![]() Deutsche Telekom AGBonnZwischenbericht Q11. JANUAR BIS 31. MÄRZ 2016KONZERNZWISCHENBERICHTDIE FINANZDATEN DES KONZERNS AUF EINEN BLICKscroll
KUNDEN IM FESTNETZ UND IM MOBILFUNKscroll
Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden
sich im Glossar des Geschäftsberichts 2015 (Seite 251 ff.). AN UNSERE AKTIONÄREENTWICKLUNG IM KONZERNKONZERNUMSATZ
Konzernumsatz
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Unser bereinigtes EBITDA wuchs ebenfalls deutlich um 0,6 Mrd. € bzw. 12,9 %. |
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Am stärksten konnte hierzu unser operatives Segment USA mit einem Plus von 0,7 Mrd. € beitragen; Haupttreiber dabei war der anhaltende Erfolg der "Uncarrier"-Initiativen. Die bereinigte EBITDA-Marge stieg von 17,7 % auf 24,4 %. |
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Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 29,3 % über dem Vorjahresniveau von 27,2 %. Unsere margenstärksten operativen Segmente sind weiterhin Deutschland mit 40,0 % und Europa mit 32,0 %. |

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Unser EBIT stieg stark von 1,5 Mrd. € auf 4,5 Mrd. €. |
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Geprägt war die Entwicklung des ersten Quartals 2016 von zwei positiven Sondereinflüssen: Ein Ertrag von rund 2,5 Mrd. € resultierte aus der vollzogenen Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE. Ein weiterer Ertrag von 0,4 Mrd. € stammte aus einem im März 2016 abgeschlossenen Tausch von Mobilfunk-Lizenzen zwischen T-Mobile US und AT&T. |
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Weiterhin profitierte das EBIT von der positiven Geschäftsentwicklung unseres operativen Segments USA. |
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Gegenläufig lagen die Abschreibungen infolge des weiteren 4G/LTE-Netzausbaus und des im Juni 2015 erfolgten Starts des JUMP! On Demand Programms in unserem operativen Segment USA um 0,4 Mrd. € über dem Niveau des Vorjahresquartals. |

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Der Konzernüberschuss stieg aufgrund der zuvor beschriebenen Effekte ebenfalls stark um 2,3 Mrd. € auf 3,1 Mrd. €. |
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Unser Finanzergebnis verbesserte sich um 0,2 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit Bewertungseffekten aus der Folgebewertung eingebetteter Derivate bei Anleihen der T-Mobile US. |
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Aufgrund des gestiegenen Ergebnisses vor Ertragsteuern erhöhte sich der Steueraufwand des laufenden Geschäftsjahres gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 0,7 Mrd. €. |

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Die Eigenkapitalquote erhöhte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 26,8 %. |
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Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Jahresende 2015 nur geringfügig um 0,3 Mrd. € auf 143,6 Mrd. €. |
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Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 0,3 Mrd. € auf 38,4 Mrd. €. Erhöhend wirkte insbesondere der Überschuss von 3,4 Mrd. €. Vermindernd wirkten v. a. ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung (2,1 Mrd. €), Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie die Berücksichtigung versicherungsmathematischer Verluste (nach Steuern) in Höhe von 0,4 Mrd. €. |

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Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) verringerte sich um 0,5 Mrd. € auf 3,9 Mrd. €. |
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Im Berichtszeitraum wurden Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 1,1 Mrd. € erworben, v. a. in den operativen Segmenten USA und Europa. In der Vergleichsperiode waren in den operativen Segmenten USA und Europa 1,9 Mrd. € erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten. |
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Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben stieg der Cash Capex um 0,3 Mrd. €, v. a. im operativen Segment USA im Zusammenhang mit Investitionen für die Netzmodernisierung, einschließlich des Ausbaus des 4G/LTE-Netzwerks. |

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Der Free Cashflow reduzierte sich nur geringfügig auf 0,8 Mrd. €. |
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Erhöhend wirkte der um 0,2 Mrd. € über Vorjahresniveau liegende Cashflow aus Geschäftstätigkeit, welcher im Wesentlichen durch die positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA beeinflusst war. |
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Vermindernd wirkten sich der gegenüber der Vorjahresperiode um 0,3 Mrd. € erhöhte Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum) sowie die um 0,1 Mrd. € niedrigere Dividendenzahlung des Joint Ventures EE aus. |

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Die Netto-Finanzverbindlichkeiten blieben mit 47,6 Mrd. € unverändert auf dem Stand zum Jahresende 2015. |
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Erhöhend wirkten der Erwerb von Mobilfunk-Spektrum (1,1 Mrd. €) und Zahlungen an externe Versorgungsträger (Dotierung CTA: 0,3 Mrd. €). |
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Vermindernd wirkten der Free Cashflow (0,8 Mrd. €) sowie Währungskurseffekte (0,7 Mrd. €). |

Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns",
Seite 12 ff.
Auch in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016 blieb die Deutsche Telekom
auf Wachstumskurs. Der Umsatz im Konzern stieg um 4,7 % auf 17,6 Mrd. €. Einmal mehr
wurde das Umsatzwachstum v. a. durch das starke US-Geschäft getragen, das aufgrund
des anhaltend starken Kundenwachstums um 13,2 % zulegte. Im operativen Segment Deutschland
führten v. a. rückläufige Endgeräteerlöse sowie leicht rückläufige Service-Umsätze
zu einem Umsatzrückgang von 2,5 %, während sich im operativen Segment Europa die Umsatztrends
zwar leicht verbesserten, im Ergebnis jedoch ein Umsatzrückgang verblieb. Im operativen
Segment Systemgeschäft ergab sich ein deutliches Umsatzplus von rund 6,1 %, das im
Wesentlichen durch den Abschluss der Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien
bedingt war.
Die Umsatzsteigerung legte auch die Basis für das Wachstum beim bereinigten EBITDA,
das um 12,9 % auf 5,2 Mrd. € zulegen konnte. Maßgeblich war auch hier das Wachstum
in den USA, die um 0,7 Mrd. € zulegen konnte. Ohne das operative Segment USA war das
bereinigte EBITDA im Saldo mit rund 0,1 Mrd. € rückläufig. Hauptursache hierfür war
der Rückgang des Ergebnisbeitrags des Segments Group Headquarters & Group Services,
das im Vorjahresquartal von einem Einmaleffekt profitierte.
Bei den Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
- dem Cash Capex - setzen wir weiterhin auf Differenzierung durch hohe Netzqualität.
Zwar sank auf den ersten Blick der Cash Capex von 4,4 Mrd. € auf 3,9 Mrd. €, dieser
Rückgang war aber ausschließlich auf rückläufige Auszahlungen für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen
zurückzuführen: Wurden im Vorjahresquartal noch 1,9 Mrd. € gezahlt, so waren es im
ersten Quartal 2016 1,1 Mrd. €. Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben
erhöhten sich die Investitionen um rund 0,3 Mrd. €. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen
auf Investitionen in das Mobilfunknetz in den USA zurückzuführen.
Das EBIT und der Konzernüberschuss profitierten im ersten Quartal 2016 von zwei Sondereinflüssen:
zum einen der zahlungsunwirksame Ertrag in Höhe von 2,5 Mrd. € aus der Veräußerung
unseres Anteils am Joint Venture EE an die BT, und zum anderen der Buchgewinn aus
dem Tausch von Mobilfunk-Lizenzen in den USA in Höhe von 0,4 Mrd. €. Das EBIT stieg
deshalb deutlich von 1,5 Mrd. € auf 4,5 Mrd. €, während der Konzernüberschuss um 2,3
Mrd. € auf 3,1 Mrd. € zulegte. Der um Sondereinflüsse bereinigte Konzernüberschuss
lag stabil bei rund 1,0 Mrd. €.
Im Lichte der Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres
2016 bestätigen wir die Prognose für das Gesamtjahr.

| Q1 2016 | Q1 2015 | Gesamtjahr 2015 | ||
| XETRA SCHLUSSKURSE | ||||
| Börsenkurs am letzten Handelstag | € | 15,78 | 17,05 | 16,69 |
| Höchster Kurs | € | 16,69 | 17,32 | 17,60 |
| Niedrigster Kurs | € | 14,27 | 12,63 | 12,63 |
| GEWICHTUNG DER AKTIE IN WICHTIGEN AKTIENINDIZES | ||||
| DAX 30 | % | 6,0 | 5,4 | 5,9 |
| Dow Jones Euro STOXX 50© | % | 2,5 | 2,2 | 2,5 |
| Dow Jones Europe STOXX 600 Telecommunications© | % | 14,2 | 13,9 | 14,4 |
| Marktkapitalisierung | Mrd. € | 72,7 | 77,3 | 76,9 |
| Ausgegebene Aktien | Mio. Stück | 4 607 | 4 536 | 4 607 |

An den internationalen Börsenplätzen gestaltete sich der Start in das Jahr 2016 alles
andere als vielversprechend. Bis Mitte Februar verzeichneten alle wichtigen Börsenindizes
deutliche Kursrückgänge, die in der Spitze bis zu 15 % betrugen. Hintergrund war die
weiterhin als kritisch angesehene Lage der Weltkonjunktur - besonderes Augenmerk galt
der Situation in China -sowie die anhaltende Schwäche des Ölpreises. Unterm Strich
verloren im ersten Quartal 2016 sowohl der DAX 30 als auch der Dow Jones Euro STOXX
50© mehr als 7 %, während der Nikkei sogar 11 % einbüßte. Lediglich der Dow Jones
konnte mit 2,2 % ein leichtes Plus verzeichnen.
Der Telekommunikationsmarkt in Europa konnte sich dieser Entwicklung nicht entziehen
und verzeichnete mit minus 6,2 % einen ähnlichen Rückgang.
Auch die Aktie der Deutschen Telekom folgte diesem Trend, war jedoch mit minus 5,5
% auf Total Return Basis nicht so stark wie der Sektor rückgängig.
Verkauf unseres Joint Ventures EE. Nachdem die britische Wettbewerbsbehörde Competition
and Markets Authority (CMA) im Januar 2016 dem Verkauf des Joint Ventures EE an die
britische BT ohne Auflagen zugestimmt hatte, haben wir und der französische Telekommunikationsanbieter
Orange am 29. Januar 2016 die Transaktion zu einem Kaufpreis von 13,2 Mrd. GBP vollzogen.
Im Gegenzug erhielten wir für unseren Anteil am Joint Venture EE insgesamt 12,0 %
der Anteile an der BT sowie eine Barkomponente in Höhe von 25,7 Mio. GBP Aus der Veräußerung
ergab sich ein Ertrag von rund 2,5 Mrd. €, davon rund 0,9 Mrd. € aus in Vorjahren
ergebnisneutral im Eigenkapital erfassten Effekten. Weiterhin erhielten die Gesellschafter
vom Joint Venture EE am 25. Januar 2016 eine abschließende Dividende von insgesamt
0,3 Mrd. GBP, an der wir mit unserem zu diesem Zeitpunkt bestehenden Kapitalanteil
von 50 % partizipiert haben.
Die Deutsche Telekom International Finance B.V. hat mit Garantie der Deutschen Telekom
AG am 23. März 2016 eine Euro-Anleihe über 4,5 Mrd. € in drei Tranchen platziert:
Eine 4-jährige variabel verzinsliche Tranche mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € wurde
mit einem Aufschlag von 35 Basispunkten über dem 3-Monats-Euribor, eine 7-jährige
festverzinsliche Tranche mit einem Volumen von 1,75 Mrd. € mit einem Kupon von 0,625
% sowie eine 12-jährige Tranche mit einem Volumen von 1,5 Mrd. € mit einem fixen Kupon
von 1,5 % ausgegeben. Die Emission ist Teil unserer allgemeinen Unternehmensfinanzierung.
Unsere Netto-Finanzverbindlichkeiten wurden dadurch nicht erhöht.
Erwerb und Tausch von Mobilfunk-Lizenzen in den USA. Im Januar 2016 erwarb T-Mobile
US für rund 0,5 Mrd. € Mobilfunk-Lizenzen, die die Versorgung von nahezu 20 Mio. Einwohnern
in sieben großen Ballungszentren ermöglichen. Des Weiteren unterzeichnete T-Mobile
US im Januar 2016 Vereinbarungen mit Dritten über den Tausch und den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen
für rund 0,6 Mrd. €, mit denen rund 48 Mio. Menschen erreicht werden können. Infolgedessen
wurden im ersten Quartal 2016 zu tauschende Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 0,3 Mrd.
€ in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
reklassifiziert. Vorbehaltlich der Genehmigung der Aufsichtsbehörden und anderer für
eine solche Transaktion üblichen Voraussetzungen wird mit dem Mitte 2016 erwarteten
Vollzug der Tauschtransaktion voraussichtlich ein zahlungsunwirksamer Ertrag erfasst.
Im März 2016 vollzogen T-Mobile US und AT&T den im dritten Quartal 2015 vereinbarten
Tausch von Mobilfunk-Lizenzen. Hieraus resultierte ein zahlungsunwirksamer Ertrag
von 0,4 Mrd. €.
Erwerb von Mobilfunk-Frequenzen in Polen. Bei der im Oktober 2015 beendeten Frequenzauktion
in Polen erreichte T-Mobile Polska die Höchstbieterposition und ersteigerte Frequenzen
in Höhe von ca. 0,5 Mrd. €, die Anfang Februar 2016 gezahlt wurden. Weiterhin stehen
wir in Verhandlungen mit der polnischen Regulierungsbehörde UKE über die Annahme weiterer
Frequenzen in Höhe von rund 0,5 Mrd. €. Diese wurden T-Mobile Polska von UKE angeboten,
nachdem der Höchstbieter die Annahme der Frequenzen verweigert hatte. Gemäß den Auktionsregeln
wurden T-Mobile Polska daraufhin als zweithöchstem Bieter die Frequenzen zum Kauf
angeboten. Am 8. Februar 2016 hat T-Mobile Polska einen Antrag auf Zuteilung dieses
Frequenzblocks gestellt. Die Klärung der Neuzuordnung der Frequenzen hält noch an.
Ein finaler Abschluss der Zuteilung wird bis Ende des zweiten Quartals 2016 erwartet.
Exklusive Partnerschaft mit i.am+. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona gaben
wir unsere langfristig angelegte Kooperation mit dem vom Entrepreneur und Musiker
will.i.am gegründeten Innovationsunternehmen i.am+ bekannt. Im Fokus der Zusammenarbeit
steht die exklusive Vermarktung des Produkts "dial" - eine Uhr und ein Smartphone
zugleich, das sich durch eine Vielzahl innovativer Anwendungen von bisherigen sog.
"Wearables" unterscheidet. Die Bedienung erfolgt über die hochentwickelte Sprachsteuerung
AneedA. Sie liefert Musik, Informationen und verfügt über eine persönliche, künstliche
Intelligenz. Im Laufe des Jahres wird "dial" in den ersten europäischen Telekom Märkten
erhältlich sein. Darüber hinaus beteiligten wir uns mit unserem strategischen Investment
Fonds "Telekom Innovation Pool" am Innovationsunternehmen i.am+.
Innovative Technologiepartnerschaft mit SK Telecom vereinbart. Mit Südkoreas größtem
Telekommunikationsunternehmen SK Telecom sind wir Ende Februar 2016 eine strategische
Partnerschaft eingegangen mit dem gemeinsamen Ziel, die eigenen markt-, kunden- und
technologiespezifischen Leistungspotenziale als Branchenführer weiter auszubauen,
um so einen zusätzlichen Nutzen für den Kunden zu schaffen. Geplant ist eine enge
Zusammenarbeit in den Bereichen Services, Internet der Dinge (IoT) und den damit verbundenen
Forschungsgebieten. Weiterhin wurde im Rahmen der Zusammenarbeit vereinbart, im zweiten
Quartal 2016 den innovativen Pico Beamer von SK Telecom erst deutschland-, dann europaweit
zu vermarkten -im Gegenzug plant SK Telecom unsere WLAN-Lösung für Fahrzeuge "In-Car
WiFi" im südkoreanischen Markt einzuführen.
Vertriebspartnerschaft mit Akamai geschlossen. Auf der CeBIT haben wir einen umfangreichen
Partnervertrag mit Akamai, dem weltweit führenden Anbieter von Content Delivery Network
(CDN)-Diensten, unterzeichnet. Somit können wir unser internationales Angebot für
Großkunden weiter ausbauen und das komplette Lösungsportfolio von Akamai anbieten.
Die Dienste von Akamai beschleunigen Web-Seiten und Cloud-Anwendungen auf den Endgeräten
und sorgen dafür, dass digitale Inhalte schnell, zuverlässig und sicher verfügbar
sind. Die Partnerschaft mit Akamai zahlt auf unsere Strategie ein, unsere führende
Marktposition bei Geschäftskunden weiter auszubauen.
Rekorde bei 5G-Demonstration. Zum weltweit ersten Mal zeigten wir auf dem Mobile World
Congress in Barcelona ein komplettes Ende-zu-Ende 5G-System. Dabei wurde eine Reaktionszeit,
sog. "Latenz", von unter einer Millisekunde gemessen. Das ist ein technischer Rekord
und ein wichtiger Schritt, um wirkliche Echtzeit-Anwendungen wie selbstfahrende Autos
oder medizinische Ferneingriffe überhaupt realisieren zu können. Unsere Technik-Führerschaft
konnten wir auch bei den Bandbreiten demonstrieren: Gemeinsam mit Partnern steigerten
wir bei einer Mobilfunk-Verbindung zu einem Smartphone-Prototyp die Datenrate auf
mehr als 1,5 GBit/s. Solche Datenraten sind zukünftig v. a. für Anwendungen mit hochauflösenden
Bildern oder Filmen notwendig. Bereits wenige Tage vor dem Mobile World Congress konnte
unser Innovationslabor 5G:haus, das wir zusammen mit führenden Branchenpartnern im
März 2015 zur Entwicklung und Standardisierung neuer Technologien gründeten, und unser
Partner Huawei eine Rekord-Datenübertragung erreichen: Bei einem Live-Versuch mit
Millimeter-Wellen-Technologie wurden Multi-User-Verbindungsgeschwindigkeiten von bis
zu 70 GBit/s erreicht.
Mit Kupfer Glasfaser-Geschwindigkeit erreicht. Zusammen mit Nokia haben wir in einem
Laborversuch gezeigt, wie mit der neuen Ultra-Breitband-Zugangstechnik XG-FAST Datenübertragungsgeschwindigkeiten
von über 10 GBit/s auf Kupferkabel erzielt werden können. Dabei nutzt XG-FAST den
letzten Abschnitt des vorhandenen Kupfernetzes, um dort Geschwindigkeiten zu erzielen,
die der Übertragung auf Glasfaser ähnlich sind. Die Technik befindet sich in einer
frühen Phase der Entwicklung, zeigt aber, dass sich weitere neue Möglichkeiten eröffnen,
um hohe Übertragungsraten zur Verfügung stellen zu können.
T-Systems bleibt weitere fünf Jahre Betreiber der Großrechner-Plattform eines Automobilherstellers.
Gemeinsam mit diesem Automobilhersteller werden wir die Digitalisierung der Automobilbranche
vorantreiben und die dazugehörigen Plattformen modernisieren und flexibilisieren.
Neben dem klassischen IT-Geschäft werden wir auch zukünftig beim Thema vernetztes
Auto zusammenarbeiten.
Zu Beginn der diesjährigen CeBIT präsentierten wir unsere "Open Telekom Cloud". Geschäftskunden
können mit unserem Public Cloud-Angebot neben maßgeschneiderten Private Cloud-Lösungen
auch Infrastruktur, Software und Anwendungen nach Bedarf kostengünstig und sicher
über das Internet beziehen. Die Hardware und das Lösungskonzept wird von unserem Technologiepartner
Huawei betrieben. Unsere Netze sorgen dabei für eine zuverlässige Verfügbarkeit und
unsere zertifizierten deutschen Cloud-Rechenzentren von T-Systems ermöglichen größtmögliche
Qualität und Sicherheit. Die "Open Telekom Cloud" ist für uns ein zentraler Baustein
zur Erweiterung unseres Cloud-Ökosystems.
Weiterhin wurden auf der CeBIT neue Produkte für Sicherheitslösungen vorgestellt:
Mit "Internet Protect Pro" bieten wir Geschäftskunden einen Komplettschutz für Bedrohungen
aus dem Internet aus einer Hand an. "Internet Protect Pro" wird in Zusammenarbeit
mit dem US-amerikanischen Internet-Sicherheitsspezialisten Zscaler aus der TelekomCloud
angeboten und schützt vor Schadcodes, Cyberangriffen und Datendiebstahl in Echtzeit.
Mit "Mobile Protect Pro" bieten wir Unternehmen einen Rundumschutz für mobile Endgeräte
wie Smartphones und Tablets. Die von Zimperum, dem führenden Anbieter von Sicherheitsprodukten
im Mobilfunk, entwickelte Lösung basiert u. a. auf selbstständig lernenden Algorithmen,
die auch unbekannte Risiken identifizieren können. Beide Sicherheitsprodukte sind
erste Lösungen aus unserem neuen Bereich Telekom Security, in dem wir alle Sicherheitsbereiche
des Konzerns gebündelt haben.
"MagentaEins" ist seit März 2016 für Privatkunden in allen unseren europäischen integrierten
Märkten verfügbar: Nach der Slowakei, Rumänien, Ungarn, EJR Mazedonien, Griechenland
und Montenegro ist nun auch Kroatien dem Konzept des konvergenten Produktportfolios
gefolgt. Hierbei handelt es sich um ein den lokalen Marktgegebenheiten und Anforderungen
angepasstes internationales Marketing-Konzept, welches Internet, Telefonie und Unterhaltung
jederzeit, überall und von jedem Gerät nutzbar macht.
Mit den neuen "MagentaMobil Happy" Tarifen erhalten unsere "MagentaEins" Kunden in
Deutschland gegen ein monatliches Entgelt alle zwölf Monate ein neues Top-Smartphone
oder -Tablet. Mit Happy, der seit März 2016 buchbar ist, starteten wir "MagentaEins
5.0" und erweitern unser "MagentaEins" Portfolio um ein weiteres attraktives Angebot.
Zusätzlich bieten wir ab Mitte April 2016 unsere neuen "MagentaMobil" Tarife für Privat-
und Geschäftskunden an. In den "MagentaMobil" Tarifen S, M und L erhalten unsere Kunden
noch mehr Inklusivleistungen: Neben der Erhöhung des Highspeed-Datenvolumens beinhalten
die Tarife eine integrierte HotSpot-Flat sowie ein kostenloses EU-Roaming-Paket für
Telefon, SMS und mobile Datennutzung im europäischen Ausland.
Nachfolgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des ersten Quartals 2016
zusammen. Weitere Auszeichnungen finden Sie online unter: www.telekom.com/medien.

Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und -steuerung verweisen wir auf
die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2015 (Geschäftsbericht 2015, Seite
58 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich hierzu keine wesentlichen Änderungen.
Seit dem 1. Januar 2016 wird der Geschäftskundenbereich der Gesellschaft Magyar Telekom
in Ungarn, der zuvor organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet
war, im operativen Segment Europa zusammengeführt und ausgewiesen. Bei dem Geschäftskundenbereich
der Magyar Telekom handelt es sich um eine Einheit in Ungarn, die im Wesentlichen
ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden erbringt. Die Zusammenführung wurde aus
Gründen einer besseren Steuerbarkeit der Gesellschaft durchgeführt. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst.
Für nähere Informationen verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung
im Konzern-Zwischenabschluss (Seite 44 f.).
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 dargestellten Situation des wirtschaftlichen
Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den
ersten drei Monaten 2016, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen
Risiken, den Telekommunikationsmarkt sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen.
Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen
unerwarteten Ereignisse im Prognosezeitraum eintreffen.
Die Weltkonjunktur hat sich im ersten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahresquartal
leicht abgeschwächt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat im April 2016 seine
Wachstumsprognose für die Entwicklung der Weltwirtschaft für die Jahre 2016 und 2017
leicht nach unten korrigiert. Grund für das verhaltene Wachstum ist in erster Linie
die schwache konjunkturelle Entwicklung in den Schwellenländern. Nach den angepassten
IWF-Prognosen werden die Schwellen- und Entwicklungsländer 2016 um 4,1 % wachsen,
die Industrieländer um 1,9 %.
In unseren Kernmärkten haben sich die Wachstumsraten der Volkswirtschaften im ersten
Quartal 2016 überwiegend positiv entwickelt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland
wuchs im Berichtsquartal um 1,4 % gegenüber dem Vorjahresquartal, gestützt v. a. vom
privaten Konsum. Auch die Arbeitslosenquote blieb mit durchschnittlich 6,2 % auf niedrigem
Niveau. Die US-Wirtschaft wuchs im ersten Quartal 2016 um 2,2 %. Die US-Konjunktur
profitierte unverändert von einem robusten Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote lag
im ersten Quartal 2016 bei 4,9 %. In nahezu allen Ländern unseres operativen Segments
Europa haben sich die Wachstumsraten des BIP und die Beschäftigung zu Beginn 2016
positiv entwickelt. Die Volkswirtschaften profitierten v. a. von einem steigenden
Binnenkonsum und niedrigen Energiepreisen. Griechenland hat nach wie vor Schwierigkeiten,
an das gesamteuropäische Wachstum anzuschließen.
Für unsere Kernmärkte gehen wir weiterhin von einer stabilen konjunkturellen Entwicklung
aus. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Deutschland, den USA und den Ländern unseres
operativen Segments Europa - mit der Ausnahme Griechenlands - ist robust. Das Wachstum
wird in erster Linie von der positiven Entwicklung der privaten Konsumausgaben und
niedrigen Öl- und Energiepreisen gestützt. Mit einer Erholung der griechischen Wirtschaft
ist voraussichtlich 2017 zu rechnen.
Die wirtschaftliche und politische Entwicklung der letzten Monate hat gezeigt, dass
mit den Unwägbarkeiten für die Entwicklung der Weltkonjunktur und auch die unserer
Länder zugenommen haben. Geopolitische Krisen, ausgelöst etwa von einer erhöhten Terrorgefahr
oder großen Flüchtlingsströmen, können die Volkswirtschaften unserer Länder negativ
beeinflussen. Darüber hinaus kann eine anhaltende Konjunkturschwäche, v. a. in den
Schwellenländern, den Welthandel und damit die Märkte unserer operativen Segmente
belasten. Auch die anhaltende Diskussion über mögliche Austritte aus der Europäischen
Union kann die wirtschaftliche Entwicklung in Europa beeinträchtigen. Die politische
und wirtschaftliche Lage in Griechenland hat sich grundsätzlich stabilisiert. Es bleiben
jedoch Risikofaktoren wie z. B. die knappe parlamentarische Mehrheit der Regierungskoalition
und ein möglicherweise zunehmender Widerstand gegen die Sparpolitik, der die Verhandlungen
mit internationalen Gläubigern gefährden könnte. Insofern kann eine neuerliche krisenhafte
Zuspitzung der politischen Situation nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Der Konsolidierungsdruck in der europäischen Telekommunikationsbranche ist nach wie
vor hoch. Gründe dafür sind insbesondere sinkende Umsätze durch den steigenden Wettbewerb.
Gleichzeitig sind hohe Investitionen für den Netzausbau, für Innovationen und den
Erwerb von Spektrum nötig. Vor diesem Hintergrund sorgt das gescheiterte Konsolidierungsvorhaben
in Dänemark für Unsicherheit in der Branche: Bereits im September 2015 zogen Telenor
und TeliaSonera ihre Fusionspläne zurück, nachdem sich die Unternehmen nicht mit der
EU-Kommission auf geeignete Bedingungen einigen konnten. Es bleibt weiterhin abzuwarten,
welche Signalwirkung diese Entscheidung auf die laufenden und zukünftigen Konsolidierungsvorhaben
in der EU haben wird. Die britische Wettbewerbsbehörde hat dem Erwerb von EE durch
BT im Januar 2016 ohne Auflagen zugestimmt. Andererseits prüft die EU-Kommission weiterhin
die geplante Fusion zwischen Hutchison und Telefonica in Großbritannien und hat den
Zusammenschluss von Liberty Global und BASE in Belgien nur unter strengen Auflagen
genehmigt. Konsolidierungsaktivitäten sind auch in anderen Ländern zu beobachten:
So planen Vodafone und Liberty Global ihre Aktivitäten in den Niederlanden zusammenzulegen
und in Italien wollen Hutchison und VimpelCom gemeinsame Wege gehen.
Europäische Datenschutzgrundverordnung. Einen Teil der digitalen Binnenmarktstrategie
bildet die Reform des Datenschutzes durch die im Dezember 2015 zwischen Europäischer
Kommission, EU-Rat und Europäischem Parlament ausverhandelte Datenschutzgrundverordnung.
Nach der am 14. April 2016 erfolgten Verabschiedung im Europäischen Parlament tritt
die Verordnung 20 Tage nach Veröffentlichung im Amtsblatt der EU zwischen Mai und
Juni 2016 in Kraft und kommt nach einer 2-jährigen Übergangsfrist 2018 zur Anwendung.
Das neue Datenschutzrecht schließt eine große Lücke in der Regulierung im Bezug auf
Dienstleister außerhalb der EU und setzt grundsätzlich für sämtliche Marktteilnehmer,
die in der EU agieren, die gleichen Regeln. Die Verordnung sichert ein hohes Datenschutzniveau
in Europa und ermöglicht gleichzeitig neue digitale Geschäftsmodelle. Die Datenschutzgrundverordnung
bedarf keiner Umsetzung in nationales Recht, sie gilt in den Mitgliedsstaaten unmittelbar.
Entgegenstehendes oder redundantes deutsches Recht muss im Zuge eines sog. "Rechtsbereinigungsgesetzes"
aufgehoben werden. Wegen der in 2017 anstehenden Bundestagswahl ist mit einem Gesetzentwurf
bereits in der zweiten Hälfte 2016 zu rechnen.
Safe Harbor. Im Nachgang zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 6. Oktober
2015, welches die Safe Harbor-Entscheidung der EU-Kommission für ungültig erklärt
hat, hat die EU-Kommission Anfang Februar 2016 ein Nachfolgeabkommen (EU-US Privacy
Shield) vorgestellt. Durch das Privacy Shield soll, analog zum ehemaligen Safe Harbor-Abkommen,
die Übertragung und Verarbeitung personenbezogener Daten von EU-Bürgern in den USA
ermöglicht werden. Allerdings bestehen erhebliche Zweifel, ob die in der Urteilsbegründung
identifizierten Mängel (u. a. kein angemessenes Schutzniveau für personenbezogene
Daten in den USA, kein ausreichender Schutz vor dem uneingeschränkten Zugriff US-amerikanischer
Sicherheitsbehörden, keine Gewährleistung eines effektiven Rechtsschutzes) behoben
werden konnten. Die sog. "Art. 29 Arbeitsgruppe", die sich aus Vertretern der nationalen
Datenschutzbehörden in Europa zusammensetzt, hat daher in ihrer offiziellen Stellungnahme
am 13. April 2016 weitere Verbesserungen empfohlen. Dies betrifft v. a. die weitere
Eingrenzung der Kriterien für die Massenüberwachung, eindeutige Garantien, Kompetenzen
für die neu zu schaffende Schlichtungsstelle sowie den Zugang zu US-Gerichten für
EU-Bürger. Zudem sollte bei gültig werden der EU-Datenschutzgrundverordnung in zwei
Jahren ein Review des Abkommens erfolgen. Die alternativen Transfermethoden (Binding
Corporate Rules, Standardvertragsklauseln) sollen zunächst weiterhin ihre Gültigkeit
behalten. Die EU-Kommission plant derzeit eine Ratifizierung des Abkommens für Juni
2016. Dies wird aber davon abhängen, ob vorher alle EU-Mitgliedsstaaten dem Entwurf
zugestimmt haben.
IT-Sicherheitsgesetz. Im Rahmen des IT-Sicherheitsgesetzes (IT-SiG) wurde im ersten
Quartal 2016 ein Entwurf der Rechtsverordnung (KRITIS VO) erarbeitet, in dem die Kriterien
festgelegt werden, anhand derer die Betreiber der kritischen Infrastrukturen (KRITIS)
aus den Sektoren Informationstechnik und Telekommunikation, Wasser, Energie und Ernährung
erkennen können, ob sie unter die Regelungen des IT-SiG fallen. Die Verordnung soll
voraussichtlich im Mai 2016 in Kraft treten.
Für das zweite Quartal 2016 wird die finale Verabschiedung der EU-Richtlinie zur Netz-
und Informationssicherheit erwartet, nach welcher, ergänzend zu den Bestimmungen des
IT-SiG, nun auch Online-Marktplätze, Suchmaschinenbetreiber und Cloud-Dienstleister
die Einhaltung von Mindestanforderungen für die Sicherheit ihrer Infrastrukturen gewährleisten
und Zwischenfälle melden müssen. Daraus kann die Notwendigkeit für den deutschen Gesetzgeber
erwachsen, das IT-SiG entsprechend anzupassen. Es bleibt abzuwarten, ob im Zuge einer
solchen Änderung auch die bisherigen Mängel des IT-SiG bezüglich der Nicht-Berücksichtigung
von Hard- und Software-Herstellern korrigiert werden.
Weiterer Vectoring-Ausbau beantragt. Am 7. April 2016 hat die BNetzA einen Beschlussentwurf
auf unseren Antrag zum Vectoring-Ausbau zur EU-Kommission nach Brüssel notifiziert.
So wie im vorangegangenen Konsultationsentwurf wird uns damit ein weitgehend exklusiver
Ausbau der Nahbereiche ermöglicht. Allerdings sollen im Vergleich zum ersten Entscheidungsentwurf
die Wettbewerber insgesamt mehr Nahbereiche selbst mit Vectoring erschließen können.
Die EU-Kommission hat bis Mitte Mai 2016 Zeit, den Entwurf zu kommentieren. Sofern
die Kommission keine ernsthaften Zweifel äußert, ist mit einem Abschluss des Regulierungsverfahrens
im zweiten Quartal 2016 zu rechnen. Die regulatorischen Voraussetzungen für eine konkrete
Umsetzung sind jedoch erst mit einer Anpassung des Standardangebots gegeben, was voraussichtlich
im vierten Quartal 2016 abgeschlossen wird.
Die BNetzA hat am 28. Oktober 2015 die Regulierungsverfügung für den Bitstrommarkt
erlassen. Ergänzend zur bisherigen ex post-Regulierung für sog. "Layer-3-Bitstromzugangsprodukte"
sieht diese eine ex ante-Genehmigungspflicht für Layer-2-Bitstromzugangsprodukte (BSA)
vor, allerdings ohne die Anforderung einer kostenorientierten Entgeltregulierung.
Die BNetzA reguliert auch die Angebotskonditionen des Layer-2-Bitstromzugangsprodukts
im Rahmen eines sog. "Standardangebotsverfahrens". Hierzu hat sie Anfang April 2016
einen vorläufigen Beschluss erlassen. Mit einer finalen Entscheidung ist im Juni 2016
zu rechnen. Im ersten Quartal 2016 haben wir einen Entgeltantrag zum neuen Layer-2-BSA
bei der BNetzA eingereicht. Wesentliche beantragte Entgelte waren die monatlichen
Überlassungsentgelte für einen VDSL-Endkundenanschluss sowie für die Übergabeanschlüsse
am sog. "Broadband Network Gateway" (BNG). Der vorläufige Beschluss im Entgeltverfahren
wird Mitte des zweiten Quartals 2016 erwartet, danach schließen sich dann noch die
nationale und die EU-Konsultation an, sodass mit der endgültigen Genehmigung der Entgelte
zum 1. Juli 2016 zu rechnen ist.
BNetzA-Verfahren zu "MagentaZuhause Hybrid". Seit Anfang 2015 bieten wir für Endkunden
mit "MagentaZuhause Hybrid" Tarife an, bei denen die Kapazitäten von Festnetz (DSL)
und Mobilfunk (LTE) dank innovativer Netztechnik in einem Anschlussprodukt kombiniert
werden. 2015 hatte die BNetzA bereits einen Antrag der 1&1 Telecom GmbH auf Bereitstellung
eines entsprechenden Vorleistungsprodukts abgelehnt. In Bezug auf die Preise von "MagentaZuhause
Hybrid" führte die BNetzA ab Januar 2016 noch Vorermittlungen wegen von 1&1, NetCologne
und M-net erhobenen Vorwürfen angeblich zu niedriger Preise durch. Da aus Sicht der
Behörde die Preise jedoch nicht zu beanstanden waren, stellte die BNetzA die Vorermittlungen
am 10. März 2016 ein.
Entgeltanträge zu den TAL-Überlassungsentgelten. Am 5. Februar 2016 haben wir Entgeltanträge
für die monatlichen Überlassungsentgelte für die Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)
sowie für Produkte zum Zugang zu passiver Infrastruktur eingereicht. Am 20. April
2016 hat die BNetzA die Konsultationsentwürfe für die Entgeltentscheidungen veröffentlicht.
Demnach sollen die Entgelte für die wichtigste Variante, den Zugang zur Teilnehmer-Anschlussleitung
bis zum Hauptverteiler, um 1,7 % von 10,19 €/Monat auf 10,02 €/ Monat sinken. Die
Konsultationsentwürfe werden zunächst national und dann international konsultiert.
Sofern die EU-Kommission keine ernsthaften Zweifel äußert, erwarten wir Ende Juni
2016 die finalen Entscheidungen. Gültig werden die neuen Entgelte ab dem 1. Juli 2016.
Weitere Sonderabgaben bei unseren internationalen Beteiligungen. Neben bereits bekannten
Sondersteuern, u. a. in Griechenland, Ungarn, Rumänien und Kroatien, wurde in Österreich
die Einführung einer Steuer auf Mobilfunk-Masten zwar diskutiert, jedoch abschließend
verworfen.
Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben
wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen 2016 in Deutschland und bei unseren internationalen
Beteiligungen. Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf einige in Kürze
erwartete Frequenzvergaben.
| Wesentliche Frequenzvergaben | Vergabestart | Vergabeende | Frequenzbereiche (MHz) | Vergabeverfahren | Erworbenen Frequenzen (MHz) | Frequenzinvestitionen |
| Albanien | Q3/2016 | Q4/2016 | 3 500/3 700 | Sealed Bida Sequenziell | noch offen | noch offen |
| Griechenland | Q3/2016 | Q4/2016 | 1 800 | Details noch offen | noch offen | noch offen |
| Großbritannien | Q3/2016 | Q4/2016 | 2 300/3 500 | Auktion (SMRAb) (erwartet) | noch offen | noch offen |
| Montenegro | Q2/2016 | Q3/2016 | 800/900/1 800/ 2 100/2 600 |
Auktion (CCAc) | noch offen | noch offen |
| Niederlande | Q2/2014 | Q1/2016 | 2 100 | Lizenzverlängerung bis 2020 | 2x20 | 24 Mio. € |
| Polen | Q1/2015 | Q2/2016 | 800/2 600 | Auktion (SMRAb)/ Sealed Bida | 2x5/2x15 | 2,1 Mrd. PLN (rund 0,5 Mrd. €d) |
| Slowakei | Q2/2016 | Q3/2016 | 1 800 | Auktion (SMRAb) | noch offen | noch offen |
| Tschechische Republik | Q2/2016 | Q3/2016 | 1 800/2 600 | Auktion (SMRAb) | noch offen | noch offen |
| Tschechische Republik | Q3/2016 | Q4/2016 | 3 700 | Auktion (SMRAb) (erwartet) | noch offen | noch offen |
| Ungarn | Q2/2016 | Q2/2016 | 3 500/3 700 | Sealed Bida | noch offen | noch offen |
| USA | Q2/2016 | Q3/2016 | 600 | Incentive Auctione | noch offen | noch offen |
a
Abgabe eines einzelnen Gebots in verschlossenem Briefumschlag, z. T. sequenziell,
in mehreren Vergaben.
b
Simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für
alle Bereiche.
c
Combinatorial Clock Auction, dreistufige Mehrrundenauktion für Spektrum aus allen
Frequenzbändern.
d
Summe der finalen Gebote. Möglicher Erwerb eines weiteren Frequenzblocks noch in Klärung.
Frequenzzuteilungen in Q2/2016 erwartet.
e
Menge und Preise des zu handelnden Spektrums abhängig von der Abgabe des Spektrums
durch Rundfunkanbieter.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016 erzielten wir einen Konzernumsatz von 17,6 Mrd. €, der mit einem Wachstum von 0,8 Mrd. € bzw. 4,7 % über dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums lag. Zu dieser positiven Entwicklung trug maßgeblich die Geschäftsentwicklung in unserem operativen Segment USA bei: Die erfolgreichen "Uncarrier"-Initiativen von T-Mobile US ließen die Zahl an Neukunden und damit auch die Service-Umsätze weiterhin stark steigen. Im Gegensatz dazu wurden die Endgeräteumsätze negativ beeinflusst. Im Zuge des im Juni 2015 bei T-Mobile US eingeführten Geschäftsmodells JUMP! On Demand gingen Kunden vermehrt dazu über, hochwertige Endgeräte zu mieten. In unserem Heimatmarkt Deutschland waren die Umsätze mit 2,5 % rückläufig. Dies ist v. a. auf geringere Endgeräteverkäufe sowie leicht rückläufige Service-Umsätze im Mobilfunk zurückzuführen. In unserem operativen Segment Europa mussten wir einen Umsatzrückgang von 2,4 % hinnehmen. Entscheidungen von Regulierungsbehörden belasteten unsere Umsatzentwicklung nach wie vor. Zusätzlich setzte die immer noch hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten in unseren Landesgesellschaften die Umsätze weiter unter Druck. Der Umsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag um 6,1 % über dem Niveau des Vorjahresquartals, was v. a. durch den Abschluss der Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien bedingt war. Der Umsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich im Vorjahresvergleich im Wesentlichen aufgrund der fehlenden Umsätze im Zusammenhang mit dem Verkauf unserer Online-Plattform t-online.de und unseres Digitalvermarkters InteractiveMedia im November 2015 und der Neuaufstellung des Bereichs Group Innovation+.
Ohne Berücksichtigung von positiven Wechselkurseffekten in Höhe von insgesamt 0,1
Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, und negativen Konsolidierungskreiseffekten
in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € stieg der Umsatz um 0,8 Mrd. € bzw. 4,5 %. Detailliertere
Angaben zu den Umsatzentwicklungen in unseren operativen Segmenten Deutschland, USA,
Europa, Systemgeschäft sowie in dem Segment Group Headquarters & Group Services können
dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" (Seite 17 ff.) entnommen
werden.
| Q1 2016 | Q1 2015 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2015 | |
| KONZERNUMSATZ | 17 630 | 16 842 | 788 | 4,7% | 69 228 |
| Deutschland | 5 452 | 5 589 | (137) | (2,5)% | 22 421 |
| USA | 7 816 | 6 905 | 911 | 13,2 % | 28 925 |
| Europaa | 3 080 | 3 157 | (77) | (2,4)% | 13 024 |
| Systemgeschäfta | 2 045 | 1 927 | 118 | 6,1 % | 8 194 |
| Group Headquarters & Group Services | 513 | 565 | (52) | (9,2)% | 2 275 |
| Intersegmentumsatz | (1 276) | (1 301) | 25 | 1,9% | (5 611) |


Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von
44,3 % unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Im Vergleich zur Vorjahresperiode
erhöhte sich der Anteil am Konzernumsatz, v. a. aufgrund des weiterhin starken Anstiegs
an Neukunden, um 3,3 Prozentpunkte. Rückläufig zeigten sich hingegen die Anteile unserer
operativen Segmente Deutschland und Europa sowie des Segments Group Headquarters &
Group Services. Der Anteil unseres operativen Segments Systemgeschäft blieb stabil
bei 8,8 %. Im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode erhöhte sich die Auslandsquote
des Konzerns am Konzernumsatz von 63,0 % auf 65,5 %.
Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir im ersten Quartal
2016 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,6 Mrd. € gestiegenes bereinigtes EBITDA
von 5,2 Mrd. €. Zu dieser Entwicklung trug in erster Linie unser operatives Segment
USA mit einem Plus des bereinigten EBITDA-Beitrags von 0,7 Mrd. € bei; Haupttreiber
dabei war der anhaltende Erfolg der "Uncarrier"-Initiativen. Die im Rahmen von JUMP!
On Demand erzielten Umsatzeffekte leisteten ebenfalls einen Beitrag zum Anstieg des
bereinigten EBITDA, da die entsprechenden Kosten über die Laufzeit des Mietvertrags
abgeschrieben wurden und sich damit nicht auf das bereinigte EBITDA auswirkten. Wechselkurseffekte
sowie Effekte aus Konsolidierungskreisveränderungen wirkten sich nur von untergeordneter
Bedeutung auf die Entwicklung des bereinigten EBITDA aus.
Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum erhöhte sich unser EBITDA deutlich um 3,5
Mrd. € auf 7,7 Mrd. €; enthalten waren positive Sondereinflüsse im Saldo in Höhe von
2,5 Mrd. €. In erster Linie handelte es sich dabei um einen Ertrag aus der am 29.
Januar 2016 durchgeführten Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE von rund
2,5 Mrd. €. Aus einem im März 2016 vollzogenen Tausch von Mobilfunk-Lizenzen zwischen
T-Mobile US und AT&T resultierte ein Ertrag von 0,4 Mrd. €. Aufwendungen im Zusammenhang
mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogene Restrukturierungsaufwendungen beliefen sich
insgesamt auf 0,3 Mrd. € und lagen damit auf Vorjahresniveau. Detailliertere Angaben
zur Entwicklung von EBITDA/bereinigtem EBITDA unserer Segmente können dem Kapitel
"Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" (Seite 17 ff.) entnommen werden.
| Q1 2016 | Q1 2015 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2015 | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN | 5 163 | 4 574 | 589 | 12,9 % | 19 908 |
| Deutschland | 2 180 | 2 211 | (31) | (1,4)% | 8 790 |
| USA | 1 908 | 1 225 | 683 | 55,8% | 6 654 |
| Europaa | 986 | 1 016 | (30) | (3,0)% | 4 329 |
| Systemgeschäfta | 206 | 145 | 61 | 42,1 % | 740 |
| Group Headquarters & Group Services | (117) | (22) | (95) | n. a. | (552) |
| Überleitung | - | (1) | 1 | n. a. | (53) |
Das EBIT des Konzerns lag bei 4,5 Mrd. € und war damit 3,1 Mrd. € höher als im Vorjahresvergleichszeitraum.
Ursachen für diese Veränderung sind -neben den beim EBITDA beschriebenen positiven
Effekten - die im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,4 Mrd. € höheren Abschreibungen
auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Diese standen im Zusammenhang mit
dem Ausbau des 4G/LTE-Netzes und dem im Juni 2015 erfolgten Start des JUMP! On Demand
Programms in unserem operativen Segment USA.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
ebenfalls deutlich um 3,3 Mrd. € auf 4,3 Mrd. €. Neben den bereits zuvor beschriebenen
Effekten ist die Verbesserung unseres Finanzergebnisses um 0,2 Mrd. € Grund für diesen
Anstieg. Dazu beigetragen haben v. a. Bewertungseffekte aus der Folgebewertung eingebetteter
Derivate bei Anleihen der T-Mobile US. Im Zusammenhang mit dem Verkauf unseres Anteils
am Joint Venture EE erhielten wir am 25. Januar 2016 eine abschließende Dividende
von rund 0,2 Mrd. €; im Vorjahresquartal vereinnahmten wir eine Dividendenzahlung
von 0,3 Mrd. €.
Den Konzernüberschuss steigerten wir um 2,3 Mrd. € auf 3,1 Mrd. €. Der Steueraufwand
des laufenden Geschäftsjahres belief sich auf 0,9 Mrd. € und erhöhte sich somit um
0,7 Mrd. € gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode. Weitere Erläuterungen hierzu
finden Sie im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 43. Das den Anteilen anderer Gesellschafter
zugerechnete Ergebnis erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,3 Mrd. €.
In unserem operativen Segment USA trug neben der positiven Geschäftsentwicklung insbesondere
der zuvor genannte Bewertungseffekt im Finanzergebnis zum Anstieg des den Anteilen
anderer Gesellschafter zugerechneten Ergebnisses bei.
| 31.03.2016 | 31.12.2015 | |
| Deutschland | 69 217 | 68 638 |
| USA | 43 445 | 44 229 |
| Europaa | 50 098 | 51 125 |
| Systemgeschäfta | 43 940 | 44 504 |
| Group Headquarters & Group Services | 16 621 | 16 747 |
| ANZAHL MITARBEITER KONZERN | 223 320 | 225 243 |
| davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis)b | 18 810 | 18 483 |
a
Seit dem 1. Januar 2016 wird der Geschäftskundenbereich der Gesellschaft Magyar Telekom
in Ungarn, der zuvor organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet
war, im operativen Segment Europa zusammengeführt und ausgewiesen. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir
auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44
f.
b
Enthält Rückkehrer aus entkonsolidierten Konzerngesellschaften.
Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2015 um 0,9 %.
Im operativen Segment Deutschland stieg der Personalbestand leicht um 0,8 %, v. a.
aufgrund einer Verlagerung von 480 Mitarbeitern aus dem operativen Segment Systemgeschäft
in das operative Segment Deutschland. Dieser Effekt hat den Personalabbau überkompensiert.
Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment USA sank um 1,8 %. Die
Reduzierung von Personal zur Kundenakquisition wurde jedoch teilweise durch die Gewinnung
zusätzlicher Kräfte für den Netzausbau und für den Verwaltungsbereich kompensiert.
In unserem operativen Segment Europa reduzierte sich der Mitarbeiterbestand gegenüber
dem 31. Dezember 2015 um 2,0 %. Hauptgrund hierfür waren im Wesentlichen Effizienzsteigerungsmaßnahmen
in einigen Ländern unseres operativen Segments. In unserem operativen Segment Systemgeschäft
sank die Mitarbeiteranzahl um 1,3 %, v. a. aufgrund von Personalumbaumaßnahmen im
In- und Ausland und der Verlagerung von 480 Mitarbeitern in das operative Segment
Deutschland. Die Mitarbeiterzahl im Segment Group Headquarters & Group Services sank
im Vergleich zum Jahresende 2015 leicht um 0,8 %, im Wesentlichen aufgrund des fortgeführten
Personalumbaus.

Unsere Bilanzsumme belief sich auf 143,6 Mrd. € und verringerte sich damit im Vergleich
zum 31. Dezember 2015 nur geringfügig.
Die immateriellen Vermögenswerte stiegen um 0,4 Mrd. € auf 57,4 Mrd. € hauptsächlich
aufgrund von Zugängen von insgesamt 3,0 Mrd. €. Hierin enthalten sind u. a. 1,1 Mrd.
€ für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US, die überwiegend aus dem
mit AT&T im März 2016 vollzogenen Tausch von Mobilfunk-Lizenzen stammen. Weiterhin
resultierten Zugänge aus dem Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US im Januar
2016 für rund 0,5 Mrd. € sowie durch T-Mobile Polska für rund 0,5 Mrd. €. Buchwertvermindernd
wirkten negative Währungskurseffekte in Höhe von 1,3 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung
von US-Dollar in Euro. Einen ebenfalls buchwertmindernden Effekt hatten planmäßige
Abschreibungen in Höhe von 1,0 Mrd. € sowie die vorgenommene Reklassifizierung von
Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und
Veräußerungsgruppen von 0,3 Mrd. €.
Die Sachanlagen reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um 0,2 Mrd. €
auf 44,4 Mrd. €. Zugänge von 2,8 Mrd. €, in erster Linie in den operativen Segmenten
USA und Deutschland, erhöhten den Buchwert. Hierin enthalten sind auch 0,7 Mrd. €
an Aktivierungen höherpreisiger Mobilfunk-Endgeräte. Diese stehen im Zusammenhang
mit dem bei T-Mobile US im Juni 2015 eingeführten Geschäftsmodell JUMP! On Demand,
bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Dagegen reduzierten
Währungskurseffekte den Buchwert um 0,6 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar
in Euro. Planmäßige Abschreibungen wirkten in Höhe von 2,1 Mrd. € buchwertmindernd.
Ebenfalls vermindernd wirkten Abgänge von 0,2 Mrd. €.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sanken um
0,3 Mrd. € auf 8,9 Mrd. €. Reduzierend wirkte das bei T-Mobile US im Juni 2015 eingeführte
Geschäftsmodell JUMP! On Demand: Hier enthalten die Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen bei Vertragsabschluss mit dem Kunden nicht mehr die Forderung aus dem Endgeräteverkauf,
sondern nur noch die monatliche Miete für das Endgerät. Ebenfalls vermindernd wirkten
Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Im Zusammenhang
mit im Berichtszeitraum abgeschlossenen Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende
Verkäufe kurzfristig fälliger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierte
sich der Forderungsbestand ebenfalls.
In den sonstigen Aktiva waren zum 31. März 2016 folgende wesentliche Effekte enthalten:
Der Rückgang bei den Buchwerten der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte
und Veräußerungsgruppen um 6,5 Mrd. € auf 0,4 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus
dem am 29. Januar 2016 vollzogenen Verkauf unserer Anteile am Joint Venture EE. Dieser
wirkte sich in Höhe von 5,8 Mrd. € buchwertvermindernd aus. Darüber hinaus wurde im
März 2016 eine zwischen T-Mobile US und AT&T vereinbarte Transaktion über den Tausch
von Mobilfunk-Lizenzen abgeschlossen. Dies hatte ebenfalls einen buchwertvermindernden
Effekt von 0,7 Mrd. €. Gegenläufig erhöhte eine im ersten Quartal 2016 zwischen T-Mobile
US und Sprint vereinbarte Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen den Buchwert
um 0,3 Mrd. €. Die kurzfristigen und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte
erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um 5,4 Mrd. € auf 14,7 Mrd. €. Für
unsere veräußerten Anteile am Joint Venture EE erhielten wir im Gegenzug neben einer
Barkomponente insgesamt 12,0 % der Anteile an der BT; dieser Zugang wirkte sich mit
7,4 Mrd. € buchwerterhöhend aus. Aus der erfolgsneutralen Folgewertung dieses börsengehandelten
Unternehmensanteils resultierte zum 31. März 2016 ein Buchwert von 6,7 Mrd. €. Die
Vorräte erhöhten sich um 0,2 Mrd. €, v. a. aufgrund eines höheren Bevorratungsvolumens
an Endgeräten. Dies stand u. a. im Zusammenhang mit der im ersten Quartal 2016 erfolgten
Markteinführung höherpreisiger Smartphones bei T-Mobile US.
Unsere kurzfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten haben sich im
Vergleich zum Jahresende 2015 um 0,3 Mrd. € auf insgesamt 62,1 Mrd. € vermindert.
Die Deutsche Telekom International Finance B.V. hat mit Garantie der Deutschen Telekom
AG am 23. März 2016 im Rahmen unseres Daueremissionsprogramms (Debt Issuance-Programm)
eine Euro-Anleihe über 4,5 Mrd. € in drei Tranchen platziert: Eine 4-jährige variabel
verzinsliche Tranche mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € wurde mit einem Aufschlag von
35 Basispunkten über dem 3-Monats-Euribor, eine 7-jährige festverzinsliche Tranche
mit einem Volumen von 1,75 Mrd. € mit einem Kupon von 0,625 % sowie eine 12-jährige
Tranche im Volumen von 1,5 Mrd. € mit einem fixen Kupon von 1,5 % ausgegeben. Gegenläufig
wirkten sich im ersten Quartal 2016 durchgeführte Rückzahlungen eines US-Dollar-Bonds
in Höhe von 1,0 Mrd. US-$ (rund 0,9 Mrd. €), von Commercial Papers in Höhe von 1,6
Mrd. € sowie von Schuldscheindarlehen in Höhe von 0,4 Mrd. € aus. Zusätzlich reduzierten
Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro die finanziellen Verbindlichkeiten
um rund 1,3 Mrd. €. Darüber hinausgehende wesentliche Effekte auf die finanziellen
Verbindlichkeiten sind dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit auf Seite 43 f. des
Konzern-Zwischenabschlusses zu entnehmen.
Ohne Auswirkungen auf die Entwicklung der finanziellen Verbindlichkeiten hat die Deutsche
Telekom AG am 6. März 2016 gegenüber T-Mobile US eine unwiderrufliche und zeitlich
befristete Kreditzusage über 2 Mrd. US-$ (rund 1,8 Mrd. €) abgegeben. Im Rahmen dieser
Zusage verpflichtet sich die Deutsche Telekom AG, Senior Notes-Anleihen der T-Mobile
US mit einem Nominalwert von 2 Mrd. US-$ zum festgelegten Zinssatz von 5,3 % p. a.
mit einer Laufzeit bis zum 15. März 2021 zu erwerben. T-Mobile US wurde das Recht
gewährt, bis zum 7. Dezember 2016 diese Kreditzusage in Anspruch zu nehmen.
Der Anstieg bei den Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen um 0,3 Mrd.
€ auf 8,4 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus Rechnungszinsanpassungen, aus denen
insgesamt ein erfolgsneutral zu erfassender versicherungsmathematischer Verlust von
0,6 Mrd. € (vor Steuern) resultierte. Eine im ersten Quartal 2016 vorgenommene Erhöhung
des Planvermögens (Dotierung Contractual Trust Agreement) in Deutschland um 0,3 Mrd.
€ minderte die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen hingegen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
haben sich im Vergleich zum Jahresende 2015 um 1,2 Mrd. € auf 9,9 Mrd. € verringert.
Ursächlich hierfür waren neben dem Abbau des Verbindlichkeitenbestands in den Landesgesellschaften
unseres operativen Segments Europa und im operativen Segment Deutschland Währungskurseffekte
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.
Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 0,3 Mrd. € auf 38,4 Mrd.
€ an. Erhöhend wirkte dabei der Überschuss von 3,4 Mrd. €. Dem entgegen standen ergebnisneutrale
Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2,1 Mrd. €. Davon wurden mit Vollzug
des Verkaufs unserer Anteile am Joint Venture EE am 29. Januar 2016 die bis zu diesem
Zeitpunkt im Eigenkapital ausgewiesenen Gewinne aus der Umrechnung von Britischem
Pfund in Euro in Höhe von 0,9 Mrd. € erfolgswirksam in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
reklassifiziert. Darüber hinaus wirkten folgende Effekte eigenkapitalmindernd: Verluste
aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
in Höhe von 0,5 Mrd. €, welche im Zusammenhang mit der Folgewertung unserer Anteile
an der BT standen, sowie die Berücksichtigung versicherungsmathematischer Verluste
(nach Steuern) in Höhe von 0,4 Mrd. €. Aus der erfolgsneutralen Bewertung von Sicherungsinstrumenten
resultierte ein Verlust in Höhe von 0,2 Mrd. €.

Die sonstigen Effekte von 0,1 Mrd. € enthalten u. a. Finanzierungsformen, durch welche
die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Zwischenschaltung
von Bankgeschäften später fällig werden. In der Bilanz werden diese in der Folge unter
den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten
verweisen wir auf die Angaben zur Herleitung der Pro-forma-Kennzahlen im Kapitel "Weitere
Informationen" (Seite 54 ff.).
| Q1 2016 |
Q1 2015 |
Veränderung |
Veränderung in % |
Gesamtjahr 2015 |
|
| OPERATIVER CASHFLOW | 4 497 | 4 288 | 209 | 4,9 % | 17 496 |
| Erhaltene/(gezahlte) Zinsen | (1 001) | (980) | (21) | (2,1)% | (2 499) |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 3 496 | 3 308 | 188 | 5,7% | 14 997 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) |
(2 831) | (2 530) | (301) | (11,9)% | (10 818) |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen |
157 | 87 | 70 | 80,5 % | 367 |
| FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) |
822 | 865 | (43) | (5,0)% | 4 546 |
Free Cashflow. Der Free Cashflow des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in
Spektrum reduzierte sich gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode nur geringfügig
auf 0,8 Mrd. €. Dabei erhöhte sich einerseits der Cashflow aus Geschäftstätigkeit
um 0,2 Mrd. €. Andererseits stiegen auch die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen um
0,3 Mrd. €.
Zum Anstieg des Cashflows aus Geschäftstätigkeit trug im Wesentlichen die positive
Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA bei. Im Berichtszeitraum wurden Factoring-Vereinbarungen
über monatlich revolvierende Verkäufe für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
abgeschlossen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode wirkten sich Factoring-Vereinbarungen
insgesamt mit 0,2 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies
beinhaltet im Wesentlichen Factoring-Vereinbarungen im operativen Segment Deutschland.
Negativ auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit wirkte eine im Vorjahresvergleich
um 0,1 Mrd. € niedrigere Dividendenzahlung des ehemaligen Joint Ventures EE.
Der gegenüber der Vergleichsperiode höhere Cash Capex (ohne Goodwill und vor Investitionen
in Spektrum) resultierte v. a. aus dem operativen Segment USA im Zusammenhang mit
der Netzmodernisierung, einschließlich des Ausbaus des 4G/LTE-Netzwerks.
Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem Konzern-Zwischenabschluss
auf Seite 43 f. zu entnehmen.

| in Tsd. | Veränderung | Veränderung | |||
| 31.03.2016/31.12.2015 | 31.03.2016/31.03.2015 | ||||
| 31.03.2016 | 31.12.2015 | in % | 31.03.2015 | in % | |
| GESAMT | |||||
| Mobilfunk-Kunden | 40 643 | 40 373 | 0,7% | 39 200 | 3,7% |
| Vertragskunden | 23 940 | 23 709 | 1,0% | 22 576 | 6,0% |
| Prepaid-Kunden | 16 703 | 16 665 | 0,2% | 16 624 | 0,5% |
| Festnetz-Anschlüsse | 20 093 | 20 227 | (0,7)% | 20 555 | (2,2)% |
| davon: IP-basiert Retail | 7 470 | 6 887 | 8,5% | 5 120 | 45,9% |
| Breitband-Anschlüsse | 12 706 | 12 644 | 0,5% | 12 437 | 2,2% |
| davon: Glasfaser | 3 286 | 2 923 | 12,4% | 2 094 | 56,9% |
| TV (IPTV, Sat) | 2 736 | 2 683 | 2,0% | 2 516 | 8,7% |
| Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) | 7 867 | 8 050 | (2,3)% | 8 619 | (8,7)% |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 3 319 | 3 015 | 10,1% | 2 353 | 41,1% |
| davon: Glasfaser | 1 741 | 1 444 | 20,6% | 886 | 96,5 % |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | 206 | 227 | (9,3)% | 287 | (28,2)% |
| DAVON: PRIVATKUNDEN | |||||
| Mobilfunk-Kunden | 28 856 | 29 016 | (0,6)% | 28 945 | (0,3)% |
| Vertragskunden | 17 453 | 17 297 | 0,9% | 16 303 | 7,1 % |
| Prepaid-Kunden | 11 403 | 11 719 | (2,7)% | 12 642 | (9,8)% |
| Festnetz-Anschlüsse | 15 790 | 15 900 | (0,7)% | 16 158 | (2,3)% |
| davon: IP-basiert Retail | 6 521 | 6 076 | 7,3 % | 4 610 | 41,5 % |
| Breitband-Anschlüsse | 10 257 | 10 209 | 0,5 % | 10 012 | 2,4 % |
| davon: Glasfaser | 2 841 | 2 530 | 12,3 % | 1 806 | 57,3 % |
| TV (IPTV, Sat) | 2 546 | 2 492 | 2,2 % | 2 326 | 9,5 % |
| DAVON: GESCHÄFTSKUNDEN | |||||
| Mobilfunk-Kunden | 11 787 | 11 358 | 3,8% | 10 256 | 14,9% |
| Vertragskunden | 6 487 | 6 412 | 1,2 % | 6 273 | 3,4 % |
| Prepaid-Kunden (M2M) | 5 300 | 4 946 | 7,2 % | 3 982 | 33,1 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 3 311 | 3 339 | (0,8)% | 3 375 | (1,9)% |
| davon: IP-basiert Retail | 897 | 773 | 16,0% | 482 | 86,1 % |
| Breitband-Anschlüsse | 2 093 | 2 093 | 0,0% | 2 090 | 0,1 % |
| davon: Glasfaser | 435 | 385 | 13,0% | 283 | 53,7 % |
| TV (IPTV, Sat) | 189 | 190 | (0,5)% | 188 | 0,5% |
In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer - sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk.
Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze. So begeistern wir
unsere Kunden mit mehrfach ausgezeichneter Netzqualität - im Festnetz und im Mobilfunk
- sowie einem breiten Produkt-Portfolio.
Für unser erstes integriertes Produkt "MagentaEins", bestehend aus Festnetz- und Mobilfunk-Komponenten,
konnten wir bisher 2,2 Mio. Kunden gewinnen.
Im Mobilfunk gewannen wir im ersten Quartal 2016 insgesamt 270 Tsd. Kunden hinzu.
Dank der hohen Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integrierten Datenvolumen entwickelte
sich der Bestand an Vertragskunden positiv.
Mit unserem "Netz der Zukunft" stellen wir modernste Anschlusstechnik zur Verfügung.
Bis Ende 2018 wollen wir unser Netz vollständig auf die IP-Technologie umstellen.
Bis zum Ende des ersten Quartals 2016 konnten wir 10,4 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse
auf IP migrieren; dies entspricht einer Quote von 43 %.
Eine starke Nachfrage verzeichneten wir weiterhin bei unseren Glasfaser-Produkten:
So stieg die Anzahl der Anschlüsse innerhalb des ersten Quartals 2016 um 660 Tsd.
auf insgesamt 5,0 Mio. In den letzten zwölf Monaten haben wir somit 2 Mio. deutsche
Haushalte mit Glasfaser verbunden. Mit dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau und der
innovativen Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung deutlich höherer Bandbreiten
erfolgreich vorangetrieben - und werden dies auch in Zukunft verstärkt tun. Mit unserem
Kontingentmodell und dessen zukünftiger Weiterentwicklung setzen wir Anreize für eine
Migration aus den klassischen Vorleistungsprodukten - wie gebündelte Wholesale-Anschlüsse
oder die Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL) - hin zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen.
Neue Impulse setzen wir durch unsere herausragende Netzqualität und unser breites
Produkt-Portfolio für werthaltige Vertragskunden. Seit dem Jahresende 2015 gewannen
wir insgesamt 231 Tsd. Vertragskunden hinzu. Dabei verzeichneten wir bei unserem eigenen
Vertragskundengeschäft unter den Marken "Telekom" und "congstar" ein Plus von 138
Tsd. Das Geschäft der Wiederverkäufer (Service Provider) stieg um 93 Tsd. Die Zahl
der Prepaid-Kunden erhöhte sich seit Jahresende 2015 um 38 Tsd., wobei der Anstieg
im Bereich Geschäftskunden den Rückgang im Privatkundenbereich kompensierte.
Bei den mobilen Endgeräten belief sich der Anteil an verkauften Smartphones auf 93,3
%. Dies waren v. a. Android- und iOS-Endgeräte (iPhones), wobei insbesondere hochpreisige
Endgeräte nachgefragt wurden.
Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz - v. a. durch
aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung:
Unser Fokus liegt dabei auf integrierten Angeboten sowie TV- und Glasfaser-Anschlüssen.
Der Erfolg gibt uns Recht: Die Zahl unserer Breitband-Anschlüsse stieg um 62 Tsd.
gegenüber dem Vorjahresende. Von unseren Breitband-Kunden sind insgesamt 21,5 % TV-Kunden:
Allein im ersten Quartal 2016 konnten wir 53 Tsd. TV-Kunden hinzugewinnen. Im klassischen
Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse um 134 Tsd. Im Hinblick auf die Anschlussverluste
pro Quartal sehen wir insgesamt einen stabilen Trend.
Mit unseren "MagentaZuhause" Tarifen bieten wir ein umfassendes Produkt-Portfolio
für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten
an. "MagentaZuhause Hybrid" bündelt Festnetz- und Mobilfunk-Technologie in einem Router.
Für dieses innovative Produkt, das wir bundesweit im März 2015 eingeführt haben, konnten
wir bislang 200 Tsd. Kunden gewinnen - vorwiegend im ländlichen Raum.
Im Rahmen unserer Kooperationen in der Wohnungswirtschaft haben wir rund 157 Tsd.
Wohnungen an unser Netz angeschlossen.
Im ersten Quartal 2016 lag die Zahl unserer Mobilfunk-Kunden um 0,6 % unter dem Stand
des Vorjahres. Die Zahl der Prepaid-Kunden sank um 316 Tsd. Dabei wechselten einige
Kunden in unsere Mobilfunk-Verträge, wie z. B. in günstige "congstar" Tarife. Gegenläufig
konnten wir im Mobilfunk 156 Tsd. Vertragskunden hinzugewinnen, davon entfielen 62
Tsd. Neukunden auf unsere Marken "Telekom" und "congstar". Insbesondere die hohe Akzeptanz
unserer "MagentaMobil" Tarife sowie der "AllnetFlat" Tarife bei "congstar" führten
zu diesem Vertragskundenzuwachs. Das Geschäft mit den Wiederverkäufern (Service Provider)
stieg seit Jahresbeginn um 93 Tsd.
Im Festnetzmarkt herrscht nach wie vor ein hoher Preis- und Wettbewerbsdruck. In diesem
Marktumfeld ist es uns dennoch gelungen, die Anschlussverluste auf dem Niveau des
Vorjahresquartals zu halten. Im ersten Quartal 2016 stellten wir im Festnetz 445 Tsd.
Kunden auf IP-basierte Anschlüsse um. Gegenüber dem Jahresende 2015 konnten wir 54
Tsd. TV-Kunden hinzugewinnen. Von den 10,3 Mio. Breitband-Anschlüssen waren rund 2,8
Mio. Glasfaser-Anschlüsse - das entspricht einem Plus von 311 Tsd. allein im ersten
Quartal 2016.
Der positive Trend im Geschäftskundensegment aus dem Vorjahr setzte sich fort: Seit
Jahresbeginn konnten wir 429 Tsd. neue Mobilfunk-Kunden gewinnen; davon waren 75 Tsd.
werthaltige Vertragskunden. Beim mobilen Internet wächst die Kundennachfrage nach
Tarifen mit mehr Bandbreite in Verbindung mit höherwertigen Endgeräten. In einem sehr
preisaggressiven Markt konnten wir im M2M-Bereich 354 Tsd. Karten hinzugewinnen. Ursache
für das Wachstum ist der vermehrte Einsatz von SIM-Karten, v. a. in der Automobil-
und in der Logistikbranche. Die Zahl der Festnetz-Anschlüsse blieb gegenüber dem Jahresende
2015 mit 3,3 Mio. stabil. Auch die Breitband-Anschlüsse lagen mit 2,1 Mio. auf dem
Niveau des Jahresendes 2015, wobei wir die Zahl der Glasfaser-Anschlüsse um 13,0 %
steigern konnten.
Positiv entwickelte sich die Nachfrage nach IT-Cloud-Produkten, bei denen wir ein
Umsatzwachstum von 39 % verzeichneten. Auch bei den neuen IP-basierten Produkten aus
unserer "DeutschlandLAN" Produktfamilie, wie z. B. "IP Start" und "IP Voice/Data",
verzeichneten wir Zuwächse.
Zum Ende des ersten Quartals 2016 lag der Anteil der Glasfaser-Anschlüsse am Gesamtbestand
mit 15,3 % um 2,5 Prozentpunkte über dem Wert des Jahresendes 2015. Ursache für das
verstärkte Wachstum bei unseren entbündelten Wholesale-Anschlüssen um 304 Tsd. bzw.
10,1 % gegenüber dem Jahresende 2015 war in erster Linie die hohe Nachfrage nach unserem
Kontingentmodell. Die Zahl unserer gebündelten Wholesale-Anschlüsse sank hingegen
um 21 Tsd. Dieser Trend wird wohl in den kommenden Jahren anhalten, weil unsere Mitbewerber
von gebündelten zu entbündelten Wholesale-Produkten mit mehr Bandbreite oder auf eigene
Infrastrukturen wechseln. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte
sich gegenüber dem Jahresende 2015 um 183 Tsd. bzw. 2,3 %. Dieser Rückgang hat verschiedene
Gründe: zum einen die Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen,
zum anderen der Wechsel von Endkunden zu Kabelanbietern. Dazu kommt, dass Wholesale-Kunden
ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-Anschlüsse und teilweise auch auf Mobilfunk-basierte
Anschlüsse migrieren. Insgesamt stieg der Anschlussbestand im Bereich Wholesale gegenüber
dem Jahresende 2015 leicht auf 11,4 Mio.
| Q1 2016 | Q1 2015 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2015 | ||
| GESAMTUMSATZ | 5 452 | 5 589 | (137) | (2,5)% | 22 421 | |
| Privatkunden | 2 922 | 3 037 | (115) | (3,8)% | 12 146 | |
| Geschäftskunden | 1 447 | 1 484 | (37) | (2,5)% | 5 942 | |
| Wholesale | 933 | 912 | 21 | 2,3 % | 3 685 | |
| Sonstiges | 150 | 156 | (6) | (3,8)% | 648 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 074 | 1 190 | (116) | (9,7)% | 4 490 | |
| EBIT-Marge | % | 19,7 | 21,3 | 20,0 | ||
| Abschreibungen | (948) | (935) | (13) | (1,4)% | (3 755) | |
| EBITDA | 2 022 | 2 125 | (103) | (4,8)% | 8 245 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (158) | (86) | (72) | (83,7)% | (545) | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 2 180 | 2 211 | (31) | (1,4)% | 8 790 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 40,0 | 39,6 | 39,2 | ||
| CASH CAPEX | (908) | (949) | 41 | 4,3% | (5 609) |
Seit dem 1. Januar 2016 wurde das Segment Mehrwertdienste aufgelöst und der Umsatz
wird im Privat-, Geschäftskunden- und im sonstigen Bereich allokiert. Die Vorjahreswerte
wurden entsprechend angepasst.
Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,5 %. Zu dieser Entwicklung trugen
v. a. die Endgeräteumsätze ohne Vertragsbeziehung aus dem Mobilfunk-Geschäft bei,
das Mobilfunk-Geschäft sank um 5,8 %. Ohne diesen Effekt lag die Umsatzentwicklung
mit 1,3 % unter dem Vorjahreszeitraum. Positiv auf die Umsatzentwicklung im Festnetz
wirkten sich die gestiegenen TV- und IT-Umsätze aus. Jedoch konnten diese die rückläufigen
Umsätze in anderen Bereichen nicht vollständig kompensieren, sodass im Festnetz-Geschäft
ein Umsatzminus von 1,0 % verblieb.
Im Privatkundenbereich sank der Umsatz um 3,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mengen-
und preisbedingte Umsatzrückgänge prägten weiterhin das klassische Festnetz-Geschäft:
Es ging um 2,3 % zurück, v. a. aufgrund gefallener variabler Entgelte und Voice-Umsätze.
Der Umsatz im Breitband-Geschäft stieg hingegen um 1,6 %. Im Mobilfunk-Bereich sank
der Umsatz um 6,3 %: Haupttreiber war hier das rückläufige Endgerätegeschäft. Unsere
mobilen Service-Umsätze lagen im Vergleich zum Vorjahresquartal nur leicht um 0,3
% unter dem Vorjahresniveau - dabei konnten die gestiegenen Service-Umsätze unter
der Marke "congstar" die rückläufigen Umsätze im Prepaid-Geschäft nahezu ausgleichen.
Im Geschäftskundenbereich sank der Umsatz um 2,5 %, v. a. wegen der sinkenden Mobilfunk-Umsätze,
die um 4,9 % nachgaben. Wesentliche Treiber waren hier die Service-Umsätze. Im Festnetz
wirkten rückläufige Umsätze in der klassischen Sprachtelefonie; die positive Entwicklung
bei den IT-Umsätzen konnte diese nicht vollständig ausgleichen.
Der Umsatz im Wholesale-Bereich lag um 2,3 % über Vorjahresniveau. Die positive Entwicklung
ist v. a. auf die gestiegenen Umsätze mit entbündelten Anschlüssen zurückzuführen,
insbesondere durch das Kontingentmodell.
Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA war im ersten Quartal 2016 gegenüber dem
Vorjahresquartal mit 1,4 % rückläufig und betrug 2,2 Mrd. €. Ursache dafür war in
erster Linie der geringere Umsatz. Mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 40,0 % erreichen
wir unseren erwarteten Zielwert. Das EBITDA belief sich im Berichtszeitraum auf 2,0
Mrd. € - ein Rückgang gegenüber dem Vergleichsquartal um 4,8 %. Hauptgrund waren höhere
Sondereinflüsse für Aufwendungen im Zusammenhang mit unserem Personalumbau.
Das Betriebsergebnis sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9,7 % auf 1,1 Mrd.
€, v. a. wegen gestiegener Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen. Zudem
wirkten leicht höhere Abschreibungen mindernd auf das EBIT.
Der Cash Capex lag im Berichtszeitraum bei 0,9 Mrd. € und damit saisonal bedingt unter
dem Vorjahreszeitraum. Im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie investierten wir
auch 2016 verstärkt in den Vectoring- und Glasfaserkabel-Ausbau, in unsere IP-Transformation
und in unsere LTE-Infrastruktur.

| in Tsd. | Veränderung | Veränderung | |||
| 31.03.2016/31.12.2015 | 31.03.2016/31.03.2015 | ||||
| 31.03.2016 | 31.12.2015 | in % | 31.03.2015 | in % | |
| USA | |||||
| Mobilfunk-Kunden | 65 503 | 63 282 | 3,5% | 56 836 | 15,2% |
| Eigene Kunden (unter eigener Marke) | 51 174 | 49 326 | 3,7% | 44 699 | 14,5% |
| Eigene Postpaid-Kunden | 32 736 | 31 695 | 3,3% | 28 310 | 15,6% |
| Eigene Prepaid-Kunden | 18 438 | 17 631 | 4,6% | 16 389 | 12,5% |
| Wholesale-Kunden | 14 329 | 13 956 | 2,7% | 12 137 | 18,1% |
Zum 31. März 2016 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 65,5 Mio. Kunden gegenüber
einem Bestand von 63,3 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2015. Der Nettozuwachs um 2,2
Mio. Kunden in den ersten drei Monaten 2016 lag über dem Anstieg um netto 1,8 Mio.
im Vorjahresvergleichszeitraum. Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:
Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug
in den ersten drei Monaten 2016 netto 1 041 Tsd. gegenüber netto 1 125 Tsd. im ersten
Quartal 2015. Ursachen für den in den ersten drei Monaten des Jahres anhaltend starken
Nettozuwachs bei den eigenen Postpaid-Kunden waren die positive Resonanz der Kunden
auf die "Uncarrier"-Initiativen der T-Mobile US - z. B. JUMP! On Demand -, die stetige
Verbesserung unserer Netze und spezielle Angebote. Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden
in den ersten drei Monaten 2016 lag unter dem des Vorjahresvergleichszeitraums, insbesondere
da - bezogen auf eine gestiegene Kundenbasis - die relativ stetige Wechslerrate bei
diesen Kunden und anhaltend starker Wettbewerb zu erhöhten Deaktivierungen führten.
Dieser Rückgang wurde teilweise durch höhere Bruttozuwächse in dieser Kundengruppe
ausgeglichen.
Der Anstieg bei den eigenen Prepaid-Kunden betrug in den ersten drei Monaten 2016
netto 807 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 73 Tsd. im ersten Quartal 2015. Diese
positive Entwicklung war in erster Linie dem höheren Bruttozuwachs infolge des Erfolgs
spezieller Angebote und des anhaltenden Wachstums in neuen Märkten zuzuschreiben.
Wholesale-Kunden. Die Zahl der Wholesale-Kunden erhöhte sich in den ersten drei Monaten
2016 um netto 373 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 620 Tsd. im ersten Quartal
2015. Grund für diesen Rückgang waren höhere MVNO-Deaktivierungen, die teilweise durch
MVNO-Bruttozuwächse kompensiert wurden.
| in Mio. € | Q1 2016 | Q1 2015 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2015 | |
| GESAMTUMSATZ | 7 816 | 6 905 | 911 | 13,2 % | 28 925 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 956 | 273 | 683 | n. a. | 2 454 | |
| EBIT-Marge | % | 12,2 | 4,0 | 8,5 | ||
| Abschreibungen | (1 312) | (838) | (474) | (56,6)% | (3 775) | |
| EBITDA | 2 268 | 1 111 | 1 157 | n. a. | 6 229 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 360 | (114) | 474 | n. a. | (425) | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 1 908 | 1 225 | 683 | 55,8% | 6 654 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 24,4 | 17,7 | 23,0 | ||
| CASH CAPEX | (1 756) | (2 729) | 973 | 35,7 % | (6 381) |
Der Gesamtumsatz des operativen Segments USA belief sich im ersten Quartal 2016 auf
7,8 Mrd. €; dies entspricht gegenüber 6,9 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum einem
Plus von 13,2 %. Auf US-Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz um 10,9 % gegenüber dem
ersten Quartal des Vorjahres. Hauptgrund dafür waren höhere Service-Umsätze, die wiederum
zurückzuführen sind auf den Kundenzuwachs durch die positive Resonanz auf die "Uncarrier"-Initiativen
von T-Mobile US, den Erfolg spezieller Angebote und das anhaltende Wachstum in neuen
Märkten. Die Endgeräteumsätze waren rückläufig, insbesondere da zum einen die Zahl
der verkauften Geräte zurückging und zum anderen die durchschnittlichen Umsätze je
verkauftem Gerät aufgrund der Möglichkeit der Ratenzahlung niedriger ausfielen. Dieser
rückläufigen Entwicklung standen höhere Mietumsätze aus der vermehrten Nutzung des
Angebots, im Rahmen des JUMP! On Demand Programms Endgeräte zu mieten, gegenüber.
Hinzu kam, dass es sich dabei zunehmend um hochwertige Endgeräte handelt. Umsätze
im Zusammenhang mit gemieteten Endgeräten im Rahmen von JUMP! On Demand werden über
die Laufzeit des Mietvertrags erfasst und nicht mit Lieferung des Geräts an den Kunden.
Das bereinigte EBITDA stieg um 55,8 % von 1,2 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum
auf 1,9 Mrd. € in den ersten drei Monaten 2016. Auf US-Dollar-Basis wuchs es im ersten
Quartal 2016 um 53,5 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Positiv beeinflusst wurde
das bereinigte EBITDA von der positiven Kundenresonanz auf die "Uncarrier"-Initiativen
der T-Mobile US und dem anhaltenden Erfolg spezieller Angebote. Dies führte wiederum
zu höheren Service-Umsätzen sowohl mit eigenen Prepaid- als auch mit eigenen Postpaid-Kunden.
Zunehmend mieteten Kunden Endgeräte im Rahmen von JUMP! On Demand: Die insbesondere
dadurch bedingten geringeren Verluste aus Endgeräteverkäufen trugen ebenfalls zum
Anstieg des bereinigten EBITDA bei, da die entsprechenden Endgerätekosten aktiviert
und über die Laufzeit des Mietvertrags abgeschrieben werden und sich nicht auf das
bereinigte EBITDA auswirken. Zusätzlich wirkten sich im ersten Quartal 2016 fokussierte
Kostenkontrollen und Synergie-Effekte aus der Abschaltung des CDMA-Netzes von MetroPCS
positiv auf das bereinigte EBITDA aus. Diesen positiven Effekten gegenüber standen
höhere Provisionen durch den Bruttozuwachs bei den eigenen T-Mobile US Kunden sowie
höhere personalbezogene Kosten für die Betreuung der wachsenden Kundenbasis. Aufgrund
der bereits beschriebenen Faktoren erhöhte sich die bereinigte EBITDA-Marge von 17,7
% im ersten Quartal 2015 auf 24,4 % in den ersten drei Monaten 2016.
Nicht im bereinigten EBITDA für das erste Quartal 2016 enthalten sind Sondereinflüsse
in Höhe von 0,4 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit einem zahlungsunwirksamen Ertrag
aus der Spektrumtransaktion mit AT&T. Diesem standen Kosten aus der Abschaltung des
CDMA-Netzes von MetroPCS und der aktienbasierten Vergütung gegenüber. Insgesamt stieg
das EBITDA aufgrund der bereits beschriebenen Sachverhalte von 1,1 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum
auf 2,3 Mrd. € im ersten Quartal 2016.
Das EBIT stieg von 273 Mio. € im ersten Quartal 2015 auf 956 Mio. € im Berichtsquartal.
Grund war ein höheres bereinigtes EBITDA, dem allerdings höhere Abschreibungen auf
Sachanlagen gegenüberstanden. Dieser Anstieg bei den Abschreibungen im Berichtsquartal
resultierte aus den im Rahmen des im zweiten Quartal 2015 gestarteten JUMP! On Demand
Programms gemieteten Endgeräten sowie dem Ausbau des 4G/LTE-Netzes der T-Mobile US.
Der Cash Capex reduzierte sich im ersten Quartal 2016 von 2,7 Mrd. € im Vorjahresquartal
auf 1,8 Mrd. €, v. a. aufgrund des Erwerbs von Spektrumlizenzen für 1,9 Mrd. € in
der FCC-Auktion im Januar 2015. Gegenläufig wirkten sich im ersten Quartal 2016 Auszahlungen
für Spektrumerwerbe von 0,6 Mrd. € aus. T-Mobile US hält weiterhin daran fest in den
Ausbau des 4G/ LTE-Netzes zu investieren.
Seit dem 1. Januar 2016 wird der Geschäftskundenbereich der Gesellschaft Magyar Telekom
in Ungarn, der zuvor organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet
war, im operativen Segment Europa zusammengeführt und ausgewiesen. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir
auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss (Seite 44
f.).

| in Tsd. | Veränderung | Veränderung | ||||
| 31.03.2016/31.12.2015 | 31.03.2016/31.03.2015 | |||||
| 31.03.2016 | 31.12.2015 | in % | 31.03.2015 | in % | ||
| EUROPA, GESAMTa | Mobilfunk-Kunden | 52 208 | 52 737 | (1,0)% | 56 365 | (7,4)% |
| Festnetz-Anschlüsse | 8 687 | 8 763 | (0,9)% | 8 987 | (3,3)% | |
| davon: IP-basiert | 4 261 | 4 132 | 3,1% | 3 626 | 17,5% | |
| Breitband-Anschlüsse Retail | 5 254 | 5 189 | 1,3% | 5 046 | 4,1% | |
| TV (IPTV, Sat, Kabel) | 3 922 | 3 905 | 0,4% | 3 741 | 4,8% | |
| Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/ Wholesale PSTN | 2 242 | 2 239 | 0,1% | 2 279 | (1,6)% | |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | 122 | 121 | 0,8% | 136 | (10,3)% | |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 215 | 199 | 8,0% | 156 | 37,8% | |
| GRIECHENLAND | Mobilfunk-Kunden | 7 477 | 7 399 | 1,1% | 7 308 | 2,3% |
| Festnetz-Anschlüsse | 2 583 | 2 586 | (0,1)% | 2 599 | (0,6)% | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 574 | 1 531 | 2,8% | 1 413 | 11,4% | |
| RUMÄNIEN | Mobilfunk-Kunden | 5 934 | 5 992 | (1,0)% | 6 008 | (1,2)% |
| Festnetz-Anschlüsse | 2 055 | 2 091 | (1,7)% | 2 189 | (6,1)% | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 204 | 1 186 | 1,5% | 1 192 | 1,0% | |
| UNGARN | Mobilfunk-Kunden | 5 372 | 5 504 | (2,4)% | 5 463 | (1,7)% |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 659 | 1 674 | (0,9)% | 1 710 | (3,0)% | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 028 | 1 023 | 0,5 % | 990 | 3,8% | |
| POLENa | Mobilfunk-Kunden | 11 821 | 12 056 | (1,9)% | 15 794 | (25,2)% |
| Festnetz-Anschlüsse | 18 | 18 | 0,0% | 12 | 50,0% | |
| Breitband-Anschlüsse | 17 | 15 | 13,3% | 11 | 54,5% | |
| TSCHECHISCHE REPUBLIK | Mobilfunk-Kunden | 6 024 | 6 019 | 0,1% | 5 993 | 0,5% |
| Festnetz-Anschlüsse | 141 | 154 | (8,4)% | 155 | (9,0)% | |
| Breitband-Anschlüsse | 133 | 134 | (0,7)% | 145 | (8,3)% | |
| KROATIEN | Mobilfunk-Kunden | 2 206 | 2 233 | (1,2)% | 2 214 | (0,4)% |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 012 | 1 004 | 0,8% | 1 052 | (3,8)% | |
| Breitband-Anschlüsse | 749 | 741 | 1,1% | 726 | 3,2% | |
| NIEDERLANDE | Mobilfunk-Kunden | 3 668 | 3 677 | (0,2)% | 3 830 | (4,2)% |
| SLOWAKEI | Mobilfunk-Kunden | 2 231 | 2 235 | (0,2)% | 2 202 | 1,3% |
| Festnetz-Anschlüsse | 851 | 855 | (0,5)% | 875 | (2,7)% | |
| Breitband-Anschlüsse | 609 | 599 | 1,7% | 570 | 6,8% | |
| ÖSTERREICH | Mobilfunk-Kunden | 4 221 | 4 323 | (2,4)% | 3 956 | 6,7% |
| ÜBRIGEb | Mobilfunk-Kunden | 3 255 | 3 299 | (1,3)% | 3 596 | (9,5)% |
| Festnetz-Anschlüsse | 367 | 381 | (3,7)% | 395 | (7,1)% | |
| Breitband-Anschlüsse | 283 | 285 | (0,7)% | 293 | (3,4)% |
a
Im vierten Quartal 2015 verringerte sich die Anzahl der Mobilfunk-Kunden in Polen
um 3 838 Tsd. im Zusammenhang mit der Ausbuchung inaktiver Prepaid-SIM-Karten.
b
Übrige enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro
sowie die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.
Die Landesgesellschaften unseres operativen Segments Europa standen auch im ersten
Quartal 2016 vor der Herausforderung, sich in einem von hohem Wettbewerb geprägten
Marktumfeld zu behaupten. Erfolgreich führten wir unsere Konvergenzmarke "MagentaOne"
in sieben unserer integrierten Länder ein. Bereits zum 31. März 2016 haben wir über
1,0 Mio. FMC-Kunden gewinnen können - ein Anstieg von 13,9 % allein im ersten Quartal
2016. Ein wichtiger Erfolgsfaktor unseres konvergenten Produkt-Portfolios ist die
gemeinsame Vermarktung von Festnetz und Mobilfunk für ein nahtloses Telekommunikationserlebnis.
Auch das TV-Geschäft konnte im Markt überzeugen. Die Schlüsselfaktoren für diese erfolgreiche
Vermarktung sind zum einem unsere große Angebotsvielfalt bei den TV-Diensten und zum
anderen die Bereitstellung von hohen Bandbreiten, welche wir durch einen entsprechenden
Technologie-Mix - abgestimmt auf die jeweilige Telekommunikationsinfrastruktur der
Länder unseres operativen Segments - erzielen. Konsequent treiben wir deshalb im Bereich
Festnetz den Ausbau von schnellen glasfaser basierenden Anschlüssen (FTTH, FTTB und
FTTC) immer weiter voran. Im Mobilfunk können wir unseren Kunden bereits in vielen
Ländern über LTE Advanced/4G+ Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s
und teilweise sogar darüber hinaus zur Verfügung stellen. Im Rahmen unserer paneuropäischen
Netzstrategie steigerten wir auch die Anzahl der IP-Anschlüsse - in erster Linie dank
der erfolgreichen Migration von klassischen PSTN-Anschlüssen auf IP-Technologie.
Auch beim Thema Vernetzung eingesetzter Maschinen weltweit möchten wir für unsere
Kunden der beste integrierte Anbieter sein. In der Machine-to-Machine (M2M)-Kommunikation
wachsen wir über unsere Mobilfunk- und Festnetz-Angebote hinaus entlang der Wertschöpfungskette
und bieten kundenorientierte Lösungselemente an. Dabei profitieren wir von der Lösungs-
und Integrationskompetenz von T-Systems, einem starken Partnernetzwerk sowie der beginnenden
Umsetzung unserer Smart Cities-Strategie.
Mobile Telefonie und Datenanwendungen. Im ersten Quartal 2016 verzeichneten wir in
unserem Gesamtbestand 52,2 Mio. Mobilfunk-Kunden. Dieser leichte Rückgang um 1,0 %
gegenüber dem Jahresendwert 2015 ist im Wesentlichen auf Verluste bei den Prepaid-Kunden
zurückzuführen. Der Hauptgrund dafür ist, dass das Prepaid-Geschäft in unseren europäischen
Mobilfunk-Märkten insbesondere durch preisaggressive MVNOs stark umkämpft ist. Gemäß
unserer Strategie, uns auf das werthaltige Vertragskundengeschäft zu konzentrieren,
entwickelte sich dieses Geschäft positiv und wir steigerten die Kundenzahl gegenüber
dem Jahresende 2015 leicht auf 26,5 Mio. Zu diesem Ergebnis haben viele unserer Landesgesellschaften
beigetragen, im Wesentlichen Österreich, Rumänien und die Niederlande. Der Anteil
der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand lag zum Ende des ersten Quartals 2016 bei
50,8 %.
Das Fundament für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze. Wir positionieren
uns in den jeweiligen Märkten als Qualitätsanbieter mit dem besten Service - und in
vielen Ländern auch als Anbieter mit dem besten Mobilfunknetz. Dies wurde z. B. im
ersten Quartal 2016 durch die Auszeichnung von P3 Communications "Best in Test" unserer
Landesgesellschaft in den Niederlanden eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Teil unserer
Netzstrategie ist es, unsere Mobilfunknetze konsequent mit der 4G/LTE-Technologie
in allen Ländern unseres operativen Segments weiter auszubauen, um danach die Übertragungsgeschwindigkeiten
zu erhöhen. Dank unserer Investitionen in unser 4G/LTE-Netzwerk profitieren unsere
Kunden von einer größeren Netzabdeckung mit schneller mobiler Breitband-Anbindung.
So versorgten wir zum Ende des ersten Quartals 2016 in den Ländern unseres operativen
Segments bereits 72 % der Bevölkerung mit LTE und erreichten somit insgesamt mehr
als 94 Mio. Einwohner. Bis 2018 wollen wir insgesamt eine Netzabdeckung zwischen 75
und 95 % erreichen. Dass unsere Kunden diese hohen Bandbreiten nutzen, zeigt nicht
nur der hohe Datenverbrauch, sondern lässt sich auch anhand der Verkaufszahlen mobiler
Endgeräte feststellen; so belief sich der Anteil von Smartphones bereits auf 80 %.
Telefon, Internet und Fernsehen. Weil sich unsere TV- und Entertainment-Angebote zu
einem wichtigen Standbein im Privatkundengeschäft entwickelt haben, investieren wir
kontinuierlich in Verbesserungen unserer Entertainment-Dienste. Dazu gehört einerseits
ein Angebot mit einer überzeugenden Auswahl an Film-, Sport- und Fernsehrechten. Andererseits
arbeiten wir verstärkt daran, Dienste anzubieten, die unsere Kunden in hoher Qualität
nutzen können - und zwar überall und auf allen Endgeräten. Wir steigerten im ersten
Quartal 2016 die Anzahl unserer TV-Kunden gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,4 % auf
3,9 Mio., im Vergleich zum Vorjahresquartal sogar um 4,8 %. Ein Großteil der Nettozuwächse
von 181 Tsd. entfiel dabei auf Griechenland, Rumänien, Ungarn und die Slowakei.
Als integrierter Telekommunikationsanbieter wollen wir die Konvergenz von Festnetz-
und Mobilfunk-Technologie vorantreiben und bieten unseren Kunden in allen unseren
integrierten Ländern sehr erfolgreich das Konzept der Konvergenzmarke "MagentaOne"
an. Insgesamt konnten wir zum 31. März 2016 über 1,0 Mio. FMC-Kunden gewinnen: ein
Plus von 13,9 %. Dazu beigetragen haben v. a. Griechenland und Rumänien. Waren wir
zunächst nur auf das Privatkundensegment fokussiert, weitern wir das Angebot von "MagentaOne"
nun auch auf das Geschäftskundensegment aus. Bereits in Rumänien, EJR Mazedonien und
Kroatien bieten wir unseren Geschäftskunden "MagentaOne Business" und in Griechenland
"COSMOTE Business One" an. Das technische Grundgerüst für FMC-Produkte ist ein vereinfachtes
und standardisiertes Netzwerk; Voraussetzung dafür ist, dass die Landesgesellschaften
mit Festnetz-Architektur auf IP-Technologie umstellen. Insgesamt lag der Anteil der
IP-basierten Anschlüsse auf Segmentebene bei 49,1 %. Zum 31. März 2016 konnten wir
bei den IP-basierten Anschlüssen einen Bestand von 4,3 Mio. verzeichnen - gegenüber
dem Jahresendwert 2015 ein Zuwachs von 3,1 %. Nach dem erfolgreichen Abschluss der
IP-Migration in der Slowakei und in der EJR Mazedonien im Jahr 2014 folgten Montenegro
und Kroatien in 2015. Für das laufende Geschäftsjahr planen wir, Ungarn vollständig
auf die IP-Technologie zu migrieren. In unserem operativen Segment Europa nutzten
zum Ende der Berichtsperiode 8,7 Mio. Kunden einen Festnetz-Anschluss, das sind 0,9
% weniger als am 31. Dezember 2015. Hauptgrund für diesen Rückgang sind Anschlussverluste
bei der klassischen Telefonie (PSTN).
Bei den Breitband-Anschlüssen Retail blieb das Wachstum dynamisch - mit einem Plus
von 1,3 % auf 5,3 Mio. Anschlüsse, im Jahresvergleich sogar auf plus 4,1 %. Einer
der Haupttreiber für den Anstieg war das DSL-Geschäft, v. a. in Griechenland, wo sich
die zukunftsorientierte VDSL-Technologie eines regen Zuwachses erfreut. Aber auch
in Rumänien, Ungarn und der Slowakei nahm die Zahl der DSL-basierten Breitband-Anschlüsse
zu. Die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser liegt in unseren Landesgesellschaften
zum Stichtag bei 20 % nach noch 19 % zum Jahresende 2015. Bis 2018 wollen wir 50 %
der Haushalte in unseren integrierten Landesgesellschaften mit FTTx, d. h. Übertragungsgeschwindigkeiten
von bis zu 100 MBit/s, versorgen.
| Q1 2016 | Q1 2015 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2015 | ||
| GESAMTUMSATZ | 3 080 | 3 157 | (77) | (2,4)% | 13 024 | |
| Griechenland | 685 | 692 | (7) | (1,0)% | 2 878 | |
| Rumänien | 234 | 241 | (7) | (2,9)% | 984 | |
| Ungarn | 403 | 445 | (42) | (9,4)% | 1 848 | |
| Polen | 378 | 382 | (4) | (1,0)% | 1 544 | |
| Tschechische Republik | 229 | 226 | 3 | 1,3 % | 958 | |
| Kroatien | 220 | 211 | 9 | 4,3 % | 909 | |
| Niederlande | 324 | 346 | (22) | (6,4)% | 1 394 | |
| Slowakei | 187 | 187 | 0 | 0,0% | 783 | |
| Österreich | 208 | 197 | 11 | 5,6% | 829 | |
| Übrigea | 270 | 279 | (9) | (3,2)% | 1 136 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 326 | 326 | 0 | 0,0% | 1 476 | |
| EBIT-Marge | % | 10,6 | 10,3 | 11,3 | ||
| Abschreibungen | (636) | (636) | 0 | 0,0% | (2 632) | |
| EBITDA | 962 | 962 | 0 | 0,0% | 4 108 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (24) | (54) | 30 | 55,6% | (221) | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 986 | 1 016 | (30) | (3,0)% | 4 329 | |
| Griechenland | 267 | 263 | 4 | 1,5 % | 1 118 | |
| Rumänien | 38 | 55 | (17) | (30,9)% | 205 | |
| Ungarn | 126 | 115 | 11 | 9,6% | 526 | |
| Polen | 120 | 130 | (10) | (7,7)% | 580 | |
| Tschechische Republik | 99 | 89 | 10 | 11,2% | 390 | |
| Kroatien | 82 | 81 | 1 | 1,2% | 367 | |
| Niederlande | 88 | 133 | (45) | (33,8)% | 500 | |
| Slowakei | 78 | 73 | 5 | 6,8% | 296 | |
| Österreich | 69 | 65 | 4 | 6,2% | 259 | |
| Übrigea | 20 | 13 | 7 | 53,8% | 88 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 32,0 | 32,2 | 33,2 | ||
| CASH CAPEX | (1 009) | (498) | (511) | n. a. | (1 667) |
Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen
der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene
des operativen Segments.
Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Quartal 2016 einen Gesamtumsatz
von 3,1 Mrd. €; gegenüber der Vergleichsperiode ging der Umsatz um 2,4 % zurück. Organisch
betrachtet, d. h. ohne Berücksichtigung der Ausgliederung des Energie-Resale-Geschäfts
in Ungarn zum 1. Januar 2016 sowie unter der Annahme konstanter Wechselkurse, blieb
der Segmentumsatz nahezu stabil (minus 0,4 %). Ohne die Berücksichtigung der Geschäftsentwicklung
in den Niederlanden wäre der organische Umsatz des operativen Segments Europa sogar
leicht positiv (plus 0,4 %).
Entscheidungen von Regulierungsbehörden belasteten unsere Umsatzentwicklung nach wie
vor. So waren abgesenkte Mobilfunk-Terminierungsentgelte z. B. in Ungarn ursächlich
für den Rückgang des organischen Umsatzes. Zusätzlich setzte die immer noch hohe Wettbewerbsintensität
auf den Telekommunikationsmärkten in unseren Landesgesellschaften die Umsätze weiter
unter Druck. Das Wholesale-Geschäft entwickelte sich nahezu stabil.
Weil sich unsere Landesgesellschaften weiterhin erfolgreich auf die strategischen
Wachstumsfelder ausrichten, konnten wir die negativen Umsatzeffekte auf Segmentebene
durch ein in diesen Geschäftsfeldern generiertes Umsatzplus von 6,5 % teilweise kompensieren.
So betrug der Anteil der Wachstumsfelder am Segmentumsatz 30,4 %. Der Umsatz aus dem
mobilen Datengeschäft legte gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,3 % auf 26 Mio. €
zu. Dazu beigetragen haben die meisten Länder unseres operativen Segments, v. a. die
Tschechische Republik, Österreich und Griechenland. Der Großteil des Umsatzes aus
dem mobilen Datengeschäft entfiel auf Privatkunden. Attraktive Tarife in Verbindung
mit einem breiten Portfolio an Endgeräten ließen die Nutzungsrate bei den Datendiensten,
v. a. bei den Vertragskunden, deutlich ansteigen. Dank des innovativen TV- und Programm-Managements
setzte das TV-Geschäft seinen Aufwärtstrend der vergangenen Quartale fort: Zum Ende
des ersten Quartals 2016 erhöhte sich der TV-Umsatz um 11,2 % und machte rund 20 %
der in den Wachstumsfeldern erzielten Umsätze aus. Gegenüber dem Vorjahresquartal
zeigte auch der Geschäftskundenbereich B2B/ICT steigende Umsatzzahlen: Ursächlich
hierfür ist das erweiterte Produkt- und Service-Portfolio, auch dank des in 2014 erfolgten
Erwerbs der GTS Central Europe Gruppe. Das Geschäft mit den Cloud-Diensten trägt ebenfalls
dazu bei, in dem es in einem hart umkämpften Markt auch weiter deutlich wächst. Zusätzlich
zu den Wachstumsfeldern erwirtschafteten wir bei den Verkäufen von mobilen Endgeräten
ein Umsatzplus von 4,1 %.
Betrachtet man den organischen Segmentumsatz aus Länderperspektive, so war im ersten
Quartal 2016 das Geschäft in den Niederlanden am stärksten von absoluten Umsatzrückgängen
betroffen - im Wesentlichen durch preisgetriebene Rückgänge bei der Sprachtelefonie.
Ein leichtes Plus bei den Verkäufen von mobilen Endgeräten wirkte hier nur teilweise
kompensatorisch. Auch Rumänien musste Umsatzeinbußen im rückläufigen Festnetz-Geschäft
hinnehmen. Hierbei waren es v. a. sinkende Umsätze bei der Sprachtelefonie sowie im
B2B/ICT-Geschäft, die nur zum Teil durch den Zuwachs im Mobilfunk-Geschäft ausgeglichen
werden konnten. Positiv auf den organischen Segmentumsatz wirkten sich höhere Umsatzbeiträge
v. a. in Ungarn, Österreich sowie in Polen aus.
Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Quartal 2016 ein bereinigtes EBITDA
von 986 Mio. €; das sind 3,0 % weniger als im Vorjahresquartal. Organisch betrachtet,
d. h. ohne Berücksichtigung der Ausgliederung des Energie-Resale-Geschäfts in Ungarn
zum 1. Januar 2016 sowie unter der Annahme konstanter Wechselkurse, sank das bereinigte
EBITDA um 2,4 %. Ohne Berücksichtigung der Geschäftsentwicklung in den Niederlanden
läge das organische bereinigte EBITDA des operativen Segments Europa sogar bei plus
2,4 %.
Zum einen wirkten die insgesamt geringeren Umsätze auf Segmentebene negativ auf das
bereinigte EBITDA. Zum anderen waren höhere direkte Kosten u. a. durch höhere Marktinvestitionen
ursächlich für eine weitere Verminderung des bereinigten EBITDA. Änderungen in der
Gesetzgebung, wie Steuern und Abgaben, staatliche Sparprogramme sowie Entscheidungen
von Regulierungsbehörden setzten unser Ergebnis zusätzlich unter Druck. Diese negativen
Effekte konnten wir nur teilweise ausgleichen, indem wir die indirekten Kosten senkten.
Einen positiven Beitrag hierzu leisteten v. a. Einsparungen bei den Personalkosten.
Aus Länderperspektive war das rückläufige bereinigte EBITDA hauptsächlich auf die
Niederlande, Rumänien und das griechische Mobilfunk-Geschäft zurückzuführen. Dem entgegen
standen höhere bereinigte EBITDA-Beiträge v. a. in Ungarn und der Tschechischen Republik
sowie aus dem Festnetz-Geschäft in Griechenland.
Unser EBITDA lag mit 962 Mio. € auf Vorjahresniveau, wobei zwei gegenläufige Effekte
wirkten. Zu einem war das EBITDA des Vorjahresquartals von höheren negativen Sondereinflüssen,
im Wesentlichen aufgrund des Aufwands für die vergleichsweise Beilegung einer gegen
die Slovak Telekom gerichteten Schadenersatzklage, belastet. Gegenläufig wirkte im
ersten Quartal 2016 der Rückgang des bereinigten EBITDA.
Auf unserem Weg zum führenden europäischen Telekommunikationsanbieter verfolgen wir
die Strategie, die meisten unserer Landesgesellschaften zu integrierten All IP-Playern
zu entwickeln: Sie sollen ihre Kunden mit dem besten Kundenerlebnis begeistern - und
das unabhängig von ihrer jeweiligen Marktposition. Hierfür etablieren wir ein Produktionsmodell
mithilfe einer paneuropäischen voll IP-basierten Netzinfrastruktur und des besten
Netzzugangs sowie optimierter Prozesse und Kundenschnittstellen. Die meisten unserer
Gesellschaften agieren auf ihren jeweiligen Märkten bereits sowohl im Festnetz als
auch im Mobilfunk. Nachfolgend stellen wir beispielhaft drei Landesgesellschaften
detailliert vor:
Griechenland. In Griechenland sanken die Umsätze gegenüber der Vorjahresperiode leicht
um 1,0 % auf 685 Mio. €. Die immer noch angespannte wirtschaftliche Lage und die hohe
Wettbewerbssituation wirkten sich insgesamt negativ auf die Mobilfunk-Umsätze aus.
So haben wir geringere Umsätze bei der Sprachtelefonie generiert, auch infolge einer
zurückhaltenden Nutzung der Sprachdienste. Auch der Umsatz aus dem Verkauf von mobilen
Endgeräten war rückläufig. Dem gegenüber steht die positive Entwicklung des Datengeschäfts
mit einer zweistelligen Zuwachsrate dank einer deutlich höheren Datennutzung.
Der Umsatzanstieg aus dem Festnetz-Geschäft - großteils getrieben durch das TV-Geschäft
- kompensierte teilweise den Umsatzrückgang aus dem Mobilfunk-Geschäft. Das TV-Geschäft
stieg gegenüber dem Vorjahresquartal mit einem Umsatzzuwachs von über 50 % signifikant
an. Denn die Nachfrage (rund 90 Tsd. Nettokunden gegenüber dem Vorjahresquartal) nach
unserem Angebot mit einer großen Vielfalt an TV-Diensten und TV-Inhalten war besonders
hoch. Dazu trug auch die erfolgreiche Einführung des FMC-Produkts "CosmoteOne" bei.
In Verbindung mit dem Ausbau der Breitband-Anschlüsse auf DSL-Technologie verzeichneten
wir auch hier einen kräftigen Kundenzuwachs mit einem positiven Effekt auf unsere
Breitband-Umsätze. Der Geschäftskundenbereich B2B/ICT leistete ebenso einen positiven
Beitrag. Insgesamt ist es uns dadurch gelungen, die sinkenden Umsätze bei der Sprachtelefonie
auszugleichen.
Im ersten Quartal 2016 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland bei 267 Mio. € und
verzeichnete somit einen Anstieg gegenüber der Vorjahresperiode um 1,5 %. Die insgesamt
niedrigeren Umsätze wurden sowohl durch Einsparungen bei den direkten Kosten als auch
bei den indirekten Kosten voll ausgeglichen. Einsparungen bei den indirekten Kosten
sind im Wesentlichen auf geringere Personalkosten zurückzuführen. Auf das EBITDA wirkten
in einem geringeren Umfang auch Sondereinflüsse - in erster Linie im Zusammenhang
mit Aufwendungen für Personalmaßnahmen.
Ungarn. In Ungarn reduzierte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um
9,4 % auf 403 Mio. €; ohne Berücksichtigung der Ausgliederung des Energie-Resale-Geschäfts
sowie unter der Annahme konstanter Wechselkurse verzeichneten wir sogar eine organische
Umsatzsteigerung von 4,1 %. Zu verdanken ist diese Zunahme großteils der positiven
Entwicklung im Festnetz-Geschäft, insbesondere durch Umsatzzuwächse im Breitband-
und im TV-Geschäft. Der Anteil des Breitband- und TV-Geschäfts an den gesamten Festnetz-Umsätzen
betrug im ersten Quartal 2016 48 %. Gemäß unserer Strategie, in unseren integrierten
Landesgesellschaften ein paneuropäisches Netzwerk aufzubauen, vermarkten wir verstärkt
IP-basierte Breitband-Anschlüsse, sodass wir wie geplant Ende des Jahres vollständig
auf IP migrieren werden. Demzufolge erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresquartal
die Anzahl der Breitband-Anschlüsse. Davon profitierte auch unser TV-Geschäft, das
unsere Kunden mit seinen innovativen Diensten über alle Bildschirme hinweg überzeugte.
Der erfolgreiche Start von "MagentaOne" im letzten Jahr trug ebenfalls dazu bei. Zudem
leistete der Geschäftskundenbereich B2B/ICT einen deutlich positiven Umsatzbeitrag,
sodass wir die insgesamt rückläufigen Sprachumsätze bei der klassischen Telefonie
mehr als ausgleichen konnten.
Im Mobilfunk-Geschäft reduzierten sich insbesondere die Service-Umsätze gegenüber
der Vorjahresperiode, was vollständig auf geringere Terminierungsentgelte durch die
Mobilfunk-Regulierung zurückzuführen war. Der positive Trend beim Geschäft mit mobilen
Datenumsätzen setzte sich auch im ersten Quartal 2016 mit einem Anstieg von 10,7 %
weiter fort. Diese positive Entwicklung ist u. a. das Resultat unseres schnellen Mobilfunknetzes
und der hohen Reichweite. Dazu kommt, dass wir erfolgreich innovative Produkte vermarktet
haben, was sich sowohl im Nutzungsverhalten als auch der Tatsache widerspiegelt, dass
der Anteil von Smartphones an den insgesamt verkauften Endgeräten hoch war. Das machte
sich auch bei den Endgeräteverkäufen bemerkbar.
Das bereinigte EBITDA betrug 126 Mio. € und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahresquartal
um 9,6 %. Organisch stieg das bereinigte EBITDA sogar um 12,5 %.
Österreich. In Österreich erwirtschafteten wir im ersten Quartal 2016 einen Umsatz
von 208 Mio. €, das sind 5,6 % mehr als im Vorjahresquartal. Großteils ist dies auf
gestiegene Umsätze beim mobilen Datengeschäft zurückzuführen. Dank des weiterhin hohen
Anstiegs bei der Anzahl der Vertragskunden erhöhte sich auch der Anteil der Datenumsätze
an den Gesamtumsätzen. Zudem führten leicht höhere Umsätze bei der Sprachtelefonie
zu einem positiven Umsatzbeitrag. Ursachen dafür waren v. a. die erfolgreiche Einführung
des neuen Tarifmodells im letzten Jahr sowie eine anhaltend hohe Nachfrage nach Smartphones.
Beides führte dazu, dass die Nutzung unserer Datendienste sprunghaft anstieg. Diese
insgesamt positiven Effekte wirkten den leicht geringeren Umsätzen aus dem SMS-Geschäft
entgegen. Zudem trug das Geschäft mit dem Verkauf von mobilen Endgeräten positiv zur
Umsatzentwicklung bei.
Das bereinigte EBITDA stieg im ersten Quartal 2016 im Vergleich zur Vorjahresperiode
um 6,2 % und betrug somit 69 Mio. € - insbesondere bedingt durch den höheren Umsatz.
Gestiegene Marktinvestitionen bei den direkten Kosten konnten damit ausgeglichen werden.
Die indirekten Kosten lagen auf Vorjahresniveau.
In unserem operativen Segment Europa lag das EBIT im ersten Quartal 2016 mit 326 Mio.
€ ebenso wie die planmäßigen Abschreibungen auf Vorjahresniveau.
Im ersten Quartal 2016 wies unser operatives Segment Europa einen Cash Capex von 1,0
Mrd. € aus; 511 Mio. € mehr als im Vorjahresquartal - in erster Linie wegen der im
ersten Quartal 2016 getätigten Erwerbe von Mobilfunk-Spektrum in Polen sowie der Frequenzverlängerung
in den Niederlanden.
Seit dem 1. Januar 2016 wird der Geschäftskundenbereich der Gesellschaft Magyar Telekom
in Ungarn, der zuvor organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet
war, im operativen Segment Europa zusammengeführt und ausgewiesen. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir
auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss (Seite 44
f.).

| Veränderung |
Veränderung |
|||||
| 31.03.2016/31.12.2015 | 31.03.2016/31.03.2015 | |||||
| 31.03.2016 | 31.12.2015 | in % | 31.03.2015 | in % | ||
| AUFTRAGSEINGANG | Mio. € | 1 522 | 5 608 | n. a. | 212 | 25,6% |
| COMPUTING & DESKTOP SERVICES | ||||||
| Anzahl der betreuten Server | Stück | 63 255 | 62 590 | 1,1% | 61 406 | 3,0% |
| Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme | Mio. Stück | 1,67 | 1,71 | (2,3)% | 1,62 | 3,1% |
| SYSTEMS INTEGRATION | ||||||
| Fakturierte Stunden | Mio. | 1,7 | 5,3 | n. a. | 1,4 | 21,4% |
| Utilization Rate | % | 82,1 | 82,9 | (0,8)% p | 81,7 | 0,4 % p |
Im ersten Quartal 2016 entwickelte sich unser operatives Segment Systemgeschäft gegenüber
dem Vorjahresvergleichszeitraum positiv, wobei die Market Unit auch durch den Abschluss
der Aufbauphase im Rahmen unseres Großkundenprojekts zur Errichtung und zum Betrieb
eines elektronischen Mauterhebungssystems in Belgien profitierte. Gestärkt durch die
Neuausrichtung konnten sich insbesondere unsere Standardlösungen aus dem Wachstumsfeld
Cloud Computing gegen den preisaggressiven Wettbewerb durchsetzen. So stieg der Auftragseingang
gegenüber dem Vorjahresquartal um 25,6 %. Ein weiterer wichtiger Baustein für den
Ausbau unseres Cloud-Geschäfts sind strategische Partnerschaften. Das heißt, wir bieten
Lösungen unserer Partner entsprechend den Bedürfnissen unserer Kunden aus unseren
Rechenzentren in Deutschland an. Dabei spielen die Aspekte Sicherheit und Hochverfügbarkeit
für T-Systems und für unsere Kunden eine wichtige Rolle.
Um den Anforderungen aus den neuen Vertragsabschlüssen gerecht zu werden, modernisieren
und konsolidieren wir unsere ICT-Ressourcen kontinuierlich. Vor diesem Hintergrund
stieg die Anzahl der betreuten Server gegenüber dem ersten Quartal 2015 um 3,0 %.
Bei den Rechenzentren konnten wir durch den technischen Fortschritt immer größere
und leistungsstärkere Einheiten errichten - dies wirkt auch positiv auf unsere Kosteneffizienz.
Die Zahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme stieg gegenüber dem ersten Quartal des
Vorjahrs um 3,1 %.
| in Mio. € | Q1 2016 | Q1 2015 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2015 | |
| GESAMTUMSATZ | 2 045 | 1 927 | 118 | 6,1 % | 8 194 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 30 | (70) | 100 | n. a. | (541) | |
| EBIT-wirksame Sondereinflüsse | (60) | (84) | 24 | 28,6% | (713) | |
| EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) | 90 | 14 | 76 | n. a. | 172 | |
| EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 4,4 | 0,7 | 2,1 | ||
| Abschreibungen | (116) | (141) | 25 | 17,7 % | (634) | |
| EBITDA | 146 | 71 | 75 | n. a. | 93 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (60) | (74) | 14 | 18,9% | (647) | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 206 | 145 | 61 | 42,1% | 740 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 10,1 | 7,5 | 9,0 | ||
| CASH CAPEX | (237) | (248) | 11 | 4,4% | (1 151) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug im Berichtsquartal
2,0 Mrd. € und lag um 6,1 % über dem Niveau des Vorjahresquartals.
Der Umsatz der Market Unit, also im Kern das Geschäft mit externen Kunden, war mit
1,7 Mrd. € um 6,6 % höher als im ersten Quartal 2015; dabei bauten wir insbesondere
den internationalen Umsatz aus, der um 17,5 % stieg. Dies war im Wesentlichen durch
den Abschluss der Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien bedingt. Darüber
hinaus entwickelte sich der Umsatz aus Neuverträgen, u. a. aus dem Bereich Cloud,
positiv. Gegenläufig wirkten die generell rückläufige Preisentwicklung im ICT-Geschäft
sowie Wechselkurseffekte negativ auf den Umsatz der Market Unit.
Im Geschäftsbereich Telekom IT, der hauptsächlich die nationale interne IT unseres
Konzerns bündelt, lag der Umsatz durch die konzerninterne Endabrechnung mit 317 Mio.
€ um 3,6 % über dem Niveau des Vorjahres. Bedingt durch die weiteren Kosteneinsparungen
des Konzerns bei der IT, werden die Umsätze der Telekom IT im Jahresverlauf planmäßig
unter dem Vorjahresniveau liegen.
Im ersten Quartal 2016 stieg das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft
um 61 Mio. € bzw. 42,1 %. Dies ist auf einen deutlich gestiegenen Beitrag der Market
Unit um 45,2 % zurückzuführen. Das verbesserte Ergebnis der Market Unit resultierte
in erster Linie aus der in der Berichtsperiode abgeschlossenen Aufbauphase des Mauterhebungssystems
in Belgien. Das bereinigte EBITDA der Telekom IT lag leicht unter Vorjahresniveau.
Die bereinigte EBITDA-Marge unseres operativen Segments Systemgeschäft stieg von 7,5
% im Vorjahresvergleichszeitraum auf 10,1 %.
Das EBITDA stieg ebenfalls gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 75 Mio. € auf 146 Mio.
€, im Wesentlichen bedingt durch die beim bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte
sowie um 14 Mio. € niedrigere Sondereinflüsse, v. a. durch Restrukturierungsprogramme.
Das bereinigte EBIT stieg gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 76 Mio. €. Insbesondere
der beim EBITDA beschriebene Einmaleffekt der Market Unit trug zu dieser positiven
Entwicklung bei. Die bereinigte EBIT-Marge stieg daher von 0,7 % im ersten Quartal
2015 auf 4,4 %. Weiterhin wirkten gesunkene Abschreibungen, bedingt durch die Migration
von IT-Plattformen, positiv auf das bereinigte EBIT.
Der Cash Capex lag im Berichtszeitraum bei 237 Mio. €. Unser weiterhin hohes Investitionsniveau
steht im Zusammenhang mit der zunehmenden Weiterentwicklung der Digitalisierung von
Wirtschaftsunternehmen. Deshalb werden wir in Wachstumsfelder wie Vernetztes Automobil
und Gesundheit sowie in digitale Zukunftsfelder wie Cloud Computing oder Cyber Security
investieren. Dem entgegen wirkten Effizienzsteigerungen, u. a. durch die Standardisierung
der ICT-Plattformen und durch die Konsolidierung von Rechenzentren.
Group Headquarters & Group Services umfasst alle Konzerneinheiten, die nicht direkt
einem der operativen Segmente zugeordnet sind. Für weitere Informationen verweisen
wir auf das Kapitel "Konzernstruktur" im Geschäftsbericht 2015, Seite 58 ff.
| in Mio. € | Q1 2016 | Q1 2015 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2015 |
| GESAMTUMSATZ | 513 | 565 | (52) | (9,2)% | 2 275 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 2 139 | (252) | 2 391 | n. a. | (860) |
| Abschreibungen | (130) | (144) | 14 | 9,7 % | (627) |
| EBITDA | 2 269 | (108) | 2 377 | n. a. | (233) |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 2 386 | (86) | 2 472 | n. a. | 319 |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | (117) | (22) | (95) | n. a. | (552) |
| CASH CAPEX | (60) | (96) | 36 | 37,5 % | (342) |
Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte
sich im ersten Quartal 2016 gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 9,2 %. Dies
ist im Wesentlichen auf die fehlenden Umsätze im Zusammenhang mit dem Verkauf unserer
Online-Plattform t-online.de und unseres Digitalvermarkters InteractiveMedia im November
2015 und die Neuaufstellung des Bereichs Group Innovation+ zurückzuführen. Des Weiteren
sanken die konzerninternen Umsätze durch die weitere Optimierung von Flächen im Bereich
Grundstücke und Gebäude.
In der Berichtsperiode reduzierte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group
Headquarters & Group Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 95 Mio. €. Dies
resultierte im Wesentlichen aus einem im ersten Quartal 2015 erfassten Ertrag in Höhe
von 175 Mio. € im Zusammenhang mit einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines
kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens. Ohne Berücksichtigung dieses Einmaleffekts
lag das bereinigte EBITDA um 80 Mio. € über dem des ersten Quartals 2015. Dies resultierte
im Wesentlichen aus höheren Erträgen aus Immobilienverkäufen sowie geringeren Personalaufwendungen
infolge des fortgesetzten Personalumbaus bei Vivento. Weitere das bereinigte EBITDA
erhöhende Effekte resultierten aus der Neuaufstellung des Bereichs Group Innovation+.
Negativ wirkten die im ersten Quartal 2016 fehlenden Beiträge infolge des Verkaufs
von t-online.de und InteractiveMedia sowie die weitere Optimierung von Flächen im
Bereich Grundstücke und Gebäude.
Insgesamt wirkten sich im ersten Quartal 2016 positive Sondereinflüsse von 2,4 Mrd.
€ auf das EBITDA aus. Diese ergaben sich in erster Linie aus dem am 29. Januar 2016
vollzogenen Verkauf unseres Joint Ventures EE an die britische BT. Aus der Veräußerung
erzielten wir einen Ertrag von rund 2,5 Mrd. €. Die Aufwendungen - insbesondere für
Personalmaßnahmen -lagen mit rund 0,1 Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Hauptursache für den Anstieg des EBIT um 2,4 Mrd. € gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
ist der im Berichtszeitraum erfasste Ertrag aus der Veräußerung unseres Joint Ventures
EE. Die Abschreibungen lagen um 14 Mio. € unter dem Vorjahresniveau.
Der Cash Capex verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 36 Mio. €, im Wesentlichen
resultierend aus geringeren Fahrzeug- und Lizenzanschaffungen.
Informationen zu dem am 7. April 2016 in Brüssel notifizierten Beschlussentwurf der
BNetzA für die Regulierung von Vectoring im Nahbereich sowie zu dem am 20. April 2016
veröffentlichten Konsultationsentwurf der BNetzA zu den TAL-Überlassungsentgelten
finden Sie im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Seite 10 ff.
Informationen zu den Entwicklungen im Rechtsverfahren Schadensersatzklage gegen OTE
sowie zu den abgeschlossenen Schadensersatzklagen im Zusammenhang mit Entgelten für
die Überlassung von Teilnehmerdaten finden sich im Kapitel "Risiko- und Chancensituation",
Seite 31 f.
Tarifabschluss Konzernzentrale und Telekom Deutschland. Die Deutsche Telekom und die
Gewerkschaft ver.di einigten sich am 13. April 2016 auf einen Tarifabschluss für die
Konzernzentrale und die Telekom Deutschland. Der neue Tarifvertrag sieht vor, die
Gehälter rückwirkend zum 1. April 2016 um 2,2 % und zum 1. April 2017 um weitere 2,1
% anzuheben. Die unteren Gehaltsbänder stiegen zum 1. April 2016 überproportional
um 2,6 %. Der neue Tarifvertrag gilt ab dem 1. Februar 2016 und hat eine Laufzeit
von zwei Jahren.
Platzierung von Aktien der Scout24 AG. In einem beschleunigten Book-building-Verfahren
platzierten wir am 14. April 2016 rund 2,6 Mio. Aktien der Scout24 AG zu einem Preis
von 30,00 € je platzierter Aktie. Der Verkauf wurde am 18. April 2016 vollzogen. Der
uns zufließende Bruttoerlös belief sich auf rund 79 Mio. €. Nach Abschluss des Verkaufs
halten wir noch ca. 11,8 Mio. Aktien, was rund 10,9 % der Gesamtzahl der Aktien der
Scout24 AG entspricht. Aufgrund des weiterhin maßgeblichen Einflusses auf die Finanz-
und Geschäftspolitik wird die verbleibende Beteiligung an der Scout24 AG unverändert
nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen und gehört nach wie vor
zum Segment Group Headquarters & Group Services.
Finanzierungsmaßnahmen. Am 1. April 2016 hat T-Mobile US Senior Notes im Gesamtvolumen
von 1,0 Mrd. US-$ begeben. Die Nettoerlöse aus dieser Emission sollen für den Erwerb
von Spektrum u. a. im 700 MHz-A-Band verwendet werden. Am 12. April 2016 hat die Deutsche
Telekom International Finance B.V. mit Garantie der Deutschen Telekom AG im Rahmen
unseres Daueremissionsprogramms (Debt Issuance-Programm) eine Euro-Anleihe im Volumen
von 0,5 Mrd. € ausgegeben. Diese Emission ist Teil der allgemeinen Unternehmensfinanzierung.
Ohne Auswirkungen auf die Entwicklung der finanziellen Verbindlichkeiten hat die Deutsche
Telekom AG im April 2016 gegenüber T-Mobile US unwiderrufliche und zeitlich befristete
Kreditzusagen über weitere bis zu 2,0 Mrd. US-$ abgegeben.
Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung
unseres Managements. Zum heutigen Zeitpunkt liegen keine Erkenntnisse vor, dass sich
die im zusammengefassten Lagebericht 2015 (Geschäftsbericht 2015, Seite 116 ff.) veröffentlichten
Prognosen wesentlich verändert haben. Die dort abgegebenen Aussagen behalten dementsprechend
weiterhin ihre Gültigkeit. Weiterhin gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld"
in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen
Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.
Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im
zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 dargestellten Risiko- und
Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2015, Seite 125 ff.). Ferner wird auf
den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.
Entgelte für die Überlassung von Teilnehmer-Anschlussleitungen. Die nach der Umsetzung
von Vergleichsvereinbarungen mit den (ehemaligen) Klägerinnen ergangenen Neubescheidungen
und Klagerücknahmen (siehe Abschnitt "Regulierung", Seite 32) führen dazu, dass das
Risiko aus den verbleibenden Verfahren für die TAL-Überlassungs- und Einmalentgelte
als gering eingeschätzt wird. Wir werden daher in Zukunft nicht über die noch anhängigen
Verfahren berichten.
Schadensersatzklage in Malaysia nach rechtskräftigem Schiedsurteil. Die Celcom Malaysia
Berhad (Celcom) und die Technology Resources Industries Berhad klagen vor den staatlichen
Gerichten in Kuala Lumpur, Malaysia, gegen insgesamt elf Beklagte, darunter auch die
DeTeAsia Holding GmbH (DTAH), eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG. Die
Kläger verlangen Schadensersatz und Entschädigung in Höhe von 232 Mio. US-$ zuzüglich
Zinsen. Diesen Betrag hatte die DTAH im Jahr 2005 aufgrund eines rechtskräftig zu
ihren Gunsten ergangenen Schiedsurteils gegen die Celcom vollstreckt. Die Durchführung
des erstinstanzlichen Hauptverfahrens ist für Oktober 2016 angesetzt. Die finanziellen
Auswirkungen können derzeit noch nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.
Schadensersatzklage gegen OTE. Im Verfahren der Lannet Communications S. A. gegen
die OTE wegen Schadensersatz in Höhe von ca. 176 Mio. € zuzüglich Zinsen hat das zuständige
Gericht in Athen am 8. April 2016 einem Antrag der OTE stattgegeben und den Kläger
verpflichtet, die Klage zurückzunehmen.
Schadensersatzklagen im Zusammenhang mit Entgelten für die Überlassung von Teilnehmerdaten.
2005 wurde die Deutsche Telekom AG von der telegate AG auf Schadensersatz in Höhe
von ca. 86 Mio. € zuzüglich Zinsen verklagt. Die telegate AG begründete ihre Klage
mit angeblich überhöhten Preisen der Deutschen Telekom AG für die Überlassung von
Teilnehmerdaten zwischen 1997 und 1999. Ebenfalls 2005 wurde die Deutsche Telekom
AG von Dr. Harisch - Gründer der telegate AG - auf Schadensersatz in Höhe von zuletzt
ca. 612 Mio. € zuzüglich Zinsen verklagt. Nachdem sowohl Dr. Harisch als auch die
telegate AG in erster und zweiter Instanz mit ihren Klagen unterlagen, wurde zunächst
im April 2015 die von Dr. Harisch eingelegte Beschwerde gegen die Nichtzulassung der
Revision vom Bundesgerichtshof zurückgewiesen. Der Bundesgerichtshof hat nun auch
die Nichtzulassungsbeschwerde der telegate AG mit Beschluss vom 12. April 2016 zurückgewiesen.
Damit sind beide Klagen rechtskräftig abgewiesen und die Verfahren beendet.
Verbraucherschutz. Die BNetzA hatte im Februar 2014 einen Verordnungsentwurf vorgestellt,
der im Schwerpunkt auf mehr Transparenz und höhere Kostenkontrolle bei Telekommunikationsdiensten
abzielt. Der Verordnungsentwurf wird nach Abstimmung mit den zu beteiligenden Ministerien
voraussichtlich noch im zweiten Quartal 2016 verabschiedet. Im September 2015 hat
die BNetzA bereits ihr Mess-System gestartet, mit dem Verbraucher ihre verfügbare
Bandbreite bei Festnetz- und Mobilfunk-Anschlüssen messen können. Die Veröffentlichung
der Darstellung der bundesweit erreichten Anschlussbandbreiten wird voraussichtlich
im Mai 2016 erfolgen. Die Verordnung tritt nach einer 6-monatigen Umsetzungsfrist
in Kraft. Für einzelne Regeln ist eine verlängerte Umsetzungsfrist von zwölf Monaten
vorgesehen.
Rückwirkende Neubescheidung von Entgeltgenehmigungen. Die 2015 mit Klägern bezüglich
der TAL-Überlassungsentgelte geschlossenen Vergleichsvereinbarungen, in denen die
ursprünglich genehmigten Entgelte vereinbart wurden und sich die Vertragspartner verpflichtet
haben, anhängige Klagen zurückzunehmen, konnten bis April 2016 vollständig umgesetzt
werden. Auf dieser Basis haben wir am 23. September 2015 und am 30. November 2015
entsprechende Entgeltanträge bei der BNetzA gestellt, welche am 5. November 2015 und
am 1. Februar 2016 genehmigt wurden. Damit sind die TAL-Überlassungsentgelte der Vergangenheit
in der Höhe der ursprünglichen Genehmigung nunmehr für nahezu den gesamten Markt rechtskräftig
geworden.
Frequenzvergabe. Im Hinblick auf Risiken und Chancen bei der Frequenzregulierung ist
v. a. auf die Spektrumvergabe-Prozesse hinzuweisen, die derzeit in einigen Ländern
in Vorbereitung sind bzw. sich in Planung befinden. Bei den Vergaben geht es hauptsächlich
um die Auktion von Frequenzen in den Bereichen 0,8 GHz, 1,8 GHz, 2,6 GHz und 3,5 GHz.
Derzeit werden in Griechenland, Großbritannien, Montenegro, der Tschechischen Republik,
Ungarn und der Slowakei Vergaben vorbereitet, die voraussichtlich bis Ende 2016 durchgeführt
werden. Daneben hat in den USA die sog. "Incentive Auction" zur Umverteilung von ehemaligem
Rundfunkspektrum auf Mobilfunk-Nutzungen begonnen. Während sich die erste Phase an
die Rundfunkbetreiber richtet, wird sich die zweite Phase später im Jahr auf den Verkauf
der freigewordenen Frequenzen an interessierte Mobilfunk-Firmen konzentrieren.
Am 27. Oktober 2015 verabschiedeten EU-Parlament und Europäischer Rat die EU-Verordnung
zum Telekommunikationsbinnenmarkt, die Regelungen zu Netzneutralität, International
Roaming und Informationspflichten beinhaltet.
| ― |
Netzneutralität. Das Gremium der Europäischen Regulierungsbehörden (GEREK) ist derzeit mit der Ausgestaltung der Leitlinien zur Umsetzung der Verordnung zur Netzneutralität befasst. Eine erste Konsultation dieser Leitlinien ist für Anfang Juni 2016 und die Veröffentlichung für Ende August 2016 angekündigt. |
| ― |
International Roaming. Die Europäische Kommission hat im ersten Quartal 2016 eine Konsultation über weitere Maßnahmen zur Abschaffung von Roaming-Aufschlägen abgeschlossen. Die Kommission wird voraussichtlich spätestens zum 15. Juni 2016 einen Gesetzgebungsvorschlag zur weiteren Regulierung der Wholesale Roaming-Entgelte veröffentlichen, der voraussichtlich bis Mitte 2017 verabschiedet werden soll. Je nach Ausgestaltung dieses Vorschlags können für uns und unsere Beteiligungen Umsatzrisiken u. a. aus dem Missbrauch des internationalen Roaming-Mechanismus zur Umgehung nationaler Konditionen entstehen. |
Die EU-Kommission hat am 15. März 2016 eine öffentliche Konsultation zur Überprüfung
der Terminierungsempfehlung vom 7. Mai 2009 mit Frist 7. Juni 2016 gestartet. Mit
dieser werden zum einen die Effekte des mit der bisherigen Terminierungsempfehlung
eingeführten sog. "Pure-LRIC-Kosten-maßstabs" überprüft sowie zum anderen Fragen bezüglich
der zukünftigen regulatorischen Maßnahmen gestellt. Mit zukünftigen regulatorischen
Maßnahmen sind sowohl Risiken als auch Chancen verbunden. Risiken ergeben sich aus
damit verbundenen zukünftigen Entgeltabsenkungen. Die Chance besteht darin, dass die
Kommission die Terminierungsmärkte deregulieren könnte.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System
wie auch nach Einschätzung unseres Managements keine wesentlichen Risiken absehbar,
die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens
gefährden könnten.
| in Mio. € | 31.03.2016 | 31.12.2015 | Veränderung | Veränderung in % | 31.03.2015 |
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 25 453 | 32 184 | (6 731) | (20,9) % | 28 549 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 7 332 | 6 897 | 435 | 6,3 % | 5 100 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 8 894 | 9 238 | (344) | (3,7)% | 10 696 |
| Ertragsteuerforderungen | 136 | 129 | 7 | 5,4 % | 125 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 4 829 | 5 805 | (976) | (16,8)% | 2 702 |
| Vorräte | 1 998 | 1 847 | 151 | 8,2 % | 1 841 |
| Übrige Vermögenswerte | 1 855 | 1 346 | 509 | 37,8% | 1 826 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 409 | 6 922 | (6 513) | (94,1)% | 6 259 |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 118 152 | 111 736 | 6 416 | 5,7% | 108 912 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 57 384 | 57 025 | 359 | 0,6% | 56 791 |
| Sachanlagen | 44 442 | 44 637 | (195) | (0,4)% | 41 221 |
| Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 811 | 822 | (11) | (1,3)% | 652 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 9 877 | 3 530 | 6 347 | n. a. | 3 759 |
| Aktive latente Steuern | 5 119 | 5 248 | (129) | (2,5)% | 6 142 |
| Übrige Vermögenswerte | 519 | 474 | 45 | 9,5% | 347 |
| BILANZSUMME | 143 605 | 143 920 | (315) | (0,2)% | 137 461 |
| in Mio. € | 31.03.2016 | 31.12.2015 | Veränderung | Veränderung in % | 31.03.2015 |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | 32 211 | 33 548 | (1 337) | (4,0)% | 28 357 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 13 876 | 14 439 | (563) | (3,9)% | 10 116 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 9 867 | 11 090 | (1 223) | (11,0)% | 9 542 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 260 | 197 | 63 | 32,0% | 278 |
| Sonstige Rückstellungen | 3 227 | 3 367 | (140) | (4,2)% | 3 605 |
| Übrige Schulden | 4 981 | 4 451 | 530 | 11,9% | 4 816 |
| Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | - | 4 | (4) | n. a. | - |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | 72 950 | 72 222 | 728 | 1,0 % | 72 108 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 48 185 | 47 941 | 244 | 0,5 % | 47 004 |
| Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen | 8 369 | 8 028 | 341 | 4,2 % | 9 213 |
| Sonstige Rückstellungen | 3 027 | 2 978 | 49 | 1,6% | 2 536 |
| Passive latente Steuern | 9 342 | 9 205 | 137 | 1,5 % | 9 236 |
| Übrige Schulden | 4 027 | 4 070 | (43) | (1,1)% | 4 119 |
| SCHULDEN | 105 161 | 105 770 | (609) | (0,6) % | 100 465 |
| EIGENKAPITAL | 38 444 | 38 150 | 294 | 0,8 % | 36 996 |
| Gezeichnetes Kapital | 11 793 | 11 793 | 0 | 0,0% | 11 611 |
| Eigene Anteile | (51) | (51) | 0 | 0,0% | (53) |
| 11 742 | 11 742 | 0 | 0,0% | 11 558 | |
| Kapitalrücklage | 52 399 | 52 412 | (13) | 0,0% | 51 796 |
| Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag | (36 187) | (38 969) | 2 782 | 7,1 % | (37 385) |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | (1 470) | (178) | (1 292) | n. a. | (235) |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | - |
1 139 | (1 139) | n. a. | 1 201 |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 3 125 | 3 254 | (129) | (4,0)% | 787 |
| ANTEILE DER EIGENTÜMER DES MUTTERUNTERNEHMENS | 29 609 | 29 400 | 209 | 0,7% | 27 722 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 8 835 | 8 750 | 85 | 1,0% | 9 274 |
| BILANZSUMME | 143 605 | 143 920 | (315) | (0,2)% | 137 461 |
| in Mio. € | Q1 2016 | Q1 2015 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2015 |
| UMSATZERLÖSE | 17 630 | 16 842 | 788 | 4,7% | 69 228 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3 179 | 397 | 2 782 | n. a. | 2 008 |
| Bestandsveränderungen | 12 | 5 | 7 | n. a. | (11) |
| Aktivierte Eigenleistungen | 480 | 501 | (21) | (4,2)% | 2 041 |
| Materialaufwand | (8 663) | (8 907) | 244 | 2,7 % | (35 706) |
| Personalaufwand | (4 062) | (3 870) | (192) | (5,0)% | (15 856) |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (909) | (808) | (101) | (12,5)% | (3 316) |
| Abschreibungen | (3 142) | (2 694) | (448) | (16,6)% | (11 360) |
| BETRIEBSERGEBNIS | 4 525 | 1 466 | 3 059 | n. a. | 7 028 |
| Zinsergebnis | (633) | (600) | (33) | (5,5)% | (2 363) |
| Zinserträge | 62 | 65 | (3) | (4,6)% | 246 |
| Zinsaufwendungen | (695) | (665) | (30) | (4,5)% | (2 609) |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 2 | (2) | 4 | n. a. | 24 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 417 | 159 | 258 | n. a. | 89 |
| FINANZERGEBNIS | (214) | (443) | 229 | 51,7% | (2 250) |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 4 311 | 1 023 | 3 288 | n. a. | 4 778 |
| Ertragsteuern | (934) | (234) | (700) | n. a. | (1 276) |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3 377 | 789 | 2 588 | n. a. | 3 502 |
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE | |||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) | 3 125 | 787 | 2 338 | n. a. | 3 254 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 252 | 2 | 250 | n. a. | 248 |
| Q1 2016 | Q1 2015 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2015 | ||
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) | Mio. € | 3 125 | 787 | 2 338 | n. a. | 3 254 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert | Mio. Stück | 4 587 | 4 515 | 72 | 1,6% | 4 553 |
| ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT | € | 0,68 | 0,17 | 0,51 | n. a. | 0,71 |
| in Mio. € | Q1 2016 | Q1 2015 | Veränderung | Gesamtjahr 2015 |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3 377 | 789 | 2 588 | 3 502 |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden |
||||
| Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen |
(638) | (766) | 128 | 230 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen |
0 | 0 | 0 | 0 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen |
196 | 233 | (37) | (60) |
| (442) | (533) | 91 | 170 | |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen |
||||
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe |
||||
| Erfolgswirksame Änderung | (948) | 4 | (952) | 4 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (1 182) | 2 460 | (3 642) | 2 000 |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
||||
| Erfolgswirksame Änderung | (1) | 2 | (3) | 0 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (459) | 5 | (464) | 31 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten | ||||
| Erfolgswirksame Änderung | 244 | (404) | 648 | (255) |
| Erfolgsneutrale Änderung | (409) | 605 | (1 014) | 653 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen |
||||
| Erfolgswirksame Änderung | 7 | 0 | 7 | 0 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 1 | 3 | (2) | 25 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen |
53 | (61) | 114 | (127) |
| (2 694) | 2 614 | (5 308) | 2 331 | |
| SONSTIGES ERGEBNIS | (3 136) | 2 081 | (5 217) | 2 501 |
| GESAMTERGEBNIS | 241 | 2 870 | (2 629) | 6 003 |
| ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE | ||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens | 223 | 2 270 | (2 047) | 5 221 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 18 | 600 | (582) | 782 |
| in Mio. € | Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | |||||
| Bezahltes Eigenkapital | Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital | Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | ||||
| Gezeichnetes Kapital |
Eigene Anteile |
Kapital- rücklage |
Gewinnrücklagen einschl. Ergebnisvortrag |
Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag) |
Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe |
|
| STAND ZUM 1. JANUAR 2015 | 11 611 | (53) | 51 778 | (39 783) | 2 924 | (1 247) |
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (22) | (3) | ||||
| Gewinnvortrag | 2 924 | (2 924) | ||||
| Dividendenausschüttung | ||||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 40 | |||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 787 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | (526) | 1 860 | ||||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | ||||||
| STAND ZUM 31. MÄRZ 2015 | 11 611 | (53) | 51 796 | (37 385) | 787 | 610 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2016 | 11 793 | (51) | 52 412 | (38 969) | 3 254 | 427 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (47) | (1) | ||||
| Gewinnvortrag | 3 254 | (3 254) | ||||
| Dividendenausschüttung | ||||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 34 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | ||||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 3 125 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | (437) | (1 901) | ||||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | (35) | |||||
| STAND ZUM 31. MÄRZ 2016 | 11 793 | (51) | 52 399 | (36 187) | 3 125 | (1 475) |
| in Mio. € | Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | Summe | ||||
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| Neubewertungs- rücklage |
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
Sicherungs- instrumente |
At equity bilanzierte Unternehmen |
Steuern |
||
| STAND ZUM 1. JANUAR 2015 | (62) | 79 | 340 | (42) | (108) | 25 437 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | |||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (25) | |||||
| Gewinnvortrag | 0 | |||||
| Dividendenausschüttung | 0 | |||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 40 | |||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 787 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 2 | 6 | 201 | 1 | (61) | 1 483 |
| GESAMTERGEBNIS | 2 270 | |||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | 0 | |||||
| STAND ZUM 31. MÄRZ 2015 | (60) | 85 | 541 | (41) | (169) | 27 722 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2016 | (62) | 110 | 738 | (17) | (235) | 29 400 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | |||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (48) | |||||
| Gewinnvortrag | 0 | |||||
| Dividendenausschüttung | 0 | |||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 34 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 0 | |||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 3 125 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | (460) | (165) | 8 | 53 | (2 902) | |
| GESAMTERGEBNIS | 223 | |||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | 35 | 0 | ||||
| STAND ZUM 31. MÄRZ 2016 | (62) | (350) | 573 | 26 | (182) | 29 609 |
| in Mio. € | Anteile anderer Gesellschafter | Gesamt Konzern-Eigenkapital |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2015 | 8 629 | 34 066 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | |
| Transaktionen mit Eigentümern | 40 | 15 |
| Gewinnvortrag | 0 | |
| Dividendenausschüttung | (15) | (15) |
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 20 | 60 |
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 2 | 789 |
| Sonstiges Ergebnis | 598 | 2 081 |
| GESAMTERGEBNIS | 600 | 2 870 |
| Transfer in Gewinnrücklagen | 0 | |
| STAND ZUM 31. MÄRZ 2015 | 9 274 | 36 996 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2016 | 8 750 | 38 150 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | |
| Transaktionen mit Eigentümern | 49 | 1 |
| Gewinnvortrag | 0 | |
| Dividendenausschüttung | 0 | |
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 18 | 52 |
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 0 | |
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 252 | 3 377 |
| Sonstiges Ergebnis | (234) | (3 136) |
| GESAMTERGEBNIS | 18 | 241 |
| Transfer in Gewinnrücklagen | 0 | |
| STAND ZUM 31. MÄRZ 2016 | 8 835 | 38 444 |
| in Mio. € | Q1 2016 | Q1 2015 | Gesamtjahr 2015 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUER | 4 311 | 1 023 | 4 778 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen |
3 142 | 2 694 | 11 360 |
| Finanzergebnis | 214 | 443 | 2 250 |
| Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften | (6) | - | (583) |
| Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen |
(2 507) | - | - |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 91 | 59 | 243 |
| Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen |
(410) | 10 | (87) |
| Veränderung aktives Working Capital | (417) | (258) | (1 438) |
| Veränderung der Rückstellungen | (92) | 46 | 112 |
| Veränderung übriges passives Working Capital | 128 | 78 | 878 |
| Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern | (132) | (136) | (695) |
| Erhaltene Dividenden | 175 | 279 | 578 |
| Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten |
0 | 50 | 100 |
| OPERATIVER CASHFLOW | 4 497 | 4 288 | 17 496 |
| Gezahlte Zinsen | (1 167) | (1 180) | (3 464) |
| Erhaltene Zinsen | 166 | 200 | 965 |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 3 496 | 3 308 | 14 997 |
| Auszahlungen für Investitionen in | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | (1 707) | (2 440) | (6 446) |
| Sachanlagen | (2 189) | (1 989) | (8 167) |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | (310) | (61) | (493) |
| Auszahlungen für die Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungen |
1 | (8) | (28) |
| Einzahlungen aus Abgängen von | |||
| Immateriellen Vermögenswerten | 0 | 0 | 4 |
| Sachanlagen | 157 | 87 | 363 |
| Langfristigen finanziellen Vermögenswerten | 43 | 9 | 446 |
| Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungen |
11 | (1) | (58) |
| Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens |
262 | 1 468 | (638) |
| Sonstiges | (6) | (2) | 2 |
| CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT | (3 738) | (2 937) | (15 015) |
| Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 7 897 | 2 734 | 33 490 |
| Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | (11 401) | (6 271) | (36 944) |
| Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 4 459 | 599 | 5 247 |
| Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 0 | (140) | (207) |
| Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) | (9) | - | (1 256) |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (76) | (53) | (224) |
| Aktienrückkauf Deutsche Telekom AG | - | - | (15) |
| Verkauf eigene Aktien Deutsche Telekom AG | - | - | 31 |
| Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern |
1 | 19 | 43 |
| Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern |
(43) | (25) | (1 041) |
| Sonstiges | - | 1 | - |
| CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | 828 | (3 136) | (876) |
| Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) |
(151) | 341 | 267 |
| Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
- | 1 | 1 |
| NETTOVERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL (LAUFZEIT BIS 3 MONATE) | 435 | (2 423) | (626) |
| BESTAND AM ANFANG DER PERIODE | 6 897 | 7 523 | 7 523 |
| BESTAND AM ENDE DER PERIODE | 7 332 | 5 100 | 6 897 |
Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der europäischen Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie
am 26. November 2015 sind die bisher im § 37x WpHG a.F. enthaltenen gesetzlichen Verpflichtungen
zur Erstellung und Veröffentlichung von Quartalsmitteilungen sowie Quartalsfinanzberichten
gestrichen worden. Die Frankfurter Börse sieht hingegen weiterhin eine vierteljährliche
Berichtspflicht für die im Prime Standard gelisteten Unternehmen vor, allerdings nach
Anpassung ihrer Börsenordnung mit Wirkung zum 26. November 2015 nur noch in Form einer
Quartalsmitteilung (§ 51a Abs. 1 BörsenO FWB n.F.). Diese Pflicht zur Veröffentlichung
einer Quartalsmitteilung entfällt jedoch, wenn das Unternehmen freiwillig einen Quartalsfinanzbericht
entsprechend § 37w WpHG veröffentlicht (§ 51a Abs. 6 BörsenO FWB n.F.). In Einklang
mit dem neu gefassten § 51a Abs. 6 der Börsenordnung veröffentlicht die Deutsche Telekom
AG weiterhin freiwillig einen Quartalsfinanzbericht der unverändert einen Konzern-Zwischenabschluss
und einen Konzern-Zwischenlagebericht umfasst. Der Konzern-Zwischenabschluss wurde
unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde
unter Beachtung des WpHG aufgestellt.
Der Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2016 ist freiwillig unter Beachtung der
Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In
Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber
dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom
angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.
Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Quartalsfinanzbericht
alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich
der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen
wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015 (Geschäftsbericht
2015, Seite 161 ff.).
| Verlautbarung | Titel | Anwendungspflicht der Deutschen Telekom ab | Voraussichtliche Änderungen | Voraussichtliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom |
| Amendments to IAS 1 | Disclosure Initiative | 01.01.2016 | Die Änderungen sollen eine Reduzierung auf wesentliche und vereinfachte Angaben im Abschluss ermöglichen. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Amendments to IAS 16 and IAS 38 | Clarification of Acceptable Methods of Depreciation and Amortisation | 01.01.2016 | Eine erlösbasierte Abschreibungsmethode für Sachanlagen wird als nicht zulässig angesehen, während für immaterielle Vermögenswerte lediglich die widerlegbare Vermutung besteht, dass eine solche Methode nicht sachgerecht sei. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Amendments to IAS 16 and IAS 41 | Bearer Plants | 01.01.2016 | Keine Relevanz für die Deutsche Telekom. | |
| Amendments to IAS 19 | Defined Benefit Plans - Employee Contributions | 01.01.2016 | Das Ziel besteht in einer vereinfachten Bilanzierung von Beiträgen von Arbeitnehmern oder Dritten zu einem Pensionsplan, die es ermöglicht, Beiträge von Arbeitnehmern oder Dritten in der Periode als Reduktion des laufenden Dienstzeitaufwands zu erfassen, in der die zugehörige Arbeitsleistung erbracht wurde, sofern die Beiträge unabhängig von der Anzahl der Dienstjahre sind. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Amendments to IAS 27 | Equity Method in Separate Financial Statements | 01.01.2016 | Keine Relevanz für die Deutsche Telekom. | |
| Amendments to IFRS 11 | Accounting for Acquisitions of Interests in Joint Operations | 01.01.2016 | Beim Erwerb von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit, die einen Geschäftsbetrieb gemäß IFRS 3 darstellt, sind alle Prinzipien in Bezug auf die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen aus IFRS 3 und anderen IFRS anzuwenden, solange diese nicht in Widerspruch zu den Leitlinien in IFRS 11 stehen. | Da die Änderungen nur künftige Transaktionen betreffen, ist eine Prognose hinsichtlich der Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom nicht möglich. |
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSs 2010-2012 Cycle |
01.01.2016 | Klarstellungen zahlreicher bereits veröffentlichter Standards. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSs 2012-2014 Cycle | 01.01.2016 | Klarstellungen zahlreicher bereits veröffentlichter Standards. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards,
Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten
als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel
"Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2015 zu entnehmen
(Geschäftsbericht 2015, Seite 161 ff.).
Zur Vereinheitlichung der Steuerungsstruktur wurde die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
zum 1. Januar 2016 vom Umsatzkostenverfahren auf das leistungsbezogene Gesamtkostenverfahren
umgestellt. Die Umstellung auf das Gesamtkostenverfahren stellt eine freiwillige Änderung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Sinne des IAS 8.14b dar. Um die Vergleichbarkeit
zu den Vorjahresperioden zu gewährleisten, wurden die entsprechenden Werte rückwirkend
angepasst.
Seit dem 1. Januar 2016 wird der Geschäftskundenbereich der Gesellschaft Magyar Telekom
in Ungarn, der zuvor organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet
war, im operativen Segment Europa zusammengeführt und ausgewiesen. Bei dem Geschäftskundenbereich
der Magyar Telekom handelt es sich um eine Einheit in Ungarn, die im Wesentlichen
ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden erbringt. Die Zusammenführung wurde aus
Gründen einer besseren Steuerbarkeit der Gesellschaft durchgeführt. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst.
Nachdem die britische Wettbewerbsbehörde Competition and Markets Authority (CMA) im
Januar 2016 dem Verkauf des Joint Ventures EE an die britische BT ohne Auflagen zugestimmt
hatte, haben die Deutsche Telekom AG und der französische Telekommunikationsanbieter
Orange am 29. Januar 2016 die Transaktion zu einem Kaufpreis von 13,2 Mrd. GBP vollzogen.
Im Gegenzug erhielt die Deutsche Telekom AG für ihren Anteil am Joint Venture EE insgesamt
12,0 % der Anteile an der BT sowie eine Barkomponente in Höhe von 25,7 Mio. GBP. Aus
der Veräußerung ergab sich ein Ertrag von rund 2,5 Mrd. €, davon rund 0,9 Mrd. € aus
in Vorjahren ergebnisneutral im Eigenkapital erfassten Effekten. Weiterhin erhielten
die Gesellschafter vom Joint Venture EE am 25. Januar 2016 eine abschließende Dividende
von insgesamt 0,3 Mrd. GBP, an der die Deutsche Telekom AG mit ihrem zu diesem Zeitpunkt
bestehenden Kapitalanteil von 50 % partizipiert hat. Die im Zuge der Transaktion erhaltenen
Anteile an BT werden in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten als zur Veräußerung
verfügbare finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen. Die Anteile werden erfolgsneutral
zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Weitere Informationen sind im Kapitel "Ausgewählte
Erläuterungen zur Konzern-Bilanz" im Abschnitt "Sonstige finanzielle Vermögenswerte",
Seite 41, enthalten.
Die Deutsche Telekom erwarb bzw. veräußerte im vorhergehenden Geschäftsjahr Gesellschaften.
Die Vergleichbarkeit des Konzern-Zwischenabschlusses und der Angaben in der Segmentberichterstattung
ist daher zum Teil eingeschränkt.
Die dargestellten Effekte im operativen Segment Europa resultierten aus der zum 1.
Januar 2016 erfolgten Ausgliederung des Energie-Resale-Geschäfts in Ungarn.
Die dargestellten Effekte im Segment Group Headquarters & Group Services resultierten
aus der Veräußerung der Online-Plattform t-online.de und des Digitalvermarkters InteractiveMedia
im vierten Quartal 2015.
In der folgenden Tabelle werden die Auswirkungen der Veränderungen des Konsolidierungskreises
auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Segmentberichterstattung dargestellt.
| in Mio. € | Gesamt | Q1 2015 | ||||
| Q1 2016 | Gesamt | Deutschland | USA | Europa | Systemgeschäft | |
| Umsatzerlöse | 17 630 | 16 842 | (54) | |||
| Sonstige betriebliche Erträge | 3 179 | 397 | 0 | |||
| Bestandsveränderungen | 12 | 5 | 0 | |||
| Aktivierte Eigenleistungen | 480 | 501 | 0 | |||
| Materialaufwand | (8 663) | (8 907) | 51 | |||
| Personalaufwand | (4 062) | (3 870) | 0 | |||
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (909) | (808) | 0 | |||
| Abschreibungen | (3 142) | (2 694) | 0 | |||
| BETRIEBSERGEBNIS | 4 525 | 1 466 | 0 | 0 | (3) | 0 |
| Zinsergebnis | (633) | (600) | 0 | |||
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 2 | (2) | 0 | |||
| Sonstiges Finanzergebnis | 417 | 159 | 0 | |||
| FINANZERGEBNIS | (214) | (443) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 4 311 | 1 023 | 0 | 0 | (3) | 0 |
| Ertragsteuern | (934) | (234) | 0 | |||
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3 377 | 789 | 0 | 0 | (3) | 0 |
| in Mio. € | Q1 2015 | Organische Veränderung | ||
| Group Headquarters & Group Services | Überleitung | Pro-formaa | Q1 2016 | |
| Umsatzerlöse | (25) | 16 763 | 867 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 0 | 397 | 2 782 | |
| Bestandsveränderungen | 0 | 5 | 7 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 0 | 501 | (21) | |
| Materialaufwand | 2 | (8 854) | 191 | |
| Personalaufwand | 9 | (3 861) | (201) | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 6 | (802) | (107) | |
| Abschreibungen | 1 | (2 693) | (449) | |
| BETRIEBSERGEBNIS | (7) | 0 | 456 | 3 069 |
| Zinsergebnis | 0 | (600) | (33) | |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 0 | (2) | 4 | |
| Sonstiges Finanzergebnis | 0 | 159 | 258 | |
| FINANZERGEBNIS | 0 | 0 | (443) | 229 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | (7) | 0 | 1 013 | 3 298 |
| Ertragsteuern | 0 | (234) | (700) | |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | (7) | 0 | 779 | 2 598 |
a
Auf Basis des Konsolidierungskreises der aktuellen Berichtsperiode.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sanken um
0,3 Mrd. € auf 8,9 Mrd. €. Im Zusammenhang mit im Berichtszeitraum abgeschlossenen
Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierte sich der Forderungsbestand.
Ebenfalls reduzierend wirkte das bei T-Mobile US im Juni 2015 eingeführte Geschäftsmodell
JUMP! On Demand: Hier enthalten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei
Vertragsabschluss mit dem Kunden nicht mehr die Forderung aus dem Endgeräteverkauf,
sondern nur noch die monatliche Miete für das Endgerät. Ebenfalls vermindernd wirkten
Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.
Der Rückgang der Buchwerte der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte
und Veräußerungsgruppen um 6,5 Mrd. € auf 0,4 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus
den folgenden zwei Effekten: Der am 29. Januar 2016 vollzogene Verkauf der seit Dezember
2014 reklassifizierten Anteile am Joint Venture EE wirkte sich in Höhe von 5,8 Mrd.
€ buchwertvermindernd aus. Darüber hinaus wurde im März 2016 die im dritten Quartal
2015 zwischen T-Mobile US und AT&T vereinbarte Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen
zur Verbesserung der Mobilfunknetz-Abdeckung der T-Mobile US abgeschlossen. Dies verminderte
den Buchwert um 0,7 Mrd. €. Gegenläufig erhöhte eine im ersten Quartal 2016 mit Sprint
vereinbarte Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen, ebenfalls zur Verbesserung
der Mobilfunknetz-Abdeckung der T-Mobile US, den Buchwert um 0,3 Mrd. €.
Die immateriellen Vermögenswerte stiegen um 0,4 Mrd. € auf 57,4 Mrd. €, hauptsächlich
aufgrund von Zugängen von insgesamt 3,0 Mrd. €. Hierin enthalten sind u. a. 1,1 Mrd.
€ für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US, die überwiegend aus dem
mit AT&T im März 2016 vollzogenen Tausch von Mobilfunk-Lizenzen stammen. Weiterhin
resultierten Zugänge aus dem Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US im Januar
2016 für rund 0,5 Mrd. € sowie durch T-Mobile Polska für rund 0,5 Mrd. €. Buchwertvermindernd
wirkten negative Währungskurseffekte in Höhe von 1,3 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung
von US-Dollar in Euro. Einen ebenfalls buchwertmindernden Effekt hatten planmäßige
Abschreibungen in Höhe von 1,0 Mrd. € sowie die vorgenommene Reklassifizierung von
Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und
Veräußerungsgruppen von 0,3 Mrd. €.
Die Sachanlagen reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um 0,2 Mrd. €
auf 44,4 Mrd. €. Zugänge von 2,8 Mrd. €, in erster Linie in den operativen Segmenten
USA und Deutschland, erhöhten den Buchwert. Hierin enthalten sind auch 0,7 Mrd. €
an Aktivierungen höherpreisiger Mobilfunk-Endgeräte. Diese stehen im Zusammenhang
mit dem bei T-Mobile US im Juni 2015 eingeführten Geschäftsmodell JUMP! On Demand,
bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen sondern mieten. Dagegen reduzierten
Währungskurseffekte den Buchwert um 0,6 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar
in Euro. Planmäßige Abschreibungen wirkten in Höhe von 2,1 Mrd. € buchwertmindernd.
Ebenfalls vermindernd wirkten Abgänge von 0,2 Mrd. €.
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember
2015 um 5,4 Mrd. € auf 14,7 Mrd. €. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem
Zugang des 12,0 %-Anteils in Form von Aktien an der BT infolge des am 29. Januar 2016
vollzogenen Verkaufs der Anteile am Joint Venture EE in Höhe von 7,4 Mrd. €. Zum 31.
März 2016 ergab sich aus der Folgewertung dieses in der Bewertungskategorie "Zur Veräußerung
verfügbare finanzielle Vermögenswerte" erfassten und erfolgsneutral zum beizulegenden
Zeitwert bewerteten börsengehandelten Unternehmensanteils ein Buchwert von 6,7 Mrd.
€.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
haben sich im Vergleich zum Jahresende 2015 um 1,2 Mrd. € auf 9,9 Mrd. € verringert.
Ursächlich hierfür waren neben dem Abbau des Verbindlichkeitenbestands in den Landesgesellschaften
des operativen Segments Europa und im operativen Segment Deutschland Währungskurseffekte
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.
Die finanziellen Verbindlichkeiten verminderten sich im Vergleich zum Jahresende 2015
um 0,3 Mrd. € auf insgesamt 62,1 Mrd. €.
Die Deutsche Telekom International Finance B.V. hat mit Garantie der Deutschen Telekom
AG am 23. März 2016 im Rahmen eines Daueremissionsprogramms (Debt Issuance-Programm)
eine Euro-Anleihe über 4,5 Mrd. € in drei Tranchen platziert: Eine 4-jährige variabel
verzinsliche Tranche mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € wurde mit einem Aufschlag von
35 Basispunkten über dem 3-Monats-Euribor, eine 7-jährige festverzinsliche Tranche
mit einem Volumen von 1,75 Mrd. € mit einem Kupon von 0,625 % sowie eine 12-jährige
Tranche im Volumen von 1,5 Mrd. € mit einem fixen Kupon von 1,5 % ausgegeben.
Im ersten Quartal 2016 erfolgten Rückzahlungen eines US-Dollar-Bonds in Höhe von 1,0
Mrd. US-$ (rund 0,9 Mrd. €), von Commercial Papers in Höhe von 1,6 Mrd. € sowie von
Schuldscheindarlehen in Höhe von 0,4 Mrd. €. Darüber hinaus reduzierten Währungskurseffekte
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro die finanziellen Verbindlichkeiten um rund
1,3 Mrd. €.
In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der
finanziellen Verbindlichkeiten zum 31. März 2016 dargestellt:
| in Mio. € | 31.03.2016 | Restlaufzeit bis 1 Jahr | Restlaufzeit >1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit >5 Jahre |
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 48 677 | 7 955 | 13 669 | 27 053 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3 933 | 1 617 | 1 467 | 849 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 1 951 | 333 | 907 | 711 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 628 | 112 | 229 | 287 |
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | 1 739 | 18 | 70 | 1 651 |
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 2 939 | 2 260 | 497 | 182 |
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | 1 473 | 1 393 | 78 | 2 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 721 | 188 | 222 | 311 |
| FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN | 62 061 | 13 876 | 17 139 | 31 046 |
Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen erhöhten sich um 0,3 Mrd.
€ auf 8,4 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Rechnungszinsanpassungen,
aus denen insgesamt ein erfolgsneutral zu erfassender versicherungsmathematischer
Verlust von 0,6 Mrd. € resultierte. Eine im ersten Quartal 2016 vorgenommene Erhöhung
des Planvermögens (Dotierung Contractual Trust Agreement) in Deutschland um 0,3 Mrd.
€ minderte die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen hingegen.
Die Deutsche Telekom hat im Rahmen einer Planänderung die Verzinsung der Kapitalkonten
innerhalb der betrieblichen Altersversorgung im Inland von 3,75 % p. a. auf 3,50 %
p. a. reduziert. Die Änderung dient dazu, eine konzerneinheitliche und zugleich kapitalmarktnahe
Verzinsung der Beiträge zum Kapitalkonto mithilfe eines Richtzinses zu erreichen.
Aufgrund der deutlich gesunkenen Zinsen war eine kapitalmarktnahe Verzinsung nicht
mehr gegeben. Die Änderung des Zinssatzes wird prospektiv angewendet und führt in
der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Jahr 2016 zu einem unwesentlichen positiven
Einmaleffekt.
Mit Vollzug des Verkaufs des Joint Ventures EE am 29. Januar 2016 wurden die bis zu
diesem Zeitpunkt im Eigenkapital als sonstiges Ergebnis ausgewiesenen Gewinne aus
der Umrechnung von Britischem Pfund in Euro in Höhe von 0,9 Mrd. € erfolgswirksam
in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifiziert. Der korrespondierende
Ausweis erfolgte in den sonstigen betrieblichen Erträgen. Die Verluste aus der Neubewertung
von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten standen im Zusammenhang
mit der Folgewertung der Anteile an der BT.
| in Mio. € | Q1 2016 | Q1 2015 |
| Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten | 458 | 18 |
| Erträge aus Versicherungsentschädigungen | 13 | 13 |
| Erträge aus Kostenerstattungen | 8 | 71 |
| Erträge aus sonstigen Nebengeschäften | 7 | 11 |
| Übrige sonstige betriebliche Erträge | 2 693 | 284 |
| davon: Erträge aus Entkonsolidierungen und | ||
| aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen | 2 513 | - |
| 3 179 | 397 |
Die Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten erhöhten sich im Vergleich
zum ersten Quartal 2015 um 0,4 Mrd. €. Ursächlich hierfür war der Ertrag aus einer
im März 2016 vollzogenen Transaktion zwischen T-Mobile US und AT&T über den Tausch
von Mobilfunk-Lizenzen. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich
im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,4 Mrd. € auf insgesamt 2,7 Mrd. €. Insbesondere
die Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode
bewerteten Anteilen trugen aufgrund des Verkaufs der Anteile am Joint Venture EE mit
2,5 Mrd. € maßgeblich zu diesem Anstieg bei. Davon resultierten rund 0,9 Mrd. € aus
in Vorjahren erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Effekten. In der Vorjahresperiode
war in den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen ein Ertrag in Höhe von 175 Mio.
€ aus einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens
enthalten.
| in Mio. € | Q1 2016 | Q1 2015 |
| Aufwand Rechts- und Prüfungskosten | (45) | (30) |
| Verluste aus Anlagenabgängen | (47) | (28) |
| Verluste aus Entkonsolidierungen | - | (1) |
| Ergebnis aus Forderungsbewertungen | (204) | (200) |
| Sonstige Steuern | (142) | (97) |
| Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen | (471) | (452) |
| (909) | (808) |
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig
geringen Einzelsachverhalten.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen erhöhten sich gegenüber
dem Vorjahresvergleichszeitraum um 0,4 Mrd. € auf 3,1 Mrd. €. Diese Erhöhung stand
im Zusammenhang mit dem Ausbau des 4G/LTE-Netzes und dem im Juni 2015 erfolgten Start
des JUMP! On Demand Programms im operativen Segment USA. Beides führte im Ergebnis
zu einer erhöhten Abschreibungsbasis.
Das sonstige Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen durch Bewertungseffekte,
die aus der Folgebewertung der in den Mandatory Convertible Preferred Stocks der T-Mobile
US (wirtschaftlich ähnlich einer nachrangigen Pflichtwandelanleihe) enthaltenen eingebetteten
Derivate sowie aus der Folgebewertung der in von T-Mobile US emittierten Anleihen
eingebetteten Optionen stammen, verbessert. Das sonstige Finanzergebnis beinhaltet
eine am 25. Januar 2016 erhaltene abschließende Dividendenzahlung des Joint Ventures
EE in Höhe von 0,2 Mrd. €. Im Vorjahresquartal war hier eine Dividendenzahlung in
Höhe von 0,3 Mrd. € erfolgswirksam berücksichtigt.
Im ersten Quartal 2016 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 0,9 Mrd. €. Die vergleichsweise
niedrige Steuerquote ist insbesondere auf die Steuerfreiheit des Ertrags aus der Veräußerung
der Anteile am Joint Venture EE zurückzuführen. Gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode
erhöhte sich der Steueraufwand um 0,7 Mrd. €, was im Wesentlichen aus einem höheren
Vorsteuerergebnis resultiert.
Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um
0,2 Mrd. € auf 3,5 Mrd. €. Hierzu trug im Wesentlichen die positive Geschäftsentwicklung
des operativen Segments USA bei. Im Berichtszeitraum wurden Factoring-Vereinbarungen
über monatlich revolvierende Verkäufe für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
abgeschlossen. Factoring-Vereinbarungen wirkten sich im Berichtszeitraum insgesamt
mit 0,7 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies beinhaltet
im Wesentlichen Factoring-Vereinbarungen im operativen Segment Deutschland. Im Vergleichszeitraum
betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen 0,5 Mrd. €. Negativ auf den Cashflow
aus Geschäftstätigkeit wirkte eine im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. € niedrigere
Dividendenzahlung des ehemaligen Joint Ventures EE.
| in Mio. € | Q1 2016 | Q1 2015 |
| Cash Capex | ||
| Operatives Segment Deutschland | (908) | (949) |
| Operatives Segment USA | (1 756) | (2 729) |
| Operatives Segment Europa | (1 009) | (498) |
| Operatives Segment Systemgeschäft | (237) | (248) |
| Group Headquarters & Group Services | (60) | (96) |
| Überleitung | 74 | 91 |
| (3 896) | (4 429) | |
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) | (21) | 1 340 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen | 157 | 87 |
| Dotierung Contractual Trust Agreement (CTA) für Pensionszusagen | (250) | - |
| Erwerb/Veräußerung Staatsanleihen (netto) | 200 | 70 |
| Sonstiges | 72 | (5) |
| (3 738) | (2 937) |
Der Cash Capex verminderte sich um 0,5 Mrd. € auf 3,9 Mrd. €. Im Berichtszeitraum
wurden Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 1,1 Mrd. € erworben, v. a. in den
operativen Segmenten USA und Europa. In der Vergleichsperiode waren in den operativen
Segmenten USA und Europa 1,9 Mrd. € erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten. Darüber
hinaus stieg der Cash Capex v. a. im operativen Segment USA im Zusammenhang mit der
Netzmodernisierung, einschließlich des Ausbaus des 4G/LTE-Netzwerks.
| in Mio. € | Q1 2016 | Q1 2015 |
| Rückzahlung Anleihen | (886) | (2 274) |
| Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) | (9) | - |
| Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex | (91) | (241) |
| Rückzahlung EIB-Kredite | - | (412) |
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) | (88) | 20 |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (76) | (53) |
| Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte | (58) | (43) |
| Geldanlagen des Joint Ventures EE (netto) | (220) | (199) |
| Aktienrückkauf Deutsche Telekom AG | - | - |
| Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) | 5 | 39 |
| Verkauf eigene Aktien Deutsche Telekom AG | - | - |
| Ziehung von EIB-Krediten | - | 599 |
| Schuldscheindarlehen (netto) | (336) | - |
| Begebung Anleihen | 4 459 | - |
| Commercial Paper (netto) | (1 556) | (303) |
| Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | ||
| Kapitalerhöhung T-Mobile US | - | - |
| Aktienoptionen T-Mobile US | 1 | 19 |
| 1 | 19 | |
| Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | ||
| Aktienrückkauf T-Mobile US | (42) | (25) |
| Sonstiges | (1) | - |
| (43) | (25) | |
| Sonstiges | (274) | (263) |
| 828 | (3 136) |
Die Deutsche Telekom hat im ersten Quartal 2016 in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. € Finanzierungsformen
gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen durch Zwischenschaltung
von Bankgeschäften später fällig werden (im ersten Quartal 2015: 0,6 Mrd. €). In der
Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Bei Zahlung erfolgt der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.
Die Deutsche Telekom hat im ersten Quartal 2016 in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € Netzwerkausstattung
angemietet (im ersten Quartal 2015: 0,1 Mrd. €), die als Finanzierungs-Leasing-Verhältnis
klassifiziert ist. In der Bilanz wird dieses ebenfalls unter den finanziellen Verbindlichkeiten
ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.
Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen
Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über
die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden im ersten
Quartal 2016 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe
von 0,1 Mrd. € passiviert (im ersten Quartal 2015: 0,1 Mrd. €). Bei Zahlung erfolgt
der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.
Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von
0,7 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert. Diese stehen im Zusammenhang mit dem bei
T-Mobile US in 2015 eingeführten Geschäftsmodell JUMP! On Demand, bei dem Kunden das
Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden im Cashflow aus
Geschäftstätigkeit gezeigt.
Im operativen Segment USA wurde im März 2016 der im dritten Quartal 2015 zwischen
T-Mobile US und AT&T vereinbarte Tausch von Mobilfunk-Lizenzen vollzogen und Mobilfunk-Lizenzen
im Wert von 1,1 Mrd. € zahlungsunwirksam erworben.
Aus dem am 29. Januar 2016 vollzogenen Verkauf des Joint Ventures EE an die britische
BT hat die Deutsche Telekom den Kaufpreis für ihren Anteil von 13,2 Mrd. GBP in Form
von insgesamt 12,0 % der Anteile an der BT sowie eine Barkomponente in Höhe von 25,7
Mio. GBP erhalten.
Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das
Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für das erste Quartal
2016 und 2015.
Seit dem 1. Januar 2016 wird der Geschäftskundenbereich der Gesellschaft Magyar Telekom
in Ungarn, der zuvor organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet
war, im operativen Segment Europa zusammengeführt und ausgewiesen. Bei dem Geschäftskundenbereich
der Magyar Telekom handelt es sich um eine Einheit in Ungarn, die im Wesentlichen
ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden erbringt. Die Zusammenführung wurde aus
Gründen einer besseren Steuerbarkeit der Gesellschaft durchgeführt. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst.
Den Bewertungsgrundsätzen für die Segmentberichterstattung der Deutschen Telekom liegen
im Wesentlichen die im Konzernabschluss verwendeten IFRS zugrunde. Die Deutsche Telekom
beurteilt die Leistung der Segmente u. a. anhand des Umsatzes und des Betriebsergebnisses
(EBIT). Die Umsätze und Vorleistungen zwischen den Segmenten werden auf Basis von
Marktpreisen verrechnet. Leistungen der Telekom IT werden grundsätzlich ohne Gewinnmarge
verrechnet; ab 1. Januar 2016 neu beauftragte Entwicklungsleistungen werden nicht
verrechnet, jedoch der internen Steuerungslogik folgend auf Ebene des Segments aktiviert.
Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des
Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht auf Seite 17 ff. zu entnehmen.
| in Mio. € | Außenumsatz | Intersegmentumsatz | Gesamtumsatz | Betriebsergebnis (EBIT) | Planmäßige Abschreibungen | |
| Deutschland | Q1 2016 | 5 136 | 316 | 5 452 | 1 074 | (940) |
| Q1 2015 | 5 265 | 324 | 5 589 | 1 190 | (935) | |
| USA | Q1 2016 | 7 816 | 0 | 7 816 | 956 | (1 312) |
| Q1 2015 | 6 904 | 1 | 6 905 | 273 | (838) | |
| Europa | Q1 2016 | 3 018 | 62 | 3 080 | 326 | (636) |
| Q1 2015 | 3 098 | 59 | 3 157 | 326 | (635) | |
| Systemgeschäft | Q1 2016 | 1 545 | 500 | 2 045 | 30 | (116) |
| Q1 2015 | 1 420 | 507 | 1 927 | (70) | (141) | |
| Group Headquarters & Group Services | Q1 2016 | 115 | 398 | 513 | 2 139 | (129) |
| Q1 2015 | 155 | 410 | 565 | (252) | (135) | |
| SUMME | Q1 2016 | 17 630 | 1 276 | 18 906 | 4 525 | (3 133) |
| Q1 2015 | 16 842 | 1 301 | 18 143 | 1 467 | (2 684) | |
| Überleitung | Q1 2016 | - | (1 276) | (1 276) | - | - |
| Q1 2015 | - | (1 301) | (1 301) | (1) | - | |
| KONZERN | Q1 2016 | 17 630 | - | 17 630 | 4 525 | (3 133) |
| Q1 2015 | 16 842 | - | 16 842 | 1 466 | (2 684) |
| in Mio. € | Wertminderungen | Segmentvermögena | Segmentschuldena | Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmena |
| Deutschland | (8) | 32 745 | 25 774 | 20 |
| 0 | 33 552 | 26 270 | 20 | |
| USA | 0 | 60 579 | 44 203 | 205 |
| 0 | 62 534 | 46 087 | 215 | |
| Europa | 0 | 30 785 | 12 641 | 62 |
| (1) | 30 437 | 12 543 | 61 | |
| Systemgeschäft | 0 | 9 094 | 6 229 | 18 |
| 0 | 8 701 | 5 870 | 21 | |
| Group Headquarters & Group Services | (1) | 46 476 | 52 022 | 507 |
| (9) | 44 532 | 50 830 | 504 | |
| SUMME | (9) | 179 679 | 140 869 | 812 |
| (10) | 179 756 | 141 600 | 821 | |
| Überleitung | - | (36 074) | (35 708) | (1) |
| - | (35 836) | (35 830) | 1 | |
| KONZERN | (9) | 143 605 | 105 161 | 811 |
| (10) | 143 920 | 105 770 | 822 |
a
Werte sind stichtagsbezogen auf den 31. März 2016 und den 31. Dezember 2015.
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 2015 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt.
Schadensersatzklage in Malaysia nach rechtskräftigem Schiedsurteil. Die Celcom Malaysia
Berhad (Celcom) und die Technology Resources Industries Berhad klagen vor den staatlichen
Gerichten in Kuala Lumpur, Malaysia, gegen insgesamt elf Beklagte, darunter auch die
DeTeAsia Holding GmbH (DTAH), eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG. Die
Kläger verlangen Schadensersatz und Entschädigung in Höhe von 232 Mio. US-$ zuzüglich
Zinsen. Diesen Betrag hatte die DTAH im Jahr 2005 aufgrund eines rechtskräftig zu
ihren Gunsten ergangenen Schiedsurteils gegen die Celcom vollstreckt. Die Durchführung
des erstinstanzlichen Hauptverfahrens ist für Oktober 2016 angesetzt. Die finanziellen
Auswirkungen können derzeit noch nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.
Schadensersatzklage gegen OTE. Im Verfahren der Lannet Communications S. A. gegen
die OTE wegen Schadensersatz in Höhe von ca. 176 Mio. € zuzüglich Zinsen hat das zuständige
Gericht in Athen am 8. April 2016 einem Antrag der OTE stattgegeben und den Kläger
verpflichtet, die Klage zurückzunehmen.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen
und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 31. März 2016:
| in Mio. € | 31.03.2016 |
| Künftige Verpflichtungen aus Operating Leasing-Geschäften | 20 749 |
| Bestellobligo für Sachanlagevermögen | 2 017 |
| Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte | 1 283 |
| Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte | 3 002 |
| Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen | 12 505 |
| Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse | 3 855 |
| Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen | 1 |
| Andere sonstige Verpflichtungen | 41 |
| 43 453 |
| in Mio. € | Wertansatz Bilanz nach IAS 39 | |||||
| Bewertungs- kategorie nach IAS 39 |
Buchwert 31.03.2016 |
Fortgeführte Anschaffungs- kosten |
Anschaffungs- kosten |
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral |
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam |
|
| AKTIVA | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 7 332 | 7 332 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 8 653 | 8 653 | |||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | LaR/n. a. | 2 237 | 2 037 | |||
| davon: Gezahlte Collaterals | LaR | 74 | 74 | |||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen | HtM | 6 | 6 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 9 809 | 153 | 9 656 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FAHfT | 1 651 | 1 651 | |||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | FAHfT | 684 | 684 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n. a. | 1 003 | 485 | 518 | ||
| PASSIVA | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 9 815 | 9 815 | |||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | FLAC | 48 677 | 48 677 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 3 933 | 3 933 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | FLAC | 628 | 628 | |||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | FLAC | 1 739 | 1 739 | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | FLAC | 2 939 | 2 939 | |||
| davon: Erhaltene Collaterals | FLAC | 1 721 | 1 721 | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | FLAC | 1 473 | 1 473 | |||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | n. a. | 1 951 | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FLHfT | 640 | 640 | |||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | FLHfT | 251 | 251 | |||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen | FLHfT | 37 | 37 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n. a. | 81 | 67 | 14 | ||
| Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables | LaR | 18 022 | 18 022 | |||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments | HtM | 6 | 6 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets | AfS | 9 809 | 153 | 9 656 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading | FAHfT | 1 651 | 1 651 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost | FLAC | 69 204 | 69 204 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading | FLHfT | 640 | 640 | |||
| in Mio. € | Wertansatz Bilanz nach IAS 39 | |||||
| Wertansatz Bilanz nach IAS 17 |
Beizulegender Zeitwert 31.03.2016a |
Bewertungs- kategorie nach IAS 39 |
Buchwert 31.12.2015 |
Fortgeführte Anschaffungs- kosten |
Anschaffungs- kosten |
|
| AKTIVA | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - | LaR | 6 897 | 6 897 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - | LaR | 8 752 | 8 752 | ||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | 200 | 2 279 | LaR/n. a. | 3 283 | 3 076 | |
| davon: Gezahlte Collaterals | - | LaR | 98 | 98 | ||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen | - | HtM | 10 | 10 | ||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 9 656 | AfS | 3 354 | 156 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1 651 | FAHfT | 1 526 | |||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | 684 | FAHfT | 390 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 1 003 | n. a. | 1 160 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - | FLAC | 11 037 | 11 037 | ||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 54 093 | FLAC | 47 766 | 47 766 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4 024 | FLAC | 4 190 | 4 190 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 758 | FLAC | 934 | 934 | ||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | 1 785 | FLAC | 1 822 | 1 822 | ||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 2 976 | FLAC | 3 009 | 3 009 | ||
| davon: Erhaltene Collaterals | - | FLAC | 1 740 | 1 740 | ||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | - | FLAC | 1 798 | 1 798 | ||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 1 951 | 2 290 | n. a. | 1 927 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 640 | FLHfT | 817 | |||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | 251 | FLHfT | 298 | |||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen | 37 | FLHfT | 39 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 81 | n. a. | 117 | |||
| Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables | 2 279 | LaR | 18 725 | 18 725 | ||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments | - | HtM | 10 | 10 | ||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets | 9 656 | AfS | 3 354 | 156 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading | 1 651 | FAHfT | 1 526 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost | 63 636 | FLAC | 70 556 | 70 556 | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading | 640 | FLHfT | 817 | |||
| in Mio. € | Wertansatz Bilanz nach IAS 39 | |||
| Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | Wertansatz Bilanz nach IAS 17 | Beizulegender Zeitwert 31.12.2015a | |
| AKTIVA | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - | |||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | 207 | 3 318 | ||
| davon: Gezahlte Collaterals | - | |||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen | - | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 3 198 | 3 198 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1 526 | 1 526 | ||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | 390 | 390 | ||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 870 | 290 | 1 160 | |
| PASSIVA | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - | |||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 52 194 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4 247 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 1 069 | |||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | 1 830 | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 3 059 | |||
| davon: Erhaltene Collaterals | - | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | - | |||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 1 927 | 2 166 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 817 | 817 | ||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | 298 | 298 | ||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen | 39 | 39 | ||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 107 | 10 | 117 | |
| Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables | 3 111 | |||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments | - | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets | 3 198 | 3 198 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading | 1 526 | 1 526 | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost | 62 399 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading | 817 | 817 | ||
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,3
Mrd. € (31. Dezember 2015: 1,0 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem
Jahr aufweisen. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.
Bei den zu Anschaffungskosten bewerteten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen
Vermögenswerten handelt es sich um Eigenkapitalinstrumente, für die kein auf einem
aktiven Markt notierter Preis vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich
ermittelt werden kann.
in Mio. € |
31.03.2016 | 31.12.2015 | ||||
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe | Level 1 | Level 2 | |
| AKTIVA | ||||||
| Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | 9 385 | 271 | 9 656 | 2 931 | ||
| Financial Assets Held for Trading (FAHfT) | 967 | 684 | 1 651 | 1 136 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung | 1 003 | 1 003 | 1 160 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) | 352 | 288 | 640 | 480 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung | 81 | 81 | 117 | |||
in Mio. € |
31.12.2015 | |
| Level 3 | Summe | |
| AKTIVA | ||
| Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | 267 | 3 198 |
| Financial Assets Held for Trading (FAHfT) | 390 | 1 526 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung | 1 160 | |
| PASSIVA | ||
| Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) | 337 | 817 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung | 117 | |
Von den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (AfS) der sonstigen
originären finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels
jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Der Gesamtbestand an Instrumenten in
Level 1 von 9 385 Mio. € (31. Dezember 2015: 2 931 Mio. €) besteht aus zwei separaten
Klassen von Finanzinstrumenten. Zum einen sind dies mit einem Buchwert von umgerechnet
rund 2,7 Mrd. € börsennotierte Schuldtitel, davon größtenteils kurzfristige US-amerikanische
Staatsanleihen. Zum anderen ist dies mit einem Buchwert von umgerechnet rund 6,7 Mrd.
€ eine strategische Beteiligung von 12 % an der BT, die in der Berichtperiode zugegangen
ist. Die beizulegenden Zeitwerte des Gesamtbestands an Instrumenten in Level 1 entsprechen
jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag.
| in Mio. € | Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Anleihen eingebettete Optionen auf vorzeitige Tilgung | Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte |
| Buchwert zum 1. Januar 2016 | 267 | 390 | (298) |
| Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) | 4 | - | - |
| Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen | 0 | (3) | - |
| Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen | - | 322 | 35 |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen | 0 | - | - |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen | 0 | - | - |
| Abgänge | 0 | - | - |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen | - | (25) | 12 |
| BUCHWERT ZUM 31. MÄRZ 2016 | 271 | 684 | (251) |
Bei den Level 3 zugeordneten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert
von 271 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren
Informationen zum Abschluss-Stichtag vorgenommen wird. Die größte Relevanz misst die
Deutsche Telekom dabei grundsätzlich erfolgten Transaktionen über Anteile an den betreffenden
Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden erfolgte Transaktionen über Anteile an
vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen
letztlich für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen
Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion
zu marktüblichen Konditionen erfolgte. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit
zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach
Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen
zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Bei Beteiligungen mit einem
Buchwert von 109 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag
Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt,
weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 31.
März 2016 heranzuziehen waren.
Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 140 Mio. € liegen zwar die letzten marktüblichen
Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit, jedoch
entspricht nach erfolgter Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse,
EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert und
ist, aufgrund eingeschränkter Vergleichbarkeit, einer Bewertung auf Basis von in größerer
zeitlicher Nähe erfolgten Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen
vorzuziehen. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 22 Mio. €, bei denen die letzten
marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit
liegen, repräsentiert eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe erfolgten
marktüblichen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen den beizulegenden
Zeitwert am zuverlässigsten. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgröße Umsatzerlöse
(Bandbreite von 1,40 bis 5,56) angewendet, wobei der jeweilige Median verwendet wurde.
In bestimmten Fällen waren aufgrund individueller Gegebenheiten Bewertungsabschläge
auf den jeweiligen Multiple erforderlich. Wäre als Multiple der jeweilige Wert des
2/3-Quantils (des 1/3-Quantils) verwendet worden, so wäre bei unveränderten Bezugsgrößen
der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 2
Mio. € höher (um 7 Mio. € niedriger) gewesen. Wären die verwendeten Bezugsgrößen um
10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre bei unveränderten Multiples der beizulegende
Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 2 Mio. € höher (um
2 Mio. € niedriger) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag
im Bestand befindlichen Beteiligungen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis
(Aufwand) von weniger als 1 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung
der Buchwerte in der Berichtsperiode siehe vorstehende Tabelle. Für die Beteiligungen
bestand am Abschluss-Stichtag keine Verkaufsabsicht.
Die Zuordnung der börsennotierten Anleihen und sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten
zu Level 1 oder Level 2 erfolgt auf Basis der Höhe des Handelsvolumens für das jeweilige
Instrument. In EUR oder USD denominierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen
sind grundsätzlich als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen grundsätzlich als Level
2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den
Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden
Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden
verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve
sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom
ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten
gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen
Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte
der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen
Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der
Deutschen Telekom ermittelt.
Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente
mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter
finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter
in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende
Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments
zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum
Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse
werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden
derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden.
Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen.
Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty
Price.
Bei den Level 3 zugeordneten Financial Assets Held for Trading der sonstigen derivativen
finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet
684 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch
T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen
zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar
regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht
jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte wurden mithilfe
eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von
Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag
einen zuverlässigeren Schätzwert für diesen nicht beobachtbaren Input-Parameter darstellen
als aktuelle Marktvolatilitäten. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Zinsvolatilität
verwendete absolute Wert lag bei 2,4 bis 3,0 %. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve
wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten
vergleichbarer Emittenten ermittelt. Die zum aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten
Spreads lagen für die Restlaufzeiten der Anleihen zwischen 3,4 und 4,9 % und im kürzerfristigen
Bereich zwischen 2,3 und 3,0 %. Für den ebenso nicht beobachtbaren Input-Parameter
Mean Reversion stellten nach unserer Einschätzung 10 % den besten Schätzwert dar.
Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 10 % höhere (niedrigere) absolute
Zinsvolatilitäten verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen
unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet
insgesamt 81 Mio. € höher (um 76 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung
zum Abschluss-Stichtag um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Spreads verwendet worden,
so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende
Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 210 Mio. € niedriger (um 298
Mio. € höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 100 Basispunkte
höhere (niedrigere) Mean Reversion verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile
US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen
um in Euro umgerechnet insgesamt 17 Mio. € niedriger (um 20 Mio. € höher) gewesen.
In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen
Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis
(Ertrag) von in Euro umgerechnet 319 Mio. € für unrealisierte Gewinne erfasst. Zur
Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen.
Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Werterhöhungen sind im Wesentlichen
auf ein gesunkenes Zinsniveau und eine höhere historische absolute Zinsvolatilität
zurückzuführen. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse
von Finanzinstrumenten.
Bei den Level 3 zugeordneten Financial Liabilities Held for Trading der finanziellen
Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 251 Mio.
€ um Aktienoptionen, die eingebettet sind in von T-Mobile US emittierte Mandatory
Convertible Preferred Stock. Die Mandatory Convertible Preferred Stock werden bei
Laufzeitende 2017 in eine variable Anzahl von Aktien der T-Mobile US umgetauscht und
nach IFRS nicht als Eigenkapital, sondern als Fremdkapital bilanziert. Das Gesamtinstrument
wird aufgespalten in ein zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziertes Schuldinstrument
(Anleihe) und ein erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziertes eingebettetes
Derivat. Dieses Derivat umfasst neben der Wandlung am Laufzeitende auch die den Investoren
eingeräumten vorzeitigen Wandlungsrechte. Für die Mandatory Convertible Preferred
Stock als Gesamtinstrument ist regelmäßig und auch zum Abschluss-Stichtag ein beobachtbarer
Marktpreis verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Die Wandlungsrechte
werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Der Marktpreis des Gesamtinstruments
und seiner Komponenten ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung des Aktienkurses
der T-Mobile US sowie des Marktzinsniveaus. Wäre am Abschluss-Stichtag der Aktienkurs
der T-Mobile US um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre aus Sicht der T-Mobile
US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen
um in Euro umgerechnet 102 Mio. € niedriger (um 97 Mio. € höher) gewesen. Wäre für
die Bewertung zum Abschluss-Stichtag ein um 100 Basispunkte höherer (niedrigerer)
Marktzinssatz verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten
Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 13 Mio. €
niedriger (um 10 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag
im Bestand befindlichen Optionen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Ertrag)
von in Euro umgerechnet 35 Mio. € für unrealisierte Gewinne erfasst. Zur Entwicklung
des Buchwerts in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die Wertentwicklung
im Berichtszeitraum ist im Wesentlichen auf einen leichten Rückgang des Aktienkurses
der T-Mobile US zurückzuführen. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument
eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.
In den Level 3 zugeordneten finanziellen Verbindlichkeiten sind derivative finanzielle
Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von 37 Mio. € enthalten, die aus einer im Geschäftsjahr
2015 Dritten gewährten Option zum Kauf von Anteilen an einem Tochterunternehmen der
Deutschen Telekom resultieren. Die Laufzeit endet 2017, und es sind auch künftig keine
nennenswerten Wertschwankungen zu erwarten. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses
Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.
Angaben zum Kreditrisiko. Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall
sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw.
negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe
des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich
neu berechnet und ausgeglichen. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition,
d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen
Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die
Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe
von 1 721 Mio. € (31. Dezember 2015: 1 740 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko
um 1 582 Mio. € reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag
in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen
Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag
1 970 Mio. € (31. Dezember 2015: 2 296 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen
zum 31. März 2016 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 25 Mio. € (31. Dezember
2015: 79 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten
Derivaten. An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der
positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente,
aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom
im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten in Höhe von 74 Mio. € (31. Dezember
2015: 98 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet
und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe
von 67 Mio. € entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser
Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten
Darlehen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen.
Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten
bilden die gezahlten Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten.
Ebenso bilden die unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen
Collaterals aufgrund ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten
eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine
wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden
Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte
entspricht somit deren Buchwert.
Satellic NV, Machelen, Belgien, hat am 25. Juli 2014 mit der in Belgien für die Mauterhebung
zuständigen Behörde Viapass eine vertragliche Vereinbarung über Errichtung, Betrieb
und Finanzierung eines elektronischen Mauterhebungssystems abgeschlossen. Die Abnahme
des Systems durch Viapass erfolgte am 30. März 2016, sodass die Errichtungsphase am
31. März 2016 vollendet wurde. Infolgedessen wurde zum Abschluss-Stichtag ein Ergebnis
aus Auftragsfertigung in Höhe von 0,1 Mrd. € realisiert. Es bestanden Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,5 Mrd. €. Insgesamt sind im Rahmen der
Auftragsfertigung des Systems Aufwendungen von 0,4 Mrd. € angefallen. Durch den Beginn
der Betriebsphase am 1. April 2016 werden die gesonderten Entgelte für Betriebs- und
Instandhaltungsleistungen künftig in den jeweiligen Perioden als Umsatzerlöse nach
den Regelungen des IAS 18 erfasst.
Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 beschriebenen Angaben über Beziehungen
zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich bis zum 31. März 2016, mit
Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte, keine wesentlichen Änderungen.
Mit dem Vollzug des Verkaufs am 29. Januar 2016 gehört das Joint Venture EE nicht
mehr zum Kreis der nahestehenden Unternehmen der Deutschen Telekom AG. Zum Abschluss-Stichtag
31. Dezember 2015 bestanden Kreditzusagen in Höhe von 0,3 Mrd. €. Die Vereinbarung
zu den Kreditzusagen sah vor, dass die Deutsche Telekom AG zum Zeitpunkt des Vollzugs
des Verkaufs mit sofortiger Wirkung einseitig kündigen konnte. Zum Vollzugsdatum der
Transaktion hat die Deutsche Telekom AG von diesem Kündigungsrecht Gebrauch gemacht,
sodass keine Verpflichtungen aus den Kreditzusagen mehr bestehen. Gegenüber externen
Vertragspartnern des Joint Ventures EE bestanden zum 31. Dezember 2015 Bürgschaften
und Garantieerklärungen in Höhe von insgesamt 0,9 Mrd. €, diese werden derzeit an
die neuen Gegebenheiten angepasst.
Bis zum Vollzug des Verkaufs am 29. Januar 2016 wurden vom Joint Venture EE angelegte
Gelder von der Deutschen Telekom an die Gesellschaft in Höhe von netto 0,2 Mrd. €
zurückgezahlt.
Waltraud Litzenberger hat ihr Mandat mit Ablauf des 31. Dezember 2015 niedergelegt.
Nicole Koch wurde zum 1. Januar 2016 gerichtlich in den Aufsichtsrat bestellt.
Informationen zu den Entwicklungen im Rechtsverfahren Schadensersatzklage gegen OTE
befinden sich im Abschnitt "Eventualverbindlichkeiten", Seite 45.
Tarifabschluss Konzernzentrale und Telekom Deutschland. Die Deutsche Telekom und die
Gewerkschaft ver.di einigten sich am 13. April 2016 auf einen Tarifabschluss für die
Konzernzentrale und die Telekom Deutschland. Der neue Tarifvertrag sieht vor, die
Gehälter rückwirkend zum 1. April 2016 um 2,2 % und zum 1. April 2017 um weitere 2,1
% anzuheben. Die unteren Gehaltsbänder stiegen zum 1. April 2016 überproportional
um 2,6 %. Der neue Tarifvertrag gilt ab dem 1. Februar 2016 und hat eine Laufzeit
von zwei Jahren.
Platzierung von Aktien der Scout24 AG. In einem beschleunigten Book-building-Verfahren
platzierte die Deutsche Telekom AG am 14. April 2016 rund 2,6 Mio. Aktien der Scout24
AG zu einem Preis von 30,00 € je platzierter Aktie. Der Verkauf wurde am 18. April
2016 vollzogen. Der der Deutschen Telekom AG zufließende Bruttoerlös belief sich auf
rund 79 Mio. €. Nach Abschluss des Verkaufs hält die Deutsche Telekom AG noch ca.
11,8 Mio. Aktien, was rund 10,9 % der Gesamtzahl der Aktien der Scout24 AG entspricht.
Aufgrund des weiterhin maßgeblichen Einflusses auf die Finanz- und Geschäftspolitik
wird die verbleibende Beteiligung an der Scout24 AG unverändert nach der Equity-Methode
in den Konzernabschluss einbezogen und gehört nach wie vor zum Segment Group Headquarters
& Group Services.
Finanzierungsmaßnahmen. Am 1. April 2016 hat T-Mobile US Senior Notes im Gesamtvolumen
von 1,0 Mrd. US-$ begeben. Die Nettoerlöse aus dieser Emission sollen für den Erwerb
von Spektrum u. a. im 700 MHz-A-Band verwendet werden. Am 12. April 2016 hat die Deutsche
Telekom International Finance B.V. mit Garantie der Deutschen Telekom AG im Rahmen
eines Daueremissionsprogramms (Debt Issuance-Programm) eine Euro-Anleihe im Volumen
von 0,5 Mrd. € ausgegeben. Diese Emission ist Teil der allgemeinen Unternehmensfinanzierung.
Ohne Auswirkungen auf die Entwicklung der finanziellen Verbindlichkeiten hat die Deutsche
Telekom AG im April 2016 gegenüber T-Mobile US unwiderrufliche und zeitlich befristete
Kreditzusagen über weitere bis zu 2,0 Mrd. US-$ abgegeben.
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Bonn, den 4. Mai 2016
Deutsche Telekom AG
Der Vorstand
Timotheus Höttges
| Reinhard Clemens | Niek Jan van Damme | Thomas Dannenfeldt |
| Dr. Christian P. Illek | Dr. Thomas Kremer | Claudia Nemat |
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-
und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung,
Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2016, die
Bestandteile des Quartals-Finanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach
den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des
Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften
des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe
ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht
auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review
of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity"
(ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Frankfurt am Main, den 4. Mai 2016
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Harald Kayser | Thomas Tandetzki |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags)
auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl
für die Berichtsperiode als auch für die Vorjahresvergleichsperiode und das Gesamtjahr
2015 dargestellt:
| in Mio. € | EBITDA | EBIT | EBITDA | EBIT | EBITDA | EBIT |
| Q1 2016 | Q1 2016 | Q1 2015 | Q1 2015 | Gesamtjahr 2015 | Gesamtjahr 2015 | |
| EBITDA/EBIT | 7 667 | 4 525 | 4 160 | 1 466 | 18 388 | 7 028 |
| DEUTSCHLAND | (158) | (158) | (86) | (86) | (545) | (545) |
| Personalrestrukturierung | (144) | (144) | (61) | (61) | (402) | (402) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (14) | (14) | (14) | (14) | (21) | (21) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges | 0 | 0 | (11) | (11) | (122) | (122) |
| USA | 360 | 360 | (114) | (114) | (425) | (425) |
| Personalrestrukturierung | (7) | (7) | (22) | (22) | (50) | (50) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 367 | 367 | (95) | (95) | (382) | (382) |
| Wertminderungen | - | 0 | - | 0 | - | 0 |
| Sonstiges | 0 | 0 | 3 | 3 | 7 | 7 |
| EUROPA | (24) | (24) | (54) | (54) | (221) | (264) |
| Personalrestrukturierung | (29) | (29) | (22) | (22) | (177) | (177) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (1) | (1) | (2) | (2) | (14) | (14) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 6 | 6 | 0 | 0 | 31 | 31 |
| Wertminderungen | - | 0 | - | 0 | - | (43) |
| Sonstiges | 0 | 0 | (30) | (30) | (61) | (61) |
| SYSTEMGESCHÄFT | (60) | (60) | (74) | (84) | (647) | (713) |
| Personalrestrukturierung | (33) | (33) | (34) | (34) | (367) | (367) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (3) | (3) | (31) | (34) | (259) | (263) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | (6) | (6) | (4) | (4) |
| Sonstiges | (24) | (24) | (3) | (10) | (17) | (79) |
| GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES | 2 386 | 2 386 | (86) | (86) | 319 | 303 |
| Personalrestrukturierung | (35) | (35) | (33) | (33) | (213) | (213) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (16) | (16) | (32) | (32) | (48) | (48) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 2 458 | 2 458 | (19) | (19) | 574 | 574 |
| Wertminderungen | - | 0 | - | - | - | 0 |
| Sonstiges | (21) | (21) | (2) | (2) | 6 | (10) |
| KONZERNÜBERLEITUNG | 0 | 0 | 0 | 0 | (1) | (1) |
| Personalrestrukturierung | 0 | 0 | 0 | 0 | (1) | (1) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | (1) | (1) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 |
| Sonstiges | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| SUMME SONDEREINFLÜSSE | 2 504 | 2 504 | (414) | (424) | (1 520) | (1 645) |
| EBITDA/EBIT (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 5 163 | 2 021 | 4 574 | 1 890 | 19 908 | 8 673 |
| Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse) | (215) | (441) | (2 233) | |||
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 1 806 | 1 449 | 6 440 | |||
| Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse) | (582) | (366) | (1 927) | |||
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 1 224 | 1 083 | 4 513 | |||
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) AN DIE | ||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse) | 1 047 | 1 036 | 4 113 | |||
| Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse) | 177 | 47 | 400 |
Nach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbindlichkeiten eine
wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen dar.
| in Mio. € | 31.03.2016 | 31.12.2015 | Veränderung | Veränderung in % | 31.03.2015 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) | 13 876 | 14 439 | (563) | (3,9)% | 10 116 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) | 48 185 | 47 941 | 244 | 0,5 % | 47 004 |
| FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN | 62 061 | 62 380 | (319) | (0,5) % | 57 120 |
| Zinsabgrenzungen | (696) | (1 014) | 318 | 31,4 % | (876) |
| Sonstige | (832) | (857) | 25 | 2,9% | (847) |
| BRUTTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN | 60 533 | 60 509 | 24 | 0,0% | 55 397 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 7 332 | 6 897 | 435 | 6,3 % | 5 100 |
| Finanzielle Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar/ zu Handelszwecken gehalten | 2 666 | 2 877 | (211) | (7,3)% | 219 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 2 654 | 2 686 | (32) | (1,2)% | 2 820 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 278 | 479 | (201) | (42,0)% | 948 |
| NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN | 47 603 | 47 570 | 33 | 0,1% | 46 310 |
| in Mio. € | Gesamtumsatz | Betriebsergebnis (EBIT) | EBITDA | EBITDA bereinigt | Planmäßige Abschreibungen | Wertminderungen |
| Q1 2015/31. MÄRZ 2015 | ||||||
| DARSTELLUNG ZUM 31. MÄRZ 2015 - WIE BERICHTET | ||||||
| Deutschland | 5 589 | 1 190 | 2 125 | 2 211 | (935) | - |
| USA | 6 905 | 273 | 1 111 | 1 225 | (838) | - |
| Europa | 3 106 | 320 | 953 | 1 008 | (632) | (1) |
| Systemgeschäft | 2 001 | (65) | 80 | 154 | (145) | - |
| Group Headquarters & Group Services | 565 | (252) | (108) | (22) | (135) | (9) |
| SUMME | 18 166 | 1 466 | 4 161 | 4 576 | (2 685) | (10) |
| Überleitung | (1 324) | - | (1) | (2) | 1 | - |
| KONZERN | 16 842 | 1 466 | 4 160 | 4 574 | (2 684) | (10) |
| Q1 2015/31. MÄRZ 2015 | ||||||
| +/- AUSWEISÄNDERUNG MAGYAR TELEKOM ZUM 1. JANUAR 2015 | ||||||
| Deutschland | - | - | - | - | - | - |
| USA | - | - | - | - | - | - |
| Europa | 51 | 6 | 9 | 8 | (3) | - |
| Systemgeschäft | (74) | (5) | (9) | (9) | 4 | - |
| Group Headquarters & Group Services | - | - | - | - | - | - |
| SUMME | (23) | 1 | - | (1) | 1 | - |
| Überleitung | 23 | (1) | - | 1 | (1) | - |
| KONZERN | - | - | - | - | - | - |
| Q1 2015/31. MÄRZ 2015 | ||||||
| = DARSTELLUNG ZUM 31. MÄRZ 2016 | ||||||
| Deutschland | 5 589 | 1 190 | 2 125 | 2 211 | (935) | - |
| USA | 6 905 | 273 | 1 111 | 1 225 | (838) | - |
| Europa | 3 157 | 326 | 962 | 1 016 | (635) | (1) |
| Systemgeschäft | 1 927 | (70) | 71 | 145 | (141) | - |
| Group Headquarters & Group Services | 565 | (252) | (108) | (22) | (135) | (9) |
| SUMME | 18 143 | 1 467 | 4 161 | 4 575 | (2 684) | (10) |
| Überleitung | (1 301) | (1) | (1) | (1) | - | - |
| KONZERN | 16 842 | 1 466 | 4 160 | 4 574 | (2 684) | (10) |
| in Mio. € | Segmentvermögena | Segmentschuldena |
| Q1 2015/31. MÄRZ 2015 | ||
| DARSTELLUNG ZUM 31. MÄRZ 2015 - WIE BERICHTET | ||
| Deutschland | 33 552 | 26 270 |
| USA | 62 534 | 46 087 |
| Europa | 30 296 | 12 595 |
| Systemgeschäft | 9 067 | 6 043 |
| Group Headquarters & Group Services | 44 532 | 50 830 |
| SUMME | 179 981 | 141 825 |
| Überleitung | (36 061) | (36 055) |
| KONZERN | 143 920 | 105 770 |
| Q1 2015/31. MÄRZ 2015 | ||
| +/- AUSWEISÄNDERUNG MAGYAR TELEKOM ZUM 1. JANUAR 2015 | ||
| Deutschland | - | - |
| USA | - | - |
| Europa | 141 | (52) |
| Systemgeschäft | (366) | (173) |
| Group Headquarters & Group Services | - | - |
| SUMME | (225) | (225) |
| Überleitung | 225 | 225 |
| KONZERN | - | - |
| Q1 2015/31. MÄRZ 2015 | ||
| = DARSTELLUNG ZUM 31. MÄRZ 2016 | ||
| Deutschland | 33 552 | 26 270 |
| USA | 62 534 | 46 087 |
| Europa | 30 437 | 12 543 |
| Systemgeschäft | 8 701 | 5 870 |
| Group Headquarters & Group Services | 44 532 | 50 830 |
| SUMME | 179 756 | 141 600 |
| Überleitung | (35 836) | (35 830) |
| KONZERN | 143 920 | 105 770 |
a
Werte sind stichtagsbezogen auf den 31. Dezember 2015.
Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2015 und das darin
enthaltene Glossar (Seite 251 ff.).
Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche
die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger
Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon
ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen",
"planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet
und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für
Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.
Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und
Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten.
Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten
schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen
Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom
mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen
anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs
oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere
mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen,
sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb,
der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten
und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren
eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig
herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich
von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden.
Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele
erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher
Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen
Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder
anderer Dinge ab.
Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom Pro-forma-Kennzahlen
vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes
EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag), Free Cashflow
sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften
sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS
erstellten Angaben zu sehen. Pro-forma-Kennzahlen unterliegen weder den IFRS noch
anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen
diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.
| 4. Mai 2016 | 25. Mai 2016 |
22. Juni 2016 |
11. August 2016 |
10. November 2016 |
2. März 2017 |
11. Mai 2017 |
| Veröffentlichung des Konzern- Zwischenberichts zum 31. März 2016 |
Haupt- versammlung 2016 |
Dividenden- auszahlungb |
Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2016 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2016 | Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2016 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 31. März 2017 |
a
Weitere Termine, Terminaktualisierungen und Hinweise zu Live-Übertragungen finden
Sie auf www.telekom.com.
b
Es wird erwogen, die Dividende erneut wahlweise in bar oder in Form von Aktien zu
leisten. Die Barausschüttung soll dann voraussichtlich am 22. Juni 2016 erfolgen.
Vorbehaltlich der notwendigen Gremienbeschlüsse und des Vorliegens weiterer gesetzlicher
Voraussetzungen.
Deutsche Telekom AG
Unternehmenskommunikation
D-53262 Bonn
Telefon 0228 181 4949
Telefax 0228 181 94004
E-Mail medien@telekom.de
www.telekom.com
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Telefon 0228 181 88880
Telefax 0228 181 88899
E-Mail investor.relations@telekom.de
Dieser Konzern-Zwischenbericht ist auf der Investor-Relations-Seite im Internet abrufbar
unter: www.telekom.com/investor-relations
Unseren Geschäftsbericht finden Sie im Internet unter:
www.telekom.com/geschaeftsbericht2015
www.telekom.com/annualreport2015
Dieser Konzern-Zwischenbericht
1. Januar bis 31. März 2016
liegt auch in englischer Sprache vor.
Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG.
KNr. 642 100 012A deutsch
KNr. 642 100 013A englisch
Gedruckt mit mineralölfreier Farbe auf chlorfrei gebleichtem Papier.
Wenn Ihr Mobiltelefon über eine QR-Code Erkennungs-Software verfügt, gelangen Sie
nach dem Scannen dieses Codes direkt auf unsere Investor-Relations Website.