INTENSE AGWürzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die INTENSE AG ist ein Beratungsunternehmen mit Sitz in Würzburg und besteht seit 1999. Das Geschäftsmodell der INTENSE AG besteht in der Beratung von Kunden zur Konzeption, Planung, Umsetzung, Wartung/ Weiterentwicklung und Migration von IT-Systemen (mit Fokus auf SAP-basierten Anwendungen und Anwendungen für die Cloud). Ebenso beschäftigen wir uns mit strategischen, fachlichen und organisatorischen Fragestellungen unserer Kunden. Die Beratungsleistungen werden nach Aufwand oder im Rahmen von Festpreisprojekten abgerechnet. Zusätzlich werden Beratungserfahrungen und Ergebnisse aus Kundenprojekten in sogenannten SAP AddOns gebündelt und Kunden zum Kauf angeboten. Darüber hinaus werden cloudbasierte Analyse-Anwendungen entwickelt, zum einen um energieintensive Fertigungsbetriebe bei der Optimierung des Ressourceneinsatzes zu unterstützen, zum anderen um Cloud-basierte Migrationen für verschiedenste Quell- und Zielsysteme weitgehend automatisiert durchzuführen. Die Kernbranche der INTENSE AG ist, mit über 80% Umsatzanteil, die Energiewirtschaft. Unser Kundenportfolio erstreckt sich von kleineren Stadtwerken bis hin zu großen Energiekonzernen. Diese sind zum größten Teil in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum ansässig. Darüber hinaus sind wir in der Automobilindustrie und der Fertigungsindustrie aktiv. Im Geschäftsjahr 2020 wurden im Schnitt 62,25 Berater, 17,75 Interne und 5,00 sonstige Mitarbeiter beschäftigt. Neben dem Hauptsitz Würzburg und den Niederlassungen in Köln und Saarbrücken wird Anfang 2021 ein weiterer Standort in Leipzig eröffnet. Die Aktien der INTENSE AG befinden sich zu 100% und zu gleichen Teilen im Besitz von drei GmbHs. Der Vorstand der INTENSE AG setzt sich vollständig aus den Eigentümern dieser drei Gesellschaften zusammen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Allgemein Das Jahr 2020 war geprägt von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Dies spiegelt sich auch in den wirtschaftlichen Kennzahlen wider. So ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) basierend auf Analysen des statistischen Bundesamts im vergangenen Jahr um 4,9% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Somit sinkt das Bruttoinlandsprodukt erstmalig wieder seit der Finanzkrise im Jahr 2009. Diese negative Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2020 ist in nahezu allen Wirtschaftsbereichen zu erkennen. Zum einen durch inländische Lockdowns, aber auch durch sinkende Nachfrage aus dem Ausland wurde sowohl der Dienstleistungsbereich als auch das produzierende Gewerbe teils massiv eingeschränkt. Die privaten Konsumausgaben gingen preisbereinigt um 6,0 % zurück, die staatlichen Konsumausgaben hingegen stiegen um 3,4 %. Hier machen sich die weitreichenden Investitionen in Schutzausrüstung und Krankenhausleistungen bemerkbar. Auch auf den Arbeitsmarkt hatte die COVID-19-Pandemie starken Einfluss. Die Zahl der Erwerbstätigen ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 1,1% auf insgesamt 44,8 Millionen gesunken. Somit endet der über 14 Jahre anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit im Jahr 2020. Besonders betroffen waren geringfügig Beschäftigte sowie Selbstständige. Durch Kurzarbeit konnte die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stabil gehalten werden. Im Jahresdurchschnitt 2020 erhöhten sich die Verbraucherpreise in Deutschland gegenüber 2019 nur noch um 0,5%. Die Jahresteuerungsrate lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 1,4%. Energiewirtschaft Durch den hohen Kundenanteil von Unternehmen der Energiewirtschaft muss die INTENSE AG auf die Entwicklungen in diesem Branchensegment in besonderem Maße eingehen. Im Vergleich zu anderen Branchen waren die Auswirkungen durch die Corona-Pandemie auf den Energiesektor moderat. Zwar gingen sowohl Strom- als auch Gaskonsum durch Industrie und Handel deutlich zurück, dies konnte jedoch durch erhöhten Bedarf des Privatbereichs zum Teil ausgeglichen werden. Dadurch konnten die wirtschaftlichen Folgen in dieser Branche vergleichsweise gut aufgefangen werden. In Zukunft wird die Energiewirtschaft weiterhin sowohl durch die Energiewende (als Reaktion auf den Atomausstieg und den geplanten Kohleausstieg), als auch durch die zunehmenden Digitalisierungsanforderungen - vom Gesetzgeber sowie vom Endkunden - geprägt. Dies führt zu weitreichenden Veränderungen in der Aufstellung am Markt, den Geschäftsmodellen der Unternehmen als auch in der technologischen Entwicklung. Intelligente Messsysteme im Stromsektor (Digitalisierung der Energiewende) und veränderte Berechnungsgrundlagen der Gasabrechnung sind hier bekannte Beispiele. Zudem ist das Thema Sektorkopplung (also die energietechnische und energiewirtschaftliche Verknüpfung von Strom, Wärme, Mobilität und industriellen Prozessen sowie deren Infrastrukturen) ein wichtiges Thema in der Branche und somit auch für die INTENSE AG strategisch relevant. Wirtschaftlich geht die Energiebranche weiterhin durch eine Phase, die geprägt ist von hohem Investitionsbedarf und strukturellen Veränderungen, auch in der IT-Systemlandschaft und den Betriebsmodellen. Der in allen Bereichen der Wirtschaft gestiegene Bedarf an Digitalisierung der Geschäfts- und Kommunikationsprozesse wird hier die Nachfrage nach Unterstützung im Bereich IT deutlich erhöhen. 2.2 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2020 konnten, im Vergleich zum Vorjahr, folgende Erträge erwirtschaftet werden (in T€): scrollen
Die Umsatzerlöse in 2020 betrugen 17.459 T€ und liegen somit deutlich über dem Vorjahreswert. Hierbei konnte der Umsatz der internen Berater durch Neueinstellungen und höhere Tagessätze gesteigert werden. Der Umsatz eigener Berater konnte deutlich von ca. 8.150 T€ auf ca. 10.050 T€ ausgebaut werden. Der von externen Partnerunternehmen erwirtschaftete Umsatz ist im Gegensatz von knapp 8.300 T€ auf ca. 6.900 T€ gesunken, was aber keinen negativen Auswirkungen auf das Jahresergebnis hatte. Die mit diesem Umsatz erreichte Marge konnte sogar deutlich gesteigert werden. In 2020 konnten die betrieblichen Aufwendungen leicht auf 2.179 T€ gesenkt werden. Aufgrund der gestiegenen Umsätze sowie den gesunkenen Kosten konnte eine Steigerung des Jahresergebnisses nach Steuern auf 553 T€ erreicht werden konnte. 2.3 Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf ca. 43% angestiegen. Das gezeichnete Kapital, die gesetzlichen Rücklagen sowie die Gewinnrücklagen haben sich zum Vorjahr hierbei nicht verändert. Der Bilanzgewinn ist jedoch um ca. 227T€ gestiegen. Daneben ist es gelungen, die ausstehenden Forderungen sowie Verbindlichkeiten zu senken, wodurch die Bilanzsumme um ca. 1.054 T€ gesunken ist. Dies hat die Eigenkapitalquote ebenfalls positiv beeinflusst. Zum 31.12.2020 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Banken. Die Sicherung der Liquidität bestand in 2020 weiterhin in einer maximalen Höhe von 500 T€ und wurde nur zu kurzfristigen Bedienung von Verbindlichkeiten genutzt. 2.4 Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich, im Vergleich zum Vorjahr, folgendermaßen dar (in T€): scrollen
Aufgrund unseres Geschäftsmodells ist das Anlagevermögen der INTENSE AG erwartungsgemäß niedrig und liegt mit rund 192 T€ knapp unter 5% der Bilanzsumme. Im Vergleich zum Vorjahr ist hier jedoch ein Anstieg aufgrund von Investitionen in neue Büroeinrichtungen zu erkennen. Das Umlaufvermögen stellt mit rund 3.519 T€ den Großteil der Bilanzsumme dar. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 1.713 T€ gesenkt werden, wodurch das Umlaufvermögen deutlich niedriger ausgewiesen wird als im Vorjahr. Der Bilanzposten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten liegt mit 614 T€ dagegen deutlich über dem Vorjahreswert von 86 T€. Im Passiva macht sich die gesunkene Bilanzsumme vor allem bei den um ca. 1.775 T€ niedrigeren Verbindlichkeiten bemerkbar. Die Rückstellungen hingegen sind um 501 T€ gestiegen. Durch den erhöhten Bilanzgewinn konnte das Eigenkapital ebenso um ca. 227 T€ gesteigert werden. Die Bilanzsumme ist um 1.054 T€ auf 3.864 T€ gesunken. 2.5 Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Beurteilung des Geschäftsverlaufs und Lage der Gesellschaft Das Jahr 2020 stand im Zeichen einer Verbreiterung der Handlungsfelder und einem deutlichen Mitarbeiteraufbau. Die Entwicklung eigener Software-Produkte im Kontext der Energiebranche sowie eines Cloud-basierten Migrationswerkzeugs wurden ausgeweitet und professionalisiert. Besonderes Augenmerk wurde auf die Umsetzung einer neuen Organisationsstruktur gelegt, um den Anforderungen an eine innovative, effektive und selbstlernende Organisation gerecht zu werden. In 2020 wurde ein weiterer deutlicher Mitarbeiterzuwachs erreicht, der sich sowohl im Umsatz ab dem dritten Quartal 2020 als auch in den gestiegenen Personalkosten widerspiegelt. Die Belastungen durch Lizenz- und Markenrechtsgebühren sowie Vertriebsprovisionen konnten durch den gewachsenen Umsatz gut kompensiert werden. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen im Kontext der COVID-19-Pandemie im Verlauf des Geschäftsjahres konnte der Umsatz durch eine gute Auslastung im gesamten Jahresverlauf gesteigert werden. Der Umsatz der internen Berater stieg in 2020 insgesamt um 1.900 T€. Wie oben bereits erwähnt ist ein Großteil hiervon durch den erfolgreichen Personalaufbau begründet. Darüber hinaus konnte aber auch der durchschnittliche Tagessatz erhöht werden und zum höheren Umsatz der eigenen Mitarbeiter beitragen. Die wirtschaftliche Lage und die Vermögenssituation (ohne nennenswerte Verbindlichkeiten) der INTENSE AG ist als stabil zu betrachten. Die Umsatzentwicklung 2020 konnte durch die Besetzung neuer Themen, neuer Produkte und den Personalaufbau stabilisiert werden. Zudem werden alle Aktivitäten der weiteren Entwicklung gebündelt unter der neuen Vision: INTENSE AG ist führender Anbieter von SAP-basierten Effizienzlösungen. Einschätzung der zukünftigen Entwicklung Im Veränderungsdruck auf die Energiebranche und in der deutlich gestiegenen Nachfrage nach Digitalisierungslösungen liegen für die INTENSE AG ein hohes Potential für den Ausbau der Beratungsaktivitäten und den Produktumsätzen, da sowohl organisatorische Umstrukturierungen, Anpassungen der IT-Systeme als auch Digitalisierung der Prozesse mit diesen Veränderungen notwendig werden. Zudem ist geplant, in 2021 mit der Lizensierung und dem Verkauf von Produktlizenzen, Migrationsunterstützung sowie neuen Beratungsansätzen zusätzliche Umsatzoptionen zu realisieren. Auch der Ausbau von Partnerschaften mit Unternehmen, mit denen gemeinsam der Ausbau des Projektgeschäfts möglich ist, wird weiter vorangebracht. Hierbei besteht auch die Möglichkeit, die Geschäftstätigkeit in weitere Branchen und Kompetenzbereiche auszuweiten. Aufgrund hoher Komplexität von Fachlichkeit und Prozessen und insbesondere in der IT-technischen Abbildung der Anforderungen der Digitalisierung sehen wir gute Chancen die INTENSE AG zu positionieren und den Marktanteil weiter auszubauen. In 2020 wurden weitere neue Themen identifiziert, um mit innovativen Themen und Produkten das Geschäft der INTENSE AG in 2021 und darüber hinaus nachhaltig weiterzuentwickeln. 3. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 4.1 Prognosebericht Auf Basis der gesetzlich vorgeschriebenen Umsetzung der Digitalisierung und der Sektorkopplung in der Energiebranche sowie der laufenden Novellierung des EEG und den daraus resultierenden Anforderungen an die Branche geht der Vorstand davon aus, dass die Branche weiterhin umfangreich in entsprechende Umsetzungsthemen investieren wird. Noch nicht bewertbar sind die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie insbesondere auf die Energiebranche, hier werden die Unternehmen ggf. Die Priorisierung bei der Umsetzung von IT-Themen verändern. Die INTENSE AG wird über die Beratungs- und Umsetzungsthemen hinaus die Bereiche Energieeffizienz und Cloud-Architekturen weiter ausbauen. Ziel ist es, über Eigenentwicklungen und Kooperationen mit Partnern diese Themen inhaltlich auszubauen, mit weiteren (Neu-)Kunden umzusetzen und die Ergebnisse als SAP-AddOns oder eigenständige Produkte mit entsprechenden Einführungs- und Beratungsleistungen zu verkaufen. Der Vorstand erwartet hier (auch aufgrund regulatorischer Anforderungen) im laufenden Jahr eine weiter ansteigende Nachfrage, die auch zu einer hohen Auslastung der Berater der INTENSE AG führen wird. Für 2021 ist geplant, das Produkt- und Lizenzgeschäft weiter auszubauen und weitere Module fertig zu stellen. Hier sei erwähnt, dass die Bewilligung eines umfangreichen Forschungsprojekt kurz vor der Genehmigung steht, in dem weitere innovative Lösungen untersucht und entwickelt werden. In 2021 und darüber hinaus wird die INTENSE AG weiterhin für Bestands- sowie Neukunden Projekte zur Umsetzung der Digitalisierung in der Energiebranche durchführen und unsere Service-Angebote für den Betrieb von Cloud-Systemen anbieten. Die in der Branche zu beobachtenden Neuausrichtungen hin zu innovativen digitalen Geschäftsmodellen werden wir mit unserer Methoden- und Technologiekompetenz intensiv unterstützen, genauso wie die Umstellung bestehender Anwendungslandschaften auf neue Produktversionen (speziell SAP S/4). Für das Jahr 2021 wird erwartet, dass sich neue Technologien wie Cloudlösungen, IoT, neue Abrechnungsprozesse oder der Einsatz von S/4 weiter durchsetzen. Daraus wird sich die Nachfrage unserer Kunden nach geeigneten Lösungen, Umstellungsprojekten und Migrationskompetenz weiter erhöhen. Die Beratungsleistungen der INTENSE AG sind in weiten Teilen auch auf andere Branchen übertragbar. Insbesondere im Bereich Digitalisierung, Umstellung von Betriebsmodellen (Cloud-Anwendungen) und Migrationen sind wir in der Lage, mit geringem internem Aufwand auch in anderen Branchen aktiv zu werden. Diese Option wird sich über Partnerschaften und zunehmende Marktbekanntheit der INTENSE AG verstärkt ergeben. Die Anzahl der Mitarbeiter soll auch in 2021 für die neuen Themen und den daraus entstehenden Ressourcenbedarf deutlich gesteigert werden. Ziel ist es, 2021 den Mitarbeiterstamm insbesondere im Bereich Berufseinsteiger deutlich auszubauen, sowohl im Berater- als auch im Entwicklerbereich. Zudem sind umfangreiche interne Maßnahmen der Personalentwicklung, der Organisationsentwicklung und der Flexibilisierung des Arbeitsalltags umgesetzt worden, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu sichern und zu steigern und die Marke INTENSE am Bewerbermarkt attraktiv aufzustellen. Für 2021 wird ein Umsatz der eigenen Ressourcen von 13.250 T€ geplant. Insgesamt ist ein Umsatz von 21.250 T€ vorgesehen. Die darin enthaltene Höhe des Umsatzes der Partnerunternehmen von 8.000 T€ ist jedoch nur schwer abschätzbar, hat aber auch nur marginalen Einfluss auf das Jahresergebnis der INTENSE AG. Die INTENSE AG strebt durch Beraterausbildung, Besetzung innovativer und digitaler Themen sowie der Weiterentwicklung und Vermarktung eigener Lösungen eine Festigung der Position als eines der führenden Beratungshäusern im Energiemarkt in Deutschland an, zudem sollen weitere Branchen von der Kompetenz der INTENSE AG und ihren Lösungen profitieren können. Wir rechnen darum mit einem Betriebsergebnis vor Steuern und vor Abzug von Lizenz- und Provisionszahlungen in einer Größenordnung von 1.625 T€. Die beiden Steuerungsgrößen operativer Cashflow und Zahlungsmittelbestand werden sich in 2021 korrespondierend hierzu entwickeln. 4.2 Risiko- und Chancenbericht Die Gesellschaft ist im Projektgeschäft möglichen operativen Risiken ausgesetzt. Dazu gehören besonders auch Einflüsse wie die wirtschaftliche Gesamtsituation in der Branche (Änderung gesetzlicher Rahmenbedingungen, konjunkturelle Rahmenbedingungen, Mergers oder Akquisitionen der Versorgungsunternehmen), sowie die Konkurrenzsituation mit anderen Beratungshäusern. Wie bereits erwähnt können die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Projektgeschäft und die Priorisierung der Kunden nicht genau vorhergesagt werden. Zudem kann das Auslaufen eines bestehenden Rahmenvertrags kurzfristig zu einem deutlich reduzierten Absatz führen. Aus diesem Grund werden - im Rahmen des unternehmensweiten Risikomanagements - kontinuierlich Risikopotenziale identifiziert, bewertet und durch geeignete Maßnahmen gesteuert und überwacht. Vor diesem Hintergrund sehen wir uns in Bezug auf die operativen Risiken aus dem Projektgeschäft als ausreichend abgesichert. Das Projektgeschäft ist inhärenten Erfüllungsrisiken ausgesetzt, die von Unsicherheiten zum Zeitpunkt der Angebotslegung bis hin zu vertragskonformen Projektdurchführung reichen können. Zum Management dieser Risiken bestehen geschäftsspezifische Projektmanagement-Richtlinien und interne Richtlinien. Projekte mit besonderen Risikoindikatoren werden in einem speziellen Projekt-Reporting erfasst und unterliegen regelmäßigen Reviews durch das Controlling und Risikomanagement. In diesem Zusammenhang sehen wir mittelfristig keine wesentlichen Risiken für unsere Geschäftsentwicklung. Bedingt durch stetig steigende Anforderungen im Markt für Energieversorgung und zunehmende Diversifizierung der Geschäftsmodelle, Produkte, Kundensegmente und Absatzchancen, nimmt auch der Bedarf an Beratungsleistungen zu, ggf. werden diese Investitionen jedoch vor dem Hintergrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie neu priorisiert. Insbesondere durch die eingeschränkte Verfügbarkeit von geeigneten Mitarbeitern am Arbeitsmarkt ist das Potential für Beratungsunternehmen als hoch einzuschätzen, gleichwohl die INTENSE AG hier in einem stark umkämpften Bewerbermarkt bewegt. Zudem verfügt die INTENSE AG über Know-how, Projekte zu steuern und zum Erfolg zu führen, als auch die Unternehmensleitung des Kunden bei der Entwicklung und strategischen Ausrichtung des Geschäfts zu unterstützen. Unser fachliches und technisches Know-how ist dabei strategisch breit aufgestellt. Wir investieren intern viel Zeit und Ressourcen in die Weitergabe, den Ausbau und die Vertiefung unserer Kompetenzen. Zusätzlich sind wir mit Hilfe unserer AddOns in der Lage, unser technisches und fachliches Know-how über die Beratungsleistung hinaus verkaufen zu können. Wir sehen uns somit im Markt gut aufgestellt und adäquat gerüstet, um im Wettbewerb zu bestehen. 5. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird generell ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt und ein Forecast der Liquiditätsentwicklung ermöglicht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor dem Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität unserer Kunden. 6. Bericht über Zweigniederlassung Die INTENSE AG hat neben dem Hauptsitz in Würzburg zwei Standorte in Köln und Saarbrücken. Ein weiterer Standort in Leipzig folgt in Kürze. Dem Hauptsitz sind zum 01.03.2021 insgesamt 63 Mitarbeiter zugeordnet. Diese setzen sich folgendermaßen zusammen: scrollen
Dem Standort Köln sind insgesamt 27 Mitarbeiter mit folgender Zusammensetzung zugeordnet: scrollen
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Dem Standort Saarbrücken sind insgesamt 12 Mitarbeiter mit folgender Zusammensetzung zugeordnet: scrollen
Die Zuordnung der Berater und Manager hat im Wesentlichen organisatorische Gründe, da diese Mitarbeiter den größten Teil ihrer Arbeitszeit bei Kunden oder im HomeOffice tätig sind. BilanzAktiva scrollen
Gewinn- und Verlustrechnungscrollen
Ergebnisverwendungscrollen
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264 und 267 Abs. 1 HGB auf. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 der INTENSE AG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des AktG-Gesetzes in den jeweils gültigen Fassungen aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Angaben der Zahlen des Jahresabschlusses erfolgt in Euro (EUR) oder Tausend Euro (TEUR). Angaben, die wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses hat die Gesellschaft von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276 und 288 HGB Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: INTENSE AG Firmensitz laut Registergericht: Würzburg Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Würzburg Register-Nr.: 6792 II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte betreffen unfertige Leistungen, die zu den Herstellungskosten angesetzt sind. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert bewertet. Die aktiven latenten Steuern basieren auf Bewertungsdifferenzen zu den steuerlichen Ansätzen aus der Auslagerung einer Pensionszusage sowie auf Unterschiede bei der Bewertung von Personalrückstellungen. Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte mit dem Betrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verbindlichkeiten erforderlich ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden In den Vorjahren wurden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 800 in Anlehnung an die steuerrechtliche Vereinfachungsregel als geringwertige Wirtschaftsgüter aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben. Aufgrund umfangreicher Anschaffungen im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde dazu übergegangen, diese entsprechend ihrer tatsächlichen Nutzungsdauer abzuschreiben. Dadurch ergab sich eine Entlastung bei den Abschreibungen um TEUR 68,7. III. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: TEUR 442,0 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: TEUR 439,3 Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen: Von den kumulierten Abschreibungen entfallen TEUR 64,7 auf die Abgänge des Geschäftsjahres. scrollen
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Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital ist eingeteilt in Stück 50.004 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf die einzelne Aktie entfallenden anteiligen Nennbetrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Die Aktien können nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragen werden. Die Zustimmung erteilt der Vorstand. Über die Erteilung der Zustimmung entscheidet die Hauptversammlung nach freiem Ermessen. Die Angabe von Gründen über die Entscheidung der Hauptversammlung kann nicht verlangt werden. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 2.454,91 einbezogen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 77.090. Betroffen ist ausschließlich die Aktivierung von latenten Steuern. Rückstellungsbildung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Zu einer in Vorjahren ausgelagerten Pensionsverpflichtung hat der externe Versorgungsträger über eine nahezu vollständige Bedeckung des erforderlichen Barwertes zum Bilanzstichtag informiert. Für die rechnerische Unterdeckung zum Bilanzstichtag von 0,56 % wurde die Erleichterungsmöglichkeit gemäß Artikel 28 Abs. 1 EGHGB in Anspruch genommen und über diesen stichtagsbezogenen Wert einer eventuellen mittelbaren Verpflichtung keine Rückstellung für laufende Pensionen, Anwartschaften und ähnliche Verpflichtungen gebildet. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind in nicht unerheblichem Umfang personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 467,2 enthalten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit < 5 Jahre und der Sicherungsrechte Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 1.425,9 (Vorjahr: TEUR 3.201,6). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Es bestehen Bankbürgschaften in Höhe von TEUR 54,2 als Sicherheit für Mietkautionen. Weitere Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden nicht. Es besteht eine sonstige finanzielle Verpflichtung aus einem bis zum 31.12.2021 laufenden Lizenzvertrag mit einer Jahreslizenzgebühr von TEUR 250,0. Es bestehen Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen für das Jahr 2021 i.H.v. TEUR 230,4. Die Laufzeiten der Mietverträge betragen für Köln bis 31.07.2024, für Würzburg bis 30.09.2024 und für Saarbrücken bis 31.01.2023. Ferner wurde im November 2020 ein Mietvertrag für Leipzig mit einer Laufzeit vom 01.03.2021 bis 28.02.2026 abgeschlossen. Damit umfasst die finanzielle Verpflichtung mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr TEUR 677,7. Des Weiteren bestehen Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen für Firmenwägen und -fahrräder für 2021 i.H.v. TEUR 206,3. Die finanzielle Verpflichtung, mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt daraus TEUR 226,1. Zudem bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für EDV-Server in Höhe von TEUR 25,2 für 2021 und mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 23,0. IV. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: scrollen
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an: scrollen
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: scrollen
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Fridtjof Trayser. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender war Prof. Dr. Gerd Spiesmacher. Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Auf Grund der gleichen Vergütungshöhe aller Vorstände wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Für die Aufsichtsratsvergütung wird ebenfalls von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Die Corona-Pandemie hat nach Einschätzungen der Vorstände keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit den Aktionären die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 550.987,29. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 553.442,20, der zu verwenden ist. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von EUR 549.000,00 vorgesehen. Auf neue Rechnung soll EUR 4.442,20 vorgetragen werden. Durch die vorgeschlagenen Gewinnausschüttung verbleiben der Gesellschaft frei verfügbare Rücklagen nebst dem Gewinnvortrag in einer Höhe, die den Betrag der Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB aus der Aktivierung aktiver latenter Steuern übersteigen. Über die Gewinnverwendung entscheidet endgültig die Hauptversammlung. Unterschrift der Vorstände
Würzburg, den 4. März 2021 gez. Nils Jensen Kai Vogel Michael Heinze Beschluss zur Gewinnverwendung aus dem Geschäftsjahr 2020 während der Hauptversammlung vom 26. März 2021Der durch den Aufsichtsrat festgestellte Jahresabschluss 2020 liegt vor. Der Bilanzgewinn beträgt, einschließlich des Jahresüberschusses 2020 in Höhe von 550.987,29 € sowie dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 2.454,91 €, insgesamt 553.442,20 €. Die Hauptversammlung beschließt die Gewinnverwendung mit 50.004 Stimmen bei 0 Gegenstimmen und keiner Enthaltung folgendermaßen: scrollen
Der Vorsitzende stellt fest, dass der Beschluss mit der notwendigen Mehrheit gefasst wurde. Dieser Beschluss ist unter Verzicht auf alle durch Gesetz und Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen für die Einberufung getroffen worden.
Würzburg, den 26.03.2021 Aufsichtsratsvorsitzender INTENSE AG Herr Fridtjof Trayser Aktionärin Quadrat-M GmbH, vertreten durch Herrn Michael Aktionärin J-Quadrat GmbH, vertreten durch Herrn Nils Aktionärin ASSTELA GmbH, vertreten durch Herrn Kai Vogel Bericht des AufsichtsratsBericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung Im Berichtsjahr 2020 hat sich der Aufsichtsrat (AR) der INTENSE AG mit der weiteren Entwicklung des Unternehmens befasst. Der AR ist dabei den ihm, nach Gesetz und Satzung, obliegenden Aufgaben nachgekommen. Der AR hat seine Beratungsaufgaben, als auch die Überwachung gemäß § 111 AktG, wahrgenommen. Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens, informierte der Vorstand in den AR Sitzungen über die Umsetzung der getroffenen strategischen Ausrichtung. Die angestrebten Kundenlösungen im Rahmen von SAP Produktentwicklung mit anschließendem Produktverkauf und Wartungsgeschäft ist nicht im geplanten Umfang erfolgt. Diese Strategie hat zwar nur mit dem Kunden Gerolsteiner Wasser funktioniert und konnte nicht wie geplant zu einer weiteren Säule des Geschäfts werden. Vertrieblich wurde diese Kapazitätslücke mit den neuen Partnern Gats IT und Powercloud kompensiert. Dennoch freut sich der AR über den personellen Zuwachs, welche die Wachstumsstrategie stützt. Weiterhin hat der Aufsichtsrat sich im Geschäftsjahr 2020 durch Berichte des Vorstands, gem. § 90 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-4, Satz 3 AktG, regelmäßig über die Tätigkeit des Vorstands und die Situation der Gesellschaft informiert. Dies fand hauptsächlich im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen statt und wurde bei Bedarf durch schriftliche und mündliche Berichte ergänzt. So hat der Vorstand den Aufsichtsrat kontinuierlich, zeitnah (monatliche Telkos) und umfänglich über Fragen der Unternehmens-, Finanz-, Liquiditätsplanung und der aktuellen Geschäftsentwicklung, der Marktlage, des Controlling Berichtes, der strategischen Vorhaben und der Risikolage unterrichtet. Der Vorstand ist somit seiner Informationspflicht gegenüber dem Aufsichtsrat in ausreichendem Maße nachgekommen. Der Aufsichtsrat hat sich von der Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Unternehmensführung überzeugt. Folgende wichtige Beschlüsse wurden u. a. vom Aufsichtsrat mit dem Vorstand erörtert und dann gebilligt: scrollen
Jahresabschluss 2020 Die PKS Stahl & Partner mbB Würzburg hat den Jahresabschluss zum 31.12.2020, im Auftrag des Vorstandes, nach HGB-Grundsätzen erstellt. Parallel hierzu hat der Aufsichtsrat in 2020 noch die Bestellung des Wirtschaftsprüfers Hr. Ralf Spiesmacher vollzogen. Diese Prüfung ist gem. Aktiengesetz notwendig, da ein Umsatz über zwei Jahre hinweg über 10 Mio. € erzielt wurde und über 50 Mitarbeiter seit 2014 im Unternehmen beschäftigt waren. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses 2020 und der entsprechenden Lageberichte, sowie nach eingehender Aussprache mit dem Vorstand, hat der Aufsichtsrat der INTENSE AG dem in der Aufsichtsratssitzung vom 26.03.2021 zugestimmt. Prüfungs- und Erörterungsgegenstand waren sowohl die Rechtmäßigkeit, als auch die Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Abschlüsse. Auch der Bericht und die Feststellungen des Steuerberaters wurden auf Übereinstimmung mit den bestehenden gesetzlichen Anforderungen geprüft und mit dem Vorstand besprochen. Es bestehen keine Zweifel an der Richtigkeit der vom Steuerberater vorgelegten Ergebnisse, so dass der Aufsichtsrat nach der abschließenden Prüfung keine Einwendungen hat. Die Prüfung des WP Hr. Ralf Spiesmacher ist ebenfalls ohne Befund, so dass dieser ebenfalls dem Beschluss des AR zur Entlastung des Vorstandes beigefügt wird. Die Liquidität des Unternehmens hat sich in der zweiten Jahreshälfte 2020 stabilisiert und es konnte trotz hoher laufender Zahlungen ohne die Inanspruchnahme von Krediten gearbeitet werden. Die Gefahr einer Insolvenzverschleppung bestand niemals und wurde durch das etablierte Controlling bestens gemanagt. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 26.03.2021 den Jahresabschluss gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Mitarbeitern für ihre erfolgreiche Arbeit im Jahr 2020 und freut sich auf die Fortsetzung im Jahr 2021. Der Aufsichtsrat
Würzburg, 26.03.2021 Fridtjof Trayser, AR-Vorsitzender sonstige Berichtsbestandteile
Köln, den 26.03.2021 Nils Jensen
Neunkirchen, den 26.03.2021 Michael Heinze
Gröbenzell, den 26.03.2021 Kai Vogel Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.03.2021 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks An die INTENSE AG, Würzburg: Ich habe den Jahresabschluss der INTENSE AG, Würzburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INTENSE AG, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse scrollen
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus scrollen
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Nürnberg, 19. März 2021 Dipl.-Kfm. Ralf H. Spiesmacher, Wirtschaftsprüfer |
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