![]() Deutsche Lufthansa AGKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Jahresabschluss, Anhang und vollständige Beteiligungsliste der Deutschen Lufthansa AGFür eine sichere Reise For a safe journeyJahresabschluss 2011Der Lagebericht der Deutschen Lufthansa AG und der Konzernlagebericht sind zusammengefasst und im Lufthansa Geschäftsbericht 2011 veröffentlicht. Der Jahresabschluss und der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasste Lagebericht der Deutschen Lufthansa AG für das Geschäftsjahr 2011 werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und sind ferner über die Internetseiten des Unternehmensregisters zugänglich. Jahresabschluss der Deutschen Lufthansa AG 2011Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011scroll
Anlagenspiegel 2011scroll
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Anhang 2011der Deutschen Lufthansa AG1) Anwendung des HGBDer Jahresabschluss der Deutsche Lufthansa AG ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes (AktG) sowie den noch geltenden Übergangsvorschriften zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) aufgestellt und vom Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft. Er wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Der Jahresabschluss ist im Internet verfügbar unter www.lufthansa-financials.com und kann als Sonderdruck bei der Lufthansa AG angefordert werden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung werden einzelne Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang aufgegliedert und erläutert. Um die Aussagefähigkeit des Abschlusses zu erhöhen, wird über das gesetzliche Gliederungsschema hinaus der Posten Flugzeuge gesondert ausgewiesen. 2) Bilanzierungs- und BewertungsmethodenWährungsumrechnungIn Anlehnung an die Devisenkurse der internationalen Börsen werden monatlich für Fremdwährungen interne Verrechnungskurse im Voraus festgelegt, die als Basis der Umrechnung von Fremdwährungsposten in EUR im Buchungsmonat dienen. Währungsforderungen/-verbindlichkeiten, liquide Mittel und Rückstellungen werden grundsätzlich gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Für langfristige übrige Währungsforderungen/-verbindlichkeiten wird die Einhaltung des Niederst-/ Höchstwertprinzips durch den Vergleich von Anschaffungs- und Bewertungskurs sichergestellt. Die Anschaffungskosten der in Fremdwährung beschafften Anlagegüter - im Wesentlichen in US-Dollar fakturierte Flugzeuge - werden durch Umrechnung mit den im Zahlungszeitpunkt gültigen Verrechnungskursen ermittelt. Kursgesicherte Zahlungen werden im Rahmen von Bewertungseinheiten aktiviert / deaktiviert. Die zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus Zins-, Wechselkurs- und Treibstoffpreisrisiken abgeschlossenen Sicherungsgeschäfte sind in Erläuterung 14) dargestellt. Immaterielle VermögensgegenständeDie immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte werden generell mit einem Abschreibungssatz von 20 Prozent belegt. Erworbene Start- und Landerechte werden nicht planmäßig abgeschrieben. SachanlagevermögenDie planmäßigen Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen werden - abhängig von der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer - auf Basis der Anschaffungs- und Herstellungskosten errechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150 EUR werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam erfasst und solche bis 1.000 EUR in einem Sammelposten erfasst, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. FlugzeugeNeue Verkehrsflugzeuge werden über zwölf Jahre bis auf einen Restbuchwert von 15 Prozent abgeschrieben. Über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zwölf Jahren hinaus genutzte Verkehrsflugzeuge werden bis auf einen Restbuchwert von 10 Prozent abgeschrieben. Darüber hinaus werden über eine Nutzungsdauer von 14 Jahren hinaus genutzte Verkehrsflugzeuge auf einen Restbuchwert von 5 Prozent abgeschrieben. Gebraucht erworbene Flugzeuge werden ohne Berücksichtigung von Restbuchwerten innerhalb von acht Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung der Flugzeuge bei Zugängen bis einschließlich 2007 erfolgte grundsätzlich degressiv. Bei Zugängen im Geschäftsjahr 2008 erfolgte die Abschreibung in Anlehnung an die geänderten steuerlichen Abschreibungsregeln linear. Zugänge im Geschäftsjahr 2009 wurden unter Berücksichtigung des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes wieder degressiv abgeschrieben. Zugänge werden seit 2010 nunmehr wieder linear abgeschrieben. Übrige SachanlagenFür Gebäude wird eine Nutzungsdauer zwischen 20 und 50 Jahren zugrunde gelegt, Bauten und Einbauten auf fremden Grundstücken werden entsprechend der Laufzeit der Mietverträge beziehungsweise einer niedrigeren Nutzungsdauer abgeschrieben. Betriebs- und Geschäftsausstattung wird bei normaler Beanspruchung über drei bis 14 Jahre abgeschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 1997 angeschaffte Betriebs- und Geschäftsausstattung wird degressiv abgeschrieben. Aufgrund geänderter Steuergesetzgebung erfolgte für das Geschäftsjahr 2008 die Umstellung auf die lineare Abschreibungsmethode. Im Geschäftsjahr 2009 wurde wieder auf degressive Abschreibung umgestellt. Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 werden nunmehr wieder linear abgeschrieben. FinanzanlagenFinanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung notwendiger Wertberichtigungen oder erforderlicher Wertaufholungen bilanziert. UmlaufvermögenRoh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bilanziert, Bestandsrisiken werden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung notwendiger Wertberichtigungen bilanziert. Beim übrigen Umlaufvermögen wird neben den erforderlichen Einzelwertberichtigungen aus erkennbaren Risiken dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine pauschalierte Einzelwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. VermögensverrechnungZur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung sowie aus Altersteilzeitansprüchen der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in insolvenzgeschützten Fondsanlagen beziehungsweise Rückdeckungsversicherungen angelegt, die dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind. Seit 2010 wird das Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert unter Zugrundelegung von extern bereitgestellten Kursinformationen bewertet und mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Zeitwert des Deckungsvermögens die korrespondierenden Verpflichtungen, erfolgt ein gesonderter Ausweis als "aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz. Soweit die Zeitbewertung des Deckungsvermögens über den historischen Anschaffungskosten liegt, unterliegen die daraus resultierenden Erträge gem. § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB der Ausschüttungssperre. RückstellungenDie Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Verwendung der Richttafeln Heubeck 2005 G ermittelt. Neben angemessenen Fluktuations- und Karrieretrends werden dabei ein Gehaltstrend von grundsätzlich 2,75 Prozent und Rententrends zwischen 1 - 2,75 Prozent berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Bundesbank gemäß RückAbzinsV veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Für die Bewertung zum 31. Dezember 2011 wird der entsprechende Zinssatz mit Stand vom 30. November 2011 herangezogen. Er beträgt 5,14 Prozent (Vorjahr: 5,15 Prozent) und hat sich bis zum 31. Dezember 2011 nicht verändert. Versorgungsverpflichtungen aus Gehaltsumwandlungen werden zum beizulegenden Zeitwert des Rückdeckungsvermögens angesetzt, soweit dieser Wert den zugesagten Mindestbetrag überschreitet. Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Höhe des Erfüllungsrückstands ergibt sich aus den bis zum 31. Dezember 2011 ausstehenden Gehaltszahlungen, die in der Freistellungsphase fällig werden sowie den zusätzlichen Arbeitgeberbeiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung und den Aufstockungsbeträgen. Die Rückstellung wird unter angemessener Berücksichtigung biometrischer Wahrscheinlichkeiten und eines Gehaltstrends von 2,75 Prozent ermittelt. Die Abzinsung erfolgt auf Basis der durchschnittlichen Vertragslaufzeiten mit dem durch die Bundesbank veröffentlichten Zinssatz. Er beträgt am 30. November 2011 3,94 Prozent (Vorjahr: 3,90 Prozent) und hat sich bis zum 31. Dezember 2011 nicht verändert. Die übrigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags anzusetzen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind unter Zugrundelegung eines seitens der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Durchschnittszinssatzes der letzten sieben Geschäftsjahre zu ermitteln. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente SteuernLatente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei werden bei der Deutschen Lufthansa AG nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzpositionen einbezogen, sondern auch solche, die bei Organtöchtern bestehen. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises der Deutschen Lufthansa AG von aktuell 25 Prozent. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als "passive latente Steuer" angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen von Rückstellungen für Pensionen und drohende Verluste. Zudem bestehen latente Steuerforderungen aufgrund bislang nicht genutzter steuerlicher Verlustvorträge. Passive latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen von Flugzeugen und übrigem Sachanlagevermögen. Insgesamt werden die passiven latenten Steuern durch aktive Steuerlatenzen überkompensiert. In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde für den Überhang aktiver Steuerlatenzen eine aktive latente Steuer nicht bilanziert. Erläuterungen zur Bilanz Aktiva3) AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Jahr 2011 ist in einer gesonderten Übersicht dargestellt. Neben den im Anlagenspiegel und in der Bilanz ausgewiesenen eigenen Flugzeugen wurde Fluggerät, teilweise mit Besatzung, erchartert. Darüber hinaus sind von der Deutschen Lufthansa AG langfristig dreiunddreißig B737-300, zweiundzwanzig B737-500, fünfundzwanzig B747-400, sechzehn A340-600, vier A330-300, zweiundzwanzig A340-300, acht A321-200, ein A320-200 und drei A380-800 geleast. Der starke Anstieg ist im Wesentlichen auf die Einbringung von weiteren Flugzeugen vom Typ A340-300, A321-200 und A380-800 im Geschäftsjahr in verschiedene Mieterbeteiligungsmodelle zurückzuführen. 4) FinanzanlagenDie wesentlichen mittelbaren und unmittelbaren Beteiligungen der Deutschen Lufthansa AG sind in der Anlage zum Anhang aufgeführt. 5) VorräteVorrätescroll
6) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenständescroll
7) Wertpapiere und flüssige MittelDer Posten Wertpapiere enthält nur sonstige Wertpapiere, hierin enthalten sind Anteile an Geldmarktfonds in Höhe von 522 Mio. EUR. Die Kassen- und Bankbestände bestehen fast ausschließlich aus Guthaben bei Kreditinstituten. Verpfändete Bankguthaben in Höhe von 22 Mio. EUR werden ebenso wie Währungsguthaben, mit deren Transfer in absehbarer Zeit nicht zu rechnen ist und die mit einem angemessenen Abschlag versehen wurden, als sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen. 8) RechnungsabgrenzungspostenDer Posten enthält Zinsen aus Finanzierungsleasingverträgen für Fluggerät von 344 TEUR. Erläuterungen zur Bilanz Passiva9) Gezeichnetes KapitalDas Grundkapital der Deutschen Lufthansa AG beträgt 1.172,3 Mio. EUR. Das Grundkapital ist in 457.937.572 auf den Namen lautende Stückaktien eingeteilt, auf jede Stückaktie entfällt ein Anteil von 2,56 EUR am Grundkapital. Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 29. April 2010 wurde der Vorstand dazu ermächtigt, bis zum 28. April 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 561.160.092 EUR durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital A). Den Aktionären ist grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Bei Aktienausgabe gegen Sacheinlagen kann das Bezugsrecht ausgeschlossen werden, im Falle der Aktienausgabe gegen Bareinlagen können Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre ausgenommen werden. Darüber hinaus wird der Vorstand ermächtigt, im Falle der Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegebenen Aktien insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen und der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 03. Mai 2011 wurde der Vorstand bis zum 02. Mai 2016 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen lautende Wandelschuldverschreibungen, Optionsschuldverschreibungen, Genussrechte oder Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) bis zu 1,5 Mrd. EUR mit oder ohne Laufzeitbegrenzung zu begeben. In diesem Zusammenhang wurde bedingtes Kapital (Bedingtes Kapital II) zur bedingten Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 234.464.035,80 EUR durch Ausgabe von bis zu 91.587.514 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien geschaffen. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen oder von Optionsscheinen aus Optionsschuldverschreibungen von ihrem Wandlungs- und/oder Optionsrecht Gebrauch machen. Die durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 17. Mai 2006 erteilte und bis zum 16. Mai 2011 befristete Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen wird einschließlich der Schaffung des bedingten Kapitals II in Höhe von 117.227.520 EUR für die Wandlung aufgehoben. Im Rahmen der Ermächtigung vom 16. Juni 1999 hatte die Deutsche Lufthansa AG mit Wirkung zum 4. Januar 2002 eine Wandelanleihe über 750 Mio. EUR begeben. Das Bezugsrecht der Altaktionäre wurde ausgeschlossen. Es wurden insgesamt 750.000 Wandlungsrechte ausgegeben, die nach der Kapitalerhöhung in 2004 das Recht zur Wandlung in bis zu 37.764.350 Aktien der Deutschen Lufthansa AG zu einem Kurs von 19,86 EUR verbrieften. Nach vorzeitiger Rückzahlung von Wandelanleihen zum 4. Januar 2006 zu einem Gesamtbetrag von 699 Mio. EUR sowie der Ausübung von 309 Wandlungsrechten (15.558 Aktien) in 2006, weiteren 40 Wandlungsrechten (2.014 Aktien) in 2007, einer Rückzahlung von Wandelanleihen zum 4. Januar 2008 zu einem Gesamtbetrag von 205 TEUR und am 4. Januar 2010 in Höhe von 43.458 TEUR bestanden zum Bilanzstichtag noch 6.681 Wandlungsrechte, die das Recht zur Wandlung in bis zu 336.404 Aktien der Deutschen Lufthansa AG zu einem Kurs von 19,86 EUR verbriefen. Es besteht danach noch bedingtes Kapital (Bedingtes Kapital I) zur bedingten Erhöhung des Grundkapitals um 97.644.615,68 EUR durch Ausgabe von 38.142.428 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien. Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 24. April 2009 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 23. April 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital um 25 Mio. EUR durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Aktien an die Mitarbeiter (Genehmigtes Kapital B) gegen Bareinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 29. April 2010 wurde der Vorstand gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG bis zum 28. April 2015 zum Erwerb eigener Aktien ermächtigt. Der Erwerb ist auf 10 Prozent des derzeitigen Grundkapitals beschränkt und kann über die Börse oder mittels eines an sämtliche Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen. Im Geschäftsjahr 2011 hat die Deutsche Lufthansa AG insgesamt 2 367 884 eigene Aktien zum Durchschnittskurs von 10,35 EUR erworben. Dies entspricht 0,52 Prozent vom Grundkapital. Die Aktien wurden wie folgt verwendet:
Zum Bilanzstichtag waren keine eigenen Aktien mehr im Bestand. Mitteilungen zur Eigentümerstruktur gemäß § 26 Abs. 1 WpHG vom 18. Januar 2011Die BlackRock Investment Management (UK) Limited, London, Großbritannien hat uns namens und mit Vollmacht der nachfolgenden Gesellschaften am 14. Januar 2011 folgendes mitgeteilt: Der Stimmrechtsanteil der BlackRock, Inc., New York, U.S.A., hat am 10. Januar 2011 die Schwelle von 5 Prozent der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG überschritten und betrug zu diesem Tag 5,08 Prozent (23.255.011 Stimmrechte). Davon sind ihr 5,08 Prozent (23.255.011 Stimmrechte) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen. Der Stimmrechtsanteil der BlackRock Financial Management, Inc., New York, USA, hat am 10. Januar 2011 die Schwelle von 5 Prozent der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG überschritten und betrug zu diesem Tag 5,003 Prozent (22.912.821 Stimmrechte). Davon sind ihr 5,003 Prozent (22.912.821 Stimmrechte) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen. Der Stimmrechtsanteil der BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, Delaware, USA, hat am 10. Januar 2011 die Schwelle von 5 Prozent der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG überschritten und betrug zu diesem Tag 5,003 Prozent (22.912.821 Stimmrechte). Davon sind ihr 5,003 Prozent (22.912.821 Stimmrechte) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG zuzurechnen. Mitteilungen zur Eigentümerstruktur gemäß § 26 Abs. 1 WpHG vom 28. April 2011Die Janus Capital Management LLC, Denver, Colorado, USA, hat uns am 27. April 2011 folgendes mitgeteilt: Der Stimmrechtsanteil der Janus Capital Management LLC, Denver, Colorado, USA, hat am 26. April 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutsche Lufthansa AG unterschritten und betrug zu diesem Tag 2,94% (13.452.164 Stimmrechte). Davon sind ihr 2,94% (13.452.164 Stimmrechte) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. Mitteilungen zur Eigentümerstruktur gemäß § 26 Abs. 1 WpHG vom 17. Mai 2011Die Credit Suisse Group AG, Zürich, Schweiz, hat uns am 13. Mai 2011 im eigenen Namen und gemäß § 24 WpHG namens der Credit Suisse AG, Zürich, Schweiz, der Credit Suisse Investments (UK), London, Großbritannien, der Credit Suisse Investment Holdings (UK), London, Großbritannien, der Credit Suisse Securities (Europe) Limited, London, Großbritannien folgendes mitgeteilt: Schwellenüberschreitung am 09. Mai 2011: Der Stimmrechtsanteil der Credit Suisse Securities (Europe) Limited, London, Großbritannien, hat am 09. Mai 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG überschritten und betrug zu diesem Tag 3,213% (14.711.953 Stimmrechte). Der Stimmrechtsanteil der Credit Suisse Investment Holdings (UK), London, Großbritannien, hat am 09. Mai 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG überschritten und betrug zu diesem Tag 3,213% (14.711.953 Stimmrechte). Diese Stimmrechtsanteile sind der Credit Suisse Investment Holdings (UK) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG voll zuzurechnen. Der Stimmrechtsanteil der Credit Suisse Investments (UK), London, Großbritannien, hat am 09. Mai 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG überschritten und betrug zu diesem Tag 3,213% (14.711.953 Stimmrechte). Diese Stimmrechtsanteile sind der Credit Suisse Investments (UK) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG voll zuzurechnen. Der Stimmrechtsanteil der Credit Suisse AG, Zürich, Schweiz, hat am 09. Mai 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG überschritten und betrug zu diesem Tag 3,242% (14.846.869 Stimmrechte). 3,218% (14.736.685 Stimmrechte) sind der Credit Suisse AG nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,024% (110.184 Stimmrechte) sind der Credit Suisse AG nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zuzurechnen. Der Stimmrechtsanteil der Credit Suisse Group AG, Zürich, Schweiz, hat am 09. Mai 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG überschritten und betrug zu diesem Tag 3,243% (14.852.681 Stimmrechte). 3,218% (14.736.685 Stimmrechte) sind der Credit Suisse Group AG nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,025% (115.996 Stimmrechte) sind der Credit Suisse Group AG nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zuzurechnen. Schwellenunterschreitung am 10. Mai 2011: Der Stimmrechtsanteil der Credit Suisse Securities (Europe) Limited, London, Großbritannien, hat am 10. Mai 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG unterschritten und betrug zu diesem Tag 2,591% (11.865.516 Stimmrechte). Der Stimmrechtsanteil der Credit Suisse Investment Holdings (UK), London, Großbritannien, hat am 10. Mai 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG unterschritten und betrug zu diesem Tag 2,591% (11.865.516 Stimmrechte). Diese Stimmrechtsanteile sind der Credit Suisse Investment Holdings (UK) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG voll zuzurechnen. Der Stimmrechtsanteil der Credit Suisse Investments (UK), London Großbritannien, hat am 10. Mai 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG unterschritten und betrug zu diesem Tag 2,591% (11.865.516 Stimmrechte). Diese Stimmrechtsanteile sind der Credit Suisse Investments (UK) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG voll zuzurechnen. Der Stimmrechtsanteil der Credit Suisse AG, Zürich, Schweiz, hat am 10. Mai 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG unterschritten und betrug zu diesem Tag 2,621% (12.000.432 Stimmrechte). 2,597% (11.890.248 Stimmrechte) sind der Credit Suisse AG nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,024% (110.184 Stimmrechte) sind der Credit Suisse AG nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zuzurechnen. Der Stimmrechtsanteil der Credit Suisse Group AG, Zürich, Schweiz, hat am 10. Mai 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG unterschritten und betrug zu diesem Tag 2,624% (12.016.632 Stimmrechte). 2,596% (11.890.248 Stimmrechte) sind der Credit Suisse Group AG nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,028% (126.384 Stimmrechte) sind der Credit Suisse Group AG nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zuzurechnen. Die Kette der kontrollierenden Unternehmen lautet wie folgt (beginnen mit der untersten Gesellschaft): Credit Suisse Securities (Europe) Limited, Credit Suisse Investment Holdings (UK), Credit Suisse Investments (UK), Credit Suisse AG und Credit Suisse Group AG. Mitteilungen zur Eigentümerstruktur gemäß § 26 Abs. 1 WpHG vom 07. September 2011Die Templeton Global Advisors Limited, Nassau, Bahamas hat uns am 06. September 2011 folgendes mitgeteilt: Der Stimmrechtsanteil der Templeton Global Advisors Limited, Nassau, Bahamas, hat am 31.August 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG überschritten und betrug zu diesem Tag 3,19% (14.593.366 Stimmrechte). Davon sind ihr 3,19% (14.593.366 Stimmrechte) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. Mitteilungen zur Eigentümerstruktur gemäß § 26 Abs. 1 WpHG vom 12. September 2011Die AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Frankfurt, Deutschland hat uns am 12. September 2011 namens und mit Vollmacht der AXA S.A., Paris, Frankreich folgendes mitgeteilt: Der Stimmrechtsanteil der AXA S.A., Paris, Frankreich, hat am 07.September 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG überschritten und betrug zu diesem Tag 3,05% (13.973.736 Stimmrechte). Davon sind ihr 3,05% (13.973.736 Stimmrechte) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 iVm Satz 2 WpHG zuzurechnen. Mitteilungen zur Eigentümerstruktur gemäß § 26 Abs. 1 WpHG vom 02. November 2011Die AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Frankfurt, Deutschland hat uns am 31. Oktober 2011 namens und mit Vollmacht der AXA S.A., Paris, Frankreich folgendes mitgeteilt: Der Stimmrechtsanteil der AXA S.A., Paris, Frankreich, hat am 27. Oktober 2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG unterschritten und betrug zu diesem Tag 2,80% (12.844.003 Stimmrechte). Davon sind der AXA S.A. 2,80% (12.844.003 Stimmrechte) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 iVm Satz 2 WpHG zuzurechnen. Mitteilung zur Eigentümerstruktur gemäß § 26 Abs. 1 WpHG vom 13. Januar 2012Die Templeton Global Advisors Limited, Nassau, Bahamas hat uns am 11. Januar 2012 folgendes mitgeteilt: Der Stimmrechtsanteil der Templeton Global Advisors Limited, Nassau, Bahamas, hat am 10. Januar 2012 die Schwelle von 5% der Stimmrechte an der Deutschen Lufthansa AG überschritten und betrug zu diesem Tag 5,0001% (22.897.430 Stimmrechte). Davon sind ihr 5,0001% (22.897.430 Stimmrechte) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. 10) RücklagenDie Kapitalrücklage enthält das Agio aus Kapitalerhöhungen und den aus der Ausgabe von Schuldverschreibungen für Wandlungsrechte zum Erwerb von Anteilen erzielten Betrag. Die in den Gewinnrücklagen enthaltene gesetzliche Rücklage beträgt unverändert 26 Mio. EUR, im Übrigen handelt es sich um andere Gewinnrücklagen. Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von 261 Mio. EUR, die aus der Bewertung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert resultiert. Dem ausschüttungsgesperrten Betrag stehen freie Gewinnrücklagen in ausreichender Höhe gegenüber. Aus den Gewinnrücklagen wurden 230 Mio. EUR entnommen. 11) RückstellungenRückstellungenscroll
Für Mitarbeiter im Inland sowie für die ins Ausland entsandten Mitarbeiter bestehen betriebliche Altersversorgungszusagen. Darüber hinaus enthalten die Pensionsrückstellungen die Übergangsversorgung für das fliegende Personal. Zur Rückdeckung der Ansprüche wurde im Jahre 2004 begonnen, die Verpflichtung durch Dotierungen in einen treuhänderischen Fonds aus zu finanzieren. Daneben existieren Verpflichtungen aus Gehaltsumwandlungen, denen ebenfalls Vermögen aus Rückdeckungsversicherungen gegenübersteht. Für den Bilanzausweis werden die versicherungsmathematischen Verpflichtungen mit dem jeweiligen Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert am 31. Dezember 2011 saldiert. Die historischen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen zum 31. Dezember 2011 3 566 Mio. EUR, der beizulegende Zeitwert liegt zum 31. Dezember 2011 bei 3 821 Mio. EUR. Der versicherungsmathematische Erfüllungsbetrag zum 31. Dezember 2011 wird mit 6 157 Mio. EUR angesetzt. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von 289 Mio. EUR werden im Berichtsjahr durch den Rückgang der Marktbewertung des Deckungsvermögens in Höhe von 18 Mio. EUR erhöht. Mit der Anwendung des BilMoG ergab sich aus der Umbewertung der Verpflichtungen und des Deckungsvermögens zum 1. Januar 2010 ein saldierter Umstellungsbetrag von 462 Mio. EUR. Davon werden im Jahre 2011 weitere 35 Mio. EUR als außerordentlicher Aufwand den Pensionsrückstellungen zugeführt. Der zum 31. Dezember 2011 verbleibende Unterdeckungsbetrag von 396 Mio. EUR wird gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB in den Folgejahre bis spätestens zum 31. Dezember 2024 zugeführt werden. Die Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Mit den Verpflichtungen in Höhe von 56 Mio. EUR wird das Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von 45 Mio. EUR verrechnet. Die historischen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens liegen bei 39 Mio. EUR. Den verrechneten Erträgen aus Deckungsvermögen von 1,1 Mio. EUR stehen Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung von 2,0 Mio. EUR gegenüber. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, für ausstehende Belastungen, für Provisionen sowie für Instandhaltung. 12) VerbindlichkeitenVerbindlichkeitenscroll
Von den Anleihen sind 7 Mio. EUR konvertibel. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 336 Mio. EUR durch Flugzeuge gesichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen aus Finanzierungs-Leasingverträgen von 2,1 Mrd. EUR durch die entsprechenden Flugzeuge gesichert. 13) HaftungsverhältnisseHaftungsverhältnissescroll
Der Ausweis beinhaltet mit 867 Mio. EUR die Übernahme gesamtschuldnerischer Bürgschaften zugunsten nordamerikanischer Betankungs- und Abfertigungsgesellschaften. Die Verpflichtungen aus Bürgschaften waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch die Betankungs- und Abfertigungsgesellschaften voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Des Weiteren stehen diesem Betrag Ausgleichsansprüche gegen die übrigen Gesamtschuldner in Höhe von 843 Mio. EUR gegenüber. Wegen noch nicht vorliegender Jahresabschlüsse sind die vorgenannten Beträge zum Teil vorläufig. Von den Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen entfallen 289 Mio. EUR auf gesamtschuldnerische Haftungen zugunsten der als Joint Venture geführten "Terminal One Group Association, L.P. Project" am New Yorker Flughafen JFK. Die Passivierung einer Rückstellung ist unterblieben, da mit einer Inanspruchnahme nicht gerechnet wird. Es ist davon auszugehen, dass die Gesellschaft ihre Verpflichtungen selbst erfüllen kann. Den Verpflichtungen aus Gewährleistungsverträgen stehen Ausgleichsansprüche gegen die übrigen Gesamtschuldner in Höhe von 217 Mio. EUR gegenüber. 14) Sonstige finanzielle VerpflichtungenBestellobligo für InvestitionenDas Bestellobligo für Investitionen im Sachanlagevermögen beträgt zum 31. Dezember 2011 5,6 Mrd. EUR. Von den daraus resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden 4,9 Mrd. EUR in den Jahren 2012 bis 2015 und 0,7 Mrd. EUR in den Jahren 2016 bis 2018 fällig. Zum Bilanzstichtag bestehen Übernahmeverpflichtungen von Gesellschaftsanteilen sowie Einlageverpflichtungen bei Beteiligungen in Höhe von 6 Mio. EUR sowie Darlehenszusagen in Höhe von 1 047 Mio. EUR. Verpflichtungen aus MietverträgenDie Geschäftstätigkeit wird fast ausschließlich in gemieteten Räumen ausgeübt. Die Mietverträge laufen in der Regel fünf bis zehn Jahre. Die Einrichtungen auf den Flughäfen Frankfurt und München sind auf 30 Jahre gemietet und zum Teil von Lufthansa vorfinanziert. Insgesamt werden jährlich rund 140 Mio. EUR für Mieten aufgewendet. Aus bis zum Bilanzstichtag abgeschlossenen langfristigen Finanzierungs-Leasingverträgen für Fluggerät entstanden im Geschäftsjahr 2011 Belastungen in Höhe von 6 Mio. EUR, die sich bis Ende 2012 ganz abbauen werden. Auf langfristige Operate Leasing-Verträge für Fluggerät mit Laufzeiten bis 2015 entfielen im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von 429 Mio. EUR. Verpflichtungen aus langfristigen WartungsverträgenAus bis zum Bilanzstichtag abgeschlossenen langfristigen Wartungsverträgen mit Laufzeiten bis 2030 entstanden im Geschäftsjahr Aufwendungen von 82,3 Mio. EUR. Von den daraus resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden 470 Mio. EUR in den Jahren 2012 bis 2015 und 1,4 Mrd. EUR in den Jahren 2016 bis 2030 fällig. Währungs-, Zins- und TreibstoffpreissicherungenZum 31. Dezember 2011 bestanden - überwiegend im Rahmen von Bandbreitenoptionen und Termingeschäften - folgende Risikopositionen aus Sicherungsgeschäften zur Abdeckung von Wechselkurs- und Zinsschwankungen sowie Treibstoffpreisschwankungen in US-Dollar: Währungenscroll
Darüber hinaus bestehen mit Konzerngesellschaften folgende Währungssicherungsgeschäfte: Währungenscroll
Treibstoffpreisescroll
*
Anteil am voraussichtlichen Treibstoffbedarf. Für das Kalenderjahr 2012 bestehen zum Stichtag keine Sicherungen über die Preisdifferenz zwischen Gasoil und Rohöl und zwischen Kerosin und Rohöl. BewertungseinheitenDie Deutsche Lufthansa AG unterliegt als international tätiges Luftverkehrsunternehmen Risiken aus Wechselkursänderungen. Die Sicherungspolitik zur Eingrenzung dieser Risiken erfolgt im Rahmen des systematischen Finanzmanagement des Lufthansa Konzerns. Eine eigenständige Sicherungspolitik ist bezogen auf die rechtliche Einheit Deutsche Lufthansa AG grundsätzlich nicht gegeben. Die Bildung von Bewertungseinheiten nach § 254 HGB n.F. kann und wird daher nur insoweit vorgenommen, als abgeschlossenen Währungssicherungsgeschäften gegenläufige Derivatgeschäfte gleicher Währung und Fälligkeit gegenüberstehen. Für drohende Verluste aus darüber hinaus abgeschlossenen Währungssicherungsgeschäften wurden zum 31. Dezember 2011 Rückstellungen in Höhe von 105 Mio. EUR gebildet. Devisensicherungscroll
Des Weiteren werden Währungssicherungsgeschäfte mit erwarteten Flugzeuglieferungen zu Bewertungseinheiten zum Ausgleich von währungsbedingten Preissteigerungsrisiken zusammengefasst. Flugzeugkäufe werden außer mit Termingeschäften auch mit Bandbreitenoptionen gesichert. Das Exposure für Investitionen zum Jahresende 2011, das dazugehörige Sicherungsvolumen sowie die Auswirkungen der Sicherungsgeschäfte in den Anschaffungskosten von gesicherten Investitionen stellen sich nach derzeitigem Kenntnisstand wie folgt dar: Sicherung von Investitionenscroll
Zur Absicherung der Zinsrisiken aus bilanzierten Anleihen, Darlehen und Leasingverbindlichkeiten werden geeignete Zinsswaps und kombinierte Zins-/Währungsswaps mit externen Vertragspartnern abgeschlossen. Diese werden in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Das Volumen der abgesicherten Grundgeschäfte beträgt zum Bilanzstichtag 4,8 Mrd. EUR. Grund- und Sicherungsgeschäfte haben identische Laufzeiten bis maximal 2022. Da sich die gegenläufigen Zahlungsströme jeweils ausgleichen, wurden die Zinsswaps nicht bilanziert. Die extern abgeschlossenen Swap-Geschäfte weisen zum Stichtag einen Marktwert von 198,3 Mio. EUR auf. Des Weiteren werden zwischen der Deutschen Lufthansa AG und den Tochtergesellschaften kombinierte Zins-/Währungsswaps abgeschlossen, denen extern abgeschlossene Zins-/Währungsswaps in gleicher Art, Höhe und Laufzeit gegenüberstehen. Auch diese werden als Bewertungseinheit zusammengefasst. Das abgesicherte Volumen beträgt 591,0 Mio. EUR. Die abgesicherten Zahlungsströme gleichen sich vollständig aus, so dass die Bewertungseinheiten vollständig wirksam sind. Darüber hinaus bestehen weitere mit den Tochtergesellschaften abgeschlossene Zinssicherungen mit einem Volumen von 246 Mio. EUR, einer Laufzeit bis max. 2018 und einem positiven Marktwert von 21 Mio. EUR. Die Deutsche Lufthansa AG sichert Preisrisiken aus dem künftigen Treibstoffbedarf ebenso wie aus dem künftigen Bedarf an Emissionszertifikaten wirksam mit geeigneten Derivaten ab. Diese bilden zusammen mit geplanten Treibstoffeinkäufen und der geplanten Beschaffung von Emissionszertifikaten sogenannte Bewertungseinheiten. Da aufgrund der unverändert erforderlichen imparitätischen Bewertung schwebender Beschaffungsgeschäfte bei gesunkenen Marktpreisen am Bilanzstichtag die Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften durch entsprechende Bewertungseinheiten nicht vermieden werden kann, hat die Deutsche Lufthansa AG auf die Bildung von Bewertungseinheiten für Zwecke des handelsrechtlichen Jahresabschlusses gemäß § 254 HGB n.F. verzichtet. Zum 31. Dezember 2011 sind für drohende Verluste aus Sicherungsgeschäften für Emissionszertifikate Rückstellungen in Höhe von 21 Mio. EUR gebildet worden. Für Treibstoffpreissicherungsgeschäfte waren zum 31. Dezember 2011 keine Rückstellungen für drohende Verluste zu bilden. Markt- und Buchwerte FinanzderivateFür die bestehenden Finanzderivate ergeben sich zum 31. Dezember 2011 folgende Marktwerte beziehungsweise bilanzielle Buchwerte: Finanzderivatescroll
Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsderivate entsprechen dem jeweiligen Marktwert, der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die Diskontierung berücksichtigt marktübliche Zinsen und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente. Devisentermingeschäfte und -swaps werden einzeln mit ihren jeweiligen Terminkurven bewertet und auf Basis der entsprechenden Zinskurve auf den Stichtag diskontiert. Die Marktpreise von Devisenoptionen werden über anerkannte Optionspreismodelle ermittelt. Finanzinstrumente des FinanzanlagevermögensDie Finanzinstrumente des Finanzanlagevermögens liegen bis auf die Beteiligungen mit ihren beizulegenden Zeitwerten zum 31. Dezember 2011 über den Buchwerten. Auf Abschreibungen wurde insoweit gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB verzichtet, als es sich nicht um dauerhafte Wertminderungen handelt. Bilanzpostenscroll
Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um eine Beteiligung an der Lufthansa SICAV-FIS, Luxemburg in Höhe von 100 Prozent. Dies ist eine Beteiligung an einem ausländischen Investmentvermögen im Sinne des §§ 1,2 Abs. 9 InvG. Die Ausschüttung beträgt im Geschäftsjahr 46 Mio. EUR. Eine Beschränkung in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe besteht nicht. Ziel der Anlage ist das Vorhalten einer strategischen Mindestliquidität. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung15) Erlöse aus VerkehrsleistungenVerkehrserlöse nach Streckenscroll
Verkehrserlöse nach Tätigkeitsbereichenscroll
16) Andere BetriebserlöseAufteilung nach Tätigkeitsbereichenscroll
Die anderen Betriebserlöse wurden zu 70 Prozent in Europa (Vorjahr: 66 Prozent) erwirtschaftet. 17) Sonstige betriebliche ErträgeSonstige betriebliche Erträgescroll
18) MaterialaufwandMaterialaufwandscroll
19) PersonalaufwandPersonalaufwandscroll
Der Personalaufwand enthält nicht den im Zinsergebnis ausgewiesenen Aufwand aus der Aufzinsung von Pensions- und Personalrückstellungen. Mitarbeiter im Jahresdurchschnittscroll
20) AbschreibungenDie Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände, Flugzeuge und übrige Sachanlagen sind im Anlagenspiegel aufgegliedert. 21) Sonstige betriebliche AufwendungenSonstige betriebliche Aufwendungenscroll
In den übrigen betrieblichen Aufwendungen ist die Zuführung zu einer Drohverlustrückstellung im Zusammenhang mit der geplanten Veräußerung der BMI Ltd. in Höhe von 286 Mio. EUR enthalten. 22) BeteiligungsergebnisBeteiligungsergebnisscroll
Erträge/Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen sind einschließlich Organsteuerumlagen/-gutschriften ausgewiesen. Die Erträge aus Beteiligungen enthalten im Wesentlichen die Dividende der AirTrust AG, der Lufthansa SI-CAV-FIS, der Eurowings GmbH und der österreichischen Leasinggesellschaften. 23) ZinsergebnisZinsergebnisscroll
24) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des UmlaufvermögensAuf das Finanzanlagevermögen wurden Abschreibungen in Höhe von 353 Mio. EUR vorgenommen. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Abschreibungen auf die Beteiligungsbuchwerte der Eurowings GmbH in Höhe von 60 Mio. EUR, der LHBD Holding Limited in Höhe von 278 Mio. EUR und der SN Airholding SA/NV in Höhe von 13 Mio. EUR. 25) Außerordentliches ErgebnisAußerordentliches Ergebnisscroll
Das außerordentliche Ergebnis enthält nach Anwendung der Übergangsvorschriften zum BilMoG ein 15tel des verbleibenden Umstellungseffekts aus der Umbewertung der Pensionsrückstellungen. 26) SteuernSteuernscroll
In den Steuern vom Einkommen und Ertrag und in den sonstigen Steuern sind Posten für Vorjahre im Saldo von - 50 Mio. EUR enthalten. 27) Aufsichtsrat und VorstandDie Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind auf S. 24f. angegeben. VorstandDie Vorstandsvergütung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
Für die Mitglieder des Vorstands fielen im Einzelnen im Jahr 2011 folgende Vergütungen an: Vergütung des Vorstandsscroll
In den derzeit laufenden Optionsprogrammen werden von den Vorstandsmitgliedern folgende Aktien gehalten: Optionsprogrammescroll
Die auf das Jahr 2011 entfallende anteilige Veränderung der beizulegenden Zeitwerte der Optionsprogramme ist Bestandteil der Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder und ist der Vergütungstabelle zu entnehmen. Der gesamte beizulegende Zeitwert des Optionsprogramms 2011 betrug für Herrn Franz zum Ausgabezeitpunkt 1 011 645 EUR, für die Herren Gemkow, Lauer und Spohr jeweils 674 430 EUR. Den aktiven Vorstandsmitgliedern sind für den Fall der Beendigung ihrer Tätigkeit vertraglich verschiedene Zusagen erteilt. Seit dem Geschäftsjahr 2006 ist für jeden Vorstand ein persönliches Versorgungskonto eingerichtet, dem die Deutsche Lufthansa AG während der Dauer des Anstellungsverhältnisses jährlich Beiträge in Höhe von jeweils 25 Prozent der vertraglich vereinbarten Jahresvergütung einschließlich der variablen Vergütung zuführt. Dabei richten sich die Anlageregeln des Versorgungskontos nach dem Anlagekonzept für den Lufthansa Pension Trust, das auch für die Mitarbeiter der Deutschen Lufthansa AG gilt. Zum 31. Dezember 2011 betrug der Versorgungsanspruch von Herrn Franz 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,6 Mio. EUR), von Herrn Gemkow 4,4 Mio. EUR (Vorjahr: 4,1 Mio. EUR), von Herrn Lauer 5,9 Mio. EUR (Vorjahr: 5,7 Mio. EUR) und von Herrn Spohr 1,1 Mio. EUR. Endet das Arbeitsverhältnis vor Eintritt des Versorgungsfalls, bleibt die Anwartschaft aus dem Versorgungskonto erhalten und wird beitragsfrei fortgeführt. Bei Eintritt des Versorgungsfalls (Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren beziehungsweise der vorgezogenen Altersgrenze von 60 bis 65 Jahren oder bei Invalidität) erwerben die Berechtigten ein Versorgungsguthaben in Höhe des zu diesem Zeitpunkt aktuellen Stands des Versorgungskontos. Dabei garantiert Lufthansa den Bestand der bereitgestellten Beiträge. Bei Inanspruchnahme als Invaliden- oder Hinterbliebenenleistung wird das Versorgungsguthaben um ein ergänzendes Risikokapital angehoben. Dieses besteht aus dem Durchschnittsbetrag der letzten drei auf dem Versorgungskonto bereitgestellten Beiträge multipliziert mit der Anzahl der ab Eintritt des Versorgungsfalls bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres fehlenden vollen Jahre. Die Auszahlung des Versorgungsguthabens erfolgt grundsätzlich in zehn Raten. Auf Antrag des Vorstands oder dessen Witwe wird das Versorgungsguthaben mit Zustimmung des Unternehmens verrentet; auf Antrag des Vorstands oder dessen Hinterbliebenen ist mit Zustimmung des Unternehmens auch eine Auszahlung als Einmalkapital oder in weniger als zehn Teilbeträgen möglich. Die Witwenrente beträgt 60 Prozent der Rentenansprüche des Verstorbenen. Tritt der Todesfall während des laufenden Anstellungsverhältnisses ein, erhält die Witwe bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres, mindestens jedoch für die Dauer von sechs Monaten, die Bezüge des Verstorbenen weiter. Der Aufwand für die im Geschäftsjahr 2011 hierzu erworbenen Pensionsanwartschaften betrug für Herrn Franz 0,5 Mio. EUR, für Herrn Gemkow 0,4 Mio. EUR, für Herrn Lauer 0,3 Mio. EUR und für Herrn Spohr 0,5 Mio. EUR. Der Gesamtbetrag von 1,7 Mio. EUR zuzüglich der Gesamtvergütung gemäß Vergütungstabelle von 6,8 Mio. EUR ist mit einem Betrag von 8,5 Mio. EUR im Personalaufwand enthalten. Herr Lauer hat Anspruch auf eine Übergangsversorgung bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres, wenn das Anstellungsverhältnis ohne einen von ihm selbst zu vertretenden wichtigen Grund nicht fortgeführt wird. Seit dem 1. Januar 2011 hat der Übergangsversorgungsanspruch den maximal möglichen Versorgungsgrad von 40 Prozent der Jahresgrundvergütung erreicht. Herr Gemkow hat Anspruch auf eine Übergangsversorgung bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres, wenn er das 55. Lebensjahr vollendet hat und das Anstellungsverhältnis ohne einen von ihm selbst zu vertretenden wichtigen Grund nicht fortgeführt wird. Der Übergangsversorgungsanspruch belief sich zum 31. Dezember 2011 auf 26 Prozent der Jahresgrundvergütung. Der Versorgungsgrad erhöht sich für jedes ab dem 1. Februar 2012 beginnende Jahr als ordentliches Vorstandsmitglied um zwei Prozentpunkte auf maximal 40 Prozent. Herr Franz hat seit dem 1. Januar 2011 Anspruch auf eine Übergangsversorgung bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres, wenn er das 55. Lebensjahr vollendet hat und das Anstellungsverhältnis ohne einen von ihm selbst zu vertretenden wichtigen Grund nicht fortgeführt wird. Der Übergangsversorgungsanspruch beläuft sich auf 10 Prozent der Jahresgrundvergütung und erhöht sich für jedes ab dem 1. Juni 2014 beginnende Jahr als ordentliches Vorstandsmitglied um zwei Prozentpunkte auf maximal 20 Prozent. Herr Spohr hat aus seinem derzeit ruhenden Arbeitsverhältnis als Flugzeugführer Anspruch auf Übergangsversorgung nach dem Tarifvertrag "Übergangsversorgung Cockpit". Falls Herr Spohr den Vorstand vor Vollendung des 60. Lebensjahres verlässt und sein Arbeitsverhältnis als Flugzeugführer wieder aufnimmt, steht ihm bei Vollendung des 60. Lebensjahres bzw. auf Antrag bereits ab dem 55. Lebensjahr die tarifvertraglich geregelte Möglichkeit zur Inanspruchnahme der sogenannten "Übergangsversorgung für das Cockpitpersonal der Lufthansa" zu. Diese Zusatzversorgung wird bei Vorliegen bestimmter Zugangsvoraussetzungen gewährt und sieht eine monatliche Rentenzahlung von bis zu 60 Prozent der letzten modifizierten Tarifvergütung bis zur Vollendung des 63. Lebensjahres vor. Bei einer vorzeitigen Beendigung des Vertrags, die nicht durch einen wichtigen Grund oder durch einen Kontrollwechsel veranlasst ist, wird die Gesellschaft gemäß der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex nicht mehr als den Wert der Ansprüche für die Restlaufzeit des Vertrages vergüten, wobei die Zahlungen einschließlich Nebenleistungen zwei Jahresvergütungen nicht übersteigen dürfen (Abfindungshöchstgrenze). Die Berechnung der Abfindungshöchstgrenze bestimmt sich nach der Gesamtvergütung für das letzte volle Geschäftsjahr vor dem Ausscheiden aus dem Vorstand, wie sie im Vergütungsbericht ausgewiesen wird, unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Gesamtvergütung für das laufende Geschäftsjahr. Wird der Vertrag zwischen dem Vorstandsmitglied und der Deutschen Lufthansa AG im Zusammenhang mit einem Kontrollwechsel bei der Gesellschaft beendet, hat das Vorstandsmitglied Anspruch auf eine Abfindung seiner Vergütungsansprüche für die Restlaufzeit des Vertrages. Gemäß der entsprechenden Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex darf die Höhe der Abfindung 150 Prozent der vertraglich geregelten, zuvor beschriebenen Abfindungshöchstgrenze nicht übersteigen. Die laufenden Zahlungen an ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen betrugen 3,6 Mio. EUR (Vorjahr: 3,2 Mio. EUR). Darin enthalten sind von Tochterunternehmen gewährte Bezüge sowie geldwerte Leistungen und Beförderungsvergünstigungen. Für ehemalige Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen bestehen Pensionsverpflichtungen in Höhe von 49,2 Mio. EUR (Vorjahr: 39,9 Mio. EUR). AufsichtsratDer Aufwand für die Bezüge des Aufsichtsrats enthält im Geschäftsjahr 2011 Aufwand für feste Vergütungen für die Aufsichtsratstätigkeit bei der Deutschen Lufthansa AG in Höhe von 1,3 Mio. EUR (Vorjahr: 1,3 Mio. EUR). Variable Vergütungen fallen im aktuellen Geschäftsjahr nicht an (Vorjahr: 1,3 EUR). Die variablen Vergütungen sind vom Konzernergebnis je Aktie abhängig. Sonstige Bezüge, überwiegend Sitzungsgelder, fallen in Höhe von insgesamt 79 TEUR (Vorjahr: 82 TEUR) an. Darüber hinaus erhielten Mitglieder des Aufsichtsrats der Deutschen Lufthansa AG, die Aufsichtsratsmandate bei Konzerngesellschaften wahrnehmen, für diese Tätigkeit 65 TEUR (Vorjahr: 56 TEUR) vergütet. 28) BilanzgewinnDem Abschluss liegt ein Dividendenvorschlag zugrunde, wonach ein Bilanzgewinn von 114 Mio. EUR zur Zahlung einer Dividende von 0,25 EUR je Stückaktie verwendet werden soll. 29) Entsprechenserklärung nach § 161 AktGDie nach § 161 AktG geforderte Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite der Gesellschaft unter http://investor-relations.lufthansa.com/de/corporate-governance/erklaerung-zur-unternehmensfuehrung-289a-hgb/entsprechenserklaerung-161-aktg.html dauerhaft zugänglich gemacht. 30) Honorar des AbschlussprüfersDas im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer nach § 319 Abs. 1 HGB setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Versicherung der gesetzlichen Vertreter nach TUG"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind."
Köln, den 7. März 2012 Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft Der Vorstand BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Deutschen Lufthansa Aktiengesellschaft, Köln, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den zusammengefassten Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der zusammengefasste Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 7. März 2012 PricewaterhouseCoopers Frank Hübner, Wirtschaftsprüfer Dr. Bernd Roese, Wirtschaftsprüfer Aufsichtsrat und VorstandAufsichtsratDr. Wolfgang RöllerEhemaliger Vorsitzender des Aufsichtsrats Deutsche Lufthansa AG Ehrenvorsitzender Stimmberechtigte Mitglieder des AufsichtsratsDipl.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Jürgen WeberEhemaliger Vorsitzender des Vorstands Deutsche Lufthansa AG Vorsitzender Frank BsirskeVorsitzender ver.di Arbeitnehmervertreter Stellvertretender Vorsitzender Jacques AigrainChairman LCH.Clearnet Group Limited, UK Dr. Werner BrandtMitglied des Vorstands SAP AG Bernd BureschKoordinator Enterprise Operation Center Arbeitnehmervertreter Jörg CebullaFlugkapitän und Mitglied des Vorstands der Vereinigung Cockpit Arbeitnehmervertreter Dipl.-Vwt. Jürgen ErwertKaufm. Angestellter Arbeitnehmervertreter Herbert HainerVorstandsvorsitzender adidas AG Dr. Jürgen HambrechtEhemaliger Vorsitzender des Vorstands BASF SE Dominique HiekelPurser Arbeitnehmervertreterin Dr. h.c. Robert KimmittSenior International Counsel Wilmer Hale, USA Martin KoehlerSenior Advisor The Boston Consulting Group Inc. Dr. Nicola Leibinger-KammüllerGeschäftsführende Gesellschafterin und Vorsitzende der Geschäftsführung TRUMPF GmbH + Co. KG Eckhard LiebTriebwerksmechaniker Arbeitnehmervertreter Simon ReimannFlugbegleiter und Mitglied der Gewerkschaft UFO Arbeitnehmervertreter Marlies RoseFlight Manager Arbeitnehmervertreterin Dr. Klaus G. SchledeEhemaliger stellvertretender Vorstandsvorsitzender Deutsche Lufthansa AG Matthias WissmannPräsident des Verbandes der Automobilindustrie e.V. (VDA) Dr. Michael WollstadtLeiter IT Revenue Management Arbeitnehmervertreter Stefan ZieglerFlugkapitän Arbeitnehmervertreter VorstandChristoph FranzVorsitzender des Vorstands Stephan GemkowMitglied des Vorstands Ressort Finanzen und Aviation Services Stefan LauerMitglied des Vorstands Ressort Verbund-Airlines und Konzern-Personalpolitik Carsten SpohrMitglied des Vorstands Ressort Lufthansa Passage Andere Mandate der Aufsichtsratsmitglieder der Deutschen Lufthansa AG Stand: 31. Dezember 2011Dipl.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Jürgen Webera) Allianz Lebensversicherungs-AG Bayer AG Voith GmbH Willy Bogner GmbH & Co. KGaA (AR-Vorsitz) b) Loyalty Partner GmbH (AR-Vorsitz) Tetra Laval Group Frank Bsirskea) Deutsche Postbank AG (stellv. AR-Vorsitz) IBM Central Holding GmbH RWE AG (stellv. AR-Vorsitz) Jacques Aigrainb) J.A. Consulting SA LyondellBassell NV Resolution Limited Swiss International Air Lines AG Dr. Werner Brandtb) QIAGEN N.V. Bernd Burescha) Lufthansa Systems AG Herbert Hainera) Allianz Deutschland AG FC Bayern München AG (Stellv. AR-Vorsitz) Dr. Jürgen Hambrechta) Daimler AG Fuchs Petrolub AG (AR-Vorsitz) TRUMPF GmbH & Co. KG Martin Koehlera) Delton AG Dr. Nicola Leibinger-Kammüllera) Axel Springer AG Siemens AG Voith GmbH Eckhard Liebb) Albatros Versicherungsdienste GmbH Matthias Wissmanna) Seeburger AG (stellv. Vorsitz)
a)
Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden
Aufsichtsräten Mandate der Vorstandsmitglieder der Deutschen Lufthansa AG Stand: 31. Dezember 2011Christoph Franza) Lufthansa Technik AG* b) Roche Holding AG SN Airholding SA/NV Stadler Rail AG SWISS International Air Lines AG* Stephan Gemkowa) Delvag Luftfahrtversicherungs-AG* (AR-Vorsitz) Evonik Industries AG LSG Lufthansa Service Holding AG* (AR-Vorsitz) Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH* (AR-Vorsitz) Lufthansa Cargo AG* (AR-Vorsitz) Lufthansa Systems AG* (AR-Vorsitz) Lufthansa Technik AG* (AR-Vorsitz) b) Amadeus IT Group S.A. Amadeus IT Holding S.A. JetBlue Airways Corp. Stefan Lauera) Fraport AG Germanwings GmbH* (AR-Vorsitz) LSG Lufthansa Service Holding AG* Lufthansa Cargo AG* Lufthansa Flight Training GmbH* (AR-Vorsitz) Pensions-Sicherungs-Verein VVaG b) AMECO Corp. (stellv. Vorsitz Board of Directors) Austrian Airlines AG (AR-Vorsitz) ESMT European School of Management and Technology GmbH Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale SN Airholding SA/NV Sun Express Günes Ekspres Havacilik A.S. (stellv. Vorsitz Board of Directors) SWISS International Air Lines AG* Carsten Spohra) Dr. August Oetker KG
a)
Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden
Aufsichtsräten Anlage zum Anhang Aufstellung des Anteilsbesitzesscroll
1
33.34 % der Anteile und 50,01 % der Stimmrechte
sind über eine Call-Option zuzurechnen ImpressumHerausgeberDeutsche Lufthansa AG, Von-Gablenz-Str. 2-6, 50679 Köln Registereintragung: Amtsgericht Köln HRB 2168 KontaktFrank Hülsmann Leiter Investor Relations +49 69 696-2 80 01 Johannes Hildenbrock +49 69 696-2 80 03 Gregor Schleussner +49 69 696-2 80 12 Deutsche Lufthansa AG Investor Relations LAC, Airportring 60546 Frankfurt / Main, Germany Phone: +49 69 696-28 00 8 Fax: +49 69 696-90 99 0 E-mail: investor.relations@dlh.de Weitere InformationenGeschäftsberichte und Quartalsberichte in deutscher und englischer Sprache können über unseren Bestellservice im Internet - www.lufthansa.com/investor-relations - oder unter oben genannter Adresse angefordert werden. Umfassende Informationen über die wirtschaftliche Entwicklung der Lufthansa einschließlich Konzern Geschäftsbericht und Zwischenberichte sind aktuell im Internet abzurufen unter: http://www.lufthansa.com/investor-relations Vorbehalt bei zukunftsgerichteten AussagenBei den in unserem Jahresabschluss 2010 veröffentlichten Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Deutschen Lufthansa AG beziehen, handelt es sich lediglich um Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um feststehende historische Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen Zwecken und sind gekennzeichnet durch Begriffe wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "rechnen mit" oder "bestreben". Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf allen uns derzeit erkennbaren und verfügbaren Informationen, Fakten und Erwartungen. Sie können daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Gültigkeit beanspruchen. Da zukunftsgerichtete Aussagen naturgemäß mit Ungewissheiten und in ihren Auswirkungen nicht einschätzbaren Risikofaktoren - wie etwa einer Änderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - behaftet sind oder zugrunde gelegte Annahmen nicht oder abweichend eintreffen können, besteht die Möglichkeit, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung des Unternehmens von den Prognosen wesentlich unterscheiden. Lufthansa ist stets bemüht, die veröffentlichten Daten zu kontrollieren und auf dem aktuellen Stand zu halten. Dennoch kann seitens des Unternehmens keine Verpflichtung übernommen werden, zukunftsgerichtete Aussagen an später eintretende Ereignisse beziehungsweise Entwicklungen anzupassen. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Daten und Informationen wird demnach weder ausdrücklich noch konkludent übernommen. www.lufthansa.com www.lufthansa.com/investor-relations www.lufthansa.com/verantwortung |
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