Deutsche Lufthansa AGKöln3. Zwischenbericht 2022NEW NORMAL.
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| Jan. -
Sept. 2022 |
Jan. -
Sept. 2021 |
Verände-
rung in % |
Juli -
Sept. 2022 |
Juli -
Sept. 2021 |
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| Umsatz und Ergebnis | ||||||
| Umsatzerlöse | Mio. € | 23.893 | 10.978 | 118 | 10.068 | 5.207 |
| davon Verkehrserlöse | Mio. € | 18.891 | 7.550 | 150 | 8.230 | 3.913 |
| Operative Aufwendungen 1) | Mio. € | 24.593 | 13.685 | 80 | 9.629 | 5.415 |
| Adjusted EBITDA 1) | Mio. € | 2.636 | 60 | 4.293 | 1.706 | 810 |
| Adjusted EBIT 1) | Mio. € | 934 | -1.624 | 1.132 | 251 | |
| EBIT | Mio. € | 826 | -2.123 | 1.126 | -9 | |
| Konzernergebnis | Mio. € | 484 | -1.877 | 809 | -72 | |
| Kennzahlen zur Bilanz
und Kapital-
flussrechnung |
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| Bilanzsumme | Mio. € | 47.559 | 41.903 | 13 | - | - |
| Eigenkapital | Mio. € | 9.181 | 3.694 | 149 | - | - |
| Eigenkapitalquote | % | 19,3 | 8,8 | 10,5 P. | - | - |
| Nettokreditverschuldung | Mio. € | 6.190 | 9.006 | -31 | - | - |
| Netto-Pensionsverpflichtungen | Mio. € | 2.075 | 2.764 | -25 | - | - |
| Operativer Cashflow 1) | Mio. € | 5.328 | 513 | 939 | 887 | 466 |
| Bruttoinvestitionen 2) | Mio. € | 1.816 | 967 | 88 | 448 | 355 |
| Nettoinvestitionen | Mio. € | 1.753 | 785 | 123 | 372 | 342 |
| Adjusted Free Cashflow 1) | Mio. € | 3.312 | -528 | 410 | 43 | |
| Rentabilitätskennziffern | ||||||
| Adjusted EBITDA-Marge 1) | % | 11,0 | 0,5 | 10,5 P. | 16,9 | 15,6 |
| Adjusted EBIT-Marge 1) | % | 3,9 | -14,8 | 18,7 P. | 11,2 | 4,8 |
| EBIT-Marge | % | 3,5 | -19,3 | 22,8 P. | 11,2 | -0,2 |
| Lufthansa Aktie | ||||||
| Schlusskurs (30. Sept.) | € | 5,92 | 5,94 | 0 | - | - |
| Ergebnis pro Aktie | € | 0,40 | -3,17 | 0,68 | -0,15 | |
| Mitarbeitende | ||||||
| Mitarbeitende (30. Sept.) | Anzahl | 107.970 | 106.684 | - | - | |
| Leistungsdaten 3) | ||||||
| Flüge | Anzahl | 615.603 | 291.329 | 111 | 245.173 | 170.553 |
| Fluggäste | Tsd. | 75.722 | 29.664 | 155 | 33.340 | 19.623 |
| Angebotene Sitzkilometer | Mio. | 193.307 | 94.073 | 105 | 77.690 | 49.883 |
| Verkaufte Sitzkilometer | Mio. | 152.868 | 55.967 | 173 | 66.927 | 34.341 |
| Sitzladefaktor | % | 79,1 | 59,5 | 19,6 P. | 86,1 | 68,8 |
| Angebotene Fracht-Tonnenkilometer | Mio. | 10.456 | 8.458 | 24 | 3.789 | 3.089 |
| Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer | Mio. | 6.355 | 6.139 | 4 | 2.104 | 2.065 |
| Fracht-Nutzladefaktor | % | 60,8 | 72,6 | -11,8 P. | 55,5 | 66,8 |
| Verände-
rung in % |
|
| Umsatz und Ergebnis | |
| Umsatzerlöse | 93 |
| davon Verkehrserlöse | 110 |
| Operative Aufwendungen 1) | 78 |
| Adjusted EBITDA 1) | 111 |
| Adjusted EBIT 1) | 351 |
| EBIT | |
| Konzernergebnis | |
| Kennzahlen zur Bilanz
und Kapital-
flussrechnung |
|
| Bilanzsumme | |
| Eigenkapital | |
| Eigenkapitalquote | |
| Nettokreditverschuldung | |
| Netto-Pensionsverpflichtungen | |
| Operativer Cashflow 1) | 90 |
| Bruttoinvestitionen 2) | 26 |
| Nettoinvestitionen | 9 |
| Adjusted Free Cashflow 1) | 853 |
| Rentabilitätskennziffern | |
| Adjusted EBITDA-Marge 1) | 1,3 P. |
| Adjusted EBIT-Marge 1) | 6,4 P. |
| EBIT-Marge | 11,4 P. |
| Lufthansa Aktie | |
| Schlusskurs (30. Sept.) | |
| Ergebnis pro Aktie | |
| Mitarbeitende | |
| Mitarbeitende (30. Sept.) | |
| Leistungsdaten 3) | |
| Flüge | 44 |
| Fluggäste | 70 |
| Angebotene Sitzkilometer | 56 |
| Verkaufte Sitzkilometer | 95 |
| Sitzladefaktor | 17,3 P. |
| Angebotene Fracht-Tonnenkilometer | 23 |
| Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer | 2 |
| Fracht-Nutzladefaktor | -11,3 P. |
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition Anhang, S. 34.
2) Ohne Erwerb von Anteilen.
3) Vorjahreszahlen angepasst.
Veröffentlichungstag: 27. Oktober 2022.
| ― |
Die Entwicklung der Lufthansa Group verbesserte sich im Verlauf der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2022 deutlich; während die ersten Monate des Jahres noch von der Ausbreitung der Omikron-Variante belastet waren, zeigte sich im weiteren Verlauf des Jahres ein signifikanter Anstieg der Nachfrage nach Flugreisen; entsprechend wurde die Kapazität der Passagier-Airlines im Laufe des Jahres kontinuierlich ausgebaut; insgesamt lag sie im Berichtszeitraum um 105% über Vorjahresniveau und damit bei 70% des Vorkrisenniveaus im Jahr 2019. |
| ― |
Die Umsatzerlöse der Lufthansa Group stiegen dementsprechend gegenüber Vorjahr um 118% auf 23.893 Mio. EUR (Vorjahr: 10.978 Mio. EUR). |
| ― |
Der Krieg in der Ukraine wirkte sich durch den erheblichen Anstieg der Kerosinpreise belastend auf das Ergebnis der Lufthansa Group aus; die Nachfrage war jedoch kaum beeinflusst. |
| ― |
Die Lufthansa Group konnte im Berichtszeitraum wieder ein positives Adjusted EBIT in Höhe von 934 Mio. EUR erzielen (Vorjahr: -1.624 Mio. EUR); die Adjusted EBIT-Marge lag bei 3,9% (Vorjahr: -14,8%). |
| ― |
Positiv zum Ergebnis trugen vor
allem die Geschäftsfelder Logistik und Technik
bei; im Segment Passagier-Airlines erzielten SWISS
und Austrian Airlines ein positives Ergebnis,
während die anderen Konzern-Airlines aufgrund
des schwierigen Marktumfelds am Jahresanfang einen
operativen Verlust verzeichneten.
|
| ― |
Die Umsetzung des Restrukturierungsprogramms machte weitere Fortschritte; die bis zum 30. September 2022 implementierten Maßnahmen sorgen für rund 90% der insgesamt 3,5 Mrd. EUR an jährlichen Einsparungen, die ab dem Jahr 2024 erzielt werden sollen. |
| ― |
Der Adjusted Free Cashflow
betrug 3.312 Mio. EUR (Vorjahr: -528 Mio. EUR) und
profitierte vor allem von der Ergebnissteigerung,
Verbesserungen im Management des Working Capitals,
starken Buchungseingängen und damit verbundenen
Vorauszahlungen für Flugreisen sowie einer
disziplinierten Investitionstätigkeit.
|
| ― |
Die Kühne Aviation GmbH hat der Deutschen Lufthansa AG per Stimmrechtsmitteilung vom 6. Juli 2022 mitgeteilt, dass ihr Anteil an den Aktien der Deutschen Lufthansa AG am 5. Juli 2022 die Schwelle von 15% des Grundkapitals überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 15,01% betrug; die Beteiligung wurde im dritten Quartal auf 17,5% weiter erhöht. |
| ― |
Die Bundesrepublik Deutschland hat der Deutschen Lufthansa AG per Stimmrechtsmitteilung vom 14. September 2022 mitgeteilt, dass der verbliebene Anteil des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) an den Aktien der Deutschen Lufthansa AG am 13. September 2022 komplett veräußert wurde. |
| ― |
Damit enden sämtliche noch verbliebene Auflagen aus den Stabilisierungsmaßnahmen. |
| ― |
Nach der erfolgten Beendigung der Stabilisierungsmaßnahmen hat die Deutsche Lufthansa AG zum 10. Oktober 2022 die Zinsrückstände der Hybridanleihe 2015 nachgezahlt. |
| ― |
Am 4. August 2022 haben sich die Lufthansa Group und die Gewerkschaft ver.di auf einen neuen Vergütungstarifvertrag für die rund 20.000 tariflichen Bodenmitarbeitenden der Lufthansa geeinigt; die Einigung sieht eine mehrstufige Erhöhung der Grundvergütung vor allem in den unteren Vergütungsgruppen vor und hat eine Laufzeit von 18 Monaten; zuvor hatte ver.di zu einem eintägigen Streik Ende Juli aufgerufen. |
| ― |
Die Lufthansa Group und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit haben am 12. September 2022 unter anderem vereinbart, die Grundvergütung der Pilot:innen der Lufthansa und Lufthansa Cargo um insgesamt 980 EUR zu erhöhen; die Vereinbarung beinhaltet auch eine Friedenspflicht für den Vergütungs- und Manteltarifvertrag bis Ende Juni 2023; zuvor haben die Piloten nach Aufruf der Vereinigung Cockpit einen eintägigen Streik am 2. September 2022 durchgeführt. |
Die Piloten von Eurowings Deutschland haben nach Aufruf
der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit am 6. Oktober
2022 einen eintägigen Streik und vom 17. Oktober bis
19. Oktober 2022 einen dreitägigen Streik
durchgeführt, um ihre Forderung unter anderem nach
mehr freien Tagen, stärkerer Begrenzung der
Arbeitszeit und längeren Ruhezeiten durchzusetzen;
infolge des Streiks konnten nur rund 50% der täglich
geplanten Flüge durchgeführt werden.
| ― |
SWISS und der Pilotenverband Aeropers haben sich am 24. Oktober 2022 auf die Eckpunkte eines neuen Gesamtarbeitsvertrags (GAV) geeinigt; diese beinhalten unter anderem Verbesserungen in den Bereichen Planbarkeit des Soziallebens und Vergütung; der neue GAV steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung der Mitglieder von Aeropers. |
| ― |
Das Angebot (angebotene Sitzkilometer) der Passagier-Airlines der Lufthansa Group wurde in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 um 105% gegenüber Vorjahr ausgebaut; im Vergleich zum Vorkrisenniveau, also den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019, lag das Angebot bei 70%; der Absatz (verkaufte Sitzkilometer) stieg um 173%; der Sitzladefaktor stieg um 19,6 Prozentpunkte auf 79,1%; die Verkehrserlöse im Passagiergeschäft stiegen auch aufgrund deutlich höherer Durchschnittserlöse um 10.181 Mio. EUR bzw. 216% auf 14.899 Mio. EUR (Vorjahr: 4.718 Mio. EUR). |
| ― |
Das Frachtgeschäft der Lufthansa Group entwickelte sich im Berichtszeitraum weiterhin äußerst positiv; aufgrund der globalen Lieferkettenstörungen blieb die Nachfrage nach Luftfrachttransport groß, was sich angesichts des immer noch eingeschränkten Angebots in weiterhin hohen Frachtraten niederschlägt; das Angebot (angebotene Fracht-Tonnenkilometer) lag aufgrund gesteigerter Belly-Kapazitäten um 24% über Vorjahr; im Vergleich zum Vorkrisenniveau lag das Angebot bei 80%; der Absatz (verkaufte Fracht-Tonnenkilometer) stieg gegenüber Vorjahr um 4%; der Nutzladefaktor lag jedoch mit 60,8% um 11,8 Prozentpunkte unter Vorjahr; die Verkehrserlöse im Frachtgeschäft stiegen um 1.160 Mio. EUR bzw. 41% auf 3.992 Mio. EUR (Vorjahr: 2.832 Mio. EUR). |
| ― |
Insgesamt stiegen die Verkehrserlöse der Lufthansa Group Airlines in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 gegenüber Vorjahr um 11.341 Mio. EUR bzw. 150% auf 18.891 Mio. EUR (Vorjahr: 7.550 Mio. EUR). |
| ― |
Die anderen Betriebserlöse stiegen um 1.574 Mio. EUR bzw. 46% auf 5.002 Mio. EUR (Vorjahr: 3.428 Mio. EUR), im Wesentlichen bedingt durch die gestiegene Geschäftstätigkeit und damit einhergehend höhere Erlöse in den Geschäftsfeldern Technik und Catering. |
| ― |
In der Summe von Verkehrserlösen und anderen Betriebserlösen stiegen die Umsatzerlöse um 12.915 Mio. EUR bzw. 118% auf 23.893 Mio. EUR (Vorjahr: 10.978 Mio. EUR); die sonstigen operativen Erträge stiegen um 547 Mio. EUR bzw. 50% auf 1.633 Mio. EUR (Vorjahr: 1.086 Mio. EUR), insbesondere bedingt durch Fremdwährungsgewinne; die operativen Erträge stiegen um 13.462 Mio. EUR bzw. 112% auf 25.526 Mio. EUR (Vorjahr: 12.064 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen der Lufthansa Group stiegen im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr um 10.908 Mio. EUR bzw. 80% auf 24.593 Mio. EUR (Vorjahr: 13.685 Mio. EUR), vor allem aufgrund der Erholung des Gesamtgeschäfts. |
| ― |
Der operative Materialaufwand der Lufthansa Group lag mit 13.630 Mio. EUR um 7.800 Mio. EUR bzw. 134% über Vorjahr (Vorjahr: 5.830 Mio. EUR); dabei stiegen die Aufwendungen für Treibstoff um 4.169 Mio. EUR bzw. 289% auf 5.613 Mio. EUR (Vorjahr: 1.444 Mio. EUR); die Veränderung basiert auf höheren Preisen sowohl für Rohöl als auch für Jet Crack (Preisdifferenz zwischen Rohöl und Kerosin); daneben machten sich die gestiegene Menge und negative Währungseffekte bemerkbar; die Auswirkung des deutlich gestiegenen Preisniveaus wurde durch Preissicherungsmaßnahmen verringert; das Preissicherungsergebnis betrug 817 Mio. EUR. |
| ― |
Der operative Personalaufwand stieg um 1.694 Mio. EUR bzw. 40% auf 5.894 Mio. EUR (Vorjahr: 4.200 Mio. EUR); der Anstieg resultiert insbesondere aus geringeren Effekten aus der Kurzarbeit, aus gestiegenen variablen Gehaltsbestandteilen sowie aus dem Wegfall der Einsparungen aus den Krisentarifverträgen; im Berichtszeitraum wurden staatliche Unterstützungsleistungen für Kurzarbeit in Höhe von 94 Mio. EUR (Vorjahr: 762 Mio. EUR) in Anspruch genommen; teilweise kompensierend wirkte sich die um 2% niedrigere durchschnittliche Zahl der Mitarbeitenden aus. |
| ― |
Die planmäßigen Abschreibungen lagen mit 1.702 Mio. EUR annähernd auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.684 Mio. EUR) und entfielen im Wesentlichen auf Flugzeuge und Reservetriebwerke. |
| ― |
Die sonstigen operativen Aufwendungen stiegen um 1.396 Mio. EUR bzw. 71% auf 3.367 Mio. EUR (Vorjahr: 1.971 Mio. EUR), insbesondere aufgrund höherer Fremdwährungsverluste, gestiegener Vertriebs- und Marketingkosten sowie höherer Reisekosten. |
| ― |
Die Lufthansa Group erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 ein positives Adjusted EBIT in Höhe von 934 Mio. EUR (Vorjahr: -1.624 Mio. EUR); dabei belief sich das Ergebnis im dritten Quartal 2022 auf 1.132 Mio. EUR (Vorjahr: 251 Mio. EUR); die Adjusted EBIT-Marge, also das Verhältnis von Adjusted EBIT zum Umsatz, lag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres bei 3,9% (Vorjahr: -14,8%). |
| ― |
Das EBIT lag im Berichtszeitraum bei 826 Mio. EUR (Vorjahr: -2.123 Mio. EUR); im Unterschied zum Adjusted EBIT sind darin unmittelbar mit dem Ukraine-Krieg in Verbindung stehende Aufwendungen in Höhe von 118 Mio. EUR sowie ein Nettoertrag von 55 Mio. EUR im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen enthalten (Vorjahr: Nettoaufwand von 454 Mio. EUR); der Nettoertrag resultiert aus der Saldierung von Restrukturierungsaufwendungen mit der Auflösung von nicht genutzten Rückstellungen nach dem erfolgreichen Abschluss von Restrukturierungsmaßnahmen. |
| ― |
Das Zinsergebnis stieg gegenüber Vorjahr um 8% auf -307 Mio. EUR (Vorjahr: -332 Mio. EUR). |
| ― |
Die übrigen Finanzposten verbesserten sich um 64% auf 225 Mio. EUR (Vorjahr: 137 Mio. EUR) und betrafen insbesondere positive Effekte aus der erfolgswirksamen Bewertung der Wandelanleihe, der strategischen Zins-Swaps und des Währungshedgings. |
| ― |
Die Ertragsteuern beliefen sich auf -252 Mio. EUR (Vorjahr: Ertrag von 431 Mio. EUR); bei Gesellschaften mit Verlusthistorie wurden für Verluste des laufenden Geschäftsjahres keine latenten Steuern aktiviert; hierdurch lag die effektive Steuerquote bei 34%. |
| ― |
Das auf die Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallende Konzernergebnis lag im Berichtszeitraum bei 484 Mio. EUR (Vorjahr: -1.877 Mio. EUR). |
| ― |
Das Ergebnis je Aktie betrug 0,40 EUR (Vorjahr: -3,17 EUR). |
| in Mio. € | Jan. - Sept.
2022 |
Jan. - Sept.
2021 |
Veränderung
in % |
| Verkehrserlöse | 18.891 | 7.550 | 150 |
| Andere Betriebserlöse | 5.002 | 3.428 | 46 |
| Umsatzerlöse | 23.893 | 10.978 | 118 |
| Sonstige operative Erträge | 1.633 | 1.086 | 50 |
| Summe operative Erträge | 25.526 | 12.064 | 112 |
| Materialaufwand | 13.630 | 5.830 | 134 |
| davon Treibstoff | 5.613 | 1.444 | 289 |
| davon übrige RHB
und bezogene
Waren |
2.022 | 1.190 | 70 |
| davon Gebühren | 2.753 | 1.390 | 98 |
| davon Fremdleistungen Technik | 1.261 | 794 | 59 |
| Personalaufwand 1) | 5.894 | 4.200 | 40 |
| Planmäßige Abschreibungen | 1.702 | 1.684 | 1 |
| Sonstiger operativer Aufwand | 3.367 | 1.971 | 71 |
| Summe operative Aufwendungen 1) | 24.593 | 13.685 | 80 |
| Operatives Beteiligungsergebnis | 1 | -3 | |
| Adjusted EBIT 1) | 934 | -1.624 | |
| Summe Überleitung EBIT 1) | -108 | -499 | 78 |
| EBIT | 826 | -2.123 | |
| Zinsergebnis | -307 | -332 | 8 |
| Übrige Finanzposten | 225 | 137 | 64 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 744 | -2.318 | |
| Ertragsteuern | -252 | 431 | |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 492 | -1.887 | |
| Auf Minderheiten
entfallendes
Ergebnis |
-8 | 10 | |
| Auf Aktionär:innen
der Deutschen
Lufthansa AG entfallendes Konzernergebnis |
484 | -1.877 |
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition Anhang, S. 34.
| Jan. - Sept. 2022 | Jan. - Sept. 2021 | |||
| in Mio. € | GuV | Überleitung
Adjusted EBIT |
GuV | Überleitung
Adjusted EBIT |
| Umsatzerlöse | 23.893 | 10.978 | ||
| Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen | 230 | 72 | ||
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.521 | 1.064 | ||
| davon Erträge aus Buchgewinnen | -36 | -19 | ||
| davon Zuschreibungen Anlagevermögen bzw. Vermögenswerte zum Verkauf | -3 | -30 | ||
| davon Auflösung aus Rückstellungen für Restrukturierung/M&A Projekten und wesentliche Rechtsstreitigkeiten | -79 | - | ||
| Summe betriebliche Erträge | 25.644 | -118 | 12.114 | -49 |
| Materialaufwand | -13.673 | -5.830 | ||
| davon außerordentlicher Materialaufwand | 43 | - | ||
| Personalaufwand | -5.934 | -4.652 | ||
| davon aus nachzuverrechnendem Dienstzeitaufwand/Planabgeltung | 15 | -2 | ||
| davon Aufwendungen aus Restrukturierung 1) | 24 | 454 | ||
| Abschreibungen | -1.726 | -1.736 | ||
| davon außerplanmäßige Abschreibungen | 24 | 52 | ||
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.469 | -2.016 | ||
| davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögen zum Verkauf | 15 | 13 | ||
| davon Aufwendungen aus Buchverlusten | 15 | 31 | ||
| davon Aufwendungen aus wesentlichen Rechtsstreitigkeiten | 4 | - | ||
| davon Aufwendungen aus M&A Projekten | 27 | - | ||
| davon außerordentliche sonstige betriebliche Aufwendungen | 42 | - | ||
| Summe betriebliche Aufwendungen | -24.802 | 209 | -14.234 | 548 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 842 | -2.120 | ||
| Beteiligungsergebnis | -16 | -3 | ||
| davon außerplanmäßige Abschreibung auf At-Equity Beteiligungsbuchwerte | 17 | - | ||
| EBIT | 826 | -2.123 | ||
| Summe Überleitung Adjusted EBIT 1) | 108 | 499 | ||
| Adjusted EBIT 1) | 934 | -1.624 | ||
| Planmäßige Abschreibungen | 1.702 | 1.684 | ||
| Adjusted EBITDA 1) | 2.636 | 60 | ||
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition Anhang, S. 34.
| ― |
Die Bruttoinvestitionen der Lufthansa Group stiegen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 gegenüber Vorjahr um 849 Mio. EUR bzw. 88% auf 1.816 Mio. EUR (Vorjahr: 967 Mio. EUR) und betrafen im Wesentlichen Anzahlungen auf zukünftige Flugzeugerwerbe, aktivierte Großwartungsereignisse sowie Schlusszahlungen für acht zugegangene Flugzeuge. |
| ― |
Die Nettoinvestitionen betrugen unter Berücksichtigung insbesondere von Zahlungen für Flugzeugersatzteile und Erlösen aus Anlagenverkäufen, vor allem Flugzeugen, 1.753 Mio. EUR (Vorjahr: 785 Mio. EUR). |
| ― |
Die Lufthansa Group konnte im Berichtszeitraum einen positiven Operativen Cashflow in Höhe von 5.328 Mio. EUR erzielen (Vorjahr: 513 Mio. EUR); die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr basiert im Wesentlichen auf der Verbesserung des EBITDA und dem gestiegenen Zufluss aus der Veränderung des Working Capital (2.559 Mio. EUR, Vorjahr: 917 Mio. EUR). |
| ― |
Der Zufluss aus der Veränderung des Working Capitals stand im Zusammenhang mit höheren Verbindlichkeiten aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten und einem strikten Management von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen; die Verbindlichkeiten aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten stiegen im Berichtszeitraum um 2.236 Mio. EUR (Vorjahr: 1.009 Mio. EUR); die operative Erholung führte zu einem Anstieg von sowohl Forderungen als auch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen; der Anstieg der Verbindlichkeiten (1.831 Mio. EUR) überstieg jedoch den Anstieg der Forderungen (1.264 Mio. EUR). |
| ― |
Der Adjusted Free Cashflow stieg im Berichtszeitraum auf 3.312 Mio. EUR (Vorjahr: -528 Mio. EUR); die Verbesserung ist primär bedingt durch den Anstieg des Operativen Cashflows, teilweise kompensiert durch den Anstieg der Nettoinvestitionen. |
1) Tilgungsanteil operative
Leasingverbindlichkeiten im Finanzierungs-Cashflow.
| ― |
Der Saldo der Finanzierungstätigkeit resultierte in einem Abfluss an Nettozahlungsmitteln in Höhe von -1.569 Mio. EUR (Vorjahr: Zufluss von 2.032 Mio. EUR). |
| ― |
Dieser resultierte aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten und der Rückzahlung von Stabilisierungsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 1.877 Mio. EUR; dabei wurden neben den regelmäßigen Tilgungen aus Flugzeugfinanzierungen vier Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 525 Mio. EUR getilgt; darüber hinaus wurden die von der LSG Group im Rahmen des US CARES Act erhaltenen Darlehen in Höhe von 156 Mio. EUR und der staatliche Kredit in der Schweiz in Höhe von 418 Mio. EUR jeweils vollständig zurückgezahlt und der staatliche Kredit in Österreich um 30 Mio. EUR getilgt; außerdem wurde der ungenutzte Teil des staatlichen Kredits in der Schweiz in Höhe von 1.074 Mio. EUR gekündigt. |
| ― |
Demgegenüber stand der Mittelzufluss aus neuen Finanzierungsmaßnahmen am Kapitalmarkt in Höhe von 591 Mio. EUR; dabei handelte es sich insbesondere um zwei Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 165 Mio. EUR, Japanese Operating Leases für sechs Flugzeuge in Höhe von 304 Mio. EUR und Asset Backed Securities (ABS)-Finanzierungsmaßnahmen von AirPlus in Höhe von 90 Mio. EUR. |
| ― |
Die bilanzielle Liquidität (Summe aus Zahlungsmitteln und kurzfristigen Wertpapieren und Termingeldern) lag zum 30. September 2022 bei 9.723 Mio. EUR (31. Dezember 2021: 7.666 Mio. EUR); davon waren 8.090 Mio. EUR zentral bei der Deutschen Lufthansa AG verfügbar. |
| ― |
Darüber hinaus bestanden ungenutzte Kreditlinien in Höhe von 2.060 Mio. EUR; davon 2.000 Mio. EUR über die im April 2022 abgeschlossene revolvierende Kreditlinie. |
| ― |
Insgesamt standen dem Unternehmen damit zum 30. September 2022 11.783 Mio. EUR an Liquidität zur Verfügung (31. Dezember 2021: 9.445 Mio. EUR). |
| ― |
Die langfristigen Vermögenswerte lagen zum 30. September 2022 mit 29.568 Mio. EUR um 2% über dem Niveau vom Jahresende 2021 (31. Dezember 2021: 29.063 Mio. EUR); dabei wurde der Wertzuwachs bei derivativen Finanzinstrumenten (+1.194 Mio. EUR), der Anstieg von Flugzeugen und Reservetriebwerken (+767 Mio. EUR) sowie Ausleihungen und Forderungen (+343 Mio. EUR) teilweise durch den Rückgang von aktivierten latenten Steuern aufgrund der Steuereffekte aus bewertungsbedingt gesunkenen Pensionsverpflichtungen (-1.870 Mio. EUR) kompensiert. |
| ― |
Der Wert der Flugzeuge und Reservetriebwerke stieg auf 16.085 Mio. EUR (31. Dezember 2021: 15.318 Mio. EUR); dabei wurden Anzahlungen auf bestehende Bestellungen sowie Investitionen in Großwartungsereignisse und neue Flugzeuge (eine Boeing 787, eine B777F, vier Airbus A321 und acht A320) getätigt; die Flotte der Lufthansa Group umfasste zum 30. September 2022 insgesamt 709 Flugzeuge. |
| ― |
Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen zum 30. September 2022 um 4.516 Mio. EUR auf 17.991 Mio. EUR (31. Dezember 2021: 13.475 Mio. EUR), im Wesentlichen bedingt durch die Erhöhung der liquiden Mittel inklusive kurzfristiger Wertpapiere (+2.057 Mio. EUR), den Anstieg von kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Forderungen (+1.277 Mio. EUR) sowie dem Anstieg von derivativen Finanzinstrumenten (+1.034 Mio. EUR). |
| ― |
Die zum Verkauf stehenden Vermögenswerte in Höhe von 221 Mio. EUR betrafen im Wesentlichen vier Flugzeuge. |
| ― |
Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten sanken zum 30. September 2022 um 4.245 Mio. EUR auf 19.121 Mio. EUR (31. Dezember 2021: 23.366 Mio. EUR). |
| ― |
Die langfristigen Finanzschulden lagen mit 14.547 Mio. EUR um 494 Mio. EUR unter dem Wert vom Jahresende 2021 (31. Dezember 2021: 15.041 Mio. EUR); der Rückgang basiert im Wesentlichen auf der Rückzahlung der langfristigen Stabilisierungsmaßnahmen im Rahmen des US CARES Act und der staatlich garantierten Kredite in der Schweiz. Finanzlage, ↗ S. 7. |
| ― |
Die Netto-Pensionsverpflichtungen, also die Pensionsrückstellungen abzüglich Vermögensüberhängen bei einzelnen Pensionsplänen, welche separat in den langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen werden, sanken um 4.465 Mio. EUR auf 2.075 Mio. EUR (31. Dezember 2021: 6.540 Mio. EUR); die Pensionsrückstellungen sanken um 4.116 Mio. EUR auf 2.560 Mio. EUR (31. Dezember 2021: 6.676 Mio. EUR), im Wesentlichen aufgrund des um 2,5 Prozentpunkte auf 3,8% gestiegenen Zinssatzes zur Abzinsung von Pensionsverpflichtungen in Deutschland und Österreich; der Effekt wurde teilweise durch die rückläufige Wertentwicklung der Planvermögen kompensiert. |
| ― |
Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten stiegen zum 30. September 2022 um 4.575 Mio. EUR auf 19.257 Mio. EUR (31. Dezember 2021: 14.682 Mio. EUR), primär bedingt durch den Anstieg der Verbindlichkeiten aus noch nicht genutzten Flugtickets (+2.236 Mio. EUR), höhere kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie höhere sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (+2.191 Mio. EUR). |
| ― |
Das Eigenkapital ist zum 30. September 2022 gegenüber Jahresende 2021 um 4.691 Mio. EUR auf 9.181 Mio. EUR gestiegen (31. Dezember 2021: 4.490 Mio. EUR), primär bedingt durch positive ergebnisneutrale Bewertungseffekte bei den Pensionen und Finanzinstrumenten sowie den Gewinn in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres. |
| ― |
Die Eigenkapitalquote stieg gegenüber Jahresende 2021 um 8,7 Prozentpunkte auf 19,3% (31. Dezember 2021: 10,6%). |
| ― |
Die Nettokreditverschuldung lag aufgrund des positiven Free Cashflows mit 6.190 Mio. EUR um 2.833 Mio. EUR unter dem Niveau vom Jahresende 2021 (31. Dezember 2021: 9.023 Mio. EUR); das Adjusted Net Debt, die Summe von Nettokreditverschuldung und Netto-Pensionsverpflichtungen abzüglich 50% der 2015 begebenen Hybridanleihe, sank gegenüber Jahresende 2021 um 7.298 Mio. EUR auf 8.018 Mio. EUR (31. Dezember 2021: 15.316 Mio. EUR). |
| ― |
Die Kennzahl Adjusted Net Debt/Adjusted EBITDA lag damit bei 2,5. |
| 30.09.2022 | 31.12.2021 | Veränderung | |
| in Mio. € | in Mio. € | in % | |
| Verbindlichkeiten Kreditinstitute | -1.750 | -2.461 | 29 |
| Anleihen | -6.583 | -6.697 | 2 |
| Leasingverbindlichkeiten | -2.566 | -2.370 | -8 |
| Übrige langfristige Finanzschulden | -4.981 | -5.142 | 3 |
| -15.880 | -16.670 | 5 | |
| Übrige Bankverbindlichkeiten | -33 | -19 | -74 |
| Konzernkreditverschuldung | -15.913 | -16.689 | 5 |
| Bankguthaben und Kassenbestände | 2.447 | 2.307 | 6 |
| Wertpapiere | 7.276 | 5.359 | 36 |
| Nettokreditverschuldung | -6.190 | -9.023 | 31 |
| Pensionsrückstellungen | -2.560 | -6.676 | 62 |
| Pensionsüberschüsse | 485 | 136 | 257 |
| Netto-Pensionsverpflichtungen | -2.075 | -6.540 | 68 |
| Nettokreditverschuldung und Netto-Pensionsverpflichtungen | -8.265 | -15.563 | 47 |
| Jan. - Sept.
2022 |
Jan. - Sept.
2021 |
Veränderung
in % |
Juli - Sept.
2022 |
Juli - Sept.
2021 |
||
| Umsatz | Mio. € | 16.450 | 5.764 | 185 | 7.474 | 3.319 |
| davon Verkehrserlöse | Mio. € | 14.899 | 4.718 | 216 | 6.962 | 2.934 |
| Operative Erträge | Mio. € | 17.145 | 6.178 | 178 | 7.790 | 3.395 |
| Operative Aufwendungen 2) | Mio. € | 17.652 | 8.940 | 97 | 7.136 | 3.655 |
| Adjusted EBITDA 2) | Mio. € | 832 | -1.433 | 1.154 | 246 | |
| Adjusted EBIT 2) | Mio. € | -491 | -2.758 | 82 | 709 | -193 |
| EBIT | Mio. € | -471 | -3.022 | 84 | 696 | -305 |
| Adjusted EBIT-Marge 2) | % | -3,0 | -47,8 | 44,8 P. | 9,5 | -5,8 |
| Segmentinvestitionen | Mio. € | 1.525 | 756 | 102 | 430 | 221 |
| Mitarbeitende zum 30.09. | Anzahl | 56.008 | 57.701 | -3 | - | - |
| Flüge 3) | Anzahl | 608.816 | 285.391 | 113 | 242.765 | 168.596 |
| Fluggäste 3) | Tsd. | 75.722 | 29.664 | 155 | 33.340 | 19.623 |
| Angebotene Sitzkilometer 3) | Mio. | 193.307 | 94.073 | 105 | 77.690 | 49.883 |
| Verkaufte Sitzkilometer 3) | Mio. | 152.868 | 55.967 | 173 | 66.927 | 34.341 |
| Sitzladefaktor 3) | % | 79,1 | 59,5 | 19,6 P. | 86,1 | 68,8 |
| Veränderung
in % |
|
| Umsatz | 125 |
| davon Verkehrserlöse | 137 |
| Operative Erträge | 129 |
| Operative Aufwendungen 2) | 95 |
| Adjusted EBITDA 2) | 369 |
| Adjusted EBIT 2) | |
| EBIT | |
| Adjusted EBIT-Marge 2) | 15,3 P. |
| Segmentinvestitionen | 95 |
| Mitarbeitende zum 30.09. | |
| Flüge 3) | 44 |
| Fluggäste 3) | 70 |
| Angebotene Sitzkilometer 3) | 56 |
| Verkaufte Sitzkilometer 3) | 95 |
| Sitzladefaktor 3) | 17,3 P. |
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund der
Änderung in der Segmentberichterstattung ^ Anhang, S.
34.
2) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition Anhang, S. 34.
3) Vorjahreszahlen angepasst.
| ― |
Mit Beginn des Geschäftsjahres 2022 wurde die finanzielle Berichterstattung dahingehend umgestellt, dass die Passagier-Airlines der Lufthansa Group in einem Geschäftsfeld zusammengefasst werden; dieses umfasst die vormalig separat berichteten Geschäftsfelder Network Airlines und Eurowings. Anhang, ↗ S. 34. |
| ― |
Die operative Performance der Passagier-Airlines der Lufthansa Group hat sich im Verlauf der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2022 deutlich verbessert; nachdem die Passagier-Airlines im ersten Quartal 2022 nachfrageseitig noch stark von der Ausbreitung der Omikron-Variante belastet waren, stieg die Nachfrage nach Flugreisen im weiteren Verlauf des Jahres trotz des Krieges in der Ukraine und der anhaltenden Reisebeschränkungen in Asien stark an. |
| ― |
Der entsprechende Ausbau des Angebots führte im Sommer zu einer zeitweiligen Überlastung des Luftfahrtsystems; um das System zu entlasten strichen die Passagier-Airlines ebenso wie viele Wettbewerber Flüge; zusammen mit zahlreichen operativen Maßnahmen zur Optimierung des Flugbetriebs, die in Abstimmung mit den Systempartnern umgesetzt wurden, konnte damit im Verlauf des dritten Quartals eine deutliche Verbesserung erzielt werden. |
| ― |
Die angebotene Kapazität der Passagier-Airlines lag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 um 105% über Vorjahr und damit bei 70% des Vorkrisenniveaus im Jahr 2019; die Zahl der Flüge stieg gegenüber Vorjahr um 113%; der Absatz nahm um 173% zu; der Sitzladefaktor lag mit 79,1% um 19,6 Prozentpunkte über Vorjahr. |
| ― |
Die Verkehrserlöse der Passagier-Airlines stiegen aufgrund der ausgebauten Verkehrsleistung im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr um 10.181 Mio. EUR bzw. 216% auf 14.899 Mio. EUR (Vorjahr: 4.718 Mio. EUR); die Umsatzerlöse lagen mit 16.450 Mio. EUR um 10.686 Mio. EUR bzw. 185% über Vorjahresniveau (Vorjahr: 5.764 Mio. EUR); die Durchschnittserlöse stiegen währungsbereinigt um 14,2%. |
| ― |
Die währungsbereinigten Stückerlöse stiegen aufgrund der höheren Durchschnittserlöse und der gestiegenen Auslastung gegenüber Vorjahr um 30,3%; dabei lagen sie 11,0% über dem Vorkrisenniveau im Jahr 2019. |
| ― |
Die operativen Aufwendungen stiegen um 8.712 Mio. EUR bzw. 97% auf 17.652 Mio. EUR (Vorjahr: 8.940 Mio. EUR); insbesondere lagen die Aufwendungen für Treibstoff aufgrund des ausgeweiteten Flugbetriebs und trotz der Absicherung höherer Kerosinpreise deutlich über Vorjahr (+3.978 Mio. EUR); die Gebühren lagen mengenbedingt über Vorjahr (+1.352 Mio. EUR); die Personalaufwendungen stiegen trotz der um 5% geringeren durchschnittlichen Anzahl an Mitarbeitenden insbesondere aufgrund der stark reduzierten Kurzarbeit (+1.116 Mio. EUR). |
| ― |
Die währungsbereinigten Stückkosten ohne Treibstoff- und Emissionsaufwendungen sanken aufgrund positiver Skaleneffekte infolge der gesteigerten Verkehrsleistung und weiteren Fortschritten bei der Umsetzung des Kostensenkungsprogramms um 25,2% gegenüber Vorjahr; gegenüber dem Vorkrisenniveau lagen sie um 12,4% höher. |
| ― |
Das Adjusted EBIT lag im Berichtszeitraum bei -491 Mio. EUR (Vorjahr: -2.758 Mio. EUR); im dritten Quartal 2022 konnten die Passagier-Airlines ein positives Adjusted EBIT in Höhe von 709 Mio. EUR erzielen (Vorjahr: -193 Mio. EUR). |
| ― |
Das EBIT betrug im Berichtszeitraum -471 Mio. EUR (Vorjahr: -3.022 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert im Wesentlichen aus Nettoerträgen aus der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen nach Abschluss der jeweiligen Maßnahmen sowie gegenläufig außerplanmäßigen Abschreibungen auf Flugzeuge. |
| ― |
Die Segmentinvestitionen stiegen um 769 Mio. EUR bzw. 102% auf 1.525 Mio. EUR (Vorjahr: 756 Mio. EUR) und wurden im Wesentlichen für Anzahlungen auf Bestellungen, Großwartungsereignisse und neue Flugzeuge geleistet. |
| ― |
Die Anzahl der Mitarbeitenden sank zum 30. September 2022 um 3% gegenüber Vorjahr auf 56.008 (Vorjahr: 57.701), vor allem aufgrund von Freiwilligenprogrammen zum Abbau von Mitarbeitenden und Fluktuation. |
| Jan. - Sept. 2022 | Jan. - Sept. 2021 | Veränderung in % | Währungsbereinigte
Veränderung in % |
Juli - Sept. 2022 | ||
| Durchschnittserlöse | € Cent | 8,9 | 7,5 | 18,9 | 14,2 | 9,6 |
| Stückerlöse (RASK) | € Cent | 8,6 | 6,4 | 36,0 | 30,3 | 9,8 |
| Stückkosten (CASK)
ohne Treibstoff und Emissions-
aufwendungen |
€ Cent | 6,1 | 7,9 | -22,5 | -25,2 | 5,9 |
| Juli - Sept. 2021 | Veränderung in % | Währungsbereinigte
Veränderung in % |
|
| Durchschnittserlöse | 7,7 | 24,7 | 18,6 |
| Stückerlöse (RASK) | 6,8 | 43,5 | 36,1 |
| Stückkosten (CASK)
ohne Treibstoff und Emissions-
aufwendungen |
5,9 | -1,1 | -5,3 |
| Verkehrserlöse | Fluggäste | Angebotene Sitzkilometer | ||||
| Jan. - Sept. 2022 | Veränderung | Jan. - Sept. 2022 | Veränderung | Jan. - Sept. 2022 | Veränderung | |
| in Mio. € | in % | in Tsd. | in % | in Mio. | in % | |
| Europa | 6.538 | 180 | 61.872 | 148 | 79.834 | 110 |
| Amerika | 4.442 | 333 | 7.408 | 227 | 70.067 | 118 |
| Asien/Pazifik | 1.162 | 268 | 1.869 | 269 | 18.654 | 89 |
| Nahost/Afrika | 1.440 | 186 | 4.573 | 140 | 24.752 | 77 |
| Nicht zuordenbar | 1.317 | 145 | ||||
| Gesamtverkehr | 14.899 | 216 | 75.722 | 155 | 193.307 | 105 |
| Verkaufte Sitzkilometer | Sitzladefaktor | |||
| Jan. - Sept. 2022 | Veränderung | Jan. - Sept. 2022 | Veränderung | |
| in Mio. | in % | in % | in P. | |
| Europa | 62.746 | 134 | 78,6 | 8,3 P. |
| Amerika | 56.270 | 225 | 80,3 | 26,5 P. |
| Asien/Pazifik | 14.485 | 283 | 77,6 | 39,4 P. |
| Nahost/Afrika | 19.367 | 139 | 78,2 | 20,2 P. |
| Nicht zuordenbar | ||||
| Gesamtverkehr | 152.868 | 173 | 79,1 | 19,6 P. |
| KENNZAHLEN | Jan. - Sept.
2022 |
Jan. - Sept.
2021 |
Veränderung
in % |
|
| Umsatz | Mio. € | 9.411 | 3.094 | 204 |
| Operative Erträge | Mio. € | 9.828 | 3.403 | 189 |
| Operative Aufwendungen 2) | Mio. € | 10.393 | 5.274 | 97 |
| Adjusted EBITDA 2) | Mio. € | 80 | -1.241 | |
| Adjusted EBIT 2) | Mio. € | -574 | -1.893 | 70 |
| EBIT | Mio. € | -546 | -2.143 | 75 |
| Mitarbeitende zum 30.09. | Anzahl | 34.272 | 36.240 | -5 |
| Flüge | Anzahl | 301.723 | 140.541 | 115 |
| Fluggäste | Tsd. | 38.147 | 14.374 | 165 |
| Angebotene Sitzkilometer | Mio. | 111.113 | 53.554 | 107 |
| Verkaufte Sitzkilometer | Mio. | 87.893 | 30.747 | 186 |
| Sitzladefaktor | % | 79,1 | 57,4 | 21,7 P. |
1) Inkl. Regionalpartnern und Eurowings
Discover.
2) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition Anhang, ↗ S. 34.
| ― |
Lufthansa German Airlines treibt die Modernisierung ihrer Flotte weiter voran; so wurde am 30. August 2022 die erste von 32 bestellten Boeing 787 "Dreamliner" in Frankfurt in Empfang genommen. |
| ― |
Seit 1. August 2022 ist die Deutsche Bahn der erste intermodale Partner der Star Alliance und bietet damit ein Angebot für klimafreundliche An- und Abreisen zu Flugreisen. |
| ― |
Seit 1. September 2022 ist Karl-Hermann Brandes neuer Chief Operating Officer von Lufthansa German Airlines als Nachfolger von Ola Hansson. |
| ― |
Aufgrund des deutlichen Anstiegs der Nachfrage nach Flugreisen und höherer Stückerlöse stiegen die Umsatzerlöse von Lufthansa German Airlines im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr um 6.317 Mio. EUR bzw. 204% auf 9.411 Mio. EUR (Vorjahr: 3.094 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen lagen mit 10.393 Mio. EUR um 5.119 Mio. EUR bzw. 97% über Vorjahresniveau (Vorjahr: 5.274 Mio. EUR), primär aufgrund des mengen-, preis- und währungsbedingten Anstiegs der Aufwendungen für Treibstoff und Gebühren sowie höherer Personalaufwendungen infolge der stark reduzierten Kurzarbeit. |
| ― |
Das Adjusted EBIT lag im Berichtszeitraum bei -574 Mio. EUR (Vorjahr: -1.893 Mio. EUR); dabei konnte Lufthansa German Airlines im dritten Quartal 2022 erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie wieder ein positives Adjusted EBIT in Höhe von 224 Mio. EUR (Vorjahr: -320 Mio. EUR) erwirtschaften. |
| ― |
Das EBIT betrug im Berichtszeitraum -546 Mio. EUR (Vorjahr: -2.143 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert hauptsächlich aus Nettoerträgen aus der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen nach Abschluss der Maßnahmen sowie gegenläufig außerplanmäßigen Abschreibungen auf Flugzeuge. |
| KENNZAHLEN | Jan. - Sept.
2022 |
Jan. - Sept.
2021 |
Veränderung
in % |
|
| Umsatz | Mio. € | 3.467 | 1.330 | 161 |
| Operative Erträge | Mio. € | 3.580 | 1.395 | 157 |
| Operative Aufwendungen 2) | Mio. € | 3.301 | 1.773 | 86 |
| Adjusted EBITDA 2) | Mio. € | 615 | -45 | |
| Adjusted EBIT 2) | Mio. € | 279 | -378 | |
| EBIT | Mio. € | 278 | -391 | |
| Mitarbeitende zum 30.09. | Anzahl | 8.788 | 9.173 | -4 |
| Flüge | Anzahl | 90.584 | 42.307 | 114 |
| Fluggäste | Tsd. | 11.063 | 4.528 | 144 |
| Angebotene Sitzkilometer | Mio. | 32.177 | 16.994 | 89 |
| Verkaufte Sitzkilometer | Mio. | 25.260 | 9.103 | 177 |
| Sitzladefaktor | % | 78,5 | 53,6 | 24,9 P. |
1) Inkl. Edelweiss Air.
2) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition Anhang, S. 34.
| ― |
Die Umsatzerlöse von SWISS stiegen im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr aufgrund des ausgeweiteten Flugbetriebs und höherer Stückerlöse um 2.137 Mio. EUR bzw. 161% auf 3.467 Mio. EUR (Vorjahr: 1.330 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen stiegen gegenüber Vorjahr um 1.528 Mio. EUR bzw. 86% auf 3.301 Mio. EUR (Vorjahr: 1.773 Mio. EUR); mengen-, preis- und währungsbedingt höhere Aufwendungen für Treibstoff sowie höhere Gebühren und Personalaufwendungen konnten durch erfolgreiche Restrukturierungsmaßnahmen teilweise kompensiert werden. |
| ― |
Somit konnte SWISS in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 ein positives operatives Ergebnis erzielen, das Adjusted EBIT lag bei 279 Mio. EUR (Vorjahr: -378 Mio. EUR); das EBIT betrug 278 Mio. EUR (Vorjahr: -391 Mio. EUR). |
| KENNZAHLEN | Jan. - Sept.
2022 |
Jan. - Sept.
2021 |
Veränderung
in % |
|
| Umsatz | Mio. € | 1.366 | 491 | 178 |
| Operative Erträge | Mio. € | 1.428 | 516 | 177 |
| Operative Aufwendungen 1) | Mio. € | 1.424 | 712 | 100 |
| Adjusted EBITDA 1) | Mio. € | 94 | -92 | |
| Adjusted EBIT 1) | Mio. € | 4 | -196 | |
| EBIT | Mio. € | -2 | -198 | 99 |
| Mitarbeitende zum 30.09. | Anzahl | 5.557 | 5.917 | -6 |
| Flüge | Anzahl | 70.079 | 38.237 | 83 |
| Fluggäste | Tsd. | 8.195 | 3.441 | 138 |
| Angebotene Sitzkilometer | Mio. | 16.192 | 7.393 | 119 |
| Verkaufte Sitzkilometer | Mio. | 12.765 | 4.675 | 173 |
| Sitzladefaktor | % | 78,8 | 63,2 | 15,6 P. |
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition Anhang, S. 34.
| ― |
Austrian Airlines hat Mitte September die erste von insgesamt vier Airbus A320neo in Empfang genommen; die A320neo zeichnet sich im Vergleich zu Vorgängermodellen durch effizientere Triebwerke und geringere Lärmemissionen aus. |
| ― |
Die Umsatzerlöse von Austrian Airlines stiegen im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr aufgrund der ausgeweiteten Verkehrsleistung und höherer Stückerlöse um 875 Mio. EUR bzw. 178% auf 1.366 Mio. EUR (Vorjahr: 491 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen lagen mit 1.424 Mio. EUR um 712 Mio. EUR bzw. 100% über Vorjahresniveau (Vorjahr: 712 Mio. EUR), insbesondere aufgrund mengen-, preis- und währungsbedingt gestiegener Aufwendungen für Treibstoff und mengenbedingt gestiegener Aufwendungen für Gebühren. |
| ― |
Austrian Airlines konnte somit im Berichtszeitraum ein positives Adjusted EBIT in Höhe von 4 Mio. EUR erzielen (Vorjahr: -196 Mio. EUR); das EBIT betrug -2 Mio. EUR (Vorjahr: -198 Mio. EUR). |
| KENNZAHLEN | Jan. - Sept.
2022 |
Jan. - Sept.
2021 |
Veränderung
in % |
|
| Umsatz | Mio. € | 888 | 380 | 134 |
| Operative Erträge | Mio. € | 943 | 402 | 135 |
| Operative Aufwendungen 1) | Mio. € | 980 | 543 | 80 |
| Adjusted EBITDA 1) | Mio. € | 45 | -57 | |
| Adjusted EBIT 1) | Mio. € | -37 | -141 | 74 |
| EBIT | Mio. € | -37 | -142 | 74 |
| Mitarbeitende zum 30.09. | Anzahl | 3.199 | 3.020 | 6 |
| Flüge | Anzahl | 38.769 | 18.495 | 110 |
| Fluggäste | Tsd. | 5.022 | 2.209 | 127 |
| Angebotene Sitzkilometer | Mio. | 12.277 | 7.174 | 71 |
| Verkaufte Sitzkilometer | Mio. | 9.506 | 4.778 | 99 |
| Sitzladefaktor | % | 77,4 | 66,6 | 10,8 P. |
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition Anhang, S. 34.
| ― |
Seit 1. Juli 2022 ist Tilman Reinshagen Mitglied des Vorstands von Brussels Airlines als Chief Operating Officer. |
| ― |
Brussels Airlines hat sein Sanierungsprogramm Reboot Plus offiziell abgeschlossen, nachdem die angestrebte Kostenposition erreicht wurde. |
| ― |
Brussels Airlines hat ihre Flotte um zwei Mittelstreckenflugzeuge erweitert, um auf die rasche Erholung der Nachfrage nach Freizeitreisen zu reagieren. |
| ― |
Die Umsatzerlöse von Brussels Airlines stiegen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 aufgrund des ausgeweiteten Flugbetriebs und höherer Stückerlöse gegenüber Vorjahr um 508 Mio. EUR bzw. 134% auf 888 Mio. EUR (Vorjahr: 380 Mio. EUR). |
| ― |
Entsprechend des Ausbaus des Flugbetriebs stiegen die operativen Aufwendungen um 437 Mio. EUR bzw. 80% auf 980 Mio. EUR (Vorjahr: 543 Mio. EUR), primär aufgrund des mengen-, preis- und währungsbedingten Anstiegs der Aufwendungen für Treibstoff und mengenbedingt gestiegener Aufwendungen für Gebühren. |
| ― |
Das Adjusted EBIT lag im Berichtszeitraum bei -37 Mio. EUR (Vorjahr: -141 Mio. EUR); dabei konnte Brussels Airlines im dritten Quartal 2022 ein positives Adjusted EBIT in Höhe von 52 Mio. EUR erzielen (Vorjahr: 2 Mio. EUR); das EBIT lag im Berichtszeitraum ebenfalls bei -37 Mio. EUR (Vorjahr: -142 Mio. EUR). |
| KENNZAHLEN | Jan. - Sept.
2022 |
Jan. - Sept.
2021 |
Veränderung
in % |
|
| Umsatz | Mio. € | 1.427 | 530 | 169 |
| Operative Erträge | 1.572 | 608 | 159 | |
| Operative Aufwendungen 1) | Mio. € | 1.733 | 777 | 123 |
| Adjusted EBITDA 1) | Mio. € | 4 | 9 | -56 |
| Adjusted EBIT 1) | Mio. € | -136 | -143 | 5 |
| EBIT | Mio. € | -138 | -141 | 2 |
| Mitarbeitende zum 30.09. | Anzahl | 4.192 | 3.351 | 25 |
| Flüge | Anzahl | 107.661 | 45.911 | 134 |
| Fluggäste | Tsd. | 13.294 | 5.117 | 160 |
| Angebotene Sitzkilometer | Mio. | 21.547 | 8.962 | 140 |
| Verkaufte Sitzkilometer | Mio. | 17.444 | 6.664 | 162 |
| Sitzladefaktor | % | 81,0 | 74,4 | 6,6 P. |
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition Anhang, S. 34.
| ― |
Aufgrund der steigenden Nachfrage stockt Eurowings ihr Angebot für Business-Reisende deutlich auf; gleichzeitig erweitert die Lufthansa-Tochter die Kapazität ihres BIZclass Angebots auf zahlreichen Strecken. |
| ― |
Die Umsatzerlöse von Eurowings lagen im Berichtszeitraum mit 1.427 Mio. EUR mengenbedingt und aufgrund höherer Durchschnittserlöse um 897 Mio. EUR bzw. 169% über Vorjahresniveau (Vorjahr: 530 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen stiegen um 956 Mio. EUR bzw. 123% auf 1.733 Mio. EUR (Vorjahr: 777 Mio. EUR); dabei stiegen die Treibstoffkosten mengen-, preis- und währungsbedingt deutlich, die Aufwendungen für Gebühren stiegen vor allem mengenbedingt; die Aufwendungen für Personal stiegen infolge des Personalaufbaus, der aus der neuerlichen Ausweitung des Flugprogramms nach der Krise sowie der Beendigung der Kurzarbeit resultierte; die Aufwendungen für Flugzeugcharter stiegen im Zuge der saisonalen Einbindung externer Wet-Lease Partner. |
| ― |
Das Adjusted EBIT von Eurowings lag im Berichtszeitraum bei -136 Mio. EUR (Vorjahr: -143 Mio. EUR); die Verbesserung um 7 Mio. EUR gegenüber Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Ausweitung des Flugprogramms sowie geringerer Stückkosten; im dritten Quartal 2022 erzielte Eurowings ein positives Adjusted EBIT in Höhe von 103 Mio. EUR (Vorjahr: 108 Mio. EUR); das EBIT betrug im Berichtszeitraum -138 Mio. EUR (Vorjahr: -141 Mio. EUR). |
| Jan. - Sept. 2022 | Jan. - Sept. 2021 | Veränderung
in % |
Juli - Sept. 2022 | Juli - Sept. 2021 | ||
| Umsatz | Mio. € | 3.567 | 2.542 | 40 | 1.141 | 871 |
| davon Verkehrserlöse | Mio. € | 3.426 | 2.429 | 41 | 1.091 | 834 |
| Operative Erträge | Mio. € | 3.638 | 2.587 | 41 | 1.168 | 884 |
| Operative Aufwendungen 1) | Mio. € | 2.346 | 1.661 | 41 | 842 | 589 |
| Adjusted EBITDA 1) | Mio. € | 1.433 | 1.050 | 36 | 374 | 339 |
| Adjusted EBIT 1) | Mio. € | 1.308 | 943 | 39 | 331 | 302 |
| EBIT | Mio. € | 1.286 | 946 | 36 | 330 | 303 |
| Adjusted EBIT-Marge 1) | % | 36,7 | 37,1 | -0,4 P. | 29,0 | 34,7 |
| Segmentinvestitionen | Mio. € | 233 | 147 | 59 | 12 | 119 |
| Mitarbeitende zum 30.09. | Anzahl | 4.087 | 4.201 | -3 | - | - |
| Angebotene Fracht-Tonnenkilometer 2) | Mio. | 8.743 | 7.273 | 20 | 3.186 | 2.601 |
| Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer 2) | Mio. | 5.363 | 5.234 | 2 | 1.794 | 1.753 |
| Nutzladefaktor 2) | % | 61,3 | 72,0 | -10,7 P. | 56,3 | 67,4 |
| Veränderung
in % |
|
| Umsatz | 31 |
| davon Verkehrserlöse | 31 |
| Operative Erträge | 32 |
| Operative Aufwendungen 1) | 43 |
| Adjusted EBITDA 1) | 10 |
| Adjusted EBIT 1) | 10 |
| EBIT | 9 |
| Adjusted EBIT-Marge 1) | -5,7 P. |
| Segmentinvestitionen | -90 |
| Mitarbeitende zum 30.09. | |
| Angebotene Fracht-Tonnenkilometer 2) | 22 |
| Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer 2) | 2 |
| Nutzladefaktor 2) | -11,1 P. |
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition Anhang, S. 34.
2) Vorjahreszahlen angepasst.
| ― |
Die Entwicklung im Geschäftsfeld Logistik bleibt weiter auf Rekordniveau; das marktweite Angebot von Frachtkapazitäten ist infolge der Corona-Pandemie weiterhin durch den Wegfall von Kapazitäten in den Bellys der Passagierflugzeuge reduziert; die Nachfrage nach Frachtkapazitäten bleibt auf einem hohen Niveau; die operative Stabilität konnte trotz widriger Rahmenbedingungen wie Lockdowns in China und Umwegen, verursacht durch das Umfliegen des russischen Luftraums, gewährleistet werden. |
| ― |
Die Frachtkapazität wurde im Berichtszeitraum durch einen zweiten dauerhaft umgebauten Airbus A321F erweitert; mit dem Ausbau der Frachtkapazität für das Kurz- und Mittelstreckensegment reagiert Lufthansa Cargo auf die steigende Nachfrage der eCommerce-Branche und kann Kunden somit noch mehr Kapazitäten für Sameday-Lieferungen anbieten; darüber hinaus wurden bis 2024 laufende Leasingvereinbarungen über zwei Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 777F um jeweils sieben Jahre bis 2031 verlängert. |
| ― |
Als weitere Investition in die Kapazitätserweiterung der Frachterflotte hat Lufthansa Cargo bereits im zweiten Quartal 2022 drei B777F der aktuellen Technologie sowie sieben B777-8F der kommenden Boeing-Frachtergeneration bestellt; die erste B777F wurde bereits im Juni 2022 ausgeliefert. |
| ― |
Das Angebot von Lufthansa Cargo lag im Berichtszeitraum vor allem aufgrund der Erholung des Passagierflugbetriebs um 20% über Vorjahr, der Absatz stieg um 2%; der Nutzladefaktor sank um 10,7 Prozentpunkte auf 61,3%; die währungsbereinigten Durchschnittserlöse stiegen in allen Verkehrsgebieten von Lufthansa Cargo und lagen insgesamt um 32,7% über Vorjahr; sie erreichten damit einen neuen Höchststand in der Geschichte der Lufthansa Cargo. |
| ― |
Auch die Verkehrserlöse legten in allen Verkehrsgebieten aufgrund des gestiegenen Absatzes und der höheren Durchschnittserlöse um 997 Mio. EUR bzw. 41% auf 3.426 Mio. EUR zu (Vorjahr: 2.429 Mio. EUR); die Umsatzerlöse stiegen um 1.025 Mio. EUR bzw. 40% auf 3.567 Mio. EUR (Vorjahr: 2.542 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen stiegen insbesondere aufgrund höherer Treibstoffkosten und höherer Belly-Aufwendungen gegenüber Konzerngesellschaften um 685 Mio. EUR bzw. 41% auf 2.346 Mio. EUR (Vorjahr: 1.661 Mio. EUR). |
| ― |
Das Adjusted EBIT verbesserte sich vor allem aufgrund der höheren Durchschnittserlöse bei gleichzeitig gestiegenem Absatz um 365 Mio. EUR bzw. 39% auf 1.308 Mio. EUR (Vorjahr: 943 Mio. EUR); damit erzielte Lufthansa Cargo im Berichtszeitraum erneut ein Rekordergebnis. |
| ― |
Das EBIT verbesserte sich um 340 Mio. EUR bzw. 36% auf 1.286 Mio. EUR (Vorjahr: 946 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert hauptsächlich aus Restrukturierungsaufwendungen sowie aus Wertberichtigungen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. |
| ― |
Die Segmentinvestitionen lagen im Berichtszeitraum bei 233 Mio. EUR (Vorjahr: 147 Mio. EUR). |
| ― |
Die Anzahl der Mitarbeitenden ging zum 30. September 2022 um 3% auf 4.087 zurück (Vorjahr: 4.201). |
| Verkehrserlöse | Angebotene Fracht-Tonnenkilometer | Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer | ||||
| Jan. - Sept. 2022 | Veränderung | Jan. - Sept. 2022 | Veränderung | Jan. - Sept. 2022 | Veränderung | |
| in Mio. € | in % | in Mio. | in % | in Mio. | in % | |
| Europa | 217 | 39 | 442 | 28 | 195 | 10 |
| Amerika | 1.602 | 38 | 4.735 | 35 | 2.658 | 9 |
| Asien/Pazifik | 1.389 | 46 | 2.842 | -1 | 2.122 | -6 |
| Nahost/Afrika | 218 | 37 | 724 | 35 | 388 | 10 |
| Gesamtverkehr | 3.426 | 41 | 8.743 | 20 | 5.363 | 2 |
| Fracht-Nutzladefaktor | ||
| Jan. - Sept. 2022 | Veränderung | |
| in % | in P. | |
| Europa | 44,1 | -6,9 P. |
| Amerika | 56,1 | -13,2 P. |
| Asien/Pazifik | 74,7 | -4,2 P. |
| Nahost/Afrika | 53,5 | -12,2 P. |
| Gesamtverkehr | 61,3 | -10,7 P. |
| Jan. - Sept.
2022 |
Jan. - Sept.
2021 |
Veränderung
in % |
Juli - Sept.
2022 |
Juli - Sept.
2021 |
||
| Umsatz | Mio. € | 4.013 | 2.746 | 46 | 1.422 | 1.029 |
| davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group | Mio. € | 1.093 | 590 | 85 | 382 | 234 |
| Operative Erträge | Mio. € | 4.275 | 3.002 | 42 | 1.512 | 1.111 |
| Operative Aufwendungen 1) | Mio. € | 3.838 | 2.704 | 42 | 1.321 | 958 |
| Adjusted EBITDA 1) | Mio. € | 530 | 417 | 27 | 221 | 193 |
| Adjusted EBIT 1) | Mio. € | 397 | 284 | 40 | 177 | 149 |
| EBIT | Mio. € | 337 | 123 | 174 | 184 | 22 |
| Adjusted EBIT-Marge 1) | % | 9,9 | 10,3 | -0,4 P. | 12,4 | 14,5 |
| Segmentinvestitionen | Mio. € | 59 | 56 | 5 | 31 | 17 |
| Mitarbeitende zum 30.09. | Anzahl | 20.233 | 21.107 | -4 | - | - |
| Veränderung
in % |
|
| Umsatz | 38 |
| davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group | 63 |
| Operative Erträge | 36 |
| Operative Aufwendungen 1) | 38 |
| Adjusted EBITDA 1) | 15 |
| Adjusted EBIT 1) | 19 |
| EBIT | 736 |
| Adjusted EBIT-Marge 1) | -2,1 P. |
| Segmentinvestitionen | 82 |
| Mitarbeitende zum 30.09. |
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition Anhang, S. 34.
| ― |
Der positive Geschäftsverlauf von Lufthansa Technik setzte sich auch im dritten Quartal weiter fort; die steigende Nachfrage nach Flugreisen insbesondere in den Sommermonaten führte zu einer steigenden Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturleistungen, was sich ebenso positiv auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung auswirkte wie die Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro; herausfordernd wirkten sich steigende Rohstoff-, Material- und Lohnkosten sowie die Materialknappheiten am Weltmarkt aus. |
| ― |
Seit 1. Juli 2022 ist Sören Stark neuer Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Technik und Harald Gloy neuer Chief Operating Officer und Arbeitsdirektor. |
| ― |
Die Umsatzerlöse von Lufthansa Technik stiegen im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 1.267 Mio. EUR bzw. 46% auf 4.013 Mio. EUR (Vorjahr: 2.746 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen stiegen um 1.134 Mio. EUR bzw. 42% auf 3.838 Mio. EUR (Vorjahr: 2.704 Mio. EUR), im Wesentlichen getrieben durch die preis- und mengenbedingte Erhöhung des Materialaufwands und den Anstieg des Personalaufwands aufgrund verminderter Kurzarbeit. |
| ― |
Das Adjusted EBIT verbesserte sich um 113 Mio. EUR bzw. 40% auf 397 Mio. EUR (Vorjahr: 284 Mio. EUR); das EBIT lag, beeinflusst von Wertminderungen infolge der Sanktionen gegen Russland, bei 337 Mio. EUR (Vorjahr: 123 Mio. EUR). |
| ― |
Die Segmentinvestitionen stiegen um 3 Mio. EUR bzw. 5% auf 59 Mio. EUR (Vorjahr: 56 Mio. EUR). |
| ― |
Die Anzahl der Mitarbeitenden zum 30. September 2022 sank gegenüber Vorjahr um 4% auf 20.233 (Vorjahr: 21.107). |
| Jan. - Sept.
2022 |
Jan. - Sept.
2021 |
Veränderung
in % |
Juli - Sept.
2022 |
Juli - Sept.
2021 |
||
| Umsatz | Mio. € | 1.415 | 766 | 85 | 558 | 319 |
| davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group | Mio. € | 42 | 19 | 121 | 19 | 7 |
| Operative Erträge | Mio. € | 1.445 | 979 | 48 | 563 | 393 |
| Operative Aufwendungen 1) | Mio. € | 1.447 | 913 | 58 | 557 | 354 |
| Adjusted EBITDA 1) | Mio. € | 51 | 114 | -55 | 26 | 55 |
| Adjusted EBIT 1) | Mio. € | -7 | 54 | 6 | 35 | |
| EBIT | Mio. € | -28 | 29 | 5 | 34 | |
| Adjusted EBIT-Marge 1) | % | -0,5 | 7,0 | -7,5 P. | 1,1 | 11,0 |
| Segmentinvestitionen | Mio. € | 21 | 12 | 75 | 9 | 4 |
| Mitarbeitende zum 30.09. | Anzahl | 19.707 | 15.637 | 26 | - | - |
| Veränderung
in % |
|
| Umsatz | 75 |
| davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group | 171 |
| Operative Erträge | 43 |
| Operative Aufwendungen 1) | 57 |
| Adjusted EBITDA 1) | -53 |
| Adjusted EBIT 1) | -83 |
| EBIT | -85 |
| Adjusted EBIT-Marge 1) | -9,9 P. |
| Segmentinvestitionen | 125 |
| Mitarbeitende zum 30.09. |
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition ^ Anhang, S. 34.
| ― |
Die LSG Group verzeichnete im dritten Quartal 2022 weitere Umsatzzuwächse; auf dem nordamerikanischen Markt war der Anstieg, auch bedingt durch Währungseffekte, besonders stark; auch in Lateinamerika und in der Region Emerging Markets zeigte sich eine zunehmende Markterholung; in Asien hingegen erholte sich das Geschäft aufgrund weiter bestehender Restriktionen nur zögerlich. |
| ― |
Im Verlauf des dritten Quartals 2022 konnte die LSG Group wesentliche neue Verträge abschließen beziehungsweise verlängern; unter anderem mit Copa Airlines an 22 Stationen sowie mit China Southern Airlines in Thailand und GOL in Brasilien; Retail inMotion verlängerte den wichtigen Onboard Retail-Vertrag mit Aer Lingus und führte das Boutique-Geschäft (Inflight Shopping) auf allen Interkontinentalflügen von Lufthansa German Airlines mit neuem Sortiment ein. |
| ― |
Die Umsatzerlöse der LSG Group stiegen im Berichtszeitraum aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung in allen Regionen, insbesondere in Nordamerika, um 649 Mio. EUR bzw. 85% auf 1.415 Mio. EUR (Vorjahr: 766 Mio. EUR). |
| ― |
Die sonstigen Erträge sanken vor allem aufgrund des Wegfalls von Zuschüssen, die im Vorjahr im Rahmen des US Cares-Act vereinnahmt wurden, um 183 Mio. EUR bzw. 86% auf 30 Mio. EUR (Vorjahr: 213 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen stiegen primär aufgrund von mengen- und preisbedingt höheren Material- und Personalaufwendungen sowie gestiegener umsatzabhängiger Flughafenentgelte um 534 Mio. EUR bzw. 58% auf 1.447 Mio. EUR (Vorjahr: 913 Mio. EUR). |
| ― |
Das Adjusted EBIT lag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 aufgrund des Wegfalls der Zuschüsse im Rahmen des US Cares-Act bei -7 Mio. EUR (Vorjahr: 54 Mio. EUR); ohne Berücksichtigung dieser Zuschüsse im Vorjahr hätte das Adjusted EBIT den Vorjahreswert übertroffen. |
| ― |
Das EBIT lag bei -28 Mio. EUR (Vorjahr: 29 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert vorrangig aus außerplanmäßigen Abschreibungen und Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg standen. |
| ― |
Die Segmentinvestitionen lagen bei 21 Mio. EUR (Vorjahr: 12 Mio. EUR). |
| ― |
Die Anzahl der Mitarbeitenden zum 30. September 2022 stieg aufgrund der Geschäftserholung um 26% gegenüber Vorjahr auf 19.707 (Vorjahr: 15.637). |
| Jan. - Sept.
2022 |
Jan. - Sept.
2021 |
Veränderung
in % |
Juli - Sept.
2022 |
Juli - Sept.
2021 |
||
| Operative Erträge | Mio. € | 1.919 | 1.301 | 48 | 783 | 63 |
| Operative Aufwendungen 1) | Mio. € | 2.138 | 1.471 | 45 | 859 | 99 |
| Adjusted EBITDA 1) | Mio. € | -117 | -82 | -43 | -39 | -13 |
| Adjusted EBIT 1) | Mio. € | -204 | -168 | -21 | -69 | -40 |
| EBIT | Mio. € | -226 | -219 | -3 | -66 | -60 |
| Segmentinvestitionen | Mio. € | 30 | 29 | 3 | 7 | -3 |
| Mitarbeitende zum 30.09. | Anzahl | 7.935 | 8.038 | -1 | - | - |
| Veränderung
in % |
|
| Operative Erträge | 1.143 |
| Operative Aufwendungen 1) | 768 |
| Adjusted EBITDA 1) | -200 |
| Adjusted EBIT 1) | -73 |
| EBIT | -10 |
| Segmentinvestitionen | |
| Mitarbeitende zum 30.09. |
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition Anhang, S. 34.
| ― |
Die operativen Erträge der
weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen stiegen
im Berichtszeitraum aufgrund höherer
Währungsgewinne sowie gestiegener
Umsatzerlöse insbesondere der
AirPlus-Gesellschaften gegenüber Vorjahr um 618
Mio. EUR bzw. 48% auf 1.919 Mio. EUR (Vorjahr: 1.301
Mio. EUR).
|
| ― |
Das Adjusted EBIT lag bei -204 Mio. EUR (Vorjahr: -168 Mio. EUR); dabei wurden die höheren Aufwendungen bei den Konzernfunktionen aufgrund des Wegfalls von Kurzarbeit und gestiegener IT-Aufwendungen durch den Rückgang des Verlusts bei AirPlus teilweise kompensiert; das EBIT betrug -226 Mio. EUR (Vorjahr: -219 Mio. EUR). |
| ― |
Die Anzahl der Mitarbeitenden zum 30. September 2022 sank gegenüber Vorjahr um 1% auf 7.935 (Vorjahr: 8.038); in den Konzernfunktionen sank die Zahl der Mitarbeitenden um 7%. |
Im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2021
ausführlich dargestellten Chancen und Risiken haben
sich folgende wesentliche Konkretisierungen beziehungsweise
Entwicklungen ergeben:
| ― |
Im Kontext der Corona-Pandemie hat sich der internationale Flugverkehr wieder stabilisiert und internationale Reisebeschränkungen sind weitgehend abgebaut. Selbst bei einer erneuten Verschlechterung der Lage sind weltweite unkoordinierte Grenzschließungen unwahrscheinlich, allenfalls punktuelle, regionale Einschränkungen bleiben möglich. Im Falle einer erneuten Verschlechterung der Lage würde sich die Lufthansa Group im Dialog mit der nationalen, europäischen und internationalen Politik für abgestimmte risiko- und evidenzbasierte Maßnahmen einsetzen. Insgesamt hat sich das Risiko für die Lufthansa Group damit reduziert. |
| ― |
Die operativen Beeinträchtigungen, die im Sommer insbesondere auch aufgrund fehlenden Personals im Gesamtsystem Luftverkehr auftraten, konnten seitdem mit den Maßnahmen, die seitens der Lufthansa Group und ihrer Systempartner ergriffen wurden, deutlich reduziert werden. Herausfordernd ist weiterhin die Pünktlichkeit der Flüge, die bei nahezu allen europäischen Fluggesellschaften deutlich unter 80% liegt. Dies birgt weiterhin das Risiko von Reputationsschäden sowie steigenden Kosten für die Entschädigung und Unterstützung betroffener Passagiere. |
| ― |
Krisenbedingte Flugstreichungen können einen Verlust von Start- und Landerechten (Slots) zur Folge haben. Im Zusammenhang mit der Nutzung von Slots gilt grundsätzlich die Regelung, dass das Recht auf Wiederzuteilung in der Folgeperiode verloren geht, wenn sie in einer Flugperiode zu weniger als 80% genutzt wurden. Diese Regel wurde von Behörden weltweit aufgrund des Corona-bedingten Einbruchs des Flugaufkommens zunächst bis März 2021 ausgesetzt und für die nächsten Perioden abgesenkt. In Fällen konkreter Flug- und/oder Reisebeschränkungen können zusätzlich Flugstreichungen mit "Force Majeure" begründet werden. Für den Winter 2022/2023 hat die EU 75% als Minimum-Slot-Nutzungsrate festgelegt, und die EU Kommission ermächtigt, diese unter bestimmten Umständen während der Periode anzupassen. Abhängig von der Verkehrslage besteht das Risiko, dass zum Slot-Erhalt unterausgelastete Flüge geflogen werden müssen. Die EU-Regelung ist teilweise restriktiver als in anderen Weltregionen, mit dem Risiko, dass dort reziprok die EU-Regelungen (nur) für EU-Gesellschaften angewendet werden. Für den Sommer 2023 werden die gleichen Ausnahmeregeln ("Force Majeure") wie im Winter 2022/2023 gelten; allerdings mit einer 80%-Slot-Nutzungsquote. |
| ― |
Aufgrund verschiedener offener Tarifverträge im Konzern, hoher Inflationsraten und der operativen Herausforderungen im Nachgang der Corona-Pandemie, welche die Mitarbeiterschaft weiterhin belasten, besteht auch im weiteren Jahresverlauf ein Streikrisiko in verschiedenen Gesellschaften der Lufthansa Group. Mit der Grundsatzeinigung für die Cockpitbeschäftigten der Deutschen Lufthansa AG und der Lufthansa Cargo AG sowie der Einigung mit Ver.di für die rund 20.000 tariflichen Bodenmitarbeitenden der Deutschen Lufthansa AG, der Lufthansa Technik AG und der Lufthansa Cargo AG sowie für weitere Tochtergesellschaften der Lufthansa hat sich das Streikrisiko für die von diesen Verträgen umfassten Beschäftigten bis zum 30. Juni 2023 beziehungsweise dem 31. Dezember 2023 jedoch merklich reduziert. Die Durchsetzung der gewerkschaftlichen Forderungen kann zu einer Steigerung der Personalkosten führen. Auch können Streiks zu Reputationsschäden und spürbaren wirtschaftlichen Belastungen führen. |
| ― |
Der Rohölpreis wies in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022 eine hohe Volatilität auf und erreichte an einzelnen Tagen Preise von mehr als 120 USD/bbl. Gleichzeitig ist die Preisdifferenz zwischen Rohöl und Kerosin, der sogenannte Jet Fuel Crack, gestiegen. Weitere Erhöhungen würden zu höheren Treibstoffaufwänden für die Lufthansa Group führen. Die Lufthansa Group hat begonnen, auch Jet Fuel Crack-Sicherungen durchzuführen, um die Effekte aus einem weiteren Anstieg abzumildern. Außerdem gibt sie steigende Kosten in Form von höheren Preisen an die Kund:innen weiter. |
| ― |
Der US-Dollar hat gegenüber dem Euro stark an Wert gewonnen. Da die Lufthansa Group einen Netto-US-Dollar Bedarf hat, würden sich eine weitere Stärkung des US-Dollar negativ auf das Ergebnis auswirken. |
| ― |
Aufgrund der steigenden Lebenshaltungs- und Energiekosten besteht die Möglichkeit, dass das Konsumverhalten belastet wird und sich auch die Nachfrage nach Flügen reduziert, mit einem entsprechend negativen Einfluss auf die Erlöse der Lufthansa Group. |
| ― |
Eine Verknappung der Energie- und Rohstoffversorgung Deutschlands und insbesondere eine Einschränkung von Energielieferungen an Flughäfen, Fluggesellschaften und Zulieferbetriebe als kritische Infrastruktur könnte Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit einiger Geschäftsfelder der Lufthansa Group und somit indirekt auch Einfluss auf den Flugbetrieb haben. |
| ― |
Einige Lieferanten wie beispielsweise im Bereich der Ersatzteileversorgung der Flugzeuge sind von Engpässen in der Lieferkette betroffen. Um Risiken aus Material- und Serviceengpässen zu mitigieren, werden gegensteuernde Maßnahmen wo immer möglich ergriffen. Hierzu zählen eine Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Lieferanten und Maßnahmen, die die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette und Versorgungssicherheit erhöhen. |
| ― |
Das Land Niedersachsen hat eine Bundesratsinitiative initiiert, die auf ein Verbot der Vorkasse-Praxis abzielt. Zusätzlich hat sich das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) ebenso für eine Anpassung der Praxis ausgesprochen. Ausgangspunkt für die Vorschläge waren die operativen Beeinträchtigungen - insbesondere die Rückzahlungsdauer der Entschädigungszahlungen. Ein mögliches Verbot der Vorkasse-Praxis hätte grundlegenden Einfluss auf die Zahlungsströme, das Pricing und im Ergebnis auf die Liquidität der Lufthansa Group. Zusätzlich wären Preissteigerungen von Flugtickets die Folge, was bei einer deutschen Einzellösung zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen führen würde. In der öffentlichen Diskussion weist die Lufthansa Group regelmäßig auf diese Folgen hin. |
Auf Basis der deutlich verbesserten
Geschäftsentwicklung, der eingeleiteten
Kostensenkungsmaßnahmen und der in der Finanzplanung
unterstellten Szenarien sieht der Vorstand den Fortbestand
der Lufthansa Group nicht gefährdet.
| ― |
Der Finanzausblick des Konzerns ist nach wie vor mit einem hohen Maß an Prognoseunsicherheit behaftet; diese Unsicherheit wird unter anderem durch das Rezessionsrisiko in den aktuellen Aussichten für die Weltwirtschaft, dem Fortgang des Ukraine-Kriegs und seiner Auswirkungen auf die Energieversorgung in Westeuropa und der ungewissen weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie verursacht; all dies hat potenziell erheblichen Einfluss auf das Konsumentenvertrauen und die Nachfrage nach Flugreisen; auch der weitere Fortgang der Verhandlungen mit den Sozialpartnern und etwaige Arbeitskämpfe sowie heute noch nicht vorhersehbare Ereignisse können die finanzielle Entwicklung des Konzerns im weiteren Jahresverlauf beeinflussen. |
| ― |
Die Lufthansa Group geht davon aus, das Flugangebot ihrer Airlines im Jahr 2022 gegenüber Vorjahr ausbauen zu können; der Kapazitätsausbau wird dabei insbesondere durch die touristisch geprägten Kurzstrecken in Europa getrieben; auch auf der Langstrecke und im Segment der Geschäftsreisen rechnet die Lufthansa Group mit einer fortgesetzten Erholung, wenn auch auf niedrigerem Niveau. |
| ― |
Insgesamt erwartet die Lufthansa Group, vorbehaltlich der oben genannten Unsicherheiten, dass die angebotene Kapazität der Passagier-Airlines im Geschäftsjahr 2022 bei rund 75% der Vorkrisenkapazität liegen wird. |
| ― |
Vor allem aufgrund der Erholung bei den Passagier-Airlines, der weiterhin günstigen Angebots- und Nachfragedynamik im Geschäftsfeld Logistik und eines fortgesetzten Aufschwungs im Geschäftsfeld Technik rechnet die Lufthansa Group mit einem Anstieg der Umsatzerlöse im Jahr 2022; das Erlösniveau der Vorkrisenzeit wird jedoch im Jahr 2022 voraussichtlich noch nicht erreicht. |
| ― |
Aufgrund der positiven Entwicklung im dritten Quartal, der aktuellen Buchungslage, die eine weiterhin starke Nachfrage nach Flugreisen auch in den nächsten Monaten zeigt, und anhaltend hoher Frachtraten im Segment Logistik hebt die Lufthansa Group die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr an; die Lufthansa Group geht nun davon aus, im Gesamtjahr 2022 ein Adjusted EBIT von über 1 Mrd. EUR erreichen zu können. |
| ― |
Das Ergebnis im Geschäftsfeld Logistik sollte das Rekordniveau des Vorjahres übertreffen; auch für das Geschäftsfeld Technik wird ein Anstieg des Adjusted EBIT gegenüber Vorjahr erwartet; der Adjusted EBIT-Verlust im Segment Passagier-Airlines wird voraussichtlich im Vergleich zum Vorjahr deutlich schrumpfen; weitere Fortschritte bei der Umsetzung des Kostensenkungsprogramms in allen Bereichen des Konzerns werden die Ergebnisentwicklung unterstützen. |
| ― |
Die Lufthansa Group erwartet außerdem, einen Adjusted Free Cashflow von über 2 Mrd. EUR im Jahr 2022 zu erwirtschaften; dazu werden voraussichtlich die erwartete Ergebnisverbesserung, Mittelzuflüsse aus der starken Buchungsnachfrage, Verbesserungen im Management des Working Capitals und eine disziplinierte Investitionstätigkeit beitragen. |
Weitere Details zum Finanzausblick des Konzerns finden
sich im ↗ Geschäftsbericht 2021, ab S. 136 und
im ↗ 2. Zwischenbericht 2022, auf S. 20.
| in Mio. € | Jan. - Sept. 2022 | Jan. - Sept. 2021 | Juli - Sept. 2022 | Juli - Sept. 2021 |
| Erlöse aus den Verkehrsleistungen | 18.891 | 7.550 | 8.230 | 3.913 |
| Andere Betriebserlöse | 5.002 | 3.428 | 1.838 | 1.294 |
| Umsatzerlöse | 23.893 | 10.978 | 10.068 | 5.207 |
| Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen | 230 | 72 | 50 | 23 |
| Sonstige betriebliche Erträge 1) | 1.521 | 1.064 | 608 | 409 |
| Materialaufwand | -13.673 | -5.830 | -5.574 | -2.626 |
| Personalaufwand | -5.934 | -4.652 | -2.166 | -1.745 |
| Abschreibungen 2) | -1.726 | -1.736 | -578 | -601 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen 3) | -3.469 | -2.016 | -1.335 | -737 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 842 | -2.120 | 1.073 | -70 |
| Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen | -39 | -10 | 41 | 61 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 23 | 7 | 12 | - |
| Zinserträge | 27 | -1 | 8 | 1 |
| Zinsaufwendungen | -334 | -331 | -103 | -120 |
| Übrige Finanzposten | 225 | 137 | 47 | 44 |
| Finanzergebnis | -98 | -198 | 5 | -14 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 744 | -2.318 | 1.078 | -84 |
| Ertragsteuern | -252 | 431 | -265 | 10 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 492 | -1.887 | 813 | -74 |
| Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis | 8 | -10 | 4 | -2 |
| Davon auf Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallendes Konzernergebnis | 484 | -1.877 | 809 | -72 |
| "Unverwässertes"/"Verwässertes" Ergebnis je Aktie in € | 0,40 | -3,17 | 0,68 | -0,15 |
1) Im Kumulativwert sind 33 Mio. EUR (Vorjahr:
62 Mio. EUR) aus der Auflösung von Abschreibungen und
Wertberichtigungen auf Forderungen enthalten.
2) Im Kumulativwert sind 2 Mio. EUR (Vorjahr: 3
Mio. EUR) aus Abschreibungen auf langfristige Forderungen
enthalten.
3) Im Kumulativwert sind 48 Mio. EUR (Vorjahr:
47 Mio. EUR) aus der Bildung von Wertberichtigungen auf
kurzfristige Forderungen enthalten.
| in Mio. € | Jan. - Sept. 2022 | Jan. - Sept. 2021 | Juli - Sept. 2022 | Juli - Sept. 2021 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 492 | -1.887 | 813 | -74 |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | ||||
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge mit anschließender Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | ||||
| Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung | 337 | 83 | 175 | 53 |
| Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert | -70 | -21 | -31 | -8 |
| Folgebewertung Hedges - Cashflow Hedge Reserve | 2.323 | 816 | 339 | 263 |
| Folgebewertung Hedges - Kosten der Absicherung | -157 | 119 | -42 | 59 |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge von nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen | - | 4 | -1 | 2 |
| Sonstige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | -4 | -4 | 1 | -3 |
| Für erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge erfasste Ertragsteuern | -488 | -209 | -88 | -75 |
| 1.941 | 788 | 353 | 291 | |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge ohne anschließende Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | ||||
| Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | 4.525 | 2.600 | 588 | 491 |
| Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten zum beizulegenden Zeitwert | - | 2 | - | - |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge von nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen | - | - | - | - |
| Sonstige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | 61 | - | 3 | - |
| Für erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge erfasste Ertragsteuern | -1.528 | -539 | -238 | -77 |
| 3.058 | 2.063 | 353 | 414 | |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge (Other Comprehensive Income) nach Ertragsteuern | 4.999 | 2.851 | 706 | 705 |
| Gesamte Aufwendungen und Erträge (Total Comprehensive Income) | 5.491 | 964 | 1.519 | 631 |
| Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallende gesamte Aufwendungen und Erträge | 30 | -9 | 7 | -1 |
| Davon auf Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallende gesamte Aufwendungen und Erträge | 5.461 | 973 | 1.512 | 632 |
| in Mio. € | 30.09.2022 | 31.12.2021 | 30.09.2021 |
| Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer 1) | 1.223 | 1.189 | 1.171 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 390 | 419 | 420 |
| Flugzeuge und Reservetriebwerke | 16.085 | 15.318 | 15.487 |
| Reparaturfähige Flugzeugersatzteile | 1.957 | 1.847 | 1.803 |
| Übriges Sachanlagevermögen 2) | 3.335 | 3.354 | 3.391 |
| Nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen | 408 | 434 | 426 |
| Übrige Beteiligungen | 231 | 245 | 253 |
| Langfristige Wertpapiere | 37 | 38 | 38 |
| Ausleihungen und Forderungen | 868 | 525 | 428 |
| Derivative Finanzinstrumente | 2.088 | 894 | 763 |
| Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten | 89 | 74 | 79 |
| Effektive Ertragsteuerforderungen | 66 | 65 | 36 |
| Latente Ertragsteuererstattungsansprüche | 2.791 | 4.661 | 4.672 |
| Langfristige Vermögenswerte | 29.568 | 29.063 | 28.967 |
| Vorräte | 790 | 675 | 661 |
| Vertragsvermögenswerte | 225 | 179 | 197 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 4.963 | 3.686 | 3.764 |
| Derivative Finanzinstrumente | 1.576 | 542 | 470 |
| Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten | 325 | 208 | 252 |
| Effektive Ertragsteuerforderungen | 168 | 249 | 233 |
| Wertpapiere | 7.276 | 5.359 | 5.153 |
| Bankguthaben und Kassenbestände | 2.447 | 2.307 | 2.105 |
| Zum Verkauf stehende Vermögenswerte | 221 | 270 | 101 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 17.991 | 13.475 | 12.936 |
| Bilanzsumme | 47.559 | 42.538 | 41.903 |
1) Inkl. Geschäfts- oder Firmenwerte.
2) Darin sind als Finanzinvestitionen gehaltene
Immobilien in Höhe von 30 Mio. EUR (zum 31.12.2021: 30
Mio. EUR) enthalten.
| in Mio. € | 30.09.2022 | 31.12.2021 | 30.09.2021 |
| Gezeichnetes Kapital | 3.060 | 3.060 | 1.530 |
| Kapitalrücklage | 956 | 956 | 378 |
| Stille Beteiligung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds | - | - | 1.500 |
| Gewinnrücklagen | 1.336 | 491 | 204 |
| Übrige neutrale Rücklagen | 3.275 | 2.134 | 1.928 |
| Konzernergebnis | 484 | -2.191 | -1.877 |
| Anteile der Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG am Eigenkapital | 9.111 | 4.450 | 3.663 |
| Minderheitenanteile | 70 | 40 | 31 |
| Eigenkapital | 9.181 | 4.490 | 3.694 |
| Pensionsrückstellungen | 2.560 | 6.676 | 7.210 |
| Sonstige Rückstellungen | 812 | 703 | 608 |
| Finanzschulden | 14.547 | 15.041 | 14.291 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 31 | 30 | 35 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 78 | 67 | 78 |
| Erhaltene Anzahlungen, Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | 29 | 30 | 35 |
| Derivative Finanzinstrumente | 510 | 290 | 270 |
| Latente Ertragsteuerverpflichtungen | 554 | 529 | 531 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 19.121 | 23.366 | 23.058 |
| Sonstige Rückstellungen | 945 | 1.255 | 1.030 |
| Finanzschulden | 1.333 | 1.629 | 1.956 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 6.377 | 4.186 | 4.099 |
| Vertragsverbindlichkeiten aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten | 5.576 | 3.340 | 3.074 |
| Übrige Vertragsverbindlichkeiten | 2.663 | 2.609 | 2.826 |
| Erhaltene Anzahlungen, Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | 829 | 648 | 1.250 |
| Derivative Finanzinstrumente | 788 | 247 | 232 |
| Effektive Ertragsteuerverpflichtungen | 746 | 705 | 657 |
| Passiva im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten | - | 63 | 27 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 19.257 | 14.682 | 15.151 |
| Bilanzsumme | 47.559 | 42.538 | 41.903 |
| in Mio. € | Gezeichnetes
Kapital |
Kapital-
rücklage |
Stille
Beteiligung I |
Marktbewertung
Finanzinstrumente |
Unterschiedsbetrag aus
Währungsumrechnung |
Neubewertungsrücklage
(Sukzessiverwerbe) |
| Stand am 01.01.2021 | 1.530 | 378 | - | 305 | 396 | 236 |
| Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen | - | - | 1.500 | - | - | - |
| Umbuchungen | - | - | - | - | - | - |
| Konzern-/Minderheitenergebnis | - | - | - | - | - | - |
| Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | - | - | - | 707 | 83 | - |
| In die
Anschaffungskosten von nicht finanziellen
Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse |
- | - | - | -158 | - | - |
| Stand am 30.09.2021 | 1.530 | 378 | 1.500 | 854 | 479 | 236 |
| Stand am 01.01.2022 | 3.060 | 956 | - | 946 | 589 | 236 |
| Umbuchungen | - | - | - | - | - | - |
| Konzern-/Minderheitenergebnis | - | - | - | - | - | - |
| Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | - | - | - | 1.608 | 337 | - |
| In die
Anschaffungskosten von nicht finanziellen
Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse |
- | - | - | -800 | - | - |
| Stand am 30.09.2022 | 3.060 | 956 | - | 1.754 | 926 | 236 |
| in Mio. € | Sonstige
neutrale Rücklagen |
Summe
übrige neutrale Rücklagen |
Gewinn-
rücklagen |
Konzern-
ergebnis |
Anteil der
Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG am Eigenkapital |
Nicht
beherrschende Anteile |
| Stand am 01.01.2021 | 359 | 1.296 | 4.868 | -6.725 | 1.347 | 40 |
| Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen | - | - | - | - | 1.500 | - |
| Umbuchungen | - | - | -6.725 | 6.725 | - | - |
| Konzern-/Minderheitenergebnis | - | - | - | -1.877 | -1.877 | -9 |
| Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | - | 790 | 2.061 | - | 2.851 | - |
| In die
Anschaffungskosten von nicht finanziellen
Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse |
- | -158 | - | - | -158 | - |
| Stand am 30.09.2021 | 359 | 1.928 | 204 | -1.877 | 3.663 | 31 |
| Stand am 01.01.2022 | 363 | 2.134 | 491 | -2.191 | 4.450 | 40 |
| Umbuchungen | - | - | -2.191 | 2.191 | - | - |
| Konzern-/Minderheitenergebnis | - | - | - | 484 | 484 | 8 |
| Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | -4 | 1.941 | 3.036 | - | 4.977 | 22 |
| In die
Anschaffungskosten von nicht finanziellen
Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse |
- | -800 | - | - | -800 | - |
| Stand am 30.09.2022 | 359 | 3.275 | 1.336 | 484 | 9.111 | 70 |
| in Mio. € | Gesamt
Eigenkapital |
| Stand am 01.01.2021 | 1.387 |
| Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen | 1.500 |
| Umbuchungen | - |
| Konzern-/Minderheitenergebnis | -1.886 |
| Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | 2.851 |
| In die
Anschaffungskosten von nicht finanziellen
Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse |
-158 |
| Stand am 30.09.2021 | 3.694 |
| Stand am 01.01.2022 | 4.490 |
| Umbuchungen | - |
| Konzern-/Minderheitenergebnis | 492 |
| Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | 4.999 |
| In die
Anschaffungskosten von nicht finanziellen
Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse |
-800 |
| Stand am 30.09.2022 | 9.181 |
| in Mio. € | Jan. -
Sept. 2022 |
Jan. -
Sept. 2021 |
Juli -
Sept. 2022 |
Juli -
Sept. 2021 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente zu Periodenbeginn | 2.305 | 1.804 | 2.702 | 2.042 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 744 | -2.318 | 1.078 | -84 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen (saldiert mit Zuschreibungen) | 1.721 | 1.708 | 578 | 574 |
| Abschreibungen auf Umlaufteile (saldiert mit Zuschreibungen) | -12 | -14 | -25 | 6 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen | -20 | 15 | -7 | -4 |
| Beteiligungsergebnis | 16 | 3 | -53 | -61 |
| Zinsergebnis | 307 | 332 | 95 | 119 |
| Erstattete/Gezahlte Ertragsteuern | -34 | -52 | 65 | 20 |
| Wesentliche nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge | -373 | -246 | -90 | -86 |
| Veränderung Trade Working Capital | 2.559 | 917 | -618 | 267 |
| Veränderung übriger Aktiva/Passiva 2) | 420 | 168 | -136 | -285 |
| Operativer Cashflow 2) | 5.328 | 513 | 887 | 466 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -1.807 | -956 | -445 | -352 |
| Investitionen in Finanzanlagen | -9 | -11 | -3 | -3 |
| Zugänge/Abgänge an reparaturfähigen Flugzeugersatzteilen | -78 | 40 | 10 | -30 |
| Einnahmen aus Verkäufen von nicht konsolidierten Anteilen | 25 | 2 | 21 | 2 |
| Einnahmen aus Verkäufen von konsolidierten Anteilen | -4 | - | - | - |
| Ausgaben aus Käufen von nicht konsolidierten Anteilen | -25 | -15 | -12 | -8 |
| Ausgaben aus Käufen von konsolidierten Anteilen | - | - | - | - |
| Einnahmen aus dem Abgang
von immateriellen Vermögenswerten,
Sach- und sonstigen Finanzanlagen |
111 | 145 | 41 | 46 |
| Zinseinnahmen | 11 | 1 | 5 | 1 |
| Erhaltene Dividenden | 23 | 9 | 11 | 2 |
| Nettozu-/-abflüsse aus der Investitionstätigkeit | -1.753 | -785 | -372 | -342 |
| Erwerb von Wertpapieren/Geldanlagen in Fonds | -5.283 | -4.527 | -2.299 | -1.676 |
| Veräußerung von Wertpapieren/Geldanlagen in Fonds 2) | 3.365 | 3.029 | 1.680 | 1.126 |
| Nettozu-/-abflüsse aus der Investitionstätigkeit und Geldanlagen 2) | -3.671 | -2.283 | -991 | -892 |
| Kapitalerhöhung/Stille Beteiligung I | - | 1.500 | - | - |
| Aufnahme Finanzschulden | 591 | 3.996 | 157 | 1.132 |
| Rückführung Finanzschulden | -1.877 | -3.262 | -271 | -590 |
| Gewinnausschüttung | - | - | - | - |
| Zinsausgaben | -283 | -202 | -66 | -82 |
| Nettozu-/-abflüsse aus der Finanzierungstätigkeit | -1.569 | 2.032 | -180 | 460 |
| Nettoab-/-zunahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittel-Äquivalenten | 88 | 262 | -284 | 34 |
| Veränderung Zahlungsmittel aus Wechselkursänderungen | 48 | 18 | 23 | 8 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente 30.09.2022 1) | 2.441 | 2.084 | 2.441 | 2.084 |
| Wertpapiere | 7.276 | 5.153 | 7.276 | 5.153 |
| Flüssige Mittel | 9.717 | 7.237 | 9.717 | 7.237 |
| Nettozu-/-abnahme der flüssigen Mittel | 2.053 | 1.779 | 358 | 592 |
1) Abweichung gegenüber den in der Bilanz
ausgewiesenen Bankguthaben und Kassenbeständen ergibt
sich aus Termingeldern
mit vereinbarter Laufzeit zwischen vier und
zwölf Monaten in Höhe von 6 Mio. EUR (Vorjahr: 21
Mio. EUR).
2) Vorjahreszahlen aufgrund der geänderten
Darstellung für Pensionen geändert.
Der Konzernabschluss der Deutschen Lufthansa AG und
ihrer Tochtergesellschaften wurde nach den International
Financial Reporting Standards (IFRS) des International
Accounting Standards Board (IASB) unter
Berücksichtigung der Interpretationen des IFRS
Interpretations Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der
Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Der
vorliegende Zwischenbericht zum 30. September 2022 wurde
dabei in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS
34 erstellt; die Darstellung erfolgt in verkürzter
Form.
Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die
zum 1. Januar 2022 gültigen Standards und
Interpretationen angewendet. Der Zwischenabschluss zum 30.
September 2022 wurde grundsätzlich unter Beachtung
derselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
aufgestellt, die auch dem vorangegangenen Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2021 zugrunde lagen. Die erstmals ab dem
1. Januar 2022 verpflichtend anzuwendenden Standards und
Interpretationen hatten keine Auswirkungen auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns und
es ergab sich somit keine Notwendigkeit von
rückwirkenden Anpassungen.
Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen
Änderungen im Konsolidierungskreis.
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaften der
Lufthansa Group war in den ersten neun Monaten in 2022
weiterhin von den Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie
von den wirtschaftlichen Folgen der kriegerischen
Auseinandersetzungen in der Ukraine betroffen. Aufgrund
steigender Immunitätsquoten und milder
Krankheitsverläufe wurden in den Heimatmärkten
der Lufthansa Group, und vielen weiteren Staaten die
coronabedingten Regularien gelockert oder teilweise ganz
aufgehoben. Infolgedessen nahm die Nachfrage nach
Flugreisen deutlich zu, was im Verlauf des
Geschäftsjahres mit hohen Buchungszuwächsen
einherging. Durch den sehr steilen Anstieg der
Passagiernachfrage entstanden allerdings Engpässe im
Betrieb und bei den Systempartnern. Diese führten
wiederum dazu, dass die gesteigerte Nachfrage nicht in
vollem Umfang und zum Teil nur unter
Qualitätseinbußen bedient werden konnte. Vor dem
Hintergrund dieser Entwicklungen konnten die Umsätze
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum signifikant gesteigert
werden. Gleichzeitig waren deutliche Kostensteigerungen
insbesondere im Zusammenhang mit dem starken Anstieg des
Treibstoffpreises infolge des Kriegs in der Ukraine zu
verzeichnen. Unter anderem bedingt durch die hohen
Inflationsraten ergaben sich insbesondere aufgrund von
tariflichen Vereinbarungen zudem Kostensteigerungen bei den
Personalaufwendungen.
Auf die Liquiditätslage wirkt sich das stark
gestiegene Geschäftsvolumen positiv aus, wobei im
Berichtszeitraum aus der Ergebnisentwicklung und
insbesondere aufgrund gestiegener Zuflüsse aus
Ticketverkäufen ein deutlich positiver Operativer
Cashflow erreicht wurde.
Für den Lufthansa-Konzern ergeben sich weiterhin
Auswirkungen aus den in 2020 in Deutschland, der Schweiz,
Österreich, Belgien und den USA vereinbarten
Stabilisierungsmaßnahmen.
Der deutsche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) hat
im dritten Quartal seine verbliebenen Aktien der Deutschen
Lufthansa AG auf dem Wege eines beschleunigten
Bookbuilding-Verfahrens an verschiedene Investoren
veräußert. Zuletzt hielt der WSF noch rund 6,2%
am Grundkapital des Unternehmens (74,4 Mio. Aktien). Die
ursprüngliche Aktienbeteiligung von 20% am
Grundkapital der Deutschen Lufthansa AG hatte der WSF im
Sommer 2020 für 306 Mio. EUR erworben. Mit dem Verkauf
endeten auch sämtliche noch verbliebenen Auflagen aus
den Stabilisierungsmaßnahmen des WSF.
Mit den Tilgungen in Höhe von insgesamt 420 Mio.
CHF im ersten Halbjahr 2022 wurden die im Rahmen der
Stabilisierungsmaßnahmen in der Schweiz
gewährten, staatlich gesicherten Kreditlinien
vollständig und vor Ende der Laufzeit
zurückgezahlt und im Anschluss gekündigt. Hiermit
entfielen auch die sonstigen Auflagen -insbesondere das
sogenannte "Ringfencing"- die mit der staatlichen
Unterstützungsmaßnahme verbunden waren.
Der ursprüngliche Darlehensrahmen von 300 Mio. EUR
aus den in Österreich vereinbarten
Unterstützungsmaßnahmen hat sich zum Stichtag
infolge der im Vorjahr vorgenommenen Rückzahlungen in
Höhe von 60 Mio. EUR und einer weiteren Tilgung von 30
Mio. EUR im zweiten Quartal des laufenden
Geschäftsjahres auf 210 Mio. EUR reduziert.
Der Kreditrahmen in Höhe von 287 Mio. EUR des mit
der belgischen Regierung vereinbarten Stabilisierungspakets
war zum Stichtag vollständig ausgeschöpft.
Die LSG Group hat im ersten Quartal 2022 die in den USA
im Rahmen der CARES Act l-lll zur Verfügung gestellten
Darlehen inklusive Zinsen in Höhe von insgesamt 164
Mio. USD vollständig zurückgezahlt.
Zum 30. September 2022 betrug die zentral der Deutschen
Lufthansa AG zur Verfügung stehende Liquidität
8,1 Mrd. EUR. Die dezentralen Bank- und Kassenbestände
beliefen sich auf 1,6 Mrd. EUR. Im zweiten Quartal hat die
Deutsche Lufthansa AG eine syndizierte revolvierende
Kreditlinie mit einem Volumen von 2,0 Mrd. EUR mit einem
Bankenkonsortium vereinbart und sich damit einen weiteren
flexibel nutzbaren Liquiditätsspielraum geschaffen.
Einschließlich dieser Kreditlinie, die zum 30.
September 2022 nicht in Anspruch genommen war, beläuft
sich die verfügbare Liquidität der Lufthansa
Group damit auf 11,7 Mrd. EUR.
Auf Basis der weiterhin bestehenden Unsicherheiten
bezüglich Reisemöglichkeiten und Kundenverhalten
aktualisiert die Lufthansa Group regelmäßig ihre
rollierende Liquiditätsplanung im Hinblick auf sich
verändernde Rahmenparameter für die erwartete
Geschäftsentwicklung. Daneben stellen die direkten
Auswirkungen im Zusammenhang mit den militärischen
Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine
sowie die zusätzlichen Unsicherheiten (zum Beispiel
die Auswirkungen drohender Einschränkungen in der
Energieversorgung) ein Risiko für die weitere
Entwicklung des Geschäfts dar. Die Ergebnisentwicklung
im Geschäftsjahr 2022 und darüber hinaus wird
weiterhin durch den Verlauf der Pandemie sowie das
Ausmaß der wirtschaftlichen Auswirkungen des
Ukraine-Kriegs und das von diesen Faktoren signifikant
beeinflusste Erholungspotenzial für den Luftverkehr
maßgeblich geprägt werden. Vor allem stark
gestiegene Preise für Energie, insbesondere für
Rohöl beziehungsweise Kerosin wirken sich
zwangsläufig direkt auf die Lufthansa Group aus.
Weitere wesentliche Risikofaktoren bestehen in der
Bewältigung operativer Probleme bedingt durch
Personalengpässe in der Flugverkehrsbranche und in den
potenziellen Auswirkungen der allgemeinen Preissteigerungen
und Lieferkettenprobleme auf die weitere
Wirtschaftsentwicklung.
Unter Berücksichtigung der geplanten
Geschäftsentwicklung, die für 2022 und 2023
weiterhin von einer durchschnittlich angebotenen
Kapazität von rund 75% beziehungsweise über 85%
des Niveaus von 2019 ausgeht, sowie der daraus
resultierenden Liquiditätsplanung und weiteren
potenziellen Finanzierungsmaßnahmen sieht der
Vorstand der Gesellschaft die Liquidität des Konzerns
auch unter Berücksichtigung der bestehenden
Unsicherheiten über den weiteren Geschäftsverlauf
für die nächsten 18 Monate als gesichert an. Auch
Unsicherheiten, welche im Zusammenhang mit der
öffentlichen und politischen Klimaschutzdiskussion
bestehen, gefährden nach Auffassung des Managements
diese Einschätzung nicht. Der Zwischenabschluss wurde
dementsprechend unter den Bewertungsprämissen der
Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt.
Der Ausbruch der Corona-Pandemie und die weltweit
erforderlichen staatlichen Maßnahmen zur
Eindämmung des Virus haben die
Geschäftstätigkeit des Konzerns in den
Geschäftsjahren 2020 und 2021 massiv
beeinträchtigt. Die weltweit zunehmenden Lockerungen
der internationalen Reisebeschränkungen und
Quarantäneregelungen führen im bisherigen Verlauf
des Geschäftsjahres zu einer deutlichen Ausweitung des
Flugverkehrs der Lufthansa Group Gesellschaften. Dem
entsprechend sind die Erträge und Aufwendungen des
Jahres 2022 nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten
vergleichbar. Weiterhin waren vor allem die Aufwendungen
von den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs betroffen, zum
Beispiel durch gestiegene Kerosinpreise.
| in Mio. € | 2022 | Europa 1) | Nord-
amerika 1) |
Mittel-
und Süd- amerika 1) |
Asien und
Pazifik 1) |
Nahost 1) |
| Passagier-Airlines | 15.465 | 10.769 | 2.853 | 354 | 854 | 342 |
| Lufthansa German Airlines | 8.533 | |||||
| SWISS 2) | 3.378 | |||||
| Austrian Airlines | 1.294 | |||||
| Brussels Airlines | 830 | |||||
| Eurowings 2) | 1.430 | |||||
| Logistik | 3.426 | 1.809 | 375 | 119 | 1.024 | 39 |
| Summe | 18.891 |
| in Mio. € | Afrika 1) |
| Passagier-Airlines | 293 |
| Lufthansa German Airlines | |
| SWISS 2) | |
| Austrian Airlines | |
| Brussels Airlines | |
| Eurowings 2) | |
| Logistik | 60 |
| Summe |
1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt
nach Ursprungsverkaufsort.
2) Angabe der Verkehrserlöse inklusive der
Belly-Erlöse; diese werden in der
Segmentberichterstattung in der Überleitungsspalte
ausgewiesen.
| in Mio. € | 2021 | Europa 1) | Nord-
amerika 1) |
Mittel-
und Süd- amerika 1) |
Asien und
Pazifik 1) |
Nahost 1) |
| Passagier-Airlines 3) | 5.121 | 3.581 | 822 | 92 | 368 | 126 |
| Lufthansa German Airlines | 2.547 | |||||
| SWISS 2) | 1.255 | |||||
| Austrian Airlines | 446 | |||||
| Brussels Airlines | 341 | |||||
| Eurowings 2) | 532 | |||||
| Logistik | 2.429 | 1.227 | 257 | 85 | 788 | 27 |
| Summe | 7.550 |
| in Mio. € | Afrika 1) |
| Passagier-Airlines 3) | 132 |
| Lufthansa German Airlines | |
| SWISS 2) | |
| Austrian Airlines | |
| Brussels Airlines | |
| Eurowings 2) | |
| Logistik | 45 |
| Summe |
1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt
nach Ursprungsverkaufsort.
2) Angabe der Verkehrserlöse inklusive der
Belly-Erlöse; diese werden in der
Segmentberichterstattung in der Überleitungsspalte
ausgewiesen.
3) Werte angepasst.
| in Mio. € | 2022 | Europa 1) | Nord-
amerika 1) |
Mittel-
und Süd- amerika 1) |
Asien und
Pazifik 1) |
Nahost 1) |
| Technik | 2.920 | 1.080 | 1.058 | 79 | 515 | 157 |
| Technikleistungen | 2.530 | |||||
| Sonstige Betriebserlöse | 390 | |||||
| Catering | 1.373 | 199 | 950 | 85 | 87 | 25 |
| Cateringleistungen | 1.129 | |||||
| Erlöse Bordverkauf | 152 | |||||
| Sonstige Leistungen | 92 | |||||
| Passagier-Airlines | 302 | 253 | 22 | 2 | 15 | 6 |
| Logistik | 108 | 61 | 43 | - | - | 4 |
| Weitere Gesellschaften
und Konzernfunktionen |
299 | 207 | 27 | 13 | 32 | 13 |
| EDV-Leistungen | 116 | |||||
| Reisemanagement | 136 | |||||
| Übrige | 47 | |||||
| Summe | 5.002 |
| in Mio. € | Afrika 1) |
| Technik | 31 |
| Technikleistungen | |
| Sonstige Betriebserlöse | |
| Catering | 27 |
| Cateringleistungen | |
| Erlöse Bordverkauf | |
| Sonstige Leistungen | |
| Passagier-Airlines | 4 |
| Logistik | - |
| Weitere Gesellschaften
und Konzernfunktionen |
7 |
| EDV-Leistungen | |
| Reisemanagement | |
| Übrige | |
| Summe |
1) Aufteilung der anderen betrieblichen
Erlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.
| in Mio. € | 2021 | Europa 1) | Nord-
amerika 1) |
Mittel-
und Süd- amerika 1) |
Asien und
Pazifik 1) |
Nahost 1) |
| Technik | 2.156 | 888 | 678 | 60 | 380 | 104 |
| Technikleistungen | 1.841 | |||||
| Sonstige Betriebserlöse | 315 | |||||
| Catering | 747 | 61 | 557 | 43 | 53 | 13 |
| Cateringleistungen | 628 | |||||
| Erlöse Bordverkauf | 60 | |||||
| Sonstige Leistungen | 59 | |||||
| Passagier-Airlines | 209 | 182 | 8 | 1 | 10 | 6 |
| Logistik | 93 | 54 | 33 | - | 2 | 3 |
| Weitere Gesellschaften
und Konzernfunktionen |
223 | 150 | 24 | 6 | 29 | 9 |
| EDV-Leistungen | 118 | |||||
| Reisemanagement | 62 | |||||
| Übrige | 43 | |||||
| Summe | 3.428 |
| in Mio. € | Afrika 1) |
| Technik | 46 |
| Technikleistungen | |
| Sonstige Betriebserlöse | |
| Catering | 20 |
| Cateringleistungen | |
| Erlöse Bordverkauf | |
| Sonstige Leistungen | |
| Passagier-Airlines | 2 |
| Logistik | 1 |
| Weitere Gesellschaften
und Konzernfunktionen |
5 |
| EDV-Leistungen | |
| Reisemanagement | |
| Übrige | |
| Summe |
1) Aufteilung der anderen betrieblichen
Erlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Erträge aus der Auflösung von
Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 79
Mio. EUR enthalten, die im Wesentlichen auf Maßnahmen
der Deutschen Lufthansa AG entfallen.
Aufgrund von Anpassungen der Verkaufsverträge mit
Airbus für sechs Airbus A380 wurden die Bewertungen
dieser weiterhin stillgelegten Flugzeuge um 22 Mio. EUR
reduziert; davon werden 15 Mio. EUR unter den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Des Weiteren wurden
Reservetriebwerke, auf die der Konzern keinen Zugriff mehr
hat, in Höhe von 14 Mio. EUR abgeschrieben. Weitere 3
Mio. EUR betrafen sonstiges Anlagevermögen.
Der Buchwert eines nach der at-Equity-Methode
bilanzierten Joint Ventures wurde um 17 Mio. EUR
außerplanmäßig wertgemindert. Dieser
Betrag ist Bestandteil des Ergebnisses aus at equity
bewerteten Beteiligungen.
Vom 1. Januar 2022 bis zum 30. September 2022 wurden
staatliche Zuschüsse in Höhe von insgesamt 105
Mio. EUR vereinnahmt. Sie entfallen im Wesentlichen auf die
Erstattung von gezahlten Lohnersatzleistungen und
Sozialversicherungsabgaben im Zusammenhang mit Kurzarbeit
in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darin sind
14 Mio. EUR Zuschüsse zu Sozialabgaben enthalten, die
als Unterstützungsleistungen zu qualifizieren sind.
Weitere 10 Mio. EUR pauschalisierte
Unterstützungsmittel wurden innerhalb der sonstigen
betrieblichen Erträge ausgewiesen.
Im Rahmen des Stabilisierungspakets des belgischen
Staates wurden Darlehen zu vergünstigten Konditionen
gewährt. Die hierauf entfallenen Zinszuschüsse in
Höhe von 3 Mio. EUR, die das laufende
Geschäftsjahr betrafen, werden im Zinsaufwand saldiert
ausgewiesen.
Aufgrund des Ukraine-Kriegs bestehen Unsicherheiten in
Bezug auf die Nutzung von Vermögenswerten,
insbesondere bei der Lufthansa Technik sowie im Bereich
Catering. Hieraus resultieren insgesamt Aufwendungen
für Wertberichtigungen, Abschreibungen sowie drohende
Kompensationszahlungen in Höhe von 118 Mio. EUR.
Auf Basis der aktuellen Ergebnisprognosen und
insbesondere des deutlich gestiegenen Zinsniveaus wurden
die Impairmenttests des Jahresabschlusses 31.12.2021
für wesentliche Geschäftseinheiten dahingehend
analysiert, ob sich aus den Parameter- und
Cashflowplanungsveränderungen ein Wertminderungsbedarf
ergeben könnte. Hierbei geht das Management für
die mittel- und langfristige Entwicklung weiterhin von der
Erreichung der Zielwerte aus den letztjährigen
Planungen aus. Der aktuellen Änderungen der Zinskurven
wurde durch eine Erhöhung der Diskontierungssätze
um 1,7%-Punkte Rechnung getragen. Aus den aktualisierten
Werthaltigkeitsüberprüfungen ergaben sich keine
Abwertungen bei den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten.
Im Berichtszeitraum wurden 14 neu erworbene Flugzeuge
aktiviert. Für sieben neu zugegangene Flugzeuge wurden
Nutzungsrechte in Höhe von 213 Mio. EUR erfasst.
Die Lufthansa Group hat im laufenden Geschäftsjahr
neu aufgenommene Darlehensmittel im Rahmen von
Flugzeugfinanzierungsmodellen in Höhe von 304 Mio. EUR
durch sechs Flugzeuge gesichert.
Der Nettobetrag der aktivierten latenten Steuern hat
sich insbesondere durch den Rückgang der
Pensionsverpflichtungen signifikant verringert. Die
aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge aus
Vorjahren wurden weiterhin als werthaltig eingestuft, da
die Verluste aufgrund eines temporär wirkenden
exogenen Schocks entstanden sind und das Unternehmen davon
ausgeht, dass eine Nutzung durch ausreichende positive
steuerliche Ergebnisse in absehbarer Zukunft möglich
sein wird. Auch unter Berücksichtigung der weiteren
Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg sieht
das Unternehmen diese Gesamtbeurteilung weiterhin als
zutreffend an. Steuerliche Verlustvorträge unterliegen
in Deutschland keiner zeitlichen Nutzungsbegrenzung.
| in Mio. € | 30.09.2022 | 31.12.2021 | 30.09.2021 |
| Vermögenswerte | |||
| Flugzeuge und Reservetriebwerke | 210 | 216 | 89 |
| Grundstücke und Bauten | 11 | 9 | - |
| Finanzanlagevermögen | - | 11 | - |
| Sonstige Vermögenswerte | - | 34 | 12 |
| 221 | 270 | 101 | |
| Passiva | |||
| Pensionsrückstellungen | - | 6 | 1 |
| Sonstige Rückstellungen | - | 21 | 9 |
| Finanzschulden | - | 1 | 1 |
| Übrige Verbindlichkeiten | - | 35 | 16 |
| - | 63 | 27 |
Zum 30. September 2022 bestanden
Veräußerungsabsichten für
Vermögenswerte mit einem Buchwert von 221 Mio. EUR. In
dieser Position waren vier zur Veräußerung
Airbus A380-Flugzeuge mit einem Buchwert von 210 Mio. EUR
enthalten. Die Grundstücke und Bauten betrafen
Gebäude der Lufthansa Aviation Training Germany GmbH
und der LSG Sky Chefs South Africa (Proprietary) Ltd.
Der Zinssatz, der zur Ermittlung der Verpflichtungen in
Deutschland verwendet wurde, betrug 3,8%. Zum 31. Dezember
2021 betrug dieser Zinssatz 1,3%. Für die Ermittlung
der Pensionsverpflichtungen in der Schweiz wurde ein
Zinssatz von 2,4% (31. Dezember 2021: 0,3%) verwendet. Der
Rückgang der Pensionsrückstellungen resultierte
im Wesentlichen aus dem Anstieg des Rechnungszinses.
Gegenläufig wirkten Wertverluste bei den Marktwerten
des Planvermögens.
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
waren zum Stichtag 309 Mio. EUR (Vorjahr: 16 Mio. EUR)
enthalten, die Lieferanten im Rahmen des Supply Chain
Finance-Programms an den Plattformbetreiber verkauft haben.
Zu weiteren Details zum Programm Erläuterung 41 des
Anhangs zum Konzernabschluss 2021 (Geschäftsbericht
2021, S. 217).
Ab dem Jahr 2022 werden alle Zahlungen im Zusammenhang
mit Pensionszusagen im operativen Cashflow erfasst. Bisher
wurden geleistete Einzahlungen in und Erstattungen aus
Planvermögen im Cashflow aus der
Investitionstätigkeit gezeigt, während
Rentenzahlungen unter dem operativen Cashflow ausgewiesen
wurden, um den operativen Cashflow nicht mit dem Aufbau von
Planvermögen für in der Vergangenheit erteilte
Pensionszusagen zu belasten. Da zukünftig
regelmäßige Entnahmen aus dem Planvermögen
für geleistete Rentenzahlungen geplant sind, sollen
die daraus resultierenden Effekte unter dem operativen
Cashflow zusammengeführt werden. Die
Kapitalflussrechnung für das Vorjahr wurde
dementsprechend angepasst. Aufgrund dieser Anpassung hat
sich der operative Cashflow des Vorjahres um 53 Mio. EUR
erhöht, während sich der Cashflow aus
Investitionstätigkeit und Geldanlagen um diesen Betrag
reduziert hat.
Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist vor
allem im Geschäftsfeld Passagier-Airlines saisonalen
Einflüssen ausgesetzt. So sind die Umsätze im
ersten und vierten Quartal wegen des schwächeren
Reiseverkehrs üblicherweise niedriger, während im
zweiten und dritten Quartal regelmäßig
höhere Umsatzerlöse und operative Gewinne erzielt
werden. Diese saisonalen Effekte werden derzeit durch die
Auswirkungen von Lockerungen bei den pandemiebedingten
Reiserestriktionen zum Teil überlagert.
| in Mio. € | 30.09.2022 | 31.12.2021 |
| Aus Bürgschaften. Wechsel- und Scheckbürgschaften | 1.228 | 1.063 |
| Aus Gewährleistungsverträgen | 268 | 204 |
| Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten | 4 | 6 |
| 1.500 | 1.273 |
Wegen geringer Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme
wurde auf die Bildung von Rückstellungen für
sonstige Eventualverbindlichkeiten mit einer gesamten
möglichen finanziellen Ergebnisauswirkung von 73 Mio.
EUR (zum 31. Dezember 2021: 74 Mio. EUR) verzichtet.
Der Rahmenvertrag mit dem WSF sah neben Informations-
und Prüfrechten für den WSF auch umfassende
Verhaltensverpflichtungen für die Lufthansa Group
unter anderem in Bezug auf die Aussetzung von
Dividendenzahlungen, den Verzicht auf Beteiligungserwerbe
sowie das Verbot der Quersubventionierung von Unternehmen,
die bereits am 31. Dezember 2019 in Schwierigkeiten im
Sinne der EU VO Nr. 651/2014 waren, vor. Bezüglich der
vorgenannten Verhaltensverpflichtungen bestehen potentielle
Risiken aus einer möglichen unterschiedlichen
Auslegung durch das Unternehmen und die EU-Kommission. Der
Informationsaustausch (einschließlich der
Bereitstellung entsprechender Unterlagen} zwischen der
Lufthansa Group und der EU-Kommission zur
vollständigen Aufklärung der Sachverhalte dauert
an. Zum Ausgang der Gespräche können aber derzeit
keine belastbaren Aussagen getroffen werden. Es ist daher
nicht auszuschließen, dass sich über die im
Konzernabschluss 2021 getroffene Risikovorsorge hinaus,
weitere wesentliche finanzielle Risiken für das
Unternehmen aus letztendlich festgestellten
Verstößen gegen vereinbarte
Verhaltensverpflichtungen ergeben.
Zum 30. September 2022 beliefen sich die steuerlichen
Risiken, für die keine Rückstellungen gebildet
wurden, auf rund 450 Mio. EUR (zum 31. Dezember 2021: 200
Mio. EUR}. Die Erhöhung der Risikoposition im dritten
Quartal resultiert aus einer mündlichen Stellungnahme
der Finanzbehörde im Rahmen der laufenden
Betriebsprüfung, die die Besteuerung von bestimmten
ausländischen Einkünften nach
Außensteuergesetz in Frage stellt. Das Unternehmen
geht allerdings weiterhin davon aus, dass die bisherige
steuerliche Behandlung korrekt ist.
Ende September 2022 bestand ein Bestellobligo für
Investitionen in das Sachanlagevermögen inklusive
reparaturfähiger Ersatzteile sowie für
immaterielle Vermögenswerte von 17,8 Mrd. EUR. Zum 31.
Dezember 2021 betrug das Bestellobligo 14,6 Mrd. EUR. Die
Veränderung ergab sich im Wesentlichen aus der
Bestellung von jeweils sieben B789 und B777-8F sowie aus
der Fremdwährungsbewertung bestehender auf USD
lautender Bestellungen. Gegenläufig wirkten An- und
Schlusszahlungen für bestehende Bestellungen.
Die Piloten von Eurowings Deutschland haben nach Aufruf
der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit am 6. Oktober
2022 einen eintägigen Streik und vom 17. Oktober bis
19. Oktober 2022 einen dreitägigen Streik
durchgeführt, um ihre Forderung unter anderem nach
mehr freien Tagen, stärkerer Begrenzung der
Arbeitszeit und längeren Ruhezeiten durchzusetzen.
Infolge des Streiks konnten nur rund 50% der täglich
geplanten Flüge durchgeführt werden.
SWISS und der Pilotenverband Aeropers haben sich am 24.
Oktober 2022 auf die Eckpunkte eines neuen
Gesamtarbeitsvertrags (GAV) geeinigt. Diese beinhalten
unter anderem Verbesserungen in den Bereichen Planbarkeit
des Soziallebens und Vergütung. Der neue GAV steht
noch unter Vorbehalt der Zustimmung der Mitglieder von
Aeropers.
In den nachfolgenden Tabellen sind die zum beizulegenden
Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und
Verbindlichkeiten nach Bewertungsstufen gegliedert. Die
einzelnen Stufen sind dabei folgendermaßen definiert:
Stufe 1: Auf aktiven Märkten gehandelte
Finanzinstrumente, deren notierte Preise unverändert
für die Bewertung übernommen wurden.
Stufe 2: Die Bewertung erfolgt auf Basis von
Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren
direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten
abgeleitet werden.
Stufe 3: Die Bewertung erfolgt auf Basis von
Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren
nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten
beruhen.
Zum 30. September 2022 ergab sich folgende
Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach
Bewertungskategorien:
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value über die GuV | 6.152 | 116 | 26 | 6.294 |
| Als Handelsgeschäfte klassifizierte Finanzderivate | - | 94 | - | 94 |
| Wertpapiere | 6.152 | 22 | - | 6.174 |
| Beteiligungen | - | - | 26 | 26 |
| Derivative
Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer
Sicherungsbeziehung sind |
- | 3.570 | - | 3.570 |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum Fair Value | 13 | 1.088 | - | 1.101 |
| Eigenkapitalinstrumente | 13 | 12 | - | 25 |
| Fremdkapitalinstrumente | - | 1.076 | - | 1.076 |
| Vermögenswerte gesamt | 6.165 | 4.774 | 26 | 10.965 |
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert über GuV | - | -548 | - | -548 |
| Derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über die GuV | - | -2 | - | -2 |
| Derivative
Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer
Sicherungsbeziehung sind |
- | -1.295 | - | -1.295 |
| Verbindlichkeiten gesamt | - | -1.845 | - | -1.845 |
Bei den Beteiligungen in Stufe 3 werden aus
Wesentlichkeitsgründen die Anschaffungskosten als
beste Schätzung des Fair Value angesehen.
Im Geschäftsjahr wurde die Sicherung von
Crack-Spreads durch Termingeschäfte auf begrenztem
Niveau aufgenommen. Das Volumen liegt bei 38% des Exposure
der kommenden 12 Monate.
Im Geschäftsjahr wurden weitere Bestände in
Höhe von 85 Mio. EUR an CO2-Emissionszer-tifikaten im
Rahmen von sogenannten "Repo-Geschäften" am Markt
veräußert und gleichzeitig auf Termin wieder
zurückgekauft, so dass das wirtschaftliche Eigentum
weiterhin besteht. Weiterhin wurden aus entsprechenden
auslaufenden Repo-Geschäften 27 Mio. EUR
zurückgezahlt sowie laufende Repo-Geschäfte in
Höhe von 100 Mio. EUR vorzeitig zurück-gekauft.
Zum 30. September belief sich das Volumen der
Repo-Geschäfte auf 132 Mio. EUR.
Zum 31. Dezember 2021 ergab sich folgende
Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach
Bewertungskategorien:
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value über die GuV | 4.201 | 12 | 24 | 4,237 |
| Als Handelsgeschäfte klassifizierte Finanzderivate | - | 12 | - | 12 |
| Wertpapiere | 4.201 | - | - | 4.201 |
| Beteiligungen | - | - | 24 | 24 |
| Derivative
Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer
Sicherungsbeziehung sind |
- | 1.424 | - | 1.424 |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum Fair Value | 13 | 1.170 | - | 1.183 |
| Eigenkapitalinstrumente | 13 | 12 | - | 25 |
| Fremdkapitalinstrumente | - | 1.158 | - | 1.158 |
| Vermögenswerte gesamt | 4.214 | 2.606 | 24 | 6.844 |
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert über GuV | - | -647 | - | -647 |
| Derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über die GuV | - | -29 | - | -29 |
| Derivative
Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer
Sicherungsbeziehung sind |
- | -508 | - | -508 |
| Verbindlichkeiten gesamt | - | -1,184 | - | -1,184 |
Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsderivate entsprechen
dem jeweiligen Marktwert, der durch geeignete
finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung
erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die
Diskontierung berücksichtigt marktübliche Zinsen
und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente.
Devisentermingeschäfte und -swaps werden einzeln mit
ihren jeweiligen Terminkursen bewertet und auf Basis der
entsprechenden Zinskurve auf den Stichtag diskontiert. Die
Marktpreise von Devisenoptionen sowie den Optionen, die im
Rahmen der Treibstoffpreissicherung verwendet werden,
werden über anerkannte Optionspreismodelle ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte der Fremdkapitalinstrumente
entsprechen ebenfalls dem jeweiligen Marktwert, der durch
geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch
Diskontierung erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt
wird. Die Diskontierung berücksichtigt
marktübliche Zinsen und die Restlaufzeiten der
jeweiligen Instrumente.
Für flüssige Mittel, Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen,
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie
sonstige Verbindlichkeiten ist der Buchwert als
realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwerts
anzunehmen.
Die nachfolgende Tabelle enthält die Buch- und
Marktwerte der einzelnen Klassen von Finanzschulden. Bei
den Anleihen entsprechen die Marktwerte den
Börsennotierungen. Die Marktwerte für die
übrigen Finanzschulden wurden auf Basis der am
Bilanzstichtag gültigen Zinssätze für
entsprechende Restlaufzeiten/Tilgungsstrukturen unter
Zugrundelegung zugänglicher Marktinformationen
(Bloomberg) ermittelt.
Zu den erhaltenen Darlehensmittel im Rahmen der
staatlichen Stabilisierungsmaßnahmen vgl. die
Ausführungen zur Angabe 2.
| 30.09.2022 | 31.12.2021 | |||
| in Mio. € | Buchwert | Marktwert | Buchwert | Marktwert |
| Anleihen | 6.583 | 5.740 | 6.697 | 6.719 |
| Commercial Paper | - | - | - | - |
| Schuldscheindarlehen | 1.264 | 1.235 | 1.626 | 1.803 |
| Kreditlinien | - | - | - | - |
| Staatlich garantierte Kredite | 501 | 460 | 1.082 | 1.072 |
| Flugzeugfinanzierungen | 4.802 | 4.655 | 4.464 | 4.586 |
| Übrige Finanzschulden | 164 | 353 | 431 | 521 |
| Leasingverbindlichkeiten | 2.566 | - | 2.370 | - |
| Summe | 15.890 | 12.443 | 16.670 | 14.701 |
| 30.09.2022 | 30.09.2021 | ||
| "Unverwässertes"/"Verwässertes" Ergebnis je Aktie | € | 0,40 | -3,17 |
| Konzernergebnis | Mio. € | 484 | -1.877 |
| Gewichteter Durchschnitt der Aktienanzahl | 1.195.485.644 | 597.742.822 |
Das Grundkapital der Deutschen Lufthansa AG beträgt
3.060.443.248,64 EUR. Es ist in 1.195.485.644 vinkulierte,
auf den Namen lautende Stückaktien mit einem
rechnerischen Anteil am Grundkapital von 2,56 EUR
eingeteilt.
Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom
10. Mai 2022 wurde der Vorstand dazu ermächtigt, bis
zum 9. Mai 2025 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das
Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 1.000.000.000 EUR
durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von neuen, auf den Namen
lautenden Stückaktien gegen Bar- und Sacheinlagen zu
erhöhen (Genehmigtes Kapital A). Das Bezugsrecht der
Aktionärinnen kann in bestimmten Fällen mit
Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.
Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 7.
Mai 2019 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 6. Mai
2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital um
30.000.000 EUR durch Ausgabe von neuen, auf den Namen
lautenden Aktien an die Mitarbeitenden (Genehmigtes Kapital
B) gegen Bareinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht der
Aktionärinnen ist ausgeschlossen. Bis zum 30.
September 2022 wurde das Grundkapital aufgrund dieser
Ermächtigung um insgesamt 7.637.831,68 EUR
erhöht, sodass das Genehmigte Kapital B zum
Bilanzstichtag noch 22.362.168,32 EUR beträgt.
Der Vorstand ist ermächtigt, im Falle des Eintritts
der Voraussetzungen des § 4 Abs. 3 Luft-NaSiG mit
Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch Ausgabe
neuer Aktien gegen Bareinlage um bis zu 10% zu erhöhen
und hierbei das Bezugsrecht der Aktionärinnen
auszuschließen. Der Ausgabebetrag der neuen Aktien
ist im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzulegen und
darf den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreiten.
Von der Ermächtigung darf nur in dem Umfang Gebrauch
gemacht werden, als dies zu einem Entfall der in § 4
Abs. 3 LuftNaSiG genannten Voraussetzungen erforderlich
ist.
Der Vorstand ist ermächtigt, unter den
Voraussetzungen des § 5 Abs. 2 LuftNaSiG mit
Zustimmung des Aufsichtsrats Aktionärinnen in dem
Umfang, wie es zur Erfüllung der Anforderungen
für die Aufrechterhaltung der luftverkehrsrechtlichen
Befugnisse erforderlich ist, und in der Reihenfolge des
§ 5 Abs. 3 LuftNaSiG unter Setzung einer angemessenen
Frist mit Hinweis auf die andernfalls mögliche
Rechtsfolge, der Aktien nach Maßgabe des § 5
Abs. 7 LuftNaSiG verlustig zu gehen, aufzufordern,
sämtliche oder einen Teil der von ihnen gehaltenen
Aktien zu veräußern und die
Veräußerung der Gesellschaft unverzüglich
nachzuweisen.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2020
wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu
122.417.728 EUR bedingt erhöht. Die bedingte
Kapitalerhöhung dient der Gewährung von
Stückaktien an die Inhaber beziehungsweise
Gläubiger von Wandel-und/oder Optionsrechten aus
Schuldverschreibungen, die bis zum 4. Mai 2025 von der
Gesellschaft oder von ihren Konzerngesellschaften begeben
werden können. Dabei kann das Bezugsrecht der
Aktionärinnen in bestimmten Fällen mit Zustimmung
des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Mai 2022
wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu
306.044.326,40EUR bedingt erhöht. Die bedingte
Kapitalerhöhung dient der Gewährung von
Stückaktien an die Inhaber beziehungsweise
Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsrechten aus
Schuldverschreibungen, die bis zum 9. Mai 2027 von der
Gesellschaft oder von ihren Konzerngesellschaften begeben
werden können. Dabei kann das Bezugsrecht der
Aktionärinnen in bestimmten Fällen mit Zustimmung
des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.
Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 7.
Mai 2019 wurde der Vorstand gemäß § 71 Abs.
1 Nr. 8 AktG bis zum 6. Mai 2024 zum Erwerb eigener Aktien
ermächtigt. Der Erwerb ist auf 10% des derzeitigen
Grundkapitals beschränkt und kann über die
Börse oder mittels eines an sämtliche
Aktionärinnen gerichteten öffentlichen
Kaufangebots erfolgen. Die Ermächtigung sieht vor,
dass der Vorstand sie insbesondere zur Verfolgung der im
Beschluss der Hauptversammlung genannten Zwecke verwenden
kann. Der Vorstand ist gemäß dem
Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2019 ermächtigt,
eigene Aktien auch unter Einsatz von Derivaten zu erwerben
und entsprechende Derivatgeschäfte
abzuschließen.
Die Segmentierung wurde gegenüber dem
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 geändert. Seit
dem 1. Januar 2022 wird das Geschäftsfeld Eurowings
nicht mehr separat, sondern im Geschäftsfeld
Passagier-Airlines berichtet. Hintergrund ist die
Angleichung der Geschäftsmodelle und die einheitliche
Steuerung aller Passagier-Airlines durch den Vorstand der
Lufthansa Group.
Weiterhin wurde die Ergebniskennzahl Adjusted EBIT in
der Berichterstattung geändert. Neben den bisherigen
Überleitungsposition zwischen EBIT und Adjusted EBIT
(außerplanmäßige Abschreibungen /
Zuschreibungen, Abgangsergebnisse, Effekte aus
Änderungen von Pensionsplänen) werden seit diesem
Geschäftsjahr Aufwendungen für personalbezogene
Restrukturierungsmaßnahmen, wesentliche
außerordentliche, nicht aus der normalen
Geschäftstätigkeit herrührende Rechtskosten,
wesentliche Kosten im Zusammenhang mit
Unternehmenstransaktionen sowie wesentliche sonstige
Aufwendungen, die auf außerordentlichen, externen
Ereignissen beruhen, aus der Ergebnisgröße
für den operativen Erfolg herausgerechnet. Die
Umstellung erfolgte im Hinblick auf eine bessere
Vergleichbarkeit mit der Berichterstattung von
Branchenunternehmen und zur Erhöhung der Transparenz
hinsichtlich nicht nachhaltiger Ergebniselemente. Im
laufenden Geschäftsjahr wurden die direkt durch den
Ukraine-Krieg entstandenen Aufwendungen für
Wertberichtigungen, Abschreibungen und drohende
Kompensationsleistungen als wesentlicher Sachverhalt
behandelt, der aus der Adjusted EBIT Ermittlung
ausgeschlossen wurde. Die
Vorjahresvergleichsgrößen wurden entsprechend
angepasst (relevant in 2021: Restrukturierungskosten).
| in Mio. € | Passagier-
Airlines |
Logistik | Technik | Catering | Summe
berichtspflichtiger
operativer Segmente |
Weitere Gesellschaften
und Konzernfunktionen |
| Außenumsätze | 15.767 | 3.534 | 2.920 | 1.373 | 23.594 | 299 |
| davon Verkehrserlöse | 14.899 | 3.426 | - | - | 18.325 | - |
| Konzerninnenumsätze | 683 | 33 | 1.093 | 42 | 1.851 | 166 |
| Umsatzerlöse | 16.450 | 3.567 | 4.013 | 1.415 | 25.445 | 465 |
| Übrige operative Erträge | 695 | 71 | 262 | 30 | 1.058 | 1.454 |
| Operative Erträge | 17.145 | 3.638 | 4.275 | 1.445 | 26.503 | 1.919 |
| Operative Aufwendungen | 17.652 | 2.346 | 3.838 | 1.447 | 25.283 | 2.138 |
| davon Materialaufwand | 10.580 | 1.723 | 2.166 | 569 | 15.038 | 189 |
| davon Personalaufwand | 3.378 | 307 | 1.013 | 620 | 5.318 | 579 |
| davon Abschreibungen | 1.323 | 125 | 133 | 58 | 1.639 | 87 |
| davon sonstige Aufwendungen | 2.371 | 191 | 526 | 200 | 3.288 | 1.283 |
| Operatives Beteiligungsergebnis | 16 | 16 | -40 | -5 | -13 | 15 |
| davon Ergebnis Equity-Bewertung | 25 | 2 | -44 | -6 | -23 | - |
| Adjusted EBIT 1) | -491 | 1.308 | 397 | -7 | 1.207 | -204 |
| Überleitungspositionen | 20 | -22 | -60 | -21 | -83 | -22 |
| Außerplanmäßige Abschreibung/Zuschreibung | -27 | - | -14 | -16 | -57 | 2 |
| Pensionssondereffekte & Restrukturierung | 56 | -17 | 5 | -1 | 43 | -4 |
| Ergebnis Anlagenabgang | -3 | -1 | 21 | -2 | 15 | 12 |
| Sonstige Überleitungsposten | -6 | -4 | -72 | -2 | -84 | -32 |
| EBIT | -471 | 1.286 | 337 | -28 | 1.124 | -226 |
| Übriges Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | ||||||
| Gebundenes Kapital 2) | 8.259 | 2.513 | 4.400 | 860 | 16.032 | 7.865 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | 124 | 41 | 193 | 49 | 407 | - |
| Segmentinvestitionen | 1.525 | 233 | 59 | 21 | 1.838 | 30 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | - | - | 20 | - | 20 | - |
| Mitarbeitende zum Stichtag | 56.008 | 4.087 | 20.233 | 19.707 | 100.035 | 7.935 |
| in Mio. € | Überleitung | Konzern |
| Außenumsätze | - | 23.893 |
| davon Verkehrserlöse | 566 | 18.891 |
| Konzerninnenumsätze | -2.017 | - |
| Umsatzerlöse | -2.017 | 23.893 |
| Übrige operative Erträge | -879 | 1.633 |
| Operative Erträge | -2.896 | 25.526 |
| Operative Aufwendungen | -2.828 | 24.593 |
| davon Materialaufwand | -1.597 | 13.630 |
| davon Personalaufwand | -3 | 5.894 |
| davon Abschreibungen | -24 | 1.702 |
| davon sonstige Aufwendungen | -1.204 | 3.367 |
| Operatives Beteiligungsergebnis | -1 | 1 |
| davon Ergebnis Equity-Bewertung | 1 | -22 |
| Adjusted EBIT 1) | -69 | 934 |
| Überleitungspositionen | -3 | -108 |
| Außerplanmäßige Abschreibung/Zuschreibung | 1 | -54 |
| Pensionssondereffekte & Restrukturierung | 1 | 40 |
| Ergebnis Anlagenabgang | -5 | 22 |
| Sonstige Überleitungsposten | - | -116 |
| EBIT | -72 | 826 |
| Übriges Finanzergebnis | -82 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 744 | |
| Gebundenes Kapital 2) | -165 | 23.732 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | 1 | 408 |
| Segmentinvestitionen | -27 | 1.841 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | - | 20 |
| Mitarbeitende zum Stichtag | - | 107.970 |
1) Zur Überleitung vom Adjusted EBIT zum
EBIT Tabelle "Überleitung Ergebnisse", S. 6, im
Zwischenlagebericht.
2) Das gebundene Kapital resultiert aus der
Bilanzsumme, korrigiert um nicht betriebliche Posten
(latente Steuern, positive Marktwerte, Derivate)
abzüglich der nicht verzinslichen Verbindlichkeiten
(u.a. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und
aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten).
| in Mio. € | Passagier-
Airlines 3) |
Logistik | Technik | Catering | Summe
berichtspflichtiger
operativer Segmente |
Weitere Gesellschaften
und Konzernfunktionen |
| Außenumsätze | 5.330 | 2.522 | 2.156 | 747 | 10.755 | 223 |
| davon Verkehrserlöse | 4.718 | 2.429 | - | - | 7.147 | - |
| Konzerninnenumsätze | 434 | 20 | 590 | 19 | 1.063 | 112 |
| Umsatzerlöse | 5.764 | 2.542 | 2.746 | 766 | 11.818 | 335 |
| Übrige operative Erträge | 414 | 45 | 256 | 213 | 928 | 966 |
| Operative Erträge | 6.178 | 2.587 | 3.002 | 979 | 12.746 | 1.301 |
| Operative Aufwendungen | 8.940 | 1.661 | 2.704 | 913 | 14.218 | 1.471 |
| davon Materialaufwand | 3.924 | 1.147 | 1.417 | 277 | 6.765 | 137 |
| davon Personalaufwand | 2.262 | 273 | 787 | 446 | 3.768 | 433 |
| davon Abschreibungen | 1.325 | 107 | 133 | 60 | 1.625 | 86 |
| davon sonstige Aufwendungen | 1.429 | 134 | 367 | 130 | 2.060 | 815 |
| Operatives Beteiligungsergebnis | 4 | 17 | -14 | -12 | -5 | 2 |
| davon Ergebnis Equity-Bewertung | 7 | 12 | -16 | -12 | -9 | - |
| Adjusted EBIT 1) | -2.758 | 943 | 284 | 54 | -1.477 | -168 |
| Überleitungspositionen | -264 | 3 | -161 | -25 | -447 | -51 |
| Außerplanmäßige Abschreibung/Zuschreibung | 16 | - | -38 | -1 | -23 | -13 |
| Pensionssondereffekte & Restrukturierung | -289 | -1 | -121 | -2 | -413 | -38 |
| Ergebnis Anlagenabgang | 9 | 4 | -2 | -22 | -11 | - |
| Sonstige Überleitungsposten | - | - | - | - | - | - |
| EBIT | -3.022 | 946 | 123 | 29 | -1.924 | -219 |
| Übriges Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | ||||||
| Gebundenes Kapital 2) | 11.421 | 2.362 | 3.453 | 932 | 18.168 | 5.240 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | 103 | 65 | 180 | 77 | 425 | - |
| Segmentinvestitionen | 756 | 147 | 56 | 12 | 971 | 29 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | - | - | 12 | - | 12 | - |
| Mitarbeitende zum Stichtag | 57.701 | 4.201 | 21.107 | 15.637 | 98.646 | 8.038 |
| in Mio. € | Überleitung | Konzern |
| Außenumsätze | - | 10.978 |
| davon Verkehrserlöse | 403 | 7.550 |
| Konzerninnenumsätze | -1.175 | - |
| Umsatzerlöse | -1.175 | 10.978 |
| Übrige operative Erträge | -808 | 1.086 |
| Operative Erträge | -1.983 | 12.064 |
| Operative Aufwendungen | -2.004 | 13.685 |
| davon Materialaufwand | -1.072 | 5.830 |
| davon Personalaufwand | -1 | 4.200 |
| davon Abschreibungen | -27 | 1.684 |
| davon sonstige Aufwendungen | -904 | 1.971 |
| Operatives Beteiligungsergebnis | - | -3 |
| davon Ergebnis Equity-Bewertung | -1 | -10 |
| Adjusted EBIT 1) | 21 | -1.624 |
| Überleitungspositionen | -1 | -499 |
| Außerplanmäßige Abschreibung/Zuschreibung | 1 | -35 |
| Pensionssondereffekte & Restrukturierung | -1 | -452 |
| Ergebnis Anlagenabgang | -1 | -12 |
| Sonstige Überleitungsposten | - | - |
| EBIT | 20 | -2.123 |
| Übriges Finanzergebnis | -195 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -2.318 | |
| Gebundenes Kapital 2) | -155 | 23.253 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | 1 | 426 |
| Segmentinvestitionen | -18 | 982 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | - | 12 |
| Mitarbeitende zum Stichtag | - | 106.684 |
1) Zur Überleitung vom Adjusted EBIT zum
EBIT Tabelle "Überleitung Ergebnisse", S. 6, im
Zwischenlagebericht.
2) Das gebundene Kapital resultiert aus der
Bilanzsumme, korrigiert um nicht betriebliche Posten
(latente Steuern, positive Marktwerte, Derivate) und
abzüglich der nicht verzinslichen Verbindlichkeiten
(u.a. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und
aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten).
3) Werte angepasst.
4) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund von
Anpassungen der Kennzahlendefinition n Anhang, S. 34.
| 2022 | 2021 | |||||
| in Mio. € | Verkehrserlöse 1) | Andere
Betriebserlöse |
Umsatzerlöse | Verkehrserlöse 1) | Andere
Betriebserlöse |
Umsatzerlöse |
| Europa | 12.578 | 1.800 | 14.378 | 4.808 | 1.335 | 6.143 |
| davon Deutschland | 5.665 | 711 | 6.376 | 2.239 | 540 | 2.779 |
| Nordamerika | 3.228 | 2.100 | 5.328 | 1.079 | 1.300 | 2.379 |
| davon USA | 2.848 | 1.878 | 4.726 | 991 | 1.166 | 2.157 |
| Mittel- und Südamerika | 473 | 179 | 652 | 177 | 110 | 287 |
| Asien/Pazifik | 1.878 | 649 | 2.527 | 1.156 | 474 | 1.630 |
| Nahost | 381 | 205 | 586 | 153 | 135 | 288 |
| Afrika | 353 | 69 | 422 | 177 | 74 | 251 |
| Summe | 18.891 | 5.002 | 23.893 | 7.550 | 3.428 | 10.978 |
1) Ermittelt nach Ursprungsverkaufsort.
Wie im Anhang zum Konzernabschluss 2021 unter
Erläuterung 50 (Geschäftsberichts 2021, S. 245
ff.) dargestellt, erbringen die Geschäftsfelder des
Lufthansa Konzerns im Rahmen ihrer normalen
Geschäftstätigkeit zahlreiche Leistungen auch
für nahestehende Unternehmen und nehmen andererseits
auch Leistungen von diesen in Anspruch. Diese umfangreichen
Liefer- und Leistungsbeziehungen werden unverändert zu
Marktpreisen abgewickelt. Wesentliche Veränderungen
zum Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Auch die im
Vergütungsbericht 2021 (Geschäftsberichts
2021, S. 271 ff.} und unter Erläuterung 51 des Anhangs
zum Konzernabschluss 2021 (Geschäftsbericht 2021, S.
248} beschriebenen vertraglichen Beziehungen mit dem
nahestehenden Personenkreis bestehen unverändert fort,
sind aber für den Konzern nicht von materieller
Bedeutung.
Die vom IASB bis zum Veröffentlichungsdatum dieses
Berichts verabschiedeten
Rechnungslegungsstandardänderungen, die für
Geschäftsjahre anzuwenden sind, die nach dem 1. Januar
2022 beginnen, haben keine Auswirkungen auf die Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Weitere
Informationen zu den bis zum Aufstellungszeitpunkt des
Zwischenabschluss beschlossenen Änderungen sind im
Konzernanhang zum Konzernabschluss 2021 in Erläuterung
3 (Geschäftsbericht 2021, S.162 ff.) dargestellt.
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Frankfurt, den 25. Oktober 2022
Der Vorstand
| Carsten Spohr
Vorsitzender des Vorstands |
Christina Foerster
Mitglied des Vorstands Markenführung & Nachhaltigkeit |
| Harry Hohmeister
Mitglied des Vorstands Netzmanagement & Vertrieb |
Detlef Kayser
Mitglied des Vorstands Flotte & Technologie |
| Michael Niggemann
Mitglied des Vorstands Personal & Infrastruktur, Arbeitsdirektor |
Remco Steenbergen
Mitglied des Vorstands Finanzen |
Deutsche Lufthansa AG
Venloer Straße 151 - 153
50672 Köln
Registereintragung: Amtsgericht Köln HRB 2168
Dennis Weber (Ltg.)
Patrick Winter
Malte Happel
+ 49 69 696 - 28008
+ 49 69 696 - 28025
Deutsche Lufthansa AG
Investor Relations
LAC, Airportring
60546 Frankfurt am Main
Telefon: + 49 69 696 - 28008
E-Mail: investor.relations@dlh.de
Aktuelle Finanzinformationen im Internet:
↗ www.lufthansagroup.com/investor-relations
| 3. März | Veröffentlichung Geschäftsbericht 2022 |
| 3. Mai | Veröffentlichung 1. Zwischenbericht Januar - März 2023 |
| 9. Mai | Lufthansa Hauptversammlung 2023 |
| 3. August | Veröffentlichung 2. Zwischenbericht Januar - Juni 2023 |
| 2. November | Veröffentlichung 3. Zwischenbericht Januar - September 2023 |
Bei den in unserem 3. Zwischenbericht 2022
veröffentlichten Angaben, die sich auf die
zukünftige Entwicklung der Lufthansa Group und ihrer
Gesellschaften beziehen, handelt es sich lediglich um
Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um
feststehende Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen
Zwecken und sind erkennbar an zukunftsgerichteten Begriffen
wie zum Beispiel "glauben", "erwarten", "vorhersagen",
"beabsichtigen", "prognostizieren", "planen",
"schätzen", "rechnen mit", "können",
"könnten", "sollten" oder "bestreben". Diese
zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtig
erkennbaren und verfügbaren Informationen, Fakten und
Erwartungen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl von
Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in
Veröffentlichungen - insbesondere im Chancen- und
Risikobericht des Geschäftsberichts - beschrieben
werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Die
Realisierung eines oder mehrerer dieser Risiken oder ein
Nichteintritt der zugrundeliegenden Erwartungen oder
Annahmen könnte die tatsächlichen Ergebnisse
erheblich (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen.
Es besteht die Möglichkeit, dass sich die
tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung des
Unternehmens von den in den zukunftsgerichteten Aussagen
vorhergesehenen Ergebnissen wesentlich unterscheiden.
Lufthansa übernimmt keine Verpflichtung und
beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen an
später eintretende Ereignisse beziehungsweise
Entwicklungen anzupassen. Eine Haftung oder Garantie
für Aktualität, Richtigkeit und
Vollständigkeit dieser Daten und Informationen wird
demnach weder ausdrücklich noch konkludent
übernommen.
Die Begriffe "Lufthansa Group", "Lufthansa Konzern"
sowie "Konzern" werden in diesem Geschäftsbericht als
Synonyme verwendet.
Sämtliche Veränderungsangaben beziehen sich
auf den Vorjahresvergleichszeitraum, sofern nicht
anderweitig angegeben. Aufgrund von Rundungen ist es
möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur
angegebenen Summe addieren und dass dargestellte
Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte
widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.