![]() Zürich Beteiligungs-Aktiengesellschaft (Deutschland)FrankfurtJahresabschluss zum 31. Dezember 2011Geschäftsbericht 2011Verwaltungsorgane der GesellschaftAufsichtsrat
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von den Mitarbeitern des Unternehmens gewählt Vorstand
LageberichtGeschäftstätigkeit der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland)Die Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) ist die geschäftsleitende Holding aller Versicherungs- und sonstigen Gesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland. Gegenstand des Unternehmens sind der Erwerb und das Halten von Beteiligungen an Versicherungs- und anderen Unternehmungen, die Leitung der Beteiligungsgesellschaften, der Erwerb und die Verwaltung eigenen und fremden Grundbesitzes sowie die Verwaltung eigener sonstiger Kapitalanlagen. Die Gesellschaft kann andere Unternehmungen gründen, im In- und Ausland Zweigniederlassungen errichten und Unternehmensverträge abschließen. Sämtliche Anteile werden mittelbar von der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Zürich, gehalten. Unsere Gesellschaft hält unmittelbar und mittelbar Anteile an folgenden verbundenen Unternehmen in Deutschland:
Darüber hinaus werden weitere unmittelbare und mittelbare Beteiligungen an diversen Dienstleistungsgesellschaften gehalten, die im Anhang im Einzelnen aufgeführt sind. Die Leitung der Zurich Gruppe Deutschland erfolgt zentral durch den Vorstand der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland), dessen Mitglieder die Leitung ihrer Ressorts auch in den Tochtergesellschaften wahrnehmen. Die Direktionen der Zurich Gruppe Deutschland befinden sich in Frankfurt am Main, Köln und Bonn. Die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik DeutschlandStabilitätsanker und Wachstumsmotor für EuropaDie europäische Wirtschaftspolitik steht vor schicksalhaften Herausforderungen. Im Euro-Raum breitete sich die zunächst auf Griechenland begrenzte Schuldenkrise immer weiter aus und entwickelte sich zu einer Vertrauenskrise. Die notwendige Konsolidierung der öffentlichen Haushalte sah sich in zahlreichen Ländern zudem mit dem Dilemma konfrontiert, dass die dafür erforderliche restriktive Finanzpolitik die Abschwächung der Konjunktur verstärken kann. Nunmehr befindet sich die Währungsunion in einem Teufelskreis aus Staatsschulden- und Bankenkrisen. Vor diesem Hintergrund hat sich die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland im Jahr 2011 weiterhin als ungewöhnlich robust erwiesen. Die Bundesrepublik Deutschland, als exportorientiertes Land bekannt, konnte sich auch im Jahr 2011 wieder als Wachstumsmotor in Europa etablieren und trug wesentlich zur Stabilisierung in Europa bei. Deutschlands Volkswirtschaft entwickelte sich solide und konnte zudem positive Impulse auf dem Arbeitsmarkt verzeichnen. Der Welthandel ist weiterhin stark geprägt durch Schwellenländer, und hier insbesondere durch China. Die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland erreichte im Verlauf des vergangenen Jahres wieder das Niveau vor der Wirtschafts- und Finanzkrise vom Frühjahr 2008. Der krisenbedingte Nachholprozess verlief somit dynamischer, als die Bundesregierung noch vor Jahresfrist erwartet hatte. Der Aufschwung fiel - auch im internationalen Vergleich - sehr kräftig aus: Das Bruttoinlandsprodukt nahm im Jahr 2011 preisbereinigt um 3,0 % zu, nachdem es im Jahr zuvor bereits um 3,7 % zugelegt hatte. Allerdings hat im Laufe des vergangenen Jahres die Verschuldung in einer Reihe von Industriestaaten - oft gepaart mit Zweifeln an deren Wettbewerbsfähigkeit - zu einer deutlichen Verunsicherung an den Kapitalmärkten geführt. Dadurch trübten sich auch die Konjunkturerwartungen der deutschen Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2011 merklich ein. Das Wachstum verlor an Fahrt. Die Ausrüstungsinvestitionen legten real um 2,9 % zu und die Bauinvestitionen gingen real zwar weiter leicht um 0,7 % zurück, dies ist aber vor allem auf den - zum Teil witterungsbedingten - extrem starken Jahresbeginn zurückzuführen. Der Arbeitsmarkt 2011 entwickelte sich positiv. Die Arbeitslosigkeit ist heute so gering wie seit 1991 nicht mehr, und die deutsche Arbeitslosenquote gehört zu den niedrigsten in Europa. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist stark zurückgegangen. Im Vergleich zum Jahr 2005 hat sie sich um über 40 % verringert. Zugleich liegt die Zahl der offenen Stellen weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Arbeitslosenquote fiel 2011 um 0,6 Prozentpunkte auf 7,1 % (Vorjahr: 7,7 %). Der Außenbeitrag stieg in 2011 mit + 0,8 % (Vorjahr: 1,5 %). Die Exporte stiegen um 8,2 % (Vorjahr: 13,7 %) und trugen ebenso zum Wachstum bei wie die stärkere Binnennachfrage - die Importe erhöhten sich um 7,2 % (Vorjahr: 11,7 %). Die Konsumausgaben waren auch in 2011 auf einem guten Niveau. Insbesondere die positive Arbeitsmarktbilanz führte zu einer realen Zunahme des privaten Konsums um 1,5 % (Vorjahr: 0,6 %). Auch erhöhten sich die Konsumausgaben des Staates um 1,2 % (Vorjahr: 1,7 %). Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte nahmen um 3,3 % zu. Die Sparquote blieb mit 10,9 % (Vorjahr: 11,3 %) auf einem hohen Niveau. Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahresdurchschnitt 2011 gegenüber 2010 um 2,1 %. Wesentliche Ursachen für die Preiserhöhungen waren Energiekosten und Preise für Nahrungsmittel. Die Jahresteuerungsrate lag damit deutlich höher als in den beiden Vorjahren (2010: + 1,1 %; 2009: + 0,4 %). Eine noch höhere Teuerung im Jahresdurchschnitt gab es zuletzt 2008 (+ 2,6 % gegenüber 2007). Deutschland - AusblickDie Bundesregierung erwartet in ihrer Jahresprojektion 2012 zunächst eine temporäre konjunkturelle Schwächephase, jedoch keine Rezession. Im weiteren Jahresverlauf wird die deutsche Wirtschaft wieder zu einem höheren Wachstum zurückfinden. Im Jahresdurchschnitt rechnet die Bundesregierung mit einer Zuwachsrate des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 0,7 %. Die deutsche Wirtschaft wächst damit nach wie vor etwas kräftiger als der Euro-Raum insgesamt. Schon in den vergangenen beiden Jahren wurde das Wachstum in Deutschland vornehmlich von der Binnenwirtschaft getragen. Die Wachstumskräfte werden sich weiter zur Binnennachfrage hin verlagern. Infolge der deutlichen Wachstumsabschwächung im internationalen und insbesondere im europäischen Rahmen dürften die Exporte in diesem Jahr nur moderat zunehmen. Der rechnerische Wachstumsbeitrag des Außenbeitrags, der sich als Differenz zwischen Exporten und Importen ergibt, wird aufgrund der dynamischen Importentwicklung negativ ausfallen. Demgegenüber tragen die privaten Konsumausgaben spürbar zum Wachstum bei. Auch die Rahmenbedingungen für Investitionen sind nach wie vor günstig. Die Bundesregierung erwartet, dass sich die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt auch im Jahr 2012 fortsetzt. Insgesamt rechnet die Bundesregierung in jahresdurchschnittlicher Betrachtung mit einer weiteren Zunahme der Erwerbstätigkeit um rund 220.000 Personen oder 0,5 %. Es wird damit in diesem Jahr ein erneuter Beschäftigungsrekord erwartet. Die Bundesregierung rechnet im Durchschnitt des Jahres 2012 mit einer Abnahme der Zahl der Arbeitslosen um 100.000 Personen. Dies entspricht einem Rückgang der Arbeitslosenquote um 0,3 Prozentpunkte auf 6,8 %. Besonders hervorzuheben ist, dass Deutschland auch im europäischen Vergleich mittlerweile eine der geringsten Arbeitslosenquoten aufweist. Insgesamt erwartet die Bundesregierung eine Zunahme der Bauinvestitionen in diesem Jahr um preisbereinigt 0,8 %. Die Bruttoanlageinvestitionen werden in diesem Jahr in realer Rechnung weiter deutlich um 1,5 % expandieren. Laut Jahreswirtschaftsbericht wird der Anstieg der Verbraucherpreise im Jahr 2012 bei 1,8 % liegen. Nach Meinung des Sachverständigenrats wird im Jahr 2012 die Wirtschaftspolitik weiterhin im höchsten Maße gefordert sein: die Stabilität der Währungsunion zu sichern, noch ausstehende zentrale Reformen der Finanzmarktarchitektur voranzubringen und die Energiewende ebenfalls im europäischen Kontext effizient zu gestalten. Mögliche Unsicherheits-faktoren bleiben die weitere Entwicklung des Euro-Raumes und der Staatshaushalte. Die Entwicklung der deutschen Versicherungswirtschaft 2011Die Beitragseinnahmen in der deutschen Versicherungswirtschaft verzeichneten einen nominalen Beitragsrückgang um voraussichtlich 0,3 %. Ursächlich für diesen Rückgang des Beitragsaufkommens war dabei ausschließlich die Normalisierung des Einmalbeitragsgeschäfts in der Lebensversicherung. In der Schaden- und Unfallversicherung stieg im Jahr 2011 die Nachfrage nach Versicherungsschutz an. Die Beitragseinnahmen stiegen um 2,7 % auf 56,7 Mrd. EUR. Dabei verzeichnete die Kraftfahrtversicherung als größte Schadensparte ein Plus von 3,5 %. Ein besonders deutliches Wachstum haben dabei bedingt durch die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Unternehmenssektor die Sparten Transport/Luftfahrt und Kredit/Kaution/Vertrauensschaden mit + 7 % bzw. + 3,5 % zu verzeichnen. In den übrigen Sparten lagen die Veränderungsraten des Beitragsaufkommens eher im unteren einstelligen Bereich. Der Schadenaufwand in der Schaden- und Unfallversicherung ist in 2011 um 2,6 % (Vorjahr: 3,3 %) gestiegen. In der Kraftfahrtversicherung stiegen die Schadenaufwendungen um 2,1 % (2010: + 3,3 %), wozu u. a. bereits die lange Frostperiode Anfang des Jahres beigetragen hat. Den größten Schadenanstieg wies in 2011 die nicht-private Sachversicherung mit + 9,2 % (2010: + 8,8 %) auf, wozu auch die wieder steigende Belastung durch Großschäden beitrug. Die Schaden-Kostenquote 2011 stieg leicht gegenüber dem Jahr 2010 auf 99,0 %. Die gebuchten Brutto-Beiträge der Lebensversicherung sanken gegenüber dem Vorjahr um 4,6 % auf 83,19 Mrd. EUR. Davon entfielen auf laufende Beiträge 61,10 Mrd. EUR (+ 0,9 %) und auf Einmalbeiträge 22,09 Mrd. EUR (- 17,0 %). Einen sehr starken Einfluss auf den Geschäftsverlauf in der Lebensversicherung i. e. S. hatte in den letzten Jahren -ebenfalls vor dem Hintergrund der Krise - aber auch das Einmalbeitragsgeschäft, das in 2009 und 2010 außergewöhnlich stark expandierte. Der Anteil der Einmalbeiträge am gesamten Beitragsaufkommen hatte sich in den letzten Jahren zuvor so von 11,3 % (2004) auf 30,5 % (2010) erhöht. Der Bestand an Hauptversicherungen betrug zum 31.12.2011 89,73 Mio. Verträge (- 0,9 %). Die versicherte Summe erreichte 2.665,44 Mrd. EUR (+ 2,8 %) und der laufende Beitrag für ein Jahr 61,78 Mrd. EUR (+ 0,8 %). Das Neuzugangsergebnis belief sich auf 6,31 Mio. Lebensversicherungsverträge mit 276,27 Mrd. EUR Versicherungssumme. Auf Basis der Neugeschäftsbeiträge ergab sich ein annual premium equivalent (APE) von 8,3 Mrd. EUR (+ 0,0 %). Der laufende Beitrag belief sich auf 6,12 Mrd. EUR (+ 8,2 %) und der Einmalbeitrag auf 21,83 Mrd. EUR (- 17,4 %). Im Jahr 2011 zeigte sich erneut die Bedeutung der Rentenversicherungen für das Neugeschäft der Lebensversicherer; gemessen an der Anzahl hielten sie einen Anteil von 50,0 % (Vorjahr: 49,6 %) des gesamten Neuzugangs; bei den Beiträgen (laufende und Einmalbeiträge) waren es 68,0 % (Vorjahr: 66,4 %). Der Neuzugang an förderfähigen Riester-Verträgen belief sich in 2011 auf insgesamt 0,95 Mio. Verträge (- 3,6 %). Der Anteil der fondsgebundenen Rentenversicherung an den Riester-Renten (Anzahl) betrug 43,5 %, weitere 55,4 % entfielen auf die Kategorie Einzelrenten- und Pensionsversicherungen. Lediglich 1,1 % der Riester-Verträge waren Kollektivversicherungen. Pensionsfonds: Die gebuchten Brutto-Beiträge beliefen sich auf 798,7 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 409,15 Mio. EUR; + 95,2 %). Der gesamte Neuzugang belief sich für das Jahr 2011 auf 31.771 Verträge (+ 3,1 %). Der laufende Beitrag für ein Jahr aus diesem Neuzugang erreichte 10,31 Mio. EUR (- 25,8 %), der Einmalbeitrag 674,94 Mio. EUR (+ 131,3 %). Auf Basis der Neugeschäftsbeiträge ergab sich ein annual premium equivalent (APE) von 77,8 Mio. EUR (+ 80,6 %). Für den Bestand ergab sich zum 31.12.2011 eine Anzahl von knapp 344.100 Personen (31.12.2010: 317.000 Personen; + 8,6 %) mit einem laufenden Beitrag für ein Jahr in Höhe von 124,99 Mio. EUR (+ 7,5 %). Pensionskassen: Die gebuchten Brutto-Beiträge beliefen sich auf 2,81 Mrd. EUR (Vorjahr: 2,79 Mrd. EUR; + 0,8 %). Der gesamte Neuzugang an Hauptversicherungen belief sich für das Geschäftsjahr 2011 auf 194.200 Verträge bzw. Versicherungsverhältnisse (+ 11,7 %). Der laufende Beitrag für ein Jahr aus Haupt- und Zusatzversicherungen erreichte 191 Mio. EUR (+ 16,7 %). Der Einmalbeitrag erreichte knapp 118 Mio. EUR (+ 6,0 %). Auf Basis der Neugeschäftsbeiträge ergab sich ein annual premium equivalent (APE) von 202,6 Mio. EUR (+ 16,0 %). Die versicherte Summe bzw. 12-fache Jahresrente an Hauptversicherungen erreichte im Neuzugang einen Wert von 4,10 Mrd. EUR (+ 16,7 %). Die Beitragssumme des Neugeschäfts erreichte eine Höhe von 5,38 Mrd. EUR (Vorjahr: 4,55 Mrd. EUR; + 18,3 %). Deutsche Versicherungswirtschaft - Ausblick 2012Nach Meinung des GDV resultiert aus den Vorausschätzungen und Annahmen für die Hauptsparten für die deutsche Versicherungswirtschaft insgesamt in 2012 ein Wachstum von etwa + 1 %. Expansiv zeigen sich dabei die Schaden- und Unfallversicherung und - mit einem noch deutlicheren Anstieg der Beitragseinnahmen - die private Krankenversicherung, während in der Lebensversicherung nach dem deutlichen Rückgang der Beitragseinnahmen in 2011 nur noch ein geringfügiger weiterer Beitragsrückgang zu verzeichnen wäre. Gerade die Einschätzung für die Lebensversicherung bleibt allerdings angesichts der Unwägbarkeiten des aktuellen konjunkturellen Umfelds und des Einmalbeitragsgeschäfts mit einer besonders großen Unsicherheit verbunden. In der Schaden- und Unfallversicherung macht sich in 2012 einerseits die nur verhaltene Einkommensentwicklung der privaten Haushalte, auf die etwa zwei Drittel der Nachfrage in diesem Bereich entfallen, gleichzeitig aber auch noch die wirtschaftliche Erholung im Unternehmenssektor in 2011 bemerkbar. Laut des GDV ergibt sich für die Schaden- und Unfallversicherung insgesamt aus der Einschätzung für die einzelnen Sparten und Zweige für 2012 rechnerisch ein gegenüber dem Vorjahr um 2 % höheres Beitragsaufkommen. Für die Geschäftsentwicklung in der Lebensversicherung i. e. S. stellen in 2012 das veränderte gesamtwirtschaftliche Umfeld, die Wettbewerbssituation im Vergleich zu anderen Anlageformen und die Perspektiven der kapitalgedeckten Altersvorsorge wesentliche Bestimmungsfaktoren dar. Im Bereich der Vorsorgeprodukte (Risikolebensversicherung, BU, Altersvorsorge) sind jedoch vorerst kaum Veränderungen in der Versicherungsnachfrage zu erwarten, und auch im Bereich der Geldvermögensbildung der privaten Haushalte stehen trotz der Krise im Euro-Raum und des anhaltenden Niedrigzinsumfelds für diese kaum gute Alternativen zur Lebensversicherung zur Verfügung. Insgesamt wird daher in 2012 im Hinblick auf die Lebensversicherung ein weitgehend unverändertes Nachfrageverhalten der privaten Haushalte erwartet; auch die vorzeitige Beendigung (Storno) von Lebensversicherungsverträgen sollte trotz der dramatisch erhöhten Unsicherheit auf Seiten der privaten Haushalte vorerst nicht nach oben gehen. Im Bereich der der Lebensversicherung zuzurechnenden Pensionskassen und Pensionsfonds ist auch für 2012 erneut nicht mit durchschlagenden Effekten zu rechnen. Auch weiterhin können zwar für 2012 größere Einzeltransaktionen im Bereich der Pensionsfonds nicht ausgeschlossen werden, etwa durch die Auslagerung von Rückstellungen im Bereich der betrieblichen Altersversorgung, die bei entsprechendem Volumen durchaus auch in der Beitragsentwicklung der Lebensversicherung insgesamt sichtbar würden. Allerdings sind diese Transaktionen nur schwer vorhersehbar und können insofern für die Geschäftsprognose nicht unterstellt werden. Insofern wird auch für die Lebensversicherung insgesamt unter den genannten Annahmen ein leichter Rückgang der Beitragseinnahmen um etwa 1 % erwartet. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass die der Lebensversicherung zuzurechnenden Pensionskassen und Pensionsfonds nach wie vor nicht einmal 4 % der Beiträge der Lebensversicherung insgesamt ausmachen, während auf die Lebensversicherung i. e. S. nach wie vor über 96 % des Gesamtgeschäfts entfallen. Für die laufenden Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung ist in 2012 ein wieder etwas stärkerer Rückgang als in 2011 zu erwarten (ca. - 1 %). Nur schwer einzuschätzen bleibt nach der ungewöhnlichen Entwicklung der letzten Jahre der weitere Verlauf des Einmalbeitragsgeschäfts. Einerseits steht hier angesichts des Zinsumfelds und der verfügbaren Mittel der privaten Haushalte trotz der verunsichernden Effekte der Euro-Krise weiterhin ein nahezu unbegrenzter Markt zur Verfügung. Auf der anderen Seite stehen dem die bewussten Entscheidungen im Bereich der Geschäftsstrategie wichtiger Marktteilnehmer entgegen, die das Risiko und die Belastung zu hoher Bestände in diesem Bereich scheuen. Nach der außerordentlich starken Expansion der Jahre 2009 und 2010 und der Korrektur im Jahr 2011 wurde hier für 2012 insofern in etwa das Vorjahresergebnis unterstellt; denkbar wäre allerdings auch ein leichter Rückgang. Geschäftsverlauf der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland)Im Geschäftsjahr betrugen die Erträge aus Beteiligungen 299,6 Mio. EUR (Vorjahr: 528,1 Mio. EUR). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr kam hauptsächlich zustande, weil im Vorjahr Anteile der DEUTSCHER HEROLD AG an der Zurich Insurance plc, Irland, verkauft wurden, aus denen höhere Erträge aus Beteiligungen resultierten. Die übrigen Erträge und Aufwendungen ergaben saldiert einen Aufwand von 41,6 Mio. EUR (Vorjahr: Aufwand von 21,1 Mio. EUR). Insgesamt führte dies zu einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 258,0 Mio. EUR (Vorjahr: 507,0 Mio. EUR). Nach Berücksichtigung der außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 0,6 Mio. EUR und des Steueraufwands in Höhe von 16,1 Mio. EUR (Vorjahr: 33,8 Mio. EUR) ergab sich ein Jahresüberschuss von 241.283.918 EUR (Vorjahr: 472.341.989 EUR). Zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 369.947.707 EUR (Vorjahr: 372.605.718 EUR) ergab sich damit ein Bilanzgewinn von 611.231.625 EUR (Vorjahr: 844.947.707 EUR). Das Eigenkapital unserer Gesellschaft verringerte sich im Geschäftsjahr auf 2.018 Mio. EUR (Vorjahr: 2.251 Mio. EUR). Vorläufiger Geschäftsverlauf der BeteiligungsgesellschaftenZurich Insurance plc, IrlandDie Zurich Insurance plc, Irland, ist der bedeutendste Risikoträger im Schaden-/Unfallbereich der Zurich innerhalb der EU und verfügt über ein AA-Rating von Standard & Poors, welches im Industrie- und Firmenkundenbereich einen erheblichen Wettbewerbsvorteil darstellt. Die Beitragseinnahmen stiegen um 953 Mio. EUR auf 8.888 Mio. EUR (Vorjahr: 7.935 Mio. EUR), das Eigenkapital verringerte sich um 868 Mio. EUR auf 2.459 Mio. EUR (Vorjahr: 3.327 Mio. EUR). Die Angaben für 2011 sind noch vorläufig, da der Jahresabschluss noch nicht finalisiert wurde. DA Deutsche Allgemeine Versicherung AGIm hart umkämpften Marktsegment der Direktversicherungen konnten wir unseren Versicherungsbestand im Geschäftsjahr 2011 unter Beibehaltung einer risiko- und ergebnisorientierten Tarifierungs- und Zeichnungspolitik um 0,4 % auf jetzt 1.824.589 Verträge steigern. Bei zudem steigenden Durchschnittsbeiträgen erhöhte sich unser gebuchter Beitrag in 2011 deutlich um 8,3 % auf 302,2 Mio. EUR. Davon entfielen 280,2 Mio. EUR (92,7 %) auf die Kraftfahrtversicherung und 22,0 Mio. EUR (7,3 %) auf die übrigen Sparten. Die Bruttoschadenquote des Geschäftsjahres verbesserte sich deutlich von 94,9 % in 2010 auf 91,5 % in 2011. Nach Abwicklung und Rückversicherung ergab sich netto ein leichter Anstieg von 80,9 % in 2010 auf 81,5 % in 2011. Der Verwaltungskostensatz netto verbesserte sich von 19,7 % in 2010 auf 18,1 % im Geschäftsjahr 2011. Er liegt damit nach der durch verstärkte Projekt- und Marketingaktivitäten bedingten Steigerung des Vorjahres nun nicht nur wieder auf, sondern unter dem Niveau des Jahres 2009. Mit diesem im Branchenvergleich günstigen Kostensatz bestätigt sich der Kostenvorteil des weitgehend provisionsfreien und mit schlanken Arbeitsprozessen agierenden Direktvertriebs. Der Kapitalanlagebestand zu Bilanzwerten belief sich per ultimo 2011 auf 257,5 Mio. EUR. Die Nettokapitalanlageerträge stiegen um 1,5 Mio. EUR auf 10,6 Mio. EUR und führten zu einer Nettoverzinsung von 4,05 %. Das versicherungstechnische Nettoergebnis schloss mit einem Gewinn von 1.370 Tsd. EUR (Vorjahr: 463 Tsd. EUR) ab. Nach Zuführung der Schwankungsrückstellung in Höhe von 6.305 Tsd. EUR ergab sich ein versicherungstechnischer Verlust von 4.935 Tsd. EUR (Vorjahr Gewinn: 4.627 Tsd. EUR). Das nichtversicherungstechnische Ergebnis erzielte einen Gewinn von 3.179 Tsd. EUR (Vorjahr Verlust: 977 Tsd. EUR). Das außerordentliche Ergebnis beträgt 9.574 Tsd. EUR, davon entfallen 9.563 Tsd. EUR außerordentliche Aufwendungen auf das Geschäftsrestrukturierungsprojekt "Future G", für das ein Sozialplan erstellt wurde. Damit ergab sich ein Jahresergebnis vor der Verlustübernahme von 11.331 Tsd. EUR (Vorjahr Gewinnabführung: 3.635 Tsd. EUR). Der Jahresverlust wird aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages von unserer Muttergesellschaft Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) ausgeglichen. ADAC Autoversicherung AGIm Geschäftsjahr konnte der Versicherungsbestand weiterhin deutlich ausgeweitet werden. In der Autoversicherung stieg die Bestandsstückzahl um 18,7 % auf 879.069 Verträge. In der Mopedversicherung verzeichneten wir einen Anstieg der Bestandsstückzahl um 6,0 % auf 86.232 Verträge. Zusätzlich wurden erstmals 3.951 Campingversicherungsverträge abgeschlossen. Die Brutto-Beiträge stiegen dadurch ebenfalls erfreulich um 20,4 % auf 178,5 Mio. EUR. Durch größere Personenschäden und heftige Hagelereignisse im August stieg die Schadenquote netto auf 87,4 % (Vorjahr: 85,5 %). Durch die konsequente Fortführung effizienzsteigernder Maßnahmen bei gleichzeitigem Umsatzanstieg wurde die Kostenquote erneut gesenkt. Der sehr günstige Kostensatz beträgt damit netto 14,7 % (2010 = 15,1 %, 2009 = 16,4 %, 2008 = 17,3 %). Der Kapitalanlagebestand zu Bilanzwerten belief sich per ultimo 2011 auf 141,3 Mio. EUR. Die Nettokapitalanlageerträge der Gesellschaft betrugen im Geschäftsjahr 6,6 Mio. EUR, was einer Nettoverzinsung von 4,9 % entspricht. Das versicherungstechnische Ergebnis schloss mit einem Minus von 3,6 Mio. EUR ab. Der Schwankungsrückstellung wurden 0,1 Mio. EUR zugeführt. Das nichtversicherungstechnische Ergebnis erwirtschaftete ein Plus von 4,3 Mio. EUR. Damit schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 0,3 Mio. EUR ab; dieser wird mit dem Verlustvortrag verrechnet. Baden-Badener Versicherung AGIm Geschäftsjahr erhöhten sich die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen - vor allem durch ein erhöhtes Wachstum in den Sparten Unfall und Haftpflicht - insgesamt um 6,8 % auf 50.620 Tsd. EUR (Vorjahr 47.390 Tsd. EUR). Der Versicherungsbestand, gemessen an Bestandsstückzahlen, erhöhte sich ebenfalls um 2,6 % auf 652.359 Stück (Vorjahr 633.356). Dabei entfielen auf die beitragsmäßig größte Sparte Unfallversicherung 276.274 Stück (Vorjahr 278.001). Die Schadenquote brutto verbesserte sich um 0,4 %-Punkte auf 50,0 % (Vorjahr 50,4 %). Die Schadenquote netto verbesserte sich um 3,4 %-Punkte auf 51,4 % (Vorjahr 54,8 %). Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 % auf 21.976 Tsd. EUR (Vorjahr 20.639 Tsd. EUR) und lagen im Verhältnis zu den verdienten Bruttobeiträgen mit 43,7 % leicht über dem Vorjahreswert von 43,5 %. Das versicherungstechnische Bruttoergebnis verzeichnete eine Zunahme im Geschäftsjahr 2011 auf 3.445 Tsd. EUR (Vorjahr 3.173 Tsd. EUR), das versicherungstechnische Ergebnis f.e.R. stieg auf 2.360 Tsd. EUR (Vorjahr 1.675 Tsd. EUR). Der Kapitalanlagebestand zu Bilanzwerten belief sich auf 90.519 Tsd. EUR (Vorjahr 80.230 Tsd. EUR) und lag damit 12,8 % über dem Vorjahr. Die Erträge aus Kapitalanlagen betrugen 2.959 Tsd. EUR (Vorjahr 3.050 Tsd. EUR). Diesen standen Aufwendungen in Höhe von 473 Tsd. EUR (Vorjahr 672 Tsd. EUR) gegenüber. Damit stieg das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen im Berichtsjahr auf 2.486 Tsd. EUR (Vorjahr 2.378 Tsd. EUR). Das versicherungstechnische Ergebnis schloss mit einem Gewinn von 2.360 Tsd. EUR (Vorjahr 1.675 Tsd. EUR). Das nicht-versicherungstechnische Ergebnis erzielte einen Gewinn in Höhe von 566 Tsd. EUR (Vorjahr 1.522 Tsd. EUR). Die direkte Gesellschaftssteuer beträgt - unter der Berücksichtigung des steuerlichen Aufwands im Rahmen der realitätsnahen Bewertung - 2.700 Tsd. EUR (Vorjahr 883 Tsd. EUR). Danach beträgt der Jahresüberschuss vor Einstellung in die Gewinnrücklage 226 Tsd. EUR (Vorjahr 2.314 Tsd. EUR). Real Garant Versicherung AGDie Anzahl der Garantieeingänge stieg in 2011 um 2,7 % auf 218.403 Stück (Vorjahr: 212.581 Stück). Die gebuchten Bruttobeiträge 2011 sanken um 5,7 % auf 52.780 Tsd. EUR (Vorjahr: 55.965 Tsd. EUR). Die Schadenquote des Geschäftsjahres lag mit 69,3 % unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 72,5 %). Hauptgründe hierfür sind ist ein gutes Abwicklungsergebnis, kontinuierliche Qualitätssicherungsmaßnahmen bei den Vertragspartnern sowie ein striktes Kostenmanagement bei der Regulierung der Schäden. Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb sanken auf 9.049 Tsd. EUR (Vorjahr: 9.431 Tsd. EUR). Die Reduktion lässt sich im Wesentlichen durch die Verringerung der Provisionsaufwendungen in Spanien begründen. Demgegenüber stehen höhere Aufwendungen im Vertriebsbereich, die um 671 Tsd. EUR anstiegen, sowie zusätzliche Betriebskosten in Höhe von 198 Tsd. EUR, die hauptsächlich in Zusammenhang mit Kosten für die neuen Länder Ungarn, Tschechien und Slowakei in Verbindung stehen. Als Folge der Geschäftsentwicklung musste die Schwankungsrückstellung um 2.893 Tsd. EUR erhöht werden (Vorjahr: + 1.633 Tsd. EUR). Die Schwankungsrückstellung betrug damit zum Jahresende 16.390 Tsd. EUR (Vorjahr: 13.497 Tsd. EUR). Das versicherungstechnische Ergebnis nach Veränderung der Schwankungsrückstellung betrug 2.286 Tsd. EUR (Vorjahr: 56 Tsd. EUR). Der Kapitalanlagenbestand zu Bilanzwerten belief sich auf 92.643 Tsd. EUR (Vorjahr: 81.068 Tsd. EUR) und lag damit um 14,3 % über dem Vorjahr. Die Erträge aus Kapitalanlagen bewegten sich mit 2.990 Tsd. EUR auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 2.988 Tsd. EUR). Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen konnten trotz des niedrigen Zinsniveaus um 14,6 % auf 2.949 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.573 Tsd. EUR) verbessert werden. Aufgrund der gestiegenen Aufwendungen für Kapitalanlagen reduzierte sich das Kapitalanlageergebnis um 1,9 % auf 2.881 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.939 Tsd. EUR). Die Nettoverzinsung aus Kapitalanlagen betrug 3,3 % (Vorjahr: 4,0 %). Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit (vor Steuern) weist einen positiven Saldo von 4.482 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.735 Tsd. EUR) aus. Der Jahresüberschuss beträgt 2.712 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.184 Tsd. EUR). Der Jahresüberschuss wurde mit dem Gewinnvortrag verrechnet, wodurch sich ein Bilanzgewinn von 3.578 Tsd. EUR ergibt. DEUTSCHER HEROLD AGDie Erträge aus Dividendenausschüttungen haben sich um 1,7 Mio. EUR auf 3,5 Mio. EUR erhöht (Vorjahr: 1,8 Mio. EUR). Die Erlöse für Dienstleistungen betrugen im Berichtsjahr 37,0 Mio. EUR (Vorjahr: 40,0 Mio. EUR). Diesen Erlösen stehen Personalaufwendungen von 14,6 Mio. EUR (Vorjahr: 15,0 Mio. EUR), Abschreibungen auf Sachanlagen von 0,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,1 Mio. EUR), Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von 0,2 Mio. EUR (Vorjahr: 0,2 Mio. EUR) und sonstige betriebliche Aufwendungen von 23,7 Mio. EUR (Vorjahr: 36,4 Mio. EUR) gegenüber. Der Überschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreichte 18,8 Mio. EUR (Vorjahr: 438,7 Mio. EUR). Es erfolgten Ausgleichszahlungen an Minderheitsgesellschafter in Höhe von 1,9 Mio. EUR (Vorjahr: 1,9 Mio. EUR). Nach Hinzurechnung eines Steuerertrages von 17,3 Mio. EUR (Vorjahr: 5,4 Mio. EUR) und dem außerordentlichen Ergebnis von - 2,7 Mio. EUR (Vorjahr: - 3,0 Mio. EUR), welches sich aus der ratierlichen Zuführung des Unterschiedsbetrages aus der Neubewertung von Pensionsverpflichtungen aufgrund der Erstanwendung des BilMoG gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB ergibt, wurden aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages nach Steuern 31,5 Mio. EUR (Vorjahr: 439,2 Mio. EUR) an die Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) abgeführt. Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AGDer Jahresbeitrag des Neugeschäftes inkl. Einmalbeiträge ging um 45,3 % auf 963,8 Mio. EUR zurück. Dieser Rückgang ist ausschließlich auf ein gesunkenes Einmalbeitragsvolumen zurückzuführen, denn der Jahresbeitrag des Neugeschäfts für laufende Beiträge erhöhte sich um 2,1 % auf 353,8 Mio. EUR (Vorjahr: 346,7 Mio. EUR). Gemessen in Beitragssumme erreichte der Neuzugang 8.021,9 Mio. EUR (Vorjahr: 8.827,5 Mio. EUR). Hierin enthalten ist aus dem Neugeschäft der betrieblichen Altersversorgung eine Beitragssumme von 1.417,8 Mio. EUR. Der durchschnittliche Jahresbeitrag des Neugeschäftes bei Versicherungen mit laufender Beitragszahlung erhöhte sich um 3,1 % von 1.686 EUR im Vorjahr auf 1.738 EUR pro Vertrag. Hierin spiegelt sich das besondere Vorsorgebewusstsein unserer Kunden wider. Der Anteil der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen am Neuzugang betrug, gemessen an den laufenden Beiträgen für ein Jahr, 61,6 %. Rentenversicherungen waren mit 22,7 %, Kapitalversicherungen mit 4,2 %, Risikoversicherungen mit 2,0 % und Kollektivversicherungen mit 9,5 % am Neugeschäft beteiligt. Der Bestand an selbst abgeschlossenen Versicherungen wuchs im Berichtsjahr um 0,7 % auf eine Versicherungssumme von 108,8 Mrd. EUR (Vorjahr: 108,1 Mrd. EUR). Davon entfallen auf die betriebliche Altersversorgung 436 Tsd. Verträge mit einer Versicherungssumme von 13,3 Mrd. EUR. Gemessen am laufenden Beitrag für ein Jahr blieb der Gesamtbestand mit 3.228,3 Mio. EUR (Vorjahr: 3.239,7 Mio. EUR) nahezu unverändert. Der vorzeitige Abgang - die Summe aus Rückkäufen, Umwandlungen in beitragsfreie Versicherungen und sonstige vorzeitige Abgänge - belief sich in 2011 auf 233,5 Mio. EUR, gemessen am laufenden Beitrag für ein Jahr (Vorjahr: 244,7 Mio. EUR); gemessen am mittleren Beitrag für ein Jahr sind das 7,2 % (Vorjahr: 7,6 %). Die gebuchten Bruttobeiträge beliefen sich auf 3.807,7 Mio. EUR nach 4.612,6 Mio. EUR im Vorjahr. Dieser Rückgang um 17,4 % ist ausschließlich auf ein gesunkenes Volumen an Einmalbeiträgen zurückzuführen. Die gesamten verdienten Beiträge für eigene Rechnung betrugen im Berichtsjahr 3.738,3 Mio. EUR (Vorjahr: 4.498,2 Mio. EUR). Die Beiträge aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung stiegen leicht auf 58,9 Mio. EUR (Vorjahr: 58,1 Mio. EUR). Die Leistungen für unsere Kunden betrugen insgesamt 3,5 Mrd. EUR (Vorjahr: 5,6 Mrd. EUR). Die Leistungen setzen sich aus den Auszahlungen des Geschäftsjahres und dem Zuwachs der Leistungsverpflichtungen zusammen. Die Auszahlungen umfassen die Aufwendungen für Todesfälle, Abläufe, Rückkäufe und Rentenleistungen mit 3.832,6 Mio. EUR (Vorjahr: 3.073,6 Mio. EUR) und die ausgezahlten Überschussanteile mit 336,5 Mio. EUR (Vorjahr: 328,7 Mio. EUR). Die Leistungsverpflichtungen gegenüber unseren Versicherungskunden gingen auf 35,8 Mrd. EUR (Vorjahr: 36,4 Mrd. EUR) zurück. Hiervon sind 0,8 Mrd. EUR auf Kursverluste im Bereich der fondsgebundenen Versicherungen zurückzuführen. Mit dem Rückgang des Neugeschäfts nahmen die Abschlusskosten absolut von 537,9 Mio. EUR im Vorjahr auf 524,5 Mio. EUR im Geschäftsjahr ab. Bezogen auf die Beitragssumme des Neugeschäfts stieg jedoch der Abschlusskostensatz von 6,1 % auf 6,5 %. Die Verwaltungskosten konnten von 101,0 Mio. EUR auf 98,2 Mio. EUR reduziert werden. Durch die um 805 Mio. EUR niedrigeren Einmalbeiträge erhöhte sich der Verwaltungskostensatz von 2,19 % auf 2,58 %, blieb damit aber unter dem guten Niveau aus dem Jahr 2009. Per Jahresultimo 2011 lagen die gesamten Kapitalanlagen zu Bilanzwerten leicht unterhalb des Vorjahreswertes bei 29,3 Mrd. EUR (Vorjahr: 29,5 Mrd. EUR). Die laufenden Kapitalerträge betrugen 1.194,8 Mio. EUR. Die Nettoerträge aus den Abgängen von Vermögenswerten beliefen sich auf 216,8 Mio. EUR. Die Nettoabschreibungen unter Berücksichtigung der Zuschreibungen betrugen 47,7 Mio. EUR. Insgesamt stieg das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen im Berichtsjahr von 1.283,2 Mio. EUR auf 1.318,8 Mio. EUR. Die Nettoverzinsung lag bei 4,5 %. Gerechnet über die letzten drei Geschäftsjahre ergibt sich bei dieser Kennziffer ein Wert von 4,4 %. Die stillen Nettoreserven stiegen in 2011 bezogen auf den Buchwert des Kapitalanlagenbestands um 3,25 %-Punkte auf 5,0 % (1,47 Mrd. EUR). Nach Einstellung von 61,2 Mio. EUR in die Zinszusatzreserve erwirtschaftete die Gesellschaft einen Rohüberschuss von 435,9 Mio. EUR (Vorjahr: 479,2 Mio. EUR). Vom Rohüberschuss wurden den Versicherungsnehmern 123,2 Mio. EUR (Vorjahr: 127,4 Mio. EUR) als Direktgutschrift gutgeschrieben und 257,7 Mio. EUR (Vorjahr: 276,8 Mio. EUR) der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugeführt. Nach Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung ergab sich ein Jahresüberschuss von 55.000.000 EUR (Vorjahr: 75.000.000 EUR). Deutscher Pensionsfonds AGDie Geschäftstätigkeit der Deutscher Pensionsfonds AG umfasste im Geschäftsjahr sowohl beitragsbezogene als auch leistungsbezogene Pensionspläne. Im Berichtsjahr 2011 wurden neben Verträgen zu beitragsbezogenen Pensionsplänen hauptsächlich Verträge für die Übertragungen von Pensionsverpflichtungen ohne versicherungsförmige Garantien nach Pensionsplänen 8, 9 und 11 abgeschlossen. Gemessen in laufendem Beitrag für ein Jahr erreichte das Neugeschäft für beitragsbezogene Pensionspläne gemäß § 3 Nr. 63 EStG ein Volumen von 32 Tsd. EUR (Vorjahr: 21 Tsd. EUR). Hinzu kamen Einmalbeiträge für leistungsbezogene Pensionspläne in Höhe von 71.848 Tsd. EUR (Vorjahr: 40.722 Tsd. EUR). Bei den gebuchten und verdienten Bruttobeiträgen von insgesamt 72.515 Tsd. EUR (Vorjahr: 41.396 Tsd. EUR) wurden im Geschäftsjahr für beitragsbezogene Pensionspläne 667 Tsd. EUR (Vorjahr: 674 Tsd. EUR) und als Einmalbeiträge bei den leistungsorientierten Pensionsplänen 71.848 Tsd. EUR (Vorjahr: 40.722 Tsd. EUR) vereinnahmt. Im Berichtsjahr betrugen die an die Versorgungsberechtigten gezahlten Leistungen 69.780 Tsd. EUR (Vorjahr: 66.233 Tsd. EUR), davon entfielen 69.744 Tsd. EUR (Vorjahr: 66.190 Tsd. EUR) auf leistungsorientierte Pensionspläne. Im Geschäftsjahr 2011 konnten bei steigender Beitragssumme des Neugeschäfts die Abschlusskosten auf 725 Tsd. EUR (Vorjahr: 774 Tsd. EUR) und die Abschlusskostenquote von 1,9 % auf 1,0 % dennoch gesenkt werden, da die Anzahl der Neuverträge niedriger und damit das durchschnittliche Beitragsaufkommen höher war. Die Verwaltungskosten verringerten sich ggü. dem Vorjahr von 685 Tsd. EUR auf 622 Tsd. EUR. Demzufolge reduzierte sich die Verwaltungskostenquote auf 0,9 % (Vorjahr: 1,7 %). Der Bestand an Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko der Deutscher Pensionsfonds AG sank im Vergleich zum Vorjahr durch Schließung und Übertragung eines Pensionsplans von 10.955 Tsd. EUR auf 10.348 Tsd. EUR. Die Netto-Erträge aus Kapitalanlagen ohne die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern erhöhten sich durch höhere Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen im Geschäftsjahr auf 614 Tsd. EUR nach 502 Tsd. EUR im Vorjahr. Die Kapitalanlagerendite betrug 5,8 %. Das Geschäftsjahr endete mit einem Jahresüberschuss von 180.000 EUR (Vorjahr: 120.000 EUR). Nach Einstellung von 9.000 EUR in die gesetzliche Rücklage (Vorjahr: 6.000 EUR) und unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags in Höhe von 296.495 EUR (Vorjahr: 182.495 EUR) beträgt der Bilanzgewinn 467.495 EUR (Vorjahr: 296.495 EUR). Zurich Service GmbHDie Gesellschaft ist als Dienstleistungsunternehmen für die Unternehmen der Zurich Gruppe Deutschland tätig. Der Geschäftsbereich Service erbringt Leistungen in den Feldern Procurement, CRE & FM, General Services (Dokumentenverarbeitung), Travelmanagement und sonstige Serviceleistungen. Der Geschäftsbereich Leben besteht aus den Funktionseinheiten Kundenservice Mobile Vertriebe und Stationäre Vertriebe, Produktmanagement, Betriebliche Altersversorgung, Aktuariat/Statistik, Inkasso, Programm & Project Delivery, Application & Service Management, Technische Vertragsänderungen und Risikoprüfungs- und Leistungsservice. Der Geschäftsbereich IT hat mit der Zürich IT Service AG Niederlassung für Deutschland einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag abgeschlossen. Alle Mitarbeiter des Geschäftsbereichs IT sind vorübergehend für diese Konzerngesellschaft tätig. Die Leistungen dieser Niederlassung erstrecken sich auf die Bereitstellung integrierter Anwendungssysteme für alle Aufgabenbereiche eines Versicherungskonzerns, die IT-Organisationsberatung, die IT-Konzepterstellung, die IT-Realisierung (über Outsourcing-Verträge ausgelagert), die Systemintegration, Testorganisation, Betreuung der produktiven Anwendungen sowie die verfahrenstechnische Unterstützung und die Provider-Steuerung. Der Geschäftsbereich Kredit Service und Inkasso betreibt das Einholen, Sammeln, Auswerten und Erteilen von Informationen über die Solvenz und Kreditwürdigkeit natürlicher und juristischer Personen einschließlich Personengesellschaften sowie die außergerichtliche Einziehung von Forderungen. Der Geschäftsbereich GI Administration stellt mit den Funktionseinheiten Kundenservice Privat- und Firmenkunden und dem Bereich Beschwerdemanagement die effiziente Bearbeitung aller Kundenanliegen im Vertragsbereich sicher. Der Geschäftsbereich Direct Germany besteht aus den Funktionseinheiten Product & Pricing, Finance, Marketing & Sales, Operations sowie Business Change & IT. Der Geschäftsbereich General Insurance Underwriting beschäftigt sich mit dem Management von Schaden/Unfallportfolios. Der Geschäftsbereich Global Corporate Germany erbringt Dienstleistungen für das Industriekundengeschäft in Deutschland und beschäftigt sich mit der Anbahnung, Risikoanalyse, Risikobewertung sowie der Entwicklung von Deckungskonzepten für internationale und nationale Großunternehmen. Der Geschäftsbereich European Claims Organisation Deutschland (ECO) stellt ein serviceorientiertes und kosteneffizientes Schadenmanagement in den Geschäftssegmenten Privatkunden, Privatkunden-Direkt, Firmenkunden und Global Corporate sicher. Der Geschäftsbereich Finance Operations ist Dienstleister in allen Inkasso- und Exkassoangelegenheiten des Konzerns für interne und externe Stellen und wickelt tagesaktuell den Zahlungsverkehr für GI und Life ab. Das Service Center Polen, Krakau, eine Niederlassung der ZSG, erbringt Supportleistungen für die ZSG, insbesondere im Bereich In- und Exkasso. Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtsjahr 409.495 Tsd. EUR (Vorjahr: 439.706 Tsd. EUR), die Aufwendungen sanken von 428.572 Tsd. EUR im Vorjahr auf 402.025 Tsd. EUR im Berichtsjahr. Unter Einbeziehung des negativen Finanzergebnisses von - 802 Tsd. EUR (Vorjahr: - 881 Tsd. EUR) sank das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 7.501 Tsd. EUR (Vorjahr: 11.724 Tsd. EUR). Im Berichtsjahr sind außerordentliche Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 32.280 Tsd. EUR angefallen (Vorjahr: 1.032 Tsd. EUR), hiervon wurden 24.341 Tsd. EUR an verbundene Unternehmen weiterbelastet (Vorjahr: 0 EUR). Diese resultieren aus einem mit dem Betriebsrat vereinbarten Sozialplan im Rahmen unserer Geschäftsrestrukturierung im Projekt "Future G". Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) erhielt die ZSG im Berichtsjahr einen außerordentlichen Ertrag aus Verlustübernahmen von 689 Tsd. EUR (2010 wurden 10.647 Tsd. EUR nach Steuern an die Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) abgeführt). Zürich Vertriebs GmbHDie Geschäftstätigkeit der Zürich Vertriebs GmbH umfasst folgende Geschäftsbereiche: Marktmanagement Mobile Vertriebe, Vertriebs- und Marketing-Service Banken sowie Immobilien- und Investmentservice. Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr stiegen auf 491.312 Tsd. EUR (Vorjahr: 463.637 Tsd. EUR), gleichzeitig erhöht sich die Aufwendungen auf 432.242 Tsd. EUR (Vorjahr: 392.586 Tsd. EUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von 235 Tsd. EUR (Vorjahr: - 112 Tsd. EUR) 60.957 Tsd. EUR gegenüber 71.466 Tsd. EUR im Vorjahr. Im Berichtsjahr sind außerordentliche Aufwendungen für Restrukturierungen in Höhe von 19.405 Tsd. EUR angefallen. Diese resultieren aus einem mit dem Betriebsrat vereinbarten Sozialplan im Rahmen unserer Geschäftsrestrukturierung im Projekt "Future G". Im Vergleichszeitraum 2010 sind Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1.710 Tsd. EUR angefallen. Zusätzlich waren im Vorjahr außerordentliche Aufwendungen aufgrund von Änderungen in den Bilanzierungsvorschriften für Altersteilzeitrückstellungen (BilMoG) von 333 Tsd. EUR angefallen. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages mit der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) wurden nach Steuern 42.603 Tsd. EUR abgeführt (Vorjahr: 69.417 Tsd. EUR). Bonner Akademie Gesellschaft für DV- und Management-Training, Bildung und Beratung mbHDie Umsätze gingen gegenüber dem Vorjahr um 3,9 % auf 24.412 Tsd. EUR zurück, davon entfielen 13.250 Tsd. EUR (Vorjahr: 13.693 Tsd. EUR) auf Tätigkeiten mit den Gesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland, 974 Tsd. EUR (Vorjahr: 491 Tsd. EUR) mit Zurich International und 10.189 Tsd. EUR (Vorjahr: 11.206 Tsd. EUR) auf Personen und Gesellschaften außerhalb der Zurich Gruppe Deutschland. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 49 Tsd. EUR (Vorjahr: 113 Tsd. EUR). Die Betriebskosten beliefen sich im Geschäftsjahr auf 22.732 Tsd. EUR (Vorjahr: 24.297 Tsd. EUR). Das Betriebsergebnis beträgt 1.729 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.207 Tsd. EUR). Unter Einbeziehung des Finanzergebnisses von - 137 Tsd. EUR (Vorjahr: - 156 Tsd. EUR) beträgt das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.592 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.051 Tsd. EUR). Im Berichtsjahr sind Sozialplanaufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 788.000 EUR (Vorjahr: 0 EUR) angefallen. Diese resultieren aus einem mit dem Betriebsrat vereinbarten Sozialplan im Rahmen unserer Geschäftsrestrukturierung im Projekt "Future G". Die außerordentlichen Aufwendungen sind aufgrund von Regelungen in den Bilanzierungsvorschriften (BilMoG) für die Pensionsrückstellung in Höhe von 62.254 EUR (Vorjahr: 69.546 EUR) angefallen. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages mit der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) wurden nach Steuern 793 Tsd. EUR (Vorjahr: 981 Tsd. EUR) abgeführt. DienstleistungsgesellschaftenDie Ergebnisse der weiteren Dienstleistungsgesellschaften stellen sich wie folgt dar: Das Geschäftsjahr der Bonnfinanz AG für Vermögensberatung und Vermittlung wies einen Jahresüberschuss von 2.486 Tsd. EUR aus, die Zurich Kunden Center GmbH wies einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 804 Tsd. EUR aus, die TDG Tele Dienste GmbH schloss mit einem Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 316 Tsd. EUR ab, die Zurich Rechtsschutz-Schadenservice GmbH erreichte einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von 13 Tsd. EUR und die Z flex Gesellschaft für Personaldienstleistungen mbH wies einen minimalen Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme durch die Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) aus. Die Zurich Vermögensverwaltungs GmbH wies im Vorjahr einen Jahresüberschuss von 82 Tsd. EUR aus - das Ergebnis des Geschäftsjahres lag zum Aufstellungszeitpunkt noch nicht vor. Funktionsausgliederungen und DienstleistungenIm Rahmen von Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträgen erbringt die Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) Leistungen der Bereiche Aktuariat, Rechnungswesen und Interne Revision sowie Planung/Controlling, Vermögensanlage und Vermögensverwaltung, Steuern, Recht, Personalverwaltung, Betriebsorganisation, Unternehmenskommunikation und Risk Management für verbundene Unternehmen. Für die Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) werden Dienstleistungen der Bereiche Planung/Controlling, Steuern, Recht, Personalverwaltung, Interne Revision und Betriebsorganisation von der DEUTSCHER HEROLD AG erbracht. Darüber hinaus erhält unser Unternehmen von der Bonner Akademie Gesellschaft für DV- und Management-Training, Bildung und Beratung mbH Dienstleistungen des Bereiches Personalentwicklung, von der Zurich Service GmbH allgemeine Servicedienstleistungen und Supportleistungen des Zahlungsverkehrs. Die Zürich IT Service AG Niederlassung für Deutschland erbringt für die Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) die Leistungen des Rechenzentrums sowie weitere IT-Serviceleistungen. Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren ManagementAls unternehmerisch tätige Gesellschaft werden unsere Geschäftsaktivitäten permanent von Chancen und Risiken begleitet. Um unter diesen Rahmenbedingungen erfolgreich zu agieren, setzen wir gezielt unsere Kernkompetenz Risikomanagement, über die wir in der Zurich Gruppe Deutschland ausgeprägt verfügen, zur Begegnung von Risikoumständen ein, denen wir als Organisation selbst ausgesetzt sind. Dabei sehen wir sämtliche Faktoren als Risiken an, die uns an der Verwirklichung unserer Geschäftsziele hindern könnten. Mit vielschichtigen und ganzheitlich ausgerichteten Risikomanagementaktivitäten verfolgen wir die Optimierung unserer Risikolage, d. h. eine Begrenzung der Risiken auf ein akzeptables Niveau unter Berücksichtigung der ihnen gegenüberstehenden Chancen. In regelmäßigen und kontinuierlichen Verfahren identifizieren und bewerten wir unser Risikopotenzial. Überschreiten die Analyseergebnisse dabei unseren definierten Toleranzbereich, leiten wir risikomindernde Maßnahmen ein. Deren Umsetzung und Wirksamkeit wird anhand eines systematischen Controllings überwacht. Darüber hinaus wird durch entsprechende Prozesse gewährleistet, dass das Management zeitnah über neu auftretende Risiken informiert wird und so die frühzeitige Einleitung von erforderlichen Bewältigungsmaßnahmen sichergestellt ist. Unser holistisches Risikomanagement ist zentral-dezentral organisiert. Dem zentralen Risikomanagement obliegt dabei die Organisation, Verantwortlichkeitsregelung, Koordination, Überwachung und Kommunikation des Risikomanagementprozesses. In einem Risikohandbuch sind die grundsätzlichen Leitlinien für Risikopolitik, Risikogrundsätze sowie Limitsysteme beschrieben. Das dezentrale Risikomanagement findet operativ aufgrund des dort gegenwärtigen spezifischen Know-hows und der Geschäftsverantwortung in den Fachbereichen statt und ist integriert in die Geschäfts- und Entscheidungsprozesse. Darüber hinaus überprüft ein mit Vorständen und weiteren Experten besetztes Risiko-Kontroll-Komitee regelmäßig die Einschätzungen zur Risikosituation und beschließt gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen zur Reduktion der Risiken. Zusammen mit dem zentralen Risikomanagement bewirkt dieses Komitee eine übergreifende und vernetzte Sicht über alle unser Unternehmen und die gesamte Zurich Gruppe Deutschland betreffenden Risiken. Zudem werden spezielle Risikobelange hinsichtlich der Kapitalanlage oder Sicherheitsthemen in hierfür vorgesehenen Gremien betrachtet. Die Risiken der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) ergeben sich aufgrund ihrer Funktion als Holding-Gesellschaft im Wesentlichen aus den Risiken der verbundenen Unternehmen. Ihre maßgeblichen Risiken sind daher Risiken aus der Kapitalanlage, operationale Risiken und sonstige Risiken. Risiken aus der KapitalanlageDie Risiken aus der Kapitalanlage lassen sich in Marktpreis-, Bonitäts- und Liquiditätsrisiken unterteilen. Marktpreis-/BonitätsrisikoMarktpreisrisiko ist das Risiko einer negativen Preisänderung einer Kapitalanlage aufgrund von Entwicklungen zugrunde liegender Marktrisikofaktoren. Bonitätsrisiko meint das Risiko einer Bonitätsverschlechterung oder eines Ausfalls von einem Wertpapier (Emission) bzw. Schuldner (Emittenten). Die Finanzanlagen der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) bestehen, neben Tages- und Termingeldern, aus Anteilen an verbundenen Unternehmen. Marktpreis- und Bonitätsrisiken können daher insbesondere aus den Geschäftstätigkeiten der verbundenen Unternehmen resultieren. LiquiditätsrisikoUnter Liquiditätsrisiko wird das Risiko verstanden, seinen Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt ihrer Fälligkeit mangels ausreichend vorhandener liquider Mittel nicht gerecht werden zu können. Zur Bewältigung dieses Risikos stellen wir eine mittelfristige Liquiditätsplanung auf. Für das jeweilige Geschäftsjahr wird dabei eine Prognose der Zahlungsströme auf Monatsbasis erstellt, die regelmäßig an die aktuelle Liquiditätsentwicklung angepasst wird. Darüber hinaus berücksichtigt das Kapitalanlagen-Management insgesamt die Marktfähigkeit der Kapitalanlagen. Operationale RisikenOperationale Risiken bezeichnen Risiken, die aus unzulänglichen internen Prozessen, menschlichem Handeln, Systemen oder externen Ereignissen entstehen. Diesem komplexen Risikofeld begegnen wir mit einer Vielzahl eng miteinander vernetzter Instrumente und Aktivitäten. Den Ausgangspunkt bildet dabei ein systematisches Verfahren, das regelmäßig die Identifikation, Bewertung und Steuerung von operationalen Risiken auf Fachbereichsebene vorsieht. Neben dem Bewusstsein über die eigenen operationalen Risiken und dem Wissen über den Bedarf zu deren Unterlegung mit Risikokapital werden bei ungewollten Risiko-Chancen-Verhältnissen auch konkrete Bewältigungsmaßnahmen eingeleitet. Als wesentliche Schutzvorrichtung vor operationalen Risiken dient uns unser internes Kontrollsystem, das eigens auf die Reduktion von Risiken ausgerichtet ist, die unseren Geschäfts- und Finanzprozessen grundsätzlich immanent sind. Im Quartalsturnus erfolgt für wesentliche Prozesse nach einheitlichem Vorgehen eine Überprüfung, ob die erforderlichen Kontrollen angemessen gestaltet sind sowie effektiv ausgeführt werden. Zusammen mit der zeitnahen Behebung von gegebenenfalls festgestellten Kontrollschwächen schaffen wir auf diese Weise für unsere Prozesslandschaft ein nachhaltig wirksames Kontrollumfeld und insgesamt eine markante Verringerung der Anfälligkeit unseres Unternehmens für operationale Risiken sowie deren mögliche Auswirkungen. Operationalen Risiken im Personalbereich begegnen wir unter anderem mit professionellen Auswahlverfahren, frühzeitigen Nachfolgeplanungen und gezielten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Zur Sicherheit bzw. Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir systematische Vorkehrungen getroffen bzw. bieten wir systematische Präventionsmaßnahmen an. Fehlerhaften Bearbeitungen oder dolosen Handlungen wird im Rahmen unseres internen Kontrollsystems durch entsprechende Vorgaben wie Stichprobenkontrollen, Vier-Augen-Prinzip, Berechtigungs- und Vollmachtenregelungen und Ähnlichem vorgebeugt. Ein konzernweit gültiger Verhaltenskodex hilft uns, Risiken aus unzulässigem Mitarbeiterverhalten zu vermeiden. Zur Minimierung der Ausfallrisiken geschäftskritischer Systeme und Anwendungen existieren redundante Systeme und umfangreiche Datensicherungsverfahren, die auch im Katastrophenfall eine Wiederherstellung kritischer Infrastruktur, Systeme, Anwendungen und Daten sicherstellen werden. Antivirenprogramme, Firewalls und Verschlüsselung sowie Berechtigungssysteme garantieren eine Abwehr von Angriffen von innen und außen und damit den Schutz vertraulicher Daten vor dem Zugriff durch Unbefugte. Umfangreiche Testverfahren für neue und geänderte Anwendungen reduzieren die Fehlerhäufigkeit in der Produktion. Aus einer ständigen Überwachung der Systeme und Auswertung der Fehlersituationen heraus werden Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet und umgesetzt. Insbesondere wird durch die erfolgten Auslagerungen der Bereiche Netz/Telefonie, elektronischer Arbeitsplatz (Service) und IT-Operation gewährleistet, dass relevante Infrastruktur stets auf dem neuesten Stand und Support immer in hinreichendem Umfang bereitgestellt werden kann. Einen weiteren wichtigen Baustein zu unserer Absicherung vor operationalen Risiken stellt unser Business Continuity Management dar. Hierbei wurden zur Begegnung von Risiken aus externen Ereignissen wie z. B. Katastrophenfällen infolge von Feuer, Naturkatastrophen, Terroranschlägen oder Epidemien für alle kritischen Prozesse unseres Unternehmens Notfallpläne für eine möglichst baldige Wiederherstellung des Geschäftsbetriebes nach Eintritt einer Katastrophe entwickelt. Regelmäßige Aktualisierungen sowie Testübungen dieser Pläne reduzieren das Risiko längerer Geschäftsunterbrechungen infolge von Katastrophenfällen deutlich. Darüber hinaus haben wir uns für einige operationale Risiken, wie z. B. Sach- und Haftpflichtschäden, die wir als Unternehmen selbst erleiden, Versicherungsschutz eingeholt. Ferner versuchen wir die Risiken aus externen Ereignissen, zu denen wir auch Risiken aus neuen gesetzlichen Regelungen oder für uns nachteiligen Änderungen bestehender Gesetze und Auslegungen durch Gerichte zählen, durch ständige Beobachtung unseres Branchenumfeldes frühzeitig zu identifizieren. Sonstige RisikenHierunter verstehen wir vor allem Risiken, die sich aus strategischen Geschäftsentscheidungen ergeben, insbesondere auch das Risiko, das sich daraus ergibt, dass Geschäftsentscheidungen nicht dem geänderten Wirtschaftsumfeld angepasst werden. Diesem Risiko begegnen wir vor allem, indem wir die Folgewirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise, wie z. B. einen Rückgang der Gesamtwirtschaft, geringere Zinserträge, höhere Arbeitslosigkeit mit einhergehenden geringeren Pro-Kopf-Einkommen, intensiv beobachten, analysieren und mittels verschiedener Szenarien prognostizieren und in die Gesamtplanung einfließen lassen. Mit der konsequenten Fortsetzung operativer Verbesserungen, strikter Finanzdisziplin, unserem ausgewogenen Produktangebot sowie unserer breit gefächerten vertrieblichen Ausrichtung sehen wir uns gut gerüstet, unsere Position als kundenorientierte Versicherungsgruppe mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis auszubauen und somit aus der augenblicklichen gesamt- und finanzwirtschaftlichen Ausnahmesituation gestärkt hervorzugehen. Zusammenfassende Darstellung der RisikolageZusammenfassend sehen wir unter Berücksichtigung der von uns ergriffenen Maßnahmen derzeit keine Entwicklungen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft bestandsgefährdend beeinträchtigen. Die in diesem Bericht gemachten Aussagen und Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung treffen wir unter dem Vorbehalt, dass neben den hier aufgeführten Risiken bisher nicht prognostizierte schwerwiegende Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation auf den internationalen Finanzmärkten infolge insbesondere weiterer negativer Auswirkungen der Staatsfinanzkrise sowie Gesetzesänderungen einen erheblichen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit und -ergebnisse haben können. Vorgänge nach GeschäftsjahresschlussVorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. AusblickAls Holding der Zurich Gruppe Deutschland werden die Ergebnisse der Gesellschaft wesentlich von den Beteiligungsergebnissen unserer Tochtergesellschaften sowie der Beteiligung an der Zurich Insurance plc bestimmt. Dies erwarten wir auch in den nächsten Jahren. Die Ergebnisse der verbundenen Unternehmen und Beteiligungsunternehmen werden wesentlich durch das wirtschaftliche Umfeld bestimmt. Risiken mit Einfluss auf die Ergebnisse unserer Gesellschaften liegen in der anhaltenden Krise im europäischen Wirtschaftsraum mit Auswirkungen auf den Kapitalmarkt und die volkswirtschaftliche, konjunkturelle Entwicklung. Daneben beeinflussen außergewöhnliche Schadenereignisse und die Nachfrage nach Produkten der privaten Altersvorsorge die Entwicklung unserer Gesellschaften. Um diesen Risiken zu begegnen, sehen wir uns gut aufgestellt. Unsere Pluralität der Vertriebswege, das risikoorientierte Underwriting sowie die Produktsteuerung, ein effizientes Schadenmanagement, strikte Kostendisziplin mit schlanken Arbeitsprozessen und eine risikoaverse Kapitalanlage werden dazu beitragen, dass wir auch im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ertragreich sein werden. Hierzu wird auch das im Geschäftsjahr begonnene, bis ins Jahr 2013 reichende Restrukturierungsprogramm "Future G" beitragen. Dank an die MitarbeiterDas Jahr 2011 war ein ereignisreiches und herausforderungsvolles Geschäftsjahr für unsere Gesellschaft. Mit Hilfe der Fachkompetenz und dem unermüdlichen Einsatz aller für unsere Gesellschaft tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wir uns weiter der Erreichung unserer strategischen Ziele annähern. Dank ihres Engagements und ihrer produktiven Zusammenarbeit als Team konnten wir die Basis für eine erfolgreiche Zukunft legen. Gleichermaßen gilt unser Dank den Interessenvertretungen des Hauses für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. VorstandserklärungDer gemäß § 312 AktG zu erstattende Bericht über die Beziehungen unserer Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen ist fristgerecht vorgelegt worden; er schließt mit folgender Erklärung des Vorstandes: "Nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, hat unsere Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft mit verbundenen Unternehmen eine angemessene Gegenleistung erhalten; bei keiner Maßnahme ist die Gesellschaft benachteiligt worden."
Frankfurt am Main, den 29. Februar 2012 Der Vorstand Vorschlag für die Verwendung des BilanzgewinnsDer Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn 2011 wie folgt zu verwenden:
Frankfurt am Main, den 29. Februar 2012 Der Vorstand Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011
AnhangAngaben zur Bilanzierung und BewertungDie Angaben im Geschäftsbericht erfolgen generell auf volle Euro gerundet. Rundungsdifferenzen werden billigend in Kauf genommen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten abzüglich zeitanteiliger, linearer Abschreibung entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Von dem Wahlrecht, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB als Aktivposten in die Bilanz aufzunehmen, wurde kein Gebrauch gemacht. Die Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die handelsrechtlich zulässigen Abschreibungen, angesetzt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert. In der Bilanzposition "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" sind nach § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB die Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, mit diesen Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet auszuweisen, soweit die Vermögensgegenstände die Schulden übersteigen. Der darin enthaltene gemischte ZDV-Fonds wurde nach § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB mit den Anschaffungskosten aktiviert. Der ZDV-Fonds, der ausschließlich zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen im Rahmen eines Contractual Trust Arrangements dient, wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB i. V. m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB nachfolgend mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Dabei handelt es sich um den Marktwert der Fondsanteile. Der unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesene Aktivwert aus der Rückdeckungsversicherung für Gehaltsumwandlung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Forderungen aus KSt-Anrechnungsguthaben gemäß § 37 KStG werden zum Barwert angesetzt. Als Grundlage für die Ermittlung des Rechnungszinses dient der Zinssatz für Bundesanleihen entsprechender Laufzeit. Das Sachanlagevermögen (Betriebs- und Geschäftsausstattung) wurde zu den Anschaffungskosten, vermindert um zulässige Absetzungen für Abnutzung, bilanziert. Die ab 2008 geltenden Vorschriften zur Bildung eines Sammelpostens für geringwertige Wirtschaftsgüter wurden angewandt. Bei Rückstellungen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, ergibt sich der Wertansatz gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB aus dem Maximum von Mindestleistung und Aktivwert der Rückdeckungsversicherung. Für die Beendigung der Dienstverhältnisse ohne Versorgungsfall wird eine unternehmensspezifische Fluktuationswahrscheinlichkeit angesetzt, die sich nach dem Alter und der im jeweiligen Alter abgeleisteten Dienstzeit richtet. Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen haben wir von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, den Zinssatz der Deutschen Bundesbank für 15-jährige Laufzeiten zu verwenden. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurde der Zinssatz vom 31. Oktober 2011 verwendet. Da der zum 31. Dezember 2011 veröffentlichte Zinssatz in Höhe von 5,14 % nur unwesentlich von dem verwendeten Zinssatz abwich, wurde auf eine Anpassung der Berechnung verzichtet. Die Rückstellung für Pensionen wurde nach der Projected Unit Credit Method (Projizierte Einmalbeiträge) unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Heubeck berechnet. Folgende versicherungsmathematische Parameter wurden verwendet:
Durch die Bewertungsmethode nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde das Wahlrecht der Verteilung der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf 15 Jahre ausgeübt. Die Rückstellung für Jubiläumsaufwendungen wurde ebenfalls nach der Projected Unit Credit Method unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Heubeck berechnet. Folgende versicherungsmathematische Parameter wurden verwendet:
Gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Zinssatz für eine Restlaufzeit von vier Jahren vom 31. Oktober 2011 verwendet. Der Zinssatz hat sich zum 31. Dezember 2011 nicht verändert. Die Rückstellung für Altersteilzeitleistungen wurde nach der Barwertmethode gemäß der Verlautbarung des IDW RS HFA 3 unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Heubeck berechnet. Folgende versicherungsmathematische Parameter wurden verwendet:
Der unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesene Aktivwert aus der Rückdeckungsversicherung für Gehaltsumwandlung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Der Wertansatz der übrigen Rückstellungen orientierte sich am Bedarf. Vorstehend nicht einzeln aufgeführte Aktiva und Passiva wurden mit dem Nominalwert bzw. Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle Bestände in fremden Währungen außerhalb des Euro-Raumes wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2011 angesetzt. Um der Holding-Funktion der Gesellschaft Rechnung zu tragen, wurde von der Gliederung des § 275 HGB abgewichen. Angaben zur BilanzA. Anlagevermögen
Anteile an verbundenen Unternehmen mit Sitz im Inland
Anteile an verbundenen Unternehmen mit Sitz im Inland
Anteile an verbundenen Unternehmen mit Sitz im Ausland
1)
unmittelbare Beteiligung B. UmlaufvermögenI. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus dem laufenden Kontokorrentverkehr und dem Cashpooling. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten hauptsächlich Steuererstattungsansprüche. II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
Diese Position beinhaltet im Wesentlichen Einlagen bei Kreditinstituten. C. Rechnungsabgrenzungsposten
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensverrechnungIn der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" weisen wir treuhänderisch durch den Zurich Deutschland Vorsorge Trust e. V. verwaltetes Vermögen aus.
Dieses Vermögen dient ausschließlich der Sicherung eingegangener Pensionsverpflichtungen im Rahmen eines Contractual Trust Arrangements (CTA). Zusätzlich enthält die Position den Aktivwert der Rückdeckungsversicherung für die Gehaltsumwandlung in Höhe von 4.077.300 EUR (Vorjahr: 3.938.291 EUR) und die Pensionsrückstellung in Höhe von 48.628.163 EUR (Vorjahr: 42.454.627 EUR). Durch die Bewertungsmethode nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde das Wahlrecht der Verteilung der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf 15 Jahre ausgeübt. Hiernach ergibt sich ein jährlicher Anteil in Höhe von 634.013 EUR. Der noch nicht erfasste Unterschiedsbetrag in Höhe von 8.242.174 EUR wird in den folgenden Jahren zugeführt. Der Ausweis ergibt sich durch die Regelungen des BilMoG. A. EigenkapitalEigenkapital
Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 299.000 auf den Namen lautende Stückaktien. B. RückstellungenSteuerrückstellungen
Die Steuerrückstellungen enthalten Beträge für Vorjahre. Sonstige Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungZinsen und ähnliche AufwendungenIn der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" wurde das Wahlrecht ausgeübt, die Zinsaufwendungen für Pensionsrückstellungen - inklusive der Effekte hierin enthaltener Zinssatzänderungen - in Höhe von 2.871.585 EUR (Vorjahr: 3.379.170 EUR) mit dem Ertrag aus CTA-Vermögen - inklusive Marktwertveränderungen - in Höhe von 1.529.688 EUR (Vorjahr: 1.645.840 EUR) saldiert auszuweisen. Der Ausweis ergibt sich durch die Regelungen des BilMoG. Personalaufwand
Weitere hier nicht genannte Aufwendungen für die Zurverfügungstellung von Personal und Sachmitteln wurden der DEUTSCHER HEROLD AG, der Bonner Akademie Gesellschaft für DV- und Management-Training, Bildung und Beratung mbH, der Zurich Service GmbH sowie der Zürich IT Service AG Niederlassung für Deutschland im Rahmen bestehender Dienstleistungsverträge erstattet. Honorar des Abschlussprüfers
Außerordentliche AufwendungenAußerordentliche Aufwendungen entstanden im Geschäftsjahr durch die laufende Anwendung des BilMoG für die Pensionsrückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und Vorjahre. Der Steueraufwand wurde auf der Grundlage des steuerpflichtigen Einkommens aus dem Geschäftsbetrieb der Gesellschaft und der mit Ergebnisabführungsverträgen verbundenen Organgesellschaften berechnet. Allgemeine AngabenVorstand, AufsichtsratDie Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen 5.597.381 EUR. Zusätzlich wurden für verbundene Unternehmen 2.206.718 EUR ausgezahlt. Für ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene wurden 706.199 EUR aufgewendet. Die hierfür zu bildende Pensionsrückstellung beträgt 18.227.245 EUR. Der hier angegebene Wert entspricht dem Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus der Erstanwendung des BilMoG. Bei der in der Bilanz unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesenen Zuführung zu den Pensionsverpflichtungen wurde das Wahlrecht zur Verteilung auf 15 Jahre ausgeübt. Die Vergütung des Aufsichtsrats betrug im Geschäftsjahr 174.064 EUR. PersonellesDie Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) beschäftigte in 2011 durchschnittlich 178 (Vorjahr: 179) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Innendienst. Die zusätzlich anfallenden Aufgaben werden im Rahmen von Dienstleistungs- und Funktionsausgliederungsverträgen von verbundenen Unternehmen übernommen. Verbundene Unternehmen und KonzernzugehörigkeitDie Zürich IT Service AG Niederlassung für Deutschland, Bonn, hat uns gemäß § 20 Absatz 4 AktG mitgeteilt, dass sie mit Mehrheit am Grundkapital unserer Gesellschaft beteiligt ist. Die Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) gehört unmittelbar mehrheitlich der Zürich IT Service AG Niederlassung für Deutschland, einer Niederlassung der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Zürich. Die Zurich Financial Services Ltd., Zürich, hält mittelbar eine 100%ige Beteiligung an unserer Gesellschaft. Der Jahresabschluss der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) und die Jahresabschlüsse ihrer Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Zürich, einbezogen. Es handelt sich hierbei um den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den unsere Gesellschaft einbezogen ist. Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Zürich, wird einschließlich ihrer Tochterunternehmen, zu denen auch unsere Gesellschaft gehört, in den Konzernabschluss der Zurich Financial Services Ltd., Zürich, einbezogen; es handelt sich hierbei um den größten Kreis von Unternehmen, in den unsere Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Zurich Financial Services Ltd., Zürich, werden in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Soweit in den IFRS dafür noch keine versicherungsspezifischen Richtlinien bestehen, werden die amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) angewandt. Dabei werden insbesondere wesentliche Teile der Kapitalanlagen mit den meist höheren Marktwerten angesetzt, die Abschlusskosten der Versicherungsverträge aktiviert und über die Vertragslaufzeiten verteilt und die Schadenrückstellungen mit dem wahrscheinlichen künftigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Schwankungs- und Großrisikenrückstellungen entfallen. Bei den Pensionsrückstellungen werden künftige Gehalts- und Rentenentwicklungen berücksichtigt. Dies zusammen führt gewöhnlich zu einem verstärkten Eigenkapital. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Zurich Financial Services Ltd., Zürich, werden geprüft und zusammen mit dem Bestätigungsvermerk gemäß § 325 HGB im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Beide Konzernabschlüsse sind zudem bei der Zurich Financial Services Ltd., Mythenquai 2, CH-8022 Zürich, erhältlich. In Anwendung der §§ 291, 292 HGB i. V. m. §§ 1 - 3 KonBefrV ist die Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) daher von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und eines eigenen Konzernlageberichtes befreit. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Bedingungen vorgenommen. GewinnabführungsverträgeZwischen der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) - als empfangendem Unternehmen - und der DEUTSCHER HEROLD AG - als abführendem Unternehmen - besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Zwischen der Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) - als empfangendem und herrschendem Unternehmen - und der DA Deutsche Allgemeine Versicherung AG, der TDG Tele Dienste GmbH, der Zurich Rechtsschutz-Schadenservice GmbH, der Zurich Service GmbH, der Zürich Vertriebs GmbH, der Bonner Akademie Gesellschaft für DV- und Management-Training, Bildung und Beratung mbH, der Z flex Gesellschaft für Personaldienstleistungen mbH und der Zurich Kunden Center GmbH - als abführende und beherrschte Unternehmen - bestehen jeweils Gewinnabführungs- und Beherrschungsverträge. Latente SteuernDie Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) ist körperschaft- und gewerbesteuerlicher Organträger mit den Organgesellschaften DA Deutsche Allgemeine Versicherung AG, TDG Tele Dienste GmbH, Zurich Kunden Center GmbH, Z flex Gesellschaft für Personaldienstleistungen mbH, Zurich Rechtsschutz-Schadenservice GmbH, DEUTSCHER HEROLD AG, Zurich Service GmbH, Bonner Akademie für DV- und Management-Training, Bildung und Beratung mbH und Zürich Vertriebs GmbH. Aus der unterschiedlichen Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Investmentfonds zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ergaben sich passive latente Steuern, die aber durch aktive latente Steuern aus Bewertungsunterschieden im Bereich der Pensionsrückstellungen ausgeglichen wurden. Das Wahlrecht zur Aktivierung darüber hinausgehender aktiver latenter Steuern wurde nicht ausgeübt. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32 % zugrunde (16 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 461 %. Bei der DA Deutsche Allgemeine Versicherung AG ergaben sich aus der unterschiedlichen Bewertung von Anteilen an Investmentfonds zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz passive latente Steuern, die durch aktive latente Steuern aus Bewertungsunterschieden im Bereich der Schadenrückstellungen ausgeglichen wurden. Bei der TDG Tele Dienste GmbH ergaben sich aus Bewertungsunterschieden zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz keine passiven latenten Steuern. Bei der Zurich Rechtsschutz-Schadenservice GmbH ergaben sich aus der unterschiedlichen Bewertung von Anteilen an Investmentfonds zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz passive latente Steuern, die durch aktive latente Steuern aus Bewertungsunterschieden im Bereich der Pensionsrückstellungen ausgeglichen wurden. Bei der DEUTSCHER HEROLD AG ergaben sich aus der unterschiedlichen Bewertung von Anteilen an Investmentfonds zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz passive latente Steuern, die durch aktive latente Steuern aus Bewertungsunterschieden im Bereich der Pensionsrückstellungen ausgeglichen wurden. Bei der Zurich Service GmbH ergaben sich aus Bewertungsunterschieden zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz keine passiven latenten Steuern. Bei der Bonner Akademie für DV- und Management-Training, Bildung und Beratung mbH ergaben sich aus der unterschiedlichen Bewertung von Anteilen an Investmentfonds zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz passive latente Steuern, die durch aktive latente Steuern aus Bewertungsunterschieden im Bereich der Pensions-, Jubiläums- und Altersteilzeitrückstellungen ausgeglichen wurden. Bei der Zürich Vertriebs GmbH ergaben sich aus Bewertungsunterschieden zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz keine passiven latenten Steuern. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft hat im Dezember 2010 im Zusammenhang mit der Veräußerung der Beteiligung der DEUTSCHER HEROLD AG an der Zurich Insurance plc eine Garantie gegenüber den Minderheitsaktionären der DEUTSCHER HEROLD AG abgegeben. Der maximale Garantiebetrag beläuft sich auf ca. 25 Mio. EUR. Es besteht eine Nachzahlungsverpflichtung aus teileingezahlten Aktien in Höhe von 2,0 Mio. EUR gegenüber der Real Garant Versicherung AG. Da die Real Garant Versicherung AG keine Aufforderung zur Einzahlung der ausstehenden Einlagen ausgesprochen hat, gehen wir nicht von einer weiteren Inanspruchnahme aus. Aus der Übertragung der Pensionsverpflichtungen der Rentner auf die Deutscher Pensionsfonds AG ergeben sich nicht bilanzierte Nachhaftungsverbindlichkeiten für den Fall, dass das an die Deutscher Pensionsfonds AG übertragene Vermögen nicht ausreicht, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen. Wir sehen derzeit keine Anzeichen dafür, dass das auf die Deutscher Pensionsfonds AG übertragene Vermögen nicht ausreicht, und daher ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Die Zürich Beteiligungs-AG (Deutschland) hat gegenüber der Zurich Vermögensverwaltungs GmbH im Innenverhältnis eine Einstandsverpflichtung für einen Regressanspruch der Zurich Vermögensverwaltungs GmbH, der möglicherweise nicht durchgesetzt werden kann, erklärt und ist im Außenverhältnis den Verbindlichkeiten der Zurich Vermögensverwaltungs GmbH gegenüber Dritten aus dem internen Regressfall beigetreten. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen.
Frankfurt am Main, den 29. Februar 2012 Der Vorstand Schmitz Dr. Borgmann Dr. Dedert Florian Hackhausen Dr. Kraemer Dr. Kutz Nagel Dr. Niemann Schulz Dr. Schwarz Willi Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Zürich Beteiligungs-Aktiengesellschaft (Deutschland), Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 12. März 2012 PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Alexander Hofmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Jochen Spengler, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres über die wesentlichen Geschäftsvorgänge, die Lage und die Entwicklung des Unternehmens einschließlich der maßgeblichen operativen Gesellschaften sowie über grundlegende Fragen der Unternehmensplanung durch mündliche und schriftliche Berichte unterrichten lassen. Die vom Vorstand beabsichtigte Geschäftspolitik sowie Lage und Entwicklung der Unternehmensgruppe und ihrer einzelnen Gesellschaften wurden in drei ordentlichen Aufsichtsratssitzungen sowie einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates erörtert. An den Beschlussfassungen im Rahmen der Sitzungen des Jahres 2011 sowie an den schriftlichen Abstimmungen des Aufsichtsrates haben jeweils alle Aufsichtsratsmitglieder persönlich oder durch schriftliche Stimmabgaben teilgenommen. Dabei hat der Vorstand über das Erreichen der geplanten Ziele für das laufende Geschäftsjahr und über die Planung für die künftige Periode berichtet. Auf dieser Grundlage hat der Aufsichtsrat den Vorstand der Gesellschaft laufend überwacht und war in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung stets eingebunden. Der Vorsitzende und die stellvertretenden Vorsitzenden haben in zahlreichen Einzelgesprächen mit dem Vorstand geschäftspolitische Fragen sowie die tagesaktuelle Lage und die Entwicklung des Unternehmens und der operativen Gesellschaften behandelt. Der aus der Mitte des Gremiums gebildete Prüfungsausschuss hat im Rahmen der Sitzungen an den Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Beratungen berichtet. Intensiv hat sich der Aufsichtsrat über die Entwicklungen der Kapitalmärkte, insbesondere die Entwicklungen der europäischen Finanz- und Kapitalmarktkrise, und deren Auswirkungen auf die Finanzlage des Unternehmens und die Gesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland informiert. Mit besonderem Interesse hat unser Gremium die Initiativen zur Sicherstellung eines profitablen Wachstums unserer Geschäftseinheiten und die Verlängerung der Kooperation mit der Deutsche Bank AG zur Kenntnis genommen. Bei den Mitgliedern des Aufsichtsrates sind keine Interessenkonflikte aufgetreten. Die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat den vom Vorstand nach § 312 des Aktiengesetzes aufgestellten Abhängigkeitsbericht geprüft und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war und 3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen." Der Aufsichtsrat schließt sich dieser Beurteilung an. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstandes im Abhängigkeitsbericht zu erheben. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 ist von der PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes der Gesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Prüfungsbericht wurde den Mitgliedern des Aufsichtsrates ausgehändigt. Der Aufsichtsrat hat von dem Ergebnis der Prüfung zustimmend Kenntnis genommen. In der Bilanzsitzung war der Abschlussprüfer bei der Besprechung des Jahresabschlusses anwesend, hat über die Durchführung der Prüfung berichtet und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung des Aufsichtsrates sind Einwendungen gegen den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, der damit festgestellt ist. Er schließt sich dem Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns an. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Mitarbeitern der Gesellschaft sowie den Mitarbeitern aller Unternehmen der Zurich Gruppe Deutschland und den Betriebsräten für die im Berichtsjahr erfolgreich geleistete Arbeit.
Frankfurt am Main, im April 2012 Der Aufsichtsrat Dr. Axel Lehmann, Vorsitzender Zurich GruppeGesellschaftsstruktur![]() Kennzahlen*
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der in Deutschland tätigen Gesellschaften
und Niederlassungen |
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