![]() NanoFocus AGOberhausenGeschäftsbericht zum Jahresabschluss v. 01.01.2013 - 31.12.201320 Jahre NanoFocusGeschäftsbericht 2013Version BundesanzeigerKennzahlenRechnungslegung nach HGBscroll
Umsatzentwicklung 2010-2013 (in TEUR)![]() EBITDA-Marge 2010-2013 (in Prozent)![]() Flüssige Mittel 2010-2013 (in TEUR)![]() Umsatz pro Mitarbeiter 2010-2013 (in TEUR)![]() Umsatzverteilung nach Branchen![]() Umsatzverteilung nach Produkten![]() Umsatzverteilung nach Regionen![]() Aktionärsstruktur zum 31.12.2013![]() Organe der GesellschaftDipl.-Phys. Jürgen Valentin Vorstand Technologie (CTO) und Vorstandssprecher Dipl.-Ing. Marcus Grigat Vorstand Operations (COO) Joachim Sorg Vorstand Administration, Finanzen und Controlling (CFO) AufsichtsratDr. Hans Hermann Schreier, Aufsichtsratsvorsitzender Ralf Terheyden, stellvertretender Vorsitzender Felix Krekel, Aufsichtsratsmitglied ErsatzmitgliedProf. Dr.-Ing. Stefan Altmeyer Investor Relations-KontaktIhr Ansprechpartner: Kevin Strewginski Investor Relations Tel. +49 208 62000-55 ir@nanofocus.de www.nanofocus.de Lagebericht 2013PräambelIm Geschäftsjahr 2013 wurden die neuen Vorschriften des DRS 20 erstmals angewendet. Basierend auf dem neuen Standard hat NanoFocus die Gliederung des Lageberichtes neu gestaltet. I. Grundlagen der GesellschaftGeschäftsmodellDie NanoFocus AG ist international als eines der technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der prozessnahen optischen Oberflächenmesstechnik im Mikro- und Nanometerbereich tätig. Haupttätigkeiten der NanoFocus AG sind die Entwicklung, Fertigung sowie der weltweite Vertrieb von Messsystemen für die berührungslose 3D-Oberflächenanalyse. NanoFocus-Systeme werden vor allem in der Qualitätssicherung eingesetzt und eignen sich für nahezu alle Industriebranchen. Die NanoFocus-Technologie ermöglicht Kunden und Partnerunternehmen die Herstellung innovativer Produkte und die Umsetzung effizienter Fertigungsverfahren. Die drei Hauptproduktlinien sind die Analysesysteme µsurf, µscan und µsprint. Daneben bietet die Gesellschaft ergänzende Dienstleistungen und die zum Betrieb notwendige Systemsoftware an. Die NanoFocus AG bietet ihre Messlösungen und -systeme nicht nur konform zu nationalen und internationalen Standards an, sondern setzt das im Bereich der optischen 3D-Messtechnik langjährig erworbene Expertenwissen auch in Normungsausschüssen ein. Durch diese zweigleisige Vorgehensweise werden eine hohe Qualität der Produkte und ein technologischer Fortschritt gegenüber dem Wettbewerb gewährleistet. Jürgen Valentin, Technologievorstand der NanoFocus AG, wurde am 09.12.2013 neben weiteren Industrievertretern aus den VDMA-Fachzweigen Laser, Bildverarbeitung, Flachdisplays, Photovoltaik, Elektronikfertigung und Mikrotechniken in den Lenkungskreis des "VDMA Forum Photonik" entsandt. Dieses Gremium steht dem Forum künftig vor und wird dessen Arbeitsprogramm sowie die strategische Ausrichtung definieren. NanoFocus hat den UMSICHT-Wissenschaftspreis 2013 als einer der Sponsoren unterstützt. Ziel der Auszeichnung, die vom UMSICHT-Förderverein verliehen wird, ist es, den Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft zu aktuellen Themen der Bereiche Umwelt-, Sicherheits-, und Energietechnik zu fördern. Die NanoFocus AG ist seit dem 14.11.2005 am Teilbereich Entry Standard des Open Market in Frankfurt börsengelistet. Die Gesellschaft ist nach ISO 9001 und OHSAS 18001 zertifiziert. Die NanoFocus AG beschäftigte Ende 2013 einschließlich der drei Vorstandsmitglieder insgesamt 78 Mitarbeiter inklusive Auszubildende, Diplomanden und Praktikanten. Der Vertrag des Finanzvorstands wurde in 2013 vorzeitig verlängert. Die NanoFocus AG hat mit Wirkung zum 05.02.2013 die Soft-Lock-up-Vereinbarung mit den Gründerfamilien verlängert. Die Altaktionäre aus dem Gründerumfeld verpflichten sich freiwillig, die Aktien ein weiteres Jahr zu halten. Damit bleibt unverändert ein Anteil von rund 28 % im Besitz der Gründerfamilien. Die Gesellschaft hält hundertprozentige Beteiligungen an der NanoFocus Materialtechnik GmbH in Oldenburg, der NanoFocus, Inc., McMinnville (Oregon), USA sowie der NanoFocus Pte. Ltd. mit Sitz in Singapur. Die NanoFocus Materialtechnik GmbH verwaltet Rechte und ist operativ nur eingeschränkt tätig. Es besteht ein exklusiver Lizenzvertrag mit der NanoFocus AG. Bei den beiden ausländischen Tochtergesellschaften handelt es sich um reine Vertriebsgesellschaften, die die NanoFocus-Repräsentanten im US-amerikanischen und im asiatischen Raum koordinieren. In den beiden Vertriebsgesellschaften sind insgesamt drei Mitarbeiter angestellt. In Ettlingen bestand seit dem Jahr 2001 eine Betriebsstätte, die am 01.03.2014 in den Technologiepark Karlsruhe verlegt wurde. Dort sind derzeit sechs Mitarbeiter für NanoFocus tätig. Forschung und EntwicklungDer Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) hat für NanoFocus eine grundsätzliche und strategische Bedeutung. Dies gilt insbesondere für die eigene F&E-Abteilung, die dem Unternehmen die technologische Marktführerschaft und Wegbereiterfunktion auf Dauer garantieren soll. Die zielgerichtete Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen und Schlüsselkunden sichert den Zugriff auf neues Wissen und schafft Akzeptanz im Hinblick auf die wirtschaftliche Verwertbarkeit der Ergebnisse. Im Vordergrund der NanoFocus-F&E-Aktivitäten stehen Entwicklungen zur Leistungssteigerung der Produkte, zur bedarfsgerechten Anwendung durch den Kunden sowie zur Qualitätsoptimierung der Fertigung. Die Aufwendungen im abgelaufenen Geschäftsjahr für F&E (primär Personalkosten und Softwareentwicklungskosten) liegen bei NanoFocus, bezogen auf den Gesamtumsatz, bei 21 %. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenNach einem verhaltenen Start ins Jahr 2013 hat die Weltkonjunktur im weiteren Jahresverlauf an Schwung gewonnen. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt ist 2013 um real 3 % gestiegen -geringfügig schwächer als im Vorjahr. Die Schwellenländer litten unter der schwachen Nachfrage aus den Industrieländern und ihre eigenen Binnenwirtschaften lieferten zu wenig Impulse, so dass das gesamtwirtschaftliche Wachstum in dieser Ländergruppe mit 4,7 % abermals schwächer war als im Jahr zuvor. Die Wirtschaft in der Eurozone hat zur Jahresmitte 2013 die hartnäckige Rezession überwunden, nachdem sie zuvor sechs Quartale geschrumpft war. Für das Jahr in Summe ist das Bruttoinlandsprodukt dennoch um real 0,4% gesunken. Die Region entwickelte sich weiter sehr uneinheitlich. In den Peripheriestaaten der Eurozone nahm die Nachfrage aufgrund der strukturellen Anpassungsprozesse weiter ab. In Deutschland und Österreich konnte die Gesamtwirtschaft geringfügig wachsen. Quellen: BIP-Zahlen: IMF World Economic Outlook Update January 2014; VDMA Konjunktur International, Dezember 2013 Zielbranchen für NanoFocusFür den deutschen Maschinenbau ist das vergangene Jahr enttäuschend verlaufen. Statt des noch im Herbst 2012 erwarteten Wachstums der preisbereinigten Produktion in Höhe von 2 % schrumpfte die Produktion im Jahr 2013 nach vorläufigen Berechnungen um real 1,7 %. Der für NanoFocus wichtige Bereich Automotive erzielte in 2013 weltweit ein Wachstum von 5 %, welches vor allem durch China (+21 %) und die USA (+7 %) determiniert wurde. Die Elektroindustrie verzeichnete weltweit ein Wachstum von rund 4 %, wobei sich die Nachfrage hauptsächlich auf Asien und Afrika konzentrierte. In Deutschland ergab sich hier ein Umsatzrückgang von 2 %, auch der gesamteuropäische Markt stagnierte. Positiv entwickelte sich in Deutschland hingegen der Bereich Photonik mit einem Umsatzwachstum von 3 % und auch die Branche Medizintechnik erwartet einen Anstieg in dieser Größenordnung. Der Halbleiterbereich verzeichnete für 2013 sowohl weltweit als auch in Deutschland ein Wachstum von 4 %, die Photovoltaik-Zuliefererbranche musste dagegen einen starken Umsatzrückgang von 12 % hinnehmen. Für die Betriebe der Mikro-, Nano- und optischen Technologien ist das Geschäft in 2013 auf einem konstanten Niveau verlaufen. Quellen: VDMA-Statistik,VDMA Konjunkturbulletin; ZVEI, Jahresbericht 2013/2014; Industrieanzeiger Nr. 3/2014; AMA Fachverband für Sensorik e.V., Pressemitteilung März 2014; Spectaris e.V. (Jahresbericht 2013/2014); VDA Automobil-Produktion 11+12/2013 GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2013 war durch die Restrukturierung wichtiger Unternehmensbereiche geprägt. Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs war es erforderlich, das bisherige Geschäft sowie den Vertrieb neu auszurichten. In diesem Zusammenhang wurden zum einen die bestehenden Messtechnologien und -systeme um neue Funktionalitäten weiterentwickelt, zum anderen wurde neben dem bisher betriebenen Standardgeschäft das Projektgeschäft für industrielle Anwendungen aufgebaut. Dieses Projektgeschäft ist durch komplexere sowie hochpreisige Systeme und Anlagen geprägt, die nach den speziellen Anforderungen der Industriekunden maßgeschneidert werden. Im Mittelpunkt standen 2013 zwei Produktinnovationen: ein neu entwickelter Kompaktmesskopf aus der µsurf-Reihe und ein Multisensorsystem für die Kombination von flächen- und linienhafter 3D-Oberflächenanalyse. Zur Umsetzung der neuen Produktstrategie und zur Stärkung der künftigen Ertragskraft musste die Vertriebsabteilung neu ausgerichtet und aufgestockt werden. In diesem Zusammenhang wurde auch ein neuer branchenkundiger Vertriebsleiter eingestellt. Da die Restrukturierungsmaßnahmen erst zum Ende des Geschäftsjahres beendet wurden, konnte hieraus noch kein Nutzen in Form von Umsatzzuwächsen gezogen werden. Anfang September 2013 startete die NanoFocus AG das BMBF-Verbundprojekt HICOS3D. Ziel ist es, das weltweit schnellste Hochpräzisions-Sensorsystem für die in den Produktionsprozess integrierte 3D-Qualitätskontrolle von komplexen mikroelektronischen oder -mechanischen, mechatronischen und optischen Komponenten insbesondere für den Halbleitermarkt zu entwickeln. Bis zum Abschluss 2016 wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt mit insgesamt rund 800 TEUR fördern. Die Entwicklungsleistungen für bestehende und neue Produkte haben erneut wesentliche Kapazitäten der Software- und Entwicklungsabteilung gebunden. Die vorgenannten Maßnahmen und Entwicklungen führten in 2013 zu einem Rückgang der Umsatzerlöse um 761 TEUR auf 8.178 TEUR. Die Gründe hierfür lagen neben den eingeschränkten Vertriebsaktivitäten darin, dass infolge der gestiegenen technischen Voraussetzungen nicht mehr alle bestehenden Aufträge bis Ende 2013 ausgeliefert werden konnten und dass einige Kundenaufträge in das Jahr 2014 verschoben wurden. Hierdurch konnte ein Teil der für 2013 geplanten Umsätze erst im ersten Quartal 2014 realisiert werden. Der Umsatzrückgang und die gestiegenen Personalkosten führten im Geschäftsjahr 2013 zu einem Jahresfehlbetrag von 1.401 TEUR. Gemessen an der veröffentlichten Vorjahresprognose, die noch von einem Umsatzzuwachs auf 10 Mio. EUR und einem positiven Ergebnis von 345 TEUR ausging, wurden die Umsatz- und Ergebnisziele damit weit verfehlt. ErtragslageDie Umsatzerlöse sanken im Geschäftsjahr 2013 von 8.939 TEUR um 8,5 % auf 8.178 TEUR. Für den Umsatzrückgang waren vor allem folgende zwei Faktoren ausschlaggebend: Die Restrukturierung und Neuausrichtung des Vertriebs im Standardgeschäft benötigte mehr Zeit als geplant, konnte jedoch zum Ende des Jahres abgeschlossen werden, so dass für 2014 keine Beeinträchtigungen mehr erwartet werden. Ferner wurden Aufträge kundenseitig in das Geschäftsjahr 2014 verschoben und es konnten bis zum Bilanzstichtag nicht mehr alle bereits erteilten Aufträge abgearbeitet werden. Dies zeigt sich vor allem darin, dass der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um 1.313 TEUR auf 1.976 TEUR angestiegen ist. Umsatzverteilung nach Produktlinienscroll
Die umsatzstärkste Produktlinie µsurf war in 2013 von den strukturellen Änderungen im Vertrieb am stärksten betroffen und musste Einbußen von 22 % verzeichnen. Ein Teil dieser Einbußen ist auch auf die kundenseitige Verschiebung von Aufträgen auf das Geschäftsjahr 2014 zurückzuführen. Einen positiven Trend zeigt der Bereich µsprint. Hier ergab sich durch die Konzentration auf großvolumige Projekte ein Umsatzzuwachs um 515 TEUR auf 1.232 TEUR. Das Servicegeschäft hat sich mit einem Minus von 15 % rückläufig entwickelt. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Auslieferung einer periodisch wiederkehrenden Ersatzteillieferung erst im Geschäftsjahr 2014 erfolgen konnte. Der Bereich OEM ist trotz des Rückgangs um 10 % auf 969 TEUR weiterhin ein konstanter Umsatzfaktor und wird im Geschäftsjahr 2014 stabilen Umsatz generieren. Die Produktlinie µscan verzeichnete in 2013 wieder ein Umsatzplus von 7 %. Umsatzverteilung nach Regionenscroll
NanoFocus realisiert nach wie vor etwa die Hälfte des Gesamtumsatzes in Deutschland. Die Region Amerika verzeichnet insbesondere durch einen Umsatzrückgang in den USA ein Minus von 19 %. Auch der Umsatz in Asien und Rest-Europa hat sich analog zur Gesamtumsatzentwicklung rückläufig entwickelt. Umsatzverteilung nach BranchenNanoFocus ist nicht wesentlich von einer Branche abhängig. Durch den Verkauf in unterschiedliche Industriebereiche wird das Risikoprofil des Umsatzes gestreut. Die Verschiebung der Branchenanteile ist abhängig von den konjunkturellen Entwicklungen und der Gewichtung von Forschung und Produktion innerhalb der jeweiligen Bereiche. Mit einem Anteil von 28% sind die Materialwissenschaften die umsatzstärkste Branche. Der Zuwachs gegenüber 2012 beträgt 41 %. Der Wachstumsmotor sind hier insbesondere die Material verarbeitenden und entwickelnden Industriezweige, da sich der Absatz an Universitäten und Institute auf leicht rückläufigem Niveau bewegte. Der Umsatz im Bereich Automotive hat sich in 2013 mit einem Minus von 32 % auf einen Anteil von 23 % rückläufig entwickelt. Die bestehenden Geschäftsbeziehungen konnten allerdings weiterhin ausgebaut bzw. neue Kunden geworben werden. Durch Auftragsverschiebungen in das Jahr 2014 sehen wir für das kommende Jahr einen mit dem Niveau von 2012 vergleichbaren Umsatz. Neben den Materialwissenschaften wies die Elektronikbranche in 2013 das größte Umsatzplus mit einem Wachstum von +48 % auf einen Anteil von nunmehr 20 % aus. Hier hat sich insbesondere das Geschäft auf dem asiatischen Markt positiv entwickelt. Der Bereich Fingerprint/Public Safety lieferte in 2013 weiterhin dank der langjährigen Kundenbeziehungen weitgehend konstante Umsätze. Umsatzverteilung nach Branchenscroll
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gemessen am Umsatz mit Systemverkauf ohne
DL -hier 6.307 TEUR, Die Branche Maschinen- und Werkzeugbau kehrte mit einem Umsatzplus von 71 % nach starken Einbußen in 2012 erwartungsgemäß wieder auf das Niveau von 2011 zurück. Im Bereich Medizintechnik musste NanoFocus einen deutlichen Rückgang des Umsatzes verzeichnen, nachdem ein Projekt im Dentalbereich ausgelaufen ist und NanoFocus sich im Bereich der Hautsensorik nunmehr neu aufstellt. In den Branchen Chemie, Papier, Keramik und Kunststoffe sowie Solar wurde kein Umsatz erzielt. Eine Trendwende wird weltweit für 2014 erwartet. Mit einem Ansteigen der Investitionen sehen wir gute Chancen, in 2014 wieder Umsätze zu erzielen. Der Umsatz pro Mitarbeiter ist, bezogen auf durchschnittlich 70 Vollbeschäftigte, auf 117 TEUR gesunken. Im Vorjahr wurden bei durchschnittlich 61 Vollbeschäftigten 147 TEUR Umsatz pro Mitarbeiter erzielt. Ergebnisentwicklung*)scroll
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ausgewählte Werte der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesamtleistung, die sich aus Umsatz, Bestandserhöhungen und sonstigen betrieblichen Erträgen zusammensetzt, ist von 9.033 TEUR auf 8.349 TEUR gesunken. Aufgrund der bereits beschriebenen Neuausrichtung des Vertriebs sowie der Verschiebung von Aufträgen in das Geschäftsjahr 2014 verzeichnete die NanoFocus AG hier einen Rückgang von rund 8 %. Neben den Umsatzerlösen entwickelten sich auch die sonstigen betrieblichen Erträge, die überwiegend Erlöse aus Förderprojekten beinhalten, mit -83 TEUR rückläufig. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Fördermittel für aktivierungsfähige Entwicklungsprojekte direkt mit den Anschaffungskosten verrechnet werden. Der Rohertrag sank überproportional zu den Umsatzerlösen um 984 TEUR bzw. 16%. Ursächlich hierfür war neben dem Umsatzrückgang vor allem ein höherer Fremdleistungsanteil bei den neu gewonnenen Projektaufträgen im Bereich µsprint. Auf der Kostenseite erhöhten sich die Personalaufwendungen aufgrund von weiteren Neueinstellungen insbesondere im Vertrieb um 11 % auf 4.326 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten nach 3 % in 2012 um weitere 2 % auf 2.224 TEUR reduziert werden. Das Finanzergebnis wurde infolge des weiteren Abbaus der Verschuldung um 19 TEUR verbessert. Das Steuerergebnis beinhaltet im Wesentlichen die Veränderung aus aktiven und passiven latenten Steuern. Wegen des in 2013 erzielten Jahresfehlbetrages von 1.401 TEUR wurden keine weiteren latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge aktiviert. Auftragsentwicklungscroll
Der Auftragseingang konnte in 2013 um 8 % im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Der Auftragsbestand ist gegenüber dem 31.12.2012 um 1.313 TEUR signifikant gestiegen und wird im ersten Halbjahr 2014 umsatzrelevant. FinanzlageDie Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend aus dem Eigenkapital und wird durch Bankdarlehen und Vereinbarungen im Bereich des Finanzierungsleasings ergänzt. Einzelne Aufträge werden auch durch Kundenanzahlungen vorfinanziert. Etwaige betragsmäßig und zeitlich befristete Anzahlungsbürgschaften werden -sofern erforderlich -durch Bankbürgschaften (Avale) abgesichert. Im Geschäftsjahr 2013 wurden keine Kapitalerhöhungen durchgeführt und keine neuen Bankdarlehen aufgenommen. Die bestehenden Darlehen wurden planmäßig um 425 TEUR getilgt, Leasingverbindlichkeiten wurden um 32 TEUR komplett zurückgeführt. Die verbleibenden Bankverbindlichkeiten beliefen sich zum 31.12.2013 auf 902 TEUR, die bilanziellen Leasingverbindlichkeiten auf 0 TEUR. Zum Bilanzstichtag verfügte die NanoFocus AG über liquide Mittel in Höhe von 325 TEUR; darüber hinaus konnte sie zum Stichtag auf nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von 471 TEUR zugreifen. Die verbleibenden Bankverbindlichkeiten in Höhe von 902 TEUR sind in 2014 mit 355 TEUR und in den Jahren 2015 bis 2017 in Höhe von insgesamt 547 TEUR zu tilgen. Alle Darlehens- und Leasingverpflichtungen unterliegen einer festen Verzinsung. Derivative Finanzinstrumente werden durch die NanoFocus AG nicht in Anspruch genommen. Es besteht ein umsatzabhängiger Lizenzvertrag im Bereich µsprint mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2017. InvestitionenDie von der NanoFocus AG in 2013 durchgeführten Investitionen beliefen sich auf insgesamt 802 TEUR. Schwerpunkte bildeten mit 468 TEUR die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände, die sich sowohl auf die Weiterentwicklung bestehender Produkte als auch auf die Entwicklung neuer, marktnaher Produktfamilien beziehen. Ferner wurden 95 TEUR in erworbene Software, 138 TEUR in neue Demosysteme und 101 TEUR in Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Alle Investitionen bewegten sich im Rahmen der verabschiedeten Investitionsbudgets. Entwicklung des Cashflows und der liquiden Mittelscroll
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich infolge des Umsatz- und Ergebnisrückgangs um 744 TEUR auf -313 TEUR. Dabei konnte zum Bilanzstichtag eine leichte Stabilisierung durch erhöhte Kundenanzahlungen und Lieferantenverbindlichkeiten erreicht werden. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet insbesondere die Aktivierung der Entwicklungsprojekte in Höhe von 468 TEUR. Die Investitionen liegen um 71 TEUR leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit entfällt mit -457 TEUR in voller Höhe auf die planmäßige Tilgung der Bank- und Leasingverbindlichkeiten. Hierdurch wurde die Verschuldung weiter gesenkt. Vermögenslagescroll
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um 2 % gestiegen. Im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände hat die Aktivierung von Entwicklungskosten in Höhe von 551 TEUR die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- und Firmenwerts (Goodwill) in Höhe von 349 TEUR kompensiert. Die kumulierten aktivierten Entwicklungskosten belaufen sich am 31.12.2013 auf insgesamt 1.995 TEUR. Ein wesentliches Entwicklungsprojekt entfällt mit 902 TEUR auf den Bereich der Medizintechnik. Hier ist die Entwicklung noch nicht abgeschlossen, weshalb dieses Projekt bislang noch keinen planmäßigen Abschreibungen unterliegt. Der verbleibende Geschäfts- oder Firmenwert beläuft sich auf 698 TEUR und wird über weitere zwei Jahre abgeschrieben. Der Anstieg der Vorräte um 301 TEUR ist vor allem auf Systeme zurückzuführen, die am Bilanzstichtag kurz vor der Fertigstellung standen und im ersten Quartal 2014 ausgeliefert und damit umsatzrelevant wurden. Die Forderungen haben sich analog zum Umsatzrückgang reduziert, wobei vor allem die Kundenforderungen um 713 TEUR zurückgegangen sind. Forderungen in Höhe von 1.238 TEUR betreffen verbundene Unternehmen. Hier kam es durch Verkäufe kurz vor dem Bilanzstichtag zu einem gegenüber dem Vorjahr um 498 TEUR gestiegenen Forderungsstand. Forderungsausfälle sind im Geschäftsjahr 2013, wie bereits in der Vergangenheit, nicht aufgetreten und werden auch aufgrund bisheriger Erfahrungen künftig nur eingeschränkt erwartet. Die auf steuerliche Verlustvorträge entfallenden aktiven latenten Steuern belaufen sich unverändert auf 1.675 TEUR. Im Hinblick auf die Ertragsaussichten der kommenden Jahre geht der Vorstand nach wie vor davon aus, dass die steuerlichen Verlustvorträge im bilanzierten Umfang realisiert werden können. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des Jahresfehlbetrages von 75 % auf 72 % gesunken. Die Verbindlichkeiten haben sich um 117 TEUR reduziert, wobei insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch planmäßige Tilgung der Bankdarlehen um 395 TEUR gesenkt wurden, während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die erhaltenen Kundenanzahlungen um insgesamt 444 TEUR gestiegen sind. Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenAls finanzielle Leistungsindikatoren dienen vor allem die Umsatzentwicklung und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren betreffen insbesondere die Innovations- und Entwicklungsleistung sowie Mitarbeiterbelange. Im Geschäftsjahr 2013 investierte NanoFocus gezielt in den Ausbau der Entwicklungsleistung. Priorität hatte dabei vor allem die neue Softwaregeneration. Weiterhin wurden Aktivitäten im Bereich der optischen 3D-Sensorentwicklung und der Performancesteigerung der µsprint-Familie getätigt. In Bezug auf die in 2013 erbrachten Entwicklungsleistungen ergaben sich folgende Kennzahlen: scroll
NanoFocus wird weiterhin zunehmend als Entwicklungsdienstleister von namhaften Großunternehmen beauftragt. Die NanoFocus AG beschäftigte zum Bilanzstichtag 72 Voll- und Teilzeitkräfte sowie drei Vorstandsmitglieder. Weiterhin waren drei Diplomanden und Praktikanten beschäftigt. In Summe sind dies 78 Mitarbeiter gegenüber 73 Mitarbeitern am Vorjahresstichtag. Neben der Aufstellung von interdisziplinären Teams für Innovationen bietet NanoFocus insbesondere regelmäßige Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen und firmenübergreifende wissenschaftlich anspruchsvolle Projekte an. Insgesamt sieht sich die NanoFocus AG als attraktiver Arbeitgeber für qualifiziertes Personal. III. NachtragsberichtIm Februar 2014 hat die NanoFocus AG an institutionelle Investoren eine Wandelanleihe über 1,35 Mio. EUR brutto begeben. Hieraus wurden der Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von 1.284 TEUR zugeführt. Die Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Sie wird mit 5,0 % p. a. verzinst; sollte bis zur Endfälligkeit keine Wandlung in Aktien der NanoFocus AG erfolgen, so werden zusätzlich weitere Zinsen von 3,0 % p.a. fällig. Zum 30.04.2014 verzeichnet die NanoFocus AG einen Auftragseingang von 2.565 TEUR (+26 % zu Vorjahr) sowie ein Auftragsobligo in Höhe von 2.419 TEUR. NanoFocus wurde für die Auszeichnung "Top 100 innovativste Unternehmen im Mittelstand" nominiert. IV. Prognose-, Risiko- und ChancenberichtPrognoseberichtFür 2014 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein moderates weltwirtschaftliches Wachstum um real 3,7 %. Die Industrieländer sollen, den Prognosen des IWF folgend, um gut 2 % wachsen. Besonders zuversichtlich sind die Ökonomen bezüglich der Entwicklung in den Vereinigten Staaten mit einem prognostizierten BIP-Zuwachs von 2,7 %, während die Wirtschaft in der Eurozone um durchschnittlich 1 % und in den Schwellenländern um 5,1 % wachsen soll. Auch in Deutschland wird die Konjunktur im Jahr 2014 aller Voraussicht nach wieder an Dynamik gewinnen. Die Wachstumsprognose für das Bruttoinlandsprodukt beträgt 1,6 %. Die konjunkturelle Belebung stützt sich in erster Linie auf eine steigende Nachfrage aus dem Inland. Insbesondere bei den Ausrüstungsinvestitionen werden deutliche Zuwächse erwartet. Quelle: Sachverständigenrat Jahresgutachten 2013/2014, Statistisches Bundesamt Entgegen diesen Erwartungen haben sich der IFO-Geschäftsklimaindex und der ZEW-Konjunkturindex im März 2014 etwas rückläufig entwickelt. Dennoch wird davon ausgegangen, dass der wirtschaftliche Aufwärtstrend derzeit nicht gefährdet sei. Quelle: IFO Geschäftsklima Deutschland, 03/2014; ZEW, 18.03.2014 Der VDMA rechnet für 2014 mit einem realen Produktionsplus In der Größenordnung von 3 %. Der VDMA geht davon aus, dass das Inlandsgeschäft 2014 überdurchschnittlich stark zulegen kann, nachdem die Ausrüstungsinvestitionen in Deutschland in den beiden Jahren zuvor rückläufig waren. Bei den Exporten wird für die Maschinenausfuhr in die Euroländer wieder mit einem moderaten Wachstum gerechnet. Bei den Lieferungen in einige der Entwicklungs- und Schwellenländer sind die Perspektiven hingegen etwas trüber als noch in den Jahren zuvor. In den für NanoFocus relevanten Kerngruppen "Präzisionswerkzeuge" und "Mess- und Prüftechnik bzw. -maschinen" zeigen sich laut VDMA zu Beginn des Jahres 2014 steigende Auftragseingänge. Quellen: VDMA Statistik, VDMA Konjunkturbulletin; Informationen zur Konjunktur in Fachzweigen des Maschinenbaus, VDMA Auch die Fachverbände erwarten für 2014 überwiegend eine positive Entwicklung. So werden für die Elektronikindustrie ein Wachstum von 2 %, für den Bereich Automotive und Medizintechnik von 3 %, den Halbleiterbereich von 4 % und die Optischen Technologien von 5 % bis 6 % erwartet. Auch die Solarbranche erwartet erstmals wieder Umsatzzuwächse. Für die Mikrosystemtechnik rechnet der Markt-Researcher Yole Développement in seiner Studie von März 2013 mit einem stabilen, starken Wachstum von durchschnittlich 19 % für die Jahre 2012 bis 2018. Die Experten erwarten eine neue MEMS-Welle. Der Markt sei mittlerweile erwachsen und gut strukturiert. Neue innovative Technologien sind derzeit in Entwicklung. Neben den konjunkturellen Erwartungen der Wirtschaftsinstitute und Fachverbände beruhen unsere Prognosen für das Geschäftsjahr 2014 auf unserer Unternehmensplanung. Hierin wurden insbesondere die Auftragslage, aktuelle Kundenprojekte, erwartete Auftragsanbahnungen sowie Kostenentwicklungen einbezogen. Der Prognosezeitraum beläuft sich auf den Zeitraum von einem Jahr ab dem 31.12.2013. Nach der in 2013 abgeschlossenen Neuausrichtung des Vertriebs sowie der Erweiterung unseres Produktportfolios sehen wir uns gut positioniert, um 2014 überproportional zu wachsen. Das Geschäft ist im Berichtsjahr 2014 insbesondere im Standardbereich erfolgversprechend gestartet. Zum Jahresende 2013 wurde ein bisheriger Trend durchbrochen. Erstmals wurde mit 1.976 TEUR wieder ein deutlich erhöhter Auftragsbestand in das neue Geschäftsjahr übertragen. Dieser Auftragsbestand wurde bis Ende April 2014 in nahezu voller Höhe umsatzwirksam. Auch Ende April 2014 liegt der Auftragsbestand mit 2.419.365 EUR weit über dem Vorjahr, Auftragsstornierungen sind derzeit nicht erkennbar. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend im zweiten Quartal fortsetzen wird, und erwarten für das erste Halbjahr einen Umsatz von über 4 Mio. EUR nach 2,7 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2013. Die NanoFocus AG wird sich in 2014 auf der Produktseite schwerpunktmäßig den technisch-individuellen Messmaschinen auf höchstem industriellem Niveau widmen. Hier stehen insbesondere Kunden im Fokus, die in 2014 Wiederholkäufe platzieren wollen. Neben dem Halbleitermarkt sind der Automobil- und der Medizinbereich für NanoFocus identifizierte Innovations- und Wachstumsbranchen, auf die sich die Gesellschaft strategisch ausgerichtet hat. Die in diesen Branchen erwarteten Innovationen fließen in die für NanoFocus relevanten Produktentwicklungen ein. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der µsprint-Produktionsmesstechnik sowie der anspruchsvollen Weiterentwicklung im Rahmen des HICOS3D-Förderprojektes mit einem Kostenvolumen von ca. 1.300 TEUR liegen. Zudem wird die Tendenz der Kunden aufgegriffen, NanoFocus in die produktionsnahe Bedarfs- und Werksplanung zu integrieren. Weitere neu identifizierte Potenziale liegen in der Nutzung der Messsysteme in der industriellen automatisierten Fertigung (Inlinefertigung). Im Bereich Personalentwicklung setzen wir auf die Gewinnung neuer Mitarbeiter, insbesondere im schwierigen Ingenieursumfeld. Basierend auf diesen Prämissen erwarten wir für das gesamte Geschäftsjahr 2014 ein Umsatzwachstum von 35% auf über 11 Mio. EUR und ein Jahresergebnis von rund 314 TEUR. Dies entspricht einem Gewinn pro Aktie (EPS) von 0,10 EUR. Im Geschäftsjahr 2014 bestehen insbesondere Risiken durch das höhere Working Capital, welches für das weitere Umsatzwachstum benötigt wird. Dem unverändert schwierig einzuschätzenden Investitionsgütermarkt und den noch schwankenden volks- und finanzwirtschaftlichen Bedingungen begegnet NanoFocus weiterhin mit einer differenzierten Betrachtung in drei Szenarien (Real, Worst und Best Case). NanoFocus wird zeitnah auf Änderungen reagieren, wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtern und Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen sollten. Parallel werden auch kostenbewusst Möglichkeiten zur Aufstockung von Personal- oder Produktionskapazitäten evaluiert. Die Controlling-Instrumente sind sowohl personell als auch strukturell etabliert und werden entsprechend weiter intensiviert, um sehr zeitnah Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. NanoFocus plant auch weiterhin, die Finanzierungsstruktur für ein weiteres Wachstum auszubauen. Für strategische Maßnahmen zum Ausbau des Geschäftsbereichs Automotive und Medizintechnik sind auch Eigenkapitalmaßnahmen im Laufe des Jahres 2014 denkbar. Gesamtaussage zur PrognoseDie NanoFocus AG ist mit einem komfortablen Auftragsbestand sowie zahlreichen Produktverbesserungen und -neuerungen in das Geschäftsjahr 2014 gestartet. Basierend auf den konjunkturellen Erwartungen sowie den aktuellen Geschäftsanbahnungen mit wichtigen Kunden sind wir zuversichtlich, im Geschäftsjahr 2014 das von uns geplante Umsatzwachstum von 35% auf über 11 Mio. EUR sowie ein positives Ergebnis von rund 0,3 Mio. EUR erreichen zu können. Durch die Begebung einer Wandelschuldverschreibung im Februar 2014 haben wir die für das geplante Wachstum notwendige Finanzierung gesichert. RisikoberichtRisikomanagementsystemDie NanoFocus AG ist ein international tätiges Technologieunternehmen und damit einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Gemäß § 91 Abs. 2 AktG hat der Vorstand der NanoFocus AG ein Überwachungssystem eingerichtet, mit dem alle wesentlichen sowie bestandsgefährdenden Risiken frühzeitig erkannt werden. Das Risikomanagementsystem versetzt den Vorstand der NanoFocus AG in die Lage, die notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung oder Absicherung von Risiken einleiten zu können. In das Risikomanagement werden der Vorstand, die Abteilungsleiter, alle Mitarbeiter sowie als Kontrollorgan der Aufsichtsrat einbezogen. Die systematische Verfolgung der Risikoentwicklung und Berichterstattung erfolgt in folgenden Controlling- und Berichtsinstrumenten:
Die Risiken werden in Sitzungen des Vorstands mit den Fachbereichsleitern sowie den anderen genannten Gremien erörtert und beobachtet. Neben diesen regelmäßigen Terminen sind die einzelnen Vorstandsmitglieder sowie die Fachbereichsleiter verpflichtet, dem Vorstand im Bedarfsfall ad hoc über risikobehaftete Entwicklungen zu berichten. Alle Mitarbeiter sind unter anderem durch einen Newsletter/ Blog sensibilisiert, über die wesentlichen Entwicklungen in ihren Abteilungen sowie daraus resultierende Risiken regelmäßig zu berichten. Im Bedarfsfall erfolgt die Untersuchung von Risiken durch externe Gutachten und Prüfungen durch Dritte, z. B. Due-Diligence-Prüfungen im Rahmen von Finanztransaktionen. Der Aufsichtsrat erhält monatlich eine Übersicht über die wesentlichen finanziellen Kennzahlen sowie im Bedarfsfall explizite Informationen zu Risiken oder Kennzahlen. RisikoinventurZum Bilanzstichtag war die NanoFocus AG im Wesentlichen folgenden Risiken ausgesetzt: UmfeldrisikenDie konjunkturelle Entwicklung und die Investitions- und Innovationsbereitschaft der Industrieunternehmen und der Forschungseinrichtungen haben wesentlichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung der NanoFocus AG. Die Verschiebung oder Stornierung von Aufträgen kann bei NanoFocus zu erheblichen Umsatz- und Ergebnisrückgängen führen. Durch die internationale Ausrichtung und die Präsenz in unterschiedlichen Zielbranchen wird die Abhängigkeit von einzelnen Märkten reduziert. Insgesamt haben sich die Umfeldrisiken seit dem 01.01.2013 infolge der verbesserten konjunkturellen Aussichten sowie der gestiegenen Investitionsbereitschaft leicht zugunsten von NanoFocus verbessert. Werden Umsatzerlöse nicht - wie geplant - realisiert, kann dies Einfluss auf die Werthaltigkeit der latenten Steuern haben, die zum 31.12.2013 mit 1.675 TEUR aktiviert waren. Im Falle fortlaufender Verluste bzw. zu geringer Gewinne müssten die aktiven latenten Steuern gegebenenfalls abgeschrieben werden. Auf Basis der Neuausrichtung des Geschäfts, der aktuellen Aufträge und Geschäftsanbahnungen sowie der hierauf basierenden 5-Jahres-Planung geht der Vorstand der NanoFocus AG aktuell davon aus, dass alle aktivierten steuerlichen Verlustvorträge in vollem Umfang realisierbar sind. Risiken aus der Verwendung von FinanzinstrumentenAngesichts der in den vergangenen Geschäftsjahren erzielten Ertrags- und Ergebnisentwicklungen können Liquiditätsengpässe nicht ausgeschlossen werden. Der in 2013 stark negative Cashflow führte zum Bilanzstichtag zu einer starken Reduzierung der liquiden Mittel. Gleichwohl ist es in der Vergangenheit zu keinem Zeitpunkt zu Zahlungsaufschüben oder -stockungen gekommen. Durch die im Februar 2014 begebene Wandelschuldverschreibung hat sich die NanoFocus AG die notwendige Liquidität für das Geschäftsjahr 2014 gesichert. Basierend auf den Forderungsausfällen der Vergangenheit beurteilen wir das Forderungsausfallrisiko bei externen Kunden grundsätzlich als gering. Der gestiegene Forderungsbestand gegen das US-amerikanische Tochterunternehmen führt in diesem Bereich zu einem erhöhten Risiko. Die Zahlung der offenen Forderungen hängt vor allem von der Umsatzentwicklung des Tochterunternehmens ab. Angesichts der angebahnten Geschäftsabschlüsse gehen wir aktuell davon aus, dass die bestehenden Forderungen werthaltig sind, und rechnen damit, dass diese maßgeblich innerhalb des kommenden Jahres zurückgeführt werden können. Nennenswerten Marktpreisrisiken ist die NanoFocus AG nicht ausgesetzt. Derivative Finanzinstrumente kommen bei NanoFocus mit Ausnahme eines umsatzabhängigen Lizenzvertrages im µsprint-Bereich nicht zum Einsatz. Technologie- und EntwicklungsrisikenTechnologische Risiken bestehen darin, dass innovative Technologietrends gegebenenfalls nicht erkannt werden, dass Produkte technisch veralten und nicht mehr zeitgemäß sind oder dass Entwicklungsleistungen nicht sachgerecht abgesichert bzw. zur Produktreife gebracht werden. NanoFocus wirkt diesem Risiko durch eine hohe Entwicklungstätigkeit, gut ausgebildete, innovative Mitarbeiter sowie eine enge Abstimmung mit Kunden und Forschungseinrichtungen im Hinblick auf die spezifischen Anforderungen der Industrie entgegen. Entwicklungsprojekte werden durch Qualitätsmaßnahmen und Dokumentationen begleitet, neue technologische Entwicklungen werden durch Patente geschützt. Bestehende Risiken durch neue technologische Entwicklungen, die das ganze Produktportfolio gefährden, werden als gering erachtet, da NanoFocus stets mit führenden wissenschaftlichen Instituten und innovativen Industriepartnern weltweit agiert und damit technologisch am Puls der Zeit bleibt. Bilanzielle Risiken können aus der Umsetzung einzelner Projekte entstehen, wenn es nicht gelingt, die Projekte bis zur Marktreife zu entwickeln und in entsprechende Erträge umzusetzen. Aktuell betrifft dies Insbesondere den Bereich der Medizintechnik, für den zum Bilanzstichtag selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 901 TEUR aktiviert waren. Risiken aus der VertriebstätigkeitEine mangelnde Qualifizierung des Vertriebspersonals und eine eingeschränkte regionale Präsenz des Vertriebs können dazu führen, dass Aufträge nicht an NanoFocus, sondern an Wettbewerber vergeben werden. Diesem Risiko ist die NanoFocus AG in 2013 durch eine produkttechnische und strategische Neuausrichtung des Vertriebs entgegengetreten. Produktions- und BeschaffungsrisikenDie Fertigungsqualität wird bei NanoFocus durch QS-Prozesse und Qualitätsmanagement sichergestellt. Beschaffungsrisiken werden durch mehrere Lieferanten für kritische Bauteile bzw. mögliche Eigenentwicklung und Fertigung begrenzt. Die Fertigung ist bereits in 2013 erfolgreich auf die Herstellung von automatisierten Anlagen ausgerichtet worden. Damit ist insbesondere das Bearbeiten von großvolumigeren Aufträgen gut abzubilden. Dezentrale Auftragsvergaben wurden in die Wertschöpfungskette integriert. PersonalrisikenPersonelle Risiken können durch den Weggang oder die unzureichende Schulung von Mitarbeitern entstehen. NanoFocus begegnet diesem Risiko zum einen durch attraktive Arbeits- und Entgeltbedingungen und zum anderen durch kontinuierliche Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen. Beschreibung möglicher RisikointerdependenzenKunden verstärken und verzögern oft ihre Investitionsausgaben oder versuchen, reaktiv auf veränderte Geschäftsumfelder oder Märkte, Bestellungen zu stornieren oder zu verschieben. Denkbar ist auch eine vollständige Aufgabe der Investitionsabsicht. Dies kann zu Umsatzrückgängen und damit verbundenen Liquiditätsproblemen bei NanoFocus führen. Durch erhöhte Vertriebstätigkeit, den Ausbau des Vertriebsnetzes, neue Kampagnen, innovative Produkte und neue Zielmärkte versucht der Vertrieb, potenziellen Umsatzeinbußen aktiv entgegenzuwirken. Zur Stärkung der Liquidität hat der Vorstand bereits in der Vergangenheit umfangreiche Maßnahmen ergriffen und Möglichkeiten der Liquiditätsbeschaffung identifiziert, evaluiert und weiter vorbereitet. Daneben wurden im Geschäftsjahr 2013 erneut Förderprojekte beantragt. Diese sind im vierten Quartal angelaufen und werden in 2014 das Grundgeschäft stabilisieren. Bestandsgefährdende RisikenWenn sich Auftragseingänge verzögern, minimieren oder gar ganz ausfallen, können sich die fehlenden Umsatzerlöse und die damit zusammenhängenden Liquiditätsströme im ungünstigsten Fall so stark verringern, dass eine Bestandsgefährdung des Unternehmens auftreten kann. Eine Bestandsgefährdung des Unternehmens wird allerdings auf Basis der aktuellen Auftragslage und Geschäftsanbahnungen als unwahrscheinlich eingeschätzt. Gesamtaussage zur Risikosituation der NanoFocus AG durch den VorstandInfolge des zunehmenden Wettbewerbs im Standard-Produktsegment und der dadurch insgesamt negativen Geschäftsentwicklung in 2013 sind die Risiken im Laufe des Geschäftsjahres 2013 erheblich angestiegen. Dadurch hat sich die Liquidität verknappt. Wirtschaftliche Unsicherheiten bezüglich der Werthaltigkeit einzelner Aktiva (Entwicklungsleistungen, aktive latente Steuern und Forderungen gegen verbundene Unternehmen) sind durch die wirtschaftliche Entwicklung angestiegen. Die Anfang 2014 beendeten Restrukturierungsmaßnahmen im Standard-Produktsegment und die Begebung der Wandelschuldverschreibung haben die zum Bilanzstichtag angespannte Risikosituation im ersten Quartal 2014 jedoch wieder entschärft. Existenzgefährdende Risiken werden unter Voraussetzung weiterer vorbereiteter Finanzierungsmöglichkeiten derzeit nicht gesehen. Es bestehen allerdings die Risiken im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit. Sollten beispielsweise die angebahnten Geschäfte nicht wie erwartet eintreten, wird dies die erwartete Umsatz- und Ergebnisentwicklung entsprechend einschränken. ChancenberichtTechnologische MarktführungNanoFocus ist in einem Zukunftsmarkt mit großem Potenzial und überproportionalem Wachstum gut positioniert und technologisch führend. Bei der berührungslosen 3D-Oberflächenanalyse zählt das Unternehmen zu den innovativsten Ausrüstern weltweit. Es gibt durch die technologische Komplexität hohe Markteintrittsbarrieren für andere Unternehmen. Neue Produkte oder Produktfamilien, die intern in Entwicklung sind, bestätigen die technische Führungsrolle im Bereich konfokaler und berührungsloser industrieller Messtechnik. Es wurden zahlreiche innovative Produkte entwickelt, die in den kommenden Jahren marktreif werden. Großer Kundenstamm und umfangreiches PartnernetzwerkDurch mehr als 800 verkaufte Systeme und eine Marktpräsenz von 20 Jahren ist ein stabiler und großer Kundenstamm entstanden. Im Laufe der Zeit hat sich zudem ein umfangreiches Partner-Netzwerk mit führenden Institutionen, Verbänden und Experten aus Forschung und Industrie entwickelt. Durch die Nutzung der guten Netzwerkmöglichkeiten mit Industrie und Forschungsinstituten wird der Wissenstransfer in das Unternehmen überproportional erhöht. Gutes Markenimage -hohes VertrauenDie Aufnahme der Aktienkursnotierung im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse im Jahr 2005, Präsentationen im In- und Ausland sowie Messeteilnahmen haben den Bekanntheitsgrad des Unternehmens stetig gesteigert. Die NanoFocus AG verfügt über ein außerordentlich innovatives Markenimage. Die Chancen auf Verkäufe und Geschäftsanbahnungen ohne direkte Vertriebsaktivitäten sind damit vorhanden. Hierdurch kann das Grundgeschäft für NanoFocus stabilisiert werden. Große Branchenstreuung -indirekter Vertrieb/NischenmärkteDurch die fragmentierten Absatz- und Beschaffungsmärkte kann NanoFocus mit branchenerfahrenen Partnern eine Vielzahl von Nischenmärkten und Spezialbranchen besetzen. Dieser Marktzugang ist für größere Anbieter wenig zugänglich und finanziell nicht attraktiv. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten können diese Nischen für NanoFocus umsatzstabilisierend und existenzsichernd sein. Finanzierungsmöglichkeiten durch Listing der AktieDurch die Einbeziehung in den Börsenhandel wurden die Voraussetzungen für weitere Finanzierungsmöglichkeiten geschaffen. NanoFocus hat dadurch die Chance auf eine bankenunabhängige Eigenkapitalfinanzierung. Zudem kann die eigene Aktie als Zahlungsmittel für etwaige Unternehmenserwerbe eingesetzt werden. Damit besteht eine Option auf anorganisches Wachstum. Leistungssteigerung durch NanotechnologieDer Trend der Miniaturisierung ist mittlerweile industriell motiviert. Industrielle Wertsteigerungen finden zunehmend in mikro- und nanoskaligen Messbereichen bei der Produktion und der Entwicklung neuer Produkte statt. Nutzung der TrendmärkteDie Großindustrie hat die Zielmärkte von NanoFocus als Schlüssel für die Effizienz- und Leistungssteigerung identifiziert. Dadurch bestehen gute Möglichkeiten, mit namhaften internationalen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Hinzu kommt, dass die internationale Förderlandschaft für Nanotechnologie und Optoelektronik mit den Wachstumsthemen Photonik, Cleantech/Effizienz, Solar-/Halbleitertechnik und Medizintechnik hervorragend ist und kurz- bis mittelfristig weiter genutzt werden kann. 100 %-Qualitätsbewusstsein in der produzierenden IndustrieDie Trends zur Miniaturisierung, zu mehr Hightech-Entwicklungen und zur vollständigen Qualitätskontrolle sind gute Voraussetzungen, um NanoFocus-Produkte international zu verkaufen. Ebenfalls begünstigend wirken sich die stark gestiegenen Produktionsansprüche in der Ein- und Ausgangskontrolle aus. Förderliche gesetzliche RahmenbedingungenDas zunehmende internationale Sicherheitsbewusstsein und die damit einhergehenden gesetzlichen Verschärfungen schaffen ideale wirtschaftliche Grundvoraussetzungen für einen überproportionalen Geräteabsatz im Bereich der "Fingerprint/ Public-Safety"-Technologien. Innovative Förderschwerpunkte sind zunehmend im Bereich der Photonik zu finden. Die steigenden Ansprüche an optische 3D-Technologien und funktionale Oberflächen kommen NanoFocus zugute.
Oberhausen, den 16.05.2014 NanoFocus AG Der Vorstand Jürgen Valentin Marcus Grigat Joachim Sorg Bericht des AufsichtsratsSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen sowohl in einer Überwachung und Aufsicht des Vorstandes als auch in einer strategischen Beratung im Sinne von Chancennutzung und Risikovermeidung. Diesen Aufgaben ist der Aufsichtsrat auch im Jahr 2013 im Sinne der Anteilseigner nachgekommen. Im Berichtszeitraum fanden acht Aufsichtsratssitzungen statt, in deren Rahmen der Aufsichtsrat zu den Fragen der wirtschaftlichen und technischen Entwicklung des Unternehmens umfassend informiert wurde. Hinzu kamen monatliche Controlling-Berichte, durch die wir jederzeit über die Lage des Unternehmens im Bilde waren. Neben den Sitzungen und Berichten hielt der Aufsichtsratsvorsitzende einen fortlaufenden Kontakt zu den Vorstandsmitgliedern, um aktuelle und strategische Entwicklungen des Unternehmens zu erörtern. Schwaches Ergebnis -aber guter Auftragseingang führt zu gutem Start im Jahr 2014Das strategische Ziel der NanoFocus AG, ertragreich mit vertretbarem Risiko zu wachsen, wurde im Hinblick auf Umsatz und Ertrag verfehlt. Das Jahresergebnis der NanoFocus AG ist aus Sicht des Aufsichtsrats nicht zufriedenstellend. Die Gründe bestanden vor allem darin, dass große Projekte nicht mehr zum Jahresende realisiert werden konnten. Hinzu kam eine, trotz der guten Wirtschaftslage, verhaltene Investitionsneigung. Der Vorstand der NanoFocus AG hat daher die Ursachen der unter den Erwartungen gebliebenen Umsatzentwicklung analysiert und in intensiver und umfangreicher Abstimmung mit dem Aufsichtsrat geeignete Gegenmaßnahmen entwickelt. Die in der Folge vorgenommene Neustrukturierung des Vertriebs für Standardgeräte führte vor allem in der ersten Jahreshälfte vorübergehend zu Einbußen in diesem Bereich, wohingegen sich die damit verbundenen Erfolge erst im laufenden Geschäftsjahr umsatz- und ergebniswirksam niederschlagen werden. Auswertungen des verbesserten Vertriebscontrollings bestätigen diese Einschätzung. Gleichzeitig ist es sowohl gelungen, von einem bedeutenden Wettbewerber einen neuen Verkaufsleiter abzuwerben als auch das Vertriebsteam zu erweitern. Produktseitig konnte in kurzer Zeit und in enger Zusammenarbeit mit dem Vertrieb das neue und technologisch führende Messsystem µsurf expert entwickelt und auf den Markt gebracht werden. Der Aufsichtsrat geht davon aus, dass auch die unverändert guten Projektgeschäfte mit Großkunden 2014 zu einer deutlich positiven Umsatzentwicklung führen. Der Auftragseingang liegt mit einem Wert von über 9,5 Mio. EUR zum 31.12.2013 nicht nur 8 % über Vorjahreswert, sondern stellt auch den bisher höchsten Wert in der Firmengeschichte dar. »Wir sehen
unverändert gute Wachstumsperspektiven in den Zielmärkten.« Dr. Hans
Hermann Schreier
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| 31.12.2013 | Veränderung | 31.12.2012 | ||
| EUR | % | absolut | EUR | |
| A. Anlagevermögen | 3.638.476 | 3.578.764 | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 0 | |||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen | 293.824 | -3,35 | -10.194 | 304.018 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 697.892 | -33,33 | -348.946 | 1.046.838 |
| 3. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte | 1.994.801 | 23,56 | 380.425 | 1.614.376 |
| 2.986.517 | 2.965.232 | |||
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 306.115 | 7,25 | 20.693 | 285.422 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 205.049 | 9,47 | 17.734 | 187.315 |
| 511.164 | 472.737 | |||
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 140.795 | 0,00 | 0 | 140.795 |
| B. Umlaufvermögen | 6.440.262 | 7.871.074 | ||
| I. Vorräte | ||||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 1.479.427 | 18,99 | 236.119 | 1.243.308 |
| 2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 809.814 | 108,38 | 421.197 | 388.617 |
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 605.890 | -37,02 | -356.170 | 962.060 |
| 2.895.131 | 2.593.985 | |||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.864.100 | -27,67 | -713.176 | 2.577.276* |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 1.237.491 | 67,35 | 498.043 | 739.448 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 118.280 | 5,40 | 6.057 | 112.223 |
| 3.219.871 | 3.428.948 | |||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 325.259 | -82,40 | -1.522.883 | 1.848.142 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 72.290 | -12,74 | -10.557 | 82.847 |
| D. Aktive latente Steuern | 1.675.000 | 0,00 | 0 | 1.675.000 |
| 11.826.028 | -10,46 | -1.381.657 | 13.207.685 | |
|
Passiva |
||||
| 31.12.2013 | Veränderung | 31.12.2012 | ||
| EUR | % | absolut | EUR | |
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 3.000.000 | 0,00 | 0 | 3.000.000 |
| II. Kapitalrücklage | 6.143.450 | 0,00 | 0 | 6.143.450 |
| III. Gewinnrücklagen | 1.165.000 | 0,00 | 0 | 1.165.000 |
| IV. Verlustvortrag | -360.094 | -29,31 | 149.320 | -509.414 |
| V. Jahresüberschuss | -1.400.648 | k.A. | -1.549.968 | 149.320 |
| 8.547.708 | -14,08 | -1.400.648 | 9.948.356 | |
| B. Rückstellungen | 298.681 | -2,56 | -7.834 | 306.515 |
| C. Verbindlichkeiten | ||||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 901.615 | -30,50 | -395.605 | 1.297.220 |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 186.350 | k.A. | 186.350 | 0 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.027.606 | 33,49 | 257.822 | 769.784 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 147.051 | -53,07 | -166.310 | 313.361 |
| 2.262.623 | -4,95 | -117.742 | 2.380.365 | |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 38.285 | 65,32 | 15.127 | 23.158 |
| E. Passive latente Steuern | 678.731 | 23,56 | 129.440 | 549.291 |
| 11.826.028 | -10,46 | -1.381.657 | 13.207.685 | |
| 31.12.2013 | Veränderung | 31.12.2012 | ||
| EUR | % | absolut | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 8.178.126 | -8,5 | -760.888 | 8.939.014 |
| 2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 65.027 | k.A. | 159.665 | -94.638 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 642.635 | 4,2 | 26.137 | 616.498 |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 106.207 | -43,8 | -82.786 | 188.993 |
| 5. Materialaufwand | 2.928.056 | 15,1 | 383.451 | 2.544.605 |
| davon a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 2.845.788 | 18,1 | 437.082 | 2.408.706 |
| davon b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 82.268 | -39,5 | -53.631 | 135.899 |
| 6. Personalaufwand | 4.325.969 | 11,0 | 429.200 | 3.896.769 |
| davon a) Löhne und Gehälter | 3.665.107 | 10,7 | 352.927 | 3.312.180 |
| davon b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 660.862 | 13,0 | 76.273 | 584.589 |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 723.894 | 6,7 | 45.280 | 678.614 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.224.231 | -1,7 | -38.450 | 2.262.681 |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 12.240 | -41,7 | -8.751 | 20.991 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 72.813 | -28,4 | -28.862 | 101.675 |
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -1.270.728 | k.A. | -1.457.241 | 186.513 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -129.440 | k.A. | -93.211 | -36.229 |
| 13. Sonstige Steuern | -480 | 49,8 | 484 | -964 |
| 14. Jahresfehlbetrag/-überschuss | -1.400.648 | k.A. | -1.549.968 | 149.320 |
| 31.12.2013 TEUR |
Veränderung TEUR |
31.12.2012 TEUR |
|
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 1.848 | -337 | 2.185 |
| Jahresergebnis | -1.401 | -1.550 | 149 |
| Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Anlagevermögen, wesentliche Aufwendungen und Erträge ohne Liquiditätswirkung | -2 | -2 | 0 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 724 | 45 | 679 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Geschäftsvorfälle | 124 | 88 | 36 |
| Cashflow aus Umsatztätigkeit | -555 | -1.419 | 864 |
| Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | -76 | 97 | -173 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | 318 | 578 | -260 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -313 | -744 | 431 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen | 20 | 20 | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | -802 | 51 | -853 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -782 | 71 | -853 |
| Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 0 | -574 | 574 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Investitionsdarlehen | 0 | 0 | 0 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzierungsleasing | -32 | 39 | -71 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Investitionsdarlehen | -425 | -7 | -418 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -457 | -542 | 85 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands | -1.552 | -1.215 | -337 |
| Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderung des Fonds | 0 | 0 | 0 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 296 | -1.552 | 1.848 |
| 31.12.2013 | Veränderung | 31.12.2012 | ||
| EUR | % | absolut | EUR | |
| Vermögen | ||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 2.986.517 | 0,7 | 21.285 | 2.965.232 |
| Sachanlagen | 511.164 | 8,1 | 38.427 | 472.737 |
| Finanzanlagen | 140.795 | 0,0 | 0 | 140.795 |
| Anlagevermögen | 3.638.476 | 1,7 | 59.712 | 3.578.764 |
| Vorräte | 2.895.131 | 11,6 | 301.146 | 2.593.985 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 3.219.871 | -6,1 | -209.077 | 3.428.948 |
| Liquide Mittel | 325.259 | -82,4 | -1.522.883 | 1.848.142 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 72.290 | -12,7 | -10.557 | 82.847 |
| Aktive latente Steuern | 1.675.000 | 0,0 | 0 | 1.675.000 |
| Umlaufvermögen* | 6.440.262 | -18,2 | -1.430.812 | 7.871.074 |
| Bilanzsumme | 11.826.028 | -10,5 | -1.381.657 | 13.207.685 |
| Kapital | ||||
| Gezeichnetes Kapital | 3.000.000 | 0,0 | 0 | 3.000.000 |
| Kapitalrücklage | 6.143.450 | 0,0 | 0 | 6.143.450 |
| Gewinnrücklagen | 1.165.000 | 0,0 | 0 | 1.165.000 |
| Verlustvortrag | -360.094 | -29,3 | 149.320 | -509.414 |
| Periodenergebnis | -1.400.648 | k.A. | -1.549.968 | 149.320 |
| Eigenkapital | 8.547.708 | -14,1 | -1.400.648 | 9.948.356 |
| Rückstellungen | 298.681 | -2,6 | -7.834 | 306.515 |
| Verbindlichkeiten | 2.262.623 | -4,9 | -117.742 | 2.380.365 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 38.285 | 65,3 | 15.127 | 23.158 |
| Passive latente Steuern | 678.731 | 23,6 | 129.440 | 549.291 |
| Fremdkapital | 3.278.320 | 0,6 | 18.991 | 3.259.329 |
| Bilanzsumme | 11.826.028 | -10,5 | -1.381.657 | 13.207.685 |
*
Umlaufvermögen (ohne RAP und ohne Steuern)
| Gezeichnetes Kapital EUR |
Kapitalrücklage EUR |
Gewinnrücklagen EUR |
Bilanzverlust EUR |
Eigenkapital EUR |
|
| Eigenkapital per 01.01.2013 | 3.000.000 | 6.143.450 | 1.165.000 | -360.094 | 9.948.356 |
| Jahresergebnis | -1.400.648 | -1.400.648 | |||
| Eigenkapital per 31.12.2013 | 3.000.000 | 6.143.450 | 1.165.000 | -1.760.742 | 8.547.708 |
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. NanoFocus ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
NanoFocus unterliegt als Gesellschaft, die im Entry Standard als Teilbereich des Freiverkehrs an der Frankfurter Wertpapierbörse in den Handel einbezogen ist, nicht den Angabepflichten für börsennotierte Gesellschaften. NanoFocus hat den Anhang um verschiedene freiwillige Angaben ergänzt, die nur für börsennotierte Gesellschaften verpflichtend sind, um die Transparenz zu erhöhen. Des Weiteren veröffentlicht NanoFocus auf freiwilliger Basis eine Corporate-Governance-Erklärung (Homepage) und die individuellen Vorstandsgehälter.
Für den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2013 ist das Gliederungsschema der §§ 266 und 275 HGB für große Kapitalgesellschaften zugrunde gelegt worden.
Aufgrund elektronischer Rechenhilfen können sich bei den Angaben in TEUR Rundungsdifferenzen ergeben. EUR-Beträge werden gerundet ohne Nachkommastellen angegeben.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Soweit bei der Herstellung zur betriebsbereiten Nutzung wesentliche interne Aufwendungen anfallen, werden diese zu Standardkostensätzen als Anschaffungsnebenkosten berücksichtigt. Als Nutzungsdauer werden grundsätzlich drei Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents, ergibt. Individuell für Zwecke von NanoFocus erstellte Software, ERP-Software sowie umfangreiche Steuerungssoftware wird entsprechend der erwarteten Nutzungsdauer über drei bis fünf Jahre abgeschrieben. Die im Zusammenhang mit dem von der Siemens Electronics Assembly Systems GmbH & Co. KG übernommenen SISCAN-Geschäftszweig aktivierten Schutzrechte und Softwareprogramme werden über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Der Abschreibungsdauer des Firmenwertes liegt ein Lebenszyklus der im Rahmen der Verschmelzung mit der OM Engineering GmbH in 2001 erworbenen Technologie von 20 Jahren zugrunde. Anhaltspunkt hierfür sind auch die Mindestlaufzeiten der zugehörigen Patente. Aus Vorsichtsgründen wurde ein Abschlag von fünf Jahren vorgenommen und dem Firmenwert eine planmäßige Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt.
Forschungskosten werden im Jahr ihrer Entstehung erfolgswirksam erfasst. Auf bestimmte Projekte entfallende Entwicklungskosten werden als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert, wenn sicher ist, dass die Fertigstellung des immateriellen Vermögenswertes technisch realisierbar ist und aus der Vermarktung zukünftige Überschüsse entstehen. Werden die Entwicklungsprojekte durch öffentliche Zuschüsse gefördert, so werden die vereinnahmten Zuschüsse erfolgsneutral als Anschaffungskostenminderung erfasst. Die aktivierten Entwicklungskosten werden über den Zeitraum abgeschrieben, in dem zukünftige Erlöse aus dem zugehörigen Entwicklungsprojekt erwartet werden. Die Abschreibung beginnt mit dem Abschluss der Entwicklungsphase. Dies ist der Zeitpunkt, ab dem der Vermögenswert genutzt werden kann. Da eine Aktivierung der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände in der Steuerbilanz unzulässig ist, entsteht gegenüber der Handelsbilanz eine temporäre Differenz, die sich innerhalb der geschätzten Nutzungsdauer auflösen wird. Auf diese Differenz werden passive latente Steuern abgegrenzt. Im Geschäftsjahr 2013 fielen Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von insgesamt 1.747 TEUR an. Hiervon wurde ein Betrag von 468 TEUR unter den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden die direkt zurechenbaren Kosten einbezogen. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen; die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen vier bis acht Jahre, bei anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zehn Jahre. Geringwertige Anlagegüter zwischen 150 und 1.000 EUR werden in einem Sammelkonto zusammengefasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis 150 EUR werden im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe aufwandswirksam erfasst.
Im Geschäftsjahr 2013 wurden sechs Messsysteme mit einem Buchwert von 138 TEUR, die für die Entwicklungsarbeit und für Demonstrationszwecke benötigt werden, aus den Fertigerzeugnissen in das Anlagevermögen (technische Anlagen und Maschinen) umgebucht. Die Messsysteme werden unter Berücksichtigung des jeweiligen Herstellungsdatums über eine Nutzungsdauer von acht Jahren abgeschrieben.
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die NanoFocus Materialtechnik GmbH verfügt über Patente zur sog. Phasenmikroskopie, mit deren Hilfe die Grenzen des Lichts egalisiert werden können.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in Vorjahren vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden alle direkt zurechenbaren Kosten sowie die Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen.
Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung der Forderungen ausreichend Rechnung getragen.
Bei den latenten Steuern wird gemäß § 274 HGB eine Abgrenzung für die voraussichtlichen zukünftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen aufgrund handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede gebildet. Latente Steuerschulden werden auf alle zukünftig zu versteuernden temporären Differenzen gebildet. Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede und nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass das zu versteuernde Einkommen verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge verwendet werden können. Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert bzw. erhöht, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch voraussichtlich verwendet werden kann. Latente Steueransprüche werden somit nur in dem Umfang angesetzt, in dem die Realisierung des zukünftigen wirtschaftlichen Vorteils wahrscheinlich ist. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden nicht miteinander saldiert.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen im Hinblick auf ihren Erfüllungsbetrag.
Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen bilanziert.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenmittelkassakurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden in Fremdwährung erfasste Vermögenswerte höchstens mit ihren Anschaffungskosten angesetzt; nicht realisierte Gewinne werden bei langfristigen Fremdwährungsposten nicht erfasst.
| Anschaffungskosten | |||||
| Stand 01.01.2013 EUR |
Umbuchungen EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand 31.12.2013 EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte | 1.716.500 | 0 | 467.688 | 0 | 2.184.188 |
| 2. Entgeltlich erworbene Lizenzen/Software | 1.106.953 | 0 | 95.278 | 0 | 1.202.231 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 5.234.190 | 0 | 0 | 0 | 5.234.190 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 8.057.643 | 0 | 562.966 | 0 | 8.620.609 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 625.674 | 0 | 139.987 | 29.522 | 736.138 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.010.078 | 0 | 99.045 | 10.437 | 1.098.686 |
| Summe Sachanlagen | 1.635.751 | 0 | 239.032 | 39.959 | 1.834.824 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 140.795 | 0 | 0 | 0 | 140.795 |
| Summe Finanzanlagen | 140.795 | 0 | 0 | 0 | 140.795 |
| Gesamt | 9.834.190 | 0 | 801.998 | 39.959 | 10.596.229 |
| Abschreibungen | |||||
| AfA-Stand
01.01.2013 EUR |
Umbuchungen EUR |
Zuführung EUR |
Abgänge EUR |
AfA-Stand 31.12.2013 EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte | 102.124 | 0 | 87.263 | 0 | 189.387 |
| 2. Entgeltlich erworbene Lizenzen/Software | 802.936 | 0 | 105.472 | 0 | 908.408 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 4.187.352 | 0 | 348.946 | 0 | 4.536.298 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 5.092.412 | 0 | 541.681 | 0 | 5.634.092 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 340.251 | 0 | 100.903 | 11.132 | 430.023 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 822.763 | 0 | 81.310 | 10.436 | 893.637 |
| Summe Sachanlagen | 1.163.014 | 0 | 182.213 | 21.568 | 1.323.660 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamt | 6.255.426 | 0 | 723.894 | 21.568 | 6.957.752 |
| Buchwert | ||
| Stand 31.12.2013 EUR |
Stand
31.12.2012 EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte, ähnliche Rechte und Werte | 1.994.801 | 1.614.376 |
| 2. Entgeltlich erworbene Lizenzen/Software | 293.824 | 304.018 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 697.892 | 1.046.838 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 2.986.517 | 2.965.232 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 306.115 | 285.422 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 205.049 | 187.315 |
| Summe Sachanlagen | 511.164 | 472.737 |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 140.795 | 140.795 |
| Summe Finanzanlagen | 140.795 | 140.795 |
| Gesamt | 3.638.476 | 3.578.764 |
Der Bewertung der latenten Steuern liegen ein Körperschaftsteuersatz von 15,825 % und ein Gewerbesteuersatz von 18,2% zugrunde.
Die aktiven und passiven latenten Steuern stellen sich wie folgt dar:
| 2013 | |||
| Temporäre Differenz | Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern | |
| Steuerlich nutzbare Verlustvorträge | |||
| - Körperschaftsteuer | 5.516 | 781 | |
| - Gewerbesteuer | 5.151 | 894 | |
| Aktivierte Entwicklungskosten | 1.995 | 679 | |
Für körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von 581 TEUR und für gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von 234 TEUR wurden keine aktiven latenten Steuern angesetzt.
Das Grundkapital beträgt unverändert 3.000.000 EUR und ist aufgegliedert in 3.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem Gegenwert von umgerechnet je 1,00 EUR.
Aus der Aktivierung der Entwicklungskosten als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sowie der aktiven latenten Steuern ergibt sich, nach Abzug der passiven latenten Steuern in Höhe von 679 TEUR, ein nicht zur Ausschüttung verfügbarer Betrag von insgesamt 2.991 TEUR. Hiervon entfallen 1.316 TEUR auf selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände und 1.675 TEUR auf aktive latente Steuern.
Der Vorstand ist gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 11.07.2012 ermächtigt, bis zum 10.07.2017 mit der Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, jedoch höchstens um bis zu insgesamt 1.500.000 EUR zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012).
Zum 31.12.2013 besteht ein Bedingtes Kapital I in Höhe von 1.000.000 EUR, welches bis zum 10.07.2017 im Hinblick auf die Gewährung von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen zur Verfügung steht. Darüber hinaus besteht ein Bedingtes Kapital II in Höhe von 125.000 EUR, welches bis zum 10.07.2017 für Zwecke eines Aktienoptionsplanes verwendet werden kann. Zum 31.12.2013 waren keine Wandelschuldverschreibungen oder Aktienoptionen ausgegeben.
Im Februar 2014 hat die NanoFocus AG eine Wandelschuldverschreibung mit einem Gesamtnennbetrag von 1.350.000 EUR begeben. Die Wandelschuldverschreibung ist eingeteilt in 1.350 auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem rechnerischen Nennbetrag von je 1.000 EUR. Die Laufzeit der Teilschuldverschreibungen endet am 06.02.2019 (Endfälligkeitstermin). Die Teilschuldverschreibungen werden mit 5,0 % p.a. verzinst. Sofern die Teilschuldverschreibungen nicht bis zum Endfälligkeitstermin zurückgezahlt, gewandelt, entwertet oder zurückerworben wurden, wird die NanoFocus AG diese am Endfälligkeitstermin zu 115 % des Nennbetrags zurückzahlen. Das Wandlungsrecht für 300.000 Aktien kann bis zum Endfälligkeitstermin grundsätzlich jederzeit ausgeübt werden; der Wandlungspreis beläuft sich auf 4,50 EUR. Die Anzahl der Aktien und der Wandlungspreis können sich infolge der Regelungen zum Verwässerungsschutz künftig u.U. ändern.
Die Kapital- und Gewinnrücklagen sind gegenüber 2012 unverändert.
| EUR | |
| Urlaubsverpflichtungen | 44.730 |
| Abschlussprüfungs- und Beratungskosten | 28.200 |
| Erfindervergütungen | 3.672 |
| Archivierungskosten | 14.000 |
| Gewährleistungen | 36.400 |
| Berufsgenossenschaft/Schwerbehindertenabgabe | 35.700 |
| Bonuszahlungen | 37.000 |
| Provisionen | 19.498 |
| Variabler Kaufpreis SISCAN | 71.481 |
| Ausstehende Rechnungen | 8.000 |
| 298.681 |
Haftungsverhältnisse, insbesondere Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen, sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten von Seiten der NanoFocus AG bestehen zum 31.12.2013 nicht.
| Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit | ||||
| von bis zu einem
Jahr TEUR |
zwischen einem und fünf Jahren TEUR |
von mehr als fünf Jahren TEUR |
gesamt TEUR |
|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 355 | 547 | 0 | 902 |
| 2. Erhaltene Anzahlungen | 186 | 0 | 0 | 186 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.016 | 0 | 0 | 1.016 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 12 | 0 | 0 | 12 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 147 | 0 | 0 | 147 |
| 1.716 | 547 | 0 | 2.263 | |
Stadtsparkasse Oberhausen Kontokorrentverbindlichkeiten: 29 TEUR Ein Kontokorrentrahmen besteht i. H. v. 500 TEUR, abzüglich der Absicherung der Avale.
| Nr. | Darlehens-Nr. | ursprünglicher Darlehensbetrag | Verbindlichkeit zum Stichtag | Zinssatz p. a. |
Tilgung | Laufzeit |
| 1. | 6002650346 | 500.000 EUR | 192.696 EUR | 5,87 % | monatlich seit 30.10.2007 | 10 Jahre bis 30.09.2017 |
| 2. | 6002650353 | 895.000 EUR | 344.926 EUR | 5,87 % | monatlich seit 30.10.2007 | 10 Jahre bis 30.09.2017 |
| 3. | 6002009352 | 1.000.000 EUR | 333.280 EUR | 6,29 % | vierteljährlich seit 30.03.2010 | 6 Jahre bis 30.12.2015 |
Sicherung für alle drei Darlehen:
1) Sicherungsübereignung des Warenlagers in Oberhausen
2) Abtretung von Außenständen der Kunden A-Z (Globalzession)
Die Zinssätze der drei Darlehen sind für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Zugunsten von NanoFocus gibt es zum 31.12.2013 für Mietdeponatverbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen Bankbürgschaften seitens verschiedener Kreditinstitute in einer Gesamthöhe von rund 296 TEUR, davon 148 TEUR besichert.
| 31.12.2013 TEUR |
31.12.2012 TEUR |
|
| µsurf | 3.439 | 4.407 |
| µsprint | 1.232 | 717 |
| Software, Ersatzteile, Wartung | 1.114 | 1.315 |
| OEM | 969 | 1.078 |
| µscan | 667 | 625 |
| Sonstige Dienstleistungen | 528 | 584 |
| Systemvermietung | 229 | 213 |
| 8.178 | 8.939 |
| 31.12.2013 TEUR |
31.12.2012 TEUR |
|
| Deutschland | 4.070 | 4.216 |
| Nord-/Südamerika | 1.640 | 2.027 |
| Asien | 1.269 | 1.385 |
| Europa (außer Deutschland) | 1.199 | 1.311 |
| 8.178 | 8.939 |
Als Honorare für den Abschlussprüfer wurde für das Geschäftsjahr 2013 für Abschlussprüfungsleistungen ein Betrag in Höhe von 26 TEUR unter den sonstigen Rückstellungen berücksichtigt. Ferner fielen weitere 4 TEUR für sonstige Leistungen an. Honorare für Bestätigungsleistungen oder Steuerberatungsleistungen fielen seitens des Abschlussprüfers nicht an.
Jürgen Valentin, Vorstand Technologie (CTO) und Vorstandssprecher, Duisburg, Dipl.-Physiker
Marcus Grigat, Vorstand Operations (COO), Wesel, Dipl.-Ingenieur
Joachim Sorg, Vorstand Administration, Finanzen und Controlling (CFO), Kalbach, Bankfachwirt
Die Gesamtbezüge des Vorstandes belaufen sich im Berichtsjahr auf rund 361 TEUR, diese gliedern sich wie folgt auf:
| EUR | |
| Jürgen Valentin | 120.126 |
| Marcus Grigat | 120.696 |
| Joachim Sorg | 120.063 |
In den Gesamtbezügen des Vorstandes sind variable Vergütungen in Höhe von 21 TEUR und Sachbezüge in Höhe von insgesamt 23 TEUR enthalten.
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich satzungsgemäß aus drei Mitgliedern zusammen:
Dr. Hans Hermann Schreier, Gründer und Vorstandsvorsitzender a. D., Oldenburg, Aufsichtsratsvorsitzender
Ralf Terheyden, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Bad Zwischenahn, stellvertretender Vorsitzender
Felix Krekel, Vorsitzender der Hanseatische Immobilien Treuhand GmbH + Co., Stade
Prof. Dr.-Ing. Stefan Altmeyer, Fachhochschule Köln, Institut für Angewandte Optik und Elektronik, Köln
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Geschäftsjahr 2013 auf rund 45 TEUR.
Sonstige Mitgliedschaften in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen (Stand: 31. 12. 2013):
Dr. Hans Hermann Schreier (*1946) ist Gründer und Vorstandsvorsitzender a.D. der NanoFocus AG. Hans Hermann Schreier hat sein berufliches Leben den technologieorientierten Unternehmungen (TOU) gewidmet. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in Innovationen umzusetzen und die wirtschaftliche Nutzung unternehmerisch zu gestalten waren Freude und Herausforderung zugleich. Als Geschäftsführer eines Technologie- und Gründerzentrums hat er technologieorientierte Unternehmer begleitend beraten.
Seit der Gründung des Hightech-Unternehmens NanoFocus AG im Jahr 1994 bis zum Jahr 2009 war er Vorstandsvorsitzender der börsengelisteten Gesellschaft. Seit dem 01.01.2010 ist Hans Hermann Schreier als Senior Advisor für ausgewählte strategische Projekte der Adrem Consulting GmbH verantwortlich und war auch seit dieser Zeit beratend für die Gesellschaft tätig.
Seit dem 11.07.2012 steht Dr. Hans Hermann Schreier - nach einer zweijährigen Cooling-off-Phase gemäß ARUG/Corporate Governance - dem Aufsichtsrat der NanoFocus AG vor.
Ralf Terheyden (*1965) studierte BWL an der Universität in Göttingen. Als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei einer der großen weltweit tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften konnte er eine fundierte Berufspraxis legen, um danach einen Schwerpunkt im Bereich Corporate Finance zu intensivieren. Von 1997 bis 1999 standen daher Sanierungs- und Beratungsaufgaben im Bereich M&A im Vordergrund. Im Jahr 2000 wechselte er zu einer großen mittelständischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und leitete den Bereich Unternehmensfinanzierung. Eine renommierte Sozietät in London war die nächste Station in der Vita.
Seit 2003 ist Herr Terheyden als Wirtschaftsprüfer, Diplom-Kaufmann und Steuerberater selbstständig als Gesellschafter und Geschäftsführer in einer Partnerschaft, seit September 2004 in eigener Gesellschaft in Cloppenburg tätig.
Herr Terheyden unterstützt die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V. Seit dem Jahr 2007 ist er im Aufsichtsrat der NanoFocus AG und stand diesem zwischen 2007 und 2012 vor.
Felix Krekel (*1967) gehört dem Aufsichtsrat der NanoFocus AG seit dem 28.06.2007 an. Herr Krekel ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Hanseatische Immobilien Treuhand GmbH + Co., für die er seit Anfang 2012 tätig ist.
Von November 2006 bis Oktober 2011 gehörte er dem Vorstand der im Entry Standard gelisteten DESIGN Bau AG an, die er zuletzt als Alleinvorstand führte. In der CD Deutsche Eigenheim AG, einem Joint Venture mit der börsennotierten conwert Immobilien Invest SE, übte er darüber hinaus die Funktion des Vorstandsvorsitzenden von Juli 2008 bis Mai 2012 aus. Aus seiner 10-jährigen Tätigkeit für HSBC Trinkaus, zuletzt als Director Institutional Equity Sales, bringt er umfangreichen Kapitalmarkthintergrund und Kontakte für NanoFocus ein. Herr Krekel ist Diplom-Kaufmann und Certified International Investment Analyst (CIIA).
Die Mitglieder des Aufsichtsrates waren während der letzten fünf Jahre weder Mitglied eines Verwaltungs-, Geschäftsführungs- oder Aufsichtsratsorgans noch Partner eines Unternehmens oder einer Gesellschaft.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind unter der Geschäftsanschrift der Gesellschaft: Lindnerstraße 98, 46149 Oberhausen, erreichbar.
Die Gesellschaft hat den Mitgliedern des Aufsichtsrates derzeit weder Darlehen gewährt noch Bürgschaften oder Gewährleistungen für sie übernommen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind und waren nicht an Geschäften außerhalb der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft während des laufenden und des vorhergehenden Geschäftsjahres oder an derartigen Geschäften, die noch nicht endgültig abgeschlossen sind, in weiter zurückliegenden Geschäftsjahren beteiligt.
Im Geschäftsjahr 2013 wurden acht turnusmäßige Sitzungen durchgeführt.
Im Durchschnitt* wurden (entsprechend den Größenmerkmalen des Unternehmens nach § 267 HGB) folgende Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt :
| 2013 | 2012 | |
| Angestellte in Vollzeit | 63 | 57 |
| Angestellte in Teilzeit | 7 | 4 |
| 70 | 61 |
*
Zur Durchschnittsermittlung wurden die jeweiligen
Quartalsendbestände herangezogen.
Die NanoFocus AG beschäftigte außerdem durchschnittlich drei Praktikanten/Diplomanden in 2013 (2012: vier).
Zum 31.12.2013 war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:
| Firma | Beteiligungsart | Eigenkapital 31.12.2013 | Anteile am Kapital |
Jahresergebnis 2013 |
| NanoFocus Materialtechnik GmbH, Oldenburg | Stammanteile | 15 TEUR | 100 % | 2 TEUR |
| NanoFocus, Inc., McMinnville, Oregon, USA | Stammanteile | -566 TUSD | 100 % | -95 TUSD |
| NanoFocus Pte. Ltd., Singapore | Stammanteile | 191 TSGD | 100 % | 169 TSGD |
Die NanoFocus Materialtechnik GmbH verwaltet ausschließlich Schutzrechte, die NanoFocus, Inc. und die NanoFocus Pte. Ltd. sind Vertriebsniederlassungen.
| TEUR | |
| Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 2014 | 257 |
| 2015 bis 2018 | 350 |
Ferner bestehen Verpflichtungen aus der Übernahme des SISCAN-Geschäftsbereichs dahingehend, dass für die Geschäftsjahre 2014 bis 2018 weitere variable Kaufpreisraten zu zahlen sein werden, die sich in Relation zu den zukünftig mit den SISCAN-Produkten erzielten Umsatzerlösen ermitteln.
NanoFocus ist im Entry Standard als ein Teilbereich des Open Market (Freiverkehr) in den Börsenhandel einbezogen. Somit liegt grundsätzlich keine Verpflichtung zur Abgabe einer Erklärung gemäß § 161 AktG vor. Bereits im Jahr 2006 wurde erstmals die Entsprechenserklärung gemäß Corporate Governance auf freiwilliger Basis abgegeben. Die freiwillige Unterwerfung soll zusätzliche Transparenz in die Unternehmenskommunikation bringen.
Vorstand und Aufsichtsrat der NanoFocus AG haben die Erklärung nach § 161 AktG zur Anwendung des Corporate Governance Kodex am 19.12.2013 erneuert und den Aktionären auf der Website www.nanofocus.de dauerhaft zugänglich gemacht.
Die NanoFocus AG hat im Geschäftsjahr 2013 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.400.648,10 EUR erzielt. Es wird vorgeschlagen, diesen Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Oberhausen, den 16.05.2014
NanoFocus AG
Der Vorstand
Jürgen Valentin
Marcus Grigat
Joachim Sorg
Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31.12.2013 sowie dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 der NanoFocus AG, Oberhausen, den folgenden
Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NanoFocus AG, Oberhausen, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und dem Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 19.05.2014
RBS RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Graf von Kanitz, Wirtschaftsprüfer
Schulz-Danso, Wirtschaftsprüfer
NanoFocus AG
Oberhausen
Entwicklung, Erstellung und Vertrieb von optoelektronischen Messsystemen und Qualitätssicherungssystemen sowie die damit zusammenhängenden Mess-, Service- und Beratungsdienstleistungen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen, insbesondere zum Erwerb und zur Veräußerung von Grundstücken, zur Errichtung von Tochtergesellschaften und Zweigniederlassungen im In- und Ausland, zur Beteiligung an anderen Unternehmen gleicher oder verwandter Art und anderen Unternehmen sowie zum Abschluss von Interessensgemeinschaftsverträgen.
Amtsgericht Duisburg, HR B 13864
26.10.2001, zuletzt geändert durch den Beschluss der Hauptversammlung vom 20.12.2012.
Kalenderjahr
3.000.000,00 EUR
Es handelt sich um 3.000.000 Stückaktien, die auf den Inhaber lauten.
Der Vorstand ist ermächtigt, bis zum 10.07.2017 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 1.500.000,00 EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen.
Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu 1.000.000.00 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.000.000 neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag von je 1,00 EUR bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012/1). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie (i) die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandlungsrechten oder Optionsscheinen, die gemäß den von der Gesellschaft oder von unter Leitung der Gesellschaft stehenden Konzernunternehmen bis zum 10.07.2017 ausgegebenen Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen bestehen bzw. diesen beigefügt sind, von ihren Wandlungs- und/oder Optionsrechten Gebrauch machen oder (ii) die zur Wandlung verpflichteten Inhaber bzw. Gläubiger der von der Gesellschaft bis zum 10.07.2017 ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen, in den Fällen (i) und (ii) jeweils soweit nicht eigene Aktien zur Bedienung eingesetzt werden.
Das Grundkapital der Gesellschaft ist um weitere 125.000.00 EUR durch Ausgabe von bis zu 125.000 neuen auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag von je 1,00 EUR bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2012/II). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber Aktienoptionen, die im Rahmen des Aktienoptionsplans 2012 in der Zeit bis zum 10.07.2017 ausgegeben werden, von ihrem Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt.
Die Gesellschaft hat im Februar 2014 eine Wandelschuldverschreibung in einem Gesamtnominalbetrag von 1.350.000.00 EUR begeben. Die Wandelschuldverschreibung ist eingeteilt in 1.350 untereinander gleichrangige Teilschuldverschreibungen mit einem rechnerischen Nennbetrag von 1.000,00 EUR. Die Schuldverschreibung, deren Laufzeit am 06.02.2019 (Endfälligkeitstermin) endet, wird mit 5,0 % p.a. verzinst.
Sofern die Teilschuldverschreibungen nicht bis zum Endfälligkeitstermin zurückgezahlt, gewandelt, entwertet oder zurückerworben wurden, wird die Gesellschaft diese am Endfälligkeitstermin zu 115 % des Nominalbetrags zurückzahlen. Das Wandlungsrecht mit Anspruch auf insgesamt 300.000 Aktien bei einem Wandlungspreis von 4,50 EUR je Aktie kann bis zum Endfälligkeitstermin grundsätzlich jederzeit ausgeübt werden. Die Anzahl der Aktien und der Wandlungspreis unterliegen Regelungen zum Verwässerungsschutz und können sich daher zukünftig noch ändern.
Der Vorstand ist ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 10 % des derzeitigen Grundkapitals oder -falls dieser Wert geringer ist -des zum Zeitpunkt der Ausübung der vorhandenen Ermächtigung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum 10.07.2017. Erworbene eigene Aktien dürfen durch den Vorstand zum Erwerb von Unternehmen und Beteiligungen oder zur Tilgung von Verbindlichkeiten verwendet werden. Ferner können Sie mit Zustimmung des Aufsichtsrates an Dritte veräußert oder zur Herabsetzung des Grundkapitals eingezogen werden.
Auf der Hauptversammlung am 10.07.2013 wurde
1. der vom Vorstand aufgestellte, von der RBS Roever-BroennerSusat Wirtschaftprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene und vom Aufsichtsrat gebilligte und damit festgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2012 nebst Lagebericht und Bericht des Aufsichtsrats vorgelegt,
2. dem Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2012 Entlastung erteilt,
3. die RBS Roever-BroennerSusat Wirtschaftprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Köln, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2013 gewählt.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.
Jürgen Valentin, Duisburg, Vorstandssprecher; Marcus Grigat, Wesel, Fertigung; Joachim Sorg, Kalbach, Finanzen
Die Vorstandsmitglieder sind gemeinschaftlich mit einem anderen Vorstand oder Prokuristen zur Vertretung der Gesellschaft befugt.
Dr. Hans Hermann Schreier, Vorsitzender; Ralf Terheyden, stellvertretender Vorsitzender; Felix Krekel
Prof. Dr.-Ing. Stefan Altmeyer (Ersatzmitglied Aufsichtsrat, Fachbeirat)
Das Unternehmen wird beim Finanzamt Oberhausen-Nord unter der Steuernummer 123/5745/1778 geführt. Die Veranlagungen zur Körperschaftsteuer und zur Gewerbesteuer sind bis für das Jahr 2012 erfolgt.
Die letzte steuerliche Außenprüfung umfasste die Geschäftsjahre 2005 bis 2009. Zum 31.12.2012 verfügte die Gesellschaft über einen körperschaftsteuerlichen Verlustvortrag von 6,5 Mio. EUR und über einen gewerbesteuerlichen Verlustvortrag von 5,2 Mio. EUR.
| 13.03.2014 | Analystenkonferenz m:access, Börse München |
| 30.05.2014 | Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2013 |
| 09.07.2014 | Hauptversammlung 2014, Oberhausen |
| 29.08.2014 | Veröffentlichung des Halbjahresberichts 2014 |
| 24.-26.11.2014 | Eigenkapitalforum 2014, Frankfurt am M. |
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Sitz der Gesellschaft: Oberhausen | Registergericht: Duisburg HRB 13864
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. Hans Hermann Schreier
Vorstand: Jürgen Valentin (Vorstandssprecher), Marcus Grigat, Joachim Sorg
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