Advanced Blockchain AGFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023Advanced Blockchain AG, Frankfurt am MainAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Advanced Blockchain AG, Frankfurt am Main
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Advanced Blockchain AG, Frankfurt am MainA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 und Abs. 4 HGB auf. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften in §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften in §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes und der Satzung aufgestellt. Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang anstatt in der Bilanz/Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde teilweise Gebrauch gemacht. Insbesondere wurden die Restlaufzeitvermerke in Bezug auf die Verbindlichkeiten in den Anhang übernommen (Verbindlichkeitenspiegel). Im Anhang wurden zum Teil die Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 1 HGB in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde zur Vermittlung eines besseren Verständnisses der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 und Abs. 2, 266 ff. HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorgehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Bewertung ist unter Berücksichtigung der Fortführung des Unternehmens durchgeführt worden (going-concern-Prinzip). Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögenswerte linear vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die angeschafften geringwertigen Anlagengegenstände bis zu einem Wert in Höhe von € 800,00 in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Die Finanzanlagen (Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen) wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit erforderlich, auf den am Bilanzstichtag vorliegenden niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt, und soweit erforderlich, auf den am Bilanzstichtag vorliegenden niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden (nur) eventuelle Kursverluste am Abschlussstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten „Sonstige betriebliche Erträge“ oder „Sonstige betriebliche Aufwendungen“ ausgewiesen. B. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus der folgenden Seite hervor: ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023Advanced Blockchain AG, Frankfurt am Main
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 € 3.794.680,0 (Vorjahr € 3.794.680,0) und ist eingeteilt in 3.794.680 (Vorjahr 3.794.680) nennwertlose, auf den Inhaber lautende Stückstammaktien mit einem rechnerischen Nennwert von je € 1,00. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 292.898 eigene Aktien zum Preis von € 3,10 je Stück im Nennwert von € 1,00 erworben. Nach Veräußerung von insgesamt 200.012 Aktien beträgt der Bestand der eigenen Aktien zum 31. Dezember 2023 92.886 Stück. Am Bilanzstichtag bestand noch ein genehmigtes Kapital von T€ 1.335,5, das bis zum 7. April 2026 befristet ist.
Durch den Erwerb der eigenen Aktien hat sich die Kapitalrücklage im Geschäftsjahr 2023 um T€ 215,1 verringert. Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen solche für Steuern und Jahresabschlusskosten.
C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von T€ 46,4 enthalten, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind. Unter den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, werden Wertminderungen von (Token-)Projekten ausgewiesen, deren Bewertung zum Bilanzstichtag mit dem niedrigeren beizulegenden Wert erfolgt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von T€ 50,8 Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind. Als Aufwendungen aus Verlustübernahme sind die Ergebnisabführungen der nakamo.to GmbH, Remscheid, ausgewiesen. D. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse in Form einer gegenüber der EoT Labs GmbH, Berlin (vormals Peaq Technology GmbH), abgegebenen Patronatserklärung mit dem Ziel, die Aufbringung des Eigenanteils an den Vorhabenskosten „GAIA-X Mobility WG3 (moveID)“ sicherzustellen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der EoT Labs GmbH als sehr gering eingeschätzt; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen derzeit nicht vor. Zum Bilanzstichtag bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. E. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 0,0 (Vorjahr 2,5). Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Zu Gunsten einzelner Vorstände wurden im Geschäftsjahr Vorschüsse gewährt. Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen Mitglieder des Vorstands beläuft sich auf T€ 11,0 (Vorjahr T€ 40,8). Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Zu Beginn des Jahres 2024 hat die Gesellschaft sämtliche Geschäftsanteile an der Tracebloc GmbH, Horn-Bad Meinberg, veräußert. Aus dieser Transaktion konnte ein Gewinn in Höhe von rund T€ 244,8 realisiert werden. F. Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres beträgt T€ -884,7. Der Bilanzverlust entwickelt sich wie folgt:
Bei der Ermittlung des Bilanzverlusts ist ein Verlustvortrag in Höhe von T€ 506,6 (Vorjahr Gewinnvortrag T€ 2.795,4) einbezogen worden.
Frankfurt am Main, den 21. Oktober 2024 gez. Hatem Elsayed, Vorstand LAGEBERICHTGrundlagen des Unternehmens Über die Advanced Blockchain AG: Das Unternehmen wird sowohl von erfolgreichen Serial-Tech-Unternehmern als auch einem erfahrenen Aufsichtsrat geführt und verfügt über ein umfangreiches Netzwerk von Entwicklern, Forschern, Wirtschaftsexperten und anderen Teammitgliedern sowie externen Berater, die verschiedene Disziplinen abdecken, um in diversen Ökosystemen der Branche Innovationen zu entwickeln. Der unternehmerische Schwerpunkt liegt auf den Venture-Capital-Märkten für Unternehmen, mit besonderem Fokus auf dem Sektor der dezentralen Infrastrukturen (wie beispielsweise dem Economy of Things1 ) sowie dezentralen Finanzen (DeFi), die das Web3, die neue Generation des World Wide Web, ermöglichen. Als Innovationszentrum verfügt die Advanced Blockchain AG über ein diversifiziertes Portfolio, das sowohl eigene Venture-Projekte als auch Investitionen umfasst. Der Venture-Studio-Arm des Unternehmens fungiert dabei als führender Inkubator von Projekten, die unter anderem auf dem Polkadot-Ökosystem aufbauen, wie beispielsweise Composable Finance. Die Investitionsstrategie des Unternehmens zielt darauf ab, die umfangreiche Erfahrung und Research-Fähigkeiten für die Identifikation von Ineffizienzen und Opportunitäten zu nutzen und diese durch Investitionen in vielversprechende Technologielösungen oder dem eigenen Aufbau von Lösungen zu beheben bzw. auszunutzen. Synergien zwischen verschiedenen Lösungen in teilweise unterschiedlichen Ökosystemen runden diese Strategie ab. Das Geschäftsmodell: Die Strategie der Advanced Blockchain AG besteht darin, in wegweisende Blockchain-Ökosystemprojekte zu investieren, diese zu unterstützen und eng mit ihnen zusammenzuarbeiten. Das Ziel der Advanced Blockchain AG ist es, in jedem Marktumfeld Erfolg und Fortschritt zu ermöglichen. Die Funktion der Advanced Blockchain AG konzentriert sich in erster Linie auf die Konzernleitung und die effiziente Bewirtschaftung ihres vielfältigen Portfolios an Assets. Dies umfasst strategische Planung, Ressourcenzuweisung sowie die Gewährleistung einer effektiven Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einheiten. Darüber hinaus verwaltet die AG aktiv ihre Assets, um Renditen zu optimieren und Risiken zu minimieren. Dies beinhaltet fundierte Investitionsentscheidungen, umfassende Due-Diligence-Prüfungen potenzieller Chancen sowie die Implementierung robuster Risikomanagementstrategien. Unsere Geschäftsbereiche: Die Advanced Blockchain AG agiert als Venture-Builder und nutzt Synergien aus drei Säulen: (1) Smart Capital Investments [Token/Equity]: Die strategische Verteilung von Kapital und die Unterstützung des Portfolios. AB.Capital ist die Investitionsabteilung und verfolgt das Ziel, Unternehmern in jeder Phase des Geschäftslebenszyklus intelligentes Kapital ("Smart Capital") zur Verfügung zu stellen. (2) Proaktives Venture Building und Inkubation: Ein umfassender Ansatz für die Entwicklung von Blockchain-Technologien und deren Skalierung. AB.Labs fungiert als Plattform für Gründer, die ihre Ideen durch die Venture-Building-Abteilung der Advanced Blockchain verwirklichen möchten.
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Forbes: The Economy Of Things: A New Business Frontier (3) Ganzheitliche Forschung und Entwicklung: Die holistischen Ansätze in Forschungs- und Entwicklungsprogramme. AB.Research, die Forschungsabteilung von Advanced Blockchain, ist unverzichtbar für die zukünftige Entwicklung von Web3, da es Lösungen für die bedeutendsten Branchenfragen analysiert, theoretisiert und umsetzt. Beteiligungsstruktur der Advanced Blockchain AG: Zum 31. Dezember 2023 befanden sich 5 Tochtergesellschaften unter dem Dach der Advanced Blockchain AG. ![]() Zusammensetzung des Teams: Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Advanced Blockchain AG einen angestellten Vorstand sowie auf Konzernebene 16 externe Beratern und Entwickler. ![]() Forschung und Entwicklung: Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in der Advanced Blockchain AG fielen im Berichtszeitraum nicht an (i. Vj: 0,279 Mio. EUR). Im Rahmen von Kooperationen fielen in 2023 ebenfalls keine zusätzlichen Aufwendungen an, jedoch wurden die Projekt- und Kooperationsaktivitäten ressourcenschonender gesteuert. Hier einige Beispiele für Initiativen aus dem Bereich F&E im Jahr 2023:
Advanced Blockchain am Kapitalmarkt: Nach fünf Jahren rasanten Wachstums stieg die Advanced Blockchain AG im März 2022 in das Wachstumssegment "Scale" der Deutsche Börse AG auf. Mit dem Dual-Listing in das Scale-Segment gingen weitreichende Pflichten für die Advanced Blockchain einher, die den Aktionären noch mehr Transparenz vermitteln soll und uns so besser für eine internationale Expansion positionieren. Die Aktie erreichte mit 5,06 EUR auf Xetra am 22. Dezember 2023 ihren Jahreshöchststand, den Tiefststand in 2023 markierte sie mit 2,48 EUR auf Xetra am 19. Juni 2023. Am 29. Dezember 2023 notierte die Aktie auf Xetra mit 4,65 EUR.
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4investors: Ergebnis fällt - Gewinne aus Tokentransaktionen erwartet
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Sting: Sting and Advanced Blockchain launch first blockchain startup program in the
Nordics
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Contango Medium: Our partners: dlab and Advanced Blockchain AG
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Panoptic Blogs: Panoptic at Cornell Blockchain Conference 2023
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Advanced Blockchain Ecosystem Update Novemeber 2023 WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen: Da die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft global ausgerichtet sind und somit auch den weltweiten Wirtschaftsbedingungen unterliegen, ist die weltweite Wirtschaftsentwicklung grundsätzlich von Relevanz für die Gesellschaft. Nach Zahlen des statistischen Bundesamtes hat sich das globale Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um etwa 4,6 Billionen US-Dollar auf insgesamt rund 104,8 Billionen US-Dollar erhöht.7 Parallel zu den traditionellen Märkten haben sich auch die Kryptomärkte in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Die Akzeptanz von Kryptowährungen durch Institutionen und Unternehmen hat dabei zugenommen. Gleichzeitig wurde jedoch auch die Regulierung des Kryptomarkts verstärkt, um potenzielle Risiken und Sicherheitsbedenken anzugehen. Die Genehmigung von Bitcoin-ETFs durch die amerikanische Börsenaufsicht SEC trug zu Ende des Geschäftsjahres 2023 zu einer erhöhten Marktvolatilität und allmählich steigenden Kursen der wichtigsten Kryptowährungen bei.8 Geschäftsverlauf und Lage: Das Geschäftsjahr 2023 war für unser Unternehmen auch auf AG-Ebene weiterhin eine herausfordernde Zeit. Dennoch konnten wir unsere Position als eines der führenden Unternehmen in der Blockchain-Technologiebranche weiter festigen. Im Jahr 2023 konnte das Portfolio der Unternehmensgruppe durch 2 weitere Direktinvestments in zukunftsträchtige Blockchain-Protokolle und Web3 Infrastruktur-Projekte ausgebaut werden. Unsere Portfoliounternehmen haben im Laufe des Jahres bemerkenswerte Meilensteine erreicht und ihr Potenzial unter Beweis gestellt. Hierbei sind insbesondere erfolgreiche Finanzierungsrunden und Produktinnovationen einzelner Konzernportfoliounternehmen zu nennen, wie z.B. Panoptic im November 2023, sowie die Produkpräsentationen von peaq im Rahmen der IAA-Mobility im September 2023. Im Einklang mit unserer Strategie, vielversprechende Projekte zu unterstützen, haben wir aktiv daran gearbeitet, ihr Wachstum zu fördern, Synergien zwischen den Portfoliounternehmen weiter zu identifizieren und zu realisieren und hierdurch das Potenzial zu maximieren. Die Zielsetzung der Advanced Blockchain AG, das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr signifikant zu steigern, wurde nicht erreicht. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage: Das operative Beteiligungsgeschäft ist weiterhin auf die Incredulous Labs Limited, Paphos Zypern ausgelagert, ein umfangreicher Konzernabschluss wird in den kommenden Wochen zur Verfügung gestellt. Aus Beratungsleistungen auf AG-Ebene ergaben sich im Geschäftsjahr Umsätze i.H.v. von 0,105 Mio. EUR (i. Vj.: 0,063 Mio. EUR). Das EBITDA belief sich auf -0,776 Mio. EUR und das EBIT auf -0,987 Mio. EUR (i. Vj.: -0,560 Mio. EUR bzw. -0,581 Mio .EUR). Der Jahresfehlbetrag betrug 0,885 Mio. EUR (i. Vj.: 0,507 Mio. EUR). Das Eigenkapital betrug zum Ende des Berichtszeitraums 9,557 Mio. EUR und verringerte sich damit zum Geschäftsjahr 2022 um 11,1 Prozent (i. Vj.: 10,749 Mio. EUR).
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Reuters: SEC tells spot bitcoin ETF hopefuls to make final changes by year-end -sources Finanzielle Leistungsindikatoren: Das Unternehmen wird vom Vorstand mit dem Ziel einer langfristigen und nachhaltigen Wertsteigerung gesteuert, analog und vergleichbar den Steuerungskriterien für den Gesamtkonzern. Das betrifft insbesondere finanzielle Leistungsindikatoren. Zu den finanziellen Leistungsindikatoren gehören Umsatz, EBIT sowie NAV (Nettovermögenswert der wichtigsten Krypto-Beteiligungen des Advanced Blockchain-Konzerns). CHANCEN-, RISIKO- UND PROGNOSEBERICHT Risikobericht: Die Risiken der Advanced Blockchain AG sind beschränkt im Wesentlichen auf die Risiken in den Geschäftsmodellen. Die Risiken der Advanced Blockchain AG lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen: 1. Marktbezogene Risiken: Eine langanhaltende schwache Marktphase könnte die Fähigkeit der Beteiligungen und Inkubationen der Advanced Blockchain AG beeinträchtigen, Kapital von Investoren einzusammeln. Um diese Risiken zu minimieren, werden makroökonomische Trends und Wirtschaftszyklen ständig analysiert, und Absicherungsstrategien werden eingesetzt. Grundsätzlich bieten Kryptowährungen und Blockchain-Geschäftsmodelle in einem inflationären Marktumfeld interessante Investitonsalternativen. 2. Rechtliche, regulatorische und steuerliche Risiken: Wie jedes andere auf Blockchain basierte Unternehmen ist die Advanced Blockchain AG rechtlichen, regulatorischen und steuerlichen Risiken ausgesetzt. Ein Vorteil besteht jedoch darin, dass die Tochtergesellschaften der Advanced Blockchain AG global verteilt sind und unterschiedlichen Regulierungssystemen unterliegen. Dadurch kann flexibel auf Änderungen reagiert werden. 3. Risiken in Bezug auf das geistige Eigentum: Im Blockchain-Ökosystem spielt das geistige Eigentum eine untergeordnete Rolle, da Projekte in der Regel als Open Source Software erstellt werden und theoretisch von jedem kopiert werden können. Durch die Nutzung der Blockchain-Technologie ist es möglich, fälschungssichere und transparente Aufzeichnungen von Rechten an geistigen Eigentum zu erstellen, wodurch der Nachweis an Eigentumsrechten und deren Schutz erleichtert wird. Die breit diversifizierten Geschäftsfelder der Advanced Blockchain AG tragen weiter dazu bei, dieses Risiko zu senken. 4. Unternehmensbezogene Risiken: Das Unternehmen hat seit seiner Gründung kontinuierlich an der Reduzierung unternehmensbezogener Risiken gearbeitet. Bei Partnerschaften und Projekten wird eine gründliche Prüfung der Geschäftspartner durchgeführt, um Ausfallrisiken bestmöglich einzudämmen. Obwohl eine negative Entwicklung oder sogar ein Totalausfall einzelner Bestandteile nicht ausgeschlossen werden kann, vermeidet die Vielfalt der Elemente der Advanced Blockchain AG Klumpenrisiken, sodass einzelne Wertminderungen in einer Gesamtbetrachtung kaum ins Gewicht fallen. 5. Personal- und Organisationsrisiken: Das Know-how und Netzwerk der Mitarbeiter sind entscheidend für den Unternehmenserfolg. Aufgrund von Kostenreduktionen infolge des schlechten Marktklimas musste jedoch erhebliches Personal abgebaut werden, was allerdings nicht zu einem signifikanten Know-how-Abfluss führte, da durch eine stärkere strategische Fokussierung auf erfolgsverpsrechende Investitionen Ressourcen eingespart werden konnten. Die Gesellschaft wird durch den Alleinvorstand Simon Telian geführt. Dies birgt ein inhärentes Risiko, z.B. durch Krankheit. Die Gesellschaft hat hierzu ein klares 4-Augen- und Reportingsystem eingeführt, unter anderem durch Gründung des Executive Committees innerhalb des Aufsichtsrats, welches über umfassende operative Erfahrungen in der Steuerung von Unternehmen und aus dem Blockchain-/VC-Bereich verfügt. 6. Finanzrisiken: Durch Desinvestitionen insbesondere von Tochterunternehmen wurde die Finanzposition des Unternehmens gestärkt, insbesondere im Bezug auf Barmittel, um im aktuellen Marktumfeld flexibel zu bleiben und auf sich verändernde Bedingungen reagieren zu können. Preisänderungsrisiken können sich primär auf Konzernebene durch Veränderungen in den Marktpreisen einzelnen Tokens ergeben. Die Gesllschaft nutzt hierzu erfahrene Handelsgegenparteien, um Token situativ marktschonend und liquiditätssichernd zu veräußern. Die Advanced Blockchain AG hat ein angemessenes internes Risiko-Kontrollsystem etabliert, das regelmäßiges Reporting an den Vorstand beinhaltet. Laut dem aktuellen Risikomanagement und internen Kontrollsystem wird kein Risiko als unternehmensgefährdend bewertet. Chancenbericht: Aus den im Risikobericht genannten Risiken können im negativen Risikofall, auch Chancen für das Unternehmen entstehen. Die Advanced Blockchain AG ist sich bewusst, dass Risiken inhärent mit Chancen verbunden sein können. Die Advanced Blockchain AG betrachtet Risiken als Chance zur Weiterentwicklung und Stärkung des Unternehmens. Das Management strebt an, die sich aus den identifizierten Risiken ergebenden Chancen zu nutzen, insbesondere im Bereich neuer Partnerschaften, Inkubationen, Projekte und Investments. Durch eine effektive Risikobewältigungsstrategie und eine flexible Geschäftsstruktur kann das Unternehmen seine Marktposition stärken und langfristiges nachhaltiges Wachstum erreichen. Prognosebericht (Aussichten für das Geschäftsjahr 2024): Im Geschäftsjahr 2024 bleibt das Management der Advanced Blockchain AG weiterhin konzentriert auf nachhaltiges Wachstum sowie der Diversifizierung und Sicherstellung der Einnahmequellen, bei einem gleichzeitig starken Fokus auf die Kostenstrukturen. Die Kosten werden im Geschäftsjahr 2024 im Zuge eines geplanten Personalaufbaus ansteigen. Besondere Erwartungen richten sich hierbei auf den Aufbau und Ausbau der ABX Ventures AG sowie Aktivitäten auf Konzernebene in der Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Durch fortlaufende Investitionen und Inkubation vielversprechender Protokolle und Technologien zielt die Advanced Blockchain AG darauf ab, das Wachstum und die Akzeptanz des Blockchain-Ökosystems weltweit zu unterstützen und zu fördern. Mit steigendem Jahresüberschuss bei weiterhin steuerbaren Kosten strebt das Unternehmen an, Erfolg und Fortschritt weitgehend unabhängig vom Marktumfeld zu gewährleisten und das Jahresergebnis, im Vergleich zum Vorjahr, zu steigern. Erträge werden dabei aus möglichen Verkäufen von Equity- Positionen in der AG, aus Verkäufen aus dem Tokenportfolio der Advanced Blockchain Unternehmensgruppe sowie der Generierung wiederkehrender Einkünfte erwartet. Strukturell werden die Arbeiten an der Optimierung der Zahlungs- und anderer monetärer Ströme in 2024 fortgesetzt. Erträge werden wieder in das Unternehmen reinvestiert.
Frankfurt, den 21. Oktober 2024, Advanced Blockchain AG Der Vorstand BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Advanced Blockchain AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Advanced Blockchain AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Advanced Blockchain AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis zur Nachtragsprüfung Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 28. Juni 2024 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 21. Oktober 2024 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung der Darstellung im Wirtschaftsbericht zu Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft bezog.
Mönchengladbach, den 28. Juni 2024 | Begrenzt auf die im Hinweis zur Nachtragsprüfung genannte Änderung: 21. Oktober 2024 Abstoß & Wolters GmbH & Co. KG Dr. Marc Richard, Wirtschaftsprüfer Anne Kuppels, Wirtschaftsprüferin |
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