NanoFocus AGOberhausenNanoFocus AG - Einzelabschluss 2016Geschäftsbericht 2016Lagebericht und JahresabschlussMehrjahresübersichtscroll
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ohne Rechnungsabgrenzung und aktiver latenten Steuern Lagebericht 2016I. Grundlagen der GesellschaftGeschäftsmodellDie Nano-Focus AG ist international als eines der technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der prozessnahen optischen und taktilen Oberflächenmesstechnik im Mikro- und Nanometerbereich tätig. Haupttätigkeiten der NanoFocus AG sind die Entwicklung, Fertigung sowie der weltweite Vertrieb von Geräten für die 3D-Oberflächenanalyse. NanoFocus-Geräte werden vor allem für die Qualitätssicherung eingesetzt und eignen sich für nahezu alle Industriebranchen. Durch ihre Technologie ermöglicht NanoFocus Kunden und Partnerunternehmen die Herstellung innovativer Produkte und die Umsetzung effizienter Fertigungsverfahren. Die drei Hauptproduktlinien sind die Analysesysteme μsurf, μscan und μsprint. Daneben bietet die Gesellschaft ergänzende Dienstleistungen und die zum Betrieb notwendige Systemsoftware an. Die NanoFocus AG bietet ihre Messlösungen und -systeme nicht nur konform zu nationalen und internationalen Standards an, sondern setzt das im Bereich der 3D-Messtechnik langjährig erworbene Expertenwissen auch in Normungsausschüssen ein. Durch diese zweigleisige Vorgehensweise werden eine hohe Qualität der Produkte und ein technologischer Fortschritt gegenüber dem Wettbewerb gewährleistet. Die NanoFocus AG wurde am 14. November 2005 am Teilbereich Entry Standard des Open Market in Frankfurt börsengelistet. Seit dem 1. März 2017 ist das Unternehmen im Basic Board (ein privatrechtliches Börsensegment der Börse Frankfurt innerhalb des gesetzlich definierten Freiverkehrs) gelistet. Es verpflichtet die Teilnehmer zu einem bestimmten Maß an Transparenz und liegt damit zwischen den niedrigen Anforderungen des Quotation Boards und den Transparenz- und Qualitätsstandards des Scale-Segments. Alle drei zusammen bilden den Frankfurter Open Market. Die Gesellschaft ist nach ISO 9001, ISO 14001 (Umweltmanagement) sowie OHSAS 18001 (Arbeitssicherheit) zertifiziert. Die NanoFocus AG beschäftigte 2016 im Durchschnitt 76 Mitarbeiter. Zum 31.12.2016 beträgt die absolute Mitarbeiterzahl auf Vollzeitbasis 70. Die Gesellschaft hält jeweils hundertprozentige Beteiligungen an der NanoFocus Materialtechnik GmbH in Oldenburg, der mikroskin GmbH in Oberhausen, der NanoFocus, Inc., Glen Allen/ Richmond, Virginia/USA, der NanoFocus PTE. LTD. mit Sitz in Singapur sowie der in 2015 erworbenen Breitmeier Messtechnik GmbH in Ettlingen. Die NanoFocus Materialtechnik GmbH verwaltet Rechte und ist operativ nur eingeschränkt tätig. Es besteht ein exklusiver Lizenzvertrag mit der NanoFocus AG. Die mikroskin GmbH wurde in 2014 durch die NanoFocus AG gegründet und ist zuständig für die Entwicklung von Mess- und Auswerteverfahren zur Unterstützung der Erbringung von medizinischen und kosmetischen Leistungen im Hautbereich. Bei den beiden ausländischen Tochtergesellschaften handelt es sich um reine Vertriebsgesellschaften, welche die NanoFocus-Repräsentanten im US-amerikanischen und im asiatischen Raum koordinieren. Die Breitmeier Messtechnik GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von optischen sowie taktilen Oberflächenmessgeräten. Hauptanwendungsfeld ist der Automobil- und Nutzfahrzeuge-Bereich. In Karlsruhe/Technologiepark besteht eine Betriebsstätte, in welcher derzeit zwei Mitarbeiter für NanoFocus tätig sind. Forschung und EntwicklungDer Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) hat für NanoFocus eine strategische Bedeutung. Dies gilt insbesondere für die werkseigene F&E-Abteilung, die dem Unternehmen die technologische Marktführerschaft und Wegbereiter Funktion auf Dauer garantieren soll. Die zielgerichtete Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen und Schlüsselkunden sichert den Zugriff auf neues Wissen, Marktnähe und schafft Akzeptanz im Hinblick auf die wirtschaftliche Verwertbarkeit der Ergebnisse. Zum Geschäftsjahresende 2016 liegt eine umfangreiche Technologiebasis vor, der ein langjähriger Prozess vorangegangen ist. Die bisher hohen F&E-Aktivitäten werden aktuell auf ein betriebswirtschaftliches, sinnvolles Maß zur Sicherung der innovativen Position angepasst. Im Vordergrund der NanoFocus-F&E-Aktivitäten stehen Entwicklungen zur Leistungssteigerung der Produkte, zur bedarfsgerechten Anwendung durch den Kunden sowie zur Qualitätsoptimierung der Fertigung. Die Aufwendungen im abgelaufenen Geschäftsjahr für F&E (primär Personalkosten und Softwareentwicklungskosten) liegen bei NanoFocus bezogen auf den erzielten Gesamtumsatz bei 19 %. NanoFocus plant die F&E-Quote im Geschäftsjahr 2017 unter 15 % der Umsatzerlöse zu senken. In den Folgejahren soll sich der Anteil in Richtung 10 % entwickeln. II. WirtschaftsberichtWeltwirtschaftliches UmfeldDie Weltwirtschaft wuchs auch 2016 nur verhalten. In vielen Ländern wurde das gesamtwirtschaftliche Wachstum dabei abermals vom Konsum getragen. Der Welthandel und die Investitionstätigkeit waren hingegen weiter schwach. Der Strukturwandel in China, regionale Kriege und Konflikte, Terroranschläge, strukturelle Probleme in einzelnen EU-Mitgliedsstaaten, überschuldete Unternehmen in den Schwellenländern, aber auch das Votum für den EU-Austritt im Vereinigten Königreich sowie der Wahlkampf in den USA, das alles belastete die Wachstumsperspektiven und die Investitionsbereitschaft der wirtschaftlichen Akteure. 2016 dürfte das tatsächliche globale Wachstum preisbereinigt 3,1 % betragen haben, nach 3,2 % 2015. In den Industrieländern kam es zu einer deutlichen Wachstumsverlangsamung von 2,1 % 2015 auf 1,6 % 2016. In den Schwellen- und Entwicklungsländern dagegen hat die wirtschaftliche Entwicklung mit 4,1 % das Wachstumstempo des Vorjahres voraussichtlich beibehalten. 2016 erfolgte für die deutsche Konjunktur ein solides Wirtschaftswachstum. Insgesamt stieg das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt um 1,9 %. Insbesondere die inländische Verwendung war hierfür bedeutend: Die privaten Haushalte steigerten ihre Konsumausgaben um 1,7 %, die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit 3,8 % sogar noch deutlich stärker. Eine weitere Stütze des deutschen Wachstums waren die Investitionen. Die Ausrüstungsinvestitionen sind um 1,6 % höher ausgefallen als im Vorjahr. Noch stärker wuchsen die Bauinvestitionen (3,0 %). Dies spiegelt sich in der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt wider. Die Zahl der Erwerbstätigen erreicht mit 43,4 Millionen den höchsten Stand seit 1991. Dies ist 1 % mehr als im Vorjahr. Quelle: BIP-Zahlen: IMF World Economic Outlook Update January 2017, Sachverständigenrat Jahresgutachten 2016/2017, Statistisches Bundesamt Weitere, detailliertere Informationen: VDMA Konjunktur International, November 2016 Zielbranchen für NanoFocus Deutscher Maschinen- und AnlagenbauIm Jahr 2016 stagnierte die deutsche Maschinenproduktion. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes lag die Produktion preisbereinigt bei rund null Prozent - dies bestätigt die Prognose des VDMA. Der nicht preisbereinigte Umsatz erreichte im vergangenen Jahr ein Volumen von 219,5 Mrd. EUR. Die Exporte von Maschinen und Anlagen kommen auf einen Wert von 155,9 Mrd. EUR. Damit konnte das Vorjahresniveau in etwa gehalten werden. Einen Zuwachs gab es für die Exporte in die EU-Partnerländer (+4,1 %), ins Sonstige Europa (+0,4 %), nach Zentral- und Südasien (+5 %), nach Südostasien (+3,9 %), nach Afrika (+15,8 %) wie nach Australien-Ozeanien (+4,8 %). Die Maschinenausfuhren nach Amerika (-5,1 %), in den Nahen und Mittleren Osten (-10,1 %) und nach Ostasien (-7,6 %) waren dagegen rückläufig. Die Zahl der Beschäftigten lag im Dezember 2016 bei 1.018.000 Personen und damit 0,6 % über der Zahl des Vorjahresmonats. Das entspricht einem Zuwachs von 6.000 Stellen im Verlauf des Jahres 2016. Der Auftragseingang verfehlte 2016 sein Vorjahresniveau um real 2 %. Bei der Inlandsnachfrage gingen die Auftragseingänge um 1 % zurück, die Orders aus dem Ausland sanken um 3 % im Vergleich zum Vorjahr. Hierbei gab es eine leichte Spreizung. Während die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern ihr Vorjahresniveau um 8 % verfehlten, gingen die Aufträge aus den Nicht-Euro-Ländern um 1 % zurück. Quelle: Statistisches Bundesamt, VDMA Der Auftragseingang im Automotive-Bereich lag im Dezember, wie im Gesamtjahr 2016, leicht unter dem Vorjahreswert. Die Bestellungen aus dem Ausland stiegen im Dezember um 7 %, im Jahr 2016 gingen aus dem Ausland knaPP. 3 % mehr Aufträge ein. Der für NanoFocus strategisch wichtige Bereich hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht positiv entwickelt. Quelle: VDA-Website, (02/2017) Die Auftragseingänge in der Elektronikbranche blieben 1 % hinter dem Vorjahreswert in 2015 zurück. Aus dem Euroraum gingen 2016 1 % mehr und aus den Drittländern 2,2 % weniger Bestellungen ein als im Jahr zuvor. Verhalten optimistisch blicken die Unternehmen der Elektroindustrie auf das neue Jahr. Der Branchenverband ZVEI erwartet ein Produktionswachstum um 1,5 %. Quelle: www.zvei.org, (02/2017) Der Halbleitermarkt ist im Geschäftsjahr 2016 um 5 % gegenüber dem Vorjahr auf 339,7 Milliarden US-Dollar gewachsen. Damit hat der Halbleitermarkt fast das Niveau des Jahres 2014 erreicht. Quelle: Elektronikpraxis Vogel (01/2017, Gartner-Prognose Die Branche Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete in 2016 ein Umsatzplus von 4 %, investierte 2 % mehr und steigerte die Exportquote um sieben Prozentpunkte. Quelle: www.ama-sensorik.de, AMA Pressemitteilung 2017 GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2016 war geprägt durch zahlreiche technologische Neuentwicklungen und Verbesserungen. Gleichwohl wurden die Umsatz- und Ergebnis-Planzahlen sowohl im ersten Halbjahr als auch auf Geschäftsjahresverlauf nicht erreicht. In der Folge standen Finanzierungsmaßnahmen zur Liquiditätssicherung im Fokus. Technologischer VerlaufZu Beginn des Geschäftsjahres wurde die NanoFocus AG als Innovator des Jahres 2016 ausgezeichnet. Unser Unternehmen zählt laut eines Branchenreports von "brand eins Wissen" und Statista zu den innovativsten Unternehmen in Deutschland des Jahres 2016. In der Kategorie "Elektronik und Elektrotechnik/Automatisierungs- und Messtechnik" erreichte NanoFocus als Hersteller von optischer Oberflächenmesstechnik die Bestplatzierung. Besonders hervorgehoben wurde die Innovationskraft von NanoFocus im Bereich Produkte & Dienstleistungen. Hierunter fallen Innovationen in den Bereichen F&E, Produktion, Vertrieb oder Marketing. Beurteilt wurden dabei Fortschritte in der Entwicklung, Herstellung und Diversifizierung neuer Produkte oder Dienstleistungen. NanoFocus erreichte in diesem Bereich die Bestnote mit einer überdurchschnittlichen Anzahl an positiven Bewertungen. Technologisch konnte NanoFocus an diese Auszeichnung im ersten Halbjahr 2016 erfolgreich anknüpfen: So hat NanoFocus in 2016 erstmalig automatisierte Messanlagen bei namhaften Herstellern in verschiedenen Branchen erfolgreich in Betrieb genommen. Dazu zählen die vollautomatische Wafer Inspektion in der Halbleiterfertigung, die Serienkontrolle künstlicher Kniegelenke und Zahnimplantate in der Medizintechnik und die Messung von Mikro-Schweißnähten und kritischen Oberflächen an Automobilteilen. Neben klassischen 3D-Mikroskopsystemen bietet die NanoFocus AG inlinefähige produktionstaugliche Oberflächenmessgeräte mit vielseitigen Automationsmöglichkeiten, die sich unter bestimmten Produktionsbedingungen flexibel in produktionsbezogene Regelkreise einbinden lassen. Darüber hinaus wurde im Mai 2016 ein höchst innovatives Prozess-Tool zur Inspektion von Probe Cards fertig gestellt, welches in der internationalen Halbleiterbranche auf positive Resonanz stößt. Ferner wurde das neue Messsystem μsprint hp-opc 3000 für die optische Inspektion von verschiedenen Probe Cards mit großvolumigem Durchsatz in der Wafer Produktion konzipiert. Es ist im Rahmen der Fachtagungen IS-Test Workshop in München und dem SWTW in San Diego (USA) einem breiten internationalen Fachpublikum vorgestellt und mit großem Interesse aufgenommen worden. Eine Pilotanlage befindet sich bereits bei einem namhaften Hersteller von Halbleiterelementen im Einsatz. Auf der Leitmesse Control in Stuttgart im Juni stellten sich NanoFocus und die in 2015 erworbene Breitmeier Messtechnik GmbH erstmals gemeinsam im Team als Anbieter für optische, taktile und interferometrische Oberflächenmesstechnik dar. Neben der konfokalen Kerntechnologie bietet der NanoFocus-Konzern auch taktile Rauheitsmesstechnik und erste Lösungen im Bereich Weißlichtinterferometrie an. Die Messsysteme der drei Produktlinien μsurf (hochauflösende flächenhaft messende 3D-Konfokalmikroskope), μscan (2D/3D-Profilometer für größere Messstrecken) und μsprint (extrem schnelle inlinefähige 3D-Konfokalsensoren) ergänzen sich mit Breitmeier-Messlösungen. Durch die Kombination der Technologien und Produkte bieten NanoFocus und Breitmeier vollautomatische Inspektionslösungen an, die in Produktionsanlagen integriert oder fertigungsnah zur stichprobenhaften Einzel- und Serienmessung eingesetzt werden können. Die GruPP.e stellt damit eine große Palette an Lösungen für verschiedenste Messaufgaben zur Verfügung, etwa normkonforme 2D/3D-Rauheitsmessungen, Defekterkennung sowie die Bestimmung von Form, Welligkeit, Volumen, Stufenhöhen oder tribologischen Eigenschaften. Ein Innovationsprojekt für die automatisierte Qualitätskontrolle für den 3D-Druck wurde im Mai erfolgreich beendet. Das sog. ZIM-Projekt COSYRA wurde im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojektes gemeinsam mit Experten für Additive Fertigung der Universität Duisburg-Essen entwickelt. Entstanden ist ein vollständig automatisiertes Verfahren zur Oberflächenkontrolle von Bauteilen für den 3D-Druck. Messtechnisches Herzstück des Verfahrens ist ein neuer kompakter Messkopf der NanoFocus AG, der sowohl metallische als auch nichtmetallische Werkstoffe zuverlässig messen kann. Im internationalen Projekt Supersurf wird unter Beteiligung der NanoFocus AG an dem Einsatz optischer Messtechnik für die wirtschaftliche Massenproduktion von Brennstoffzellen gearbeitet. Das Projektteam besteht aus den Herstellern, Entwicklern und Zulieferern der Brennstoffzellentechnologie. Ziel des Projekts ist die Senkung von Fehlern in der Produktionskette und Steigerung der Effizienz als wichtiger Beitrag für die wirtschaftliche Massenproduktion von Brennstoffzellen. Wirtschaftlicher VerlaufNanoFocus konnte die Planwerte im Geschäftsjahr 2016 nicht erreichen. Die geplanten Umsatzerlöse wurden um 22 % verfehlt, das EBITDA um 2,4 Mio. EUR und das EBIT um 2,7 Mio. EUR. Die Gründe für die Planverfehlungen lagen vor allem in erwarteten Aufträgen, die bislang noch nicht oder erst zu Beginn 2017 eingegangen sind. Hintergrund sind vor allem Projektverschiebungen in den Bereichen Halbleiter und Automotive. Darüber hinaus wurde ein erhöhtes Auftragsvolumen über die beiden Tochtergesellschaften in den USA und Asien nur zu den niedrigeren internen Verrechnungspreisen abgewickelt. Dies führte auf Ebene der NanoFocus AG zusammen mit einer über Plan liegenden Materialaufwandsquote zu einem deutlich negativen EBITDA und einem deutlich unter der bisherigen Prognose liegenden EBIT. Wirtschaftlich führten die durchgeführten Projekte auf Geschäftsjahresbasis 2016 zu einem Umsatzrückgang um 6 % auf 10.178 TEUR, das EBITDA verschlechterte sich um -1.125 TEUR auf -1.108 TEUR, wobei hier auch einmalige Aufwendungen für den Umzug in die neuen Räumlichkeiten in Höhe von 50 TEUR enthalten sind. Der Jahresfehlbetrag sank - bedingt durch zusätzliche Wertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Anteile an der mikroskin GmbH -von -1.605 TEUR auf -3.368 TEUR. Im Februar 2016 ist die Gesellschaft in ein neues Mietobjekt umgezogen. Die neuen Räumlichkeiten sind besser auf die hohen Anforderungen an den Produktionsprozess im Zusammenhang mit der Anlagenfertigung zugeschnitten und eröffnen Spielräume für eine Erweiterung des Geschäftsvolumens. Wegen des nach wie vor negativen Ergebnisses hat NanoFocus zum einen die zur Sicherung der nötigen Liquidität erforderlichen Finanzierungsmaßnahmen durchgeführt und zum anderen ein umfangreiches Kostensparprogramm aufgelegt, welches u.a. die temporäre Einführung von Kurzarbeit in einigen Abteilungen beinhaltete. Hierdurch gelang es NanoFocus vor allem, Personalüberkapazitäten aufgrund fehlenden Auftragseingangs zu reduzieren. Die Personalstruktur wurde ebenfalls angepasst. ErtragslageDie Umsatzerlöse sanken im Geschäftsjahr 2016 von 10.799 TEUR um 6 % auf 10.178 TEUR. Ein deutlicher Auftragsrückgang im Semiconductor-Bereich sowie Auftragsverschiebungen in der Branche Automotive waren die entscheidenden Faktoren für die Umsatzeinbußen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015. Zwar konnten die Umsätze im Bereich Automotive gesteigert werden, lagen aber zum Stichtag 31.12.2016 noch hinter den Erwartungen zurück. scroll
Die Umsatzerlöse lagen 2016 mit einem Minus von 22 % deutlich hinter der internen Planung. Während die Umsätze in den Bereichen Standard/Labor und OEM weitgehend im Plan lagen, blieben die Umsätze in den Bereichen Automotive und Semiconductor hinter den Erwartungen deutlich zurück. Das Umsatzvolumen im Standardgeschäft sank gegenüber dem Vorjahr zwar um 6 %, blieb aber in Relation zu den Umsätzen prozentual konstant bei 60 %. Die Business Unit Semiconductor verzeichnete im Vergleich zu 2015 erneut Einbußen. Ursächlich für den Rückgang um 941 TEUR bzw. 38 % waren Verzögerungen bzw. die noch nicht erfolgte Beauftragungen von Folgebestellungen eines Pilotkunden. Aufgrund einer weiteren Verlängerung eines Projekts konnten insgesamt drei geplante Folgebestellungen in 2016 nicht platziert werden. Die technische Abnahme und Umsatzrealisierung der Pilotanlage erfolgten bereits im April 2016, erwartete Folgebestellungen sind in 2016 jedoch nicht erfolgt. Der Bereich OEM stellt mit Umsätzen von 945 TEUR bei einem Umsatzrückgang um 9 % mit 9 % der Umsatzerlöse weiterhin einen konstanten Umsatzfaktor dar. Mit einem Umsatzplus von 799 TEUR und einen Umsatzanteil von 16 % des Gesamtumsatzes konnte die Business Unit Automotive im Vergleich zu 2015 den Umsatz zwar wieder steigern, liegt allerdings hinter der internen Planung 2016 zurück. Grund dafür war weiterhin das Thema "Abgasproblematik" für Investitionen in dem Bereich Antriebsstrang. Es haben sich dadurch drei für 2016 budgetierte Projekte in das Geschäftsjahr 2017 verschoben. Eines dieser Projekte wurde im ersten Quartal 2017 abgeschlossen und fakturiert. Umsatzverteilung nach Regionenscroll
Die mit deutschen Kunden realisierten Umsatzerlöse sanken gegenüber dem Vorjahr um 720 TEUR bzw. 14 %. Damit sank der inländische Umsatzanteil von 49 % auf 44 %. Der Umsatz im asiatischen Markt blieb konstant. Während sich in Amerika Umsatzrückgänge von 481 TEUR (-26%) ergaben, legte NanoFocus im europäischen Ausland um 614 TEUR bzw. 40 % zu. Der Umsatz pro Mitarbeiter ist, bezogen auf durchschnittlich 76 Vollbeschäftigte, auf 134 TEUR gesunken. Im Vorjahr wurden bei durchschnittlich 79 Vollbeschäftigten 137 TEUR Umsatz pro Mitarbeiter erzielt. Ergebnisentwicklung*)scroll
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ausgewählte Werte der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesamtleistung, die sich aus Umsatz, Bestandsveränderungen und sonstigen betrieblichen Erträgen zusammensetzt, ist um 6 % auf 10.509 TEUR gesunken. Die Umsatzerlöse waren um 6 % rückläufig und die sonstigen betrieblichen Erträge, die überwiegend Erlöse aus Projekten beinhalten, reduzierten sich um 115 TEUR. Der Grund dafür sind die in 2016 unterjährig erfolgreich abgeschlossene Förderprojekte und damit auslaufende Zuschüsse. Der Rohertrag sank überproportional zu den Umsatzerlösen um 867 TEUR bzw. 13 %, die Rohertragsmarge reduzierte sich von 63,5 % auf 58,8 %. Dieser Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Automotive- und Semiconductor-Bereich durch hohe Einmalkosten für Pilotanlagen bzw. hohen Materialeinsatz für vollautomatisierte Systeme belastet wurde. Außerdem ist die Marge im Standard-/ Laborbereich durch überdurchschnittlich hohe Umsätze im margenschwachen Asiengeschäft sowie höhere Umsätze mit den materialintensiveren μ-scan-Geräten belastet worden. Im OEM-Bereich hat sich die Marge in 2016 stabil entwickelt. Auf der Kostenseite wurden die Personalaufwendungen als erste Maßnahme auf den ausbleibenden Auftragseingang bereits um 499 TEUR auf 4.648 TEUR reduziert. Maßgeblich hierfür war die Durchführung der Kurzarbeit. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 17 % auf 3.234 TEUR. Hier sind vor allem Sonderausgaben und Mehrkosten aus den beiden Kapitalmaßnahmen und Evaluierung von strategischen Möglichkeiten, z.B. Verkauf der mikroskin GmbH und Einmalaufwendungen im Rahmen des Umzugs, als bestimmende Faktoren für die Erhöhung zu nennen. Die Abschreibungen enthalten neben den Abschreibungen auf Sachanlagevermögen/immaterielle Vermögenswerte die Wertberichtigung von Forderungen gegen die Tochtergesellschaft NanoFocus Inc. in Höhe von 351 TEUR. Die Wertberichtigung wurde aus Vorsichtsgründen infolge des Umsatzrückgangs im nordamerikanischen Raum vorgenommen. Darüber hinaus sind Forderungen gegen die mikroskin GmbH aus der Kostenbelastung eines Förderprojektes in Höhe von 56 TEUR abgeschrieben worden. Das Finanzergebnis ist aufgrund gestiegener Zinsbelastungen und Abschreibungen auf Finanzanlagen um 974 TEUR auf -1.134 TEUR gesunken. Maßgeblich für diese Entwicklung war die Wertberichtigung des Beteiligungsansatzes der mikroskin GmbH um 854 TEUR. Diese Abwertung wurde aus Vorsichtsgründen durchgeführt, da sich der Verkaufsprozess dieser Gesellschaft länger hinzieht als ursprünglich erwartet. Darüber hinaus stieg der Zinsaufwand durch eine Umstrukturierung der Zahlungsmodalitäten für den Kaufpreis der Breitmeier Messtechnik GmbH um weitere 50 TEUR. Durch die Aufzinsung von Verbindlichkeiten und Rückstellungen unter Zugrundelegung der modifizierten Fristigkeiten des Restkaufpreises der Breitmeier Messtechnik GmbH (die Zahlung der letzten, noch ausstehenden Fixkaufpreisrate wurde auf einen späteren Zeitpunkt verhandelt - 2 Raten mit liquiditätshinterlegten Avale wurden vorzeitig bezahlt) wurden 50 TEUR zusätzlich als Zinsaufwand erfasst. Das Steuerergebnis beinhaltet im Wesentlichen die Veränderung aus aktiven und passiven latenten Steuern in Höhe von 312 TEUR, die insgesamt nicht zahlungswirksam sind. In diesem Zusammenhang wurden aktive latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von 225 TEUR aufgrund nicht erreichter Profitabilität wertberichtigt. Auftragsentwicklungscroll
Der Auftragseingang ist in 2016 um 23 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Der Auftragsbestand am 31.12.2016 ist mit 1.759 TEUR um 701 TEUR geringer als zum 31. Dezember 2015 ausgefallen. Zum 30. März 2017 verzeichnet die NanoFocus einen Auftragseingang von 2.546 TEUR (+186 % zu Vorjahr) sowie ein Auftragsobligo in Höhe von 2.903 TEUR (15. April 2016: 2.129 TEUR). Damit ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts gegenüber dem 31. Dezember 2016 und auch gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Verbesserung eingetreten. FinanzlageDie Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend durch Eigenkapital und wird durch einen Bank-Kontokorrentkredit, eine Wandelanleihe und eine Inhaber-Schuldverschreibung ergänzt. Einzelne Aufträge werden auch durch Kundenanzahlungen vorfinanziert. Etwaige betragsmäßig und zeitlich befristete Anzahlungsbürgschaften werden - sofern erforderlich - durch Bürgschaften (Avale) im Rahmen einer Kautionsversicherung hinterlegt. Im Geschäftsjahr 2016 hat die NanoFocus AG zwei Kapitalerhöhungen erfolgreich platziert und hierdurch einen Gesamtbruttoemissionserlös von 2.802 TEUR erzielt. Der Erlös aus der ersten Kapitalerhöhung in Höhe von rund 858 TEUR wurde zur Finanzierung des operativen Geschäfts genutzt. Der Bruttoemissionserlös der zweiten Kapitalerhöhung in Höhe von rund 1,94 Mio. EUR dient der Finanzierung von Demosystemen für die Vertriebsunterstützung und der Sicherung des Working Capitals. Eine kurzfristig aufgenommene Zwischenfinanzierung über die creditshelf GmbH in Höhe von 600 TEUR wurde im Oktober 2016 fristgerecht zurückbezahlt. In 2016 hat NanoFocus keine neuen Bankdarlehen aufgenommen. Die bestehenden Darlehen wurden in 2016 planmäßig um 177 TEUR getilgt. Sie beliefen sich zum 31. Dezember 2016 auf 36 TEUR; daneben wurde ein Kontokorrentkredit zum Bilanzstichtag mit 295 TEUR in Anspruch genommen. Ferner finanziert sich die NanoFocus AG aus einer Wandelschuldverschreibung über 1.350 TEUR mit einer Laufzeit bis zum 6.Februar 2019. Der Rückzahlungsbetrag beläuft sich auf 115 %, sofern das Wandlungsrecht bis zum Fälligkeitszeitpunkt nicht ausgeübt wurde. Der Strike-Price beträgt für die Wandlung 4,50 EUR. Im Geschäftsjahr 2016 wurde eine Inhaber-Schuldverschreibung über 1,0 Mio. EUR abgeschlossen, deren Rückzahlung im November 2017 vorgesehen ist. Zum Bilanzstichtag verfügte die NanoFocus AG über liquide Mittel in Höhe von 2.530 TEUR, darüber hinaus konnte NanoFocus zum Stichtag auf nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von 205 TEUR zugreifen. Alle Darlehensverpflichtungen unterliegen einer festen Verzinsung. Derivative Finanzinstrumente werden durch die NanoFocus AG nicht in Anspruch genommen. Es besteht ein umsatzabhängiger Lizenzvertrag im Bereich μsprint (SISCAN) mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2017. InvestitionenDie von der NanoFocus AG in 2016 durchgeführten Investitionen beliefen sich auf insgesamt 577 TEUR. Schwerpunkt bildete mit 484 TEUR die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände, die sich sowohl auf die Weiterentwicklung bestehender Produkte, als auch auf die Entwicklung neuer, marktnaher Produktfamilien beziehen. Ferner wurden 72 TEUR in erworbene Software und 21 TEUR in Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Entwicklung des Cashflows und der liquiden Mittelscroll
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Kapitalflussrechnung nach DRS 21 Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist mit -147 TEUR nahezu ausgeglichen und hat sich gegenüber dem Vorjahr erheblich verbessert. Das negative Periodenergebnis in Höhe von -3.368 TEUR war vor allem durch nicht zahlungswirksame Aufwendungen für Abschreibungen des Anlagevermögens in Höhe von 1.330 TEUR sowie Abschreibungen auf das Umlaufvermögen in Höhe von 406 TEUR und Wertberichtigungen auf latente Steuern von 312 TEUR geprägt. Darüber hinaus hat sich die Entwicklung des Working Capitals (Abbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Aufbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) positiv auf den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ausgewirkt. Die Abschreibungen des Anlagevermögens betreffen mit 854 TEUR eine Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert an der mikroskin GmbH sowie mit 334 TEUR Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie mit 142 TEUR Abschreibung des Sachanlagevermögens. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von 1.526 TEUR ist mit 1.450 TEUR vor allem auf die Tilgung von Kaufpreisverbindlichkeiten für die im Vorjahr erworbene Breitmeier Messtechnik GmbH zurückzuführen. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrifft insbesondere die Einzahlungen aus den Kapitalerhöhungen in Höhe von 2.802 TEUR (im Vorjahr 3.660 TEUR) sowie der Nettokreditaufnahme von 793 TEUR. Der Zufluss aus der Nettokreditaufnahme resultiert aus der Aufnahme einer Inhaber-Schuldverschreibung über 1,0 Mio. EUR, abgelöst wurden Bank- und sonstige Darlehen in einem Volumen von 0,4 Mio. EUR. Zinsen wurden in Höhe von 198 TEUR (Vorjahr: 128 TEUR) gezahlt. Die Tilgungen und Zinszahlungen erfolgten - wie auch in Vorjahren -planmäßig. Ferner wurden öffentliche Zuschüsse in Höhe von 366 TEUR (Vorjahr: 325 TEUR) vereinnahmt. Der Cashflow-Zufluss aus Finanzierungstätigkeit liegt mit einem Zufluss in Höhe von 3.763 TEUR leicht über dem Vorjahreswert von 3.524 TEUR. Vermögenslagescroll
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um 17 % gesunken. Der erste Grund dafür ist die außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung an der mikroskin GmbH um 854 TEUR. Darüber hinaus wurden im Vorjahr als Ausleihungen bilanzierte Mittel vorzeitig zur Ablösung eines Teils der Kaufpreisverbindlichkeit aus dem Erwerb der Breitmeier Messtechnik GmbH genutzt. An immateriellen Vermögensgegenständen wurden Entwicklungskosten in Höhe von 484 TEUR aktiviert. Die kumulierten aktivierten Entwicklungskosten (Restbuchwerte) belaufen sich am 31. Dezember 2016 auf insgesamt 2.059 TEUR nach 1.781 TEUR im Vorjahr. Die Vorräte sind um 114 TEUR geringfügig auf 3.633 TEUR angestiegen. Die Forderungen sind um 1.606 TEUR gesunken. Gegenüber dem verbundenen Unternehmen mikroskin GmbH wurden Forderungen in Höhe von 56 TEUR, die aus der Weiterberechnung des Hautsensor-Projektes hervorgingen, aus Vorsichtsgründen wertberichtigt. Aus Risikoerwägungen infolge der rückläufigen Umsatzerlöse in Nordamerika wurden zudem Forderungen gegen das Tochterunternehmen NanoFocus Inc. um insgesamt 351 TEUR abgeschrieben. Zum Geschäftsjahresende bestehen unter Berücksichtigung der Wertberichtigungen noch Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.301 TEUR nach 2.518 TEUR im Vorjahr. Externe kundenseitige Forderungsausfälle sind im Geschäftsjahr 2016 nicht aufgetreten und werden auch aufgrund bisheriger Erfahrungen künftig nur eingeschränkt erwartet. Die auf steuerliche Verlustvorträge entfallenden aktiven latenten Steuern haben sich um 225 TEUR reduziert. Aus Gründen der Vorsicht hat NanoFocus eine Wertberichtigung aufgrund des negativen Jahresergebnisses 2016 in Höhe von 225 TEUR vorgenommen. Im Hinblick auf die positiven Ertragsaussichten der kommenden Jahre geht der Vorstand davon aus, dass die vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge im bilanzierten Umfang realisiert werden können. Im Geschäftsjahr 2016 wurden zwei Kapitalmaßnahmen durchgeführt. Die Eigenkapitalquote ist trotz des Jahresfehlbetrages aufgrund der verringerten Bilanzsumme von 58,3 % auf 59,6 % leicht gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind saldiert um 623 TEUR gesunken. In 2016 wurden Bankverbindlichkeiten in Höhe von 177 TEUR planmäßig getilgt. Ferner wurden Kaufpreisraten aus dem Erwerb der Bereitmeier Messtechnik GmbH in Höhe von 1.450 TEUR bezahlt. Gegenfinanziert wurde dies unter anderem durch die Aufnahme einer Inhaberschuldverschreibung in Höhe von 1,0 Mio. EUR. Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenAls finanzielle Leistungsindikatoren dienen vor allem die Umsatzentwicklung, das EBITDA und das EBIT. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren betreffen insbesondere die Innovations- und Entwicklungsleistung sowie Mitarbeiterbelange. In Bezug auf die in 2016 erbrachten Innovations- und Entwicklungsleistungen ergaben sich folgende Kennzahlen: scroll
NanoFocus wird weiterhin zunehmend als Entwicklungsdienstleister von namhaften Großunternehmen beauftragt. Die NanoFocus AG beschäftigte zum Bilanzstichtag 72 Voll- und Teilzeitkräfte sowie drei Vorstandsmitglieder. Weiterhin waren zwei Diplomanden und Praktikanten beschäftigt. In Summe sind dies 77 Mitarbeiter gegenüber 84 Mitarbeitern zum Vorjahresstichtag. Neben der Aufstellung von interdisziplinären Teams für Innovationen bietet NanoFocus insbesondere regelmäßige Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen und firmenübergreifende, wissenschaftlich anspruchsvolle Projekte an. Insgesamt sieht sich die NanoFocus AG als attraktiver Arbeitgeber für qualifiziertes Personal. Zum 1. April wird die bisher nur mit Verwaltungsaufgaben und Grundlagen-IP-Management tätige 100 %-Tochter NanoFocus Materialtechnik GmbH einen neuen Geschäftsführer und eine neue operative, vertriebsorientierte Ausrichtung erhalten. Die neue Ausrichtung in Richtung Marktanalyse und schnelle Markterschließung von Trendthemen wird das bisherige Vorstandsmitglied für Technologie Jürgen Valentin als Geschäftsführer steuern. Die Einheit wird nun als eigenes Profit-Center geführt und wird sich aus eigener Kraft finanzieren. In diesem Zusammenhang scheidet Jürgen Valentin zum 31. März 2017 aus dem Vorstand der AG aus. Die operative Leitung der AG werden die langjährigen Vorstände Marcus Grigat (COO) und Joachim Sorg (CFO) fortsetzen. Die Reduzierung des Vorstands auf zwei Personen in der AG steht im Einklang mit den eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen zur Erreichung einer nachhaltigen Profitabilität. III. Prognose-, Risiko- und ChancenberichtPrognoseberichtWeltwirtschaftFür 2017 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein moderates weltwirtschaftliches Wachstum von real 3,4 Prozent. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer in Summe wird - trotz abermals leichter Wachstumsverlangsamung in China auf 6,5 Prozent (nach 6,7 Prozent 2016) - eine beschleunigte Dynamik von 4,5 Prozent vorhergesagt. In den Industrieländern dürfte sich das Wachstum mit 1,9 Prozent leicht beschleunigt fortsetzen. Möglich werden soll dies durch eine Belebung in den USA (+2,3 Prozent) und Kanada (+1,9 Prozent) sowie nahezu gleichbleibendes Wachstum in der Eurozone (+1,6 Prozent). Es bleibt trotz dieser tendenziell positiven Nachrichten bei einem hohen Maß an Unsicherheit. Im Januar 2017 räumte der Internationale Währungsfonds ein, dass die Bandbreite an Aufwärts- und Abwärtsrisiken ungewöhnlich ist. Vor allem die weitere Entwicklung in den USA und im Vereinigten Königreich konnte zum Zeitpunkt der Prognoseveröffentlichung schwer eingeschätzt werden. Quelle: BIP-Zahlen: IMF World Economic Outlook Update January 2017 Weitere, detailliertere Informationen: VDMA Konjunktur International, November 2016 Deutsche Konjunktur Die deutsche Wirtschaft rechnet 2017 mit einer leichten Zuwachsrate. Der Sachverständigenrat prognostiziert ein preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt in Höhe von 1,3 Prozent. In großen Teilen wird der Anstieg vom starken privaten Konsum sowie vom Wohnungsbau getragen. Mit einem Plus von 431 Tausend Personen setzt sich zudem der Beschäftigungsanstieg fort. Die Bruttoanlageinvestitionen zeigen weiterhin nur ein moderates Wachstum. Nach einem Plus von 2,5 Prozent 2016, wird 2017 mit einem Anstieg von nur 2,0 Prozent gerechnet. Insbesondere von den Ausrüstungsinvestitionen ist kein deutlicher Anstieg zu erwarten. Quelle: Sachverständigenrat Jahresgutachten 2016/2017 Statistisches Bundesamt Deutscher Maschinen- und AnlagenbauDer VDMA rechnet 2017 mit einem realen Plus in der deutschen Maschinenproduktion in Höhe von einem Prozent. Das Plus geht im Wesentlichen darauf zurück, dass die Rückgänge bei den Exporten in viele Entwicklungs- und Schwellenländer nachlassen und auf einigen dieser Märkten auch wieder mit Plusraten zu rechnen ist. Dafür sprechen neben der Erholung der Rohöl- und Gaspreise auch nationale Faktoren. In Russland verhilft der immer noch relativ niedrig bewertete Wechselkurs des Rubel der Wirtschaft zu einer hohen preislichen Wettbewerbsfähigkeit und in Brasilien kann die Rezession nicht zuletzt aufgrund der Reformvorhaben in diesem Jahr überwunden werden. Für die Ausfuhr nach China wollen die VDMA Volkswirte abermalige Minusraten nicht ausschließen. Ansonsten dürften die Bestellungen aus dem heimischen Markt sowie die aus den Partnerländern der Europäischen Union wieder zulegen. In Deutschland ist die Kapazitätsauslastung im Verarbeitenden Gewerbe weiter gestiegen. Daher könnten auch mehr Kapazitätserweiterungsinvestitionen getätigt werden als im vergangenen Jahr. Wegen der vielen Unsicherheiten weltweit wird sich der Anstieg bei den Investitionen aber in Grenzen halten. In der EU geht der Reformprozess weiter. Das könnte sich positiv auf die Maschinennachfrage auswirken. Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland sowie eventuell in Italien nicht als Konjunkturbremse wirken. Unklar ist ebenfalls ob die Exporte in die USA in diesem Jahr zum Wachstum beitragen oder eher zu den Minusbringern gehören. Der angekündigte Protektionismus ist sicher eine Bürde, die den Absatzchancen des deutschen Maschinenbaus auch auf vielen anderen Märkten schaden kann. Doch könnten steigende Infrastrukturausgaben, sinkende Unternehmenssteuern sowie eine verstärkte Ansiedlung von Produktion in den USA kurzfristig auch positive Impulse für den deutschen Maschinenabsatz geben. Langfristig allerdings sind die Auswirkungen auch dieser Politik, zumindest der Art und Weise, wie diese Ziele erreicht werden sollen, eher fragwürdig. Und eine eher abwartende Haltung bei der Vergabe neuer Aufträge ist bei den Investoren, die die künftige Entwicklung in den USA langfristig eher negativ beurteilen, nicht auszuschließen. Quelle: VDMA Maschinenbau Konjunktur aktuell Der ZVEI hat eine Prognose für die Entwicklung der Elektroindustrie in Deutschland im Jahr 2017 vorgelegt. Demnach rechnet der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie für das Gesamtjahr mit einem Anstieg der preisbereinigten deutschen Elektroproduktion von 1,5 %. Quelle: ZVEI (01/2017) Die Experten von Gartner Research prognostizieren, dass nach einem eher mäßigen Zuwachs von 1,5 % in 2016, der Zuwachs in 2017 bei einem Plus von 7,2 % im Halbleitermarkt liegt. Quelle: www.elektronikpraxis.vogel.de, Gartner-Prognose (01/2017) Die Mitglieder des Sensorik Verbands des AMA rechnen im Jahr 2017 mit einem Umsatzwachstum von 5 %, planen die Investitionen um 5 % zu steigern und prognostizieren einen Personalausbau um 3 %. Quelle: Pressemitteilung AMA (03/2017) Neben den konjunkturellen Erwartungen der Wirtschaftsinstitute und Fachverbände beruhen unsere Prognosen für das Geschäftsjahr 2017 auf unserer eigenen Unternehmensplanung. Hier wurden insbesondere die Auftragslage, aktuelle Kundenprojekte, erwartete Auftragsanbahnungen sowie Kostenentwicklungen betrachtet. Der Prognosezeitraum beläuft sich auf den Zeitraum von einem Jahr ab dem 31. Dezember 2016. SemiconductorIm Bereich Semiconductor erwarten wir für das Geschäftsjahr 2017 Umsatzerlöse auf gleicher Höhe wie der Vorjahresumsatz mit ca. 1,5 Mio. EUR, allerdings bei einem moderat verbesserten Rohertrag. Bei dieser Planung sind Folgebestellungen, die im letzten Jahr erwartet wurden, explizit nicht berücksichtigt. Wir planen für das laufende Geschäftsjahr noch die Gewinnung zwei weiterer Key-Accounts. Das Innovationsprojekt HICOS3D wurde erfolgreich beendet. AutomotiveIm Bereich Automotive sehen wir erste Erholungssignale in Form von Bestellungen nach den Unsicherheiten im Zuge der Abgasthematik. Wir planen vorsichtig gegenüber 2016 zunächst kein Umsatzwachstum, sehen uns aber für die Zukunft produkttechnisch fertig aufgestellt, um insbesondere den Bereich "automatisiertes berührungsloses produktionsnahes Messen" bei den Key Accounts auszurollen. Die Aktivitäten im Bereich Automotive werden im Q2 in der 100 %-Tochter BMT GmbH zusammengeführt. Standard/LaborIn dem Bereich Standard/Labor sehen wir unverändert eine wichtige Säule, um den Eintritt zu Neukunden zu bekommen, die idealerweise weiter in den Bereichen Qualitätssicherung und Produktion betreut werden. Für 2017 erwartet NanoFocus einen steigenden Umsatz in Höhe von mindestens 6,7 Mio. EUR, dies entspricht einer Steigerung um mindestens 10,8 %. OEMIm OEM-Bereich beliefert NanoFocus den Weltmarktführer für Kugelprüfmaschinen im Bereich Ballistik (Forensic Technology Industries). Der Absatzkanal ist über die Jahre hinweg stabil. Strategisches Ziel ist es, für 2017 einen weiteren OEM Partner zu finden. Der Umsatz sollte im laufenden Geschäftsjahr 2017 stabil bleiben. Ein Wachstum ist in dieser Business Unit ab 2018 geplant. Auf Basis der vorgenannten Umsatzprognosen für die vier Bereiche erwarten wir erhöhte Risiken aus der Vorfinanzierung der Projekte und des hierfür notwendigen Working Capitals. Dem unverändert schwierig einzuschätzenden Investitionsgütermarkt und den noch schwankenden globalen volks- und finanzwirtschaftlichen Bedingungen begegnet NanoFocus weiterhin mit einer differenzierten Betrachtung in drei Szenarien (Real-, Worst- und Best Case). NanoFocus wird zeitnah auf Veränderungen reagieren, wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtern und Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen sollten. Die Controlling-Instrumente sind sowohl personell als auch strukturell etabliert und werden entsprechend weiter intensiv eingesetzt, um sehr zeitnah Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Gesamtaussage zur PrognoseAls Konsequenz aus dem negativen Jahresergebnis 2016 steht das Erreichen einer nachhaltigen Profitabilität im Fokus der Gesellschaft. Es wurden Maßnahmen zur Reduzierung der Personalkosten getroffen und die Personalstruktur reorganisiert. Die Mitarbeiterzahl sank zum 31.3.2017 auf 64. Der Vorstand hat zu Beginn des Jahres insgesamt Maßnahmen eingeleitet, die noch im laufenden Geschäftsjahr zu Kosteneinsparungen in Höhe von rund 2 Mio. EUR in der NanoFocus AG führen sollen. Neben Personalkosten sollen in 2017 insbesondere die Kosten externer Berater sinken, die in 2016 im Zusammenhang mit den zahlreichen Finanzierungsmaßnahmen angefallen waren. Darüber hinaus geht der Vorstand davon aus, dass sich die Materialeinsatzquote, die in 2016 durch Einmalaufwendungen für die Entwicklung von Pilotanlagen in den Bereichen Automotive und Semiconductor belastet war, in 2017 wieder erholen wird. Unter Berücksichtigung des aktuellen Auftragsbestand sowie der konjunkturellen Erwartungen und den aktuellen Geschäftsanbahnungen planen wir für das Geschäftsjahr 2017 eine Steigerung des Umsatzes auf mindestens 10,5 Mio. EUR. Aufgrund eines profitableren Produkt-Mix mit einer insgesamt höheren Bruttomarge, Kosteneinsparungen von insgesamt ca. 2 Mio. EUR und dem Wegfall von Einmaleffekten des Jahres 2016 von 1,5 Mio. EUR erwarten wir ein EBITDA von +1,0 Mio. und einem EBIT von +0,5 Mio. EUR. RisikoberichtRisikomanagementsystemDie NanoFocus AG ist ein international tätiges Technologieunternehmen und damit einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Gemäß § 91 Abs. 2 AktG hat der Vorstand der NanoFocus AG ein Überwachungssystem eingerichtet, mit dem alle wesentlichen sowie bestandsgefährdende Risiken frühzeitig erkannt werden. Das Risikomanagementsystem versetzt den Vorstand der NanoFocus AG in die Lage, die notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung oder Absicherung von Risiken einleiten zu können. In das Risikomanagement werden der Vorstand, die Abteilungsleiter, die Business Unit-Leiter, alle Mitarbeiter, Geschäftsführer der Tochterfirmen sowie als Kontrollorgan der Aufsichtsrat einbezogen. Die systematische Verfolgung der Risikoentwicklung und Berichterstattung erfolgt in folgenden Controlling- und Berichtsinstrumenten:
Die Risiken werden in Sitzungen des Vorstands mit den Fachbereichsleitern sowie den anderen genannten Gremien erörtert und beobachtet. Neben diesen regelmäßigen Terminen sind die einzelnen Vorstandsmitglieder sowie die Fachbereichsleiter verpflichtet, dem Vorstand im Bedarfsfall sofort über risikobehaftete Entwicklungen zu berichten. Alle Mitarbeiter sind unter anderem durch einen Newsletter/ Blog sensibilisiert, über die wesentlichen Entwicklungen in ihren Abteilungen sowie daraus resultierende Risiken regelmäßig zu berichten. Im Bedarfsfall erfolgt die Untersuchung von Risiken durch externe Gutachten und Prüfungen durch Dritte, z.B. Due-Diligence-Prüfungen im Rahmen von Finanztransaktionen. Der Aufsichtsrat erhält monatlich eine Übersicht über die wesentlichen finanziellen Kennzahlen sowie im Bedarfsfall explizite Informationen zu Risiken oder Kennzahlen. RisikoinventurZum Bilanzstichtag war die NanoFocus AG im Wesentlichen folgenden Risiken ausgesetzt: Umfeld RisikenDie konjunkturelle Entwicklung und die Investitions- und Innovationsbereitschaft der Industrieunternehmen und der Forschungseinrichtungen können einen wesentlichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung der NanoFocus AG haben. Die Verschiebung oder Stornierung von Aufträgen kann bei NanoFocus zu erheblichen Umsatz- und Ergebnisrückgängen führen. Durch die internationale Ausrichtung und die Präsenz in unterschiedlichen Zielbranchen wird die Abhängigkeit von einzelnen Märkten reduziert. Insgesamt haben sich die Umfeld Risiken seit dem 1. Januar 2017 im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Werden Umsatzerlöse nicht - wie geplant - realisiert, kann dies Einfluss auf die Werthaltigkeit der latenten Steuern haben. Im Falle fortlaufender Verluste bzw. zu geringer Gewinne müssten die aktiven latenten Steuern ggf. wertberichtigt werden. Auf Basis der eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenreduzierung, der aktuellen Aufträge und Geschäftsanbahnungen sowie der hierauf basierenden 5-Jahres-Planung geht der Vorstand der NanoFocus AG grundsätzlich davon aus, dass die zum Bilanzstichtag mit 674 TEUR aktivierten steuerlichen Verlustvorträge realisierbar sind. Finanzielle Risiken aus der Verwendung von FinanzinstrumentenLiquiditätsrisikenAngesichts der in den vergangenen Geschäftsjahren erzielten Ertrags- und Ergebnisentwicklungen können Liquiditätsengpässe nicht ausgeschlossen werden. Gleichwohl ist es in der Vergangenheit zu keinem Zeitpunkt zu kritischen Zahlungsaufschüben oder -stockungen gekommen. Durch die im Juni 2016 durchgeführte Barkapitalerhöhung in Höhe von 10 % des Grundkapitals flossen dem Unternehmen liquide Mittel in Höhe von 858 TEUR zur Finanzierung von Working Capital zu. Die im Dezember 2016 durchgeführte Barkapitalerhöhung mit Bezugsrecht, bei der dem Unternehmen brutto 1,94 Mio. EUR zuflossen, diente der Finanzierung von Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit dem eingeleiteten Kostenreduzierungsprogramm, dem Aufbau des Working Capitals und zur Finanzierung von Demoanlagen für die Vertriebsunterstützung. ForderungsausfallrisikenBasierend auf den Forderungsausfällen der Vergangenheit beurteilen wir das Forderungsausfallrisiko bei externen Kunden grundsätzlich als gering. Aus Risikoerwägungen wurden in 2016 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen das verbundene Unternehmen NanoFocus Inc. um insgesamt 351 TEUR wertberichtigt. Hinsichtlich des verbleibenden Forderungsbestands gegen das US-amerikanische Tochterunternehmen erkennen wir kein nennenswertes Ausfallsrisiko. Die Zahlung der offenen Forderungen hängt vor allem von der Umsatzentwicklung des Tochterunternehmens ab. Die NanoFocus AG beabsichtigt nach wie vor die Veräußerung ihrer Tochtergesellschaft mikroskin GmbH. Die geplanten Verkaufsaktivitäten konnten noch nicht planmäßig umgesetzt werden. Aus Risikogesichtspunkten wurde daher der bilanzierte Unternehmenswert bis auf die in der NanoFocus AG ursprünglich angefallenen Herstellkosten (selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände) in Höhe von 854 TEUR abgeschrieben. Außerdem wurden Forderungen aus Entwicklungstätigkeiten der NanoFocus AG in Höhe von 56 TEUR gegen die mikroskin GmbH in voller Höhe abgeschrieben. Die Forderungen gegen die übrigen Tochterunternehmen schätzen wir als unkritisch ein. MarktpreisrisikenNennenswerten Marktpreisrisiken ist die NanoFocus AG nicht ausgesetzt. Derivative FinanzinstrumenteDerivative Finanzinstrumente kommen bei NanoFocus mit Ausnahme eines umsatzabhängigen Lizenzvertrages im μsprint-Bereich, der planmäßig zum Ende des Geschäftsjahres 2017 ausläuft, nicht zum Einsatz. Technologie- und EntwicklungsrisikenTechnologische Risiken bestehen darin, dass innovative Technologietrends ggf. nicht erkannt werden, dass Produkte technisch veralten und nicht mehr zeitgemäß sind oder dass Entwicklungsleistungen nicht sachgerecht abgesichert bzw. zur Produktreife gebracht werden. NanoFocus wirkt diesem Risiko durch eine hohe Entwicklungstätigkeit, gut ausgebildete, innovative Mitarbeiter, externe Marktbeobachtungen und Verbandstätigkeiten sowie eine enge Abstimmung mit Kunden und Forschungseinrichtungen im Hinblick auf die spezifischen Anforderungen der Industrie entgegen. Entwicklungsprojekte werden durch Qualitätsmaßnahmen und Dokumentationen begleitet, neue technologische Entwicklungen werden durch Patente geschützt. Bestehende Risiken durch neue technologische Entwicklungen, die das ganze Produktportfolio gefährden, werden als gering erachtet, da NanoFocus stets mit führenden wissenschaftlichen Instituten und innovativen Industriepartnern weltweit agiert und damit technologisch am Puls der Zeit bleibt. Bilanzielle Risiken können aus der Umsetzung einzelner Projekte entstehen, wenn es nicht gelingt, die Projekte bis zur Marktreife zu entwickeln und entsprechend zu vermarkten. Aktuell betrifft dies insbesondere den Bereich der Medizintechnik (Hautsensorik), dessen Vermögen im Wege der Ausgliederung im Geschäftsjahr 2014 auf die zuvor gegründete mikroskin GmbH übertragen wurde. Durch diese Transaktion war das oben beschriebene Risiko auf die Anteile an der mikroskin GmbH übergegangen. Diesem Risiko wurde 2016 durch die Abschreibung auf Herstellkosten in Höhe von 854 TEUR auf 1.131 TEUR Rechnung getragen. Risiken aus der VertriebstätigkeitEine mangelnde Qualifizierung des Vertriebspersonals und eine eingeschränkte regionale Präsenz des Vertriebs (Ressourcenmangel) können dazu führen, dass Aufträge nicht an NanoFocus, sondern an Wettbewerber vergeben werden. Diesem Risiko ist die NanoFocus AG durch eine eingeleitete produkttechnische und strategische Neuausrichtung des Vertriebs in der Vergangenheit entgegengetreten. Der Vertriebsablauf und die Organisation entsprechen einem modernen Standard. Produktions- und BeschaffungsrisikenDie Fertigungsqualität wird bei NanoFocus durch QS-Prozesse und Qualitätsmanagement sichergestellt. Beschaffungsrisiken werden durch mehrere Lieferanten für kritische Bauteile bzw. mögliche Eigenentwicklung und Fertigung begrenzt. Die Fertigung wurde erfolgreich auf die Herstellung von automatisierten Anlagen ausgelegt. Moderne Barcodescanner mit Anbindung an das ERPSystem wurden 2016 in der Lagerhaltung etabliert, um den Produktionsprozess effektiver zu gestalten. Damit ist insbesondere das Bearbeiten von großvolumigeren Aufträgen gut abzubilden. Dezentrale Auftragsvergaben wurden in die Wertschöpfungskette integriert. PersonalrisikenPersonelle Risiken können durch den Weggang oder die unzureichende Schulung von Mitarbeitern entstehen. NanoFocus begegnet diesem Risiko zum einen durch attraktive Arbeits- und Entgeltbedingungen und zum anderen durch Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen. Beschreibung möglicher RisikointerdependenzenKunden verstärken und verzögern oft ihre Investitionsausgaben oder versuchen, reaktiv auf veränderte Geschäftsumfelder oder Märkte, Bestellungen zu stornieren oder zu verschieben. Denkbar ist auch eine vollständige Aufgabe der Investitionsabsicht. Dies kann zu Umsatzrückgängen und damit verbundenen Liquiditätsproblemen bei NanoFocus führen. Durch erhöhte Vertriebstätigkeit, den Ausbau des Vertriebsnetzes, neue Kampagnen, innovative Produkte und neue Zielmärkte versucht der Vertrieb, potenziellen Umsatzeinbußen aktiv entgegenzuwirken. Die verspätete Auslieferungen von Pilotprojekten mit Großkunden sowie die Vorfinanzierung dieser Projekte durch NanoFocus können zu Liquiditätsengpässen führen. Zur Stärkung der Liquidität hat der Vorstand bereits in der Vergangenheit umfangreiche Maßnahmen ergriffen und darüber hinaus auch künftige Möglichkeiten der Liquiditätsbeschaffung identifiziert, evaluiert und weiter vorbereitet. Bestandsgefährdende RisikenDurch den in 2016 erzielten Verlust, die Finanzierung des gestiegenen Working Capitals und die fälligen Kaufpreisraten für den Erwerb der Breitmeier Messtechnik GmbH hatte sich die Liquiditätssituation der NanoFocus AG im Laufe des Geschäftsjahres 2016 verschärft. Auf diese kritische Situation wurde zum einen durch Kapitalmaßnahmen und Maßnahmen zur Zwischenfinanzierung und zum anderen durch ein umfassendes Programm zur Liquiditätssicherung in Form von Kurzarbeit, Personalrestrukturierungen und Kostensenkungen angemessen reagiert. Durch die eingeleiteten Maßnahmen wird die Kostenbasis für das Geschäftsjahr 2017 auf ein deutlich niedrigeres Niveau gestellt und reduziert damit sowohl das Liquiditätsrisiko als auch das unternehmerische Gesamtrisiko erheblich. Eine Fortführung des Geschäfts ist unter Zugrundelegung der aktuellen Auftrags- und Umsatzplanung gewährleistet. Die Gesellschaft verfügt noch über nicht genutzte Kapitalien zur Durchführung einer Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital in Höhe von 989 TEUR. Zusätzlich kann die Begebung einer weiteren Wandelschuldverschreibung zur Stärkung der Finanzbasis erwogen werden. Die weitgehende Erreichung der für 2017 gesteckten Umsatzziele wird als erforderlich aber auch als ausreichend angesehen, um den Fortbestand der Gesellschaft für die kommenden zwölf Monate zu sichern. Der Vorstand geht aktuell davon aus, dass die Umsatz- und Ergebnisziele für 2017 erreicht werden. Vor diesem Hintergrund sieht der Vorstand eine Bestandsgefährdung des Unternehmens derzeit als nicht wahrscheinlich an. Gesamtaussage zur Risikosituation der NanoFocus AG durch den VorstandDer angespannten Liquiditätssituation im Geschäftsjahr 2016 wurde durch geeignete Finanzierungsmaßnahmen begegnet. Zudem hat sich das Kostenrisiko durch die Einleitung von Maßnahmen zur Reduzierung der Fixkosten verringert. Bestandsgefährdende Risiken werden bei weitgehender Erreichung der gesteckten Ziele 2017 derzeit nicht gesehen. Es bestehen allerdings die Risiken im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit. Sollten beispielsweise die angebahnten Geschäfte nicht wie erwartet eintreten, wird dies den finanziellen Handlungsspielraum der Gesellschaft entsprechend einschränken. ChancenberichtTechnologische MarktführungNanoFocus ist in einem Zukunftsmarkt mit großem Potenzial und überproportionalem Wachstum gut positioniert und technologisch führend. Bei der berührungslosen 3D-Oberflächenanalyse zählt das Unternehmen zu den innovativsten Ausrüstern weltweit. Es gibt durch die technologische Komplexität hohe Markteintrittsbarrieren für andere Unternehmen. Neue Produkte bzw. Produktfamilien, die intern in Entwicklung sind, bestätigen die technische Führungsrolle im Bereich konfokaler und berührungsloser industrieller Messtechnik. Es wurden zahlreiche innovative Produkte entwickelt, die in den kommenden Jahren marktreif werden. Großer Kundenstamm und umfangreiches PartnernetzwerkDurch ca. 970 verkaufte Systeme und eine Marktpräsenz von über 20 Jahren ist ein stabiler und großer Kundenstamm entstanden. Im Laufe der Zeit hat sich zudem ein umfangreiches Partner-Netzwerk mit führenden Institutionen, Verbänden und Experten aus Forschung und Industrie entwickelt. Durch die Nutzung der guten Netzwerkmöglichkeiten mit Industrie und Forschungsinstituten wird der Wissenstransfer in das Unternehmen überproportional erhöht. Gutes Markenimage - hohes VertrauenDie Aktienkursnotierung im Basic Board der Frankfurter Wertpapierbörse, Präsentationen im In- und Ausland sowie Messeteilnahmen haben den Bekanntheitsgrad des Unternehmens stetig gesteigert. Die NanoFocus AG verfügt über ein außerordentlich innovatives Markenimage. Die Chancen auf Verkäufe und Geschäftsanbahnungen ohne direkte Vertriebsaktivitäten sind damit vorhanden. Hierdurch kann das Grundgeschäft für NanoFocus stabilisiert werden. Große Branchenstreuung - indirekter Vertrieb/ NischenmärkteDurch die fragmentierten Absatz- und Beschaffungsmärkte kann NanoFocus mit branchenerfahrenen Partnern eine Vielzahl von Nischenmärkten und Spezialbranchen besetzen. Dieser Marktzugang ist für größere Anbieter wenig zugänglich und finanziell nicht attraktiv. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten können diese Nischen für NanoFocus umsatzstabilisierend und existenzsichernd sein. Finanzierungsmöglichkeiten durch Listing der AktieDurch die Einbeziehung in den Börsenhandel wurden die Voraussetzungen für weitere Finanzierungsmöglichkeiten geschaffen. NanoFocus hat dadurch die Chance auf eine bankenunabhängige Eigenkapitalfinanzierung. Zudem kann die eigene Aktie als Zahlungsmittel für etwaige Unternehmenserwerbe eingesetzt werden. Damit besteht eine Option auf anorganisches Wachstum. Leistungssteigerung durch NanotechnologieDer Trend der Miniaturisierung ist mittlerweile industriell motiviert. Industrielle Wertsteigerungen finden zunehmend in mikro- und nanoskaligen Messbereichen in der Produktion und der Entwicklung neuer Produkte statt. Nutzung der TrendmärkteDie Großindustrie hat die Zielmärkte von NanoFocus als Schlüssel für die Effizienz- und Leistungssteigerung identifiziert. Dadurch bestehen gute Möglichkeiten, mit namhaften internationalen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Hinzu kommt, dass die internationale Förderlandschaft für Nanotechnologie und Optoelektronik mit den Wachstumsthemen Photonik, Cleantech/Effizienz, (Leistungs-) Halbleitertechnik und Medizintechnik hervorragend ist und kurz- bis mittelfristig weiter genutzt werden kann. 100-%-Qualitätsbewusstsein in der produzierenden IndustrieDie Trends zur Miniaturisierung, zu mehr Hightech-Entwicklungen und zur vollständigen Qualitätskontrolle sind gute Voraussetzungen, um NanoFocus-Produkte international zu verkaufen. Ebenfalls begünstigend wirken sich die stark gestiegenen Qualitätsansprüche in der Ein- und Ausgangskontrolle aus. Die von NanoFocus entwickelten Technologien sind mittlerweile auf breiter industrieller Ebene relevant und bilden sich in der aktuellen Vertriebsstrategie ab. Förderliche gesetzliche RahmenbedingungenDas zunehmende internationale Sicherheitsbewusstsein und die damit einhergehenden gesetzlichen Verschärfungen schaffen ideale wirtschaftliche Grundvoraussetzungen für einen überproportionalen Geräteabsatz im Bereich der "Fingerprint/Public-Safety"-Technologien. Innovative Förderschwerpunkte sind zunehmend in der Photonik und im Halbleiter-Bereich zu finden. Die steigenden Ansprüche an optische 3D-Technologien und funktionale Oberflächen begünstigen die Geschäftsaktivitäten der NanoFocus AG.
Oberhausen, den 7. April 2017 NanoFocus AG Der Vorstand BilanzAktiva scroll
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Anhang 2016I. AllgemeinesDie NanoFocus AG hat ihren Sitz in Oberhausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 13864 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Für den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 ist das Gliederungsschema der §§ 266 und 275 HGB für große Kapitalgesellschaften zugrunde gelegt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde erstmals unter Beachtung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) erstellt. Da sich aus der Erstanwendung keine materiellen Änderungen zum Vorjahr ergaben, entfallen Angaben im Anhang zu fehlender Vergleichbarkeit der Umsatzerlöse, ebenso wie die Hinweise auf die fehlende Vergleichbarkeit derjenigen Posten im Jahresabschluss, die sich aufgrund der geänderten Erlösdefinition oder aufgrund des Wegfalls des außerordentlichen Ergebnisses geändert haben könnten. NanoFocus wurde am 14. November 2005 am Teilbereich Entry Standard des Open Market in Frankfurt börsengelistet. Seit dem 1. März 2017 ist das Unternehmen im Basic Board (ein privatrechtliches Börsensegment der Börse Frankfurt innerhalb des gesetzlich definierten Freiverkehrs) gelistet und unterliegt dort nicht den Angabepflichten für börsennotierte Gesellschaften. NanoFocus hat den Anhang um verschiedene freiwillige Angaben ergänzt, die nur für börsennotierte Gesellschaften verpflichtend sind, um die Transparenz zu erhöhen. Des Weiteren veröffentlicht NanoFocus auf freiwilliger Basis eine Corporate-Governance-Erklärung (Homepage) und die individuellen Vorstandsgehälter. Aufgrund elektronischer Rechenhilfen können sich bei den Angaben in TEUR Rundungsdifferenzen ergeben. EUR-Beträge werden gerundet ohne Nachkommastellen angegeben. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeErworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Soweit bei der Herstellung zur betriebsbereiten Nutzung wesentliche interne Aufwendungen anfallen, werden diese zu Standardkostensätzen als Anschaffungsnebenkosten berücksichtigt. Als Nutzungsdauer werden grundsätzlich drei Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents, ergibt. Individuell für Zwecke von NanoFocus erstellte Software, ERP-Software sowie umfangreiche Steuerungssoftware wird entsprechend der erwarteten Nutzungsdauer über drei bis fünf Jahre abgeschrieben. Die im Zusammenhang mit dem von der Siemens Electronics Assembly Systems GmbH & Co. KG übernommenen SISCAN-Geschäftszweig aktivierten Schutzrechte und Softwareprogramme werden über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Forschungskosten werden im Jahr ihrer Entstehung erfolgswirksam erfasst. Auf bestimmte Projekte entfallende Entwicklungskosten werden als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert, wenn sicher ist, dass die Fertigstellung des immateriellen Vermögenswertes technisch realisierbar ist und aus der Vermarktung zukünftige Überschüsse entstehen. Werden die Entwicklungsprojekte durch öffentliche Zuschüsse gefördert, so werden die vereinnahmten Zuschüsse erfolgsneutral als Anschaffungskostenminderung erfasst. Die aktivierten Entwicklungskosten werden über den Zeitraum abgeschrieben, in dem zukünftige Erlöse aus dem zugehörigen Entwicklungsprojekt erwartet werden. Die Abschreibung beginnt mit dem Abschluss der Entwicklungsphase. Dies ist der Zeitpunkt, ab dem der Vermögenswert genutzt werden kann. Da eine Aktivierung der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände in der Steuerbilanz unzulässig ist, entsteht gegenüber der Handelsbilanz eine temporäre Differenz, die sich innerhalb der geschätzten Nutzungsdauer auflösen wird. Auf diese Differenz werden passive latente Steuern abgegrenzt. Im Geschäftsjahr 2016 fielen Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von insgesamt 1.911 TEUR an. Hiervon wurde ein Betrag von 484 TEUR unter den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden die direkt zurechenbaren Kosten einbezogen. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen; die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen vier bis acht Jahre, bei anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zehn Jahre. Geringwertige Anlagegüter zwischen 150 und 1.000 EUR werden in einem Sammelkonto zusammengefasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis 150 EUR werden im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die NanoFocus Materialtechnik GmbH verfügt über Patente zur sog. Phasenmikroskopie, mit deren Hilfe die Grenzen des Lichts egalisiert werden können. Die mikroskin GmbH umfasst den in 2014 ausgegliederten Bereich Hautsensorik. Die Breitmeier Messtechnik GmbH beliefert Hersteller und Zulieferer aus dem Nutzfahrzeugbereich mit automatisierten Inspektionssystemen. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in Vorjahren vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden alle direkt zurechenbaren Kosten sowie die Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Abschläge werden auf Vorräte in Abhängigkeit von ihrer Umschlagshäufigkeit sowie technischen Verwertbarkeit vorgenommen. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung der Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Bei den latenten Steuern wird gemäß § 274 HGB eine Abgrenzung für die voraussichtlichen zukünftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen aufgrund handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede gebildet. Latente Steuerschulden werden auf alle zukünftig zu versteuernden temporären Differenzen gebildet. Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede und nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass das zu versteuernde Einkommen verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge verwendet werden können. Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert bzw. erhöht, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch voraussichtlich verwendet werden kann. Latente Steueransprüche werden somit nur in dem Umfang angesetzt, in dem die Realisierung des zukünftigen wirtschaftlichen Vorteils wahrscheinlich ist. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden nicht miteinander saldiert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen im Hinblick auf ihren Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 (2) HGB mit dem ihrer jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst und zum Barwert ausgewiesen. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden in Fremdwährung erfasste Vermögenswerte höchstens mit ihren Anschaffungskosten angesetzt; nicht realisierte Gewinne werden bei langfristigen Fremdwährungsposten nicht erfasst. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagenspiegel zum 31.12.2016scroll
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2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeIm Geschäftsjahr 2016 wurden gegenüber dem verbundenen Unternehmen mikroskin GmbH Forderungen in Höhe von 56 TEUR aus Vorsichtsgründen wertberichtigt, die aus der Weiterberechnung des Hautsensor-Projektes hervorgingen. Aus Risikoerwägungen wurden weitere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der NanoFocus Inc. in Höhe von 10 % sowie Darlehen aus der Gründungszeit inklusive aufgelaufener Zinsforderungen in einer Gesamthöhe von 351 TEUR abgeschrieben. Die getätigten Wertberichtigungen sind als außergewöhnliche Aufwendungen anzusehen, die das Jahresergebnis in besonderer Weise beeinflusst haben. Zum Geschäftsjahresende weisen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen, unter Berücksichtigung der Wertberichtigungen, einen Buchwert in Höhe von 2.277 TEUR auf. Des Weiteren bestehen Forderungen gegen die NanoFocus PTE Ltd. mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 56 TEUR (Darlehen inkl. Zinsen). 3. RechnungsabgrenzungspostenIm aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio aus der Begebung einer Inhaber-Schuldverschreibung mit einem Buchwert von 26 TEUR enthalten. 4. Latente SteuernDer Bewertung der latenten Steuern liegen ein Körperschaftsteuersatz von 15,825 % und ein Gewerbesteuersatz von 19,25 % zugrunde. Die aktiven und passiven latenten Steuern stellen sich wie folgt dar: scroll
Für körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von 5.058 TEUR und für gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von 3.526 TEUR wurden keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Durch die Erhöhung des Buchwerts aktivierter Entwicklungsleistungen wurden den passiven latenten Steuern im Geschäftsjahr 87 TEUR zugeführt. 5. Gezeichnetes KapitalDas Grundkapital beträgt 5.640.786 EUR und ist aufgegliedert in 5.640.786 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem Gegenwert von umgerechnet je 1,00 EUR. Das gezeichnete Kapital hat sich im Geschäftsjahr infolge von zwei Kapitalerhöhungen durch Ausnutzung des genehmigten Kapitals wie folgt entwickelt: scroll
6. Angaben zu ausschüttungsgesperrten BeträgenAus der Aktivierung der Entwicklungskosten als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sowie der aktiven latenten Steuern ergibt sich, nach Abzug der passiven latenten Steuern in Höhe von 722 TEUR, ein nicht zur Ausschüttung verfügbarer Betrag von insgesamt 2.011 TEUR. Hiervon entfallen 1.337 TEUR auf selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände und 674 TEUR auf aktive latente Steuern. 7. Genehmigtes Kapital/Bedingtes KapitalDer Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 29.06.2016 ermächtigt worden, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 28.06.2021 durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals um ursprünglich insgesamt bis zu 2.100.000 EUR zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Das Bezugsrecht der Aktionäre kann ausgeschlossen werden. Die NanoFocus AG platzierte im Rahmen der am 09. Juni 2016 beschlossenen Kapitalerhöhung unter Bezugsrechtsausschluss insgesamt 330.000 neue Aktien zu einem Ausgabepreis von 2,60 EUR je Aktie. Das Grundkapital der NanoFocus AG erhöhte sich somit von bisher 4.200.000 EUR um 330.000 EUR auf 4.530.000 EUR. Die Kapitalerhöhung erfolgte gegen Bareinlage. Der auf die neuen Aktien entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals hat 10 % des zum Zeitpunkt der Ausgabe vorhandenen Grundkapitals nicht überstiegen und der Ausgabebetrag hat den Börsenpreis zum Beschlusszeitpunkt nicht wesentlich unterschritten. Daher wurde entsprechend der von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigung von der Möglichkeit des vereinfachten Bezugsrechtsausschlusses gemäß §§ 203, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG Gebrauch gemacht. Der Bruttoemissionserlös in Höhe von 858.000 EUR diente der Working-Capital Finanzierung. Zudem hat NanoFocus eine Bezugsrechtskapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital zur Wachstumsfinanzierung erfolgreich abgeschlossen. Es wurden 1.110.786 Stückaktien zu einem Preis von 1,75 EUR platziert. Davon wurden von Altaktionären im Rahmen ihres Bezugsrechts und durch den Überbezug insgesamt 648.803 Aktien erworben. Zudem wurden bei einer Privatplatzierung im Anschluss an die Bezugsfrist 461.983 Aktien von institutionellen Investoren gezeichnet. Mit dem Bruttoemissionserlös in Höhe von 1,94 Mio. sicherte sich NanoFocus das nötige Working Capital zur Wachstumsfinanzierung. So diente der Mittelzufluss insbesondere der Finanzierung von Demoanlagen für die Vertriebsunterstützung. Mit dem Mittelzufluss kann NanoFocus das Potential wachsender Nachfrage nach produktionsnaher optischer Messtechnik auf Basis bestehender Lösungen, die in den Vorjahren erfolgreich entwickelt wurden, konsequent erschließen. Durch die weitere Kapitalerhöhung stieg das Grundkapital der NanoFocus AG von 4.530.000 EUR um 1.110.786 EUR auf 5.640.786 EUR. Das Genehmigte Kapital 2016 besteht nach dieser teilweisen Ausnutzung noch in Höhe von 989.214 EUR. Im Februar 2014 hat die NanoFocus AG eine Wandelschuldverschreibung mit einem Gesamtnennbetrag von 1.350.000 EUR begeben. Die Wandelschuldverschreibung ist eingeteilt in 1.350 auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem rechnerischen Nennbetrag von je 1.000 EUR. Die Laufzeit der Teilschuldverschreibungen endet am 6. Februar 2019 (Endfälligkeitstermin). Die Teilschuldverschreibungen werden mit 5,0 % p.a. verzinst. Sofern die Teilschuldverschreibungen nicht bis zum Endfälligkeitstermin zurückgezahlt, gewandelt, entwertet oder zurückerworben wurden, wird die NanoFocus AG diese am Endfälligkeitstermin zu 115 % des Nennbetrags zurückzahlen. Das Wandlungsrecht für 300.000 Aktien kann bis zum Endfälligkeitstermin grundsätzlich jederzeit ausgeübt werden; der Wandlungspreis beläuft sich auf 4,50 EUR. Die Anzahl der Aktien und der Wandlungspreis können sich infolge der Regelungen zum Verwässerungsschutz künftig unter Umständen ändern. Das Grundkapital ist gemäß dem Beschluss der Hauptversammlung vom 1. Juli 2015 um 1.225.000 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.225.000 neuen Aktien bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2015). Die Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Gläubiger von ihren Wandlungsrechten Gebrauch machen. 8. Kapitalrücklagescroll
9. GewinnrücklageDie Gewinnrücklagen sind gegenüber 2015 unverändert. 10. Sonstige Rückstellungenscroll
11. HaftungsverhältnisseHaftungsverhältnisse, insbesondere Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen, sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten von Seiten der NanoFocus AG bestehen zum 31.12.2016 nicht. 12. Verbindlichkeitenspiegelscroll
Von den Verbindlichkeiten ist ein Teilbetrag von 550 TEUR durch die Verpfändung von Anteilen an verbundenen Unternehmen und ein Teilbetrag von 1.000 TEUR durch Sicherungsübereignung von Miet- und Demogeräten besichert. 13. Verbindlichkeiten gegenüber KreditinstitutenStadtsparkasse Oberhausen Kontokorrentverbindlichkeiten: 295 TEUR Kontokorrentrahmen besteht i. H. v. 500 TEUR, abzüglich der Absicherung der Avale. Die Zinssätze der zwei Darlehen sind für die gesamte Laufzeit festgeschrieben. Zugunsten von NanoFocus gibt es zum 31.12.2016 für Mietdeponatverbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen Bankbürgschaften seitens verschiedener Kreditinstitute in einer Gesamthöhe von rund 138 TEUR, davon 69 TEUR besichert. Weiterhin besteht ein Kautionsversicherungsvertrag mit der R+V Versicherung zur Übernahme von Bürgschaften und Garantien, der mit 100 TEUR besichert ist. scroll
Sicherung für beide Darlehen: 1) Sicherungsübereignung des Warenlagers in Oberhausen 2) Abtretung von Außenständen der Kunden A-Z (Globalzession) IV. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlösescroll
scroll
2. Außergewöhnliche Aufwendungen und ErträgeIm Geschäftsjahr entstanden Aufwendungen außerordentlicher Größe aus der außerplanmäßigen Abschreibung auf die Beteiligung an der mikroskin GmbH (854 TEUR) sowie der Wertberichtigung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen (406 TEUR), die als Abschreibung auf Umlaufvermögen ausgewiesen werden. 3. Angabe der Prüfungshonorare und sonstiger BeratungsleistungenAls Honorare für den Abschlussprüfer wurde im Geschäftsjahr 2016 für Prüfungsleistungen ein Betrag in Höhe von 27 TEUR und für sonstige Beratungsleistungen ein Betrag von 11 TEUR berücksichtigt, wobei ein Teilbetrag von 26 TEUR unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen wird. Honorare für Bestätigungsleistungen oder Steuerberatungsleistungen fielen seitens des Abschlussprüfers nicht an. V. Sonstige Angaben1. Organe der GesellschaftVorstandJürgen Valentin, Vorstand Technologie (CTO) und Vorstandssprecher, Duisburg, Dipl.-Physiker Marcus Grigat, Vorstand Operations (COO), Wesel, Dipl.-Ingenieur Joachim Sorg, Vorstand Administration, Finanzen und Controlling (CFO), Kalbach, Bankfachwirt Die Gesamtbezüge des Vorstandes belaufen sich im Berichtsjahr auf rund 403 TEUR. Diese gliedern sich wie folgt auf: scroll
In den Gesamtbezügen des Vorstandes sind keine variablen Vergütungen enthalten. Es wurden Sachbezüge von 50 TEUR ausbezahlt. AufsichtsratDer Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich satzungsgemäß aus drei Mitgliedern zusammen: Dr. Hans Hermann Schreier, Gründer und Vorstandsvorsitzender a. D., Oldenburg, Aufsichtsratsvorsitzender Ralf Terheyden, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Bad Zwischenahn, stellvertretender Vorsitzender Felix Krekel, Geschäftsführer der K2-flats & homes Beteiligungs GmbH, Kiel, Aufsichtsratsmitglied ErsatzmitgliedProf. Dr.-Ing. Stefan Altmeyer, Fachhochschule Köln, Institut für Angewandte Optik und Elektronik, Köln Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf rund 59 TEUR. 2. Angaben zu Vorstand und AufsichtsratSonstige Mitgliedschaften in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen (Stand: 31. Dezember 2016): AufsichtsratDr. Hans Hermann Schreier (Aufsichtsratsvorsitzender)Hans Hermann Schreier (*1946) ist Gründer und Vorstandsvorsitzender a. D. der NanoFocus AG. Hans Hermann Schreier hat sein berufliches Leben den technologieorientierten Unternehmungen TOU gewidmet. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in Innovationen umzusetzen und die wirtschaftliche Nutzung unternehmerisch zu gestalten waren Freude und Herausforderung zugleich. Als Geschäftsführer eines Technologie- und Gründerzentrums hat er technologieorientierte Unternehmer begleitend beraten. Seit der Gründung des Hightech-Unternehmens NanoFocus im Jahr 1994 bis zum Jahr 2009 war er Vorstandsvorsitzender der börsengelisteten Gesellschaft. Seit dem 01.01.2010 ist Hans Hermann Schreier als Senior Advisor für ausgewählte strategische Projekte der Adrem Consulting GmbH verantwortlich und war auch seit dieser Zeit beratend für die Gesellschaft tätig. Seit dem 11.07.2012 steht Herr Dr. Hans Hermann Schreier, nach einer zweijährigen Cooling-off-Phase gemäß ARUG/Corporate Governance, dem Aufsichtsrat der NanoFocus AG vor. Ralf Terheyden (stellvertretender Vorsitzender)Ralf Terheyden (* 1965) studierte BWL an der Universität in Göttingen. Als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei einer der großen weltweit tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften konnte er eine fundierte Berufspraxis legen, um danach einen Schwerpunkt im Bereich Corporate Finance zu intensivieren. Von 1997 bis 1999 standen daher Sanierungs- und Beratungsaufgaben im Bereich M&A im Vordergrund. Im Jahr 2000 wechselte er zu einer großen mittelständischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und leitete den Bereich Unternehmensfinanzierung. Eine renommierte Prüfungsgesellschaft in London war die nächste Station in der Vita. Seit Mai 2003 ist Herr Terheyden als Wirtschaftsprüfer, Diplom-Kaufmann und Steuerberater selbstständig als Gesellschafter und Geschäftsführer, seit September 2004 in eigener Gesellschaft. Im März 2007 eröffnete Herr Terheyden ein zweites Büro. Herr Terheyden unterstützt die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V. Seit dem Jahr 2007 ist er im Aufsichtsrat der NanoFocus AG und stand diesem zwischen 2007 und 2012 vor. Felix KrekelFelix J. Krekel (* 1967) gehört dem Aufsichtsrat der NanoFocus AG seit dem 28.06.2007 an. Er ist als Unternehmensberater, u.a. im Bereich der Unternehmensfinanzierung, tätig und Geschäftsführer der K2-flats & homes Beteiligungs GmbH. Von Juni 2012 bis September 2015 gehörte Herr Krekel der Geschäftsführung der Hanseatischen Immobilien Treuhand GmbH + Co. an, deren Vorsitz er von Anfang 2014 bis zu seinem Ausscheiden inne hatte. Von November 2006 bis Oktober 2011 gehörte er dem Vorstand der im Entry Standard gelisteten DESIGN Bau AG an, die er zeitweise als Alleinvorstand führte. In der CD Deutsche Eigenheim AG, einem Joint Venture mit der börsennotierten conwert Immobilien Invest SE, übte er darüber hinaus die Funktion des Vorstandsvorsitzenden von Juli 2008 bis Mai 2012 aus. Aus seiner 10-jährigen Tätigkeit für HSBC Trinkaus, zuletzt als Director Institutional Equity Sales, bringt er umfangreichen Kapitalmarkthintergrund und Kontakte für NanoFocus ein. Der gelernte Bankkaufmann Herr Krekel ist Diplom-Kaufmann und Certified International Investment Analyst (CIIA). Die Mitglieder des Aufsichtsrates waren während der letzten fünf Jahre weder Mitglied eines Verwaltungs-, Geschäftsführungs- oder Aufsichtsratsorgans noch Partner eines Unternehmens oder einer Gesellschaft. Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind unter der Geschäftsanschrift der Gesellschaft: Max-Planck-Ring 48, 46049 Oberhausen, erreichbar. Die Gesellschaft hat den Mitgliedern des Aufsichtsrates derzeit weder Darlehen gewährt noch Bürgschaften oder Gewährleistungen für sie übernommen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind und waren nicht an Geschäften außerhalb der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft während des laufenden und des vorhergehenden Geschäftsjahres oder an derartigen Geschäften, die noch nicht endgültig abgeschlossen sind, in weiter zurückliegenden Geschäftsjahren beteiligt. Im Geschäftsjahr 2016 wurden 14 turnusmäßige Sitzungen durchgeführt. 3. ArbeitnehmerIm Durchschnitt * wurden (entsprechend der Größenmerkmale des Unternehmens nach § 267 HGB) folgende Arbeitnehmer in folgenden GruPP.en beschäftigt : scroll
Die bestehen Verpflichtungen aus der Übernahme des SISCAN-Geschäftsbereichs für die Zahlung der variablen Kaufpreisraten laufen zum Ende des Geschäftsjahres 2017 aus.
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Zur Durchschnittsermittlung wurden die jeweiligen Quartalsendbestände herangezogen. Die NanoFocus AG beschäftigte außerdem durchschnittlich zwei Praktikanten/Diplomanden in 2016 (2015: drei). 4. AnteilsbesitzZum 31. Dezember 2016 war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt: scroll
Die NanoFocus Materialtechnik GmbH verwaltet ausschließlich Schutzrechte, die NanoFocus, Inc. und die NanoFocus PTE Ltd. sind Vertriebsniederlassungen. Die mikroskin GmbH ist zuständig für die Entwicklung, Produktion und für den Vertrieb von Mess- und Auswerteverfahren zur Unterstützung der Erbringung von medizinischen und kosmetischen Leistungen im Hautbereich. Die in 2015 erworbene BMT beliefert Hersteller und Zulieferer aus dem Nutzfahrzeugbereich mit automatisierten Inspektionssystemen. Mit der BMT wurde in 2016, nach Zustimmung sowohl der Haupt- als auch der Gesellschafterversammlung, ein Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung ab dem 1. Januar 2016 geschlossen. Entsprechend des Vertrags, der eine Mindestlaufzeit von 5 Jahren besitzt, wurde das von der Tochtergesellschaft erzielte Jahresergebnis 2016 im Wege der Gewinnabführung als Erträge aus Beteiligungen vereinnahmt. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungenscroll
Die bestehen Verpflichtungen aus der Übernahme des SISCAN-Geschäftsbereichs für die Zahlung der variablen Kaufpreisraten laufen zum Ende des Geschäftsjahres 2017 aus. EntsprechenserklärungSeit dem 1. März 2017 ist das Unternehmen im Basic Board (ein privatrechtliches Börsensegment der Börse Frankfurt innerhalb des gesetzlich definierten Freiverkehrs) gelistet. Somit liegt grundsätzlich keine Verpflichtung zur Abgabe einer Erklärung gemäß § 161 AktG vor. Bereits im Jahr 2006 wurde erstmals die Entsprechenserklärung gemäß Corporate Governance auf freiwilliger Basis abgegeben. Die freiwillige Unterwerfung soll zusätzliche Transparenz in die Unternehmenskommunikation bringen. Vorstand und Aufsichtsrat der NanoFocus AG haben die Erklärung nach § 161 AktG zur Anwendung des Corporate Governance Kodex am 22.12.2016 erneuert und den Aktionären auf der Website www.nanofocus.de dauerhaft zugänglich gemacht. KonzernabschlussDie NanoFocus AG stellt als Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB auf freiwilliger Basis einen Konzernabschluss nach handelsrechtlichen Vorschriften auf. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. NachtragsberichtAnfang April 2017 wurde bekannt, dass der langjährige Vorstand Technologie (CTO) und Vorstandssprecher der NanoFocus AG mit Wirkung zum 1. April 2017 auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausgeschieden ist. Er übernimmt die Geschäftsführung der NanoFocus Materialtechnik GmbH, Oldenburg. Weitere Ereignisse mit besonderer Bedeutung sind nach dem Stichtag nicht eingetreten.
Oberhausen, den 13. April 2017 NanoFocus AG Vorstand Marcus Grigat Joachim Sorg Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersNach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 sowie dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 der NanoFocus AG, Oberhausen, den folgenden Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NanoFocus AG, Oberhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und dem Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 10. April 2017 Roever Broenner Susat Mazars GmbH & Co. KG Graf von Kanitz, Wirtschaftsprüfer Schulz-Danso, Wirtschaftsprüfer Rechtliche und steuerliche GrundlagenFirmaNanoFocus AG SitzOberhausen Gegenstand des UnternehmensEntwicklung, Erstellung und Vertrieb von optoelektronischen Messsystemen und Qualitätssicherungssystemen sowie die damit zusammenhängenden Mess-, Service- und Beratungsdienstleistungen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig oder nützlich erscheinen, insbesondere zum Erwerb und zur Veräußerung von Grundstücken, zur Errichtung von Tochtergesellschaften und Zweigniederlassungen im In- und Ausland, zur Beteiligung an anderen Unternehmen gleicher oder verwandter Art sowie zum Abschluss von Interessensgemeinschaftsverträgen. HandelsregisterAmtsgericht Duisburg, HRB 13864 Satzung26. Oktober 2001, zuletzt geändert durch den Beschluss vom 21. Dezember 2016. GeschäftsjahrKalenderjahr Grundkapital5.640.786,00 EUR Es handelt sich um 5.640.786 Stückaktien, die auf den Inhaber lauten. Genehmigtes KapitalDer Vorstand ist ermächtigt, bis zum 28. Juni 2021 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 2.100.000,00 EUR durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2016). Den Aktionären ist hierbei grundsätzlich ein Bezugsrecht zu gewähren, das der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats in bestimmten Fällen ganz oder teilweise ausschließen kann. Das genehmigte Kapital 2016 bestand nach teilweiser Ausschöpfung zum 31. Dezember 2016 noch in Höhe von 989.214,00 EUR. Bedingtes KapitalDas Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu 300.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 300.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag von je 1,00 EUR bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2012/1). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie (i) die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandlungsrechten oder Optionsscheinen, die gemäß den von der Gesellschaft oder von unter Leitung der Gesellschaft stehenden Konzernunternehmen bis zum 10. Juli 2017 ausgegebenen Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen bestehen bzw. diesen beigefügt sind, von ihren Wandlungs- und/oder Optionsrechten Gebrauch machen oder (ii) die zur Wandlung verpflichteten Inhaber bzw. Gläubiger der von der Gesellschaft bis zum 10. Juli 2017 ausgegebenen W andelschuldverschreibungen ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen, in den Fällen (i) und (ii) jeweils soweit nicht eigene Aktien zur Bedienung eingesetzt werden. Das Grundkapital der Gesellschaft ist um weitere 125.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 125.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag von je 1,00 EUR bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2012/II). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber Aktienoptionen, die im Rahmen des Aktienoptionsplans 2012 in der Zeit bis zum 10. Juli 2017 ausgegeben werden, von ihrem Bezugsrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt. Das Grundkapital der Gesellschaft ist um weitere 1.225.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.225.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag von je 1,00 EUR bedingt erhöht (bedingtes Kapital 2015). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandlungsrechten oder Aktienoptionen, die in der Zeit bis zum 30. Juni 2020 ausgegeben werden, von ihrem Wandlungs- oder Optionsrechtrecht auf Aktien der Gesellschaft Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt. WandelschuldverschreibungDie Gesellschaft hat im Februar 2014 eine Wandelschuldverschreibung in einem Gesamtnominalbetrag von 1.350.000,00 EUR begeben. Die Wandelschuldverschreibung ist eingeteilt in 1.350 untereinander gleichrangige Teilschuldverschreibungen mit einem rechnerischen Nennbetrag von 1.000,00 EUR. Die Schuldverschreibung, deren Laufzeit am 6. Februar 2019 (Endfälligkeitstermin) endet, wird mit 5,0 % p. a. verzinst. Sofern die Teilschuldverschreibungen nicht bis zum Endfälligkeitstermin zurückgezahlt, gewandelt, entwertet oder zurückerworben wurden, wird die Gesellschaft diese am Endfälligkeitstermin zu 115 % des Nominalbetrags zurückzahlen. Das Wandlungsrecht mit Anspruch auf insgesamt 300.000 Aktien bei einem Wandlungspreis von 4,50 EUR je Aktie kann bis zum Endfälligkeitstermin grundsätzlich jederzeit ausgeübt werden. Die Anzahl der Aktien und der Wandlungspreis unterliegen Regelungen zum Verwässerungsschutz und können sich daher zukünftig noch ändern. Inhaber-SchuldverschreibungDie Gesellschaft hat im November 2016 an einen privaten Gläubiger eine Inhaber-Schuldverschreibung in einem Volumen von 1.000.000,00 EUR begeben. Die Auszahlung der Schuldverschreibung erfolgte unter Einbehalt eines Disagios zu 97 %. Vertraglich vorgesehen ist eine Laufzeit bis November 2017 (zwölf Monate), wobei ab Mai 2017 eine frühzeitige Tilgung seitens der Gesellschaft möglich ist. Die Verpflichtungen aus der Schuldverschreibung werden mit 9,0 % p. a. verzinst und dienen der Finanzierung des operativen Geschäfts. Zur Sicherung der Ansprüche hat die Gesellschaft Teile des Anlagevermögens (Demogeräte) sicherungsübereignet. UnternehmenskaufvertragMit notariellem Kaufvertrag vom 10. November 2015 erwarb die Gesellschaft sämtliche Geschäftsanteile an der Breitmeier Messtechnik GmbH, Ettlingen, in Höhe von nominal 100.000,00 EUR. Kaufvertraglich hatte sich die Gesellschaft zur Erbringung eines Gesamtkaufpreises von maximal 3.550 TEUR in bar verpflichtet. Vorgesehen waren ursprünglich sieben fixe Kaufpreisraten bis 2019 über insgesamt 2.850 TEUR. Darüber hinaus wurden variable Kaufpreiszahlungen (Earn-Out) in Abhängigkeit von der Umsatzentwicklung der erworbenen Gesellschaft im Zeitraum von 2015 bis 2018 in einer maximalen Höhe von 700 TEUR vereinbart. Durch notarielle Vereinbarung vom 30. September 2016 wurde die ursprüngliche Fristigkeit einzelner Kaufpreisbestandteile geändert. Gleichzeitig wurden sämtliche im Eigentum der Gesellschaft stehenden Geschäftsanteile an der Breitmeier Messtechnik GmbH an den Verkäufer zur Besicherung des noch offenen Kaufpreises verpfändet. Zum 31. Dezember sind für Verpflichtungen aus dem Unternehmenserwerb noch Verbindlichkeiten von 550 TEUR sowie Rückstellungen von 531 TEUR passiviert. Die entsprechenden Beträge sind im Zeitraum zwischen Ende 2017 und Anfang 2019 fällig. Eigene AktienDer Vorstand ist ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 10% des derzeitigen Grundkapitals oder - falls dieser Wert geringer ist - des zum Zeitpunkt der Ausübung der vorhandenen Ermächtigung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum 10. Juli 2017. Erworbene eigene Aktien dürfen durch den Vorstand zum Erwerb von Unternehmen und Beteiligungen oder zur Tilgung von Verbindlichkeiten verwendet werden. Ferner können sie mit Zustimmung des Aufsichtsrates an Dritte veräußert oder zur Herabsetzung des Grundkapitals eingezogen werden. HauptversammlungAuf der Hauptversammlung am 29. Juni 2016 wurde
Größe der GesellschaftDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. VorstandJürgen Valentin, Duisburg, CTO (bis 1. April 2017) Marcus Grigat, Wesel, COO Joachim Sorg, Kalbach, CFO Die Vorstandsmitglieder sind gemeinschaftlich mit einem anderen Vorstand oder Prokuristen zur Vertretung der Gesellschaft befugt. ProkuraHildebrandt, Volker, Brüggen Plehm, Birgit, Mülheim an der Ruhr Die Prokuristen vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied. AufsichtsratDr. Hans Hermann Schreier, Vorsitzender Ralf Terheyden, stellvertretender Vorsitzender Felix Krekel, Aufsichtsratsmitglied Prof. Dr.-Ing. Stefan Altmeyer (Ersatzmitglied Aufsichtsrat, Fachbeirat) Steuerliche VerhältnisseDas Unternehmen wird beim Finanzamt Oberhausen-Süd unter der Steuernummer 124/5728/0847 geführt. Die Veranlagungen zur Körperschaftsteuer und zur Gewerbesteuer sind bis für das Jahr 2015 erfolgt. Die letzte steuerliche Außenprüfung umfasste die Veranlagungszeiträume 2005 bis 2009. Kontakt/Impressum NanoFocus AG | Max-Planck-Ring 48 | 46049 Oberhausen | Tel. +49 208 62000-0 | Fax +49 208 62000-99 info@nanofocus.de | www.nanofocus.de Sitz der Gesellschaft: Oberhausen | Registergericht: Duisburg HRB 13864 Vorsitzender des Aufsichtsrates: Dr. Hans Hermann Schreier Vorstand: Marcus Grigat, Joachim Sorg Text/Redaktion: NanoFocus AGe | Konzept/Design: Oliver Nicolay, nicolaygrafik.de DeutschlandHauptsitzNanoFocus AG Max-Planck-Ring 48 46049 Oberhausen Tel. +49 208 62000-0 Fax +49 208 62000-99 info@nanofocus.de Kundenzentrum SüdAlbert-Nestler-Str. 15 76131 Karlsruhe Tel. +49 721 627733-0 Fax +49 721 627733-29 info@nanofocus.de InternationalNiederlassung USANanoFocus, Inc. 1945 NE Baker St McMinnville, OR 97128 Tel. +1 804 652 8970 Niederlassung AsienNanoFocus Pte. Ltd. 5012, Ang Mo Kio Avenue 5, 05-06F, Techplace 2 Singapore 569876 Tel. +65 968 49735 Die Kontaktdaten unserer weltweit vertretenen Vertriebspartner finden Sie auf www.nanofocus.de |
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