Deutsche Lufthansa AGKöln1. Zwischenbericht 2023WE GROW.
WE SHAPE.
WE LEAD.
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KENNZAHLEN (FORTSETZUNG)scrollen
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund des
beschlossenen Verkaufs der LSG Group. ↗ Anhang, S.
29.
Veröffentlichungstag: 3. Mai 2023.
GeschäftsverlaufGESCHÄFTSVERLAUF IM ÜBERBLICKGeschäftsverlauf der Lufthansa Group ist von fortgesetzter Erholung nach der Corona-Pandemie geprägtscrollen
WESENTLICHE EREIGNISSELufthansa gibt Angebot für den Erwerb einer Beteiligung an ITA Airways abscrollen
Lufthansa Group erhält Bestnoten im renommierten CDP-Klimarankingscrollen
Verträge von Carsten Spohr und Remco Steenbergen werden vorzeitig verlängertscrollen
Nominierungen zur Wahl in den Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AGscrollen
Lufthansa Group kauft 22 Langstreckenflugzeuge neuester Generationscrollen
EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAGLSG Group wird an AURELIUS Group verkauftscrollen
Finanzielle EntwicklungERTRAGSLAGEAuswirkungen des Verkaufs der LSG Group auf die Ertragslagescrollen
Verkehrserlöse steigen deutlich gegenüber Vorjahrscrollen
Umsatzerlöse gegenüber Vorjahr um 40% erhöhtscrollen
ANTEIL DER GESCHÄFTSFELDER AM KONZERNAUSSENUMSATZ in % (Jan. - März 2023]
Operative Aufwendungen steigen gegenüber Vorjahr um 33%scrollen
UMSATZ, ERTRÄGE UND AUFWENDUNGENscrollen
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund des
beschlossenen Verkaufs der LSG Group. ↗ Anhang, S.
29.
Operativer Verlust im ersten Quartal 2023 gegenüber Vorjahr mehr als halbiertscrollen
ENTWICKLUNG UMSATZ, ADJUSTED EBIT in
Mio. € [Jan. - März]
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Das auf die Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallende Konzernergebnis lag im ersten Quartal 2023 bei -467 Mio. EUR (Vorjahr: -584 Mio. EUR). |
| ― |
Das Ergebnis je Aktie betrug -0,39 EUR (Vorjahr: -0,49 EUR). |
| Jan. - März 2023 | Jan. - März 2022 1) | |||
| in Mio. € | GuV | Überleitung Adjusted EBIT | GuV | Überleitung Adjusted EBIT |
| Umsatzerlöse | 7.017 | 5.002 | ||
| Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen | 124 | 116 | ||
| Sonstige betriebliche Erträge | 552 | 409 | ||
| davon Erträge aus Buchgewinnen | -1 | -14 | ||
| davon Zuschreibungen Anlagevermögen bzw. Vermögenswerte zum Verkauf | -1 | - | ||
| davon Auflösung aus Rückstellungen für Restrukturierung/M&A Projekten und wesentliche Rechtsstreitigkeiten | -1 | -70 | ||
| davon außerordentliche sonstige Erträge | -1 | - | ||
| Summe betriebliche Erträge | 7.693 | -4 | 5.527 | -84 |
| Materialaufwand | -4.371 | -3.057 | ||
| davon außerordentlicher Materialaufwand | - | 41 | ||
| Personalaufwand | -1.922 | -1.632 | ||
| davon aus nachzuverrechnendem Dienstzeitaufwand/Planabgeltung | - | - | ||
| davon Aufwendungen aus Restrukturierung | 3 | 18 | ||
| Abschreibungen | -545 | -559 | ||
| davon außerplanmäßige Abschreibungen | - | 14 | ||
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.141 | -848 | ||
| davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögen zum Verkauf | 13 | -1 | ||
| davon Aufwendungen aus Buchverlusten | 10 | 6 | ||
| davon Aufwendungen aus wesentlichen Rechtsstreitigkeiten | - | - | ||
| davon Aufwendungen aus M&A Projekten | 8 | - | ||
| davon außerordentliche sonstige betriebliche Aufwendungen | 1 | 37 | ||
| Summe betriebliche Aufwendungen | -7.979 | 35 | -6.096 | 115 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | -286 | -569 | ||
| Beteiligungsergebnis | -18 | -39 | ||
| davon außerplanmäßige Abschreibung auf At-Equity Beteiligungsbuchwerte | - | - | ||
| EBIT | -304 | -608 | ||
| Summe Überleitung Adjusted EBIT | 31 | 31 | ||
| Adjusted EBIT | -273 | -577 | ||
| Planmäßige Abschreibungen | 545 | 545 | ||
| Adjusted EBITDA | 272 | -32 | ||
1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund des
beschlossenen Verkaufs der LSG Group. ↗ Anhang, S.
29.
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Die Konzern-Kapitalflussrechnung beinhaltet sowohl die fortgeführte als auch die aufgegebene Geschäftstätigkeit; der Einfluss des Geschäftsbereichs Catering ist dabei nicht materiell; der Free Cashflow aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich beläuft sich auf -41 Mio. EUR (Vorjahr: -6 Mio. EUR). |
| ― |
Die Bruttoinvestitionen der Lufthansa Group stiegen im ersten Quartal 2023 gegenüber Vorjahr um 56% auf 1.000 Mio. EUR (Vorjahr: 640 Mio. EUR) und betrafen im Wesentlichen Anzahlungen auf zukünftige Flugzeugerwerbe, aktivierte Großwartungsereignisse sowie Schlusszahlungen für sechs zugegangene Flugzeuge, darunter solche, deren Auslieferung bereits im vierten Quartal des Vorjahres geplant war. |
| ― |
Die Nettoinvestitionen, unter Berücksichtigung insbesondere von Zahlungen für Flugzeugersatzteile und Einnahmen aus Zinsen und Dividenden, stiegen um 63% auf 1.040 Mio. EUR (Vorjahr: 637 Mio. EUR). |
| ― |
Die Lufthansa Group konnte im ersten Quartal 2023 einen positiven Operativen Cashflow in Höhe von 1.581 Mio. EUR erzielen; er lag damit um 6% über Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.496 Mio. EUR); die Verbesserung basiert im Wesentlichen auf dem Anstieg des EBITDA und dem gestiegenen Zufluss aus der Veränderung des Working Capitals (1.547 Mio. EUR, Vorjahr: 1.292 Mio. EUR). |
| ― |
Der Zufluss aus der Veränderung des Working Capitals stand im Zusammenhang mit höheren Verbindlichkeiten aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten; diese stiegen im ersten Quartal 2023 um 2.314 Mio. EUR (Vorjahr: 2.020 Mio. EUR); im Zusammenhang mit dem Anstieg der Ticketverkäufe erhöhten sich die Forderungen und Vertragsvermögensgegenstände um 632 Mio. EUR insbesondere durch Forderungen gegenüber Vertriebspartnern und Kreditkartenkunden, während die Verbindlichkeiten und Vertragsverpflichtungen um 141 Mio. EUR sanken; beide Entwicklungen beziehen sich auf die Veränderungen der Bilanzwerte sowohl aus dem fortgeführten als auch aus dem aufgegebenen Geschäft. |
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Der Adjusted Free Cashflow sank im ersten Quartal 2023 um 38% auf 482 Mio. EUR (Vorjahr: 780 Mio. EUR); dabei wurde der Anstieg des Operativen Cashflow durch den Anstieg der Nettoinvestitionen überkompensiert. |
1) Tilgungsanteil operative
Leasingverbindlichkeiten im Finanzierungs-Cashflow.
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Der Saldo der Finanzierungstätigkeit resultierte in einem Abfluss an Nettozahlungsmitteln in Höhe von 336 Mio. EUR (Vorjahr: 586 Mio. EUR). |
| ― |
Dieser resultierte aus Tilgungen in Höhe von insgesamt 250 Mio. EUR, im Wesentlichen aus Flugzeugfinanzierungen sowie Zins- und Dividendenzahlungen in Höhe von 160 Mio. EUR; demgegenüber stand der Mittelzufluss aus neuen Finanzierungsmaßnahmen am Kapitalmarkt in Höhe von 74 Mio. EUR; dabei handelte es sich primär um eine Flugzeugfinanzierung. |
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Die bilanzielle Liquidität (Summe aus Zahlungsmitteln und kurzfristigen Wertpapieren und Termingeldern aus fortgeführter Geschäftstätigkeit) lag zum 31. März 2023 bei 8.361 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 8.301 Mio. EUR); davon waren 7.608 Mio. EUR zentral bei der Deutschen Lufthansa AG verfügbar; darüber hinaus belief sich der Bestand an liquiden Mitteln im aufgegebenen Geschäftsbereich Catering auf 140 Mio. EUR. |
| ― |
Außerdem bestanden ungenutzte Kreditlinien in Höhe von 2.101 Mio. EUR. |
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Insgesamt standen dem Unternehmen damit zum 31. März 2023 10.462 Mio. EUR an Liquidität aus fortgeführter Geschäftstätigkeit zur Verfügung (31. Dezember 2022: 10.420 Mio. EUR). |
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Gemäß IFRS 5 werden dem Geschäftsfeld Catering zuzurechnende Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz zum 31. März 2023 gesondert unter den Positionen "Zum Verkauf stehende Vermögenswerte" und "Schulden in Verbindung mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten" ausgewiesen; das Vorjahr wurde nicht angepasst. |
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Um einen besseren Vergleich mit dem Vorjahr zu ermöglichen, werden wesentliche Effekte in der nachfolgenden Kommentierung quantifiziert. |
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Die Konzernbilanzsumme stieg zum 31. März 2023 gegenüber Jahresende 2022 um 1.569 Mio. EUR auf 44.904 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 43.335 Mio. EUR). |
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Die langfristigen Vermögenswerte lagen zum 31. März 2023 mit 28.195 Mio. EUR um 115 Mio. EUR über dem Niveau vom Jahresende 2022 (31. Dezember 2022: 28.080 Mio. EUR); dabei wurde der Wertzuwachs bei Flugzeugen und Reservetriebwerken (+497 Mio. EUR) sowie bei aktiven latenten Steuern aufgrund des negativen Konzernergebnisses (+275 Mio. EUR) teilweise durch den Rückgang des übrigen Sachanlagevermögens infolge der Reklassifizierung des Geschäftsbereichs Catering (-406 Mio. EUR) und derivativer Finanzinstrumente (-175 Mio. EUR) kompensiert. |
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Der Wert der Flugzeuge und Reservetriebwerke stieg auf 16.387 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 15.890 Mio. EUR); dabei überwogen die Anzahlungen auf bestehende Bestellungen sowie Investitionen in Großwartungsereignisse und neue Flugzeuge (drei Boeing 787 und drei Airbus A320) die planmäßigen Abschreibungen und Abgänge; die Flotte der Lufthansa Group umfasste zum 31. März 2023 insgesamt 710 Flugzeuge. |
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Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen zum 31. März 2023 um 1.454 Mio. EUR auf 16.709 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 15.255 Mio. EUR); bereinigt um die Umgliederung des Geschäftsbereichs Catering erhöhten sich die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1.020 Mio. EUR sowie die liquiden Mittel um 200 Mio. EUR. |
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Der Anstieg der zum Verkauf stehenden Vermögensgegenstände (+951 Mio. EUR) resultiert im Wesentlichen aus den Vermögenswerten des Geschäftsbereichs Catering (967 Mio. EUR), von denen 537 Mio. EUR vormals langfristiges Vermögen betrafen; gegenläufig verminderten sich die derivativen Finanzinstrumente (-228 Mio. EUR). |
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Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten sanken zum 31. März 2023 um 174 Mio. EUR auf 16.979 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 17.153 Mio. EUR). |
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Die langfristigen Finanzschulden lagen mit 13.154 Mio. EUR um 116 Mio. EUR unter dem Wert vom Jahresende 2022 (31. Dezember 2022: 13.270 Mio. EUR); der Rückgang basiert im Wesentlichen auf der Reklassifizierung der auf den Geschäftsbereich Catering entfallenden Finanzschulden und planmäßigen Tilgungen von Flugzeugfinanzierungen, teilweise kompensiert durch Bewertungseffekte der Wandelanleihe. |
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Die Netto-Pensionsverpflichtungen, also die Pensionsrückstellungen abzüglich Vermögensüberhängen bei einzelnen Pensionsplänen, welche separat in den langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen werden, lagen mit 1.992 Mio. EUR auf dem Niveau vom Jahresende 2022 (31. Dezember 2022: 1.993 Mio. EUR); die Pensionsrückstellungen sanken um 13 Mio. EUR auf 2.056 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 2.069 Mio. EUR); dabei sank der Zinssatz zur Abzinsung von Pensionsverpflichtungen in Deutschland und Österreich um 0,1 Prozentpunkte auf 4,1%; dieser Effekt wurde durch die positive Wertentwicklung der Planvermögen überwiegend kompensiert. |
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Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten stiegen zum 31. März 2023 um 2.667 Mio. EUR auf 20.375 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 17.708 Mio. EUR), primär bedingt durch den Anstieg der Verbindlichkeiten aus noch nicht genutzten Flugtickets (+2.315 Mio. EUR) sowie den Verbindlichkeiten aus den zum Verkauf stehenden Vermögenswerten infolge des beschlossenen Verkaufs der LSG Group (+612 Mio. EUR); teilweise kompensierend wirkten sich die niedrigeren kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Verbindlichkeiten (-368 Mio. EUR) aus, deren Rückgang im Wesentlichen auf die Umgliederung der Verbindlichkeiten im Geschäftsbereich Catering zurückzuführen ist. |
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Das Eigenkapital ist zum 31. März 2023 gegenüber Jahresende 2022 um 924 Mio. EUR auf 7.550 Mio. EUR gesunken (31. Dezember 2022: 8.474 Mio. EUR), primär bedingt durch den Verlust im ersten Quartal des Geschäftsjahres und negative ergebnisneutrale Bewertungseffekte bei den Finanzinstrumenten. |
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Die Eigenkapitalquote sank gegenüber Jahresende 2022 um 2,8 Prozentpunkte auf 16,8% (31. Dezember 2022: 19,6%). |
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Die Nettokreditverschuldung lag aufgrund des positiven Free Cashflows mit 6.717 Mio. EUR um 154 Mio. EUR unter dem Niveau vom Jahresende 2022 (31. Dezember 2022: 6.871 Mio. EUR); das Adjusted Net Debt, die Summe von Nettokreditverschuldung und Netto-Pensionsverpflichtungen abzüglich 50% der 2015 begebenen Hybridanleihe, sank gegenüber Jahresende 2022 um 155 Mio. EUR auf 8.462 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 8.617 Mio. EUR). |
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Die Kennzahl Adjusted Net Debt/Adjusted EBITDA lag damit bei 2,1 (31. Dezember 2022: 2,3). |
| 31.03.2023 | 31.12.2022 | Veränderung | |
| in Mio. € | in Mio. € | in % | |
| Anleihen | -6.864 | -6.659 | -3 |
| Schuldscheindarlehen | -1.245 | -1.242 | 0 |
| Kreditlinien | -20 | - | |
| Flugzeugfinanzierungen | -4.351 | -4.407 | 1 |
| Leasingverbindlichkeiten | -2.259 | -2.443 | 8 |
| Übrige Finanzschulden | -321 | -400 | 20 |
| Finanzschulden | -15.060 | -15.151 | 1 |
| Übrige Bankverbindlichkeiten | -18 | -21 | 14 |
| Konzernkreditverschuldung | -15.078 | -15.172 | 1 |
| Bankguthaben und Kassenbestände | 1.432 | 1.790 | -20 |
| Wertpapiere | 6.929 | 6.511 | 6 |
| Nettokreditverschuldung | -6.717 | -6.871 | 2 |
| Pensionsrückstellungen | -2.056 | -2.069 | 1 |
| Pensionsüberschüsse | 64 | 76 | -16 |
| Netto-Pensionsverpflichtungen | -1.992 | -1.993 | 0 |
| Nettokreditverschuldung- und Netto-Pensionsverpflichtungen | -8.709 | -8.864 | 2 |
| Jan. - März2023 | Jan. - März2022 | Veränderung in % | ||
| Umsatz | Mio. € | 5.211 | 3.020 | 73 |
| davon Verkehrserlöse | Mio. € | 4.806 | 2.513 | 91 |
| Operative Erträge | Mio. € | 5.514 | 3.158 | 75 |
| Operative Aufwendungen | Mio. € | 5.997 | 4.238 | 42 |
| Adjusted EBITDA | Mio. € | -91 | -676 | 87 |
| Adjusted EBIT | Mio. € | -512 | -1.114 | 54 |
| EBIT | Mio. € | -531 | -1.047 | 49 |
| Adjusted EBIT-Marge | % | -9,8 | -36,9 | 27,1 P. |
| Segmentinvestitionen | Mio. € | 774 | 610 | 27 |
| Mitarbeitende zum 31.03. | Anzahl | 57.860 | 55.482 | 4 |
| Flüge 1) | Anzahl | 183.447 | 133.562 | 37 |
| Fluggäste | Tsd. | 21.643 | 13.173 | 64 |
| Angebotene Sitzkilometer | Mio. | 59.347 | 45.656 | 30 |
| Verkaufte Sitzkilometer 1) | Mio. | 47.316 | 29.860 | 58 |
| Sitzladefaktor | % | 79,7 | 65,4 | 14,3 P. |
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Die operative Performance der Passagier-Airlines der Lufthansa Group hat sich im ersten Quartal 2023 gegenüber Vorjahr deutlich verbessert; aufgrund der Saisonalität und der Vorbereitungen für den Ausbau des Flugbetriebs in den Sommermonaten war das Ergebnis jedoch trotz guter Nachfrage negativ; zusätzlich wirkten Streiks ergebnisbelastend; die operative Performance im ersten Quartal des Vorjahres war nachfrageseitig noch stark von der Ausbreitung der Omikron-Variante belastet. |
| ― |
Die Lufthansa Group investiert in die Modernisierung der Flotte und hat beschlossen, weitere 22 Langstreckenflugzeuge neuester Generation zu bestellen; dies sind zehn Langstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A350-1000, fünf Langstreckenflugzeuge vom Typ A350-900 und sieben Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 787-9 "Dreamliner". ↗ Wesentliche Ereignisse, S. 3. |
| ― |
Die Lufthansa Group weitet ihr Portfolio an nachhaltigen Reiseangeboten weiter aus und bietet seit dem 15. Februar 2023 als weltweit erste Airline-Gruppe eigene "Green Fares" (grüne Flugtarife) an; diese ermöglichen den Fluggästen durch den bereits enthaltenen Ausgleich der flugbezogenen CO 2-Emissionen nachhaltigeres Fliegen in ganz Europa und Nordafrika; die Kompensation erfolgt zu 20% über den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe und zu 80% über einen Beitrag zu hochwertigen Klimaschutzprojekten. |
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Die angebotene Kapazität der Passagier-Airlines lag im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 um 30% über Vorjahr, jedoch weiterhin um 25% unter dem Vorkrisenniveau im Jahr 2019; die Zahl der Flüge stieg gegenüber Vorjahr um 37%; der Absatz nahm um 58% zu; der Sitzladefaktor lag mit 79,7% um 14,3 Prozentpunkte über Vorjahr. |
| ― |
Die Verkehrserlöse der Passagier-Airlines stiegen aufgrund der ausgebauten Verkehrsleistung im ersten Quartal 2023 gegenüber Vorjahr um 91% auf 4.806 Mio. EUR (Vorjahr: 2.513 Mio. EUR); die Umsatzerlöse lagen mit 5.211 Mio. EUR um 73% über Vorjahresniveau (Vorjahr: 3.020 Mio. EUR); die Durchschnittserlöse stiegen um 22,5%. |
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Die Stückerlöse stiegen aufgrund der höheren Durchschnittserlöse und der gestiegenen Auslastung gegenüber Vorjahr um 33,6%; dabei lagen sie 24,9% über dem Vorkrisenniveau im Jahr 2019. |
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Die operativen Aufwendungen stiegen um 42% auf 5.997 Mio. EUR (Vorjahr: 4.238 Mio. EUR); insbesondere lagen die Aufwendungen für Treibstoff aufgrund des ausgeweiteten Flugbetriebs und höherer Kerosinpreise deutlich über Vorjahr (+692 Mio. EUR); darüber hinaus stiegen die Gebühren gegenüber Vorjahr (+224 Mio. EUR); die Personalaufwendungen stiegen aufgrund von tariflichen Gehaltssteigerungen, dem Wegfall der Kurzarbeit und der um 4% höheren durchschnittlichen Anzahl an Mitarbeitenden (+244 Mio. EUR). |
| ― |
Die Stückkosten ohne Treibstoff- und Emissionsaufwendungen sanken aufgrund positiver Skaleneffekte infolge der gesteigerten Verkehrsleistung und weiteren Fortschritten bei der Umsetzung des Kostensenkungsprogramms um 0,6% gegenüber Vorjahr; gegenüber dem Vorkrisenniveau lagen sie um 17,6% höher. |
| ― |
Der operative Verlust der Passagier-Airlines hat sich im ersten Quartal 2023 gegenüber Vorjahr mehr als halbiert; das Adjusted EBIT lag bei -512 Mio. EUR (Vorjahr: -1.114 Mio. EUR). |
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Das EBIT betrug im ersten Quartal 2023 -531 Mio. EUR (Vorjahr: -1.047 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert in der Berichtsperiode im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf zum Verkauf stehende Flugzeuge sowie Buchverluste bei Flugzeugen und Reservetriebwerken; im Vorjahr resultierte die Differenz aus der teilweisen Auflösung von in Vorjahren gebildeten Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen, nachdem diese erfolgreich umgesetzt wurden. |
| ― |
Die Segmentinvestitionen stiegen um 27% auf 774 Mio. EUR (Vorjahr: 610 Mio. EUR) und wurden im Wesentlichen für Anzahlungen auf Bestellungen, Großwartungsereignisse und neue Flugzeuge geleistet. |
| ― |
Die Anzahl der Mitarbeitenden zum 31. März 2023 stieg gegenüber Vorjahr um 4% auf 57.860 (Vorjahr: 55.482), vor allem aufgrund von Neueinstellungen infolge des Ausbaus des Geschäftsbetriebs. |
| Jan. - März 2023 | Jan. - März 2022 | Veränderung in % | Währungsbereinigte Veränderung in % | ||
| Durchschnittserlöse | € Cent | 9,1 | 7,4 | 22,5 | 21,5 |
| Stückerlöse (RASK) | € Cent | 9,0 | 6,8 | 33,6 | 32,2 |
| Stückkosten (CASK) ohne Treibstoff und Emissionsaufwendungen | € Cent | 7,1 | 7,1 | -0,6 | -1,9 |
| Verkehrserlöse | Fluggäste | Angebotene Sitzkilometer | ||||
| Jan. - März 2023 | Veränderung | Jan. - März 2023 | Veränderung | Jan. - März 2023 | Veränderung | |
| in Mio. € | in % | in Tsd. | in % | in Mio. | in % | |
| Europa | 1.765 | 89 | 16.851 | 65 | 20.500 | 30 |
| Amerika | 1.259 | 68 | 2.107 | 41 | 20.239 | 15 |
| Asien/Pazifik | 704 | 282 | 1.037 | 192 | 9.624 | 103 |
| Nahost/Afrika | 560 | 64 | 1.648 | 46 | 8.984 | 20 |
| Nicht zuordenbar | 518 | 71 | ||||
| Gesamtverkehr | 4.806 | 91 | 21.643 | 64 | 59.347 | 30 |
| Verkaufte Sitzkilometer | Sitzladefaktor | |||
| Jan. - März 2023 | Veränderung | Jan. - März 2023 | Veränderung | |
| in Mio. | in % | in % | in P. | |
| Europa | 15.704 | 53 | 76,6 | 11,4 P. |
| Amerika | 16.081 | 39 | 79,5 | 13,7 P. |
| Asien/Pazifik | 8.248 | 207 | 85,7 | 29,0 P. |
| Nahost/Afrika | 7.283 | 37 | 81,1 | 10,5 P. |
| Nicht zuordenbar | ||||
| Gesamtverkehr | 47.316 | 58 | 79,7 | 14,3 P. |
| KENNZAHLEN | Jan. - März2023 | Jan. - März2022 | Veränderung in % | |
| Umsatz | Mio. € | 3.052 | 1.759 | 74 |
| Operative Erträge | Mio. € | 3.255 | 1.853 | 76 |
| Operative Aufwendungen | Mio. € | 3.616 | 2.560 | 41 |
| Adjusted EBITDA | Mio. € | -166 | -497 | 67 |
| Adjusted EBIT | Mio. € | -366 | -715 | 49 |
| EBIT | Mio. € | -381 | -648 | 41 |
| Mitarbeitende zum 31.03. | Anzahl | 35.072 | 34.443 | 2 |
| Flüge | Anzahl | 95.186 | 72.158 | 32 |
| Fluggäste | Tsd. | 11.342 | 7.193 | 58 |
| Angebotene Sitzkilometer | Mio. | 34.460 | 27.085 | 27 |
| Verkaufte Sitzkilometer | Mio. | 27.343 | 17.692 | 55 |
| Sitzladefaktor | % | 79,3 | 65,3 | 14,0 P. |
1) Inkl. Regionalpartnern und Eurowings
Discover.
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Lufthansa German Airlines treibt die Modernisierung ihrer Flotte weiter voran; so wurden im ersten Quartal 2023 unter anderem drei Flugzeuge vom Typ Boeing 787 "Dreamliner" in Frankfurt in Empfang genommen; damit besteht die Boeing 787-Flotte nun aus fünf Flugzeugen. |
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Auch das touristische Privatreisesegment, das von Lufthansa mit Eurowings Discover bedient wird, wird weiter ausgebaut; im Januar 2023 wurden der zwölfte A330 und der zehnte A320 bei Eurowings Discover in Dienst gestellt; die Flugzeuge waren zuvor bei anderen Airlines der Lufthansa Group im Einsatz. |
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Lufthansa German Airlines investiert in den Ausbau ihrer Premium-Positionierung; so führt die Airline auf der Langstrecke unter dem Namen "Allegris" in allen Reiseklassen, also in Economy, Premium Economy, Business und First Class, ein neues Spitzenprodukt ein, das exklusiv für die Lufthansa Group entwickelt wurde; die größte Investition der Unternehmensgeschichte in Premium-Produkte untermauert den Anspruch von Lufthansa German Airlines, die führende westliche Premium-Airline zu sein. |
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Darüber hinaus baut Lufthansa German Airlines die Services für die Fluggäste weiter aus; so hat die Airline im Februar 2023 ihr Onboard Delights Catering-Angebot erweitert; weiterhin wurde im Februar 2023 die neu entwickelte Lufthansa App eingeführt, welche nun als digitaler Reisebegleiter fungiert und das Reisen noch einfacher und komfortabler gestaltet. |
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Seit 1. März 2023 ist Heiko Reitz neuer Chief Commercial Officer (CCO) von Lufthansa German Airlines; er tauschte die Position mit Stefan Kreuzpaintner, der nun das Netzwerk-, Allianz- und Partnermanagement für alle Passagierairlines der Lufthansa Group leitet. |
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Aufgrund des deutlichen Anstiegs der Nachfrage nach Flugreisen und höherer Stückerlöse stiegen die Umsatzerlöse von Lufthansa German Airlines im ersten Quartal 2023 gegenüber Vorjahr um 74% auf 3.052 Mio. EUR (Vorjahr: 1.759 Mio. EUR). |
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Die operativen Aufwendungen lagen mit 3.616 Mio. EUR um 41% über Vorjahresniveau (Vorjahr: 2.560 Mio. EUR), primär aufgrund des mengen-, preis- und währungsbedingten Anstiegs der Aufwendungen für Treibstoff und Gebühren, gestiegener MRO-Aufwendungen sowie höherer Personalaufwendungen aufgrund von Neueinstellungen, neu verhandelten Tarifabschlüssen sowie der im Vorjahr noch angefallenen Einsparungen aufgrund der Kurzarbeit. |
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Der operative Verlust hat sich damit gegenüber Vorjahr annähernd halbiert; das Adjusted EBIT lag im ersten Quartal 2023 bei -366 Mio. EUR (Vorjahr: -715 Mio. EUR). |
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Das EBIT betrug -381 Mio. EUR (Vorjahr: -648 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert in der Berichtsperiode im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf zum Verkauf stehende Flugzeuge sowie Buchverluste bei Flugzeugen und Reservetriebwerken; im Vorjahr resultierte die Differenz aus der teilweisen Auflösung von in Vorjahren gebildeten Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen, nachdem diese erfolgreich umgesetzt wurden. |
| KENNZAHLEN | Jan. - März2023 | Jan. - März2022 | Veränderung in % | |
| Umsatz | Mio. € | 1.197 | 746 | 60 |
| Operative Erträge | Mio. € | 1.241 | 771 | 61 |
| Operative Aufwendungen | Mio. € | 1.164 | 833 | 40 |
| Adjusted EBITDA | Mio. € | 184 | 49 | 276 |
| Adjusted EBIT | Mio. € | 77 | -62 | |
| EBIT | Mio. € | 77 | -62 | |
| Mitarbeitende zum 31.03. | Anzahl | 9.089 | 8.494 | 7 |
| Flüge | Anzahl | 30.793 | 20.509 | 50 |
| Fluggäste | Tsd. | 3.669 | 2.151 | 71 |
| Angebotene Sitzkilometer | Mio. | 11.958 | 8.788 | 36 |
| Verkaufte Sitzkilometer | Mio. | 9.773 | 5.623 | 74 |
| Sitzladefaktor | % | 81,7 | 64,0 | 17,7 P. |
| ― |
SWISS hat ihre Premium-Positionierung im wachsenden touristischen Privatreisesegment gestärkt und ihre vier Flugzeuge vom Typ A340-300 mit der Premium Economy Class ausgestattet; damit verfügen zwei von drei Flugzeugmustern der Langstreckenflotte von SWISS über die neue Reiseklasse. |
| ― |
Mit "SWISS Senses" hat SWISS die umfassendste Kabinenerneuerung in ihrer Unternehmensgeschichte vorgestellt; ab 2025 wird die Airline ihren Fluggästen sukzessive in allen Reiseklassen ein völlig neues, persönlicheres Reiseerlebnis bieten; das neue Interieur wird zunächst in die Airbus A330-300 Flotte und später in die Boeing 777300ER Flotte eingebaut, die neu bestellten Airbus A350-900 werden bereits mit der neuen Kabinenausstattung ausgeliefert. |
| ― |
Die Umsatzerlöse von SWISS stiegen im ersten Quartal 2023 gegenüber Vorjahr aufgrund des ausgeweiteten Flugbetriebs und höherer Stückerlöse um 60% auf 1.197 Mio. EUR (Vorjahr: 746 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen stiegen gegenüber Vorjahr um 40% auf 1.164 Mio. EUR (Vorjahr: 833 Mio. EUR), primär aufgrund mengen-, preis- und währungsbedingt höherer Aufwendungen für Treibstoff sowie höherer Gebühren und Personalaufwendungen. |
| ― |
Damit konnte SWISS im ersten Quartal 2023 ein positives operatives Ergebnis erzielen; Adjusted EBIT und EBIT lagen jeweils bei 77 Mio. EUR (Vorjahr: -62 Mio. EUR). |
| KENNZAHLEN | Jan. - März2023 | Jan. - März2022 | Veränderung in % | |
| Umsatz | Mio. € | 400 | 201 | 99 |
| Operative Erträge | Mio. € | 413 | 208 | 99 |
| Operative Aufwendungen | Mio. € | 486 | 317 | 53 |
| Adjusted EBITDA | Mio. € | -46 | -77 | 40 |
| Adjusted EBIT | Mio. € | -73 | -109 | 33 |
| EBIT | Mio. € | -73 | -110 | 34 |
| Mitarbeitende zum 31.03. | Anzahl | 5.766 | 5.611 | 3 |
| Flüge | Anzahl | 21.238 | 13.345 | 59 |
| Fluggäste | Tsd. | 2.254 | 1.134 | 99 |
| Angebotene Sitzkilometer | Mio. | 4.666 | 3.313 | 41 |
| Verkaufte Sitzkilometer | Mio. | 3.603 | 2.094 | 72 |
| Sitzladefaktor | % | 77,2 | 63,2 | 14,0 P. |
| ― |
Der Aufsichtsrat von Austrian Airlines hat am 21. März 2023 Michael Trestl als Mitglied des Vorstands und Chief Commercial Officer (CCO) für eine Dauer von weiteren fünf Jahren bis zum 31. Dezember 2028 wiederbestellt. |
| ― |
Die Umsatzerlöse von Austrian Airlines stiegen im ersten Quartal 2023 gegenüber Vorjahr aufgrund der ausgeweiteten Verkehrsleistung und höherer Stückerlöse um 99% auf 400 Mio. EUR (Vorjahr: 201 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen lagen mit 486 Mio. EUR um 53% über Vorjahresniveau (Vorjahr: 317 Mio. EUR), insbesondere aufgrund mengen- und preisbedingt gestiegener Aufwendungen für Treibstoff sowie höherer Personalaufwendungen. |
| ― |
Austrian Airlines konnte den operativen Verlust somit im ersten Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresniveau deutlich reduzieren; das Adjusted EBIT lag bei -73 Mio. EUR (Vorjahr: -109 Mio. EUR); das EBIT betrug ebenfalls -73 Mio. EUR (Vorjahr: -110 Mio. EUR). |
| KENNZAHLEN | Jan. - März2023 | Jan. - März2022 | Veränderung in % | |
| Umsatz | Mio. € | 280 | 157 | 78 |
| Operative Erträge | Mio. € | 307 | 165 | 86 |
| Operative Aufwendungen | Mio. € | 350 | 227 | 54 |
| Adjusted EBITDA | Mio. € | -16 | -35 | 54 |
| Adjusted EBIT | Mio. € | -43 | -62 | 31 |
| EBIT | Mio. € | -44 | -62 | 29 |
| Mitarbeitende zum 31.03. | Anzahl | 3.311 | 3.142 | 5 |
| Flüge 1) | Anzahl | 12.647 | 8.146 | 55 |
| Fluggäste | Tsd. | 1.590 | 874 | 82 |
| Angebotene Sitzkilometer | Mio. | 3.747 | 2.746 | 36 |
| Verkaufte Sitzkilometer 1) | Mio. | 2.929 | 1.843 | 59 |
| Sitzladefaktor 1) | % | 78,2 | 67,1 | 11,1 P. |
| ― |
Brussels Airlines hat mit CityJet eine Wet-Lease-Verein barung für die Sommersaison 2023 unterzeichnet; vom 26. März bis zum 28. Oktober 2023 werden zwei CRJ-900-Flugzeuge die Flotte von Brussels Airlines verstärken; zusätzlich werden zwei weitere Airbus A320 in die Flotte der Airline aufgenommen. |
| ― |
Seit dem 15. April 2023 ist Dorothea von Boxberg neue Vorstandsvorsitzende (CEO) von Brussels Airlines; zuvor war sie CEO bei Lufthansa Cargo; sie folgt auf Peter Gerber, der die Lufthansa Group zum 31. Januar 2023 verlassen hat. |
| ― |
Die Umsatzerlöse von Brussels Airlines stiegen im ersten Quartal 2023 aufgrund des ausgeweiteten Flugbetriebs und höherer Stückerlöse gegenüber Vorjahr um 78% auf 280 Mio. EUR (Vorjahr: 157 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen stiegen um 54% auf 350 Mio. EUR (Vorjahr: 227 Mio. EUR), primär aufgrund des mengen-, preis- und währungsbedingten Anstiegs der Aufwendungen für Treibstoff und mengenbedingt gestiegener Aufwendungen für Gebühren. |
| ― |
Der operative Verlust von Brussels Airlines konnte damit im ersten Quartal 2023 deutlich reduziert werden; das Adjusted EBIT lag bei -43 Mio. EUR (Vorjahr: -62 Mio. EUR); das EBIT lag im bei -44 Mio. EUR (Vorjahr: -62 Mio. EUR). |
| KENNZAHLEN | Jan. - März2023 | Jan. - März2022 | Veränderung in % | |
| Umsatz | Mio. € | 327 | 186 | 76 |
| Operative Erträge | Mio. € | 359 | 201 | 79 |
| Operative Aufwendungen | Mio. € | 438 | 338 | 30 |
| Adjusted EBITDA | Mio. € | -63 | -113 | 44 |
| Adjusted EBIT | Mio. € | -103 | -163 | 37 |
| EBIT | Mio. € | -104 | -163 | 36 |
| Mitarbeitende zum 31.03. | Anzahl | 4.622 | 3.792 | 22 |
| Flüge | Anzahl | 23.583 | 19.404 | 22 |
| Fluggäste | Tsd. | 2.788 | 1.820 | 53 |
| Angebotene Sitzkilometer | Mio. | 4.516 | 3.725 | 21 |
| Verkaufte Sitzkilometer | Mio. | 3.667 | 2.608 | 41 |
| Sitzladefaktor | % | 81,2 | 70,0 | 11,2 P. |
| ― |
Eurowings verzeichnete im ersten Quartal 2023 eine starke Nachfrage nach touristischen Flugreisen und baute ihr Angebot entsprechend aus; im Rahmen der vollzogenen Restrukturierung hat Eurowings ihr Angebot stärker auf die saisonalen Schwankungen in der Nachfrage, insbesondere auf die hohe Privatreisenachfrage im Sommer, ausgerichtet. |
| ― |
Eurowings beginnt mit der Einflottung des Airbus A321; ab Mai 2023 sollen sukzessive sechs A321ceo eingesetzt werden, die von anderen Konzernairlines übernommen werden; darüber hinaus stoßen bis Jahresende 2023 vier fabrikneue Airbus A321neo zur Flotte. |
| ― |
Am 28. März 2023 wurde der Transfer der österreichischen Eurowings Europe GmbH in die maltesische Eurowings Europe Limited erfolgreich abgeschlossen; die neue Gesellschaft hatte nach ihrer offiziellen Gründung im Mai 2022 bereits im Oktober 2022 ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) erhalten. |
| ― |
Die Umsatzerlöse von Eurowings stiegen im ersten Quartal 2023 mengen- und preisbedingt um 76% auf 327 Mio. EUR (Vorjahr: 186 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen stiegen um 30% auf 438 Mio. EUR (Vorjahr: 338 Mio. EUR), primär aufgrund mengen-, preis- und währungsbedingt gestiegener Treibstoffaufwendungen und höherer Gebühren infolge der Ausweitung des Flugprogramms. |
| ― |
Der operative Verlust von Eurowings konnte im ersten Quartal 2023 deutlich reduziert werden; das Adjusted EBIT lag bei -103 Mio. EUR (Vorjahr: -163 Mio. EUR); die Verbesserung resultiert im Wesentlichen aus der Ausweitung des Flugprogramms, höheren Durchschnittserlösen und einer besseren Auslastung der Flugzeuge; das EBIT betrug im ersten Quartal 2023 -104 Mio. EUR (Vorjahr: -163 Mio. EUR). |
| Jan. - März2023 | Jan. - März2022 | Veränderung in % | ||
| Umsatz | Mio. € | 823 | 1.169 | -30 |
| davon Verkehrserlöse | Mio. € | 775 | 1.131 | -31 |
| Operative Erträge | Mio. € | 848 | 1.190 | -29 |
| Operative Aufwendungen | Mio. € | 703 | 701 | 0 |
| Adjusted EBITDA | Mio. € | 195 | 535 | -64 |
| Adjusted EBIT | Mio. € | 151 | 495 | -69 |
| EBIT | Mio. € | 149 | 481 | -69 |
| Adjusted EBIT-Marge | % | 18,3 | 42,3 | -24,0 P. |
| Segmentinvestitionen | Mio. € | 146 | 7 | 1.986 |
| Mitarbeitende zum 31.03. | Anzahl | 4.090 | 4.108 | 0 |
| Angebotene Fracht-Tonnenkilometer 1) | Mio. | 2.821 | 2.595 | 9 |
| Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer 1) | Mio. | 1.727 | 1.787 | -3 |
| Nutzladefaktor 1) | % | 61,2 | 68,9 | -7,7 P. |
| ― |
Die operative Entwicklung im Geschäftsfeld Logistik war im ersten Quartal 2023 erwartungsgemäß rückläufig gegenüber dem Rekordniveau im Vorjahr; während der Corona-Pandemie hatte die Reduktion der Frachtkapazitäten in den Bellys der Passagierflugzeuge in Kombination mit der hohen Nachfrage aufgrund gestörter Lieferketten zu Rekorderlösen geführt; die fortgesetzte Erholung des Passagierreiseverkehrs führte auch frachtseitig zu einer Angebotsausweitung, außerdem sank die Nachfrage infolge der gesamtwirtschaftlichen Eintrübung, so dass sich die weltweiten Frachtraten normalisierten. |
| ― |
Am 3. Februar 2023 ist der weltweit erste Boeing 777-F-Frachter, der mit einer AeroSHARK-Folie ausgerüstet ist, gestartet; die neuartige Oberflächen-Technologie verbessert die Treibstoffeffizienz und hilft somit den CO 2-Aus-stoß zu reduzieren. |
| ― |
Seit 15. April 2023 ist Ashwin Bhat neuer Vorstandsvorsitzender (CEO) der Lufthansa Cargo; zuvor war er Chief Commercial Officer (CCO) der Fracht-Airline; er folgte auf Dorothea von Boxberg, die neue CEO von Brussels Airlines ist; die Bestellung eines dritten Vorstandsmitglieds soll zeitnah erfolgen. |
| ― |
Das Angebot von Lufthansa Cargo lag im Berichtszeitraum vor allem aufgrund der Erholung des Passagierflugbetriebs und der damit verbundenen Ausweitung der Belly-Kapazitäten um 9% über Vorjahr, der Absatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 3%; der Nutzladefaktor lag mit 61,2% um 7,7 Prozentpunkte unter Vorjahresniveau (Vorjahr: 68,9%); die Durchschnittserlöse sanken in allen Verkehrsgebieten von Lufthansa Cargo und lagen um 29,2% unter Vorjahr; damit lagen sie 62,9% über dem Vorkrisenniveau im Jahr 2019. |
| ― |
Die Verkehrserlöse sanken im ersten Quartal 2023 aufgrund des niedrigeren Absatzes und der gesunkenen Durchschnittserlöse im Vergleich zum Vorjahr um 31% auf 775 Mio. EUR (Vorjahr: 1.131 Mio. EUR); die Umsatzerlöse sanken um 30% auf 823 Mio. EUR (Vorjahr: 1.169 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen lagen trotz des inflationsbedingten Kostendrucks mit 703 Mio. EUR nahezu auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 701 Mio. EUR); verminderte Charteraufwendungen sowie Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung trugen dazu bei, Personalkostensteigerungen und Inflationseffekte weitgehend zu kompensieren. |
| ― |
Das Adjusted EBIT lag damit im ersten Quartal 2023 gegenüber Vorjahr bei 151 Mio. EUR (Vorjahr: 495 Mio. EUR). |
| ― |
Das EBIT betrug 149 Mio. EUR (Vorjahr: 481 Mio. EUR). |
| ― |
Die Segmentinvestitionen lagen im ersten Quartal 2023 bei 146 Mio. EUR (Vorjahr: 7 Mio. EUR) und beinhalten insbesondere geleistete Anzahlungen für zwei weitere 777F-Frachtflugzeuge. |
| ― |
Die Anzahl der Mitarbeitenden lag zum 31. März 2023 mit 4.090 auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 4.108). |
| Verkehrserlöse | Angebotene Fracht-Tonnenkilometer | Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer | ||||
| Jan. - März 2023 | Veränderung | Jan. - März 2023 | Veränderung | Jan. - März 2023 | Veränderung | |
| in Mio. € | in % | in Mio. | in % | in Mio. | in % | |
| Europa | 64 | -10 | 148 | 18 | 70 | 4 |
| Amerika | 324 | -41 | 1.381 | 3 | 801 | -11 |
| Asien/Pazifik | 322 | -26 | 1.019 | 14 | 718 | 5 |
| Nahost/Afrika | 65 | -13 | 273 | 14 | 138 | -3 |
| Gesamtverkehr | 775 | -31 | 2.821 | 9 | 1.727 | -3 |
| Fracht-Nutzladefaktor | ||
| Jan. - März 2023 | Veränderung | |
| in % | in P. | |
| Europa | 47,2 | -6,2 P. |
| Amerika | 58,0 | -8,9 P. |
| Asien/Pazifik | 70,5 | -6,1 P. |
| Nahost/Afrika | 50,5 | -8,6 P. |
| Gesamtverkehr | 61,2 | -7,7 P. |
| Jan. - März2023 | Jan. - März2022 | Veränderung in % | ||
| Umsatz | Mio. € | 1.537 | 1.326 | 16 |
| davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group | Mio. € | 508 | 373 | 36 |
| Operative Erträge | Mio. € | 1.635 | 1.394 | 17 |
| Operative Aufwendungen | Mio. € | 1.496 | 1.261 | 19 |
| Adjusted EBITDA 1) | Mio. € | 174 | 174 | 0 |
| Adjusted EBIT 1) | Mio. € | 135 | 129 | 5 |
| EBIT 1) | Mio. € | 135 | 50 | 170 |
| Adjusted EBIT-Marge 1) | % | 8,8 | 9,7 | -0,9 P. |
| Segmentinvestitionen | Mio. € | 21 | 14 | 50 |
| Mitarbeitende zum 31.03. | Anzahl | 21.023 | 20.008 | 5 |
| ― |
Lufthansa Technik verzeichnete im ersten Quartal 2023 einen positiven Geschäftsverlauf; die anhaltend große Nachfrage nach Flugreisen führt zu einer weiter steigenden Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturleistungen; dementsprechend stiegen die Erlöse und das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr; damit konnte die Auswirkung der Abwertung des US-Dollars auf das Ergebnis kompensiert werden. |
| ― |
Die Umsatzerlöse von Lufthansa Technik stiegen im ersten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 16% auf 1.537 Mio. EUR (Vorjahr: 1.326 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen stiegen um 19% auf 1.496 Mio. EUR (Vorjahr: 1.261 Mio. EUR), im Wesentlichen getrieben durch die mengen- und preisbedingte Erhöhung des Materialaufwands und den Anstieg des Personalaufwands. |
| ― |
Das Adjusted EBIT verbesserte sich um 5% auf 135 Mio. EUR (Vorjahr: 129 Mio. EUR); das EBIT lag ebenfalls bei 135 Mio. EUR (Vorjahr: 50 Mio. EUR); dabei war der Vorjahreswert durch Wertminderungen infolge der Sanktionen gegen Russland belastet. |
| ― |
Die Segmentinvestitionen stiegen im ersten Quartal 2023 um 50% auf 21 Mio. EUR (Vorjahr: 14 Mio. EUR). |
| ― |
Die Anzahl der Mitarbeitenden zum 31. März 2023 stieg gegenüber Vorjahr um 5% auf 21.023 (Vorjahr: 20.008). |
| Jan. - März2023 | Jan. - März2022 | Veränderung in % | ||
| Umsatz | Mio. € | 523 | 373 | 40 |
| davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group | Mio. € | 16 | 9 | 78 |
| Operative Erträge | Mio. € | 529 | 386 | 37 |
| Operative Aufwendungen | Mio. € | 537 | 396 | 36 |
| Adjusted EBITDA | Mio. € | 13 | 5 | 160 |
| Adjusted EBIT | Mio. € | -6 | -14 | 57 |
| EBIT | Mio. € | -46 | -33 | -39 |
| Adjusted EBIT-Marge | % | -1,1 | -3,8 | 2,7 P. |
| Segmentinvestitionen | Mio. € | 9 | 6 | 50 |
| Mitarbeitende zum 31.03. | Anzahl | 21.332 | 16.520 | 29 |
| ― |
Die Deutsche Lufthansa AG hat mit dem Private Equity-Unternehmen AURELIUS einen Vertrag über den Verkauf der LSG Group unterzeichnet; der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2023 erwartet, vorbehaltlich der entsprechenden externen Genehmigungen und internen Carve-out-Aktivitäten; die Ergebnisbeiträge des Catering-Bereichs werden in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns separat als "Ergebnis aus aufgegebener Geschäftstätigkeit" gezeigt. ↗ Wesentliche Ereignisse, S. 3, Finanzielle Entwicklung, S. 4. |
| ― |
Die positive Geschäftsentwicklung der LSG Group setzte sich im ersten Quartal 2023 in allen Regionen fort, insbesondere aber in den Märkten Nordamerika und Asien. |
| ― |
Im Verlauf des ersten Quartals 2023 konnte die LSG Group wesentliche neue Verträge abschließen beziehungsweise verlängern, unter anderem mit Qantas, American Airlines und Turkish Airlines; Retail inMotion schloss einen neuen Onboard-Retail-Vertrag mit Marabu Airline ab. |
| ― |
Seit 1. April 2023 ist Holger Fleige neuer Chief Financial Officer (CFO) der LSG Group; zuvor war er Head of Controlling Passage Airlines, Aviation Services & Group ReStructure in der Lufthansa Group; er folgt auf Wilken Bormann, der das Unternehmen verlassen hat. |
| ― |
Die Umsatzerlöse der LSG Group stiegen im ersten Quartal 2023 aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung um 40% auf 523 Mio. EUR (Vorjahr: 373 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen stiegen primär aufgrund von mengen- und preisbedingt höheren Material- und Personalaufwendungen sowie gestiegener umsatzabhängiger Flughafenentgelte um 36% auf 537 Mio. EUR (Vorjahr: 396 Mio. EUR). |
| ― |
Das Adjusted EBIT lag im ersten Quartal 2023 bei |
| ― |
6 Mio. EUR (Vorjahr: -14 Mio. EUR). |
| ― |
Das EBIT betrug -46 Mio. EUR (Vorjahr: -33 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT in der Berichtsperiode resultiert vorrangig aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 40 Mio. EUR und steht im Zusammenhang mit dem beschlossenen Verkauf des Geschäftsbereichs Catering; der Vorjahreswert war durch außerplanmäßige Abschreibungen und Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg standen, belastet. |
| ― |
Die Segmentinvestitionen stiegen um 50% auf 9 Mio. EUR (Vorjahr: 6 Mio. EUR). |
| ― |
Die Anzahl der Mitarbeitenden erhöhte sich aufgrund der Geschäftserholung zum 31. März 2023 gegenüber Vorjahr um 29% auf 21.332 (Vorjahr: 16.520). |
| Jan. - März2023 | Jan. - März2022 | Veränderung in % | ||
| Operative Erträge | Mio. € | 762 | 518 | 47 |
| Operative Aufwendungen | Mio. € | 801 | 583 | 37 |
| Adjusted EBITDA 1) | Mio. € | -2 | -43 | 95 |
| Adjusted EBIT 1) | Mio. € | -30 | -72 | 58 |
| EBIT 1) | Mio. € | -39 | -74 | 47 |
| Segmentinvestitionen | Mio. € | 5 | 13 | -62 |
| Mitarbeitende zum 31.03. | Anzahl | 8.087 | 7.916 | 2 |
| ― |
Die operativen Erträge der weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen stiegen im Berichtszeitraum aufgrund höherer Währungsgewinne sowie gestiegener Umsatzerlöse insbesondere der AirPlus-Gruppe gegenüber Vorjahr um 47% auf 762 Mio. EUR (Vorjahr: 518 Mio. EUR). |
| ― |
Die operativen Aufwendungen stiegen um 37% auf 801 Mio. EUR (Vorjahr: 583 Mio. EUR), primär aufgrund höherer Währungsverluste und der gestiegenen Geschäftsaktivität der Gesellschaften. |
| ― |
Das Adjusted EBIT lag bei -30 Mio. EUR (Vorjahr: -72 Mio. EUR), unterstützt von einer Ergebnisverbesserung bei AirPlus sowie einem verbesserten Kursergebnis; das EBIT betrug -39 Mio. EUR (Vorjahr: -74 Mio. EUR). |
| ― |
Die Anzahl der Mitarbeitenden zum 31. März 2023 stieg gegenüber Vorjahr um 2% auf 8.087 (Vorjahr: 7.916); in den Konzernfunktionen sank die Zahl der Mitarbeitenden um 4%. |
Im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2022
ausführlich dargestellten Chancen und Risiken haben
sich folgende wesentliche Konkretisierungen beziehungsweise
Entwicklungen ergeben:
| ― |
Die gesundheitliche Gefährdungslage durch das Coronavirus für die Kund:innen und Mitarbeitenden der Lufthansa Group ist mittlerweile durch die zunehmende Bevölkerungsimmunität deutlich reduziert. Es besteht jedoch weiterhin ein Risiko, dass durch das Auftreten von neuen Virusvarianten, die der bestehenden Bevölkerungsimmunität ausweichen und gleichzeitig schwere Krankheitsverläufe hervorrufen, in der Zukunft wirtschaftliche Auswirkungen in relevantem Umfang entstehen. Konkrete Anhaltspunkte ergeben sich hierfür aber aktuell nicht. |
| ― |
Die im Sommer 2022 im Rahmen der operationellen Schwierigkeiten deutlich gewordenen Personalengpässe in vielen Gewerken, die für einen reibungslosen Ablauf des internationalen Luftverkehrs notwendig sind (unter anderem Sicherheitskontrollen, Bodenverkehrsdienste, Abfertigung und Flugsicherung), konnten mittlerweile reduziert, aber noch nicht vollständig überwunden werden. Daher kann es weiterhin zu Flugverspätungen und zu Flugstreichungen kommen, insbesondere in der kommenden Sommersaison. Damit sind insbesondere für die durchführenden Fluggesellschaften Risiken verbunden, die von Reputationsschäden bis hin zu steigenden Kosten für Entschädigungs- und Unterstützungsleistungen betroffener Passagiere reichen. Zur weiteren Verbesserung der operationellen Prozesse wurden daher zahlreiche Maßnahmen im Dialog mit Dienstleistern und Systempartnern umgesetzt sowie die eigenen Kapazitäten durch Rekrutierung zusätzlicher Mitarbeitender erhöht. Der Flugbetrieb in den Osterferien als erste Bewährungsprobe für den Sommerflugplan 2023 konnte ohne nennenswerte Störungen und mit einer stabilen operationellen Performance abgewickelt werden. |
| ― |
Die Lufthansa Group bezieht ihre IT-Infrastruktur überwiegend von unternehmensexternen Dienstleistern. Die mit einer solchen Fremdvergabe naturgemäß einhergehenden operativen und kommerziellen Risiken werden fortlaufend bewertet und gesteuert. Die im ersten Quartal 2023 eingetretenen IT-Ausfälle in der Verantwortung von zwei IT-Dienstleistern werden zum Zeitpunkt der Berichtslegung intensiven Analysen unterzogen. Die Erkenntnisse hieraus werden in entsprechende Maßnahmen zur Mitigation der identifizierten Risiken überführt. |
| ― |
Das Streikrisiko bleibt aufgrund offener Tarifverträge im Konzern bestehen. Hervorzuheben ist hier der Flugbetrieb von Eurowings Deutschland mit künftig bestreikbaren Forderungen im Bereich Cockpit und Kabine. Auch konnte mit der Vereinigung Cockpit für die Cockpitbeschäftigten der Deutschen Lufthansa AG und der Lufthansa Cargo AG kein neuer Vergütungs- und Manteltarifvertrag geschlossen, sondern mit der Vergütungserhöhung lediglich eine Friedenspflicht mit einer Laufzeit bis Ende Juni 2023 vereinbart werden. Nach Kündigung des sogenannten geschlossenen Raums, also einer Vereinbarung für vertrauliche Gespräche, durch die Vereinigung Cockpit zu Ende März 2023, werden die regulären Tarifverhandlungen fortgesetzt und das Risiko von Arbeitskampfmaßnahmen nach Auslaufen der Friedenspflicht Ende Juni 2023 steigt. |
| ― |
Für die Flugbegleiter: innen der Deutschen Lufthansa AG, die tariflichen Bodenmitarbeitenden unter anderem der Deutschen Lufthansa AG, Lufthansa Technik AG und Lufthansa Cargo AG, sowie alle Mitarbeitenden von SWISS und Austrian Airlines besteht aufgrund der aktuell geschlossenen Vergütungstarifverträge Friedenspflicht, sodass weiterhin ein reduziertes Streikrisiko in den vorgenannten Bereichen besteht. Ver.di und Ufo haben den Arbeitgeberverband Luftverkehr (AGVL) zu Verhandlungen über eine Inflationsausgleichsprämie aufgefordert. Die Durchsetzung von gewerkschaftlichen Forderungen kann zu einer Steigerung der Personalkosten führen. Auch können Streiks zu Reputationsschäden und spürbaren wirtschaftlichen Belastungen für die Lufthansa Group führen. |
| ― |
Der Zielsicherungsgrad der Treibstoffpreissicherung wurde im Verlauf des ersten Quartals 2023 von zuvor 75% auf 85% angehoben. Ziel der Treibstoffpreissicherungen ist es, die Schwankungen der Treibstoffpreise zu verringern. |
Auf Basis der weiter verbesserten
Geschäftsentwicklung und des in der Finanzplanung
unterstellten Szenarios sieht der Vorstand den Fortbestand
der Lufthansa Group nicht gefährdet.
| ― |
Der Verkauf der LSG Group an AURELIUS wird die finanzielle Entwicklung des Konzerns im Jahr 2023 voraussichtlich nicht wesentlich beeinflussen; die Ergebnisse der LSG Group werden bis zum Abschluss der Transaktion, die im dritten Quartal 2023 erwartet wird, konsolidiert. |
| ― |
Angesichts der im Vergleich zum Vorkrisenniveau weiterhin verkürzten Buchungszyklen im Passagiergeschäft und des weitgehend spotmarktgetriebenen Frachtgeschäfts sowie der Unsicherheiten im gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld unterliegt der Finanzausblick der Lufthansa Group einem hohen Maß an Prognoseunsicherheit; so ist die operative und finanzielle Entwicklung unter anderem von der weiteren Entwicklung des Ukraine-Kriegs und dessen Auswirkungen insbesondere auf die Treibstoffkosten beeinflusst; Unsicherheiten im gesamtwirtschaftlichen Ausblick, insbesondere die ungewisse Auswirkung des aktuellen geldpolitischen Kurses der großen Notenbanken weltweit auf die konjunkturelle Entwicklung, können die Kundennachfrage, vor allem von Seiten Geschäftsreisender, potenziell wesentlich beeinflussen; außerdem könnte eine anhaltend hohe Inflation zu höheren Kostensteigerungen als erwartet führen. ↗ Chancen- und Risikobericht, S. 20. |
Lufthansa Group geht von fortgesetzter Erholung der
Nachfrage und weiterem Ausbau des Angebots aus - Die
Lufthansa Group davon aus, dass sich der positive
Geschäftsverlauf des Vorjahres auch im
Geschäftsjahr 2023 fortsetzen wird; die Erwartung
stützt sich insbesondere auf die anhaltend hohe
Nachfrage, die sich auch im ersten Quartal 2023 in Form
einer weiterhin positiven Entwicklung bei den Neubuchungen
im Passagiergeschäft widerspiegelte.
| ― |
Insofern geht die Lufthansa Group davon aus, dass die Nachfrage im Jahresverlauf weiter steigen wird; neben dem Privatreisesegment, in dem die Nachfrage voraussichtlich wieder annähernd auf Vorkrisenniveau liegen wird, wird dazu eine weitere Erholung der Nachfrage im Geschäftsreisesegment beitragen. |
| ― |
Das Flugangebot soll deshalb im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 kontinuierlich ausgeweitet werden; auch für die touristischen Sommerverkehre ist ein weiterer Kapazitätsausbau geplant; auf der Langstrecke wird die Kapazitätssteigerung primär vom Ausbau von Verbindungen nach Asien, insbesondere aufgrund der Öffnung großer Märkte wie China und Japan, getrieben. |
| ― |
Insgesamt erwartet die Lufthansa Group, dass die angebotene Kapazität der Passagier-Airlines im Geschäftsjahr 2023 zwischen 85% und 90% der Vorkrisenkapazität liegen wird; gegenüber dem Vorjahr wird die Kapazität damit rund 20% höher liegen. |
| ― |
Für die Lufthansa Group wird im Geschäftsjahr 2023 ein deutlicher Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber Vorjahr erwartet; vor allem die weitere Erholung bei den Passagier-Airlines wird dafür voraussichtlich maßgeblich sein. |
| ― |
Vor allem aufgrund der erwarteten positiven Entwicklung bei den Passagier-Airlines, eines im Vergleich zum Vorkrisenniveau weiterhin starken Ergebnisses im Geschäftsfeld Logistik und einer Fortsetzung der positiven Entwicklung im Geschäftsfeld Technik erwartet die Lufthansa Group im Geschäftsjahr 2023 eine deutliche Verbesserung des Adjusted EBIT gegenüber Vorjahr. |
| ― |
Die Nettoinvestitionen der Lufthansa Group werden im Geschäftsjahr 2023 voraussichtlich zwischen 2,5 und 3 Mrd. EUR liegen. |
| ― |
Unter Einbezug der prognostizierten Ergebnisverbesserung und weiterer Verbesserungen im Working Capital Management wird der Adjusted Free Cashflow des Konzerns im Geschäftsjahr 2023 voraussichtlich deutlich positiv ausfallen, jedoch unter dem Niveau des Vorjahres liegen. |
| ― |
Für das Geschäftsfeld Passagier-Airlines erwartet die Lufthansa Group eine Fortsetzung der Erholung und prognostiziert einen Anstieg der Umsatzerlöse, basierend auf der starken Nachfrage und anhaltend hoher Durchschnittserlöse; damit wird für die Passagier-Airlines ein deutlich positives Adjusted EBIT erwartet. |
| ― |
Für das Geschäftsfeld Logistik rechnet die Lufthansa Group im Zuge der marktweiten Normalisierung nach der Corona-Pandemie mit einem Rückgang der Frachtraten und demzufolge mit einem deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse; die Frachtraten werden aber voraussichtlich weiterhin signifikant über dem Vorkrisenniveau liegen; aufgrund des erwarteten Umsatzrückgangs prognostiziert die Lufthansa Group ein Adjusted EBIT deutlich unter Vorjahresniveau. |
| ― |
Für das Geschäftsfeld Technik wird ein deutlicher Anstieg der Umsatzerlöse und ein Adjusted EBIT auf Vorjahresniveau erwartet; darin spiegelt sich die andauernde Erholung des MRO-Markts bei gleichzeitig inflationsbedingten Kostensteigerungen wider. |
| ― |
Für das Geschäftsfeld Catering prognostiziert die Lufthansa Group im Zuge der weiteren Markterholung, vor allem in Asien, einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse; für das Adjusted EBIT wird ebenfalls ein deutlicher Anstieg gegenüber Vorjahr erwartet; in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist das Segmentergebnis im Jahr 2023 aufgrund des Verkaufs in der Zeile "Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen" enthalten; in das Adjusted EBIT auf Konzernebene fließt es damit nicht mehr ein. |
Weitere Details zum Finanzausblick des Konzerns finden
sich im ↗ Geschäftsbericht 2022, ab S. 149.
| in Mio. € | Jan. - März 2023 | Jan. - März 2022 |
| Erlöse aus den Verkehrsleistungen | 5.708 | 3.836 |
| Andere Betriebserlöse | 1.309 | 1.166 |
| Umsatzerlöse | 7.017 | 5.002 |
| Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen | 124 | 116 |
| Sonstige betriebliche Erträge 1) | 552 | 409 |
| Materialaufwand | -4.371 | -3.057 |
| Personalaufwand | -1.922 | -1.632 |
| Abschreibungen 2) | -545 | -559 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen 3) | -1.141 | -848 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | -286 | -569 |
| Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen | -27 | -41 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 9 | 2 |
| Zinserträge | 43 | 18 |
| Zinsaufwendungen | -133 | -99 |
| Übrige Finanzposten | -136 | 33 |
| Finanzergebnis | -244 | -87 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -530 | -656 |
| Ertragsteuern | 109 | 104 |
| Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen | -421 | -552 |
| Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | -44 | -30 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -465 | -582 |
| Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis | 2 | 2 |
| Davon auf Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallendes Konzernergebnis | -467 | -584 |
| "Unverwässertes"/"Verwässertes" Ergebnis je Aktie in € | -0,39 | -0,49 |
| davon aus fortgeführten Geschäftsbereichen | -0,35 | -0,46 |
| davon aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | -0,04 | -0,03 |
| in Mio. € | Jan. - März 2023 | Jan. - März 2022 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -465 | -582 |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | ||
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge mit anschließender Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | ||
| Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung | -37 | 45 |
| Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert | -7 | -35 |
| Folgebewertung Hedges - Cashflow Hedge Reserve | -394 | 1.032 |
| Folgebewertung Hedges - Kosten der Absicherung | -36 | -101 |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge von nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen | - | - |
| Sonstige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | - | - |
| Für erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge erfasste Ertragsteuern | 91 | -185 |
| -383 | 756 | |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge ohne anschließende Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | ||
| Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | -57 | 1.357 |
| Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten zum beizulegenden Zeitwert | 2 | 1 |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge von nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen | - | - |
| Sonstige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | - | 54 |
| Für erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge erfasste Ertragsteuern | 48 | -459 |
| -7 | 953 | |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge (Other Comprehensive Income) nach Ertragsteuern | -390 | 1.709 |
| Gesamte Aufwendungen und Erträge (Total Comprehensive Income) | -855 | 1.127 |
| Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallende gesamte Aufwendungen und Erträge | 2 | 18 |
| Davon auf Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallende gesamte Aufwendungen und Erträge | -857 | 1.109 |
| in Mio. € | 31.03.2023 | 31.12.2022 | 31.03.2022 |
| Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer 1) | 992 | 1.055 | 1.196 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 336 | 373 | 408 |
| Flugzeuge und Reservetriebwerke | 16.387 | 15.890 | 15.520 |
| Reparaturfähige Flugzeugersatzteile | 2.127 | 2.034 | 1.853 |
| Übriges Sachanlagevermögen 2) | 2.925 | 3.331 | 3.304 |
| Nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen | 322 | 392 | 385 |
| Übrige Beteiligungen | 232 | 236 | 231 |
| Langfristige Wertpapiere | 39 | 37 | 39 |
| Ausleihungen und Forderungen | 538 | 532 | 841 |
| Derivative Finanzinstrumente | 945 | 1.120 | 1.063 |
| Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten | 86 | 88 | 70 |
| Effektive Ertragsteuerforderungen | 63 | 64 | 63 |
| Latente Ertragsteuererstattungsansprüche | 3.203 | 2.928 | 4.201 |
| Langfristige Vermögenswerte | 28.195 | 28.080 | 29.174 |
| Vorräte | 791 | 812 | 701 |
| Vertragsvermögenswerte | 281 | 342 | 243 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 4.896 | 4.102 | 4.397 |
| Derivative Finanzinstrumente | 633 | 861 | 1.108 |
| Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten | 243 | 287 | 314 |
| Effektive Ertragsteuerforderungen | 234 | 231 | 246 |
| Wertpapiere | 6.929 | 6.511 | 5.467 |
| Bankguthaben und Kassenbestände | 1.432 | 1.790 | 2.485 |
| Zum Verkauf stehende Vermögenswerte | 1.270 | 319 | 251 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 16.709 | 15.255 | 15.212 |
| Bilanzsumme | 44.904 | 43.335 | 44.386 |
1) Inkl. Geschäfts- oder Firmenwerte.
| in Mio. € | 31.03.2023 | 31.12.2022 | 31.03.2022 |
| Gezeichnetes Kapital | 3.060 | 3.060 | 3.060 |
| Kapitalrücklage | 252 | 252 | 956 |
| Gewinnrücklagen | 2.850 | 2.068 | -764 |
| Übrige neutrale Rücklagen | 1.793 | 2.234 | 2.700 |
| Konzernergebnis | -467 | 791 | -584 |
| Anteile der Aktionärinnen der Deutschen Lufthansa AG am Eigenkapital | 7.488 | 8.405 | 5.368 |
| Minderheitenanteile | 62 | 69 | 58 |
| Eigenkapital | 7.550 | 8.474 | 5.426 |
| Pensionsrückstellungen | 2.056 | 2.069 | 5.711 |
| Sonstige Rückstellungen | 785 | 757 | 780 |
| Finanzschulden | 13.154 | 13.270 | 14.510 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 29 | 30 | 31 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 21 | 72 | 72 |
| Erhaltene Anzahlungen, Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | 48 | 44 | 30 |
| Derivative Finanzinstrumente | 367 | 394 | 305 |
| Latente Ertragsteuerverpflichtungen | 519 | 517 | 538 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 16.979 | 17.153 | 21.977 |
| Sonstige Rückstellungen | 834 | 872 | 1.024 |
| Finanzschulden | 1.906 | 1.881 | 1.691 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 5.292 | 5.660 | 4.711 |
| Vertragsverbindlichkeiten aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten | 7.213 | 4.898 | 5.360 |
| Übrige Vertragsverbindlichkeiten | 2.531 | 2.682 | 2.489 |
| Erhaltene Anzahlungen, Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | 844 | 681 | 681 |
| Derivative Finanzinstrumente | 594 | 489 | 279 |
| Effektive Ertragsteuerverpflichtungen | 549 | 545 | 723 |
| Passiva im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten | 612 | - | 25 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 20.375 | 17.708 | 16.983 |
| Bilanzsumme | 44.904 | 43.335 | 44.386 |
| in Mio. € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Marktbewertung Finanz-instrumente | Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung | Neubewertungsrücklage (Sukzessiverwerbe) | Sonstige neutrale Rücklagen |
| Stand am 01.01.2022 | 3.060 | 956 | 946 | 589 | 236 | 363 |
| Umbuchungen | - | - | - | - | - | - |
| Konzern-/Minderheitenergebnis | - | - | - | - | - | - |
| Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | - | - | 712 | 45 | - | - |
| In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse | - | - | -191 | - | - | - |
| Stand am 31.03.2022 | 3.060 | 956 | 1.467 | 634 | 236 | 363 |
| Stand am 01.01.2023 | 3.060 | 252 | 913 | 739 | 236 | 346 |
| Umbuchungen | - | - | - | - | - | - |
| Dividenden an Lufthansa Aktionär:innen/Minderheiten | - | - | - | - | - | - |
| Konzern-/Minderheitenergebnis | - | - | - | - | - | - |
| Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | - | - | -344 | -37 | - | - |
| In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse | - | - | -60 | - | - | - |
| Stand am 31.03.2023 | 3.060 | 252 | 509 | 702 | 236 | 346 |
| in Mio. € | Summe übrige neutrale Rücklagen | Gewinnrücklagen | Konzernergebnis | Anteil der Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG am Eigenkapital | Nicht beherrschende Anteile | Gesamt Eigenkapital |
| Stand am 01.01.2022 | 2.134 | 491 | -2.191 | 4.450 | 40 | 4.490 |
| Umbuchungen | - | -2.191 | 2.191 | - | - | - |
| Konzern-/Minderheitenergebnis | - | - | -584 | -584 | 2 | -582 |
| Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | 757 | 936 | - | 1.693 | 16 | 1.709 |
| In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse | -191 | - | - | -191 | - | -191 |
| Stand am 31.03.2022 | 2.700 | -764 | -584 | 5.368 | 58 | 5.426 |
| Stand am 01.01.2023 | 2.234 | 2.068 | 791 | 8.405 | 69 | 8.474 |
| Umbuchungen | - | 791 | -791 | - | - | - |
| Dividenden an Lufthansa Aktionär:innen/Minderheiten | - | - | - | - | -9 | -9 |
| Konzern-/Minderheitenergebnis | - | - | -467 | -467 | 2 | -465 |
| Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | -381 | -9 | - | -390 | - | -390 |
| In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse | -60 | - | - | -60 | - | -60 |
| Stand am 31.03.2023 | 1.793 | 2.850 | -467 | 7.488 | 62 | 7.550 |
| in Mio. € | Jan. -März 2023 | Jan. -März 2022 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente zu Periodenbeginn | 1.784 | 2.305 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern aus fortzusetzenden und aufgegebenen Geschäftsbereiche | -575 | -690 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen (saldiert mit Zuschreibungen) | 602 | 575 |
| Abschreibungen auf Umlaufteile (saldiert mit Zuschreibungen) | -10 | 41 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen | 8 | -10 |
| Beteiligungsergebnis | 16 | 60 |
| Zinsergebnis | 92 | 83 |
| Erstattete/Gezahlte Ertragsteuern | -11 | 11 |
| Wesentliche nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge | 37 | -124 |
| Veränderung Trade Working Capital | 1.547 | 1.292 |
| Veränderung übriger Aktiva/Passiva | -125 | 258 |
| Nettozu-/-abflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit | 1.581 | 1.496 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -996 | -637 |
| Investitionen in Finanzanlagen | -4 | -3 |
| Zugänge/Abgänge an reparaturfähigen Flugzeugersatzteilen | -85 | -43 |
| Einnahmen aus Verkäufen von nicht konsolidierten Anteilen | - | - |
| Einnahmen aus Verkäufen von konsolidierten Anteilen | - | 1 |
| Ausgaben aus Käufen von nicht konsolidierten Anteilen | -8 | -8 |
| Ausgaben aus Käufen von konsolidierten Anteilen | - | - |
| Einnahmen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sach- und sonstigen Finanzanlagen | 21 | 48 |
| Zinseinnahmen | 23 | 2 |
| Erhaltene Dividenden | 9 | 3 |
| Nettozu-/-abflüsse aus der Investitionstätigkeit | -1.040 | -637 |
| Erwerb von Wertpapieren/Geldanlagen in Fonds | -3.469 | -807 |
| Veräußerung von Wertpapieren/Geldanlagen in Fonds | 2.898 | 700 |
| Nettozu-/-abflüsse aus der Investitionstätigkeit und Geldanlagen | -1.611 | -744 |
| Kapitalerhöhung | - | - |
| Aufnahme Finanzschulden | 74 | 162 |
| Rückführung Finanzschulden | -250 | -632 |
| Gewinnausschüttung | -9 | - |
| Zinsausgaben | -151 | -116 |
| Nettozu-/-abflüsse aus der Finanzierungstätigkeit | -336 | -586 |
| Nettoab-/-zunahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittel-Äquivalenten | -366 | 166 |
| Veränderung Zahlungsmittel aus Wechselkursänderungen | -4 | 10 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente 31.03.2023 1) | 1.414 | 2.481 |
| Abzüglich Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalenten von Gesellschaften, die am 31.03. zum Verkauf stehen | 132 | - |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente von Gesellschaften, die am 31.03. nicht zum Verkauf stehen | 1.282 | 2.481 |
| Wertpapiere | 6.929 | 5.467 |
| Flüssige Mittel | 8.211 | 7.948 |
| Nettozu-/-abnahme der flüssigen Mittel | -84 | 284 |
Der Konzernabschluss der Deutschen Lufthansa AG und
ihrer Tochtergesellschaften wurde nach den International
Financial Reporting Standards (IFRS) des International
Accounting Standards Board (IASB) unter
Berücksichtigung der Interpretationen des IFRS
Interpretations Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der
Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Der
vorliegende Zwischenbericht zum 31. März 2023 wurde
dabei in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS
34 erstellt; die Darstellung erfolgt in verkürzter
Form.
Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die
zum 1. Januar 2023 gültigen Standards und
Interpretationen angewendet. Der Zwischenabschluss zum 31.
März 2023 wurde grundsätzlich unter Beachtung
derselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
aufgestellt, die auch dem vorangegangenen Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2022 zugrunde lagen. Die erstmals ab dem
1. Januar 2023 verpflichtend anzuwendenden Standards und
Interpretationen hatten keine Auswirkungen auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns und
es ergab sich somit keine Notwendigkeit von
rückwirkenden Anpassungen.
Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen
Änderungen im Konsolidierungskreis.
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaften der
Lufthansa Group war in den ersten drei Monaten des Jahres
2023 weiterhin von einer deutlich zunehmenden Nachfrage
nach Flugreisen geprägt. Im Vorjahreszeitraum war die
Geschäftstätigkeit noch von den Auswirkungen der
Corona-Pandemie und den damit verbundenen Restriktionen und
Quarantäneregelungen betroffen. Vor dem Hintergrund
dieser Entwicklungen konnten die Umsätze mengen- und
preisbedingt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum signifikant
gesteigert werden. Gleichzeitig waren deutliche
Kostensteigerungen insbesondere im Zusammenhang mit dem
starken Anstieg des Treibstoffpreises infolge des Kriegs in
der Ukraine zu verzeichnen. Auch bei den übrigen
mengenabhängigen Aufwandspositionen wirkten sich
Preisentwicklungen der vergangenen Monate
aufwandserhöhend aus. Einen deutlichen Anstieg gab es
zudem im Personalaufwand infolge der vereinbarten
Tarifanpassungen und dem Wegfall der Kurzarbeit.
Auf die Liquiditätslage wirkt sich das stark
gestiegene Geschäftsvolumen positiv aus, wobei im
Berichtszeitraum insbesondere aufgrund gestiegener
Zuflüsse aus Ticketverkäufen ein deutlich
positiver Operativer Cashflow erreicht wurde.
Zum 31. März 2023 betrug die zentral der Deutschen
Lufthansa AG zur Verfügung stehende Liquidität
7,6 Mrd. EUR. Daneben belaufen sich die dezentralen Bank-
und Kassenbestände auf 0,8 Mrd. EUR. Weiterhin steht
zum Bilanzstichtag eine revolvierende freie Kreditlinie in
Höhe von 2,1 Mrd. EUR zur Verfügung. Insgesamt
beläuft sich die verfügbare Liquidität der
Lufthansa Group damit auf 10,5 Mrd. EUR.
Auf Basis der weiterhin bestehenden Unsicherheiten
bezüglich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und
Kundenverhalten aktualisiert die Lufthansa Group
regelmäßig ihre rollierende
Liquiditätsplanung im Hinblick auf sich
verändernde Rahmenparameter für die erwartete
Geschäftsentwicklung. Die direkten und indirekten
Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sowie und die damit
verbundenen zusätzlichen Unsicherheiten stellen ein
Risiko für die weitere Entwicklung des Geschäfts
dar. Die Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2023 und
darüber hinaus wird durch das Ausmaß der
wirtschaftlichen Auswirkungen des UkraineKriegs und dem
weiteren Verlauf der Nachfrageentwicklung maßgeblich
geprägt werden. Vor allem stark gestiegene Preise
für Energie, insbesondere für Rohöl
beziehungsweise Kerosin sowie stark gestiegene Zinsen
wirken sich direkt auf die Lufthansa Group aus. Weitere
wesentliche Risikofaktoren bestehen in den potenziellen
Auswirkungen der allgemeinen Preissteigerungen und
Lieferkettenprobleme auf die weitere Wirtschaftsentwicklung
und in der Bewältigung operativer Probleme bedingt
durch Personalengpässe in der Luftverkehrsbranche.
Unter Berücksichtigung der geplanten
Geschäftsentwicklung, die für 2023 und 2024 von
einer durchschnittlich angebotenen Kapazität von 85%
bis 90% beziehungsweise annähernd 100% des Niveaus von
2019 ausgeht, sowie der daraus resultierenden
Liquiditätsplanung und weiterer potenzieller
Finanzierungsmaßnahmen sieht der Vorstand der
Gesellschaft die Liquidität des Konzerns auch vor dem
Hintergrund der bestehenden Unsicherheiten über den
weiteren Geschäftsverlauf für die nächsten
18 Monate als gesichert an. Auch Unsicherheiten, welche im
Zusammenhang mit der öffentlichen und politischen
Klimaschutzdiskussion bestehen, gefährden nach
Auffassung des Managements diese Einschätzung nicht.
Der Konzernabschluss wurde entsprechend unter den
Bewertungsprämissen der Unternehmensfortführung
(Going Concern) aufgestellt.
Die Corona-Pandemie und die weltweit erforderlichen
staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus
haben die Geschäftstätigkeit des Konzerns in den
Geschäftsjahren 2020 bis 2022 massiv
beeinträchtigt. Die nunmehr weitgehend entfallenen
Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen
führen im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres
zu einer deutlichen Ausweitung des Flugverkehrs der
Lufthansa Group Gesellschaften. Dementsprechend sind die
Erträge und Aufwendungen des Jahres 2023 nur
eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar.
Weiterhin waren vor allem die Aufwendungen von den
Auswirkungen des Ukraine-Kriegs betroffen, zum Beispiel
durch gestiegene Kerosinpreise.
Im März 2023 hat der Vorstand der Deutschen
Lufthansa AG beschlossen, das Segment Catering an das
Private Equity-Unternehmen AURELIUS Equity Opportunities SE
& Co. KGaA im Rahmen eines Carve-outs zu verkaufen. Die
Carve-out-Transaktion umfasst alle klassischen
Cateringaktivitäten sowie das Onboard-Retail- und
Food-Commerce-Geschäft. Hinzu kommen sämtliche
Marken der LSG Group inklusive der 131 LSG Sky
Chefs-Cateringbetriebe in den Regionen Amerika (USA und
Lateinamerika), EMMA (Emerging Markets) und Asien-Pazifik.
Auch der Onboard-Retail-Spezialist Retail InMotion (RiM)
mit Sitz in Europa und SCIS Air Security Services in den
USA zählen hinzu. Das Russland-Geschäft hingegen
ist nicht Teil der Transaktion. Der diesbezügliche
Kaufvertrag wurde am 4. April 2023 unterzeichnet. Die
europäischen Aktivitäten von LSG Sky Chefs wurden
bereits 2019 an gate-group verkauft. Der Verkauf der
Catering-Sparte ist Teil der Strategie des Lufthansa
Konzerns, sich stärker auf das
Airline-Kerngeschäft zu konzentrieren. Der Abschluss
der Transaktion wird für das dritte Quartal 2023
erwartet, vorbehaltlich der entsprechenden externen
Genehmigungen und internen Carve-out-Aktivitäten.
Entsprechend den Regelungen des IFRS 5 werden im Zuge
dieses Beschlusses zum 31. März 2023 sämtliche
Vermögenswerte und Schulden aus den jeweiligen
Einzelpositionen der Bilanz in die Positionen "zum Verkauf
stehende Vermögenswerte" sowie "Schulden im
Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden
Vermögenswerten" umgegliedert. In der Gewinn- und
Verlustrechnung erfolgt ebenfalls eine Umgliederung der
Einzelposten in die Position "Ergebnis aus aufgegebenen
Geschäftsbereichen"; hierzu erfolgt eine
korrespondierende Anpassung der Vorjahresvergleichszahlen.
Die sich hieraus ergebenen Effekte beeinflussen den
Zwischenabschluss wesentlich.
| in Mio. € | 2023 | Europa 1) | Nordamerika 1) | Mittel- und Süd-amerika 1) | Asien undPazifik 1) | Nahost 1) |
| Passagier-Airlines | 4.933 | 3.550 | 793 | 91 | 325 | 86 |
| Lufthansa German Airlines | 2.785 | |||||
| SWISS 2) | 1.178 | |||||
| Austrian Airlines | 381 | |||||
| Brussels Airlines | 263 | |||||
| Eurowings 2) | 326 | |||||
| Logistik | 775 | 421 | 90 | 27 | 207 | 12 |
| Summe | 5.708 |
| in Mio. € | Afrika 1) |
| Passagier-Airlines | 88 |
| Lufthansa German Airlines | |
| SWISS 2) | |
| Austrian Airlines | |
| Brussels Airlines | |
| Eurowings 2) | |
| Logistik | 18 |
| Summe |
1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt
nach Ursprungsverkaufsort.
| in Mio. € | 2022 | Europa 1) | Nordamerika 1) | Mittel- und Süd-amerika 1) | Asien und Pazifik 1) | Nahost 1) |
| Passagier-Airlines 3) | 2.705 | 1.988 | 396 | 58 | 136 | 66 |
| Lufthansa German Airlines 3) | 1.476 | |||||
| SWISS 2) | 721 | |||||
| Austrian Airlines | 181 | |||||
| Brussels Airlines | 141 | |||||
| Eurowings 2) | 186 | |||||
| Logistik | 1.131 | 588 | 121 | 40 | 348 | 14 |
| Summe 3) | 3.836 |
| in Mio. € | Afrika 1) |
| Passagier-Airlines 3) | 61 |
| Lufthansa German Airlines 3) | |
| SWISS 2) | |
| Austrian Airlines | |
| Brussels Airlines | |
| Eurowings 2) | |
| Logistik | 20 |
| Summe 3) |
1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt
nach Ursprungsverkaufsort.
| in Mio. € | 2023 | Europa 1) | Nordamerika 1) | Mittel- und Süd-amerika 1) | Asien undPazifik 1) | Nahost 1) |
| Technik | 1.029 | 402 | 325 | 43 | 183 | 53 |
| Technikleistungen | 857 | |||||
| Sonstige Betriebserlöse | 172 | |||||
| Passagier-Airlines | 126 | 114 | 5 | 1 | 4 | 1 |
| Logistik | 36 | 20 | 12 | - | 2 | 2 |
| Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen | 118 | 81 | 10 | 5 | 16 | 4 |
| EDV-Leistungen | 42 | |||||
| Reisemanagement | 61 | |||||
| Übrige | 15 | |||||
| Summe | 1.309 |
| in Mio. € | Afrika 1) |
| Technik | 23 |
| Technikleistungen | |
| Sonstige Betriebserlöse | |
| Passagier-Airlines | 1 |
| Logistik | - |
| Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen | 2 |
| EDV-Leistungen | |
| Reisemanagement | |
| Übrige | |
| Summe |
1) Aufteilung der anderen betrieblichen
Erlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.
| in Mio. € | 2022 | Europa 1) | Nordamerika 1) | Mittel- und Süd-amerika 1) | Asien und Pazifik 1) | Nahost 1) |
| Technik | 953 | 381 | 320 | 26 | 169 | 39 |
| Technikleistungen | 822 | |||||
| Sonstige Betriebserlöse | 131 | |||||
| Passagier-Airlines | 99 | 84 | 6 | 1 | 5 | 2 |
| Logistik | 27 | 19 | 8 | - | - | - |
| Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen | 87 | 60 | 9 | 4 | 11 | 2 |
| EDV-Leistungen | 38 | |||||
| Reisemanagement | 33 | |||||
| Übrige | 16 | |||||
| Summe | 1.166 |
| in Mio. € | Afrika 1) |
| Technik | 18 |
| Technikleistungen | |
| Sonstige Betriebserlöse | |
| Passagier-Airlines | 1 |
| Logistik | - |
| Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen | 1 |
| EDV-Leistungen | |
| Reisemanagement | |
| Übrige | |
| Summe |
1) Aufteilung der anderen betrieblichen
Erlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.
Infolge von nicht durch Versicherungen abgedeckte
Unwetterschäden wurden die Bewertungen für
fünf zum Verkauf vorgesehene stillgelegte Airbus A380
um 13 Mio. EUR reduziert. Diese Wertminderung wird unter
den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Im Berichtszeitraum wurden sieben neu erworbene
Flugzeuge aktiviert. Die Lufthansa Group hat im laufenden
Geschäftsjahr neu aufgenommene Darlehensmittel im
Rahmen von Flugzeugfinanzierungsmodellen in Höhe von
53 Mio. EUR durch ein Flugzeug gesichert.
Die aktivierten latenten Steuern auf
Verlustvorträge aus Vorjahren wurden weiterhin als
werthaltig eingestuft, da die Verluste aufgrund eines
temporär wirkenden exogenen Schocks entstanden sind
und das Unternehmen davon ausgeht, dass eine Nutzung durch
ausreichende positive steuerliche Ergebnisse in absehbarer
Zukunft möglich sein wird. Steuerliche
Verlustvorträge unterliegen in Deutschland keiner
zeitlichen Nutzungsbegrenzung.
Aufgrund der oben genannten Umgliederung der em
Geschäftssegment Catering zuzurechnenden
Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz zum 31.
März 2023 ergeben sich wesentliche Veränderungen
der Positionen.
Die Umsätze des aufgegebenen Geschäftsbereichs
Catering verteilen sich wie folgt auf die Regionen:
| in Mio. € | 2023 | Europa 1) | davon Deutschland | Nordamerika 1) | davon USA | MittelundSüd-amerika 1) |
| Catering | 507 | 57 | 15 | 344 | 288 | 31 |
| Cateringleistungen | 430 | |||||
| Erlöse Bordverkauf | 50 | |||||
| Sonstige Leistungen | 27 | |||||
| 2022 | ||||||
| Catering | 364 | 39 | 9 | 265 | 239 | 24 |
| Cateringleistungen | 303 | |||||
| Erlöse Bordverkauf | 34 | |||||
| Sonstige Leistungen | 27 |
| in Mio. € | Asien und Pazifik 1) | Nahost 1) | Afrika 1) |
| Catering | 57 | 9 | 9 |
| Cateringleistungen | |||
| Erlöse Bordverkauf | |||
| Sonstige Leistungen | |||
| Catering | 21 | 7 | 8 |
| Cateringleistungen | |||
| Erlöse Bordverkauf | |||
| Sonstige Leistungen |
1) Aufteilung der anderen betrieblichen
Erlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.
In der nachfolgenden Tabelle ist der Verlust aus
aufgegebenen Geschäftsbereichen gemäß IFRS
5.33b aufgegliedert. Die Werte zeigen die
Geschäftstätigkeit mit Dritten des aufgegebenen
Geschäftsbereichs Catering abzüglich der
Erlöse und Aufwendungen von Gesellschaften der
Lufthansa Group aus konzerninternen Transaktionen mit
Gesellschaften aus dem Bereich Catering.
| in Mio. € | 31.03.2023 | 31.03.2022 |
| Erlöse | 508 | 375 |
| Aufwendungen | -514 | -408 |
| Verlust aus laufender Geschäftstätigkeit vor Steuern | -6 | -33 |
| Ertragsteuern | 2 | 3 |
| Verlust aus laufender Geschäftstätigkeit nach Steuern | -4 | -30 |
| Wertminderungsaufwand aus der Neubewertung zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten | -40 | - |
| Ertragsteuern | - | - |
| Verlust nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen | -44 | -30 |
Im Konzerneigenkapitel entfielen in den übrigen
neutralen Rücklagen 180 Mio. EUR kumulierte
Aufwendungen auf das aufgegebene Geschäftssegment
Catering. Sie betrafen im Wesentlichen
Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung.
In den auf nicht beherrschende Anteile entfallenden
Aufwendungen und Erträgen sind keine Beträge
enthalten, die auf aufgegebene Geschäftsbereiche
betreffen (Vorjahr: Aufwendungen von 1 Mio. EUR).
Folgende Beträge in der Kapitalflussrechnung sind
dem aufgegebenen Geschäftssegment Catering zuzuordnen:
| in Mio. € | 31.03.2023 | 31.03.2022 |
| Nettozu-/-abflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit | -36 | -1 |
| Nettozu-/-abflüsse aus der Investitionstätigkeit | -5 | -5 |
| Nettozu-/-abflüsse aus Geldanlagen | -3 | -1 |
| Nettozu-/-abflüsse aus der Investitionstätigkeit und Geldanlagen | -8 | -6 |
| Nettozu-/-abflüsse aus der Finanzierungstätigkeit | -8 | -157 |
Zum 31. März 2023 bestanden
Veräußerungsabsichten für
Vermögenswerte mit einem Buchwert von 1.270 Mio. EUR.
In dieser Position waren sechs auf Termin
veräußerte Airbus A380-Flugzeuge mit einem
Buchwert von 302 Mio. EUR enthalten, die alle dem Segment
Passagier-Airlines zuzurechnen sind. Alle übrigen
Vermögenswerte und Passiva betreffen die verkauften
Aktivitäten der LSG Group.
Zur Anpassung des Nettovermögens des aufgegebenen
Geschäftsbereichs an die erwarteten Zuflüsse aus
dem Kaufvertrag war die Erfassung einer Wertminderung von
40 Mio. EUR erforderlich, die im Ergebnis aus aufgegenen
Geschäftsbereichen ausgwiesen wird.
| in Mio. € | 31.03.2023 | 31.12.2022 | 31.03.2022 |
| Vermögenswerte | |||
| Flugzeuge und Reservetriebwerke | 302 | 315 | 208 |
| Grundstücke und Bauten | 246 | 2 | 11 |
| Finanzanlagevermögen | 48 | - | 11 |
| Sonstige Vermögenswerte | 674 | 2 | 21 |
| 1.270 | 319 | 251 | |
| Passiva | |||
| Pensionsrückstellungen | 28 | - | 2 |
| Sonstige Rückstellungen | 51 | - | 5 |
| Finanzschulden | 117 | - | - |
| Übrige Verbindlichkeiten | 416 | - | 18 |
| 612 | - | 25 |
Der Zinssatz, der zur Ermittlung der Verpflichtungen in
Deutschland verwendet wurde, betrug 4,1% (31. Dezember
2022: 4,2%). Für die Ermittlung der
Pensionsverpflichtungen in der Schweiz wurde ein Zinssatz
von 2,3% (31. Dezember 2022: 2,4%) verwendet.
Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist vor
allem im Geschäftsfeld Passagier-Airlines saisonalen
Einflüssen ausgesetzt. So sind die Umsätze im
ersten und vierten Quartal wegen des schwächeren
Reiseverkehrs üblicherweise niedriger, während im
zweiten und dritten Quartal regelmäßig
höhere Umsatzerlöse und operative Gewinne erzielt
werden.
| in Mio. € | 31.03.2023 | 31.12.2022 |
| Aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften | 1.424 | 1.446 |
| Aus Gewährleistungsverträgen | 265 | 249 |
| Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten | 19 | 19 |
| 1.708 | 1.714 |
Wegen geringer Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme
wurde auf die Bildung von Rückstellungen für
sonstige Eventualverbindlichkeiten mit einer gesamten
möglichen finanziellen Ergebnisauswirkung von 64 Mio.
EUR (zum 31. Dezember 2022: 72 Mio. EUR) verzichtet.
Zum 31. März 2023 beliefen sich die steuerlichen
Risiken, für die keine Rückstellungen gebildet
wurden, auf rund 450 Mio. EUR (zum 31. Dezember 2022: 450
Mio. EUR).
Ende März 2023 bestand ein Bestellobligo für
Investitionen in das Sachanlagevermögen inklusive
reparaturfähiger Ersatzteile sowie für
immaterielle Vermögenswerte von18,5 Mrd. EUR. Zum 31.
Dezember 2022 betrug das Bestellobligo 16,2 Mrd. EUR. Die
Veränderung ergab sich im Wesentlichen aus der
Bestellung von 15 Airbus A350 und sieben Boeing 787-9. An-
und Abschlusszahlungen sowie Währungseffekte für
laufende Bestellungen wirkten gegenläufig.
Die Deutsche Lufthansa AG hat mit dem Private
Equity-Unternehmen AURELIUS einen Vertrag über den
Verkauf des verbliebenen Teils der LSG Group unterzeichnet.
Die Carve-out-Transaktion umfasst alle klassischen
Cateringaktivitäten sowie das Onboard-Retail- und
Food-Commerce-Geschäft. Hinzu kommen sämtliche
Marken der LSG Group inklusive der 131 LSG Sky
Chefs-Cateringbetriebe in den Regionen Amerika (USA und
Lateinamerika), EMMA (Emerging Markets) und Asien-Pazifik.
Auch der Onboard-Retail-Spezialist Retail InMotion (RiM)
mit Sitz in Europa und SCIS Air Security Services in den
USA zählen hinzu. Die LSG Group hat rund 19.000
Mitarbeitende und betreibt weltweit 36 Joint Ventures.
Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte
Quartal 2023 erwartet, vorbehaltlich der entsprechenden
externen Genehmigungen und internen
Carve-out-Aktivitäten.
Der Verkauf der Catering-Sparte ist Teil der Strategie
des Lufthansa Konzerns, sich stärker auf das
Airline-Kerngeschäft zu konzentrieren. Die
europäischen Aktivitäten der LSG Group wurden
bereits 2019 an gategroup verkauft.
In den nachfolgenden Tabellen sind die zum beizulegenden
Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und
Verbindlichkeiten nach Bewertungsstufen gegliedert. Die
einzelnen Stufen sind dabei folgendermaßen definiert:
Stufe 1: Auf aktiven Märkten gehandelte
Finanzinstrumente, deren notierte Preise unverändert
für die Bewertung übernommen wurden.
Stufe 2: Die Bewertung erfolgt auf Basis von
Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren
direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten
abgeleitet werden.
Stufe 3: Die Bewertung erfolgt auf Basis von
Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren
nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten
beruhen.
Zum 31. März 2023 ergab sich folgende
Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach
Bewertungskategorien:
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value über die GuV | 5.788 | 78 | 28 | 5.894 |
| Als Handelsgeschäfte klassifizierte Finanzderivate | - | 78 | - | 78 |
| Wertpapiere | 5.788 | - | - | 5.788 |
| Beteiligungen | - | - | 28 | 28 |
| Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind | - | 1.500 | - | 1.500 |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum Fair Value | 19 | 1.098 | - | 1.117 |
| Eigenkapitalinstrumente | 19 | 7 | - | 26 |
| Fremdkapitalinstrumente | - | 1.091 | - | 1.091 |
| Vermögenswerte gesamt | 5.807 | 2.676 | 28 | 8.511 |
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert über GuV | - | -733 | - | -733 |
| Derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über die GuV | - | -9 | - | -9 |
| Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind | - | -952 | - | -952 |
| Verbindlichkeiten gesamt | - | -1.694 | - | -1.694 |
Bei den Beteiligungen in Stufe 3 werden aus
Wesentlichkeitsgründen die Anschaffungskosten als
beste Schätzung des Fair Value angesehen.
Zum 31. Dezember 2022 ergab sich folgende
Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach
Bewertungskategorien:
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value über die GuV | 5.415 | 101 | 28 | 5.544 |
| Als Handelsgeschäfte klassifizierte Finanzderivate | - | 101 | - | 101 |
| Wertpapiere | 5.415 | - | - | 5.415 |
| Beteiligungen | - | - | 28 | 28 |
| Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind | - | 1.880 | - | 1.880 |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum Fair Value | 18 | 1.103 | - | 1.121 |
| Eigenkapitalinstrumente | 18 | 7 | - | 25 |
| Fremdkapitalinstrumente | - | 1.096 | - | 1.096 |
| Vermögenswerte gesamt | 5.433 | 3.084 | 28 | 8.545 |
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert über GuV | - | -621 | - | -621 |
| Derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über die GuV | - | -1 | - | -1 |
| Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind | - | -882 | - | -882 |
| Verbindlichkeiten gesamt | - | -1.504 | - | -1.504 |
Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsderivate entsprechen
dem jeweiligen Marktwert, der durch geeignete
finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung
erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die
Diskontierung berücksichtigt marktübliche Zinsen
und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente.
Devisentermingeschäfte und -swaps werden einzeln mit
ihren jeweiligen Terminkursen bewertet und auf Basis der
entsprechenden Zinskurve auf den Stichtag diskontiert. Die
Marktpreise von Devisenoptionen sowie den Optionen, die im
Rahmen der Treibstoffpreissicherung verwendet werden,
werden über anerkannte Optionspreismodelle ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte der Fremdkapitalinstrumente
entsprechen ebenfalls dem jeweiligen Marktwert, der durch
geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch
Diskontierung erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt
wird. Die Diskontierung berücksichtigt
marktübliche Zinsen und die Restlaufzeiten der
jeweiligen Instrumente.
Für flüssige Mittel, Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen,
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie
sonstige Verbindlichkeiten ist der Buchwert als
realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwerts
anzunehmen.
Die nachfolgende Tabelle enthält die Buch- und
Marktwerte der einzelnen Klassen von Finanzschulden. Bei
den Anleihen entsprechen die Marktwerte den
Börsennotierungen. Die Marktwerte für die
übrigen Finanzschulden wurden auf Basis der am
Bilanzstichtag gültigen Zinssätze für
entsprechende Restlaufzeiten/Tilgungsstrukturen unter
Zugrundelegung zugänglicher Marktinformationen
(Bloomberg) ermittelt.
| 31.03.2023 | 31.12.2022 | |||
| in Mio. € | Buchwert | Marktwert | Buchwert | Marktwert |
| Anleihen | 6.864 | 6.426 | 6.659 | 6.168 |
| Schuldscheindarlehen | 1.245 | 1.175 | 1.242 | 1.162 |
| Kreditlinien | 20 | 20 | - | - |
| Flugzeugfinanzierungen | 4.351 | 4.435 | 4.407 | 4.539 |
| Übrige Finanzschulden 1) | 320 | 392 | 400 | 391 |
| Summe | 12.800 | 12.448 | 12.708 | 12.260 |
| Leasingverbindlichkeiten | 2.260 | n.a. | 2.443 | n.a. |
| Summe | 15.060 | 15.151 | ||
1) Aufgliederung zum 31.12.2022 angepasst.
| 31.03.2023 | 31.03.2022 | ||
| "Unverwässertes"/"Verwässertes" Ergebnis je Aktie | € | - 0,39 | - 0,49 |
| Konzernergebnis | Mio. € | - 467 | - 584 |
| Gewichteter Durchschnitt der Aktienanzahl | 1.195.485.644 | 1.195.485.644 |
Bei einem Konzernergebnis aus fortgeführten
Geschäftsbereichen von -421 Mio. EUR (Vorjahr: -552
Mio. EUR) und aus aufgegebenen Geschäftsbereichen von
-44 Mio. EUR (Vorjahr: -30 Mio. EUR) belief sich das
unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten
Tätigkeiten auf -0,35 EUR (Vorjahr: -0,46 EUR) und das
unverwässerte Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen
Geschäftsbereichen auf -0,04 EUR (Vorjahr: -0,03 EUR).
Das jeweilige verwässerte Ergebnis entsprach dem
jeweiligen unverwässerten Ergebnis.
Das Grundkapital der Deutschen Lufthansa AG beträgt
3.060.443.248,64 EUR. Es ist in 1.195.485.644 vinkulierte,
auf den Namen lautende Stückaktien mit einem
rechnerischen Anteil am Grundkapital von 2,56 EUR
eingeteilt.
Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom
10. Mai 2022 wurde der Vorstand dazu ermächtigt, bis
zum 9. Mai 2025 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das
Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 1.000.000.000 EUR
durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von neuen, auf den Namen
lautenden Stückaktien gegen Bar- und Sacheinlagen zu
erhöhen (Genehmigtes Kapital A). Das Bezugsrecht der
Aktionär:innen kann in bestimmten Fällen mit
Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.
Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 7.
Mai 2019 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 6. Mai
2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital um
30.000.000 EUR durch Ausgabe von neuen, auf den Namen
lautenden Aktien an die Mitarbeitenden (Genehmigtes Kapital
B) gegen Bareinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht der
Aktionär:innen ist ausgeschlossen. Bis zum 31.
März 2023 wurde das Grundkapital aufgrund dieser
Ermächtigung um insgesamt 7.637.831,68 EUR
erhöht, sodass das Genehmigte Kapital B zum
Bilanzstichtag noch 22.362.168,32 EUR beträgt.
Der Vorstand ist ermächtigt, im Falle des Eintritts
der Voraussetzungen des § 4 Abs. 3 LuftNaSiG mit
Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch Ausgabe
neuer Aktien gegen Bareinlage um bis zu 10% zu erhöhen
und hierbei das Bezugsrecht der Aktionär:innen
auszuschließen. Der Ausgabebetrag der neuen Aktien
ist im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzulegen und
darf den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreiten.
Von der Ermächtigung darf nur in dem Umfang Gebrauch
gemacht werden, als dies zu einem Entfall der in § 4
Abs. 3 LuftNaSiG genannten Voraussetzungen erforderlich
ist.
Der Vorstand ist ermächtigt, unter den
Voraussetzungen des § 5 Abs. 2 LuftNaSiG mit
Zustimmung des Aufsichtsrats Aktionär:innen in dem
Umfang, wie es zur Erfüllung der Anforderungen
für die Aufrechterhaltung der luftverkehrsrechtlichen
Befugnisse erforderlich ist, und in der Reihenfolge des
§ 5 Abs. 3 LuftNaSiG unter Setzung einer angemessenen
Frist mit Hinweis auf die andernfalls mögliche
Rechtsfolge, der Aktien nach Maßgabe des § 5
Abs. 7 LuftNaSiG verlustig zu gehen, aufzufordern,
sämtliche oder einen Teil der von ihnen gehaltenen
Aktien zu veräußern und die
Veräußerung der Gesellschaft unverzüglich
nachzuweisen.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2020
wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu
122.417.728 EUR bedingt erhöht. Die bedingte
Kapitalerhöhung dient der Gewährung von
Stückaktien an die Inhaber beziehungsweise
Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsrechten aus
Schuldverschreibungen, die bis zum 4. Mai 2025 von der
Gesellschaft oder von ihren Konzerngesellschaften begeben
werden können. Dabei kann das Bezugsrecht der
Aktionär:innen in bestimmten Fällen mit
Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Mai 2022
wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu
306.044.326,40EUR bedingt erhöht. Die bedingte
Kapitalerhöhung dient der Gewährung von
Stückaktien an die Inhaber beziehungsweise
Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsrechten aus
Schuldverschreibungen, die bis zum 9. Mai 2027 von der
Gesellschaft oder von ihren Konzerngesellschaften begeben
werden können. Dabei kann das Bezugsrecht der
Aktionär:innen in bestimmten Fällen mit
Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.
Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 7.
Mai 2019 wurde der Vorstand gemäß § 71 Abs.
1 Nr. 8 AktG bis zum 6. Mai 2024 zum Erwerb eigener Aktien
ermächtigt. Der Erwerb ist auf 10% des derzeitigen
Grundkapitals beschränkt und kann über die
Börse oder mittels eines an sämtliche
Aktionär:innen gerichteten öffentlichen
Kaufangebots erfolgen. Die Ermächtigung sieht vor,
dass der Vorstand sie insbesondere zur Verfolgung der im
Beschluss der Hauptversammlung genannten Zwecke verwenden
kann. Der Vorstand ist gemäß dem
Hauptversammlungsbeschluss vom 7. Mai 2019 ermächtigt,
eigene Aktien auch unter Einsatz von Derivaten zu erwerben
und entsprechende Derivatgeschäfte
abzuschließen.
In der unternehmensinternen Berichterstattung wird die
zuvor im Segment Technik dargestellte Aircraft Maintenance
and Engineering Corporation (AMECO) seit Beginn des
laufenden Geschäftsjahres den Weiteren Gesellschaften
und Konzernfunktionen zugeordnet. Die Vorjahreszahlen
wurden entsprechend angepasst.
Das Segment Catering wird weiterhin als operative
Geschäftstätigkeit dargestellt. Die Umgliederung
der Ergebnisse der aufgegebenen
Geschäftstätigkeit im Segment Catering erfolgt in
der Segmentberichterstattung in der Überleitung zum
Konzernergebnis.
| in Mio. € | Passagier-Airlines | Logistik | Technik | Catering | Summe berichtspflichtiger operativer Segmente | Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen |
| Außenumsätze | 5.053 | 811 | 1.029 | 507 | 7.400 | 118 |
| davon Verkehrserlöse | 4.806 | 775 | - | - | 5.581 | - |
| Konzerninnenumsätze | 158 | 12 | 508 | 16 | 694 | 95 |
| Umsatzerlöse | 5.211 | 823 | 1.537 | 523 | 8.094 | 213 |
| Übrige operative Erträge | 303 | 25 | 98 | 6 | 432 | 549 |
| Operative Erträge | 5.514 | 848 | 1.635 | 529 | 8.526 | 762 |
| Operative Aufwendungen | 5.997 | 703 | 1.496 | 537 | 8.733 | 801 |
| davon Materialaufwand | 3.447 | 491 | 903 | 204 | 5.045 | 92 |
| davon Personalaufwand | 1.241 | 99 | 377 | 229 | 1.946 | 202 |
| davon Abschreibungen | 421 | 44 | 39 | 19 | 523 | 28 |
| davon sonstige Aufwendungen | 888 | 69 | 177 | 85 | 1.219 | 479 |
| Operatives Beteiligungsergebnis | -29 | 6 | -4 | 2 | -25 | 9 |
| davon Ergebnis Equity-Bewertung | -24 | 1 | -4 | 2 | -25 | 1 |
| Adjusted EBIT 1) | -512 | 151 | 135 | -6 | -232 | -30 |
| Überleitungspositionen | -19 | -2 | - | -40 | -61 | -9 |
| Außerplanmäßige Abschreibung/Zuschreibung | -13 | -1 | 1 | -40 | -53 | 1 |
| Pensionssondereffekte & Restrukturierung | - | - | 1 | - | 1 | -2 |
| Ergebnis Anlagenabgang | -6 | - | -2 | - | -8 | - |
| Sonstige Überleitungsposten | - | -1 | - | - | -1 | -8 |
| EBIT | -531 | 149 | 135 | -46 | -293 | -39 |
| Übriges Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | ||||||
| Gebundenes Kapital 2) | 6.233 | 2.243 | 3.859 | 436 | 12.771 | 1.518 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | 101 | 44 | 154 | 41 | 340 | 22 |
| Segmentinvestitionen | 774 | 146 | 21 | 9 | 950 | 5 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | - | - | 5 | - | 5 | - |
| Mitarbeitende zum Stichtag | 57.860 | 4.090 | 21.023 | 21.332 | 104.305 | 8.087 |
| in Mio. € | Überleitung | Konzern |
| Außenumsätze | -501 | 7.017 |
| davon Verkehrserlöse | 127 | 5.708 |
| Konzerninnenumsätze | -789 | - |
| Umsatzerlöse | -1.290 | 7.017 |
| Übrige operative Erträge | -307 | 674 |
| Operative Erträge | -1.597 | 7.691 |
| Operative Aufwendungen | -1.588 | 7.946 |
| davon Materialaufwand | -765 | 4.372 |
| davon Personalaufwand | -229 | 1.919 |
| davon Abschreibungen | -6 | 545 |
| davon sonstige Aufwendungen | -588 | 1.110 |
| Operatives Beteiligungsergebnis | -2 | -18 |
| davon Ergebnis Equity-Bewertung | -3 | -27 |
| Adjusted EBIT 1) | -11 | -273 |
| Überleitungspositionen | 39 | -31 |
| Außerplanmäßige Abschreibung/Zuschreibung | 41 | -11 |
| Pensionssondereffekte & Restrukturierung | -2 | -3 |
| Ergebnis Anlagenabgang | -1 | -9 |
| Sonstige Überleitungsposten | 1 | -8 |
| EBIT | 28 | -304 |
| Übriges Finanzergebnis | -226 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -530 | |
| Gebundenes Kapital 2) | -259 | 14.030 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | -40 | 322 |
| Segmentinvestitionen | 53 | 1.008 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | - | 5 |
| Mitarbeitende zum Stichtag | - | 112.392 |
| in Mio. € | Passagier-Airlines | Logistik | Technik | Catering | Summe berichtspflichtiger operativer Segmente | Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen |
| Außenumsätze | 2.801 | 1.158 | 953 | 364 | 5.276 | 87 |
| davon Verkehrserlöse | 2.513 | 1.131 | - | - | 3.644 | - |
| Konzerninnenumsätze | 219 | 11 | 373 | 9 | 612 | 49 |
| Umsatzerlöse | 3.020 | 1.169 | 1.326 | 373 | 5.888 | 136 |
| Übrige operative Erträge | 138 | 21 | 68 | 13 | 240 | 382 |
| Operative Erträge | 3.158 | 1.190 | 1.394 | 386 | 6.128 | 518 |
| Operative Aufwendungen | 4.238 | 701 | 1.261 | 396 | 6.596 | 583 |
| davon Materialaufwand | 2.198 | 506 | 731 | 147 | 3.582 | 57 |
| davon Personalaufwand | 997 | 96 | 342 | 175 | 1.610 | 179 |
| davon Abschreibungen | 438 | 40 | 45 | 19 | 542 | 29 |
| davon sonstige Aufwendungen | 605 | 59 | 143 | 55 | 862 | 318 |
| Operatives Beteiligungsergebnis | -34 | 6 | -4 3) | -4 | -36 | -7 3) |
| davon Ergebnis Equity-Bewertung | -31 | 3 | -4 3) | -4 | -36 | -9 3) |
| Adjusted EBIT 1) | -1.114 | 495 | 129 3) | -14 | -504 | -72 3) |
| Überleitungspositionen | 67 | -14 | -79 | -19 | -45 | -2 |
| Außerplanmäßige Abschreibung/Zuschreibung | - | - | -13 | -17 | -30 | - |
| Pensionssondereffekte & Restrukturierung | -2 | -14 | -1 | - | -17 | -1 |
| Ergebnis Anlagenabgang | - | - | 10 | - | 10 | - |
| Sonstige Überleitungsposten | 69 | - | -75 | -2 | -8 | -1 |
| EBIT | -1.047 | 481 | 50 3) | -33 | -549 | -74 3) |
| Übriges Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | ||||||
| Gebundenes Kapital 2) | 7.397 | 2.177 | 3.538 3) | 642 | 13.754 | 1.284 3) |
| davon aus Equity-Beteiligungen | 78 | 72 | 135 3) | 45 | 330 | 56 3) |
| Segmentinvestitionen | 610 | 7 | 14 | 6 | 637 | 13 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | - | - | 4 | - | 4 | - |
| Mitarbeitende zum Stichtag | 55.482 | 4.108 | 20.008 | 16.520 | 96.118 | 7.916 |
| in Mio. € | Überleitung 4) | Konzern 4) |
| Außenumsätze | -361 | 5.002 |
| davon Verkehrserlöse | 192 | 3.836 |
| Konzerninnenumsätze | -661 | - |
| Umsatzerlöse | -1.022 | 5.002 |
| Übrige operative Erträge | -180 | 442 |
| Operative Erträge | -1.202 | 5.444 |
| Operative Aufwendungen | -1.197 | 5.982 |
| davon Materialaufwand | -623 | 3.016 |
| davon Personalaufwand | -175 | 1.614 |
| davon Abschreibungen | -26 | 545 |
| davon sonstige Aufwendungen | -373 | 807 |
| Operatives Beteiligungsergebnis | 4 | -39 |
| davon Ergebnis Equity-Bewertung | 4 | -41 |
| Adjusted EBIT 1) | -1 | -577 |
| Überleitungspositionen | 16 | -31 |
| Außerplanmäßige Abschreibung/Zuschreibung | 17 | -13 |
| Pensionssondereffekte & Restrukturierung | - | -18 |
| Ergebnis Anlagenabgang | -2 | 8 |
| Sonstige Überleitungsposten | 1 | -8 |
| EBIT | 15 | -608 |
| Übriges Finanzergebnis | -48 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -656 | |
| Gebundenes Kapital 2) | -207 | 14.831 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | -1 | 385 |
| Segmentinvestitionen | -2 | 648 |
| davon aus Equity-Beteiligungen | - | 4 |
| Mitarbeitende zum Stichtag | - | 104.034 |
3) Werte aufgrund Neuzuordnung der AMECO
angepasst.
| 2023 | 2022 | |||||
| in Mio. € | Verkehrs-erlöse 1) | Andere Betriebserlöse | Umsatzerlöse | Verkehrs-erlöse 1)2) | Andere Betriebs-erlöse 2) | Umsatz- erlöse 2) |
| Europa | 3.971 | 617 | 4.588 | 2.576 | 544 | 3.120 |
| davon Deutschland | 1.692 | 266 | 1.958 | 1.142 | 216 | 1.358 |
| Nordamerika | 883 | 352 | 1.235 | 517 | 343 | 860 |
| davon USA | 782 | 289 | 1.071 | 464 | 289 | 753 |
| Mittel- und Südamerika | 118 | 49 | 167 | 98 | 31 | 129 |
| Asien/Pazifik | 532 | 205 | 737 | 484 | 185 | 669 |
| Nahost | 98 | 60 | 158 | 80 | 43 | 123 |
| Afrika | 106 | 26 | 132 | 81 | 20 | 101 |
| Summe | 5.708 | 1.309 | 7.017 | 3.836 | 1.166 | 5.002 |
1) Ermittelt nach Ursprungsverkaufsort.
Wie im Anhang zum Konzernabschluss 2022 unter ↗
Erläuterung 50 (Geschäftsberichts 2022, S. 256
ff.) dargestellt, erbringen die Geschäftsfelder des
Lufthansa Konzerns im Rahmen ihrer normalen
Geschäftstätigkeit zahlreiche Leistungen auch
für nahestehende Unternehmen und nehmen andererseits
auch Leistungen von diesen in Anspruch. Diese umfangreichen
Liefer- und Leistungsbeziehungen werden unverändert zu
Marktpreisen abgewickelt. Wesentliche Veränderungen
zum Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Auch die im
↗ Vergütungsbericht 2022 (Geschäftsberichts
2022, S. 280 ff.) und unter ↗ Erläuterung 51 des
Anhangs zum Konzernabschluss 2022 (Geschäftsbericht
2022, S. 259) beschriebenen vertraglichen Beziehungen mit
dem nahestehenden Personenkreis bestehen unverändert
fort, sind aber für den Konzern nicht von materieller
Bedeutung.
Die vom IASB bis zum Veröffentlichungsdatum dieses
Berichts verabschiedeten
Rechnungslegungsstandardänderungen, die für
Geschäftsjahre anzuwenden sind, die nach dem 1. Januar
2023 beginnen, haben keine Auswirkungen auf die Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Weitere
Informationen zu den bis zum Aufstellungszeitpunkt des
Zwischenabschluss beschlossenen Änderungen sind im
Konzernanhang zum Konzernabschluss 2022 in ↗
Erläuterung 3 (Geschäftsbericht 2022, S. 170 ff.)
dargestellt.
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Frankfurt, den 27. April 2023
Der Vorstand
| Carsten Spohr | Christina Foerster |
| Vorsitzender des Vorstands | Mitglied des Vorstands |
| Markenführung & Nachhaltigkeit | |
| Harry Hohmeister | Detlef Kayser |
| Mitglied des Vorstands | Mitglied des Vorstands |
| Global Markets & Network | Flotte & Technologie |
| Michael Niggemann | Remco Steenbergen |
| Mitglied des Vorstands | Mitglied des Vorstands |
| Personal & Infrastruktur, Arbeitsdirektor | Finanzen |
Deutsche Lufthansa AG
Venloer Straße 151 - 153
50672 Köln
Registereintragung: Amtsgericht Köln HRB 2168
Dennis Weber (Ltg.)
Patrick Winter
Malte Happel
+ 49 69 696 - 28008
+ 49 69 696 - 28025
Deutsche Lufthansa AG
Investor Relations
LAC, Airportring
60546 Frankfurt am Main
Telefon: + 49 69 696 - 28008
E-Mail: investor.relations@dlh.de
Aktuelle Finanzinformationen im Internet:
↗ www.lufthansagroup.com/investor-relations
| 9. Mai | Lufthansa Hauptversammlung 2023 |
| 3. August | Veröffentlichung 2. Zwischenbericht Januar - Juni 2023 |
| 2. November | Veröffentlichung 3. Zwischenbericht Januar - September 2023 |
Bei den in unserem 1. Zwischenbericht 2023
veröffentlichten Angaben, die sich auf die
zukünftige Entwicklung der Lufthansa Group und ihrer
Gesellschaften beziehen, handelt es sich lediglich um
Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um
feststehende Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen
Zwecken und sind erkennbar an zukunftsgerichteten Begriffen
wie zum Beispiel "glauben", "erwarten", "vorhersagen",
"beabsichtigen", "prognostizieren", "planen",
"schätzen", "rechnen mit", "können",
"könnten", "sollten" oder "bestreben". Diese
zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtig
erkennbaren und verfügbaren Informationen, Fakten und
Erwartungen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl von
Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in
Veröffentlichungen - insbesondere im Chancen- und
Risikobericht des Geschäftsberichts - beschrieben
werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Die
Realisierung eines oder mehrerer dieser Risiken oder ein
Nichteintritt der zugrundeliegenden Erwartungen oder
Annahmen könnte die tatsächlichen Ergebnisse
erheblich (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen.
Es besteht die Möglichkeit, dass sich die
tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung des
Unternehmens von den in den zukunftsgerichteten Aussagen
vorhergesehenen Ergebnissen wesentlich unterscheiden.
Lufthansa übernimmt keine Verpflichtung und
beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen an
später eintretende Ereignisse beziehungsweise
Entwicklungen anzupassen. Eine Haftung oder Garantie
für Aktualität, Richtigkeit und
Vollständigkeit dieser Daten und Informationen wird
demnach weder ausdrücklich noch konkludent
übernommen.
Die Begriffe "Lufthansa Group", "Lufthansa Konzern"
sowie "Konzern" werden in diesem Geschäftsbericht als
Synonyme verwendet.
Sämtliche Veränderungsangaben beziehen sich
auf den Vorjahresvergleichszeitraum, sofern nicht
anderweitig angegeben. Aufgrund von Rundungen ist es
möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur
angegebenen Summe addieren und dass dargestellte
Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte
widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.