Deutsche Post AGBonnHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 30.06.20241 KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT 1 Grundlagen 2 Wirtschaftsbericht 11 Prognose, Chancen und Risiken 13 VERKÜRZTER KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS 13 Gewinn-und-Verlust-Rechnung 14 Gesamtergebnisrechnung 15 Bilanz 16 Kapitalflussrechnung 17 Eigenkapitalveränderungsrechnung 18 Ausgewählte erläuternde Anhangangaben 37 Versicherung der gesetzlichen Vertreter 38 Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht 39 FINANZKALENDER 39 KONTAKT scrollen
1 EBIT ÷ Umsatz. 2 Nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen. 3 Vorjahreswert zum Stichtag 31. Dezember. 4 Unverwässert. 5 Kopfzahl am Quartalsende, mit Auszubildenden. scrollen
1 EBIT ÷ Umsatz. 2 Nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen. 3 Vorjahreswert zum Stichtag 31. Dezember. 4 Unverwässert. 5 Kopfzahl am Quartalsende, mit Auszubildenden. GRUNDLAGENOrganisatorische VeränderungenIm Berichtszeitraum gab es keine organisatorischen Änderungen, die von wesentlicher Bedeutung für die Struktur des Konzerns waren. Im Juni 2024 wurden das Mandat und der Vertrag von Tim Scharwath als Mitglied des Vorstands bis Mai 2030 verlängert. Forschung und EntwicklungDa der Konzern als Dienstleistungsunternehmen keine Forschung und Entwicklung im engeren Sinne betreibt, ist über nennenswerte Aufwendungen nicht zu berichten. WIRTSCHAFTSBERICHTRahmenbedingungenDie folgenden Angaben zur Beschreibung der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beruhen auf S&P Global Market Intelligence (S&P Global). Die sich zu Beginn des Jahres 2024 leicht verstärkende Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft flachte im zweiten Quartal wieder ab. Geopolitische Instabilität durch Kriege, Spannungen zwischen westlichen Industrieländern und China sowie die Fragmentierung der politischen Landschaft Europas belasten Handel, Investitionen und das Konsumklima in vielen Ländern. Von der erwarteten realen Kaufkrafterhöhung für den privaten Verbrauch profitiert bisher vorrangig der Dienstleistungssektor, während die Mehrzahl der Industriefirmen weiterhin über schwache Auftragseingänge klagt. Die Europäische Zentralbank hat im Juni mit einer vorsichtigen Lockerung der Geldpolitik begonnen, während die US Federal Reserve vor dem Hintergrund der bislang robusteren US-Konjunktur und stärkeren Kerninflation noch abwartet. In den für DHL Group relevanten Endmärkten war die B2B-Volumenentwicklung neben der allgemeinen wirtschaftlichen Lage zudem von der Entwicklung der Lagerbestände bei den Kunden belastet. Die B2C-Volumen in den Paketgeschäften zeigten sich hingegen weiterhin resilient. Das bestätigt den strukturellen Trend einer Verlagerung des Konsums hin zu E-Commerce auch in einem schwächeren wirtschaftlichen Umfeld. Wesentliche EreignisseIm ersten Halbjahr 2024 haben wir im Rahmen der abgeschlossenen vierten Tranche und der begonnenen fünften Tranche des Aktienrückkaufprogramms 2022-2025 weitere 14,1 MIO Aktien im Wert von 594 MIO € zurückerworben. Am 25. März 2024 haben wir eine Anleihe mit einem Emissionsvolumen von 1 MRD € und einer Laufzeit bis 2036 begeben. Die Erlöse werden unter anderem zur Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten verwendet. Mit Vorstandsbeschluss vom 2. Mai 2024 ist das Grundkapital um 39 MIO € herabgesetzt worden, die entsprechenden Aktien wurden eingezogen. Die eigenen Aktien stammten aus den Erwerben im Rahmen der bisherigen Aktienrückkaufprogramme. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 22. Mai 2024. Ertragslagescrollen
Veränderungen im PortfolioDas Portfolio hat sich nicht nennenswert verändert. Konzernumsatz liegt bei 41 MRD €Im ersten Halbjahr 2024 lag der Konzernumsatz mit 40.890 MIO € fast auf dem Vorjahresniveau von 41.012 MIO €. Er wurde durch negative Währungseffekte um 137 MIO € gemindert. Der im Ausland erwirtschaftete Anteil am Umsatz veränderte sich von 74,7 % auf 74,0 %. Im zweiten Quartal 2024 stieg der Umsatz von 20.094 MIO € im Vorjahr auf 20.639 MIO €. Er wurde ebenfalls durch negative Währungseffekte in Höhe von 28 MIO € geschmälert. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 1.232 MIO € unter dem Vorjahresniveau von 1.299 MIO €, wozu vor allem geringere Erträge aus der Währungsumrechnung beitrugen. Personalaufwand durch Lohn- und Gehaltssteigerungen erhöhtDer Materialaufwand sank um 386 MIO € auf 20.549 MIO €, wofür maßgeblich geringere Transportkosten vor allem im Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight verantwortlich waren. Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie die Zunahme der Beschäftigtenzahl erhöhten den Personalaufwand von 13.483 MIO € auf 14.113 MIO €. Die Abschreibungen stiegen um 165 MIO € auf 2.320 MIO €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 2.551 MIO € unter dem Vorjahresniveau von 2.602 MIO €; hier wirkten geringere Aufwendungen aus Währungsumrechnung mindernd. Das Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen veränderte sich von 12 MIO € im Vorjahr auf -12 MIO € im Berichtszeitraum. Im Vorjahr waren vor allem Erträge aus der Bewertung unserer Beteiligung an der israelischen Gesellschaft Global-E Online Ltd. enthalten. Konzern-EBIT verringert sich um 20,1 %Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) verringerte sich im ersten Halbjahr 2024 um 669 MIO € auf 2.662 MIO €. Im zweiten Quartal 2024 ging es von 1.693 MIO € auf 1.351 MIO € zurück. Das Finanzergebnis fiel mit -370 MIO € besser aus als im Vorjahr (-445 MIO €), wozu vor allem ein positives Fremdwährungsergebnis beigetragen hat. Das Ergebnis vor Ertragsteuern sank um 594 MIO € auf 2.292 MIO €. Infolgedessen fielen die Ertragsteuern um 178 MIO € auf 688 MIO €. Die Steuerquote betrug wie im Vorjahr 30 %. Konzernperiodenergebnis sinkt im Einklang mit EBITDas Konzernperiodenergebnis verringerte sich im ersten Halbjahr 2024 von 2.020 MIO € auf 1.604 MIO € deutlich. Davon stehen 1.484 MIO € den Aktionären der Deutsche Post AG und 120 MIO € den nicht beherrschenden Anteilseignern zu. Das Ergebnis je Aktie sank unverwässert von 1,58 € auf 1,27 € und verwässert von 1,55 € auf 1,25 €. Gewinn nach Kapitalkosten geht zurückDas EAC ging im ersten Halbjahr 2024 von 1.607 MIO € auf 830 MIO € zurück, vor allem durch das gesunkene EBIT. Die kalkulatorischen Kapitalkosten erhöhten sich primär durch Investitionen in das Sachanlagevermögen aller Unternehmensbereiche leicht. scrollen
UnternehmensbereicheExpress: anhaltendes Ertrags- und KostenmanagementDer Umsatz im Unternehmensbereich Express sank im ersten Halbjahr 2024 um 1,4 % auf 12.226 MIO €. Darin berücksichtigt sind negative Währungseffekte in Höhe von 90 MIO € sowie niedrigere Treibstoffzuschläge. Ohne Währungseffekte und Treibstoffzuschläge überstieg der Umsatz im ersten Halbjahr den Vorjahreswert leicht um 0,2 %. Die weiterhin wenig dynamische Marktentwicklung ließ tägliche Umsätze und Sendungsvolumen im Produktbereich TDI sinken. Dieser Entwicklung treten wir weiterhin mit Kostenmanagement und Optimierung der Netzwerkkapazität entgegen. Der anhaltenden Inflation begegnen wir mit allgemeinen Preiserhöhungen in Verbindung mit wirksamem Ertragsmanagement. Im ersten Halbjahr 2024 ging das EBIT für den Unternehmensbereich Express um 27,1 % auf 1.315 MIO € zurück. Die EBIT-Marge betrug 10,8 %. Im zweiten Quartal 2024 lag das EBIT mit 683 MIO € um 24,2 % unter dem Vorjahreswert. scrollen
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Global Forwarding, Freight: Umsatzrückgang aufgrund geringerer FrachtratenDer Umsatz im Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight sank im ersten Halbjahr 2024 aufgrund geringerer Frachtraten um 8,0 % auf 9.497 MIO €. Ohne negative Währungseffekte in Höhe von 60 MIO € lag der Umsatz um 7,4 % unter dem Vorjahresniveau. Im zweiten Quartal 2024 überstieg der Umsatz dank höherer Volumen und steigender Frachtraten den Vorjahreswert leicht um 0,8 %. Im Geschäftsfeld Global Forwarding sank der Umsatz im ersten Halbjahr 2024 um 10,5 % auf 6.914 MIO €. Lässt man negative Währungseffekte in Höhe von 57 MIO € unberücksichtigt, betrug der Rückgang 9,8 %. Das Bruttoergebnis des Geschäftsfelds Global Forwarding lag mit 1.707 MIO € um 13,6 % unter dem Vorjahresniveau. Das Luftfrachtvolumen stieg im ersten Halbjahr 2024 um 5,2 %, vor allem auf den Handelsrouten zwischen Asien und Europa. Der Umsatz mit Luftfracht sank um 7,1 % und das Bruttoergebnis um 21,4 %. Im zweiten Quartal 2024 überstieg der Umsatz den Vorjahreswert um 3,6 %; das Bruttoergebnis lag um 16,9 % unter dem Niveau des Vorjahres. Die in der Seefracht transportierten Volumen stiegen im Halbjahr gegenüber dem Vorjahreswert um 6,5 %, besonders auf den Handelsrouten aus Asien. Der Umsatz mit Seefracht sank im ersten Halbjahr um 14,5 % und das Bruttoergebnis um 21,5 %. Im zweiten Quartal 2024 betrugen die entsprechenden Rückgänge 1,4 % bzw. 15,9 %. Im Geschäftsfeld Freight verringerte sich der Umsatz im ersten Halbjahr 2024 leicht um 0,7 % auf 2.636 MIO €. Bei den Volumen verzeichneten wir einen Rückgang um 7,3 %, der teilweise von Preiseffekten kompensiert wurde. Das Bruttoergebnis des Geschäftsfelds ging um 4,1 % auf 662 MIO € zurück. Im zweiten Quartal 2024 stieg der Umsatz um 2,1 %, während das Bruttoergebnis um 3,7 % sank. Das EBIT für den Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight ging im ersten Halbjahr 2024 um 30,2 % auf 542 MIO € zurück. Die EBIT-Marge betrug 5,7 %. Für den Unternehmensbereich entspricht das EBIT dabei 22,9 % des Bruttoergebnisses, für das Geschäftsfeld Global Forwarding 28,3 %. Im zweiten Quartal 2024 betrug das EBIT für den Unternehmensbereich 279 MIO €. scrollen
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1 Twenty-foot Equivalent Unit (20-Fuß-Container-Einheit). Supply Chain: weiterhin starke Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten HalbjahrDer Umsatz im Unternehmensbereich Supply Chain erhöhte sich im ersten Halbjahr 2024 um 4,1 % auf 8.685 MIO €. Ohne positive Währungseffekte in Höhe von 2 MIO € lag das Wachstum ebenfalls bei 4,1 %. Neugeschäft, Vertragsverlängerungen und ein wachsendes E-Commerce-Geschäft trugen dazu bei, dass fast alle Regionen und Sektoren Umsatzsteigerungen verzeichneten. Der leichte Umsatzrückgang in der Region Asia Pacific ist auf negative Währungseffekte zurückzuführen. Im zweiten Quartal 2024 wuchs der Umsatz im Unternehmensbereich Supply Chain um 2,8 % auf 4.352 MIO €. Ohne positive Währungseffekte in Höhe von 5 MIO € betrug der Zuwachs 2,7 %. Im ersten Halbjahr 2024 wurden im Unternehmensbereich Supply Chain zusätzliche Verträge mit einem Vertragsvolumen in Höhe von 5,0 MRD € abgeschlossen. Neben den Sektoren Energy, Retail und Life Sciences & Healthcare trugen dazu E-Fulfilment-Lösungen maßgeblich bei. Die Vertragsverlängerungsrate blieb konstant hoch. Das EBIT für den Unternehmensbereich Supply Chain stieg im ersten Halbjahr 2024 um 7,2 % auf 535 MIO €. Die EBIT-Marge für das Halbjahr lag bei 6,2 %. Im zweiten Quartal 2024 betrug das EBIT für den Unternehmensbereich Supply Chain 279 MIO €. scrollen
eCommerce: Umsatz liegt über VorjahresniveauDer im Unternehmensbereich eCommerce erzielte Umsatz lag im ersten Halbjahr 2024 mit 3.300 MIO € um 9,5 % über dem Niveau des Vorjahres. Darin enthalten ist ein Umsatzbeitrag aus dem Erwerb von MNG Kargo in Höhe von 160 MIO €. Ohne positive Währungseffekte in Höhe von 15 MIO € lag der Umsatz um 9,0 % über dem Vorjahresniveau. Im zweiten Quartal 2024 stieg der Umsatz im Unternehmensbereich eCommerce um 10,5 % auf 1.667 MIO €. Das EBIT für den Unternehmensbereich eCommerce ging im ersten Halbjahr 2024 von 159 MIO € auf 125 MIO € zurück, wozu vor allem höhere Kosten auch aufgrund gestiegener Abschreibungen in Folge kontinuierlicher Investitionen in den Ausbau der Netze beigetragen haben. Die EBIT-Marge für das Halbjahr lag bei 3,8 %. Im zweiten Quartal 2024 belief sich das EBIT für den Unternehmensbereich eCommerce auf 67 MIO €. scrollen
Post & Paket Deutschland: anhaltend wachsendes Paketgeschäft begünstigt ErgebnisentwicklungIm ersten Halbjahr 2024 überstieg der Umsatz im Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland mit 8.426 MIO € den Vorjahreswert um 2,8 %. Treiber dieser positiven Entwicklung bleibt das Geschäftsfeld Paket Deutschland. Das deutsche Postgeschäft entwickelte sich erwartungsgemäß rückläufig, wobei unter anderem die Europawahl den Trend etwas abschwächen konnte. Im zweiten Quartal 2024 stieg der Umsatz im Unternehmensbereich um 4,1 % auf 4.160 MIO €. Das EBIT für den Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland lag im ersten Halbjahr 2024 mit 324 MIO € um 24,1 % über dem Vorjahreszeitraum, der durch zusätzliche Personalkosten aufgrund von Streiks belastet war. Höhere Umsätze im Paketgeschäft und Warenversand konnten gestiegene Materialkosten sowie zusätzliche Belastungen durch Tarifvereinbarungen mehr als kompensieren. Die Umsatzrendite betrug im Halbjahr 3,8 %. Im zweiten Quartal lag das EBIT mit 130 MIO € um 5,7 % über dem Vorjahresquartal, wofür sowohl Umsatzsteigerungen im Paketgeschäft und Warenversand als auch höhere betriebliche Erträge verantwortlich waren. Höhere Material- und Personalkosten, insbesondere aus Tarifvereinbarungen, konnten damit leicht überkompensiert werden. Die Umsatzrendite betrug 3,1 %. scrollen
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Solide LiquiditätslageZum 30. Juni 2024 wies der Konzern eine zentral verfügbare Liquidität von 0,5 MRD € aus, die sich aus flüssigen Mitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zusammensetzt. Aufgrund unserer soliden Liquiditätslage wurde die syndizierte Kreditlinie in Höhe von 4 MRD € nicht gezogen. Daneben standen zum Bilanzstichtag ungenutzte bilaterale Kreditlinien in Höhe von 1,7 MRD € zur Verfügung. Weitere Investitionen in den Ausbau der NetzinfrastrukturDie Investitionen in erworbene Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (ohne Firmenwerte) beliefen sich im ersten Halbjahr 2024 auf 1.116 MIO € (Vorjahr: 1.277 MIO €) und wurden vorwiegend für den Ausbau der Netzinfrastruktur getätigt. Wie sich diese in Anlageklassen sowie nach Unternehmensbereichen und Regionen aufteilen, zeigen wir im Anhang, Textziffer 12 und 16. Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit unter VorjahresniveauDer Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit sank im ersten Halbjahr 2024 von 4.244 MIO € auf 3.612 MIO €. Neben dem geringeren EBIT hat sich vor allem der Mittelabfluss aus der Veränderung des Working Capital negativ ausgewirkt. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit stieg erheblich von 418 MIO € auf 1.006 MIO €, obwohl die Investitionen in das Sachanlagevermögen mit 1.297 MIO € deutlich niedriger ausfielen (Vorjahr: 1.602 MIO €). Die Veränderung der kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte hat im Berichtszeitraum zu einem Mittelabfluss von 11 MIO € geführt. Dem stand im Vorjahr ein Mittelzufluss von 903 MIO € gegenüber, der aus der Auflösung kurzfristiger Geldanlagen bei Banken resultierte. Der Free Cashflow sank deutlich von 1.433 MIO € auf 952 MIO €. Ohne Berücksichtigung der Zahlungen für Akquisitionen und Desinvestitionen ging er um 459 MIO € zurück. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit verringerte sich von 4.102 MIO € auf 3.392 MIO €. Größter Posten war die Dividendenzahlung an unsere Aktionäre in Höhe von 2.169 MIO €. Im März 2024 haben wir eine Anleihe emittiert, aus der 990 MIO € zuflossen. Der Bestand an flüssigen Mitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sank im Vergleich zum 31. Dezember 2023 von 3.649 MIO € auf 2.853 MIO €. scrollen
Vermögenslagescrollen
Konzernbilanzsumme gestiegenZum 30. Juni 2024 lag die Bilanzsumme des Konzerns mit 67.583 MIO € um 753 MIO € über dem Stand zum 31. Dezember 2023 (66.830 MIO €). Auf der Aktivseite überstiegen die langfristigen Vermögenswerte mit 48.185 MIO € den Wert zum Vergleichsstichtag (47.617 MIO €). Ein aufgrund von Währungseffekten höherer Firmenwert ließ vor allem die immateriellen Vermögenswerte von 14.523 MIO € auf 14.648 MIO € steigen. Das Sachanlagevermögen lag mit 30.412 MIO € leicht über dem Niveau zum 31. Dezember 2023 (30.018 MIO €), da Investitionen und positive Währungseffekte Abschreibungen und Abgänge übertrafen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen leicht um 328 MIO € auf 10.865 MIO € zu. Vor allem weil die Rechnungsabgrenzungen zugenommen haben, stiegen die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte deutlich um 354 MIO € auf 2.769 MIO €. Die flüssigen Mittel und Zahlungsmitteläquivalente verringerten sich um 796 MIO € auf 2.853 MIO €. Auf der Passivseite lag das den Aktionären der AG zustehende Eigenkapital mit 22.067 MIO € unter dem Niveau des 31. Dezember 2023 (22.475 MIO €). Es wurde durch das Konzernperiodenergebnis, Gewinne aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen und Währungseffekte erhöht sowie durch die Dividendenzahlung und weitere Aktienrückkäufe verringert. Vor allem höhere Zinsen ließen die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen deutlich um 397 MIO € auf 2.122 MIO € sinken. Die Finanzschulden erhöhten sich von 22.718 MIO € zum 31. Dezember 2023 auf 24.153 MIO €, wozu die im März 2024 platzierte Anleihe über nominal 1 MRD € maßgeblich beigetragen hat. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von 8.479 MIO € auf 8.035 MIO €. Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen um 349 MIO € auf 5.885 MIO €, vor allem weil die Verbindlichkeiten gegenüber Beschäftigten zugenommen haben. Höhere NettofinanzverschuldungDie Nettofinanzverschuldung stieg von 17.739 MIO € zum 31. Dezember 2023 auf 19.885 MIO € zum 30. Juni 2024. Die Eigenkapitalquote lag mit 33,4 % auf dem Niveau vom 31. Dezember 2023 (34,2 %). Inwieweit die Nettozinsverpflichtung durch das EBIT gedeckt ist, zeigt die Kennzahl Net Interest Cover. Sie nahm von 20,7 auf 8,7 ab. Das Net Gearing sagt aus, in welchem Verhältnis die Nettofinanzverschuldung zur Summe aus Nettofinanzverschuldung und Eigenkapital steht. Es belief sich zum 30. Juni 2024 auf 46,8 %. scrollen
PROGNOSE, CHANCEN UND RISIKENKünftige RahmenbedingungenDas globale Wirtschaftswachstum dürfte laut S&P Global in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 und darüber hinaus weiter nur moderat ausfallen. Es wird erwartet, dass der Welthandel um preisbereinigt 3,1 % (Juliprognose des IWF) ebenfalls nur moderat wächst, verglichen mit durchschnittlich fast 5 % in den drei Jahrzehnten vor der Coronapandemie. Dies spiegelt neben strukturellen Umbrüchen durch die Klimakrise auch die politische Polarisierung verbunden mit zunehmendem Protektionismus in vielen Ländern wider. Der dadurch erschwerte Rückgang der Kerninflation dürfte die Lockerung der Geldpolitik durch die führenden Zentralbanken verzögern und begrenzen. S&P Global erwartet für das Jahr 2024 ein Wachstum der Weltwirtschaft von 2,7 %. Hinter dem gleichbleibenden globalen Wachstumstempo verbergen sich einerseits leichte Abschwächungen gegenüber dem Vorjahr, in China von 5,2 % auf 5,0 % und in den USA von 2,5 % auf 2,4 %, andererseits leichte Beschleunigungen, im Euroraum von 0,6 % auf 0,8 % und in Deutschland von 0,0 % auf 0,3 %. PrognoseDie von uns im März 2024 veröffentlichte Prognose hat für das erste Halbjahr 2024 explizit einen Rückgang des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahreszeitraum erwartet. Diese Erwartung beruhte auf dem Entfall positiver Markteffekte, vor allem in Hinblick auf die Höhe der Frachtraten im Bereich Luft- und Seefracht, die im ersten Halbjahr 2023 noch auf einem deutlich erhöhten Niveau gelegen hatten. Gleichzeitig gingen wir von keiner nennenswerten Belebung der Konjunkturlage im ersten Halbjahr 2024 aus. Diese Erwartungen haben sich mit Blick auf das Ergebnis im Berichtszeitraum erfüllt. Für das zweite Halbjahr 2024 rechnen wir unverändert mit einem Ergebnis über dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Es wird von der weiteren Entwicklung der weltweiten Konjunkturlage abhängen, wie stark dieser Ergebnisanstieg ausfallen wird. Für das Geschäftsjahr 2024 belassen wir die Prognose somit unverändert bei einer Spanne für das Konzern-EBIT zwischen 6,0 MRD € und 6,6 MRD €. Unverändert erwarten wir dabei auch die Aufteilung zwischen den DHL-Unternehmensbereichen mit einem EBIT von über 5,7 MRD €, dem Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland mit einem EBIT von über 0,8 MRD € und den Group Functions mit einem Ergebnisbeitrag von rund - 0,45 MRD €. Ebenfalls unverändert beabsichtigen wir, im Jahr 2024 Investitionen (ohne Leasing) in einer Größenordnung von 3,0 MRD € bis 3,6 MRD € vorzunehmen. Angesichts der erwarteten EBIT-Entwicklung bei einer gleichzeitig prognostizierten Erhöhung der Asset Charge erwarten wir beim EAC einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Den Free Cashflow erwarten wir bei rund 2,75 MRD €, darin enthalten sind pauschal budgetierte 250 MIO € für M&A-Ausgaben. Chancen und RisikenDie Inflationsaussichten sind weiterhin mit Unsicherheit verbunden, haben sich jedoch im ersten Halbjahr 2024 verbessert. Demzufolge stellt die Inflation für den Konzern derzeit nur noch ein niedriges Risiko dar. Die Bundesregierung hat einen Entwurf für die Novellierung des Postgesetzes beschlossen, den der Bundestag bereits im Berichtszeitraum verabschiedet hatte. Zum Stichtag 30. Juni 2024 haben wir das Risiko aus der Regulatorik des deutschen Post- und Paketmarktes weiterhin als eines mittlerer Bedeutung beurteilt. Nach dem Stichtag hat der Bundesrat den Gesetzentwurf am 5. Juli 2024 gebilligt, wodurch sich das Risiko für den Konzern verringert. Darüber hinaus hat sich die im Geschäftsbericht 2023 dargestellte Chancen- und Risikosituation des Konzerns im ersten Halbjahr 2024 nicht wesentlich verändert. Aus dem konzernweiten Früherkennungssystem wie auch nach Einschätzung des Konzernvorstands sind aktuell keine Risiken absehbar, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Konzerns gefährden. Diese drohen auch nicht in absehbarer Zukunft.
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GESAMTERGEBNISRECHNUNGscrollen
BILANZscrollen
KAPITALFLUSSRECHNUNGscrollen
EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGscrollen
1 Angepasste Vorjahreszahl, Textziffer 4. scrollen
1 Angepasste Vorjahreszahl, Textziffer 4.
Ausgewählte erläuternde AnhangangabenUnternehmensinformationDie Deutsche Post AG ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Bonn, Deutschland. Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der Deutsche Post AG und ihrer Tochtergesellschaften umfasst den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2024 und wurde einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Grundlagen und Methoden1 Grundlagen der Rechnungslegung Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2024 wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den diesbezüglichen Interpretationen des International Accounting Standards Board (IASB) für die Zwischenberichterstattung erstellt, wie sie in der Europäischen Union zum Stichtag anzuwenden sind. Demzufolge enthält dieser Abschluss zum Zwischenbericht sämtliche Informationen und Anhangangaben, die gemäß IFRS für einen verkürzten Zwischenabschluss erforderlich sind. Im Rahmen der Erstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses gemäß IAS 34 muss der Vorstand Beurteilungen und Schätzungen vornehmen sowie Annahmen treffen, die die Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen im Konzern und den Ausweis der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der Erträge und Aufwendungen beeinflussen. Die tatsächlichen Beträge können von diesen Schätzungen abweichen. Die im verkürzten Konzern-Zwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden basieren grundsätzlich auf denselben, die dem Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 zugrunde lagen. Abweichungen hierzu bilden die seit dem Geschäftsjahr 2024 erstmals verpflichtend anzuwendenden neuen bzw. überarbeiteten internationalen Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS, die jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzern-Zwischenabschluss gehabt haben. Ausführliche Erläuterungen zu den Inhalten finden sich im Geschäftsbericht 2023, Anhang, Textziffer 5. Der Ertragsteueraufwand wurde in der Berichtsperiode auf Basis des Steuersatzes abgegrenzt, der für das gesamte Geschäftsjahr erwartet wird. Der effektive Steuersatz liegt wie im Vorjahr unverändert bei 30 %. Änderungen von Parametern Bei DHL Group beziehen sich die Änderungen von Parametern im Wesentlichen auf die Kursänderungen der wichtigsten Währungen für den Konzern sowie auf die Zinssätze für die Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen. Die Veränderungen stellen sich wie folgt dar: scrollen
Für türkische Gesellschaften wird die Rechnungslegung nach IAS 29 angewandt. Für die Anpassung der Kaufkrafteffekte wurde der Verbraucherpreisindex des Statistikinstituts der Türkei verwendet. Zum 31. Dezember 2023 betrug dieser 1.859 Basispunkte, zum 30. Juni 2024 erhöhte er sich auf 2.319 Basispunkte. Für die Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen wurden folgende Abzinsungssätze zugrunde gelegt: scrollen
2 Konsolidierungskreis Die folgende Tabelle gibt die Anzahl der zum Konsolidierungskreis der Deutsche Post AG gehörenden Unternehmen an: scrollen
Die Veränderungen resultieren in erster Linie aus Verschmelzungen, Gründungen und Liquidationen unwesentlicher Unternehmen. Im ersten Halbjahr 2024 wurden keine Unternehmenserwerbe getätigt. Finale Kaufpreisallokation MNG Kargo Die am 5. Oktober 2023 mit Zustimmung der türkischen Kartellbehörden erworbene türkische Gesellschaft MNG Kargo und ihre Tochtergesellschaft sind führende Paketzusteller in der Türkei und im Bereich E-Commerce stark vertreten. Der Erwerb ergänzt das Geschäftsportfolio von DHL Group und trägt dazu bei, vom Wachstumspotenzial des türkischen Marktes zu profitieren sowie die Position in der Türkei und auf den europäischen Märkten weiter zu stärken. MNG Kargo ist dem Segment eCommerce zugeordnet. Die Kaufpreisallokation (KPA) wurde am 25. Juli 2024 finalisiert und führte zu einem steuerlich nicht abzugsfähigen Firmenwert in Höhe von 234 MIO €, der der Cash Generating Unit (CGU) eCommerce zugeordnet wird. Er entfällt insbesondere auf die erwarteten Synergien und Netzwerkeffekte im türkischen E-Commerce-Markt. Die Kundenbeziehungen werden über drei bis acht Jahre abgeschrieben. Der Markenname hat eine Nutzungsdauer von einem Jahr. Die Nutzungsdauern der Sachanlagen liegen zwischen vier und zehn Jahren. In den kurzfristigen Vermögenswerten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 24 MIO € enthalten. Abweichungen zwischen Bruttowert und Buchwert bestanden in Höhe von 1 MIO €. scrollen
DHL Logistics LLC - SO Am 7. Dezember 2023 erwarb DHL Global Forwarding die restlichen 60 % Anteile an der Danzas AEI Emirates, die bis dahin als ein nach der Equity-Methode bilanziertes Unternehmen geführt wurde. Seitdem wird das Unternehmen vollkonsolidiert und firmiert nun unter DHL Logistics LLC - SO (DHL Logistics). DHL Logistics ist ein auf Logistik- und Speditionsdienstleistungen in Dubai und den nördlichen Emiraten spezialisiertes Unternehmen. Durch den Erwerb wird der Unternehmensbereich Global Forwarding, Freight sein strategisches Ziel weiter vorantreiben und das profitable Wachstum in der Region Mittlerer Osten und Afrika beschleunigen. Die Kaufpreisallokation (KPA) wurde am 28. Mai 2024 finalisiert und führte zu einem steuerlich nicht abzugsfähigen Firmenwert in Höhe von 208 MIO €, der der CGU Global Forwarding zugeordnet wird. Der Firmenwert entfällt insbesondere auf die erwarteten Synergien und Netzwerkeffekte in Dubai und den nördlichen Emiraten. Die Kundenbeziehungen werden über sieben bis zehn Jahre abgeschrieben. Beim Sachanlagevermögen liegen die Nutzungsdauern zwischen 15 und 33 Jahren. Die kurzfristigen Vermögenswerte enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 41 MIO €. Abweichungen zwischen Bruttowert und Buchwert bestanden in Höhe von 2 MIO €. scrollen
Wesentliche Abgangs- oder Entkonsolidierungseffekte ergaben sich im ersten Halbjahr 2024 nicht. 3 Wesentliche Geschäftsvorfälle Aktienverkauf durch KfW Die KfW hat am 6. Februar 2024 50 MIO Aktien aus ihrem Bestand an Anteilen an der Deutsche Post AG verkauft. Damit hielt die KfW 16,45 % Anteile. Mit der durchgeführten Kapitalherabsetzung im Mai 2024 erhöhte sich der Anteil wieder und beträgt zum 30. Juni 2024 16,99 %, Textziffer 14. Die KfW bleibt weiterhin größte Aktionärin der Deutsche Post AG. Aktienrückkauf von bis zu 4 MRD € Am 12. Februar 2024 hat der Vorstand beschlossen, das laufende Aktienrückkaufprogramm dahingehend zu erweitern, dass bis Ende des Jahres 2025 insgesamt bis zu 130 MIO eigene Aktien zu einem Kaufpreis von nunmehr bis zu 4 MRD € erworben werden sollen. Die Verwendungszwecke bleiben unverändert. Die zurückgekauften Aktien werden entweder eingezogen, für die Bedienung von langfristigen Vergütungsprogrammen für Führungskräfte und etwaigen zukünftigen Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen oder für die Erfüllung möglicher Verpflichtungen aufgrund der Ausübung von Rechten aus der Wandelschuldverschreibung 2017/2025 genutzt, Textziffer 14. Kapitalherabsetzung Mit der von der Hauptversammlung am 4. Mai 2023 erteilten Ermächtigung hat der Vorstand am 2. Mai 2024 die Herabsetzung des Grundkapitals um 39.059.409 € durch die Einziehung von 39.059.409 eigenen Aktien beschlossen, Textziffer 14. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 22. Mai 2024. Am 6. Juni 2024 wurde die Einziehung bzw. Vernichtung der Aktien von der Deutschen Bank AG bestätigt. Platzierung neuer Anleihe Die Deutsche Post AG hat am 25. März 2024 eine Anleihe mit einem Emissionsvolumen von 1 MRD € herausgegeben. Die Laufzeit beträgt zwölf Jahre und endet am 25. März 2036. Die Anleihe ist mit 3,5 % pro Jahr festverzinst. Die Erlöse werden in erster Linie für allgemeine Unternehmenszwecke, einschließlich der Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten, verwendet. 4 Anpassung von Vorjahreswerten Mit den finalen Kaufpreisallokationen der MNG Kargo und der DHL Logistics ergaben sich Anpassungen bei den unten genannten Bilanzposten. Diese Anpassungen wurden in den Eröffnungsbilanzen berücksichtigt und führten dementsprechend zu einem angepassten Ausweis in der Bilanz zum 31. Dezember 2023. scrollen
Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung 5 Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern scrollen
Im Vergleich zum Vorjahr sank der Konzernumsatz um 122 MIO € auf 40.890 MIO €. Während das organische Wachstum mit -266 MIO € und die Währungseffekte mit -137 MIO € den Umsatz reduzierten, erhöhten die Erwerbe des Vorjahres (Portfolioänderungen) den Umsatz um 281 MIO €. 6 Sonstige betriebliche Erträge scrollen
In den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen ist eine Vielzahl von kleineren Einzelsachverhalten enthalten. 7 Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen scrollen
Die Bestandsveränderungen betreffen in erster Linie die Immobilienentwicklungsprojekte. 8 Abschreibungen scrollen
Die Wertminderungen in Höhe von 2 MIO € sind wie im Vorjahr ausschließlich im Segment Supply Chain angefallen. 9 Sonstige betriebliche Aufwendungen scrollen
In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist eine Vielzahl von kleineren Einzelsachverhalten enthalten. 10 Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen Das Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen hat sich von 12 MIO € Ertrag im Vorjahr auf -12 MIO € Aufwand verschlechtert. Dies ist im Wesentlichen auf die im letzten Jahr vereinnahmten Erträge aus Anteilsverwässerungen bei der israelischen Gesellschaft Global-E Online Ltd. und der US-amerikanischen Gesellschaft Supply Network Visibility Holdings, LLC, zurückzuführen. 11 Ergebnis je Aktie Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt 1,27 € im Berichtszeitraum (Vorjahr: 1,58 €). scrollen
Das verwässerte Ergebnis je Aktie liegt bei 1,25 € im Berichtszeitraum (Vorjahr: 1,55 €). scrollen
Erläuterungen zur Bilanz12 Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen Im ersten Halbjahr 2024 betrugen die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Firmenwerte), erworbene Sachanlagen und Nutzungsrechte an Leasinggegenständen 2.609 MIO € (Vorjahr: 2.523 MIO €). scrollen
Die Firmenwerte entwickelten sich wie folgt: scrollen
Im Vorjahr 2023 entfielen die Firmenwertzugänge im Wesentlichen auf die Erwerbe von MNG Kargo und DHL Logistics. 13 Finanzielle Vermögenswerte scrollen
Der Anstieg der finanziellen Vermögenswerte um 151 MIO € entfällt im Wesentlichen mit 49 MIO € auf die Altersvorsorgepläne in den USA sowie mit 54 MIO € auf Derivate. Für die Netto-Wertminderungen wurden für das erste Halbjahr 32 MIO € aufgewendet (Vorjahr: 12 MIO € Ertrag). 14 Gezeichnetes Kapital und Erwerb eigener Anteile Zum 30. Juni 2024 hielt die KfW 16,99 % (31. Dezember 2023: 20,49 %) am Grundkapital der Deutsche Post AG. 80,41 % des Aktienbestandes befanden sich im Streubesitz, die restlichen 2,6 % der Aktien im Besitz der Deutsche Post AG. Mit Vorstandsbeschluss vom 2. Mai 2024 ist das Grundkapital durch Einziehung von 39.059.409 eigenen Aktien um 39 MIO € herabgesetzt worden. Das Grundkapital besteht nun aus 1.200.00.000 auf den Namen lautenden Stückaktien (Stammaktien) mit einem auf die einzelne Aktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von 1 € und ist voll eingezahlt. scrollen
Aktienrückkaufprogramm 2022/2025 Am 9. Mai 2024 startete die fünfte Tranche des Aktienrückkaufprogramms 2022/2025. Der Rückkauf wird bis zum 30. Dezember 2024 auf Basis einer unwiderruflichen Vereinbarung von einem unabhängigen Finanzdienstleister durchgeführt. Mit dem Aktienrückkaufprogramm 2022/2025 sollen bis Ende des Jahres 2025 insgesamt bis zu 130 MIO eigene Aktien zu einem Kaufpreis von nunmehr bis zu 4 MRD € erworben werden. scrollen
1 Bis zum Stichtag 30. Juni 2024. scrollen
1 Bis zum Stichtag 30. Juni 2024. Die zurückgekauften Aktien der Tranche V können für die unter Textziffer 3 genannten Gründe genutzt werden. Share-Matching-Programm Weiterhin wurden im ersten Halbjahr 2024 zur Bedienung der SMS-Tranche 2023 und der Matching-Share-Ansprüche aus der Tranche 2019 eigene Anteile in Höhe von 3 MIO Stück für 119 MIO € Anschaffungskosten und zu einem Durchschnittskurs je Aktie von 39,60 € an die Führungskräfte ausgegeben. Am 30. Juni 2024 hielt die Deutsche Post AG 31.216.520 eigene Aktien. 15 Rücklagen Kapitalrücklage scrollen
Gewinnrücklagen scrollen
Die Tranche V des Aktienrückkaufprogramms 2022/2025 mit einem Gesamtvolumen von bis zu 600 MIO € startete am 9. Mai 2024 und wird bis zum 30. Dezember 2024 auf Basis einer unwiderruflichen Vereinbarung von einem unabhängigen Finanzdienstleister durchgeführt. Die sich daraus ergebende Verpflichtung wurde zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in voller Höhe zu Lasten der Gewinnrücklagen als finanzielle Verbindlichkeit erfasst und um die bis zum 30. Juni 2024 getätigten Rückkäufe vermindert. Die Verpflichtung der noch zu tätigenden Aktienkäufe nach dem 30. Juni 2024 ist in Höhe von 456 MIO € berücksichtigt. Segmentberichterstattung16 Segmentberichterstattung Der von Post & Paket Deutschland genutzte Fuhrparkbestand wurde Anfang Januar 2024 aus dem Bereich Group Functions herausgelöst und dem Segment Post & Paket Deutschland zugeordnet. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. scrollen
1 Angepasste Vorjahreswerte,
Textziffer 4.
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17 Angaben zu Finanzinstrumenten scrollen
1 Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen. scrollen
1 Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen. scrollen
1 Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen. scrollen
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Die vorstehenden Tabellen stellen die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für jede einzelne Klasse unter Berücksichtigung der jeweiligen IFRS-9-Bewertungskategorie dar. Je nach Klassifizierung werden die Finanzinstrumente im Rahmen der Folgebewertung entweder zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zu beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Die beizulegenden Zeitwerte werden pro Klasse von Finanzinstrumenten angegeben. Eine Unterscheidung nach Fristigkeit erfolgt nicht. Für Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, flüssige Mittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie für die sonstigen kurzfristigen Schuldinstrumente werden die beizulegenden Zeitwerte nicht aufgeführt; die Vereinfachungsregel des IFRS 7.29a findet Anwendung. Die Buchwerte der genannten kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte und Schulden stellen angemessene Näherungswerte für deren beizulegende Zeitwerte dar. Die beizulegenden Zeitwerte werden auf die Fair-Value-Kategorien (Level 1 bis 3) übergeleitet. Unter Level 1 werden zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte Eigenkapitalinstrumente und Schuldinstrumente und zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzte Schuldinstrumente ausgewiesen, deren beizulegende Zeitwerte sich am Markt auf Basis notierter Marktpreise ablesen lassen. Unter Level 2 fallen neben zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten auch Rohstoff-, Zins- und Fremdwährungsderivate. Die Marktwerte der zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Vermögenswerte werden unter anderem mittels der Multiplikatormethode ermittelt. Die Bestimmung der Marktwerte der Derivate erfolgt auf Basis abgezinster, zukünftig erwarteter Cashflows unter Berücksichtigung von Terminkursen für Währungen, Zinsen und Rohstoffe (Marktvergleichsverfahren). Dafür werden am Markt beobachtbare Preisnotierungen (Währungskurse, Zinsen und Rohstoffpreise) aus marktüblichen Informationsplattformen in das Treasury-Management-System importiert. Die Preisnotierungen spiegeln die tatsächlichen Transaktionen für ähnliche Instrumente am aktiven Markt wider. Alle wesentlichen Inputfaktoren für die Bewertung der Derivate sind am Markt beobachtbar. Unter Level 3 werden am Stichtag eine Call-Option und Optionsscheine ausgewiesen, die zum Erwerb von weiteren Unternehmensanteilen berechtigen. Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden auf Basis des Black-Scholes-Optionspreismodells ermittelt. Soweit möglich wird bei der Wertermittlung auf am Markt beobachtbare oder aus Marktdaten abgeleitete Parameter zurückgegriffen. Für die Call Option wird eine Volatilität von 41 % im Modell berücksichtigt und für die Optionsscheine eine von 39 %. Die Volatilitäten basieren auf den Volatilitäten einer vergleichbaren Gruppe von Unternehmen. Große Ergebnisschwankungen sind in Bezug auf die Call Option zukünftig nicht zu erwarten. Da die Optionsscheine auf einem börsennotierten Underlying beruhen, kann es in den Folgejahren zu Ergebnisschwankungen kommen. scrollen
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Im Vergleich zum 31. Dezember 2023 veränderten sich die Eigenkapitalinstrumente wie folgt: scrollen
18 Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Eventualverbindlichkeiten liegen mit 1.125 MIO € auf Vorjahresniveau, während sich das Bestellobligo im Vergleich zum 31. Dezember 2023 um 35 MIO € auf 1.482 MIO € verringerte. 19 Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Es haben sich keine wesentlichen Änderungen hinsichtlich der Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen gegenüber dem 31. Dezember 2023 ergeben. 20 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag/Sonstiges Das Postrechtsmodernisierungsgesetz ist am 19. Juli 2024 in Kraft getreten. Das bisherige Postgesetz und seine Verordnungen, wie die Post-Universaldienstverordnung und die Post-Entgeltregulierungsverordnung, sowie das Postsicherstellungsgesetz sind am 19. Juli 2024 außer Kraft getreten. Das neue Postgesetz enthält einen veränderten Rechtsrahmen für die Marktzutritts-, Entgelt- und Netzzugangsregulierung sowie Missbrauchsaufsicht und den Arbeitnehmerschutz. Außerdem werden die Vorgaben für die flächendeckende Versorgung mit Postdienstleistungen (Post-Universaldienst) teilweise neu geregelt. Es lagen keine weiteren berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor.
Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. Bonn, 31. Juli 2024 Deutsche Post AGDer VorstandDr. Tobias MeyerOscar de BokPablo CianoNikola HagleitnerMelanie KreisDr. Thomas OgilvieJohn PearsonTim Scharwath
Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die Deutsche Post AG, Bonn Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sowie der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Kapitalflussrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzern-Zwischenlagebericht der Deutsche Post AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2024, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach §115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen sowie unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements 2410 "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" vorgenommen. Danach haben wir die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft sowie auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der Deutsche Post AG, Bonn, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. München, 31. Juli 2024 Deloitte GmbHWirtschaftsprüfungsgesellschaftProf. Dr. Frank Beine, WirtschaftsprüferDr. Hendrik Nardmann, Wirtschaftsprüfer
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