bilanzbild der aap hat sich zum Ende des ersten Halbjahres 2018 gegenüber dem
31.12.2017 nicht signifikant geändert. So sank die Bilanzsumme von 50,5 Mio. EUR zum
Ende des Geschäftsjahres 2017 um 9 % auf 46,3 Mio. EUR zum 30.06.2018. Die langfristigen Vermögenswerte lagen zum 30.06.2018 bei 21,7 Mio. EUR und somit
auf dem Niveau zum Ende des Geschäftsjahres 2017 (31.12.2017: 21,7 Mio. EUR). Dabei
stiegen die immateriellen Vermögenswerte aufgrund eines erhöhten Umfangs an aktivierten
Eigen- und Entwicklungsleistungen, während sich das Sachanlagevermögen aufgrund im
Verhältnis zu den planmäßigen Abschreibungen geringeren Zugängen aus Investitionen
reduziert hat. Des Weiteren sanken die sonstigen finanziellen Vermögenswerte infolge
frei gewordener Barunterlegungen für an Dritte verpfändete Guthaben bei Kreditinstituten
zur Sicherung von Finanzverbindlichkeiten. Der Anteil der immateriellen Vermögenswerte
an der Bilanzsumme lag zum 30.06.2018 bei 27 % und ist damit im Vergleich zum Jahresende
2017 gestiegen (31.12.2017: 23 %). Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken von 28,8 Mio. EUR zum 31.12.2017 auf 24,5
Mio. EUR zum Bilanzstichtag des Berichtszeitraums und wurden vor allem durch den Abbau
an Vorräten, die Verminderung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte sowie den
Rückgang an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten beeinflusst. Im ersten Halbjahr konnte aap den Umsatz teilweise aus vorhandenen Beständen realisieren,
so dass das Vorratsvermögen zum Bilanzstichtag weiter reduziert wurde (-0,5 Mio. EUR
vs. 31.12.2017). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 30.06.2018
2,5 Mio. EUR (31.12.2017: 2,5 Mio. EUR) und die Kennzahl DSO (Days Sales Outstanding),
die für aap einen wichtigen finanziellen Leistungsindikator darstellt, liegt mit 84
Tagen per Ende Juni weiterhin auf einem guten Niveau (31.12.2017: 85 Tage). Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten verringerte sich in
den ersten sechs Monaten 2018 und betrug zum Bilanzstichtag 9,5 Mio. EUR (31.12.2017:
13,3 Mio. EUR). Zusammen mit den unter den kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen
Vermögenswerten gebundenen Liquiditätsbeständen beträgt der Cash-Bestand zum 30.06.2018
12,7 Mio. EUR (31.12.2017: 17,1 Mio. EUR). Bedingt durch das Periodenergebnis nach Steuern von -3,6 Mio. EUR ist das Eigenkapital
zum 30.06.2018 auf 38,9 Mio. EUR (31.12.2017: 42,6 Mio. EUR) gesunken. Bei einer Bilanzsumme
von 46,3 Mio. EUR zum 30.06.2018 (31.12.2017: 50,5 Mio. EUR) liegt die Eigenkapitalquote
unverändert hoch bei 84 %. Die Finanzverbindlichkeiten sanken nach Zahlung der planmäßigen Tilgungsleistungen
(0,2 Mio. EUR) von 0,3 Mio. EUR zum Jahresende 2017 auf 0,2 Mio. EUR zum 30.06.2018.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich zum 30.06.2018
auf 2,1 Mio. EUR (31.12.2017: 1,8 Mio. EUR), während sich die sonstigen finanziellen
Verbindlichkeiten um 0,5 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR verringerten. Die Rückstellungen
sanken aufgrund Verbrauchs um 0,3 Mio. EUR auf 0,4 Mio. EUR zum Bilanzstichtag des
Berichtszeitraums (31.12.2017: 0,7 Mio. EUR). FinanzlageAusgehend von einem Periodenergebnis nach Steuern von -3,6 Mio. EUR erhöhte sich der
operative Cash-Flow der aap im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr auf -2,3
Mio. EUR (H1/2017: -2,9 Mio. EUR). Die wesentlichen Veränderungen im Jahresvergleich
lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit erhöhte sich in den ersten sechs Monaten
2018 signifikant auf -1,3 Mio. EUR (H1/2017: -0,3 Mio. EUR). Dabei entfielen auf Investitionen
in Entwicklungsprojekte 1,0 Mio. EUR (H1/2017: 0,5 Mio. EUR) und Sachanlagen 0,3 Mio.
EUR (H1/2017: 0,4 Mio. EUR), während im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch Zuflüsse
aus Investitionszulagen in Höhe von 0,5 Mio. EUR enthalten waren. Die wesentlichen Effekte im Bereich der Finanzierungstätigkeit lassen sich wie folgt
zusammenfassen:
Damit ergibt sich für das erste Halbjahr 2018 ein Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit
von insgesamt -0,1 Mio. EUR (H1/2017: -0,1 Mio. EUR). Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten verringerte sich zum
Bilanzstichtag 30.06.2018 infolgedessen auf 9,5 Mio. EUR (31.12.2017: 13,3 Mio. EUR).
Daneben werden 3,2 Mio. EUR an Guthaben bei Kreditinstituten unter den kurz- und langfristigen
sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen, da diese im Rahmen der Sicherung
von Finanzverbindlichkeiten an die finanzierende Bank verpfändet bzw. als Sicherheiten
für an Dritte gewährte Bankgarantien hinterlegt wurden. Das Nettoguthaben (Summe aller Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich
sämtlicher zinstragender Verbindlichkeiten) lag am 30.06.2018 bei 9,0 Mio. EUR (31.12.2017:
12,7 Mio. EUR). aap verfügte damit zum Bilanzstichtag des Berichtszeitraums über einen Cash-Bestand
(Summe aus frei verfügbaren Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie den
unter den kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten gebundenen
Liquiditätsbeständen) in Höhe von 12,7 Mio. EUR (31.12.2017: 17,1 Mio. EUR). Risiko- und ChancenberichtDie Risiko- und Chancensituation hat sich für die aap Implantate AG seit dem Jahresende
2017 nicht wesentlich verändert. Bestandsgefährdende Risiken liegen auch weiterhin
nicht vor. Alle bestehenden Risiken und Chancen sowie die Struktur und der Aufbau
des Risiko- und Chancenmanagements sind im Konsolidierten Jahresfinanzbericht 2017
umfassend dargestellt. PrognoseberichtFür das dritte Quartal 2018 erwartet aap einen Umsatz im Bereich zwischen 2,0 Mio.
EUR und 3,8 Mio. EUR sowie ein EBITDA von -1,8 Mio. EUR bis -0,9 Mio. EUR. Insgesamt
bestätigt die Gesellschaft ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2018 und erwartet einen
Umsatz und ein EBITDA am unteren Ende der Guidance von 13 Mio. EUR bis 15 Mio. EUR
bzw. -5,0 Mio. EUR bis -3,4 Mio. EUR.
KonzernzwischenabschlussKonzernbilanz (ungeprüft)AKTIVA (TEUR)
PASSIVA (TEUR)
Konzerngesamtergebnisrechnung (ungeprüft)GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (TEUR)
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (TEUR)
Konzernkapitalflussrechnung (ungeprüft)
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung (ungeprüft)
Konzernanhang zum Konzernzwischenabschluss (ungeprüft)1. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer ungeprüfte Zwischenabschluss zum 30.06.2018 wird nach den International Financial
Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Im Zwischenabschluss
werden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 2017 angewendet. Für weitere Informationen verweisen wir auf
den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017, der die Basis für den vorliegenden Zwischenabschluss
darstellt. Im Rahmen der Erstellung eines Konzernabschlusses zur Zwischenberichterstattung gemäß
IAS 34 sind vom Vorstand Beurteilungen und Schätzungen vorzunehmen sowie Annahmen
zu treffen, die die Anwendung der Rechnungslegungsgrundsätze im Konzern und den Ansatz,
Ausweis und die Bewertung der Vermögenswerte und Schulden sowie der Erträge und Aufwendungen
beeinflussen. Die tatsächlichen Beträge können von diesen Schätzwerten abweichen. Der Konzernzwischenabschluss berücksichtigt alle laufenden Geschäftsvorfälle und Abgrenzungen,
die nach Auffassung des Vorstands für eine zutreffende Darstellung des Zwischenergebnisses
notwendig sind. Der Vorstand ist der Überzeugung, dass die dargestellten Informationen
und Erläuterungen geeignet sind, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln. 2. Neue und geänderte Standards und deren AnwendungMit Wirkung zum 01.01.2018 werden folgende neue bzw. geänderte Standards, die für
den Konzern relevant sein könnten, verpflichtend angewendet:
Aus den Änderungen ergeben sich keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-, und
Ertragslage des Konzerns. Die Auswirkungen im Rahmen der Änderungen des IFRS 16 Standards, der den IAS 17 Standard
zum 01.01.2019 verbindlich ablösen wird, werden im Konzernabschluss 2018 angegeben.
Im Konzernabschluss 2017 wurde bereits ein Ausblick auf die zu erwartenden Änderungen
gegeben. 3. Änderungen in der Zusammensetzung des UnternehmensBis zum 30.06.2018 gab es keine Änderungen im Konsolidierungskreis der aap-Gruppe. 4. Aktienkursbasierte VergütungenIm Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde gesondert über das konzernweit bestehende
anteilsbasierte Vergütungssystem für die Mitarbeiter der aap und der verbundenen Unternehmen
berichtet. Für weitere Informationen wird auf den Konzernabschluss verwiesen. Zum 30.06.2018 waren 451.000 Optionen ausübbar. Die wesentlichen Bedingungen der in der Berichtsperiode gültigen Programme sind in
nachfolgender Übersicht zusammengefasst:
Alle Optionsprogramme wurden in zwei oder mehr Tranchen ausgegeben. In der Vergangenheit
wurden die realisierten Vergütungen durch Barausgleich erfüllt. Am 19.12.2014 hat
der Vorstand beschlossen, dass mit sofortiger Wirkung weitere Ausübungen nur durch
den Erwerb von Eigenkapitalinstrumenten möglich sind. Lediglich die an den ehemaligen
Vorstandsvorsitzenden und jetzigen Aufsichtsratsvorsitzenden gewährten Optionen wurden
aufgrund der rechtlichen Anforderungen seit dem Zeitpunkt des Vorstandsbeschlusses
davon abweichend durch Barausgleich erfüllt. Zum 30.06.2018 bestanden keine ausübbaren
Optionen mehr, die durch Barausgleich zu erfüllen waren. Zum Stichtag bestanden folgende Optionsprogramme, die noch nicht oder noch nicht vollständig
ausgeübt wurden:
Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht die Anzahl und die gewichteten Durchschnitte
der Ausübungspreise (GDAP) sowie die Entwicklung der Aktienoptionen während des Berichtszeitraumes:
Die Bandbreite der Ausübungspreise für die zum 30.06.2018 ausstehenden Aktienoptionen
beläuft sich auf 1,00 EUR bis 2,51 EUR (30.06.2017: 1,00 EUR bis 2,51 EUR). Die am
Ende des Berichtszeitraums ausstehenden Aktienoptionen haben eine gewichtete durchschnittliche
Restlaufzeit von 4,7 Jahren (30.06.2017: 3,7 Jahre). Der im Berichtszeitraum erfasste
Aufwand für laufende Optionsprogramme betrug insgesamt 56 TEUR (30.06.2017: 51 TEUR)
und bezog sich ausschließlich auf den Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente. 5. Berichterstattung zu FinanzinstrumentenFolgende Tabelle zeigt die Finanzinstrumente, die zum 30.06.2018 im Konzern bestanden.
Zusätzliche Informationen zu Finanzinstrumente finden sich im Konzernjahresabschluss
zum 31. Dezember 2017.
Der aap-Konzern verfügt nur über originäre Finanzinstrumente. Der Bestand an originären
Finanzinstrumenten wird in der Bilanz ausgewiesen. Die Höhe der finanziellen Vermögenswerte
entspricht dem maximalen Ausfallrisiko. Soweit Ausfallrisiken erkennbar sind, werden
diese durch Wertberichtigungen erfasst. Die beizulegenden Zeitwerte von Zahlungsmitteln
und Zahlungsmitteläquivalenten, von kurzfristigen Forderungen, von Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen, von sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten
und Finanzschulden entsprechen ihren Buchwerten, insbesondere aufgrund der kurzen
Laufzeit solcher Finanzinstrumente. Langfristige Forderungen mit Restlaufzeiten über einem Jahr werden auf der Basis verschiedener
Parameter wie Zinssätzen, der individuellen Bonität des Kunden und der Risikostruktur
des Finanzierungsgeschäfts, bewertet. Danach entsprechen die Buchwerte dieser Forderungen
abzüglich der gebildeten Wertberichtigungen annähernd ihren Barwerten. Der beizulegende Zeitwert von langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
und langfristigen Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden durch Abzinsung
der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme mit den für ähnliche Finanzschulden mit
vergleichbaren Restlaufzeiten marktüblichen Zinsen bewertet. Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte betreffen die Anteile
an der AEQUOS Endoprothetik GmbH. Eine erneute Verifizierung erfolgt im Rahmen der
Erstellung des Konzernabschlusses 2018. 6. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenDie Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen werden nach Personengruppen
dargestellt.
Alle Transaktionen unterscheiden sich grundsätzlich nicht von Liefer- und Leistungsbeziehungen
mit fremden Dritten. 7. Freigabe des KonzernabschlussesDer Vorstand der aap Implantate AG hat den Konzernzwischenabschluss für das zweite
Quartal 2018 am 13. August 2018 zur Vorlage an den Aufsichtsrat sowie zur anschließenden
Veröffentlichung freigegeben. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt wird und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind.
Unternehmenskalender2017• 14. November 2018Konzern-Quartalsmitteilung 3. Quartal 2018 • 26. - 28. November 2018Deutsches Eigenkapitalforum 2018 (Analystenkonferenz) Frankfurt am Main Zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenDieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen,
Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender
Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien
der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene
bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu
führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die
Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen.
Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten
beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem
sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten
zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen
anzupassen. © aap Implantate AGLorenzweg 5 • 12099 Berlin • Germany Tel. +49 30 75019-133 Fax +49 30 75019-290 ir@aap.de www.aap.de Änderungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Layout, Satz: deSIGN graphic - Wolfram Passlack aap Implantate AGLorenzweg 5 • 12099 Berlin • Germany Fon +49 30 75019-133 Fax +49 30 75019-290 ir@aap.de • www.aap.de |
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