![]() NanoFocus AGOberhausenGeschäftsbericht 2011Kennzahlen 2011Rechnungslegung nach HGB
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Umsatzentwicklung
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| Ralf Terheyden |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats |
Die NanoFocus AG ist auf dem Gebiet der prozessnahen optischen Oberflächenmesstechnik
im Mikro- und Nanometerbereich tätig. Haupttätigkeiten der NanoFocus AG sind die Entwicklung,
Fertigung sowie der weltweite Vertrieb von Geräten für die berührungslose 3D-Oberflächenanalyse.
NanoFocus ist international als technologisch führendes Unternehmen im Bereich der
hochauflösenden Charakterisierung von Funktionsoberflächen positioniert. NanoFocus-Geräte
werden vor allem für die Qualitätssicherung eingesetzt und eignen sich für nahezu
alle Industriebranchen. Durch ihre Technologie ermöglicht die NanoFocus AG Kunden
und Partnerunternehmen die Herstellung innovativer Produkte und die Umsetzung effizienter
Fertigungsverfahren. Die drei Hauptproduktlinien sind die Analyse-Systeme µsurf, µscan
und µsprint. Daneben bietet die Gesellschaft ergänzende Dienstleistungen und die zum
Betrieb notwendige Systemsoftware an.
Die NanoFocus AG ist seit dem 14.11.2005 am Teilbereich Entry Standard des Open Market
in Frankfurt börsengelistet und seit August 2006 durch die Begebung eines Wertpapierprospektes
offiziell börsennotiert.
Die Gesellschaft hält eine hundertprozentige Beteiligung an der NanoFocus Materialtechnik
GmbH in Oldenburg. Weiterhin besteht die NanoFocus, Inc als hundertprozentige Tochtergesellschaft
der NanoFocus AG in Glen Allen/Richmond, Virginia, USA. In Singapur unterhält die
NanoFocus AG seit 2006 einen Showroom, der durch zwei freie Mitarbeiter betreut wird.
Von dort werden die rund zehn NanoFocus-Repräsentanten im asiatischen Raum koordiniert.
Im süddeutschen Kundenzentrum in Ettlingen, nahe Karlsruhe, sind sechs Mitarbeiter
und ein Diplomand für NanoFocus tätig. Seit 2010 hat NanoFocus eine Repräsentanz im
Münchener Technologiezentrum.
Die NanoFocus AG beschäftigte Ende 2011 einschließlich der drei Vorstandsmitglieder
insgesamt 69 Mitarbeiter inklusive Auszubildende, Diplomanden und Praktikanten.
Die Wirtschaft hatte sich zum Ende des Berichtszeitraumes eingetrübt. Allerdings gehen
die weltweiten Einschätzungen massiv auseinander. Von einer Wiederholung bzw. sogar
Ausweitung der Konjunkturkrise bis hin zu einer neuerlichen Erholung auf verhaltenem
Niveau reichen die Prognosen. Die Konjunktur hat sich zum Zeitpunkt der Berichtserstellung
(April 2012) weltweit wieder stabilisiert. Die einschlägigen Einkaufsmanagerindizes
der Konjunktur signalisieren Erholungstendenzen. Die Unsicherheit durch die Staatsschuldenkrise
ist weiterhin enorm hoch. Bis zu einer wirklichen Entschärfung bleibt das Risiko,
dass die Finanzturbulenzen auf die Realwirtschaft durchschlagen, unverändert bestehen.
Die deutsche Wirtschaft hat zum Jahresende 2011 einen kleinen Dämpfer erhalten. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP)
- preis-, saison- und kalenderbereinigt - im vierten Quartal 2011 nach vorläufigen
Berechnungen um 0,2 % im Vergleich zum Vorquartal zurück. Das Ergebnis für das gesamte
Jahr 2011 blieb unverändert bei + 3,0 % (kalenderbereinigt: + 3,1 %). Positive Impulse
kamen im Vorquartalsvergleich - preis-, saison- und kalenderbereinigt - lediglich
von den Investitionen: Die Ausrüstungsinvestitionen - darunter fallen hauptsächlich
Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - stagnierten auf dem Niveau
des Vorquartals. Das Geschäftsklima im Mittelstand konnte sich beleben und die Erwartungen
verbessern. Bei Großunternehmen hingegen wurde lediglich eine verhaltene Stimmungsverbesserung
verzeichnet.
Nach einem einschneidenden Rückgang ab August 2011 konnte sich das KFW-IFO Mittelstandsbarometer
anschließend wieder erheblich verbessern und lag ab Februar 2012 wieder auf dem Stand
von Juli 2011. Die Erwartungshaltung hat sich ebenfalls wieder deutlich aufgehellt.
Auch Großunternehmen zeigen sich besser gestimmt, allerdings fallen die Anstiege verhaltener
aus (aktuelles Niveau: 16,0 Saldenpunkte). Für das Gesamtjahr 2012 erwartet die KFW
ein preis- und kalenderbereinigtes BIP-Wachstum von 1,2 %. Trotz der zurückkehrenden
konjunkturellen Zuversicht müssten die unverändert vorhandenen erheblichen Risiken
berücksichtigt werden. Die Schwächephase sei zwar demnächst vorbei, die Anfälligkeit
des Aufschwungs sei es aber nicht. Die größten Risiken gingen weiterhin von der Schuldenkrise
in Europa aus. Aber auch die ungelöste Staatsschuldenproblematik in anderen global
bedeutenden Industrieländern wie den USA, dem Vereinigten Königreich und Japan sowie
der Konflikt um das iranische Atomprogramm, der durchaus zu einem Energiepreisschock
führen könnte, dürften als potenzielle Belastungsfaktoren für die deutsche Volkswirtschaft
nicht aus den Augen gelassen werden.
Deutsche Manager sind zum März 2012 wieder optimistisch. Der IFO-Index als wichtigster
Industrieindikator hat sich im März überraschend aufgehellt und stieg auf ein hohes
Niveau von 109,8 Punkten - damit bereits den fünften Monat in Folge.
Der ZEW-Index ist als Konjunkturindex eine Größe, um das Wirtschaftsvertrauen auf
Basis mittelfristiger Erwartungen bezüglich der Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung
zu ermitteln. Er gilt als richtungsweisend für den bedeutenderen IFO-Geschäftsklimaindex.
Die ZEW-Konjunkturerwartungen bessern sich deutlich und liegen per Ende März 2012
fast wieder so hoch wie vor zwei Jahren bei 22,3 Punkten. Die ZEW-Konjunkturerwartungen
geben also zweifellos Anlass zu einem gewissen Optimismus, die Lage wird allerdings
schon überraschend etwas schlechter bewertet. Dieses Barometer sank um 2,7 auf 37,6
Punkte. In der Tat liegen in der schwachen Konjunkturentwicklung vieler anderer europäischer
Staaten weiterhin erhebliche Risiken für die deutsche Volkswirtschaft.
Der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau nahm nach rasantem Anstieg in 2011 wieder
spürbar ab. Unter dem Strich stand jedoch ein Plus von 10 %. Die Produktion konnte
um 12,1 % zulegen. Für 2012 erwartet der VDMA eine Stagnation auf gleich hohem Niveau
- und damit kein Wachstum. Der Auftragseingang sei im Januar 2012 deutlich geschrumpft,
allerdings machen andere Frühindikatoren Hoffnung auf eine Stabilisierung.
Der Zentralverband der deutschen Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) verzeichnet
für das Geschäftsjahr 2011 einen Umsatzanstieg von 6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Hauptanteil daran hatte die starke Inlandsnachfrage. Dieser Trend setzt sich auch
zum Jahresbeginn fort. Die um 5 % niedrigeren Auftragseingänge im Januar 2012 zeichnen
hingegen ein weniger positives Bild.
Der deutsche Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien,
SPECTARIS, erzielte ein Umsatzwachstum von 13,6 %, wobei für das Inland ein Plus von
9,9 % und für das Ausland ein Plus von 16,9 % erzielt wurde. Der Weltmarktindex für
optische Technologien fiel mit dem abgelaufenen dritten Quartal 2011 erstmalig wieder
unter 200 und erreichte mit 196 Indexpunkten ein Niveau wie zuletzt im dritten Quartal
2010.
Im Geschäftsjahr 2011 entwickelte sich der Weltmarktindex Medizintechnik des Fachverbandes
SPECTARIS kontinuierlich von 106,4 auf zuletzt 122,6 Punkte. Die Medizintechnik-Branche
wird langfristig ein Wachstumsmarkt bleiben. Dazu tragen unter anderem folgende Faktoren
bei:
| ― |
der medizinisch-technische Fortschritt |
| ― |
die demografische Entwicklung |
| ― |
der erweiterte Gesundheitsbegriff in Richtung mehr Lebensqualität |
Der deutsche Automobilmarkt hat sich 2011 in einem schwieriger werdenden Umfeld stabiler
gezeigt, als viele vermutet hatten. Laut VDA verzeichnete das Gesamtjahr ein Zulassungsplus
von 9 %. Der Weltmarktanteil deutscher Automobilisten ist auf 20 % gestiegen. Der
Verband ist für das Jahr 2012 vorsichtig optimistisch.
Die fortschreitende Konsolidierung auf dem Solarmarkt setzt gerade deutsche Firmen
unter massiven Druck. Knapp die Hälfte der von dem Beratungshaus Simon-Kucher untersuchten
Unternehmen seien gut aufgestellt und würden über eine stabile Finanzkraft verfügen,
allerdings würde rund die Hälfte der Solarunternehmen vom Markt verschwinden.
Die Lage innerhalb der Branche bleibt vor dem Hintergrund weltweiter Überkapazitäten,
eines harten internationalen Wettbewerbs und der starken Förderkürzung angespannt.
Trotz einer stabilen Nachfrage in Deutschland und einigen Auslandsmärkten bleiben
Umsatz und Ergebnis 2011 hinter den Erwartungen vieler Unternehmen zurück. Die Branche
hofft auf Besserung durch ein starkes Anziehen der Auslandsmärkte in den nächsten
Jahren.
Die Analysten von Lux Research erwarten nach einem Einbruch in 2012 einen sehr starken
Anstieg der Solarwirtschaft in den nächsten drei Jahren.
Laut VDI/BMBF befassen sich immer mehr Institutionen in Deutschland mit der Forschung
und Entwicklung, der Produktion und den Dienstleistungen im Bereich der Nanotechnologie.
Die Nanotechnologie in Deutschland umfasst mittlerweile rund 1.800 Institutionen,
davon ca. 40 % kleine und mittlere Unternehmen (KMU), 13 % Großunternehmen, 24 % Hochschulinstitutionen,
9 % institutionelle Forschungseinrichtungen sowie sonstige Einrichtungen wie Netzwerke,
Behörden, Verbände und Finanzinstitutionen (Stand: Januar 2011). Seit Ende 2008 ist
die Zahl der Nanotechnologieakteure um ca. 50 % angestiegen. Die am stärksten vertretenen
Nanotechnologieteilgebiete sind Nanomaterialien, Nanobeschichtungen sowie die Nanoanalytik.
Eine aktuelle Studie von RNCOS Industry Research Solutions vom Januar 2012 beziffert
die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate im globalen Nanotechnologiemarkt für
die Zeit von 2011 bis 2014 auf 19 %. Das Wachstum werde durch massive staatliche und
privatwirtschaftliche Investitionen in Forschung und Entwicklung getrieben.
Die MEMS-Branche konnte in 2011 trotz der Erdbeben in Japan ein Wachstum von 9,7 %
erreichen. Für 2012 wird ein Wachstum von 11,5 % erwartet. Insbesondere der Consumer-
und Automobilbereich ist laut Einschätzung des Marktforschers iSupply Garant für gute
Wachstumschancen bis 2014. Qualitätssicherung, Standardisierung und Normung.
Die Sicherstellung der Qualität von mikro- und nanostrukturierten Produkten ist für
alle Unternehmen unverändert ein Vorteil im globalen Wettbewerb. Gerade im Umgang
mit nanotechnologischen Produkten und bei deren Herstellungsprozessen ist die Qualitätssicherung
von besonderer und zunehmender Bedeutung.
Die im März 2011 erstmals vorgestellte 3. Generation des Zylinderlaufflächen-Messgeräts
µsurf cylinder ist weltweit vom Markt erfolgreich angenommen worden. In den ersten
sechs Monaten nach Markteinführung konnte NanoFocus im Oktober 2011 diesbezüglich
erfolgreich Aufträge in Höhe von 1,3 Mio. EUR generieren und baut somit die innovative
Position im Automobilmarkt weiter aus. Die spezialisierte Branchenlösung für die Automobilindustrie
findet bereits seit fünf Jahren weltweit erfolgreichen Einsatz bei Premium-Herstellern.
Von der Verschleißuntersuchung und Defekterkennung bis hin zur DIN EN ISO konformen
Berechnung von Flächenrauheitswerten leistet sie einen maßgeblichen Beitrag zur Herstellung
leistungseffizienter und schadstoffärmerer Motoren.
Mit einem Großauftrag aus der Medizintechnikbranche startet die NanoFocus AG in die
Produktentwicklung einer neuen Sensorgeneration. Die optischen Sensoren im High-End-Bereich
werden Bestandteil einer neuen Produktfamilie sein, die auf einer modernsten technologischen
Umsetzung basiert. Der Auftrag ist Meilenstein einer langfristigen Roadmap, die für
NanoFocus ein großes Umsatzpotenzial birgt.
Zur Branchenleitmesse Control stellte die NanoFocus AG ihre neue 3D-Messsoftware µsoft
metrology vor. Die Entwicklung basiert auf einem neuen ergonomischen Interaktionsmodell,
in das die Erfahrungen und Anregungen langjähriger Anwender der Vorgängersoftware
µsoft control einflossen. In intuitiven Schritten führt die Software den Nutzer vom
Einschalten des Messsystems bis zur Darstellung des optimalen normkonformen 3D-Messergebnisses.
So maximiert sie Bedienkomfort und -sicherheit. Seit dem zweiten Halbjahr 2011 ist
die µsoft metrology serienmäßig mit allen µsurf-Messsystemen erhältlich oder kann
nachgerüstet werden.
NanoFocus hat die Zertifizierung nach DIN ISO 9001 am 14.11.2011 vom TÜV Rheinland
erhalten. Mit dem Zertifikat ist dokumentiert, dass das Qualitätsmanagement der NanoFocus
international gültigen Standards entspricht. Die NanoFocus AG bestätigt damit ihren
hohen Qualitätsanspruch gegenüber Kunden und Partnern.
Die neue Generation des Messgeräts µsurf solar hat den international bedeutenden Intersolar-Award
in der Kategorie PV-Produktionstechnik gewonnen. Die Fachjury überzeugte insbesondere
die Möglichkeit einer optimalen Qualitätskontrolle von Solarzellen in Forschung und
Produktion. Der Intersolar-Award prämiert wegweisende Produkte und Dienstleistungen
von Unternehmen und Institutionen der Solarwirtschaft. Die Auszeichnung wurde im Rahmen
der Intersolar, der weltweit führenden Solarmesse, verliehen.
In 2011 wurde eine Betriebsprüfung für die Jahre 2005 bis 2009 bei NanoFocus erfolgreich
durchgeführt. Für den geprüften Zeitraum hat NanoFocus insgesamt 53 TEUR an Steuernachforderungen
und Zinsen an das Finanzamt Oberhausen abgeführt. Die Beträge sind ergebniswirksam
unter den sonstigen Steuern bzw. den Zinsaufwendungen abgebildet.
Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2011 von 6.477 TEUR um 26,9 % auf 8.222
TEUR.
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2011 | Veränderung | 2010 | |||
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TEUR | % | absolut | % | TEUR | % |
| µsurf | 3.272 | 40 | 389 | 13 | 2.883 | 45 |
| Software, Ersatzteile, Wartung | 1.380 | 17 | 539 | 64 | 841 | 13 |
| Sonstige Dienstleistungen | 970 | 12 | 220 | 29 | 750 | 11 |
| OEM | 933 | 11 | 97 | 12 | 836 | 13 |
| µsprint | 856 | 10 | 550 | 180 | 306 | 5 |
| µscan | 693 | 9 | 92 | 15 | 601 | 9 |
| Systemvermietung | 118 | 1 | -142 | -55 | 260 | 4 |
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8.222 | 100 |
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6.477 | 100 |
Die Umsätze sind im Jahr 2011 erwartungsgemäß gestiegen. Hervorzuheben ist hierbei
der Dienstleistungsbereich mit einem Umsatzanteil von insgesamt 30 % (Vorjahr: 28
%). Dieser umfasst Auslieferung, Wartung, Aufrüstung von Soft- und Hardware sowie
Vermietung, Schulungen und Auftragsmessungen.
Der Umsatzanteil der Produktlinie µsprint konnte in 2011 geplant ausgebaut und im
Ergebnis sogar verdoppelt werden. Dies entspricht einer absoluten Steigerung von 180
%. Insbesondere der Bereich Service innerhalb des Segments erzielt konstante Umsätze.
Des Weiteren konnten wie erwartet sowohl Neukunden akquiriert als auch das Bestandsgeschäft
sukzessive ausgebaut werden.
In den Produktlinien µsurf, µscan und µsprint wurden im Geschäftsjahr 2011 insgesamt
80 Stand-Alone- bzw. OEM-3D-Qualitätssicherungssysteme verkauft - inklusive der damit
zusammenhängenden Komponenten und Dienstleistungen.
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2011 | Veränderung | 2010 | |||
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TEUR | % | absolut | % | TEUR | % |
| Deutschland | 3.796 | 46 | 865 | 30 | 2.931 | 45 |
| Asien | 1.653 | 20 | 250 | 18 | 1.403 | 22 |
| Nord-/Südamerika | 1.451 | 18 | 359 | 33 | 1.092 | 17 |
| Europa (außer Deutschland) | 1.322 | 16 | 271 | 26 | 1.051 | 16 |
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8.222 | 100 |
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6.477 | 100 |
Bei der Umsatzverteilung nach Regionen hat es nur geringfügige Schwankungen gegeben.
Die Umsätze konnten in 2011 in allen Regionen entsprechend dem Gesamtumsatz zwischen
18 % (Asien) und 33 % (Nord- und Südamerika) gesteigert werden.
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2011 | Veränderung | 2010 | |||
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TEUR | % | absolut | % | TEUR | % |
| Automobil | 1.464 | 26 | 1.045 | 249 | 419 | 9 |
| Fingerprint, Public Safety | 889 | 16 | 53 | 6 | 836 | 18 |
| Solar | 867 | 15 | 616 | 245 | 251 | 6 |
| Elektronik | 825 | 14 | 325 | 65 | 500 | 11 |
| Maschinen, Werkzeuge, Druck | 804 | 14 | 151 | 23 | 653 | 14 |
| Materialwissenschaft | 766 | 13 | -964 | -56 | 1.730 | 37 |
| Chemie, Papier, Keramik, Kunststoffe | 140 | 2 | 80 | 133 | 60 | 1 |
| Medizintechnik, MEMS | 0 | 0 | -187 | -100 | 187 | 4 |
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5.755* | 100 |
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4.636** | 100 |
*
gemessen am Umsatz mit Systemverkauf ohne DL - hier 5.755 TEUR.
**
gemessen am Umsatz mit Systemverkauf ohne DL - hier 4.636 TEUR.
NanoFocus ist nicht wesentlich von einer Branche abhängig. Durch den Verkauf in fast
alle Industriebereiche wird das Risikoprofil des Umsatzes gestreut. Die Verschiebung
der Branchenanteile ist abhängig von den konjunkturellen Entwicklungen und der Gewichtung
von Forschung und Produktion innerhalb der jeweiligen Bereiche.
Der Automobilbereich verzeichnete in 2011 die höchsten Zuwachsraten und war mit 26
% Anteil die umsatzstärkste Branche für NanoFocus. Durch den Innovationsdrang dieser
Branche und die Freigabe der nötigen Budgets konnten in 2011 die branchenspezifischen
Messgeräte von NanoFocus erfolgreich bei führenden Herstellern platziert werden.
Durch stabile, langfristige Kundenbeziehungen lieferte der Bereich Fingerprint/Public
Safety gleichbleibende Umsätze. Diese Entwicklung wird sich auch in 2012 fortsetzen.
Im Bereich Solar hat der stetig wachsende Effizienzdrang der Branche zu einem deutlichen
Umsatzzuwachs geführt.
Der Umsatzanteil in der Elektronikbranche ist insbesondere durch den gezielten Ausbau
und die Weiterentwicklung der Produktlinie µsprint gesteigert worden.
Die Systemverkäufe in den Maschinenbau haben sich bei NanoFocus analog zu den stabilen
Branchenkennzahlen entwickelt.
Im Bereich der Materialwissenschaften ist der Umsatz erwartungsgemäß um mehr als die
Hälfte zurückgegangen, da die Forschungsinstitute als wichtigster Kundenkreis im Vergleich
zu den Vorjahren über deutlich reduzierte Fördermittel verfügten.
Die laufenden Entwicklungsprojekte im Bereich Medizintechnik sind zwar umsatzrelevant,
werden aber in der Geräte-Branche-Verteilung nicht berücksichtigt, da in diesem Stadium
noch keine Systeme verkauft wurden.
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2011 | Veränderung | 2010 | |||
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TEUR | % | absolut | % | TEUR | % |
| Dienstleistungen | 2.467 | 30 | 616 | 33 | 1.851 | 28 |
| Standard | 1.899 | 23 | -306 | -14 | 2.205 | 34 |
| Modular | 1.810 | 22 | 905 | 100 | 905 | 14 |
| Business Solution | 1.060 | 13 | 824 | 349 | 236 | 4 |
| Integration | 986 | 12 | -294 | -23 | 1.280 | 20 |
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|
8.222 | 100 |
|
|
6.477 | 100 |
Erwartungsgemäß wurde das Dienstleistungssegment absolut und prozentual ausgebaut.
Mit der Wiederaufnahme von Investitionen in die industrielle Messtechnik gewinnen
naturgemäß die von NanoFocus als Innovationsexperten angebotenen Business Solutions
wieder eine stärkere Bedeutung. Insbesondere durch Investitionen der Automobilbranche
konnten hohe Umsatzzuwächse in den Segmenten Modular und Business Solution erzielt
werden.
Der Umsatz pro Mitarbeiter ist, bezogen auf durchschnittlich 58 Vollbeschäftigte,
mit 142 TEUR leicht gestiegen. Im Vorjahr wurden bei durchschnittlich 47 Vollbeschäftigten
138 TEUR Umsatz pro Mitarbeiter erzielt.
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2011 | Veränderung | 2010 | |
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TEUR | % | absolut | TEUR |
| Umsatzerlöse | 8.222 | 27 | 1.745 | 6.477 |
| Gesamtleistung | 8.854 | 23 | 1.654 | 7.200 |
| Rohertrag | 5.740 | 30 | 1.310 | 4.430 |
| Personalaufwand | 3.446 | 19 | 539 | 2.907 |
| Sonst. betr. Aufwendungen | 2.326 | 19 | 368 | 1.958 |
| EBITDA | 870 | 27 | 183 | 687 |
| Abschreibungen** | 650 | 6 | 35 | 615 |
| Finanzergebnis | -106 | k. A. | 27 | -133 |
| Steuerergebnis | -52 | k. A. | -52 | 0 |
| Ergebnis | 62 | k. A. | 120 | -58 |
*
Ausgewählte Werte der Gewinn-und Verlustrechnung.
**
Die Abschreibungen enthalten als Hauptbestandteil die jährliche Goodwill-Abschreibung
nach HGB in Höhe von 350 TEUR.
Die Gesamtleistung, die sich aus Umsatz, Bestandserhöhungen und sonstigen betrieblichen
Erträgen zusammensetzt, ist von 7.200 TEUR auf 8.854 TEUR gestiegen. Die NanoFocus
AG verzeichnete hier einen Anstieg von rund 23 %. Die aktivierten Eigenleistungen
betragen 604 TEUR. Diese setzen sich zusammen aus Eigenleistungen für Entwicklungsprojekte
in Höhe von 543 TEUR und die Aktivierung von Demosystemen in Höhe von 61 TEUR. Die
Bestandsveränderungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 277 TEUR.
Die sonstigen betrieblichen Erträge, die überwiegend Erlöse aus Förderprojekten beinhalten,
reduzierten sich um 368 TEUR.
Nach Abzug der Materialaufwendungen in Höhe von 2.816 TEUR erhöhte sich der Rohertrag
analog zu den Umsatzerlösen um 1.310 TEUR bzw. 30 %.
Auf der Kostenseite erhöhten sich sowohl die Personalaufwendungen aufgrund von Neueinstellungen
als auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um jeweils 19 %. Dieser geplante
Mehraufwand wurde zu einem überwiegenden Teil in den Ausbau internationaler Vertriebsstrukturen
investiert.
Das EBITDA verbesserte sich aufgrund Investitionen in die Vertriebs- und Personalstruktur
lediglich moderat um 183 TEUR im Vergleich zum Vorjahr. Das Steuerergebnis beinhaltet
die Steuernachzahlung der Jahre 2005 bis 2009 resultierend aus der Betriebsprüfung
in 2011 und die Differenz aus aktiven und passiven latenten Steuern. Abzüglich der
Abschreibungen, des Finanz- und Steuerergebnisses wird mit 62 TEUR ein um 120 TEUR
höheres Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr ausgewiesen.
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2011 | Veränderung | 2010 | |
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TEUR | % | absolut | TEUR |
| Auftragseingang 2011 | 8.454 | 12 | 880 | 7.574 |
| Auftragsbestand (zum Periodenende) | 1.098 | -20 | -281 | 1.379 |
Mit einem Plus von 12 % im Vergleich zum Vorjahr konnte NanoFocus beim Auftragseingang
zulegen. Der Auftragsbestand zum 31.12.2011 ist um 281 TEUR geringer als im Vorjahr.
| Ausgewählte Bilanzzahlen | 2011 | Veränderung | 2010 | |
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TEUR | % | absolut | TEUR |
| Anlagevermögen | 3.405 | 7 | 234 | 3.171 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 2.782 | 8 | 200 | 2.582 |
| Sachanlagen | 498 | 7 | 34 | 464 |
| Finanzanlagen | 125 | 0 | 0 | 125 |
| Umlaufvermögen | 8.125 | -1 | -86 | 8.211 |
| Vorräte | 2.687 | 32 | 656 | 2.031 |
| Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände | 3.190 | 8 | 225 | 2.965 |
| Liquide Mittel | 2.248 | -30 | -968 | 3.216 |
| Eigenkapital | 9.225 | 1 | 63 | 9.162 |
| Fremdkapital | 3.859 | 7 | 255 | 3.604 |
| Verbindlichkeiten | 3.263 | 0 | 12 | 3.251 |
Das Anlagevermögen ist um 7 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Wesentlichen
ist dies auf selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 591 TEUR,
Umbuchungen von Demonstrations- und Vorführgeräten in Höhe von 61 TEUR sowie auf die
Aktivierung von Werkzeugen in Höhe von 17 TEUR in das Anlagevermögen zurückzuführen.
Die Forderungen haben sich analog zum Umsatzanstieg entwickelt und liegen stichtagsbedingt
leicht höher. Die Eigenkapitalquote ist mit 71 % leicht gesunken. Die Verbindlichkeiten
sind konstant geblieben, wobei sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
erhöht und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch planmäßige Tilgung
der Bankdarlehen reduziert haben.
| Cashflow | 2011 | Veränderung | 2010 |
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TEUR | absolut | TEUR |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 3.167 | 1.296 | 1.871 |
| Cashflow aus Umsatztätigkeit | 718 | 153 | 565 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 433 | 351 | 82 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -883 | -265 | -618 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -532 | -2.364 | 1.832 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands | -982 | -2.278 | 1.296 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 2.185 | -982 | 3.167 |
Der Cashflow aus Umsatztätigkeit hat sich aufgrund der positiven Entwicklung des Ergebnisses
und konstanter Abschreibungen um 153 TEUR verbessert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
erhöhte sich um 351 TEUR. Zwar wurden stichtagsbezogen insbesondere Vorräte aufgebaut,
in leicht stärkerem Maße jedoch Zahlungsziele der Lieferanten genutzt. Der Cashflow
aus der Investitionstätigkeit hat sich analog der Umsatzausweitung entwickelt. Die
Investitionen liegen um 265 TEUR höher als im Vorjahr. Entgegen dem Vorjahr wurden
keine Finanzierungsmaßnahmen sowohl auf Eigenkapital- und Fremdkapitalbasis durchgeführt,
so dass sich die liquiden Mittel insgesamt um 982 TEUR reduziert haben.
Zusammenfassend lässt sich festhalten:
| ― |
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist mit 433 TEUR positiv. |
| ― |
Die Investitionstätigkeit wurde plangemäß auf 883 TEUR erhöht. |
| ― |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden um 480 TEUR reduziert (531 TEUR inklusive Tilgung aus Finanzierungsleasing). |
Die Abwicklungsfinanzierung der Tagesproduktion erfolgt aus eigenen Mitteln und bestehenden
Kreditlinien, teils durch Vorauszahlungen und Anzahlungen. Etwaige betragsmäßig und
zeitlich befristete Anzahlungsbürgschaften wurden durch Bankbürgschaften (Avale) hinterlegt.
Die NanoFocus AG plant auch weiterhin, die Finanzierungsstruktur für ein weiteres
Wachstum auszubauen. Aktuell stehen Fremdkapitalmaßnahmen im Fokus. Für strategische
Maßnahmen zum Ausbau der Geschäftsbereiche Automobil und Medizintechnik sind auch
Eigenkapitalmaßnahmen im Laufe des Jahres 2012 denkbar.
Forderungsausfälle sind im Geschäftsjahr 2011 wie bereits in der Vergangenheit nicht
aufgetreten und werden auch aufgrund bisheriger Erfahrungen künftig nur eingeschränkt
erwartet.
Investitionen wurden im Rahmen der Unternehmensplanung planmäßig durchgeführt. Schwerpunkte
bildeten, bedingt durch die Erweiterung des Geschäftsbetriebes, die Büro- und Geschäftsausstattung
und der weitere Ausbau der Infrastruktur für Service und internationalen Vertrieb
sowie der Geschäftsbereich Medizintechnik.
Im Geschäftsjahr 2011 investierte NanoFocus gezielt in den Ausbau der Entwicklungsleistung.
Der Anstieg der Aufwendungen erhöhte sich analog zur Umsatzsteigerung.
| Entwicklungskennzahlen | 2011 | Veränderung | 2010 | |
|
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TEUR | % | absolut | TEUR |
| Entwicklungsaufwendungen | 1.530 | 35,9 | 404 | 1.126 |
| Entwicklungsintensität (Aufwand in Relation zum Umsatz) | 18,6 % | 1,2 | 1,2 PP. | 17,4 % |
| Zahl der Entwicklungsmitarbeiter (Ø) | 18 | 28,6 | 4 | 14 |
| Durchschnittl. Entwicklungsmitarbeiter der durchschnittl. Arbeitnehmer | 31,0 % |
|
+1,2 PP. | 29,8 % |
Es wurden weitere Aktivitäten im Bereich der optischen 3D-Sensorentwicklung durchgeführt.
Dabei wurden Folgeinvestitionen für die Performancesteigerung der µsprint-Familie
getätigt. Somit ist die umfangreiche konzeptionelle Weiterentwicklung dieser Produktlinie
eingeleitet worden, um die NanoFocus AG im Bereich der (Inline-)Produktionsmesstechnik
als leistungsfähigen Ausrüster insbesondere im Elektronik- und Halbleiterbereich zu
etablieren.
NanoFocus wird weiterhin zunehmend als Entwicklungsdienstleister von namhaften Großunternehmen
beauftragt.
Die NanoFocus AG beschäftigt 62 Voll- und Teilzeitkräfte sowie drei Vorstandsmitglieder.
Weiterhin sind vier Diplomanden und Praktikanten beschäftigt. In Summe sind dies 69
Mitarbeiter (Stand: 31.12.2011).
Die Aufbau- und Ablauforganisation von NanoFocus ist auf der Grundlage einer Projektmatrixorganisation
konzipiert. Die routinemäßig anfallenden Aufgaben werden im Rahmen einer Linienorganisation
durchgeführt, komplexe Projektaufgaben werden durch abteilungsübergreifende Teams
bearbeitet. Der Vorstand führt die Geschäfte im Rahmen einer Geschäftsordnung, die
eine Einbindung und Zustimmung des Aufsichtsrats bei außergewöhnlichen Geschäftsvorfällen
vorsieht. Im Berichtszeitraum handelte der Aufsichtsrat gemäß seiner Geschäftsordnung,
die im Einklang mit den Vorgaben des Corporate Governance Kodex steht. Der Erfüllungsgrad
der Corporate-Governance-Richtlinien veröffentlicht NanoFocus freiwillig auf der Website.
Vier Funktionsbereiche und ein Stab wurden vom dreiköpfigen Vorstand geführt und sind
als Linienorganisation mit eindeutiger Aufgabenbeschreibung und funktionaler Einbindung
mit Über- und Unterstellungen aufgebaut. Die Aufgaben des Tagesgeschäfts sind in Form
von Stellenbeschreibungen niedergelegt.
Strategische Projekte und Business Development werden in flexiblen Teamstrukturen
mit unabhängiger Weisungsbefugnis organisiert.
Der Vertrieb wurde weiter personell verstärkt, reorganisiert und strategisch auf den
Bereich Produktionsmesstechnik fokussiert.
Planmäßig hat der vertriebsnahe Applikationsbereich eine wichtige Bedeutung erhalten.
Die Betreuung von strategisch wichtigen Kunden wird hierdurch weiter intensiviert
werden. Die Kernkompetenzen der NanoFocus, die sich neben der Applikation über Entwicklung,
Programmierung und Fertigung erstrecken, werden damit ausgebaut.
Wichtige Beschlüsse werden im Rahmen der regelmäßigen Aufsichtsratssitzungen und der
Vorstandssitzungen gefasst.
Die NanoFocus AG geht davon aus, dass sich die folgenden Markttrends und Chancen der
relevanten Endanwendermärkte positiv auf den weiteren Geschäftsverlauf auswirken werden:
| ― |
Technologische Marktführung des Unternehmens mit ausgewählten Produkten und Produkteigenschaften bzw. Systemen |
| ― |
Großer Kundenstamm und umfangreiches Partnernetzwerk |
| ― |
Gutes Markenimage - hohes Vertrauen und regelmäßig wiederkehrende Umsätze |
| ― |
Große Branchenstreuung - umsatzstabilisierend und existenzsichernd |
| ― |
Optimierte Finanzierungsmöglichkeiten durch Listing der Aktie |
| ― |
Ungebrochener, allgemeiner Trend zur Leistungssteigerung in der Industrie mithilfe von Mikro- und Nanotechnologie |
| ― |
Zunehmender Trend und Kundenanspruch zur 100 %-Qualitätskontrolle in der produzierenden
Industrie |
| ― |
Gute Positionierung in den Trendmärkten der Optoelektronik, Clean Tech, Solar-/Halbleiter- und Medizintechnik |
| ― |
Guter und breiter Zugang zum Automobilbereich durch innovative und große Bestandskunden |
Die NanoFocus AG ist ein international tätiges Technologieunternehmen und ist damit
einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Der Vorstand und die Mitarbeiter der NanoFocus
AG sind sich bewusst, dass unternehmensbezogene Risiken und Chancen systematisch erfasst
und beobachtet werden müssen. Eine kontinuierliche Risikoabschätzung ist seit Gründung
des Unternehmens fester Bestandteil des Geschäftsführungsprozesses von NanoFocus,
um das sich laufend ändernde Marktumfeld zu analysieren und Veränderungen der Geschäftsprozesse
zu gewährleisten. Nach § 91 Abs. 2 AktG ist NanoFocus verpflichtet, ein Überwachungssystem
einzurichten, mit dem Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können,
früh erkannt werden.
Ziele des Risikomanagements sind es, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und
notwendige Maßnahmen einzuleiten.
Die Risiken werden hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Höhe identifiziert
und bewertet. Es werden notwendige Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Absicherung entwickelt
oder das Restrisiko akzeptiert.
In das Risikomanagement werden der Vorstand, die Abteilungsleiter, alle Mitarbeiter
sowie als Kontrollorgan der Aufsichtsrat einbezogen.
Das Risikomanagement erfolgt durch regelmäßige Überwachung der identifizierten Risiken,
ergänzt durch laufende Beobachtung relevanter Entwicklungen zur Identifikation von
neuen Risiken sowie durch punktuelle Risikoanalysen.
Die systematische Verfolgung der Risikoentwicklung und Berichterstattung erfolgt in
folgenden Controlling- und Berichtsinstrumenten:
| ― |
definierte Checklisten für internes Reporting |
| ― |
monatliches Controlling (insbesondere Vertriebsrisiken, finanzielle Risiken, IT-Risiken), gegebenenfalls auch in kürzeren Intervallen |
| ― |
externe Kommunikation (Lagebericht, Wertpapierprospekt, Reporting, Präsentationen, Corporate News, Geschäftsbericht) |
| ― |
Verfolgung von relevanten Branchenberichten als Frühindikatoren und Benchmarks (VDMA, SPECTARIS, ZVEI, Konjunkturberichte, Berichte über Trendmärkte) |
| ― |
jährlicher Versicherungscheck - ergänzt um mandatierte externe Beratung |
| ― |
IS0-9001-Audits seit 2011 |
| ― |
Planung und Vorbereitung: Zugelassener Ausfuhrberechtigter (AEO) für 2012 |
| ― |
Gemeinschaftliche Vertretungsberechtigung im Vorstand (Vier-Augen-Prinzip) |
Die Überwachung der Risiken durch Informationen von Mitarbeitern erfolgt durch Interviews
und interne regelmäßige Besprechungen in folgenden Gremien und mit den aufgeführten
Kommunikationsmitteln:
| ― |
interner Newsletter |
| ― |
Vorstandssitzungen |
| ― |
monatliche Abteilungsleitersitzungen |
| ― |
vierteljährliche interne Betriebsversammlung |
| ― |
jährliche Unternehmensplanung |
| ― |
jährliche Mitarbeitergespräche |
| ― |
technische Beratung durch den wissenschaftlichen Beirat |
| ― |
Versammlungen zu aktuellen unternehmenskritischen Themen |
Die Risiken werden in den genannten Sitzungen des Vorstands mit den Fachbereichsleitern
sowie den anderen genannten Gremien erörtert und beobachtet. Neben diesen regelmäßigen
Terminen sind die einzelnen Vorstandsmitglieder sowie die Fachbereichsleiter verpflichtet,
dem Vorstand im Bedarfsfall ad hoc über risikobehaftete Entwicklungen zu berichten.
Alle Mitarbeiter sind unter anderem durch den Newsletter sensibilisiert, über die
wesentlichen Entwicklungen in ihren Abteilungen sowie daraus resultierende Risiken
regelmäßig zu berichten.
Die punktuelle Untersuchung von Risiken erfolgt durch externe Gutachten und Prüfungen
durch Dritte, z. B. Due-Diligence-Prüfungen im Rahmen von Finanztransaktionen, technische
Gutachten, Industrie- und Analystenresearches, Personal- und Führungsaudits und juristische
Gutachten. Diese sind beim Vorstand verfügbar. Der Aufsichtsrat erhält monatlich eine
Übersicht über die wesentlichen finanziellen Kennzahlen sowie im Bedarfsfall explizite
Informationen zu Risiken oder Kennzahlen.
Die Identifikation und Verfolgung der vom Vorstand oder Aufsichtsrat der NanoFocus
AG als wesentlich angesehenen Risiken erfolgt in einer Risikoinventur und wird laufend
überwacht. Die umfassendste Risikoinventur fand im Zusammenhang mit der Wertpapierprospekterstellung
im August 2006 statt. Die dort aufgelisteten Risiken sowie deren Bewertung bilden
die Grundlage des aktuellen Risikomanagements. Zuvor erfolgte Risikomanagementprozesse
und -dokumentationen sind in diese Risikoinventur eingeflossen. Im Rahmen der Unternehmensplanung
2012 wurde die Risikoinventur erneut durchgeführt.
NanoFocus hat in der Risikomatrix folgende aktuelle und mögliche wesentliche Risiken
für das Unternehmen ermittelt:
| ― |
Risiken aus der Unternehmenstätigkeit: potenzieller Umsatzausfall, Geschäftsmodell |
| ― |
Generelle Risiken aus der Vertriebstätigkeit |
| ― |
Finanzierungsrisiko: Liquidität und Kosten |
| ― |
Marktrisiko: Investitionsverhalten der Kunden |
| ― |
Technologierisiko: Innovative Techniktrends werden nicht erkannt, Produkte könnten technisch nicht mehr zeitgemäß sein |
Kunden verstärken und verzögern oft ihre Investitionsausgaben oder versuchen, reaktiv
auf veränderte Geschäftsumfelder oder Märkte, die Bestellungen zu stornieren oder
zu verschieben. Denkbar ist auch eine vollständige Aufgabe der Investitionsabsicht.
Dies kann zu Umsatzrückgängen und damit verbundenen Liquiditätsproblemen bei NanoFocus
führen. Durch erhöhte Vertriebstätigkeit, den Ausbau des Vertriebsnetzes, neue Kampagnen,
innovative Produkte und neue Zielmärkte versucht der Vertrieb, potenziellen Umsatzeinbußen
aktiv entgegenzuwirken.
Zur Stärkung der Liquidität hat der Vorstand bereits in der Vergangenheit umfangreiche
Maßnahmen ergriffen. Auch im Geschäftsjahr 2011 stabilisierten Förderprojekte das
Grundgeschäft. Es werden fortlaufend alternative Finanzierungsquellen identifiziert,
evaluiert und weiter vorbereitet.
Bestandsgefährdende Risiken können im Nachgang der weltweiten Wirtschaftskrise weiterhin
auftreten. Zwar haben sich insbesondere die Kennzahlen der Produktion deutlich erholt,
allerdings sind die Investitionsbudgets noch nicht vollständig zurück. Wir sehen aktuell
eine weitere Erholung, die aber jederzeit durch globale wirtschaftliche und geopolitische
Ereignisse verzögert oder unterbrochen werden kann.
Wenn sich Auftragseingänge verzögern, minimieren oder gar ganz ausfallen, können sich
die fehlenden Umsatzerlöse und die damit zusammenhängenden Liquiditätsströme im ungünstigsten
Fall so stark verringern, dass eine Bestandsgefährdung des Unternehmens auftreten
kann. Eine Bestandsgefährdung des Unternehmens wird auf Basis der aktuellen Auftragslage
als unwahrscheinlich eingeschätzt.
NanoFocus ist in einem Zukunftsmarkt mit großem Volumen und überproportionalem und
signifikantem Wachstum gut positioniert. Bei der berührungslosen 3D-0berflächenanalyse
zählt das Unternehmen zu den führenden innovativen Ausrüstern weltweit. Es gibt durch
die technologische Komplexität hohe Markteintrittsbarrieren für andere Unternehmen.
Der aktuelle Technologievorsprung der NanoFocus AG beträgt in Teilbereichen geschätzte
drei bis fünf Jahre. Durch den Zukauf der SISCAN-Technologie aus dem Hause der Siemens
AG im Jahre 2009 hat sich die technische Führungsrolle im Bereich konfokaler und berührungsloser
Messtechnik verstärkt. Neue Produkte bzw. Produktfamilien, die intern in Entwicklung
sind, werden diesen Trend untermauern.
Durch rund 680 verkaufte Systeme und eine Marktpräsenz von über 16 Jahren ist ein
stabiler und großer Kundenstamm entstanden. Im Laufe der Zeit hat sich zudem ein umfangreiches
Partnernetzwerk mit führenden Institutionen, Verbänden und Experten aus Forschung
und Industrie entwickelt. Durch die Nutzung der guten Netzwerkmöglichkeiten mit Industrie
und Forschungsinstituten wird der Wissenstransfer in das Unternehmen überproportional
erhöht.
Die Aufnahme der Aktienkursnotierung im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse
im Jahr 2005 der NanoFocus AG, aber auch Präsentationen im In- und Ausland sowie Messeteilnahmen
haben den Bekanntheitsgrad des Unternehmens weiter gesteigert. Die NanoFocus AG verfügt
über ein außerordentlich gutes Markenimage. Die Chancen auf Verkäufe und Geschäftsanbahnungen
ohne Vertriebsaktivitäten sind damit vorhanden. Hierdurch wird ein Grundgeschäft für
NanoFocus gesichert.
Durch die fragmentierten Absatz- und Beschaffungsmärkte kann NanoFocus mit branchenerfahrenen
Partnern eine Vielzahl von Nischenmärkten und Spezialbranchen besetzen. In wirtschaftlich
schwierigen Zeiten kann dies umsatzstabilisierend und existenzsichernd sein.
Durch die Einbeziehung in den Börsenhandel wurden die Voraussetzungen für weitere
Finanzierungsmöglichkeiten geschaffen. NanoFocus hat die Chance auf bankenunabhängige
und großvolumigere Eigenkapitalfinanzierungen.
Zudem kann im Rahmen von Mergers & Acquisition die eigene Aktie als Akquisewährung
eingesetzt werden. Damit besteht eine fortlaufende Option auf anorganisches Wachstum.
Der Trend der Miniaturisierung ist mittlerweile industriell motiviert.
Die Großindustrie hat die Zielmärkte von NanoFocus als Schlüssel für die Effizienz-
und Leistungssteigerung identifiziert. Dadurch bestehen gute Möglichkeiten, mit namhaften
internationalen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Hinzu kommt, dass die internationale
Förderlandschaft für den Trendmarkt Nanotechnologie und Optoelektronik für die Wachstumsthemen
Clean Tech, Solar-/Halbleitertechnik und Medizintechnik hervorragend ist und kurz-
bis mittelfristig weiter genutzt werden kann.
Die Trends zur Miniaturisierung, zu mehr Hightech-Entwicklungen und zur vollständigen
Qualitätskontrolle sind gute Voraussetzungen, um das neue µsprint-Geschäft international
schnell auszubauen. Ebenfalls günstig sind die stark gestiegenen Produktionsansprüche
in der Ein- und Ausgangskontrolle.
Das zunehmende internationale Sicherheitsbewusstsein und die damit einhergehenden
gesetzlichen Verschärfungen schaffen ideale wirtschaftliche Grundvoraussetzungen für
einen überproportionalen Geräteabsatz im Bereich der "Fingerprint/Public Safety"-Technologien.
Die steigenden Ansprüche an optische 3D-Technologien weltweit kommen NanoFocus zugute.
Trotz einer möglicherweise konjunkturellen Volatilität gehen wir erneut von einem
Wachstumsjahr 2012 aus. Eine solide Basis bildet hierbei der gute Auftragsbestand,
mit dem wir in das Jahr 2012 gestartet sind.
Zahlreiche internationale vertriebliche Aktivitäten mit ausgewiesenen Experten/Partnern,
potenzielle vertriebsunterstützende Maßnahmen sowie insbesondere Großprojekte bei
Key Accounts sind die Basis für die positive Prognose 2012: Wir planen ein zweistelliges
Umsatzwachstum und liegen damit bei mind. 9 Mio. EUR. Der Gewinn pro Aktie (EPS) wird
bei ca. 0,12 EUR geplant; für das Jahresergebnis bedeutet dies eine Gewinnerwartung
von ca. 325 TEUR. Für das aktuelle und das geplante Unternehmenswachstum sind die
weitere Erschließung des asiatischen Marktes sowie der BRIC-Staaten von großer Bedeutung.
Die NanoFocus AG wird sich auf der Produktseite schwerpunktmäßig den technisch-individuellen
Messmaschinen auf höchstem industriellem Niveau widmen. Internationale Auszeichnungen
wie der Gewinn des MEDTEC-Awards im März 2012 (Nachtragsbericht) unterstreichen dies.
Neben dem Halbleitermarkt ist der Automobilbereich ein ausgezeichneter Innovationsmotor.
Diese Innovationen fließen in für NanoFocus relevante Produktentwicklungen. Zusätzlich
bestehen im Medizinsektor erfolgreiche und etablierte Partnerschaften, die in den
Folgegeschäftsjahren erhebliche Umsatzimpulse liefern werden.
Die NanoFocus AG geht in der Unternehmensplanung von einem nachhaltigen, überproportionalen
quantitativen und qualitativen Wachstum im kurz-, mittel- und langfristigen Zeithorizont
aus, wobei die nachfolgend aufgeführten Randbedingungen und Annahmen als Prognosegrundlage
dienen.
Existenzgefährdende Risiken werden unter Voraussetzung weiterer vorbereiteter Finanzierungsmöglichkeiten
derzeit nicht gesehen. Es bestehen allerdings die Risiken im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit.
Sollten beispielsweise die antizipierten Parameter der Gesamtwirtschaft oder Einzelbranchen
nicht zutreffen, kann die daraus resultierende Investitionsneigung nachlassen und
den erwarteten Umsatz sowie die Kapitalzufuhr einschränken.
Im Geschäftsjahr 2012 bestehen insbesondere Risiken durch das höhere Working Capital,
welches für das weitere Umsatzwachstum benötigt wird. Dem aktuell noch schwierig einzuschätzenden
Investitionsgütermarkt und den aktuell ständig schwankenden volks- und finanzwirtschaftlichen
Bedingungen begegnet NanoFocus weiterhin mit einer differenzierten Betrachtung in
drei Szenarien (Real, Worst und Best Case). NanoFocus wird zeitnah auf Änderungen
reagieren, wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtern und Einfluss
auf die Geschäftsentwicklung nehmen sollten. Parallel werden auch kostenbewusst Möglichkeiten
zur Aufstockung von Personal- oder Produktionskapazitäten evaluiert. Die Controlling-Instrumente
sind sowohl personell als auch strukturell etabliert und werden entsprechend weiter
intensiviert, um sehr zeitnah Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.
Bestehende Risiken durch neue technologische Entwicklungen, die das ganze Produktportfolio
gefährden, werden als gering erachtet, da NanoFocus stets mit führenden wissenschaftlichen
Instituten und innovativen Industriepartnern weltweit agiert und damit technologisch
am Puls der Zeit bleibt. Beschaffungsrisiken werden durch mehrere Lieferanten für
kritische Bauteile bzw. mögliche Eigenentwicklung und Fertigung begrenzt. Die Fertigung
von größeren Aufträgen ist mit der geschaffenen Struktur gut möglich. Dezentrale Auftragsvergaben
können die Risiken abmildern. In der Mikrobetrachtung stellt sich dies wie folgt dar:
| ― |
Gewinnung neuer Mitarbeiter 2012 |
| ― |
attraktiver Arbeitgeber für qualifiziertes Personal |
| ― |
interdisziplinäres Team für Innovationen |
| ― |
Auszeichnung als "Fair Company" (Handelsblatt) |
| ― |
innovative Produkte |
| ― |
strategische Ausrichtung in Wachstumsbranchen: Medizintechnik-, Automobil-Innovationen für Blue-Chip-Kunden, Integration und Weiterentwicklung der µsprint-Produktionsmesstechnik (neu), Solar-/Halbleiter |
| ― |
Auszeichnungen: Intersolar-Award, MEDTEC-Award |
| ― |
rund 680 Systeme platziert mit 530 Kunden weltweit |
| ― |
Mehrfachverkäufe und Schlüsselanwender |
| ― |
Trend des Kunden, NanoFocus in die Bedarfs- und Werksplanung zu integrieren |
| ― |
Liquidität/Finanzierung für weiteres Wachstum vorhanden |
| ― |
Börsenlisting (alternative Finanzierungsmöglichkeiten) |
| ― |
Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9001 wurde erfolgreich etabliert |
| ― |
ERP-System wurde weiter plangemäß ausgebaut |
| ― |
Controlling- und Reportingstrukturen wurden auf alle Unternehmensbereiche etabliert und fortgeführt |
Zum Berichterstellungszeitpunkt im April 2012 liegt sowohl das Auftragsvolumen als
auch der Auftragsbestand bei 1,2 Mio. EUR.
Die Auftragslage in Asien entwickelt sich weiter positiv. Zudem wurde der Bereich
Service verstärkt und internationale Vertriebspartnerschaften erfolgreich geschlossen.
Auch für 2013 gehen wir erneut von einem Wachstumsjahr aus. Technische Entwicklungen
sind bis dahin marktfähig und sollten NanoFocus zu einer größeren Wahrnehmung verhelfen.
Insbesondere hervorzuheben sind dabei die Bereiche Automobil und Medizin, in denen
entscheidende Innovationen marktreif sein werden und daher erhebliches Potenzial besitzen.
Somit planen wir beim Umsatz ein zweistelliges Wachstum bei einer weiteren Ergebnisverbesserung.
Das neue Geschäftsjahr ist planmäßig gestartet. Der Auftragseingang im 1. Quartal
2012 ist im Vergleich zu 2011 zwar leicht rückläufig, es sind aber zahlreiche Großprojekte
in Verhandlung, die zum Teil schon im 2. Quartal auftragsrelevant werden: Neben Bestellungsforecasts
von Key Accounts und Vertriebspartnerschaften (Standardgeschäft, lokale Partner international,
internationale Vertriebsorganisation) stehen technologische Roll-Outs in den Bereichen
Automobil und Elektronik an. Auftragsverschiebungen sind derzeit nicht erkennbar.
Als Niederlassung für den Geschäftszweig in Asien wurde die hundertprozentige Tochter
NanoFocus Ltd. mit Sitz in Singapur gegründet.
Der Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) hat für NanoFocus eine grundsätzliche
und strategische Bedeutung. Dies gilt insbesondere für die eigene F&E-Abteilung, die
dem Unternehmen die technologische Marktführerschaft und Wegbereiterfunktion auf Dauer
garantiert. Die zielgerichtete Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen und Schlüsselkunden
sichert den Zugriff auf neues Wissen und schafft Akzeptanz im Hinblick auf die wirtschaftliche
Verwertbarkeit der Ergebnisse.
Im Vordergrund der NanoFocus-F&E-Aktivitäten stehen Entwicklungen zur Leistungssteigerung
der Produkte, zur bedarfsgerechten Anwendung durch den Kunden sowie zur Kostenreduktion
der Fertigung.
Die Aufwendungen für F&E liegen bei NanoFocus konstant zwischen 15 % und 20 %, bezogen
auf den Gesamtumsatz (primär Personalkosten und Softwareentwicklungskosten). Im abgelaufenen
Geschäftsjahr ergibt sich eine F&E-Quote vom Umsatz von 18,6 %.
Die hundertprozentige Tochtergesellschaft NanoFocus, Inc mit Sitz in Glen Allen/Virginia
(USA) wurde im Jahr 2005 gegründet. Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein positives Ergebnis
von 84 TUSD erwirtschaftet.
In Ettlingen besteht seit dem Jahr 2001 eine Betriebsstätte, in München wurde im Geschäftsjahr
2010 eine Serviceniederlassung eröffnet. Die Repräsentanz in München wird zum 30.06.2012
aufgrund des finalen Technologietransfers der von Siemens erworbenen Technologie SISCAN
planmäßig beendet.
Die NanoFocus Materialtechnik GmbH verwaltet Rechte und ist operativ nur eingeschränkt
tätig. Es besteht ein exklusiver Lizenzvertrag mit der NanoFocus AG.
In 2012 wurde die hundertprozentige Tochter NanoFocus Ltd. mit Sitz in Singapur gegründet.
Oberhausen, den 19. April 2012
NanoFocus AG
Der Vorstand
|
|
|
31.12.2011 | Veränderung | 31.12.2010 | |
|
|
|
EUR | % | absolut | EUR |
| A. | Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
0,00 |
|
0,00 | 0,00 |
| B. | Anlagevermögen | 3.404.686,94 |
|
|
3.171.264,12 |
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen | 344.837,78 | -1,51 | -5.290,24 | 350.128,02 |
|
|
2. Geschäfts- oder Firmenwert | 1.395.784,00 | -20,00 | -348.946,00 | 1.744.730,00 |
|
|
3. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte |
1.041.247,88 |
|
554.421,04 | 486.826,84 |
|
|
|
2.781.869,66 |
|
|
2.581.684,86 |
| II. | Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
1. Technische Anlagen und Maschinen | 298.003,12 | k/a | -7.260,00 | 305.263,12 |
|
|
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 199.882,98 | 25,41 | 40.498,02 | 159.384,96 |
|
|
|
497.886,10 |
|
|
464.648,08 |
| III. | Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen Unternehmen | 124.931,18 | 0,00 | 0,00 | 124.931,18 |
| C. | Umlaufvermögen | 8.125.109,65 |
|
|
8.211.226,77 |
| I. | Vorräte |
|
|
|
|
|
|
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 1.241.853,62 | 35,12 | 322.749,79 | 919.103,83 |
|
|
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 523.917,21 | 50,71 | 176.284,63 | 347.632,58 |
|
|
3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 921.397,96 | 20,61 | 157.463,80 | 763.934,16 |
|
|
|
2.687.168,79 |
|
|
2.030.670,57 |
| II. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
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|
|
|
|
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.812.011,65 | 8,74 | 226.085,55 | 2.585.926,10 |
|
|
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 249.808,85 | 4,80 | 11.445,02 | 238.363,83 |
|
|
3. Sonstige Vermögensgegenstände | 128.282,51 | -8,80 | -12.380,17 | 140.662,68 |
|
|
|
3.190.103,01 | 7,59 | 225.150,40 | 2.964.952,61 |
| III. | Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 2.247.837,85 | -30,10 | -967.765,74 | 3.215.603,59 |
| D. | Rechnungsabgrenzungsposten | 56.576,83 | -3,85 | -2.266,44 | 58.843,27 |
| E. | Aktive latente Steuern | 1.498.000,00 | 13,06 | 173.000,00 | 1.325.000,00 |
|
|
|
13.084.373,42 | 2,49 | 318.039,26 | 12.766.334,16 |
|
|
|
31.12.2011 | Veränderung | 31.12.2010 | |
|
|
|
EUR | % | absolut | EUR |
| A. | Eigenkapital |
|
|
|
|
| I. | Gezeichnetes Kapital | 2.794.816,00 | 0,0 | 0,00 | 2.794.816,00 |
| II. | Kapitalrücklage | 5.774.118,46 | 0,0 | 0,00 | 5.774.118,46 |
| III. | Gewinnrücklagen | 1.165.000,00 |
|
0,00 | 1.165.000,00 |
| I V. | Verlustvortrag | -571.589,77 | 0,0 | 0,00 | -571.589,77 |
| V. | Jahresfehlbetrag | 62.175,50 |
|
62.175,50 | 0,00 |
|
|
|
9.224.520,19 | 0,68 | 62.175,50 | 9.162.344,69 |
| B. | Rückstellungen | 226.261,22 | 17,44 | 33.607,03 | 192.654,19 |
| C. | Verbindlichkeiten |
|
|
|
|
|
|
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.778.752,27 | -20,76 | -465.923,03 | 2.244.675,30 |
|
|
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 117.600,00 | 42,55 | 35.100,00 | 82.500,00 |
|
|
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.082.435,58 | 99,32 | 539.384,51 | 543.051,07 |
|
|
4. Sonstige Verbindlichkeiten | 284.201,65 | -25,45 | -97.033,90 | 381.235,55 |
|
|
|
3.262.989,50 | 0,35 | 11.527,58 | 3.251.461,92 |
| D. | Rechnungsabgrenzungsposten | 34.539,75 | 100,00 | 31.789,75 | 2.750,00 |
| E. | Passive latente Steuern | 336.062,76 |
|
178.939,40 | 157.123,36 |
|
|
|
13.084.373,42 | 2,49 | 318.039,26 | 12.766.334,16 |
|
|
|
31.12.2011 | Veränderung | 31.12.2010 | |
|
|
|
EUR | % | absolut | EUR |
| 1. | Umsatzerlöse | 8.222.050,50 | 26,9 | 1.745.251,31 | 6.476.799,19 |
| 2. | Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 333.748,43 | 480,3 | 276.232,97 | 57.515,46 |
| 3. | Andere aktivierte Eigenleistungen | 603.744,21 |
|
144.717,37 | 459.026,84 |
| 4. | Sonstige betriebliche Erträge | 298.259,59 | -55,2 | -368.002,32 | 666.261,91 |
| 5. | Materialaufwand | 2.815.746,45 | 33,8 | 711.907,56 | 2.103.838,89 |
|
|
davon a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 2.638.840,43 | 31,2 | 627.545,56 | 2.011.294,87 |
|
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davon ab) Materialkosten F&E | 54.203,79 |
|
|
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davon b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 122.702,23 | 32,6 | 30.158,21 | 92.544,02 |
| 6. | Personalaufwand | 3.446.042,45 | 18,5 | 538.666,91 | 2.907.375,54 |
|
|
davon a) Löhne und Gehälter | 2.937.029,53 | 18,0 | 448.856,01 | 2.488.173,52 |
|
|
davon b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 509.012,92 | 21,4 | 89.810,90 | 419.202,02 |
| 7. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs | 649.671,80 | 5,6 | 34.721,44 | 614.950,36 |
| 8. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.325.722,16 | 18,8 | 367.652,33 | 1.958.069,83 |
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 33.325,65 | 38,3 | 9.232,93 | 24.092,72 |
| 10. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 139.824,95 | -11,1 | -17.543,35 | 157.368,30 |
| 11. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 114.120,57 | k/a | 172.027,37 | -57.906,80 |
| 12. | Steuerergebnis | -51.945,07 | k/a | -52.293,93 | 348,86 |
|
|
davon a) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -5.939,40 |
|
-5.939,40 | 0,00 |
|
|
davon b) Sonstige Steuern | -46.005,67 | k/a | -46.354,53 | 348,86 |
| 13. | Bilanzgewinn/-verlust | 62.175,50 | k/a | 119.733,44 | -57.557,94 |
|
|
30.12.2011 | Veränderung | 30.12.2010 |
|
|
TEUR | absolut | TEUR |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 3.167 | 1.296 | 1.871 |
| Jahresergebnis | 62 | 120 | -58 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 650 | 35 | 615 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Geschäftsvorfälle | 6 | -2 | 8 |
| Cashflow aus Umsatztätigkeit | 718 | 153 | 565 |
| Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer
Aktiva |
-880 | -416 | -464 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | 595 | 614 | -19 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 433 | 351 | 82 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | -883 | -265 | -618 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -883 | -265 | -618 |
| Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 0 | -1.285 | 1.285 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Investitionsdarlehen | 0 | -1.000 | 1.000 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Finanzierungsleasing | -64 | -5 | -59 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Investitionsdarlehen | -468 | -74 | -394 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -532 | -2.364 | 1.832 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands | -982 | -2.278 | 1.296 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 2.185 | -982 | 3.167 |
|
|
31.12.2011 | Veränderung | 31.12.2010 | |
|
|
EUR | % | absolut | EUR |
| Vermögen |
|
|
|
|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 2.781.869,66 | 7,8 | 200.184,80 | 2.581.684,86 |
| Sachanlagen | 497.886,10 | 7,2 | 33.238,02 | 464.648,08 |
| Finanzanlagen | 124.931,18 | 0,0 | 0,00 | 124.931,18 |
| Anlagevermögen | 3.404.686,94 | 7,4 | 233.422,82 | 3.171.264,12 |
| Vorräte | 2.687.168,79 | 32,3 | 656.498,22 | 2.030.670,57 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 3.190.103,01 | 7,6 | 225.150,40 | 2.964.952,61 |
| Liquide Mittel | 2.247.837,85 | -30,1 | -967.765,74 | 3.215.603,59 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 56.576,83 | -3,9 | -2.266,44 | 58.843,27 |
| Aktive latente Steuern | 1.498.000,00 | 13,1 | 173.000,00 | 1.325.000,00 |
| Umlaufvermögen* | 8.125.109,65 | -1,0 | -86.117,12 | 8.211.226,77 |
| Bilanzsumme | 13.084.373,42 | 2,5 | 318.039,26 | 12.766.334,16 |
| Kapital |
|
|
|
|
| Gezeichnetes Kapital | 2.794.816,00 | 0,0 | 0,00 | 2.794.816,00 |
| Kapitalrücklage | 5.774.118,46 | 0,0 | 0,00 | 5.774.118,46 |
| Gewinnrücklage aus latenten Steuern | 1.165.000,00 | 0,0 | 0,00 | 1.165.000,00 |
| Verlustvortrag | -571.589,77 | 11,2 | -57.557,94 | -514.031,83 |
| Periodenergebnis | 62.175,50 | k/a | 119.733,44 | -57.557,94 |
| Eigenkapital | 9.224.520,19 | 0,7 | 62.175,50 | 9.162.344,69 |
| Rückstellungen | 226.261,22 | 17,4 | 33.607,03 | 192.654,19 |
| Verbindlichkeiten | 3.262.989,50 | 0,4 | 11.527,58 | 3.251.461,92 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 34.539,75 | 1156,0 | 31.789,75 | 2.750,00 |
| Passive latente Steuern | 336.062,76 | 113,9 | 178.939,40 | 157.123,36 |
| Fremdkapital | 3.859.853,23 | 7,1 | 255.863,76 | 3.603.989,47 |
| Bilanzsumme | 13.084.373,42 | 2,5 | 318.039,26 | 12.766.334,16 |
*
Umlaufvermögen (ohne RAP und ohne Steuern)
|
|
Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklage | Bilanzgewinn/ -verlust | Eigenkapital |
|
|
EUR | EUR | EUR | EUR | EUR |
| Eigenkapital per 01.01.2011 | 2.794.816,00 | 5.774.118,46 | 1.165.000,00 | -571.589,77 | 9.162.344,69 |
| Jahresergebnis |
|
|
|
62.175,50 | 62.175,50 |
| Eigenkapital per 31.12.2011 | 2.794.816,00 | 5.774.118,46 | 1.165.000,00 | -509.414,27 | 9.224.520,19 |
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches
(HGB) in der Fassung des am 25.05.2009 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes
(BilMoG) aufgestellt.
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
NanoFocus unterliegt als Gesellschaft, die im Entry Standard als Teilbereich des Freiverkehrs
an der Frankfurter Wertpapierbörse in den Handel einbezogen ist, nicht den Angabepflichten
für börsennotierte Gesellschaften. NanoFocus hat den Anhang um verschiedene freiwillige
Angaben ergänzt, die nur für börsennotierte Gesellschaften verpflichtend sind, um
die Transparenz zu erhöhen. Hinsichtlich des Lageberichtes (S 264 Abs. 1 Satz 3 und
4 HGB) und der Prüfung des Jahresabschlusses (S 316 Abs. 1 Satz 1 HGB) verzichtet
NanoFocus auf die größenabhängigen Erleichterungen. Des Weiteren veröffentlicht NanoFocus
auf freiwilliger Basis eine Corporate-Governance-Erklärung (Homepage) und die individuellen
Vorstandsgehälter.
Für den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2011 ist das Gliederungsschema
der §S 266 und 275 HGB für große Kapitalgesellschaften zugrunde gelegt worden.
Aufgrund elektronischer Rechenhilfen können sich bei den Angaben in TEUR Rundungsdifferenzen
ergeben. EUR-Beträge werden gerundet ohne Nachkommastellen angegeben.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert
um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Soweit bei der Herstellung zur betriebsbereiten
Nutzung wesentliche interne Aufwendungen anfallen, werden diese zu Standardkostensätzen
als Anschaffungsnebenkosten berücksichtigt. Als Nutzungsdauer werden grundsätzlich
drei Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, z. B. aufgrund
der Laufzeit eines Patents, ergibt. Individuell für Zwecke von NanoFocus erstellte
Software, ERP-Software sowie umfangreiche Steuerungssoftware wird entsprechend der
erwarteten Nutzungsdauer über drei bis fünf Jahre abgeschrieben. Die im Zusammenhang
mit dem von der Siemens Electronics Assembly Systems GmbH & Co. KG übernommenen SISCAN-Geschäftszweig
aktivierten Schutzrechte und Softwareprogramme werden über einen Zeitraum von zehn
Jahren abgeschrieben. Der Abschreibungsdauer des Firmenwertes liegt ein Lebenszyklus
der im Rahmen der Verschmelzung mit der OM Engineering GmbH in 2001 erworbenen Technologie
von 20 Jahren zugrunde. Anhaltspunkt hierfür sind auch die Mindestlaufzeiten der zugehörigen
Patente. Aus Vorsichtsgründen wurde ein Abschlag von fünf Jahren vorgenommen und dem
Firmenwert eine planmäßige Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Soweit eine
dauernde Wertminderung vorliegt, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.
Forschungskosten werden im Jahr ihrer Entstehung erfolgswirksam erfasst. Auf bestimmte
Projekte entfallende Entwicklungskosten werden als selbst geschaffene immaterielle
Vermögensgegenstände aktiviert, wenn sicher ist, dass die Fertigstellung des immateriellen
Vermögenswertes technisch realisierbar ist und aus der Vermarktung zukünftige Überschüsse
entstehen. Die aktivierten Entwicklungskosten werden über den Zeitraum abgeschrieben,
in dem zukünftige Erlöse aus dem zugehörigen Entwicklungsprojekt erwartet werden.
Die Abschreibung beginnt mit dem Abschluss der Entwicklungsphase. Dies ist der Zeitpunkt,
ab dem der Vermögenswert genutzt werden kann. Da eine Aktivierung der selbst erstellten
immateriellen Vermögensgegenstände in der Steuerbilanz unzulässig ist, entsteht gegenüber
der Handelsbilanz eine temporäre Differenz, die sich innerhalb der geschätzten Nutzungsdauer
auflösen wird. Auf diese Differenz werden passive latente Steuern abgegrenzt. Im Geschäftsjahr
2011 fielen Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von insgesamt 1.530 TEUR an.
Hiervon wurde ein Betrag von 591 TEUR unter den selbst geschaffenen immateriellen
Vermögensgegenständen aktiviert.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um
planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten der
selbst erstellten Anlagen werden die direkt zurechenbaren Kosten einbezogen. Die Abschreibungen
werden beim beweglichen Anlagevermögen überwiegend linear vorgenommen; die Nutzungsdauer
beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen vier bis acht Jahre, bei anderen Anlagen
sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zehn Jahre. Geringwertige
Anlagegüter zwischen 150 und 1.000 EUR werden in einem Sammelkonto zusammengefasst
und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis 150 EUR werden
im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe aufwandswirksam erfasst.
Im Geschäftsjahr 2011 wurden zwei weitere Messsysteme mit einem Buchwert von 59 TEUR,
die für die Entwicklungsarbeit und für Demonstrationszwecke benötigt werden, aus den
Fertigerzeugnissen in das Anlagevermögen (technische Anlagen und Maschinen) umgebucht.
Die beiden Messsysteme werden unter Berücksichtigung des Herstellungsdatums seit dem
1. Juni 2011 linear über eine Nutzungsdauer von acht Jahren abgeschrieben.
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips
angesetzt. Die NanoFocus Materialtechnik GmbH verfügt über zukunftsweisende Patente
zur sog. Phasenmikroskopie, mit deren Hilfe die Grenzen des Lichts egalisiert werden
können.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens
über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch
außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen Rechnung getragen. Soweit die
Gründe für in Vorjahren vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine
Wertaufholung vorgenommen.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger
Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
In die Herstellungskosten werden alle direkt zurechenbaren Kosten sowie die Fertigungs-
und Materialgemeinkosten einbezogen.
Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.
Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung der Forderungen
ausreichend Rechnung getragen.
Bei den latenten Steuern wird gemäß § 274 HGB eine Abgrenzung für die voraussichtlichen
zukünftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen aufgrund handelsrechtlicher und
steuerrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede gebildet. Latente Steuerschulden
werden auf alle zukünftig zu versteuernden temporären Differenzen gebildet. Latente
Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede und nicht genutzte
steuerliche Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass
das zu versteuernde Einkommen verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähigen temporären
Differenzen und die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge verwendet werden
können. Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Bilanzstichtag überprüft
und in dem Umfang reduziert bzw. erhöht, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes
zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch
voraussichtlich verwendet werden kann. Latente Steueransprüche werden somit nur in
dem Umfang angesetzt, in dem die Realisierung des zukünftigen wirtschaftlichen Vorteils
wahrscheinlich ist. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden nicht
miteinander saldiert.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen
Verpflichtungen im Hinblick auf ihren Erfüllungsbetrag.
Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen
bilanziert.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag mit
dem Devisenmittelkassakurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr werden in Fremdwährung erfasste Vermögenswerte höchstens mit ihren Anschaffungskosten
angesetzt; nicht realisierte Gewinne werden bei langfristigen Fremdwährungsposten
nicht erfasst.
|
|
|
Anschaffungskosten | ||||
|
|
|
Stand 01.01.2011 |
Umbuchungen | Zugänge | Abgänge | Stand 31.12.2011 |
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TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
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|
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|
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte | 486.826,84 | 0,00 | 591.240,50 | 0,00 | 1.078.067,34 |
|
|
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen/Software | 936.041,04 | 0,00 | 108.570,51 | 0,00 | 1.044.611,55 |
|
|
3. Geschäfts- oder Firmenwert | 5.234.190,22 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 5.234.190,22 |
|
|
Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 6.657.058,10 | 0,00 | 699.811,01 | 0,00 | 7.356.869,11 |
| II. | Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
|
1. Technische Anlagen und Maschinen | 472.692,19 | 0,00 | 78.475,54 | 0,00 | 551.167,73 |
|
|
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 843.722,42 | 0,00 | 104.808,07 | 0,00 | 948.530,49 |
|
|
Summe Sachanlagen | 1.316.414,61 | 0,00 | 183.283,61 | 0,00 | 1.499.698,22 |
| III. | Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen Unternehmen | 124.931,18 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 124.931,18 |
|
|
Summe Finanzanlagen | 124.931,18 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 124.931,18 |
|
|
Gesamt | 8.098.403,89 | 0,00 | 883.094,62 | 0,00 | 8.981.498,51 |
|
|
|
Abschreibungen |
||||
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Afa-Stand 01.01.2011 |
Umbuchungen | Zuführung | Auflösung | Afa-Stand 31.12.2011 |
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TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
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|
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 0,00 | 36.819,46 | 0,00 | 36.819,46 |
|
|
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen/Software | 585.913,02 | 0,00 | 113.860,75 | 0,00 | 699.773,77 |
|
|
3. Geschäfts- oder Firmenwert | 3.489.460,22 | 0,00 | 348.946,00 | 0,00 | 3.838.406,22 |
|
|
Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 4.075.373,24 | 0,00 | 499.626,21 | 0,00 | 4.574.999,45 |
| II. | Sachanlagen |
|
|
|
|
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|
1. Technische Anlagen und Maschinen | 167.429,07 | 0,00 | 85.735,54 | 0,00 | 253.164,61 |
|
|
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 684.337,46 | 0,00 | 64.310,05 | 0,00 | 748.647,51 |
|
|
Summe Sachanlagen | 851.766,53 | 0,00 | 150.045,59 | 0,00 | 1.001.812,12 |
| III. | Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
|
|
Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
|
|
Gesamt | 4.927.139,77 | 0,00 | 649.671,80 | 0,00 | 5.576.811,57 |
|
|
|
Buchwert | |
|
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|
Stand 31.12.2011 | Stand 31.12.2010 |
|
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|
TEUR | TEUR |
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte | 1.041.247,88 | 486.826,84 |
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|
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen/Software | 344.837,78 | 350.128,02 |
|
|
3. Geschäfts- oder Firmenwert | 1.395.784,00 | 1.744.730,00 |
|
|
Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 2.781.869,66 | 2.581.684,86 |
| II. | Sachanlagen |
|
|
|
|
1. Technische Anlagen und Maschinen | 298.003,12 | 305.263,12 |
|
|
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 199.882,98 | 159.384,96 |
|
|
Summe Sachanlagen | 497.886,10 | 464.648,08 |
| III. | Finanzanlagen |
|
|
|
|
Anteile an verbundenen Unternehmen | 124.931,18 | 124.931,18 |
|
|
Summe Finanzanlagen | 124.931,18 | 124.931,18 |
|
|
Gesamt | 3.404.686,94 | 3.171.264,12 |
In den Forderungen gegen das verbundene Unternehmen NanoFocus, Inc sind Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 427 TEUR enthalten. Des Weiteren bestehen
Forderungen gegen die NanoFocus, Inc mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in
Höhe von 250 TEUR (Darlehen und Zinsen).
Die Rechnungsabgrenzungsposten weisen ein Disagio in Höhe von 6 TEUR (Vorjahr: 10
TEUR) auf.
Durch die Anwendung des BilMoG wurden im Geschäftsjahr 2010 erstmalig aktive latente
Steuern in Höhe von 1.325 TEUR ausgewiesen. Dabei wurden zum 1. Januar 2010 die aktiven
latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von insgesamt 1.165 TEUR
erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen eingestellt. Im Geschäftsjahr 2011 erhöhten
sich die aktiven latenten Steuern aufgrund gestiegener Ergebnisprognosen um 173 TEUR.
Die Erhöhung wurde als Steuerertrag unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
erfasst.
Die aktiven und passiven latenten Steuern stellen sich wie folgt dar:
|
|
2011 | ||
|
|
Temporäre Differenz | Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern |
| Steuerlich nutzbare Verlustvorträge |
|
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|
| - Körperschaftsteuer | 4.565 | 722 | - |
| - Gewerbesteuer | 4.715 | 776 | - |
| Aktivierte Entwicklungskosten |
1.041 | - | 336 |
Das Grundkapital beträgt unverändert zum Vorjahr 2.794.816 EUR und ist aufgegliedert
in 2.794.816 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem Gegenwert von umgerechnet
je 1,00 EUR.
Aus der Aktivierung der Entwicklungskosten als selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstand
sowie der Aktivierung latenter Steuern ergibt sich, nach Abzug der passiven latenten
Steuern in Höhe von 336 TEUR, ein nicht zur Ausschüttung verfügbarer Betrag von insgesamt
1.548 TEUR. Hiervon entfallen 705 TEUR auf selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte
und 843 TEUR auf aktive latente Steuern.
Der Vorstand ist gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 13. Juli 2011 ermächtigt,
bis zum 12. Juli 2016 mit der Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft
durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Baroder Sacheinlagen
einmalig oder mehrmals, jedoch höchstens um bis zu insgesamt 1.397.408 EUR zu erhöhen
(Genehmigtes Kapital 2011).
|
|
EUR |
| Stand: 1. Januar 2011 | 5.774.118 |
| Stand: 31. Dezember 2011 | 5.774.118 |
Durch die Anwendung des BilMoG wurden aufgrund der Aktivierung latenter Steuern auf
steuerliche Verlustvorträge zum 1. Januar 2010 insgesamt 1.165 TEUR erfolgsneutral
in die Gewinnrücklagen eingestellt. Die Gewinnrücklagen sind gegenüber dem Vorjahr
unverändert.
|
|
EUR |
| Urlaubsverpflichtungen | 52.150 |
| Abschlussprüfungs- und Beratungskosten | 28.000 |
| Erfindervergütungen | 6.450 |
| Archivierungskosten | 14.000 |
| Gewährleistungen | 30.973 |
| Berufsgenossenschaft | 17.000 |
| Aufsichtsratsvergütungen | 3.750 |
| Bonuszahlungen | 23.369 |
| Variabler Kaufpreis SISCAN | 42.769 |
| Schwerbehindertenabgabe | 4.800 |
| Ausstehende Rechnungen | 3.000 |
|
|
226.261 |
Haftungsverhältnisse, insbesondere Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung
von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen,
sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten
von Seiten der NanoFocus AG bestehen im Geschäftsjahr nicht.
|
|
|
von bis zu einem Jahr |
zwischen einem und fünf Jahren |
von mehr als fünf Jahren |
Gesamt |
|
|
|
TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| 1. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 482 | 1.297 | 0 | 1.779 |
| 2. | Erhaltene Anzahlungen | 118 | 0 | 0 | 118 |
| 3. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.066 | 0 | 0 | 1.066 |
| 4. | Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 16 | 0 | 0 | 16 |
| 5. | Sonstige Verbindlichkeiten | 252 | 32 | 0 | 284 |
|
|
|
1.934 | 1.329 | 0 | 3.263 |
Stadtsparkasse Oberhausen
Kontokorrentverbindlichkeiten: 63 TEUR
Ein Kontokorrentrahmen besteht i. H. v. 100 TEUR.
Die Zinssätze der vier Darlehen sind für die gesamte Laufzeit festgeschrieben.
Zugunsten von NanoFocus gibt es zum 31. Dezember 2011 für Mietdeponatverbindlichkeiten
und erhaltene Anzahlungen Bankbürgschaften seitens verschiedener Kreditinstitute in
einer Gesamthöhe von rund 74 TEUR.
| Darlehens-Nr. | Darlehensbetrag/ Auszahlung |
Verbindlichkeiten zum Stichtag |
Zinssatz p.a. | Tilgung | Laufzeit |
| 6002650346 | 500.000 EUR/ 100% |
296.089 EUR | 5,87 % | monatlich ab 30.10.2007 |
10 Jahre bis 30.09.2017 |
| Sicherung: | erstrangiger Teilbetrag i. H. v. 200 TEUR aus dem Festgeldguthaben 2070060740 verpfändet | ||||
| 6002650353 | 895.000 EUR/ 100% |
529.999 EUR | 5,87 % | monatlich ab 30.10.2007 |
10 Jahre bis 30.09.2017 |
| Sicherung: | zweitrangiger Teilbetrag i. H. v. 400 TEUR aus dem Festgeldguthaben 2070060740 verpfändet | ||||
| 6002650379 | 500.000 EUR/ 96% |
200.000 EUR | 4,35 % | halbjährlich ab 30.03.2009 |
6 Jahre bis 30.09.2013 |
| 6002009352 | 1.000.000 EUR/ 96% |
666.640 EUR | 6,29 % | vierteljährlich ab 30.03.2010 |
6 Jahre bis 30.12.2015 |
| Sicherung: | drittrangiger Teilbetrag i. H. v. 250 TEUR aus dem Festgeldguthaben 2070060740 verpfändet | ||||
Sicherung für alle vier Darlehen: 1) Sicherungsübereignung des Warenlagers in Oberhausen,
2) Abtretung von Außenständen der Kunden A-Z (Globalzession)
|
|
31.12.2011 | 31.12.2010 |
|
|
TEUR | TEUR |
| µsurf | 3.272 | 2.883 |
| Software, Ersatzteile, Wartung | 1.380 | 841 |
| Sonstige Dienstleistungen | 970 | 750 |
| OEM | 933 | 836 |
| µsprint | 856 | 306 |
| µscan | 693 | 601 |
| Systemvermietung | 118 | 260 |
|
|
8.222 | 6.477 |
|
|
31.12.2011 | 31.12.2010 |
|
|
TEUR | TEUR |
| Deutschland | 3.796 | 2.931 |
| Asien | 1.653 | 1.403 |
| Nord-/Südamerika | 1.451 | 1.092 |
| Europa (außer Deutschland) | 1.322 | 1.051 |
|
|
8.222 | 6.477 |
|
|
31.12.2011 | 31.12.2010 |
|
|
TEUR | TEUR |
| Dienstleistungen | 2.467 | 1.851 |
| Standard | 1.899 | 2.205 |
| Modular | 1.810 | 905 |
| Business Solution | 1.060 | 236 |
| Integration | 986 | 1.280 |
|
|
8.222 | 6.477 |
Als Honorare für den Abschlussprüfer wurde für das Geschäftsjahr 2011 für Abschlussprüfungsleistungen
ein Betrag in Höhe von 25 TEUR unter den sonstigen Rückstellungen berücksichtigt.
Ferner fielen weitere 1 TEUR für sonstige Leistungen an. Honorare für Bestätigungsleistungen
oder Steuerberatungsleistungen fielen seitens des Abschlussprüfers nicht an.
Für die Erstellung der Steuererklärungen 2011 wurden zugunsten des Steuerberaters
der Gesellschaft 3 TEUR zurückgestellt. Die sonstigen Rechts- und Beratungskosten
beliefen sich im Geschäftsjahr auf rund 151 TEUR.
Jürgen Valentin,
Vorstand Technologie (CTO) und Vorstandssprecher,
Duisburg, Dipl.-Physiker
Marcus Grigat,
Vorstand Operations (COO),
Wesel, Dipl.-Ingenieur
Joachim Sorg,
Vorstand Administration, Finanzen und Controlling (CFO),
Kalbach, Bankfachwirt
Die Gesamtbezüge des Vorstandes belaufen sich im Berichtsjahr auf rund 370 TEUR; diese
gliedern sich wie folgt auf:
|
|
EUR |
| Jürgen Valentin | 122.744 |
| Marcus Grigat | 122.946 |
| Joachim Sorg | 124.683 |
In den Gesamtbezügen des Vorstandes sind variable Vergütungen in Höhe von 40,5 TEUR
und Sachbezüge in Höhe von insgesamt 21,6 TEUR enthalten.
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich satzungsgemäß aus drei Mitgliedern zusammen:
Ralf Terheyden,
Wirtschaftsprüfer, Bad Zwischenahn, Vorsitzender
Felix Krekel,
Vorstand der DESIGN Bau AG, München, stellvertretender Vorsitzender
Gerd Mager,
Geschäftsführer der Georg Noll Werkzeugmaschinen GmbH, Grevenbroich, Mitglied des
Aufsichtsrates.
Prof. Dr.-Ing. Stefan Altmeyer,
Fachhochschule Köln, Institut für Angewandte Optik und Elektronik, Köln
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates belaufen sich im Geschäftsjahr 2011 auf rund 23
TEUR.
Sonstige Mitgliedschaften in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren
Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen (Stand: 31. Dezember 2011):
Ralf Terheyden (geb. 1965) studierte BWL an der Universität in Göttingen. Als Steuerberater
und Wirtschaftsprüfer bei einer der großen weltweit tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
konnte er eine fundierte Berufspraxis legen, um danach einen Schwerpunkt im Bereich
Corporate Finance zu intensivieren. Von 1997 bis 1999 standen daher Sanierungs- und
Beratungsaufgaben im Bereich M&A im Vordergrund. Im Jahr 2000 wechselte er zu einer
großen mittelständischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und leitete den Bereich Unternehmensfinanzierung.
Eine renommierte Sozietät in London war die nächste Station in der Vita.
Seit Mai 2003 ist Herr Terheyden als Wirtschaftsprüfer, Diplom-Kaufmann und Steuerberater
selbstständig als Gesellschafter und Geschäftsführer, seit September 2004 in eigener
Gesellschaft. Im März 2007 eröffnete Herr Terheyden ein zweites Büro.
Herr Terheyden unterstützt die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V.
Seit dem Jahr 2007 ist er im Aufsichtsrat der NanoFocus AG und steht diesem seit dem
28. Juni 2007 vor.
Seit Februar 2008 ist Herr Terheyden Beiratsmitglied der Breeze Four GmbH.
Felix Krekel (geb. 1967) ist seit dem 28. Juni 2007 im Aufsichtsrat der NanoFocus
AG. Im Vorstand der im Entry Standard gelisteten DESIGN Bau AG verantwortete er als
COO die Bereiche Unternehmensorganisation, Personal sowie Investor Relations und Public
Relations bis zum 31. Oktober 2011. In der CD Deutsche Eigenheim AG, einem Joint Venture
mit der börsennotierten conwert Immobilien Invest SE, übt er darüber hinaus die Funktion
des Vorstandsvorsitzenden aus. Aus seiner 10-jährigen Tätigkeit für HSBC Trinkaus,
zuletzt als Director Institutional Equity Sales, bringt er umfangreichen Kapitalmarkthintergrund
und Kontakte für NanoFocus ein. Herr Krekel ist Diplom-Kaufmann und Certified International
Investment Analyst (CIIA).
Gerd Mager verstärkt seit dem 28. Juni 2007 den Aufsichtsrat der NanoFocus AG.
Mit einem betriebswirtschaftlichen Abschluss der Hochschule St. Gallen/Schweiz leitet
er als geschäftsführender Gesellschafter die Firma Georg Noll Werkzeugmaschinen GmbH
in Neuss.
Er bringt neben einem umfangreichen Hintergrund aus dem Bereich der Werkzeugmaschinen
wichtiges Knowhow und Netzwerke aus dem Maschinenvertrieb ein. Herr Mager ist seit
vielen Jahren im operativen Geschäft verantwortlich und ist im Industriesegment ein
geschätzter und gestandener Unternehmer. Seine Kompetenz bringt er unter anderem auch
im Beirat des Fachverbands des Maschinen- und Werkzeug-Großhandels e. V. in Bonn ein.
Er ist bei einer kleinen, nicht börsennotierten Unternehmensberatung als Aufsichtsratsvorsitzender
tätig, der Compartner AG, Düsseldorf. Die Aktien befinden sich nur in den Händen der
beiden aktiven Geschäftsführer.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates waren darüber hinaus während der letzten fünf Jahre
weder Mitglied eines Verwaltungs-, Geschäftsführungs- oder Aufsichtsratsorgans noch
Partner eines Unternehmens oder einer Gesellschaft.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind unter der Geschäftsanschrift der Gesellschaft:
Lindnerstr. 98, 46149 Oberhausen, erreichbar.
Die Gesellschaft hat den Mitgliedern des Aufsichtsrates derzeit weder Darlehen gewährt
noch Bürgschaften oder Gewährleistungen für sie übernommen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates
sind und waren nicht an Geschäften außerhalb der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft
während des laufenden und des vorhergehenden Geschäftsjahres oder an derartigen Geschäften,
die noch nicht endgültig abgeschlossen sind, in weiter zurückliegenden Geschäftsjahren
beteiligt.
Im Geschäftsjahr 2011 wurden fünf turnusmäßige Sitzungen durchgeführt.
Im Durchschnitt* wurden (entsprechend der Größenmerkmale des Unternehmens nach § 267 HGB) folgende Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
|
|
2011 | 2010 |
| Angestellte in Vollzeit | 51 | 41 |
| Angestellte in Teilzeit | 7 | 6 |
|
|
58 | 47 |
*
Zur Durchschnittsermittlung wurden Jahresanfangs- und -endbestand gemittelt.
Die NanoFocus AG beschäftigte außerdem durchschnittlich 1 Auszubildende in 2011 (2010:
3) und 6 Praktikanten/Diplomanden in 2011 (2010: 7).
Die NanoFocus Materialtechnik GmbH verwaltet ausschließlich Schutzrechte, die NanoFocus,
Inc ist eine Vertriebsniederlassung. Zum 31. Dezember 2011 war die Gesellschaft an
den folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:
| Firma | Beteiligungsart | Eigenkapital 31. Dezember 2011 |
Anteile am Kapital |
Jahresergebnis 2011 |
| NanoFocus Materialtechnik GmbH, Oldenburg | Stammanteile | 13,6 TEUR | 100 % | 4,1 TEUR |
| NanoFocus, Inc, Glen Allen/Virginia | Stammanteile | -439,9 TUSD | 100 % | 84,3 TUSD |
|
|
TEUR |
| Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 2012 | 308 |
| 2013 bis 2016 | 642 |
Ferner bestehen Verpflichtungen aus der Übernahme des SISCAN-Geschäftsbereichs dahingehend,
dass für die Geschäftsjahre 2011 bis 2017 weitere variable Kaufpreisraten zu zahlen
sind, die sich in Relation zu den mit den SISCAN-Produkten erzielten Umsatzerlösen
ermitteln.
NanoFocus ist im Entry Standard als ein Teilbereich des Open Market (Freiverkehr)
in den Börsenhandel einbezogen. Somit liegt grundsätzlich keine Verpflichtung zur
Abgabe einer Erklärung gemäß § 161 AktG vor. Bereits im Jahr 2006 wurde erstmals die
Entsprechenserklärung gemäß Corporate Governance Kodex auf freiwilliger Basis abgegeben.
Die freiwillige Unterwerfung soll zusätzliche Transparenz in die Unternehmenskommunikation
bringen.
Vorstand und Aufsichtsrat der NanoFocus AG haben die Erklärung nach § 161 AktG zur
Anwendung des Corporate Governance Kodex am 15. Dezember 2011 erneuert und den Aktionären
auf der Website www.nanofocus.de dauerhaft zugänglich gemacht.
Oberhausen, den 16. April 2012
NanoFocus AG
Der Vorstand
| Jürgen Valentin | Marcus Grigat | Joachim Sorg |
Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember
2011 sowie dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 der NanoFocus AG, Oberhausen,
den folgenden Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers.
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NanoFocus
AG, Oberhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft.
Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten
Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten
und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Ver mögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäfts tätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der
Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen
der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems
sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und dem Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung
der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen
Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere
Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht
der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht
in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von
der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Köln, den 18. April 2012
RBS RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
| Graf von Kanitz | Schulz-Danso |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
NanoFocus AG
Oberhausen
Entwicklung, Erstellung und Vertrieb von optoelektronischen Messsystemen und Qualitätssicherungssystemen
sowie die damit zusammenhängenden Mess-, Service- und Beratungsdienstleistungen.
Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung
des Gesellschaftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen, insbesondere zum Erwerb
und zur Veräußerung von Grundstücken, zur Errichtung von Tochtergesellschaften und
Zweigniederlassungen im In- und Ausland, zur Beteiligung an anderen Unternehmen gleicher
oder verwandter Art und anderen Unternehmen sowie zum Abschluss von Interessengemeinschaftsverträgen.
Amtsgericht Duisburg, HR B 13864
26. Oktober 2001, zuletzt geändert durch den Beschluss der Hauptversammlung vom 13.
Juli 2011
Kalenderjahr
2.794.816,00 EUR
Es handelt sich um 2.794.816 Stückaktien, die auf den Inhaber lauten.
Der Vorstand ist ermächtigt, bis zum 12. Juli 2016 das Grundkapital der Gesellschaft
mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 1.397.408,00
EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/ oder
Sacheinlagen zu erhöhen.
Der Vorstand ist ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag
des Grundkapitals von insgesamt bis zu 10 % des derzeitigen Grundkapitals oder - falls
dieser Wert geringer ist - des zum Zeitpunkt der Ausübung der vorhandenen Ermächtigung
bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum 13. Juli 2015.
Erworbene eigene Aktien dürfen durch den Vorstand zum Erwerb von Unternehmen und Beteiligungen
oder zur Tilgung von Verbindlichkeiten verwendet werden. Ferner können sie mit Zustimmung
des Aufsichtsrats an Dritte veräußert oder zur Herabsetzung des Grundkapitals eingezogen
werden.
Auf der Hauptversammlung am 13. Juli 2011 wurden
1. der vom Vorstand aufgestellte, von der RBS RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG geprüfte
und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene und vom Aufsichtsrat gebilligte
und damit festgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 nebst Lagebericht und
Bericht des Aufsichtsrats vorgelegt,
2. dem Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2010 Entlastung erteilt,
3. die RBS RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG, Köln, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer
für das Geschäftsjahr 2011 gewählt,
4. der Vorstand ermächtigt, bis zum 12. Juli 2016 das Grundkapital der Gesellschaft
mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 1.397.408,00
EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/ oder
Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2011) und mit Zustimmung des Aufsichtsrats
über die Bedingungen der Aktienausgabe zu entscheiden,
5. der § 16 der Satzung im Hinblick auf die Vorgaben des Gesetzes zur Umsetzung der
Aktionärsrichtlinien (ARUG) ergänzt und
6. die Satzung in § 20 Abs. 1 zu Beschlussfassungen angepasst.
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.
Jürgen Valentin, Duisburg, Vorsitzender
Marcus Grigat, Wesel, Fertigung
Joachim Sorg, Kalbach, Finanzen
Die Vorstandsmitglieder sind gemeinschaftlich mit einem anderen Vorstand oder Prokuristen
zur Vertretung der Gesellschaft befugt.
Ralf Terheyden, Vorsitzender
Felix Krekel, stellvertretender Vorsitzender
Gerd Mager
Prof. Dr.-Ing. Stefan Altmeyer (Ersatzmitglied Aufsichtsrat, Fachbeirat)
Das Unternehmen wird beim Finanzamt Oberhausen-Nord unter der Steuernummer 123/5745/1778
geführt. Die Veranlagungen zur Körperschaftsteuer und zur Gewerbesteuer sind bis für
das Jahr 2010 erfolgt.
Die letzte steuerliche Außenprüfung umfasste die Geschäftsjahre 2005 bis 2009. Zum
31. Dezember 2010 verfügte die Gesellschaft über einen körperschaftsteuerlichen Verlustvortrag
von 6.421 TEUR und über einen gewerbesteuerlichen Verlustvortrag von 5.147 TEUR.
| 05 2012 | 06 2012 | 07 2012 |
| 23. Mai Analystenkonferenz Spectaris Fachverband |
21. Juni Analystenkonferenz M:access, Frankfurt am Main |
11. Juli Hauptversammlung 2012, Oberhausen |
| 08 2012 | 09 2012 | 11 2012 |
| 29. August Halbjahresbericht 2012 |
5. September Small & MidCap-Konferenz, München |
12.-14. November Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main |
NanoFocus AG | Lindnerstraße 98 | 46149 Oberhausen | Tel. +49 208 62 000 0 | Fax +49
208 62 000 99 info@nanofocus.de | www.nanofocus.de
Sitz der Gesellschaft: Oberhausen | USt.-ID-Nr. DE 169599353 | Registergericht: Duisburg
HRB 13864
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Ralf Terheyden | Vorstand: Jürgen Valentin (Vorstandssprecher),
Marcus Grigat, Joachim Sorg
Design: Oliver Nicolay, nicolaygrafik.de | Druck und Produktion: JD Druck GmbH, jd-druck.de
| Text, Redaktion: NanoFocus AG
Lindnerstraße 98 | 46149 Oberhausen | Tel. +49 208 62 000 0 | Fax +49 208 62 000 99
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