Deutsche Lufthansa AG

Köln

3. Zwischenbericht 2023

3. Zwischenbericht Januar - September 2023

WE GROW.
WE SHAPE.
WE LEAD.

Die Lufthansa Group

KENNZAHLEN

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Jan.-Sept. 2023 Jan. -Sept. 2022 Veränderung in % Juli-Sept. 2023 Juli-Sept. 2022
Umsatz und Ergebnis 1)
Umsatzerlöse Mio. € 26.681 22.539 18 10.275 9.537
davon Verkehrserlöse Mio. € 22.583 18.904 19 8.832 8.236
Operative Erträge Mio. € 28.746 24.169 19 10.901 10.184
Operative Aufwendungen Mio. € 26.571 23.237 14 9.561 9.114
Adjusted EBITDA Mio. € 3.937 2.583 52 2.026 1.678
Adjusted EBIT Mio. € 2.280 939 143 1.468 1.124
EBIT Mio. € 2.218 851 161 1.441 1.118
Konzernergebnis Mio. € 1.606 484 232 1.192 809
Kennzahlen zur Bilanz und
Kapitalflussrechnung
Bilanzsumme Mio. € 46.591 47.559 -2 - -
Eigenkapital Mio. € 10.464 9.181 14 - -
Nettokreditverschuldung Mio. € 5.357 6.190 -13 - -
Netto-Pensionsverpflichtungen Mio. € 1.943 2.075 -6 - -
Nettokreditverschuldung+Netto-
Pensionsverpflichtungen/​Eigenkapital
Quote 41:59 47:53 - -
Operativer Cashflow Mio. € 4.320 5.328 -19 1.220 887
Bruttoinvestitionen 2) M io. € 2.406 1.816 32 633 448
Nettoinvestitionen Mio. € 2.421 1.753 38 550 372
Adjusted Free Cashflow Mio. € 1.663 3.312 -50 592 410
Rentabilitätskennziffern 1)
Adjusted EBITDA-Marge % 14,8 11,5 3,3 P. 19,7 17,6
Adjusted EBIT-Marge % 8,5 4,2 4,3 P. 14,3 11,8
EBIT-Marge % 8,3 3,8 4,5 P. 14,0 11,7
Lufthansa Aktie
Schlusskurs (30. Sept.) 7,51 5,92 27 - -
Ergebnis pro Aktie 1,34 0,40 235 1,00 0,68
Mitarbeitende
Mitarbeitende (30. Sept.) Anzahl 117.187 107.970 9 - -
Leistungsdaten 3)
Flüge Anzahl 716.908 615.813 16 276.051 245.332
Fluggäste Tsd. 93.193 75.720 23 38.171 33.338
Angebotene Sitzkilometer Mio. 225.656 193.342 17 87.686 77.693
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 188.301 152.857 23 75.615 66.917
Sitzladefaktor % 83,4 79,1 4,3 P. 86,2 86,1
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer Mio. 11.425 10.444 9 4.136 3.780
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer Mio. 6.379 6.355 0 2.188 2.101
Fracht-Nutzladefaktor % 55,8 60,8 -5,0 P. 52,9 55,6
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KENNZAHLEN Veränderung in %
Umsatz und Ergebnis 1)
Umsatzerlöse Mio. € 8
davon Verkehrserlöse Mio. € 7
Operative Erträge Mio. € 7
Operative Aufwendungen Mio. € 5
Adjusted EBITDA Mio. € 21
Adjusted EBIT Mio. € 31
EBIT Mio. € 29
Konzernergebnis Mio. € 47
Kennzahlen zur Bilanz und Kapitalflussrechnung
Bilanzsumme Mio. €
Eigenkapital Mio. €
Nettokreditverschuldung Mio. €
Netto-Pensionsverpflichtungen Mio. €
Nettokreditverschuldung+Netto-
Pensionsverpflichtungen/​Eigenkapital
Quote
Operativer Cashflow Mio. € 38
Bruttoinvestitionen 2) M io. € 41
Nettoinvestitionen Mio. € 48
Adjusted Free Cashflow Mio. € 44
Rentabilitätskennziffern 1)
Adjusted EBITDA-Marge % 2,1 P.
Adjusted EBIT-Marge % 2,5 P.
EBIT-Marge % 2,3 P.
Lufthansa Aktie
Schlusskurs (30. Sept.)
Ergebnis pro Aktie 47
Mitarbeitende
Mitarbeitende (30. Sept.) Anzahl
Leistungsdaten 3)
Flüge Anzahl 13
Fluggäste Tsd. 14
Angebotene Sitzkilometer Mio. 13
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 13
Sitzladefaktor % 0,1 P.
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer Mio. 9
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer Mio. 4
Fracht-Nutzladefaktor % -2,7 P.

1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund des beschlossenen Verkaufs der LSG Group. → Anhang, S. 28.
2) Ohne Erwerb von Anteilen.
3) Vorjahreszahlen angepasst.

Veröffentlichungstag: 2. November 2023.

Geschäftsverlauf

GESCHÄFTSVERLAUF IM ÜBERBLICK

Geschäftsverlauf der Lufthansa Group ist von starker Nachfrage nach Flugreisen und hohem Wachstum im Geschäftsfeld Technik geprägt

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Die Lufthansa Group verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 eine positive Entwicklung; die Erholung der Nachfrage nach Flugreisen nach der Corona-Pandemie setzte sich weiter fort; die Kapazität der Passagier-Airlines konnte somit weiter ausgebaut werden; im Berichtszeitraum lag sie um 17% über Vorjahresniveau, im Vergleich zum Niveau im Jahr 2019 entsprach dies 82%.

Die Umsatzerlöse der Lufthansa Group stiegen vor allem aufgrund des weiteren Ausbaus des Flugprogramms und steigenden Stückerlösen sowie dem starken Wachstum im Geschäftsfeld Technik um 18% gegenüber Vorjahr auf 26.681 Mio. EUR (Vorjahr: 22.539 Mio. EUR).

Das Ergebnis der Lufthansa Group verbesserte sich im Berichtszeitraum deutlich gegenüber Vorjahr; das Adjusted EBIT stieg um 143% auf 2.280 Mio. EUR (Vorjahr: 939 Mio. EUR); die Adjusted EBIT-Marge lag im Berichtszeitraum bei 8,5% (Vorjahr: 4,2%).

Bei allen Passagier-Airlines und im Geschäftsfeld Technik legte das Adjusted EBIT im Berichtszeitraum zu; lediglich im Geschäftsfeld Logistik entwickelte sich das Ergebnis aufgrund der branchenweiten Normalisierung rückläufig. → Geschäftsfelder, S. 10.

Der Adjusted Free Cashflow sank in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 aufgrund des Rückgangs des Operativen Cashflows und gestiegener Nettoinvestitionen um 50% auf 1.663 Mio. EUR (Vorjahr: 3.312 Mio. EUR); im Vorjahr wurde der Adjusted Free Cashflow in erheblichem Maße von der starken Erholung der Nachfrage unterstützt.

Die Bilanz konnte im Berichtszeitraum weiter gestärkt werden; die Nettokreditverschuldung lag aufgrund des positiven Free Cashflows mit 5.357 Mio. EUR um 1.514 Mio. EUR unter dem Niveau vom Jahresende 2022 (31. Dezember 2022: 6.871 Mio. EUR); die Netto-Pensionsverpflichtungen sanken um 50 Mio. EUR auf 1.943 Mio. EUR gegenüber dem Niveau vom Jahresende 2022 (31. Dezember 2022: 1.993 Mio. EUR). → Finanzielle Entwicklung, S. 3.

WESENTLICHE EREIGNISSE

Lufthansa Group und Vereinigung Cockpit einigen sich auf langfristigen Tarifabschluss

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Die Lufthansa Group und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit haben sich auf einen langfristigen Tarifvertrag für die Pilot:innen von Lufthansa German Airlines und Lufthansa Cargo geeinigt; am 10. August 2023 stimmten die Mitglieder der Gewerkschaft für das kurz zuvor ausgehandelte Verhandlungsergebnis.

Der neue Vergütungstarifvertrag kann frühestens zum 31. Dezember 2026 gekündigt werden und beinhaltet einen Anstieg der Grundvergütung um mindestens 18%; der Manteltarifvertrag kann frühestens zum 31. Dezember 2027 gekündigt werden und beinhaltet verbesserte Einsatzbedingungen für die Pilot:innen.

Die Vereinbarungen zu den Verträgen stehen noch unter dem Vorbehalt der redaktionellen Umsetzung sowie der Zustimmung der zuständigen Gremien.

EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Verkauf der LSG Group an Aurelius ist abgeschlossen

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Am 31. Oktober 2023 wurde der im April 2023 vereinbarte Verkauf der LSG Group an das Private Equity-Unternehmen Aurelius abgeschlossen; das Geschäft der LSG Group besteht aus klassischen Catering- sowie Onboard-Retail- und Food-Commerce-Aktivitäten; die europäischen Aktivitäten der LSG Group wurden bereits 2019 an gategroup verkauft.

Finanzielle Entwicklung

ERTRAGSLAGE

Auswirkungen des vereinbarten Verkaufs der LSG Group auf die Ertragslage

Aufgrund des vereinbarten Verkaufs der LSG Group an Aurelius werden in der Gewinn- und Verlustrechnung alle Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem aufgegebenen Geschäftsbereich Catering aus den einzelnen Posten separiert und zusammengefasst als Ergebnis nach Steuern in einer Zeile "Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen" unmittelbar vor der Zeile "Nettoergebnis" ausgewiesen; hierin enthalten sind ebenfalls Wertanpassungen im Zusammenhang mit der Bewertung nach IFRS 5; die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

Verkehrserlöse der Lufthansa Group Airlines steigen im Vergleich zum Vorjahr um 19%

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Das Angebot (angebotene Sitzkilometer) der PassagierAirlines der Lufthansa Group wurde in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 um 17% gegenüber Vorjahr ausgebaut; im Vergleich zum Vorkrisenniveau, also den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019, lag das Angebot bei 82%; der Absatz (verkaufte Sitzkilometer) stieg gegenüber Vorjahr um 23%; der Sitzladefaktor legte um 4,3 Prozentpunkte auf 83,4% zu; die Verkehrserlöse im Passagiergeschäft stiegen auch aufgrund deutlich höherer Durchschnittserlöse um 35% auf 20.184 Mio. EUR (Vorjahr: 14.913 Mio. EUR).

Das Frachtgeschäft der Lufthansa Group entwickelte sich im Berichtszeitraum aufgrund der branchenweiten Normalisierung rückläufig; das Angebot (angebotene Fracht-Tonnenkilometer) lag aufgrund gesteigerter Belly-Kapazitäten infolge des Nachfrageanstiegs nach Flugreisen um 9% über Vorjahr; im Vergleich zum Vorkrisenniveau lag das Angebot bei 87%; der Absatz (verkaufte Fracht-Tonnenkilometer) blieb gegenüber Vorjahr annähernd unverändert; der Nutzladefaktor lag mit 55,8% um 5,0 Prozentpunkte unter Vorjahr; die Verkehrserlöse im Frachtgeschäft sanken aufgrund niedrigerer Durchschnittserlöse um 40% auf 2.399 Mio. EUR (Vorjahr: 3.991 Mio. EUR).

ANTEIL DER GESCHÄFTSFELDER AM KONZERNAUSSENUMSATZ
in % (Jan. - Sep. 2023)

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Insgesamt stiegen die Verkehrserlöse der Lufthansa Group Airlines im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr um 19% auf 22.583 Mio. EUR (Vorjahr: 18.904 Mio. EUR).

Umsatzerlöse gegenüber Vorjahr um 18% erhöht

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Die anderen Betriebserlöse stiegen um 13% auf 4.098 Mio. EUR (Vorjahr: 3.635 Mio. EUR), im Wesentlichen bedingt durch die gestiegene Geschäftstätigkeit und damit einhergehend höhere Erlöse im Geschäftsfeld Technik und bei AirPlus.

In der Summe von Verkehrserlösen und anderen Betriebserlösen stiegen die Umsatzerlöse um 18% auf 26.681 Mio. EUR (Vorjahr: 22.539 Mio. EUR); die sonstigen operativen Erträge stiegen insbesondere bedingt durch andere aktivierte Eigenleistungen um 27% auf 2.065 Mio. EUR (Vorjahr: 1.630 Mio. EUR); die operativen Erträge stiegen um 19% auf 28.746 Mio. EUR (Vorjahr: 24.169 Mio. EUR).

Operative Aufwendungen liegen 14% über Vorjahr

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Die operativen Aufwendungen der Lufthansa Group stiegen im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr um 14% auf 26.571 Mio. EUR (Vorjahr: 23.237 Mio. EUR); maßgeblich hierfür waren vor allem die Ausweitung des Geschäftsbetriebs und inflationsbedingte Kostensteigerungen.

Der operative Materialaufwand der Lufthansa Group lag mit 15.161 Mio. EUR um 16% über Vorjahr (Vorjahr: 13.119 Mio. EUR).

Dabei stiegen die Aufwendungen für Treibstoff um 5% auf 5.886 Mio. EUR (Vorjahr: 5.613 Mio. EUR); die Veränderung basiert auf dem gestiegenen Verbrauch, während sich der Preis sowohl für Rohöl als auch für Jet Crack (Preisdifferenz zwischen Rohöl und Kerosin) gegenüber dem Vorjahr rückläufig entwickelte; das Preissicherungsergebnis betrug -178 Mio. EUR (Vorjahr: 817 Mio. EUR); Währungseffekte wirkten sich ebenfalls aufwandsmindernd aus.

Die Gebühren stiegen im Berichtszeitraum um 22% auf 3.360 Mio. EUR (Vorjahr: 2.753 Mio. EUR), vor allem aufgrund der Ausweitung des Geschäftsbetriebs.

Die Aufwendungen für übrige Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren stiegen insbesondere im Geschäftsbereich Technik bedingt durch die gestiegene Geschäftstätigkeit und Inflationseffekte um 31% auf 1.994 Mio. EUR (Vorjahr: 1.524 Mio. EUR).

In diesem Zusammenhang erhöhten sich ebenfalls die extern bezogenen MRO-Dienstleistungen um 27% auf 1.604 Mio. EUR (Vorjahr: 1.261 Mio. EUR).

Der operative Personalaufwand stieg um 15% auf 6.047 Mio. EUR (Vorjahr: 5.276 Mio. EUR); der Anstieg resultiert insbesondere aus tariflichen Gehaltssteigerungen, dem Anstieg der variablen Vergütungskomponenten und dem Wegfall der Kurzarbeit; ebenfalls wirkte sich die um 8% höhere durchschnittliche Zahl der Mitarbeitenden aus; bereinigt um die Mitarbeiterzahlen des aufgegebenen Geschäftsbereichs Catering betrug der Anstieg 7%.

Die planmäßigen Abschreibungen lagen mit 1.657 Mio. EUR annähernd auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.644 Mio. EUR) und entfielen im Wesentlichen auf Flugzeuge und Reservetriebwerke.

Die sonstigen operativen Aufwendungen stiegen um 16% auf 3.706 Mio. EUR (Vorjahr: 3.198 Mio. EUR), insbesondere aufgrund gestiegener Vertriebs- und Marketingkosten und höherer Crewreisekosten infolge der Ausweitung des Flugbetriebs; teilweise kompensierend wirkte sich der Rückgang der Fremdwährungsverluste aus.

Adjusted EBIT verbessert sich auf rund 2,3 Mrd. EUR

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Das operative Beteiligungsergebnis lag im Berichtszeitraum bei 105 Mio. EUR (Vorjahr: 7 Mio. EUR); die Entwicklung basiert im Wesentlichen auf den verbesserten Ergebnissen des Sun Express Joint Ventures und der Beteiligungen innerhalb der Weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen.

Damit verbesserte sich das Adjusted EBIT um 143% auf 2.280 Mio. EUR (Vorjahr: 939 Mio. EUR); die Adjusted EBIT-Marge, also das Verhältnis von Adjusted EBIT zum Umsatz, stieg auf 8,5% (Vorjahr: 4,2%).

Das EBIT lag im Berichtszeitraum bei 2.218 Mio. EUR (Vorjahr: 851 Mio. EUR); im Unterschied zum Adjusted EBIT sind darin im Wesentlichen außerplanmäßige Abschreibungen auf zum Verkauf stehende Flugzeuge in Höhe von 32 Mio. EUR sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Unternehmensteilen in Höhe von 27 Mio. EUR enthalten; Buchverlusten in Höhe von 23 Mio. EUR, im Wesentlichen bei Flugzeugen und Reservetriebwerken, standen Buchgewinne insbesondere durch den Verkauf von Anteilen an Joint Venture Unternehmen in Höhe von 25 Mio. EUR gegenüber; im Vorjahr betrafen die Bereinigungen unter anderem unmittelbar mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine in Verbindung stehende Aufwendungen sowie Nettoerträge im Zusammenhang mit der Auflösung von Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen.

Das Zinsergebnis verbesserte sich unter anderem aufgrund der verringerten Nettokreditverschuldung auf -248 Mio. EUR (Vorjahr: -301 Mio. EUR).

ENTWICKLUNG UMSATZ, ADJUSTED EBIT in Mio. € (Jan. - Sep.) UND ADJUSTED EBIT-MARGE in % (Jan. - Sep.)

UMSATZ, ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN

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in Mio. € Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 1) Veränderung
in %
Verkehrserlöse 22.583 18.904 19
Andere Betriebserlöse 4.098 3.635 13
Umsatzerlöse 26.681 22.539 18
Sonstige operative Erträge 2.065 1.630 27
Summe operative Erträge 28.746 24.169 19
Materialaufwand 15.161 13.119 16
davon Treibstoff 5.886 5.613 5
davon übrige RHB und bezogene Waren 1.994 1.524 31
davon Gebühren 3.360 2.753 22
davon Fremdleistungen Technik 1.604 1.261 27
Personalaufwand 6.047 5.276 15
Planmäßige Abschreibungen 1.657 1.644 1
Sonstiger operativer Aufwand 3.706 3.198 16
Summe operative Aufwendungen 26.571 23.237 14
Operatives Beteiligungsergebnis 105 7 1.400
Adjusted EBIT 2.280 939 143
Summe Überleitung EBIT -62 -88 30
EBIT 2.218 851 161
Zinsergebnis -248 -301 18
Übrige Finanzposten 50 225 -78
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.020 775 161
Ertragsteuern -366 -251 -46
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 1.654 524 216
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -36 -32 -13
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.618 492 229
Auf Minderheiten entfallendes Ergebnis -12 -8 -50
Auf Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG
entfallendes Konzernergebnis
1.606 484 232

1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund des beschlossenen Verkaufs der LSG Group. → Anhang, S. 28.

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Die übrigen Finanzposten beliefen sich auf 50 Mio. EUR (Vorjahr: 225 Mio. EUR) und beinhalteten insbesondere positive Effekte aus der erfolgswirksamen Bewertung der Wandelanleihe; im Vorjahr wirkten neben Bewertungsergebnissen der Wandelanleihe zusätzlich Effekte aus der erfolgswirksamen Bewertung von strategischen ZinsSwaps positiv aus.

Die Ertragsteuern beliefen sich auf -366 Mio. EUR (Vorjahr: -251 Mio. EUR); im Wesentlichen bedingt durch steuerfreie Erträge lag die effektive Steuerquote für die fortgeführten Geschäftsbereiche bei 18%.

Damit ergibt sich ein Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen in Höhe von 1.654 Mio. EUR (Vorjahr: 524 Mio. EUR).

Das Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen betrifft den vereinbarten Verkauf der LSG Group und liegt bei -36 Mio. EUR (Vorjahr: -32 Mio. EUR); es beinhaltet eine Wertminderung in Höhe von 85 Mio. EUR aufgrund der Differenz zwischen dem erwarteten Verkaufspreis und dem stichtagsbezogenen Nettovermögenswert des Geschäftsbereichs.

Das auf die Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallende Konzernergebnis lag im Berichtszeitraum bei 1.606 Mio. EUR (Vorjahr: 484 Mio. EUR).

Das Ergebnis je Aktie betrug 1,34 EUR (Vorjahr: 0,40 EUR).

ÜBERLEITUNG ERGEBNISSE

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Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 1)
in Mio. € GuV Überleitung
Adjusted
EBIT
GuV Überleitung
Adjusted
EBIT
Umsatzerlöse 26.681 22.539
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen 535 230
Sonstige betriebliche Erträge 1.568 1.516
davon Erträge aus Buchgewinnen -25 -37
davon Zuschreibungen Anlagevermögen bzw. Vermögenswerte zum Verkauf -1 -1
davon Auflösung aus Rückstellungen für Restrukturierung/​M&A
Projekten und wesentliche Rechtsstreitigkeiten
-10 -79
davon außerordentliche sonstige Erträge -3 -
Summe betriebliche Erträge 28.784 -39 24.285 -117
Materialaufwand -15.161 -13.161
davon außerordentlicher Materialaufwand - 43
Personalaufwand -6.060 -5.315
davon aus nachzuverrechnendem Dienstzeitaufwand/​Planabgeltung 8 15
davon Aufwendungen aus Restrukturierung 5 23
Abschreibungen -1.665 -1.668
davon außerplanmäßige Abschreibungen 7 24
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.785 -3.297
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögen zum Verkauf 33 16
davon Aufwendungen aus Buchverlusten 23 13
davon Aufwendungen aus wesentlichen Rechtsstreitigkeiten - 4
davon Aufwendungen aus M&A Projekten 27 27
davon außerordentliche sonstige betriebliche Aufwendungen -2 40
Summe betriebliche Aufwendungen -26.671 101 -23.441 205
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 2.113 844
Beteiligungsergebnis 105 7
davon außerplanmäßige Abschreibung auf At-Equity Beteiligungsbuchwerte - -
EBIT 2.218 851
Summe Überleitung Adjusted EBIT 62 88
Adjusted EBIT 2.280 939
Planmäßige Abschreibungen 1.657 1.644
Adjusted EBITDA 3.937 2.583

1) Vorjahreszahlen angepasst aufgrund des beschlossenen Verkaufs der LSG Group. → Anhang, S. 28.

FINANZLAGE

Auswirkungen des vereinbarten Verkaufs der LSG Group und AirPlus auf die Finanzlage

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Die Lufthansa Group hat Verträge über den Verkauf der Catering Geschäftsaktivitäten und der Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH unterzeichnet.

Im Anschluss an den Beschluss zum Verkauf der Catering- und AirPlus Aktivitäten wurden, den Regelungen des IFRS 5 entsprechend, sämtliche Vermögenswerte und Schulden ab dem 31. März 2023 beziehungsweise 30. Juni 2023 aus den jeweiligen Einzelpositionen der Bilanz in die Positionen "zum Verkauf stehende Vermögenswerte" sowie "Schulden im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten" umgegliedert.

Die Konzern-Kapitalflussrechnung beinhaltet sowohl die fortgeführte als auch die aufgegebene Geschäftstätigkeit; damit sind die Catering- und AirPlus Aktivitäten weiterhin enthalten.

Investitionsvolumen steigt um 32% gegenüber Vorjahr

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Die Bruttoinvestitionen der Lufthansa Group stiegen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 gegenüber Vorjahr um 32% auf 2.406 Mio. EUR (Vorjahr: 1.816 Mio. EUR) und betrafen im Wesentlichen Schlusszahlungen für 16 zugegangene Flugzeuge, aktivierte Großwartungsereignisse sowie Anzahlungen auf zukünftige Flugzeugerwerbe.

Insgesamt stieg der Nettoabfluss aus der Investitionstätigkeit, unter Berücksichtigung insbesondere von Zahlungen für Flugzeugersatzteile und Einnahmen aus Anlagenverkäufen, Zinsen und Dividenden, um 38% auf 2.421 Mio. EUR (Vorjahr: 1.753 Mio. EUR).

Operativer Cashflow von 4,3 Mrd. EUR erzielt

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Die Lufthansa Group konnte im Berichtszeitraum einen positiven Operativen Cashflow in Höhe von 4.320 Mio. EUR erzielen; er lag damit um 19% unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 5.328 Mio. EUR); der Rückgang basiert im Wesentlichen auf dem im Vorjahresvergleich niedrigeren Zufluss aus der Veränderung des Working Capitals (813 Mio. EUR, Vorjahr: 2.559 Mio. EUR), welcher den Anstieg des EBITDA überkompensierte; im Vorjahr war der Zufluss aus der Veränderung des Working Capitals aufgrund des starken Anstiegs der Geschäftstätigkeit und daraus resultierender höherer Ticketvorauszahlungen außerordentlich hoch.

Der Zufluss aus der Veränderung des Working Capitals stand im Zusammenhang mit höheren Verbindlichkeiten aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten; diese stiegen im Berichtszeitraum um 973 Mio. EUR (Vorjahr: 2.236 Mio. EUR); die Forderungen und Vertragsvermögensgegenstände erhöhten sich vor allem aufgrund der anhaltenden Erholung der Geschäftsaktivität bei AirPlus um 535 Mio. EUR während die Verbindlichkeiten und Vertragsverpflichtungen um 695 Mio. EUR stiegen; der Netto-Bestand an sonstigen Vermögenswerten/​-verpflichtungen aus der Leistungserbringung erhöhte sich um 242 Mio. EUR; alle Entwicklungen beziehen sich auf die Veränderungen der Bilanzwerte sowohl aus dem fortgeführten als auch aus dem aufgegebenen Geschäft.

Sonstige bilanzielle Veränderungen mit einem Effekt von -121 Mio. EUR betrafen unter anderem Zahlungsabflüsse im Zusammenhang mit Pensionen sowie die Auszahlungen variabler Vergütungen.

Adjusted Free Cashflow liegt bei 1,7 Mrd. EUR

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Der Adjusted Free Cashflow sank im Berichtszeitraum aufgrund des Rückgangs des Operativen Cashflows und gestiegener Nettoinvestitionen um 50% auf 1.663 Mio. EUR (Vorjahr: 3.312 Mio. EUR).

ADJUSTED FREE CASHFLOW in Mio. € (Jan. - Sep. 2023)

1) Tilgungsanteil operative Leasingverbindlichkeiten im Finanzierungs-Cashflow.

Finanzierungstätigkeit führt zu Mittelabfluss

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Der Saldo der Finanzierungstätigkeit resultierte in einem Abfluss an Nettozahlungsmitteln in Höhe von 1.024 Mio. EUR (Vorjahr: 1.569 Mio. EUR).

Dieser resultierte aus Tilgungen in Höhe von insgesamt 762 Mio. EUR, im Wesentlichen aus Flugzeugfinanzierungen, sowie Zins- und Dividendenzahlungen in Höhe von 414 Mio. EUR; demgegenüber stand der Mittelzufluss aus neuen Finanzierungsmaßnahmen in Höhe von 153 Mio. EUR; dabei handelte es sich im Wesentlichen um eine Asset Backed Securitiy (ABS) Finanzierung bei AirPlus sowie um eine Flugzeugfinanzierung.

Verfügbare Gesamtliquidität liegt bei 11,1 Mrd. EUR

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Die bilanzielle Liquidität (Summe aus Zahlungsmitteln und kurzfristigen Wertpapieren und Termingeldern aus fortgeführter Geschäftstätigkeit) lag zum 30. September 2023 bei 9.008 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 8.301 Mio. EUR); davon waren 8.229 Mio. EUR zentral bei der Deutschen Lufthansa AG verfügbar; darüber hinaus belief sich der Bestand an liquiden Mitteln im aufgegebenen Geschäftsbereich Catering sowie der als "zum Verkauf stehend" bilanzierten AirPlus Gruppe auf 161 Mio. EUR.

Außerdem bestanden ungenutzte Kreditlinien in Höhe von 2.096 Mio. EUR.

Insgesamt standen dem Unternehmen damit zum 30. September 2023 11.104 Mio. EUR an Liquidität aus fortgeführter Geschäftstätigkeit zur Verfügung (31. Dezember 2022: 10.420 Mio. EUR).

VERMÖGENSLAGE

Auswirkungen des vereinbarten Verkaufs der LSG Group und AirPlus auf die Vermögenslage

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Gemäß IFRS 5 werden dem Geschäftsfeld Catering und AirPlus zuzurechnende Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz zum 30. September 2023 gesondert unter den Positionen "Zum Verkauf stehende Vermögenswerte" und "Schulden in Verbindung mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten" ausgewiesen; das Vorjahr wurde nicht angepasst.

Um einen besseren Vergleich mit dem Vorjahr zu ermöglichen, werden wesentliche Effekte in der nachfolgenden Kommentierung quantifiziert.

Bilanzsumme steigt um rund 3,3 Mrd. EUR

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Die Konzernbilanzsumme stieg zum 30. September 2023 gegenüber Jahresende 2022 um 3.256 Mio. EUR auf 46.591 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 43.335 Mio. EUR).

Langfristige Vermögenswerte steigen um 316 Mio. EUR

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Die langfristigen Vermögenswerte lagen zum 30. September 2023 mit 28.396 Mio. EUR um 316 Mio. EUR über dem Niveau vom Jahresende 2022 (31. Dezember 2022: 28.080 Mio. EUR); dabei stiegen die Flugzeuge und Reservetriebwerke (+1.004 Mio. EUR) und die reparaturfähigen Flugzeugersatzteile (+353 Mio. EUR); dem gegenüber standen der Rückgang der aktiven latenten Steuern aufgrund des Verbrauchs an aktivierten Verlustvorträgen durch die positiven Ergebnisse im Berichtszeitraum, Bewertungseffekte bei den Finanzinstrumenten (-454 Mio. EUR) und ein Rückgang des übrigen Sachanlagevermögens (-458 Mio. EUR), überwiegend infolge der Reklassifizierung des Geschäftsbereichs Catering und von AirPlus.

Der Wert der Flugzeuge und Reservetriebwerke stieg auf 16.894 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 15.890 Mio. EUR); dabei überstiegen die Investitionen in neue Flugzeuge (drei Boeing 787, acht Airbus A320 und fünf Airbus A321), Großwartungsereignisse und Anzahlungen auf bestehende Bestellungen die planmäßigen Abschreibungen und Abgänge; die Flotte der Lufthansa Group umfasste zum 30. September 2023 insgesamt 714 Flugzeuge (31. Dezember 2022: 710 Flugzeuge).

Kurzfristige Vermögenswerte steigen um rund 2,9 Mrd. EUR

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Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen zum 30. September 2023 um 2.940 Mio. EUR auf 18.195 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 15.255 Mio. EUR); vor Umgliederung der zum Verkauf stehenden Geschäftsbereiche stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen um 1.246 Mio. EUR, die liquiden Mittel um 869 Mio. EUR und die derivativen Finanzinstrumente um 290 Mio. EUR.

Der Anstieg der zum Verkauf stehenden Vermögenswerte (+2.119 Mio. EUR) resultiert aus den Vermögenswerten des Geschäftsbereichs Catering (955 Mio. EUR) sowie AirPlus (1.344 Mio. EUR), von denen insgesamt 642 Mio. EUR vormals langfristiges Vermögen betrafen.

Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten sinken um rund 2,6 Mrd. EUR

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Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten sanken zum 30. September 2023 um 2.553 Mio. EUR auf 14.600 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 17.153 Mio. EUR).

Die langfristigen Finanzschulden lagen mit 10.777 Mio. EUR um 2.493 Mio. EUR unter dem Wert vom Jahresende 2022 (31. Dezember 2022: 13.270 Mio. EUR); der Rückgang basiert im Wesentlichen auf Fristigkeitsreklassifizierungen sowie Umgliederungen für die zum Verkauf stehenden Geschäftsbereiche, teilweise kompensiert durch neue Finanzierungsmaßnahmen.

Die Netto-Pensionsverpflichtungen, also die Pensionsrückstellungen abzüglich Vermögensüberhängen bei einzelnen Pensionsplänen, welche separat in den langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen werden, lagen mit 1.943 Mio. EUR um 50 Mio. EUR unter dem Niveau vom Jahresende 2022 (31. Dezember 2022: 1.993 Mio. EUR); die Pensionsrückstellungen sanken um 40 Mio. EUR auf 2.029 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 2.069 Mio. EUR); dabei stieg der Zinssatz zur Abzinsung von Pensionsverpflichtungen in Deutschland und Österreich um 0,2 Prozentpunkte auf 4,4% während er in der Schweiz um 0,4 Prozentpunkte auf 2,0% sank; der sich hieraus ergebende negative Gesamteffekt bei den Verpflichtungen wurde durch den insgesamt negativen Bewertungseffekt bei den Planvermögen annähernd kompensiert.

BERECHNUNG NETTOKREDITVERSCHULDUNG

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30.09.2023 31.12.2022 Veränderung
in Mio. € in Mio. € in %
Anleihen -6.734 -6.659 -1
Schuldscheindarlehen -1.247 -1.242 0
Kreditlinien -21 0
Flugzeugfinanzierungen -3.993 -4.407 9
Leasingverbindlichkeiten -2.175 -2.443 11
Übrige Finanzschulden -185 -400 54
Finanzschulden -14.355 -15.151 5
Übrige Bankverbindlichkeiten -10 -21 52
Konzernkreditverschuldung -14.365 -15.172 5
Bankguthaben und Kassenbestände 1.811 1.790 1
Wertpapiere 7.197 6.511 11
Nettokreditverschuldung -5.357 -6.871 22
Pensionsrückstellungen -2.029 -2.069 2
Pensionsüberschüsse 86 76 13
Netto-Pensionsverpflichtungen -1.943 -1.993 3
Nettokreditverschuldung und Netto-Pensionsverpflichtungen -7.300 -8.864 18

Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten steigen um rund 3,8 Mrd. EUR

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Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten stiegen zum 30. September 2023 um 3.819 Mio. EUR auf 21.527 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 17.708 Mio. EUR), primär bedingt durch den Anstieg der kurzfristigen Finanzschulden (+1.697 Mio. EUR) aufgrund von Fristigkeitsumgliederungen, die teilweise durch planmäßige Tilgungen sowie Reklassifizierungen der zum Verkauf stehenden Geschäftsbereiche kompensiert wurden, sowie den Anstieg der Verbindlichkeiten aus noch nicht genutzten Flugtickets (+973 Mio. EUR) aufgrund der gestiegenen Ticketverkäufe; bereinigt um die Umgliederung der zum Verkauf stehenden Geschäftsbereiche stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten um 887 Mio. EUR; der Anstieg der Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten (+1.298 Mio. EUR) war im Wesentlichen auf die Reklassifizierung kurzfristiger Verbindlichkeiten und Rückstellungen der Geschäftsbereiche Catering und AirPlus (+1.040 Mio. EUR) zurückzuführen.

Eigenkapital steigt um rund 2,0 Mrd. EUR

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Das Eigenkapital ist zum 30. September 2023 gegenüber Jahresende 2022 um 1.990 Mio. EUR auf 10.464 Mio. EUR gestiegen (31. Dezember 2022: 8.474 Mio. EUR), primär bedingt durch den Gewinn der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2023 sowie positive ergebnisneutrale Bewertungseffekte bei Finanzinstrumenten.

Die Nettokreditverschuldung lag aufgrund des positiven Free Cashflows mit 5.357 Mio. EUR um 1.514 Mio. EUR unter dem Niveau vom Jahresende 2022 (31. Dezember 2022: 6.871 Mio. EUR).

Die Summe aus Nettokreditverschuldung und Netto-Pensionsverpflichtungen lag im Verhältnis zum Eigenkapital zum 30. September 2023 bei 41:59 (31. Dezember 2022: 51:49).

Das Adjusted Net Debt, die Summe von Nettokreditverschuldung und Netto-Pensionsverpflichtungen abzüglich 50% der 2015 begebenen Hybridanleihe, sank gegenüber Jahresende 2022 um 1.564 Mio. EUR auf 7.053 Mio. EUR (31. Dezember 2022: 8.617 Mio. EUR).

Die Kennzahl Adjusted Net Debt/​Adjusted EBITDA der letzten zwölf Monate lag zum 30. September 2023 bei 1,4 (31. Dezember 2022: 2,3).

Geschäftsfelder

GESCHÄFTSFELD PASSAGIER-AIRLINES

KENNZAHLEN

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Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Veränderung in % Juli-Sept. 2023 Juli-Sept. 2022
Umsatz Mio. € 21.402 16.450 30 8.522 7.474
davon Verkehrserlöse Mio. € 20.184 14.913 35 8.108 6.969
Operative Erträge Mio. € 22.211 17.145 30 8.810 7.790
Operative Aufwendungen Mio. € 20.450 17.652 16 7.543 7.136
Adjusted EBITDA Mio. € 3.093 832 272 1.790 1.154
Adjusted EBIT Mio. € 1.809 -491 1.356 709
EBIT Mio. € 1.758 -471 1.336 696
Adjusted EBIT-Marge % 8,5 -3,0 11,5 P. 15,9 9,5
Segmentinvestitionen Mio. € 2.000 1.525 31 537 430
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 59.835 56.008 7 - -
Flüge 1) Anzahl 709.530 609.026 17 273.532 242.931
Fluggäste 1) Tsd. 93.193 75.720 23 38.171 33.338
Angebotene Sitzkilometer 1) Mio. 225.656 193.342 17 87.686 77.693
Verkaufte Sitzkilometer 1) Mio. 188.301 152.857 23 75.615 66.917
Sitzladefaktor % 83,4 79,1 4,3 P. 86,2 86,1
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Veränderung in %
Umsatz Mio. € 14
davon Verkehrserlöse Mio. € 16
Operative Erträge Mio. € 13
Operative Aufwendungen Mio. € 6
Adjusted EBITDA Mio. € 55
Adjusted EBIT Mio. € 91
EBIT Mio. € 92
Adjusted EBIT-Marge % 6,4 P.
Segmentinvestitionen Mio. € 25
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl
Flüge 1) Anzahl 13
Fluggäste 1) Tsd. 14
Angebotene Sitzkilometer 1) Mio. 13
Verkaufte Sitzkilometer 1) Mio. 13
Sitzladefaktor % 0,1 P.

1) Vorjahreszahlen angepasst.

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Die operative und finanzielle Performance der PassagierAirlines der Lufthansa Group hat sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 aufgrund der weiter gestiegenen Nachfrage nach Flugreisen und gestiegener Durchschnittserlöse gegenüber Vorjahr deutlich verbessert.

Insgesamt lag die angebotene Kapazität der PassagierAirlines im Berichtszeitraum um 17% über Vorjahr, im Vergleich zum Vorkrisenniveau im Jahr 2019 lag sie bei 82%; die Zahl der Flüge stieg gegenüber Vorjahr um 17%; der Absatz nahm um 23% zu; der Sitzladefaktor lag mit 83,4% um 4,3 Prozentpunkte über Vorjahr.

Die Verkehrserlöse der Passagier-Airlines stiegen vor allem aufgrund der ausgebauten Verkehrsleistung im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr um 35% auf 20.184 Mio. EUR (Vorjahr: 14.913 Mio. EUR); die Umsatzerlöse lagen mit 21.402 Mio. EUR um 30% über Vorjahresniveau (Vorjahr: 16.450 Mio. EUR); die Durchschnittserlöse stiegen um 8,7%.

Die Stückerlöse stiegen aufgrund der höheren Durchschnittserlöse und der gestiegenen Auslastung gegenüber Vorjahr um 11,5%; dabei lagen sie 23,8% über dem Vorkrisenniveau im Jahr 2019.

Die operativen Aufwendungen stiegen um 16% auf 20.450 Mio. EUR (Vorjahr: 17.652 Mio. EUR); insbesondere lagen die Gebühren (+584 Mio. EUR), die Aufwendungen für Treibstoff (+362 Mio. EUR) sowie für externen Technikleistungen (+348 Mio. EUR) aufgrund des ausgeweiteten Flugbetriebs über dem Vorjahresniveau; die Personalaufwendungen (+610 Mio. EUR) stiegen aufgrund von tariflichen Gehaltssteigerungen und erhöhter variabler Vergütungskomponenten sowie der um 5% höheren durchschnittlichen Anzahl an Mitarbeitenden.

Die Stückkosten ohne Treibstoff- und Emissionsaufwendungen stiegen um 2,4% gegenüber Vorjahr; gegenüber dem Vorkrisenniveau lagen sie um 15,0% höher; inflationsbedingte Kostensteigerungen, zusätzliche Aufwendungen zur Sicherung der operationellen Stabilität im Sommer und negative Skaleneffekte aufgrund des gegenüber dem Vorkrisenniveau weiterhin niedrigeren Angebots konnten durch strukturelle Kostensenkungen weitgehend kompensiert werden.

Die Passagier-Airlines konnten somit in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 ein positives Ergebnis erzielen; das Adjusted EBIT verbesserte sich auf 1.809 Mio. EUR (Vorjahr: -491 Mio. EUR); dabei lag das Ergebnis im dritten Quartal auf Rekordniveau.

Das EBIT betrug im Berichtszeitraum 1.758 Mio. EUR (Vorjahr: -471 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert in der Berichtsperiode im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf zum Verkauf stehende Flugzeuge sowie Buchverluste bei Flugzeugen und Reservetriebwerken.

Die Segmentinvestitionen stiegen um 31% auf 2.000 Mio. EUR (Vorjahr: 1.525 Mio. EUR) und wurden im Wesentlichen für Anzahlungen auf Flugzeugbestellungen, Großwartungsereignisse und Schlusszahlungen für neue zugegangene Flugzeuge geleistet.

Die Anzahl der Mitarbeitenden stieg zum 30. September 2023 um 7% gegenüber Vorjahr auf 59.835 (Vorjahr: 56.008), vor allem aufgrund von Neueinstellungen in den operativen Bereichen infolge des Ausbaus des Geschäftsbetriebs.

OPERATIVE KENNZAHLEN

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Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Veränderung
in %
Währungsbereinigte
Veränderung
in %
Juli-Sept. 2023
Durchschnittserlöse € Cent 9,7 8,9 8,7 9,7 9,8
Stückerlöse (RASK) € Cent 9,6 8,6 11,5 12,4 9,8
Stückkosten (CASK) ohne Treibstoff und
Emissionsaufwendungen
€ Cent 6,3 6,1 2,4 2,3 5,8
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Juli-Sept. 2022 Veränderung
in %
Währungsbereinigte
Veränderung
in %
Durchschnittserlöse € Cent 9,6 1,6 3,9
Stückerlöse (RASK) € Cent 9,8 0,5 2,7
Stückkosten (CASK) ohne Treibstoff und
Emissionsaufwendungen
€ Cent 5,9 -0,9 0,1

ENTWICKLUNG DER VERKEHRSGEBIETE

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Verkehrserlöse Fluggäste Angebotene Sitzkilometer
Jan.-Sept. 2023 Veränderung Jan.-Sept. 2023 Veränderung Jan.-Sept. 2023 Veränderung
in Mio. € in % in Tsd. in % in Mio. in %
Europa 8.405 29 75.747 22 90.122 13
Amerika 5.510 24 8.511 15 75.179 7
Asien/​Pazifik 2.472 113 3.501 87 32.963 77
Nahost/​Afrika 1.792 24 5.434 19 27.392 11
Nicht zuordenbar 2.005 51
Gesamtverkehr 20.184 35 93.193 23 225.656 17
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Verkaufte Sitzkilometer Sitzladefaktor
Jan.-Sept. 2023 Veränderung Jan.-Sept. 2023 Veränderung
in Mio. in % in % in P.
Europa 74.034 18 82,1 3,5 P.
Amerika 63.853 13 84,9 4,6 P.
Asien/​Pazifik 28.025 93 85,0 7,4 P.
Nahost/​Afrika 22.389 16 81,7 3,6 P.
Nicht zuordenbar
Gesamtverkehr 188.301 23 83,4 4,3 P.

Lufthansa German Airlines 1)

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KENNZAHLEN Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 12.096 9.411 29
Operative Erträge Mio. € 12.614 9.828 28
Operative Aufwendungen Mio. € 11.819 10.393 14
Adjusted EBITDA Mio. € 1.355 80 1.594
Adjusted EBIT Mio. € 790 -574
EBIT Mio. € 748 -546
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 36.096 34.272 5
Flüge Anzahl 340.337 301.723 13
Fluggäste Tsd. 45.194 38.147 18
Angebotene Sitzkilometer Mio. 126.080 111.113 13
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 104.515 87.893 19
Sitzladefaktor % 82,9 79,1 3,8 P.

1) Inkl. Regionalpartnern und Discover Airlines.

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Zur Erweiterung des Angebots und angesichts der Verspätungen bei der Auslieferung neuer Langstreckenflugzeuge bei gleichzeitig hoher Nachfrage reaktiviert Lufthansa German Airlines die A380-Flotte; im Oktober nahm das vierte Flugzeug diesen Typs den Betrieb am Drehkreuz München auf; in den Jahren 2024 und 2025 sollen vier weitere A380 reaktiviert werden.

Lufthansa German Airlines bietet ihren Fluggästen auf der Kurz- und Mittelstrecke künftig zusätzlichen Komfort; ab Frühjahr 2025 stattet die Airline 38 Airbus A320, die bereits für Lufthansa German Airlines im Einsatz sind, sukzessive mit einer neuen innovativen Kabine aus.

Lufthansa German Airlines hat ihren Bordservice erweitert und bietet ihren Fluggästen mehr Auswahl, Unterhaltung und Nachhaltigkeit; seit August können Business Class Gäste auf Langstreckenflügen ab Deutschland aus einer größeren Auswahl an Hauptspeisen auswählen; darüber hinaus wird auf Langstreckenflügen ein vergrößertes Entertainment-Angebot für Kinder und Jugendliche angeboten; zudem bietet der Onboard Delights Service auf Europaflügen ein erweitertes Heißgetränke-Angebot an.

Am 5. September 2023 hat Eurowings Discover ihren weiterentwickelten Markenauftritt unter dem neuen Markennamen Discover Airlines vorgestellt; mit dem neuen Auftritt schärft sie ihr Profil und ihre Positionierung im Segment der höherwertigen Urlaubs- und Privatreisen.

Aufgrund des deutlichen Anstiegs der Nachfrage nach Flugreisen und höherer Stückerlöse stiegen die Umsatzerlöse von Lufthansa German Airlines im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr um 29% auf 12.096 Mio. EUR (Vorjahr: 9.411 Mio. EUR).

Die operativen Aufwendungen lagen mit 11.819 Mio. EUR um 14% über Vorjahresniveau (Vorjahr: 10.393 Mio. EUR), primär aufgrund gestiegener Aufwendungen für externe Technikleistungen, Gebühren und Treibstoff sowie höherer Personalaufwendungen aufgrund von tariflich vereinbarten Gehaltssteigerungen, Neueinstellungen und höheren variablen Vergütungskomponenten.

Das Adjusted EBIT verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 790 Mio. EUR (Vorjahr: -574 Mio. EUR).

Das EBIT betrug 748 Mio. EUR (Vorjahr: -546 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert in der Berichtsperiode im Wesentlichen aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf zum Verkauf stehende Flugzeuge sowie Buchverluste bei Flugzeugen und Reservetriebwerken.

SWISS 1)

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KENNZAHLEN Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 4.449 3.467 28
Operative Erträge Mio. € 4.638 3.580 30
Operative Aufwendungen Mio. € 3.962 3.301 20
Adjusted EBITDA Mio. € 990 615 61
Adjusted EBIT Mio. € 676 279 142
EBIT Mio. € 673 278 142
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 9.648 8.788 10
Flüge Anzahl 112.347 90.584 24
Fluggäste Tsd. 14.573 11.063 32
Angebotene Sitzkilometer Mio. 41.126 32.177 28
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 34.916 25.260 38
Sitzladefaktor % 84,9 78,5 6,4 P.

1) Inkl. Edelweiss Air.

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SWISS hat ihre Flottenmodernisierung weiter vorangetrieben und ein viertes Flugzeug vom Typ A321neo in Empfang genommen; damit verfügt SWISS über zehn Flugzeuge der A320neo Familie von denen die Airline insgesamt 25 Flugzeuge in ihre Flotte integrieren wird.

Die Umsatzerlöse von SWISS stiegen im Berichtszeitraum gegenüber Vorjahr aufgrund des ausgeweiteten Flugbetriebs um 28% auf 4.449 Mio. EUR (Vorjahr: 3.467 Mio. EUR).

Die operativen Aufwendungen stiegen gegenüber Vorjahr um 20% auf 3.962 Mio. EUR (Vorjahr: 3.301 Mio. EUR), primär aufgrund mengenbedingt gestiegener Aufwendungen für Treibstoff, höherer Gebühren und gestiegener Charter-/​Leasingaufwendungen.

Das Adjusted EBIT von SWISS verbesserte sich um 142% auf 676 Mio. EUR (Vorjahr: 279 Mio. EUR) und lag damit im Berichtszeitraum auf Rekordniveau; das EBIT lag bei 673 Mio. EUR (Vorjahr: 278 Mio. EUR).

Austrian Airlines

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KENNZAHLEN Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 1.805 1.366 32
Operative Erträge Mio. € 1.855 1.428 30
Operative Aufwendungen Mio. € 1.711 1.424 20
Adjusted EBITDA Mio. € 220 94 134
Adjusted EBIT Mio. € 144 4 3.500
EBIT Mio. € 143 -2
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 6.008 5.557 8
Flüge Anzahl 86.083 70.079 23
Fluggäste Tsd. 10.593 8.195 29
Angebotene Sitzkilometer Mio. 19.384 16.192 20
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 16.108 12.765 26
Sitzladefaktor % 83,1 78,8 4,3 P.
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Die Umsatzerlöse von Austrian Airlines stiegen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 gegenüber Vorjahr aufgrund der ausgeweiteten Verkehrsleistung und höherer Stückerlöse um 32% auf 1.805 Mio. EUR (Vorjahr: 1.366 Mio. EUR).

Die operativen Aufwendungen lagen mit 1.711 Mio. EUR um 20% über Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.424 Mio. EUR), insbesondere aufgrund höherer Gebühren und mengenbedingt gestiegener Aufwendungen für Treibstoff sowie höherer Personalaufwendungen.

Das Adjusted EBIT von Austrian Airlines verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 144 Mio. EUR (Vorjahr: 4 Mio. EUR) und lag im Berichtszeitraum auf Rekordniveau; das EBIT betrug 143 Mio. EUR (Vorjahr: -2 Mio. EUR).

Brussels Airlines

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KENNZAHLEN Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 1.184 888 33
Operative Erträge Mio. € 1.235 943 31
Operative Aufwendungen Mio. € 1.176 980 20
Adjusted EBITDA Mio. € 134 45 198
Adjusted EBIT Mio. € 59 -37
EBIT Mio. € 59 -37
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 3.385 3.199 6
Flüge 1) Anzahl 48.161 38.979 24
Fluggäste 1) Tsd. 6.398 5.021 27
Angebotene Sitzkilometer 1) Mio. 14.061 12.312 14
Verkaufte Sitzkilometer 1) Mio. 11.628 9.494 22
Sitzladefaktor 1) % 82,7 77,1 5,6 P.

1) Vorjahreszahlen angepasst.

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Die Umsatzerlöse von Brussels Airlines stiegen im Berichtszeitraum aufgrund des ausgeweiteten Flugbetriebs und höherer Stückerlöse gegenüber Vorjahr um 33% auf 1.184 Mio. EUR (Vorjahr: 888 Mio. EUR).

Die operativen Aufwendungen stiegen um 20% auf 1.176 Mio. EUR (Vorjahr: 980 Mio. EUR), primär aufgrund höherer Gebühren und des mengenbedingten Anstiegs der Aufwendungen für Treibstoff.

Das Adjusted EBIT von Brussels Airlines verbesserte sich somit im Berichtszeitraum auf ein Rekordniveau von 59 Mio. EUR (Vorjahr: -37 Mio. EUR); das EBIT lag ebenfalls bei 59 Mio. EUR (Vorjahr: -37 Mio. EUR).

Eurowings

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KENNZAHLEN Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Veränderung in %
Umsatz Mio. € 2.020 1.427 42
Operative Erträge Mio. € 2.103 1.572 34
Operative Aufwendungen Mio. € 2.009 1.733 16
Adjusted EBITDA Mio. € 248 4 6.100
Adjusted EBIT Mio. € 147 -136
EBIT Mio. € 147 -138
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 4.698 4.192 12
Flüge Anzahl 122.602 107.661 14
Fluggäste Tsd. 16.433 13.294 24
Angebotene Sitzkilometer Mio. 25.005 21.547 16
Verkaufte Sitzkilometer Mio. 21.135 17.444 21
Sitzladefaktor % 84,5 81,0 3,5 P.
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Eurowings weitet ihr touristisches Angebot an den Flughäfen Nürnberg und Hannover aus; im Zuge dieses Wachstums wird ab dem Winterflugplan 2023/​24 wieder jeweils ein Flugzeug fest an den beiden neuen Basen stationiert.

Eurowings hat im September 2023 ihren zweiten fabrikneuen Airbus A321neo eingeflottet; bis Ende des Jahres erwartet Eurowings im Rahmen ihrer Flottenmodernisierung zwei weitere Airbus A321neo.

Eurowings verzeichnete im Berichtszeitraum eine starke Nachfrage, insbesondere nach touristischen Flugreisen, und baute ihr Angebot entsprechend aus; die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr mengen- und preisbedingt um 42% auf 2.020 Mio. EUR (Vorjahr: 1.427 Mio. EUR).

Die operativen Aufwendungen stiegen um 16% auf 2.009 Mio. EUR (Vorjahr: 1.733 Mio. EUR), primär aufgrund mengen- sowie preisbedingt gestiegener Gebühren, höherer externer Technikaufwendungen sowie höherer Treibstoff- und Personalaufwendungen infolge der Ausweitung des Flugprogramms.

Das Adjusted EBIT von Eurowings verbesserte sich somit auf ein neues Rekordniveau von 147 Mio. EUR (Vorjahr: -136 Mio. EUR); darin enthalten ist ein Beteiligungsergebnis der SunExpress von 53 Mio. EUR (Vorjahr: 25 Mio. EUR); die Verbesserung resultiert aus der Ausweitung des Flugprogramms, höheren Durchschnittserlösen und einer besseren Auslastung der Flugzeuge; das EBIT lag ebenfalls bei 147 Mio. EUR (Vorjahr: -138 Mio. EUR).

GESCHÄFTSFELD LOGISTIK

KENNZAHLEN

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Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Veränderung
in %
Juli-Sept. 2023 Juli-Sept. 2022
Umsatz Mio. € 2.210 3.567 -38 675 1.141
davon
Verkehrserlöse
Mio. € 2.063 3.426 -40 625 1.091
Operative Erträge Mio. € 2.279 3.638 -37 695 1.168
Operative
Aufwendungen
Mio. € 2.128 2.346 -9 720 842
Adjusted EBITDA Mio. € 324 1.433 -77 47 374
Adjusted EBIT Mio. € 189 1.308 -86 1 331
EBIT Mio. € 187 1.286 -85 0 330
Adjusted EBIT-Marge % 8,6 36,7 -28,1 P. 0,1 29,0
Segmentinvestitionen Mio. € 171 233 -27 15 12
Mitarbeitende
zum 30.09.
Anzahl 4.146 4.087 1 - -
Angebotene Fracht-
Tonnenkilometer 1)
Mio. 9.358 8.731 7 3.392 3.177
Verkaufte Fracht-
Tonnenkilometer 1)
Mio. 5.466 5.363 2 1.885 1.791
Nutzladefaktor 1) % 58,4 61,4 -3,0 P. 55,6 56,4
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Veränderung
in %
Umsatz Mio. € -41
davon Verkehrserlöse Mio. € -43
Operative Erträge Mio. € -40
Operative
Aufwendungen
Mio. € -14
Adjusted EBITDA Mio. € -87
Adjusted EBIT Mio. € -100
EBIT Mio. € -100
Adjusted EBIT-Marge % -28,9 P.
Segmentinvestitionen Mio. € 25
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl
Angebotene Fracht-
Tonnenkilometer 1)
Mio. 7
Verkaufte Fracht-
Tonnenkilometer 1)
Mio. 5
Nutzladefaktor 1) % -0,8 P.

1) Vorjahreszahlen angepasst.

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Lufthansa Cargo hat im dritten Quartal 2023 zwei weitere Boeing 777F Frachtflugzeuge mit der AeroSHARK-Technologie ausgestattet; Mitte Oktober ging die mittlerweile vierte mit AeroSHARK modifizierte B777F wieder in den Liniendienst; der innovative, einer Haifischhaut nachempfundene Oberflächenfilm verringert den aerodynamischen Reibungswiderstand, was zu einer signifikanten Einsparung von Treibstoff und somit Emissionen führt.

Seit 1. August 2023 ist Frank Bauer neuer Finanzvorstand und Arbeitsdirektor von Lufthansa Cargo; zuvor leitete er das Controlling und Risikomanagement der Lufthansa Group.

Die operative Entwicklung im Geschäftsfeld Logistik normalisierte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Rekordniveau im Vorjahr; das Angebot lag vor allem aufgrund der Erholung des Passagierflugbetriebs und der damit verbundenen Ausweitung der Belly-Kapazitäten um 7% über Vorjahr; im Vergleich zum Vorkrisenniveau im Jahr 2019 lag das Angebot bei 85%; der Absatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 2% gesteigert werden; der Nutzladefaktor sank um 3,0 Prozentpunkte auf 58,4% (Vorjahr: 61,4%); die Durchschnittserlöse sanken in allen Verkehrsgebieten von Lufthansa Cargo und lagen um 41,0% unter Vorjahr; damit lagen sie 45,6% über dem Vorkrisenniveau im Jahr 2019.

Die Verkehrserlöse sanken im Berichtszeitraum aufgrund der gesunkenen Durchschnittserlöse im Vergleich zum Vorjahr um 40% auf 2.063 Mio. EUR (Vorjahr: 3.426 Mio. EUR); die Umsatzerlöse sanken um 38% auf 2.210 Mio. EUR (Vorjahr: 3.567 Mio. EUR).

Die operativen Aufwendungen reduzierten sich um 9% auf 2.128 Mio. EUR (Vorjahr: 2.346 Mio. EUR); verminderte Charteraufwendungen, niedrigere Treibstoffkosten sowie Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung konnten Inflationseffekte weitgehend kompensieren.

Aufgrund des Umsatzrückgangs sank das Adjusted EBIT damit um 86% gegenüber Vorjahr auf 189 Mio. EUR (Vorjahr: 1.308 Mio. EUR).

Das EBIT lag mit 187 Mio. EUR um 85% unter Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.286 Mio. EUR).

Die Segmentinvestitionen lagen im Berichtszeitraum bei 171 Mio. EUR (Vorjahr: 233 Mio. EUR) und beinhalteten insbesondere Anzahlungen für bestellte Flugzeuge.

Die Anzahl der Mitarbeitenden lag zum 30. September 2023 mit 4.146 auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 4.087).

ENTWICKLUNG DER VERKEHRSGEBIETE

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Verkehrserlöse Angebotene Fracht-Tonnenkilometer Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer
Jan.-Sept. 2023 Veränderung Jan.-Sept. 2023 Veränderung Jan.-Sept. 2023 Veränderung
in Mio. € in % in Mio. in % in Mio. in %
Europa 162 -25 575 30 213 9
Amerika 865 -46 4.679 -1 2.518 -5
Asien/​Pazifik 863 -38 3.337 18 2.345 11
Nahost/​Afrika 173 -21 767 6 390 0
Gesamtverkehr 2.063 -40 9.358 7 5.466 2
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Fracht-Nutzladefaktor
Jan.-Sept. 2023 Veränderung
in % in P.
Europa 37,0 -7,1 P.
Amerika 53,8 -2,4 P.
Asien/​Pazifik 70,3 -4,7 P.
Nahost/​Afrika 50,9 -2,7 P.
Gesamtverkehr 58,4 -3,0 P.

GESCHÄFTSFELD TECHNIK

KENNZAHLEN

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Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Veränderung in % Juli-Sept. 2023 Juli-Sept. 2022
Umsatz Mio. € 4.814 4.013 20 1.686 1.422
davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group Mio. € 1.565 1.093 43 539 382
Operative Erträge Mio. € 5.140 4.275 20 1.778 1.512
Operative Aufwendungen Mio. € 4.667 3.837 22 1.606 1.319
Adjusted EBITDA 1) Mio. € 575 562 2 208 232
Adjusted EBIT 1) Mio. € 459 429 7 168 188
EBIT 1) Mio. € 480 369 30 173 194
Adjusted EBIT-Marge 1) % 9,5 10,7 -1,2 P. 10,0 13,2
Segmentinvestitionen Mio. € 87 59 47 41 31
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 22.290 20.233 10 - -
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Veränderung in %
Umsatz Mio. € 19
davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group Mio. € 41
Operative Erträge Mio. € 18
Operative Aufwendungen Mio. € 22
Adjusted EBITDA 1) Mio. € -10
Adjusted EBIT 1) Mio. € -11
EBIT 1) Mio. € -11
Adjusted EBIT-Marge 1) % -3,2 P.
Segmentinvestitionen Mio. € 32
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl

1) Der Ausweis des Beteiligungsergebnisses des assoziierten Unternehmens "Ameco" erfolgt aufgrund der geänderten Zuständigkeit in der Konzern-Steuerung im Bereich Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen; die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

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Der positive Geschäftsverlauf von Lufthansa Technik setzte sich auch im dritten Quartal fort; die weiter steigende Zahl von Flugreisen führte zu einer höheren Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturleistungen; somit konnte Lufthansa Technik im Berichtszeitraum ein Rekordergebnis erzielen.

Die Umsatzerlöse von Lufthansa Technik stiegen demzufolge in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 20% auf 4.814 Mio. EUR (Vorjahr: 4.013 Mio. EUR).

Die operativen Aufwendungen stiegen um 22% auf 4.667 Mio. EUR (Vorjahr: 3.837 Mio. EUR), im Wesentlichen getrieben durch die mengen- und preisbedingte Erhöhung der Materialaufwendungen und den Anstieg der Personalaufwendungen.

Das Adjusted EBIT verbesserte sich um 7% auf 459 Mio. EUR (Vorjahr: 429 Mio. EUR) und lag damit auf Rekordniveau; die Auswirkungen der Abwertung des US-Dollars sowie inflations- und wachstumsbedingte Kostensteigerungen konnten durch den positiven Geschäftsverlauf und Preisanpassungen kompensiert werden.

Das EBIT lag bei 480 Mio. EUR (Vorjahr: 369 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert vorrangig aus der Veräußerung von Joint Venture Anteilen.

Die Segmentinvestitionen stiegen im Berichtszeitraum um 47% auf 87 Mio. EUR (Vorjahr: 59 Mio. EUR).

Die Anzahl der Mitarbeitenden stieg zum 30. September 2023 gegenüber Vorjahr um 10% auf 22.290 (Vorjahr: 20.233).

GESCHÄFTSFELD CATERING

KENNZAHLEN

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Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Veränderung in % Juli-Sept. 2023 Juli-Sept. 2022
Umsatz Mio. € 1.737 1.415 23 630 558
davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group Mio. € 57 42 36 21 19
Operative Erträge Mio. € 1.767 1.445 22 642 563
Operative Aufwendungen Mio. € 1.730 1.447 20 609 557
Adjusted EBITDA Mio. € 100 51 96 53 26
Adjusted EBIT Mio. € 45 -7 35 6
EBIT Mio. € 4 -28 35 5
Adjusted EBIT-Marge % 2,6 -0,5 3,1 P. 5,6 1,1
Segmentinvestitionen Mio. € 31 21 48 15 9
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 22.357 19.707 13 - -
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Veränderung in %
Umsatz Mio. € 13
davon mit Gesellschaften der Lufthansa Group Mio. € 11
Operative Erträge Mio. € 14
Operative Aufwendungen Mio. € 9
Adjusted EBITDA Mio. € 104
Adjusted EBIT Mio. € 483
EBIT Mio. € 600
Adjusted EBIT-Marge % 4,5 P.
Segmentinvestitionen Mio. € 67
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl
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Die Deutsche Lufthansa AG hat am 4. April 2023 mit dem Private Equity-Unternehmen Aurelius einen Vertrag über den Verkauf der LSG Group unterzeichnet; das Geschäft der LSG Group besteht aus klassischen Catering- sowie Onboard-Retail- und Food-Commerce-Aktivitäten.

Der Verkauf der Catering-Sparte ist Teil der Strategie des Lufthansa Konzerns, sich stärker auf das Airline-Kerngeschäft zu konzentrieren; die europäischen Aktivitäten der LSG Group wurden bereits 2019 an gategroup verkauft.

Die Ergebnisbeiträge des Catering-Bereichs werden in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns separat als "Ergebnis aus aufgegebener Geschäftstätigkeit" gezeigt; Segmentumsatz und -ergebnis fließen somit nicht in Umsatz und Adjusted EBIT des Konzerns ein. → Finanzielle Entwicklung, S. 4.

Die Umsatzerlöse der LSG Group stiegen im Berichtszeitraum aufgrund der sich fortsetzenden positiven Geschäftsentwicklung in den Regionen Nordamerika und Asien um 23% auf 1.737 Mio. EUR (Vorjahr: 1.415 Mio. EUR).

Die operativen Aufwendungen stiegen primär infolge von mengen- und preisbedingt gestiegenen Material- und Personalaufwendungen, inklusive Aufwendungen für Fremdpersonal, sowie eines Anstiegs der umsatzabhängigen Flughafenentgelte um 20% auf 1.730 Mio. EUR (Vorjahr: 1.447 Mio. EUR).

Das Adjusted EBIT verbesserte sich auf 45 Mio. EUR (Vorjahr: -7 Mio. EUR).

Das EBIT betrug 4 Mio. EUR (Vorjahr: -28 Mio. EUR); die Differenz zum Adjusted EBIT resultiert vorrangig aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 40 Mio. EUR.

Die Segmentinvestitionen stiegen um 48% auf 31 Mio. EUR (Vorjahr: 21 Mio. EUR).

Die Anzahl der Mitarbeitenden zum 30. September 2023 erhöhte sich gegenüber Vorjahr aufgrund der Geschäftserholung um 13% auf 22.357 (Vorjahr: 19.707).

WEITERE GESELLSCHAFTEN UND KONZERNFUNKTIONEN

KENNZAHLEN

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Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Veränderung in % Juli-Sept. 2023 Juli-Sept. 2022
Operative Erträge Mio. € 2.326 1.919 21 945 783
Operative Aufwendungen Mio. € 2.536 2.138 19 1.028 860
Adjusted EBITDA 1) Mio. € -92 -148 38 -37 -49
Adjusted EBIT 1) Mio. € -177 -235 25 -65 -79
EBIT 1) Mio. € -210 -258 19 -78 -77
Segmentinvestitionen Mio. € 20 30 -33 11 7
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl 8.559 7.935 8 - -
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Veränderung in %
Operative Erträge Mio. € 21
Operative Aufwendungen Mio. € 20
Adjusted EBITDA 1) Mio. € 24
Adjusted EBIT 1) Mio. € 18
EBIT 1) Mio. € -1
Segmentinvestitionen Mio. € 57
Mitarbeitende zum 30.09. Anzahl

1) Kennzahlen beinhalten das Beteiligungsergebnis des assoziierten Unternehmens "Ameco", das zuvor im Geschäftsfeld Technik ausgewiesen wurde; die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

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Die Lufthansa Group hat am 20. Juni 2023 mit der SEB Kort Bank AB aus Stockholm (Schweden) einen Vertrag über den Verkauf der AirPlus Gruppe unterzeichnet; der Abschluss der Transaktion wird im ersten Halbjahr 2024 erwartet, vorbehaltlich der notwendigen Vorbereitungen sowie entsprechenden externen Genehmigungen, vor allem von verschiedenen Finanzaufsichtsbehörden. → Finanzielle Entwicklung, S. 4.

Die operativen Erträge der weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen stiegen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 aufgrund höherer Währungsgewinne sowie gestiegener Umsatzerlöse insbesondere bei der AirPlus Gruppe gegenüber Vorjahr um 21% auf 2.326 Mio. EUR (Vorjahr: 1.919 Mio. EUR).

Die operativen Aufwendungen stiegen um 19% auf 2.536 Mio. EUR (Vorjahr: 2.138 Mio. EUR), insbesondere aufgrund der gestiegenen Geschäftsaktivität der Gesellschaften.

Das Adjusted EBIT lag bei -177 Mio. EUR (Vorjahr: -235 Mio. EUR), unterstützt von einer Ergebnisverbesserung bei AirPlus, einem positiven Beteiligungsergebnis sowie einem verbesserten Kursergebnis; das EBIT betrug -210 Mio. EUR (Vorjahr: -258 Mio. EUR).

Die Anzahl der Mitarbeitenden zum 30. September 2023 stieg gegenüber Vorjahr um 8% auf 8.559 (Vorjahr: 7.935); in den Konzernfunktionen stieg die Zahl der Mitarbeitenden um 1%.

Chancen- und Risikobericht

Im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2022 ausführlich dargestellten Chancen und Risiken haben sich folgende wesentliche Konkretisierungen beziehungsweise Entwicklungen ergeben:

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In den Wintermonaten 2023/​2024 könnte das Coronavirus und insbesondere auch andere Atemwegsinfektionen erneut zu einer erhöhten Krankheitslast im Vergleich zu präpandemischen Jahren führen. Es wird sich wahrscheinlich überwiegend um leichte Infektionen handeln, die jedoch erneut zu erhöhten Personalausfällen und damit zu Auswirkungen auf die operationelle Stabilität des Flugbetriebs führen können.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird 2023 und 2024 voraussichtlich schwächer ausfallen als ursprünglich prognostiziert. Anhaltend hohe Inflationsraten, steigende Zinsen und volatile Energiepreise belasten den privaten Konsum und die Investitionstätigkeit. Die Lufthansa Group sieht sich somit vor allem im Geschäftsreisesegment einem erhöhten Risiko ausgesetzt, dass Reisekostenbudgets auf Kundenseite reduziert werden. Außerdem könnte die anhaltend hohe Inflation zu höher als erwarteten Kostensteigerungen führen.

Aktuelle weltweite sicherheitspolitische Entwicklungen, unter anderem der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, kriegsähnliche Zustände zwischen Israel und der Hamas, diverse Staatsstreiche in Afrika sowie anhaltenden Spannungen zwischen China und Taiwan haben mit hoher Wahrscheinlichkeit konkrete Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten der Lufthansa Group. Neben Effekten wie dem Ausfall einiger Zielgebiete für die Airlines der Lufthansa Group und Anstiegen des Ölpreises sind auch weitere signifikante Sekundäreffekte denkbar.

Die Lufthansa Group bezieht ihre IT-Infrastruktur überwiegend von unternehmensexternen Dienstleistern. Die mit einer solchen Fremdvergabe naturgemäß einhergehenden operativen und kommerziellen Risiken werden fortlaufend bewertet und gesteuert. Die im ersten Quartal 2023 eingetretenen IT-Ausfälle in der Verantwortung von IT-Dienstleistern wurden intensiv analysiert. Die daraus resultierenden Erkenntnisse wurden in konkrete Maßnahmen überführt, die in Teilen bereits im Betrieb ihre stabilisierende Wirkung entfalten. Weitere mittel- und langfristige Maßnahmen werden im Rahmen eines dedizierten IT-Stabilisierungs-Projekts implementiert.

Durch die frühzeitige Ausrichtung des Flugplans an die Leistungsfähigkeit aller Systempartner konnte die Flugplanregelmäßigkeit im Sommer 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Es kann aber weiterhin zu kurzfristigen Flugstreichungen kommen, zum Beispiel wegen Wetterereignissen oder einem Mangel an verfügbaren Ersatzteilen. Die aktuellen Triebwerksprobleme eines Herstellers stellen eine zusätzliche Herausforderung in der Bereitstellung von Flugkapazitäten für die nächsten Monate und das Jahr 2024 dar. Zudem kann es insbesondere wegen dem nach wie vor bestehenden Engpass an qualifiziertem Personal bei den Bodenverkehrsdiensten und der angespannten Kapazität bei der Flugsicherung weiterhin zu Flugverspätungen kommen. Damit sind für die durchführenden Fluggesellschaften Risiken verbunden, die von Reputationsschäden bis hin zu umfangreichen Kosten für Entschädigungs- und Unterstützungsleistungen betroffener Passagiere reichen. Mehrere Maßnahmen zur Automatisierung relevanter Prozesse zeigen bereits positive Auswirkungen. Vor allem bei Flugunregelmäßigkeiten aufgrund externer Ereignisse konnte die operationelle Stabilität erhöht werden. Zur weiteren Verbesserung werden die Digitalisierungsinitiativen konsequent weiterentwickelt und die Ausrichtung des Flugplans an die Leistungsfähigkeit aller Prozessbeteiligten fortgeführt.

Das grundsätzlich bestehende Streikrisiko im Konzern hat sich durch den Tarifabschluss mit den Cockpitbeschäftigten der Deutschen Lufthansa AG und der Lufthansa Cargo AG deutlich reduziert, auch wenn dieser noch unter dem Vorbehalt der Einigung über eine redaktionelle Umsetzung und der Zustimmung der zuständigen Gremien steht. Bei Eurowings Deutschland und Lufthansa CityLine bestehen im Cockpitbereich weiterhin gekündigte Tarifverträge. Für das Kabinenpersonal der Deutschen Lufthansa AG, die tariflichen Bodenmitarbeitenden unter anderem der Deutschen Lufthansa AG, Lufthansa Technik AG und Lufthansa Cargo AG sowie alle Mitarbeitenden von SWISS und Austrian Airlines laufen Vergütungstarifverträge noch bis mindestens zum Jahresende 2023. Die genannten Vergütungstarifverträge in Deutschland sind gekündigt, sodass mit Wirksamkeit der Kündigung ein Streikrisiko in den vorgenannten Bereichen besteht. Die Gewerkschaften Ver.di und Ufo haben den Arbeitgeberverband Luftverkehr (AGVL) zu Verhandlungen über eine Inflationsausgleichsprämie aufgefordert. Die Durchsetzung von gewerkschaftlichen Forderungen kann zu einer Steigerung der Personalkosten führen. Auch können Streiks zu Reputationsschäden und spürbaren wirtschaftlichen Belastungen für die Lufthansa Group führen.

Die Lufthansa Group hat seit Beginn 2022 circa 23.000 neue Mitarbeitende eingestellt, um den deutlichen Anstieg des Flugverkehrs und die damit einhergehenden personellen Engpässe bestmöglich zu bewältigen. Angesichts der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt stellt sich insbesondere das Recruiting für den Sommer 2024 als herausfordernd dar. Eine nicht ausreichende Anzahl an künftigen Einstellungen würde in einem operationellen Risiko für den Flugbetrieb im Jahr 2024 resultieren, insbesondere in den Sommermonaten.

Einhergehend mit einem zunehmenden Arbeitnehmermarkt werden insbesondere die Verhandlungen über Vergütungstarifverträge und Einsatzbedingungen mit Gewerkschaften herausfordernder; sie sind von anspruchsvollen Forderungen, unter anderem getrieben durch eine hohe Inflation sowie gesetzliche Rahmenbedingungen, gekennzeichnet. Auch längerfristig werden Forderungen durch einen absehbaren Arbeitskräftemangel, vor allem aufgrund des demografischen Wandels auf dem Arbeitsmarkt, steigen und dabei dem arbeitgeberseitigen Interesse an flexiblen und wettbewerbsfähigen Personalkosten gegenüberstehen.

Ryanair hat gegen die Beihilfeentscheidung, mit denen die Europäische Kommission die Stabilisierungsmaßnahmen für Gesellschaften der Lufthansa Group genehmigt hat, Nichtigkeitsklage beim Gericht der Europäischen Union erhoben. Betroffen sind die Stabilisierungen von der Deutschen Lufthansa AG, der Austrian Airlines AG und der Brussels Airlines SA/​NV in Höhe von insgesamt rund 7,6 Mrd. EUR. Die Klagen im Hinblick auf die Beihilfen für Austrian Airlines AG und Brussels Airlines SA/​NV wurden mittlerweile in der ersten Instanz abgewiesen.

Ryanair hat allerdings hiergegen in Sachen Austrian Airlines AG Rechtsmittel beim Europäischen Gerichtshof eingelegt. In Sachen Brussels Airlines SA/​NV läuft die Rechtsmittelfrist nach dem im Oktober zu ihren Gunsten ergangenen Urteil noch. Im Mai 2023 hat das Gericht der Europäischen Union der Nichtigkeitsklage im Hinblick auf die der Deutschen Lufthansa AG vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesrepublik Deutschland gewährte Stabilisierung in Höhe von 6 Mrd. EUR stattgegeben und die entsprechende Beihilfeentscheidung der Europäischen Kommission wegen materieller Rechtsfehler aufgehoben. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil oder dem Erlass einer neuen Beihilfeentscheidung besteht Unsicherheit über die rechtlichen Folgen der Aufhebung der Beihilfeentscheidung. Da die Stabilisierungsmaßnahmen bereits beendet sind und die Deutsche Lufthansa AG die ihr vom WSF gewährten Stillen Einlagen bereits vollständig zurückgezahlt hat, besteht kein unmittelbares Rückzahlungsrisiko. Mittelbare Folgen können die Forderung von Rückforderungszinsen für den Zeitraum zwischen Gewährung und Rückzahlung der Stabilisierungsmittel, aber auch Auflagen einer neuen Beihilfeentscheidung sein. Die Deutsche Lufthansa AG hat gegen das erstinstanzliche Urteil ein Rechtsmittel beim Europäischen Gerichtshof einlegt. Ob sich die Europäische Kommission und die Bundesrepublik Deutschland als Streithelfer an dem Rechtsmittel beteiligen und wie der weitere Verfahrensgang bei der Europäischen Kommission im Umgang mit dem Urteil des Gerichts der Europäischen Union ausgestaltet wird, ist zum Berichtszeitpunkt noch nicht abzusehen. Die Deutsche Lufthansa AG rechnet damit, dass die Europäische Kommission wie in ähnlich gelagerten Fällen ein förmliches Prüfverfahren eröffnet.

Auf Basis der weiter verbesserten Geschäftsentwicklung und des in der Finanzplanung unterstellten Szenarios sieht der Vorstand den Fortbestand der Lufthansa Group nicht gefährdet.

Prognosebericht

Auswirkungen des vereinbarten Verkaufs der LSG Group auf den Finanzausblick

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Der vereinbarte Verkauf der LSG Group an Aurelius wird die finanzielle Entwicklung des Konzerns im Jahr 2023 voraussichtlich nicht wesentlich beeinflussen; die Ergebnisse der LSG Group werden bis zum Abschluss der Transaktion konsolidiert.

Ausblick ist wesentlichen Unsicherheiten unterworfen

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Angesichts der im Vergleich zum Vorkrisenniveau weiterhin verkürzten Buchungszyklen im Passagiergeschäft, des weitgehend spotmarktgetriebenen Frachtgeschäfts, der Unsicherheiten im gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld sowie der Volatilität der Treibstoffkosten unterliegt der Finanzausblick der Lufthansa Group einem hohen Maß an Prognoseunsicherheit; so ist die operative und finanzielle Entwicklung unter anderem von der weiteren Entwicklung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie des Nahostkonflikts und deren Auswirkungen insbesondere auf die Treibstoffkosten beeinflusst; Unsicherheiten im gesamtwirtschaftlichen Ausblick können die Kundennachfrage potenziell wesentlich beeinflussen und zu höheren Kostensteigerungen als erwartet führen. → Chancen- und Risikobericht, S. 19.

Lufthansa Group geht von fortgesetzter Erholung der Nachfrage und weiterem Ausbau des Angebots aus

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Die Lufthansa Group geht davon aus, dass sich der positive Geschäftsverlauf der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2023 auch im weiteren Verlauf des Jahres fortsetzen wird; die Erwartung stützt sich insbesondere auf die anhaltend hohe Nachfrage, die sich auch im Berichtszeitraum in Form einer weiterhin positiven Entwicklung bei den Neubuchungen im Passagiergeschäft widerspiegelte.

Insofern geht die Lufthansa Group davon aus, dass die Nachfrage im weiteren Jahresverlauf weiter über dem Vorjahr liegen wird.

Das Flugangebot soll deshalb weiter ausgeweitet werden; auf der Langstrecke wird die Kapazitätssteigerung primär vom Ausbau von Verbindungen nach Asien, insbesondere aufgrund der Öffnung großer Märkte wie China und Japan, getrieben.

Insgesamt erwartet die Lufthansa Group, dass die angebotene Kapazität der Passagier-Airlines im Geschäftsjahr 2023 bei rund 85% des Vorkrisenniveaus des Jahres 2019 liegen wird.

Lufthansa Group erwartet deutliche Anstiege von Umsatz und Adjusted EBIT

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Für die Lufthansa Group wird im Geschäftsjahr 2023 ein deutlicher Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber Vorjahr erwartet; vor allem die Erholung bei den PassagierAirlines wird dafür voraussichtlich maßgeblich sein.

Vor allem aufgrund der erwarteten positiven Entwicklung bei den Passagier-Airlines und einer Fortsetzung der positiven Entwicklung im Geschäftsfeld Technik erwartet die Lufthansa Group im Geschäftsjahr 2023 ein Adjusted EBIT von mindestens 2,6 Mrd. EUR.

Deutlich positiver Adjusted Free Cashflow erwartet

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Die Nettoinvestitionen der Lufthansa Group werden im Geschäftsjahr 2023 voraussichtlich zwischen 2,5 und 3 Mrd. EUR liegen.

Unter Einbezug der prognostizierten Ergebnisverbesserung und weiterer Verbesserungen im Working Capital Management wird der Adjusted Free Cashflow des Konzerns im Geschäftsjahr 2023 voraussichtlich deutlich positiv ausfallen, jedoch unter dem Niveau des Vorjahres liegen.

Positiver Ausblick bei den Geschäftsfeldern; Logistik entwickelt sich rückläufig

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Für das Geschäftsfeld Passagier-Airlines erwartet die Lufthansa Group im Geschäftsjahr 2023 eine Fortsetzung der Erholung und prognostiziert einen Anstieg der Umsatzerlöse, damit wird für die Passagier-Airlines ein deutlich positives Adjusted EBIT erwartet.

Für das Geschäftsfeld Logistik rechnet die Lufthansa Group im Zuge der marktweiten Normalisierung nach der Corona-Pandemie mit einem Rückgang der Frachtraten und demzufolge mit einem deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse; die Frachtraten werden aber voraussichtlich weiterhin über dem Vorkrisenniveau liegen; aufgrund des erwarteten Umsatzrückgangs prognostiziert die Lufthansa Group ein Adjusted EBIT deutlich unter Vorjahresniveau.

Für das Geschäftsfeld Technik wird ein deutlicher Anstieg der Umsatzerlöse und ein leichter Anstieg des Adjusted EBIT gegenüber Vorjahr erwartet; darin spiegelt sich die andauernde Erholung des MRO-Markts bei gleichzeitig inflationsbedingten Kostensteigerungen wider.

Für das Geschäftsfeld Catering prognostiziert die Lufthansa Group im Zuge der weiteren Markterholung, vor allem in Asien, einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse; für das Adjusted EBIT wird ebenfalls ein deutlicher Anstieg gegenüber Vorjahr erwartet; in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist das Segmentergebnis im Jahr 2023 aufgrund des Verkaufs in der Zeile "Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen" enthalten; in das Adjusted EBIT auf Konzernebene fließt es damit nicht mehr ein.

Weitere Details zum Finanzausblick des Konzerns finden sich im → Geschäftsbericht 2022, ab S. 149 und im → 2. Zwischenbericht 2023, ab S. 23.

Zwischenabschluss

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in Mio. € Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Juli-Sept. 2023 Juli-Sept. 2022
Erlöse aus den Verkehrsleistungen 22.583 18.904 8.832 8.236
Andere Betriebserlöse 4.098 3.635 1.443 1.301
Umsatzerlöse 26.681 22.539 10.275 9.537
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen 535 230 219 50
Sonstige betriebliche Erträge 1) 1.568 1.516 416 615
Materialaufwand -15.161 -13.161 -5.661 -5.373
Personalaufwand -6.060 -5.315 -2.074 -1.931
Abschreibungen 2) -1.665 -1.668 -565 -558
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3) -3.785 -3.297 -1.297 -1.276
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 2.113 844 1.313 1.064
Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen 50 -16 88 42
Übriges Beteiligungsergebnis 55 23 40 12
Zinserträge 171 26 66 7
Zinsaufwendungen -419 -327 -142 -101
Übrige Finanzposten 50 225 124 48
Finanzergebnis -93 -69 176 8
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.020 775 1.489 1.072
Ertragsteuern -366 -251 -288 -262
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 1.654 524 1.201 810
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -36 -32 1 3
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.618 492 1.202 813
Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis 12 8 10 4
Davon auf Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallendes Konzernergebnis 1.606 484 1.192 809
"Unverwässertes" Ergebnis je Aktie in € 1,34 0,40 1,00 0,68
davon aus fortgeführten Geschäftsbereichen 1,38 0,44 1,00 0,68
davon aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -0,03 -0,03 0,00 0,00

1) Im Kumulativwert sind 53 Mio. EUR (Vorjahr: 33 Mio. EUR) aus der Auflösung von Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen enthalten.
2) Im Kumulativwert sind 0 Mio. EUR (Vorjahr: 2 Mio. EUR) aus Abschreibungen auf langfristige Forderungen enthalten.
3) Im Kumulativwert sind 34 Mio. EUR (Vorjahr: 50 Mio. EUR) aus der Bildung von Wertberichtigungen auf kurzfristige Forderungen enthalten.

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in Mio. € Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Juli-Sept. 2023 Juli-Sept. 2022
Ergebnis nach Ertragsteuern 1.618 492 1.202 813
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge mit anschließender Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung 38 337 66 175
Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert 9 -70 17 -31
Folgebewertung Hedges - Cashflow Hedge Reserve 580 2.323 1.052 339
Folgebewertung Hedges - Kosten der Absicherung -50 -157 118 -42
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge von nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen - - - -1
Sonstige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge 1 -4 1 1
Für erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge erfasste Ertragsteuern -124 -488 -261 -88
454 1.941 993 353
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge ohne anschließende Reklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen 11 4.525 382 588
Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten zum beizulegenden Zeitwert 3 - - -
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge von nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen - - - -
Sonstige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge 9 61 9 3
Für erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge erfasste Ertragsteuern -59 -1.528 -185 -238
-36 3.058 206 353
Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge (Other Comprehensive Income) nach Ertragsteuern 418 4.999 1.199 706
Gesamte Aufwendungen und Erträge (Total Comprehensive Income) 2.036 5.491 2.401 1.519
Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallende gesamte Aufwendungen und Erträge 12 30 10 7
Davon auf Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG entfallende gesamte Aufwendungen und Erträge 2.024 5.461 2.391 1.512

KONZERNBILANZ

AKTIVA

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in Mio. € 30.09.2023 31.12.2022 30.09.2022
Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer 1) 1.003 1.055 1.223
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 292 373 390
Flugzeuge und Reservetriebwerke 16.894 15.890 16.085
Reparaturfähige Flugzeugersatzteile 2.387 2.034 1.957
Übriges Sachanlagevermögen 2) 2.873 3.331 3.335
Nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen 401 392 408
Übrige Beteiligungen 235 236 231
Langfristige Wertpapiere 22 37 37
Ausleihungen und Forderungen 605 532 868
Derivative Finanzinstrumente 1.028 1.120 2.088
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 71 88 89
Effektive Ertragsteuerforderungen 111 64 66
Latente Ertragsteuererstattungsansprüche 2.474 2.928 2.791
Langfristige Vermögenswerte 28.396 28.080 29.568
Vorräte 903 812 790
Vertragsvermögenswerte 312 342 225
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 3.930 4.102 4.963
Derivative Finanzinstrumente 1.151 861 1.576
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 298 287 325
Effektive Ertragsteuerforderungen 155 231 168
Wertpapiere 7.197 6.511 7.276
Bankguthaben und Kassenbestände 1.811 1.790 2.447
Zum Verkauf stehende Vermögenswerte 2.438 319 221
Kurzfristige Vermögenswerte 18.195 15.255 17.991
Bilanzsumme 46.591 43.335 47.559

1) Inkl. Geschäfts- oder Firmenwerte.
2) Darin sind als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien in Höhe von 30 Mio. EUR (zum 31.12.2022: 30 Mio. EUR) enthalten.

PASSIVA

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in Mio. € 30.09.2023 31.12.2022 30.09.2022
Gezeichnetes Kapital 3.060 3.060 3.060
Kapitalrücklage 252 252 956
Gewinnrücklagen 2.820 2.068 1.336
Übrige neutrale Rücklagen 2.668 2.234 3.275
Konzernergebnis 1.606 791 484
Anteile der Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG am Eigenkapital 10.406 8.405 9.111
Minderheitenanteile 58 69 70
Eigenkapital 10.464 8.474 9.181
Pensionsrückstellungen 2.029 2.069 2.560
Sonstige Rückstellungen 747 757 812
Finanzschulden 10.777 13.270 14.547
Vertragsverbindlichkeiten 29 30 31
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 20 72 78
Erhaltene Anzahlungen, Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 57 44 29
Derivative Finanzinstrumente 401 394 510
Latente Ertragsteuerverpflichtungen 540 517 554
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 14.600 17.153 19.121
Sonstige Rückstellungen 810 872 945
Finanzschulden 3.578 1.881 1.333
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 5.805 5.660 6.377
Vertragsverbindlichkeiten aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten 5.871 4.898 5.576
Übrige Vertragsverbindlichkeiten 2.579 2.682 2.663
Erhaltene Anzahlungen, Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 774 681 829
Derivative Finanzinstrumente 276 489 788
Effektive Ertragsteuerverpflichtungen 536 545 746
Passiva im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten 1.298 - -
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 21.527 17.708 19.257
Bilanzsumme 46.591 43.335 47.559

ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

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in Mio. € Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Marktbewertung Finanzinstrumente Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung Neubewertungsrücklage (Sukzessiverwerbe) Sonstige neutrale Rücklagen
Stand am 01.01.2022 3.060 956 946 589 236 363
Umbuchungen - - - - - -
Konzern-/​Minderheitenergebnis - - - - - -
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge - - 1.608 337 - -4
In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse - - -800 - - -
Stand am 30.09.2022 3.060 956 1.754 926 236 359
Stand am 01.01.2023 3.060 252 913 739 236 346
Umbuchungen - - - - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionär:innen/​Minderheiten - - - - - -
Transaktionen mit Minderheiten - - - - - -
Konzern-/​Minderheitenergebnis - - - - - -
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge - - 418 38 - 1
In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse - - -23 - - -
Stand am 30.09.2023 3.060 252 1.308 777 236 347
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in Mio. € Summe übrige neutrale Rücklagen Gewinnrücklagen Konzernergebnis Anteil der Aktionär:innen der Deutschen Lufthansa AG am Eigenkapital Nicht beherrschende Anteile Gesamt Eigenkapital
Stand am 01.01.2022 2.134 491 -2.191 4.450 40 4.490
Umbuchungen - -2.191 2.191 - - -
Konzern-/​Minderheitenergebnis - - 484 484 8 492
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge 1.941 3.036 - 4.977 22 4.999
In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse -800 - - -800 - -800
Stand am 30.09.2022 3.275 1.336 484 9.111 70 9.181
Stand am 01.01.2023 2.234 2.068 791 8.405 69 8.474
Umbuchungen - 791 -791 - - -
Dividenden an Lufthansa Aktionär:innen/​Minderheiten - - - - -22 -22
Transaktionen mit Minderheiten - - - - -1 -1
Konzern-/​Minderheitenergebnis - - 1.606 1.606 12 1.618
Übrige erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge 457 -39 - 418 - 418
In die Anschaffungskosten von nicht finanziellen Vermögenswerten umgegliederte Sicherungsergebnisse -23 - - -23 - -23
Stand am 30.09.2023 2.668 2.820 1.606 10.406 58 10.464

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Mio. € Jan.-Sept. 2023 Jan.-Sept. 2022 Juli-Sept. 2023 Juli-Sept. 2022
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente zu Periodenbeginn 1.784 2.305 1.422 2.702
Ergebnis vor Ertragsteuern aus fortzuführenden und aufgegebenen Geschäftsbereiche 2.047 744 1.536 1.078
Abschreibungen auf Anlagevermögen (saldiert mit Zuschreibungen) 1.726 1.721 568 578
Abschreibungen auf Umlaufteile (saldiert mit Zuschreibungen) -9 -12 -5 -25
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen 1 -20 9 -7
Beteiligungsergebnis -114 16 -132 -53
Zinsergebnis 255 307 78 95
Erstattete/​Gezahlte Ertragsteuern -74 -34 36 65
Wesentliche nicht zahlungswirksame Aufwendungen/​Erträge -204 -373 -154 -90
Veränderung Trade Working Capital 813 2.559 -866 -618
Veränderung übriger Aktiva/​Passiva -121 420 150 -136
Nettozu-/​-abflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit 4.320 5.328 1.220 887
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -2.380 -1.807 -622 -445
Investitionen in Finanzanlagen -26 -9 -11 -3
Zugänge/​Abgänge an reparaturfähigen Flugzeugersatzteilen -342 -78 -142 10
Einnahmen aus Verkäufen von nicht konsolidierten Anteilen 16 25 - 21
Einnahmen aus Verkäufen von konsolidierten Anteilen - -4 - -
Ausgaben aus Käufen von nicht konsolidierten Anteilen -22 -25 -9 -12
Ausgaben aus Käufen von konsolidierten Anteilen - - - -
Einnahmen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sach- und sonstigen Finanzanlagen 180 111 155 41
Zinseinnahmen 98 11 39 5
Erhaltene Dividenden 55 23 40 11
Nettozu-/​-abflüsse aus der Investitionstätigkeit -2.421 -1.753 -550 -372
Erwerb von Wertpapieren/​Geldanlagen in Fonds -8.716 -5.283 -2.220 -2.299
Veräußerung von Wertpapieren/​Geldanlagen in Fonds 7.903 3.365 2.380 1.680
Nettozu-/​-abflüsse aus der Investitionstätigkeit und Geldanlagen -3.234 -3.671 -390 -991
Transaktionen mit Minderheiten -1 - - -
Aufnahme Finanzschulden 153 591 -49 157
Rückführung Finanzschulden -762 -1.877 -269 -271
Gewinnausschüttung -23 - -1 -
Zinsausgaben -391 -283 -98 -66
Nettozu-/​-abflüsse aus der Finanzierungstätigkeit -1.024 -1.569 -417 -180
Nettoab-/​-zunahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittel-Äquivalenten 62 88 413 -284
Veränderung Zahlungsmittel aus Wechselkursänderungen -4 48 7 23
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente 30.09.2023 1) 1.842 2.441 1.842 2.441
Abzüglich Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalenten von Gesellschaften, die am 30.09. zum Verkauf stehen 150 - 150 -
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-Äquivalente von Gesellschaften, die am 30.09. nicht zum Verkauf stehen 1) 1.692 2.441 1.692 2.441
Wertpapiere 7.197 7.276 7.197 7.276
Flüssige Mittel 1) 8.889 9.717 8.889 9.717
Nettozu-/​-abnahme der flüssigen Mittel 594 2.053 414 358

1) Abweichung gegenüber den in der Bilanz ausgewiesenen Bankguthaben und Kassenbeständen ergibt sich aus Termingeldern mit vereinbarter Laufzeit zwischen vier und zwölf Monaten in Höhe von 119 Mio. EUR (Vorjahr: 6 Mio. EUR).

Anhang

1 Angewendete Standards, Konsolidierungskreisveränderungen und Bilanzierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss der Deutschen Lufthansa AG und ihrer Tochtergesellschaften wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des IFRS Interpretations Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Der vorliegende Zwischenbericht zum 30. September 2023 wurde dabei in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt; die Darstellung erfolgt in verkürzter Form.

Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses wurden die zum 1. Januar 2023 gültigen Standards und Interpretationen angewendet. Der Zwischenabschluss zum 30. September 2023 wurde grundsätzlich unter Beachtung derselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, die auch dem vorangegangenen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrunde lagen. Die erstmals ab dem 1. Januar 2023 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen hatten keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns und es ergab sich somit keine Notwendigkeit von rückwirkenden Anpassungen.

Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen im Konsolidierungskreis.

2 Für den Zwischenabschluss bedeutsame Sachverhalte und Aussage zur Unternehmensfortführung

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaften der Lufthansa Group war in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 weiterhin von einer deutlich zunehmenden Nachfrage nach Flugreisen geprägt. Im Vorjahreszeitraum war die Geschäftstätigkeit noch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Restriktionen und Quarantäneregelungen betroffen. Die zurückkehrende Nachfrage führte bei gleichzeitig herrschender Kapazitätsknappheit auf dem Passagiermarkt zu weiterhin steigenden Ticketverkaufspreisen. Insgesamt konnten dadurch die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum signifikant gesteigert werden. Lediglich im Geschäftsfeld Logistik entwickelten sich die Umsatzerlöse aufgrund der branchenweiten Normalisierung deutlich rückläufig.

Auf die Liquiditätslage wirkt sich das stark gestiegene Geschäftsvolumen positiv aus. Im Berichtszeitraum wurde aufgrund des positiven Ergebnisses und der Zuflüsse aus Ticketverkäufen ein deutlich positiver Operativer Cashflow erzielt, der jedoch unter dem von sehr hohen Zuflüssen aus Ticketverkäufen im Zusammenhang mit der Wiederausweitung der Geschäftstätigkeit geprägten Vorjahreswert liegt.

Zum 30. September 2023 betrug die zentral der Deutschen Lufthansa AG zur Verfügung stehende Liquidität 8,2 Mrd. EUR. Daneben belaufen sich die dezentralen Bank- und Kassenbestände auf 0,8 Mrd. EUR. Weiterhin steht zum Bilanzstichtag eine revolvierende freie Kreditlinie in Höhe von 2,1 Mrd. EUR zur Verfügung. Insgesamt beläuft sich die verfügbare Liquidität der Lufthansa Group damit auf 11,1 Mrd. EUR.

Im März 2023 hat der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG beschlossen, das Segment Catering an das Private Equity-Unternehmen AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA im Rahmen eines Carve-outs zu verkaufen. Die Carve-out-Transaktion umfasst alle klassischen Cateringaktivitäten sowie das Onboard-Retail- und Food-Commerce-Geschäft und betrifft 131 LSG Sky Chefs-Cateringbetriebe in den Regionen Amerika (USA und Lateinamerika), Emerging Markets und Asien-Pazifik sowie sämtliche Marken der LSG Group. Auch der Onboard-Retail-Spezialist Retail InMotion (RiM) mit Sitz in Europa und SCIS Air Security Services in den USA zählen hinzu. Das Russland-Geschäft hingegen ist nicht Teil der Transaktion. Der diesbezügliche Kaufvertrag wurde am 4. April 2023 unterzeichnet. Die europäischen Aktivitäten von LSG Sky Chefs wurden bereits 2019 an gategroup verkauft. Der Verkauf der Catering-Sparte ist Teil der Strategie des Lufthansa Konzerns, sich stärker auf das Airline-Kerngeschäft zu konzentrieren. Der Abschluss der wesentlichen Teile der Transaktion ist für Ende Oktober 2023 vorgesehen.

Die Lufthansa Group hat mit der SEB Kort Bank AB aus Stockholm (Schweden) einen Vertrag über den Verkauf der Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt rund 450 Millionen Euro. Die Transaktion umfasst neben der Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH in Neu-Isenburg sämtliche internationale Tochtergesellschaften und Niederlassungen von AirPlus. Der Abschluss der Transaktion wird im ersten Halbjahr 2024 erwartet, vorbehaltlich der notwendigen Vorbereitungen sowie erforderlichen externen Genehmigungen, vor allem von verschiedenen Finanzaufsichtsbehörden.

Auf Basis der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und des voraussichtlichen Kundenverhaltens aktualisiert die Lufthansa Group regelmäßig ihre Erfolgs- und Liquiditätsplanung im Hinblick auf sich verändernde Rahmenparameter für die erwartete Geschäftsentwicklung. Die wesentlichen Unsicherheitsfaktoren stellen derzeit die sich eintrübenden allgemeinen Wirtschaftsaussichten speziell auch in Deutschland, die Erzeuger- und Verbraucherpreisentwicklung, die weiterhin bestehenden Lieferkettenprobleme sowie potenzielle Auswirkungen der politischen Krisen (Ukraine-Krieg, Naher Osten) dar. Auch die branchenspezifischen operativen Risikofaktoren bedingt durch die personellen Kapazitätsengpässe bestehen, wenn auch in reduziertem Umfang, weiterhin.

Unter Berücksichtigung der geplanten Geschäftsentwicklung sowie der daraus resultierenden Liquiditätsplanung und weiterer potenzieller Finanzierungsmaßnahmen sieht der Vorstand der Gesellschaft die Liquidität des Konzerns auch vor dem Hintergrund der bestehenden Unsicherheiten über den weiteren Geschäftsverlauf für die nächsten 18 Monate als gesichert an. Auch Unsicherheiten, welche im Zusammenhang mit der öffentlichen und politischen Klimaschutzdiskussion bestehen, gefährden nach Auffassung des Managements diese Einschätzung nicht. Der Konzernabschluss wurde entsprechend unter den Bewertungsprämissen der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt.

3 Erläuterungen zu Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung

Die Corona-Pandemie und die weltweit erforderlichen staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben die Geschäftstätigkeit des Konzerns in den Geschäftsjahren 2020 bis 2022 massiv beeinträchtigt. Die mittlerweile entfallenen Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen führen im laufenden Geschäftsjahr zu einer weiteren Ausweitung des Flugverkehrs der Lufthansa Group Gesellschaften. Dementsprechend sind die Erträge und Aufwendungen des Jahres 2023 nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar.

Im Anschluss an den Beschluss zum Verkauf der Catering- und der AirPlus Aktivitäten wurden, den Regelungen des IFRS 5 entsprechend, sämtliche Vermögenswerte und Schulden zum 31. März 2023 beziehungsweise zum 30. Juni 2023 aus den jeweiligen Einzelpositionen der Bilanz in die Positionen "zum Verkauf stehende Vermögenswerte" sowie "Schulden im Zusammenhang mit zum Verkauf stehenden Vermögenswerten" umgegliedert. In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte für die Geschäftsaktivitäten des Catering Segments eine Umgliederung der Einzelposten in die Position "Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen" mit korrespondierender Anpassung der Vorjahresvergleichszahlen.

UMSATZERLÖSE

VERKEHRSERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2023 Europa 1) Nordamerika 1) Mittel- und Südamerika 1) Asien und Pazifik 1) Nahost 1)
Passagier-Airlines 20.520 14.399 3.787 407 1.181 386
Lufthansa German Airlines 11.241
SWISS 2) 4.388
Austrian Airlines 1.748
Brussels Airlines 1.130
Eurowings 2) 2.013
Logistik 2.063 1.064 241 68 617 24
Summe 22.583
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in Mio. € Afrika 1)
Passagier-Airlines 360
Lufthansa German Airlines
SWISS 2)
Austrian Airlines
Brussels Airlines
Eurowings 2)
Logistik 49
Summe

1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.
2) Angabe der Verkehrserlöse inklusive der Belly-Erlöse; diese werden in der Segmentberichterstattung in der Überleitungsspalte ausgewiesen.

VERKEHRSERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2022 Europa 1) Nordamerika 1) Mittel- und Südamerika 1) Asien und Pazifik 1) Nahost 1)
Passagier-Airlines 3) 15.478 10.770 2.864 354 854 343
Lufthansa German Airlines 3) 8.540
SWISS 2) 3.385
Austrian Airlines 1.297
Brussels Airlines 830
Eurowings 2) 1.426
Logistik 3.426 1.809 375 119 1.024 39
Summe 3) 18.904
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in Mio. € Afrika 1)
Passagier-Airlines 3) 293
Lufthansa German Airlines 3)
SWISS 2)
Austrian Airlines
Brussels Airlines
Eurowings 2)
Logistik 60
Summe 3)

1) Aufteilung der Verkehrserlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.
2) Angabe der Verkehrserlöse inklusive der Belly-Erlöse; diese werden in der Segmentberichterstattung in der Überleitungsspalte ausgewiesen.
3) Werte aufgrund der Umgliederung des Segments Catering in die aufgegebenen Geschäftstätigkeiten angepasst.

ANDERE BETRIEBLICHE ERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2023 Europa 1) Nordamerika 1) Mittel- und Südamerika 1) Asien und Pazifik 1) Nahost 1)
Technik 3.249 1.192 1.007 148 650 168
Technikleistungen 2.756
Sonstige Betriebserlöse 493
Passagier-Airlines 378 336 22 1 16 -
Logistik 112 65 35 - 7 5
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 359 243 31 15 49 14
EDV-Leistungen 136
Reisemanagement 183
Übrige 40
Summe 4.098
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in Mio. € Afrika 1)
Technik 84
Technikleistungen
Sonstige Betriebserlöse
Passagier-Airlines 3
Logistik -
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 7
EDV-Leistungen
Reisemanagement
Übrige
Summe

1) Aufteilung der anderen betrieblichen Erlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

ANDERE BETRIEBLICHE ERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN2)

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in Mio. € 2022 Europa 1) Nordamerika 1) Mittel- und Südamerika 1) Asien und Pazifik 1) Nahost 1)
Technik 2.920 1.080 1.058 79 515 157
Technikleistungen 2.530
Sonstige Betriebserlöse 390
Passagier-Airlines 3) 308 255 26 2 15 6
Logistik 108 61 43 - - 4
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 299 207 27 13 32 13
EDV-Leistungen 116
Reisemanagement 136
Übrige 47
Summe 3) 3.635
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in Mio. € Afrika 1)
Technik 31
Technikleistungen
Sonstige Betriebserlöse
Passagier-Airlines 3) 4
Logistik -
Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen 7
EDV-Leistungen
Reisemanagement
Übrige
Summe 3)

1) Aufteilung der anderen betrieblichen Erlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.
2) Werte des Geschäftsfeld Catering sind im Abschnitt "Zum Verkauf stehende Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche" dargestellt.
3) Werte aufgrund der Umgliederung des Segments Catering in die aufgegebenen Geschäftstätigkeiten angepasst.

AUSSERPLANMÄSSIGE WERTMINDERUNGEN

Infolge von nicht durch Versicherungen abgedeckte Unwetterschäden wurden die Bewertungen für sechs zum Verkauf vorgesehene stillgelegte Airbus A380 um 32 Mio. EUR reduziert. Diese Wertminderung wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Weitere 7 Mio. EUR außerplanmäßige Abschreibungen betrafen eingestellte Software-Entwicklungsprojekte.

FLUGZEUGE UND RESERVETRIEBWERKE

Im Berichtszeitraum wurden 16 neu erworbene Flugzeuge aktiviert. Die Lufthansa Group hat im laufenden Geschäftsjahr neu aufgenommene Darlehensmittel im Rahmen von Flugzeugfinanzierungsmodellen in Höhe von 53 Mio. EUR durch ein Flugzeug gesichert.

LATENTE STEUERN

Die aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge aus Vorjahren wurden weiterhin als werthaltig eingestuft, da die Verluste aufgrund eines temporär wirkenden exogenen Schocks entstanden sind und das Unternehmen davon ausgeht, dass eine Nutzung durch ausreichende positive steuerliche Ergebnisse in absehbarer Zukunft möglich sein wird. Steuerliche Verlustvorträge unterliegen in Deutschland keiner zeitlichen Nutzungsbegrenzung.

ZUM VERKAUF STEHENDE VERMÖGENSWERTE UND AUFGEGEBENE GESCHÄFTSBEREICHE

Aufgrund der oben genannten Umgliederung der dem Geschäftssegment Catering und der Airplus Gruppe zuzurechnenden Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz ergeben sich wesentliche Veränderungen der Positionen.

Die Umsätze des aufgegebenen Geschäftsbereichs Catering verteilen sich wie folgt auf die Regionen:

AUFGEGEBENES GESCHÄFTSSEGMENT CATERING - ANDERE BETRIEBLICHE ERLÖSE NACH TÄTIGKEITSBEREICHEN

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in Mio. € 2023 Europa 1) davon Deutschland Nordamerika 1) davon USA Mittel- und Südamerika 1)
Catering 1.680 231 71 1.090 909 99
Cateringleistungen 1.401
Erlöse Bordverkauf 190
Sonstige Leistungen 89
2022
Catering 1.373 199 53 950 893 85
Cateringleistungen 1.129
Erlöse Bordverkauf 152
Sonstige Leistungen 92
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in Mio. € Asien und Pazifik 1) Nahost 1) Afrika 1)
Catering 201 31 28
Cateringleistungen
Erlöse Bordverkauf
Sonstige Leistungen
Catering 87 25 27
Cateringleistungen
Erlöse Bordverkauf
Sonstige Leistungen

1) Aufteilung der anderen betrieblichen Erlöse erfolgt nach Ursprungsverkaufsort.

In der nachfolgenden Tabelle ist der Verlust aus aufgegebenen Geschäftsbereichen aufgegliedert. Die Werte zeigen die Geschäftstätigkeit mit Dritten des aufgegebenen Geschäftsbereichs Catering abzüglich der Erlöse und Aufwendungen von Gesellschaften der Lufthansa Group aus konzerninternen Transaktionen mit Gesellschaften aus dem Bereich Catering.

AUFGEGEBENES GESCHÄFTSSEGMENT CATERING - GEWINN UND VERLUST

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in Mio. € 30.09.2023 30.09.2022
Erlöse 1.663 1.370
Aufwendungen -1.596 -1.401
Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit vor Steuern 67 -31
Ertragsteuern -18 -1
Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit nach Steuern 49 -32
Wertminderungsaufwand aus der Neubewertung zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten -96 -
Ertragsteuern 11 -
Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -36 -32

Zur Anpassung des Nettovermögens des aufgegebenen Geschäftsbereichs an die erwarteten Zuflüsse aus dem Kaufvertrag war unter Berücksichtigung gegenläufiger latenter Steuereffekte die Erfassung einer Wertminderung von 96 Mio. EUR erforderlich, die im Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen ausgewiesen wird.

Im dem auf nicht beherrschende Anteile entfallenden Ergebnis ist ein Gewinn von 3 Mio. EUR aus aufgegebenen Geschäftsbereichen (Vorjahr: Gewinn von 1 Mio. EUR) enthalten.

Im Konzerneigenkapitel sind in den übrigen neutralen Rücklagen 166 Mio. EUR kumulierte Aufwendungen und 17 Mio. EUR kumulierte Erträge enthalten, die auf das aufgegebene Geschäftssegment Catering und die zum Verkauf gehaltenen Vermögenswerte und Schulden der Airplus-Gruppe entfallen. Die Aufwendungen betreffen Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung, während die Erträge in den Marktbewertungsrücklagen enthalten sind.

Zum 30. September 2023 bestanden Veräußerungsabsichten für Vermögenswerte mit einem Buchwert von 2.438 Mio. EUR. Die zugehörigen Passiva beliefen sich auf 1.298 Mio. EUR. Vermögenswerte von 955 Mio. EUR und Passiva in Höhe von 639 Mio. EUR betreffen die verkauften Aktivitäten der LSG Group. Vermögenswerte mit einem Betrag von 1.344 Mio. EUR und Passiva von 659 Mio. EUR resultieren aus dem vereinbarten Verkauf der den weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen zugeordneten AirPlus Gruppe. Schließlich sind in dieser Position drei auf Termin veräußerte Airbus A380-Flugzeuge mit einem Buchwert von 139 Mio. EUR enthalten, die alle dem Segment Passagier-Airlines zuzurechnen sind.

ZUM VERKAUF STEHENDE VERMÖGENSWERTE UND ZUGEHÖRIGE PASSIVA

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in Mio. € 30.09.2023 31.12.2022 30.09.2022
Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 47 0 0
Flugzeuge und Reservetriebwerke 139 315 210
Grundstücke und Bauten 253 2 11
Übriges Sachanlagevermögen 170 2 -
Finanzanlagevermögen 85 - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.370 - -
Bankguthaben und Kassenbestände 150 - -
Sonstige Vermögenswerte 224 - -
2.438 319 221
Passiva
Pensionsrückstellungen 35 - -
Sonstige Rückstellungen 90 - -
davon langfristig 41 - -
Finanzschulden 134 - -
davon langfristig 134 - -
Übrige Verbindlichkeiten 1.039 - -
davon langfristig 49 - -
1.298 - -

Folgende Beträge in der Kapitalflussrechnung sind dem aufgegebenen Geschäftssegment Catering zuzuordnen:

AUFGEGEBENES GESCHÄFTSSEGMENT CATERING - KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Mio. € 30.09.2023 30.09.2022
Nettozu-/​-abflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit -14 34
Nettozu-/​-abflüsse aus der Investitionstätigkeit -14 -20
Nettozu-/​-abflüsse aus Geldanlagen -21 -22
Nettozu-/​-abflüsse aus der Investitionstätigkeit und Geldanlagen -35 -42
Nettozu-/​-abflüsse aus der Finanzierungstätigkeit -42 -180

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN

Der Zinssatz, der zur Ermittlung der Verpflichtungen in Deutschland verwendet wurde, betrug 4,4% (31. Dezember 2022: 4,2%). Im dritten Quartal 2023 hat Lufthansa begonnen, die Investmentstrategie für das Planvermögen für die deutschen leistungsorientierten Versorgungen der Deutschen Lufthansa AG, Lufthansa Cargo AG und Lufthansa Technik AG anzupassen. Durch die stärkere Umschichtung der Kapitalanlage in zinssensitive Instrumente, wird die Wertentwicklung der Kapitalanlage und der Pensionsverbindlichkeiten angeglichen, wodurch sich die Volatilität der Nettopensionsrückstellungen verringert. Für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen in der Schweiz wurde ein Zinssatz von 2,0% (31. Dezember 2022: 2,4%) verwendet.

4 Saisonalität

Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist vor allem im Geschäftsfeld Passagier-Airlines saisonalen Einflüssen ausgesetzt. So sind die Umsätze im ersten und vierten Quartal wegen des schwächeren Reiseverkehrs üblicherweise niedriger, während im zweiten und dritten Quartal regelmäßig höhere Umsatzerlöse und operative Gewinne erzielt werden.

5 Erfolgsunsicherheiten und Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

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in Mio. € 30.09.2023 31.12.2022
Aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 1.498 1.446
Aus Gewährleistungsverträgen 183 249
Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 19 19
1.700 1.714

Wegen geringer Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wurde auf die Bildung von Rückstellungen für sonstige Eventualverbindlichkeiten mit einer gesamten möglichen finanziellen Ergebnisauswirkung von 59 Mio. EUR (zum 31. Dezember 2022: 65 Mio. EUR) verzichtet.

Aufgrund tatsächlicher Verständigungen im Rahmen der Betriebsprüfung hinsichtlich der steuerlichen Bewertung reparaturfähiger Ersatzteile sowie konzerninterner Finanzierungen hat sich der Risikobetrag für steuerliche Sachverhalte reduziert. Zum 30. September 2023 beliefen sich die steuerlichen Risiken, für die keine Rückstellungen gebildet wurden, auf rund 400 Mio. EUR (zum 31. Dezember 2022: 450 Mio. EUR).

Ende September 2023 bestand ein Bestellobligo für Investitionen in das Sachanlagevermögen inklusive reparaturfähiger Ersatzteile sowie für immaterielle Vermögenswerte von 18,4 Mrd. EUR. Zum 31. Dezember 2022 betrug das Bestellobligo 16,2 Mrd. EUR. Die Zunahme ergab sich im Wesentlichen aus der Bestellung von 19 Airbus A350 und sieben Boeing 787-9. An- und Abschlusszahlungen sowie Kaufpreisreduktionen für laufende Bestellungen wirkten gegenläufig.

EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Am 31. Oktober 2023 wurde der im April 2023 vereinbarte Verkauf der LSG Group an das Private Equity-Unternehmen Aurelius abgeschlossen. Das Geschäft der LSG Group besteht aus klassischen Catering- sowie On-board-Retail- und Food-Commerce-Aktivitäten. Die europäischen Aktivitäten der LSG Group wurden bereits 2019 an gategroup verkauft.

6 Finanzinstrumente und Finanzschulden

FINANZINSTRUMENTE

In den nachfolgenden Tabellen sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungsstufen gegliedert. Die einzelnen Stufen sind dabei folgendermaßen definiert:

Stufe 1: Auf aktiven Märkten gehandelte Finanzinstrumente, deren notierte Preise unverändert für die Bewertung übernommen wurden.

Stufe 2: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden.

Stufe 3: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.

Zum 30. September 2023 ergab sich folgende Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien:

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERMÖGENSWERTEN ZUM 30.09.2023

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value über die GuV 6.078 5 29 6.112
Als Handelsgeschäfte klassifizierte Finanzderivate - 5 - 5
Wertpapiere 6.078 - - 6.078
Beteiligungen - - 29 29
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - 2.174 - 2.174
Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum Fair Value 20 1.126 - 1.146
Eigenkapitalinstrumente 20 7 - 27
Fremdkapitalinstrumente - 1.119 - 1.119
Vermögenswerte gesamt 6.098 3.305 29 9.432

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERBINDLICHKEITEN ZUM 30.09.2023

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert über GuV - -582 - -582
Derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über die GuV - -2 - -2
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - -675 - -675
Verbindlichkeiten gesamt - -1.259 - -1.259

Bei den Beteiligungen in Stufe 3 werden aus Wesentlichkeitsgründen die Anschaffungskosten als beste Schätzung des Fair Value angesehen.

Zum 31. Dezember 2022 ergab sich folgende Untergliederung der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien:

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERMÖGENSWERTEN ZUM 31.12.2022

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value über die GuV 5.415 101 28 5.544
Als Handelsgeschäfte klassifizierte Finanzderivate - 101 - 101
Wertpapiere 5.415 - - 5.415
Beteiligungen - - 28 28
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - 1.880 - 1.880
Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum Fair Value 18 1.103 - 1.121
Eigenkapitalinstrumente 18 7 - 25
Fremdkapitalinstrumente - 1.096 - 1.096
Vermögenswerte gesamt 5.433 3.084 28 8.545

FAIR VALUE-HIERARCHIE VON VERBINDLICHKEITEN ZUM 31.12.2022

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in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert über GuV - -621 - -621
Derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über die GuV - -1 - -1
Derivative Finanzinstrumente, die wirksamer Teil einer Sicherungsbeziehung sind - -882 - -882
Verbindlichkeiten gesamt - -1.504 - -1.504

Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsderivate entsprechen dem jeweiligen Marktwert, der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die Diskontierung berücksichtigt marktübliche Zinsen und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente. Devisentermingeschäfte und -swaps werden einzeln mit ihren jeweiligen Terminkursen bewertet und auf Basis der entsprechenden Zinskurve auf den Stichtag diskontiert. Die Marktpreise von Devisenoptionen sowie den Optionen, die im Rahmen der Treibstoffpreissicherung verwendet werden, werden über anerkannte Optionspreismodelle ermittelt.

Seit dem zweiten Quartal 2023 werden neben den vorhandenen Rohöl Optionen und Crack Terminsicherungen auch Gasoil Optionen gehandelt. Es handelt sich hierbei um eine Erweiterung der grundsätzlich unveränderten Treibstoffpreissicherungsstrategie. Beide Optionsarten bilden in Summe den Gesamtsicherungsgrad des Exposure "Kerosin", ohne sich zu überschneiden. Diese Gasoil Optionen haben aktuell einen Anteil von ca. 32% am vorhandenen Sicherungsvolumen und deren Marktwert liegt bei ca. 271 Mio. EUR. Die anteilige Sicherung durch "Gasoil" wird eingeführt da diese im Vergleich zu Rohöl physikalisch und preislich näher am Exposure "Kerosin" liegt und der Gasoil Markt für ein Hedging durch Optionen ausreichend liquide ist.

Die beizulegenden Zeitwerte der Fremdkapitalinstrumente entsprechen ebenfalls dem jeweiligen Marktwert, der durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontierung erwarteter künftiger Cashflows, bestimmt wird. Die Diskontierung berücksichtigt marktübliche Zinsen und die Restlaufzeiten der jeweiligen Instrumente.

Für flüssige Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten ist der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden Zeitwerts anzunehmen.

FINANZSCHULDEN

Die nachfolgende Tabelle enthält die Buch- und Marktwerte der einzelnen Klassen von Finanzschulden. Bei den Anleihen entsprechen die Marktwerte den Börsennotierungen. Die Marktwerte für die übrigen Finanzschulden wurden auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen Zinssätze für entsprechende Restlaufzeiten/​Tilgungsstrukturen unter Zugrundelegung zugänglicher Marktinformationen (Bloomberg) ermittelt.

FINANZSCHULDEN

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30.09.2023 31.12.2022
in Mio. € Buchwert Marktwert Buchwert Marktwert
Anleihen 6.734 6.350 6.659 6.168
Schuldscheindarlehen 1.248 1.238 1.242 1.162
Kreditlinien 21 20 - -
Flugzeugfinanzierungen 3.993 3.973 4.407 4.539
Übrige Finanzschulden 1) 185 211 400 391
Summe 12.181 11.792 12.708 12.260
Leasing Verbindlichkeiten 2.174 n.a. 2.443 n.a.
Summe 14.355 15.151

1) Aufgliederung zum 31.12.2022 angepasst.

7 Ergebnis je Aktie

ERGEBNIS JE AKTIE

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30.09.2023 30.09.2022
"Unverwässertes" Ergebnis je Aktie 1,34 0,40
Konzernergebnis Mio. € 1.606 484
Gewichteter Durchschnitt der Aktienanzahl 1.195.485.644 1.195.485.644

Bei einem Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen von 1.645 Mio. EUR (Vorjahr: 517 Mio. EUR) und aus aufgegebenen Geschäftsbereichen von -39 Mio. EUR (Vorjahr: -33 Mio. EUR) belief sich das unverwässerte und das verwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Tätigkeiten auf 1,37 EUR (Vorjahr: 0,43 EUR) und das unverwässerte und das verwässerte Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Geschäftsbereichen auf -0,03 EUR (Vorjahr: -0,03 EUR).

8 Gezeichnetes Kapital

GRUNDKAPITAL

Das Grundkapital der Deutschen Lufthansa AG beträgt 3.060.443.248,64 EUR. Es ist in 1.195.485.644 vinkulierte, auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 2,56 EUR eingeteilt.

GENEHMIGTES KAPITAL

Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 10. Mai 2022 wurde der Vorstand dazu ermächtigt, bis zum 9. Mai 2025 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 1.000.000.000 EUR durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital A). Das Bezugsrecht der Aktionär:innen kann in bestimmten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.

Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 9. Mai 2023 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 8. Mai 2028 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital um 100.000.000 EUR durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Aktien an die Mitarbeitenden (Genehmigtes Kapital B) gegen Bareinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionär:innen ist ausgeschlossen.

Der Vorstand ist ermächtigt, im Falle des Eintritts der Voraussetzungen des § 4 Abs. 3 LuftNaSiG mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlage um bis zu 10% zu erhöhen und hierbei das Bezugsrecht der Aktionär:innen auszuschließen. Der Ausgabebetrag der neuen Aktien ist im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzulegen und darf den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreiten. Von der Ermächtigung darf nur in dem Umfang Gebrauch gemacht werden, als dies zu einem Entfall der in § 4 Abs. 3 LuftNaSiG genannten Voraussetzungen erforderlich ist.

Der Vorstand ist ermächtigt, unter den Voraussetzungen des § 5 Abs. 2 LuftNaSiG mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktionär:innen in dem Umfang, wie es zur Erfüllung der Anforderungen für die Aufrechterhaltung der luftverkehrsrechtlichen Befugnisse erforderlich ist, und in der Reihenfolge des § 5 Abs. 3 LuftNaSiG unter Setzung einer angemessenen Frist mit Hinweis auf die andernfalls mögliche Rechtsfolge, der Aktien nach Maßgabe des § 5 Abs. 7 LuftNaSiG verlustig zu gehen, aufzufordern, sämtliche oder einen Teil der von ihnen gehaltenen Aktien zu veräußern und die Veräußerung der Gesellschaft unverzüglich nachzuweisen.

BEDINGTES KAPITAL

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2020 wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 122.417.728 EUR bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Stückaktien an die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von Wandel- und/​oder Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, die bis zum 4. Mai 2025 von der Gesellschaft oder von ihren Konzerngesellschaften begeben werden können. Dabei kann das Bezugsrecht der Aktionär:innen in bestimmten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Mai 2022 wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 306.044.326,40EUR bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Stückaktien an die Inhaber beziehungsweise Gläubiger von Wandel- und/​oder Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, die bis zum 9. Mai 2027 von der Gesellschaft oder von ihren Konzerngesellschaften begeben werden können. Dabei kann das Bezugsrecht der Aktionär:innen in bestimmten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.

ERMÄCHTIGUNG ZUM ERWERB EIGENER AKTIEN

Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 9. Mai 2023 wurde der Vorstand gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG bis zum 8. Mai 2028 zum Erwerb eigener Aktien ermächtigt. Der Erwerb ist auf 10% des derzeitigen Grundkapitals beschränkt und kann über die Börse oder mittels eines an sämtliche Aktionär:innen gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen. Die Ermächtigung sieht vor, dass der Vorstand sie insbesondere zur Verfolgung der im Beschluss der Hauptversammlung genannten Zwecke verwenden kann. Der Vorstand ist gemäß dem Hauptversammlungsbeschluss vom 9. Mai 2023 ermächtigt, eigene Aktien auch unter Einsatz von Derivaten zu erwerben und entsprechende Derivatgeschäfte abzuschließen.

9 Segmentberichterstattung

In der unternehmensinternen Berichterstattung wird die zuvor im Segment Technik dargestellte Aircraft Maintenance and Engineering Corporation (AMECO) seit Beginn des laufenden Geschäftsjahres den Weiteren Gesellschaften und Konzernfunktionen zugeordnet. Die Vorjahreszahlen des operativen Beteiligungsergebnisses wurden entsprechend angepasst.

Das Segment Catering wird weiterhin als operative Geschäftstätigkeit dargestellt. Die Umgliederung der Ergebnisse der aufgegebenen Geschäftstätigkeit im Segment Catering erfolgt in der Segmentberichterstattung in der Überleitung zum Konzernergebnis. Ebenso werden die Effekte aus dem Wegfall der planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nicht bereits im Segment sondern in der Überleitung zum Konzernergebnis dargestellt.

SEGMENTINFORMATIONEN NACH DEN BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN Jan. - Sept. 2023

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in Mio. € Passagier-Airlines Logistik Technik Catering Summe berichtspflichtiger operativer Segmente Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen
Außenumsätze 20.890 2.175 3.249 1.680 27.994 359
davon Verkehrserlöse 20.184 2.063 - - 22.247 -
Konzerninnenumsätze 512 35 1.565 57 2.169 309
Umsatzerlöse 21.402 2.210 4.814 1.737 30.163 668
Übrige operative Erträge 809 69 326 30 1.234 1.658
Operative Erträge 22.211 2.279 5.140 1.767 31.397 2.326
Operative Aufwendungen 20.450 2.128 4.667 1.730 28.975 2.536
davon Materialaufwand 12.331 1.503 2.857 686 17.377 284
davon Personalaufwand 3.988 302 1.122 721 6.133 634
davon Abschreibungen 1.284 135 116 55 1.590 85
davon sonstige Aufwendungen 2.847 188 572 268 3.875 1.533
Operatives Beteiligungsergebnis 48 38 -14 8 80 33
davon Ergebnis Equity-Bewertung 53 8 -17 8 52 7
Adjusted EBIT 1) 1.809 189 459 45 2.502 -177
Überleitungspositionen -51 -2 21 -41 -73 -33
Außerplanmäßige Abschreibung/​Zuschreibung -33 -1 - -40 -74 -6
Pensionssondereffekte & Restrukturierung -4 -1 5 -1 -1 -3
Ergebnis Anlagenabgang -16 -1 16 - -1 3
Sonstige Überleitungsposten 2 1 - - 3 -27
EBIT 1.758 187 480 4 2.429 -210
Übriges Finanzergebnis
Ergebnis vor Ertragsteuern
Gebundenes Kapital 2) 7.508 2.275 4.276 496 14.555 1.182
davon aus Equity-Beteiligungen 178 41 155 49 423 28
Segmentinvestitionen 2.000 171 87 31 2.289 20
davon aus Equity-Beteiligungen - - 14 - 14 -
Mitarbeitende zum Stichtag 59.835 4.146 22.290 22.357 108.628 8.559
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in Mio. € Überleitung Konzern
Außenumsätze -1.672 26.681
davon Verkehrserlöse 336 22.583
Konzerninnenumsätze -2.478 -
Umsatzerlöse -4.150 26.681
Übrige operative Erträge -827 2.065
Operative Erträge -4.977 28.746
Operative Aufwendungen -4.940 26.571
davon Materialaufwand -2.500 15.161
davon Personalaufwand -720 6.047
davon Abschreibungen -18 1.657
davon sonstige Aufwendungen -1.702 3.706
Operatives Beteiligungsergebnis -8 105
davon Ergebnis Equity-Bewertung -9 50
Adjusted EBIT 1) -45 2.280
Überleitungspositionen 44 -62
Außerplanmäßige Abschreibung/​Zuschreibung 45 -35
Pensionssondereffekte & Restrukturierung 1 -3
Ergebnis Anlagenabgang -1 1
Sonstige Überleitungsposten -1 -25
EBIT -1 2.218
Übriges Finanzergebnis -198
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.020
Gebundenes Kapital 2) -445 15.292
davon aus Equity-Beteiligungen -50 401
Segmentinvestitionen 119 2.428
davon aus Equity-Beteiligungen - 14
Mitarbeitende zum Stichtag - 117.187

1) Zur Überleitung vom Adjusted EBIT zum EBIT → Tabelle "Überleitung Ergebnisse", S. 6, im Zwischenlagebericht.
2) Das gebundene Kapital resultiert aus der Bilanzsumme, korrigiert um nicht betriebliche Posten (latente Steuern, positive Marktwerte, Derivate) abzüglich liquider Mittel und bestimmter nicht verzinslicher Verbindlichkeiten (u.a. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten).

SEGMENTINFORMATIONEN NACH DEN BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN Jan. - Sept. 2022

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in Mio. € Passagier-Airlines Logistik Technik Catering Summe berichtspflichtiger operativer Segmente Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen
Außenumsätze 15.780 3.534 2.920 1.373 23.607 299
davon Verkehrserlöse 14.913 3.426 - - 18.339 -
Konzerninnenumsätze 670 33 1.093 42 1.838 166
Umsatzerlöse 16.450 3.567 4.013 1.415 25.445 465
Übrige operative Erträge 695 71 262 30 1.058 1.454
Operative Erträge 17.145 3.638 4.275 1.445 26.503 1.919
Operative Aufwendungen 17.652 2.346 3.837 1.447 25.282 2.138
davon Materialaufwand 10.580 1.723 2.166 569 15.038 189
davon Personalaufwand 3.378 307 1.013 620 5.318 579
davon Abschreibungen 1.323 125 133 58 1.639 87
davon sonstige Aufwendungen 2.371 191 525 200 3.287 1.283
Operatives Beteiligungsergebnis 16 16 -9 3) -5 18 3) -16 3)
davon Ergebnis Equity-Bewertung 25 2 -12 3) -6 9 3) -32 3)
Adjusted EBIT 1) -491 1.308 429 3) -7 1.239 3) -235 3)
Überleitungspositionen 20 -22 -60 -21 -83 -23
Außerplanmäßige Abschreibung/​Zuschreibung -27 - -14 -16 -57 -
Pensionssondereffekte & Restrukturierung -17 -17 - -1 -35 -4
Ergebnis Anlagenabgang -3 -1 21 -2 15 12
Sonstige Überleitungsposten 67 -4 -67 -2 -6 -31
EBIT -471 1.286 369 3) -28 1.156 3) -258 3)
Übriges Finanzergebnis
Ergebnis vor Ertragsteuern
Gebundenes Kapital 2) 6.135 2.315 3.809 3) 673 12.932 3) 1.299 3)
davon aus Equity-Beteiligungen 124 41 160 3) 49 374 3) 34 3)
Segmentinvestitionen 1.525 233 59 21 1.838 30
davon aus Equity-Beteiligungen - - 20 - 20 -
Mitarbeitende zum Stichtag 56.008 4.087 20.233 19.707 100.035 7.935
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in Mio. € Überleitung 4) Konzern 4)
Außenumsätze -1.367 22.539
davon Verkehrserlöse 565 18.904
Konzerninnenumsätze -2.004 -
Umsatzerlöse -3.371 22.539
Übrige operative Erträge -882 1.630
Operative Erträge -4.253 24.169
Operative Aufwendungen -4.183 23.237
davon Materialaufwand -2.108 13.119
davon Personalaufwand -621 5.276
davon Abschreibungen -82 1.644
davon sonstige Aufwendungen -1.372 3.198
Operatives Beteiligungsergebnis 5 7
davon Ergebnis Equity-Bewertung 7 -16
Adjusted EBIT 1) -65 939
Überleitungspositionen 18 -88
Außerplanmäßige Abschreibung/​Zuschreibung 18 -39
Pensionssondereffekte & Restrukturierung - -39
Ergebnis Anlagenabgang -3 24
Sonstige Überleitungsposten 3 -34
EBIT -47 851
Übriges Finanzergebnis -76
Ergebnis vor Ertragsteuern 775
Gebundenes Kapital 2) -254 13.977
davon aus Equity-Beteiligungen - 408
Segmentinvestitionen -27 1.841
davon aus Equity-Beteiligungen - 20
Mitarbeitende zum Stichtag - 107.970

1) Zur Überleitung vom Adjusted EBIT zum EBIT → Tabelle "Überleitung Ergebnisse", S. 6, im Zwischenlagebericht.
2) Das gebundene Kapital resultiert aus der Bilanzsumme, korrigiert um nicht betriebliche Posten (latente Steuern, positive Marktwerte, Derivate), abzüglich liquider Mittel und bestimmter nicht verzinslicher Verbindlichkeiten (u.a. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und aus nicht ausgeflogenen Flugdokumenten).
3) Werte aufgrund Neuzuordnung der AMECO angepasst.
4) Werte aufgrund der Umgliederung des Segments Catering in die aufgegebenen Geschäftstätigkeiten angepasst.

AUßENUMSÄTZE NACH REGIONEN Jan. - Sept.

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2023 2022
in Mio. € Verkehrserlöse 1) Andere Betriebserlöse Umsatzerlöse Verkehrserlöse 1)2) Andere Betriebserlöse 2) Umsatzerlöse 2)
Europa 15.463 1.836 17.299 12.579 1.603 14.182
davon Deutschland 6.879 697 7.576 5.665 658 6.323
Nordamerika 4.028 1.095 5.123 3.239 1.154 4.393
davon USA 3.561 873 4.434 2.854 983 3.837
Mittel- und Südamerika 475 164 639 473 94 567
Asien/​Pazifik 1.798 722 2.520 1.878 562 2.440
Nahost 410 187 597 382 180 562
Afrika 409 94 503 353 42 395
Summe 22.583 4.098 26.681 18.904 3.635 22.539

1) Ermittelt nach Ursprungsverkaufsort.
2) Werte aufgrund der Umgliederung des Segments Catering in die aufgegebenen Geschäftstätigkeiten angepasst.

10 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Wie im Anhang zum Konzernabschluss 2022 unter → Erläuterung 50 (Geschäftsberichts 2022, S. 256 ff.) dargestellt, erbringen die Geschäftsfelder des Lufthansa Konzerns im Rahmen ihrer normalen Geschäftstätigkeit zahlreiche Leistungen auch für nahestehende Unternehmen und nehmen andererseits auch Leistungen von diesen in Anspruch. Diese umfangreichen Liefer- und Leistungsbeziehungen werden unverändert zu Marktpreisen abgewickelt. Wesentliche Veränderungen zum Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Auch die im → Vergütungsbericht 2022 (Geschäftsberichts 2022, S. 280 ff.) und unter → Erläuterung 51 des Anhangs zum Konzernabschluss 2022 (Geschäftsbericht 2022, S. 259) beschriebenen vertraglichen Beziehungen mit dem nahestehenden Personenkreis bestehen unverändert fort, sind aber für den Konzern nicht von materieller Bedeutung.

11 Veröffentlichte, aber noch nicht angewandte Rechnungslegungsvorschriften

Vor dem Hintergrund der Ungewissheiten im Zusammenhang mit der Einführung einer globalen Mindestbesteuerung (Pillar Two) hat der IASB am 23. Mai 2023 Änderungen an IAS 12 veröffentlicht, die eine obligatorische Ausnahme für die Bilanzierung von latenten Steuern aus der Implementierung der Pillar Two-Regelungen vorsehen. Die Lufthansa Group wird diese Ausnahme nach einer Indossierung durch die EU anwenden. Die damit verbundenen Angabepflichten sind erstmals in jährlichen Berichtsperioden, die am oder nach dem 1. Januar 2023 beginnen, zu erfüllen. In Zwischenberichten, die im Jahr 2023 enden, sind die Angaben noch nicht verpflichtend.

Die übrigen vom IASB bis zum Veröffentlichungsdatum dieses Berichts verabschiedeten Rechnungslegungsstandardänderungen, die für Geschäftsjahre anzuwenden sind, die nach dem 1. Januar 2023 beginnen, haben keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Weitere Informationen zu den bis zum Aufstellungszeitpunkt des Zwischenabschluss beschlossenen Änderungen sind im Konzernanhang zum Konzernabschluss 2022 in → Erläuterung 3 (Geschäftsbericht 2022, S. 170 ff.) dargestellt.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Frankfurt, den 1. November 2023

Der Vorstand

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Carsten Spohr Christina Foerster
Vorsitzender des Vorstands Mitglied des Vorstands
Markenführung & Nachhaltigkeit
Harry Hohmeister Detlef Kayser
Mitglied des Vorstands
Global Markets & Network
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Flotte & Technologie
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Mitglied des Vorstands
Personal & Infrastruktur, Arbeitsdirektor
Mitglied des Vorstands
Finanzen

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Deutsche Lufthansa AG

Investor Relations

LAC, Airportring

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Telefon: + 49 69 696 - 28008

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Aktuelle Finanzinformationen im Internet:

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Finanzkalender 2024

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7. März Veröffentlichung Geschäftsbericht 2023
30. April Veröffentlichung 1. Zwischenbericht Januar - März 2024
7. Mai Lufthansa Hauptversammlung 2024
31. Juli Veröffentlichung 2. Zwischenbericht Januar - Juni 2024
29. Oktober Veröffentlichung 3. Zwischenbericht Januar - September 2024

Vorbehalt bei zukunftsgerichteten Aussagen

Bei den in unserem 3. Zwischenbericht 2023 veröffentlichten Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Lufthansa Group und ihrer Gesellschaften beziehen, handelt es sich lediglich um Prognosen und Einschätzungen und damit nicht um feststehende Tatsachen. Sie dienen allein informatorischen Zwecken und sind erkennbar an zukunftsgerichteten Begriffen wie zum Beispiel "glauben", "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "rechnen mit", "können", "könnten", "sollten" oder "bestreben". Diese zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtig erkennbaren und verfügbaren Informationen, Fakten und Erwartungen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen - insbesondere im Chancen- und Risikobericht des Geschäftsberichts - beschrieben werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Die Realisierung eines oder mehrerer dieser Risiken oder ein Nichteintritt der zugrundeliegenden Erwartungen oder Annahmen könnte die tatsächlichen Ergebnisse erheblich (sowohl positiv als auch negativ) beeinflussen.

Es besteht die Möglichkeit, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse und die Entwicklung des Unternehmens von den in den zukunftsgerichteten Aussagen vorhergesehenen Ergebnissen wesentlich unterscheiden. Lufthansa übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen an später eintretende Ereignisse beziehungsweise Entwicklungen anzupassen. Eine Haftung oder Garantie für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Daten und Informationen wird demnach weder ausdrücklich noch konkludent übernommen.

Hinweis

Die Begriffe "Lufthansa Group", "Lufthansa Konzern" sowie "Konzern" werden in diesem Geschäftsbericht als Synonyme verwendet.

Sämtliche Veränderungsangaben beziehen sich auf den Vorjahresvergleichszeitraum, sofern nicht anderweitig angegeben. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.