![]() Deutsche Telekom AGBonnQuartalsfinanzbericht für den Zeitraum vom 01.01.2015 bis zum 31.03.2015Bericht zum ersten Quartal 20151. Januar bis 31. März 2015KONZERN-ZWISCHENBERICHTERLEBEN, WAS VERBINDET.DIE FINANZDATEN DES KONZERNS AUF EINEN BLICKscroll
KUNDEN IM FESTNETZ UND IM MOBILFUNKscroll
Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden sich im Glossar des Geschäftsberichts 2014 (Seite 277 ff.). AN UNSERE AKTIONÄREENTWICKLUNG IM KONZERNKONZERNUMSATZ
Konzernumsatz in Mrd. €![]() ANTEIL AUSLAND AM KONZERNUMSATZ
Anteil Ausland am Konzernumsatz in %![]() EBITDA BEREINIGT
EBITDA bereinigt in Mrd. €![]() KONZERNÜBERSCHUSS
Konzernüberschuss in Mrd. €![]() EIGENKAPITALQUOTE
Eigenkapitalquote in %![]() CASH CAPEX
Cash Capex in Mrd. €![]() FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG, INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)
Free Cashflow (vor Ausschüttung, Investitionen in Spektrum) in Mrd. €![]() NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN
Netto-Finanzverbindlichkeiten in Mrd. €![]() Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns", Seite 10 ff. DIE DEUTSCHE TELEKOM AUF EINEN BLICKMit dem ersten Quartal 2015 startete die Deutsche Telekom erfolgreich in das neue Jahr. Der Konzernumsatz legte um 13,1 % auf 16,8 Mrd. € zu. Maßgeblich für das starke Umsatzwachstum im Konzern war das US-Geschäft mit einem Plus von 36,1 %, das sowohl von dem anhaltend starken Zugang an Neukunden als auch von dem starken US-Dollar profitierte. Aber auch in den operativen Segmenten Deutschland und Europa zeigten sich Trendverbesserungen gegenüber dem Vorjahr: Deutschland konnte mit einem Plus von 1,9 % leicht beim Umsatz zulegen, während Europa ein Minus von nur noch 0,6 % zeigte und sich damit nahezu stabil entwickelte. Ein ebenso deutliches Wachstum von 11,0 % wurde beim bereinigten EBITDA verzeichnet, das auf rund 4,6 Mrd. € anstieg. Auch hier war der maßgebliche Treiber das US-Geschäft, das um 45,1 % zulegte. Bei den operativen Segmenten Deutschland und Europa ergaben sich leichte Rückgänge, die in Deutschland maßgeblich durch höhere Aufwendungen für die Kundengewinnung und -bindung und in Europa im Wesentlichen umsatzbedingt waren. Der Cash Capex stieg im ersten Quartal 2015 erwartungsgemäß deutlich auf 4,4 Mrd. €. Maßgeblich dazu beigetragen haben die Mobilfunk-Spektrumerwerbe in den USA in Höhe von 1,9 Mrd. €. Aber auch ohne diese Spektrumerwerbe erhöhte sich der Cash Capex bedingt durch unsere anhaltend hohen Investitionen in die Netzinfrastruktur insbesondere in Deutschland. Entsprechend lag der Free Cashflow mit 0,9 Mrd. € um 0,1 Mrd. € unter dem Vorjahresniveau. Der Konzernüberschuss reduzierte sich im ersten Quartal 2015 deutlich um 1,0 Mrd. € auf 0,8 Mrd. €. Maßgeblich für den Rückgang war der im Vorjahr erfasste Ertrag aus den Entkonsolidierungen der Scout24 Gruppe in Höhe von insgesamt 1,7 Mrd. €. Angesichts der Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 hält die Deutsche Telekom an ihrer Prognose für das Gesamtjahr fest. DIE T-AKTIEAktienrendite der T-Aktie im ersten Quartal 2015 in %![]() Entwicklung der T-Aktiescroll
Historische Performance der T-Aktie zum 31. März 2015 in %![]() In den ersten drei Monaten des Jahres 2015 setzte sich die Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten unverändert fort. Die anhaltend expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sorgte auf den europäischen Aktienmärkten für neue Höchststände. Insbesondere der DAX 30 profitierte von dem Mittelzufluss und legte im ersten Quartal um 22,0 % zu, knapp gefolgt vom Dow Jones Euro STOXX 50©, der mit rund 17,5 % anzog. Etwas verhaltener war die Entwicklung bei den außereuropäischen Indizes: Der japanische Nikkei legte um rund 10 % zu, während der Dow Jones praktisch unverändert notierte. Etwas schwächer als das Gesamtumfeld in Europa, aber immer noch deutlich positiv, entwickelte sich der Markt für die Telekommunikationswerte. Der Dow Jones Europe STOXX 600 Telecommunications© stieg im ersten Quartal des Jahres 2015 um 14,8 %. Die T-Aktie notierte im gleichen Zeitraum besser als der DAX 30 und der Sektorindex. Zum 31. März 2015 betrug der Zuwachs -auf Total-Return-Basis - 28,7 %. Nach einem im Gleichschritt mit dem DAX 30 verlaufenen Start in das Jahr verliehen unsere Gesamtjahreszahlen und unser strategischer Ausblick der Kursentwicklung der T-Aktie zusätzlichen Anschub. WICHTIGE EREIGNISSE IM ERSTEN QUARTAL 2015PERSONALIAAm 25. Februar 2015 hat der Aufsichtsrat Dr. Christian P. Illek mit Wirkung zum 1. April 2015 zum neuen Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Telekom AG bestellt. UNTERNEHMENSTRANSAKTIONENVereinbarung über den Verkauf des Joint Ventures EE. Am 5. Februar 2015 haben wir und der französische Telekommunikationsanbieter Orange mit der britischen BT eine Vereinbarung über den Verkauf des Joint Ventures EE geschlossen. Nach Vollzug der Transaktion zu einem vereinbarten Kaufpreis von 12,5 Mrd. GBP wird die Deutsche Telekom mit einem Anteil von rund 12 % größter Aktionär von BT werden. Abhängig vom Aktienkurs von BT sowie weiteren Faktoren beim Vollzug der Transaktion können wir neben dem rund 12 %-Anteil an BT auch eine Barkomponente erhalten. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der BT-Aktionäre sowie der zuständigen Behörden. Mit dem Abschluss der Transaktion wird vor Ende März 2016 gerechnet. Das zum Segment Group Headquarters & Group Services gehörende Joint Venture EE wird innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen ausgewiesen. INVESTITIONEN IN NETZE UND SPEKTRENIm Januar 2015 hat die US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) bekannt gegeben, dass T-Mobile US für ein Gesamtgebot von 1,6 Mrd. € AWS-3-Spektrumlizenzen ersteigern konnte, durch die rund 97 Mio. Einwohner erreicht werden. Im ersten Quartal 2015 hat T-Mobile US für die AWS-Spektrumlizenzen 1,3 Mrd. € an die FCC gezahlt, nachdem bereits 2014 im Rahmen der Versteigerung eine Kaution in Höhe von 0,3 Mrd. € bei der Aufsichtsbehörde hinterlegt worden war. Am 8. April 2015 hat die FCC formal die im Januar 2015 ersteigerten AWS-3-Frequenzen zugeteilt. Im Zuge unserer integrierten paneuropäischen IP-Netzstrategie haben wir Anfang März 2015 unsere ersten drei Landesgesellschaften miteinander verbunden. Kunden in Kroatien, Ungarn und der Slowakei können nun über das zentrale Produktionsmodell standardisierte Produkte beziehen. Den Anfang unter den Produkten macht der Geschäftskunden-Service "Cloud VPN". Für Privatkunden werden Fernsehdienste und Videospiel-Angebote im Jahresverlauf folgen. Auch den Ausbau unseres Mobilfunknetzes treiben wir weiter voran: Im Februar 2015 erhöhte unsere kroatische Beteiligung Hrvatski Telekom die maximale Geschwindigkeit im mobilen 4G-Netz von 75 MBit/s auf 150 MBit/s. Die Markteinführung des 4G+-Netzes in Griechenland startete Anfang des Jahres: In ausgewählten Regionen können die Kunden der Cosmote mit Spitzengeschwindigkeiten von 300 MBit/s mobil surfen. KOOPERATIONENEine europaweite Partnerschaft konnten wir im Februar 2015 mit Airbnb eingehen. Airbnb ist ein etablierter Online-Marktplatz, auf dem Kunden weltweit einzigartige Unterkünfte inserieren und buchen können. Mit der Partnerschaft setzen wir unseren strategischen Anspruch fort, Innovationen auch über Kooperationen zu verfolgen. Die Partnerschaft ermöglicht Airbnb ihren Fokus auf mobile Endgeräte stärker auszubauen und europaweit neue Nutzer anzusprechen. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona Anfang März 2015 wurde unsere Partnerschaft mit Intel Security bekannt gegeben. Durch die Partnerschaft werden wir unseren Kunden europaweit die Passwort- und Identitätsmanagementlösung True Key™ anbieten können. Die True Key-Anwendung von Intel Security erleichtert das Management von Passwörtern und ermöglicht Nutzern einen einfachen, schnellen und sicheren Zugriff auf die digitale Welt. Ebenso wurde auf dem Mobile World Congress die Erweiterung unserer strategischen Partnerschaft mit Microsoft bekannt gegeben: Zukünftig werden wir im Bereich Vertrieb und Marketing für Lumia Smartphones europaweit kooperieren und wollen diese Zusammenarbeit auch auf Microsoft Online-Dienste ausdehnen. Zusammen mit Microsofts umfangreichem Portfolio aus Endgeräten, Diensten und Plattformen sprechen wir unsere Privat- und Geschäftskunden an, die mit ihrem Smartphone schnell und einfach zwischen beruflicher und privater Nutzung wechseln möchten und bieten ihnen so ein einheitliches Nutzungserlebnis an. Mit unserem Partner Huawei werden wir zukünftig auch in der Informationstechnik zusammenarbeiten. Schon seit Jahren verbindet uns eine enge Partnerschaft bei Netzkomponenten. Im März 2015 erweiterten wir unseren weltweit gültigen Rahmenvertrag auf IT-Infrastrukturkomponenten und arbeiten gemeinsam an neuen Cloud-Lösungen. Huawei bringt die Hardware- und Lösungskompetenz aus China mit ein und T-Systems ihr umfassendes Cloud Know-how. NEUE PRODUKTEMit der neuen Familien-App "myKIDIO" präsentierten wir den Besuchern des Mobile World Congress die Integration des Unterhaltungsprogramms in das Infotainment-System des Autos. Über die App erhalten Familien Zugriff auf hochwertige und redaktionell ausgewählte Hörbücher, Filme und TV-Sendungen. Das Unterhaltungsprogramm steht für Smartphones und Tablets bereit, aber auch in BMW Fahrzeugen über BMW ConnectedDrive. BurdaNews übernimmt für "myKIDIO" die Vermarktung und Kundenbeziehung. Wir verantworten die Funktionsweise der App, betreiben die Plattform und entwickeln die Technologie für die Nutzung des Angebots im Auto. Unter dem Motto "Wirtschaftswunder 4.0 - Digitalisierung made in Germany" präsentierten wir auf der CeBIT im März 2015 fünf Digitalisierungspakete speziell für den Mittelstand. Unter anderem wurde neben "MagentaEINS Business", das Festnetz, Mobilfunk und Cloud-Anwendungen bündelt, auch das "Industrie 4.0 Paket" präsentiert: Es ermöglicht kleinen und mittelständischen Betrieben, ihre Maschinen schnell und einfach zu vernetzen und Fertigungsbedingungen zu überwachen. Das Paket enthält alles, was eine Maschine braucht, um ans Netz zu gehen: Hardware, SIM-Karte mit Datentarif sowie den Zugang zur Plattform "Cloud der Dinge", die Geräte- und Sensordaten erfasst und verarbeitet. Produkte zum Thema Sicherheit waren ein weiterer Schwerpunkt unseres diesjährigen Messeauftritts auf der CeBIT. Zusammen mit vier deutschen IT-Sicherheitsanbietern haben wir ein kostenloses Sicherheitspaket für Privat- sowie kleine bis mittelständische Geschäftskunden zusammengestellt. Die Sammlung von Schutzprogrammen schließt alle wesentlichen Sicherheitslücken auf PCs, Smartphones und Tablets und wird im zweiten Quartal 2015 verfügbar sein. Für große und mittelständische Unternehmen stellen der "Cyber Threat Detector" und die "Advanced Cyber Defense für den Mittelstand" neue Sicherheitsplattformen dar. Uncarrier 9.0: Business Freedom. Im März 2015 hat T-Mobile US ein einfaches, transparentes und kostengünstiges Tarifsystem eingeführt, mit dem alle Geschäftskunden uneingeschränkt telefonieren und Textnachrichten versenden können und das ein Datenvolumen von 1 GB für 4G LTE einschließt. Zusätzliches Datenvolumen kann je Anschluss oder als Paket erworben werden. Zusätzlich zu Phase 9.0 hat T-Mobile US ebenfalls im März 2015 zwei großangelegte Initiativen für Privatkunden gestartet: Un-contract und Carrier Freedom. Nach einem Pilotbetrieb mit fast 10 000 Kunden fand im Februar 2015 die kommerzielle Markteinführung des neuen mobilen TV-Angebots von T-Mobile Polska statt. Unsere Kunden in Polen können zwischen zwei Tarifen wählen, die zwischen 17 und 32 TV-Kanäle umfassen. Zusätzlich wird ein Video-Service mit einer Vielzahl von Filmen angeboten. Kunden können außerdem gleichzeitig auf zwei Endgeräten -z. B. auf dem Smartphone und dem Tablet - das TV-Angebot nutzen. AUSZEICHNUNGENDie Deutsche Telekom erreichte beim "Brand Finance Global 500" erneut Top-Platzierungen: Mit 31,1 Mrd. US-$ -basierend auf Stichtagswerten zum 1. Januar 2015 -erreichen wir laut dem Ranking den höchsten Markenwert unserer Unternehmensgeschichte und sind somit die wertvollste europäische Telekommunikationsmarke und die wertvollste deutsche Marke nach BMW. Für unseren Service an den Hotlines, in den Shops und beim Technischen Service haben wir zum dritten Mal in Folge das TÜV-Siegel mit der Gesamtnote "gut" erhalten. Der TÜV Rheinland hatte im Februar 2015 eine repräsentative Anzahl an Kunden befragt, die sich positiv zu unserer Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und Kompetenz äußerten. Auch beim Hotline-Test des Fachmagazins "connect" gingen wir dieses Jahr wieder als Testsieger unter den Mobilfunk-Anbietern hervor. Überzeugen konnten wir mit kurzen Wartezeiten, guter Erreichbarkeit und kompetentem Service. Bei dem "Social Business Vendor Benchmark" der Experton Group konnten wir uns als führendes Unternehmen für Social Business behaupten. T-Systems und unser Tochterunternehmen T-Systems Multimedia Solutions überzeugten in ihrer Zusammenarbeit erneut mit ihren Kompetenzen in der Kategorie "Beratung und Integration". KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHTKONZERNSTRUKTUR, -STRATEGIE UND -STEUERUNGHinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und -steuerung verweisen wir auf die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2014 (Geschäftsbericht 2014, Seite 67 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich hierzu keine wesentlichen Änderungen. WIRTSCHAFTLICHES UMFELDIm Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 dargestellten Situation des wirtschaftlichen Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im ersten Quartal 2015, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken, den Telekommunikationsmarkt sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen unerwarteten Ereignisse im Prognosezeitraum eintreffen. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNGDas globale Wirtschaftswachstum entwickelte sich im ersten Quartal 2015 verhalten. Stimulierende Faktoren wie der niedrige Ölpreis oder die starken Wechselkursveränderungen, die v. a. den exportorientierten Volkswirtschaften halfen, wurden von negativen Faktoren wie dem Nachfragerückgang in den Schwellenländern oder dem starken Winter in Nordamerika kompensiert. In unseren Kernmärkten haben sich die Volkswirtschaften in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 weiterhin mehrheitlich positiv entwickelt, was die gesamtwirtschaftliche Produktion betrifft. Auch die Lage am Arbeitsmarkt hat sich weiter verbessert. In Deutschland wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,7 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Für das Wachstum waren neben dem verhältnismäßig warmen Winter u. a. der niedrige Ölpreis, der schwache Euro und die Erholung der Mehrzahl der europäischen Volkswirtschaften ursächlich. Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich bei einer Arbeitslosenquote von derzeit 6,8 % unverändert robust. Die US-Wirtschaft konnte im ersten Quartal 2015 v. a. aufgrund des harten Winters gegenüber dem Vorquartal nur einen leichten Anstieg der volkswirtschaftlichen Produktion verzeichnen; gegenüber dem Vorjahresquartal stieg das BIP um 3,3 %. Die anhaltende positive Entwicklung am Arbeitsmarkt ließ die Erwerbslosenquote in den USA im März 2015 auf 5,5 % sinken -die niedrigste seit März 2010. Die volkswirtschaftliche Entwicklung in unserem operativen Segment Europa war mehrheitlich positiv -die wirtschaftliche Erholung in Griechenland stagnierte jedoch im ersten Quartal 2015 aufgrund des erneuten Aufflammens der Staatsschuldenkrise. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt hat sich in den meisten Ländern nur leicht verbessert. Die noch relativ hohe Arbeitslosigkeit hält die Inflation auf einem niedrigen Niveau. AUSBLICKSollte es nicht zu einer deutlichen Verschärfung der geopolitischen Krisenherde oder zu einer erneuten europaweiten Staatsschulden- und Bankenkrise kommen, gehen wir davon aus, dass sich die Expansion der Weltwirtschaft im Laufe der Jahre 2015 und 2016 wieder beschleunigt. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RISIKENDie volkswirtschaftliche Entwicklung und die Aussichten für unsere Märkte haben sich u. a. durch die expansive Geldpolitik der EZB verbessert. Jedoch sind nach wie vor, v. a. für unsere europäischen Länder, eine erneute Verschärfung der Staatsschuldenkrise und ein mögliches Wiederaufflammen der Bankenkrise die größten volkswirtschaftlichen Risiken. Auch eine drastische Eskalation aktueller oder zukünftiger geopolitischer Krisen kann die Volkswirtschaften unserer Länder negativ beeinflussen. Die wirtschaftliche Entwicklung in Griechenland könnte durch ein deutliches Abweichen von der mit den wesentlichen Kreditgebern vereinbarten Staatshaushalts- und Wirtschaftspolitik belastet werden. TELEKOMMUNIKATIONSMARKTDer Konsolidierungsdruck in der europäischen Telekommunikationsbranche ist nach wie vor hoch. Gründe dafür sind in erster Linie sinkende Umsätze - u. a. durch den steigenden Wettbewerb. Gleichzeitig sind hohe Investitionen für den Netzausbau nötig: Schließlich gilt es, Schritt zu halten mit den deutlich steigenden Datenvolumina und -geschwindigkeiten. Seit Dezember 2014 prüft die Europäische Kommission die geplante Übernahme von Jazztel durch Orange in Spanien. Darüber hinaus beabsichtigt BT den Erwerb des Joint Ventures EE und Hutchison 3G hat angekündigt, O2 Großbritannien von Telefonica erwerben zu wollen. REGULIERUNGFinale BNetzA-Beschlüsse zu den Interconnection-Entgelten in Deutschland veröffentlicht. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 1. April und am 24. April 2015 die finalen Entgeltbeschlüsse zu den Festnetz-Terminierungsentgelten und den Mobilfunk-Terminierungsentgelten veröffentlicht und dabei die bereits zum 1. Dezember 2014 vorläufig genehmigten Entgelthöhen nunmehr final festgelegt. FREQUENZVERGABEIm Folgenden erläutern wir die wichtigsten aktuellen Entwicklungen bei den Frequenzvergabeverfahren:
GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNSERTRAGSLAGE DES KONZERNSUMSATZIm ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015 erzielten wir einen Konzernumsatz von 16,8 Mrd. €, der damit deutlich um 1,9 Mrd. € bzw. 13,1 % über dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums lag. Maßgeblich trug -neben Wechselkurseffekten -unser operatives Segment USA mit dem anhaltenden starken Zugang an Neukunden infolge ihrer "Uncarrier"-Initiativen zu dieser Umsatzentwicklung bei. Unser operatives Segment Deutschland konnte sich unter den wettbewerbsbedingten Rahmenbedingungen speziell im Mobilfunk gut im Markt behaupten und verzeichnete insgesamt ein Plus von 1,9 %. In unserem operativen Segment Europa konnten wir den Umsatz u. a. mit der konsequenten Ausrichtung unserer Landesgesellschaften auf die Wachstumsfelder trotz wettbewerbsbedingter Preisreduzierungen im Mobilfunk und Festnetz sowie Entscheidungen von Regulierungsbehörden nahezu stabil halten. Die Neuausrichtung des Geschäftsmodells von T-Systems belastete ebenso wie die generell rückläufige Preisentwicklung im IT- und Kommunikationsgeschäft den Umsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft. Ohne Berücksichtigung von positiven Wechselkurseffekten von insgesamt 1,1 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, und leicht positiven Konsolidierungskreiseffekten lag der Umsatz um 0,8 Mrd. € bzw. 4,7 % über dem Vorjahresniveau. Detailliertere Angaben zu den Umsatzentwicklungen in unseren operativen Segmenten Deutschland, USA, Europa, Systemgeschäft sowie in dem Segment Group Headquarters & Group Services können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" (Seite 15 ff.) entnommen werden. Beitrag der Segmente zum Konzernumsatzscroll
Regionale Umsatzverteilung in %![]() Beitrag der Segmente zum Konzernumsatza in %![]() Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von 41,0 % den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Im Vergleich zur Vorjahresperiode erhöhte sich der Anteil am Konzernumsatz v. a. aufgrund des weiterhin starken Anstiegs an Neukunden deutlich um 6,9 Prozentpunkte. Rückläufig zeigten sich hingegen die Anteile unserer operativen Segmente Deutschland, Europa und Systemgeschäft sowie des Segments Group Headquarters & Group Services. Der Anteil des Auslandsumsatzes nahm weiter zu. Im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode erhöhte sich die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz von 58,7 % auf 63,0 %. EBITDA, BEREINIGTES EBITDAGegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verringerte sich unser EBITDA um 1,5 Mrd. € auf 4,2 Mrd. €. Dies resultierte im Wesentlichen aus dem im Vorjahr als Sondereinfluss erfassten Ertrag aus den Entkonsolidierungen der Scout24 Gruppe von insgesamt 1,7 Mrd. €. Im EBITDA des ersten Quartals 2015 waren insgesamt negative Sondereinflüsse von 0,4 Mrd. € enthalten. Diese stammten im Wesentlichen aus Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogenen Restrukturierungsaufwendungen, welche im Saldo um 0,1 Mrd. € höher als in der Vergleichsperiode waren. Darüber hinaus wirkten sich im ersten Quartal 2015 Aufwendungen aus der Abschaltung des CDMA-Netzes von MetroPCS von rund 0,1 Mrd. € negativ aus. Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir im ersten Quartal 2015 ein gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 0,5 Mrd. € gestiegenes bereinigtes EBITDA von 4,6 Mrd. €. Dabei wirkten sich Wechselkurseffekte in Höhe von 0,2 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, positiv auf die Entwicklung unseres bereinigten EBITDA aus. Aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens resultierte ein Ertrag in Höhe von 175 Mio. €. Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA/bereinigtem EBITDA unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" (Seite 15 ff.) entnommen werden. Beitrag der Segmente zum Konzern-EBITDA bereinigtscroll
EBITDas EBIT des Konzerns sank gegenüber dem ersten Quartal 2014 deutlich um 1,7 Mrd. € auf 1,5 Mrd. €. Dieser Rückgang ist v. a. auf den im Vorjahr erfassten Ertrag aus den Entkonsolidierungen in Zusammenhang mit der Veräußerung der Scout24 Gruppe zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 0,2 Mrd. € höhere Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, v. a. verursacht durch den Aufbau des LTE-Netzes im Rahmen des Netzmodernisierungsprogramms der T-Mobile US, hatten ebenfalls einen negativen Effekt auf die Entwicklung des EBIT. ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERNDas Ergebnis vor Ertragsteuern reduzierte sich aufgrund der zuvor genannten Effekte gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum ebenfalls deutlich um 1,4 Mrd. € auf 1,0 Mrd. €. Unser Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 0,3 Mrd. €, v. a. bedingt durch die vom Joint Venture EE erhaltene Dividendenzahlung in Höhe von 0,3 Mrd. €. Die erfolgswirksame Vereinnahmung der Dividendenzahlung stand im Zusammenhang mit der im Dezember 2014 vorgenommenen Reklassifizierung unserer am Joint Venture gehaltenen Anteile in die als zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen. KONZERNÜBERSCHUSSDer Konzernüberschuss verringerte sich um 1,0 Mrd. € auf 0,8 Mrd. €. Der Steueraufwand des laufenden Geschäftsjahres belief sich auf 0,2 Mrd. € und reduzierte sich somit um 0,3 Mrd. € gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode. Weitere Erläuterungen hierzu finden Sie im Konzern-Zwischenabschluss (Seite 39). Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis blieb gegenüber der Vergleichsperiode stabil. Anzahl der Mitarbeiter (am Stichtag)scroll
Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2014 leicht um 0,3 %. Innerhalb unserer Segmente zeichneten sich zum Teil gegenläufige Entwicklungen ab: Im operativen Segment Deutschland erhöhten wir im ersten Quartal 2015 gegenüber dem Jahresende 2014 den Personalbestand um 0,9 % durch den Aufbau von Personal im Wesentlichen für den Aus- und Umbau unserer "Netze der Zukunft". Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment USA stieg im ersten Quartal 2015 um 2,0 % und ist auf die Gewinnung zusätzlicher Kräfte im Einzelhandel und Kunden-Service zur Betreuung der wachsenden Kundenbasis von T-Mobile US zurückzuführen. In unserem operativen Segment Europa reduzierte sich der Mitarbeiterbestand gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 0,9 %. Wesentlich hierzu bei trugen Effizienzsteigerungsmaßnahmen, v. a. in Rumänien und Ungarn. In unserem operativen Segment Systemgeschäft sank die Mitarbeiteranzahl um 1,9 %, v. a. aufgrund von Personalumbaumaßnahmen im Inland. Im Segment Group Headquarters & Group Services sank die Mitarbeiteranzahl im Vergleich zum Jahresende 2014 um 3,6 % aufgrund des fortgeführten Personalumbaus. VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DES KONZERNSBilanzstruktur in Mio. €![]() Unsere Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 8,1 Mrd. €, dies war v. a. durch folgende Effekte verursacht: Die immateriellen Vermögenswerte stiegen um 5,2 Mrd. € auf 56,8 Mrd. € im Wesentlichen aufgrund von Währungskurseffekten in Höhe von 3,5 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Investitionen in Höhe von insgesamt 2,7 Mrd. € wirkten ebenfalls buchwerterhöhend. Hierin sind 1,9 Mrd. € für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US enthalten, die überwiegend aus der im Januar 2015 stattgefundenen Auktion der US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde FCC stammen. Einen gegenläufigen Effekt hatten planmäßige Abschreibungen in Höhe von 1,0 Mrd. €. Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 1,6 Mrd. € auf 41,2 Mrd. €. Investitionen in Höhe von 2,0 Mrd. € und Währungskurseffekte in Höhe von 1,4 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert. Planmäßige Abschreibungen standen dem in Höhe von 1,7 Mrd. € entgegen. Ebenfalls vermindernd wirkten Abgänge in Höhe von 0,1 Mrd. €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen stiegen um 0,2 Mrd. € auf 10,7 Mrd. €, v. a. aufgrund des Kundenwachstums und eines höheren Anteils von auf Ratenzahlungen verkaufter Endgeräte in unserem operativen Segment USA. Dies ist die Folge der von T-Mobile US verfolgten Strategie, Endgeräte über die neu eingeführten Tarife nicht mehr preisreduziert, sondern z. B. über einen Finanzierungsplan zu veräußern. Gegenläufig reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Zusammenhang mit im Berichtszeitraum abgeschlossenen Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,7 Mrd. €. In den sonstigen Aktiva waren zum 31. März 2015 folgende wesentliche Effekte enthalten: Der Anstieg bei den Buchwerten der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen um 0,4 Mrd. € resultierte aus Währungskurseffekten aus der Umrechnung von Britischem Pfund in Euro. Im Dezember 2014 erfolgte die Reklassifizierung unserer Anteile am Joint Venture EE. Die Vorräte erhöhten sich um 0,3 Mrd. €, v. a. aufgrund eines höheren Bevorratungsvolumens an Endgeräten (v. a. Smartphones) bei T-Mobile US. Unsere kurzfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresende 2014 um 1,9 Mrd. € auf insgesamt 57,1 Mrd. € erhöht. Wesentliche Effekte auf die finanziellen Verbindlichkeiten sind dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit auf Seite 40 des Konzern-Zwischenabschlusses zu entnehmen. Der Anstieg bei den Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen um 0,7 Mrd. € auf 9,2 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus dem weiterhin rückläufigen Zinsniveau und den hieraus zu erfassenden erfolgsneutralen versicherungsmathematischen Verlusten. Die passiven latenten Steuern erhöhten sich um 1,5 Mrd. € auf 9,2 Mrd. €, insbesondere aufgrund von Währungskurseffekten aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresende 2014 um 0,1 Mrd. € verringert. Der Abbau des Verbindlichkeitenbestands stammt aus fast allen Landesgesellschaften unseres operativen Segments Europa sowie aus dem operativen Segment USA. Erhöhend wirkten Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 2,9 Mrd. € auf 37,0 Mrd. € an. Erhöhend wirkten der Überschuss in Höhe von 0,8 Mrd. €, ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2,5 Mrd. € und die erfolgsneutrale Bewertung von Sicherungsinstrumenten in Höhe von 0,2 Mrd. €. Dem entgegen stand die Berücksichtigung versicherungsmathematischer Verluste (nach Steuern) in Höhe von 0,5 Mrd. €. Veränderung der Netto-Finanzverbindlichkeiten in Mio. €![]() Die sonstigen Effekte von 0,9 Mrd. € enthalten u. a. Finanzierungsformen, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden. In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten verweisen wir auf die Angaben zur Herleitung der Pro-forma-Kennzahlen im Kapitel "Weitere Informationen" (Seite 50 f.). Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)scroll
Free Cashflow. Der Free Cashflow des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum sank gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode leicht um 0,1 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren um 0,5 Mrd. € erhöhte Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen. Im operativen Segment Deutschland stieg der Cash Capex v. a. aufgrund der im Rahmen der integrierten Netzstrategie erfolgten Investitionen in den Vectoring-/Glasfaserkabel-Ausbau, in die IP-Transformation und in die LTE-Infrastruktur. Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit lag um 0,3 Mrd. € über Vorjahresniveau. Folgende Effekte waren im Cashflow aus Geschäftstätigkeit enthalten: Im Berichtszeitraum wurden Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgeschlossen. Die Effekte aus Factoring-Vereinbarungen wirkten sich im ersten Quartal 2015 insgesamt mit 0,5 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies beinhaltet im Wesentlichen den in 2015 erneuten Abschluss einer bereits in 2014 beendeten und abgewickelten Factoring-Vereinbarung. Im Vorjahresquartal betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen 0,4 Mrd. €. Um 0,1 Mrd. € höhere Nettozinszahlungen belasteten den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem Konzern-Zwischenabschluss auf Seite 40 zu entnehmen. GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER OPERATIVEN SEGMENTEDEUTSCHLANDKUNDENENTWICKLUNGMobilfunk-Kunden in Tsd.![]() Breitband-Anschlüsse in Tsd.![]() Festnetz-Anschlüsse in Tsd.![]() TV (IPTV, Sat)a in Tsd.![]() scroll
GesamtIn Deutschland haben wir unsere Position als Marktführer im Festnetz verteidigt und unsere Marktführerschaft im Mobilfunk bei den Serviceumsätzen sogar ausgebaut. Die Basis für diesen Erfolg ist unser ausgezeichnetes Netz. Im vergangenen Jahr haben wir erneut -im Festnetz wie im Mobilfunk -alle großen Netztests, wie z. B. den Netztest der Fachzeitschrift "connect" und erstmals auch den "connect" Service-Test der Mobilfunk-Hotlines, gewonnen. Im Februar 2015 haben wir außerdem zum dritten Mal in Folge das TÜV-Siegel mit der Gesamtnote "gut" für unseren Service erhalten. Im September 2014 starteten wir MagentaEINS -unser erstes integriertes Produkt, bestehend aus Festnetz- und Mobilfunk-Komponenten, mit dem wir bislang 906 Tsd. Kunden gewonnen haben. Mit unserem "Netz der Zukunft" stellen wir modernste Anschlusstechnik zur Verfügung. Bis 2018 wollen wir unser Netz vollständig auf die IP-Technologie umstellen. Bislang konnten wir 6,9 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse auf IP migrieren; dies entspricht einer Quote von 29 %. Im Mobilfunk gewannen wir im ersten Quartal 2015 insgesamt 289 Tsd. Vertragskunden hinzu, v. a. bei unseren werthaltigen Mobilfunk-Kunden unter unserer Eigenmarke "Telekom" und unter unserer Zweitmarke "congstar". Positiv entwickelte sich auch der Bestand an Vertragskunden im Bereich Geschäftskunden dank der Nachfrage nach integrierten Mobilfunk-Tarifen mit Datenvolumen. Eine starke Nachfrage verzeichneten wir weiterhin bei unseren Glasfaser-Produkten: So stieg die Anzahl dieser Anschlüsse innerhalb des ersten Quartals 2015 um 463 Tsd. auf insgesamt 3,0 Mio. Mit dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau und der innovativen Vectoring-Technologie werden wir die Vermarktung deutlich höherer Bandbreiten vorantreiben. Mit unserem Kontingentmodell und dessen zukünftiger Weiterentwicklung setzen wir Anreize für eine Migration aus den klassischen Vorleistungsprodukten -wie gebündelte Wholesale-Anschlüsse oder die Teilnehmer-Anschlussleitung -hin zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen. Erfolgreich waren auch unsere Kooperationen in der Wohnungswirtschaft: Wir haben zum 31. März 2015 insgesamt rund 131 Tsd. Wohnungen an unser Netz angeschlossen, davon 12 Tsd. alleine im ersten Quartal 2015. MobilfunkMobile Telefonie und Datenanwendungen. Wir setzen neue Impulse durch unsere herausragende Netzqualität und durch das neue Produkt-Portfolio für werthaltige Vertragskunden sowie für Neukunden. Seit dem Jahresende 2014 gewannen wir insgesamt 289 Tsd. Vertragskunden hinzu. Bei unserem eigenen Vertragskundengeschäft konnten wir unter den Marken "Telekom" und "congstar" ein Wachstum um 134 Tsd. verzeichnen. Hinzu kommen 349 Tsd. aus der neu gegründeten Gesellschaft Telekom Deutschland Multibrand GmbH, in der seit dem 15. Januar 2015 die Kunden von Turkcell ausgewiesen werden. Die neu vereinbarte Marketing-Partnerschaft beinhaltet die Nutzung der Turkcell-Marke in Deutschland. Das Geschäft der Wiederverkäufer (Service Provider) war durch die Verlagerung der Turkcell-Kunden um 194 Tsd. rückläufig. Die Zahl der Prepaid-Kunden sank um 77 Tsd. Insgesamt konnten wir im ersten Quartal 2015 im Mobilfunk 211 Tsd. Neukunden hinzugewinnen, sodass der Zuwachs bei den Vertragskunden den Rückgang bei den Prepaid-Kunden mehr als ausgleichen konnte. Insgesamt nutzten 287 Tsd. Kunden eine Breitband-Anbindung via Mobilfunk. Bei den mobilen Endgeräten belief sich der Umsatzanteil an Smartphones auf 85,2 %. Dies waren v. a. Android- und iOS-Endgeräte (iPhones) -nachgefragt wurden hier insbesondere hochpreisige Endgeräte. FestnetzTelefon, Internet und Fernsehen. Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz -v. a. durch aggressive Preisangebote von Wettbewerbern -gehen wir neue Wege in der Vermarktung mit integrierten Angeboten und einem Fokus auf TV- und Glasfaser-Anschlüsse. Der Erfolg gibt uns Recht: Die Zahl unserer Breitband-Anschlüsse wuchs im ersten Quartal 2015 um 76 Tsd., eine deutliche Verbesserung gegenüber dem 31. Dezember 2014. Von unseren Breitband-Kunden sind insgesamt 20,2 % TV-Kunden: ein Plus von 0,4 Prozentpunkten gegenüber dem Jahresende 2014. Im klassischen Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse um 131 Tsd. Im Hinblick auf die Anschlussverluste pro Quartal sehen wir insgesamt einen positiven Trend. Mit den neuen MagentaZuhause-Tarifen bieten wir seit Oktober 2014 unser neues Produkt-Portfolio für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten auf dem Markt an. Mit MagentaZuhause-Hybrid, unserem neuen Produkt, welches Festnetz und Mobilfunk-Technologie in einem Router bündelt, das wir bundesweit in März 2015 eingeführt haben, konnten wir 12 Tsd. Kunden gewinnen. PrivatkundenVernetztes Leben vom Handy bis zum Fernseher. Im ersten Quartal 2015 konnten wir im Mobilfunk 263 Tsd. Vertragskunden hinzugewinnen. Bei unseren eigenen Kunden unter den Marken "Telekom" und "congstar" konnten wir seit Jahresbeginn 107 Tsd. Neukunden hinzugewinnen. Gründe dafür waren die hohe Akzeptanz der AllnetFlat-Tarife bei "congstar" und die im September 2014 neu eingeführten MagentaMobil-Tarife. Hinzu kommen 349 Tsd. Kunden aus der neu gegründeten Gesellschaft Telekom Deutschland Multibrand GmbH, in der seit dem 15. Januar 2015 die Kunden von Turkcell ausgewiesen werden. Rückläufig war das Geschäft mit den Wiederverkäufern (Service Provider) mit 194 Tsd. durch die Verlagerung der Turkcell-Kunden. Die Zahl der Prepaid-Kunden sank um 385 Tsd., insbesondere im Bereich der Wiederverkäufer. Insgesamt sank im ersten Quartal 2015 die Zahl unserer Mobilfunk-Kunden gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,4 %. Im ersten Quartal 2015 konnten wir im Festnetz 636 Tsd. Kunden auf IP-basierte Retail-Anschlüsse umstellen. Gegenüber dem Jahresende 2014 konnten wir 72 Tsd. TV-Kunden hinzugewinnen. Von den 10,0 Mio. Breitband-Anschlüssen nutzen rund 1,8 Mio. einen Glasfaser-Anschluss -259 Tsd. davon haben wir im ersten Quartal 2015 hinzugewonnen. Die Anschlussverluste im Festnetz lagen bei 102 Tsd. und somit deutlich unter den Anschlussverlusten des Vorjahresquartals von 225 Tsd. Dabei wechselten die Kunden v. a. zu Kabelnetz-Betreibern. GeschäftskundenVernetztes Arbeiten mit innovativen Lösungen. Der positive Trend aus dem Vorjahr setzt sich fort: So konnten wir im ersten Quartal 2015 335 Tsd. neue Mobilfunk-Kunden gewinnen; davon waren 26 Tsd. werthaltige Vertragskunden. In einem sehr preisaggressiven Markt konnten wir im Bereich M2M 308 Tsd. Karten hinzugewinnen. Ursache für das Wachstum ist der vermehrte Einsatz von SIM-Karten, v. a. in der Automobil- und in der Logistikbranche. Beim mobilen Internet wächst die Kundennachfrage nach Tarifen mit höheren Bandbreiten in Verbindung mit höherwertigen Endgeräten. Die Zahl der Festnetz-Anschlüsse blieb gegenüber dem Jahresende 2014 stabil bei 3,4 Mio. Die Breitband-Anschlüsse lagen mit 2,1 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres; die Zahl der Glasfaser-Kunden steigerten wir dabei um 14,1 % gegenüber dem Jahresende 2014. Positiv entwickelten sich die Produkte beim "Vernetzten Arbeiten": Insbesondere stieg die Nachfrage nach IT-Cloud-Produkten. Bei unseren Tarifen "DeutschlandLAN -die Komplettlösung für Ihr Büro" verzeichneten wir weiterhin steigende Zuwächse. WholesaleDer Anschlussbestand im Bereich Wholesale blieb gegenüber dem Jahresende 2014 insgesamt stabil bei 11,3 Mio. Zum Ende des ersten Quartals 2015 betrug der Anteil der Glasfaser-Anschlüsse am Gesamtbestand 7,9 % - 1,5 Prozentpunkte über dem Wert zum Jahresende 2014. Ursache für das verstärkte Wachstum unserer entbündelten Wholesale-Anschlüsse um 200 Tsd. im ersten Quartal bzw. 9,3 % gegenüber dem Jahresende 2014 war in erster Linie die hohe Nachfrage im Zusammenhang mit dem Kontingentmodell. Die Zahl unserer gebündelten Wholesale-Anschlüsse sank hingegen um 18 Tsd. Dieser Trend wird wohl auch in den kommenden Jahren anhalten, weil unsere Mitbewerber von gebündelten zu entbündelten Wholesale-Produkten mit mehr Bandbreite oder auf eigene Infrastrukturen wechseln. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) reduzierte sich gegenüber Ende 2014 um 182 Tsd. bzw. 2,1 %. Dieser Rückgang hat folgende Gründe: zum einen die Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen, zum anderen, weil Kunden zu Kabelanbietern wechseln und Wettbewerber teilweise ihre Endkunden auf Mobilfunk-basierte Anschlüsse migrieren. OPERATIVE ENTWICKLUNGscroll
GesamtumsatzDer Umsatz stieg im ersten Quartal 2015 gegenüber der Vorjahresperiode um 1,9 %. Zu dieser erfolgreichen Entwicklung trugen im Wesentlichen die Umsätze aus dem Mobilfunk-Geschäft bei, die um 10,2 % wuchsen -insbesondere aufgrund der hohen Nachfrage nach Smartphones. Auch der Aufwärtstrend bei den mobilen Serviceumsätzen im Bereich Geschäftskunden sowie bei unserer Zweitmarke "congstar" setzte sich fort und konnte sogar den Umsatzrückgang im Prepaid-Geschäft überkompensieren. Positiv auf die Umsatzentwicklung im Festnetz wirkten sich die gestiegenen TV-, IT- und Endgeräteumsätze aus -dies konnte jedoch die rückläufigen Umsätze in anderen Bereichen nicht vollständig kompensieren, sodass im Festnetz-Geschäft ein Umsatzminus von 2,0 % verblieb. Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz um 3,3 %, v. a. aufgrund des Umsatzwachstums von 11,7 % gegenüber dem ersten Quartal 2014 im Mobilfunk-Bereich. Dies resultierte in erster Linie aus dem höheren Endgeräteumsatz bei der Vermarktung von Smartphones. Auch unsere mobilen Serviceumsätze wuchsen um 2,3 %. Die Datenumsätze stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 13,8 %. Negativ wirkten hingegen die Umsätze im Bereich Prepaid, v. a. bei unserer Eigenmarke "Telekom". Das klassische Festnetz-Geschäft war weiterhin von mengen- und preisbedingten Umsatzrückgängen geprägt und sank gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,3 %. Im Geschäftskundenbereich stieg der Umsatz um 2,6 %. Dies resultierte hauptsächlich aus den Mobilfunk-Umsätzen, welche um 6,9 % stiegen. Wesentliche Treiber waren hier Service- und Endgeräteumsätze. Gegenläufig wirkten im Festnetz rückläufige Umsätze in der klassischen Sprachtelefonie, die durch die positive Entwicklung der IT-Umsätze nicht vollständig kompensiert werden konnten. Der Umsatz im Wholesale-Bereich war im ersten Quartal 2015 mit 2,5 % leicht rückläufig. Dies resultierte im Wesentlichen aus geringeren Minutenmengen und regulatorisch bedingten Preissenkungen bei Interconnection-Verbindungen (ab dem 1. Dezember 2014) sowie rückläufigen Teilnehmer-Anschlussleitungsmengen. Dieser Umsatzrückgang konnte teilweise durch die positive Entwicklung bei den entbündelten Anschlüssen -insbesondere durch das Kontingentmodell -kompensiert werden. Im Bereich Mehrwertdienste nahmen die Umsätze um 4,8 % ab. Hauptgründe für den Umsatzrückgang sind auslaufende Geschäftsmodelle wie öffentliche Telekommunikationseinrichtungen und Auskunft sowie eine geringere Inanspruchnahme von Service-Rufnummern. EBITDA, bereinigtes EBITDADas um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA war im ersten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahresquartal mit 0,9 % leicht rückläufig und lag bei 2,2 Mrd. €. Der Rückgang resultierte hauptsächlich aus höheren Marktinvestitionen in neue werthaltige Kunden sowie aus gestiegenen Personalkosten im Rahmen der Tariferhöhung. Mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 39,6 % liegen wir bei unserem erwarteten Jahreszielwert von 40 %. Das EBITDA lag im Berichtsquartal bei 2,1 Mrd. € und somit um 3,6 % niedriger als im ersten Quartal 2014, v. a. aufgrund höherer Sondereinflüsse für unseren Personalumbau. EBITDas Betriebsergebnis sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,7 % auf 1,2 Mrd. €, v. a. wegen gestiegener Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogene Restrukturierungsaufwendungen. Gegenläufig wirkten leicht geringere Abschreibungen. Cash CapexDer Cash Capex erhöhte sich im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 244 Mio. € bzw. 34,6 %. Wir investierten auch 2015 verstärkt im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie in den Vectoring-/Glasfaserkabel-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere LTE-Infrastruktur. USAKUNDENENTWICKLUNGEigene Postpaid-Kunden in Tsd.![]() Eigene Prepaid-Kunden in Tsd.![]() scroll
Zum 31. März 2015 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 56,8 Mio. Kunden gegenüber einem Bestand von 55,0 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2014. Der Nettozuwachs um 1,8 Mio. Kunden in den ersten drei Monaten 2015 liegt aufgrund der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte unter dem Anstieg um netto 2,4 Mio. im Vorjahresvergleichszeitraum. Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug in den ersten drei Monaten 2015 netto 1 125 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 1 323 Tsd. im ersten Quartal 2014. Damit überstieg der Nettozuwachs bei den eigenen Postpaid-Kunden im dritten Quartal in Folge die 1 Million-Marke, was auf die positive Resonanz der Kunden auf die "Uncarrier"-Initiativen der T-Mobile US, fortlaufende Netzoptimierungen und verkaufsfördernde Maßnahmen zurückzuführen ist. Ursächlich für den etwas verhalteneren Nettozuwachs bei den eigenen Postpaid-Kunden waren v. a. gesunkene Bruttozuwächse gegenüber dem ersten Quartal 2014, in dem das "Uncarrier 4.0"-Angebot Contract Freedom auf den Markt gebracht worden war. Mit diesem Angebot wurden die bei einem Wechsel der Kunden zur T-Mobile US an andere Carrier zu entrichtenden Entgelte wegen vorzeitiger Vertragskündigung erstattet. Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg in den ersten drei Monaten 2015 netto 73 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 465 Tsd. im ersten Quartal 2014. Dieser geringere Nettozuwachs bei den eigenen Prepaid-Kunden war insbesondere auf gestiegene Wettbewerbsintensität auf dem Markt, einen verstärkten Wechsel eigener Prepaid-Kunden auf eigene Postpaid-Angebote sowie das eher untypische Verhalten der Verbraucher, ihre Steuererstattung zu sparen anstatt zu konsumieren, zurückzuführen. Wholesale-Kunden. Die Zahl der Wholesale-Kunden erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2015 um netto 620 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 603 Tsd. im ersten Quartal 2014. Insbesondere der Kundenzuwachs bei bestimmten MVNO-Partnerschaften trug zu diesem Anstieg bei, dem höhere MVNO-Ausbuchungen bei anderen MVNO-Partnerschaften infolge eines verschärften Wettbewerbs auf dem Markt gegenüberstanden. OPERATIVE ENTWICKLUNGscroll
GesamtumsatzDer Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA erhöhte sich um 36,1 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum auf 6,9 Mrd. € im ersten Quartal 2015 -insbesondere aufgrund von Wechselkurseffekten. Auf US-Dollar-Basis verzeichnete T-Mobile US einen Anstieg des Gesamtumsatzes um 11,7 % gegenüber dem Vorjahr. Diese positive Entwicklung ist v. a. auf höhere Service-Umsätze zurückzuführen, die durch den Kundenzuwachs infolge des anhaltenden Erfolgs der "Uncarrier"-Initiativen von T-Mobile US und der positiven Kundenresonanz auf spezielle Angebote für Familien verursacht wurden. Positiv auf den Gesamtumsatz wirkten weiterhin der gestiegene Endgeräteabsatz, infolge der höheren Anzahl an verkauften Endgeräten sowie der wachsenden Nachfrage nach höherwertigen Endgeräten, und ein höherer durchschnittlicher Umsatz je verkauftem Endgerät. Diesem Anstieg stand zum einen ein Rückgang des Gesamtumsatzes durch die zahlungsunwirksame Umsatzabgrenzung für das "Data Stash"-Programm der T-Mobile US gegenüber. Zum anderen führten der anhaltende Kundenzuwachs bei "Simple Choice"-Tarifen und attraktive Tarifangebote für Familien zu einem geringeren durchschnittlichen Umsatz je eigenen Postpaid-Kunden. Es ist davon auszugehen, dass sich die Umsatzabgrenzung für die anfängliche 10 GB-Zuteilung für "Data Stash" je berechtigten Kunden im Verlauf des Jahres 2015 komplett auflöst. EBITDA, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-MargeDas bereinigte EBITDA wuchs um 45,1 %, insbesondere bedingt durch Wechselkurseffekte von 0,8 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum auf 1,2 Mrd. € im ersten Quartal 2015. Auf US-Dollar-Basis stieg das bereinigte EBITDA deutlich um 18,4 %. Positiv beeinflusst wurde das bereinigte EBITDA vom anhaltenden Erfolg der "Uncarrier"-Initiativen und positiver Kundenresonanz auf spezielle Angebote, was zu höheren Service-Umsätzen sowohl im Postpaid- als auch im Prepaid-Bereich führte. Diesen Effekten standen höhere Werbekosten sowie gestiegene Aufwendungen für Provisionen und für personalbezogene Maßnahmen gegenüber. Des Weiteren standen im ersten Quartal 2015 durch die Abschaltung des CDMA-Netzes von MetroPCS erzielten Synergien höhere Aufwendungen für den Netzausbau gegenüber, 0,1 Mrd. € insbesondere aus der Abschaltung des CDMA-Netzes von MetroPCS sind nicht im bereinigten EBITDA für das erste Quartal 2015 enthalten. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die bereinigte EBITDA-Marge bedingt durch die bereits beschriebenen Sachverhalte. EBITDas EBIT stieg im ersten Quartal 2015 um 77,3 % von 154 Mio. € im Vorjahresquartal auf 273 Mio. €. Ursächlich hierfür war ein höheres bereinigtes EBITDA, dem allerdings höhere Abschreibungen auf Sachanlagen und die Kosten für die Abschaltung des CDMA-Netzes von MetroPCS gegenüber standen. Die höheren Abschreibungen sind eine Folge des Aufbaus des LTE-Netzes im Rahmen des Netzmodernisierungsprogramms. Cash CapexDer Cash Capex stieg von 0,7 Mrd. € im Vorjahresquartal auf 2,7 Mrd. € im ersten Quartal 2015, v. a. aufgrund des Erwerbs von Spektrumlizenzen für 1,9 Mrd. € in den ersten drei Monaten des Jahres. Der Erwerb von Spektrumlizenzen beinhaltete 1,6 Mrd. € für AWS-Spektrumlizenzen, die im Januar 2015 bei der FCC ersteigert und im April 2015 formal zugeteilt wurden. Darüber hinaus tätigt T-Mobile US weiterhin Netzinvestitionen in das Netzmodernisierungsprogramm. EUROPAKUNDENENTWICKLUNGMobilfunk-Kunden in Tsd.![]() Breitband-Anschlüsse Retail in Tsd.![]() Festnetz-Anschlüsse in Tsd.![]() TV (IPTV, Sat, Kabel) in Tsd.![]() scroll
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Zum 1. Januar 2015 wurden die Gesellschaften
der GTS Central Europe Gruppe in Polen und der Tschechischen Republik
in die jeweiligen Landesgesellschaften integriert. GesamtIm ersten Quartal 2015 entwickelten sich die Kundenbestände in den Märkten unseres operativen Segments Europa unterschiedlich. Nach wie vor belastete die anhaltend hohe Wettbewerbsintensität unsere Telekommunikationsmärkte, wobei sich die leichten konjunkturellen Verbesserungen in einigen Ländern unseres operativen Segments positiv auswirkten. Die Anzahl der Mobilfunk-Kunden lag nahezu stabil auf dem Niveau des Vorjahresendwerts. Unsere Strategie, in höhere Bandbreiten zu investieren, rentiert sich. Das manifestiert sich nicht nur an der Entwicklung der Mobilfunk-Kunden, sondern auch an den steigenden Breitband-Anschlusszahlen. Gerade der Ausbau und die Vermarktung von Anschlüssen auf Basis der Glasfaser-Technologie gewinnt bei unseren Kunden eine immer stärkere Bedeutung, wovon v. a. das TV-Geschäft profitiert. Im Rahmen unserer paneuropäischen Netzstrategie konnten wir die Anzahl der IP-Anschlüsse kontinuierlich steigern -in erster Linie durch die erfolgreiche Migration von klassischen PSTN-Anschlüssen auf IP-Technologie in vielen Ländern unseres operativen Segments Europa. MobilfunkMobile Telefonie und Datenanwendungen. Zum Ende des ersten Quartals 2015 zählten wir 55,8 Mio. Mobilfunk-Kunden in unserem Gesamtbestand und konnten damit den Kundenbestand gegenüber dem Vorjahresendwert trotz einer immer noch hohen Wettbewerbsintensität auf den europäischen Mobilfunk-Märkten nahezu stabil halten. Wir positionieren uns in den jeweiligen Märkten als Qualitätsanbieter mit dem besten Service - und in vielen Ländern auch als Anbieter mit dem besten Mobilfunknetz. Teil unserer Netzstrategie ist es, unsere Mobilfunknetze konsequent mit der 4G-/LTE-Technologie auszubauen. Auch im bisher von uns noch nicht mit LTE versorgten Albanien planen wir, durch die neu erworbenen Frequenzen in naher Zukunft LTE anbieten zu können. Auch wollen wir unsere Kunden mit einer weitaus schnelleren Breitband-Anbindung über Mobilfunk versorgen: So können wir z. B. unseren Kunden in Griechenland seit Anfang des Jahres zunächst in ausgewählten Regionen 4G+/LTE Advanced+ mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s anbieten oder in Kroatien eine Verdopplung auf 150 MBit/s bereitstellen. Durch unsere sukzessiven Investitionen auch in die Netzabdeckung konnten wir im ersten Quartal z. B. in Griechenland bereits 70 % der Bevölkerung mit LTE erreichen. In Ungarn und Kroatien liegen wir bereits bei 80 %. Darüber hinaus arbeiten wir in anderen Ländern daran, eine Netzabdeckung zwischen 75 und 95 % bis 2018 zu erreichen. Durch die Schnelligkeit unserer Netze in Verbindung mit innovativen Bündel-Produktangeboten inkl. eines attraktiven Endgeräte-Portfolios konnten wir insbesondere im werthaltigen Vertragskundengeschäft stabile Kundenzahlen verzeichnen. Gerade im Hinblick auf den Bereich der Geschäftskunden stellen diese Attribute einen klaren Wettbewerbsvorteil dar. Im Vergleich zum Jahresende 2014 stieg die Anzahl der Geschäftskunden um knapp 1 % und konnte somit den leichten Rückgang bei den Privatkunden ausgleichen. Positiv dazu beigetragen haben die meisten Länder unseres operativen Segments. Zum 31. März 2015 betrug der Anteil der Geschäftskunden am gesamten Vertragskundenbestand 32 %. Unserer Strategie, uns auf das werthaltige Vertragskundengeschäft zu konzentrieren, folgend, reduzierte sich der Prepaid-Kundenbestand zum Ende des ersten Quartals 2015 gegenüber dem Jahresendwert 2014 um 0,5 %. FestnetzTelefon, Internet und Fernsehen. Der Trend von TV-Diensten über alle Bildschirme hinweg lässt die Nachfrage nach solchen Produkten kontinuierlich steigen. Zum Beispiel ließen unsere Angebote, zum Teil eigene TV-Kanäle mit exklusiven Inhalten sowie Inhalten zusammen mit Partnerunternehmen wie z. B. Netflix, unsere Kundenzahlen um 0,7 % auf 3,7 Mio. ansteigen. Gegenüber dem Vorjahresquartal ergab sich sogar ein Anstieg von 5,1 %. Davon entfiel ein Großteil der Nettozuwächse von insgesamt 183 Tsd. auf die Sat-TV-Kunden, v. a. in Griechenland, sowie auf die IPTV-Kunden, v. a. in Ungarn und der Slowakei. Als integrierter Telekommunikationsbetreiber wollen wir die Konvergenz von Festnetz- und Mobilfunk-Technologie vorantreiben und bieten bereits in allen unseren integrierten Ländern unseren Kunden Fixed Mobile Convergence (FMC)-Produkte an. Das technische Grundgerüst dafür ist ein vereinfachtes und standardisiertes Netzwerk, in dem wir alle unsere Landesgesellschaften mit Festnetz-Architektur auf IP-Technologie umstellen. Mit Erfolg, denn zum 31. März 2015 konnten wir bei den IP-basierten Anschlüssen einen Bestand von 3,6 Mio. verzeichnen -gegenüber dem Jahresendwert 2014 ein Zuwachs von 3,4 % und gegenüber dem Wert zum 31. März 2014 sogar ein Zuwachs von 34,6 %. Nach der erfolgreichen Migration in der Slowakei und in EJR Mazedonien im vergangenen Jahr fokussieren wir uns u. a. nun auf Kroatien und Montenegro, die zum Jahresende 2015 die Migration der PSTN-Anschlüsse abgeschlossen haben werden. Hierbei liegen wir bereits im ersten Quartal 2015 mit einer Migrationsquote von 84 % bzw. 70 % gut im Plan. Insgesamt lag der Anteil der IP-basierten Anschlüsse auf Segmentebene bei 40,4 %. In unserem operativen Segment Europa nutzten zum Ende des ersten Quartals rund 8,9 Mio. Kunden einen Festnetz-Anschluss. Der Rückgang gegenüber dem Jahresende 2014 von 1,2 % war v. a. die Folge von Anschlussverlusten bei der klassischen Telefonie (PSTN). Bei den Breitband-Anschlüssen Retail verzeichneten wir einen moderaten Anstieg um 0,9 % auf 5,0 Mio. Anschlüsse. Haupttreiber für den Anstieg war das DSL-Geschäft, v. a. in Griechenland, wo sich die zukunftsorientierte VDSL-Technologie eines regen Zuwachses erfreut. Aber auch andere Anschluss-Technologien wie z. B. die Breitband-Kabelanschlüsse in Ungarn oder die FTTH-Anschlüsse in Rumänien zeigten kräftige Zuwachsraten. OPERATIVE ENTWICKLUNGscroll
Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.
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Zum 1. Januar 2015 wurden die Gesellschaften
der GTS Central Europe Gruppe in Polen und der Tschechischen Republik
in die jeweiligen Landesgesellschaften integriert. GesamtumsatzUnser operatives Segment Europa erzielte im ersten Quartal 2015 einen Gesamtumsatz von 3,1 Mrd. € und lag damit annähernd auf dem Niveau der Vorjahresperiode. Organisch, d. h. unter der Annahme einer vollständigen Einbeziehung der GTS Central Europe Gruppe in der Vergleichsperiode sowie konstanten Wechselkursen, sank der Segmentumsatz um 2,9 %. Entscheidungen von Regulierungsbehörden belasteten unseren Segmentumsatz nach wie vor deutlich: Abgesenkte Mobilfunk-Terminierungsentgelte sowie Roaming-Regulierungen in den meisten Ländern unseres operativen Segments waren die Ursache für über die Hälfte unseres organischen Umsatzrückgangs. Zusätzlich waren unsere Umsätze im ersten Quartal 2015 weiterhin von wettbewerbsbedingten Preisreduzierungen im Mobilfunk und Festnetz belastet, auch wenn in einigen wenigen Märkten erste Anzeichen einer Erholung zu beobachten sind. Mit der konsequenten Ausrichtung unserer Landesgesellschaften in Europa auf die Wachstumsfelder konnten wir die negativen Umsatzeffekte auf Segmentebene teilweise kompensieren, die sowohl auf die Sprachtelefonie als auch auf das Wholesale-Geschäft -im Wesentlichen beeinflusst durch Rückgänge bei der ICSS -zurückzuführen sind. Der Anteil der Wachstumsfelder machte im ersten Quartal 2015 bereits mehr als ein Viertel des Segmentumsatzes aus. Dabei etablierte sich das mobile Datengeschäft als größter Treiber und legte gegenüber der Vorjahresperiode um insgesamt 10 % bzw. 36 Mio. € zu. Dazu beigetragen haben fast alle Länder unseres operativen Segments, insbesondere die Niederlande, Österreich und Ungarn. Der Großteil des Umsatzes aus dem mobilen Datengeschäft entfiel auf das Privatkundengeschäft. Attraktive Tarife in Verbindung mit dem breiten Portfolio an Endgeräten ließen die Nutzungsrate bei den Datendiensten deutlich wachsen. Auch in den Bereichen Breitband und TV setzte sich der positive Trend der vergangenen Quartale fort: Im ersten Quartal 2015 stieg der Breitband-/TV-Umsatz um 10 % und konnte somit auch seinen Anteil am Gesamtumsatz leicht erhöhen. Neben dem Erwerb der GTS Central Europe Gruppe im Vorjahr war auch unser erweitertes Produkt- und Service-Portfolio ursächlich dafür, dass wir im Geschäftskundenbereich B2B/ICT höhere Umsätze gegenüber dem Vorjahr erzielten. Dazu beigetragen haben bei den Landesgesellschaften v. a. die Tschechische Republik, Polen und Griechenland. Auch das Energie-Resale-Geschäft in Ungarn konnte Umsatzzuwächse gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnen. Zusätzlich zu den Wachstumsfeldern entwickelten sich die Umsätze bei den Verkäufen von Endgeräten leicht positiv. Dieses Umsatzplus ist u. a. darauf zurückzuführen, dass einige Länder unseres operativen Segments Europa ein alternatives Modell zu den herkömmlichen Bündeltarifen eingeführt haben. Im Gegensatz zu diesen Bündeltarifen, die ein preisreduziertes Endgerät, aber höhere Leistungsentgelte enthalten, zeichnet sich das alternative Modell dadurch aus, dass der Kunde jeweils einen getrennten Vertrag für den Service und das Endgerät abschließt. Der Kunde entrichtet eine regelmäßige monatliche Service-Gebühr sowie eine monatliche Zahlung für das gewählte Endgerät. Somit bleibt für den Kunden das Endgerät auch ohne Subventionen weiterhin bezahlbar. Betrachtet man den organischen Segmentumsatz aus Länderperspektive, so war im ersten Quartal 2015 das Geschäft in den Niederlanden am stärksten von absoluten Umsatzrückgängen betroffen -teils regulierungsbedingt, teils durch einen geringeren Kundenbestand. Auch Rumänien musste Umsatzeinbußen verzeichnen, wovon ein Großteil auf die Absenkung der Mobilfunk-Terminierung im zweiten Quartal 2014 zurückzuführen ist. Im Wesentlichen marktbedingte Umsatzrückgänge mussten die Slowakei und die Tschechische Republik hinnehmen. Hingegen wirkten sich Umsatzanstiege v. a. in Ungarn, im Wesentlichen dank der gestiegenen mobilen Serviceumsätze, in Polen und in Österreich positiv auf die Umsatzentwicklung auf Segmentebene aus. EBITDA, bereinigtes EBITDAUnser operatives Segment Europa erzielte im ersten Quartal 2015 ein bereinigtes EBITDA von 1,0 Mrd. €; das sind 1,9 % weniger als im Vorjahresquartal. Unter der Annahme einer vollständigen Einbeziehung der GTS Central Europe Gruppe in der Vergleichsperiode reduzierte sich das bereinigte EBITDA um 3,8 %. Die insgesamt geringeren organischen Umsätze auf Segmentebene belasteten die bereinigte EBITDA-Entwicklung im Quartalsvergleich. Änderungen in der Gesetzgebung, wie Steuern und Abgaben, staatliche Sparprogramme sowie Entscheidungen von Regulierungsbehörden setzten unser Ergebnis zusätzlich unter Druck. Auch das ICSS-Geschäft war umsatzbedingt leicht rückläufig. Aus Länderperspektive waren die Rückgänge beim bereinigten EBITDA in erster Linie umsatzbedingt auf die Niederlande und Rumänien zurückzuführen. Hingegen wirkten sich gestiegene bereinigte EBITDA-Beiträge v. a. in Österreich, Ungarn und Griechenland positiv auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung auf Segmentebene aus. Mit Maßnahmen zur Effizienzsteigerung konnten wir gezielt die indirekten Kosten senken und so dem negativen Effekt aus dem Umsatzrückgang teilweise entgegenwirken. Einen positiven Beitrag hierzu leisteten v. a. geringere Personalkosten, u. a. in Österreich, Rumänien und Kroatien. Darüber hinaus sanken unsere direkten Kosten auf Segmentebene u. a. durch regulierungsbedingt niedrigere Interconnection-Kosten. Das EBITDA sank gegenüber dem ersten Quartal 2014 um 5,8 % auf 1,0 Mrd. €. Neben dem umsatzbedingten Rückgang des bereinigten EBITDA, der teilweise durch unser umfassendes Kosten-Management kompensiert wurde, belasteten Sondereinflüsse unser EBITDA. Neben Aufwendungen für Personalmaßnahmen war hier der Aufwand für den geschlossenen Vergleich für die Streitbeilegung des Rechtsverfahrens "Schadensersatzklage gegen Slovak Telekom" im ersten Quartal 2015 enthalten. Weitere Erläuterungen zu dem Rechtsverfahren finden Sie im Kapitel "Risiko- und Chancensituation", Seite 30. Operative Entwicklung in ausgewählten LändernFür die Position des führenden europäischen Telekommunikationsanbieters verfolgen wir die Strategie, die meisten unserer Landesgesellschaften zu integrierten All-IP-Playern zu entwickeln, die mit bestem Kundenerlebnis begeistern - und das unabhängig von ihrer jeweiligen Marktposition. Hierfür etablieren wir ein Produktionsmodell mithilfe einer paneuropäischen, voll IP-basierten Netzinfrastruktur, bestem Netzzugang und optimierten Prozessen und Kundenschnittstellen. Die meisten unserer Gesellschaften agieren bereits sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk. Daneben setzen unsere Gesellschaften in den Niederlanden und Österreich als "mobile attacker" weiterhin ihren Fokus auf das Mobilfunk-Geschäft. Sie positionieren sich als Anbieter, die am stärksten auf Kundenanforderungen eingehen und besetzen damit nachhaltig eine Nische als reine Mobilfunk-Anbieter. Im Nachfolgenden stellen wir repräsentativ folgende Landesgesellschaften dar: Griechenland.In Griechenland erzielten wir im ersten Quartal 2015 einen auf Vorjahresniveau liegenden Umsatz von 692 Mio. €. Im Mobilfunk-Geschäft waren die Sprachumsätze weiterhin unter Druck, u. a. durch die zunehmende Attraktivität von Flat-Tarifen und dem damit verbundenen niedrigeren Preisgefüge speziell bei den Vertragskunden. Dennoch konnten wir weniger starke Rückgänge verzeichnen als im ersten Quartal des Vorjahres. Die im Quartalsvergleich höhere Sprachnutzung bei der Mobilfunk-Terminierung konnte die Entwicklung bei den mobilen Sprachumsätzen zum Teil ausgleichen. Die SMS-Umsätze sanken gegenüber dem Vorjahresquartal zunehmend bedingt durch vermehrte Inanspruchnahme von SMS-Tarifoptionen. Teilweise kompensatorisch wirkten sich auch höhere Umsätze aus dem Verkauf von Endgeräten und mobilen Datendiensten aus, u. a. weil die Datendienste deutlich mehr nachgefragt wurden. Im Festnetz-Bereich reduzierte sich der Umsatz insgesamt nur leicht. Die Sprachdienste wurden durch Anschlussverluste bei der klassischen Telefonie von rund 4 % belastet. Diese Umsatzverluste waren jedoch geringer als im Vorjahresquartal und konnten durch das Wachstum im Breitband-Geschäft sowie den Zuwachs des TV-Geschäfts um 31,6 % nahezu kompensiert werden. Auch der Geschäftskundenbereich B2B/ICT leistete mit einem Umsatzanstieg von 10,9 % einen deutlich positiven Beitrag. Im ersten Quartal 2015 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland mit 263 Mio. € leicht über Vorjahresniveau, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 1,2 % entspricht. Neben dem auf Vorjahresniveau liegenden Umsatz konnten höhere direkte Kosten, u. a. bedingt durch höhere Ausgaben bei den Endgeräten, durch geringere indirekte Kosten kompensiert werden. Ungarn.Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7,4 % auf 393 Mio. € an. Dieser Anstieg resultierte zum einen aus Zuwächsen bei den mobilen Serviceumsätzen durch eine höhere Anzahl an werthaltigen Vertragskunden gepaart mit einer deutlich höheren Nutzung von Sprachdiensten. Zum anderen setzte sich aber auch der positive Trend beim Geschäft mit den mobilen Datenumsätzen im ersten Quartal 2015 weiter fort: So erzielten wir einen Anstieg von rund 16 %. Dies ist u. a. das Resultat unseres schnellen Mobilfunknetzes, der hohen Reichweite sowie der erfolgreichen Vermarktung innovativer Produkte, die sich sowohl im Nutzungsverhalten als auch in einem hohen Anteil von Smartphones an den insgesamt verkauften Endgeräten widerspiegelt. Das macht sich auch bei den Endgeräteverkäufen bemerkbar, die sich mit ihrem Umsatzbeitrag positiv auf den gesamten Mobilfunk-Umsatz auswirkten. Im Festnetz-Geschäft resultiert der Umsatzanstieg im Wesentlichen aus dem Energie-Resale-Geschäft und höheren Umsätzen im Breitband- und TV-Geschäft. Infolge unserer Strategie, in unseren integrierten Landesgesellschaften ein paneuropäisches Netzwerk aufzubauen, nahm auch in Ungarn die Migration der PSTN-Anschlüsse auf IP-Technologie deutlich an Fahrt auf, sodass auf IP-basierende Breitband-Anschlüsse nun stärker vermarktet werden. Gerade die schnellen Glasfaser-Anschlüsse erfreuten sich regem Zulauf. So stiegen z. B. die Breitband-Anschlüsse Retail im Vergleich zum Vorjahresquartal insbesondere bei den FTTH- sowie den VDSL-Anschlüssen merklich an. Davon profitierte auch das TV-Geschäft, das durch seine innovativen TV-Dienste über alle Bildschirme hinweg die Kunden überzeugte. Darüber hinaus leistete auch der Geschäftskundenbereich B2B/ICT einen positiven Umsatzbeitrag, sodass wir die insgesamt rückläufigen Sprachumsätze bei der klassischen Telefonie überkompensieren konnten. Das bereinigte EBITDA betrug 106 Mio. € und stieg damit gegenüber dem Vorjahresquartal im Wesentlichen durch die positiven Umsatzeffekte um 12,8 % an. Zusätzlich dazu wirkten sich auch unsere Programme zur Effizienzsteigerung positiv auf das bereinigte EBITDA aus und konnten somit sowohl die höheren direkten Kosten als auch die unvermindert hohen steuerlichen Belastungen kompensieren. Österreich.In Österreich erwirtschafteten wir im ersten Quartal 2015 einen Umsatz von 197 Mio. €, was einem Anstieg von 2,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Dies ist zum einen auf die positive Entwicklung der Sprachumsätze zurückzuführen. Zum anderen stiegen die Umsätze beim mobilen Datengeschäft insbesondere bei den Vertragskunden weiter zweistellig an. Ursache dafür ist v. a. das Ergebnis der erfolgreichen Einführung des neuen Tarifmodells im letzten Jahr, gefolgt von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Smartphones. Beides führte zu einer sprunghaft gewachsenen Nutzung der Datendienste. Zusätzlich dazu stiegen die Umsätze bei den Endgeräteverkäufen. Insgesamt konnten wir so die Rückgänge aufgrund von regulierungsbedingt geringeren Roaming-Entgelten kompensieren. Das bereinigte EBITDA stieg im ersten Quartal 2015 gegenüber der Vorjahresperiode um 47,7 % und betrug somit 65 Mio. €. Zu diesem Ergebnis haben neben den positiven Effekten aus dem Umsatzanstieg auch geringere indirekte Kosten beigetragen, insbesondere durch geringere Personalkosten. Ebenfalls einen positiven Beitrag zum bereinigten EBITDA leisteten Einsparungen bei den direkten Kosten, im Wesentlichen durch gezieltere Maßnahmen bei der Kundenbindung und -gewinnung sowie durch regulierungsbedingt niedrigere Interconnection-Kosten. EBITIn unserem operativen Segment Europa lag das EBIT im ersten Quartal 2015 bei 320 Mio. €; dies entspricht einem Rückgang um 20,2 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Ursächlich für diese Veränderung sind neben dem EBITDA-Rückgang höhere Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände, v. a. in der Tschechischen Republik und Ungarn. Cash CapexIm ersten Quartal 2015 wies unser operatives Segment Europa einen Cash Capex von 494 Mio. € aus. Dies entspricht einem Rückgang von 15,6 %, der hauptsächlich aus dem im Vorjahr getätigten Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen in der Tschechischen Republik und der Slowakei resultiert. Im ersten Quartal 2015 erwarben wir in geringerem Umfang Mobilfunk-Spektren wie z. B. in Albanien. Ohne Berücksichtigung der Effekte aus dem Erwerb von Spektrum lag der Cash Capex insgesamt auf Segmentebene über der Vorjahresperiode. Dabei beeinflussten gegenläufige Effekte dieses Ergebnis: Zum einen agierten unsere Landesgesellschaften bei ihren Investitionsausgaben weiterhin sehr überlegt. Gründe dafür waren eine schwierige Marktlage, Entscheidungen von Regulierungsbehörden sowie zusätzliche Belastungen, z. B. durch Steuern. Dem entgegen wirkten Aktivitäten im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie, insbesondere in Griechenland und Rumänien sowohl im Mobilfunk- als auch im Festnetz-Geschäft. Weiterhin ließ auch die Einbeziehung der GTS Central Europe Gruppe die Beträge leicht steigen. SYSTEMGESCHÄFTWESENTLICHE KPIsAuftragseingang in Mio. €![]() Umsatz in Mio. €![]() Umsatz extern in Mio. €![]() EBIT bereinigt in Mio. €![]() scroll
GeschäftsentwicklungIm ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015 konnte T-Systems neue Verträge im In- und Ausland abschließen: Trotzdem sank der Auftragseingang gegenüber der Vorjahresperiode um 9,1 %. Dies ist auf die Neuausrichtung des Geschäftsmodells zurückzuführen, mit dem Ziel, nachhaltig profitables Wachstum sicherzustellen. In diesem Zusammenhang haben wir die Rentabilitätskriterien für die Annahme von Neuaufträgen verschärft: Dienste mit anhaltend geringer Profitabilität werden wir künftig über spezialisierte Partner anbieten oder bei wenig attraktiver Nachfrage ganz aus unserem Leistungskatalog streichen. Von der Neuausrichtung gestärkt, konnten sich insbesondere unsere Standardlösungen aus dem Wachstumsfeld Cloud Computing gegen den starken Wettbewerb durchsetzen. Für unsere Kunden bedeutet das: Sie können auf eine immer größere Bandbreite an Lösungen aus der Cloud zurückgreifen und gleichzeitig von unserer Expertise bei Transformationsleistungen profitieren, unsere Kunden sicher in die Cloud zu bringen. Ein weiterer wichtiger Baustein für den Ausbau unseres Cloud-Geschäfts sind strategische Partnerschaften wie z. B. mit Microsoft. Das heißt, wir bieten Lösungen unserer Partner entsprechend den Bedürfnissen unserer Kunden aus unseren Rechenzentren in Deutschland an. Dabei spielen die Aspekte Sicherheit und Hochverfügbarkeit für T-Systems und für unsere Kunden eine wichtige Rolle. Um den Anforderungen aus den neuen Vertragsabschlüssen gerecht zu werden, modernisieren und konsolidieren wir unsere ICT-Ressourcen kontinuierlich. Dank leistungsstärkerer Server und einer verbesserten Auslastung konnten wir die Zahl der betreuten Server um 0,8 % gegenüber dem ersten Quartal 2014 reduzieren. Ähnlich war es bei den Rechenzentren: Durch den technischen Fortschritt konnten immer größere und leistungsstärkere Einheiten errichtet werden, wodurch auch unsere Anzahl an Rechenzentren reduziert werden konnte -dies wirkt auch positiv auf unsere Kosteneffizienz. Die Zahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme stieg gegenüber dem ersten Quartal 2014 um 20,9 % auf 1,62 Mio. Stück. OPERATIVE ENTWICKLUNGscroll
GesamtumsatzDer Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug im Berichtszeitraum 2,0 Mrd. € und lag somit um 2,5 % unter dem Vorjahresquartal. Ursache war in erster Linie der planmäßig rückläufige Umsatz des Geschäftsbereichs Telekom IT. Der Umsatz der Market Unit, also im Kern das Geschäft mit externen Kunden, war mit 1,7 Mrd. € um 1,3 % höher als im Vergleichszeitraum; dabei konnte insbesondere der internationale Umsatz ausgebaut werden. Die generell rückläufige Preisentwicklung im ICT-Geschäft konnte durch den Umsatz aus Neuverträgen überkompensiert werden. Darüber hinaus wirkten Wechselkurseffekte positiv auf den Umsatz der Market Unit. Im Geschäftsbereich Telekom IT, der hauptsächlich die nationalen internen IT-Projekte unseres Konzerns bündelt, lag der Umsatz mit minus 18,0 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums. Dies spiegelt v. a. die vorgesehenen Einsparungen des Konzerns bei den IT-Kosten wider. EBITDA, bereinigtes EBITDAIm Berichtszeitraum stieg das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft um 16 Mio. € bzw. 11,6 %. Der Anstieg ist auf einen deutlich verbesserten Beitrag der Market Unit zurückzuführen. Gründe dafür sind u. a. die verbesserte Kundenprofitabilität sowie die Effekte aus den eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung. Diese positiven Effekte wurden teilweise durch notwendige Aufwendungen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Geschäftsmodells mit dem Ziel, nachhaltig profitables Wachstum sicherzustellen, kompensiert. Bei der Telekom IT sank das bereinigte EBITDA deutlich, u. a. aufgrund von geringeren konzerninternen Umsätzen. Die bereinigte EBITDA-Marge stieg von 6,7 % im Vorjahresvergleichszeitraum auf 7,7 % im ersten Quartal 2015. Das EBITDA sank gegenüber dem Vorjahresquartal leicht um 1,2 % auf 80 Mio. €. Die Sondereinflüsse lagen über Vorjahresniveau, v. a. durch Restrukturierungsprogramme. EBIT, bereinigtes EBITDas bereinigte EBIT war im ersten Quartal 2015 um 21 Mio. € besser als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Maßgebliche Einflüsse waren die im bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte bei leicht gestiegenen Abschreibungen aufgrund im Vorjahr höherer Aktivierungen von Eigenleistungen, insbesondere für De-Mail. Die bereinigte EBIT-Marge stieg von minus 0,1 % im Vergleichszeitraum auf plus 0,9 %. Cash CapexDer Cash Capex lag im Berichtszeitraum bei 0,3 Mrd. €. Unser weiterhin hohes Investitionsniveau steht im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Geschäftsmodells, das wir mit der zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaftsunternehmen weiterentwickeln. Deshalb investieren wir in intelligente Netzlösungen wie Vernetztes Automobil, Gesundheit oder Energie sowie in digitale Zukunftsfelder wie Cloud Computing oder Cyber Security. Dem entgegen wirkten Effizienzsteigerungen, u. a. durch die Standardisierung der ICT-Plattformen. GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICESGroup Headquarters & Group Services umfasst alle Konzerneinheiten, die nicht direkt einem der operativen Segmente zugeordnet sind. Für weitere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur" im Geschäftsbericht 2014, Seite 67 ff. scroll
GesamtumsatzDer Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich im ersten Quartal 2015 gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 9,2 %. Dies ist insbesondere auf die fehlenden Umsätze in Zusammenhang mit dem Anfang Februar 2014 vollzogenen Verkauf von 70 % der Anteile an der Scout24 Gruppe zurückzuführen. Des Weiteren sanken die konzerninternen Umsätze -v. a. im Bereich Grundstücke und Gebäude -gegenüber dem Vorjahresquartal leicht. EBITDA, bereinigtes EBITDAIm ersten Quartal 2015 verbesserte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group Headquarters & Group Services im Vergleich zur Vorjahresperiode um 96 Mio. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf einen Ertrag in Höhe von 175 Mio. €, resultierend aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens, zurückzuführen. Gegenläufig wirkte die Weitergabe von Effizienzgewinnen an die operativen Konzernsegmente, die durch fortgeführte Kostensenkungen erreicht wurden. Weiterhin belasteten der Wegfall des operativen Beitrags der Scout24 Gruppe und geringere Erträge aus Immobilienverkäufen das EBITDA. Insgesamt war das EBITDA in der Berichtsperiode mit Sondereinflüssen -insbesondere für Personalmaßnahmen -von 86 Mio. € belastet. In der Vergleichsperiode waren die Sondereinflüsse entscheidend vom Ertrag im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung der Scout24 Gruppe geprägt. EBITDer Rückgang des EBIT gegenüber dem Vorjahresquartal ist maßgeblich auf den Ertrag aus der Entkonsolidierung der Scout24 Gruppe im Vorjahr zurückzuführen. Die Abschreibungen lagen auf Vorjahresniveau. Cash CapexDer Cash Capex erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 31 Mio. €, im Wesentlichen resultierend aus höheren Fahrzeug- und Lizenzanschaffungen. EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (31. MÄRZ 2015)Erläuterungen zu den im April 2015 ergangenen Entscheidungen in den Schadensersatzklagen im Zusammenhang mit Entgelten für die Überlassung von Teilnehmerdaten finden Sie im Kapitel "Risiko- und Chancensituation", Seite 30. Informationen zu den finalen BNetzA-Beschlüssen zu den Interconnection-Entgelten in Deutschland, die im April 2015 veröffentlicht worden sind, finden Sie im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Seite 9 f. PROGNOSEDie in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung unseres Managements. Zum heutigen Zeitpunkt liegen keine Erkenntnisse vor, dass sich die im zusammengefassten Lagebericht 2014 (Geschäftsbericht 2014, Seite 134 ff.) veröffentlichten Prognosen wesentlich verändert haben. Die dort abgegebenen Aussagen behalten dementsprechend weiterhin ihre Gültigkeit. Weiterhin gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld" in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen. RISIKO- UND CHANCENSITUATIONIm Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 dargestellten Risiko- und Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2014, Seite 146 ff.). Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen. RECHTSVERFAHRENSchadensersatzklagen im Zusammenhang mit Entgelten für die Überlassung von Teilnehmerdaten. Die Beschwerde des Dr. Harisch gegen die Nichtzulassung der Revision wies der Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 14. April 2015 zurück. Die Klage in Höhe von ca. 612 Mio. € zuzüglich Zinsen ist damit rechtskräftig abgewiesen. Im Berufungsverfahren der telegate AG über eine von der telegate AG geltend gemachte Schadensersatzklage in Höhe von ca. 86 Mio. € zuzüglich Zinsen wies das Oberlandesgericht Düsseldorf die Berufung der telegate AG mit Urteil vom 22. April 2015 zurück. Klagen von Telefonbuchpartnerverlagen. Das Landgericht Frankfurt am Main hat im Februar und März 2015 weitere 20 Klagen der Telefonbuchpartnerverlage abgewiesen. Insgesamt wurden somit 22 der 81 Klagen erstinstanzlich abgewiesen. Zwei dieser Urteile sind zwischenzeitlich rechtskräftig. Gegen die übrigen Urteile haben die Kläger Berufung beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main eingelegt. Die verbleibende Klagesumme beträgt ca. 467 Mio. € zuzüglich Zinsen. Die Deutsche Telekom bildet seit 2014 bilanzielle Risikovorsorge in angemessener Höhe. Schadensersatzklage gegen Slovak Telekom. Die Parteien haben im März 2015 einen Vergleich zur Streitbeilegung abgeschlossen. Der nun beigelegte Streit betraf die gegen die Slovak Telekom erhobene Klage wegen des Vorwurfs, dass der Rechtsvorgänger der Slovak Telekom die Sendung eines internationalen Radioprogramms entgegen der vertraglichen Grundlage abgeschaltet hätte. Die Beendigung des Verfahrens bedarf noch der Zustimmung des zuständigen Gerichts. REGULIERUNGWeiterer Vectoring-Ausbau beantragt. Wir haben am 23. März 2015 bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) beantragt, von der Verpflichtung, Wettbewerbern VDSL-Anschlüsse in den Hauptverteilern zu ermöglichen, befreit zu werden. Wenn die Behörde dem Antrag stattgibt, können wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass ca. 6 Millionen weitere Haushalte Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s nutzen können. Perspektivisch sind sogar Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s (Super-Vectoring) möglich. Insgesamt würden dann rund 80 % der Haushalte schnelle Anschlüsse bekommen können. Wir rechnen mit einem Abschluss des Regulierungsverfahrens im dritten Quartal 2015. Die regulatorischen Voraussetzungen sind jedoch erst mit einer Anpassung des Standardangebots gegeben, was voraussichtlich im ersten Halbjahr 2016 stattfinden wird. Im Rahmen einer Strategie für den Digitalen Binnenmarkt hat die Kommission Anfang Mai 2015 ihre kommenden Initiativen im Bereich der Europäischen Regulierung angekündigt. Darunter fällt u. a. eine vollständige Überarbeitung des geltenden EU-Rechtsrahmens für Telekommunikation, die in diesem Jahr eingeleitet werden soll. Chancen, wie etwa für eine Rückführung von "ex ante"-Regulierung und einen stärker harmonisierten Rahmen für die Spektrumvergabe für den Mobilfunk, sowie etwaige hieraus resultierende Risiken, wie z. B. im Bereich Universaldienstverpflichtung oder Kundenschutz, lassen sich derzeit noch nicht abschließend abschätzen. EINSCHÄTZUNG ZUR GESAMTRISIKOSITUATIONZum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System wie auch nach Einschätzung unseres Managements keine wesentlichen Risiken absehbar, die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährden könnten. KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSSKONZERN-BILANZAKTIVAscroll
PASSIVAscroll
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
ERGEBNIS JE AKTIEscroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGscroll
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KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
ERHEBLICHE EREIGNISSE UND GESCHÄFTSVORFÄLLERECHNUNGSLEGUNGDer Quartals-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vorschriften des § 37x Abs. 3 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzern-Zwischenabschluss und einen Konzern-Zwischenlagebericht. Der Konzern-Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung des WpHG aufgestellt. STATEMENT OF COMPLIANCEDer Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2015 ist unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen. Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Quartals-Finanzbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014 (Geschäftsbericht 2014, Seite 182 ff.). ERSTMALS IN DER BERICHTSPERIODE ANZUWENDENDE NEUE STANDARDS UND INTERPRETATIONEN SOWIE ÄNDERUNGEN VON STANDARDS UND INTERPRETATIONEN, DIE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015 RELEVANT SINDIm Mai 2013 hat das IASB die IFRIC-Interpretation 21 "Levies" veröffentlicht. Kernpunkt der Interpretation ist die Frage, wann eine Schuld für eine Abgabe anzusetzen ist, die von der öffentlichen Hand auferlegt wird. Der IFRIC stellt klar, dass das verpflichtende Ereignis für den Ansatz einer Schuld diejenige Aktivität ist, die die Zahlungsverpflichtung nach der einschlägigen Gesetzgebung auslöst. Ein "wirtschaftlicher Zwang", die betreffende Aktivität künftig unter Berücksichtigung des Prinzips der Unternehmensfortführung auszuüben, stellt hingegen ausdrücklich kein verpflichtendes Ereignis dar. Die neuen Vorschriften wurden im Juni 2014 in europäisches Recht übernommen und sind innerhalb der Europäischen Union erstmals rückwirkend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 17. Juni 2014 beginnen. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom. Im Dezember 2013 hat das IASB "Annual Improvements to IFRSs 2011-2013 Cycle" veröffentlicht, durch die vier Standards geändert wurden. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Klarstellungen. Die Änderungen wurden im Dezember 2014 von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen und sind innerhalb der Europäischen Union prospektiv anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2015 beginnen. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom. Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards, Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel "Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2014 zu entnehmen (Geschäftsbericht 2014, Seite 182 ff.). VERÄNDERUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES UND TRANSAKTIONEN MIT EIGENTÜMERNDARSTELLUNG DER QUANTITATIVEN AUSWIRKUNGEN AUF DEN KONSOLIDIERUNGSKREIS IM ERSTEN QUARTAL 2015Die Deutsche Telekom erwarb bzw. veräußerte im vorhergehenden Geschäftsjahr Gesellschaften. Die Vergleichbarkeit des Konzern-Zwischenabschlusses und der Angaben in der Segmentberichterstattung ist daher zum Teil eingeschränkt. Die dargestellten Effekte im operativen Segment Europa resultierten zum einen aus dem von der Deutschen Telekom am 30. Mai 2014 vollzogenen Erwerb von 100 % der Anteile an der Consortium 1 S.à.r.l., Luxemburg, und damit an der GTS Central Europe Gruppe. Zum anderen veräußerte die Deutsche Telekom am 2. Januar 2014 die Euronet Communications B.V., Den Haag, Niederlande, die bis dahin Bestandteil des operativen Segments Europa war. Die dargestellten Effekte im Segment Group Headquarters & Group Services resultierten aus der Veräußerung der Anteile an der Scout24 Gruppe im ersten Quartal 2014. In der folgenden Tabelle werden die Auswirkungen der Veränderungen des Konsolidierungskreises auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Segmentberichterstattung dargestellt. scroll
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Auf Basis des Konsolidierungskreises der aktuellen
Berichtsperiode. AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUSSERUNGSGRUPPENDer Anstieg bei den Buchwerten der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen um 0,4 Mrd. € auf 6,3 Mrd. € resultierte aus Währungskurseffekten aus der Umrechnung von Britischem Pfund in Euro. Im Dezember 2014 wurden die Anteile am Joint Venture EE reklassifiziert. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGENDie immateriellen Vermögenswerte stiegen um 5,2 Mrd. € auf 56,8 Mrd. € im Wesentlichen aufgrund von Währungskurseffekten in Höhe von 3,5 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Investitionen in Höhe von insgesamt 2,7 Mrd. € wirkten ebenfalls buchwerterhöhend. Hierin sind 1,9 Mrd. € für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US enthalten, die überwiegend aus der im Januar 2015 stattgefundenen Auktion der US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde FCC stammen. Einen gegenläufigen Effekt hatten planmäßige Abschreibungen in Höhe von 1,0 Mrd. €. Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 1,6 Mrd. € auf 41,2 Mrd. €. Investitionen in Höhe von 2,0 Mrd. € und Wechselkurseffekte in Höhe von 1,4 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert. Planmäßige Abschreibungen standen dem in Höhe von 1,7 Mrd. € entgegen. Ebenfalls vermindernd wirkten Abgänge in Höhe von 0,1 Mrd. €. FINANZIELLE VERBINDLICHKEITENDie finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Jahresende 2014 um 1,9 Mrd. € auf insgesamt 57,1 Mrd. €. In der nachfolgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der finanziellen Verbindlichkeiten zum 31. März 2015 dargestellt: scroll
PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGENDie Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen erhöhten sich um 0,7 Mrd. € auf 9,2 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch das weiterhin rückläufige Zinsniveau und die hieraus zu erfassenden erfolgsneutralen versicherungsmathematischen Verluste. AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGSONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGEscroll
Die Erträge aus Entkonsolidierungen sind im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,7 Mrd. € gesunken. Der Vorjahresertrag resultierte aus dem vollzogenen Verkauf der Scout24 Gruppe im Februar 2014. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge enthalten einen Ertrag in Höhe von 175 Mio. € aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens. Darüber hinaus sind hier eine Vielzahl von kleineren Einzelsachverhalten erfasst. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGENscroll
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig geringen Einzelsachverhalten. FINANZERGEBNISDas sonstige Finanzergebnis enthält die vom Joint Venture EE erhaltene Dividendenzahlung in Höhe von 0,3 Mrd. €. Die erfolgswirksame Vereinnahmung der Dividendenzahlung stand im Zusammenhang mit der im Dezember 2014 vorgenommenen Reklassifizierung unserer am Joint Venture gehaltenen Anteile in die als zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen. ERTRAGSTEUERNIm ersten Quartal 2015 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 0,2 Mrd. €. Die vergleichsweise niedrige Steuerquote ist insbesondere auf Steuererstattungen für vergangene Jahre in Deutschland und Europa zurückzuführen. SONSTIGE ANGABENERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGCashflow aus GeschäftstätigkeitIm Berichtszeitraum wurden Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgeschlossen. Die Effekte aus Factoring-Vereinbarungen wirkten sich im ersten Quartal 2015 insgesamt mit 0,5 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies beinhaltet im Wesentlichen den in 2015 erneuten Abschluss einer bereits in 2014 beendeten und abgewickelten Factoring-Vereinbarung. Im Vorjahresquartal betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen 0,4 Mrd. €. Um 0,1 Mrd. € höhere Nettozinszahlungen belasteten den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Cashflow aus Investitionstätigkeitscroll
Der Cash Capex erhöhte sich um 2,2 Mrd. € auf 4,4 Mrd. €. Im ersten Quartal 2015 wurden Mobilfunk-Lizenzen von insgesamt 1,9 Mrd. € erworben, v. a. im operativen Segment USA. Im Vorjahresquartal waren im operativen Segment Europa 0,1 Mrd. € erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten. Im operativen Segment Deutschland stieg der Cash Capex v. a. aufgrund der im Rahmen der integrierten Netzstrategie vorgenommenen Investitionen in den Vectoring-/Glasfaserkabel-Ausbau, in die IP-Transformation und in die LTE-Infrastruktur. Cashflow aus Finanzierungstätigkeitscroll
Zahlungsunwirksame Transaktionen in der Konzern-KapitalflussrechnungDie Deutsche Telekom hat für das erste Quartal 2015 in Höhe von insgesamt 0,6 Mrd. € Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (im ersten Quartal 2014: 0,1 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Bei Zahlung wird ein Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit vorgenommen. Für das Gesamtjahr 2015 beabsichtigt die Deutsche Telekom keine weitere Erhöhung der Volumina dieser Finanzierungsformen. Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden im ersten Quartal 2015 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe von 0,1 Mrd. € passiviert (im ersten Quartal 2014: 0,0 Mrd. €). Bei Zahlung erfolgt der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit. SEGMENTBERICHTERSTATTUNGDie folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für das erste Quartal 2015 und 2014. Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht auf Seite 15 ff. zu entnehmen. Segmentinformationen im ersten Quartalscroll
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Werte sind stichtagsbezogen auf den 31. März
2015 und den 31. Dezember 2014. EVENTUALVERBINDLICHKEITENIm Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2014 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt. Schadensersatzklage gegen Slovak Telekom. Die Parteien haben im März 2015 einen Vergleich zur Streitbeilegung abgeschlossen. Der nun beigelegte Streit betraf die gegen die Slovak Telekom erhobene Klage wegen des Vorwurfs, dass der Rechtsvorgänger der Slovak Telekom die Sendung eines internationalen Radioprogramms entgegen der vertraglichen Grundlage abgeschaltet hätte. Die Beendigung des Verfahrens bedarf noch der Zustimmung des zuständigen Gerichts. KÜNFTIGE VERPFLICHTUNGEN AUS OPERATING LEASING-GESCHÄFTEN UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGENDie folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 31. März 2015: scroll
ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTENBuchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorienscroll
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In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,6 Mrd. € (31. Dezember 2014: 1,6 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert. Finanzinstrumente, die zum Fair Value bewertet werdenscroll
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Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeitenscroll
Von den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (AfS) der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente, die in Level 1 und Level 2 ausgewiesen sind, verschiedene Klassen. In Level 1 werden 263 Mio. € (31. Dezember 2014: 348 Mio. €) ausgewiesen, die zu einem großen Teil auf börsennotierte Staatsanleihen entfallen, deren beizulegende Zeitwerte jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag entsprechen. Bei den Level 3 zugeordneten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von 226 Mio. € um Beteiligungen, die auf Basis der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag bewertet werden. Die größte Relevanz messen wir dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen letztlich für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen vollzogen wurde. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 210 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe vor dem Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise nach unserer Einschätzung unangepasst für die Bewertung zum aktuellen Abschluss-Stichtag heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 16 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag keine marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen statt. Aus diesem Grund wurden diese auf Basis von in hinreichender zeitlicher Nähe vor dem Abschluss-Stichtag vollzogenen marktüblichen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen bewertet. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgrößen Umsatzerlöse (Bandbreite von 0,52 bis 3,5) und EBIT (Bandbreite von 6,6 bis 39,75) angewendet, wobei im Regelfall der jeweilige Median verwendet wurde. Wäre als Multiple der jeweilige Wert des 2/3-Quantils (des 1/3-Quantils) verwendet worden, so wäre bei unveränderten Bezugsgrößen der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 5 Mio. € höher (um 6 Mio. € niedriger) gewesen. Wären die verwendeten Bezugsgrößen um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre bei unveränderten Multiples der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 1 Mio. € höher (um 1 Mio. € niedriger) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Beteiligungen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von weniger als 1 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Die Neubewertung der Beteiligungen wird aus Praktikabilitätsgründen nicht jährlich vorgenommen, sofern auf Basis der periodisch erfolgenden Einzelanalyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Beteiligungsgesellschaften keine Hinweise auf wesentliche Änderungen der beizulegenden Zeitwerte vorliegen. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Für die Beteiligungen bestand am Abschluss-Stichtag keine Verkaufsabsicht. Die Zuordnung der börsennotierten Anleihen und sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten zu Level 1 oder Level 2 wird auf Basis der Höhe des Handelsvolumens für das jeweilige Instrument vorgenommen. In EUR oder USD denominierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen sind regelmäßig als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen regelmäßig als Level 2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt. Da für die im Bestand befindlichen, Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Inputparameter in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen. Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty Price. Bei den Level 3 zugeordneten Financial Assets Held for Trading der sonstigen derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 301 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte wurden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei wurden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie nach unserer Einschätzung zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert für diesen nicht beobachtbaren Input-Parameter darstellen als aktuelle Marktvolatilitäten. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Zinsvolatilität verwendete absolute Wert lag bei rund 1,6 %. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Die zum aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten Spreads lagen für die Restlaufzeiten der Anleihen zwischen 3,6 und 4,4 % und im kürzerfristigen Bereich zwischen 2,3 und 3,0 %. Für den ebenso nicht beobachtbaren Input-Parameter Mean Reversion stellten nach unserer Einschätzung 10 % den besten Schätzwert dar. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 10 % höhere (niedrigere) absolute Zinsvolatilitäten verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 39 Mio. € höher (um 38 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Spreads verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 141 Mio. € niedriger (um 241 Mio. € höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Mean Reversion verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 9 Mio. € niedriger (um 10 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Ertrag) von in Euro umgerechnet 95 Mio. € für unrealisierte Gewinne erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die Wertentwicklung im Berichtszeitraum ist im Wesentlichen auf die höhere historische absolute Zinsvolatilität zurückzuführen, die per 31. Dezember 2014 noch 1,2 % betrug. Bei den Level 3 zugeordneten Financial Liabilities Held for Trading der finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von umgerechnet 128 Mio. € um Aktienoptionen, die eingebettet sind in von T-Mobile US emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock. Die Mandatory Convertible Preferred Stock werden bei Laufzeitende 2017 in eine variable Anzahl von Aktien der T-Mobile US umgetauscht und nach IFRS nicht als Eigenkapital, sondern als Fremdkapital bilanziert. Das Gesamtinstrument wird aufgespalten in ein zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziertes Schuldinstrument (Anleihe) und ein erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziertes eingebettetes Derivat. Dieses Derivat umfasst neben der Wandlung am Laufzeitende auch die den Investoren eingeräumten vorzeitigen Wandlungsrechte. Für die Mandatory Convertible Preferred Stock als Gesamtinstrument ist zum Abschluss-Stichtag ein beobachtbarer Marktpreis verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Die Wandlungsrechte wurden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Der Marktpreis des Gesamtinstruments und seiner Komponenten ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung des Aktienkurses der T-Mobile US sowie des Marktzinsniveaus. Wäre am Abschluss-Stichtag der Aktienkurs der T-Mobile US um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 91 Mio. € niedriger (um 89 Mio. € höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag ein um 100 Basispunkte höherer (niedrigerer) Spread verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 20 Mio. € niedriger (höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 128 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung des Buchwerts in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Zum 31. Dezember 2014 war der Wert des Derivats aus Sicht der Deutschen Telekom noch leicht positiv (Buchwert weniger als 1 Mio. €), weshalb es als Vermögenswert auszuweisen war. Die Wertentwicklung im Berichtszeitraum ist im Wesentlichen auf den erfolgten Anstieg des Aktienkurses der T-Mobile US zurückzuführen. Da die vorgenannten, in von T-Mobile US emittierte Anleihen und Mandatory Convertible Preferred Stock eingebetteten Kündigungs- und Wandlungsrechte keinem Ausfallrisiko unterliegen, bilden sie eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Angaben zum Kreditrisiko. Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 1 342 Mio. € (31. Dezember 2014: 486 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 1 340 Mio. € reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 2 519 Mio. € (31. Dezember 2014: 1 160 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen zum 31. März 2015 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 145 Mio. € (31. Dezember 2014: 52 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten. An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten in Höhe von 317 Mio. € (31. Dezember 2014: 527 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe von 301 Mio. € entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten Darlehen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die gezahlten Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert. ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENZu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 beschriebenen Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich bis zum 31. März 2015, mit Ausnahme des nachfolgend beschriebenen Sachverhalts, keine wesentlichen Änderungen. Bis zum 31. März 2015 wurden vom Joint Venture EE angelegte Gelder von der Deutschen Telekom an die Gesellschaft in Höhe von netto 0,2 Mrd. € zurückgezahlt. ORGANEVeränderungen im VorstandAm 25. Februar 2015 hat der Aufsichtsrat Dr. Christian P. Illek mit Wirkung zum 1. April 2015 zum Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Telekom AG bestellt. Veränderungen im AufsichtsratDr. h. c. Bernhard Walter, ehemaliger Sprecher des Vorstands der Dresdner Bank, verstarb am 11. Januar 2015. Ines Kolmsee, Unternehmerin bei der Smart Hydro Power GmbH, wurde mit Wirkung zum 31. Januar 2015 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt. Sie hat ihr Mandat mit Wirkung zum Ablauf des 8. April 2015 niedergelegt. Prof. Dr. Michael Kaschke wurde zum 22. April 2015 gerichtlich in den Aufsichtsrat bestellt. Er wird der Hauptversammlung am 21. Mai 2015 zur Wahl vorgeschlagen. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Bonn, den 13. Mai 2015 Deutsche Telekom AG Der Vorstand Timotheus Höttges Reinhard Clemens Niek Jan van Damme Thomas Dannenfeldt Dr. Christian P. Illek Dr. Thomas Kremer Claudia Nemat BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAn die Deutsche Telekom AG, BonnWir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2015, die Bestandteile des Quartals-Finanzberichts nach § 37x Abs. 3 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Frankfurt am Main, den 13. Mai 2015 PricewaterhouseCoopers Harald Kayser, Wirtschaftsprüfer Thomas Tandetzki, Wirtschaftsprüfer WEITERE INFORMATIONENHERLEITUNG DER PRO-FORMA-KENNZAHLENSONDEREINFLÜSSEDie folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags) auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl für die Berichtsperiode als auch für die Vorjahresvergleichsperiode und das Gesamtjahr 2014 dargestellt: scroll
BRUTTO- UND NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITENNach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbindlichkeiten eine wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen dar. scroll
GLOSSARFür Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2014 und das darin enthaltene Glossar (Seite 277 ff.). DISCLAIMERDieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen", "planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt -unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen -jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom Pro-forma-Kennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag), Free Cashflow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Pro-forma-Kennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde. FINANZKALENDERascroll
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Hinweise zu Live-Übertragungen finden Sie auf www.telekom.com. IMPRESSUMDeutsche Telekom AG Unternehmenskommunikation D-53262 Bonn Telefon 0228 181 4949 Telefax 0228 181 94004 E-Mail medien@telekom.de www.telekom.com Bei allen Fragen rund um die T-Aktie kontaktieren Sie: Telefon 0228 181 88880 Telefax 0228 181 88899 E-Mail investor.relations@telekom.de Dieser Konzern-Zwischenbericht ist auf der Investor-Relations-Seite im Internet abrufbar unter: www.telekom.com/investor-relations Unseren Geschäftsbericht finden Sie im Internet unter: www.telekom.com/geschaeftsbericht2014 www.telekom.com/annualreport2014 Dieser Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 31. März 2015 liegt auch in englischer Sprache vor. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich. Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG. KNr. 642 100 006 deutsch KNr. 642 100 007 englisch Gedruckt mit mineralölfreier Farbe auf chlorfrei gebleichtem Papier, |
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