Ad-hoc | 14 August 2003 06:27
Deutsche Telekom AG
Ad Hoc-Mitteilung der Deutschen Telekom AG
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Deutsche Telekom setzt positive Tendenz im zweiten Quartal fort
– Umsatz steigt im Halbjahresvergleich um 5,7 Prozent auf 27,2 Mrd. Euro
– Konzernüberschuss verbessert sich um 5,0 Mrd. Euro auf positive
1,1 Mrd. Euro
– Bereinigtes EBITDA wächst um 17 Prozent auf 9,1 Mrd. Euro
– Free Cash Flow vor Ausschüttung auf 4,0 Mrd Euro von 2,8 Mrd Euro verbessert,
nach Ausschüttung um 2,7 Mrd. Euro auf 3,9 Mrd Euro angestiegen
– Netto-Finanzverbindlichkeiten um 11,3 Mrd. Euro auf 53,0 Mrd. Euro reduziert
gegenüber 64,3 Mrd. Euro zum 30.09.2002
– Vorstand strebt Rückkehr zur Dividendenzahlung für Geschäftsjahr 2004 an.
Ausgewählte Kennzahlen im Überblick
Mio. Euro Q2 2003 Q2 2002 Veränderung %
Gesamtumsatz 13593 12984 4,7
Konzernüberschuss 256 (2083) n.m.
EBITDA 4710 3777 24,7
EBITDA bereinigt um 4598 3975 15,7
Sondereinflüsse
Mio. Euro H1 2003 H1 2002 Veränderung % Gesamtjahr 2002
Gesamtumsatz 27211 25754 5,7 53689
Konzernüberschuss 1109 (3891) n./a. (24587)
überschuss
EBITDA 9614 7559 27,2 16116
EBITDA bereinigt um 9074 7757 17,0 16314
Sondereinflüsse
Free Cash-Flow 3912 1260 210,5 3256
nach Ausschüttung
Nettofinanz-Verbind- 53009 64529 (17,9) 61106
lichkeiten (Stichtag)
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 14.08.2003
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:
Die Deutsche Telekom konnte im ersten Halbjahr ihren Konzernumsatz
gegenüber der Vergleichsperiode um 5,7 Prozent bzw. 1,5 Mrd. Euro
auf 27,2 Mrd. Euro steigern. Die wesentlichen Beiträge zum Umsatz-
wachstum des Konzerns im zweiten Quartal 2003 wie auch im ersten
Halbjahr 2003 lieferten die Divisionen T-Mobile und T-Online. Im
zweiten Quartal stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahres-
quartal um 4,7 Prozent auf 13,6 Mrd. Euro. Dabei sind der Effekt
der Entkonsolidierung des zum 1. März verkauften Kabelgeschäftes
sowie die umsatzmindernden Effekte des starken Euro insbesondere
im Vergleich zum Dollar und zum britischen Pfund zu berücksichtigen.
Der Konzernüberschuss verbesserte sich im Halbjahresvergleich von
rund minus 3,9 Mrd. Euro um 5 Mrd. Euro auf positive 1,1 Mrd. Euro,
was im Wesentlichen auf die Verbesserung des Ergebnisses der gewöhn-
lichen Geschäftstätigkeit, aber auch auf positive Steuereffekte, die
insbesondere im ersten Quartal angefallen waren, zurückzuführen ist.
Bereinigt um die jeweiligen Sondereffekte, insbesondere aus Anteils-
verkäufen, Anpassungen von Pensionsrückstellungen, außerplanmäßigen
Wertberichtigungen und Steuereffekten, beträgt der Konzernüberschuss
im ersten Halbjahr 275 Mio. Euro gegenüber einem negativen Betrag
von rund 3,1 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum.
Das Konzern- EBITDA verbesserte sich im ersten Halbjahr 2003 um
27,2 Prozent auf 9,6 Mrd. Euro im Vergleich zu 7,6 Mrd. Euro zur
Vorjahresperiode. Im zweiten Quartal wirkten sich Sondereinflüsse
in Höhe von saldiert rund 0,1 Mrd. Euro positiv auf das EBITDA aus.
Diese resultierten insbesondere aus Veräußerungsgewinnen von Finanz-
anlagen (hauptsächlich aus dem Anteilsverkauf MTS bei T-Mobile),
denen im Wesentlichen Aufwendungen aus zinssatzbedingten höheren
Zuführungen zu Pensionsrückstellungen (Additional minimum liability,
AML) – hauptsächlich bei T-Com – gegenüberstanden. Bereinigt um die
genannten Sondereinflüsse sowie der Sondereinflüsse aus dem ersten
Quartal in Höhe von 0,4 Mrd. Euro (insbesondere durch die Veräußerung
der restlichen Kabelaktivitäten sowie der Telecash) ergibt sich eine
Verbesserung des bereinigten EBITDA im Halbjahresvergleich um 17
Prozent auf 9,1 Mrd. Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte
sich gleichzeitig deutlich von 30,1 Prozent auf 33,3 Prozent. Im
Quartalsvergleich stieg das EBITDA des Konzerns um knapp 25 Prozent
auf 4,7 Mrd. Euro; bereinigt um Sondereinflüsse stieg es um knapp
16 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro. Damit konnte das bereinigte EBITDA
auch im Vergleich zum Wert des ersten Quartals 2003 von 4,5 Mrd.
Euro um rund 2,7 Prozent gesteigert werden.
Im ersten Halbjahr 2003 betrug der Free Cash-Flow vor Ausschüttung
4,0 Mrd. Euro und lag damit um gut 40 Prozent über dem Wert des ersten
Halbjahres 2002 von 2,8 Mrd. Euro. Nach Ausschüttung betrug der free cash flow
3,9 Mrd. Euro gegenüber 1,3 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum. Die Netto-
Finanzverbindlichkeiten reduzierten sich zum 30. Juni 2003 gegenüber dem 31.
Dezember 2002 um rund 8,1 Mrd. Euro auf 53,0 Mrd. Euro. Damit wurde bereits
schon zur Jahresmitte das für Ende 2003 angestrebte Entschuldungsvolumen nahezu
erreicht. Im Vergleich zum Stand am 30. September 2002 von 64,3 Mrd. Euro konnte
die Netto-Verschuldung um 11,3 Mrd. Euro gesenkt werden.
Der Vorstand strebt an, für das Jahr 2004, zahlbar im Jahr 2005, wieder
eine Dividende auszuschütten.
Neben den in dieser Pressemitteilung angegebenen, nach HGB darstellten
Ergebnissen,weist die Deutsche Tele-kom auch sog. Non-GAAP-Kennzahlen aus,
z.B. EBITDA, bereinigtes EBITDA, Netto-Finanzverbindlichkeiten und Free Cash-
Flow.Diese Non-GAAP-Kennzahlen sind zusätzlich zu den und nicht als Ersatz für
die nach GAAP erstellten Angaben zu sehen. Zur Auslegung dieser Non-GAAP-
Kennzahlen verweisen wir auf unsere Erläuterungen “Überleitung zu Pro-forma-
Kennzahlen”. Diese und andere Überleitungen finden sich auf dem Link von
Investor Relations unter www.telekom.de.
Diese Pressemitteilung enthält bestimmte Aussagen, bei denen es sich weder
um veröffentlichte Finanzergebnisse noch um sonstige feststehende Tatsachen der
Vergangenheit handelt. Diese Feststellungen sind als Aussagen auf der Grundlage
von Erwartungen (“forward-looking statements”) im Sinne der Safe-Harbor-
Bestimmungen des amerikanischen Bundes-Wertpapierrechts zu werten. Da derartige
Aussagen auf der Grund-lage von Erwartungen bestimmten Risiken und
Unwägbarkeiten unterliegen, können die tatsächlichen künftigen Ergebnisse
erheblich von den Ergebnissen abweichen, von welchen in den betreffenden
Aussagen ausgegangen wird. Eine Vielzahl dieser Risiken und Unwägbarkeiten
bezieht sich auf Faktoren, die außerhalb der Möglichkeiten der Deutschen Telekom
zur Beeinflussung bzw. präzisen Bewertung liegen, beispiels-
weise die künftigen Marktbedingungen, die möglichen Wechselkursschwankungen, das
Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Vorgehen von Regulierungsbehörden sowie
sonstige Risikofaktoren, auf welche in den Berichten der Deutschen Telekom näher
eingegangen wird, die bei der U.S. Securities and Exchange Commission
eingereicht wurden. Der Leser wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass diesen
Aussagen auf der Grundlage von Erwartungen keine unangemessen hohe Verlässigkeit
beizumessen ist, da sie lediglich dem Sachstand zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung dieser Pressemitteilung entsprechen. Des Weiteren wird keine
Verpflichtung übernommen, eine etwaige Abkehr von derartigen Aussagen öffentlich
bekannt zu geben, um so bestimmten Ereignissen oder Umständen Rechnung zu
tragen, die nach Veröffentlichung dieser Pressemitteilung
eintreten.
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WKN: 555750; ISIN: DE0005557508; Index: DAX, EURO STOXX 50
Notiert: Amtlicher Markt in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Frankfurt (Prime
Standard), Hamburg, Hannover, München und Stuttgart; EUREX; London; Amsterdam;
NASDAQ Europe; Virtex; New York (ADR); Tokio
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