Deutsche Telekom AG

Bonn

Quartalsbericht zum dritten Quartal 2015

1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2015
KONZERNZWISCHENBERICHT

ERLEBEN, WAS VERBINDET.

DIE FINANZDATEN DES KONZERNS AUF EINEN BLICK

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in Mio. €
Q3 Q3 Veränderung Q1-Q3 Q1-Q3


2015 2014 in % 2015 2014
UMSATZ UND ERGEBNIS





Umsatzerlöse
17 099 15 648 9,3 % 51 369 45 656
davon: Inlandsanteil % 36,4 39,7
36,4 40,5
davon: Auslandsanteil % 63,6 60,3
63,6 59,5
Betriebsergebnis (EBIT)
1 785 1 358 31,4 % 5 057 6 276
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)
809 506 59,9 % 2 308 3 034
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse)
1 040 800 30,0 % 3 154 2 023
EBITDA
4 581 4 007 14,3 % 13 275 14 062
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)
5 165 4 575 12,9 % 14 765 13 125
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 30,2 29,2
28,7 28,7
Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert 0,18 0,11 63,6 % 0,51 0,68
BILANZ





Bilanzsumme



135 229 125 009
Eigenkapital



36 508 33 977
Eigenkapitalquote %


27,0 27,2
Netto-Finanzverbindlichkeiten



47 868 41 809
CASHFLOW





Cashflow aus Geschäftstätigkeit
3 946 3 570 10,5 % 11 125 9 719
Cash Capex
(2 813) (2 584) (8,9) % (11 572) (8 727)
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)
1 308 1 125 16,3 % 3 548 3 157
Cashflow aus Investitionstätigkeit
(2 714) (2 188) (24,0) % (9 475) (7 224)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
(1 417) 1 265 n. a. (4 947) (3 485)


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in Mio. € Veränderung Gesamtjahr

in % 2014
UMSATZ UND ERGEBNIS

Umsatzerlöse 12,5 % 62 658
davon: Inlandsanteil %
39,9
davon: Auslandsanteil %
60,1
Betriebsergebnis (EBIT) (19,4) % 7 247
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (23,9) % 2 924
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 55,9 % 2 422
EBITDA (5,6) % 17 821
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 12,5 % 17 569
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) %
28,0
Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert (25,0) % 0,65
BILANZ

Bilanzsumme 8,2 % 129360
Eigenkapital 7,4 % 34 066
Eigenkapitalquote %
26,3
Netto-Finanzverbindlichkeiten 14,5 % 42 500
CASHFLOW

Cashflow aus Geschäftstätigkeit 14,5 % 13 393
Cash Capex (32,6) % (11 844)
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 12,4 % 4 140
Cashflow aus Investitionstätigkeit (31,2) % (10 761)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (42,0) % (3 434)


KUNDEN IM FESTNETZ UND IM MOBILFUNK

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in Mio.

Veränderung
30.09.2015/
31.12.2014

Veränderung
30.09.2015/
30.09.2014

30.09.2015 31.12.2014 in % 30.09.2014 in %
Mobilfunk-Kunden 157,4 150,5 4,6 % 149,1 5,6 %
Festnetz-Anschlüsse 29,2 29,8 (2,0) % 30,0 (2,7) %
Breitband-Anschlüssea 17,7 17,4 1,7 % 17,2 2,9 %


a Ohne Wholesale.


Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden sich im Glossar des Geschäftsberichts 2014 (Seite 277 ff.).

AN UNSERE AKTIONÄRE

ENTWICKLUNG IM KONZERN

KONZERNUMSATZ

Unser Konzernumsatz stieg deutlich um 12,5 %. Insbesondere unser operatives Segment USA trug hierzu bei: zum einen bedingt durch Wechselkurseffekte und zum anderen durch den anhaltend starken Zugang an Neukunden.

Aufgrund der positiven Entwicklung des Mobilfunk-Geschäfts in unserem Heimatmarkt Deutschland konnten wir insgesamt für das operative Segment Deutschland ein Umsatzplus von 1,4 % erzielen.

Der Umsatz in unserem operativen Segment Europa lag v. a. wettbewerbs- und regulierungsbedingt um 1,7 % leicht unter Vorjahresniveau.

Auf vergleichbarer Basis - ohne Wechselkurs- und Konsolidierungskreiseffekte - wuchs unser Konzernumsatz um 2,1 Mrd. € bzw. 4,2 %.

Konzernumsatz
in Mrd. €

ANTEIL AUSLAND AM KONZERNUMSATZ

Die Auslandsquote am Konzernumsatz stieg auf 63,6 % (Q1-Q3 2014: 59,5 %).

Unser operatives Segment USA erhöhte seinen Anteil am Konzernumsatz deutlich um 6,9 Prozentpunkte und leistete damit - gemessen am Außenumsatz - den größten Beitrag zum Konzernumsatz.

Dem gegenüber nahmen die prozentualen Anteile unserer operativen Segmente Deutschland, Europa und Systemgeschäft sowie des Segments Group Headquarters & Group Services ab.

Anteil Ausland am Konzernumsatz
in %

EBITDA BEREINIGT

Unser bereinigtes EBITDA wuchs ebenfalls deutlich um 12,5 %.

Am stärksten konnte hierzu unser operatives Segment USA mit einem Plus von rund 1,6 Mrd. € beitragen. Begleitet wurde die Entwicklung von positiven Wechselkurseffekten von insgesamt rund 0,7 Mrd. €.

Gestiegene personalbezogene Aufwendungen im Zuge des Netzum- und -ausbaus in Deutschland und aufgrund der höheren Kundenbasis in den USA sowie operative EBITDA-Rückgänge in einzelnen europäischen Ländern hatten vermindernde Effekte zur Folge. Unser umfassendes Kosten-Management konnte den negativen Effekten teilweise entgegenwirken.

Die bereinigte EBITDA-Marge lag mit 28,7 % auf Vorjahresniveau. Unsere margenstärksten operativen Segmente sind weiterhin Deutschland mit 40,1 % und Europa mit 34,2 %.

EBITDA bereinigt
in Mrd. €

KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss verringerte sich um 0,7 Mrd. € auf 2,3 Mrd. €.

Dieser Rückgang ist v. a. auf die im Vorjahr erfassten Erträge von 2,1 Mrd. € - Entkonsolidierungen in Zusammenhang mit der Veräußerung der Scout24 Gruppe von 1,7 Mrd. € sowie vollzogene Spektrumtransaktion zwischen T-Mobile US und Verizon Communications von 0,4 Mrd. € -zurückzuführen. Vermindernd wirkten zudem im Vorjahresvergleich um 0,4 Mrd. € höhere Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen - v. a. durch den Aufbau des LTE-Netzes im Rahmen des Netzmodernisierungsprogramms der T-Mobile US.

Erhöhend wirkten ein um 0,1 Mrd. € niedrigerer Steueraufwand sowie ein um 0,2 Mrd. € verbessertes Finanzergebnis.

Konzernüberschuss
in Mrd. €

EIGENKAPITALQUOTE

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2014 insbesondere währungsbedingt um 5,9 Mrd. €.

Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 2,4 Mrd. € auf 36,5 Mrd. €.

Erhöhend wirkten insbesondere der Überschuss (2,4 Mrd. €) sowie ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung (1,5 Mrd. €).

Vermindernd wirkte die Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2014 an unsere Aktionäre (2,3 Mrd. €). Die - im Zusammenhang mit der den Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen - durchgeführte Kapitalerhöhung erhöhte das Kapital um 1,1 Mrd. €. Die Barausschüttung an unsere Aktionäre betrug rund 1,2 Mrd. €.

Vermindernd wirkte auch der Erwerb der restlichen Anteile an der Slovak Telekom in Höhe von 0,9 Mrd. €.

Eigenkapitalquote
in %

CASH CAPEX

Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) erhöhte sich auf 11,6 Mrd. €.

Der Anstieg resultierte in erster Linie aus getätigten Spektrumerwerben von insgesamt 3,8 Mrd. €, v. a. in den USA und in Deutschland. Im Vergleichszeitraum wurden insgesamt 2,0 Mrd. € für Mobilfunk-Spektren (v. a. in den USA, in der Tschechischen Republik und in der Slowakei) investiert.

Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben bewegte sich der Cash Capex insgesamt mit 1,0 Mrd. € über Vorjahresniveau. Insbesondere in den operativen Segmenten USA und Deutschland stieg der Cash Capex jeweils im Zusammenhang mit den im Rahmen des Netzausbaus und der Netzmodernisierung getätigten Investitionen.

Cash Capex
in Mrd. €

FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)

Der Free Cashflow erhöhte sich von 3,2 Mrd. € auf 3,5 Mrd. €.

Dazu trug der um 1,4 Mrd. € über Vorjahresniveau liegende Cashflow aus Geschäftstätigkeit bei, welcher im Wesentlichen durch die positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA beeinflusst war.

Gegenläufig wirkte sich der gegenüber der Vorjahresperiode um 1,0 Mrd. € erhöhte Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum) aus.

Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)
in Mrd. €

NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2014 um 5,4 Mrd. €.

Erhöhend wirkten der Erwerb von Mobilfunk-Spektrum (3,8 Mrd. €), Dividendenzahlungen - inklusive an Minderheiten in Beteiligungen - (1,3 Mrd. €), der Erwerb der restlichen Anteile an der Slovak Telekom (0,9 Mrd. €), Währungskurseffekte (1,3 Mrd. €) sowie eine Vielzahl anderer Effekte.

Vermindernd wirkte der Free Cashflow (3,5 Mrd. €).

Netto-Finanzverbindlichkeiten
in Mrd. €

Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns", Seite 10 ff.

DIE DEUTSCHE TELEKOM AUF EINEN BLICK

In den ersten neun Monaten 2015 blieb die Deutsche Telekom weiterhin auf Wachstumskurs: Der Konzernumsatz steigerte sich um 12,5 % auf rund 51,4 Mrd. €. Das Umsatzwachstum wurde maßgeblich durch das starke US-Geschäft getragen, das durch anhaltend starke Marktanteilsgewinne und positive Wechselkurseinflüsse um rund 35 % zulegen konnte. Das operative Segment Deutschland legte beim Umsatz mit 1,4 % leicht zu. Während sich unser operatives Segment Systemgeschäft nahezu auf Vorjahresniveau bewegte, war der Umsatz bei unserem operativen Segment Europa leicht rückläufig.

Getrieben durch das starke Umsatzwachstum legte auch das bereinigte EBITDA um 12,5 % auf 14,8 Mrd. € zu. Wie zuvor beim Umsatz war auch beim bereinigten EBITDA das US-Geschäft mit einem Plus von 55,7 % der wesentliche Treiber. In den operativen Segmenten Deutschland und Europa ergaben sich leichte Rückgänge, die in Deutschland durch gestiegene personalbezogene Aufwendungen im Zuge des Netzum- und -ausbaus bedingt waren, während der Rückgang in Europa im Wesentlichen umsatzbedingt war.

Die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen - der sog. Cash Capex - lagen mit rund 11,6 Mrd. € um 2,8 Mrd. € über denen des Vergleichszeitraums. Einerseits schlugen sich hier die höheren Investitionen für den Netzausbau insbesondere in den USA und in Deutschland nieder, andererseits die gestiegenen Auszahlungen für den Erwerb von Mobilfunk-Spektrum, die in den ersten neun Monaten dieses Jahres bei rund 3,8 Mrd. € lagen und damit rund 1,8 Mrd. € höher als im Vorjahreszeitraum waren. Auch ohne Berücksichtigung von Spektrumerwerben lag das Investitionsniveau um 1,0 Mrd. € über dem des Vergleichszeitraums. Trotzdem konnte der Free Cashflow um 12,4 % auf rund 3,5 Mrd. € zulegen.

Der Konzernüberschuss in den ersten drei Quartalen 2015 lag mit 2,3 Mrd. € um rund 0,7 Mrd. € unter der Vorjahresperiode. Maßgeblich für den Rückgang waren die im Vorjahr erfassten Erträge aus den Entkonsolidierungen in Zusammenhang mit der Veräußerung der Scout24 Gruppe von insgesamt 1,7 Mrd. €. Bereinigt um Sondereinflüsse erhöhte sich der Konzernüberschuss um rund 1,1 Mrd. € auf 3,2 Mrd. €.

Mit Blick auf die Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2015 hält die Deutsche Telekom an ihrer Prognose für das Gesamtjahr fest. Weitergehende Informationen können dem Kapitel "Prognose", Seite 32, entnommen werden.

DIE T-AKTIE

Aktienrendite der T-Aktie in den ersten drei Quartalen 2015
in %

Entwicklung der T-Aktie

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Q1-Q3 Q1-Q3 Gesamtjahr


2015 2014 2014
XETRA SCHLUSSKURSE



Börsenkurs am letzten Handelstag 15,89 12,00 13,25
Höchster Kurs 17,60 13,15 13,71
Niedrigster Kurs 12,63 11,05 10,35
GEWICHTUNG DER AKTIE IN WICHTIGEN AKTIENINDIZES



DAX 30 % 6,1 4,8 5,1
Dow Jones Euro STOXX 50© % 2,5 1,8 2,1
Dow Jones Europe STOXX 600 Telecommunications© % 14,4 11,9 12,6
Marktkapitalisierung Mrd. € 73,2 54,4 60,1
Ausgegebene Aktien Mio. Stück 4 607 4 536 4 536


Historische Performance der T-Aktie zum 30. September 2015
in %

Nach einem verheißungsvollen ersten Halbjahr - mit knapp zweistelligen Wachstumsraten - machte sich im dritten Quartal 2015 an den internationalen Börsenplätzen Ernüchterung breit. Sorgen um die Entwicklung der Weltkonjunktur - insbesondere ausgehend von China - sowie mögliche Zinserhöhungen durch die Zentralbanken setzten der Indexentwicklung zu. Der DAX 30 und der Dow Jones Euro STOXX 50© traten mehr oder weniger auf der Stelle und beendeten das dritte Quartal mit einem Minus von 1,5 % respektive einem Plus von 0,5 %. Gleiches galt auch für den Nikkei, der die ersten neun Monate mit einem Minus von 0,4 % beendete. Deutlich schwächer war die Entwicklung in den USA, wo der Dow Jones ein Minus von 8,6 % verzeichnete.

Die als weniger zyklisch eingestuften Telekommunikationspapiere konnten sich vor diesem Hintergrund gut behaupten. Der Dow Jones Europe STOXX 600 Telecommunications© legte in den ersten drei Quartalen 2015 um 6,5 % zu.

Von den vergleichsweise bereits starken Telekommunikationswerten insgesamt konnte sich die Aktie der Deutschen Telekom noch einmal deutlich absetzen. Bis zum 30. September 2015 betrug der Zuwachs auf Total-Return-Basis 23,6 %.

WICHTIGE EREIGNISSE IM DRITTEN QUARTAL 2015

UNTERNEHMENSTRANSAKTIONEN

Am 12./13. August 2015 haben wir mit Ströer eine Vereinbarung zum Verkauf unserer Online-Plattform t-online.de und unseres Digitalvermarkters InteractiveMedia unterzeichnet. Die Transaktion erfolgte im Wege einer Kapitalerhöhung von Ströer gegen Sacheinlage der beiden Gesellschaften.

Im Gegenzug erhielten wir rund 0,3 Mrd. € neu ausgegebene Aktien von Ströer; dies entspricht einem Anteil von rund 11,6 %. Hierdurch können wir weiterhin von möglichen Wertsteigerungen profitieren. Die Transaktion wurde nach Zustimmung des Bundeskartellamts und dem Eintreten der weiteren Vollzugsbedingungen am 2. November 2015 vollzogen.

INVESTITIONEN IN NETZE UND SPEKTREN

Seit Anfang September 2015 sind wir in allen unseren europäischen Mobilfunk-Märkten mit 4G/LTE vertreten: Telekom Albania startete mit der Markteinführung von 4G+ mit Geschwindigkeiten von bis zu 225 MBit/s zunächst in sieben großen Städten. Für die Einführung der LTE-Dienste erwarb Telekom Albania im Mai 2015 Frequenzen von 2 x 20 MHz im Bereich 2,6 GHz für rund 3 Mio. €.

ERWEITERUNG MARKENPRÄSENZ

Seit dem 1. Juli 2015 treten unsere Beteiligungen in der EJR Mazedonien "Makedonski Telekom" und "T-Mobile Macedonia" gemeinsam am Markt auf. Hierzu wurde die T-Mobile Macedonia in die Makedonski Telekom verschmolzen. Auch unser albanisches Tochterunternehmen "Albanian Mobile Communications - AMC" wurde im Juli 2015 zur Telekom Albania umfirmiert. Mit Albanien ist nun das 12. Land in unserem europäischen Footprint "magenta" geworden und übernimmt die Identität und Werte der Telekom-Marke - Innovation, Kompetenz und Einfachheit.

KOOPERATIONEN

Für unseren E-Reader tolino konnten wir im September 2015 wichtige neue Partner aus dem Buchhandel gewinnen. Als internationaler Partner wird Libris Blz. tolino in seinen Buchhandlungen und über seine Webshops in den Niederlanden anbieten. In Deutschland konnten wir unsere tolino-Allianz um die Mayersche, größte Regionalbuchhandlung in Nordrhein-Westfalen, und um den süddeutschen Filialist Osiander erweitern.

Eine neue strategische Partnerschaft sind wir mit Inmarsat, einem Anbieter für Satellitenkommunikation, im September 2015 eingegangen. Gemeinsam wollen wir das "European Aviation Network" entwickeln, um künftig Passagieren im europäischen Luftraum einen breitbandigen Internet-Zugang an Bord zu bieten. Basis hierfür bildet die intelligente Kombination aus einem innovativen LTE-Netzwerk am Boden, das von uns entwickelt und betrieben wird, und die Kommunikation über den neuen Inmarsat S-Band-Satelliten. Lufthansa wird als erste europäische Airline die neuen Zugangsoptionen nutzen und sich mit der Durchführung von Testflügen an der Entwicklung von "European Aviation Network" beteiligen.

Mit Readly konnten wir Anfang Juli 2015 eine umfassende Kooperation abschließen: Readly ist ein Dienstanbieter, mit dem Kunden Zugriff auf mehr als 1 100 nationale und internationale Magazine in einer App haben. Die Magazin-Flatrate von Readly ist direkt als Zubuchoption zu unseren Mobilfunk-Verträgen buchbar. Die Kooperation mit Readly ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Strategie, durch Partnerschaften attraktive Services anzubieten.

NEUE PRODUKTE

Mit dem neuen Service "One Number" entscheiden unsere Geschäftskunden in Deutschland künftig selbst, welche Rufnummer - Mobilfunk oder Festnetz -bei einem Telefonat angezeigt wird. Dies bietet die Möglichkeit, auch unterwegs oder wenn Mitarbeiter an ihren Heimarbeitsplätzen arbeiten, unter der Festnetz-Nummer zu telefonieren. "One Number" lässt sich einfach online oder per App an- und ausschalten, konfigurieren und individuell anpassen.

Mit der neuen "Enterprise Mobility Management Suite" (EMM Suite) von T-Systems bieten wir Unternehmen eine umfassende Komplettlösung an, um nicht nur mobile Endgeräte zu konfigurieren, sondern auch um Applikationen und Daten sicher zu managen. So können Mitarbeiter u. a. sicher auf Firmenressourcen zugreifen sowie Daten mobil lesen, editieren und weiterverteilen. Die Anwendung wird aus der Cloud bereitgestellt, inklusive Hosting in Telekomzertifizierten, deutschen Rechenzentren.

AUSZEICHNUNGEN

Bei der "connect-Leserwahl" erreichten wir in sechs Kategorien die Spitzenposition: 86 000 Leser wählten uns u. a. zum besten Festnetz- und Mobilfunknetz-Betreiber. Unsere Zweitmarke "congstar" überzeugte als bester Mobilfunk-Anbieter und T-Mobile Austria als bester Mobilfunknetz-Betreiber Österreichs. In einem weiteren Test der "connect" konnte auch unser IPTV-Angebot "Entertain" erneut überzeugen - v. a. unsere langjährige Erfahrung beim Betrieb von IPTV-Diensten zahlt sich in guter Bildqualität und Leistung aus. Den "Best in Test" Award von P3 Communications konnten wir uns gleich in drei europäischen Ländern sichern: Cosmote, Mobilfunk-Tochter unserer griechischen Beteiligung OTE, wurde für ihren Sprach- und Daten-Service ausgezeichnet. In Kroatien erzielten wir in dem unabhängigen Test die höchste Punktzahl und Slovak Telekom erzielte die Auszeichnung schon zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Unsere führende Rolle im Machine-to-Machine (M2M)-Markt wurde gleich zweifach ausgezeichnet: im Juli 2015 vom Analystenhaus Analysys Mason im jährlichen Ranking "M2M Scorecard" sowie von Gartner in ihrem "Magic Quadrant". Darüber hinaus erhielt T-Systems im September 2015 zweimal die Auszeichnung "Best in Class" von den Analysten von PAC - einmal für den Betrieb und das Management der technischen Basis von SAP-Anwendungen (Kategorie "Hosting") sowie für die Kompetenz beim SAP Application Management.

Unser europaweites Engagement für das beste Kundenerlebnis erhielt im September 2015 bei den "UK Customer Experience Awards" internationale Anerkennung. Für unser ICCA-Programm (International Customer Contact Analysis), was alle wichtigen Kundenkontaktkanäle umfasst, errangen wir den ersten Platz in der Kategorie "International Business".

KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT

KONZERNSTRUKTUR, -STRATEGIE UND -STEUERUNG

Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und -steuerung verweisen wir auf die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2014 (Geschäftsbericht 2014, Seite 67 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich hierzu keine wesentlichen Änderungen.

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 dargestellten Situation des wirtschaftlichen Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den ersten neun Monaten 2015, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken, den Telekommunikationsmarkt sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen unerwarteten Ereignisse im Prognosezeitraum eintreffen.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Das globale Wirtschaftswachstum hat sich in den ersten drei Quartalen 2015 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum abgeschwächt. Für diese nachlassende Wachstumsdynamik sind im Wesentlichen die Schwellen- und Entwicklungsländer verantwortlich. Das Wachstum der Industrienationen hat hingegen von der moderaten Erholung der Eurozone, niedrigen Ölpreisen und einer expansiven Geldpolitik profitiert und ist leicht angestiegen.

In unseren Kernmärkten haben sich die Wachstumsraten der Volkswirtschaften in den ersten neun Monaten 2015 weiterhin positiv entwickelt. In Deutschland ist diese Entwicklung getrieben durch den sich weiter gut entwickelnden privaten Konsum und durch zunehmende Exporte. Das BIP ist im dritten Quartal um 1,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal gewachsen. Der deutsche Arbeitsmarkt ist mit einer Arbeitslosenquote von derzeit 6,2 % in einer robusten Verfassung. Die US-Wirtschaft konnte ein Wachstum von 2,2 % verzeichnen. Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA wird maßgeblich von einem starken Arbeitsmarkt sowie der Niedrigzinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve getragen.

In den Ländern unseres operativen Segments Europa haben sich die Wachstumsraten der Volkswirtschaften in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 weiterhin mehrheitlich positiv entwickelt. Auch die Lage am Arbeitsmarkt hat sich in den meisten Ländern weiter verbessert. Griechenland hat weiterhin Schwierigkeiten, an das gesamteuropäische Wachstum anzuschließen. Der über mehrere Monate unsichere Verbleib Griechenlands in der Eurozone hat die griechische Wirtschaft deutlich belastet. Die Arbeitslosenquote in Griechenland bleibt mit 25,5 % auf einem überaus hohen Niveau.

AUSBLICK

Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seiner Herbstprognose davon aus, dass die Weltwirtschaft in 2015 um 3,1 % wachsen wird. Für das Jahr 2016 prognostiziert der IWF ein Wachstum der Weltwirtschaft um 3,6 %. Dieses beschleunigte Wachstum wird gleichermaßen durch die Industrienationen (2,2 %) und Schwellen- und Entwicklungsländer (4,5 %) getrieben. Größere Unsicherheiten bestehen für den asiatischen Wirtschaftsraum. Für unsere europäischen Kernmärkte gehen wir weiterhin von einer stabilen konjunkturellen Entwicklung aus. Auch die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem verhaltenen Aufschwung, der v. a. von privaten Konsumausgaben und Exporten getragen wird. Mit einer Erholung der griechischen Wirtschaft ist erst nach 2016 zu rechnen - trotz Reformanstrengungen und der Einigung Griechenlands mit den europäischen Institutionen.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RISIKEN

Die europäische Wirtschaft hat zuletzt von niedrigen Ölpreisen, einer expansiven Geldpolitik und verhältnismäßig niedrigen Eurokursen profitiert. Jedoch ist nach wie vor v. a. für unsere europäischen Länder eine erneute Verschärfung der Staatsschuldenkrise mit potenziellen Auswirkungen auf Banken und Finanzmärkte das größte volkswirtschaftliche Risiko. Die Kontroversen um eine Verlängerung der Rettungspakete für Griechenland im dritten Quartal 2015 legen nahe, dass die fragile Lage in Griechenland das Potenzial für eine weitere krisenhafte Zuspitzung birgt.

TELEKOMMUNIKATIONSMARKT

Der Konsolidierungsdruck in der europäischen Telekommunikationsbranche ist nach wie vor hoch. Gründe dafür sind in erster Linie sinkende Umsätze -u. a. durch den steigenden Wettbewerb. Gleichzeitig sind hohe Investitionen für den Netzausbau nötig. Vor diesem Hintergrund sorgt das gescheiterte Konsolidierungsvorhaben in Dänemark für weitere Unsicherheit in der Branche: Im September 2015 zogen Telenor und TeliaSonera ihre Fusionspläne zurück, nachdem sich die Parteien nicht mit der EU-Kommission auf geeignete Bedingungen einigen konnten. Es bleibt abzuwarten, welche Signalwirkung diese Entscheidung auf die derzeitigen und zukünftigen Konsolidierungsvorhaben in der EU haben wird. In Großbritannien beabsichtigt BT den Erwerb des Joint Ventures EE und Hutchison 3G die Übernahme von O2 Großbritannien. Diese Vorhaben werden momentan von der Competition & Markets Authority in Großbritannien und der Generaldirektion Wettbewerb bei der EU-Kommission geprüft. Des Weiteren haben Vimpelcom und Hutchison im August 2015 ihr Interesse angekündigt, ein Joint Venture auf dem italienischen Mobilfunk-Markt zu gründen.

Europäische Datenschutzgrundverordnung. Einen Teil der digitalen Binnenmarktstrategie bildet die Reform des Datenschutzes durch die derzeit zur Verhandlung stehende Datenschutzgrundverordnung. Europäische Kommission, EU-Rat und Europäisches Parlament haben insgesamt neun Verhandlungsrunden mit dem Ziel angesetzt, bis Ende 2015 zu einer Einigung zu gelangen. Nach derzeitigem Verhandlungsstand sind wichtige Punkte noch in der Diskussion.

Urteil des EuGH zu Safe Harbor. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 6. Oktober 2015 stellt fest, dass ein Transfer von Daten auf Basis des zwischen der EU und den USA bestehenden Safe Harbor-("sicherer Hafen") Abkommens nicht zulässig ist. In den USA bestehe kein angemessenes Schutzniveau für personenbezogene Daten, weil die Daten europäischer Kunden nicht ausreichend vor dem Zugriff US-amerikanischer Sicherheitsbehörden geschützt seien. Das Urteil kommt zu dem Schluss, dass ein Rechtsschutz für die betroffenen europäischen Bürger in den USA nur eingeschränkt und wenig effektiv gewährleistet werden kann. Vor allem die Datenschutzaufsichtsbehörden müssen nun eine verbindliche Position erarbeiten, wie sie Datentransfers in die USA auf Basis von Standardvertragsklauseln und Binding Corporate Rules zukünftig behandeln werden.

REGULIERUNG

Finale BNetzA-Beschlüsse zu den Interconnection-Entgelten in Deutschland veröffentlicht. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 1. April und am 24. April 2015 die finalen Entgeltbeschlüsse zu den Festnetz-Terminierungsentgelten und den Mobilfunk-Terminierungsentgelten veröffentlicht und dabei die bereits zum 1. Dezember 2014 vorläufig genehmigten Entgelthöhen nunmehr final festgelegt.

FREQUENZVERGABE

Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten aktuellen Entwicklungen bei den Frequenzvergabeverfahren:

In Deutschland startete die BNetzA am 27. Mai 2015 die Versteigerung der 0,9 bzw. 1,8 GHz-Frequenzrechte aus den GSM-Lizenzen der deutschen Netzbetreiber sowie weiterer Frequenzen aus den Bereichen 0,7 GHz (Digitale Dividende II) und 1,5 GHz. Nach 16 Tagen des Bietens ging das Verfahren am 19. Juni 2015 nach der 181. Runde zu Ende. Telekom Deutschland erreichte ihre Frequenzziele und erwarb von den insgesamt zur Verfügung stehenden 270 MHz in den vier Bändern 100 MHz zu einem Preis von knapp unter 1,8 Mrd. €.

In Albanien hat sich Telekom Albania - vormals AMC -, Tochter unserer griechischen Beteiligung OTE, um die Verlängerung ihrer im August 2014 ausgelaufenen GSM-Lizenz mit Frequenzen in den Bereichen 0,9 und 1,8 GHz beworben. Aufgrund der Erfüllung aller Voraussetzungen wurde die Verlängerung der Lizenz im Januar 2015 genehmigt. Des Weiteren hat die albanische Regulierungsbehörde AKEP im April 2015 eine Vergabe von Frequenzen im Bereich 1,8 GHz durchgeführt, an der sich Telekom Albania erfolgreich beteiligt hat. Im Mai 2015 schließlich führte die AKEP eine Vergabe von Frequenzen im Bereich 2,6 GHz durch. Telekom Albania erwarb in der Vergabe 2 x 20 MHz für einen Preis von umgerechnet rund 3 Mio. €. Mit dem ersteigerten Spektrum führte Telekom Albania 4G/LTE-Dienste im September 2015 erfolgreich im Markt ein.

In Polen hat der Regulierer UKE die Vergabe für die Frequenzen aus den Bändern 0,8 und 2,6 GHz in Form einer simultanen Mehrrundenauktion am 10. Februar 2015 begonnen. Da bis September 2015 ein Ende der Bietphase nicht absehbar war, hat das polnische Ministerium für Digitalisierung beschlossen, die Auktion über geänderte Regeln zum Ende kommen zu lassen. Danach wurde das bisherige Bietverfahren bis zum 9. Oktober 2015 fortgesetzt. Am 15. Oktober 2015 erfolgte dann eine letzte Auktionsrunde mit verschlossenen Geboten. T-Mobile Polska erreichte mit Geboten in einer Gesamthöhe von rund 0,5 Mrd. € die Höchstbieterposition für einen 2 x 5 MHz-Frequenzblock im 0,8 GHz-Band sowie für drei 2 x 5 MHz-Blöcke im 2,6 GHz-Band. Daneben lag sie mit ihren Geboten in den beiden Bändern auf jeweils einem 2 x 5 MHz-Block an zweiter Stelle. Die Regulierungsbehörde hat T-Mobile Polska am 19. Oktober 2015 die von ihnen ersteigerten Frequenzblöcke zum Kauf angeboten und auch die Übernahmebereitschaft bezüglich der zwei Blöcke mit Zweitbieterposition abgefragt. Das Angebot bezüglich der Blöcke mit Erstbieterposition wurde am 26. Oktober 2015 von T-Mobile Polska angenommen. Ebenso signalisierte T-Mobile Polska die Kaufbereitschaft für die zwei Blöcke mit Zweitbieterposition. Obgleich mit einem Abschluss des Vergabeverfahrens noch in diesem Jahr gerechnet wird, sind aufgrund der Änderung der Auktionsregeln spätere gerichtliche Auseinandersetzungen über das Verfahren und sein Ergebnis nicht auszuschließen.

Zu weiteren Verzögerungen der Frequenzauktionsvorbereitungen kam es in Montenegro, wo mit einer Veröffentlichung eines Entwurfs für die Vergaberegeln nun bis Ende 2015 sowie mit der Entscheidung über die finalen Bedingungen und dem Start der Bietphase im ersten Halbjahr 2016 gerechnet wird.

Am 8. April 2015 hat die US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) der T-Mobile US formal die im Januar 2015 für 1,6 Mrd. € ersteigerten AWS-3-Frequenzen zugeteilt.

In Ungarn hat die Regulierungsbehörde NMHH die Absicht bekanntgegeben, die Nutzungsrechte am Spektrum in den Bereichen 3,4 bis 3,6 und 3,6 bis 3,8 GHz neu zu regeln. Es wird damit gerechnet, dass die Frequenzen noch in diesem Jahr für den digitalen Mobilfunk freigegeben und versteigert werden.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNS

ERTRAGSLAGE DES KONZERNS

UMSATZ

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 erzielten wir einen Konzernumsatz von 51,4 Mrd. €, der damit deutlich um 5,7 Mrd. € bzw. 12,5 % über dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums lag. Maßgeblich trug -neben Wechselkurseffekten - unser operatives Segment USA mit dem anhaltenden starken Zugang an Neukunden infolge ihrer "Uncarrier"-Initiativen zu dieser Umsatzentwicklung bei. Unser operatives Segment Deutschland konnte sich speziell im Mobilfunk gut im Markt behaupten und verzeichnete insgesamt ein Plus von 1,4 %. In unserem operativen Segment Europa mussten wir einen leichten Umsatzrückgang von 1,7 % hinnehmen. Trotz der konsequenten Ausrichtung unserer Landesgesellschaften auf die Wachstumsfelder sank der Umsatz durch wettbewerbsbedingte Preisreduzierungen insbesondere im Mobilfunk sowie Entscheidungen von Regulierungsbehörden. Der Umsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag trotz der Neuausrichtung des Geschäftsmodells sowie der generell rückläufigen Preisentwicklung im IT- und Kommunikationsgeschäft nahezu auf Vorjahresniveau.

Ohne Berücksichtigung von positiven Wechselkurseffekten von insgesamt 3,6 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, und positiven Effekten aus Konsolidierungskreisveränderungen von 0,1 Mrd. € lag der Umsatz um 2,1 Mrd. € bzw. 4,2 % über dem Vorjahresniveau. Detailliertere Angaben zu den Umsatzentwicklungen in unseren operativen Segmenten Deutschland, USA, Europa, Systemgeschäft sowie in dem Segment Group Headquarters & Group Services können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" (Seite 16 ff.) entnommen werden.

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz

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in Mio. € Q1 Q2 Q3 Q3 Veränderung Q1-Q3

2015 2015
2015 2014
in %
2015
KONZERNUMSATZ 16 842 17 428 17 099 15 648 9,3 % 51 369
Deutschland 5 589 5 580 5 593 5 587 0,1 % 16 762
USA 6 905 7 443 7 059 5 554 27,1 % 21 407
Europa 3 106 3 136 3 198 3 317 (3,6) % 9 440
Systemgeschäft 2 001 2 166 2 115 2 068 2,3 % 6 282
Group Headquarters & Group Sewices 565 584 555 596 (6,9) % 1 704
Intersegmentumsatz (1 324) (1 481) (1 421) (1 474) 3,6 % (4 226)


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in Mio. € Q1-Q3 Veränderung Gesamtjahr

2014 in % 2014
KONZERNUMSATZ 45 656 12,5 % 62 658
Deutschland 16 534 1,4 % 22 257
USA 15 898 34,7 % 22 408
Europa 9 605 (1,7) % 12 972
Systemgeschäft 6 307 (0,4) % 8 601
Group Headquarters & Group Sewices 1 828 (6,8) % 2 516
Intersegmentumsatz (4 516) 6,4 % (6 096)


Regionale Umsatzverteilung
in %

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatza
in %

a Für nähere Informationen zum Außenumsatz verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss (Seite 46).


Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von 41,7 % den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Im Vergleich zur Vorjahresperiode erhöhte sich der Anteil am Konzernumsatz v. a. aufgrund des weiterhin starken Anstiegs an Neukunden deutlich um 6,9 Prozentpunkte. Rückläufig zeigten sich hingegen die Anteile unserer operativen Segmente Deutschland, Europa und Systemgeschäft sowie des Segments Group Headquarters & Group Services. Der Anteil des Auslandsumsatzes nahm weiter zu. Im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode erhöhte sich die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz von 59,5 % auf 63,6 %.

EBITDA, BEREINIGTES EBITDA

Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verringerte sich unser EBITDA um 0,8 Mrd. € auf 13,3 Mrd. €. Dies resultierte im Wesentlichen aus den im Vorjahr als Sondereinflüsse erfassten Erträgen aus den Entkonsolidierungen der Scout24 Gruppe von insgesamt 1,7 Mrd. € sowie aus einer zwischen T-Mobile US und Verizon Communications vollzogenen Spektrumtransaktion von 0,4 Mrd. €. Im EBITDA der ersten drei Quartale 2015 waren insgesamt negative Sondereinflüsse von 1,5 Mrd. € enthalten. In erster Linie waren dies Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogenen Restrukturierungsaufwendungen von 1,1 Mrd. €, welche im Saldo um 0,3 Mrd. € höher als in der Vergleichsperiode waren. Darüber hinaus wirkten sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 Aufwendungen aus der Abschaltung des CDMA-Netzes von MetroPCS von rund 0,4 Mrd. € negativ aus. Im Vergleichszeitraum waren diesbezüglich Aufwendungen von 0,1 Mrd. € erfasst.

Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir in den ersten neun Monaten 2015 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,6 Mrd. € gestiegenes bereinigtes EBITDA von 14,8 Mrd. €. Insbesondere unser operatives Segment USA trug mit einer Steigerung des bereinigten EBITDA-Beitrags von 1,6 Mrd. € zu dieser Entwicklung bei. Insgesamt wirkten sich Wechselkurseffekte in Höhe von 0,7 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, positiv auf die Entwicklung unseres bereinigten EBITDA aus. Aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens resultierte im Segment Group Headquarters & Group Services ein Ertrag in Höhe von 175 Mio. €. Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA/bereinigtem EBITDA unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" (Seite 16 ff.) entnommen werden.

Beitrag der Segmente zum Konzern-EBITDA bereinigt

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in Mio. € Q1 Q2 Q3 Q3 Veränderung Q1-Q3

2015 2015 2015 2014 in % 2015
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN 4 574 5 026 5 165 4 575 12,9 % 14 765
Deutschland 2 211 2 224 2 269 2 324 (2,4) % 6 704
USA 1 225 1 652 1 702 1 014 67,9 % 4 579
Europa 1 008 1 069 1 148 1 184 (3,0) % 3 225
Systemgeschäft 154 214 185 197 (6,1) % 553
Group Headquarters & Group Services (22) (76) (133) (145) 8,3 % (231)
Überleitung (2) (57) (6) 1 n. a. (65)


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in Mio. € Q1-Q3 Veränderung Gesamtjahr

2014 in % 2014
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN 13 125 12,5 % 17 569
Deutschland 6 810 (1,6) % 8 810
USA 2 941 55,7 % 4 296
Europa 3 309 (2,5) % 4 432
Systemgeschäft 623 (11,2) % 835
Group Headquarters & Group Services (423) 45,4 % (667)
Überleitung (135) 51,9 % (137)


EBIT

Das EBIT des Konzerns sank gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres deutlich um 1,2 Mrd. € auf 5,1 Mrd. €. Dieser Rückgang ist v. a. auf den im Vorjahr erfassten Ertrag aus den Entkonsolidierungen in Zusammenhang mit der Veräußerung der Scout24 Gruppe zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 0,4 Mrd. € höhere Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, v. a. verursacht durch den Aufbau des 4G/LTE-Netzes im Rahmen des Netzmodernisierungsprogramms der T-Mobile US, hatten ebenfalls einen negativen Effekt auf die Entwicklung des EBIT.

ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN

Das Ergebnis vor Ertragsteuern reduzierte sich aufgrund der zuvor genannten Effekte gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum ebenfalls deutlich um 1,0 Mrd. € auf 3,2 Mrd. €. Unser Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 0,2 Mrd. €, v. a. bedingt durch vom Joint Venture EE erhaltene Dividendenzahlungen in Höhe von 0,4 Mrd. €. Die erfolgswirksame Vereinnahmung der Dividendenzahlungen stand im Zusammenhang mit der im Dezember 2014 vorgenommenen Reklassifizierung unserer am Joint Venture gehaltenen Anteile in die als zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen. Gegenläufig wirkten Bewertungseffekte, die im Wesentlichen durch die Folgebewertung eingebetteter Derivate der T-Mobile US bedingt sind. Hauptursache dieser Bewertungsverluste war der Anstieg des Aktienkurses der T-Mobile US.

KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss verringerte sich um 0,7 Mrd. € auf 2,3 Mrd. €. Der Steueraufwand des laufenden Geschäftsjahres belief sich auf 0,8 Mrd. € und reduzierte sich somit um 0,1 Mrd. € gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode. Weitere Erläuterungen hierzu finden Sie im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 45. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd. €. In unserem operativen Segment USA belastete u. a. der oben genannte Bewertungsverlust das Finanzergebnis der T-Mobile US und damit auch das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis. Ebenfalls vermindernd wirkten sich die Erwerbe der restlichen Anteile an der T-Mobile Czech Republic im Februar 2014 sowie an der Slovak Telekom im Mai 2015 aus.

Anzahl der Mitarbeiter (am Stichtag)

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30.09.2015 31.12.2014
Deutschland 69 663 68 754
USA 42 600 39 683
Europa 50 077 51 982
Systemgeschäft 46 299 47 762
Group Headquarters & Group Services 17 686 19 631
ANZAHL MITARBEITER KONZERN 226 325 227 811
davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) 18 864 19 881


Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2014 leicht um 0,7 %. Innerhalb unserer Segmente zeichneten sich zum Teil gegenläufige Entwicklungen ab: Im operativen Segment Deutschland erhöhten wir gegenüber dem Jahresende 2014 den Personalbestand um 1,3 % durch den Aufbau von Personal im Wesentlichen für den Netzaus- und -umbau. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment USA stieg in den ersten neun Monaten 2015 um 7,4 % und ist auf die Gewinnung zusätzlicher Kräfte im Einzelhandel und Kunden-Service sowie von Verwaltungspersonal zur Betreuung der wachsenden Kundenbasis von T-Mobile US zurückzuführen. In unserem operativen Segment Europa reduzierte sich der Mitarbeiterbestand gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 3,7 %. Hauptgründe hierfür waren im Wesentlichen Effizienzsteigerungsmaßnahmen in einigen Ländern unseres operativen Segments. In unserem operativen Segment Systemgeschäft sank die Mitarbeiteranzahl um 3,1 %, v. a. aufgrund von Personalumbaumaßnahmen im In- und Ausland. Die Mitarbeiterzahl im Segment Group Headquarters & Group Services sank im Vergleich zum Jahresende 2014 um 9,9 %, im Wesentlichen aufgrund des fortgeführten Personalumbauprogramms inklusive der Vermittlung von Mitarbeitern innerhalb des Konzerns.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DES KONZERNS

Bilanzstruktur
in Mio. €

Unsere Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 5,9 Mrd. €, dies war v. a. durch folgende Effekte verursacht:

Die immateriellen Vermögenswerte stiegen um 4,5 Mrd. € auf 56,0 Mrd. € im Wesentlichen aufgrund von Zugängen von insgesamt 6,2 Mrd. €. Hierin sind u. a. 2,3 Mrd. € für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US enthalten, die überwiegend aus der im Januar 2015 beendeten Auktion der US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde FCC stammen. Ebenfalls trugen die im Rahmen der im Juni 2015 beendeten Frequenzversteigerung in Deutschland erworbenen 100 MHz-Frequenzen in Höhe von 1,8 Mrd. € zu dem Anstieg bei. Währungskurseffekte in Höhe von 2,1 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten ebenfalls buchwerterhöhend. Einen gegenläufigen Effekt hatten planmäßige Abschreibungen in Höhe von 3,0 Mrd. € sowie die vorgenommene Reklassifizierung von Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen von 0,8 Mrd. €.

Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 2,6 Mrd. € auf 42,2 Mrd. €. Zugänge von 7,4 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Hierin sind 0,8 Mrd. € an Aktivierungen höherpreisiger Mobilfunk-Endgeräte enthalten. Diese stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile US im Juni 2015 eingeführten Geschäftsmodell "JUMP! On Demand", bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen sondern mieten. Währungskurseffekte erhöhten den Buchwert um 0,8 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Abschreibungen standen dem in Höhe von 5,2 Mrd. € entgegen. Ebenfalls vermindernd wirkten Abgänge von 0,3 Mrd. € sowie die vorgenommene Reklassifizierung von Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen in Höhe von 0,2 Mrd. €.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen verringerten sich um 0,2 Mrd. € auf 10,3 Mrd. €. Im Zusammenhang mit im Berichtszeitraum abgeschlossenen Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierte sich der Forderungsbestand um 0,8 Mrd. €. Ebenfalls reduzierend wirkte das bei T-Mobile US neu eingeführte Geschäftsmodell "JUMP! On Demand": Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten bei Vertragsabschluss mit dem Kunden in diesem Zusammenhang nicht mehr die Forderung aus dem Endgeräteverkauf sondern nur noch die monatliche Mietrate für das Endgerät. Erhöhend wirkten v. a. Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

In den sonstigen Aktiva waren zum 30. September 2015 folgende wesentliche Effekte enthalten: Der Anstieg bei den Buchwerten der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen um 1,3 Mrd. € resultierte v. a. aus zwei im dritten Quartal 2015 vereinbarten Transaktionen über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen zur Verbesserung der Mobilfunknetz-Abdeckung der T-Mobile US mit AT&T sowie Verizon Communications. Diese wirkten sich in Höhe von 0,6 Mrd. € bzw. 0,2 Mrd. € buchwerterhöhend aus. Im Zusammenhang mit der seit Dezember 2014 vorgenommenen Reklassifizierung unserer Anteile am Joint Venture EE wirkten sich Währungskurseffekte aus der Umrechnung von Britischem Pfund in Euro in Höhe von 0,3 Mrd. € erhöhend auf den Buchwert aus. Die Vorräte erhöhten sich um 0,3 Mrd. €, v. a. aufgrund eines höheren Bevorratungsvolumens an Endgeräten (v. a. höherpreisiger Smartphones) bei T-Mobile US sowie von Währungskurseffekten aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Der Buchwert der Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 0,2 Mrd. €. Dieser Rückgang stand im Wesentlichen im Zusammenhang mit den an der Scout24 AG gehaltenen Anteilen: Eine im zweiten Quartal 2015 erhaltene Dividendenzahlung verminderte den Beteiligungsbuchwert um 0,1 Mrd. €.

Unsere kurzfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresende 2014 um 1,9 Mrd. € auf insgesamt 57,1 Mrd. € erhöht. Wesentliche Effekte auf die finanziellen Verbindlichkeiten sind dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit auf Seite 45 f. des Konzern-Zwischenabschlusses zu entnehmen.

Der Rückgang bei den Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen um 0,2 Mrd. € auf 8,3 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus Rechnungszinsanpassungen aus denen insgesamt ein zu erfassender versicherungsmathematischer Gewinn von 0,2 Mrd. € resultierte.

Die passiven latenten Steuern erhöhten sich um 1,1 Mrd. € auf 8,8 Mrd. €, insbesondere aufgrund von Währungskurseffekten aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresende 2014 um 0,2 Mrd. € auf 9,8 Mrd. € erhöht. Der Aufbau des Verbindlichkeitenbestands ist im Wesentlichen auf die Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro zurückzuführen. Vermindernd wirkte die saisonal bedingte Verminderung des Einkaufsvolumens bei fast allen Landesgesellschaften unseres operativen Segments Europa.

Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 2,4 Mrd. € auf 36,5 Mrd. € an. Erhöhend wirkten der Überschuss in Höhe von 2,4 Mrd. €, ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1,5 Mrd. €, die Berücksichtigung versicherungsmathematischer Gewinne (nach Steuern) in Höhe von 0,1 Mrd. € und die erfolgsneutrale Bewertung von Sicherungsinstrumenten in Höhe von 0,4 Mrd. €. Zudem wurde im Zusammenhang mit der unseren Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen, eine Kapitalerhöhung unter Einbringung der Dividendenansprüche von 1,1 Mrd. € durchgeführt. Dem entgegen standen Dividendenausschüttungen für das Geschäftsjahr 2014 an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 2,3 Mrd. € und an Minderheiten in Höhe von 0,1 Mrd. €. Ein weiterer das Eigenkapital mindernder Effekt resultierte aus dem Erwerb der restlichen Anteile an der Slovak Telekom in Höhe von 0,9 Mrd. €.

Veränderung der Netto-Finanzverbindlichkeiten
in Mio. €

Die sonstigen Effekte von 1,4 Mrd. € enthalten u. a. Finanzierungsformen, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden. In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten verweisen wir auf die Angaben zur Herleitung der Pro-forma-Kennzahlen im Kapitel "Weitere Informationen" (Seite 56 ff.).

Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)

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in Mio. € Q1 Q2 Q3 Q3 Veränderung Q1-Q3

2015 2015 2015 2014 in % 2015
OPERATIVER CASHFLOW 4 288 4 521 4 479 4 240 5,6 % 13 288
Erhaltene/(gezahlte) Zinsen (980) (650) (533) (670) 20,4 % (2 163)
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 3 308 3 871 3 946 3 570 10,5 % 11 125
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor
Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen
(CASH CAPEX)
(2 530) (2 575) (2 698) (2 493) (8,2) % (7 803)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen
87 79 60 48 25,0 % 226
FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG
UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)
865 1 375 1 308 1 125 16,3 % 3 548


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in Mio. € Q1-Q3 Veränderung Gesamtjahr

2014 in % 2014
OPERATIVER CASHFLOW 11 931 11,4 % 15 911
Erhaltene/(gezahlte) Zinsen (2 212) 2,2 % (2 518)
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 9 719 14,5 % 13 393
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte
(ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen
(CASH CAPEX)
(6 755) (15,5) % (9 534)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten
(ohne Goodwill) und Sachanlagen
193 17,1 % 281
FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) 3 157 12,4 % 4 140


Free Cashflow. Der Free Cashflow des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum stieg gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 0,4 Mrd. €. Dabei erhöhte sich einerseits der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 1,4 Mrd. €. Andererseits stiegen auch die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen um 1,0 Mrd. €.

Zum Anstieg des Cashflows aus Geschäftstätigkeit trug im Wesentlichen die positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA bei. Darüber hinaus resultierte aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens ein Zahlungsmittelzufluss von 175 Mio. €. Auch im Berichtszeitraum wurden Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgeschlossen. Die Effekte aus Factoring-Vereinbarungen wirkten sich in den ersten neun Monaten 2015 insgesamt mit 0,6 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus.

Dies beinhaltet im Wesentlichen den in 2015 erneuerten Abschluss einer in 2014 beendeten Factoring-Vereinbarung. Im Vorjahreszeitraum betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen 0,5 Mrd. €. Ebenso positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit wirkte die von der Scout24 Gruppe erstmals erhaltene Dividendenzahlung in Höhe von 0,1 Mrd. € sowie im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. € höhere Dividendenzahlungen des Joint Ventures EE.

Der gegenüber der Vergleichsperiode höhere Cash Capex (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) resultierte v. a. aus den operativen Segmenten USA und Deutschland. Hier stieg der Cash Capex jeweils im Zusammenhang mit den im Rahmen des Netzausbaus und der Netzmodernisierung getätigten Investitionen.

Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem Konzern-Zwischenabschluss auf Seite 45 f. zu entnehmen.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER OPERATIVEN SEGMENTE

DEUTSCHLAND

KUNDENENTWICKLUNG

Mobilfunk-Kunden
in Tsd.

Festnetz-Anschlüsse
in Tsd.

Breitband-Anschlüsse
in Tsd.

TV (IPTV, Sat)a
in Tsd.

a Angeschlossene Kunden.


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in Tsd.

Veränderung
30.09.2015/
30.06.2015

Veränderung
30.09.2015/
31.12.2014


30.09.2015 30.06.2015 in % 31.12.2014 in % 30.09.2014
GESAMT





Mobilfunk-Kunden 39 892 39 465 1,1 % 38 989 2,3 % 39 653
Vertragskunden 23 347 22 984 1,6 % 22 287 4,8 % 22 812
Prepaid-Kunden 16 545 16 482 0,4 % 16 701 (0,9) % 16 841
Festnetz-Anschlüsse 20 354 20 437 (0,4) % 20 686 (1,6) % 20 841
davon: IP-basiert Retail 6 354 5 763 10,3 % 4 383 45,0 % 3 744
Breitband-Anschlüsse 12 596 12 518 0,6 % 12 361 1,9 % 12 340
davon: Glasfaser 2 613 2 365 10,5 % 1 799 45,2 % 1 608
TV (IPTV, Sat) 2 632 2 578 2,1 % 2 442 7,8 % 2 377
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) 8 231 8 432 (2,4) % 8 801 (6,5) % 8 954
Wholesale entbündelte Anschlüsse 2 752 2 541 8,3 % 2 153 27,8 % 1 971
davon: Glasfaser 1 222 1 045 16,9 % 718 70,2 % 586
Wholesale gebündelte Anschlüsse 246 268 (8,2) % 305 (19,3) % 323
DAVON: PRIVATKUNDEN





Mobilfunk-Kunden 28 870 28 845 0,1 % 29 068 (0,7) % 30 039
Vertragskunden 16 933 16 625 1,9 % 16 040 5,6 % 16 651
Prepaid-Kunden 11 937 12 219 (2,3) % 13 027 (8,4) % 13 388
Festnetz-Anschlüsse 16 003 16 068 (0,4) % 16 260 (1,6) % 16 392
davon: IP-basiert Retail 5 653 5 161 9,5 % 3 974 42,2 % 3 404
Breitband-Anschlüsse 10 162 10 093 0,7 % 9 938 2,3 % 9 919
davon: Glasfaser 2 262 2 046 10,6 % 1 547 46,2 % 1 376
TV (IPTV, Sat) 2 441 2 387 2,3 % 2 254 8,3 % 2 190
DAVON: GESCHÄFTSKUNDEN





Mobilfunk-Kunden 11 022 10 620 3,8 % 9 921 11,1 % 9 614
Vertragskundena 6 414 6 358 0,9 % 6 247 2,7 % 6 161
Prepaid-Kunden (M2M) 4 608 4 262 8,1 % 3 674 25,4 % 3 453
Festnetz-Anschlüsse 3 340 3 352 (0,4) % 3 402 (1,8) % 3 419
davon: IP-basiert Retail 667 572 16,6 % 387 72,4 % 319
Breitband-Anschlüsse 2 092 2 088 0,2 % 2 096 (0,2) % 2 097
davon: Glasfaser 343 312 9,9 % 248 38,3 % 229
TV (IPTV, Sat) 189 189 0,0 % 186 1,6 % 185


scroll
in Tsd. Veränderung
30.09.2015/
30.09.2014

in %
GESAMT
Mobilfunk-Kunden 0,6 %
Vertragskunden 2,3 %
Prepaid-Kunden (1,8) %
Festnetz-Anschlüsse (2,3) %
davon: IP-basiert Retail 69,7 %
Breitband-Anschlüsse 2,1 %
davon: Glasfaser 62,5 %
TV (IPTV, Sat) 10,7 %
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) (8,1) %
Wholesale entbündelte Anschlüsse 39,6 %
davon: Glasfaser n. a.
Wholesale gebündelte Anschlüsse (23,8) %
DAVON: PRIVATKUNDEN
Mobilfunk-Kunden (3,9) %
Vertragskunden 1,7 %
Prepaid-Kunden (10,8) %
Festnetz-Anschlüsse (2,4) %
davon: IP-basiert Retail 66,1 %
Breitband-Anschlüsse 2,4 %
davon: Glasfaser 64,4 %
TV (IPTV, Sat) 11,5 %
DAVON: GESCHÄFTSKUNDEN
Mobilfunk-Kunden 14,6 %
Vertragskundena 4,1 %
Prepaid-Kunden (M2M) 33,4 %
Festnetz-Anschlüsse (2,3) %
davon: IP-basiert Retail n. a.
Breitband-Anschlüsse (0,2) %
davon: Glasfaser 49,8 %
TV (IPTV, Sat) 2,2 %


a Ab dem 1. Januar 2015 ohne interne Rahmenverträge (ca. 61 Tsd. SIM-Karten). Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.


Gesamt

In Deutschland haben wir unsere Position als Marktführer im Festnetz und im Mobilfunk bei den Serviceumsätzen verteidigt. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze. Wir begeistern unseren Kunden mit mehrfach ausgezeichneter Netzqualität - im Festnetz wie im Mobilfunk -sowie einem breiten Produkt-Portfolio.

Im September 2014 starteten wir MagentaEINS - unser erstes integriertes Produkt, bestehend aus Festnetz- und Mobilfunk-Komponenten, für das wir bislang 1,6 Mio. Kunden gewonnen haben.

Mit unserem "Netz der Zukunft" stellen wir modernste Anschlusstechnik zur Verfügung. Bis 2018 wollen wir unser Netz vollständig auf die IP-Technologie umstellen. Bislang konnten wir 8,6 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse auf IP migrieren; dies entspricht einer Quote von 37 %.

Im Mobilfunk gewannen wir in den ersten drei Quartalen 2015 insgesamt 1 060 Tsd. Vertragskunden hinzu. Positiv entwickelte sich sowohl der Bestand an Vertragskunden im Bereich Privatkunden wie auch Geschäftskunden dank der Nachfrage nach integrierten Mobilfunk-Tarifen mit Datenvolumen.

Eine starke Nachfrage verzeichneten wir weiterhin bei unseren Glasfaser-Produkten: So stieg die Anzahl der Anschlüsse innerhalb der ersten drei Quartale 2015 um 1 318 Tsd. auf insgesamt 3,8 Mio. Mit dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau und der innovativen Vectoring-Technologie werden wir die Vermarktung deutlich höherer Bandbreiten vorantreiben. Mit unserem Kontingentmodell und dessen zukünftiger Weiterentwicklung setzen wir Anreize für eine Migration aus den klassischen Vorleistungsprodukten - wie gebündelte Wholesale-Anschlüsse oder die Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL) - hin zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen.

Erfolgreich waren auch unsere Kooperationen in der Wohnungswirtschaft: Insgesamt wurden rund 136 Tsd. Wohnungen an unser Netz angeschlossen, davon 17 Tsd. in den ersten drei Quartalen 2015.

Mobilfunk

Mobile Telefonie und Datenanwendungen. Wir setzen neue Impulse durch unsere herausragende Netzqualität und durch das neue Produkt-Portfolio für werthaltige Vertragskunden sowie für Neukunden. Seit dem Jahresende 2014 gewannen wir insgesamt 1 060 Tsd. Vertragskunden hinzu. Bei unserem eigenen Vertragskundengeschäft konnten wir unter den Marken "Telekom" und "congstar" ein Wachstum von 459 Tsd. verzeichnen. Zum Ende des dritten Quartals 2015 weist die am 15. Januar 2015 gegründete Gesellschaft Telekom Deutschland Multibrand GmbH, welche die Marketing-Partnerschaft über die Nutzung der Turkcell-Marke in Deutschland beinhaltet, 339 Tsd. Mobilfunk-Kunden aus. Das Geschäft der Wiederverkäufer (Service Provider) stieg lediglich um 262 Tsd., da im ersten Quartal 2015 die Integration der Turkcell-Kunden in die Telekom Deutschland Multibrand GmbH stattgefunden hat. Damit verbunden war ein Transfer der Turkcell-Kunden vom Prepaid- in den Vertragskundenbereich. Die Zahl der Prepaid-Kunden sank um 156 Tsd. seit Jahresende 2014, wobei der Anstieg im Bereich Geschäftskunden dem starken Verlust im Privatkundenbereich teilweise entgegenwirkte.

Insgesamt konnten wir in den ersten drei Quartalen 2015 im Mobilfunk 903 Tsd. Neukunden hinzugewinnen, sodass der Zuwachs bei den Vertragskunden den Rückgang bei den Prepaid-Kunden mehr als ausgleichen konnte. Insgesamt nutzten 270 Tsd. Kunden eine Breitband-Anbindung via Mobilfunk.

Bei den mobilen Endgeräten belief sich der Anteil an Smartphones auf 81,5 %. Dies waren v. a. Android- und iOS-Endgeräte (iPhones) - nachgefragt wurden hier insbesondere hochpreisige Endgeräte.

Festnetz

Telefon, Internet und Fernsehen. Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz - v. a. durch aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung mit integrierten Angeboten und einem Fokus auf TV- und Glasfaser-Anschlüsse. Der Erfolg gibt uns Recht: Die Zahl unserer Breitband-Anschlüsse wuchs um 235 Tsd. gegenüber dem Jahresende 2014. Von unseren Breitband-Kunden sind insgesamt 20,9 % TV-Kunden: ein Plus von 1,1 Prozentpunkten gegenüber dem 31. Dezember 2014. Im klassischen Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse um 332 Tsd. Im Hinblick auf die Anschlussverluste pro Quartal sehen wir insgesamt einen positiven Trend.

Mit den MagentaZuhause-Tarifen bieten wir seit Oktober 2014 unser neues Produkt-Portfolio für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten auf dem Markt an. Mit MagentaZuhause Hybrid, unserem neuen Produkt, welches Festnetz- und Mobilfunk-Technologie in einem Router bündelt und das wir bundesweit im März 2015 eingeführt haben, konnten wir bislang 109 Tsd. Kunden vorwiegend im ländlichen Raum gewinnen.

Privatkunden

Vernetztes Leben vom Handy bis zum Fernseher. In den ersten drei Quartalen 2015 konnten wir im Mobilfunk 893 Tsd. Vertragskunden hinzugewinnen, davon entfielen 291 Tsd. Neukunden auf unsere Marken "Telekom" und "congstar". Die hohe Akzeptanz der im September 2014 neu eingeführten MagentaMobil-Tarife sowie der AllnetFlat-Tarife bei "congstar" führten zu dem Kundenzuwachs. Zum Ende des dritten Quartals 2015 wurde ein Bestand von 339 Tsd. Vertragskunden in der neu gegründeten Gesellschaft Telekom Deutschland Multibrand GmbH ausgewiesen. Das Geschäft mit den Wiederverkäufern (Service Provider) stieg seit Jahresbeginn um 262 Tsd. Die Zahl der Prepaid-Kunden sank um 1 090 Tsd., v. a. weil Kunden in günstige Verträge wechseln. Insgesamt sank die Zahl unserer Mobilfunk-Kunden gegenüber dem Jahresende 2014 leicht um 0,7 %.

In den ersten drei Quartalen 2015 konnten wir im Festnetz 1,7 Mio. Kunden auf IP-basierte Anschlüsse umstellen. Gegenüber dem Jahresende 2014 konnten wir 187 Tsd. TV-Kunden hinzugewinnen. Von den 10,2 Mio. Breit-band-Anschlüssen nutzen rund 2,3 Mio. einen Glasfaser-Anschluss - alleine 715 Tsd. haben wir in den ersten drei Quartalen 2015 hinzugewonnen. Die Anschlussverluste im Festnetz lagen bei 257 Tsd. und waren somit um mehr als die Hälfte geringer als im Vorjahreszeitraum.

Geschäftskunden

Vernetztes Arbeiten mit innovativen Lösungen. Der positive Trend im Geschäftskundensegment aus dem Vorjahr setzt sich fort: Seit Jahresbeginn konnten wir 1 101 Tsd. neue Mobilfunk-Kunden gewinnen; davon waren 167 Tsd. werthaltige Vertragskunden. Beim mobilen Internet wächst die Kundennachfrage nach Tarifen mit höheren Bandbreiten in Verbindung mit höherwertigen Endgeräten. In einem sehr preisaggressiven Markt konnten wir im Bereich M2M 934 Tsd. Karten hinzugewinnen. Ursache für das Wachstum ist der vermehrte Einsatz von SIM-Karten, v. a. in der Automobil- und in der Logistikbranche. Die Zahl der Festnetz-Anschlüsse sank gegenüber dem Jahresende 2014 leicht auf 3,3 Mio. Die Breitband-Anschlüsse lagen mit 2,1 Mio. auf dem Niveau des Jahresendes 2014; die Zahl der Glasfaser-Kunden steigerten wir dabei um 38,3 %.

Positiv entwickelten sich die Produkte beim "Vernetzten Arbeiten": Insbesondere stieg die Nachfrage nach IT-Cloud-Produkten. Bei unseren Tarifen "DeutschlandLAN - die Komplettlösung für Ihr Büro" verzeichneten wir weiterhin steigende Zuwächse.

Wholesale

Der Anschlussbestand im Bereich Wholesale blieb gegenüber dem Jahresende 2014 insgesamt weiterhin stabil mit 11,2 Mio. Zum Ende des dritten Quartals 2015 betrug der Anteil der Glasfaser-Anschlüsse am Gesamtbestand 10,9 % - 4,5 Prozentpunkte über dem Wert zum Jahresende 2014. Ursache für das verstärkte Wachstum unserer entbündelten Wholesale-Anschlüsse um 599 Tsd. bzw. 27,8 % gegenüber dem Jahresende 2014 war in erster Linie die hohe Nachfrage im Zusammenhang mit dem Kontingentmodell. Die Zahl unserer gebündelten Wholesale-Anschlüsse sank hingegen um 59 Tsd. Dieser Trend wird wohl auch in den kommenden Jahren anhalten, weil unsere Mitbewerber von gebündelten zu entbündelten Wholesale-Produkten mit mehr Bandbreite oder auf eigene Infrastrukturen wechseln. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte sich gegenüber dem Jahresende 2014 um 570 Tsd. bzw. 6,5 %. Dieser Rückgang hat verschiedene Gründe: zum einen die Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen, zum anderen der Wechsel von Endkunden zu Kabelanbietern sowie ferner die Tatsache, dass Wholesale-Kunden ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-Anschlüsse und teilweise auch auf Mobilfunk-basierte Anschlüsse migrieren.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

scroll
in Mio. €
Q1 Q2 Q3 Q3 Veränderung


2015 2015 2015 2014 in %
GESAMTUMSATZ
5 589 5 580 5 593 5 587 0,1 %
Privatkunden
3 024 3 034 3 015 3 029 (0,5) %
Geschäftskunden
1 440 1 425 1 447 1 430 1,2 %
Wholesale
928 932 954 934 2,1 %
Mehrwertdienste
60 55 54 59 (8,5) %
Sonstiges
137 134 123 135 (8,9) %
Betriebsergebnis (EBIT)
1 190 1 156 1 227 1 279 (4,1) %
EBIT-Marge % 21,3 20,7 21,9 22,9
Abschreibungen
(935) (946) (919) (957) 4,0 %
EBITDA
2 125 2 102 2 146 2 236 (4,0) %
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(86) (122) (123) (88) (39,8) %
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
2 211 2 224 2 269 2 324 (2,4) %
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)
%
39,6 39,9 40,8 41,6
CASH CAPEX
(949) (2 622) (1 073) (1 009) (6,3) %


scroll
in Mio. €
Q1-Q3 Q1-Q3 Veränderung Gesamtjahr


2015 2014 in % 2014
GESAMTUMSATZ
16 762 16 534 1,4 % 22 257
Privatkunden
9 073 8 875 2,2 % 11 970
Geschäftskunden
4 312 4 252 1,4 % 5 726
Wholesale
2 814 2 828 (0,5) % 3 775
Mehrwertdienste
169 179 (5,6) % 242
Sonstiges
394 400 (1,5) % 544
Betriebsergebnis (EBIT)
3 573 3 767 (5,1) % 4 663
EBIT-Marge %
21,3 22,8
21,0
Abschreibungen
(2 800) (2 891) 3,1 % (3 893)
EBITDA
6 373 6 658 (4,3) % 8 556
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(331) (152) n. a. (254)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
6 704 6 810 (1,6) % 8 810
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)
% 40,1 41,2
39,6
CASH CAPEX
(4 644) (2 732) (70,0) % (3 807)



Gesamtumsatz

Der Umsatz stieg in den ersten drei Quartalen 2015 gegenüber der Vorjahresperiode um 1,4 %. Zu dieser Entwicklung trugen im Wesentlichen die Umsätze aus dem Mobilfunk-Geschäft bei, die um 7,0 % wuchsen - insbesondere im Endgerätegeschäft ohne Vertragsbeziehung sowie aufgrund des anhaltend positiven Umsatztrends bei unserer Zweitmarke "congstar". Positiv auf die Umsatzentwicklung im Festnetz wirkten sich die gestiegenen TV-, IT- und Endgeräteumsätze aus - dies konnte jedoch die rückläufigen Umsätze in anderen Bereichen nicht vollständig kompensieren, sodass im Festnetz-Geschäft ein Umsatzminus von 2,3 % verblieb.

Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz um 2,2 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum. Das klassische Festnetz-Geschäft war weiterhin von mengen- und preisbedingten Umsatzrückgängen geprägt und sank gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,9 %. Positiv hervorzuheben ist hier das anhaltende Umsatzwachstum im Breitband-Geschäft von 0,7 % im dritten Quartal 2015. Das Umsatzwachstum im Mobilfunk-Bereich von 8,6 % konnte die Verluste im Festnetz-Geschäft überkompensieren. Das Umsatzwachstum im Mobilfunk-Bereich resultierte in erster Linie aus dem höheren Endgeräteumsatz bei der Vermarktung von Smartphones. Unsere mobilen Serviceumsätze stiegen in den ersten neun Monaten 2015 leicht um 0,8 %. Die Datenumsätze stiegen gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 7,0 %. Negativ wirkten hingegen die Umsätze im Bereich Prepaid, v. a. bei unserer Eigenmarke "Telekom".

Im Geschäftskundenbereich stieg der Umsatz um 1,4 %. Dies resultierte hauptsächlich aus den Mobilfunk-Umsätzen, welche um 3,6 % stiegen. Wesentliche Treiber waren hier Endgeräteumsätze. Gegenläufig wirkten im Festnetz rückläufige Umsätze in der klassischen Sprachtelefonie, die durch die positive Entwicklung der IT-Umsätze nicht vollständig kompensiert werden konnten.

Der Umsatz im Wholesale-Bereich war in den ersten neun Monaten 2015 mit 0,5 % leicht rückläufig. Dies resultierte im Wesentlichen aus geringeren Minutenmengen und regulatorisch bedingten Preissenkungen bei Interconnection-Verbindungen (ab dem 1. Dezember 2014) sowie rückläufigen Teilnehmer-Anschlussleitungsmengen. Dieser Umsatzrückgang konnte teilweise durch die positive Entwicklung bei den entbündelten Anschlüssen - insbesondere durch das Kontingentmodell - kompensiert werden.

Im Bereich Mehrwertdienste nahmen die Umsätze um 5,6 % ab. Hauptgründe für den Umsatzrückgang sind auslaufende Geschäftsmodelle wie öffentliche Telekommunikationseinrichtungen und Auskunft sowie eine geringere Inanspruchnahme von Service-Rufnummern.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA war in den ersten drei Quartalen 2015 gegenüber dem Vergleichszeitraum mit 1,6 % leicht rückläufig und lag bei 6,7 Mrd. €. Der Rückgang resultierte hauptsächlich aus gestiegenen Personalkosten im Rahmen der Tariferhöhung und durch den verstärkten Personaleinsatz im Zuge des Netzum- und -ausbaus. Mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 40,1 % liegen wir bei unserem erwarteten Jahreszielwert von 40 %. Das EBITDA lag im Berichtszeitraum bei 6,4 Mrd. € und somit um 4,3 % niedriger als im Vergleichszeitraum, v. a. aufgrund höherer Sondereinflüsse für Aufwendungen im Zusammenhang mit unserem Personalumbau.

EBIT

Das Betriebsergebnis sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5,1 % auf 3,6 Mrd. €, v. a. wegen gestiegener Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogener Restrukturierungsaufwendungen. Gegenläufig wirkten um 3,1 % geringere Abschreibungen.

Cash Capex

Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,9 Mrd. €, insbesondere aufgrund der Ersteigerung von Frequenzen im Juni 2015. Ohne Berücksichtigung von Investitionen in Spektrum stieg unser Cash Capex gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,3 Mrd. €. Wir investierten auch 2015 verstärkt im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie in den Vectoring-/Glasfaserkabel-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere LTE-Infrastruktur.

USA

KUNDENENTWICKLUNG

Eigene Postpaid-Kunden
in Tsd.

Eigene Prepaid-Kunden
in Tsd.


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in Tsd.

Veränderung
30.09.2015/
30.06.2015

Veränderung
30.09.2015/
31.12.2014


30.09.2015 30.06.2015 in % 31.12.2014 in % 30.09.2014
USA





Mobilfunk-Kunden 61 220 58 908 3,9 % 55 018 11,3 % 52 890
Eigene Kunden (unter eigener Marke) 47 565 45 885 3,7 % 43 501 9,3 % 41 959
Eigene Postpaid-Kunden 30 403 29 318 3,7 % 27 185 11,8 % 25 909
Eigene Prepaid-Kunden 17 162 16 567 3,6 % 16 316 5,2 % 16 050
Wholesale-Kunden 13 655 13 023 4,9 % 11 517 18,6 % 10 931
M2M 5 034 4 529 11,2 % 4 421 13,9 % 4 269
MVNO 8 621 8 494 1,5 % 7 096 21,5 % 6 662


scroll
in Tsd. Veränderung
30.09.2015/
30.09.2014

in %
USA
Mobilfunk-Kunden 15,7 %
Eigene Kunden (unter eigener Marke) 13,4 %
Eigene Postpaid-Kunden 17,3 %
Eigene Prepaid-Kunden 6,9 %
Wholesale-Kunden 24,9 %
M2M 17,9 %
MVNO 29,4 %


Zum 30. September 2015 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 61,2 Mio. Kunden gegenüber einem Bestand von 55,0 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2014. Der Nettozuwachs um 6,2 Mio. Kunden in den ersten neun Monaten 2015 lag aufgrund der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte auf dem gleichen Niveau wie der Anstieg um ebenfalls 6,2 Mio. Kunden im Vorjahresvergleichszeitraum.

Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der anhaltend starke Nettozuwachs bei den eigenen Postpaid-Kunden war auf die positive Resonanz der Kunden auf die "Uncarrier"-Initiativen der T-Mobile US, fortlaufende Netzoptimierungen und verkaufsfördernde Maßnahmen zurückzuführen. Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug dabei in den ersten neun Monaten 2015 netto 3 218 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 3 610 Tsd. im Vorjahresvergleichszeitraum. Ursächlich für den etwas verhalteneren Nettozuwachs bei den eigenen Postpaid-Kunden waren v. a. erhöhte wettbewerbsbedingte Deaktivierungen und gesunkene Bruttozuwächse gegenüber den ersten neun Monaten 2014, als T-Mobile US das "Uncarrier 4.0"-Angebot Contract Freedom auf den Markt gebracht hatte. Mit diesem Angebot wurden die bei einem Wechsel der Kunden zur T-Mobile US an andere Carrier zu entrichtenden Entgelte wegen vorzeitiger Vertragskündigung erstattet. Ebenfalls positiv wirkten sich im Vorjahresvergleichszeitraum attraktive Tarifangebote für Familien auf den Kundenbestand aus.

Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg in den ersten neun Monaten 2015 um netto 846 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 978 Tsd. im Vorjahresvergleichszeitraum. Dieser geringere Nettozuwachs bei den eigenen Prepaid-Kunden war insbesondere auf erhöhte Deaktivierungen bedingt durch den gestiegenen Wettbewerb und die gewachsene Kundenbasis sowie auf die Umstellung von eigenen Prepaid-Kunden auf eigene Postpaid-Tarife aufgrund von attraktiven Tarifangeboten für Familien zurückzuführen. Der Erfolg spezieller Angebote führte zu einem Bruttozuwachs, der diese rückläufige Netto-Kundenentwicklung zum Teil ausgleichen konnte.

Wholesale-Kunden. Die Zahl der Wholesale-Kunden erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2015 um netto 2 138 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 1 618 Tsd. im Vorjahresvergleichszeitraum. Insbesondere der Brutto-Kundenzuwachs trug zu diesem Anstieg bei, dem höhere wettbewerbsbedingte Deaktivierungen gegenüberstanden.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. €
Q1 Q2 Q3 Q3 Veränderung


2015 2015 2015 2014 in %
GESAMTUMSATZ
6 905 7 443 7 059 5 554 27,1 %
Betriebsergebnis (EBIT)
273 728 537 123 n. a.
EBIT-Marge % 4,0 9,8 7,6 2,2
Abschreibungen
(838) (853) (931) (746) (24,8) %
EBITDA
1 111 1 581 1 468 869 68,9 %
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(114) (71) (234) (145) (61,4) %
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
1 225 1 652 1 702 1 014 67,9 %
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) %
17,7 22,1 24,1 18,3
CASH CAPEX
(2 729) (1 230) (1 103) (870) (26,8) %


scroll
in Mio. €
Q1-Q3 Q1-Q3 Veränderung Gesamtjahr


2015 2014 in % 2014
GESAMTUMSATZ
21 407 15 898 34,7 % 22 408
Betriebsergebnis (EBIT)
1 538 984 56,3 % 1 405
EBIT-Marge % 7,2 6,2
6,3
Abschreibungen
(2 622) (2 091) (25,4) % (2 839)
EBITDA
4 160 3 075 35,3 % 4 244
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(419) 134 n. a. (52)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
4 579 2 941 55,7 % 4 296
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 21,4 18,5
19,2
CASH CAPEX
(5 062) (3 957) (27,9) % (5 072)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2015 um 34,7 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum von 15,9 Mrd. € auf 21,4 Mrd. € - insbesondere aufgrund von Wechselkurseffekten. Auf US-Dollar-Basis ist der Anstieg des Gesamtumsatzes um 10,7 % gegenüber den ersten neun Monaten 2014 v. a. auf höhere Service-Umsätze zurückzuführen, die durch den Kundenzuwachs infolge des anhaltenden Erfolgs der "Uncarrier"-Initiativen von T-Mobile US und der positiven Kundenresonanz auf spezielle Angebote für Familien verursacht wurden. Positiv auf den Gesamtumsatz wirkten weiterhin der gestiegene Endgeräteabsatz infolge der durch den Bruttozuwachs an eigenen Kunden höheren Anzahl an verkauften Endgeräten sowie der wachsenden Nachfrage nach höherwertigen Endgeräten. Diesem Anstieg stand zum einen ein Rückgang des Gesamtumsatzes durch die zahlungsunwirksame Umsatzabgrenzung für das "Data Stash"-Programm der T-Mobile US gegenüber. Dabei können die Kunden ihr nicht genutztes Datenvolumen für die Hochgeschwindigkeitsübertragung jeden Monat automatisch in ein persönliches Depot übertragen. Zum anderen entwickelte sich bei steigenden Endgeräteumsätzen der durchschnittliche Umsatz je verkauftem Endgerät rückläufig, da die Kunden im Rahmen von "JUMP! On Demand" zunehmend hochwertige Endgeräte mieten.

EBITDA, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge

Das bereinigte EBITDA wuchs um 55,7 %, von 2,9 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum auf 4,6 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2015. Auf US-Dollar-Basis stieg das bereinigte EBITDA in den ersten neun Monaten 2015 um 27,6 %. Positiv beeinflusst wurde das bereinigte EBITDA vom anhaltenden Erfolg der "Uncarrier"-Initiativen und positiver Kundenresonanz auf spezielle Angebote, was zu höheren Service-Umsätzen sowohl mit eigenen Prepaid- als auch Postpaid-Kunden führte. Zu dem Anstieg trugen in den ersten neun Monaten 2015 des Weiteren Synergie-Effekte aus der Abschaltung des CDMA-Netzes von MetroPCS bei. Teilweise wurden diese Effekte durch höhere personalbezogene Kosten, gestiegene Werbekosten sowie einen gestiegenen Verlust aus dem Endgeräteverkauf kompensiert. Weiterhin belasteten rückläufige Umsatzerlöse aufgrund der "Data Stash"-Option das bereinigte EBITDA. Sondereinflüsse in Höhe von 0,4 Mrd. € insbesondere aus der Abschaltung des CDMA-Netzes von MetroPCS und Kosten für die aktienbasierte Vergütung sind nicht im bereinigten EBITDA für die ersten neun Monate 2015 enthalten. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die bereinigte EBITDA-Marge bedingt durch die bereits beschriebenen Sachverhalte.

EBIT

Das EBIT stieg in den ersten neun Monaten 2015 um 56,3 % von 1,0 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum auf 1,5 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren ein höheres bereinigtes EBITDA, dem allerdings höhere Abschreibungen auf Sachanlagen und die Kosten für die Abschaltung des CDMA-Netzes von MetroPCS gegenüberstanden. Auch der Ausbau des 4G/LTE-Netzes und der Start des "JUMP! On Demand"-Geschäftsmodells führte in den ersten neun Monaten 2015 zu höheren Abschreibungen. Diesem Anstieg standen in 2014 jedoch ebenfalls erhöhte Abschreibungen aufgrund der Modernisierung des Netzes gegenüber.

Cash Capex

Der Cash Capex stieg von 4,0 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum auf 5,1 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2015, v. a. aufgrund des 4G/LTE-Netzausbaus. Zusätzlich erwarb T-Mobile US in den ersten neun Monaten 2015 AWS- und 700 MHz-A-Band-Frequenzlizenzen in Höhe von 2,2 Mrd. €, von denen der Großteil auf die im Januar 2015 von der US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde FCC erworbenen AWS-Spektrumlizenzen entfiel.

EUROPA

KUNDENENTWICKLUNG

Mobilfunk-Kunden
in Tsd.

Festnetz-Anschlüsse
in Tsd.

Breitband-Anschlüsse Retail
in Tsd.

TV (IPTV, Sat, Kabel)
in Tsd.


scroll
in Tsd.


Veränderung
30.09.2015/
30.06.2015

Veränderung
30.09.2015/
31.12.2014


30.09.2015 30.06.2015 in % 31.12.2014 in %
EUROPA, GESAMT Mobilfunk-Kunden 55 699 55 807 (0,2) % 55 992 (0,5) %

Festnetz-Anschlüsse 8 735 8 810 (0,9) % 9 033 (3,3) %

davon: IP-basiert 3 944 3 779 4,4 % 3 486 13,1 %

Breitband-Anschlüsse Retail 5 114 5 075 0,8 % 4 995 2,4 %

TV (IPTV, Sat, Kabel) 3 832 3 768 1,7 % 3 714 3,2 %

Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/ Wholesale PSTN 2 241 2 257 (0,7) % 2 325 (3,6) %

Wholesale gebündelte Anschlüsse 121 126 (4,0) % 140 (13,6) %

Wholesale entbündelte Anschlüsse 181 167 8,4 % 144 25,7 %
GRIECHENLAND Mobilfunk-Kunden 7 428 7 387 0,6 % 7 280 2,0 %

Festnetz-Anschlüsse 2 577 2 591 (0,5) % 2 624 (1,8) %

Breitband-Anschlüsse 1 480 1 448 2,2 % 1 388 6,6 %
RUMÄNIEN Mobilfunk-Kunden 5 905 6 015 (1,8) % 6 047 (2,3) %

Festnetz-Anschlüsse 2 117 2 153 (1,7) % 2 239 (5,4) %

Breitband-Anschlüsse 1 181 1 186 (0,4) % 1 199 (1,5) %
UNGARNa Mobilfunk-Kunden 4 935 4 938 (0,1) % 4 964 (0,6) %

Festnetz-Anschlüsse 1 614 1 606 0,5 % 1 645 (1,9) %

Breitband-Anschlüsse 1 002 991 1,1 % 969 3,4 %
POLENa Mobilfunk-Kunden 15 696 15 827 (0,8) % 15 702 0,0 %

Festnetz-Anschlüsse 17 18 (5,6) % n. a. n. a.

Breitband-Anschlüsse 13 13 0,0 % n. a. n. a.
TSCHECHISCHE REPUBLIKa Mobilfunk-Kunden 5 981 5 996 (0,3) % 6 000 (0,3) %

Festnetz-Anschlüsse 147 152 (3,3) % 131 12,2 %

Breitband-Anschlüsse 138 143 (3,5) % 131 5,3 %
KROATIEN Mobilfunk-Kunden 2 323 2 241 3,7 % 2 252 3,2 %

Festnetz-Anschlüsse 1 020 1 038 (1,7) % 1 076 (5,2) %

Breitband-Anschlüsse 733 733 0,0 % 725 1,1 %
NIEDERLANDE Mobilfunk-Kunden 3 686 3 689 (0,1) % 3 900 (5,5) %
SLOWAKEI Mobilfunk-Kunden 2 204 2 196 0,4 % 2 220 (0,7) %

Festnetz-Anschlüsse 858 864 (0,7) % 894 (4,0) %

Breitband-Anschlüsse 587 578 1,6 % 559 5,0 %
ÖSTERREICH Mobilfunk-Kunden 3 962 3 934 0,7 % 4 020 (1,4) %
ÜBRIGEa,b Mobilfunk-Kunden 3 579 3 585 (0,2) % 3 607 (0,8) %

Festnetz-Anschlüsse 385 389 (1,0) % 423 (9,0) %

Breitband-Anschlüsse 289 291 (0,7) % 307 (5,9) %


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in Tsd.
Veränderung
30.09.2015/
30.09.2014

30.09.2014 in %
EUROPA, GESAMT Mobilfunk-Kunden 56 087 (0,7) %

Festnetz-Anschlüsse 9 073 (3,7) %

davon: IP-basiert 3 169 24,5 %

Breitband-Anschlüsse Retail 4 880 4,8 %

TV (IPTV, Sat, Kabel) 3 670 4,4 %

Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/ Wholesale PSTN 2 323 (3,5) %

Wholesale gebündelte Anschlüsse 154 (21,4) %

Wholesale entbündelte Anschlüsse 136 33,1 %
GRIECHENLAND Mobilfunk-Kunden 7 336 1,3 %

Festnetz-Anschlüsse 2 645 (2,6) %

Breitband-Anschlüsse 1 357 9,1 %
RUMÄNIEN Mobilfunk-Kunden 5 945 (0,7) %

Festnetz-Anschlüsse 2 272 (6,8) %

Breitband-Anschlüsse 1 196 (1,3) %
UNGARNa Mobilfunk-Kunden 4 933 0,0 %

Festnetz-Anschlüsse 1 611 0,2 %

Breitband-Anschlüsse 953 5,1 %
POLENa Mobilfunk-Kunden 15 728 (0,2) %

Festnetz-Anschlüsse n. a. n. a.

Breitband-Anschlüsse n. a. n. a.
TSCHECHISCHE REPUBLIKa Mobilfunk-Kunden 5 993 (0,2) %

Festnetz-Anschlüsse 132 11,4 %

Breitband-Anschlüsse 132 4,5 %
KROATIEN Mobilfunk-Kunden 2 332 (0,4) %

Festnetz-Anschlüsse 1 094 (6,8) %

Breitband-Anschlüsse 683 7,3 %
NIEDERLANDE Mobilfunk-Kunden 3 964 (7,0) %
SLOWAKEI Mobilfunk-Kunden 2 228 (1,1) %

Festnetz-Anschlüsse 898 (4,5) %

Breitband-Anschlüsse 546 7,5 %
ÖSTERREICH Mobilfunk-Kunden 4 022 (1,5) %
ÜBRIGEa,b Mobilfunk-Kunden 3 604 (0,7) %

Festnetz-Anschlüsse 421 (8,6) %

Breitband-Anschlüsse 303 (4,6) %


a Zum 1. Januar 2015 wurden die Gesellschaften der GTS Central Europe Gruppe in Polen und der Tschechischen Republik in die jeweiligen Landesgesellschaften integriert. In Ungarn erfolgte die Integration zum 1. April 2015.
b Übrige enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro sowie die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.


Gesamt

Auch in den ersten neun Monaten 2015 waren die Telekommunikationsmärkte in den Ländern unseres operativen Segments Europa weiterhin einer hohen Wettbewerbsintensität ausgesetzt. Trotzdem konnten wir die Kundenbestände im Mobilfunk nahezu stabil halten, unsere TV- und Breitband-Anschlüsse sogar leicht steigern. Dies ist zurückzuführen auf unsere Strategie, in höhere Bandbreiten - sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz - zu investieren. Gerade der Ausbau und die Vermarktung von Anschlüssen auf Basis der Glasfaser-Technologie gewinnt bei unseren Kunden eine immer stärkere Bedeutung, wovon v. a. das TV-Geschäft profitiert. Im Rahmen unserer paneuropäischen Netzstrategie konnten wir die Anzahl der IP-Anschlüsse kontinuierlich steigern - in erster Linie durch die erfolgreiche Migration von klassischen PSTN-Anschlüssen auf IP-Technologie in vielen Ländern unseres operativen Segments Europa.

Mobilfunk

Mobile Telefonie und Datenanwendungen. Zum Ende des dritten Quartals 2015 zählten wir 55,7 Mio. Mobilfunk-Kunden in unserem Gesamtbestand. Trotz einer immer noch hohen Wettbewerbsintensität auf den europäischen Mobilfunk-Märkten konnten wir uns gut behaupten und den Kundenbestand nahezu auf konstantem Niveau gegenüber dem Vorjahresendwert halten. Wir positionieren uns in den jeweiligen Märkten als Qualitätsanbieter mit dem besten Service - und in vielen Ländern auch als Anbieter mit dem besten Mobilfunknetz. Teil unserer Netzstrategie ist es, unsere Mobilfunknetze konsequent mit der 4G/LTE-Technologie auszubauen. Seit dem dritten Quartal 2015 bieten wir unseren Kunden nun auch in Albanien LTE kommerziell an und sind somit in allen unseren Landesgesellschaften mit der 4G/LTE-Technologie vertreten. Durch unsere Investitionen in unser 4G/LTE-Netzwerk können wir unsere Kunden mit einer schnellen Breit-band-Anbindung via Mobilfunk sowie mit einer größeren Netzabdeckung versorgen. So konnten wir zum Ende des dritten Quartals z. B. in Ungarn bereits 95 % der Bevölkerung mit LTE erreichen. In Kroatien liegen wir bei über 90 %. Bis 2018 wollen wir auch in anderen Ländern eine Netzabdeckung zwischen 75 und 95 % erreichen.

Durch die hohe Geschwindigkeit unserer Netze in Verbindung mit innovativen Bündel-Produktangeboten und einem attraktiven Endgeräte-Portfolio konnten wir insbesondere im werthaltigen Vertragskundengeschäft leicht zulegen. Dadurch erhöhte sich der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand auf 46 %. Hauptgrund dafür ist die positive Entwicklung bei den Geschäftskunden. Unserer Strategie folgend, uns auf das werthaltige Vertragskundengeschäft zu konzentrieren, reduzierte sich der Prepaid-Kundenbestand zum Ende des dritten Quartals 2015 gegenüber dem Jahresendwert 2014 um 1,1 %.

Festnetz

Telefon, Internet und Fernsehen. Unsere Investitionen in TV-Übertragungsrechte in vielen Ländern unseres operativen Segments ließ die Nachfrage nach unseren TV-Produkten auch aufgrund des teils exklusiven Inhalts merklich steigen. So wuchsen unsere Kundenzahlen um 3,2 % auf 3,8 Mio. an. Gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres ergab sich sogar ein Anstieg von 4,4 %. Davon entfiel ein Großteil der Nettozuwächse von insgesamt 162 Tsd. auf Griechenland, Ungarn und die Slowakei.

Als integrierter Telekommunikationsanbieter wollen wir die Konvergenz von Festnetz- und Mobilfunk-Technologie vorantreiben und bieten bereits in allen unseren integrierten Ländern unseren Kunden Fixed Mobile Convergence (FMC)-Produkte an. Unser neues Tarifmodell "Magenta1" konnten wir zum Ende des dritten Quartals 2015 in vier Landesgesellschaften (Slowakei, Rumänien, Ungarn und EJR Mazedonien) am Markt einführen. Das technische Grundgerüst für FMC-Produkte ist ein vereinfachtes und standardisiertes Netzwerk, in dem wir alle unsere Landesgesellschaften mit Festnetz-Architektur auf IP-Technologie umstellen. Mit Erfolg, denn zum 30. September 2015 konnten wir bei den IP-basierten Anschlüssen einen Bestand von über 3,9 Mio. verzeichnen - gegenüber dem Jahresendwert 2014 ein Zuwachs von 13,1 %. Nach dem erfolgreichen Abschluss der IP-Migration in der Slowakei und in EJR Mazedonien im vergangenen Jahr, werden nun Kroatien und Montenegro zum Jahresende 2015 folgen. Mit einer Migrationsquote von 98 % bzw. 96 % liegen wir hier nach den ersten neun Monaten 2015 gut im Plan. Insgesamt lag der Anteil der IP-basierten Anschlüsse auf Segmentebene bei 45,2 %. In unserem operativen Segment Europa nutzten zum Ende des dritten Quartals 2015 rund 8,7 Mio. Kunden einen Festnetz-Anschluss. Der Rückgang gegenüber dem Jahresende 2014 von 3,3 % war v. a. die Folge von Anschlussverlusten bei der klassischen Telefonie (PSTN).

Bei den Breitband-Anschlüssen Retail zeigte sich eine anhaltende Wachstumsdynamik mit einem Anstieg um 2,4 % auf 5,1 Mio. Anschlüsse. Haupttreiber für den Anstieg war das DSL-Geschäft, v. a. in Griechenland, wo sich die zukunftsorientierte VDSL-Technologie eines regen Zuwachses erfreut. Aber auch in Ungarn und der Slowakei wuchs die Zahl der Breitband-Anschlüsse. Beim Ausbau der Glasfaser-Technologie kommen wir gut voran: So stieg die Netzabdeckung der Haushalte in unserem operativen Segment zum 30. September 2015 auf 18 %. Bis 2018 wollen wir 50 % der Haushalte - in unseren integrierten Landesgesellschaften - mit FTTx mit bis zu 100 M Bit/s versorgen.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. €
Q1 Q2 Q3 Q3 Veränderung


2015 2015 2015 2014 in %
GESAMTUMSATZ
3 106 3 136 3 198 3 317 (3,6) %
Griechenland
692 704 721 727 (0,8) %
Rumänien
241 241 239 247 (3,2) %
Ungarna
393 380 369 370 (0,3) %
Polena
382 385 391 388 0,8 %
Tschechische Republika
226 231 242 211 14,7 %
Kroatien
211 222 249 243 2,5 %
Niederlande
346 362 346 376 (8,0) %
Slowakei
187 185 199 195 2,1 %
Österreich
197 205 207 210 (1,4) %
Übrigea,b
279 271 300 413 (27,4) %
Betriebsergebnis (EBIT)
320 385 459 497 (7,6) %
EBIT-Marge %
10,3 12,3 14,4 15,0
Abschreibungen
(633) (622) (638) (645) 1,1 %
EBITDA
953 1 007 1 097 1 142 (3,9) %
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(55) (62) (51) (42) (21,4) %
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
1 008 1 069 1 148 1 184 (3,0) %
Griechenland
263 267 297 303 (2,0) %
Rumänien
55 49 48 60 (20,0) %
Ungarna
106 135 132 129 2,3 %
Polena
130 145 164 149 10,1 %
Tschechische Republika
89 96 100 93 7,5 %
Kroatien
81 90 102 101 1,0 %
Niederlande
133 124 125 161 (22,4) %
Slowakei
73 76 83 80 3,8 %
Österreich
65 66 64 67 (4,5) %
Übrigea,b
13 19 35 41 (14,6) %
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) %
32,5 34,1 35,9 35,7
CASH CAPEX
(494) (299) (398) (457) 12,9 %


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in Mio. €
Q1-Q3 Q1-Q3 Veränderung Gesamtjahr


2015 2014 in % 2014
GESAMTUMSATZ
9 440 9 605 (1,7) % 12 972
Griechenland
2 117 2 115 0,1 % 2 869
Rumänien
721 750 (3,9) % 1 002
Ungarna
1 142 1 098 4,0 % 1 492
Polena
1 158 1 103 5,0 % 1 492
Tschechische Republika
699 642 8,9 % 862
Kroatien
682 674 1,2 % 905
Niederlande
1 054 1 148 (8,2) % 1 551
Slowakei
571 584 (2,2) % 768
Österreich
609 603 1,0 % 815
Übrigea,b
850 1 050 (19,0) % 1 442
Betriebsergebnis (EBIT)
1 164 1 314 (11,4) % 1 704
EBIT-Marge %
12,3 13,7
13,1
Abschreibungen
(1 893) (1 914) 1,1 % (2 597)
EBITDA
3 057 3 228 (5,3) % 4 301
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(168) (81) n. a. (131)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
3 225 3 309 (2,5) % 4 432
Griechenland
827 845 (2,1) % 1 138
Rumänien
152 196 (22,4) % 266
Ungarna
373 346 7,8 % 445
Polena
439 424 3,5 % 579
Tschechische Republika
285 276 3,3 % 362
Kroatien
273 269 1,5 % 365
Niederlande
382 459 (16,8) % 630
Slowakei
232 234 (0,9) % 310
Österreich
195 171 14,0 % 211
Übrigea,b
67 89 (24,7) % 125
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 34,2 34,5
34,2
CASH CAPEX
(1 191) (1 464) 18,6 % (2 101)

Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.

a Zum 1. Januar 2015 wurden die Gesellschaften der GTS Central Europe Gruppe in Polen und der Tschechischen Republik in die jeweiligen Landesgesellschaften integriert. In Ungarn erfolgte die Integration zum 1. April 2015.
b Übrige enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro sowie ICSS (International Carrier Sales & Solutions), ICSS/GNF-Geschäft der Local Business Units, GNF (Global Network Factory), GTS Central Europe Gruppe in Rumänien, Europa Headquarter sowie Group Technology.


Gesamtumsatz

Unser operatives Segment Europa erzielte in den ersten neun Monaten 2015 einen Gesamtumsatz von 9,4 Mrd. €; gegenüber der Vorjahresperiode reduzierte sich der Umsatz um 1,7 %. Organisch, d. h. unter der Annahme einer vollständigen Einbeziehung der GTS Central Europe Gruppe in der Vergleichsperiode sowie konstanten Wechselkursen, sank der Segmentumsatz um 3,1 %.

Entscheidungen von Regulierungsbehörden belasteten unseren Segmentumsatz nach wie vor deutlich: Abgesenkte Mobilfunk-Terminierungsentgelte sowie insbesondere Roaming-Regulierungen in den meisten Ländern unseres operativen Segments waren die Ursache für knapp die Hälfte unseres organischen Umsatzrückgangs. Zusätzlich setzte die immer noch hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten in den Ländern unseres operativen Segments die Umsätze weiter unter Druck. Das Wholesale-Geschäft entwickelte sich - gemäß unserer Strategie, uns aus dem Voice Hubbing-Geschäft (Terminierung von internationalen Telefongesprächen) sukzessive zurückzuziehen - negativ. Ohne die Berücksichtigung von Voice Hubbing-Umsätzen und regulierungsbedingten Effekten sind unsere organischen Umsätze gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum stabil geblieben.

Dank der konsequenten Ausrichtung unserer Landesgesellschaften in Europa auf die Wachstumsfelder konnten wir die negativen Umsatzeffekte auf Segmentebene teilweise kompensieren. Zum 30. September 2015 belief sich der Anteil der Wachstumsfelder am Segmentumsatz bereits auf 29 %. Dabei zeigte sich, dass das mobile Datengeschäft über die Quartale weiterhin wächst: Gegenüber der Vorjahresperiode konnten wir um 11 % auf 1,3 Mrd. € zulegen. Dazu beigetragen haben alle Länder unseres operativen Segments, insbesondere die Niederlande, Griechenland, Ungarn und Österreich. Der Großteil des Umsatzes aus dem mobilen Datengeschäft entfiel auf das Privatkundengeschäft. Attraktive Tarife in Verbindung mit einem breiten Portfolio an Endgeräten ließen die Nutzungsrate bei den Datendiensten insbesondere bei den Vertragskunden weiter deutlich wachsen. Auch in den Bereichen Breitband und TV setzte sich der Aufwärtstrend der vergangenen Quartale fort: In den ersten neun Monaten 2015 stieg der Breitband-/TV-Umsatz um 8 % und machte somit ein Viertel des Festnetz-Umsatzes aus. Positiv dazu beigetragen haben v. a. Griechenland, die Tschechische Republik sowie Ungarn. Neben dem Erwerb der GTS Central Europe Gruppe im Vorjahr war auch unser erweitertes Produkt- und Service-Portfolio ursächlich dafür, dass wir im Geschäftskundenbereich B2B/ICT - v. a. in der Tschechischen Republik und in Kroatien - höhere Umsätze gegenüber dem Vorjahr erzielten. Auch das Energie-Resale-Geschäft in Ungarn verzeichnete Umsatzzuwächse gegenüber der Vorjahresperiode.

Zusätzlich zu den Wachstumsfeldern entwickelten sich die Umsätze aus den Verkäufen von Endgeräten positiv. Hier konnten wir ein Umsatzplus von 3,9 % verzeichnen. Ein Teil hiervon ist auf das in einigen Ländern unseres operativen Segments Europa eingeführte alternative Modell, bei welchem der Kunde jeweils einen getrennten Vertrag für den Service und das Endgerät abschließt, zurückzuführen.

Betrachtet man den organischen Segmentumsatz aus Länderperspektive, so war in den ersten neun Monaten 2015 das Geschäft in den Niederlanden am stärksten von absoluten Umsatzrückgängen betroffen - zum einen durch volumen- und preisgetriebene Rückgänge bei der Sprachtelefonie, zum anderen regulierungsbedingt beim Roaming-Geschäft. Auch Rumänien musste Umsatzeinbußen akzeptieren, was einerseits auf die Absenkung der Mobilfunk-Terminierung im zweiten Quartal 2014 zurückzuführen ist. Anderseits sank im Festnetz-Bereich mengen- und preisgetrieben der Umsatz bei der Sprachtelefonie. Im Wesentlichen marktbedingte Umsatzrückgänge musste die Slowakei hinnehmen. In Polen und der Tschechischen Republik waren die Umsätze v. a. aufgrund von regulierungsbedingt geringeren Mobilfunk-Terminierungsentgelten unter Druck. Hingegen wirkten Umsatzanstiege v. a. in Ungarn, in Kroatien und Österreich erhöhend - ebenso wie die positiven Umsatzbeiträge im Festnetz-Geschäft in Griechenland.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Unser operatives Segment Europa erzielte in der Berichtsperiode ein bereinigtes EBITDA von 3,2 Mrd. €; das sind 2,5 % weniger als in der Vorjahresperiode. Unter der Annahme einer vollständigen Einbeziehung der GTS Central Europe Gruppe in der Vergleichsperiode sowie konstanten Wechselkursen sank das bereinigte EBITDA um 3,7 %. In erster Linie wirkten sich die insgesamt geringeren organischen Umsätze auf Segmentebene negativ auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung aus. Darüber hinaus setzten Änderungen in der Gesetzgebung, wie Steuern und Abgaben, staatliche Sparprogramme sowie Entscheidungen von Regulierungsbehörden unser Ergebnis zusätzlich unter Druck.

Aus Länderperspektive waren die Rückgänge beim bereinigten EBITDA in erster Linie umsatzbedingt auf die Niederlande und Rumänien zurückzuführen. Dem standen gestiegene bereinigte EBITDA-Beiträge v. a. in Ungarn, Österreich und Kroatien entgegen, die sich positiv auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung auf Segmentebene auswirkten.

Mit Maßnahmen zur Effizienzsteigerung konnten wir gezielt die indirekten Kosten senken und so dem negativen Effekt aus dem Umsatzrückgang teilweise entgegenwirken. Einen positiven Beitrag hierzu leisteten v. a. geringere Personalkosten sowie Einsparungen bei den Kosten für bezogene Güter und Dienstleistungen. Darüber hinaus wirkten sich geringere direkte Kosten positiv auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung auf Segmentebene aus.

Sondereinflüsse beeinflussten unser EBITDA im Saldo in Höhe von 0,2 Mrd. €. Darin enthalten waren im Wesentlichen Aufwendungen für Personalmaßnahmen sowie auch der Aufwand für die vergleichsweise Beilegung einer gegen die Slovak Telekom gerichteten Schadensersatzklage im ersten Quartal 2015. Weitere Erläuterungen zu dem Rechtsverfahren finden Sie im Kapitel "Risiko- und Chancensituation", Seite 33 f. Im Ergebnis reduzierte sich unser EBITDA um 0,2 Mrd. € auf 3,1 Mrd. €.

Operative Entwicklung in ausgewählten Ländern

Mit dem Ziel, führender europäischer Telekommunikationsanbieter zu werden, verfolgen wir die Strategie, die meisten unserer Landesgesellschaften zu integrierten All-IP-Playern zu entwickeln, die mit bestem Kundenerlebnis begeistern - und das unabhängig von ihrer jeweiligen Marktposition. Hierfür etablieren wir ein Produktionsmodell mithilfe einer paneuropäischen, voll IP-basierten Netzinfrastruktur, bestem Netzzugang und optimierten Prozessen und Kundenschnittstellen. Die meisten unserer Gesellschaften agieren bereits sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk. Daneben setzen unsere Gesellschaften in den Niederlanden und Österreich als "mobile attacker" weiterhin ihren Fokus auf das Mobilfunk-Geschäft. Sie positionieren sich als Anbieter, die am stärksten auf Kundenanforderungen eingehen und besetzen damit nachhaltig eine Nische als reine Mobilfunk-Anbieter. Im Nachfolgenden stellen wir repräsentativ folgende Landesgesellschaften dar:

Griechenland. In Griechenland erzielten wir in den ersten neun Monaten 2015 einen auf Vorjahresniveau liegenden Umsatz von 2,1 Mrd. €. Auch nach der Einigung Griechenlands mit den europäischen Institutionen sowie den Reformanstrengungen, ist die wirtschaftliche Lage weiterhin angespannt. Die positiven Beiträge aus dem Festnetz-Geschäft konnten den Umsatzrückgang aus dem Mobilfunk-Geschäft kompensieren. Der Festnetz-Bereich entwickelte sich infolge der Umsatzanstiege im Breitband- sowie TV-Geschäft deutlich positiv. Unsere attraktiven TV-Inhalte wurden sehr gut von den Kunden angenommen. In Verbindung mit der Fokussierung auf den Ausbau der DSL-Anschlüsse verzeichneten wir auch bei der Anzahl der Breitband-Anschlüsse einen regen Kundenzuwachs. Der Geschäftskundenbereich B2B/ICT leistete ebenso einen positiven Beitrag. Insgesamt ist es uns dadurch gelungen, die rückläufigen Umsätze bei den Sprachdiensten - insbesondere belastet durch Anschlussverluste bei der klassischen Telefonie - auszugleichen.

Das Mobilfunk-Geschäft war gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 2,2 % rückläufig. Dank des zweistelligen Umsatzanstiegs beim Datengeschäft konnten die Rückgänge bei den Sprachumsätzen teilweise kompensiert werden. Diese waren infolge einer zunehmenden Attraktivität von Flat-Tarifen und dem damit verbundenen niedrigeren Preisgefüge rückläufig. Ebenso sanken die SMS-Umsätze beim Prepaid gegenüber der Vorjahresperiode - zunehmend bedingt durch vermehrte Inanspruchnahme von SMS-Tarifoptionen sowie einer geringeren Nutzung.

In den ersten neun Monaten 2015 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland bei 827 Mio. € und sank gegenüber der Vorjahresperiode um 2,1 %. Neben dem auf Vorjahresniveau liegenden Umsatz konnten höhere direkte Kosten, u. a. bedingt durch höhere Ausgaben bei den Endgeräten sowie regulierungsbedingt höhere Interconnection-Kosten, nicht ganz durch gesunkene indirekte Kosten ausgeglichen werden.

Ungarn. In den ersten neun Monaten 2015 stieg der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,0 % auf 1,1 Mrd. € an. Unter der Annahme konstanter Wechselkurse stieg der Umsatz um 3,8 %. Dieses Wachstum ist großteils der positiven Entwicklung im Festnetz-Geschäft zu verdanken, insbesondere durch Umsatzzuwächse im Breitband- und im TV-Geschäft von 11,8 %. Der Anteil des Breitband-/TV-Geschäfts an den gesamten Festnetz-Umsätzen stieg um 4 Prozentpunkte gegenüber der Vorjahresperiode an. Infolge unserer Strategie, in unseren integrierten Landesgesellschaften ein paneuropäisches Netzwerk aufzubauen, wurden IP-basierende Breitband-Anschlüsse stärker vermarktet. Infolgedessen stiegen z. B. die Breitband-Anschlüsse im Vergleich zur Vorjahresperiode insbesondere bei den VDSL-Anschlüssen an. Davon profitierte auch das TV-Geschäft, das durch seine innovativen TV-Dienste über alle Bildschirme hinweg die Kunden überzeugte. Auch das Energie-Resale-Geschäft entwickelte sich positiv gegenüber der Vorjahresperiode. Darüber hinaus leistete auch der Geschäftskundenbereich B2B/ICT einen positiven Umsatzbeitrag, sodass wir die insgesamt rückläufigen Sprachumsätze bei der klassischen Telefonie überkompensieren konnten.

Positiv auf den Gesamtumsatz wirkte sich auch das Mobilfunk-Geschäft aus. Der positive Trend beim Geschäft mit den mobilen Datenumsätzen setzte sich auch im dritten Quartal in Folge weiter fort - der Anstieg betrug gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum rund 15 %. Diese Entwicklung ist u. a. das Resultat unseres schnellen Mobilfunknetzes, der hohen Reichweite sowie der erfolgreichen Vermarktung innovativer Produkte, die sich sowohl im Nutzungsverhalten als auch in einem hohen Anteil von Smartphones an den insgesamt verkauften Endgeräten widerspiegelt. Das macht sich auch bei den Endgeräteverkäufen bemerkbar, die sich mit ihrem Umsatzbeitrag positiv auf den gesamten Mobilfunk-Umsatz auswirkten, sodass wir insgesamt die im Wesentlichen regulierungsbedingt rückläufigen Serviceumsätze voll ausgleichen konnten.

Das bereinigte EBITDA betrug 373 Mio. € und erhöhte sich damit gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres im Wesentlichen durch die positiven Effekte aus dem Umsatzanstieg um 7,8 %. Dadurch konnten höhere direkte Kosten v. a. bei den Ausgaben für bezogene Güter und Dienstleistungen kompensiert werden.

Österreich. In Österreich erwirtschafteten wir in den ersten neun Monaten 2015 einen Umsatz von 609 Mio. €, was einem Anstieg von 1,0 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum entspricht. Dies ist zum einen auf die positive Entwicklung der Sprachumsätze zurückzuführen, zum anderen stiegen die Umsätze beim mobilen Datengeschäft insbesondere bei den Vertragskunden weiter deutlich an, sodass sich auch der Anteil der Datenumsätze an den Gesamtumsätzen gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum erhöhte. Ursache dafür ist v. a. das Ergebnis der erfolgreichen Einführung des neuen Tarifmodells im letzten Jahr, gefolgt von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Smartphones. Beides führte zu einer sprunghaft gewachsenen Nutzung der Datendienste. Insgesamt konnten wir so die Rückgänge aus regulierungsbedingt geringeren Roaming-Entgelten kompensieren.

Das bereinigte EBITDA stieg in den ersten drei Quartalen 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14,0 % und betrug somit 195 Mio. €. Zu diesem Ergebnis haben neben den positiven Effekten aus dem Umsatzanstieg auch geringere indirekte Kosten, insbesondere bei den Personalkosten, beigetragen. Ebenfalls einen positiven Beitrag zum bereinigten EBITDA leisteten Einsparungen bei den direkten Kosten, im Wesentlichen bedingt durch geringere Ausgaben für bezogene Güter und Dienstleistungen.

EBIT

In unserem operativen Segment Europa lag das EBIT in den ersten neun Monaten 2015 bei 1,2 Mrd. €; dies entspricht einem Rückgang um 11,4 % gegenüber der Vorjahresperiode. Ursächlich für diese Veränderung ist im Wesentlichen die rückläufige EBITDA-Entwicklung. Positiv auf die EBIT-Entwicklung wirkte sich ein leicht vermindertes Abschreibungsniveau aus.

Cash Capex

In den ersten neun Monaten 2015 wies unser operatives Segment Europa einen Cash Capex von 1,2 Mrd. € aus. Dies entspricht einem Rückgang von 18,6 %, der in erster Linie durch den im Vorjahr getätigten Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen in der Tschechischen Republik, Polen und der Slowakei bedingt ist. In geringerem Umfang haben wir in den ersten drei Quartalen 2015 Mobilfunk-Spektren z. B. in Albanien erworben.

SYSTEMGESCHÄFT

WESENTLICHE KPIs

Auftragseingang
in Mio. €

Umsatz extern
in Mio. €

Umsatz
in Mio. €

EBIT bereinigt
in Mio. €


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30.09.2015 30.06.2015 Veränderung
30.09.2015/
30.06.2015
31.12.2014 Veränderung
30.09.2015/
31.12.2014




in %
in %
AUFTRAGSEINGANG Mio. € 3 934 2 658 n. a. 7 456 n. a.
COMPUTING & DESKTOP SERVICES





Anzahl der betreuten Server Stück 62 521 61 768 1,2 % 61 654 1,4 %
Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme Mio. Stück 1,67 1,64 1,8 % 1,58 5,7 %
SYSTEMS INTEGRATION





Fakturierte Stunden Mio. 4,0 2,7 n. a. 6,1 n. a.
Utilization Rate % 80,9 82,3 (1,4) % p 83,8 (2,9) % p


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30.09.2014 Veränderung
30.09.2015/
30.09.2014



in %
AUFTRAGSEINGANG Mio. € 5 076 (22,5) %
COMPUTING & DESKTOP SERVICES


Anzahl der betreuten Server Stück 61 619 1,5 %
Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme Mio. Stück 1,57 6,4 %
SYSTEMS INTEGRATION


Fakturierte Stunden Mio. 4,7 (14,9) %
Utilization Rate % 83,5 (2,6) % p


Geschäftsentwicklung

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 konnte T-Systems neue Verträge im In- und Ausland abschließen: Trotzdem sank der Auftragseingang gegenüber der Vorjahresperiode um 22,5 %. Dies ist einerseits auf die in der Vorjahresperiode enthaltenen Großaufträge für die Errichtung und den Betrieb eines satellitengestützten Lkw-Mauterhebungssystems in Belgien sowie aus dem Automobilsektor zurückzuführen. Andererseits resultiert der Rückgang aus der Neuausrichtung des Geschäftsmodells, mit dem Ziel, nachhaltig profitables Wachstum sicherzustellen. In diesem Zusammenhang haben wir die Rentabilitätskriterien für die Annahme von Neuaufträgen verschärft: Dienste mit anhaltend geringer Profitabilität werden wir künftig über spezialisierte Partner anbieten oder bei wenig attraktiver Nachfrage ganz aus unserem Leistungskatalog streichen. Von der Neuausrichtung gestärkt, konnten sich insbesondere unsere Standardlösungen aus dem Wachstumsfeld Cloud Computing gegen den starken Wettbewerb durchsetzen. Für unsere Kunden bedeutet das: Sie können auf eine immer größere Bandbreite an Lösungen aus der Cloud zurückgreifen und gleichzeitig von unserer Expertise bei Transformationsleistungen profitieren, unsere Kunden sicher in die Cloud zu bringen.

Ein weiterer wichtiger Baustein für den Ausbau unseres Cloud-Geschäfts sind strategische Partnerschaften. Das heißt, wir bieten Lösungen unserer Partner entsprechend den Bedürfnissen unserer Kunden aus unseren Rechenzentren in Deutschland an. Dabei spielen die Aspekte Sicherheit und Hochverfügbarkeit für T-Systems und für unsere Kunden eine wichtige Rolle.

Um den Anforderungen aus den neuen Vertragsabschlüssen gerecht zu werden, modernisieren und konsolidieren wir unsere ICT-Ressourcen kontinuierlich. Die Anzahl der betreuten Server stieg um 1,5 % gegenüber dem Vergleichszeitraum aufgrund des weiteren Ausbaus der Wachstumsfelder. Bei den Rechenzentren konnten wir durch den technischen Fortschritt immer größere und leistungsstärkere Einheiten errichten - dies wirkt auch positiv auf unsere Kosteneffizienz. Die Zahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,4 % auf 1,67 Mio. Stück.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. €
Q1 Q2 Q3 Q3 Veränderung


2015 2015 2015 2014 in %
GESAMTUMSATZ
2 001 2 166 2 115 2 068 2,3 %
Betriebsergebnis (EBIT)
(65) (230) (92) (97) 5,2 %
EBIT-wirksame Sondereinflüsse
(84) (267) (148) (153) 3,3 %
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse)
19 37 56 56 0,0 %
EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) %
0,9 1,7 2,6 2,7
Abschreibungen
(145) (225) (135) (141) 4,3 %
EBITDA
80 (5) 43 44 (2,3) %
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(74) (219) (142) (153) 7,2 %
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
154 214 185 197 (6,1) %
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 7,7 9,9 8,7 9,5
CASH CAPEX
(252) (279) (288) (319) 9,7 %


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in Mio. €
Q1-Q3 Q1-Q3 Veränderung Gesamtjahr


2015 2014 in % 2014
GESAMTUMSATZ
6 282 6 307 (0,4) % 8 601
Betriebsergebnis (EBIT)
(387) (287) (34,8) % (422)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse
(499) (349) (43,0) % (549)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse)
112 62 80,6 % 127
EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) %
1,8 1,0
1,5
Abschreibungen
(505) (567) 10,9 % (717)
EBITDA
118 280 (57,9) % 295
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(435) (343) (26,8) % (540)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
553 623 (11,2) % 835
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 8,8 9,9
9,7
CASH CAPEX
(819) (826) 0,8 % (1 171)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug im Berichtszeitraum 6,3 Mrd. € und lag damit auf Vorjahresniveau. Der Anstieg in der Market Unit konnte den planmäßig rückläufigen Umsatz des Geschäftsbereichs Telekom IT weitestgehend kompensieren.

Der Umsatz der Market Unit, also im Kern das Geschäft mit externen Kunden, war mit 5,2 Mrd. € um 3,0 % höher als im Vergleichszeitraum; dabei konnte insbesondere der internationale Umsatz ausgebaut werden. Die generell rückläufige Preisentwicklung im ICT-Geschäft konnte durch den Umsatz aus Neuverträgen überkompensiert werden. Darüber hinaus wirkten Wechselkurseffekte positiv auf den Umsatz der Market Unit.

Im Geschäftsbereich Telekom IT, der hauptsächlich die nationalen internen IT-Projekte unseres Konzerns bündelt, lag der Umsatz mit 1,1 Mrd. € um 13,9 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen durch geringere konzerninterne Umsätze aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems begründet. Weiterhin spiegelt der Rückgang v. a. die vorgesehenen Einsparungen des Konzerns bei den IT-Kosten wider.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Im Berichtszeitraum sank das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft um 70 Mio. € bzw. 11,2 %. Der Rückgang des bereinigten EBITDA ist auf einen deutlich reduzierten Beitrag der Telekom IT zurückzuführen. In der Market Unit konnte die Steigerung des bereinigten EBITDA weiter fortgeführt werden. So erhöhte sich der Ergebnisbeitrag der Market Unit im Vergleich zum Vorjahr um 15,8 %. Gründe dafür sind u. a. die verbesserte Kundenprofitabilität sowie die Effekte aus den eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung. Diese positiven Effekte wurden teilweise durch notwendige Aufwendungen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Geschäftsmodells mit dem Ziel, nachhaltig profitables Wachstum sicherzustellen, geschmälert. Die bereinigte EBITDA-Marge unseres operativen Segments Systemgeschäft sank von 9,9 % im Vorjahresvergleichszeitraum auf 8,8 %.

Das EBITDA sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 57,9 % auf 118 Mio. €, bedingt durch die beim bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte. Die Sondereinflüsse lagen über Vorjahresniveau, v. a. durch Restrukturierungsprogramme und die Beilegung von Differenzen bzw. die Optimierung von Transaktionen.

EBIT, bereinigtes EBIT

Das bereinigte EBIT war in den ersten neun Monaten 2015 um 50 Mio. € besser als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Maßgebliche Einflüsse waren die im bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte sowie gesunkene Abschreibungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems. Die bereinigte EBIT-Marge stieg von 1,0 % im Vergleichszeitraum auf 1,8 %.

Cash Capex

Der Cash Capex lag im Berichtszeitraum bei 0,8 Mrd. €. Unser weiterhin hohes Investitionsniveau steht im Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Geschäftsmodells, das wir mit der zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaftsunternehmen weiterentwickeln. Deshalb investieren wir in intelligente Netzlösungen wie Vernetztes Automobil, Gesundheit und Energie sowie in digitale Zukunftsfelder wie Cloud Computing oder Cyber Security. Dem entgegen wirkten Effizienzsteigerungen, u. a. durch die Standardisierung der ICT-Plattformen.

GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES

Group Headquarters & Group Services umfasst alle Konzerneinheiten, die nicht direkt einem der operativen Segmente zugeordnet sind. Für weitere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur" im Geschäftsbericht 2014, Seite 67 ff.

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in Mio. € Q1 Q2 Q3 Q3 Veränderung Q1-Q3

2015 2015 2015 2014 in % 2015
GESAMTUMSATZ 565 584 555 596 (6,9) % 1 704
Betriebsergebnis (EBIT) (252) (231) (341) (447) 23,7 % (824)
Abschreibungen (144) (138) (174) (163) (6,7) % (456)
EBITDA (108) (93) (167) (284) 41,2 % (368)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (86) (17) (34) (139) 75,5 % (137)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) (22) (76) (133) (145) 8,3 % (231)
CASH CAPEX (96) (65) (69) (94) 26,6 % (230)


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in Mio. € Q1-Q3 Veränderung Gesamtjahr

2014 in % 2014
GESAMTUMSATZ 1 828 (6,8) % 2 516
Betriebsergebnis (EBIT) 492 n. a. (109)
Abschreibungen (464) 1,7 % (671)
EBITDA 956 n. a. 562
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 1 379 n. a. 1 229
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) (423) 45,4 % (667)
CASH CAPEX (240) 4,2 % (381)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich in der Berichtsperiode gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,8 %. Die konzerninternen Umsätze sanken aufgrund von Effizienzmaßnahmen, v. a. durch die fortgesetzte Flächenoptimierung im Bereich Grundstücke und Gebäude. Des Weiteren ist der Umsatzrückgang auf die fehlenden Umsätze in Zusammenhang mit dem Anfang Februar 2014 vollzogenen Verkauf von 70 % der Anteile an der Scout24 Gruppe sowie auf die Neuaufstellung des Bereichs Group Innovation zurückzuführen.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Im Berichtszeitraum verbesserte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group Headquarters & Group Services im Vergleich zur Vorjahresperiode um 192 Mio. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf einen Ertrag in Höhe von 175 Mio. €, resultierend aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens im ersten Quartal 2015, zurückzuführen. Des Weiteren wirkten geringere Personalaufwendungen infolge des fortgesetzten Personalumbaus sowie höhere Erträge aus dem Verkauf von Grundstücken und Gebäuden positiv auf das Ergebnis. Gegenläufig belasteten die Weitergabe von Effizienzgewinnen an die operativen Konzernsegmente, die durch fortgeführtes Kosten-Management erreicht wurden, sowie der Wegfall des operativen Beitrags der Scout24 Gruppe das EBITDA.

Insgesamt war das EBITDA in der Berichtsperiode mit Sondereinflüssen insbesondere für Personalmaßnahmen - in Höhe von 137 Mio. € belastet. In der Vergleichsperiode waren die Sondereinflüsse entscheidend vom Ertrag im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung der Scout24 Gruppe geprägt.

EBIT

Der Rückgang des EBIT gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist maßgeblich auf den Ertrag aus der Entkonsolidierung der Scout24 Gruppe im Vorjahr zurückzuführen.

Cash Capex

Der Cash Capex verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 10 Mio. €, im Wesentlichen resultierend aus geringeren Lizenzanschaffungen. Dem standen höhere Fahrzeuganschaffungen gegenüber.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. SEPTEMBER 2015)

Aktienrückkauf. Der Vorstand der Deutschen Telekom AG hat am 29. September 2015 beschlossen, die Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 24. Mai 2012 zum Erwerb eigener Aktien auszuüben und 950 000 Aktien über die Börse zu erwerben. Mit den zurück gekauften Aktien sollen insbesondere Ansprüche im Rahmen unseres Vergütungssystems des sog. "Share Matching Plans" bedient werden. Das Aktienrückkaufprogramm wurde am 1. Oktober 2015 abgeschlossen. Am 30. September 2015 und 1. Oktober 2015 wurden insgesamt 950 000 Aktien mit einem Gesamtvolumen von 14,8 Mio. € erworben (durchschnittlicher Kaufpreis pro Aktie: 15,57 €). Als Folge daraus werden eigene Anteile von 2,4 Mio. € offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt (rechnerischer Wert pro Aktie: 2,56 €) und die Gewinnrücklagen des Konzerns um rund 12,4 Mio. € verringert.

Börsengang der Scout24 AG. Im Rahmen des Börsengangs der Scout24 AG am 1. Oktober 2015 haben wir rund die Hälfte unserer Beteiligung an der Gesellschaft zu einem Preis von 30,00 € je Aktie verkauft und dafür rund 0,4 Mrd. € erhalten.

Informationen zu der am 27. Oktober 2015 verabschiedeten Verordnung der Europäischen Kommission zum Telekommunikationsbinnenmarkt finden Sie im Kapitel "Risiko- und Chancensituation", Seite 33 f.

Verkauf unserer Online-Plattform t-online.de und unseres Digitalvermarkters InteractiveMedia. Der mit Ströer vereinbarte Verkauf gegen neu ausgegebene Ströer-Aktien wurde nach Zustimmung des Bundeskartellamts und dem Eintreten der weiteren Vollzugsbedingungen am 2. November 2015 vollzogen.

Informationen zu der im Oktober 2015 stattgefundenen Auktion zur Frequenzvergabe in Polen finden Sie im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Seite 9 f.

Informationen zu den Entwicklungen in den Rechtsverfahren Klagen von Telefonbuchpartnerverlagen sowie Schadensersatzklagen Preis-Kosten-Schere finden Sie im Kapitel "Risiko- und Chancensituation", Seite 33 f.

PROGNOSE

Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung unseres Managements. Im Folgenden werden die zum heutigen Zeitpunkt vorliegenden wesentlichen Erkenntnisse über Veränderungen zu den im zusammengefassten Lagebericht 2014 veröffentlichten Prognosen (Geschäftsbericht 2014, Seite 134 ff.) erläutert. Die darüber hinaus dort abgegebenen Aussagen behalten dementsprechend weiterhin ihre Gültigkeit. Weiterhin gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld" in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

VERÄNDERUNGEN ZUM GESCHÄFTSBERICHT 2014

Die Deutsche Telekom hat im Geschäftsbericht 2014 einen Erwartungswert für das bereinigte EBITDA für das Geschäftsjahr 2015 von rund 18,3 Mrd. € formuliert. In diesem Erwartungswert waren ein Ertrag von 175 Mio. € aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens sowie das ebenfalls positiv auf unser bereinigtes EBITDA wirkende neue Geschäftsmodell "JUMP! On Demand" der T-Mobile US nicht enthalten. Im Rahmen dieses Geschäftsmodells wird Kunden der T-Mobile US seit Juni 2015 zusätzlich zu den Ratenkaufmöglichkeiten für Endgeräte ein Endgeräte-Mietmodell angeboten. Weiterhin wirkt sich der in diesem Jahr bisher stark gestiegene US-Dollar-Kurs deutlich positiv auf die Entwicklung unseres bereinigten EBITDA aus. Ohne Berücksichtigung der genannten Effekte im bereinigten EBITDA bestätigen wir weiterhin unsere Erwartung für 2015.

Unseren Erwartungswert für den Free Cashflow von rund 4,3 Mrd. € für 2015 bestätigen wir somit ebenfalls.

RISIKO- UND CHANCENSITUATION

Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 dargestellten Risiko- und Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2014, Seite 146 ff.). Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

KONJUNKTURELLE RISIKEN EUROPA

Die politische Lage in Griechenland hat sich nach der grundsätzlichen Einigung zwischen den europäischen Institutionen und dem griechischen Staat stabilisiert. Ein Austritt Griechenlands aus der Europäischen Währungsunion wurde vermieden. Darüber hinaus gewann die griechische Regierung im Rahmen der Neuwahlen im September 2015 an Stabilität. Ein wirtschaftliches Risiko aus dem verabschiedeten Reformumsetzungsprogramm ergibt sich jedoch u. a. aus der Erhöhung der Mehrwertsteuer und den Unternehmens- und Immobiliensteuersätzen, da dies mit der Reduzierung von verfügbarem bzw. investierbarem Einkommen einhergeht.

RECHTSVERFAHREN

Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahren Toll Collect fand im Juni 2015 eine weitere mündliche Verhandlung statt, die im Januar 2016 fortgesetzt wird. Die Deutsche Telekom bildet seit 2014 bilanzielle Risikovorsorge in angemessener Höhe.

Schadensersatzklagen im Zusammenhang mit Entgelten für die Überlassung von Teilnehmerdaten. Die Beschwerde des Dr. Harisch gegen die Nichtzulassung der Revision wies der Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 14. April 2015 zurück. Die Klage in Höhe von ca. 612 Mio. € zuzüglich Zinsen ist damit rechtskräftig abgewiesen. Im Berufungsverfahren der telegate AG über eine von der telegate AG geltend gemachte Schadensersatzklage in Höhe von ca. 86 Mio. € zuzüglich Zinsen wies das Oberlandesgericht Düsseldorf die Berufung der telegate AG mit Urteil vom 22. April 2015 zurück und ließ die Revision nicht zu. Gegen die Nichtzulassung der Revision legte die telegate AG im Mai 2015 Beschwerde beim Bundesgerichtshof ein.

Klagen von Telefonbuchpartnerverlagen. Das Landgericht Frankfurt am Main hat im Februar und März 2015 weitere 20 Klagen von Telefonbuchpartnerverlagen abgewiesen. Insgesamt wurden somit 22 von 81 Klagen erstinstanzlich abgewiesen. Zwei dieser Urteile sind zwischenzeitlich rechtskräftig. Gegen die übrigen Urteile haben die Kläger Berufung beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main eingelegt. Die verbleibende Klagesumme beträgt ca. 467 Mio. € zuzüglich Zinsen. Die Deutsche Telekom AG, die DeTeMedien GmbH und eine Mehrheit der Telefonbuchpartnerverlage haben am 22. Oktober 2015 eine Vereinbarung über die Beilegung ihrer Streitigkeiten geschlossen. Die Deutsche Telekom bildet seit 2014 bilanzielle Risikovorsorge in angemessener Höhe.

Schadensersatzklagen Preis-Kosten-Schere. Im Verfahren der EWE Tel GmbH gegen die Telekom Deutschland GmbH, in welchem das Oberlandesgericht Düsseldorf mit Urteil vom 29. Januar 2014 das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Köln vom 17. Januar 2013 insbesondere bezüglich des Umfangs der verjährten Ansprüche abänderte und das Verfahren wegen der Höhe des Schadens ohne Zulassung einer Revision an das Landgericht Köln zurückverwies, wies der Bundesgerichtshof mit Entscheidung vom 16. Juni 2015 die von den Parteien jeweils eingelegten Beschwerden gegen die Nichtzulassung der Revision zurück. Die Parteien haben im Oktober 2015 einen Vergleich zur Streitbeilegung abgeschlossen.

Versteigerung von LTE-Frequenzen. Im Jahr 2010 hat die BNetzA zusätzliche Frequenzen in den Bereichen 0,8 GHz, 1,8 GHz, 2,0 GHz und 2,6 GHz unter Teilnahme der vier Mobilfunknetz-Betreiber in Deutschland versteigert. Gegen die der Versteigerung zugrundeliegende Verfügung der BNetzA haben mehrere Unternehmen geklagt. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln vom 3. September 2014, mit der es die zuletzt noch anhängige Klage eines Telekommunikationsunternehmens abgewiesen hatte, ist nunmehr rechtskräftig geworden.

Reduzierung des Unternehmensbeitrags für die Postbeamtenversorgung. Mit Urteil vom 2. Oktober 2015 wies das zuständige Verwaltungsgericht die Klage der Deutschen Telekom AG auf Verminderung der Zahlungsverpflichtung ab und ließ die Berufung zu.

IN 2015 ABGESCHLOSSENE VERFAHREN

Schadensersatzklage gegen Slovak Telekom. Die Parteien schlossen im März 2015 einen Vergleich zur Streitbeilegung. Der beigelegte Streit betraf eine gegen die Slovak Telekom erhobene Klage wegen des Vorwurfs, dass der Rechtsvorgänger der Slovak Telekom die Sendung eines internationalen Radioprogramms entgegen der vertraglichen Grundlage abgeschaltet hätte. Der Vergleich wurde im Mai 2015 vom zuständigen Gericht in Bratislava bestätigt; das Verfahren ist somit rechtskräftig beendet. Die Deutsche Telekom konnte, entsprechend ihrer damaligen Beteiligungshöhe an der Slovak Telekom, vertragliche Rückgriffsansprüche auf Erstattung der seitens der Slovak Telekom auf den Vergleich gezahlten Summe im Juli 2015 realisieren.

KARTELLVERFAHREN

Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge der Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission. Im Anschluss an die Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission vom 15. Oktober 2014 haben sowohl Orange Slovensko als auch SWAN im August 2015 Klage vor dem Zivilgericht in Bratislava gegen Slovak Telekom erhoben und fordern Schadensersatz in Höhe von 232 Mio. € bzw. 50 Mio. € zuzüglich Zinsen. Mit diesen Klagen wird die Erstattung des Schadens begehrt, der sich aus dem von der EU-Kommission festgestellten Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung durch die Slovak Telekom ergeben haben soll. Gegen diese Feststellung haben sowohl Slovak Telekom als auch die Deutsche Telekom im Dezember 2014 Klagen beim Gericht der Europäischen Union eingereicht. Slovak Telekom analysiert derzeit die Begründetheit der erhobenen Klageforderungen. Die möglicherweise hieraus entstehenden finanziellen Auswirkungen können derzeit nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.

REGULIERUNG

Im Rahmen einer Strategie für den Digitalen Binnenmarkt hat die Europäische Kommission Anfang Mai 2015 ihre kommenden Initiativen im Bereich der Europäischen Regulierung angekündigt. Darunter fällt u. a. eine vollständige Überarbeitung des geltenden EU-Rechtsrahmens für Telekommunikation, die im Herbst dieses Jahres mit einer öffentlichen Konsultation eingeleitet wurde. Der Prozess umfasst eine Überprüfung der derzeitigen ex ante-Regulierung für den Netzzugang, eine Reform der Diensteregulierung, die u. a. eine stärkere Gleichbehandlung von Telekommunikationsdiensten und Internet-basierten (Kommunikations-) Diensten zum Ziel hat sowie eine erneute Initiative für einen stärker harmonisierten Rahmen für die Spektrumvergabe für den Mobilfunk. Darüber hinaus hat die Kommission eine Überprüfung der Rolle der Internet-Plattformen in der Digitalen Wirtschaft mit Blick auf mögliche gesetzgeberische Maßnahmen angekündigt, die Ende 2015 beginnen soll. Die Initiativen bieten in ihrer Gesamtheit die Chance, ausgeglichenere Wettbewerbsbedingungen zwischen Telekommunikations- und Internet-Firmen im Bereich der Regulierung zu erreichen. Die konkret aus diesen Initiativen erwachsenden Chancen und Risiken lassen sich derzeit jedoch noch nicht abschließend abschätzen.

Am 27. Oktober 2015 wurde die EU-Verordnung zum Telekommunikationsbinnenmarkt, die Regelungen zu Netzneutralität und International Roaming beinhaltet, vom EU-Parlament und Europäischen Rat verabschiedet.

Netzneutralität. Die Telekommunikationsbinnenmarkt-Verordnung ermöglicht die Erbringung von sog. "Spezialdiensten" mit gesicherter Qualität sowie Internet-Zugangsdiensten auf einem gemeinsamen IP-Netz. Die Zulässigkeit von Spezialdiensten ist allerdings daran geknüpft, dass eine gesicherte Qualität für die Erbringung des Dienstes notwendig ist. Eine grundsätzliche Gleichbehandlung sämtlichen Datenverkehrs wird als Grundsatz verankert, wobei Ausnahmen zur Verkehrssteuerung in begrenzten Fällen zulässig sind, etwa zur Sicherstellung objektiv unterschiedlicher technischer Anforderungen von unterschiedlichen Dienstekategorien und zur Verhinderung drohender Überlastungen im Netz. Zero-rating, also die Nichtanrechnung bestimmter Verkehrsmengen i. R. v. Volumentarifen bleibt zulässig, wobei entsprechende Angebote einer Kontrolle der BNetzA unterliegen. In der Verordnung sind weitreichende Überwachungs- und Eingriffsbefugnisse der Regulierungsbehörden sowie Bußgeldvorschriften enthalten.

International Roaming. Bezüglich International Roaming sieht die Tele-kommunikationsbinnenmarkt-Verordnung vor, dass eine erste Absenkung der Roaming-Tarife zum 30. April 2016 auf das Niveau nationaler Tarife zuzüglich eines in der Höhe stark limitierten Aufschlags erfolgt. Ab dem 15. Juni 2017 werden Aufschläge für Roaming-Leistungen innerhalb der EU gänzlich wegfallen (sog. "Roam like at Home"), sofern sie nicht im Rahmen einer noch zu spezifizierenden sog. "Fair Use Policy" möglich sind. Der Stichtag 15. Juni 2017 verschiebt sich, wenn es auf EU-Ebene nicht gelingt, rechtzeitig vorher entsprechende Wholesale-Regelungen anzupassen. Die Einführung des sog. "Roam like at Home" wird zu entsprechenden Umsatzverlusten sowie zu einem erheblichen Implementierungsaufwand führen.

Auf EU-Ebene sind die Arbeiten an der neuen Zahlungsdiensterichtlinie 2 (Payment Service Directive 2) im Wesentlichen abgeschlossen; sie wird die Zahlungsdiensterichtlinie 1 aus dem Jahr 2007 ablösen. Nach dem derzeitigen Stand werden Fakturierungsmodelle für Voice- und Non-Voice-Dienste für die Abrechnung von Diensten Dritter über die Telefonrechnung betragsmäßig eingeschränkt. Die Richtlinie wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2015 in Kraft treten und eine zweijährige Umsetzungsfrist in den Mitgliedsstaaten haben. Dies wird je nach Umsetzung in nationales Recht zu Einschränkungen in den Geschäftsmodellen zur Fakturierung von Diensten Dritter sowie zu Implementierungskosten zur Einhaltung der Wertgrenzen führen.

Weiterer Vectoring-Ausbau beantragt. Wir haben am 23. Februar 2015 bei der BNetzA beantragt, von der Verpflichtung, Wettbewerbern VDSL-Anschlüsse in den Hauptverteilern zu ermöglichen, befreit zu werden. Wenn die Behörde dem Antrag stattgibt, können wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass ca. 6 Millionen weitere Haushalte Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s nutzen können. Perspektivisch sind sogar Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s (Super-Vectoring) möglich. Insgesamt würden dann rund 80 % der Haushalte bis Ende 2018 schnelle Anschlüsse bekommen können. Wir rechnen mit einem Abschluss des Regulierungsverfahrens im vierten Quartal 2015. Die regulatorischen Voraussetzungen für eine konkrete Umsetzung sind jedoch erst mit einer Anpassung des Standardangebots gegeben, was voraussichtlich im dritten Quartal 2016 stattfinden wird.

Die BNetzA hat im Entwurf der Regulierungsverfügung für den Bitstrommarkt vom 29. April 2015 ergänzend zur bisherigen ex post-Regulierung für sog. "Layer-3-Bitstromzugangsprodukte" eine ex ante-Regulierung für Layer-2-Bitstromzugangsprodukte vorgesehen. Ein Layer-2-Bitstrom-zugangsprodukt soll zum 1. Januar 2016 von uns angeboten werden. Würde die BNetzA eine enge und rigide ex ante-Regulierung der Layer-2-Bitstrom-zugangsprodukte festlegen, würde das Risiko entstehen, dass innovative Preismodelle wie z. B. Kontingentmodelle für uns nicht mehr attraktiv wären.

BNetzA-Verfahren zu "MagentaZuhause Hybrid". Die 1&1 Telecom GmbH hat am 6. Juli 2015 bei der BNetzA beantragt, ein Vorleistungsprodukt zur Verfügung gestellt zu bekommen, mit dem die Nachbildung unseres Produkts "MagentaZuhause Hybrid" möglich sein soll. Dies beinhaltet auch den Zugang zu LTE-Kapazitäten, die im Rahmen des Hybrid-Produkts in Anspruch genommen werden. Hilfsweise wurde auch die Untersagung der Vermarktung unseres Endkundenprodukts beantragt, bis eine entsprechende Vorleistung zur Verfügung gestellt wird. Obwohl aus unserer Sicht gute Argumente dafür sprechen, dass unser Hybrid-Produkt für Wettbewerber auch ohne eine Vorleistung der Telekom Deutschland nachbildbar ist, kann das regulatorische Risiko nicht von vornherein ausgeschlossen werden, dass die BNetzA dem Antrag der 1&1 jedenfalls teilweise entspricht.

EINSCHÄTZUNG ZUR GESAMTRISIKOSITUATION

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System wie auch nach Einschätzung unseres Managements keine wesentlichen Risiken absehbar, die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährden könnten.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

KONZERN-BILANZ

AKTIVA

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in Mio. € 30.09.2015 31.12.2014 Veränderung Veränderung
in %
30.09.2014
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 27 747 29 798 (2 051) (6,9) % 22 121
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4 510 7 523 (3 013) (40,1) % 7 250
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 10 289 10 454 (165) (1,6) % 9 059
Ertragsteuerforderungen 117 84 33 39,3 % 76
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2 386 2 976 (590) (19,8) % 2 708
Vorräte 1 775 1 503 272 18,1 % 1 275
Übrige Vermögenswerte 1 461 1 380 81 5,9 % 1 501
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 7 209 5 878 1 331 22,6 % 252
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 107 482 99 562 7 920 8,0 % 102 888
Immaterielle Vermögenswerte 56 049 51 565 4 484 8,7 % 50 152
Sachanlagen 42 173 39 616 2 557 6,5 % 38 746
Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 424 617 (193) (31,3) % 6 581
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 3 097 2 284 813 35,6 % 1 859
Aktive latente Steuern 5 315 5 169 146 2,8 % 5 060
Übrige Vermögenswerte 424 311 113 36,3 % 490
BILANZSUMME 135 229 129 360 5 869 4,5 % 125 009


PASSIVA

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in Mio. € 30.09.2015 31.12.2014 Veränderung Veränderung
in %
30.09.2014
KURZFRISTIGE SCHULDEN 31 734 28 198 3 536 12,5 % 26 860
Finanzielle Verbindlichkeiten 13 685 10 558 3 127 29,6 % 10 961
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 9 846 9 681 165 1,7 % 8 012
Ertragsteuerverbindlichkeiten 230 276 (46) (16,7) % 242
Sonstige Rückstellungen 3 180 3 517 (337) (9,6) % 3 231
Übrige Schulden 4 751 4 160 591 14,2 % 4 414
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 42 6 36 n. a. -
LANGFRISTIGE SCHULDEN 66 987 67 096 (109) (0,2) % 64 172
Finanzielle Verbindlichkeiten 43 402 44 669 (1 267) (2,8) % 42 398
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 8 281 8 465 (184) (2,2) % 8 128
Sonstige Rückstellungen 2 518 2 373 145 6,1 % 2 133
Passive latente Steuern 8 787 7 712 1 075 13,9 % 7 550
Übrige Schulden 3 999 3 877 122 3,1 % 3 963
SCHULDEN 98 721 95 294 3 427 3,6 % 91 032
EIGENKAPITAL 36 508 34 066 2 442 7,2 % 33 977
Gezeichnetes Kapital 11 793 11 611 182 1,6 % 11 611
Eigene Anteile (53) (53) 0 0,0 % (54)

11 740 11 558 182 1,6 % 11 557
Kapitalrücklage 52 408 51 778 630 1,2 % 51 760
Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag (38 986) (39 783) 797 2,0 % (39 415)
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis (506) (1 838) 1 332 72,5 % (1 356)
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 1 109 798 311 39,0 %
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 2 308 2 924 (616) (21,1) % 3 034
ANTEILE DER EIGENTÜMER DES MUTTERUNTERNEHMENS 28 073 25 437 2 636 10,4 % 25 580
Anteile anderer Gesellschafter 8 435 8 629 (194) (2,2) % 8 397
BILANZSUMME 135 229 129 360 5 869 4,5 % 125 009


KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in Mio. € Q3 Q3 Veränderung Q1-Q3 Q1-Q3 Veränderung

2015 2014 in % 2015 2014 in %
UMSATZERLÖSE 17 099 15 648 9,3 % 51 369 45 656 12,5 %
Umsatzkosten (10 006) (9 602) (4,2) % (31 096) (27 741) (12,1) %
BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ 7 093 6 046 17,3 % 20 273 17 915 13,2 %
Vertriebskosten (4 080) (3 390) (20,4) % (11 772) (10 008) (17,6) %
Allgemeine Verwaltungskosten (1 288) (1 170) (10,1) % (3 827) (3 464) (10,5) %
Sonstige betriebliche Erträge 233 278 (16,2) % 967 2 888 (66,5) %
Sonstige betriebliche Aufwendungen (173) (406) 57,4 % (584) (1 055) 44,6 %
BETRIEBSERGEBNIS 1 785 1 358 31,4 % 5 057 6 276 (19,4) %
Zinsergebnis (579) (610) 5,1 % (1 756) (1 784) 1,6 %
Zinserträge 43 58 (25,9) % 164 209 (21,5) %
Zinsaufwendungen (622) (668) 6,9 % (1 920) (1 993) 3,7 %
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen (18) (11) (63,6) % (7) (32) 78,1 %
Sonstiges Finanzergebnis (60) (82) 26,8 % (101) (250) 59,6 %
FINANZERGEBNIS (657) (703) 6,5 % (1 864) (2 066) 9,8 %
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 1 128 655 72,2 % 3 193 4 210 (24,2) %
Ertragsteuern (260) (113) n. a. (777) (924) 15,9 %
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 868 542 60,1 % 2 416 3 286 (26,5) %
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/
(FEHLBETRAGS) AN DIE






Eigentümer des Mutterunternehmens
(Konzernüberschuss/(-fehlbetrag))
809 506 59,9 % 2 308 3 034 (23,9) %
Anteile anderer Gesellschafter 59 36 63,9 % 108 252 (57,1) %
IN DER KONZERN-GEWINN- UND
VERLUSTRECHNUNG ENTHALTEN






Personalaufwand (3 857) (3 612) (6,8) % (11 791) (10 855) (8,6) %
Abschreibungen (2 796) (2 649) (5,5) % (8 218) (7 786) (5,5) %
davon: Abschreibungen auf immaterielle
Vermögenswerte
(1 015) (967) (5,0) % (3 030) (2 810) (7,8) %
davon: Abschreibungen auf Sachanlagen (1 781) (1 682) (5,9) % (5 188) (4 976) (4,3) %


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in Mio. € Gesamtjahr

2014
UMSATZERLÖSE 62 658
Umsatzkosten (38 539)
BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ 24 119
Vertriebskosten (13 898)
Allgemeine Verwaltungskosten (4 721)
Sonstige betriebliche Erträge 3 231
Sonstige betriebliche Aufwendungen (1 484)
BETRIEBSERGEBNIS 7 247
Zinsergebnis (2 340)
Zinserträge 325
Zinsaufwendungen (2 665)
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen (198)
Sonstiges Finanzergebnis (359)
FINANZERGEBNIS (2 897)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 4 350
Ertragsteuern (1 106)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 3 244
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) 2 924
Anteile anderer Gesellschafter 320
IN DER KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG ENTHALTEN
Personalaufwand (14 683)
Abschreibungen (10 574)
davon: Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (3 863)
davon: Abschreibungen auf Sachanlagen (6 711)


ERGEBNIS JE AKTIE

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Q3 Q3 Veränderung Q1-Q3 Q1-Q3


2015 2014 in % 2015 2014
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter
Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag))
Mio. € 809 506 59,9 % 2 308 3 034
Gewichtete durchschnittliche Anzahl
der Aktien unverwässert/verwässert
Mio. Stück 4 543 4 464 1,8 % 4 543 4 464
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/ VERWÄSSERT 0,18 0,11 63,6 % 0,51 0,68


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Veränderung Gesamtjahr


in % 2014
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter
Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag))
Mio. € (23,9) % 2 924
Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert Mio. Stück 1,8 % 4 476
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/ VERWÄSSERT (25,0) % 0,65


KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in Mio. € Q3 Q3
Q1-Q3 Q1-Q3

2015 2014 Veränderung 2015 2014 Veränderung
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 868 542 326 2 416 3 286 (870)
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und
Verlustrechnung umklassifiziert werden






Ergebnis aus der Neubewertung von
leistungsorientierten Plänen
(228) (433) 205 197 (1 047) 1 244
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen
an at equity bilanzierten Unternehmen
0 0 0 0 0 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital
verrechnete Wertänderungen
68 131 (63) (63) 317 (380)

(160) (302) 142 134 (730) 864
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und
Verlustrechnung umklassifiziert werden,
wenn bestimmte Gründe vorliegen






Gewinne und Verluste aus der Umrechnung
der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe






Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 4 (3) 7
Erfolgsneutrale Änderung (312) 1 212 (1 524) 1 541 1 504 37
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung
von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen
Vermögenswerten






Erfolgswirksame Änderung (1) 0 (1) (1) 0 (1)
Erfolgsneutrale Änderung 13 (8) 21 17 (5) 22
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten





Erfolgswirksame Änderung 127 (179) 306 (212) (233) 21
Erfolgsneutrale Änderung (52) 211 (263) 600 92 508
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen
an at equity bilanzierten Unternehmen






Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 0 0 0
Erfolgsneutrale Änderung (3) (1) (2) 0 3 (3)
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital
verrechnete Wertänderungen
(22) (11) (11) (119) 44 (163)

(250) 1 224 (1 474) 1 830 1 402 428
SONSTIGES ERGEBNIS (410) 922 (1 332) 1 964 672 1 292
GESAMTERGEBNIS 458 1 464 (1 006) 4 380 3 958 422
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens 409 1 101 (692) 3 887 3 347 540
Anteile anderer Gesellschafter 49 363 (314) 493 611 (118)


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in Mio. € Gesamtjahr

2014
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 3 244
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen (1 581)
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen (29)
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 477

(1 133)
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe
Erfolgswirksame Änderung (4)
Erfolgsneutrale Änderung 1 849
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
Erfolgswirksame Änderung (1)
Erfolgsneutrale Änderung 41
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten
Erfolgswirksame Änderung (267)
Erfolgsneutrale Änderung 265
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen
Erfolgswirksame Änderung 0
Erfolgsneutrale Änderung 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 3

1 886
SONSTIGES ERGEBNIS 753
GESAMTERGEBNIS 3 997
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens 3 184
Anteile anderer Gesellschafter 813


KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

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in Mio. €
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens

Bezahltes Eigenkapital Erwirtschaftetes
Konzern-Eigenkapital
Kumuliertes sonstiges
Konzernergebnis

Gezeichnetes
Kapital
Eigene
Anteile
Kapital-
rücklage
Gewinnrücklagen
einschl.
Ergebnisvortrag
Konzernüber-
schuss/
(-fehlbetrag)
Währungsumrechnung
ausländischer
Geschäftsbetriebe
STAND ZUM
1. JANUAR 2014
11 395 (54) 51 428 (37 437) 930 (2 603)
Veränderung
Konsolidierungskreis






Transaktionen
mit Eigentümern


(523)

21
Gewinnvortrag


930 (930)
Dividendenausschüttung


(2 215)

Kapitalerhöhung Deutsche
Telekom AG
216
805


Kapitalerhöhung aus
anteilsbasierter Vergütung


50


Überschuss/(Fehlbetrag)



3 034
Sonstiges Ergebnis


(717)
1 129
GESAMTERGEBNIS





Transfer in
Gewinnrücklagen



24

STAND ZUM
30. SEPTEMBER 2014
11 611 (54) 51 760 (39 415) 3 034 (1 453)
STAND ZUM
1. JANUAR 2015
11 611 (53) 51 778 (39 783) 2 924 (1 247)
Veränderung
Konsolidierungskreis






Transaktionen
mit Eigentümern


(396)

196
Gewinnvortrag


2 924 (2 924)
Dividendenausschüttung


(2 257)

Kapitalerhöhung
Deutsche Telekom AG
182
906


Kapitalerhöhung aus
anteilsbasierter Vergütung


120


Aktienrückkauf/Treuhänderisch
hinterlegte Aktien






Überschuss/(Fehlbetrag)



2 308
Sonstiges Ergebnis


132
1 162
GESAMTERGEBNIS





Transfer in
Gewinnrücklagen



(2)

STAND ZUM
30. SEPTEMBER 2015
11 793 (53) 52 408 (38 986) 2 308 111


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in Mio. €
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Summe

Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis

Neubewertungs-
rücklage
Zur Veräußerung
verfügbare
finanzielle
Vermögenswerte
Sicherungs-
instrumente
At equity
bilanzierte
Unternehmen
Steuern
STAND ZUM 1. JANUAR 2014 (39) 38 343 (12) (110) 23 879
Veränderung Konsolidierungskreis




0
Transaktionen mit Eigentümern




(502)
Gewinnvortrag




0
Dividendenausschüttung




(2 215)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG




1 021
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung




50
Überschuss/(Fehlbetrag)




3 034
Sonstiges Ergebnis
(5) (141) 3 44 313
GESAMTERGEBNIS




3 347
Transfer in Gewinnrücklagen (24)



0
STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2014 (63) 33 202 (9) (66) 25 580
STAND ZUM 1. JANUAR 2015 (62) 79 340 (42) (108) 25 437
Veränderung Konsolidierungskreis




0
Transaktionen mit Eigentümern (2)



(202)
Gewinnvortrag




0
Dividendenausschüttung




(2 257)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG




1 088
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung




120
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien




0
Überschuss/(Fehlbetrag)




2 308
Sonstiges Ergebnis
16 388
(119) 1 579
GESAMTERGEBNIS




3 887
Transfer in Gewinnrücklagen 2



0
STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2015 (62) 95 728 (42) (227) 28 073


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in Mio. €
Anteile anderer Gesellschafter Gesamt Konzern-Eigenkapital






STAND ZUM 1. JANUAR 2014 8 184 32 063
Veränderung Konsolidierungskreis 1 1
Transaktionen mit Eigentümern (341) (843)
Gewinnvortrag - 0
Dividendenausschüttung (82) (2 297)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG - 1 021
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 24 74
Überschuss/(Fehlbetrag) 252 3 286
Sonstiges Ergebnis 359 672
GESAMTERGEBNIS 611 3 958
Transfer in Gewinnrücklagen - 0
STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2014 8 397 33 977
STAND ZUM 1. JANUAR 2015 8 629 34 066
Veränderung Konsolidierungskreis
0
Transaktionen mit Eigentümern (650) (852)
Gewinnvortrag
0
Dividendenausschüttung (98) (2 355)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
1 088
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 61 181
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien
0
Überschuss/(Fehlbetrag) 108 2 416
Sonstiges Ergebnis 385 1 964
GESAMTERGEBNIS 493 4 380
Transfer in Gewinnrücklagen
0
STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2015 8 435 36 508


KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Mio. € Q3 Q3 Q1-Q3 Q1-Q3 Gesamtjahr

2015 2014 2015 2014 2014
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 868 542 2 416 3 286 3 244
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen
2 796 2 649 8 218 7 786 10 574
Ertragsteueraufwand/(-ertrag) 260 113 777 924 1 106
Zinserträge und -aufwendungen 579 610 1 756 1 784 2 340
Sonstiges Finanzergebnis 60 82 101 250 359
Ergebnis aus at equity
bilanzierten Unternehmen
18 11 7 32 198
Ergebnis aus dem Abgang
vollkonsolidierter Gesellschaften
0 43 1 (1 666) (1 674)
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 41 30 157 114 166
Ergebnis aus dem Abgang immaterieller
Vermögenswerte und Sachanlagen
48 (6) 23 (411) (436)
Veränderung aktives Working Capital (787) (462) (705) (1 274) (2 275)
Veränderung der Rückstellungen 252 286 (124) (37) 382
Veränderung übriges passives Working Capital 445 455 471 1 343 2 207
Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern (187) (187) (487) (516) (679)
Erhaltene Dividenden 86 74 576 316 344
Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung
und Konditionenänderung von Zinsderivaten
0 0 101 0 55
OPERATIVER CASHFLOW 4 479 4 240 13 288 11 931 15 911
Gezahlte Zinsen (676) (798) (2 828) (2 816) (3 390)
Erhaltene Zinsen 143 128 665 604 872
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 3 946 3 570 11 125 9 719 13 393
Auszahlungen für Investitionen in



Immaterielle Vermögenswerte (759) (668) (5 593) (3 622) (4 658)
Sachanlagen (2 054) (1 916) (5 979) (5 105) (7 186)
Langfristige finanzielle Vermögenswerte (73) (32) (186) (480) (806)
Auszahlungen für die Übernahme der
Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungen
(18) (20) (27) (621) (606)
Einzahlungen aus Abgängen von



Immateriellen Vermögenswerten 1 6 2 11 16
Sachanlagen 59 42 224 182 265
Langfristigen finanziellen Vermögenswerten 9 25 45 54 74
Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung
über Tochterunternehmen
und sonstigen Beteiligungen
0 (49) (8) 1 540 1 540
Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate),
Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens
119 420 2 047 809 591
Sonstiges 2 4 0 8 9
CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT (2 714) (2 188) (9 475) (7 224) (10 761)
Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 13 115 5 072 27 961 9 328 12 785
Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (15 060) (6 580) (31 599) (13 367) (17 089)
Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 599 3 020 1 199 3 079 4 275
Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 0 (195) (157) (208) (1 042)
Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (24) (4) (1 255) (1 289) (1 290)
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (53) (43) (149) (121) (164)
Aktienoptionen anderer Gesellschafter von
T-Mobile US (Altprogramme MetroPCS)
6 2 41 17 17
Erwerb von Minderheitenanteilen - - (900) (828) (828)
Aktienrückkauf T-Mobile US - - - - (53)
Aktienrückkauf OTE - (5) - (64) (69)
Einzahlungen aus der Zuteilung von OTE-Aktienoptionen - - - 26 26
Sonstiges 0 (2) (88) (58) (2)
CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT (1 417) 1 265 (4 947) (3 485) (3 434)
Auswirkung von Kursveränderungen auf die
Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate)
23 220 305 238 323
Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang
mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
(22)
(21) 32 32
NETTOVERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL
(LAUFZEIT BIS 3 MONATE)
(184) 2 867 (3 013) (720) (447)
BESTAND AM ANFANG DER PERIODE 4 694 4 383 7 523 7 970 7 970
BESTAND AM ENDE DER PERIODE 4 510 7 250 4 510 7 250 7 523


ERHEBLICHE EREIGNISSE UND GESCHÄFTSVORFÄLLE

RECHNUNGSLEGUNG

Der Quartals-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vorschriften des § 37x Abs. 3 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzern-Zwischenabschluss und einen Konzern-Zwischenlagebericht.

Der Konzern-Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung des WpHG aufgestellt.

STATEMENT OF COMPLIANCE

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. September 2015 ist unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.

Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Quartals-Finanzbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014 (Geschäftsbericht 2014, Seite 182 ff.).

ERSTMALS IN DER BERICHTSPERIODE ANZUWENDENDE NEUE STANDARDS UND INTERPRETATIONEN SOWIE ÄNDERUNGEN VON STANDARDS UND INTERPRETATIONEN, DIE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015 RELEVANT SIND

Im Mai 2013 hat das IASB die IFRIC-Interpretation 21 "Levies" veröffentlicht. Kernpunkt der Interpretation ist die Frage, wann eine Schuld für eine Abgabe anzusetzen ist, die von der öffentlichen Hand auferlegt wird. Das IFRIC stellt klar, dass das verpflichtende Ereignis für den Ansatz einer Schuld diejenige Aktivität ist, die die Zahlungsverpflichtung nach der einschlägigen Gesetzgebung auslöst. Ein "wirtschaftlicher Zwang", die betreffende Aktivität künftig unter Berücksichtigung des Prinzips der Unternehmensfortführung auszuüben, stellt hingegen ausdrücklich kein verpflichtendes Ereignis dar.

Die neuen Vorschriften wurden im Juni 2014 in europäisches Recht übernommen und sind innerhalb der Europäischen Union erstmals rückwirkend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 17. Juni 2014 beginnen. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom.

Im Dezember 2013 hat das IASB "Annual Improvements to IFRSs 2011-2013 Cycle" veröffentlicht, durch die vier Standards geändert wurden. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Klarstellungen. Die Änderungen wurden im Dezember 2014 von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen und sind innerhalb der Europäischen Union prospektiv anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2015 beginnen. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom.

Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards, Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel "Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2014 zu entnehmen (Geschäftsbericht 2014, Seite 182 ff.).

VERÄNDERUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES UND TRANSAKTIONEN MIT EIGENTÜMERN

DARSTELLUNG DER QUANTITATIVEN AUSWIRKUNGEN AUF DEN KONSOLIDIERUNGSKREIS IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN 2015

Die Deutsche Telekom erwarb bzw. veräußerte im vorhergehenden Geschäftsjahr Gesellschaften. Die Vergleichbarkeit des Konzern-Zwischenabschlusses und der Angaben in der Segmentberichterstattung ist daher zum Teil eingeschränkt.

Die dargestellten Effekte im operativen Segment Europa resultierten zum einen aus dem von der Deutschen Telekom am 30. Mai 2014 vollzogenen Erwerb von 100 % der Anteile an der Consortium 1 S.à.r.l., Luxemburg, und damit an der GTS Central Europe Gruppe. Zum anderen veräußerte die Deutsche Telekom am 2. Januar 2014 die Euronet Communications B.V., Den Haag, Niederlande, die bis dahin Bestandteil des operativen Segments Europa war.

Die dargestellten Effekte im Segment Group Headquarters & Group Services resultierten aus der Veräußerung der Anteile an der Scout24 Gruppe im ersten Quartal 2014.

In der folgenden Tabelle werden die Auswirkungen der Veränderungen des Konsolidierungskreises auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Segmentberichterstattung dargestellt.

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in Mio. € Gesamt
Q1-Q3 2014

Q1-Q3 2015 Gesamt Deutschland USA Europa Systemgeschäft
Umsatzerlöse 51 369 45 656

127
Umsatzkosten (31 096) (27 741)

(63)
BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ 20 273 17 915 0 0 64 0
Vertriebskosten (11 772) (10 008)

(2)
Allgemeine Verwaltungskosten (3 827) (3 464)

(23)
Sonstige betriebliche Erträge 967 2 888

1
Sonstige betriebliche Aufwendungen (584) (1 055)

(40)
BETRIEBSERGEBNIS 5 057 6 276 0 0 0 0
Zinsergebnis (1 756) (1 784)

(9)
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen (7) (32)

0
Sonstiges Finanzergebnis (101) (250)

0
FINANZERGEBNIS (1 864) (2 066) 0 0 (9) 0
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 3 193 4 210 0 0 (9) 0
Ertragsteuern (777) (924)

(1)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 2 416 3 286 0 0 (10) 0


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in Mio. € Q1-Q3 2014 Organische Veränderung

Group Headquarters & Group Services Überleitung Pro-formaa Q1-Q3 2015
Umsatzerlöse (27)
45 756 5 613
Umsatzkosten 4
(27 800) (3 296)
BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ (23) 0 17 956 2 317
Vertriebskosten 12
(9 998) (1 774)
Allgemeine Verwaltungskosten 3
(3 484) (343)
Sonstige betriebliche Erträge (1 709)
180 (213)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (1)
(1 096) 512
BETRIEBSERGEBNIS (1 718) 0 4 558 499
Zinsergebnis (1)
(1 794) 38
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 0
(32) 25
Sonstiges Finanzergebnis 0
(250) 149
FINANZERGEBNIS (1) 0 (2 076) 212
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN (1 719) 0 2 482 711
Ertragsteuern (40)
(965) 188
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (1 759) 0 517 899


a Auf Basis des Konsolidierungskreises der aktuellen Berichtsperiode.


VERÄUSSERUNG VON T-ONLINE.DE UND INTERACTIVEMEDIA

Die Deutsche Telekom hat am 12./13. August 2015 mit Ströer eine Vereinbarung zum Verkauf der Online-Plattform t-online.de und des Digitalvermarkters InteractiveMedia unterzeichnet. Die Transaktion erfolgte im Wege einer Kapitalerhöhung von Ströer gegen Sacheinlage der beiden Gesellschaften. Im Gegenzug erhielt die Deutsche Telekom rund 0,3 Mrd. € neu ausgegebene Aktien von Ströer; dies entspricht einem Anteil von rund 11,6 %. Die Transaktion wurde nach Zustimmung des Bundeskartellamts und dem Eintreten der weiteren Vollzugsbedingungen am 2. November 2015 vollzogen. Die Beteiligung an Ströer wird nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen.

ERWERB DER RESTLICHEN ANTEILE AN SLOVAK TELEKOM

Die Deutsche Telekom hat am 18. Juni 2015 die ihr bisher nicht zuzurechnenden Anteile an der Slovak Telekom in Höhe von 49 % für einen Kaufpreis von 0,9 Mrd. € erworben. Der Erwerb der restlichen Anteile ermöglicht eine Vereinfachung der Kapital- und Governance-Struktur bei Slovak Telekom. Zudem bringt die Transaktion Einsparungen bei Dividendenzahlungen an Minderheitsgesellschafter. Die Auswirkungen auf das Eigenkapital sind dem Abschnitt "Eigenkapital" auf Seite 44 zu entnehmen.

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZ

VORRÄTE

Die Vorräte erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 0,3 Mrd. € auf 1,8 Mrd. €. Ursächlich hierfür war insbesondere ein höheres Bevorratungsvolumen an Endgeräten (v. a. höherpreisiger Smartphones) bei T-Mobile US und Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUSSERUNGSGRUPPEN

Der Anstieg bei den Buchwerten der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen um 1,3 Mrd. € auf 7,2 Mrd. € resultierte u. a. aus folgenden Effekten: Zwei im dritten Quartal 2015 vereinbarte Transaktionen über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen zur Verbesserung der Mobilfunknetz-Abdeckung der T-Mobile US mit AT&T sowie Verizon Communications wirkten sich in Höhe von 0,6 Mrd. € bzw. 0,2 Mrd. € buchwerterhöhend aus. Im Zusammenhang mit der seit Dezember 2014 vorgenommenen Reklassifizierung der Anteile am Joint Venture EE wirkten sich Währungskurseffekte aus der Umrechnung von Britischem Pfund in Euro in Höhe von 0,3 Mrd. € erhöhend auf den Buchwert aus. Die im Rahmen des Börsengangs der Scout24 AG im Oktober 2015 veräußerten Anteile sowie der im November 2015 vollzogene Verkauf der Online-Plattform t-online.de und des Digitalvermarkters InteractiveMedia erhöhten den Buchwert zum 30. September 2015 insgesamt um 0,1 Mrd. €. Zudem wurde im Rahmen der beabsichtigten Veräußerung des verbliebenen Portfolios von Funktürmen der T-Mobile US bereits zum 30. Juni 2015 die Reklassifizierung der Vermögenswerte aus den Sachanlagen in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen in Höhe von 0,1 Mrd. € vorgenommen.

IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGEN

Die immateriellen Vermögenswerte stiegen um 4,5 Mrd. € auf 56,0 Mrd. € im Wesentlichen aufgrund von Zugängen in Höhe von insgesamt 6,2 Mrd. €. Hierin sind u. a. 2,3 Mrd. € für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US enthalten, die überwiegend aus der im Januar 2015 beendeten Auktion der US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde FCC stammen. Ebenfalls trugen die im Rahmen der im Juni 2015 beendeten Frequenzversteigerung in Deutschland erworbenen 100 MHz-Frequenzen in Höhe von 1,8 Mrd. € zu dem Anstieg bei. Währungskurseffekte in Höhe von 2,1 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten ebenfalls buchwerterhöhend. Einen gegenläufigen Effekt hatten planmäßige Abschreibungen in Höhe von 3,0 Mrd. € sowie die vorgenommene Reklassifizierung von Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen in Höhe von 0,8 Mrd. €.

Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 2,6 Mrd. € auf 42,2 Mrd. €. Zugänge in Höhe von 7,4 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Hierin sind 0,8 Mrd. € an Aktivierungen höherpreisiger Mobilfunk-Endgeräte enthalten. Diese stehen im Zusammenhang mit einem bei T-Mobile US neu eingeführten Geschäftsmodell, bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen sondern mieten. Währungskurseffekte erhöhten den Buchwert in Höhe von 0,8 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Abschreibungen standen dem in Höhe von 5,2 Mrd. € entgegen. Ebenfalls vermindernd wirkten Abgänge in Höhe von 0,3 Mrd. € sowie die vorgenommene Reklassifizierung von Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen in Höhe von 0,2 Mrd. €.

BETEILIGUNGEN AN AT EQUITY BILANZIERTEN UNTERNEHMEN

Der Buchwert der Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 0,2 Mrd. € auf 0,4 Mrd. €. Dieser Rückgang stand im Wesentlichen im Zusammenhang mit den an der Scout24 AG gehaltenen Anteilen. Eine im zweiten Quartal 2015 erhaltene Dividendenzahlung verminderte den Beteiligungsbuchwert um 0,1 Mrd. €. Ebenso vermindernd wirkte sich die zum 30. September 2015 vorgenommene Reklassifizierung der im Rahmen des Börsengangs der Scout24 AG im Oktober 2015 veräußerten Anteile in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen in Höhe von 0,1 Mrd. € aus.

FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN

Die finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Jahresende 2014 um 1,9 Mrd. € auf insgesamt 57,1 Mrd. €.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. September 2015 dargestellt:

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in Mio. € 30.09.2015 Restlaufzeit
bis 1 Jahr
Restlaufzeit
>1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit
>5 Jahre
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 45 136 7 717 12 936 24 483
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4 076 1 598 1 096 1 382
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing 1 778 259 775 744
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen 926 412 239 275
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 2 776 2 166 443 167
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten 1 581 1 488 91 2
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 814 45 377 392
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN 57 087 13 685 15 957 27 445


PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN

Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen verminderten sich um 0,2 Mrd. € auf 8,3 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Rechnungszinsanpassungen, aus denen insgesamt ein zu erfassender versicherungsmathematischer Gewinn von 0,2 Mrd. € resultierte.

EIGENKAPITAL

Bei der für das Geschäftsjahr 2014 beschlossenen Dividende in Höhe von 0,50 € pro Aktie konnten die Aktionäre zwischen der Erfüllung des Dividendenanspruchs in bar oder dessen Umwandlung in Aktien der Deutschen Telekom AG wählen. Im Juni 2015 wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,1 Mrd. € für Aktien aus genehmigtem Kapital eingebracht und damit nicht zahlungswirksam substituiert. Dafür hat die Deutsche Telekom AG im Juni 2015 eine Erhöhung des gezeichneten Kapitals in Höhe von 0,2 Mrd. € gegen Einlage von Dividendenansprüchen durchgeführt. Die Kapitalrücklage hat sich in diesem Zusammenhang um 0,9 Mrd. € erhöht. Die Anzahl der Aktien erhöhte sich um 71,1 Mio. Stück.

Die in den Transaktionen mit Eigentümern ausgewiesenen Beträge resultieren im Wesentlichen aus dem Erwerb der restlichen Anteile an der Slovak Telekom.

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in Mio. € Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Anteile anderer Gesellschafter Gesamt Konzern-Eigenkapital
Transaktionen mit Eigentümern (202) (650) (852)
Erwerb restliche Anteile der Slovak Telekom (128) (772) (900)
Sonstige Effekte (74) 122 48


Der Vorstand der Deutschen Telekom AG hat am 29. September 2015 beschlossen, die Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 24. Mai 2012 zum Erwerb eigener Aktien auszuüben und 950 000 Aktien bis zu einem Kaufpreis von insgesamt 15,0 Mio. € (ohne Nebenkosten) über die Börse zu erwerben. Mit den zurück gekauften Aktien sollen insbesondere Ansprüche im Rahmen des Vergütungssystems, dem sog. "Share Matching Plan", bedient werden. Der Bestand an eigenen Anteilen erhöhte sich infolgedessen zum 30. September 2015 um 90 000 Stück auf 440 472 Stück. Als Folge daraus wurden eigene Anteile von 0,2 Mio. € offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt (rechnerischer Wert pro Aktie: 2,56 €) und die Gewinnrücklagen des Konzerns um rund 1,2 Mio. € verringert. Weitere Informationen zu dem am 1. Oktober 2015 abgeschlossenen Aktienrückkauf finden Sie im Kapitel "Ereignisse nach der Berichtsperiode", Seite 53.

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

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in Mio. € Q1-Q3 2015 Q1-Q3 2014
Erträge aus Kostenerstattungen 202 337
Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 106 504
Erträge aus Versicherungsentschädigungen 41 55
Erträge aus Entkonsolidierungen - 1 708
Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte gemäß IFRS 5 13 17
Übrige sonstige betriebliche Erträge 605 267

967 2 888


Die Erträge aus Entkonsolidierungen sind im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,7 Mrd. € gesunken. Der Vorjahresertrag resultierte aus dem vollzogenen Verkauf der Scout24 Gruppe im ersten Quartal 2014. Der Rückgang der Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten um 0,4 Mrd. € resultiert im Wesentlichen aus einer in der Vergleichsperiode zwischen T-Mobile US und Verizon Communications vollzogenen Spektrumtransaktion. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge enthalten einen Ertrag in Höhe von 175 Mio. € aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens. Darüber hinaus sind hier eine Vielzahl von kleineren Einzelsachverhalten erfasst.

SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

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in Mio. € Q1-Q3 2015 Q1-Q3 2014
Verluste aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten (129) (96)
Wertminderungen (100) (48)
Verluste aus Entkonsolidierungen - (41)
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen (355) (870)

(584) (1 055)


Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig geringen Einzelsachverhalten.

FINANZERGEBNIS

Das sonstige Finanzergebnis enthält die vom Joint Venture EE erhaltenen Dividendenzahlungen in Höhe von 0,4 Mrd. €. Die erfolgswirksame Vereinnahmung der Dividendenzahlungen stand im Zusammenhang mit der im Dezember 2014 vorgenommenen Reklassifizierung der am Joint Venture gehaltenen Anteile in die als zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen. Gegenläufig wirkten Bewertungsverluste, die aus der Folgebewertung der in den Mandatory Convertible Preferred Stocks der T-Mobile US (wirtschaftlich ähnlich einer nachrangigen Pflichtwandelanleihe) enthaltenen eingebetteten Derivate sowie aus der Folgebewertung der in von T-Mobile US emittierten Anleihen eingebetteten Optionen stammen.

ERTRAGSTEUERN

In den ersten drei Quartalen 2015 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 0,8 Mrd. €. Die vergleichsweise niedrige Steuerquote ist u. a. auf Steuererstattungen für vergangene Jahre in Deutschland, Europa und den USA zurückzuführen. Darüber hinaus wird die Steuerquote durch die Veräußerung von Anteilen an zwei inländischen Beteiligungen gemindert. Die Erträge hieraus unterliegen einer nur geringen Steuerbelastung.

SONSTIGE ANGABEN

ABSCHREIBUNGEN

Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 0,4 Mrd. € auf 8,2 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren insbesondere der Ausbau des 4G/LTE-Netzes im Rahmen des Netzmodernisierungsprogramms der T-Mobile US, was zu einer erhöhten Abschreibungsbasis führte.

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

Cashflow aus Geschäftstätigkeit

Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 1,4 Mrd. € auf 11,1 Mrd. €. Hierzu trug im Wesentlichen die positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA bei. Darüber hinaus resultierte aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines laufenden kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens ein Zahlungsmittelzufluss von 175 Mio. €. Im Berichtszeitraum wurden Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgeschlossen. Factoring-Vereinbarungen wirkten sich in den ersten drei Quartalen 2015 insgesamt mit 0,6 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies beinhaltet im Wesentlichen den in 2015 erneuerten Abschluss einer in 2014 beendeten Factoring-Vereinbarung. Im Vorjahreszeitraum betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen 0,5 Mrd. €. Ebenso positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit wirkte die von der Scout24 Gruppe erstmals erhaltene Dividendenzahlung in Höhe von 0,1 Mrd. € sowie im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. € höhere Dividendenzahlungen des Joint Ventures EE. Aus Konditionenänderungen von Zinsderivaten resultierten im Berichtszeitraum Einzahlungen in Höhe von 0,1 Mrd. €.

Cashflow aus Investitionstätigkeit

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in Mio. € Q1-Q3 2015 Q1-Q3 2014
Cash Capex

Operatives Segment Deutschland (4 644) (2 732)
Operatives Segment USA (5 062) (3 957)
Operatives Segment Europa (1 191) (1 464)
Operatives Segment Systemgeschäft (819) (826)
Group Headquarters & Group Services (230) (240)
Überleitung 374 492

(11 572) (8 727)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 1 558 648
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen 224 182
Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungena (8) 1 540
Erwerb GTS Central Europe Gruppe - (539)
Staatsanleihen (netto) 164 57
Sonstiges 159 (385)

(9 475) (7 224)


a Enthält in den ersten drei Quartalen 2014 Einzahlungen in Höhe von 1,6 Mrd. € aus dem Verkauf von 70 % der Anteile an der Scout24 Gruppe.


Der Cash Capex erhöhte sich um 2,8 Mrd. € auf 11,6 Mrd. €. Im Berichtszeitraum wurden Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 3,8 Mrd. € erworben, v. a. in den operativen Segmenten USA und Deutschland. In der Vergleichsperiode waren in den operativen Segmenten USA und Europa 2,0 Mrd. € erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten. Darüber hinaus stieg der Cash Capex v. a. im operativen Segment USA im Zusammenhang mit der Netzmodernisierung, einschließlich dem Ausbau des 4G/LTE-Netzwerks, sowie im operativen Segment Deutschland aufgrund der im Rahmen der integrierten Netzstrategie vorgenommenen Investitionen in den Vectoring-/Glasfaserkabel-Ausbau, in die IP-Transformation und in die LTE-Infrastruktur.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

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in Mio. € Q1-Q3 2015 Q1-Q3 2014
Commercial Paper (netto) 2 576 1 456
Ziehung von EIB-Krediten 1 199 -
Aktienoptionen T-Mobile US 41 17
Rückzahlung Anleihen (3 764) (3 794)
Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (1 255) (1 289)
Erwerb der restlichen Anteile der Slovak Telekom (900) -
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex (814) (618)
Rückzahlung von EIB-Krediten (412) -
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) (289) 136
Geldanlagen des Joint Ventures EE (netto) (226) (214)
Schuldscheindarlehen (netto) (179) (1 219)
Money Market Loans (netto) (160) -
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (149) (121)
Begebung Anleihen - 3 019
Erwerb der restlichen Anteile der T-Mobile Czech Republic - (828)
Sonstiges (615) (30)

(4 947) (3 485)


Zahlungsunwirksame Transaktionen in der Konzern-Kapitalflussrechnung

Im Juni 2015 wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,1 Mrd. € im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit nicht zahlungswirksam bedient, sondern durch die Ausgabe von Aktien aus genehmigtem Kapital substituiert (siehe Angabe zum "Eigenkapital", Seite 44). Die restlichen Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG wurden zahlungswirksam in Höhe von 1,2 Mrd. € erfüllt. Im Vorjahr wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,0 Mrd. € nicht zahlungswirksam und in Höhe von 1,2 Mrd. € zahlungswirksam erfüllt.

Die Deutsche Telekom hat für die ersten drei Quartale 2015 in Höhe von insgesamt 0,7 Mrd. € Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (in den ersten drei Quartalen 2014: 0,5 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Bei Zahlung wird ein Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit vorgenommen.

Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2015 in Höhe von insgesamt 0,4 Mrd. € Netzwerkausstattung angemietet, die als Finanzierungs-Leasing-Verhältnis abgebildet wird. In der Bilanz wird dies in der Folge ebenfalls unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden in den ersten drei Quartalen 2015 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe von 0,1 Mrd. € passiviert (in den ersten drei Quartalen 2014: 0,2 Mrd. €). Bei Zahlung erfolgt der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für die ersten drei Quartale 2015 und 2014.

Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht auf Seite 16 ff. zu entnehmen.

Segmentinformationen in den ersten drei Quartalen

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in Mio. €
Außenumsatz Intersegment-
umsatz
Gesamtumsatz Betriebsergebnis (EBIT) Planmäßige
Abschreibungen
Deutschland Q1-Q3 2015 15 748 1 014 16 762 3 573 (2 793)

Q1-Q3 2014 15 529 1 005 16 534 3 767 (2 888)
USA Q1-Q3 2015 21 406 1 21 407 1 538 (2 623)

Q1-Q3 2014 15 896 2 15 898 984 (2 081)
Europa Q1-Q3 2015 9 213 227 9 440 1 164 (1 891)

Q1-Q3 2014 9 314 291 9 605 1 314 (1 913)
Systemgeschäft Q1-Q3 2015 4 542 1 740 6 282 (387) (479)

Q1-Q3 2014 4 390 1 917 6 307 (287) (564)
Group Headquarters &
Group Services
Q1-Q3 2015 460 1 244 1 704 (824) (390)

Q1-Q3 2014 527 1 301 1 828 492 (434)
SUMME Q1-Q3 2015 51 369 4 226 55 595 5 064 (8 176)

Q1-Q3 2014 45 656 4 516 50 172 6 270 (7 880)
Überleitung Q1-Q3 2015 - (4 226) (4 226) (7) 58

Q1-Q3 2014 - (4 516) (4 516) 6 141
KONZERN Q1-Q3 2015 51 369 - 51 369 5 057 (8 118)

Q1-Q3 2014 45 656 - 45 656 6 276 (7 739)


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in Mio. € Wertminderungen Segmentvermögena,b Segmentschuldena,b Beteiligungen an at equity
bilanzierten Unternehmena
Deutschland Q1-Q3 2015 (7) 31 990 25 052 19

Q1-Q3 2014 (3) 29 980 23 148 19
USA Q1-Q3 2015 1 55 349 39 785 211

Q1-Q3 2014 (10) 49 784 35 724 197
Europa Q1-Q3 2015 (2) 30 102 12 539 59

Q1-Q3 2014 (1) 31 215 13 520 52
Systemgeschäft Q1-Q3 2015 (26) 8 930 6 065 17

Q1-Q3 2014 (3) 8 788 5 962 14
Group Headquarters &
Group Services
Q1-Q3 2015 (66) 43 889 50 387 119

Q1-Q3 2014 (30) 41 358 48 702 335
SUMME Q1-Q3 2015 (100) 170 260 133 828 425

Q1-Q3 2014 (47) 161125 127056 617
Überleitung Q1-Q3 2015 - (35 031) (35 107) (1)

Q1-Q3 2014 - (31 765) (31 762) -
KONZERN Q1-Q3 2015 (100) 135 229 98 721 424

Q1-Q3 2014 (47) 129 360 95 294 617


a Werte sind stichtagsbezogen auf den 30. September 2015 und den 31. Dezember 2014.
b Der internen Berichterstattung folgend, werden seit dem 1. Januar 2015 keine Beteiligungsbuchwerte mehr in der Segmentberichterstattung auf Segmentebene ausgewiesen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau des paneuropäischen All-IP-Netzes wurden zum 1. Juli 2015 drei Holding-Gesellschaften aus dem Segment Group Headquarters & Group Services in das operative Segment Europa reallokiert. Die Vergleichszahlen wurden zum 31. Dezember 2014 rückwirkend angepasst.


EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2014 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt.

Schadensersatzklage gegen Slovak Telekom. Die Parteien haben im März 2015 einen Vergleich zur Streitbeilegung abgeschlossen. Der beigelegte Streit betraf eine gegen die Slovak Telekom erhobene Klage wegen des Vorwurfs, dass der Rechtsvorgänger der Slovak Telekom die Sendung eines internationalen Radioprogramms entgegen der vertraglichen Grundlage abgeschaltet hätte. Der Vergleich wurde im Mai 2015 vom zuständigen Gericht in Bratislava bestätigt; das Verfahren ist somit rechtskräftig beendet. Die Deutsche Telekom konnte, entsprechend ihrer damaligen Beteiligungshöhe an der Slovak Telekom, vertragliche Rückgriffsansprüche auf Erstattung der seitens der Slovak Telekom auf den Vergleich gezahlten Summe im Juli 2015 realisieren.

Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge der Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission. Im Anschluss an die Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission vom 15. Oktober 2014 haben sowohl Orange Slovensko als auch SWAN im August 2015 Klage vor dem Zivilgericht in Bratislava gegen Slovak Telekom erhoben und fordern Schadensersatz in Höhe von 232 Mio. € bzw. 50 Mio. € zuzüglich Zinsen. Mit diesen Klagen wird die Erstattung des Schadens begehrt, der sich aus dem von der EU-Kommission festgestellten Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung durch die Slovak Telekom ergeben haben soll. Gegen diese Feststellung haben sowohl Slovak Telekom als auch die Deutsche Telekom im Dezember 2014 Klagen beim Gericht der Europäischen Union eingereicht. Slovak Telekom analysiert derzeit die Begründetheit der erhobenen Klageforderungen. Die möglicherweise hieraus entstehenden finanziellen Auswirkungen können derzeit nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.

KÜNFTIGE VERPFLICHTUNGEN AUS OPERATING LEASING-GESCHÄFTEN UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. September 2015:

scroll
in Mio. € 30.09.2015
Künftige Verpflichtungen aus Operating Leasing-Geschäften 19 877
Bestellobligo für Sachanlagevermögen 2 161
Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte 687
Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte 6 717
Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen 10 373
Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse 4 447
Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen -
Andere sonstige Verpflichtungen 1 025

45 287


ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTEN

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

scroll
in Mio. €
Wertansatz Bilanz nach IAS 39

Bewertungs-
kategorie nach
IAS 39
Buchwert
30.09.2015
Fortgeführte
Anschaffungskosten
Anschaffungs-
kosten
Beizulegender
Zeitwert
erfolgsneutral
Beizulegender
Zeitwert
erfolgswirksam
AKTIVA





Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente
LaR 4 510 4 510


Forderungen aus
Lieferungen und
Leistungen
LaR 9 828 9 828


Ausgereichte Darlehen
und Forderungen
LaR/n. a. 2 565 2 356


davon: Gezahlte
Collaterals
LaR 68 68


Sonstige originäre
finanzielle
Vermögenswerte






Bis zur Endfälligkeit
zu haltende
Finanzinvestitionen
HtM 10 10


Zur Veräußerung
verfügbare finanzielle
Vermögenswerte
AfS 577
152 425
Derivative finanzielle
Vermögenswerte






Derivate ohne
Hedge-Beziehung
FAHfT 1 100


1 100
davon: In emittierte
Anleihen eingebettete
Kündigungsrechte
FAHfT 125


125
Derivate mit
Hedge-Beziehung
n. a. 1 230

902 328
PASSIVA





Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und
Leistungen
FLAC 9 799 9 799


Anleihen und
sonstige verbriefte
Verbindlichkeiten
FLAC 45 136 45 136


Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten
FLAC 4 076 4 076


Verbindlichkeiten gegenüber
Nicht-Kreditinstituten aus
Schuldscheindarlehen
FLAC 926 926


Sonstige verzinsliche
Verbindlichkeiten
FLAC 2 776 2 776


davon: Erhaltene
Collaterals
FLAC 1 720 1 720


Sonstige unverzinsliche
Verbindlichkeiten
FLAC 1 581 1 581


Verbindlichkeiten aus
Finanzierungs-Leasing
n. a. 1 778



Derivative finanzielle
Verbindlichkeiten






Derivate ohne
Hedge-Beziehung
FLHfT 707


707
davon: In emittierte
Mandatory Convertible
Preferred Stock
eingebettete
Wandlungsrechte
FLHfT 317


317
Derivate mit
Hedge-Beziehung
n. a. 107

92 15
Davon: Aggregiert
nach Bewertungs-
kategorien gemäß
IAS 39






Kredite und
Forderungen/Loans
and Receivables
LaR 16 694 16 694


Bis zur Endfälligkeit
zu haltende
Finanzinvestitionen/
Held-to-Maturity
Investments
HtM 10 10


Zur Veräußerung
verfügbare finanzielle
Vermögenswerte/
Available-for-Sale
Financial Assets
AfS 577
152 425
Finanzielle Vermögenswerte
zu Handelszwecken
gehalten/ Financial
Assets Held for
Trading
FAHfT 1 100


1 100
Finanzielle Verbindlichkeiten
zu fortgeführten
Anschaffungskosten
bewertet/ Financial
Liabilities Measured
at Amortized Cost
FLAC 64 294 64 294


Finanzielle Verbindlichkeiten
zu Handelszwecken
gehalten/ Financial
Liabilities Held
for Trading
FLHfT 707


707


scroll
in Mio. €



Wertansatz Bilanz nach IAS 39

Wertansatz
Bilanz nach
IAS 17
Beizulegender
Zeitwert
30.09.2015a
Bewertungs-
kategorie nach
IAS 39
Buchwert
31.12.2014
Fortgeführte
Anschaffungskosten
Anschaffungs-
kosten
AKTIVA





Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente

- LaR 7 523 7 523
Forderungen aus
Lieferungen und
Leistungen

- LaR 10 262 10 262
Ausgereichte Darlehen
und Forderungen
209 2 601 LaR/n. a. 3 224 2 997
davon: Gezahlte
Collaterals

- LaR 527 527
Sonstige originäre
finanzielle
Vermögenswerte






Bis zur Endfälligkeit
zu haltende
Finanzinvestitionen

-
HtM 10 10
Zur Veräußerung
verfügbare finanzielle
Vermögenswerte

425 AfS 683
122
Derivative finanzielle
Vermögenswerte






Derivate ohne
Hedge-Beziehung

1 100 FAHfT 835

davon: In emittierte
Anleihen eingebettete
Kündigungsrechte

125 FAHfT 183

Derivate mit
Hedge-Beziehung

1 230 n. a. 508

PASSIVA





Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und
Leistungen

- FLAC 9 631 9 631
Anleihen und
sonstige verbriefte
Verbindlichkeiten

48 800 FLAC 44 219 44 219
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten

4 121 FLAC 3 676 3 676
Verbindlichkeiten gegenüber
Nicht-Kreditinstituten aus
Schuldscheindarlehen

1 040 FLAC 946 946
Sonstige verzinsliche
Verbindlichkeiten

2 826 FLAC 1 775 1 775
davon: Erhaltene
Collaterals

- FLAC 486 486
Sonstige unverzinsliche
Verbindlichkeiten

- FLAC 2 055 2 055
Verbindlichkeiten aus
Finanzierungs-Leasing
1 778 2 059 n. a. 1 461

Derivative finanzielle
Verbindlichkeiten






Derivate ohne
Hedge-Beziehung

707 FLHfT 664

davon: In emittierte
Mandatory Convertible
Preferred Stock
eingebettete
Wandlungsrechte

317 FLHfT


Derivate mit
Hedge-Beziehung

107 n. a. 431

Davon: Aggregiert
nach Bewertungs-
kategorien gemäß
IAS 39






Kredite und
Forderungen/Loans
and Receivables

2 392 LaR 20 782 20 782
Bis zur Endfälligkeit
zu haltende
Finanzinvestitionen/
Held-to-Maturity
Investments

-
HtM 10 10
Zur Veräußerung
verfügbare finanzielle
Vermögenswerte/
Available-for-Sale
Financial Assets

425 AfS 683
122
Finanzielle Vermögenswerte
zu Handelszwecken
gehalten/ Financial
Assets Held
for Trading

1 100 FAHfT 835

Finanzielle Verbindlichkeiten
zu fortgeführten
Anschaffungskosten
bewertet/ Financial
Liabilities Measured
at Amortized Cost

56 787 FLAC 62 302 62 302
Finanzielle Verbindlichkeiten
zu Handelszwecken
gehalten/ Financial
Liabilities Held
for Trading

707 FLHfT 664


scroll
in Mio. € Wertansatz Bilanz nach IAS 39


Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam Wertansatz Bilanz nach IAS 17 Beizulegender Zeitwert 31.12.2014a
AKTIVA



Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente


-
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen


-
Ausgereichte Darlehen und Forderungen

227 3 256
davon: Gezahlte Collaterals


-
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte



Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen


-
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 561

561
Derivative finanzielle Vermögenswerte



Derivate ohne Hedge-Beziehung
835
835
davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte
183
183
Derivate mit Hedge-Beziehung 286 222
508
PASSIVA



Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen


-
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten


49 402
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten


3 788
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen


1 106
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten


1 836
davon: Erhaltene Collaterals


-
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten


-
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing

1 461 1 869
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten



Derivate ohne Hedge-Beziehung
664
664
davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte


-
Derivate mit Hedge-Beziehung 423 8
431
Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39



Kredite und Forderungen/Loans and Receivables


3 029
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments


-
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets 561

561
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading
835
835
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost


56 132
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading
664
664


a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen.


In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,4 Mrd. € (31. Dezember 2014: 1,6 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert. Bei den zu Anschaffungskosten bewerteten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten handelt es sich um Eigenkapitalinstrumente, für die kein auf einem aktiven Markt notierter Preis vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann.

Finanzinstrumente, die zum Fair Value bewertet werden

scroll
in Mio. € 30.09.2015 31.12.2014

Level 1 Level 2 Level 3 Summe Level 1 Level 2
AKTIVA





Available-for-Sale Financial Assets (AfS) 182
243 425 348 5
Financial Assets Held for Trading (FAHfT)
975
125 1 100
652
Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung
1 230
1 230
508
PASSIVA





Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT)
390
317 707
664
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung
107
107
431


scroll
in Mio. € 31.12.2014

Level 3 Summe
AKTIVA

Available-for-Sale Financial Assets (AfS) 208 561
Financial Assets Held for Trading (FAHfT) 183 835
Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung
508
PASSIVA

Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT)
664
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung
431


Von den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (AfS) der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente, die in Level 1 und Level 2 ausgewiesen sind, verschiedene Klassen. In Level 1 werden 182 Mio. € (31. Dezember 2014: 348 Mio. €) ausgewiesen, die zu einem großen Teil auf börsennotierte Staatsanleihen entfallen, deren beizulegende Zeitwerte jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag entsprechen.

Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten

scroll

in Mio. €
Available-for-Sale Financial Assets (AfS) Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Anleihen eingebettete Optionen auf vorzeitige Tilgung Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte
Buchwert zum 1.Januar 2015 208 183 0
Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) 29 -
-
Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen 0 (174) (323)
Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen -
106 -
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen (1) -
-
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen 18 -
-
Abgänge (11) - -
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen -
10 6
BUCHWERT ZUM 30. SEPTEMBER 2015 243 125 (317)


Bei den Level 3 zugeordneten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von 243 Mio. € um Beteiligungen, die auf Basis der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag bewertet werden. Die größte Relevanz messen wir dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen letztlich für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen vollzogen wurde. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 227 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe vor dem Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise nach unserer Einschätzung unangepasst für die Bewertung zum aktuellen Abschluss-Stichtag heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 16 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag keine marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen statt. Aus diesem Grund wurden diese auf Basis von in hinreichender zeitlicher Nähe vor dem Abschluss-Stichtag vollzogenen marktüblichen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen bewertet. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgrößen Umsatzerlöse (Bandbreite von 0,52 bis 3,5) und EBIT (Bandbreite von 6,6 bis 39,75) angewendet, wobei im Regelfall der jeweilige Median verwendet wurde. Wäre als Multiple der jeweilige Wert des 2/3-Quantils (des 1/3-Quantils) verwendet worden, so wäre bei unveränderten Bezugsgrößen der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 5 Mio. € höher (um 6 Mio. € niedriger) gewesen. Wären die verwendeten Bezugsgrößen um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre bei unveränderten Multiples der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 1 Mio. € höher (um 1 Mio. € niedriger) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Beteiligungen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von weniger als 1 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Die Neubewertung der Beteiligungen wird aus Praktikabilitätsgründen nicht jährlich vorgenommen, sofern auf Basis der periodisch durchgeführten Einzelanalyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Beteiligungsgesellschaften keine Hinweise auf wesentliche Änderungen der beizulegenden Zeitwerte vorliegen. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Für die Beteiligungen bestand am Abschluss-Stichtag keine Verkaufsabsicht.

Die Zuordnung der börsennotierten Anleihen und sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten zu Level 1 oder Level 2 wird auf Basis der Höhe des Handelsvolumens für das jeweilige Instrument vorgenommen. In EUR oder USD denominierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen sind regelmäßig als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen regelmäßig als Level 2.

Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Da für die im Bestand befindlichen, Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen. Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty Price.

Bei den Level 3 zugeordneten Financial Assets Held for Trading der sonstigen derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 125 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte wurden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei wurden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie nach unserer Einschätzung zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert für diesen nicht beobachtbaren Input-Parameter darstellen als aktuelle Marktvolatilitäten. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Zinsvolatilität verwendete absolute Wert lag bei 1,4 bis 1,9 %. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Die zum aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten Spreads lagen für die Restlaufzeiten der Anleihen zwischen 4,3 und 6,0 % und im kürzerfristigen Bereich zwischen 3,1 und 3,7 %. Für den ebenso nicht beobachtbaren Input-Parameter Mean Reversion stellten nach unserer Einschätzung 10 % den besten Schätzwert dar. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 10 % höhere (niedrigere) absolute Zinsvolatilitäten verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 26 Mio. € höher (um 29 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Spreads verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 62 Mio. € niedriger (um 118 Mio. € höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Mean Reversion verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 8 Mio. € niedriger (um 8 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 68 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Werterhöhungen sind im Wesentlichen auf eine höhere historische absolute Zinsvolatilität zurückzuführen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertminderungen sind im Wesentlichen auf einen Anstieg des Zinsniveaus zurückzuführen.

Bei den Level 3 zugeordneten Financial Liabilities Held for Trading der finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 317 Mio. € um Aktienoptionen, die eingebettet sind in von T-Mobile US emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock. Die Mandatory Convertible Preferred Stock werden bei Laufzeitende 2017 in eine variable Anzahl von Aktien der T-Mobile US umgetauscht und nach IFRS nicht als Eigenkapital, sondern als Fremdkapital bilanziert. Das Gesamtinstrument wird aufgespalten in ein zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziertes Schuldinstrument (Anleihe) und ein erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziertes eingebettetes Derivat. Dieses Derivat umfasst neben der Wandlung am Laufzeitende auch die den Investoren eingeräumten vorzeitigen Wandlungsrechte. Für die Mandatory Convertible Preferred Stock als Gesamtinstrument ist regelmäßig und auch zum Abschluss-Stichtag ein beobachtbarer Marktpreis verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Die Wandlungsrechte wurden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Der Marktpreis des Gesamtinstruments und seiner Komponenten ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung des Aktienkurses der T-Mobile US sowie des Marktzinsniveaus. Wäre am Abschluss-Stichtag der Aktienkurs der T-Mobile US um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 109 Mio. € niedriger (um 78 Mio. € höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag ein um 100 Basispunkte höherer (niedrigerer) Marktzinssatz verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 19 Mio. € niedriger (um 14 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 323 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung des Buchwerts in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Zum 31. Dezember 2014 war der Wert des Derivats aus Sicht der Deutschen Telekom noch leicht positiv (Buchwert weniger als 1 Mio. €), weshalb es als Vermögenswert auszuweisen war. Die Wertentwicklung im Berichtszeitraum ist im Wesentlichen auf den Anstieg des Aktienkurses der T-Mobile US zurückzuführen.

Da die vorgenannten, in von T-Mobile US emittierte Anleihen und Mandatory Convertible Preferred Stock eingebetteten Kündigungs- und Wandlungsrechte keinem Ausfallrisiko unterliegen, bilden sie eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Angaben zum Kreditrisiko. Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 1 720 Mio. € (31. Dezember 2014: 486 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 1 709 Mio. € reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 2 205 Mio. € (31. Dezember 2014: 1 160 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen zum 30. September 2015 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 64 Mio. € (31. Dezember 2014: 52 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten. An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten in Höhe von 68 Mio. € (31. Dezember 2014: 527 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe von 68 Mio. € entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten Darlehen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die gezahlten Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert.

ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 beschriebenen Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich bis zum 30. September 2015, mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte, keine wesentlichen Änderungen.

Bis zum 30. September 2015 wurden vom Joint Venture EE angelegte Gelder von der Deutschen Telekom an die Gesellschaft in Höhe von netto 0,2 Mrd. € zurückgezahlt.

Die Bundesrepublik Deutschland (Bund) und die KfW Bankengruppe haben sich die ihnen für das Geschäftsjahr 2014 zustehende Dividende für die gehaltenen Aktien an der Deutschen Telekom AG teilweise in bar auszahlen lassen und teilweise Aktien aus genehmigtem Kapital gewählt. In diesem Zusammenhang wurden im Juni 2015 13 905 Tsd. Stück Aktien an den Bund und 12 761 Tsd. Stück Aktien an die KfW Bankengruppe übertragen. Der Anteil des Bundes an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. September 2015 14,3 % und der Anteil der KfW Bankengruppe an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. September 2015 17,5 %.

ORGANE

Veränderungen im Vorstand

Am 25. Februar 2015 hat der Aufsichtsrat Dr. Christian P. Illek mit Wirkung zum 1. April 2015 zum Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Telekom AG bestellt.

Veränderungen im Aufsichtsrat

Dr. h. c. Bernhard Walter, ehemaliger Sprecher des Vorstands der Dresdner Bank, verstarb am 11. Januar 2015. Ines Kolmsee, Unternehmerin bei der Smart Hydro Power GmbH, wurde mit Wirkung zum 31. Januar 2015 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt. Sie hat ihr Mandat mit Ablauf des 8. April 2015 niedergelegt. Prof. Dr. Michael Kaschke wurde zum 22. April 2015 zunächst gerichtlich in den Aufsichtsrat bestellt und anschließend von der Hauptversammlung am 21. Mai 2015 in den Aufsichtsrat gewählt.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. SEPTEMBER 2015)

Aktienrückkauf. Der Vorstand der Deutschen Telekom AG hat am 29. September 2015 beschlossen, die Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 24. Mai 2012 zum Erwerb eigener Aktien auszuüben und 950 000 Aktien über die Börse zu erwerben. Mit den zurück gekauften Aktien sollen insbesondere Ansprüche im Rahmen des Vergütungssystems, dem sog. "Share Matching Plan", bedient werden. Das Aktienrückkaufprogramm wurde am 1. Oktober 2015 abgeschlossen. Am 30. September 2015 und 1. Oktober 2015 wurden insgesamt 950 000 Aktien mit einem Gesamtvolumen von 14,8 Mio. € im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms der Deutschen Telekom AG erworben (durchschnittlicher Kaufpreis pro Aktie: 15,57 €). Als Folge daraus werden eigene Anteile von 2,4 Mio. € offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt (rechnerischer Wert pro Aktie: 2,56 €) und die Gewinnrücklagen des Konzerns um rund 12,4 Mio. € verringert. Weitere Informationen zu dem Aktienrückkauf finden Sie im Abschnitt "Eigenkapital", Seite 44.

Börsengang der Scout24 AG. Im Rahmen des Börsengangs der Scout24 AG am 1. Oktober 2015 hat die Deutsche Telekom rund die Hälfte ihrer Beteiligung an der Gesellschaft zu einem Preis von 30,00 € je Aktie verkauft und dafür rund 0,4 Mrd. € erhalten. Die Deutsche Telekom wird künftig im Aufsichtsrat der Scout24 AG vertreten sein. Die verbleibenden Anteile werden weiterhin nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen.

Verkauf der Online-Plattform t-online.de und des Digitalvermarkters InteractiveMedia. Der zwischen der Deutschen Telekom und Ströer vereinbarte Verkauf gegen neu ausgegebene Ströer-Aktien wurde nach Zustimmung des Bundeskartellamts und dem Eintreten der weiteren Vollzugsbedingungen am 2. November 2015 vollzogen.

Frequenzauktion in Polen. In Polen erfolgte am 15. Oktober 2015 eine letzte Auktionsrunde mit verschlossenen Geboten zur Vergabe von Frequenzen aus den Bändern 0,8 und 2,6 GHz. T-Mobile Polska erreichte mit Geboten in einer Gesamthöhe von rund 0,5 Mrd. € die Höchstbieterposition für einen 2 x 5 MHz-Frequenzblock im 0,8 GHz-Band sowie für drei 2 x 5 MHz-Blöcke im 2,6 GHz-Band. Daneben lag sie mit ihren Geboten in den beiden Bändern auf jeweils einem 2 x 5 MHz-Block an zweiter Stelle. Die Regulierungsbehörde hat T-Mobile Polska am 19. Oktober 2015 die von ihnen ersteigerten Frequenzblöcke zum Kauf angeboten und auch die Übernahmebereitschaft bezüglich der zwei Blöcke mit Zweitbieterposition abgefragt. Das Angebot bezüglich der Blöcke mit Erstbieterposition wurde am 26. Oktober 2015 von T-Mobile Polska angenommen. Ebenso signalisierte T-Mobile Polska die Kaufbereitschaft für die zwei Blöcke mit Zweitbieterposition.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.


Bonn, den 5. November 2015

Deutsche Telekom AG
Der Vorstand

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Timotheus Höttges

Reinhard Clemens Niek Jan van Damme Thomas Dannenfeldt
Dr. Christian P. Illek Dr. Thomas Kremer Claudia Nemat


BESCHEINIGUNG NACH PRUFERISCHER DURCHSICHT

An die Deutsche Telekom AG, Bonn

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2015, die Bestandteile des Quartals-Finanzberichts nach § 37x Abs. 3 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlage-berichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.


Frankfurt am Main, den 5. November 2015

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Harald Kayser Thomas Tandetzki
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


WEITERE INFORMATIONEN

HERLEITUNG DER PRO-FORMA-KENNZAHLEN

SONDEREINFLÜSSE

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags) auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl für die Berichtsperiode als auch für die Vorjahresvergleichsperiode und das Gesamtjahr 2014 dargestellt:

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in Mio. € EBITDA EBIT EBITDA EBIT EBITDA EBIT

Q1-Q3 2015 Q1-Q3 2015 Q1-Q3 2014 Q1-Q3 2014 Gesamtjahr 2014 Gesamtjahr 2014
EBITDA/EBIT 13 275 5 057 14 062 6 276 17 821 7 247
DEUTSCHLAND (331) (331) (152) (152) (254) (254)
Personalrestrukturierung (242) (242) (138) (138) (223) (223)
Sachbezogene Restrukturierungen (19) (19) (7) (7) (9) (9)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges (70) (70) (7) (7) (22) (22)
USA (419) (419) 134 134 (52) (52)
Personalrestrukturierung (46) (46) (110) (110) (133) (133)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (379) (379) 240 240 78 78
Wertminderungen - 0 - 0 - 0
Sonstiges 6 6 4 4 3 3
EUROPA (168) (168) (81) (81) (131) (153)
Personalrestrukturierung (153) (153) (57) (57) (91) (91)
Sachbezogene Restrukturierungen (5) (5) 3 3 (9) (9)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 36 36 (1) (1) (5) (5)
Wertminderungen - 0 - 0 - (22)
Sonstiges (46) (46) (26) (26) (26) (26)
SYSTEMGESCHÄFT (435) (499) (343) (349) (540) (549)
Personalrestrukturierung (224) (224) (159) (159) (286) (286)
Sachbezogene Restrukturierungen (202) (205) (139) (145) (205) (212)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (6) (6) (23) (23) (23) (23)
Sonstiges (3) (64) (22) (22) (26) (28)
GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES (137) (153) 1 379 1 379 1 229 1 200
Personalrestrukturierung (120) (120) (96) (96) (174) (174)
Sachbezogene Restrukturierungen (44) (44) (26) (26) (54) (54)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 4 4 1 660 1 660 1 631 1 631
Wertminderungen - 0 - 0 - (29)
Sonstiges 23 7 (159) (159) (174) (174)
KONZERNÜBERLEITUNG 0 0 0 0 0 0
Personalrestrukturierung (2) 0 0 0 0 0
Sachbezogene Restrukturierungen 1 0 (1) (1) 0 0
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 1 0 0 0 0 0
Sonstiges 0 0 1 1 0 0
SUMME SONDEREINFLÜSSE (1 490) (1 570) 937 931 252 192
EBITDA/EBIT (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 14 765 6 627 13 125 5 345 17 569 7 055
Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse)
(1 846)
(1 995)
(2 784)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
4 781
3 350
4 271
Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse)
(1 382)
(1 075)
(1 474)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
3 399
2 275
2 797
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse)
3 154
2 023
2 422
Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse)
245
252
375


BRUTTO- UND NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

Nach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbindlichkeiten eine wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen dar.

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in Mio. € 30.09.2015 31.12.2014 Veränderung Veränderung
in %
30.09.2014
Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) 13 685 10 558 3 127 29,6 % 10 961
Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) 43 402 44 669 (1 267) (2,8) % 42 398
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN 57 087 55 227 1 860 3,4 % 53 359
Zinsabgrenzungen (856) (1 097) 241 22,0 % (915)
Sonstige (798) (1 038) 240 23,1 % (1 171)
BRUTTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 55 433 53 092 2 341 4,4 % 51 273
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4 510 7 523 (3 013) (40,1) % 7 250
Finanzielle Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar/ zu Handelszwecken gehalten 124 289 (165) (57,1) % 245
Derivative finanzielle Vermögenswerte 2 330 1 343 987 73,5 % 922
Andere finanzielle Vermögenswerte 601 1 437 (836) (58,2) % 1 047
NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 47 868 42 500 5 368 12,6 % 41 809


GLOSSAR

Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2014 und das darin enthaltene Glossar (Seite 277 ff.).

DISCLAIMER

Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen", "planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten.

Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab.

Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom Pro-forma-Kennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag), Free Cashflow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Pro-forma-Kennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.

FINANZKALENDERa

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5. November 2015 25. Februar 2016 4. Mai 2016
Veröffentlichung des
Konzern-Zwischenberichts
zum 30. September 2015
Veröffentlichung des
Geschäftsberichts 2015
Veröffentlichung des
Konzern-Zwischenberichts
zum 31. März 2016


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25. Mai 2016 11. August 2016 10. November 2016
Hauptversammlung 2016 Veröffentlichung des
Konzern-Zwischenberichts
zum 30. Juni 2016
Veröffentlichung des
Konzern-Zwischenberichts
zum 30. September 2016


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IMPRESSUM

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www.telekom.com/geschaeftsbericht2014
www.telekom.com/annualreport2014

Dieser Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 30. September 2015 liegt auch in englischer Sprache vor. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.

Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG.

KNr. 642 100 158A deutsch
KNr. 642 100 159A englisch

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