![]() Deutsche Telekom AGBonnHalbjahresbericht 1. Januar bis 30. Juni 2017KONZERN-ZWISCHENBERICHT
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
in Mio. € |
Q2 2017 | Q22016 | Veränderung in % | H1 2017 | H1 2016 | |
| UMSATZ UND ERGEBNIS | ||||||
| Umsatzerlöse | 18 890 | 17 817 | 6,0 % | 37 537 | 35 447 | |
| davon: Inlandsanteil | % | 31,9 | 34,0 | 32,3 | 34,3 | |
| davon: Auslandsanteil | % | 68,1 | 66,0 | 67,7 | 65,7 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 2 830 | 1 546 | 83,1% | 5 601 | 6 071 | |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 874 | 621 | 40,7 % | 1 621 | 3 746 | |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) | 1 199 | 1 054 | 13,8 % | 2 138 | 2 101 | |
| EBITDA | 5 986 | 4 697 | 27,4 % | 11 949 | 12 364 | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 5 944 | 5 457 | 8,9 % | 11 495 | 10 620 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 31,5 | 30,6 | 30,6 | 30,0 | |
| Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert | € | 0,19 | 0,13 | 46,2 % | 0,35 | 0,81 |
| BILANZ Bilanzsumme |
141 490 | 143 466 | ||||
| Eigenkapital | 38 594 | 36 968 | ||||
| Eigenkapitalquote | % | 27,3 | 25,8 | |||
| Netto-Finanzverbindlichkeiten | 55 249 | 48 692 | ||||
| CASHFLOW Cashflow aus Geschäftstätigkeit |
4 204 | 3 931 | 6,9 % | 8 559 | 7 427 | |
| Cash Capex | (10 240) | (2 703) | n. a. | (13 520) | (6 599) | |
| Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) | 1 301 | 1 320 | (1,4) % | 2 530 | 2 142 | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | (7 212) | (2 229) | n. a. | (10 703) | (5 967) | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | (3 950) | (1 940) | n. a. | (2 970) | (1 112) |
in Mio. € |
Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 |
| UMSATZ UND ERGEBNIS | ||
| Umsatzerlöse | 5,9 % | 73 095 |
| davon: Inlandsanteil | 33,7 | |
| davon: Auslandsanteil | 66,3 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (7,7) % | 9 164 |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | (56,7) % | 2 675 |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) | 1,8 % | 4 114 |
| EBITDA | (3,4) % | 22 544 |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 8,2 % | 21 420 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | 29,3 | |
| Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert | (56,8) % | 0,58 |
| BILANZ Bilanzsumme |
(1,4) % | 148 485 |
| Eigenkapital | 4,4 % | 38 845 |
| Eigenkapitalquote | 26,2 | |
| Netto-Finanzverbindlichkeiten | 13,5 % | 49 959 |
| CASHFLOW Cashflow aus Geschäftstätigkeit |
15,2 % | 15 533 |
| Cash Capex | n. a. | (13 640) |
| Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) | 18,1% | 4 939 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | (79,4) % | (13 608) |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | n. a. | (1 322) |
in Mio. |
30.06.2017 | 31.12.2016 | Veränderung 30.06.2017/ 31.12.2016 in % | 30.06.2016 | Veränderung 30.06.2017/ 30.06.2016 in % |
| Mobilfunk-Kunden | 163,1 | 165,0 | (1,2) % | 160,7 | 1,5 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 28,1 | 28,5 | (1,4) % | 28,6 | (1,7) % |
| Breitband-Anschlüssea | 18,7 | 18,5 | 1,1% | 18,1 | 3,3 % |
Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden
sich im Geschäftsbericht 2016, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 31 ff.
Die Zahlenangaben im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann
dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.
| ― |
Wachstumstrend fortgesetzt: Der Konzernumsatz stieg um 2,1 Mrd. € auf 37,5 Mrd. € -ein Plus von 5,9 %. |
| ― |
Mit einem Umsatzplus von 13,8 % ist unser operatives Segment USA weiterhin der Wachstumsmotor des Konzerns. |
| ― |
Auch unsere operativen Segmente Europa und Deutschland zeigten jeweils ein leichtes Umsatzplus von 1,5 % in Europa bzw. 0,4 % in Deutschland. In unserem operativen Segment Systemgeschäft verzeichneten wir einen Rückgang um 5,2 %. |
| ― |
Auf vergleichbarer Basis - also ohne Wechselkurs- und Konsolidierungskreiseffekte - wuchs unser Konzernumsatz um 4,3 %. |

| ― |
Unser bereinigtes EBITDA wuchs um 8,2 % auf 11,5 Mrd. €. |
| ― |
Aufgrund des anhaltenden Erfolgs von T-Mobile US konnten wir im operativen Segment USA einen Anstieg des bereinigten EBITDAs um 23,2 % erzielen. |
| ― |
Leicht gestiegen ist das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Deutschland, während in unseren operativen Segmenten Systemgeschäft und Europa ein Rückgang zu verzeichnen war. |
| ― |
Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 30,6 % leicht über dem Vorjahresniveau von 30,0 %. In Deutschland lag die EBITDA-Marge bei 38,7 %, in Europa bei 32,5 % und in den USA bei 27,6 %. |

| ― |
Unser EBIT sank um 0,5 Mrd. € auf 5,6 Mrd. €. |
| ― |
Im EBIT der Berichtsperiode waren im Saldo positive Sondereinflüsse in Höhe von 0,5 Mrd. € im Wesentlichen aus den Verkäufen der Strato (0,5 Mrd. €) und weiterer Anteile der Scout24 AG (0,2 Mrd. €) enthalten. Die Vorjahresperiode profitierte dagegen von höheren positiven Sondereinflüssen im Wesentlichen aus der Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE (2,5 Mrd. €) sowie aus Tauschtransaktionen von Mobilfunk-Lizenzen in den USA (0,4 Mrd. €). Sondereinflüsse im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen beliefen sich auf 0,2 Mrd. € und lagen damit um 0,7 Mrd. € unter denen des Vergleichszeitraums. |
| ― |
Die Abschreibungen lagen mit 6,3 Mrd. € auf dem Niveau der Vergleichsperiode. |

| ― |
Der Konzernüberschuss verringerte sich um 2,1 Mrd. € auf 1,6 Mrd. €. |
| ― |
Unser Finanzergebnis verminderte sich um 2,0 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit der erfolgswirksam erfassten Wertminderung unseres Anteils an der BT in Höhe von 1,1 Mrd. € sowie negativen Bewertungseffekten aus der Ausübung und Folgebewertung eingebetteter Derivate bei Anleihen der T-Mobile US. |
| ― |
Der Steueraufwand in Höhe von 0,6 Mrd. € lag um 0,4 Mrd. € unter dem der Vergleichsperiode. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich um 0,1 Mrd. €. |


| ― |
Die Eigenkapitalquote stieg um 1,1 Prozentpunkte auf 27,3 %. |
| ― |
Die Bilanzsumme verminderte sich im Vergleich zum Jahresende 2016 um 7,0 Mrd. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Währungskurseffekte, v. a. der Umrechnung von US-Dollar in Euro, sowie die Rückzahlung finanzieller Verbindlichkeiten zurückzuführen. |
| ― |
Das Eigenkapital verminderte sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 nur leicht von 38,8 Mrd. € auf 38,6 Mrd. €. Erhöhend wirkte insbesondere der Überschuss (2,0 Mrd. €). Die Dividendenausschüttung an Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2016 (2,8 Mrd. €) wirkte eigenkapitalmindernd. Die - im Zusammenhang mit der den Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen - durchgeführte Kapitalerhöhung (1,4 Mrd. €) erhöhte das Eigenkapital. Vermindernd wirkten außerdem v. a. ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung (1,2 Mrd. €). |

| ― |
Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) erhöhte sich um 6,9 Mrd. € auf 13,5 Mrd. €. |
| ― |
In der Berichtsperiode wurden Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 7,3 Mrd. € im operativen Segment USA erworben. Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion. Dem standen Auszahlungen in der Vergleichsperiode in Höhe von insgesamt 1,1 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten USA und Europa, gegenüber. |
| ― |
Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben stieg der Cash Capex um 0,7 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten Deutschland und USA jeweils im Zusammenhang mit den Investitionen, die wir im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze getätigt haben. |

| ― |
Der Free Cashflow stieg um 0,4 Mrd. € auf 2,5 Mrd. €. |
| ― |
Erhöhend wirkte der um 1,1 Mrd. € über Vorjahresniveau liegende Cashflow aus Geschäftstätigkeit, der v. a. von der positiven Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA profitierte. |
| ― |
Vermindernd wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 0,7 Mrd. € erhöhte Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum). |

| ― |
Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2016 von 50,0 Mrd. € auf 55,2 Mrd. €. |
| ― |
Die erhöhende Wirkung des Spektrumerwerbs (7,3 Mrd. €) sowie der Dividendenausschüttung -inkl. an Minderheiten in Beteiligungen - (1,5 Mrd. €) konnte nur teilweise durch die entlastende Wirkung des Free Cashflow (2,5 Mrd. €) sowie der Veräußerungen der Strato (0,6 Mrd. €) und weiterer Anteile der Scout24 AG (0,3 Mrd. €) kompensiert werden. Ebenfalls entlastend wirkten Währungskurseffekte (1,7 Mrd. €). |
Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns",
Seite 10 ff.
In Folge der über unserer Erwartung liegenden Geschäftsentwicklung in den USA erhöhen
wir den Ausblick für unser operatives Segment USA und den Konzern. Statt eines bereinigten
EBITDA von rund 10,2 Mrd. US-$ erwarten wir jetzt einen Wert von rund 10,3 Mrd. US-$.
Entsprechend erhöhen wir auch den Ausblick für den Konzern von bislang rund 22,2 Mrd.
€ auf rund 22,3 Mrd. €.
In einem verkürzten Orderbuchverfahren haben wir mit Wirkung zum 23. Juni 2017 unsere
verbliebenen direkten - bis dahin nach der Equity-Methode einbezogenen - Anteile an
der Scout24 AG von 9,26 % zu einem Preis von 32,20 € je Aktie am Markt platziert.
Der Verkaufserlös betrug 319 Mio. €.
Den Verkauf der DeTeMedien an ein Konsortium mittelständischer Verlage haben wir am
14. Juni 2017 vollzogen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Er umfasst
neben einer Barkomponente auch weitere Elemente. Dazu gehört die Streitbeilegung mit
den Käufern, die seit mehreren Jahren Gerichtsverfahren über die Höhe der Kosten der
Teilnehmerdaten führten. Zudem haben die Verlage die Pflicht übernommen, Teilnehmerverzeichnisse
herauszugeben.
Annahmequote für Aktiendividende auf Rekordniveau. Auch in 2017 haben wir unseren
Aktionären wieder die Möglichkeit angeboten, statt der Auszahlung der Dividende für
das Geschäftsjahr 2016 in bar die Umwandlung in Aktien der Deutschen Telekom AG zu
wählen. Insgesamt wurde für rund 49 % der dividendenberechtigten Aktien von dieser
Möglichkeit Gebrauch gemacht. Dies führte zur Ausgabe von rund 85 Millionen neuen
Aktien. Damit verblieben Barmittel von rund 1,4 Mrd. € im Konzern. Die Barausschüttung
an unsere Aktionäre, die diese Möglichkeit nicht wählten, belief sich ebenfalls auf
rund 1,4 Mrd. €.
T-Mobile US hat bei der im April 2017 beendeten Spektrumauktion 1 525 Lizenzen an
600 MHz-Frequenzen - im Landesdurchschnitt 31 MHz - zu einem Kaufpreis von 7,99 Mrd.
US-$ erworben. Im April 2017 unterzeichnete T-Mobile US eine Vereinbarung mit einem
Dritten über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen. Der Vollzug der Transaktion wird in
der zweiten Jahreshälfte 2017 erwartet.
Toll4Europe GmbH nimmt Geschäftstätigkeit auf. Gemeinsam mit der Daimler AG und der
DKV EURO SERVICE GmbH + Co. KG hat T-Systems im April 2017 die Toll4Europe GmbH für
die Entwicklung und Erbringung von europäischen elektronischen Mautdiensten ("EETS")
für Fahrzeuge größer 3,5 Tonnen gegründet. Die T-Systems ist an der Toll4Europe mit
55 % beteiligt und hat die unternehmerische Führung. Die Einführung einer europaweit
einsetzbaren Mautbox ist zum Marktstart ab 2018 geplant. Die Box soll zunächst Belgien,
Deutschland, Frankreich, Österreich und Polen abdecken. Italien, Portugal, Spanien
und Ungarn werden möglichst ebenfalls zum Marktstart oder zeitnah danach angebunden.
Beitritt zur Industrial Data Space Association (IDSA). Im Februar 2017 traten wir
dem Industrial Data Space Association e.V. (IDSA) bei. Der gemeinnützige Verein hat
das Ziel, die Rahmenbedingungen für eine digitale vernetzte Wirtschaft voranzutreiben
und einen sicheren Datenaustausch zu etablieren; wir steuern v. a. unsere Sicherheitsexpertise
bei. Gegründet wurde die Initiative von Vertretern von Forschung und Wirtschaft.
StreamOn: Wir revolutionieren den Mobilfunkmarkt. Im Inland Musik und Videos teilnehmender
Partner immer und überall sorgenfrei konsumieren. Das wünschen sich immer mehr Menschen.
Jetzt erfüllen wir diesen Wunsch und bieten seit April 2017 mit "StreamOn" eine echte
Revolution. Mit der neuen Option für bestimmte Tarife können Magenta Kunden künftig
auch von unterwegs sorglos auf dem Smartphone Musik hören und Videos (Clips, Filme,
Serien) schauen, ohne das im Tarif enthaltene Highspeed-Datenvolumen zu belasten.
StartTV - Der einfache Einstieg ins digitale Fernsehen. Im Mai 2017 haben wir unser
Fernsehangebot um StartTV erweitert und ermöglichen damit den einfachen und günstigen
Einstieg ins digitale Fernsehen: Ab 2 Euro im Monat bietet StartTV rund 100 Sender
- 22 davon in HD-Qualität, eine übersichtliche Programmübersicht und eine intelligente
Suchfunktion. Zudem können weitere HD-Sender und EntertainTV mobil für unterwegs hinzugebucht
werden.
Nachfolgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des zweiten Quartals 2017
zusammen. Weitere Auszeichnungen finden Sie online unter: www.telekom.com/medien.
| • "The Peer Awards For Excellence (HR)": Telekom gewinnt in drei Kategorien mit dem Projekt "Lead-to-Win-Award" (L2W-Award) n r |
• "Deutscher Preis für Wirtschaftskommunikation":1
Ehrung des Magazins "We Care" in der Kategorie "Corporate Publishing" |
• "Pan European Extel Survey 2017": beste Investor-Relations Arbeit in ganz Europa über alle Sektoren sowie bester CEO und CFO im Telekommunikationssektor in Europa |
||
| 1 APRIL - JUNI 1 | ||||
| • "Connect Leserwahl 2017": Telekom siegt in zehn Kategorien, u.a. bester Festnetz- und bester Mobilfunkanbieter sowie Auszeichnungen für congstar und T-Mobile Austria |
• "Institutional Investor Survey 2017": bestes Unternehmen, bester CEO, bester CFO und beste IR Abteilung im Telekommunikationssektor |
• "Deutscher Investor Relations Preis": beste Investor-Relations Arbeit im DAX |
||
Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -Strategie und -Steuerung verweisen wir auf
die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2016 (Geschäftsbericht 2016, Seite
26 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich zu Jahresbeginn folgende Änderungen:
Neu geschaffen haben wir mit Wirkung zum 1. Januar 2017 den Vorstandsbereich Technologie
und Innovation, in dem wir übergreifende Netz-, Innovations- und IT-Aufgaben unseres
Konzerns zusammenfassen. Hieraus ergeben sich die folgenden organisatorischen Veränderungen:
Die Bereiche Innovationen, Telekom IT und die Technik unserer operativen Segmente
Deutschland, Europa und Systemgeschäft ergeben ein eigenes Ressort innerhalb des Segments
Group Headquarters & Group Services. Der Vorstandsbereich Technologie und Innovation
wird von Claudia Nemat, bislang verantwortlich für das Ressort Europa und Technik,
geleitet. Als neuer Vorstand für das Ressort Europa wurde Srini Gopalan bestellt.
Die Vorjahresvergleichszahlen wurden entsprechend rückwirkend angepasst.
Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das operative Segment "Group Development".
Group Development steuert ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv und entwickelt
diese wertsteigernd. Folgende Einheiten bzw. Beteiligungen sind in die Berichterstattung
eingegangen: T-Mobile Netherlands (zuvor im operativen Segment Europa), Deutsche Funkturm
(DFMG, zuvor im operativen Segment Deutschland) sowie Deutsche Telekom Capital Partners
(DTCP) und die Beteiligungen an BT plc, Ströer SE & Co. KGaA sowie die im März 2017
veräußerte Strato und die im Juni 2017 veräußerte Beteiligung an Scout24 AG (zuvor
im Segment Group Headquarters & Group Services). Ebenso bei Group Development angesiedelt
sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie Strategisches Portfoliomanagement.
Die Vorjahresvergleichszahlen wurden entsprechend rückwirkend angepasst.
Für nähere Informationen verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung
im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 42 f.
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 dargestellten Situation des wirtschaftlichen
Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den
ersten sechs Monaten 2017, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen
Risiken, den Telekommunikationsmarkt sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen.
Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen
unerwarteten Ereignisse im Prognosezeitraum eintreffen.
Die Weltkonjunktur hat sich auch im ersten Halbjahr 2017 weiter belebt. Die OECD geht
in ihrer Prognose vom Juni 2017 davon aus, dass das Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP)
2017 um 3,5 % wachsen wird gegenüber 3,0 % in 2016. Auch die Wachstumsraten der Volkswirtschaften
unserer Geschäftsfelder sind im ersten Halbjahr 2017 positiv. Die Volkswirtschaften
profitierten unverändert von einem stabilen Binnenkonsum und steigendem Export. Auch
Griechenlands Volkswirtschaft konnte zwei Quartale in Folge positive Wachstumsraten
verzeichnen.
Für die Volkswirtschaften unserer Kernmärkte gehen wir unter den aktuellen Marktbedingungen
weiterhin von einer stabilen konjunkturellen Entwicklung aus.
Das Wachstum der Weltwirtschaft und die politische Entwicklung der letzten Monate
haben die Eintrittswahrscheinlichkeit von Rezessionstendenzen v. a. in Europa reduziert.
Dennoch können politische Risiken in unseren Märkten nicht ausgeschlossen werden.
Eine Zunahme protektionistischer Maßnahmen stellt derzeit das Hauptrisiko für den
Welthandel dar. Darüber hinaus können geopolitische Krisen die Volkswirtschaften unserer
Länder negativ beeinflussen. Die politische Lage in Griechenland hat sich grundsätzlich
stabilisiert. Es bleiben jedoch Risikofaktoren, wie z. B. die knappe parlamentarische
Mehrheit der Regierungskoalition. Insofern kann eine neuerliche krisenhafte Zuspitzung
der politischen Situation nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
IT-Sicherheitsgesetz. Im Zuge der Implementierung der EU-Richtlinie zur Netz- und
Informationssicherheit wurde durch Beschluss des Bundestags im April und des Bundesrats
im Mai 2017 das IT-Sicherheitsgesetz um verschiedene Rechtsvorschriften ergänzt. Gemäß
dieses Umsetzungsbeschlusses müssen nun, ergänzend zu den bisherigen Bestimmungen
des IT-Sicherheitsgesetzes, auch Online-Marktplätze, Suchmaschinenbetreiber und Cloud-Dienstleister
die Einhaltung von Mindestanforderungen für die Sicherheit ihrer Infrastrukturen gewährleisten
und Zwischenfälle melden. Positiv hervorzuheben ist, dass der Gesetzgeber weitere
Befugnisse für Telekommunikationsbetreiber aufgenommen hat, die die Erkennung und
Behebung von Netzstörungen und Sicherheitsvorfällen ermöglichen. Hinsichtlich der
notwendigen Einbeziehung aller an der Wertschöpfungskette beteiligten Akteure stellt
diese Erweiterung eine signifikante Weiterentwicklung dar. Es bleibt abzuwarten, ob
die neue Bundesregierung einen weiteren Versuch unternehmen wird, noch bestehende
Defizite des IT-Sicherheitsgesetzes bezüglich der fehlenden systematischen Berücksichtigung
von Hard- und Software-Herstellern zu korrigieren.
EU-Fördergelder für Kroatien. Am 6. Juni 2017 hat die EU-Kommission die Freigabe von
EU-Fördergeldern für Kroatien genehmigt. Die kroatische Regierung plant, mit diesen
Geldern einen eigenen staatlichen Netzbetreiber zu fördern. Auch in Griechenland wird
dieser Weg diskutiert. Diese Entwicklung verstärkt die Gefahr, dass es zu massiven
Wettbewerbsverzerrungen kommen kann und weitere Länder diesem Beispiel folgen könnten.
Konsultation der BNetzA zum FTTH/B-Ausbau. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hatte vom
14. März 2017 bis zum 26. April 2017 in einem öffentlichen Verfahren Vorschläge konsultiert,
wie ein beschleunigter Ausbau von Glasfasernetzen (FTTH/B) mit Blick auf die Entgeltregulierung
regulatorisch unterstützt werden kann. Alle Marktteilnehmer waren aufgefordert zu
dem Konsultationspapier Stellung zu nehmen. Die 17 eingegangenen Stellungnahmen wurden
am 17. Mai 2017 veröffentlicht. Die BNetzA verweist bei der Veröffentlichung auf die
erst noch bevorstehende Auswertung der zum Teil recht umfangreichen Stellungnahmen
und zieht zunächst keine öffentlichen Schlussfolgerungen.
Weiterer Vectoring-Ausbau beschlossen. Die BNetzA überprüft derzeit im Rahmen eines
Standardangebotsverfahrens die konkreten Konditionen für Vectoring im Nahbereich.
Die Prüfung wird voraussichtlich im dritten Quartal 2017 abgeschlossen sein. Parallel
läuft seit Ende März 2017 ein Entgeltgenehmigungsverfahren bei der BNetzA, in dem
die Entgelte für das TALErsatzprodukt im Nahbereich festgelegt werden. Auch in diesem
Verfahren wird im dritten Quartal 2017 eine Festlegung erfolgen. Für nähere Informationen
verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Geschäftsbericht
2016, Seite 35 ff.
Regulierung von Terminierungsentgelten. Nach Abschluss eines von der EU-Kommission
mittels Serious Doubts Letters eingeleiteten Phase-II-Verfahrens hat die BNetzA die
finale Entgeltgenehmigung am 21. Juli 2017 erlassen. Die nun final bis 31. Dezember
2018 genehmigten Entgelte entsprechen unverändert den bereits seit 1. Januar 2017
vorläufig genehmigten Entgelten. Für nähere Informationen verweisen wir auf die Erläuterungen
im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Geschäftsbericht 2016, Seite 35 ff.
International Roaming. Die neue EU-Regulierung zur Abschaffung von Roaming-Aufschlägen
(sog. "Roam like at Home") innerhalb der EU sowie Island, Liechtenstein und Norwegen
zum 15. Juni 2017 ist im zweiten Quartal 2017 in Kraft getreten. Am 17. Mai 2017 hatten
der Europäische Rat und das Europäische Parlament veränderte Regelungen für Roaming-Vorleistungen
verabschiedet. Dabei sind die regulierten Preisobergrenzen sehr deutlich abgesenkt
worden. Die Deutsche Telekom hatte bereits zuvor kundenfreundliche "Roam like at Home"
Angebote eingeführt.
Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben
wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen bei unseren internationalen Beteiligungen.
Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete Frequenzvergaben.
| Vergabestart | Vergabeende | Frequenzbereiche (MHz) | Vergabeverfahren | Erworbene Frequenzen (MHz) | Frequenzinvestitionen | |
| Albanien | Q1 2018 | Q1 2018 | 800 | Sealed Bida oder Auktion | noch offen | noch offen |
| Deutschland | Q2 2018 | Q4 2018 | 2 000/3 400-3 800 | Auktion (SMRAa ) erwartet | noch offen | noch offen |
| Griechenland | Q4 2017 | Q4 2017 | 1 800 | Details noch offen | noch offen | noch offen |
| Mazedonien | Q3 2017 | Q4 2017 | 900/1 800/ 3 400-3 800 | Sealed Bida oder Auktion | noch offen | noch offen |
| Niederlande | Q1 2019 | Q2 2019 | 700/1 500/2 100 | Auktion, Details noch offen |
noch offen | noch offen |
| Österreich | Q3 2018 | Q4 2018 | 3 400-3 800 | Auktion (CCAb ) (erwartet) | noch offen | noch offen |
| Polen | Q2 2017 | Q2 2017 | 3 700 | Sealed Bid | Keine Frequenzen erworben | - |
| Polen | Q2 2018 | Q3 2018 | 1 500 | noch offen | noch offen | noch offen |
| Rumänien | Q2 2018 | Q4 2018 | 700/800/1 500/ 2 600/3 500 | Auktion, Details noch offen |
noch offen | noch offen |
| Slowakei | Q2 2017 | Q2 2017 | 3 700 | Auktion (SMRAc ) | 40 MHz für Bratislava | 200 T€ |
| Tschechische Republik | Q2 2017 | Q3 2017d | 3 700 | Auktion (SMRAc ) | Keine Frequenzen erworben | - |
| Tschechische Republik | Q3 2017 | Q4 2017 | 900/1 800 | Lizenzverlängerung erwartet | noch offen | noch offen |
| Ungarn | Q3 2018 | Q4 2018 | 700/1 500/2 100/ 2 300/2 600 und 26 000 | Details noch offen | noch offen | noch offen |
| USA | Q3 2016 | Q2 2017 | 600 | Incentive Auctione | Regionale Lizenzen; zumeist 2x20 MHz | 7,99 Mrd. US-$ |
a
Abgabe eines einzelnen Gebots in verschlossenem Briefumschlag, z. T. sequenziell,
in mehreren Vergaben.
b
Combinatorial Clock Auction, dreistufige Mehrrundenauktion für Spektrum aus allen
Frequenzbändern.
c
Simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für
alle Bereiche.
d
Auktionsende 11. Juli 2017.
e
Menge und Preise des zu handelnden Spektrums abhängig von der Abgabe des Spektrums
durch Rundfunkanbieter.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 erzielten wir einen Konzernumsatz von
37,5 Mrd. €, der mit einem Wachstum von 2,1 Mrd. € bzw. 5,9 % deutlich über dem Niveau
des Vorjahresvergleichszeitraums lag. Zu dieser positiven Entwicklung trug maßgeblich
die Geschäftsentwicklung in unserem operativen Segment USA bei: Die erfolgreichen
"Un-carrier"-Initiativen von T-Mobile US, die Expansion in neue Märkte und der Erfolg
der Marke MetroPCS ließen die Zahl an Neukunden und damit auch die Service-Umsätze
stark steigen. Weiterhin stiegen aufgrund des fokussierten Angebots von auf Ratenzahlung
finanzierten Endgeräten auch die Endgeräteumsätze an. In unserem Heimatmarkt Deutschland
entwickelten sich die Umsätze leicht positiv. Positiv trugen v. a. die Endgeräteumsätze
ohne Vertragsbeziehung aus dem Mobilfunk-Geschäft dazu bei. Rückläufig entwickelte
sich der Umsatz im Festnetz-Geschäft. Auch in unserem operativen Segment Europa lagen
die Umsätze leicht über dem Niveau des ersten Halbjahres 2016. Positiv wirkten die
Umsatzentwicklung unserer strategischen Wachstumsfelder sowie gestiegene Endgeräteumsätze.
Geringere Roaming-Regulierungsentgelte in den meisten Ländern sowie die immer noch
hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten in unseren Landesgesellschaften
setzten die Umsätze dagegen weiter unter Druck. In unserem operativen Segment Systemgeschäft
lag der Umsatz um 5,2 % unter dem Niveau der Vorjahresperiode. Diese Umsatzentwicklung
resultiert in erster Linie aus dem im ersten Quartal des Vorjahres erfolgten Abschluss
der Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien. Generell wirkte sich die rückläufige
Preisentwicklung im ICT-Geschäft negativ aus. Der Umsatz unseres operativen Segments
Group Development erhöhte sich im ersten Halbjahr 2017 gegenüber der Vorjahresperiode
um 0,8 %, was im Wesentlichen auf die positive Umsatzentwicklung der T-Mobile Netherlands
zurückzuführen ist.
Ohne Berücksichtigung von positiven Wechselkurseffekten in Höhe von insgesamt 0,6
Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, stieg der Umsatz um 1,5 Mrd.
€ bzw. 4,3 %. Detailliertere Angaben zu den Umsatzentwicklungen in unseren operativen
Segmenten Deutschland, USA, Europa, Systemgeschäft, Group Development sowie in dem
Segment Group Headquarters & Group Services können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente" (Seite 15 ff.) entnommen werden.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q2 2016 | Veränderung in % | H1 2017 | H1 2016 | |
| KONZERNUMSATZ | 18 646 | 18 890 | 17 817 | 6,0 % | 37 537 | 35 447 |
| Deutschlanda | 5 397 | 5 371 | 5 338 | 0,6 % | 10 768 | 10 723 |
| USA | 8 982 |
9 236 | 1968 | 12,7 % | 18 218 | 16 612 |
| Europaa | 2 781 | 2 860 | 2 794 | 2,4 % | 5 641 | 5 558 |
| Systemgeschäfta | 1 704 | 1 688 | 1 719 | (1,8) % | 3 392 | 3 578 |
| Group Developmenta | 595 | 562 | 573 | (1,9) % | 1 157 | 1 148 |
| Group Headquarters & Group Servicesa | 737 | 787 | 910 | (13,5) % | 1 525 | 1 691 |
| Intersegmentumsatz | (1 549) | (1 614) | (1 713) | 5,8 % | (3 164) | (3 263) |
| Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| KONZERNUMSATZ | 5,9 % | 73 095 |
| Deutschlanda | 0,4 % | 21 774 |
| USA | 13,8 % | 33 738 |
| Europaa | 1,5 % | 11 454 |
| Systemgeschäfta | (5,2) % | 6 993 |
| Group Developmenta | 0,8 % | 2 347 |
| Group Headquarters & Group Servicesa | (9,8) % | 3 467 |
| Intersegmentumsatz | 3,0 % | (6 678) |


Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von
48,5 % unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Im Vergleich zur Vorjahresperiode
erhöhte sich der Anteil am Konzernumsatz, v. a. aufgrund des weiterhin starken Anstiegs
an Neukunden, um 3,3 Prozentpunkte. Die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz
erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode von 65,7 % auf 67,7 %.
Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir im ersten Halbjahr
2017 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,9 Mrd. € bzw. 8,2 % gestiegenes bereinigtes
EBITDA in Höhe von 11,5 Mrd. €. Zu dieser Entwicklung trug in erster Linie unser operatives
Segment USA mit einem Plus des bereinigten EBITDA-Beitrags von 0,9 Mrd. € bei; Haupttreiber
dabei war der anhaltende Erfolg der "Un-carrier"-Initiativen. Das um Sondereinflüsse
bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Deutschland konnten wir im ersten Halbjahr
2017 leicht steigern. Rückläufig entwickelte sich das bereinigte EBITDA in unserem
operativen Segment Europa. Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft
war ebenfalls rückläufig. Ohne Berücksichtigung von positiven Wechselkurseffekten
in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro,
stieg das bereinigte EBITDA um 0,8 Mrd. € bzw. 7,0 %.
Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verringerte sich unser EBITDA um 0,4 Mrd.
€ auf 11,9 Mrd. €. Der Rückgang ist überwiegend auf den in der Vergleichsperiode enthaltenen
positiven Sondereinfluss aus dem Ertrag unserer Anfang 2016 veräußerten Anteile am
Joint Venture EE in Höhe von 2,5 Mrd. € zurückzuführen. Darüber hinaus resultierte
aus einem im März 2016 vollzogenen Tausch von Mobilfunk-Lizenzen zwischen T-Mobile
US und einem Wettbewerber ein Ertrag in Höhe von 0,4 Mrd. €. Im ersten Halbjahr 2017
waren positive Sondereinflüsse im Saldo in Höhe von 0,5 Mrd. € enthalten. In erster
Linie handelt es sich dabei um einen Entkonsolidierungsertrag in Höhe von 0,5 Mrd.
€ im Zusammenhang mit dem mit Ablauf des 31. März 2017 abgeschlossenen Verkauf der
Strato sowie um einen Ertrag aus der Veräußerung der verbliebenen Anteile an der Scout24
AG in Höhe von 0,2 Mrd. €. Aus dem bereits am 18. April 2016 vollzogenen Verkauf von
Teilen unseres Aktienpakets an der Scout 24 AG resultierte in der Vergleichsperiode
ein Ertrag in Höhe von 0,1 Mrd. €. Sondereinflüsse im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen
beliefen sich insgesamt auf 0,2 Mrd. € und lagen damit um 0,7 Mrd. € unter den Aufwendungen
des Vergleichszeitraums. Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA/bereinigtem
EBITDA unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente"
(Seite 15 ff.) entnommen werden.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q2 2016 | Veränderung in % | H1 2017 | H1 2016 | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN | 5 550 | 5 944 | 5 457 |
8,9 % | 11 495 | 10 620 |
| Deutschlanda | 2 070 | 2 100 | 2 078 | 1,1 % | 4 170 | 4 129 |
| USA | 2 386 | 2 640 | 2 172 | 21,5 % | 5 025 | 4 080 |
| Europaa | 889 | 947 | 968 | (2,2) % | 1 836 | 1 899 |
| Systemgeschäfta | 96 | 136 | 111 |
22,5 % | 232 | 307 |
| Group Developmenta | 238 | 236 | 256 | (7,8) % | 475 | 479 |
| Group Headquarters & Group Servicesa | (128) | (90) | (89) | (1,1) % | (218) | (236) |
| Überleitung | (1) | (25) | (39) | 35,9 % | (25) | (38) |
| Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN | 8,2 % | 21 420 |
| Deutschlanda | 1,0 % | 8 237 |
| USA | 23,2 % | 8 561 |
| Europaa | (3,3) % | 3 866 |
| Systemgeschäfta | (24,4) % | 530 |
| Group Developmenta | (0,8) % | 943 |
| Group Headquarters & Group Servicesa | 7,6 % | (670) |
| Überleitung | 34,2 % | (47) |
Das EBIT des Konzerns lag bei 5,6 Mrd. € und war damit 0,5 Mrd. € niedriger als im
Vorjahresvergleichszeitraum. Ursachen für diese Veränderung sind im Wesentlichen die
beim EBITDA beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
und Sachanlagen lagen unverändert auf dem Niveau der Vergleichsperiode.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern verringerte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
deutlich um 2,5 Mrd. € auf 2,6 Mrd. €. Neben den bereits zuvor beschriebenen Effekten
war das Finanzergebnis um 2,0 Mrd. € rückläufig. Dazu beigetragen hat v. a. die erfolgswirksam
erfasste Wertminderung unseres Anteils an BT in Höhe von 1,1 Mrd. €. Negative Bewertungseffekte
aus der Ausübung und Folgebewertung eingebetteter Derivate bei T-Mobile US - im Wesentlichen
im Zusammenhang mit der vorzeitigen Ablösung externer Finanzverbindlichkeiten - belasteten
ebenfalls das Finanzergebnis. Im Vergleichszeitraum enthielt das sonstige Finanzergebnis
eine im Zusammenhang mit dem Verkauf des Anteils am ehemaligen Joint Venture EE erhaltene
abschließende Dividende in Höhe von 0,2 Mrd. €.
Der Konzernüberschuss verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 2,1 Mrd.
€ auf 1,6 Mrd. €. Der Steueraufwand des ersten Halbjahres 2017 belief sich auf 0,6
Mrd. € und verringerte sich somit um 0,4 Mrd. € gegenüber der Vergleichsperiode. Weitere
Erläuterungen hierzu finden Sie im KonzernZwischenabschluss, Seite 29 ff. Das den
Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode
um 0,1 Mrd. €. In unserem operativen Segment USA trug insbesondere die positive Geschäftsentwicklung
zum Anstieg des den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechneten Ergebnisses bei.
Gegenläufig wirkte sich der zuvor genannte Bewertungseffekt im Finanzergebnis aus.
| 30.06.2017 | 31.12.2016 | |
| Deutschlanda | 64 560 | 65 452 |
| USA | 43 566 | 44 820 |
| Europaa | 47 610 | 46 808 |
| Systemgeschäfta | 37 801 | 37 472 |
| Group Developmenta | 1 980 | 2 572 |
| Group Headquarters & Group Servicesa | 20 618 | 21 216 |
| ANZAHL MITARBEITER KONZERN | 216 135 | 218 341 |
| davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) | 15 846 | 15 999 |
Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2016 um 1,0%.
Durch Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz, einen reduzierten Einstellungsverlauf
in operativen Bereichen sowie der Inanspruchnahme sozialverträglicher Instrumente
verringerte sich der Personalbestand des operativen Segments Deutschland im ersten
Halbjahr um 1,4 %. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter unseres operativen Segments USA
sank zum 30. Juni 2017 um 2,8 % gegenüber dem 31. Dezember 2016 aufgrund des Personalumbaus
bei Mitarbeitern zur Kundenakquisition und im Kundenservice. In unserem operativen
Segment Europa stieg die Mitarbeiterzahl um 1,7 %, v. a. in der Slowakei, Griechenland,
EJR Mazedonien, der Tschechischen Republik und Ungarn, wobei Rumänien bei einem rückläufigen
Mitarbeiterbestand einen gegenläufigen Effekt zeigte. In unserem operativen Segment
Systemgeschäft stieg die Mitarbeiterzahl um 0,9 % v. a. aufgrund der eingegliederten
Mitarbeiter der Telekom Security. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im operativen
Segment Group Development um 23,0 % reduziert. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen
auf die Entkonsolidierung der Strato zum 31. März 2017 zurückzuführen. Die Mitarbeiterzahl
im Segment Group Headquarters & Group Services sank im Vergleich zum Jahresende 2016
um 2,8 %, im Wesentlichen bedingt durch die konzernweite Bündelung des Bereichs Telekom
Security in unserem operativen Segment Systemgeschäft und den fortgesetzten Personalumbau
bei Vivento. Gegenläufig stieg die Mitarbeiterzahl in unserem Vorstandsbereich Technologie
und Innovation durch die Neuaufstellung.

Unsere Bilanzsumme belief sich auf 141,4 Mrd. € und reduzierte sich damit im Vergleich
zum 31. Dezember 2016 um 7,0 Mrd. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Währungskurseffekte,
v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, sowie die Rückzahlung finanzieller
Verbindlichkeiten zurückzuführen.
Auf der Aktivseite lagen die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen
insgesamt um 3,7 Mrd. € über dem Vorjahresniveau. Insbesondere die Investitionen für
den Erwerb neuer Mobilfunk-Lizenzen im Zuge der im April 2017 abgeschlossenen Spektrum-Auktion
im operativen Segment USA wirkten mit 7,2 Mrd. € buchwerterhöhend. Weiterhin erfolgten
hohe Investitionen in unsere Netzwerke, v. a. im operativen Segment USA in die Netzwerkmodernisierung
sowie im operativen Segment Deutschland für den Breitband-/Glasfaserausbau. Den Zugängen
im ersten Halbjahr 2017 standen auf dem Niveau der Vorjahresvergleichsperiode liegende
Abschreibungen und negative Wechselkurseffekte v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar
in Euro entgegen.
In den sonstigen Aktiva reduzierten sich insbesondere die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
im Vergleich zum 31. Dezember 2016 u. a. aufgrund der Auszahlung für die in den USA
erworbenen Spektrum-Lizenzen in Höhe von 5,2 Mrd. €. Der Rückgang der sonstigen finanziellen
Vermögenswerte im Vergleich zum 31. Dezember 2016 ist auf die Verwendung, der von
unserem operativen Segment USA für die Spektrum-Auktion bereits im Juni 2016 hinterlegte
Barsicherheit in Höhe von 2,0 Mrd. € zurückzuführen. Daneben reduzierten die im ersten
Halbjahr 2017 auf unsere börsengehandelten Anteile an BT vorgenommene erfolgswirksame
Wertminderung in Höhe von 1,1 Mrd. € sowie die Ausübung des vorzeitigen Kündigungsrechtes
für von T-Mobile US emittierte Anleihen die sonstigen finanziellen Vermögenswerte.
Auf der Passivseite haben sich unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten
im Vergleich zum Jahresende 2016 insgesamt um 3,7 Mrd. € reduziert. Dies ist im Wesentlichen
durch neu begebene Anleihen in Höhe von umgerechnet 9,4 Mrd. €, durch endfällige Rückzahlung
von Anleihen in Höhe von umgerechnet 3,3 Mrd. € sowie die vorzeitige Rückzahlung von
Schuldtiteln der T-Mobile US in Höhe von umgerechnet 9,5 Mrd. € begründet. Weitere
Erläuterungen sind dem Konzern-Zwischenabschluss, Seite 29 ff. zu entnehmen.
Die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen reduzierten sich um 0,3 Mrd.
€. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Rechnungszinsanpassungen, aus denen insgesamt
ein erfolgsneutral erfasster versicherungsmathematischer Gewinn in Höhe von 0,3 Mrd.
€ resultierte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
verringerten sich um 1,7 Mrd. €. Ursächlich hierfür war der Abbau des Verbindlichkeitenbestands,
v. a. in unseren operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland.
Das Eigenkapital sank gegenüber dem 31. Dezember 2016 nur leicht von 38,8 Mrd. € auf
38,6 Mrd. €. Erhöhend wirkte dabei der Überschuss von 2,0 Mrd. €. Dem entgegen standen
ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1,2 Mrd. €. Darüber
hinaus wirkten Dividendenausschüttungen an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG
für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 2,8 Mrd. € und an Minderheiten in Höhe von
0,1 Mrd. € eigenkapitalmindernd. Dem entgegen wirkte eine im Zusammenhang mit der
unseren Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen,
durchgeführte Kapitalerhöhung unter Einbringung der Dividendenansprüche von 1,4 Mrd.
€ erhöhend. Darüber hinaus wirkten das Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten
Plänen in Höhe von 0,2 Mrd. € (nach Steuern) sowie das Ergebnis aus der Bewertung
von Sicherungsinstrumenten von 0,2 Mrd. € positiv.
Weitere Erläuterungen zur Bilanz sind dem Konzern-Zwischenabschluss den Seiten 29
ff. zu entnehmen.

Die sonstigen Effekte von 0,6 Mrd. € enthalten u. a. Finanzierungsformen, durch welche
die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Einbeziehung
von Bankgeschäften später fällig werden sowie Verbindlichkeiten für den Erwerb von
Medienübertragungsrechten. Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten
verweisen wir auf die Angaben zur Herleitung alternativer Leistungskennzahlen im Kapitel
"Weitere Informationen", Seite 53 ff.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q2 2016 | Veränderung in % | H1 2017 | H1 2016 | |
| OPERATIVER CASHFLOW | 5 280 | 4 955 | 4 513 | 9,8 % | 10 235 | 9 010 |
| Erhaltene/(gezahlte) Zinsen | (926) | (752) | (582) | (29,2) % | (1 676) | (1 583) |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 4 355 | 4 204 | 3 931 | 6,9 % | 8 559 | 7 427 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) | (3 245) | (2 994) | (2 664) | (12,4) % | (6 238) | (5 495) |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen | 118 | 91 | 53 | 71,7 % | 209 | 210 |
| FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) |
1 228 | 1 301 | 1 320 | (1,4)% | 2 530 | 2 142 |
| Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| OPERATIVER CASHFLOW | 13,6 % | 18 166 |
| Erhaltene/(gezahlte) Zinsen | (5,9) % | (2 583) |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 15,2 % | 15 533 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) | (13,5) % | (10 958) |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen | (0,5) % | 364 |
| FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) |
18,1 % | 4 939 |
Free Cashflow. Der Free Cashflow des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in
Spektrum erhöhte sich gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 0,4 Mrd. € auf 2,5
Mrd. €. Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 1,1 Mrd. €. Die Auszahlungen
für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen
in Spektrum) und Sachanlagen stiegen um 0,7 Mrd. €.
Zum Anstieg des Cashflows aus Geschäftstätigkeit trug im Wesentlichen die positive
Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA bei. Im Vergleich zur Vorjahresperiode
wirkten sich Factoring-Vereinbarungen insgesamt um 0,5 Mrd. € weniger entlastend auf
den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies beinhaltet im Wesentlichen Factoring-Vereinbarungen
in den operativen Segmenten Deutschland, Systemgeschäft und USA. Der erhaltenen Dividendenzahlung
der BT in Höhe von 0,1 Mrd. € stand in der Vergleichsperiode eine Dividendenzahlung
des ehemaligen Joint Ventures EE in Höhe von 0,2 Mrd. € gegenüber. Zusätzlich wirkten
sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mrd. € höhere Nettozinszahlungen sowie in der Vergleichsperiode
erhaltene Einzahlungen aus der Auflösung von Zinsderivaten in Höhe von 0,3 Mrd. €
negativ auf den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit aus. Positiv wirkte eine im Vorjahresvergleich
um 0,1 Mrd. € niedrigere Auszahlung für Ertragsteuern.
Der gegenüber der Vergleichsperiode um 0,7 Mrd. € gestiegene Cash Capex resultierte
v. a. aus den operativen Segmenten Deutschland und USA. Die Auszahlungen standen jeweils
im Zusammenhang mit den im Rahmen des Netzausbaus und der Netzmodernisierung getätigten
Investitionen.
Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem Konzern-Zwischenabschluss
auf Seite 29 ff. zu entnehmen.
Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie
die Angaben zur Segmentberichterstattung im KonzernZwischenabschluss, Seite 42 f.
Die Vorjahresvergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.
| 30.06.2017 | 31.03.2017 | Veränderung 30.06.2017/ 31.03.2017 in % | 31.12.2016 | Veränderung 30.06.2017/ 31.12.2016 in % | 30.06.2016 | |
| GESAMT Mobilfunk-Kundena |
42 01 1 | 42 114 | (0,2) % | 41 849 | 0,4 % | 41 138 |
| Vertragskunden | 25 084 | 25 270 | (0,7) % | 25 219 | (0,5) % | 24 096 |
| Prepaid-Kunden | 16 927 | 16 844 | 0,5 % | 16 630 | 1,8 % | 17 042 |
| Festnetz-Anschlüsse | 19 477 | 19 648 | (0,9) % | 19 786 | (1,6) % | 19 971 |
| davon: IP-basiert Retail | 10 351 | 9 801 | 5,6 % | 9 042 | 14,5 % | 7 958 |
| Breitband-Anschlüsse | 13 035 | 12 989 | 0,4 % | 12 922 | 0,9 % | 12 770 |
| davon: Glasfaser | 5 033 | 4 693 | 7,2 % | 4 250 | 18,4 % | 3 577 |
| TV (IPTV, Sat) | 3 024 | 2 955 | 2,3 % | 2 879 | 5,0 % | 2 777 |
| Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) | 6 723 | 6 952 | (3,3) % | 7 195 | (6,6) % | 7 648 |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 4 855 | 4 554 | 6,6 % | 4 212 | 15,3 % | 3 621 |
| davon: Glasfaser | 3 169 | 2 887 | 9,8 % | 2 555 | 24,0 % | 2 028 |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | 125 | 148 | (15,5) % | 165 | (24,2) % | 192 |
| Veränderung 30.06.2017/ 30.06.2016 in % | |
| GESAMT Mobilfunk-Kundena |
2,1% |
| Vertragskunden | 4,1% |
| Prepaid-Kunden | (0,7) % |
| Festnetz-Anschlüsse | (2,5) % |
| davon: IP-basiert Retail | 30,1 % |
| Breitband-Anschlüsse | 2,1 % |
| davon: Glasfaser | 40,7 % |
| TV (IPTV, Sat) | 8,9 % |
| Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) | (12,1) % |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 34,1 % |
| davon: Glasfaser | 56,3 % |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | (34,9) % |
In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer, sowohl bei den Festnetz- als auch bei
den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen
Netze. So begeistern wir unsere Kunden mit mehrfach ausgezeichneter Netzqualität -
im Festnetz und im Mobilfunk - sowie einem breiten Produkt-Portfolio. Für unser integriertes
Produkt "MagentaEins", bestehend aus Festnetz- und Mobilfunk-Komponenten, konnten
wir bisher 3,4 Mio. Kunden gewinnen.
Insgesamt lag die Zahl unserer Mobilfunk-Kunden im ersten Halbjahr 2017 auf einem
nahezu gleichen Niveau wie zum Jahresende 2016. Trotz des sinkenden Vertragskundengeschäfts
konnte die Anzahl der Vertragskunden unter der Marke "Telekom" und "congstar" aufgrund
der hohen Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integriertem Datenvolumen gesteigert
werden. Auch im Bereich der Prepaid-Kunden konnten wir einen deutlichen Zuwachs verzeichnen.
Zum Ende des ersten Halbjahres 2017 konnten wir bereits 14,9 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse
auf IP migrieren; dies entspricht einer Quote von 61 %.
Nach wie vor verzeichnen wir eine starke Nachfrage nach unseren GlasfaserProdukten:
Die Anzahl der Anschlüsse stieg zum Ende des ersten Halbjahres 2017 auf insgesamt
8,2 Mio. In den letzten sechs Monaten haben wir somit in Deutschland 1,4 Mio. Anschlüsse
an unser Glasfasernetz angebunden. Mit dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau und der
innovativen Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung höherer Bandbreiten erfolgreich
vorangetrieben. Mit unserem Kontingent-Modell setzen wir Anreize für eine Migration
aus den klassischen Vorleistungsprodukten - wie gebündelte Wholesale-Anschlüsse oder
die Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL) - hin zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen.
Seit dem Jahresende 2016 gewannen wir bei unserem eigenen Vertragskundengeschäft unter
den Marken "Telekom", "congstar" und unserer "Deutschland Telekom Multibrand GmbH"
insgesamt 357 Tsd. Kunden hinzu. Bei dem Vertragskundengeschäft der Wiederverkäufer
(Service Provider) verloren wir 452 Tsd. Kunden. Die Zahl der Prepaid-Kunden ist um
117 Tsd. Kunden angestiegen.
Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz -v. a. durch
aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung.
Unser Fokus liegt auf integrierten Angeboten sowie TV- und Glasfaser-Anschlüssen.
So legte die Zahl unserer BreitbandAnschlüsse im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem
Jahresende 2016 um 113 Tsd. und die Zahl der TV-Kunden um 145 Tsd. zu. Im klassischen
Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse um 309 Tsd.
Mit unseren "MagentaZuhause" Tarifen bieten wir ein umfassendes Produktportfolio für
den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten
an. "MagentaZuhause Hybrid" bündelt Festnetz- und Mobilfunk-Technologie in einem Router.
Für dieses innovative Produkt konnten wir bislang 339 Tsd. Kunden gewinnen - vorwiegend
im ländlichen Raum.
Im Rahmen unserer Kooperationen mit der Wohnungswirtschaft haben wir insgesamt 188
Tsd. Wohnungen an unser Netz angeschlossen.
Zum Ende des ersten Halbjahres 2017 lag der Anteil der Glasfaser-Anschlüsse am Gesamtbestand
mit 27,1 % um 5,0 Prozentpunkte über dem Wert zum Jahresende. Ursache für das verstärkte
Wachstum bei unseren entbündelten Wholesale-Anschlüssen um 643 Tsd. bzw. 15,3 % gegenüber
dem Jahresende 2016 war in erster Linie die hohe Nachfrage nach unserem Kontingentmodell.
Dagegen sank die Zahl unserer gebündelten Wholesale-An-schlüsse geringfügig um 40
Tsd. Dieser Trend wird wohl in den kommenden Jahren anhalten, weil unsere Mitbewerber
von gebündelten zu entbündelten Wholesale-Produkten mit mehr Bandbreite oder auf eigene
Infrastrukturen wechseln. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte
sich gegenüber dem Vorjahresende um 472 Tsd. bzw. 6,6 %. Dies resultiert zum einen
aus der Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen und zum anderen
aus dem Wechsel von Endkunden zu Kabelanbietern. Dazu kommt, dass Wholesale-Kunden
ihre Endkunden auf eigene GlasfaserAnschlüsse migrieren. Insgesamt ist der Anschlussbestand
im Bereich Wholesale bis Ende Juni 2017 auf 11,7 Mio. angestiegen.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q2 2016 | Veränderung in % | H1 2017 | ||
| GESAMTUMSATZ | 5 397 | 5 371 | 5 338 | 0,6 % | 10 768 | |
| Privatkunden | 2 918 | 2 878 | 2 863 | 0,5 % | 5 796 | |
| Geschäftskunden | 1 465 | 1 473 | 1 451 | 1,5 % | 2 937 | |
| Wholesale | 926 | 928 | 941 | (1,4) % | 1 854 | |
| Sonstiges | 88 | 92 | 83 | 10,8 % | 181 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 086 | 1 042 | 765 | 36,2 % | 2 129 | |
| EBIT-Marge |
% | 20,1 | 19,4 | 14,3 | 19,8 | |
| Abschreibungen | (935) | (953) | (934) | (2,0) % | (1 888) | |
| EBITDA | 2 021 | 1 995 | 1 699 | 17,4 % | 4 016 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (49) | (105) | (379) | 72,3 % | (154) | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 2 070 | 2 100 | 2 078 | 1,1% | 4 170 | |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
% | 38,4 | 39,1 | 38,9 | 38,7 | |
| CASH CAPEX | (1 005) | (1 052) | (885) | (18,9) % | (2 057) |
| H1 2016 | Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 10 723 | 0,4 % | 21 774 |
| Privatkunden | 5 785 | 0,2 % | 11 739 |
| Geschäftskunden | 2 898 | 1,3 % | 5 923 |
| Wholesale | 1 871 | (0,9) % | 3 742 |
| Sonstiges | 169 | 7,1 % | 370 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 738 | 22,5 % | 3 624 |
| EBIT-Marge |
16,2 | 16,6 | |
| Abschreibungen | (1 854) | (1,8) % | (3 703) |
| EBITDA | 3 592 | 11,8 % | 7 327 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (537) | 71,3 % | (910) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 4 129 | 1,0 % | 8 237 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) |
38,5 | 37,8 | |
| CASH CAPEX | (1 758) | (17,0) % | (4 031) |
Der Gesamtumsatz entwickelte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht positiv.
Dazu trugen die gestiegenen Umsätze im Mobilfunk-Geschäft von 2,5 % und v. a. die
Endgeräteumsätze ohne Vertragsbeziehung mit einem Zuwachs von 17,4 % bei. Positiv
auf den Umsatz im Festnetz wirkten sich die gestiegenen IT-Umsätze und Breitband-Umsätze
aus. Diese konnten die um 1,1 % rückläufigen Umsätze im Festnetz-Geschäft gegenüber
dem Vorjahreshalbjahr nicht vollständig kompensieren.
Im Privatkundenbereich ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahreshalbjahr stabil. Mengenbedingte
Umsatzrückgänge prägten weiterhin das klassische Festnetzgeschäft. Dagegen stieg der
Umsatz im Breitband-Geschäft um 1,3 %. Im Mobilfunk-Bereich stieg der Umsatz um 1,6
% v. a. durch eine erfolgreiche Endgerätevermarktung.
Im Geschäftskundenbereich stieg der Umsatz um 1,3 %. Der MobilfunkBereich legte um
4,4 % gegenüber dem Vojahreshalbjahr zu. Die IT-Umsätze konnten um 13,6 % gesteigert
werden. Im Gegensatz dazu ging im Festnetz die klassische Sprachtelefonie zurück,
v. a. weil Kunden vermehrt auf FlatrateTarife wechselten.
Der Umsatz im Wholesale-Bereich verzeichnete im ersten Halbjahr 2017 einen leichten
Rückgang um 0,9 %, bzw. ohne Berücksichtigung von regulatorischen Preiseffekten (ab
dem 1. Dezember 2016) eine positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese
Entwicklung ist v. a. auf die gestiegenen Umsätze mit entbündelten Anschlüssen zurückzuführen,
insbesondere durch das Kontingentmodell.
Das EBITDA belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf 4,0 Mrd. €, dies ist eine Steigerung
gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 11,8 %. Hauptgrund waren geringere Sondereinflüsse
für Aufwendungen für unseren Personalumbau. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA
konnte im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 1,0 % gesteigert werden und
betrug 4,2 Mrd. €. Haupttreiber waren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in allen Funktionen
bei einer gleichzeitig leicht positiven Umsatzentwicklung. Unsere bereinigte EBITDA-Marge
ist auf 38,7 % gestiegen (Vorjahreswert 38,5 %).
Das Betriebsergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 22,5 % auf 2,1 Mrd.
€ an. Die leicht höheren Abschreibungen wurden durch das höhere EBITDA-Niveau kompensiert.
Der Cash Capex ist im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 17,0 % angestiegen. Im Rahmen
unserer integrierten Netzstrategie investierten wir weiterhin verstärkt in den Breitband-
und Glasfaser-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere Mobilfunk-Infrastruktur.
| 30.06.2017 | 31.03.2017 | Veränderung 30.06.2017/ 31.03.2017 in % | 31.12.2016 | Veränderung 30.06.2017/ 31.12.2016 in % | 30.06.2016 | |
| USA | ||||||
| Mobilfunk-Kunden | 69 562 | 72 597 | (4,2) % | 71 455 | (2,6) % | 67 384 |
| Eigene Kunden (unter eigener Marke)a | 56 451 | 55 540 | 1,6 % | 54 240 | 4,1 % | 52 540 |
| Eigene Postpaid-Kundena | 36 158 | 35 341 | 2,3 % | 34 427 | 5,0 % | 33 626 |
| Eigene Prepaid-Kundena | 20 293 | 20 199 | 0,5 % | 19 813 | 2,4 % | 18 914 |
| Wholesale-Kundena,b | 13 111 | 17 057 | (23,1) % | 17 215 | (23,8) % | 14 844 |
| Veränderung 30.06.2017/ 30.06.2016 in % | |
| USA | |
| Mobilfunk-Kunden | 3,2 % |
| Eigene Kunden (unter eigener Marke)a | 7,4 % |
| Eigene Postpaid-Kundena | 7,5 % |
| Eigene Prepaid-Kundena | 7,3 % |
| Wholesale-Kundena,b | (11,7) % |
a
Am 1. September 2G16 hat T-Mobile US seine Marketing- und Vertriebsrechte an bestimmten
bestehenden Co-Branding-Kunden an einen aktuellen Wholesale-Partner zum Nominalwert
der Gegenleistung verkauft (die MVNO-Transaktion). Durch den Verkauf wurden infolge
der Transaktion 1 365 Tsd. eigene Postpaid-Kunden und 326 Tsd. eigene Prepaid-Kunden
zu Wholesale-Kunden. Prospektiv ab dem 1. September 2G16 wird der Nettozuwachs für
diese Kunden zu den Wholesale-Kunden gerechnet.
b
T-Mobile US ist der Auffassung, dass aufgrund aktueller und zukünftiger regulatorischer
Änderungen das von den Wholesale-Partnern angebotene Lifeline-Programm unwirtschaftlich
geworden ist. T-Mobile US wird auch weiterhin diese Lifeline-Anbieter unterstützen,
hat aber die Lifeline-Kunden aus der ausgewiesenen Wholesale-Kundenbasis ausgenommen.
Dadurch ist die Zahl der ausgewiesenen Wholesale-Kunden seit Anfang des zweiten Quartals
um 4 368 Tsd. gesunken.
Zum 30. Juni 2017 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 69,6 Mio. Kunden gegenüber
einem Kundenbestand von 71,5 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2016. Der Nettozuwachs -
unter Berücksichtigung der Herausnahme der Lifeline-Kunden - lag in den ersten sechs
Monaten 2017 bei 2,5 Mio. Kunden gegenüber 4,1 Mio. im Vorjahresvergleichszeitraum.
Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:
Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug
in den ersten sechs Monaten 2017 netto 1 731 Tsd. gegenüber netto 1 931 Tsd. im Vorjahreszeitraum.
Ursache für den rückläufigen Nettokundenzuwachs gegenüber dem ersten Halbjahr 2016
waren hauptsächlich höhere Wettbewerbsintensität und verstärkte Deaktivierungen in
einer größeren Kundenbasis. Teilweise wurden diese Effekte durch die positive Resonanz
der Kunden auf die weiter laufenden "Un-carrier"-Initiativen der T-Mobile US sowie
Werbeaktionen ausgeglichen.
Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg in den ersten sechs Monaten 2017 um netto
480 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 1 283 Tsd. im Vorjahresvergleichszeitraum.
Dieser Rückgang resultierte hauptsächlich aus einem gesunkenen Bruttokundenzuwachs
aufgrund der höheren Wettbewerbsintensität im Markt und der verstärkten Deaktivierungen
in einer größeren Kundenbasis. Dieser Rückgang wurde teilweise durch den anhaltenden
Erfolg der Marke MetroPCS kompensiert.
Wholesale-Kunden. T-Mobile US ist der Auffassung, dass aufgrund aktueller und zukünftiger
regulatorischer Änderungen das von den Wholesale-Partnern angebotene Lifeline-Programm
unwirtschaftlich geworden ist. T-Mobile US wird auch weiterhin diese Lifeline-Anbieter
unterstützen, hat aber die LifelineKunden aus der ausgewiesenen Wholesale-Kundenbasis
ausgenommen. Dadurch ist die Zahl der ausgewiesenen Wholesale-Kunden seit Anfang des
zweiten Quartals um 4 368 Tsd. gesunken. Unter Berücksichtigung dieser Änderung erhöhte
sich die Zahl der Wholesale-Kunden in den ersten sechs Monaten 2017 um netto 264 Tsd.
gegenüber einem Anstieg von netto 888 Tsd. im ersten Halbjahr 2016. Ursache für diese
rückläufige Entwicklung waren insbesondere niedrigere Bruttokundenzuwächse, die teilweise
durch weniger Deaktivierungen ausgeglichen wurden. Seit Anfang des zweiten Quartals
2017 sind auch die Nettoeffekte der Aktivitäten von Lifeline-Kunden nicht mehr enthalten.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q2 2016 | Veränderung in % | H1 2017 | H1 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 8 982 | 9 236 | 8 196 | 12,7 % | 18 218 | 16 012 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 003 | 1 328 | 821 | 61,8 % | 2 331 | 1 777 |
| EBIT-Marge % | 11,2 | 14,4 | 10,0 | 12,8 | 11,1 | |
| Abschreibungen | (1 387) | (1 308) | (1 302) | (0,5) % | (2 695) | (2 614) |
| EBITDA | 2 390 | 2 635 | 2 123 | 24,1% | 5 025 | 4 391 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 4 | (4) | (49) | 91,8 % | 0 | 311 |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 2 386 | 2 640 | 2 172 | 21,5 % | 5 025 | 4 080 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % |
26,6 | 28,6 | 26,5 | 27,6 | 25,5 | |
| CASH CAPEX | (1 442) | (8 463) | (1 251) | n. a. | (9 905) | (3 007) |
| Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 13,8 % | 33 738 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 31,2 % | 3 685 |
| EBIT-Marge % | 10,9 | |
| Abschreibungen | (3,1) % | (5 282) |
| EBITDA | 14,4 % | 8 967 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | n. a. | 406 |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 23,2 % | 8 561 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % |
25,4 | |
| CASH CAPEX | n. a. | (5 855) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA stieg im ersten Halbjahr 2017 gegenüber
dem Vorjahresvergleichszeitraum von 16,0 Mrd. € um 13,8 % auf 18,2 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis
wuchs der Gesamtumsatz um 10,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund dafür
waren höhere Service-Umsätze, die wiederum zurückzuführen sind auf den Anstieg des
durchschnittlichen Bestands eigener Kunden durch die positive Resonanz auf die "Un-carrier"-Initiativen
von T-Mobile US, die Erschließung neuer Märkte und den Erfolg der Marke MetroPCS.
Darüber hinaus sind die Endgeräteumsätze gestiegen, insbesondere aufgrund des weiterhin
fokussierten Angebots von auf Ratenzahlung finanzierten Endgeräten, wodurch der durchschnittliche
Umsatz je verkauftem Gerät höher ausfiel.
Das EBITDA stieg um 23,2 % von 4,1 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum auf 5,0 Mrd.
€ in den ersten sechs Monaten 2017. Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA
im ersten Halbjahr 2017 um 19,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Positiven Einfluss
hatten in erster Linie die starke Kundenresonanz auf die "Un-carrier"-Initiativen
der T-Mobile US, der anhaltende Erfolg der Werbeaktionen und der Erfolg der Marke
MetroPCS. Dies wiederum führte zu höheren Service-Umsätzen sowohl mit eigenen Prepaid-
als auch mit eigenen Postpaid-Kunden. Diesen positiven Einflüssen standen höhere Kosten
im Zusammenhang mit dem Netzausbau, höhere Provisionen sowie höhere personalbezogene
Kosten gegenüber. Aufgrund der beschriebenen Faktoren erhöhte sich die bereinigte
EBITDA-Marge von 25,5 % im ersten Halbjahr 2016 auf 27,6 % in den ersten sechs Monaten
2017.
Im bereinigten EBITDA für das erste Halbjahr 2017 sind im Saldo keine Sondereinflüsse
enthalten, während im Vorjahresvergleichszeitraum Sondereinflüsse in Höhe von 0,4
Mrd. € im Zusammenhang mit zahlungsunwirksamen Erträgen aus Spektrumtransaktionen
mit AT&T wirksam waren. Diesen standen wiederum Kosten aus der Abschaltung des CDMA-Netzes
von MetroPCS und Kosten für die aktienbasierte Vergütung gegenüber. Insgesamt stieg
das EBITDA aufgrund der beschriebenen Sachverhalte, einschließlich der Auswirkungen
von Sondereinflüssen, von 4,4 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 5,0 Mrd. € im ersten
Halbjahr 2017.
Das EBIT stieg von 1,8 Mrd. € im ersten Halbjahr 2016 auf 2,3 Mrd. € im Berichtszeitraum.
Dieser Anstieg war auf ein höheres EBITDA zurückzuführen. Höhere Abschreibungen aus
dem weiteren Ausbau des 4G/LTE-Netzes der T-Mobile US wirkten sich allerdings gegenläufig
aus, wobei dieser negative Effekt teilweise durch rückläufige Abschreibungen von im
Rahmen des Programms JUMP! On Demand gemieteten Endgeräten ausgeglichen wurde.
Der Cash Capex stieg im ersten Halbjahr 2017 von 3,0 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf
9,9 Mrd. €, v. a. aufgrund des Erwerbs von Spektrumlizenzen für 7,3 Mrd. € in der
ersten Jahreshälfte 2017. Im Gegensatz dazu wurden im ersten Halbjahr 2016 nur für
0,6 Mrd. € Spektrumlizenzen erworben.
Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie
die Angaben zur Segmentberichterstattung im KonzernZwischenabschluss, Seite 42 f.
Die Vorjahresvergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.
| in Tsd. | 30.06.2017 | 31.03.2017 | Veränderung 30.06.2017/ 31.03.2017 in % | 31.12.2016 | Veränderung 30.06.2017/ 31.12.2016 in % | |
| EUROPA, GESAMT | Mobilfunk-Kunden | 47 688 | 47 348 | 0,7 % | 47 952 | (0,6) % |
| Vertragskunden | 24 854 | 24 482 | 1,5 % | 24 315 | 2,2 % | |
| Prepaid-Kunden | 22 834 | 22 866 | (0,1) % | 23 637 | (3,4) % | |
| Festnetz-Anschlüsse | 8 464 | 8 486 | (0,3) % | 8 531 | (0,8) % | |
| davon: IP-basiert | 5 416 | 5 190 | 4,4 % | 5 016 | 8,0 % | |
| Breitband-Anschlüsse Retail | 5 509 | 5 444 | 1,2 % | 5 393 | 2,2 % | |
| TV (IPTV, Sat, Kabel) | 4 156 | 4 100 | 1,4 % | 4 049 | 2,6 % | |
| Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/ Wholesale PSTN | 2 268 | 2 269 | 0,0 % | 2 259 | 0,4 % | |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | 133 | 126 | 5,6 % | 123 | 8,1 % | |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 260 | 250 | 4,0 % | 247 | 5,3 % | |
| GRIECHENLAND | Mobilfunk-Kunden | 7 737 | 7 733 | 0,1 % | 7 725 | 0,2 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 2 539 | 2 547 | (0,3) % | 2 564 | (1,0) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 747 | 1 708 | 2,3 % | 1 682 | 3,9 % | |
| RUMÄNIEN | Mobilfunk-Kunden | 5 278 | 5 428 | (2,8) % | 5 722 | (7,8) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 922 | 1 937 | (0,8) % | 1 969 | (2,4) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 191 | 1 186 | 0,4 % | 1 194 | (0,3) % | |
| UNGARN | Mobilfunk-Kunden | 5 390 | 5 304 | 1,6 % | 5 332 | 1,1% |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 637 | 1 630 | 0,4 % | 1 629 | 0,5 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 081 | 1 053 | 2,7 % | 1 040 | 3,9 % | |
| POLEN | Mobilfunk-Kunden | 10 251 | 10 229 | 0,2 % | 10 634 | (3,6) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 31 | 33 | (6,1) % | 20 | 55,0 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 18 | 20 | (10,0) % | 16 | 12,5 % | |
| TSCHECHISCHE REPUBLIK | Mobilfunk-Kunden | 6 155 | 6 097 | 1,0 % | 6 049 | 1,8 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 146 | 143 | 2,1 % | 140 | 4,3 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 136 | 136 | - | 134 | 1,5 % | |
| KROATIEN | Mobilfunk-Kunden | 2 237 | 2 210 | 1,2 % | 2 234 | 0,1 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 986 | 992 | (0,6) % | 1 001 | (1,5) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 797 | 795 | 0,3 % | 783 | 1,8 % | |
| SLOWAKEI | Mobilfunk-Kunden | 2 235 | 2 230 | 0,2 % | 2 225 | 0,4 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 855 | 854 | 0,1 % | 850 | 0,6 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 655 | 649 | 0,9 % | 638 | 2,7 % | |
| ÖSTERREICH | Mobilfunk-Kunden | 4 984 | 4 713 | 5,8 % | 4 594 | 8,5 % |
| ÜBRIGEa | Mobilfunk-Kunden | 3 420 | 3 404 | 0,5 % | 3 438 | (0,5) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 348 | 351 | (0,9) % | 358 | (2,8) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 279 | 276 | 1,1% | 279 | - |
| in Tsd. | 30.06.2016 | Veränderung 30.06.2017/ 30.06.2016 in % |
| EUROPA, GESAMT | 48 541 | (1,8) % |
| 23 840 | 4,3 % | |
| 24 702 | (7,6) % | |
| 8 639 | (2,0) % | |
| 4 514 | 20,0 % | |
| 5 307 | 3,8 % | |
| 3 961 | 4,9 % | |
| 2 239 | 1,3 % | |
| 124 | 7,3 % | |
| 227 | 14,5 % | |
| GRIECHENLAND | 7 610 | 1,7 % |
| 2 576 | (1,4) % | |
| 1 611 | 8,4 % | |
| RUMÄNIEN | 5 909 | (10,7) % |
| 2 029 | (5,3) % | |
| 1 204 | (1,1) % | |
| UNGARN | 5 344 | 0,9 % |
| 1 655 | (1,1) % | |
| 1 035 | 4,4 % | |
| POLEN | 11 635 | (11,9) % |
| 18 | 72,2 % | |
| 15 | 20,0 % | |
| TSCHECHISCHE REPUBLIK | 6 008 | 2,4 % |
| 140 | 4,3 % | |
| 133 | 2,3 % | |
| KROATIEN | 2 246 | (0,4) % |
| 1 009 | (2,3) % | |
| 762 | 4,6 % | |
| SLOWAKEI | 2 227 | 0,4 % |
| 848 | 0,8 % | |
| 618 | 6,0 % | |
| ÖSTERREICH | 4 275 | 16,6 % |
| ÜBRIGEa | 3 287 | 4,0 % |
| 365 | (4,7) % | |
| 284 | (1,8) % |
Das europäische Marktumfeld, in dem sich unsere Landesgesellschaften bewegen, war
auch zum Ende des ersten Halbjahres 2017 immer noch von einer herausfordernden Wettbewerbsintensität
geprägt. Dank unseres konvergenten Produkt-Portfolios "MagentaOne" konnten wir uns
den Herausforderungen erfolgreich stellen: Zum 30. Juni 2017 verbuchten wir einen
Zugewinn von rund 31,3 % bei unseren FMC-Kunden. Als konstanter Umsatztreiber hat
sich auch unser TV-Geschäft etabliert. Im Mobilfunk-Geschäft haben wir die Zahl der
werthaltigen Vertragskunden gegenüber dem Jahresende 2016 auf 24,9 Mio. erhöhen können.
Im Festnetz treiben wir konsequent den Ausbau von schnellen glasfaserbasierten Anschlüssen
(FTTH, FTTB und FTTC) voran. Im Rahmen unserer paneuropäischen Netzstrategie steigerten
wir auch die Anzahl der IP-Anschlüsse, v. a. indem wir klassische PSTN-Anschlüsse
auf IP-Technologie migrierten.
Am Ende des ersten Halbjahres 2017 verzeichneten wir in unserem Gesamtbestand 47,7
Mio. Mobilfunk-Kunden - damit erreichten wir wieder eine nahezu stabile Kundenentwicklung
gegenüber dem Jahresendwert 2016. Ursächlich hierfür war die positive Entwicklung
im werthaltigen Vertragskunden-Geschäft v. a. bei den Landesgesellschaften in Ungarn,
Polen und der Tschechischen Republik. Insgesamt erzielten wir im VertragskundenGeschäft
einen Zuwachs von 2,2 % bzw. rund 539 Tsd. Kunden und setzten den Wachstumstrend der
letzten Quartale damit weiter erfolgreich fort. Der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand
lag zum Ende des ersten Halbjahres 2017 bei 52,1 %. Unsere Kunden profitierten durch
den konsequenten Ausbau unserer Mobilfunk-Netze mit 4G/LTE-Technologie von einer größeren
Netzabdeckung mit schneller mobiler Breitband-Anbindung. So versorgten wir zum 30.
Juni 2017 in den Ländern unseres operativen Segments bereits 91 % der Bevölkerung
mit LTE und erreichten somit insgesamt mehr als 102 Mio. Einwohner. Dass unsere Kunden
diese hohen Bandbreiten nutzen, zeigen nicht nur die in Anspruch genommenen hohen
Datenvolumen, sondern auch die Verkaufszahlen mobiler Endgeräte: Der Anteil an Smart-phones
lag im ersten Halbjahr 2017 bei 82 % und stieg gegenüber dem Vorjahr weiter an. Infolgedessen
konnten wir die Kundenverluste im Prepaid-Geschäft fast vollständig auffangen. Dieses
stand zum einen wettbewerbsbedingt weiterhin unter Druck. Zum anderem wirkten sich
die Effekte aus den regulierungsbedingten Prepaid-Registrierungsvorschriften in Polen
negativ auf die Kundenentwicklung aus.
Unser TV- und Entertainment-Angebot zeigte auch im ersten Halbjahr 2017 positive Impulse:
So wuchs die Anzahl der TV-Kunden gegenüber dem Jahresende 2016 um 2,6 % auf 4,2 Mio.;
dabei entfiel ein Großteil der Nettozuwächse von 107 Tsd. Kunden auf unsere Landesgesellschaften
in der Slowakei und Ungarn.
In allen unseren integrierten Ländern bieten wir unseren Kunden unser konvergentes
Produkt-Portfolio "MagentaOne" an und konnten Ende des ersten Halbjahres 2017 bereits
1,9 Mio. FMC-Kunden gewinnen; v. a. in Griechenland stieg die Nachfrage deutlich an.
Auch im Geschäftskundensegment vertreiben wir das Produkt "MagentaOne Business" mit
wachsendem Erfolg. Das technische Grundgerüst für FMC-Produkte ist ein vereinfachtes
und standardisiertes Netzwerk auf IP-Technologie. Insgesamt haben wir bereits fünf
Landesgesellschaften auf IP-Technologie umgestellt. Wir konnten mit einem Wachstum
von 8,0 % gegenüber Dezember 2016 nun einen Bestand von 5,4 Mio. IP-basierten Anschlüssen
verzeichnen. Der Anteil der IP-basierten Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen
liegt bei rund 64,0 %. Die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse lag in unserem operativen
Segment Europa zum 30. Juni 2017 bei 8,5 Mio. und entwickelte sich damit weiterhin
auf nahezu stabilem Niveau gegenüber dem Jahresende 2016.
Bei den Breitband-Anschlüssen Retail verzeichneten wir im ersten Halbjahr 2017 ein
Wachstum von 2,2 % auf insgesamt 5,5 Mio. Anschlüsse. Der Großteil des Nettozuwachses
entfiel auf glasfaserbasierte Anschlüsse und lag damit wieder deutlich über dem Wachstum
des DSL-Geschäfts. Dieser Erfolg gibt uns Recht auch weiterhin in zukunftsweisende
glasfaserbasierte Technologien zu investieren. Zu diesem Zuwachs trugen v. a. Rumänien
und Ungarn bei. Insgesamt konnten wir die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser weiter
erhöhen: Zum Stichtag lag sie in unseren Landesgesellschaften bei rund 27 %.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q2 2016 | Veränderung in % | H1 2017 | H1 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 2 781 | 2 860 | 2 794 | 2,4 % | 5 641 | 5 558 |
| Griechenland | 690 | 693 | 702 | (1,3) % | 1 383 | 1 386 |
| Rumänien | 230 | 236 | 242 | (2,5) % | 466 | 476 |
| Ungarn | 415 | 454 | 408 | 11,3 % | 869 | 811 |
| Polen | 364 | 378 | 344 | 9,9 % | 742 | 721 |
| Tschechische Republik | 237 | 248 | 234 | 6,0 % | 485 | 462 |
| Kroatien | 224 | 231 | 230 | 0,4 % | 455 | 450 |
| Slowakei | 183 | 185 | 186 | (0,5) % | 368 | 373 |
| Österreich | 228 | 215 | 208 | 3,4 % | 443 | 416 |
| Übrigea | 260 | 268 | 294 | (8,8) % | 528 | 566 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 324 | 357 | 373 | (4,3) % | 681 | 709 |
| EBIT-Marge % | 11,7 | 12,5 | 13,4 | 12,1 | 12,8 | |
| Abschreibungen | (553) | (557) | (581) | 4,1% | (1 110) | (1 155) |
| EBITDA | 877 | 913 | 955 | (4,4) % | 1 791 | 1 864 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (12) | (33) | (13) | n. a. | (45) | (35) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 889 | 947 | 968 | (2,2) % | 1 836 | 1 899 |
| Griechenland | 266 | 273 | 268 | 1,9 % | 539 | 535 |
| Rumänien | 37 | 39 | 37 | 5,4 % | 76 | 76 |
| Ungarn | 109 | 141 | 144 | (2,1) % | 250 | 270 |
| Polen | 100 | 125 | 100 | 25,0 % | 224 | 220 |
| Tschechische Republik | 100 | 100 | 100 | - | 200 | 199 |
| Kroatien | 84 | 96 | 95 | 1,1% | 180 | 177 |
| Slowakei | 77 | 81 | 79 | 2,5 % | 158 | 157 |
| Österreich | 89 | 69 | 70 | (1,4) % | 158 | 139 |
| Übrigea | 28 | 22 | 74 | (70,3) % | 50 | 127 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % |
32,0 | 33,1 | 34,6 | 32,5 | 34,2 | |
| CASH CAPEX | (475) | (403) | (371) | (8,6) % | (878) | (1 311) |
| Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 1,5 % | 11 454 |
| Griechenland | (0,2) % | 2 883 |
| Rumänien | (2,1) % | 985 |
| Ungarn | 7,2 % | 1 673 |
| Polen | 2,9 % | 1 488 |
| Tschechische Republik | 5,0 % | 959 |
| Kroatien | 1,1% | 925 |
| Slowakei | (1,3) % | 766 |
| Österreich | 6,5 % | 855 |
| Übrigea | (6,7) % | 1 132 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (3,9) % | 1 184 |
| EBIT-Marge % | 10,3 | |
| Abschreibungen | 3,9 % | (2 589) |
| EBITDA | (3,9) % | 3 773 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (28,6) % | (93) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | (3,3) % | 3 866 |
| Griechenland | 0,7 % | 1 120 |
| Rumänien | - | 175 |
| Ungarn | (7,4) % | 539 |
| Polen | 1,8 % | 482 |
| Tschechische Republik | 0,5 % | 400 |
| Kroatien | 1,7 % | 374 |
| Slowakei | 0,6 % | 302 |
| Österreich | 13,7 % | 258 |
| Übrigea | (60,6) % | 215 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % |
33,8 | |
| CASH CAPEX | 33,0 % | (2 600) |
Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen
der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene
des operativen Segments.
Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.a "Übrige" enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro sowie ICSS (International Carrier Sales & Solutions), ICSS-Geschäft der Local Business Units, GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters.
Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2017 einen Gesamtumsatz
von 5,6 Mrd. € und steigerte sich somit gegenüber der Vergleichsperiode leicht um
1,5 %. Auch organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Wechselkurse,
lag der Umsatz leicht über dem Vorjahresniveau.
Im Bereich der strategischen Wachstumsfelder haben unsere Landesgesellschaften im
ersten Halbjahr 2017 ein deutliches Umsatzplus von 10,6 % erwirtschaftet. So betrug
der Anteil der Wachstumsfelder am Segmentumsatz rund 32,0 %. Einen wesentlichen Beitrag
hierzu leistete das mobile Datengeschäft mit einem deutlichen Umsatzplus von 16,1
% und stieg damit auf 761 Mio. € gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Alle Länder unseres
operativen Segments, insbesondere Polen, Griechenland und Österreich trugen hierzu
bei. Auch das TV- und Breitband-Geschäft setzte seinen Aufwärtstrend dank unseres
innovativen TV- und Programm-Managements der vergangenen Quartale fort: im ersten
Halbjahr 2017 stieg der TV-Umsatz um 7,4 % auf 247 Mio. € sowie der Breitband-Umsatz
um 3,7% auf 351 Mio. €. Bei fortgeführter Transformation unseres Kerngeschäfts hin
zu wichtigen Wachstumsfeldern zeigte unser Geschäftskundenbereich B2B/ICT im Vergleich
zum ersten Halbjahr des Vorjahres wachsende Umsatzzahlen. Treiber dieser Entwicklung
waren v. a. die Geschäftsfelder Fixed-Mobile Cloud Convergence (FMCC), Small Medium
Business (SMB) Digitalization, Smart Cities/Internet of Things (IoT) und Enterprise
Infrastructure/ICT. Diese werden das Wachstum des Europa-Geschäfts in den kommenden
Jahren weiter stärken.
Daneben verzeichneten wir höhere Umsätze bei den Endgeräteverkäufen. Mit diesen Zuwächsen
konnten wir insgesamt auf Segmentebene dem Umsatzrückgang - im Wesentlichen bei der
Sprachtelefonie - entgegenwirken. Aus Länderperspektive betrachtet hatten im ersten
Halbjahr 2017 v. a. die Länder Ungarn, Österreich und die Tschechische Republik den
größten positiven Effekt auf die organische Umsatzentwicklung. Dadurch konnten rückläufige
Umsätze im Wesentlichen in Rumänien und Albanien ausgeglichen werden. Zusätzlich wirkte
sich die hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten sowie geringere
Roaming-Regulierungsentgelte in den meisten Ländern unseres Segments negativ auf unsere
organischen Umsätze aus.
Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2017 ein bereinigtes EBITDA
von 1,8 Mrd. €; das sind 3,3 % weniger als in der Vorjahresperiode. Organisch betrachtet,
d. h. unter der Annahme konstanter Wechselkurse sowie Bereinigung um die konzerninterne
Verschiebung zum neuen Vorstandsbereich Technologie und Innovation, reduzierte sich
das bereinigte EBITDA nur leicht um 1,0 %.
Der positive Umsatzeffekt wurde insbesondere durch höhere Ausgaben bei den Marktinvestitionen
überkompensiert. Eine verbesserte Kosteneffizienz wirkte sich hingegen positiv auf
die bereinigte EBITDA-Entwicklung auf Segmentebene aus. Aus Länderperspektive ist
das leicht rückläufige organische bereinigte EBITDA im Wesentlichen auf die Entwicklungen
unserer Landesgesellschaften in Ungarn und Albanien zurückzuführen. Dem gegenüber
stand ein höherer bereinigter EBITDA-Beitrag v. a. in Österreich und Griechenland.
Des Weiteren wirkten sich neben Entscheidungen von Regulierungsbehörden bereits im
Vorjahr eingeführte Sondersteuern sowie eine seit Januar 2017 in Griechenland im Rahmen
eines weiteren Maßnahmenpakets eingeführte Steuer auf Breitband-Internet-Zugänge belastend
auf die Entwicklung des bereinigten EBITDA aus.
Unser EBITDA reduzierte sich gegenüber der Vorjahresperiode 2016 um 3,9 % auf 1,8
Mrd. €. Zum einen bedingt durch einen Rückgang des bereinigten EBITDA und zum anderen
aufgrund von leicht gestiegenen negativen Sondereinflüssen. Organisch betrachtet reduzierte
sich das EBITDA nur leicht um 1,5 %.
Griechenland. In Griechenland lagen die Umsätze im ersten Halbjahr 2017 mit 1,4 Mrd.
€ auf Vorjahresniveau. Dabei konnte die positive Umsatzentwicklung im Festnetz-Geschäft
die leichten Rückgänge im Mobilfunk-Geschäft kompensieren. Hierzu trug insbesondere
das Wholesale-Geschäft bei. Ordentliche Zuwachsraten bei unserem FMC-Produkt "CosmoteOne"
schlugen sich auch in einer gestiegenen Anzahl an DSL-Anschlüssen nieder; davon profitierte
auch unser Breitband-Geschäft mit höheren Umsätzen. Insgesamt konnten wir somit die
negativen Effekte aus der Sprachtelefonie mehr als ausgleichen. Die Umsätze im Mobilfunk-Geschäft
lagen leicht unter dem Vorjahresniveau. Insbesondere die preis- und mengenbedingt
rückläufigen Umsätze bei der Sprachtelefonie belasteten die Service-Umsätze. Steigende
Umsätze im Geschäft mit mobilen Datendiensten, u. a. durch höhere Datenvolumen, hatten
einen positiven Effekt auf die Service-Umsätze. Unser Geschäftskundenbereich B2B/ICT
lag über dem Vorjahreszeitraum.
Im ersten Halbjahr 2017 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland stabil bei 539 Mio.
€. Einsparungen bei den indirekten Kosten konnten die insgesamt höheren direkten Kosten
kompensieren.
Ungarn. In Ungarn stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um 7,2 % auf 869 Mio. €. Organisch, d. h. unter der Annahme konstanter Wechselkurse,
stieg der Umsatz um 6,1 %. Wachstumstreiber war das Festnetz-Geschäft mit einem deutlichen
Umsatzanstieg im Geschäftskundenbereich B2B/ICT. Auch das TV- Geschäft leistete einen
positiven Beitrag zu den Gesamtumsätzen. Unser FMC-Angebot "MagentaOne" trug ebenfalls
sowohl im Privatkunden- als auch im Geschäftskundensegment hierzu bei. Auch das Mobilfunk-Geschäft
zeigte höhere Umsätze bei den mobilen Datendiensten, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um 13,2 % zulegten. Die Umsätze aus Endgeräteverkäufen entwickelten sich ebenfalls
positiv. Dadurch konnten wir die niedrigeren Sprachumsätze mehr als ausgleichen. Nicht
zuletzt trug unser schnelles Mobilfunk-Netz und dessen hohe Reichweite zu dieser positiven
Entwicklung bei.
Das bereinigte EBITDA sank gegenüber dem Vorjahresquartal um 7,4 % und lag somit bei
250 Mio. €. Organisch betrachtet sank es um 8,3 %; der positive Umsatzeffekt wurde
durch höhere Ausgaben für den Marktangang bei TV Inhalten als auch im Geschäftskundenbereich
B2B/ICT überkompensiert. Zudem wirkte sich ein im ersten Quartal des Vorjahres erfasster
positiver Einmaleffekt belastend auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung aus.
Österreich. Österreich erzielte im ersten Halbjahr 2017 einen Umsatz von 443 Mio.
€, das sind 6,5 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Unter anderem ist dies auf das mobile
Datengeschäft zurückzuführen, das volumenbedingt weiter anstieg und einen Anteil am
Gesamtumsatz von rund 31 % erreichte. Zudem wirkten gestiegene Visitoren-Umsätze sowie
ein Einmaleffekt aus dem ersten Quartal 2017 positiv auf die Umsatzentwicklung. Insgesamt
konnten diese positiven Umsatzeffekte die Umsatzrückgänge bei SMS-Diensten sowie aus
dem Verkauf von mobilen Endgeräten überkompensieren.
Die Umsatzentwicklung schlägt sich auch im bereinigten EBITDA nieder, das im ersten
Halbjahr 2017 deutlich stieg und 158 Mio. € betrug.
In unserem operativen Segment Europa sank das EBIT im ersten Halbjahr 2017 um 3,9
% auf 681 Mio. €. Ursächlich hierfür war die rückläufige EBITDA-Entwicklung. Daneben
wirkten sich geringere Abschreibungen positiv auf das EBIT aus.
Unser operatives Segment Europa wies im ersten Halbjahr 2017 einen Cash Capex von
878 Mio. € aus. Dies entspricht einem Rückgang von 433 Mio. €, der in erster Linie
aus dem im Vorjahreshalbjahr getätigten Erwerb von Mobilfunk-Spektrum in Polen resultierte.
Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie
die Angaben zur Segmentberichterstattung im KonzernZwischenabschluss, Seite 42 f.
Die Vorjahresvergleichswerte der Finanzkennzahlen und des Auftragseingangs wurden
rückwirkend angepasst.
| 30.06.2017 | 31.03.2017 | Veränderung 30.06.2017/ 31.03.2017 in % | 31.12.2016 | Veränderung 30.06.2017/ 31.12.2016 in % | ||
| AUFTRAGSEINGANG | Mio. € | 2 569 | 1 274 | n. a. | 6 851 | n. a. |
| COMPUTING & DESKTOP SERVICES | ||||||
| Anzahl der betreuten Server | Stück | 65 390 | 64 262 | 1,8 % | 74 336 | (12,0) % |
| Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme | Mio. Stück | 1,81 | 1,81 | - | 1,77 | 2,3 % |
| SYSTEMS INTEGRATION | ||||||
| Fakturierte Stunden | Mio. | 3,5 | 1,8 | n. a. | 7,1 | n. a. |
| Utilization Rate | % | 82,7 | 82,5 | 0,2 % p | 83,3 | (0,6) % p |
| 30.06.2016 | Veränderung 30.06.2017/ 30.06.2016 in % | |
| AUFTRAGSEINGANG | 3 053 | (15,9) % |
| COMPUTING & DESKTOP SERVICES | ||
| Anzahl der betreuten Server | 66 002 | (0,9) % |
| Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme | 1,73 | 4,6 % |
| SYSTEMS INTEGRATION | ||
| Fakturierte Stunden | 3,6 | (2,8) % |
| Utilization Rate | 83,4 | (0,7) % p |
Im ersten Halbjahr 2017 entwickelte sich unser operatives Segment Systemgeschäftgegenüber
dem Vorjahresvergleichszeitraum rückläufig. Dies ist im Wesentlichen auf den in der
Vorjahresvergleichsperiode enthaltenen positiven Effekt aus dem Abschluss der Aufbauphase
unseres Großkundenprojekts -ein elektronisches Mauterhebungssystem in Belgien zu errichten
und zu betreiben - zurückzuführen.
Auch im ersten Halbjahr 2017 konnten wir erfolgreich neue Verträge abschließen, allerdings
konnte das Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums nicht erreicht werden. Im Vorjahr
waren mehrere Großaufträge enthalten, die so im Berichtszeitraum nicht wiederholt
werden konnten. Dahingegen entwickelte sich unser strategisches Wachstumsfeld Cloud
mit einem Wachstum in Höhe von 13,7 % gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres
positiv. Ein wichtiger Baustein für den Ausbau unseres Cloud-Geschäfts bleiben strategische
Partnerschaften. Das heißt, wir bieten Lösungen unserer Partner aus unseren Rechenzentren
in Deutschland an. Dabei spielen die Aspekte Sicherheit und Hochverfügbarkeit für
T-Systems und für unsere Kunden eine wichtige Rolle. Der erfolgreich gestartete Geschäftsbereich
Telekom Security stellt ein wichtiges Fundament unserer Wachstumsstrategie in digitale
Zukunftsfelder dar. Wir bieten mit unseren Internet of Things- und Cloud-Lösungen
weiterhin die Standbeine der Digitalisierung sowie die dazu passenden Sicherheitslösungen
an.
Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, modernisieren und konsolidieren
wir zum einen unsere ICT-Ressourcen kontinuierlich, zum anderen investieren wir in
Zukunftsfelder. Durch das Herauslösen der Telekom IT aus dem operativen Segment Systemgeschäft
sank die Anzahl der betreuten Server um 12,0 % gegenüber dem 31. Dezember 2016. Bei
den Rechenzentren konnten wir durch den technischen Fortschritt immer größere und
leistungsstärkere Einheiten errichten - dies wirkt auch positiv auf unsere Kosteneffizienz.
Die Zahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme wuchs im Vergleich zum ersten Halbjahr
des Vorjahres um 4,6 %.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q2 2016 |
Veränderung in % | H1 2017 | H1 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 1 704 | 1 688 | 1 719 | (1,8) % | 3 392 | 3 578 |
| Umsatz extern | 1 369 | 1 349 | 1 402 | (3,8) % | 2 717 | 2 947 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (37) | 0 | (62) | n. a. | (37) | (11) |
| EBIT-wirksame Sondereinflüsse | (35) | (42) | (77) | 45,5 % | (76) | (127) |
| EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) | (2) | 41 | 15 | n. a. | 39 | 116 |
| EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % |
(0,1) | 2,4 | 0,9 | 1,1 | 3,2 | |
| Abschreibungen | (98) | (97) | (95) | (2,1) % | (195) | (191) |
| EBITDA | 61 | 97 | 33 | n. a. | 158 | 180 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (35) | (39) | (77) | 49,4 % | (74) | (127) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 96 | 136 | 111 | 22,5 % | 232 | 307 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % |
5,6 | 8,1 | 6,5 | 6,8 | 8,6 | |
| CASH CAPEX | (86) | (91) | (96) | 5,2 % | (177) | (174) |
| Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | (5,2) % | 6 993 |
| Umsatz extern | (7,8) % | 5 678 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | n. a. | (150) |
| EBIT-wirksame Sondereinflüsse | 40,2 % | (276) |
| EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) | (66,4) % | 126 |
| EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % |
1,8 | |
| Abschreibungen | (2,1) % | (428) |
| EBITDA | (12,2) % | 278 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 41,7 % | (252) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | (24,4) % | 530 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % |
7,6 | |
| CASH CAPEX | (1,7) % | (402) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug im ersten Halbjahr
3,4 Mrd. € und lag um 5,2 % unter dem Vorjahresvergleichszeitraum. Diese Umsatzentwicklung
resultiert in erster Linie aus dem im März des Vorjahres erfolgten Abschluss der Aufbauphase
des Mauterhebungssystems in Belgien sowie der generell rückläufigen Preisentwicklung
im ICT-Geschäft. Getrieben durch diese Entwicklung waren die internationalen Umsätze
rückläufig. Leicht positive Umsatzeffekte resultieren aus unseren Wachstumsfeldern
Cloud und Internet of Things sowie aus Umsätzen der neu gestarteten Telekom Security.
Im ersten Halbjahr 2017 ging das bereinigte EBITDA um 75 Mio. € auf 232 Mio. € zurück.
Hauptgrund dafür ist der positive Effekt aus der nach Abschluss der Aufbauphase des
Mauterhebungssystems in Belgien erfolgten Abrechnung in der Berichtsperiode des Vorjahres.
Auch unter den Rahmenbedingungen eines angespannten ICT-Marktes und der laufenden
All-IP-Umstellung einiger unserer Kundenverträge, entwickelte sich das bereinigte
EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft ohne Berücksichtigung des genannten
Einmaleffekts im Vorjahresvergleich leicht positiv.
Das EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum
um 22 Mio. € auf 158 Mio. € zurück, im Wesentlichen aufgrund des beim bereinigten
EBITDA beschriebenen Einmaleffekts, teilweise kompensiert durch die um 53 Mio. € niedrigeren
negativen Sondereinflüsse, bedingt durch höhere Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen
im Vorjahr.
Das bereinigte EBIT unseres operativen Segments Systemgeschäft sank gegenüber dem
ersten Halbjahr 2016 um 77 Mio. €. Insbesondere der beim EBITDA beschriebene Einmaleffekt
im Vorjahr trug zu dieser Entwicklung bei. Die Abschreibungen lagen leicht über dem
Vorjahresniveau.
Der Cash Capex des operativen Segments Systemgeschäft lag im Berichtszeitraum bei
177 Mio. € und ist damit im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum um 1,7 % gestiegen.
Unsere Investitionen stehen im Zusammenhang mit der zunehmenden Weiterentwicklung
der Digitalisierung von Wirtschaftsunternehmen. Deshalb investieren wir in Wachstumsfelder
sowie in digitale Zukunftsfelder, wie Digitale Transformation und Internet der Dinge,
Cloud Computing oder Cyber Security. Auch der weitere Ausbau des europäischen Mautsystems
trägt zu einem erhöhten Investitionsbedarf bei.
Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das operative Segment "Group Development".
Group Development steuert ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv und entwickelt
diese wertsteigernd. Für weitere Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur
verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung",
Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im KonzernZwischenabschluss,
Seite 42 f. Die Vorjahresvergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.
| 30.06.2017 | 31.03.2017 | Veränderung 30.06.2017/ 31.03.2017 in % | 31.12.2016 | Veränderung 30.06.2017/ 31.12.2016 in % | ||
| NIEDERLANDE | Mobilfunk-Kunden | 3 830 | 3 789 | 1,1% | 3 746 | 2,2 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 184 | 176 | 4,5 % | 164 | 12,2 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 184 | 176 | 4,5 % | 164 | 12,2 % |
| 30.06.2016 | Veränderung 30.06.2017/ 30.06.2016 in % | |
| NIEDERLANDE | 3 671 | 4,3 % |
| - | n. a. | |
| - | n. a. |
Im ersten Halbjahr 2017 konnte die T-Mobile Netherlands aufgrund einer erfolgreichen
Neupositionierung am Markt einen Kundenzuwachs im Mobilfunkgeschäft im Privat- und
Geschäftskundensegment verzeichnen. Dies ist im Wesentlichen auf das im ersten Quartal
eingeführte neue Tarifportfolio und den damit verbesserten Marktangang zurückzuführen.
Auch das erst Ende 2016 von Vodafone erworbene Privatkunden-Festnetzgeschäft konnte
ein Kundenwachstum von 12,2 % im ersten Halbjahr 2017 generieren.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q2 2016 | Veränderung in % | H1 2017 | H1 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 595 | 562 | 573 | (1,9) % | 1 157 | 1 148 |
| Niederlande | 341 | 345 | 319 | 8,2 % | 687 | 643 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 686 | 388 | 217 | 78,8 % | 1 074 | 2 857 |
| Abschreibungen | (71) | (71) | (87) | 18,4 % | (143) | (177) |
| EBITDA | 758 | 460 | 305 | 50,8 % | 1 217 | 3 034 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 519 | 223 | 49 | n. a. | 742 | 2 555 |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 238 | 236 | 256 | (7,8) % | 475 | 479 |
| Niederlande | 110 | 119 | 102 | 16,7 % | 229 | 190 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % |
40,0 | 42,0 | 44,7 | 41,1 | 41,7 | |
| CASH CAPEX | (81) | (57) | (40) | (42,5) % | (138) | (133) |
| Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 0,8 % | 2 347 |
| Niederlande | 6,8 % | 1 331 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (62,4) % | 2 730 |
| Abschreibungen | 19,2 % | (760) |
| EBITDA | (59,9) % | 3 490 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (71,0) % | 2 547 |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | (0,8) % | 943 |
| Niederlande | 20,5 % | 358 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % |
40,2 | |
| CASH CAPEX | (3,8) % | (271) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development erhöhte sich im ersten
Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht um 0,8 %. Dieser Anstieg ist
im Wesentlichen auf die positive Umsatzentwicklung der T-Mobile Netherlands zurückzuführen.
Vermindernd auf den Gesamtumsatz wirkten sich entfallene Umsatzbeiträge im Zusammenhang
mit der Veräußerung der Strato aus. Der Umsatz der DFMG blieb gegenüber dem ersten
Halbjahr 2016 nahezu unverändert.
Das EBITDA reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,8 Mrd. € auf 1,2 Mrd.
€. Im Rahmen der kontinuierlichen Analyse unseres Beteiligungsportfolios mit dem Fokus
auf die angemessene Weiterentwicklung der Unternehmen haben wir die Strato zum 31.
März 2017 sowie unsere restlichen Anteile an der Scout24 AG zum 23. Juni 2017 verkauft.
Aus den Veräußerungen ergaben sich als Sondereinflüsse erfasste Erträge in Höhe von
rund 0,7 Mrd. €. Im Vorjahresvergleichszeitraum waren Sondereinflüsse in Höhe von
2,6 Mrd. € enthalten; diese resultierten überwiegend aus der Veräußerung unseres Anteils
am Joint Venture EE.
Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Group Development hat sich im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 0,8 % leicht reduziert. In der T-Mobile Netherlands stieg
das bereinigte EBITDA gegenüber dem Vorjahr um 20,5 %. Im Wesentlichen ist dies auf
geringere Marktinvestitionen durch einen höheren Anteil an SIM Only-Verträgen sowie
eine signifikante Reduktion der Gemeinkosten im Rahmen eines Transformationsprogrammes
zurückzuführen. Vermindernd auf das bereinigte EBITDA wirkten sich entfallene Wertbeiträge
im Zusammenhang mit der Veräußerung der Strato aus. Ein weiterer Treiber hinter dem
leichten Rückgang des operativen Segments sind Einmaleffekte, die das bereinigte EBITDA
der DFMG im Vorjahreszeitraum positiv beeinflussten.
Das EBIT sank gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 1,8 Mrd. € auf 1,1 Mrd.
€. Ursache hierfür sind die beim EBITDA beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen
lagen unter dem Niveau des Vorjahres.
Der Cash Capex unseres operativen Segments Group Development stieg im ersten Halbjahr
2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,8 %, v. a. bei der T-Mobile Netherlands
durch die Akquisition des Privatkunden-Festnetzgeschäfts von Vodafone.
Informationen zu Auswirkungen unserer Beteiligungen auf das Finanzergebnis finden
sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns", Seite 10 ff.
Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie
die Angaben zur Segmentberichterstattung im KonzernZwischenabschluss, Seite 42 ff.
Die Vorjahresvergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q22016 | Veränderung in % | H1 2017 | H1 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 737 | 787 | 910 | (13,5) % | 1 525 | 1 691 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (292) | (282) | (571) | 50,6 % | (574) | (1 001) |
| Abschreibungen | (148) | (192) | (192) | - | (341) | (342) |
| EBITDA | (144) | (90) | (379) | 76,3 % | (233) | (659) |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (16) | 1 | (290) | n. a. | (15) | (423) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | (128) | (90) | (89) | (1,1) % | (218) | (236) |
| CASH CAPEX | (242) | (239) | (207) | (15,5) % | (481) | (434) |
| Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | (9,8) % | 3 467 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 42,7 % | (1 919) |
| Abschreibungen | 0,3 % | (676) |
| EBITDA | 64,6 % | (1 243) |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 96,5 % | (574) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 7,6 % | (670) |
| CASH CAPEX | (10,8) % | (936) |
Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte
sich im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,8 %. Diese Entwicklung
ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bei der Telekom IT konzernintern neu
beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland nicht mehr verrechnet werden. Hinzu kamen
gesunkene konzerninterne Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude, im Wesentlichen
aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen, ein Umsatzrückgang bei Telekom Training
und geringere konzerninterne Umsätze bei Telekom IT aufgrund der reduzierten umsatzrelevanten
Kostenbasis. Positiv wirkte sich die strukturelle Weiterentwicklung der Deutschen
Telekom Services Europe (DTSE) auf den Umsatz aus.
In der Berichtsperiode verbesserte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group
Headquarters & Group Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Mio. €. Die
Verbesserung resultierte im Wesentlichen aus der Neuaufstellung unseres Vorstandsbereichs
Technologie und Innovation und aus einem reduzierten Personalbestand infolge des fortgesetzten
Personalumbaus bei Vivento. Positiv wirkten sich des Weiteren die geringeren operativen
Kosten bei unseren Group Services und die höheren Erträge aus Immobilienverkäufen
aus. Gegenläufig belasteten die gesunkenen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude
das bereinigte EBITDA.
Insgesamt wirkten sich im ersten Halbjahr 2017 im Saldo negative Sondereinflüsse in
Höhe von 15 Mio. € auf das EBITDA aus. Diese ergaben sich hauptsächlich durch Aufwendungen
für Personalmaßnahmen und gegenläufig durch einen Ertrag aus der Veräußerung der DeTeMedien.
Im Vorjahreszeitraum hatten Aufwendungen, insbesondere für Personalmaßnahmen, die
negativen Sondereinflüsse von 423 Mio. € geprägt.
Die Verbesserung des EBIT um 427 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultierte
im Wesentlichen aus einem verbesserten EBITDA. Die Abschreibungen lagen auf Vorjahresniveau.
Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 47 Mio. €, im Wesentlichen
aufgrund von höheren Fahrzeuganschaffungen und Bauleistungen sowie höheren Entwicklungsleistungen
im Vorstandsbereich Technologie und Innovation.
Bezüglich eingetretener Ereignisse nach Schluss der Berichtsperiode verweisen wir
auf die "Ereignisse nach der Berichtsperiode" im KonzernZwischenabschluss, Seite 50.
Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung
unseres Managements. Abweichend von den im zusammengefassten Lagebericht 2016 (Geschäftsbericht
2016, Seite 87 ff.) veröffentlichten Prognosen, gehen wir davon aus, dass das bereinigte
EBITDA des Konzerns im Geschäftsjahr 2017 statt bislang rund 22,2 Mrd. € jetzt auf
rund 22,3 Mrd. € wachsen wird. Maßgeblich dafür ist die bessere Entwicklung des Geschäfts
im operativen Segment USA, für das wir jetzt ein bereinigtes EBITDA von rund 10,3
Mrd. US-$, statt bislang rund 10,2 Mrd. US-$ erwarten. Die übrigen abgegebenen Aussagen
behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Darüber hinaus gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches
Umfeld", Seite 8 f., in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue
Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer"
am Ende dieses Berichts verwiesen.
Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im
zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 dargestellten Risiko- und
Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2016, Seite 97 ff.). Ferner wird auf
den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.
Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect fand im März
2017 eine weitere mündliche Verhandlung statt. Die Gesellschafter Deutsche Telekom
AG und Daimler Financial Services AG haben auch Gegenansprüche wegen der Pflichtverletzungen
des Bundes hinsichtlich der Verzögerung des Maut-Starts geltend gemacht.
Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im
von der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW
GmbH geführten Klageverfahren haben die Kläger die geltend gemachte Forderung im Rahmen
der Berufung auf ca. 527 Mio. € zzgl. Zinsen erhöht.
Reduzierung des Unternehmensbeitrags für die Postbeamtenversorgung.
Das Oberverwaltungsgericht Berlin hat die Berufung der Deutschen Telekom AG zurückgewiesen.
Die Entscheidung ist rechtskräftig, da die Deutsche Telekom AG auf die Einlegung von
Rechtsmitteln verzichtet hat. Das Verfahren ist damit beendet.
Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge der Bußgeldentscheidung der Europäischen
Kommission. Im Juni 2017 wurde der Slovak Telekom eine weitere, bislang nicht substantiierte
Schadensersatzklage von Benestra s. r. o. in Höhe von 59 Mio. € zugestellt. Des weiteren
hat Orange Slovensko a. s. nach im Juni 2017 abgeschlossenen Vergleichsverhandlungen
ihre Klage zurückgenommen.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem RisikoManagement-System,
wie auch nach Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen Risiken absehbar,
die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens
gefährden könnten.
| 30.06.2017 | 31.12.2016 | Veränderung | Veränderung in % | 30.06.2016 | |
| AKTIVA | |||||
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 17 808 | 26 638 | (8 830) | (33,1) % | 24 518 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 2 441 | 7 747 | (5 306) | (68,5) % | 7 207 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 9 161 | 9 362 | (201) | (2,1) % | 8 825 |
| Ertragsteuerforderungen | 181 | 218 | (37) | (17,0) % | 159 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 2 116 | 5 713 | (3 597) | (63,0) % | 4 172 |
| Vorräte | 1 729 | 1 629 | 100 | 6,1 % | 1 890 |
| Übrige Vermögenswerte | 1 975 | 1 597 | 378 | 23,7 % | 1 802 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 204 | 372 | (168) | (45,2) % | 463 |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 123 682 | 121 847 | 1 835 | 1,5 % | 118 948 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 64 809 | 60 599 | 4 210 | 6,9 % | 58 269 |
| Sachanlagen | 46 203 | 46 758 | (555) | (1,2) % | 44 901 |
| Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 606 | 725 | (119) | (16,4) % | 782 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 6 417 | 7 886 | (1 469) | (18,6) % | 9 218 |
| Aktive latente Steuern | 4 898 | 5 210 | (312) | (6,0) % | 5 208 |
| Übrige Vermögenswerte | 748 | 669 | 79 | 11,8 % | 570 |
| BILANZSUMME | 141 490 | 148 485 | (6 995) | (4,7) % | 143 466 |
| PASSIVA | |||||
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | 27 200 | 33 126 | (5 926) | (17,9) % | 30 286 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 10 351 | 14 422 | (4 071) | (28,2) % | 12 570 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 8 735 | 10 441 | (1 706) | (16,3) % | 9 442 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 358 | 222 | 136 | 61,3 % | 203 |
| Sonstige Rückstellungen | 2 796 | 3 068 | (272) | (8,9) % | 2 852 |
| Übrige Schulden | 4 959 | 4 779 | 180 | 3,8 % | 5 129 |
| Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | 0 | 194 | (194) | n. a. | 90 |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | 75 696 | 76 514 | (818) | (1,1)% | 76 212 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 50 638 | 50 228 | 410 | 0,8 % | 50 361 |
| Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen | 8 113 | 8 451 | (338) | (4,0) % | 8 818 |
| Sonstige Rückstellungen | 3 215 | 3 320 | (105) | (3,2) % | 3 155 |
| Passive latente Steuern | 9 582 | 10 007 | (425) | (4,2) % | 9 529 |
| Übrige Schulden | 4 148 | 4 508 | (360) | (8,0) % | 4 349 |
| SCHULDEN | 102 896 | 109 640 | (6 744) | (6,2) % | 106 498 |
| EIGENKAPITAL | 38 594 | 38 845 | (251) | (0,6) % | 36 968 |
| Gezeichnetes Kapital | 12 189 | 11 973 | 216 | 1,8 % | 11 973 |
| Eigene Anteile | (49) | (50) | 1 | 2,0 % | (50) |
| 12 140 | 11 923 | 217 | 1,8 % | 11 923 | |
| Kapitalrücklage | 54 574 | 53 356 | 1 218 | 2,3 % | 53 288 |
| Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag | (38 622) | (38 727) | 105 | 0,3 % | (39 007) |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | (558) | 78 | (636) | n. a. | (1 958) |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 1 621 | 2 675 | (1 054) | (39,4) % | 3 746 |
| ANTEILE DER EIGENTÜMER DES MUTTERUNTERNEHMENS | 29 155 | 29 305 | (150) | (0,5) % | 27 992 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 9 439 | 9 540 | (101) | (1,1) % | 8 976 |
| BILANZSUMME | 141 490 | 148 485 | (6 995) | (4,7) % | 143 466 |
| Q2 2017 | Q2 2016 | Veränderung in % | H1 2017 | H1 2016 | Veränderung in % | |
| UMSATZERLÖSE | 18 890 | 17 817 | 6,0 % | 37 537 | 35 447 | 5,9 % |
| Sonstige betriebliche Erträge | 479 | 258 | 85,7 % | 1 250 | 3 437 | (63,6) % |
| Bestandsveränderungen | (6) | (6) | - | 34 | 6 | n. a. |
| Aktivierte Eigenleistungen | 563 | 518 | 8,7 % | 1 105 | 998 | 10,7 % |
| Materialaufwand | (9 281) | (8 764) | (5,9) % | (18 593) | (17 427) | (6,7) % |
| Personalaufwand | (3 824) | (4 365) | 12,4 % | (7 788) | (8 427) | 7,6 % |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (835) | (761) | (9,7) % | (1 596) | (1 670) | 4,4 % |
| Abschreibungen | (3 156) | (3 151) | (0,2) % | (6 347) | (6 293) | (0,9) % |
| BETRIEBSERGEBNIS | 2 830 | 1 546 | 83,1 % | 5 601 | 6 071 | (7,7)% |
| Zinsergebnis | (511) | (652) | 21,6 % | (1 148) | (1 285) | 10,7 % |
| Zinserträge | 94 | 48 | 95,8 % | 169 | 110 | 53,6 % |
| Zinsaufwendungen | (605) | (700) | 13,6 % | (1 318) | (1 395) | 5,5 % |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 3 | (1) | n. a. | 7 | 1 | n. a. |
| Sonstiges Finanzergebnis | (445) | (93) | n. a. | (1 851) | 324 | n. a. |
| FINANZERGEBNIS | (953) | (746) | (27,7)% | (2 993) | (960) | n. a. |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 1 877 | 800 | n. a. | 2 609 | 5 111 | (49,0) % |
| Ertragsteuern | (686) | (114) | n. a. | (608) | (1 048) | 42,0 % |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 1 192 | 686 | 73,8 % | 2 001 | 4 063 | (50,8) % |
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE | ||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) | 874 | 621 | 40,7 % | 1 621 | 3 746 | (56,7) % |
| Anteile anderer Gesellschafter | 317 | 65 | n. a. | 380 | 317 | 19,9 % |
| Gesamtjahr 2016 | |
| UMSATZERLÖSE | 73 095 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 4 180 |
| Bestandsveränderungen | (12) |
| Aktivierte Eigenleistungen | 2 112 |
| Materialaufwand | (37 084) |
| Personalaufwand | (16 463) |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (3 284) |
| Abschreibungen | (13 380) |
| BETRIEBSERGEBNIS | 9 164 |
| Zinsergebnis | (2 492) |
| Zinserträge | 223 |
| Zinsaufwendungen | (2 715) |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | (53) |
| Sonstiges Finanzergebnis | (2 072) |
| FINANZERGEBNIS | (4 617) |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 4 547 |
| Ertragsteuern | (1 443) |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3 104 |
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE | |
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) | 2 675 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 429 |
| Q2 2017 | Q2 2016 | Veränderung in % | H1 2017 | H1 2016 | ||
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) | Mio. € | 874 | 621 | 40,7 % | 1 621 | 3 746 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert | Mio. Stück | 4 669 | 4 597 | 1,6 % | 4 669 | 4 597 |
| ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT | € | 0,19 | 0,13 | 46,2 % | 0,35 | 0,81 |
| Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) | (56,7) % | 2 675 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert | 1,6 % | 4 625 |
| ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT | (56,8) % | 0,58 |
| Q2 2017 | Q2 2016 | Veränderung | H1 2017 | H1 2016 | Veränderung | |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 1 192 | 686 | 506 | 2 001 | 4 063 | (2 062) |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden | ||||||
| Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | 207 | (440) | 647 | 326 | (1 078) | 1 404 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | (65) | 136 | (201) | (103) | 332 | (435) |
| 142 | (304) | 446 | 223 | (746) | 969 | |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen | ||||||
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe | ||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 0 | 0 | 0 | 0 | (948) | 948 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (1 171) | 549 | (1 720) | (1 249) | (633) | (616) |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | ||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 2 | 6 | (4) | 3 | 5 | (2) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 21 | (986) | 1 007 | 20 | (1 445) | 1 465 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten | ||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 205 | 54 | 151 | 266 | 298 | (32) |
| Erfolgsneutrale Änderung | (149) | 69 | (218) | (92) | (340) | 248 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | ||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 0 | 0 | 0 | 0 | 7 | (7) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 0 | 0 | 0 | (1) | 1 | (2) |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | (19) | (39) | 20 | (56) | 14 | (70) |
| (1 111) | (347) | (764) | (1 109) | (3 041) | 1 932 | |
| SONSTIGES ERGEBNIS | (969) | (651) | (318) | (886) | (3 787) | 2 901 |
| GESAMTERGEBNIS | 223 | 35 | 188 | 1 115 | 276 | 839 |
| ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE | ||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens | 312 | (165) | 477 | 1 212 | 58 | 1 154 |
| Anteile anderer Gesellschafter | (89) | 200 | (289) | (97) | 218 | (315) |
| Gesamtjahr 2016 | |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3 104 |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden | |
| Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | (660) |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 0 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | 205 |
| (455) | |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen | |
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe | |
| Erfolgswirksame Änderung | (948) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 395 |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | |
| Erfolgswirksame Änderung | 2 282 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (2 323) |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten | |
| Erfolgswirksame Änderung | 328 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (457) |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | |
| Erfolgswirksame Änderung | 7 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 1 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | 39 |
| (676) | |
| SONSTIGES ERGEBNIS | (1 131) |
| GESAMTERGEBNIS | 1 973 |
| ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE | |
| Eigentümer des Mutterunternehmens | 1 306 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 667 |
| in Mio. € | Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | ||||
| Bezahltes Eigenkapital | Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital | Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | ||||
| Gezeichnetes Kapital | Eigene Anteile | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen einschl. Ergebnisvortrag | Konzernüber-schuss/ (-fehlbetrag) | Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe | |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2016 | 11 793 | (51) | 52 412 | (38 969) | 3 254 | 427 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (47) | (2) | ||||
| Gewinnvortrag | 3 254 | (3 254) | ||||
| Dividendenausschüttung | (2 523) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 180 | 839 | ||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 84 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 1 | 2 | ||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 3 746 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | (735) | (1 489) | ||||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | (36) | |||||
| STAND ZUM 30. JUNI 2016 | 11 973 | (50) | 53 288 | (39 007) | 3 746 | (1 064) |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2017 | 11 973 | (50) | 53 356 | (38 727) | 2 675 | (371) |
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (47) | (6) | ||||
| Gewinnvortrag | 2 675 | (2 675) | ||||
| Dividendenausschüttung | (2 794) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 216 | 1 175 | ||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 90 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 1 | 3 | ||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 1 621 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 221 | (770) | ||||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | ||||||
| STAND ZUM 30. JUNI 2017 | 12 189 | (49) | 54 574 | (38 622) | 1 621 | (1 147) |
| in Mio. € | Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | Summe | ||||
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| Neubewertungsrücklage | Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | Sicherungsinstrumente | At equity bilanzierte Unternehmen | Steuern | ||
| STAND ZUM 1. JANUAR 2016 | (62) | 110 | 738 | (17) | (235) | 29 400 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | |||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (49) | |||||
| Gewinnvortrag | 0 | |||||
| Dividendenausschüttung | (2 523) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 1 019 | |||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 84 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 3 | |||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 3 746 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | (1 443) | (42) | 8 | 13 | (3 688) | |
| GESAMTERGEBNIS | 58 | |||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | 36 | 0 | ||||
| STAND ZUM 30. JUNI 2016 | (62) | (1 333) | 696 | 27 | (222) | 27 992 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2017 | (60) | 69 | 609 | 27 | (196) | 29 305 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (53) | |||||
| Gewinnvortrag | 0 | |||||
| Dividendenausschüttung | (2 794) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 1 391 | |||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 90 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 4 | |||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 1 621 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 22 | 174 | (1) | (55) | (409) | |
| GESAMTERGEBNIS | 1 212 | |||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | ||||||
| STAND ZUM 30. JUNI 2017 | (60) | 91 | 783 | 26 | (251) | 29 155 |
| in Mio. € | Anteile anderer Gesellschafter | Gesamt KonzernEigenkapital |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2016 | 8 750 | 38 150 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | (2) | (2) |
| Transaktionen mit Eigentümern | 62 | 13 |
| Gewinnvortrag | - | 0 |
| Dividendenausschüttung | (97) | (2 620) |
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 0 | 1 019 |
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 45 | 129 |
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | - | 3 |
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 317 | 4 063 |
| Sonstiges Ergebnis | (99) | (3 787) |
| GESAMTERGEBNIS | 218 | 276 |
| Transfer in Gewinnrücklagen | 0 | |
| STAND ZUM 30. JUNI 2016 | 8 976 | 36 968 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2017 | 9 540 | 38 845 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||
| Transaktionen mit Eigentümern | 70 | 17 |
| Gewinnvortrag | - | 0 |
| Dividendenausschüttung | (122) | (2 916) |
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | - | 1 391 |
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 48 | 138 |
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | - | 4 |
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 380 | 2 001 |
| Sonstiges Ergebnis | (477) | (886) |
| GESAMTERGEBNIS | (97) | 1 115 |
| Transfer in Gewinnrücklagen | ||
| STAND ZUM 30. JUNI 2017 | 9 439 | 38 594 |
| Q2 2017 | Q2 2016 | H1 2017 | H1 2016 | Gesamtjahr 2016 | |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUER | 1 877 | 800 | 2 609 | 5 111 | 4 547 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 3 156 | 3 151 | 6 347 | 6 293 | 13 380 |
| Finanzergebnis | 953 | 746 | 2 993 | 960 | 4 617 |
| Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften | (31) | (1) | (550) | (7) | (7) |
| Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen | (226) | (55) | (226) | (2 562) | (2 591) |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 66 | 73 | 185 | 164 | 316 |
| Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen | (2) | 11 | (35) | (399) | (495) |
| Veränderung aktives Working Capital | (467) | 251 | (109) | (166) | (1 000) |
| Veränderung der Rückstellungen | (256) | (302) | (326) | (394) | (234) |
| Veränderung übriges passives Working Capital | (31) | (320) | (562) | (192) | (510) |
| Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern | (100) | (135) | (180) | (267) | (527) |
| Erhaltene Dividenden | 13 | 5 | 88 | 180 | 331 |
| Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten | 0 | 289 | 0 | 289 | 289 |
| OPERATIVER CASHFLOW | 4 955 | 4 513 | 10 235 | 9 010 | 18 116 |
| Gezahlte Zinsen | (1 141) | (894) | (2 311) | (2 061) | (3 488) |
| Erhaltene Zinsen | 389 | 312 | 635 | 478 | 905 |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 4 204 | 3 931 | 8 559 | 7 427 | 15 533 |
| Auszahlungen für Investitionen in | |||||
| Immaterielle Vermögenswerte | (7 984) | (824) | (8 716) | (2 531) | (5 603) |
| Sachanlagen | (2 256) | (1 879) | (4 804) | (4 068) | (8 037) |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | (98) | (43) | (175) | (353) | (483) |
| Auszahlungen für die Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen | (7) | (1) | (11) | 0 | (2) |
| Einzahlungen aus Abgängen von | |||||
| Immateriellen Vermögenswerten | 1 | 0 | 15 | 0 | 1 |
| Sachanlagen | 90 | 53 | 194 | 210 | 363 |
| Langfristigen finanziellen Vermögenswerten | 328 | 110 | 347 | 153 | 335 |
| Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen | 504 | 0 | 500 | 11 | 4 |
| Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens | 2 210 | 353 | 1 948 | 615 | (186) |
| Sonstiges | 0 | 2 | (1) | (4) | - |
| CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT | (7 212) | (2 229) | (10 703) | (5 967) | (13 608) |
| Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 4 806 | 7 451 | 6 315 | 15 348 | 26 187 |
| Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | (8 952) | (9 142) | (17 347) | (20 543) | (34 951) |
| Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 1 865 | 1 377 | 10 013 | 5 836 | 9 520 |
| Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 0 | 0 | (10) | 0 | (20) |
| Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) | (1 502) | (1 547) | (1 503) | (1 556) | (1 596) |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (165) | (87) | (361) | (163) | (374) |
| Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | 4 | 11 | 18 | 12 | 26 |
| Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | (5) | (3) | (93) | (46) | (114) |
| Sonstiges | 0 | 0 | 0 | 0 | - |
| CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | (3 950) | (1 940) | (2 970) | (1 112) | (1 322) |
| Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) | (155) | 113 | (194) | (38) | 250 |
| Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | 13 | 3 | (3) | ||
| NETTOVERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL (LAUFZEIT BIS 3 MONATE) | (7 101) | (125) | (5 306) | 310 | 850 |
| BESTAND AM ANFANG DER PERIODE | 9 542 | 7 332 | 7 747 | 6 897 | 6 897 |
| BESTAND AM ENDE DER PERIODE | 2 441 | 7 207 | 2 441 | 7 207 | 7 747 |
Der Halbjahres-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vorschriften
des § 37y Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) i. V. m. § 37w Abs. 2 WpHG einen Konzern-Zwischenabschluss
und einen Konzern-Zwischenlagebericht sowie die Versicherung der gesetzlichen Vertreter
nach § 297 Abs. 2 Satz 4, § 315 Abs. 1 Satz 6 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Konzern-Zwischenabschluss
wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht
wurde unter Beachtung des WpHG aufgestellt.
Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2017 ist unter Beachtung der Regelungen
des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit
den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2016 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden
von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.
Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Halbjahres-Finanzbericht
alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich
der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen
wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016, Geschäftsbericht
2016, Seite 133 ff.
| Verlautbarung | Titel | Anwendungspflicht für die Deutschen Telekom ab | Änderungen | Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom |
| Amendments to IAS 7 | Disclosure Initiative | 01.01.2017a | Durch diese Verlautbarung werden Angaben vorgeschrieben, die die Abschlussadressaten in die Lage versetzen sollen, Veränderungen von Verbindlichkeiten aus der Finanzierungstätigkeit zu beurteilen. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Amendments to IAS 12 | Recognition of Deferred Tax Assets for Unrealised Losses | 01.01.2017a | Klarstellung der Bilanzierung aktiver latenter Steuern auf unrealisierte Verluste zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSs 2014-2016 Cycle | 01.01.2017 (nur IFRS 12)a | Klarstellungen zu IFRS 1, IFRS 12 und IAS 28 | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
Im Mai 2014 hat der IASB IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers"
veröffentlicht. Die Anwendungspflicht gilt für die ab dem 1. Januar 2018 beginnenden
Berichtsperioden. Der Standard sieht ein einheitliches prinzipienbasiertes fünfstufiges
Modell für die Erlösermittlung und -erfassung vor, das auf alle Verträge mit Kunden
anzuwenden ist. Er ersetzt insbesondere die bestehenden Standards IAS 18 "Revenue"
und IAS 11 "Construction Contracts" und hat wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom. Insbesondere betreffen
die Neuregelungen - abhängig vom konkreten Geschäftsmodell - die folgenden Sachverhalte:
| ― |
Bei Mehrkomponentengeschäften (z. B. Mobilfunk-Vertrag plus Mobiltelefon) mit vorab gelieferten subventionierten Produkten ist ein größerer Teil der Gesamtvergütung der vorab gelieferten Komponente (Mobiltelefon) zuzurechnen, sodass künftig Umsatzerlöse früher zu erfassen sind. In der Bilanz führt dies zum Ansatz eines "vertraglichen Vermögenswerts", d. h. einer rechtlich noch nicht entstandenen Forderung aus dem Kundenvertrag. |
| ― |
Gleichzeitig hat dies eine Erhöhung der Umsätze aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren zulasten der Umsätze aus der Erbringung von Dienstleistungen zur Folge. |
| ― |
Der Umfang der oben beschriebenen Änderungen aus der Erstanwendung von IFRS 15 hängt wesentlich von den Geschäftsmodellen der jeweiligen Tochtergesellschaft ab. Während im operativen Segment Deutschland der Verkauf von subventionierten Endgeräten im Zusammenhang mit dem Abschluss von Service-Verträgen im Privatkundengeschäft weiterhin üblich ist, werden in den operativen Segmenten USA und zum Teil Europa Endgeräte nicht oder nur in geringem Umfang rabattiert verkauft, sondern dem Kunden stattdessen Ratenzahlungs- oder Leasing-Modelle angeboten. |
| ― |
Aufwendungen für Vertriebsprovisionen (Kundengewinnungskosten) sind künftig zu aktivieren und über die geschätzte Kundenbindungsdauer zu verteilen. |
| ― |
Zum Erstanwendungszeitpunkt erhöhen sich die Bilanzsumme sowie das Eigenkapital aufgrund der Aktivierung von vertraglichen Vermögenswerten und Kundengewinnungskosten. |
| ― |
Abgrenzung, d. h. spätere Erfassung von Umsätzen im Falle der Einräumung von "wesentlichen Rechten" wie z. B. der Gewährung von zusätzlichen Rabatten für den künftigen Erwerb von weiteren Produkten. |
| ― |
Vertragliche Verbindlichkeiten (die auch bisher schon als abgegrenzte Erlöse passiviert wurden) sind je Kundenvertrag mit vertraglichen Vermögenswerten zu saldieren. |
| ― |
Bei der Beurteilung, ob die Deutsche Telekom Produkte für eigene Rechnung (Prinzipal = Bruttoumsatz) oder für fremde Rechnung (Agent = Nettoumsatz) verkauft, ergeben sich voraussichtlich keine wesentlichen Veränderungen. |
Die Deutsche Telekom wird das Wahlrecht zur vereinfachten Erstanwendung anwenden,
d. h., die zum 1. Januar 2018 noch nicht vollständig erfüllten Verträge werden so
bilanziert, als wären sie von Beginn an entsprechend IFRS 15 angesetzt worden. Der
kumulierte Effekt aus der Umstellung wird erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
Vergleichszahlen der Vorjahresperioden werden nicht angepasst, sondern stattdessen
die Veränderungen von Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden
Periode erläutert, die aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 resultieren.
Die Auswirkungen werden im Rahmen eines konzernübergreifenden Projekts zur Implementierung
des neuen Standards untersucht. Basierend auf der aktuellen Einschätzung des Managements
erwartet die Deutsche Telekom aus der Umstellung einen in den Gewinnrücklagen zu erfassenden
erhöhenden kumulierten Effekt vor Berücksichtigung latenter Steuern von 3 bis 4 Mrd.
€. Der Effekt resultiert im Wesentlichen aus dem erstmaligen Ansatz von
| ― |
vertraglichen Vermögenswerten, die nach IFRS 15 zu einer früheren Erfassung von Umsätzen aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren geführt hätten, sowie |
| ― |
abgegrenzten Kundengewinnungskosten, die nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Vertriebsaufwendungen geführt hätten. |
Hinsichtlich der künftigen Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
erwartet die Deutsche Telekom eine Verringerung des Anteils der Umsätze aus der Erbringung
von Dienstleistungen bzw. eine Erhöhung des Anteils der Umsätze aus dem Verkauf von
Gütern und Handelswaren an den Gesamtumsätzen von 1 bis 3 Prozentpunkten. Wie zuvor
dargestellt, führt IFRS 15 zu einer früheren Umsatz- und einer späteren Aufwandserfassung
für die zum 1. Januar 2018 noch nicht abgeschlossenen Verträge. Da diese Effekte aus
der Umstellung auf die neue Bilanzierung jedoch erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst
werden, können sich ergebniswirksame Auswirkungen im Geschäftsjahr 2018 lediglich
aus Veränderungen der zeitlichen Differenzen bei der Realisation von Erlösen und Aufwendungen
ergeben. Unter der Annahme eines gleichbleibenden Geschäftsverlaufs bedeutet das in
einem Massenmarkt mit einer Vielzahl von Kundenverträgen, die zu unterschiedlichen
Zeitpunkten abgeschlossen werden:
| ― |
Bei noch laufenden Verträgen werden geringere Dienstleistungsumsätze und höhere Vertriebsaufwendungen aus der Amortisation von aktivierten vertraglichen Vermögenswerten und Kundengewinnungskosten im Wesentlichen kompensiert durch die |
| ― |
beim Abschluss von neuen Verträgen höheren Umsätze aus Güterverkäufen und geringeren Vertriebsaufwendungen aus der Aktivierung von vertraglichen Vermögenswerten und Kundengewinnungskosten. |
Wesentliche Ergebniseffekte im Vergleich zur aktuellen Bilanzierung können daher nur
aus einer veränderten Geschäftsentwicklung wie z. B. Mengen- und Preisänderungen sowie
Änderungen von Geschäftsmodellen und angebotenen Produkten resultieren.
Bezüglich der hier enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen, welche die gegenwärtigen
Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse
widerspiegeln, wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.
Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards,
Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten
als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel
"Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2016, Seite 133
ff., zu entnehmen.
Seit dem 1. Januar 2017 wird der neu geschaffene Vorstandsbereich Technologie und
Innovation, in dem die zuvor den operativen Segmenten Deutschland, Europa und Systemgeschäft
zugeordneten Bereiche Innovationen, Telekom IT und die Technik zusammengefasst sind,
innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services berichtet. Die Vorjahresvergleichszahlen
wurden in der Segmentberichterstattung entsprechend rückwirkend angepasst.
Des Weiteren berichtet die Deutsche Telekom seit dem 1. Januar 2017 über das operative
Segment Group Development, welches ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv steuert
und wertsteigernd entwickelt. Folgende Einheiten bzw. Beteiligungen sind in die Berichterstattung
eingegangen: T-Mobile Netherlands (zuvor im operativen Segment Europa), Deutsche Funkturm
(DFMG, zuvor im operativen Segment Deutschland) sowie Deutsche Telekom Capital Partners
(DTCP) und die Beteiligungen an BT plc, Ströer SE & Co. KGaA sowie die im März 2017
veräußerte Strato AG und die im Juni 2017 veräußerte Beteiligung an Scout24 AG (zuvor
Segment Group Headquarters & Group Services). Ebenso bei Group Development angesiedelt
sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie Strategisches Portfoliomanagement.
Die Vorjahresvergleichszahlen wurden in der Segmentberichterstattung entsprechend
rückwirkend angepasst.
Im Dezember 2016 hat die Deutsche Telekom mit der United Internet AG eine Vereinbarung
zum Verkauf des Hosting-Dienstleisters Strato getroffen. Die Veräußerung steht im
Einklang mit der Strategie für Geschäftsfelder, die im Konzern Deutsche Telekom nicht
angemessen weiterentwickelt werden können, Möglichkeiten zur Wertsteigerung mit Partnern
oder durch Verkauf zu erarbeiten. Die Verkaufstransaktion wurde nach Zustimmung des
Bundeskartellamtes zu einem Kaufpreis von 0,6 Mrd. € mit Ablauf des 31. März 2017
vollzogen. Aus der Veräußerung ergab sich ein Ertrag von 0,5 Mrd. €.
Die Deutsche Telekom hat am 14. Juni 2017 den Verkauf sämtlicher Anteile an der DeTeMedien
GmbH an ein Konsortium mittelständischer Verlage vollzogen. Über den Kaufpreis wurde
Stillschweigen vereinbart. Er umfasst neben einer Barkomponente auch weitere Elemente.
Dazu gehört die Streitbeilegung mit den Käufern, die seit mehreren Jahren Gerichtsverfahren
über die Höhe der Kosten der Teilnehmerdaten führten. Zudem haben die Verlage die
Pflicht übernommen, Teilnehmerverzeichnisse herauszugeben.
Die Deutsche Telekom hat mit wirtschaftlicher Wirkung zum 23. Juni 2017 sämtliche
direkten Anteile an der Scout24 AG von 9,26 % zu einem Preis von 32,20 € je Aktie
am Markt platziert. Der Verkaufserlös betrug 0,3 Mrd. €. Aus der Veräußerung ergab
sich ein Ertrag von 0,2 Mrd. €.
Die Deutsche Telekom erwarb bzw. veräußerte in diesem und im vorhergehenden Geschäftsjahr
Gesellschaften. Die Vergleichbarkeit des KonzernZwischenabschlusses und der Angaben
in der Segmentberichterstattung ist daher zum Teil eingeschränkt.
Die dargestellten Effekte im operativen Segment Group Development resultieren aus
dem am 16. Dezember 2016 vollzogenen Erwerb des Privatkunden-Festnetz-Geschäfts von
Vodafone in den Niederlanden sowie dem zuvor beschriebenen Verkauf der Strato AG.
In der folgenden Tabelle werden die Auswirkungen der Veränderungen des Konsolidierungskreises
auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Segmentberichterstattung der Vergleichsperiode
dargestellt.
in Mio. €
| Gesamt H1 2017 |
H1 2016 | |||||
in Mio. € |
Gesamt | Deutschland | USA | Europa | Systemgeschäft | |
| Umsatzerlöse | 37 537 | 35 447 | ||||
| Sonstige betriebliche Erträge | 1 250 | 3 437 | ||||
| Bestandsveränderungen | 34 | 6 | ||||
| Aktivierte Eigenleistungen | 1 105 | 998 | ||||
| Materialaufwand | (18 593) | (17 427) | ||||
| Personalaufwand | (7 788) | (8 427) | ||||
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (1 596) | (1 670) | ||||
| Abschreibungen | (6 347) | (6 293) | ||||
| BETRIEBSERGEBNIS (EBIT) | 5 601 | 6 071 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zinsergebnis | (1 148) | (1 285) | ||||
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 7 | 1 | ||||
| Sonstiges Finanzergebnis | (1 851) | 324 | ||||
| FINANZERGEBNIS | (2 993) | (960) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 2 609 | 5 111 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ertragsteuern | (608) | (1 048) | ||||
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 2 001 | 4 063 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| H1 2016 | Organische | ||||
in Mio. € |
Group Development | Group Headquarters & Group Services | Überleitung | Pro-formaa | Veränderung H1 2017 |
| Umsatzerlöse | 12 | (12) | 35 447 | 2 090 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 0 | (1) | 3 436 | (2 186) | |
| Bestandsveränderungen | 0 | 0 | 6 | 28 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 1 | 0 | 999 | 106 | |
| Materialaufwand | (30) | 11 | (17 446) | (1 147) | |
| Personalaufwand | 3 | 0 | (8 424) | 636 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (6) | 0 | (1 676) | 80 | |
| Abschreibungen | 1 | 2 | (6 290) | (57) | |
| BETRIEBSERGEBNIS (EBIT) | (19) | 0 | 0 | 6 052 | (451) |
| Zinsergebnis | 0 | 0 | (1 285) | 137 | |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 0 | 0 | 1 | 6 | |
| Sonstiges Finanzergebnis | 0 | 0 | 324 | (2 175) | |
| FINANZERGEBNIS | 0 | 0 | 0 | (960) | (2 033) |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | (19) | 0 | 0 | 5 092 | (2 483) |
| Ertragsteuern | 0 | 0 | (1 048) | 440 | |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | (19) | 0 | 0 | 4 044 | (2 043) |
a
Auf Basis des Konsolidierungskreises der aktuellen Berichtsperiode.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen verringerten
sich um 0,2 Mrd. € auf 9,2 Mrd. €. Der Forderungsbestand in unserem operativen Segment
USA verringerte sich im Saldo um 0,3 Mrd. €, wovon 0,4 Mrd. € auf Währungskurseffekte
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro zurückzuführen waren. Gegenläufig wirkte
ein erhöhtes Forderungsvolumen für auf Ratenzahlungen verkaufte Endgeräte im Rahmen
der Markteinführung neuer höherpreisiger Smartphones im operativen Segment USA.
Der Rückgang des Buchwerts der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte
und Veräußerungsgruppen um 0,2 Mrd. € auf 0,2 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus
den folgenden Effekten: Der im März 2017 abgeschlossene Verkauf der Strato AG wirkte
sich in Höhe von 0,1 Mrd. € buchwertmindernd aus. Darüber hinaus reduzierte die von
der T-Mobile US mit einem Wettbewerber im März 2017 vollzogene Transaktion über den
Tausch von Mobilfunk-Lizenzen den Buchwert ebenfalls in Höhe von 0,1 Mrd. €. Ferner
beruht der Rückgang in Höhe von 0,1 Mrd. € auf Transaktionen im Segment Group Headquarters
& Group Services; u. a. auf dem im Juni 2017 vollzogenen Verkauf der DeTeMedien GmbH.
Gegenläufig erhöhte eine von der T-Mobile US mit einem Wettbewerber im April 2017
vereinbarte Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen den Buchwert in Höhe
von 0,1 Mrd. €.
Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich um 4,2 Mrd. € auf 64,8 Mrd. €. Zugänge
von insgesamt 9,0 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Im Wesentlichen sind hierin Zugänge
bei T-Mobile US enthalten, die überwiegend den Erwerb von Spektrumlizenzen betreffen.
Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion in den
USA. Buchwertmindernd wirkten die Abschreibungen in Höhe von 2,1 Mrd. € sowie negative
Währungskurseffekte in Höhe von 2,6 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar
in Euro.
Die Sachanlagen reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 0,6 Mrd. €
auf 46,2 Mrd. €. Zugänge von 5,5 Mrd. €, in erster Linie in den operativen Segmenten
USA und Deutschland, erhöhten den Buchwert. Hierin enthalten sind insbesondere Investitionen
im Zusammenhang mit der Netzwerkmodernisierung des 4G/LTE-Netzes der T-Mobile US sowie
für den Breitband-/Glasfaserausbau im operativen Segment Deutschland. Darüber hinaus
resultieren 0,5 Mrd. € aus Aktivierungen höherpreisiger MobilfunkEndgeräte. Diese
stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile US in 2015 eingeführten Geschäftsmodell
JUMP! On Demand, bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Abschreibungen
wirkten in Höhe von 4,3 Mrd. € sowie negative Währungskurseffekte in Höhe von 1,1
Mrd. € buchwertmindernd. Ebenfalls verminderten Abgänge in Höhe von 0,6 Mrd. € den
Buchwert; davon entfielen 0,4 Mrd. € auf durch Kunden zurückgegebene Endgeräte im
Rahmen von JUMP! On Demand.
Der Buchwert der Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen verringerte sich im
Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 0,1 Mrd. € auf 0,6 Mrd. €. Dieser Rückgang stand
im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Veräußerung der restlichen an der Scout24
AG direkt gehaltenen Anteile.
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte verringerten sich im Vergleich zum 31. Dezember
2016 um 5,1 Mrd. € auf 8,5 Mrd. €. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus
der Verwendung einer bereits im Juni 2016 bei der US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde
hinterlegten Barsicherheit in Höhe von 2,0 Mrd. € im Zusammenhang mit der im zweiten
Quartal 2017 abgeschlossenen Auktion zum Erwerb von Spektrumlizenzen. Ebenfalls vermindernd
wirkte die zum 30. Juni 2017 auf die börsengehandelten Anteile an BT vorgenommene
erfolgswirksame Wertminderung in Höhe von 1,1 Mrd. €. Aus der Ausübung und Folgebewertung
der in von T-Mobile US emittierten Anleihen eingebetteten Optionen (Kündigungsrechte)
verringerte sich der Buchwert um 0,4 Mrd. €.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
verringerten sich um 1,7 Mrd. € auf 8,7 Mrd. €. Ursächlich hierfür war der Abbau des
Verbindlichkeitenbestands in den operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland.
Wechselkurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro wirkten sich in Höhe von
0,3 Mrd. € bestandsvermindernd aus.
Die finanziellen Verbindlichkeiten verringerten sich im Vergleich zum Jahresende 2016
um 3,7 Mrd. € auf insgesamt 61,0 Mrd. €.
Im Januar 2017 hat die Deutsche Telekom bei institutionellen Investoren US-Dollar-Anleihen
über 3,5 Mrd. US-$ (rund 3,3 Mrd. €) platziert: Eine 3-jährige variabel verzinsliche
Anleihe mit einem Volumen von 0,400 Mrd. US-$ wurde mit einem Aufschlag von 58 Basispunkten
über US-Dollar-3-Monats-Libor, eine 3-jährige festverzinsliche Anleihe mit einem Volumen
von 0,850 Mrd. US-$ und einem Kupon von 2,225 %, eine 5-jährige Anleihe mit einem
Volumen von 1,0 Mrd. US-$ und einem Kupon von 2,820 % sowie eine 10-jährige Anleihe
mit einem Volumen von 1,250 Mrd. US-$ mit einem Kupon von 3,600 % emittiert. Die Emission
erfolgte über die Deutsche Telekom International Finance B.V. und wird von der Deutschen
Telekom AG garantiert.
Des Weiteren platzierte die Deutsche Telekom International Finance B. V. mit Garantie
der Deutschen Telekom im Rahmen eines Daueremissionsprogramms (Debt-Issuance-Programm)
bei institutionellen Investoren folgende Anleihen: Im Januar 2017 Euro-Anleihen über
3,5 Mrd. €, darunter eine 4 %-jäh-rige festverzinsliche Anleihe mit einem Volumen
von 1,0 Mrd. € und einem Kupon von 0,375 %, eine 7-jährige festverzinsliche Anleihe
mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € und einem Kupon von 0,875 % sowie eine 10-jährige
Anleihe mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € und einem fixen Kupon von 1,375 %. Im April
2017 eine 12-jährige festverzinsliche GBP-Anleihe mit einem Nominalvolumen von 0,25
Mrd. GBP (rund 0,3 Mrd. €) und einem Kupon von 2,25 % sowie eine 10-jährige festverzinsliche
Hongkong-Dollar-Anleihe mit einem Nominalvolumen von 1,3 Mrd. HKD (rund 0,2 Mrd. €)
und einem Kupon von 2,95 %. Im Mai 2017 eine 9-jährige festverzinsliche Euro-Anleihe
mit einem Volumen von 0,75 Mrd. € und einem Kupon von 1,125 %.
T-Mobile US hat im ersten Halbjahr 2017 Senior Notes (Schuldverschreibungen) im Volumen
von insgesamt 8,25 Mrd. US-$ (rund 7,6 Mrd. €) vorzeitig zurückgezahlt: Darunter wurden
am 10. Februar 2017 Schuldverschreibungen in Höhe von 1,0 Mrd. US-$ (rund 0,9 Mrd.
€) mit einem Zinssatz von 6,625 % zu einem Preis von 102,208 % des Nennbetrags (zuzüglich
aufgelaufener Zinsen) zurückgezahlt. Weitere Senior Notes in Höhe von 0,5 Mrd. US-$
(rund 0,5 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 5,250 % wurden am 6. März 2017 zu einem Preis
von 101,313 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) zurückgezahlt. Am 3.
April 2017 wurde eine weitere Schuldverschreibung in Höhe von 1,75 Mrd. US-$ (rund
1,6 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,250 % zu einem Preis von 103,125 % des Nennbetrags
(zuzüglich aufgelaufener Zinsen) beglichen. Die weiteren Schuldverschreibungen mit
einem Volumen von insgesamt 5,0 Mrd. US-$ (rund 4,6 Mrd. €) mit einem Zinssatz von
6,464 % bis 6,731 % wurden am 28. April 2017 zu Preisen zwischen 100,000 % des Nennbetrags
(zuzüglich aufgelaufener Zinsen) und bis zu 103,366 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener
Zinsen) zurückgezahlt. Ferner erfolgte durch T-Mobile US im ersten Halbjahr 2017 die
vorzeitige Rückzahlung eines besicherten konzernexternen Darlehens in Höhe von 2,0
Mrd. US-$ (rund 1,9 Mrd. €).
Im März 2017 platzierte T-Mobile US im Rahmen eines öffentlichen Kaufangebots Anleihen
(High Yield Notes) im Gesamtvolumen von insgesamt 1,5 Mrd. US-$ (rund 1,4 Mrd. €)
in drei Tranchen von jeweils 500 Mio. US-$ (zu 4,0 % fällig in 2022, zu 5,125 % fällig
in 2025 und zu 5,375 % fällig in 2027). Die Anleihen ersetzen höher verzinsliche Anleihen,
welche T-Mobile US vorzeitig zurückgezahlt hat.
Des Weiteren erfolgten im ersten Halbjahr 2017 Rückzahlungen von EuroAnleihen in Höhe
von 2,1 Mrd. €, einer Anleihe in US-$ über 1,0 Mrd. US-$ (rund 0,9 Mrd. €), einer
Anleihe in AUD über 0,1 Mrd. AUD (rund 0,1 Mrd. €) sowie einer Anleihe in NOK über
1,3 NOK (rund 0,1 Mrd. €).
Der Anstieg von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Jahresende
2016 um 0,9 Mrd. € beruht im Wesentlichen auf den im Mai 2017 durch die Europäische
Investitionsbank gewährten Förderkrediten in Höhe von 0,3 Mrd. € mit einer Laufzeit
von 6 Jahren sowie in Höhe von 0,4 Mrd. € mit einer Laufzeit von 7 Jahren. Ebenfalls
den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten erhöhend wirkte die Veränderung von
Commercial Paper in Höhe von 2,3 Mrd. € (netto).
In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der
finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2017 dargestellt:
in Mio. € |
30.06.2017 | Restlaufzeit bis 1 Jahr | Restlaufzeit > 1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit > 5 Jahre |
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 48 450 | 4 827 | 15 620 | 28 003 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4 961 | 1 594 | 1 975 | 1 392 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 2 681 | 664 | 1 382 | 635 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 527 | 61 | 232 | 234 |
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 1 433 | 881 | 380 | 172 |
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | 1 515 | 1 399 | 113 | 3 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 1 422 | 925 | 76 | 421 |
| FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN | 60 989 | 10 351 | 19 778 | 30 860 |
Der Rückgang des Buchwerts der Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung
gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen um 0,2 Mrd. € resultierte
im Wesentlichen aus dem im März 2017 abgeschlossenen Verkauf der Strato AG sowie dem
im Juni 2017 vollzogenen Verkauf der DeTeMedien GmbH.
Die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen reduzierten sich um 0,3 Mrd.
€ auf 8,1 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Rechnungszinsanpassungen,
aus denen insgesamt ein erfolgsneutral zu erfassender versicherungsmathematischer
Gewinn von 0,3 Mrd. € resultierte.
Bei der für das Geschäftsjahr 2016 beschlossenen Dividende in Höhe von 0,60 € pro
Aktie konnten die Aktionäre zwischen der Erfüllung des Dividendenanspruchs in bar
oder dessen Umwandlung in Aktien der Deutschen Telekom AG wählen. Im Juni 2017 wurden
Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,4 Mrd. €
für Aktien aus genehmigtem Kapital eingebracht und damit nicht zahlungswirksam substituiert.
Dafür hat die Deutsche Telekom AG im Juni 2017 eine Erhöhung des gezeichneten Kapitals
in Höhe von 0,2 Mrd. € gegen Einlage von Dividendenansprüchen durchgeführt. Die Kapitalrücklage
hat sich in diesem Zusammenhang um 1,2 Mrd. € erhöht. Die Anzahl der Aktien erhöhte
sich um 84,6 Mio. Stück.
in Mio. € |
H1 2017 | H1 2016 |
| Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten | 105 | 478 |
| Erträge aus Versicherungsentschädigungen | 32 | 30 |
| Erträge aus Kostenerstattungen | 100 | 108 |
| Erträge aus sonstigen Nebengeschäften | 16 | 18 |
| Übrige sonstige betriebliche Erträge | 997 | 2 803 |
| davon: Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen | 776 | 2 569 |
| 1 250 | 3 437 |
Die Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten verringerten sich im
Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,4 Mrd. €. Ursächlich hierfür war der in der Vorjahresperiode
erfasste Ertrag aus einer im März 2016 vollzogenen Transaktion zwischen T-Mobile US
und einem Wettbewerber über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von 0,4 Mrd.
€. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode
um 1,8 Mrd. €. In der Berichtsperiode waren darunter im Wesentlichen Erträge aus der
Entkonsolidierung von Strato AG in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie aus Veräußerungen von
nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen aufgrund des Verkaufs der restlichen
Anteile an der Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd. € enthalten. In der Vorjahresperiode
waren in den Erträgen aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen
aufgrund des Verkaufs der Anteile am Joint Venture EE 2,5 Mrd. € enthalten. Davon
resultierten rund 0,9 Mrd. € aus in Vorjahren erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten
Effekten.
in Mio. € |
H1 2017 | H1 2016 |
| Aufwand Rechts- und Prüfungskosten | (101) | (96) |
| Verluste aus Anlagenabgängen | (70) | (78) |
| Ergebnis aus Forderungsbewertungen | (340) | (419) |
| Sonstige Steuern | (234) | (238) |
| Aufwand Geldverkehr und Bürgschaften | (162) | (148) |
| Versicherungsaufwendungen | (46) | (44) |
| Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen | (643) | (647) |
| (1 596) | (1 670) |
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig
geringen Einzelsachverhalten.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen gegenüber
dem Vorjahresvergleichszeitraum unverändert bei 6,3 Mrd. €. Erhöhend wirkten Abschreibungen,
die überwiegend im Zusammenhang mit dem Ausbau des 4G/LTE-Netzes im operativen Segment
USA standen. Dem entgegen standen geringere Abschreibungen auf im Rahmen des JUMP!
On Demand-Programms vermietete Endgeräte.
Das sonstige Finanzergebnis hat sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 im Wesentlichen
durch die erfolgswirksam erfasste Wertminderung des Anteils an der BT in Höhe von
1,1 Mrd. € verschlechtert. Diese Wertminderung umfasst sowohl den Aktienkurs- als
auch den Währungskurseffekt. Aus der Ausübung und Folgebewertung der in von T-Mobile
US emittierten Anleihen eingebetteten Optionen (Kündigungsrechte) resultierten im
Periodenvergleich negative Bewertungseffekte in Höhe von 0,7 Mrd. €. Für weitere Erläuterungen
verweisen wir auf die Angaben zu Finanzinstrumenten, Seite 44 ff. Im Vergleichszeitraum
enthielt das sonstige Finanzergebnis eine im Zusammenhang mit dem Verkauf des Anteils
am Joint Venture EE erhaltene abschließende Dividende in Höhe von 0,2 Mrd. €.
Im ersten Halbjahr 2017 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 0,6 Mrd. €. Die vergleichsweise
niedrige Steuerquote ist insbesondere auf die Aktivierung von latenten Steuern auf
bundesstaatliche Verlustvorträge in den USA in Höhe von 0,2 Mrd. € zurückzuführen.
Darüber hinaus ergaben sich Steuerminderungen für vergangene Jahre in Deutschland
in einer vergleichbaren Größenordnung.
Im Vergleichszeitraum des Vorjahres entstand ein Steueraufwand in Höhe von 1,0 Mrd.
€. Dieser Unterschied ist zum einen auf das signifikant höhere Vorsteuerergebnis im
Vorjahreszeitraum zurückzuführen, das auch mit einem höheren Steueraufwand einherging.
Zum anderen waren die positiven steuerlichen Einmaleffekte aus vergangenen Jahren
im Vorjahr deutlich geringer als im Berichtszeitraum.
Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um
1,1 Mrd. € auf 8,6 Mrd. €. Hierzu trug im Wesentlichen die positive Geschäftsentwicklung
des operativen Segments USA bei. Factoring-Vereinbarungen wirkten sich im Berichtszeitraum
insgesamt mit 0,5 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies
beinhaltet im Wesentlichen Factoring-Vereinbarungen in den operativen Segmenten Deutschland,
Systemgeschäft und USA. Im Vergleichszeitraum betrug der Effekt aus FactoringVereinbarungen
1,0 Mrd. €. Der erhaltenen Dividendenzahlung der BT in Höhe von 0,1 Mrd. € stand in
der Vergleichsperiode eine Dividendenzahlung des ehemaligen Joint Ventures EE in Höhe
von 0,2 Mrd. € gegenüber. Zusätzlich wirkten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mrd.
€ höhere Nettozinszahlungen sowie in der Vergleichsperiode erhaltene Einzahlungen
aus der Auflösung von Zinsderivaten in Höhe von 0,3 Mrd. € negativ auf den Cashflow
aus der Geschäftstätigkeit aus. Positiv wirkte eine im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd.
€ niedrigere Auszahlung für Ertragsteuern.
in Mio. € |
H1 2017 | H1 2016 |
| Cash Capex | ||
| Operatives Segment Deutschland | (2 057) | (1 758) |
| Operatives Segment USA | (9 905) | (3 007) |
| Operatives Segment Europa | (878) | (1 311) |
| Operatives Segment Systemgeschäft | (177) | (174) |
| Operatives Segment Group Development | (138) | (133) |
| Group Headquarters & Group Services | (481) | (434) |
| Überleitung | 116 | 218 |
| (13 520) | (6 599) | |
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto)a | 1 799 | (2 246) |
| Einzahlungen aus der Veräußerung Anteile Scout24 AG | 319 | 78 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 209 | 210 |
| Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen15 | 500 | 11 |
| Dotierung Contractual Trust Agreement (CTA) für Pensionszusagen | (250) | |
| Erwerb/Veräußerung Staatsanleihen (netto) | 5 | 2 775 |
| Sonstiges | (15) | 54 |
| (10 703) | (5 967) |
a
Betrifft in Höhe von 2,0 Mrd. € eine im ersten Halbjahr 2016 hinterlegte Barsicherheit
für die im ersten Halbjahr 2017 abgeschlossene Spektrumauktion in den USA.
b
Betrifft in Höhe von 572 Mio. € Einzahlungen aus Kaufpreiszahlungen sowie in Höhe
von 72 Mio. € abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.
Der Cash Capex erhöhte sich um 6,9 Mrd. € auf 13,5 Mrd. €. Im Berichtszeitraum wurden
im operativen Segment USA Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 7,3 Mrd. € erworben.
Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion. In der
Vergleichsperiode waren in den operativen Segmenten USA und Europa 1,1 Mrd. € für
erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten. Ohne Berücksichtigung von Investitionen in
Spektrum stieg der Cash Capex gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,7 Mrd. € v. a.
im Zusammenhang mit der Netzmodernisierung, einschließlich des Ausbaus des 4G/LTE-Netzwerks,
im operativen Segment USA sowie dem Breitband-/Glasfaserausbau im operativen Segment
Deutschland.
in Mio. € |
H1 2017 | H1 2016 |
| Rückzahlung Anleihen | (10 952) | (2 867) |
| Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) | (1 503) | (1 556) |
| Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex | (260) | (213) |
| Rückzahlung EIB-Kredite | (79) | (650) |
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) | 30 | 429 |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (361) | (163) |
| Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte | (143) | (83) |
| Geldanlagen des Joint Ventures EE (netto) | - | (220) |
| Money Market Loans (netto) | - | (150) |
| Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) | (14) | 8 |
| Ziehung von EIB-Krediten | 675 | - |
| Schuldscheindarlehen (netto) | - | (582) |
| Besicherte Kredite | (1 863) | - |
| Begebung Anleihen | 9 338 | 5 836 |
| Commercial Paper (netto) | 2 358 | (694) |
| Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | ||
| Aktienoptionen T-Mobile US | 18 | 12 |
| 18 | 12 | |
| Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | ||
| Aktienrückkauf T-Mobile US | (92) | (45) |
| Sonstiges | (1) | (1) |
| (93) | (46) | |
| Sonstiges | (121) | (173) |
| (2 970) | (1 112) |
Im Juni 2017 wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in
Höhe von 1,4 Mrd. € im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit nicht zahlungswirksam bedient,
sondern durch Aktien aus genehmigtem Kapital substituiert (siehe Abschnitt "Eigenkapital",
Seite 39). Die zahlungswirksame Erfüllung der Dividendenansprüche der Aktionäre der
Deutschen Telekom AG betrug 1,4 Mrd. €. Im Vorjahr wurden Dividendenansprüche der
Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,0 Mrd. € nicht zahlungswirksam und
in Höhe von 1,5 Mrd. € zahlungswirksam erfüllt.
Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2017 in Höhe von insgesamt 0,3 Mrd. €
Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen
durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (im ersten Halbjahr
2016: 0,2 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen
Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Zahlungen werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
ausgewiesen.
Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2017 in Höhe von insgesamt 0,6 Mrd. €
Netzwerkausstattung angemietet (im ersten Halbjahr 2016: 0,3 Mrd. €), die als Finanzierungs-Leasing-Verhältnis
klassifiziert werden. In der Bilanz wird dieses in der Folge ebenfalls unter den finanziellen
Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden
im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.
Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen
Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über
die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden im ersten
Halbjahr 2017 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe
von 0,1 Mrd. € passiviert (im ersten Halbjahr 2016: 0,1 Mrd. €). Bei Zahlung erfolgt
der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.
Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von
0,5 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (im ersten Halbjahr 2016: 0,9 Mrd. €). Diese
stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile US in 2015 eingeführten Geschäftsmodell
JUMP! On Demand, bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Die
Auszahlungen werden im Cashflow aus Geschäftstätigkeit gezeigt.
Im operativen Segment USA wurde im März 2017 der im dritten Quartal 2016 zwischen
T-Mobile US und einem Wettbewerber vereinbarte Tausch von Mobilfunk-Lizenzen vollzogen
und Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 0,1 Mrd. € zahlungsunwirksam erworben.
Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das
Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für das erste Halbjahr
der Jahre 2017 und 2016.
Neu geschaffen hat die Deutsche Telekom den Vorstandsbereich Technologie und Innovation,
in dem übergreifende Netz-, Innovations- und IT-Aufgaben des Konzerns zusammengefasst
sind. Hieraus ergeben sich die folgenden organisatorischen Veränderungen: Die Bereiche
Innovationen, Telekom IT und die Technik der operativen Segmente Deutschland, Europa
und Systemgeschäft ergeben ein eigenes Ressort innerhalb des Segments Group Headquarters
& Group Services.
Seit dem 1. Januar 2017 berichtet die Deutsche Telekom über das operative Segment
"Group Development". Group Development steuert ausgewählte Beteiligungen des Konzerns
aktiv und entwickelt diese wertsteigernd. Folgende Einheiten bzw. Beteiligungen sind
in die Berichterstattung eingegangen: T-Mobile Netherlands (zuvor im operativen Segment
Europa), Deutsche Funkturm (DFMG, zuvor im operativen Segment Deutschland) sowie Deutsche
Telekom Capital Partners (DTCP) und die Beteiligungen an BT plc, Ströer SE & Co. KGaA
sowie die im März 2017 veräußerte Strato AG und im Juni 2017 veräußerte Beteiligung
an der Scout24 AG (zuvor im Segment Group Headquarters & Group Services). Ebenso bei
Group Development angesiedelt sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie
Strategisches Portfoliomanagement.
Die Vorjahresvergleichswerte wurden in der Segmentberichterstattung entsprechend rückwirkend
angepasst.
Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des
Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente" im KonzernZwischenlagebericht auf Seite 15 ff. zu entnehmen.
in Mio. € |
Außenumsatz | Intersegment-umsatz | Gesamtumsatz | Betriebsergebnis (EBIT) | Planmäßige Abschreibungen | |
| Deutschland | H1 2017 | 10 105 | 663 | 10 768 | 2 129 | (1 882) |
| H1 2016 | 10 062 | 661 | 10 723 | 1 738 | (1 846) | |
| USA | H1 2017 | 18 218 | 0 | 18 218 | 2 331 | (2 690) |
| H1 2016 | 16 011 | 1 | 16 012 | 1 777 | (2 614) | |
| Europa | H1 2017 | 5 467 | 174 | 5 641 | 681 | (1 109) |
| H1 2016 | 5 399 | 159 | 5 558 | 709 | (1 151) | |
| Systemgeschäft | H1 2017 | 2 717 | 675 | 3 392 | (37) | (195) |
| H1 2016 | 2 947 | 631 | 3 578 | (11) | (191) | |
| Group Development | H1 2017 | 858 | 299 | 1 157 | 1 074 | (143) |
| H1 2016 | 852 | 296 | 1 148 | 2 857 | (177) | |
| Group Headquarters & Group Services | H1 2017 | 171 | 1 354 | 1 525 | (574) | (319) |
| H1 2016 | 175 | 1 516 | 1 691 | (1 001) | (331) | |
| SUMME | H1 2017 | 37 537 | (3 164) | 40 701 | 5 604 | (6 338) |
| H1 2016 | 35 447 | 3 263 | 38 710 | 6 069 | (6 310) | |
| Überleitung | H1 2017 | - | (3 164) | (3 164) | (3) | 22 |
| H1 2016 | - | (3 263) | (3 263) | 2 | 41 | |
| KONZERN | H1 2017 | 37 537 | - | 37 537 | 5 601 | (6 316) |
| H1 2016 | 35 447 | - | 35 447 | 6 071 | (6 269) |
in Mio. € |
Wertminderungen | Segment-vermögena | Segmentschuldena | Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmena |
| Deutschland | (6) | 31 751 | 25 078 | 20 |
| (8) | 32 017 | 25 594 | 20 | |
| USA | (5) | 64 345 | 46 209 | 198 |
| 0 | 68 349 | 49 791 | 216 | |
| Europa | (1) | 26 344 | 10 393 | 61 |
| (4) | 26 600 | 10 991 | 59 | |
| Systemgeschäft | 0 | 7 350 | 4 928 | 21 |
| 0 | 7 462 | 5 243 | 21 | |
| Group Development | 0 | 10 842 | 2 797 | 294 |
| 0 | 11 221 | 2 417 | 397 | |
| Group Headquarters & Group Services | (22) | 44 258 | 56 960 | 11 |
| (11) | 37 702 | 50 483 | 12 | |
| SUMME | (34) | 184 890 | 146 365 | 605 |
| (23) | 183 351 | 144 519 | 725 | |
| Überleitung | 3 | (43 400) | (43 469) | 1 |
| (1) | (34 866) | (34 879) | - | |
| KONZERN | (31) | 141 490 | 102 896 | 606 |
| (24) | 148 485 | 109 640 | 725 |
a
Werte sind stichtagsbezogen auf den 30. Juni 2017 und den 31. Dezember 2016.
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 2016 dargestellten Eventualver-bindlichkeiten ausgeführt.
Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect fand im März
2017 eine weitere mündliche Verhandlung statt. Die Gesellschafter Deutsche Telekom
AG und Daimler Financial Services AG haben auch Gegenansprüche wegen der Pflichtverletzungen
des Bundes hinsichtlich der Verzögerung des Maut-Starts geltend gemacht.
Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im
von der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW
GmbH geführten Klageverfahren haben die Kläger die geltend gemachte Forderung im Rahmen
der Berufung auf ca. 527 Mio. € zzgl. Zinsen erhöht.
Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge der Bußgeldentscheidung der Europäischen
Kommission. Im Juni 2017 wurde der Slovak Telekom eine weitere, bislang nicht substantiierte
Schadensersatzklage von Benestra s. r. o. in Höhe von 59 Mio. € zugestellt. Des Weiteren
hat Orange Slovensko a. s. nach im Juni 2017 abgeschlossenen Vergleichsverhandlungen
ihre Klage zurückgenommen.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen
und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. Juni 2017:
in Mio. € |
30.06.2017 |
| Künftige Verpflichtungen aus Operating Leasing-Geschäften | 15 484 |
| Bestellobligo für Sachanlagevermögen | 3 227 |
| Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte | 539 |
| Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte | 6 077 |
| Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen | 12 148 |
| Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse | 3 071 |
| Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen | 5 |
| Andere sonstige Verpflichtungen | 11 |
| 40 562 |
| Wertansatz Bilanz nach IAS 39 | ||||||
in Mio. € |
Bewertungskategorie nach IAS 39 | Buchwert 30.06.2017 | Fortgeführte Anschaffungskosten | Anschaffungskosten | Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam |
| AKTIVA | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 2 441 | 2 441 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 8 929 | 8 929 | |||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | LaR/n. a. | 2 503 | 2 346 | |||
| davon: Gezahlte Collaterals | LaR | 135 | 135 | |||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen | HtM | 5 | 5 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 4 508 | 166 | 4 342 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FAHfT | 1 087 | 1 087 | |||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | FAHfT | 522 | 522 | |||
| davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement | FAHfT | 3 | 3 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n. a. | 428 | 229 | 199 | ||
| PASSIVA | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 8 693 | 8 693 | |||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | FLAC | 48 450 | 48 450 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 4 961 | 4 961 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | FLAC | 527 | 527 | |||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | FLAC | - | - | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | FLAC | 1 433 | 1 433 | |||
| davon: Erhaltene Collaterals | FLAC | 611 | 611 | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | FLAC | 1 515 | 1 515 | |||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | n. a. | 2 681 | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FLHfT | 1 087 | 1 087 | |||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | FLHfT | 840 | 840 | |||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen | FLHfT | |||||
| davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement | FLHfT | |||||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n. a. | 335 | 25 | 310 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | FLHfT | |||||
| Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables | LaR | 13 716 | 13 716 | |||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments | HtM | 5 | 5 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets | AfS | 4 508 | 166 | 4 342 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading | FAHfT | 1 087 | 1 087 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost | FLAC | 65 579 | 65 579 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading | FLHfT | 1 087 | 1 087 | |||
| Wertansatz Bilanz nach IAS 39 | ||||||
in Mio. € |
Wertansatz Bilanz nach IAS 17 | Beizulegender Zeitwert 30.06.2017a | Bewertungskategorie nach IAS 39 | Buchwert 31.12.2016 | Fortgeführte Anschaffungskosten | Anschaffungskosten |
| AKTIVA | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - | LaR | 7 747 | 7 747 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - | LaR | 9 179 | 9 179 | ||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | 157 | 2 487 | LaR/n. a. | 5 664 | 5 482 | |
| davon: Gezahlte Collaterals | - | LaR | 235 | 235 | ||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen | - | HtM | 8 | 8 | ||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 4 342 | AfS | 5 548 | 126 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1 087 | FAHfT | 1 881 | |||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | 522 | FAHfT | 915 | |||
| davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement | 3 | FAHfT | ||||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 428 | n. a. | 498 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - | FLAC | 10 388 | 10 388 | ||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 53 714 | FLAC | 50 090 | 50 090 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4 979 | FLAC | 4 097 | 4 097 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 637 | FLAC | 535 | 535 | ||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | - | FLAC | 1 866 | 1 866 | ||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 1 467 | FLAC | 1 823 | 1 823 | ||
| davon: Erhaltene Collaterals | - | FLAC | 829 | 829 | ||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | - | FLAC | 1 958 | 1 958 | ||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 2 681 | 2 929 | n. a. | 2 547 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1 087 | FLHfT | 1 607 | |||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | 840 | FLHfT | 837 | |||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen | FLHfT | |||||
| davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement | FLHfT | |||||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 335 | n. a. | 127 | |||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | FLHfT | 50 | ||||
| Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables | 2 330 | LaR | 22 408 | 22 408 | ||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments | HtM | 8 | 8 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets | 4 342 | AfS | 5 548 | 126 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading | 1 087 | FAHfT | 1 881 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost | 60 797 | FLAC | 70 757 | 70 757 | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading | 1 087 | FLHfT | 1 657 | |||
| Wertansatz Bilanz nach IAS 39 | ||||
in Mio. € |
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | Wertansatz Bilanz nach IAS 17 | Beizulegender Zeitwert 31.12.2016a |
| AKTIVA | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - | |||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | 182 | 5 701 | ||
| davon: Gezahlte Collaterals | - | |||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen | - | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 5 422 | 5 422 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1 881 | 1 881 | ||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | 915 | 915 | ||
| davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement | ||||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 268 | 230 | 498 | |
| PASSIVA | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - | |||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 55 547 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4 186 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 662 | |||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | 1 921 | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 1 859 | |||
| davon: Erhaltene Collaterals | - | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | - | |||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 2 547 | 2 852 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1 607 | 1 607 | ||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | 837 | 837 | ||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen | ||||
| davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement | ||||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 48 | 79 | 127 | |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | 50 | 50 | ||
| Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables | 5 519 | |||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments | ||||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets | 5 422 | 5 422 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading | 1 881 | 1 881 | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost | 64 175 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading | 1 657 | 1 657 | ||
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,5
Mrd. € (31. Dezember 2016: 1,5 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem
Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.
in Mio. € |
30.06.2017 | 31.12.2016 | ||||
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe | Level 1 | Level 2 | |
| AKTIVA | ||||||
| Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | 4 091 | 251 | 4 342 | 5 212 | ||
| Financial Assets Held for Trading (FAHfT) | 562 | 525 | 1 087 | 966 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung | 428 | 428 | 498 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) | 247 | 840 | 1 087 | 770 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung | 335 | 335 | 127 | |||
in Mio. € |
31.12.2016 | |
| Level 3 | Summe | |
| AKTIVA | ||
| Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | 210 | 5 422 |
| Financial Assets Held for Trading (FAHfT) | 915 | 1 881 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung | 498 | |
| PASSIVA | ||
| Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) | 887 | 1 657 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung | 127 | |
Von den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (AfS) der sonstigen
originären finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels
jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte des Gesamtbestands
an Instrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag.
Der Gesamtbestand an Instrumenten in Level 1 von 4 091 Mio. € (31. Dezember 2016:
5 212 Mio. €) enthält mit einem Buchwert von umgerechnet rund 4,0 Mrd. € eine strategische
Beteiligung von 12 % an der BT. Nachdem die Beteiligung bereits zum 31. Dezember 2016
erfolgswirksam wertgemindert wurde, ist der beizulegende Zeitwert der Beteiligung
zum 30. Juni 2017 um in Euro umgerechnet weitere rund 1,1 Mrd. € gesunken. Dieser
Rückgang umfasst sowohl den Aktienkurs- als auch den Währungskurseffekt und wurde
in voller Höhe aufwandswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Die Beteiligung ist auch künftig stets zum in Euro umgerechneten aktuellen Börsenwert
zu bewerten. Künftige negative Wertentwicklungen wären in voller Höhe (d. h. Aktienkurs-
und Währungskurseffekt) unmittelbar aufwandswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
zu erfassen. Künftige positive Wertentwicklungen wären in voller Höhe erfolgsneutral
im Eigenkapital (sonstiges Ergebnis) zu erfassen.
in Mio. € |
Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Anleihen eingebettete Optionen auf vorzeitige Tilgung | Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement | Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement |
| Buchwert zum 1. Januar 2017 | 210 | 915 | - | (837) | - |
| Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) | 27 | 16 | 0 | - | 0 |
| Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste) | 0 | (160) | - | (193) | (4) |
| Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne) | 0 | 95 | 3 | 116 | 4 |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen | (3) | - | - | - | - |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen | 21 | - | - | - | - |
| Abgänge | (4) | (301) | - | - | - |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen | - | (43) | - | 74 | 0 |
| BUCHWERT ZUM 30. JUNI 2017 | 251 | 522 | 3 | (840) | 0 |
Bei den Level 3 zugeordneten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert
von 251 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren
Informationen zum AbschlussStichtag vorgenommen wird. Die größte Relevanz misst die
Deutsche Telekom dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den betreffenden
Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren
Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen letztlich für die
Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion
zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen
Konditionen erfolgte. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt
und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach Einschätzung der Deutschen
Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag
hinreichend zuverlässig bestimmbar. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 126 Mio.
€ fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über
Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten
Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 30. Juni 2017 heranzuziehen waren.
Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 90 Mio. € liegen zwar die letzten marktüblichen
Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit, jedoch
entspricht nach erfolgter Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse,
EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert und
ist, aufgrund eingeschränkter Vergleichbarkeit, einer Bewertung auf Basis von in größerer
zeitlicher Nähe erfolgten Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen
vorzuziehen. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 35 Mio. €, bei denen die letzten
marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit
liegen, repräsentiert eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe erfolgten
marktüblichen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen den beizulegenden
Zeitwert am zuverlässigsten. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgröße Umsatzerlöse
(Bandbreite von 1,40 bis 5,56) angewendet, wobei der jeweilige Median verwendet wurde.
In bestimmten Fällen waren aufgrund individueller Gegebenheiten Bewertungsabschläge
auf den jeweiligen Multiple erforderlich. Wäre als Multiple der jeweilige Wert des
2/3-Quantils (des 1/3-Quantils) verwendet worden, so wäre bei unveränderten Bezugsgrößen
der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 2
Mio. € höher (um 7 Mio. € niedriger) gewesen. Wären die verwendeten Bezugsgrößen um
10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre bei unveränderten Multiples der beizulegende
Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 2 Mio. € höher (um
2 Mio. € niedriger) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag
im Bestand befindlichen Beteiligungen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis
(Aufwand) von weniger als 1 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung
der Buchwerte in der Berichtsperiode siehe vorstehende Tabelle. Für die Beteiligungen
bestand am Abschluss-Stichtag keine Verkaufsabsicht.
Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder
Level 2 auf Basis der Höhe des Handelsvolumens für das jeweilige Instrument zugeordnet.
In EUR oder USD denominierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen sind grundsätzlich
als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen grundsätzlich als Level 2. Die beizulegenden
Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert
mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level
2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen
unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert
bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten
gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen
Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte
der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen
Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der
Deutschen Telekom ermittelt.
Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente
mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter
finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter
in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende
Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments
zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum
Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse
werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden
derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden.
Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen.
Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty
Price.
Bei den Level 3 zugeordneten Financial Assets Held for Trading der sonstigen derivativen
finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet
522 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch
T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen
zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar
regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht
jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte wurden mithilfe
eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von
Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag
einen zuverlässigeren Schätzwert für diesen nicht beobachtbaren Input-Parameter darstellen
als aktuelle Marktvolatilitäten. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Zinsvolatilität
verwendete absolute Wert lag bei 1,7 bis 2,4 %. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve
wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten
vergleichbarer Emittenten ermittelt. Die zum aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten
Spreads lagen für die Restlaufzeiten der Anleihen zwischen 2,4 und 3,2 % und im kürzerfristigen
Bereich zwischen 1,0 und 2,2 %. Für den ebenso nicht beobachtbaren Input-Parameter
Mean Reversion stellten nach unserer Einschätzung 10 % den besten Schätzwert dar.
Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 10 % höhere (niedrigere) absolute
Zinsvolatilitäten verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen
unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet
insgesamt 45 Mio. € höher (um 44 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung
zum Abschluss-Stichtag um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Spreads verwendet worden,
so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende
Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 225 Mio. € niedriger (um 259
Mio. € höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 100 Basispunkte
höhere (niedrigere) Mean Reversion verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile
US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen
um in Euro umgerechnet insgesamt 11 Mio. € niedriger (um 10 Mio. € höher) gewesen.
In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen
Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis
(Ertrag) von in Euro umgerechnet 86 Mio. € für unrealisierte Gewinne erfasst. Im Berichtszeitraum
wurden mehrere Optionen ausgeübt und die betreffenden Anleihen vorzeitig gekündigt.
Im Zeitpunkt der Kündigung wurden die Optionen mit ihrem insgesamten Buchwert von
in Euro umgerechnet 301 Mio. € aufwandswirksam ausgebucht. Zur Entwicklung der Buchwerte
in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum
erfolgswirksam erfassten Wertminderungen resultieren im Wesentlichen aus der letztmaligen
Bewertung der im Berichtszeitraum abgegangenen Optionen unmittelbar vor ihrer Ausbuchung,
weil zu diesem Zeitpunkt die bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten
Zinsvolatilitäten entsprechend von denen des letzten Abschluss-Stichtages abwichen.
Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Werterhöhungen waren im Wesentlichen
auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten
zurückzuführen. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse
von Finanzinstrumenten.
Bei den Level 3 zugeordneten Financial Liabilities Held for Trading der derivativen
finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet
840 Mio. € um Aktienoptionen, die eingebettet sind in von T-Mobile US emittierte Mandatory
Convertible Preferred Stock. Die Mandatory Convertible Preferred Stock werden bei
Laufzeitende 2017 in eine variable Anzahl von Aktien der T-Mobile US umgetauscht und
nach IFRS nicht als Eigenkapital, sondern als Fremdkapital ausgewiesen. Das Gesamtinstrument
wird aufgespalten in ein zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziertes Schuldinstrument
(Anleihe) und ein erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziertes eingebettetes
Derivat. Dieses Derivat umfasst neben der Wandlung am Laufzeitende auch die den Investoren
eingeräumten vorzeitigen Wandlungsrechte. Für die Mandatory Convertible Preferred
Stock als Gesamtinstrument ist regelmäßig und auch zum Abschluss-Stichtag ein beobachtbarer
Marktpreis verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Die Wandlungsrechte
werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Der Marktpreis des Gesamtinstruments
und seiner Komponenten ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung des Aktienkurses
der T-Mobile US sowie des Marktzinsniveaus. Wäre am Abschluss-Stichtag der Aktienkurs
der T-Mobile US um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre aus Sicht der T-Mobile
US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen
um in Euro umgerechnet 169 Mio. € niedriger (um 168 Mio. € höher) gewesen. Wäre für
die Bewertung zum Abschluss-Stichtag ein um 100 Basispunkte höherer (niedrigerer)
Marktzinssatz verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten
Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 4 Mio. €
niedriger (um 4 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag
im Bestand befindlichen Optionen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand)
von in Euro umgerechnet 77 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung
des Buchwerts in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen
im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen des Aktienkurses der T-Mobile
US zurückzuführen. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse
von Finanzinstrumenten.
Bei den Level 3 zugeordneten Financial Assets Held for Trading der derivativen finanziellen
Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 3 Mio. €
um ein Energy Forward Agreement, das in ein von der T-Mobile US abgeschlossenes Renewable
Energy Purchase Agreement eingebettet ist. Das Renewable Energy Purchase Agreement
besteht aus zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb von Renewable
Energy Certificates durch T-Mobile US. Der Vertrag wurde in 2017 mit einem Energieproduzenten
geschlossen und hat eine Laufzeit von 12 Jahren ab kommerziellem Produktionsbeginn,
der für das Jahresende 2017 erwartet wird. Der Erfüllungszeitraum des separat als
Derivat bilanzierten Energy Forward Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem
Produktionsbeginn. Unter dem Energy Forward Agreement erhält T-Mobile US während des
Erfüllungszeitraums variable Beträge basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge
des Energieproduzenten und dann aktuellen Energiepreisen und bezahlt feste Beträge
je produzierter Energieeinheit. Das Energy Forward Agreement wird mangels beobachtbarer
Marktpreise mittels Bewertungsmodell bewertet. Der Wert des Derivats wird wesentlich
beeinflusst von der zukünftigen Produktionsmenge des Energieproduzenten, die T-Mobile
US zum Abschluss-Stichtag mit 625,5 Gigawattstunden pro Jahr veranschlagt hat. Der
Wert des Derivats wird außerdem wesentlich beeinflusst von den zukünftigen Energiepreisen,
die für den Zeitraum jenseits von fünf Jahren nicht beobachtbar sind. Des Weiteren
wird der Wert des Derivats wesentlich beeinflusst von den ebenfalls nicht beobachtbaren
zukünftigen Preisen für Renewable Energy Certificates. Für den nicht beobachtbaren
Zeitraum hat T-Mobile US on-peak Energiepreise zwischen in Euro umgerechnet 21,00
€ und 28,88 € und off-peak Energiepreise zwischen in Euro umgerechnet 21,94 € und
35,35 € verwendet. Für das off-peak/on-peak-Verhältnis wurde ein Wert von 57 % verwendet.
Wären für die Bewertung zum AbschlussStichtag um 10 % höhere (niedrigere) zukünftige
Energiepreise verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten
Parametern der beizulegende Zeitwert des Derivats um in Euro umgerechnet 14 Mio. €
höher (14 Mio. € niedriger) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag
eine um 5 % höhere (niedrigere) zukünftige Energieproduktionsmenge verwendet worden,
so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende
Zeitwert des Derivats um in Euro umgerechnet 5 Mio. € höher (5 Mio. € niedriger) gewesen.
Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag die zukünftigen Preise für Renewable
Energy Certificates verdoppelt worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen
unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert des Derivats um in Euro umgerechnet
2 Mio. € höher gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag die zukünftigen
Preise für Renewable Energy Certificates mit Null angesetzt worden, so wäre aus Sicht
der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert
des Derivats um in Euro umgerechnet 2 Mio. € niedriger gewesen. Aus der Level 3-Bewertung
wurde in der Berichtsperiode in den sonstigen betrieblichen Erträgen ein Nettoergebnis
(Ertrag) von in Euro umgerechnet 3 Mio. € für unrealisierte Gewinne des Derivats erfasst.
Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die vorstehende Tabelle
verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen
der beobachtbaren und der nicht beobachtbaren Energiepreise zurück zu führen. Zum
31. März 2017 war der Wert des Derivats aus Sicht der Deutschen Telekom noch leicht
negativ (Buchwert 4 Mio. €), weshalb es als Verbindlichkeit auszuweisen war. Aufgrund
seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.
Die Bewertung des Derivats bei erstmaliger Erfassung ergab einen aus Sicht der T-Mobile
US positiven Wert von in Euro umgerechnet 45 Mio. €. Nach Einschätzung der T-Mobile
US wurde der Vertrag zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung
wurden die am besten geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Input-Parameter
verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug Null. Weil nicht beobachtbare
Input-Parameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung des Derivats haben, wurde
im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung ergebende Betrag
nicht bilanziert. Vielmehr wird dieser Betrag über den Zeitraum der kommerziellen
Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet jährlich
4 Mio. €). Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung
des Derivats mit dem Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle
Beträge aus der Derivatebewertung werden saldiert sowohl in der Bilanz (sonstige derivative
finanzielle Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch
in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige
betriebliche Erträge). Der noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierende
Betrag hat sich in der Berichtsperiode wie folgt entwickelt:
| Bewertung bei erstmaliger Erfassung am 31. Januar 2017 | 45 |
| In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierter Betrag | - |
| NICHT AMORTISIERTER BETRAG ZUM 30. JUNI 2017 | 45 |
Zum 31. Dezember 2016 waren in den Level 3 zugeordneten finanziellen Verbindlichkeiten
derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von 50 Mio. € enthalten,
die aus einer im Geschäftsjahr 2015 Dritten gewährten Option zum Kauf von Anteilen
an einem Tochterunternehmen der Deutschen Telekom resultierten. Aufgrund seiner Eigenart
bildete dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Sie war ausgewiesen
in den derivativen finanziellen Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur
Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen. Der
Ausübungszeitraum endete im Berichtszeitraum, und die Option wurde vollumfänglich
ausgeübt. Im Zeitpunkt des Vollzugs des Verkaufs wurde sie ertragswirksam ausgebucht.
Angaben zum Kreditrisiko. Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall
sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw.
negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe
des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich
neu berechnet und danach entsprechende Barsicherheiten ausgetauscht. Von Kontrahenten,
mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen
beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, die aus Sicht der Deutschen
Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel
im Rahmen von Collateral-verträgen in Höhe von 611 Mio. € (31. Dezember 2016: 829
Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 565 Mio. € (31. Dezember 2016: 781 Mio.
€) reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag
in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen
Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag
990 Mio. € (31. Dezember 2016: 1 464 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen
zum 30. Juni 2017 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 5 Mio. € (31. Dezember 2016:
11 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten
Derivaten. Zu dem noch nicht amortisierten Betrag der erstmaligen Bewertung des Energy
Forward Agreement wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen. An Kontrahenten, mit
denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden
Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils
negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten
in Höhe von 135 Mio. € (31. Dezember 2016: 235 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall
bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen
am Abschluss-Stichtag in Höhe von 130 Mio. € (31. Dezember 2016: 209 Mio. €) entsprechende
Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken
unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten Darlehen und Forderungen
innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Aufgrund ihrer engen
Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die gezahlten
Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die
unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund
ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten eine eigene
Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine wesentlichen,
das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen.
Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit
deren Buchwert.
Satellic NV, Machelen, Belgien, hat am 25. Juli 2014 mit der in Belgien für die Mauterhebung
zuständigen Behörde Viapass eine vertragliche Vereinbarung über Errichtung, Betrieb
und Finanzierung eines elektronischen Mauterhebungssystems abgeschlossen. Das System
wurde durch Viapass am 30. März 2016 abgenommen, sodass die Errichtungsphase am 31.
März 2016 vollendet wurde. Infolgedessen wurde in der Vergleichsperiode ein Ergebnis
aus Auftragsfertigung in Höhe von 0,1 Mrd. € realisiert. Seit Beginn der Betriebsphase
am 1. April 2016 werden die gesonderten Entgelte für Betriebs- und Instandhaltungsleistungen
in den jeweiligen Perioden als Umsatzerlöse nach den Regelungen des IAS 18 erfasst.
Im ersten Halbjahr 2017 wurden insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von 36 Mio. € realisiert.
Von den in der Vergleichsperiode insgesamt durch Satellic NV realisierten Umsatzerlösen
in Höhe von 0,2 Mrd. € waren ab Beginn der Betriebsphase Umsatzerlöse in Höhe von
24 Mio. € zu verzeichnen.
Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 beschriebenen Angaben über Beziehungen
zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich, mit Ausnahme der nachfolgend
beschriebenen Sachverhalte, bis zum 30. Juni 2017 keine wesentlichen Änderungen.
Die Bundesrepublik Deutschland (Bund) und die KfW Bankengruppe haben sich die ihnen
für das Geschäftsjahr 2016 zustehende Dividende für die gehaltenen Aktien an der Deutschen
Telekom AG teilweise in bar auszahlen lassen und teilweise Aktien aus genehmigtem
Kapital gewählt. In diesem Zusammenhang wurden im Juni 2017 12 630 Tsd. Stück Aktien
an den Bund und 10 186 Tsd. Stück Aktien an die KfW Bankengruppe übertragen. Der Anteil
des Bundes an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. Juni 2017 14,5 % und der Anteil
der KfW Bankengruppe an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. Juni 2017 17,4 %.
Assoziierte Unternehmen. Mit Wirkung zum 23. Juni 2017 wurden die verbliebenden direkt
gehaltenen Anteile in Höhe von 9,26 % an der Scout24 AG mit einem Ertrag von 226 Mio.
€ (31. Dezember 2016: 2016: 96 Mio. €; 31. Dezember 2015: 298 Mio. €) veräußert.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 beschlossen,
den Konzernvorstand um das neue Vorstandsressort Technologie und Innovation zu erweitern.
Das neue Ressort wird mit Wirkung zum 1. Januar 2017 von Claudia Nemat, bislang verantwortlich
für das Ressort Europa und Technik, geleitet. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen
Telekom AG in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 Srini Gopalan als neuen Vorstand für
das Ressort Europa mit Wirkung zum 1. Januar 2017 bestellt.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat mit Beschluss vom 18. Juli 2017 dem
Wunsch von Herrn Niek Jan van Damme, im Vorstand der Deutschen Telekom AG zuständig
für das Ressort Deutschland, entsprochen, dessen Bestellung zum Vorstandsmitglied
mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2017 aufzuheben. Weiterhin hat der Aufsichtsrat
der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung vom 18. Juli 2017 Dr. Dirk Wössner als
neuen Vorstand für das Ressort Deutschland mit Wirkung zum 1. Januar 2018 bestellt.
Sylvia Hauke hat ihr Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Ablauf des
30. Juni 2017 niedergelegt. Katrin Topel wurde zum 1. Juli 2017 gerichtlich in den
Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt.
Vergleichsvereinbarung mit BT. BT hat sowohl mit Orange als auch mit der Deutschen
Telekom im Juli 2017 im Hinblick auf die Vorkommnisse bei BT Italia eine Vergleichsvereinbarung
abgeschlossen. Nach der Vereinbarung wird BT eine Zahlung in Höhe von 180 Mio. GBP
an die Deutsche Telekom leisten. Dieser Betrag wird voraussichtlich im dritten Quartal
2017 zahlungs- und ergebniswirksam.
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahres-Finanzberichterstattung der Konzern-Halbjahresabschluss ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie
die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns
im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Bonn, den 3. August 2017
Deutsche Telekom AG Der Vorstand
Timotheus Höttges
| Reinhard Clemens | Niek Jan van Damme | Thomas Dannenfeldt | Srini Gopalan |
| Dr. Christian P. Illek | Dr. Thomas Kremer | Claudia Nemat |
An die Deutsche Telekom AG, Bonn
Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-
und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapital-veränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzern-Zwischenlagebericht
der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017, die
Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten KonzernZwischenabschlusses nach
den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des
Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere
Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und
dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und
des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review
of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity"
(ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der KonzernZwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Frankfurt am Main, den 3. August 2017
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Dr. Peter Bartels | Thomas Tandetzki |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags)
auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl
für die Berichtsperiode als auch für die Vorjahresvergleichsperiode und das Gesamtjahr
2016 dargestellt:
in Mio. € |
EBITDA | EBIT | EBITDA | EBIT | EBITDA | EBIT |
| H1 2017 | H1 2017 | H1 2016 | H1 2016 | Gesamtjahr 2016 | Gesamtjahr 2016 | |
| EBITDA/EBIT | 11 949 | 5 601 | 12 364 | 6 071 | 22 544 | 9 164 |
| DEUTSCHLAND | (154) | (154) | (537) | (537) | (910) | (910) |
| Personalrestrukturierung | (91) | (91) | (499) | (499) | (854) | (854) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (10) | (10) | (25) | (25) | (38) | (38) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges | (53) | (53) | (13) | (13) | (18) | (18) |
| USA | 0 | 0 | 311 | 311 | 406 | 406 |
| Personalrestrukturierung | 0 | 0 | (9) | (9) | (11) | (11) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 320 | 320 | 417 | 417 |
| Wertminderungen | - | 0 | - | 0 | - | 0 |
| Sonstiges | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| EUROPA | (45) | (45) | (35) | (35) | (93) | (277) |
| Personalrestrukturierung | (24) | (24) | (41) | (41) | (100) | (100) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | (2) | (2) | (4) | (4) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 7 | 7 | 25 | 25 |
| Wertminderungen | - | 0 | - | 0 | - | (184) |
| Sonstiges | (21) | (21) | 0 | 0 | (14) | (14) |
| SYSTEMGESCHÄFT | (74) | (76) | (127) | (127) | (252) | (276) |
| Personalrestrukturierung | (32) | (32) | (74) | (74) | (136) | (136) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (1) | (1) | (4) | (4) | (5) | (5) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wertminderungen | - | - | - | 0 | - | 0 |
| Sonstiges | (41) | (43) | (49) | (49) | (111) | (135) |
| GROUP DEVELOPMENT | 742 | 742 | 2 555 | 2 555 | 2 547 | 2 132 |
| Personalrestrukturierung | 5 | 5 | (6) | (6) | (35) | (35) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (3) | (3) | 0 | 0 | (3) | (3) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 741 | 741 | 2 562 | 2 562 | 2 585 | 2 585 |
| Wertminderungen | - | 0 | - | 0 | - | (415) |
| Sonstiges | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES | (15) | (15) | (423) | (423) | (574) | (574) |
| Personalrestrukturierung | (44) | (44) | (283) | (283) | (502) | (502) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (8) | (8) | (33) | (33) | (31) | (31) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 44 | 44 | (68) | (68) | (11) | (11) |
| Wertminderungen | - | 0 | - | 0 | - | 0 |
| Sonstiges | (7) | (7) | (39) | (39) | (29) | (29) |
| KONZERNUBERLEITUNG | 0 | 0 | 0 | 0 | (1) | (1) |
| Personalrestrukturierung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 0 | 0 | (1) | (1) |
| Sonstiges | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| SUMME SONDEREINFLUSSE | 454 | 452 | 1 744 | 1 744 | 1 124 | 501 |
| EBITDA/EBIT (BEREINIGT UM SONDEREINFLUSSE) | 11 495 | 5 150 | 10 620 | 4 327 | 21 420 | 8 663 |
| Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse) | (1 870) | (961) | (2 323) | |||
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN (BEREINIGT UM SONDEREINFLUSSE) | 3 279 | 3 366 | 6 340 | |||
| Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse) | (753) | (1 006) | (1 858) | |||
| UBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLUSSE) | 2 527 | 2 360 | 4 482 | |||
| ZURECHNUNG DES UBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) (BEREINIGT UM SONDEREINFLUSSE) AN DIE | ||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse) | 2 138 | 2 101 | 4 114 | |||
| Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse) | 389 | 259 | 368 |
Nach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbind-lichkeiten eine
wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und RatingAgenturen dar.
| in Mio. € | 30.06.2017 | 31.12.2016 | Veränderung | Veränderung in % | 30.06.2016 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) | 10 351 | 14 422 | (4 071) | (28,2) % | 12 570 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) | 50 638 | 50 228 | 410 | 0,8 % | 50 361 |
| FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN | 60 989 | 64 650 | (3 661) | (5,7)% | 62 931 |
| Zinsabgrenzungen | (655) | (955) | 300 | 31,4 % | (813) |
| Sonstige | (886) | (1 029) | 143 | 13,9 % | (1 299) |
| BRUTTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN | 59 448 | 62 666 | (3 218) | (5,1)% | 60 819 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 2 441 | 7 747 | (5 306) | (68,5) % | 7 207 |
| Finanzielle Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar/ zu Handelszwecken gehalten | 7 | 10 | (3) | (30,0) % | 99 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 1 515 | 2 379 | (864) | (36,3) % | 2 510 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 236 | 2 571 | (2 335) | (90,8) % | 2 311 |
| NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN | 55 249 | 49 959 | 5 290 | 10,6 % | 48 692 |
in Mio. € |
Gesamtumsatz | Betriebsergebnis (EBIT) | EBITDA | EBITDA bereinigt | Planmäßige Abschreibungen | Wertminderungen |
| H1 2016/30. JUNI 2016 | ||||||
| DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2016 - WIE BERICHTET | ||||||
| Deutschland | 10 858 | 1 956 | 3 868 | 4 405 | (1 904) | (8) |
| USA | 16 012 | 1 777 | 4 391 | 4 080 | (2 614) | - |
| Europa | 6 186 | 703 | 1 978 | 2 024 | (1 271) | (4) |
| Systemgeschäft | 4 054 | (69) | 211 | 381 | (280) | - |
| Group Headquarters & Group Services | 1 055 | 1 703 | 1 962 | (225) | (248) | (11) |
| SUMME | 38 165 | 6 070 | 12 410 | 10 665 | (6 317) | (23) |
| Überleitung | (2 718) | 1 | (46) | (45) | 48 | (1) |
| KONZERN | 35 447 | 6 071 | 12 364 | 10 620 | (6 269) | (24) |
| H1 2016/30. JUNI 2016 | ||||||
| +/- AUSWEISANDERUNGEN VORSTANDSBEREICH TECHNOLOGIE UND INNOVATION SOWIE OPERATIVES SEGMENT GROUP DEVELOPMENT | ||||||
| Deutschland | (135) | (218) | (276) | (276) | 58 | - |
| USA | - | - | - | - | - | - |
| Europa | (628) | 6 | (114) | (125) | 120 | - |
| Systemgeschäft | (476) | 58 | (31) | (74) | 89 | - |
| Group Development | 1 148 | 2 857 | 3 034 | 479 | (177) | - |
| Group Headquarters & Group Services | 636 | (2 704) | (2 621) | (11) | (83) | - |
| SUMME | 545 | (1) | 651 | (7) | 7 | - |
| Überleitung | (545) | 1 | (651) | 7 | (7) | - |
| KONZERN | - | - | - | - | - | - |
| H1 2016/30. JUNI 2016 | ||||||
| = DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2017 | ||||||
| Deutschland | 10 723 | 1 738 | 3 592 | 4 129 | (1 846) | (8) |
| USA | 16 012 | 1 777 | 4 391 | 4 080 | (2 614) | - |
| Europa | 5 558 | 709 | 1 864 | 1 899 | (1 151) | (4) |
| Systemgeschäft | 3 578 | (11) | 180 | 307 | (191) | - |
| Group Development | 1 148 | 2 857 | 3 034 | 479 | (177) | - |
| Group Headquarters & Group Services | 1 691 | (1 001) | (659) | (236) | (331) | (11) |
| SUMME | 38 710 | 6 069 | 13 061 | 10 658 | (6 310) | (23) |
| Überleitung | (3 263) | 2 | (697) | (38) | 41 | (1) |
| KONZERN | 35 447 | 6 071 | 12 364 | 10 620 | (6 269) | (24) |
in Mio. € |
Segmentvermögena | Segmentschuldena |
| H1 2016/30. JUNI 2016 | ||
| DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2016 - WIE BERICHTET | ||
| Deutschland | 33 353 | 26 423 |
| USA | 68 349 | 49 791 |
| Europa | 30 778 | 12 519 |
| Systemgeschäft | 9 031 | 6 073 |
| Group Headquarters & Group Services | 42 628 | 50 502 |
| SUMME | 184139 | 145 308 |
| Überleitung | (35 654) | (35 668) |
| KONZERN | 148 485 | 109 640 |
| H1 2016/30. JUNI 2016 | ||
| +/- AUSWEISANDERUNGEN VORSTANDSBEREICH TECHNOLOGIE UND INNOVATION SOWIE OPERATIVES SEGMENT GROUP DEVELOPMENT | ||
| Deutschland | (1 336) | (829) |
| USA | - | - |
| Europa | (4 178) | (1 528) |
| Systemgeschäft | (1 569) | (830) |
| Group Development | 11 221 | 2 417 |
| Group Headquarters & Group Services | (4 926) | (19) |
| SUMME | (788) | (789) |
| Überleitung | 788 | 789 |
| KONZERN | - | - |
| H1 2016/30. JUNI 2016 | ||
| = DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2017 | ||
| Deutschland | 32 017 | 25 594 |
| USA | 68 349 | 49 791 |
| Europa | 26 600 | 10 991 |
| Systemgeschäft | 7 462 | 5 243 |
| Group Development | 11 221 | 2 417 |
| Group Headquarters & Group Services | 37 702 | 50 483 |
| SUMME | 183 351 | 144519 |
| Überleitung | (34 866) | (34 879) |
| KONZERN | 148 485 | 109 640 |
a
Werte sind stichtagsbezogen auf den 31. Dezember 2016.
Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2016 und das darin
enthaltene Glossar, Seite 228 ff.
Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche
die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger
Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon
ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen",
"planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet
und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für
Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.
Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und
Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen
Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind
und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu
gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen
Restruktu-rierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer
und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften
sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten-
und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse
und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet,
Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen.
Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten
sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so
können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen
abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche
Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht
werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher
Verpflichtungen -jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen
Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder
anderer Dinge ab.
Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative
Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte
EBITDA-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag),
Free Cashflow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil
der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch
nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen
unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften.
Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.
Weitere Informationen zu alternativen Leistungskennzahlen finden sich im Geschäftsbericht
2016, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 31 ff., sowie auf der Website der Deutschen
Telekom (www.telekom.com/alternative-Leistungs-kennzahl) unter "Investor Relations".
Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen,
dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.
| 3. August 2017 | 9. November 2017 | 22. Februar 2018 |
| Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2017 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2017 | Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2017 |
| 9. Mai 2018 | 17. Mai 2018 | 9. August 2018 |
| Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 31. März 2018 | Hauptversammlung 2018 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2018 |
Deutsche Telekom AG
Friedrich-Ebert-Allee 140
53113 Bonn
Kontakt für Medienanfragen: Unternehmenskommunikation
Telefon 0228 181 49494
Telefax 0228 181 94004
E-Mail medien@telekom.de
Kontakt für Fragen rund um die T-Aktie: Investor Relations
Telefon 0228 181 88880
Telefax 0228 181 88899
E-Mail investor.relations@telekom.de
Dieser Konzern-Zwischenbericht ist auf der Investor-Relations-Seite im Internet abrufbar
unter: www.telekom.com/investor-relations
Unseren Geschäftsbericht finden Sie im Internet unter:
www.telekom.com/geschaeftsbericht
www.telekom.com/annualreport
Dieser Konzern-Zwischenbericht
1. Januar bis 30. Juni 2017
liegt auch in englischer Sprache vor.
Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG.