![]() Deutsche Lufthansa AGKöln1. Zwischenbericht 20181. ZWISCHENBERICHTJanuar - März 2018Adjusted EBIT verbessert sich gegenüber Vorjahr leicht auf 26 Mio. EUR | Network Airlines
und Lufthansa Cargo mit deutlicher Margenverbesserung | Lufthansa German Airlines
mit bester Marge im ersten Quartal seit zehn Jahren | SWISS mit neuem Rekordergebnis
| Einmalige Integrationskosten bei der Eurowings Group belasten Ergebnis | Stückerlöse
steigen, Stückkosten sinken weiter | Ergebnisprognose bestätigt Die Lufthansa GroupKENNZAHLEN LUFTHANSA GROUPscroll
1)
Ohne Erwerb von Anteilen. Veröffentlichungstag: 26. April 2018. GeschäftsverlaufLufthansa Group zeigt solide Entwicklung im ersten Quartal des Geschäftsjahres
Wesentliche EreignisseLufthansa Group übernimmt Luftfahrtgesellschaft Walter
Lufthansa Group und ver.di schließen langfristigen Tariffrieden
Carsten Spohr für weitere fünf Jahre zum Vorstandsvorsitzenden bestellt
Finanzielle Entwicklung
ERTRAGSLAGEUMSATZ, ERTRÄGE UND AUFWENDUNGENscroll
1)
Ohne Zuschreibungen Anlagevermögen, Buchgewinne/-verluste. Umsatz und operative Erträge vor IFRS 15-Effekten steigen an
Operative Aufwendungen steigen bereinigt ebenfalls an
Ergebnis bleibt auf Vorjahresniveau
1)
RASK: Operative Gesamterträge (ohne Überleitungspositionen zum Adjusted EBIT) bereinigt
um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und inklusive aller in den sonstigen
betrieblichen Erträgen beziehungsweise Aufwendungen erfasster Kursgewinne und -verluste.
Im Hinblick auf die IFRS 15-Umstellung wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. ENTWICKLUNG UMSATZ, ADJUSTED EBIT in Mio. € (Jan. - März) UND ADJUSTED EBIT-MARGE in % (Jan. - März)![]() Konzernergebnis liegt über Vorjahr
ANTEIL DER GESCHÄFTSFELDER AM AUßENUMSATZ![]() FINANZLAGE
CASHFLOW UND INVESTITIONENin Mio. € (zum 31.03.2018)![]() VERMÖGENSLAGE
BERECHNUNG NETTOKREDITVERSCHULDUNGscroll
ÜBERLEITUNG ERGEBNISSEscroll
GeschäftsfelderGESCHÄFTSFELD NETWORK AIRLINESKENNZAHLEN NETWORK AIRLINESscroll
1)
Vorjahreszahlen angepasst.
Lufthansa German AirlinesKENNZAHLEN LUFTHANSA GERMAN AIRLINES1)scroll
1)
Inkl. Regionalpartnern. ENTWICKLUNG DER VERKEHRSGEBIETENetwork Airlinesscroll
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SWISSKENNZAHLEN SWISS1)scroll
1)
Inkl. Edelweiss Air. Weitere Informationen zur SWISS unter www.swiss.com.
Austrian AirlinesKENNZAHLEN AUSTRIAN AIRLINES1)scroll
1)
Weitere Informationen zu Austrian Airlines unter -> www.austrian.com.
GESCHÄFTSFELD EUROWINGS GROUPKENNZAHLEN EUROWINGS GROUPscroll
1)
Vorjahreszahlen inklusive IFRS 15-Effekte.
GESCHÄFTSFELD LOGISTIKKENNZAHLEN LOGISTIKscroll
ENTWICKLUNG DER VERKEHRSGEBIETEEurowings Groupscroll
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ENTWICKLUNG DER VERKEHRSGEBIETELufthansa Cargoscroll
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GESCHÄFTSFELD TECHNIKKENNZAHLEN TECHNIKscroll
GESCHÄFTSFELD CATERINGKENNZAHLEN CATERINGscroll
WEITERE GESELLSCHAFTEN UND KONZERNFUNKTIONENKENNZAHLEN WEITERE GESELLSCHAFTEN UND KONZERNFUNKTIONENscroll
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Gerundet unter 1 Mio. EUR.
Chancen- und RisikoberichtIm Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2017 ausführlich dargestellten Chancen und
Risiken haben sich keine wesentlichen Veränderungen ergeben. PrognoseberichtNach dem soliden Verlauf des ersten Quartals erwartet die Lufthansa Group für das
Geschäftsjahr 2018 unverändert einen um IFRS 15-Effekte bereinigten Umsatz deutlich
über und ein Adjusted EBIT leicht unter Vorjahr. Die wesentlichen Einflussgrößen und
Parameter der Ergebnisentwicklung haben sich seit Veröffentlichung der Prognose im
Geschäftsbericht 2017 nicht wesentlich verändert. Die erwarteten Treibstoffkosten
der Lufthansa Group im Jahr 2018 liegen nun allerdings um 600 Mio. EUR über dem Vorjahr. Die Prognose der einzelnen Geschäftsfelder hat sich gegenüber den Angaben im Geschäftsbericht
2017 nicht verändert. In der Prognose der kumulierten operativen Kennzahlen der Geschäftsfelder Network
Airlines und Eurowings Group hat sich gegenüber den Angaben im Geschäftsbericht 2017
lediglich das erwartete organische Kapazitätswachstum auf 6 Prozent verringert. Es
wird erwartet, dass sich die übrigen operativen Kennzahlen entsprechend der bisherigen
Prognose entwickeln. Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungJanuar - März 2018scroll
Konzern-GesamtergebnisrechnungJanuar - März 2018scroll
Konzernbilanzzum 31. März 2018AKTIVAscroll
1)
Inkl. Geschäfts- oder Firmenwerte. PASSIVAscroll
1)
Ausweis erfolgt erstmalig ab Geschäftsjahr 2018 gemäß IFRS 15 separat. Entwicklung des Konzern-Eigenkapitalszum 31. März 2018scroll
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Konzern-KapitalflussrechnungJanuar - März 2018scroll
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Gerundet unter 1 Mio. EUR. Anhang1 Angewendete Standards und KonsolidierungskreisveränderungenDer Konzernabschluss der Deutschen Lufthansa AG und ihrer Tochtergesellschaften wurde
nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting
Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des IFRS Interpretations
Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Der vorliegende Zwischenbericht zum 31. März 2018 wurde dabei in Übereinstimmung mit
den Vorschriften des IAS 34 erstellt; die Darstellung erfolgt in verkürzter Form. Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die zum 1. Januar 2018 gültigen
Standards und Interpretationen angewendet. Der Zwischenabschluss zum 31. März 2018
wurde grundsätzlich unter Beachtung derselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
aufgestellt, die auch dem vorangegangenen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 zugrunde
lagen. Die erstmals ab dem 1. Januar 2018 verpflichtend anzuwendenden Standards und
Interpretationen, insbesondere IFRS 9, Finanzinstrumente, und IFRS 15, Erlöse aus
Verträgen mit Kunden, hatten die nachfolgend beschriebenen Auswirkungen auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns. IFRS 15Auf Basis der modifizierten retrospektiven Methode wurden die Umstellungseffekte zum
1. Januar 2018 kumulativ in den Gewinnrücklagen erfasst. Die folgende Tabelle fasst
die Auswirkungen der Umstellung auf die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2018 zusammen: GEWINNRÜCKLAGENscroll
Bilanziell sind nunmehr nicht vollständig erfüllte Vertragspositionen als Vertragsvermögensgegenstand
beziehungsweise -verbindlichkeit (jeweils kurz- und langfristig) auszuweisen. Die
Verpflichtungen aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten werden weiterhin separat ausgewiesen.
Daneben betrifft der Ausweis im Wesentlichen Verpflichtungen aus unfertigen Leistungen
im Zusammenhang mit längerfristigen Fertigungs- beziehungsweise Dienstleistungsaufträgen
und Verpflichtungen aus Kundenbindungsprogrammen. Die Verpflichtungen aus Kundenbindungsprogrammen
sind bisher unter den nicht finanziellen Verbindlichkeiten und Abgrenzungsposten (lang-
und kurzfristig) erfasst worden. Da der Zeitpunkt der Erfüllung dieser Verpflichtungen
nicht in der Verfügungsmacht der Gesellschaft steht, werden sie gemäß IFRS 15 vollständig
als kurzfristig erfasst. Hierdurch ergibt sich zum 1. Januar 2018 eine Umgliederung
von lang-in kurzfristige Schulden in Höhe von 1,2 Mrd. EUR. Seit 2018 werden im Bereich der Ticketerlöse die vereinnahmten Flughafenentgelte mit
den korrespondierenden Flughafenabrechnungen nicht mehr in der Gewinn- und Verlustrechnung
erfasst. Dieses Vorgehen führte im ersten Quartal 2018 zu einer Reduktion der Umsatzerlöse
und Aufwendungen in Höhe von 482 Mio. EUR. Darüber hinaus ergaben sich keine materiellen
Unterschiede zwischen dem Umsatzausweis nach IFRS 15 und dem Ausweis nach IAS 11 beziehungsweise
IAS 18. Im Zusammenhang mit IFRS 15 ist auch eine Umgliederung von bisher in den sonstigen
betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Erträgen aus Schulungen und aus Reisemanagement
in die Umsatzerlöse vorgenommen worden. Dieser Effekt führte zum ersten Quartal 2018
zu einer Erhöhung der Umsatzerlöse von 87 Mio. EUR. Im Vorjahreszeitraum wurden 85
Mio. EUR unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. IFRS 9Die Lufthansa Group hat im Einklang mit den Übergangsvorschriften des IFRS 9, Finanzinstrumente,
auf die Anpassung der Vorjahreszahlen verzichtet und die Übergangseffekte kumulativ
zum 1. Januar 2018 in den Gewinnrücklagen erfasst. Im Bereich der Phase I ("Klassifizierung") ergibt sich durch den Übergang von Aktienpositionen
im Wertpapierbereich von der IAS 39-Kategorie "Available for Sale" (AfS) zur IFRS
9-Kategorie "Erfolgswirksam zum Fair Value" lediglich eine Verschiebung innerhalb
der Rücklagen zwischen kumulierter Marktbewertungsrücklage und Gewinnrücklage. Daneben
entsteht ein Umwidmungseffekt aus der Klassifizierung einer Aktienposition von AfS
zu erfolgsneutral zum Fair Value (ohne Recycling). Gehaltene Fremdkapitalinstrumente
werden in der Regel weiterhin erfolgsneutral zum Fair Value klassifiziert. Für Ausleihungen
und Forderungen ergeben sich aus der Phase I ebenfalls keine Umstellungseffekte, diese
werden weiterhin zu Amortised Cost bilanziert. Im Rahmen der Phase II ("Wertminderungsvorschriften") entsteht durch die Erstanwendung
des Expected Loss Models nach IFRS 9 ein zusätzlicher Wertminderungsbedarf, der zum
1. Januar 2018 erfolgsneutral im Eigenkapital in Höhe von 8 Mio. EUR (nach Steuern)
erfasst wurde. Die ergebniswirksamen Auswirkungen hieraus waren im ersten Quartal
2018 nicht materiell. Im Bereich der Treibstoffsicherungsgeschäfte wendet der Konzern den Komponentenansatz
an, mit Rohöl als designierter Komponente und einem regelmäßigen Rebalancing. Dies führt zu einer Reduzierung der Volatilität in der Gewinn- und Verlustrechnung
aus Marktwertänderungen von Derivaten. Durch die erfolgsneutrale Bilanzierung von
Zeitwerten von Optionen unter IFRS 9 wurden zum 1. Januar 2018 die bisher erfolgswirksam
erfassten Zeitwertänderungen zum Jahresende 2017 innerhalb des Eigenkapitals in die
Marktbewertungsrücklage umgewidmet. Im ersten Quartal 2018 wurden in diesem Zusammenhang
Zeitwertänderungen in Höhe von 20 Mio. EUR in den Rücklagen erfasst. KONSOLIDIERUNGSKREISVERÄNDERUNGENMit Wirkung zum 9. Januar 2018 hat die Lufthansa Commercial Holding GmbH sämtliche
Anteile an der Luftfahrtgesellschaft Walter mbH übernommen. Der Erwerb basiert dabei
auf dem zwischen der Lufthansa Group und der Air Berlin-Gruppe am 13. Oktober 2017
geschlossenen Kaufvertrag. Der Kaufpreis beläuft sich auf 24 Mio. EUR. Die Gesellschaft
wird innerhalb des Geschäftsfelds Eurowings Group als Plattform mit eigener Betriebserlaubnis
(AOC) im Rahmen von Wet-Lease-Vereinbarungen über derzeit geplant 20 Bombardier DH-8
Q400 und 13 Airbus A320/A319 Flugleistungen für die Eurowings Group erbringen; bis
Ende März wurden 23 Maschinen betrieben. Die Gesellschaft, die ohne eigene Flotte
und nicht nur innerhalb der Eurowings Group agiert, weist zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
ein Bruttovermögen von 19 Mio. EUR und ein Nettovermögen von 1 Mio. EUR auf. Der aus
der Kaufpreisallokation resultierende Unterschiedsbetrag von 23 Mio. EUR wurde aufgrund
der Eigenart der übernommenen Geschäftsaktivität vollständig als Goodwill klassifiziert
und auf Ebene der Eurowings Group zugeordnet. Die Auswirkungen auf die Ertragslage
des Konzerns sind aufgrund der ausschließlich konzerninternen Leistungserbringung
nicht materiell. Die übrigen Veränderungen des Konsolidierungskreises haben keine wesentlichen Auswirkungen
auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. 2 Erläuterungen zu Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung und SegmentberichterstattungZUM VERKAUF STEHENDE VERMÖGENSWERTEscroll
In den folgenden Tabellen sind die Umsatzerlöse nach geografischen Hauptmärkten und
wichtigen Tätigkeitsbereichen des Konzerns aufgeschlüsselt. VERKEHRSERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHENscroll
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1)
Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort. ANDERE BETRIEBLICHE ERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHENscroll
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Detaillierte Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung, zur Bilanz, zur Kapitalflussrechnung
und zur Segmentberichterstattung sind darüber hinaus im -> Zwischenlagebericht, S.
1 - 9, zu finden. 3 SaisonalitätDie Geschäftstätigkeit des Konzerns ist vor allem durch die Geschäftsfelder Network
Airlines und Eurowings Group saisonalen Einflüssen ausgesetzt. So sind die Umsätze
im ersten und vierten Quartal wegen des schwächeren Reiseverkehrs in der Regel niedriger,
während im zweiten und dritten Quartal regelmäßig höhere Umsatzerlöse und operative
Gewinne erzielt werden. 4 Erfolgsunsicherheiten und Ereignisse nach dem BilanzstichtagHAFTUNGSVERHÄLTNISSEscroll
Wegen geringer Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wurde auf die Bildung von Rückstellungen
für sonstige Eventualverbindlichkeiten mit einer gesamten möglichen finanziellen Ergebnisauswirkung
von 81 Mio. EUR (zum 31.12.2017: 80 Mio. EUR) verzichtet. Ende März 2018 besteht ein Bestellobligo für Investitionen in das Sachanlagevermögen
inklusive reparaturfähiger Ersatzteile und für immaterielle Vermögenswerte von 12,1
Mrd. EUR. Zum 31. Dezember 2017 betrug das Bestellobligo 13,0 Mrd. EUR. Aus bereits zum 31. Dezember 2017 fest kontrahierten Flugzeugverkaufsverträgen wurden
bis zum 31. März 2018 Gewinne und finanzielle Zuflüsse von unter 1 Mio. EUR realisiert. 5 Finanzinstrumente und FinanzschuldenFINANZINSTRUMENTEIn den nachfolgenden Tabellen sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungsstufen gegliedert. Die einzelnen Stufen sind dabei folgendermaßen definiert: Stufe 1: Auf aktiven Märkten gehandelte Finanzinstrumente, deren notierte Preise unverändert
für die Bewertung übernommen wurden. Stufe 2: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete
Einflussfaktoren direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden. Stufe 3: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete
Einflussfaktoren nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. Zum 31. März 2018 ergab sich folgende Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert
bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien: VERMÖGENSWERTE ZUM 31.03.2018
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VERBINDLICHKEITEN ZUM 31.03.2018scroll
Zum 31. Dezember 2017 ergab sich folgende Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert
bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien: VERMÖGENSWERTE ZUM 31.12.2017scroll
VERBINDLICHKEITEN ZUM 31.12.2017scroll
Seit Jahresbeginn erfolgt aufgrund der vereinfachten Nachweismöglichkeiten der Effektivität
unter IFRS 9 die Designation als Hedging-Instrument für Cross Currency Swaps, die
zur ökonomischen Sicherung von Fremdwährungsverbindlichkeiten eingesetzt werden. Die
Cross Currency Swaps sind dabei sowohl in Fair Value Hedges als auch in Cashflow Hedges
designiert. Hierdurch reduzieren sich sowohl die Marktwert- als auch die Ergebnisposition
aus freistehenden Derivaten sowie der Kurseffekt aus Finanzschulden, dem der gegenläufige
Kurseffekt aus den Cross Currency Swaps als Sicherungsgeschäft gegenübersteht. Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsderivate entsprechen dem jeweiligen Marktwert,
der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung erwarteter
künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die Diskontierung berücksichtigt marktübliche
Zinsen und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente. Devisentermingeschäfte und
-swaps werden einzeln mit ihren jeweiligen Terminkursen bewertet und auf Basis der
entsprechenden Zinskurve auf den Stichtag diskontiert. Die Marktpreise von Devisenoptionen
sowie den Optionen, die im Rahmen der Treibstoffpreissicherung verwendet werden, werden
über anerkannte Optionspreismodelle ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte der Fremdkapitalinstrumente entsprechen ebenfalls dem
jeweiligen Marktwert, der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch
Diskontierung erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die Diskontierung berücksichtigt
marktübliche Zinsen und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente. Für flüssige Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen,
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten ist
der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwerts anzunehmen. FINANZSCHULDENDie nachfolgende Tabelle enthält die Buch- und Marktwerte der einzelnen Klassen von
Finanzschulden. Bei den Anleihen entsprechen die Marktwerte den Börsennotierungen.
Die Marktwerte für die übrigen Finanzschulden wurden auf Basis der am Bilanzstichtag
gültigen Zinssätze für entsprechende Restlaufzeiten / Tilgungsstrukturen unter Zugrundelegung
zugänglicher Marktinformationen (Reuters) ermittelt. FINANZSCHULDENscroll
6 Ergebnis je Aktiescroll
7 Gezeichnetes KapitalDurch Beschluss der Hauptversammlung vom 29. April 2014 wurde der Vorstand ermächtigt,
bis zum 28. April 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft
um bis zu 29.000.000 EUR durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien
an die Mitarbeiter (Genehmigtes Kapital B) gegen Bareinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht
der Aktionäre ist ausgeschlossen. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 29. April 2015 wurde der Vorstand gemäß §
71 Abs. 1 Nr. 8 AktG bis zum 28. April 2020 zum Erwerb eigener Aktien ermächtigt.
Der Erwerb ist auf 10 Prozent des derzeitigen Grundkapitals beschränkt. Der Vorstand
ist gemäß dem Hauptversammlungsbeschluss vom 29. April 2015 ermächtigt, eigene Aktien
auch unter Einsatz von Derivaten zu erwerben und entsprechende Derivatgeschäfte abzuschließen. Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 29. April 2015 wurde der Vorstand
dazu ermächtigt, bis zum 28. April 2020 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital
der Gesellschaft um bis zu 561.160.092 EUR durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von
neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und Sacheinlagen zu erhöhen
(Genehmigtes Kapital A). Das Bezugsrecht der Aktionäre kann in bestimmten Fällen mit
Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden. 8 SegmentberichterstattungEntsprechend der internen Managementberichterstattung, die sich nunmehr stärker an
der Ergebniskennzahl Adjusted EBIT ausrichtet, wurde die Segmentberichterstattung
ebenfalls angepasst. Die einzeln aufgeführten Aufwands- und Ertragskategorien enthalten
nicht mehr die Überleitungsposten (insbesondere außerplanmäßige Abschreibungen und
Pensionsbewertungseffekte). Die resultierende Ergebnisgröße ist folglich das Adjusted
EBIT. Als zusätzliche Information werden dann die Überleitungspositionen und das sich
hieraus ergebende EBIT ausgewiesen. Die Vorjahreswerte sind korrespondierend dargestellt. Die Segmentierung wurde unverändert zum Jahresabschluss 31. Dezember 2017 fortgeführt. SEGMENTINFORMATIONEN NACH BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN Januar - März 2018scroll
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Gerundet unter 1 Mio. EUR. SEGMENTINFORMATIONEN NACH BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN Januar - März 2017scroll
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Gerundet unter 1 Mio. EUR. ANGABEN NACH REGIONEN Januar - März 2018scroll
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Ermittelt nach Ursprungsverkaufsort. ANGABEN NACH REGIONEN Januar - März 2017scroll
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1)
Ermittelt nach Ursprungsverkaufsort. 9 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenWie im Konzernanhang des Geschäftsberichts 2017 unter -> Erläuterung 46, S. 177 ff.,
dargestellt, erbringen die Geschäftsfelder des Lufthansa Konzerns im Rahmen ihrer
normalen Geschäftstätigkeit zahlreiche Leistungen auch für nahestehende Unternehmen
und nehmen andererseits auch Leistungen von diesen in Anspruch. Diese umfangreichen
Liefer- und Leistungsbeziehungen werden unverändert zu Marktpreisen abgewickelt. Wesentliche
Veränderungen zum Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Auch die im -> Vergütungsbericht
des Geschäftsberichts 2017, S. 87 ff., und unter -> Erläuterung 47, S. 180, des Konzernanhangs
2017 beschriebenen vertraglichen Beziehungen mit dem nahestehenden Personenkreis bestehen
unverändert fort, sind aber für den Konzern nicht von materieller Bedeutung. 10 Veröffentlichte, aber noch nicht angewandte RechnungslegungsvorschriftenIFRS 16, Leasingverhältnisse, ist verpflichtend ab dem 1. Januar 2019 anzuwenden.
Die Lufthansa Group hat sich für den modifiziert rückwirkenden Ansatz entschieden.
Bei der Anwendung des modifiziert rückwirkenden Ansatzes sind die Vorjahresvergleichszahlen
nicht anzupassen, Umstellungseffekte zum 1. Januar 2019 sind demzufolge grundsätzlich
als Anpassung der Gewinnrücklagen darzustellen. Außerdem hat sich die Lufthansa Group
dazu entschieden, zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung die Nutzungsrechte an Leasinggegenständen
gleichlautend zu den korrespondierenden Leasingverbindlichkeiten zu erfassen, sodass
sich hieraus keine Eigenkapitaleffekte zum Erstanwendungszeitpunkt ergeben. Die Lufthansa
Group hat ein konzernübergreifendes Projekt zur Implementierung des neuen Leasingstandards
aufgesetzt. Bislang wurde als wesentliche Auswirkung identifiziert, dass der Konzern
neue Vermögenswerte und Schulden für seine Operating Leasing-Verhältnisse erfassen
wird. Diese zu aktivierenden Nutzungsrechte werden vor allem Gebäude und zu einem
geringeren Teil geleaste Flugzeuge (zum 31. März 2018 befinden sich 7 Prozent der
Konzernflotte in einem Operating Leasing-Verhältnis) betreffen. Die konkreten quantitativen Auswirkungen auf den Konzernabschluss lassen sich noch
nicht verlässlich beziffern. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Frankfurt, den 24. April 2018 Der Vorstand scroll
ImpressumHerausgeberDeutsche Lufthansa AG Registereintragung: Amtsgericht Köln HRB 2168 RedaktionAndreas Hagenbring (Ltg.) Anne Katrin Brodowski Patrick Winter Konzept und GestaltungHGB Hamburger Geschäftsberichte GmbH & Co. KG, Hamburg ISSN 1616-0231 KontaktAndreas Hagenbring Frederic Depeille Phuc-Thi Thai Deutsche Lufthansa AG Geschäftsberichte in deutscher Sprache können über unseren Bestellservice im Internet
-www.lufthansagroup.com/investor-relations - oder unter oben genannter Adresse angefordert
werden. Aktuelle Finanzinformationen im Internet: www.lufthansagroup.com/investor-relations Finanzkalender 2018/20192018scroll
2019scroll
Vorbehalt bei zukunftsgerichteten AussagenBei den in unserem 1. Zwischenbericht 2018 veröffentlichten Angaben, die sich auf
die zukünftige Entwicklung der Lufthansa Group und ihrer Gesellschaften beziehen,
handelt es sich lediglich um Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um feststehende
Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen Zwecken und sind erkennbar an zukunftsgerichteten
Begriffen wie zum Beispiel "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen",
"prognostizieren", "planen", "schätzen", "rechnen mit", "können", "könnten", "sollten"
oder "bestreben". Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtig erkennbaren
und verfügbaren Informationen, Fakten und Erwartungen. Sie unterliegen daher einer
Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen -insbesondere
im Chancen- und Risikobericht des Geschäftsberichts -beschrieben werden, sich aber
nicht auf solche beschränken. Die Realisierung eines oder mehrerer dieser Risiken
oder ein Nichteintritt der zugrunde liegenden Erwartungen oder Annahmen könnte die
tatsächlichen Ergebnisse erheblich (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen. Es besteht die Möglichkeit, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung
des Unternehmens von den in den zukunftsgerichteten Aussagen vorhergesehenen Ergebnissen
wesentlich unterscheiden. Lufthansa übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt
nicht, zukunftsgerichtete Aussagen an später eintretende Ereignisse bzw. Entwicklungen
anzupassen. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit
dieser Daten und Informationen wird demnach weder ausdrücklich noch konkludent übernommen. HinweisDie Begriffe "Lufthansa Group", "Lufthansa Konzern" sowie "Konzern" werden in diesem
Geschäftsbericht als Synonyme verwendet. Zur Vereinfachung der Sprache haben wir in unserem Bericht die maskuline Form verwendet.
Wir bitten um Ihr Verständnis. Sämtliche Veränderungsangaben beziehen sich auf den Vorjahresvergleichszeitraum, sofern
nicht anderweitig angegeben. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen
Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte
widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. Deutsche Lufthansa AGInvestor Relations E-Mail: investor.relations@dlh.de lufthansagroup.com lufthansagroup.com/investor-relations lufthansagroup.com/verantwortung |
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