![]() NanoFocus AGOberhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.20142014 GeschäftsberichtVersion BundesanzeigerKennzahlen zum 31.12.2014scroll
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Umsatzentwicklung 2011-2014 (in TEUR)![]() EBITDA-Marge 2011-2014 (in Prozent)![]() Flüssige Mittel 2011-2014 (in TEUR)![]() Umsatz pro Mitarbeiter 2011-2014 (in TEUR)![]() Umsatzverteilung nach Branchen*![]()
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gemessen am Umsatz mit Systemverkauf ohne
DL - hier 8.846 TEUR Umsatzverteilung nach Produktlinien![]() Umsatzverteilung nach Regionen![]() Aktionärsstruktur zum 30.05.2015![]() Lagebericht 2014I. Grundlagen der GesellschaftGeschäftsmodellDie NanoFocus AG ist international als eines der technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der prozessnahen optischen Oberflächenmesstechnik im Mikro- und Nanometerbereich tätig. Haupttätigkeiten der NanoFocus AG sind die Entwicklung, Fertigung sowie der weltweite Vertrieb von Geräten für die berührungslose 3D-Oberflächenanalyse. NanoFocus-Geräte werden vor allem für die Qualitätssicherung eingesetzt und eignen sich für nahezu alle Industriebranchen. Durch ihre Technologie ermöglicht NanoFocus Kunden und Partnerunternehmen die Herstellung innovativer Produkte und die Umsetzung effizienter Fertigungsverfahren. Die drei Hauptproduktlinien sind die Analysesysteme μsurf, μscan und μsprint. Daneben bietet die Gesellschaft ergänzende Dienstleistungen und die zum Betrieb notwendige Systemsoftware an. Die NanoFocus AG bietet ihre Messlösungen und -systeme nicht nur konform zu nationalen und internationalen Standards an, sondern setzt das im Bereich der optischen 3D-Messtechnik langjährig erworbene Expertenwissen auch in Normungsausschüssen ein. Durch diese zweigleisige Vorgehensweise werden eine hohe Qualität der Produkte und ein technologischer Fortschritt gegenüber dem Wettbewerb gewährleistet. Die NanoFocus AG ist seit dem 14.11.2005 am Teilbereich Entry Standard des Open Market in Frankfurt börsengelistet. Die Gesellschaft ist nach ISO 9001 und OHSAS 18001 zertifiziert. Die NanoFocus AG beschäftigte 2014 im Durchschnitt 77 Mitarbeiter. Die Gesellschaft hält hundertprozentige Beteiligungen an der NanoFocus Materialtechnik GmbH in Oldenburg, der mikroskin GmbH in Oberhausen, der NanoFocus Inc., Glen Allen/Richmond, Virginia/USA sowie der NanoFocus PTE. LTD. mit Sitz in Singapur. Die NanoFocus Materialtechnik GmbH verwaltet Rechte und ist operativ nur eingeschränkt tätig. Es besteht ein exklusiver Lizenzvertrag mit der NanoFocus AG. Die mikroskin GmbH wurde in 2014 durch die NanoFocus AG gegründet und ist zuständig für die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Mess- und Auswerteverfahren zur Unterstützung der Erbringung von medizinischen und kosmetischen Leistungen im Hautbereich. Bei den beiden ausländischen Tochtergesellschaften handelt es sich um reine Vertriebsgesellschaften, welche die NanoFocus-Repräsentanten im US-amerikanischen und im asiatischen Raum koordinieren. In den beiden Vertriebsgesellschaften ist aktuell jeweils ein Mitarbeiter angestellt. In Ettlingen bestand seit dem Jahr 2001 eine Betriebsstätte, die am 01.03.2014 nach Karlsruhe/Technologiepark verlegt wurde. Dort sind derzeit fünf Mitarbeiter für NanoFocus tätig. Forschung und EntwicklungDer Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) hat für NanoFocus eine grundsätzliche und strategische Bedeutung. Dies gilt insbesondere für die eigene F&E-Abteilung, die dem Unternehmen die technologische Marktführerschaft und Wegbereiterfunktion auf Dauer garantieren soll. Die zielgerichtete Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen und Schlüsselkunden sichert den Zugriff auf neues Wissen und schafft Akzeptanz im Hinblick auf die wirtschaftliche Verwertbarkeit der Ergebnisse. Im Vordergrund der NanoFocus-F&E-Aktivitäten stehen Entwicklungen zur Leistungssteigerung der Produkte, zur bedarfsgerechten Anwendung durch den Kunden sowie zur Qualitätsoptimierung der Fertigung. Die Aufwendungen im abgelaufenen Geschäftsjahr für F&E (primär Personalkosten und Softwareentwicklungskosten) liegen bei NanoFocus bezogen auf den Gesamtumsatz bei 17 %. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenNach einem verhaltenen Start ins Jahr 2014 konnte die globale Wirtschaft im vergangenen Jahr um real 3,3 % zulegen. Geopolitische Risiken, vor allem der Russland-Ukraine-Konflikt sowie die Auseinandersetzungen im Nahen Osten, haben eine bessere konjunkturelle Entwicklung spürbar gehemmt. In den Industrieländern erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt real um durchschnittlich 1,8 %, vor allem wegen der dynamischen Entwicklung in den USA und in Großbritannien, während der Euroraum weiter schwächelte. In den Schwellen- und Entwicklungsländern war das Wachstum mit real durchschnittlich 4,4% weiterhin kräftig, die Zuwachsrate allerdings abermals niedriger als im Vorjahr. Quelle: BIP-Zahlen: IMF World Economic Outlook Update January 2015. Weitere, detailliertere Informationen: VDMA Konjunktur International, November 2014 Zielbranchen für NanoFocusDas Jahr 2014 blieb für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau hinter den ursprünglich gehegten Erwartungen zurück. Statt des noch im Herbst 2013 von den VDMA-Volkswirten prognostizierten realen Produktionswachstums in der Größenordnung von 3 % konnte die Produktion nur um knapp 1 % zulegen, was der im Sommer 2014 revidierten Prognose entspricht. Der Auftragseingang übertraf 2014 sein Vorjahresniveau um real 2 %. Dieser Zuwachs gilt gleichermaßen für die Inlands- sowie für die Auslandsnachfrage. Dabei entwickelten sich die Auslandsaufträge in den letzten Monaten des abgelaufenen Jahres tendenziell besser als die Bestellungen aus dem Inland. Quelle: VDMA Statistik, VDMA Konjunkturbulletin Der für NanoFocus wichtige Bereich Automotive hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv entwickelt. Die Weltautomobilproduktion deutscher Hersteller wuchs um insgesamt 6,1 %. Für die deutsche Automobilindustrie wird auch für 2015 ein Wachstumstrend prognostiziert. Der Branchenverband VDA erwartet einen Produktionszuwachs von 4 % auf 15,3 Mio. Fahrzeuge. Dabei dürfte die Produktion im Ausland stärker zulegen als im Inland. "Die Lage ist besser als die Stimmung", sagt VDA-Präsident Matthias Wissmann. Quelle: VDA-Website, Website Spiegel-Online.de (12/2014) Die Elektronikbranche konnte im vergangenen Jahr bei den Auftragseingängen für die heimische Industrie um 0,6 % gegenüber Vorjahr steigen. Während die Bestellungen aus dem Inland stagnierten, stiegen die Aufträge aus dem Ausland um 1,2%. Kunden aus dem Euroraum orderten 3,5 % mehr, Kunden aus Drittländern so viel wie schon 2013. Die um Preiseffekte bereinigte Produktion der Elektrounternehmen lag im Dezember 2014 um 3,4 % höher als vor einem Jahr. "Für das komplette Jahr 2014 ergibt sich damit vorläufig ein reales Produktionswachstum von 2,5 %", so der ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Gontermann. "Die vom ZVEI im Dezember 2013 formulierte 2014er-Prognose von plus 2 % wurde so leicht übertroffen." Quelle: Website ZVEI (02/2015) Der Halbleiterbereich erfuhr in 2014 einen weiteren Umsatzschub. Nach 4% in 2013 legten lt. Gartner Research die Halbleiterumsätze im vergangenen Jahr um 7,9 % zu. Smartphones, SSDs und Ultramobiles sorgten alleine für zwei Drittel aller Halbleiterverkäufe. Quelle: Website zdnet (01/2015) Für die Betriebe der Mikro-, Nano- und Optischen Technologien ist das Geschäft in 2014 auf einem höheren Niveau verlaufen. In 2014 konnten wieder erste Wachstumsimpulse generiert werden. Die von den Fachverbänden neu definierte Marktnische Photonik kann von NanoFocus inhaltlich zu einem großen Anteil bedient werden. Auch der verwandte Bereich Sensorik und Messtechnik schließt das zurückliegende Jahr mit 8 % Umsatzplus und einer gestiegenen Exportquote ab. Diese Branche plane in diesem Jahr hohe Investitionen und rechne mit einem weiteren Personalaufbau, berichtet der Fachverband AMA zu Beginn 2015. Quellen: VDMA-Statistik, SPECTARIS Fachverband "Branchenreport Photonik Update 02/2014, AMA Fachverband für Sensorik e.V., Pressemitteilung März 2015. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2014 war durch eine positive Grundstimmung geprägt. Direkt zu Jahresbeginn wurde eine weitere vollautomatisierte Anlage an einen deutschen Halbleiterhersteller geliefert und eine weitere Anlage für das Q4/2014 geordert. Um diese hochvolumigen Anlagen vorzufinanzieren, wurde im Q1/2014 die Liquidität durch die Begebung einer Wandelanleihe in Höhe von 1.350 TEUR gestärkt. Aufgrund des nach wie vor starken Wettbewerbs im Standard- und Laborbereich wurden weiter strategische Akzente gesetzt. Im Mai wurde auf der Leitmesse Control die neue leistungsfähige Allroundlösung μsurf expert präsentiert, welche den Standardgerätebereich verstärken soll. Weiter konnten die Kompetenzen von NanoFocus durch Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter verstärkt werden. Diese Maßnahmen führten unter anderem dazu, dass die Bereiche Projektgeschäft/Key Account im Halbleiter-sowie Automobilbereich wie geplant weiter ausgebaut werden konnten und diese somit umsatztechnisch sowie strategisch die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt haben. Neben dem Bereich Semiconductor und Automotive konnte auch im Bereich Medtec ein neuer Key Account gewonnen werden. Um eine Branchenlösung für den Implantatbereich weiter zu entwickeln, konnten durch Messepräsenzen (CompaMed) sowie direkte Kundenansprache weitere potenzielle Kundenbeziehungen angebahnt werden, welche aktuell noch in Gesprächen sind. Noch im ersten Halbjahr wurde die NanoFocus AG als Top Innovator 2014 ausgezeichnet. Aus über 3.000 Bewerbungen wurde NanoFocus von einer renommierten Jury unter die Top 100 der innovativsten Unternehmen Deutschlands gewählt und bekam die Auszeichnung in einer feierlichen Zeremonie von Ranga Yogeshwar beim Deutschen Mittelstands-Summit Ende Juni überreicht. Im August feierte die NanoFocus AG ihr 20-jähriges Firmenjubiläum, welches von Politik und Wirtschaftsverbänden in Oberhausen mit großem Interesse verfolgt wurde. Neben der Umsatzsteigerung im Standard- sowie Industriebereich konnte auch der Aftersales-Bereich weiter zulegen. Gerade im Industriebereich ist ein schneller und effektiver Service unabdingbar und konnte durch Infrastrukturmaßnahmen weiter ausgebaut werden. Zum Jahresende wurden die Vorstandsmandate von Technologievorstand Jürgen Valentin sowie Produktionsvorstand Marcus Grigat um weitere fünf Jahre verlängert. Finanzvorstand Joachim Sorg hatte seinen Vertrag bereits ein Jahr zuvor verlängert. NanoFocus hatte im Bereich Medizintechnik mit einem namhaften Unternehmen dieser Branche ein gemeinsames Entwicklungsprojekt betrieben, welches Ende 2013, vor Beginn der geplanten Verwertungsphase, durch eine strategische Entscheidung des Kunden beendet wurde. NanoFocus wurde im Rahmen eines Nachtrags zum Kooperationsvertrag in 2014 das Recht eingeräumt, die Projektergebnisse für sonstige - auch medizinische -Anwendungen zu nutzen. Nach Einschätzung von NanoFocus ist das im Laufe des Projekts erworbene Know-how insbesondere im Bereich medizinischer Hautsensorik nutzbar. Parallel hatte NanoFocus bereits Grundlagenentwicklung im Bereich Hautsensorik durchgeführt. Zur Entwicklung einer verwertungsfähigen Anwendung wurden die entsprechenden Aktivitäten in der im Geschäftsjahr gegründeten 100 %-Tochter mikroskin GmbH mit Sitz in Oberhausen gebündelt. Mit dem Zweck der Sicherstellung einer noch notwendigen technischen Weiterentwicklung im Bereich der Hautsensorik und zur Schaffung damit einhergehender Finanzierungsoptionen (unter anderem Beteiligungsmöglichkeiten Dritter) wurden daher die relevanten wirtschaftlichen Werte vollständig im Wege einer Ausgliederung zur Aufnahme nach § 123 Absatz 3 Nr. 1 Umwandlungsgesetz auf die mikroskin GmbH übertragen. Dem zu diesem Zweck zwischen der NanoFocus AG und der mikroskin GmbH geschlossenen Ausgliederungs- bzw. Übernahmevertrag haben die Aktionäre auf der ordentlichen Hauptversammlung am 9. Juli 2014 mit einer über 99-prozentigen Mehrheit zugestimmt. Anschließend wurde die Ausgliederung durch formelle Eintragung im Handelsregister beider Rechtsträger wirksam. Zum 1. Juli 2014 (Ausgliederungsstichtag) hat die NanoFocus AG die dem Geschäftsbereich Hautsensorik zuzurechnenden immateriellen Vermögensgegenstände und Vorräte mit einem Gesamtbuchwert von 933 TEUR in die mikroskin GmbH gegen Gewährung von neuen Geschäftsanteilen eingebracht. Auf Grundlage des gutachterlich ermittelten Verkehrswerts des ausgegliederten Vermögens waren die hierfür erhaltenen Geschäftsanteile an der mikroskin GmbH mit einem Betrag von 1.960 TEUR zu bewerten, wodurch sich in Höhe der Differenz ein den Geschäftsverlauf positiv beeinflussender Ertrag von 1.027 TEUR ergab, der im Abschluss als außerordentliches Ergebnis ausgewiesen wird. Die vorgenannten Maßnahmen und Entwicklungen führten in 2014 zu einem deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse um 3.043 TEUR auf 11.221 TEUR. Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt bei 366 TEUR, das Jahresergebnis bei 685 TEUR. Somit hat NanoFocus die veröffentlichte Prognose leicht übertroffen und liegt im Rahmen der Ende 2013 verabschiedeten Planzahlen. ErtragslageDie Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2014 von 8.178 TEUR um 37% auf 11.221 TEUR. Ein hoher Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres sowie deutliche Zuwachsraten in den Schlüsselbranchen Automotive und Semiconductor waren die entscheidenden Faktoren für den hohen Umsatzzuwachs nach dem schwachen Absatz im Geschäftsjahr 2013. Die Neuausrichtung des Vertriebs in 2013 wirkte sich positiv auf das Umsatzvolumen im Standardgeschäft aus. Eine weitere Steigerung erwarten wir hier für 2015. Umsatzverteilung nach Produktlinienscroll
Die umsatzstärkste Produktlinie μsurf konnte sich nach dem deutlichen Rückgang in 2013 nicht nur erholen, sondern insbesondere im Bereich Automotive ein überproportionales Wachstum von 47 % verzeichnen. Somit konnte auch im Vergleich zu 2012 ein Wachstum von 15 % erreicht werden. Einen weiter klar positiven Trend zeigte der Bereich μsprint. Hier ergaben sich wie schon in 2013 durch die Konzentration auf großvolumige Projekte Umsatzzuwächse um 942 TEUR auf 2.174 TEUR, was einer Steigerung von 76 % entspricht. Im Vergleich zu 2012 wurde der Absatz verdreifacht. Das Servicegeschäft konnte gegenüber Vorjahr einen Zuwachs von 691 TEUR oder 62 % verzeichnen. Diese hohe Steigerung ist vor allem auf das Upgrade-Geschäft im Bereich μsprint mit einigen Großkunden zurückzuführen. Aber auch im Standard-Servicebereich konnte ein Wachstum sowohl gegenüber 2013 als auch 2012 verzeichnet werden. Der Bereich OEM ist mit einem geringfügigen Rückgang um 7 % auf 900 TEUR weiterhin ein konstanter Umsatzfaktor und wird im Geschäftsjahr 2015 erwartungsgemäß stabilen Umsatz generieren. Die Produktlinie μscan verzeichnete nach 2013 auch in 2014 ein leichtes Umsatzplus von 9 %. Umsatzverteilung nach Regionenscroll
NanoFocus realisiert weiterhin über die Hälfte des Gesamtumsatzes in Deutschland und konnte hier den Umsatz um 47 % steigern. Auch der Absatz in Asien und Rest-Europa hat sich analog zur Gesamtumsatzentwicklung positiv entwickelt. Für den amerikanischen Markt musste nach einem Minus von 19 % im Vorjahr ein weiterer Umsatzrückgang von 14 % verzeichnet werden. Hier wirkte sich insbesondere der spürbare Rückgang von Systemverkäufen in Südamerika aus. Umsatzverteilung nach Branchenscroll
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gemessen am Umsatz mit Systemverkauf ohne
DL - hier 8.846 TEUR NanoFocus ist nicht wesentlich von einer Branche abhängig. Durch den Verkauf in unterschiedliche Industriebereiche wird das Risikoprofil des Umsatzes gestreut. Die Verschiebung der Branchenanteile ist abhängig von den konjunkturellen Entwicklungen und der Gewichtung von Forschung und Produktion innerhalb der jeweiligen Bereiche. Mit einem Anteil von 26 % ist der Bereich Elektronik die umsatzstärkste Branche. Der Zuwachs gegenüber 2013 beträgt 84 %. Hier hat sich insbesondere das Geschäft im Bereich μsprint, speziell im asiatischen Markt, positiv entwickelt. Der Umsatz im Bereich Automotive hat sich in 2014 mit einem Plus von 56% auf einen Anteil von 26 % gesteigert. Auch im Vergleich zu 2012 konnte ein Wachstum von 6 % erreicht werden. In der Branche Maschinen- und Werkzeugbau konnte 2014 das größte Umsatzplus mit 1.206 TEUR oder 138 % Steigerung zu 2013 erreicht werden. Insbesondere im Maschinenbau als Zulieferer für den Bereich Automotive konnten hier Kunden gewonnen werden. Der Bereich Fingerprint/Public Safety lieferte in 2014 dank der langjährigen Kundenbeziehungen weiterhin konstante Umsätze. Mit einem Minus von 1.272 TEUR und 73% hat sich der Umsatz in der Branche Materialwissenschaft stark rückläufig entwickelt. Dies ist zu einem Teil auf eine deutlich geringere Auftragsvergabe im Bereich der Hochschulen und wissenschaftlichen Institute zurückzuführen. Der Bereich Medizintechnik konnte ebenso wie die Branchen Chemie, Keramik und Solar eine Trendwende einleiten und mit 775 TEUR wieder erhebliche Umsätze erzielen. Der Umsatz pro Mitarbeiter ist, bezogen auf durchschnittlich 77 Vollbeschäftigte, mit 146 TEUR gestiegen. Im Vorjahr wurden bei durchschnittlich 70 Vollbeschäftigten 117 TEUR Umsatz pro Mitarbeiter erzielt. Ergebnisentwicklung*scroll
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ausgewählte Werte der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesamtleistung, die sich aus Umsatz, Bestandsveränderungen und sonstigen betrieblichen Erträgen zusammensetzt, ist um 36 % auf 11.362 TEUR gestiegen. Nach den Umsatzerlösen entwickelten sich auch die sonstigen betrieblichen Erträge, die überwiegend Erlöse aus Förderprojekten beinhalten, mit +115 TEUR positiv. Der Rohertrag stieg überproportional zu den Umsatzerlösen um 2.463 TEUR bzw. 46 %. Dies ist im Wesentlichen auf eine im Vergleich zur Planung und zu Vorjahr niedrigere Materialeinsatzquote zurückzuführen. So ist in den Bereichen Aftersales und Automotive, die einen unterdurchschnittlichen Materialeinsatz ausweisen, der Umsatz überproportional gestiegen. Außerdem konnte im Bereich Elektronik durch den Produktmix ein niedrigerer Materialeinsatz als geplant realisiert werden. Auf der Kostenseite erhöhten sich die Personalaufwendungen aufgrund von weiteren Neueinstellungen um 18 % auf 5.106 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigerten sich um 14 % auf 2.535 TEUR. Das Finanzergebnis hat sich mit -144 TEUR um 83 TEUR aufgrund der Zinsbelastungen aus der in der ersten Jahreshälfte begebenen Wandelanleihe negativ verändert. Im Zusammenhang mit der Ausgliederung des Bereichs Hautsensorik auf die mikroskin GmbH erzielte NanoFocus ein außerordentliches Ergebnis von 1.027 TEUR. Der Ertrag ergibt sich als Differenz zwischen den zum Verkehrswert bewerteten neuen Anteilen an der mikroskin GmbH und dem ausgegliederten Vermögen. Das Steuerergebnis beinhaltet die Veränderung aus aktiven und passiven latenten Steuern in Höhe von 407 TEUR sowie laufende Aufwendungen aus Körperschafts- und Gewerbesteuer in Höhe von 157 TEUR. Die Aufwendungen stehen maßgeblich in Zusammenhang mit den durch die Ausgliederung erzielten Erträgen. Auftragsentwicklungscroll
Der Auftragseingang konnte in 2014 um 9% im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Der Auftragsbestand am 31.12.2014 ist mit 949 TEUR um 1.027 TEUR geringer als zum Stichtag 2013 ausgefallen. FinanzlageDie Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend aus dem Eigenkapital und wird durch Bankdarlehen sowie eine Wandelanleihe ergänzt. Einzelne Aufträge werden auch durch Kundenanzahlungen vorfinanziert. Etwaige betragsmäßig und zeitlich befristete Anzahlungsbürgschaften werden - sofern erforderlich - durch Bürgschaften (Avale) im Rahmen einer in 2014 abgeschlossenen Kautionsversicherung hinterlegt. Im Geschäftsjahr 2014 hat die NanoFocus AG an institutionelle Investoren eine Wandelanleihe über 1,35 Mio. EUR brutto begeben. Nach Berücksichtigung angefallener Transaktionskosten wurden der Gesellschaft hieraus liquide Mittel in Höhe von 1.284 TEUR zugeführt. Die Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Sie wird mit 5,0 % p. a. verzinst; sollte bis zur Endfälligkeit keine Wandlung in Aktien der NanoFocus AG erfolgen, so werden zusätzlich weitere Zinsen von 3,0 % p.a. fällig. In 2014 hat NanoFocus keine neuen Bankdarlehen aufgenommen. Die bestehenden Darlehen wurden in 2014 planmäßig um 325 TEUR getilgt. Die verbleibenden Bankdarlehen beliefen sich zum 31.12.2014 auf 547 TEUR. Zum Bilanzstichtag verfügte die NanoFocus AG über liquide Mittel in Höhe von 766 TEUR; darüber hinaus konnte NanoFocus zum Stichtag auf nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von 427 TEUR zugreifen. Alle Darlehensverpflichtungen unterliegen einer festen Verzinsung. Derivative Finanzinstrumente werden durch die NanoFocus AG nicht in Anspruch genommen. Es besteht ein umsatzabhängiger Lizenzvertrag im Bereich μsprint (SISCAN) mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2017. InvestitionenDie von der NanoFocus AG in 2014 durchgeführten Investitionen beliefen sich auf insgesamt 892 TEUR. Schwerpunkte bildeten mit 529 TEUR die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände, die sich sowohl auf die Weiterentwicklung bestehender Produkte als auch auf die Entwicklung neuer, marktnaher Produktfamilien beziehen. Ferner wurden 157 TEUR in erworbene Software, 59 TEUR in neue Demogeräte und 122 TEUR in Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Bei den Finanzanlagen wurden 25 TEUR als Stammkapital zur Gründung in die mikroskin GmbH eingezahlt. Alle Investitionen bewegten sich im Rahmen der verabschiedeten Investitionsbudgets. Entwicklung des Cashflows und der liquiden Mittelscroll
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich infolge der Umsatz- und Ergebnissteigerung um 632 TEUR auf 319 TEUR. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet insbesondere die Aktivierung der Entwicklungsprojekte in Höhe von 529 TEUR. Die Investitionen liegen um 92 TEUR leicht über dem Niveau des Vorjahres. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ergibt sich aus der planmäßigen Tilgung der Bankverbindlichkeiten mit -325 TEUR sowie aus der Begebung der Wandelanleihe mit 1.350 TEUR. Vermögenslagescroll
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um 33 % gestiegen. Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Gründung der 100 %-Tochter mikroskin GmbH sowie der anschließenden Ausgliederung des Bereichs Hautsensorik auf diese Gesellschaft. Hierbei wurden insgesamt 1.985 TEUR in den Finanzanlagen aktiviert. Im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände wurden Entwicklungskosten in Höhe von 529 TEUR aktiviert. Gegenläufig bewirkte die Ausgliederung einen Abgang von 918 TEUR. Die kumulierten aktivierten Entwicklungskosten belaufen sich am 31.12.2014 auf insgesamt 1.497 TEUR. Planmäßig wurde der Geschäfts- und Firmenwert (Goodwill) um 349 TEUR abgeschrieben. Der verbleibende Geschäfts- oder Firmenwert beläuft sich auf 349 TEUR und wird in 2015 komplett abgeschrieben. Insbesondere durch ein ressourcenintensives Pilotprojekt mit einem Key-Account-Kunden wurden zusätzliche Vorräte aufgebaut. Dieses Projekt wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2015 zum Abschluss gebracht. Die Forderungen haben sich analog zum Umsatzanstieg erhöht. Forderungen in Höhe von 1.948 TEUR betreffen verbundene Unternehmen. Forderungsausfälle sind im Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 18 TEUR aufgetreten und werden auch aufgrund bisheriger Erfahrungen künftig nur eingeschränkt erwartet. Die auf steuerliche Verlustvorträge entfallenden aktiven latenten Steuern haben sich um 576 TEUR aufgrund des positiven steuerlichen Ergebnisses erheblich reduziert. Im Hinblick auf die Ertragsaussichten der kommenden Jahre geht der Vorstand davon aus, dass die noch vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge im bilanzierten Umfang realisiert werden können. Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss erhöht. Die Eigenkapitalquote ist hingegen von 72 % auf 65 % gesunken, da zum einen die Verbindlichkeiten um 1.639 TEUR angestiegen sind, vor allem durch die Begebung der Wandelschuldverschreibung von 1.350 TEUR. Außerdem wurden Steuerrückstellungen in Höhe von 156 TEUR gebildet. Ebenso wurde unter den sonstigen Rückstellungen der variable Kaufpreis SISCAN mit 146 TEUR erfasst. Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenAls finanzielle Leistungsindikatoren dienen vor allem die Umsatzentwicklung und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren betreffen insbesondere die Innovations- und Entwicklungsleistung sowie Mitarbeiterbelange. Im Geschäftsjahr 2014 investierte NanoFocus gezielt in den Ausbau der Entwicklungsleistung. Priorität hatte dabei vor allem die neue Softwaregeneration. Weiterhin wurden Aktivitäten im Bereich der optischen 3D-Sensorentwicklung und der Performancesteigerung der μsprint-Familie getätigt. In Bezug auf die in 2014 erbrachten Entwicklungsleistungen ergaben sich folgende Kennzahlen: scroll
NanoFocus wird weiterhin zunehmend als Entwicklungsdienstleister von namhaften Großunternehmen beauftragt. Die NanoFocus AG beschäftigte zum Bilanzstichtag 77 Voll- und Teilzeitkräfte sowie drei Vorstandsmitglieder. Weiterhin waren drei Diplomanden und Praktikanten beschäftigt. In Summe sind dies 83 Mitarbeiter gegenüber 78 Mitarbeitern am Vorjahresstichtag. Neben der Aufstellung von interdisziplinären Teams für Innovationen bietet NanoFocus insbesondere regelmäßige Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen und firmenübergreifende wissenschaftlich anspruchsvolle Projekte an. Insgesamt sieht sich die NanoFocus AG als attraktiver Arbeitgeber für qualifiziertes Personal. III. NachtragsberichtZum 31.03.2015 verzeichnet die NanoFocus einen Auftragseingang von 2.069 TEUR (+5 % zu Vorjahr) sowie ein Auftragsobligo in Höhe von 1.726 TEUR. NanoFocus hat folgende Maßnahmen zur Stärkung der Liquidität getroffen: Ein zusätzlicher Darlehensvertrag in Höhe von 300 TEUR wurde nach dem Geschäftsjahresende abgeschlossen und im April 2015 derNanoFocus AG zugeführt. Weiterhin wurde ein Vertrag über einen zeitlich befristeten Kontokorrentkredit ab dem 20.04.2015 in Höhe von 600 TEUR mit unserer Hausbank gezeichnet. Gegenwärtig werden weitere Bankgespräche zur Ausweitung bzw. Gewährung von Konkokorrentlinien geführt. Aktuell wird außerdem eine Eigenkapitalmaßnahme platziert, deren Abwicklung für Mai 2015 geplant ist. Weitere strategische Eigenkapitalmaßnahmen zur Finanzierung von geplanten Geschäftserweiterungen sind zurzeit in Vorbereitung. IV. Prognose-, Risiko- und ChancenberichtPrognoseberichtWeltwirtschaftFür 2015 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein weiterhin moderates weltwirtschaftliches Wachstum von real 3,5 %. Besonders zuversichtlich sind die Ökonomen bezüglich der Entwicklung in den Vereinigten Staaten mit einem BIP-Zuwachs von 3,6 %. Die Wirtschaft der Euro-Zone soll vergleichsweise deutlich weniger nur um durchschnittlich 1,2 % wachsen. Für Japan wird ein Plus von 0,6% prognostiziert. Verglichen mit früheren Jahren fällt das Wachstum in den Schwellen- und Entwicklungsländern mit 4,3 % weiterhin niedrig aus, sogar minimal schwächer als 2014. Belastend wirkt hier die weitere Wachstumsverlangsamung in der VR China (+6,8 %) und die Rezession, die für Russland prognostiziert wird (- 3%). In Indien und ASEAN soll sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2015 dagegen beschleunigen. Lateinamerika und Brasilien werden sich voraussichtlich im Wachstumstempo des Vorjahres weiterentwickeln. In Mexiko soll sich das Wirtschaftswachstum hingegen abermals beschleunigen. Ein Plus von 3,2 % wird prognostiziert. Quelle: BIP-Zahlen: IMF World Economic Outlook Update January 2015. Weitere, detailliertere Informationen: VDMA Konjunktur International, November 2014 Deutsche Konjunktur Für 2015 wird für Deutschland eine abermals verhaltene wirtschaftliche Entwicklung erwartet. Der Sachverständigenrat rechnet für das Bruttoinlandsprodukt mit einem Wachstum von 1,0 %. Der Anstieg wird voraussichtlich wieder vor allem binnenwirtschaftlich getragen sein. Dieser stützt sich vor allem auf die positiven Impulse vom privaten Verbrauch, der durch die weiterhin gute Arbeitsmarktlage und steigende Reallöhne angetrieben wird. Von den Ausrüstungsinvestitionen sind keine nennenswerten Wachstumsbeiträge zu erwarten. Quelle: Sachverständigenrat Jahresgutachten 2014/2015, Statistisches Bundesamt Die Firmen der deutschen Maschinenbaubranche steuern trotz der Sanktionen gegen Russland auf ein weiteres Rekordjahr zu. Der Branchenverband VDMA geht davon aus, dass die reale Produktion um 2% steigen wird. "Unser Produktionswert könnte also im kommenden Jahr erstmals die Schwelle von 200 Mrd. EUR überschreiten", sagt VDMA-Präsident Reinhold Festge. Schon 2014 übertraf der Maschinenbau mit mehr als einer Million Beschäftigten sowohl beim Umsatz als auch in der Produktion die bisherigen Rekordmarken von 2008. Quelle: Website Spiegel-Online (12/2014) Der ZVEI hat eine Prognose für die Entwicklung der Elektroindustrie in Deutschland im Jahr 2015 vorgelegt. Demnach rechnet der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie für das Gesamtjahr mit einem Anstieg der preisbereinigten deutschen Elektroproduktion um 1,5 %. Quelle: Website channel-e.de (01/2015) Der Umsatz mit Halbleitern wird im laufenden Jahr 358 Milliarden Dollar betragen - 5,4 % mehr als 2014. Das prognostizieren Analysten von Gartner. Als Gründe führen sie das Wachstum bei Smartphones sowie die Nachfrage nach DRAM und NAND-Flash für Ultramobiles und SSDs an. An Bedeutung für den Halbleitermarkt gewinnt langsam auch das Internet der Dinge. Quelle: Website zdnet (01/2015) Neben den konjunkturellen Erwartungen der Wirtschaftsinstitute und Fachverbände beruhen unsere Prognosen für das Geschäftsjahr 2015 auf unserer Unternehmensplanung. Hierin wurden insbesondere die Auftragslage, aktuelle Kundenprojekte, erwartete Auftragsanbahnungen sowie Kostenentwicklungen einbezogen. Der Prognosezeitraum beläuft sich auf den Zeitraum von einem Jahr ab dem 31.12.2014. Der Vertrieb für den Bereich Laborgeräte wurde durch das neue, technisch leistungsfähige Produkt μsurf expert grundsätzlich gestärkt. Dieser Bereich wird sich damit weiter stabilisieren. Obwohl hier im laufenden Geschäftsjahr der Umsatz noch verhalten ist, sehen wir hier deutliche Auftragsimpulse im zweiten Halbjahr. Zudem hat sich die Anzahl der Leads zu Vorjahr erheblich erhöht. Der strukturelle Ausbau für die identifizierten Wachstumsbereiche Automotive und Semiconductor laufen auf Hochtouren und sind ab 2015 umsatzrelevant. Zusätzlich zu dem Abschluss eines Pilotprojektes im Halbleitermarkt werden weitere Folgeaufträge in diesem Jahr erwartet. Weitere umsatzrelevante Pilotprojekte erwarten wir im Produktionsbereich mit ausgewählten Automotive-Kunden. Um die Weiterentwicklung der μsprint-Produktionsmesstechnik voranzutreiben, wird neben der Weiterführung des Förderprojektes HICOS3D (bis 2016) das Förderprojekt Powerbase ab 01.05.2015 gestartet (bis 2018). Im Bereich Personalentwicklung setzen wir auf die Gewinnung neuer Mitarbeiter, insbesondere im Bereich technischer Key Account. Im Geschäftsjahr 2015 bestehen insbesondere Risiken durch das höhere Working Capital, welches für das weitere Umsatzwachstum benötigt wird. Dem unverändert schwierig einzuschätzenden Investitionsgütermarkt und den noch schwankenden volks- und finanzwirtschaftlichen Bedingungen begegnet NanoFocus weiterhin mit einer differenzierten Betrachtung in drei Szenarien (Real, Worst und Best Case). NanoFocus wird zeitnah auf Änderungen reagieren, wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtern und Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen sollten. Parallel werden auch kostenbewusst Möglichkeiten zur Aufstockung von Personal- oder Produktionskapazitäten evaluiert. Die Controlling-Instrumente sind sowohl personell als auch strukturell etabliert und werden entsprechend weiter intensiviert, um sehr zeitnah Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. NanoFocus plant auch weiterhin, die Finanzierungsstruktur für ein weiteres Wachstum auszubauen. Für strategische Maßnahmen zum Ausbau der Geschäftsbereiche Automotive und Semiconductor sind auch Fremd-, Mezzanine- und Eigenkapitalmaßnahmen im Laufe des Jahres 2015 denkbar. Gesamtaussage zur PrognoseBasierend auf den konjunkturellen Erwartungen sowie den aktuellen Geschäftsanbahnungen sowohl im Standardbereich als auch mit Key Accounts planen wir eine Umsatzsteigerung im hohen einstelligen Prozentbereich im Geschäftsjahr 2015. Vor außerordentlichen Effekten erwarten wir aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit einen signifikanten Anstieg im Vergleich zu 2014. RisikoberichtRisikomanagementsystemDie NanoFocus AG ist ein international tätiges Technologieunternehmen und damit einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Gemäß § 91 Abs. 2 AktG hat der Vorstand der NanoFocus AG ein Überwachungssystem eingerichtet, mit dem alle wesentlichen sowie bestandsgefährdenden Risiken frühzeitig erkannt werden. Das Risikomanagementsystem versetzt den Vorstand der NanoFocus AG in die Lage, die notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung oder Absicherung von Risiken einleiten zu können. In das Risikomanagement werden der Vorstand, die Abteilungsleiter, alle Mitarbeiter sowie als Kontrollorgan der Aufsichtsrat einbezogen. Die systematische Verfolgung der Risikoentwicklung und Berichterstattung erfolgt in folgenden Controlling- und Berichtsinstrumenten:
Die Risiken werden in Sitzungen des Vorstands mit den Fachbereichsleitern sowie den anderen genannten Gremien erörtert und beobachtet. Neben diesen regelmäßigen Terminen sind die einzelnen Vorstandsmitglieder sowie die Fachbereichsleiter verpflichtet, dem Vorstand im Bedarfsfall ad hoc über risikobehaftete Entwicklungen zu berichten. Alle Mitarbeiter sind unter anderem durch einen Newsletter/ Blog sensibilisiert, über die wesentlichen Entwicklungen in ihren Abteilungen sowie daraus resultierende Risiken regelmäßig zu berichten. Im Bedarfsfall erfolgt die Untersuchung von Risiken durch externe Gutachten und Prüfungen durch Dritte, z. B. Due-Diligence-Prüfungen im Rahmen von Finanztransaktionen. Der Aufsichtsrat erhält monatlich eine Übersicht über die wesentlichen finanziellen Kennzahlen sowie im Bedarfsfall explizite Informationen zu Risiken oder Kennzahlen. RisikoinventurZum Bilanzstichtag war die NanoFocus AG im Wesentlichen folgenden Risiken ausgesetzt: UmfeldrisikenDie konjunkturelle Entwicklung und die Investitions- und Innovationsbereitschaft der Industrieunternehmen und der Forschungseinrichtungen haben wesentlichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung der NanoFocus AG. Die Verschiebung oder Stornierung von Aufträgen kann bei NanoFocus zu erheblichen Umsatz- und Ergebnisrückgängen führen. Durch die internationale Ausrichtung und die Präsenz in unterschiedlichen Zielbranchen wird die Abhängigkeit von einzelnen Märkten reduziert. Insgesamt haben sich die Umfeldrisiken seit dem 01.01.2014 infolge der verbesserten konjunkturellen Aussichten sowie der gestiegenen Investitionsbereitschaft leicht zugunsten von NanoFocus verbessert. Werden Umsatzerlöse nicht - wie geplant - realisiert, kann dies Einfluss auf die Werthaltigkeit der latenten Steuern haben, die zum 31.12.2014 mit 1.099 TEUR aktiviert waren. Im Falle fortlaufender Verluste bzw. zu geringer Gewinne müssten die aktiven latenten Steuern ggf. abgeschrieben werden. Auf Basis der Neuausrichtung des Geschäfts, der aktuellen Aufträge und Geschäftsanbahnungen sowie der hierauf basierenden 5-Jahres-Planung geht der Vorstand der NanoFocus AG aktuell davon aus, dass alle aktivierten steuerlichen Verlustvorträge in vollem Umfang realisierbar sind. Risiken aus der Verwendung von FinanzinstrumentenAngesichts der in den vergangenen Geschäftsjahren erzielten Ertrags- und Ergebnisentwicklungen können Liquiditätsengpässe nicht ausgeschlossen werden. Gleichwohl ist es in der Vergangenheit zu keinem Zeitpunkt zu wesentlichen Zahlungsaufschüben oder -stockungen gekommen. Durch die im Februar 2014 begebene Wandelschuldverschreibung hat sich die NanoFocus AG die notwendige Liquidität für das Geschäftsjahr 2014 beschafft. Basierend auf den Forderungsausfällen der Vergangenheit beurteilen wir das Forderungsausfallrisiko bei externen Kunden grundsätzlich als gering. Der gestiegene Forderungsbestand gegen das US-amerikanische Tochterunternehmen führt in diesem Bereich zu einem erhöhten Risiko. Die Zahlung der offenen Forderungen hängt vor allem von der Umsatzentwicklung des Tochterunternehmens ab. Angesichts der angebahnten Geschäftsabschlüsse gehen wir aktuell davon aus, dass die bestehenden Forderungen werthaltig sind, und rechnen damit, dass diese maßgeblich innerhalb des kommenden Jahres zurückgeführt werden können. Nennenswerten Marktpreisrisiken ist die NanoFocus AG nicht ausgesetzt. Derivative Finanzinstrumente kommen bei NanoFocus mit Ausnahme eines umsatzabhängigen Lizenzvertrages im μsprint-Bereich nicht zum Einsatz. Technologie- und EntwicklungsrisikenTechnologische Risiken bestehen darin, dass innovative Technologietrends ggf. nicht erkannt werden, dass Produkte technisch veralten und nicht mehr zeitgemäß sind oder dass Entwicklungsleistungen nicht sachgerecht abgesichert bzw. zur Produktreife gebracht werden. NanoFocus wirkt diesem Risiko durch eine hohe Entwicklungstätigkeit, gut ausgebildete, innovative Mitarbeiter sowie eine enge Abstimmung mit Kunden und Forschungseinrichtungen im Hinblick auf die spezifischen Anforderungen der Industrie entgegen. Entwicklungsprojekte werden durch Qualitätsmaßnahmen und Dokumentationen begleitet, neue technologische Entwicklungen werden durch Patente geschützt. Bestehende Risiken durch neue technologische Entwicklungen, die das ganze Produktportfolio gefährden, werden als gering erachtet, da NanoFocus stets mit führenden wissenschaftlichen Instituten und innovativen Industriepartnern weltweit agiert und damit technologisch am Puls der Zeit bleibt. Bilanzielle Risiken können aus der Umsetzung einzelner Projekte entstehen, wenn es nicht gelingt, die Projekte bis zur Marktreife zu entwickeln und in entsprechende Erträge umzusetzen. Aktuell betrifft dies insbesondere den Bereich der Medizintechnik (Hautsensorik), dessen Vermögen im Wege der Ausgliederung im Geschäftsjahr auf die zuvor gegründete mikroskin GmbH übertragen wurde. Durch die Transaktion ist das grundsätzlich mit den selbsterstellten Vermögensgegenständen verbundene Risiko auf die Anteile an der mikroskin GmbH übergegangen, die zum Bilanzstichtag mit 1.985 TEUR aktiviert sind. Risiken aus der VertriebstätigkeitEine mangelnde Qualifizierung des Vertriebspersonals und eine eingeschränkte regionale Präsenz des Vertriebs können dazu führen, dass Aufträge nicht an NanoFocus, sondern an Wettbewerber vergeben werden. Diesem Risiko ist die NanoFocus AG durch eine in 2013 eingeleitete produkttechnische und strategische Neuausrichtung des Vertriebs entgegengetreten. Produktions- und BeschaffungsrisikenDie Fertigungsqualität wird bei NanoFocus durch QS-Prozesse und ein Qualitätsmanagement sichergestellt. Beschaffungsrisiken werden durch mehrere Lieferanten für kritische Bauteile bzw. mögliche Eigenentwicklung und Fertigung begrenzt. Die Fertigung ist bereits im Vorjahr erfolgreich auf die Herstellung von automatisierten Anlagen ausgelegt worden. Damit ist insbesondere das Bearbeiten von großvolumigeren Aufträgen gut abzubilden. Dezentrale Auftragsvergaben wurden in die Wertschöpfungskette integriert. PersonalrisikenPersonelle Risiken können durch den Weggang oder die unzureichende Schulung von Mitarbeitern entstehen. NanoFocus begegnet diesem Risiko zum einen durch attraktive Arbeits- und Entgeltbedingungen und zum anderen durch kontinuierliche Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen. Beschreibung möglicher RisikointerdependenzenKunden verstärken und verzögern oft ihre Investitionsausgaben oder versuchen, reaktiv auf veränderte Geschäftsumfelder oder Märkte, Bestellungen zu stornieren oder zu verschieben. Denkbar ist auch eine vollständige Aufgabe der Investitionsabsicht. Dies kann zu Umsatzrückgängen und damit verbundenen Liquiditätsproblemen bei NanoFocus führen. Durch erhöhte Vertriebstätigkeit, den Ausbau des Vertriebsnetzes, neue Kampagnen, innovative Produkte und neue Zielmärkte versucht der Vertrieb, potenziellen Umsatzeinbußen aktiv entgegenzuwirken. Die verspätete Auslieferung von Pilotprojekten mit Großkunden sowie die Vorfinanzierung dieser Projekte kann zu Liquiditätsengpässen führen. Zur Stärkung der Liquidität hat der Vorstand bereits in der Vergangenheit umfangreiche Maßnahmen ergriffen und Möglichkeiten der Liquiditätsbeschaffung identifiziert, evaluiert und weiter vorbereitet. Daneben wurde im Geschäftsjahr 2015 erneut ein umfangreiches Förderprojekt beantragt. Dieses wird im zweiten Quartal anlaufen und wird in den Folgejahren das Grundgeschäft weiter stabilisieren. Bestandsgefährdende RisikenWenn sich Auftragseingänge verzögern, minimieren oder gar ganz ausfallen, können sich die fehlenden Umsatzerlöse und die damit zusammenhängenden Liquiditätsströme im ungünstigsten Fall so stark verringern, dass eine Bestandsgefährdung des Unternehmens auftreten kann. Eine Bestandsgefährdung des Unternehmens wird allerdings auf Basis der aktuellen Auftragslage und Geschäftsanbahnungen als unwahrscheinlich eingeschätzt. Gesamtaussage zur Risikosituation der NanoFocus AG durch den VorstandGrundsätzlich hat sich das Standardgeschäft in 2014 durch die eingeleiteten technischen und strukturellen Maßnahmen deutlich erholt. Eine weitere Stabilisierung dieses Bereiches wird für 2015 angestrebt. Die Fixkostenstruktur hat sich aufgrund von strukturellen Maßnahmen zum Ausbau des Geschäftsbereiches Automotive und Semiconductor sowie im Standardsegment vergrößert und somit auch das Risiko erhöht. Das Working Capital ist durch den 2014 erzielten Umsatz gestiegen und wird mit dem erhöhten Planziel in 2015 weiter ansteigen. Das skalierbare Projektgeschäft im Produktionsbereich bedingt eine breitere Working-Capital-Basis durch höhere Umsatzvolumen, längere Projektabwicklungszeiten und bei Pilotprojekten auch längere Zahlungsziele. Existenzgefährdende Risiken werden unter Voraussetzung weiterer vorbereiteter Finanzierungsmöglichkeiten derzeit nicht gesehen. Es bestehen allerdings die Risiken im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit. Sollten beispielsweise die angebahnten Geschäfte nicht wie erwartet eintreten, wird dies die erwartete Umsatz- und Ergebnisentwicklung entsprechend einschränken. ChancenberichtTechnologische MarktführungNanoFocus ist in einem Zukunftsmarkt mit großem Potenzial und überproportionalem Wachstum gut positioniert und technologisch führend. Bei der berührungslosen 3D-Oberflächenanalyse zählt das Unternehmen zu den innovativsten Ausrüstern weltweit. Es gibt durch die technologische Komplexität hohe Markteintrittsbarrieren für andere Unternehmen. Neue Produkte bzw. Produktfamilien, die intern in Entwicklung sind, bestätigen die technische Führungsrolle im Bereich konfokaler und berührungsloser industrieller Messtechnik. Es wurden zahlreiche innovative Produkte entwickelt, die in den kommenden Jahren marktreif werden. Großer Kundenstamm und umfangreiches PartnernetzwerkDurch ca. 900 verkaufte Systeme und eine Marktpräsenz von 20 Jahren ist ein stabiler und großer Kundenstamm entstanden. Im Laufe der Zeit hat sich zudem ein umfangreiches Partnernetzwerk mit führenden Institutionen, Verbänden und Experten aus Forschung und Industrie entwickelt. Durch die Nutzung der guten Netzwerkmöglichkeiten mit Industrie und Forschungsinstituten wird der Wissenstransfer in das Unternehmen überproportional erhöht. Gutes Markenimage - hohes VertrauenDie Aufnahme der Aktienkursnotierung im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse im Jahr 2005, Präsentationen im In- und Ausland sowie Messeteilnahmen haben den Bekanntheitsgrad des Unternehmens stetig gesteigert. Die NanoFocus AG verfügt über ein außerordentlich innovatives Markenimage. Die Chancen auf Verkäufe und Geschäftsanbahnungen ohne direkte Vertriebsaktivitäten sind damit vorhanden. Hierdurch kann das Grundgeschäft für NanoFocus stabilisiert werden. Große Branchenstreuung - indirekter Vertrieb/ NischenmärkteDurch die fragmentierten Absatz- und Beschaffungsmärkte kann NanoFocus mit branchenerfahrenen Partnern eine Vielzahl von Nischenmärkten und Spezialbranchen besetzen. Dieser Marktzugang ist für größere Anbieter wenig zugänglich und finanziell nicht attraktiv. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten können diese Nischen für NanoFocus umsatzstabilisierend und existenzsichernd sein. Finanzierungsmöglichkeiten durch Listing der AktieDurch die Einbeziehung in den Börsenhandel wurden die Voraussetzungen für weitere Finanzierungsmöglichkeiten geschaffen. NanoFocus hat dadurch die Chance auf eine bankenunabhängige Eigenkapitalfinanzierung. Zudem kann die eigene Aktie als Zahlungsmittel für etwaige Unternehmenserwerbe eingesetzt werden. Damit besteht eine Option auf anorganisches Wachstum. Leistungssteigerung durch NanotechnologieDer Trend zur Miniaturisierung ist mittlerweile Industriell motiviert. Industrielle Wertsteigerungen finden zunehmend in mikro- und nanoskaligen Messbereichen in der Produktion und der Entwicklung neuer Produkte statt. Nutzung der TrendmärkteDie Großindustrie hat die Zielmärkte von NanoFocus als Schlüssel für die Effizienz- und Leistungssteigerung identifiziert. Dadurch bestehen gute Möglichkeiten, mit namhaften internationalen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Hinzu kommt, dass die internationale Förderlandschaft für Nanotechnologie und Optoelektronik mit den Wachstumsthemen Photonik, Cleantech/Effizienz, (Leistungs-) Halbleitertechnik und Medizintechnik hervorragend ist und kurz- bis mittelfristig weiter genutzt werden kann. 100%-Qualitätsbewusstsein in der produzierenden IndustrieDie Trends zur Miniaturisierung, zu mehr Hightech-Entwicklungen und zur vollständigen Qualitätskontrolle sind gute Voraussetzungen, um NanoFocus-Produkte international zu verkaufen. Ebenfalls begünstigend wirken sich die stark gestiegenen Produktionsansprüche in der Ein- und Ausgangskontrolle aus. Die von NanoFocus entwickelten Technologien sind mittlerweile auf breiter industrieller Ebene relevant und bilden sich in der aktuellen Vertriebsstrategie ab. Förderliche gesetzliche RahmenbedingungenDas zunehmende internationale Sicherheitsbewusstsein und die damit einhergehenden gesetzlichen Verschärfungen schaffen ideale wirtschaftliche Grundvoraussetzungen für einen überproportionalen Geräteabsatz im Bereich der "Fingerprint/Public Safety"-Technologien. Innovative Förderschwerpunkte sind zunehmend im Bereich der Photonik und (Leistungs-)Halbleiter zu finden. Die steigenden Ansprüche an optische 3D-Technologien und funktionale Oberflächen kommen NanoFocus zugute.
Oberhausen, den 04.05.2015 NanoFocus AG Der Vorstand Jürgen Valentin Marcus Grigat Joachim Sorg Bericht des AufsichtsratesSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,in acht Sitzungen konnte sich der Aufsichtsrat 2014 ein Bild über die Lage des Unternehmens machen. Im Rahmen dieser Sitzungen sowie in zahlreichen Einzelgesprächen wurden alle Fragen der wirtschaftlichen und technischen Entwicklung gemeinsam mit dem Vorstand erörtert. Auf diese Weise war der Aufsichtsrat jederzeit über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der NanoFocus AG informiert. Darüber hinaus wurden alle wichtigen Beschlüsse des Unternehmens im Vorfeld mit dem Aufsichtsrat diskutiert und abgestimmt. Erfolgreiches UnternehmenswachstumDie NanoFocus AG konnte 2014 ein beeindruckendes Wachstum realisieren. Nachdem 2013 bedingt durch projektbezogene Verzögerungen kein Umsatzwachstum erreicht wurde, wurden 2014 alle Planungen erfolgreich umgesetzt. Dieser Erfolg ist für uns das wichtigste Signal des abgeschlossenen Geschäftsjahres. Blickt man auf die zehn Jahre zurück, in denen NanoFocus als Aktiengesellschaft tätig ist, so wird sichtbar, dass trotz schwächerer Jahre die langfristige Wachstumskurve deutlich nach oben weist. Ein Trend, der 2014 ein weiteres Mal belegt wurde. Steigerung der Ertragskraft und AuslandschancenNach wie vor ist die Ertragskraft der NanoFocus AG zu steigern. Mit dem bisher erreichten Niveau können wir nicht zufrieden sein. Der Aufsichtsrat ist jedoch der Auffassung, dass sich die NanoFocus AG auch in diesem Punkt auf einem guten Weg befindet. Der Vorstand hat umfassende strategische Aufgaben identifiziert und Projekte begonnen.Einen Trend, der sich positiv auf die weitere Entwicklung auswirken kann, sehen wir in einer Steigerung des Auslandsgeschäfts. In den USA können sich durch den günstigen Wechselkurs sowie den industriellen Aufschwung der US-Wirtschaft zusätzliche Chancen für die NanoFocus AG ergeben. Auch der asiatische Markt verlangt zunehmend hochwertige Technologien zur Qualitätssicherung. Umsetzung der StrategieDie NanoFocus AG hat sich 2014 auf die umsatzstärksten Segmente fokussiert und in den Bereichen Automotive, Semiconductor, OEM und Standard/Labor ein starkes Wachstum verwirklicht. Vor allem bei der Qualitätssicherung in der industriellen Produktion liegt für die kommenden Jahre das größte Potenzial für nachhaltiges Wachstum. Durch die Separation von kleineren Teilbereichen, in denen die NanoFocus AG kurzfristig nicht im erforderlichen Maße Fuß fassen konnte, konnten die operativen Ressourcen entlastet und gewinnbringender eingesetzt werden. Die Ausgliederung der mikroskin GmbH fand deshalb die ausdrückliche Zustimmung des Aufsichtsrates. Ein weiterer wichtiger Punkt liegt unseres Erachtens in der Diversifikation. Durch die Verteilung der NanoFocus-Umsätze auf vier unterschiedliche Bereiche wird die Abhängigkeit von einer einzelnen Branche reduziert und das Risiko von Marktschwankungen und Unvorhersehbarkeiten gesenkt. Innovationskraft für zukünftiges WachstumDie Innovationsfähigkeit bildet nach wie vor eine unverzichtbare Basis für ein Technologieunternehmen wie die NanoFocus AG. Das neue μsurf expert bildete 2014 einen Fokus für die Weiterentwicklung zahlreicher Basistechnologien. Darüber hinaus konnten strategische Kooperationen mit größeren Industrieunternehmen, zum Beispiel aus dem Halbleiterbereich, abgeschlossen werden. Forschungsprojekte und Kooperationen werden mit Nachdruck verfolgt werden, um zukünftige Marktchancen zu sichern. Einstimmige Feststellung des JahresabschlussesDer Vorstand hat dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss, den Lagebericht sowie den mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Prüfungsbericht des Abschlussprüfers vorgelegt. Der Jahresabschluss wurde am 13.05.2015 gebilligt. Der den Prüfungsbericht unterschreibende Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat alle Auskünfte erteilt und Fragen eingehend beantwortet. Einwendungen gegen den Jahresabschluss oder das Ergebnis der Prüfung hat der Aufsichtsrat nicht erhoben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht einstimmig gebilligt. Der Jahresabschluss wurde damit einstimmig gemäß § 172 AktG festgestellt. »Die NanoFocus AG konnte 2014 ein beeindruckendes Wachstum realisieren. Dieser Erfolg ist für uns das wichtigste Signal des abgeschlossenen Geschäftsjahres.«Dr. Hans Hermann Schreier Vorsitzender des Aufsichtsrats BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
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Außerordentlicher Ertrag durch die Ausgliederung
des Bereichs Hautsensorik an das 100 %-Tochterunternehmen mikroskin
GmbH Kapitalflussrechnungscroll
Vermögenslage, Kapitalscroll
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Umlaufvermögen (ohne RAP und ohne Steuern) Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
Anhang zum 31.12.2014AllgemeinesDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. NanoFocus ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. NanoFocus unterliegt als Gesellschaft, die im Entry Standard als Teilbereich des Freiverkehrs an der Frankfurter Wertpapierbörse in den Handel einbezogen ist, nicht den Angabepflichten für börsennotierte Gesellschaften. NanoFocus hat den Anhang um verschiedene freiwillige Angaben ergänzt, die nur für börsennotierte Gesellschaften verpflichtend sind, um die Transparenz zu erhöhen. Des Weiteren veröffentlicht NanoFocus auf freiwilliger Basis eine Corporate-Governance-Erklärung (Homepage) und die individuellen Vorstandsgehälter. Für den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 ist das Gliederungsschema der §§ 266 und 275 HGB für große Kapitalgesellschaften zugrunde gelegt worden. Aufgrund elektronischer Rechenhilfen können sich bei den Angaben in TEUR Rundungsdifferenzen ergeben. EUR-Beträge werden gerundet ohne Nachkommastellen angegeben. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeErworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Soweit bei der Herstellung zur betriebsbereiten Nutzung wesentliche interne Aufwendungen anfallen, werden diese zu Standardkostensätzen als Anschaffungsnebenkosten berücksichtigt. Als Nutzungsdauer werden grundsätzlich drei Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents, ergibt. Individuell für Zwecke von NanoFocus erstellte Software, ERP-Software sowie umfangreiche Steuerungssoftware wird entsprechend der erwarteten Nutzungsdauer über drei bis fünf Jahre abgeschrieben. Die im Zusammenhang mit dem von der Siemens Electronics Assembly Systems GmbH & Co. KG übernommenen SISCAN-Geschäftszweig aktivierten Schutzrechte und Softwareprogramme werden über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Der Abschreibungsdauer des Firmenwertes liegt ein Lebenszyklus der im Rahmen der Verschmelzung mit der OM Engineering GmbH in 2001 erworbenen Technologie von 20 Jahren zugrunde. Anhaltspunkt hierfür sind auch die Mindestlaufzeiten der zugehörigen Patente. Aus Vorsichtsgründen wurde ein Abschlag von fünf Jahren vorgenommen und dem Firmenwert eine planmäßige Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Forschungskosten werden im Jahr ihrer Entstehung erfolgswirksam erfasst. Auf bestimmte Projekte entfallende Entwicklungskosten werden als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert, wenn sicher ist, dass die Fertigstellung des immateriellen Vermögenswertes technisch realisierbar ist und aus der Vermarktung zukünftige Überschüsse entstehen. Werden die Entwicklungsprojekte durch öffentliche Zuschüsse gefördert, so werden die vereinnahmten Zuschüsse erfolgsneutral als Anschaffungskostenminderung erfasst. Die aktivierten Entwicklungskosten werden über den Zeitraum abgeschrieben, in dem zukünftige Erlöse aus dem zugehörigen Entwicklungsprojekt erwartet werden. Die Abschreibung beginnt mit dem Abschluss der Entwicklungsphase. Dies ist der Zeitpunkt, ab dem der Vermögenswert genutzt werden kann. Da eine Aktivierung der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände in der Steuerbilanz unzulässig ist, entsteht gegenüber der Handelsbilanz eine temporäre Differenz, die sich innerhalb der geschätzten Nutzungsdauer auflösen wird. Auf diese Differenz werden passive latente Steuern abgegrenzt. Im Geschäftsjahr 2014 fielen Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von insgesamt 1.940 TEUR an. Hiervon wurde ein Betrag von 529 TEUR unter den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden die direkt zurechenbaren Kosten einbezogen. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen; die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen vier bis acht Jahre, bei anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zehn Jahre. Geringwertige Anlagegüter zwischen 150 und 1.000 EUR werden in einem Sammelkonto zusammengefasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis 150 EUR werden im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Im Geschäftsjahr 2014 wurden drei Messsysteme mit einem Buchwert von 55 TEUR, die für die Entwicklungsarbeit und für Demonstrationszwecke benötigt werden, aus den Fertigerzeugnissen in das Anlagevermögen (technische Anlagen und Maschinen) umgebucht. Die Messsysteme werden unter Berücksichtigung des jeweiligen Herstellungsdatums über eine Nutzungsdauer von acht Jahren abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die NanoFocus Materialtechnik GmbH verfügt über Patente zur so genannten Phasenmikroskopie, mit deren Hilfe die Grenzen des Lichts egalisiert werden können. Durch die Gründung der 100%-Tochtergesellschaft mikroskin GmbH und die anschließende Ausgliederung des Bereichs Hautsensorik auf diese Gesellschaft wurden 1.985 TEUR in den Finanzanlagen unter Anteilen an verbundenen Unternehmen aktiviert. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in Vorjahren vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden alle direkt zurechenbaren Kosten sowie die Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung der Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Bei den latenten Steuern wird gemäß § 274 HGB eine Abgrenzung für die voraussichtlichen zukünftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen aufgrund handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede gebildet. Latente Steuerschulden werden auf alle zukünftig zu versteuernden temporären Differenzen gebildet. Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede und nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass das zu versteuernde Einkommen verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge verwendet werden können. Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert bzw. erhöht, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch voraussichtlich verwendet werden kann. Latente Steueransprüche werden somit nur in dem Umfang angesetzt, in dem die Realisierung des zukünftigen wirtschaftlichen Vorteils wahrscheinlich ist. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden nicht miteinander saldiert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen im Hinblick auf ihren Erfüllungsbetrag. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenmittelkassakurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden in Fremdwährung erfasste Vermögenswerte höchstens mit ihren Anschaffungskosten angesetzt; nicht realisierte Gewinne werden bei langfristigen Fremdwährungsposten nicht erfasst. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagenspiegel 31.12.2014scroll
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2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeIn den Forderungen gegen die verbundenen Unternehmen NanoFocus Inc. und NanoFocus PTE Ltd. sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.598 TEUR enthalten. Des Weiteren bestehen Forderungen gegen NanoFocus Inc. und NanoFocus PTE Ltd. mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 350 TEUR (Darlehen inkl. Zinsen). 3. Latente SteuernDer Bewertung der latenten Steuern liegen ein Körperschaftsteuersatz von 15,825 % und ein Gewerbesteuersatz von 18,2% zugrunde. Die aktiven und passiven latenten Steuern stellen sich wie folgt dar: scroll
Für körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von 2.853 TEUR und für gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von 1.479 TEUR wurden keine aktiven latenten Steuern angesetzt. 4. Gezeichnetes KapitalDas Grundkapital beträgt unverändert 3.000.000 EUR und ist aufgegliedert in 3.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem Gegenwert von umgerechnet je 1,00 EUR. 5. Angaben zu ausschüttungsgesperrten BeträgenAus der Aktivierung der Entwicklungskosten als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sowie der aktiven latenten Steuern ergibt sich, nach Abzug der passiven latenten Steuern in Höhe von 509 TEUR, ein nicht zur Ausschüttung verfügbarer Betrag von insgesamt 2.086 TEUR. Hiervon entfallen 987 TEUR auf selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände und 1.099 TEUR auf aktive latente Steuern. 6. Genehmigtes Kapital/Bedingtes KapitalDer Vorstand ist gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung vom 09.07.2014 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit der Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals, jedoch höchstens um bis zu insgesamt 1.500.000 EUR, bis zum 08.07.2019 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2014). Im Februar 2014 hat die NanoFocus AG eine Wandelschuldverschreibung mit einem Gesamtnennbetrag von 1.350.000 EUR begeben. Die Wandelschuldverschreibung ist eingeteilt in 1.350 auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem rechnerischen Nennbetrag von je 1.000 EUR. Die Laufzeit der Teilschuldverschreibungen endet am 06.02.2019 (Endfälligkeitstermin). Die Teilschuldverschreibungen werden mit 5,0 % p.a. verzinst. Sofern die Teilschuldverschreibungen nicht bis zum Endfälligkeitstermin zurückgezahlt, gewandelt, entwertet oder zurückerworben wurden, wird die NanoFocus AG diese am Endfälligkeitstermin zu 115 % des Nennbetrags zurückzahlen. Das Wandlungsrecht für 300.000 Aktien kann bis zum Endfälligkeitstermin grundsätzlich jederzeit ausgeübt werden; der Wandlungspreis beläuft sich auf 4,50 EUR. Die Anzahl der Aktien und der Wandlungspreis können sich infolge der Regelungen zum Verwässerungsschutz künftig u. U. ändern. 7. Kapital- und GewinnrücklagenDie Kapital- und Gewinnrücklagen sind gegenüber 2013 unverändert. 8. Sonstige Rückstellungenscroll
9. HaftungsverhältnisseHaftungsverhältnisse, insbesondere Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen, sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten von Seiten der NanoFocus AG bestehen zum 31.12.2014 nicht. 10. Verbindlichkeitenspiegelscroll
11. Verbindlichkeiten gegenüber KreditinstitutenStadtsparkasse Oberhausen Kontokorrentverbindlichkeiten: 0 TEUR Ein Kontokorrentrahmen besteht i. H. v. 500 TEUR, abzüglich der Absicherung der Avale. scroll
Sicherung für alle drei Darlehen: 1) Sicherungsübereignung des Warenlagers in Oberhausen 2) Abtretung von Außenständen der Kunden A-Z (Globalzession) Die Zinssätze der drei Darlehen sind für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Zugunsten von NanoFocus gibt es zum 31.12.2014 für Mietdeponatverbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen Bankbürgschaften seitens verschiedener Kreditinstitute in einer Gesamthöhe von rund 130 TEUR, davon 65 TEUR besichert. Weiterhin besteht ein Kautionsversicherungsvertrag mit der R+V Versicherung zur Übernahme von Bürgschaften und Garantien, der mit 100 TEUR besichert ist. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung1. UmsatzerlöseAufgliederung nach Produktlinienscroll
Aufgliederung nach Regionenscroll
2. Außerordentliche Erträge und außerordentliches ErgebnisIm Berichtszeitraum wurden die Aktivitäten im Bereich Hautsensorik in der im Geschäftsjahr gegründeten 100 %-Tochter mikroskin GmbH mit Sitz in Oberhausen gebündelt. Zu diesem Zweck wurden die relevanten wirtschaftlichen Werte vollständig im Wege einer Ausgliederung zur Aufnahme nach § 123 Absatz 3 Nr. 1 Umwandlungsgesetz auf die mikroskin GmbH übertragen. Zum 01.07.2014 (Ausgliederungsstichtag) hat die NanoFocus AG die dem Geschäftsbereich Hautsensorik zuzurechnenden immateriellen Vermögensgegenstände und Vorräte mit einem Gesamtbuchwert von 933 TEUR in die mikroskin GmbH gegen Gewährung von neuen Geschäftsanteilen eingebracht. Auf Grundlage des gutachterlich ermittelten Verkehrswertes des ausgegliederten Vermögens waren die hierfür erhaltenen Geschäftsanteile an der mikroskin GmbH mit einem Betrag von 1.960 TEUR zu bewerten, wodurch sich in Höhe der Differenz ein außerordentlicher Ertrag von 1.027 TEUR ergab. Die insgesamt ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen zum überwiegenden Teil das außerordentliche Ergebnis. 3. Angabe der Prüfungshonorare und sonstiger BeratungsleistungenAls Honorar für den Abschlussprüfer wurde im Geschäftsjahr 2014 für Prüfungsleistungen ein Betrag in Höhe von 43 TEUR berücksichtigt, wobei ein Teilbetrag von 26 TEUR unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen wird. Honorare für Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen oder sonstige Leistungen fielen seitens des Abschlussprüfers nicht an. Sonstige Angaben1. Organe der GesellschaftVorstandJürgen Valentin Vorstand Technologie (CTO) und Vorstandssprecher, Duisburg, Dipl.-Physiker Marcus Grigat Vorstand Operations (COO), Wesel, Dipl.-Ingenieur Joachim Sorg Vorstand Administration, Finanzen und Controlling (CFO), Kalbach, Bankfachwirt Die Gesamtbezüge des Vorstandes belaufen sich im Berichtsjahr auf rund 459 TEUR; diese gliedern sich wie folgt auf: scroll
In den Gesamtbezügen des Vorstandes sind variable Vergütungen in Höhe von 42 TEUR und Sachbezüge in Höhe von insgesamt 36 TEUR enthalten. AufsichtsratDer Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich satzungsgemäß aus drei Mitgliedern zusammen: Dr. Hans Hermann Schreier Gründer und Vorstandsvorsitzender a. D., Oldenburg, Aufsichtsratsvorsitzender Ralf Terheyden Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Bad Zwischenahn, stellvertretender Vorsitzender Felix Krekel Vorsitzender der Hanseatische Immobilien Treuhand GmbH + Co., Stade ErsatzmitgliedProf. Dr.-Ing. Stefan Altmeyer Fachhochschule Köln, Institut für Angewandte Optik und Elektronik, Köln Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Geschäftsjahr 2014 auf rund 55 TEUR. 2. Angaben zu Vorstand und AufsichtsratSonstige Mitgliedschaften in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen (Stand: 31.12.2014): AufsichtsratDr. Hans Hermann Schreier (Aufsichtsratsvorsitzender)Hans Hermann Schreier (*1946) ist Gründer und Vorstandsvorsitzender a. D. der NanoFocus AG. Hans Hermann Schreier hat sein berufliches Leben den technologieorientierten Unternehmungen TOU gewidmet. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in Innovationen umzusetzen und die wirtschaftliche Nutzung unternehmerisch zu gestalten waren Freude und Herausforderung zugleich. Als Geschäftsführer eines Technologie- und Gründerzentrums hat er technologieorientierte Unternehmer begleitend beraten. Seit der Gründung des Hightech-Unternehmens NanoFocus AG im Jahr 1994 bis zum Jahr 2009 war er Vorstandsvorsitzender der börsengelisteten Gesellschaft. Seit dem 01.01.2010 ist Hans Hermann Schreier als Senior Advisor für ausgewählte strategische Projekte der Adrem Consulting GmbH verantwortlich und war auch seit dieser Zeit beratend für die Gesellschaft tätig. Seit dem 11.07.2012 steht Herr Dr. Hans Hermann Schreier, nach einer zweijährigen Cooling-off-Phase gem. ARUG/Corporate Governance, dem Aufsichtsrat der NanoFocus AG vor. Ralf Terheyden (stellvertretender Vorsitzender)Ralf Terheyden (*1965) studierte BWL an der Universität in Göttingen. Als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei einer der großen weltweit tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften konnte er eine fundierte Berufspraxis legen, um danach einen Schwerpunkt im Bereich Corporate Finance zu intensivieren. Von 1997 bis 1999 standen daher Sanierungs- und Beratungsaufgaben im Bereich M&A im Vordergrund. Im Jahr 2000 wechselte er zu einer großen mittelständischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und leitete den Bereich Unternehmensfinanzierung. Eine renommierte Sozietät in London war die nächste Station in der Vita. Seit Mai 2003 ist Herr Terheyden als Wirtschaftsprüfer, Diplom-Kaufmann und Steuerberater selbstständig als Gesellschafter und Geschäftsführer, seit September 2004 in eigener Gesellschaft. Im März 2007 eröffnete Herr Terheyden ein zweites Büro. Herr Terheyden unterstützt die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V. Seit dem Jahr 2007 ist er im Aufsichtsrat der NanoFocus AG und stand diesem zwischen 2007 und 2012 vor. Felix KrekelFelix J. Krekel (*1967) gehört dem Aufsichtsrat der NanoFocus AG seit dem 28.06.2007 an. Herr Krekel ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Hanseatische Immobilien Treuhand GmbH + Co., für die er seit Anfang 2012 tätig ist. Von November 2006 bis Oktober 2011 gehörte er dem Vorstand der im Entry Standard gelisteten DESIGN Bau AG an, die er zuletzt als Alleinvorstand führte. In der CD Deutsche Eigenheim AG, einem Joint Venture mit der börsennotierten conwert Immobilien Invest SE, übte er darüber hinaus die Funktion des Vorstandsvorsitzenden von Juli 2008 bis Mai 2012 aus. Aus seiner zehnjährigen Tätigkeit für HSBC Trinkaus, zuletzt als Director Institutional Equity Sales, bringt er umfangreichen Kapitalmarkthintergrund und Kontakte für NanoFocus ein. Herr Krekel ist Diplom-Kaufmann und Certified International Investment Analyst (CIIA). Die Mitglieder des Aufsichtsrates waren während der letzten fünf Jahre weder Mitglied eines Verwaltungs-, Geschäftsführungs- oder Aufsichtsratsorgans noch Partner eines Unternehmens oder einer Gesellschaft. Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind unter der Geschäftsanschrift der Gesellschaft: Lindnerstraße 98, 46149 Oberhausen, erreichbar. Die Gesellschaft hat den Mitgliedern des Aufsichtsrates derzeit weder Darlehen gewährt noch Bürgschaften oder Gewährleistungen für sie übernommen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind und waren nicht an Geschäften außerhalb der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft während des laufenden und des vorhergehenden Geschäftsjahres oder an derartigen Geschäften, die noch nicht endgültig abgeschlossen sind, in weiter zurückliegenden Geschäftsjahren beteiligt. Im Geschäftsjahr 2014 wurden acht turnusmäßige Sitzungen durchgeführt. 3. ArbeitnehmerIm Durchschnitt* wurden (entsprechend der Größenmerkmale des Unternehmens nach § 267 HGB) folgende Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt : scroll
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Zur Durchschnittsermittlung wurden die jeweiligen
Quartalsendbestände herangezogen. Die NanoFocus AG beschäftigte außerdem durchschnittlich drei Praktikanten/Diplomanden in 2014 (2013: 3). 4. AnteilsbesitzZum 31.12.2014 war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt: scroll
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Werte aus 2013, da der Jahresabschluss noch
nicht vorliegt. Die NanoFocus Materialtechnik GmbH verwaltet ausschließlich Schutzrechte, die NanoFocus, Inc. und die NanoFocus Pte. Ltd. sind Vertriebsniederlassungen. Die mikroskin GmbH ist zuständig für die Entwicklung, Produktion und für den Vertrieb von Mess- und Auswerteverfahren zur Unterstützung der Erbringung von medizinischen und kosmetischen Leistungen im Hautbereich. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungenscroll
Ferner bestehen Verpflichtungen aus der Übernahme des SISCAN-Geschäftsbereichs dahingehend, dass für die Geschäftsjahre 2014 bis 2017 weitere variable Kaufpreisraten zu zahlen sein werden, die sich in Relation zu den zukünftig mit den SISCAN-Produkten erzielten Umsatzerlösen ermitteln. 6. EntsprechenserklärungNanoFocus ist im Entry Standard als ein Teilbereich des Open Market (Freiverkehr) in den Börsenhandel einbezogen. Somit liegt grundsätzlich keine Verpflichtung zur Abgabe einer Erklärung gemäß § 161 AktG vor. Bereits im Jahr 2006 wurde erstmals die Entsprechenserklärung gemäß Corporate Governance auf freiwilliger Basis abgegeben. Die freiwillige Unterwerfung soll zusätzliche Transparenz in die Unternehmenskommunikation bringen. Vorstand und Aufsichtsrat der NanoFocus AG haben die Erklärung nach § 161 AktG zur Anwendung des Corporate Governance Kodex am 18.12.2014 erneuert und den Aktionären auf der Website www.nanofocus.de dauerhaft zugänglich gemacht. 7. ErgebnisverwendungDie NanoFocus AG hat im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss in Höhe von 684.500,77 EUR erzielt. Es wird vorgeschlagen, diesen Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Oberhausen, den 4. Mai 2015 NanoFocus AG Der Vorstand Jürgen Valentin Marcus Grigat Joachim Sorg Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersNach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilten wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 sowie dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 der NanoFocus AG, Oberhausen, den folgenden "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NanoFocus AG, Oberhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und dem Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Wir erstatten diesen Prüfungsbericht nach § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen. Bei Veröffentlichung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der als Anlage zu diesem Bericht beigefügten bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird hingewiesen.
Köln, den 4. Mai 2015 RBS RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG Graf von Kanitz, Wirtschaftsprüfer Schulz-Danso, Wirtschaftsprüfer Rechtliche und steuerliche GrundlagenFirma:NanoFocus AG Sitz:Oberhausen Gegenstand des Unternehmens:Entwicklung, Erstellung und Vertrieb von optoelektronischen Messsystemen und Qualitätssicherungssystemen sowie die damit zusammenhängenden Mess-, Service- und Beratungsdienstleistungen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen, insbesondere zum Erwerb und zur Veräußerung von Grundstücken, zur Errichtung von Tochtergesellschaften und Zweigniederlassungen im In- und Ausland, zur Beteiligung an anderen Unternehmen gleicher oder verwandter Art und anderen Unternehmen sowie zum Abschluss von lnteressensgemeinschaftsverträgen. Handelsregister:Amtsgericht Duisburg, HR B 13864 Satzung:26. Oktober 2001, zuletzt geändert durch den Beschluss der Hauptversammlung vom 9. Juli 2014. Geschäftsjahr:Kalenderjahr Grundkapital:3.000.000,00 EUR Es handelt sich um 3.000.000 Stückaktien, die auf den Inhaber lauten. Genehmigtes Kapital:Der Vorstand ist ermächtigt, bis zum 8. Juli 2019 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 1.500.000,00 EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2014). Den Aktionären ist hierbei grundsätzlich ein Bezugsrecht zu gewähren, das der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates in bestimmten Fällen ganz oder teilweise ausschließen kann. Bedingtes Kapital:Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu 1.000.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.000.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag von je 1,00 EUR bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2012/I). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie (i) die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandlungsrechten oder Optionsscheinen, die gemäß den von der Gesellschaft oder von unter der Leitung der Gesellschaft stehenden Konzernunternehmen bis zum 10. Juli 2017 ausgegebenen Wandel und/oder Optionsschuldverschreibungen bestehen bzw. diesen beigefügt sind, von ihren Wandlungs- und/oder Optionsrechten Gebrauch machen oder (ii) die zur Wandlung verpflichteten Inhaber bzw. Gläubiger der von der Gesellschaft bis zum 10. Juli 2017 ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen, in den Fällen (i) und (ii) jeweils soweit nicht eigene Aktien zur Bedienung eingesetzt werden. Das Grundkapital der Gesellschaft ist um weitere 125.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 125.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag von je 1,00 EUR bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2012/II). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber Aktienoptionen, die im Rahmen des Aktienoptionsplans 2012 in der Zeit bis zum 10. Juli 2017 ausgegeben werden, von ihrem Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt. Wandelschuldverschreibung:Die Gesellschaft hat im Februar 2014 eine Wandelschuldverschreibung in einem Gesamtnominalbetrag von 1.350.000,00 EUR begeben. Die Wandelschuldverschreibung ist eingeteilt in 1.350 untereinander gleichrangige Teilschuldverschreibungen mit einem rechnerischen Nennbetrag von 1.000,00 EUR. Die Schuldverschreibung, deren Laufzeit am 6. Februar 2019 (Endfälligkeitstermin) endet, wird mit 5,0 % p.a. verzinst. Sofern die Teilschuldverschreibungen nicht bis zum Endfälligkeitstermin zurückgezahlt, gewandelt, entwertet oder zurückerworben wurden, wird die Gesellschaft diese am Endfälligkeitstermin zu 115 % des Nominalbetrags zurückzahlen. Das Wandlungsrecht mit Anspruch auf insgesamt 300.000 Aktien bei einem Wandlungspreis von 4,50 EUR je Aktie kann bis zum Endfälligkeitstermin grundsätzlich jederzeit ausgeübt werden. Die Anzahl der Aktien und der Wandlungspreis unterliegen Regelungen zum Verwässerungsschutz und können sich daher zukünftig noch ändern. Eigene Aktien:Der Vorstand ist ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 10 % des derzeitigen Grundkapitals oder - falls dieser Wert geringer ist - des zum Zeitpunkt der Ausübung der vorhandenen Ermächtigung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum 10. Juli 2017. Erworbene eigene Aktien dürfen durch den Vorstand zum Erwerb von Unternehmen und Beteiligungen oder zur Tilgung von Verbindlichkeiten verwendet werden. Ferner können sie mit Zustimmung des Aufsichtsrates an Dritte veräußert oder zur Herabsetzung des Grundkapitals eingezogen werden. Hauptversammlung:Auf der Hauptversammlung am 9. Juli 2014 wurde 1. der vom Vorstand aufgestellte, von der RBS Roever BroennerSusat Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene und vom Aufsichtsrat gebilligte und damit festgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 nebst Lagebericht und Bericht des Aufsichtsrates vorgelegt, 2. dem Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2013 Entlastung erteilt, 3. dem Ausgliederungs- und Übernahmevertrag zur Ausgliederung des Geschäftsbereichs Hautsensorik der NanoFocus AG auf die mikroskin GmbH in der Fassung des Entwurfs vom 28. Mai 2014 Zustimmung erteilt, 4. die RBS RoeverBroennerSusat Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Köln, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014 gewählt. Größe der Gesellschaft:Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Vorstand:Jürgen Valentin, Duisburg, CTO, Vorstandssprecher Marcus Grigat, Wesel, COO Joachim Sorg, Kalbach, CFO Die Vorstandsmitglieder sind gemeinschaftlich mit einem anderen Vorstand oder Prokuristen zur Vertretung der Gesellschaft befugt. Prokura:Volker Hildebrandt, Brüggen Birgit Plehm, Mülheim an der Ruhr Die Prokuristen vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied. Aufsichtsrat:Dr. Hans Hermann Schreier, Vorsitzender Ralf Terheyden, stellvertretender Vorsitzender Felix Krekel Prof. Dr.-lng. Stefan Altmeyer (Ersatzmitglied Aufsichtsrat, Fachbeirat) Das Unternehmen wird beim Finanzamt Oberhausen-Nord unter der Steuernummer 123/5745/1778 geführt. Die Veranlagungen zur Körperschaftssteuer und zur Gewerbesteuer sind bis für das Jahr 2013 erfolgt. Die letzte steuerliche Außenprüfung umfasste die Geschäftsjahre 2005 bis 2009. Zum 31. Dezember 2013 verfügte die Gesellschaft über einen körperschaftssteuerlichen Verlustvortrag von 7,8 Mio. EUR und über einen gewerbesteuerlichen Verlustvortrag von 6,4 Mio. EUR. Finanzkalender 2015scroll
Kontakt/ImpressumNanoFocus AG | Lindnerstraße 98 | 46149 Oberhausen | Tel. +49 208 62000-0 | Fax +49 208 62000-99 info@nanofocus.de | www.nanofocus.de Sitz der Gesellschaft: Oberhausen | Registergericht: Duisburg HRB 13864 Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. Hans Hermann Schreier Vorstand: Jürgen Valentin (Vorstandssprecher), Marcus Grigat, Joachim Sorg Konzept/Design: Oliver Nicolay, nicolaygrafik.de | Druck und Produktion: JD Druck GmbH, jd-druck.de Text, Redaktion: NanoFocus AG NanoFocus AGLindnerstraße 98 | 46149 Oberhausen | Tel. +49 208 62 000-0 | Fax +49 208 62 000-99 | info@nanofocus.de | www.nanofocus.de |
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