![]() NanoFocus AGOberhausenHalbjahresbericht 2017 KonzernHalbjahresbericht zum 30.06.2017Aktie zum 30.06.2017Kursverlauf und AnalysteneinschätzungNach einem ruhigen Start in das Börsenjahr 2017 haben sich die Leitindizes im ersten
Halbjahr deutlich positiv entwickelt. Der deutsche Leitindex DAX legte in den ersten
sechs Monaten des Jahres um 7 % zu. Der Technologie-Index TecDax stieg sogar um 20,8
%. Nach zwei schwierigen Jahren entwickelte sich die NanoFocus-Aktie im ersten Halbjahr
2017 sehr erfreulich. Ein starker Auftragseingang in den ersten Monaten und der Einstieg
eines strategischen Investors aus der Industrie sorgten für Turnaround-Stimmung. In
das Jahr 2017 startete die Aktie mit einem Kurs von 1,85 EUR. In den folgenden Monaten
konnte sie deutlich zulegen und schloss am 30. Juni 2017 bei 2,91 EUR. Damit lag das
Kursplus im Berichtszeitraum bei 57,3 %. Kapitalerhöhung und strategischer InvestorAm 20. April 2017 hat die NanoFocus AG eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Unter teilweiser
Ausnutzung des bestehenden genehmigten Kapitals und unter Ausschluss des Bezugsrechts
der Aktionäre wurde das Grundkapital der Gesellschaft um 453.000 EUR auf 6.093.786
EUR erhöht. Gezeichnet wurden die neuen Aktien von der Carl Mahr Holding GmbH. Seitdem
ist der neue strategische Investor mit rund 20 % an NanoFocus beteiligt. Die Mahr-Gruppe
ist einer der weltweit führenden Komplettanbieter in der Fertigungsmesstechnik. Aus
Sicht von NanoFocus ergeben sich mit der Mahr-Gruppe als weltweit tätigem Familienunternehmen
mit mehr als 150 Jahren Erfahrung in der Messtechnik unterschiedlichste Anknüpfungspunkte
für eine strategische Zusammenarbeit - insbesondere im Bereich Automotive. Details
der Kooperation werden derzeit gemeinsam erarbeitet. Investor RelationsWir pflegen einen regelmäßigen Dialog mit dem Kapitalmarkt. Es ist im Interesse des
Unternehmens, den Bekanntheitsgrad der NanoFocus AG weiter zu steigern, Kontakte zu
pflegen und neue aufzubauen. Turnusmäßig werden daher Investorengespräche geführt.
Am 26. April präsentierte sich die NanoFocus AG auf der 23. MKK in München. Im Jahresverlauf
sind Teilnahmen an weiteren Konferenzen geplant. Am 28. Juni 2017 fand die ordentliche Hauptversammlung der NanoFocus AG statt. Allen
Tagesordnungspunkten wurde mit großer Mehrheit zugestimmt. Die anwesenden Aktionäre
haben unter anderem einen neuen Aufsichtsrat gewählt. Neu in das Gremium gewählt wurden
die beiden Branchenexperten Stephan Gais, Vorsitzender der Geschäftsführung und Gesellschafter
der Carl Mahr GmbH & Co. KG, und Hans Wörmcke, Gründungsgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender
der m-u-t AG. Ralf Terheyden, seit 2006 im Aufsichtsrat, und Prof. Dr. Ing. Stefan
Altmeyer, seit 2007 stellvertretendes Aufsichtsratsmitglied, wurden wiedergewählt.
Planmäßig aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden sind der langjährige Vorsitzende Dr.
Hans Hermann Schreier und Felix Krekel. Unternehmensgründer Dr. Hans Hermann Schreier
wurde von der Hauptversammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Der Vorstand der NanoFocus AG ging in seinem Bericht an die Hauptversammlung detailliert
auf die schwierige Entwicklung im Jahr 2016 und den erstmals erstellten Konzernabschluss
ein. Erzeigte sich zuversichtlich, dass die ergriffenen Kostensparmaßnahmen im laufenden
Jahr greifen und der Turnaround gelingen wird. Ausblick 2017Unter Berücksichtigung des aktuellen Auftragsbestands und Auftragseingangs sowie der
konjunkturellen Erwartungen und der aktuellen Geschäftsanbahnungen planen wir für
das Geschäftsjahr 2017 unverändert eine Steigerung des Umsatzes auf über 13 Mio. EUR.
Kernpunkte der Planung sind ein profitablerer Produkt-Mix, Kosteneinsparungen und
der Wegfall von Einmaleffekten des Jahres 2016. Der Vorstand der NanoFocus AG erwartet
nun mehr eine EBITDA-Marge von 8% und ein EBIT auf Break-Even-Niveau. Die EBIT-Marge
reduziert sich aufgrund von nicht in der Ausgangsplanung berücksichtigten, planmäßigen
Abschreibungen der Breitmeier Messtechnik GmbH und der mikroskin GmbH. Die bisherige
Prognose lag für die EBITDA-Marge bei 10% und für die EBIT-Marge bei 5%. Konzern-Lagebericht zum 30.06.2017I. Grundlagen des Unternehmens und des KonzernsGeschäftsmodellDer NanoFocus-Konzern ist samt Tochtergesellschaften international als eines der technologisch
führenden Unternehmen auf dem Gebiet der prozessnahen optischen und taktilen Oberflächenmesstechnik
im Mikro- und Nanometerbereich tätig. Haupttätigkeiten des Unternehmens sind die Entwicklung,
Fertigung sowie der weltweite Vertrieb von Geräten für die 3D-Oberflächenanalyse.
NanoFocus-Geräte werden vor allem für die Qualitätssicherung eingesetzt und eignen
sich für nahezu alle Industriebranchen. Durch ihre Technologie ermöglicht die NanoFocus
AG Kunden und Partnerunternehmen die Herstellung innovativer Produkte und die Umsetzung
effizienter Fertigungsverfahren. Die drei Hauptproduktlinien sind die Analysesysteme
µsurf, µscan und µsprint. Daneben bietet die Gesellschaft ergänzende Dienstleistungen
und die zum Betrieb notwendige Systemsoftware an. Die NanoFocus AG bietet ihre Messlösungen und -systeme nicht nur konform zu nationalen
und internationalen Standards an, sondern setzt das im Bereich der 3D-Messtechnik
langjährig erworbene Expertenwissen auch in Normungsausschüssen ein. Durch diese zweigleisige
Vorgehensweise wird eine hohe Qualität der Produkte und ein technologischer Fortschritt
gegenüber dem Wettbewerb gewährleistet. Der Hauptsitz der NanoFocus AG ist in Oberhausen. In Karlsruhe besteht eine weitere
Betriebsstätte. Die Gesellschaft hält jeweils hundertprozentige Kapitalbeteiligungen an den folgenden
Tochterunternehmen: ![]() Die Ende 2015 erworbene Breitmeier Messtechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen (nachfolgend
"BMT" genannt) ist spezialisiert auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb
von optischen sowie taktilen Oberflächenmessgeräten. Hauptanwendungsfeld ist der Automobil-
und Nutzfahrzeuge-Bereich. Die BMT beschäftigte zum 30. Juni 2017 neben einem Geschäftsführer
zwölf Vollzeitkräfte, zwei Teilzeitkräfte und einen Praktikanten. Zum 1. April hat die bisher nur mit Verwaltungsaufgaben und Grundlagen-IP-Management
befasste 100-%-Tochter NanoFocus Materialtechnik GmbH einen neuen Geschäftsführer
und eine neue operative, vertriebsorientierte Ausrichtung erhalten. Die neue Ausrichtung
in Richtung Marktanalyse und schnelle Markterschließung von Trendthemen steuert das
ehemalige Vorstandsmitglied für Technologie, Jürgen Valentin, als Geschäftsführer.
Die Einheit wird als eigenes Profit-Center geführt. Im Zuge dessen fand eine Umfirmierung
in die NanoFocus Analytics GmbH statt, die ihren Sitz in Duisburg hat. Die mikroskin GmbH wurde 2014 durch die NanoFocus AG gegründet und ist am Standort
Oberhausen mit einem Geschäftsführer vertreten. Das Tochterunternehmen ist zuständig
für die Entwicklung von Mess- und Auswerteverfahren zur Unterstützung der Erbringung
von medizinischen und kosmetischen Leistungen im Hautbereich. Bei den beiden ausländischen Tochtergesellschaften handelt es sich um reine Vertriebsgesellschaften,
die von den NanoFocus-Repräsentanten im US-amerikanischen und im asiatischen Raum
koordiniert werden. Bei der NanoFocus Pte. Ltd. in Singapur ist neben dem Geschäftsführer
ein Applikations- und Serviceingenieur beschäftigt. Bei der NanoFocus Inc. ist ein
Geschäftsführer tätig. Die NanoFocus AG wurde am 14. November 2005 am Teilbereich Entry Standard des Open
Market in Frankfurt börsengelistet. Seitdem 1. März 2017 ist das Unternehmen im Basic
Board (ein privatrechtliches Börsensegment der Börse Frankfurt innerhalb des gesetzlich
definierten Freiverkehrs) gelistet. Es verpflichtet die Teilnehmer zu einem bestimmten
Maß an Transparenz und liegt damit zwischen den niedrigen Anforderungen des Quotation
Boards und den Transparenz- und Qualitätsstandards des Scale-Segments. Alle drei zusammen
bilden den Frankfurter Open Market. Die NanoFocus AG und die BMT sind nach ISO 9001 und OHSAS 18001 (Arbeitssicherheit)
zertifiziert. Der NanoFocus-Konzern beschäftigte im Halbjahr 2017 im Durchschnitt
82 Mitarbeiter. Zum 30. Juni 2017 beträgt die absolute Mitarbeiterzahl auf Vollzeitbasis
68. Der vorliegende Halbjahresbericht 2017 enthält erstmals zum Halbjahr die Konzern-Zahlen.
Die Entscheidung zur Erstkonsolidierung rückwirkend zum 01. Januar 2015 ist im dritten
Quartal 2016 gefallen. Eine nachträgliche Erstellung des Zwischenabschlusses zum Vergleichszeitpunkt
30. Juni 2016 hätte eine sehr zeit- und kostenintensive Nacherfassung der Einzelbuchungen
aller Tochterunternehmen erfordert. Aus diesem Grund haben wir auf eine Aufstellung
der 6-Monats-Vergleichswerte vom 1.1. bis 30. Juni 2016 verzichtet. Zur besseren Einschätzung der Zahlen des Zwischenabschlusses zum 30. Juni 2017 haben
wir diesem für Vergleichszwecke die 12-Monatswerte des Konzernabschlusses vom 1. Januar
bis 31. Dezember 2016 gegenübergestellt. Zum nächsten Konzern-Halbjahr in 2018 werden
wir wie gewohnt im direkten Vergleich berichten. Forschung und EntwicklungDer Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) hat für den NanoFocus-Konzern eine strategische
Bedeutung. Dies gilt insbesondere für die werkseigenen F&E-Abteilungen, die dem Unternehmen
die technologische Marktführerschaft und Wegbereiter-Funktion auf Dauer garantieren
sollen. Die zielgerichtete Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen und Schlüsselkunden
sichert Marktnähe, den Zugriff auf neues Wissen und schafft Akzeptanz im Hinblick
auf die wirtschaftliche Verwertbarkeit der Ergebnisse. Zum Geschäftshalbjahr 2017
liegt eine umfangreiche Technologiebasis vor, der ein langjähriger Prozess vorangegangen
ist. Die bisher hohen F&E-Aktivitäten werden aktuell auf ein betriebswirtschaftliches,
sinnvolles Maß zur Sicherung der innovativen Position angepasst. Im Vordergrund der NanoFocus-F&E-Aktivitäten stehen Entwicklungen zur Leistungssteigerung
der Produkte zur bedarfsgerechten Anwendung durch den Kunden sowie zur Qualitätsoptimierung
der Fertigung. Die Aufwendungen im abgelaufenen Halbjahr für F&E (primär Personalkosten und Softwareentwicklungskosten)
bezogen auf den erzielten Gesamtumsatz liegen bei NanoFocus bei 15,5%. II. WirtschaftsberichtWeltwirtschaftliches UmfeldDas DIW Konjunkturbarometer im Juli 2017 zeigt einen Aufschwung der deutschen Wirtschaft.
Die deutsche Wirtschaft wird wohl weiter kräftig zulegen, wenngleich mit etwas vermindertem
Tempo. Der Geschäftsklimaindex kletterte auf 116,0 Punkte, nachdem er im Juni bei
115,2 Zählern gelegen hatte. Damit liegt der Index merklich über der 100-Punkte-Marke,
die einen Zuwachs entsprechend dem langjährigen Mittel anzeigt. Die Wirtschaftsleistung
dürfte im Durchschnitt der Monate April, Mai und Juni um 0,6% höher ausgefallen sein
als im Schnitt der ersten drei Monate. Für das laufende dritte Vierteljahr zeichnet
sich mit 0,5% ein etwas geringerer Zuwachs ab. Quelle: DIW Berlin, Konjunkturbarometer vom 27 Juli 2017: www.Spiegel.de, ifo-Geschäftsklima Zielbranchen für NanoFocusDeutscher Maschinen- und AnlagenbauIn den ersten Monaten des Jahres 2017 übertraf die Produktion im Maschinenbau das
Vorjahresniveau nach vorläufigen Berechnungen um 2,3% Die Kapazitätsauslastung lag
im April 2017 mit 85,6 % nur knapp unter dem langjährigen Branchendurchschnitt. Die
Auslastungsquote ist damit wieder leicht gestiegen, nachdem sie mit Ausnahme des Julis
2014 seit Ende 2012 am unteren Rand stagniert hatte. Quelle: VDMA, Konjunkturbulletin (07/2017) Der Auftragseingang im Automotive-Bereich aus dem Inland erreichte im Juli das Niveau
des Vorjahresmonats. Auch nach den ersten sieben Monaten liegen die inländischen Auftragseingänge
auf Vorjahresniveau. Quelle: VDA-Website, (08/2017) Die Elektronikbranche verzeichnete einen Anstieg im Auftragseingang, der Produktion
und beim Umsatz. Für das gesamte erste Halbjahr 2017 ist ein Bestellplus von 8,7 %
gegenüber dem Vorjahr eingetreten. Die Auftragseingänge aus dem Inland (+7,8%) und
aus dem Ausland (+9,4%) wuchsen nahezu gleichmäßig. Die Bestellungen aus der Eurozone
legten mit 13,6% allerdings doppelt so stark zu wie die aus den Drittländern (+7 %). Quelle: www.zvei.org, (08/2017) Nach einem soliden Vorjahresergebnis von 4% Umsatzwachstum verzeichnete die Branche
Sensorik und Messtechnik im ersten Quartal 2017 ein Umsatzplus von 9%. Die Auftragseingänge
stiegen im Vergleich zum Vorquartal um 10%. Quelle: www.elektroniknet.de, Quartalsumfrage Messtechnik und Sensorik GeschäftsverlaufDas Geschäftshalbjahr 2017 war noch geprägt durch die im Jahr 2016 eingeleitete Restrukturierung.
Zwei technologische Neuentwicklungen standen im Fokus: die neueste Generation des
µsurf explorer im Bereich Standard/Labor sowie die Finalisierung des Förderprojektes
HICOS3D im Bereich Semiconductor. Planmäßig wurde die Personal- und Sachkostenstruktur weitestgehend reduziert, gleichwohl
wurden die Umsatz- und Ergebnis-Planzahlen im ersten Halbjahr nicht erreicht. Den
aktuellen Auftragsbestand und den Vertriebsforecast bewertet der Vorstand positiv,
erwartet ein stärkeres zweites Halbjahr und hält an der Geschäftsjahresplanung 2017
fest. Technologischer VerlaufAuf der Leitmesse Control in Stuttgart im Mai stellten sich die NanoFocus AG und die
BMT gemeinsam als Anbieter für optische, taktile und interferometrische Oberflächenmesstechnik
dar. Neben der konfokalen Kerntechnologie bietet der NanoFocus-Konzern auch taktile
Rauheitsmesstechnik und erste Lösungen im Bereich Weißlichtinterferometrie an. Die
Messsysteme der drei Produktlinien µsurf (hochauflösende flächenhaft messende 3D-Konfokalmikroskope),
µscan (2D/3D-Profilometer für größere Messstrecken) und µsprint (extrem schnelle inlinefähige
3D-Konfokalsensoren) ergänzen sich mit Messlösungen von Breitmeier. Durch die Kombination
der Technologien und Produkte bieten NanoFocus und BMT vollautomatische Inspektionslösungen
an, die in Produktionsanlagen integriert oder fertigungsnah zur stichprobenhaften
Einzel- oder Serienmessung eingesetzt werden können. Die Gruppe stellt damit eine
große Palette an Lösungen für verschiedenste Messaufgaben zur Verfügung, etwa normkonforme
2D/3D-Rauheitsmessungen, Defekterkennung sowie die Bestimmung von Form, Welligkeit,
Volumen, Stufenhöhen oder tribologischen Eigenschaften. Die neueste Generation des µsurf explorer ist ein kompaktes Komplettpaket zur Messung
und Analyse von Oberflächen. Dank seines robusten Aufbaus und seiner Unempfindlichkeit
gegenüber Umgebungseinflüssen ist der µsurf explorer sowohl für den Einsatz im Test-
und Prüflabor als auch für die Qualitätssicherung in Produktionsumgebungen geeignet.
Messungen mit der Produktneuheit werden berührungsfrei vorgenommen, schnell und unkompliziert
mit nur wenigen Funktionsschritten. Die neue Generation des µsurf explorer vereint
bewährte Eigenschaften mit den Innovationen der µsurf-Technologie. Das Messsystem
ist in der Neuauflage vollausgestattet mit einer HDR-Funktion, automatischer Objektiverkennung
und Kollisionsdetektion in allen Raumrichtungen. Der NanoFocus-Konzern präsentierte sich auf den folgenden Messen und Workshops: ► Februar 2017, MD&M West, USA-Medizintechnik-Messe ► März 2017, Maschinenmesser-Symposium, Deutschland - Vortrag ► März 2017, Semicon, Taiwan - Fachmesse Halbleiter ► Mai 2017, Leitmesse Control, Deutschland - Fachmesse Qualitätssicherung ► Juni 2017, Rauheitsworkshop, Deutschland - interner Kunden-Workshop ► Juni 2017, Met & Props, Schweden -Fachmesse für Metrologie ► Juni 2017, µsoft analysis Workshop, Deutschland - Kunden-Workshop ► Juni 2017, Innovationsforum Zerspanungstechnologie, Deutschland - Ausstellung Im Bereich Semiconductor wurde Mitte Februar 2017 im Rahmen des Abschlusstreffens
das dreijährige Entwicklungsprojekt "High Speed Confocal Sensor for 3D Inspection
(HICOS3D)" offiziell abgeschlossen. Das HICOS3D-Projekt wurde vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung in der Förderinitiative "KMU-innovativ: Optische Technologien"
im Rahmen des Programms "Photonik Forschung Deutschland" mit einem Betrag von rund
800.000 EUR gefördert. Zentrales Ziel des HICOS3D-Projektes war die Entwicklung des
weltweit schnellsten konfokalen Sensors für die direkt in den Produktionsprozess integrierte
3D-Qualitätskontrolle von komplexen mikroelektronischen, mikromechanischen, mechatronischen
oder optischen Produkten und Komponenten. Durch die erfolgreiche Umsetzung der technologischen Ziele des HICOS3D-Projektes steht
der NanoFocus AG heute ein deutlich verbessertes Produkt für den Geschäftsbereich
Semiconductor zur Verfügung. Im Vergleich zu dem bei Projektstart schnellsten konfokalen
Sensor bietet der im HICOS3D-Projekt neu entwickelte Sensor eine sowohl vierfach erhöhte
laterale wie auch axiale Auflösung, wobei gleichzeitig die Messgeschwindigkeit um
das 2,5-Fache gesteigert werden konnte. Der neue konfokale High-Speed-Sensor liefert
mehr als 5 Mio. 3D-Messpunkte pro Sekunde und erfüllt damit das zu Projektstart gesetzte
zentrale Ziel "weltweit schnellster konfokaler Sensor" mehr als deutlich. Die ersten
Vorserien-Geräte sind aktuell in Produktion, erste Verwertungen des neuen Sensors
sind für das vierte Quartal geplant. NanoFocus entwickelte mit dem Key Account Federal Mogul ein leistungsstarkes optisches
Messsystem zur Überprüfung der Rauheit auf Kolbenringen. Diese teilautomatisierte Lösung soll von Deutschland in einer Kleinserie international
ausgerollt werden. Für Zylinderbohrungen mit kleinerem Durchmesser wurde die BMT-eigene Weißlichtinterferometrie-Technik
redesigned. Auf der Leitmesse Control wurde ein automatisierter, mit kollaborativer
Robotik unterstützter Messplatz für Miniprofiler vorgestellt, der hohes Interesse
bei den Kunden weckt. Der Vertrieb der NanoFocus Business Unit Automotive wurde in
die BMT integriert. Ein ZIM-Projekt im Bereich Softwareentwicklung wurde bewilligt
und wird Investitionen im Bereich Software-Analytik mitfinanzieren. Die Geschäftsentwicklung der NanoFocus Pte. Ltd. (Asien) läuft sehr zufriedenstellend.
Im ersten Halbjahr stand bei der Vertriebsintensivierung die erfolgreiche Messeteilnahme
an der Laser World of Photonics China 2017 in Shanghai im Vordergrund, im zweiten
Halbjahr wird die Semicon Taiwan in Taipei mit der Ausstellung des neuesten µsurf-Vollautomaten
im Mittelpunkt stehen. Es wurden bereits zwei automatisierte µsurf-Anlagen für die
Produktion in Taiwan nachbestellt. Für die NanoFocus Pte. Ltd. wird im laufenden Geschäftsjahr
ein neues Verlaufshoch im Auftragseingang erwartet. Nach Umfirmierung und operativem Start der NanoFocus Analytics GmbH wurden unter anderem
für die Unternehmen Ultra Electronics, AXETRIS, Mathys und ElringKlinger Consulting-Dienstleistungen
erbracht. Daneben standen Aufgaben im Bereich IT-Analytik und Verkaufsermittlungen
im Fokus. Im Bereich Business Development standen die Themen 3D-Druck, Mikrooptik,
Medizintechnik und Brennstoffzelle (Messeteilnahme) auf der Agenda. Wirtschaftlicher VerlaufNanoFocus konnte die Ziele im Geschäftshalbjahr 2017 noch nicht erreichen. Die geplanten
Umsatzerlöse wurden um ca. 10% verfehlt. Die Gründe für die Planverfehlungen lagen
vor allem an der nicht mehr halbjahreskongruenten Umsatzfakturierung eines Großauftrages
in Höhe von ca. 450 TEUR. Weiterhin lagen die Tochterunternehmen NanoFocus Inc. und
BMT noch hinter den Erwartungen zum ersten Halbjahr zurück. Bei BMT entwickelte sich
der Auftragseingang zwar positiv auf derzeit schon 1,8 Mio. EUR, die Faktura hängt
zum Berichtsstichtag aber noch hinterher. Bei der NanoFocus Inc. war das Geschäft
im ersten Halbjahr 2017 grundsätzlich schwach, wird sich allerdings im zweiten Halbjahr
beleben. Das Konzern-EBITDA liegt damit bei -572 TEUR. Der Konzernfehlbetrag in Höhe
von -1.292 TEUR beinhaltet die Abschreibung auf die im Rahmen der Kaufpreisallokation
(BMT) aktivierten Lizenzen mit 189 TEUR und die Abschreibung des Geschäfts- und Firmenwertes
mit 58 TEUR. Wegen des noch erforderlichen Working Capitals hat NanoFocus zum einen die zur Sicherung
der nötigen Liquidität erforderlichen Finanzierungsmaßnahmen (Kapitalerhöhung bei
der NanoFocus AG und Finanzierung bei BMT) durchgeführt und zum anderen das 2016 initiierte
Kostensparprogramm weitergeführt. Strukturen wurden optimiert, Personal- und Sachkosten
weiter anteilig reduziert. ErtragslageDie Umsatzerlöse liegen zum 30. Juni 2017 bei 5.089 TEUR und damit noch hinter der
internen Planung um 10 % zurück. scroll
Die Business Unit Standard/Labor verzeichnete einen Umsatz von 2.985 TEUR und liegt
noch leicht hinter Plan zurück. Der Umsatz der Branche Automotive liegt aktuell bei
1.025 TEUR. Der Bereich Semiconductor liegt mit 412 TEUR noch deutlich hinter der
Planung zurück. Der Bereich OEM liegt mit 668 TEUR auf Planlevel. Umsatzverteilung nach RegionenDie im europäischen Raum realisierten Umsatzerlöse liegen mit 2.649 TEUR erwartungsgemäß
bei einem Schwerpunkt von 52 %. Dahinter schließen sich Asien mit 1.640 TEUR (32%)
und Amerika mit 800 TEUR (16%) an. Der Umsatz pro Mitarbeiter, bezogen auf durchschnittlich 82 Beschäftigte, beläuft
sich auf 62 TEUR. scroll
Ergebnisentwicklung *)scroll
*)
ausgewählte Werte der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesamtleistung, die sich aus Umsatz, Bestandsveränderungen und sonstigen betrieblichen
Erträgen zusammensetzt, beläuft sich auf 5.482 TEUR. Typischerweise bewegt sich die
Umsatzverteilung bei 40-45 % im ersten Halbjahr und 55-60 % im zweiten Halbjahr. Mit
dem Umsatz zum 30. Juni 2017 liegt der Konzern um ca. 500 TEUR hinter der Planung
zurück. Die Gesamtleistung liegt mit 42,5% des geplanten Jahreswerts bereits im Plan.
Die Materialquote hat sich mit 37 % gegenüber dem Vorjahr verbessert und liegt im
Plan. Der Rohertrag beträgt zum Stichtag 3.357 TEUR. Auch hier fehlt noch zur Erreichung
der absoluten Planungsgröße des Rohertrags zum Halbjahr ein Umsatzvolumen von ca.
500 TEUR. Auf der Kostenseite liegen die Personalaufwendungen bei 2.680 TEUR und damit leicht
über Plan. Effekte aus der Personalrestrukturierung greifen teilweise erst im zweiten
Halbjahr. NanoFocus hat zum Ende des zweiten Quartals das Planniveau erreicht. Zum
31. März 2017 wurde die Kurzarbeit bei der Konzern-Mutter beendet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1.699 TEUR liegen rund 5,5 %
über Plan. Die wesentlichen Gründe dafür sind Kosten im Zusammenhang mit der im April
2017 durchgeführten Kapitalmaßnahme, außerplanmäßige Beratungsleistungen im Bereich
Semiconductor und Projektberatungskosten für den Vertrieb sowie Kosten im Zuge der
ERP-Finalisierung BMT. Die Planüberschreitungen im Kostenbereich werden im dritten
und vierten Quartal aufgeholt. Die Abschreibungen belaufen sich in Summe auf 587 TEUR. Neben den 74 TEUR Abschreibungen
auf das Sachanlagevermögen entfallen 512 TEUR auf immaterielle Vermögenswerte, die
sich wie folgt verteilen: 186TEURauf die im Rahmen der Kaufpreisallokation (BMT) aktivierten
Lizenzen, 58 TEUR auf den Geschäfts- und Firmenwert und 268 TEUR auf Entwicklungsprojekte. Das Finanzergebnis liegt bei -158 TEUR. Hiervon entfällt ein wesentlicher Teil auf
die Zinsbelastungen aus der Wandelschuldverschreibung. Das Steuerergebnis in Höhe von TEUR 25 entfällt im Wesentlichen auf die Veränderung
der aktiven und passiven latenten Steuerposten und ist damit nicht zahlungswirksam. Auftragsentwicklungscroll
Der Auftragseingang ist im ersten Halbjahr 2017 auf 6.560 TEUR angestiegen und beträgt
damit mehr als die Hälfte des gesamten Auftragseingangs des Vorjahres. Der Auftragsbestand
hat sich ebenfalls zum 30. Juni 2017 positiv auf 3.404 TEUR entwickelt. Zum 21. August 2017 verzeichnet der NanoFocus-Konzern einen Auftragseingang von 8.056
TEUR sowie ein Auftragsbestand in Höhe von 3.994 TEUR. FinanzlageDie Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend durch Eigenkapital und wird
durch einen Bank-Kontokorrentkredit, eine Wandelanleihe, einen mittelfristigen Working-Capital-Kredit
und eine Inhaber-Schuldverschreibung ergänzt. Einzelne Aufträge werden auch durch
Kundenanzahlungen vorfinanziert. Etwaige betragsmäßig und zeitlich befristete Anzahlungsbürgschaften
werden -sofern erforderlich-durch Bürgschaften (Avale) im Rahmen einer Kautionsversicherung
hinterlegt. Im April 2017 wurde unter teilweiser Ausnutzung des bestehenden genehmigten Kapitals
2016 und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre eine Kapitalerhöhung um 453.000
Stückaktien durchgeführt. Platziert wurden die neuen Aktien bei einem strategischen
Investor aus der Industrie zu einem Preis von 1,92 EUR je Aktie. Das Grundkapital
der NanoFocus AG erhöhte sich damit von 5.640.786 EUR auf 6.093.786 EUR. Der Bruttoemissionserlös
in Höhe von 869.760 EUR aus der Kapitalerhöhung dient im Wesentlichen dem Ausbau der
Vertriebsaktivitäten. Im ersten Halbjahr 2017 hat BMT eine Working-Capital-Kreditvereinbarung über 600 TEUR
unterzeichnet, die gemäß Tilgungsvereinbarung über fünf Jahre zurückzuführen ist. Die NanoFocus AG hat keine neuen Bankdarlehen aufgenommen. Die bestehenden Darlehen
wurden 2017 vollständig zurückgeführt. Ferner finanziert sich die NanoFocus AG aus
einer Wandelschuldverschreibung über 1.350 TEUR mit einer Laufzeit bis zum 6. Februar
2019. Der Rückzahlungsbetrag beläuft sich auf 115%, sofern das Wandlungsrecht bis
zum Fälligkeitszeitpunkt nicht ausgeübt wurde. Der Strike-Price beträgt für die Wandlung
4,50 EUR. Im Geschäftsjahr 2016 wurde eine Inhaberschuldverschreibung über 1,0 Mio. EUR abgeschlossen,
deren Rückzahlung im November 2017 vorgesehen ist. Zum Bilanzstichtag verfügte der NanoFocus-Konzern über liquide Mittel in Höhe von
1.186 TEUR, darüber hinaus konnte NanoFocus zum Stichtag auf nicht genutzte Kreditlinien
in Höhe von 500 TEUR zugreifen. Alle Darlehensverpflichtungen unterliegen einer festen
Verzinsung. Derivative Finanzinstrumente werden durch die NanoFocus AG nicht in Anspruch
genommen. InvestitionenDie vom NanoFocus-Konzern im Geschäftshalbjahr 2017 durchgeführten Investitionen beliefen
sich auf insgesamt 466 TEUR. Schwerpunkt bildeten mit 275 TEUR die selbsterstellten
immateriellen Vermögensgegenstände, die sich sowohl auf die Weiterentwicklung bestehender
Produkte als auch auf die Entwicklung neuer, marktnaher Produktfamilien beziehen.
Ferner wurden 61 TEUR in erworbene Software, 20 TEUR in Miet- und Demosysteme und
110 TEUR in Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Entwicklung des Cashflows und der liquiden Mittelscroll
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum 31.Dezember
2016 um -2.414 TEUR auf -2.401 TEUR verändert. Das negative Periodenergebnis in Höhe
von -1.292 TEUR war vor allem durch nicht zahlungswirksame Aufwendungen für Abschreibungen
in Höhe von 587 TEUR geprägt. Darüber hinaus hat sich die Entwicklung des Working
Capitals (Aufbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Abbau von Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen) negativ auf den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
ausgewirkt. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -404 TEUR enthält im Wesentlichen
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen in Höhe von 337
TEUR, die größtenteils auf aktivierte Entwicklungsleistungen entfallen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrifft insbesondere die Einzahlungen
aus der Kapitalerhöhung in Höhe von 870 TEUR sowie eine Working-Capital-Kreditvereinbarung
mit einem Liquiditätszufluss in Höhe von 570 TEUR. Zinsen wurden in Höhe von 109 TEUR
gezahlt. Die Tilgungen und Zinszahlungen erfolgten - wie auch in Vorjahren - planmäßig. Vermögenslagescroll
Im Anlagevermögen sind unter den immateriellen Vermögensgegenständen Lizenzen in Höhe
von 2.888 TEUR erfasst, die im Wesentlichen die im Rahmen der Akquisition (BMT) und
der Kaufpreisallokation identifizierten und aktivierten Rechte an Entwicklungen in
Höhe von 2.454 TEUR beinhaltet. An immateriellen Vermögensgegenständen wurden im Geschäftsjahr
2017 Entwicklungskosten in Höhe von 275 TEUR aktiviert. Die kumulierten aktivierten
Entwicklungskosten (Restbuchwerte) belaufen sich am 30.Juni 2017 auf insgesamt 3.280
TEUR nach 3.191 TEUR im Vorjahr. Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum 31.Dezember
2016 um 2 % gesunken. Die Vorräte liegen mit 4.480 TEUR leicht über Vorjahresniveau. Zum Stichtag 30.Juni
2017 wurde weiter der Bestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen für Auslieferungen
im zweiten Halbjahr 2017 aufgebaut. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen in Höhe von 2.971 TEUR und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von
228 TEUR enthalten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber
dem Geschäftsjahresende 2016 um 285 TEUR gestiegen und innerhalb eines Jahres fällig.
Externe kundenseitige Forderungsausfälle sind im Geschäftshalbjahr 2017 nicht aufgetreten
und werden auch aufgrund bisheriger Erfahrungen künftig nur eingeschränkt erwartet.
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen und
Forderungen aus Förderprojekten. Die aktiven latenten Steuern liegen bei 826 TEUR. Im Hinblick auf die positiven Ertragsaussichten
der kommenden Jahre geht der Vorstand davon aus, dass die vorhandenen steuerlichen
Verlustvorträge im bilanzierten Umfang realisiert werden können. Im ersten Halbjahr 2017 wurde eine Kapitalmaßnahme durchgeführt. Die Eigenkapitalquote
ist trotz des Konzernfehlbetrages aufgrund der verringerten Bilanzsumme von 52,1 %
auf 53,0% leicht gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind saldiert um 636 TEUR gesunken. Im ersten Halbjahr 2017
wurden Bankverbindlichkeiten in Höhe von 36 TEUR planmäßig und somit vollständig getilgt.
Weiterhin wurde die zum Ende 2016 in Anspruch genommene Kontokorrentlinie in Höhe
von 295 TEUR ausgeglichen. Gegenfinanziert wurde dies unteranderem durch die Aufnahme
einer Working-Capital-Kreditvereinbarung über600 TEUR. Die Verbindlichkeitenaus Lieferungen
und Leistungen sind um 722 TEUR gesunken und belaufen sich auf 948 TEUR nach 1.670
TEUR zum Geschäftsjahresende 2016. Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenAls finanzielle Leistungsindikatoren dienen vor allem die Umsatzentwicklung, das EBITDA
und das EBIT. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren betreffen insbesondere die Innovations-
und Entwicklungsleistung sowie Mitarbeiterbelange. In Bezug auf die im ersten Halbjahr 2017 erbrachten Innovations- und Entwicklungsleistungen
ergaben sich folgende Kennzahlen: scroll
NanoFocus wird weiterhin zunehmend als Entwicklungsdienstleister von namhaften Großunternehmen
beauftragt. Der NanoFocus-Konzern beschäftigte zum Bilanzstichtag 80 Voll- und Teilzeitkräfte
sowie zwei Vorstandsmitglieder. Weiterhin waren insgesamt vier Diplomanden/Praktikanten
beschäftigt. In Summe sind dies 86 Mitarbeiter gegenüber 95 Mitarbeitern zum 31. Dezember
2016. Neben der Aufstellung von interdisziplinären Teams für Innovationen bietet NanoFocus
insbesondere regelmäßige Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie firmenübergreifende,
wissenschaftlich anspruchsvolle Projekte an. Insgesamt sieht sich der NanoFocus-Konzern
als attraktiver Arbeitgeber für qualifiziertes Personal. III. Prognose-, Risiko- und ChancenberichtPrognosebericht WeltwirtschaftDie Weltkonjunktur hat sich seit Jahresmitte 2016 merklich robuster entwickelt als
erwartet. Auch im ersten Quartal 2017 setzte sich die Erholung fort. Der Internationale
Währungsfonds (IWF) erwartet für das laufende Jahr ein globales BIP-Wachstum von 3,5%
- immerhin 0,4 Prozentpunkte mehr als 2016. 2018 soll das globale Bruttoinlandsprodukt
(BIP) um 3,6%, also in ähnlicher Größenordnung zulegen. Doch die Zusammensetzung des
Zuwachses ändert sich offenbar: Während in den vergangenen Jahren hauptsächlich der
private Konsum das gesamtwirtschaftliche Wachstum stützte, sollen 2017 endlich auch
die Investitionen wieder zunehmen. Und auch regional tut sich etwas: Hinter den globalen
Zuwachsraten steht nun ein synchronisierter Aufschwung in Industrie- und Schwellenländern. Quelle: VDMA Konjunktur International, Juni 2017 Deutsche KonjunkturDer Aufschwung der deutschen Wirtschaft setzt sich weiter fort. Der Sachverständigenrat
hat seine Konjunkturprognose aktualisiert und die Prognose für das deutsche Bruttoinlandsprodukt
(BIP) leicht nach oben revidiert. Für das laufende Jahr 2017 erwartet er nun einen
Anstieg um 1,4%. Bereinigt um den negativen Kalendereffekt aufgrund der geringeren
Zahl an Arbeitstagen in diesem Jahr entspricht dies einer Zuwachsrate von 1,7%. Für
das Jahr 2018 wird ein Plus von 1,6% prognostiziert (kalenderbereinigt ebenfalls 1,6%).
Die Wachstumsprognose für die Jahre 2017 und 2018 liegen oberhalb des mittelfristigen
Potenzialwachstums: Die Überauslastung der Produktionskapazitäten nimmt damit zu. Quelle: www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de, Konjunkturprognose 2017/2018 Deutscher
Maschinen- und Anlagenbau Der VDMA rechnet 2017 mit einem realen Plus in der deutschen Maschinenproduktion in
Höhe von 4%. Wachstumstreiber dürften wieder China (+6 %), gefolgt von Japan (+4%),
den USA und Deutschland (jeweils +3 %) sein. In diesen Ländern haben sich die harten
Indikatoren wie Auftragseingang, Produktion und Umsatz verbessert. Quelle: VDMA Konjunkturbulletin international (07/2017) Der ZVEl hat eine Prognose für die Entwicklung der Elektroindustrie in Deutschland
im Jahr 2017 und 2018 vorgelegt. Demnach rechnet der Zentralverband Elektrotechnik-
und Elektronikindustrie für das Gesamtjahr 2017 und 2018 mit einem Wachstum von jeweils
4%. Quelle: ZVEI (06/2017) Die Experten von Gartner Inc. prognostizieren, dass die Halbleiter-Investitionsausgaben
im Jahre 2017 um 10,2% auf 77,7 Mrd. US-Dollar ansteigen sollen. Gartner verbessert
damit seine Prognose aus dem Vorjahr um 1,4%. Der Anstieg im Jahr 2017 basiert vor
allem auf den Ausgaben für Memory (Speicher) und die führende Edge-Logik-Technologie. Quelle: www.it-times.de , Gartner-Prognose (07/2017) Die Mitglieder des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e. V. rechnen im Jahr
2017 mit einem Umsatzwachstum von 5%, planen, die Investitionen um 5% zu steigern
und prognostizieren einen Personalausbau um 3 %. Quelle: Pressemitteilung AMA (03/2017) Neben den konjunkturellen Erwartungen der Wirtschaftsinstitute und Fachverbände beruhen
unsere Prognosen für das Geschäftsjahr 2017 auf unserer eigenen Unternehmensplanung.
Hier wurden insbesondere die Auftragslage, aktuelle Kundenprojekte, erwartete Auftragsanbahnungen
sowie Kostenentwicklungen betrachtet. Der Prognosezeitraum beläuft sich auf den Zeitraum
von einem Jahr ab dem 31. Dezember 2016. SemiconductorIm Bereich Semiconductor erwarten wir für das Geschäftsjahr 2017 Umsatzerlöse in gleicher
Höhe wie der Vorjahresumsatz mit ca. 1,6 Mio. EUR, allerdings bei einem moderat verbesserten
Rohertrag. Bei dieser Planung sind Folgebestellungen, die im letzten Jahr erwartet
wurden, explizit nicht berücksichtigt. Wir planen für das laufende Geschäftsjahr noch
die Gewinnung zweier weiterer Key Accounts. Das Innovationsprojekt HICOS3D wurde erfolgreich
beendet. AutomotiveIm Bereich Automotive sehen wir erste Erholungssignale in Form von Bestellungen nach
den Unsicherheiten im Zuge der Abgasthematik. Wir planen gegenüber 2016 ein Umsatzwachstum
von ca. 20%. Hauptwachstumstreiber ist das vollintegrierte Tochterunternehmen BMT.
Wir sehen uns für die Zukunft produkttechnisch fertig aufgestellt, um insbesondere
den Bereich "automatisiertes berührungsloses produktionsnahes Messen" bei den Key
Accounts auszurollen. Standard/LaborIm Bereich Standard/Labor sehen wir unverändert eine wichtige Säule. Typischerweise
kann NanoFocus erste Geräte im Bereich der Qualitäts- und Produktionssicherung bei
den Kunden verkaufen. Aus diesem Bereich heraus ist es dann oft möglich, weitere Verkäufe
bzw. Folgebestellungen zu platzieren. Mit der neuesten Generation des µsurf explorer sieht sich NanoFocus gut aufgestellt,
das Produkt international, insbesondere in Asien, verstärkt zu vertreiben. Für 2017
erwartet NanoFocus unverändert eine Umsatzsteigerung um 700 TEUR auf 7,3 Mio. EUR.
Dies entspricht einem Wachstum von 10%. OEMIm OEM-Bereich beliefert NanoFocus den Weltmarktführer für Kugelprüfmaschinen im Bereich
Ballistik. Der Absatzkanal ist über die Jahre hinweg stabil. Es konnte ein weiterer OEM-Partner bei der Tochter BMT gewonnen werden. Strategisches
Ziel ist es, für 2017 einen weiteren OEM-Partner für den Bereich Halbleiter zu finden.
Der Umsatz sollte nach aktueller Einschätzung im laufenden Geschäftsjahr 2017 ansteigen. Auf Basis der vorgenannten Umsatzprognosen für die vier Bereiche erwarten wir erhöhte
Risiken aus der Vorfinanzierung der Projekte und des hierfür notwendigen Working Capitals.
Dem unverändert schwierig einzuschätzenden Investitionsgütermarkt und den noch schwankenden
globalen volks- und finanzwirtschaftlichen Bedingungen begegnet NanoFocus weiterhin
mit einer differenzierten Betrachtung in drei Szenarien (Real-, Worst- und Best Case).
NanoFocus wird zeitnah auf Veränderungen reagieren, wenn sich die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen verschlechtern und Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen
sollten. Die Controlling-Instrumente sind sowohl personell als auch strukturell etabliert
und werden entsprechend weiter intensiv eingesetzt, um sehr zeitnah Gegenmaßnahmen
ergreifen zu können. Gesamtaussage zur PrognoseDas Erreichen einer nachhaltigen Profitabilität ist weiterhin im Fokus des Konzerns.
Die Straffung der Organisation, die Optimierung der Abläufe sowie die Reduzierung
von Personalkosten werden während des gesamten Jahres 2017 und darüber hinaus Schwerpunkte
bleiben. Der Vorstand hatte zu Beginn des Jahres in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat
Maßnahmen eingeleitet, die noch im laufenden Geschäftsjahr zu Kosteneinsparungen in
Höhe von rund 2,0 Mio. EUR im Konzern führen werden. Zum Stichtag 30. Juni 2017 liegen
die Personalaufwendungen noch um 9 % hinter der internen Kostensparplanung; weitere
Effekte greifen im dritten Quartal. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten
deutlich reduziert werden und liegen zum Halbjahresstichtag noch 5,5 % hinter Plan,
im dritten Quartal dann auf Zielkurs. Die Materialeinsatzquote, die 2016 durch Einmalaufwendungen
für die Entwicklung von Pilotanlagen in den Bereichen Automotive und Semiconductor
belastet war, konnte sich bereits im ersten Halbjahr 2017 wieder normalisieren. Unter Berücksichtigung des aktuellen Auftragsbestands und Auftragseingangs sowie der
konjunkturellen Erwartungen und der aktuellen Geschäftsanbahnungen planen wir für
das Geschäftsjahr 2017 unverändert eine Steigerung des Umsatzes auf über 13 Mio. EUR.
Kernpunkte der Planung sind ein profitablerer Produkt-Mix, Kosteneinsparungen und
der Wegfall von Einmaleffekten des Jahres 2016. Der Vorstand der NanoFocus AG erwartet
nunmehr eine EBIT-DA-Marge von 8% und ein EBIT auf Break-Even-Niveau. Die EBIT-Marge reduziert sich aufgrund von nicht in der Ausgangsplanung berücksichtigten,
planmäßigen Abschreibungen der Breitmeier Messtechnik GmbH und der mikroskin GmbH.
Die bisherige Prognose lag für die EBITDA-Marge bei 10% und für die EBIT-Marge bei
5%. Risiko- und ChancenberichtNanoFocus ist einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die detailliert im Risikobericht
des Geschäftsberichts 2016 beschrieben sind (Seiten 42 bis 50). Der aktuelle Geschäftsbericht
2016 steht auf der Website der NanoFocus AG unter www.nanofocus.de in der Rubrik "Investor/Publikationen"
zum Download bereit. Gesamtaussage zur Risikosituation der NanoFocus AG durch den VorstandDer angespannten Liquiditätssituation im Geschäftsjahr 2016 wurde durch geeignete
Finanzierungsmaßnahmen begegnet. So wurden im Frühjahr 2017 eine Kapitalmaßnahme bei
der NanoFocus AG sowie eine Working Capital-Finanzierung bei dem Tochterunternehmen
BMT durchgeführt. Das Kostenrisiko ist durch die Reduzierung der Fixkosten weiter
reduziert worden. Bestandsgefährdende Risiken werden bei weitgehender Erreichung der
gesteckten Ziele 2017 unverändert derzeit nicht gesehen. Es bestehen allerdings die
Risiken im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit. Sollten beispielsweise die angebahnten
Geschäfte nicht wie erwartet eintreten, wird dies den finanziellen Handlungsspielraum
der Gesellschaft entsprechend einschränken. Oberhausen, den 21. August 2017 NanoFocus AG Der Vorstand Konzern-BilanzAktivascroll
Passivascroll
Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnungscroll
Aufgrund der erstmaligen Aufstellung des Konzern-Halbjahresberichts zum 30.06.2017
existieren keine Vergleichszahlen für den entsprechenden Vorjahreszeitraum. In den
Finanztabellen werden zur verbesserten Einordnung jedoch die Vorjahreszahlen des Geschäftsjahres
zum 31.12.2016 (Werte für 12 Monate) ausgewiesen. Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
Konzern-Anhang zum 30.06.20171. Konsolidierung und KonzernstrukturAufgrund der erstmaligen Aufstellung des Konzern-Halbjahresberichts zum 30. Juni 2017
existieren keine Vergleichszahlen für den entsprechenden Vorjahreszeitraum, in den
Finanztabellen werden zur besseren Einordnung jedoch die Werte des zum 31. Dezember
2016 endenden Geschäftsjahres (12 Monate) ausgewiesen. In die Konsolidierung wurden
die Gesellschaften NanoFocus Analytics GmbH (Duisburg), mikroskin GmbH (Oberhausen),
NanoFocus, Inc., (Glen Allen/Richmond, Virginia/USA), NanoFocus Pte. Ltd. (Singapur)
und die Breitmeier Messtechnik GmbH (Ettlingen) einbezogen. Die NanoFocus AG hält
an allen Tochterunternehmen eine hundertprozentige Beteiligung am Kapital. 2. Wesentliche Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind unverändert und können im Konzern-Geschäftsbericht
2016 unter den Finanzinformationen (Seiten 60-63) eingesehen werden. Aufgrund elektronischer Rechenhilfen können sich bei den Angaben in EUR Rundungsdifferenzen
ergeben. Euro-Beträge werden gerundet ohne Nachkommastellen angegeben. 3. Erläuterungen zur KonzernbilanzDie Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen
ist aus dem nachfolgenden Konzern-Anlagenspiegel ersichtlich: Anlagenspiegel zum 30. Juni 2017scroll
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3.1. Gezeichnetes KapitalDas Grundkapital beträgt 6.093.786 EUR und ist aufgegliedert in 6.093.786 auf den
Inhaber lautende Stückaktien mit einem Gegenwert von umgerechnet je 1,00 EUR. Das
gezeichnete Kapital hat sich im ersten Halbjahr 2017 infolge einer Kapitalerhöhung
durch Ausnutzung des genehmigten Kapitals wie folgt entwickelt: scroll
3.2. Genehmigtes Kapital/Bedingtes KapitalIm April 2017 wurde unter teilweiser Ausnutzung des bestehenden alten genehmigten
Kapitals 2016 und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre eine Kapitalerhöhung
um 453.000 Stückaktien durchgeführt. Platziert wurden die neuen Aktien bei einem strategischen
Investor aus der Industrie zu einem Preis von 1,92 EUR je Aktie. Das Grundkapital
der NanoFocus AG erhöhte sich damit von 5.640.786 EUR auf 6.093.786 EUR. Der Bruttoemissionserlös
in Höhe von 869.760 EUR aus der Kapitalerhöhung dient im Wesentlichen dem Ausbau der
Vertriebsaktivitäten. Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juni 2017 ermächtigt
worden, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum
27. Juni 2022 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 3.046.893,00 durch ein-oder
mehrmalige Ausgabe von insgesamt bis zu 3.046.893 neuen, auf den Inhaber lautenden
Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2017). Das Bedingte Kapital wurde neu geschaffen: Bedingtes Kapital 2017/1 in Höhe von 500
TEUR für die Ausgabe von Aktienoptionen und das Bedingte Kapital 2017/II in Höhe von
2 Mio. EUR für die Ausgabe von Wandel- und/ oder Optionsschuldverschreibungen. 3.3. KapitalrücklageDie Kapitalrücklage erhöhte sich aufgrund der im Zuge der Kapitalerhöhung erzielten
Aufgelder im ersten Halbjahr 2017 um 417 TEUR auf 10.381 TEUR. scroll
3.4. Eigenkapitaldifferenz aus der WährungsumrechnungDie Währungsumrechnungsdifferenzen im Eigenkapital dienen der Erfassung von Differenzen,
die aus der Währungsumrechnung des Abschlusses der ausländischen Tochtergesellschaft
NanoFocus Inc. nach der modifizierten Stichtagskursmethode entstehen. Folgende Wechselkurse waren für die Währungsumrechnung maßgebend: scroll
Wechselkurse: 1 USD = EUR Die Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung beträgt zum 30. Juni 2017 -124
TEUR. 3.5. Sonstige Rückstellungenscroll
3.6. VerbindlichkeitenVon den Verbindlichkeiten ist ein Teilbetrag von TEUR 550 durch die Verpfändung von
Anteilen an verbundenen Unternehmen und ein Teilbetrag von TEUR 1.000 durch Sicherungsübereignung
von Miet- und Demogeräten besichert. Zum 30. Juni 2017 bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 5.045 TEUR. Davon
weisen 1.930 TEUR eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und 3.115 TEUR
eine Laufzeit von weniger als einem Jahr auf. Zum Stichtag bestehen keine Bankverbindlichkeiten. 3.7. HaftungsverhältnisseHaftungsverhältnisse, insbesondere Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung
von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen
sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten
vonseiten der NanoFocus AG bestehen zum 30. Juni 2017 nicht. scroll
Oberhausen, den 21. August 2017 NanoFocus AG Der Vorstand 4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung4.1. Umsatzerlösescroll
Deutschland
NanoFocus AG Max-Planck-Ring 48 46049 Oberhausen Tel. +49 208 62000-0 Fax +49 208 62000-99 info@nanofocus.de Kundenzentrum Süd Albert-Nestler-Str. 15 76131 Karlsruhe Tel. +49 721 627733-0 Fax +49 721 627733-29 info@nanofocus.de InternationalNiederlassung USA NanoFocus, Inc. 1945 NE Baker St McMinnville, OR 97128 Tel. +1 804 652 8970
NanoFocus Pte. Ltd. 25 International Business Park #04-61 German Centre Singapore 609916 Tel. +65 9474 7265 Die Kontaktdaten unserer weltweit vertretenen Vertriebspartner finden Sie auf www.nanofocus.de NanoFocus AG Max-Planck-Ring 48 | 46049 Oberhausen | Tel. +49 208 62 000-0 | Fax +49 208 62 000-99
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