![]() Deutsche Telekom AGBonnZwischenbericht zum 2. Quartal 20161. JANUAR BIS 30. JUNI 2016
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| in Mio. € | Q2 2016 |
Q2 2015 |
Veränderung in % |
H1 2016 |
H1 2015 |
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| UMSATZ UND ERGEBNIS | ||||||
| Umsatzerlöse | 17 817 | 17 428 | 2,2 % | 35 447 | 34 270 | |
| davon: Inlandsanteil | % | 34,0 | 35,8 | 34,3 | 36,4 | |
| davon: Auslandsanteil | % | 66,0 | 64,2 | 65,7 | 63,6 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 546 | 1 806 | (14,4) % | 6 071 | 3 272 | |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 621 | 712 | (12,8) % | 3 746 | 1 499 | |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) |
1 054 | 1 078 | (2,2) % | 2 101 | 2 114 | |
| EBITDA | 4 697 | 4 534 | 3,6 % | 12 364 | 8 694 | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 5 457 | 5 026 | 8,6 % | 10 620 | 9 600 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 30,6 | 28,8 | 30,0 | 28,0 | |
| Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert | € | 0,13 | 0,16 | (18,8) % | 0,81 | 0,33 |
| BILANZ | ||||||
| Bilanzsumme | 143 466 | 134 978 | ||||
| Eigenkapital | 36 968 | 35 961 | ||||
| Eigenkapitalquote | % | 25,8 | 26,6 | |||
| Netto-Finanzverbindlichkeiten | 48 692 | 48 835 | ||||
| CASHFLOW | ||||||
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 3 931 | 3 871 | 1,5 % | 7 427 | 7 179 | |
| Cash Capex | (2 703) | (4 330) | 37,6 % | (6 599) | (8 759) | |
| Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) |
1 320 | 1 375 | (4,0) % | 2 142 | 2 240 | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | (2 229) | (3 824) | 41,7 % | (5 967) | (6 761) | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | (1 940) | (394) | n. a. | (1 112) | (3 530) |
| in Mio. € | Veränderung in % |
Gesamtjahr 2015 |
| UMSATZ UND ERGEBNIS | ||
| Umsatzerlöse | 3,4 % | 69 228 |
| davon: Inlandsanteil | 36,2 | |
| davon: Auslandsanteil | 63,8 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 85,5 % | 7 028 |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | n. a. | 3 254 |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) | (0,6) % | 4 113 |
| EBITDA | 42,2 % | 18 388 |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 10,6 % | 19 908 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | 28,8 | |
| Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert | n. a. | 0,71 |
| BILANZ | ||
| Bilanzsumme | 6,3 % | 143 920 |
| Eigenkapital | 2,8 % | 38 150 |
| Eigenkapitalquote | 26,5 | |
| Netto-Finanzverbindlichkeiten | (0,3) % | 47 570 |
| CASHFLOW | ||
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 3,5 % | 14 997 |
| Cash Capex | 24,7 % | (14 613) |
| Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) | (4,4) % | 4 546 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 11,7 % | (15 015) |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 68,5 % | (876) |
| in Mio. | 30.06.2016 | 31.12.2015 | Veränderung 30.06.2016/ 31.12.2015 in % |
30.06.2015 | Veränderung 30.06.2016/ 30.06.2015 in % |
| Mobilfunk-Kunden | 160,7 | 156,4 | 2,7 % | 154,7 | 3,9 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 28,6 | 29,0 | (1,4) % | 29,3 | (2,4) % |
| Breitband-Anschlüssea | 18,1 | 17,8 | 1,7 % | 17,6 | 2,8 % |
Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden
sich im Glossar des Geschäftsberichts 2015 (Seite 251 ff.).
| ― |
Auch im ersten Halbjahr 2016 konnten wir unseren Wachstumskurs fortsetzen: Der Konzernumsatz stieg von 34,3 Mrd. € auf 35,4 Mrd. € - ein Plus von 3,4 %. |
| ― |
Insbesondere unser operatives Segment USA ist nach wie vor für diese positive Entwicklung verantwortlich; die Umsätze stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11,6 %. |
| ― |
Ein Rückgang von 2,8 % in unserem Heimatmarkt Deutschland resultierte insbesondere aus geringeren Endgeräteverkäufen im Mobilfunk. Auch bei unserem operativen Segment Europa lag der Umsatz um 2,8 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums. Dies war v. a. durch die Ausgliederung des Energie-Resale-Geschäfts in Ungarn sowie durch den hohen Wettbewerb - insbesondere in den Niederlanden - bedingt. |
| ― |
Auch auf vergleichbarer Basis - also ohne Wechselkurs- und Konsolidierungskreiseffekte -wuchs unser Konzernumsatz um 4,2 %. |

| ― |
Unser bereinigtes EBITDA wuchs deutlich um 1,0 Mrd. € bzw. 10,6 %. |
| ― |
Wachstumsmotor war unser operatives Segment USA - der anhaltende Erfolg der "Uncarrier"-Initiativen ließ das bereinigte EBITDA um 1,2 Mrd. € steigen. |
| ― |
Rückläufig war insbesondere das bereinigte EBITDA unseres Segments Group Headquarters & Group Services, das von einem positiven Einmaleffekt im ersten Halbjahr 2015 profitierte. |
| ― |
Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 30,0 % über dem Vorjahresniveau von 28,0 %. Unsere margenstärksten operativen Segmente sind weiterhin Deutschland mit 40,5 % und Europa mit 32,7 %. |

| ― |
Unser EBIT stieg stark um 2,8 Mrd. € auf 6,1 Mrd. €. |
| ― |
Zum einen profitierte das EBIT im ersten Halbjahr 2016 von der starken Geschäftsentwicklung unseres operativen Segments USA und zum anderen von positiven Sondereinflüssen im Wesentlichen aus der vollzogenen Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE im Januar 2016 (2,5 Mrd. €) sowie aus einem im März 2016 abgeschlossenen Tausch von Mobilfunk-Lizenzen zwischen T-Mobile US und AT&T (0,4 Mrd. €). |
| ― |
Die Abschreibungen lagen infolge des weiteren 4G/LTE-Netzausbaus und des im Juni 2015 erfolgten Starts des JUMP! On Demand Programms in unserem operativen Segment USA um 0,9 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode. |

| ― |
Der Konzernüberschuss stieg aufgrund der zuvor beschriebenen Effekte ebenfalls stark um 2,2 Mrd. € auf 3,7 Mrd. €. |
| ― |
Unser Finanzergebnis verbesserte sich um 0,2 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit Bewertungseffekten aus der Folgebewertung eingebetteter Derivate bei Anleihen der T-Mobile US. |
| ― |
Aufgrund des gestiegenen Ergebnisses vor Ertragsteuern erhöhte sich der Steueraufwand des laufenden Geschäftsjahres gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 0,5 Mrd. €. |


| ― |
Die Eigenkapitalquote sank um 0,7 Prozentpunkte auf 25,8 %. |
| ― |
Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Jahresende 2015 geringfügig um 0,3 % auf 143,5 Mrd. €. Das Eigenkapital sank gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 1,2 Mrd. € auf 37,0 Mrd. €. |
| ― |
Erhöhend wirkte insbesondere der Überschuss von 4,1 Mrd. €. |
| ― |
Die Dividendenausschüttung an unsere Aktionäre für das Geschäftsjahr 2015 (2,5 Mrd. €) wirkte eigenkapitalmindernd. Die - im Zusammenhang mit der den Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen - durchgeführte Kapitalerhöhung erhöhte das Kapital um 1,0 Mrd. €. Die Barausschüttung an unsere Aktionäre betrug rund 1,5 Mrd. €. |
| ― |
Vermindernd wirkten außerdem v. a. ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung (1,6 Mrd. €), Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten in Höhe von 1,4 Mrd. € sowie die Berücksichtigung versicherungsmathematischer Verluste (nach Steuern) in Höhe von 0,7 Mrd. €. |

| ― |
Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) verringerte sich um 2,2 Mrd. € auf 6,6 Mrd. €. |
| ― |
Im Berichtszeitraum wurden Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 1,1 Mrd. € erworben, v. a. in den operativen Segmenten USA und Europa. In der Vorjahresvergleichsperiode wurden Mobilfunk-Lizenzen von insgesamt 3,7 Mrd. € erworben - im Wesentlichen in den operativen Segmenten USA und Deutschland. |
| ― |
Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben stieg der Cash Capex um 0,4 Mrd. €, v. a. im operativen Segment USA im Zusammenhang mit Investitionen für die Netzmodernisierung, einschließlich des Ausbaus des 4G/LTE-Netzwerks. |

| ― |
Der Free Cashflow reduzierte sich nur geringfügig auf 2,1 Mrd. €. |
| ― |
Erhöhend wirkte der um 0,2 Mrd. € über Vorjahresniveau liegende Cashflow aus Geschäftstätigkeit, welcher im Wesentlichen durch die positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA beeinflusst war. |
| ― |
Vermindernd wirkten sich der gegenüber der Vorjahresperiode um 0,4 Mrd. € erhöhte Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum) sowie die um 0,2 Mrd. € niedrigere Dividendenzahlung des ehemaligen Joint Ventures EE aus. |

| ― |
Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2015 um 1,1 Mrd. €. |
| ― |
Erhöhend wirkten Dividendenausschüttungen - inkl. an Minderheiten in Beteiligungen -(1,6 Mrd. €), der Erwerb von Mobilfunk-Spektrum (1,1 Mrd. €) und Zahlungen an externe Versorgungsträger (Dotierung CTA: 0,3 Mrd. €). |
| ― |
Vermindernd wirkten v. a. der Free Cashflow (2,1 Mrd. €) sowie Währungskurseffekte (0,4 Mrd. €). |
Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns",
Seite 13 ff.
Die Deutsche Telekom blieb im ersten Halbjahr 2016 auf Kurs, die gesetzten Wachstumsziele
zu erreichen. Der Umsatz im Konzern legte um 3,4% auf 35,4 Mrd. € zu. Der Treiber
bleibt weiterhin das USA-Geschäft, das ein Wachstum von rund 1,7 Mrd. € bzw. 11,6%
verzeichnete. Im operativen Segment Deutschland dagegen sank der Umsatz gegenüber
dem Vorjahreshalbjahr um 2,8%, maßgeblich getrieben durch geringere Endgeräteumsätze
aus dem Mobilfunk-Geschäft. Ebenfalls um 2,8% rückläufig war der Umsatz im operativen
Segment Europa, im Wesentlichen bedingt durch die Ausgliederung des Energie-Resale-Geschäfts
in Ungarn sowie die schwächere Entwicklung im niederländischen Geschäft. Im operativen
Segment Systemgeschäft lag der Umsatz um 1,4% über dem Niveau des ersten Halbjahres
2015.
Das Umsatzwachstum von rund 1,2 Mrd. € war der maßgebliche Initiator für das Wachstum
beim bereinigten EBITDA, das um 10,6% oder rund 1,0 Mrd. € auf 10,6 Mrd. € zulegte.
Während das bereinigte EBITDA des operativen Segments USA um 1,2 Mrd. € stieg, war
insbesondere das bereinigte EBITDA des Segments Group Headquarters & Group Services
rückläufig, da es im ersten Halbjahr 2015 von einem Einmaleffekt profitiert hatte.
Die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
- der Cash Capex - verblieben weiterhin auf hohem Niveau. Ohne Berücksichtigung der
Effekte aus Spektrumerwerben erhöhten sich die Investitionen um 0,4 Mrd. € auf rund
5,5 Mrd. €. Maßgeblich warder Anstieg durch den fortgeführten Ausbau des Mobilfunknetzes
in den USA verursacht.
Das EBIT und der Konzernüberschuss profitierten im ersten Halbjahr 2016 insbesondere
von zwei Sondereinflüssen: zum einen der zahlungsunwirksame Ertrag in Höhe von 2,5
Mrd. € aus der Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE an die BT, und zum
anderen der Buchgewinn aus dem Tausch von Mobilfunk-Lizenzen in den USA in Höhe von
0,4 Mrd. €. Das EBIT stieg deshalb deutlich von 3,3 Mrd. € auf 6,1 Mrd. €, während
der Konzernüberschuss von 1,5 Mrd. € auf 3,7 Mrd. € zulegte. Der um Sondereinflüsse
bereinigte Konzernüberschuss lag stabil bei rund 2,1 Mrd. €.
Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2016 hält die Deutsche
Telekom an ihrer Prognose für das Gesamtjahr 2016 fest.

| H1 2016 |
H1 2015 |
Gesamtjahr 2015 |
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| XETRA SCHLUSSKURSE | ||||
| Börsenkurs am letzten Handelstag | € | 15,28 | 15,45 | 16,69 |
| Höchster Kurs | € | 16,69 | 17,60 | 17,60 |
| Niedrigster Kurs | € | 13,98 | 12,63 | 12,63 |
| GEWICHTUNG DER AKTIE IN WICHTIGEN AKTIENINDIZES | ||||
| DAX 30 | % | 6,1 | 5,4 | 5,9 |
| Dow Jones Euro STOXX 50® | % | 2,6 | 2,2 | 2,5 |
| Dow Jones Europe STOXX 600 Telecommunications© | % | 15,1 | 12,4 | 14,4 |
| Marktkapitalisierung | Mrd. € | 71,5 | 71,2 | 76,9 |
| Ausgegebene Aktien | Mio. Stück | 4 677 | 4 607 | 4 607 |

Nach einem für die europäischen und asiatischen Börsen schwachen Start in das Jahr
2016 zeigte sich bis zum Ende des ersten Halbjahres 2016 keine grundsätzliche Trendverbesserung.
Der unklare Ausblick für die Weltkonjunktur und die Unsicherheit über die weitere
Zinspolitik der Notenbanken lasteten auf der Kursentwicklung. Der Ausgang des Referendums
zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union sorgte für zusätzlichen Druck
auf die Börsen. So verloren im ersten Halbjahr 2016 sowohl der DAX 30 mit mehr als
9 % als auch der Dow Jones Euro STOXX 50© mit 12 % deutlich, während der Nikkei sogar
18 % einbüßte. Lediglich der Dow Jones konnte mit rund 3 % ein leichtes Plus verzeichnen.
In diesem Umfeld blieb auch der Telekommunikationssektor weiterhin unter Druck und
verlor rund 13 %.
Ebenso unter Druck war die Aktie der Deutschen Telekom - sie verlor allerdings mit
5,3 % auf Total-Return-Basis weniger als der Telekommunikationssektor und der DAX
30.
Auch 2016 räumte die Deutsche Telekom ihren Aktionären die Möglichkeit ein, statt
der Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2015 in bar die Umwandlung in Aktien
zu wählen. Die Annahmequote lag in diesem Jahr bei fast 41 % der dividendenberechtigten
Aktien, d. h. für rund 1,9 Mrd. Aktien wurde diese Möglichkeit gewählt. Bei einem
Bezugsverhältnis von 26,7:1 führte dies zur Ausgabe von gut 70 Mio. neuen Aktien.
Die Barausschüttung an unsere Aktionäre, die diese Möglichkeit nicht wählten, belief
sich auf rund 1,5 Mrd. €.
Der Konzernvorstand der Deutschen Telekom AG wird zum 1. Januar 2017 um das zusätzliche
Ressort Technologie und Innovation erweitert. Das neue Ressort wird von Claudia Nemat
geleitet. Srini Gopalan wird als neues Vorstandsmitglied ab dem 1. Januar 2017 den
Vorstandsbereich Europa verantworten. Dies hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom
AG in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 beschlossen. Die Zahl der Vorstandsmitglieder
wird sich somit von sieben auf acht erhöhen.
Die Deutsche Telekom und die Gewerkschaft ver.di einigten sich am 13. April 2016 auf
einen Tarifabschluss für die tariflichen Beschäftigten der Deutschen Telekom AG, der
Telekom Deutschland GmbH, der Deutschen Telekom Kundenservice GmbH, der Deutschen
Telekom Technischer Service GmbH, der Deutschen Telekom Technik GmbH und der Deutschen
Telekom Regional Services and Solutions GmbH. Der neue Tarifvertrag sieht vor, die
Gehälter rückwirkend zum 1. April 2016 um 2,2 % und zum 1. April 2017 um weitere 2,1
% anzuheben. Die unteren Gehaltsbänder stiegen zum 1. April 2016 überproportional
um 2,6 %. Der neue Tarifvertrag gilt ab dem 1. Februar 2016 und hat eine Laufzeit
von zwei Jahren.
Bei den Tarifverhandlungen für T-Systems wurde am 15. Juni 2016 eine Einigung mit
ver.di erzielt. Vereinbart wurde u. a. eine Anhebung der tariflichen Gehälter zum
1. Juli 2016 um 1,0 % bzw. in den unteren Gehaltsbändern um 1,5 % sowie eine weitere
Anhebung zum 1. April 2017 um 1,5 %. Der Tarifabschluss gilt rückwirkend zum 1. April
2016 und hat eine zweijährige Laufzeit.
Beide Tarifabschlüsse sehen den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis zum 31.
Dezember 2018 vor.
Für rund 0,5 Mrd. € kaufte T-Mobile Polska im Juni 2016 weitere Mobilfunk-Frequenzen.
Diese wurden T-Mobile Polska von der polnischen Regulierungsbehörde UKE angeboten,
nachdem der Höchstbieter die Annahme der Frequenzen verweigert hatte. Gemäß den Auktionsregeln
wurden T-Mobile Polska daraufhin als zweithöchstem Bieter die Frequenzen zum Kauf
angeboten. Die Zahlung erfolgte am 4. Juli 2016. Zuvor hatte T-Mobile Polska bei der
im Oktober 2015 beendeten Frequenzauktion Frequenzen in Höhe von ca. 0,5 Mrd. € als
Erstbieter ersteigert, die Anfang Februar 2016 gezahlt wurden.
Der Baustart zur Erweiterung des größten europäischen Rechenzentrums in Biere bei
Magdeburg erfolgte planmäßig im Juni 2016. Nach nur zwei Jahren Bauzeit soll das neue
Rechenzentrum in Betrieb genommen werden - rechtzeitig, um die steigende Nachfrage
nach sicheren und verlässlichen Cloud-Diensten zu bedienen und den Ausbau der Marktführerschaft
in Europa weiter voranzutreiben. Für den Ausbau des Rechenzentrums wird voraussichtlich
ein dreistelliger Millionenbetrag investiert. Dabei wird die bisherige Cloud-Kapazität
um 150 % gesteigert werden.
Im Mai 2016 hat T-Mobile US mit einem Dritten eine Vereinbarung über den Erwerb bestimmter
Spektrumlizenzen getroffen, die die Versorgung von rund 11 Mio. Menschen im Stadtgebiet
von Chicago ermöglichen. Der Erwerb der Lizenzen für etwa 0,4 Mrd. US-$ wird vorbehaltlich
der Genehmigung der Aufsichtsbehörden und anderer für eine solche Transaktion üblichen
Voraussetzungen voraussichtlich im vierten Quartal 2016 vollzogen.
Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT starteten
wir Ende Juni 2016 die Volksverschlüsselung. Dies ist eine vom Fraunhofer SIT entwickelte
benutzerfreundliche Software, die einen kryptografischen Schlüssel generiert und die
E-Mail-Programme der Benutzer konfiguriert. Die dazugehörige Infrastruktur wird in
unserem Hochsicherheits-Rechenzentrum betrieben. Mit der kostenfreien Volksverschlüsselung
haben wir gemeinsam mit dem Fraunhofer SIT eine Initiative gestartet, um die Nutzung
von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in der Bevölkerung zu verbreiten und damit den Schutz
der elektronischen Kommunikation von Privatpersonen sowie Unternehmen zu erhöhen.
Die tolino Partner - bestehend aus den führenden deutschen Buchhändlern und uns als
Technologie- und Innovationspartner - haben im Juni 2016 einen neuen eReader auf den
Markt gebracht: den tolino page. Als selbsterklärendes und einfach zu bedienendes
Einsteigergerät richtet sich der tolino page an eine neue Zielgruppe: die weniger
technikaffinen Leser, die sich bisher noch nicht zum Kauf eines eReaders entschließen
konnten. Zusammen mit dem Premium-eReader tolino vision 3 HD und dem tolino shine
2 HD bietet die Allianz damit allen Zielgruppen - vom Einsteiger ins digitale Lesen
bis zum Technikfan - ein geeignetes Lesegerät.
Zur Hannover Messe 2016, auf der wir uns unter dem Motto "Digitalisierung. Einfach.
Machen." präsentierten, erweiterten wir unsere Allianz zur Weiterentwicklung des industriellen
Internets. Mit Huawei haben wir eine Zusammenarbeit zur Erschließung des Internet
of Things (IoT)-Massenmarkts für Hardware und Sensorik vereinbart. Um die neuesten
Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung schnell in eigene Produktentwicklungen
einfließen zu lassen, bauen wir unsere langjährige Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum
für Künstliche Intelligenz weiter aus. Für industrielle Datenanalysen ist geplant,
mit GE Digital, einer Tochter des US-amerikanischen Industriekonzerns General Electric
(GE), zusammenzuarbeiten und die Cloud-Plattform "Predix" zu nutzen. Mit GE Digital
wollen wir digitale Innovationen in Industriesegmenten wie Produktion, Transport,
Energie oder Gesundheit gemeinsam angehen.
Ende Mai 2016 konnte T-Systems einen Großkundenvertrag mit ITSCare, dem IT-Dienstleister
der AOK Krankenkassen für Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz/Saarland,
abschließen. Der Großauftrag im dreistelligen Millionenbereich mit mehrjähriger Laufzeit
umfasst den zentralen IT-Infrastrukturbetrieb mit Rechenzentrum- und Netzwerk-Services
sowie dezentrale Dienstleistungen wie Service Desk und Workplace. Damit vertraut ITSCare
beim Umgang mit hochsensiblen Daten auf unsere ICT- und Datenschutzkompetenz.
In der Tschechischen Republik haben wir über unsere Tochter T-Mobile Czech Republic
einen Großauftrag vom multinationalen Kosmetikhersteller Oriflame erhalten. Der Auftrag
umfasst neben ICT-Dienstleistungen auch die Auslagerung der gesamten IT-Infrastruktur
in eine hybride Cloud-Lösung. Das Modell der hybriden Cloud bietet durch die Verbindung
von lokalen öffentlichen und privaten Clouds die beste Lösung für global agierende
Unternehmen: Sie können die Leistungsstärke der öffentlichen Cloud nutzen, während
sensible Geschäftsdaten auf einem privaten Netzwerk verbleiben.
In Griechenland profitieren die TV-Kunden von OTE von einem neuen hybriden TV-Angebot,
das die Vorteile von Satelliten- und IPTV kombiniert. Durch die Verbindung des Decoders
mit dem Internet können Satelliten TV-Abonnenten neue interaktive Services nutzen
- wie z. B. Replay-Funktionen, On-Demand-Angebote oder die Aufnahmefunktion auf externe
Datenträger. Die Migration der TV-Kunden auf die neue hybride Plattform hat im April
2016 begonnen; im Juni 2016 konnten schon über 100 000 OTE TV-Kunden das neue Angebot
nutzen.
Für den einfachen Einstieg von Unternehmen in die Digitalisierung präsentierten wir
auf der Hannover Messe 2016 unser neues "Cloud der Dinge" Starter-Kit. Mit dem neuen
Produkt können Unternehmen jeder Größe ihre Maschinen, Geräte oder Fahrzeuge ohne
aufwändige Installation vernetzen und aus der Ferne überwachen. Die "Cloud der Dinge"
Plattform, die in unserem sicheren deutschen Rechenzentrum betrieben wird, empfängt
die Daten und stellt sie den Kunden über ein OnlinePortal bereit.
Im Mai 2016 fiel der Startschuss für unser neues TV-Angebot "Entertain TV". Neues
Design, neue Benutzeroberfläche mit größtem Bedienkomfort sowie neue elegante Hardware
sind markante Eigenschaften des neuen Produkts. Ergänzt wird die neue Generation des
Fernsehens durch innovative Leistungsmerkmale, die unseren Anspruch als Innovationsführer
auf dem deutschen TV-Markt unterstreichen. Kunden profitieren u. a. von einzigartigen
Technologien wie der Möglichkeit, mit der "Restart"-Funktion den Anfang bereits begonnener
Sendungen nicht mehr zu verpassen. Noch mehr Freiheit schafft die "Sieben-Tage-Replay-Funktion":
Damit können verpasste, replay-fähige Sendungen bis zu einer Woche nach Ausstrahlung
angeschaut werden. Entertain TV verbindet Live-TV, On-Demand-Angebote, Apps und Mediatheken
auf einer Plattform und zwar nicht nur auf dem Fernseher, sondern auch auf dem Tablet
und Smartphone.
Seit Mai 2016 profitieren Kunden, die im Festnetz von einem anderen Anbieter zur Deutschen
Telekom wechseln, von einem persönlichen Wechselberater. Der Premium-Service bildet
nach Bauherren-Service und Umzugsmanager einen weiteren Baustein zur nachhaltigen
Verbesserung des Kundenerlebnisses sowie der Kundenbindung.
Unsere Mobilfunk-Kunden können ab Juni 2016 mit der kostenfreien Zubuchoption "WLAN
Call" mit ihrem Smartphone über jedes beliebige WLAN-Netz im In- und Ausland telefonieren
und sind auch über WLAN mobil erreichbar. Kunden benötigen lediglich ein WLAN Call-fähiges
Smartphone sowie einen Voice-over-LTE-fähigen Mobilfunk-Vertrag. Die Software wird
hierfür in das Smartphone implementiert, d. h. eine zusätzliche App ist nicht notwendig.
"WLAN Call" ist insbesondere an Orten von Vorteil, die baulich bedingt keinen ausreichenden
Mobilfunk-Empfang ermöglichen, aber über WLAN verfügen, wie z. B. Tiefgaragen oder
Kellerräume.
Einen Schutz vor Cyberangriffen bietet unsere neue IoT-Lösung aus unserem MagentaSecurity
Portfolio. Mit Zertifikaten aus dem Trust Center von T-Systems bieten wir eine neue
Schutzschicht, in der jedem vernetzten Gerät eine eigene, klar überprüfbare Identität
vergeben wird. Die Zertifikate erneuern sich automatisch. Damit wird sichergestellt,
dass nur berechtigte Personen genau die Geräte ansteuern können, die angesteuert werden
sollen und dass jeder Kommunikationspartner auch wirklich der ist, für den er sich
ausgibt. Kunden können selbst festlegen, wie genau eine digitale Identität ausgestaltet
wird und wie stark die notwendigen Authentisierungsverfahren sein sollen.
T-Mobile Czech Republic startete im Juni 2016 die Vermarktung von Cloud-Diensten aus
ihrem neuen virtuellen Rechenzentrum. Die Angebote für Infrastruktur und Plattform-Management
für Cloud-basierte Lösungen richten sich v. a. an mittelgroße und große Unternehmen
sowie den öffentlichen Sektor.
Nachfolgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des zweiten Quartals 2016
zusammen. Weitere Auszeichnungen finden Sie online unter: www.telekom.com/medien.

Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und -steuerung verweisen wir auf
die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2015 (Geschäftsbericht 2015, Seite
58 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich hierzu keine wesentlichen Änderungen.
Seit dem 1. Januar 2016 wird der Geschäftskundenbereich der Gesellschaft Magyar Telekom
in Ungarn, der zuvor organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet
war, im operativen Segment Europa zusammengeführt und ausgewiesen. Bei dem Geschäftskundenbereich
der Magyar Telekom handelt es sich um eine Einheit in Ungarn, die im Wesentlichen
ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden erbringt. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst.
Für nähere Informationen verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung
im Konzern-Zwischenabschluss (Seite 46 f.).
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 dargestellten Situation des wirtschaftlichen
Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im ersten
Halbjahr 2016, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken,
den Telekommunikationsmarkt sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche
Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen unerwarteten Ereignisse
im Prognosezeitraum eintreffen.
Die Weltkonjunktur hat sich im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
leicht abgeschwächt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat im Juli 2016 seine
Wachstumsprognose für die Entwicklung der Weltwirtschaft für die Jahre 2016 und 2017
erneut leicht nach unten korrigiert. Grund für das verhaltene Wachstum in 2016 ist
in erster Linie die schwache konjunkturelle Entwicklung in den Schwellenländern, deren
Nachfragerückgang auch die Wachstumsraten der Industrieländer belastet. Nach den angepassten
IWF-Prognosen werden die Schwellen- und Entwicklungsländer 2016 um 4,1 % wachsen,
die Industrieländer um 1,8 %.
In unseren Kernmärkten haben sich die Wachstumsraten der Volkswirtschaften im zweiten
Quartal 2016 überwiegend positiv entwickelt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland
wuchs im zweiten Quartal um 1,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal, gestützt v. a. vom
privaten Konsum. Auch die Arbeitslosenquote blieb mit durchschnittlich 6,2 % auf niedrigem
Niveau. Die US-Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal 2016 um 1,6 %. Die Arbeitslosenquote
lag im zweiten Quartal 2016 bei 4,8 %. In nahezu allen Ländern unseres operativen
Segments Europa entwickelten sich die Wachstumsraten des BIP und die Arbeitslosenquoten
auch im zweiten Quartal 2016 weiterhin positiv. Die Volkswirtschaften profitierten
v. a. von einem steigenden Binnenkonsum und der stabilen Nachfrage aus der Eurozone.
Griechenlands Volkswirtschaft befindet sich weiterhin im Umbruch und kann von dem
gesamteuropäischen Wachstum nicht profitieren.
Für unsere Kernmärkte gehen wir weiterhin von einer stabilen konjunkturellen Entwicklung
aus. Die Unsicherheiten, die sich durch den Ausgang des britischen Referendums ergeben
haben, sollten bei einem geordneten Austritt aus der Europäischen Union das Wirtschaftswachstum
in Europa in 2016 und 2017 nur marginal belasten. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum
in Deutschland, den USA und den Ländern unseres operativen Segments Europa ist robust.
Das Wachstum wird in erster Linie von der positiven Entwicklung der privaten Konsumausgaben
gestützt. In Griechenland zeichnet sich eine gewisse Stabilisierung der wirtschaftlichen
Lage ab. Es wird erwartet, dass sich die Wachstumsraten der Volkswirtschaft Großbritanniens
unter den Unsicherheiten stärker abschwächen werden.
Die wirtschaftliche und politische Entwicklung der letzten Monate hat gezeigt, dass
die Unwägbarkeiten für die Entwicklung der Weltkonjunktur und auch für die Länder,
in denen wir tätig sind, zugenommen haben. Das Votum des britischen Volkes zum Austritt
Großbritanniens aus der Europäischen Union und dessen politische Umsetzung, sowie
die Gefahr, dass weitere Länder einen möglichen Austritt aus der Europäischen Union
anstreben, kann die wirtschaftliche Entwicklung v. a. in Europa und in dessen Folge
auch die Weltwirtschaft beeinträchtigen. Geopolitische Krisen, ausgelöst etwa von
einer erhöhten Terrorgefahr oder großen Flüchtlingsströmen, können die Volkswirtschaften
unserer Länder negativ beeinflussen. Darüber hinaus kann eine anhaltende Konjunkturschwäche,
v. a. in den Schwellenländern, den Welthandel und damit die Märkte unserer operativen
Segmente belasten. Die politische und wirtschaftliche Lage in Griechenland hat sich
grundsätzlich stabilisiert. Es bleiben jedoch Risikofaktoren wie z. B. die knappe
parlamentarische Mehrheit der Regierungskoalition und ein möglicherweise zunehmender
Widerstand gegen die Sparpolitik. Insofern kann eine neuerliche krisenhafte Zuspitzung
der politischen Situation nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Der Konsolidierungsdruck in der europäischen Telekommunikationsbranche ist nach wie vor hoch. Gründe dafür sind insbesondere sinkende Umsätze durch den steigenden Wettbewerb und technologischen Wandel. Gleichzeitig sind hohe Investitionen für den Netzausbau, für Innovationen und den Erwerb von Spektrum nötig. Während die britische Wettbewerbsbehörde dem Erwerb von EE durch BT im Januar 2016 ohne Auflagen zugestimmt hat, wurde der Zusammenschluss von Liberty Global und BASE in Belgien von der EU-Kommission nur unter strengen Auflagen genehmigt. Darüber hinaus hat die Intervention der EU-Kommission Konsolidierungsvorhaben in Dänemark (Telia/Telenor) und Großbritannien (3 & O2) verhindert. In Italien hat die EU-Kommission die Etablierung eines vierten Mobilfunknetz-Betreibers gefordert und Iliad damit einen günstigen Markteintritt beschert. Derzeit prüft die EU-Kommission den Zusammenschluss von Vodafone und Liberty Global in den Niederlanden. Insgesamt sorgt die marktgestaltende Politik der EU-Kommission ohne ausreichende Berücksichtigung dynamischer Effizienzen für erhebliche Unsicherheit in der Branche.
Die Europäische Datenschutzgrundverordnung kommt ab dem 25. Mai 2018 zur Anwendung.
Das neue Datenschutzrecht schließt eine große Lücke in der Regulierung in Bezug auf
Dienstleister außerhalb der EU und setzt grundsätzlich für sämtliche Marktteilnehmer,
die in der EU agieren, die gleichen Regeln. Die Verordnung sichert ein hohes Datenschutzniveau
in Europa und ermöglicht gleichzeitig neue digitale Geschäftsmodelle. Die Datenschutzgrundverordnung
bedarf keiner Umsetzung in nationales Recht, sie gilt in den Mitgliedsstaaten unmittelbar.
Entgegenstehendes oder redundantes deutsches Recht muss im Zuge eines sog. "Rechtsbereinigungsgesetzes"
aufgehoben werden.
Im Nachgang zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 6. Oktober 2015, welches
die Safe Harbor-Entscheidung der EU-Kommission für ungültig erklärt hat, hat die EU-Kommission
Anfang Februar 2016 ein Nachfolgeabkommen (EU-US Privacy Shield) vorgestellt. Durch
das Privacy Shield soll, analog zum ehemaligen Safe Harbor-Abkommen, die Übertragung
und Verarbeitung personenbezogener Daten von EU-Bürgern in den USA ermöglicht werden.
Der finale Entwurf des Privacy Shields, der nach erfolgter mehrheitlicher Zustimmung
durch die Mitgliedsstaaten am 11. Juli 2016 durch die EU-Kommission verabschiedet
wurde, enthält sog. "Privacy Principles", die im Vergleich zu Safe Harbor verbesserte
Datenschutzanforderungen festlegen, an die sich US-Unternehmen verbindlich halten
müssen, wenn sie sich unter dem Shield zertifizieren wollen. Nach zwischenzeitlich
geäußerter Kritik an dem ersten Entwurf des Privacy Shields versuchte die EU-Kommission
mit einem überarbeiteten Entwurf insbesondere den zuletzt geäußerten Bedenken der
sog. "Art. 29 Arbeitsgruppe", die sich aus Vertretern der nationalen Datenschutzbehörden
in Europa zusammensetzt, Rechnung zu tragen. Gerade im Hinblick auf die Rechtmäßigkeit
der weiterhin möglichen massenhaften Erfassung personenbezogener Daten durch nationale
US-Behörden ist eine erneute Befassung des EuGH mit dem Privacy Shield nicht auszuschließen.
Im Rahmen des IT-Sicherheitsgesetzes (IT-SiG) wurde im ersten Quartal 2016 ein Entwurf
der Rechtsverordnung (KRITIS VO) erarbeitet, in dem die Kriterien festgelegt werden,
anhand derer die Betreiber der kritischen Infrastrukturen (KRITIS) aus den Sektoren
Informationstechnik und Telekommunikation, Wasser, Energie und Ernährung erkennen
können, ob sie unter die Regelungen des IT-SiG fallen. Die Verordnung ist am 3. Mai
2016 in Kraft getreten. Für den Telekommunikationssektor sind infolgedessen die Vorschriften
des Telekommunikationsgesetzes verschärft worden, sodass insbesondere in Bezug auf
die Ausfallsicherheit der Netze und Dienste dem Stand der Technik entsprechende Vorkehrungen
zu treffen sind. Diese Vorkehrungen wurden von uns allerdings auch schon vor der Gesetzesanpassung
aus eigenem Interesse getroffen, sodass wesentliche Pflichten zur Gewährleistung der
öffentlichen Sicherheit bereits heute von uns erfüllt werden.
Das Europäische Parlament hat am 6. Juli 2016 die EU-Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit
verabschiedet, nach welcher, ergänzend zu den Bestimmungen des IT-SiG, nun auch Online-Marktplätze,
Suchmaschinenbetreiber und Cloud-Dienstleister die Einhaltung von Mindestanforderungen
für die Sicherheit ihrer Infrastrukturen gewährleisten und Zwischenfälle melden müssen.
Daraus kann die Notwendigkeit für den deutschen Gesetzgeber erwachsen, das IT-SiG
entsprechend anzupassen. Es bleibt abzuwarten, ob im Zuge einer solchen Änderung auch
die bisherigen Mängel des IT-SiG bezüglich der Nicht-Berücksichtigung von Hard- und
Software-Herstellern korrigiert werden.
Am 21. Juni 2016 hat die BNetzA einen überarbeiteten Beschlussentwurf auf unseren
Antrag zum Vectoring-Ausbau zur EU-Kommission nach Brüssel notifiziert. Ein vorangegangener
früherer Entwurf, auf dessen Basis die EU-Kommission sog. "ernsthafte Zweifel" geäußert
hatte, wurde von der BNetzA zurückgezogen. Auch der überarbeitete Entwurf ermöglicht
uns einen weitgehenden Ausbau der Nahbereiche, allerdings nicht so weitreichend exklusiv
wie ursprünglich vorgesehen. Die EU-Kommission hat in ihrer Stellungnahme vom 19.
Juli 2016 grünes Licht für Vectoring im Nahbereich gegeben. Mit einem Abschluss des
Regulierungsverfahrens ist Mitte August 2016 zu rechnen. In einer Eilentscheidung
Ende Juni 2016 hat uns die BNetzA eine Fristverlängerung gewährt, nach der wir bis
zum 31. Oktober 2016 Vectoring auch dann ausbauen können, wenn wir Wettbewerbern,
die dann keinen Zugang zur Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL) am Kabelverzweiger (KVz)
mehr von uns in diesen Gebieten erhalten können, alternativ ein Layer-3-Bitstromzugangsprodukt
anbieten. Ab dem 1. November 2016 reicht dazu kein Layer-3-Bitstromprodukt mehr, sondern
wir müssen dort ein Layer-2-Bitstromprodukt anbieten. Die regulatorischen Voraussetzungen
für eine konkrete Umsetzung sind jedoch erst mit einer Anpassung des Standardangebots
des Layer-2-Bitstromzugangsprodukts gegeben, was voraussichtlich im vierten Quartal
2016 abgeschlossen wird.
Die BNetzA hat am 28. Oktober 2015 die Regulierungsverfügung für den Bitstrommarkt
erlassen. Ergänzend zur bisherigen ex post-Regulierung für sog. "Layer-3-Bitstromzugangsprodukte"
sieht diese eine ex ante-Genehmigungspflicht für Layer-2-Bitstromzugangsprodukte (BSA)
vor, allerdings ohne die Anforderung einer kostenorientierten Entgeltregulierung.
Die BNetzA reguliert auch die Angebotskonditionen des Layer-2-Bitstrom-zugangsprodukts
im Rahmen eines sog. "Standardangebotsverfahrens". Hierzu hat sie Anfang April 2016
einen vorläufigen Beschluss erlassen. Mit einer finalen Entscheidung ist im September
2016 zu rechnen. Im ersten Quartal 2016 haben wir einen Entgeltantrag zum neuen Layer-2-BSA
bei der BNetzA eingereicht. Wesentliche beantragte Entgelte waren die monatlichen
Überlassungsentgelte für einen VDSL-Endkundenanschluss sowie für die Übergabeanschlüsse
am sog. "Broadband Network Gateway" (BNG). Der vorläufige Beschluss im Entgeltverfahren
wurde am 28. Juni 2016 veröffentlicht. Gegenüber den von uns beantragten Entgelten
hat die BNetzA Anpassungen bei der Entgelthöhe und Preisstruktur vorgenommen. Die
neuen Entgelte sind bis zum 30. November 2017 vorläufig genehmigt. Die finale Genehmigung
ergeht nach Abschluss des nationalen und EU-weiten Konsultationsverfahrens. Sofern
die EU-Kommission keine ernsthaften Zweifel erhebt, rechnen wir mit der endgültigen
Genehmigung der Entgelte im dritten Quartal 2016.
Seit Anfang 2015 bieten wir für Endkunden mit "MagentaZuhause Hybrid" Tarife an, bei
denen die Kapazitäten von Festnetz (DSL) und Mobilfunk (LTE) dank innovativer Netztechnik
in einem Anschlussprodukt kombiniert werden. 2015 hatte die BNetzA einen Antrag der
1&1 Telecom GmbH auf Bereitstellung eines entsprechenden Vorleistungsprodukts abgelehnt.
Die BNetzA gewährte in dem Verfahren einen "innovationsbedingten Wettbewerbsvorsprung"
von einem Jahr. Insofern ist mit einem erneuten Verfahren zur Frage der Vorleistungspflicht
im zweiten Halbjahr 2016 zu rechnen. In Bezug auf die Preise von "MagentaZuhause Hybrid"
führte die BNetzA ab Januar 2016 noch Vorermittlungen wegen von 1&1, NetCologne und
M-net erhobenen Vorwürfen angeblich zu niedriger Preise durch. Da aus Sicht der Behörde
die Preise jedoch nicht zu beanstanden waren, stellte die BNetzA die Vorermittlungen
am 10. März 2016 ein.
Am 29. Juni 2016 hat die BNetzA die finalen Entgeltbeschlüsse für die monatlichen
Überlassungsentgelte der Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL) sowie für den dafür notwendigen
Zugang zu passiver Infrastruktur veröffentlicht. Demnach sinken die Entgelte für die
wichtigste Variante, den Zugang zur Teilnehmer-Anschlussleitung bis zum Hauptverteiler,
gegenüber dem zuvor genehmigtem Entgelt um 1,7 % von 10,19 €/Monat auf 10,02 €/Monat.
Auch die Miete für Kabelkanalanlagen und für die unbeschaltete Glasfaser wurde deutlich
reduziert. Die neuen Entgelte sind zum 1. Juli 2016 in Kraft getreten.
Neben bereits bekannten Sondersteuern, u. a. in Griechenland, Ungarn, Rumänien und
Kroatien, wurden in Griechenland im Rahmen eines weiteren Maßnahmenpakets Steuern
in Höhe von 5 % auf Breitband-Internet-Zugänge und in Höhe von 10 % auf Pay-TV eingeführt.
Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben
wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen 2016 bei unseren inter- nationalen Beteiligungen.
Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete Frequenzvergaben.
| Vergabestart | Vergabeende | Frequenzbereiche (MHz) |
Vergabeverfahren | Erworbene Frequenzen (MHz) |
Frequenz- investitionen |
|
| Albanien | Q1/2016 | Q2/2016 | 2 100/2 600 | Sealed Bid* Sequenziell | kein Erwerb | - |
| Griechenland | Q3/2016 | Q4/2016 | 1 800 | Details noch offen | noch offen | noch offen |
| Großbritannien | Q3/2016 | Q4/2016 | 2 300/3 500 | Auktion (SMRAb) | noch offen | noch offen |
| Montenegro | Q3/2016 | Q4/2016 | 800/900/ 1 800/2 100/ 2 600 |
Auktion (CCAc) | noch offen | noch offen |
| Niederlande | Q2/2014 | Q1/2016 | 2 100 | Lizenzverlängerung bis 2020 | 2x20 | 24 Mio. € |
| Polen | Q1/2015 | Q2/2016 | 800/2 600 | Auktion (SMRAb)/ Sealed Bida |
2x10/2x15 | Ca. 4 Mrd. PLN (rund 1,0 Mrd. €) |
| Slowakei | Q2/2016 | Q3/2016 | 1 800 | Auktion (SMRAb) | noch offen | noch offen |
| Slowakei | Q1/2016 | Q2/2016 | 3 500 | Sealed Bida | kein Erwerb | - |
| Tschechische Republik | Q2/2016 | Q2/2016 | 1 800/2 600 | Auktion (SMRAb) | 2x10 + 25 | 27 Mio. € |
| Tschechische Republik | Q3/2016 | Q4/2016 | 3 700 | Auktion (SMRAb) (erwartet) | noch offen | noch offen |
| Tschechische Republik | Q4/2016 | Q1/2017 | 900/1 800 | Lizenzverlängerung (erwartet) | noch offen | noch offen |
| Ungarn | Q2/2016 | Q2/2016 | 3 500/3 700 | Sealed Bida | kein Erwerb | - |
| USA | Q3/2016 | Q4/2016 (erwartet) | 600 | Incentive Auctiond | noch offen | noch offen |
a
Abgabe eines einzelnen Gebots in verschlossenem Briefumschlag, z. T. sequenziell,
in mehreren Vergaben.
b
Simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für
alle Bereiche.
c
Combinatorial Clock Auction, dreistufige Mehrrundenauktion für Spektrum aus allen
Frequenzbändern.
d
Menge und Preise des zu handelnden Spektrums abhängig von der Abgabe des Spektrums
durch Rundfunkanbieter.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 erzielten wir einen Konzernumsatz von
35,4 Mrd. €, der mit einem Wachstum von 1,2 Mrd. € bzw. 3,4 % über dem Niveau des
Vorjahresvergleichszeitraums lag. Zu dieser positiven Entwicklung trug maßgeblich
die Geschäftsentwicklung in unserem operativen Segment USA bei: Die erfolgreichen
"Uncarrier"-Initiativen von T-Mobile US ließen die Zahl an Neukunden und damit auch
die Service-Umsätze weiterhin stark steigen. Weiterhin stiegen die Endgeräteumsätze
an: Einerseits gingen Kunden im Zuge des im Juni 2015 bei T-Mobile US eingeführten
Geschäftsmodells JUMP! On Demand vermehrt dazu über, hochwertige Endgeräte zu mieten.
Andererseits entwickelten sich dadurch die Umsätze aus dem Verkauf von Endgeräten
rückläufig. In unserem Heimatmarkt Deutschland waren die Umsätze mit 2,8 % rückläufig
- in erster Linie aufgrund geringerer Umsätze mit Mobilfunk-Endgeräten ohne Vertragsbeziehung.
Auch in unserem operativen Segment Europa lagen die Umsätze um 2,8 % unter dem Niveau
des ersten Halbjahres 2015. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Ausgliederung
des Energie-Resale-Geschäfts zum 1. Januar 2016 in Ungarn. Zusätzlich setzte die immer
noch hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten in unseren Landesgesellschaften
- insbesondere in den Niederlanden - die Umsätze weiter unter Druck. Der Umsatz unseres
operativen Segments Systemgeschäft lag um 1,4 % über dem Niveau der Vorjahresperiode,
was v. a. durch den Abschluss der Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien
im ersten Quartal 2016 bedingt war. Der Umsatz unseres Segments Group Headquarters
& Group Services verringerte sich im Vorjahresvergleich im Wesentlichen aufgrund der
fehlenden Umsätze im Zusammenhang mit dem Verkauf unserer Online-Plattform t-online.de
und unseres Digitalvermarkters InteractiveMedia im November 2015 und der Neuaufstellung
des Bereichs Group Innovation+.
Ohne Berücksichtigung von negativen Wechselkurseffekten in Höhe von insgesamt 0,1
Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von Polnischem Zloty sowie US-Dollar in Euro, und
negativen Konsolidierungskreiseffekten in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € stieg der
Umsatz um 1,4 Mrd. € bzw. 4,2 %. Detailliertere Angaben zu den Umsatzentwicklungen
in unseren operativen Segmenten Deutschland, USA, Europa, Systemgeschäft sowie in
dem Segment Group Headquarters & Group Services können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente" (Seite 19 ff.) entnommen werden.
| in Mio. € | Q1 2016 |
Q2 2016 |
Q2 2015 |
Veränderung in % |
H1 2016 |
H1 2015 |
| KONZERNUMSATZ | 17 630 | 17 817 | 17 428 | 2,2 % | 35 447 | 34 270 |
| Deutschland | 5 452 | 5 406 | 5 580 | (3,1) % | 10 858 | 11 169 |
| USA | 7 816 | 8 196 | 7 443 | 10,1% | 16 012 | 14 348 |
| Europaa | 3 080 | 3 106 | 3 209 | (3,2) % | 6 186 | 6 366 |
| Systemgeschäfta | 2 045 | 2 009 | 2 073 | (3,1) % | 4 054 | 4 000 |
| Group Headquarters & Group Services | 513 | 542 | 584 | (7,2) % | 1 055 | 1 149 |
| Intersegmentumsatz | (1 276) | (1 442) | (1 461) | 1,3 % | (2 718) | (2 762) |
| in Mio. € | Veränderung in % |
Gesamtjahr 2015 |
| KONZERNUMSATZ | 3,4 % | 69 228 |
| Deutschland | (2,8) % | 22 421 |
| USA | 11,6 % | 28 925 |
| Europaa | (2,8) % | 13 024 |
| Systemgeschäfta | 1,4 % | 8 194 |
| Group Headquarters & Group Services | (8,2) % | 2 275 |
| Intersegmentumsatz | 1,6 % | (5 611) |


Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von
45,2 % unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Im Vergleich zur Vorjahresperiode
erhöhte sich der Anteil am Konzernumsatz, v. a. aufgrund des weiterhin starken Anstiegs
an Neukunden, um 3,3 Prozentpunkte. Rückläufig zeigten sich hingegen die Anteile unserer
anderen operativen Segmente sowie des Segments Group Headquarters & Group Services.
Im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode erhöhte sich die Auslandsquote des Konzerns
am Konzernumsatz von 63,6 % auf 65,7 %.
Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir im ersten Halbjahr
2016 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,0 Mrd. € gestiegenes bereinigtes EBITDA
von 10,6 Mrd. €. Zu dieser Entwicklung trug in erster Linie unser operatives Segment
USA mit einem Plus des bereinigten EBITDA-Beitrags von 1,2 Mrd. € bei; Haupttreiber
dabei war der anhaltende Erfolg der "Uncarrier"-Initiativen. Die im Rahmen von JUMP!
On Demand erzielten Umsatzeffekte aus dem Endgeräte-Mietmodell leisteten ebenfalls
einen Beitrag zum Anstieg des bereinigten EBITDA, da die entsprechenden Kosten über
die Laufzeit des Mietvertrags abgeschrieben wurden und sich damit nicht auf das bereinigte
EBITDA auswirkten. Rückläufig war das bereinigte EBITDA v. a. bei unserem Segment
Group Headquarters & Group Services, da das erste Halbjahr 2015 von einem positiven
Einmaleffekt profitiert hatte. Wechselkurseffekte sowie Effekte aus Konsolidierungskreisveränderungen
wirkten sich nur von untergeordneter Bedeutung auf die Entwicklung des bereinigten
EBITDA aus.
Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum erhöhte sich unser EBITDA deutlich um 3,7
Mrd. € auf 12,4 Mrd. €; enthalten waren positive Sondereinflüsse im Saldo in Höhe
von 1,7 Mrd. €. In erster Linie handelte es sich dabei um einen Ertrag aus der am
29. Januar 2016 durchgeführten Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE von
rund 2,5 Mrd. €. Aus einem im März 2016 vollzogenen Tausch von Mobilfunk-Lizenzen
zwischen T-Mobile US und AT&T resultierte ein Ertrag von 0,4 Mrd. €. Aus dem am 18.
April 2016 vollzogenen Verkauf von rund 2,6 Mio. Aktien der Scout24 AG wurde ein Ertrag
von rund 0,1 Mrd. € realisiert. Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen
sowie sachbezogene Restrukturierungsaufwendungen beliefen sich insgesamt auf 1,0 Mrd.
€ und lagen damit um 0,2 Mrd. € über dem Niveau des Vergleichszeitraums. Darüber hinaus
wirkten sich wie in der Vergleichsperiode Aufwendungen aus der Abschaltung des CDMA-Netzes
von MetroPCS von rund 0,1 Mrd. € aus. Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA/bereinigtem
EBITDA unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente"
(Seite 19 ff.) entnommen werden.
| in Mio. € | Q1 2016 |
Q2 2016 |
Q2 2015 |
Veränderung in % |
H1 2016 |
H1 2015 |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN |
5 163 | 5 457 | 5 026 | 8,6 % | 10 620 | 9 600 |
| Deutschland | 2 180 | 2 225 | 2 224 | 0,0 % | 4 405 | 4 435 |
| USA | 1 908 | 2 172 | 1 652 | 31,5 % | 4 080 | 2 877 |
| Europaa | 986 | 1 038 | 1 081 | (4,0) % | 2 024 | 2 097 |
| Systemgeschäfta | 206 | 175 | 203 | (13,8) % | 381 | 348 |
| Group Headquarters & Group Services | (117) | (108) | (76) | (42,1) % | (225) | (98) |
| Überleitung | - | (45) | (58) | 22,4 % | (45) | (59) |
| in Mio. € | Veränderung in % |
Gesamtjahr 2015 |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN | 10,6 % | 19 908 |
| Deutschland | (0,7) % | 8 790 |
| USA | 41,8 % | 6 654 |
| Europaa | (3,5) % | 4 329 |
| Systemgeschäfta | 9,5 % | 740 |
| Group Headquarters & Group Services | n. a. | (552) |
| Überleitung | 23,7 % | (53) |
Das EBIT des Konzerns lag bei 6,1 Mrd. € und war damit 2,8 Mrd. € höher als im Vorjahresvergleichszeitraum.
Ursachen für diese Veränderung sind - neben den beim EBITDA beschriebenen positiven
Effekten - die im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,9 Mrd. € höheren Abschreibungen
auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Diese standen im Zusammenhang mit
dem Ausbau des 4G/LTE-Netzes und dem im Juni 2015 erfolgten Start des JUMP! On Demand
Programms in unserem operativen Segment USA.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
ebenfalls deutlich um 3,0 Mrd. € auf 5,1 Mrd. €. Neben den bereits zuvor beschriebenen
Effekten ist die Verbesserung unseres Finanzergebnisses um 0,2 Mrd. € Grund für diesen
Anstieg. Dazu beigetragen haben v. a. Bewertungseffekte aus der Folgebewertung eingebetteter
Derivate bei T-Mobile US. Im Zusammenhang mit dem Verkauf unseres Anteils am Joint
Venture EE erhielten wir am 25. Januar 2016 eine abschließende Dividende von rund
0,2 Mrd. €; im Vorjahresvergleichszeitraum vereinnahmten wir eine Dividendenzahlung
von 0,4 Mrd. €.
Den Konzernüberschuss steigerten wir um 2,2 Mrd. € auf 3,7 Mrd. €. Der Steueraufwand
des laufenden Geschäftsjahres belief sich auf 1,0 Mrd. € und erhöhte sich somit um
0,5 Mrd. € gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode. Weitere Erläuterungen hierzu
finden Sie im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 45. Das den Anteilen anderer Gesellschafter
zugerechnete Ergebnis erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,3 Mrd. €.
In unserem operativen Segment USA trug neben der positiven Geschäftsentwicklung insbesondere
der zuvor genannte Bewertungseffekt im Finanzergebnis zum Anstieg des den Anteilen
anderer Gesellschafter zugerechneten Ergebnisses bei.
| 30.06.2016 | 31.12.2015 | |
| Deutschland | 68 300 | 68 638 |
| USA | 43 541 | 44 229 |
| Europaa | 49 377 | 51 125 |
| Systemgeschäfta | 43 586 | 44 504 |
| Group Headquarters & Group Services | 16 017 | 16 747 |
| ANZAHL MITARBEITER KONZERN | 220 821 | 225 243 |
| davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) | 17 789 | 18 483 |
Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2015 um 2,0 %.
Im operativen Segment Deutschland sank der Personalbestand leicht um 0,5 %. Durch
Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz, einen reduzierten Einstellungsverlauf in operativen
Bereichen sowie die vermehrte Inanspruchnahme des Instruments Vorruhestand Beamte
verringerte sich der Personalbestand des operativen Segments Deutschland um 1,2 %.
Zum 1. Januar 2016 sind 480 Mitarbeiter des operativen Segments Systemgeschäft zum
operativen Segment Deutschland gewechselt, sodass die ausgewiesene Reduktion 0,5 %
beträgt. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment USA sank um
1,6 %. Die Reduzierung von Personal zur Kundenakquisition wurde jedoch teilweise durch
die Gewinnung zusätzlicher Kräfte für den Netzausbau und für den Verwaltungsbereich
kompensiert. In unserem operativen Segment Europa reduzierte sich der Mitarbeiterbestand
gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 3,4 %. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen
Effizienzsteigerungsmaßnahmen unseres operativen Segments, v. a. in Ungarn, Polen
und Kroatien. In unserem operativen Segment Systemgeschäft sank die Mitarbeiteranzahl
um 2,1 %, v. a. aufgrund von Personalumbaumaßnahmen im In- und Ausland und der Verlagerung
von 480 Mitarbeitern in das operative Segment Deutschland. Die Mitarbeiterzahl im
Segment Group Headquarters & Group Services sank im Vergleich zum Jahresende 2015
um 4,4 %, im Wesentlichen aufgrund des fortgeführten Personalumbaus.

Unsere Bilanzsumme belief sich auf 143,5 Mrd. € und verringerte sich damit im Vergleich
zum 31. Dezember 2015 nur geringfügig.
Die immateriellen Vermögenswerte stiegen von 57,0 Mrd. € auf 58,3 Mrd. €, hauptsächlich
aufgrund von Zugängen von insgesamt 4,2 Mrd. €. Hierin enthalten sind u. a. 1,1 Mrd.
€ für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US, die überwiegend aus dem
mit AT&T im März 2016 vollzogenen Tausch von Mobilfunk-Lizenzen stammen. Weiterhin
resultierten Zugänge aus dem Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US im Januar
2016 für rund 0,5 Mrd. € sowie durch T-Mobile Polska für rund 0,5 Mrd. €. Zusätzlich
wirkten sich Zugänge bei den geleisteten Anzahlungen und immateriellen Vermögenswerten
in Entwicklung in Höhe von insgesamt 1,8 Mrd. € buchwerterhöhend aus. Diese resultieren
insbesondere aus Investitionen für Netzwerk-Software im operativen Segment USA und
dem im Juni 2016 im Rahmen einer Zweitbieterposition erfolgten Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen
der T-Mobile Polska. Buchwertmindernd wirkten negative Währungskurseffekte in Höhe
von 0,7 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Einen ebenfalls buchwertmindernden
Effekt hatten planmäßige Abschreibungen in Höhe von 2,0 Mrd. € sowie die vorgenommene
Reklassifizierung von Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen von 0,3 Mrd. €.
Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um 0,3 Mrd. € auf
44,9 Mrd. €. Zugänge von 5,2 Mrd. €, in erster Linie in den operativen Segmenten USA
und Deutschland, erhöhten den Buchwert. Hierin enthalten sind auch 0,9 Mrd. € an Aktivierungen
höherpreisiger Mobilfunk-Endgeräte. Diese stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile
US im Juni 2015 eingeführten Geschäftsmodell JUMP! On Demand, bei dem Kunden das Endgerät
nicht mehr kaufen, sondern mieten. Dagegen reduzierten Währungskurseffekte den Buchwert
um 0,3 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Planmäßige Abschreibungen
wirkten in Höhe von 4,3 Mrd. € buchwertmindernd. Ebenfalls vermindernd wirkten Abgänge
von 0,3 Mrd. €.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sanken um
0,4 Mrd. € auf 8,8 Mrd. €. Im Zusammenhang mit im Berichtszeitraum abgeschlossenen
Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe fälliger Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen reduzierte sich der Forderungsbestand. Ebenfalls vermindernd
wirkten Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Gegenläufig
wirkten aktivierte Forderungen im Zusammenhang mit der im ersten Halbjahr 2016 abgeschlossenen
Errichtungsphase und dem Übergang in die Betriebsphase des elektronischen Mauterhebungssystems
in Belgien.
In den sonstigen Aktiva waren zum 30. Juni 2016 folgende wesentliche Effekte enthalten:
Der Rückgang der Buchwerte der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte
und Veräußerungsgruppen um 6,5 Mrd. € auf 0,5 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus
dem am 29. Januar 2016 vollzogenen Verkauf unserer Anteile am Joint Venture EE. Dieser
wirkte sich in Höhe von 5,8 Mrd. € buchwertmindernd aus. In diesem Zusammenhang wirkten
Währungskurseffekte aus der Umrechnung von Britischem Pfund in Euro in Höhe von 0,2
Mrd. € im Vergleich zum 31. Dezember 2015 ebenfalls buchwertmindernd. Darüber hinaus
wurde im März 2016 eine zwischen T-Mobile US und AT&T vereinbarte Transaktion über
den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen abgeschlossen. Dies hatte ebenfalls einen buchwertmindernden
Effekt von 0,7 Mrd. €. Gegenläufig erhöhte eine im ersten Quartal 2016 zwischen T-Mobile
US und Sprint vereinbarte Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen den Buchwert
um 0,3 Mrd. €. Insgesamt erhöhten sich die kurzfristigen und langfristigen sonstigen
finanziellen Vermögenswerte im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um 4,1 Mrd. € auf 13,4
Mrd. €. Für unsere veräußerten Anteile am Joint Venture EE erhielten wir im Gegenzug
neben einer Barkomponente insgesamt 12,0 % der Anteile an der BT; dieser Zugang wirkte
sich mit 7,4 Mrd. € buchwerterhöhend aus. Aus der erfolgsneutralen Folgewertung dieses
börsengehandelten Unternehmensanteils resultierte zum 30. Juni 2016 ein Buchwert von
5,9 Mrd. €. Ebenfalls erhöhend wirkten sich eine zum Bilanz-Stichtag hinterlegte rückerstattungsfähige
Barsicherheit im Zusammenhang mit einem möglichen Erwerb von Vermögenswerten in den
USA in Höhe von rund 2,0 Mrd. € sowie positive Bewertungseffekte aus eingebetteten
Optionen bei emittierten Anleihen der T-Mobile US in Höhe von 0,4 Mrd. € aus. Den
Buchwert der sonstigen finanziellen Vermögenswerte reduzierten im ersten Halbjahr
2016 fällige US-amerikanische Staatsanleihen im Volumen von 2,8 Mrd. €. Ebenso buchwertmindernd
wirkten sich im Juni 2016 durchgeführte vorzeitige Auflösungen von Zinsderivaten mit
einem beizulegenden Zeitwert von 0,6 Mrd. € aus. Dementsprechend wurde die Ausgleichszahlung
in Höhe von 0,3 Mrd. € im Cashflow aus Geschäftstätigkeit und in Höhe von 0,3 Mrd.
€ im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erfasst.
Unsere kurzfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten haben sich im
Vergleich zum Jahresende 2015 um 0,6 Mrd. € auf insgesamt 62,9 Mrd. € erhöht. Die
Deutsche Telekom International Finance B.V. hat mit Garantie der Deutschen Telekom
AG am 23. März 2016 im Rahmen unseres Daueremissionsprogramms (Debt Issuance-Programm)
eine Euro-Anleihe über 4,5 Mrd. € in drei Tranchen platziert: Eine 4-jährige variabel
verzinsliche Tranche mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € wurde mit einem Aufschlag von
35 Basispunkten über dem 3-Monats-Euribor, eine 7-jährige festverzinsliche Tranche
mit einem Volumen von 1,75 Mrd. € mit einem Kupon von 0,625 % sowie eine 12-jährige
Tranche im Volumen von 1,5 Mrd. € mit einem fixen Kupon von 1,5 % ausgegeben. Am 1.
April 2016 hat T-Mobile US Senior Notes im Gesamtvolumen von 1,0 Mrd. US-$ begeben.
Die Nettoerlöse aus dieser Emission sollen für den Erwerb von Spektrum im 700 MHz-A-Band
sowie für andere Spektrumerwerbe verwendet werden. Ebenfalls im April 2016 hat die
Deutsche Telekom International Finance B.V. mit Garantie der Deutschen Telekom AG
im Rahmen eines Daueremissionsprogramms (Debt Issuance-Programm) eine Euro-Anleihe
im Volumen von 0,5 Mrd. € ausgegeben. Diese Emission ist Teil der allgemeinen Unternehmensfinanzierung.
Im ersten Halbjahr 2016 erfolgten Rückzahlungen von US-Dollar-Bonds in Höhe von 1,0
Mrd. US-$ (rund 0,9 Mrd. €) und 1,25 Mrd. US-$ (rund 1,1 Mrd. €), von Euro-Anleihen
über in Summe 0,9 Mrd. €, von Commercial Paper in Höhe von 0,7 Mrd. € (netto) sowie
von Schuldscheindarlehen in Höhe von 0,4 Mrd. € (netto). Ebenfalls den Buchwert der
finanziellen Verbindlichkeiten mindernd, wirkte der Rückgang von Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1,0 Mrd. €. Darüber hinaus reduzierten Währungskurseffekte
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro die finanziellen Verbindlichkeiten um rund
0,4 Mrd. €. Darüber hinausgehende wesentliche Effekte auf die finanziellen Verbindlichkeiten
sind dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit auf Seite 45 f. des Konzern-Zwischenabschlusses
zu entnehmen.
Ohne Auswirkungen auf die Entwicklung der finanziellen Verbindlichkeiten hat die Deutsche
Telekom AG im März sowie im April 2016 gegenüber T-Mobile US unwiderrufliche und zeitlich
befristete Kreditzusagen über 2 Mrd. US-$ (rund 1,8 Mrd. €) bzw. über weitere bis
zu 2,0 Mrd. US-$ abgegeben.
Der Anstieg bei den Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen um 0,8 Mrd.
€ auf 8,8 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus Rechnungszinsanpassungen, aus denen
insgesamt ein erfolgsneutral zu erfassender versicherungsmathematischer Verlust von
1,1 Mrd. € (vor Steuern) resultierte. Eine im ersten Quartal 2016 vorgenommene Erhöhung
des Planvermögens (Dotierung Contractual Trust Agreement) in Deutschland um 0,3 Mrd.
€ minderte die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen hingegen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
haben sich im Vergleich zum Jahresende 2015 um 1,6 Mrd. € auf 9,4 Mrd. € verringert.
Ursächlich hierfür waren neben dem Abbau des Verbindlichkeitenbestands in den Landesgesellschaften
des operativen Segments Europa, im operativen Segment Deutschland und bei T-Mobile
US auch Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.
Das Eigenkapital sank gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 1,2 Mrd. € auf 37,0 Mrd.
€. Erhöhend wirkte dabei der Überschuss von 4,1 Mrd. €. Dem entgegen standen ergebnisneutrale
Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1,6 Mrd. €. Davon wurden mit Vollzug
des Verkaufs unserer Anteile am Joint Venture EE am 29. Januar 2016 die bis zu diesem
Zeitpunkt im Eigenkapital ausgewiesenen Gewinne aus der Umrechnung von Britischem
Pfund in Euro in Höhe von 0,9 Mrd. € erfolgswirksam in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
reklassifiziert. Darüber hinaus wirkten folgende Effekte eigenkapitalmindernd: Verluste
aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
in Höhe von 1,4 Mrd. €, welche im Zusammenhang mit der Folgewertung unserer Anteile
an der BT standen, sowie die Berücksichtigung versicherungsmathematischer Verluste
(nach Steuern) in Höhe von 0,7 Mrd. €. Ebenfalls eigenkapitalmindernd wirkten Dividendenausschüttungen
für das Geschäftsjahr 2015 an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 2,5
Mrd. € und an Minderheiten in Höhe von 0,1 Mrd. €. Dem entgegen wirkte eine im Zusammenhang
mit der unseren Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien
zu tauschen, durchgeführte Kapitalerhöhung unter Einbringung der Dividendenansprüche
von 1,0 Mrd. €.

Die sonstigen Effekte von 0,7 Mrd. € enthalten u. a. Finanzierungsformen, durch welche
die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Zwischenschaltung
von Bankgeschäften später fällig werden. In der Bilanz werden diese in der Folge unter
den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten
verweisen wir auf die Angaben zur Herleitung der Pro-forma-Kennzahlen im Kapitel "Weitere
Informationen" (Seite 56 ff.).
| in Mio. € | Q1 2016 |
Q2 2016 |
Q2 2015 |
Veränderung in % |
H1 2016 |
H1 2015 |
| OPERATIVER CASHFLOW | 4 497 | 4 513 | 4 521 | (0,2) % | 9 010 | 8 809 |
| Erhaltene/(gezahlte) Zinsen | (1 001) | (582) | (650) | 10,5 % | (1 583) | (1 630) |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 3 496 | 3 931 | 3 871 | 1,5 % | 7 427 | 7 179 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) |
(2 831) | (2 664) | (2 575) | (3,5) % | (5 495) | (5 105) |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen |
157 | 53 | 79 | (32,9) % | 210 | 166 |
| FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) |
822 | 1 320 | 1 375 | (4,0) % | 2 142 | 2 240 |
| in Mio. € | Veränderung in % |
Gesamtjahr 2015 |
| OPERATIVER CASHFLOW | 2,3 % | 17 496 |
| Erhaltene/(gezahlte) Zinsen | 2,9 % | (2 499) |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 3,5 % | 14 997 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) |
(7,6) % | (10 818) |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen |
26,5 % | 367 |
| FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) |
(4,4) % | 4 546 |
Der Free Cashflow des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum reduzierte
sich gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode nur geringfügig auf 2,1 Mrd. €. Dabei
erhöhte sich einerseits der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 0,2 Mrd. €. Andererseits
stiegen auch die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne
Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen um 0,4 Mrd. €.
Zum Anstieg des Cashflows aus Geschäftstätigkeit trug im Wesentlichen die positive
Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA bei. Im Berichtszeitraum wurden Factoring-Vereinbarungen
über monatlich revolvierende Verkäufe für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
abgeschlossen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode wirkten sich FactoringVereinbarungen
insgesamt mit 0,4 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies
beinhaltet im Wesentlichen Factoring-Vereinbarungen im operativen Segment USA und
Deutschland. Einzahlungen aufgrund von Auflösungen bzw. Konditionenänderungen von
Zinsderivaten wirkten sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,2 Mrd. € aus. Negativ
auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit wirkten gegenüber der Vergleichsperiode um
0,3 Mrd. € höhere Auszahlungen für personalbezogene Restrukturierung und Altersversorgung.
Daneben wirkte eine im Vorjahresvergleich um 0,2 Mrd. € niedrigere Dividendenzahlung
des ehemaligen Joint Ventures EE sowie eine im Vorjahr von der Scout24 Gruppe erhaltene
Dividende in Höhe von 0,1 Mrd. € negativ auf die Entwicklung des Cashflows aus Geschäftstätigkeit.
Der gegenüber der Vergleichsperiode höhere Cash Capex (ohne Goodwill und vor Investitionen
in Spektrum) resultierte v. a. aus dem operativen Segment USA im Zusammenhang mit
der Netzmodernisierung, einschließlich des Ausbaus des 4G/LTE-Netzwerks.
Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem Konzern-Zwischenabschluss
auf Seite 45 f. zu entnehmen.

| in Tsd. | 30.06.2016 | 31.03.2016 | Veränderung 30.06.2016/ 31.03.2016 in % |
31.12.2015 | Veränderung 30.06.2016/ 31.12.2015 in % |
30.06.2015 |
| GESAMT | ||||||
| Mobilfunk-Kunden | 41 138 | 40 643 | 1,2 % | 40 373 | 1,9 % | 39 465 |
| Vertragskunden | 24 096 | 23 940 | 0,7 % | 23 709 | 1,6 % | 22 984 |
| Prepaid-Kunden | 17 042 | 16 703 | 2,0 % | 16 665 | 2,3 % | 16 482 |
| Festnetz-Anschlüsse | 19 971 | 20 093 | (0,6) % | 20 227 | (1,3) % | 20 437 |
| davon: IP-basiert Retail | 7 958 | 7 470 | 6,5 % | 6 887 | 15,6 % | 5 763 |
| Breitband-Anschlüsse | 12 770 | 12 706 | 0,5 % | 12 644 | 1,0 % | 12 518 |
| davon: Glasfaser | 3 577 | 3 286 | 8,9 % | 2 923 | 22,4 % | 2 365 |
| TV (IPTV, Sat) | 2 777 | 2 736 | 1,5 % | 2 683 | 3,5 % | 2 578 |
| Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) | 7 648 | 7 867 | (2,8) % | 8 050 | (5,0) % | 8 432 |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 3 621 | 3 319 | 9,1% | 3 015 | 20,1% | 2 541 |
| davon: Glasfaser | 2 028 | 1 741 | 16,5 % | 1 444 | 40,4 % | 1 045 |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | 192 | 206 | (6,8) % | 227 | (15,4) % | 268 |
| DAVON: PRIVATKUNDEN | ||||||
| Mobilfunk-Kunden | 28 996 | 28 856 | 0,5 % | 29 016 | (0,1) % | 28 845 |
| Vertragskunden | 17 526 | 17 453 | 0,4 % | 17 297 | 1,3 % | 16 625 |
| Prepaid-Kunden | 11 470 | 11 403 | 0,6 % | 11 719 | (2,1) % | 12 219 |
| Festnetz-Anschlüsse | 15 695 | 15 790 | (0,6) % | 15 900 | (1,3) % | 16 068 |
| davon: IP-basiert Retail | 6 872 | 6 521 | 5,4 % | 6 076 | 13,1% | 5 161 |
| Breitband-Anschlüsse | 10 302 | 10 257 | 0,4 % | 10 209 | 0,9 % | 10 093 |
| davon: Glasfaser | 3 080 | 2 841 | 8,4 % | 2 530 | 21,7 % | 2 046 |
| TV (IPTV, Sat) | 2 585 | 2 546 | 1,5 % | 2 492 | 3,7 % | 2 387 |
| DAVON: GESCHÄFTSKUNDEN | ||||||
| Mobilfunk-Kunden | 12 142 | 11 787 | 3,0 % | 11 358 | 6,9 % | 10 620 |
| Vertragskunden | 6 570 | 6 487 | 1,3 % | 6 412 | 2,5 % | 6 358 |
| Prepaid-Kunden (M2M) | 5 572 | 5 300 | 5,1% | 4 946 | 12,7 % | 4 262 |
| Festnetz-Anschlüsse | 3 288 | 3 311 | (0,7) % | 3 339 | (1,5) % | 3 352 |
| davon: IP-basiert Retail | 1 025 | 897 | 14,3 % | 773 | 32,6 % | 572 |
| Breitband-Anschlüsse | 2 096 | 2 093 | 0,1% | 2 093 | 0,1% | 2 088 |
| davon: Glasfaser | 484 | 435 | 11,3 % | 385 | 25,7 % | 312 |
| TV (IPTV, Sat) | 190 | 189 | 0,5 % | 190 | - | 189 |
| in Tsd. | Veränderung 30.06.2016/ 30.06.2015 in % |
| GESAMT | |
| Mobilfunk-Kunden | 4,2 % |
| Vertragskunden | 4,8 % |
| Prepaid-Kunden | 3,4 % |
| Festnetz-Anschlüsse | (2,3) % |
| davon: IP-basiert Retail | 38,1% |
| Breitband-Anschlüsse | 2,0 % |
| davon: Glasfaser | 51,2 % |
| TV (IPTV, Sat) | 7,7 % |
| Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) | (9,3) % |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 42,5 % |
| davon: Glasfaser | 94,1% |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | (28,4) % |
| DAVON: PRIVATKUNDEN | |
| Mobilfunk-Kunden | 0,5 % |
| Vertragskunden | 5,4 % |
| Prepaid-Kunden | (6,1) % |
| Festnetz-Anschlüsse | (2,3) % |
| davon: IP-basiert Retail | 33,2 % |
| Breitband-Anschlüsse | 2,1 % |
| davon: Glasfaser | 50,5 % |
| TV (IPTV, Sat) | 8,3 % |
| DAVON: GESCHÄFTSKUNDEN | |
| Mobilfunk-Kunden | 14,3 % |
| Vertragskunden | 3,3 % |
| Prepaid-Kunden (M2M) | 30,7 % |
| Festnetz-Anschlüsse | (1,9) % |
| davon: IP-basiert Retail | 79,2 % |
| Breitband-Anschlüsse | 0,4 % |
| davon: Glasfaser | 55,1% |
| TV (IPTV, Sat) | 0,5 % |
In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer - sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk.
Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze. So begeistern wir
unsere Kunden mit mehrfach ausgezeichneter Netzqualität - im Festnetz und im Mobilfunk
- sowie einem breiten Produkt-Portfolio.
Für unser erstes integriertes Produkt "MagentaEins", bestehend aus Festnetz- und Mobilfunk-Komponenten,
konnten wir bisher 2,5 Mio. Kunden gewinnen.
Im Mobilfunk gewannen wir im ersten Halbjahr 2016 insgesamt 765 Tsd. Kunden hinzu.
Dank der hohen Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integrierten Datenvolumen entwickelte
sich der Bestand an Vertragskunden positiv.
Mit unserem "Netz der Zukunft" stellen wir modernste Anschlusstechnik zur Verfügung.
Bis Ende 2018 wollen wir unser Netz vollständig auf die IP-Technologie umstellen.
Bis zum Ende des ersten Halbjahrs 2016 konnten wir 11,2 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse
auf IP migrieren; dies entspricht einer Quote von 47 %.
Eine starke Nachfrage verzeichneten wir weiterhin bei unseren Glasfaser-Produkten:
So stieg die Anzahl der Anschlüsse innerhalb des ersten Halbjahrs 2016 um 1,2 Mio.
auf insgesamt 5,6 Mio. In den letzten zwölf Monaten haben wir somit 2,2 Mio. deutsche
Haushalte mit Glasfaser verbunden. Mit dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau und der
innovativen Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung deutlich höherer Bandbreiten
erfolgreich vorangetrieben - und werden dies auch in Zukunft verstärkt tun. Mit unserem
Kontingentmodell setzen wir weiterhin Anreize für eine Migration aus den klassischen
Vorleistungsprodukten - wie gebündelte Wholesale-Anschlüsse oder die Teilnehmer-Anschlussleitung
(TAL) - hin zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen.
Neue Impulse setzen wir durch unsere herausragende Netzqualität und unser breites
Produkt-Portfolio für werthaltige Vertragskunden. Mit einem verbesserten Leistungspaket
und transparenten, fairen Angeboten bieten wir unseren Kunden bestmögliche Mobilität.
Durch unser neues "MagentaMobil" Portfolio profitieren unsere Kunden von zahlreichen
Vorteilen: mehr Highspeed-Volumen, HotSpot-Flat sowie inkludiertes Roaming im EU-Ausland.
Seit dem Jahresende 2015 gewannen wir insgesamt 387 Tsd. Vertragskunden hinzu. Dabei
verzeichneten wir bei unserem eigenen Vertragskundengeschäft unter den Marken "Telekom"
und "congstar" ein Plus von 261 Tsd. Das Vertragskundengeschäft der Wiederverkäufer
(Service Provider) stieg um 98 Tsd. Die Zahl der Prepaid-Kunden erhöhte sich seit
Jahresende 2015 um 377 Tsd., wobei der Anstieg im Bereich Geschäftskunden den Rückgang
im Privatkundenbereich kompensierte.
Bei den mobilen Endgeräten belief sich der Anteil an verkauften Smartphones auf 92,0
%. Dies waren v. a. Android- und iOS-Endgeräte (iPhones), wobei insbesondere hochpreisige
Endgeräte nachgefragt wurden.
Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz - v. a. durch
aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung.
Unser Fokus liegt dabei auf integrierten Angeboten sowie TV- und Glasfaser-Anschlüssen.
Der Erfolg gibt uns Recht: Die Zahl unserer Breitband-Anschlüsse stieg um 126 Tsd.
gegenüber dem Vorjahresende. 21,7 % unserer Breitband-Kunden sind TV-Kunden, von denen
wir allein im ersten Halbjahr 2016 94 Tsd. hinzugewinnen konnten. Im klassischen Festnetz
sank die Zahl der Anschlüsse um 256 Tsd.
Mit unseren "MagentaZuhause" Tarifen bieten wir ein umfassendes Produkt-Portfolio
für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten
an. "MagentaZuhause Hybrid" bündelt Festnetz- und Mobilfunk-Technologie in einem Router.
Für dieses innovative Produkt, das wir bundesweit im März 2015 eingeführt haben, konnten
wir bislang 233 Tsd. Kunden gewinnen - vorwiegend im ländlichen Raum.
Im Rahmen unserer Kooperationen in der Wohnungswirtschaft haben wir rund 161 Tsd.
Wohnungen an unser Netz angeschlossen.
Im ersten Halbjahr 2016 lag die Zahl unserer Mobilfunk-Kunden auf dem Niveau des Vorjahres.
Die Zahl der Prepaid-Kunden sank um 249 Tsd. Dabei wechselten einige Kunden in unsere
Mobilfunk-Verträge, wie z. B. in günstige "congstar" Tarife. Gegenläufig konnten wir
im Mobilfunk 229 Tsd. Vertragskunden hinzugewinnen, davon entfielen 103 Tsd. Neukunden
auf unsere Eigenmarken. Insbesondere die hohe Akzeptanz unserer "MagentaMobil" Tarife
sowie der "AllnetFlat" Tarife bei "congstar" führten zu diesem Vertragskundenzuwachs.
Das Vertragskundengeschäft mit den Wiederverkäufern (Service Provider) stieg seit
Jahresbeginn um 98 Tsd.
Im Festnetz-Markt herrscht nach wie vor ein hoher Preis- und Wettbewerbsdruck. Im
ersten Halbjahr 2016 stellten wir im Festnetz 796 Tsd. Kunden auf IP-basierte Anschlüsse
um. Gegenüber dem Jahresende 2015 konnten wir 93 Tsd. TV-Kunden hinzugewinnen. Von
den 10,3 Mio. Breitband-Anschlüssen waren rund 3,1 Mio. Glasfaser-Anschlüsse - das
entspricht einem Plus von 550 Tsd. allein im ersten Halbjahr 2016.
Der positive Trend im Geschäftskundensegment aus dem Vorjahr setzte sich fort: Seit
Jahresbeginn konnten wir 784 Tsd. neue Mobilfunk-Kunden gewinnen; davon waren 158
Tsd. werthaltige Vertragskunden. Beim mobilen Internet wächst die Kundennachfrage
nach Tarifen mit mehr Bandbreite in Verbindung mit höherwertigen Endgeräten. In einem
sehr preisaggressiven Markt konnten wir im M2M-Bereich 626 Tsd. Karten hinzugewinnen.
Ursache für das Wachstum ist der vermehrte Einsatz von SIM-Karten, v. a. in der Automobil-
und in der Logistikbranche. Die Zahl der Festnetz-Anschlüsse blieb gegenüber dem Jahresende
2015 mit 3,3 Mio. stabil. Auch die Breitband-Anschlüsse lagen mit 2,1 Mio. auf dem
Niveau des Jahresendes 2015, wobei wir die Zahl der Glasfaser-Anschlüsse um 25,7 %
steigern konnten.
Positiv entwickelte sich die Nachfrage nach IT-Cloud-Produkten, bei denen wir ein
Umsatzwachstum von 18,2 % verzeichneten. Auch bei den neuen IP-basierten Produkten
aus unserer "DeutschlandLAN" Produktfamilie, wie z. B. "IP Start" und "IP Voice/Data",
verzeichneten wir Zuwächse.
Zum Ende des ersten Halbjahres 2016 lag der Anteil der Glasfaser-Anschlüsse am Gesamtbestand
mit 17,7 % um 4,9 Prozentpunkte über dem Wert des Jahresendes 2015. Ursache für das
verstärkte Wachstum bei unseren entbündelten Wholesale-Anschlüssen um 606 Tsd. bzw.
20,1 % gegenüber dem Jahresende 2015 war in erster Linie die hohe Nachfrage im Rahmen
des Kontingentmodells. Die Zahl unserer gebündelten Wholesale-Anschlüsse sank hingegen
um 35 Tsd. Dieser Trend wird wohl in den kommenden Jahren anhalten, weil unsere Mitbewerber
von gebündelten zu entbündelten Wholesale-Produkten mit mehr Bandbreite oder auf eigene
Infrastrukturen wechseln. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte
sich gegenüber dem Jahresende 2015 um 402 Tsd. bzw. 5,0 %. Dieser Rückgang hat verschiedene
Gründe: zum einen die Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen,
zum anderen der Wechsel von Endkunden zu Kabelanbietern. Dazu kommt, dass Wholesale-Kunden
ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-Anschlüsse und teilweise auch auf Mobilfunk-basierte
Anschlüsse migrieren. Insgesamt stieg der Anschlussbestand im Bereich Wholesale gegenüber
dem Jahresende 2015 leicht auf 11,5 Mio.
| in Mio. € | Q1 2016 |
Q2 2016 |
Q2 2015 |
Veränderung in % |
H1 2016 |
|
| GESAMTUMSATZ | 5 452 | 5 406 | 5 580 | (3,1) % | 10 858 | |
| Privatkunden | 2 922 | 2 863 | 3 047 | (6,0) % | 5 785 | |
| Geschäftskunden | 1 447 | 1 451 | 1 462 | (0,8) % | 2 898 | |
| Wholesale | 933 | 943 | 914 | 3,2 % | 1 876 | |
| Sonstiges | 150 | 149 | 157 | (5,1) % | 299 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 074 | 882 | 1 156 | (23,7) % | 1 956 | |
| EBIT-Marge | % | 19,7 | 16,3 | 20,7 | 18,0 | |
| Abschreibungen | (948) | (964) | (946) | (1,9) % | (1 912) | |
| EBITDA | 2 022 | 1 846 | 2 102 | (12,2) % | 3 868 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (158) | (379) | (122) | n. a. | (537) | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 2 180 | 2 225 | 2 224 | 0,0 % | 4 405 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
% | 40,0 | 41,1 | 39,9 | 40,5 | |
| CASH CAPEX | (908) | (909) | (2 622) | 65,3 % | (1 817) |
| in Mio. € | H1 2015 |
Veränderung in % |
Gesamtjahr 2015 |
| GESAMTUMSATZ | 11 169 | (2,8) % | 22 421 |
| Privatkunden | 6 084 | (4,9) % | 12 146 |
| Geschäftskunden | 2 946 | (1,6) % | 5 942 |
| Wholesale | 1 826 | 2,7 % | 3 685 |
| Sonstiges | 313 | (4,5) % | 648 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 2 346 | (16,6) % | 4 490 |
| EBIT-Marge | 21,0 | 20,0 | |
| Abschreibungen | (1 881) | (1,6) % | (3 755) |
| EBITDA | 4 227 | (8,5) % | 8 245 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (208) | n. a. | (545) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 4 435 | (0,7) % | 8 790 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
39,7 | 39,2 | |
| CASH CAPEX | (3 571) | 49,1 % | (5 609) |
Seit dem 1. Januar 2016 wurde das Segment Mehrwertdienste aufgelöst und der Umsatz
wird im Privat-, Geschäftskunden- und im sonstigen Bereich allokiert.
Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.
Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 2,8 %. Zu dieser Entwicklung trugen
v. a. die Endgeräteumsätze ohne Vertragsbeziehung aus dem Mobilfunk-Geschäft bei.
Das Mobilfunk-Geschäft sank um 6,7 %, v. a. wegen des Endgeräteumsatzes. Positiv auf
die Umsatzentwicklung im Festnetz wirkten sich sowohl die gestiegenen IT-Umsätze als
auch die gute Entwicklung bei Wholesale und Breitband aus. Jedoch konnten diese die
rückläufigen Umsätze in anderen Bereichen nicht vollständig kompensieren, sodass im
Festnetz-Geschäft ein Umsatzminus von 1,2 % verblieb.
Im Privatkundenbereich sank der Umsatz um 4,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mengenbedingte
Umsatzrückgänge prägten weiterhin das klassische Festnetz-Geschäft: Es ging um 2,0
% zurück, v. a. aufgrund gefallener variabler Entgelte und Voice-Umsätze. Der Umsatz
im Breitband-Geschäft stieg hingegen um 1,7 %. Im Mobilfunk-Bereich sank der Umsatz
um 8,3 %: Haupttreiber war hier das rückläufige Endgerätegeschäft. Unsere mobilen
Service-Umsätze lagen um 0,2 % unter dem Vorjahresniveau - dabei konnten die gestiegenen
Service-Umsätze unter der Marke "congstar" die rückläufigen Umsätze im Prepaid-Geschäft
nahezu ausgleichen.
Im Geschäftskundenbereich sank der Umsatz um 1,6 %, v. a. wegen der sinkenden Mobilfunk-Umsätze,
die um 3,5 % nachgaben. Wesentliche Treiber waren hier die Service-Umsätze. Auch im
Festnetz waren die Umsätze in der klassischen Sprachtelefonie rückläufig. Hingegen
positiv entwickelten sich die IT-Umsätze; diese konnten jedoch nicht die Umsatzverluste
aus den anderen Bereichen ausgleichen.
Der Umsatz im Wholesale-Bereich lag um 2,7 % über Vorjahresniveau. Die positive Entwicklung
ist v. a. auf die gestiegenen Umsätze mit entbündelten Anschlüssen zurückzuführen,
insbesondere durch das Kontingentmodell.
Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA war im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem
Vorjahreshalbjahr um 0,7 % rückläufig und betrug 4,4 Mrd. €. Ursache dafür war ausschließlich
der geringere Umsatz, der durch Effizienzsteigerungsmaßnahmen in allen Funktionen
nahezu kompensiert werden konnte. Mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 40,5 % erreichen
wir unseren erwarteten Zielwert. Das EBITDA belief sich im Berichtszeitraum auf 3,9
Mrd. € - ein Rückgang gegenüber dem Vergleichshalbjahr um 8,5 %. Hauptgrund waren
höhere Sondereinflüsse für Aufwendungen im Zusammenhang mit unserem Personalumbau.
Insbesondere wird in 2016 das Instrument Vorruhestand Beamte in deutlich größerem
Umfang in Anspruch genommen. Dies führte auch zu einem insgesamt niedrigeren Personalbestand.
Das Betriebsergebnis sank im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 16,6 % auf 2,0 Mrd.
€, v. a. wegen gestiegener Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen. Zudem
wirkten leicht höhere Abschreibungen mindernd auf das EBIT.
Der Cash Capex lag um 1,8 Mrd. € unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2015, insbesondere
aufgrund der Ersteigerung von Frequenzen im Juni 2015. Ohne Berücksichtigung von Investitionen
in Spektrum lag der Cash Capex rein saisonal um 0,2 Mrd. € unter dem Vorjahreswert.
Im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie investierten wir weiterhin verstärkt
in den Vectoring- und Glasfaserkabel-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere
LTE-Infrastruktur.

| in Tsd. | 30.06.2016 | 31.03.2016 | Veränderung 30.06.2016/ 31.03.2016 in % |
31.12.2015 | Veränderung 30.06.2016/ 31.12.2015 in % |
30.06.2015 |
| USA | ||||||
| Mobilfunk-Kunden | 67 384 | 65 503 | 2,9 % | 63 282 | 6,5 % | 58 908 |
| Eigene Kunden (unter eigener Marke) | 52 540 | 51 174 | 2,7 % | 49 326 | 6,5 % | 45 885 |
| Eigene Postpaid-Kunden | 33 626 | 32 736 | 2,7 % | 31 695 | 6,1 % | 29 318 |
| Eigene Prepaid-Kunden | 18 914 | 18 438 | 2,6 % | 17 631 | 7,3 % | 16 567 |
| Wholesale-Kunden | 14 844 | 14 329 | 3,6 % | 13 956 | 6,4 % | 13 023 |
| in Tsd. | Veränderung 30.06.2016/ 30.06.2015 in % |
| USA | |
| Mobilfunk-Kunden | 14,4 % |
| Eigene Kunden (unter eigener Marke) | 14,5 % |
| Eigene Postpaid-Kunden | 14,7 % |
| Eigene Prepaid-Kunden | 14,2 % |
| Wholesale-Kunden | 14,0 % |
Zum 30. Juni 2016 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 67,4 Mio. Kunden gegenüber
einem Bestand von 63,3 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2015. Der Nettozuwachs lag in
den ersten sechs Monaten 2016 bei 4,1 Mio. Kunden gegenüber netto 3,9 Mio. im Vorjahresvergleichszeitraum.
Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:
Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug in den ersten sechs Monaten 2016
netto 1 931 Tsd. gegenüber netto 2 133 Tsd. im ersten Halbjahr 2015. Ursache für den
in den ersten sechs Monaten des Jahres anhaltend starken Nettozuwachs bei den eigenen
Postpaid-Kunden waren die positive Resonanz der Kunden auf die weiter laufenden "Uncarrier"-Initiativen
der T-Mobile US, die stetige Verbesserung unserer Netze und spezielle Angebote. Der
weniger starke Kundenzuwachs bei den eigenen Postpaid-Kunden im Berichtszeitraum gegenüber
der Vorjahresperiode ist darauf zurückzuführen, dass eine gesunkene Wechslerrate durch
eine gestiegene Kundenbasis mehr als ausgeglichen wurde und so zu einer höheren Zahl
an Deaktivierungen führte.
Der Anstieg bei den eigenen Prepaid-Kunden betrug in den ersten sechs Monaten 2016
netto 1 283 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 251 Tsd. im ersten Halbjahr 2015.
Diese positive Entwicklung war in erster Linie dem Erfolg spezieller Angebote für
die Marke MetroPCS und dem anhaltenden Wachstum in neuen Märkten zuzuschreiben.
Die Zahl der Wholesale-Kunden erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2016 um netto
888 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 1 506 Tsd. im ersten Halbjahr 2015. Gründe
für diesen Rückgang waren insbesondere höhere MVNO-Deaktivierungen vor dem Hintergrund
einer wachsenden Kundenbasis sowie ein rückläufiger Bruttozuwachs bei den MVNO-Kunden.
| Q1 | Q2 | Q2 | Veränderung | H1 | ||
| in Mio. € |
2016 | 2016 | 2015 | in % | 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 7 816 | 8 196 | 7 443 | 10,1% | 16 012 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 956 | 821 | 728 | 12,8 % | 1 777 | |
| EBIT-Marge | % | 12,2 | 10,0 | 9,8 | 11,1 | |
| Abschreibungen | (1 312) | (1 302) | (853) | (52,6) % | (2 614) | |
| EBITDA | 2 268 | 2 123 | 1 581 | 34,3 % | 4 391 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 360 | (49) | (71) | 31,0 % | 311 | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) |
1 908 | 2 172 | 1 652 | 31,5 % | 4 080 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
% | 24,4 | 26,5 | 22,1 | 25,5 | |
| CASH CAPEX | (1 756) | (1 251) | (1 230) | (1,7) % | (3 007) |
| H1 | Veränderung | Gesamtjahr | |
| in Mio. € | 2015 | in % | 2015 |
| GESAMTUMSATZ | 14 348 | 11,6 % | 28 925 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 001 | 77,5 % | 2 454 |
| EBIT-Marge | 7,0 | 8,5 | |
| Abschreibungen | (1 691) | (54,6) % | (3 775) |
| EBITDA | 2 692 | 63,1 % | 6 229 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (185) | n. a. | (425) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) |
2 877 | 41,8 % | 6 654 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
20,0 | 23,0 | |
| CASH CAPEX | (3 959) | 24,0 % | (6 381) |
Der Gesamtumsatz des operativen Segments USA belief sich im ersten Halbjahr 2016 auf
16,0 Mrd. €; dies entspricht gegenüber 14,3 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum
einem Plus von 11,6 %. Auf US-Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz um 11,8 % gegenüber
dem ersten Halbjahr des Vorjahres. Hauptgrund dafür waren höhere Service-Umsätze,
die wiederum zurückzuführen sind auf den Kundenzuwachs durch die positive Resonanz
auf die "Uncarrier"-Initiativen von T-Mobile US, den Erfolg spezieller Angebote und
das anhaltende Wachstum in neuen Märkten. Vor allem aufgrund höherer Mietumsätze aus
dem am Ende des zweiten Quartals 2015 gestarteten Programm JUMP! On Demand sind die
Endgeräteumsätze gestiegen. Umsätze im Zusammenhang mit gemieteten Endgeräten im Rahmen
von JUMP! On Demand werden über die Laufzeit des Mietvertrags erfasst und nicht mit
Lieferung des Geräts an den Kunden. Der Anstieg der Endgeräteumsätze wurde teilweise
durch rückläufige durchschnittliche Umsätze je verkauftem Gerät sowie insbesondere
durch eine geringere Zahl an verkauften Endgeräten ausgeglichen. Der Rückgang der
Verkaufszahlen ist eine Folge von besonderen Endgeräteangeboten und der Auswirkungen
von JUMP! On Demand.
Das bereinigte EBITDA stieg um 41,8 % von 2,9 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum
auf 4,1 Mrd. € in den ersten sechs Monaten 2016. Auf US-Dollar-Basis wuchs es im ersten
Halbjahr 2016 um 42,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Positiv beeinflusst wurde
das bereinigte EBITDA von der positiven Kundenresonanz auf die "Uncarrier"-Initiativen
der T-Mobile US und dem anhaltenden Erfolg spezieller Angebote. Dies führte wiederum
zu höheren Service-Umsätzen sowohl mit eigenen Prepaid- als auch mit eigenen Postpaid-Kunden.
Geringere Verluste aus Endgeräteverkäufen sind darauf zurückzuführen, dass Kunden
im Rahmen von JUMP! On Demand Endgeräte gemietet haben. Die entsprechenden Kosten
der gemieteten Geräte werden aktiviert und über die Laufzeit des Mietvertrags abgeschrieben
und haben damit keinen Einfluss auf das bereinigte EBITDA. Zusätzlich wirkten sich
im ersten Halbjahr 2016 fokussierte Kostenkontrollen und Synergie-Effekte aus der
Abschaltung des CDMA-Netzes von MetroPCS positiv auf das bereinigte EBITDA aus. Diesen
positiven Effekten gegenüber standen höhere Kosten für die Betreuung der wachsenden
Gesamtkundenbasis von T-Mobile US, einschließlich gestiegener personalbezogener Kosten,
höhere Provisionen durch den Bruttozuwachs bei den eigenen T-Mobile US Kunden und
höhere Werbekosten. Aufgrund der bereits beschriebenen Faktoren erhöhte sich die bereinigte
EBITDA-Marge von 20,0 % im ersten Halbjahr 2015 auf 25,5 % in den ersten sechs Monaten
2016.
Nicht im bereinigten EBITDA für das erste Halbjahr 2016 enthalten sind Sondereinflüsse
in Höhe von 0,3 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit einem zahlungsunwirksamen Ertrag
aus der Spektrumtransaktion mit AT&T. Diesem standen Kosten aus der Abschaltung des
CDMA-Netzes von MetroPCS und Kosten für die aktienbasierte Vergütung gegenüber. Insgesamt
stieg das EBITDA aufgrund der bereits beschriebenen Sachverhalte, einschließlich der
Auswirkungen von Sondereinflüssen, von 2,7 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 4,4 Mrd.
€ im ersten Halbjahr 2016.
Das EBIT stieg von 1,0 Mrd. € im ersten Halbjahr 2015 auf 1,8 Mrd. € im Berichtszeitraum.
Grund war ein höheres bereinigtes EBITDA, dem allerdings höhere Abschreibungen auf
Sachanlagen gegenüberstanden. Dieser Anstieg bei den Abschreibungen im ersten Halbjahr
2016 resultierte aus den im Rahmen des am Ende des zweiten Quartals 2015 gestarteten
Programms JUMP! On Demand gemieteten Endgeräten sowie dem Ausbau des 4G/ LTE-Netzes
der T-Mobile US.
Der Cash Capex reduzierte sich im ersten Halbjahr 2016 von 4,0 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum
auf 3,0 Mrd. €, v. a. aufgrund des Erwerbs von Spektrumlizenzen für 2,1 Mrd. € insbesondere
in der FCC-Auktion im Januar 2015. Gegenläufig wirkten sich im Berichtszeitraum Auszahlungen
für den Erwerb von Spektrumlizenzen von 0,6 Mrd. € aus, da T-Mobile US weiterhin in
den Ausbau des 4G/LTE-Netzes investiert.
Seit dem 1. Januar 2016 wird der Geschäftskundenbereich der Gesellschaft Magyar Telekom
in Ungarn, der zuvor organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet
war, im operativen Segment Europa zusammengeführt und ausgewiesen. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir
auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss (Seite 46
f.).

| in Tsd. | 30.06.2016 | 31.03.2016 | Veränderung 30.06.2016/ 31.03.2016 in % |
31.12.2015 | Veränderung 30.06.2016/ 31.12.2015 in % |
|
| EUROPA, GESAMTa | Mobilfunk-Kunden | 52 213 | 52 208 | 0,0 % | 52 737 | (1,0) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 8 639 | 8 687 | (0,6) % | 8 763 | (1,4) % | |
| davon: IP-basiert | 4 514 | 4 261 | 5,9 % | 4 132 | 9,2 % | |
| Breitband-Anschlüsse Retail | 5 307 | 5 254 | 1,0 % | 5 189 | 2,3 % | |
| TV (IPTV, Sat, Kabel) | 3 961 | 3 922 | 1,0 % | 3 905 | 1,4 % | |
| Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/ Wholesale PSTN | 2 239 | 2 242 | (0,1) % | 2 239 | ||
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | 124 | 122 | 1,6 % | 121 | 2,5 % | |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 227 | 215 | 5,6 % | 199 | 14,1% | |
| GRIECHENLAND | Mobilfunk-Kunden | 7 610 | 7 477 | 1,8 % | 7 399 | 2,9 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 2 576 | 2 583 | (0,3) % | 2 586 | (0,4) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 611 | 1 574 | 2,4 % | 1 531 | 5,2 % | |
| RUMÄNIEN | Mobilfunk-Kunden | 5 909 | 5 934 | (0,4) % | 5 992 | (1,4) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 2 029 | 2 055 | (1,3) % | 2 091 | (3,0) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 204 | 1 204 | - | 1 186 | 1,5 % | |
| UNGARN | Mobilfunk-Kunden | 5 344 | 5 372 | (0,5) % | 5 504 | (2,9) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 655 | 1 659 | (0,2) % | 1 674 | (1,1) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 035 | 1 028 | 0,7 % | 1 023 | 1,2 % | |
| POLENa | Mobilfunk-Kunden | 11 635 | 11 821 | (1,6) % | 12 056 | (3,5) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 18 | 18 | - | 18 | - | |
| Breitband-Anschlüsse | 15 | 17 | (11,8) % | 15 | - | |
| TSCHECHISCHE REPUBLIK | Mobilfunk-Kunden | 6 008 | 6 024 | (0,3) % | 6 019 | (0,2) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 140 | 141 | (0,7) % | 154 | (9,1) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 133 | 133 | - | 134 | (0,7) % | |
| KROATIEN | Mobilfunk-Kunden | 2 246 | 2 206 | 1,8 % | 2 233 | 0,6 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 009 | 1 012 | (0,3) % | 1 004 | 0,5 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 762 | 749 | 1,7 % | 741 | 2,8 % | |
| NIEDERLANDE | Mobilfunk-Kunden | 3 671 | 3 668 | 0,1 % | 3 677 | (0,2) % |
| SLOWAKEI | Mobilfunk-Kunden | 2 227 | 2 231 | (0,2) % | 2 235 | (0,4) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 848 | 851 | (0,4) % | 855 | (0,8) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 618 | 609 | 1,5 % | 599 | 3,2 % | |
| ÖSTERREICH | Mobilfunk-Kunden | 4 275 | 4 221 | 1,3 % | 4 323 | (1,1) % |
| ÜBRIGEb | Mobilfunk-Kunden | 3 287 | 3 255 | 1,0 % | 3 299 | (0,4) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 365 | 367 | (0,5) % | 381 | (4,2) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 284 | 283 | 0,4 % | 285 | (0,4) % |
| in Tsd. | 30.06.2015 | Veränderung 30.06.2016/ 30.06.2015 in % |
|
| EUROPA, GESAMTa | Mobilfunk-Kunden | 56 345 | (7,3) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 8 875 | (2,7) % | |
| davon: IP-basiert | 3 805 | 18,6 % | |
| Breitband-Anschlüsse Retail | 5 084 | 4,4 % | |
| TV (IPTV, Sat, Kabel) | 3 768 | 5,1 % | |
| Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/ Wholesale PSTN |
2 257 | (0,8) % | |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | 126 | (1,6) % | |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 167 | 35,9 % | |
| GRIECHENLAND | Mobilfunk-Kunden | 7 387 | 3,0 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 2 591 | (0,6) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 448 | 11,3 % | |
| RUMÄNIEN | Mobilfunk-Kunden | 6 015 | (1,8) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 2 153 | (5,8) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 186 | 1,5 % | |
| UNGARN | Mobilfunk-Kunden | 5 476 | (2,4) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 671 | (1,0) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 000 | 3,5 % | |
| POLENa | Mobilfunk-Kunden | 15 827 | (26,5) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 18 | - | |
| Breitband-Anschlüsse | 13 | 15,4 % | |
| TSCHECHISCHE REPUBLIK | Mobilfunk-Kunden | 5 996 | 0,2 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 152 | (7,9) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 143 | (7,0) % | |
| KROATIEN | Mobilfunk-Kunden | 2 241 | 0,2 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 038 | (2,8) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 733 | 4,0 % | |
| NIEDERLANDE | Mobilfunk-Kunden | 3 689 | (0,5) % |
| SLOWAKEI | Mobilfunk-Kunden | 2 196 | 1,4 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 864 | (1,9) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 578 | 6,9 % | |
| ÖSTERREICH | Mobilfunk-Kunden | 3 934 | 8,7 % |
| ÜBRIGEb | Mobilfunk-Kunden | 3 585 | (8,3) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 389 | (6,2) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 291 | (2,4) % |
a
Im vierten Quartal 2015 verringerte sich die Anzahl der Mobilfunk-Kunden in Polen
um 3 838 Tsd. im Zusammenhang mit der Ausbuchung inaktiver Prepaid-SIM-Karten.
b
Übrige enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro
sowie die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.
Die Landesgesellschaften unseres operativen Segments Europa standen auch im ersten
Halbjahr 2016 vor der Herausforderung, sich in einem von hohem Wettbewerb geprägten
Marktumfeld zu behaupten. Die Einführung unseres konvergenten Produkt-Portfolios "MagentaOne"
konnten wir in allen integrierten Landesgesellschaften abschließen. So erzielten wir
zum 30. Juni 2016 einen Bestand von rund 1,1 Mio. FMC-Kunden - ein Wachstum von 19,2
% gegenüber dem Vorjahr. Ein wichtiger Erfolgsfaktor unseres konvergenten Produkt-Portfolios
ist die gemeinsame Vermarktung von Festnetz und Mobilfunk für ein nahtloses Telekommunikationserlebnis.
Insbesondere das TV-Geschäft ist hierbei ein Erfolgsgarant. Die Schlüsselfaktoren
für diese erfolgreiche Vermarktung sind zum einem unsere große Angebotsvielfalt bei
den TV-Diensten und zum anderen die Bereitstellung von hohen Bandbreiten, welche wir
durch einen entsprechenden Technologie-Mix - abgestimmt auf die jeweilige Telekommunikationsinfrastruktur
in den Landesgesellschaften - erzielen. Konsequent treiben wir deshalb im Bereich
Festnetz den Ausbau von schnellen glasfaserbasierten Anschlüssen (FTTH, FTTB und FTTC)
weiter voran. Im Mobilfunk können wir unseren Kunden bereits in einigen Ländern über
LTE Advanced/4G+ Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 375 MBit/s zur Verfügung
stellen. Im Rahmen unserer paneuropäischen Netzstrategie steigerten wir auch die Anzahl
der IP-Anschlüsse - in erster Linie dank der erfolgreichen Migration von klassischen
PSTN-Anschlüssen auf IP-Technologie.
Auch beim Thema Internet der Dinge (IoT) möchten wir für unsere Kunden weltweit der
beste integrierte Anbieter sein. In der Machine-to-Machine (M2M)-Kommunikation bieten
wir kundenorientierte Lösungselemente entlang der Wertschöpfungskette an. Dabei profitieren
wir von der Lösungs- und Integrationskompetenz von T-Systems, einem starken Partnernetzwerk
sowie der beginnenden Umsetzung unserer Smart Cities-Strategie.
Zum 30. Juni 2016 verzeichneten wir in unserem Gesamtbestand 52,2 Mio. Mobilfunk-Kunden.
Dies entspricht einem leichten Rückgang von 1,0 % gegenüber dem Jahresendwert 2015,
der im Wesentlichen auf Kundenverluste im Prepaid-Geschäft zurückzuführen ist. Das
Prepaid-Geschäft in unseren europäischen Mobilfunk-Märkten ist insbesondere durch
preisaggressive MVNOs stark umkämpft. Gemäß unserer Strategie, uns auf das werthaltige
Vertragskundengeschäft zu konzentrieren, wuchs dieses Geschäft leicht um 0,9 %. Die
Anzahl unserer Vertragskunden erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2015 auf 26,7
Mio. Zu diesem Ergebnis trugen viele unserer Landesgesellschaften bei, im Wesentlichen
Österreich, die Niederlande und Rumänien. Der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand
lag zum Ende des zweiten Quartals 2016 bei 51,1 %.
Das Fundament für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze. Wir positionieren
uns in den jeweiligen Märkten als Qualitätsanbieter mit dem besten Service - und in
vielen Ländern auch als Anbieter mit dem besten Mobilfunknetz. Dies belegen regelmäßig
unabhängige Mobilfunk-Tests -u. a. der "Best in Test" von P3 Communications bei dem
unsere Landesgesellschaften in den Niederlanden, EJR Mazedonien und Montenegro ausgezeichnet
wurden. Teil unserer Netzstrategie ist der konsequente Ausbau unserer Mobilfunknetze
mit 4G/LTE-Technologie, um die Übertragungsgeschwindigkeiten in allen unseren Landesgesellschaften
zu erhöhen. Dank unserer Investitionen in unser 4G/LTE-Netzwerk profitieren unsere
Kunden von einer größeren Netzabdeckung mit schneller mobiler Breitband-Anbindung.
So versorgten wir zum Ende des ersten Halbjahres 2016 in den Ländern unseres operativen
Segments bereits 75 % der Bevölkerung mit LTE und erreichten somit insgesamt mehr
als 97 Mio. Einwohner. Bis 2018 wollen wir insgesamt eine Netzabdeckung zwischen 75
und 95 % erreichen. Dass unsere Kunden diese hohen Bandbreiten nutzen, zeigt nicht
nur das in Anspruch genommene hohe Datenvolumen, sondern lässt sich auch anhand der
Verkaufszahlen mobiler Endgeräte feststellen; so belief sich der Anteil von Smartphones
im ersten Halbjahr 2016 auf 79 % und blieb damit weiterhin auf hohem Niveau.
Weil sich unsere TV- und Entertainment-Angebote zu einem wichtigen Standbein im Privatkundengeschäft
entwickelt haben, investieren wir kontinuierlich in Verbesserungen unserer Entertainment-Dienste.
Dazu gehört einerseits ein Angebot mit einer überzeugenden Auswahl an Film-, Sport-
und Fernsehinhalten. Andererseits arbeiten wir verstärkt daran, Dienste anzubieten,
die unsere Kunden in hoher Qualität nutzen können - und zwar überall und auf allen
Endgeräten. In Griechenland z. B. profitieren unsere Kunden seit April dieses Jahres
von einem neuen hybriden TV-Angebot, das die Vorteile von Satelliten- und IPTV kombiniert.
Unsere Innovationen werden von unseren Kunden honoriert: So steigerten wir im ersten
Halbjahr 2016 die Anzahl unserer TV-Kunden gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,4 % auf
4,0 Mio.; im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr stieg die Anzahl der TV-Kunden sogar
um 5,1 %. Ein Großteil der Nettozuwächse von 193 Tsd. entfiel dabei auf Griechenland,
Rumänien, Ungarn und die Slowakei.
Als integrierter Telekommunikationsanbieter wollen wir die Konvergenz von Festnetz-
und Mobilfunk-Technologie vorantreiben und bieten unseren Kunden in allen unseren
integrierten Ländern sehr erfolgreich das konvergente Produkt "MagentaOne" an. Insgesamt
konnten wir bis zum 30. Juni 2016 rund 1,1 Mio. FMC-Kunden gewinnen: ein Plus von
19,2 %. Dazu beigetragen haben v. a. Griechenland, Rumänien und Kroatien. Nach Fokussierung
auf das Privatkundensegment weitern wir das Angebot von "MagentaOne" auf das Geschäftskundensegment
aus: "MagentaOne Business" bieten wir ab dem zweiten Quartal 2016 nun auch in der
Slowakei und Ungarn an - zusätzlich zu Rumänien, EJR Mazedonien, Kroatien und Griechenland.
Das technische Grundgerüst für FMC-Produkte ist ein vereinfachtes und standardisiertes
Netzwerk; Voraussetzung dafür ist, dass die Landesgesellschaften mit Festnetz-Architektur
auf IP-Technologie umstellen. Zum 30. Juni 2016 konnten wir bei den IP-basierten Anschlüssen
einen Bestand von 4,5 Mio. verzeichnen - gegenüber dem Jahresendwert 2015 ein Zuwachs
von 9,2 %. Insgesamt lag der Anteil der IP-basierten Anschlüsse auf Segmentebene bei
52,3 %. Nach dem erfolgreichen Abschluss der IP-Migration in der Slowakei und in der
EJR Mazedonien im Jahr 2014 folgten Montenegro und Kroatien in 2015. Die Umstellung
auf die IP-Technologie in Ungarn ist zum 30. Juni 2016 bereits weit fortgeschritten;
mit einer vollständigen Migration der PSTN-Anschlüsse rechnen wir bis zum Jahresende.
In unserem operativen Segment Europa nutzten zum Ende der Berichtsperiode 8,6 Mio.
Kunden einen Festnetz-Anschluss, das sind 1,4 % weniger als zum Jahresende 2015. Hauptgrund
für diesen Rückgang sind Anschlussverluste bei der klassischen Telefonie (PSTN).
Bei den Breitband-Anschlüssen Retail blieb das Wachstum dynamisch - hier verzeichneten
wir im ersten Halbjahr 2016 einen Anstieg von 2,3 % auf 5,3 Mio. Anschlüsse, im Jahresvergleich
bedeutet dies ein Plus von 4,4 %. Die Anzahl der Breitband-Anschlüsse ist dank des
hohen Anteils an der DSL-Technologie in den vergangenen Quartalen stetig gewachsen.
Unser Engagement in den integrierten Ländern unseres operativen Segments vermehrt
in glasfaserbasierte Anschlüsse zu investieren, kommt bei den Kunden an: So erzielten
wir im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Jahresende 2015 einen starken Anstieg im
zweistelligen Bereich. Insgesamt konnte die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser
weiter erhöht werden und liegt in unseren Landesgesellschaften zum Stichtag bei 21,4
%. Bis 2018 wollen wir 50 % der Haushalte in unseren integrierten Landesgesellschaften
mit glasfaserbasierten Anschlüssen (FTTx), also Übertragungsgeschwindigkeiten von
bis zu 100 MBit/s, versorgen.
| in Mio. € | Q1 2016 |
Q2 2016 |
Q2 2015 |
Veränderung in % |
H1 2016 |
|
| GESAMTUMSATZ | 3 080 | 3 106 | 3 209 | (3,2) % | 6 186 | |
| Griechenland | 685 | 701 | 704 | (0,4) % | 1 386 | |
| Rumänien | 234 | 242 | 241 | 0,4 % | 476 | |
| Ungarn | 403 | 408 | 453 | (9,9) % | 811 | |
| Polen | 378 | 343 | 385 | (10,9) % | 721 | |
| Tschechische Republik | 229 | 233 | 231 | 0,9 % | 462 | |
| Kroatien | 220 | 230 | 222 | 3,6 % | 450 | |
| Niederlande | 324 | 319 | 362 | (11,9) % | 643 | |
| Slowakei | 187 | 186 | 185 | 0,5 % | 373 | |
| Österreich | 208 | 208 | 205 | 1,5 % | 416 | |
| Übrigea | 270 | 293 | 271 | 8,1% | 563 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 326 | 377 | 391 | (3,6) % | 703 | |
| EBIT-Marge | % | 10,6 | 12,1 | 12,2 | 11,4 | |
| Abschreibungen | (636) | (639) | (626) | (2,1) % | (1 275) | |
| EBITDA | 962 | 1 016 | 1 017 | (0,1) % | 1 978 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (24) | (22) | (64) | 65,6 % | (46) | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 986 | 1 038 | 1 081 | (4,0) % | 2 024 | |
| Griechenland | 267 | 268 | 267 | 0,4 % | 535 | |
| Rumänien | 38 | 38 | 49 | (22,4) % | 76 | |
| Ungarn | 126 | 144 | 145 | (0,7) % | 270 | |
| Polen | 120 | 100 | 145 | (31,0)% | 220 | |
| Tschechische Republik | 99 | 100 | 96 | 4,2 % | 199 | |
| Kroatien | 82 | 95 | 90 | 5,6 % | 177 | |
| Niederlande | 88 | 102 | 124 | (17,7) % | 190 | |
| Slowakei | 78 | 79 | 76 | 3,9 % | 157 | |
| Österreich | 69 | 70 | 66 | 6,1% | 139 | |
| Übrigea | 20 | 42 | 19 | n. a. | 62 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
% | 32,0 | 33,4 | 33,7 | 32,7 | |
| CASH CAPEX | (1 009) | (391) | (303) | (29,0) % | (1 400) |
| in Mio. € | H1 2015 |
Veränderung in % |
Gesamtjahr 2015 |
| GESAMTUMSATZ | 6 366 | (2,8) % | 13 024 |
| Griechenland | 1 396 | (0,7) % | 2 878 |
| Rumänien | 482 | (1,2) % | 984 |
| Ungarn | 898 | (9,7) % | 1 848 |
| Polen | 767 | (6,0) % | 1 544 |
| Tschechische Republik | 457 | 1,1% | 958 |
| Kroatien | 433 | 3,9 % | 909 |
| Niederlande | 708 | (9,2) % | 1 394 |
| Slowakei | 372 | 0,3 % | 783 |
| Österreich | 402 | 3,5 % | 829 |
| Übrigea | 550 | 2,4 % | 1 136 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 717 | (2,0) % | 1 476 |
| EBIT-Marge | 11,3 | 11,3 | |
| Abschreibungen | (1 262) | (1,0) % | (2 632) |
| EBITDA | 1 979 | (0,1) % | 4 108 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (118) | 61,0 % | (221) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 2 097 | (3,5) % | 4 329 |
| Griechenland | 530 | 0,9 % | 1 118 |
| Rumänien | 104 | (26,9) % | 205 |
| Ungarn | 260 | 3,8 % | 526 |
| Polen | 275 | (20,0) % | 580 |
| Tschechische Republik | 185 | 7,6 % | 390 |
| Kroatien | 171 | 3,5 % | 367 |
| Niederlande | 257 | (26,1) % | 500 |
| Slowakei | 149 | 5,4 % | 296 |
| Österreich | 131 | 6,1 % | 259 |
| Übrigea | 32 | 93,8 % | 88 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
32,9 | 33,2 | |
| CASH CAPEX | (801) | (74,8) % | (1 667) |
Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen
der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene
des operativen Segments.
Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2016 einen Gesamtumsatz
von 6,2 Mrd. €; gegenüber der Vergleichsperiode ging der Umsatz um 2,8 % zurück. Organisch
betrachtet, d. h. ohne Berücksichtigung der Ausgliederung des Energie-Resale-Geschäfts
in Ungarn zum 1. Januar 2016 sowie unter der Annahme konstanter Wechselkurse, reduzierte
sich der Segmentumsatz nur leicht um 0,8 %. Ohne die Berücksichtigung der Geschäftsentwicklung
in den Niederlanden läge der organische Umsatz des operativen Segments Europa sogar
um 0,3 % über Vorjahresniveau.
Entscheidungen von Regulierungsbehörden beeinflussten auch im ersten Halbjahr 2016
unsere organischen Umsätze negativ durch abgesenkte Mobilfunk-Terminierungsentgelte,
v. a. in Ungarn. Belastend wirkte sich auch die hohe Wettbewerbsintensität auf den
Telekommunikationsmärkten unserer Landesgesellschaften aus.
Durch die strategischen Wachstumsfelder konnten wir dem Umsatzrückgang auf Segmentebene
durch ein in diesen Geschäftsfeldern generiertes Umsatzplus von 4,5 % teilweise entgegenwirken.
So betrug der Anteil der Wachstumsfelder am Segmentumsatz 30,3 %. Der Umsatz aus dem
mobilen Datengeschäft legte gegenüber dem Vergleichszeitraum um 5,3 % auf 880 Mio.
€ zu. Dazu beigetragen haben die meisten Länder unseres operativen Segments, v. a.
die Tschechische Republik, Österreich und Ungarn. Der Großteil des absoluten Umsatzzuwachses
aus dem mobilen Datengeschäft entfiel auf das Privatkundengeschäft. Attraktive Tarife
in Verbindung mit einem breiten Portfolio an Endgeräten ließen die Nutzungsrate bei
den Datendiensten, v. a. bei den Vertragskunden, deutlich ansteigen. Dank unseres
innovativen TV- und Programm-Managements setzte das TV-Geschäft seinen Aufwärtstrend
der vergangenen Quartale fort: Im ersten Halbjahr 2016 erhöhte sich der TV-Umsatz
um 11,6 % und machte rund 28 % der in den Wachstumsfeldern erzielten Umsatzzuwächse
aus. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum zeigte auch der Geschäftskundenbereich
B2B/ICT steigende Umsatzzahlen: Ursächlich hierfür ist das erweiterte Produkt- und
Service-Portfolio, auch dank des in 2014 erfolgten Erwerbs der GTS Central Europe
Gruppe. Im Bereich B2B Cloud wachsen wir weiterhin schneller als der Markt. Hier profitieren
wir von einem konsequenten Austausch von Cloud Best Practices zwischen unseren Landesgesellschaften
sowie dem Segment Systemgeschäft und können damit unsere Wachstumschancen auf den
lokalen Märkten besser nutzen.
Zusätzlich zu den Wachstumsfeldern verzeichneten wir sowohl im Wholesale-Geschäft
als auch bei den Verkäufen von mobilen Endgeräten Umsatzsteigerungen.
Aus Länderperspektive betrachtet war die organische Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr
2016 am stärksten durch das rückläufige Geschäft in den Niederlanden betroffen. Insbesondere
wettbewerbsbedingte Preisrückgänge, v. a. im Privatkundengeschäft, wirkten sich negativ
auf die Service-Umsätze aus. Leicht gestiegene Visitoren-Umsätze (Umsätze mit Dritten
aus Roaming in unserem Heimatnetzwerk) leisteten einen positiven Beitrag auf unsere
Umsätze. Ende Mai 2016 starteten wir unsere neue Marketing-Kampagne mit dem Namen
"Live Forward"; einhergehend mit einem vielfältigen Angebot möchten wir unsere Kunden
davon überzeugen, das Beste aus den Möglichkeiten, die ihnen ein digitaler Lifestyle
bietet, herauszuholen.
Auch Rumänien und Griechenland mussten auf organischer Basis Umsatzeinbußen hinnehmen.
So war das Festnetz-Geschäft in Rumänien v. a. durch sinkende Umsätze bei der Sprachtelefonie
sowie im B2B/ICT-Geschäft rückläufig, die nur zum Teil durch den Zuwachs im Mobilfunk-Geschäft
ausgeglichen werden konnten. In Griechenland entwickelte sich das Mobilfunk-Geschäft
gegenüber dem Vorjahreshalbjahr rückläufig. Positive Effekte auf den organischen Segmentumsatz
erzielten v. a. die Landesgesellschaften in Österreich, Ungarn und Kroatien und konnten
somit die Rückgänge nahezu auffangen.
Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2016 ein bereinigtes EBITDA
von 2,0 Mrd. €; das sind 3,5 % weniger als in der Vorjahresperiode. Organisch betrachtet,
d. h. ohne Berücksichtigung der Ausgliederung des Energie-Resale-Geschäfts in Ungarn
zum 1. Januar 2016 sowie unter der Annahme konstanter Wechselkurse, sank das bereinigte
EBITDA um 2,6 %. Ohne Berücksichtigung der Geschäftsentwicklung in den Niederlanden
wäre das organische bereinigte EBITDA des operativen Segments Europa mit einem Plus
von 0,7 % sogar leicht steigend.
Zum einen wirkten die insgesamt geringeren Umsätze auf Segmentebene negativ auf das
bereinigte EBITDA. Zum anderen waren höhere direkte Kosten u. a. durch höhere Interconnection-Kosten
ursächlich für eine weitere Verminderung des bereinigten EBITDA. Änderungen in der
Gesetzgebung, wie Steuern und Abgaben, staatliche Sparprogramme wie z. B. in Griechenland
sowie Entscheidungen von Regulierungsbehörden setzten unser Ergebnis zusätzlich unter
Druck. Diese negativen Effekte konnten wir nur teilweise ausgleichen, indem wir die
indirekten Kosten leicht senkten.
Aus Länderperspektive war das rückläufige bereinigte EBITDA auf die Niederlande, Polen,
Rumänien und das griechische Mobilfunk-Geschäft zurückzuführen. Dem gegenüber standen
höhere bereinigte EBITDA-Beiträge v. a. in Ungarn und der Tschechischen Republik sowie
aus dem Festnetz-Geschäft in Griechenland.
Unser EBITDA lag mit 2,0 Mrd. € auf Vorjahresniveau, wobei zwei gegenläufige Effekte
wirkten. Das EBITDA der Vorjahresperiode war durch höhere negative Sondereinflüsse
belastet: insbesondere in Griechenland durch Aufwendungen für Personalmaßnahmen v.
a. im Festnetz-Geschäft sowie in der Slowakei aufgrund des Aufwands für die vergleichsweise
Beilegung einer gegen die Slovak Telekom gerichteten Schadensersatzklage. Gegenläufig
wirkte im ersten Halbjahr 2016 der hauptsächlich umsatzbedingte Rückgang des bereinigten
EBITDA.
Auf unserem Weg zum führenden europäischen Telekommunikationsanbieter verfolgen die
meisten unserer Landesgesellschaften die Strategie, sich zu integrierten All IP-Playern
zu entwickeln: Sie wollen ihre Kunden mit dem besten Kundenerlebnis begeistern - und
das unabhängig von ihrer jeweiligen Marktposition. Hierfür etablieren wir ein Produktionsmodell
mithilfe einer paneuropäischen voll IP-basierten Netzinfrastruktur und des besten
Netzzugangs sowie optimierter Prozesse und Kundenschnittstellen. Die meisten unserer
Gesellschaften agieren auf ihren jeweiligen Märkten bereits sowohl im Festnetz als
auch im Mobilfunk. Nachfolgend stellen wir beispielhaft drei Landesgesellschaften
detailliert vor:
In Griechenland lagen die Umsätze mit 1,4 Mrd. € annähernd auf Vorjahresniveau. Die
immer noch angespannte wirtschaftliche Lage, die intensive Wettbewerbssituation und
die neue Steuergesetzgebung wirkten sich insgesamt negativ auf die Mobilfunk-Umsätze
aus. Insbesondere die rückläufigen Umsätze bei der Sprachtelefonie belasteten die
Service-Umsätze. Grund war insbesondere ein Rückgang bei der Nutzung der Sprachdienste.
Trotz der guten Zuwachsraten im Datengeschäft - infolge einer Erhöhung des Datenvolumens
- konnte der Rückgang bei der Sprachtelefonie nur teilweise kompensiert werden. Auch
der Umsatz aus dem Verkauf von mobilen Endgeräten fiel gegenüber der Vorjahresperiode
geringer aus.
Der Umsatzanstieg aus dem Festnetz-Geschäft kompensierte fast vollständig den Umsatzrückgang
aus dem Mobilfunk-Geschäft. Insbesondere das TV-Geschäft erwies sich als stetiger
Wachstumsmotor und stieg gegenüber dem Vorjahreshalbjahr im Umsatz um rund 50 % signifikant
an. Dazu trug auch die erfolgreiche Einführung des FMC-Produkts "CosmoteOne" bei.
Das Angebot an innovativen TV-Diensten setzten wir auch im zweiten Quartal 2016 fort.
Auch das reine Breitband-Geschäft profitierte im Umsatz durch den Anstieg bei den
DSL-Abschlüssen. Zusätzlich erzielte der Geschäftskundenbereich B2B/ICT mit zweistelligen
Zuwachsraten einen deutlich positiven Beitrag auf die Festnetzumsätze. Insgesamt konnten
dadurch die negativen Effekte aus der Sprachtelefonie kompensiert werden.
Im ersten Halbjahr 2016 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland bei 535 Mio. € und
verzeichnete somit einen leichten Anstieg gegenüber der Vorjahresperiode um 0,9 %.
Hierzu trugen Einsparungen bei den direkten Kosten als auch bei den indirekten Kosten
bei. Letztere sind im Wesentlichen auf geringere Personalkosten zurückzuführen.
In Ungarn reduzierte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 9,7 % auf
811 Mio. €. Ohne Berücksichtigung der Ausgliederung des Energie-Resale-Geschäfts sowie
unter der Annahme konstanter Wechselkurse verzeichneten wir auf organischer Basis
eine leichte Umsatzsteigerung von 1,9 %. Zu verdanken ist diese Zunahme großteils
der positiven Entwicklung im Festnetz-Geschäft, insbesondere durch Umsatzzuwächse
im Breitband- und im TV-Geschäft. Der Anteil des Breitband- und TV-Geschäfts an den
gesamten Festnetz-Umsätzen betrug im ersten Halbjahr 2016 48 %. Die Anzahl der Breitband-Anschlüsse
erhöhte sich sukzessive. Davon profitierte auch unser TV-Geschäft, das unsere Kunden
mit seinen innovativen Diensten über alle Bildschirme hinweg überzeugte. Der erfolgreiche
Start von "MagentaOne" im letzten Jahr trug ebenfalls dazu bei. Seit Juni 2016 bieten
wir nun diesen Dienst auch unseren Geschäftskunden an. Durch diese positiven Beiträge
konnten wir die Umsatzrückgänge sowohl bei der klassischen Telefonie als auch im Geschäftskundenbereich
B2B/ICT mehr als ausgleichen.
Die Mobilfunk-Umsätze stabilisierten sich auf Vorjahresniveau. Das Minus bei den Service-Umsätzen,
insbesondere bei der Sprachtelefonie, ist nahezu vollständig auf die niedrigeren Terminierungsentgelte
durch die Mobilfunk-Regulierung zurückzuführen. Der positive Trend beim Geschäft mit
mobilen Datenumsätzen setzte sich auch im ersten Halbjahr 2016 mit einem Anstieg von
9,7 % weiter fort und konnte somit die Umsatzrückgänge teilweise auffangen. Diese
positive Entwicklung ist u. a. das Resultat unseres schnellen Mobilfunknetzes und
der hohen Reichweite. Dazu kommt, dass wir erfolgreich innovative Produkte vermarktet
haben, was sich sowohl im Nutzungsverhalten unserer Kunden als auch der Tatsache widerspiegelt,
dass der Anteil von Smartphones an den insgesamt verkauften Endgeräten hoch war. Das
machte sich auch bei den Umsätzen aus Endgeräteverkäufen bemerkbar.
Das bereinigte EBITDA erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 3,8 % und lag
somit bei 270 Mio. €. Organisch betrachtet stieg das bereinigte EBITDA sogar um 7,1
%.
In Österreich erwirtschafteten wir im ersten Halbjahr 2016 einen Umsatz von 416 Mio.
€, das sind 3,5 % mehr als im Vergleichszeitraum. Im Wesentlichen ist dies auf gestiegene
Umsätze beim mobilen Datengeschäft zurückzuführen, deren Anteil am Gesamtumsatz sich
dank des weiterhin hohen Anstiegs bei der Anzahl der Vertragskunden erhöhte. Die Umsätze
aus der Sprachtelefonie sind gegenüber dem Vergleichszeitraum stabil geblieben; das
SMS-Geschäft verzeichnete dabei geringere Umsätze. Insbesondere die erfolgreiche Einführung
des neuen Tarifmodells im letzten Jahr sowie eine hohe Nachfrage nach Smartphones
führten dazu, dass die Nutzung unserer Datendienste sprunghaft anstieg und auch das
Geschäft mit dem Verkauf von mobilen Endgeräten positiv zur Umsatzentwicklung beitrug.
Das bereinigte EBITDA stieg im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zur Vorjahresperiode
um 6,1 % und betrug 139 Mio. €. Durch den höheren Umsatz konnten gestiegene Marktinvestitionen
bei den direkten Kosten ausgeglichen werden. Die indirekten Kosten lagen leicht unter
dem Niveau des Vergleichszeitraums.
In unserem operativen Segment Europa lag das EBIT im ersten Halbjahr 2016 mit 703
Mio. € nur leicht unter Vorjahresniveau. Die Abschreibungen stiegen gegenüber dem
Vergleichszeitraum leicht an.
Im ersten Halbjahr 2016 wies unser operatives Segment Europa einen Cash Capex von
1,4 Mrd. € aus, 599 Mio. € mehr als im Vorjahreszeitraum - in erster Linie wegen der
im ersten Quartal 2016 getätigten Erwerbe von Mobilfunk-Spektrum in Polen sowie der
Frequenzverlängerung in den Niederlanden.
Seit dem 1. Januar 2016 wird der Geschäftskundenbereich der Gesellschaft Magyar Telekom
in Ungarn, der zuvor organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet
war, im operativen Segment Europa zusammengeführt und ausgewiesen. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir
auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss (Seite 46
f.).

| 30.06.2016 | 31.03.2016 | Veränderung 30.06.2016/ 31.03.2016 in % |
31.12.2015 | Veränderung 30.06.2016/ 31.12.2015 in % |
||
| AUFTRAGSEINGANG | Mio. € | 2 980 | 1 522 | n. a. | 5 608 | n. a. |
| COMPUTING & DESKTOP SERVICES | ||||||
| Anzahl der betreuten Server | Stück | 66 002 | 63 255 | 4,3 % | 62 590 | 5,5 % |
| Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme | Mio. Stück | 1,73 | 1,67 | 3,6 % | 1,71 | 1,2 % |
| SYSTEMS INTEGRATION | ||||||
| Fakturierte Stunden | Mio. | 3,6 | 1,7 | n. a. | 5,3 | n. a. |
| Utilization Rate | % | 83,4 | 82,1 | 1,3 % p | 82,9 | 0,5 % p |
| 30.06.2015 | Veränderung 30.06.2016/ 30.06.2015 in % |
|
| AUFTRAGSEINGANG | 2 493 | 19,5 % |
| COMPUTING & DESKTOP SERVICES | ||
| Anzahl der betreuten Server | 61 768 | 6,9 % |
| Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme | 1,64 | 5,5 % |
| SYSTEMS INTEGRATION | ||
| Fakturierte Stunden | 2,7 | 33,3 % |
| Utilization Rate | 82,3 | 1,1% p |
Im ersten Halbjahr 2016 entwickelte sich unser operatives Segment Systemgeschäft gegenüber
dem Vorjahresvergleichszeitraum positiv, wobei die Market Unit auch durch den Abschluss
der Aufbauphase im Rahmen unseres Großkundenprojekts zur Errichtung und zum Betrieb
eines elektronischen Mauterhebungssystems in Belgien profitierte. Gestärkt von der
Neuausrichtung konnten sich insbesondere unsere Standardlösungen aus dem Wachstumsfeld
Cloud Computing gegen den preisaggressiven Wettbewerb durchsetzen. So stieg der Umsatz
aus Cloud Computing gegenüber dem Vorjahrsvergleichszeitraum um 21 %. Ein weiterer
wichtiger Baustein für den Ausbau unseres Cloud-Geschäfts sind strategische Partnerschaften.
Das heißt, wir bieten Lösungen unserer Partner entsprechend den Bedürfnissen unserer
Kunden aus unseren Rechenzentren in Deutschland an. Dabei spielen die Aspekte Sicherheit
und Hochverfügbarkeit für T-Systems und für unsere Kunden eine wichtige Rolle.
Um den Anforderungen aus den neuen Vertragsabschlüssen gerecht zu werden, modernisieren
und konsolidieren wir unsere ICT-Ressourcen kontinuierlich. Vor diesem Hintergrund
stieg die Anzahl der betreuten Server gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 um 6,9 %.
Bei den Rechenzentren konnten wir durch den technischen Fortschritt immer größere
und leistungsstärkere Einheiten errichten - dies wirkt auch positiv auf unsere Kosteneffizienz.
Die Zahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme stieg gegenüber dem ersten Halbjahr des
Vorjahres um 5,5 %.
| in Mio. € | Q1 2016 |
Q2 2016 |
Q2 2015 |
Veränderung in % |
H1 2016 |
|
| GESAMTUMSATZ | 2 045 | 2 009 | 2 073 | (3,1) % | 4 054 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 30 | (99) | (237) | 58,2 % | (69) | |
| EBIT-wirksame Sondereinflüsse | (60) | (110) | (268) | 59,0 % | (170) | |
| EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) | 90 | 11 | 31 | (64,5) % | 101 | |
| EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
% | 4,4 | 0,5 | 1,5 | 2,5 | |
| Abschreibungen | (116) | (164) | (221) | 25,8 % | (280) | |
| EBITDA | 146 | 65 | (16) | n. a. | 211 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (60) | (110) | (219) | 49,8 % | (170) | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) |
206 | 175 | 203 | (13,8) % | 381 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
% | 10,1 | 8,7 | 9,8 | 9,4 | |
| CASH CAPEX | (237) | (260) | (276) | 5,8 % | (497) |
| in Mio. € | H1 2015 |
Veränderung in % |
Gesamtjahr 2015 |
| GESAMTUMSATZ | 4 000 | 1,4 % | 8 194 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (307) | 77,5 % | (541) |
| EBIT-wirksame Sondereinflüsse | (352) | 51,7 % | (713) |
| EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) | 45 | n. a. | 172 |
| EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
1,1 | 2,1 | |
| Abschreibungen | (362) | 22,7 % | (634) |
| EBITDA | 55 | n. a. | 93 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (293) | 42,0 % | (647) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) |
348 | 9,5 % | 740 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
8,7 | 9,0 | |
| CASH CAPEX | (524) | 5,2 % | (1 151) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug im Berichtshalbjahr
4,1 Mrd. € und lag um 1,4 % über dem Niveau des ersten Halbjahres 2015.
Der Umsatz der Market Unit, also im Kern das Geschäft mit externen Kunden, war mit
3,3 Mrd. € um 1,8 % höher als im ersten Halbjahr 2015; dabei bauten wir weiterhin
den internationalen Umsatz aus, der um 2,9 % stieg. Dies war im Wesentlichen durch
den Abschluss der Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien im ersten Quartal
2016 bedingt. Darüber hinaus entwickelte sich der Umsatz aus Neuverträgen, u. a. aus
dem Bereich Cloud, positiv. Gegenläufig wirkten die generell rückläufige Preisentwicklung
im ICT-Geschäft sowie Wechselkurseffekte negativ auf den Umsatz der Market Unit.
Im Geschäftsbereich Telekom IT, der hauptsächlich die nationale interne IT unseres
Konzerns bündelt, lag der Umsatz mit 0,7 Mrd. € um 0,5 % unter dem Niveau des Vorjahres.
Bedingt durch die weiteren Kosteneinsparungen des Konzerns bei der IT, werden die
Umsätze der Telekom IT im Jahresverlauf planmäßig unter dem Vorjahresniveau liegen.
Im ersten Halbjahr 2016 stieg das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft
um 33 Mio. € bzw. 9,5 %. Dies ist auf einen deutlich gestiegenen Beitrag der Market
Unit um 19,5 % zurückzuführen. Das verbesserte Ergebnis der Market Unit resultierte
in erster Linie aus der im ersten Quartal 2016 abgeschlossenen Aufbauphase des Mauterhebungssystems
in Belgien. Das bereinigte EBITDA der Telekom IT lag mit 74 Mio. € um 18,7 % unter
dem Niveau des Vergleichszeitraums, v. a. aufgrund der geringeren konzerninternen
Weiterverrechnung aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems. Die bereinigte
EBITDA-Marge unseres operativen Segments Systemgeschäft stieg von 8,7 % im Vorjahresvergleichszeitraum
auf 9,4 %.
Das EBITDA stieg ebenfalls gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 156 Mio. € auf 211 Mio.
€, im Wesentlichen bedingt durch die beim bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte
sowie um 123 Mio. € niedrigere Sondereinflüsse, v. a. durch Restrukturierungsprogramme
im Vorjahr.
Das bereinigte EBIT stieg gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 56 Mio. €. Insbesondere
der beim EBITDA beschriebene Einmaleffekt der Market Unit trug zu dieser positiven
Entwicklung bei. Die bereinigte EBIT-Marge stieg daher von 1,1 % im ersten Halbjahr
2015 auf 2,5 %. Weiterhin wirkten gesunkene Abschreibungen, bedingt durch die Migration
von IT-Plattformen, positiv auf das bereinigte EBIT.
Der Cash Capex lag im Berichtszeitraum bei 497 Mio. €. Unser weiterhin hohes Investitionsniveau
steht im Zusammenhang mit der zunehmenden Weiterentwicklung der Digitalisierung von
Wirtschaftsunternehmen. Deshalb investieren wir in Wachstumsfelder wie Vernetztes
Automobil und Gesundheit sowie in digitale Zukunftsfelder wie Cloud Computing oder
Cyber Security. Dem entgegen wirkten Effizienzsteigerungen, u. a. durch die Standardisierung
der ICT-Plattformen und durch die Konsolidierung von Rechenzentren.
Group Headquarters & Group Services umfasst alle Konzerneinheiten, die nicht direkt
einem der operativen Segmente zugeordnet sind. Für weitere Informationen verweisen
wir auf das Kapitel "Konzernstruktur" im Geschäftsbericht 2015, Seite 58 ff.
| in Mio. € | Q1 2016 |
Q2 2016 |
Q2 2015 |
Veränderung in % |
H1 2016 |
H1 2015 |
| GESAMTUMSATZ | 513 | 542 | 584 | (7,2) % | 1 055 | 1 149 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 2 139 | (436) | (231) | (88,7) % | 1 703 | (483) |
| Abschreibungen | (130) | (129) | (138) | 6,5 % | (259) | (282) |
| EBITDA | 2 269 | (307) | (93) | n. a. | 1 962 | (201) |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 2 386 | (199) | (17) | n. a. | 2 187 | (103) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | (117) | (108) | (76) | (42,1) % | (225) | (98) |
| CASH CAPEX | (60) | (51) | (65) | 21,5 % | (111) | (161) |
| in Mio. € | Veränderung in % |
Gesamtjahr 2015 |
| GESAMTUMSATZ | (8,2) % | 2 275 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | n. a. | (860) |
| Abschreibungen | 8,2 % | (627) |
| EBITDA | n. a. | (233) |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | n. a. | 319 |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | n. a. | (552) |
| CASH CAPEX | 31,1% | (342) |
Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte
sich im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,2 %. Diese Entwicklung
ist im Wesentlichen auf die fehlenden Umsätze im Zusammenhang mit dem Verkauf unserer
Online-Plattform t-online.de und unseres Digitalvermarkters InteractiveMedia im November
2015 und die Neuaufstellung des Bereichs Group Innovation+ zurückzuführen. Des Weiteren
sanken die konzerninternen Umsätze durch die weitere Optimierung von Flächen im Bereich
Grundstücke und Gebäude.
Im ersten Halbjahr 2016 reduzierte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group
Headquarters & Group Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 127 Mio. €. Hauptursache
hierfür war ein im ersten Quartal 2015 erfasster Ertrag in Höhe von 175 Mio. € im
Zusammenhang mit einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines kartellrechtlichen
Beschwerdeverfahrens. Ohne Berücksichtigung dieses Einmaleffekts lag das bereinigte
EBITDA um 48 Mio. € über dem des ersten Halbjahres 2015. Die Verbesserung ist im Wesentlichen
auf geringere Personalaufwendungen infolge des fortgesetzten Personalumbaus bei Vivento
zurückzuführen. Weitere positive Effekte resultieren aus der Neuaufstellung des Bereichs
Group Innovation+ sowie der Auflösung von Rückstellungen. Gegenläufig wirkten geringere
Erträge aus Immobilienverkäufen sowie die weitere Optimierung von Flächen im Bereich
Grundstücke und Gebäude auf die Entwicklung des bereinigten EBITDA. Auch die fehlenden
Beiträge infolge des Verkaufs von t-online.de und InteractiveMedia sowie reduzierte
Erträge aus Kostenerstattungen im Zusammenhang mit dem Verkauf unseres Joint Ventures
EE an die britische BT im Januar 2016 wirkten negativ auf das bereinigte EBITDA des
ersten Halbjahres 2016.
Insgesamt wirkten sich im ersten Halbjahr 2016 positive Sondereinflüsse von 2,2 Mrd.
€ auf das EBITDA aus. Diese ergaben sich in erster Linie aus dem im Januar 2016 vollzogenen
Verkauf unseres Joint Ventures EE an die britische BT. Aus der Veräußerung erzielten
wir einen Ertrag von rund 2,5 Mrd. €. Zudem ergab sich aus dem Verkauf von Aktien
der Scout24 AG im April 2016 ein Ertrag von rund 0,1 Mrd. €. Aufwendungen - insbesondere
für Personalmaßnahmen - belasteten in der Berichtsperiode mit rund 0,3 Mrd. € das
EBITDA. Im Vorjahreszeitraum waren die Sondereinflüsse hauptsächlich durch Aufwendungen
für Personalmaßnahmen geprägt.
Hauptursache für den Anstieg des EBIT um 2,2 Mrd. € gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
ist der im Berichtszeitraum erfasste Ertrag aus der Veräußerung unseres Joint Ventures
EE. Die Abschreibungen lagen um 23 Mio. € unter dem Vorjahresniveau.
Aufgrund geringerer Fahrzeug- und Lizenzanschaffungen sank der Cash Capex gegenüber
der Vergleichsperiode um 50 Mio. €.
Für die im Juni 2016 seitens T-Mobile Polska erworbenen Mobilfunk-Frequenzen erfolgte
die Zahlung in Höhe von rund 0,5 Mrd. € am 4. Juli 2016.
Die Hauptversammlung der BT hat am 13. Juli 2016 beschlossen, dass die abschließend
festgelegte Dividende von 0,096 GBP am 5. September 2016 an zum Ende der Handelstätigkeit
am 12. August 2016 eingetragene Stammaktieninhaber auszuschütten ist. Die Deutsche
Telekom erwartet für ihren 12,0 % Anteil an der BT eine Dividendenausschüttung in
Höhe von 114,8 Mio. GBP.
Informationen zur Stellungnahme der Europäischen Kommission vom 19. Juli 2016 zum
Regulierungsverfahren von Vectoring im Nahbereich finden Sie im Kapitel "Wirtschaftliches
Umfeld", Seite 10 ff.
Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung
unseres Managements. Zum heutigen Zeitpunkt liegen keine Erkenntnisse vor, dass sich
die im zusammengefassten Lagebericht 2015 (Geschäftsbericht 2015, Seite 116 ff.) veröffentlichten
Prognosen wesentlich verändert haben. Die dort abgegebenen Aussagen behalten dementsprechend
weiterhin ihre Gültigkeit. Weiterhin gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld"
in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen
Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.
Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im
zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 dargestellten Risiko- und
Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2015, Seite 125 ff.). Ferner wird auf
den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.
Im Schiedsverfahren Toll Collect fand im Juni 2016 eine weitere mündliche Verhandlung
statt. Eine Veranlassung zur Anpassung der im Jahr 2014 getroffenen bilanziellen Risikovorsorge
besteht nicht.
Fünf Telefonbuchpartnerverlage, deren Zivilklagen noch rechtshängig sind, verfolgen
ihre Ansprüche nunmehr parallel durch verwaltungsgerichtliche Klagen gegen die Bundesnetzagentur.
Die nach der Umsetzung von Vergleichsvereinbarungen mit den (ehemaligen) Klägerinnen
ergangenen Neubescheidungen und Klagerücknahmen (siehe Abschnitt "Regulierung", Seite
34) führen dazu, dass das Risiko aus den verbleibenden Verfahren für die TAL-Überlassungs-
und Einmalentgelte als gering eingeschätzt wird. Wir werden daher in Zukunft nicht
mehr über die noch anhängigen Verfahren berichten.
Die Celcom Malaysia Berhad (Celcom) und die Technology Resources Industries Berhad
klagen vor den staatlichen Gerichten in Kuala Lumpur, Malaysia, gegen insgesamt elf
Beklagte, darunter auch die DeTeAsia Holding GmbH, eine Tochtergesellschaft der Deutschen
Telekom AG. Die Kläger verlangen Schadensersatz und Entschädigung in Höhe von 232
Mio.US-$ zuzüglich Zinsen. Diesen Betrag hatte die DeTeAsia Holding GmbH im Jahr 2005
aufgrund eines rechtskräftig zu ihren Gunsten ergangenen Schiedsurteils gegen die
Celcom vollstreckt. Die Durchführung des erstinstanzlichen Hauptverfahrens ist für
Oktober 2016 angesetzt. Die finanziellen Auswirkungen können derzeit noch nicht ausreichend
verlässlich geschätzt werden.
2005 wurde die Deutsche Telekom AG von der telegate AG auf Schadensersatz in Höhe
von ca. 86 Mio. € zuzüglich Zinsen verklagt. Die telegate AG begründete ihre Klage
mit angeblich überhöhten Preisen der Deutschen Telekom AG für die Überlassung von
Teilnehmerdaten zwischen 1997 und 1999. Ebenfalls 2005 wurde die Deutsche Telekom
AG von Dr. Harisch - Gründer der telegate AG - auf Schadensersatz in Höhe von zuletzt
ca. 612 Mio. € zuzüglich Zinsen verklagt. Nachdem sowohl Dr. Harisch als auch die
telegate AG in erster und zweiter Instanz mit ihren Klagen unterlegen waren, wurde
zunächst im April 2015 die von Dr. Harisch eingelegte Beschwerde gegen die Nichtzulassung
der Revision vom Bundesgerichtshof zurückgewiesen. Der Bundesgerichtshof hat nun auch
die Nichtzulassungsbeschwerde der telegate AG mit Beschluss vom 12. April 2016 zurückgewiesen.
Damit sind beide Klagen rechtskräftig abgewiesen und die Verfahren beendet.
Im Verfahren der Lannet Communications S. A. gegen die OTE wegen Schadensersatz in
Höhe von ca. 176 Mio. € zuzüglich Zinsen hat das zuständige Gericht in Athen am 8.
April 2016 einem Antrag der OTE stattgegeben und den Kläger verpflichtet, die Klage
zurückzunehmen. Die Entscheidung ist zwischenzeitlich rechtskräftig geworden und das
Verfahren somit beendet.
Im Anschluss an die Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission vom 15. Oktober
2014 hat neben Orange Slovensko und SWAN mittlerweile auch Slovanet Klage vor dem
Zivilgericht in Bratislava gegen Slovak Telekom erhoben. Slovanet fordert Schadensersatz
in Höhe von 63 Mio. € zuzüglich Zinsen. Die Klage von Slovanet wurde der Slovak Telekom
noch nicht offiziell zugestellt. Im Verfahren gegen Orange Slovensko hat Slovak Telekom
eine Klageerwiderung bereits im Januar 2016 eingereicht und bereitet derzeit die Klageerwiderung
im Verfahren gegen SWAN vor. Die finanziellen Auswirkungen dieser Verfahren können
derzeit nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.
Derzeit liegen noch keine objektiven Hinweise für eine erfolgswirksam zu erfassende
Wertminderung des Anteils der Deutschen Telekom an BT vor. Gleichwohl beobachten wir
die weitere Entwicklung des beizulegenden Zeitwerts der BT-Aktie - in Abhängigkeit
der weiteren Entwicklung des Wechselkurses und/oder des Aktienkurses - im Hinblick
auf eine etwaige Wertminderung.
Die BNetzA hatte im Februar 2014 einen Verordnungsentwurf vorgestellt, der im Schwerpunkt
auf mehr Transparenz und höhere Kostenkontrolle bei Telekommunikationsdiensten abzielt.
Der Verordnungsentwurf wird nach Abstimmung mit den zu beteiligenden Ministerien voraussichtlich
noch im dritten Quartal 2016 verabschiedet. Im September 2015 hat die BNetzA bereits
ihr Mess-System gestartet, mit dem Verbraucher ihre verfügbare Bandbreite bei Festnetz-
und Mobilfunk-Anschlüssen messen können. Die Veröffentlichung der Darstellung der
bundesweit erreichten Anschlussbandbreiten ist im Juni 2016 ohne große Pressereaktion
erfolgt. Die Verordnung tritt nach einer 6-monatigen Umsetzungsfrist in Kraft. Für
einzelne Regeln ist eine verlängerte Umsetzungsfrist von zwölf Monaten vorgesehen.
Die 2015 mit Klägern bezüglich der TAL-Überlassungsentgelte geschlossenen Vergleichsvereinbarungen,
in denen die ursprünglich genehmigten Entgelte vereinbart wurden und sich die Vertragspartner
verpflichtet haben, anhängige Klagen zurückzunehmen, konnten bis April 2016 vollständig
umgesetzt werden. Auf dieser Basis haben wir am 23. September 2015 und am 30. November
2015 entsprechende Entgeltanträge bei der BNetzA gestellt, welche am 5. November 2015
und am 1. Februar 2016 genehmigt wurden. Damit sind die TAL-Überlassungsentgelte der
Vergangenheit in der Höhe der ursprünglichen Genehmigung nunmehr für nahezu den gesamten
Markt rechtskräftig geworden.
Im Hinblick auf Risiken und Chancen bei der Frequenzregulierung ist v. a. auf die
Spektrumvergabe-Prozesse hinzuweisen, die derzeit in einigen Ländern in Vorbereitung
sind bzw. sich in Planung befinden. Bei den Vergaben geht es hauptsächlich um die
Auktion von Frequenzen in den Bereichen 0,8 GHz, 1,8 GHz, 2,6 GHz und 3,5 GHz bzw.
3,7 GHz. Derzeit werden in Griechenland, Großbritannien, Montenegro, der Tschechischen
Republik und der Slowakei Vergaben vorbereitet, die voraussichtlich bis Ende 2016
durchgeführt werden. Einen finalen Abschluss fand die im Februar 2015 gestartete 0,8/2,6
GHz-Auktion im Juni 2016 in Polen. Dabei erzielte T-Mobile Polska schließlich 2x10
MHz im 0,8 GHz- und 2x15 MHz im 2,6 GHz-Band. Wegen bereits eingereichter Klagen zum
Auktionsverfahren wird mit einer rechtlichen Überprüfung der Prozedur gerechnet. In
der Tschechischen Republik konnte sich T-Mobile Czech Republic im Juni 2016 in einer
Auktion 2x10 MHz sowie einen Block von 25 MHz an Spektrum im 2,6 GHz-Band als Ergänzungskapazität
sichern. Bis zum Jahresende 2016 soll über die Verlängerung der Nutzungsrechte für
den Altbestand an 0,9/1,8 GHz-Spektrum der T-Mobile Czech Republic entschieden werden.
Zudem ist eine 3,7 GHz-Frequenzvergabe in Planung, die bis zum Frühjahr 2017 erwartet
wird. In den USA wurde im Juni 2016 die erste Phase der sog. "Incentive Auction" zur
Umverteilung von bisherigem Rundfunkspektrum auf Mobilfunk-Nutzungen mit einem Handelsziel
von 126 MHz und einem möglichen Preis von über 86 Mrd. US-$ abgeschlossen. Während
sich diese Phase der Auktion an die Rundfunkbetreiber richtete, wird sich die zweite
Phase, auf die sich T-Mobile US vorbereitet hat, im Herbst 2016 auf den Verkauf der
freigewordenen Frequenzen an interessierte Mobilfunk-Anbieter konzentrieren.
Am 27. Oktober 2015 verabschiedeten EU-Parlament und Europäischer Rat die EU-Verordnung
zum Telekommunikationsbinnenmarkt, die Regelungen zu Netzneutralität, International
Roaming und Informationspflichten beinhaltet.
| ― |
Netzneutralität. Das Gremium der Europäischen Regulierungsbehörden (GEREK) ist derzeit mit der Ausgestaltung der Leitlinien zur Umsetzung der Verordnung zur Netzneutralität befasst. Die öffentliche Konsultation dieser Leitlinien lässt eine restriktive Anwendung der Verordnung befürchten. Die Veröffentlichung ist für Ende August 2016 angekündigt. |
| ― |
Informationspflichten. Neben den Regelungen zur Netzneutralität beinhalten die zur Konsultation veröffentlichten GEREK-Leitlinien auch weitreichende Regelungen zu den Informationspflichten, die den gesetzten Rahmen der EU-Verordnung deutlich einengen. Demnach sollen allen Angaben zu Bandbreiten von jedem Kunden auch erreicht werden können; die Informationen müssen rückwirkend auch allen Bestandskunden zur Verfügung gestellt werden. Beides beinhaltet entsprechende Umsatzrisiken. Da die Leitlinien keinen Gesetzescharakter besitzen, bleibt jedoch die nationale Umsetzung abzuwarten. |
| ― |
International Roaming. Die Europäische Kommission hat im ersten Quartal 2016 eine Konsultation über weitere Maßnahmen zur Abschaffung von Roaming-Aufschlägen abgeschlossen und am 15. Juni 2016 einen Gesetzgebungsvorschlag zur weiteren Regulierung der Wholesale Roaming-Entgelte veröffentlicht. Demnach sollen zum 15. Juni 2017 die regulierten Roaming-Vorleistungsentgelte zum Teil sehr deutlich sinken. Der Gesetzesentwurf soll bis Mitte 2017 vom Europäischen Rat und Parlament verabschiedet werden. Änderungen am aktuellen Entwurf sind dabei möglich. Die Absenkung der regulierten Roaming-Vorleistungen führt für uns und unsere Beteiligungen zu Umsatzrisiken, u. a. auch aus dem Missbrauch des internationalen Roaming-Mechanismus zur Umgehung nationaler Konditionen. |
Die EU-Kommission hat am 15. März 2016 eine öffentliche Konsultation zur Überprüfung
der Terminierungsempfehlung vom 7. Mai 2009 mit Frist 7. Juni 2016 gestartet. Mit
dieser werden zum einen die Effekte des mit der bisherigen Terminierungsempfehlung
eingeführten sog. "Pure-LRIC-Kostenmaßstabs" überprüft sowie zum anderen Fragen bezüglich
der zukünftigen regulatorischen Maßnahmen gestellt. Mit zukünftigen regulatorischen
Maßnahmen sind sowohl Risiken als auch Chancen verbunden. Risiken ergeben sich aus
damit verbundenen zukünftigen Entgeltabsenkungen. Die Chance besteht darin, dass die
Kommission die Terminierungsmärkte deregulieren könnte.
In Deutschland plant nun auch die BNetzA gemäß der Terminierungsempfehlung der EU-Kommission
den "Pure-LRIC-Kostenmaßstab" für die Festlegung der Terminierungsentgelte anzuwenden.
Ein entsprechender Konsultationsentwurf für die Regulierungsverfügung für die Mobilfunk-Terminierung
wurde im zweiten Quartal 2016 national konsultiert und der Europäischen Kommission
notifiziert. Es ist zu befürchten, dass die im vierten Quartal 2016 anstehenden Entgeltverfahren
auf Basis von "Pure-LRIC" zu deutlichen Entgeltabsenkungen führen.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System
wie auch nach Einschätzung unseres Managements keine wesentlichen Risiken absehbar,
die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens
gefährden könnten.
| in Mio. € | 30.06.2016 | 31.12.2015 | Veränderung | Veränderung in % | 30.06.2015 |
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 24 518 | 32 184 | (7 666) | (23,8) % | 27 325 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 7 207 | 6 897 | 310 | 4,5 % | 4 694 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 8 825 | 9 238 | (413) | (4,5) % | 10 600 |
| Ertragsteuerforderungen | 159 | 129 | 30 | 23,3 % | 143 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 4 172 | 5 805 | (1 633) | (28,1) % | 2 109 |
| Vorräte | 1 890 | 1 847 | 43 | 2,3 % | 1 690 |
| Übrige Vermögenswerte | 1 802 | 1 346 | 456 | 33,9 % | 1 631 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 463 | 6 922 | (6 459) | (93,3) % | 6 458 |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 118 948 | 111 736 | 7 212 | 6,5 % | 107 653 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 58 269 | 57 025 | 1 244 | 2,2 % | 57 165 |
| Sachanlagen | 44 901 | 44 637 | 264 | 0,6 % | 41 027 |
| Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 782 | 822 | (40) | (4,9) % | 534 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 9 218 | 3 530 | 5 688 | n. a. | 3 046 |
| Aktive latente Steuern | 5 208 | 5 248 | (40) | (0,8) % | 5 507 |
| Übrige Vermögenswerte | 570 | 474 | 96 | 20,3 % | 374 |
| BILANZSUMME | 143 466 | 143 920 | (454) | (0,3) % | 134 978 |
| in Mio. € | 30.06.2016 | 31.12.2015 | Veränderung | Veränderung in % |
30.06.2015 |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | 30 286 | 33 548 | (3 262) | (9,7)% | 32 603 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 12 570 | 14 439 | (1 869) | (12,9) % | 15 152 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 9 442 | 11 090 | (1 648) | (14,9) % | 9 158 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 203 | 197 | 6 | 3,0 % | 302 |
| Sonstige Rückstellungen | 2 852 | 3 367 | (515) | (15,3) % | 3 150 |
| Übrige Schulden | 5 129 | 4 451 | 678 | 15,2 % | 4 831 |
| Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | 90 | 4 | 86 | n. a. | 10 |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | 76 212 | 72 222 | 3 990 | 5,5 % | 66 414 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 50 361 | 47 941 | 2 420 | 5,0 % | 43 093 |
| Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen | 8 818 | 8 028 | 790 | 9,8 % | 8 033 |
| Sonstige Rückstellungen | 3 155 | 2 978 | 177 | 5,9 % | 2 339 |
| Passive latente Steuern | 9 529 | 9 205 | 324 | 3,5 % | 8 913 |
| Übrige Schulden | 4 349 | 4 070 | 279 | 6,9 % | 4 036 |
| SCHULDEN | 106 498 | 105 770 | 728 | 0,7 % | 99 017 |
| EIGENKAPITAL | 36 968 | 38 150 | (1 182) | (3,1) % | 35 961 |
| Gezeichnetes Kapital | 11 973 | 11 793 | 180 | 1,5 % | 11 793 |
| Eigene Anteile | (50) | (51) | 1 | 2,0 % | (53) |
| 11 923 | 11 742 | 181 | 1,5 % | 11 740 | |
| Kapitalrücklage | 53 288 | 52 412 | 876 | 1,7 % | 52 361 |
| Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag | (39 007) | (38 969) | (38) | (0,1) % | (38 827) |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | (1 958) | (178) | (1 780) | n. a. | (491) |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | - |
1 139 | (1 139) | n. a. | 1 337 |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 3 746 | 3 254 | 492 | 15,1% | 1 499 |
| ANTEILE DER EIGENTÜMER DES MUTTERUNTERNEHMENS | 27 992 | 29 400 | (1 408) | (4,8) % | 27 619 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 8 976 | 8 750 | 226 | 2,6 % | 8 342 |
| BILANZSUMME | 143 466 | 143 920 | (454) | (0,3) % | 134 978 |
| in Mio. € | Q2 2016 |
Q2 2015 |
Veränderung in % |
H1 2016 |
H1 2015 |
Veränderung in % |
| UMSATZERLÖSE | 17 817 | 17 428 | 2,2 % | 35 447 | 34 270 | 3,4 % |
| Sonstige betriebliche Erträge | 258 | 337 | (23,4) % | 3 437 | 734 | n. a. |
| Bestandsveränderungen | (6) | 3 | n. a. | 6 | 8 | (25,0) % |
| Aktivierte Eigenleistungen | 518 | 464 | 11,6 % | 998 | 965 | 3,4 % |
| Materialaufwand | (8 764) | (8 869) | 1,2 % | (17 427) | (17 776) | 2,0 % |
| Personalaufwand | (4 365) | (4 064) | (7,4) % | (8 427) | (7 934) | (6,2) % |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (761) | (765) | 0,5 % | (1 670) | (1 573) | (6,2) % |
| Abschreibungen | (3 151) | (2 728) | (15,5) % | (6 293) | (5 422) | (16,1) % |
| BETRIEBSERGEBNIS | 1 546 | 1 806 | (14,4) % | 6 071 | 3 272 | 85,5 % |
| Zinsergebnis | (652) | (577) | (13,0) % | (1 285) | (1 177) | (9,2) % |
| Zinserträge | 48 | 56 | (14,3) % | 110 | 121 | (9,1) % |
| Zinsaufwendungen | (700) | (633) | (10,6) % | (1 395) | (1 298) | (7,5) % |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen |
(1) | 13 | n. a. | 1 | 11 | (90,9) % |
| Sonstiges Finanzergebnis | (93) | (200) | 53,5 % | 324 | (41) | n. a. |
| FINANZERGEBNIS | (746) | (764) | 2,4 % | (960) | (1 207) | 20,5 % |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 800 | 1 042 | (23,2) % | 5 111 | 2 065 | n. a. |
| Ertragsteuern | (114) | (283) | 59,7 % | (1 048) | (517) | n. a. |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 686 | 759 | (9,6) % | 4 063 | 1 548 | n. a. |
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE |
||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) |
621 | 712 | (12,8) % | 3 746 | 1 499 | n. a. |
| Anteile anderer Gesellschafter | 65 | 47 | 38,3 % | 317 | 49 | n. a. |
| in Mio. € | Gesamtjahr 2015 |
| UMSATZERLÖSE | 69 228 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2 008 |
| Bestandsveränderungen | (11) |
| Aktivierte Eigenleistungen | 2 041 |
| Materialaufwand | (35 706) |
| Personalaufwand | (15 856) |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (3 316) |
| Abschreibungen | (11 360) |
| BETRIEBSERGEBNIS | 7 028 |
| Zinsergebnis | (2 363) |
| Zinserträge | 246 |
| Zinsaufwendungen | (2 609) |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 24 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 89 |
| FINANZERGEBNIS | (2 250) |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 4 778 |
| Ertragsteuern | (1 276) |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3 502 |
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE | |
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) | 3 254 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 248 |
| Q2 2016 |
Q2 2015 |
Veränderung in % |
H1 2016 |
H1 2015 |
||
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) |
Mio. € | 621 | 712 | (12,8) % | 3 746 | 1 499 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert |
Mio. Stück | 4 597 | 4 525 | 1,6 % | 4 597 | 4 525 |
| ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/ VERWÄSSERT | € | 0,13 | 0,16 | (18,8) % | 0,81 | 0,33 |
| Veränderung in % |
Gesamtjahr 2015 |
|
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) |
n. a. | 3 254 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert | 1,6 % | 4 553 |
| ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/ VERWÄSSERT | n. a. | 0,71 |
| in Mio. € | Q2 2016 |
Q2 2015 |
Veränderung | H1 2016 |
H1 2015 |
Veränderung |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 686 | 759 | (73) | 4 063 | 1 548 | 2 515 |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden |
||||||
| Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen |
(440) | 1 191 | (1 631) | (1 078) | 425 | (1 503) |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen |
136 | (364) | 500 | 332 | (131) | 463 |
| (304) | 827 | (1 131) | (746) | 294 | (1 040) | |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen |
||||||
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe |
||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 0 | 0 | 0 | (948) | 4 | (952) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 549 | (607) | 1 156 | (633) | 1 853 | (2 486) |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 6 | (2) | 8 | 5 | 0 | 5 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (986) | (1) | (985) | (1 445) | 4 | (1 449) |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten |
||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 54 | 65 | (11) | 298 | (339) | 637 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 69 | 47 | 22 | (340) | 652 | (992) |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen |
||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 0 | 0 | 0 | 7 | 0 | 7 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 0 | 0 | 0 | 1 | 3 | (2) |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen |
(39) | (36) | (3) | 14 | (97) | 111 |
| (347) | (534) | 187 | (3 041) | 2 080 | (5 121) | |
| SONSTIGES ERGEBNIS | (651) | 293 | (944) | (3 787) | 2 374 | (6 161) |
| GESAMTERGEBNIS | 35 | 1 052 | (1 017) | 276 | 3 922 | (3 646) |
| ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE |
||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens | (165) | 1 208 | (1 373) | 58 | 3 478 | (3 420) |
| Anteile anderer Gesellschafter | 200 | (156) | 356 | 218 | 444 | (226) |
| in Mio. € | Gesamtjahr 2015 |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3 502 |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden | |
| Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | 230 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 0 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | (60) |
| 170 | |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen | |
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe | |
| Erfolgswirksame Änderung | 4 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 2 000 |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | |
| Erfolgswirksame Änderung | 0 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 31 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten | |
| Erfolgswirksame Änderung | (255) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 653 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | |
| Erfolgswirksame Änderung | 0 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 25 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | (127) |
| 2 331 | |
| SONSTIGES ERGEBNIS | 2 501 |
| GESAMTERGEBNIS | 6 003 |
| ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE | |
| Eigentümer des Mutterunternehmens | 5 221 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 782 |
| in Mio. € | Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | |||||
| Bezahltes Eigenkapital | Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital |
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis |
||||
| Gezeichnetes Kapital |
Eigene Anteile |
Kapital- rücklage |
Gewinn- rücklagen einschl. Ergebnis- vortrag |
Konzern- überschuss/ (-fehlbetrag) |
Währungs- umrechnung ausländischer Geschäfts- betriebe |
|
| STAND ZUM 1. JANUAR 2015 | 11 611 | (53) | 51 778 | (39 783) | 2 924 | (1 247) |
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (388) | 196 | ||||
| Gewinnvortrag | 2 924 | (2 924) | ||||
| Dividendenausschüttung | (2 257) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 182 | 906 | ||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 65 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien |
1 | |||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 1 499 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 289 | 1 464 | ||||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | (1) | |||||
| STAND ZUM 30. JUNI 2015 | 11 793 | (53) | 52 361 | (38 827) | 1 499 | 413 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2016 | 11 793 | (51) | 52 412 | (38 969) | 3 254 | 427 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (47) | (2) | ||||
| Gewinnvortrag | 3 254 | (3 254) | ||||
| Dividendenausschüttung | (2 523) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 180 | 839 | ||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 84 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien |
1 | 2 | ||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 3 746 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | (735) | (1 489) | ||||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | (36) | |||||
| STAND ZUM 30. JUNI 2016 | 11 973 | (50) | 53 288 | (39 007) | 3 746 | (1 064) |
| in Mio. € | Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | Summe | ||||
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| Neu- bewertungs- rücklage |
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögens- werte |
Sicherungs- instrumente |
At equity bilanzierte Unternehmen |
Steuern | ||
| STAND ZUM 1. JANUAR 2015 | (62) | 79 | 340 | (42) | (108) | 25 437 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | |||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (1) | (193) | ||||
| Gewinnvortrag | 0 | |||||
| Dividendenausschüttung | (2 257) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 1 088 | |||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 65 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 1 | |||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 1 499 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 5 | 313 | 3 | (95) | 1 979 | |
| GESAMTERGEBNIS | 3 478 | |||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | 1 | 0 | ||||
| STAND ZUM 30. JUNI 2015 | (62) | 84 | 653 | (39) | (203) | 27 619 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2016 | (62) | 110 | 738 | (17) | (235) | 29 400 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | |||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (49) | |||||
| Gewinnvortrag | 0 | |||||
| Dividendenausschüttung | (2 523) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 1 019 | |||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 84 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 3 | |||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 3 746 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | (1 443) | (42) | 8 | 13 | (3 688) | |
| GESAMTERGEBNIS | 58 | |||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | 36 | 0 | ||||
| STAND ZUM 30. JUNI 2016 | (62) | (1 333) | 696 | 27 | (222) | 27 992 |
| in Mio. € | Anteile anderer Gesellschafter |
Gesamt Konzern- Eigenkapital |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2015 | 8 629 | 34 066 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | 0 |
| Transaktionen mit Eigentümern | (667) | (860) |
| Gewinnvortrag | - | 0 |
| Dividendenausschüttung | (98) | (2 355) |
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | - | 1 088 |
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 34 | 99 |
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | - | 1 |
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 49 | 1 548 |
| Sonstiges Ergebnis | 395 | 2 374 |
| GESAMTERGEBNIS | 444 | 3 922 |
| Transfer in Gewinnrücklagen | - | 0 |
| STAND ZUM 30. JUNI 2015 | 8 342 | 35 961 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2016 | 8 750 | 38 150 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | (2) | (2) |
| Transaktionen mit Eigentümern | 62 | 13 |
| Gewinnvortrag | - | 0 |
| Dividendenausschüttung | (97) | (2 620) |
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 0 | 1 019 |
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 45 | 129 |
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | - | 3 |
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 317 | 4 063 |
| Sonstiges Ergebnis | (99) | (3 787) |
| GESAMTERGEBNIS | 218 | 276 |
| Transfer in Gewinnrücklagen | 0 | |
| STAND ZUM 30. JUNI 2016 | 8 976 | 36 968 |
| in Mio. € | Q2 2016 |
Q2 2015 |
H1 2016 |
H1 2015 |
Gesamtjahr 2015 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 800 | 1 042 | 5 111 | 2 065 | 4 778 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen |
3 151 | 2 728 | 6 293 | 5 422 | 11 360 |
| Finanzergebnis | 746 | 764 | 960 | 1 207 | 2 250 |
| Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften |
(1) | 1 | (7) | 1 | (583) |
| Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen |
(55) | - | (2 562) | - | - |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 73 | 57 | 164 | 116 | 243 |
| Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen |
11 | (35) | (399) | (25) | (87) |
| Veränderung aktives Working Capital | 251 | 340 | (166) | 82 | (1 438) |
| Veränderung der Rückstellungen | (302) | (422) | (394) | (376) | 112 |
| Veränderung übriges passives Working Capital | (320) | (52) | (192) | 26 | 878 |
| Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern | (135) | (164) | (267) | (300) | (695) |
| Erhaltene Dividenden | 5 | 211 | 180 | 490 | 578 |
| Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten |
289 | 51 | 289 | 101 | 100 |
| OPERATIVER CASHFLOW | 4 513 | 4 521 | 9 010 | 8 809 | 17 496 |
| Gezahlte Zinsen | (894) | (972) | (2 061) | (2 152) | (3 464) |
| Erhaltene Zinsen | 312 | 322 | 478 | 522 | 965 |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 3 931 | 3 871 | 7 427 | 7 179 | 14 997 |
| Auszahlungen für Investitionen in | |||||
| Immaterielle Vermögenswerte | (824) | (2 394) | (2 531) | (4 834) | (6 446) |
| Sachanlagen | (1 879) | (1 936) | (4 068) | (3 925) | (8 167) |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | (43) | (52) | (353) | (113) | (493) |
| Auszahlungen für die Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungen |
(1) | (1) | 0 | (9) | (28) |
| Einzahlungen aus Abgängen von | |||||
| Immateriellen Vermögenswerten | 0 | 1 | 0 | 1 | 4 |
| Sachanlagen | 53 | 78 | 210 | 165 | 363 |
| Langfristigen finanziellen Vermögenswerten | 110 | 27 | 153 | 36 | 446 |
| Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungen |
0 | (7) | 11 | (8) | (58) |
| Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens |
353 | 460 | 615 | 1 928 | (638) |
| Sonstiges | 2 | 0 | (4) | (2) | 2 |
| CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT | (2 229) | (3 824) | (5 967) | (6 761) | (15 015) |
| Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 7 451 | 12 112 | 15 348 | 14 846 | 33 490 |
| Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | (9 142) | (10 268) | (20 543) | (16 539) | (36 944) |
| Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 1 377 | 1 | 5 836 | 600 | 5 247 |
| Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 0 | (17) | 0 | (157) | (207) |
| Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) | (1 547) | (1 231) | (1 556) | (1 231) | (1 256) |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (87) | (43) | (163) | (96) | (224) |
| Aktienrückkauf Deutsche Telekom AG | - | - | - | - | (15) |
| Verkauf eigene Aktien Deutsche Telekom AG | - | - | - | - | 31 |
| Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern |
11 | 16 | 12 | 35 | 43 |
| Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern |
(3) | (900) | (46) | (900) | (1 041) |
| Sonstiges | 0 | (64) | 0 | (88) |
- |
| CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | (1 940) | (394) | (1 112) | (3 530) | (876) |
| Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) |
113 | (59) | (38) | 282 | 267 |
| Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
- | - | - | 1 |
1 |
| NETTOVERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL (LAUFZEIT BIS 3 MONATE) |
(125) | (406) | 310 | (2 829) | (626) |
| BESTAND AM ANFANG DER PERIODE | 7 332 | 5 100 | 6 897 | 7 523 | 7 523 |
| BESTAND AM ENDE DER PERIODE | 7 207 | 4 694 | 7 207 | 4 694 | 6 897 |
Der Halbjahres-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vorschriften
des § 37y Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) i.V.m. § 37w Abs. 2 WpHG einen Konzern-Zwischenabschluss
und einen Konzern-Zwischenlagebericht sowie die Versicherung der gesetzlichen Vertreter
nach § 297 Abs. 2 Satz 4, § 315 Abs. 1 Satz 6 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Konzern-Zwischenabschluss
wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht
wurde unter Beachtung des WpHG aufgestellt.
Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2016 ist unter Beachtung der Regelungen
des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit
den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2015 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden
von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.
Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Halbjahres-Finanzbericht
alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich
der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen
wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015 (Geschäftsbericht
2015, Seite 161 ff.).
| Verlautbarung | Titel | Anwendungs- pflicht der Deutschen Telekom ab |
Voraussichtliche Änderungen | Voraussichtliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom |
| Amendments to IAS 1 | Disclosure Initiative | 01.01.2016 | Die Änderungen sollen eine Reduzierung auf wesentliche und vereinfachte Angaben im Abschluss ermöglichen. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Amendments to IAS 16 and IAS 38 | Clarification of Acceptable Methods of Depreciation and Amortisation | 01.01.2016 | Eine erlösbasierte Abschreibungsmethode für Sachanlagen wird als nicht zulässig angesehen, während für immaterielle Vermögenswerte lediglich die widerlegbare Vermutung besteht, dass eine solche Methode nicht sachgerecht sei. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Amendments to IAS 16 and IAS 41 | Bearer Plants | 01.01.2016 | Keine Relevanz für die Deutsche Telekom. | |
| Amendments to IAS 19 | Defined Benefit Plans - Employee Contributions | 01.01.2016 | Das Ziel besteht in einer vereinfachten Bilanzierung von Beiträgen von Arbeitnehmern oder Dritten zu einem Pensionsplan, die es ermöglicht, Beiträge von Arbeitnehmern oder Dritten in der Periode als Reduktion des laufenden Dienstzeitaufwands zu erfassen, in der die zugehörige Arbeitsleistung erbracht wurde, sofern die Beiträge unabhängig von der Anzahl der Dienstjahre sind. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Amendments to IAS 27 | Equity Method in Separate Financial Statements | 01.01.2016 | Keine Relevanz für die Deutsche Telekom. | |
| Amendments to IFRS 11 | Accounting for Acquisitions of Interests in Joint Operations | 01.01.2016 | Beim Erwerb von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit, die einen Geschäftsbetrieb gemäß IFRS 3 darstellt, sind alle Prinzipien in Bezug auf die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen aus IFRS 3 und anderen IFRS anzuwenden, solange diese nicht in Widerspruch zu den Leitlinien in IFRS 11 stehen. | Da die Änderungen nur künftige Transaktionen betreffen, ist eine Prognose hinsichtlich der Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom nicht möglich. |
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSs 2010-2012 Cycle | 01.01.2016 | Klarstellungen zahlreicher bereits veröffentlichter Standards. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSs 2012-2014 Cycle | 01.01.2016 | Klarstellungen zahlreicher bereits veröffentlichter Standards. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards,
Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten
als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel
"Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2015 zu entnehmen
(Geschäftsbericht 2015, Seite 161 ff.).
Zur Vereinheitlichung der Steuerungsstruktur wurde die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
zum 1. Januar 2016 vom Umsatzkostenverfahren auf das leistungsbezogene Gesamtkostenverfahren
umgestellt. Die Umstellung auf das Gesamtkostenverfahren stellt eine freiwillige Änderung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Sinne des IAS 8.14b dar. Um die Vergleichbarkeit
zu den Vorjahresperioden zu gewährleisten, wurden die entsprechenden Werte rückwirkend
angepasst.
Seit dem 1. Januar 2016 wird der Geschäftskundenbereich der Gesellschaft Magyar Telekom
in Ungarn, der zuvor organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet
war, im operativen Segment Europa zusammengeführt und ausgewiesen. Bei dem Geschäftskundenbereich
der Magyar Telekom handelt es sich um eine Einheit in Ungarn, die im Wesentlichen
ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden erbringt. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst.
Nachdem die britische Wettbewerbsbehörde Competition and Markets Authority (CMA) im
Januar 2016 dem Verkauf des Joint Ventures EE an die britische BT ohne Auflagen zugestimmt
hatte, haben die Deutsche Telekom AG und der französische Telekommunikationsanbieter
Orange am 29. Januar 2016 die Transaktion zu einem Kaufpreis von 13,2 Mrd. GBP vollzogen.
Im Gegenzug erhielt die Deutsche Telekom AG für ihren Anteil am Joint Venture EE insgesamt
12,0 % der Anteile an der BT sowie eine Barkomponente in Höhe von 25,7 Mio. GBP. Aus
der Veräußerung ergab sich ein Ertrag von rund 2,5 Mrd. €, davon rund 0,9 Mrd. € aus
in Vorjahren ergebnisneutral im Eigenkapital erfassten Effekten. Weiterhin erhielten
die Gesellschafter vom ehemaligen Joint Venture EE am 25. Januar 2016 eine abschließende
Dividende von insgesamt 0,3 Mrd. GBP, an der die Deutsche Telekom AG mit ihrem zu
diesem Zeitpunkt bestehenden Kapitalanteil von 50 % partizipiert hat. Die im Zuge
der Transaktion erhaltenen Anteile an BT werden in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten
als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen. Die Anteile
werden erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Weitere Informationen sind
im Kapitel "Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Bilanz" im Abschnitt "Sonstige finanzielle
Vermögenswerte", Seite 43, sowie im Kapitel "Sonstige Angaben" im Abschnitt "Angaben
zu Finanzinstrumenten", Seite 48 ff., enthalten.
Die Deutsche Telekom erwarb bzw. veräußerte im vorhergehenden Geschäftsjahr Gesellschaften.
Die Vergleichbarkeit des Konzern-Zwischenabschlusses und der Angaben in der Segmentberichterstattung
ist daher zum Teil eingeschränkt.
Die dargestellten Effekte im operativen Segment Europa resultierten aus der zum 1.
Januar 2016 erfolgten Ausgliederung des Energie-Resale-Geschäfts in Ungarn.
Die dargestellten Effekte im Segment Group Headquarters & Group Services resultierten
aus der Veräußerung der Online-Plattform t-online.de und des Digitalvermarkters InteractiveMedia
im vierten Quartal 2015.
In der folgenden Tabelle werden die Auswirkungen der Veränderungen des Konsolidierungskreises
auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Segmentberichterstattung der Vergleichsperiode
dargestellt.
| in Mio. € | Gesamt H1 2016 |
H1 2015 | ||||
| Gesamt | Deutschland | USA | Europa | System- geschäft |
||
| Umsatzerlöse | 35 447 | 34 270 | (88) | |||
| Sonstige betriebliche Erträge | 3 437 | 734 | 0 | |||
| Bestandsveränderungen | 6 | 8 | 0 | |||
| Aktivierte Eigenleistungen | 998 | 965 | 0 | |||
| Materialaufwand | (17 427) | (17 776) | 84 | |||
| Personalaufwand | (8 427) | (7 934) | 1 | |||
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (1 670) | (1 573) | 0 | |||
| Abschreibungen | (6 293) | (5 422) | 0 | |||
| BETRIEBSERGEBNIS | 6 071 | 3 272 | 0 | 0 | (3) | 0 |
| Zinsergebnis | (1 285) | (1 177) | 0 | |||
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen |
1 | 11 | 0 | |||
| Sonstiges Finanzergebnis | 324 | (41) | 0 | |||
| FINANZERGEBNIS | (960) | (1 207) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 5 111 | 2 065 | 0 | 0 | (3) | 0 |
| Ertragsteuern | (1 048) | (517) | 0 | |||
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 4 063 | 1 548 | 0 | 0 | (3) | 0 |
| in Mio. € | H1 2015 | Organische Veränderung H1 2016 |
||
| Group Headquarters & Group Services |
Überleitung | Pro-formaa | ||
| Umsatzerlöse | (51) | 34 131 | 1 316 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | (1) | 733 | 2 704 | |
| Bestandsveränderungen | 0 | 8 | (2) | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 0 | 965 | 33 | |
| Materialaufwand | 5 | (17 687) | 260 | |
| Personalaufwand | 18 | (7 915) | (512) | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 15 | (1 558) | (112) | |
| Abschreibungen | 2 | (5 420) | (873) | |
| BETRIEBSERGEBNIS | (12) | 0 | 3 257 | 2 814 |
| Zinsergebnis | 0 | (1 177) | (108) | |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 0 | 11 | (10) | |
| Sonstiges Finanzergebnis | 0 | (41) | 365 | |
| FINANZERGEBNIS | 0 | 0 | (1 207) | 247 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | (12) | 0 | 2 050 | 3 061 |
| Ertragsteuern | 0 | (517) | (531) | |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | (12) | 0 | 1 533 | 2 530 |
a
Auf Basis des Konsolidierungskreises der aktuellen Berichtsperiode.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sanken um
0,4 Mrd. € auf 8,8 Mrd. €. Im Zusammenhang mit im Berichtszeitraum abgeschlossenen
Factoring-Vereinbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe fälliger Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen reduzierte sich der Forderungsbestand. Ebenfalls vermindernd
wirkten Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Gegenläufig
wirkten im Zusammenhang mit der im ersten Halbjahr 2016 abgeschlossenen Errichtungsphase
und dem Übergang in die Betriebsphase des elektronischen Mauterhebungssystems in Belgien
aktivierte Forderungen. Weitere Informationen zum Mauterhebungssystem in Belgien sind
im Kapitel "Sonstige Angaben" im Abschnitt "Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen",
Seite 53, enthalten.
Der Rückgang der Buchwerte der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte
und Veräußerungsgruppen um 6,5 Mrd. € auf 0,5 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus
den folgenden Effekten: Der am 29. Januar 2016 vollzogene Verkauf der seit Dezember
2014 reklassifizierten Anteile am Joint Venture EE wirkte sich in Höhe von 5,8 Mrd.
€ buchwertmindernd aus. In diesem Zusammenhang wirkten Währungskurseffekte aus der
Umrechnung von Britischem Pfund in Euro in Höhe von 0,2 Mrd. € im Vergleich zum 31.
Dezember 2015 ebenfalls buchwertmindernd. Darüber hinaus wurde im März 2016 die im
dritten Quartal 2015 zwischen T-Mobile US und AT&T vereinbarte Transaktion über den
Tausch von Mobilfunk-Lizenzen zur Verbesserung der Mobilfunknetz-Abdeckung der T-Mobile
US abgeschlossen. Dies verminderte den Buchwert um 0,7 Mrd. €. Gegenläufig erhöhte
eine im ersten Quartal 2016 mit Sprint vereinbarte Transaktion über den Tausch von
Mobilfunk-Lizenzen, ebenfalls zur Verbesserung der Mobilfunknetz-Abdeckung der T-Mobile
US, den Buchwert um 0,3 Mrd. €.
Die immateriellen Vermögenswerte stiegen von 57,0 Mrd. € auf 58,3 Mrd. €, hauptsächlich
aufgrund von Zugängen von insgesamt 4,2 Mrd. €. Hierin enthalten sind u. a. 1,1 Mrd.
€ für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US, die überwiegend aus dem
mit AT&T im März 2016 vollzogenen Tausch von Mobilfunk-Lizenzen stammen. Weiterhin
resultierten Zugänge aus dem Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US im Januar
2016 für rund 0,5 Mrd. € sowie durch T-Mobile Polska für rund 0,5 Mrd. €. Zusätzlich
wirkten sich Zugänge bei den geleisteten Anzahlungen und immateriellen Vermögenswerten
in Entwicklung in Höhe von insgesamt 1,8 Mrd. € buchwerterhöhend aus. Diese resultieren
insbesondere aus Investitionen für Netzwerk-Software im operativen Segment USA und
dem im Juni 2016 im Rahmen einer Zweitbieterposition erfolgten Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen
der T-Mobile Polska. Buchwertmindernd wirkten negative Währungskurseffekte in Höhe
von 0,7 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Einen ebenfalls buchwertmindernden
Effekt hatten planmäßige Abschreibungen in Höhe von 2,0 Mrd. € sowie die vorgenommene
Reklassifizierung von Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen von 0,3 Mrd. €.
Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um 0,3 Mrd. € auf
44,9 Mrd. €. Zugänge von 5,2 Mrd. €, in erster Linie in den operativen Segmenten USA
und Deutschland, erhöhten den Buchwert. Hierin enthalten sind auch 0,9 Mrd. € an Aktivierungen
höherpreisiger Mobilfunk-Endgeräte. Diese stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile
US im Juni 2015 eingeführten Geschäftsmodell JUMP! On Demand, bei dem Kunden das Endgerät
nicht mehr kaufen, sondern mieten. Dagegen reduzierten Währungskurseffekte den Buchwert
um 0,3 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Planmäßige Abschreibungen
wirkten in Höhe von 4,3 Mrd. € buchwertmindernd. Ebenfalls vermindernd wirkten Abgänge
von 0,3 Mrd. €.
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember
2015 um 4,1 Mrd. € auf 13,4 Mrd. €. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem
Zugang des 12,0 %-Anteils in Form von Aktien an der BT infolge des am 29. Januar 2016
vollzogenen Verkaufs der Anteile am Joint Venture EE in Höhe von 7,4 Mrd. €. Zum 30.
Juni 2016 ergab sich aus der Folgewertung dieses in der Bewertungskategorie "Zur Veräußerung
verfügbare finanzielle Vermögenswerte" erfassten und erfolgsneutral zum beizulegenden
Zeitwert bewerteten börsengehandelten Unternehmensanteils ein Buchwert von 5,9 Mrd.
€. Weitere Informationen sind im Kapitel "Sonstige Angaben" im Abschnitt "Angaben
zu Finanzinstrumenten", Seite 48 ff., enthalten. Ebenfalls erhöhend wirkten sich eine
zum Bilanz-Stichtag hinterlegte rückerstattungsfähige Barsicherheit im Zusammenhang
mit einem möglichen Erwerb von Vermögenswerten in den USA in Höhe von rund 2,0 Mrd.
€ sowie positive Bewertungseffekte aus eingebetteten Optionen bei emittierten Anleihen
der T-Mobile US in Höhe von 0,4 Mrd. € aus. Den Buchwert der sonstigen finanziellen
Vermögenswerte reduzierten im ersten Halbjahr 2016 fällige US-amerikanische Staatsanleihen
im Volumen von 2,8 Mrd. €. Ebenso buchwertmindernd wirkten sich im Juni 2016 durchgeführte
vorzeitige Auflösungen von Zinsderivaten mit einem beizulegenden Zeitwert von 0,6
Mrd. € aus. In der Konzern-Kapitalflussrechnung werden Zahlungen aus Derivaten dort
ausgewiesen, wo die zugehörigen gesicherten Grundgeschäfte ausgewiesen werden. Dementsprechend
wurde die Ausgleichszahlung in Höhe von 0,3 Mrd. € im Cashflow aus Geschäftstätigkeit
und in Höhe von 0,3 Mrd. € im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erfasst.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
haben sich im Vergleich zum Jahresende 2015 um 1,6 Mrd. € auf 9,4 Mrd. € verringert.
Ursächlich hierfür waren neben dem Abbau des Verbindlichkeitenbestands in den Landesgesellschaften
des operativen Segments Europa, im operativen Segment Deutschland und bei T-Mobile
US auch Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.
Die finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Jahresende 2015
um 0,6 Mrd. € auf insgesamt 62,9 Mrd. €.
Die Deutsche Telekom International Finance B.V. hat mit Garantie der Deutschen Telekom
AG am 23. März 2016 im Rahmen eines Daueremissionsprogramms (Debt Issuance-Programm)
eine Euro-Anleihe über 4,5 Mrd. € in drei Tranchen platziert: Eine 4-jährige variabel
verzinsliche Tranche mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € wurde mit einem Aufschlag von
35 Basispunkten über dem 3-Monats-Euribor, eine 7-jährige festverzinsliche Tranche
mit einem Volumen von 1,75 Mrd. € mit einem Kupon von 0,625 % sowie eine 12-jährige
Tranche im Volumen von 1,5 Mrd. € mit einem fixen Kupon von 1,5 % ausgegeben. Am 1.
April 2016 hat T-Mobile US Senior Notes im Gesamtvolumen von 1,0 Mrd. US-$ begeben.
Die Nettoerlöse aus dieser Emission sollen für den Erwerb von Spektrum im 700 MHz-A-Band
sowie für andere Spektrumerwerbe verwendet werden. Ebenfalls im April 2016 hat die
Deutsche Telekom International Finance B.V. mit Garantie der Deutschen Telekom AG
im Rahmen eines Daueremissionsprogramms (Debt Issuance-Programm) eine Euro-Anleihe
im Volumen von 0,5 Mrd. € ausgegeben. Diese Emission ist Teil der allgemeinen Unternehmensfinanzierung.
Im ersten Halbjahr 2016 erfolgten Rückzahlungen von US-Dollar-Bonds in Höhe von 1,0
Mrd. US-$ (rund 0,9 Mrd. €) und 1,25 Mrd. US-$ (rund 1,1 Mrd. €), von Euro-Anleihen
über in Summe 0,9 Mrd. €, von Commercial Paper in Höhe von 0,7 Mrd. € (netto) sowie
von Schuldscheindarlehen in Höhe von 0,4 Mrd. € (netto). Ebenfalls den Buchwert der
finanziellen Verbindlichkeiten mindernd, wirkte der Rückgang von Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1,0 Mrd. €. Darüber hinaus reduzierten Währungskurseffekte
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro die finanziellen Verbindlichkeiten um rund
0,4 Mrd. €.
In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der
finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2016 dargestellt:
| in Mio. € | 30.06.2016 | Restlaufzeit bis 1 Jahr |
Restlaufzeit > 1 bis 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 49 707 | 7 145 | 16 912 | 25 650 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3 196 | 905 | 1 445 | 846 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 2 080 | 381 | 999 | 700 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 545 | 0 | 229 | 316 |
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | 1 779 | 18 | 72 | 1 689 |
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 2 593 | 1 924 | 471 | 198 |
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | 2 059 | 1 917 | 140 | 2 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 972 | 280 | 225 | 467 |
| FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN | 62 931 | 12 570 | 20 493 | 29 868 |
Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen erhöhten sich um 0,8 Mrd.
€ auf 8,8 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Rechnungszinsanpassungen,
aus denen insgesamt ein erfolgsneutral zu erfassender versicherungsmathematischer
Verlust von 1,1 Mrd. € resultierte. Eine im ersten Quartal 2016 vorgenommene Erhöhung
des Planvermögens (Dotierung Contractual Trust Agreement) in Deutschland um 0,3 Mrd.
€ minderte die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen hingegen.
Die Deutsche Telekom hat im März 2016 im Rahmen einer Planänderung die Verzinsung
der Kapitalkonten innerhalb der betrieblichen Altersversorgung im Inland von 3,75
% p. a. auf 3,50 % p. a. reduziert. Die Änderung dient dazu, eine konzerneinheitliche
und zugleich kapitalmarktnahe Verzinsung der Beiträge zum Kapitalkonto mithilfe eines
Richtzinses zu erreichen. Aufgrund der deutlich gesunkenen Zinsen war eine kapitalmarktnahe
Verzinsung nicht mehr gegeben. Die Änderung des Zinssatzes wird prospektiv angewendet
und führt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Jahr 2016 zu einem unwesentlichen
positiven Einmaleffekt.
Bei der für das Geschäftsjahr 2015 beschlossenen Dividende in Höhe von 0,55 € pro
Aktie konnten die Aktionäre zwischen der Erfüllung des Dividendenanspruchs in bar
oder dessen Umwandlung in Aktien der Deutschen Telekom AG wählen. Im Juni 2016 wurden
Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,0 Mrd. €
für Aktien aus genehmigtem Kapital eingebracht und damit nicht zahlungswirksam substituiert.
Dafür hat die Deutsche Telekom AG im Juni 2016 eine Erhöhung des gezeichneten Kapitals
in Höhe von 0,2 Mrd. € gegen Einlage von Dividendenansprüchen durchgeführt. Die Kapitalrücklage
hat sich in diesem Zusammenhang um 0,8 Mrd. € erhöht. Die Anzahl der Aktien erhöhte
sich um 70,3 Mio. Stück.
Mit Vollzug des Verkaufs des Joint Ventures EE am 29. Januar 2016 wurden die bis zu
diesem Zeitpunkt im Eigenkapital als sonstiges Ergebnis ausgewiesenen Gewinne aus
der Umrechnung von Britischem Pfund in Euro in Höhe von 0,9 Mrd. € erfolgswirksam
in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifiziert. Der korrespondierende
Ausweis erfolgte in den sonstigen betrieblichen Erträgen. Die erfolgsneutral im Eigenkapital
erfassten Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen
Vermögenswerten in Höhe von 1,4 Mrd. € standen im Zusammenhang mit der Folgewertung
der Anteile an der BT.
| in Mio. € | H1 2016 | H1 2015 |
| Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten | 478 | 92 |
| Erträge aus Versicherungsentschädigungen | 30 | 25 |
| Erträge aus Kostenerstattungen | 108 | 136 |
| Erträge aus sonstigen Nebengeschäften | 18 | 25 |
| Übrige sonstige betriebliche Erträge | 2 803 | 456 |
| davon: Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen |
2 569 | - |
| 3 437 | 734 |
Die Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten erhöhten sich im Vergleich
zum ersten Halbjahr 2015 um 0,4 Mrd. €. Ursächlich hierfür war der Ertrag aus einer
im März 2016 vollzogenen Transaktion zwischen T-Mobile US und AT&T über den Tausch
von Mobilfunk-Lizenzen. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich
im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,3 Mrd. € auf insgesamt 2,8 Mrd. €. Insbesondere
die Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode
bewerteten Anteilen trugen aufgrund des Verkaufs der Anteile am Joint Venture EE mit
2,5 Mrd. € maßgeblich zu diesem Anstieg bei. Davon resultierten rund 0,9 Mrd. € aus
in Vorjahren erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Effekten. Ebenfalls erhöhend
wirkte sich der Ertrag aus dem am 18. April 2016 vollzogenen Verkauf von rund 2,6
Mio. Aktien der Scout24 AG von rund 0,1 Mrd. € aus. In der Vorjahresperiode war in
den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen ein Ertrag in Höhe von 175 Mio. € aus
einer Vergleichsvereinbarung zur Beilegung eines kartellrechtlichen Beschwerdeverfahrens
enthalten.
| in Mio. € | H1 2016 | H1 2015 |
| Aufwand Rechts- und Prüfungskosten | (96) | (97) |
| Verluste aus Anlagenabgängen | (78) | (67) |
| Ergebnis aus Forderungsbewertungen | (419) | (398) |
| Sonstige Steuern | (238) | (202) |
| Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen | (839) | (809) |
| (1 670) | (1 573) |
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig
geringen Einzelsachverhalten.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen erhöhten sich gegenüber
dem Vorjahresvergleichszeitraum um 0,9 Mrd. € auf 6,3 Mrd. €. Diese Erhöhung stand
im Zusammenhang mit dem Ausbau des 4G/LTE-Netzes und dem im Juni 2015 erfolgten Start
des JUMP! On Demand Programms im operativen Segment USA. Beides führte im Ergebnis
zu einer erhöhten Abschreibungsbasis.
Das sonstige Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen durch Bewertungseffekte
aus der Folgebewertung der in von T-Mobile US emittierten Anleihen eingebetteten Optionen
(Kündigungsrechte) verbessert. Zusätzlich wirkten sich Effekte aus der Folgebewertung
der in den Mandatory Convertible Preferred Stocks der T-Mobile US (wirtschaftlich
ähnlich einer nachrangigen Pflichtwandelanleihe) enthaltenen eingebetteten Derivate
weniger stark negativ aus. Das sonstige Finanzergebnis beinhaltet eine am 25. Januar
2016 erhaltene abschließende Dividendenzahlung des ehemaligen Joint Ventures EE in
Höhe von 0,2 Mrd. €. Im Vergleichszeitraum war hier eine Dividendenzahlung in Höhe
von 0,4 Mrd. € erfolgswirksam berücksichtigt.
Im ersten Halbjahr 2016 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 1,0 Mrd. €. Die vergleichsweise
niedrige Steuerquote ist insbesondere auf die Steuerfreiheit des Ertrags aus der Veräußerung
der Anteile am Joint Venture EE zurückzuführen. Gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode
erhöhte sich der Steueraufwand um 0,5 Mrd. €. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen
aus einem höheren Vorsteuerergebnis.
Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um
0,2 Mrd. € auf 7,4 Mrd. €. Hierzu trug im Wesentlichen die positive Geschäftsentwicklung
des operativen Segments USA bei. Im Berichtszeitraum wurden Factoring-Vereinbarungen
über monatlich revolvierende Verkäufe für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
abgeschlossen. Factoring-Vereinbarungen wirkten sich im Berichtszeitraum insgesamt
mit 1,0 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies beinhaltet
im Wesentlichen Factoring-Vereinbarungen in den operativen Segmenten USA und Deutschland.
Im Vergleichszeitraum betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen 0,6 Mrd. €. Einzahlungen
aus der Auflösung bzw. Konditionenänderung von Zinsderivaten wirkten sich in der Berichtsperiode
mit 0,3 Mrd. € (Vergleichsperiode 0,1 Mrd. €) positiv aus. Negativ auf den Cashflow
aus Geschäftstätigkeit wirkten gegenüber der Vergleichsperiode um 0,3 Mrd. € höhere
Auszahlungen für personalbezogene Restrukturierung und Altersversorgung. Daneben wirkte
eine im Vorjahresvergleich um 0,2 Mrd. € niedrigere Dividendenzahlung des ehemaligen
Joint Ventures EE sowie eine im Vorjahr von der Scout24 Gruppe erhaltene Dividende
in Höhe von 0,1 Mrd. € negativ auf die Entwicklung des Cashflows aus Geschäftstätigkeit.
| in Mio. € | H1 2016 | H1 2015 |
| Cash Capex | ||
| Operatives Segment Deutschland | (1 817) | (3 571) |
| Operatives Segment USA | (3 007) | (3 959) |
| Operatives Segment Europa | (1 400) | (801) |
| Operatives Segment Systemgeschäft | (497) | (524) |
| Group Headquarters & Group Services | (111) | (161) |
| Überleitung | 233 | 257 |
| (6 599) | (8 759) | |
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) | (2 246) | 1 525 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen | 210 | 165 |
| Dotierung Contractual Trust Agreement (CTA) für Pensionszusagen | (250) | |
| Erwerb/Veräußerung Staatsanleihen (netto) | 2 775 | - |
| Sonstiges | 143 | 308 |
| (5 967) | (6 761) |
Der Cash Capex verminderte sich um 2,2 Mrd. € auf 6,6 Mrd. €. Im Berichtszeitraum
wurden Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 1,1 Mrd. € erworben, v. a. in den
operativen Segmenten USA und Europa. In der Vergleichsperiode waren v. a. in den operativen
Segmenten USA und Deutschland 3,7 Mrd. € erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten. Darüber
hinaus stieg der Cash Capex ohne Berücksichtigung von Investitionen in Spektrum v.
a. im operativen Segment USA im Zusammenhang mit der Netzmodernisierung, einschließlich
des Ausbaus des 4G/LTE-Netzwerks.
| in Mio. € | H1 2016 | H1 2015 |
| Rückzahlung Anleihen | (2 867) | (3 764) |
| Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) | (1 556) | (1 231) |
| Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex | (213) | (467) |
| Rückzahlung EIB-Kredite | (650) | (412) |
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) | 429 | (350) |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (163) | (96) |
| Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte | (83) | (115) |
| Geldanlagen des Joint Ventures EE (netto) | (220) | (220) |
| Aktienrückkauf Deutsche Telekom AG | - | - |
| Money Market Loans (netto) | (150) | 740 |
| Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) | 8 | 38 |
| Verkauf eigene Aktien Deutsche Telekom AG | - | - |
| Ziehung von EIB-Krediten | - | 599 |
| Schuldscheindarlehen (netto) | (582) | (179) |
| Begebung Anleihen | 5 836 | - |
| Commercial Paper (netto) | (694) | 3 156 |
| Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | ||
| Kapitalerhöhung T-Mobile US | - | - |
| Aktienoptionen T-Mobile US | 12 | 35 |
| 12 | 35 | |
| Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | ||
| Erwerb der restlichen Anteile der Slovak Telekom | - | (900) |
| Aktienrückkauf T-Mobile US | (45) | (87) |
| Sonstiges | (1) | - |
| (46) | (987) | |
| Sonstiges | (173) | (277) |
| (1 112) | (3 530) |
Im Juni 2016 wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in
Höhe von 1,0 Mrd. € im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit nicht zahlungswirksam bedient,
sondern durch Aktien aus genehmigtem Kapital substituiert (siehe Abschnitt "Eigenkapital",
Seite 44). Die zahlungswirksame Erfüllung der Dividendenansprüche der Aktionäre der
Deutschen Telekom AG betrug 1,5 Mrd. €. Im Vorjahr wurden Dividendenansprüche der
Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,1 Mrd. € nicht zahlungswirksam und
in Höhe von 1,2 Mrd. € zahlungswirksam erfüllt.
Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2016 in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. €
Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen
durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (im ersten Halbjahr
2015: 0,7 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen
Verbindlichkeiten ausgewiesen. Bei Zahlung erfolgt der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.
Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2016 in Höhe von insgesamt 0,3 Mrd. €
Netzwerkausstattung angemietet (im ersten Halbjahr 2015: 0,3 Mrd. €), die als Finanzierungs-Leasing-Verhältnis
klassifiziert ist. In der Bilanz wird dieses ebenfalls unter den finanziellen Verbindlichkeiten
ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.
Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen
Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über
die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden im ersten
Halbjahr 2016 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe
von 0,1 Mrd. € passiviert (im ersten Halbjahr 2015: 0,1 Mrd. €). Bei Zahlung erfolgt
der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.
Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von
0,9 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert. Diese stehen im Zusammenhang mit dem bei
T-Mobile US im Vorjahr eingeführten Geschäftsmodell JUMP! On Demand, bei dem Kunden
das Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden im Cashflow
aus Geschäftstätigkeit gezeigt.
Im operativen Segment USA wurde im März 2016 der im dritten Quartal 2015 zwischen
T-Mobile US und AT&T vereinbarte Tausch von Mobilfunk-Lizenzen vollzogen und Mobilfunk-Lizenzen
im Wert von 1,1 Mrd. € zahlungsunwirksam erworben.
Aus dem am 29. Januar 2016 vollzogenen Verkauf des Joint Ventures EE an die britische
BT hat die Deutsche Telekom den Kaufpreis für ihren Anteil von 13,2 Mrd. GBP in Form
von insgesamt 12,0 % der Anteile an der BT sowie eine Barkomponente in Höhe von 25,7
Mio. GBP erhalten.
Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das
Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für das erste Halbjahr
2016 und 2015.
Seit dem 1. Januar 2016 wird der Geschäftskundenbereich der Gesellschaft Magyar Telekom
in Ungarn, der zuvor organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet
war, im operativen Segment Europa zusammengeführt und ausgewiesen. Bei dem Geschäftskundenbereich
der Magyar Telekom handelt es sich um eine Einheit in Ungarn, die im Wesentlichen
ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden erbringt. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst.
Den Bewertungsgrundsätzen für die Segmentberichterstattung der Deutschen Telekom liegen
im Wesentlichen die im Konzernabschluss verwendeten IFRS zugrunde. Die Deutsche Telekom
beurteilt die Leistung der Segmente u. a. anhand des Umsatzes und des Betriebsergebnisses
(EBIT). Die Umsätze und Vorleistungen zwischen den Segmenten werden auf Basis von
Marktpreisen verrechnet. Leistungen der Telekom IT werden grundsätzlich ohne Gewinnmarge
verrechnet; ab 1. Januar 2016 neu beauftragte Entwicklungsleistungen werden nicht
verrechnet, jedoch der internen Steuerungslogik folgend auf Ebene des Segments aktiviert.
Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des
Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht auf Seite 19 ff. zu entnehmen.
| in Mio. € | Außen- umsatz |
Inter- segment- umsatz |
Gesamt- umsatz |
Betriebs- ergebnis (EBIT) |
Planmäßige Abschrei- bungen |
|
| Deutschland | H1 2016 | 10 212 | 646 | 10 858 | 1 956 | (1 904) |
| H1 2015 | 10 500 | 669 | 11 169 | 2 346 | (1 881) | |
| USA | H1 2016 | 16 011 | 1 | 16 012 | 1 777 | (2 614) |
| H1 2015 | 14 348 | 0 | 14 348 | 1 001 | (1 691) | |
| Europa | H1 2016 | 6 038 | 148 | 6 186 | 703 | (1 271) |
| H1 2015 | 6 248 | 118 | 6 366 | 717 | (1 261) | |
| Systemgeschäft | H1 2016 | 2 947 | 1 107 | 4 054 | (69) | (280) |
| H1 2015 | 2 855 | 1 145 | 4 000 | (307) | (331) | |
| Group Headquarters & Group Services | H1 2016 | 239 | 816 | 1 055 | 1 703 | (248) |
| H1 2015 | 319 | 830 | 1 149 | (483) | (266) | |
| SUMME | H1 2016 | 35 447 | 2 718 | 38 165 | 6 070 | (6 317) |
| H1 2015 | 34 270 | 2 762 | 37 032 | 3 274 | (5 430) | |
| Überleitung | H1 2016 | - | (2 718) | (2 718) | 1 | 48 |
| H1 2015 | - | (2 762) | (2 762) | (2) | 56 | |
| KONZERN | H1 2016 | 35 447 | - | 35 447 | 6 071 | (6 269) |
| H1 2015 | 34 270 | - | 34 270 | 3 272 | (5 374) |
| Wert- minderungen |
Segment- vermögena |
Segment- schuldena |
Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmena |
||
| Deutschland | H1 2016 |
(8) | 32 889 | 26 290 | 19 |
| H1 2015 | 0 | 33 552 | 26 270 | 20 | |
| USA | H1 2016 | 0 | 63 235 | 46 200 | 208 |
| H1 2015 | 0 | 62 534 | 46 087 | 215 | |
| Europa | H1 2016 | (4) | 30 319 | 12 217 | 61 |
| H1 2015 | (1) | 30 437 | 12 543 | 61 | |
| Systemgeschäft | H1 2016 | 0 | 9 096 | 6 275 | 18 |
| H1 2015 | (31) | 8 701 | 5 870 | 21 | |
| Group Headquarters & Group Services | H1 2016 | (11) | 44 251 | 51 602 | 475 |
| H1 2015 | (16) | 44 532 | 50 830 | 504 | |
| SUMME | H1 2016 | (23) | 179 790 | 142 584 | 781 |
| H1 2015 | (48) | 179 756 | 141 600 | 821 | |
| Überleitung | H1 2016 | (1) | (36 324) | (36 086) | 1 |
| H1 2015 | - | (35 836) | (35 830) | 1 | |
| KONZERN | H1 2016 | (24) | 143 466 | 106 498 | 782 |
| H1 2015 | (48) | 143 920 | 105 770 | 822 |
a
Werte sind stichtagsbezogen auf den 30. Juni 2016 und den 31. Dezember 2015.
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 2015 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt.
Fünf Telefonbuchpartnerverlage, deren Zivilklagen noch rechtshängig sind, verfolgen
ihre Ansprüche nunmehr parallel durch verwaltungsgerichtliche Klagen gegen die Bundesnetzagentur.
Die Celcom Malaysia Berhad (Celcom) und die Technology Resources Industries Berhad
klagen vor den staatlichen Gerichten in Kuala Lumpur, Malaysia, gegen insgesamt elf
Beklagte, darunter auch die DeTeAsia Holding GmbH, eine Tochtergesellschaft der Deutschen
Telekom AG. Die Kläger verlangen Schadensersatz und Entschädigung in Höhe von 232
Mio. US-$ zuzüglich Zinsen. Diesen Betrag hatte die DeTeAsia Holding GmbH im Jahr
2005 aufgrund eines rechtskräftig zu ihren Gunsten ergangenen Schiedsurteils gegen
die Celcom vollstreckt. Die Durchführung des erstinstanzlichen Hauptverfahrens ist
für Oktober 2016 angesetzt. Die finanziellen Auswirkungen können derzeit noch nicht
ausreichend verlässlich geschätzt werden.
Im Verfahren der Lannet Communications S. A. gegen die OTE wegen Schadensersatz in
Höhe von ca. 176 Mio. € zuzüglich Zinsen hat das zuständige Gericht in Athen am 8.
April 2016 einem Antrag der OTE stattgegeben und den Kläger verpflichtet, die Klage
zurückzunehmen. Die Entscheidung ist zwischenzeitlich rechtskräftig geworden und das
Verfahren somit beendet.
Im Anschluss an die Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission vom 15. Oktober
2014 hat neben Orange Slovensko und SWAN mittlerweile auch Slovanet Klage vor dem
Zivilgericht in Bratislava gegen Slovak Telekom erhoben. Slovanet fordert Schadensersatz
in Höhe von 63 Mio. € zuzüglich Zinsen. Die Klage von Slovanet wurde der Slovak Telekom
noch nicht offiziell zugestellt. Im Verfahren gegen Orange Slovensko hat Slovak Telekom
eine Klageerwiderung bereits im Januar 2016 eingereicht und bereitet derzeit die Klageerwiderung
im Verfahren gegen SWAN vor. Die finanziellen Auswirkungen dieser Verfahren können
derzeit nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen
und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. Juni 2016:
| in Mio. € | 30.06.2016 |
| Künftige Verpflichtungen aus Operating Leasing-Geschäften | 21 034 |
| Bestellobligo für Sachanlagevermögen | 2 209 |
| Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte | 1 606 |
| Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte | 2 531 |
| Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen | 12 200 |
| Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse | 4 005 |
| Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen | 1 |
| Andere sonstige Verpflichtungen | 34 |
| 43 620 |
Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien
| in Mio. € | Wertansatz Bilanz nach IAS 39 | |||||
| Bewertungs- kategorie nach IAS 39 |
Buchwert 30.06.2016 |
Fortgeführte Anschaffungs- kosten |
Anschaffungs- kosten |
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral |
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam |
|
| AKTIVA | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 7 207 | 7 207 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 8 546 | 8 546 | |||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | LaR/n. a. | 4 375 | 4 192 | |||
| davon: Gezahlte Collaterals | LaR | 109 | 109 | |||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen | HtM | 6 | 6 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 6 497 | 152 | 6 345 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FAHfT | 1 523 | 1 523 | |||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | FAHfT | 762 | 762 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n. a. | 987 | 487 | 500 | ||
| PASSIVA | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 9 393 | 9 393 | |||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | FLAC | 49 707 | 49 707 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 3 196 | 3 196 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | FLAC | 545 | 545 | |||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | FLAC | 1 779 | 1 779 | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | FLAC | 2 593 | 2 593 | |||
| davon: Erhaltene Collaterals | FLAC | 1 475 | 1 475 | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | FLAC | 2 059 | 2 059 | |||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | n. a. | 2 080 | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FLHfT | 916 | 916 | |||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | FLHfT | 395 | 395 | |||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen | FLHfT | - |
||||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n. a. | 56 | 35 | 21 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | FLHfT | 43 | 43 | |||
| Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables | LaR | 19 945 | 19 945 | |||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments | HtM | 6 | 6 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets | AfS | 6 497 | 152 | 6 345 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading | FAHfT | 1 523 | 1 523 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost | FLAC | 69 272 | 69 272 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading | FLHfT | 959 | 959 | |||
| in Mio. € | Wertansatz Bilanz nach IAS 39 |
|||||
| Wertansatz Bilanz nach IAS 17 | Beizulegender Zeitwert 30.06.2016a |
Bewertungs- kategorie nach IAS 39 |
Buchwert 31.12.2015 |
Fortgeführte Anschaffungs- kosten |
Anschaffungs- kosten |
|
| AKTIVA | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - |
LaR | 6 897 | 6 897 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - | LaR | 8 752 | 8 752 | ||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | 183 | 4 418 | LaR/n. a. | 3 283 | 3 076 | |
| davon: Gezahlte Collaterals | - | LaR | 98 | 98 | ||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen | - |
HtM | 10 | 10 | ||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 6 345 | AfS | 3 354 | 156 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1 523 | FAHfT | 1 526 | |||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | 762 | FAHfT | 390 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 987 | n. a. | 1 160 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - |
FLAC | 11 037 | 11 037 | ||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 55 643 | FLAC | 47 766 | 47 766 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3 298 | FLAC | 4 190 | 4 190 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 708 | FLAC | 934 | 934 | ||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | 1 820 | FLAC | 1 822 | 1 822 | ||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 2 629 | FLAC | 3 009 | 3 009 | ||
| davon: Erhaltene Collaterals | - | FLAC | 1 740 | 1 740 | ||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | - | FLAC | 1 798 | 1 798 | ||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 2 080 | 2 429 | n. a. | 1 927 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 916 | FLHfT | 817 | |||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | 395 | FLHfT | 298 | |||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen | - |
FLHfT | 39 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 56 | n. a. | 117 | |||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | 43 | - |
||||
| Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables | 4 235 | LaR | 18 725 | 18 725 | ||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments | - |
HtM | 10 | 10 | ||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets | 6 345 | AfS | 3 354 | 156 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading | 1 523 | FAHfT | 1 526 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost | 64 098 | FLAC | 70 556 | 70 556 | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading | 959 | FLHfT | 817 | |||
| in Mio. € | Wertansatz Bilanz nach IAS 39 |
|||
| Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral |
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam |
Wertansatz Bilanz nach IAS 17 |
Beizulegender Zeitwert 31.12.2015a |
|
| AKTIVA | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - |
|||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - | |||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | 207 | 3 318 | ||
| davon: Gezahlte Collaterals | - | |||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen | - |
|||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 3 198 | 3 198 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1 526 | 1 526 | ||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | 390 | 390 | ||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 870 | 290 | 1 160 | |
| PASSIVA | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - |
|||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 52 194 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4 247 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 1 069 | |||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | 1 830 | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 3 059 | |||
| davon: Erhaltene Collaterals | - | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | - | |||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 1 927 | 2 166 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 817 | 817 | ||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | 298 | 298 | ||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen | 39 | 39 | ||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 107 | 10 | 117 | |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | - |
|||
| Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables | 3 111 | |||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments | - |
|||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets | 3 198 | 3 198 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading | 1 526 | 1 526 | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost | 62 399 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading | 817 | 817 | ||
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,3
Mrd. € (31. Dezember 2015: 1,0 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem
Jahr aufweisen. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.
Bei den zu Anschaffungskosten bewerteten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen
Vermögenswerten handelt es sich um Eigenkapitalinstrumente, für die kein auf einem
aktiven Markt notierter Preis vorliegt und deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich
ermittelt werden kann.
| in Mio. € | 30.06.2016 | 31.12.2015 | ||||
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe | Level 1 | Level 2 | |
| AKTIVA | ||||||
| Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | 6 085 | 260 | 6 345 | 2 931 | ||
| Financial Assets Held for Trading (FAHfT) | 761 | 762 | 1 523 | 1 136 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung | 987 | 987 | 1 160 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) | 521 | 395 | 916 | 480 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung | 56 | 56 | 117 | |||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
43 | 43 | ||||
| in Mio. € | 31.12.2015 | |
| Level 3 | Summe | |
| AKTIVA | ||
| Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | 267 | 3 198 |
| Financial Assets Held for Trading (FAHfT) | 390 | 1 526 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung | 1 160 | |
| PASSIVA | ||
| Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) | 337 | 817 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung | 117 | |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
- | |
Von den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (AfS) der sonstigen
originären finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels
jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Der Gesamtbestand an Instrumenten in
Level 1 von 6 085 Mio. € (31. Dezember 2015: 2 931 Mio. €) besteht aus zwei separaten
Klassen von Finanzinstrumenten. Zum einen sind dies mit einem Buchwert von umgerechnet
rund 0,1 Mrd. € börsennotierte Schuldtitel. Zum anderen ist dies mit einem Buchwert
von umgerechnet rund 5,9 Mrd. € eine strategische Beteiligung von 12 % an der BT,
die in der Berichtsperiode zugegangen ist. Das Ende Juni 2016 erfolgte Votum des britischen
Volkes zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und dessen politische
Umsetzung hat an den internationalen Finanzmärkten zu Unsicherheit und einer deutlich
erhöhten Volatilität geführt, was sich aktuell auch auf den beizulegenden Zeitwert
der Beteiligung an der BT auswirkt. Ob diese kurzfristig aufgetretenen Reaktionen
von anhaltender Natur sind, ist jedoch aus heutiger Sicht noch nicht absehbar. Infolgedessen
liegen zum Bilanz-Stichtag noch keine objektiven Hinweise auf eine erfolgswirksam
zu erfassende dauerhafte Wertminderung des Buchwerts dieser Beteiligung vor. Die beizulegenden
Zeitwerte des Gesamtbestands an Instrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den Kursnotierungen
zum Abschluss-Stichtag.
| in Mio. € |
Available- for-Sale Financial Assets (AfS) |
Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Anleihen eingebettete Optionen auf vorzeitige Tilgung |
Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte |
| Buchwert zum 1. Januar 2016 | 267 | 390 | (298) |
| Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) | 10 | 34 | - |
| Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen | 0 | (77) | (137) |
| Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen | - |
421 | 35 |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen | (1) | - | - |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen | 2 | - | - |
| Abgänge | (18) | - | - |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen | - |
(6) | 5 |
| BUCHWERT ZUM 30. JUNI 2016 | 260 | 762 | (395) |
Bei den Level 3 zugeordneten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert
von 260 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren
Informationen zum Abschluss-Stichtag vorgenommen wird. Die größte Relevanz misst die
Deutsche Telekom dabei grundsätzlich erfolgten Transaktionen über Anteile an den betreffenden
Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden erfolgte Transaktionen über Anteile an
vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen
letztlich für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen
Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion
zu marktüblichen Konditionen erfolgte. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit
zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach
Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen
zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Bei Beteiligungen mit einem
Buchwert von 109 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag
Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt,
weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 30.
Juni 2016 heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 129 Mio. €
liegen zwar die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen
schon weiter in der Vergangenheit, jedoch entspricht nach erfolgter Analyse der operativen
Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse, EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert
dem aktuellen beizulegenden Zeitwert und ist, aufgrund eingeschränkter Vergleichbarkeit,
einer Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe erfolgten Transaktionen
über Anteile an vergleichbaren Unternehmen vorzuziehen. Für Beteiligungen mit einem
Buchwert von 22 Mio. €, bei denen die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile
dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit liegen, repräsentiert eine Bewertung
auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe erfolgten marktüblichen Transaktionen über
Anteile an vergleichbaren Unternehmen den beizulegenden Zeitwert am zuverlässigsten.
Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgröße Umsatzerlöse (Bandbreite von 1,40 bis
5,56) angewendet, wobei der jeweilige Median verwendet wurde. In bestimmten Fällen
waren aufgrund individueller Gegebenheiten Bewertungsabschläge auf den jeweiligen
Multiple erforderlich. Wäre als Multiple der jeweilige Wert des 2/3-Quantils (des
1/3-Quantils) verwendet worden, so wäre bei unveränderten Bezugsgrößen der beizulegende
Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 2 Mio. € höher (um
7 Mio. € niedriger) gewesen. Wären die verwendeten Bezugsgrößen um 10 % höher (niedriger)
gewesen, so wäre bei unveränderten Multiples der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen
zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 2 Mio. € höher (um 2 Mio. € niedriger) gewesen.
In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen
Beteiligungen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von weniger
als 1 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in
der Berichtsperiode siehe vorstehende Tabelle. Für die Beteiligungen bestand am Abschluss-Stichtag
keine Verkaufsabsicht.
Die Zuordnung der börsennotierten Anleihen und sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten
zu Level 1 oder Level 2 erfolgt auf Basis der Höhe des Handelsvolumens für das jeweilige
Instrument. In EUR oder USD denominierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen
sind grundsätzlich als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen grundsätzlich als Level
2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den
Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden
Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden
verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve
sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom
ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten
gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen
Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte
der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen
Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der
Deutschen Telekom ermittelt.
Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente
mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter
finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter
in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende
Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments
zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum
Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse
werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden
derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden.
Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen.
Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty
Price.
Bei den Level 3 zugeordneten Financial Assets Held for Trading der sonstigen derivativen
finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet
762 Mio. €um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch
T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen
zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar
regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht
jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte wurden mithilfe
eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von
Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag
einen zuverlässigeren Schätzwert für diesen nicht beobachtbaren Input-Parameter darstellen
als aktuelle Marktvolatilitäten. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Zinsvolatilität
verwendete absolute Wert lag bei 2,4 bis 3,0 %. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve
wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten
vergleichbarer Emittenten ermittelt. Die zum aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten
Spreads lagen für die Restlaufzeiten der Anleihen zwischen 3,5 und 4,8 % und im kürzerfristigen
Bereich zwischen 2,2 und 3,1 %. Für den ebenso nicht beobachtbaren Input-Parameter
Mean Reversion stellten nach unserer Einschätzung 10 % den besten Schätzwert dar.
Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 10 % höhere (niedrigere) absolute
Zinsvolatilitäten verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen
unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet
insgesamt 87 Mio. € höher (um 73 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung
zum Abschluss-Stichtag um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Spreads verwendet worden,
so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende
Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 218 Mio. € niedriger (um 300
Mio. € höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 100 Basispunkte
höhere (niedrigere) Mean Reversion verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile
US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen
um in Euro umgerechnet insgesamt 16 Mio. € niedriger (um 27 Mio. € höher) gewesen.
In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen
Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis
(Ertrag) von in Euro umgerechnet 344 Mio. € für unrealisierte Gewinne erfasst. Zur
Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen.
Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertänderungen sind im Wesentlichen
auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten
zurückzuführen. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse
von Finanzinstrumenten.
Bei den Level 3 zugeordneten Financial Liabilities Held for Trading der finanziellen
Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 395 Mio.
€ um Aktienoptionen, die eingebettet sind in von T-Mobile US emittierte Mandatory
Convertible Preferred Stock. Die Mandatory Convertible Preferred Stock werden bei
Laufzeitende 2017 in eine variable Anzahl von Aktien der T-Mobile US umgetauscht und
nach IFRS nicht als Eigenkapital, sondern als Fremdkapital bilanziert. Das Gesamtinstrument
wird aufgespalten in ein zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziertes Schuldinstrument
(Anleihe) und ein erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziertes eingebettetes
Derivat. Dieses Derivat umfasst neben der Wandlung am Laufzeitende auch die den Investoren
eingeräumten vorzeitigen Wandlungsrechte. Für die Mandatory Convertible Preferred
Stock als Gesamtinstrument ist regelmäßig und auch zum Abschluss-Stichtag ein beobachtbarer
Marktpreis verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Die Wandlungsrechte
werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Der Marktpreis des Gesamtinstruments
und seiner Komponenten ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung des Aktienkurses
der T-Mobile US sowie des Marktzinsniveaus. Wäre am Abschluss-Stichtag der Aktienkurs
der T-Mobile US um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre aus Sicht der T-Mobile
US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen
um in Euro umgerechnet 125 Mio. € niedriger (um 123 Mio. € höher) gewesen. Wäre für
die Bewertung zum Abschluss-Stichtag ein um 100 Basispunkte höherer (niedrigerer)
Marktzinssatz verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten
Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 12 Mio. €
niedriger (um 8 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag
im Bestand befindlichen Optionen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand)
von in Euro umgerechnet 102 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung
des Buchwerts in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die im
Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertänderungen sind im Wesentlichen auf
Bewegungen des Aktienkurses der T-Mobile US zurückzuführen. Aufgrund seiner Eigenart
bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.
In den Level 3 zugeordneten finanziellen Verbindlichkeiten sind derivative finanzielle
Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von 43 Mio. € enthalten, die aus einer im Geschäftsjahr
2015 Dritten gewährten Option zum Kauf von Anteilen an einem Tochterunternehmen der
Deutschen Telekom resultieren. Die Laufzeit endet 2017, und es sind auch künftig keine
nennenswerten Wertschwankungen zu erwarten. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses
Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Im Berichtszeitraum wurden die
derivativen finanziellen Verbindlichkeiten umgegliedert in die Position derivative
finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen
langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen.
Angaben zum Kreditrisiko. Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall
sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw.
negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe
des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich
neu berechnet und ausgeglichen. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition,
d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen
Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die
Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe
von 1 475 Mio. € (31. Dezember 2015: 1 740 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko
um 1 417 Mio. € reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag
in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen
Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag
1 748 Mio. € (31. Dezember 2015: 2 296 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen
zum 30. Juni 2016 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 13 Mio. € (31. Dezember
2015: 79 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten
Derivaten. An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der
positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente,
aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom
im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten in Höhe von 109 Mio. € (31. Dezember
2015: 98 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet
und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe
von 102 Mio. € entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser
Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten
Darlehen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen.
Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten
bilden die gezahlten Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten.
Ebenso bilden die unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen
Collaterals aufgrund ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten
eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine
wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden
Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte
entspricht somit deren Buchwert.
Satellic NV, Machelen, Belgien, hat am 25. Juli 2014 mit der in Belgien für die Mauterhebung
zuständigen Behörde Viapass eine vertragliche Vereinbarung über Errichtung, Betrieb
und Finanzierung eines elektronischen Mauterhebungssystems abgeschlossen. Die Abnahme
des Systems durch Viapass erfolgte am 30. März 2016, sodass die Errichtungsphase am
31. März 2016 vollendet wurde. Infolgedessen wurde zum 31. März 2016 ein Ergebnis
aus Auftragsfertigung in Höhe von 0,1 Mrd. € realisiert. Es bestanden Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,5 Mrd. €. Insgesamt sind im Rahmen der
Auftragsfertigung des Systems Aufwendungen von 0,4 Mrd. € angefallen. Durch den Beginn
der Betriebsphase am 1. April 2016 werden die gesonderten Entgelte für Betriebs- und
Instandhaltungsleistungen künftig in den jeweiligen Perioden als Umsatzerlöse nach
den Regelungen des IAS 18 erfasst. Im ersten Halbjahr 2016 wurden insgesamt Umsatzerlöse
in Höhe von 0,2 Mrd. € realisiert.
Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 beschriebenen Angaben über Beziehungen
zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich bis zum 30. Juni 2016, mit
Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte, keine wesentlichen Änderungen.
Mit dem Vollzug des Verkaufs am 29. Januar 2016 gehört das Joint Venture EE nicht
mehr zum Kreis der nahestehenden Unternehmen der Deutschen Telekom AG. Zum Abschluss-Stichtag
31. Dezember 2015 bestanden Kreditzusagen in Höhe von 0,3 Mrd. €. Die Vereinbarung
zu den Kreditzusagen sah vor, dass die Deutsche Telekom AG zum Zeitpunkt des Vollzugs
des Verkaufs mit sofortiger Wirkung einseitig kündigen konnte. Zum Vollzugsdatum der
Transaktion hat die Deutsche Telekom AG von diesem Kündigungsrecht Gebrauch gemacht,
sodass keine Verpflichtungen aus den Kreditzusagen mehr bestehen. Die zum 31. Dezember
2015 ausgewiesenen Bürgschaften und Garantieerklärungen gegenüber externen Vertragspartnern
des ehemaligen Joint Ventures EE in Höhe von insgesamt 0,9 Mrd. € sind zum 30. Juni
2016 vollumfänglich mit vertraglichen Rückgriffsansprüchen gegenüber der BT abgedeckt.
Bis zum Vollzug des Verkaufs am 29. Januar 2016 wurden vom ehemaligen Joint Venture
EE angelegte Gelder von der Deutschen Telekom an die Gesellschaft in Höhe von netto
0,2 Mrd. € zurückgezahlt.
Die Bundesrepublik Deutschland (Bund) und die KfW Bankengruppe haben sich die ihnen
für das Geschäftsjahr 2015 zustehende Dividende für die gehaltenen Aktien an der Deutschen
Telekom AG teilweise in bar auszahlen lassen und teilweise Aktien aus genehmigtem
Kapital gewählt. In diesem Zusammenhang wurden im Juni 2016 16 491 Tsd. Stück Aktien
an den Bund und 15 055 Tsd. Stück Aktien an die KfW Bankengruppe übertragen. Der Anteil
des Bundes an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. Juni 2016 14,5 % und der Anteil
der KfW Bankengruppe an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. Juni 2016 17,5 %.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 beschlossen,
den Konzernvorstand um das neue Vorstandsressort Technologie und Innovation zu erweitern.
Das neue Ressort wird mit Wirkung zum 1. Januar 2017 von Claudia Nemat, bislang verantwortlich
für das Ressort Europa und Technik, geleitet.
Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung am 30. Juni
2016 Srini Gopalan als neuen Vorstand für das Ressort Europa mit Wirkung zum 1. Januar
2017 bestellt.
Waltraud Litzenberger hat ihr Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit
Ablauf des 31. Dezember 2015 niedergelegt. Nicole Koch wurde zum 1. Januar 2016 gerichtlich
in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt. Mit Ablauf der Hauptversammlung
2016 endete das Aufsichtsratsmandat von Dr. Hubertus von Grünberg. Dr. Helga Jung
wurde von der Hauptversammlung 2016 zum neuen Mitglied in den Aufsichtsrat gewählt.
Für die im Juni 2016 seitens T-Mobile Polska erworbenen Mobilfunk-Frequenzen erfolgte
die Zahlung in Höhe von rund 0,5 Mrd. € am 4. Juli 2016.
Die Hauptversammlung der BT hat am 13. Juli 2016 beschlossen, dass die abschließend
festgelegte Dividende von 0,096 GBP am 5. September 2016 an zum Ende der Handelstätigkeit
am 12. August 2016 eingetragene Stammaktieninhaber auszuschütten ist. Die Deutsche
Telekom erwartet für ihren 12,0 % Anteil an der BT eine Dividendenausschüttung in
Höhe von 114,8 Mio. GBP.
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Bonn, den 11. August 2016
Deutsche Telekom AG
Der Vorstand
Timotheus Höttges
| Reinhard Clemens | Niek Jan van Damme | Thomas Dannenfeldt |
| Dr. Christian P. Illek | Dr. Thomas Kremer | Claudia Nemat |
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-
und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung,
Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2016, die
Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach
den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des
Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften
des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe
ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht
auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review
of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity"
(ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Frankfurt am Main, den 11. August 2016
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Harald Kayser | Thomas Tandetzki |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags)
auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl
für die Berichtsperiode als auch für die Vorjahresvergleichsperiode und das Gesamtjahr
2015 dargestellt:
| in Mio. € | EBITDA H1 2016 |
EBIT H1 2016 |
EBITDA H1 2015 |
EBIT H1 2015 |
EBITDA Gesamtjahr 2015 |
EBIT Gesamtjahr 2015 |
| EBITDA/EBIT | 12 364 | 6 071 | 8 694 | 3 272 | 18 388 | 7 028 |
| DEUTSCHLAND | (537) | (537) | (208) | (208) | (545) | (545) |
| Personalrestrukturierung | (499) | (499) | (153) | (153) | (402) | (402) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (25) | (25) | (50) | (50) | (112) | (112) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges | (13) | (13) | (5) | (5) | (31) | (31) |
| USA | 311 | 311 | (185) | (185) | (425) | (425) |
| Personalrestrukturierung | (9) | (9) | (42) | (42) | (50) | (50) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 320 | 320 | (148) | (148) | (382) | (382) |
| Wertminderungen | - |
0 | - | 0 | - | 0 |
| Sonstiges | 0 | 0 | 5 | 5 | 7 | 7 |
| EUROPA | (46) | (46) | (118) | (117) | (221) | (264) |
| Personalrestrukturierung | (51) | (51) | (119) | (119) | (177) | (177) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (2) | (2) | (4) | (4) | (14) | (14) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 7 | 7 | 36 | 36 | 31 | 31 |
| Wertminderungen | - |
0 | - | 0 | - | (43) |
| Sonstiges | 0 | 0 | (31) | (30) | (61) | (61) |
| SYSTEMGESCHÄFT | (170) | (170) | (293) | (352) | (647) | (713) |
| Personalrestrukturierung | (111) | (111) | (151) | (151) | (367) | (367) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (7) | (7) | (131) | (134) | (259) | (263) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | (6) | (6) | (4) | (4) |
| Sonstiges | (52) | (52) | (5) | (61) | (17) | (79) |
| GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES | 2 187 | 2 187 | (103) | (103) | 319 | 303 |
| Personalrestrukturierung | (243) | (243) | (74) | (74) | (213) | (213) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (29) | (29) | (37) | (37) | (48) | (48) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 2 494 | 2 494 | 11 | 11 | 574 | 574 |
| Wertminderungen | - |
0 | - | 0 | - | 0 |
| Sonstiges | (35) | (35) | (3) | (3) | 6 | (10) |
| KONZERNÜBERLEITUNG | (1) | (1) | 1 | 0 | (1) | (1) |
| Personalrestrukturierung | 0 | 0 | 0 | 0 | (1) | (1) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | (1) | (1) | 0 | 0 | 1 | 1 |
| Sonstiges | 0 | 0 | 0 | (1) | (1) | (2) |
| SUMME SONDEREINFLÜSSE | 1 744 | 1 744 | (906) | (965) | (1 520) | (1 645) |
| EBITDA/EBIT (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 10 620 | 4 327 | 9 600 | 4 237 | 19 908 | 8 673 |
| Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse) | (961) | (1 190) | (2 233) | |||
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | ||||||
| (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 3 366 | 3 047 | 6 440 | |||
| Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse) | (1 006) | (810) | (1 927) | |||
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) |
2 360 | 2 237 | 4 513 | |||
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) AN DIE |
||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse) |
2 101 | 2 114 | 4 113 | |||
| Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse) | 259 | 123 | 400 |
Nach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbindlichkeiten eine
wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen dar.
| in Mio. € | 30.06.2016 | 31.12.2015 | Veränderung | Veränderung in % |
30.06.2015 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) | 12 570 | 14 439 | (1 869) | (12,9) % | 15 152 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) | 50 361 | 47 941 | 2 420 | 5,0 % | 43 093 |
| FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN | 62 931 | 62 380 | 551 | 0,9 % | 58 245 |
| Zinsabgrenzungen | (813) | (1 014) | 201 | 19,8 % | (853) |
| Sonstige | (1 299) | (857) | (442) | (51,6) % | (866) |
| BRUTTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN | 60 819 | 60 509 | 310 | 0,5 % | 56 526 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 7 207 | 6 897 | 310 | 4,5 % | 4 694 |
| Finanzielle Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar/ zu Handelszwecken gehalten |
99 | 2 877 | (2 778) | (96,6) % | 215 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 2 510 | 2 686 | (176) | (6,6) % | 2 337 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 2 311 | 479 | 1 832 | n. a. | 445 |
| NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN | 48 692 | 47 570 | 1 122 | 2,4 % | 48 835 |
| in Mio. € | Gesamt- umsatz |
Betriebs- ergebnis (EBIT) |
EBITDA | EBITDA bereinigt |
Planmäßige Abschrei- bungen |
Wertmin- derungen |
| H1 2015/30. JUNI 2015 | ||||||
| DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2015 - WIE BERICHTET | ||||||
| Deutschland | 11 169 | 2 346 | 4 227 | 4 435 | (1 881) | - |
| USA | 14 348 | 1 001 | 2 692 | 2 877 | (1 691) | - |
| Europa | 6 242 | 705 | 1 960 | 2 077 | (1 254) | (1) |
| Systemgeschäft | 4 167 | (295) | 75 | 368 | (339) | (31) |
| Group Headquarters & Group Services | 1 149 | (483) | (201) | (98) | (266) | (16) |
| SUMME | 37 075 | 3 274 | 8 753 | 9 659 | (5 431) | (48) |
| Überleitung | (2 805) | (2) | (59) | (59) | 57 | - |
| KONZERN | 34 270 | 3 272 | 8 694 | 9 600 | (5 374) | (48) |
| H1 2015/30. JUNI 2015 | ||||||
| +/- AUSWEISÄNDERUNG MAGYAR TELEKOM ZUM 1. JANUAR 2015 | ||||||
| Deutschland | - | - | - | - | - | - |
| USA | - | - | - | - | - | - |
| Europa | 124 | 12 | 19 | 20 | (7) | - |
| Systemgeschäft | (167) | (12) | (20) | (20) | 8 | - |
| Group Headquarters & Group Services | - | - | - | - | - | - |
| SUMME | (43) | - | (1) | - | 1 | - |
| Überleitung | 43 | - | 1 | - | (1) | - |
| KONZERN | - | - | - | - | - | - |
| H1 2015/30. JUNI 2015 | ||||||
| = DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2016 | ||||||
| Deutschland | 11 169 | 2 346 | 4 227 | 4 435 | (1 881) | - |
| USA | 14 348 | 1 001 | 2 692 | 2 877 | (1 691) | - |
| Europa | 6 366 | 717 | 1 979 | 2 097 | (1 261) | (1) |
| Systemgeschäft | 4 000 | (307) | 55 | 348 | (331) | (31) |
| Group Headquarters & Group Services | 1 149 | (483) | (201) | (98) | (266) | (16) |
| SUMME | 37 032 | 3 274 | 8 752 | 9 659 | (5 430) | (48) |
| Überleitung | (2 762) | (2) | (58) | (59) | 56 | - |
| KONZERN | 34 270 | 3 272 | 8 694 | 9 600 | (5 374) | (48) |
| in Mio. € | Segment- vermögena |
Segment- schuldena |
| H1 2015/30. JUNI 2015 | ||
| DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2015 - WIE BERICHTET | ||
| Deutschland | 33 552 | 26 270 |
| USA | 62 534 | 46 087 |
| Europa | 30 296 | 12 595 |
| Systemgeschäft | 9 067 | 6 043 |
| Group Headquarters & Group Services | 44 532 | 50 830 |
| SUMME | 179 981 | 141 825 |
| Überleitung | (36 061) | (36 055) |
| KONZERN | 143 920 | 105 770 |
| H1 2015/30. JUNI 2015 | ||
| +/- AUSWEISÄNDERUNG MAGYAR TELEKOM ZUM 1. JANUAR 2015 | ||
| Deutschland | - | - |
| USA | - | - |
| Europa | 141 | (52) |
| Systemgeschäft | (366) | (173) |
| Group Headquarters & Group Services | - | - |
| SUMME | (225) | (225) |
| Überleitung | 225 | 225 |
| KONZERN | - | - |
| H1 2015/30. JUNI 2015 | ||
| = DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2016 | ||
| Deutschland | 33 552 | 26 270 |
| USA | 62 534 | 46 087 |
| Europa | 30 437 | 12 543 |
| Systemgeschäft | 8 701 | 5 870 |
| Group Headquarters & Group Services | 44 532 | 50 830 |
| SUMME | 179 756 | 141 600 |
| Überleitung | (35 836) | (35 830) |
| KONZERN | 143 920 | 105 770 |
a
Werte sind stichtagsbezogen auf den 31. Dezember 2015.
Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2015 und das darin
enthaltene Glossar (Seite 251 ff.).
Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche
die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger
Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon
ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen",
"planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet
und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für
Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.
Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und
Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten.
Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten
schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen
Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom
mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen
anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs
oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere
mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen,
sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb,
der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten
und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren
eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig
herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich
von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden.
Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele
erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher
Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen
Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder
anderer Dinge ab.
Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom Pro-forma-Kennzahlen
vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes
EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag), Free Cashflow
sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften
sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS
erstellten Angaben zu sehen. Pro-forma-Kennzahlen unterliegen weder den IFRS noch
anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen
diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.
| 11. August 2016 | 10. November 2016 | 2. März 2017 |
| Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2016 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2016 | Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2016 |
| 11. Mai 2017 | 31. Mai 2017 | 3. August 2017 |
| Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 31. März 2017 | Hauptversammlung 2017 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2017 |
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www.telekom.com/geschaeftsbericht2015
www.telekom.com/annualreport2015
Dieser Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 30. Juni 2016 liegt auch in englischer
Sprache vor.
Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG.
KNr. 642 100 014A deutsch
KNr. 642 100 015A englisch
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