![]() WSP Deutschland AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Bericht des Aufsichtsrats 2017Bericht des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat der WSP Deutschland AG ist im Berichtsjahr den ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Verpflichtungen nachgekommen. Der Aufsichtsrat hat die Arbeit des Vorstandes auf Grundlage seiner Berichte, die zeitnah und umfassend in mündlicher Form und Vorlage von Unterlagen erstattet wurden, regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Darüber hinaus fand ein regelmäßiger Informationsaustausch zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden und weiteren Mitgliedern des Aufsichtsrates sowie dem Vorstand statt. Auf diese Weise war der Aufsichtsrat stets über die Lage der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften informiert. Regelmäßiger Gegenstand der Berichterstattung waren insbesondere die aktuelle Lage der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften, die Geschäftsentwicklung, die Unternehmensplanung und -strategie, die Rentabilität der Gesellschaft, die Risikolage, das Risikomanagement, das Compliance-Management und die Restrukturierung der Gesellschaft in den Jahren 2013 und 2014 - vor allem im Bereich Personal - welche noch bis ins Jahr 2017 Auswirkungen hatte. Über wichtige Geschäftsvorfälle hat der Vorstand den Aufsichtsrat informiert und diese mit dem Aufsichtsrat erörtert. Abweichungen des Geschäftsverlaufes von den aufgestellten Plänen und Zielen wurden im Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert. Der Aufsichtsrat ist in all für das Unternehmen bedeutsame Entscheidungen einbezogen worden. Der Vorstand stimmte die strategische Ausrichtung des Unternehmens mit dem Aufsichtsrat ab. 1. Beratung und Überwachung des Vorstandes Im Berichtsjahr 2017 hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig ausgetauscht und bei Bedarf Entscheidungen telefonisch oder in Textform getroffen. Gegenstand aller Sitzungen waren unter anderem die Geschäftsentwicklung, die Finanz- und Ertragslage sowie die Unternehmensstrategie. Das Jahr 2017 war ein Jahr der Fortführung des Neuaufbaues, nach dem extrem schwierigen Jahr 2014 und dem Jahr der Stabilisierung auf niedrigem Niveau 2015 und 2016. Die nach den Entlassungen erfolgte Fluktuation und die damit verbundene Instabilität der Organisation konnten gestoppt werden. Neue Aufträge konnten verbucht werden und die Betriebsleistung (Umsatz + Bestandsveränderungen) konnte gesteigert werden. Leider blieb das Betriebsergebnis noch hinter den Erwartungen zurück, da einige Altprojekte noch zu viel Zeit und Kosten, in Anspruch nahmen. Die von der Muttergesellschaft WSP Europe AB im Februar 2015 ausgelegte Patronatserklärung in Höhe von 6,5m Euro wurde im April 2017 um 3 m Euro auf 9,5m Euro erhöht und im Februar 2018 um weitere 1,5m Euro auf 11m Euro aufgestockt. In Abstimmung mit dem Aufsichtsrat fokussierte der Vorstand Petr Bilek seine Aktivitäten und Anstrengungen auf die Reduzierung der Verluste aus alten und neuen Projekten, die Stabilisierung des Teams und der Prozesse sowie auf die Erlangung neuer Aufträge, auch in Zusammenarbeit mit internationalen WSP-Einheiten. Am 21.07.2017 bzw. 28.07.2017 wurde die Verschmelzung der WSP CBP Airport GmbH sowie der WSP Consult GmbH auf die WSP Deutschland AG beschlossen. Die Verschmelzung wurde am 05.09.2017 im Handelsregister eingetragen. Durch den Zusammenschluss kann sich die WSP Deutschland AG noch stärker im Markt positionieren und die Zusammenarbeit zwischen den operativen Teams stärken. Des Weiteren stellte der Vorstand Petr Bilek zum 01. September 2017 einen neuen Managing Director, Herrn Ronald de Vries, ein, der seitdem das operative Geschäft verantwortet. Der Aufsichtsrat ist mit dem Vorgehen und den Ergebnissen des Vorstandes sehr zufrieden. 2. Prüfung des Jahresabschlusses und des Abhängigkeitsberichtes Die von der Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählte PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München (PWC) hat den nach dem Rechnungslegungsstandard des HGB aufgestellten Jahresabschluss der WSP Deutschland AG einschließlich Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. PWC hat darauf hingewiesen, dass bei der Gesellschaft noch kein umfassendes, formalisiertes Früherkennungssystem für Risiken eingerichtet ist. Die Risikofrüherkennung wird bezogen auf die Besonderheiten des Geschäftes der Gesellschaft durch ein zeitnahes Projektcontrolling und regelmäßige Besprechungen des Geschäftsverlaufes gewährleistet. Außerdem werden für die Projekte und Planungen regelmäßige konzerninterne Reviews durchgeführt. Risiken werden demnach identifiziert, strukturiert und analysiert sowie Gegenmaßnahmen entwickelt. Gegenüber dem Aufsichtsrat hat PWC versichert, dass alle anwendbaren Vorschriften zur Sicherung der Unabhängigkeit für die Abschlussprüfung beachtet wurden. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht selbst geprüft. Die Prüfberichte einschließlich Jahresabschluss sowie Lagebericht lagen allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor und wurden in der Sitzung am 30.08.2018 intensiv diskutiert. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer angeschlossen und den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 in der heutigen Sitzung gebilligt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes durch den Aufsichtsrat sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Abschlussprüfer hat auch den vom Vorstand nach §312 AktG erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) geprüft und am 16.07.2018 folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: „Auftragsgemäß haben wir den Bericht des Vorstandes nach §312 AktG über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß §313 AktG für den Berichtszeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Da nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung keine Einwendungen zu erheben sind, erteilen wir nach §313 Abs. 3 Satz 1 AktG folgenden Bestätigungsvermerk: Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wird, dass
Die WSP Deutschland AG ist eine 100%ige Tochter der WSP Europe AB, Stockholm-Globen, Schweden. Die oberste Konzernmutter ist die WSP Global Inc. Montreal, Kanada. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht auf seine Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, das der Vorstand den Kreis der verbundenen Unternehmen mit der gebotenen Sorgfalt festgestellt hat. Er hat die notwendigen Vorkehrungen zur Erfassung der Rechtsgeschäfte und sonstigen Maßnahmen getroffen, welche die Gesellschaft im vergangenen Geschäftsjahr mit der WSP Europe AB sowie weiteren Unternehmen der WSP Gruppe vorgenommen oder unterlassen hat. Nach dem Ergebnis der Prüfung sind keine Anhaltspunkte ersichtliche, dass Rechtsgeschäfte oder Maßnahmen nicht vollständig erfasst worden sind. Der Aufsichtsrat schließt sich daher dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an. Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstandes am Schluss des Berichtes sind nicht zu erheben. 3. Änderungen in der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2017 Im Jahr 2017 gab es keine Veränderungen im Vorstand. Eine Neuwahl der Aufsichtsratsmitglieder war jedoch erforderlich, da die Amtstätigkeit der bisherigen Aufsichtsratsmitglieder mit Ablauf des 31. August 2017 endete. Am 04.09.2017 wurden folgende Personen zu Mitgliedern des Aufsichtsrates der Gesellschaft gewählt:
30. August 2018 Paul Dollin, Aufsichtsratsvorsitzender |
||||||||||||