Ad-hoc | 5 March 2002 07:48
Deutsche Telekom AG
Ad Hoc Mitteilung Deutsche Telekom AG (Teil 3)
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Teil 3 der Ad Hoc Mitteilung der Deutschen Telekom AG
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 05.03.2002
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:
Sondereinflüsse im Jahr 2001
In Mrd. Euro Einfluss auf Einfluss auf
EBITDA Konzernüberschuss
Sprint FON und PCS +1,9 +1,9
Verkauf Kabelges. BaWü; DTKS +1,0 +0,7
Bildung / Auflösung Rückstellung +0,1 +0,1
Abschr. Markenamen 0 -1,0
Abschr. Grundstücke u. Gebäude 0 -0,5
Abschr. auf Finanzanlagen 0 -0,9
Steuerminderungsbetrag Sprint 0 +0,9
Summe 3,0 1,2
4. Konzernüberschuss
Der Konzernüberschuss betrug im vergangenen Geschäftsjahr -3,5 Mrd. Euro
gegenüber 5,9 Mrd. Euro im Vorjahr. Zum Konzernüberschuss trugen
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände
in Höhe von 15,2 Mrd. Euro (Vorj. 13,0 Mrd. Euro) und das Finanzergebnis
von -5,3 Mrd. Euro (Vorj. -1,2 Mrd. Euro) bei. Ursache der großen
Veränderung des unbereinigten Konzernüberschusses von 5,9 Mrd. Euro
auf -3,5 Mrd. Euro sind die Sondereinflüsse im Jahr 2000 in Höhe von
7,4 Mrd. Euro (einschließlich deren Steuereinflüsse). Dem standen im
Jahr 2001 lediglich Sondereinflüsse in Höhe von 1,2 Mrd. Euro
(einschließlich deren Steuereffekte) gegenüber. Ebenso trug die
Neukonsolidierung von VoiceStream (ohne Goodwill) mit 1,9 Mrd. Euro
sowie um 2,4 Mrd. Euro erhöhte Goodwillabschreibungen ergebnismindernd
zum Konzernüberschuss bei. Der um die Sondereinflüsse bereinigte
Konzernüberschuss betrug -4,7 Mrd. Euro (Vorj. -1,5 Mrd. Euro, die
Sondereinflüsse werden unter Punkt 3 und 4 erläutert).
Die Abschreibungen enthalten planmäßige Goodwillabschreibungen in Höhe
von 2,6 Mrd. (Vorj. 1,2 Mrd. Euro), planmäßige Abschreibungen auf die
UMTS-Lizenzen in Höhe von 0,7 Mrd. (Vorj. 0,4. Mrd. Euro) und#
Lizenzabschreibungen für VoiceStream in Höhe von 0,7 Mrd. Euro. Die
Goodwillabschreibungen stiegen von 1,2 Mrd. Euro im Vorjahr auf
3,6 Mrd. Euro. In den Abschreibungen enthalten sind im Wesentlichen
folgende Sondereinflüsse: außerplanmäßige Goodwillabschreibungen auf
Markennamen im Rahmen des Rebranding der Mobilfunkmehrheitsbeteiligungen
in Europa in Höhe von 1,0 Mrd. Euro und außerplanmäßige Abschreibungen
hauptsächlich auf Grund und Boden im Zusammenhang mit der Neubewertung
der Immobilien in Höhe von 0,5 Mrd. Euro nach Steuern. Abschreibungser-
höhend wirkten sich im Vorjahr die Sonderabschreibungen auf das Kupfer-
kabel mit 1,0 Mrd. Euro als Sondereinfluss aus.
Das Finanzergebnis enthält ca. 1,0 Mrd. Euro (Vorj. 0,6 Mrd. Euro)
Zinsaufwand hinsichtlich Darlehen, die zur Finanzierung des Erwerbs von
UMTS-Lizenzen herangezogen wurden. Das Finanzergebnis enthält folgende
Sondereinflüsse: die kursbedingten Sonderabschreibungen auf die
Beteiligungsbuchwerte France Telecom (0,3 Mrd. Euro) sowie weitere
außerplanmäßige Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen
(0,6 Mrd. Euro). Im Finanzergebnis des Vorjahres war der
Veräußerungserlös von Wind (2,3 Mrd. Euro) als Sondereinfluss enthalten.
Im Geschäftsjahr 2001 wurde eine Wertberichtigung der Sprint-Anteile aus
dem Jahre 2000 erstmals steuerlich anerkannt. Daraus resultiert als
Sondereinfluss für das Geschäftsjahr 2001 eine Steuerentlastung in Höhe
von 0,9 Mrd. Euro.
5. Konzernüberschuss vor Abschreibungen (Cash Earnings)
In Mrd. Euro 31.12.01 31.12.00
Konzernüberschuss -3,5 5,9
Abschreibungen -15,2 -13,0
Cash Earnings** 11,8 18,9
minus kumulierte ergebniswirksame Sondereinflüsse 1,2 7,4
minus abschreibungsrelevante Sondereinflüsse 1,9 3,0
Cash Earnings ohne Sondereinflüsse 8,7 8,5
** Konzernüberschuss zuzüglich Abschreibungen. Die Deutsche Telekom nutzt
die bereinigten Cash Earnings als vereinfachte Kennzahl zur Abschätzung des
Cash Flow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Sondereinflüssen.
Der nicht um Sondereinflüsse bereinigte Konzernüberschuss im Geschäftsjahr
2001 lag bei -3,5 Mrd. Euro. Zuzüglich Abschreibungen in Höhe von
15,2 Mrd. Euro ergeben sich damit Cash Earnings in Höhe von 11,8 Mrd.
Euro. Die bereinigten Cash Earnings vor Sondereinflüssen konnten von
8,5 Mrd. Euro auf 8,7 Mrd. Euro gesteigert werden.
Ende Teil 3, folgt Teil 4 der Ad Hoc Mitteilung
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WKN: 555750; ISIN: DE0005557508; Index: DAX, EURO STOXX 50
Notiert: Amtlicher Handel in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg,
Hannover, Stuttgart und München; EUREX; New York (ADS); Tokio; Toronto
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