Deutsche Telekom AG

Bonn

Halbjahresbericht 1. Januar bis 30. Juni 2017


KONZERN-ZWISCHENBERICHT
1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017

ERLEBEN, WAS VERBINDET.

DIE FINANZDATEN DES KONZERNS AUF EINEN BLICK

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in Mio. €

Q2 2017 Q22016 Veränderung in % H1 2017 H1 2016
UMSATZ UND ERGEBNIS





Umsatzerlöse
18 890 17 817 6,0 % 37 537 35 447
davon: Inlandsanteil % 31,9 34,0
32,3 34,3
davon: Auslandsanteil % 68,1 66,0
67,7 65,7
Betriebsergebnis (EBIT)
2 830 1 546 83,1% 5 601 6 071
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)
874 621 40,7 % 1 621 3 746
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse)
1 199 1 054 13,8 % 2 138 2 101
EBITDA
5 986 4 697 27,4 % 11 949 12 364
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)
5 944 5 457 8,9 % 11 495 10 620
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 31,5 30,6
30,6 30,0
Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert 0,19 0,13 46,2 % 0,35 0,81
BILANZ
Bilanzsumme




141 490 143 466
Eigenkapital



38 594 36 968
Eigenkapitalquote %


27,3 25,8
Netto-Finanzverbindlichkeiten



55 249 48 692
CASHFLOW
Cashflow aus Geschäftstätigkeit

4 204 3 931 6,9 % 8 559 7 427
Cash Capex
(10 240) (2 703) n. a. (13 520) (6 599)
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)
1 301 1 320 (1,4) % 2 530 2 142
Cashflow aus Investitionstätigkeit
(7 212) (2 229) n. a. (10 703) (5 967)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
(3 950) (1 940) n. a. (2 970) (1 112)


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in Mio. €
Veränderung in % Gesamtjahr 2016
UMSATZ UND ERGEBNIS

Umsatzerlöse 5,9 % 73 095
davon: Inlandsanteil
33,7
davon: Auslandsanteil
66,3
Betriebsergebnis (EBIT) (7,7) % 9 164
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (56,7) % 2 675
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 1,8 % 4 114
EBITDA (3,4) % 22 544
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 8,2 % 21 420
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)
29,3
Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert (56,8) % 0,58
BILANZ
Bilanzsumme
(1,4) % 148 485
Eigenkapital 4,4 % 38 845
Eigenkapitalquote
26,2
Netto-Finanzverbindlichkeiten 13,5 % 49 959
CASHFLOW
Cashflow aus Geschäftstätigkeit
15,2 % 15 533
Cash Capex n. a. (13 640)
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 18,1% 4 939
Cashflow aus Investitionstätigkeit (79,4) % (13 608)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit n. a. (1 322)


KUNDEN IM FESTNETZ UND IM MOBILFUNK

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in Mio.
30.06.2017 31.12.2016 Veränderung 30.06.2017/ 31.12.2016 in % 30.06.2016 Veränderung 30.06.2017/ 30.06.2016 in %
Mobilfunk-Kunden 163,1 165,0 (1,2) % 160,7 1,5 %
Festnetz-Anschlüsse 28,1 28,5 (1,4) % 28,6 (1,7) %
Breitband-Anschlüssea 18,7 18,5 1,1% 18,1 3,3 %

a Ohne Wholesale.

Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2016, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 31 ff.

Die Zahlenangaben im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.

AN UNSERE AKTIONARE

DIE DEUTSCHE TELEKOM AUF EINEN BLICK

KONZERNUMSATZ

Wachstumstrend fortgesetzt: Der Konzernumsatz stieg um 2,1 Mrd. € auf 37,5 Mrd. € -ein Plus von 5,9 %.

Mit einem Umsatzplus von 13,8 % ist unser operatives Segment USA weiterhin der Wachstumsmotor des Konzerns.

Auch unsere operativen Segmente Europa und Deutschland zeigten jeweils ein leichtes Umsatzplus von 1,5 % in Europa bzw. 0,4 % in Deutschland. In unserem operativen Segment Systemgeschäft verzeichneten wir einen Rückgang um 5,2 %.

Auf vergleichbarer Basis - also ohne Wechselkurs- und Konsolidierungskreiseffekte - wuchs unser Konzernumsatz um 4,3 %.

Konzernumsatz

in Mrd. €

EBITDA BEREINIGT

Unser bereinigtes EBITDA wuchs um 8,2 % auf 11,5 Mrd. €.

Aufgrund des anhaltenden Erfolgs von T-Mobile US konnten wir im operativen Segment USA einen Anstieg des bereinigten EBITDAs um 23,2 % erzielen.

Leicht gestiegen ist das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Deutschland, während in unseren operativen Segmenten Systemgeschäft und Europa ein Rückgang zu verzeichnen war.

Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 30,6 % leicht über dem Vorjahresniveau von 30,0 %. In Deutschland lag die EBITDA-Marge bei 38,7 %, in Europa bei 32,5 % und in den USA bei 27,6 %.

EBITDA bereinigt

in Mrd. €

EBIT

Unser EBIT sank um 0,5 Mrd. € auf 5,6 Mrd. €.

Im EBIT der Berichtsperiode waren im Saldo positive Sondereinflüsse in Höhe von 0,5 Mrd. € im Wesentlichen aus den Verkäufen der Strato (0,5 Mrd. €) und weiterer Anteile der Scout24 AG (0,2 Mrd. €) enthalten. Die Vorjahresperiode profitierte dagegen von höheren positiven Sondereinflüssen im Wesentlichen aus der Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE (2,5 Mrd. €) sowie aus Tauschtransaktionen von Mobilfunk-Lizenzen in den USA (0,4 Mrd. €). Sondereinflüsse im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen beliefen sich auf 0,2 Mrd. € und lagen damit um 0,7 Mrd. € unter denen des Vergleichszeitraums.

Die Abschreibungen lagen mit 6,3 Mrd. € auf dem Niveau der Vergleichsperiode.

EBIT

in Mrd. €

KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss verringerte sich um 2,1 Mrd. € auf 1,6 Mrd. €.

Unser Finanzergebnis verminderte sich um 2,0 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit der erfolgswirksam erfassten Wertminderung unseres Anteils an der BT in Höhe von 1,1 Mrd. € sowie negativen Bewertungseffekten aus der Ausübung und Folgebewertung eingebetteter Derivate bei Anleihen der T-Mobile US.

Der Steueraufwand in Höhe von 0,6 Mrd. € lag um 0,4 Mrd. € unter dem der Vergleichsperiode. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich um 0,1 Mrd. €.

Konzernüberschuss

in Mrd. €

Eigenkapitalquote

in %

EIGENKAPITALQUOTE

Die Eigenkapitalquote stieg um 1,1 Prozentpunkte auf 27,3 %.

Die Bilanzsumme verminderte sich im Vergleich zum Jahresende 2016 um 7,0 Mrd. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Währungskurseffekte, v. a. der Umrechnung von US-Dollar in Euro, sowie die Rückzahlung finanzieller Verbindlichkeiten zurückzuführen.

Das Eigenkapital verminderte sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 nur leicht von 38,8 Mrd. € auf 38,6 Mrd. €. Erhöhend wirkte insbesondere der Überschuss (2,0 Mrd. €). Die Dividendenausschüttung an Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2016 (2,8 Mrd. €) wirkte eigenkapitalmindernd. Die - im Zusammenhang mit der den Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen - durchgeführte Kapitalerhöhung (1,4 Mrd. €) erhöhte das Eigenkapital. Vermindernd wirkten außerdem v. a. ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung (1,2 Mrd. €).

Cash Capex

in Mrd. €

CASH CAPEX

Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) erhöhte sich um 6,9 Mrd. € auf 13,5 Mrd. €.

In der Berichtsperiode wurden Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 7,3 Mrd. € im operativen Segment USA erworben. Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion. Dem standen Auszahlungen in der Vergleichsperiode in Höhe von insgesamt 1,1 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten USA und Europa, gegenüber.

Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben stieg der Cash Capex um 0,7 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten Deutschland und USA jeweils im Zusammenhang mit den Investitionen, die wir im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze getätigt haben.

Free Cashflow

(vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)

in Mrd. €

FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)

Der Free Cashflow stieg um 0,4 Mrd. € auf 2,5 Mrd. €.

Erhöhend wirkte der um 1,1 Mrd. € über Vorjahresniveau liegende Cashflow aus Geschäftstätigkeit, der v. a. von der positiven Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA profitierte.

Vermindernd wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 0,7 Mrd. € erhöhte Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum).

Netto-Finanzverbindlichkeiten

in Mrd. €

NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2016 von 50,0 Mrd. € auf 55,2 Mrd. €.

Die erhöhende Wirkung des Spektrumerwerbs (7,3 Mrd. €) sowie der Dividendenausschüttung -inkl. an Minderheiten in Beteiligungen - (1,5 Mrd. €) konnte nur teilweise durch die entlastende Wirkung des Free Cashflow (2,5 Mrd. €) sowie der Veräußerungen der Strato (0,6 Mrd. €) und weiterer Anteile der Scout24 AG (0,3 Mrd. €) kompensiert werden. Ebenfalls entlastend wirkten Währungskurseffekte (1,7 Mrd. €).

Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns", Seite 10 ff.

WICHTIGE EREIGNISSE IM ZWEITEN QUARTAL 2017

AUSBLICK FÜR 2017 ANGEPASST

In Folge der über unserer Erwartung liegenden Geschäftsentwicklung in den USA erhöhen wir den Ausblick für unser operatives Segment USA und den Konzern. Statt eines bereinigten EBITDA von rund 10,2 Mrd. US-$ erwarten wir jetzt einen Wert von rund 10,3 Mrd. US-$. Entsprechend erhöhen wir auch den Ausblick für den Konzern von bislang rund 22,2 Mrd. € auf rund 22,3 Mrd. €.

UNTERNEHMENSTRANSAKTIONEN

In einem verkürzten Orderbuchverfahren haben wir mit Wirkung zum 23. Juni 2017 unsere verbliebenen direkten - bis dahin nach der Equity-Methode einbezogenen - Anteile an der Scout24 AG von 9,26 % zu einem Preis von 32,20 € je Aktie am Markt platziert. Der Verkaufserlös betrug 319 Mio. €.

Den Verkauf der DeTeMedien an ein Konsortium mittelständischer Verlage haben wir am 14. Juni 2017 vollzogen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Er umfasst neben einer Barkomponente auch weitere Elemente. Dazu gehört die Streitbeilegung mit den Käufern, die seit mehreren Jahren Gerichtsverfahren über die Höhe der Kosten der Teilnehmerdaten führten. Zudem haben die Verlage die Pflicht übernommen, Teilnehmerverzeichnisse herauszugeben.

DIVIDENDE

Annahmequote für Aktiendividende auf Rekordniveau. Auch in 2017 haben wir unseren Aktionären wieder die Möglichkeit angeboten, statt der Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2016 in bar die Umwandlung in Aktien der Deutschen Telekom AG zu wählen. Insgesamt wurde für rund 49 % der dividendenberechtigten Aktien von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Dies führte zur Ausgabe von rund 85 Millionen neuen Aktien. Damit verblieben Barmittel von rund 1,4 Mrd. € im Konzern. Die Barausschüttung an unsere Aktionäre, die diese Möglichkeit nicht wählten, belief sich ebenfalls auf rund 1,4 Mrd. €.

INVESTITIONEN IN SPEKTRUM

T-Mobile US hat bei der im April 2017 beendeten Spektrumauktion 1 525 Lizenzen an 600 MHz-Frequenzen - im Landesdurchschnitt 31 MHz - zu einem Kaufpreis von 7,99 Mrd. US-$ erworben. Im April 2017 unterzeichnete T-Mobile US eine Vereinbarung mit einem Dritten über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen. Der Vollzug der Transaktion wird in der zweiten Jahreshälfte 2017 erwartet.

KOOPERATIONEN

Toll4Europe GmbH nimmt Geschäftstätigkeit auf. Gemeinsam mit der Daimler AG und der DKV EURO SERVICE GmbH + Co. KG hat T-Systems im April 2017 die Toll4Europe GmbH für die Entwicklung und Erbringung von europäischen elektronischen Mautdiensten ("EETS") für Fahrzeuge größer 3,5 Tonnen gegründet. Die T-Systems ist an der Toll4Europe mit 55 % beteiligt und hat die unternehmerische Führung. Die Einführung einer europaweit einsetzbaren Mautbox ist zum Marktstart ab 2018 geplant. Die Box soll zunächst Belgien, Deutschland, Frankreich, Österreich und Polen abdecken. Italien, Portugal, Spanien und Ungarn werden möglichst ebenfalls zum Marktstart oder zeitnah danach angebunden.

Beitritt zur Industrial Data Space Association (IDSA). Im Februar 2017 traten wir dem Industrial Data Space Association e.V. (IDSA) bei. Der gemeinnützige Verein hat das Ziel, die Rahmenbedingungen für eine digitale vernetzte Wirtschaft voranzutreiben und einen sicheren Datenaustausch zu etablieren; wir steuern v. a. unsere Sicherheitsexpertise bei. Gegründet wurde die Initiative von Vertretern von Forschung und Wirtschaft.

NEUE PRODUKTE, TARIFE UND DIENSTLEISTUNGEN

StreamOn: Wir revolutionieren den Mobilfunkmarkt. Im Inland Musik und Videos teilnehmender Partner immer und überall sorgenfrei konsumieren. Das wünschen sich immer mehr Menschen. Jetzt erfüllen wir diesen Wunsch und bieten seit April 2017 mit "StreamOn" eine echte Revolution. Mit der neuen Option für bestimmte Tarife können Magenta Kunden künftig auch von unterwegs sorglos auf dem Smartphone Musik hören und Videos (Clips, Filme, Serien) schauen, ohne das im Tarif enthaltene Highspeed-Datenvolumen zu belasten.

StartTV - Der einfache Einstieg ins digitale Fernsehen. Im Mai 2017 haben wir unser Fernsehangebot um StartTV erweitert und ermöglichen damit den einfachen und günstigen Einstieg ins digitale Fernsehen: Ab 2 Euro im Monat bietet StartTV rund 100 Sender - 22 davon in HD-Qualität, eine übersichtliche Programmübersicht und eine intelligente Suchfunktion. Zudem können weitere HD-Sender und EntertainTV mobil für unterwegs hinzugebucht werden.

AUSZEICHNUNGEN

Nachfolgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des zweiten Quartals 2017 zusammen. Weitere Auszeichnungen finden Sie online unter: www.telekom.com/medien.

Wesentliche Auszeichnungen im zweiten Quartal 2017

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• "The Peer Awards For Excellence (HR)":
Telekom gewinnt in drei Kategorien mit dem Projekt "Lead-to-Win-Award" (L2W-Award)
n r
• "Deutscher Preis für Wirtschaftskommunikation":1
Ehrung des Magazins "We Care" in der Kategorie "Corporate Publishing"
• "Pan European Extel Survey 2017":
beste Investor-Relations Arbeit in ganz Europa über alle Sektoren sowie bester CEO und CFO im Telekommunikationssektor in Europa
1 APRIL - JUNI 1
• "Connect Leserwahl 2017":
Telekom siegt in zehn Kategorien, u.a. bester Festnetz- und bester Mobilfunkanbieter sowie Auszeichnungen für congstar und T-Mobile Austria
• "Institutional Investor Survey 2017":
bestes Unternehmen, bester CEO, bester CFO und beste IR Abteilung im Telekommunikationssektor
• "Deutscher Investor Relations Preis":
beste Investor-Relations Arbeit im DAX

KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT

KONZERNSTRUKTUR, -STRATEGIE UND -STEUERUNG

Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -Strategie und -Steuerung verweisen wir auf die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2016 (Geschäftsbericht 2016, Seite 26 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich zu Jahresbeginn folgende Änderungen:

Neu geschaffen haben wir mit Wirkung zum 1. Januar 2017 den Vorstandsbereich Technologie und Innovation, in dem wir übergreifende Netz-, Innovations- und IT-Aufgaben unseres Konzerns zusammenfassen. Hieraus ergeben sich die folgenden organisatorischen Veränderungen: Die Bereiche Innovationen, Telekom IT und die Technik unserer operativen Segmente Deutschland, Europa und Systemgeschäft ergeben ein eigenes Ressort innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services. Der Vorstandsbereich Technologie und Innovation wird von Claudia Nemat, bislang verantwortlich für das Ressort Europa und Technik, geleitet. Als neuer Vorstand für das Ressort Europa wurde Srini Gopalan bestellt. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden entsprechend rückwirkend angepasst.

Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das operative Segment "Group Development". Group Development steuert ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv und entwickelt diese wertsteigernd. Folgende Einheiten bzw. Beteiligungen sind in die Berichterstattung eingegangen: T-Mobile Netherlands (zuvor im operativen Segment Europa), Deutsche Funkturm (DFMG, zuvor im operativen Segment Deutschland) sowie Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP) und die Beteiligungen an BT plc, Ströer SE & Co. KGaA sowie die im März 2017 veräußerte Strato und die im Juni 2017 veräußerte Beteiligung an Scout24 AG (zuvor im Segment Group Headquarters & Group Services). Ebenso bei Group Development angesiedelt sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie Strategisches Portfoliomanagement. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden entsprechend rückwirkend angepasst.

Für nähere Informationen verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 42 f.

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 dargestellten Situation des wirtschaftlichen Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den ersten sechs Monaten 2017, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken, den Telekommunikationsmarkt sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen unerwarteten Ereignisse im Prognosezeitraum eintreffen.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Die Weltkonjunktur hat sich auch im ersten Halbjahr 2017 weiter belebt. Die OECD geht in ihrer Prognose vom Juni 2017 davon aus, dass das Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2017 um 3,5 % wachsen wird gegenüber 3,0 % in 2016. Auch die Wachstumsraten der Volkswirtschaften unserer Geschäftsfelder sind im ersten Halbjahr 2017 positiv. Die Volkswirtschaften profitierten unverändert von einem stabilen Binnenkonsum und steigendem Export. Auch Griechenlands Volkswirtschaft konnte zwei Quartale in Folge positive Wachstumsraten verzeichnen.

AUSBLICK

Für die Volkswirtschaften unserer Kernmärkte gehen wir unter den aktuellen Marktbedingungen weiterhin von einer stabilen konjunkturellen Entwicklung aus.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RISIKEN

Das Wachstum der Weltwirtschaft und die politische Entwicklung der letzten Monate haben die Eintrittswahrscheinlichkeit von Rezessionstendenzen v. a. in Europa reduziert. Dennoch können politische Risiken in unseren Märkten nicht ausgeschlossen werden. Eine Zunahme protektionistischer Maßnahmen stellt derzeit das Hauptrisiko für den Welthandel dar. Darüber hinaus können geopolitische Krisen die Volkswirtschaften unserer Länder negativ beeinflussen. Die politische Lage in Griechenland hat sich grundsätzlich stabilisiert. Es bleiben jedoch Risikofaktoren, wie z. B. die knappe parlamentarische Mehrheit der Regierungskoalition. Insofern kann eine neuerliche krisenhafte Zuspitzung der politischen Situation nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

TELEKOMMUNIKATIONSMARKT

IT-Sicherheitsgesetz. Im Zuge der Implementierung der EU-Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit wurde durch Beschluss des Bundestags im April und des Bundesrats im Mai 2017 das IT-Sicherheitsgesetz um verschiedene Rechtsvorschriften ergänzt. Gemäß dieses Umsetzungsbeschlusses müssen nun, ergänzend zu den bisherigen Bestimmungen des IT-Sicherheitsgesetzes, auch Online-Marktplätze, Suchmaschinenbetreiber und Cloud-Dienstleister die Einhaltung von Mindestanforderungen für die Sicherheit ihrer Infrastrukturen gewährleisten und Zwischenfälle melden. Positiv hervorzuheben ist, dass der Gesetzgeber weitere Befugnisse für Telekommunikationsbetreiber aufgenommen hat, die die Erkennung und Behebung von Netzstörungen und Sicherheitsvorfällen ermöglichen. Hinsichtlich der notwendigen Einbeziehung aller an der Wertschöpfungskette beteiligten Akteure stellt diese Erweiterung eine signifikante Weiterentwicklung dar. Es bleibt abzuwarten, ob die neue Bundesregierung einen weiteren Versuch unternehmen wird, noch bestehende Defizite des IT-Sicherheitsgesetzes bezüglich der fehlenden systematischen Berücksichtigung von Hard- und Software-Herstellern zu korrigieren.

EU-Fördergelder für Kroatien. Am 6. Juni 2017 hat die EU-Kommission die Freigabe von EU-Fördergeldern für Kroatien genehmigt. Die kroatische Regierung plant, mit diesen Geldern einen eigenen staatlichen Netzbetreiber zu fördern. Auch in Griechenland wird dieser Weg diskutiert. Diese Entwicklung verstärkt die Gefahr, dass es zu massiven Wettbewerbsverzerrungen kommen kann und weitere Länder diesem Beispiel folgen könnten.

REGULIERUNG

Konsultation der BNetzA zum FTTH/B-Ausbau. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hatte vom 14. März 2017 bis zum 26. April 2017 in einem öffentlichen Verfahren Vorschläge konsultiert, wie ein beschleunigter Ausbau von Glasfasernetzen (FTTH/B) mit Blick auf die Entgeltregulierung regulatorisch unterstützt werden kann. Alle Marktteilnehmer waren aufgefordert zu dem Konsultationspapier Stellung zu nehmen. Die 17 eingegangenen Stellungnahmen wurden am 17. Mai 2017 veröffentlicht. Die BNetzA verweist bei der Veröffentlichung auf die erst noch bevorstehende Auswertung der zum Teil recht umfangreichen Stellungnahmen und zieht zunächst keine öffentlichen Schlussfolgerungen.

Weiterer Vectoring-Ausbau beschlossen. Die BNetzA überprüft derzeit im Rahmen eines Standardangebotsverfahrens die konkreten Konditionen für Vectoring im Nahbereich. Die Prüfung wird voraussichtlich im dritten Quartal 2017 abgeschlossen sein. Parallel läuft seit Ende März 2017 ein Entgeltgenehmigungsverfahren bei der BNetzA, in dem die Entgelte für das TALErsatzprodukt im Nahbereich festgelegt werden. Auch in diesem Verfahren wird im dritten Quartal 2017 eine Festlegung erfolgen. Für nähere Informationen verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Geschäftsbericht 2016, Seite 35 ff.

Regulierung von Terminierungsentgelten. Nach Abschluss eines von der EU-Kommission mittels Serious Doubts Letters eingeleiteten Phase-II-Verfahrens hat die BNetzA die finale Entgeltgenehmigung am 21. Juli 2017 erlassen. Die nun final bis 31. Dezember 2018 genehmigten Entgelte entsprechen unverändert den bereits seit 1. Januar 2017 vorläufig genehmigten Entgelten. Für nähere Informationen verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Geschäftsbericht 2016, Seite 35 ff.

International Roaming. Die neue EU-Regulierung zur Abschaffung von Roaming-Aufschlägen (sog. "Roam like at Home") innerhalb der EU sowie Island, Liechtenstein und Norwegen zum 15. Juni 2017 ist im zweiten Quartal 2017 in Kraft getreten. Am 17. Mai 2017 hatten der Europäische Rat und das Europäische Parlament veränderte Regelungen für Roaming-Vorleistungen verabschiedet. Dabei sind die regulierten Preisobergrenzen sehr deutlich abgesenkt worden. Die Deutsche Telekom hatte bereits zuvor kundenfreundliche "Roam like at Home" Angebote eingeführt.

FREQUENZVERGABE

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen bei unseren internationalen Beteiligungen. Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete Frequenzvergaben.

Wesentliche Frequenzvergaben

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Vergabestart Vergabeende Frequenzbereiche (MHz) Vergabeverfahren Erworbene Frequenzen (MHz) Frequenzinvestitionen
Albanien Q1 2018 Q1 2018 800 Sealed Bida oder Auktion noch offen noch offen
Deutschland Q2 2018 Q4 2018 2 000/3 400-3 800 Auktion (SMRAa ) erwartet noch offen noch offen
Griechenland Q4 2017 Q4 2017 1 800 Details noch offen noch offen noch offen
Mazedonien Q3 2017 Q4 2017 900/1 800/ 3 400-3 800 Sealed Bida oder Auktion noch offen noch offen
Niederlande Q1 2019 Q2 2019 700/1 500/2 100 Auktion,
Details noch offen
noch offen noch offen
Österreich Q3 2018 Q4 2018 3 400-3 800 Auktion (CCAb ) (erwartet) noch offen noch offen
Polen Q2 2017 Q2 2017 3 700 Sealed Bid Keine Frequenzen erworben
-
Polen Q2 2018 Q3 2018 1 500 noch offen noch offen noch offen
Rumänien Q2 2018 Q4 2018 700/800/1 500/ 2 600/3 500 Auktion,
Details noch offen
noch offen noch offen
Slowakei Q2 2017 Q2 2017 3 700 Auktion (SMRAc ) 40 MHz für Bratislava 200 T€
Tschechische Republik Q2 2017 Q3 2017d 3 700 Auktion (SMRAc ) Keine Frequenzen erworben
-
Tschechische Republik Q3 2017 Q4 2017 900/1 800 Lizenzverlängerung erwartet noch offen noch offen
Ungarn Q3 2018 Q4 2018 700/1 500/2 100/ 2 300/2 600 und 26 000 Details noch offen noch offen noch offen
USA Q3 2016 Q2 2017 600 Incentive Auctione Regionale Lizenzen; zumeist 2x20 MHz 7,99 Mrd. US-$

a Abgabe eines einzelnen Gebots in verschlossenem Briefumschlag, z. T. sequenziell, in mehreren Vergaben.
b Combinatorial Clock Auction, dreistufige Mehrrundenauktion für Spektrum aus allen Frequenzbändern.
c Simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für alle Bereiche.
d Auktionsende 11. Juli 2017.
e Menge und Preise des zu handelnden Spektrums abhängig von der Abgabe des Spektrums durch Rundfunkanbieter.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNS

ERTRAGSLAGE DES KONZERNS

UMSATZ

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 erzielten wir einen Konzernumsatz von 37,5 Mrd. €, der mit einem Wachstum von 2,1 Mrd. € bzw. 5,9 % deutlich über dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums lag. Zu dieser positiven Entwicklung trug maßgeblich die Geschäftsentwicklung in unserem operativen Segment USA bei: Die erfolgreichen "Un-carrier"-Initiativen von T-Mobile US, die Expansion in neue Märkte und der Erfolg der Marke MetroPCS ließen die Zahl an Neukunden und damit auch die Service-Umsätze stark steigen. Weiterhin stiegen aufgrund des fokussierten Angebots von auf Ratenzahlung finanzierten Endgeräten auch die Endgeräteumsätze an. In unserem Heimatmarkt Deutschland entwickelten sich die Umsätze leicht positiv. Positiv trugen v. a. die Endgeräteumsätze ohne Vertragsbeziehung aus dem Mobilfunk-Geschäft dazu bei. Rückläufig entwickelte sich der Umsatz im Festnetz-Geschäft. Auch in unserem operativen Segment Europa lagen die Umsätze leicht über dem Niveau des ersten Halbjahres 2016. Positiv wirkten die Umsatzentwicklung unserer strategischen Wachstumsfelder sowie gestiegene Endgeräteumsätze. Geringere Roaming-Regulierungsentgelte in den meisten Ländern sowie die immer noch hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten in unseren Landesgesellschaften setzten die Umsätze dagegen weiter unter Druck. In unserem operativen Segment Systemgeschäft lag der Umsatz um 5,2 % unter dem Niveau der Vorjahresperiode. Diese Umsatzentwicklung resultiert in erster Linie aus dem im ersten Quartal des Vorjahres erfolgten Abschluss der Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien. Generell wirkte sich die rückläufige Preisentwicklung im ICT-Geschäft negativ aus. Der Umsatz unseres operativen Segments Group Development erhöhte sich im ersten Halbjahr 2017 gegenüber der Vorjahresperiode um 0,8 %, was im Wesentlichen auf die positive Umsatzentwicklung der T-Mobile Netherlands zurückzuführen ist.

Ohne Berücksichtigung von positiven Wechselkurseffekten in Höhe von insgesamt 0,6 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, stieg der Umsatz um 1,5 Mrd. € bzw. 4,3 %. Detailliertere Angaben zu den Umsatzentwicklungen in unseren operativen Segmenten Deutschland, USA, Europa, Systemgeschäft, Group Development sowie in dem Segment Group Headquarters & Group Services können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" (Seite 15 ff.) entnommen werden.

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz

in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q2 2016 Veränderung in % H1 2017 H1 2016
KONZERNUMSATZ 18 646 18 890 17 817 6,0 % 37 537 35 447
Deutschlanda 5 397 5 371 5 338 0,6 % 10 768 10 723
USA 8 982
9 236 1968 12,7 % 18 218 16 612
Europaa 2 781 2 860 2 794 2,4 % 5 641 5 558
Systemgeschäfta 1 704 1 688 1 719 (1,8) % 3 392 3 578
Group Developmenta 595 562 573 (1,9) % 1 157 1 148
Group Headquarters & Group Servicesa 737 787 910 (13,5) % 1 525 1 691
Intersegmentumsatz (1 549) (1 614) (1 713) 5,8 % (3 164) (3 263)


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Veränderung in % Gesamtjahr 2016
KONZERNUMSATZ 5,9 % 73 095
Deutschlanda 0,4 % 21 774
USA 13,8 % 33 738
Europaa 1,5 % 11 454
Systemgeschäfta (5,2) % 6 993
Group Developmenta 0,8 % 2 347
Group Headquarters & Group Servicesa (9,8) % 3 467
Intersegmentumsatz 3,0 % (6 678)


a Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das Segment Group Development sowie innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services über den Vorstandsbereich Technologie und Innovation. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 42 f.

Regionale Umsatzverteilung

in %

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatza

in %

a Für nähere Informationen zum Außenumsatz verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 42 f.

Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von 48,5 % unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Im Vergleich zur Vorjahresperiode erhöhte sich der Anteil am Konzernumsatz, v. a. aufgrund des weiterhin starken Anstiegs an Neukunden, um 3,3 Prozentpunkte. Die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode von 65,7 % auf 67,7 %.

EBITDA, BEREINIGTES EBITDA

Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir im ersten Halbjahr 2017 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,9 Mrd. € bzw. 8,2 % gestiegenes bereinigtes EBITDA in Höhe von 11,5 Mrd. €. Zu dieser Entwicklung trug in erster Linie unser operatives Segment USA mit einem Plus des bereinigten EBITDA-Beitrags von 0,9 Mrd. € bei; Haupttreiber dabei war der anhaltende Erfolg der "Un-carrier"-Initiativen. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Deutschland konnten wir im ersten Halbjahr 2017 leicht steigern. Rückläufig entwickelte sich das bereinigte EBITDA in unserem operativen Segment Europa. Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft war ebenfalls rückläufig. Ohne Berücksichtigung von positiven Wechselkurseffekten in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, stieg das bereinigte EBITDA um 0,8 Mrd. € bzw. 7,0 %.

Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verringerte sich unser EBITDA um 0,4 Mrd. € auf 11,9 Mrd. €. Der Rückgang ist überwiegend auf den in der Vergleichsperiode enthaltenen positiven Sondereinfluss aus dem Ertrag unserer Anfang 2016 veräußerten Anteile am Joint Venture EE in Höhe von 2,5 Mrd. € zurückzuführen. Darüber hinaus resultierte aus einem im März 2016 vollzogenen Tausch von Mobilfunk-Lizenzen zwischen T-Mobile US und einem Wettbewerber ein Ertrag in Höhe von 0,4 Mrd. €. Im ersten Halbjahr 2017 waren positive Sondereinflüsse im Saldo in Höhe von 0,5 Mrd. € enthalten. In erster Linie handelt es sich dabei um einen Entkonsolidierungsertrag in Höhe von 0,5 Mrd. € im Zusammenhang mit dem mit Ablauf des 31. März 2017 abgeschlossenen Verkauf der Strato sowie um einen Ertrag aus der Veräußerung der verbliebenen Anteile an der Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd. €. Aus dem bereits am 18. April 2016 vollzogenen Verkauf von Teilen unseres Aktienpakets an der Scout 24 AG resultierte in der Vergleichsperiode ein Ertrag in Höhe von 0,1 Mrd. €. Sondereinflüsse im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen beliefen sich insgesamt auf 0,2 Mrd. € und lagen damit um 0,7 Mrd. € unter den Aufwendungen des Vergleichszeitraums. Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA/bereinigtem EBITDA unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" (Seite 15 ff.) entnommen werden.

Beitrag der Segmente zum Konzern-EBITDA bereinigt

in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q2 2016 Veränderung in % H1 2017 H1 2016
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN 5 550 5 944 5 457
8,9 % 11 495 10 620
Deutschlanda 2 070 2 100 2 078 1,1 % 4 170 4 129
USA 2 386 2 640 2 172 21,5 % 5 025 4 080
Europaa 889 947 968 (2,2) % 1 836 1 899
Systemgeschäfta 96 136 111
22,5 % 232 307
Group Developmenta 238 236 256 (7,8) % 475 479
Group Headquarters & Group Servicesa (128) (90) (89) (1,1) % (218) (236)
Überleitung (1) (25) (39) 35,9 % (25) (38)


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Veränderung in % Gesamtjahr 2016
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN 8,2 % 21 420
Deutschlanda 1,0 % 8 237
USA 23,2 % 8 561
Europaa (3,3) % 3 866
Systemgeschäfta (24,4) % 530
Group Developmenta (0,8) % 943
Group Headquarters & Group Servicesa 7,6 % (670)
Überleitung 34,2 % (47)


a Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das Segment Group Development sowie innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services über den Vorstandsbereich Technologie und Innovation. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 42 f.

EBIT

Das EBIT des Konzerns lag bei 5,6 Mrd. € und war damit 0,5 Mrd. € niedriger als im Vorjahresvergleichszeitraum. Ursachen für diese Veränderung sind im Wesentlichen die beim EBITDA beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen unverändert auf dem Niveau der Vergleichsperiode.

ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN

Das Ergebnis vor Ertragsteuern verringerte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum deutlich um 2,5 Mrd. € auf 2,6 Mrd. €. Neben den bereits zuvor beschriebenen Effekten war das Finanzergebnis um 2,0 Mrd. € rückläufig. Dazu beigetragen hat v. a. die erfolgswirksam erfasste Wertminderung unseres Anteils an BT in Höhe von 1,1 Mrd. €. Negative Bewertungseffekte aus der Ausübung und Folgebewertung eingebetteter Derivate bei T-Mobile US - im Wesentlichen im Zusammenhang mit der vorzeitigen Ablösung externer Finanzverbindlichkeiten - belasteten ebenfalls das Finanzergebnis. Im Vergleichszeitraum enthielt das sonstige Finanzergebnis eine im Zusammenhang mit dem Verkauf des Anteils am ehemaligen Joint Venture EE erhaltene abschließende Dividende in Höhe von 0,2 Mrd. €.

KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 2,1 Mrd. € auf 1,6 Mrd. €. Der Steueraufwand des ersten Halbjahres 2017 belief sich auf 0,6 Mrd. € und verringerte sich somit um 0,4 Mrd. € gegenüber der Vergleichsperiode. Weitere Erläuterungen hierzu finden Sie im KonzernZwischenabschluss, Seite 29 ff. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd. €. In unserem operativen Segment USA trug insbesondere die positive Geschäftsentwicklung zum Anstieg des den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechneten Ergebnisses bei. Gegenläufig wirkte sich der zuvor genannte Bewertungseffekt im Finanzergebnis aus.

Anzahl der Mitarbeiter (am Stichtag)

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30.06.2017 31.12.2016
Deutschlanda 64 560 65 452
USA 43 566 44 820
Europaa 47 610 46 808
Systemgeschäfta 37 801 37 472
Group Developmenta 1 980 2 572
Group Headquarters & Group Servicesa 20 618 21 216
ANZAHL MITARBEITER KONZERN 216 135 218 341
davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) 15 846 15 999

a Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das Segment Group Development sowie innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services über den Vorstandsbereich Technologie und Innovation. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 42 f.

Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2016 um 1,0%. Durch Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz, einen reduzierten Einstellungsverlauf in operativen Bereichen sowie der Inanspruchnahme sozialverträglicher Instrumente verringerte sich der Personalbestand des operativen Segments Deutschland im ersten Halbjahr um 1,4 %. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter unseres operativen Segments USA sank zum 30. Juni 2017 um 2,8 % gegenüber dem 31. Dezember 2016 aufgrund des Personalumbaus bei Mitarbeitern zur Kundenakquisition und im Kundenservice. In unserem operativen Segment Europa stieg die Mitarbeiterzahl um 1,7 %, v. a. in der Slowakei, Griechenland, EJR Mazedonien, der Tschechischen Republik und Ungarn, wobei Rumänien bei einem rückläufigen Mitarbeiterbestand einen gegenläufigen Effekt zeigte. In unserem operativen Segment Systemgeschäft stieg die Mitarbeiterzahl um 0,9 % v. a. aufgrund der eingegliederten Mitarbeiter der Telekom Security. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im operativen Segment Group Development um 23,0 % reduziert. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die Entkonsolidierung der Strato zum 31. März 2017 zurückzuführen. Die Mitarbeiterzahl im Segment Group Headquarters & Group Services sank im Vergleich zum Jahresende 2016 um 2,8 %, im Wesentlichen bedingt durch die konzernweite Bündelung des Bereichs Telekom Security in unserem operativen Segment Systemgeschäft und den fortgesetzten Personalumbau bei Vivento. Gegenläufig stieg die Mitarbeiterzahl in unserem Vorstandsbereich Technologie und Innovation durch die Neuaufstellung.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DES KONZERNS

Bilanzstruktur

in Mio. €

Unsere Bilanzsumme belief sich auf 141,4 Mrd. € und reduzierte sich damit im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 7,0 Mrd. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, sowie die Rückzahlung finanzieller Verbindlichkeiten zurückzuführen.

Auf der Aktivseite lagen die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen insgesamt um 3,7 Mrd. € über dem Vorjahresniveau. Insbesondere die Investitionen für den Erwerb neuer Mobilfunk-Lizenzen im Zuge der im April 2017 abgeschlossenen Spektrum-Auktion im operativen Segment USA wirkten mit 7,2 Mrd. € buchwerterhöhend. Weiterhin erfolgten hohe Investitionen in unsere Netzwerke, v. a. im operativen Segment USA in die Netzwerkmodernisierung sowie im operativen Segment Deutschland für den Breitband-/Glasfaserausbau. Den Zugängen im ersten Halbjahr 2017 standen auf dem Niveau der Vorjahresvergleichsperiode liegende Abschreibungen und negative Wechselkurseffekte v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro entgegen.


In den sonstigen Aktiva reduzierten sich insbesondere die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Vergleich zum 31. Dezember 2016 u. a. aufgrund der Auszahlung für die in den USA erworbenen Spektrum-Lizenzen in Höhe von 5,2 Mrd. €. Der Rückgang der sonstigen finanziellen Vermögenswerte im Vergleich zum 31. Dezember 2016 ist auf die Verwendung, der von unserem operativen Segment USA für die Spektrum-Auktion bereits im Juni 2016 hinterlegte Barsicherheit in Höhe von 2,0 Mrd. € zurückzuführen. Daneben reduzierten die im ersten Halbjahr 2017 auf unsere börsengehandelten Anteile an BT vorgenommene erfolgswirksame Wertminderung in Höhe von 1,1 Mrd. € sowie die Ausübung des vorzeitigen Kündigungsrechtes für von T-Mobile US emittierte Anleihen die sonstigen finanziellen Vermögenswerte.

Auf der Passivseite haben sich unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Jahresende 2016 insgesamt um 3,7 Mrd. € reduziert. Dies ist im Wesentlichen durch neu begebene Anleihen in Höhe von umgerechnet 9,4 Mrd. €, durch endfällige Rückzahlung von Anleihen in Höhe von umgerechnet 3,3 Mrd. € sowie die vorzeitige Rückzahlung von Schuldtiteln der T-Mobile US in Höhe von umgerechnet 9,5 Mrd. € begründet. Weitere Erläuterungen sind dem Konzern-Zwischenabschluss, Seite 29 ff. zu entnehmen.

Die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen reduzierten sich um 0,3 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Rechnungszinsanpassungen, aus denen insgesamt ein erfolgsneutral erfasster versicherungsmathematischer Gewinn in Höhe von 0,3 Mrd. € resultierte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten verringerten sich um 1,7 Mrd. €. Ursächlich hierfür war der Abbau des Verbindlichkeitenbestands, v. a. in unseren operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland.

Das Eigenkapital sank gegenüber dem 31. Dezember 2016 nur leicht von 38,8 Mrd. € auf 38,6 Mrd. €. Erhöhend wirkte dabei der Überschuss von 2,0 Mrd. €. Dem entgegen standen ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1,2 Mrd. €. Darüber hinaus wirkten Dividendenausschüttungen an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 2,8 Mrd. € und an Minderheiten in Höhe von 0,1 Mrd. € eigenkapitalmindernd. Dem entgegen wirkte eine im Zusammenhang mit der unseren Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen, durchgeführte Kapitalerhöhung unter Einbringung der Dividendenansprüche von 1,4 Mrd. € erhöhend. Darüber hinaus wirkten das Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen in Höhe von 0,2 Mrd. € (nach Steuern) sowie das Ergebnis aus der Bewertung von Sicherungsinstrumenten von 0,2 Mrd. € positiv.

Weitere Erläuterungen zur Bilanz sind dem Konzern-Zwischenabschluss den Seiten 29 ff. zu entnehmen.

Veränderung der Netto-Finanzverbindlichkeiten

in Mio. €

Die sonstigen Effekte von 0,6 Mrd. € enthalten u. a. Finanzierungsformen, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Einbeziehung von Bankgeschäften später fällig werden sowie Verbindlichkeiten für den Erwerb von Medienübertragungsrechten. Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten verweisen wir auf die Angaben zur Herleitung alternativer Leistungskennzahlen im Kapitel "Weitere Informationen", Seite 53 ff.

Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)

in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q2 2016 Veränderung in % H1 2017 H1 2016
OPERATIVER CASHFLOW 5 280 4 955 4 513 9,8 % 10 235 9 010
Erhaltene/(gezahlte) Zinsen (926) (752) (582) (29,2) % (1 676) (1 583)
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 4 355 4 204 3 931 6,9 % 8 559 7 427
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) (3 245) (2 994) (2 664) (12,4) % (6 238) (5 495)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen 118 91 53 71,7 % 209 210
FREE CASHFLOW
(VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)
1 228 1 301 1 320 (1,4)% 2 530 2 142


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Veränderung in % Gesamtjahr 2016
OPERATIVER CASHFLOW 13,6 % 18 166
Erhaltene/(gezahlte) Zinsen (5,9) % (2 583)
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 15,2 % 15 533
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) (13,5) % (10 958)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen (0,5) % 364
FREE CASHFLOW
(VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)
18,1 % 4 939


Free Cashflow. Der Free Cashflow des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum erhöhte sich gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 0,4 Mrd. € auf 2,5 Mrd. €. Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 1,1 Mrd. €. Die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen stiegen um 0,7 Mrd. €.

Zum Anstieg des Cashflows aus Geschäftstätigkeit trug im Wesentlichen die positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA bei. Im Vergleich zur Vorjahresperiode wirkten sich Factoring-Vereinbarungen insgesamt um 0,5 Mrd. € weniger entlastend auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies beinhaltet im Wesentlichen Factoring-Vereinbarungen in den operativen Segmenten Deutschland, Systemgeschäft und USA. Der erhaltenen Dividendenzahlung der BT in Höhe von 0,1 Mrd. € stand in der Vergleichsperiode eine Dividendenzahlung des ehemaligen Joint Ventures EE in Höhe von 0,2 Mrd. € gegenüber. Zusätzlich wirkten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mrd. € höhere Nettozinszahlungen sowie in der Vergleichsperiode erhaltene Einzahlungen aus der Auflösung von Zinsderivaten in Höhe von 0,3 Mrd. € negativ auf den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit aus. Positiv wirkte eine im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. € niedrigere Auszahlung für Ertragsteuern.

Der gegenüber der Vergleichsperiode um 0,7 Mrd. € gestiegene Cash Capex resultierte v. a. aus den operativen Segmenten Deutschland und USA. Die Auszahlungen standen jeweils im Zusammenhang mit den im Rahmen des Netzausbaus und der Netzmodernisierung getätigten Investitionen.

Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem Konzern-Zwischenabschluss auf Seite 29 ff. zu entnehmen.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER OPERATIVEN SEGMENTE

DEUTSCHLAND

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im KonzernZwischenabschluss, Seite 42 f. Die Vorjahresvergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.

KUNDENENTWICKLUNG

in Tsd.

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30.06.2017 31.03.2017 Veränderung 30.06.2017/ 31.03.2017 in % 31.12.2016 Veränderung 30.06.2017/ 31.12.2016 in % 30.06.2016
GESAMT
Mobilfunk-Kundena
42 01 1 42 114 (0,2) % 41 849 0,4 % 41 138
Vertragskunden 25 084 25 270 (0,7) % 25 219 (0,5) % 24 096
Prepaid-Kunden 16 927 16 844 0,5 % 16 630 1,8 % 17 042
Festnetz-Anschlüsse 19 477 19 648 (0,9) % 19 786 (1,6) % 19 971
davon: IP-basiert Retail 10 351 9 801 5,6 % 9 042 14,5 % 7 958
Breitband-Anschlüsse 13 035 12 989 0,4 % 12 922 0,9 % 12 770
davon: Glasfaser 5 033 4 693 7,2 % 4 250 18,4 % 3 577
TV (IPTV, Sat) 3 024 2 955 2,3 % 2 879 5,0 % 2 777
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) 6 723 6 952 (3,3) % 7 195 (6,6) % 7 648
Wholesale entbündelte Anschlüsse 4 855 4 554 6,6 % 4 212 15,3 % 3 621
davon: Glasfaser 3 169 2 887 9,8 % 2 555 24,0 % 2 028
Wholesale gebündelte Anschlüsse 125 148 (15,5) % 165 (24,2) % 192


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Veränderung 30.06.2017/ 30.06.2016 in %
GESAMT
Mobilfunk-Kundena
2,1%
Vertragskunden 4,1%
Prepaid-Kunden (0,7) %
Festnetz-Anschlüsse (2,5) %
davon: IP-basiert Retail 30,1 %
Breitband-Anschlüsse 2,1 %
davon: Glasfaser 40,7 %
TV (IPTV, Sat) 8,9 %
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) (12,1) %
Wholesale entbündelte Anschlüsse 34,1 %
davon: Glasfaser 56,3 %
Wholesale gebündelte Anschlüsse (34,9) %


a Zum 1. Januar 2017 erfolgt der Ausweis bei den Vertragskunden im Geschäftskundenbereich ohne Testkarten (minus 41 Tsd.). Zudem gab es im Geschäftskundenbereich einen Einmaleffekt aus einem geänderten Systemausweis bei den Prepaid-Kunden (plus 180 Tsd.). Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.

Gesamt

In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer, sowohl bei den Festnetz- als auch bei den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze. So begeistern wir unsere Kunden mit mehrfach ausgezeichneter Netzqualität - im Festnetz und im Mobilfunk - sowie einem breiten Produkt-Portfolio. Für unser integriertes Produkt "MagentaEins", bestehend aus Festnetz- und Mobilfunk-Komponenten, konnten wir bisher 3,4 Mio. Kunden gewinnen.

Insgesamt lag die Zahl unserer Mobilfunk-Kunden im ersten Halbjahr 2017 auf einem nahezu gleichen Niveau wie zum Jahresende 2016. Trotz des sinkenden Vertragskundengeschäfts konnte die Anzahl der Vertragskunden unter der Marke "Telekom" und "congstar" aufgrund der hohen Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integriertem Datenvolumen gesteigert werden. Auch im Bereich der Prepaid-Kunden konnten wir einen deutlichen Zuwachs verzeichnen.

Zum Ende des ersten Halbjahres 2017 konnten wir bereits 14,9 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse auf IP migrieren; dies entspricht einer Quote von 61 %.

Nach wie vor verzeichnen wir eine starke Nachfrage nach unseren GlasfaserProdukten: Die Anzahl der Anschlüsse stieg zum Ende des ersten Halbjahres 2017 auf insgesamt 8,2 Mio. In den letzten sechs Monaten haben wir somit in Deutschland 1,4 Mio. Anschlüsse an unser Glasfasernetz angebunden. Mit dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau und der innovativen Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung höherer Bandbreiten erfolgreich vorangetrieben. Mit unserem Kontingent-Modell setzen wir Anreize für eine Migration aus den klassischen Vorleistungsprodukten - wie gebündelte Wholesale-Anschlüsse oder die Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL) - hin zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen.

Mobilfunk

Seit dem Jahresende 2016 gewannen wir bei unserem eigenen Vertragskundengeschäft unter den Marken "Telekom", "congstar" und unserer "Deutschland Telekom Multibrand GmbH" insgesamt 357 Tsd. Kunden hinzu. Bei dem Vertragskundengeschäft der Wiederverkäufer (Service Provider) verloren wir 452 Tsd. Kunden. Die Zahl der Prepaid-Kunden ist um 117 Tsd. Kunden angestiegen.

Festnetz

Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz -v. a. durch aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung. Unser Fokus liegt auf integrierten Angeboten sowie TV- und Glasfaser-Anschlüssen. So legte die Zahl unserer BreitbandAnschlüsse im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Jahresende 2016 um 113 Tsd. und die Zahl der TV-Kunden um 145 Tsd. zu. Im klassischen Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse um 309 Tsd.

Mit unseren "MagentaZuhause" Tarifen bieten wir ein umfassendes Produktportfolio für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten an. "MagentaZuhause Hybrid" bündelt Festnetz- und Mobilfunk-Technologie in einem Router. Für dieses innovative Produkt konnten wir bislang 339 Tsd. Kunden gewinnen - vorwiegend im ländlichen Raum.

Im Rahmen unserer Kooperationen mit der Wohnungswirtschaft haben wir insgesamt 188 Tsd. Wohnungen an unser Netz angeschlossen.

Wholesale

Zum Ende des ersten Halbjahres 2017 lag der Anteil der Glasfaser-Anschlüsse am Gesamtbestand mit 27,1 % um 5,0 Prozentpunkte über dem Wert zum Jahresende. Ursache für das verstärkte Wachstum bei unseren entbündelten Wholesale-Anschlüssen um 643 Tsd. bzw. 15,3 % gegenüber dem Jahresende 2016 war in erster Linie die hohe Nachfrage nach unserem Kontingentmodell. Dagegen sank die Zahl unserer gebündelten Wholesale-An-schlüsse geringfügig um 40 Tsd. Dieser Trend wird wohl in den kommenden Jahren anhalten, weil unsere Mitbewerber von gebündelten zu entbündelten Wholesale-Produkten mit mehr Bandbreite oder auf eigene Infrastrukturen wechseln. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresende um 472 Tsd. bzw. 6,6 %. Dies resultiert zum einen aus der Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen und zum anderen aus dem Wechsel von Endkunden zu Kabelanbietern. Dazu kommt, dass Wholesale-Kunden ihre Endkunden auf eigene GlasfaserAnschlüsse migrieren. Insgesamt ist der Anschlussbestand im Bereich Wholesale bis Ende Juni 2017 auf 11,7 Mio. angestiegen.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q2 2016 Veränderung in % H1 2017
GESAMTUMSATZ
5 397 5 371 5 338 0,6 % 10 768
Privatkunden
2 918 2 878 2 863 0,5 % 5 796
Geschäftskunden
1 465 1 473 1 451 1,5 % 2 937
Wholesale
926 928 941 (1,4) % 1 854
Sonstiges
88 92 83 10,8 % 181
Betriebsergebnis (EBIT)
1 086 1 042 765 36,2 % 2 129
EBIT-Marge
% 20,1 19,4 14,3
19,8
Abschreibungen
(935) (953) (934) (2,0) % (1 888)
EBITDA
2 021 1 995 1 699 17,4 % 4 016
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(49) (105) (379) 72,3 % (154)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
2 070 2 100 2 078 1,1% 4 170
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse)
% 38,4 39,1 38,9
38,7
CASH CAPEX
(1 005) (1 052) (885) (18,9) % (2 057)


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H1 2016 Veränderung in % Gesamtjahr 2016
GESAMTUMSATZ 10 723 0,4 % 21 774
Privatkunden 5 785 0,2 % 11 739
Geschäftskunden 2 898 1,3 % 5 923
Wholesale 1 871 (0,9) % 3 742
Sonstiges 169 7,1 % 370
Betriebsergebnis (EBIT) 1 738 22,5 % 3 624
EBIT-Marge
16,2
16,6
Abschreibungen (1 854) (1,8) % (3 703)
EBITDA 3 592 11,8 % 7 327
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (537) 71,3 % (910)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 4 129 1,0 % 8 237
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse)
38,5
37,8
CASH CAPEX (1 758) (17,0) % (4 031)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz entwickelte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht positiv. Dazu trugen die gestiegenen Umsätze im Mobilfunk-Geschäft von 2,5 % und v. a. die Endgeräteumsätze ohne Vertragsbeziehung mit einem Zuwachs von 17,4 % bei. Positiv auf den Umsatz im Festnetz wirkten sich die gestiegenen IT-Umsätze und Breitband-Umsätze aus. Diese konnten die um 1,1 % rückläufigen Umsätze im Festnetz-Geschäft gegenüber dem Vorjahreshalbjahr nicht vollständig kompensieren.

Im Privatkundenbereich ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahreshalbjahr stabil. Mengenbedingte Umsatzrückgänge prägten weiterhin das klassische Festnetzgeschäft. Dagegen stieg der Umsatz im Breitband-Geschäft um 1,3 %. Im Mobilfunk-Bereich stieg der Umsatz um 1,6 % v. a. durch eine erfolgreiche Endgerätevermarktung.

Im Geschäftskundenbereich stieg der Umsatz um 1,3 %. Der MobilfunkBereich legte um 4,4 % gegenüber dem Vojahreshalbjahr zu. Die IT-Umsätze konnten um 13,6 % gesteigert werden. Im Gegensatz dazu ging im Festnetz die klassische Sprachtelefonie zurück, v. a. weil Kunden vermehrt auf FlatrateTarife wechselten.

Der Umsatz im Wholesale-Bereich verzeichnete im ersten Halbjahr 2017 einen leichten Rückgang um 0,9 %, bzw. ohne Berücksichtigung von regulatorischen Preiseffekten (ab dem 1. Dezember 2016) eine positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung ist v. a. auf die gestiegenen Umsätze mit entbündelten Anschlüssen zurückzuführen, insbesondere durch das Kontingentmodell.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Das EBITDA belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf 4,0 Mrd. €, dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 11,8 %. Hauptgrund waren geringere Sondereinflüsse für Aufwendungen für unseren Personalumbau. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA konnte im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 1,0 % gesteigert werden und betrug 4,2 Mrd. €. Haupttreiber waren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in allen Funktionen bei einer gleichzeitig leicht positiven Umsatzentwicklung. Unsere bereinigte EBITDA-Marge ist auf 38,7 % gestiegen (Vorjahreswert 38,5 %).

EBIT

Das Betriebsergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 22,5 % auf 2,1 Mrd. € an. Die leicht höheren Abschreibungen wurden durch das höhere EBITDA-Niveau kompensiert.

Cash Capex

Der Cash Capex ist im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 17,0 % angestiegen. Im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie investierten wir weiterhin verstärkt in den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere Mobilfunk-Infrastruktur.

USA

KUNDENENTWICKLUNG

in Tsd.

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30.06.2017 31.03.2017 Veränderung 30.06.2017/ 31.03.2017 in % 31.12.2016 Veränderung 30.06.2017/ 31.12.2016 in % 30.06.2016
USA





Mobilfunk-Kunden 69 562 72 597 (4,2) % 71 455 (2,6) % 67 384
Eigene Kunden (unter eigener Marke)a 56 451 55 540 1,6 % 54 240 4,1 % 52 540
Eigene Postpaid-Kundena 36 158 35 341 2,3 % 34 427 5,0 % 33 626
Eigene Prepaid-Kundena 20 293 20 199 0,5 % 19 813 2,4 % 18 914
Wholesale-Kundena,b 13 111 17 057 (23,1) % 17 215 (23,8) % 14 844


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Veränderung 30.06.2017/ 30.06.2016 in %
USA
Mobilfunk-Kunden 3,2 %
Eigene Kunden (unter eigener Marke)a 7,4 %
Eigene Postpaid-Kundena 7,5 %
Eigene Prepaid-Kundena 7,3 %
Wholesale-Kundena,b (11,7) %


a Am 1. September 2G16 hat T-Mobile US seine Marketing- und Vertriebsrechte an bestimmten bestehenden Co-Branding-Kunden an einen aktuellen Wholesale-Partner zum Nominalwert der Gegenleistung verkauft (die MVNO-Transaktion). Durch den Verkauf wurden infolge der Transaktion 1 365 Tsd. eigene Postpaid-Kunden und 326 Tsd. eigene Prepaid-Kunden zu Wholesale-Kunden. Prospektiv ab dem 1. September 2G16 wird der Nettozuwachs für diese Kunden zu den Wholesale-Kunden gerechnet.
b T-Mobile US ist der Auffassung, dass aufgrund aktueller und zukünftiger regulatorischer Änderungen das von den Wholesale-Partnern angebotene Lifeline-Programm unwirtschaftlich geworden ist. T-Mobile US wird auch weiterhin diese Lifeline-Anbieter unterstützen, hat aber die Lifeline-Kunden aus der ausgewiesenen Wholesale-Kundenbasis ausgenommen. Dadurch ist die Zahl der ausgewiesenen Wholesale-Kunden seit Anfang des zweiten Quartals um 4 368 Tsd. gesunken.

Zum 30. Juni 2017 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 69,6 Mio. Kunden gegenüber einem Kundenbestand von 71,5 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2016. Der Nettozuwachs - unter Berücksichtigung der Herausnahme der Lifeline-Kunden - lag in den ersten sechs Monaten 2017 bei 2,5 Mio. Kunden gegenüber 4,1 Mio. im Vorjahresvergleichszeitraum. Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:

Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug in den ersten sechs Monaten 2017 netto 1 731 Tsd. gegenüber netto 1 931 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Ursache für den rückläufigen Nettokundenzuwachs gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 waren hauptsächlich höhere Wettbewerbsintensität und verstärkte Deaktivierungen in einer größeren Kundenbasis. Teilweise wurden diese Effekte durch die positive Resonanz der Kunden auf die weiter laufenden "Un-carrier"-Initiativen der T-Mobile US sowie Werbeaktionen ausgeglichen.

Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg in den ersten sechs Monaten 2017 um netto 480 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 1 283 Tsd. im Vorjahresvergleichszeitraum. Dieser Rückgang resultierte hauptsächlich aus einem gesunkenen Bruttokundenzuwachs aufgrund der höheren Wettbewerbsintensität im Markt und der verstärkten Deaktivierungen in einer größeren Kundenbasis. Dieser Rückgang wurde teilweise durch den anhaltenden Erfolg der Marke MetroPCS kompensiert.

Wholesale-Kunden. T-Mobile US ist der Auffassung, dass aufgrund aktueller und zukünftiger regulatorischer Änderungen das von den Wholesale-Partnern angebotene Lifeline-Programm unwirtschaftlich geworden ist. T-Mobile US wird auch weiterhin diese Lifeline-Anbieter unterstützen, hat aber die LifelineKunden aus der ausgewiesenen Wholesale-Kundenbasis ausgenommen. Dadurch ist die Zahl der ausgewiesenen Wholesale-Kunden seit Anfang des zweiten Quartals um 4 368 Tsd. gesunken. Unter Berücksichtigung dieser Änderung erhöhte sich die Zahl der Wholesale-Kunden in den ersten sechs Monaten 2017 um netto 264 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 888 Tsd. im ersten Halbjahr 2016. Ursache für diese rückläufige Entwicklung waren insbesondere niedrigere Bruttokundenzuwächse, die teilweise durch weniger Deaktivierungen ausgeglichen wurden. Seit Anfang des zweiten Quartals 2017 sind auch die Nettoeffekte der Aktivitäten von Lifeline-Kunden nicht mehr enthalten.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q2 2016 Veränderung in % H1 2017 H1 2016
GESAMTUMSATZ 8 982 9 236 8 196 12,7 % 18 218 16 012
Betriebsergebnis (EBIT) 1 003 1 328 821 61,8 % 2 331 1 777
EBIT-Marge % 11,2 14,4 10,0
12,8 11,1
Abschreibungen (1 387) (1 308) (1 302) (0,5) % (2 695) (2 614)
EBITDA 2 390 2 635 2 123 24,1% 5 025 4 391
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 4 (4) (49) 91,8 % 0 311
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 2 386 2 640 2 172 21,5 % 5 025 4 080
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %
26,6 28,6 26,5
27,6 25,5
CASH CAPEX (1 442) (8 463) (1 251) n. a. (9 905) (3 007)


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Veränderung in % Gesamtjahr 2016
GESAMTUMSATZ 13,8 % 33 738
Betriebsergebnis (EBIT) 31,2 % 3 685
EBIT-Marge %
10,9
Abschreibungen (3,1) % (5 282)
EBITDA 14,4 % 8 967
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse n. a. 406
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 23,2 % 8 561
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %

25,4
CASH CAPEX n. a. (5 855)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA stieg im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum von 16,0 Mrd. € um 13,8 % auf 18,2 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz um 10,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund dafür waren höhere Service-Umsätze, die wiederum zurückzuführen sind auf den Anstieg des durchschnittlichen Bestands eigener Kunden durch die positive Resonanz auf die "Un-carrier"-Initiativen von T-Mobile US, die Erschließung neuer Märkte und den Erfolg der Marke MetroPCS. Darüber hinaus sind die Endgeräteumsätze gestiegen, insbesondere aufgrund des weiterhin fokussierten Angebots von auf Ratenzahlung finanzierten Endgeräten, wodurch der durchschnittliche Umsatz je verkauftem Gerät höher ausfiel.

Das EBITDA stieg um 23,2 % von 4,1 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum auf 5,0 Mrd. € in den ersten sechs Monaten 2017. Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA im ersten Halbjahr 2017 um 19,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Positiven Einfluss hatten in erster Linie die starke Kundenresonanz auf die "Un-carrier"-Initiativen der T-Mobile US, der anhaltende Erfolg der Werbeaktionen und der Erfolg der Marke MetroPCS. Dies wiederum führte zu höheren Service-Umsätzen sowohl mit eigenen Prepaid- als auch mit eigenen Postpaid-Kunden. Diesen positiven Einflüssen standen höhere Kosten im Zusammenhang mit dem Netzausbau, höhere Provisionen sowie höhere personalbezogene Kosten gegenüber. Aufgrund der beschriebenen Faktoren erhöhte sich die bereinigte EBITDA-Marge von 25,5 % im ersten Halbjahr 2016 auf 27,6 % in den ersten sechs Monaten 2017.

Im bereinigten EBITDA für das erste Halbjahr 2017 sind im Saldo keine Sondereinflüsse enthalten, während im Vorjahresvergleichszeitraum Sondereinflüsse in Höhe von 0,4 Mrd. € im Zusammenhang mit zahlungsunwirksamen Erträgen aus Spektrumtransaktionen mit AT&T wirksam waren. Diesen standen wiederum Kosten aus der Abschaltung des CDMA-Netzes von MetroPCS und Kosten für die aktienbasierte Vergütung gegenüber. Insgesamt stieg das EBITDA aufgrund der beschriebenen Sachverhalte, einschließlich der Auswirkungen von Sondereinflüssen, von 4,4 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 5,0 Mrd. € im ersten Halbjahr 2017.

EBIT

Das EBIT stieg von 1,8 Mrd. € im ersten Halbjahr 2016 auf 2,3 Mrd. € im Berichtszeitraum. Dieser Anstieg war auf ein höheres EBITDA zurückzuführen. Höhere Abschreibungen aus dem weiteren Ausbau des 4G/LTE-Netzes der T-Mobile US wirkten sich allerdings gegenläufig aus, wobei dieser negative Effekt teilweise durch rückläufige Abschreibungen von im Rahmen des Programms JUMP! On Demand gemieteten Endgeräten ausgeglichen wurde.

Cash Capex

Der Cash Capex stieg im ersten Halbjahr 2017 von 3,0 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 9,9 Mrd. €, v. a. aufgrund des Erwerbs von Spektrumlizenzen für 7,3 Mrd. € in der ersten Jahreshälfte 2017. Im Gegensatz dazu wurden im ersten Halbjahr 2016 nur für 0,6 Mrd. € Spektrumlizenzen erworben.

EUROPA

KUNDENENTWICKLUNG

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im KonzernZwischenabschluss, Seite 42 f. Die Vorjahresvergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.

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in Tsd.
30.06.2017 31.03.2017 Veränderung 30.06.2017/ 31.03.2017 in % 31.12.2016 Veränderung 30.06.2017/ 31.12.2016 in %
EUROPA, GESAMT Mobilfunk-Kunden 47 688 47 348 0,7 % 47 952 (0,6) %

Vertragskunden 24 854 24 482 1,5 % 24 315 2,2 %

Prepaid-Kunden 22 834 22 866 (0,1) % 23 637 (3,4) %

Festnetz-Anschlüsse 8 464 8 486 (0,3) % 8 531 (0,8) %

davon: IP-basiert 5 416 5 190 4,4 % 5 016 8,0 %

Breitband-Anschlüsse Retail 5 509 5 444 1,2 % 5 393 2,2 %

TV (IPTV, Sat, Kabel) 4 156 4 100 1,4 % 4 049 2,6 %

Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/ Wholesale PSTN 2 268 2 269 0,0 % 2 259 0,4 %

Wholesale gebündelte Anschlüsse 133 126 5,6 % 123 8,1 %

Wholesale entbündelte Anschlüsse 260 250 4,0 % 247 5,3 %
GRIECHENLAND Mobilfunk-Kunden 7 737 7 733 0,1 % 7 725 0,2 %

Festnetz-Anschlüsse 2 539 2 547 (0,3) % 2 564 (1,0) %

Breitband-Anschlüsse 1 747 1 708 2,3 % 1 682 3,9 %
RUMÄNIEN Mobilfunk-Kunden 5 278 5 428 (2,8) % 5 722 (7,8) %

Festnetz-Anschlüsse 1 922 1 937 (0,8) % 1 969 (2,4) %

Breitband-Anschlüsse 1 191 1 186 0,4 % 1 194 (0,3) %
UNGARN Mobilfunk-Kunden 5 390 5 304 1,6 % 5 332 1,1%

Festnetz-Anschlüsse 1 637 1 630 0,4 % 1 629 0,5 %

Breitband-Anschlüsse 1 081 1 053 2,7 % 1 040 3,9 %
POLEN Mobilfunk-Kunden 10 251 10 229 0,2 % 10 634 (3,6) %

Festnetz-Anschlüsse 31 33 (6,1) % 20 55,0 %

Breitband-Anschlüsse 18 20 (10,0) % 16 12,5 %
TSCHECHISCHE REPUBLIK Mobilfunk-Kunden 6 155 6 097 1,0 % 6 049 1,8 %

Festnetz-Anschlüsse 146 143 2,1 % 140 4,3 %

Breitband-Anschlüsse 136 136 - 134 1,5 %
KROATIEN Mobilfunk-Kunden 2 237 2 210 1,2 % 2 234 0,1 %

Festnetz-Anschlüsse 986 992 (0,6) % 1 001 (1,5) %

Breitband-Anschlüsse 797 795 0,3 % 783 1,8 %
SLOWAKEI Mobilfunk-Kunden 2 235 2 230 0,2 % 2 225 0,4 %

Festnetz-Anschlüsse 855 854 0,1 % 850 0,6 %

Breitband-Anschlüsse 655 649 0,9 % 638 2,7 %
ÖSTERREICH Mobilfunk-Kunden 4 984 4 713 5,8 % 4 594 8,5 %
ÜBRIGEa Mobilfunk-Kunden 3 420 3 404 0,5 % 3 438 (0,5) %

Festnetz-Anschlüsse 348 351 (0,9) % 358 (2,8) %

Breitband-Anschlüsse 279 276 1,1% 279 -


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in Tsd. 30.06.2016 Veränderung 30.06.2017/ 30.06.2016 in %
EUROPA, GESAMT 48 541 (1,8) %

23 840 4,3 %

24 702 (7,6) %

8 639 (2,0) %

4 514 20,0 %

5 307 3,8 %

3 961 4,9 %

2 239 1,3 %

124 7,3 %

227 14,5 %
GRIECHENLAND 7 610 1,7 %

2 576 (1,4) %

1 611 8,4 %
RUMÄNIEN 5 909 (10,7) %

2 029 (5,3) %

1 204 (1,1) %
UNGARN 5 344 0,9 %

1 655 (1,1) %

1 035 4,4 %
POLEN 11 635 (11,9) %

18 72,2 %

15 20,0 %
TSCHECHISCHE REPUBLIK 6 008 2,4 %

140 4,3 %

133 2,3 %
KROATIEN 2 246 (0,4) %

1 009 (2,3) %

762 4,6 %
SLOWAKEI 2 227 0,4 %

848 0,8 %

618 6,0 %
ÖSTERREICH 4 275 16,6 %
ÜBRIGEa 3 287 4,0 %

365 (4,7) %

284 (1,8) %


a "Übrige" enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro sowie die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.

Gesamt

Das europäische Marktumfeld, in dem sich unsere Landesgesellschaften bewegen, war auch zum Ende des ersten Halbjahres 2017 immer noch von einer herausfordernden Wettbewerbsintensität geprägt. Dank unseres konvergenten Produkt-Portfolios "MagentaOne" konnten wir uns den Herausforderungen erfolgreich stellen: Zum 30. Juni 2017 verbuchten wir einen Zugewinn von rund 31,3 % bei unseren FMC-Kunden. Als konstanter Umsatztreiber hat sich auch unser TV-Geschäft etabliert. Im Mobilfunk-Geschäft haben wir die Zahl der werthaltigen Vertragskunden gegenüber dem Jahresende 2016 auf 24,9 Mio. erhöhen können. Im Festnetz treiben wir konsequent den Ausbau von schnellen glasfaserbasierten Anschlüssen (FTTH, FTTB und FTTC) voran. Im Rahmen unserer paneuropäischen Netzstrategie steigerten wir auch die Anzahl der IP-Anschlüsse, v. a. indem wir klassische PSTN-Anschlüsse auf IP-Technologie migrierten.

Mobilfunk

Am Ende des ersten Halbjahres 2017 verzeichneten wir in unserem Gesamtbestand 47,7 Mio. Mobilfunk-Kunden - damit erreichten wir wieder eine nahezu stabile Kundenentwicklung gegenüber dem Jahresendwert 2016. Ursächlich hierfür war die positive Entwicklung im werthaltigen Vertragskunden-Geschäft v. a. bei den Landesgesellschaften in Ungarn, Polen und der Tschechischen Republik. Insgesamt erzielten wir im VertragskundenGeschäft einen Zuwachs von 2,2 % bzw. rund 539 Tsd. Kunden und setzten den Wachstumstrend der letzten Quartale damit weiter erfolgreich fort. Der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand lag zum Ende des ersten Halbjahres 2017 bei 52,1 %. Unsere Kunden profitierten durch den konsequenten Ausbau unserer Mobilfunk-Netze mit 4G/LTE-Technologie von einer größeren Netzabdeckung mit schneller mobiler Breitband-Anbindung. So versorgten wir zum 30. Juni 2017 in den Ländern unseres operativen Segments bereits 91 % der Bevölkerung mit LTE und erreichten somit insgesamt mehr als 102 Mio. Einwohner. Dass unsere Kunden diese hohen Bandbreiten nutzen, zeigen nicht nur die in Anspruch genommenen hohen Datenvolumen, sondern auch die Verkaufszahlen mobiler Endgeräte: Der Anteil an Smart-phones lag im ersten Halbjahr 2017 bei 82 % und stieg gegenüber dem Vorjahr weiter an. Infolgedessen konnten wir die Kundenverluste im Prepaid-Geschäft fast vollständig auffangen. Dieses stand zum einen wettbewerbsbedingt weiterhin unter Druck. Zum anderem wirkten sich die Effekte aus den regulierungsbedingten Prepaid-Registrierungsvorschriften in Polen negativ auf die Kundenentwicklung aus.

Festnetz

Unser TV- und Entertainment-Angebot zeigte auch im ersten Halbjahr 2017 positive Impulse: So wuchs die Anzahl der TV-Kunden gegenüber dem Jahresende 2016 um 2,6 % auf 4,2 Mio.; dabei entfiel ein Großteil der Nettozuwächse von 107 Tsd. Kunden auf unsere Landesgesellschaften in der Slowakei und Ungarn.

In allen unseren integrierten Ländern bieten wir unseren Kunden unser konvergentes Produkt-Portfolio "MagentaOne" an und konnten Ende des ersten Halbjahres 2017 bereits 1,9 Mio. FMC-Kunden gewinnen; v. a. in Griechenland stieg die Nachfrage deutlich an. Auch im Geschäftskundensegment vertreiben wir das Produkt "MagentaOne Business" mit wachsendem Erfolg. Das technische Grundgerüst für FMC-Produkte ist ein vereinfachtes und standardisiertes Netzwerk auf IP-Technologie. Insgesamt haben wir bereits fünf Landesgesellschaften auf IP-Technologie umgestellt. Wir konnten mit einem Wachstum von 8,0 % gegenüber Dezember 2016 nun einen Bestand von 5,4 Mio. IP-basierten Anschlüssen verzeichnen. Der Anteil der IP-basierten Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen liegt bei rund 64,0 %. Die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse lag in unserem operativen Segment Europa zum 30. Juni 2017 bei 8,5 Mio. und entwickelte sich damit weiterhin auf nahezu stabilem Niveau gegenüber dem Jahresende 2016.

Bei den Breitband-Anschlüssen Retail verzeichneten wir im ersten Halbjahr 2017 ein Wachstum von 2,2 % auf insgesamt 5,5 Mio. Anschlüsse. Der Großteil des Nettozuwachses entfiel auf glasfaserbasierte Anschlüsse und lag damit wieder deutlich über dem Wachstum des DSL-Geschäfts. Dieser Erfolg gibt uns Recht auch weiterhin in zukunftsweisende glasfaserbasierte Technologien zu investieren. Zu diesem Zuwachs trugen v. a. Rumänien und Ungarn bei. Insgesamt konnten wir die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser weiter erhöhen: Zum Stichtag lag sie in unseren Landesgesellschaften bei rund 27 %.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q2 2016 Veränderung in % H1 2017 H1 2016
GESAMTUMSATZ 2 781 2 860 2 794 2,4 % 5 641 5 558
Griechenland 690 693 702 (1,3) % 1 383 1 386
Rumänien 230 236 242 (2,5) % 466 476
Ungarn 415 454 408 11,3 % 869 811
Polen 364 378 344 9,9 % 742 721
Tschechische Republik 237 248 234 6,0 % 485 462
Kroatien 224 231 230 0,4 % 455 450
Slowakei 183 185 186 (0,5) % 368 373
Österreich 228 215 208 3,4 % 443 416
Übrigea 260 268 294 (8,8) % 528 566
Betriebsergebnis (EBIT) 324 357 373 (4,3) % 681 709
EBIT-Marge % 11,7 12,5 13,4
12,1 12,8
Abschreibungen (553) (557) (581) 4,1% (1 110) (1 155)
EBITDA 877 913 955 (4,4) % 1 791 1 864
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (12) (33) (13) n. a. (45) (35)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 889 947 968 (2,2) % 1 836 1 899
Griechenland 266 273 268 1,9 % 539 535
Rumänien 37 39 37 5,4 % 76 76
Ungarn 109 141 144 (2,1) % 250 270
Polen 100 125 100 25,0 % 224 220
Tschechische Republik 100 100 100 - 200 199
Kroatien 84 96 95 1,1% 180 177
Slowakei 77 81 79 2,5 % 158 157
Österreich 89 69 70 (1,4) % 158 139
Übrigea 28 22 74 (70,3) % 50 127
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %
32,0 33,1 34,6
32,5 34,2
CASH CAPEX (475) (403) (371) (8,6) % (878) (1 311)


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Veränderung in % Gesamtjahr 2016
GESAMTUMSATZ 1,5 % 11 454
Griechenland (0,2) % 2 883
Rumänien (2,1) % 985
Ungarn 7,2 % 1 673
Polen 2,9 % 1 488
Tschechische Republik 5,0 % 959
Kroatien 1,1% 925
Slowakei (1,3) % 766
Österreich 6,5 % 855
Übrigea (6,7) % 1 132
Betriebsergebnis (EBIT) (3,9) % 1 184
EBIT-Marge %
10,3
Abschreibungen 3,9 % (2 589)
EBITDA (3,9) % 3 773
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (28,6) % (93)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) (3,3) % 3 866
Griechenland 0,7 % 1 120
Rumänien - 175
Ungarn (7,4) % 539
Polen 1,8 % 482
Tschechische Republik 0,5 % 400
Kroatien 1,7 % 374
Slowakei 0,6 % 302
Österreich 13,7 % 258
Übrigea (60,6) % 215
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %

33,8
CASH CAPEX 33,0 % (2 600)


Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.

a "Übrige" enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro sowie ICSS (International Carrier Sales & Solutions), ICSS-Geschäft der Local Business Units, GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters.

Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.a "Übrige" enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro sowie ICSS (International Carrier Sales & Solutions), ICSS-Geschäft der Local Business Units, GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters.

Gesamtumsatz

Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2017 einen Gesamtumsatz von 5,6 Mrd. € und steigerte sich somit gegenüber der Vergleichsperiode leicht um 1,5 %. Auch organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Wechselkurse, lag der Umsatz leicht über dem Vorjahresniveau.

Im Bereich der strategischen Wachstumsfelder haben unsere Landesgesellschaften im ersten Halbjahr 2017 ein deutliches Umsatzplus von 10,6 % erwirtschaftet. So betrug der Anteil der Wachstumsfelder am Segmentumsatz rund 32,0 %. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistete das mobile Datengeschäft mit einem deutlichen Umsatzplus von 16,1 % und stieg damit auf 761 Mio. € gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Alle Länder unseres operativen Segments, insbesondere Polen, Griechenland und Österreich trugen hierzu bei. Auch das TV- und Breitband-Geschäft setzte seinen Aufwärtstrend dank unseres innovativen TV- und Programm-Managements der vergangenen Quartale fort: im ersten Halbjahr 2017 stieg der TV-Umsatz um 7,4 % auf 247 Mio. € sowie der Breitband-Umsatz um 3,7% auf 351 Mio. €. Bei fortgeführter Transformation unseres Kerngeschäfts hin zu wichtigen Wachstumsfeldern zeigte unser Geschäftskundenbereich B2B/ICT im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres wachsende Umsatzzahlen. Treiber dieser Entwicklung waren v. a. die Geschäftsfelder Fixed-Mobile Cloud Convergence (FMCC), Small Medium Business (SMB) Digitalization, Smart Cities/Internet of Things (IoT) und Enterprise Infrastructure/ICT. Diese werden das Wachstum des Europa-Geschäfts in den kommenden Jahren weiter stärken.

Daneben verzeichneten wir höhere Umsätze bei den Endgeräteverkäufen. Mit diesen Zuwächsen konnten wir insgesamt auf Segmentebene dem Umsatzrückgang - im Wesentlichen bei der Sprachtelefonie - entgegenwirken. Aus Länderperspektive betrachtet hatten im ersten Halbjahr 2017 v. a. die Länder Ungarn, Österreich und die Tschechische Republik den größten positiven Effekt auf die organische Umsatzentwicklung. Dadurch konnten rückläufige Umsätze im Wesentlichen in Rumänien und Albanien ausgeglichen werden. Zusätzlich wirkte sich die hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten sowie geringere Roaming-Regulierungsentgelte in den meisten Ländern unseres Segments negativ auf unsere organischen Umsätze aus.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2017 ein bereinigtes EBITDA von 1,8 Mrd. €; das sind 3,3 % weniger als in der Vorjahresperiode. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Wechselkurse sowie Bereinigung um die konzerninterne Verschiebung zum neuen Vorstandsbereich Technologie und Innovation, reduzierte sich das bereinigte EBITDA nur leicht um 1,0 %.

Der positive Umsatzeffekt wurde insbesondere durch höhere Ausgaben bei den Marktinvestitionen überkompensiert. Eine verbesserte Kosteneffizienz wirkte sich hingegen positiv auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung auf Segmentebene aus. Aus Länderperspektive ist das leicht rückläufige organische bereinigte EBITDA im Wesentlichen auf die Entwicklungen unserer Landesgesellschaften in Ungarn und Albanien zurückzuführen. Dem gegenüber stand ein höherer bereinigter EBITDA-Beitrag v. a. in Österreich und Griechenland. Des Weiteren wirkten sich neben Entscheidungen von Regulierungsbehörden bereits im Vorjahr eingeführte Sondersteuern sowie eine seit Januar 2017 in Griechenland im Rahmen eines weiteren Maßnahmenpakets eingeführte Steuer auf Breitband-Internet-Zugänge belastend auf die Entwicklung des bereinigten EBITDA aus.

Unser EBITDA reduzierte sich gegenüber der Vorjahresperiode 2016 um 3,9 % auf 1,8 Mrd. €. Zum einen bedingt durch einen Rückgang des bereinigten EBITDA und zum anderen aufgrund von leicht gestiegenen negativen Sondereinflüssen. Organisch betrachtet reduzierte sich das EBITDA nur leicht um 1,5 %.

Operative Entwicklung in ausgewählten Ländern

Griechenland. In Griechenland lagen die Umsätze im ersten Halbjahr 2017 mit 1,4 Mrd. € auf Vorjahresniveau. Dabei konnte die positive Umsatzentwicklung im Festnetz-Geschäft die leichten Rückgänge im Mobilfunk-Geschäft kompensieren. Hierzu trug insbesondere das Wholesale-Geschäft bei. Ordentliche Zuwachsraten bei unserem FMC-Produkt "CosmoteOne" schlugen sich auch in einer gestiegenen Anzahl an DSL-Anschlüssen nieder; davon profitierte auch unser Breitband-Geschäft mit höheren Umsätzen. Insgesamt konnten wir somit die negativen Effekte aus der Sprachtelefonie mehr als ausgleichen. Die Umsätze im Mobilfunk-Geschäft lagen leicht unter dem Vorjahresniveau. Insbesondere die preis- und mengenbedingt rückläufigen Umsätze bei der Sprachtelefonie belasteten die Service-Umsätze. Steigende Umsätze im Geschäft mit mobilen Datendiensten, u. a. durch höhere Datenvolumen, hatten einen positiven Effekt auf die Service-Umsätze. Unser Geschäftskundenbereich B2B/ICT lag über dem Vorjahreszeitraum.

Im ersten Halbjahr 2017 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland stabil bei 539 Mio. €. Einsparungen bei den indirekten Kosten konnten die insgesamt höheren direkten Kosten kompensieren.

Ungarn. In Ungarn stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2 % auf 869 Mio. €. Organisch, d. h. unter der Annahme konstanter Wechselkurse, stieg der Umsatz um 6,1 %. Wachstumstreiber war das Festnetz-Geschäft mit einem deutlichen Umsatzanstieg im Geschäftskundenbereich B2B/ICT. Auch das TV- Geschäft leistete einen positiven Beitrag zu den Gesamtumsätzen. Unser FMC-Angebot "MagentaOne" trug ebenfalls sowohl im Privatkunden- als auch im Geschäftskundensegment hierzu bei. Auch das Mobilfunk-Geschäft zeigte höhere Umsätze bei den mobilen Datendiensten, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,2 % zulegten. Die Umsätze aus Endgeräteverkäufen entwickelten sich ebenfalls positiv. Dadurch konnten wir die niedrigeren Sprachumsätze mehr als ausgleichen. Nicht zuletzt trug unser schnelles Mobilfunk-Netz und dessen hohe Reichweite zu dieser positiven Entwicklung bei.

Das bereinigte EBITDA sank gegenüber dem Vorjahresquartal um 7,4 % und lag somit bei 250 Mio. €. Organisch betrachtet sank es um 8,3 %; der positive Umsatzeffekt wurde durch höhere Ausgaben für den Marktangang bei TV Inhalten als auch im Geschäftskundenbereich B2B/ICT überkompensiert. Zudem wirkte sich ein im ersten Quartal des Vorjahres erfasster positiver Einmaleffekt belastend auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung aus.

Österreich. Österreich erzielte im ersten Halbjahr 2017 einen Umsatz von 443 Mio. €, das sind 6,5 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Unter anderem ist dies auf das mobile Datengeschäft zurückzuführen, das volumenbedingt weiter anstieg und einen Anteil am Gesamtumsatz von rund 31 % erreichte. Zudem wirkten gestiegene Visitoren-Umsätze sowie ein Einmaleffekt aus dem ersten Quartal 2017 positiv auf die Umsatzentwicklung. Insgesamt konnten diese positiven Umsatzeffekte die Umsatzrückgänge bei SMS-Diensten sowie aus dem Verkauf von mobilen Endgeräten überkompensieren.

Die Umsatzentwicklung schlägt sich auch im bereinigten EBITDA nieder, das im ersten Halbjahr 2017 deutlich stieg und 158 Mio. € betrug.

EBIT

In unserem operativen Segment Europa sank das EBIT im ersten Halbjahr 2017 um 3,9 % auf 681 Mio. €. Ursächlich hierfür war die rückläufige EBITDA-Entwicklung. Daneben wirkten sich geringere Abschreibungen positiv auf das EBIT aus.

Cash Capex

Unser operatives Segment Europa wies im ersten Halbjahr 2017 einen Cash Capex von 878 Mio. € aus. Dies entspricht einem Rückgang von 433 Mio. €, der in erster Linie aus dem im Vorjahreshalbjahr getätigten Erwerb von Mobilfunk-Spektrum in Polen resultierte.

SYSTEMGESCHÄFT

WESENTLICHE KPIs

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im KonzernZwischenabschluss, Seite 42 f. Die Vorjahresvergleichswerte der Finanzkennzahlen und des Auftragseingangs wurden rückwirkend angepasst.

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30.06.2017 31.03.2017 Veränderung 30.06.2017/ 31.03.2017 in % 31.12.2016 Veränderung 30.06.2017/ 31.12.2016 in %
AUFTRAGSEINGANG Mio. € 2 569 1 274 n. a. 6 851 n. a.
COMPUTING & DESKTOP SERVICES





Anzahl der betreuten Server Stück 65 390 64 262 1,8 % 74 336 (12,0) %
Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme Mio. Stück 1,81 1,81 - 1,77 2,3 %
SYSTEMS INTEGRATION





Fakturierte Stunden Mio. 3,5 1,8 n. a. 7,1 n. a.
Utilization Rate % 82,7 82,5 0,2 % p 83,3 (0,6) % p


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30.06.2016 Veränderung 30.06.2017/ 30.06.2016 in %
AUFTRAGSEINGANG 3 053 (15,9) %
COMPUTING & DESKTOP SERVICES

Anzahl der betreuten Server 66 002 (0,9) %
Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme 1,73 4,6 %
SYSTEMS INTEGRATION

Fakturierte Stunden 3,6 (2,8) %
Utilization Rate 83,4 (0,7) % p


Geschäftsentwicklung

Im ersten Halbjahr 2017 entwickelte sich unser operatives Segment Systemgeschäftgegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum rückläufig. Dies ist im Wesentlichen auf den in der Vorjahresvergleichsperiode enthaltenen positiven Effekt aus dem Abschluss der Aufbauphase unseres Großkundenprojekts -ein elektronisches Mauterhebungssystem in Belgien zu errichten und zu betreiben - zurückzuführen.

Auch im ersten Halbjahr 2017 konnten wir erfolgreich neue Verträge abschließen, allerdings konnte das Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums nicht erreicht werden. Im Vorjahr waren mehrere Großaufträge enthalten, die so im Berichtszeitraum nicht wiederholt werden konnten. Dahingegen entwickelte sich unser strategisches Wachstumsfeld Cloud mit einem Wachstum in Höhe von 13,7 % gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres positiv. Ein wichtiger Baustein für den Ausbau unseres Cloud-Geschäfts bleiben strategische Partnerschaften. Das heißt, wir bieten Lösungen unserer Partner aus unseren Rechenzentren in Deutschland an. Dabei spielen die Aspekte Sicherheit und Hochverfügbarkeit für T-Systems und für unsere Kunden eine wichtige Rolle. Der erfolgreich gestartete Geschäftsbereich Telekom Security stellt ein wichtiges Fundament unserer Wachstumsstrategie in digitale Zukunftsfelder dar. Wir bieten mit unseren Internet of Things- und Cloud-Lösungen weiterhin die Standbeine der Digitalisierung sowie die dazu passenden Sicherheitslösungen an.

Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, modernisieren und konsolidieren wir zum einen unsere ICT-Ressourcen kontinuierlich, zum anderen investieren wir in Zukunftsfelder. Durch das Herauslösen der Telekom IT aus dem operativen Segment Systemgeschäft sank die Anzahl der betreuten Server um 12,0 % gegenüber dem 31. Dezember 2016. Bei den Rechenzentren konnten wir durch den technischen Fortschritt immer größere und leistungsstärkere Einheiten errichten - dies wirkt auch positiv auf unsere Kosteneffizienz. Die Zahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme wuchs im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 4,6 %.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q2
2016
Veränderung in % H1 2017 H1 2016
GESAMTUMSATZ 1 704 1 688 1 719 (1,8) % 3 392 3 578
Umsatz extern 1 369 1 349 1 402 (3,8) % 2 717 2 947
Betriebsergebnis (EBIT) (37) 0 (62) n. a. (37) (11)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse (35) (42) (77) 45,5 % (76) (127)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) (2) 41 15 n. a. 39 116
EBIT-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %
(0,1) 2,4 0,9
1,1 3,2
Abschreibungen (98) (97) (95) (2,1) % (195) (191)
EBITDA 61 97 33 n. a. 158 180
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (35) (39) (77) 49,4 % (74) (127)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 96 136 111 22,5 % 232 307
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %
5,6 8,1 6,5
6,8 8,6
CASH CAPEX (86) (91) (96) 5,2 % (177) (174)


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Veränderung in % Gesamtjahr 2016
GESAMTUMSATZ (5,2) % 6 993
Umsatz extern (7,8) % 5 678
Betriebsergebnis (EBIT) n. a. (150)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse 40,2 % (276)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) (66,4) % 126
EBIT-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %

1,8
Abschreibungen (2,1) % (428)
EBITDA (12,2) % 278
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 41,7 % (252)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) (24,4) % 530
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %

7,6
CASH CAPEX (1,7) % (402)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug im ersten Halbjahr 3,4 Mrd. € und lag um 5,2 % unter dem Vorjahresvergleichszeitraum. Diese Umsatzentwicklung resultiert in erster Linie aus dem im März des Vorjahres erfolgten Abschluss der Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien sowie der generell rückläufigen Preisentwicklung im ICT-Geschäft. Getrieben durch diese Entwicklung waren die internationalen Umsätze rückläufig. Leicht positive Umsatzeffekte resultieren aus unseren Wachstumsfeldern Cloud und Internet of Things sowie aus Umsätzen der neu gestarteten Telekom Security.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Im ersten Halbjahr 2017 ging das bereinigte EBITDA um 75 Mio. € auf 232 Mio. € zurück. Hauptgrund dafür ist der positive Effekt aus der nach Abschluss der Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien erfolgten Abrechnung in der Berichtsperiode des Vorjahres. Auch unter den Rahmenbedingungen eines angespannten ICT-Marktes und der laufenden All-IP-Umstellung einiger unserer Kundenverträge, entwickelte sich das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft ohne Berücksichtigung des genannten Einmaleffekts im Vorjahresvergleich leicht positiv.

Das EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22 Mio. € auf 158 Mio. € zurück, im Wesentlichen aufgrund des beim bereinigten EBITDA beschriebenen Einmaleffekts, teilweise kompensiert durch die um 53 Mio. € niedrigeren negativen Sondereinflüsse, bedingt durch höhere Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen im Vorjahr.

EBIT, bereinigtes EBIT

Das bereinigte EBIT unseres operativen Segments Systemgeschäft sank gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 um 77 Mio. €. Insbesondere der beim EBITDA beschriebene Einmaleffekt im Vorjahr trug zu dieser Entwicklung bei. Die Abschreibungen lagen leicht über dem Vorjahresniveau.

Cash Capex

Der Cash Capex des operativen Segments Systemgeschäft lag im Berichtszeitraum bei 177 Mio. € und ist damit im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum um 1,7 % gestiegen. Unsere Investitionen stehen im Zusammenhang mit der zunehmenden Weiterentwicklung der Digitalisierung von Wirtschaftsunternehmen. Deshalb investieren wir in Wachstumsfelder sowie in digitale Zukunftsfelder, wie Digitale Transformation und Internet der Dinge, Cloud Computing oder Cyber Security. Auch der weitere Ausbau des europäischen Mautsystems trägt zu einem erhöhten Investitionsbedarf bei.

GROUP DEVELOPMENT

Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das operative Segment "Group Development". Group Development steuert ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv und entwickelt diese wertsteigernd. Für weitere Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im KonzernZwischenabschluss, Seite 42 f. Die Vorjahresvergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.

KUNDENENTWICKLUNG

in Tsd.

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30.06.2017 31.03.2017 Veränderung 30.06.2017/ 31.03.2017 in % 31.12.2016 Veränderung 30.06.2017/ 31.12.2016 in %
NIEDERLANDE Mobilfunk-Kunden 3 830 3 789 1,1% 3 746 2,2 %

Festnetz-Anschlüsse 184 176 4,5 % 164 12,2 %

Breitband-Anschlüsse 184 176 4,5 % 164 12,2 %


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30.06.2016 Veränderung 30.06.2017/ 30.06.2016 in %
NIEDERLANDE 3 671 4,3 %

- n. a.

- n. a.


Im ersten Halbjahr 2017 konnte die T-Mobile Netherlands aufgrund einer erfolgreichen Neupositionierung am Markt einen Kundenzuwachs im Mobilfunkgeschäft im Privat- und Geschäftskundensegment verzeichnen. Dies ist im Wesentlichen auf das im ersten Quartal eingeführte neue Tarifportfolio und den damit verbesserten Marktangang zurückzuführen. Auch das erst Ende 2016 von Vodafone erworbene Privatkunden-Festnetzgeschäft konnte ein Kundenwachstum von 12,2 % im ersten Halbjahr 2017 generieren.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q2 2016 Veränderung in % H1 2017 H1 2016
GESAMTUMSATZ 595 562 573 (1,9) % 1 157 1 148
Niederlande 341 345 319 8,2 % 687 643
Betriebsergebnis (EBIT) 686 388 217 78,8 % 1 074 2 857
Abschreibungen (71) (71) (87) 18,4 % (143) (177)
EBITDA 758 460 305 50,8 % 1 217 3 034
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 519 223 49 n. a. 742 2 555
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 238 236 256 (7,8) % 475 479
Niederlande 110 119 102 16,7 % 229 190
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %
40,0 42,0 44,7
41,1 41,7
CASH CAPEX (81) (57) (40) (42,5) % (138) (133)


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Veränderung in % Gesamtjahr 2016
GESAMTUMSATZ 0,8 % 2 347
Niederlande 6,8 % 1 331
Betriebsergebnis (EBIT) (62,4) % 2 730
Abschreibungen 19,2 % (760)
EBITDA (59,9) % 3 490
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (71,0) % 2 547
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) (0,8) % 943
Niederlande 20,5 % 358
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %

40,2
CASH CAPEX (3,8) % (271)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development erhöhte sich im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht um 0,8 %. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die positive Umsatzentwicklung der T-Mobile Netherlands zurückzuführen. Vermindernd auf den Gesamtumsatz wirkten sich entfallene Umsatzbeiträge im Zusammenhang mit der Veräußerung der Strato aus. Der Umsatz der DFMG blieb gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 nahezu unverändert.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Das EBITDA reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,8 Mrd. € auf 1,2 Mrd. €. Im Rahmen der kontinuierlichen Analyse unseres Beteiligungsportfolios mit dem Fokus auf die angemessene Weiterentwicklung der Unternehmen haben wir die Strato zum 31. März 2017 sowie unsere restlichen Anteile an der Scout24 AG zum 23. Juni 2017 verkauft. Aus den Veräußerungen ergaben sich als Sondereinflüsse erfasste Erträge in Höhe von rund 0,7 Mrd. €. Im Vorjahresvergleichszeitraum waren Sondereinflüsse in Höhe von 2,6 Mrd. € enthalten; diese resultierten überwiegend aus der Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE.

Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Group Development hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,8 % leicht reduziert. In der T-Mobile Netherlands stieg das bereinigte EBITDA gegenüber dem Vorjahr um 20,5 %. Im Wesentlichen ist dies auf geringere Marktinvestitionen durch einen höheren Anteil an SIM Only-Verträgen sowie eine signifikante Reduktion der Gemeinkosten im Rahmen eines Transformationsprogrammes zurückzuführen. Vermindernd auf das bereinigte EBITDA wirkten sich entfallene Wertbeiträge im Zusammenhang mit der Veräußerung der Strato aus. Ein weiterer Treiber hinter dem leichten Rückgang des operativen Segments sind Einmaleffekte, die das bereinigte EBITDA der DFMG im Vorjahreszeitraum positiv beeinflussten.

EBIT

Das EBIT sank gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 1,8 Mrd. € auf 1,1 Mrd. €. Ursache hierfür sind die beim EBITDA beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen lagen unter dem Niveau des Vorjahres.

Cash Capex

Der Cash Capex unseres operativen Segments Group Development stieg im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,8 %, v. a. bei der T-Mobile Netherlands durch die Akquisition des Privatkunden-Festnetzgeschäfts von Vodafone.

Informationen zu Auswirkungen unserer Beteiligungen auf das Finanzergebnis finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns", Seite 10 ff.

GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im KonzernZwischenabschluss, Seite 42 ff. Die Vorjahresvergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q22016 Veränderung in % H1 2017 H1 2016
GESAMTUMSATZ 737 787 910 (13,5) % 1 525 1 691
Betriebsergebnis (EBIT) (292) (282) (571) 50,6 % (574) (1 001)
Abschreibungen (148) (192) (192) - (341) (342)
EBITDA (144) (90) (379) 76,3 % (233) (659)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (16) 1 (290) n. a. (15) (423)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) (128) (90) (89) (1,1) % (218) (236)
CASH CAPEX (242) (239) (207) (15,5) % (481) (434)


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Veränderung in % Gesamtjahr 2016
GESAMTUMSATZ (9,8) % 3 467
Betriebsergebnis (EBIT) 42,7 % (1 919)
Abschreibungen 0,3 % (676)
EBITDA 64,6 % (1 243)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 96,5 % (574)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 7,6 % (670)
CASH CAPEX (10,8) % (936)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,8 %. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bei der Telekom IT konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland nicht mehr verrechnet werden. Hinzu kamen gesunkene konzerninterne Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude, im Wesentlichen aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen, ein Umsatzrückgang bei Telekom Training und geringere konzerninterne Umsätze bei Telekom IT aufgrund der reduzierten umsatzrelevanten Kostenbasis. Positiv wirkte sich die strukturelle Weiterentwicklung der Deutschen Telekom Services Europe (DTSE) auf den Umsatz aus.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

In der Berichtsperiode verbesserte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group Headquarters & Group Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Mio. €. Die Verbesserung resultierte im Wesentlichen aus der Neuaufstellung unseres Vorstandsbereichs Technologie und Innovation und aus einem reduzierten Personalbestand infolge des fortgesetzten Personalumbaus bei Vivento. Positiv wirkten sich des Weiteren die geringeren operativen Kosten bei unseren Group Services und die höheren Erträge aus Immobilienverkäufen aus. Gegenläufig belasteten die gesunkenen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude das bereinigte EBITDA.

Insgesamt wirkten sich im ersten Halbjahr 2017 im Saldo negative Sondereinflüsse in Höhe von 15 Mio. € auf das EBITDA aus. Diese ergaben sich hauptsächlich durch Aufwendungen für Personalmaßnahmen und gegenläufig durch einen Ertrag aus der Veräußerung der DeTeMedien. Im Vorjahreszeitraum hatten Aufwendungen, insbesondere für Personalmaßnahmen, die negativen Sondereinflüsse von 423 Mio. € geprägt.

EBIT

Die Verbesserung des EBIT um 427 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultierte im Wesentlichen aus einem verbesserten EBITDA. Die Abschreibungen lagen auf Vorjahresniveau.

Cash Capex

Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 47 Mio. €, im Wesentlichen aufgrund von höheren Fahrzeuganschaffungen und Bauleistungen sowie höheren Entwicklungsleistungen im Vorstandsbereich Technologie und Innovation.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. JUNI 2017)

Bezüglich eingetretener Ereignisse nach Schluss der Berichtsperiode verweisen wir auf die "Ereignisse nach der Berichtsperiode" im KonzernZwischenabschluss, Seite 50.

PROGNOSE

Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung unseres Managements. Abweichend von den im zusammengefassten Lagebericht 2016 (Geschäftsbericht 2016, Seite 87 ff.) veröffentlichten Prognosen, gehen wir davon aus, dass das bereinigte EBITDA des Konzerns im Geschäftsjahr 2017 statt bislang rund 22,2 Mrd. € jetzt auf rund 22,3 Mrd. € wachsen wird. Maßgeblich dafür ist die bessere Entwicklung des Geschäfts im operativen Segment USA, für das wir jetzt ein bereinigtes EBITDA von rund 10,3 Mrd. US-$, statt bislang rund 10,2 Mrd. US-$ erwarten. Die übrigen abgegebenen Aussagen behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Darüber hinaus gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Seite 8 f., in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

RISIKO- UND CHANCENSITUATION

Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 dargestellten Risiko- und Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2016, Seite 97 ff.). Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

RECHTSVERFAHREN

Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect fand im März 2017 eine weitere mündliche Verhandlung statt. Die Gesellschafter Deutsche Telekom AG und Daimler Financial Services AG haben auch Gegenansprüche wegen der Pflichtverletzungen des Bundes hinsichtlich der Verzögerung des Maut-Starts geltend gemacht.

Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im

von der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren haben die Kläger die geltend gemachte Forderung im Rahmen der Berufung auf ca. 527 Mio. € zzgl. Zinsen erhöht.

ABGESCHLOSSENE VERFAHREN

Reduzierung des Unternehmensbeitrags für die Postbeamtenversorgung.

Das Oberverwaltungsgericht Berlin hat die Berufung der Deutschen Telekom AG zurückgewiesen. Die Entscheidung ist rechtskräftig, da die Deutsche Telekom AG auf die Einlegung von Rechtsmitteln verzichtet hat. Das Verfahren ist damit beendet.

KARTELLVERFAHREN

Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge der Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission. Im Juni 2017 wurde der Slovak Telekom eine weitere, bislang nicht substantiierte Schadensersatzklage von Benestra s. r. o. in Höhe von 59 Mio. € zugestellt. Des weiteren hat Orange Slovensko a. s. nach im Juni 2017 abgeschlossenen Vergleichsverhandlungen ihre Klage zurückgenommen.

EINSCHÄTZUNG ZUR GESAMTRISIKOSITUATION

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem RisikoManagement-System, wie auch nach Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen Risiken absehbar, die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährden könnten.

Konzern-Zwischenabschluss

KONZERN-BILANZ

in Mio. €

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30.06.2017 31.12.2016 Veränderung Veränderung in % 30.06.2016
AKTIVA




KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 17 808 26 638 (8 830) (33,1) % 24 518
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2 441 7 747 (5 306) (68,5) % 7 207
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 9 161 9 362 (201) (2,1) % 8 825
Ertragsteuerforderungen 181 218 (37) (17,0) % 159
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2 116 5 713 (3 597) (63,0) % 4 172
Vorräte 1 729 1 629 100 6,1 % 1 890
Übrige Vermögenswerte 1 975 1 597 378 23,7 % 1 802
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 204 372 (168) (45,2) % 463
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 123 682 121 847 1 835 1,5 % 118 948
Immaterielle Vermögenswerte 64 809 60 599 4 210 6,9 % 58 269
Sachanlagen 46 203 46 758 (555) (1,2) % 44 901
Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 606 725 (119) (16,4) % 782
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 6 417 7 886 (1 469) (18,6) % 9 218
Aktive latente Steuern 4 898 5 210 (312) (6,0) % 5 208
Übrige Vermögenswerte 748 669 79 11,8 % 570
BILANZSUMME 141 490 148 485 (6 995) (4,7) % 143 466
PASSIVA




KURZFRISTIGE SCHULDEN 27 200 33 126 (5 926) (17,9) % 30 286
Finanzielle Verbindlichkeiten 10 351 14 422 (4 071) (28,2) % 12 570
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 8 735 10 441 (1 706) (16,3) % 9 442
Ertragsteuerverbindlichkeiten 358 222 136 61,3 % 203
Sonstige Rückstellungen 2 796 3 068 (272) (8,9) % 2 852
Übrige Schulden 4 959 4 779 180 3,8 % 5 129
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 0 194 (194) n. a. 90
LANGFRISTIGE SCHULDEN 75 696 76 514 (818) (1,1)% 76 212
Finanzielle Verbindlichkeiten 50 638 50 228 410 0,8 % 50 361
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 8 113 8 451 (338) (4,0) % 8 818
Sonstige Rückstellungen 3 215 3 320 (105) (3,2) % 3 155
Passive latente Steuern 9 582 10 007 (425) (4,2) % 9 529
Übrige Schulden 4 148 4 508 (360) (8,0) % 4 349
SCHULDEN 102 896 109 640 (6 744) (6,2) % 106 498
EIGENKAPITAL 38 594 38 845 (251) (0,6) % 36 968
Gezeichnetes Kapital 12 189 11 973 216 1,8 % 11 973
Eigene Anteile (49) (50) 1 2,0 % (50)

12 140 11 923 217 1,8 % 11 923
Kapitalrücklage 54 574 53 356 1 218 2,3 % 53 288
Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag (38 622) (38 727) 105 0,3 % (39 007)
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis (558) 78 (636) n. a. (1 958)
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 1 621 2 675 (1 054) (39,4) % 3 746
ANTEILE DER EIGENTÜMER DES MUTTERUNTERNEHMENS 29 155 29 305 (150) (0,5) % 27 992
Anteile anderer Gesellschafter 9 439 9 540 (101) (1,1) % 8 976
BILANZSUMME 141 490 148 485 (6 995) (4,7) % 143 466

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

in Mio. €

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Q2 2017 Q2 2016 Veränderung in % H1 2017 H1 2016 Veränderung in %
UMSATZERLÖSE 18 890 17 817 6,0 % 37 537 35 447 5,9 %
Sonstige betriebliche Erträge 479 258 85,7 % 1 250 3 437 (63,6) %
Bestandsveränderungen (6) (6) - 34 6 n. a.
Aktivierte Eigenleistungen 563 518 8,7 % 1 105 998 10,7 %
Materialaufwand (9 281) (8 764) (5,9) % (18 593) (17 427) (6,7) %
Personalaufwand (3 824) (4 365) 12,4 % (7 788) (8 427) 7,6 %
Sonstige betriebliche Aufwendungen (835) (761) (9,7) % (1 596) (1 670) 4,4 %
Abschreibungen (3 156) (3 151) (0,2) % (6 347) (6 293) (0,9) %
BETRIEBSERGEBNIS 2 830 1 546 83,1 % 5 601 6 071 (7,7)%
Zinsergebnis (511) (652) 21,6 % (1 148) (1 285) 10,7 %
Zinserträge 94 48 95,8 % 169 110 53,6 %
Zinsaufwendungen (605) (700) 13,6 % (1 318) (1 395) 5,5 %
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 3 (1) n. a. 7 1 n. a.
Sonstiges Finanzergebnis (445) (93) n. a. (1 851) 324 n. a.
FINANZERGEBNIS (953) (746) (27,7)% (2 993) (960) n. a.
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 1 877 800 n. a. 2 609 5 111 (49,0) %
Ertragsteuern (686) (114) n. a. (608) (1 048) 42,0 %
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 1 192 686 73,8 % 2 001 4 063 (50,8) %
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) 874 621 40,7 % 1 621 3 746 (56,7) %
Anteile anderer Gesellschafter 317 65 n. a. 380 317 19,9 %


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Gesamtjahr 2016
UMSATZERLÖSE 73 095
Sonstige betriebliche Erträge 4 180
Bestandsveränderungen (12)
Aktivierte Eigenleistungen 2 112
Materialaufwand (37 084)
Personalaufwand (16 463)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (3 284)
Abschreibungen (13 380)
BETRIEBSERGEBNIS 9 164
Zinsergebnis (2 492)
Zinserträge 223
Zinsaufwendungen (2 715)
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen (53)
Sonstiges Finanzergebnis (2 072)
FINANZERGEBNIS (4 617)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 4 547
Ertragsteuern (1 443)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 3 104
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) 2 675
Anteile anderer Gesellschafter 429


ERGEBNIS JE AKTIE

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Q2 2017 Q2 2016 Veränderung in % H1 2017 H1 2016
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) Mio. € 874 621 40,7 % 1 621 3 746
Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert Mio. Stück 4 669 4 597 1,6 % 4 669 4 597
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT 0,19 0,13 46,2 % 0,35 0,81


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Veränderung in % Gesamtjahr 2016
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) (56,7) % 2 675
Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert 1,6 % 4 625
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT (56,8) % 0,58


KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

in Mio. €

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Q2 2017 Q2 2016 Veränderung H1 2017 H1 2016 Veränderung
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 1 192 686 506 2 001 4 063 (2 062)
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden





Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 207 (440) 647 326 (1 078) 1 404
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 0 0 0 0 0 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (65) 136 (201) (103) 332 (435)

142 (304) 446 223 (746) 969
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen





Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe





Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 0 (948) 948
Erfolgsneutrale Änderung (1 171) 549 (1 720) (1 249) (633) (616)
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten





Erfolgswirksame Änderung 2 6 (4) 3 5 (2)
Erfolgsneutrale Änderung 21 (986) 1 007 20 (1 445) 1 465
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten





Erfolgswirksame Änderung 205 54 151 266 298 (32)
Erfolgsneutrale Änderung (149) 69 (218) (92) (340) 248
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen





Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 0 7 (7)
Erfolgsneutrale Änderung 0 0 0 (1) 1 (2)
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (19) (39) 20 (56) 14 (70)

(1 111) (347) (764) (1 109) (3 041) 1 932
SONSTIGES ERGEBNIS (969) (651) (318) (886) (3 787) 2 901
GESAMTERGEBNIS 223 35 188 1 115 276 839
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens 312 (165) 477 1 212 58 1 154
Anteile anderer Gesellschafter (89) 200 (289) (97) 218 (315)


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Gesamtjahr 2016
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 3 104
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen (660)
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 205

(455)
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe
Erfolgswirksame Änderung (948)
Erfolgsneutrale Änderung 395
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
Erfolgswirksame Änderung 2 282
Erfolgsneutrale Änderung (2 323)
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten
Erfolgswirksame Änderung 328
Erfolgsneutrale Änderung (457)
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen
Erfolgswirksame Änderung 7
Erfolgsneutrale Änderung 1
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 39

(676)
SONSTIGES ERGEBNIS (1 131)
GESAMTERGEBNIS 1 973
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens 1 306
Anteile anderer Gesellschafter 667


KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

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in Mio. € Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens

Bezahltes Eigenkapital Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis

Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Kapitalrücklage Gewinnrücklagen einschl. Ergebnisvortrag Konzernüber-schuss/ (-fehlbetrag) Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe
STAND ZUM 1. JANUAR 2016 11 793 (51) 52 412 (38 969) 3 254 427
Veränderung Konsolidierungskreis





Transaktionen mit Eigentümern

(47)

(2)
Gewinnvortrag


3 254 (3 254)
Dividendenausschüttung


(2 523)

Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG 180
839


Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung

84


Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien
1
2

Überschuss/(Fehlbetrag)



3 746
Sonstiges Ergebnis


(735)
(1 489)
GESAMTERGEBNIS





Transfer in Gewinnrücklagen


(36)

STAND ZUM 30. JUNI 2016 11 973 (50) 53 288 (39 007) 3 746 (1 064)
STAND ZUM 1. JANUAR 2017 11 973 (50) 53 356 (38 727) 2 675 (371)
Veränderung Konsolidierungskreis





Transaktionen mit Eigentümern

(47)

(6)
Gewinnvortrag


2 675 (2 675)
Dividendenausschüttung


(2 794)

Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG 216
1 175


Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung

90


Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien
1
3

Überschuss/(Fehlbetrag)



1 621
Sonstiges Ergebnis


221
(770)
GESAMTERGEBNIS





Transfer in Gewinnrücklagen





STAND ZUM 30. JUNI 2017 12 189 (49) 54 574 (38 622) 1 621 (1 147)


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in Mio. € Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Summe

Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis

Neubewertungsrücklage Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Sicherungsinstrumente At equity bilanzierte Unternehmen Steuern
STAND ZUM 1. JANUAR 2016 (62) 110 738 (17) (235) 29 400
Veränderung Konsolidierungskreis




-
Transaktionen mit Eigentümern




(49)
Gewinnvortrag




0
Dividendenausschüttung




(2 523)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG




1 019
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung




84
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien




3
Überschuss/(Fehlbetrag)




3 746
Sonstiges Ergebnis
(1 443) (42) 8 13 (3 688)
GESAMTERGEBNIS




58
Transfer in Gewinnrücklagen


36
0
STAND ZUM 30. JUNI 2016 (62) (1 333) 696 27 (222) 27 992
STAND ZUM 1. JANUAR 2017 (60) 69 609 27 (196) 29 305
Veränderung Konsolidierungskreis





Transaktionen mit Eigentümern




(53)
Gewinnvortrag




0
Dividendenausschüttung




(2 794)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG




1 391
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung




90
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien




4
Überschuss/(Fehlbetrag)




1 621
Sonstiges Ergebnis
22 174 (1) (55) (409)
GESAMTERGEBNIS




1 212
Transfer in Gewinnrücklagen





STAND ZUM 30. JUNI 2017 (60) 91 783 26 (251) 29 155


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in Mio. € Anteile anderer Gesellschafter Gesamt KonzernEigenkapital






STAND ZUM 1. JANUAR 2016 8 750 38 150
Veränderung Konsolidierungskreis (2) (2)
Transaktionen mit Eigentümern 62 13
Gewinnvortrag - 0
Dividendenausschüttung (97) (2 620)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG 0 1 019
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 45 129
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien - 3
Überschuss/(Fehlbetrag) 317 4 063
Sonstiges Ergebnis (99) (3 787)
GESAMTERGEBNIS 218 276
Transfer in Gewinnrücklagen
0
STAND ZUM 30. JUNI 2016 8 976 36 968
STAND ZUM 1. JANUAR 2017 9 540 38 845
Veränderung Konsolidierungskreis

Transaktionen mit Eigentümern 70 17
Gewinnvortrag - 0
Dividendenausschüttung (122) (2 916)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG - 1 391
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 48 138
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien - 4
Überschuss/(Fehlbetrag) 380 2 001
Sonstiges Ergebnis (477) (886)
GESAMTERGEBNIS (97) 1 115
Transfer in Gewinnrücklagen

STAND ZUM 30. JUNI 2017 9 439 38 594


KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

in Mio. €

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Q2 2017 Q2 2016 H1 2017 H1 2016 Gesamtjahr 2016
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUER 1 877 800 2 609 5 111 4 547
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 3 156 3 151 6 347 6 293 13 380
Finanzergebnis 953 746 2 993 960 4 617
Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften (31) (1) (550) (7) (7)
Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen (226) (55) (226) (2 562) (2 591)
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 66 73 185 164 316
Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen (2) 11 (35) (399) (495)
Veränderung aktives Working Capital (467) 251 (109) (166) (1 000)
Veränderung der Rückstellungen (256) (302) (326) (394) (234)
Veränderung übriges passives Working Capital (31) (320) (562) (192) (510)
Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern (100) (135) (180) (267) (527)
Erhaltene Dividenden 13 5 88 180 331
Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten 0 289 0 289 289
OPERATIVER CASHFLOW 4 955 4 513 10 235 9 010 18 116
Gezahlte Zinsen (1 141) (894) (2 311) (2 061) (3 488)
Erhaltene Zinsen 389 312 635 478 905
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 4 204 3 931 8 559 7 427 15 533
Auszahlungen für Investitionen in




Immaterielle Vermögenswerte (7 984) (824) (8 716) (2 531) (5 603)
Sachanlagen (2 256) (1 879) (4 804) (4 068) (8 037)
Langfristige finanzielle Vermögenswerte (98) (43) (175) (353) (483)
Auszahlungen für die Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen (7) (1) (11) 0 (2)
Einzahlungen aus Abgängen von




Immateriellen Vermögenswerten 1 0 15 0 1
Sachanlagen 90 53 194 210 363
Langfristigen finanziellen Vermögenswerten 328 110 347 153 335
Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen 504 0 500 11 4
Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens 2 210 353 1 948 615 (186)
Sonstiges 0 2 (1) (4) -
CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT (7 212) (2 229) (10 703) (5 967) (13 608)
Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 4 806 7 451 6 315 15 348 26 187
Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (8 952) (9 142) (17 347) (20 543) (34 951)
Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 1 865 1 377 10 013 5 836 9 520
Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 0 0 (10) 0 (20)
Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (1 502) (1 547) (1 503) (1 556) (1 596)
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (165) (87) (361) (163) (374)
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern 4 11 18 12 26
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern (5) (3) (93) (46) (114)
Sonstiges 0 0 0 0 -
CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT (3 950) (1 940) (2 970) (1 112) (1 322)
Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) (155) 113 (194) (38) 250
Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 13
3
(3)
NETTOVERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL (LAUFZEIT BIS 3 MONATE) (7 101) (125) (5 306) 310 850
BESTAND AM ANFANG DER PERIODE 9 542 7 332 7 747 6 897 6 897
BESTAND AM ENDE DER PERIODE 2 441 7 207 2 441 7 207 7 747

ERHEBLICHE EREIGNISSE UND GESCHÄFTSVORFÄLLE

RECHNUNGSLEGUNG

Der Halbjahres-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vorschriften des § 37y Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) i. V. m. § 37w Abs. 2 WpHG einen Konzern-Zwischenabschluss und einen Konzern-Zwischenlagebericht sowie die Versicherung der gesetzlichen Vertreter nach § 297 Abs. 2 Satz 4, § 315 Abs. 1 Satz 6 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Konzern-Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung des WpHG aufgestellt.

STATEMENT OF COMPLIANCE

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2017 ist unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.

Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Halbjahres-Finanzbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016, Geschäftsbericht 2016, Seite 133 ff.

ERSTMALS IN DER BERICHTSPERIODE ANZUWENDENDE NEUE STANDARDS UND INTERPRETATIONEN SOWIE ÄNDERUNGEN VON STANDARDS UND INTERPRETATIONEN, DIE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017 RELEVANT SIND

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Verlautbarung Titel Anwendungspflicht für die Deutschen Telekom ab Änderungen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom
Amendments to IAS 7 Disclosure Initiative 01.01.2017a Durch diese Verlautbarung werden Angaben vorgeschrieben, die die Abschlussadressaten in die Lage versetzen sollen, Veränderungen von Verbindlichkeiten aus der Finanzierungstätigkeit zu beurteilen. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IAS 12 Recognition of Deferred Tax Assets for Unrealised Losses 01.01.2017a Klarstellung der Bilanzierung aktiver latenter Steuern auf unrealisierte Verluste zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Annual Improvements Project Annual Improvements to IFRSs 2014-2016 Cycle 01.01.2017 (nur IFRS 12)a Klarstellungen zu IFRS 1, IFRS 12 und IAS 28 Keine wesentlichen Auswirkungen.

a Noch nicht von der EU übernommen, als voraussichtlicher Erstanwendungszeitpunkt wird zunächst das vom IASB vorgesehene Erstanwendungsdatum angenommen.

VERÖFFENTLICHTE, ABER NOCH NICHT ANZUWENDENDE STANDARDS, INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN

Im Mai 2014 hat der IASB IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers"

veröffentlicht. Die Anwendungspflicht gilt für die ab dem 1. Januar 2018 beginnenden Berichtsperioden. Der Standard sieht ein einheitliches prinzipienbasiertes fünfstufiges Modell für die Erlösermittlung und -erfassung vor, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist. Er ersetzt insbesondere die bestehenden Standards IAS 18 "Revenue" und IAS 11 "Construction Contracts" und hat wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom. Insbesondere betreffen die Neuregelungen - abhängig vom konkreten Geschäftsmodell - die folgenden Sachverhalte:

Bei Mehrkomponentengeschäften (z. B. Mobilfunk-Vertrag plus Mobiltelefon) mit vorab gelieferten subventionierten Produkten ist ein größerer Teil der Gesamtvergütung der vorab gelieferten Komponente (Mobiltelefon) zuzurechnen, sodass künftig Umsatzerlöse früher zu erfassen sind. In der Bilanz führt dies zum Ansatz eines "vertraglichen Vermögenswerts", d. h. einer rechtlich noch nicht entstandenen Forderung aus dem Kundenvertrag.

Gleichzeitig hat dies eine Erhöhung der Umsätze aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren zulasten der Umsätze aus der Erbringung von Dienstleistungen zur Folge.

Der Umfang der oben beschriebenen Änderungen aus der Erstanwendung von IFRS 15 hängt wesentlich von den Geschäftsmodellen der jeweiligen Tochtergesellschaft ab. Während im operativen Segment Deutschland der Verkauf von subventionierten Endgeräten im Zusammenhang mit dem Abschluss von Service-Verträgen im Privatkundengeschäft weiterhin üblich ist, werden in den operativen Segmenten USA und zum Teil Europa Endgeräte nicht oder nur in geringem Umfang rabattiert verkauft, sondern dem Kunden stattdessen Ratenzahlungs- oder Leasing-Modelle angeboten.

Aufwendungen für Vertriebsprovisionen (Kundengewinnungskosten) sind künftig zu aktivieren und über die geschätzte Kundenbindungsdauer zu verteilen.

Zum Erstanwendungszeitpunkt erhöhen sich die Bilanzsumme sowie das Eigenkapital aufgrund der Aktivierung von vertraglichen Vermögenswerten und Kundengewinnungskosten.

Abgrenzung, d. h. spätere Erfassung von Umsätzen im Falle der Einräumung von "wesentlichen Rechten" wie z. B. der Gewährung von zusätzlichen Rabatten für den künftigen Erwerb von weiteren Produkten.

Vertragliche Verbindlichkeiten (die auch bisher schon als abgegrenzte Erlöse passiviert wurden) sind je Kundenvertrag mit vertraglichen Vermögenswerten zu saldieren.

Bei der Beurteilung, ob die Deutsche Telekom Produkte für eigene Rechnung (Prinzipal = Bruttoumsatz) oder für fremde Rechnung (Agent = Nettoumsatz) verkauft, ergeben sich voraussichtlich keine wesentlichen Veränderungen.

Die Deutsche Telekom wird das Wahlrecht zur vereinfachten Erstanwendung anwenden, d. h., die zum 1. Januar 2018 noch nicht vollständig erfüllten Verträge werden so bilanziert, als wären sie von Beginn an entsprechend IFRS 15 angesetzt worden. Der kumulierte Effekt aus der Umstellung wird erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Vergleichszahlen der Vorjahresperioden werden nicht angepasst, sondern stattdessen die Veränderungen von Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden Periode erläutert, die aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 resultieren.

Die Auswirkungen werden im Rahmen eines konzernübergreifenden Projekts zur Implementierung des neuen Standards untersucht. Basierend auf der aktuellen Einschätzung des Managements erwartet die Deutsche Telekom aus der Umstellung einen in den Gewinnrücklagen zu erfassenden erhöhenden kumulierten Effekt vor Berücksichtigung latenter Steuern von 3 bis 4 Mrd. €. Der Effekt resultiert im Wesentlichen aus dem erstmaligen Ansatz von

vertraglichen Vermögenswerten, die nach IFRS 15 zu einer früheren Erfassung von Umsätzen aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren geführt hätten, sowie

abgegrenzten Kundengewinnungskosten, die nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Vertriebsaufwendungen geführt hätten.

Hinsichtlich der künftigen Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erwartet die Deutsche Telekom eine Verringerung des Anteils der Umsätze aus der Erbringung von Dienstleistungen bzw. eine Erhöhung des Anteils der Umsätze aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren an den Gesamtumsätzen von 1 bis 3 Prozentpunkten. Wie zuvor dargestellt, führt IFRS 15 zu einer früheren Umsatz- und einer späteren Aufwandserfassung für die zum 1. Januar 2018 noch nicht abgeschlossenen Verträge. Da diese Effekte aus der Umstellung auf die neue Bilanzierung jedoch erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst werden, können sich ergebniswirksame Auswirkungen im Geschäftsjahr 2018 lediglich aus Veränderungen der zeitlichen Differenzen bei der Realisation von Erlösen und Aufwendungen ergeben. Unter der Annahme eines gleichbleibenden Geschäftsverlaufs bedeutet das in einem Massenmarkt mit einer Vielzahl von Kundenverträgen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten abgeschlossen werden:

Bei noch laufenden Verträgen werden geringere Dienstleistungsumsätze und höhere Vertriebsaufwendungen aus der Amortisation von aktivierten vertraglichen Vermögenswerten und Kundengewinnungskosten im Wesentlichen kompensiert durch die

beim Abschluss von neuen Verträgen höheren Umsätze aus Güterverkäufen und geringeren Vertriebsaufwendungen aus der Aktivierung von vertraglichen Vermögenswerten und Kundengewinnungskosten.

Wesentliche Ergebniseffekte im Vergleich zur aktuellen Bilanzierung können daher nur aus einer veränderten Geschäftsentwicklung wie z. B. Mengen- und Preisänderungen sowie Änderungen von Geschäftsmodellen und angebotenen Produkten resultieren.

Bezüglich der hier enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln, wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards, Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel "Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2016, Seite 133 ff., zu entnehmen.

ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN UND ÄNDERUNGEN DER BERICHTSSTRUKTUR

Seit dem 1. Januar 2017 wird der neu geschaffene Vorstandsbereich Technologie und Innovation, in dem die zuvor den operativen Segmenten Deutschland, Europa und Systemgeschäft zugeordneten Bereiche Innovationen, Telekom IT und die Technik zusammengefasst sind, innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services berichtet. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden in der Segmentberichterstattung entsprechend rückwirkend angepasst.

Des Weiteren berichtet die Deutsche Telekom seit dem 1. Januar 2017 über das operative Segment Group Development, welches ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv steuert und wertsteigernd entwickelt. Folgende Einheiten bzw. Beteiligungen sind in die Berichterstattung eingegangen: T-Mobile Netherlands (zuvor im operativen Segment Europa), Deutsche Funkturm (DFMG, zuvor im operativen Segment Deutschland) sowie Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP) und die Beteiligungen an BT plc, Ströer SE & Co. KGaA sowie die im März 2017 veräußerte Strato AG und die im Juni 2017 veräußerte Beteiligung an Scout24 AG (zuvor Segment Group Headquarters & Group Services). Ebenso bei Group Development angesiedelt sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie Strategisches Portfoliomanagement. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden in der Segmentberichterstattung entsprechend rückwirkend angepasst.

VERÄNDERUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES, TRANSAKTIONEN MIT EIGENTÜMERN UND SONSTIGE TRANSAKTIONEN

Verkauf der Strato AG

Im Dezember 2016 hat die Deutsche Telekom mit der United Internet AG eine Vereinbarung zum Verkauf des Hosting-Dienstleisters Strato getroffen. Die Veräußerung steht im Einklang mit der Strategie für Geschäftsfelder, die im Konzern Deutsche Telekom nicht angemessen weiterentwickelt werden können, Möglichkeiten zur Wertsteigerung mit Partnern oder durch Verkauf zu erarbeiten. Die Verkaufstransaktion wurde nach Zustimmung des Bundeskartellamtes zu einem Kaufpreis von 0,6 Mrd. € mit Ablauf des 31. März 2017 vollzogen. Aus der Veräußerung ergab sich ein Ertrag von 0,5 Mrd. €.

Verkauf der DeTeMedien GmbH

Die Deutsche Telekom hat am 14. Juni 2017 den Verkauf sämtlicher Anteile an der DeTeMedien GmbH an ein Konsortium mittelständischer Verlage vollzogen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Er umfasst neben einer Barkomponente auch weitere Elemente. Dazu gehört die Streitbeilegung mit den Käufern, die seit mehreren Jahren Gerichtsverfahren über die Höhe der Kosten der Teilnehmerdaten führten. Zudem haben die Verlage die Pflicht übernommen, Teilnehmerverzeichnisse herauszugeben.

Verkauf der Anteile an der Scout24 AG

Die Deutsche Telekom hat mit wirtschaftlicher Wirkung zum 23. Juni 2017 sämtliche direkten Anteile an der Scout24 AG von 9,26 % zu einem Preis von 32,20 € je Aktie am Markt platziert. Der Verkaufserlös betrug 0,3 Mrd. €. Aus der Veräußerung ergab sich ein Ertrag von 0,2 Mrd. €.

FREIWILLIGE DARSTELLUNG DER QUANTITATIVEN AUSWIRKUNGEN AUF DEN KONSOLIDIERUNGSKREIS

Die Deutsche Telekom erwarb bzw. veräußerte in diesem und im vorhergehenden Geschäftsjahr Gesellschaften. Die Vergleichbarkeit des KonzernZwischenabschlusses und der Angaben in der Segmentberichterstattung ist daher zum Teil eingeschränkt.

Die dargestellten Effekte im operativen Segment Group Development resultieren aus dem am 16. Dezember 2016 vollzogenen Erwerb des Privatkunden-Festnetz-Geschäfts von Vodafone in den Niederlanden sowie dem zuvor beschriebenen Verkauf der Strato AG.

In der folgenden Tabelle werden die Auswirkungen der Veränderungen des Konsolidierungskreises auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Segmentberichterstattung der Vergleichsperiode dargestellt.

in Mio. €

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Gesamt

H1
2017
H1 2016


in Mio. €

Gesamt Deutschland USA Europa Systemgeschäft
Umsatzerlöse 37 537 35 447



Sonstige betriebliche Erträge 1 250 3 437



Bestandsveränderungen 34 6



Aktivierte Eigenleistungen 1 105 998



Materialaufwand (18 593) (17 427)



Personalaufwand (7 788) (8 427)



Sonstige betriebliche Aufwendungen (1 596) (1 670)



Abschreibungen (6 347) (6 293)



BETRIEBSERGEBNIS (EBIT) 5 601 6 071 0 0 0 0
Zinsergebnis (1 148) (1 285)



Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 7 1



Sonstiges Finanzergebnis (1 851) 324



FINANZERGEBNIS (2 993) (960) 0 0 0 0
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 2 609 5 111 0 0 0 0
Ertragsteuern (608) (1 048)



ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 2 001 4 063 0 0 0 0


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H1 2016 Organische


in Mio. €
Group Development Group Headquarters & Group Services Überleitung Pro-formaa Veränderung H1 2017
Umsatzerlöse 12 (12)
35 447 2 090
Sonstige betriebliche Erträge 0 (1)
3 436 (2 186)
Bestandsveränderungen 0 0
6 28
Aktivierte Eigenleistungen 1 0
999 106
Materialaufwand (30) 11
(17 446) (1 147)
Personalaufwand 3 0
(8 424) 636
Sonstige betriebliche Aufwendungen (6) 0
(1 676) 80
Abschreibungen 1 2
(6 290) (57)
BETRIEBSERGEBNIS (EBIT) (19) 0 0 6 052 (451)
Zinsergebnis 0 0
(1 285) 137
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 0 0
1 6
Sonstiges Finanzergebnis 0 0
324 (2 175)
FINANZERGEBNIS 0 0 0 (960) (2 033)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN (19) 0 0 5 092 (2 483)
Ertragsteuern 0 0
(1 048) 440
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (19) 0 0 4 044 (2 043)


a Auf Basis des Konsolidierungskreises der aktuellen Berichtsperiode.

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZ

FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE FORDERUNGEN

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen verringerten sich um 0,2 Mrd. € auf 9,2 Mrd. €. Der Forderungsbestand in unserem operativen Segment USA verringerte sich im Saldo um 0,3 Mrd. €, wovon 0,4 Mrd. € auf Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro zurückzuführen waren. Gegenläufig wirkte ein erhöhtes Forderungsvolumen für auf Ratenzahlungen verkaufte Endgeräte im Rahmen der Markteinführung neuer höherpreisiger Smartphones im operativen Segment USA.

ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUSSERUNGSGRUPPEN

Der Rückgang des Buchwerts der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen um 0,2 Mrd. € auf 0,2 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus den folgenden Effekten: Der im März 2017 abgeschlossene Verkauf der Strato AG wirkte sich in Höhe von 0,1 Mrd. € buchwertmindernd aus. Darüber hinaus reduzierte die von der T-Mobile US mit einem Wettbewerber im März 2017 vollzogene Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen den Buchwert ebenfalls in Höhe von 0,1 Mrd. €. Ferner beruht der Rückgang in Höhe von 0,1 Mrd. € auf Transaktionen im Segment Group Headquarters & Group Services; u. a. auf dem im Juni 2017 vollzogenen Verkauf der DeTeMedien GmbH. Gegenläufig erhöhte eine von der T-Mobile US mit einem Wettbewerber im April 2017 vereinbarte Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen den Buchwert in Höhe von 0,1 Mrd. €.

IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGEN

Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich um 4,2 Mrd. € auf 64,8 Mrd. €. Zugänge von insgesamt 9,0 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Im Wesentlichen sind hierin Zugänge bei T-Mobile US enthalten, die überwiegend den Erwerb von Spektrumlizenzen betreffen. Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion in den USA. Buchwertmindernd wirkten die Abschreibungen in Höhe von 2,1 Mrd. € sowie negative Währungskurseffekte in Höhe von 2,6 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

Die Sachanlagen reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 0,6 Mrd. € auf 46,2 Mrd. €. Zugänge von 5,5 Mrd. €, in erster Linie in den operativen Segmenten USA und Deutschland, erhöhten den Buchwert. Hierin enthalten sind insbesondere Investitionen im Zusammenhang mit der Netzwerkmodernisierung des 4G/LTE-Netzes der T-Mobile US sowie für den Breitband-/Glasfaserausbau im operativen Segment Deutschland. Darüber hinaus resultieren 0,5 Mrd. € aus Aktivierungen höherpreisiger MobilfunkEndgeräte. Diese stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile US in 2015 eingeführten Geschäftsmodell JUMP! On Demand, bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Abschreibungen wirkten in Höhe von 4,3 Mrd. € sowie negative Währungskurseffekte in Höhe von 1,1 Mrd. € buchwertmindernd. Ebenfalls verminderten Abgänge in Höhe von 0,6 Mrd. € den Buchwert; davon entfielen 0,4 Mrd. € auf durch Kunden zurückgegebene Endgeräte im Rahmen von JUMP! On Demand.

BETEILIGUNGEN AN AT EQUITY BILANZIERTEN UNTERNEHMEN

Der Buchwert der Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 0,1 Mrd. € auf 0,6 Mrd. €. Dieser Rückgang stand im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Veräußerung der restlichen an der Scout24 AG direkt gehaltenen Anteile.

SONSTIGE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte verringerten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 5,1 Mrd. € auf 8,5 Mrd. €. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Verwendung einer bereits im Juni 2016 bei der US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde hinterlegten Barsicherheit in Höhe von 2,0 Mrd. € im Zusammenhang mit der im zweiten Quartal 2017 abgeschlossenen Auktion zum Erwerb von Spektrumlizenzen. Ebenfalls vermindernd wirkte die zum 30. Juni 2017 auf die börsengehandelten Anteile an BT vorgenommene erfolgswirksame Wertminderung in Höhe von 1,1 Mrd. €. Aus der Ausübung und Folgebewertung der in von T-Mobile US emittierten Anleihen eingebetteten Optionen (Kündigungsrechte) verringerte sich der Buchwert um 0,4 Mrd. €.

VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten verringerten sich um 1,7 Mrd. € auf 8,7 Mrd. €. Ursächlich hierfür war der Abbau des Verbindlichkeitenbestands in den operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland. Wechselkurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro wirkten sich in Höhe von 0,3 Mrd. € bestandsvermindernd aus.

FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN

Die finanziellen Verbindlichkeiten verringerten sich im Vergleich zum Jahresende 2016 um 3,7 Mrd. € auf insgesamt 61,0 Mrd. €.

Im Januar 2017 hat die Deutsche Telekom bei institutionellen Investoren US-Dollar-Anleihen über 3,5 Mrd. US-$ (rund 3,3 Mrd. €) platziert: Eine 3-jährige variabel verzinsliche Anleihe mit einem Volumen von 0,400 Mrd. US-$ wurde mit einem Aufschlag von 58 Basispunkten über US-Dollar-3-Monats-Libor, eine 3-jährige festverzinsliche Anleihe mit einem Volumen von 0,850 Mrd. US-$ und einem Kupon von 2,225 %, eine 5-jährige Anleihe mit einem Volumen von 1,0 Mrd. US-$ und einem Kupon von 2,820 % sowie eine 10-jährige Anleihe mit einem Volumen von 1,250 Mrd. US-$ mit einem Kupon von 3,600 % emittiert. Die Emission erfolgte über die Deutsche Telekom International Finance B.V. und wird von der Deutschen Telekom AG garantiert.

Des Weiteren platzierte die Deutsche Telekom International Finance B. V. mit Garantie der Deutschen Telekom im Rahmen eines Daueremissionsprogramms (Debt-Issuance-Programm) bei institutionellen Investoren folgende Anleihen: Im Januar 2017 Euro-Anleihen über 3,5 Mrd. €, darunter eine 4 %-jäh-rige festverzinsliche Anleihe mit einem Volumen von 1,0 Mrd. € und einem Kupon von 0,375 %, eine 7-jährige festverzinsliche Anleihe mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € und einem Kupon von 0,875 % sowie eine 10-jährige Anleihe mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € und einem fixen Kupon von 1,375 %. Im April 2017 eine 12-jährige festverzinsliche GBP-Anleihe mit einem Nominalvolumen von 0,25 Mrd. GBP (rund 0,3 Mrd. €) und einem Kupon von 2,25 % sowie eine 10-jährige festverzinsliche Hongkong-Dollar-Anleihe mit einem Nominalvolumen von 1,3 Mrd. HKD (rund 0,2 Mrd. €) und einem Kupon von 2,95 %. Im Mai 2017 eine 9-jährige festverzinsliche Euro-Anleihe mit einem Volumen von 0,75 Mrd. € und einem Kupon von 1,125 %.

T-Mobile US hat im ersten Halbjahr 2017 Senior Notes (Schuldverschreibungen) im Volumen von insgesamt 8,25 Mrd. US-$ (rund 7,6 Mrd. €) vorzeitig zurückgezahlt: Darunter wurden am 10. Februar 2017 Schuldverschreibungen in Höhe von 1,0 Mrd. US-$ (rund 0,9 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,625 % zu einem Preis von 102,208 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) zurückgezahlt. Weitere Senior Notes in Höhe von 0,5 Mrd. US-$ (rund 0,5 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 5,250 % wurden am 6. März 2017 zu einem Preis von 101,313 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) zurückgezahlt. Am 3. April 2017 wurde eine weitere Schuldverschreibung in Höhe von 1,75 Mrd. US-$ (rund 1,6 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,250 % zu einem Preis von 103,125 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) beglichen. Die weiteren Schuldverschreibungen mit einem Volumen von insgesamt 5,0 Mrd. US-$ (rund 4,6 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,464 % bis 6,731 % wurden am 28. April 2017 zu Preisen zwischen 100,000 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) und bis zu 103,366 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) zurückgezahlt. Ferner erfolgte durch T-Mobile US im ersten Halbjahr 2017 die vorzeitige Rückzahlung eines besicherten konzernexternen Darlehens in Höhe von 2,0 Mrd. US-$ (rund 1,9 Mrd. €).

Im März 2017 platzierte T-Mobile US im Rahmen eines öffentlichen Kaufangebots Anleihen (High Yield Notes) im Gesamtvolumen von insgesamt 1,5 Mrd. US-$ (rund 1,4 Mrd. €) in drei Tranchen von jeweils 500 Mio. US-$ (zu 4,0 % fällig in 2022, zu 5,125 % fällig in 2025 und zu 5,375 % fällig in 2027). Die Anleihen ersetzen höher verzinsliche Anleihen, welche T-Mobile US vorzeitig zurückgezahlt hat.

Des Weiteren erfolgten im ersten Halbjahr 2017 Rückzahlungen von EuroAnleihen in Höhe von 2,1 Mrd. €, einer Anleihe in US-$ über 1,0 Mrd. US-$ (rund 0,9 Mrd. €), einer Anleihe in AUD über 0,1 Mrd. AUD (rund 0,1 Mrd. €) sowie einer Anleihe in NOK über 1,3 NOK (rund 0,1 Mrd. €).

Der Anstieg von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Jahresende 2016 um 0,9 Mrd. € beruht im Wesentlichen auf den im Mai 2017 durch die Europäische Investitionsbank gewährten Förderkrediten in Höhe von 0,3 Mrd. € mit einer Laufzeit von 6 Jahren sowie in Höhe von 0,4 Mrd. € mit einer Laufzeit von 7 Jahren. Ebenfalls den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten erhöhend wirkte die Veränderung von Commercial Paper in Höhe von 2,3 Mrd. € (netto).

In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2017 dargestellt:

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in Mio. €
30.06.2017 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit > 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 48 450 4 827 15 620 28 003
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4 961 1 594 1 975 1 392
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing 2 681 664 1 382 635
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen 527 61 232 234
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 1 433 881 380 172
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten 1 515 1 399 113 3
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 1 422 925 76 421
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN 60 989 10 351 19 778 30 860

SCHULDEN IN DIREKTEM ZUSAMMENHANG MIT ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENEN LANGFRISTIGEN VERMÖGENSWERTEN UND VERÄUSSERUNGSGRUPPEN

Der Rückgang des Buchwerts der Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen um 0,2 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus dem im März 2017 abgeschlossenen Verkauf der Strato AG sowie dem im Juni 2017 vollzogenen Verkauf der DeTeMedien GmbH.

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN

Die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen reduzierten sich um 0,3 Mrd. € auf 8,1 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Rechnungszinsanpassungen, aus denen insgesamt ein erfolgsneutral zu erfassender versicherungsmathematischer Gewinn von 0,3 Mrd. € resultierte.

EIGENKAPITAL

Bei der für das Geschäftsjahr 2016 beschlossenen Dividende in Höhe von 0,60 € pro Aktie konnten die Aktionäre zwischen der Erfüllung des Dividendenanspruchs in bar oder dessen Umwandlung in Aktien der Deutschen Telekom AG wählen. Im Juni 2017 wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,4 Mrd. € für Aktien aus genehmigtem Kapital eingebracht und damit nicht zahlungswirksam substituiert. Dafür hat die Deutsche Telekom AG im Juni 2017 eine Erhöhung des gezeichneten Kapitals in Höhe von 0,2 Mrd. € gegen Einlage von Dividendenansprüchen durchgeführt. Die Kapitalrücklage hat sich in diesem Zusammenhang um 1,2 Mrd. € erhöht. Die Anzahl der Aktien erhöhte sich um 84,6 Mio. Stück.

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

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in Mio. €
H1 2017 H1 2016
Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 105 478
Erträge aus Versicherungsentschädigungen 32 30
Erträge aus Kostenerstattungen 100 108
Erträge aus sonstigen Nebengeschäften 16 18
Übrige sonstige betriebliche Erträge 997 2 803
davon: Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen 776 2 569

1 250 3 437

Die Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten verringerten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,4 Mrd. €. Ursächlich hierfür war der in der Vorjahresperiode erfasste Ertrag aus einer im März 2016 vollzogenen Transaktion zwischen T-Mobile US und einem Wettbewerber über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von 0,4 Mrd. €. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,8 Mrd. €. In der Berichtsperiode waren darunter im Wesentlichen Erträge aus der Entkonsolidierung von Strato AG in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen aufgrund des Verkaufs der restlichen Anteile an der Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd. € enthalten. In der Vorjahresperiode waren in den Erträgen aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen aufgrund des Verkaufs der Anteile am Joint Venture EE 2,5 Mrd. € enthalten. Davon resultierten rund 0,9 Mrd. € aus in Vorjahren erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Effekten.

SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

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in Mio. €
H1 2017 H1 2016
Aufwand Rechts- und Prüfungskosten (101) (96)
Verluste aus Anlagenabgängen (70) (78)
Ergebnis aus Forderungsbewertungen (340) (419)
Sonstige Steuern (234) (238)
Aufwand Geldverkehr und Bürgschaften (162) (148)
Versicherungsaufwendungen (46) (44)
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen (643) (647)

(1 596) (1 670)

Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig geringen Einzelsachverhalten.

ABSCHREIBUNGEN

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum unverändert bei 6,3 Mrd. €. Erhöhend wirkten Abschreibungen, die überwiegend im Zusammenhang mit dem Ausbau des 4G/LTE-Netzes im operativen Segment USA standen. Dem entgegen standen geringere Abschreibungen auf im Rahmen des JUMP! On Demand-Programms vermietete Endgeräte.

FINANZERGEBNIS

Das sonstige Finanzergebnis hat sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 im Wesentlichen durch die erfolgswirksam erfasste Wertminderung des Anteils an der BT in Höhe von 1,1 Mrd. € verschlechtert. Diese Wertminderung umfasst sowohl den Aktienkurs- als auch den Währungskurseffekt. Aus der Ausübung und Folgebewertung der in von T-Mobile US emittierten Anleihen eingebetteten Optionen (Kündigungsrechte) resultierten im Periodenvergleich negative Bewertungseffekte in Höhe von 0,7 Mrd. €. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf die Angaben zu Finanzinstrumenten, Seite 44 ff. Im Vergleichszeitraum enthielt das sonstige Finanzergebnis eine im Zusammenhang mit dem Verkauf des Anteils am Joint Venture EE erhaltene abschließende Dividende in Höhe von 0,2 Mrd. €.

ERTRAGSTEUERN

Im ersten Halbjahr 2017 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 0,6 Mrd. €. Die vergleichsweise niedrige Steuerquote ist insbesondere auf die Aktivierung von latenten Steuern auf bundesstaatliche Verlustvorträge in den USA in Höhe von 0,2 Mrd. € zurückzuführen. Darüber hinaus ergaben sich Steuerminderungen für vergangene Jahre in Deutschland in einer vergleichbaren Größenordnung.

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres entstand ein Steueraufwand in Höhe von 1,0 Mrd. €. Dieser Unterschied ist zum einen auf das signifikant höhere Vorsteuerergebnis im Vorjahreszeitraum zurückzuführen, das auch mit einem höheren Steueraufwand einherging. Zum anderen waren die positiven steuerlichen Einmaleffekte aus vergangenen Jahren im Vorjahr deutlich geringer als im Berichtszeitraum.

SONSTIGE ANGABEN

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

Cashflow aus Geschäftstätigkeit

Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 1,1 Mrd. € auf 8,6 Mrd. €. Hierzu trug im Wesentlichen die positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA bei. Factoring-Vereinbarungen wirkten sich im Berichtszeitraum insgesamt mit 0,5 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies beinhaltet im Wesentlichen Factoring-Vereinbarungen in den operativen Segmenten Deutschland, Systemgeschäft und USA. Im Vergleichszeitraum betrug der Effekt aus FactoringVereinbarungen 1,0 Mrd. €. Der erhaltenen Dividendenzahlung der BT in Höhe von 0,1 Mrd. € stand in der Vergleichsperiode eine Dividendenzahlung des ehemaligen Joint Ventures EE in Höhe von 0,2 Mrd. € gegenüber. Zusätzlich wirkten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mrd. € höhere Nettozinszahlungen sowie in der Vergleichsperiode erhaltene Einzahlungen aus der Auflösung von Zinsderivaten in Höhe von 0,3 Mrd. € negativ auf den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit aus. Positiv wirkte eine im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. € niedrigere Auszahlung für Ertragsteuern.

Cashflow aus Investitionstätigkeit

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in Mio. €
H1 2017 H1 2016
Cash Capex

Operatives Segment Deutschland (2 057) (1 758)
Operatives Segment USA (9 905) (3 007)
Operatives Segment Europa (878) (1 311)
Operatives Segment Systemgeschäft (177) (174)
Operatives Segment Group Development (138) (133)
Group Headquarters & Group Services (481) (434)
Überleitung 116 218

(13 520) (6 599)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto)a 1 799 (2 246)
Einzahlungen aus der Veräußerung Anteile Scout24 AG 319 78
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 209 210
Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen15 500 11
Dotierung Contractual Trust Agreement (CTA) für Pensionszusagen
(250)
Erwerb/Veräußerung Staatsanleihen (netto) 5 2 775
Sonstiges (15) 54

(10 703) (5 967)

a Betrifft in Höhe von 2,0 Mrd. € eine im ersten Halbjahr 2016 hinterlegte Barsicherheit für die im ersten Halbjahr 2017 abgeschlossene Spektrumauktion in den USA.
b Betrifft in Höhe von 572 Mio. € Einzahlungen aus Kaufpreiszahlungen sowie in Höhe von 72 Mio. € abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.

Der Cash Capex erhöhte sich um 6,9 Mrd. € auf 13,5 Mrd. €. Im Berichtszeitraum wurden im operativen Segment USA Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 7,3 Mrd. € erworben. Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion. In der Vergleichsperiode waren in den operativen Segmenten USA und Europa 1,1 Mrd. € für erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten. Ohne Berücksichtigung von Investitionen in Spektrum stieg der Cash Capex gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,7 Mrd. € v. a. im Zusammenhang mit der Netzmodernisierung, einschließlich des Ausbaus des 4G/LTE-Netzwerks, im operativen Segment USA sowie dem Breitband-/Glasfaserausbau im operativen Segment Deutschland.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

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in Mio. €
H1 2017 H1 2016
Rückzahlung Anleihen (10 952) (2 867)
Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (1 503) (1 556)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex (260) (213)
Rückzahlung EIB-Kredite (79) (650)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 30 429
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (361) (163)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte (143) (83)
Geldanlagen des Joint Ventures EE (netto) - (220)
Money Market Loans (netto) - (150)
Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) (14) 8
Ziehung von EIB-Krediten 675 -
Schuldscheindarlehen (netto) - (582)
Besicherte Kredite (1 863) -
Begebung Anleihen 9 338 5 836
Commercial Paper (netto) 2 358 (694)
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern

Aktienoptionen T-Mobile US 18 12

18 12
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern

Aktienrückkauf T-Mobile US (92) (45)
Sonstiges (1) (1)

(93) (46)
Sonstiges (121) (173)

(2 970) (1 112)

Zahlungsunwirksame Transaktionen in der Konzern-Kapitalflussrechnung

Im Juni 2017 wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,4 Mrd. € im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit nicht zahlungswirksam bedient, sondern durch Aktien aus genehmigtem Kapital substituiert (siehe Abschnitt "Eigenkapital", Seite 39). Die zahlungswirksame Erfüllung der Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG betrug 1,4 Mrd. €. Im Vorjahr wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,0 Mrd. € nicht zahlungswirksam und in Höhe von 1,5 Mrd. € zahlungswirksam erfüllt.

Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2017 in Höhe von insgesamt 0,3 Mrd. € Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (im ersten Halbjahr 2016: 0,2 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Zahlungen werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2017 in Höhe von insgesamt 0,6 Mrd. € Netzwerkausstattung angemietet (im ersten Halbjahr 2016: 0,3 Mrd. €), die als Finanzierungs-Leasing-Verhältnis klassifiziert werden. In der Bilanz wird dieses in der Folge ebenfalls unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden im ersten Halbjahr 2017 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe von 0,1 Mrd. € passiviert (im ersten Halbjahr 2016: 0,1 Mrd. €). Bei Zahlung erfolgt der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.

Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von 0,5 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (im ersten Halbjahr 2016: 0,9 Mrd. €). Diese stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile US in 2015 eingeführten Geschäftsmodell JUMP! On Demand, bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden im Cashflow aus Geschäftstätigkeit gezeigt.

Im operativen Segment USA wurde im März 2017 der im dritten Quartal 2016 zwischen T-Mobile US und einem Wettbewerber vereinbarte Tausch von Mobilfunk-Lizenzen vollzogen und Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 0,1 Mrd. € zahlungsunwirksam erworben.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für das erste Halbjahr der Jahre 2017 und 2016.

Neu geschaffen hat die Deutsche Telekom den Vorstandsbereich Technologie und Innovation, in dem übergreifende Netz-, Innovations- und IT-Aufgaben des Konzerns zusammengefasst sind. Hieraus ergeben sich die folgenden organisatorischen Veränderungen: Die Bereiche Innovationen, Telekom IT und die Technik der operativen Segmente Deutschland, Europa und Systemgeschäft ergeben ein eigenes Ressort innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services.

Seit dem 1. Januar 2017 berichtet die Deutsche Telekom über das operative Segment "Group Development". Group Development steuert ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv und entwickelt diese wertsteigernd. Folgende Einheiten bzw. Beteiligungen sind in die Berichterstattung eingegangen: T-Mobile Netherlands (zuvor im operativen Segment Europa), Deutsche Funkturm (DFMG, zuvor im operativen Segment Deutschland) sowie Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP) und die Beteiligungen an BT plc, Ströer SE & Co. KGaA sowie die im März 2017 veräußerte Strato AG und im Juni 2017 veräußerte Beteiligung an der Scout24 AG (zuvor im Segment Group Headquarters & Group Services). Ebenso bei Group Development angesiedelt sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie Strategisches Portfoliomanagement.

Die Vorjahresvergleichswerte wurden in der Segmentberichterstattung entsprechend rückwirkend angepasst.

Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im KonzernZwischenlagebericht auf Seite 15 ff. zu entnehmen.

Segmentinformationen im ersten Halbjahr

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in Mio. €

Außenumsatz Intersegment-umsatz Gesamtumsatz Betriebsergebnis (EBIT) Planmäßige Abschreibungen
Deutschland H1 2017 10 105 663 10 768 2 129 (1 882)

H1 2016 10 062 661 10 723 1 738 (1 846)
USA H1 2017 18 218 0 18 218 2 331 (2 690)

H1 2016 16 011 1 16 012 1 777 (2 614)
Europa H1 2017 5 467 174 5 641 681 (1 109)

H1 2016 5 399 159 5 558 709 (1 151)
Systemgeschäft H1 2017 2 717 675 3 392 (37) (195)

H1 2016 2 947 631 3 578 (11) (191)
Group Development H1 2017 858 299 1 157 1 074 (143)

H1 2016 852 296 1 148 2 857 (177)
Group Headquarters & Group Services H1 2017 171 1 354 1 525 (574) (319)

H1 2016 175 1 516 1 691 (1 001) (331)
SUMME H1 2017 37 537 (3 164) 40 701 5 604 (6 338)

H1 2016 35 447 3 263 38 710 6 069 (6 310)
Überleitung H1 2017 - (3 164) (3 164) (3) 22

H1 2016 - (3 263) (3 263) 2 41
KONZERN H1 2017 37 537 - 37 537 5 601 (6 316)

H1 2016 35 447 - 35 447 6 071 (6 269)


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in Mio. €
Wertminderungen Segment-vermögena Segmentschuldena Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmena
Deutschland (6) 31 751 25 078 20

(8) 32 017 25 594 20
USA (5) 64 345 46 209 198

0 68 349 49 791 216
Europa (1) 26 344 10 393 61

(4) 26 600 10 991 59
Systemgeschäft 0 7 350 4 928 21

0 7 462 5 243 21
Group Development 0 10 842 2 797 294

0 11 221 2 417 397
Group Headquarters & Group Services (22) 44 258 56 960 11

(11) 37 702 50 483 12
SUMME (34) 184 890 146 365 605

(23) 183 351 144 519 725
Überleitung 3 (43 400) (43 469) 1

(1) (34 866) (34 879) -
KONZERN (31) 141 490 102 896 606

(24) 148 485 109 640 725


a Werte sind stichtagsbezogen auf den 30. Juni 2017 und den 31. Dezember 2016.

EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 dargestellten Eventualver-bindlichkeiten ausgeführt.

Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect fand im März 2017 eine weitere mündliche Verhandlung statt. Die Gesellschafter Deutsche Telekom AG und Daimler Financial Services AG haben auch Gegenansprüche wegen der Pflichtverletzungen des Bundes hinsichtlich der Verzögerung des Maut-Starts geltend gemacht.

Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im

von der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren haben die Kläger die geltend gemachte Forderung im Rahmen der Berufung auf ca. 527 Mio. € zzgl. Zinsen erhöht.

Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge der Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission. Im Juni 2017 wurde der Slovak Telekom eine weitere, bislang nicht substantiierte Schadensersatzklage von Benestra s. r. o. in Höhe von 59 Mio. € zugestellt. Des Weiteren hat Orange Slovensko a. s. nach im Juni 2017 abgeschlossenen Vergleichsverhandlungen ihre Klage zurückgenommen.

KÜNFTIGE VERPFLICHTUNGEN AUS OPERATING LEASING-GESCHÄFTEN UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. Juni 2017:


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in Mio. €
30.06.2017
Künftige Verpflichtungen aus Operating Leasing-Geschäften 15 484
Bestellobligo für Sachanlagevermögen 3 227
Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte 539
Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte 6 077
Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen 12 148
Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse 3 071
Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen 5
Andere sonstige Verpflichtungen 11

40 562

ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTEN

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

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Wertansatz Bilanz nach IAS 39


in Mio. €
Bewertungskategorie nach IAS 39 Buchwert 30.06.2017 Fortgeführte Anschaffungskosten Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
AKTIVA





Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 2 441 2 441


Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 8 929 8 929


Ausgereichte Darlehen und Forderungen LaR/n. a. 2 503 2 346


davon: Gezahlte Collaterals LaR 135 135


Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte





Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen HtM 5 5


Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 4 508
166 4 342
Derivative finanzielle Vermögenswerte





Derivate ohne Hedge-Beziehung FAHfT 1 087


1 087
davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FAHfT 522


522
davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement FAHfT 3


3
Derivate mit Hedge-Beziehung n. a. 428

229 199
PASSIVA





Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 8 693 8 693


Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten FLAC 48 450 48 450


Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 4 961 4 961


Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen FLAC 527 527


Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall FLAC - -


Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten FLAC 1 433 1 433


davon: Erhaltene Collaterals FLAC 611 611


Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten FLAC 1 515 1 515


Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing n. a. 2 681



Derivative finanzielle Verbindlichkeiten





Derivate ohne Hedge-Beziehung FLHfT 1 087


1 087
davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte FLHfT 840


840
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen FLHfT




davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement FLHfT




Derivate mit Hedge-Beziehung n. a. 335

25 310
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen FLHfT




Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39





Kredite und Forderungen/Loans and Receivables LaR 13 716 13 716


Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments HtM 5 5


Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets AfS 4 508
166 4 342
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading FAHfT 1 087


1 087
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost FLAC 65 579 65 579


Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading FLHfT 1 087


1 087


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Wertansatz Bilanz nach IAS 39


in Mio. €
Wertansatz Bilanz nach IAS 17 Beizulegender Zeitwert 30.06.2017a Bewertungskategorie nach IAS 39 Buchwert 31.12.2016 Fortgeführte Anschaffungskosten Anschaffungskosten
AKTIVA





Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
- LaR 7 747 7 747
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
- LaR 9 179 9 179
Ausgereichte Darlehen und Forderungen 157 2 487 LaR/n. a. 5 664 5 482
davon: Gezahlte Collaterals
- LaR 235 235
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte





Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen
- HtM 8 8
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
4 342 AfS 5 548
126
Derivative finanzielle Vermögenswerte





Derivate ohne Hedge-Beziehung
1 087 FAHfT 1 881

davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte
522 FAHfT 915

davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement
3 FAHfT


Derivate mit Hedge-Beziehung
428 n. a. 498

PASSIVA





Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
- FLAC 10 388 10 388
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten
53 714 FLAC 50 090 50 090
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
4 979 FLAC 4 097 4 097
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen
637 FLAC 535 535
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall
- FLAC 1 866 1 866
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten
1 467 FLAC 1 823 1 823
davon: Erhaltene Collaterals
- FLAC 829 829
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten
- FLAC 1 958 1 958
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing 2 681 2 929 n. a. 2 547

Derivative finanzielle Verbindlichkeiten





Derivate ohne Hedge-Beziehung
1 087 FLHfT 1 607

davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte
840 FLHfT 837

davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen

FLHfT


davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement

FLHfT


Derivate mit Hedge-Beziehung
335 n. a. 127

Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen

FLHfT 50

Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39





Kredite und Forderungen/Loans and Receivables
2 330 LaR 22 408 22 408
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments

HtM 8 8
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets
4 342 AfS 5 548
126
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading
1 087 FAHfT 1 881

Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost
60 797 FLAC 70 757 70 757
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading
1 087 FLHfT 1 657


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Wertansatz Bilanz nach IAS 39



in Mio. €
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam Wertansatz Bilanz nach IAS 17 Beizulegender Zeitwert 31.12.2016a
AKTIVA



Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente


-
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen


-
Ausgereichte Darlehen und Forderungen

182 5 701
davon: Gezahlte Collaterals


-
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte



Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen


-
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 5 422

5 422
Derivative finanzielle Vermögenswerte



Derivate ohne Hedge-Beziehung
1 881
1 881
davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte
915
915
davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement



Derivate mit Hedge-Beziehung 268 230
498
PASSIVA



Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen


-
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten


55 547
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten


4 186
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen


662
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall


1 921
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten


1 859
davon: Erhaltene Collaterals


-
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten


-
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing

2 547 2 852
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten



Derivate ohne Hedge-Beziehung
1 607
1 607
davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte
837
837
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen



davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement



Derivate mit Hedge-Beziehung 48 79
127
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
50
50
Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39



Kredite und Forderungen/Loans and Receivables


5 519
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments



Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets 5 422

5 422
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading
1 881
1 881
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/ Financial Liabilities Measured at Amortized Cost


64 175
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading
1 657
1 657


a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,5 Mrd. € (31. Dezember 2016: 1,5 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.

Finanzinstrumente, die zum Fair Value bewertet werden

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in Mio. €
30.06.2017 31.12.2016

Level 1 Level 2 Level 3 Summe Level 1 Level 2
AKTIVA





Available-for-Sale Financial Assets (AfS) 4 091
251 4 342 5 212
Financial Assets Held for Trading (FAHfT)
562 525 1 087
966
Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung
428
428
498
PASSIVA





Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT)
247 840 1 087
770
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung
335
335
127


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in Mio. €
31.12.2016

Level 3 Summe
AKTIVA

Available-for-Sale Financial Assets (AfS) 210 5 422
Financial Assets Held for Trading (FAHfT) 915 1 881
Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung
498
PASSIVA

Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) 887 1 657
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung
127


Von den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (AfS) der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte des Gesamtbestands an Instrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Der Gesamtbestand an Instrumenten in Level 1 von 4 091 Mio. € (31. Dezember 2016: 5 212 Mio. €) enthält mit einem Buchwert von umgerechnet rund 4,0 Mrd. € eine strategische Beteiligung von 12 % an der BT. Nachdem die Beteiligung bereits zum 31. Dezember 2016 erfolgswirksam wertgemindert wurde, ist der beizulegende Zeitwert der Beteiligung zum 30. Juni 2017 um in Euro umgerechnet weitere rund 1,1 Mrd. € gesunken. Dieser Rückgang umfasst sowohl den Aktienkurs- als auch den Währungskurseffekt und wurde in voller Höhe aufwandswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Beteiligung ist auch künftig stets zum in Euro umgerechneten aktuellen Börsenwert zu bewerten. Künftige negative Wertentwicklungen wären in voller Höhe (d. h. Aktienkurs- und Währungskurseffekt) unmittelbar aufwandswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. Künftige positive Wertentwicklungen wären in voller Höhe erfolgsneutral im Eigenkapital (sonstiges Ergebnis) zu erfassen.

Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten

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in Mio. €
Available-for-Sale Financial Assets (AfS) Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Anleihen eingebettete Optionen auf vorzeitige Tilgung Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettetes Energy Forward Agreement
Buchwert zum 1. Januar 2017 210 915 - (837) -
Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) 27 16 0 - 0
Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste) 0 (160) - (193) (4)
Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne) 0 95 3 116 4
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen (3) - - - -
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen 21 - - - -
Abgänge (4) (301) - - -
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen - (43) - 74 0
BUCHWERT ZUM 30. JUNI 2017 251 522 3 (840) 0

Bei den Level 3 zugeordneten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von 251 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren Informationen zum AbschlussStichtag vorgenommen wird. Die größte Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen letztlich für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen erfolgte. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 126 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 30. Juni 2017 heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 90 Mio. € liegen zwar die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit, jedoch entspricht nach erfolgter Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse, EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert und ist, aufgrund eingeschränkter Vergleichbarkeit, einer Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe erfolgten Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen vorzuziehen. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 35 Mio. €, bei denen die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit liegen, repräsentiert eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe erfolgten marktüblichen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen den beizulegenden Zeitwert am zuverlässigsten. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgröße Umsatzerlöse (Bandbreite von 1,40 bis 5,56) angewendet, wobei der jeweilige Median verwendet wurde. In bestimmten Fällen waren aufgrund individueller Gegebenheiten Bewertungsabschläge auf den jeweiligen Multiple erforderlich. Wäre als Multiple der jeweilige Wert des 2/3-Quantils (des 1/3-Quantils) verwendet worden, so wäre bei unveränderten Bezugsgrößen der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 2 Mio. € höher (um 7 Mio. € niedriger) gewesen. Wären die verwendeten Bezugsgrößen um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre bei unveränderten Multiples der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 2 Mio. € höher (um 2 Mio. € niedriger) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Beteiligungen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von weniger als 1 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode siehe vorstehende Tabelle. Für die Beteiligungen bestand am Abschluss-Stichtag keine Verkaufsabsicht.

Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder Level 2 auf Basis der Höhe des Handelsvolumens für das jeweilige Instrument zugeordnet. In EUR oder USD denominierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen sind grundsätzlich als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen grundsätzlich als Level 2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen. Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty Price.

Bei den Level 3 zugeordneten Financial Assets Held for Trading der sonstigen derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 522 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte wurden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert für diesen nicht beobachtbaren Input-Parameter darstellen als aktuelle Marktvolatilitäten. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Zinsvolatilität verwendete absolute Wert lag bei 1,7 bis 2,4 %. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Die zum aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten Spreads lagen für die Restlaufzeiten der Anleihen zwischen 2,4 und 3,2 % und im kürzerfristigen Bereich zwischen 1,0 und 2,2 %. Für den ebenso nicht beobachtbaren Input-Parameter Mean Reversion stellten nach unserer Einschätzung 10 % den besten Schätzwert dar. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 10 % höhere (niedrigere) absolute Zinsvolatilitäten verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 45 Mio. € höher (um 44 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Spreads verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 225 Mio. € niedriger (um 259 Mio. € höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Mean Reversion verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 11 Mio. € niedriger (um 10 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Ertrag) von in Euro umgerechnet 86 Mio. € für unrealisierte Gewinne erfasst. Im Berichtszeitraum wurden mehrere Optionen ausgeübt und die betreffenden Anleihen vorzeitig gekündigt. Im Zeitpunkt der Kündigung wurden die Optionen mit ihrem insgesamten Buchwert von in Euro umgerechnet 301 Mio. € aufwandswirksam ausgebucht. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertminderungen resultieren im Wesentlichen aus der letztmaligen Bewertung der im Berichtszeitraum abgegangenen Optionen unmittelbar vor ihrer Ausbuchung, weil zu diesem Zeitpunkt die bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten entsprechend von denen des letzten Abschluss-Stichtages abwichen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Werterhöhungen waren im Wesentlichen auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten zurückzuführen. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Bei den Level 3 zugeordneten Financial Liabilities Held for Trading der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 840 Mio. € um Aktienoptionen, die eingebettet sind in von T-Mobile US emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock. Die Mandatory Convertible Preferred Stock werden bei Laufzeitende 2017 in eine variable Anzahl von Aktien der T-Mobile US umgetauscht und nach IFRS nicht als Eigenkapital, sondern als Fremdkapital ausgewiesen. Das Gesamtinstrument wird aufgespalten in ein zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziertes Schuldinstrument (Anleihe) und ein erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziertes eingebettetes Derivat. Dieses Derivat umfasst neben der Wandlung am Laufzeitende auch die den Investoren eingeräumten vorzeitigen Wandlungsrechte. Für die Mandatory Convertible Preferred Stock als Gesamtinstrument ist regelmäßig und auch zum Abschluss-Stichtag ein beobachtbarer Marktpreis verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Die Wandlungsrechte werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Der Marktpreis des Gesamtinstruments und seiner Komponenten ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung des Aktienkurses der T-Mobile US sowie des Marktzinsniveaus. Wäre am Abschluss-Stichtag der Aktienkurs der T-Mobile US um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 169 Mio. € niedriger (um 168 Mio. € höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag ein um 100 Basispunkte höherer (niedrigerer) Marktzinssatz verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 4 Mio. € niedriger (um 4 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 77 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung des Buchwerts in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen des Aktienkurses der T-Mobile US zurückzuführen. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Bei den Level 3 zugeordneten Financial Assets Held for Trading der derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 3 Mio. € um ein Energy Forward Agreement, das in ein von der T-Mobile US abgeschlossenes Renewable Energy Purchase Agreement eingebettet ist. Das Renewable Energy Purchase Agreement besteht aus zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb von Renewable Energy Certificates durch T-Mobile US. Der Vertrag wurde in 2017 mit einem Energieproduzenten geschlossen und hat eine Laufzeit von 12 Jahren ab kommerziellem Produktionsbeginn, der für das Jahresende 2017 erwartet wird. Der Erfüllungszeitraum des separat als Derivat bilanzierten Energy Forward Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem Produktionsbeginn. Unter dem Energy Forward Agreement erhält T-Mobile US während des Erfüllungszeitraums variable Beträge basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge des Energieproduzenten und dann aktuellen Energiepreisen und bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit. Das Energy Forward Agreement wird mangels beobachtbarer Marktpreise mittels Bewertungsmodell bewertet. Der Wert des Derivats wird wesentlich beeinflusst von der zukünftigen Produktionsmenge des Energieproduzenten, die T-Mobile US zum Abschluss-Stichtag mit 625,5 Gigawattstunden pro Jahr veranschlagt hat. Der Wert des Derivats wird außerdem wesentlich beeinflusst von den zukünftigen Energiepreisen, die für den Zeitraum jenseits von fünf Jahren nicht beobachtbar sind. Des Weiteren wird der Wert des Derivats wesentlich beeinflusst von den ebenfalls nicht beobachtbaren zukünftigen Preisen für Renewable Energy Certificates. Für den nicht beobachtbaren Zeitraum hat T-Mobile US on-peak Energiepreise zwischen in Euro umgerechnet 21,00 € und 28,88 € und off-peak Energiepreise zwischen in Euro umgerechnet 21,94 € und 35,35 € verwendet. Für das off-peak/on-peak-Verhältnis wurde ein Wert von 57 % verwendet. Wären für die Bewertung zum AbschlussStichtag um 10 % höhere (niedrigere) zukünftige Energiepreise verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert des Derivats um in Euro umgerechnet 14 Mio. € höher (14 Mio. € niedriger) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 5 % höhere (niedrigere) zukünftige Energieproduktionsmenge verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert des Derivats um in Euro umgerechnet 5 Mio. € höher (5 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag die zukünftigen Preise für Renewable Energy Certificates verdoppelt worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert des Derivats um in Euro umgerechnet 2 Mio. € höher gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag die zukünftigen Preise für Renewable Energy Certificates mit Null angesetzt worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert des Derivats um in Euro umgerechnet 2 Mio. € niedriger gewesen. Aus der Level 3-Bewertung wurde in der Berichtsperiode in den sonstigen betrieblichen Erträgen ein Nettoergebnis (Ertrag) von in Euro umgerechnet 3 Mio. € für unrealisierte Gewinne des Derivats erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die vorstehende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen der beobachtbaren und der nicht beobachtbaren Energiepreise zurück zu führen. Zum 31. März 2017 war der Wert des Derivats aus Sicht der Deutschen Telekom noch leicht negativ (Buchwert 4 Mio. €), weshalb es als Verbindlichkeit auszuweisen war. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Die Bewertung des Derivats bei erstmaliger Erfassung ergab einen aus Sicht der T-Mobile US positiven Wert von in Euro umgerechnet 45 Mio. €. Nach Einschätzung der T-Mobile US wurde der Vertrag zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung wurden die am besten geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Input-Parameter verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug Null. Weil nicht beobachtbare Input-Parameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung des Derivats haben, wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung ergebende Betrag nicht bilanziert. Vielmehr wird dieser Betrag über den Zeitraum der kommerziellen Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet jährlich 4 Mio. €). Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung des Derivats mit dem Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Derivatebewertung werden saldiert sowohl in der Bilanz (sonstige derivative finanzielle Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge). Der noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierende Betrag hat sich in der Berichtsperiode wie folgt entwickelt:

Energy Forward Agreement: Entwicklung des noch nicht amortisierten Betrags der Bewertung bei erstmaliger Erfassung

in Mio. €

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Bewertung bei erstmaliger Erfassung am 31. Januar 2017 45
In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierter Betrag -
NICHT AMORTISIERTER BETRAG ZUM 30. JUNI 2017 45

Zum 31. Dezember 2016 waren in den Level 3 zugeordneten finanziellen Verbindlichkeiten derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von 50 Mio. € enthalten, die aus einer im Geschäftsjahr 2015 Dritten gewährten Option zum Kauf von Anteilen an einem Tochterunternehmen der Deutschen Telekom resultierten. Aufgrund seiner Eigenart bildete dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Sie war ausgewiesen in den derivativen finanziellen Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen. Der Ausübungszeitraum endete im Berichtszeitraum, und die Option wurde vollumfänglich ausgeübt. Im Zeitpunkt des Vollzugs des Verkaufs wurde sie ertragswirksam ausgebucht.

Angaben zum Kreditrisiko. Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und danach entsprechende Barsicherheiten ausgetauscht. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, die aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateral-verträgen in Höhe von 611 Mio. € (31. Dezember 2016: 829 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 565 Mio. € (31. Dezember 2016: 781 Mio. €) reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 990 Mio. € (31. Dezember 2016: 1 464 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen zum 30. Juni 2017 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 5 Mio. € (31. Dezember 2016: 11 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten. Zu dem noch nicht amortisierten Betrag der erstmaligen Bewertung des Energy Forward Agreement wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen. An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten in Höhe von 135 Mio. € (31. Dezember 2016: 235 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe von 130 Mio. € (31. Dezember 2016: 209 Mio. €) entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten Darlehen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die gezahlten Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert.

DIENSTLEISTUNGSKONZESSIONSVEREINBARUNGEN

Satellic NV, Machelen, Belgien, hat am 25. Juli 2014 mit der in Belgien für die Mauterhebung zuständigen Behörde Viapass eine vertragliche Vereinbarung über Errichtung, Betrieb und Finanzierung eines elektronischen Mauterhebungssystems abgeschlossen. Das System wurde durch Viapass am 30. März 2016 abgenommen, sodass die Errichtungsphase am 31. März 2016 vollendet wurde. Infolgedessen wurde in der Vergleichsperiode ein Ergebnis aus Auftragsfertigung in Höhe von 0,1 Mrd. € realisiert. Seit Beginn der Betriebsphase am 1. April 2016 werden die gesonderten Entgelte für Betriebs- und Instandhaltungsleistungen in den jeweiligen Perioden als Umsatzerlöse nach den Regelungen des IAS 18 erfasst. Im ersten Halbjahr 2017 wurden insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von 36 Mio. € realisiert. Von den in der Vergleichsperiode insgesamt durch Satellic NV realisierten Umsatzerlösen in Höhe von 0,2 Mrd. € waren ab Beginn der Betriebsphase Umsatzerlöse in Höhe von 24 Mio. € zu verzeichnen.

ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 beschriebenen Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich, mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte, bis zum 30. Juni 2017 keine wesentlichen Änderungen.

Die Bundesrepublik Deutschland (Bund) und die KfW Bankengruppe haben sich die ihnen für das Geschäftsjahr 2016 zustehende Dividende für die gehaltenen Aktien an der Deutschen Telekom AG teilweise in bar auszahlen lassen und teilweise Aktien aus genehmigtem Kapital gewählt. In diesem Zusammenhang wurden im Juni 2017 12 630 Tsd. Stück Aktien an den Bund und 10 186 Tsd. Stück Aktien an die KfW Bankengruppe übertragen. Der Anteil des Bundes an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. Juni 2017 14,5 % und der Anteil der KfW Bankengruppe an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. Juni 2017 17,4 %.

Assoziierte Unternehmen. Mit Wirkung zum 23. Juni 2017 wurden die verbliebenden direkt gehaltenen Anteile in Höhe von 9,26 % an der Scout24 AG mit einem Ertrag von 226 Mio. € (31. Dezember 2016: 2016: 96 Mio. €; 31. Dezember 2015: 298 Mio. €) veräußert.

ORGANE

Veränderungen im Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 beschlossen, den Konzernvorstand um das neue Vorstandsressort Technologie und Innovation zu erweitern. Das neue Ressort wird mit Wirkung zum 1. Januar 2017 von Claudia Nemat, bislang verantwortlich für das Ressort Europa und Technik, geleitet. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 Srini Gopalan als neuen Vorstand für das Ressort Europa mit Wirkung zum 1. Januar 2017 bestellt.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat mit Beschluss vom 18. Juli 2017 dem Wunsch von Herrn Niek Jan van Damme, im Vorstand der Deutschen Telekom AG zuständig für das Ressort Deutschland, entsprochen, dessen Bestellung zum Vorstandsmitglied mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2017 aufzuheben. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung vom 18. Juli 2017 Dr. Dirk Wössner als neuen Vorstand für das Ressort Deutschland mit Wirkung zum 1. Januar 2018 bestellt.

Veränderungen im Aufsichtsrat

Sylvia Hauke hat ihr Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Ablauf des 30. Juni 2017 niedergelegt. Katrin Topel wurde zum 1. Juli 2017 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. JUNI 2017)

Vergleichsvereinbarung mit BT. BT hat sowohl mit Orange als auch mit der Deutschen Telekom im Juli 2017 im Hinblick auf die Vorkommnisse bei BT Italia eine Vergleichsvereinbarung abgeschlossen. Nach der Vereinbarung wird BT eine Zahlung in Höhe von 180 Mio. GBP an die Deutsche Telekom leisten. Dieser Betrag wird voraussichtlich im dritten Quartal 2017 zahlungs- und ergebniswirksam.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahres-Finanzberichterstattung der Konzern-Halbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf

einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Bonn, den 3. August 2017

Deutsche Telekom AG Der Vorstand

Timotheus Höttges

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Reinhard Clemens Niek Jan van Damme Thomas Dannenfeldt Srini Gopalan
Dr. Christian P. Illek Dr. Thomas Kremer Claudia Nemat

BESCHEINIGUNG NACH PRUFERISCHER DURCHSICHT

An die Deutsche Telekom AG, Bonn

Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapital-veränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzern-Zwischenlagebericht der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten KonzernZwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der KonzernZwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.

Frankfurt am Main, den 3. August 2017

PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Dr. Peter Bartels Thomas Tandetzki
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

WEITERE INFORMATiONEN

HERLEITUNG ALTERNATIVER LEISTUNGSKENNZAHLEN

SONDEREINFLUSSE

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags) auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl für die Berichtsperiode als auch für die Vorjahresvergleichsperiode und das Gesamtjahr 2016 dargestellt:

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in Mio. €
EBITDA EBIT EBITDA EBIT EBITDA EBIT

H1 2017 H1 2017 H1 2016 H1 2016 Gesamtjahr 2016 Gesamtjahr 2016
EBITDA/EBIT 11 949 5 601 12 364 6 071 22 544 9 164
DEUTSCHLAND (154) (154) (537) (537) (910) (910)
Personalrestrukturierung (91) (91) (499) (499) (854) (854)
Sachbezogene Restrukturierungen (10) (10) (25) (25) (38) (38)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges (53) (53) (13) (13) (18) (18)
USA 0 0 311 311 406 406
Personalrestrukturierung 0 0 (9) (9) (11) (11)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 0 0 320 320 417 417
Wertminderungen - 0 - 0 - 0
Sonstiges 0 0 0 0 0 0
EUROPA (45) (45) (35) (35) (93) (277)
Personalrestrukturierung (24) (24) (41) (41) (100) (100)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 (2) (2) (4) (4)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 0 0 7 7 25 25
Wertminderungen - 0 - 0 - (184)
Sonstiges (21) (21) 0 0 (14) (14)
SYSTEMGESCHÄFT (74) (76) (127) (127) (252) (276)
Personalrestrukturierung (32) (32) (74) (74) (136) (136)
Sachbezogene Restrukturierungen (1) (1) (4) (4) (5) (5)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 0 0 0 0 0 0
Wertminderungen - - - 0 - 0
Sonstiges (41) (43) (49) (49) (111) (135)
GROUP DEVELOPMENT 742 742 2 555 2 555 2 547 2 132
Personalrestrukturierung 5 5 (6) (6) (35) (35)
Sachbezogene Restrukturierungen (3) (3) 0 0 (3) (3)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 741 741 2 562 2 562 2 585 2 585
Wertminderungen - 0 - 0 - (415)
Sonstiges 0 0 0 0 0 0
GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES (15) (15) (423) (423) (574) (574)
Personalrestrukturierung (44) (44) (283) (283) (502) (502)
Sachbezogene Restrukturierungen (8) (8) (33) (33) (31) (31)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 44 44 (68) (68) (11) (11)
Wertminderungen - 0 - 0 - 0
Sonstiges (7) (7) (39) (39) (29) (29)
KONZERNUBERLEITUNG 0 0 0 0 (1) (1)
Personalrestrukturierung 0 0 0 0 0 0
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 0 0 0 0 (1) (1)
Sonstiges 0 0 0 0 0 0
SUMME SONDEREINFLUSSE 454 452 1 744 1 744 1 124 501
EBITDA/EBIT (BEREINIGT UM SONDEREINFLUSSE) 11 495 5 150 10 620 4 327 21 420 8 663
Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse)
(1 870)
(961)
(2 323)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN (BEREINIGT UM SONDEREINFLUSSE)
3 279
3 366
6 340
Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse)
(753)
(1 006)
(1 858)
UBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLUSSE)
2 527
2 360
4 482
ZURECHNUNG DES UBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) (BEREINIGT UM SONDEREINFLUSSE) AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse)
2 138
2 101
4 114
Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse)
389
259
368

BRUTTO- UND NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

Nach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbind-lichkeiten eine wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und RatingAgenturen dar.

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in Mio. € 30.06.2017 31.12.2016 Veränderung Veränderung in % 30.06.2016
Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) 10 351 14 422 (4 071) (28,2) % 12 570
Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) 50 638 50 228 410 0,8 % 50 361
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN 60 989 64 650 (3 661) (5,7)% 62 931
Zinsabgrenzungen (655) (955) 300 31,4 % (813)
Sonstige (886) (1 029) 143 13,9 % (1 299)
BRUTTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 59 448 62 666 (3 218) (5,1)% 60 819
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2 441 7 747 (5 306) (68,5) % 7 207
Finanzielle Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar/ zu Handelszwecken gehalten 7 10 (3) (30,0) % 99
Derivative finanzielle Vermögenswerte 1 515 2 379 (864) (36,3) % 2 510
Andere finanzielle Vermögenswerte 236 2 571 (2 335) (90,8) % 2 311
NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 55 249 49 959 5 290 10,6 % 48 692

ÜBERLEITUNGSRECHNUNG ZU DEN IM ERSTEN HALBJAHR 2017 DURCHGEFUHRTEN AUSWEISÄNDERUNGEN FUR WESENTLICHE KENNZAHLEN DER VORJAHRESVERGLEICHSPERIODE


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in Mio. €
Gesamtumsatz Betriebsergebnis (EBIT) EBITDA EBITDA bereinigt Planmäßige Abschreibungen Wertminderungen
H1 2016/30. JUNI 2016





DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2016 - WIE BERICHTET





Deutschland 10 858 1 956 3 868 4 405 (1 904) (8)
USA 16 012 1 777 4 391 4 080 (2 614) -
Europa 6 186 703 1 978 2 024 (1 271) (4)
Systemgeschäft 4 054 (69) 211 381 (280) -
Group Headquarters & Group Services 1 055 1 703 1 962 (225) (248) (11)
SUMME 38 165 6 070 12 410 10 665 (6 317) (23)
Überleitung (2 718) 1 (46) (45) 48 (1)
KONZERN 35 447 6 071 12 364 10 620 (6 269) (24)
H1 2016/30. JUNI 2016





+/- AUSWEISANDERUNGEN VORSTANDSBEREICH TECHNOLOGIE UND INNOVATION SOWIE OPERATIVES SEGMENT GROUP DEVELOPMENT





Deutschland (135) (218) (276) (276) 58 -
USA - - - - - -
Europa (628) 6 (114) (125) 120 -
Systemgeschäft (476) 58 (31) (74) 89 -
Group Development 1 148 2 857 3 034 479 (177) -
Group Headquarters & Group Services 636 (2 704) (2 621) (11) (83) -
SUMME 545 (1) 651 (7) 7 -
Überleitung (545) 1 (651) 7 (7) -
KONZERN - - - - - -
H1 2016/30. JUNI 2016





= DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2017





Deutschland 10 723 1 738 3 592 4 129 (1 846) (8)
USA 16 012 1 777 4 391 4 080 (2 614) -
Europa 5 558 709 1 864 1 899 (1 151) (4)
Systemgeschäft 3 578 (11) 180 307 (191) -
Group Development 1 148 2 857 3 034 479 (177) -
Group Headquarters & Group Services 1 691 (1 001) (659) (236) (331) (11)
SUMME 38 710 6 069 13 061 10 658 (6 310) (23)
Überleitung (3 263) 2 (697) (38) 41 (1)
KONZERN 35 447 6 071 12 364 10 620 (6 269) (24)


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in Mio. €
Segmentvermögena Segmentschuldena
H1 2016/30. JUNI 2016

DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2016 - WIE BERICHTET

Deutschland 33 353 26 423
USA 68 349 49 791
Europa 30 778 12 519
Systemgeschäft 9 031 6 073
Group Headquarters & Group Services 42 628 50 502
SUMME 184139 145 308
Überleitung (35 654) (35 668)
KONZERN 148 485 109 640
H1 2016/30. JUNI 2016

+/- AUSWEISANDERUNGEN VORSTANDSBEREICH TECHNOLOGIE UND INNOVATION SOWIE OPERATIVES SEGMENT GROUP DEVELOPMENT

Deutschland (1 336) (829)
USA - -
Europa (4 178) (1 528)
Systemgeschäft (1 569) (830)
Group Development 11 221 2 417
Group Headquarters & Group Services (4 926) (19)
SUMME (788) (789)
Überleitung 788 789
KONZERN - -
H1 2016/30. JUNI 2016

= DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2017

Deutschland 32 017 25 594
USA 68 349 49 791
Europa 26 600 10 991
Systemgeschäft 7 462 5 243
Group Development 11 221 2 417
Group Headquarters & Group Services 37 702 50 483
SUMME 183 351 144519
Überleitung (34 866) (34 879)
KONZERN 148 485 109 640


a Werte sind stichtagsbezogen auf den 31. Dezember 2016.

GLOSSAR

Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2016 und das darin enthaltene Glossar, Seite 228 ff.

DISCLAIMER

Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen", "planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.

Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restruktu-rierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen.

Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen -jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab.

Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag), Free Cashflow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde. Weitere Informationen zu alternativen Leistungskennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2016, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 31 ff., sowie auf der Website der Deutschen Telekom (www.telekom.com/alternative-Leistungs-kennzahl) unter "Investor Relations".

Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.

FINANZKALENDERa

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3. August 2017 9. November 2017 22. Februar 2018
Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2017 Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2017 Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2017
9. Mai 2018 17. Mai 2018 9. August 2018
Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 31. März 2018 Hauptversammlung 2018 Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2018

a Weitere Termine, Terminaktualisierungen und Hinweise zu Live-Übertragungen finden Sie auf www.telekom.com.

IMPRESSUM

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Dieser Konzern-Zwischenbericht ist auf der Investor-Relations-Seite im Internet abrufbar unter: www.telekom.com/investor-relations

Unseren Geschäftsbericht finden Sie im Internet unter:

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www.telekom.com/annualreport

Dieser Konzern-Zwischenbericht

1. Januar bis 30. Juni 2017

liegt auch in englischer Sprache vor.

Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.

Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG.