![]() Deutsche Telekom AGBonnQuartalsbericht zum dritten Quartal 20151. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2015
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| in Mio. € | Q3 | Q3 | Veränderung | Q1-Q3 | Q1-Q3 | |
| 2015 | 2014 | in % | 2015 | 2014 | ||
| UMSATZ UND ERGEBNIS | ||||||
| Umsatzerlöse | 17 099 | 15 648 | 9,3 % | 51 369 | 45 656 | |
| davon: Inlandsanteil | % | 36,4 | 39,7 | 36,4 | 40,5 | |
| davon: Auslandsanteil | % | 63,6 | 60,3 | 63,6 | 59,5 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 785 | 1 358 | 31,4 % | 5 057 | 6 276 | |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 809 | 506 | 59,9 % | 2 308 | 3 034 | |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) | 1 040 | 800 | 30,0 % | 3 154 | 2 023 | |
| EBITDA | 4 581 | 4 007 | 14,3 % | 13 275 | 14 062 | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 5 165 | 4 575 | 12,9 % | 14 765 | 13 125 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 30,2 | 29,2 | 28,7 | 28,7 | |
| Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert | € | 0,18 | 0,11 | 63,6 % | 0,51 | 0,68 |
| BILANZ | ||||||
| Bilanzsumme | 135 229 | 125 009 | ||||
| Eigenkapital | 36 508 | 33 977 | ||||
| Eigenkapitalquote | % | 27,0 | 27,2 | |||
| Netto-Finanzverbindlichkeiten | 47 868 | 41 809 | ||||
| CASHFLOW | ||||||
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 3 946 | 3 570 | 10,5 % | 11 125 | 9 719 | |
| Cash Capex | (2 813) | (2 584) | (8,9) % | (11 572) | (8 727) | |
| Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) | 1 308 | 1 125 | 16,3 % | 3 548 | 3 157 | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | (2 714) | (2 188) | (24,0) % | (9 475) | (7 224) | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | (1 417) | 1 265 | n. a. | (4 947) | (3 485) |
| in Mio. € | Veränderung | Gesamtjahr | |
| in % | 2014 | ||
| UMSATZ UND ERGEBNIS | |||
| Umsatzerlöse | 12,5 % | 62 658 | |
| davon: Inlandsanteil | % | 39,9 | |
| davon: Auslandsanteil | % | 60,1 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (19,4) % | 7 247 | |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | (23,9) % | 2 924 | |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) | 55,9 % | 2 422 | |
| EBITDA | (5,6) % | 17 821 | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 12,5 % | 17 569 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 28,0 | |
| Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert | € | (25,0) % | 0,65 |
| BILANZ | |||
| Bilanzsumme | 8,2 % | 129360 | |
| Eigenkapital | 7,4 % | 34 066 | |
| Eigenkapitalquote | % | 26,3 | |
| Netto-Finanzverbindlichkeiten | 14,5 % | 42 500 | |
| CASHFLOW | |||
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 14,5 % | 13 393 | |
| Cash Capex | (32,6) % | (11 844) | |
| Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) | 12,4 % | 4 140 | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | (31,2) % | (10 761) | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | (42,0) % | (3 434) |
| in Mio. | Veränderung 30.09.2015/ 31.12.2014 |
Veränderung 30.09.2015/ 30.09.2014 |
|||
| 30.09.2015 | 31.12.2014 | in % | 30.09.2014 | in % | |
| Mobilfunk-Kunden | 157,4 | 150,5 | 4,6 % | 149,1 | 5,6 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 29,2 | 29,8 | (2,0) % | 30,0 | (2,7) % |
| Breitband-Anschlüssea | 17,7 | 17,4 | 1,7 % | 17,2 | 2,9 % |
Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden
sich im Glossar des Geschäftsberichts 2014 (Seite 277 ff.).
| ― |
Unser Konzernumsatz stieg deutlich um 12,5 %. Insbesondere unser operatives Segment USA trug hierzu bei: zum einen bedingt durch Wechselkurseffekte und zum anderen durch den anhaltend starken Zugang an Neukunden. |
| ― |
Aufgrund der positiven Entwicklung des Mobilfunk-Geschäfts in unserem Heimatmarkt Deutschland konnten wir insgesamt für das operative Segment Deutschland ein Umsatzplus von 1,4 % erzielen. |
| ― |
Der Umsatz in unserem operativen Segment Europa lag v. a. wettbewerbs- und regulierungsbedingt um 1,7 % leicht unter Vorjahresniveau. |
| ― |
Auf vergleichbarer Basis - ohne Wechselkurs- und Konsolidierungskreiseffekte - wuchs unser Konzernumsatz um 2,1 Mrd. € bzw. 4,2 %. |

| ― |
Die Auslandsquote am Konzernumsatz stieg auf 63,6 % (Q1-Q3 2014: 59,5 %). |
| ― |
Unser operatives Segment USA erhöhte seinen Anteil am Konzernumsatz deutlich um 6,9 Prozentpunkte und leistete damit - gemessen am Außenumsatz - den größten Beitrag zum Konzernumsatz. |
| ― |
Dem gegenüber nahmen die prozentualen Anteile unserer operativen Segmente Deutschland, Europa und Systemgeschäft sowie des Segments Group Headquarters & Group Services ab. |

| ― |
Unser bereinigtes EBITDA wuchs ebenfalls deutlich um 12,5 %. |
| ― |
Am stärksten konnte hierzu unser operatives Segment USA mit einem Plus von rund 1,6 Mrd. € beitragen. Begleitet wurde die Entwicklung von positiven Wechselkurseffekten von insgesamt rund 0,7 Mrd. €. |
| ― |
Gestiegene personalbezogene Aufwendungen im Zuge des Netzum- und -ausbaus in Deutschland und aufgrund der höheren Kundenbasis in den USA sowie operative EBITDA-Rückgänge in einzelnen europäischen Ländern hatten vermindernde Effekte zur Folge. Unser umfassendes Kosten-Management konnte den negativen Effekten teilweise entgegenwirken. |
| ― |
Die bereinigte EBITDA-Marge lag mit 28,7 % auf Vorjahresniveau. Unsere margenstärksten operativen Segmente sind weiterhin Deutschland mit 40,1 % und Europa mit 34,2 %. |

| ― |
Der Konzernüberschuss verringerte sich um 0,7 Mrd. € auf 2,3 Mrd. €. |
| ― |
Dieser Rückgang ist v. a. auf die im Vorjahr erfassten Erträge von 2,1 Mrd. € - Entkonsolidierungen in Zusammenhang mit der Veräußerung der Scout24 Gruppe von 1,7 Mrd. € sowie vollzogene Spektrumtransaktion zwischen T-Mobile US und Verizon Communications von 0,4 Mrd. € -zurückzuführen. Vermindernd wirkten zudem im Vorjahresvergleich um 0,4 Mrd. € höhere Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen - v. a. durch den Aufbau des LTE-Netzes im Rahmen des Netzmodernisierungsprogramms der T-Mobile US. |
| ― |
Erhöhend wirkten ein um 0,1 Mrd. € niedrigerer Steueraufwand sowie ein um 0,2 Mrd. € verbessertes Finanzergebnis. |

| ― |
Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2014 insbesondere währungsbedingt um 5,9 Mrd. €. |
| ― |
Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 2,4 Mrd. € auf 36,5 Mrd. €. |
| ― |
Erhöhend wirkten insbesondere der Überschuss (2,4 Mrd. €) sowie ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung (1,5 Mrd. €). |
| ― |
Vermindernd wirkte die Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2014 an unsere Aktionäre (2,3 Mrd. €). Die - im Zusammenhang mit der den Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen - durchgeführte Kapitalerhöhung erhöhte das Kapital um 1,1 Mrd. €. Die Barausschüttung an unsere Aktionäre betrug rund 1,2 Mrd. €. |
| ― |
Vermindernd wirkte auch der Erwerb der restlichen Anteile an der Slovak Telekom in Höhe von 0,9 Mrd. €. |

| ― |
Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) erhöhte sich auf 11,6 Mrd. €. |
| ― |
Der Anstieg resultierte in erster Linie aus getätigten Spektrumerwerben von insgesamt 3,8 Mrd. €, v. a. in den USA und in Deutschland. Im Vergleichszeitraum wurden insgesamt 2,0 Mrd. € für Mobilfunk-Spektren (v. a. in den USA, in der Tschechischen Republik und in der Slowakei) investiert. |
| ― |
Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben bewegte sich der Cash Capex insgesamt mit 1,0 Mrd. € über Vorjahresniveau. Insbesondere in den operativen Segmenten USA und Deutschland stieg der Cash Capex jeweils im Zusammenhang mit den im Rahmen des Netzausbaus und der Netzmodernisierung getätigten Investitionen. |

| ― |
Der Free Cashflow erhöhte sich von 3,2 Mrd. € auf 3,5 Mrd. €. |
| ― |
Dazu trug der um 1,4 Mrd. € über Vorjahresniveau liegende Cashflow aus Geschäftstätigkeit bei, welcher im Wesentlichen durch die positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA beeinflusst war. |
| ― |
Gegenläufig wirkte sich der gegenüber der Vorjahresperiode um 1,0 Mrd. € erhöhte Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum) aus. |

| ― |
Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2014 um 5,4 Mrd. €. |
| ― |
Erhöhend wirkten der Erwerb von Mobilfunk-Spektrum (3,8 Mrd. €), Dividendenzahlungen - inklusive an Minderheiten in Beteiligungen - (1,3 Mrd. €), der Erwerb der restlichen Anteile an der Slovak Telekom (0,9 Mrd. €), Währungskurseffekte (1,3 Mrd. €) sowie eine Vielzahl anderer Effekte. |
| ― |
Vermindernd wirkte der Free Cashflow (3,5 Mrd. €). |

Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns",
Seite 10 ff.
In den ersten neun Monaten 2015 blieb die Deutsche Telekom weiterhin auf Wachstumskurs:
Der Konzernumsatz steigerte sich um 12,5 % auf rund 51,4 Mrd. €. Das Umsatzwachstum
wurde maßgeblich durch das starke US-Geschäft getragen, das durch anhaltend starke
Marktanteilsgewinne und positive Wechselkurseinflüsse um rund 35 % zulegen konnte.
Das operative Segment Deutschland legte beim Umsatz mit 1,4 % leicht zu. Während sich
unser operatives Segment Systemgeschäft nahezu auf Vorjahresniveau bewegte, war der
Umsatz bei unserem operativen Segment Europa leicht rückläufig.
Getrieben durch das starke Umsatzwachstum legte auch das bereinigte EBITDA um 12,5
% auf 14,8 Mrd. € zu. Wie zuvor beim Umsatz war auch beim bereinigten EBITDA das US-Geschäft
mit einem Plus von 55,7 % der wesentliche Treiber. In den operativen Segmenten Deutschland
und Europa ergaben sich leichte Rückgänge, die in Deutschland durch gestiegene personalbezogene
Aufwendungen im Zuge des Netzum- und -ausbaus bedingt waren, während der Rückgang
in Europa im Wesentlichen umsatzbedingt war.
Die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
- der sog. Cash Capex - lagen mit rund 11,6 Mrd. € um 2,8 Mrd. € über denen des Vergleichszeitraums.
Einerseits schlugen sich hier die höheren Investitionen für den Netzausbau insbesondere
in den USA und in Deutschland nieder, andererseits die gestiegenen Auszahlungen für
den Erwerb von Mobilfunk-Spektrum, die in den ersten neun Monaten dieses Jahres bei
rund 3,8 Mrd. € lagen und damit rund 1,8 Mrd. € höher als im Vorjahreszeitraum waren.
Auch ohne Berücksichtigung von Spektrumerwerben lag das Investitionsniveau um 1,0
Mrd. € über dem des Vergleichszeitraums. Trotzdem konnte der Free Cashflow um 12,4
% auf rund 3,5 Mrd. € zulegen.
Der Konzernüberschuss in den ersten drei Quartalen 2015 lag mit 2,3 Mrd. € um rund
0,7 Mrd. € unter der Vorjahresperiode. Maßgeblich für den Rückgang waren die im Vorjahr
erfassten Erträge aus den Entkonsolidierungen in Zusammenhang mit der Veräußerung
der Scout24 Gruppe von insgesamt 1,7 Mrd. €. Bereinigt um Sondereinflüsse erhöhte
sich der Konzernüberschuss um rund 1,1 Mrd. € auf 3,2 Mrd. €.
Mit Blick auf die Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2015 hält die Deutsche
Telekom an ihrer Prognose für das Gesamtjahr fest. Weitergehende Informationen können
dem Kapitel "Prognose", Seite 32, entnommen werden.

| Q1-Q3 | Q1-Q3 | Gesamtjahr | ||
| 2015 | 2014 | 2014 | ||
| XETRA SCHLUSSKURSE | ||||
| Börsenkurs am letzten Handelstag | € | 15,89 | 12,00 | 13,25 |
| Höchster Kurs | € | 17,60 | 13,15 | 13,71 |
| Niedrigster Kurs | € | 12,63 | 11,05 | 10,35 |
| GEWICHTUNG DER AKTIE IN WICHTIGEN AKTIENINDIZES | ||||
| DAX 30 | % | 6,1 | 4,8 | 5,1 |
| Dow Jones Euro STOXX 50© | % | 2,5 | 1,8 | 2,1 |
| Dow Jones Europe STOXX 600 Telecommunications© | % | 14,4 | 11,9 | 12,6 |
| Marktkapitalisierung | Mrd. € | 73,2 | 54,4 | 60,1 |
| Ausgegebene Aktien | Mio. Stück | 4 607 | 4 536 | 4 536 |

Nach einem verheißungsvollen ersten Halbjahr - mit knapp zweistelligen Wachstumsraten
- machte sich im dritten Quartal 2015 an den internationalen Börsenplätzen Ernüchterung
breit. Sorgen um die Entwicklung der Weltkonjunktur - insbesondere ausgehend von China
- sowie mögliche Zinserhöhungen durch die Zentralbanken setzten der Indexentwicklung
zu. Der DAX 30 und der Dow Jones Euro STOXX 50© traten mehr oder weniger auf der Stelle
und beendeten das dritte Quartal mit einem Minus von 1,5 % respektive einem Plus von
0,5 %. Gleiches galt auch für den Nikkei, der die ersten neun Monate mit einem Minus
von 0,4 % beendete. Deutlich schwächer war die Entwicklung in den USA, wo der Dow
Jones ein Minus von 8,6 % verzeichnete.
Die als weniger zyklisch eingestuften Telekommunikationspapiere konnten sich vor diesem
Hintergrund gut behaupten. Der Dow Jones Europe STOXX 600 Telecommunications© legte
in den ersten drei Quartalen 2015 um 6,5 % zu.
Von den vergleichsweise bereits starken Telekommunikationswerten insgesamt konnte
sich die Aktie der Deutschen Telekom noch einmal deutlich absetzen. Bis zum 30. September
2015 betrug der Zuwachs auf Total-Return-Basis 23,6 %.
Am 12./13. August 2015 haben wir mit Ströer eine Vereinbarung zum Verkauf unserer
Online-Plattform t-online.de und unseres Digitalvermarkters InteractiveMedia unterzeichnet.
Die Transaktion erfolgte im Wege einer Kapitalerhöhung von Ströer gegen Sacheinlage
der beiden Gesellschaften.
Im Gegenzug erhielten wir rund 0,3 Mrd. € neu ausgegebene Aktien von Ströer; dies
entspricht einem Anteil von rund 11,6 %. Hierdurch können wir weiterhin von möglichen
Wertsteigerungen profitieren. Die Transaktion wurde nach Zustimmung des Bundeskartellamts
und dem Eintreten der weiteren Vollzugsbedingungen am 2. November 2015 vollzogen.
Seit Anfang September 2015 sind wir in allen unseren europäischen Mobilfunk-Märkten
mit 4G/LTE vertreten: Telekom Albania startete mit der Markteinführung von 4G+ mit
Geschwindigkeiten von bis zu 225 MBit/s zunächst in sieben großen Städten. Für die
Einführung der LTE-Dienste erwarb Telekom Albania im Mai 2015 Frequenzen von 2 x 20
MHz im Bereich 2,6 GHz für rund 3 Mio. €.
Seit dem 1. Juli 2015 treten unsere Beteiligungen in der EJR Mazedonien "Makedonski
Telekom" und "T-Mobile Macedonia" gemeinsam am Markt auf. Hierzu wurde die T-Mobile
Macedonia in die Makedonski Telekom verschmolzen. Auch unser albanisches Tochterunternehmen
"Albanian Mobile Communications - AMC" wurde im Juli 2015 zur Telekom Albania umfirmiert.
Mit Albanien ist nun das 12. Land in unserem europäischen Footprint "magenta" geworden
und übernimmt die Identität und Werte der Telekom-Marke - Innovation, Kompetenz und
Einfachheit.
Für unseren E-Reader tolino konnten wir im September 2015 wichtige neue Partner aus
dem Buchhandel gewinnen. Als internationaler Partner wird Libris Blz. tolino in seinen
Buchhandlungen und über seine Webshops in den Niederlanden anbieten. In Deutschland
konnten wir unsere tolino-Allianz um die Mayersche, größte Regionalbuchhandlung in
Nordrhein-Westfalen, und um den süddeutschen Filialist Osiander erweitern.
Eine neue strategische Partnerschaft sind wir mit Inmarsat, einem Anbieter für Satellitenkommunikation,
im September 2015 eingegangen. Gemeinsam wollen wir das "European Aviation Network"
entwickeln, um künftig Passagieren im europäischen Luftraum einen breitbandigen Internet-Zugang
an Bord zu bieten. Basis hierfür bildet die intelligente Kombination aus einem innovativen
LTE-Netzwerk am Boden, das von uns entwickelt und betrieben wird, und die Kommunikation
über den neuen Inmarsat S-Band-Satelliten. Lufthansa wird als erste europäische Airline
die neuen Zugangsoptionen nutzen und sich mit der Durchführung von Testflügen an der
Entwicklung von "European Aviation Network" beteiligen.
Mit Readly konnten wir Anfang Juli 2015 eine umfassende Kooperation abschließen: Readly
ist ein Dienstanbieter, mit dem Kunden Zugriff auf mehr als 1 100 nationale und internationale
Magazine in einer App haben. Die Magazin-Flatrate von Readly ist direkt als Zubuchoption
zu unseren Mobilfunk-Verträgen buchbar. Die Kooperation mit Readly ist ein weiterer
wichtiger Schritt in unserer Strategie, durch Partnerschaften attraktive Services
anzubieten.
Mit dem neuen Service "One Number" entscheiden unsere Geschäftskunden in Deutschland
künftig selbst, welche Rufnummer - Mobilfunk oder Festnetz -bei einem Telefonat angezeigt
wird. Dies bietet die Möglichkeit, auch unterwegs oder wenn Mitarbeiter an ihren Heimarbeitsplätzen
arbeiten, unter der Festnetz-Nummer zu telefonieren. "One Number" lässt sich einfach
online oder per App an- und ausschalten, konfigurieren und individuell anpassen.
Mit der neuen "Enterprise Mobility Management Suite" (EMM Suite) von T-Systems bieten
wir Unternehmen eine umfassende Komplettlösung an, um nicht nur mobile Endgeräte zu
konfigurieren, sondern auch um Applikationen und Daten sicher zu managen. So können
Mitarbeiter u. a. sicher auf Firmenressourcen zugreifen sowie Daten mobil lesen, editieren
und weiterverteilen. Die Anwendung wird aus der Cloud bereitgestellt, inklusive Hosting
in Telekomzertifizierten, deutschen Rechenzentren.
Bei der "connect-Leserwahl" erreichten wir in sechs Kategorien die Spitzenposition:
86 000 Leser wählten uns u. a. zum besten Festnetz- und Mobilfunknetz-Betreiber. Unsere
Zweitmarke "congstar" überzeugte als bester Mobilfunk-Anbieter und T-Mobile Austria
als bester Mobilfunknetz-Betreiber Österreichs. In einem weiteren Test der "connect"
konnte auch unser IPTV-Angebot "Entertain" erneut überzeugen - v. a. unsere langjährige
Erfahrung beim Betrieb von IPTV-Diensten zahlt sich in guter Bildqualität und Leistung
aus. Den "Best in Test" Award von P3 Communications konnten wir uns gleich in drei
europäischen Ländern sichern: Cosmote, Mobilfunk-Tochter unserer griechischen Beteiligung
OTE, wurde für ihren Sprach- und Daten-Service ausgezeichnet. In Kroatien erzielten
wir in dem unabhängigen Test die höchste Punktzahl und Slovak Telekom erzielte die
Auszeichnung schon zum zweiten Mal in diesem Jahr.
Unsere führende Rolle im Machine-to-Machine (M2M)-Markt wurde gleich zweifach ausgezeichnet:
im Juli 2015 vom Analystenhaus Analysys Mason im jährlichen Ranking "M2M Scorecard"
sowie von Gartner in ihrem "Magic Quadrant". Darüber hinaus erhielt T-Systems im September
2015 zweimal die Auszeichnung "Best in Class" von den Analysten von PAC - einmal für
den Betrieb und das Management der technischen Basis von SAP-Anwendungen (Kategorie
"Hosting") sowie für die Kompetenz beim SAP Application Management.
Unser europaweites Engagement für das beste Kundenerlebnis erhielt im September 2015
bei den "UK Customer Experience Awards" internationale Anerkennung. Für unser ICCA-Programm
(International Customer Contact Analysis), was alle wichtigen Kundenkontaktkanäle
umfasst, errangen wir den ersten Platz in der Kategorie "International Business".
Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und -steuerung verweisen wir auf
die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2014 (Geschäftsbericht 2014, Seite
67 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich hierzu keine wesentlichen Änderungen.
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 dargestellten Situation des wirtschaftlichen
Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den
ersten neun Monaten 2015, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen
Risiken, den Telekommunikationsmarkt sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen.
Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen
unerwarteten Ereignisse im Prognosezeitraum eintreffen.
Das globale Wirtschaftswachstum hat sich in den ersten drei Quartalen 2015 gegenüber
dem Vorjahresvergleichszeitraum abgeschwächt. Für diese nachlassende Wachstumsdynamik
sind im Wesentlichen die Schwellen- und Entwicklungsländer verantwortlich. Das Wachstum
der Industrienationen hat hingegen von der moderaten Erholung der Eurozone, niedrigen
Ölpreisen und einer expansiven Geldpolitik profitiert und ist leicht angestiegen.
In unseren Kernmärkten haben sich die Wachstumsraten der Volkswirtschaften in den
ersten neun Monaten 2015 weiterhin positiv entwickelt. In Deutschland ist diese Entwicklung
getrieben durch den sich weiter gut entwickelnden privaten Konsum und durch zunehmende
Exporte. Das BIP ist im dritten Quartal um 1,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal gewachsen.
Der deutsche Arbeitsmarkt ist mit einer Arbeitslosenquote von derzeit 6,2 % in einer
robusten Verfassung. Die US-Wirtschaft konnte ein Wachstum von 2,2 % verzeichnen.
Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA wird maßgeblich von einem starken Arbeitsmarkt
sowie der Niedrigzinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve getragen.
In den Ländern unseres operativen Segments Europa haben sich die Wachstumsraten der
Volkswirtschaften in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 weiterhin mehrheitlich
positiv entwickelt. Auch die Lage am Arbeitsmarkt hat sich in den meisten Ländern
weiter verbessert. Griechenland hat weiterhin Schwierigkeiten, an das gesamteuropäische
Wachstum anzuschließen. Der über mehrere Monate unsichere Verbleib Griechenlands in
der Eurozone hat die griechische Wirtschaft deutlich belastet. Die Arbeitslosenquote
in Griechenland bleibt mit 25,5 % auf einem überaus hohen Niveau.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seiner Herbstprognose davon aus, dass
die Weltwirtschaft in 2015 um 3,1 % wachsen wird. Für das Jahr 2016 prognostiziert
der IWF ein Wachstum der Weltwirtschaft um 3,6 %. Dieses beschleunigte Wachstum wird
gleichermaßen durch die Industrienationen (2,2 %) und Schwellen- und Entwicklungsländer
(4,5 %) getrieben. Größere Unsicherheiten bestehen für den asiatischen Wirtschaftsraum.
Für unsere europäischen Kernmärkte gehen wir weiterhin von einer stabilen konjunkturellen
Entwicklung aus. Auch die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem verhaltenen Aufschwung,
der v. a. von privaten Konsumausgaben und Exporten getragen wird. Mit einer Erholung
der griechischen Wirtschaft ist erst nach 2016 zu rechnen - trotz Reformanstrengungen
und der Einigung Griechenlands mit den europäischen Institutionen.
Die europäische Wirtschaft hat zuletzt von niedrigen Ölpreisen, einer expansiven Geldpolitik
und verhältnismäßig niedrigen Eurokursen profitiert. Jedoch ist nach wie vor v. a.
für unsere europäischen Länder eine erneute Verschärfung der Staatsschuldenkrise mit
potenziellen Auswirkungen auf Banken und Finanzmärkte das größte volkswirtschaftliche
Risiko. Die Kontroversen um eine Verlängerung der Rettungspakete für Griechenland
im dritten Quartal 2015 legen nahe, dass die fragile Lage in Griechenland das Potenzial
für eine weitere krisenhafte Zuspitzung birgt.
Der Konsolidierungsdruck in der europäischen Telekommunikationsbranche ist nach wie vor hoch. Gründe dafür sind in erster Linie sinkende Umsätze -u. a. durch den steigenden Wettbewerb. Gleichzeitig sind hohe Investitionen für den Netzausbau nötig. Vor diesem Hintergrund sorgt das gescheiterte Konsolidierungsvorhaben in Dänemark für weitere Unsicherheit in der Branche: Im September 2015 zogen Telenor und TeliaSonera ihre Fusionspläne zurück, nachdem sich die Parteien nicht mit der EU-Kommission auf geeignete Bedingungen einigen konnten. Es bleibt abzuwarten, welche Signalwirkung diese Entscheidung auf die derzeitigen und zukünftigen Konsolidierungsvorhaben in der EU haben wird. In Großbritannien beabsichtigt BT den Erwerb des Joint Ventures EE und Hutchison 3G die Übernahme von O2 Großbritannien. Diese Vorhaben werden momentan von der Competition & Markets Authority in Großbritannien und der Generaldirektion Wettbewerb bei der EU-Kommission geprüft. Des Weiteren haben Vimpelcom und Hutchison im August 2015 ihr Interesse angekündigt, ein Joint Venture auf dem italienischen Mobilfunk-Markt zu gründen.
Europäische Datenschutzgrundverordnung. Einen Teil der digitalen Binnenmarktstrategie
bildet die Reform des Datenschutzes durch die derzeit zur Verhandlung stehende Datenschutzgrundverordnung.
Europäische Kommission, EU-Rat und Europäisches Parlament haben insgesamt neun Verhandlungsrunden
mit dem Ziel angesetzt, bis Ende 2015 zu einer Einigung zu gelangen. Nach derzeitigem
Verhandlungsstand sind wichtige Punkte noch in der Diskussion.
Urteil des EuGH zu Safe Harbor. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom
6. Oktober 2015 stellt fest, dass ein Transfer von Daten auf Basis des zwischen der
EU und den USA bestehenden Safe Harbor-("sicherer Hafen") Abkommens nicht zulässig
ist. In den USA bestehe kein angemessenes Schutzniveau für personenbezogene Daten,
weil die Daten europäischer Kunden nicht ausreichend vor dem Zugriff US-amerikanischer
Sicherheitsbehörden geschützt seien. Das Urteil kommt zu dem Schluss, dass ein Rechtsschutz
für die betroffenen europäischen Bürger in den USA nur eingeschränkt und wenig effektiv
gewährleistet werden kann. Vor allem die Datenschutzaufsichtsbehörden müssen nun eine
verbindliche Position erarbeiten, wie sie Datentransfers in die USA auf Basis von
Standardvertragsklauseln und Binding Corporate Rules zukünftig behandeln werden.
Finale BNetzA-Beschlüsse zu den Interconnection-Entgelten in Deutschland veröffentlicht.
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 1. April und am 24. April 2015 die finalen Entgeltbeschlüsse
zu den Festnetz-Terminierungsentgelten und den Mobilfunk-Terminierungsentgelten veröffentlicht
und dabei die bereits zum 1. Dezember 2014 vorläufig genehmigten Entgelthöhen nunmehr
final festgelegt.
Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten aktuellen Entwicklungen bei den Frequenzvergabeverfahren:
| ― |
In Deutschland startete die BNetzA am 27. Mai 2015 die Versteigerung der 0,9 bzw. 1,8 GHz-Frequenzrechte aus den GSM-Lizenzen der deutschen Netzbetreiber sowie weiterer Frequenzen aus den Bereichen 0,7 GHz (Digitale Dividende II) und 1,5 GHz. Nach 16 Tagen des Bietens ging das Verfahren am 19. Juni 2015 nach der 181. Runde zu Ende. Telekom Deutschland erreichte ihre Frequenzziele und erwarb von den insgesamt zur Verfügung stehenden 270 MHz in den vier Bändern 100 MHz zu einem Preis von knapp unter 1,8 Mrd. €. |
| ― |
In Albanien hat sich Telekom Albania - vormals AMC -, Tochter unserer griechischen Beteiligung OTE, um die Verlängerung ihrer im August 2014 ausgelaufenen GSM-Lizenz mit Frequenzen in den Bereichen 0,9 und 1,8 GHz beworben. Aufgrund der Erfüllung aller Voraussetzungen wurde die Verlängerung der Lizenz im Januar 2015 genehmigt. Des Weiteren hat die albanische Regulierungsbehörde AKEP im April 2015 eine Vergabe von Frequenzen im Bereich 1,8 GHz durchgeführt, an der sich Telekom Albania erfolgreich beteiligt hat. Im Mai 2015 schließlich führte die AKEP eine Vergabe von Frequenzen im Bereich 2,6 GHz durch. Telekom Albania erwarb in der Vergabe 2 x 20 MHz für einen Preis von umgerechnet rund 3 Mio. €. Mit dem ersteigerten Spektrum führte Telekom Albania 4G/LTE-Dienste im September 2015 erfolgreich im Markt ein. |
| ― |
In Polen hat der Regulierer UKE die Vergabe für die Frequenzen aus den Bändern 0,8 und 2,6 GHz in Form einer simultanen Mehrrundenauktion am 10. Februar 2015 begonnen. Da bis September 2015 ein Ende der Bietphase nicht absehbar war, hat das polnische Ministerium für Digitalisierung beschlossen, die Auktion über geänderte Regeln zum Ende kommen zu lassen. Danach wurde das bisherige Bietverfahren bis zum 9. Oktober 2015 fortgesetzt. Am 15. Oktober 2015 erfolgte dann eine letzte Auktionsrunde mit verschlossenen Geboten. T-Mobile Polska erreichte mit Geboten in einer Gesamthöhe von rund 0,5 Mrd. € die Höchstbieterposition für einen 2 x 5 MHz-Frequenzblock im 0,8 GHz-Band sowie für drei 2 x 5 MHz-Blöcke im 2,6 GHz-Band. Daneben lag sie mit ihren Geboten in den beiden Bändern auf jeweils einem 2 x 5 MHz-Block an zweiter Stelle. Die Regulierungsbehörde hat T-Mobile Polska am 19. Oktober 2015 die von ihnen ersteigerten Frequenzblöcke zum Kauf angeboten und auch die Übernahmebereitschaft bezüglich der zwei Blöcke mit Zweitbieterposition abgefragt. Das Angebot bezüglich der Blöcke mit Erstbieterposition wurde am 26. Oktober 2015 von T-Mobile Polska angenommen. Ebenso signalisierte T-Mobile Polska die Kaufbereitschaft für die zwei Blöcke mit Zweitbieterposition. Obgleich mit einem Abschluss des Vergabeverfahrens noch in diesem Jahr gerechnet wird, sind aufgrund der Änderung der Auktionsregeln spätere gerichtliche Auseinandersetzungen über das Verfahren und sein Ergebnis nicht auszuschließen. |
| ― |
Zu weiteren Verzögerungen der Frequenzauktionsvorbereitungen kam es in Montenegro, wo mit einer Veröffentlichung eines Entwurfs für die Vergaberegeln nun bis Ende 2015 sowie mit der Entscheidung über die finalen Bedingungen und dem Start der Bietphase im ersten Halbjahr 2016 gerechnet wird. |
| ― |
Am 8. April 2015 hat die US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) der T-Mobile US formal die im Januar 2015 für 1,6 Mrd. € ersteigerten AWS-3-Frequenzen zugeteilt. |
| ― |
In Ungarn hat die Regulierungsbehörde NMHH die Absicht bekanntgegeben, die Nutzungsrechte am Spektrum in den Bereichen 3,4 bis 3,6 und 3,6 bis 3,8 GHz neu zu regeln. Es wird damit gerechnet, dass die Frequenzen noch in diesem Jahr für den digitalen Mobilfunk freigegeben und versteigert werden. |
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 erzielten wir einen Konzernumsatz
von 51,4 Mrd. €, der damit deutlich um 5,7 Mrd. € bzw. 12,5 % über dem Niveau des
Vorjahresvergleichszeitraums lag. Maßgeblich trug -neben Wechselkurseffekten - unser
operatives Segment USA mit dem anhaltenden starken Zugang an Neukunden infolge ihrer
"Uncarrier"-Initiativen zu dieser Umsatzentwicklung bei. Unser operatives Segment
Deutschland konnte sich speziell im Mobilfunk gut im Markt behaupten und verzeichnete
insgesamt ein Plus von 1,4 %. In unserem operativen Segment Europa mussten wir einen
leichten Umsatzrückgang von 1,7 % hinnehmen. Trotz der konsequenten Ausrichtung unserer
Landesgesellschaften auf die Wachstumsfelder sank der Umsatz durch wettbewerbsbedingte
Preisreduzierungen insbesondere im Mobilfunk sowie Entscheidungen von Regulierungsbehörden.
Der Umsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag trotz der Neuausrichtung
des Geschäftsmodells sowie der generell rückläufigen Preisentwicklung im IT- und Kommunikationsgeschäft
nahezu auf Vorjahresniveau.
Ohne Berücksichtigung von positiven Wechselkurseffekten von insgesamt 3,6 Mrd. €,
v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, und positiven Effekten aus Konsolidierungskreisveränderungen
von 0,1 Mrd. € lag der Umsatz um 2,1 Mrd. € bzw. 4,2 % über dem Vorjahresniveau. Detailliertere
Angaben zu den Umsatzentwicklungen in unseren operativen Segmenten Deutschland, USA,
Europa, Systemgeschäft sowie in dem Segment Group Headquarters & Group Services können
dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" (Seite 16 ff.) entnommen
werden.
| in Mio. € | Q1 | Q2 | Q3 | Q3 | Veränderung | Q1-Q3 |
| 2015 | 2015 |
2015 | 2014 |
in % |
2015 |
|
| KONZERNUMSATZ | 16 842 | 17 428 | 17 099 | 15 648 | 9,3 % | 51 369 |
| Deutschland | 5 589 | 5 580 | 5 593 | 5 587 | 0,1 % | 16 762 |
| USA | 6 905 | 7 443 | 7 059 | 5 554 | 27,1 % | 21 407 |
| Europa | 3 106 | 3 136 | 3 198 | 3 317 | (3,6) % | 9 440 |
| Systemgeschäft | 2 001 | 2 166 | 2 115 | 2 068 | 2,3 % | 6 282 |
| Group Headquarters & Group Sewices | 565 | 584 | 555 | 596 | (6,9) % | 1 704 |
| Intersegmentumsatz | (1 324) | (1 481) | (1 421) | (1 474) | 3,6 % | (4 226) |
| in Mio. € | Q1-Q3 | Veränderung | Gesamtjahr |
| 2014 | in % | 2014 | |
| KONZERNUMSATZ | 45 656 | 12,5 % | 62 658 |
| Deutschland | 16 534 | 1,4 % | 22 257 |
| USA | 15 898 | 34,7 % | 22 408 |
| Europa | 9 605 | (1,7) % | 12 972 |
| Systemgeschäft | 6 307 | (0,4) % | 8 601 |
| Group Headquarters & Group Sewices | 1 828 | (6,8) % | 2 516 |
| Intersegmentumsatz | (4 516) | 6,4 % | (6 096) |


Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von
41,7 % den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Im Vergleich zur Vorjahresperiode erhöhte
sich der Anteil am Konzernumsatz v. a. aufgrund des weiterhin starken Anstiegs an
Neukunden deutlich um 6,9 Prozentpunkte. Rückläufig zeigten sich hingegen die Anteile
unserer operativen Segmente Deutschland, Europa und Systemgeschäft sowie des Segments
Group Headquarters & Group Services. Der Anteil des Auslandsumsatzes nahm weiter zu.
Im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode erhöhte sich die Auslandsquote des Konzerns
am Konzernumsatz von 59,5 % auf 63,6 %.
Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verringerte sich unser EBITDA um 0,8 Mrd.
€ auf 13,3 Mrd. €. Dies resultierte im Wesentlichen aus den im Vorjahr als Sondereinflüsse
erfassten Erträgen aus den Entkonsolidierungen der Scout24 Gruppe von insgesamt 1,7
Mrd. € sowie aus einer zwischen T-Mobile US und Verizon Communications vollzogenen
Spektrumtransaktion von 0,4 Mrd. €. Im EBITDA der ersten drei Quartale 2015 waren
insgesamt negative Sondereinflüsse von 1,5 Mrd. € enthalten. In erster Linie waren
dies Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogenen Restrukturierungsaufwendungen
von 1,1 Mrd. €, welche im Saldo um 0,3 Mrd. € höher als in der Vergleichsperiode waren.
Darüber hinaus wirkten sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 Aufwendungen
aus der Abschaltung des CDMA-Netzes von MetroPCS von rund 0,4 Mrd. € negativ aus.
Im Vergleichszeitraum waren diesbezüglich Aufwendungen von 0,1 Mrd. € erfasst.
Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir in den ersten neun
Monaten 2015 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,6 Mrd. € gestiegenes bereinigtes
EBITDA von 14,8 Mrd. €. Insbesondere unser operatives Segment USA trug mit einer Steigerung
des bereinigten EBITDA-Beitrags von 1,6 Mrd. € zu dieser Entwicklung bei. Insgesamt
wirkten sich Wechselkurseffekte in Höhe von 0,7 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von
US-Dollar in Euro, positiv auf die Entwicklung unseres bereinigten EBITDA aus. Aus
einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens
resultierte im Segment Group Headquarters & Group Services ein Ertrag in Höhe von
175 Mio. €. Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA/bereinigtem EBITDA unserer
Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" (Seite
16 ff.) entnommen werden.
| in Mio. € | Q1 | Q2 | Q3 | Q3 | Veränderung | Q1-Q3 |
| 2015 | 2015 | 2015 | 2014 | in % | 2015 | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN | 4 574 | 5 026 | 5 165 | 4 575 | 12,9 % | 14 765 |
| Deutschland | 2 211 | 2 224 | 2 269 | 2 324 | (2,4) % | 6 704 |
| USA | 1 225 | 1 652 | 1 702 | 1 014 | 67,9 % | 4 579 |
| Europa | 1 008 | 1 069 | 1 148 | 1 184 | (3,0) % | 3 225 |
| Systemgeschäft | 154 | 214 | 185 | 197 | (6,1) % | 553 |
| Group Headquarters & Group Services | (22) | (76) | (133) | (145) | 8,3 % | (231) |
| Überleitung | (2) | (57) | (6) | 1 | n. a. | (65) |
| in Mio. € | Q1-Q3 | Veränderung | Gesamtjahr |
| 2014 | in % | 2014 | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN | 13 125 | 12,5 % | 17 569 |
| Deutschland | 6 810 | (1,6) % | 8 810 |
| USA | 2 941 | 55,7 % | 4 296 |
| Europa | 3 309 | (2,5) % | 4 432 |
| Systemgeschäft | 623 | (11,2) % | 835 |
| Group Headquarters & Group Services | (423) | 45,4 % | (667) |
| Überleitung | (135) | 51,9 % | (137) |
Das EBIT des Konzerns sank gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres deutlich
um 1,2 Mrd. € auf 5,1 Mrd. €. Dieser Rückgang ist v. a. auf den im Vorjahr erfassten
Ertrag aus den Entkonsolidierungen in Zusammenhang mit der Veräußerung der Scout24
Gruppe zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 0,4 Mrd. € höhere
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, v. a. verursacht durch
den Aufbau des 4G/LTE-Netzes im Rahmen des Netzmodernisierungsprogramms der T-Mobile
US, hatten ebenfalls einen negativen Effekt auf die Entwicklung des EBIT.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern reduzierte sich aufgrund der zuvor genannten Effekte
gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum ebenfalls deutlich um 1,0 Mrd. € auf 3,2
Mrd. €. Unser Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
um 0,2 Mrd. €, v. a. bedingt durch vom Joint Venture EE erhaltene Dividendenzahlungen
in Höhe von 0,4 Mrd. €. Die erfolgswirksame Vereinnahmung der Dividendenzahlungen
stand im Zusammenhang mit der im Dezember 2014 vorgenommenen Reklassifizierung unserer
am Joint Venture gehaltenen Anteile in die als zur Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen. Gegenläufig wirkten Bewertungseffekte, die
im Wesentlichen durch die Folgebewertung eingebetteter Derivate der T-Mobile US bedingt
sind. Hauptursache dieser Bewertungsverluste war der Anstieg des Aktienkurses der
T-Mobile US.
Der Konzernüberschuss verringerte sich um 0,7 Mrd. € auf 2,3 Mrd. €. Der Steueraufwand
des laufenden Geschäftsjahres belief sich auf 0,8 Mrd. € und reduzierte sich somit
um 0,1 Mrd. € gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode. Weitere Erläuterungen hierzu
finden Sie im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 45. Das den Anteilen anderer Gesellschafter
zugerechnete Ergebnis verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd.
€. In unserem operativen Segment USA belastete u. a. der oben genannte Bewertungsverlust
das Finanzergebnis der T-Mobile US und damit auch das den Anteilen anderer Gesellschafter
zugerechnete Ergebnis. Ebenfalls vermindernd wirkten sich die Erwerbe der restlichen
Anteile an der T-Mobile Czech Republic im Februar 2014 sowie an der Slovak Telekom
im Mai 2015 aus.
| 30.09.2015 | 31.12.2014 | |
| Deutschland | 69 663 | 68 754 |
| USA | 42 600 | 39 683 |
| Europa | 50 077 | 51 982 |
| Systemgeschäft | 46 299 | 47 762 |
| Group Headquarters & Group Services | 17 686 | 19 631 |
| ANZAHL MITARBEITER KONZERN | 226 325 | 227 811 |
| davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) | 18 864 | 19 881 |
Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2014 leicht um
0,7 %. Innerhalb unserer Segmente zeichneten sich zum Teil gegenläufige Entwicklungen
ab: Im operativen Segment Deutschland erhöhten wir gegenüber dem Jahresende 2014 den
Personalbestand um 1,3 % durch den Aufbau von Personal im Wesentlichen für den Netzaus-
und -umbau. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment USA stieg
in den ersten neun Monaten 2015 um 7,4 % und ist auf die Gewinnung zusätzlicher Kräfte
im Einzelhandel und Kunden-Service sowie von Verwaltungspersonal zur Betreuung der
wachsenden Kundenbasis von T-Mobile US zurückzuführen. In unserem operativen Segment
Europa reduzierte sich der Mitarbeiterbestand gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 3,7
%. Hauptgründe hierfür waren im Wesentlichen Effizienzsteigerungsmaßnahmen in einigen
Ländern unseres operativen Segments. In unserem operativen Segment Systemgeschäft
sank die Mitarbeiteranzahl um 3,1 %, v. a. aufgrund von Personalumbaumaßnahmen im
In- und Ausland. Die Mitarbeiterzahl im Segment Group Headquarters & Group Services
sank im Vergleich zum Jahresende 2014 um 9,9 %, im Wesentlichen aufgrund des fortgeführten
Personalumbauprogramms inklusive der Vermittlung von Mitarbeitern innerhalb des Konzerns.

Unsere Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 5,9 Mrd. €,
dies war v. a. durch folgende Effekte verursacht:
Die immateriellen Vermögenswerte stiegen um 4,5 Mrd. € auf 56,0 Mrd. € im Wesentlichen
aufgrund von Zugängen von insgesamt 6,2 Mrd. €. Hierin sind u. a. 2,3 Mrd. € für den
Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US enthalten, die überwiegend aus der
im Januar 2015 beendeten Auktion der US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde FCC stammen.
Ebenfalls trugen die im Rahmen der im Juni 2015 beendeten Frequenzversteigerung in
Deutschland erworbenen 100 MHz-Frequenzen in Höhe von 1,8 Mrd. € zu dem Anstieg bei.
Währungskurseffekte in Höhe von 2,1 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar
in Euro, wirkten ebenfalls buchwerterhöhend. Einen gegenläufigen Effekt hatten planmäßige
Abschreibungen in Höhe von 3,0 Mrd. € sowie die vorgenommene Reklassifizierung von
Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und
Veräußerungsgruppen von 0,8 Mrd. €.
Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 2,6 Mrd. € auf
42,2 Mrd. €. Zugänge von 7,4 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Hierin sind 0,8 Mrd. €
an Aktivierungen höherpreisiger Mobilfunk-Endgeräte enthalten. Diese stehen im Zusammenhang
mit dem bei T-Mobile US im Juni 2015 eingeführten Geschäftsmodell "JUMP! On Demand",
bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen sondern mieten. Währungskurseffekte
erhöhten den Buchwert um 0,8 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.
Abschreibungen standen dem in Höhe von 5,2 Mrd. € entgegen. Ebenfalls vermindernd
wirkten Abgänge von 0,3 Mrd. € sowie die vorgenommene Reklassifizierung von Vermögenswerten
in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
in Höhe von 0,2 Mrd. €.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen verringerten
sich um 0,2 Mrd. € auf 10,3 Mrd. €. Im Zusammenhang mit im Berichtszeitraum abgeschlossenen
Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierte sich der Forderungsbestand um
0,8 Mrd. €. Ebenfalls reduzierend wirkte das bei T-Mobile US neu eingeführte Geschäftsmodell
"JUMP! On Demand": Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten bei Vertragsabschluss
mit dem Kunden in diesem Zusammenhang nicht mehr die Forderung aus dem Endgeräteverkauf
sondern nur noch die monatliche Mietrate für das Endgerät. Erhöhend wirkten v. a.
Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.
In den sonstigen Aktiva waren zum 30. September 2015 folgende wesentliche Effekte
enthalten: Der Anstieg bei den Buchwerten der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen um 1,3 Mrd. € resultierte v. a. aus zwei im
dritten Quartal 2015 vereinbarten Transaktionen über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen
zur Verbesserung der Mobilfunknetz-Abdeckung der T-Mobile US mit AT&T sowie Verizon
Communications. Diese wirkten sich in Höhe von 0,6 Mrd. € bzw. 0,2 Mrd. € buchwerterhöhend
aus. Im Zusammenhang mit der seit Dezember 2014 vorgenommenen Reklassifizierung unserer
Anteile am Joint Venture EE wirkten sich Währungskurseffekte aus der Umrechnung von
Britischem Pfund in Euro in Höhe von 0,3 Mrd. € erhöhend auf den Buchwert aus. Die
Vorräte erhöhten sich um 0,3 Mrd. €, v. a. aufgrund eines höheren Bevorratungsvolumens
an Endgeräten (v. a. höherpreisiger Smartphones) bei T-Mobile US sowie von Währungskurseffekten
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Der Buchwert der Anteile an at equity bilanzierten
Unternehmen verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 0,2 Mrd. €. Dieser
Rückgang stand im Wesentlichen im Zusammenhang mit den an der Scout24 AG gehaltenen
Anteilen: Eine im zweiten Quartal 2015 erhaltene Dividendenzahlung verminderte den
Beteiligungsbuchwert um 0,1 Mrd. €.
Unsere kurzfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten haben sich im
Vergleich zum Jahresende 2014 um 1,9 Mrd. € auf insgesamt 57,1 Mrd. € erhöht. Wesentliche
Effekte auf die finanziellen Verbindlichkeiten sind dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
auf Seite 45 f. des Konzern-Zwischenabschlusses zu entnehmen.
Der Rückgang bei den Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen um 0,2 Mrd.
€ auf 8,3 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus Rechnungszinsanpassungen aus denen
insgesamt ein zu erfassender versicherungsmathematischer Gewinn von 0,2 Mrd. € resultierte.
Die passiven latenten Steuern erhöhten sich um 1,1 Mrd. € auf 8,8 Mrd. €, insbesondere
aufgrund von Währungskurseffekten aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
haben sich im Vergleich zum Jahresende 2014 um 0,2 Mrd. € auf 9,8 Mrd. € erhöht. Der
Aufbau des Verbindlichkeitenbestands ist im Wesentlichen auf die Währungskurseffekte
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro zurückzuführen. Vermindernd wirkte die saisonal
bedingte Verminderung des Einkaufsvolumens bei fast allen Landesgesellschaften unseres
operativen Segments Europa.
Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 2,4 Mrd. € auf 36,5 Mrd.
€ an. Erhöhend wirkten der Überschuss in Höhe von 2,4 Mrd. €, ergebnisneutrale Effekte
aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1,5 Mrd. €, die Berücksichtigung versicherungsmathematischer
Gewinne (nach Steuern) in Höhe von 0,1 Mrd. € und die erfolgsneutrale Bewertung von
Sicherungsinstrumenten in Höhe von 0,4 Mrd. €. Zudem wurde im Zusammenhang mit der
unseren Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen,
eine Kapitalerhöhung unter Einbringung der Dividendenansprüche von 1,1 Mrd. € durchgeführt.
Dem entgegen standen Dividendenausschüttungen für das Geschäftsjahr 2014 an die Aktionäre
der Deutschen Telekom AG in Höhe von 2,3 Mrd. € und an Minderheiten in Höhe von 0,1
Mrd. €. Ein weiterer das Eigenkapital mindernder Effekt resultierte aus dem Erwerb
der restlichen Anteile an der Slovak Telekom in Höhe von 0,9 Mrd. €.

Die sonstigen Effekte von 1,4 Mrd. € enthalten u. a. Finanzierungsformen, durch welche
die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Zwischenschaltung
von Bankgeschäften später fällig werden. In der Bilanz werden diese in der Folge unter
den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten
verweisen wir auf die Angaben zur Herleitung der Pro-forma-Kennzahlen im Kapitel "Weitere
Informationen" (Seite 56 ff.).
| in Mio. € | Q1 | Q2 | Q3 | Q3 | Veränderung | Q1-Q3 |
| 2015 | 2015 | 2015 | 2014 | in % | 2015 | |
| OPERATIVER CASHFLOW | 4 288 | 4 521 | 4 479 | 4 240 | 5,6 % | 13 288 |
| Erhaltene/(gezahlte) Zinsen | (980) | (650) | (533) | (670) | 20,4 % | (2 163) |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 3 308 | 3 871 | 3 946 | 3 570 | 10,5 % | 11 125 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) |
(2 530) | (2 575) | (2 698) | (2 493) | (8,2) % | (7 803) |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen |
87 | 79 | 60 | 48 | 25,0 % | 226 |
| FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) |
865 | 1 375 | 1 308 | 1 125 | 16,3 % | 3 548 |
| in Mio. € | Q1-Q3 | Veränderung | Gesamtjahr |
| 2014 | in % | 2014 | |
| OPERATIVER CASHFLOW | 11 931 | 11,4 % | 15 911 |
| Erhaltene/(gezahlte) Zinsen | (2 212) | 2,2 % | (2 518) |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 9 719 | 14,5 % | 13 393 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) |
(6 755) | (15,5) % | (9 534) |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen |
193 | 17,1 % | 281 |
| FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) | 3 157 | 12,4 % | 4 140 |
Free Cashflow. Der Free Cashflow des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in
Spektrum stieg gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 0,4 Mrd. €. Dabei erhöhte
sich einerseits der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 1,4 Mrd. €. Andererseits stiegen
auch die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill
und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen um 1,0 Mrd. €.
Zum Anstieg des Cashflows aus Geschäftstätigkeit trug im Wesentlichen die positive
Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA bei. Darüber hinaus resultierte aus
einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens
ein Zahlungsmittelzufluss von 175 Mio. €. Auch im Berichtszeitraum wurden Factoring-Vereinbarungen
über monatlich revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen abgeschlossen. Die Effekte aus Factoring-Vereinbarungen wirkten sich
in den ersten neun Monaten 2015 insgesamt mit 0,6 Mrd. € positiv auf den Cashflow
aus Geschäftstätigkeit aus.
Dies beinhaltet im Wesentlichen den in 2015 erneuerten Abschluss einer in 2014 beendeten
Factoring-Vereinbarung. Im Vorjahreszeitraum betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen
0,5 Mrd. €. Ebenso positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit wirkte die von
der Scout24 Gruppe erstmals erhaltene Dividendenzahlung in Höhe von 0,1 Mrd. € sowie
im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. € höhere Dividendenzahlungen des Joint Ventures
EE.
Der gegenüber der Vergleichsperiode höhere Cash Capex (ohne Goodwill und vor Investitionen
in Spektrum) resultierte v. a. aus den operativen Segmenten USA und Deutschland. Hier
stieg der Cash Capex jeweils im Zusammenhang mit den im Rahmen des Netzausbaus und
der Netzmodernisierung getätigten Investitionen.
Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem Konzern-Zwischenabschluss
auf Seite 45 f. zu entnehmen.




| in Tsd. | Veränderung 30.09.2015/ 30.06.2015 |
Veränderung 30.09.2015/ 31.12.2014 |
||||
| 30.09.2015 | 30.06.2015 | in % | 31.12.2014 | in % | 30.09.2014 | |
| GESAMT | ||||||
| Mobilfunk-Kunden | 39 892 | 39 465 | 1,1 % | 38 989 | 2,3 % | 39 653 |
| Vertragskunden | 23 347 | 22 984 | 1,6 % | 22 287 | 4,8 % | 22 812 |
| Prepaid-Kunden | 16 545 | 16 482 | 0,4 % | 16 701 | (0,9) % | 16 841 |
| Festnetz-Anschlüsse | 20 354 | 20 437 | (0,4) % | 20 686 | (1,6) % | 20 841 |
| davon: IP-basiert Retail | 6 354 | 5 763 | 10,3 % | 4 383 | 45,0 % | 3 744 |
| Breitband-Anschlüsse | 12 596 | 12 518 | 0,6 % | 12 361 | 1,9 % | 12 340 |
| davon: Glasfaser | 2 613 | 2 365 | 10,5 % | 1 799 | 45,2 % | 1 608 |
| TV (IPTV, Sat) | 2 632 | 2 578 | 2,1 % | 2 442 | 7,8 % | 2 377 |
| Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) | 8 231 | 8 432 | (2,4) % | 8 801 | (6,5) % | 8 954 |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 2 752 | 2 541 | 8,3 % | 2 153 | 27,8 % | 1 971 |
| davon: Glasfaser | 1 222 | 1 045 | 16,9 % | 718 | 70,2 % | 586 |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | 246 | 268 | (8,2) % | 305 | (19,3) % | 323 |
| DAVON: PRIVATKUNDEN | ||||||
| Mobilfunk-Kunden | 28 870 | 28 845 | 0,1 % | 29 068 | (0,7) % | 30 039 |
| Vertragskunden | 16 933 | 16 625 | 1,9 % | 16 040 | 5,6 % | 16 651 |
| Prepaid-Kunden | 11 937 | 12 219 | (2,3) % | 13 027 | (8,4) % | 13 388 |
| Festnetz-Anschlüsse | 16 003 | 16 068 | (0,4) % | 16 260 | (1,6) % | 16 392 |
| davon: IP-basiert Retail | 5 653 | 5 161 | 9,5 % | 3 974 | 42,2 % | 3 404 |
| Breitband-Anschlüsse | 10 162 | 10 093 | 0,7 % | 9 938 | 2,3 % | 9 919 |
| davon: Glasfaser | 2 262 | 2 046 | 10,6 % | 1 547 | 46,2 % | 1 376 |
| TV (IPTV, Sat) | 2 441 | 2 387 | 2,3 % | 2 254 | 8,3 % | 2 190 |
| DAVON: GESCHÄFTSKUNDEN | ||||||
| Mobilfunk-Kunden | 11 022 | 10 620 | 3,8 % | 9 921 | 11,1 % | 9 614 |
| Vertragskundena | 6 414 | 6 358 | 0,9 % | 6 247 | 2,7 % | 6 161 |
| Prepaid-Kunden (M2M) | 4 608 | 4 262 | 8,1 % | 3 674 | 25,4 % | 3 453 |
| Festnetz-Anschlüsse | 3 340 | 3 352 | (0,4) % | 3 402 | (1,8) % | 3 419 |
| davon: IP-basiert Retail | 667 | 572 | 16,6 % | 387 | 72,4 % | 319 |
| Breitband-Anschlüsse | 2 092 | 2 088 | 0,2 % | 2 096 | (0,2) % | 2 097 |
| davon: Glasfaser | 343 | 312 | 9,9 % | 248 | 38,3 % | 229 |
| TV (IPTV, Sat) | 189 | 189 | 0,0 % | 186 | 1,6 % | 185 |
| in Tsd. | Veränderung 30.09.2015/ 30.09.2014 |
| in % | |
| GESAMT | |
| Mobilfunk-Kunden | 0,6 % |
| Vertragskunden | 2,3 % |
| Prepaid-Kunden | (1,8) % |
| Festnetz-Anschlüsse | (2,3) % |
| davon: IP-basiert Retail | 69,7 % |
| Breitband-Anschlüsse | 2,1 % |
| davon: Glasfaser | 62,5 % |
| TV (IPTV, Sat) | 10,7 % |
| Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) | (8,1) % |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 39,6 % |
| davon: Glasfaser | n. a. |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | (23,8) % |
| DAVON: PRIVATKUNDEN | |
| Mobilfunk-Kunden | (3,9) % |
| Vertragskunden | 1,7 % |
| Prepaid-Kunden | (10,8) % |
| Festnetz-Anschlüsse | (2,4) % |
| davon: IP-basiert Retail | 66,1 % |
| Breitband-Anschlüsse | 2,4 % |
| davon: Glasfaser | 64,4 % |
| TV (IPTV, Sat) | 11,5 % |
| DAVON: GESCHÄFTSKUNDEN | |
| Mobilfunk-Kunden | 14,6 % |
| Vertragskundena | 4,1 % |
| Prepaid-Kunden (M2M) | 33,4 % |
| Festnetz-Anschlüsse | (2,3) % |
| davon: IP-basiert Retail | n. a. |
| Breitband-Anschlüsse | (0,2) % |
| davon: Glasfaser | 49,8 % |
| TV (IPTV, Sat) | 2,2 % |
In Deutschland haben wir unsere Position als Marktführer im Festnetz und im Mobilfunk
bei den Serviceumsätzen verteidigt. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen
Netze. Wir begeistern unseren Kunden mit mehrfach ausgezeichneter Netzqualität - im
Festnetz wie im Mobilfunk -sowie einem breiten Produkt-Portfolio.
Im September 2014 starteten wir MagentaEINS - unser erstes integriertes Produkt, bestehend
aus Festnetz- und Mobilfunk-Komponenten, für das wir bislang 1,6 Mio. Kunden gewonnen
haben.
Mit unserem "Netz der Zukunft" stellen wir modernste Anschlusstechnik zur Verfügung.
Bis 2018 wollen wir unser Netz vollständig auf die IP-Technologie umstellen. Bislang
konnten wir 8,6 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse auf IP migrieren; dies entspricht
einer Quote von 37 %.
Im Mobilfunk gewannen wir in den ersten drei Quartalen 2015 insgesamt 1 060 Tsd. Vertragskunden
hinzu. Positiv entwickelte sich sowohl der Bestand an Vertragskunden im Bereich Privatkunden
wie auch Geschäftskunden dank der Nachfrage nach integrierten Mobilfunk-Tarifen mit
Datenvolumen.
Eine starke Nachfrage verzeichneten wir weiterhin bei unseren Glasfaser-Produkten:
So stieg die Anzahl der Anschlüsse innerhalb der ersten drei Quartale 2015 um 1 318
Tsd. auf insgesamt 3,8 Mio. Mit dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau und der innovativen
Vectoring-Technologie werden wir die Vermarktung deutlich höherer Bandbreiten vorantreiben.
Mit unserem Kontingentmodell und dessen zukünftiger Weiterentwicklung setzen wir Anreize
für eine Migration aus den klassischen Vorleistungsprodukten - wie gebündelte Wholesale-Anschlüsse
oder die Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL) - hin zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen.
Erfolgreich waren auch unsere Kooperationen in der Wohnungswirtschaft: Insgesamt wurden
rund 136 Tsd. Wohnungen an unser Netz angeschlossen, davon 17 Tsd. in den ersten drei
Quartalen 2015.
Mobile Telefonie und Datenanwendungen. Wir setzen neue Impulse durch unsere herausragende
Netzqualität und durch das neue Produkt-Portfolio für werthaltige Vertragskunden sowie
für Neukunden. Seit dem Jahresende 2014 gewannen wir insgesamt 1 060 Tsd. Vertragskunden
hinzu. Bei unserem eigenen Vertragskundengeschäft konnten wir unter den Marken "Telekom"
und "congstar" ein Wachstum von 459 Tsd. verzeichnen. Zum Ende des dritten Quartals
2015 weist die am 15. Januar 2015 gegründete Gesellschaft Telekom Deutschland Multibrand
GmbH, welche die Marketing-Partnerschaft über die Nutzung der Turkcell-Marke in Deutschland
beinhaltet, 339 Tsd. Mobilfunk-Kunden aus. Das Geschäft der Wiederverkäufer (Service
Provider) stieg lediglich um 262 Tsd., da im ersten Quartal 2015 die Integration der
Turkcell-Kunden in die Telekom Deutschland Multibrand GmbH stattgefunden hat. Damit
verbunden war ein Transfer der Turkcell-Kunden vom Prepaid- in den Vertragskundenbereich.
Die Zahl der Prepaid-Kunden sank um 156 Tsd. seit Jahresende 2014, wobei der Anstieg
im Bereich Geschäftskunden dem starken Verlust im Privatkundenbereich teilweise entgegenwirkte.
Insgesamt konnten wir in den ersten drei Quartalen 2015 im Mobilfunk 903 Tsd. Neukunden
hinzugewinnen, sodass der Zuwachs bei den Vertragskunden den Rückgang bei den Prepaid-Kunden
mehr als ausgleichen konnte. Insgesamt nutzten 270 Tsd. Kunden eine Breitband-Anbindung
via Mobilfunk.
Bei den mobilen Endgeräten belief sich der Anteil an Smartphones auf 81,5 %. Dies
waren v. a. Android- und iOS-Endgeräte (iPhones) - nachgefragt wurden hier insbesondere
hochpreisige Endgeräte.
Telefon, Internet und Fernsehen. Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung
im Festnetz - v. a. durch aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue
Wege in der Vermarktung mit integrierten Angeboten und einem Fokus auf TV- und Glasfaser-Anschlüsse.
Der Erfolg gibt uns Recht: Die Zahl unserer Breitband-Anschlüsse wuchs um 235 Tsd.
gegenüber dem Jahresende 2014. Von unseren Breitband-Kunden sind insgesamt 20,9 %
TV-Kunden: ein Plus von 1,1 Prozentpunkten gegenüber dem 31. Dezember 2014. Im klassischen
Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse um 332 Tsd. Im Hinblick auf die Anschlussverluste
pro Quartal sehen wir insgesamt einen positiven Trend.
Mit den MagentaZuhause-Tarifen bieten wir seit Oktober 2014 unser neues Produkt-Portfolio
für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten
auf dem Markt an. Mit MagentaZuhause Hybrid, unserem neuen Produkt, welches Festnetz-
und Mobilfunk-Technologie in einem Router bündelt und das wir bundesweit im März 2015
eingeführt haben, konnten wir bislang 109 Tsd. Kunden vorwiegend im ländlichen Raum
gewinnen.
Vernetztes Leben vom Handy bis zum Fernseher. In den ersten drei Quartalen 2015 konnten
wir im Mobilfunk 893 Tsd. Vertragskunden hinzugewinnen, davon entfielen 291 Tsd. Neukunden
auf unsere Marken "Telekom" und "congstar". Die hohe Akzeptanz der im September 2014
neu eingeführten MagentaMobil-Tarife sowie der AllnetFlat-Tarife bei "congstar" führten
zu dem Kundenzuwachs. Zum Ende des dritten Quartals 2015 wurde ein Bestand von 339
Tsd. Vertragskunden in der neu gegründeten Gesellschaft Telekom Deutschland Multibrand
GmbH ausgewiesen. Das Geschäft mit den Wiederverkäufern (Service Provider) stieg seit
Jahresbeginn um 262 Tsd. Die Zahl der Prepaid-Kunden sank um 1 090 Tsd., v. a. weil
Kunden in günstige Verträge wechseln. Insgesamt sank die Zahl unserer Mobilfunk-Kunden
gegenüber dem Jahresende 2014 leicht um 0,7 %.
In den ersten drei Quartalen 2015 konnten wir im Festnetz 1,7 Mio. Kunden auf IP-basierte
Anschlüsse umstellen. Gegenüber dem Jahresende 2014 konnten wir 187 Tsd. TV-Kunden
hinzugewinnen. Von den 10,2 Mio. Breit-band-Anschlüssen nutzen rund 2,3 Mio. einen
Glasfaser-Anschluss - alleine 715 Tsd. haben wir in den ersten drei Quartalen 2015
hinzugewonnen. Die Anschlussverluste im Festnetz lagen bei 257 Tsd. und waren somit
um mehr als die Hälfte geringer als im Vorjahreszeitraum.
Vernetztes Arbeiten mit innovativen Lösungen. Der positive Trend im Geschäftskundensegment
aus dem Vorjahr setzt sich fort: Seit Jahresbeginn konnten wir 1 101 Tsd. neue Mobilfunk-Kunden
gewinnen; davon waren 167 Tsd. werthaltige Vertragskunden. Beim mobilen Internet wächst
die Kundennachfrage nach Tarifen mit höheren Bandbreiten in Verbindung mit höherwertigen
Endgeräten. In einem sehr preisaggressiven Markt konnten wir im Bereich M2M 934 Tsd.
Karten hinzugewinnen. Ursache für das Wachstum ist der vermehrte Einsatz von SIM-Karten,
v. a. in der Automobil- und in der Logistikbranche. Die Zahl der Festnetz-Anschlüsse
sank gegenüber dem Jahresende 2014 leicht auf 3,3 Mio. Die Breitband-Anschlüsse lagen
mit 2,1 Mio. auf dem Niveau des Jahresendes 2014; die Zahl der Glasfaser-Kunden steigerten
wir dabei um 38,3 %.
Positiv entwickelten sich die Produkte beim "Vernetzten Arbeiten": Insbesondere stieg
die Nachfrage nach IT-Cloud-Produkten. Bei unseren Tarifen "DeutschlandLAN - die Komplettlösung
für Ihr Büro" verzeichneten wir weiterhin steigende Zuwächse.
Der Anschlussbestand im Bereich Wholesale blieb gegenüber dem Jahresende 2014 insgesamt
weiterhin stabil mit 11,2 Mio. Zum Ende des dritten Quartals 2015 betrug der Anteil
der Glasfaser-Anschlüsse am Gesamtbestand 10,9 % - 4,5 Prozentpunkte über dem Wert
zum Jahresende 2014. Ursache für das verstärkte Wachstum unserer entbündelten Wholesale-Anschlüsse
um 599 Tsd. bzw. 27,8 % gegenüber dem Jahresende 2014 war in erster Linie die hohe
Nachfrage im Zusammenhang mit dem Kontingentmodell. Die Zahl unserer gebündelten Wholesale-Anschlüsse
sank hingegen um 59 Tsd. Dieser Trend wird wohl auch in den kommenden Jahren anhalten,
weil unsere Mitbewerber von gebündelten zu entbündelten Wholesale-Produkten mit mehr
Bandbreite oder auf eigene Infrastrukturen wechseln. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen
reduzierte sich gegenüber dem Jahresende 2014 um 570 Tsd. bzw. 6,5 %. Dieser Rückgang
hat verschiedene Gründe: zum einen die Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen,
zum anderen der Wechsel von Endkunden zu Kabelanbietern sowie ferner die Tatsache,
dass Wholesale-Kunden ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-Anschlüsse und teilweise
auch auf Mobilfunk-basierte Anschlüsse migrieren.
| in Mio. € | Q1 | Q2 | Q3 | Q3 | Veränderung | |
| 2015 | 2015 | 2015 | 2014 | in % | ||
| GESAMTUMSATZ | 5 589 | 5 580 | 5 593 | 5 587 | 0,1 % | |
| Privatkunden | 3 024 | 3 034 | 3 015 | 3 029 | (0,5) % | |
| Geschäftskunden | 1 440 | 1 425 | 1 447 | 1 430 | 1,2 % | |
| Wholesale | 928 | 932 | 954 | 934 | 2,1 % | |
| Mehrwertdienste | 60 | 55 | 54 | 59 | (8,5) % | |
| Sonstiges | 137 | 134 | 123 | 135 | (8,9) % | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 190 | 1 156 | 1 227 | 1 279 | (4,1) % | |
| EBIT-Marge | % | 21,3 | 20,7 | 21,9 | 22,9 | |
| Abschreibungen | (935) | (946) | (919) | (957) | 4,0 % | |
| EBITDA | 2 125 | 2 102 | 2 146 | 2 236 | (4,0) % | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (86) | (122) | (123) | (88) | (39,8) % | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 2 211 | 2 224 | 2 269 | 2 324 | (2,4) % | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
% |
39,6 | 39,9 | 40,8 | 41,6 | |
| CASH CAPEX | (949) | (2 622) | (1 073) | (1 009) | (6,3) % |
| in Mio. € | Q1-Q3 | Q1-Q3 | Veränderung | Gesamtjahr | |
| 2015 | 2014 | in % | 2014 | ||
| GESAMTUMSATZ | 16 762 | 16 534 | 1,4 % | 22 257 | |
| Privatkunden | 9 073 | 8 875 | 2,2 % | 11 970 | |
| Geschäftskunden | 4 312 | 4 252 | 1,4 % | 5 726 | |
| Wholesale | 2 814 | 2 828 | (0,5) % | 3 775 | |
| Mehrwertdienste | 169 | 179 | (5,6) % | 242 | |
| Sonstiges | 394 | 400 | (1,5) % | 544 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 3 573 | 3 767 | (5,1) % | 4 663 | |
| EBIT-Marge | % |
21,3 | 22,8 | 21,0 | |
| Abschreibungen | (2 800) | (2 891) | 3,1 % | (3 893) | |
| EBITDA | 6 373 | 6 658 | (4,3) % | 8 556 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (331) | (152) | n. a. | (254) | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 6 704 | 6 810 | (1,6) % | 8 810 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
% | 40,1 | 41,2 | 39,6 | |
| CASH CAPEX | (4 644) | (2 732) | (70,0) % | (3 807) |
Der Umsatz stieg in den ersten drei Quartalen 2015 gegenüber der Vorjahresperiode
um 1,4 %. Zu dieser Entwicklung trugen im Wesentlichen die Umsätze aus dem Mobilfunk-Geschäft
bei, die um 7,0 % wuchsen - insbesondere im Endgerätegeschäft ohne Vertragsbeziehung
sowie aufgrund des anhaltend positiven Umsatztrends bei unserer Zweitmarke "congstar".
Positiv auf die Umsatzentwicklung im Festnetz wirkten sich die gestiegenen TV-, IT-
und Endgeräteumsätze aus - dies konnte jedoch die rückläufigen Umsätze in anderen
Bereichen nicht vollständig kompensieren, sodass im Festnetz-Geschäft ein Umsatzminus
von 2,3 % verblieb.
Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz um 2,2 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum.
Das klassische Festnetz-Geschäft war weiterhin von mengen- und preisbedingten Umsatzrückgängen
geprägt und sank gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,9 %. Positiv hervorzuheben
ist hier das anhaltende Umsatzwachstum im Breitband-Geschäft von 0,7 % im dritten
Quartal 2015. Das Umsatzwachstum im Mobilfunk-Bereich von 8,6 % konnte die Verluste
im Festnetz-Geschäft überkompensieren. Das Umsatzwachstum im Mobilfunk-Bereich resultierte
in erster Linie aus dem höheren Endgeräteumsatz bei der Vermarktung von Smartphones.
Unsere mobilen Serviceumsätze stiegen in den ersten neun Monaten 2015 leicht um 0,8
%. Die Datenumsätze stiegen gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 7,0 %. Negativ
wirkten hingegen die Umsätze im Bereich Prepaid, v. a. bei unserer Eigenmarke "Telekom".
Im Geschäftskundenbereich stieg der Umsatz um 1,4 %. Dies resultierte hauptsächlich
aus den Mobilfunk-Umsätzen, welche um 3,6 % stiegen. Wesentliche Treiber waren hier
Endgeräteumsätze. Gegenläufig wirkten im Festnetz rückläufige Umsätze in der klassischen
Sprachtelefonie, die durch die positive Entwicklung der IT-Umsätze nicht vollständig
kompensiert werden konnten.
Der Umsatz im Wholesale-Bereich war in den ersten neun Monaten 2015 mit 0,5 % leicht
rückläufig. Dies resultierte im Wesentlichen aus geringeren Minutenmengen und regulatorisch
bedingten Preissenkungen bei Interconnection-Verbindungen (ab dem 1. Dezember 2014)
sowie rückläufigen Teilnehmer-Anschlussleitungsmengen. Dieser Umsatzrückgang konnte
teilweise durch die positive Entwicklung bei den entbündelten Anschlüssen - insbesondere
durch das Kontingentmodell - kompensiert werden.
Im Bereich Mehrwertdienste nahmen die Umsätze um 5,6 % ab. Hauptgründe für den Umsatzrückgang
sind auslaufende Geschäftsmodelle wie öffentliche Telekommunikationseinrichtungen
und Auskunft sowie eine geringere Inanspruchnahme von Service-Rufnummern.
Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA war in den ersten drei Quartalen 2015 gegenüber
dem Vergleichszeitraum mit 1,6 % leicht rückläufig und lag bei 6,7 Mrd. €. Der Rückgang
resultierte hauptsächlich aus gestiegenen Personalkosten im Rahmen der Tariferhöhung
und durch den verstärkten Personaleinsatz im Zuge des Netzum- und -ausbaus. Mit einer
bereinigten EBITDA-Marge von 40,1 % liegen wir bei unserem erwarteten Jahreszielwert
von 40 %. Das EBITDA lag im Berichtszeitraum bei 6,4 Mrd. € und somit um 4,3 % niedriger
als im Vergleichszeitraum, v. a. aufgrund höherer Sondereinflüsse für Aufwendungen
im Zusammenhang mit unserem Personalumbau.
Das Betriebsergebnis sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5,1 % auf 3,6 Mrd.
€, v. a. wegen gestiegener Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie
sachbezogener Restrukturierungsaufwendungen. Gegenläufig wirkten um 3,1 % geringere
Abschreibungen.
Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,9 Mrd. €, insbesondere
aufgrund der Ersteigerung von Frequenzen im Juni 2015. Ohne Berücksichtigung von Investitionen
in Spektrum stieg unser Cash Capex gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,3 Mrd. €.
Wir investierten auch 2015 verstärkt im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie
in den Vectoring-/Glasfaserkabel-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere
LTE-Infrastruktur.


| in Tsd. | Veränderung 30.09.2015/ 30.06.2015 |
Veränderung 30.09.2015/ 31.12.2014 |
||||
| 30.09.2015 | 30.06.2015 | in % | 31.12.2014 | in % | 30.09.2014 | |
| USA | ||||||
| Mobilfunk-Kunden | 61 220 | 58 908 | 3,9 % | 55 018 | 11,3 % | 52 890 |
| Eigene Kunden (unter eigener Marke) | 47 565 | 45 885 | 3,7 % | 43 501 | 9,3 % | 41 959 |
| Eigene Postpaid-Kunden | 30 403 | 29 318 | 3,7 % | 27 185 | 11,8 % | 25 909 |
| Eigene Prepaid-Kunden | 17 162 | 16 567 | 3,6 % | 16 316 | 5,2 % | 16 050 |
| Wholesale-Kunden | 13 655 | 13 023 | 4,9 % | 11 517 | 18,6 % | 10 931 |
| M2M | 5 034 | 4 529 | 11,2 % | 4 421 | 13,9 % | 4 269 |
| MVNO | 8 621 | 8 494 | 1,5 % | 7 096 | 21,5 % | 6 662 |
| in Tsd. | Veränderung 30.09.2015/ 30.09.2014 |
| in % | |
| USA | |
| Mobilfunk-Kunden | 15,7 % |
| Eigene Kunden (unter eigener Marke) | 13,4 % |
| Eigene Postpaid-Kunden | 17,3 % |
| Eigene Prepaid-Kunden | 6,9 % |
| Wholesale-Kunden | 24,9 % |
| M2M | 17,9 % |
| MVNO | 29,4 % |
Zum 30. September 2015 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 61,2 Mio. Kunden
gegenüber einem Bestand von 55,0 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2014. Der Nettozuwachs
um 6,2 Mio. Kunden in den ersten neun Monaten 2015 lag aufgrund der nachfolgend beschriebenen
Sachverhalte auf dem gleichen Niveau wie der Anstieg um ebenfalls 6,2 Mio. Kunden
im Vorjahresvergleichszeitraum.
Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der anhaltend starke Nettozuwachs bei den eigenen
Postpaid-Kunden war auf die positive Resonanz der Kunden auf die "Uncarrier"-Initiativen
der T-Mobile US, fortlaufende Netzoptimierungen und verkaufsfördernde Maßnahmen zurückzuführen.
Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug dabei in den ersten neun Monaten
2015 netto 3 218 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 3 610 Tsd. im Vorjahresvergleichszeitraum.
Ursächlich für den etwas verhalteneren Nettozuwachs bei den eigenen Postpaid-Kunden
waren v. a. erhöhte wettbewerbsbedingte Deaktivierungen und gesunkene Bruttozuwächse
gegenüber den ersten neun Monaten 2014, als T-Mobile US das "Uncarrier 4.0"-Angebot
Contract Freedom auf den Markt gebracht hatte. Mit diesem Angebot wurden die bei einem
Wechsel der Kunden zur T-Mobile US an andere Carrier zu entrichtenden Entgelte wegen
vorzeitiger Vertragskündigung erstattet. Ebenfalls positiv wirkten sich im Vorjahresvergleichszeitraum
attraktive Tarifangebote für Familien auf den Kundenbestand aus.
Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg in den ersten neun Monaten 2015 um netto
846 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 978 Tsd. im Vorjahresvergleichszeitraum.
Dieser geringere Nettozuwachs bei den eigenen Prepaid-Kunden war insbesondere auf
erhöhte Deaktivierungen bedingt durch den gestiegenen Wettbewerb und die gewachsene
Kundenbasis sowie auf die Umstellung von eigenen Prepaid-Kunden auf eigene Postpaid-Tarife
aufgrund von attraktiven Tarifangeboten für Familien zurückzuführen. Der Erfolg spezieller
Angebote führte zu einem Bruttozuwachs, der diese rückläufige Netto-Kundenentwicklung
zum Teil ausgleichen konnte.
Wholesale-Kunden. Die Zahl der Wholesale-Kunden erhöhte sich in den ersten neun Monaten
2015 um netto 2 138 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 1 618 Tsd. im Vorjahresvergleichszeitraum.
Insbesondere der Brutto-Kundenzuwachs trug zu diesem Anstieg bei, dem höhere wettbewerbsbedingte
Deaktivierungen gegenüberstanden.
| in Mio. € | Q1 | Q2 | Q3 | Q3 | Veränderung | |
| 2015 | 2015 | 2015 | 2014 | in % | ||
| GESAMTUMSATZ | 6 905 | 7 443 | 7 059 | 5 554 | 27,1 % | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 273 | 728 | 537 | 123 | n. a. | |
| EBIT-Marge | % | 4,0 | 9,8 | 7,6 | 2,2 | |
| Abschreibungen | (838) | (853) | (931) | (746) | (24,8) % | |
| EBITDA | 1 111 | 1 581 | 1 468 | 869 | 68,9 % | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (114) | (71) | (234) | (145) | (61,4) % | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 1 225 | 1 652 | 1 702 | 1 014 | 67,9 % | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % |
17,7 | 22,1 | 24,1 | 18,3 | |
| CASH CAPEX | (2 729) | (1 230) | (1 103) | (870) | (26,8) % |
| in Mio. € | Q1-Q3 | Q1-Q3 | Veränderung | Gesamtjahr | |
| 2015 | 2014 | in % | 2014 | ||
| GESAMTUMSATZ | 21 407 | 15 898 | 34,7 % | 22 408 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 538 | 984 | 56,3 % | 1 405 | |
| EBIT-Marge | % | 7,2 | 6,2 | 6,3 | |
| Abschreibungen | (2 622) | (2 091) | (25,4) % | (2 839) | |
| EBITDA | 4 160 | 3 075 | 35,3 % | 4 244 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (419) | 134 | n. a. | (52) | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 4 579 | 2 941 | 55,7 % | 4 296 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 21,4 | 18,5 | 19,2 | |
| CASH CAPEX | (5 062) | (3 957) | (27,9) % | (5 072) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA erhöhte sich in den ersten neun Monaten
2015 um 34,7 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum von 15,9 Mrd. € auf 21,4
Mrd. € - insbesondere aufgrund von Wechselkurseffekten. Auf US-Dollar-Basis ist der
Anstieg des Gesamtumsatzes um 10,7 % gegenüber den ersten neun Monaten 2014 v. a.
auf höhere Service-Umsätze zurückzuführen, die durch den Kundenzuwachs infolge des
anhaltenden Erfolgs der "Uncarrier"-Initiativen von T-Mobile US und der positiven
Kundenresonanz auf spezielle Angebote für Familien verursacht wurden. Positiv auf
den Gesamtumsatz wirkten weiterhin der gestiegene Endgeräteabsatz infolge der durch
den Bruttozuwachs an eigenen Kunden höheren Anzahl an verkauften Endgeräten sowie
der wachsenden Nachfrage nach höherwertigen Endgeräten. Diesem Anstieg stand zum einen
ein Rückgang des Gesamtumsatzes durch die zahlungsunwirksame Umsatzabgrenzung für
das "Data Stash"-Programm der T-Mobile US gegenüber. Dabei können die Kunden ihr nicht
genutztes Datenvolumen für die Hochgeschwindigkeitsübertragung jeden Monat automatisch
in ein persönliches Depot übertragen. Zum anderen entwickelte sich bei steigenden
Endgeräteumsätzen der durchschnittliche Umsatz je verkauftem Endgerät rückläufig,
da die Kunden im Rahmen von "JUMP! On Demand" zunehmend hochwertige Endgeräte mieten.
Das bereinigte EBITDA wuchs um 55,7 %, von 2,9 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum
auf 4,6 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2015. Auf US-Dollar-Basis stieg das bereinigte
EBITDA in den ersten neun Monaten 2015 um 27,6 %. Positiv beeinflusst wurde das bereinigte
EBITDA vom anhaltenden Erfolg der "Uncarrier"-Initiativen und positiver Kundenresonanz
auf spezielle Angebote, was zu höheren Service-Umsätzen sowohl mit eigenen Prepaid-
als auch Postpaid-Kunden führte. Zu dem Anstieg trugen in den ersten neun Monaten
2015 des Weiteren Synergie-Effekte aus der Abschaltung des CDMA-Netzes von MetroPCS
bei. Teilweise wurden diese Effekte durch höhere personalbezogene Kosten, gestiegene
Werbekosten sowie einen gestiegenen Verlust aus dem Endgeräteverkauf kompensiert.
Weiterhin belasteten rückläufige Umsatzerlöse aufgrund der "Data Stash"-Option das
bereinigte EBITDA. Sondereinflüsse in Höhe von 0,4 Mrd. € insbesondere aus der Abschaltung
des CDMA-Netzes von MetroPCS und Kosten für die aktienbasierte Vergütung sind nicht
im bereinigten EBITDA für die ersten neun Monate 2015 enthalten. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum
stieg die bereinigte EBITDA-Marge bedingt durch die bereits beschriebenen Sachverhalte.
Das EBIT stieg in den ersten neun Monaten 2015 um 56,3 % von 1,0 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum
auf 1,5 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren ein höheres bereinigtes EBITDA, dem allerdings
höhere Abschreibungen auf Sachanlagen und die Kosten für die Abschaltung des CDMA-Netzes
von MetroPCS gegenüberstanden. Auch der Ausbau des 4G/LTE-Netzes und der Start des
"JUMP! On Demand"-Geschäftsmodells führte in den ersten neun Monaten 2015 zu höheren
Abschreibungen. Diesem Anstieg standen in 2014 jedoch ebenfalls erhöhte Abschreibungen
aufgrund der Modernisierung des Netzes gegenüber.
Der Cash Capex stieg von 4,0 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum auf 5,1 Mrd. €
in den ersten neun Monaten 2015, v. a. aufgrund des 4G/LTE-Netzausbaus. Zusätzlich
erwarb T-Mobile US in den ersten neun Monaten 2015 AWS- und 700 MHz-A-Band-Frequenzlizenzen
in Höhe von 2,2 Mrd. €, von denen der Großteil auf die im Januar 2015 von der US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde
FCC erworbenen AWS-Spektrumlizenzen entfiel.




| in Tsd. | Veränderung 30.09.2015/ 30.06.2015 |
Veränderung 30.09.2015/ 31.12.2014 |
||||
| 30.09.2015 | 30.06.2015 | in % | 31.12.2014 | in % | ||
| EUROPA, GESAMT | Mobilfunk-Kunden | 55 699 | 55 807 | (0,2) % | 55 992 | (0,5) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 8 735 | 8 810 | (0,9) % | 9 033 | (3,3) % | |
| davon: IP-basiert | 3 944 | 3 779 | 4,4 % | 3 486 | 13,1 % | |
| Breitband-Anschlüsse Retail | 5 114 | 5 075 | 0,8 % | 4 995 | 2,4 % | |
| TV (IPTV, Sat, Kabel) | 3 832 | 3 768 | 1,7 % | 3 714 | 3,2 % | |
| Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/ Wholesale PSTN | 2 241 | 2 257 | (0,7) % | 2 325 | (3,6) % | |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | 121 | 126 | (4,0) % | 140 | (13,6) % | |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 181 | 167 | 8,4 % | 144 | 25,7 % | |
| GRIECHENLAND | Mobilfunk-Kunden | 7 428 | 7 387 | 0,6 % | 7 280 | 2,0 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 2 577 | 2 591 | (0,5) % | 2 624 | (1,8) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 480 | 1 448 | 2,2 % | 1 388 | 6,6 % | |
| RUMÄNIEN | Mobilfunk-Kunden | 5 905 | 6 015 | (1,8) % | 6 047 | (2,3) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 2 117 | 2 153 | (1,7) % | 2 239 | (5,4) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 181 | 1 186 | (0,4) % | 1 199 | (1,5) % | |
| UNGARNa | Mobilfunk-Kunden | 4 935 | 4 938 | (0,1) % | 4 964 | (0,6) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 614 | 1 606 | 0,5 % | 1 645 | (1,9) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 002 | 991 | 1,1 % | 969 | 3,4 % | |
| POLENa | Mobilfunk-Kunden | 15 696 | 15 827 | (0,8) % | 15 702 | 0,0 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 17 | 18 | (5,6) % | n. a. | n. a. | |
| Breitband-Anschlüsse | 13 | 13 | 0,0 % | n. a. | n. a. | |
| TSCHECHISCHE REPUBLIKa | Mobilfunk-Kunden | 5 981 | 5 996 | (0,3) % | 6 000 | (0,3) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 147 | 152 | (3,3) % | 131 | 12,2 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 138 | 143 | (3,5) % | 131 | 5,3 % | |
| KROATIEN | Mobilfunk-Kunden | 2 323 | 2 241 | 3,7 % | 2 252 | 3,2 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 020 | 1 038 | (1,7) % | 1 076 | (5,2) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 733 | 733 | 0,0 % | 725 | 1,1 % | |
| NIEDERLANDE | Mobilfunk-Kunden | 3 686 | 3 689 | (0,1) % | 3 900 | (5,5) % |
| SLOWAKEI | Mobilfunk-Kunden | 2 204 | 2 196 | 0,4 % | 2 220 | (0,7) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 858 | 864 | (0,7) % | 894 | (4,0) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 587 | 578 | 1,6 % | 559 | 5,0 % | |
| ÖSTERREICH | Mobilfunk-Kunden | 3 962 | 3 934 | 0,7 % | 4 020 | (1,4) % |
| ÜBRIGEa,b | Mobilfunk-Kunden | 3 579 | 3 585 | (0,2) % | 3 607 | (0,8) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 385 | 389 | (1,0) % | 423 | (9,0) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 289 | 291 | (0,7) % | 307 | (5,9) % |
| in Tsd. | Veränderung 30.09.2015/ 30.09.2014 |
||
| 30.09.2014 | in % | ||
| EUROPA, GESAMT | Mobilfunk-Kunden | 56 087 | (0,7) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 9 073 | (3,7) % | |
| davon: IP-basiert | 3 169 | 24,5 % | |
| Breitband-Anschlüsse Retail | 4 880 | 4,8 % | |
| TV (IPTV, Sat, Kabel) | 3 670 | 4,4 % | |
| Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/ Wholesale PSTN | 2 323 | (3,5) % | |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | 154 | (21,4) % | |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 136 | 33,1 % | |
| GRIECHENLAND | Mobilfunk-Kunden | 7 336 | 1,3 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 2 645 | (2,6) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 357 | 9,1 % | |
| RUMÄNIEN | Mobilfunk-Kunden | 5 945 | (0,7) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 2 272 | (6,8) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 196 | (1,3) % | |
| UNGARNa | Mobilfunk-Kunden | 4 933 | 0,0 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 611 | 0,2 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 953 | 5,1 % | |
| POLENa | Mobilfunk-Kunden | 15 728 | (0,2) % |
| Festnetz-Anschlüsse | n. a. | n. a. | |
| Breitband-Anschlüsse | n. a. | n. a. | |
| TSCHECHISCHE REPUBLIKa | Mobilfunk-Kunden | 5 993 | (0,2) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 132 | 11,4 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 132 | 4,5 % | |
| KROATIEN | Mobilfunk-Kunden | 2 332 | (0,4) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 094 | (6,8) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 683 | 7,3 % | |
| NIEDERLANDE | Mobilfunk-Kunden | 3 964 | (7,0) % |
| SLOWAKEI | Mobilfunk-Kunden | 2 228 | (1,1) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 898 | (4,5) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 546 | 7,5 % | |
| ÖSTERREICH | Mobilfunk-Kunden | 4 022 | (1,5) % |
| ÜBRIGEa,b | Mobilfunk-Kunden | 3 604 | (0,7) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 421 | (8,6) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 303 | (4,6) % |
a
Zum 1. Januar 2015 wurden die Gesellschaften der GTS Central Europe Gruppe in Polen
und der Tschechischen Republik in die jeweiligen Landesgesellschaften integriert.
In Ungarn erfolgte die Integration zum 1. April 2015.
b
Übrige enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro
sowie die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.
Auch in den ersten neun Monaten 2015 waren die Telekommunikationsmärkte in den Ländern
unseres operativen Segments Europa weiterhin einer hohen Wettbewerbsintensität ausgesetzt.
Trotzdem konnten wir die Kundenbestände im Mobilfunk nahezu stabil halten, unsere
TV- und Breitband-Anschlüsse sogar leicht steigern. Dies ist zurückzuführen auf unsere
Strategie, in höhere Bandbreiten - sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz - zu investieren.
Gerade der Ausbau und die Vermarktung von Anschlüssen auf Basis der Glasfaser-Technologie
gewinnt bei unseren Kunden eine immer stärkere Bedeutung, wovon v. a. das TV-Geschäft
profitiert. Im Rahmen unserer paneuropäischen Netzstrategie konnten wir die Anzahl
der IP-Anschlüsse kontinuierlich steigern - in erster Linie durch die erfolgreiche
Migration von klassischen PSTN-Anschlüssen auf IP-Technologie in vielen Ländern unseres
operativen Segments Europa.
Mobile Telefonie und Datenanwendungen. Zum Ende des dritten Quartals 2015 zählten
wir 55,7 Mio. Mobilfunk-Kunden in unserem Gesamtbestand. Trotz einer immer noch hohen
Wettbewerbsintensität auf den europäischen Mobilfunk-Märkten konnten wir uns gut behaupten
und den Kundenbestand nahezu auf konstantem Niveau gegenüber dem Vorjahresendwert
halten. Wir positionieren uns in den jeweiligen Märkten als Qualitätsanbieter mit
dem besten Service - und in vielen Ländern auch als Anbieter mit dem besten Mobilfunknetz.
Teil unserer Netzstrategie ist es, unsere Mobilfunknetze konsequent mit der 4G/LTE-Technologie
auszubauen. Seit dem dritten Quartal 2015 bieten wir unseren Kunden nun auch in Albanien
LTE kommerziell an und sind somit in allen unseren Landesgesellschaften mit der 4G/LTE-Technologie
vertreten. Durch unsere Investitionen in unser 4G/LTE-Netzwerk können wir unsere Kunden
mit einer schnellen Breit-band-Anbindung via Mobilfunk sowie mit einer größeren Netzabdeckung
versorgen. So konnten wir zum Ende des dritten Quartals z. B. in Ungarn bereits 95
% der Bevölkerung mit LTE erreichen. In Kroatien liegen wir bei über 90 %. Bis 2018
wollen wir auch in anderen Ländern eine Netzabdeckung zwischen 75 und 95 % erreichen.
Durch die hohe Geschwindigkeit unserer Netze in Verbindung mit innovativen Bündel-Produktangeboten
und einem attraktiven Endgeräte-Portfolio konnten wir insbesondere im werthaltigen
Vertragskundengeschäft leicht zulegen. Dadurch erhöhte sich der Anteil der Vertragskunden
am Gesamtkundenbestand auf 46 %. Hauptgrund dafür ist die positive Entwicklung bei
den Geschäftskunden. Unserer Strategie folgend, uns auf das werthaltige Vertragskundengeschäft
zu konzentrieren, reduzierte sich der Prepaid-Kundenbestand zum Ende des dritten Quartals
2015 gegenüber dem Jahresendwert 2014 um 1,1 %.
Telefon, Internet und Fernsehen. Unsere Investitionen in TV-Übertragungsrechte in
vielen Ländern unseres operativen Segments ließ die Nachfrage nach unseren TV-Produkten
auch aufgrund des teils exklusiven Inhalts merklich steigen. So wuchsen unsere Kundenzahlen
um 3,2 % auf 3,8 Mio. an. Gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres ergab sich
sogar ein Anstieg von 4,4 %. Davon entfiel ein Großteil der Nettozuwächse von insgesamt
162 Tsd. auf Griechenland, Ungarn und die Slowakei.
Als integrierter Telekommunikationsanbieter wollen wir die Konvergenz von Festnetz-
und Mobilfunk-Technologie vorantreiben und bieten bereits in allen unseren integrierten
Ländern unseren Kunden Fixed Mobile Convergence (FMC)-Produkte an. Unser neues Tarifmodell
"Magenta1" konnten wir zum Ende des dritten Quartals 2015 in vier Landesgesellschaften
(Slowakei, Rumänien, Ungarn und EJR Mazedonien) am Markt einführen. Das technische
Grundgerüst für FMC-Produkte ist ein vereinfachtes und standardisiertes Netzwerk,
in dem wir alle unsere Landesgesellschaften mit Festnetz-Architektur auf IP-Technologie
umstellen. Mit Erfolg, denn zum 30. September 2015 konnten wir bei den IP-basierten
Anschlüssen einen Bestand von über 3,9 Mio. verzeichnen - gegenüber dem Jahresendwert
2014 ein Zuwachs von 13,1 %. Nach dem erfolgreichen Abschluss der IP-Migration in
der Slowakei und in EJR Mazedonien im vergangenen Jahr, werden nun Kroatien und Montenegro
zum Jahresende 2015 folgen. Mit einer Migrationsquote von 98 % bzw. 96 % liegen wir
hier nach den ersten neun Monaten 2015 gut im Plan. Insgesamt lag der Anteil der IP-basierten
Anschlüsse auf Segmentebene bei 45,2 %. In unserem operativen Segment Europa nutzten
zum Ende des dritten Quartals 2015 rund 8,7 Mio. Kunden einen Festnetz-Anschluss.
Der Rückgang gegenüber dem Jahresende 2014 von 3,3 % war v. a. die Folge von Anschlussverlusten
bei der klassischen Telefonie (PSTN).
Bei den Breitband-Anschlüssen Retail zeigte sich eine anhaltende Wachstumsdynamik
mit einem Anstieg um 2,4 % auf 5,1 Mio. Anschlüsse. Haupttreiber für den Anstieg war
das DSL-Geschäft, v. a. in Griechenland, wo sich die zukunftsorientierte VDSL-Technologie
eines regen Zuwachses erfreut. Aber auch in Ungarn und der Slowakei wuchs die Zahl
der Breitband-Anschlüsse. Beim Ausbau der Glasfaser-Technologie kommen wir gut voran:
So stieg die Netzabdeckung der Haushalte in unserem operativen Segment zum 30. September
2015 auf 18 %. Bis 2018 wollen wir 50 % der Haushalte - in unseren integrierten Landesgesellschaften
- mit FTTx mit bis zu 100 M Bit/s versorgen.
| in Mio. € | Q1 | Q2 | Q3 | Q3 | Veränderung | |
| 2015 | 2015 | 2015 | 2014 | in % | ||
| GESAMTUMSATZ | 3 106 | 3 136 | 3 198 | 3 317 | (3,6) % | |
| Griechenland | 692 | 704 | 721 | 727 | (0,8) % | |
| Rumänien | 241 | 241 | 239 | 247 | (3,2) % | |
| Ungarna | 393 | 380 | 369 | 370 | (0,3) % | |
| Polena | 382 | 385 | 391 | 388 | 0,8 % | |
| Tschechische Republika | 226 | 231 | 242 | 211 | 14,7 % | |
| Kroatien | 211 | 222 | 249 | 243 | 2,5 % | |
| Niederlande | 346 | 362 | 346 | 376 | (8,0) % | |
| Slowakei | 187 | 185 | 199 | 195 | 2,1 % | |
| Österreich | 197 | 205 | 207 | 210 | (1,4) % | |
| Übrigea,b | 279 | 271 | 300 | 413 | (27,4) % | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 320 | 385 | 459 | 497 | (7,6) % | |
| EBIT-Marge | % |
10,3 | 12,3 | 14,4 | 15,0 | |
| Abschreibungen | (633) | (622) | (638) | (645) | 1,1 % | |
| EBITDA | 953 | 1 007 | 1 097 | 1 142 | (3,9) % | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (55) | (62) | (51) | (42) | (21,4) % | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 1 008 | 1 069 | 1 148 | 1 184 | (3,0) % | |
| Griechenland | 263 | 267 | 297 | 303 | (2,0) % | |
| Rumänien | 55 | 49 | 48 | 60 | (20,0) % | |
| Ungarna | 106 | 135 | 132 | 129 | 2,3 % | |
| Polena | 130 | 145 | 164 | 149 | 10,1 % | |
| Tschechische Republika | 89 | 96 | 100 | 93 | 7,5 % | |
| Kroatien | 81 | 90 | 102 | 101 | 1,0 % | |
| Niederlande | 133 | 124 | 125 | 161 | (22,4) % | |
| Slowakei | 73 | 76 | 83 | 80 | 3,8 % | |
| Österreich | 65 | 66 | 64 | 67 | (4,5) % | |
| Übrigea,b | 13 | 19 | 35 | 41 | (14,6) % | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % |
32,5 | 34,1 | 35,9 | 35,7 | |
| CASH CAPEX | (494) | (299) | (398) | (457) | 12,9 % |
| in Mio. € | Q1-Q3 | Q1-Q3 | Veränderung | Gesamtjahr | |
| 2015 | 2014 | in % | 2014 | ||
| GESAMTUMSATZ | 9 440 | 9 605 | (1,7) % | 12 972 | |
| Griechenland | 2 117 | 2 115 | 0,1 % | 2 869 | |
| Rumänien | 721 | 750 | (3,9) % | 1 002 | |
| Ungarna | 1 142 | 1 098 | 4,0 % | 1 492 | |
| Polena | 1 158 | 1 103 | 5,0 % | 1 492 | |
| Tschechische Republika | 699 | 642 | 8,9 % | 862 | |
| Kroatien | 682 | 674 | 1,2 % | 905 | |
| Niederlande | 1 054 | 1 148 | (8,2) % | 1 551 | |
| Slowakei | 571 | 584 | (2,2) % | 768 | |
| Österreich | 609 | 603 | 1,0 % | 815 | |
| Übrigea,b | 850 | 1 050 | (19,0) % | 1 442 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 164 | 1 314 | (11,4) % | 1 704 | |
| EBIT-Marge | % |
12,3 | 13,7 | 13,1 | |
| Abschreibungen | (1 893) | (1 914) | 1,1 % | (2 597) | |
| EBITDA | 3 057 | 3 228 | (5,3) % | 4 301 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (168) | (81) | n. a. | (131) | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 3 225 | 3 309 | (2,5) % | 4 432 | |
| Griechenland | 827 | 845 | (2,1) % | 1 138 | |
| Rumänien | 152 | 196 | (22,4) % | 266 | |
| Ungarna | 373 | 346 | 7,8 % | 445 | |
| Polena | 439 | 424 | 3,5 % | 579 | |
| Tschechische Republika | 285 | 276 | 3,3 % | 362 | |
| Kroatien | 273 | 269 | 1,5 % | 365 | |
| Niederlande | 382 | 459 | (16,8) % | 630 | |
| Slowakei | 232 | 234 | (0,9) % | 310 | |
| Österreich | 195 | 171 | 14,0 % | 211 | |
| Übrigea,b | 67 | 89 | (24,7) % | 125 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 34,2 | 34,5 | 34,2 | |
| CASH CAPEX | (1 191) | (1 464) | 18,6 % | (2 101) |
Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen
der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene
des operativen Segments.
a
Zum 1. Januar 2015 wurden die Gesellschaften der GTS Central Europe Gruppe in Polen
und der Tschechischen Republik in die jeweiligen Landesgesellschaften integriert.
In Ungarn erfolgte die Integration zum 1. April 2015.
b
Übrige enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro
sowie ICSS (International Carrier Sales & Solutions), ICSS/GNF-Geschäft der Local
Business Units, GNF (Global Network Factory), GTS Central Europe Gruppe in Rumänien,
Europa Headquarter sowie Group Technology.
Unser operatives Segment Europa erzielte in den ersten neun Monaten 2015 einen Gesamtumsatz
von 9,4 Mrd. €; gegenüber der Vorjahresperiode reduzierte sich der Umsatz um 1,7 %.
Organisch, d. h. unter der Annahme einer vollständigen Einbeziehung der GTS Central
Europe Gruppe in der Vergleichsperiode sowie konstanten Wechselkursen, sank der Segmentumsatz
um 3,1 %.
Entscheidungen von Regulierungsbehörden belasteten unseren Segmentumsatz nach wie
vor deutlich: Abgesenkte Mobilfunk-Terminierungsentgelte sowie insbesondere Roaming-Regulierungen
in den meisten Ländern unseres operativen Segments waren die Ursache für knapp die
Hälfte unseres organischen Umsatzrückgangs. Zusätzlich setzte die immer noch hohe
Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten in den Ländern unseres operativen
Segments die Umsätze weiter unter Druck. Das Wholesale-Geschäft entwickelte sich -
gemäß unserer Strategie, uns aus dem Voice Hubbing-Geschäft (Terminierung von internationalen
Telefongesprächen) sukzessive zurückzuziehen - negativ. Ohne die Berücksichtigung
von Voice Hubbing-Umsätzen und regulierungsbedingten Effekten sind unsere organischen
Umsätze gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum stabil geblieben.
Dank der konsequenten Ausrichtung unserer Landesgesellschaften in Europa auf die Wachstumsfelder
konnten wir die negativen Umsatzeffekte auf Segmentebene teilweise kompensieren. Zum
30. September 2015 belief sich der Anteil der Wachstumsfelder am Segmentumsatz bereits
auf 29 %. Dabei zeigte sich, dass das mobile Datengeschäft über die Quartale weiterhin
wächst: Gegenüber der Vorjahresperiode konnten wir um 11 % auf 1,3 Mrd. € zulegen.
Dazu beigetragen haben alle Länder unseres operativen Segments, insbesondere die Niederlande,
Griechenland, Ungarn und Österreich. Der Großteil des Umsatzes aus dem mobilen Datengeschäft
entfiel auf das Privatkundengeschäft. Attraktive Tarife in Verbindung mit einem breiten
Portfolio an Endgeräten ließen die Nutzungsrate bei den Datendiensten insbesondere
bei den Vertragskunden weiter deutlich wachsen. Auch in den Bereichen Breitband und
TV setzte sich der Aufwärtstrend der vergangenen Quartale fort: In den ersten neun
Monaten 2015 stieg der Breitband-/TV-Umsatz um 8 % und machte somit ein Viertel des
Festnetz-Umsatzes aus. Positiv dazu beigetragen haben v. a. Griechenland, die Tschechische
Republik sowie Ungarn. Neben dem Erwerb der GTS Central Europe Gruppe im Vorjahr war
auch unser erweitertes Produkt- und Service-Portfolio ursächlich dafür, dass wir im
Geschäftskundenbereich B2B/ICT - v. a. in der Tschechischen Republik und in Kroatien
- höhere Umsätze gegenüber dem Vorjahr erzielten. Auch das Energie-Resale-Geschäft
in Ungarn verzeichnete Umsatzzuwächse gegenüber der Vorjahresperiode.
Zusätzlich zu den Wachstumsfeldern entwickelten sich die Umsätze aus den Verkäufen
von Endgeräten positiv. Hier konnten wir ein Umsatzplus von 3,9 % verzeichnen. Ein
Teil hiervon ist auf das in einigen Ländern unseres operativen Segments Europa eingeführte
alternative Modell, bei welchem der Kunde jeweils einen getrennten Vertrag für den
Service und das Endgerät abschließt, zurückzuführen.
Betrachtet man den organischen Segmentumsatz aus Länderperspektive, so war in den
ersten neun Monaten 2015 das Geschäft in den Niederlanden am stärksten von absoluten
Umsatzrückgängen betroffen - zum einen durch volumen- und preisgetriebene Rückgänge
bei der Sprachtelefonie, zum anderen regulierungsbedingt beim Roaming-Geschäft. Auch
Rumänien musste Umsatzeinbußen akzeptieren, was einerseits auf die Absenkung der Mobilfunk-Terminierung
im zweiten Quartal 2014 zurückzuführen ist. Anderseits sank im Festnetz-Bereich mengen-
und preisgetrieben der Umsatz bei der Sprachtelefonie. Im Wesentlichen marktbedingte
Umsatzrückgänge musste die Slowakei hinnehmen. In Polen und der Tschechischen Republik
waren die Umsätze v. a. aufgrund von regulierungsbedingt geringeren Mobilfunk-Terminierungsentgelten
unter Druck. Hingegen wirkten Umsatzanstiege v. a. in Ungarn, in Kroatien und Österreich
erhöhend - ebenso wie die positiven Umsatzbeiträge im Festnetz-Geschäft in Griechenland.
Unser operatives Segment Europa erzielte in der Berichtsperiode ein bereinigtes EBITDA
von 3,2 Mrd. €; das sind 2,5 % weniger als in der Vorjahresperiode. Unter der Annahme
einer vollständigen Einbeziehung der GTS Central Europe Gruppe in der Vergleichsperiode
sowie konstanten Wechselkursen sank das bereinigte EBITDA um 3,7 %. In erster Linie
wirkten sich die insgesamt geringeren organischen Umsätze auf Segmentebene negativ
auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung aus. Darüber hinaus setzten Änderungen in der
Gesetzgebung, wie Steuern und Abgaben, staatliche Sparprogramme sowie Entscheidungen
von Regulierungsbehörden unser Ergebnis zusätzlich unter Druck.
Aus Länderperspektive waren die Rückgänge beim bereinigten EBITDA in erster Linie
umsatzbedingt auf die Niederlande und Rumänien zurückzuführen. Dem standen gestiegene
bereinigte EBITDA-Beiträge v. a. in Ungarn, Österreich und Kroatien entgegen, die
sich positiv auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung auf Segmentebene auswirkten.
Mit Maßnahmen zur Effizienzsteigerung konnten wir gezielt die indirekten Kosten senken
und so dem negativen Effekt aus dem Umsatzrückgang teilweise entgegenwirken. Einen
positiven Beitrag hierzu leisteten v. a. geringere Personalkosten sowie Einsparungen
bei den Kosten für bezogene Güter und Dienstleistungen. Darüber hinaus wirkten sich
geringere direkte Kosten positiv auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung auf Segmentebene
aus.
Sondereinflüsse beeinflussten unser EBITDA im Saldo in Höhe von 0,2 Mrd. €. Darin
enthalten waren im Wesentlichen Aufwendungen für Personalmaßnahmen sowie auch der
Aufwand für die vergleichsweise Beilegung einer gegen die Slovak Telekom gerichteten
Schadensersatzklage im ersten Quartal 2015. Weitere Erläuterungen zu dem Rechtsverfahren
finden Sie im Kapitel "Risiko- und Chancensituation", Seite 33 f. Im Ergebnis reduzierte
sich unser EBITDA um 0,2 Mrd. € auf 3,1 Mrd. €.
Mit dem Ziel, führender europäischer Telekommunikationsanbieter zu werden, verfolgen
wir die Strategie, die meisten unserer Landesgesellschaften zu integrierten All-IP-Playern
zu entwickeln, die mit bestem Kundenerlebnis begeistern - und das unabhängig von ihrer
jeweiligen Marktposition. Hierfür etablieren wir ein Produktionsmodell mithilfe einer
paneuropäischen, voll IP-basierten Netzinfrastruktur, bestem Netzzugang und optimierten
Prozessen und Kundenschnittstellen. Die meisten unserer Gesellschaften agieren bereits
sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk. Daneben setzen unsere Gesellschaften in
den Niederlanden und Österreich als "mobile attacker" weiterhin ihren Fokus auf das
Mobilfunk-Geschäft. Sie positionieren sich als Anbieter, die am stärksten auf Kundenanforderungen
eingehen und besetzen damit nachhaltig eine Nische als reine Mobilfunk-Anbieter. Im
Nachfolgenden stellen wir repräsentativ folgende Landesgesellschaften dar:
Griechenland. In Griechenland erzielten wir in den ersten neun Monaten 2015 einen
auf Vorjahresniveau liegenden Umsatz von 2,1 Mrd. €. Auch nach der Einigung Griechenlands
mit den europäischen Institutionen sowie den Reformanstrengungen, ist die wirtschaftliche
Lage weiterhin angespannt. Die positiven Beiträge aus dem Festnetz-Geschäft konnten
den Umsatzrückgang aus dem Mobilfunk-Geschäft kompensieren. Der Festnetz-Bereich entwickelte
sich infolge der Umsatzanstiege im Breitband- sowie TV-Geschäft deutlich positiv.
Unsere attraktiven TV-Inhalte wurden sehr gut von den Kunden angenommen. In Verbindung
mit der Fokussierung auf den Ausbau der DSL-Anschlüsse verzeichneten wir auch bei
der Anzahl der Breitband-Anschlüsse einen regen Kundenzuwachs. Der Geschäftskundenbereich
B2B/ICT leistete ebenso einen positiven Beitrag. Insgesamt ist es uns dadurch gelungen,
die rückläufigen Umsätze bei den Sprachdiensten - insbesondere belastet durch Anschlussverluste
bei der klassischen Telefonie - auszugleichen.
Das Mobilfunk-Geschäft war gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 2,2 % rückläufig.
Dank des zweistelligen Umsatzanstiegs beim Datengeschäft konnten die Rückgänge bei
den Sprachumsätzen teilweise kompensiert werden. Diese waren infolge einer zunehmenden
Attraktivität von Flat-Tarifen und dem damit verbundenen niedrigeren Preisgefüge rückläufig.
Ebenso sanken die SMS-Umsätze beim Prepaid gegenüber der Vorjahresperiode - zunehmend
bedingt durch vermehrte Inanspruchnahme von SMS-Tarifoptionen sowie einer geringeren
Nutzung.
In den ersten neun Monaten 2015 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland bei 827
Mio. € und sank gegenüber der Vorjahresperiode um 2,1 %. Neben dem auf Vorjahresniveau
liegenden Umsatz konnten höhere direkte Kosten, u. a. bedingt durch höhere Ausgaben
bei den Endgeräten sowie regulierungsbedingt höhere Interconnection-Kosten, nicht
ganz durch gesunkene indirekte Kosten ausgeglichen werden.
Ungarn. In den ersten neun Monaten 2015 stieg der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode
um 4,0 % auf 1,1 Mrd. € an. Unter der Annahme konstanter Wechselkurse stieg der Umsatz
um 3,8 %. Dieses Wachstum ist großteils der positiven Entwicklung im Festnetz-Geschäft
zu verdanken, insbesondere durch Umsatzzuwächse im Breitband- und im TV-Geschäft von
11,8 %. Der Anteil des Breitband-/TV-Geschäfts an den gesamten Festnetz-Umsätzen stieg
um 4 Prozentpunkte gegenüber der Vorjahresperiode an. Infolge unserer Strategie, in
unseren integrierten Landesgesellschaften ein paneuropäisches Netzwerk aufzubauen,
wurden IP-basierende Breitband-Anschlüsse stärker vermarktet. Infolgedessen stiegen
z. B. die Breitband-Anschlüsse im Vergleich zur Vorjahresperiode insbesondere bei
den VDSL-Anschlüssen an. Davon profitierte auch das TV-Geschäft, das durch seine innovativen
TV-Dienste über alle Bildschirme hinweg die Kunden überzeugte. Auch das Energie-Resale-Geschäft
entwickelte sich positiv gegenüber der Vorjahresperiode. Darüber hinaus leistete auch
der Geschäftskundenbereich B2B/ICT einen positiven Umsatzbeitrag, sodass wir die insgesamt
rückläufigen Sprachumsätze bei der klassischen Telefonie überkompensieren konnten.
Positiv auf den Gesamtumsatz wirkte sich auch das Mobilfunk-Geschäft aus. Der positive
Trend beim Geschäft mit den mobilen Datenumsätzen setzte sich auch im dritten Quartal
in Folge weiter fort - der Anstieg betrug gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
rund 15 %. Diese Entwicklung ist u. a. das Resultat unseres schnellen Mobilfunknetzes,
der hohen Reichweite sowie der erfolgreichen Vermarktung innovativer Produkte, die
sich sowohl im Nutzungsverhalten als auch in einem hohen Anteil von Smartphones an
den insgesamt verkauften Endgeräten widerspiegelt. Das macht sich auch bei den Endgeräteverkäufen
bemerkbar, die sich mit ihrem Umsatzbeitrag positiv auf den gesamten Mobilfunk-Umsatz
auswirkten, sodass wir insgesamt die im Wesentlichen regulierungsbedingt rückläufigen
Serviceumsätze voll ausgleichen konnten.
Das bereinigte EBITDA betrug 373 Mio. € und erhöhte sich damit gegenüber den ersten
neun Monaten des Vorjahres im Wesentlichen durch die positiven Effekte aus dem Umsatzanstieg
um 7,8 %. Dadurch konnten höhere direkte Kosten v. a. bei den Ausgaben für bezogene
Güter und Dienstleistungen kompensiert werden.
Österreich. In Österreich erwirtschafteten wir in den ersten neun Monaten 2015 einen
Umsatz von 609 Mio. €, was einem Anstieg von 1,0 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
entspricht. Dies ist zum einen auf die positive Entwicklung der Sprachumsätze zurückzuführen,
zum anderen stiegen die Umsätze beim mobilen Datengeschäft insbesondere bei den Vertragskunden
weiter deutlich an, sodass sich auch der Anteil der Datenumsätze an den Gesamtumsätzen
gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum erhöhte. Ursache dafür ist v. a. das Ergebnis
der erfolgreichen Einführung des neuen Tarifmodells im letzten Jahr, gefolgt von einer
anhaltend hohen Nachfrage nach Smartphones. Beides führte zu einer sprunghaft gewachsenen
Nutzung der Datendienste. Insgesamt konnten wir so die Rückgänge aus regulierungsbedingt
geringeren Roaming-Entgelten kompensieren.
Das bereinigte EBITDA stieg in den ersten drei Quartalen 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum
um 14,0 % und betrug somit 195 Mio. €. Zu diesem Ergebnis haben neben den positiven
Effekten aus dem Umsatzanstieg auch geringere indirekte Kosten, insbesondere bei den
Personalkosten, beigetragen. Ebenfalls einen positiven Beitrag zum bereinigten EBITDA
leisteten Einsparungen bei den direkten Kosten, im Wesentlichen bedingt durch geringere
Ausgaben für bezogene Güter und Dienstleistungen.
In unserem operativen Segment Europa lag das EBIT in den ersten neun Monaten 2015
bei 1,2 Mrd. €; dies entspricht einem Rückgang um 11,4 % gegenüber der Vorjahresperiode.
Ursächlich für diese Veränderung ist im Wesentlichen die rückläufige EBITDA-Entwicklung.
Positiv auf die EBIT-Entwicklung wirkte sich ein leicht vermindertes Abschreibungsniveau
aus.
In den ersten neun Monaten 2015 wies unser operatives Segment Europa einen Cash Capex
von 1,2 Mrd. € aus. Dies entspricht einem Rückgang von 18,6 %, der in erster Linie
durch den im Vorjahr getätigten Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen in der Tschechischen
Republik, Polen und der Slowakei bedingt ist. In geringerem Umfang haben wir in den
ersten drei Quartalen 2015 Mobilfunk-Spektren z. B. in Albanien erworben.




| 30.09.2015 | 30.06.2015 | Veränderung 30.09.2015/ 30.06.2015 |
31.12.2014 | Veränderung 30.09.2015/ 31.12.2014 |
||
| in % | in % | |||||
| AUFTRAGSEINGANG | Mio. € | 3 934 | 2 658 | n. a. | 7 456 | n. a. |
| COMPUTING & DESKTOP SERVICES | ||||||
| Anzahl der betreuten Server | Stück | 62 521 | 61 768 | 1,2 % | 61 654 | 1,4 % |
| Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme | Mio. Stück | 1,67 | 1,64 | 1,8 % | 1,58 | 5,7 % |
| SYSTEMS INTEGRATION | ||||||
| Fakturierte Stunden | Mio. | 4,0 | 2,7 | n. a. | 6,1 | n. a. |
| Utilization Rate | % | 80,9 | 82,3 | (1,4) % p | 83,8 | (2,9) % p |
| 30.09.2014 | Veränderung 30.09.2015/ 30.09.2014 |
||
| in % | |||
| AUFTRAGSEINGANG | Mio. € | 5 076 | (22,5) % |
| COMPUTING & DESKTOP SERVICES | |||
| Anzahl der betreuten Server | Stück | 61 619 | 1,5 % |
| Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme | Mio. Stück | 1,57 | 6,4 % |
| SYSTEMS INTEGRATION | |||
| Fakturierte Stunden | Mio. | 4,7 | (14,9) % |
| Utilization Rate | % | 83,5 | (2,6) % p |
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 konnte T-Systems neue Verträge
im In- und Ausland abschließen: Trotzdem sank der Auftragseingang gegenüber der Vorjahresperiode
um 22,5 %. Dies ist einerseits auf die in der Vorjahresperiode enthaltenen Großaufträge
für die Errichtung und den Betrieb eines satellitengestützten Lkw-Mauterhebungssystems
in Belgien sowie aus dem Automobilsektor zurückzuführen. Andererseits resultiert der
Rückgang aus der Neuausrichtung des Geschäftsmodells, mit dem Ziel, nachhaltig profitables
Wachstum sicherzustellen. In diesem Zusammenhang haben wir die Rentabilitätskriterien
für die Annahme von Neuaufträgen verschärft: Dienste mit anhaltend geringer Profitabilität
werden wir künftig über spezialisierte Partner anbieten oder bei wenig attraktiver
Nachfrage ganz aus unserem Leistungskatalog streichen. Von der Neuausrichtung gestärkt,
konnten sich insbesondere unsere Standardlösungen aus dem Wachstumsfeld Cloud Computing
gegen den starken Wettbewerb durchsetzen. Für unsere Kunden bedeutet das: Sie können
auf eine immer größere Bandbreite an Lösungen aus der Cloud zurückgreifen und gleichzeitig
von unserer Expertise bei Transformationsleistungen profitieren, unsere Kunden sicher
in die Cloud zu bringen.
Ein weiterer wichtiger Baustein für den Ausbau unseres Cloud-Geschäfts sind strategische
Partnerschaften. Das heißt, wir bieten Lösungen unserer Partner entsprechend den Bedürfnissen
unserer Kunden aus unseren Rechenzentren in Deutschland an. Dabei spielen die Aspekte
Sicherheit und Hochverfügbarkeit für T-Systems und für unsere Kunden eine wichtige
Rolle.
Um den Anforderungen aus den neuen Vertragsabschlüssen gerecht zu werden, modernisieren
und konsolidieren wir unsere ICT-Ressourcen kontinuierlich. Die Anzahl der betreuten
Server stieg um 1,5 % gegenüber dem Vergleichszeitraum aufgrund des weiteren Ausbaus
der Wachstumsfelder. Bei den Rechenzentren konnten wir durch den technischen Fortschritt
immer größere und leistungsstärkere Einheiten errichten - dies wirkt auch positiv
auf unsere Kosteneffizienz. Die Zahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme stieg gegenüber
dem Vorjahreszeitraum um 6,4 % auf 1,67 Mio. Stück.
| in Mio. € | Q1 | Q2 | Q3 | Q3 | Veränderung | |
| 2015 | 2015 | 2015 | 2014 | in % | ||
| GESAMTUMSATZ | 2 001 | 2 166 | 2 115 | 2 068 | 2,3 % | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (65) | (230) | (92) | (97) | 5,2 % | |
| EBIT-wirksame Sondereinflüsse | (84) | (267) | (148) | (153) | 3,3 % | |
| EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) | 19 | 37 | 56 | 56 | 0,0 % | |
| EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % |
0,9 | 1,7 | 2,6 | 2,7 | |
| Abschreibungen | (145) | (225) | (135) | (141) | 4,3 % | |
| EBITDA | 80 | (5) | 43 | 44 | (2,3) % | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (74) | (219) | (142) | (153) | 7,2 % | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 154 | 214 | 185 | 197 | (6,1) % | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 7,7 | 9,9 | 8,7 | 9,5 | |
| CASH CAPEX | (252) | (279) | (288) | (319) | 9,7 % |
| in Mio. € | Q1-Q3 | Q1-Q3 | Veränderung | Gesamtjahr | |
| 2015 | 2014 | in % | 2014 | ||
| GESAMTUMSATZ | 6 282 | 6 307 | (0,4) % | 8 601 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (387) | (287) | (34,8) % | (422) | |
| EBIT-wirksame Sondereinflüsse | (499) | (349) | (43,0) % | (549) | |
| EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) | 112 | 62 | 80,6 % | 127 | |
| EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % |
1,8 | 1,0 | 1,5 | |
| Abschreibungen | (505) | (567) | 10,9 % | (717) | |
| EBITDA | 118 | 280 | (57,9) % | 295 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (435) | (343) | (26,8) % | (540) | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 553 | 623 | (11,2) % | 835 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 8,8 | 9,9 | 9,7 | |
| CASH CAPEX | (819) | (826) | 0,8 % | (1 171) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug im Berichtszeitraum
6,3 Mrd. € und lag damit auf Vorjahresniveau. Der Anstieg in der Market Unit konnte
den planmäßig rückläufigen Umsatz des Geschäftsbereichs Telekom IT weitestgehend kompensieren.
Der Umsatz der Market Unit, also im Kern das Geschäft mit externen Kunden, war mit
5,2 Mrd. € um 3,0 % höher als im Vergleichszeitraum; dabei konnte insbesondere der
internationale Umsatz ausgebaut werden. Die generell rückläufige Preisentwicklung
im ICT-Geschäft konnte durch den Umsatz aus Neuverträgen überkompensiert werden. Darüber
hinaus wirkten Wechselkurseffekte positiv auf den Umsatz der Market Unit.
Im Geschäftsbereich Telekom IT, der hauptsächlich die nationalen internen IT-Projekte
unseres Konzerns bündelt, lag der Umsatz mit 1,1 Mrd. € um 13,9 % unter dem Niveau
des Vergleichszeitraums. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen durch geringere konzerninterne
Umsätze aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems begründet. Weiterhin spiegelt
der Rückgang v. a. die vorgesehenen Einsparungen des Konzerns bei den IT-Kosten wider.
Im Berichtszeitraum sank das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft
um 70 Mio. € bzw. 11,2 %. Der Rückgang des bereinigten EBITDA ist auf einen deutlich
reduzierten Beitrag der Telekom IT zurückzuführen. In der Market Unit konnte die Steigerung
des bereinigten EBITDA weiter fortgeführt werden. So erhöhte sich der Ergebnisbeitrag
der Market Unit im Vergleich zum Vorjahr um 15,8 %. Gründe dafür sind u. a. die verbesserte
Kundenprofitabilität sowie die Effekte aus den eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung
und Effizienzsteigerung. Diese positiven Effekte wurden teilweise durch notwendige
Aufwendungen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Geschäftsmodells mit dem Ziel,
nachhaltig profitables Wachstum sicherzustellen, geschmälert. Die bereinigte EBITDA-Marge
unseres operativen Segments Systemgeschäft sank von 9,9 % im Vorjahresvergleichszeitraum
auf 8,8 %.
Das EBITDA sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 57,9 % auf 118 Mio. €, bedingt
durch die beim bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte. Die Sondereinflüsse lagen
über Vorjahresniveau, v. a. durch Restrukturierungsprogramme und die Beilegung von
Differenzen bzw. die Optimierung von Transaktionen.
Das bereinigte EBIT war in den ersten neun Monaten 2015 um 50 Mio. € besser als im
Vergleichszeitraum des Vorjahres. Maßgebliche Einflüsse waren die im bereinigten EBITDA
beschriebenen Effekte sowie gesunkene Abschreibungen, insbesondere im Zusammenhang
mit der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems. Die bereinigte EBIT-Marge stieg
von 1,0 % im Vergleichszeitraum auf 1,8 %.
Der Cash Capex lag im Berichtszeitraum bei 0,8 Mrd. €. Unser weiterhin hohes Investitionsniveau
steht im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Geschäftsmodells, das wir mit der
zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaftsunternehmen weiterentwickeln. Deshalb investieren
wir in intelligente Netzlösungen wie Vernetztes Automobil, Gesundheit und Energie
sowie in digitale Zukunftsfelder wie Cloud Computing oder Cyber Security. Dem entgegen
wirkten Effizienzsteigerungen, u. a. durch die Standardisierung der ICT-Plattformen.
Group Headquarters & Group Services umfasst alle Konzerneinheiten, die nicht direkt
einem der operativen Segmente zugeordnet sind. Für weitere Informationen verweisen
wir auf das Kapitel "Konzernstruktur" im Geschäftsbericht 2014, Seite 67 ff.
| in Mio. € | Q1 | Q2 | Q3 | Q3 | Veränderung | Q1-Q3 |
| 2015 | 2015 | 2015 | 2014 | in % | 2015 | |
| GESAMTUMSATZ | 565 | 584 | 555 | 596 | (6,9) % | 1 704 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (252) | (231) | (341) | (447) | 23,7 % | (824) |
| Abschreibungen | (144) | (138) | (174) | (163) | (6,7) % | (456) |
| EBITDA | (108) | (93) | (167) | (284) | 41,2 % | (368) |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (86) | (17) | (34) | (139) | 75,5 % | (137) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | (22) | (76) | (133) | (145) | 8,3 % | (231) |
| CASH CAPEX | (96) | (65) | (69) | (94) | 26,6 % | (230) |
| in Mio. € | Q1-Q3 | Veränderung | Gesamtjahr |
| 2014 | in % | 2014 | |
| GESAMTUMSATZ | 1 828 | (6,8) % | 2 516 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 492 | n. a. | (109) |
| Abschreibungen | (464) | 1,7 % | (671) |
| EBITDA | 956 | n. a. | 562 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 1 379 | n. a. | 1 229 |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | (423) | 45,4 % | (667) |
| CASH CAPEX | (240) | 4,2 % | (381) |
Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte
sich in der Berichtsperiode gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,8 %. Die konzerninternen
Umsätze sanken aufgrund von Effizienzmaßnahmen, v. a. durch die fortgesetzte Flächenoptimierung
im Bereich Grundstücke und Gebäude. Des Weiteren ist der Umsatzrückgang auf die fehlenden
Umsätze in Zusammenhang mit dem Anfang Februar 2014 vollzogenen Verkauf von 70 % der
Anteile an der Scout24 Gruppe sowie auf die Neuaufstellung des Bereichs Group Innovation
zurückzuführen.
Im Berichtszeitraum verbesserte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group
Headquarters & Group Services im Vergleich zur Vorjahresperiode um 192 Mio. €. Diese
Entwicklung ist im Wesentlichen auf einen Ertrag in Höhe von 175 Mio. €, resultierend
aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen
Beschwerdeverfahrens im ersten Quartal 2015, zurückzuführen. Des Weiteren wirkten
geringere Personalaufwendungen infolge des fortgesetzten Personalumbaus sowie höhere
Erträge aus dem Verkauf von Grundstücken und Gebäuden positiv auf das Ergebnis. Gegenläufig
belasteten die Weitergabe von Effizienzgewinnen an die operativen Konzernsegmente,
die durch fortgeführtes Kosten-Management erreicht wurden, sowie der Wegfall des operativen
Beitrags der Scout24 Gruppe das EBITDA.
Insgesamt war das EBITDA in der Berichtsperiode mit Sondereinflüssen insbesondere
für Personalmaßnahmen - in Höhe von 137 Mio. € belastet. In der Vergleichsperiode
waren die Sondereinflüsse entscheidend vom Ertrag im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung
der Scout24 Gruppe geprägt.
Der Rückgang des EBIT gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist maßgeblich auf den Ertrag
aus der Entkonsolidierung der Scout24 Gruppe im Vorjahr zurückzuführen.
Der Cash Capex verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 10 Mio. €, im Wesentlichen
resultierend aus geringeren Lizenzanschaffungen. Dem standen höhere Fahrzeuganschaffungen
gegenüber.
Aktienrückkauf. Der Vorstand der Deutschen Telekom AG hat am 29. September 2015 beschlossen,
die Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 24. Mai 2012 zum Erwerb eigener Aktien
auszuüben und 950 000 Aktien über die Börse zu erwerben. Mit den zurück gekauften
Aktien sollen insbesondere Ansprüche im Rahmen unseres Vergütungssystems des sog.
"Share Matching Plans" bedient werden. Das Aktienrückkaufprogramm wurde am 1. Oktober
2015 abgeschlossen. Am 30. September 2015 und 1. Oktober 2015 wurden insgesamt 950
000 Aktien mit einem Gesamtvolumen von 14,8 Mio. € erworben (durchschnittlicher Kaufpreis
pro Aktie: 15,57 €). Als Folge daraus werden eigene Anteile von 2,4 Mio. € offen vom
gezeichneten Kapital abgesetzt (rechnerischer Wert pro Aktie: 2,56 €) und die Gewinnrücklagen
des Konzerns um rund 12,4 Mio. € verringert.
Börsengang der Scout24 AG. Im Rahmen des Börsengangs der Scout24 AG am 1. Oktober
2015 haben wir rund die Hälfte unserer Beteiligung an der Gesellschaft zu einem Preis
von 30,00 € je Aktie verkauft und dafür rund 0,4 Mrd. € erhalten.
Informationen zu der am 27. Oktober 2015 verabschiedeten Verordnung der Europäischen
Kommission zum Telekommunikationsbinnenmarkt finden Sie im Kapitel "Risiko- und Chancensituation",
Seite 33 f.
Verkauf unserer Online-Plattform t-online.de und unseres Digitalvermarkters InteractiveMedia.
Der mit Ströer vereinbarte Verkauf gegen neu ausgegebene Ströer-Aktien wurde nach
Zustimmung des Bundeskartellamts und dem Eintreten der weiteren Vollzugsbedingungen
am 2. November 2015 vollzogen.
Informationen zu der im Oktober 2015 stattgefundenen Auktion zur Frequenzvergabe in
Polen finden Sie im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Seite 9 f.
Informationen zu den Entwicklungen in den Rechtsverfahren Klagen von Telefonbuchpartnerverlagen
sowie Schadensersatzklagen Preis-Kosten-Schere finden Sie im Kapitel "Risiko- und
Chancensituation", Seite 33 f.
Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung
unseres Managements. Im Folgenden werden die zum heutigen Zeitpunkt vorliegenden wesentlichen
Erkenntnisse über Veränderungen zu den im zusammengefassten Lagebericht 2014 veröffentlichten
Prognosen (Geschäftsbericht 2014, Seite 134 ff.) erläutert. Die darüber hinaus dort
abgegebenen Aussagen behalten dementsprechend weiterhin ihre Gültigkeit. Weiterhin
gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld" in diesem Konzern-Zwischenlagebericht
auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner
wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.
Die Deutsche Telekom hat im Geschäftsbericht 2014 einen Erwartungswert für das bereinigte
EBITDA für das Geschäftsjahr 2015 von rund 18,3 Mrd. € formuliert. In diesem Erwartungswert
waren ein Ertrag von 175 Mio. € aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines
laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens sowie das ebenfalls positiv auf
unser bereinigtes EBITDA wirkende neue Geschäftsmodell "JUMP! On Demand" der T-Mobile
US nicht enthalten. Im Rahmen dieses Geschäftsmodells wird Kunden der T-Mobile US
seit Juni 2015 zusätzlich zu den Ratenkaufmöglichkeiten für Endgeräte ein Endgeräte-Mietmodell
angeboten. Weiterhin wirkt sich der in diesem Jahr bisher stark gestiegene US-Dollar-Kurs
deutlich positiv auf die Entwicklung unseres bereinigten EBITDA aus. Ohne Berücksichtigung
der genannten Effekte im bereinigten EBITDA bestätigen wir weiterhin unsere Erwartung
für 2015.
Unseren Erwartungswert für den Free Cashflow von rund 4,3 Mrd. € für 2015 bestätigen
wir somit ebenfalls.
Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im
zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 dargestellten Risiko- und
Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2014, Seite 146 ff.). Ferner wird auf
den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.
Die politische Lage in Griechenland hat sich nach der grundsätzlichen Einigung zwischen
den europäischen Institutionen und dem griechischen Staat stabilisiert. Ein Austritt
Griechenlands aus der Europäischen Währungsunion wurde vermieden. Darüber hinaus gewann
die griechische Regierung im Rahmen der Neuwahlen im September 2015 an Stabilität.
Ein wirtschaftliches Risiko aus dem verabschiedeten Reformumsetzungsprogramm ergibt
sich jedoch u. a. aus der Erhöhung der Mehrwertsteuer und den Unternehmens- und Immobiliensteuersätzen,
da dies mit der Reduzierung von verfügbarem bzw. investierbarem Einkommen einhergeht.
Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahren Toll Collect fand im Juni 2015
eine weitere mündliche Verhandlung statt, die im Januar 2016 fortgesetzt wird. Die
Deutsche Telekom bildet seit 2014 bilanzielle Risikovorsorge in angemessener Höhe.
Schadensersatzklagen im Zusammenhang mit Entgelten für die Überlassung von Teilnehmerdaten.
Die Beschwerde des Dr. Harisch gegen die Nichtzulassung der Revision wies der Bundesgerichtshof
mit Beschluss vom 14. April 2015 zurück. Die Klage in Höhe von ca. 612 Mio. € zuzüglich
Zinsen ist damit rechtskräftig abgewiesen. Im Berufungsverfahren der telegate AG über
eine von der telegate AG geltend gemachte Schadensersatzklage in Höhe von ca. 86 Mio.
€ zuzüglich Zinsen wies das Oberlandesgericht Düsseldorf die Berufung der telegate
AG mit Urteil vom 22. April 2015 zurück und ließ die Revision nicht zu. Gegen die
Nichtzulassung der Revision legte die telegate AG im Mai 2015 Beschwerde beim Bundesgerichtshof
ein.
Klagen von Telefonbuchpartnerverlagen. Das Landgericht Frankfurt am Main hat im Februar
und März 2015 weitere 20 Klagen von Telefonbuchpartnerverlagen abgewiesen. Insgesamt
wurden somit 22 von 81 Klagen erstinstanzlich abgewiesen. Zwei dieser Urteile sind
zwischenzeitlich rechtskräftig. Gegen die übrigen Urteile haben die Kläger Berufung
beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main eingelegt. Die verbleibende Klagesumme beträgt
ca. 467 Mio. € zuzüglich Zinsen. Die Deutsche Telekom AG, die DeTeMedien GmbH und
eine Mehrheit der Telefonbuchpartnerverlage haben am 22. Oktober 2015 eine Vereinbarung
über die Beilegung ihrer Streitigkeiten geschlossen. Die Deutsche Telekom bildet seit
2014 bilanzielle Risikovorsorge in angemessener Höhe.
Schadensersatzklagen Preis-Kosten-Schere. Im Verfahren der EWE Tel GmbH gegen die
Telekom Deutschland GmbH, in welchem das Oberlandesgericht Düsseldorf mit Urteil vom
29. Januar 2014 das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Köln vom 17. Januar 2013
insbesondere bezüglich des Umfangs der verjährten Ansprüche abänderte und das Verfahren
wegen der Höhe des Schadens ohne Zulassung einer Revision an das Landgericht Köln
zurückverwies, wies der Bundesgerichtshof mit Entscheidung vom 16. Juni 2015 die von
den Parteien jeweils eingelegten Beschwerden gegen die Nichtzulassung der Revision
zurück. Die Parteien haben im Oktober 2015 einen Vergleich zur Streitbeilegung abgeschlossen.
Versteigerung von LTE-Frequenzen. Im Jahr 2010 hat die BNetzA zusätzliche Frequenzen
in den Bereichen 0,8 GHz, 1,8 GHz, 2,0 GHz und 2,6 GHz unter Teilnahme der vier Mobilfunknetz-Betreiber
in Deutschland versteigert. Gegen die der Versteigerung zugrundeliegende Verfügung
der BNetzA haben mehrere Unternehmen geklagt. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts
Köln vom 3. September 2014, mit der es die zuletzt noch anhängige Klage eines Telekommunikationsunternehmens
abgewiesen hatte, ist nunmehr rechtskräftig geworden.
Reduzierung des Unternehmensbeitrags für die Postbeamtenversorgung. Mit Urteil vom
2. Oktober 2015 wies das zuständige Verwaltungsgericht die Klage der Deutschen Telekom
AG auf Verminderung der Zahlungsverpflichtung ab und ließ die Berufung zu.
Schadensersatzklage gegen Slovak Telekom. Die Parteien schlossen im März 2015 einen
Vergleich zur Streitbeilegung. Der beigelegte Streit betraf eine gegen die Slovak
Telekom erhobene Klage wegen des Vorwurfs, dass der Rechtsvorgänger der Slovak Telekom
die Sendung eines internationalen Radioprogramms entgegen der vertraglichen Grundlage
abgeschaltet hätte. Der Vergleich wurde im Mai 2015 vom zuständigen Gericht in Bratislava
bestätigt; das Verfahren ist somit rechtskräftig beendet. Die Deutsche Telekom konnte,
entsprechend ihrer damaligen Beteiligungshöhe an der Slovak Telekom, vertragliche
Rückgriffsansprüche auf Erstattung der seitens der Slovak Telekom auf den Vergleich
gezahlten Summe im Juli 2015 realisieren.
Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge der Bußgeldentscheidung der Europäischen
Kommission. Im Anschluss an die Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission vom
15. Oktober 2014 haben sowohl Orange Slovensko als auch SWAN im August 2015 Klage
vor dem Zivilgericht in Bratislava gegen Slovak Telekom erhoben und fordern Schadensersatz
in Höhe von 232 Mio. € bzw. 50 Mio. € zuzüglich Zinsen. Mit diesen Klagen wird die
Erstattung des Schadens begehrt, der sich aus dem von der EU-Kommission festgestellten
Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung durch die Slovak Telekom ergeben haben
soll. Gegen diese Feststellung haben sowohl Slovak Telekom als auch die Deutsche Telekom
im Dezember 2014 Klagen beim Gericht der Europäischen Union eingereicht. Slovak Telekom
analysiert derzeit die Begründetheit der erhobenen Klageforderungen. Die möglicherweise
hieraus entstehenden finanziellen Auswirkungen können derzeit nicht ausreichend verlässlich
geschätzt werden.
Im Rahmen einer Strategie für den Digitalen Binnenmarkt hat die Europäische Kommission
Anfang Mai 2015 ihre kommenden Initiativen im Bereich der Europäischen Regulierung
angekündigt. Darunter fällt u. a. eine vollständige Überarbeitung des geltenden EU-Rechtsrahmens
für Telekommunikation, die im Herbst dieses Jahres mit einer öffentlichen Konsultation
eingeleitet wurde. Der Prozess umfasst eine Überprüfung der derzeitigen ex ante-Regulierung
für den Netzzugang, eine Reform der Diensteregulierung, die u. a. eine stärkere Gleichbehandlung
von Telekommunikationsdiensten und Internet-basierten (Kommunikations-) Diensten zum
Ziel hat sowie eine erneute Initiative für einen stärker harmonisierten Rahmen für
die Spektrumvergabe für den Mobilfunk. Darüber hinaus hat die Kommission eine Überprüfung
der Rolle der Internet-Plattformen in der Digitalen Wirtschaft mit Blick auf mögliche
gesetzgeberische Maßnahmen angekündigt, die Ende 2015 beginnen soll. Die Initiativen
bieten in ihrer Gesamtheit die Chance, ausgeglichenere Wettbewerbsbedingungen zwischen
Telekommunikations- und Internet-Firmen im Bereich der Regulierung zu erreichen. Die
konkret aus diesen Initiativen erwachsenden Chancen und Risiken lassen sich derzeit
jedoch noch nicht abschließend abschätzen.
Am 27. Oktober 2015 wurde die EU-Verordnung zum Telekommunikationsbinnenmarkt, die
Regelungen zu Netzneutralität und International Roaming beinhaltet, vom EU-Parlament
und Europäischen Rat verabschiedet.
| ― |
Netzneutralität. Die Telekommunikationsbinnenmarkt-Verordnung ermöglicht die Erbringung von sog. "Spezialdiensten" mit gesicherter Qualität sowie Internet-Zugangsdiensten auf einem gemeinsamen IP-Netz. Die Zulässigkeit von Spezialdiensten ist allerdings daran geknüpft, dass eine gesicherte Qualität für die Erbringung des Dienstes notwendig ist. Eine grundsätzliche Gleichbehandlung sämtlichen Datenverkehrs wird als Grundsatz verankert, wobei Ausnahmen zur Verkehrssteuerung in begrenzten Fällen zulässig sind, etwa zur Sicherstellung objektiv unterschiedlicher technischer Anforderungen von unterschiedlichen Dienstekategorien und zur Verhinderung drohender Überlastungen im Netz. Zero-rating, also die Nichtanrechnung bestimmter Verkehrsmengen i. R. v. Volumentarifen bleibt zulässig, wobei entsprechende Angebote einer Kontrolle der BNetzA unterliegen. In der Verordnung sind weitreichende Überwachungs- und Eingriffsbefugnisse der Regulierungsbehörden sowie Bußgeldvorschriften enthalten. |
| ― |
International Roaming. Bezüglich International Roaming sieht die Tele-kommunikationsbinnenmarkt-Verordnung vor, dass eine erste Absenkung der Roaming-Tarife zum 30. April 2016 auf das Niveau nationaler Tarife zuzüglich eines in der Höhe stark limitierten Aufschlags erfolgt. Ab dem 15. Juni 2017 werden Aufschläge für Roaming-Leistungen innerhalb der EU gänzlich wegfallen (sog. "Roam like at Home"), sofern sie nicht im Rahmen einer noch zu spezifizierenden sog. "Fair Use Policy" möglich sind. Der Stichtag 15. Juni 2017 verschiebt sich, wenn es auf EU-Ebene nicht gelingt, rechtzeitig vorher entsprechende Wholesale-Regelungen anzupassen. Die Einführung des sog. "Roam like at Home" wird zu entsprechenden Umsatzverlusten sowie zu einem erheblichen Implementierungsaufwand führen. |
Auf EU-Ebene sind die Arbeiten an der neuen Zahlungsdiensterichtlinie 2 (Payment Service
Directive 2) im Wesentlichen abgeschlossen; sie wird die Zahlungsdiensterichtlinie
1 aus dem Jahr 2007 ablösen. Nach dem derzeitigen Stand werden Fakturierungsmodelle
für Voice- und Non-Voice-Dienste für die Abrechnung von Diensten Dritter über die
Telefonrechnung betragsmäßig eingeschränkt. Die Richtlinie wird voraussichtlich im
zweiten Halbjahr 2015 in Kraft treten und eine zweijährige Umsetzungsfrist in den
Mitgliedsstaaten haben. Dies wird je nach Umsetzung in nationales Recht zu Einschränkungen
in den Geschäftsmodellen zur Fakturierung von Diensten Dritter sowie zu Implementierungskosten
zur Einhaltung der Wertgrenzen führen.
Weiterer Vectoring-Ausbau beantragt. Wir haben am 23. Februar 2015 bei der BNetzA
beantragt, von der Verpflichtung, Wettbewerbern VDSL-Anschlüsse in den Hauptverteilern
zu ermöglichen, befreit zu werden. Wenn die Behörde dem Antrag stattgibt, können wir
die Voraussetzungen dafür schaffen, dass ca. 6 Millionen weitere Haushalte Geschwindigkeiten
von bis zu 100 MBit/s nutzen können. Perspektivisch sind sogar Übertragungsgeschwindigkeiten
von bis zu 250 MBit/s (Super-Vectoring) möglich. Insgesamt würden dann rund 80 % der
Haushalte bis Ende 2018 schnelle Anschlüsse bekommen können. Wir rechnen mit einem
Abschluss des Regulierungsverfahrens im vierten Quartal 2015. Die regulatorischen
Voraussetzungen für eine konkrete Umsetzung sind jedoch erst mit einer Anpassung des
Standardangebots gegeben, was voraussichtlich im dritten Quartal 2016 stattfinden
wird.
Die BNetzA hat im Entwurf der Regulierungsverfügung für den Bitstrommarkt vom 29.
April 2015 ergänzend zur bisherigen ex post-Regulierung für sog. "Layer-3-Bitstromzugangsprodukte"
eine ex ante-Regulierung für Layer-2-Bitstromzugangsprodukte vorgesehen. Ein Layer-2-Bitstrom-zugangsprodukt
soll zum 1. Januar 2016 von uns angeboten werden. Würde die BNetzA eine enge und rigide
ex ante-Regulierung der Layer-2-Bitstrom-zugangsprodukte festlegen, würde das Risiko
entstehen, dass innovative Preismodelle wie z. B. Kontingentmodelle für uns nicht
mehr attraktiv wären.
BNetzA-Verfahren zu "MagentaZuhause Hybrid". Die 1&1 Telecom GmbH hat am 6. Juli 2015
bei der BNetzA beantragt, ein Vorleistungsprodukt zur Verfügung gestellt zu bekommen,
mit dem die Nachbildung unseres Produkts "MagentaZuhause Hybrid" möglich sein soll.
Dies beinhaltet auch den Zugang zu LTE-Kapazitäten, die im Rahmen des Hybrid-Produkts
in Anspruch genommen werden. Hilfsweise wurde auch die Untersagung der Vermarktung
unseres Endkundenprodukts beantragt, bis eine entsprechende Vorleistung zur Verfügung
gestellt wird. Obwohl aus unserer Sicht gute Argumente dafür sprechen, dass unser
Hybrid-Produkt für Wettbewerber auch ohne eine Vorleistung der Telekom Deutschland
nachbildbar ist, kann das regulatorische Risiko nicht von vornherein ausgeschlossen
werden, dass die BNetzA dem Antrag der 1&1 jedenfalls teilweise entspricht.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System
wie auch nach Einschätzung unseres Managements keine wesentlichen Risiken absehbar,
die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens
gefährden könnten.
| in Mio. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 | Veränderung | Veränderung in % |
30.09.2014 |
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 27 747 | 29 798 | (2 051) | (6,9) % | 22 121 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 4 510 | 7 523 | (3 013) | (40,1) % | 7 250 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 10 289 | 10 454 | (165) | (1,6) % | 9 059 |
| Ertragsteuerforderungen | 117 | 84 | 33 | 39,3 % | 76 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 2 386 | 2 976 | (590) | (19,8) % | 2 708 |
| Vorräte | 1 775 | 1 503 | 272 | 18,1 % | 1 275 |
| Übrige Vermögenswerte | 1 461 | 1 380 | 81 | 5,9 % | 1 501 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 7 209 | 5 878 | 1 331 | 22,6 % | 252 |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 107 482 | 99 562 | 7 920 | 8,0 % | 102 888 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 56 049 | 51 565 | 4 484 | 8,7 % | 50 152 |
| Sachanlagen | 42 173 | 39 616 | 2 557 | 6,5 % | 38 746 |
| Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 424 | 617 | (193) | (31,3) % | 6 581 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 3 097 | 2 284 | 813 | 35,6 % | 1 859 |
| Aktive latente Steuern | 5 315 | 5 169 | 146 | 2,8 % | 5 060 |
| Übrige Vermögenswerte | 424 | 311 | 113 | 36,3 % | 490 |
| BILANZSUMME | 135 229 | 129 360 | 5 869 | 4,5 % | 125 009 |
| in Mio. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 | Veränderung | Veränderung in % |
30.09.2014 |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | 31 734 | 28 198 | 3 536 | 12,5 % | 26 860 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 13 685 | 10 558 | 3 127 | 29,6 % | 10 961 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 9 846 | 9 681 | 165 | 1,7 % | 8 012 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 230 | 276 | (46) | (16,7) % | 242 |
| Sonstige Rückstellungen | 3 180 | 3 517 | (337) | (9,6) % | 3 231 |
| Übrige Schulden | 4 751 | 4 160 | 591 | 14,2 % | 4 414 |
| Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | 42 | 6 | 36 | n. a. | - |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | 66 987 | 67 096 | (109) | (0,2) % | 64 172 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 43 402 | 44 669 | (1 267) | (2,8) % | 42 398 |
| Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen | 8 281 | 8 465 | (184) | (2,2) % | 8 128 |
| Sonstige Rückstellungen | 2 518 | 2 373 | 145 | 6,1 % | 2 133 |
| Passive latente Steuern | 8 787 | 7 712 | 1 075 | 13,9 % | 7 550 |
| Übrige Schulden | 3 999 | 3 877 | 122 | 3,1 % | 3 963 |
| SCHULDEN | 98 721 | 95 294 | 3 427 | 3,6 % | 91 032 |
| EIGENKAPITAL | 36 508 | 34 066 | 2 442 | 7,2 % | 33 977 |
| Gezeichnetes Kapital | 11 793 | 11 611 | 182 | 1,6 % | 11 611 |
| Eigene Anteile | (53) | (53) | 0 | 0,0 % | (54) |
| 11 740 | 11 558 | 182 | 1,6 % | 11 557 | |
| Kapitalrücklage | 52 408 | 51 778 | 630 | 1,2 % | 51 760 |
| Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag | (38 986) | (39 783) | 797 | 2,0 % | (39 415) |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | (506) | (1 838) | 1 332 | 72,5 % | (1 356) |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | 1 109 | 798 | 311 | 39,0 % | |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 2 308 | 2 924 | (616) | (21,1) % | 3 034 |
| ANTEILE DER EIGENTÜMER DES MUTTERUNTERNEHMENS | 28 073 | 25 437 | 2 636 | 10,4 % | 25 580 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 8 435 | 8 629 | (194) | (2,2) % | 8 397 |
| BILANZSUMME | 135 229 | 129 360 | 5 869 | 4,5 % | 125 009 |
| in Mio. € | Q3 | Q3 | Veränderung | Q1-Q3 | Q1-Q3 | Veränderung |
| 2015 | 2014 | in % | 2015 | 2014 | in % | |
| UMSATZERLÖSE | 17 099 | 15 648 | 9,3 % | 51 369 | 45 656 | 12,5 % |
| Umsatzkosten | (10 006) | (9 602) | (4,2) % | (31 096) | (27 741) | (12,1) % |
| BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ | 7 093 | 6 046 | 17,3 % | 20 273 | 17 915 | 13,2 % |
| Vertriebskosten | (4 080) | (3 390) | (20,4) % | (11 772) | (10 008) | (17,6) % |
| Allgemeine Verwaltungskosten | (1 288) | (1 170) | (10,1) % | (3 827) | (3 464) | (10,5) % |
| Sonstige betriebliche Erträge | 233 | 278 | (16,2) % | 967 | 2 888 | (66,5) % |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (173) | (406) | 57,4 % | (584) | (1 055) | 44,6 % |
| BETRIEBSERGEBNIS | 1 785 | 1 358 | 31,4 % | 5 057 | 6 276 | (19,4) % |
| Zinsergebnis | (579) | (610) | 5,1 % | (1 756) | (1 784) | 1,6 % |
| Zinserträge | 43 | 58 | (25,9) % | 164 | 209 | (21,5) % |
| Zinsaufwendungen | (622) | (668) | 6,9 % | (1 920) | (1 993) | 3,7 % |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | (18) | (11) | (63,6) % | (7) | (32) | 78,1 % |
| Sonstiges Finanzergebnis | (60) | (82) | 26,8 % | (101) | (250) | 59,6 % |
| FINANZERGEBNIS | (657) | (703) | 6,5 % | (1 864) | (2 066) | 9,8 % |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 1 128 | 655 | 72,2 % | 3 193 | 4 210 | (24,2) % |
| Ertragsteuern | (260) | (113) | n. a. | (777) | (924) | 15,9 % |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 868 | 542 | 60,1 % | 2 416 | 3 286 | (26,5) % |
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/ (FEHLBETRAGS) AN DIE |
||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) |
809 | 506 | 59,9 % | 2 308 | 3 034 | (23,9) % |
| Anteile anderer Gesellschafter | 59 | 36 | 63,9 % | 108 | 252 | (57,1) % |
| IN DER KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG ENTHALTEN |
||||||
| Personalaufwand | (3 857) | (3 612) | (6,8) % | (11 791) | (10 855) | (8,6) % |
| Abschreibungen | (2 796) | (2 649) | (5,5) % | (8 218) | (7 786) | (5,5) % |
| davon: Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte |
(1 015) | (967) | (5,0) % | (3 030) | (2 810) | (7,8) % |
| davon: Abschreibungen auf Sachanlagen | (1 781) | (1 682) | (5,9) % | (5 188) | (4 976) | (4,3) % |
| in Mio. € | Gesamtjahr |
| 2014 | |
| UMSATZERLÖSE | 62 658 |
| Umsatzkosten | (38 539) |
| BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ | 24 119 |
| Vertriebskosten | (13 898) |
| Allgemeine Verwaltungskosten | (4 721) |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3 231 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (1 484) |
| BETRIEBSERGEBNIS | 7 247 |
| Zinsergebnis | (2 340) |
| Zinserträge | 325 |
| Zinsaufwendungen | (2 665) |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | (198) |
| Sonstiges Finanzergebnis | (359) |
| FINANZERGEBNIS | (2 897) |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 4 350 |
| Ertragsteuern | (1 106) |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3 244 |
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE | |
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) | 2 924 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 320 |
| IN DER KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG ENTHALTEN | |
| Personalaufwand | (14 683) |
| Abschreibungen | (10 574) |
| davon: Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | (3 863) |
| davon: Abschreibungen auf Sachanlagen | (6 711) |
| Q3 | Q3 | Veränderung | Q1-Q3 | Q1-Q3 | ||
| 2015 | 2014 | in % | 2015 | 2014 | ||
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) |
Mio. € | 809 | 506 | 59,9 % | 2 308 | 3 034 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert |
Mio. Stück | 4 543 | 4 464 | 1,8 % | 4 543 | 4 464 |
| ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/ VERWÄSSERT | € | 0,18 | 0,11 | 63,6 % | 0,51 | 0,68 |
| Veränderung | Gesamtjahr | ||
| in % | 2014 | ||
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) |
Mio. € | (23,9) % | 2 924 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert | Mio. Stück | 1,8 % | 4 476 |
| ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/ VERWÄSSERT | € | (25,0) % | 0,65 |
| in Mio. € | Q3 | Q3 | Q1-Q3 | Q1-Q3 | ||
| 2015 | 2014 | Veränderung | 2015 | 2014 | Veränderung | |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 868 | 542 | 326 | 2 416 | 3 286 | (870) |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden |
||||||
| Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen |
(228) | (433) | 205 | 197 | (1 047) | 1 244 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen |
68 | 131 | (63) | (63) | 317 | (380) |
| (160) | (302) | 142 | 134 | (730) | 864 | |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen |
||||||
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe |
||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 0 | 0 | 0 | 4 | (3) | 7 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (312) | 1 212 | (1 524) | 1 541 | 1 504 | 37 |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
||||||
| Erfolgswirksame Änderung | (1) | 0 | (1) | (1) | 0 | (1) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 13 | (8) | 21 | 17 | (5) | 22 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten | ||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 127 | (179) | 306 | (212) | (233) | 21 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (52) | 211 | (263) | 600 | 92 | 508 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen |
||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (3) | (1) | (2) | 0 | 3 | (3) |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen |
(22) | (11) | (11) | (119) | 44 | (163) |
| (250) | 1 224 | (1 474) | 1 830 | 1 402 | 428 | |
| SONSTIGES ERGEBNIS | (410) | 922 | (1 332) | 1 964 | 672 | 1 292 |
| GESAMTERGEBNIS | 458 | 1 464 | (1 006) | 4 380 | 3 958 | 422 |
| ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE | ||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens | 409 | 1 101 | (692) | 3 887 | 3 347 | 540 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 49 | 363 | (314) | 493 | 611 | (118) |
| in Mio. € | Gesamtjahr |
| 2014 | |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3 244 |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden | |
| Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | (1 581) |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | (29) |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | 477 |
| (1 133) | |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen | |
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe | |
| Erfolgswirksame Änderung | (4) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 1 849 |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | |
| Erfolgswirksame Änderung | (1) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 41 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten | |
| Erfolgswirksame Änderung | (267) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 265 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | |
| Erfolgswirksame Änderung | 0 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 0 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | 3 |
| 1 886 | |
| SONSTIGES ERGEBNIS | 753 |
| GESAMTERGEBNIS | 3 997 |
| ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE | |
| Eigentümer des Mutterunternehmens | 3 184 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 813 |
| in Mio. € |
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | |||||
| Bezahltes Eigenkapital | Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital |
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis |
||||
| Gezeichnetes Kapital |
Eigene Anteile |
Kapital- rücklage |
Gewinnrücklagen einschl. Ergebnisvortrag |
Konzernüber- schuss/ (-fehlbetrag) |
Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe |
|
| STAND ZUM 1. JANUAR 2014 |
11 395 | (54) | 51 428 | (37 437) | 930 | (2 603) |
| Veränderung Konsolidierungskreis |
||||||
| Transaktionen mit Eigentümern |
(523) | 21 | ||||
| Gewinnvortrag | 930 | (930) | ||||
| Dividendenausschüttung | (2 215) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG |
216 | 805 | ||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung |
50 | |||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 3 034 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | (717) | 1 129 | ||||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen |
24 | |||||
| STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2014 |
11 611 | (54) | 51 760 | (39 415) | 3 034 | (1 453) |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2015 |
11 611 | (53) | 51 778 | (39 783) | 2 924 | (1 247) |
| Veränderung Konsolidierungskreis |
||||||
| Transaktionen mit Eigentümern |
(396) | 196 | ||||
| Gewinnvortrag | 2 924 | (2 924) | ||||
| Dividendenausschüttung | (2 257) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG |
182 | 906 | ||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung |
120 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien |
||||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 2 308 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 132 | 1 162 | ||||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen |
(2) | |||||
| STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2015 |
11 793 | (53) | 52 408 | (38 986) | 2 308 | 111 |
| in Mio. € |
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | Summe | ||||
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| Neubewertungs- rücklage |
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
Sicherungs- instrumente |
At equity bilanzierte Unternehmen |
Steuern | ||
| STAND ZUM 1. JANUAR 2014 | (39) | 38 | 343 | (12) | (110) | 23 879 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | |||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (502) | |||||
| Gewinnvortrag | 0 | |||||
| Dividendenausschüttung | (2 215) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 1 021 | |||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 50 | |||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 3 034 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | (5) | (141) | 3 | 44 | 313 | |
| GESAMTERGEBNIS | 3 347 | |||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | (24) | 0 | ||||
| STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2014 | (63) | 33 | 202 | (9) | (66) | 25 580 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2015 | (62) | 79 | 340 | (42) | (108) | 25 437 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | |||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (2) | (202) | ||||
| Gewinnvortrag | 0 | |||||
| Dividendenausschüttung | (2 257) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 1 088 | |||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 120 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 0 | |||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 2 308 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 16 | 388 | (119) | 1 579 | ||
| GESAMTERGEBNIS | 3 887 | |||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | 2 | 0 | ||||
| STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2015 | (62) | 95 | 728 | (42) | (227) | 28 073 |
| in Mio. € |
Anteile anderer Gesellschafter | Gesamt Konzern-Eigenkapital |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2014 | 8 184 | 32 063 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 1 | 1 |
| Transaktionen mit Eigentümern | (341) | (843) |
| Gewinnvortrag | - | 0 |
| Dividendenausschüttung | (82) | (2 297) |
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | - | 1 021 |
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 24 | 74 |
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 252 | 3 286 |
| Sonstiges Ergebnis | 359 | 672 |
| GESAMTERGEBNIS | 611 | 3 958 |
| Transfer in Gewinnrücklagen | - | 0 |
| STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2014 | 8 397 | 33 977 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2015 | 8 629 | 34 066 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | |
| Transaktionen mit Eigentümern | (650) | (852) |
| Gewinnvortrag | 0 | |
| Dividendenausschüttung | (98) | (2 355) |
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 1 088 | |
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 61 | 181 |
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 0 | |
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 108 | 2 416 |
| Sonstiges Ergebnis | 385 | 1 964 |
| GESAMTERGEBNIS | 493 | 4 380 |
| Transfer in Gewinnrücklagen | 0 | |
| STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2015 | 8 435 | 36 508 |
| in Mio. € | Q3 | Q3 | Q1-Q3 | Q1-Q3 | Gesamtjahr |
| 2015 | 2014 | 2015 | 2014 | 2014 | |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 868 | 542 | 2 416 | 3 286 | 3 244 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen |
2 796 | 2 649 | 8 218 | 7 786 | 10 574 |
| Ertragsteueraufwand/(-ertrag) | 260 | 113 | 777 | 924 | 1 106 |
| Zinserträge und -aufwendungen | 579 | 610 | 1 756 | 1 784 | 2 340 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 60 | 82 | 101 | 250 | 359 |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen |
18 | 11 | 7 | 32 | 198 |
| Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften |
0 | 43 | 1 | (1 666) | (1 674) |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 41 | 30 | 157 | 114 | 166 |
| Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen |
48 | (6) | 23 | (411) | (436) |
| Veränderung aktives Working Capital | (787) | (462) | (705) | (1 274) | (2 275) |
| Veränderung der Rückstellungen | 252 | 286 | (124) | (37) | 382 |
| Veränderung übriges passives Working Capital | 445 | 455 | 471 | 1 343 | 2 207 |
| Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern | (187) | (187) | (487) | (516) | (679) |
| Erhaltene Dividenden | 86 | 74 | 576 | 316 | 344 |
| Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten |
0 | 0 | 101 | 0 | 55 |
| OPERATIVER CASHFLOW | 4 479 | 4 240 | 13 288 | 11 931 | 15 911 |
| Gezahlte Zinsen | (676) | (798) | (2 828) | (2 816) | (3 390) |
| Erhaltene Zinsen | 143 | 128 | 665 | 604 | 872 |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 3 946 | 3 570 | 11 125 | 9 719 | 13 393 |
| Auszahlungen für Investitionen in | |||||
| Immaterielle Vermögenswerte | (759) | (668) | (5 593) | (3 622) | (4 658) |
| Sachanlagen | (2 054) | (1 916) | (5 979) | (5 105) | (7 186) |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | (73) | (32) | (186) | (480) | (806) |
| Auszahlungen für die Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungen |
(18) | (20) | (27) | (621) | (606) |
| Einzahlungen aus Abgängen von | |||||
| Immateriellen Vermögenswerten | 1 | 6 | 2 | 11 16 | |
| Sachanlagen | 59 | 42 | 224 | 182 | 265 |
| Langfristigen finanziellen Vermögenswerten | 9 | 25 | 45 | 54 | 74 |
| Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungen |
0 | (49) | (8) | 1 540 | 1 540 |
| Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens |
119 | 420 | 2 047 | 809 | 591 |
| Sonstiges | 2 | 4 | 0 | 8 | 9 |
| CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT | (2 714) | (2 188) | (9 475) | (7 224) | (10 761) |
| Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 13 115 | 5 072 | 27 961 | 9 328 | 12 785 |
| Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | (15 060) | (6 580) | (31 599) | (13 367) | (17 089) |
| Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 599 | 3 020 | 1 199 | 3 079 | 4 275 |
| Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 0 | (195) | (157) | (208) | (1 042) |
| Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) | (24) | (4) | (1 255) | (1 289) | (1 290) |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (53) | (43) | (149) | (121) | (164) |
| Aktienoptionen anderer Gesellschafter von T-Mobile US (Altprogramme MetroPCS) |
6 | 2 | 41 | 17 | 17 |
| Erwerb von Minderheitenanteilen | - | - | (900) | (828) | (828) |
| Aktienrückkauf T-Mobile US | - | - | - | - | (53) |
| Aktienrückkauf OTE | - | (5) | - | (64) | (69) |
| Einzahlungen aus der Zuteilung von OTE-Aktienoptionen | - | - | - | 26 | 26 |
| Sonstiges | 0 | (2) | (88) | (58) | (2) |
| CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | (1 417) | 1 265 | (4 947) | (3 485) | (3 434) |
| Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) |
23 | 220 | 305 | 238 | 323 |
| Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
(22) | (21) | 32 | 32 | |
| NETTOVERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL (LAUFZEIT BIS 3 MONATE) |
(184) | 2 867 | (3 013) | (720) | (447) |
| BESTAND AM ANFANG DER PERIODE | 4 694 | 4 383 | 7 523 | 7 970 | 7 970 |
| BESTAND AM ENDE DER PERIODE | 4 510 | 7 250 | 4 510 | 7 250 | 7 523 |
Der Quartals-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vorschriften
des § 37x Abs. 3 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzern-Zwischenabschluss und
einen Konzern-Zwischenlagebericht.
Der Konzern-Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting
Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind,
aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung des WpHG aufgestellt.
Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. September 2015 ist unter Beachtung der Regelungen
des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit
den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2014 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden
von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.
Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Quartals-Finanzbericht
alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich
der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen
wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014 (Geschäftsbericht
2014, Seite 182 ff.).
Im Mai 2013 hat das IASB die IFRIC-Interpretation 21 "Levies" veröffentlicht. Kernpunkt
der Interpretation ist die Frage, wann eine Schuld für eine Abgabe anzusetzen ist,
die von der öffentlichen Hand auferlegt wird. Das IFRIC stellt klar, dass das verpflichtende
Ereignis für den Ansatz einer Schuld diejenige Aktivität ist, die die Zahlungsverpflichtung
nach der einschlägigen Gesetzgebung auslöst. Ein "wirtschaftlicher Zwang", die betreffende
Aktivität künftig unter Berücksichtigung des Prinzips der Unternehmensfortführung
auszuüben, stellt hingegen ausdrücklich kein verpflichtendes Ereignis dar.
Die neuen Vorschriften wurden im Juni 2014 in europäisches Recht übernommen und sind
innerhalb der Europäischen Union erstmals rückwirkend anzuwenden für Geschäftsjahre,
die am oder nach dem 17. Juni 2014 beginnen. Die Änderungen haben keine wesentlichen
Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der
Cashflows der Deutschen Telekom.
Im Dezember 2013 hat das IASB "Annual Improvements to IFRSs 2011-2013 Cycle" veröffentlicht,
durch die vier Standards geändert wurden. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen
um Klarstellungen. Die Änderungen wurden im Dezember 2014 von der Europäischen Union
in europäisches Recht übernommen und sind innerhalb der Europäischen Union prospektiv
anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2015 beginnen. Die Änderungen
haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom.
Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards,
Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten
als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel
"Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2014 zu entnehmen
(Geschäftsbericht 2014, Seite 182 ff.).
Die Deutsche Telekom erwarb bzw. veräußerte im vorhergehenden Geschäftsjahr Gesellschaften.
Die Vergleichbarkeit des Konzern-Zwischenabschlusses und der Angaben in der Segmentberichterstattung
ist daher zum Teil eingeschränkt.
Die dargestellten Effekte im operativen Segment Europa resultierten zum einen aus
dem von der Deutschen Telekom am 30. Mai 2014 vollzogenen Erwerb von 100 % der Anteile
an der Consortium 1 S.à.r.l., Luxemburg, und damit an der GTS Central Europe Gruppe.
Zum anderen veräußerte die Deutsche Telekom am 2. Januar 2014 die Euronet Communications
B.V., Den Haag, Niederlande, die bis dahin Bestandteil des operativen Segments Europa
war.
Die dargestellten Effekte im Segment Group Headquarters & Group Services resultierten
aus der Veräußerung der Anteile an der Scout24 Gruppe im ersten Quartal 2014.
In der folgenden Tabelle werden die Auswirkungen der Veränderungen des Konsolidierungskreises
auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Segmentberichterstattung dargestellt.
| in Mio. € | Gesamt |
Q1-Q3 2014 | ||||
| Q1-Q3 2015 | Gesamt | Deutschland | USA | Europa | Systemgeschäft | |
| Umsatzerlöse | 51 369 | 45 656 | 127 | |||
| Umsatzkosten | (31 096) | (27 741) | (63) | |||
| BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ | 20 273 | 17 915 | 0 | 0 | 64 | 0 |
| Vertriebskosten | (11 772) | (10 008) | (2) | |||
| Allgemeine Verwaltungskosten | (3 827) | (3 464) | (23) | |||
| Sonstige betriebliche Erträge | 967 | 2 888 | 1 | |||
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (584) | (1 055) | (40) | |||
| BETRIEBSERGEBNIS | 5 057 | 6 276 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zinsergebnis | (1 756) | (1 784) | (9) | |||
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | (7) | (32) | 0 | |||
| Sonstiges Finanzergebnis | (101) | (250) | 0 | |||
| FINANZERGEBNIS | (1 864) | (2 066) | 0 | 0 | (9) | 0 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 3 193 | 4 210 | 0 | 0 | (9) | 0 |
| Ertragsteuern | (777) | (924) | (1) | |||
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 2 416 | 3 286 | 0 | 0 | (10) | 0 |
| in Mio. € | Q1-Q3 2014 | Organische Veränderung |
||
| Group Headquarters & Group Services | Überleitung | Pro-formaa | Q1-Q3 2015 | |
| Umsatzerlöse | (27) | 45 756 | 5 613 | |
| Umsatzkosten | 4 | (27 800) | (3 296) | |
| BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ | (23) | 0 | 17 956 | 2 317 |
| Vertriebskosten | 12 | (9 998) | (1 774) | |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 3 | (3 484) | (343) | |
| Sonstige betriebliche Erträge | (1 709) | 180 | (213) | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (1) | (1 096) | 512 | |
| BETRIEBSERGEBNIS | (1 718) | 0 | 4 558 | 499 |
| Zinsergebnis | (1) | (1 794) | 38 | |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 0 | (32) | 25 | |
| Sonstiges Finanzergebnis | 0 | (250) | 149 | |
| FINANZERGEBNIS | (1) | 0 | (2 076) | 212 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | (1 719) | 0 | 2 482 | 711 |
| Ertragsteuern | (40) | (965) | 188 | |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | (1 759) | 0 | 517 | 899 |
a
Auf Basis des Konsolidierungskreises der aktuellen Berichtsperiode.
Die Deutsche Telekom hat am 12./13. August 2015 mit Ströer eine Vereinbarung zum Verkauf
der Online-Plattform t-online.de und des Digitalvermarkters InteractiveMedia unterzeichnet.
Die Transaktion erfolgte im Wege einer Kapitalerhöhung von Ströer gegen Sacheinlage
der beiden Gesellschaften. Im Gegenzug erhielt die Deutsche Telekom rund 0,3 Mrd.
€ neu ausgegebene Aktien von Ströer; dies entspricht einem Anteil von rund 11,6 %.
Die Transaktion wurde nach Zustimmung des Bundeskartellamts und dem Eintreten der
weiteren Vollzugsbedingungen am 2. November 2015 vollzogen. Die Beteiligung an Ströer
wird nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen.
Die Deutsche Telekom hat am 18. Juni 2015 die ihr bisher nicht zuzurechnenden Anteile
an der Slovak Telekom in Höhe von 49 % für einen Kaufpreis von 0,9 Mrd. € erworben.
Der Erwerb der restlichen Anteile ermöglicht eine Vereinfachung der Kapital- und Governance-Struktur
bei Slovak Telekom. Zudem bringt die Transaktion Einsparungen bei Dividendenzahlungen
an Minderheitsgesellschafter. Die Auswirkungen auf das Eigenkapital sind dem Abschnitt
"Eigenkapital" auf Seite 44 zu entnehmen.
Die Vorräte erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 0,3 Mrd. € auf 1,8
Mrd. €. Ursächlich hierfür war insbesondere ein höheres Bevorratungsvolumen an Endgeräten
(v. a. höherpreisiger Smartphones) bei T-Mobile US und Währungskurseffekte aus der
Umrechnung von US-Dollar in Euro.
Der Anstieg bei den Buchwerten der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte
und Veräußerungsgruppen um 1,3 Mrd. € auf 7,2 Mrd. € resultierte u. a. aus folgenden
Effekten: Zwei im dritten Quartal 2015 vereinbarte Transaktionen über den Tausch von
Mobilfunk-Lizenzen zur Verbesserung der Mobilfunknetz-Abdeckung der T-Mobile US mit
AT&T sowie Verizon Communications wirkten sich in Höhe von 0,6 Mrd. € bzw. 0,2 Mrd.
€ buchwerterhöhend aus. Im Zusammenhang mit der seit Dezember 2014 vorgenommenen Reklassifizierung
der Anteile am Joint Venture EE wirkten sich Währungskurseffekte aus der Umrechnung
von Britischem Pfund in Euro in Höhe von 0,3 Mrd. € erhöhend auf den Buchwert aus.
Die im Rahmen des Börsengangs der Scout24 AG im Oktober 2015 veräußerten Anteile sowie
der im November 2015 vollzogene Verkauf der Online-Plattform t-online.de und des Digitalvermarkters
InteractiveMedia erhöhten den Buchwert zum 30. September 2015 insgesamt um 0,1 Mrd.
€. Zudem wurde im Rahmen der beabsichtigten Veräußerung des verbliebenen Portfolios
von Funktürmen der T-Mobile US bereits zum 30. Juni 2015 die Reklassifizierung der
Vermögenswerte aus den Sachanlagen in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen in Höhe von 0,1 Mrd. € vorgenommen.
Die immateriellen Vermögenswerte stiegen um 4,5 Mrd. € auf 56,0 Mrd. € im Wesentlichen
aufgrund von Zugängen in Höhe von insgesamt 6,2 Mrd. €. Hierin sind u. a. 2,3 Mrd.
€ für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US enthalten, die überwiegend
aus der im Januar 2015 beendeten Auktion der US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde
FCC stammen. Ebenfalls trugen die im Rahmen der im Juni 2015 beendeten Frequenzversteigerung
in Deutschland erworbenen 100 MHz-Frequenzen in Höhe von 1,8 Mrd. € zu dem Anstieg
bei. Währungskurseffekte in Höhe von 2,1 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar
in Euro, wirkten ebenfalls buchwerterhöhend. Einen gegenläufigen Effekt hatten planmäßige
Abschreibungen in Höhe von 3,0 Mrd. € sowie die vorgenommene Reklassifizierung von
Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und
Veräußerungsgruppen in Höhe von 0,8 Mrd. €.
Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 2,6 Mrd. € auf
42,2 Mrd. €. Zugänge in Höhe von 7,4 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Hierin sind 0,8
Mrd. € an Aktivierungen höherpreisiger Mobilfunk-Endgeräte enthalten. Diese stehen
im Zusammenhang mit einem bei T-Mobile US neu eingeführten Geschäftsmodell, bei dem
Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen sondern mieten. Währungskurseffekte erhöhten
den Buchwert in Höhe von 0,8 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.
Abschreibungen standen dem in Höhe von 5,2 Mrd. € entgegen. Ebenfalls vermindernd
wirkten Abgänge in Höhe von 0,3 Mrd. € sowie die vorgenommene Reklassifizierung von
Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und
Veräußerungsgruppen in Höhe von 0,2 Mrd. €.
Der Buchwert der Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen verringerte sich im
Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 0,2 Mrd. € auf 0,4 Mrd. €. Dieser Rückgang stand
im Wesentlichen im Zusammenhang mit den an der Scout24 AG gehaltenen Anteilen. Eine
im zweiten Quartal 2015 erhaltene Dividendenzahlung verminderte den Beteiligungsbuchwert
um 0,1 Mrd. €. Ebenso vermindernd wirkte sich die zum 30. September 2015 vorgenommene
Reklassifizierung der im Rahmen des Börsengangs der Scout24 AG im Oktober 2015 veräußerten
Anteile in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
in Höhe von 0,1 Mrd. € aus.
Die finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Jahresende 2014
um 1,9 Mrd. € auf insgesamt 57,1 Mrd. €.
In der nachfolgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur
der finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. September 2015 dargestellt:
| in Mio. € | 30.09.2015 | Restlaufzeit bis 1 Jahr |
Restlaufzeit >1 bis 5 Jahre |
Restlaufzeit >5 Jahre |
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 45 136 | 7 717 | 12 936 | 24 483 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4 076 | 1 598 | 1 096 | 1 382 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 1 778 | 259 | 775 | 744 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 926 | 412 | 239 | 275 |
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 2 776 | 2 166 | 443 | 167 |
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | 1 581 | 1 488 | 91 | 2 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 814 | 45 | 377 | 392 |
| FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN | 57 087 | 13 685 | 15 957 | 27 445 |
Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen verminderten sich um 0,2
Mrd. € auf 8,3 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Rechnungszinsanpassungen,
aus denen insgesamt ein zu erfassender versicherungsmathematischer Gewinn von 0,2
Mrd. € resultierte.
Bei der für das Geschäftsjahr 2014 beschlossenen Dividende in Höhe von 0,50 € pro
Aktie konnten die Aktionäre zwischen der Erfüllung des Dividendenanspruchs in bar
oder dessen Umwandlung in Aktien der Deutschen Telekom AG wählen. Im Juni 2015 wurden
Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,1 Mrd. €
für Aktien aus genehmigtem Kapital eingebracht und damit nicht zahlungswirksam substituiert.
Dafür hat die Deutsche Telekom AG im Juni 2015 eine Erhöhung des gezeichneten Kapitals
in Höhe von 0,2 Mrd. € gegen Einlage von Dividendenansprüchen durchgeführt. Die Kapitalrücklage
hat sich in diesem Zusammenhang um 0,9 Mrd. € erhöht. Die Anzahl der Aktien erhöhte
sich um 71,1 Mio. Stück.
Die in den Transaktionen mit Eigentümern ausgewiesenen Beträge resultieren im Wesentlichen
aus dem Erwerb der restlichen Anteile an der Slovak Telekom.
| in Mio. € | Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | Anteile anderer Gesellschafter | Gesamt Konzern-Eigenkapital |
| Transaktionen mit Eigentümern | (202) | (650) | (852) |
| Erwerb restliche Anteile der Slovak Telekom | (128) | (772) | (900) |
| Sonstige Effekte | (74) | 122 | 48 |
Der Vorstand der Deutschen Telekom AG hat am 29. September 2015 beschlossen, die Ermächtigung
durch die Hauptversammlung vom 24. Mai 2012 zum Erwerb eigener Aktien auszuüben und
950 000 Aktien bis zu einem Kaufpreis von insgesamt 15,0 Mio. € (ohne Nebenkosten)
über die Börse zu erwerben. Mit den zurück gekauften Aktien sollen insbesondere Ansprüche
im Rahmen des Vergütungssystems, dem sog. "Share Matching Plan", bedient werden. Der
Bestand an eigenen Anteilen erhöhte sich infolgedessen zum 30. September 2015 um 90
000 Stück auf 440 472 Stück. Als Folge daraus wurden eigene Anteile von 0,2 Mio. €
offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt (rechnerischer Wert pro Aktie: 2,56 €) und
die Gewinnrücklagen des Konzerns um rund 1,2 Mio. € verringert. Weitere Informationen
zu dem am 1. Oktober 2015 abgeschlossenen Aktienrückkauf finden Sie im Kapitel "Ereignisse
nach der Berichtsperiode", Seite 53.
| in Mio. € | Q1-Q3 2015 | Q1-Q3 2014 |
| Erträge aus Kostenerstattungen | 202 | 337 |
| Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten | 106 | 504 |
| Erträge aus Versicherungsentschädigungen | 41 | 55 |
| Erträge aus Entkonsolidierungen | - | 1 708 |
| Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte gemäß IFRS 5 | 13 | 17 |
| Übrige sonstige betriebliche Erträge | 605 | 267 |
| 967 | 2 888 |
Die Erträge aus Entkonsolidierungen sind im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,7
Mrd. € gesunken. Der Vorjahresertrag resultierte aus dem vollzogenen Verkauf der Scout24
Gruppe im ersten Quartal 2014. Der Rückgang der Erträge aus dem Abgang von langfristigen
Vermögenswerten um 0,4 Mrd. € resultiert im Wesentlichen aus einer in der Vergleichsperiode
zwischen T-Mobile US und Verizon Communications vollzogenen Spektrumtransaktion. Die
übrigen sonstigen betrieblichen Erträge enthalten einen Ertrag in Höhe von 175 Mio.
€ aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen
Beschwerdeverfahrens. Darüber hinaus sind hier eine Vielzahl von kleineren Einzelsachverhalten
erfasst.
| in Mio. € | Q1-Q3 2015 | Q1-Q3 2014 |
| Verluste aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten | (129) | (96) |
| Wertminderungen | (100) | (48) |
| Verluste aus Entkonsolidierungen | - | (41) |
| Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen | (355) | (870) |
| (584) | (1 055) |
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig
geringen Einzelsachverhalten.
Das sonstige Finanzergebnis enthält die vom Joint Venture EE erhaltenen Dividendenzahlungen
in Höhe von 0,4 Mrd. €. Die erfolgswirksame Vereinnahmung der Dividendenzahlungen
stand im Zusammenhang mit der im Dezember 2014 vorgenommenen Reklassifizierung der
am Joint Venture gehaltenen Anteile in die als zur Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen. Gegenläufig wirkten Bewertungsverluste, die
aus der Folgebewertung der in den Mandatory Convertible Preferred Stocks der T-Mobile
US (wirtschaftlich ähnlich einer nachrangigen Pflichtwandelanleihe) enthaltenen eingebetteten
Derivate sowie aus der Folgebewertung der in von T-Mobile US emittierten Anleihen
eingebetteten Optionen stammen.
In den ersten drei Quartalen 2015 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 0,8 Mrd.
€. Die vergleichsweise niedrige Steuerquote ist u. a. auf Steuererstattungen für vergangene
Jahre in Deutschland, Europa und den USA zurückzuführen. Darüber hinaus wird die Steuerquote
durch die Veräußerung von Anteilen an zwei inländischen Beteiligungen gemindert. Die
Erträge hieraus unterliegen einer nur geringen Steuerbelastung.
Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 0,4
Mrd. € auf 8,2 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren insbesondere der Ausbau des 4G/LTE-Netzes
im Rahmen des Netzmodernisierungsprogramms der T-Mobile US, was zu einer erhöhten
Abschreibungsbasis führte.
Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um
1,4 Mrd. € auf 11,1 Mrd. €. Hierzu trug im Wesentlichen die positive Geschäftsentwicklung
des operativen Segments USA bei. Darüber hinaus resultierte aus einer Vergleichsvereinbarung
zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens ein Zahlungsmittelzufluss
von 175 Mio. €. Im Berichtszeitraum wurden Factoring-Vereinbarungen über monatlich
revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
abgeschlossen. Factoring-Vereinbarungen wirkten sich in den ersten drei Quartalen
2015 insgesamt mit 0,6 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus.
Dies beinhaltet im Wesentlichen den in 2015 erneuerten Abschluss einer in 2014 beendeten
Factoring-Vereinbarung. Im Vorjahreszeitraum betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen
0,5 Mrd. €. Ebenso positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit wirkte die von
der Scout24 Gruppe erstmals erhaltene Dividendenzahlung in Höhe von 0,1 Mrd. € sowie
im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. € höhere Dividendenzahlungen des Joint Ventures
EE. Aus Konditionenänderungen von Zinsderivaten resultierten im Berichtszeitraum Einzahlungen
in Höhe von 0,1 Mrd. €.
| in Mio. € | Q1-Q3 2015 | Q1-Q3 2014 |
| Cash Capex | ||
| Operatives Segment Deutschland | (4 644) | (2 732) |
| Operatives Segment USA | (5 062) | (3 957) |
| Operatives Segment Europa | (1 191) | (1 464) |
| Operatives Segment Systemgeschäft | (819) | (826) |
| Group Headquarters & Group Services | (230) | (240) |
| Überleitung | 374 | 492 |
| (11 572) | (8 727) | |
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) | 1 558 | 648 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen | 224 | 182 |
| Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungena | (8) | 1 540 |
| Erwerb GTS Central Europe Gruppe | - | (539) |
| Staatsanleihen (netto) | 164 | 57 |
| Sonstiges | 159 | (385) |
| (9 475) | (7 224) |
Der Cash Capex erhöhte sich um 2,8 Mrd. € auf 11,6 Mrd. €. Im Berichtszeitraum wurden
Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 3,8 Mrd. € erworben, v. a. in den operativen
Segmenten USA und Deutschland. In der Vergleichsperiode waren in den operativen Segmenten
USA und Europa 2,0 Mrd. € erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten. Darüber hinaus stieg
der Cash Capex v. a. im operativen Segment USA im Zusammenhang mit der Netzmodernisierung,
einschließlich dem Ausbau des 4G/LTE-Netzwerks, sowie im operativen Segment Deutschland
aufgrund der im Rahmen der integrierten Netzstrategie vorgenommenen Investitionen
in den Vectoring-/Glasfaserkabel-Ausbau, in die IP-Transformation und in die LTE-Infrastruktur.
| in Mio. € | Q1-Q3 2015 | Q1-Q3 2014 |
| Commercial Paper (netto) | 2 576 | 1 456 |
| Ziehung von EIB-Krediten | 1 199 | - |
| Aktienoptionen T-Mobile US | 41 | 17 |
| Rückzahlung Anleihen | (3 764) | (3 794) |
| Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) | (1 255) | (1 289) |
| Erwerb der restlichen Anteile der Slovak Telekom | (900) | - |
| Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex | (814) | (618) |
| Rückzahlung von EIB-Krediten | (412) | - |
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) | (289) | 136 |
| Geldanlagen des Joint Ventures EE (netto) | (226) | (214) |
| Schuldscheindarlehen (netto) | (179) | (1 219) |
| Money Market Loans (netto) | (160) | - |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (149) | (121) |
| Begebung Anleihen | - | 3 019 |
| Erwerb der restlichen Anteile der T-Mobile Czech Republic | - | (828) |
| Sonstiges | (615) | (30) |
| (4 947) | (3 485) |
Im Juni 2015 wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in
Höhe von 1,1 Mrd. € im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit nicht zahlungswirksam bedient,
sondern durch die Ausgabe von Aktien aus genehmigtem Kapital substituiert (siehe Angabe
zum "Eigenkapital", Seite 44). Die restlichen Dividendenansprüche der Aktionäre der
Deutschen Telekom AG wurden zahlungswirksam in Höhe von 1,2 Mrd. € erfüllt. Im Vorjahr
wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,0
Mrd. € nicht zahlungswirksam und in Höhe von 1,2 Mrd. € zahlungswirksam erfüllt.
Die Deutsche Telekom hat für die ersten drei Quartale 2015 in Höhe von insgesamt 0,7
Mrd. € Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen
durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (in den ersten drei
Quartalen 2014: 0,5 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen
Verbindlichkeiten ausgewiesen. Bei Zahlung wird ein Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
vorgenommen.
Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2015 in Höhe von insgesamt 0,4
Mrd. € Netzwerkausstattung angemietet, die als Finanzierungs-Leasing-Verhältnis abgebildet
wird. In der Bilanz wird dies in der Folge ebenfalls unter den finanziellen Verbindlichkeiten
ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.
Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen
Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über
die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden in den
ersten drei Quartalen 2015 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen
in Höhe von 0,1 Mrd. € passiviert (in den ersten drei Quartalen 2014: 0,2 Mrd. €).
Bei Zahlung erfolgt der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.
Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das
Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für die ersten drei
Quartale 2015 und 2014.
Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des
Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht auf Seite 16 ff. zu entnehmen.
| in Mio. € | Außenumsatz | Intersegment- umsatz |
Gesamtumsatz | Betriebsergebnis (EBIT) | Planmäßige Abschreibungen |
|
| Deutschland | Q1-Q3 2015 | 15 748 | 1 014 | 16 762 | 3 573 | (2 793) |
| Q1-Q3 2014 | 15 529 | 1 005 | 16 534 | 3 767 | (2 888) | |
| USA | Q1-Q3 2015 | 21 406 | 1 | 21 407 | 1 538 | (2 623) |
| Q1-Q3 2014 | 15 896 | 2 | 15 898 | 984 | (2 081) | |
| Europa | Q1-Q3 2015 | 9 213 | 227 | 9 440 | 1 164 | (1 891) |
| Q1-Q3 2014 | 9 314 | 291 | 9 605 | 1 314 | (1 913) | |
| Systemgeschäft | Q1-Q3 2015 | 4 542 | 1 740 | 6 282 | (387) | (479) |
| Q1-Q3 2014 | 4 390 | 1 917 | 6 307 | (287) | (564) | |
| Group Headquarters & Group Services |
Q1-Q3 2015 | 460 | 1 244 | 1 704 | (824) | (390) |
| Q1-Q3 2014 | 527 | 1 301 | 1 828 | 492 | (434) | |
| SUMME | Q1-Q3 2015 | 51 369 | 4 226 | 55 595 | 5 064 | (8 176) |
| Q1-Q3 2014 | 45 656 | 4 516 | 50 172 | 6 270 | (7 880) | |
| Überleitung | Q1-Q3 2015 | - | (4 226) | (4 226) | (7) | 58 |
| Q1-Q3 2014 | - | (4 516) | (4 516) | 6 | 141 | |
| KONZERN | Q1-Q3 2015 | 51 369 | - | 51 369 | 5 057 | (8 118) |
| Q1-Q3 2014 | 45 656 | - | 45 656 | 6 276 | (7 739) |
| in Mio. € | Wertminderungen | Segmentvermögena,b | Segmentschuldena,b | Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmena |
|
| Deutschland | Q1-Q3 2015 | (7) | 31 990 | 25 052 | 19 |
| Q1-Q3 2014 | (3) | 29 980 | 23 148 | 19 | |
| USA | Q1-Q3 2015 | 1 | 55 349 | 39 785 | 211 |
| Q1-Q3 2014 | (10) | 49 784 | 35 724 | 197 | |
| Europa | Q1-Q3 2015 | (2) | 30 102 | 12 539 | 59 |
| Q1-Q3 2014 | (1) | 31 215 | 13 520 | 52 | |
| Systemgeschäft | Q1-Q3 2015 | (26) | 8 930 | 6 065 | 17 |
| Q1-Q3 2014 | (3) | 8 788 | 5 962 | 14 | |
| Group Headquarters & Group Services |
Q1-Q3 2015 | (66) | 43 889 | 50 387 | 119 |
| Q1-Q3 2014 | (30) | 41 358 | 48 702 | 335 | |
| SUMME | Q1-Q3 2015 | (100) | 170 260 | 133 828 | 425 |
| Q1-Q3 2014 | (47) | 161125 | 127056 | 617 | |
| Überleitung | Q1-Q3 2015 | - | (35 031) | (35 107) | (1) |
| Q1-Q3 2014 | - | (31 765) | (31 762) | - | |
| KONZERN | Q1-Q3 2015 | (100) | 135 229 | 98 721 | 424 |
| Q1-Q3 2014 | (47) | 129 360 | 95 294 | 617 |
a
Werte sind stichtagsbezogen auf den 30. September 2015 und den 31. Dezember 2014.
b
Der internen Berichterstattung folgend, werden seit dem 1. Januar 2015 keine Beteiligungsbuchwerte
mehr in der Segmentberichterstattung auf Segmentebene ausgewiesen. Im Zusammenhang
mit dem Ausbau des paneuropäischen All-IP-Netzes wurden zum 1. Juli 2015 drei Holding-Gesellschaften
aus dem Segment Group Headquarters & Group Services in das operative Segment Europa
reallokiert. Die Vergleichszahlen wurden zum 31. Dezember 2014 rückwirkend angepasst.
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 2014 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt.
Schadensersatzklage gegen Slovak Telekom. Die Parteien haben im März 2015 einen Vergleich
zur Streitbeilegung abgeschlossen. Der beigelegte Streit betraf eine gegen die Slovak
Telekom erhobene Klage wegen des Vorwurfs, dass der Rechtsvorgänger der Slovak Telekom
die Sendung eines internationalen Radioprogramms entgegen der vertraglichen Grundlage
abgeschaltet hätte. Der Vergleich wurde im Mai 2015 vom zuständigen Gericht in Bratislava
bestätigt; das Verfahren ist somit rechtskräftig beendet. Die Deutsche Telekom konnte,
entsprechend ihrer damaligen Beteiligungshöhe an der Slovak Telekom, vertragliche
Rückgriffsansprüche auf Erstattung der seitens der Slovak Telekom auf den Vergleich
gezahlten Summe im Juli 2015 realisieren.
Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge der Bußgeldentscheidung der Europäischen
Kommission. Im Anschluss an die Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission vom
15. Oktober 2014 haben sowohl Orange Slovensko als auch SWAN im August 2015 Klage
vor dem Zivilgericht in Bratislava gegen Slovak Telekom erhoben und fordern Schadensersatz
in Höhe von 232 Mio. € bzw. 50 Mio. € zuzüglich Zinsen. Mit diesen Klagen wird die
Erstattung des Schadens begehrt, der sich aus dem von der EU-Kommission festgestellten
Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung durch die Slovak Telekom ergeben haben
soll. Gegen diese Feststellung haben sowohl Slovak Telekom als auch die Deutsche Telekom
im Dezember 2014 Klagen beim Gericht der Europäischen Union eingereicht. Slovak Telekom
analysiert derzeit die Begründetheit der erhobenen Klageforderungen. Die möglicherweise
hieraus entstehenden finanziellen Auswirkungen können derzeit nicht ausreichend verlässlich
geschätzt werden.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen
und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. September
2015:
| in Mio. € | 30.09.2015 |
| Künftige Verpflichtungen aus Operating Leasing-Geschäften | 19 877 |
| Bestellobligo für Sachanlagevermögen | 2 161 |
| Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte | 687 |
| Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte | 6 717 |
| Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen | 10 373 |
| Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse | 4 447 |
| Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen | - |
| Andere sonstige Verpflichtungen | 1 025 |
| 45 287 |
| in Mio. € | Wertansatz Bilanz nach IAS 39 | |||||
| Bewertungs- kategorie nach IAS 39 |
Buchwert 30.09.2015 |
Fortgeführte Anschaffungskosten |
Anschaffungs- kosten |
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral |
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam |
|
| AKTIVA | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
LaR | 4 510 | 4 510 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
LaR | 9 828 | 9 828 | |||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen |
LaR/n. a. | 2 565 | 2 356 | |||
| davon: Gezahlte Collaterals |
LaR | 68 | 68 | |||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte |
||||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen |
HtM | 10 | 10 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
AfS | 577 | 152 | 425 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte |
||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung |
FAHfT | 1 100 | 1 100 | |||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte |
FAHfT | 125 | 125 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung |
n. a. | 1 230 | 902 | 328 | ||
| PASSIVA | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
FLAC | 9 799 | 9 799 | |||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten |
FLAC | 45 136 | 45 136 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
FLAC | 4 076 | 4 076 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen |
FLAC | 926 | 926 | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten |
FLAC | 2 776 | 2 776 | |||
| davon: Erhaltene Collaterals |
FLAC | 1 720 | 1 720 | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten |
FLAC | 1 581 | 1 581 | |||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing |
n. a. | 1 778 | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten |
||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung |
FLHfT | 707 | 707 | |||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte |
FLHfT | 317 | 317 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung |
n. a. | 107 | 92 | 15 | ||
| Davon: Aggregiert nach Bewertungs- kategorien gemäß IAS 39 |
||||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables |
LaR | 16 694 | 16 694 | |||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments |
HtM | 10 | 10 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets |
AfS | 577 | 152 | 425 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading |
FAHfT | 1 100 | 1 100 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost |
FLAC | 64 294 | 64 294 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading |
FLHfT | 707 | 707 | |||
| in Mio. € | Wertansatz Bilanz nach IAS 39 | |||||
| Wertansatz Bilanz nach IAS 17 |
Beizulegender Zeitwert 30.09.2015a |
Bewertungs- kategorie nach IAS 39 |
Buchwert 31.12.2014 |
Fortgeführte Anschaffungskosten |
Anschaffungs- kosten |
|
| AKTIVA | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
- | LaR | 7 523 | 7 523 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
- | LaR | 10 262 | 10 262 | ||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen |
209 | 2 601 | LaR/n. a. | 3 224 | 2 997 | |
| davon: Gezahlte Collaterals |
- | LaR | 527 | 527 | ||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte |
||||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen |
- |
HtM | 10 | 10 | ||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
425 | AfS | 683 | 122 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte |
||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung |
1 100 | FAHfT | 835 | |||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte |
125 | FAHfT | 183 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung |
1 230 | n. a. | 508 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
- | FLAC | 9 631 | 9 631 | ||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten |
48 800 | FLAC | 44 219 | 44 219 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
4 121 | FLAC | 3 676 | 3 676 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen |
1 040 | FLAC | 946 | 946 | ||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten |
2 826 | FLAC | 1 775 | 1 775 | ||
| davon: Erhaltene Collaterals |
- | FLAC | 486 | 486 | ||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten |
- | FLAC | 2 055 | 2 055 | ||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing |
1 778 | 2 059 | n. a. | 1 461 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten |
||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung |
707 | FLHfT | 664 | |||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte |
317 | FLHfT | ||||
| Derivate mit Hedge-Beziehung |
107 | n. a. | 431 | |||
| Davon: Aggregiert nach Bewertungs- kategorien gemäß IAS 39 |
||||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables |
2 392 | LaR | 20 782 | 20 782 | ||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments |
- |
HtM | 10 | 10 | ||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets |
425 | AfS | 683 | 122 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading |
1 100 | FAHfT | 835 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost |
56 787 | FLAC | 62 302 | 62 302 | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading |
707 | FLHfT | 664 | |||
| in Mio. € | Wertansatz Bilanz nach IAS 39 | |||
| Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | Wertansatz Bilanz nach IAS 17 | Beizulegender Zeitwert 31.12.2014a | |
| AKTIVA | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - | |||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | 227 | 3 256 | ||
| davon: Gezahlte Collaterals | - | |||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen | - | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 561 | 561 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 835 | 835 | ||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | 183 | 183 | ||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 286 | 222 | 508 | |
| PASSIVA | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - | |||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 49 402 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3 788 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 1 106 | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 1 836 | |||
| davon: Erhaltene Collaterals | - | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | - | |||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 1 461 | 1 869 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 664 | 664 | ||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | - |
|||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 423 | 8 | 431 | |
| Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables | 3 029 | |||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments | - |
|||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets | 561 | 561 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading | 835 | 835 | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost | 56 132 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading | 664 | 664 | ||
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,4
Mrd. € (31. Dezember 2014: 1,6 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem
Jahr aufweisen. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.
Bei den zu Anschaffungskosten bewerteten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen
Vermögenswerten handelt es sich um Eigenkapitalinstrumente, für die kein auf einem
aktiven Markt notierter Preis vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich
ermittelt werden kann.
| in Mio. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 | ||||
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe | Level 1 | Level 2 | |
| AKTIVA | ||||||
| Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | 182 | 243 | 425 | 348 | 5 | |
| Financial Assets Held for Trading (FAHfT) | 975 |
125 | 1 100 | 652 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung | 1 230 | 1 230 | 508 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) | 390 |
317 | 707 | 664 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung | 107 | 107 | 431 | |||
| in Mio. € | 31.12.2014 | |
| Level 3 | Summe | |
| AKTIVA | ||
| Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | 208 | 561 |
| Financial Assets Held for Trading (FAHfT) | 183 | 835 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung | 508 | |
| PASSIVA | ||
| Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) | 664 | |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung | 431 | |
Von den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (AfS) der sonstigen
originären finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente, die in Level 1 und
Level 2 ausgewiesen sind, verschiedene Klassen. In Level 1 werden 182 Mio. € (31.
Dezember 2014: 348 Mio. €) ausgewiesen, die zu einem großen Teil auf börsennotierte
Staatsanleihen entfallen, deren beizulegende Zeitwerte jeweils den Kursnotierungen
zum Abschluss-Stichtag entsprechen.
in Mio. € |
Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Anleihen eingebettete Optionen auf vorzeitige Tilgung | Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte |
| Buchwert zum 1.Januar 2015 | 208 | 183 | 0 |
| Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) | 29 | - |
- |
| Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen | 0 | (174) | (323) |
| Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen | - |
106 | - |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen | (1) | - |
- |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen | 18 | - |
- |
| Abgänge | (11) | - | - |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen | - |
10 | 6 |
| BUCHWERT ZUM 30. SEPTEMBER 2015 | 243 | 125 | (317) |
Bei den Level 3 zugeordneten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert
von 243 Mio. € um Beteiligungen, die auf Basis der besten verfügbaren Informationen
zum Abschluss-Stichtag bewertet werden. Die größte Relevanz messen wir dabei grundsätzlich
Transaktionen über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem
werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die
Entscheidung, welche Informationen letztlich für die Bewertung verwendet werden, ist
sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant
als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen vollzogen wurde.
Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 227 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher
Nähe vor dem Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen
Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise nach unserer Einschätzung
unangepasst für die Bewertung zum aktuellen Abschluss-Stichtag heranzuziehen waren.
Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 16 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher
Nähe zum Abschluss-Stichtag keine marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser
Unternehmen statt. Aus diesem Grund wurden diese auf Basis von in hinreichender zeitlicher
Nähe vor dem Abschluss-Stichtag vollzogenen marktüblichen Transaktionen über Anteile
an vergleichbaren Unternehmen bewertet. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgrößen
Umsatzerlöse (Bandbreite von 0,52 bis 3,5) und EBIT (Bandbreite von 6,6 bis 39,75)
angewendet, wobei im Regelfall der jeweilige Median verwendet wurde. Wäre als Multiple
der jeweilige Wert des 2/3-Quantils (des 1/3-Quantils) verwendet worden, so wäre bei
unveränderten Bezugsgrößen der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag
um insgesamt 5 Mio. € höher (um 6 Mio. € niedriger) gewesen. Wären die verwendeten
Bezugsgrößen um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre bei unveränderten Multiples
der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 1
Mio. € höher (um 1 Mio. € niedriger) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die
am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Beteiligungen im sonstigen Finanzergebnis
ein Nettoergebnis (Aufwand) von weniger als 1 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst.
Die Neubewertung der Beteiligungen wird aus Praktikabilitätsgründen nicht jährlich
vorgenommen, sofern auf Basis der periodisch durchgeführten Einzelanalyse der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Beteiligungsgesellschaften keine Hinweise auf wesentliche
Änderungen der beizulegenden Zeitwerte vorliegen. Zur Entwicklung der Buchwerte in
der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Für die Beteiligungen
bestand am Abschluss-Stichtag keine Verkaufsabsicht.
Die Zuordnung der börsennotierten Anleihen und sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten
zu Level 1 oder Level 2 wird auf Basis der Höhe des Handelsvolumens für das jeweilige
Instrument vorgenommen. In EUR oder USD denominierte Emissionen mit relativ großem
Emissionsvolumen sind regelmäßig als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen regelmäßig
als Level 2.
Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten
multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte
der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen
Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert
bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten
gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen
Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte
der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen
Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der
Deutschen Telekom ermittelt.
Da für die im Bestand befindlichen, Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente
mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter
finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter
in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende
Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments
zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum
Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse
werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden
derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden.
Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen.
Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty
Price.
Bei den Level 3 zugeordneten Financial Assets Held for Trading der sonstigen derivativen
finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet
125 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch
T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen
zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar
regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht
jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte wurden mithilfe
eines Optionspreismodells bewertet. Dabei wurden historische Zinsvolatilitäten von
Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie nach unserer
Einschätzung zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert für diesen nicht
beobachtbaren Input-Parameter darstellen als aktuelle Marktvolatilitäten. Der zum
aktuellen Abschluss-Stichtag für die Zinsvolatilität verwendete absolute Wert lag
bei 1,4 bis 1,9 %. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller
Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten
ermittelt. Die zum aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten Spreads lagen für die
Restlaufzeiten der Anleihen zwischen 4,3 und 6,0 % und im kürzerfristigen Bereich
zwischen 3,1 und 3,7 %. Für den ebenso nicht beobachtbaren Input-Parameter Mean Reversion
stellten nach unserer Einschätzung 10 % den besten Schätzwert dar. Wären für die Bewertung
zum Abschluss-Stichtag um 10 % höhere (niedrigere) absolute Zinsvolatilitäten verwendet
worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern
der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 26 Mio. €
höher (um 29 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag
um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Spreads verwendet worden, so wäre aus Sicht
der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert
der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 62 Mio. € niedriger (um 118 Mio. € höher)
gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 100 Basispunkte höhere
(niedrigere) Mean Reversion verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei
im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro
umgerechnet insgesamt 8 Mio. € niedriger (um 8 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode
wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im Rahmen der
Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro
umgerechnet 68 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte
in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum
erfolgswirksam erfassten Werterhöhungen sind im Wesentlichen auf eine höhere historische
absolute Zinsvolatilität zurückzuführen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten
Wertminderungen sind im Wesentlichen auf einen Anstieg des Zinsniveaus zurückzuführen.
Bei den Level 3 zugeordneten Financial Liabilities Held for Trading der finanziellen
Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 317 Mio.
€ um Aktienoptionen, die eingebettet sind in von T-Mobile US emittierte Mandatory
Convertible Preferred Stock. Die Mandatory Convertible Preferred Stock werden bei
Laufzeitende 2017 in eine variable Anzahl von Aktien der T-Mobile US umgetauscht und
nach IFRS nicht als Eigenkapital, sondern als Fremdkapital bilanziert. Das Gesamtinstrument
wird aufgespalten in ein zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziertes Schuldinstrument
(Anleihe) und ein erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziertes eingebettetes
Derivat. Dieses Derivat umfasst neben der Wandlung am Laufzeitende auch die den Investoren
eingeräumten vorzeitigen Wandlungsrechte. Für die Mandatory Convertible Preferred
Stock als Gesamtinstrument ist regelmäßig und auch zum Abschluss-Stichtag ein beobachtbarer
Marktpreis verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Die Wandlungsrechte
wurden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Der Marktpreis des Gesamtinstruments
und seiner Komponenten ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung des Aktienkurses
der T-Mobile US sowie des Marktzinsniveaus. Wäre am Abschluss-Stichtag der Aktienkurs
der T-Mobile US um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre aus Sicht der T-Mobile
US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen
um in Euro umgerechnet 109 Mio. € niedriger (um 78 Mio. € höher) gewesen. Wäre für
die Bewertung zum Abschluss-Stichtag ein um 100 Basispunkte höherer (niedrigerer)
Marktzinssatz verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten
Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 19 Mio. €
niedriger (um 14 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag
im Bestand befindlichen Optionen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand)
von in Euro umgerechnet 323 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung
des Buchwerts in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Zum 31.
Dezember 2014 war der Wert des Derivats aus Sicht der Deutschen Telekom noch leicht
positiv (Buchwert weniger als 1 Mio. €), weshalb es als Vermögenswert auszuweisen
war. Die Wertentwicklung im Berichtszeitraum ist im Wesentlichen auf den Anstieg des
Aktienkurses der T-Mobile US zurückzuführen.
Da die vorgenannten, in von T-Mobile US emittierte Anleihen und Mandatory Convertible
Preferred Stock eingebetteten Kündigungs- und Wandlungsrechte keinem Ausfallrisiko
unterliegen, bilden sie eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.
Angaben zum Kreditrisiko. Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall
sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw.
negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe
des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich
neu berechnet und ausgeglichen. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition,
d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen
Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die
Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe
von 1 720 Mio. € (31. Dezember 2014: 486 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko
um 1 709 Mio. € reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag
in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen
Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag
2 205 Mio. € (31. Dezember 2014: 1 160 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen
zum 30. September 2015 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 64 Mio. € (31. Dezember
2014: 52 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten
Derivaten. An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der
positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente,
aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom
im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten in Höhe von 68 Mio. € (31. Dezember
2014: 527 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet
und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe
von 68 Mio. € entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser
Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten
Darlehen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen.
Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten
bilden die gezahlten Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten.
Ebenso bilden die unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen
Collaterals aufgrund ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten
eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine
wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden
Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte
entspricht somit deren Buchwert.
Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 beschriebenen Angaben über Beziehungen
zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich bis zum 30. September 2015,
mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte, keine wesentlichen Änderungen.
Bis zum 30. September 2015 wurden vom Joint Venture EE angelegte Gelder von der Deutschen
Telekom an die Gesellschaft in Höhe von netto 0,2 Mrd. € zurückgezahlt.
Die Bundesrepublik Deutschland (Bund) und die KfW Bankengruppe haben sich die ihnen
für das Geschäftsjahr 2014 zustehende Dividende für die gehaltenen Aktien an der Deutschen
Telekom AG teilweise in bar auszahlen lassen und teilweise Aktien aus genehmigtem
Kapital gewählt. In diesem Zusammenhang wurden im Juni 2015 13 905 Tsd. Stück Aktien
an den Bund und 12 761 Tsd. Stück Aktien an die KfW Bankengruppe übertragen. Der Anteil
des Bundes an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. September 2015 14,3 % und der
Anteil der KfW Bankengruppe an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. September
2015 17,5 %.
Am 25. Februar 2015 hat der Aufsichtsrat Dr. Christian P. Illek mit Wirkung zum 1.
April 2015 zum Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Telekom AG bestellt.
Dr. h. c. Bernhard Walter, ehemaliger Sprecher des Vorstands der Dresdner Bank, verstarb
am 11. Januar 2015. Ines Kolmsee, Unternehmerin bei der Smart Hydro Power GmbH, wurde
mit Wirkung zum 31. Januar 2015 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom
AG bestellt. Sie hat ihr Mandat mit Ablauf des 8. April 2015 niedergelegt. Prof. Dr.
Michael Kaschke wurde zum 22. April 2015 zunächst gerichtlich in den Aufsichtsrat
bestellt und anschließend von der Hauptversammlung am 21. Mai 2015 in den Aufsichtsrat
gewählt.
Aktienrückkauf. Der Vorstand der Deutschen Telekom AG hat am 29. September 2015 beschlossen,
die Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 24. Mai 2012 zum Erwerb eigener Aktien
auszuüben und 950 000 Aktien über die Börse zu erwerben. Mit den zurück gekauften
Aktien sollen insbesondere Ansprüche im Rahmen des Vergütungssystems, dem sog. "Share
Matching Plan", bedient werden. Das Aktienrückkaufprogramm wurde am 1. Oktober 2015
abgeschlossen. Am 30. September 2015 und 1. Oktober 2015 wurden insgesamt 950 000
Aktien mit einem Gesamtvolumen von 14,8 Mio. € im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms
der Deutschen Telekom AG erworben (durchschnittlicher Kaufpreis pro Aktie: 15,57 €).
Als Folge daraus werden eigene Anteile von 2,4 Mio. € offen vom gezeichneten Kapital
abgesetzt (rechnerischer Wert pro Aktie: 2,56 €) und die Gewinnrücklagen des Konzerns
um rund 12,4 Mio. € verringert. Weitere Informationen zu dem Aktienrückkauf finden
Sie im Abschnitt "Eigenkapital", Seite 44.
Börsengang der Scout24 AG. Im Rahmen des Börsengangs der Scout24 AG am 1. Oktober
2015 hat die Deutsche Telekom rund die Hälfte ihrer Beteiligung an der Gesellschaft
zu einem Preis von 30,00 € je Aktie verkauft und dafür rund 0,4 Mrd. € erhalten. Die
Deutsche Telekom wird künftig im Aufsichtsrat der Scout24 AG vertreten sein. Die verbleibenden
Anteile werden weiterhin nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss der Deutschen
Telekom einbezogen.
Verkauf der Online-Plattform t-online.de und des Digitalvermarkters InteractiveMedia.
Der zwischen der Deutschen Telekom und Ströer vereinbarte Verkauf gegen neu ausgegebene
Ströer-Aktien wurde nach Zustimmung des Bundeskartellamts und dem Eintreten der weiteren
Vollzugsbedingungen am 2. November 2015 vollzogen.
Frequenzauktion in Polen. In Polen erfolgte am 15. Oktober 2015 eine letzte Auktionsrunde
mit verschlossenen Geboten zur Vergabe von Frequenzen aus den Bändern 0,8 und 2,6
GHz. T-Mobile Polska erreichte mit Geboten in einer Gesamthöhe von rund 0,5 Mrd. €
die Höchstbieterposition für einen 2 x 5 MHz-Frequenzblock im 0,8 GHz-Band sowie für
drei 2 x 5 MHz-Blöcke im 2,6 GHz-Band. Daneben lag sie mit ihren Geboten in den beiden
Bändern auf jeweils einem 2 x 5 MHz-Block an zweiter Stelle. Die Regulierungsbehörde
hat T-Mobile Polska am 19. Oktober 2015 die von ihnen ersteigerten Frequenzblöcke
zum Kauf angeboten und auch die Übernahmebereitschaft bezüglich der zwei Blöcke mit
Zweitbieterposition abgefragt. Das Angebot bezüglich der Blöcke mit Erstbieterposition
wurde am 26. Oktober 2015 von T-Mobile Polska angenommen. Ebenso signalisierte T-Mobile
Polska die Kaufbereitschaft für die zwei Blöcke mit Zweitbieterposition.
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Bonn, den 5. November 2015
Deutsche Telekom AG
Der Vorstand
| Timotheus Höttges | ||
| Reinhard Clemens | Niek Jan van Damme | Thomas Dannenfeldt |
| Dr. Christian P. Illek | Dr. Thomas Kremer | Claudia Nemat |
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-
und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung,
Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2015,
die Bestandteile des Quartals-Finanzberichts nach § 37x Abs. 3 WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach
den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des
Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlage-berichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere
Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und
dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review
of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity"
(ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Frankfurt am Main, den 5. November 2015
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Harald Kayser | Thomas Tandetzki |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags)
auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl
für die Berichtsperiode als auch für die Vorjahresvergleichsperiode und das Gesamtjahr
2014 dargestellt:
| in Mio. € | EBITDA | EBIT | EBITDA | EBIT | EBITDA | EBIT |
| Q1-Q3 2015 | Q1-Q3 2015 | Q1-Q3 2014 | Q1-Q3 2014 | Gesamtjahr 2014 | Gesamtjahr 2014 | |
| EBITDA/EBIT | 13 275 | 5 057 | 14 062 | 6 276 | 17 821 | 7 247 |
| DEUTSCHLAND | (331) | (331) | (152) | (152) | (254) | (254) |
| Personalrestrukturierung | (242) | (242) | (138) | (138) | (223) | (223) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (19) | (19) | (7) | (7) | (9) | (9) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges | (70) | (70) | (7) | (7) | (22) | (22) |
| USA | (419) | (419) | 134 | 134 | (52) | (52) |
| Personalrestrukturierung | (46) | (46) | (110) | (110) | (133) | (133) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | (379) | (379) | 240 | 240 | 78 | 78 |
| Wertminderungen | - | 0 | - | 0 | - | 0 |
| Sonstiges | 6 | 6 | 4 | 4 | 3 | 3 |
| EUROPA | (168) | (168) | (81) | (81) | (131) | (153) |
| Personalrestrukturierung | (153) | (153) | (57) | (57) | (91) | (91) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (5) | (5) | 3 | 3 | (9) | (9) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 36 | 36 | (1) | (1) | (5) | (5) |
| Wertminderungen | - | 0 | - | 0 | - | (22) |
| Sonstiges | (46) | (46) | (26) | (26) | (26) | (26) |
| SYSTEMGESCHÄFT | (435) | (499) | (343) | (349) | (540) | (549) |
| Personalrestrukturierung | (224) | (224) | (159) | (159) | (286) | (286) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (202) | (205) | (139) | (145) | (205) | (212) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | (6) | (6) | (23) | (23) | (23) | (23) |
| Sonstiges | (3) | (64) | (22) | (22) | (26) | (28) |
| GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES | (137) | (153) | 1 379 | 1 379 | 1 229 | 1 200 |
| Personalrestrukturierung | (120) | (120) | (96) | (96) | (174) | (174) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (44) | (44) | (26) | (26) | (54) | (54) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 4 | 4 | 1 660 | 1 660 | 1 631 | 1 631 |
| Wertminderungen | - | 0 | - | 0 | - | (29) |
| Sonstiges | 23 | 7 | (159) | (159) | (174) | (174) |
| KONZERNÜBERLEITUNG | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Personalrestrukturierung | (2) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 1 | 0 | (1) | (1) | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| SUMME SONDEREINFLÜSSE | (1 490) | (1 570) | 937 | 931 | 252 | 192 |
| EBITDA/EBIT (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 14 765 | 6 627 | 13 125 | 5 345 | 17 569 | 7 055 |
| Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse) | (1 846) | (1 995) | (2 784) | |||
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 4 781 | 3 350 | 4 271 | |||
| Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse) | (1 382) | (1 075) | (1 474) | |||
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 3 399 | 2 275 | 2 797 | |||
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) AN DIE | ||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse) | 3 154 | 2 023 | 2 422 | |||
| Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse) | 245 | 252 | 375 |
Nach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbindlichkeiten eine
wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen dar.
| in Mio. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 | Veränderung | Veränderung in % |
30.09.2014 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) | 13 685 | 10 558 | 3 127 | 29,6 % | 10 961 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) | 43 402 | 44 669 | (1 267) | (2,8) % | 42 398 |
| FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN | 57 087 | 55 227 | 1 860 | 3,4 % | 53 359 |
| Zinsabgrenzungen | (856) | (1 097) | 241 | 22,0 % | (915) |
| Sonstige | (798) | (1 038) | 240 | 23,1 % | (1 171) |
| BRUTTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN | 55 433 | 53 092 | 2 341 | 4,4 % | 51 273 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 4 510 | 7 523 | (3 013) | (40,1) % | 7 250 |
| Finanzielle Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar/ zu Handelszwecken gehalten | 124 | 289 | (165) | (57,1) % | 245 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 2 330 | 1 343 | 987 | 73,5 % | 922 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 601 | 1 437 | (836) | (58,2) % | 1 047 |
| NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN | 47 868 | 42 500 | 5 368 | 12,6 % | 41 809 |
Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2014 und das darin
enthaltene Glossar (Seite 277 ff.).
Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche
die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger
Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon
ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen",
"planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet
und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für
Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.
Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und
Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten.
Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten
schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen
Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom
mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen
anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs
oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere
mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen,
sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb,
der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten
und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren
eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig
herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich
von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden.
Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele
erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher
Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen
Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder
anderer Dinge ab.
Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom Pro-forma-Kennzahlen
vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes
EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag), Free Cashflow
sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften
sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS
erstellten Angaben zu sehen. Pro-forma-Kennzahlen unterliegen weder den IFRS noch
anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen
diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.
| 5. November 2015 | 25. Februar 2016 | 4. Mai 2016 |
| Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2015 |
Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2015 |
Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 31. März 2016 |
| 25. Mai 2016 | 11. August 2016 | 10. November 2016 |
| Hauptversammlung 2016 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2016 |
Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2016 |
Deutsche Telekom AG
Unternehmenskommunikation
D-53262 Bonn
Telefon 0228 181 4949
Telefax 0228 181 94004
E-Mail medien@telekom.de
www.telekom.com
Bei allen Fragen rund um die T-Aktie kontaktieren Sie:
Telefon 0228 181 88880
Telefax 0228 181 88899
E-Mail investor.relations@telekom.de
Dieser Konzern-Zwischenbericht ist auf der Investor-Relations-Seite im Internet abrufbar
unter:
www.telekom.com/investor-relations
Unseren Geschäftsbericht finden Sie im Internet unter
www.telekom.com/geschaeftsbericht2014
www.telekom.com/annualreport2014
Dieser Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 30. September 2015 liegt auch in englischer
Sprache vor. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG.
KNr. 642 100 158A deutsch
KNr. 642 100 159A englisch
Gedruckt mit mineralölfreier Farbe auf chlorfrei gebleichtem Papier.
Wenn Ihr Mobiltelefon über eine QR-Code Erkennungs-Software verfügt, gelangen Sie
nach dem Scannen dieses Codes direkt auf unsere Investor-Relations Website.