Deutsche Telekom AG

Bonn

Neunmonatszahlen 2017

KONZERN-ZWISCHENBERICHT
1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2017

ERLEBEN, WAS VERBINDET.

DIE FINANZDATEN DES KONZERNS AUF EINEN BLICK

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in Mio. € Q3
2017
Q3
2016
Veränderung
in %
Q1-Q3
2017
Q1-Q3
2016
Veränderung
in %
UMSATZ UND ERGEBNIS





Umsatzerlöse 18 251 18 105 0,8 % 55 787 53 552 4,2 %
davon: Inlandsanteil % 33,6 34,2
32,7 34,2
davon: Auslandsanteil % 66,4 65,8
67,3 65,8
Betriebsergebnis (EBIT) 3 098 2 156 43,7 % 8 699 8 227 5,7 %
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 507 1 053 (51,9) % 2 129 4 799 (55,6) %
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt
um Sondereinflüsse)
1 244 1 040 19,6 % 3 382 3 141 7,7 %
EBITDA 7 318 5 334 37,2 % 19 267 17 698 8,9 %
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 5 720 5 535 3,3 % 17 215 16 155 6,6 %
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 31,3 30,6
30,9 30,2
Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert € 0,11 0,23 (52,2) % 0,45 1,04 (56,7) %
BILANZ





Bilanzsumme


139 841 143 117 (2,3) %
Eigenkapital


39 055 37 621 3,8 %
Eigenkapitalquote %


27,9 26,3
Netto-Finanzverbindlichkeiten


52 635 48 484 8,6 %
CASHFLOW





Cashflow aus Geschäftstätigkeit 4 808 4 557 5,5 % 13 367 11 984 11,5 %
Cash Capex (3 021) (3 885) 22,2 % (16 541) (10 484) (57,8) %
Free Cashflow (vor Ausschüttung und
Investitionen in Spektrum)
1 873 1 904 (1,6) % 4 403 4 046 8,8 %
Cashflow aus Investitionstätigkeit (3 056) (4 364) 30,0 % (13 759) (10 331) (33,2) %
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (1 312) 136 n. a. (4 282) (976) n. a.


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in Mio. € Gesamtjahr 2016
UMSATZ UND ERGEBNIS
Umsatzerlöse 73 095
davon: Inlandsanteil % 33,7
davon: Auslandsanteil % 66,3
Betriebsergebnis (EBIT) 9 164
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 2 675
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 4 114
EBITDA 22 544
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 21 420
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 29,3
Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert € 0,58
BILANZ
Bilanzsumme 148 485
Eigenkapital 38 845
Eigenkapitalquote % 26,2
Netto-Finanzverbindlichkeiten 49 959
CASHFLOW
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 15 533
Cash Capex (13 640)
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 4 939
Cashflow aus Investitionstätigkeit (13 608)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (1 322)


KUNDEN IM FESTNETZ UND IM MOBILFUNK

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in Mio. 30.09.2017 31.12.2016 Veränderung 30.09.2017/31.12.2016 in % 30.09.2016 Veränderung 30.09.2017/30.09.2016 in %
Mobilfunk-Kunden 165,3 165,0 0,2 % 163,0 1,4 %
Festnetz-Anschlüsse 28,0 28,5 (1,8) % 28,5 (1,8) %
Breitband-Anschlüssea 18,9 18,5 2,2 % 18,2 3,8 %


a Ohne Wholesale.


Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2016, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 31 ff.

Die Zahlenangaben im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.

AN UNSERE AKTIONÄRE

DIE DEUTSCHE TELEKOM AUF EINEN BLICK

KONZERNUMSATZ

Wachstumstrend fortgesetzt: Der Konzernumsatz stieg um 2,2 Mrd. € auf 55,8 Mrd. € - ein Plus von 4,2 %.

Mit einem Umsatzanstieg von 9,8 % ist unser operatives Segment USA weiterhin der Wachstumsmotor des Konzerns.

Ebenfalls ein leichtes Umsatzplus zeigten unsere operativen Segmente Europa in Höhe von 1,5 % und Deutschland in Höhe von 0,3 %. In unserem operativen Segment Systemgeschäft verzeichneten wir einen Rückgang um 2,9 %.

Auf vergleichbarer Basis - also ohne Wechselkurs- und Konsolidierungskreiseffekte - wuchs unser Konzernumsatz um 3,9 %.

Konzernumsatz
in Mrd. €

EBITDA BEREINIGT

Unser bereinigtes EBITDA wuchs um 6,6 % auf 17,2 Mrd. €.

Aufgrund des anhaltenden Erfolgs von T-Mobile US konnten wir im operativen Segment USA einen Anstieg des bereinigten EBITDA um 17,3 % erzielen.

Leicht gestiegen ist das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Deutschland, während in unseren operativen Segmenten Systemgeschäft und Europa ein Rückgang zu verzeichnen war.

Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 30,9 % leicht über dem Vorjahresniveau von 30,2 %. In Deutschland lag die EBITDA-Marge bei 39,1 %, in Europa bei 33,1 % und in den USA bei 27,4 %.

EBITDA bereinigt
in Mrd. €

EBIT

Unser EBIT erhöhte sich um 0,5 Mrd. € auf 8,7 Mrd. €.

Im EBITDA waren im Saldo positive Sondereinflüsse in Höhe von 2,1 Mrd. € i. W. aus der Wertaufholung bei Spektrum-Lizenzen von T-Mobile US (1,7 Mrd. €), den Verkäufen der Strato (0,5 Mrd. €) und weiterer Anteile der Scout24 AG (0,2 Mrd. €) sowie einer Vergleichsvereinbarung mit BT (0,2 Mrd. €) enthalten. Das Vorjahr profitierte von im Saldo positiven Sondereinflüssen in Höhe von 1,5 Mrd. € i. W. aus der Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE (2,5 Mrd. €) sowie aus Tauschtransaktionen von Mobilfunk-Lizenzen in den USA (0,5 Mrd. €). Sondereinflüsse im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen lagen um 0,8 Mrd. € unter denen des Vergleichszeitraums.

Die Abschreibungen lagen mit 10,6 Mrd. € um 1,1 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode i. W. aufgrund der als Sondereinfluss erfassten Wertminderung des Goodwills in unserem operativen Segment Systemgeschäft (1,2 Mrd. €). Die planmäßigen Abschreibungen verminderten sich nur leicht.

EBIT
in Mrd. €

KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss verringerte sich um 2,7 Mrd. € auf 2,1 Mrd. €.

Unser Finanzergebnis verminderte sich um 2,2 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit der erfolgswirksam erfassten Wertminderung unseres Anteils an der BT in Höhe von 1,3 Mrd. € sowie negativen Bewertungseffekten aus der Ausübung und Folgebewertung eingebetteter Derivate bei Anleihen der T-Mobile US.

Der Steueraufwand in Höhe von 1,9 Mrd. € lag um 0,5 Mrd. € über dem der Vergleichsperiode.

Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich um 0,5 Mrd. €.

Konzernüberschuss
in Mrd. €

EIGENKAPITALQUOTE

Die Eigenkapitalquote stieg um 1,7 Prozentpunkte auf 27,9 %.

Die Bilanzsumme verminderte sich im Vergleich zum Jahresende 2016 um 8,6 Mrd. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Währungskurseffekte, v. a. der Umrechnung von US-Dollar in Euro, sowie die Rückzahlung von finanziellen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2016 nur leicht von 38,8 Mrd. € auf 39,1 Mrd. €. Erhöhend wirkte insbesondere der Überschuss (3,1 Mrd. €). Die Dividendenausschüttung an Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2016 (2,8 Mrd. €) wirkte eigenkapitalmindernd. Die - im Zusammenhang mit der den Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen - durchgeführte Kapitalerhöhung (1,4 Mrd. €) erhöhte das Eigenkapital. Vermindernd wirkten außerdem ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung (2,0 Mrd. €).

Eigenkapitalquote
in %

CASH CAPEX

Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) erhöhte sich von 10,5 Mrd. € auf 16,5 Mrd. €.

In der Berichtsperiode wurden Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 7,3 Mrd. € im operativen Segment USA erworben. Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion. Dem standen Auszahlungen in der Vergleichsperiode in Höhe von insgesamt 2,2 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten USA und Europa, gegenüber.

Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben stieg der Cash Capex um 1,0 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten USA und Deutschland jeweils im Zusammenhang mit den Investitionen, die wir im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze getätigt haben.

Cash Capex
in Mrd. €

FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)

Der Free Cashflow stieg um 0,4 Mrd. € auf 4,4 Mrd. €.

Erhöhend wirkte der um 1,4 Mrd. € über Vorjahresniveau liegende Cashflow aus Geschäftstätigkeit, der v. a. von der positiven Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA profitierte.

Vermindernd wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 1,0 Mrd. € erhöhte Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum).

Free Cashflow
(vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)
in Mrd. €

NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2016 von 50,0 Mrd. € auf 52,6 Mrd. €.

Die erhöhende Wirkung des Spektrumerwerbs (7,3 Mrd. €) sowie der Dividendenausschüttung -inkl. an Minderheiten in Beteiligungen - (1,6 Mrd. €) konnte nur teilweise durch die entlastende Wirkung des Free Cashflow (4,4 Mrd. €) sowie der Veräußerungen der Strato (0,6 Mrd. €) und weiterer Anteile der Scout24 AG (0,3 Mrd. €) kompensiert werden. Ebenfalls entlastend wirkten Währungskurseffekte (2,6 Mrd. €).

Netto-Finanzverbindlichkeiten
in Mrd. €

Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns", Seite 10 ff.

WICHTIGE EREIGNISSE IM DRITTEN QUARTAL 2017

PROGNOSE FÜR 2017 ANGEPASST

Aufgrund der starken Geschäftsentwicklung in den USA erhöhen wir den bereits im zweiten Quartal 2017 angepassten Ausblick für das bereinigte EBITDA für den Konzern. Statt eines bislang erwarteten bereinigten EBITDA von rund 22,3 Mrd. € erwarten wir jetzt einen Wert von 22,4 Mrd. € bis 22,5 Mrd. €. Eine weitere Anpassung der Prognose ergibt sich in unserem operativen Segment Systemgeschäft. Dort erwarten wir für den Auftragseingang nun einen Rückgang im Vorjahresvergleich, statt des bisher erwarteten Anstiegs.

WERTMINDERUNG DES GOODWILLS IM OPERATIVEN SEGMENT SYSTEMGESCHÄFT

Im operativen Segment Systemgeschäft führte der unerwartete Rückgang des Auftragseingangs bis Ende September 2017 zu einer unterjährigen Überprüfung der Werthaltigkeit der dieser Einheit zugeordneten Vermögenswerte. In der Folge wurde eine nicht zahlungswirksame Wertminderung des Goodwills in Höhe von 1,2 Mrd. € erfasst.

RÜCKNAHME VON WERTMINDERUNGEN BEI SPEKTRUM-LIZENZEN VON T-MOBILE US

Zum 30. September 2017 wurde bei von T-Mobile US in der Vergangenheit erworbenen Spektrum-Lizenzen eine teilweise Wertaufholung des Buchwerts in Höhe von 1,7 Mrd. € vor Berücksichtigung latenter Steuern erfasst. Diese ist darauf zurückzuführen, dass die Gründe für die in 2012 erfasste Wertminderung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit USA aufgrund der Wertentwicklung auf Basis des Aktienkurses der T-Mobile US nicht mehr gegeben sind. Die positive Wertentwicklung der bis dahin wertgeminderten Lizenzen wurde durch die Ergebnisse der in 2017 abgeschlossenen Spektrumauktion der Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) indiziert.

INVESTITIONEN IN NETZE

Glasfaserausbau: Spatenstich in 34 Gewerbegebieten. Als Teil unseres Plans, Unternehmen in Deutschland mit Gigabit-Geschwindigkeit zu versorgen, haben wir am 15. September 2017 den Beginn für den Ausbau schneller Glasfaser-Datenleitungen in insgesamt 34 Gewerbegebieten in der Südwestpfalz bekanntgegeben. Der Ausbau erfolgt in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Land und Kreis und soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Entlang der Glasfasertrassen werden weitere Kabelverzweiger mit FTTC-Technik ausgebaut, wodurch auch Haushalte versorgt werden.

INNOVATIONEN

"New Mobility" auf der IAA 2017. Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) präsentierten wir mit Lösungen rund um das smarte Parken und Fahrzeugvernetzung die digitale Mobilität von morgen. Die Smart-Parking-App "Park and Joy" erleichtert die Parkplatzsuche: Finden, Buchen und Bezahlen - alles geschieht in einer mobilen Anwendung. Die App zeigt die verfügbaren Parkplätze und die direkte Navigation dorthin. Auch Besitzer von nicht vernetzten Neu- und Gebrauchtwagen können ihr Auto nachträglich smart machen. Mit der Nachrüstlösung "Digital Drive" kommen Informationen zum Fahrzeugzustand, Standort und zum Fahrverhalten einfach auf das Smartphone.

"Sea Hero Quest VR"-Einsatz moderner Virtual-Reality Möglichkeiten für die Demenzforschung. Mit der Initiative #gameforgood haben wir uns gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft und Spieleentwicklung der Herausforderung angenommen, Daten zur räumlichen Orientierung gesunder Menschen zu erheben. Mit einer Weiterentwicklung der mobilen Spiele-App "Sea Hero Quest" werden die bisher erlangten Normdaten für die räumliche Orientierung durch den Einsatz moderner Virtual-Reality-Möglichkeiten weiter präzisiert. Dank der Analyse der anonymen Daten von bislang über drei Millionen Spielern konnten erstmals Normdaten für die räumliche Orientierung des Menschen definiert werden. Diese Normdaten gelten als zentraler Schritt für die Entwicklung neuer Verfahren zur frühzeitigen Diagnose von Demenz.

KOOPERATIONEN

Digitale Revolution für kleine Unternehmen: MagentaBusiness POS. Kleinen Unternehmen digitale Lösungen bieten, die bisher den Großen vorbehalten waren, und sie damit im digitalen Zeitalter wettbewerbsfähig machen: Das ist die Leitidee der Partnerschaft, die wir und das IT-Start-up Unternehmen enfore auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin unterzeichnet haben. enfore hat dazu ein integriertes Point-of-Sale/Service (POS)-System entwickelt. Wir stellen dabei unser Netz bereit und den Service und Support durch POS-Spezialisten sicher. Das Produkt vertreiben wir seit September 2017 als Komplettlösung unter dem Namen MagentaBusiness POS.

NEUE PRODUKTE, TARIFE UND DIENSTLEISTUNGEN

Telekom Sport: Die Welt des Sports in einem Angebot. Seit August 2017 haben wir unser Live-Sport-Angebot erweitert. Ein Highlight ist die Möglichkeit, über Sky Sport Kompakt die Original Sky Konferenzen der Fußball-Bundesliga, der UEFA Champions League sowie die Spiele der DKB Handball Bundesliga live zu erleben. Das Programmpaket enthält außerdem alle Spiele der 3. Liga, die Top-Spiele der Frauen-Bundesliga, die Inhalte von FC Bayern.tv live sowie alle Partien der Basketball Bundesliga und der Deutschen Eishockey Liga.

"MagentaEINS 12.0": Mehr für Familien und junge Leute. Mit "MagentaEINS 12.0" bieten wir Familien besondere Vorteile. So kann der Mobilfunk-Vertrag seit September 2017 um bis zu vier günstige Family Cards für Partner und Familie ergänzt werden. Für alle Kunden unter 27 Jahren bietet "MagentaEINS Young" einen besonderen, exklusiven Vorteil: "MagentaZuhause Surf" bietet die Möglichkeit, Mobilfunk und Internet zu Hause flexibel zu kombinieren. Das Angebot richtet sich an alle jungen Leute, die neben ihrem Mobilfunk-Vertrag zu Hause ausschließlich eine leistungsstarke DSL-Verbindung benötigen.

"Netflix On Us." Im September 2017 zündete T-Mobile US die nächste Stufe ihrer Un-carrier-Kampagne: "Un-carrier Next: Netflix On Us". Im Rahmen einer neu geschlossenen exklusiven Kooperation mit Netflix erhalten bestimmte T-Mobile ONE-Kunden mit einem Familientarif den regulären monatlichen Netflix-Service ohne zusätzliche Kosten.

AUSZEICHNUNGEN

Nachfolgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des dritten Quartals 2017 zusammen. Weitere Auszeichnungen finden Sie online unter: www.telekom.com/medien.

Wesentliche Auszeichnungen im dritten Quartal 2017

KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT

KONZERNSTRUKTUR, -STRATEGIE UND -STEUERUNG

Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und -steuerung verweisen wir auf die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2016 (Geschäftsbericht 2016, Seite 26 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich zu Jahresbeginn folgende Änderungen:

Neu geschaffen haben wir mit Wirkung zum 1. Januar 2017 den Vorstandsbereich Technologie und Innovation, in dem wir übergreifende Netz-, Innovations- und IT-Aufgaben unseres Konzerns zusammenfassen. Hieraus ergeben sich die folgenden organisatorischen Veränderungen: Die Bereiche Innovationen, Telekom IT und die Technik unserer operativen Segmente Deutschland, Europa und Systemgeschäft ergeben ein eigenes Ressort innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services. Der Vorstandsbereich Technologie und Innovation wird von Claudia Nemat, bislang verantwortlich für das Ressort Europa und Technik, geleitet. Als neuer Vorstand für das Ressort Europa wurde Srini Gopalan bestellt. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden entsprechend rückwirkend angepasst.

Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das operative Segment "Group Development". Group Development steuert ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv und entwickelt diese wertsteigernd. Folgende Einheiten bzw. Beteiligungen sind in die Berichterstattung eingegangen: T-Mobile Netherlands (zuvor im operativen Segment Europa), Deutsche Funkturm (DFMG, zuvor im operativen Segment Deutschland) sowie Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP) und die Beteiligungen an BT plc, Ströer SE & Co. KGaA sowie die im März 2017 veräußerte Strato und die im Juni 2017 veräußerte Beteiligung an Scout24 AG (zuvor im Segment Group Headquarters & Group Services). Ebenso bei Group Development angesiedelt sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie Strategisches Portfoliomanagement. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden entsprechend rückwirkend angepasst.

Für nähere Informationen verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 dargestellten Situation des wirtschaftlichen Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den ersten neun Monaten 2017, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken, den Telekommunikationsmarkt sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen unerwarteten Ereignisse im Prognosezeitraum eintreffen.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Die Weltkonjunktur hat sich in den ersten neun Monaten 2017 weiter belebt. Der Internationale Währungsfond (IMF) geht in seiner aktualisierten Prognose vom Oktober 2017 davon aus, dass das Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2017 um 3,6 % wachsen wird gegenüber 3,2 % in 2016. Auch die Wachstumsraten der Volkswirtschaften unserer Geschäftsfelder sind weiterhin positiv. Die Volkswirtschaften profitierten unverändert von einem stabilen Binnenkonsum und steigendem Export. Auch Griechenlands Volkswirtschaft konnte drei Quartale in Folge positive Wachstumsraten verzeichnen.

AUSBLICK

Für die Volkswirtschaften unserer Kernmärkte gehen wir unter den aktuellen Marktbedingungen weiterhin von einer stabilen konjunkturellen Entwicklung aus.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RISIKEN

Das Wachstum der Weltwirtschaft und die politische Entwicklung der letzten Monate haben die Eintrittswahrscheinlichkeit von Rezessionstendenzen v. a. in Europa reduziert. Dennoch können politische Risiken in unseren Märkten nicht ausgeschlossen werden. Eine Zunahme protektionistischer Maßnahmen stellt derzeit das Hauptrisiko für den Welthandel dar. Darüber hinaus können geopolitische Krisen die Volkswirtschaften unserer Länder negativ beeinflussen.

TELEKOMMUNIKATIONSMARKT

IT-Sicherheitsgesetz. Im Zuge der Implementierung der EU-Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit wurde das IT-Sicherheitsgesetz um verschiedene Rechtsvorschriften ergänzt. Daher müssen nun auch Online-Marktplätze, Suchmaschinenbetreiber und Cloud-Dienstleister die Einhaltung von Mindestanforderungen für die Sicherheit ihrer Infrastrukturen gewährleisten und Zwischenfälle melden. Positiv hervorzuheben ist, dass der Gesetzgeber weitere Befugnisse für Telekommunikationsbetreiber aufgenommen hat, die die Erkennung und Behebung von Netzstörungen und Sicherheitsvorfällen ermöglichen. Auch hinsichtlich der notwendigen Einbeziehung aller an der Wertschöpfungskette beteiligten Akteure stellt diese Erweiterung eine signifikante Weiterentwicklung dar. Es bleibt abzuwarten, ob die neue Bundesregierung einen weiteren Versuch unternehmen wird, noch bestehende Defizite des IT-Sicherheitsgesetzes bezüglich der fehlenden systematischen Berücksichtigung von Hard- und Software-Herstellern zu korrigieren.

EU-Fördergelder für Kroatien. Am 6. Juni 2017 hat die EU-Kommission die Freigabe von EU-Fördergeldern für Kroatien genehmigt. Die kroatische Regierung plant, mit diesen Geldern einen eigenen staatlichen Netzbetreiber zu fördern. Auch in Griechenland wird dieser Weg diskutiert. Diese Entwicklung verstärkt die Gefahr, dass es zu massiven Wettbewerbsverzerrungen kommen kann und weitere Länder diesem Beispiel folgen könnten.

REGULIERUNG

Konsultation der BNetzA zum FTTH/B-Ausbau. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hatte vom 14. März 2017 bis zum 26. April 2017 in einem öffentlichen Verfahren Vorschläge konsultiert, wie ein beschleunigter Ausbau von Glasfasernetzen (FTTH/B) mit Blick auf die Entgeltregulierung regulatorisch unterstützt werden kann. Alle Marktteilnehmer waren aufgefordert zu dem Konsultationspapier Stellung zu nehmen. Die 17 eingegangenen Stellungnahmen wurden am 17. Mai 2017 veröffentlicht. Die BNetzA verweist bei der Veröffentlichung auf die erst noch bevorstehende Auswertung der zum Teil recht umfangreichen Stellungnahmen und zieht zunächst keine öffentlichen Schlussfolgerungen.

Weiterer Vectoring-Ausbau beschlossen. Die BNetzA hat im Rahmen eines Standardangebotsverfahrens die konkreten Konditionen für Vectoring im Nahbereich überprüft. Am 9. August 2017 hat die BNetzA die Entscheidung in ihrem Amtsblatt veröffentlicht. Damit sind nun auch die Fristen für die drei vorgesehenen Ausbautranchen im Nahbereich festgelegt. Parallel lief seit Ende März 2017 ein Entgeltgenehmigungsverfahren bei der BNetzA, in dem die Entgelte für das TAL-Ersatzprodukt im Nahbereich festgelegt wurden. Auch in diesem Verfahren wurde von der BNetzA zeitgleich eine Entscheidung veröffentlicht. Damit hat BNetzA endgültig grünes Licht für unseren Vectoring Ausbau im Nahbereich gegeben. Für nähere Informationen verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Geschäftsbericht 2016, Seite 35 ff.

Regulierung von Terminierungsentgelten. Nach Abschluss eines von der EU-Kommission mittels Serious Doubts Letters eingeleiteten Phase-II-Verfahrens hat die BNetzA die finale Entgeltgenehmigung am 21. Juli 2017 erlassen. Die nun final bis 31. Dezember 2018 genehmigten Entgelte entsprechen unverändert den bereits seit 1. Januar 2017 vorläufig genehmigten Entgelten. Für nähere Informationen verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Geschäftsbericht 2016, Seite 35 ff.

International Roaming. Die neue EU-Regulierung zur Abschaffung von Roaming-Aufschlägen (sog. "Roam like at Home") innerhalb der EU sowie Island, Liechtenstein und Norwegen zum 15. Juni 2017 ist im zweiten Quartal 2017 in Kraft getreten. Am 17. Mai 2017 hatten der Europäische Rat und das Europäische Parlament ergänzend veränderte Regelungen für Roaming-Vorleistungen verabschiedet. Dabei sind die regulierten Preisobergrenzen auf der Vorleistungsebene sehr deutlich abgesenkt worden. Die Deutsche Telekom hatte bereits zuvor kundenfreundliche "Roam like at Home" Angebote auf Endkundenseite eingeführt.

FREQUENZVERGABE

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen bei unseren internationalen Beteiligungen. Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete Frequenzvergaben.

Wesentliche Frequenzvergaben

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Vergabestart Vergabeende Frequenzbereiche (MHz) Vergabeverfahren Erworbene Frequenzen (MHz) Frequenzinvestition
Albanien Q1 2018 Q1 2018 800 Sealed Bida oder Auktion noch offen noch offen
Deutschland Q2 2018 Q4 2018 2 000/3 400-3 700 Auktion (SMRAb) erwartet noch offen noch offen
Griechenland Q4 2017 Q4 2017c 1 800 Sealed Bida 25 MHz 83,2 Mio. €
Mazedonien Q3 2017 Q4 2017 900/1 800/3 400-3 800 Sealed Bida oder Auktion noch offen noch offen
Niederlande Q1 2019 Q2 2019 700/1 500/2 100 Auktion, Details noch offen noch offen noch offen
Österreich Q3 2018 Q4 2018 3 400-3 800 Auktion (CCAd) (erwartet) noch offen noch offen
Polen Q2 2017 Q2 2017 3 700 Sealed Bid Keine Frequenzen erworben -
Polen Q2 2018 Q3 2018 1 500 noch offen noch offen noch offen
Rumänien Q2 2018 Q4 2018 700/800/1 500/ 2 600/3 500 Auktion, Details noch offen noch offen noch offen
Slowakei Q2 2017 Q2 2017 3 700 Auktion (SMRAb) 40 MHz für Bratislava 200 T€
Tschechische Republik Q2 2017 Q3 2017 3 700 Auktion (SMRAb) Keine Frequenzen erworben -
Tschechische Republik Q3 2017 Q4 2017 900/1 800 Lizenzverlängerung (erwartet) noch offen noch offen
Ungarn Q3 2018 Q4 2018 700/1500/2 100/ 2 300/2 600 und 26 000 Details noch offen noch offen noch offen
USA Q3 2016 Q2 2017 600 Incentive Auctione Regionale Lizenzen; zumeist 2x20 MHz 7,99 Mrd. US-$


a Abgabe eines einzelnen Gebots in verschlossenem Briefumschlag, z. T. sequenziell, in mehreren Vergaben.
b Simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für alle Bereiche.
c Vergabeende 24. Oktober 2017.
d Combinatorial Clock Auction, dreistufige Mehrrundenauktion für Spektrum aus allen Frequenzbändern.
e Menge und Preise des zu handelnden Spektrums abhängig von der Abgabe des Spektrums durch Rundfunkanbieter.


GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNS

ERTRAGSLAGE DES KONZERNS

UMSATZ

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 55,8 Mrd. €, der mit einem Wachstum von 2,2 Mrd. € bzw. 4,2 % deutlich über dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums lag. Zu dieser positiven Entwicklung trug maßgeblich die Geschäftsentwicklung in unserem operativen Segment USA bei: Die erfolgreichen "Un-carrier"-Initiativen von T-Mobile US und der Erfolg der Marke MetroPCS ließen die Zahl der Neukunden und damit auch die Service-Umsätze stark steigen. Weiterhin stiegen u. a. aufgrund des fokussierten Angebots von auf Ratenzahlung finanzierten Endgeräten auch die Endgeräteumsätze an. In unserem Heimatmarkt Deutschland entwickelten sich die Umsätze leicht positiv. Dazu trugen die gestiegenen Umsätze im Mobilfunk-Geschäft und v. a. die Endgeräteumsätze ohne Vertragsbeziehung bei. Rückläufig entwickelte sich der Umsatz im Festnetz-Geschäft. Auch in unserem operativen Segment Europa lagen die Umsätze leicht über dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums. Positiv wirkten die Umsatzentwicklung unserer strategischen Wachstumsfelder sowie gestiegene Endgeräteumsätze. Geringere Roaming-Regulierungsentgelte in den meisten Ländern sowie die immer noch hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten in unseren Landesgesellschaften setzten die Umsätze dagegen weiter unter Druck.

In unserem operativen Segment Systemgeschäft lag der Umsatz um 2,9 % unter dem Niveau der Vorjahresperiode. Diese Umsatzentwicklung resultiert in erster Linie aus dem im ersten Quartal des Vorjahres erfolgten Abschluss der Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien. Ohne Berücksichtigung des Mauteffekts verzeichnete unser Telekommunikationsgeschäft ein Umsatzwachstum. Dem entgegen stand der anhaltende Umsatzrückgang in unserem klassischen IT-Geschäft, geprägt von einer generell rückläufigen Preisentwicklung im Markt sowie dem rückläufigen Auftragseingang, insbesondere auch im internationalen Bereich. Der Umsatz unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 gegenüber der Vorjahresperiode um 2,0 %, was im Wesentlichen auf den entfallenen Umsatz im Zusammenhang mit der Veräußerung der Strato zum 31. März 2017 zurückzuführen ist. Positiv wirkte sich die Umsatzentwicklung der T-Mobile Netherlands aus.

Ohne Berücksichtigung von positiven Wechselkurseffekten - v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro - sowie leicht negativen Konsolidierungskreiseffekten - im Wesentlichen aus der Veräußerung der Strato - im Saldo in Höhe von 0,1 Mrd. € stieg der Umsatz um 2,1 Mrd. € bzw. 3,9 %. Detailliertere Angaben zu den Umsatzentwicklungen in unseren operativen Segmenten Deutschland, USA, Europa, Systemgeschäft, Group Development sowie in dem Segment Group Headquarters & Group Services können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" (Seite 15 ff.) entnommen werden.

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz
in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q3 2017 Q3 2016 Veränderung in % Q1-Q3 2017
KONZERNUMSATZ 18 646 18 890 18 251 18 105 0,8 % 55 787
Deutschlanda 5 397 5 371 5 488 5 485 0,1 % 16 256
USA 8 982 9 236 8 466 8 281 2,2 % 26 684
Europaa 2 781 2 860 2 945 2 900 1,6 % 8 587
Systemgeschäfta 1 704 1 688 1 707 1 674 2,0 % 5 099
Group Developmenta 595 562 545 588 (7,3) % 1 702
Group Headquarters & Group Servicesa 737 787 743 846 (12,2) % 2 268
Intersegmentumsatz (1 549) (1 614) (1 643) (1 670) 1,6 % (4 809)


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Q1-Q3 2016 Veränderung in % Gesamtjahr 2016
KONZERNUMSATZ 53 552 4,2 % 73 095
Deutschlanda 16 208 0,3 % 21 774
USA 24 293 9,8 % 33 738
Europaa 8 458 1,5 % 11 454
Systemgeschäfta 5 252 (2,9) % 6 993
Group Developmenta 1 736 (2,0) % 2 347
Group Headquarters & Group Servicesa 2 538 (10,6) % 3 467
Intersegmentumsatz (4 933) 2,5 % (6 678)


a Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das Segment Group Development sowie innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services über den Vorstandsbereich Technologie und Innovation. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.


Regionale Umsatzverteilung
in %

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatza
in %

a Für nähere Informationen zum Außenumsatz verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.


Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von 47,8 % unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Im Vergleich zur Vorjahresperiode erhöhte sich der Anteil am Konzernumsatz, v. a. aufgrund des weiterhin starken Anstiegs an Neukunden, um 2,4 Prozentpunkte. Die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode von 65,8 % auf 67,3 %.

EBITDA, BEREINIGTES EBITDA

Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,1 Mrd. € bzw. 6,6 % gestiegenes bereinigtes EBITDA in Höhe von 17,2 Mrd. €. Zu dieser Entwicklung trug in erster Linie unser operatives Segment USA mit einem Plus des bereinigten EBITDA-Beitrags von 1,1 Mrd. € bei; Haupttreiber dabei war der anhaltende Erfolg der "Un-carrier"-Initiativen. Aber auch das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Deutschland konnten wir in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 um 2,2 % steigern. Rückläufig entwickelten sich die bereinigten EBITDA Beiträge unserer operativen Segmente Europa und Systemgeschäft. Leicht positive Wechselkurseffekte wurden durch leicht negative Konsolidierungskreiseffekte nahezu vollständig kompensiert.

Unser EBITDA erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum sogar um 1,6 Mrd. € auf 19,3 Mrd. €. Dabei erhöhten sich die im Saldo positiven Sondereinflüsse im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,5 Mrd. € auf 2,1 Mrd. €. Hierin war eine zum 30. September 2017 erfasste teilweise Wertaufholung des Buchwerts von Spektrum-Lizenzen bei T-Mobile US in Höhe von 1,7 Mrd. € enthalten. Ebenfalls positiv wirkten ein Entkonsolidierungsertrag in Höhe von 0,5 Mrd. € im Zusammenhang mit dem mit Ablauf des 31. März 2017 abgeschlossenen Verkaufs der Strato, ein Ertrag aus der Veräußerung der verbliebenen Anteile an der Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd. € sowie ein Ertrag von 0,2 Mrd. € aus einer mit BT im Juli 2017 abgeschlossenen Vergleichsvereinbarung. Sondereinflüsse im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogenen Restrukturierungsaufwendungen beliefen sich insgesamt auf 0,4 Mrd. € und lagen damit um 0,8 Mrd. € unter den Aufwendungen des Vergleichszeitraums. In der Vergleichsperiode waren in den Sondereinflüssen neben dem Ertrag unserer Anfang 2016 veräußerten Anteile am Joint Venture EE in Höhe von 2,5 Mrd. € Erträge aus vollzogenen Tauschtransaktionen über Mobilfunk-Lizenzen zwischen T-Mobile US und zwei Telekommunikationsunternehmen in Höhe von insgesamt 0,5 Mrd. € enthalten. Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA/bereinigtem EBITDA unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" (Seite 15 ff.) entnommen werden.

Beitrag der Segmente zum Konzern-EBITDA bereinigt
in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q3 2017 Q3 2016 Veränderung in % Q1-Q3 2017
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN 5 550 5 944 5 720 5 535 3,3 % 17 215
Deutschlanda 2 070 2 100 2 190 2 095 4,5 % 6 360
USA 2 386 2 640 2 288 2 156 6,1 % 7 313
Europaa 889 947 1 007 1 037 (2,9) % 2 843
Systemgeschäfta 96 136 131 139 (5,8) % 362
Group Developmenta 238 236 220 251 (12,4) % 695
Group Headquarters & Group Servicesa (128) (90) (115) (141) 18,4 % (333)
Überleitung (1) (25) (1) (2) 50,0 % (25)


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Q1-Q3 2016 Veränderung in % Gesamtjahr 2016
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN 16 155 6,6 % 21 420
Deutschlanda 6 224 2,2 % 8 237
USA 6 236 17,3 % 8 561
Europaa 2 936 (3,2) % 3 866
Systemgeschäfta 446 (18,8) % 530
Group Developmenta 730 (4,8) % 943
Group Headquarters & Group Servicesa (377) 11,7 % (670)
Überleitung (40) 37,5 % (47)


a Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das Segment Group Development sowie innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services über den Vorstandsbereich Technologie und Innovation. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.


EBIT

Das EBIT des Konzerns lag bei 8,7 Mrd. € und war damit 0,5 Mrd. € höher als im Vorjahresvergleichszeitraum. Ursachen für diese Veränderung sind im Wesentlichen die beim EBITDA beschriebenen positiven Effekte. Gegenläufig belastete die in unserem operativen Segment Systemgeschäft erfasste Wertminderung des Goodwills in Höhe von 1,2 Mrd. € das EBIT. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen leicht unter dem Niveau der Vergleichsperiode.

ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN

Das Ergebnis vor Ertragsteuern verringerte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 1,7 Mrd. € auf 5,0 Mrd. €. Begründet ist dieser deutliche Rückgang durch das um 2,2 Mrd. € rückläufige Finanzergebnis. Dazu beigetragen hat v. a. die erfolgswirksam erfasste Wertminderung unseres Anteils an BT in Höhe von 1,3 Mrd. €. Ebenfalls belasteten negative Bewertungseffekte aus der Ausübung und Folgebewertung eingebetteter Derivate bei T-Mobile US -im Wesentlichen im Zusammenhang mit der vorzeitigen Ablösung externer Finanzverbindlichkeiten - das Finanzergebnis. Aus unserer Finanzbeteiligung BT resultierte wie auch im Vorjahr ein Dividendenertrag von 0,1 Mrd. €. Im Vergleichszeitraum enthielt das sonstige Finanzergebnis eine im Zusammenhang mit dem Verkauf des Anteils am ehemaligen Joint Venture EE erhaltene abschließende Dividende in Höhe von 0,2 Mrd. €.

KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 2,7 Mrd. € auf 2,1 Mrd. €. Der Steueraufwand in den ersten neun Monate belief sich auf 1,9 Mrd. € und erhöhte sich somit um 0,5 Mrd. € gegenüber der Vergleichsperiode. Weitere Erläuterungen hierzu finden Sie im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 42. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,5 Mrd. €. In unserem operativen Segment USA trug insbesondere die positive Geschäftsentwicklung sowie die teilweise Wertaufholung bei in der Vergangenheit erworbenen Spektrum-Lizenzen zum Anstieg des den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechneten Ergebnisses bei. Gegenläufig wirkte sich der zuvor genannte negative Bewertungseffekt im Finanzergebnis aus.

Anzahl der Mitarbeiter (am Stichtag)

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30.09.2017 31.12.2016
Deutschlanda 64 388 65 452
USA 44 394 44 820
Europaa 47 579 46 808
Systemgeschäfta 37 596 37 472
Group Developmenta 1 949 2 572
Group Headquarters & Group Servicesa 20 436 21 216
ANZAHL MITARBEITER KONZERN 216 343 218 341
davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) 15 726 15 999


a Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das Segment Group Development sowie innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services über den Vorstandsbereich Technologie und Innovation. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss,Seite 44 f.


Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2016 um 0,9 %. Durch Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz, einen reduzierten Einstellungsverlauf in operativen Bereichen sowie durch die Inanspruchnahme sozialverträglicher Instrumente verringerte sich der Personalbestand des operativen Segments Deutschland bis Ende September 2017 um 1,6 %. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment USA sank zum 30. September 2017 um 1,0 % gegenüber dem 31. Dezember 2016. Die Reduzierung von Personal zur Kundenakquisition wurde jedoch teilweise durch die Gewinnung zusätzlicher Kräfte für den Kunden-Service und den Netzausbau kompensiert. In unserem operativen Segment Europa stieg die Mitarbeiterzahl um 1,6 % gegenüber dem Jahresende 2016. Zu diesem Anstieg trug u. a. unsere Landesgesellschaft in Polen bei, die aufgrund von neuen Filialen ihr Personal aufstockte. In unserem operativen Segment Systemgeschäft stieg die Mitarbeiterzahl um 0,3 % v. a. aufgrund der eingegliederten Mitarbeiter der Telekom Security. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im operativen Segment Group Development um 24,2 % reduziert. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die Entkonsolidierung der Strato zum 31. März 2017 zurückzuführen. Die Mitarbeiterzahl im Segment Group Headquarters & Group Services sank im Vergleich zum Jahresende 2016 um 3,7 %, im Wesentlichen bedingt durch die konzernweite Bündelung des Bereichs Telekom Security in unserem operativen Segment Systemgeschäft und den fortgesetzten Personalumbau bei Vivento. Gegenläufig stieg die Mitarbeiterzahl in unserem Vorstandsbereich Technologie und Innovation durch die Neuaufstellung.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DES KONZERNS

Bilanzstruktur
in Mio. €

Unsere Bilanzsumme beträgt 139,8 Mrd. € und reduzierte sich damit im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 8,6 Mrd. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, sowie die Rückzahlung von finanziellen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

Auf der Aktivseite lagen die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen insgesamt um 2,3 Mrd. € über dem Vorjahresniveau. Insbesondere die Investitionen für den Erwerb neuer Mobilfunk-Lizenzen im Zuge der im April 2017 abgeschlossenen Spektrumauktion im operativen Segment USA wirkten mit 7,2 Mrd. € buchwerterhöhend. Weiterhin erfolgten hohe Investitionen in unsere Netzwerke, v. a. im operativen Segment USA in die Netzwerkmodernisierung sowie im operativen Segment Deutschland für den Breitband-/Glasfaserausbau. Weiterhin erhöhte eine zum 30. September 2017 erfasste teilweise Wertaufholung bei von T-Mobile US in der Vergangenheit erworbenen Spektrum-Lizenzen den Buchwert um 1,7 Mrd. €. Im operativen Segment Systemgeschäft führte dagegen der unerwartete Rückgang des Auftragseingangs bis Ende September 2017 zu einer unterjährigen Überprüfung der Werthaltigkeit der dieser Einheit zugeordneten Vermögenswerte. In der Folge wurde eine Wertminderung des Goodwills in Höhe von 1,2 Mrd. € erfasst. Die planmäßigen Abschreibungen lagen leicht unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Negative Wechselkurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, verminderten den Buchwert.

In den sonstigen Aktiva reduzierten sich insbesondere die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Vergleich zum 31. Dezember 2016 u. a. aufgrund der Auszahlung für die in den USA erworbenen Spektrum-Lizenzen in Höhe von 5,2 Mrd. €. Der Rückgang der sonstigen finanziellen Vermögenswerte im Vergleich zum 31. Dezember 2016 ist auf die Verwendung der von unserem operativen Segment USA für die Spektrumauktion bereits im Juni 2016 hinterlegten Barsicherheit in Höhe von 2,0 Mrd. € zurückzuführen. Daneben reduzierten die in den ersten drei Quartalen 2017 auf unsere börsengehandelten Anteile an BT vorgenommene erfolgswirksame Wertminderung in Höhe von 1,3 Mrd. € sowie die Ausübung des vorzeitigen Kündigungsrechtes für von T-Mobile US emittierte Anleihen die sonstigen finanziellen Vermögenswerte.

Auf der Passivseite haben sich unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Jahresende 2016 insgesamt um 6,0 Mrd. € reduziert. Dies ist im Wesentlichen durch die vorzeitige Rückzahlung von Schuldtiteln der T-Mobile US in Höhe von umgerechnet 9,5 Mrd. € sowie durch reguläre Tilgungen von Anleiheverbindlichkeiten in Höhe von 3,3 Mrd. € begründet. Neue Anleihen wurden in Höhe von umgerechnet 9,4 Mrd. € begeben. Weitere Erläuterungen sind dem Konzern-Zwischenabschluss, Seite 40 f. zu entnehmen.

Die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen reduzierten sich um 0,3 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Rechnungszinsanpassungen, aus denen insgesamt ein erfolgsneutral erfasster versicherungsmathematischer Gewinn in Höhe von 0,3 Mrd. € resultierte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten verringerten sich um 1,9 Mrd. €. Ursächlich hierfür war der Abbau des Verbindlichkeitenbestands, v. a. in unseren operativen Segmenten USA und Europa sowie Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2016 leicht von 38,8 Mrd. € auf 39,1 Mrd. €. Erhöhend wirkte dabei der Überschuss von 3,1 Mrd. €. Dem entgegen standen ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2,0 Mrd. €. Darüber hinaus wirkten Dividendenausschüttungen an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 2,8 Mrd. € und an Minderheiten in Höhe von 0,1 Mrd. € eigenkapitalmindernd. Dem entgegen wirkte eine im Zusammenhang mit der unseren Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen, durchgeführte Kapitalerhöhung unter Einbringung der Dividendenansprüche von 1,4 Mrd. € erhöhend. Darüber hinaus wirkten das Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen in Höhe von 0,2 Mrd. € (nach Steuern) sowie das Ergebnis aus der Bewertung von Sicherungsinstrumenten von 0,2 Mrd. € positiv.

Weitere Erläuterungen zur Bilanz sind dem Konzern-Zwischenabschluss auf den Seiten 29 ff. zu entnehmen.

Veränderung der Netto-Finanzverbindlichkeiten
in Mio. €

Die sonstigen Effekte von 0,4 Mrd. € enthalten u. a. Finanzierungsformen, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Einbeziehung von Bankgeschäften später fällig werden sowie Verbindlichkeiten für den Erwerb von Medienübertragungsrechten. Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten verweisen wir auf die Angaben zur Herleitung alternativer Leistungskennzahlen im Kapitel "Weitere Informationen", Seite 55 ff.

Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)
in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q3 2017 Q3 2016 Veränderung in % Q1-Q3 2017
OPERATIVER CASHFLOW 5 280 4 955 5 232 5 185 0,9 % 15 468
Erhaltene/(gezahlte) Zinsen (926) (752) (424) (628) 32,5 % (2 102)
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 4 355 4 204 4 808 4 557 5,5 % 13 367
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) (3 245) (2 994) (3 002) (2 739) (9,6) % (9 241)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen 118 91 67 86 (22,1) % 276
FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) 1 228 1 301 1 873 1 904 (1,6) % 4 403


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Q1-Q3 2016 Veränderung in % Gesamtjahr 2016
OPERATIVER CASHFLOW 14 195 9,0 % 18 116
Erhaltene/(gezahlte) Zinsen (2 211) 4,9 % (2 583)
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 11 984 11,5 % 15 533
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) (8 234) (12,2) % (10 958)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen 296 (6,8) % 364
FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) 4 046 8,8 % 4 939


Free Cashflow. Der Free Cashflow des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum erhöhte sich gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 0,4 Mrd. € auf 4,4 Mrd. €. Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 1,4 Mrd. €. Dagegen stiegen die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen um 1,0 Mrd. €.

Zur positiven Entwicklung des Cashflows aus Geschäftstätigkeit trug im Wesentlichen die gute Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA bei. In der Vorjahresperiode enthaltene wesentliche entlastende Effekte konnten in der aktuellen Berichtsperiode durch gestiegene Einzahlungen kompensiert werden. So wirkten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode Factoring-Vereinbarungen insgesamt um 0,5 Mrd. € weniger entlastend auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies beinhaltet im Wesentlichen Factoring-Vereinbarungen in den operativen Segmenten Deutschland, Systemgeschäft und USA. Der im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Mrd. € höheren erhaltenen Dividendenzahlung der BT stand in der Vergleichsperiode eine Dividendenzahlung des ehemaligen Joint Ventures EE in Höhe von 0,2 Mrd. € gegenüber. Auch eine in der Vergleichsperiode erhaltene Einzahlung aus der Auflösung von Zinsderivaten in Höhe von 0,3 Mrd. € wirkte sich im Vorjahresvergleich negativ aus. Positiv wirkten die gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mrd. € geringeren Nettozinszahlungen.

Der gegenüber der Vergleichsperiode um 1,0 Mrd. € gestiegene Cash Capex resultierte v. a. aus den operativen Segmenten USA und Deutschland. Die Auszahlungen standen jeweils im Zusammenhang mit den im Rahmen des Netzausbaus und der Netzmodernisierung getätigten Investitionen.

Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem Konzern-Zwischenabschluss auf Seite 42 ff. zu entnehmen.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER OPERATIVEN SEGMENTE

DEUTSCHLAND

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.

KUNDENENTWICKLUNG
in Tsd.

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30.09.2017 30.06.2017 Veränderung 30.09.2017/30.06.2017 in % 31.12.2016 Veränderung 30.09.2017/31.12.2016 in % 30.09.2016
GESAMT





Mobilfunk-Kundena 42 534 42 011 1,2 % 41 849 1,6 % 41 461
Vertragskunden 25 452 25 084 1,5 % 25 219 0,9 % 24 705
Prepaid-Kunden 17 082 16 927 0,9 % 16 630 2,7 % 16 756
Festnetz-Anschlüsse 19 352 19 477 (0,6) % 19 786 (2,2) % 19 873
davon: IP-basiert Retail 11 177 10 351 8,0 % 9 042 23,6 % 8 435
Breitband-Anschlüsse 13 105 13 035 0,5 % 12 922 1,4 % 12 835
davon: Glasfaser 5 417 5 033 7,6 % 4 250 27,5 % 3 857
TV (IPTV, Sat) 3 089 3 024 2,1 % 2 879 7,3 % 2 818
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) 6 417 6 723 (4,6) % 7 195 (10,8) % 7 431
Wholesale entbündelte Anschlüsse 5 206 4 855 7,2 % 4 212 23,6 % 3 905
davon: Glasfaser 3 485 3 169 10,0 % 2 555 36,4 % 2 274
Wholesale gebündelte Anschlüsse 109 125 (12,8) % 165 (33,9) % 179


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Veränderung 30.09.2017/30.09.2016 in %
GESAMT
Mobilfunk-Kundena 2,6 %
Vertragskunden 3,0 %
Prepaid-Kunden 1,9 %
Festnetz-Anschlüsse (2,6) %
davon: IP-basiert Retail 32,5 %
Breitband-Anschlüsse 2,1 %
davon: Glasfaser 40,4 %
TV (IPTV, Sat) 9,6 %
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) (13,6) %
Wholesale entbündelte Anschlüsse 33,3 %
davon: Glasfaser 53,3 %
Wholesale gebündelte Anschlüsse (39,1) %


a Zum 1. Januar 2017 erfolgt der Ausweis bei den Vertragskunden im Geschäftskundenbereich ohne Testkarten (minus 41 Tsd.). Zudem gab es im Geschäftskundenbereich einen Einmaleffekt aus einem geänderten Systemausweis bei den Prepaid-Kunden (plus 180 Tsd.). Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.


Gesamt

In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer, sowohl bei den Festnetz- als auch bei den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze. So begeistern wir unsere Kunden mit mehrfach ausgezeichneter Netzqualität - im Festnetz und im Mobilfunk - sowie einem breiten Produkt-Portfolio. Für unser integriertes Produkt "MagentaEINS", bestehend aus Festnetz- und Mobilfunk-Komponenten, konnten wir bisher 3,5 Mio. Kunden gewinnen.

Im Mobilfunk-Bereich gewannen wir in den ersten drei Quartalen 2017 insgesamt 546 Tsd. Kunden hinzu. Die Anzahl der Vertragskunden unter den Marken "Telekom" und "congstar" konnte aufgrund der hohen Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integriertem Datenvolumen gesteigert werden. Auch im Bereich der Prepaid-Kunden konnten wir einen deutlichen Zuwachs verzeichnen.

Bis Ende September 2017 konnten wir bereits 16,1 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse auf IP migrieren; dies entspricht einer Quote von 65 %.

Nach wie vor verzeichnen wir eine starke Nachfrage nach unseren Glasfaser-Produkten. Die Anzahl der Anschlüsse stieg bis Ende September 2017 auf insgesamt 8,9 Mio. an. In den letzten neun Monaten haben wir somit in Deutschland 2,1 Mio. Anschlüsse an unser Glasfasernetz angebunden. Mit dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau und der innovativen Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung höherer Bandbreiten erfolgreich vorangetrieben. Mit unserem Kontingent-Modell setzen wir Anreize für eine Migration aus den klassischen Vorleistungsprodukten - wie gebündelte Wholesale-Anschlüsse oder die Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL) - hin zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen.

Mobilfunk

Seit dem Jahresende 2016 gewannen wir bei unserem eigenen Vertragskundengeschäft unter den Marken "Telekom", "congstar" und unserer "Telekom Deutschland Multibrand GmbH" insgesamt 493 Tsd. Kunden hinzu. Bei dem Vertragskundengeschäft der Wiederverkäufer (Service Provider) verloren wir 221 Tsd. Kunden. Die Zahl der Prepaid-Kunden ist um 272 Tsd. Kunden angestiegen.

Festnetz

Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz -v. a. durch aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung. Unser Fokus liegt auf integrierten Angeboten sowie TV- und Glasfaser-Anschlüssen. So legte die Zahl unserer Breitband-Anschlüsse in den ersten drei Quartalen 2017 gegenüber dem Jahresende 2016 um 183 Tsd. und die Zahl der TV-Kunden um 210 Tsd. zu. Im klassischen Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse um 434 Tsd.

Mit unseren "MagentaZuhause" Tarifen bieten wir ein umfassendes Produktportfolio für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten an. "MagentaZuhause Hybrid" bündelt Festnetz- und Mobilfunk-Technologie in einem Router. Für dieses innovative Produkt konnten wir bislang 354 Tsd. Kunden gewinnen - vorwiegend im ländlichen Raum.

Im Rahmen unserer Kooperationen mit der Wohnungswirtschaft haben wir insgesamt 191 Tsd. Wohnungen an unser Netz angeschlossen.

Wholesale

Zum Ende des dritten Quartals 2017 lag der Anteil der Glasfaser-Anschlüsse am gesamten Anschlussbestand bei Wholesale mit 29,7 % um 7,6 Prozentpunkte über dem Wert zum Jahresende 2016. Ursache für das verstärkte Wachstum bei unseren entbündelten Wholesale-Anschlüssen um 994 Tsd. bzw. 23,6 % gegenüber dem Jahresende 2016 war in erster Linie die hohe Nachfrage nach unserem Kontingentmodell. Dagegen sank die Zahl unserer gebündelten Wholesale-Anschlüsse geringfügig um 56 Tsd. Dieser Trend wird wohl in den kommenden Jahren anhalten, weil unsere Mitbewerber von gebündelten zu entbündelten Wholesale-Produkten mit mehr Bandbreite oder auf eigene Infrastrukturen wechseln. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresende um 778 Tsd. bzw. 10,8 %. Dies resultiert zum einen aus der Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen und zum anderen aus dem Wechsel von Endkunden zu Kabelanbietern. Dazu kommt, dass Wholesale-Kunden ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-Anschlüsse migrieren. Insgesamt ist der Anschlussbestand im Bereich Wholesale bis Ende September 2017 auf 11,7 Mio. angestiegen.

OPERATIVE ENTWICKLUNG
in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q3 2017 Q3 2016 Veränderung in % Q1-Q3 2017
GESAMTUMSATZ 5 397 5 371 5 488 5 485 0,1 % 16 256
Privatkunden 2 918 2 878 2 964 2 967 (0,1) % 8 759
Geschäftskundena 1 465 1 473 1 486 1 489 (0,2) % 4 430
Wholesale 926 928 947 933 1,5 % 2 802
Sonstigesa 88 92 91 96 (5,2) % 265
Betriebsergebnis (EBIT) 1 086 1 042 1 153 1 060 8,8 % 3 281
EBIT-Marge % 20,1 19,4 21,0 19,3
20,2
Abschreibungen (935) (953) (963) (912) (5,6) % (2 851)
EBITDA 2 021 1 995 2 116 1 972 7,3 % 6 132
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (49) (105) (74) (123) 39,8 % (228)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 2 070 2 100 2 190 2 095 4,5 % 6 360
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 38,4 39,1 39,9 38,2
39,1
CASH CAPEX (1 005) (1 052) (1 052) (1 045) (0,7) % (3 109)


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Q1-Q3 2016 Veränderung in % Gesamtjahr 2016
GESAMTUMSATZ 16 208 0,3 % 21 774
Privatkunden 8 752 0,1 % 11 739
Geschäftskunden 4 386 1,0 % 5 923
Wholesale 2 804 (0,1) % 3 742
Sonstigesa 266 (0,4) % 370
Betriebsergebnis (EBIT) 2 798 17,3 % 3 624
EBIT-Marge % 17,3
16,6
Abschreibungen (2 766) (3,1) % (3 703)
EBITDA 5 564 10,2 % 7 327
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (660) 65,5 % (910)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 6 224 2,2 % 8 237
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 38,4
37,8
CASH CAPEX (2 803) (10,9) % (4 031)


a Aufgrund einer Reorganisation wird zum 1. Juli 2017 ein bisher unter "Sonstiges" ausgewiesener Umsatzanteil dem Geschäftskundenbereich zugeordnet. Die Werte aus Vorperioden wurden nicht angepasst.


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz lag zum Ende des dritten Quartals 2017 mit 16,3 Mrd. € leicht über dem Vorjahresniveau. Dazu trugen die gestiegenen Umsätze im Mobilfunk-Geschäft von 1,6 % und v. a. die Endgeräteumsätze ohne Vertragsbeziehung mit einem Zuwachs von 8,4 % bei. Positiv auf den Umsatz im Festnetz wirkten sich auch die gestiegenen IT- und Breitband-Umsätze aus. Diese konnten die gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,0 % rückläufigen Umsätze im Festnetz-Geschäft nicht vollständig kompensieren.

Im Privatkundenbereich ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum stabil. Mengenbedingte Umsatzrückgänge prägten weiterhin das klassische Festnetzgeschäft. Dagegen stieg der Umsatz im Breitband-Geschäft um 1,1 %. Im Mobilfunk-Bereich stieg der Umsatz um 1,4 % v. a. durch eine erfolgreiche Endgerätevermarktung.

Im Geschäftskundenbereich stieg der Umsatz um 1,0 %. Der Mobilfunk-Bereich legte um 2,0 % gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2016 zu. Die IT-Umsätze konnten um 17,1 % gesteigert werden. Im Gegensatz dazu ging im Festnetz die klassische Sprachtelefonie zurück, v. a. weil Kunden vermehrt auf Flatrate-Tarife wechselten.

Der Umsatz im Wholesale-Bereich verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2017 eine stabile Entwicklung gegenüber dem Vorjahreszeitraum, bzw. ohne Berücksichtigung von regulatorischen Preiseffekten (ab dem 1. Dezember 2016) eine positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung ist v. a. auf die gestiegenen Umsätze mit entbündelten Anschlüssen zurückzuführen, insbesondere durch das Kontingentmodell.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Das EBITDA belief sich zum Ende des dritten Quartals 2017 auf 6,1 Mrd. €, dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2016 um 10,2 %. Hauptgrund waren geringere Sondereinflüsse für Aufwendungen für unseren Personalumbau. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA konnte in den ersten neun Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahr um 2,2 % gesteigert werden und betrug 6,4 Mrd. €. Haupttreiber waren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in allen Funktionen bei einer gleichzeitig leicht positiven Umsatzentwicklung. Unsere bereinigte EBITDA-Marge ist auf 39,1 % gestiegen (Vorjahreswert 38,4 %).

EBIT

Das Betriebsergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 17,3 % auf 3,3 Mrd. € an. Die leicht höheren Abschreibungen wurden durch das höhere EBITDA-Niveau kompensiert.

Cash Capex

Der Cash Capex ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,9 % angestiegen. Im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie investierten wir weiterhin verstärkt in den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere Mobilfunk-Infrastruktur.

USA

KUNDENENTWICKLUNG
in Tsd.

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30.09.2017 30.06.2017 Veränderung 30.09.2017/30.06.2017 in % 31.12.2016 Veränderung 30.09.2017/31.12.2016 in % 30.09.2016
USA





Mobilfunk-Kunden 70 731 69 562 1,7 % 71 455 (1,0) % 69 354
Eigene Kunden (unter eigener Marke)a 57 494 56 451 1,8 % 54 240 6,0 % 52 502
Eigene Postpaid-Kundena 36 975 36 158 2,3 % 34 427 7,4 % 33 230
Eigene Prepaid-Kundena 20 519 20 293 1,1 % 19 813 3,6 % 19 272
Wholesale-Kundena,b 13 237 13 111 1,0 % 17 215 (23,1) % 16 852


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Veränderung 30.09.2017/30.09.2016 in %
USA
Mobilfunk-Kunden 2,0 %
Eigene Kunden (unter eigener Marke)a 9,5 %
Eigene Postpaid-Kundena 11,3 %
Eigene Prepaid-Kundena 6,5 %
Wholesale-Kundena,b (21,5) %


a Am 1. September 2016 hat T-Mobile US seine Marketing- und Vertriebsrechte an bestimmten bestehenden Co-Branding-Kunden an einen aktuellen Wholesale-Partner zum Nominalwert der Gegenleistung verkauft (die MVNO-Transaktion). Durch den Verkauf wurden infolge der Transaktion 1 365 Tsd. eigene Postpaid-Kunden und 326 Tsd. eigene Prepaid-Kunden zu Wholesale-Kunden. Prospektiv ab dem 1. September 2016 wird der Nettozuwachs für diese Kunden zu den Wholesale-Kunden gerechnet.
b T-Mobile US ist der Auffassung, dass aufgrund aktueller und zukünftiger regulatorischer Änderungen das von den Wholesale-Partnern angebotene Lifeline-Programm unwirtschaftlich geworden ist. T-Mobile US wird auch weiterhin diese Lifeline-Anbieter unterstützen, hat aber die Lifeline-Kunden aus der ausgewiesenen Wholesale-Kundenbasis herausgenommen. Dadurch reduziert sich die Zahl der ausgewiesenen Wholesale-Kunden zum Anfang des dritten bzw. zweiten Quartals 2017 um 160 Tsd. bzw. 4 368 Tsd. Für künftige Perioden ist von keinen weiteren Lifeline-Anpassungen auszugehen.


Zum 30. September 2017 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 70,7 Mio. Kunden gegenüber einem Kundenbestand von 71,5 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2016. Der Nettozuwachs lag - unter Berücksichtigung der Herausnahme der Lifeline-Kunden - in den ersten neun Monaten 2017 bei 3,8 Mio. Kunden gegenüber 6,1 Mio. im Vorjahresvergleichszeitraum. Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:

Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug in den ersten neun Monaten 2017 netto 2 548 Tsd. gegenüber netto 2 900 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Ursache für den rückläufigen Nettokundenzuwachs gegenüber den ersten neun Monaten 2016 waren hauptsächlich die geringere Zahl eigener Prepaid-Kunden, die auf eigene Postpaid-Tarife umgestiegen sind, eine höhere Anzahl an Deaktivierungen aufgrund einer größeren Kundenbasis sowie der gesunkene Bruttokundenzuwachs aufgrund der höheren Wettbewerbsintensität im Markt.

Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg in den ersten neun Monaten 2017 um netto 706 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 1 967 Tsd. im Vorjahresvergleichszeitraum. Dieser Rückgang resultierte hauptsächlich aus einer höheren Anzahl an Deaktivierungen von MetroPCS-Kunden aufgrund einer größeren Kundenbasis und einer höheren Wettbewerbsintensität im Markt. Eine Optimierung der indirekten Vertriebskanäle trug ebenfalls zu dem Rückgang bei.

Wholesale-Kunden. T-Mobile US ist der Auffassung, dass aufgrund aktueller und zukünftiger regulatorischer Änderungen das von den Wholesale-Partnern angebotene Lifeline-Programm unwirtschaftlich geworden ist. T-Mobile US wird auch weiterhin diese Lifeline-Anbieter unterstützen, hat aber die Lifeline-Kunden aus der ausgewiesenen Wholesale-Kundenbasis herausgenommen. Dadurch reduziert sich die Zahl der ausgewiesenen Wholesale-Kunden zum Anfang des dritten bzw. zum Anfang des zweiten Quartals 2017 um 160 Tsd. bzw. 4 368 Tsd. Für künftige Perioden ist von keinen weiteren Lifeline-Anpassungen auszugehen. Unter Berücksichtigung dieser Änderung erhöhte sich die Zahl der Wholesale-Kunden in den ersten neun Monaten 2017 um netto 550 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 1 205 Tsd. im Vorjahresvergleichszeitraum. Ursache für diese rückläufige Entwicklung waren insbesondere niedrigere Bruttokundenzuwächse, die teilweise durch weniger Deaktivierungen ausgeglichen wurden. Seit Anfang des zweiten Quartals 2017 sind auch die Nettoeffekte der Aktivitäten von Lifeline-Kunden nicht mehr enthalten.

OPERATIVE ENTWICKLUNG
in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q3 2017 Q3 2016 Veränderung in % Q1-Q3 2017
GESAMTUMSATZ 8 982 9 236 8 466 8 281 2,2 % 26 684
Betriebsergebnis (EBIT) 1 003 1 328 2 804 926 n. a. 5 135
EBIT-Marge % 11,2 14,4 33,1 11,2
19,2
Abschreibungen (1 387) (1 308) (1 130) (1 315) 14,1 % (3 825)
EBITDA 2 390 2 635 3 934 2 241 75,5 % 8 960
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 4 (4) 1 647 85 n. a. 1 647
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 2 386 2 640 2 288 2 156 6,1 % 7 313
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 26,6 28,6 27,0 26,0
27,4
CASH CAPEX (1 442) (8 463) (1 243) (1 671) 25,6 % (11 148)


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Q1-Q3 2016 Veränderung in % Gesamtjahr 2016
GESAMTUMSATZ 24 293 9,8 % 33 738
Betriebsergebnis (EBIT) 2 703 90,0 % 3 685
EBIT-Marge % 11,1
10,9
Abschreibungen (3 929) 2,6 % (5 282)
EBITDA 6 632 35,1 % 8 967
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 396 n. a. 406
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 6 236 17,3 % 8 561
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 25,7
25,4
CASH CAPEX (4 678) n. a. (5 855)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz des operativen Segments USA stieg in den ersten neun Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum von 24,3 Mrd. € um 9,8 % auf 26,7 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz um 9,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund dafür waren höhere Service-Umsätze, die wiederum zurückzuführen sind auf den Anstieg des durchschnittlichen Bestands eigener Kunden durch die positive Resonanz auf die "Un-carrier"-Initiativen von T-Mobile US und den Erfolg der Marke MetroPCS. Darüber hinaus sind die Endgeräteumsätze gestiegen, insbesondere aufgrund eines höheren durchschnittlichen Umsatzes je verkauftem Gerät sowie durch die verstärkte Ausübung von Optionen zum Kauf vermieteter Endgeräte am Ende des Mietzeitraums. Dieser Anstieg wurde teilweise durch einen Rückgang der Mieterlöse gemindert, da T-Mobile US weiterhin schwerpunktmäßig Endgeräte vermarktet, die von den Kunden durch Ratenzahlung finanziert werden.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Das bereinigte EBITDA stieg um 17,3 % von 6,2 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum auf 7,3 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2017. Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA in den ersten neun Monaten 2017 um 16,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Positiven Einfluss auf das bereinigte EBITDA hatten in erster Linie die starke Kundenresonanz auf die "Un-carrier"-Initiativen der T-Mobile US, der anhaltende Erfolg von Werbeaktionen und die anhaltende Stärke der Marke MetroPCS. Dies wiederum führte zu höheren Service-Umsätzen sowohl mit eigenen Postpaid- als auch mit eigenen Prepaid-Kunden. Diesen positiven Einflüssen standen höhere personalbezogene Kosten, Werbekosten und Provisionen sowie höhere Kosten im Zusammenhang mit dem Netzausbau und die negativen Auswirkungen der Hurrikane in Texas, Florida und Puerto Rico gegenüber. Die Belastung im dritten Quartal 2017 aus entgangenen Umsatzerlösen, zerstörten oder beschädigten Vermögenswerten und sonstigen im Zusammenhang mit den Hurrikanen entstandenen Kosten betrug rund 0,1 Mrd. €. Zum 30. September 2017 war die Schadensbewertung seitens T-Mobile US noch nicht abgeschlossen, und es ist im vierten Quartal 2017 von zusätzlichen Aufwänden und Auswirkungen auf das Kundenverhalten insbesondere in Puerto Rico auszugehen. T-Mobile US hat keine möglichen Erstattungen seitens der Versicherungen in Bezug auf die Hurrikanschäden erfasst, da die Schadensermittlung noch nicht abgeschlossen ist und die Gespräche mit den Versicherungsträgern noch laufen. Aufgrund der bereits beschriebenen Faktoren erhöhte sich die bereinigte EBITDA-Marge von 25,7 % in den ersten neun Monaten 2016 auf 27,4 % in den ersten neun Monaten 2017.

Im EBITDA für die ersten neun Monate 2017 sind Sondereinflüsse in Höhe von 1,6 Mrd. € enthalten, während im Vorjahresvergleichszeitraum Sondereinflüsse in Höhe von 0,4 Mrd. € enthalten waren. Dieser Anstieg bei den Sondereinflüssen ist auf eine Wertaufholung von zuvor wertgeminderten Spektrumlizenzen im Berichtszeitraum zurückzuführen. Insgesamt stieg das EBITDA aufgrund der bereits beschriebenen Sachverhalte, einschließlich der Auswirkungen von Sondereinflüssen, von 6,6 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 9,0 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2017.

EBIT

Das EBIT stieg von 2,7 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2016 auf 5,1 Mrd. € im Berichtszeitraum. Grund waren das höhere EBITDA sowie niedrigere Abschreibungen auf Sachanlagen. Dieser Rückgang bei den Abschreibungen resultierte aus den im Rahmen des Programms JUMP! On Demand vermieteten Endgeräten, wobei dieser Effekt teilweise durch einen Anstieg aus dem weiteren Ausbau des 4G/LTE-Netzes der T-Mobile US ausgeglichen wurde.

Cash Capex

Der Cash Capex stieg in den ersten neun Monaten 2017 von 4,7 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 11,1 Mrd. €, v. a. aufgrund des Erwerbs von Spektrumlizenzen für 7,3 Mrd. € im Berichtszeitraum. Im Gegensatz dazu wurden in den ersten neun Monaten 2016 nur für 1,2 Mrd. € Spektrumlizenzen erworben.

EUROPA

KUNDENENTWICKLUNG

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.

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in Tsd.
30.09.2017 30.06.2017 Veränderung 30.09.2017/30.06.2017 in % 31.12.2016 Veränderung 30.09.2017/31.12.2016 in %
EUROPA, GESAMT Mobilfunk-Kunden 48 205 47 688 1,1 % 47 952 0,5 %

Vertragskunden 25 119 24 854 1,1 % 24 315 3,3 %

Prepaid-Kunden 23 086 22 834 1,1 % 23 637 (2,3) %

Festnetz-Anschlüsse 8 422 8 464 (0,5) % 8 531 (1,3) %

davon: IP-basiert 5 555 5 416 2,6 % 5 016 10,7 %

Breitband-Anschlüsse Retail 5 558 5 509 0,9 % 5 393 3,1 %

TV (IPTV, Sat, Kabel) 4 200 4 156 1,1 % 4 049 3,7 %

Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/Wholesale PSTN 2 261 2 268 (0,3) % 2 259 0,1 %

Wholesale gebündelte Anschlüsse 138 133 3,8 % 123 12,2 %

Wholesale entbündelte Anschlüsse 253 260 (2,7) % 247 2,4 %
GRIECHENLAND Mobilfunk-Kunden 7 867 7 737 1,7 % 7 725 1,8 %

Festnetz-Anschlüsse 2 536 2 539 (0,1) % 2 564 (1,1) %

Breitband-Anschlüsse 1 790 1 747 2,5 % 1 682 6,4 %
RUMÄNIEN Mobilfunk-Kunden 5 231 5 278 (0,9) % 5 722 (8,6) %

Festnetz-Anschlüsse 1 894 1 922 (1,5) % 1 969 (3,8) %

Breitband-Anschlüsse 1 187 1 191 (0,3) % 1 194 (0,6) %
UNGARN Mobilfunk-Kunden 5 401 5 390 0,2 % 5 332 1,3 %

Festnetz-Anschlüsse 1 634 1 637 (0,2) % 1 629 0,3 %

Breitband-Anschlüsse 1 094 1 081 1,2 % 1 040 5,2 %
POLEN Mobilfunk-Kunden 10 297 10 251 0,4 % 10 634 (3,2) %

Festnetz-Anschlüsse 29 31 (6,5) % 20 45,0 %

Breitband-Anschlüsse 17 18 (5,6) % 16 6,3 %
TSCHECHISCHE REPUBLIK Mobilfunk-Kunden 6 176 6 155 0,3 % 6 049 2,1 %

Festnetz-Anschlüsse 153 146 4,8 % 140 9,3 %

Breitband-Anschlüsse 136 136 0,0 % 134 1,5 %
KROATIEN Mobilfunk-Kunden 2 297 2 237 2,7 % 2 234 2,8 %

Festnetz-Anschlüsse 974 986 (1,2) % 1 001 (2,7) %

Breitband-Anschlüsse 790 797 (0,9) % 783 0,9 %
SLOWAKEI Mobilfunk-Kunden 2 245 2 235 0,4 % 2 225 0,9 %

Festnetz-Anschlüsse 855 855 0,0 % 850 0,6 %

Breitband-Anschlüsse 661 655 0,9 % 638 3,6 %
ÖSTERREICH Mobilfunk-Kunden 5 201 4 984 4,4 % 4 594 13,2 %
ÜBRIGEa Mobilfunk-Kunden 3 490 3 420 2,0 % 3 438 1,5 %

Festnetz-Anschlüsse 345 348 (0,9) % 358 (3,6) %

Breitband-Anschlüsse 276 279 (1,1) % 279 (1,1) %



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in Tsd.
30.09.2016 Veränderung 30.09.2017/30.09.2016 in %
EUROPA, GESAMT Mobilfunk-Kunden 48 508 (0,6) %

Vertragskunden 24 005 4,6 %

Prepaid-Kunden 24 503 (5,8) %

Festnetz-Anschlüsse 8 599 (2,1) %

davon: IP-basiert 4 757 16,8 %

Breitband-Anschlüsse Retail 5 352 3,8 %

TV (IPTV, Sat, Kabel) 4 010 4,7 %

Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/Wholesale PSTN 2 234 1,2 %

Wholesale gebündelte Anschlüsse 122 13,1 %

Wholesale entbündelte Anschlüsse 237 6,8 %
GRIECHENLAND Mobilfunk-Kunden 7 666 2,6 %

Festnetz-Anschlüsse 2 569 (1,3) %

Breitband-Anschlüsse 1 646 8,7 %
RUMÄNIEN Mobilfunk-Kunden 5 869 (10,9) %

Festnetz-Anschlüsse 1 998 (5,2) %

Breitband-Anschlüsse 1 198 (0,9) %
UNGARN Mobilfunk-Kunden 5 301 1,9 %

Festnetz-Anschlüsse 1 650 (1,0) %

Breitband-Anschlüsse 1 044 4,8 %
POLEN Mobilfunk-Kunden 11 221 (8,2) %

Festnetz-Anschlüsse 20 45,0 %

Breitband-Anschlüsse 16 6,3 %
TSCHECHISCHE REPUBLIK Mobilfunk-Kunden 6 002 2,9 %

Festnetz-Anschlüsse 147 4,1 %

Breitband-Anschlüsse 133 2,3 %
KROATIEN Mobilfunk-Kunden 2 332 (1,5) %

Festnetz-Anschlüsse 1 004 (3,0) %

Breitband-Anschlüsse 771 2,5 %
SLOWAKEI Mobilfunk-Kunden 2 226 0,9 %

Festnetz-Anschlüsse 847 0,9 %

Breitband-Anschlüsse 625 5,8 %
ÖSTERREICH Mobilfunk-Kunden 4 365 19,2 %
ÜBRIGEa Mobilfunk-Kunden 3 525 (1,0) %

Festnetz-Anschlüsse 364 (5,2) %

Breitband-Anschlüsse 284 (2,8) %




a "Übrige" enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro sowie die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.


Gesamt

Das europäische Marktumfeld, in dem sich unsere Landesgesellschaften bewegen, war im Jahresverlauf 2017 immer noch von einer hohen Wettbewerbsintensität geprägt. Dank unseres konvergenten Produkt-Portfolios "MagentaOne" konnten wir uns den Herausforderungen erfolgreich stellen: Zum 30. September 2017 verbuchten wir einen Zugewinn von rund 43,1 % bei unseren FMC-Kunden. Als konstanter Umsatztreiber hat sich auch unser TV-Geschäft etabliert. Im Mobilfunk-Geschäft haben wir die Zahl der werthaltigen Vertragskunden gegenüber dem Jahresende 2016 auf 25,1 Mio. erhöhen können. Im Festnetz treiben wir konsequent den Ausbau von schnellen glasfaserbasierten Anschlüssen (FTTH, FTTB und FTTC) voran. Im Rahmen unserer paneuropäischen Netzstrategie steigerten wir auch die Anzahl der IP-Anschlüsse, v. a. indem wir klassische PSTN-Anschlüsse auf IP-Technologie migrierten.

Mobilfunk

Am Ende der ersten neun Monate 2017 verzeichneten wir insgesamt 48,2 Mio. Mobilfunk-Kunden - damit erreichten wir eine leicht positive Entwicklung bei unseren Mobilfunk-Kunden gegenüber dem Jahresendwert 2016; gegenüber dem Halbjahr fällt das Wachstum deutlicher aus. Ursächlich für das Wachstum gegenüber 2016 war die positive Entwicklung im werthaltigen Vertragskunden-Geschäft v. a. bei den Landesgesellschaften in Ungarn, Polen und der Tschechischen Republik. Insgesamt erzielten wir im Vertragskunden-Geschäft einen Zuwachs von 3,3 % bzw. rund 804 Tsd. Kunden und setzten den Wachstumstrend damit weiter erfolgreich fort. Der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand lag zum Ende des dritten Quartals 2017 bei 52,1 %. Unsere Kunden profitierten durch den konsequenten Ausbau unserer Mobilfunk-Netze mit 4G/LTE-Technologie von einer größeren Netzabdeckung mit schneller, mobiler Breitband-Anbindung. So versorgten wir zum 30. September 2017 in den Ländern unseres operativen Segments bereits 93 % der Bevölkerung mit LTE und erreichten somit insgesamt rund 105 Mio. Einwohner. Dass unsere Kunden diese hohen Bandbreiten nutzen, zeigen nicht nur die in Anspruch genommenen hohen Datenvolumen, sondern auch die Verkaufszahlen mobiler Endgeräte: Der Anteil an Smartphones lag Ende September 2017 bei 81 % und stieg gegenüber dem Vorjahr weiter an. Infolgedessen konnten wir die Kundenverluste im Prepaid-Geschäft komplett auffangen. Die Effekte aus den regulierungsbedingten Prepaid-Registrierungsvorschriften in Polen wirkten sich weiterhin negativ auf die Kundenentwicklung aus. Im Vergleich zum Halbjahr erzielten wir aber wieder insgesamt ein leichtes Plus bei den Prepaid-Kunden.

Festnetz

Unser TV- und Entertainment-Angebot zeigte auch in den ersten neun Monaten 2017 positive Impulse: So wuchs die Anzahl der TV-Kunden gegenüber dem Jahresende 2016 um 3,7 % auf 4,2 Mio.; dabei entfiel ein Großteil der Nettozuwächse von 151 Tsd. Kunden auf unsere Landesgesellschaften in Ungarn und der Slowakei.

In allen unseren integrierten Ländern bieten wir unseren Kunden unser konvergentes Produkt-Portfolio "MagentaOne" an und konnten bis zum Ende der ersten neun Monate 2017 bereits 2,0 Mio. FMC-Kunden gewinnen; v. a. in Griechenland stieg die Nachfrage deutlich an. Auch im Geschäftskundensegment vertreiben wir das Produkt "MagentaOne Business" mit wachsendem Erfolg. Das technische Grundgerüst für FMC-Produkte ist ein vereinfachtes und standardisiertes Netzwerk auf IP-Technologie. Insgesamt haben wir bereits fünf Landesgesellschaften auf IP-Technologie umgestellt. Wir konnten mit einem Wachstum von 10,7 % gegenüber Dezember 2016 nun einen Bestand von 5,6 Mio. IP-basierten Anschlüssen verzeichnen. Der Anteil der IP-basierten Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen lag bei rund 66,0 %. Die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse lag in unserem operativen Segment Europa zum 30. September 2017 bei 8,4 Mio. und reduzierte sich leicht gegenüber dem Jahresende 2016.

Bei den Breitband-Anschlüssen Retail verzeichneten wir in den ersten neun Monaten 2017 ein Wachstum von 3,1 % auf insgesamt 5,6 Mio. Anschlüsse. Der Großteil des Nettozuwachses entfiel auf glasfaserbasierte Anschlüsse und lag damit wieder deutlich über dem Wachstum des DSL-Geschäfts. Zu diesem Zuwachs trugen v. a. Rumänien und Ungarn bei. Insgesamt konnten wir die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser weiter erhöhen: Zum Stichtag lag sie in unseren Landesgesellschaften bei rund 30 %. Dieser Erfolg bestärkt uns darin, weiterhin in zukunftsweisende glasfaserbasierte Technologien zu investieren.

OPERATIVE ENTWICKLUNG
in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q3 2017 Q3 2016 Veränderung in % Q1-Q3 2017
GESAMTUMSATZ 2 781 2 860 2 945 2 900 1,6 % 8 587
Griechenland 690 693 740 745 (0,7) % 2 123
Rumänien 230 236 240 242 (0,8) % 706
Ungarn 415 454 463 415 11,6 % 1 332
Polena 364 378 376 373 0,8 % 1 117
Tschechische Republik 237 248 255 239 6,7 % 740
Kroatien 224 231 259 238 8,8 % 714
Slowakei 183 185 186 191 (2,6) % 554
Österreich 228 215 222 219 1,4 % 665
Übrigeb 260 268 277 300 (7,7) % 806
Betriebsergebnis (EBIT) 324 357 400 424 (5,7) % 1 081
EBIT-Marge % 11,7 12,5 13,6 14,6
12,6
Abschreibungen (553) (557) (558) (591) 5,6 % (1 668)
EBITDA 877 913 959 1 015 (5,5) % 2 749
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (12) (33) (49) (22) n. a. (94)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 889 947 1 007 1 037 (2,9) % 2 843
Griechenland 266 273 303 300 1,0 % 842
Rumänien 37 39 43 53 (18,9) % 119
Ungarn 109 141 168 145 15,9 % 418
Polena 100 125 88 125 (29,6) % 313
Tschechische Republik 100 100 101 103 (1,9) % 301
Kroatien 84 96 108 103 4,9 % 288
Slowakei 77 81 86 83 3,6 % 244
Österreich 89 69 73 79 (7,6) % 231
Übrigeb 28 22 37 45 (17,8) % 87
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 32,0 33,1 34,2 35,8
33,1
CASH CAPEX (475) (403) (395) (876) 54,9 % (1 273)


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Q1-Q3 2016 Veränderung in % Gesamtjahr 2016
GESAMTUMSATZ 8 458 1,5 % 11 454
Griechenland 2 131 (0,4) % 2 883
Rumänien 718 (1,7) % 985
Ungarn 1 226 8,6 % 1 673
Polena 1 094 2,1 % 1 488
Tschechische Republik 701 5,6 % 959
Kroatien 688 3,8 % 925
Slowakei 564 (1,8) % 766
Österreich 635 4,7 % 855
Übrigeb 864 (6,7) % 1 132
Betriebsergebnis (EBIT) 1 133 (4,6) % 1 184
EBIT-Marge % 13,4
10,3
Abschreibungen (1 746) 4,5 % (2 589)
EBITDA 2 879 (4,5) % 3 773
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (57) (64,9) % (93)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 2 936 (3,2) % 3 866
Griechenland 835 0,8 % 1 120
Rumänien 129 (7,8) % 175
Ungarn 415 0,7 % 539
Polena 345 (9,3) % 482
Tschechische Republik 302 (0,3) % 400
Kroatien 280 2,9 % 374
Slowakei 240 1,7 % 302
Österreich 217 6,5 % 258
Übrigeb 172 (49,4) % 215
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 34,7
33,8
CASH CAPEX (2 187) 41,8 % (2 600)


Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.

a Seit dem 1. September 2017 wird das Geschäft der T-Systems Polska Sp. z o.o., das bisher organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet war, im operativen Segment Europa ausgewiesen. Die Werte aus Vorperioden wurden nicht angepasst.
b "Übrige" enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und Montenegro sowie ICSS (International Carrier Sales & Solutions), ICSS-Geschäft der Local Business Units, GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters.


Gesamtumsatz

Unser operatives Segment Europa erzielte in den ersten neun Monaten 2017 einen Gesamtumsatz von 8,6 Mrd. € und steigerte sich somit gegenüber der Vergleichsperiode leicht um 1,5 %. Auch organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Wechselkurse, lag der Umsatz leicht über Vorjahresniveau.

Im Bereich der strategischen Wachstumsfelder haben unsere Landesgesellschaften in den ersten neun Monaten 2017 ein deutliches Umsatzplus von 11,4 % erwirtschaftet. So betrug der Anteil der Wachstumsfelder am Segmentumsatz rund 32,6 %. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistete das mobile Datengeschäft mit einem deutlichen Umsatzplus von 16,5 %. Der Umsatz stieg damit auf 1,2 Mrd. € gegenüber der Vorjahresperiode. Alle Länder unseres operativen Segments, insbesondere Polen, Griechenland und Österreich trugen hierzu bei. Auch das TV- und Breitband-Geschäft setzte seinen Aufwärtstrend dank unseres innovativen TV- und Programm-Managements der vergangenen Quartale fort: In den ersten neun Monaten 2017 stieg der TV-Umsatz um 7,1 % auf 372 Mio. € sowie der Breitband-Umsatz um 2,8 % auf 531 Mio. €. In den ersten neun Monaten des Jahres 2017 zeigte unser Geschäftskundenbereich B2B/ICT wachsende Umsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Bei fortgeführter Transformation unseres Kerngeschäfts hin zu wichtigen Wachstumsfeldern schlägt sich vor allem die Digitalisierung von Unternehmen und der öffentlichen Hand positiv in der Umsatzentwicklung nieder. Vor allem "MagentaOne Business", konvergente Lösungen für den Mittelstand, Internet of Things (IoT) Lösungen und ICT Lösungen tragen zum Wachstum bei. Im Bereich ICT lag das Wachstum doppelt so hoch wie das Marktwachstum. Angebote zur Digitalisierung für Geschäftskunden werden das Wachstum des B2B Europageschäfts auch in den kommenden Jahren weiter stärken.

Daneben verzeichneten wir höhere Umsätze bei den Endgeräteverkäufen sowie bei den Visitoren. Mit diesen Zuwächsen konnten wir insgesamt auf Segmentebene dem Umsatzrückgang - im Wesentlichen bei der Sprachtelefonie - entgegenwirken. Aus Länderperspektive betrachtet hatten in den ersten neun Monaten 2017 v. a. die Länder Ungarn, Österreich, die Tschechische Republik und Kroatien den größten positiven Effekt auf die organische Umsatzentwicklung. Dadurch konnten rückläufige Umsätze im Wesentlichen in Rumänien, Albanien und der Slowakei ausgeglichen werden. Die hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten sowie geringere Roaming-Regulierungsentgelte wirkten sich in vielen Ländern unseres Segments negativ auf unsere organischen Umsätze aus.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Unser operatives Segment Europa erzielte in den ersten neun Monaten 2017 ein bereinigtes EBITDA von 2,8 Mrd. €; das sind 3,2 % weniger als in der Vorjahresperiode. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Wechselkurse sowie bereinigt um die konzerninterne Verschiebung zum neuen Vorstandsbereich Technologie und Innovation, reduzierte sich das bereinigte EBITDA nur leicht um 1,0 %.

Der positive Umsatzeffekt wurde insbesondere durch höhere Marktinvestitionen sowie B2B/ICT Kosten überkompensiert. Eine verbesserte Kosteneffizienz wirkte sich hingegen positiv auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung auf Segmentebene aus. Aus Länderperspektive ist das leicht rückläufige organische bereinigte EBITDA im Wesentlichen auf die Entwicklungen unserer Landesgesellschaften in Polen, Rumänien und Albanien zurückzuführen. Dem gegenüber standen höhere bereinigte EBITDA-Beiträge v. a. in Österreich und Griechenland. Des Weiteren wirkten sich neben Entscheidungen von Regulierungsbehörden bereits im Vorjahr eingeführte Sondersteuern sowie eine seit Januar 2017 in Griechenland im Rahmen eines weiteren Maßnahmenpakets eingeführte Steuer auf Breitband-Internet-Zugänge belastend auf die Entwicklung des bereinigten EBITDA aus.

Unser EBITDA reduzierte sich gegenüber der Vorjahresperiode 2016 um 4,5 % auf 2,7 Mrd. €. Zum einen bedingt durch den Rückgang des bereinigten EBITDA und zum anderen aufgrund von gestiegenen negativen Sondereinflüssen. Organisch betrachtet reduzierte sich das EBITDA um 2,4 %.

Operative Entwicklung in ausgewählten Ländern

Griechenland. In Griechenland lagen die Umsätze in den ersten neun Monaten 2017 mit 2,1 Mrd. € auf Vorjahresniveau. Dazu konnte die positive Umsatzentwicklung im Festnetz-Geschäft, insbesondere im Wholesale-Geschäft beitragen. Gute Zuwachsraten bei unserem FMC-Produkt "CosmoteOne" schlugen sich auch in einer gestiegenen Anzahl an DSL-Anschlüssen nieder; davon profitierte auch unser Breitband- und TV-Geschäft mit höheren Umsätzen. Insgesamt konnten wir somit die negativen Effekte aus der Sprachtelefonie ausgleichen. Die Umsätze im Mobilfunk-Geschäft lagen auf Vorjahresniveau, wobei die preis- und mengenbedingt rückläufigen Umsätze bei der Sprachtelefonie durch steigende Umsätze im Geschäft mit mobilen Datendiensten und bei den Visitoren nahezu ausgeglichen wurden. Unser Geschäftskundenbereich B2B/ICT lag über dem Vorjahreszeitraum.

In den ersten neun Monaten 2017 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland leicht über dem Vorjahresniveau bei 842 Mio. €. Einsparungen bei den indirekten Kosten konnten die insgesamt höheren direkten Kosten kompensieren.

Ungarn. In Ungarn stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,6 % auf 1,3 Mrd. €. Organisch, d. h. unter der Annahme konstanter Wechselkurse, stieg der Umsatz um 7,4 %. Wachstumstreiber war das Festnetz-Geschäft mit einem deutlichen Umsatzanstieg im Geschäftskundenbereich B2B/ICT. Auch das TV- Geschäft leistete einen positiven Beitrag zu den Gesamtumsätzen. Unser FMC-Angebot "MagentaOne" trug ebenfalls sowohl im Privatkunden- als auch im Geschäftskundensegment hierzu bei. Auch das Mobilfunk-Geschäft zeigte höhere Umsätze bei den mobilen Datendiensten, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,8 % zulegten. Die Umsätze aus Endgeräteverkäufen entwickelten sich ebenfalls deutlich positiv. Dadurch konnten wir die niedrigeren Sprachumsätze mehr als ausgleichen. Nicht zuletzt trug unser schnelles Mobilfunk-Netz und dessen hohe Reichweite zu der insgesamt positiven Entwicklung im Mobilfunk-Geschäft bei.

Das bereinigte EBITDA stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7 % und lag somit bei 418 Mio. €. Organisch betrachtet blieb das bereinigte EBITDA nahezu stabil. Zudem wirkte sich ein im ersten Quartal des Vorjahres erfasster positiver Einmaleffekt belastend auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung aus.

Österreich. Österreich erzielte in den ersten neun Monaten 2017 einen Umsatz von 665 Mio. €, das sind 4,7 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Wesentlichen ist dies auf das mobile Datengeschäft zurückzuführen, das volumenbedingt weiter anstieg und einen Anteil am Gesamtumsatz von rund 33 % erreichte. Zudem wirkten gestiegene Visitoren-Umsätze sowie ein Einmaleffekt aus dem ersten Quartal 2017 positiv auf die Umsatzentwicklung. Insgesamt konnten diese positiven Umsatzeffekte die Umsatzrückgänge bei SMS-Diensten sowie aus dem Verkauf von mobilen Endgeräten überkompensieren.

Die Umsatzentwicklung schlägt sich auch im bereinigten EBITDA nieder, das in den ersten neun Monaten 2017 deutlich stieg und 231 Mio. € betrug.

EBIT

In unserem operativen Segment Europa sank das EBIT in den ersten neun Monaten 2017 um 4,6 % auf 1,1 Mrd. €. Ursächlich hierfür war die rückläufige EBITDA-Entwicklung. Positiv wirkten sich geringere Abschreibungen auf das EBIT aus.

Cash Capex

In den ersten neun Monaten 2017 wies unser operatives Segment Europa einen Cash Capex in Höhe von 1,3 Mrd. € aus. Der Rückgang in Höhe von 0,9 Mrd. € resultierte hauptsächlich aus dem im Vorjahr getätigten Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen in Polen. Im laufenden Jahr 2017 erwarben wir in geringem Umfang Mobilfunk-Spektren in Griechenland. Ohne Berücksichtigung der Effekte aus dem Erwerb von Spektrum stieg der Cash Capex auf Segmentebene um 7,1 % im Vergleich zur Vorjahresperiode, im Wesentlichen aufgrund der Aktivitäten im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie, insbesondere in Griechenland und Rumänien und das sowohl im Mobilfunk- als auch im Festnetz-Geschäft.

SYSTEMGESCHÄFT

WESENTLICHE KPIs

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.

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30.09.2017 30.06.2017 Veränderung
30.09.2017/30.06.2017
in %
31.12.2016 Veränderung
30.09.2017/31.12.2016
in %
30.09.2016
AUFTRAGSEINGANG Mio. € 3 936 2 569 n. a. 6 851 n. a. 4 356
COMPUTING & DESKTOP SERVICES





Anzahl der betreuten Server Stück 67 351 65 390 3,0 % 74 336 (9,4) % 71 886
Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme Mio. Stück 1,90 1,81 5,0 % 1,77 7,3 % 1,77
SYSTEMS INTEGRATION





Fakturierte Stunden Mio. 5,2 3,5 n. a. 7,1 n. a. 5,3
Utilization Rate % 83,0 82,7 0,3 % p 83,3 (0,3) % p 83,3


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Veränderung 30.09.2017/30.09.2016 in %
AUFTRAGSEINGANG (9,6) %
COMPUTING & DESKTOP SERVICES
Anzahl der betreuten Server (6,3) %
Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme 7,3 %
SYSTEMS INTEGRATION
Fakturierte Stunden (1,9) %
Utilization Rate (0,3) % p


Geschäftsentwicklung

In den ersten neun Monaten 2017 entwickelte sich der Auftragseingang unseres operativen Segments Systemgeschäft gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum rückläufig. Wir haben auch in 2017 erfolgreich neue Verträge abgeschlossen, allerdings konnte das Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums nicht erreicht werden. Im Vorjahr waren mehrere Großaufträge enthalten, die so im Berichtszeitraum nicht wiederholt werden konnten. Dies wird zu einem hinter unserer Erwartung liegenden Auftragseingang für das Geschäftsjahr 2017 führen. Der Grund für den geringeren Auftragseingang liegt u. a. auch in der zunehmenden Entwicklung des Marktes weg vom klassischen IT-Geschäft hin zum Cloud- und Digitization-Geschäft und den damit verbundenen kürzeren Vertragslaufzeiten. Einhergehend mit diesem Trend entwickelten sich unsere strategischen Wachstumsfelder Cloud mit einem Umsatzwachstum in Höhe von 16,1 % und Internet of Things mit einem Umsatzwachstum in Höhe von 13,0 % gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres positiv. Ein wichtiger Baustein für den Ausbau dieser Geschäftsfelder bleiben dabei strategische Partnerschaften. Das heißt, wir bieten Lösungen unserer Partner aus unseren Rechenzentren in Deutschland an. Dabei spielen die Aspekte Sicherheit und Hochverfügbarkeit für T-Systems und für unsere Kunden eine wichtige Rolle. Der zu Beginn des Jahres erfolgreich gestartete Geschäftsbereich Telekom Security stellt ein wichtiges Fundament unserer Wachstumsstrategie in digitale Zukunftsfelder dar. Wir bieten mit unseren Internet of Things- und Cloud-Lösungen weiterhin die Standbeine der Digitalisierung sowie die dazu passenden Sicherheitslösungen an.

Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, modernisieren und konsolidieren wir zum einen unsere ICT-Ressourcen kontinuierlich, zum anderen investieren wir in Zukunftsfelder. Bei den Rechenzentren konnten wir durch den technischen Fortschritt immer größere und leistungsstärkere Einheiten errichten - dies wirkt auch positiv auf unsere Kosteneffizienz. Durch das Herauslösen der Telekom IT aus dem operativen Segment Systemgeschäft sank die Anzahl der betreuten Server um 6,3 % gegenüber dem 30. September 2016. Die Zahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme wuchs im Vergleich zum 30. September 2016 um 7,3 %.

OPERATIVE ENTWICKLUNGa
in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q3 2017 Q3 2016 Veränderung in % Q1-Q3 2017
GESAMTUMSATZ 1 704 1 688 1 707 1 674 2,0 % 5 099
Umsatz extern 1 369 1 349 1 352 1 349 0,2 % 4 069
Betriebsergebnis (EBIT) (37) 0 (1 282) (31) n. a. (1 319)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse (35) (42) (1 319) (67) n. a. (1 396)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) (2) 41 38 37 2,7 % 76
EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % (0,1) 2,4 2,2 2,2
1,5
Abschreibungen (98) (97) (1 338) (118) n. a. (1 533)
EBITDA 61 97 56 87 (35,6) % 214
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (35) (39) (74) (52) (42,3) % (148)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 96 136 131 139 (5,8) % 362
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 5,6 8,1 7,7 8,3
7,1
CASH CAPEX (86) (91) (87) (85) (2,4) % (264)


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Q1-Q3 2016 Veränderung in % Gesamtjahr 2016
GESAMTUMSATZ 5 252 (2,9) % 6 993
Umsatz extern 4 296 (5,3) % 5 678
Betriebsergebnis (EBIT) (41) n. a. (150)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse (194) n. a. (276)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) 152 (50,0) % 126
EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 2,9
1,8
Abschreibungen (309) n. a. (428)
EBITDA 268 (20,1) % 278
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (178) 16,9 % (252)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 446 (18,8) % 530
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 8,5
7,6
CASH CAPEX (259) (1,9) % (402)


a Seit dem 1. September 2017 wird das Geschäft der T-Systems Polska Sp. z o.o., das bisher organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet war, im operativen Segment Europa ausgewiesen. Die Werte aus Vorperioden wurden nicht angepasst.


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug in den ersten neun Monaten 5,1 Mrd. € und lag um 2,9 % unter dem Vorjahresvergleichszeitraum. Diese Umsatzentwicklung resultiert in erster Linie aus dem im ersten Quartal des Vorjahres erfolgten Abschluss der Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien. Während die Umsatzentwicklung des ersten Quartals entsprechend rückläufig verlief, zeigen das zweite und dritte Quartal im Vorjahresvergleich insgesamt eine stabile Umsatzentwicklung. Unser Telekommunikationsgeschäft verzeichnet im Vorjahresvergleichszeitraum, bereinigt um den oben genannten Mauteffekt, ein Umsatzwachstum. Dem entgegengesetzt steht der anhaltende Umsatzrückgang in unserem klassischen IT-Geschäft, geprägt von einer generell rückläufigen Preisentwicklung im Markt sowie dem rückläufigen Auftragseingang, insbesondere auch im internationalen Bereich. Leicht positive Umsatzeffekte zum Vorjahr resultieren aus unseren Wachstumsfeldern Cloud und Internet of Things sowie aus Umsätzen der neu gestarteten Telekom Security.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

In den ersten neun Monaten 2017 ging das bereinigte EBITDA im Vorjahresvergleich um 84 Mio. € auf 362 Mio. € zurück. Dies ist im Wesentlichen auf die im ersten Quartal des Vorjahres abgeschlossene Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien und dem damit im ersten Quartal des Vorjahres verbundenen positiven EBITDA-Effekt zurückzuführen. Darüber hinaus sah sich das Segment den Rahmenbedingungen eines angespannten ICT-Marktes, bilanziellen Risikovorsorgemaßnahmen für einzelne Großkundenverträge sowie der All IP-Umstellung einiger unserer Kundenverträge ausgesetzt. Dennoch verzeichnete das operative Segment Systemgeschäft im zweiten und dritten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum insgesamt einen Anstieg des bereinigten EBITDA.

Das EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft ging in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 54 Mio. € auf 214 Mio. € zurück, im Wesentlichen aufgrund der beim bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte, teilweise kompensiert durch die um 30 Mio. € niedrigeren negativen Sondereinflüsse, bedingt durch höhere Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen im Vorjahr.

EBIT, bereinigtes EBIT

Das bereinigte EBIT unseres operativen Segments Systemgeschäft sank gegenüber den ersten neun Monaten 2016 um 76 Mio. €. Insbesondere der beim EBITDA beschriebene Einmaleffekt im Vorjahr trug zu dieser Entwicklung bei. Die planmäßigen Abschreibungen lagen unter dem Vorjahresniveau. Der Rückgang des Auftragseingangs führte im dritten Quartal zu einer Überprüfung der Werthaltigkeit der Vermögenswerte. In der Folge wurde eine Wertminderung des Goodwills in Höhe von 1,2 Mrd. € erfasst. Aus diesem Grund verringerte sich das EBIT deutlich um 1,3 Mrd. € auf minus 1,3 Mrd. €.

Cash Capex

Der Cash Capex des operativen Segments Systemgeschäft lag im Berichtszeitraum bei 264 Mio. € und ist damit im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum um 1,9 % gestiegen. Unsere Investitionen stehen im Zusammenhang mit der zunehmenden Weiterentwicklung der Digitalisierung. Deshalb investieren wir in digitale Zukunftsfelder, wie Digitale Transformation und Internet of Things, Cloud Computing oder Cyber Security. Auch der weitere Ausbau des europäischen Mautsystems trägt zu einem erhöhten Investitionsbedarf bei.

GROUP DEVELOPMENT

Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das operative Segment "Group Development". Group Development steuert ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv und entwickelt diese wertsteigernd. Für weitere Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.

KUNDENENTWICKLUNG
in Tsd.

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30.09.2017 30.06.2017 Veränderung 30.9.2017/30.06.2017 in % 31.12.2016 Veränderung 30.09.2017/31.12.2016 in %
NIEDERLANDE Mobilfunk-Kunden 3 876 3 830 1,2 % 3 746 3,5 %

Festnetz-Anschlüsse 188 184 2,2 % 164 14,6 %

Breitband-Anschlüsse 188 184 2,2 % 164 14,6 %



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30.09.2016 Veränderung 30.09.2017/30.09.2016 in %
NIEDERLANDE Mobilfunk-Kunden 3 703 4,7 %

Festnetz-Anschlüsse - n. a.

Breitband-Anschlüsse - n. a.




In den ersten neun Monaten 2017 konnte die T-Mobile Netherlands aufgrund einer erfolgreichen Neupositionierung am Markt einen Kundenzuwachs im Mobilfunkgeschäft im Privat- und Geschäftskundensegment von 3,5 % verzeichnen. Dies ist im Wesentlichen auf das im ersten Quartal eingeführte neue Tarifportfolio und den damit verbesserten Marktangang zurückzuführen. Auch das erst Ende 2016 von Vodafone erworbene Privatkunden-Festnetzgeschäft konnte in den ersten drei Quartalen 2017 ein Kundenwachstum von 14,6 % generieren.

OPERATIVE ENTWICKLUNG
in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q3 2017 Q3 2016 Veränderung in % Q1-Q3 2017
GESAMTUMSATZ 595 562 545 588 (7,3) % 1 702
Niederlande 341 345 327 332 (1,5) % 1 014
Betriebsergebnis (EBIT) 686 388 343 154 n. a. 1 417
Abschreibungen (71) (71) (72) (85) 15,3 % (215)
EBITDA 758 460 415 239 73,6 % 1 632
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 519 223 195 (12) n. a. 937
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 238 236 220 251 (12,4) % 695
Niederlande 110 119 98 91 7,7 % 328
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 40,0 42,0 40,4 42,7
40,8
CASH CAPEX (81) (57) (76) (69) (10,1) % (215)


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Q1-Q3 2016 Veränderung in % Gesamtjahr 2016
GESAMTUMSATZ 1 736 (2,0) % 2 347
Niederlande 975 4,0 % 1 331
Betriebsergebnis (EBIT) 3 012 (53,0) % 2 730
Abschreibungen (262) 17,9 % (760)
EBITDA 3 274 (50,2) % 3 490
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 2 543 (63,2) % 2 547
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 730 (4,8) % 943
Niederlande 281 16,7 % 358
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 42,1
40,2
CASH CAPEX (202) (6,4) % (271)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,0 %. Negativ wirkte sich der entfallene Umsatz im Zusammenhang mit der Veräußerung der Strato auf den Gesamtumsatz aus. Der Umsatz der DFMG blieb gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum nahezu unverändert. Positiv wirkte sich im Wesentlichen die Umsatzentwicklung der T-Mobile Netherlands aus.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Das EBITDA reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Mrd. € auf 1,6 Mrd. €. Im Rahmen der kontinuierlichen Analyse unseres Beteiligungsportfolios, mit dem Fokus auf die angemessene Weiterentwicklung der Unternehmen, haben wir die Strato zum 31. März 2017 sowie unsere restlichen Anteile an der Scout24 AG zum 23. Juni 2017 verkauft. Aus den Veräußerungen ergaben sich als Sondereinflüsse erfasste Erträge in Höhe von rund 0,7 Mrd. €. Weiterhin wurden im dritten Quartal positive Sondereinflüsse in Höhe von 0,2 Mrd. € wirksam, welche aus einer im Juli 2017 abgeschlossenen Vergleichsvereinbarung mit BT stammen. Im Vorjahresvergleichszeitraum waren im Saldo positive Sondereinflüsse in Höhe von 2,5 Mrd. € enthalten; diese resultierten überwiegend aus der Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE.

Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,8 %. Vermindernd auf das bereinigte EBITDA wirkten sich entfallene Wertbeiträge im Zusammenhang mit der Veräußerung der Strato aus. Ein weiterer Treiber hinter dem Rückgang des operativen Segments sind Einmaleffekte sowie Effekte aus der zu Jahresbeginn erfolgten Umgliederung der DFMG. In der T-Mobile Netherlands stieg das bereinigte EBITDA gegenüber dem Vorjahr um 16,7 %. Im Wesentlichen ist dies auf geringere Marktinvestitionen durch einen höheren Anteil an SIM Only-Verträgen sowie eine signifikante Reduktion der Gemeinkosten im Rahmen eines Transformationsprogrammes zurückzuführen.

EBIT

Das EBIT sank gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 1,6 Mrd. € auf 1,4 Mrd. €. Ursache hierfür sind die beim EBITDA beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen lagen, teilweise auch aufgrund der Entkonsolidierung der Strato, unter dem Niveau des Vorjahres.

Cash Capex

Der Cash Capex unseres operativen Segments Group Development stieg in den ersten drei Quartalen 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,4 %, v. a. bei der T-Mobile Netherlands durch die Akquisition des Privatkunden-Festnetzgeschäfts von Vodafone.

Informationen zu Auswirkungen unserer Beteiligungen auf das Finanzergebnis finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns", Seite 10 ff.

GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.

OPERATIVE ENTWICKLUNG
in Mio. €

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Q1 2017 Q2 2017 Q3 2017 Q3 2016 Veränderung in % Q1-Q3 2017
GESAMTUMSATZ 737 787 743 846 (12,2) % 2 268
Betriebsergebnis (EBIT) (292) (282) (321) (376) 14,6 % (895)
Abschreibungen (148) (192) (159) (158) (0,6) % (500)
EBITDA (144) (90) (162) (219) 26,0 % (395)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (16) 1 (47) (78) 39,7 % (62)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) (128) (90) (115) (141) 18,4 % (333)
CASH CAPEX (242) (239) (231) (222) (4,1) % (712)


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Q1-Q3 2016 Veränderung in % Gesamtjahr 2016
GESAMTUMSATZ 2 538 (10,6) % 3 467
Betriebsergebnis (EBIT) (1 378) 35,1 % (1 919)
Abschreibungen (500) 0,0 % (676)
EBITDA (878) 55,0 % (1 243)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (501) 87,6 % (574)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) (377) 11,7 % (670)
CASH CAPEX (656) (8,5) % (936)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,6 %. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bei der Telekom IT konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland nicht mehr verrechnet werden. Hinzu kamen gesunkene konzerninterne Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude, im Wesentlichen aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen, ein Umsatzrückgang bei Telekom Training und geringere konzerninterne Umsätze bei Telekom IT aufgrund der reduzierten umsatzrelevanten Kostenbasis. Des Weiteren wirkten sich die entfallenen Umsätze der DeTeMedien durch den im Juni 2017 vollzogenen Verkauf aus. Einen positiven Einfluss auf den Umsatz hatte die strukturelle Weiterentwicklung der Deutschen Telekom Services Europe (DTSE).

EBITDA, bereinigtes EBITDA

In der Berichtsperiode verbesserte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group Headquarters & Group Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 44 Mio. €. Die Verbesserung resultierte im Wesentlichen aus der Neuaufstellung unseres Vorstandsbereichs Technologie und Innovation und aus einem reduzierten Personalbestand infolge des fortgesetzten Personalumbaus bei Vivento. Positiv wirkten sich des Weiteren die höheren Erträge im Bereich Grundstücke und Gebäude, im Wesentlichen aus Immobilienverkäufen, und die geringeren operativen Kosten bei unseren Group Services aus. Gegenläufig belasteten die gesunkenen konzerninternen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude und die entfallenen Wertbeiträge durch den Verkauf der DeTeMedien das bereinigte EBITDA.

Insgesamt wirkten sich in der Berichtsperiode im Saldo negative Sondereinflüsse in Höhe von 62 Mio. € auf das EBITDA aus. Diese ergaben sich hauptsächlich durch Aufwendungen für Personalmaßnahmen und gegenläufig durch einen Ertrag aus der Veräußerung der DeTeMedien. Im Vorjahreszeitraum hatten Aufwendungen, insbesondere für Personalmaßnahmen, die negativen Sondereinflüsse in Höhe von 501 Mio. € geprägt.

EBIT

Die Verbesserung des EBIT um 483 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultierte aus einem verbesserten EBITDA. Die Abschreibungen lagen auf Vorjahresniveau.

Cash Capex

Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 56 Mio. €, im Wesentlichen aufgrund von höheren Fahrzeuganschaffungen und Bauleistungen sowie höheren Entwicklungsleistungen im Vorstandsbereich Technologie und Innovation.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. SEPTEMBER 2017)

Bezüglich eingetretener Ereignisse nach Schluss der Berichtsperiode verweisen wir auf die "Ereignisse nach der Berichtsperiode" im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 52.

PROGNOSE

Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung unseres Managements. Abweichend von den im zusammengefassten Lagebericht 2016 (Geschäftsbericht 2016, Seite 87 ff.) sowie im Konzern-Zwischenbericht zum 30. Juni 2017 (Seite 27) veröffentlichten Prognosen, gehen wir davon aus, dass das bereinigte EBITDA des Konzerns im Geschäftsjahr 2017 statt bislang rund 22,3 Mrd. € jetzt auf 22,4 Mrd. € bis 22,5 Mrd. € wachsen wird. Maßgeblich dafür ist die starke Entwicklung des Geschäfts im operativen Segment USA. Aufgrund eines besser als erwarteten Geschäftsverlaufs hat T-Mobile US ihre Prognose nach US-GAAP um 0,2 Mrd. US-$ angehoben. Unter Berücksichtigung der Währungsumrechnung von US-$ in Euro sowie von Bewertungsunterschieden zwischen US-GAAP und IFRS erwarten wir auf Konzernebene einen positiven Effekt von rund 0,1 Mrd. €. Eine weitere Anpassung der Prognose ergibt sich in unserem operativen Segment Systemgeschäft bezüglich des Auftragseingangs. Dort erwarten wir nun im Vorjahresvergleich einen Rückgang, statt des bisher erwarteten Anstiegs. Die übrigen abgegebenen Aussagen behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Darüber hinaus gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Seite 8 f., in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

RISIKO- UND CHANCENSITUATION

Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 dargestellten Risiko- und Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2016, Seite 97 ff.). Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

RECHTSVERFAHREN

Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect fanden im März, Juli und im September 2017 weitere mündliche Verhandlungen statt. Die Gesellschafter Deutsche Telekom AG und Daimler Financial Services AG haben auch Gegenansprüche wegen der Pflichtverletzungen des Bundes hinsichtlich der Verzögerung des Maut-Starts geltend gemacht.

Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im von der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren haben die Kläger die geltend gemachte Forderung im Rahmen der Berufung auf ca. 527 Mio. € zzgl. Zinsen erhöht. Im parallel geführten Verfahren der Vodafone Kabel Deutschland GmbH wurde die Klageforderung auf 540 Mio. € nebst ca. 11 Mio. € für vermeintlich erlangten Zinsnutzen, jeweils zzgl. Zinsen angepasst. Ansprüche vor 2009 werden von der Vodafone Kabel Deutschland GmbH nicht mehr geltend gemacht.

ABGESCHLOSSENE VERFAHREN

Reduzierung des Unternehmensbeitrags für die Postbeamtenversorgung.

Das Oberverwaltungsgericht Berlin hat die Berufung der Deutschen Telekom AG zurückgewiesen. Die Entscheidung ist rechtskräftig, da die Deutsche Telekom AG auf die Einlegung von Rechtsmitteln verzichtet hat. Das Verfahren ist damit beendet.

KARTELLVERFAHREN

Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge der Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission. Im Juni 2017 wurde der Slovak Telekom eine weitere, bislang nicht substantiierte Schadensersatzklage von Benestra s. r. o. in Höhe von 59 Mio. € zugestellt. Des Weiteren hat Orange Slovensko a. s. nach im Juni 2017 abgeschlossenen Vergleichsverhandlungen ihre Klage zurückgenommen.

EINSCHÄTZUNG ZUR GESAMTRISIKOSITUATION

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System, wie auch nach Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen Risiken absehbar, die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährden könnten.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

KONZERN-BILANZ
in Mio. €

AKTIVA

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30.09.2017 31.12.2016 Veränderung Veränderung
in %
30.09.2016
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 18 344 26 638 (8 294) (31,1) % 23 891
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2 860 7 747 (4 887) (63,1) % 7 527
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 9 196 9 362 (166) (1,8) % 8 607
Ertragsteuerforderungen 160 218 (58) (26,6) % 105
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2 442 5 713 (3 271) (57,3) % 4 194
Vorräte 1 520 1 629 (109) (6,7) % 1 599
Übrige Vermögenswerte 1 795 1 597 198 12,4 % 1 609
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 371 372 (1) (0,3) % 250
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 121 497 121 847 (350) (0,3) % 119 226
Immaterielle Vermögenswerte 63 577 60 599 2 978 4,9 % 58 951
Sachanlagen 46 081 46 758 (677) (1,4) % 45 148
Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 601 725 (124) (17,1) % 782
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 5 963 7 886 (1 923) (24,4) % 8 583
Aktive latente Steuern 4 498 5 210 (712) (13,7) % 5 136
Übrige Vermögenswerte 778 669 109 16,3 % 626
BILANZSUMME 139 841 148 485 (8 644) (5,8) % 143 117


PASSIVA

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30.09.2017 31.12.2016 Veränderung Veränderung in % 30.09.2016
KURZFRISTIGE SCHULDEN 25 937 33 126 (7 189) (21,7) % 26 010
Finanzielle Verbindlichkeiten 9 250 14 422 (5 172) (35,9) % 8 959
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 8 516 10 441 (1 925) (18,4) % 8 893
Ertragsteuerverbindlichkeiten 341 222 119 53,6 % 247
Sonstige Rückstellungen 2 953 3 068 (115) (3,7) % 2 850
Übrige Schulden 4 877 4 779 98 2,1 % 4 962
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 0 194 (194) n. a. 99
LANGFRISTIGE SCHULDEN 74 850 76 514 (1 664) (2,2) % 79 486
Finanzielle Verbindlichkeiten 49 387 50 228 (841) (1,7) % 53 349
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 8 185 8 451 (266) (3,1) % 9 091
Sonstige Rückstellungen 3 220 3 320 (100) (3,0) % 3 189
Passive latente Steuern 10 060 10 007 53 0,5 % 9 514
Übrige Schulden 3 999 4 508 (509) (11,3) % 4 343
SCHULDEN 100 787 109 640 (8 853) (8,1) % 105 496
EIGENKAPITAL 39 055 38 845 210 0,5 % 37 621
Gezeichnetes Kapital 12 189 11 973 216 1,8 % 11 973
Eigene Anteile (49) (50) 1 2,0 % (50)

12 140 11 923 217 1,8 % 11 923
Kapitalrücklage 54 638 53 356 1 282 2,4 % 53 348
Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag (38 656) (38 727) 71 0,2 % (39 174)
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis (1 055) 78 (1 133) n. a. (2 459)
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 2 129 2 675 (546) (20,4) % 4 799
ANTEILE DER EIGENTÜMER DES MUTTERUNTERNEHMENS 29 195 29 305 (110) (0,4) % 28 437
Anteile anderer Gesellschafter 9 859 9 540 319 3,3 % 9 184
BILANZSUMME 139 841 148 485 (8 644) (5,8) % 143 117


KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
in Mio. €

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Q3 2017 Q3 2016 Veränderung in % Q1-Q3 2017 Q1-Q3 2016 Veränderung in %
UMSATZERLÖSE 18 251 18 105 0,8 % 55 787 53 552 4,2 %
Sonstige betriebliche Erträge 2 081 386 n. a. 3 331 3 823 (12,9) %
Bestandsveränderungen (3) 1 n. a. 31 7 n. a.
Aktivierte Eigenleistungen 563 532 5,8 % 1 668 1 530 9,0 %
Materialaufwand (8 910) (8 975) 0,7 % (27 503) (26 402) (4,2) %
Personalaufwand (3 817) (3 836) 0,5 % (11 605) (12 263) 5,4 %
Sonstige betriebliche Aufwendungen (847) (879) 3,6 % (2 443) (2 549) 4,2 %
Abschreibungen (4 220) (3 178) (32,8) % (10 568) (9 471) (11,6) %
BETRIEBSERGEBNIS 3 098 2 156 43,7 % 8 699 8 227 5,7 %
Zinsergebnis (540) (646) 16,4 % (1 688) (1 931) 12,6 %
Zinserträge 74 53 39,6 % 243 163 49,1 %
Zinsaufwendungen (614) (699) 12,2 % (1 931) (2 094) 7,8 %
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 3 (1) n. a. 10 0 n. a.
Sonstiges Finanzergebnis (139) 107 n. a. (1 990) 431 n. a.
FINANZERGEBNIS (676) (540) (25,2) % (3 669) (1 500) n. a.
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 2 421 1 616 49,8 % 5 030 6 727 (25,2) %
Ertragsteuern (1 323) (394) n. a. (1 931) (1 442) (33,9) %
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 1 098 1 222 (10,1) % 3 099 5 285 (41,4) %
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) 507 1 053 (51,9) % 2 129 4 799 (55,6) %
Anteile anderer Gesellschafter 591 169 n. a. 970 486 99,6 %


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Gesamtjahr 2016
UMSATZERLÖSE 73 095
Sonstige betriebliche Erträge 4 180
Bestandsveränderungen (12)
Aktivierte Eigenleistungen 2 112
Materialaufwand (37 084)
Personalaufwand (16 463)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (3 284)
Abschreibungen (13 380)
BETRIEBSERGEBNIS 9 164
Zinsergebnis (2 492)
Zinserträge 223
Zinsaufwendungen (2 715)
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen (53)
Sonstiges Finanzergebnis (2 072)
FINANZERGEBNIS (4 617)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 4 547
Ertragsteuern (1 443)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 3 104
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) 2 675
Anteile anderer Gesellschafter 429


ERGEBNIS JE AKTIE

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Q3 2017 Q3 2016 Veränderung in % Q1-Q3 2017 Q1-Q3 2016 Veränderung in %
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag)
(Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) Mio. €
507 1 053 (51,9) % 2 129 4 799 (55,6) %
Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert Mio. Stück 4 692 4 615 1,7 % 4 692 4 615 1,7 %
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT € 0,11 0,23 (52,2) % 0,45 1,04 (56,7) %


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Gesamtjahr 2016
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag)
(Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) Mio. €
2 675
Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert Mio. Stück 4 625
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT € 0,58


KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG
in Mio. €

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Q3 2017 Q3 2016 Veränderung Q1-Q3 2017 Q1-Q3 2016 Veränderung
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 1 098 1 222 (124) 3 099 5 285 (2 186)
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden





Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen (51) (244) 193 275 (1 322) 1 597
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 0 0 0 0 0 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 17 75 (58) (86) 407 (493)

(34) (169) 135 189 (915) 1 104
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen





Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe





Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 0 (948) 948
Erfolgsneutrale Änderung (732) 43 (775) (1 981) (590) (1 391)
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten





Erfolgswirksame Änderung 1 2 (1) 4 7 (3)
Erfolgsneutrale Änderung (3) (525) 522 17 (1 970) 1 987
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten





Erfolgswirksame Änderung 106 117 (11) 372 415 (43)
Erfolgsneutrale Änderung (103) (167) 64 (195) (507) 312
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen





Erfolgswirksame Änderung 0 (2) 2 0 5 (5)
Erfolgsneutrale Änderung 0 (1) 1 (1) 0 (1)
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (1) 15 (16) (57) 29 (86)

(732) (518) (214) (1 841) (3 559) 1 718
SONSTIGES ERGEBNIS (766) (687) (79) (1 652) (4 474) 2 822
GESAMTERGEBNIS 332 535 (203) 1 447 811 636
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens (24) 385 (409) 1 188 443 745
Anteile anderer Gesellschafter 356 150 206 259 368 (109)


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Gesamtjahr 2016
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 3 104
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen (660)
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 205

(455)
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe
Erfolgswirksame Änderung (948)
Erfolgsneutrale Änderung 395
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
Erfolgswirksame Änderung 2 282
Erfolgsneutrale Änderung (2 323)
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten
Erfolgswirksame Änderung 328
Erfolgsneutrale Änderung (457)
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen
Erfolgswirksame Änderung 7
Erfolgsneutrale Änderung 1
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 39

(676)
SONSTIGES ERGEBNIS (1 131)
GESAMTERGEBNIS 1 973
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens 1 306
Anteile anderer Gesellschafter 667


KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
in Mio. €

scroll

Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens

Bezahltes Eigenkapital Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital Kumuliertes sonstiges
Konzernergebnis

Gezeichnetes
Kapital
Eigene
Anteile
Kapital-
rücklage
Gewinnrücklagen
einschl.
Ergebnisvortrag
Konzern-
überschuss/
(-fehlbetrag)
Währungsumrechnung
ausländischer
Geschäftsbetriebe
STAND ZUM 1. JANUAR 2016 11 793 (51) 52 412 (38 969) 3 254 427
Veränderung Konsolidierungskreis





Transaktionen mit Eigentümern

(58)

(2)
Gewinnvortrag


3 254 (3 254)
Dividendenausschüttung


(2 523)

Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG 180
839


Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung

155


Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien
1
2

Überschuss/(Fehlbetrag)



4 799
Sonstiges Ergebnis


(900)
(1 434)
GESAMTERGEBNIS





Transfer in Gewinnrücklagen


(38)

STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2016 11 973 (50) 53 348 (39 174) 4 799 (1 009)
STAND ZUM 1. JANUAR 2017 11 973 (50) 53 356 (38 727) 2 675 (371)
Veränderung Konsolidierungskreis





Transaktionen mit Eigentümern

(64)

(5)
Gewinnvortrag


2 675 (2 675)
Dividendenausschüttung


(2 794)

Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG 216
1 175


Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung

171


Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien
1
3

Überschuss/(Fehlbetrag)



2 129
Sonstiges Ergebnis


187
(1 268)
GESAMTERGEBNIS





Transfer in Gewinnrücklagen





STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2017 12 189 (49) 54 638 (38 656) 2 129 (1 644)


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Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Summe

Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis

Neubewertungs-
rücklage
Zur Veräußerung
verfügbare
finanzielle
Vermögenswerte
Sicherungs-
instrumente
At equity
bilanzierte
Unternehmen
Steuern
STAND ZUM 1. JANUAR 2016 (62) 110 738 (17) (235) 29 400
Veränderung Konsolidierungskreis




-
Transaktionen mit Eigentümern




(60)
Gewinnvortrag




0
Dividendenausschüttung




(2 523)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG




1 019
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung




155
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien




3
Überschuss/(Fehlbetrag)




4 799
Sonstiges Ergebnis 2 (1 966) (92) 5 29 (4 356)
GESAMTERGEBNIS




443
Transfer in Gewinnrücklagen


38
0
STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2016 (60) (1 856) 646 26 (206) 28 437
STAND ZUM 1. JANUAR 2017 (60) 69 609 27 (196) 29 305
Veränderung Konsolidierungskreis




-
Transaktionen mit Eigentümern




(69)
Gewinnvortrag




0
Dividendenausschüttung




(2 794)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG




1 391
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung




171
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien




4
Überschuss/(Fehlbetrag)




2 129
Sonstiges Ergebnis
20 177 (1) (56) (941)
GESAMTERGEBNIS




1 188
Transfer in Gewinnrücklagen




-
STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2017 (60) 89 786 26 (252) 29 195


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in Mio. € Anteile anderer Gesellschafter Gesamt Konzern-Eigenkapital






STAND ZUM 1. JANUAR 2016 8 750 38 150
Veränderung Konsolidierungskreis (1) (1)
Transaktionen mit Eigentümern 81 21
Gewinnvortrag - 0
Dividendenausschüttung (97) (2 620)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG - 1 019
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 83 238
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien - 3
Überschuss/(Fehlbetrag) 486 5 285
Sonstiges Ergebnis (118) (4 474)
GESAMTERGEBNIS 368 811
Transfer in Gewinnrücklagen - 0
STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2016 9 184 37 621
STAND ZUM 1. JANUAR 2017 9 540 38 845
Veränderung Konsolidierungskreis 8 8
Transaktionen mit Eigentümern 80 11
Gewinnvortrag - 0
Dividendenausschüttung (122) (2 916)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG - 1 391
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 94 265
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien - 4
Überschuss/(Fehlbetrag) 970 3 099
Sonstiges Ergebnis (711) (1 652)
GESAMTERGEBNIS 259 1 447
Transfer in Gewinnrücklagen - -
STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2017 9 859 39 055


KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
in Mio. €

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Q3 2017 Q3 2016 Q1-Q3 2017 Q1-Q3 2016 Gesamtjahr 2016
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 2 421 1 616 5 030 6 727 4 547
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 4 220 3 178 10 568 9 471 13 380
Finanzergebnis 676 540 3 669 1 500 4 617
Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften 2 0 (548) (7) (7)
Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen 0 12 (226) (2 550) (2 591)
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge (1 742) 94 (1 557) 258 316
Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen 19 (108) (16) (507) (495)
Veränderung aktives Working Capital (26) 410 (135) 244 (1 000)
Veränderung der Rückstellungen 154 (14) (171) (408) (234)
Veränderung übriges passives Working Capital (441) (580) (1 003) (772) (510)
Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern (204) (113) (384) (380) (527)
Erhaltene Dividenden 153 150 241 330 331
Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten 0 0 0 289 289
OPERATIVER CASHFLOW 5 232 5 185 15 468 14 195 18 116
Gezahlte Zinsen (703) (774) (3 015) (2 835) (3 488)
Erhaltene Zinsen 279 146 913 624 905
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 4 808 4 557 13 367 11 984 15 533
Auszahlungen für Investitionen in




Immaterielle Vermögenswerte (683) (1 862) (9 399) (4 393) (5 603)
Sachanlagen (2 338) (2 023) (7 142) (6 091) (8 037)
Langfristige finanzielle Vermögenswerte (122) (51) (297) (404) (483)
Auszahlungen für die Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungen (4) 0 (15) 0 (2)
Einzahlungen aus Abgängen von




Immateriellen Vermögenswerten 1 0 16 0 1
Sachanlagen 66 86 260 296 363
Langfristigen finanziellen Vermögenswerten 216 19 563 172 335
Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen (1) (6) 499 5 4
Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens (195) (526) 1 753 89 (186)
Sonstiges 2 (1) 1 (5) -
CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT (3 056) (4 364) (13 759) (10 331) (13 608)
Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 4 570 8 900 10 885 24 248 26 187
Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (5 945) (11 982) (23 292) (32 525) (34 951)
Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 309 3 346 10 322 9 182 9 520
Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 0 0 (10) 0 (20)
Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (56) (40) (1 559) (1 596) (1 596)
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (180) (94) (541) (257) (374)
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern 0 10 18 22 26
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern (11) (4) (104) (50) (114)
Sonstiges 0 0 0 0 -
CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT (1 312) 136 (4 282) (976) (1 322)
Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) (21) (9) (215) (47) 250
Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 0 - 3 - (3)
NETTOVERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL (LAUFZEIT BIS 3 MONATE) 419 320 (4 887) 630 850
BESTAND AM ANFANG DER PERIODE 2 441 7 207 7 747 6 897 6 897
BESTAND AM ENDE DER PERIODE 2 860 7 527 2 860 7 527 7 747


ERHEBLICHE EREIGNISSE UND GESCHÄFTSVORFÄLLE

RECHNUNGSLEGUNG

Die Deutsche Telekom AG veröffentlicht freiwillig in Einklang mit dem neu gefassten § 51a Abs. 6 der Börsenordnung einen Quartalsfinanzbericht, der einen Konzern-Zwischenabschluss und einen Konzern-Zwischenlagebericht umfasst. Der Konzern-Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung des WpHG aufgestellt.

STATEMENT OF COMPLIANCE

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. September 2017 ist freiwillig unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.

Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Quartalsfinanzbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016, Geschäftsbericht 2016, Seite 133 ff.

ERSTMALS IN DER BERICHTSPERIODE ANZUWENDENDE NEUE STANDARDS UND INTERPRETATIONEN SOWIE ÄNDERUNGEN VON STANDARDS UND INTERPRETATIONEN, DIE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017 RELEVANT SIND

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Verlautbarung Titel Anwendungspflicht für die Deutschen Telekom ab Änderungen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom
Amendments to IAS 7 Disclosure Initiative 01.01.2017a Durch diese Verlautbarung werden Angaben vorgeschrieben, die die Abschlussadressaten in die Lage versetzen sollen, Veränderungen von Verbindlichkeiten aus der Finanzierungstätigkeit zu beurteilen. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IAS 12 Recognition of Deferred Tax Assets for Unrealised Losses 01.01.2017a Klarstellung der Bilanzierung aktiver latenter Steuern auf unrealisierte Verluste zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Annual Improvements Project Annual Improvements to IFRSs 2014-2016 Cycle 01.01.2017 (nur IFRS 12)a Klarstellungen zu IFRS 1, IFRS 12 und IAS 28 Keine wesentlichen Auswirkungen.


a Noch nicht von der EU übernommen, als voraussichtlicher Erstanwendungszeitpunkt wird zunächst das vom IASB vorgesehene Erstanwendungsdatum angenommen.


VERÖFFENTLICHTE, ABER NOCH NICHT ANZUWENDENDE STANDARDS, INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN

Im Mai 2014 hat der IASB IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" veröffentlicht. Die Anwendungspflicht gilt für die ab dem 1. Januar 2018 beginnenden Berichtsperioden. Der Standard sieht ein einheitliches prinzipienbasiertes fünfstufiges Modell für die Erlösermittlung und -erfassung vor, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist. Er ersetzt insbesondere die bestehenden Standards IAS 18 "Revenue" und IAS 11 "Construction Contracts" und hat wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom. Insbesondere betreffen die Neuregelungen - abhängig vom konkreten Geschäftsmodell - die folgenden Sachverhalte:

Bei Mehrkomponentengeschäften (z. B. Mobilfunk-Vertrag plus Mobiltelefon) mit vorab gelieferten subventionierten Produkten ist ein größerer Teil der Gesamtvergütung der vorab gelieferten Komponente (Mobiltelefon) zuzurechnen, sodass künftig Umsatzerlöse früher zu erfassen sind. In der Bilanz führt dies zum Ansatz eines "vertraglichen Vermögenswerts", d. h. einer rechtlich noch nicht entstandenen Forderung aus dem Kundenvertrag.

Gleichzeitig hat dies eine Erhöhung der Umsätze aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren zulasten der Umsätze aus der Erbringung von Dienstleistungen zur Folge.

Der Umfang der oben beschriebenen Änderungen aus der Erstanwendung von IFRS 15 hängt wesentlich von den Geschäftsmodellen der jeweiligen Tochtergesellschaft ab. Während im operativen Segment Deutschland der Verkauf von subventionierten Endgeräten im Zusammenhang mit dem Abschluss von Service-Verträgen im Privatkundengeschäft weiterhin üblich ist, werden in den operativen Segmenten USA und zum Teil Europa Endgeräte nicht oder nur in geringem Umfang rabattiert verkauft, sondern dem Kunden stattdessen Ratenzahlungs- oder Leasing-Modelle angeboten.

Aufwendungen für Vertriebsprovisionen (Kundengewinnungskosten) sind künftig zu aktivieren und über die geschätzte Kundenbindungsdauer zu verteilen.

Zum Erstanwendungszeitpunkt erhöhen sich die Bilanzsumme sowie das Eigenkapital aufgrund der Aktivierung von vertraglichen Vermögenswerten und Kundengewinnungskosten.

Abgrenzung, d. h. spätere Erfassung von Umsätzen im Falle der Einräumung von "wesentlichen Rechten" wie z. B. der Gewährung von zusätzlichen Rabatten für den künftigen Erwerb von weiteren Produkten.

Vertragliche Verbindlichkeiten (die auch bisher schon als abgegrenzte Erlöse passiviert wurden) sind je Kundenvertrag mit vertraglichen Vermögenswerten zu saldieren.

Bei der Beurteilung, ob die Deutsche Telekom Produkte für eigene Rechnung (Prinzipal = Bruttoumsatz) oder für fremde Rechnung (Agent = Nettoumsatz) verkauft, ergeben sich voraussichtlich keine wesentlichen Veränderungen.

Die Deutsche Telekom wird das Wahlrecht zur vereinfachten Erstanwendung anwenden, d. h., die zum 1. Januar 2018 noch nicht vollständig erfüllten Verträge werden so bilanziert, als wären sie von Beginn an entsprechend IFRS 15 angesetzt worden. Der kumulierte Effekt aus der Umstellung wird erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Vergleichszahlen der Vorjahresperioden werden nicht angepasst, sondern stattdessen die Veränderungen von Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden Periode erläutert, die aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 resultieren.

Die Auswirkungen werden im Rahmen eines konzernübergreifenden, nahezu vor dem Abschluss stehenden Projekts zur Implementierung des neuen Standards untersucht. Basierend auf der aktuellen Einschätzung des Managements erwartet die Deutsche Telekom aus der Umstellung einen in den Gewinnrücklagen zu erfassenden erhöhenden kumulierten Effekt vor Berücksichtigung latenter Steuern von 3 bis 4 Mrd. €. Der Effekt resultiert im Wesentlichen aus dem erstmaligen Ansatz von

vertraglichen Vermögenswerten, die nach IFRS 15 zu einer früheren Erfassung von Umsätzen aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren geführt hätten, sowie

abgegrenzten Kundengewinnungskosten, die nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Vertriebsaufwendungen geführt hätten.

Hinsichtlich der künftigen Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erwartet die Deutsche Telekom eine Verringerung des Anteils der Umsätze aus der Erbringung von Dienstleistungen bzw. eine Erhöhung des Anteils der Umsätze aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren an den Gesamtumsätzen von 1 bis 3 Prozentpunkten. Wie zuvor dargestellt, führt IFRS 15 zu einer früheren Umsatz- und einer späteren Aufwandserfassung für die zum 1. Januar 2018 noch nicht abgeschlossenen Verträge.

Da diese Effekte aus der Umstellung auf die neue Bilanzierung jedoch erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst werden, können sich ergebniswirksame Auswirkungen im Geschäftsjahr 2018 lediglich aus Veränderungen der zeitlichen Differenzen bei der Realisation von Erlösen und Aufwendungen ergeben. Unter der Annahme eines gleichbleibenden Geschäftsverlaufs bedeutet das in einem Massenmarkt mit einer Vielzahl von Kundenverträgen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten abgeschlossen werden:

Bei noch laufenden Verträgen werden geringere Dienstleistungsumsätze und höhere Vertriebsaufwendungen aus der Amortisation von aktivierten vertraglichen Vermögenswerten und Kundengewinnungskosten im Wesentlichen kompensiert durch die

beim Abschluss von neuen Verträgen höheren Umsätze aus Güterverkäufen und geringeren Vertriebsaufwendungen aus der Aktivierung von vertraglichen Vermögenswerten und Kundengewinnungskosten.

Wesentliche Ergebniseffekte im Vergleich zur aktuellen Bilanzierung können daher nur aus einer veränderten Geschäftsentwicklung wie z. B. Mengen- und Preisänderungen sowie Änderungen von Geschäftsmodellen und angebotenen Produkten resultieren.

Im Juli 2014 hat der IASB IFRS 9 "Financial Instruments" veröffentlicht. Die Anwendungspflicht gilt für die ab dem 1. Januar 2018 beginnenden Berichtsperioden. Der Standard führt neue Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Finanzinstrumente ein und ersetzt IAS 39.

Die Auswirkungen werden im Rahmen eines konzernübergreifenden, nahezu vor dem Abschluss stehenden Projekts zur Implementierung des neuen Standards untersucht. Basierend auf der aktuellen Einschätzung des Managements erwartet die Deutsche Telekom aus der erstmaligen und fortlaufenden Anwendung keine wesentlichen Auswirkungen auf den Abschluss.

Die Neuregelungen umfassen im Wesentlichen folgende für die Deutsche Telekom relevanten Sachverhalte:

Die neuen Vorschriften zur Klassifizierung von finanziellen Vermögenswerten werden, in Abhängigkeit von dem jeweils zugrunde liegenden Geschäftsmodell, in einigen Fällen zu Änderungen bei Bewertung und Ausweis führen. Aus der Bewertung von Schuldinstrumenten, insbesondere von für einen möglichen Verkauf vorgesehenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Konzernergebnis ("At Fair Value through Other Comprehensive Income") werden sich kleinere Effekte ergeben. Die Bewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Konzernergebnis ohne erfolgswirksame Umgliederung der kumulierten Gewinne und Verluste bei Abgang (OCI-Option) wird die Volatilität in der Gewinn- und Verlustrechnung reduzieren.

Aufgrund der neuen Vorschriften zur Wertminderung werden künftig erwartete Verluste teilweise früher aufwandswirksam. Durch die Anwendung des vereinfachten Ansatzes ("Simplified Approach") auch für finanzielle Vermögenswerte, die eine signifikante Finanzierungskomponente enthalten, sowie durch Wertminderungen auf nach IFRS 15 ab dem 1. Januar 2018 erstmalig zu erfassende vertragliche Vermögenswerte wird sich der Bestand an Wertminderungen geringfügig erhöhen.

Aus dem Übergang bestehender Sicherungsbeziehungen auf die neuen Regeln werden sich keine wesentlichen Effekte ergeben.

Bezüglich der hier enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln, wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards, Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel "Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2016, Seite 133 ff., zu entnehmen.

ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN UND ÄNDERUNGEN DER BERICHTSSTRUKTUR

Seit dem 1. Januar 2017 wird der neu geschaffene Vorstandsbereich Technologie und Innovation, in dem die zuvor den operativen Segmenten Deutschland, Europa und Systemgeschäft zugeordneten Bereiche Innovationen, Telekom IT und die Technik zusammengefasst sind, innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services berichtet. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden in der Segmentberichterstattung entsprechend rückwirkend angepasst.

Des Weiteren berichtet die Deutsche Telekom seit dem 1. Januar 2017 über das operative Segment Group Development, welches ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv steuert und wertsteigernd entwickelt. Folgende Einheiten bzw. Beteiligungen sind in die Berichterstattung eingegangen: T-Mobile Netherlands (zuvor im operativen Segment Europa), Deutsche Funkturm (DFMG, zuvor im operativen Segment Deutschland) sowie Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP) und die Beteiligungen an BT plc, Ströer SE & Co. KGaA sowie die im März 2017 veräußerte Strato AG und die im Juni 2017 veräußerte Beteiligung an Scout24 AG (zuvor Segment Group Headquarters & Group Services). Ebenso bei Group Development angesiedelt sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie Strategisches Portfoliomanagement. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden in der Segmentberichterstattung entsprechend rückwirkend angepasst.

VERÄNDERUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES, TRANSAKTIONEN MIT EIGENTÜMERN UND SONSTIGE TRANSAKTIONEN

Verkauf der Strato AG

Im Dezember 2016 hat die Deutsche Telekom mit der United Internet AG eine Vereinbarung zum Verkauf des Hosting-Dienstleisters Strato getroffen. Die Veräußerung steht im Einklang mit der Strategie, für Geschäftsfelder, die im Konzern Deutsche Telekom nicht angemessen weiterentwickelt werden können, Möglichkeiten zur Wertsteigerung mit Partnern oder durch Verkauf zu erarbeiten. Die Verkaufstransaktion wurde nach Zustimmung des Bundeskartellamts zu einem Kaufpreis von 0,6 Mrd. € mit Ablauf des 31. März 2017 vollzogen. Aus der Veräußerung ergab sich ein Ertrag von 0,5 Mrd. €.

Verkauf der DeTeMedien GmbH

Die Deutsche Telekom hat am 14. Juni 2017 den Verkauf sämtlicher Anteile an der DeTeMedien GmbH an ein Konsortium mittelständischer Verlage vollzogen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Er umfasst neben einer Barkomponente auch weitere Elemente. Dazu gehört die Streitbeilegung mit den Käufern, die seit mehreren Jahren Gerichtsverfahren über die Höhe der Kosten der Teilnehmerdaten führten. Zudem haben die Verlage die Pflicht übernommen, Teilnehmerverzeichnisse herauszugeben.

Verkauf der Anteile an der Scout24 AG

Die Deutsche Telekom hat mit wirtschaftlicher Wirkung zum 23. Juni 2017 sämtliche direkten Anteile an der Scout24 AG von 9,26 % zu einem Preis von 32,20 € je Aktie am Markt platziert. Der Verkaufserlös betrug 0,3 Mrd. €. Aus der Veräußerung ergab sich ein Ertrag von 0,2 Mrd. €.

FREIWILLIGE DARSTELLUNG DER QUANTITATIVEN AUSWIRKUNGEN AUF DEN KONSOLIDIERUNGSKREIS

Die Deutsche Telekom erwarb bzw. veräußerte in diesem und im vorhergehenden Geschäftsjahr Gesellschaften. Die Vergleichbarkeit des Konzern-Zwischenabschlusses und der Angaben in der Segmentberichterstattung ist daher zum Teil eingeschränkt.

Die dargestellten Effekte im operativen Segment Group Development resultieren aus dem am 16. Dezember 2016 vollzogenen Erwerb des Privatkunden-Festnetz-Geschäfts von Vodafone in den Niederlanden sowie dem zuvor beschriebenen Verkauf der Strato AG.

In der folgenden Tabelle werden die Auswirkungen der Veränderungen des Konsolidierungskreises auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Segmentberichterstattung der Vergleichsperiode dargestellt.

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in Mio. €
Q1-Q3 2016

Gesamt Q1-Q3 2017 Gesamt Deutschland USA Europa Systemgeschäft
Umsatzerlöse 55 787 53 552



Sonstige betriebliche Erträge 3 331 3 823



Bestandsveränderungen 31 7



Aktivierte Eigenleistungen 1 668 1 530



Materialaufwand (27 503) (26 402)



Personalaufwand (11 605) (12 263)



Sonstige betriebliche Aufwendungen (2 443) (2 549)



Abschreibungen (10 568) (9 471)



BETRIEBSERGEBNIS (EBIT) 8 699 8 227 0 0 0 0
Zinsergebnis (1 688) (1 931)



Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 10 0



Sonstiges Finanzergebnis (1 990) 431



FINANZERGEBNIS (3 669) (1 500) 0 0 0 0
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 5 030 6 727 0 0 0 0
Ertragsteuern (1 931) (1 442)



ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 3 099 5 285 0 0 0 0


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in Mio. € Q1-Q3 2016

Group Development Group Headquarters & Group Services Überleitung Pro-formaa Organische Veränderung Q1-Q3 2017
Umsatzerlöse 3 (46)
53 509 2 278
Sonstige betriebliche Erträge (1) (1)
3 821 (490)
Bestandsveränderungen 0 0
7 24
Aktivierte Eigenleistungen 2 (1)
1 531 137
Materialaufwand (39) 34
(26 407) (1 096)
Personalaufwand 9 2
(12 252) 647
Sonstige betriebliche Aufwendungen (10) 1
(2 558) 115
Abschreibungen 5 3
(9 463) (1 105)
BETRIEBSERGEBNIS (EBIT) (31) (8) 0 8 188 510
Zinsergebnis 0 0
(1 931) 243
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 0 0
0 10
Sonstiges Finanzergebnis (1) 0
430 (2 420)
FINANZERGEBNIS (1) 0 0 (1 501) (2 168)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN (32) (8) 0 6 687 (1 657)
Ertragsteuern 0 0
(1 442) (489)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (32) (8) 0 5 245 (2 146)


a Auf Basis des Konsolidierungskreises der aktuellen Berichtsperiode.


AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZ

FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE FORDERUNGEN

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen verringerten sich um 0,2 Mrd. € auf 9,2 Mrd. €. Der Forderungsbestand im operativen Segment USA verringerte sich im Saldo um 0,4 Mrd. € im Wesentlichen aufgrund von Währungskurseffekten aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Gegenläufig wirkte ein erhöhtes Forderungsvolumen für auf Ratenzahlungen verkaufte Endgeräte im Rahmen der Markteinführung neuer höherpreisiger Smartphones im operativen Segment USA.

ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUSSERUNGSGRUPPEN

Der Buchwert der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen blieb in Höhe von 0,4 Mrd. € zum Abschlussstichtag im Vergleich zum 31. Dezember 2016 stabil. In den ersten neun Monaten 2017 waren im Wesentlichen folgende Entwicklungen des Postens zu verzeichnen: Der im März 2017 abgeschlossene Verkauf der Strato AG wirkte sich in Höhe von 0,1 Mrd. € buchwertmindernd aus. Darüber hinaus reduzierte die von der T-Mobile US mit einem Telekommunikationsunternehmen im März 2017 abgeschlossene Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen den Buchwert ebenfalls in Höhe von 0,1 Mrd. €. Eine von der T-Mobile US mit einem Telekommunikationsunternehmen im April 2017 vereinbarte Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen, aus der ein Anstieg des Buchwerts in Höhe von 0,1 Mrd. € im zweiten Quartal 2017 resultierte, wurde im September 2017 mit einem Abgang in Höhe von 0,1 Mrd. € vollzogen. Gegenläufig erhöhte eine weitere von der T-Mobile US mit einem Wettbewerber im September 2017 vereinbarte Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen den Buchwert in Höhe von 0,2 Mrd. €.

IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGEN

Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich um 3,0 Mrd. € auf 63,6 Mrd. €. Zugänge von insgesamt 9,9 Mrd. € erhöhten den Buchwert. In Höhe von 7,5 Mrd. € sind hierin Zugänge bei T-Mobile US enthalten, die den Erwerb von Spektrumlizenzen betreffen. Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion in den USA. Buchwerterhöhend wirkte ebenfalls eine erfasste teilweise Wertaufholung von 1,7 Mrd. € vor Berücksichtigung latenter Steuern bei von T-Mobile US in der Vergangenheit erworbenen Spektrumlizenzen. Diese ist darauf zurückzuführen, dass die Gründe für die in 2012 erfasste Wertminderung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit USA aufgrund der Wertentwicklung auf Basis des Aktienkurses der T-Mobile US nicht mehr gegeben sind. Die positive Wertentwicklung der bis dahin wertgeminderten Lizenzen wurde durch die Ergebnisse der in 2017 abgeschlossenen Spektrumauktion der Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) indiziert. In diesem Zusammenhang ist die maximal mögliche Wertaufholung durch den niedrigeren Betrag einerseits aus dem erzielbaren Betrag, ermittelt aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten, und andererseits aus den Anschaffungskosten der wertgeminderten Spektrumlizenzen begrenzt.

Gegenläufig wirkten folgende Effekte buchwertmindernd: Im operativen Segment Systemgeschäft führte der unerwartete Rückgang des Auftragseingangs der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Market Unit in der Berichtsperiode zu einer unterjährigen Überprüfung der Werthaltigkeit der dieser Einheit zugeordneten Vermögenswerte. Der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Market Unit, ermittelt unter Zugrundelegung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten, lag auf Basis der zum Abschluss-Stichtag bestehenden Geschäftsplanung 1,2 Mrd. € unter deren Buchwert und betrug 1,2 Mrd. €. Der verwendete Diskontierungszinsatz betrug 6,31 %. Bei der Wertermittlung wurden Level 3 Eingangsparameter zugrundegelegt. Eine Wertminderung des Goodwills in Höhe von 1,2 Mrd. € wurde entsprechend erfasst. Weiterhin wirkten die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 3,1 Mrd. €, negative Währungskurseffekte in Höhe von 4,0 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, und die vorgenommene Reklassifizierung von Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen im Zusammenhang mit den in der Berichtsperiode vereinbarten Transaktionen über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen bei der T-Mobile US in Höhe von 0,3 Mrd. € buchwertmindernd.

Die Sachanlagen reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 0,7 Mrd. € auf 46,1 Mrd. €. Zugänge von 8,2 Mrd. €, in erster Linie in den operativen Segmenten USA und Deutschland, erhöhten den Buchwert. Hierin enthalten sind insbesondere Investitionen im Zusammenhang mit der Netzwerkmodernisierung des 4G/LTE-Netzes der T-Mobile US sowie für den Breitband-/Glasfaserausbau im operativen Segment Deutschland. Darüber hinaus resultieren 0,7 Mrd. € aus der Aktivierung höherpreisiger Mobilfunk-Endgeräte. Diese stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile US in 2015 eingeführten Geschäftsmodell JUMP! On Demand, bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Abschreibungen wirkten in Höhe von 6,3 Mrd. € sowie negative Währungskurseffekte in Höhe von 1,7 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, buchwertmindernd. Ebenfalls verminderten Abgänge in Höhe von 0,8 Mrd. € den Buchwert; davon entfielen 0,6 Mrd. € auf durch Kunden zurückgegebene Endgeräte im Rahmen von JUMP! On Demand.

BETEILIGUNGEN AN AT EQUITY BILANZIERTEN UNTERNEHMEN

Der Buchwert der Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 0,1 Mrd. € auf 0,6 Mrd. €. Dieser Rückgang stand im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Veräußerung der restlichen an der Scout24 AG direkt gehaltenen Anteile.

SONSTIGE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte verringerten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 5,2 Mrd. € auf 8,4 Mrd. €. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Verwendung einer bereits im Juni 2016 bei der US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde hinterlegten Barsicherheit in Höhe von 2,0 Mrd. € im Zusammenhang mit der im zweiten Quartal 2017 abgeschlossenen Auktion zum Erwerb von Spektrumlizenzen. Ebenfalls vermindernd wirkte die zum 30. September 2017 auf die börsengehandelten Anteile an BT vorgenommene erfolgswirksame Wertminderung in Höhe von 1,3 Mrd. €. Aus der Ausübung und Folgebewertung der in von T-Mobile US emittierten Anleihen eingebetteten Optionen (Kündigungsrechte) verringerte sich der Buchwert um 0,5 Mrd. €.

VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten verringerten sich um 1,9 Mrd. € auf 8,5 Mrd. €. Ursächlich hierfür war der Abbau des Verbindlichkeitenbestands in den operativen Segmenten USA und Europa. Wechselkurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro wirkten sich in Höhe von 0,5 Mrd. € bestandsvermindernd aus.

FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN

Die finanziellen Verbindlichkeiten verringerten sich im Vergleich zum Jahresende 2016 um 6,0 Mrd. € auf insgesamt 58,6 Mrd. €.

Im Januar 2017 hat die Deutsche Telekom bei institutionellen Investoren US-Dollar-Anleihen über 3,5 Mrd. US-$ (rund 3,3 Mrd. €) platziert: Eine 3-jährige variabel verzinsliche Anleihe mit einem Volumen von 0,400 Mrd. US-$ wurde mit einem Aufschlag von 58 Basispunkten über US-Dollar-3-Monats-Libor, eine 3-jährige festverzinsliche Anleihe mit einem Volumen von 0,850 Mrd. US-$ und einem Kupon von 2,225 %, eine 5-jährige Anleihe mit einem Volumen von 1,0 Mrd. US-$ und einem Kupon von 2,820 % sowie eine 10-jährige Anleihe mit einem Volumen von 1,250 Mrd. US-$ mit einem Kupon von 3,600 % emittiert. Die Emission wurde über die Deutsche Telekom International Finance B. V. vollzogen und wird von der Deutschen Telekom AG garantiert.

Des Weiteren platzierte die Deutsche Telekom International Finance B. V. mit Garantie der Deutschen Telekom im Rahmen eines Daueremissionsprogramms (Debt-Issuance-Programm) bei institutionellen Investoren folgende Anleihen:

Im Januar 2017 Euro-Anleihen über 3,5 Mrd. €, darunter eine 4 ¾-jährige festverzinsliche Anleihe mit einem Volumen von 1,0 Mrd. € und einem Kupon von 0,375 %, eine 7-jährige festverzinsliche Anleihe mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € und einem Kupon von 0,875 % sowie eine 10-jährige Anleihe mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € und einem fixen Kupon von 1,375 %;

Im April 2017 eine 12-jährige festverzinsliche GBP-Anleihe mit einem Nominalvolumen von 0,25 Mrd. GBP (rund 0,3 Mrd. €) und einem Kupon von 2,25 % sowie eine 10-jährige festverzinsliche Hongkong-Dollar-Anleihe mit einem Nominalvolumen von 1,3 Mrd. HKD (rund 0,2 Mrd. €) und einem Kupon von 2,95 %;

Im Mai 2017 eine 9-jährige festverzinsliche Euro-Anleihe mit einem Volumen von 0,75 Mrd. € und einem Kupon von 1,125 %.

Ferner hat die Deutsche Telekom im Rahmen des Daueremissionsprogramms im Juli 2017 eine 10-jährige festverzinsliche NOK-Anleihe mit einem Volumen von 1 Mrd. NOK (rund 0,1 Mrd. €) und einem Kupon von 2,7 % emittiert.

T-Mobile US hat im ersten Halbjahr 2017 Senior Notes (Schuldverschreibungen) im Volumen von insgesamt 8,25 Mrd. US-$ (rund 7,6 Mrd. €) vorzeitig zurückgezahlt: Darunter wurden am 10. Februar 2017 Schuldverschreibungen in Höhe von 1,0 Mrd. US-$ (rund 0,9 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,625 % zu einem Preis von 102,208 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) zurückgezahlt. Weitere Senior Notes in Höhe von 0,5 Mrd. US-$ (rund 0,5 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 5,250 % wurden am 6. März 2017 zu einem Preis von 101,313 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) zurückgezahlt. Am 3. April 2017 wurde eine weitere Schuldverschreibung in Höhe von 1,75 Mrd. US-$ (rund 1,6 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,250 % zu einem Preis von 103,125 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) beglichen. Die weiteren Schuldverschreibungen mit einem Volumen von insgesamt 5,0 Mrd. US-$ (rund 4,6 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,464 % bis 6,731 % wurden am 28. April 2017 zu Preisen zwischen 100,000 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) und bis zu 103,366 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) zurückgezahlt. Ferner hat T-Mobile US im ersten Halbjahr 2017 ein besichertes konzernexternes Darlehen in Höhe von 2,0 Mrd. US-$ (rund 1,9 Mrd. €) vorzeitig zurückgezahlt.

Im März 2017 platzierte T-Mobile US im Rahmen eines öffentlichen Kaufangebots Anleihen (High Yield Notes) im Gesamtvolumen von insgesamt 1,5 Mrd. US-$ (rund 1,4 Mrd. €) in drei Tranchen von jeweils 500 Mio. US-$ (zu 4,0 % fällig in 2022, zu 5,125 % fällig in 2025 und zu 5,375 % fällig in 2027). Die Anleihen ersetzen höher verzinsliche Anleihen, welche T-Mobile US vorzeitig zurückgezahlt hat.

Ebenfalls den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten erhöhend wirkte die Veränderung von Commercial Paper in Höhe von 1,3 Mrd. € (netto).

Des Weiteren wurden in der Berichtsperiode Euro-Anleihen in Höhe von 2,1 Mrd. €, eine Anleihe in US-$ über 1,0 Mrd. US-$ (rund 0,9 Mrd. €), eine Anleihe in AUD über 0,1 Mrd. AUD (rund 0,1 Mrd. €) sowie eine Anleihe in NOK über 1,3 Mrd. NOK (rund 0,1 Mrd. €) zurückgezahlt.

Der Anstieg von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Jahresende 2016 um insgesamt 0,4 Mrd. € beruht im Wesentlichen auf den im Mai 2017 durch die Europäische Investitionsbank ausgereichten Förderkrediten in Höhe von 0,3 Mrd. € und 0,4 Mrd. € mit Laufzeiten von 6 und 7 Jahren. Gegenläufig wirkte die Rückzahlung eines Kredits der Europäischen Investitionsbank in Höhe von 0,2 Mrd. € im Juli 2017.

In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. September 2017 dargestellt:

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in Mio. € 30.09.2017 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit > 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 46 816 4 568 15 956 26 292
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4 518 1 008 2 636 874
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing 2 613 689 1 313 611
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen 483 26 232 225
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 1 344 825 370 149
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten 1 331 1 221 107 3
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 1 530 912 101 517
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN 58 637 9 250 20 715 28 672


SCHULDEN IN DIREKTEM ZUSAMMENHANG MIT ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENEN LANGFRISTIGEN VERMÖGENSWERTEN UND VERÄUSSERUNGSGRUPPEN

Der Rückgang des Buchwerts der Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen um 0,2 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus dem im März 2017 abgeschlossenen Verkauf der Strato AG sowie dem im Juni 2017 vollzogenen Verkauf der DeTeMedien GmbH.

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN

Die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen reduzierten sich um 0,3 Mrd. € auf 8,2 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Rechnungszinsanpassungen, aus denen insgesamt ein erfolgsneutral zu erfassender versicherungsmathematischer Gewinn von 0,3 Mrd. € resultierte.

EIGENKAPITAL

Bei der für das Geschäftsjahr 2016 beschlossenen Dividende in Höhe von 0,60 € pro Aktie konnten die Aktionäre zwischen der Erfüllung des Dividendenanspruchs in bar oder dessen Umwandlung in Aktien der Deutschen Telekom AG wählen. Im Juni 2017 wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,4 Mrd. € für Aktien aus genehmigtem Kapital eingebracht und damit nicht zahlungswirksam substituiert. Dafür hat die Deutsche Telekom AG im Juni 2017 eine Erhöhung des gezeichneten Kapitals in Höhe von 0,2 Mrd. € gegen Einlage von Dividendenansprüchen durchgeführt. Die Kapitalrücklage hat sich in diesem Zusammenhang um 1,2 Mrd. € erhöht. Die Anzahl der Aktien erhöhte sich um 84,6 Mio. Stück.

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

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in Mio. € Q1-Q3 2017 Q1-Q3 2016
Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte 1 662 7

davon: IFRS 5 2 0
Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 150 620
Erträge aus Kostenerstattungen 149 156
Erträge aus Versicherungsentschädigungen 46 68
Erträge aus sonstigen Nebengeschäften 24 28
Übrige sonstige betriebliche Erträge 1 300 2 944

davon: Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen 774 2 557


3 331 3 823


Die Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte resultieren im Wesentlichen aus der zum 30. September 2017 erfassten teilweisen Wertaufholung des Buchwerts von Spektrum-Lizenzen bei T-Mobile US in Höhe von 1,7 Mrd. € vor Berücksichtigung latenter Steuern. Die Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten verringerten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,5 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren in der Vorjahresperiode erfasste Erträge aus vollzogenen Tauschtransaktionen über Mobilfunk-Lizenzen zwischen T-Mobile US und zwei Telekommunikationsunternehmen in Höhe von insgesamt 0,5 Mrd. €. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,6 Mrd. €. In der Berichtsperiode wurden im Wesentlichen Erträge aus der Entkonsolidierung der Strato AG in Höhe von 0,5 Mrd. €, Erträge aus einer erhaltenen Zahlung in Folge einer Vergleichsvereinbarung mit BT im Juli 2017 in Höhe von 0,2 Mrd. € sowie Erträge aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen aufgrund des Verkaufs der restlichen Anteile an der Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd. € erfasst. In der Vorjahresperiode waren in den Erträgen aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen aufgrund des Verkaufs der Anteile am Joint Venture EE 2,5 Mrd. € enthalten. Davon resultierten rund 0,9 Mrd. € aus in Vorjahren erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Effekten.

SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

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in Mio. € Q1-Q3 2017 Q1-Q3 2016
Aufwand Rechts- und Prüfungskosten (167) (158)
Verluste aus Anlagenabgängen (133) (114)
Ergebnis aus Forderungsbewertungen (538) (635)
Sonstige Steuern (334) (329)
Aufwand Geldverkehr und Bürgschaften (242) (227)
Versicherungsaufwendungen (66) (71)
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen (963) (1 015)

(2 443) (2 549)


Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig geringen Einzelsachverhalten.

ABSCHREIBUNGEN

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 1,1 Mrd. € auf 10,6 Mrd. €. Der Anstieg resultiert insbesondere aus der im operativen Segment Systemgeschäft erfassten Wertminderung des Goodwills in Höhe von 1,2 Mrd. €. Die planmäßigen Abschreibungen lagen leicht unter dem Niveau der Vorjahresvergleichsperiode. Erhöhend wirkten dabei Abschreibungen, die überwiegend im Zusammenhang mit dem Ausbau des 4G/LTE-Netzes im operativen Segment USA standen. Dem entgegen standen geringere Abschreibungen auf im Rahmen des JUMP! On Demand Programms vermietete Endgeräte.

FINANZERGEBNIS

Das sonstige Finanzergebnis hat sich gegenüber den ersten neun Monaten 2016 im Wesentlichen durch die erfolgswirksam erfasste Wertminderung des Anteils an der BT in Höhe von 1,3 Mrd. € verschlechtert. Diese Wertminderung umfasst sowohl den Aktienkurs- als auch den Währungskurseffekt. Aus der Ausübung und Folgebewertung der in von T-Mobile US emittierten Anleihen eingebetteten Optionen (Kündigungsrechte) resultierten im Periodenvergleich negative Bewertungseffekte in Höhe von 0,9 Mrd. €. Aus der Finanzbeteiligung an BT resultierte wie auch im Vorjahr ein Dividendenertrag von 0,1 Mrd. €. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf die Angaben zu Finanzinstrumenten, Seite 46 ff. Im Vergleichszeitraum enthielt das sonstige Finanzergebnis eine im Zusammenhang mit dem Verkauf des Anteils am Joint Venture EE erhaltene abschließende Dividende in Höhe von 0,2 Mrd. €.

ERTRAGSTEUERN

In den ersten neun Monaten 2017 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 1,9 Mrd. €. Hieraus resultierte eine vergleichsweise hohe effektive Steuerquote von 38 %. Maßgeblichen Einfluss hatten die Wertminderung des Goodwills im operativen Segment Systemgeschäft sowie die erfolgswirksam erfasste Wertminderung unseres Anteils an der BT, die steuerlich nicht zu berücksichtigen waren. Gegenläufig wirkte die Aktivierung von latenten Steuern auf bundesstaatliche Verlustvorträge in den USA in Höhe von 0,2 Mrd. €. Darüber hinaus ergaben sich Steuerminderungen für vergangene Jahre in Deutschland in einer vergleichbaren Größenordnung.

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres entstand ein Steueraufwand in Höhe von 1,4 Mrd. €. Der niedrigere Steueraufwand ist u. a. auf die Steuerfreiheit des Ertrags aus der Veräußerung der Anteile am Joint Venture EE zurückzuführen.

SONSTIGE ANGABEN

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

Cashflow aus Geschäftstätigkeit

Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 1,4 Mrd. € auf 13,4 Mrd. €. Hierzu trug im Wesentlichen die positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA bei. Factoring-Vereinbarungen wirkten sich im Berichtszeitraum insgesamt mit 0,5 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies beinhaltet im Wesentlichen Factoring-Vereinbarungen in den operativen Segmenten Deutschland, Systemgeschäft und USA. Im Vergleichszeitraum betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen 1,0 Mrd. €. Der erhaltenen Dividendenzahlung der BT in Höhe von 0,2 Mrd. € standen in der Vergleichsperiode Dividendenzahlungen des ehemaligen Joint Ventures EE in Höhe von 0,2 Mrd. € sowie der BT in Höhe von 0,1 Mrd. € gegenüber. Zusätzlich wirkten sich in der Vergleichsperiode erhaltene Einzahlungen aus der Auflösung von Zinsderivaten in Höhe von 0,3 Mrd. € negativ und um 0,1 Mrd. € geringere Nettozinszahlungen positiv im Vorjahresvergleich aus.

Die innerhalb der sonstigen zahlungsunwirksamen Vorgängen in der Berichtsperiode enthaltenen Beträge resultieren im Wesentlichen aus der teilweisen Wertaufholung bei von T-Mobile US in der Vergangenheit erworbenen Spektrum-Lizenzen in Höhe von 1,7 Mrd. €.

Cashflow aus Investitionstätigkeit

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in Mio. € Q1-Q3 2017 Q1-Q3 2016
Cash Capex


Operatives Segment Deutschland (3 109) (2 803)

Operatives Segment USA (11 148) (4 678)

Operatives Segment Europa (1 273) (2 187)

Operatives Segment Systemgeschäft (264) (259)

Operatives Segment Group Development (215) (202)

Group Headquarters & Group Services (712) (656)

Überleitung 180 301


(16 541) (10 484)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto)a 1 613 (2 768)
Einzahlungen aus der Veräußerung Anteile Scout24 AG 319 78
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 276 296
Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungenb 499 5
Dotierung Contractual Trust Agreement (CTA) für Pensionszusagen - (250)
Erwerb/Veräußerung Staatsanleihen (netto) 5 2 788
Sonstiges 70 4


(13 759) (10 331)


a Betrifft in Höhe von 2,0 Mrd. € eine im ersten Halbjahr 2016 hinterlegte Barsicherheit für die im April 2017 abgeschlossene Spektrumauktion in den USA.
b Betrifft in Höhe von 571 Mio. € Einzahlungen aus Kaufpreiszahlungen sowie in Höhe von 72 Mio. € abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.


Der Cash Capex erhöhte sich um 6,1 Mrd. € auf 16,5 Mrd. €. Im Berichtszeitraum wurden im operativen Segment USA Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 7,3 Mrd. € erworben. Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion. In der Vergleichsperiode waren in den operativen Segmenten USA und Europa 2,2 Mrd. € für erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten. Ohne Berücksichtigung von Investitionen in Spektrum stieg der Cash Capex gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,0 Mrd. € v. a. im Zusammenhang mit der Netzmodernisierung, einschließlich des Ausbaus des 4G/LTE-Netzwerks, im operativen Segment USA sowie dem Breitband-/Glasfaserausbau im operativen Segment Deutschland.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

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in Mio. € Q1-Q3 2017 Q1-Q3 2016
Rückzahlung Anleihen (10 980) (3 235)
Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (1 559) (1 596)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex (264) (213)
Rückzahlung EIB-Kredite (323) (650)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 28 529
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (541) (257)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte (198) (162)
Geldanlagen des Joint Ventures EE (netto) - (220)
Money Market Loans (netto) - (150)
Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) (9) 5
Ziehung von EIB-Krediten 675 889
Schuldscheindarlehen (netto) 167 (582)
Besicherte Kredite (1 863) -
Begebung Anleihen 9 445 8 293
Commercial Paper (netto) 1 568 (3 276)
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern


Aktienoptionen T-Mobile US 18 22


18 22
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern


Aktienrückkauf T-Mobile US (94) (47)

Sonstiges (10) (3)


(104) (50)
Sonstiges (342) (323)


(4 282) (976)


Zahlungsunwirksame Transaktionen in der Konzern-Kapitalflussrechnung

Im Juni 2017 wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,4 Mrd. € im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit nicht zahlungswirksam bedient, sondern durch Aktien aus genehmigtem Kapital substituiert (siehe Abschnitt "Eigenkapital", Seite 41). Die zahlungswirksame Erfüllung der Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG betrug ebenfalls 1,4 Mrd. €. Im Vorjahr wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,0 Mrd. € nicht zahlungswirksam und in Höhe von 1,5 Mrd. € zahlungswirksam erfüllt.

Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2017 in Höhe von insgesamt 0,3 Mrd. € Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (in den ersten drei Quartalen 2016: 0,2 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Zahlungen werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2017 in Höhe von insgesamt 0,8 Mrd. € Netzwerkausstattung angemietet (in den ersten drei Quartalen 2016: 0,7 Mrd. €), die als Finanzierungs-Leasing-Verhältnis klassifiziert werden. In der Bilanz wird dieses in der Folge ebenfalls unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden in den ersten drei Quartalen 2017 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe von 0,2 Mrd. € passiviert (in den ersten drei Quartalen 2016: 0,2 Mrd. €). Die künftigen Zahlungen werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von 0,7 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (in den ersten drei Quartalen 2016: 1,1 Mrd. €). Diese stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile US in 2015 eingeführten Geschäftsmodell JUMP! On Demand, bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden im Cashflow aus Geschäftstätigkeit gezeigt.

Im operativen Segment USA wurde im März 2017 der im dritten Quartal 2016 zwischen T-Mobile US und einem Telekommunikationsunternehmen vereinbarte Tausch von Mobilfunk-Lizenzen vollzogen und Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 0,1 Mrd. € zahlungsunwirksam erworben. Im September 2017 wurde ein weiterer Tausch von Mobilfunk-Lizenzen im operativen Segment USA vollzogen und Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 0,1 Mrd. € zahlungsunwirksam erworben.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für die ersten drei Quartale der Jahre 2017 und 2016.

Neu geschaffen hat die Deutsche Telekom den Vorstandsbereich Technologie und Innovation, in dem übergreifende Netz-, Innovations- und IT-Aufgaben des Konzerns zusammengefasst sind. Hieraus ergeben sich die folgenden organisatorischen Veränderungen: Die Bereiche Innovationen, Telekom IT und die Technik der operativen Segmente Deutschland, Europa und Systemgeschäft ergeben ein eigenes Ressort innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services.

Seit dem 1. Januar 2017 berichtet die Deutsche Telekom über das operative Segment "Group Development". Group Development steuert ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv und entwickelt diese wertsteigernd. Folgende Einheiten bzw. Beteiligungen sind in die Berichterstattung eingegangen: T-Mobile Netherlands (zuvor im operativen Segment Europa), Deutsche Funkturm (DFMG, zuvor im operativen Segment Deutschland) sowie Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP) und die Beteiligungen an BT plc, Ströer SE & Co. KGaA sowie die im März 2017 veräußerte Strato AG und im Juni 2017 veräußerte Beteiligung an der Scout24 AG (zuvor im Segment Group Headquarters & Group Services). Ebenso bei Group Development angesiedelt sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie Strategisches Portfoliomanagement.

Die Vorjahresvergleichswerte wurden in der Segmentberichterstattung entsprechend rückwirkend angepasst.

Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht auf Seite 15 ff. zu entnehmen.

Segmentinformationen in den ersten drei Quartalen
in Mio. €

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Außenumsatz Intersegmentumsatz Gesamtumsatz Betriebsergebnis (EBIT) Planmäßige Abschreibungen
Deutschland Q1-Q3 2017 15 244 1 012 16 256 3 281 (2 845)

Q1-Q3 2016 15 195 1 013 16 208 2 798 (2 753)
USA Q1-Q3 2017b 26 683 1 26 684 5 135 (3 821)

Q1-Q3 2016 24 293 0 24 293 2 703 (3 929)
Europa Q1-Q3 2017 8 316 271 8 587 1 081 (1 666)

Q1-Q3 2016 8 211 247 8 458 1 133 (1 735)
Systemgeschäft Q1-Q3 2017 4 069 1 030 5 099 (1 319) (291)

Q1-Q3 2016 4 296 956 5 252 (41) (309)
Group Development Q1-Q3 2017 1 252 450 1 702 1 417 (215)

Q1-Q3 2016 1 286 450 1 736 3 012 (262)
Group Headquarters & Group Services Q1-Q3 2017 223 2 045 2 268 (895) (475)

Q1-Q3 2016 272 2 266 2 538 (1 378) (480)
SUMME Q1-Q3 2017 55 787 4 809 60 596 8 700 (9 313)

Q1-Q3 2016 53 552 4 933 58 485 8 227 (9 468)
Überleitung Q1-Q3 2017 - (4 809) (4 809) (1) 24

Q1-Q3 2016 - (4 933) (4 933) - 41
KONZERN Q1-Q3 2017 55 787 - 55 787 8 699 (9 289)

Q1-Q3 2016 53 552 - 53 552 8 227 (9 427)



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Wertminderungen Segmentvermögena Segmentschuldena Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmena
Deutschland Q1-Q3 2017 (6) 32 320 25 449 21

Q1-Q3 2016 (13) 32 017 25 594 20
USA Q1-Q3 2017b (4) 64 332 45 247 192

Q1-Q3 2016 0 68 349 49 791 216
Europa Q1-Q3 2017 (2) 25 935 9 815 61

Q1-Q3 2016 (11) 26 600 10 991 59
Systemgeschäft Q1-Q3 2017 (1 242) 6 260 5 043 22

Q1-Q3 2016 0 7 462 5 243 21
Group Development Q1-Q3 2017 0 10 793 2 895 295

Q1-Q3 2016 0 11 221 2 417 397
Group Headquarters & Group Services Q1-Q3 2017 (25) 43 957 56 121 11

Q1-Q3 2016 (20) 37 702 50 483 12
SUMME Q1-Q3 2017 (1 279) 183 597 144 570 602

Q1-Q3 2016 (44) 183 351 144 519 725
Überleitung Q1-Q3 2017 0 (43 756) (43 783) (1)

Q1-Q3 2016 0 (34 866) (34 879) -
KONZERN Q1-Q3 2017 (1 279) 139 841 100 787 601

Q1-Q3 2016 (44) 148 485 109 640 725




a Werte sind stichtagsbezogen auf den 30. September 2017 und den 31. Dezember 2016.
b Das Betriebsergebnis (EBIT) beinhaltet in der Berichtsperiode eine teilweise Wertaufholung in Höhe von 1,7 Mrd. € bei von T-Mobile US in der Vergangenheit erworbenen Spektrum-Lizenzen.


EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt.

Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect fanden im März, Juli und im September 2017 weitere mündliche Verhandlungen statt. Die Gesellschafter Deutsche Telekom AG und Daimler Financial Services AG haben auch Gegenansprüche wegen der Pflichtverletzungen des Bundes hinsichtlich der Verzögerung des Maut-Starts geltend gemacht.

Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im von der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren haben die Kläger die geltend gemachte Forderung im Rahmen der Berufung auf ca. 527 Mio. € zzgl. Zinsen erhöht. Im parallel geführten Verfahren der Vodafone Kabel Deutschland GmbH wurde die Klageforderung auf 540 Mio. € nebst ca. 11 Mio. € für vermeintlich erlangten Zinsnutzen, jeweils zzgl. Zinsen angepasst. Ansprüche vor 2009 werden von der Vodafone Kabel Deutschland GmbH nicht mehr geltend gemacht.

Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge der Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission. Im Juni 2017 wurde der Slovak Telekom eine weitere, bislang nicht substantiierte Schadensersatzklage von Benestra s. r. o. in Höhe von 59 Mio. € zugestellt. Des Weiteren hat Orange Slovensko a. s. nach im Juni 2017 abgeschlossenen Vergleichsverhandlungen ihre Klage zurückgenommen.

KÜNFTIGE VERPFLICHTUNGEN AUS OPERATING LEASING-GESCHÄFTEN UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. September 2017:

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in Mio. € 30.09.2017
Künftige Verpflichtungen aus Operating Leasing-Geschäften 15 119
Bestellobligo für Sachanlagevermögen 2 962
Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte 482
Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte 6 546
Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen 10 750
Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse 3 069
Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen 26
Andere sonstige Verpflichtungen 17

38 971


ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTEN

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien
in Mio. €

scroll



Wertansatz Bilanz nach IAS 39

Bewertungs-
kategorie
nach IAS 39
Buchwert
30.09.2017
Fortgeführte
Anschaffungs-
kosten
Anschaffungs-
kosten
Beizulegender
Zeitwert
erfolgsneutral
Beizulegender
Zeitwert
erfolgswirksam
AKTIVA





Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 2 860 2 860


Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 8 957 8 957


Ausgereichte Darlehen und Forderungen LaR/n. a. 2 592 2 442


davon: Gezahlte Collaterals LaR 244 244


Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte





Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen HtM 5 5


Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 4 380
158 4 222
Derivative finanzielle Vermögenswerte





Derivate ohne Hedge-Beziehung FAHfT 1 125


1 125
davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FAHfT 462


462
davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettete Energy Forward Agreements FAHfT -



Derivate mit Hedge-Beziehung n. a. 302

143 159
PASSIVA





Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 8 481 8 481


Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten FLAC 46 816 46 816


Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 4 518 4 518


Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen FLAC 483 483


Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall FLAC - -


Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten FLAC 1 344 1 344


davon: Erhaltene Collaterals FLAC 543 543


Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten FLAC 1 331 1 331


Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing n. a. 2 613



Derivative finanzielle Verbindlichkeiten





Derivate ohne Hedge-Beziehung FLHfT 1 147


1 147
davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte FLHfT 838


838
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen FLHfT -



davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettete Energy Forward Agreements FLHfT 5


5
Derivate mit Hedge-Beziehung n. a. 383

37 346
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen FLHfT -



davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39





Kredite und Forderungen/Loans and Receivables LaR 14 259 14 259


Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/Held-to-Maturity Investments HtM 5 5


Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/Available-for-Sale Financial Assets AfS 4 380
158 4 222
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading FAHfT 1 125


1 125
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/Financial Liabilities Measured at Amortized Cost FLAC 62 973 62 973


Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/Financial Liabilities Held for Trading FLHfT 1 147


1 147


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Wertansatz Bilanz nach IAS 39

Wertansatz Bilanz nach IAS 17 Beizulegender
Zeitwert
30.09.2017a
Bewertungs-
kategorie nach IAS 39
Buchwert
31.12.2016
Fortgeführte
Anschaffungskosten
Anschaffungs-
kosten
AKTIVA





Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
- LaR 7 747 7 747
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
- LaR 9 179 9 179
Ausgereichte Darlehen und Forderungen 150 2 624 LaR/n. a. 5 664 5 482
davon: Gezahlte Collaterals
- LaR 235 235
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte





Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen
- HtM 8 8
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
4 222 AfS 5 548
126
Derivative finanzielle Vermögenswerte





Derivate ohne Hedge-Beziehung
1 125 FAHfT 1 881

davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte
462 FAHfT 915

davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettete Energy Forward Agreements
- FAHfT -

Derivate mit Hedge-Beziehung
302 n. a. 498

PASSIVA





Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
- FLAC 10 388 10 388
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten
51 948 FLAC 50 090 50 090
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
4 596 FLAC 4 097 4 097
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen
548 FLAC 535 535
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall
- FLAC 1 866 1 866
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten
1 375 FLAC 1 823 1 823
davon: Erhaltene Collaterals
- FLAC 829 829
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten
- FLAC 1 958 1 958
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing 2 613 2 872 n. a. 2 547

Derivative finanzielle Verbindlichkeiten





Derivate ohne Hedge-Beziehung
1 147 FLHfT 1 607

davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte
838 FLHfT 837

davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen
- FLHfT -

davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettete Energy Forward Agreements
5 FLHfT -

Derivate mit Hedge-Beziehung
383 n. a. 127

Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
- FLHfT 50

davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39





Kredite und Forderungen/Loans and Receivables
2 474 LaR 22 408 22 408
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/Held-to-Maturity Investments
- HtM 8 8
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/Available-for-Sale Financial Assets
4 222 AfS 5 548
126
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading
1 125 FAHfT 1 881

Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/Financial Liabilities Measured at Amortized Cost
58 467 FLAC 70 757 70 757
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/Financial Liabilities Held for Trading
1 147 FLHfT 1 657


scroll

Wertansatz Bilanz nach IAS 39


Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam Wertansatz Bilanz nach IAS 17 Beizulegender Zeitwert 31.12.2016a
AKTIVA



Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente


-
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen


-
Ausgereichte Darlehen und Forderungen

182 5 701
davon: Gezahlte Collaterals


-
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte



Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen


-
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 5 422

5 422
Derivative finanzielle Vermögenswerte



Derivate ohne Hedge-Beziehung
1 881
1 881
davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte
915
915
davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettete Energy Forward Agreements


-
Derivate mit Hedge-Beziehung 268 230
498
PASSIVA



Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen


-
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten


55 547
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten


4 186
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen


662
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall


1 921
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten


1 859
davon: Erhaltene Collaterals


-
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten


-
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing

2 547 2 852
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten



Derivate ohne Hedge-Beziehung
1 607
1 607
davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte
837
837
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen


-
davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettete Energy Forward Agreements


-
Derivate mit Hedge-Beziehung 48 79
127
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
50
50
davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39



Kredite und Forderungen/Loans and Receivables


5 519
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/Held-to-Maturity Investments


-
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/Available-for-Sale Financial Assets 5 422

5 422
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading
1 881
1 881
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/Financial Liabilities Measured at Amortized Cost


64 175
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/Financial Liabilities Held for Trading
1 657
1 657


a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen.


In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,4 Mrd. € (31. Dezember 2016: 1,5 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.

Finanzinstrumente, die zum Fair Value bewertet werden
in Mio. €

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30.09.2017 31.12.2016

Level 1 Level 2 Level 3 Summe Level 1 Level 2
AKTIVA





Available-for-Sale Financial Assets (AfS) 3 928
294 4 222 5 212
Financial Assets Held for Trading (FAHfT)
663 462 1 125
966
Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung
302
302
498
PASSIVA





Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT)
304 843 1 147
770
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung
383
383
127


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31.12.2016

Level 3 Summe
AKTIVA

Available-for-Sale Financial Assets (AfS) 210 5 422
Financial Assets Held for Trading (FAHfT) 915 1 881
Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung
498
PASSIVA

Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) 887 1 657
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung
127


Von den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (AfS) der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte des Gesamtbestands an Instrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Der Gesamtbestand an Instrumenten in Level 1 von 3 928 Mio. € (31. Dezember 2016: 5 212 Mio. €) enthält mit einem Buchwert von umgerechnet rund 3,85 Mrd. € eine strategische Beteiligung von 12 % an der BT. Nachdem die Beteiligung bereits zum 31. Dezember 2016 erfolgswirksam wertgemindert wurde, ist der beizulegende Zeitwert der Beteiligung zum 30. September 2017 um in Euro umgerechnet weitere rund 1,3 Mrd. € gesunken. Dieser Rückgang umfasst sowohl den Aktienkurs- als auch den Währungskurseffekt und wurde in voller Höhe aufwandswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Beteiligung ist auch künftig stets zum in Euro umgerechneten aktuellen Börsenwert zu bewerten. Künftige negative Wertentwicklungen wären in voller Höhe (d. h. Aktienkurs- und Währungskurseffekt) unmittelbar aufwandswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. Künftige positive Wertentwicklungen wären in voller Höhe erfolgsneutral im Eigenkapital (sonstiges Ergebnis) zu erfassen.

Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten
in Mio. €

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Available-for-Sale Financial Assets (AfS) Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Anleihen eingebettete Optionen auf vorzeitige Tilgung Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Renewable Energy Purchase Agreements eingebettetes Energy Forward Agreements Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Renewable Energy Purchase Agreements eingebettetes Energy Forward Agreements
Buchwert zum 1. Januar 2017 210 915 - (837) -
Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) 98 16 0 - 0
Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste) (23) (217) (3) (220) (9)
Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne) 14 111 3 117 4
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen (40) - - - -
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen 56 - - - -
Abgänge (21) (301) - - -
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen - (62) - 102 0
BUCHWERT ZUM 30. SEPTEMBER 2017 294 462 0 (838) (5)


Bei den Level 3 zugeordneten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von 294 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag vorgenommen wird. Die größte Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen letztlich für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen vollzogen wurde. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 186 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 30. September 2017 heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 45 Mio. € liegen zwar die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit, jedoch entspricht nach erfolgter Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse, EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert und ist, aufgrund eingeschränkter Vergleichbarkeit, einer Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe vollzogenen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen vorzuziehen. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 63 Mio. €, bei denen die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit liegen, repräsentiert eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe erfolgten marktüblichen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen den beizulegenden Zeitwert am zuverlässigsten. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgröße Umsatzerlöse (Bandbreite von 1,1 bis 6,2) angewendet, wobei der jeweilige Median verwendet wurde. In bestimmten Fällen waren aufgrund individueller Gegebenheiten Bewertungsabschläge auf den jeweiligen Multiple erforderlich. Wäre als Multiple der jeweilige Wert des 2/3-Quantils (des 1/3-Quantils) verwendet worden, so wäre bei unveränderten Bezugsgrößen der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 26 Mio. € höher (um 9 Mio. € niedriger) gewesen. Wären die verwendeten Bezugsgrößen um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre bei unveränderten Multiples der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 3 Mio. € höher (um 3 Mio. € niedriger) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Beteiligungen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von 23 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode siehe vorstehende Tabelle. Für die Beteiligungen bestand am Abschluss-Stichtag keine Verkaufsabsicht.

Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder Level 2 auf Basis der Höhe des Handelsvolumens für das jeweilige Instrument zugeordnet. In EUR oder USD denominierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen sind grundsätzlich als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen grundsätzlich als Level 2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen. Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty Price.

Bei den Level 3 zugeordneten Financial Assets Held for Trading der sonstigen derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 462 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte wurden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert für diesen nicht beobachtbaren Input-Parameter darstellen als aktuelle Marktvolatilitäten. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Zinsvolatilität verwendete absolute Wert lag bei 1,6 bis 2,4 %. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt.

Die zum aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten Spreads lagen für die Restlaufzeiten der Anleihen zwischen 1,9 und 3,3 % und im kürzerfristigen Bereich zwischen 0,6 und 1,6 %. Für den ebenso nicht beobachtbaren Input-Parameter Mean Reversion stellten nach unserer Einschätzung 10 % den besten Schätzwert dar. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 10 % höhere (niedrigere) absolute Zinsvolatilitäten verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 23 Mio. € höher (um 38 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Spreads verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 174 Mio. € niedriger (um 249 Mio. € höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Mean Reversion verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 4 Mio. € niedriger (um 11 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Ertrag) von in Euro umgerechnet 45 Mio. € für unrealisierte Gewinne erfasst. Im Berichtszeitraum wurden mehrere Optionen ausgeübt und die betreffenden Anleihen vorzeitig gekündigt. Im Zeitpunkt der Kündigung wurden die Optionen mit ihrem gesamten Buchwert von in Euro umgerechnet 301 Mio. € aufwandswirksam ausgebucht. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertminderungen resultieren im Wesentlichen aus der letztmaligen Bewertung der im Berichtszeitraum abgegangenen Optionen unmittelbar vor ihrer Ausbuchung, weil zu diesem Zeitpunkt die bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten entsprechend von denen des letzten Abschluss-Stichtags abwichen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Werterhöhungen waren im Wesentlichen auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Bei den Level 3 zugeordneten Financial Liabilities Held for Trading der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 838 Mio. € um Aktienoptionen, die eingebettet sind in von T-Mobile US emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock. Die Mandatory Convertible Preferred Stock werden bei Laufzeitende 2017 in eine variable Anzahl von Aktien der T-Mobile US umgetauscht und nicht als Eigenkapital, sondern als Fremdkapital ausgewiesen. Das Gesamtinstrument wird aufgespalten in ein zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziertes Schuldinstrument (Anleihe) und ein erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziertes eingebettetes Derivat. Dieses Derivat umfasst neben der Wandlung am Laufzeitende auch die den Investoren eingeräumten vorzeitigen Wandlungsrechte. Für die Mandatory Convertible Preferred Stock als Gesamtinstrument ist regelmäßig und auch zum Abschluss-Stichtag ein beobachtbarer Marktpreis verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Die Wandlungsrechte werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Der Marktpreis des Gesamtinstruments und seiner Komponenten ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung des Aktienkurses der T-Mobile US sowie des Marktzinsniveaus. Wäre am Abschluss-Stichtag der Aktienkurs der T-Mobile US um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 168 Mio. € niedriger (um 168 Mio. € höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag ein um 100 Basispunkte höherer (niedrigerer) Marktzinssatz verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 2 Mio. € niedriger (um 2 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 103 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung des Buchwerts in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen des Aktienkurses der T-Mobile US zurückzuführen. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Bei den Level 3 zugeordneten Financial Liabilities Held for Trading der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 5 Mio. € um Energy Forward Agreements, die in von der T-Mobile US abgeschlossene Renewable Energy Purchase Agreements eingebettet sind. Die Renewable Energy Purchase Agreements bestehen aus jeweils zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb von Renewable Energy Certificates durch T-Mobile US. Die Verträge wurden in 2017 mit Energieproduzenten geschlossen und haben Laufzeiten von 12 bis 15 Jahren ab jeweiligem kommerziellen Produktionsbeginn, der für Jahresende 2017 bis Jahresende 2018 erwartet wird. Der jeweilige Erfüllungszeitraum des separat als Derivate bilanzierten Energy Forward Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem Produktionsbeginn. Unter den Energy Forward Agreements erhält T-Mobile US während des Erfüllungszeitraums variable Beträge basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge des Energieproduzenten und dann aktuellen Energiepreisen und bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit. Die Energy Forward Agreements werden mangels beobachtbarer Marktpreise mittels Bewertungsmodellen bewertet. Der Wert des Derivats wird wesentlich beeinflusst von der zukünftigen Produktionsmenge des Energieproduzenten, die T-Mobile US zum Abschluss-Stichtag mit 1 314 Gigawattstunden pro Jahr veranschlagt hat. Der Wert der Derivate wird außerdem wesentlich beeinflusst von den zukünftigen Energiepreisen, die für den Zeitraum jenseits von fünf Jahren nicht beobachtbar sind. Des Weiteren wird der Wert der Derivate wesentlich beeinflusst von den ebenfalls nicht beobachtbaren zukünftigen Preisen für Renewable Energy Certificates. Für den nicht beobachtbaren Zeitraum hat T-Mobile US on-peak-Energiepreise zwischen in Euro umgerechnet 23,63 € und 37,59 € und off-peak-Energiepreise zwischen in Euro umgerechnet 18,94 € und 33,33 € verwendet. Für das off-peak/on-peak-Verhältnis wurde ein Wert von durchschnittlich 57 % verwendet. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag um 10 % höhere (niedrigere) zukünftige Energiepreise verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Derivate um in Euro umgerechnet 32 Mio. € höher (32 Mio. € niedriger) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 5 % höhere (niedrigere) zukünftige Energieproduktionsmenge verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Derivate um in Euro umgerechnet 11 Mio. € höher (11 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag die zukünftigen Preise für Renewable Energy Certificates verdoppelt worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Derivate um in Euro umgerechnet 5 Mio. € höher gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag die zukünftigen Preise für Renewable Energy Certificates mit Null angesetzt worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert des Derivats um in Euro umgerechnet 5 Mio. € niedriger gewesen. Aus der Level 3-Bewertung wurde in der Berichtsperiode im sonstigen betrieblichen Ergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 5 Mio. € für unrealisierte Verluste der Derivate erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die vorstehende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen der beobachtbaren und der nicht beobachtbaren Energiepreise zurückzuführen. Zum 30. Juni 2017 war der Wert des Bestands aus Sicht der Deutschen Telekom noch leicht positiv (Buchwert 3 Mio. €), weshalb er als Vermögenswert auszuweisen war. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Die Bewertung der Derivate bei erstmaliger Erfassung ergaben einen aus Sicht der T-Mobile US positiven Wert von in Euro umgerechnet 112 Mio. €. Nach Einschätzung der T-Mobile US wurden die Verträge zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung wurden die am besten geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Input-Parameter verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug jeweils Null. Weil nicht beobachtbare Input-Parameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate haben, wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils ergebende Betrag nicht bilanziert. Vielmehr werden diese Beträge über den Zeitraum der kommerziellen Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet jährlich insgesamt 8 Mio. €). Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Derivate mit dem jeweiligen Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Derivatebewertung werden sowohl in der Bilanz (sonstige derivative finanzielle Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) saldiert. Der noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierende Betrag hat sich in der Berichtsperiode wie folgt entwickelt:

Energy Forward Agreements: Entwicklung der noch nicht amortisierten Beträge der Bewertung bei erstmaliger Erfassung
in Mio. €

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Bewertung bei erstmaliger Erfassung 112
In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierte Beträge -
NICHT AMORTISIERTE BETRÄGE ZUM 30. SEPTEMBER 2017 112


Zum 31. Dezember 2016 waren in den Level 3 zugeordneten finanziellen Verbindlichkeiten derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von 50 Mio. € enthalten, die aus einer im Geschäftsjahr 2015 Dritten gewährten Option zum Kauf von Anteilen an einem Tochterunternehmen der Deutschen Telekom resultierten. Aufgrund seiner Eigenart bildete dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Sie war ausgewiesen in den derivativen finanziellen Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen. Der Ausübungszeitraum endete im Berichtszeitraum, und die Option wurde vollumfänglich ausgeübt. Im Zeitpunkt des Vollzugs des Verkaufs wurde sie ertragswirksam ausgebucht.

Angaben zum Kreditrisiko. Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und danach entsprechende Barsicherheiten ausgetauscht. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 543 Mio. € (31. Dezember 2016: 829 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 539 Mio. € (31. Dezember 2016: 781 Mio. €) reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen.

Für die derivativen Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 965 Mio. € (31. Dezember 2016: 1 464 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen zum 30. September 2017 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 13 Mio. € (31. Dezember 2016: 11 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten. Zu den noch nicht amortisierten Beträgen der erstmaligen Bewertung der Energy Forward Agreements wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen. An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten in Höhe von 244 Mio. € (31. Dezember 2016: 235 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe von 238 Mio. € (31. Dezember 2016: 209 Mio. €) entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten Darlehen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die gezahlten Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert.

DIENSTLEISTUNGSKONZESSIONSVEREINBARUNGEN

Satellic NV, Machelen, Belgien, hat am 25. Juli 2014 mit der in Belgien für die Mauterhebung zuständigen Behörde Viapass eine vertragliche Vereinbarung über Errichtung, Betrieb und Finanzierung eines elektronischen Mauterhebungssystems abgeschlossen. Das System wurde durch Viapass am 30. März 2016 abgenommen, sodass die Errichtungsphase am 31. März 2016 vollendet wurde. Infolgedessen wurde in der Vergleichsperiode ein Ergebnis aus Auftragsfertigung in Höhe von 0,1 Mrd. € realisiert. Seit Beginn der Betriebsphase am 1. April 2016 werden die gesonderten Entgelte für Betriebs- und Instandhaltungsleistungen in den jeweiligen Perioden als Umsatzerlöse nach den Regelungen des IAS 18 erfasst. In den ersten neun Monaten 2017 wurden insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von 54 Mio. € realisiert. Von den in der Vergleichsperiode insgesamt durch Satellic NV realisierten Umsatzerlösen in Höhe von 0,2 Mrd. € waren ab Beginn der Betriebsphase Umsatzerlöse in Höhe von 45 Mio. € zu verzeichnen.

ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 beschriebenen Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich, mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte, bis zum 30. September 2017 keine wesentlichen Änderungen.

Die Bundesrepublik Deutschland (Bund) und die KfW Bankengruppe haben sich die ihnen für das Geschäftsjahr 2016 zustehende Dividende für die gehaltenen Aktien an der Deutschen Telekom AG teilweise in bar auszahlen lassen und teilweise Aktien aus genehmigtem Kapital gewählt. In diesem Zusammenhang wurden im Juni 2017 12 630 Tsd. Stück Aktien an den Bund und 10 186 Tsd. Stück Aktien an die KfW Bankengruppe übertragen. Der Anteil des Bundes an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. September 2017 14,5 % und der Anteil der KfW Bankengruppe an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. September 2017 17,4 %.

Assoziierte Unternehmen. Mit Wirkung zum 23. Juni 2017 wurden die verbliebenden direkt gehaltenen Anteile in Höhe von 9,26 % an der Scout24 AG mit einem Ertrag von 226 Mio. € (31. Dezember 2016: 96 Mio. €; 31. Dezember 2015: 298 Mio. €) veräußert.

ORGANE

Veränderungen im Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 beschlossen, den Konzernvorstand um das neue Vorstandsressort Technologie und Innovation zu erweitern. Das neue Ressort wird mit Wirkung zum 1. Januar 2017 von Claudia Nemat, bislang verantwortlich für das Ressort Europa und Technik, geleitet. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 Srini Gopalan als neuen Vorstand für das Ressort Europa mit Wirkung zum 1. Januar 2017 bestellt.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat mit Beschluss vom 18. Juli 2017 dem Wunsch von Herrn Niek Jan van Damme, im Vorstand der Deutschen Telekom AG zuständig für das Ressort Deutschland, entsprochen, dessen Bestellung zum Vorstandsmitglied mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2017 aufzuheben. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung am 18. Juli 2017 Herrn Dr. Dirk Wössner als neuen Vorstand für das Ressort Deutschland mit Wirkung zum 1. Januar 2018 bestellt.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat mit Beschluss vom 13. September 2017 dem Wunsch von Herrn Reinhard Clemens, im Vorstand der Deutschen Telekom AG zuständig für das Ressort T-Systems, entsprochen, dessen Bestellung zum Vorstandsmitglied mit Wirkung zum 31. Dezember 2017 aufzuheben. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung am 13. September 2017 Herrn Adel Al-Saleh als neuen Vorstand für das Ressort T-Systems mit Wirkung zum 1. Januar 2018 bestellt.

Veränderungen im Aufsichtsrat

Sylvia Hauke hat ihr Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Ablauf des 30. Juni 2017 niedergelegt. Katrin Topel wurde zum 1. Juli 2017 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt.

Am 27. August 2017 ist das Aufsichtsratsmitglied Herr Dr. Wulf H. Bernotat verstorben. Herr Dr. Wulf H. Bernotat war seit dem 1. Januar 2010 Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Telekom AG.

Frau Margret Suckale wurde zum 28. September 2017 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. SEPTEMBER 2017)

Es liegen keine berichtspflichtigen Ereignisse nach der Berichtsperiode vor.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.


Bonn, den 9. November 2017

Deutsche Telekom AG
Der Vorstand

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Timotheus Höttges


Reinhard Clemens Niek Jan van Damme Thomas Dannenfeldt Srini Gopalan
Dr. Christian P. Illek Dr. Thomas Kremer Claudia Nemat


BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT

An die Deutsche Telekom AG, Bonn

Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzern-Zwischenlagebericht der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2017, die Bestandteile des Quartals-Finanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.


Frankfurt am Main, den 9. November 2017

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Dr. Peter Bartels
Thomas Tandetzki
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


WEITERE INFORMATIONEN

HERLEITUNG ALTERNATIVER LEISTUNGSKENNZAHLEN

SONDEREINFLÜSSE

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags) auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl für die Berichtsperiode als auch für die Vorjahresvergleichsperiode und das Gesamtjahr 2016 dargestellt:

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in Mio. € EBITDA EBIT EBITDA EBIT EBITDA EBIT

Q1-Q3 2017 Q1-Q3 2017 Q1-Q3 2016 Q1-Q3 2016 Gesamtjahr 2016 Gesamtjahr 2016
EBITDA/EBIT 19 267 8 699 17 698 8 227 22 544 9 164
DEUTSCHLAND (228) (228) (660) (660) (910) (910)
Personalrestrukturierung (155) (155) (616) (616) (854) (854)
Sachbezogene Restrukturierungen (15) (15) (31) (31) (38) (38)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges (58) (58) (13) (13) (18) (18)
USA 1 647 1 647 396 396 406 406
Personalrestrukturierung (5) (5) (10) (10) (11) (11)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 1
1 406 406 417 417
Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte 1 651 1 651 - - - -
Wertminderungen - 0 - 0 - 0
Sonstiges 0 0 0 0 0 0
EUROPA (94) (94) (57) (57) (93) (277)
Personalrestrukturierung (63) (63) (79) (79) (100) (100)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 (3) (3) (4) (4)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (1) (1) 25 25 25 25
Wertminderungen - 0 - 0 - (184)
Sonstiges (30) (30) 0 0 (14) (14)
SYSTEMGESCHÄFT (148) (1 396) (178) (194) (252) (276)
Personalrestrukturierung (87) (87) (99) (99) (136) (136)
Sachbezogene Restrukturierungen (1) (1) (5) (5) (5) (5)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 0 0 0 0 0 0
Wertminderungen - (1 247) - 0 - 0
Sonstiges (61) (61) (75) (91) (111) (135)
GROUP DEVELOPMENT 937 937 2 543 2 543 2 547 2 132
Personalrestrukturierung 3 3 (7) (7) (35) (35)
Sachbezogene Restrukturierungen (4) (4) 0 0 (3) (3)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 736 736 2 550 2 550 2 585 2 585
Wertminderungen - 0 - 0 - (415)
Sonstiges 201 201 0 0 0 0
GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES (62) (62) (501) (501) (574) (574)
Personalrestrukturierung (78) (78) (359) (359) (502) (502)
Sachbezogene Restrukturierungen (15) (15) (33) (33) (31) (31)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 42 42 (53) (53) (11) (11)
Wertminderungen - 0 - 0 - 0
Sonstiges (12) (12) (56) (56) (29) (29)
KONZERNÜBERLEITUNG (1) 0 0 1 (1) (1)
Personalrestrukturierung 0 0 0 0 0 0
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 0 0 0 0 (1) (1)
Sonstiges (1) 0 0 1 0 0
SUMME SONDEREINFLÜSSE 2 051 804 1 543 1 528 1 124 501
EBITDA/EBIT (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 17 215 7 895 16 155 6 699 21 420 8 663
Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse)
(2 360)
(1 492)
(2 323)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
5 535
5 207
6 340
Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse)
(1 513)
(1 645)
(1 858)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
4 022
3 562
4 482
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse)
3 382
3 141
4 114
Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse)
640
421
368


BRUTTO- UND NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

Nach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbindlichkeiten eine wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen dar.

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in Mio. € 30.09.2017 31.12.2016 Veränderung Veränderung in % 30.09.2016
Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) 9 250 14 422 (5 172) (35,9) % 8 959
Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) 49 387 50 228 (841) (1,7) % 53 349
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN 58 637 64 650 (6 013) (9,3) % 62 308






Zinsabgrenzungen (639) (955) 316 33,1 % (793)
Sonstige (721) (1 029) 308 29,9 % (828)
BRUTTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 57 277 62 666 (5 389) (8,6) % 60 687






Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2 860 7 747 (4 887) (63,1) % 7 527
Finanzielle Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar/zu Handelszwecken gehalten 7 10 (3) (30,0) % 99
Derivative finanzielle Vermögenswerte 1 427 2 379 (952) (40,0) % 2 280
Andere finanzielle Vermögenswerte 348 2 571 (2 223) (86,5) % 2 297






NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 52 635 49 959 2 676 5,4 % 48 484


ÜBERLEITUNGSRECHNUNG ZU DEN IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN 2017 DURCHGEFÜHRTEN AUSWEISÄNDERUNGEN FÜR WESENTLICHE KENNZAHLEN DER VORJAHRESVERGLEICHSPERIODE

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in Mio. € Gesamtumsatz Betriebsergebnis (EBIT) EBITDA EBITDA bereinigt Planmäßige Abschreibungen Wertminderungen
Q1-Q3 2016/30. SEPTEMBER 2016
DARSTELLUNG ZUM 30. SEPTEMBER 2016 - WIE BERICHTET






Deutschland 16 409 3 146 5 995 6 655 (2 836) (13)
USA 24 293 2 703 6 632 6 236 (3 929) -
Europa 9 409 1 129 3 055 3 124 (1 915) (11)
Systemgeschäft 5 929 (144) 282 522 (426) -
Group Headquarters & Group Services 1 614 1 392 1 781 (335) (369) (20)
SUMME 57 654 8 226 17 745 16 202 (9 475) (44)
Überleitung (4 102) 1 (47) (47) 48 -
KONZERN 53 552 8 227 17 698 16 155 (9 427) (44)
Q1-Q3 2016/30. SEPTEMBER 2016
+/- AUSWEISÄNDERUNGEN VORSTANDSBEREICH TECHNOLOGIE UND INNOVATION SOWIE OPERATIVES SEGMENT GROUP DEVELOPMENT






Deutschland (201) (348) (431) (431) 83 -
USA - - - - - -
Europa (951) 4 (176) (188) 180 -
Systemgeschäft (677) 103 (14) (76) 117 -
Group Development 1 736 3 012 3 274 730 (262) -
Group Headquarters & Group Services 924 (2 770) (2 659) (42) (111) -
SUMME 831 1 (6) (7) 7 -
Überleitung (831) (1) 6 7 (7) -
KONZERN - - - - - -
Q1-Q3 2016/30. SEPTEMBER 2016
= DARSTELLUNG ZUM 30. SEPTEMBER 2017






Deutschland 16 208 2 798 5 564 6 224 (2 753) (13)
USA 24 293 2 703 6 632 6 236 (3 929) -
Europa 8 458 1 133 2 879 2 936 (1 735) (11)
Systemgeschäft 5 252 (41) 268 446 (309) -
Group Development 1 736 3 012 3 274 730 (262) -
Group Headquarters & Group Services 2 538 (1 378) (878) (377) (480) (20)
SUMME 58 485 8 227 17 739 16 195 (9 468) (44)
Überleitung (4 933) - (41) (40) 41 -
KONZERN 53 552 8 227 17 698 16 155 (9 427) (44)


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in Mio. € Segmentvermögena Segmentschuldena
Q1-Q3 2016/30. SEPTEMBER 2016
DARSTELLUNG ZUM 30. SEPTEMBER 2016 - WIE BERICHTET


Deutschland 33 353 26 423
USA 68 349 49 791
Europa 30 778 12 519
Systemgeschäft 9 031 6 073
Group Headquarters & Group Services 42 628 50 502
SUMME 184 139 145 308
Überleitung (35 654) (35 668)
KONZERN 148 485 109 640
Q1-Q3 2016/30. SEPTEMBER 2016
+/- AUSWEISÄNDERUNGEN VORSTANDSBEREICH TECHNOLOGIE UND INNOVATION SOWIE OPERATIVES SEGMENT GROUP DEVELOPMENT


Deutschland (1 336) (829)
USA - -
Europa (4 178) (1 528)
Systemgeschäft (1 569) (830)
Group Development 11 221 2 417
Group Headquarters & Group Services (4 926) (19)
SUMME (788) (789)
Überleitung 788 789
KONZERN - -
Q1-Q3 2016/30. SEPTEMBER 2016
= DARSTELLUNG ZUM 30. SEPTEMBER 2017


Deutschland 32 017 25 594
USA 68 349 49 791
Europa 26 600 10 991
Systemgeschäft 7 462 5 243
Group Development 11 221 2 417
Group Headquarters & Group Services 37 702 50 483
SUMME 183 351 144 519
Überleitung (34 866) (34 879)
KONZERN 148 485 109 640


a Werte sind stichtagsbezogen auf den 31. Dezember 2016.


GLOSSAR

Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2016 und das darin enthaltene Glossar, Seite 228 ff.

DISCLAIMER

Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen", "planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.

Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen.

Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab.

Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag), Free Cashflow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde. Weitere Informationen zu alternativen Leistungskennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2016, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 31 ff., sowie auf der Website der Deutschen Telekom (www.telekom.com/alternative-Leistungskennzahl) unter "Investor Relations".

Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.

FINANZKALENDERa

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17. Mai 2018 9. August 2018 8. November 2018
Hauptversammlung 2018 Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2018 Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2018


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Dieser Konzern-Zwischenbericht
1. Januar bis 30. September 2017
liegt auch in englischer Sprache vor.
Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.

Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG.