Ad-hoc | 31 October 2000 07:48
Ad hoc-Service: Deutsche Telekom AG
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Teil 1
Bonn, den 31. Oktober 2000
Deutsche Telekom Konzern
Vorläufige Eckdaten für die ersten drei Quartale 2000
(01.01.2000 bis 30.09.2000)
– Konzernumsatz um 14,5% auf 29,3 Mrd. Euro gestiegen
– Konzernüberschuss durch Sondereinflüsse mit 8,4 Mrd. Euro um
mehr als das 6-fache über Vorjahr
– Mobilfunkteilnehmer mehr als verdoppelt gegenüber Vorjahr
– Telekom-Aktionäre erhalten rund 10 Millionen Treue-Aktien
Die Deutsche Telekom AG gibt hiermit eine vorläufige Indikation für
das Resultat des Konzerns in den ersten drei Quartalen bekannt.
Die Deutsche Telekom betont, dass es sich um Ergebnisse auf Basis
des aktuellen Kenntnisstandes handelt. Gegenüber der Publikation der
endgültigen Zahlen, die für den 30. November 2000 geplant
ist, können sich Abweichungen ergeben.
Umsatz und Ergebnis für die ersten drei Quartale 2000
In Mrd. Euro 1.-3. Quartal 2000 1. – 3. Quartal 1999 Veränderung
Umsatz 29,3 25,6 14,5%
Konzernüberschuss 8,4 1,3 546%
Der Umsatz des Konzerns Deutsche Telekom konnte in den ersten neun
Monaten 2000 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,7 Mrd
Euro auf 29,3 Mrd. gesteigert werden. Davon entfallen rund 2,3 Mrd Euro
im wesentlichen auf die Gesellschaften One 2 One, Club Internet und
SIRIS, die erstmalig im Berichtszeitraum vollkonsolidiert wurden. Der
Umsatz ohne Neukonsolidierungen lag mit 27,0 Mrd. Euro um rund 5,5 %
über dem Vorjahreszeitraum.
Der Konzernüberschuss nach HGB lag mit 8,4 Mrd. Euro um das 546% über
dem Vorjahreszeitraum. Dieser war von einer Reihe von Faktoren beeinflußt,
insbesondere dem steuerfreien Verkauf der Beteiligung an Global One
(2,9 Mrd. Euro) im ersten Quartal, dem ergebniswirksamen Ertrag des
Börsenganges von T-Online (2,7 Mrd. Euro) im zweiten Quartal sowie dem
steuerfreien Verkauf der Beteiligung an der italienischen Wind (2,3 Mrd
Euro) und den Anteilsverkäufen der Kabelgesellschaften Nordrhein-Westfalen
(55%) und Hessen (65%) in Höhe von insgesamt 2,96 Mrd Euro vor Steuern
im dritten Quartal.
Als ergebnismindernde Einflüsse vor Steuern sind u. a. Sonderabschreibungen,
Verluste aus Anlagenabgängen sowie zusätzliche Zuführungen zu Rückstellungen
von rund 1,8 Mrd Euro enthalten, wovon 0,6 Mrd Euro im dritten Quartal
angefallen sind. Die Neukonsolidierungen hatten einen ergebnismindernden
Einfluss von 1,4 Mrd Euro auf die ersten neun Monate, in denen insbesondere
die Goodwillabschreibungen enthalten sind. Außerdem wurde der Konzernüberschuss
durch die UMTS-Abschreibungen und das fortgesetzte Teilnehmerwachstum mit den
daraus resultierenden hohen Kundenakquisitionskosten im Mobilfunk belastet.
Weitere Informationen zu den ergebnisbeeinflussenden Faktoren werden
im detaillierten Zwischenbericht erläutert.
Folgt Teil 2
Ende der Mitteilung