![]() Deutsche Lufthansa AGKöln2. Zwischenbericht 20172. Zwischenbericht Januar - Juni 2017
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Vorjahreszahlen angepasst.Veröffentlichungstag: 2. August 2017. Sämtliche Veränderungsangaben beziehen sich auf den Vorjahresvergleichszeitraum, sofern
nicht anderweitig angegeben. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne
Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben
nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. An unsere AktionäreBrief des VorstandsSehr geehrte Damen und Herren,wir freuen uns, Ihnen ein durchweg positives erstes Halbjahr der Lufthansa Group berichten
zu können. Die in den vergangenen Jahren initiierten Maßnahmen zeigen Wirkung und zahlen sich
aus: Wir haben das beste Ergebnis in einem ersten Halbjahr in der Geschichte der Lufthansa
Group erzielt. Sowohl bei den Passagierzahlen, der Anzahl und Auslastung der Flüge
als auch bei der Höhe des Adjusted EBIT können wir Rekordwerte vorweisen. Unsere Ergebnisprognose
für das Jahr haben wir dementsprechend angehoben. Wesentliche Treiber dieser guten Entwicklung waren die Netzwerk-Airlines und die Point-to-Point-Airlines.
Vor allem Lufthansa German Airlines und Eurowings haben sich sehr positiv entwickelt.
Besonders erfreulich ist, dass es nicht nur die gute Umsatzentwicklung in diesen Segmenten
war, die die Ergebnisse erhöht hat. Es ist uns auch wieder gelungen, unsere Stückkosten
zu senken. Damit sichern wir nachhaltig höhere Ergebnisniveaus. Bei den Aviation Services verlief das erste Halbjahr ebenfalls erfolgreich. Lufthansa
Cargo hat eine starke Ergebnisverbesserung erreicht und trägt nun wieder positiv zum
Ergebnis der Lufthansa Group bei. Lufthansa Technik und die LSG Group erreichen ihre
Wachstumsziele und tragen weiter kontinuierlich zum Unternehmenserfolg bei. Alle Geschäftsfelder
haben wesentliche Fortschritte bei der Umsetzung ihrer Zukunfts- und Effizienzprogramme
erzielt. Zukunftsfähigkeit und damit perspektivisch auch Wachstumsfähigkeit bleiben nach der
Sicherheit im Flugbetrieb unsere wichtigsten Ansprüche. Diese Ziele lassen sich nur
durch kontinuierliche und strukturelle Verbesserungen erreichen. Und auch hier haben
wir in diesem Jahr bereits gute Fortschritte gemacht: Die weiter fortschreitende Neuausrichtung
der Distributionsstrategie bei den Netzwerk-Airlines oder die Vereinbarung mit Fraport,
Kosten zu senken und künftig in einen engeren strategischen Dialog zu treten, belegen
dies. Besonders freuen wir uns darüber, dass sich unsere Investitionsoffensive auszahlt
und die Qualität unserer Produkte von unseren Kunden in hohem Maße geschätzt und anerkannt
wird: Bei den diesjährigen Skytrax Awards haben alle Airlines der Lufthansa Group
herausragende Ergebnisse erzielt. Insbesondere wurde Lufthansa German Airlines als
beste Airline Europas ausgezeichnet. Das gemeinsam mit dem Flughafen München betriebene
Terminal 2 wurde als das beste der Welt ausgezeichnet. Und gemäß dem aktuellen Ranking
hat Austrian Airlines die besten Mitarbeiter aller europäischen Airlines. Diese Erfolge
sind nur als und mit einem hervorragenden Team möglich. Alle Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Lufthansa Group tragen mit ihrem Einsatz und ihrer Leidenschaft zur
aktuellen Entwicklung des Unternehmens bei. Auch das Team im Vorstand hat sich in diesem Jahr weiterentwickelt. Ulrik Svensson
hat sein Amt als Vorstand Finanzen zum 1. Januar 2017 übernommen. Thorsten Dirks hat
am 1. Mai 2017 den Staffelstab als Vorstand Eurowings und Aviation Services von Karl
Ulrich Garnadt übernommen, der sich in seiner langjährigen Tätigkeit in den unterschiedlichsten
Führungsfunktionen um die Lufthansa Group verdient gemacht hat. Sehr geehrte Damen und Herren Aktionäre, Ihr Unternehmen ist sehr gut aufgestellt.
Unser Aktienkurs hat sich im ersten Halbjahr mit einer Steigerung von 62,4 Prozent
besser entwickelt als der jedes anderen DAX-Unternehmens. Das bestätigt uns darin,
den von uns eingeschlagenen Kurs, die Lufthansa Group strategisch, finanziell und
kulturell weiterzuentwickeln, auch in Zukunft fortzusetzen. Schenken Sie uns auch weiterhin Ihr Vertrauen und bleiben Sie uns gewogen. Frankfurt, den 31. Juli 2017 Der Vorstand scroll
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Lufthansa AktieZum Ende des ersten Halbjahres 2017 notierte die Lufthansa Aktie bei 19,93 EUR. Gegenüber
Jahresende 2016 stieg ihr Kurs damit um 62,4 Prozent. Einschließlich der im Juni 2017
ausgeschütteten Dividende von 0,50 EUR je Aktie lag der Total Shareholder Return bei
66,5 Prozent. Der Vergleichsindex DAX legte im gleichen Zeitraum um 7,4 Prozent zu.
Die Lufthansa Aktie entwickelte sich besser als jeder andere Wert im DAX. Neben der
allgemeinen Entwicklung des Marktumfelds, die sich positiv auf den Geschäftsreiseverkehr
und den touristischen Bereich auswirkte, war unter anderem die gute wirtschaftliche
Entwicklung wesentlicher Treiber der guten Kursentwicklung. Zum 30. Juni 2017 empfahlen neun Analysten die Lufthansa Aktie zum Kauf, sieben Analysten
empfahlen die Aktie zu halten und elf zu verkaufen. Das durchschnittliche Kursziel
lag bei 16,96 EUR. Die Lufthansa Aktie befand sich zum Ende des ersten Halbjahres unverändert zu 100
Prozent in Streubesitz. 64,5 Prozent der Aktien wurden von deutschen Investoren gehalten.
Größter Einzelaktionär war BlackRock, Inc. mit 3,3 Prozent. Aktionärsstruktur nach Nationalitäten Stand zum 30.06.2017 in %![]() Aktuelle Informationen zur Aktionärsstruktur werden regelmäßig auf der Webseite i
www.lufthansagroup.com/investor-relations zur Verfügung gestellt. Kursverlauf der Lufthansa Aktie, indiziert auf 31.12.2016, im Vergleich zum DAX und zu Wettbewerbern, in %![]() ZwischenlageberichtWirtschaftliche Rahmenbedingungen und BranchenentwicklungGesamtwirtschaftliche LageBIP-Wachstum 2017 gegenüber Vorjahrscroll
Quelle: Global Insight World Overview per 15.07.2017. Die Weltwirtschaft ist im zweiten Quartal 2017 um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr
gewachsen (Vorjahreszeitraum: 2,4 Prozent). Die am stärksten wachsende Weltregion
war Asien / Pazifik mit einer Wachstumsrate von 4,9 Prozent (Vorjahreszeitraum: 4,9
Prozent). Die wirtschaftliche Entwicklung der europäischen Länder ist mit einem Wachstum
von 2,0 Prozent konstant (Vorjahreszeitraum: 2,0 Prozent). Deutlich erholt hat sich
die wirtschaftliche Entwicklung in Nord- und Südamerika. In Nordamerika wuchs die
Wirtschaft um 2,5 Prozent (Vorjahreszeitraum: 1,3 Prozent). In Südamerika betrug das
Wirtschaftswachstum 0,8 Prozent (Vorjahreszeitraum: - 2,0 Prozent). Der Ölpreis ist im ersten Halbjahr 2017 von 56,82 USD / bbl auf 47,92 USD / bbl gefallen.
Der Durchschnittspreis betrug 52,74 USD / bbl und lag um 28,0 Prozent über dem Wert
des Vorjahres. Gleichzeitig bewegte sich der Jet Fuel Crack, die Preisdifferenz zwischen
Rohöl und Kerosin, auf einem um 28,1 Prozent höheren Niveau als im Vorjahr. Insgesamt
stieg der durchschnittliche Kerosinpreis um 28,2 Prozent gegenüber Vorjahr. Das Preissicherungsergebnis
der Lufthansa Group belastete das Ergebnis mit 93 Mio. EUR (Vorjahr: 571 Mio. EUR).
Die Treibstoffkosten der Lufthansa Group stiegen im ersten Halbjahr unter anderem
durch die erstmalige Konsolidierung der Brussels Airlines um 9,5 Prozent auf insgesamt
2,6 Mrd. EUR. Der Euro zeigte noch zu Beginn des Jahres eine schwache Entwicklung gegenüber den
für die Lufthansa Group wesentlichen Fremdwährungen. Zum Ende des Halbjahres erholte
sich die europäische Gemeinschaftswährung jedoch deutlich. Im Vergleich zu den durchschnittlichen
Kursen im Vorjahr wertete der Euro gegenüber dem US-Dollar um 3,0 Prozent, gegenüber
dem Japanischen Yen um 2,2 Prozent und gegenüber dem Schweizer Franken um 1,8 Prozent
ab. Gegenüber dem Britischen Pfund wertete der Euro infolge des Brexit-Referendums
um 10,4 Prozent auf. Auch gegenüber dem Chinesischen Renminbi verteuerte sich der
Euro um 2,0 Prozent. Währungseffekte belasteten das EBIT im ersten Halbjahr im Vergleich
zum Vorjahr insgesamt mit 5 Mio. EUR. Rohöl-, Kerosin- und Währungsentwicklungscroll
Der für die Diskontierung der Pensionsverbindlichkeiten relevante Rechnungszins lag
zum 30. Juni 2017 im Vergleich zum Beginn des Jahres unverändert bei 2,1 Prozent.
Die Pensionsrückstellungen sind gegenüber dem Jahresabschluss 2016 um 2,8 Prozent
auf 8,1 Mrd. EUR gesunken. BranchenentwicklungDas anhaltende weltweite Wirtschaftswachstum wirkte sich positiv auf die globale Nachfrage
nach Flugreisen aus. Nach Berechnungen der International Air Transport Association
(IATA) stiegen die weltweit verkauften Passagierkilometer in den ersten fünf Monaten
des Jahres um 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an. Das stärkste Wachstum wiesen
Fluggesellschaften aus der Region Asien / Pazifik auf. Sie konnten in den ersten fünf
Monaten des Jahres 10,5 Prozent mehr Passagierkilometer als im Vorjahr absetzen. Airlines
aus Europa wuchsen um 8,7 Prozent, Airlines aus Afrika um 8,5 Prozent. Fluggesellschaften
aus dem Mittleren Osten erzielten ein Wachstum von 8,0 Prozent und Fluggesellschaften
aus Lateinamerika von 6,6 Prozent. Nordamerikanische Airlines wuchsen um 3,8 Prozent. Der europäische Markt für Flugreisen hatte im vergangenen Jahr deutlich unter den
Terroranschlägen in verschiedenen Ländern und infolgedessen vor allem unter ausbleibenden
Buchungen aus dem asiatischen und nordamerikanischen Raum gelitten. Im laufenden Geschäftsjahr
erholt sich die Nachfrage und die Umsätze insbesondere der europäischen Netzwerk-Fluggesellschaften
entwickeln sich im Jahresvergleich deutlich positiv. Obwohl in einigen Märkten auch weiterhin Überkapazitäten die Geschäftsentwicklung
belasten, zeichnet sich insbesondere auf den Routen zwischen Europa und Asien eine
moderatere Entwicklung des Wettbewerbs für die Zukunft ab. Die staatlichen Fluggesellschaften
aus der Golf- und Bosporusregion haben ihr aggressives Wachstum zuletzt deutlich verlangsamt.
In Europa sind positive Auswirkungen einer beginnenden Konsolidierung vor allem in
den Heimatmärkten der Lufthansa Group zu spüren. Das Frachtgeschäft zeigte eine noch positivere Entwicklung als das Passagiergeschäft.
Gemäß den Berechnungen der IATA stiegen die weltweit verkauften Tonnenkilometer in
den ersten fünf Monaten des Jahres um 10,2 Prozent. Regional war die Entwicklung noch
stärker differenziert als im Passagiergeschäft. Airlines aus Afrika erzielten mit
24,8 Prozent das größte Wachstum. Anbieter aus Europa konnten um 13,4 Prozent zulegen. Anbieter aus der Region Asien
/ Pazifik verzeichneten einen Anstieg um 9,9 Prozent, Anbieter aus Nordamerika um
8,8 Prozent und aus dem Mittleren Osten um 8,4 Prozent. Rückläufig war die Entwicklung
von Anbietern aus Lateinamerika mit -1,4 Prozent. Die Nachfrage nach Luftfrachtdienstleistungen
hat bereits seit Ende des Jahres 2016 deutlich zugenommen. Mit Ende des ersten Halbjahres
ist die saisonübliche Abschwächung der Nachfrage spürbar. Allerdings ist keine grundsätzliche
Änderung des positiven Markttrends erkennbar. Insgesamt bleibt die Nachfrage auf deutlich
höherem Niveau als im Vorjahr. Der Markt ist weiterhin von einer regional sehr unterschiedlichen
Kapazitätsnachfrage und von teils starken Überkapazitäten geprägt, die wiederum Auswirkungen
auf die langfristige Preisentwicklung haben. Die positive Entwicklung im Markt für Wartungs-, Reparatur- und Überholungsleistungen
an Flugzeugen (Maintenance, Repair & Overhaul - MRO) setzt sich fort. Für das Jahr
2017 wird ein Wachstum des Markts gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Prozent erwartet. Dabei
wird die Entwicklung regional unterschiedlich ausfallen. Während die Region Asien
/ Pazifik mit einem erwarteten Wachstum von 10,5 Prozent voraussichtlich der größte
Wachstumsmarkt sein wird, wird für Amerika ein unterdurchschnittliches Wachstum von
4,2 Prozent erwartet. Für die Regionen Europa, Afrika und Mittlerer Osten wird ein
Wachstum von 7,1 Prozent prognostiziert. Die weiterhin angespannte Finanzlage der
Fluggesellschaften sowie wachsende MRO-Kapazitäten führen zu anhaltend hohem Preisdruck
im MRO-Geschäft. Die weltweit steigenden Passagiervolumina führen zu einer erhöhten Nachfrage nach
Bordservicekonzepten. Aufgrund des anhaltenden Kosten- und Wettbewerbsdrucks stellen
Netzwerk-Airlines ihren Bordservice vor allem in Europa auf Kurz- und Mittelstrecken
jedoch zunehmend auf Bordverkaufsprogramme um. Analog zu den Low-Cost-Carriern bietet
ihnen dies die Chance, Zusatzerlöse zu erzielen und ihr Angebot mit Bordunterhaltungsprogrammen
zu koppeln. GeschäftsverlaufDie Lufthansa Group verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres eine
sehr gute Entwicklung. Mit insgesamt 60 Millionen Passagieren wurde ein neuer Rekord
aufgestellt. Auch bei Angebot, Absatz und Sitzladefaktor wurden im ersten Halbjahr
2017 historische Höchstwerte erreicht. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich
angestiegen, das EBIT, das Adjusted EBIT und der Free Cashflow konnten nahezu verdoppelt
werden. Mit Ausnahme des Geschäftsfelds Catering konnten alle Geschäftsfelder zu dieser
positiven Entwicklung beitragen. Dabei lieferten die Netzwerk-Airlines den größten
absoluten Ergebnisbeitrag. Auch das Geschäftsfeld Logistik konnte wieder positiv zum
guten Ergebnis beitragen. Die Point-to-Point-Airlines konnten die Verluste gegenüber
Vorjahr deutlich reduzieren. Treiber der insgesamt sehr positiven Ergebnisentwicklung
war im Vorjahresvergleich insbesondere die nachfragebedingt sehr gute Umsatzentwicklung
der Airlines. Wesentliche EreignisseVerbleibende Anteile der Brüssels Airlines übernommenZum 9. Januar 2017 hat die Deutsche Lufthansa AG die verbleibenden 55 Prozent der
Anteile an der SN Airholding SA / NV (Brussels Airlines) übernommen. Der Erwerb basiert
auf einer Kauf- und Optionsvereinbarung, die im Jahr 2008 geschlossen wurde. Der Ausübungspreis
für die verbleibenden Anteile belief sich auf 2,6 Mio. EUR. Wet-Lease-Vereinbarung mit Air Berlin freigegebenAm 30. Januar 2017 hat das Bundeskartellamt die zwischen der Lufthansa Group und Air
Berlin geschlossene Wet-Lease-Vereinbarung von 38 Flugzeugen ohne Auflagen freigegeben.
Zum Ende des ersten Halbjahres 2017 sind davon bereits 36 Flugzeuge in die Flotte
von Eurowings und Austrian Airlines integriert worden. Im Rahmen der Transaktion hat
die Lufthansa Group 13 Airbus A320 von den Leasinggebern der Air Berlin erworben und
wiederum selbst zu Marktpreisen an Air Berlin zur Bereederung verleast, um für den
Wet-Lease Kostensenkungen zu realisieren. Tarifeinigung mit Pilotengewerkschaft erzieltAm 15. März 2017 haben die Lufthansa Group und die Pilotengewerkschaft Vereinigung
Cockpit eine rechtlich zunächst nicht bindende Absichtserklärung erzielt. Diese beinhaltet
zukunftsweisende Regelungen zu Vergütung und Produktivitätssteigerungen sowie Alters-
und Übergangsversorgung für Piloten von Lufthansa German Airlines, Lufthansa Cargo
und Germanwings. Zusammenarbeit mit Cathay Pacific Airways vereinbartAm 27. März 2017 haben die Lufthansa Group und Cathay Pacific Airways eine Codeshare-
und Vielflieger-Kooperation beschlossen. Die Frachtairlines beider Gesellschaften
vermarkten bereits seit Februar 2017 erfolgreich gemeinsame Kapazitäten. Neue Vorstandsmitglieder bestelltZum 1. Januar 2017 wurde Ulrik Svensson zum Mitglied des Vorstands mit Zuständigkeit
für das Finanzressort bis zum 31. Dezember 2019 bestellt. Er folgt auf Simone Menne,
die zum 31. August 2016 auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Zum 1. Mai 2017 hat Thorsten Dirks das Vorstandsressort Eurowings und Aviation Services
übernommen. Er folgt damit auf Karl Ulrich Garnadt, der mit Ablauf seines Vertrags
zum 30. April 2017 aus Altersgründen nicht mehr für eine Verlängerung seiner Vorstandsbestellung
zur Verfügung stand. Thorsten Dirks ist zunächst für drei Jahre zum Vorstand bestellt. Lufthansa German Airlines zur besten Airline Europas gewähltAm 20. Juni 2017 wurde Lufthansa German Airlines durch das Marktforschungsinstitut
Skytrax als "Best Airline in Europe" ausgezeichnet. Dabei wurden 18 Millionen Passagiere
aus über 160 Ländern befragt. Insgesamt wurden die Airlines der Lufthansa Group mit
vier "Skytrax World Airline Awards" ausgezeichnet. So wurde Lufthansa German Airlines
zudem als "Best Airline in Western Europe" und mit dem Award "Best First Class Lounge
Dining" ausgezeichnet. Austrian Airlines wurde für ihre Mitarbeiter mit dem "Best
Airline Staff Service in Europe"-Award prämiert. Bereits im März 2017 wurde bei den
World Airport Awards das von der Lufthansa Group und dem Flughafen München gemeinsam
betriebene Terminal 2 zum besten Terminal der Welt gewählt. Ereignisse nach dem StichtagLufthansa Group und Fraport unterzeichnen Vereinbarung zur Kostenentlastung und für mehr WachstumAm 5. Juli 2017 haben die Lufthansa Group und die Fraport AG eine erste vergleichsweise
Einigung über kurzfristige Kostenentlastungen unterzeichnet. Beide Partner schaffen
damit die Voraussetzung für weiteres Wachstum der Lufthansa Group am Standort Frankfurt.
Zugleich ermöglicht die Vereinbarung den Einstieg in weitere Gespräche über eine mittel-
und langfristige Partnerschaft. Finanzielle EntwicklungErtragslageUmsatz und ErträgeDie Fluggesellschaften der Lufthansa Group erhöhten im ersten Halbjahr 2017 die Verkehrsleistung
im Passagiergeschäft gegenüber dem Vorjahr deutlich. Angebot (angebotene Sitzkilometer)
und Absatz (verkaufte Sitzkilometer) konnten um 11,7 Prozent beziehungsweise 15,6
Prozent gesteigert werden. Jeweils 6,7 Prozentpunkte der Zunahme entfielen dabei auf
die erstmalige Einbeziehung der Brussels Airlines in den Konsolidierungskreis der
Lufthansa Group. Es wurden 17,2 Prozent mehr Passagiere befördert, ein Plus von 8,3
Prozentpunkten resultierte dabei aus der erstmaligen Konsolidierung der Brussels Airlines.
Auch die Verkehrsleistung im Frachtgeschäft legte zu. Das Angebot (angebotene Fracht-Tonnenkilometer)
wurde um 2,9 Prozent erhöht, während der Absatz (verkaufte Fracht-Tonnenkilometer)
um 7,1 Prozent zulegte. Die individuellen Leistungskennzahlen der einzelnen Segmente
werden in den jeweiligen Kapiteln erläutert. Umsatz und Erträgescroll
Die Verkehrserlöse des Konzerns stiegen gegenüber Vorjahr um insgesamt 14,2 Prozent
auf 13,3 Mrd. EUR. Einer gestiegenen Menge (+ 8,8 Prozent) sowie positiven Währungseffekten
(+ 0,6 Prozent) standen dabei leicht gesunkene Preise (- 0,5 Prozent) gegenüber. Aus
der erstmaligen Einbeziehung der Brussels Airlines resultierte eine Zunahme der Verkehrserlöse
um 5,2 Prozentpunkte. Von den Verkehrserlösen entfielen 10,2 Mrd. EUR (+ 6,7 Prozent)
auf die Netzwerk-Airlines, 1,7 Mrd. EUR (+ 86,7 Prozent) auf das Geschäftsfeld Point-to-Point
und 1,1 Mrd. EUR (+15,7 Prozent) auf das Geschäftsfeld Logistik. Mit 3,7 Mrd. EUR lagen die anderen Betriebserlöse um 7,4 Prozent über dem Vorjahreswert.
Davon erwirtschaftete das Geschäftsfeld Technik 1,9 Mrd. EUR (+7,5 Prozent), Catering
1,3 Mrd. EUR (+ 5,2 Prozent) und Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 128
Mio. EUR (- 4,5 Prozent). Auf die Gesellschaften der Geschäftsfelder Netzwerk-Airlines,
Point-to-Point und Logistik entfielen 401 Mio. EUR (19,7 Prozent) der anderen Betriebserlöse. Anteil der Geschäftsfelder am Außenumsatz in % (zum 30.06.2017)![]() Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse des Konzerns um 12,7 Prozent auf 17,0 Mrd. EUR,
dabei resultierte ein Anstieg von 3,9 Prozentpunkten aus der erstmaligen Konsolidierung
der Brussels Airlines. Der Anteil der Netzwerk-Airlines am Gesamtumsatz verminderte
sich im ersten Halbjahr auf 63,6 Prozent (- 3,5 Prozentpunkte). Die Umsatzverteilungen
nach Geschäftsfeldern und Regionen finden sich in der → Segmentberichterstattung,
S. 33 ff. Umsatz in Mio. € (Jan. - Juni)![]() Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich um 6,4 Prozent auf 1,1 Mrd. EUR.
Die gesamten betrieblichen Erträge stiegen um 11,4 Prozent auf 18,1 Mrd. EUR. Ein
Anstieg um 4,0 Prozentpunkte entfiel dabei auf die erstmalige Einbeziehung der Brussels
Airlines. AufwendungenDie betrieblichen Aufwendungen legten im ersten Halbjahr um insgesamt 8,8 Prozent
auf 17,1 Mrd. EUR zu, davon entfielen 4,2 Prozentpunkte auf die erstmalige Konsolidierung
der Brussels Airlines. Der Materialaufwand stieg um insgesamt 11,9 Prozent auf 9,3
Mrd. EUR, davon + 4,7 Prozentpunkte aus der erstmaligen Einbeziehung der Brussels
Airlines. Innerhalb des Materialaufwands stiegen die Treibstoffkosten um 9,5 Prozent
auf 2,6 Mrd. EUR. Den nach Sicherung um 1,6 Prozent geringeren Treibstoffpreisen standen
dabei die gestiegene Menge (+ 3,0 Prozent), die Entwicklung des US-Dollars (+ 2,0
Prozent) und die erstmalige Konsolidierung der Brussels Airlines (+ 6,1 Prozent) aufwandserhöhend
gegenüber. Aufwendungenscroll
Die Aufwendungen für die übrigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe legten im Wesentlichen
mengen- und währungsbedingt um 7,6 Prozent auf 1,8 Mrd. EUR zu. Die Gebühren stiegen um 10,0 Prozent auf 3,1 Mrd. EUR. Dabei entfiel eine Zunahme
um 4,8 Prozentpunkte auf die erstmalige Einbeziehung der Brussels Airlines in den
Konsolidierungskreis der Lufthansa Group. Die übrigen bezogenen Leistungen stiegen im Wesentlichen aufgrund der Konsolidierung
der Brussels Airlines (+ 8,0 Prozent), erhöhter Charteraufwendungen (+ 67,1 Prozent)
sowie mengenbedingt gestiegener Technikkosten (+12,0 Prozent) um insgesamt 23,8 Prozent
auf 1,9 Mrd. EUR. Der Personalaufwand legte um 7,8 Prozent auf 4,3 Mrd. EUR zu. Ausgehend von einer
um 5,0 Prozent auf 128.474 erhöhten durchschnittlichen Mitarbeiterzahl, davon + 3,4
Prozentpunkte aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises, ist dies vor allem auf
erforderliche Anpassungen aus den endgültigen Vereinbarungen zur Umstellung der Alters-
und Übergangsversorgung des Kabinenpersonals von Lufthansa German Airlines (32 Mio.
EUR) sowie auf erhöhte Aufwendungen für Ergebnisbeteiligungen zurückzuführen. Die Abschreibungen lagen mit 860 Mio. EUR um 2,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Die
planmäßigen Abschreibungen auf Flugzeuge erhöhten sich vor allem aufgrund der erstmaligen
Konsolidierung der Brussels Airlines (+ 5,7 Prozentpunkte) um 7,3 Prozent auf 680
Mio. EUR. Die außerplanmäßigen Abschreibungen sind um 75,5 Prozent auf 13 Mio. EUR
gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 3,0 Prozent auf 2,7 Mrd.
EUR. Einem Anstieg aus der erstmaligen Einbeziehung der Brussels Airlines (+125 Mio.
EUR) sowie erhöhten Kosten für EDV-Vertriebssysteme (+ 8 Mio. EUR) standen dabei im
Wesentlichen verminderte Kursverluste (- 81 Mio. EUR) gegenüber. Die übrigen Positionen
zeigen im Einzelnen keine nennenswerten Veränderungen gegenüber Vorjahr. ErgebnisentwicklungDas Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit erhöhte sich im ersten Halbjahr um 86,9 Prozent
auf 987 Mio. EUR. Das Beteiligungsergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 54 Mio. EUR
auf 44 Mio. EUR. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren vor allem die verringerten
Verluste von SunExpress (+17 Mio. EUR) sowie der konsolidierungsbedingte Wegfall des
negativen Ergebnisbeitrags der Brussels Airlines (+ 22 Mio. EUR). Das Zinsergebnis
lag mit -133 Mio. EUR auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis aus den übrigen Finanzposten ging um 130 Mio. EUR auf -16 Mio. EUR zurück.
Im Vorjahr resultierten Erträge von 104 Mio. EUR aus gestiegenen Marktwerten von derivativen
Finanzinstrumenten, die nach IAS 39 als Handelsgeschäfte anzusehen sind. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zeigt die Entwicklungen des betrieblichen
und des Beteiligungsergebnisses und stieg zum Ende des ersten Halbjahres um 99,0 Prozent
auf 1.031 Mio. EUR. Nach Bereinigung um Ergebniseffekte aus der Bewertung von Pensionsrückstellungen,
der Bewertung und dem Abgang von Vermögenswerten des Anlagevermögens sowie vorzunehmenden
Impairments ergab sich ein Adjusted EBIT von 1.042 Mio. EUR (+97,0 Prozent). Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) stieg um 77,1 Prozent auf 882 Mio. EUR. Nach
Abzug von Ertragsteuern (191 Mio. EUR) sowie auf Minderheiten entfallenden Ergebnisanteilen
(19 Mio. EUR) ergab sich ein um 56,6 Prozent gestiegenes Konzernergebnis von 672 Mio.
EUR. Das Ergebnis je Aktie stieg um 55,4 Prozent auf 1,43 EUR. Adjusted EBIT und Konzernergebnis in Mio. € (Jan. - Juni)![]() Überleitung Ergebnissescroll
FinanzlageCashflow und Investitionen in Mio. € (zum 30.06.2017)![]() Im ersten Halbjahr 2017 steigerte die Lufthansa Group den operativen Cashflow um 1,0
Mrd. EUR beziehungsweise 47,1 Prozent auf 3,2 Mrd. EUR. Ausgehend von einem um 384
Mio. EUR höheren Ergebnis vor Ertragsteuern führte die positive Geschäftsentwicklung
im Vorjahresvergleich zu einer Verbesserung des Trade Working Capitals um 492 Mio.
EUR, verursacht insbesondere durch den Anstieg der Verbindlichkeiten aus noch nicht
ausgeflogenen Flugdokumenten. Aus der Eliminierung zahlungsunwirksamer Abschreibungen
sowie der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzurechnender Ergebnisse ergaben
sich Belastungen des operativen Cashflows von insgesamt 33 Mio. EUR. Die Bruttoinvestitionen im ersten Halbjahr 2017 lagen mit 1,2 Mrd. EUR um 40 Mio.
EUR über dem Vorjahr. Diese entfielen auf insgesamt 31 Flugzeuge: zwei Boeing 777,
zwei Airbus A350, ein A330, 21 A320, ein A319 und vier Bombardier C Series. Außerdem
sind in diesem Investitionsvolumen Flugzeuganzahlungen und -überholungen enthalten.
In übrige Sachanlagen wurden weitere 132 Mio. EUR investiert. Von den übrigen Investitionen
entfielen 39 Mio. EUR auf immaterielle Vermögenswerte. Investitionen in Finanzanlagen
von insgesamt 20 Mio. EUR betrafen Anteilserwerbe und Darlehensgewährungen. Aus Zu-
und Abgängen bei den reparaturfähigen Ersatzteilen ergaben sich Nettoabflüsse von
136 Mio. EUR. Mittelabflüssen von insgesamt 1,4 Mrd. EUR standen dabei übernommene
Mittel von 191 Mio. EUR aus der erstmaligen Einbeziehung der Brussels Airlines gegenüber. Der Free Cashflow, der sich aus dem operativen Cashflow abzüglich der Nettoinvestitionen
ermittelt, lag bei 2,1 Mrd. EUR und damit 1,0 Mrd. EUR über dem Vorjahreswert. Der Finanzmittelbedarf wurde teilweise durch Zins- und Dividendeneinnahmen in Höhe
von 132 Mio. EUR sowie durch Einnahmen aus der Veräußerung von Vermögenswerten beziehungsweise
Tilgungen auf gewährte Darlehen in Höhe von 85 Mio. EUR gedeckt. Aus dem Erwerb und
der Veräußerung kurzfristiger Wertpapiere und Fonds ergaben sich Mittelabflüsse von
1,8 Mrd. EUR. Darin enthalten ist der Erwerb von Wertpapieren von insgesamt 1,6 Mrd.
EUR zur Vorbereitung der Übertragung in ein neues beitragsorientiertes Pensionssystem
für die Flugbegleiter von Lufthansa German Airlines. Die Dotierung des Planvermögens
wird im dritten Quartal starten und in mehreren Raten bis zum Jahresende erfolgen.
Die für Investitionstätigkeit und Geldanlagen eingesetzten Nettozahlungsmittel sind
um 1,2 Mrd. EUR auf 2,9 Mrd. EUR angestiegen. Aus dem Saldo aller Finanzierungsmaßnahmen ergab sich insgesamt ein Zufluss von Nettozahlungsmitteln
in Höhe von 112 Mio. EUR. Einer Neuaufnahme von Finanzmitteln - insbesondere eines
Schuldscheindarlehens in Höhe von 660 Mio. EUR sowie verschiedener Flugzeugfinanzierungen
- von 1,1 Mrd. EUR standen Tilgungen von 617 Mio. EUR, Zinsausgaben in Höhe von 118
Mio. EUR sowie Gewinnausschüttungen an Aktionäre der Deutschen Lufthansa AG und Minderheitsgesellschafter
von 225 Mio. EUR gegenüber. Die Zahlungsmittel erhöhten sich insgesamt um 377 Mio. EUR auf 1,5 Mrd. EUR. Darin
enthalten sind wechselkursbedingte Abwertungen des Zahlungsmittelbestands von 16 Mio.
EUR. Die Innenfinanzierungsquote ist um 79,4 Prozentpunkte auf 267,3 Prozent gestiegen.
Die flüssigen Mittel inklusive kurzfristiger Wertpapiere erhöhten sich zum Ende des
ersten Halbjahres um 1,9 Mrd. EUR auf 5,9 Mrd. EUR. → Kapitalflussrechnung, S. 29. VermögenslageDie Konzernbilanzsumme erhöhte sich zum Ende des ersten Halbjahres 2017 gegenüber
dem Jahresende 2016 um 3,2 Mrd. EUR auf 37,9 Mrd. EUR. Dabei stiegen die langfristigen
Vermögenswerte um 470 Mio. EUR, während die kurzfristigen Vermögenswerte um 2,7 Mrd.
EUR zulegten. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme verminderte
sich von 70,6 Prozent zum Jahresende 2016 auf nunmehr 65,9 Prozent. Im langfristigen Vermögen stieg die Position Flugzeuge und Reservetriebwerke um 688
Mio. EUR auf 15,5 Mrd. EUR. Davon entfielen 269 Mio. EUR auf die erstmalige Konsolidierung
der Brussels Airlines. Darüber hinaus wurden im Zuge der Einbeziehung der Brussels
Airlines in den Konsolidierungskreis immaterielle Vermögenswerte wie Firmenwert, Marke
und Kundenstamm in Höhe von insgesamt 162 Mio. EUR aktiviert. Reparaturfähige Flugzeugersatzteile
erhöhten sich um 83 Mio. EUR auf 1,7 Mrd. EUR. Der Rückgang der derivativen Finanzinstrumente
um 565 Mio. EUR ist vorwiegend auf gesunkene Marktwerte aus Devisen- und Zinssicherungen
zurückzuführen. Innerhalb der kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich die Forderungen saison- und
abrechnungsbedingt um insgesamt 769 Mio. EUR auf 5,3 Mrd. EUR. Der Rückgang der kurzfristigen
Finanzderivate um 322 Mio. EUR resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Marktwerten
aus Treibstoffpreis- und Devisensicherungen. Die flüssigen Mittel - bestehend aus
kurzfristigen Wertpapieren sowie Bankguthaben und Kassenbeständen - erhöhten sich
aufgrund eines positiven Free Cashflows um insgesamt 2,2 Mrd. EUR auf 6,1 Mrd. EUR. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital (inklusive der Anteile der Minderheitsgesellschafter)
zum Ende des ersten Halbjahres um 198 Mio. EUR auf 7,3 Mrd. EUR. Einem positiven Nachsteuerergebnis
von 691 Mio. EUR standen dabei insbesondere gesunkene Marktwerte von Finanzinstrumenten
- vor allem aus Devisen- und Treibstoffpreissicherungen - gegenüber. Bei einer gleichzeitig
um 9,2 Prozent gestiegenen Bilanzsumme reduzierte sich die Eigenkapitalquote gegenüber
dem Jahresende 2016 von 20,6 Prozent auf 19,4 Prozent. Die langfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen verzeichneten eine Zunahme
um 697 Mio. EUR auf 17,2 Mrd. EUR, während die kurzfristigen Fremdmittel um 2,3 Mrd.
EUR auf 13,3 Mrd. EUR zulegten. Innerhalb der langfristigen Fremdmittel verminderten
sich die Pensionsrückstellungen um 237 Mio. EUR auf 8,1 Mrd. EUR. Der Anstieg der
Finanzschulden um 745 Mio. EUR auf 6,6 Mrd. EUR resultierte im Wesentlichen aus der
Aufnahme eines Schuldscheindarlehens von 660 Mio. EUR. Innerhalb der kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen verminderten sich
die sonstigen Rückstellungen um 108 Mio. EUR. Die kurzfristigen Finanzschulden gingen
aufgrund planmäßiger Tilgungen um 105 Mio. EUR zurück. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung
sowie saison- und abrechnungsbedingt erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus nicht
ausgeflogenen Flugdokumenten um 2,0 Mrd. EUR auf 5,0 Mrd. EUR, dabei entfielen 269
Mio. EUR auf die erstmalige Konsolidierung der Brussels Airlines. Die Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten legten
um insgesamt 334 Mio. EUR zu. Die Nettokreditverschuldung ist zum 30. Juni 2017 gegenüber Jahresende 2016 um 1,6
Mrd. EUR auf 1,1 Mrd. EUR gesunken. Berechnung Nettokreditverschuldungscroll
Konzernflotte - Bestand Verkehrsflugzeuge und BestellungenLufthansa German Airlines inklusive Regionalgesellschaften (LH), SWISS inklusive Edelweiss
(LX), Austrian Airlines (OS), Eurowings (EW) inklusive Germanwings, Brussels Airlines
(SN) und Lufthansa Cargo (LCAG) am 30.06.2017 scroll
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Teilweise an Eurowings (EW) vermietet. GeschäftsfelderSeit 1. Januar 2017 wird im Rahmen der Neustrukturierung der Lufthansa Group das neue
Geschäftsfeld Point-to-Point bestehend aus Eurowings (inklusive Germanwings), Brussels
Airlines und der Beteiligung an SunExpress dargestellt. Das bisherige Segment Passage
Airline Gruppe wird zukünftig als Geschäftsfeld Netzwerk-Airlines die Fluggesellschaften
Lufthansa German Airlines, SWISS und Austrian Airlines enthalten. Die bisher in der Passage Airline Gruppe erfassten Trainingsaktivitäten (im Wesentlichen
die Gesellschaften Lufthansa Flight Training und Swiss Aviation Training) werden seit
Jahresbeginn in der Lufthansa Aviation Training Gruppe zusammengefasst und innerhalb
der Weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen
wurden entsprechend angepasst. Geschäftsfeld Netzwerk-AirlinesKennzahlen Netzwerk-Airlinesscroll
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Vorjahreszahlen angepasst insbesondere aufgrund Neustrukturierung Geschäftsfelder. GeschäftstätigkeitZum Geschäftsfeld Netzwerk-Airlines gehören die Fluggesellschaften Lufthansa German
Airlines, SWISS und Austrian Airlines. Durch die intensive Abstimmung der Airlines
untereinander schafft der Airline-Verbund hohe Synergien. Alle Airlines verbindet
das gemeinsame Ziel, die Ansprüche der Kunden hinsichtlich Sicherheit, Qualität, Pünktlichkeit,
Zuverlässigkeit und professionellem Service zu erfüllen. Die Netzwerk-Airlines können
ihren Passagieren durch die Multi-Hub-Strategie ein umfassendes Streckenangebot bei
gleichzeitig höchster Reiseflexibilität bieten. Das über die internationalen Drehkreuze
Frankfurt, München, Zürich und Wien bediente Streckennetz umfasste im Sommerflugplan
2017 263 Destinationen in 86 Ländern. Die Netzwerk-Airlines der Lufthansa Group sichern ihre führenden Wettbewerbspositionen
an den vier großen Drehkreuzen ab. Sie bauen die dazugehörigen europäischen und interkontinentalen
Streckennetze ebenso wie ihre Premium-Positionierung profitabel aus, indem sie die
Angebote und Services für die Kunden kontinuierlich verbessern. Das Streckennetz wird
dabei zunehmend auch um touristische Kurz- und Langstreckendestinationen erweitert. Kommerzielle Joint Ventures mit führenden internationalen Airlines stärken die Attraktivität
der Verbindungen für den Kunden, unter anderem durch die Aufnahme zusätzlicher Destinationen
in das Streckennetz der Netzwerk-Airlines. Die Joint Ventures decken die wichtigsten
Langstreckenmärkte und damit rund 70 Prozent der Langstreckenerlöse der Netzwerk-Airlines
ab. Das unterstützt auch die Entwicklung der Stückerlöse. Kommerzielle Joint Ventures
bestehen mit United Airlines und Air Canada auf den Strecken zwischen Europa und Nordamerika
sowie mit All Nippon Airways (ANA), Singapore Airlines und Air China auf Strecken
zwischen Europa und Japan beziehungsweise Singapur und China. Darüber hinaus haben
die Lufthansa Group und Cathay Pacific Airways am 27. März 2017 eine Codeshare- und
Vielflieger-Kooperation beschlossen. Geschäftsverlauf und operative EntwicklungDie Netzwerk-Airlines arbeiten mit umfangreichen Maßnahmen daran, Kosten zu senken
und Erlöspotenziale auszuschöpfen. So wird die organisatorische Zusammenführung der
Airlines weiter vorangetrieben. Die Flottenerneuerung wurde bei allen Airlines fortgeführt
und die Reorganisation der kommerziellen Prozesse abgeschlossen. Die Harmonisierung
der IT-Systeme macht ebenfalls Fortschritte. Dadurch werden weitere Synergien geschaffen. Die Netzwerk-Airlines konnten im ersten Halbjahr 2017 die Zahl der Fluggäste im Vergleich
zum Vorjahr um 5,9 Prozent auf 45,5 Mio. steigern. Die Zahl der Flüge ist um 1,5 Prozent
gesunken. Das Angebot (angebotene Sitzkilometer) wurde um 2,5 Prozent erhöht. Der
Absatz (verkaufte Sitzkilometer) ist um 6,5 Prozent gestiegen. Der Sitzladefaktor
ist um 3,0 Prozentpunkte auf 79,3 Prozent gestiegen. Die Durchschnittserlöse sind
um 0,2 Prozent gestiegen. Die Verkehrserlöse stiegen um 6,7 Prozent. Das Angebot wurde in allen Verkehrsgebieten ausgeweitet. Besonders deutlich war der
Anstieg in der Region Nahost / Afrika. Der Sitzladefaktor stieg ebenfalls in allen
Verkehrsgebieten. Hier zeigte die Region Asien / Pazifik die größte Zunahme. Die Durchschnittserlöse
sind mit Ausnahme derer von Nahost / Afrika in allen Regionen angestiegen. Umsatz- und ErgebnisentwicklungDer Anstieg der Verkehrserlöse um 6,7 Prozent auf 10,2 Mrd. EUR resultierte aus gestiegenem
Absatz (+ 6,5 Prozent), gesunkenen Preisen (- 0,4 Prozent) sowie positiven Währungseffekten
(+ 0,6 Prozent). Die übrigen betrieblichen Erträge verminderten sich um 11,8 Prozent auf 462 Mio. EUR.
Die betrieblichen Gesamterträge stiegen um 5,8 Prozent auf 11,6 Mrd. EUR. Die betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vorjahresvergleich um 3,2 Prozent
auf 10,8 Mrd. EUR. Dabei stieg der Materialaufwand um 3,1 Prozent auf insgesamt 6,4
Mrd. EUR. Innerhalb des Materialaufwands blieben die Treibstoffkosten mit 2,1 Mrd.
EUR auf Vorjahresniveau, während die Gebühren insgesamt um 2,2 Prozent auf 2,3 Mrd.
EUR zulegten. Überproportional zu den Verkehrserlösen sind insbesondere die Fluggastgebühren
(+ 6,1 Prozent) und Sicherheitsgebühren (+10,4 Prozent) angestiegen. Ursache für den
Anstieg der übrigen bezogenen Leistungen (+ 8,2 Prozent) waren vor allem höhere Aufwendungen
für bezogene Technikleistungen (+ 8,8 Prozent). Ausgehend von einer um 4,6 Prozent geringeren durchschnittlichen Mitarbeiterzahl ging
der Personalaufwand um 1,9 Prozent auf 2,1 Mrd. EUR zurück. Im Zuge der Zentralisierung
der kommerziellen Steuerung der Netzwerk-Airlines wurden Mitarbeiter mit Beginn des
Geschäftsjahres nun dem Segment Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen hinzugerechnet.
Dadurch sinkt der Personalaufwand, gleichzeitig steigen die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen. Neben erforderlichen Anpassungen aus den endgültigen Vereinbarungen
zur Umstellung der Alters- und Übergangsversorgung des Kabinenpersonals von Lufthansa
German Airlines in Höhe von 32 Mio. EUR wirkten sich höhere Kosten für Ergebnisbeteiligungen
aufwandserhöhend aus. Die Abschreibungen lagen mit 604 Mio. EUR um 8,5 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Während die planmäßigen Flugzeugabschreibungen um 1,4 Prozent zurückgingen, verminderten
sich die übrigen Abschreibungen um 48 Mio. EUR auf 42 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen unter anderem aufgrund der von den
zentralen Konzernfunktionen für die Netzwerk-Airlines erbrachten Prozessleistungen
sowie erhöhter Kursverluste um insgesamt 15,6 Prozent auf 1,8 Mrd. EUR. Das Beteiligungsergebnis stieg um 8 Mio. EUR auf 9 Mio. EUR und entfiel im Wesentlichen
auf die Terminal 2 Betriebsgesellschaft am Flughafen München. Insgesamt ergab sich daraus ein EBIT von 744 Mio. EUR, das im Vergleich zum Vorjahr
um 69,5 Prozent gestiegen ist. Nach Bereinigung um Ergebniseffekte aus dem Abgang
von Vermögenswerten des Anlagevermögens, vorzunehmenden außerplanmäßigen Abschreibungen
sowie nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwendungen führte dies zu einem Adjusted EBIT
von 757 Mio. EUR, das 55,4 Prozent über Vorjahr liegt. Die Segmentinvestitionen stiegen um 5,8 Prozent auf 879 Mio. EUR und wurden im Wesentlichen
für neues Fluggerät geleistet. Im Rahmen der fortlaufenden Flottenmodernisierung gingen
den Netzwerk-Airlines im ersten Halbjahr 16 neue Flugzeuge zu. → Konzernflotte, S.
10. Entwicklung der VerkehrsgebieteNetzwerk-Airlines scroll
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Lufthansa German AirlinesKennzahlen Lufthansa German Airlines1)scroll
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Inkl. Regionalpartnern. Lufthansa German Airlines ist die größte deutsche Fluggesellschaft mit den Drehkreuzen
Frankfurt und München. Auch die Regionalfluggesellschaften CityLine und Air Dolomiti
sind Teil von Lufthansa German Airlines. Insgesamt bedienen die Fluglinien von Lufthansa
German Airlines ein Streckennetz von 205 Zielen in 74 Ländern. Lufthansa German Airlines strebt die Qualitätsführerschaft in ihren Märkten an. Dafür
werden kontinuierlich Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Kundenservices entlang der
gesamten Reisekette identifiziert und umgesetzt. Dies wurde am 20. Juni 2017 durch
das Marktforschungsinstitut Skytrax honoriert, das Lufthansa German Airlines im Rahmen
einer Umfrage unter 18 Millionen Passagieren aus 160 Ländern zur "Best Airline in
Europe" und zur "Best Airline in Western Europe" gewählt und mit dem "Best First Class
Lounge Dining"-Award ausgezeichnet hat. Darüber hinaus wurde bei den World Airport
Awards 2017 im März das von der Lufthansa Group und dem Flughafen München gemeinsam
betriebene Terminal 2 zum besten Flughafen-Terminal der Welt gewählt. Am 10. Februar 2017 hat Lufthansa German Airlines den ersten Airbus A350-900, das
weltweit modernste und umweltfreundlichste Langstreckenflugzeug, in München stationiert.
Es verbraucht 25 Prozent weniger Kerosin, erzeugt 25 Prozent weniger Emissionen und
ist bei Start und Landung wesentlich leiser als vergleichbare Flugzeugtypen. Darüber
hinaus steigt der Kundenkomfort durch eine breitere Kabine, neue Sitze in der Economy
Class sowie größere Monitore deutlich. Mittlerweile sind drei Maschinen in München
im Einsatz. Zudem hat die Lufthansa Group am 22. Juni 2017 die beabsichtigte Verlegung
von fünf der insgesamt 14 A380 der Lufthansa German Airlines von Frankfurt nach München
bekannt gegeben. Mit dem Sommerflugplan 2018 sollen damit die Destinationen Los Angeles,
Hongkong und Peking angeflogen werden. Dadurch wird das Wachstum am Standort München
weiter vorangetrieben. Die Deutsche Lufthansa AG und die Fraport AG haben am 5. Juli 2017 eine erste vergleichsweise
Einigung über kurzfristige Kostenentlastungen unterzeichnet. Beide Partner schaffen
damit die Voraussetzung für weiteres Wachstum von Lufthansa German Airlines am Standort
Frankfurt. Zugleich ermöglicht die Vereinbarung den Einstieg in weitere Gespräche
über eine mittel- und langfristige Partnerschaft. Lufthansa German Airlines und Fraport
wollen künftig Potenziale zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung konsequent gemeinschaftlich
nutzen. So sollen zum Beispiel die bestehende Infrastruktur besser ausgelastet und
Kosten durch eine bessere Vorplanung der Passagierentwicklung reduziert werden. Lufthansa
German Airlines und Fraport werden außerdem die Kundenansprache intensiver koordinieren,
um dadurch die Angebote im Non-Aviation-Bereich zu optimieren. Die Lufthansa Group und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit haben am 15. März
2017 eine grundsätzliche Einigung in den bislang noch offenen Tarifthemen erzielt.
In einer rechtlich zunächst nicht bindenden Absichtsvereinbarung einigten sich die
Tarifpartner auf zukunftsweisende Regelungen für die Übergangsversorgung, die Altersvorsorge,
den Manteltarifvertrag und den Vergütungstarifvertrag für die Piloten von Lufthansa
German Airlines, Lufthansa Cargo und Germanwings. Die Tarifverträge sollen in der
zweiten Jahreshälfte ausformuliert werden. Durch eine finale Einigung werden ein positiver
Effekt in Höhe eines hohen dreistelligen Millionen-Euro-Betrags bei den Pensionsverbindlichkeiten
sowie in den Folgejahren dauerhafte Kostenentlastungen erwartet. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres stieg die Anzahl der Passagiere um
4,8 Prozent. Die Zahl der Flüge ist um 2,3 Prozent gesunken. Das Angebot stieg um
0,3 Prozent. Der Absatz konnte um 4,9 Prozent gesteigert werden. Der Sitzladefaktor
stieg infolge dessen um 3,4 Prozentpunkte auf 79,9 Prozent. In Verbindung mit den
gestiegenen Verkehrserlösen (+ 6,0 Prozent) führte dies zu einer Steigerung der Durchschnittserlöse
(+1,1 Prozent). Lufthansa German Airlines erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2017 Umsatzerlöse in
Höhe von 7,8 Mrd. EUR. Dies ist eine vornehmlich mengenbedingte Steigerung um 5,9
Prozent. Die Aufwendungen sind um 2,7 Prozent auf 7,7 Mrd. EUR gestiegen. Während
die Kosten für Treibstoff und Abschreibungen im Vorjahresvergleich sanken, stiegen
die fremdbezogenen Technikleistungen, im Wesentlichen aus Triebwerksüberholungen,
und die Gebühren. Das Adjusted EBIT stieg um 57,6 Prozent auf 569 Mio. EUR. Das EBIT
lag mit 547 Mio. EUR um 67,3 Prozent über Vorjahr. SWISSKennzahlen SWISS1)scroll
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Inkl. Edelweiss Air. Weitere Informationen zur SWISS unter www.swiss.com. Die Schweizer Fluggesellschaft SWISS bedient gemeinsam mit ihrer Schwestergesellschaft
Edelweiss Air ab den Flughäfen Zürich und Genf ein Streckennetz von weltweit 142 Destinationen
in 54 Ländern. Die separat geführte Fracht-Division Swiss WorldCargo bietet ein umfassendes
Airport-to-Airport-Dienstleistungsangebot unter anderem für hochwertige Güter und
betreuungsintensive Fracht zu 130 Destinationen in über 80 Ländern an. Im ersten Halbjahr 2017 hat SWISS die Flottenmodernisierung konsequent fortgesetzt.
Auf der Langstrecke wurden zwei weitere Boeing B777-300ER in die Flotte integriert.
Auf der Kurz- und Mittelstrecke hat SWISS weitere C Series-Flugzeuge in Zürich und
Genf in Betrieb genommen und damit den Reisekomfort ihrer Fluggäste und die Effizienz
weiter erhöht. Zusätzlich zu den acht C Series 100-Flugzeugen, die bereits im Betrieb
sind, hat SWISS im Mai ihre erste C Series 300 von Bombardier in Empfang genommen
und in Genf stationiert. SWISS richtet ihr Angebot kontinuierlich an den Bedürfnissen der Schweizer Wirtschaft,
der Gesellschaft und des Tourismus aus. Mit Bergen, Cork, Figari, Nis und Sylt hat
SWISS zum Sommerflugplan 2017 gleich fünf neue saisonale Destinationen in ihr Netzwerk
aufgenommen. Außerdem hat SWISS ihr Serviceangebot an Bord für Reisende aller Klassen erweitert
und ein digitales Leseangebot eingeführt, das rund 250 Titel in über zehn Sprachen
umfasst. Im ersten Halbjahr 2017 stieg die Anzahl der Passagiere um 6,1 Prozent. Die Zahl der
Flüge ist um 2,9 Prozent gesunken. Das Angebot stieg um 8,1 Prozent. Der Absatz konnte
um 11,8 Prozent gesteigert werden. Der Sitzladefaktor erhöhte sich um 2,6 Prozentpunkte
auf 79,9 Prozent. Die Durchschnittserlöse sind um 4,1 Prozent gesunken. Die Verkehrserlöse
stiegen um 7,2 Prozent. SWISS erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres Umsatzerlöse in Höhe
von 2,3 Mrd. EUR. Dies entspricht einem im Wesentlichen mengenbedingten Anstieg um
8,5 Prozent. Die Aufwendungen sind um 4,8 Prozent auf 2,2 Mrd. EUR angestiegen. Maßgeblich
für den Anstieg waren höhere Personalkosten sowie eine ungünstige Währungsentwicklung.
Das Adjusted EBIT stieg um 47,2 Prozent auf 187 Mio. EUR. Das EBIT erhöhte sich um
49,6 Prozent auf 190 Mio. EUR. Austrian AirlinesKennzahlen Austrian Airlines1)scroll
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Weitere Informationen zu Austrian Airlines unter www.austrian.com. Austrian Airlines ist die größte Fluggesellschaft Österreichs und betreibt ein weltweites
Streckennetz von 116 Destinationen in 46 Ländern. Die 2015 begonnene Einflottung der Embraer-Mittelstreckenjets als Ersatz für die Fokker-Flugzeuge
wurde im ersten Halbjahr 2017 fortgesetzt. Bis Ende Juni 2017 wurden bereits 16 der
insgesamt 17 Flugzeuge erfolgreich in die Flotte integriert. Darüber hinaus hat Austrian
Airlines fünf A320 angemietet, die von Air Berlin im Wet-Lease betrieben werden. Austrian Airlines hat ihr Streckennetz weiter ausgebaut und um die Destinationen Los
Angeles auf der Langstrecke sowie Göteborg und Schiras auf der Kurz- und Mittelstrecke
erweitert. Ab Herbst 2017 ist die Aufnahme von Flügen auf die Seychellen geplant. Seit Mai 2017 bietet Austrian Airlines ihren Passagieren in allen Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen
WLAN an Bord an. Im dritten Quartal ist die Einführung eines neuen digitalen Unterhaltungsprogramms
geplant, welches über WLAN auf dem eigenen mobilen Endgerät abgerufen werden kann. Die kontinuierlichen Service- und Produktverbesserungen wurden im Zuge der Skytrax
World Airline Awards 2017 das vierte Mal in Folge honoriert. Austrian Airlines belegte
den ersten Platz in der Kategorie "Best Airline Staff Service Europe". In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres beförderte Austrian Airlines 13,5
Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Zahl der Flüge stieg um 4,9 Prozent. Das
Angebot wurde um 7,6 Prozent erweitert. Der Absatz konnte um 8,2 Prozent gesteigert
werden. Der Sitzladefaktor stieg im ersten Halbjahr um 0,4 Prozentpunkte auf 73,6
Prozent. Die Durchschnittserlöse stiegen um 3,0 Prozent. Die Verkehrserlöse stiegen
um 11,5 Prozent. Die Umsatzerlöse von Austrian Airlines lagen mit 1,1 Mrd. EUR um 12,2 Prozent über
Vorjahr. Die Aufwendungen lagen mit 1,1 Mrd. EUR um 7,8 Prozent über Vorjahr. Neben
einem mengenbedingten Anstieg waren höhere Technikkosten sowie der Schulungsaufwand
im Rahmen der Embraer-Einflottung maßgeblich. Das Adjusted EBIT verbesserte sich trotz
eines wesentlichen positiven Einmaleffekts im Vorjahreszeitraum um 4 Mio. EUR auf
3 Mio. EUR. Das EBIT stieg um 7 Mio. EUR auf 8 Mio. EUR. Geschäftsfeld Point-to-PointKennzahlen Point-to-Pointscroll
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Ohne konzerninterne Ergebnisübernahmen / Beteiligungserträge. GeschäftstätigkeitDas Geschäftsfeld Point-to-Point besteht aus den Airlines Eurowings (inklusive Germanwings)
und Brussels Airlines, die unter dem Dach der Eurowings Group zusammengefasst werden.
Darüber hinaus zählt die Beteiligung an SunExpress zum Geschäftsfeld. Im Sommerflugplan
2017 umfasste das von insgesamt elf Standorten bediente Streckennetz der Eurowings
Group 192 Destinationen in 62 Ländern. Mit der Eurowings Group bietet die Lufthansa Group ein innovatives und wettbewerbsfähiges
Angebot für preissensible und serviceorientierte Kunden im wachsenden Segment der
Direktverkehre an. Das Konzept beruht neben hoher Effizienz und wettbewerbsfähigen
Kosten auf einer skalierbaren Unternehmensstruktur, die eine flexible Integration
neuer Partner mit unterschiedlichen Kooperationsmodellen ermöglicht. Das Eurowings-Konzept
setzt dabei auf eine zentrale Steuerung verschiedener Flugbetriebe. Eurowings ist
damit in der Lage, neben organischem Wachstum vor allem auch andere Fluggesellschaften
zu konsolidieren und somit Überkapazitäten im Markt abzubauen. In den nächsten Jahren
soll die Eurowings Group zu einem europaweit führenden Anbieter von Direktflügen auf-
und ausgebaut werden. Damit wird auch die führende Position der Lufthansa Group im
Europaverkehr abgesichert, insbesondere in den Heimatmärkten Deutschland, Österreich,
Schweiz und Belgien. Geschäftsverlauf und operative EntwicklungAm 9. Januar 2017 hat die Deutsche Lufthansa AG die verbleibenden 55 Prozent der Anteile
an Brussels Airlines vollständig übernommen. Der Erwerb basiert auf der Kauf- und
Optionsvereinbarung aus dem Jahr 2008. Der Ausübungspreis für die verbleibenden Anteile
belief sich auf 2,6 Mio. EUR. Die Überlegungen zur Integration von Brussels Airlines
in die Eurowings Group sollen bis Jahresende 2017 abgeschlossen werden. Am 30. Januar 2017 hat das Bundeskartellamt die zwischen der Lufthansa Group und Air
Berlin geschlossene Wet-Lease-Vereinbarung ohne Auflagen freigegeben. Entsprechend
der Vereinbarung mit Air Berlin wird Eurowings 33 Flugzeuge inklusive Cockpit-Crew,
Kabinenpersonal und Wartung anmieten, die künftig in den Farben von Eurowings fliegen
sollen. Im ersten Halbjahr 2017 wurden bereits 31 Flugzeuge erfolgreich in die operativen
Prozesse integriert. Zwei weitere Flugzeuge werden im Geschäftsjahr 2018 hinzukommen. Die im März 2017 mit den Tarifpartnern im Bereich Cockpit erzielte Einigung hat auch
Gültigkeit für Germanwings. → Lufthansa German Airlines, S. 13. Eurowings ist inzwischen alleiniger Marktführer an den vier deutschen Standorten Köln
/ Bonn, Stuttgart, Hamburg und Düsseldorf. Dazu hat auch die im ersten Halbjahr 2017
erfolgreich abgeschlossene Umflottung der 23 Bombardier-Flugzeuge des Typs CRJ 900
in 23 A320 beigetragen. Auch die Entwicklung am Flughafen München, wo seit Ende 2016
vier Flugzeuge stationiert wurden, verläuft positiv. Ab Sommer 2018 soll der Flughafen
München mit drei A330-Flugzeugen auch als zweiter Langstreckenstandort neben dem Flughafen
Köln / Bonn etabliert werden. Die Airlines im Geschäftsfeld Point-to-Point konnten die Anzahl der Passagiere im
ersten Halbjahr um 76,1 Prozent auf 14,5 Mio. gegenüber Vorjahr steigern. Die Zahl
der Flüge erhöhte sich um 58,7 Prozent. Das Angebot stieg um 115,5 Prozent. Das Wachstum
resultiert im Wesentlichen aus der erstmaligen Konsolidierung von Brussels Airlines
sowie dem Einsatz zusätzlicher Flugzeuge bei Eurowings im Rahmen der Wet-Lease-Vereinbarung
mit Air Berlin. Der Absatz lag um 118,0 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Sitzladefaktor
stieg um 0,9 Prozentpunkte auf 77,4 Prozent. Die Durchschnittserlöse sanken auch konsolidierungsbedingt
um 14,3 Prozent. Die Verkehrserlöse erhöhten sich um 86,7 Prozent. In der regionalen Betrachtung stiegen Angebot und Verkehrserlöse sowohl auf der Kurz-
wie auch auf der Langstrecke an. Der Sitzladefaktor stieg nur auf der Kurzstrecke. Umsatz- und ErgebnisentwicklungDie Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Point-to-Point-Airlines ist im Vergleich zum
Vorjahr maßgeblich durch die erstmalige Konsolidierung von Brussels Airlines geprägt. Die Umsatzerlöse stiegen um 92,2 Prozent auf 1,8 Mrd. EUR. Die sonstigen betrieblichen
Erträge erhöhten sich um 102,6 Prozent auf 77 Mio. EUR. Die betrieblichen Gesamterträge
stiegen um 92,6 Prozent auf 1,8 Mrd. EUR. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vorjahresvergleich um 82,9 Prozent auf 1,9
Mrd. EUR. Dabei erhöhte sich der Materialaufwand um 75,9 Prozent auf insgesamt 1,3
Mrd. EUR. Innerhalb des Materialaufwands verzeichneten die Treibstoffkosten einen
Anstieg von 114,2 Prozent auf 332 Mio. EUR, die Aufwendungen für Leases erhöhten sich
um 110,1 Prozent auf 145 Mio. EUR. Ausgehend von einer um 109,7 Prozent erhöhten durchschnittlichen
Mitarbeiterzahl stieg der Personalaufwand um 66,2 Prozent auf 236 Mio. EUR. Die Abschreibungen
stiegen um 233,3 Prozent auf 90 Mio. EUR. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem
Anstieg der planmäßigen Flugzeugabschreibungen um 211,5 Prozent. Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen stiegen um 114,7 Prozent auf 249 Mio. EUR. Das Beteiligungsergebnis verbesserte sich um 84,8 Prozent auf -7 Mio. EUR. Das EBIT und das Adjusted EBIT verbesserten sich jeweils um 43,0 Prozent auf -77 Mio.
EUR. Die Segmentinvestitionen stiegen um 215,3 Prozent auf 350 Mio. EUR. Entwicklung der VerkehrsgebietePoint-to-Point scroll
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Aviation ServicesGeschäftsfeld LogistikKennzahlen Logistikscroll
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Ohne konzerninterne Ergebnisübernahmen / Beteiligungserträge. GeschäftstätigkeitDas Geschäftsfeld Logistik umfasst neben der Lufthansa Cargo AG auch die auf das Management
von Luftfrachtcontainern spezialisierte Jettainer Gruppe, die auf besonders eilige
Sendungen spezialisierte Tochter time:matters und die Beteiligung an der Frachtfluggesellschaft
AeroLogic GmbH. Lufthansa Cargo hält darüber hinaus Beteiligungen an verschiedenen
Abfertigungsgesellschaften. Neben eigenen und gecharterten Frachterkapazitäten werden insbesondere auch die Frachträume
der Passagierflugzeuge von Lufthansa German Airlines, Austrian Airlines sowie der
Eurowings-Langstreckenflüge vermarktet. Insgesamt bietet Lufthansa Cargo Verbindungen
zu mehr als 300 Zielen in rund 100 Ländern an. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit von Lufthansa Cargo liegt im Airport-to-Airport-Luftfrachtgeschäft.
Das Produktportfolio umfasst sowohl Standard- als auch Expressfracht und Spezialprodukte,
wie den Transport von lebenden Tieren, Wertfracht, Post und Gefahrgut sowie die Beförderung
von temperatursensibler Fracht. Lufthansa Cargo baut ihre Partnerschaften weiter aus. Die Kooperation mit All Nippon
Airways (ANA) ist weiterhin erfolgreich. Mit Cathay Pacific Cargo wurden im Februar
2017 die ersten gemeinsamen Sendungen von Hongkong nach Europa transportiert, nachdem
Cathay Pacific die Frachtabfertigung in Frankfurt in das Lufthansa Cargo Center verlagert
hat. Der Start für gemeinsame Flüge von Europa nach Hongkong ist für 2018 geplant.
Im April 2017 wurde darüber hinaus eine Kooperationsvereinbarung mit United Cargo
unterzeichnet, die noch im Jahr 2017 in Kraft treten soll. Geschäftsverlauf und operative EntwicklungDer globale Luftfrachtmarkt bleibt herausfordernd. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt
Lufthansa Cargo, die jährlichen Personalaufwendungen und personalnahen Kosten bis
2018 um mindestens 80 Mio. EUR jährlich zu reduzieren. Dafür wurde ein strategisches
Kostensparprogramm erarbeitet, das seit Herbst 2016 implementiert wird. Die Neuaufstellung
des Vertriebs sowie weiterer Arbeitsbereiche zum Jahresbeginn 2017 soll zur Stärkung
der Marktposition als Europas führende Luftfrachtfluglinie beitragen. Das Frachtzentrum in Frankfurt wird kontinuierlich modernisiert. Neben einer damit
einhergehenden Vergrößerung wird die gesamte Infrastruktur des Cool Centers weiter
verbessert. Zudem wird ein Konzept erarbeitet, das eine modulare Modernisierung des
Logistikzentrums vorsieht. Digitalisierung ist eine wichtige Säule im Rahmen des strategischen Programms Cargo
Evolution. In den kommenden Jahren will sich das Unternehmen mit allen Teilnehmern
der Transportkette von der Buchung bis zur Auslieferung digital vernetzen. Die Kunden
profitieren langfristig von einer höheren Transparenz, größerer Geschwindigkeit, verbesserter
Qualität und Flexibilität sowie mehr Effizienz. Die im März 2017 erzielte Einigung mit den Tarifpartnern im Bereich Cockpit hat auch
Gültigkeit für Lufthansa Cargo. → Lufthansa German Airlines, S. 13. Das Angebot (angebotene Fracht-Tonnenkilometer) der Lufthansa Cargo stieg im ersten
Halbjahr 2017 um 2,0 Prozent gegenüber Vorjahr. Der Absatz (transportierte Fracht-Tonnenkilometer'
stieg um 5,0 Prozent. Der Nutzladefaktor verbesserte sich damit um 2,0 Prozentpunkte
auf 68,8 Prozent. Die Durchschnittserlöse sind um 10,3 Prozent gestiegen. Die Verkehrserlöse
stiegen um 15,7 Prozent. Die regionale Entwicklung zeigte sich differenziert. In den Regionen Amerika und Asien
/ Pazifik wurde das Angebot erhöht. Der Nutzladefaktor konnte mit Ausnahme der Region
Nahost / Afrika in allen Regionen gesteigert werden. Die Verkehrserlöse und Durchschnittserlöse
sind in allen Regionen angestiegen. Umsatz- und ErgebnisentwicklungDie Umsatzerlöse von Lufthansa Cargo sind im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum
Vorjahr um 18,6 Prozent auf 1,2 Mrd. EUR gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge
lagen insbesondere wegen Schadensersatzleistungen mit 52 Mio. EUR um 73,3 Prozent
über Vorjahresniveau. Die betrieblichen Gesamterträge stiegen um 20,3 Prozent auf
insgesamt 1,2 Mrd. EUR. Die betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vorjahresvergleich um 6,9 Prozent
auf 1,1 Mrd. EUR. Der Materialaufwand nahm um 10,6 Prozent auf 764 Mio. EUR zu. Innerhalb
dieser Position stieg der Treibstoffaufwand vor allem preisbedingt um 37,9 Prozent
auf 153 Mio. EUR. Der Technikaufwand stieg aufgrund des neuen Triebwerkswartungsvertrags
für die B777F um 6,6 Prozent auf 67 Mio. EUR. Der Charteraufwand stieg um 6,1 Prozent
auf 324 Mio. EUR, die Gebühren um 7,9 Prozent auf 150 Mio. EUR. Der Personalaufwand
stieg um 2,0 Prozent auf 207 Mio. EUR. Die Abschreibungen sanken um 2,4 Prozent auf
41 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 2,3 Prozent auf 126
Mio. EUR. Das Beteiligungsergebnis sank um 7,7 Prozent auf 12 Mio. EUR. Das EBIT verbesserte sich um 130 Mio. EUR auf 84 Mio. EUR und enthält eine Zuschreibung
für eine im Juni reaktivierte MD-11 F. Das Adjusted EBIT verbesserte sich um 123 Mio.
EUR auf 78 Mio. EUR. Die Segmentinvestitionen verringerten sich im Berichtszeitraum um 6,7 Prozent auf
14 Mio. EUR. Entwicklung der VerkehrsgebieteLufthansa Cargo scroll
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Geschäftsfeld TechnikKennzahlen Technikscroll
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Ohne konzerninterne Ergebnisübernahmen / Beteiligungserträge. GeschäftstätigkeitLufthansa Technik ist der weltweit führende herstellerunabhängige Anbieter von Wartungs-,
Reparatur- und Überholungsleistungen (Maintenance, Repair & Overhaul - MRO) für zivile,
kommerzielle Flugzeuge. Zur Lufthansa Technik Gruppe gehören weltweit 31 technische
Instandhaltungsbetriebe. Das Unternehmen ist direkt und indirekt an 57 Gesellschaften
beteiligt. Zu den wichtigsten Wettbewerbern von Lufthansa Technik zählen Flugzeug-, Triebwerks-
und Geräte-OEMs (Original Equipment Manufacturer) sowie MRO-Betriebe anderer Fluggesellschaften
und unabhängige Anbieter. Profitables organisches Wachstum und Wachstum durch strategische Partnerschaften und
Akquisitionen bleiben in den kommenden Jahren wesentliche Ziele von Lufthansa Technik.
Vor diesem Hintergrund plant Lufthansa Technik zusammen mit MTU Aero Engines, ein
gemeinsames Instandhaltungsunternehmen für Getriebeschaufel-Triebwerke (Turbo Fan
Engines) zu gründen, an dem beide Partner jeweils 50 Prozent der Anteile halten. Eine
entsprechende Vereinbarung haben beide Unternehmen im Februar unterzeichnet. Geschäftsverlauf und operative EntwicklungLufthansa Technik konnte im ersten Halbjahr 2017 zehn neue Kunden gewinnen und 211
neue Verträge mit einem Vertragsvolumen von 2,1 Mrd. EUR für 2017 und die Folgejahre
abschließen. Im Berichtszeitraum wurde die Anzahl der im Rahmen von Exklusivverträgen
betreuten Flugzeuge auf 4.234 erhöht (Jahresende 2016: 4.132). So schloss zum Beispiel Air Astana mit Lufthansa Technik einen langfristigen Exklusivvertrag
über die Reparatur und Überholung der V2500-Triebwerke ihrer A320-Flotte ab. Lufthansa
Technik wird die Fluggesellschaft mit dem gesamten Spektrum ihrer Reparatur- und Überholungskapazitäten
unterstützen, einschließlich des Garantiemanagements und der Bereitstellung von Ersatztriebwerken. Zudem stärkten Air Canada und Lufthansa Technik ihre Partnerschaft mit der Vereinbarung
über eine integrierte Komponentenversorgung für die zukünftige B737 MAX-Flotte der
Airline. Am 1. Juli 2017 wurde der Produktionsbereich der kommerziellen Flugzeugüberholung
am Standort Hamburg geschlossen. Die betroffenen Mitarbeiter konnten auf neue Arbeitsplätze
am Standort Hamburg bei Lufthansa Technik versetzt werden. Umsatz- und ErgebnisentwicklungDie Umsatzerlöse lagen im ersten Halbjahr 2017 mit 2,8 Mrd. EUR um 8,5 Prozent über
dem Niveau des Vorjahres. Sowohl der Umsatz mit konzernexternen Kunden (+7,5 Prozent)
als auch der Umsatz mit konzerninternen Kunden (+10,6 Prozent) konnten gegenüber dem
Vorjahr gesteigert werden. Der Anstieg der konzerninternen Umsätze ist maßgeblich
durch den Kunden Lufthansa German Airlines getrieben und auf das Triebwerksgeschäft
sowie die A380-Liegezeiten in Hamburg zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen
Erträge lagen mit 158 Mio. EUR um 31,7 Prozent über dem Vorjahr. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen um 9,7 Prozent auf 2,7 Mrd. EUR. Der Personalaufwand
lag mit 676 Mio. EUR um 3,8 Prozent über Vorjahr. Der Materialaufwand stieg um 12,4
Prozent auf 1,6 Mrd. EUR. Das Beteiligungsergebnis stieg um 50,0 Prozent auf 12 Mio. EUR. Im Berichtszeitraum konnten das EBIT um 9,3 Prozent auf 223 Mio. EUR und das Adjusted
EBIT um 8,8 Prozent auf 222 Mio. EUR gesteigert werden. Der Anstieg resultiert im
Wesentlichen aus einer besseren Auslastung in der Flugzeugüberholung und einem stärkeren
Ergebnisbeitrag aus den Beteiligungen. Die Segmentinvestitionen stiegen um 3,2 Prozent auf 98 Mio. EUR. Geschäftsfeld CateringKennzahlen Cateringscroll
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Ohne konzerninterne Ergebnisübernahmen / Beteiligungserträge. GeschäftstätigkeitDie LSG Group ist der weltweit führende Anbieter eines lückenlosen Produkt- und Dienstleistungsportfolios
rund um den Bordservice. Das Leistungsangebot umfasst Catering, Bordverkauf und Bordunterhaltungsprogramme,
Bordserviceequipment und die damit verbundene Logistik sowie Beratungsleistungen und
das Betreiben von Lounges. Das umfangreiche Know-how in den Bereichen kulinarische
Expertise und Logistik nutzt das Unternehmen zunehmend, um seine Lieferungen an Einzelhandelsketten
sowie Dienstleistungen für Zugbetreiber auszubauen, und zählt diese Aktivitäten nunmehr
zu seinen Kerngeschäftsfeldern. Die Strategie der LSG Group fokussiert auf profitables Wachstum sowie die Transformation
des Unternehmens. Über das moderate Wachstum im Airline-Catering hinaus bestehen Potenziale
vor allem in den Bereichen Bordverkaufsprogramme, Bordserviceequipment sowie im weltweiten
Ausrollen der Geschäfte mit globalen Einzelhandelsketten. Die Transformation zielt
vorrangig darauf ab, die bestehenden operativen und kommerziellen Geschäftsmodelle
für Airline-Kunden flexibler und agiler zu gestalten, um das Unternehmen aktiv an
den sich ständig verändernden Anforderungen des Markts auszurichten. Geschäftsverlauf und operative EntwicklungDank weiterhin steigender Passagierzahlen sowie ihres umfangreichen Portfolios konnte
die LSG Group im ersten Halbjahr 2017 ihre Wachstumspläne realisieren. Im Bordverkaufssegment
wurden unter anderem Verträge mit LATAM, Eurowings, SunExpress und Aer Lingus geschlossen
beziehungsweise verlängert. Im Zuggeschäft wurde TGV Lyria als Neukunde gewonnen.
Die Equipmenttochter SPIRIANT gründete neue Markenpartnerschaften für die Amenity
Kits von Royal Air Jordanian und Eva Air und verlängerte ihren umfangreichen Vertrag
mit Czech Air. Für seine kreativen Designleistungen wurde SPIRIANT von TravelPlus
sowie dem German Design Council erneut ausgezeichnet. Die LSG Group schloss eine Vereinbarung mit der in Japan ansässigen AAS Catering über
technische Unterstützung für die Inflight-Catering-Aktivitäten. Die Managementverantwortung
für den Catering-Betrieb in Helsinki, Finnland, ging im April zurück an Finnair. Der
Münchener Catering-Betrieb der LSG Group wurde im fünften Jahr in Folge bei den QSAI
Awards als einer der Spitzenreiter in der Produktion von sicheren und qualitativ hochwertigen
Inflight-Mahlzeiten ausgezeichnet. Der Pilotbetrieb für eine Zentralproduktion von Bordmahlzeiten für Europa in Tschechien
ist im März erfolgreich angelaufen und wird Ende des dritten Quartals bewertet, um
weitere Entscheidungen hinsichtlich der Transformation des europäischen Produktions-
und Logistiknetzwerks treffen zu können. Die Implementierung der prozessorientierten
weltweiten Neuausrichtung der LSG Group verläuft plangemäß. Umsatz- und ErgebnisentwicklungDie Umsatzerlöse des Geschäftsfelds Catering konnten in der ersten Jahreshälfte erneut
gesteigert werden. Sie erhöhten sich vor allem volumen- und währungsbedingt gegenüber
dem Vorjahr um 4,7 Prozent auf 1,6 Mrd. EUR. Veränderungen im Kreis der einbezogenen
Gesellschaften trugen mit 7 Mio. EUR zum Umsatzanstieg bei. Der Außenumsatz stieg
um 5,2 Prozent auf 1,3 Mrd. EUR. Der Innenumsatz wuchs um 2,6 Prozent auf 321 Mio.
EUR. Die sonstigen Erträge lagen vor allem aufgrund gesunkener Kursgewinne sowie eines
positiven Einmaleffekts im Vorjahr mit 25 Mio. EUR um 30,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Insgesamt erhöhten sich die Gesamterlöse um 3,8 Prozent auf 1,6 Mrd. EUR. Die betrieblichen Gesamtaufwendungen waren mit 1,6 Mrd. EUR um 4,9 Prozent höher als
im Vorjahr. Der Materialaufwand stieg hauptsächlich mengen- und währungsbedingt um
5,5 Prozent auf 694 Mio. EUR. Der Personalaufwand stieg um 5,1 Prozent auf 620 Mio.
EUR. Neben einem währungsbedingten Anstieg trugen vor allem Transformationsaufwendungen
in der Region Europa zur Erhöhung des Personalaufwands bei. Die Abschreibungen lagen
mit 32 Mio. EUR um 8,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen haben sich um 5,0 Prozent auf 272 Mio. EUR erhöht. Das Beteiligungsergebnis lag mit 10 Mio. EUR um 66,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Das EBIT sank in der ersten Jahreshälfte primär durch gestiegene Transformationsaufwendungen
um 46,2 Prozent auf 14 Mio. EUR. Das Adjusted EBIT sank um 45,8 Prozent auf 13 Mio.
EUR. Die Segmentinvestitionen blieben mit 28 Mio. EUR gegenüber Vorjahr unverändert. Weitere Gesellschaften und KonzernfunktionenKennzahlen Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionenscroll
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1)
Vorjahreszahlen angepasst aufgrund Neustrukturierung Geschäftsfelder. Der Bereich umfasst die Service- und Finanzgesellschaften sowie die Konzernfunktionen
der Lufthansa Group. Entwicklung der GesellschaftenAirPlus ist einer der weltweit führenden Anbieter von Lösungen, die das Bezahlen und
Auswerten von Geschäftsreisen ermöglichen. Das erste Halbjahr 2017 zeichnet sich durch
ein starkes internationales Geschäftsreisewachstum aus: AirPlus-Kunden weltweit haben
in den ersten sechs Monaten 6,6 Prozent mehr für Geschäftsreisen ausgegeben als im
Vorjahreszeitraum. Im Mai wurde die Übernahme von BCC Corporate (BCCC) abgeschlossen,
einem in Belgien ansässigen Herausgeber von Visa- und MasterCard-Firmenkarten und
bisherige Tochtergesellschaft der Alpha Card Group. Zudem wurde im Mai der Zusammenschluss
von Road Account, dem Mautspezialisten unter dem Dach von AirPlus, und Eurowag, dem
Anbieter von Mautabrechnungen von Lkw, bekannt gegeben. Lufthansa Systems begleitet Fluggesellschaften auf allen Ebenen der digitalen Transformation.
Im Bereich Flight Deck beispielsweise unterstützt der IT-Provider seine Kunden bereits
seit mehr als 15 Jahren auf dem Weg zum papierlosen Cockpit. Entsprechend erweitert
Lufthansa Systems seine digitalen Kompetenzen, um innovative Lösungen für das gesamte
Spektrum einer Airline und ihrer Passagiere anzubieten, sei es mit Data Analytics,
Personalisierung, Mobility oder neuen Entwicklungen wie Eye Tracking und dynamischen
Navigationskarten. Lufthansa Industry Solutions hat sich als IT-Partner für die digitale Transformation
von Unternehmen im Markt behauptet und gehört nach Auswertung des Marktforschungsunternehmens
Lünendonk zum dritten Mal in Folge zu den 25 größten IT-Beratungshäusern in Deutschland.
Der Dienstleister etabliert sich zunehmend als Ansprechpartner für Industrie 4.0,
Data Analytics und IT-Sicherheit und unterstützt seine mehr als 200 Kunden auf ihrem
Weg zum digitalen Unternehmen. Umsatz- und ErgebnisentwicklungDas EBIT von AirPlus ist im ersten Halbjahr aufgrund von Einmalerträgen aus dem Abgang
von Finanzanlagevermögen im Vorjahreszeitraum um 62,5 Prozent auf 21 Mio. EUR gesunken.
Das Adjusted EBIT stieg mengenbedingt um 5,0 Prozent gegenüber Vorjahr auf 21 Mio.
EUR. Unter Einbeziehung der zugehörigen Beteiligungen erzielten Lufthansa Systems und Lufthansa
Industry Solutions im Berichtszeitraum ein kumuliertes EBIT in Höhe von 16 Mio. EUR
und lagen damit um 128,6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das Adjusted EBIT stieg
um 26,2 Prozent auf 17 Mio. EUR. Die Gesamterlöse der Konzernfunktionen stiegen um 60,5 Prozent auf 780 Mio. EUR. Die
betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 35,0 Prozent auf 830 Mio. EUR. Das EBIT
verbesserte sich um 61,2 Prozent auf -50 Mio. EUR, das Adjusted EBIT verbesserte sich
um 66,7 Prozent auf - 43 Mio. EUR. Das bessere Ergebnis ist im Wesentlichen durch
höhere Kursgewinne im Vergleich zum Vorjahr bedingt. Für den gesamten Bereich Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen war der Berichtszeitraum
weiterhin geprägt durch ein positives Kursergebnis, welches in diesem Segment verbucht
wird. Die Gesamterlöse stiegen um 21,3 Prozent auf 1,5 Mrd. EUR, während die betrieblichen
Aufwendungen um 16,6 Prozent auf 1,4 Mrd. EUR stiegen. Das EBIT verbesserte sich um
52 Mio. EUR auf 39 Mio. EUR. Das Adjusted EBIT verbesserte sich um 91 Mio. EUR auf
41 Mio. EUR. Chancen- und RisikoberichtDie Lufthansa Group sieht sich vielfältigen Chancen und Risiken ausgesetzt. Stets
aktuelle Managementsysteme sorgen dafür, dass diese frühzeitig erkannt und gesteuert
werden können. Ausführliche Informationen zum Chancen- und Risikomanagement-System
und zur Chancen- und Risikosituation der Lufthansa Group finden Sie im → Geschäftsbericht
2016, S. 57 ff. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 haben sich im Vergleich dazu folgende
wesentliche Veränderungen ergeben: Die Lufthansa Group kann zurzeit Chancen aus relativ niedrigen Treibstoffpreisen sowie
einer anziehenden Konjunktur in der europäischen Wirtschaft realisieren. Über die Auswirkungen des Brexits besteht insgesamt große Unsicherheit für die Lufthansa
Group wie für die gesamte Luftverkehrsbranche, vor allem verkehrsrechtliche Aspekte
betreffend. Es sind sowohl Risiken durch drohende Wettbewerbsbeschränkungen als auch
Chancen für die Lufthansa Group denkbar. PrognoseberichtBIP-Wachstum*scroll
Quelle: Global Insight World Overview per 15.07.2017. Gesamtwirtschaftlicher AusblickNach einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent im Jahr 2016 wird für das
Geschäftsjahr 2017 derzeit mit einem Wachstum von 3,0 Prozent gerechnet. Ursache dafür
sind unter anderem die wirtschaftliche Erholung in den USA und in Europa sowie die
Rückkehr Südamerikas und Russlands auf einen Wachstumspfad. Asien / Pazifik ist mit
einer erwarteten Wachstumsrate von 4,8 Prozent immer noch die am stärksten wachsende
Weltregion. Für Nordamerika wird ein Wachstum von 2,3 Prozent und für Südamerika ein
Wachstum von 1,2 Prozent erwartet. Für Europa wird ein Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent prognostiziert. Zu den europäischen
Ländern, die überdurchschnittlich wachsen, zählen Irland mit 4,0 Prozent, Spanien
mit 2,8 Prozent und Österreich mit 2,4 Prozent. Unterdurchschnittlich wachsen dagegen
Italien mit 1,2 Prozent, Norwegen mit 1,4 Prozent, Großbritannien mit 1,4 Prozent
und die Schweiz mit 1,6 Prozent. Für Deutschland wird ein Wachstum von 2,0 Prozent
prognostiziert. Hinsichtlich der Ölpreisentwicklung deuten die Terminkurse auf leicht steigende Preise
hin. Insgesamt wird das Ölpreisniveau jedoch weiterhin durch geopolitische Entwicklungen
beeinflusst werden. Es ist daher auch für das restliche Jahr 2017 mit volatilen Kerosinpreisen
zu rechnen. Bis Jahresende rechnet der Marktkonsens mit einer Fortsetzung des Seitwärtstrends
an den Währungsmärkten. Die größte politische Unsicherheit in Europa besteht weiterhin
im Ausgang der Brexit-Verhandlungen. Dies könnte zu kurzfristig erhöhter Volatilität
des Wechselkurses des Euros zum Britischen Pfund führen, insgesamt wird aber auch
für dieses Euro-Währungspaar eine stabile Entwicklung auf aktuellem Kursniveau erwartet.
Auch gegenüber dem US-Dollar erwartet die Analystenmehrheit einen Jahresendkurs auf
aktuellem Niveau. BranchenausblickDie IATA rechnet unter Berücksichtigung der Prognosen für das weltweite Wirtschaftswachstum
mit einem Anstieg der weltweit verkauften Passagierkilometer um 7,4 Prozent für 2017
(Vorjahreszeitraum: 7,4 Prozent), was sich in den einzelnen Regionen unterschiedlich
darstellen soll. Der Branchenverband prognostiziert das höchste Wachstum für die Region
Asien / Pazifik (10,4 Prozent), gefolgt von Lateinamerika und Afrika (jeweils 7,5
Prozent), Europa und dem Mittleren Osten (jeweils 7,0 Prozent) sowie Nordamerika (4,0
Prozent). Damit haben sich die Prognosen für alle Regionen außer Asien / Pazifik gegenüber
den Prognosen zum Jahresende 2016 deutlich verbessert. Für das Frachtgeschäft prognostiziert
die IATA einen Anstieg der weltweit verkauften Tonnenkilometer in Höhe von 7,5 Prozent
(Vorjahreszeitraum: 3,6 Prozent). Ausblick Lufthansa GroupIm ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres hat die Lufthansa Group ein außerordentlich
gutes Ergebnis erzielt. Das Adjusted EBIT hat sich in diesem Zeitraum ungefähr verdoppelt.
Wesentliche Treiber der Ergebnisverbesserung waren die Geschäftsfelder Netzwerk-Airlines,
Point-to-Point und Logistik. Auch die Geschäftsfelder Technik und Weitere Gesellschaften
und Konzernfunktionen haben sich positiv entwickelt. Gegenüber der bisherigen Prognose entwickelten sich nachfragebedingt insbesondere
der Umsatz und das Ergebnis im ersten Halbjahr besser als erwartet. Der Ausblick auf
die Vorausbuchungen der Passagierairlines für das wirtschaftlich besonders wichtige
dritte Quartal hat sich stabilisiert. Vor dem Hintergrund dieser besser als erwarteten Entwicklung hat der Vorstand der
Deutschen Lufthansa AG seine Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Lufthansa Group erwartet nun ein Adjusted EBIT über VorjahrDer Vorstand der Deutschen Lufthansa AG erhöht seine Gesamtjahresprognose für das
Adjusted EBIT von "leicht unter Vorjahr" auf "über Vorjahr". Das erwartete organische
Kapazitätswachstum im zweiten Halbjahr beträgt circa 4,7 Prozent. Aus heutiger Sicht
werden die währungsbereinigten Stückerlöse der Passagierairlines im zweiten Halbjahr
gegenüber dem Vorjahreszeitraum sinken. Die um Währungs- und Treibstoffeffekte bereinigten Stückkosten sollen im zweiten Halbjahr
leicht sinken. Die Treibstoffkosten (exklusive Konsolidierung Brussels Airlines) sollen
im zweiten Halbjahr nach Hochrechnung mit Stichtag 30. Juni 2017 um circa 100 Mio.
EUR gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum sinken. Der Wet-Lease von Air Berlin-Flugzeugen
und die seit Jahresbeginn erstmalig konsolidierte Brussels Airlines sollen einen leicht
positiven Ergebnisbeitrag liefern. Die anderen Geschäftsfelder erwarten, im zweiten
Halbjahr kumuliert ein Ergebnis auf Vorjahresniveau zu erreichen. Insbesondere die Passagierairlines und Lufthansa Cargo erwarten Ergebnisverbesserungen für das GesamtjahrDie Netzwerk-Airlines Lufthansa German Airlines, SWISS und Austrian Airlines erwarten
für das Geschäftsjahr 2017 im Wesentlichen aufgrund der guten Umsatz- und Ergebnisentwicklung
im ersten Halbjahr nun für das Gesamtjahr jeweils ein Adjusted EBIT über Vorjahr. Die Airlines im Geschäftsfeld Point-to-Point erwarten für das Geschäftsjahr 2017 ebenfalls
im Wesentlichen aufgrund der guten Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr
nun für das Gesamtjahr ein kumuliert positives Adjusted EBIT. Für die beiden Geschäftsfelder Netzwerk-Airlines und Point-to-Point zusammen werden
für das zweite Halbjahr unverändert sinkende währungsbereinigte Stückerlöse erwartet.
Die um Währung und Treibstoff bereinigten Stückkosten sollen nun leicht sinken. Die
gute Umsatzentwicklung und insbesondere der deutliche Auslastungsanstieg bei den Airlines
verursachen zusätzliche passagierabhängige Kosten, die das Erreichen des ursprünglichen
Stückkostenziels verhindern. Zu dem Rückgang der Stückerlöse ebenso wie zu dem leichten
Rückgang der Stückkosten im zweiten Halbjahr wird beitragen, dass das Geschäftsfeld
Point-to-Point mit seinen systematisch geringeren Erlösen überproportional wächst. Prognose operative Kennzahlen Passagier-Airlinesscroll
1)
Exkl. Wet-Lease-Vereinbarung mit Air Berlin und Integration von Brussels Airlines. Das Geschäftsfeld Logistik erwartet für das Geschäftsjahr 2017 aufgrund der guten
Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr sowie erster Ergebnisbeiträge der
2016 eingeleiteten Maßnahmen nun ein positives Adjusted EBIT. Das Geschäftsfeld Technik erwartet im Wesentlichen aufgrund der guten Geschäftsentwicklung
einzelner Unternehmensbereiche und einiger Beteiligungen für das Geschäftsjahr 2017
nun ein Adjusted EBIT auf Vorjahresniveau. Das Geschäftsfeld Catering erwartet unverändert ein Adjusted EBIT deutlich unter Vorjahr. Prognose Umsatz und Ergebnis1)scroll
1)
Werte wurden angepasst und reflektieren den Neuzuschnitt der Geschäftsfelder ab 2017. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Januar - Juni 2017scroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnung Januar - Juni 2017scroll
Konzernbilanz zum 30. Juni 2017Aktivascroll
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Inkl. Geschäfts- oder Firmenwerte. Passivascroll
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals zum 30. Juni 2017scroll
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Konzern-Kapitalflussrechnung Januar - Juni 2017scroll
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Gerundet unter 1 Mio. EUR. Anhang1) Angewendete Standards und KonsolidierungskreisveränderungenDer Konzernabschluss der Deutschen Lufthansa AG und ihrer Tochtergesellschaften wurde
nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting
Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des IFRS Interpretations
Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind.
Der vorliegende Zwischenbericht zum 30. Juni 2017 wurde dabei in Übereinstimmung mit
den Vorschriften des IAS 34 erstellt; die Darstellung erfolgt in verkürzter Form. Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die zum 1. Januar 2017 gültigen
Standards und Interpretationen angewendet. Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2017
wurde grundsätzlich unter Beachtung derselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
aufgestellt, die auch dem vorangegangenen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 zugrunde
lagen. Die erstmals ab 1. Januar 2017 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen
hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns. Mit Wirkung zum 9. Januar 2017 hat die Deutsche Lufthansa AG die verbleibenden 55
Prozent der Anteile an der SN Airholding SA / NV (Brüssel, Belgien) übernommen und
ist damit alleiniger Gesellschafter der Brussels Airlines Gruppe. Die Gesellschaft
sowie die operative Gesellschaft Brussels Airlines SA / NV (Brüssel, Belgien) werden
seitdem im Lufthansa Konzern vollkonsolidiert. Der Erwerb basiert auf der Kauf- und
Optionsvereinbarung aus dem Jahr 2008. Die Optionsausübung wurde auf Basis einer neuen
Vereinbarung zwischen den bisherigen Gesellschaftern und Lufthansa vom 15. Dezember
2016 durchgeführt, wonach sich der Ausübungspreis für die restlichen Anteile auf 2,6
Mio. EUR belaufen soll. Durch den Zukauf der SN Airholding wird das neue operative
Segment Point-to-Point ab dem Geschäftsjahr 2017 gestärkt. → 8) Segmentberichterstattung,
S. 33 ff. Die folgende Tabelle zeigt die wesentlichen Vermögenswerte und Schulden der SN Airholding
unmittelbar vor und nach dem Erwerbszeitpunkt. Aufgrund der Tatsache, dass der Erwerb
im ersten Quartal erfolgte, liegt diesen Beträgen eine noch vorläufige Bewertung zum
Erwerbszeitpunkt zugrunde. Daher sind sämtliche Vermögenswerte und Schulden sowie
die Firmenwertermittlung nur vorläufig. Der Goodwill ergibt sich als Differenzbetrag
zwischen den angefallenen Anschaffungskosten von 2,6 Mio. EUR (die bereits in der
Vergangenheit erworbenen Anteile wurden mit einem Marktwert von 0 EUR bewertet, der
dem bisherigen Buchwert entsprach) und dem Nettovermögen nach Kaufpreisallokation
in Höhe von -70,8 Mio. EUR. Der Beitrag aus der erstmaligen Konsolidierung der SN
Airholding zum Konzernergebnis beträgt - 41,6 Mio. EUR. Bilanz SN Gruppescroll
Im Zeitraum 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017 gab es keine sonstigen wesentlichen Veränderungen
des Konsolidierungskreises. 2) Erläuterungen zu Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung und SegmentberichterstattungZum Verkauf stehende Vermögenswertescroll
Detaillierte Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung, zur Bilanz, zur Kapitalflussrechnung
und zur Segmentberichterstattung sind darüber hinaus im → Zwischenlagebericht, S.
3 - 23, zu finden. 3) SaisonalitätDie Geschäftstätigkeit des Konzerns ist vor allem durch die Geschäftsfelder Netzwerk-Airlines
und Point-to-Point saisonalen Einflüssen ausgesetzt. So sind die Umsätze im ersten
und vierten Quartal wegen des schwächeren Reiseverkehrs in der Regel niedriger, während
im zweiten und dritten Quartal regelmäßig höhere Umsatzerlöse und operative Gewinne
erzielt werden. 4) Erfolgsunsicherheiten und Ereignisse nach dem BilanzstichtagHaftungsverhältnissescroll
Wegen geringer Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wurde auf die Bildung von Rückstellungen
für sonstige Eventualverbindlichkeiten mit einer gesamten möglichen finanziellen Ergebnisauswirkung
von 130 Mio. EUR (31.12.2016: 103 Mio. EUR) verzichtet. Ende Juni 2017 besteht ein Bestellobligo für Investitionen in das Sachanlagevermögen
und für immaterielle Vermögenswerte von 13,9 Mrd. EUR. Zum 31. Dezember 2016 betrug
das Bestellobligo 15,6 Mrd. EUR. Aus bereits zum 31. Dezember 2016 fest kontrahierten Flugzeugverkaufsverträgen wurden
bis zum 30. Juni 2017 Gewinne und finanzielle Zuflüsse von 6 Mio. EUR realisiert. Lufthansa Group und Fraport unterzeichnen Vereinbarung zur Kostenentlastung und für mehr WachstumAm 5. Juli 2017 haben die Lufthansa Group und die Fraport AG eine erste vergleichsweise
Einigung über kurzfristige Kostenentlastungen unterzeichnet. Beide Partner schaffen
damit die Voraussetzung für weiteres Wachstum der Lufthansa Group am Standort Frankfurt.
Zugleich ermöglicht die Vereinbarung den Einstieg in weitere Gespräche über eine mittel-
und langfristige Partnerschaft. 5) Finanzinstrumente und FinanzschuldenFinanzinstrumenteIn der nachfolgenden Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungsstufen gegliedert. Die einzelnen
Stufen sind dabei folgendermaßen definiert: Stufe 1:Auf aktiven Märkten gehandelte Finanzinstrumente, deren notierte Preise unverändert
für die Bewertung übernommen wurden. Stufe 2:Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren
direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden. Stufe 3:Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren
nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. Vermögenswerte 30.06.2017scroll
Verbindlichkeiten 30.06.2017scroll
Zum 31. Dezember 2016 ergab sich folgende Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert
bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien: Vermögenswerte 31.12.2016scroll
Verbindlichkeiten 31.12.2016scroll
Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsderivate entsprechen dem jeweiligen Marktwert,
der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung erwarteter
künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die Diskontierung berücksichtigt marktübliche
Zinsen und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente. Devisentermingeschäfte und
-swaps werden einzeln mit ihren jeweiligen Terminkursen bewertet und auf Basis der
entsprechenden Zinskurve auf den Stichtag diskontiert. Die Marktpreise von Devisenoptionen
sowie den Optionen, die im Rahmen der Treibstoffpreissicherung verwendet werden, werden
über anerkannte Optionspreismodelle ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte der Fremdkapitalinstrumente entsprechen dem jeweiligen
Marktwert, der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung
erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die Diskontierung berücksichtigt marktübliche
Zinsen und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente. Für flüssige Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen,
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten ist
der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwerts anzunehmen. FinanzschuldenDie nachfolgende Tabelle enthält die Buch- und Marktwerte der einzelnen Klassen von
Finanzschulden. Bei den Anleihen entsprechen die Marktwerte den Börsennotierungen.
Die Marktwerte für die übrigen Finanzschulden wurden auf Basis der am Bilanzstichtag
gültigen Zinssätze für entsprechende Restlaufzeiten / Tilgungsstrukturen unter Zugrundelegung
zugänglicher Marktinformationen (Reuters) ermittelt. Finanzschuldenscroll
6) Ergebnis je Aktiescroll
7) Gezeichnetes KapitalDurch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2017 wurde der im Jahresabschluss
2016 ausgewiesene Bilanzgewinn von 234 Mio. EUR ausgeschüttet. Dies entspricht einer
Dividende für das Geschäftsjahr 2016 von 0,50 EUR je Stückaktie. Die Dividendenansprüche konnten unter Berücksichtigung eines Sockeldividendenbetrags
in neue Aktien gewandelt werden. In diesem Zusammenhang wurden 1,4 Mio. neue Aktien
im Wert von 23,6 Mio. EUR ausgegeben. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 29. April 2014 wurde der Vorstand ermächtigt,
bis zum 28. April 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft
um bis zu 29.000.000 EUR durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien
an die Mitarbeiter (Genehmigtes Kapital B) gegen Bareinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht
der Aktionäre ist ausgeschlossen. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 29. April 2015 wurde der Vorstand gemäß §
71 Abs. 1 Nr. 8 AktG bis zum 28. April 2020 zum Erwerb eigener Aktien ermächtigt.
Der Erwerb ist auf 10 Prozent des derzeitigen Grundkapitals beschränkt. Der Vorstand
ist gemäß dem Hauptversammlungsbeschluss vom 29. April 2015 ermächtigt, eigene Aktien
auch unter Einsatz von Derivaten zu erwerben und entsprechende Derivatgeschäfte abzuschließen. Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 29. April 2015 wurde der Vorstand
dazu ermächtigt, bis zum 28. April 2020 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital
der Gesellschaft um bis zu 561.160.092 EUR durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von
neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und Sacheinlagen zu erhöhen
(Genehmigtes Kapital A). Das Bezugsrecht der Aktionäre kann in bestimmten Fällen mit
Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden. 8) SegmentberichterstattungIm Rahmen der Neustrukturierung des Lufthansa Konzerns wurde eine organisatorische
Neuausrichtung bezüglich des Punkt-zu-Punkt-Verkehrs zum 1. Januar 2017 beschlossen.
Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 wurde die Segmentberichterstattung an die veränderten
Strukturen angepasst. Das neue Geschäftsfeld Point-to-Point umfasst die Fluggesellschaften
Eurowings (inklusive Germanwings), Brussels Airlines und die Beteiligung an SunExpress.
Das bisherige Segment Passage Airline Gruppe wird zukünftig als Geschäftsfeld Netzwerk-Airlines
die Fluggesellschaften Lufthansa German Airlines, SWISS und Austrian Airlines enthalten.
Darüber hinaus werden die bisher in der Passage Airline Gruppe erfassten Trainingsaktivitäten
(im Wesentlichen die Gesellschaften Lufthansa Flight Training und Swiss Aviation Training)
seit Jahresbeginn in der Lufthansa Aviation Training Gruppe zusammengefasst und innerhalb
der Weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen
wurden an die neu strukturierte Segmentberichterstattung angepasst. Segmentinformationen nach Geschäftsfeldern Januar - Juni 2017scroll
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Gerundet unter 1 Mio. EUR. Segmentinformationen nach Geschäftsfeldern Januar - Juni 2016scroll
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Gerundet unter 1 Mio. EUR. Angaben nach Regionen Januar - Juni 2017scroll
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Ermittelt nach Ursprungsverkaufsort. Angaben nach Regionen Januar - Juni 2016scroll
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Ermittelt nach Ursprungsverkaufsort. 9) Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenWie im Konzernanhang des Geschäftsberichts 2016 unter → Erläuterung 46, S. 165 ff.,
dargestellt, erbringen die Geschäftsfelder des Lufthansa Konzerns im Rahmen ihrer
normalen Geschäftstätigkeit zahlreiche Leistungen auch für nahestehende Unternehmen
und nehmen andererseits auch Leistungen von diesen in Anspruch. Diese umfangreichen
Liefer- und Leistungsbeziehungen werden unverändert zu Marktpreisen abgewickelt. Wesentliche
Veränderungen zum Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Auch die im → Vergütungsbericht
des Geschäftsberichts 2016, S. 79 ff., und unter → Erläuterung 47, S. 167 f., des
Konzernanhangs 2016 beschriebenen vertraglichen Beziehungen mit dem nahestehenden
Personenkreis bestehen unverändert fort, sind aber für den Konzern nicht von materieller
Bedeutung. Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Frankfurt, den 31. Juli 2017 Der Vorstand scroll
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Weitere InformationenBescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die Deutsche Lufthansa AG, KölnWir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-
und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der Deutschen Lufthansa AG, Köln, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017,
die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach
den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des
Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften
des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe
ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht
auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review
of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity"
(ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Düsseldorf, den 31. Juli 2017 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
ImpressumHerausgeberDeutsche Lufthansa AG Von-Gablenz-Str. 2- 6 50679 Köln Registereintragung: Amtsgericht Köln HRB 2168 RedaktionAndreas Hagenbring (Ltg.) Anne Katrin Brodowski Patrick Winter Konzept und GestaltungHGB Hamburger Geschäftsberichte GmbH & Co. KG, Hamburg ISSN 1616-0231 KontaktAndreas Hagenbring+ 49 69 696-28001 Frederic Depeille+ 49 69 696-28013 Phuc-Thi Thai+ 49 69 696 - 28003 Deutsche Lufthansa AG Investor Relations LAC, Airportring 60546 Frankfurt am Main Telefon: + 49 69 696 - 28001 Telefax: + 49 69 696 - 90990 E-Mail: investor.relations@dlh.de Geschäftsberichte in deutscher und englischer Sprache können über unseren Bestellservice
im Internet -www.lufthansagroup.com/investor-relations - oder unter oben genannter
Adresse angefordert werden. Aktuelle Finanzinformationen im Internet: www.lufthansagroup.com/investor-relations Finanzkalender 2017/20182017scroll
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Vorbehalt bei zukunftsgerichteten AussagenBei den in unserem 2. Zwischenbericht 2017 veröffentlichten Angaben, die sich auf
die zukünftige Entwicklung der Lufthansa Group und ihrer Gesellschaften beziehen,
handelt es sich lediglich um Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um feststehende
Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen Zwecken und sind erkennbar an zukunftsgerichteten
Begriffen wie zum Beispiel "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen",
"prognostizieren", "planen", "schätzen", "rechnen mit", "können", "könnten", "sollten"
oder "bestreben". Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtig erkennbaren
und verfügbaren Informationen, Fakten und Erwartungen. Sie unterliegen daher einer
Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen - insbesondere
im Chancen- und Risikobericht des Geschäftsberichts - beschrieben werden, sich aber
nicht auf solche beschränken. Die Realisierung eines oder mehrerer dieser Risiken
oder ein Nichteintritt der zugrundeliegenden Erwartungen oder Annahmen könnte die
tatsächlichen Ergebnisse erheblich (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen. Es besteht die Möglichkeit, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung
des Unternehmens von den in den zukunftsgerichteten Aussagen vorhergesehenen Ergebnissen
wesentlich unterscheiden. Lufthansa übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt
nicht, zukunftsgerichtete Aussagen an später eintretende Ereignisse bzw. Entwicklungen
anzupassen. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit
dieser Daten und Informationen wird demnach weder ausdrücklich noch konkludent übernommen. HinweisDie Begriffe "Lufthansa Group", "Lufthansa Konzern" sowie "Konzern" werden in diesem
Zwischenbericht als Synonyme verwendet. Zur Vereinfachung der Sprache haben wir in
unserem Bericht die maskuline Form verwendet. Wir bitten um Ihr Verständnis. www.lufthansa.com www.lufthansagroup.com/investor-relations www.lufthansagroup.com/verantwortung |
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