![]() Deutsche Telekom AGBonnNeunmonatszahlen 2017KONZERN-ZWISCHENBERICHT
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| in Mio. € | Q3 2017 |
Q3 2016 |
Veränderung in % |
Q1-Q3 2017 |
Q1-Q3 2016 |
Veränderung in % |
| UMSATZ UND ERGEBNIS | ||||||
| Umsatzerlöse | 18 251 | 18 105 | 0,8 % | 55 787 | 53 552 | 4,2 % |
| davon: Inlandsanteil % | 33,6 | 34,2 | 32,7 | 34,2 | ||
| davon: Auslandsanteil % | 66,4 | 65,8 | 67,3 | 65,8 | ||
| Betriebsergebnis (EBIT) | 3 098 | 2 156 | 43,7 % | 8 699 | 8 227 | 5,7 % |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 507 | 1 053 | (51,9) % | 2 129 | 4 799 | (55,6) % |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) |
1 244 | 1 040 | 19,6 % | 3 382 | 3 141 | 7,7 % |
| EBITDA | 7 318 | 5 334 | 37,2 % | 19 267 | 17 698 | 8,9 % |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 5 720 | 5 535 | 3,3 % | 17 215 | 16 155 | 6,6 % |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 31,3 | 30,6 | 30,9 | 30,2 | ||
| Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert € | 0,11 | 0,23 | (52,2) % | 0,45 | 1,04 | (56,7) % |
| BILANZ | ||||||
| Bilanzsumme | 139 841 | 143 117 | (2,3) % | |||
| Eigenkapital | 39 055 | 37 621 | 3,8 % | |||
| Eigenkapitalquote % | 27,9 | 26,3 | ||||
| Netto-Finanzverbindlichkeiten | 52 635 | 48 484 | 8,6 % | |||
| CASHFLOW | ||||||
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 4 808 | 4 557 | 5,5 % | 13 367 | 11 984 | 11,5 % |
| Cash Capex | (3 021) | (3 885) | 22,2 % | (16 541) | (10 484) | (57,8) % |
| Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) |
1 873 | 1 904 | (1,6) % | 4 403 | 4 046 | 8,8 % |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | (3 056) | (4 364) | 30,0 % | (13 759) | (10 331) | (33,2) % |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | (1 312) | 136 | n. a. | (4 282) | (976) | n. a. |
| in Mio. € | Gesamtjahr 2016 |
| UMSATZ UND ERGEBNIS | |
| Umsatzerlöse | 73 095 |
| davon: Inlandsanteil % | 33,7 |
| davon: Auslandsanteil % | 66,3 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 9 164 |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 2 675 |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) | 4 114 |
| EBITDA | 22 544 |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 21 420 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 29,3 |
| Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert € | 0,58 |
| BILANZ | |
| Bilanzsumme | 148 485 |
| Eigenkapital | 38 845 |
| Eigenkapitalquote % | 26,2 |
| Netto-Finanzverbindlichkeiten | 49 959 |
| CASHFLOW | |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 15 533 |
| Cash Capex | (13 640) |
| Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) | 4 939 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | (13 608) |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | (1 322) |
| in Mio. | 30.09.2017 | 31.12.2016 | Veränderung 30.09.2017/31.12.2016 in % | 30.09.2016 | Veränderung 30.09.2017/30.09.2016 in % |
| Mobilfunk-Kunden | 165,3 | 165,0 | 0,2 % | 163,0 | 1,4 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 28,0 | 28,5 | (1,8) % | 28,5 | (1,8) % |
| Breitband-Anschlüssea | 18,9 | 18,5 | 2,2 % | 18,2 | 3,8 % |
Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden
sich im Geschäftsbericht 2016, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 31 ff.
Die Zahlenangaben im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann
dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.
| ― |
Wachstumstrend fortgesetzt: Der Konzernumsatz stieg um 2,2 Mrd. € auf 55,8 Mrd. € - ein Plus von 4,2 %. |
| ― |
Mit einem Umsatzanstieg von 9,8 % ist unser operatives Segment USA weiterhin der Wachstumsmotor des Konzerns. |
| ― |
Ebenfalls ein leichtes Umsatzplus zeigten unsere operativen Segmente Europa in Höhe von 1,5 % und Deutschland in Höhe von 0,3 %. In unserem operativen Segment Systemgeschäft verzeichneten wir einen Rückgang um 2,9 %. |
| ― |
Auf vergleichbarer Basis - also ohne Wechselkurs- und Konsolidierungskreiseffekte - wuchs unser Konzernumsatz um 3,9 %. |

| ― |
Unser bereinigtes EBITDA wuchs um 6,6 % auf 17,2 Mrd. €. |
| ― |
Aufgrund des anhaltenden Erfolgs von T-Mobile US konnten wir im operativen Segment USA einen Anstieg des bereinigten EBITDA um 17,3 % erzielen. |
| ― |
Leicht gestiegen ist das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Deutschland, während in unseren operativen Segmenten Systemgeschäft und Europa ein Rückgang zu verzeichnen war. |
| ― |
Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 30,9 % leicht über dem Vorjahresniveau von 30,2 %. In Deutschland lag die EBITDA-Marge bei 39,1 %, in Europa bei 33,1 % und in den USA bei 27,4 %. |

| ― |
Unser EBIT erhöhte sich um 0,5 Mrd. € auf 8,7 Mrd. €. |
| ― |
Im EBITDA waren im Saldo positive Sondereinflüsse in Höhe von 2,1 Mrd. € i. W. aus der Wertaufholung bei Spektrum-Lizenzen von T-Mobile US (1,7 Mrd. €), den Verkäufen der Strato (0,5 Mrd. €) und weiterer Anteile der Scout24 AG (0,2 Mrd. €) sowie einer Vergleichsvereinbarung mit BT (0,2 Mrd. €) enthalten. Das Vorjahr profitierte von im Saldo positiven Sondereinflüssen in Höhe von 1,5 Mrd. € i. W. aus der Veräußerung unseres Anteils am Joint Venture EE (2,5 Mrd. €) sowie aus Tauschtransaktionen von Mobilfunk-Lizenzen in den USA (0,5 Mrd. €). Sondereinflüsse im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen lagen um 0,8 Mrd. € unter denen des Vergleichszeitraums. |
| ― |
Die Abschreibungen lagen mit 10,6 Mrd. € um 1,1 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode i. W. aufgrund der als Sondereinfluss erfassten Wertminderung des Goodwills in unserem operativen Segment Systemgeschäft (1,2 Mrd. €). Die planmäßigen Abschreibungen verminderten sich nur leicht. |

| ― |
Der Konzernüberschuss verringerte sich um 2,7 Mrd. € auf 2,1 Mrd. €. |
| ― |
Unser Finanzergebnis verminderte sich um 2,2 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit der erfolgswirksam erfassten Wertminderung unseres Anteils an der BT in Höhe von 1,3 Mrd. € sowie negativen Bewertungseffekten aus der Ausübung und Folgebewertung eingebetteter Derivate bei Anleihen der T-Mobile US. |
| ― |
Der Steueraufwand in Höhe von 1,9 Mrd. € lag um 0,5 Mrd. € über dem der Vergleichsperiode. |
| ― |
Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich um 0,5 Mrd. €. |

| ― |
Die Eigenkapitalquote stieg um 1,7 Prozentpunkte auf 27,9 %. |
| ― |
Die Bilanzsumme verminderte sich im Vergleich zum Jahresende 2016 um 8,6 Mrd. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Währungskurseffekte, v. a. der Umrechnung von US-Dollar in Euro, sowie die Rückzahlung von finanziellen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. |
| ― |
Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2016 nur leicht von 38,8 Mrd. € auf 39,1 Mrd. €. Erhöhend wirkte insbesondere der Überschuss (3,1 Mrd. €). Die Dividendenausschüttung an Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2016 (2,8 Mrd. €) wirkte eigenkapitalmindernd. Die - im Zusammenhang mit der den Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen - durchgeführte Kapitalerhöhung (1,4 Mrd. €) erhöhte das Eigenkapital. Vermindernd wirkten außerdem ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung (2,0 Mrd. €). |

| ― |
Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) erhöhte sich von 10,5 Mrd. € auf 16,5 Mrd. €. |
| ― |
In der Berichtsperiode wurden Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 7,3 Mrd. € im operativen Segment USA erworben. Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion. Dem standen Auszahlungen in der Vergleichsperiode in Höhe von insgesamt 2,2 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten USA und Europa, gegenüber. |
| ― |
Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben stieg der Cash Capex um 1,0 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten USA und Deutschland jeweils im Zusammenhang mit den Investitionen, die wir im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze getätigt haben. |

| ― |
Der Free Cashflow stieg um 0,4 Mrd. € auf 4,4 Mrd. €. |
| ― |
Erhöhend wirkte der um 1,4 Mrd. € über Vorjahresniveau liegende Cashflow aus Geschäftstätigkeit, der v. a. von der positiven Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA profitierte. |
| ― |
Vermindernd wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 1,0 Mrd. € erhöhte Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum). |

| ― |
Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2016 von 50,0 Mrd. € auf 52,6 Mrd. €. |
| ― |
Die erhöhende Wirkung des Spektrumerwerbs (7,3 Mrd. €) sowie der Dividendenausschüttung -inkl. an Minderheiten in Beteiligungen - (1,6 Mrd. €) konnte nur teilweise durch die entlastende Wirkung des Free Cashflow (4,4 Mrd. €) sowie der Veräußerungen der Strato (0,6 Mrd. €) und weiterer Anteile der Scout24 AG (0,3 Mrd. €) kompensiert werden. Ebenfalls entlastend wirkten Währungskurseffekte (2,6 Mrd. €). |

Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns",
Seite 10 ff.
Aufgrund der starken Geschäftsentwicklung in den USA erhöhen wir den bereits im zweiten
Quartal 2017 angepassten Ausblick für das bereinigte EBITDA für den Konzern. Statt
eines bislang erwarteten bereinigten EBITDA von rund 22,3 Mrd. € erwarten wir jetzt
einen Wert von 22,4 Mrd. € bis 22,5 Mrd. €. Eine weitere Anpassung der Prognose ergibt
sich in unserem operativen Segment Systemgeschäft. Dort erwarten wir für den Auftragseingang
nun einen Rückgang im Vorjahresvergleich, statt des bisher erwarteten Anstiegs.
Im operativen Segment Systemgeschäft führte der unerwartete Rückgang des Auftragseingangs
bis Ende September 2017 zu einer unterjährigen Überprüfung der Werthaltigkeit der
dieser Einheit zugeordneten Vermögenswerte. In der Folge wurde eine nicht zahlungswirksame
Wertminderung des Goodwills in Höhe von 1,2 Mrd. € erfasst.
Zum 30. September 2017 wurde bei von T-Mobile US in der Vergangenheit erworbenen Spektrum-Lizenzen
eine teilweise Wertaufholung des Buchwerts in Höhe von 1,7 Mrd. € vor Berücksichtigung
latenter Steuern erfasst. Diese ist darauf zurückzuführen, dass die Gründe für die
in 2012 erfasste Wertminderung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit USA aufgrund
der Wertentwicklung auf Basis des Aktienkurses der T-Mobile US nicht mehr gegeben
sind. Die positive Wertentwicklung der bis dahin wertgeminderten Lizenzen wurde durch
die Ergebnisse der in 2017 abgeschlossenen Spektrumauktion der Regulierungsbehörde
Federal Communications Commission (FCC) indiziert.
Glasfaserausbau: Spatenstich in 34 Gewerbegebieten. Als Teil unseres Plans, Unternehmen
in Deutschland mit Gigabit-Geschwindigkeit zu versorgen, haben wir am 15. September
2017 den Beginn für den Ausbau schneller Glasfaser-Datenleitungen in insgesamt 34
Gewerbegebieten in der Südwestpfalz bekanntgegeben. Der Ausbau erfolgt in partnerschaftlicher
Zusammenarbeit mit Land und Kreis und soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Entlang
der Glasfasertrassen werden weitere Kabelverzweiger mit FTTC-Technik ausgebaut, wodurch
auch Haushalte versorgt werden.
"New Mobility" auf der IAA 2017. Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA)
präsentierten wir mit Lösungen rund um das smarte Parken und Fahrzeugvernetzung die
digitale Mobilität von morgen. Die Smart-Parking-App "Park and Joy" erleichtert die
Parkplatzsuche: Finden, Buchen und Bezahlen - alles geschieht in einer mobilen Anwendung.
Die App zeigt die verfügbaren Parkplätze und die direkte Navigation dorthin. Auch
Besitzer von nicht vernetzten Neu- und Gebrauchtwagen können ihr Auto nachträglich
smart machen. Mit der Nachrüstlösung "Digital Drive" kommen Informationen zum Fahrzeugzustand,
Standort und zum Fahrverhalten einfach auf das Smartphone.
"Sea Hero Quest VR"-Einsatz moderner Virtual-Reality Möglichkeiten für die Demenzforschung.
Mit der Initiative #gameforgood haben wir uns gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft
und Spieleentwicklung der Herausforderung angenommen, Daten zur räumlichen Orientierung
gesunder Menschen zu erheben. Mit einer Weiterentwicklung der mobilen Spiele-App "Sea
Hero Quest" werden die bisher erlangten Normdaten für die räumliche Orientierung durch
den Einsatz moderner Virtual-Reality-Möglichkeiten weiter präzisiert. Dank der Analyse
der anonymen Daten von bislang über drei Millionen Spielern konnten erstmals Normdaten
für die räumliche Orientierung des Menschen definiert werden. Diese Normdaten gelten
als zentraler Schritt für die Entwicklung neuer Verfahren zur frühzeitigen Diagnose
von Demenz.
Digitale Revolution für kleine Unternehmen: MagentaBusiness POS. Kleinen Unternehmen
digitale Lösungen bieten, die bisher den Großen vorbehalten waren, und sie damit im
digitalen Zeitalter wettbewerbsfähig machen: Das ist die Leitidee der Partnerschaft,
die wir und das IT-Start-up Unternehmen enfore auf der Internationalen Funkausstellung
(IFA) in Berlin unterzeichnet haben. enfore hat dazu ein integriertes Point-of-Sale/Service
(POS)-System entwickelt. Wir stellen dabei unser Netz bereit und den Service und Support
durch POS-Spezialisten sicher. Das Produkt vertreiben wir seit September 2017 als
Komplettlösung unter dem Namen MagentaBusiness POS.
Telekom Sport: Die Welt des Sports in einem Angebot. Seit August 2017 haben wir unser
Live-Sport-Angebot erweitert. Ein Highlight ist die Möglichkeit, über Sky Sport Kompakt
die Original Sky Konferenzen der Fußball-Bundesliga, der UEFA Champions League sowie
die Spiele der DKB Handball Bundesliga live zu erleben. Das Programmpaket enthält
außerdem alle Spiele der 3. Liga, die Top-Spiele der Frauen-Bundesliga, die Inhalte
von FC Bayern.tv live sowie alle Partien der Basketball Bundesliga und der Deutschen
Eishockey Liga.
"MagentaEINS 12.0": Mehr für Familien und junge Leute. Mit "MagentaEINS 12.0" bieten
wir Familien besondere Vorteile. So kann der Mobilfunk-Vertrag seit September 2017
um bis zu vier günstige Family Cards für Partner und Familie ergänzt werden. Für alle
Kunden unter 27 Jahren bietet "MagentaEINS Young" einen besonderen, exklusiven Vorteil:
"MagentaZuhause Surf" bietet die Möglichkeit, Mobilfunk und Internet zu Hause flexibel
zu kombinieren. Das Angebot richtet sich an alle jungen Leute, die neben ihrem Mobilfunk-Vertrag
zu Hause ausschließlich eine leistungsstarke DSL-Verbindung benötigen.
"Netflix On Us." Im September 2017 zündete T-Mobile US die nächste Stufe ihrer Un-carrier-Kampagne:
"Un-carrier Next: Netflix On Us". Im Rahmen einer neu geschlossenen exklusiven Kooperation
mit Netflix erhalten bestimmte T-Mobile ONE-Kunden mit einem Familientarif den regulären
monatlichen Netflix-Service ohne zusätzliche Kosten.
Nachfolgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des dritten Quartals 2017
zusammen. Weitere Auszeichnungen finden Sie online unter: www.telekom.com/medien.
Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und -steuerung verweisen wir auf
die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2016 (Geschäftsbericht 2016, Seite
26 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich zu Jahresbeginn folgende Änderungen:
Neu geschaffen haben wir mit Wirkung zum 1. Januar 2017 den Vorstandsbereich Technologie
und Innovation, in dem wir übergreifende Netz-, Innovations- und IT-Aufgaben unseres
Konzerns zusammenfassen. Hieraus ergeben sich die folgenden organisatorischen Veränderungen:
Die Bereiche Innovationen, Telekom IT und die Technik unserer operativen Segmente
Deutschland, Europa und Systemgeschäft ergeben ein eigenes Ressort innerhalb des Segments
Group Headquarters & Group Services. Der Vorstandsbereich Technologie und Innovation
wird von Claudia Nemat, bislang verantwortlich für das Ressort Europa und Technik,
geleitet. Als neuer Vorstand für das Ressort Europa wurde Srini Gopalan bestellt.
Die Vorjahresvergleichszahlen wurden entsprechend rückwirkend angepasst.
Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das operative Segment "Group Development".
Group Development steuert ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv und entwickelt
diese wertsteigernd. Folgende Einheiten bzw. Beteiligungen sind in die Berichterstattung
eingegangen: T-Mobile Netherlands (zuvor im operativen Segment Europa), Deutsche Funkturm
(DFMG, zuvor im operativen Segment Deutschland) sowie Deutsche Telekom Capital Partners
(DTCP) und die Beteiligungen an BT plc, Ströer SE & Co. KGaA sowie die im März 2017
veräußerte Strato und die im Juni 2017 veräußerte Beteiligung an Scout24 AG (zuvor
im Segment Group Headquarters & Group Services). Ebenso bei Group Development angesiedelt
sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie Strategisches Portfoliomanagement.
Die Vorjahresvergleichszahlen wurden entsprechend rückwirkend angepasst.
Für nähere Informationen verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung
im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 dargestellten Situation des wirtschaftlichen
Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den
ersten neun Monaten 2017, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen
Risiken, den Telekommunikationsmarkt sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen.
Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen
unerwarteten Ereignisse im Prognosezeitraum eintreffen.
Die Weltkonjunktur hat sich in den ersten neun Monaten 2017 weiter belebt. Der Internationale
Währungsfond (IMF) geht in seiner aktualisierten Prognose vom Oktober 2017 davon aus,
dass das Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2017 um 3,6 % wachsen wird gegenüber 3,2
% in 2016. Auch die Wachstumsraten der Volkswirtschaften unserer Geschäftsfelder sind
weiterhin positiv. Die Volkswirtschaften profitierten unverändert von einem stabilen
Binnenkonsum und steigendem Export. Auch Griechenlands Volkswirtschaft konnte drei
Quartale in Folge positive Wachstumsraten verzeichnen.
Für die Volkswirtschaften unserer Kernmärkte gehen wir unter den aktuellen Marktbedingungen
weiterhin von einer stabilen konjunkturellen Entwicklung aus.
Das Wachstum der Weltwirtschaft und die politische Entwicklung der letzten Monate
haben die Eintrittswahrscheinlichkeit von Rezessionstendenzen v. a. in Europa reduziert.
Dennoch können politische Risiken in unseren Märkten nicht ausgeschlossen werden.
Eine Zunahme protektionistischer Maßnahmen stellt derzeit das Hauptrisiko für den
Welthandel dar. Darüber hinaus können geopolitische Krisen die Volkswirtschaften unserer
Länder negativ beeinflussen.
IT-Sicherheitsgesetz. Im Zuge der Implementierung der EU-Richtlinie zur Netz- und
Informationssicherheit wurde das IT-Sicherheitsgesetz um verschiedene Rechtsvorschriften
ergänzt. Daher müssen nun auch Online-Marktplätze, Suchmaschinenbetreiber und Cloud-Dienstleister
die Einhaltung von Mindestanforderungen für die Sicherheit ihrer Infrastrukturen gewährleisten
und Zwischenfälle melden. Positiv hervorzuheben ist, dass der Gesetzgeber weitere
Befugnisse für Telekommunikationsbetreiber aufgenommen hat, die die Erkennung und
Behebung von Netzstörungen und Sicherheitsvorfällen ermöglichen. Auch hinsichtlich
der notwendigen Einbeziehung aller an der Wertschöpfungskette beteiligten Akteure
stellt diese Erweiterung eine signifikante Weiterentwicklung dar. Es bleibt abzuwarten,
ob die neue Bundesregierung einen weiteren Versuch unternehmen wird, noch bestehende
Defizite des IT-Sicherheitsgesetzes bezüglich der fehlenden systematischen Berücksichtigung
von Hard- und Software-Herstellern zu korrigieren.
EU-Fördergelder für Kroatien. Am 6. Juni 2017 hat die EU-Kommission die Freigabe von
EU-Fördergeldern für Kroatien genehmigt. Die kroatische Regierung plant, mit diesen
Geldern einen eigenen staatlichen Netzbetreiber zu fördern. Auch in Griechenland wird
dieser Weg diskutiert. Diese Entwicklung verstärkt die Gefahr, dass es zu massiven
Wettbewerbsverzerrungen kommen kann und weitere Länder diesem Beispiel folgen könnten.
Konsultation der BNetzA zum FTTH/B-Ausbau. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hatte vom
14. März 2017 bis zum 26. April 2017 in einem öffentlichen Verfahren Vorschläge konsultiert,
wie ein beschleunigter Ausbau von Glasfasernetzen (FTTH/B) mit Blick auf die Entgeltregulierung
regulatorisch unterstützt werden kann. Alle Marktteilnehmer waren aufgefordert zu
dem Konsultationspapier Stellung zu nehmen. Die 17 eingegangenen Stellungnahmen wurden
am 17. Mai 2017 veröffentlicht. Die BNetzA verweist bei der Veröffentlichung auf die
erst noch bevorstehende Auswertung der zum Teil recht umfangreichen Stellungnahmen
und zieht zunächst keine öffentlichen Schlussfolgerungen.
Weiterer Vectoring-Ausbau beschlossen. Die BNetzA hat im Rahmen eines Standardangebotsverfahrens
die konkreten Konditionen für Vectoring im Nahbereich überprüft. Am 9. August 2017
hat die BNetzA die Entscheidung in ihrem Amtsblatt veröffentlicht. Damit sind nun
auch die Fristen für die drei vorgesehenen Ausbautranchen im Nahbereich festgelegt.
Parallel lief seit Ende März 2017 ein Entgeltgenehmigungsverfahren bei der BNetzA,
in dem die Entgelte für das TAL-Ersatzprodukt im Nahbereich festgelegt wurden. Auch
in diesem Verfahren wurde von der BNetzA zeitgleich eine Entscheidung veröffentlicht.
Damit hat BNetzA endgültig grünes Licht für unseren Vectoring Ausbau im Nahbereich
gegeben. Für nähere Informationen verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Wirtschaftliches
Umfeld", Geschäftsbericht 2016, Seite 35 ff.
Regulierung von Terminierungsentgelten. Nach Abschluss eines von der EU-Kommission
mittels Serious Doubts Letters eingeleiteten Phase-II-Verfahrens hat die BNetzA die
finale Entgeltgenehmigung am 21. Juli 2017 erlassen. Die nun final bis 31. Dezember
2018 genehmigten Entgelte entsprechen unverändert den bereits seit 1. Januar 2017
vorläufig genehmigten Entgelten. Für nähere Informationen verweisen wir auf die Erläuterungen
im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Geschäftsbericht 2016, Seite 35 ff.
International Roaming. Die neue EU-Regulierung zur Abschaffung von Roaming-Aufschlägen
(sog. "Roam like at Home") innerhalb der EU sowie Island, Liechtenstein und Norwegen
zum 15. Juni 2017 ist im zweiten Quartal 2017 in Kraft getreten. Am 17. Mai 2017 hatten
der Europäische Rat und das Europäische Parlament ergänzend veränderte Regelungen
für Roaming-Vorleistungen verabschiedet. Dabei sind die regulierten Preisobergrenzen
auf der Vorleistungsebene sehr deutlich abgesenkt worden. Die Deutsche Telekom hatte
bereits zuvor kundenfreundliche "Roam like at Home" Angebote auf Endkundenseite eingeführt.
Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben
wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen bei unseren internationalen Beteiligungen.
Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete Frequenzvergaben.
| Vergabestart | Vergabeende | Frequenzbereiche (MHz) | Vergabeverfahren | Erworbene Frequenzen (MHz) | Frequenzinvestition | |
| Albanien | Q1 2018 | Q1 2018 | 800 | Sealed Bida oder Auktion | noch offen | noch offen |
| Deutschland | Q2 2018 | Q4 2018 | 2 000/3 400-3 700 | Auktion (SMRAb) erwartet | noch offen | noch offen |
| Griechenland | Q4 2017 | Q4 2017c | 1 800 | Sealed Bida | 25 MHz | 83,2 Mio. € |
| Mazedonien | Q3 2017 | Q4 2017 | 900/1 800/3 400-3 800 | Sealed Bida oder Auktion | noch offen | noch offen |
| Niederlande | Q1 2019 | Q2 2019 | 700/1 500/2 100 | Auktion, Details noch offen | noch offen | noch offen |
| Österreich | Q3 2018 | Q4 2018 | 3 400-3 800 | Auktion (CCAd) (erwartet) | noch offen | noch offen |
| Polen | Q2 2017 | Q2 2017 | 3 700 | Sealed Bid | Keine Frequenzen erworben | - |
| Polen | Q2 2018 | Q3 2018 | 1 500 | noch offen | noch offen | noch offen |
| Rumänien | Q2 2018 | Q4 2018 | 700/800/1 500/ 2 600/3 500 | Auktion, Details noch offen | noch offen | noch offen |
| Slowakei | Q2 2017 | Q2 2017 | 3 700 | Auktion (SMRAb) | 40 MHz für Bratislava | 200 T€ |
| Tschechische Republik | Q2 2017 | Q3 2017 | 3 700 | Auktion (SMRAb) | Keine Frequenzen erworben | - |
| Tschechische Republik | Q3 2017 | Q4 2017 | 900/1 800 | Lizenzverlängerung (erwartet) | noch offen | noch offen |
| Ungarn | Q3 2018 | Q4 2018 | 700/1500/2 100/ 2 300/2 600 und 26 000 | Details noch offen | noch offen | noch offen |
| USA | Q3 2016 | Q2 2017 | 600 | Incentive Auctione | Regionale Lizenzen; zumeist 2x20 MHz | 7,99 Mrd. US-$ |
a
Abgabe eines einzelnen Gebots in verschlossenem Briefumschlag, z. T. sequenziell,
in mehreren Vergaben.
b
Simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für
alle Bereiche.
c
Vergabeende 24. Oktober 2017.
d
Combinatorial Clock Auction, dreistufige Mehrrundenauktion für Spektrum aus allen
Frequenzbändern.
e
Menge und Preise des zu handelnden Spektrums abhängig von der Abgabe des Spektrums
durch Rundfunkanbieter.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 erzielten wir einen Konzernumsatz
in Höhe von 55,8 Mrd. €, der mit einem Wachstum von 2,2 Mrd. € bzw. 4,2 % deutlich
über dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums lag. Zu dieser positiven Entwicklung
trug maßgeblich die Geschäftsentwicklung in unserem operativen Segment USA bei: Die
erfolgreichen "Un-carrier"-Initiativen von T-Mobile US und der Erfolg der Marke MetroPCS
ließen die Zahl der Neukunden und damit auch die Service-Umsätze stark steigen. Weiterhin
stiegen u. a. aufgrund des fokussierten Angebots von auf Ratenzahlung finanzierten
Endgeräten auch die Endgeräteumsätze an. In unserem Heimatmarkt Deutschland entwickelten
sich die Umsätze leicht positiv. Dazu trugen die gestiegenen Umsätze im Mobilfunk-Geschäft
und v. a. die Endgeräteumsätze ohne Vertragsbeziehung bei. Rückläufig entwickelte
sich der Umsatz im Festnetz-Geschäft. Auch in unserem operativen Segment Europa lagen
die Umsätze leicht über dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums. Positiv wirkten
die Umsatzentwicklung unserer strategischen Wachstumsfelder sowie gestiegene Endgeräteumsätze.
Geringere Roaming-Regulierungsentgelte in den meisten Ländern sowie die immer noch
hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten in unseren Landesgesellschaften
setzten die Umsätze dagegen weiter unter Druck.
In unserem operativen Segment Systemgeschäft lag der Umsatz um 2,9 % unter dem Niveau
der Vorjahresperiode. Diese Umsatzentwicklung resultiert in erster Linie aus dem im
ersten Quartal des Vorjahres erfolgten Abschluss der Aufbauphase des Mauterhebungssystems
in Belgien. Ohne Berücksichtigung des Mauteffekts verzeichnete unser Telekommunikationsgeschäft
ein Umsatzwachstum. Dem entgegen stand der anhaltende Umsatzrückgang in unserem klassischen
IT-Geschäft, geprägt von einer generell rückläufigen Preisentwicklung im Markt sowie
dem rückläufigen Auftragseingang, insbesondere auch im internationalen Bereich. Der
Umsatz unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich in den ersten
neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 gegenüber der Vorjahresperiode um 2,0 %, was
im Wesentlichen auf den entfallenen Umsatz im Zusammenhang mit der Veräußerung der
Strato zum 31. März 2017 zurückzuführen ist. Positiv wirkte sich die Umsatzentwicklung
der T-Mobile Netherlands aus.
Ohne Berücksichtigung von positiven Wechselkurseffekten - v. a. aus der Umrechnung
von US-Dollar in Euro - sowie leicht negativen Konsolidierungskreiseffekten - im Wesentlichen
aus der Veräußerung der Strato - im Saldo in Höhe von 0,1 Mrd. € stieg der Umsatz
um 2,1 Mrd. € bzw. 3,9 %. Detailliertere Angaben zu den Umsatzentwicklungen in unseren
operativen Segmenten Deutschland, USA, Europa, Systemgeschäft, Group Development sowie
in dem Segment Group Headquarters & Group Services können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente" (Seite 15 ff.) entnommen werden.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in % | Q1-Q3 2017 | |
| KONZERNUMSATZ | 18 646 | 18 890 | 18 251 | 18 105 | 0,8 % | 55 787 |
| Deutschlanda | 5 397 | 5 371 | 5 488 | 5 485 | 0,1 % | 16 256 |
| USA | 8 982 | 9 236 | 8 466 | 8 281 | 2,2 % | 26 684 |
| Europaa | 2 781 | 2 860 | 2 945 | 2 900 | 1,6 % | 8 587 |
| Systemgeschäfta | 1 704 | 1 688 | 1 707 | 1 674 | 2,0 % | 5 099 |
| Group Developmenta | 595 | 562 | 545 | 588 | (7,3) % | 1 702 |
| Group Headquarters & Group Servicesa | 737 | 787 | 743 | 846 | (12,2) % | 2 268 |
| Intersegmentumsatz | (1 549) | (1 614) | (1 643) | (1 670) | 1,6 % | (4 809) |
| Q1-Q3 2016 | Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| KONZERNUMSATZ | 53 552 | 4,2 % | 73 095 |
| Deutschlanda | 16 208 | 0,3 % | 21 774 |
| USA | 24 293 | 9,8 % | 33 738 |
| Europaa | 8 458 | 1,5 % | 11 454 |
| Systemgeschäfta | 5 252 | (2,9) % | 6 993 |
| Group Developmenta | 1 736 | (2,0) % | 2 347 |
| Group Headquarters & Group Servicesa | 2 538 | (10,6) % | 3 467 |
| Intersegmentumsatz | (4 933) | 2,5 % | (6 678) |


Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von
47,8 % unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Im Vergleich zur Vorjahresperiode
erhöhte sich der Anteil am Konzernumsatz, v. a. aufgrund des weiterhin starken Anstiegs
an Neukunden, um 2,4 Prozentpunkte. Die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz
erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresberichtsperiode von 65,8 % auf 67,3 %.
Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir in den ersten neun
Monaten des Geschäftsjahres 2017 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,1 Mrd.
€ bzw. 6,6 % gestiegenes bereinigtes EBITDA in Höhe von 17,2 Mrd. €. Zu dieser Entwicklung
trug in erster Linie unser operatives Segment USA mit einem Plus des bereinigten EBITDA-Beitrags
von 1,1 Mrd. € bei; Haupttreiber dabei war der anhaltende Erfolg der "Un-carrier"-Initiativen.
Aber auch das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Deutschland
konnten wir in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 um 2,2 % steigern.
Rückläufig entwickelten sich die bereinigten EBITDA Beiträge unserer operativen Segmente
Europa und Systemgeschäft. Leicht positive Wechselkurseffekte wurden durch leicht
negative Konsolidierungskreiseffekte nahezu vollständig kompensiert.
Unser EBITDA erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum sogar um 1,6 Mrd.
€ auf 19,3 Mrd. €. Dabei erhöhten sich die im Saldo positiven Sondereinflüsse im Vergleich
zur Vorjahresperiode um 0,5 Mrd. € auf 2,1 Mrd. €. Hierin war eine zum 30. September
2017 erfasste teilweise Wertaufholung des Buchwerts von Spektrum-Lizenzen bei T-Mobile
US in Höhe von 1,7 Mrd. € enthalten. Ebenfalls positiv wirkten ein Entkonsolidierungsertrag
in Höhe von 0,5 Mrd. € im Zusammenhang mit dem mit Ablauf des 31. März 2017 abgeschlossenen
Verkaufs der Strato, ein Ertrag aus der Veräußerung der verbliebenen Anteile an der
Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd. € sowie ein Ertrag von 0,2 Mrd. € aus einer mit BT
im Juli 2017 abgeschlossenen Vergleichsvereinbarung. Sondereinflüsse im Zusammenhang
mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogenen Restrukturierungsaufwendungen beliefen sich
insgesamt auf 0,4 Mrd. € und lagen damit um 0,8 Mrd. € unter den Aufwendungen des
Vergleichszeitraums. In der Vergleichsperiode waren in den Sondereinflüssen neben
dem Ertrag unserer Anfang 2016 veräußerten Anteile am Joint Venture EE in Höhe von
2,5 Mrd. € Erträge aus vollzogenen Tauschtransaktionen über Mobilfunk-Lizenzen zwischen
T-Mobile US und zwei Telekommunikationsunternehmen in Höhe von insgesamt 0,5 Mrd.
€ enthalten. Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA/bereinigtem EBITDA
unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente"
(Seite 15 ff.) entnommen werden.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in % | Q1-Q3 2017 | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN | 5 550 | 5 944 | 5 720 | 5 535 | 3,3 % | 17 215 |
| Deutschlanda | 2 070 | 2 100 | 2 190 | 2 095 | 4,5 % | 6 360 |
| USA | 2 386 | 2 640 | 2 288 | 2 156 | 6,1 % | 7 313 |
| Europaa | 889 | 947 | 1 007 | 1 037 | (2,9) % | 2 843 |
| Systemgeschäfta | 96 | 136 | 131 | 139 | (5,8) % | 362 |
| Group Developmenta | 238 | 236 | 220 | 251 | (12,4) % | 695 |
| Group Headquarters & Group Servicesa | (128) | (90) | (115) | (141) | 18,4 % | (333) |
| Überleitung | (1) | (25) | (1) | (2) | 50,0 % | (25) |
| Q1-Q3 2016 | Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN | 16 155 | 6,6 % | 21 420 |
| Deutschlanda | 6 224 | 2,2 % | 8 237 |
| USA | 6 236 | 17,3 % | 8 561 |
| Europaa | 2 936 | (3,2) % | 3 866 |
| Systemgeschäfta | 446 | (18,8) % | 530 |
| Group Developmenta | 730 | (4,8) % | 943 |
| Group Headquarters & Group Servicesa | (377) | 11,7 % | (670) |
| Überleitung | (40) | 37,5 % | (47) |
Das EBIT des Konzerns lag bei 8,7 Mrd. € und war damit 0,5 Mrd. € höher als im Vorjahresvergleichszeitraum.
Ursachen für diese Veränderung sind im Wesentlichen die beim EBITDA beschriebenen
positiven Effekte. Gegenläufig belastete die in unserem operativen Segment Systemgeschäft
erfasste Wertminderung des Goodwills in Höhe von 1,2 Mrd. € das EBIT. Die planmäßigen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen leicht unter
dem Niveau der Vergleichsperiode.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern verringerte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
um 1,7 Mrd. € auf 5,0 Mrd. €. Begründet ist dieser deutliche Rückgang durch das um
2,2 Mrd. € rückläufige Finanzergebnis. Dazu beigetragen hat v. a. die erfolgswirksam
erfasste Wertminderung unseres Anteils an BT in Höhe von 1,3 Mrd. €. Ebenfalls belasteten
negative Bewertungseffekte aus der Ausübung und Folgebewertung eingebetteter Derivate
bei T-Mobile US -im Wesentlichen im Zusammenhang mit der vorzeitigen Ablösung externer
Finanzverbindlichkeiten - das Finanzergebnis. Aus unserer Finanzbeteiligung BT resultierte
wie auch im Vorjahr ein Dividendenertrag von 0,1 Mrd. €. Im Vergleichszeitraum enthielt
das sonstige Finanzergebnis eine im Zusammenhang mit dem Verkauf des Anteils am ehemaligen
Joint Venture EE erhaltene abschließende Dividende in Höhe von 0,2 Mrd. €.
Der Konzernüberschuss verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 2,7 Mrd.
€ auf 2,1 Mrd. €. Der Steueraufwand in den ersten neun Monate belief sich auf 1,9
Mrd. € und erhöhte sich somit um 0,5 Mrd. € gegenüber der Vergleichsperiode. Weitere
Erläuterungen hierzu finden Sie im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 42. Das den Anteilen
anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode
um 0,5 Mrd. €. In unserem operativen Segment USA trug insbesondere die positive Geschäftsentwicklung
sowie die teilweise Wertaufholung bei in der Vergangenheit erworbenen Spektrum-Lizenzen
zum Anstieg des den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechneten Ergebnisses bei.
Gegenläufig wirkte sich der zuvor genannte negative Bewertungseffekt im Finanzergebnis
aus.
| 30.09.2017 | 31.12.2016 | |
| Deutschlanda | 64 388 | 65 452 |
| USA | 44 394 | 44 820 |
| Europaa | 47 579 | 46 808 |
| Systemgeschäfta | 37 596 | 37 472 |
| Group Developmenta | 1 949 | 2 572 |
| Group Headquarters & Group Servicesa | 20 436 | 21 216 |
| ANZAHL MITARBEITER KONZERN | 216 343 | 218 341 |
| davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) | 15 726 | 15 999 |
Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2016 um 0,9 %.
Durch Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz, einen reduzierten Einstellungsverlauf
in operativen Bereichen sowie durch die Inanspruchnahme sozialverträglicher Instrumente
verringerte sich der Personalbestand des operativen Segments Deutschland bis Ende
September 2017 um 1,6 %. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment
USA sank zum 30. September 2017 um 1,0 % gegenüber dem 31. Dezember 2016. Die Reduzierung
von Personal zur Kundenakquisition wurde jedoch teilweise durch die Gewinnung zusätzlicher
Kräfte für den Kunden-Service und den Netzausbau kompensiert. In unserem operativen
Segment Europa stieg die Mitarbeiterzahl um 1,6 % gegenüber dem Jahresende 2016. Zu
diesem Anstieg trug u. a. unsere Landesgesellschaft in Polen bei, die aufgrund von
neuen Filialen ihr Personal aufstockte. In unserem operativen Segment Systemgeschäft
stieg die Mitarbeiterzahl um 0,3 % v. a. aufgrund der eingegliederten Mitarbeiter
der Telekom Security. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im operativen Segment Group
Development um 24,2 % reduziert. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die Entkonsolidierung
der Strato zum 31. März 2017 zurückzuführen. Die Mitarbeiterzahl im Segment Group
Headquarters & Group Services sank im Vergleich zum Jahresende 2016 um 3,7 %, im Wesentlichen
bedingt durch die konzernweite Bündelung des Bereichs Telekom Security in unserem
operativen Segment Systemgeschäft und den fortgesetzten Personalumbau bei Vivento.
Gegenläufig stieg die Mitarbeiterzahl in unserem Vorstandsbereich Technologie und
Innovation durch die Neuaufstellung.
Unsere Bilanzsumme beträgt 139,8 Mrd. € und reduzierte sich damit im Vergleich zum
31. Dezember 2016 um 8,6 Mrd. €. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf Währungskurseffekte,
v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, sowie die Rückzahlung von finanziellen
Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.
Auf der Aktivseite lagen die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen
insgesamt um 2,3 Mrd. € über dem Vorjahresniveau. Insbesondere die Investitionen für
den Erwerb neuer Mobilfunk-Lizenzen im Zuge der im April 2017 abgeschlossenen Spektrumauktion
im operativen Segment USA wirkten mit 7,2 Mrd. € buchwerterhöhend. Weiterhin erfolgten
hohe Investitionen in unsere Netzwerke, v. a. im operativen Segment USA in die Netzwerkmodernisierung
sowie im operativen Segment Deutschland für den Breitband-/Glasfaserausbau. Weiterhin
erhöhte eine zum 30. September 2017 erfasste teilweise Wertaufholung bei von T-Mobile
US in der Vergangenheit erworbenen Spektrum-Lizenzen den Buchwert um 1,7 Mrd. €. Im
operativen Segment Systemgeschäft führte dagegen der unerwartete Rückgang des Auftragseingangs
bis Ende September 2017 zu einer unterjährigen Überprüfung der Werthaltigkeit der
dieser Einheit zugeordneten Vermögenswerte. In der Folge wurde eine Wertminderung
des Goodwills in Höhe von 1,2 Mrd. € erfasst. Die planmäßigen Abschreibungen lagen
leicht unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Negative Wechselkurseffekte, v. a.
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, verminderten den Buchwert.
In den sonstigen Aktiva reduzierten sich insbesondere die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
im Vergleich zum 31. Dezember 2016 u. a. aufgrund der Auszahlung für die in den USA
erworbenen Spektrum-Lizenzen in Höhe von 5,2 Mrd. €. Der Rückgang der sonstigen finanziellen
Vermögenswerte im Vergleich zum 31. Dezember 2016 ist auf die Verwendung der von unserem
operativen Segment USA für die Spektrumauktion bereits im Juni 2016 hinterlegten Barsicherheit
in Höhe von 2,0 Mrd. € zurückzuführen. Daneben reduzierten die in den ersten drei
Quartalen 2017 auf unsere börsengehandelten Anteile an BT vorgenommene erfolgswirksame
Wertminderung in Höhe von 1,3 Mrd. € sowie die Ausübung des vorzeitigen Kündigungsrechtes
für von T-Mobile US emittierte Anleihen die sonstigen finanziellen Vermögenswerte.
Auf der Passivseite haben sich unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten
im Vergleich zum Jahresende 2016 insgesamt um 6,0 Mrd. € reduziert. Dies ist im Wesentlichen
durch die vorzeitige Rückzahlung von Schuldtiteln der T-Mobile US in Höhe von umgerechnet
9,5 Mrd. € sowie durch reguläre Tilgungen von Anleiheverbindlichkeiten in Höhe von
3,3 Mrd. € begründet. Neue Anleihen wurden in Höhe von umgerechnet 9,4 Mrd. € begeben.
Weitere Erläuterungen sind dem Konzern-Zwischenabschluss, Seite 40 f. zu entnehmen.
Die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen reduzierten sich um 0,3 Mrd.
€. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Rechnungszinsanpassungen, aus denen insgesamt
ein erfolgsneutral erfasster versicherungsmathematischer Gewinn in Höhe von 0,3 Mrd.
€ resultierte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
verringerten sich um 1,9 Mrd. €. Ursächlich hierfür war der Abbau des Verbindlichkeitenbestands,
v. a. in unseren operativen Segmenten USA und Europa sowie Währungskurseffekte, v.
a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.
Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2016 leicht von 38,8 Mrd. € auf
39,1 Mrd. €. Erhöhend wirkte dabei der Überschuss von 3,1 Mrd. €. Dem entgegen standen
ergebnisneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2,0 Mrd. €. Darüber
hinaus wirkten Dividendenausschüttungen an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG
für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 2,8 Mrd. € und an Minderheiten in Höhe von
0,1 Mrd. € eigenkapitalmindernd. Dem entgegen wirkte eine im Zusammenhang mit der
unseren Aktionären gewährten Möglichkeit, ihre Dividendenansprüche in Aktien zu tauschen,
durchgeführte Kapitalerhöhung unter Einbringung der Dividendenansprüche von 1,4 Mrd.
€ erhöhend. Darüber hinaus wirkten das Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten
Plänen in Höhe von 0,2 Mrd. € (nach Steuern) sowie das Ergebnis aus der Bewertung
von Sicherungsinstrumenten von 0,2 Mrd. € positiv.
Weitere Erläuterungen zur Bilanz sind dem Konzern-Zwischenabschluss auf den Seiten
29 ff. zu entnehmen.
Die sonstigen Effekte von 0,4 Mrd. € enthalten u. a. Finanzierungsformen, durch welche
die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Einbeziehung
von Bankgeschäften später fällig werden sowie Verbindlichkeiten für den Erwerb von
Medienübertragungsrechten. Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten
verweisen wir auf die Angaben zur Herleitung alternativer Leistungskennzahlen im Kapitel
"Weitere Informationen", Seite 55 ff.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in % | Q1-Q3 2017 | |
| OPERATIVER CASHFLOW | 5 280 | 4 955 | 5 232 | 5 185 | 0,9 % | 15 468 |
| Erhaltene/(gezahlte) Zinsen | (926) | (752) | (424) | (628) | 32,5 % | (2 102) |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 4 355 | 4 204 | 4 808 | 4 557 | 5,5 % | 13 367 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) | (3 245) | (2 994) | (3 002) | (2 739) | (9,6) % | (9 241) |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen | 118 | 91 | 67 | 86 | (22,1) % | 276 |
| FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) | 1 228 | 1 301 | 1 873 | 1 904 | (1,6) % | 4 403 |
| Q1-Q3 2016 | Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| OPERATIVER CASHFLOW | 14 195 | 9,0 % | 18 116 |
| Erhaltene/(gezahlte) Zinsen | (2 211) | 4,9 % | (2 583) |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 11 984 | 11,5 % | 15 533 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) | (8 234) | (12,2) % | (10 958) |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen | 296 | (6,8) % | 364 |
| FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) | 4 046 | 8,8 % | 4 939 |
Free Cashflow. Der Free Cashflow des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in
Spektrum erhöhte sich gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 0,4 Mrd. € auf 4,4
Mrd. €. Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 1,4 Mrd. €. Dagegen stiegen
die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und
vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen um 1,0 Mrd. €.
Zur positiven Entwicklung des Cashflows aus Geschäftstätigkeit trug im Wesentlichen
die gute Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA bei. In der Vorjahresperiode
enthaltene wesentliche entlastende Effekte konnten in der aktuellen Berichtsperiode
durch gestiegene Einzahlungen kompensiert werden. So wirkten sich im Vergleich zur
Vorjahresperiode Factoring-Vereinbarungen insgesamt um 0,5 Mrd. € weniger entlastend
auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies beinhaltet im Wesentlichen Factoring-Vereinbarungen
in den operativen Segmenten Deutschland, Systemgeschäft und USA. Der im Vergleich
zum Vorjahr um 0,1 Mrd. € höheren erhaltenen Dividendenzahlung der BT stand in der
Vergleichsperiode eine Dividendenzahlung des ehemaligen Joint Ventures EE in Höhe
von 0,2 Mrd. € gegenüber. Auch eine in der Vergleichsperiode erhaltene Einzahlung
aus der Auflösung von Zinsderivaten in Höhe von 0,3 Mrd. € wirkte sich im Vorjahresvergleich
negativ aus. Positiv wirkten die gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mrd. € geringeren Nettozinszahlungen.
Der gegenüber der Vergleichsperiode um 1,0 Mrd. € gestiegene Cash Capex resultierte
v. a. aus den operativen Segmenten USA und Deutschland. Die Auszahlungen standen jeweils
im Zusammenhang mit den im Rahmen des Netzausbaus und der Netzmodernisierung getätigten
Investitionen.
Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem Konzern-Zwischenabschluss
auf Seite 42 ff. zu entnehmen.
Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie
die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.
| 30.09.2017 | 30.06.2017 | Veränderung 30.09.2017/30.06.2017 in % | 31.12.2016 | Veränderung 30.09.2017/31.12.2016 in % | 30.09.2016 | |
| GESAMT | ||||||
| Mobilfunk-Kundena | 42 534 | 42 011 | 1,2 % | 41 849 | 1,6 % | 41 461 |
| Vertragskunden | 25 452 | 25 084 | 1,5 % | 25 219 | 0,9 % | 24 705 |
| Prepaid-Kunden | 17 082 | 16 927 | 0,9 % | 16 630 | 2,7 % | 16 756 |
| Festnetz-Anschlüsse | 19 352 | 19 477 | (0,6) % | 19 786 | (2,2) % | 19 873 |
| davon: IP-basiert Retail | 11 177 | 10 351 | 8,0 % | 9 042 | 23,6 % | 8 435 |
| Breitband-Anschlüsse | 13 105 | 13 035 | 0,5 % | 12 922 | 1,4 % | 12 835 |
| davon: Glasfaser | 5 417 | 5 033 | 7,6 % | 4 250 | 27,5 % | 3 857 |
| TV (IPTV, Sat) | 3 089 | 3 024 | 2,1 % | 2 879 | 7,3 % | 2 818 |
| Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) | 6 417 | 6 723 | (4,6) % | 7 195 | (10,8) % | 7 431 |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 5 206 | 4 855 | 7,2 % | 4 212 | 23,6 % | 3 905 |
| davon: Glasfaser | 3 485 | 3 169 | 10,0 % | 2 555 | 36,4 % | 2 274 |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | 109 | 125 | (12,8) % | 165 | (33,9) % | 179 |
| Veränderung 30.09.2017/30.09.2016 in % | |
| GESAMT | |
| Mobilfunk-Kundena | 2,6 % |
| Vertragskunden | 3,0 % |
| Prepaid-Kunden | 1,9 % |
| Festnetz-Anschlüsse | (2,6) % |
| davon: IP-basiert Retail | 32,5 % |
| Breitband-Anschlüsse | 2,1 % |
| davon: Glasfaser | 40,4 % |
| TV (IPTV, Sat) | 9,6 % |
| Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) | (13,6) % |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 33,3 % |
| davon: Glasfaser | 53,3 % |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | (39,1) % |
In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer, sowohl bei den Festnetz- als auch bei
den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen
Netze. So begeistern wir unsere Kunden mit mehrfach ausgezeichneter Netzqualität -
im Festnetz und im Mobilfunk - sowie einem breiten Produkt-Portfolio. Für unser integriertes
Produkt "MagentaEINS", bestehend aus Festnetz- und Mobilfunk-Komponenten, konnten
wir bisher 3,5 Mio. Kunden gewinnen.
Im Mobilfunk-Bereich gewannen wir in den ersten drei Quartalen 2017 insgesamt 546
Tsd. Kunden hinzu. Die Anzahl der Vertragskunden unter den Marken "Telekom" und "congstar"
konnte aufgrund der hohen Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integriertem Datenvolumen
gesteigert werden. Auch im Bereich der Prepaid-Kunden konnten wir einen deutlichen
Zuwachs verzeichnen.
Bis Ende September 2017 konnten wir bereits 16,1 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse
auf IP migrieren; dies entspricht einer Quote von 65 %.
Nach wie vor verzeichnen wir eine starke Nachfrage nach unseren Glasfaser-Produkten.
Die Anzahl der Anschlüsse stieg bis Ende September 2017 auf insgesamt 8,9 Mio. an.
In den letzten neun Monaten haben wir somit in Deutschland 2,1 Mio. Anschlüsse an
unser Glasfasernetz angebunden. Mit dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau und der
innovativen Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung höherer Bandbreiten erfolgreich
vorangetrieben. Mit unserem Kontingent-Modell setzen wir Anreize für eine Migration
aus den klassischen Vorleistungsprodukten - wie gebündelte Wholesale-Anschlüsse oder
die Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL) - hin zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen.
Seit dem Jahresende 2016 gewannen wir bei unserem eigenen Vertragskundengeschäft unter
den Marken "Telekom", "congstar" und unserer "Telekom Deutschland Multibrand GmbH"
insgesamt 493 Tsd. Kunden hinzu. Bei dem Vertragskundengeschäft der Wiederverkäufer
(Service Provider) verloren wir 221 Tsd. Kunden. Die Zahl der Prepaid-Kunden ist um
272 Tsd. Kunden angestiegen.
Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz -v. a. durch
aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung.
Unser Fokus liegt auf integrierten Angeboten sowie TV- und Glasfaser-Anschlüssen.
So legte die Zahl unserer Breitband-Anschlüsse in den ersten drei Quartalen 2017 gegenüber
dem Jahresende 2016 um 183 Tsd. und die Zahl der TV-Kunden um 210 Tsd. zu. Im klassischen
Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse um 434 Tsd.
Mit unseren "MagentaZuhause" Tarifen bieten wir ein umfassendes Produktportfolio für
den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten
an. "MagentaZuhause Hybrid" bündelt Festnetz- und Mobilfunk-Technologie in einem Router.
Für dieses innovative Produkt konnten wir bislang 354 Tsd. Kunden gewinnen - vorwiegend
im ländlichen Raum.
Im Rahmen unserer Kooperationen mit der Wohnungswirtschaft haben wir insgesamt 191
Tsd. Wohnungen an unser Netz angeschlossen.
Zum Ende des dritten Quartals 2017 lag der Anteil der Glasfaser-Anschlüsse am gesamten
Anschlussbestand bei Wholesale mit 29,7 % um 7,6 Prozentpunkte über dem Wert zum Jahresende
2016. Ursache für das verstärkte Wachstum bei unseren entbündelten Wholesale-Anschlüssen
um 994 Tsd. bzw. 23,6 % gegenüber dem Jahresende 2016 war in erster Linie die hohe
Nachfrage nach unserem Kontingentmodell. Dagegen sank die Zahl unserer gebündelten
Wholesale-Anschlüsse geringfügig um 56 Tsd. Dieser Trend wird wohl in den kommenden
Jahren anhalten, weil unsere Mitbewerber von gebündelten zu entbündelten Wholesale-Produkten
mit mehr Bandbreite oder auf eigene Infrastrukturen wechseln. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen
reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresende um 778 Tsd. bzw. 10,8 %. Dies resultiert
zum einen aus der Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-Wholesale-Anschlüssen und
zum anderen aus dem Wechsel von Endkunden zu Kabelanbietern. Dazu kommt, dass Wholesale-Kunden
ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-Anschlüsse migrieren. Insgesamt ist der Anschlussbestand
im Bereich Wholesale bis Ende September 2017 auf 11,7 Mio. angestiegen.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in % | Q1-Q3 2017 | |
| GESAMTUMSATZ | 5 397 | 5 371 | 5 488 | 5 485 | 0,1 % | 16 256 |
| Privatkunden | 2 918 | 2 878 | 2 964 | 2 967 | (0,1) % | 8 759 |
| Geschäftskundena | 1 465 | 1 473 | 1 486 | 1 489 | (0,2) % | 4 430 |
| Wholesale | 926 | 928 | 947 | 933 | 1,5 % | 2 802 |
| Sonstigesa | 88 | 92 | 91 | 96 | (5,2) % | 265 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 086 | 1 042 | 1 153 | 1 060 | 8,8 % | 3 281 |
| EBIT-Marge % | 20,1 | 19,4 | 21,0 | 19,3 | 20,2 | |
| Abschreibungen | (935) | (953) | (963) | (912) | (5,6) % | (2 851) |
| EBITDA | 2 021 | 1 995 | 2 116 | 1 972 | 7,3 % | 6 132 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (49) | (105) | (74) | (123) | 39,8 % | (228) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 2 070 | 2 100 | 2 190 | 2 095 | 4,5 % | 6 360 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 38,4 | 39,1 | 39,9 | 38,2 | 39,1 | |
| CASH CAPEX | (1 005) | (1 052) | (1 052) | (1 045) | (0,7) % | (3 109) |
| Q1-Q3 2016 | Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 16 208 | 0,3 % | 21 774 |
| Privatkunden | 8 752 | 0,1 % | 11 739 |
| Geschäftskunden | 4 386 | 1,0 % | 5 923 |
| Wholesale | 2 804 | (0,1) % | 3 742 |
| Sonstigesa | 266 | (0,4) % | 370 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 2 798 | 17,3 % | 3 624 |
| EBIT-Marge % | 17,3 | 16,6 | |
| Abschreibungen | (2 766) | (3,1) % | (3 703) |
| EBITDA | 5 564 | 10,2 % | 7 327 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (660) | 65,5 % | (910) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 6 224 | 2,2 % | 8 237 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 38,4 | 37,8 | |
| CASH CAPEX | (2 803) | (10,9) % | (4 031) |
Der Gesamtumsatz lag zum Ende des dritten Quartals 2017 mit 16,3 Mrd. € leicht über
dem Vorjahresniveau. Dazu trugen die gestiegenen Umsätze im Mobilfunk-Geschäft von
1,6 % und v. a. die Endgeräteumsätze ohne Vertragsbeziehung mit einem Zuwachs von
8,4 % bei. Positiv auf den Umsatz im Festnetz wirkten sich auch die gestiegenen IT-
und Breitband-Umsätze aus. Diese konnten die gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,0
% rückläufigen Umsätze im Festnetz-Geschäft nicht vollständig kompensieren.
Im Privatkundenbereich ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum stabil. Mengenbedingte
Umsatzrückgänge prägten weiterhin das klassische Festnetzgeschäft. Dagegen stieg der
Umsatz im Breitband-Geschäft um 1,1 %. Im Mobilfunk-Bereich stieg der Umsatz um 1,4
% v. a. durch eine erfolgreiche Endgerätevermarktung.
Im Geschäftskundenbereich stieg der Umsatz um 1,0 %. Der Mobilfunk-Bereich legte um
2,0 % gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2016 zu. Die IT-Umsätze konnten um 17,1
% gesteigert werden. Im Gegensatz dazu ging im Festnetz die klassische Sprachtelefonie
zurück, v. a. weil Kunden vermehrt auf Flatrate-Tarife wechselten.
Der Umsatz im Wholesale-Bereich verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2017 eine
stabile Entwicklung gegenüber dem Vorjahreszeitraum, bzw. ohne Berücksichtigung von
regulatorischen Preiseffekten (ab dem 1. Dezember 2016) eine positive Entwicklung
gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung ist v. a. auf die gestiegenen Umsätze
mit entbündelten Anschlüssen zurückzuführen, insbesondere durch das Kontingentmodell.
Das EBITDA belief sich zum Ende des dritten Quartals 2017 auf 6,1 Mrd. €, dies ist
eine Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2016 um 10,2 %. Hauptgrund waren
geringere Sondereinflüsse für Aufwendungen für unseren Personalumbau. Das um Sondereinflüsse
bereinigte EBITDA konnte in den ersten neun Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahr um
2,2 % gesteigert werden und betrug 6,4 Mrd. €. Haupttreiber waren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung
in allen Funktionen bei einer gleichzeitig leicht positiven Umsatzentwicklung. Unsere
bereinigte EBITDA-Marge ist auf 39,1 % gestiegen (Vorjahreswert 38,4 %).
Das Betriebsergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 17,3 % auf 3,3 Mrd. € an. Die
leicht höheren Abschreibungen wurden durch das höhere EBITDA-Niveau kompensiert.
Der Cash Capex ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,9 % angestiegen. Im Rahmen
unserer integrierten Netzstrategie investierten wir weiterhin verstärkt in den Breitband-
und Glasfaser-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere Mobilfunk-Infrastruktur.
| 30.09.2017 | 30.06.2017 | Veränderung 30.09.2017/30.06.2017 in % | 31.12.2016 | Veränderung 30.09.2017/31.12.2016 in % | 30.09.2016 | |
| USA | ||||||
| Mobilfunk-Kunden | 70 731 | 69 562 | 1,7 % | 71 455 | (1,0) % | 69 354 |
| Eigene Kunden (unter eigener Marke)a | 57 494 | 56 451 | 1,8 % | 54 240 | 6,0 % | 52 502 |
| Eigene Postpaid-Kundena | 36 975 | 36 158 | 2,3 % | 34 427 | 7,4 % | 33 230 |
| Eigene Prepaid-Kundena | 20 519 | 20 293 | 1,1 % | 19 813 | 3,6 % | 19 272 |
| Wholesale-Kundena,b | 13 237 | 13 111 | 1,0 % | 17 215 | (23,1) % | 16 852 |
| Veränderung 30.09.2017/30.09.2016 in % | |
| USA | |
| Mobilfunk-Kunden | 2,0 % |
| Eigene Kunden (unter eigener Marke)a | 9,5 % |
| Eigene Postpaid-Kundena | 11,3 % |
| Eigene Prepaid-Kundena | 6,5 % |
| Wholesale-Kundena,b | (21,5) % |
a
Am 1. September 2016 hat T-Mobile US seine Marketing- und Vertriebsrechte an bestimmten
bestehenden Co-Branding-Kunden an einen aktuellen Wholesale-Partner zum Nominalwert
der Gegenleistung verkauft (die MVNO-Transaktion). Durch den Verkauf wurden infolge
der Transaktion 1 365 Tsd. eigene Postpaid-Kunden und 326 Tsd. eigene Prepaid-Kunden
zu Wholesale-Kunden. Prospektiv ab dem 1. September 2016 wird der Nettozuwachs für
diese Kunden zu den Wholesale-Kunden gerechnet.
b
T-Mobile US ist der Auffassung, dass aufgrund aktueller und zukünftiger regulatorischer
Änderungen das von den Wholesale-Partnern angebotene Lifeline-Programm unwirtschaftlich
geworden ist. T-Mobile US wird auch weiterhin diese Lifeline-Anbieter unterstützen,
hat aber die Lifeline-Kunden aus der ausgewiesenen Wholesale-Kundenbasis herausgenommen.
Dadurch reduziert sich die Zahl der ausgewiesenen Wholesale-Kunden zum Anfang des
dritten bzw. zweiten Quartals 2017 um 160 Tsd. bzw. 4 368 Tsd. Für künftige Perioden
ist von keinen weiteren Lifeline-Anpassungen auszugehen.
Zum 30. September 2017 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 70,7 Mio. Kunden
gegenüber einem Kundenbestand von 71,5 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2016. Der Nettozuwachs
lag - unter Berücksichtigung der Herausnahme der Lifeline-Kunden - in den ersten neun
Monaten 2017 bei 3,8 Mio. Kunden gegenüber 6,1 Mio. im Vorjahresvergleichszeitraum.
Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:
Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug
in den ersten neun Monaten 2017 netto 2 548 Tsd. gegenüber netto 2 900 Tsd. im Vorjahreszeitraum.
Ursache für den rückläufigen Nettokundenzuwachs gegenüber den ersten neun Monaten
2016 waren hauptsächlich die geringere Zahl eigener Prepaid-Kunden, die auf eigene
Postpaid-Tarife umgestiegen sind, eine höhere Anzahl an Deaktivierungen aufgrund einer
größeren Kundenbasis sowie der gesunkene Bruttokundenzuwachs aufgrund der höheren
Wettbewerbsintensität im Markt.
Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg in den ersten neun Monaten 2017 um netto
706 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 1 967 Tsd. im Vorjahresvergleichszeitraum.
Dieser Rückgang resultierte hauptsächlich aus einer höheren Anzahl an Deaktivierungen
von MetroPCS-Kunden aufgrund einer größeren Kundenbasis und einer höheren Wettbewerbsintensität
im Markt. Eine Optimierung der indirekten Vertriebskanäle trug ebenfalls zu dem Rückgang
bei.
Wholesale-Kunden. T-Mobile US ist der Auffassung, dass aufgrund aktueller und zukünftiger
regulatorischer Änderungen das von den Wholesale-Partnern angebotene Lifeline-Programm
unwirtschaftlich geworden ist. T-Mobile US wird auch weiterhin diese Lifeline-Anbieter
unterstützen, hat aber die Lifeline-Kunden aus der ausgewiesenen Wholesale-Kundenbasis
herausgenommen. Dadurch reduziert sich die Zahl der ausgewiesenen Wholesale-Kunden
zum Anfang des dritten bzw. zum Anfang des zweiten Quartals 2017 um 160 Tsd. bzw.
4 368 Tsd. Für künftige Perioden ist von keinen weiteren Lifeline-Anpassungen auszugehen.
Unter Berücksichtigung dieser Änderung erhöhte sich die Zahl der Wholesale-Kunden
in den ersten neun Monaten 2017 um netto 550 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto
1 205 Tsd. im Vorjahresvergleichszeitraum. Ursache für diese rückläufige Entwicklung
waren insbesondere niedrigere Bruttokundenzuwächse, die teilweise durch weniger Deaktivierungen
ausgeglichen wurden. Seit Anfang des zweiten Quartals 2017 sind auch die Nettoeffekte
der Aktivitäten von Lifeline-Kunden nicht mehr enthalten.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in % | Q1-Q3 2017 | |
| GESAMTUMSATZ | 8 982 | 9 236 | 8 466 | 8 281 | 2,2 % | 26 684 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 003 | 1 328 | 2 804 | 926 | n. a. | 5 135 |
| EBIT-Marge % | 11,2 | 14,4 | 33,1 | 11,2 | 19,2 | |
| Abschreibungen | (1 387) | (1 308) | (1 130) | (1 315) | 14,1 % | (3 825) |
| EBITDA | 2 390 | 2 635 | 3 934 | 2 241 | 75,5 % | 8 960 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 4 | (4) | 1 647 | 85 | n. a. | 1 647 |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 2 386 | 2 640 | 2 288 | 2 156 | 6,1 % | 7 313 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 26,6 | 28,6 | 27,0 | 26,0 | 27,4 | |
| CASH CAPEX | (1 442) | (8 463) | (1 243) | (1 671) | 25,6 % | (11 148) |
| Q1-Q3 2016 | Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 24 293 | 9,8 % | 33 738 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 2 703 | 90,0 % | 3 685 |
| EBIT-Marge % | 11,1 | 10,9 | |
| Abschreibungen | (3 929) | 2,6 % | (5 282) |
| EBITDA | 6 632 | 35,1 % | 8 967 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 396 | n. a. | 406 |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 6 236 | 17,3 % | 8 561 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 25,7 | 25,4 | |
| CASH CAPEX | (4 678) | n. a. | (5 855) |
Der Gesamtumsatz des operativen Segments USA stieg in den ersten neun Monaten 2017
gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum von 24,3 Mrd. € um 9,8 % auf 26,7 Mrd. €.
Auf US-Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz um 9,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Hauptgrund dafür waren höhere Service-Umsätze, die wiederum zurückzuführen sind auf
den Anstieg des durchschnittlichen Bestands eigener Kunden durch die positive Resonanz
auf die "Un-carrier"-Initiativen von T-Mobile US und den Erfolg der Marke MetroPCS.
Darüber hinaus sind die Endgeräteumsätze gestiegen, insbesondere aufgrund eines höheren
durchschnittlichen Umsatzes je verkauftem Gerät sowie durch die verstärkte Ausübung
von Optionen zum Kauf vermieteter Endgeräte am Ende des Mietzeitraums. Dieser Anstieg
wurde teilweise durch einen Rückgang der Mieterlöse gemindert, da T-Mobile US weiterhin
schwerpunktmäßig Endgeräte vermarktet, die von den Kunden durch Ratenzahlung finanziert
werden.
Das bereinigte EBITDA stieg um 17,3 % von 6,2 Mrd. € im Vorjahresvergleichszeitraum
auf 7,3 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2017. Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte
EBITDA in den ersten neun Monaten 2017 um 16,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Positiven Einfluss auf das bereinigte EBITDA hatten in erster Linie die starke Kundenresonanz
auf die "Un-carrier"-Initiativen der T-Mobile US, der anhaltende Erfolg von Werbeaktionen
und die anhaltende Stärke der Marke MetroPCS. Dies wiederum führte zu höheren Service-Umsätzen
sowohl mit eigenen Postpaid- als auch mit eigenen Prepaid-Kunden. Diesen positiven
Einflüssen standen höhere personalbezogene Kosten, Werbekosten und Provisionen sowie
höhere Kosten im Zusammenhang mit dem Netzausbau und die negativen Auswirkungen der
Hurrikane in Texas, Florida und Puerto Rico gegenüber. Die Belastung im dritten Quartal
2017 aus entgangenen Umsatzerlösen, zerstörten oder beschädigten Vermögenswerten und
sonstigen im Zusammenhang mit den Hurrikanen entstandenen Kosten betrug rund 0,1 Mrd.
€. Zum 30. September 2017 war die Schadensbewertung seitens T-Mobile US noch nicht
abgeschlossen, und es ist im vierten Quartal 2017 von zusätzlichen Aufwänden und Auswirkungen
auf das Kundenverhalten insbesondere in Puerto Rico auszugehen. T-Mobile US hat keine
möglichen Erstattungen seitens der Versicherungen in Bezug auf die Hurrikanschäden
erfasst, da die Schadensermittlung noch nicht abgeschlossen ist und die Gespräche
mit den Versicherungsträgern noch laufen. Aufgrund der bereits beschriebenen Faktoren
erhöhte sich die bereinigte EBITDA-Marge von 25,7 % in den ersten neun Monaten 2016
auf 27,4 % in den ersten neun Monaten 2017.
Im EBITDA für die ersten neun Monate 2017 sind Sondereinflüsse in Höhe von 1,6 Mrd.
€ enthalten, während im Vorjahresvergleichszeitraum Sondereinflüsse in Höhe von 0,4
Mrd. € enthalten waren. Dieser Anstieg bei den Sondereinflüssen ist auf eine Wertaufholung
von zuvor wertgeminderten Spektrumlizenzen im Berichtszeitraum zurückzuführen. Insgesamt
stieg das EBITDA aufgrund der bereits beschriebenen Sachverhalte, einschließlich der
Auswirkungen von Sondereinflüssen, von 6,6 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 9,0 Mrd.
€ in den ersten neun Monaten 2017.
Das EBIT stieg von 2,7 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2016 auf 5,1 Mrd. € im Berichtszeitraum.
Grund waren das höhere EBITDA sowie niedrigere Abschreibungen auf Sachanlagen. Dieser
Rückgang bei den Abschreibungen resultierte aus den im Rahmen des Programms JUMP!
On Demand vermieteten Endgeräten, wobei dieser Effekt teilweise durch einen Anstieg
aus dem weiteren Ausbau des 4G/LTE-Netzes der T-Mobile US ausgeglichen wurde.
Der Cash Capex stieg in den ersten neun Monaten 2017 von 4,7 Mrd. € im Vorjahreszeitraum
auf 11,1 Mrd. €, v. a. aufgrund des Erwerbs von Spektrumlizenzen für 7,3 Mrd. € im
Berichtszeitraum. Im Gegensatz dazu wurden in den ersten neun Monaten 2016 nur für
1,2 Mrd. € Spektrumlizenzen erworben.
Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie
die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.
| in Tsd. | 30.09.2017 | 30.06.2017 | Veränderung 30.09.2017/30.06.2017 in % | 31.12.2016 | Veränderung 30.09.2017/31.12.2016 in % | |
| EUROPA, GESAMT | Mobilfunk-Kunden | 48 205 | 47 688 | 1,1 % | 47 952 | 0,5 % |
| Vertragskunden | 25 119 | 24 854 | 1,1 % | 24 315 | 3,3 % | |
| Prepaid-Kunden | 23 086 | 22 834 | 1,1 % | 23 637 | (2,3) % | |
| Festnetz-Anschlüsse | 8 422 | 8 464 | (0,5) % | 8 531 | (1,3) % | |
| davon: IP-basiert | 5 555 | 5 416 | 2,6 % | 5 016 | 10,7 % | |
| Breitband-Anschlüsse Retail | 5 558 | 5 509 | 0,9 % | 5 393 | 3,1 % | |
| TV (IPTV, Sat, Kabel) | 4 200 | 4 156 | 1,1 % | 4 049 | 3,7 % | |
| Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/Wholesale PSTN | 2 261 | 2 268 | (0,3) % | 2 259 | 0,1 % | |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | 138 | 133 | 3,8 % | 123 | 12,2 % | |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 253 | 260 | (2,7) % | 247 | 2,4 % | |
| GRIECHENLAND | Mobilfunk-Kunden | 7 867 | 7 737 | 1,7 % | 7 725 | 1,8 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 2 536 | 2 539 | (0,1) % | 2 564 | (1,1) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 790 | 1 747 | 2,5 % | 1 682 | 6,4 % | |
| RUMÄNIEN | Mobilfunk-Kunden | 5 231 | 5 278 | (0,9) % | 5 722 | (8,6) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 894 | 1 922 | (1,5) % | 1 969 | (3,8) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 187 | 1 191 | (0,3) % | 1 194 | (0,6) % | |
| UNGARN | Mobilfunk-Kunden | 5 401 | 5 390 | 0,2 % | 5 332 | 1,3 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 634 | 1 637 | (0,2) % | 1 629 | 0,3 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 094 | 1 081 | 1,2 % | 1 040 | 5,2 % | |
| POLEN | Mobilfunk-Kunden | 10 297 | 10 251 | 0,4 % | 10 634 | (3,2) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 29 | 31 | (6,5) % | 20 | 45,0 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 17 | 18 | (5,6) % | 16 | 6,3 % | |
| TSCHECHISCHE REPUBLIK | Mobilfunk-Kunden | 6 176 | 6 155 | 0,3 % | 6 049 | 2,1 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 153 | 146 | 4,8 % | 140 | 9,3 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 136 | 136 | 0,0 % | 134 | 1,5 % | |
| KROATIEN | Mobilfunk-Kunden | 2 297 | 2 237 | 2,7 % | 2 234 | 2,8 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 974 | 986 | (1,2) % | 1 001 | (2,7) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 790 | 797 | (0,9) % | 783 | 0,9 % | |
| SLOWAKEI | Mobilfunk-Kunden | 2 245 | 2 235 | 0,4 % | 2 225 | 0,9 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 855 | 855 | 0,0 % | 850 | 0,6 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 661 | 655 | 0,9 % | 638 | 3,6 % | |
| ÖSTERREICH | Mobilfunk-Kunden | 5 201 | 4 984 | 4,4 % | 4 594 | 13,2 % |
| ÜBRIGEa | Mobilfunk-Kunden | 3 490 | 3 420 | 2,0 % | 3 438 | 1,5 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 345 | 348 | (0,9) % | 358 | (3,6) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 276 | 279 | (1,1) % | 279 | (1,1) % |
| in Tsd. | 30.09.2016 | Veränderung 30.09.2017/30.09.2016 in % | |
| EUROPA, GESAMT | Mobilfunk-Kunden | 48 508 | (0,6) % |
| Vertragskunden | 24 005 | 4,6 % | |
| Prepaid-Kunden | 24 503 | (5,8) % | |
| Festnetz-Anschlüsse | 8 599 | (2,1) % | |
| davon: IP-basiert | 4 757 | 16,8 % | |
| Breitband-Anschlüsse Retail | 5 352 | 3,8 % | |
| TV (IPTV, Sat, Kabel) | 4 010 | 4,7 % | |
| Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/Wholesale PSTN | 2 234 | 1,2 % | |
| Wholesale gebündelte Anschlüsse | 122 | 13,1 % | |
| Wholesale entbündelte Anschlüsse | 237 | 6,8 % | |
| GRIECHENLAND | Mobilfunk-Kunden | 7 666 | 2,6 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 2 569 | (1,3) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 646 | 8,7 % | |
| RUMÄNIEN | Mobilfunk-Kunden | 5 869 | (10,9) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 998 | (5,2) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 198 | (0,9) % | |
| UNGARN | Mobilfunk-Kunden | 5 301 | 1,9 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 650 | (1,0) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 1 044 | 4,8 % | |
| POLEN | Mobilfunk-Kunden | 11 221 | (8,2) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 20 | 45,0 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 16 | 6,3 % | |
| TSCHECHISCHE REPUBLIK | Mobilfunk-Kunden | 6 002 | 2,9 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 147 | 4,1 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 133 | 2,3 % | |
| KROATIEN | Mobilfunk-Kunden | 2 332 | (1,5) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 1 004 | (3,0) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 771 | 2,5 % | |
| SLOWAKEI | Mobilfunk-Kunden | 2 226 | 0,9 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 847 | 0,9 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 625 | 5,8 % | |
| ÖSTERREICH | Mobilfunk-Kunden | 4 365 | 19,2 % |
| ÜBRIGEa | Mobilfunk-Kunden | 3 525 | (1,0) % |
| Festnetz-Anschlüsse | 364 | (5,2) % | |
| Breitband-Anschlüsse | 284 | (2,8) % |
Das europäische Marktumfeld, in dem sich unsere Landesgesellschaften bewegen, war
im Jahresverlauf 2017 immer noch von einer hohen Wettbewerbsintensität geprägt. Dank
unseres konvergenten Produkt-Portfolios "MagentaOne" konnten wir uns den Herausforderungen
erfolgreich stellen: Zum 30. September 2017 verbuchten wir einen Zugewinn von rund
43,1 % bei unseren FMC-Kunden. Als konstanter Umsatztreiber hat sich auch unser TV-Geschäft
etabliert. Im Mobilfunk-Geschäft haben wir die Zahl der werthaltigen Vertragskunden
gegenüber dem Jahresende 2016 auf 25,1 Mio. erhöhen können. Im Festnetz treiben wir
konsequent den Ausbau von schnellen glasfaserbasierten Anschlüssen (FTTH, FTTB und
FTTC) voran. Im Rahmen unserer paneuropäischen Netzstrategie steigerten wir auch die
Anzahl der IP-Anschlüsse, v. a. indem wir klassische PSTN-Anschlüsse auf IP-Technologie
migrierten.
Am Ende der ersten neun Monate 2017 verzeichneten wir insgesamt 48,2 Mio. Mobilfunk-Kunden
- damit erreichten wir eine leicht positive Entwicklung bei unseren Mobilfunk-Kunden
gegenüber dem Jahresendwert 2016; gegenüber dem Halbjahr fällt das Wachstum deutlicher
aus. Ursächlich für das Wachstum gegenüber 2016 war die positive Entwicklung im werthaltigen
Vertragskunden-Geschäft v. a. bei den Landesgesellschaften in Ungarn, Polen und der
Tschechischen Republik. Insgesamt erzielten wir im Vertragskunden-Geschäft einen Zuwachs
von 3,3 % bzw. rund 804 Tsd. Kunden und setzten den Wachstumstrend damit weiter erfolgreich
fort. Der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand lag zum Ende des dritten
Quartals 2017 bei 52,1 %. Unsere Kunden profitierten durch den konsequenten Ausbau
unserer Mobilfunk-Netze mit 4G/LTE-Technologie von einer größeren Netzabdeckung mit
schneller, mobiler Breitband-Anbindung. So versorgten wir zum 30. September 2017 in
den Ländern unseres operativen Segments bereits 93 % der Bevölkerung mit LTE und erreichten
somit insgesamt rund 105 Mio. Einwohner. Dass unsere Kunden diese hohen Bandbreiten
nutzen, zeigen nicht nur die in Anspruch genommenen hohen Datenvolumen, sondern auch
die Verkaufszahlen mobiler Endgeräte: Der Anteil an Smartphones lag Ende September
2017 bei 81 % und stieg gegenüber dem Vorjahr weiter an. Infolgedessen konnten wir
die Kundenverluste im Prepaid-Geschäft komplett auffangen. Die Effekte aus den regulierungsbedingten
Prepaid-Registrierungsvorschriften in Polen wirkten sich weiterhin negativ auf die
Kundenentwicklung aus. Im Vergleich zum Halbjahr erzielten wir aber wieder insgesamt
ein leichtes Plus bei den Prepaid-Kunden.
Unser TV- und Entertainment-Angebot zeigte auch in den ersten neun Monaten 2017 positive
Impulse: So wuchs die Anzahl der TV-Kunden gegenüber dem Jahresende 2016 um 3,7 %
auf 4,2 Mio.; dabei entfiel ein Großteil der Nettozuwächse von 151 Tsd. Kunden auf
unsere Landesgesellschaften in Ungarn und der Slowakei.
In allen unseren integrierten Ländern bieten wir unseren Kunden unser konvergentes
Produkt-Portfolio "MagentaOne" an und konnten bis zum Ende der ersten neun Monate
2017 bereits 2,0 Mio. FMC-Kunden gewinnen; v. a. in Griechenland stieg die Nachfrage
deutlich an. Auch im Geschäftskundensegment vertreiben wir das Produkt "MagentaOne
Business" mit wachsendem Erfolg. Das technische Grundgerüst für FMC-Produkte ist ein
vereinfachtes und standardisiertes Netzwerk auf IP-Technologie. Insgesamt haben wir
bereits fünf Landesgesellschaften auf IP-Technologie umgestellt. Wir konnten mit einem
Wachstum von 10,7 % gegenüber Dezember 2016 nun einen Bestand von 5,6 Mio. IP-basierten
Anschlüssen verzeichnen. Der Anteil der IP-basierten Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen
lag bei rund 66,0 %. Die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse lag in unserem operativen
Segment Europa zum 30. September 2017 bei 8,4 Mio. und reduzierte sich leicht gegenüber
dem Jahresende 2016.
Bei den Breitband-Anschlüssen Retail verzeichneten wir in den ersten neun Monaten
2017 ein Wachstum von 3,1 % auf insgesamt 5,6 Mio. Anschlüsse. Der Großteil des Nettozuwachses
entfiel auf glasfaserbasierte Anschlüsse und lag damit wieder deutlich über dem Wachstum
des DSL-Geschäfts. Zu diesem Zuwachs trugen v. a. Rumänien und Ungarn bei. Insgesamt
konnten wir die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser weiter erhöhen: Zum Stichtag
lag sie in unseren Landesgesellschaften bei rund 30 %. Dieser Erfolg bestärkt uns
darin, weiterhin in zukunftsweisende glasfaserbasierte Technologien zu investieren.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in % | Q1-Q3 2017 | |
| GESAMTUMSATZ | 2 781 | 2 860 | 2 945 | 2 900 | 1,6 % | 8 587 |
| Griechenland | 690 | 693 | 740 | 745 | (0,7) % | 2 123 |
| Rumänien | 230 | 236 | 240 | 242 | (0,8) % | 706 |
| Ungarn | 415 | 454 | 463 | 415 | 11,6 % | 1 332 |
| Polena | 364 | 378 | 376 | 373 | 0,8 % | 1 117 |
| Tschechische Republik | 237 | 248 | 255 | 239 | 6,7 % | 740 |
| Kroatien | 224 | 231 | 259 | 238 | 8,8 % | 714 |
| Slowakei | 183 | 185 | 186 | 191 | (2,6) % | 554 |
| Österreich | 228 | 215 | 222 | 219 | 1,4 % | 665 |
| Übrigeb | 260 | 268 | 277 | 300 | (7,7) % | 806 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 324 | 357 | 400 | 424 | (5,7) % | 1 081 |
| EBIT-Marge % | 11,7 | 12,5 | 13,6 | 14,6 | 12,6 | |
| Abschreibungen | (553) | (557) | (558) | (591) | 5,6 % | (1 668) |
| EBITDA | 877 | 913 | 959 | 1 015 | (5,5) % | 2 749 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (12) | (33) | (49) | (22) | n. a. | (94) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 889 | 947 | 1 007 | 1 037 | (2,9) % | 2 843 |
| Griechenland | 266 | 273 | 303 | 300 | 1,0 % | 842 |
| Rumänien | 37 | 39 | 43 | 53 | (18,9) % | 119 |
| Ungarn | 109 | 141 | 168 | 145 | 15,9 % | 418 |
| Polena | 100 | 125 | 88 | 125 | (29,6) % | 313 |
| Tschechische Republik | 100 | 100 | 101 | 103 | (1,9) % | 301 |
| Kroatien | 84 | 96 | 108 | 103 | 4,9 % | 288 |
| Slowakei | 77 | 81 | 86 | 83 | 3,6 % | 244 |
| Österreich | 89 | 69 | 73 | 79 | (7,6) % | 231 |
| Übrigeb | 28 | 22 | 37 | 45 | (17,8) % | 87 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 32,0 | 33,1 | 34,2 | 35,8 | 33,1 | |
| CASH CAPEX | (475) | (403) | (395) | (876) | 54,9 % | (1 273) |
| Q1-Q3 2016 | Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 8 458 | 1,5 % | 11 454 |
| Griechenland | 2 131 | (0,4) % | 2 883 |
| Rumänien | 718 | (1,7) % | 985 |
| Ungarn | 1 226 | 8,6 % | 1 673 |
| Polena | 1 094 | 2,1 % | 1 488 |
| Tschechische Republik | 701 | 5,6 % | 959 |
| Kroatien | 688 | 3,8 % | 925 |
| Slowakei | 564 | (1,8) % | 766 |
| Österreich | 635 | 4,7 % | 855 |
| Übrigeb | 864 | (6,7) % | 1 132 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1 133 | (4,6) % | 1 184 |
| EBIT-Marge % | 13,4 | 10,3 | |
| Abschreibungen | (1 746) | 4,5 % | (2 589) |
| EBITDA | 2 879 | (4,5) % | 3 773 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (57) | (64,9) % | (93) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 2 936 | (3,2) % | 3 866 |
| Griechenland | 835 | 0,8 % | 1 120 |
| Rumänien | 129 | (7,8) % | 175 |
| Ungarn | 415 | 0,7 % | 539 |
| Polena | 345 | (9,3) % | 482 |
| Tschechische Republik | 302 | (0,3) % | 400 |
| Kroatien | 280 | 2,9 % | 374 |
| Slowakei | 240 | 1,7 % | 302 |
| Österreich | 217 | 6,5 % | 258 |
| Übrigeb | 172 | (49,4) % | 215 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 34,7 | 33,8 | |
| CASH CAPEX | (2 187) | 41,8 % | (2 600) |
Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen
der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene
des operativen Segments.
a
Seit dem 1. September 2017 wird das Geschäft der T-Systems Polska Sp. z o.o., das
bisher organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet war, im operativen
Segment Europa ausgewiesen. Die Werte aus Vorperioden wurden nicht angepasst.
b
"Übrige" enthält die Landesgesellschaften der Länder Albanien, EJR Mazedonien und
Montenegro sowie ICSS (International Carrier Sales & Solutions), ICSS-Geschäft der
Local Business Units, GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters.
Unser operatives Segment Europa erzielte in den ersten neun Monaten 2017 einen Gesamtumsatz
von 8,6 Mrd. € und steigerte sich somit gegenüber der Vergleichsperiode leicht um
1,5 %. Auch organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Wechselkurse,
lag der Umsatz leicht über Vorjahresniveau.
Im Bereich der strategischen Wachstumsfelder haben unsere Landesgesellschaften in
den ersten neun Monaten 2017 ein deutliches Umsatzplus von 11,4 % erwirtschaftet.
So betrug der Anteil der Wachstumsfelder am Segmentumsatz rund 32,6 %. Einen wesentlichen
Beitrag hierzu leistete das mobile Datengeschäft mit einem deutlichen Umsatzplus von
16,5 %. Der Umsatz stieg damit auf 1,2 Mrd. € gegenüber der Vorjahresperiode. Alle
Länder unseres operativen Segments, insbesondere Polen, Griechenland und Österreich
trugen hierzu bei. Auch das TV- und Breitband-Geschäft setzte seinen Aufwärtstrend
dank unseres innovativen TV- und Programm-Managements der vergangenen Quartale fort:
In den ersten neun Monaten 2017 stieg der TV-Umsatz um 7,1 % auf 372 Mio. € sowie
der Breitband-Umsatz um 2,8 % auf 531 Mio. €. In den ersten neun Monaten des Jahres
2017 zeigte unser Geschäftskundenbereich B2B/ICT wachsende Umsatzzahlen im Vergleich
zum Vorjahr. Bei fortgeführter Transformation unseres Kerngeschäfts hin zu wichtigen
Wachstumsfeldern schlägt sich vor allem die Digitalisierung von Unternehmen und der
öffentlichen Hand positiv in der Umsatzentwicklung nieder. Vor allem "MagentaOne Business",
konvergente Lösungen für den Mittelstand, Internet of Things (IoT) Lösungen und ICT
Lösungen tragen zum Wachstum bei. Im Bereich ICT lag das Wachstum doppelt so hoch
wie das Marktwachstum. Angebote zur Digitalisierung für Geschäftskunden werden das
Wachstum des B2B Europageschäfts auch in den kommenden Jahren weiter stärken.
Daneben verzeichneten wir höhere Umsätze bei den Endgeräteverkäufen sowie bei den
Visitoren. Mit diesen Zuwächsen konnten wir insgesamt auf Segmentebene dem Umsatzrückgang
- im Wesentlichen bei der Sprachtelefonie - entgegenwirken. Aus Länderperspektive
betrachtet hatten in den ersten neun Monaten 2017 v. a. die Länder Ungarn, Österreich,
die Tschechische Republik und Kroatien den größten positiven Effekt auf die organische
Umsatzentwicklung. Dadurch konnten rückläufige Umsätze im Wesentlichen in Rumänien,
Albanien und der Slowakei ausgeglichen werden. Die hohe Wettbewerbsintensität auf
den Telekommunikationsmärkten sowie geringere Roaming-Regulierungsentgelte wirkten
sich in vielen Ländern unseres Segments negativ auf unsere organischen Umsätze aus.
Unser operatives Segment Europa erzielte in den ersten neun Monaten 2017 ein bereinigtes
EBITDA von 2,8 Mrd. €; das sind 3,2 % weniger als in der Vorjahresperiode. Organisch
betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Wechselkurse sowie bereinigt um die
konzerninterne Verschiebung zum neuen Vorstandsbereich Technologie und Innovation,
reduzierte sich das bereinigte EBITDA nur leicht um 1,0 %.
Der positive Umsatzeffekt wurde insbesondere durch höhere Marktinvestitionen sowie
B2B/ICT Kosten überkompensiert. Eine verbesserte Kosteneffizienz wirkte sich hingegen
positiv auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung auf Segmentebene aus. Aus Länderperspektive
ist das leicht rückläufige organische bereinigte EBITDA im Wesentlichen auf die Entwicklungen
unserer Landesgesellschaften in Polen, Rumänien und Albanien zurückzuführen. Dem gegenüber
standen höhere bereinigte EBITDA-Beiträge v. a. in Österreich und Griechenland. Des
Weiteren wirkten sich neben Entscheidungen von Regulierungsbehörden bereits im Vorjahr
eingeführte Sondersteuern sowie eine seit Januar 2017 in Griechenland im Rahmen eines
weiteren Maßnahmenpakets eingeführte Steuer auf Breitband-Internet-Zugänge belastend
auf die Entwicklung des bereinigten EBITDA aus.
Unser EBITDA reduzierte sich gegenüber der Vorjahresperiode 2016 um 4,5 % auf 2,7
Mrd. €. Zum einen bedingt durch den Rückgang des bereinigten EBITDA und zum anderen
aufgrund von gestiegenen negativen Sondereinflüssen. Organisch betrachtet reduzierte
sich das EBITDA um 2,4 %.
Griechenland. In Griechenland lagen die Umsätze in den ersten neun Monaten 2017 mit
2,1 Mrd. € auf Vorjahresniveau. Dazu konnte die positive Umsatzentwicklung im Festnetz-Geschäft,
insbesondere im Wholesale-Geschäft beitragen. Gute Zuwachsraten bei unserem FMC-Produkt
"CosmoteOne" schlugen sich auch in einer gestiegenen Anzahl an DSL-Anschlüssen nieder;
davon profitierte auch unser Breitband- und TV-Geschäft mit höheren Umsätzen. Insgesamt
konnten wir somit die negativen Effekte aus der Sprachtelefonie ausgleichen. Die Umsätze
im Mobilfunk-Geschäft lagen auf Vorjahresniveau, wobei die preis- und mengenbedingt
rückläufigen Umsätze bei der Sprachtelefonie durch steigende Umsätze im Geschäft mit
mobilen Datendiensten und bei den Visitoren nahezu ausgeglichen wurden. Unser Geschäftskundenbereich
B2B/ICT lag über dem Vorjahreszeitraum.
In den ersten neun Monaten 2017 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland leicht über
dem Vorjahresniveau bei 842 Mio. €. Einsparungen bei den indirekten Kosten konnten
die insgesamt höheren direkten Kosten kompensieren.
Ungarn. In Ungarn stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten 2017 im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 8,6 % auf 1,3 Mrd. €. Organisch, d. h. unter der Annahme konstanter
Wechselkurse, stieg der Umsatz um 7,4 %. Wachstumstreiber war das Festnetz-Geschäft
mit einem deutlichen Umsatzanstieg im Geschäftskundenbereich B2B/ICT. Auch das TV-
Geschäft leistete einen positiven Beitrag zu den Gesamtumsätzen. Unser FMC-Angebot
"MagentaOne" trug ebenfalls sowohl im Privatkunden- als auch im Geschäftskundensegment
hierzu bei. Auch das Mobilfunk-Geschäft zeigte höhere Umsätze bei den mobilen Datendiensten,
die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,8 % zulegten. Die Umsätze aus Endgeräteverkäufen
entwickelten sich ebenfalls deutlich positiv. Dadurch konnten wir die niedrigeren
Sprachumsätze mehr als ausgleichen. Nicht zuletzt trug unser schnelles Mobilfunk-Netz
und dessen hohe Reichweite zu der insgesamt positiven Entwicklung im Mobilfunk-Geschäft
bei.
Das bereinigte EBITDA stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7 % und lag somit
bei 418 Mio. €. Organisch betrachtet blieb das bereinigte EBITDA nahezu stabil. Zudem
wirkte sich ein im ersten Quartal des Vorjahres erfasster positiver Einmaleffekt belastend
auf die bereinigte EBITDA-Entwicklung aus.
Österreich. Österreich erzielte in den ersten neun Monaten 2017 einen Umsatz von 665
Mio. €, das sind 4,7 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Wesentlichen ist dies auf
das mobile Datengeschäft zurückzuführen, das volumenbedingt weiter anstieg und einen
Anteil am Gesamtumsatz von rund 33 % erreichte. Zudem wirkten gestiegene Visitoren-Umsätze
sowie ein Einmaleffekt aus dem ersten Quartal 2017 positiv auf die Umsatzentwicklung.
Insgesamt konnten diese positiven Umsatzeffekte die Umsatzrückgänge bei SMS-Diensten
sowie aus dem Verkauf von mobilen Endgeräten überkompensieren.
Die Umsatzentwicklung schlägt sich auch im bereinigten EBITDA nieder, das in den ersten
neun Monaten 2017 deutlich stieg und 231 Mio. € betrug.
In unserem operativen Segment Europa sank das EBIT in den ersten neun Monaten 2017
um 4,6 % auf 1,1 Mrd. €. Ursächlich hierfür war die rückläufige EBITDA-Entwicklung.
Positiv wirkten sich geringere Abschreibungen auf das EBIT aus.
In den ersten neun Monaten 2017 wies unser operatives Segment Europa einen Cash Capex
in Höhe von 1,3 Mrd. € aus. Der Rückgang in Höhe von 0,9 Mrd. € resultierte hauptsächlich
aus dem im Vorjahr getätigten Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen in Polen. Im laufenden
Jahr 2017 erwarben wir in geringem Umfang Mobilfunk-Spektren in Griechenland. Ohne
Berücksichtigung der Effekte aus dem Erwerb von Spektrum stieg der Cash Capex auf
Segmentebene um 7,1 % im Vergleich zur Vorjahresperiode, im Wesentlichen aufgrund
der Aktivitäten im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie, insbesondere in Griechenland
und Rumänien und das sowohl im Mobilfunk- als auch im Festnetz-Geschäft.
Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie
die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.
| 30.09.2017 | 30.06.2017 | Veränderung 30.09.2017/30.06.2017 in % |
31.12.2016 | Veränderung 30.09.2017/31.12.2016 in % |
30.09.2016 | |
| AUFTRAGSEINGANG Mio. € | 3 936 | 2 569 | n. a. | 6 851 | n. a. | 4 356 |
| COMPUTING & DESKTOP SERVICES | ||||||
| Anzahl der betreuten Server Stück | 67 351 | 65 390 | 3,0 % | 74 336 | (9,4) % | 71 886 |
| Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme Mio. Stück | 1,90 | 1,81 | 5,0 % | 1,77 | 7,3 % | 1,77 |
| SYSTEMS INTEGRATION | ||||||
| Fakturierte Stunden Mio. | 5,2 | 3,5 | n. a. | 7,1 | n. a. | 5,3 |
| Utilization Rate % | 83,0 | 82,7 | 0,3 % p | 83,3 | (0,3) % p | 83,3 |
| Veränderung 30.09.2017/30.09.2016 in % | |
| AUFTRAGSEINGANG | (9,6) % |
| COMPUTING & DESKTOP SERVICES | |
| Anzahl der betreuten Server | (6,3) % |
| Anzahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme | 7,3 % |
| SYSTEMS INTEGRATION | |
| Fakturierte Stunden | (1,9) % |
| Utilization Rate | (0,3) % p |
In den ersten neun Monaten 2017 entwickelte sich der Auftragseingang unseres operativen
Segments Systemgeschäft gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum rückläufig. Wir
haben auch in 2017 erfolgreich neue Verträge abgeschlossen, allerdings konnte das
Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums nicht erreicht werden. Im Vorjahr waren mehrere
Großaufträge enthalten, die so im Berichtszeitraum nicht wiederholt werden konnten.
Dies wird zu einem hinter unserer Erwartung liegenden Auftragseingang für das Geschäftsjahr
2017 führen. Der Grund für den geringeren Auftragseingang liegt u. a. auch in der
zunehmenden Entwicklung des Marktes weg vom klassischen IT-Geschäft hin zum Cloud-
und Digitization-Geschäft und den damit verbundenen kürzeren Vertragslaufzeiten. Einhergehend
mit diesem Trend entwickelten sich unsere strategischen Wachstumsfelder Cloud mit
einem Umsatzwachstum in Höhe von 16,1 % und Internet of Things mit einem Umsatzwachstum
in Höhe von 13,0 % gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres positiv. Ein wichtiger
Baustein für den Ausbau dieser Geschäftsfelder bleiben dabei strategische Partnerschaften.
Das heißt, wir bieten Lösungen unserer Partner aus unseren Rechenzentren in Deutschland
an. Dabei spielen die Aspekte Sicherheit und Hochverfügbarkeit für T-Systems und für
unsere Kunden eine wichtige Rolle. Der zu Beginn des Jahres erfolgreich gestartete
Geschäftsbereich Telekom Security stellt ein wichtiges Fundament unserer Wachstumsstrategie
in digitale Zukunftsfelder dar. Wir bieten mit unseren Internet of Things- und Cloud-Lösungen
weiterhin die Standbeine der Digitalisierung sowie die dazu passenden Sicherheitslösungen
an.
Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, modernisieren und konsolidieren
wir zum einen unsere ICT-Ressourcen kontinuierlich, zum anderen investieren wir in
Zukunftsfelder. Bei den Rechenzentren konnten wir durch den technischen Fortschritt
immer größere und leistungsstärkere Einheiten errichten - dies wirkt auch positiv
auf unsere Kosteneffizienz. Durch das Herauslösen der Telekom IT aus dem operativen
Segment Systemgeschäft sank die Anzahl der betreuten Server um 6,3 % gegenüber dem
30. September 2016. Die Zahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme wuchs im Vergleich
zum 30. September 2016 um 7,3 %.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in % | Q1-Q3 2017 | |
| GESAMTUMSATZ | 1 704 | 1 688 | 1 707 | 1 674 | 2,0 % | 5 099 |
| Umsatz extern | 1 369 | 1 349 | 1 352 | 1 349 | 0,2 % | 4 069 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (37) | 0 | (1 282) | (31) | n. a. | (1 319) |
| EBIT-wirksame Sondereinflüsse | (35) | (42) | (1 319) | (67) | n. a. | (1 396) |
| EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) | (2) | 41 | 38 | 37 | 2,7 % | 76 |
| EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | (0,1) | 2,4 | 2,2 | 2,2 | 1,5 | |
| Abschreibungen | (98) | (97) | (1 338) | (118) | n. a. | (1 533) |
| EBITDA | 61 | 97 | 56 | 87 | (35,6) % | 214 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (35) | (39) | (74) | (52) | (42,3) % | (148) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 96 | 136 | 131 | 139 | (5,8) % | 362 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 5,6 | 8,1 | 7,7 | 8,3 | 7,1 | |
| CASH CAPEX | (86) | (91) | (87) | (85) | (2,4) % | (264) |
| Q1-Q3 2016 | Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 5 252 | (2,9) % | 6 993 |
| Umsatz extern | 4 296 | (5,3) % | 5 678 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (41) | n. a. | (150) |
| EBIT-wirksame Sondereinflüsse | (194) | n. a. | (276) |
| EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) | 152 | (50,0) % | 126 |
| EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 2,9 | 1,8 | |
| Abschreibungen | (309) | n. a. | (428) |
| EBITDA | 268 | (20,1) % | 278 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (178) | 16,9 % | (252) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 446 | (18,8) % | 530 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 8,5 | 7,6 | |
| CASH CAPEX | (259) | (1,9) % | (402) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug in den ersten neun
Monaten 5,1 Mrd. € und lag um 2,9 % unter dem Vorjahresvergleichszeitraum. Diese Umsatzentwicklung
resultiert in erster Linie aus dem im ersten Quartal des Vorjahres erfolgten Abschluss
der Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien. Während die Umsatzentwicklung
des ersten Quartals entsprechend rückläufig verlief, zeigen das zweite und dritte
Quartal im Vorjahresvergleich insgesamt eine stabile Umsatzentwicklung. Unser Telekommunikationsgeschäft
verzeichnet im Vorjahresvergleichszeitraum, bereinigt um den oben genannten Mauteffekt,
ein Umsatzwachstum. Dem entgegengesetzt steht der anhaltende Umsatzrückgang in unserem
klassischen IT-Geschäft, geprägt von einer generell rückläufigen Preisentwicklung
im Markt sowie dem rückläufigen Auftragseingang, insbesondere auch im internationalen
Bereich. Leicht positive Umsatzeffekte zum Vorjahr resultieren aus unseren Wachstumsfeldern
Cloud und Internet of Things sowie aus Umsätzen der neu gestarteten Telekom Security.
In den ersten neun Monaten 2017 ging das bereinigte EBITDA im Vorjahresvergleich um
84 Mio. € auf 362 Mio. € zurück. Dies ist im Wesentlichen auf die im ersten Quartal
des Vorjahres abgeschlossene Aufbauphase des Mauterhebungssystems in Belgien und dem
damit im ersten Quartal des Vorjahres verbundenen positiven EBITDA-Effekt zurückzuführen.
Darüber hinaus sah sich das Segment den Rahmenbedingungen eines angespannten ICT-Marktes,
bilanziellen Risikovorsorgemaßnahmen für einzelne Großkundenverträge sowie der All
IP-Umstellung einiger unserer Kundenverträge ausgesetzt. Dennoch verzeichnete das
operative Segment Systemgeschäft im zweiten und dritten Quartal 2017 im Vergleich
zum Vorjahresvergleichszeitraum insgesamt einen Anstieg des bereinigten EBITDA.
Das EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft ging in den ersten neun Monaten
gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 54 Mio. € auf 214 Mio. € zurück, im Wesentlichen
aufgrund der beim bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte, teilweise kompensiert
durch die um 30 Mio. € niedrigeren negativen Sondereinflüsse, bedingt durch höhere
Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen im Vorjahr.
Das bereinigte EBIT unseres operativen Segments Systemgeschäft sank gegenüber den
ersten neun Monaten 2016 um 76 Mio. €. Insbesondere der beim EBITDA beschriebene Einmaleffekt
im Vorjahr trug zu dieser Entwicklung bei. Die planmäßigen Abschreibungen lagen unter
dem Vorjahresniveau. Der Rückgang des Auftragseingangs führte im dritten Quartal zu
einer Überprüfung der Werthaltigkeit der Vermögenswerte. In der Folge wurde eine Wertminderung
des Goodwills in Höhe von 1,2 Mrd. € erfasst. Aus diesem Grund verringerte sich das
EBIT deutlich um 1,3 Mrd. € auf minus 1,3 Mrd. €.
Der Cash Capex des operativen Segments Systemgeschäft lag im Berichtszeitraum bei
264 Mio. € und ist damit im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum um 1,9 % gestiegen.
Unsere Investitionen stehen im Zusammenhang mit der zunehmenden Weiterentwicklung
der Digitalisierung. Deshalb investieren wir in digitale Zukunftsfelder, wie Digitale
Transformation und Internet of Things, Cloud Computing oder Cyber Security. Auch der
weitere Ausbau des europäischen Mautsystems trägt zu einem erhöhten Investitionsbedarf
bei.
Seit dem 1. Januar 2017 berichten wir über das operative Segment "Group Development".
Group Development steuert ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv und entwickelt
diese wertsteigernd. Für weitere Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur
verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung",
Seite 8, sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss,
Seite 44 f.
| 30.09.2017 | 30.06.2017 | Veränderung 30.9.2017/30.06.2017 in % | 31.12.2016 | Veränderung 30.09.2017/31.12.2016 in % | ||
| NIEDERLANDE | Mobilfunk-Kunden | 3 876 | 3 830 | 1,2 % | 3 746 | 3,5 % |
| Festnetz-Anschlüsse | 188 | 184 | 2,2 % | 164 | 14,6 % | |
| Breitband-Anschlüsse | 188 | 184 | 2,2 % | 164 | 14,6 % |
| 30.09.2016 | Veränderung 30.09.2017/30.09.2016 in % | ||
| NIEDERLANDE | Mobilfunk-Kunden | 3 703 | 4,7 % |
| Festnetz-Anschlüsse | - | n. a. | |
| Breitband-Anschlüsse | - | n. a. |
In den ersten neun Monaten 2017 konnte die T-Mobile Netherlands aufgrund einer erfolgreichen
Neupositionierung am Markt einen Kundenzuwachs im Mobilfunkgeschäft im Privat- und
Geschäftskundensegment von 3,5 % verzeichnen. Dies ist im Wesentlichen auf das im
ersten Quartal eingeführte neue Tarifportfolio und den damit verbesserten Marktangang
zurückzuführen. Auch das erst Ende 2016 von Vodafone erworbene Privatkunden-Festnetzgeschäft
konnte in den ersten drei Quartalen 2017 ein Kundenwachstum von 14,6 % generieren.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in % | Q1-Q3 2017 | |
| GESAMTUMSATZ | 595 | 562 | 545 | 588 | (7,3) % | 1 702 |
| Niederlande | 341 | 345 | 327 | 332 | (1,5) % | 1 014 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 686 | 388 | 343 | 154 | n. a. | 1 417 |
| Abschreibungen | (71) | (71) | (72) | (85) | 15,3 % | (215) |
| EBITDA | 758 | 460 | 415 | 239 | 73,6 % | 1 632 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 519 | 223 | 195 | (12) | n. a. | 937 |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 238 | 236 | 220 | 251 | (12,4) % | 695 |
| Niederlande | 110 | 119 | 98 | 91 | 7,7 % | 328 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 40,0 | 42,0 | 40,4 | 42,7 | 40,8 | |
| CASH CAPEX | (81) | (57) | (76) | (69) | (10,1) % | (215) |
| Q1-Q3 2016 | Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 1 736 | (2,0) % | 2 347 |
| Niederlande | 975 | 4,0 % | 1 331 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 3 012 | (53,0) % | 2 730 |
| Abschreibungen | (262) | 17,9 % | (760) |
| EBITDA | 3 274 | (50,2) % | 3 490 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 2 543 | (63,2) % | 2 547 |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 730 | (4,8) % | 943 |
| Niederlande | 281 | 16,7 % | 358 |
| EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 42,1 | 40,2 | |
| CASH CAPEX | (202) | (6,4) % | (271) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich in
den ersten neun Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,0 %. Negativ wirkte
sich der entfallene Umsatz im Zusammenhang mit der Veräußerung der Strato auf den
Gesamtumsatz aus. Der Umsatz der DFMG blieb gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
nahezu unverändert. Positiv wirkte sich im Wesentlichen die Umsatzentwicklung der
T-Mobile Netherlands aus.
Das EBITDA reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Mrd. € auf 1,6 Mrd.
€. Im Rahmen der kontinuierlichen Analyse unseres Beteiligungsportfolios, mit dem
Fokus auf die angemessene Weiterentwicklung der Unternehmen, haben wir die Strato
zum 31. März 2017 sowie unsere restlichen Anteile an der Scout24 AG zum 23. Juni 2017
verkauft. Aus den Veräußerungen ergaben sich als Sondereinflüsse erfasste Erträge
in Höhe von rund 0,7 Mrd. €. Weiterhin wurden im dritten Quartal positive Sondereinflüsse
in Höhe von 0,2 Mrd. € wirksam, welche aus einer im Juli 2017 abgeschlossenen Vergleichsvereinbarung
mit BT stammen. Im Vorjahresvergleichszeitraum waren im Saldo positive Sondereinflüsse
in Höhe von 2,5 Mrd. € enthalten; diese resultierten überwiegend aus der Veräußerung
unseres Anteils am Joint Venture EE.
Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,8 %. Vermindernd auf das bereinigte EBITDA
wirkten sich entfallene Wertbeiträge im Zusammenhang mit der Veräußerung der Strato
aus. Ein weiterer Treiber hinter dem Rückgang des operativen Segments sind Einmaleffekte
sowie Effekte aus der zu Jahresbeginn erfolgten Umgliederung der DFMG. In der T-Mobile
Netherlands stieg das bereinigte EBITDA gegenüber dem Vorjahr um 16,7 %. Im Wesentlichen
ist dies auf geringere Marktinvestitionen durch einen höheren Anteil an SIM Only-Verträgen
sowie eine signifikante Reduktion der Gemeinkosten im Rahmen eines Transformationsprogrammes
zurückzuführen.
Das EBIT sank gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um 1,6 Mrd. € auf 1,4 Mrd.
€. Ursache hierfür sind die beim EBITDA beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen
lagen, teilweise auch aufgrund der Entkonsolidierung der Strato, unter dem Niveau
des Vorjahres.
Der Cash Capex unseres operativen Segments Group Development stieg in den ersten drei
Quartalen 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,4 %, v. a. bei der T-Mobile
Netherlands durch die Akquisition des Privatkunden-Festnetzgeschäfts von Vodafone.
Informationen zu Auswirkungen unserer Beteiligungen auf das Finanzergebnis finden
sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns", Seite 10 ff.
Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 8, sowie
die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 44 f.
| Q1 2017 | Q2 2017 | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in % | Q1-Q3 2017 | |
| GESAMTUMSATZ | 737 | 787 | 743 | 846 | (12,2) % | 2 268 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (292) | (282) | (321) | (376) | 14,6 % | (895) |
| Abschreibungen | (148) | (192) | (159) | (158) | (0,6) % | (500) |
| EBITDA | (144) | (90) | (162) | (219) | 26,0 % | (395) |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (16) | 1 | (47) | (78) | 39,7 % | (62) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | (128) | (90) | (115) | (141) | 18,4 % | (333) |
| CASH CAPEX | (242) | (239) | (231) | (222) | (4,1) % | (712) |
| Q1-Q3 2016 | Veränderung in % | Gesamtjahr 2016 | |
| GESAMTUMSATZ | 2 538 | (10,6) % | 3 467 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (1 378) | 35,1 % | (1 919) |
| Abschreibungen | (500) | 0,0 % | (676) |
| EBITDA | (878) | 55,0 % | (1 243) |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (501) | 87,6 % | (574) |
| EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | (377) | 11,7 % | (670) |
| CASH CAPEX | (656) | (8,5) % | (936) |
Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte
sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,6 %. Diese Entwicklung
ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bei der Telekom IT konzernintern neu
beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland nicht mehr verrechnet werden. Hinzu kamen
gesunkene konzerninterne Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude, im Wesentlichen
aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen, ein Umsatzrückgang bei Telekom Training
und geringere konzerninterne Umsätze bei Telekom IT aufgrund der reduzierten umsatzrelevanten
Kostenbasis. Des Weiteren wirkten sich die entfallenen Umsätze der DeTeMedien durch
den im Juni 2017 vollzogenen Verkauf aus. Einen positiven Einfluss auf den Umsatz
hatte die strukturelle Weiterentwicklung der Deutschen Telekom Services Europe (DTSE).
In der Berichtsperiode verbesserte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group
Headquarters & Group Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 44 Mio. €. Die
Verbesserung resultierte im Wesentlichen aus der Neuaufstellung unseres Vorstandsbereichs
Technologie und Innovation und aus einem reduzierten Personalbestand infolge des fortgesetzten
Personalumbaus bei Vivento. Positiv wirkten sich des Weiteren die höheren Erträge
im Bereich Grundstücke und Gebäude, im Wesentlichen aus Immobilienverkäufen, und die
geringeren operativen Kosten bei unseren Group Services aus. Gegenläufig belasteten
die gesunkenen konzerninternen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude und die
entfallenen Wertbeiträge durch den Verkauf der DeTeMedien das bereinigte EBITDA.
Insgesamt wirkten sich in der Berichtsperiode im Saldo negative Sondereinflüsse in
Höhe von 62 Mio. € auf das EBITDA aus. Diese ergaben sich hauptsächlich durch Aufwendungen
für Personalmaßnahmen und gegenläufig durch einen Ertrag aus der Veräußerung der DeTeMedien.
Im Vorjahreszeitraum hatten Aufwendungen, insbesondere für Personalmaßnahmen, die
negativen Sondereinflüsse in Höhe von 501 Mio. € geprägt.
Die Verbesserung des EBIT um 483 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultierte
aus einem verbesserten EBITDA. Die Abschreibungen lagen auf Vorjahresniveau.
Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 56 Mio. €, im Wesentlichen
aufgrund von höheren Fahrzeuganschaffungen und Bauleistungen sowie höheren Entwicklungsleistungen
im Vorstandsbereich Technologie und Innovation.
Bezüglich eingetretener Ereignisse nach Schluss der Berichtsperiode verweisen wir
auf die "Ereignisse nach der Berichtsperiode" im Konzern-Zwischenabschluss, Seite
52.
Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung
unseres Managements. Abweichend von den im zusammengefassten Lagebericht 2016 (Geschäftsbericht
2016, Seite 87 ff.) sowie im Konzern-Zwischenbericht zum 30. Juni 2017 (Seite 27)
veröffentlichten Prognosen, gehen wir davon aus, dass das bereinigte EBITDA des Konzerns
im Geschäftsjahr 2017 statt bislang rund 22,3 Mrd. € jetzt auf 22,4 Mrd. € bis 22,5
Mrd. € wachsen wird. Maßgeblich dafür ist die starke Entwicklung des Geschäfts im
operativen Segment USA. Aufgrund eines besser als erwarteten Geschäftsverlaufs hat
T-Mobile US ihre Prognose nach US-GAAP um 0,2 Mrd. US-$ angehoben. Unter Berücksichtigung
der Währungsumrechnung von US-$ in Euro sowie von Bewertungsunterschieden zwischen
US-GAAP und IFRS erwarten wir auf Konzernebene einen positiven Effekt von rund 0,1
Mrd. €. Eine weitere Anpassung der Prognose ergibt sich in unserem operativen Segment
Systemgeschäft bezüglich des Auftragseingangs. Dort erwarten wir nun im Vorjahresvergleich
einen Rückgang, statt des bisher erwarteten Anstiegs. Die übrigen abgegebenen Aussagen
behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Darüber hinaus gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches
Umfeld", Seite 8 f., in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue
Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer"
am Ende dieses Berichts verwiesen.
Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im
zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 dargestellten Risiko- und
Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2016, Seite 97 ff.). Ferner wird auf
den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.
Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect fanden im
März, Juli und im September 2017 weitere mündliche Verhandlungen statt. Die Gesellschafter
Deutsche Telekom AG und Daimler Financial Services AG haben auch Gegenansprüche wegen
der Pflichtverletzungen des Bundes hinsichtlich der Verzögerung des Maut-Starts geltend
gemacht.
Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im von der Unitymedia
Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren
haben die Kläger die geltend gemachte Forderung im Rahmen der Berufung auf ca. 527
Mio. € zzgl. Zinsen erhöht. Im parallel geführten Verfahren der Vodafone Kabel Deutschland
GmbH wurde die Klageforderung auf 540 Mio. € nebst ca. 11 Mio. € für vermeintlich
erlangten Zinsnutzen, jeweils zzgl. Zinsen angepasst. Ansprüche vor 2009 werden von
der Vodafone Kabel Deutschland GmbH nicht mehr geltend gemacht.
Reduzierung des Unternehmensbeitrags für die Postbeamtenversorgung.
Das Oberverwaltungsgericht Berlin hat die Berufung der Deutschen Telekom AG zurückgewiesen.
Die Entscheidung ist rechtskräftig, da die Deutsche Telekom AG auf die Einlegung von
Rechtsmitteln verzichtet hat. Das Verfahren ist damit beendet.
Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge der Bußgeldentscheidung der Europäischen
Kommission. Im Juni 2017 wurde der Slovak Telekom eine weitere, bislang nicht substantiierte
Schadensersatzklage von Benestra s. r. o. in Höhe von 59 Mio. € zugestellt. Des Weiteren
hat Orange Slovensko a. s. nach im Juni 2017 abgeschlossenen Vergleichsverhandlungen
ihre Klage zurückgenommen.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System,
wie auch nach Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen Risiken absehbar,
die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens
gefährden könnten.
| 30.09.2017 | 31.12.2016 | Veränderung | Veränderung in % |
30.09.2016 | |
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 18 344 | 26 638 | (8 294) | (31,1) % | 23 891 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 2 860 | 7 747 | (4 887) | (63,1) % | 7 527 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 9 196 | 9 362 | (166) | (1,8) % | 8 607 |
| Ertragsteuerforderungen | 160 | 218 | (58) | (26,6) % | 105 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 2 442 | 5 713 | (3 271) | (57,3) % | 4 194 |
| Vorräte | 1 520 | 1 629 | (109) | (6,7) % | 1 599 |
| Übrige Vermögenswerte | 1 795 | 1 597 | 198 | 12,4 % | 1 609 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 371 | 372 | (1) | (0,3) % | 250 |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 121 497 | 121 847 | (350) | (0,3) % | 119 226 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 63 577 | 60 599 | 2 978 | 4,9 % | 58 951 |
| Sachanlagen | 46 081 | 46 758 | (677) | (1,4) % | 45 148 |
| Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 601 | 725 | (124) | (17,1) % | 782 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 5 963 | 7 886 | (1 923) | (24,4) % | 8 583 |
| Aktive latente Steuern | 4 498 | 5 210 | (712) | (13,7) % | 5 136 |
| Übrige Vermögenswerte | 778 | 669 | 109 | 16,3 % | 626 |
| BILANZSUMME | 139 841 | 148 485 | (8 644) | (5,8) % | 143 117 |
| 30.09.2017 | 31.12.2016 | Veränderung | Veränderung in % | 30.09.2016 | |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | 25 937 | 33 126 | (7 189) | (21,7) % | 26 010 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 9 250 | 14 422 | (5 172) | (35,9) % | 8 959 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 8 516 | 10 441 | (1 925) | (18,4) % | 8 893 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 341 | 222 | 119 | 53,6 % | 247 |
| Sonstige Rückstellungen | 2 953 | 3 068 | (115) | (3,7) % | 2 850 |
| Übrige Schulden | 4 877 | 4 779 | 98 | 2,1 % | 4 962 |
| Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | 0 | 194 | (194) | n. a. | 99 |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | 74 850 | 76 514 | (1 664) | (2,2) % | 79 486 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 49 387 | 50 228 | (841) | (1,7) % | 53 349 |
| Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen | 8 185 | 8 451 | (266) | (3,1) % | 9 091 |
| Sonstige Rückstellungen | 3 220 | 3 320 | (100) | (3,0) % | 3 189 |
| Passive latente Steuern | 10 060 | 10 007 | 53 | 0,5 % | 9 514 |
| Übrige Schulden | 3 999 | 4 508 | (509) | (11,3) % | 4 343 |
| SCHULDEN | 100 787 | 109 640 | (8 853) | (8,1) % | 105 496 |
| EIGENKAPITAL | 39 055 | 38 845 | 210 | 0,5 % | 37 621 |
| Gezeichnetes Kapital | 12 189 | 11 973 | 216 | 1,8 % | 11 973 |
| Eigene Anteile | (49) | (50) | 1 | 2,0 % | (50) |
| 12 140 | 11 923 | 217 | 1,8 % | 11 923 | |
| Kapitalrücklage | 54 638 | 53 356 | 1 282 | 2,4 % | 53 348 |
| Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag | (38 656) | (38 727) | 71 | 0,2 % | (39 174) |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | (1 055) | 78 | (1 133) | n. a. | (2 459) |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 2 129 | 2 675 | (546) | (20,4) % | 4 799 |
| ANTEILE DER EIGENTÜMER DES MUTTERUNTERNEHMENS | 29 195 | 29 305 | (110) | (0,4) % | 28 437 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 9 859 | 9 540 | 319 | 3,3 % | 9 184 |
| BILANZSUMME | 139 841 | 148 485 | (8 644) | (5,8) % | 143 117 |
| Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in % | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Veränderung in % | |
| UMSATZERLÖSE | 18 251 | 18 105 | 0,8 % | 55 787 | 53 552 | 4,2 % |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2 081 | 386 | n. a. | 3 331 | 3 823 | (12,9) % |
| Bestandsveränderungen | (3) | 1 | n. a. | 31 | 7 | n. a. |
| Aktivierte Eigenleistungen | 563 | 532 | 5,8 % | 1 668 | 1 530 | 9,0 % |
| Materialaufwand | (8 910) | (8 975) | 0,7 % | (27 503) | (26 402) | (4,2) % |
| Personalaufwand | (3 817) | (3 836) | 0,5 % | (11 605) | (12 263) | 5,4 % |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (847) | (879) | 3,6 % | (2 443) | (2 549) | 4,2 % |
| Abschreibungen | (4 220) | (3 178) | (32,8) % | (10 568) | (9 471) | (11,6) % |
| BETRIEBSERGEBNIS | 3 098 | 2 156 | 43,7 % | 8 699 | 8 227 | 5,7 % |
| Zinsergebnis | (540) | (646) | 16,4 % | (1 688) | (1 931) | 12,6 % |
| Zinserträge | 74 | 53 | 39,6 % | 243 | 163 | 49,1 % |
| Zinsaufwendungen | (614) | (699) | 12,2 % | (1 931) | (2 094) | 7,8 % |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 3 | (1) | n. a. | 10 | 0 | n. a. |
| Sonstiges Finanzergebnis | (139) | 107 | n. a. | (1 990) | 431 | n. a. |
| FINANZERGEBNIS | (676) | (540) | (25,2) % | (3 669) | (1 500) | n. a. |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 2 421 | 1 616 | 49,8 % | 5 030 | 6 727 | (25,2) % |
| Ertragsteuern | (1 323) | (394) | n. a. | (1 931) | (1 442) | (33,9) % |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 1 098 | 1 222 | (10,1) % | 3 099 | 5 285 | (41,4) % |
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE | ||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) | 507 | 1 053 | (51,9) % | 2 129 | 4 799 | (55,6) % |
| Anteile anderer Gesellschafter | 591 | 169 | n. a. | 970 | 486 | 99,6 % |
| Gesamtjahr 2016 | |
| UMSATZERLÖSE | 73 095 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 4 180 |
| Bestandsveränderungen | (12) |
| Aktivierte Eigenleistungen | 2 112 |
| Materialaufwand | (37 084) |
| Personalaufwand | (16 463) |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (3 284) |
| Abschreibungen | (13 380) |
| BETRIEBSERGEBNIS | 9 164 |
| Zinsergebnis | (2 492) |
| Zinserträge | 223 |
| Zinsaufwendungen | (2 715) |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | (53) |
| Sonstiges Finanzergebnis | (2 072) |
| FINANZERGEBNIS | (4 617) |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 4 547 |
| Ertragsteuern | (1 443) |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3 104 |
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE | |
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) | 2 675 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 429 |
| Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in % | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Veränderung in % | |
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) Mio. € |
507 | 1 053 | (51,9) % | 2 129 | 4 799 | (55,6) % |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert Mio. Stück | 4 692 | 4 615 | 1,7 % | 4 692 | 4 615 | 1,7 % |
| ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT € | 0,11 | 0,23 | (52,2) % | 0,45 | 1,04 | (56,7) % |
| Gesamtjahr 2016 | |
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) Mio. € |
2 675 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert Mio. Stück | 4 625 |
| ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT € | 0,58 |
| Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Veränderung | |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 1 098 | 1 222 | (124) | 3 099 | 5 285 | (2 186) |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden | ||||||
| Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | (51) | (244) | 193 | 275 | (1 322) | 1 597 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | 17 | 75 | (58) | (86) | 407 | (493) |
| (34) | (169) | 135 | 189 | (915) | 1 104 | |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen | ||||||
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe | ||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 0 | 0 | 0 | 0 | (948) | 948 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (732) | 43 | (775) | (1 981) | (590) | (1 391) |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | ||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 1 | 2 | (1) | 4 | 7 | (3) |
| Erfolgsneutrale Änderung | (3) | (525) | 522 | 17 | (1 970) | 1 987 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten | ||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 106 | 117 | (11) | 372 | 415 | (43) |
| Erfolgsneutrale Änderung | (103) | (167) | 64 | (195) | (507) | 312 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | ||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 0 | (2) | 2 | 0 | 5 | (5) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 0 | (1) | 1 | (1) | 0 | (1) |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | (1) | 15 | (16) | (57) | 29 | (86) |
| (732) | (518) | (214) | (1 841) | (3 559) | 1 718 | |
| SONSTIGES ERGEBNIS | (766) | (687) | (79) | (1 652) | (4 474) | 2 822 |
| GESAMTERGEBNIS | 332 | 535 | (203) | 1 447 | 811 | 636 |
| ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE | ||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens | (24) | 385 | (409) | 1 188 | 443 | 745 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 356 | 150 | 206 | 259 | 368 | (109) |
| Gesamtjahr 2016 | |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3 104 |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden | |
| Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | (660) |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 0 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | 205 |
| (455) | |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen | |
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe | |
| Erfolgswirksame Änderung | (948) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 395 |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | |
| Erfolgswirksame Änderung | 2 282 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (2 323) |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten | |
| Erfolgswirksame Änderung | 328 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (457) |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | |
| Erfolgswirksame Änderung | 7 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 1 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | 39 |
| (676) | |
| SONSTIGES ERGEBNIS | (1 131) |
| GESAMTERGEBNIS | 1 973 |
| ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE | |
| Eigentümer des Mutterunternehmens | 1 306 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 667 |
| Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | ||||||
| Bezahltes Eigenkapital | Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital | Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis |
||||
| Gezeichnetes Kapital |
Eigene Anteile |
Kapital- rücklage |
Gewinnrücklagen einschl. Ergebnisvortrag |
Konzern- überschuss/ (-fehlbetrag) |
Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe |
|
| STAND ZUM 1. JANUAR 2016 | 11 793 | (51) | 52 412 | (38 969) | 3 254 | 427 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (58) | (2) | ||||
| Gewinnvortrag | 3 254 | (3 254) | ||||
| Dividendenausschüttung | (2 523) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 180 | 839 | ||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 155 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 1 | 2 | ||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 4 799 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | (900) | (1 434) | ||||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | (38) | |||||
| STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2016 | 11 973 | (50) | 53 348 | (39 174) | 4 799 | (1 009) |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2017 | 11 973 | (50) | 53 356 | (38 727) | 2 675 | (371) |
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (64) | (5) | ||||
| Gewinnvortrag | 2 675 | (2 675) | ||||
| Dividendenausschüttung | (2 794) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 216 | 1 175 | ||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 171 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 1 | 3 | ||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 2 129 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 187 | (1 268) | ||||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | ||||||
| STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2017 | 12 189 | (49) | 54 638 | (38 656) | 2 129 | (1 644) |
| Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | Summe | |||||
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| Neubewertungs- rücklage |
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
Sicherungs- instrumente |
At equity bilanzierte Unternehmen |
Steuern | ||
| STAND ZUM 1. JANUAR 2016 | (62) | 110 | 738 | (17) | (235) | 29 400 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | |||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (60) | |||||
| Gewinnvortrag | 0 | |||||
| Dividendenausschüttung | (2 523) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 1 019 | |||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 155 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 3 | |||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 4 799 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 2 | (1 966) | (92) | 5 | 29 | (4 356) |
| GESAMTERGEBNIS | 443 | |||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | 38 | 0 | ||||
| STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2016 | (60) | (1 856) | 646 | 26 | (206) | 28 437 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2017 | (60) | 69 | 609 | 27 | (196) | 29 305 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | |||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (69) | |||||
| Gewinnvortrag | 0 | |||||
| Dividendenausschüttung | (2 794) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 1 391 | |||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 171 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 4 | |||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 2 129 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 20 | 177 | (1) | (56) | (941) | |
| GESAMTERGEBNIS | 1 188 | |||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | - | |||||
| STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2017 | (60) | 89 | 786 | 26 | (252) | 29 195 |
| in Mio. € | Anteile anderer Gesellschafter | Gesamt Konzern-Eigenkapital |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2016 | 8 750 | 38 150 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | (1) | (1) |
| Transaktionen mit Eigentümern | 81 | 21 |
| Gewinnvortrag | - | 0 |
| Dividendenausschüttung | (97) | (2 620) |
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | - | 1 019 |
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 83 | 238 |
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | - | 3 |
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 486 | 5 285 |
| Sonstiges Ergebnis | (118) | (4 474) |
| GESAMTERGEBNIS | 368 | 811 |
| Transfer in Gewinnrücklagen | - | 0 |
| STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2016 | 9 184 | 37 621 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2017 | 9 540 | 38 845 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 8 | 8 |
| Transaktionen mit Eigentümern | 80 | 11 |
| Gewinnvortrag | - | 0 |
| Dividendenausschüttung | (122) | (2 916) |
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | - | 1 391 |
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 94 | 265 |
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | - | 4 |
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 970 | 3 099 |
| Sonstiges Ergebnis | (711) | (1 652) |
| GESAMTERGEBNIS | 259 | 1 447 |
| Transfer in Gewinnrücklagen | - | - |
| STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2017 | 9 859 | 39 055 |
| Q3 2017 | Q3 2016 | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Gesamtjahr 2016 | |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 2 421 | 1 616 | 5 030 | 6 727 | 4 547 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 4 220 | 3 178 | 10 568 | 9 471 | 13 380 |
| Finanzergebnis | 676 | 540 | 3 669 | 1 500 | 4 617 |
| Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften | 2 | 0 | (548) | (7) | (7) |
| Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen | 0 | 12 | (226) | (2 550) | (2 591) |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | (1 742) | 94 | (1 557) | 258 | 316 |
| Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen | 19 | (108) | (16) | (507) | (495) |
| Veränderung aktives Working Capital | (26) | 410 | (135) | 244 | (1 000) |
| Veränderung der Rückstellungen | 154 | (14) | (171) | (408) | (234) |
| Veränderung übriges passives Working Capital | (441) | (580) | (1 003) | (772) | (510) |
| Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern | (204) | (113) | (384) | (380) | (527) |
| Erhaltene Dividenden | 153 | 150 | 241 | 330 | 331 |
| Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten | 0 | 0 | 0 | 289 | 289 |
| OPERATIVER CASHFLOW | 5 232 | 5 185 | 15 468 | 14 195 | 18 116 |
| Gezahlte Zinsen | (703) | (774) | (3 015) | (2 835) | (3 488) |
| Erhaltene Zinsen | 279 | 146 | 913 | 624 | 905 |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 4 808 | 4 557 | 13 367 | 11 984 | 15 533 |
| Auszahlungen für Investitionen in | |||||
| Immaterielle Vermögenswerte | (683) | (1 862) | (9 399) | (4 393) | (5 603) |
| Sachanlagen | (2 338) | (2 023) | (7 142) | (6 091) | (8 037) |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | (122) | (51) | (297) | (404) | (483) |
| Auszahlungen für die Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungen | (4) | 0 | (15) | 0 | (2) |
| Einzahlungen aus Abgängen von | |||||
| Immateriellen Vermögenswerten | 1 | 0 | 16 | 0 | 1 |
| Sachanlagen | 66 | 86 | 260 | 296 | 363 |
| Langfristigen finanziellen Vermögenswerten | 216 | 19 | 563 | 172 | 335 |
| Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen | (1) | (6) | 499 | 5 | 4 |
| Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens | (195) | (526) | 1 753 | 89 | (186) |
| Sonstiges | 2 | (1) | 1 | (5) | - |
| CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT | (3 056) | (4 364) | (13 759) | (10 331) | (13 608) |
| Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 4 570 | 8 900 | 10 885 | 24 248 | 26 187 |
| Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | (5 945) | (11 982) | (23 292) | (32 525) | (34 951) |
| Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 309 | 3 346 | 10 322 | 9 182 | 9 520 |
| Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 0 | 0 | (10) | 0 | (20) |
| Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) | (56) | (40) | (1 559) | (1 596) | (1 596) |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (180) | (94) | (541) | (257) | (374) |
| Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | 0 | 10 | 18 | 22 | 26 |
| Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | (11) | (4) | (104) | (50) | (114) |
| Sonstiges | 0 | 0 | 0 | 0 | - |
| CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | (1 312) | 136 | (4 282) | (976) | (1 322) |
| Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) | (21) | (9) | (215) | (47) | 250 |
| Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | 0 | - | 3 | - | (3) |
| NETTOVERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL (LAUFZEIT BIS 3 MONATE) | 419 | 320 | (4 887) | 630 | 850 |
| BESTAND AM ANFANG DER PERIODE | 2 441 | 7 207 | 7 747 | 6 897 | 6 897 |
| BESTAND AM ENDE DER PERIODE | 2 860 | 7 527 | 2 860 | 7 527 | 7 747 |
Die Deutsche Telekom AG veröffentlicht freiwillig in Einklang mit dem neu gefassten
§ 51a Abs. 6 der Börsenordnung einen Quartalsfinanzbericht, der einen Konzern-Zwischenabschluss
und einen Konzern-Zwischenlagebericht umfasst. Der Konzern-Zwischenabschluss wurde
unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde
unter Beachtung des WpHG aufgestellt.
Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. September 2017 ist freiwillig unter Beachtung
der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden.
In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber
dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom
angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.
Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Quartalsfinanzbericht
alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich
der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen
wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016, Geschäftsbericht
2016, Seite 133 ff.
| Verlautbarung | Titel | Anwendungspflicht für die Deutschen Telekom ab | Änderungen | Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom |
| Amendments to IAS 7 | Disclosure Initiative | 01.01.2017a | Durch diese Verlautbarung werden Angaben vorgeschrieben, die die Abschlussadressaten in die Lage versetzen sollen, Veränderungen von Verbindlichkeiten aus der Finanzierungstätigkeit zu beurteilen. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Amendments to IAS 12 | Recognition of Deferred Tax Assets for Unrealised Losses | 01.01.2017a | Klarstellung der Bilanzierung aktiver latenter Steuern auf unrealisierte Verluste zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSs 2014-2016 Cycle | 01.01.2017 (nur IFRS 12)a | Klarstellungen zu IFRS 1, IFRS 12 und IAS 28 | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
Im Mai 2014 hat der IASB IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" veröffentlicht.
Die Anwendungspflicht gilt für die ab dem 1. Januar 2018 beginnenden Berichtsperioden.
Der Standard sieht ein einheitliches prinzipienbasiertes fünfstufiges Modell für die
Erlösermittlung und -erfassung vor, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist.
Er ersetzt insbesondere die bestehenden Standards IAS 18 "Revenue" und IAS 11 "Construction
Contracts" und hat wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage der Deutschen Telekom. Insbesondere betreffen die Neuregelungen -
abhängig vom konkreten Geschäftsmodell - die folgenden Sachverhalte:
| ― |
Bei Mehrkomponentengeschäften (z. B. Mobilfunk-Vertrag plus Mobiltelefon) mit vorab gelieferten subventionierten Produkten ist ein größerer Teil der Gesamtvergütung der vorab gelieferten Komponente (Mobiltelefon) zuzurechnen, sodass künftig Umsatzerlöse früher zu erfassen sind. In der Bilanz führt dies zum Ansatz eines "vertraglichen Vermögenswerts", d. h. einer rechtlich noch nicht entstandenen Forderung aus dem Kundenvertrag. |
| ― |
Gleichzeitig hat dies eine Erhöhung der Umsätze aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren zulasten der Umsätze aus der Erbringung von Dienstleistungen zur Folge. |
| ― |
Der Umfang der oben beschriebenen Änderungen aus der Erstanwendung von IFRS 15 hängt wesentlich von den Geschäftsmodellen der jeweiligen Tochtergesellschaft ab. Während im operativen Segment Deutschland der Verkauf von subventionierten Endgeräten im Zusammenhang mit dem Abschluss von Service-Verträgen im Privatkundengeschäft weiterhin üblich ist, werden in den operativen Segmenten USA und zum Teil Europa Endgeräte nicht oder nur in geringem Umfang rabattiert verkauft, sondern dem Kunden stattdessen Ratenzahlungs- oder Leasing-Modelle angeboten. |
| ― |
Aufwendungen für Vertriebsprovisionen (Kundengewinnungskosten) sind künftig zu aktivieren und über die geschätzte Kundenbindungsdauer zu verteilen. |
| ― |
Zum Erstanwendungszeitpunkt erhöhen sich die Bilanzsumme sowie das Eigenkapital aufgrund der Aktivierung von vertraglichen Vermögenswerten und Kundengewinnungskosten. |
| ― |
Abgrenzung, d. h. spätere Erfassung von Umsätzen im Falle der Einräumung von "wesentlichen Rechten" wie z. B. der Gewährung von zusätzlichen Rabatten für den künftigen Erwerb von weiteren Produkten. |
| ― |
Vertragliche Verbindlichkeiten (die auch bisher schon als abgegrenzte Erlöse passiviert wurden) sind je Kundenvertrag mit vertraglichen Vermögenswerten zu saldieren. |
| ― |
Bei der Beurteilung, ob die Deutsche Telekom Produkte für eigene Rechnung (Prinzipal = Bruttoumsatz) oder für fremde Rechnung (Agent = Nettoumsatz) verkauft, ergeben sich voraussichtlich keine wesentlichen Veränderungen. |
Die Deutsche Telekom wird das Wahlrecht zur vereinfachten Erstanwendung anwenden,
d. h., die zum 1. Januar 2018 noch nicht vollständig erfüllten Verträge werden so
bilanziert, als wären sie von Beginn an entsprechend IFRS 15 angesetzt worden. Der
kumulierte Effekt aus der Umstellung wird erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
Vergleichszahlen der Vorjahresperioden werden nicht angepasst, sondern stattdessen
die Veränderungen von Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden
Periode erläutert, die aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 resultieren.
Die Auswirkungen werden im Rahmen eines konzernübergreifenden, nahezu vor dem Abschluss
stehenden Projekts zur Implementierung des neuen Standards untersucht. Basierend auf
der aktuellen Einschätzung des Managements erwartet die Deutsche Telekom aus der Umstellung
einen in den Gewinnrücklagen zu erfassenden erhöhenden kumulierten Effekt vor Berücksichtigung
latenter Steuern von 3 bis 4 Mrd. €. Der Effekt resultiert im Wesentlichen aus dem
erstmaligen Ansatz von
| ― |
vertraglichen Vermögenswerten, die nach IFRS 15 zu einer früheren Erfassung von Umsätzen aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren geführt hätten, sowie |
| ― |
abgegrenzten Kundengewinnungskosten, die nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Vertriebsaufwendungen geführt hätten. |
Hinsichtlich der künftigen Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
erwartet die Deutsche Telekom eine Verringerung des Anteils der Umsätze aus der Erbringung
von Dienstleistungen bzw. eine Erhöhung des Anteils der Umsätze aus dem Verkauf von
Gütern und Handelswaren an den Gesamtumsätzen von 1 bis 3 Prozentpunkten. Wie zuvor
dargestellt, führt IFRS 15 zu einer früheren Umsatz- und einer späteren Aufwandserfassung
für die zum 1. Januar 2018 noch nicht abgeschlossenen Verträge.
Da diese Effekte aus der Umstellung auf die neue Bilanzierung jedoch erfolgsneutral
im Eigenkapital erfasst werden, können sich ergebniswirksame Auswirkungen im Geschäftsjahr
2018 lediglich aus Veränderungen der zeitlichen Differenzen bei der Realisation von
Erlösen und Aufwendungen ergeben. Unter der Annahme eines gleichbleibenden Geschäftsverlaufs
bedeutet das in einem Massenmarkt mit einer Vielzahl von Kundenverträgen, die zu unterschiedlichen
Zeitpunkten abgeschlossen werden:
| ― |
Bei noch laufenden Verträgen werden geringere Dienstleistungsumsätze und höhere Vertriebsaufwendungen aus der Amortisation von aktivierten vertraglichen Vermögenswerten und Kundengewinnungskosten im Wesentlichen kompensiert durch die |
| ― |
beim Abschluss von neuen Verträgen höheren Umsätze aus Güterverkäufen und geringeren Vertriebsaufwendungen aus der Aktivierung von vertraglichen Vermögenswerten und Kundengewinnungskosten. |
Wesentliche Ergebniseffekte im Vergleich zur aktuellen Bilanzierung können daher nur
aus einer veränderten Geschäftsentwicklung wie z. B. Mengen- und Preisänderungen sowie
Änderungen von Geschäftsmodellen und angebotenen Produkten resultieren.
Im Juli 2014 hat der IASB IFRS 9 "Financial Instruments" veröffentlicht. Die Anwendungspflicht
gilt für die ab dem 1. Januar 2018 beginnenden Berichtsperioden. Der Standard führt
neue Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Finanzinstrumente ein und ersetzt IAS
39.
Die Auswirkungen werden im Rahmen eines konzernübergreifenden, nahezu vor dem Abschluss
stehenden Projekts zur Implementierung des neuen Standards untersucht. Basierend auf
der aktuellen Einschätzung des Managements erwartet die Deutsche Telekom aus der erstmaligen
und fortlaufenden Anwendung keine wesentlichen Auswirkungen auf den Abschluss.
Die Neuregelungen umfassen im Wesentlichen folgende für die Deutsche Telekom relevanten
Sachverhalte:
| ― |
Die neuen Vorschriften zur Klassifizierung von finanziellen Vermögenswerten werden, in Abhängigkeit von dem jeweils zugrunde liegenden Geschäftsmodell, in einigen Fällen zu Änderungen bei Bewertung und Ausweis führen. Aus der Bewertung von Schuldinstrumenten, insbesondere von für einen möglichen Verkauf vorgesehenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Konzernergebnis ("At Fair Value through Other Comprehensive Income") werden sich kleinere Effekte ergeben. Die Bewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Konzernergebnis ohne erfolgswirksame Umgliederung der kumulierten Gewinne und Verluste bei Abgang (OCI-Option) wird die Volatilität in der Gewinn- und Verlustrechnung reduzieren. |
| ― |
Aufgrund der neuen Vorschriften zur Wertminderung werden künftig erwartete Verluste teilweise früher aufwandswirksam. Durch die Anwendung des vereinfachten Ansatzes ("Simplified Approach") auch für finanzielle Vermögenswerte, die eine signifikante Finanzierungskomponente enthalten, sowie durch Wertminderungen auf nach IFRS 15 ab dem 1. Januar 2018 erstmalig zu erfassende vertragliche Vermögenswerte wird sich der Bestand an Wertminderungen geringfügig erhöhen. |
| ― |
Aus dem Übergang bestehender Sicherungsbeziehungen auf die neuen Regeln werden sich keine wesentlichen Effekte ergeben. |
Bezüglich der hier enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen, welche die gegenwärtigen
Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse
widerspiegeln, wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.
Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards,
Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten
als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel
"Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2016, Seite 133
ff., zu entnehmen.
Seit dem 1. Januar 2017 wird der neu geschaffene Vorstandsbereich Technologie und
Innovation, in dem die zuvor den operativen Segmenten Deutschland, Europa und Systemgeschäft
zugeordneten Bereiche Innovationen, Telekom IT und die Technik zusammengefasst sind,
innerhalb des Segments Group Headquarters & Group Services berichtet. Die Vorjahresvergleichszahlen
wurden in der Segmentberichterstattung entsprechend rückwirkend angepasst.
Des Weiteren berichtet die Deutsche Telekom seit dem 1. Januar 2017 über das operative
Segment Group Development, welches ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv steuert
und wertsteigernd entwickelt. Folgende Einheiten bzw. Beteiligungen sind in die Berichterstattung
eingegangen: T-Mobile Netherlands (zuvor im operativen Segment Europa), Deutsche Funkturm
(DFMG, zuvor im operativen Segment Deutschland) sowie Deutsche Telekom Capital Partners
(DTCP) und die Beteiligungen an BT plc, Ströer SE & Co. KGaA sowie die im März 2017
veräußerte Strato AG und die im Juni 2017 veräußerte Beteiligung an Scout24 AG (zuvor
Segment Group Headquarters & Group Services). Ebenso bei Group Development angesiedelt
sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie Strategisches Portfoliomanagement.
Die Vorjahresvergleichszahlen wurden in der Segmentberichterstattung entsprechend
rückwirkend angepasst.
Im Dezember 2016 hat die Deutsche Telekom mit der United Internet AG eine Vereinbarung
zum Verkauf des Hosting-Dienstleisters Strato getroffen. Die Veräußerung steht im
Einklang mit der Strategie, für Geschäftsfelder, die im Konzern Deutsche Telekom nicht
angemessen weiterentwickelt werden können, Möglichkeiten zur Wertsteigerung mit Partnern
oder durch Verkauf zu erarbeiten. Die Verkaufstransaktion wurde nach Zustimmung des
Bundeskartellamts zu einem Kaufpreis von 0,6 Mrd. € mit Ablauf des 31. März 2017 vollzogen.
Aus der Veräußerung ergab sich ein Ertrag von 0,5 Mrd. €.
Die Deutsche Telekom hat am 14. Juni 2017 den Verkauf sämtlicher Anteile an der DeTeMedien
GmbH an ein Konsortium mittelständischer Verlage vollzogen. Über den Kaufpreis wurde
Stillschweigen vereinbart. Er umfasst neben einer Barkomponente auch weitere Elemente.
Dazu gehört die Streitbeilegung mit den Käufern, die seit mehreren Jahren Gerichtsverfahren
über die Höhe der Kosten der Teilnehmerdaten führten. Zudem haben die Verlage die
Pflicht übernommen, Teilnehmerverzeichnisse herauszugeben.
Die Deutsche Telekom hat mit wirtschaftlicher Wirkung zum 23. Juni 2017 sämtliche
direkten Anteile an der Scout24 AG von 9,26 % zu einem Preis von 32,20 € je Aktie
am Markt platziert. Der Verkaufserlös betrug 0,3 Mrd. €. Aus der Veräußerung ergab
sich ein Ertrag von 0,2 Mrd. €.
Die Deutsche Telekom erwarb bzw. veräußerte in diesem und im vorhergehenden Geschäftsjahr
Gesellschaften. Die Vergleichbarkeit des Konzern-Zwischenabschlusses und der Angaben
in der Segmentberichterstattung ist daher zum Teil eingeschränkt.
Die dargestellten Effekte im operativen Segment Group Development resultieren aus
dem am 16. Dezember 2016 vollzogenen Erwerb des Privatkunden-Festnetz-Geschäfts von
Vodafone in den Niederlanden sowie dem zuvor beschriebenen Verkauf der Strato AG.
In der folgenden Tabelle werden die Auswirkungen der Veränderungen des Konsolidierungskreises
auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Segmentberichterstattung der Vergleichsperiode
dargestellt.
| in Mio. € | Q1-Q3 2016 | |||||
| Gesamt Q1-Q3 2017 | Gesamt | Deutschland | USA | Europa | Systemgeschäft | |
| Umsatzerlöse | 55 787 | 53 552 | ||||
| Sonstige betriebliche Erträge | 3 331 | 3 823 | ||||
| Bestandsveränderungen | 31 | 7 | ||||
| Aktivierte Eigenleistungen | 1 668 | 1 530 | ||||
| Materialaufwand | (27 503) | (26 402) | ||||
| Personalaufwand | (11 605) | (12 263) | ||||
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (2 443) | (2 549) | ||||
| Abschreibungen | (10 568) | (9 471) | ||||
| BETRIEBSERGEBNIS (EBIT) | 8 699 | 8 227 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zinsergebnis | (1 688) | (1 931) | ||||
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 10 | 0 | ||||
| Sonstiges Finanzergebnis | (1 990) | 431 | ||||
| FINANZERGEBNIS | (3 669) | (1 500) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 5 030 | 6 727 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ertragsteuern | (1 931) | (1 442) | ||||
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3 099 | 5 285 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| in Mio. € | Q1-Q3 2016 | ||||
| Group Development | Group Headquarters & Group Services | Überleitung | Pro-formaa | Organische Veränderung Q1-Q3 2017 | |
| Umsatzerlöse | 3 | (46) | 53 509 | 2 278 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | (1) | (1) | 3 821 | (490) | |
| Bestandsveränderungen | 0 | 0 | 7 | 24 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 2 | (1) | 1 531 | 137 | |
| Materialaufwand | (39) | 34 | (26 407) | (1 096) | |
| Personalaufwand | 9 | 2 | (12 252) | 647 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (10) | 1 | (2 558) | 115 | |
| Abschreibungen | 5 | 3 | (9 463) | (1 105) | |
| BETRIEBSERGEBNIS (EBIT) | (31) | (8) | 0 | 8 188 | 510 |
| Zinsergebnis | 0 | 0 | (1 931) | 243 | |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 10 | |
| Sonstiges Finanzergebnis | (1) | 0 | 430 | (2 420) | |
| FINANZERGEBNIS | (1) | 0 | 0 | (1 501) | (2 168) |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | (32) | (8) | 0 | 6 687 | (1 657) |
| Ertragsteuern | 0 | 0 | (1 442) | (489) | |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | (32) | (8) | 0 | 5 245 | (2 146) |
a
Auf Basis des Konsolidierungskreises der aktuellen Berichtsperiode.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen verringerten
sich um 0,2 Mrd. € auf 9,2 Mrd. €. Der Forderungsbestand im operativen Segment USA
verringerte sich im Saldo um 0,4 Mrd. € im Wesentlichen aufgrund von Währungskurseffekten
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Gegenläufig wirkte ein erhöhtes Forderungsvolumen
für auf Ratenzahlungen verkaufte Endgeräte im Rahmen der Markteinführung neuer höherpreisiger
Smartphones im operativen Segment USA.
Der Buchwert der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
blieb in Höhe von 0,4 Mrd. € zum Abschlussstichtag im Vergleich zum 31. Dezember 2016
stabil. In den ersten neun Monaten 2017 waren im Wesentlichen folgende Entwicklungen
des Postens zu verzeichnen: Der im März 2017 abgeschlossene Verkauf der Strato AG
wirkte sich in Höhe von 0,1 Mrd. € buchwertmindernd aus. Darüber hinaus reduzierte
die von der T-Mobile US mit einem Telekommunikationsunternehmen im März 2017 abgeschlossene
Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen den Buchwert ebenfalls in Höhe
von 0,1 Mrd. €. Eine von der T-Mobile US mit einem Telekommunikationsunternehmen im
April 2017 vereinbarte Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen, aus der
ein Anstieg des Buchwerts in Höhe von 0,1 Mrd. € im zweiten Quartal 2017 resultierte,
wurde im September 2017 mit einem Abgang in Höhe von 0,1 Mrd. € vollzogen. Gegenläufig
erhöhte eine weitere von der T-Mobile US mit einem Wettbewerber im September 2017
vereinbarte Transaktion über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen den Buchwert in Höhe
von 0,2 Mrd. €.
Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich um 3,0 Mrd. € auf 63,6 Mrd. €. Zugänge
von insgesamt 9,9 Mrd. € erhöhten den Buchwert. In Höhe von 7,5 Mrd. € sind hierin
Zugänge bei T-Mobile US enthalten, die den Erwerb von Spektrumlizenzen betreffen.
Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion in den
USA. Buchwerterhöhend wirkte ebenfalls eine erfasste teilweise Wertaufholung von 1,7
Mrd. € vor Berücksichtigung latenter Steuern bei von T-Mobile US in der Vergangenheit
erworbenen Spektrumlizenzen. Diese ist darauf zurückzuführen, dass die Gründe für
die in 2012 erfasste Wertminderung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit USA aufgrund
der Wertentwicklung auf Basis des Aktienkurses der T-Mobile US nicht mehr gegeben
sind. Die positive Wertentwicklung der bis dahin wertgeminderten Lizenzen wurde durch
die Ergebnisse der in 2017 abgeschlossenen Spektrumauktion der Regulierungsbehörde
Federal Communications Commission (FCC) indiziert. In diesem Zusammenhang ist die
maximal mögliche Wertaufholung durch den niedrigeren Betrag einerseits aus dem erzielbaren
Betrag, ermittelt aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten,
und andererseits aus den Anschaffungskosten der wertgeminderten Spektrumlizenzen begrenzt.
Gegenläufig wirkten folgende Effekte buchwertmindernd: Im operativen Segment Systemgeschäft
führte der unerwartete Rückgang des Auftragseingangs der zahlungsmittelgenerierenden
Einheit Market Unit in der Berichtsperiode zu einer unterjährigen Überprüfung der
Werthaltigkeit der dieser Einheit zugeordneten Vermögenswerte. Der erzielbare Betrag
der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Market Unit, ermittelt unter Zugrundelegung
des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten, lag auf Basis der zum
Abschluss-Stichtag bestehenden Geschäftsplanung 1,2 Mrd. € unter deren Buchwert und
betrug 1,2 Mrd. €. Der verwendete Diskontierungszinsatz betrug 6,31 %. Bei der Wertermittlung
wurden Level 3 Eingangsparameter zugrundegelegt. Eine Wertminderung des Goodwills
in Höhe von 1,2 Mrd. € wurde entsprechend erfasst. Weiterhin wirkten die planmäßigen
Abschreibungen in Höhe von 3,1 Mrd. €, negative Währungskurseffekte in Höhe von 4,0
Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, und die vorgenommene Reklassifizierung
von Vermögenswerten in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte
und Veräußerungsgruppen im Zusammenhang mit den in der Berichtsperiode vereinbarten
Transaktionen über den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen bei der T-Mobile US in Höhe von
0,3 Mrd. € buchwertmindernd.
Die Sachanlagen reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 0,7 Mrd. €
auf 46,1 Mrd. €. Zugänge von 8,2 Mrd. €, in erster Linie in den operativen Segmenten
USA und Deutschland, erhöhten den Buchwert. Hierin enthalten sind insbesondere Investitionen
im Zusammenhang mit der Netzwerkmodernisierung des 4G/LTE-Netzes der T-Mobile US sowie
für den Breitband-/Glasfaserausbau im operativen Segment Deutschland. Darüber hinaus
resultieren 0,7 Mrd. € aus der Aktivierung höherpreisiger Mobilfunk-Endgeräte. Diese
stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile US in 2015 eingeführten Geschäftsmodell
JUMP! On Demand, bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Abschreibungen
wirkten in Höhe von 6,3 Mrd. € sowie negative Währungskurseffekte in Höhe von 1,7
Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, buchwertmindernd. Ebenfalls
verminderten Abgänge in Höhe von 0,8 Mrd. € den Buchwert; davon entfielen 0,6 Mrd.
€ auf durch Kunden zurückgegebene Endgeräte im Rahmen von JUMP! On Demand.
Der Buchwert der Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen verringerte sich im
Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 0,1 Mrd. € auf 0,6 Mrd. €. Dieser Rückgang stand
im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Veräußerung der restlichen an der Scout24
AG direkt gehaltenen Anteile.
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte verringerten sich im Vergleich zum 31. Dezember
2016 um 5,2 Mrd. € auf 8,4 Mrd. €. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus
der Verwendung einer bereits im Juni 2016 bei der US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde
hinterlegten Barsicherheit in Höhe von 2,0 Mrd. € im Zusammenhang mit der im zweiten
Quartal 2017 abgeschlossenen Auktion zum Erwerb von Spektrumlizenzen. Ebenfalls vermindernd
wirkte die zum 30. September 2017 auf die börsengehandelten Anteile an BT vorgenommene
erfolgswirksame Wertminderung in Höhe von 1,3 Mrd. €. Aus der Ausübung und Folgebewertung
der in von T-Mobile US emittierten Anleihen eingebetteten Optionen (Kündigungsrechte)
verringerte sich der Buchwert um 0,5 Mrd. €.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
verringerten sich um 1,9 Mrd. € auf 8,5 Mrd. €. Ursächlich hierfür war der Abbau des
Verbindlichkeitenbestands in den operativen Segmenten USA und Europa. Wechselkurseffekte
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro wirkten sich in Höhe von 0,5 Mrd. € bestandsvermindernd
aus.
Die finanziellen Verbindlichkeiten verringerten sich im Vergleich zum Jahresende 2016
um 6,0 Mrd. € auf insgesamt 58,6 Mrd. €.
Im Januar 2017 hat die Deutsche Telekom bei institutionellen Investoren US-Dollar-Anleihen
über 3,5 Mrd. US-$ (rund 3,3 Mrd. €) platziert: Eine 3-jährige variabel verzinsliche
Anleihe mit einem Volumen von 0,400 Mrd. US-$ wurde mit einem Aufschlag von 58 Basispunkten
über US-Dollar-3-Monats-Libor, eine 3-jährige festverzinsliche Anleihe mit einem Volumen
von 0,850 Mrd. US-$ und einem Kupon von 2,225 %, eine 5-jährige Anleihe mit einem
Volumen von 1,0 Mrd. US-$ und einem Kupon von 2,820 % sowie eine 10-jährige Anleihe
mit einem Volumen von 1,250 Mrd. US-$ mit einem Kupon von 3,600 % emittiert. Die Emission
wurde über die Deutsche Telekom International Finance B. V. vollzogen und wird von
der Deutschen Telekom AG garantiert.
Des Weiteren platzierte die Deutsche Telekom International Finance B. V. mit Garantie
der Deutschen Telekom im Rahmen eines Daueremissionsprogramms (Debt-Issuance-Programm)
bei institutionellen Investoren folgende Anleihen:
| ― |
Im Januar 2017 Euro-Anleihen über 3,5 Mrd. €, darunter eine 4 ¾-jährige festverzinsliche Anleihe mit einem Volumen von 1,0 Mrd. € und einem Kupon von 0,375 %, eine 7-jährige festverzinsliche Anleihe mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € und einem Kupon von 0,875 % sowie eine 10-jährige Anleihe mit einem Volumen von 1,25 Mrd. € und einem fixen Kupon von 1,375 %; |
| ― |
Im April 2017 eine 12-jährige festverzinsliche GBP-Anleihe mit einem Nominalvolumen von 0,25 Mrd. GBP (rund 0,3 Mrd. €) und einem Kupon von 2,25 % sowie eine 10-jährige festverzinsliche Hongkong-Dollar-Anleihe mit einem Nominalvolumen von 1,3 Mrd. HKD (rund 0,2 Mrd. €) und einem Kupon von 2,95 %; |
| ― |
Im Mai 2017 eine 9-jährige festverzinsliche Euro-Anleihe mit einem Volumen von 0,75 Mrd. € und einem Kupon von 1,125 %. |
Ferner hat die Deutsche Telekom im Rahmen des Daueremissionsprogramms im Juli 2017
eine 10-jährige festverzinsliche NOK-Anleihe mit einem Volumen von 1 Mrd. NOK (rund
0,1 Mrd. €) und einem Kupon von 2,7 % emittiert.
T-Mobile US hat im ersten Halbjahr 2017 Senior Notes (Schuldverschreibungen) im Volumen
von insgesamt 8,25 Mrd. US-$ (rund 7,6 Mrd. €) vorzeitig zurückgezahlt: Darunter wurden
am 10. Februar 2017 Schuldverschreibungen in Höhe von 1,0 Mrd. US-$ (rund 0,9 Mrd.
€) mit einem Zinssatz von 6,625 % zu einem Preis von 102,208 % des Nennbetrags (zuzüglich
aufgelaufener Zinsen) zurückgezahlt. Weitere Senior Notes in Höhe von 0,5 Mrd. US-$
(rund 0,5 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 5,250 % wurden am 6. März 2017 zu einem Preis
von 101,313 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) zurückgezahlt. Am 3.
April 2017 wurde eine weitere Schuldverschreibung in Höhe von 1,75 Mrd. US-$ (rund
1,6 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,250 % zu einem Preis von 103,125 % des Nennbetrags
(zuzüglich aufgelaufener Zinsen) beglichen. Die weiteren Schuldverschreibungen mit
einem Volumen von insgesamt 5,0 Mrd. US-$ (rund 4,6 Mrd. €) mit einem Zinssatz von
6,464 % bis 6,731 % wurden am 28. April 2017 zu Preisen zwischen 100,000 % des Nennbetrags
(zuzüglich aufgelaufener Zinsen) und bis zu 103,366 % des Nennbetrags (zuzüglich aufgelaufener
Zinsen) zurückgezahlt. Ferner hat T-Mobile US im ersten Halbjahr 2017 ein besichertes
konzernexternes Darlehen in Höhe von 2,0 Mrd. US-$ (rund 1,9 Mrd. €) vorzeitig zurückgezahlt.
Im März 2017 platzierte T-Mobile US im Rahmen eines öffentlichen Kaufangebots Anleihen
(High Yield Notes) im Gesamtvolumen von insgesamt 1,5 Mrd. US-$ (rund 1,4 Mrd. €)
in drei Tranchen von jeweils 500 Mio. US-$ (zu 4,0 % fällig in 2022, zu 5,125 % fällig
in 2025 und zu 5,375 % fällig in 2027). Die Anleihen ersetzen höher verzinsliche Anleihen,
welche T-Mobile US vorzeitig zurückgezahlt hat.
Ebenfalls den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten erhöhend wirkte die Veränderung
von Commercial Paper in Höhe von 1,3 Mrd. € (netto).
Des Weiteren wurden in der Berichtsperiode Euro-Anleihen in Höhe von 2,1 Mrd. €, eine
Anleihe in US-$ über 1,0 Mrd. US-$ (rund 0,9 Mrd. €), eine Anleihe in AUD über 0,1
Mrd. AUD (rund 0,1 Mrd. €) sowie eine Anleihe in NOK über 1,3 Mrd. NOK (rund 0,1 Mrd.
€) zurückgezahlt.
Der Anstieg von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Jahresende
2016 um insgesamt 0,4 Mrd. € beruht im Wesentlichen auf den im Mai 2017 durch die
Europäische Investitionsbank ausgereichten Förderkrediten in Höhe von 0,3 Mrd. € und
0,4 Mrd. € mit Laufzeiten von 6 und 7 Jahren. Gegenläufig wirkte die Rückzahlung eines
Kredits der Europäischen Investitionsbank in Höhe von 0,2 Mrd. € im Juli 2017.
In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der
finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. September 2017 dargestellt:
| in Mio. € | 30.09.2017 | Restlaufzeit bis 1 Jahr | Restlaufzeit > 1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit > 5 Jahre |
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 46 816 | 4 568 | 15 956 | 26 292 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4 518 | 1 008 | 2 636 | 874 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 2 613 | 689 | 1 313 | 611 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 483 | 26 | 232 | 225 |
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 1 344 | 825 | 370 | 149 |
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | 1 331 | 1 221 | 107 | 3 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 1 530 | 912 | 101 | 517 |
| FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN | 58 637 | 9 250 | 20 715 | 28 672 |
Der Rückgang des Buchwerts der Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung
gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen um 0,2 Mrd. € resultierte
im Wesentlichen aus dem im März 2017 abgeschlossenen Verkauf der Strato AG sowie dem
im Juni 2017 vollzogenen Verkauf der DeTeMedien GmbH.
Die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen reduzierten sich um 0,3 Mrd.
€ auf 8,2 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Rechnungszinsanpassungen,
aus denen insgesamt ein erfolgsneutral zu erfassender versicherungsmathematischer
Gewinn von 0,3 Mrd. € resultierte.
Bei der für das Geschäftsjahr 2016 beschlossenen Dividende in Höhe von 0,60 € pro
Aktie konnten die Aktionäre zwischen der Erfüllung des Dividendenanspruchs in bar
oder dessen Umwandlung in Aktien der Deutschen Telekom AG wählen. Im Juni 2017 wurden
Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,4 Mrd. €
für Aktien aus genehmigtem Kapital eingebracht und damit nicht zahlungswirksam substituiert.
Dafür hat die Deutsche Telekom AG im Juni 2017 eine Erhöhung des gezeichneten Kapitals
in Höhe von 0,2 Mrd. € gegen Einlage von Dividendenansprüchen durchgeführt. Die Kapitalrücklage
hat sich in diesem Zusammenhang um 1,2 Mrd. € erhöht. Die Anzahl der Aktien erhöhte
sich um 84,6 Mio. Stück.
| in Mio. € | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | |
| Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte | 1 662 | 7 | |
| davon: IFRS 5 | 2 | 0 | |
| Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten | 150 | 620 | |
| Erträge aus Kostenerstattungen | 149 | 156 | |
| Erträge aus Versicherungsentschädigungen | 46 | 68 | |
| Erträge aus sonstigen Nebengeschäften | 24 | 28 | |
| Übrige sonstige betriebliche Erträge | 1 300 | 2 944 | |
| davon: Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen | 774 | 2 557 | |
| 3 331 | 3 823 | ||
Die Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte resultieren im Wesentlichen
aus der zum 30. September 2017 erfassten teilweisen Wertaufholung des Buchwerts von
Spektrum-Lizenzen bei T-Mobile US in Höhe von 1,7 Mrd. € vor Berücksichtigung latenter
Steuern. Die Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten verringerten
sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,5 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren in
der Vorjahresperiode erfasste Erträge aus vollzogenen Tauschtransaktionen über Mobilfunk-Lizenzen
zwischen T-Mobile US und zwei Telekommunikationsunternehmen in Höhe von insgesamt
0,5 Mrd. €. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Vergleich
zur Vorjahresperiode um 1,6 Mrd. €. In der Berichtsperiode wurden im Wesentlichen
Erträge aus der Entkonsolidierung der Strato AG in Höhe von 0,5 Mrd. €, Erträge aus
einer erhaltenen Zahlung in Folge einer Vergleichsvereinbarung mit BT im Juli 2017
in Höhe von 0,2 Mrd. € sowie Erträge aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode
einbezogenen Anteilen aufgrund des Verkaufs der restlichen Anteile an der Scout24
AG in Höhe von 0,2 Mrd. € erfasst. In der Vorjahresperiode waren in den Erträgen aus
Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen aufgrund des Verkaufs
der Anteile am Joint Venture EE 2,5 Mrd. € enthalten. Davon resultierten rund 0,9
Mrd. € aus in Vorjahren erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Effekten.
| in Mio. € | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
| Aufwand Rechts- und Prüfungskosten | (167) | (158) |
| Verluste aus Anlagenabgängen | (133) | (114) |
| Ergebnis aus Forderungsbewertungen | (538) | (635) |
| Sonstige Steuern | (334) | (329) |
| Aufwand Geldverkehr und Bürgschaften | (242) | (227) |
| Versicherungsaufwendungen | (66) | (71) |
| Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen | (963) | (1 015) |
| (2 443) | (2 549) |
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig
geringen Einzelsachverhalten.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen erhöhten sich gegenüber
dem Vorjahresvergleichszeitraum um 1,1 Mrd. € auf 10,6 Mrd. €. Der Anstieg resultiert
insbesondere aus der im operativen Segment Systemgeschäft erfassten Wertminderung
des Goodwills in Höhe von 1,2 Mrd. €. Die planmäßigen Abschreibungen lagen leicht
unter dem Niveau der Vorjahresvergleichsperiode. Erhöhend wirkten dabei Abschreibungen,
die überwiegend im Zusammenhang mit dem Ausbau des 4G/LTE-Netzes im operativen Segment
USA standen. Dem entgegen standen geringere Abschreibungen auf im Rahmen des JUMP!
On Demand Programms vermietete Endgeräte.
Das sonstige Finanzergebnis hat sich gegenüber den ersten neun Monaten 2016 im Wesentlichen
durch die erfolgswirksam erfasste Wertminderung des Anteils an der BT in Höhe von
1,3 Mrd. € verschlechtert. Diese Wertminderung umfasst sowohl den Aktienkurs- als
auch den Währungskurseffekt. Aus der Ausübung und Folgebewertung der in von T-Mobile
US emittierten Anleihen eingebetteten Optionen (Kündigungsrechte) resultierten im
Periodenvergleich negative Bewertungseffekte in Höhe von 0,9 Mrd. €. Aus der Finanzbeteiligung
an BT resultierte wie auch im Vorjahr ein Dividendenertrag von 0,1 Mrd. €. Für weitere
Erläuterungen verweisen wir auf die Angaben zu Finanzinstrumenten, Seite 46 ff. Im
Vergleichszeitraum enthielt das sonstige Finanzergebnis eine im Zusammenhang mit dem
Verkauf des Anteils am Joint Venture EE erhaltene abschließende Dividende in Höhe
von 0,2 Mrd. €.
In den ersten neun Monaten 2017 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 1,9 Mrd. €.
Hieraus resultierte eine vergleichsweise hohe effektive Steuerquote von 38 %. Maßgeblichen
Einfluss hatten die Wertminderung des Goodwills im operativen Segment Systemgeschäft
sowie die erfolgswirksam erfasste Wertminderung unseres Anteils an der BT, die steuerlich
nicht zu berücksichtigen waren. Gegenläufig wirkte die Aktivierung von latenten Steuern
auf bundesstaatliche Verlustvorträge in den USA in Höhe von 0,2 Mrd. €. Darüber hinaus
ergaben sich Steuerminderungen für vergangene Jahre in Deutschland in einer vergleichbaren
Größenordnung.
Im Vergleichszeitraum des Vorjahres entstand ein Steueraufwand in Höhe von 1,4 Mrd.
€. Der niedrigere Steueraufwand ist u. a. auf die Steuerfreiheit des Ertrags aus der
Veräußerung der Anteile am Joint Venture EE zurückzuführen.
Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um
1,4 Mrd. € auf 13,4 Mrd. €. Hierzu trug im Wesentlichen die positive Geschäftsentwicklung
des operativen Segments USA bei. Factoring-Vereinbarungen wirkten sich im Berichtszeitraum
insgesamt mit 0,5 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Dies
beinhaltet im Wesentlichen Factoring-Vereinbarungen in den operativen Segmenten Deutschland,
Systemgeschäft und USA. Im Vergleichszeitraum betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen
1,0 Mrd. €. Der erhaltenen Dividendenzahlung der BT in Höhe von 0,2 Mrd. € standen
in der Vergleichsperiode Dividendenzahlungen des ehemaligen Joint Ventures EE in Höhe
von 0,2 Mrd. € sowie der BT in Höhe von 0,1 Mrd. € gegenüber. Zusätzlich wirkten sich
in der Vergleichsperiode erhaltene Einzahlungen aus der Auflösung von Zinsderivaten
in Höhe von 0,3 Mrd. € negativ und um 0,1 Mrd. € geringere Nettozinszahlungen positiv
im Vorjahresvergleich aus.
Die innerhalb der sonstigen zahlungsunwirksamen Vorgängen in der Berichtsperiode enthaltenen
Beträge resultieren im Wesentlichen aus der teilweisen Wertaufholung bei von T-Mobile
US in der Vergangenheit erworbenen Spektrum-Lizenzen in Höhe von 1,7 Mrd. €.
| in Mio. € | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | |
| Cash Capex | |||
| Operatives Segment Deutschland | (3 109) | (2 803) | |
| Operatives Segment USA | (11 148) | (4 678) | |
| Operatives Segment Europa | (1 273) | (2 187) | |
| Operatives Segment Systemgeschäft | (264) | (259) | |
| Operatives Segment Group Development | (215) | (202) | |
| Group Headquarters & Group Services | (712) | (656) | |
| Überleitung | 180 | 301 | |
| (16 541) | (10 484) | ||
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto)a | 1 613 | (2 768) | |
| Einzahlungen aus der Veräußerung Anteile Scout24 AG | 319 | 78 | |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 276 | 296 | |
| Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungenb | 499 | 5 | |
| Dotierung Contractual Trust Agreement (CTA) für Pensionszusagen | - | (250) | |
| Erwerb/Veräußerung Staatsanleihen (netto) | 5 | 2 788 | |
| Sonstiges | 70 | 4 | |
| (13 759) | (10 331) | ||
a
Betrifft in Höhe von 2,0 Mrd. € eine im ersten Halbjahr 2016 hinterlegte Barsicherheit
für die im April 2017 abgeschlossene Spektrumauktion in den USA.
b
Betrifft in Höhe von 571 Mio. € Einzahlungen aus Kaufpreiszahlungen sowie in Höhe
von 72 Mio. € abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.
Der Cash Capex erhöhte sich um 6,1 Mrd. € auf 16,5 Mrd. €. Im Berichtszeitraum wurden
im operativen Segment USA Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 7,3 Mrd. € erworben.
Davon resultieren 7,2 Mrd. € aus der im April 2017 beendeten Spektrumauktion. In der
Vergleichsperiode waren in den operativen Segmenten USA und Europa 2,2 Mrd. € für
erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten. Ohne Berücksichtigung von Investitionen in
Spektrum stieg der Cash Capex gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,0 Mrd. € v. a.
im Zusammenhang mit der Netzmodernisierung, einschließlich des Ausbaus des 4G/LTE-Netzwerks,
im operativen Segment USA sowie dem Breitband-/Glasfaserausbau im operativen Segment
Deutschland.
| in Mio. € | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | |
| Rückzahlung Anleihen | (10 980) | (3 235) | |
| Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) | (1 559) | (1 596) | |
| Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex | (264) | (213) | |
| Rückzahlung EIB-Kredite | (323) | (650) | |
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) | 28 | 529 | |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (541) | (257) | |
| Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte | (198) | (162) | |
| Geldanlagen des Joint Ventures EE (netto) | - | (220) | |
| Money Market Loans (netto) | - | (150) | |
| Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) | (9) | 5 | |
| Ziehung von EIB-Krediten | 675 | 889 | |
| Schuldscheindarlehen (netto) | 167 | (582) | |
| Besicherte Kredite | (1 863) | - | |
| Begebung Anleihen | 9 445 | 8 293 | |
| Commercial Paper (netto) | 1 568 | (3 276) | |
| Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | |||
| Aktienoptionen T-Mobile US | 18 | 22 | |
| 18 | 22 | ||
| Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | |||
| Aktienrückkauf T-Mobile US | (94) | (47) | |
| Sonstiges | (10) | (3) | |
| (104) | (50) | ||
| Sonstiges | (342) | (323) | |
| (4 282) | (976) | ||
Im Juni 2017 wurden Dividendenansprüche der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in
Höhe von 1,4 Mrd. € im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit nicht zahlungswirksam bedient,
sondern durch Aktien aus genehmigtem Kapital substituiert (siehe Abschnitt "Eigenkapital",
Seite 41). Die zahlungswirksame Erfüllung der Dividendenansprüche der Aktionäre der
Deutschen Telekom AG betrug ebenfalls 1,4 Mrd. €. Im Vorjahr wurden Dividendenansprüche
der Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 1,0 Mrd. € nicht zahlungswirksam
und in Höhe von 1,5 Mrd. € zahlungswirksam erfüllt.
Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2017 in Höhe von insgesamt 0,3
Mrd. € Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen
durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (in den ersten drei
Quartalen 2016: 0,2 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen
Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Zahlungen werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
ausgewiesen.
Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2017 in Höhe von insgesamt 0,8
Mrd. € Netzwerkausstattung angemietet (in den ersten drei Quartalen 2016: 0,7 Mrd.
€), die als Finanzierungs-Leasing-Verhältnis klassifiziert werden. In der Bilanz wird
dieses in der Folge ebenfalls unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
ausgewiesen.
Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen
Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über
die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden in den
ersten drei Quartalen 2017 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen
in Höhe von 0,2 Mrd. € passiviert (in den ersten drei Quartalen 2016: 0,2 Mrd. €).
Die künftigen Zahlungen werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.
Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von
0,7 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (in den ersten drei Quartalen 2016: 1,1 Mrd.
€). Diese stehen im Zusammenhang mit dem bei T-Mobile US in 2015 eingeführten Geschäftsmodell
JUMP! On Demand, bei dem Kunden das Endgerät nicht mehr kaufen, sondern mieten. Die
Auszahlungen werden im Cashflow aus Geschäftstätigkeit gezeigt.
Im operativen Segment USA wurde im März 2017 der im dritten Quartal 2016 zwischen
T-Mobile US und einem Telekommunikationsunternehmen vereinbarte Tausch von Mobilfunk-Lizenzen
vollzogen und Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 0,1 Mrd. € zahlungsunwirksam erworben.
Im September 2017 wurde ein weiterer Tausch von Mobilfunk-Lizenzen im operativen Segment
USA vollzogen und Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 0,1 Mrd. € zahlungsunwirksam erworben.
Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das
Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für die ersten drei
Quartale der Jahre 2017 und 2016.
Neu geschaffen hat die Deutsche Telekom den Vorstandsbereich Technologie und Innovation,
in dem übergreifende Netz-, Innovations- und IT-Aufgaben des Konzerns zusammengefasst
sind. Hieraus ergeben sich die folgenden organisatorischen Veränderungen: Die Bereiche
Innovationen, Telekom IT und die Technik der operativen Segmente Deutschland, Europa
und Systemgeschäft ergeben ein eigenes Ressort innerhalb des Segments Group Headquarters
& Group Services.
Seit dem 1. Januar 2017 berichtet die Deutsche Telekom über das operative Segment
"Group Development". Group Development steuert ausgewählte Beteiligungen des Konzerns
aktiv und entwickelt diese wertsteigernd. Folgende Einheiten bzw. Beteiligungen sind
in die Berichterstattung eingegangen: T-Mobile Netherlands (zuvor im operativen Segment
Europa), Deutsche Funkturm (DFMG, zuvor im operativen Segment Deutschland) sowie Deutsche
Telekom Capital Partners (DTCP) und die Beteiligungen an BT plc, Ströer SE & Co. KGaA
sowie die im März 2017 veräußerte Strato AG und im Juni 2017 veräußerte Beteiligung
an der Scout24 AG (zuvor im Segment Group Headquarters & Group Services). Ebenso bei
Group Development angesiedelt sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie
Strategisches Portfoliomanagement.
Die Vorjahresvergleichswerte wurden in der Segmentberichterstattung entsprechend rückwirkend
angepasst.
Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des
Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht auf Seite 15 ff. zu entnehmen.
| Außenumsatz | Intersegmentumsatz | Gesamtumsatz | Betriebsergebnis (EBIT) | Planmäßige Abschreibungen | ||
| Deutschland | Q1-Q3 2017 | 15 244 | 1 012 | 16 256 | 3 281 | (2 845) |
| Q1-Q3 2016 | 15 195 | 1 013 | 16 208 | 2 798 | (2 753) | |
| USA | Q1-Q3 2017b | 26 683 | 1 | 26 684 | 5 135 | (3 821) |
| Q1-Q3 2016 | 24 293 | 0 | 24 293 | 2 703 | (3 929) | |
| Europa | Q1-Q3 2017 | 8 316 | 271 | 8 587 | 1 081 | (1 666) |
| Q1-Q3 2016 | 8 211 | 247 | 8 458 | 1 133 | (1 735) | |
| Systemgeschäft | Q1-Q3 2017 | 4 069 | 1 030 | 5 099 | (1 319) | (291) |
| Q1-Q3 2016 | 4 296 | 956 | 5 252 | (41) | (309) | |
| Group Development | Q1-Q3 2017 | 1 252 | 450 | 1 702 | 1 417 | (215) |
| Q1-Q3 2016 | 1 286 | 450 | 1 736 | 3 012 | (262) | |
| Group Headquarters & Group Services | Q1-Q3 2017 | 223 | 2 045 | 2 268 | (895) | (475) |
| Q1-Q3 2016 | 272 | 2 266 | 2 538 | (1 378) | (480) | |
| SUMME | Q1-Q3 2017 | 55 787 | 4 809 | 60 596 | 8 700 | (9 313) |
| Q1-Q3 2016 | 53 552 | 4 933 | 58 485 | 8 227 | (9 468) | |
| Überleitung | Q1-Q3 2017 | - | (4 809) | (4 809) | (1) | 24 |
| Q1-Q3 2016 | - | (4 933) | (4 933) | - | 41 | |
| KONZERN | Q1-Q3 2017 | 55 787 | - | 55 787 | 8 699 | (9 289) |
| Q1-Q3 2016 | 53 552 | - | 53 552 | 8 227 | (9 427) |
| Wertminderungen | Segmentvermögena | Segmentschuldena | Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmena | ||
| Deutschland | Q1-Q3 2017 | (6) | 32 320 | 25 449 | 21 |
| Q1-Q3 2016 | (13) | 32 017 | 25 594 | 20 | |
| USA | Q1-Q3 2017b | (4) | 64 332 | 45 247 | 192 |
| Q1-Q3 2016 | 0 | 68 349 | 49 791 | 216 | |
| Europa | Q1-Q3 2017 | (2) | 25 935 | 9 815 | 61 |
| Q1-Q3 2016 | (11) | 26 600 | 10 991 | 59 | |
| Systemgeschäft | Q1-Q3 2017 | (1 242) | 6 260 | 5 043 | 22 |
| Q1-Q3 2016 | 0 | 7 462 | 5 243 | 21 | |
| Group Development | Q1-Q3 2017 | 0 | 10 793 | 2 895 | 295 |
| Q1-Q3 2016 | 0 | 11 221 | 2 417 | 397 | |
| Group Headquarters & Group Services | Q1-Q3 2017 | (25) | 43 957 | 56 121 | 11 |
| Q1-Q3 2016 | (20) | 37 702 | 50 483 | 12 | |
| SUMME | Q1-Q3 2017 | (1 279) | 183 597 | 144 570 | 602 |
| Q1-Q3 2016 | (44) | 183 351 | 144 519 | 725 | |
| Überleitung | Q1-Q3 2017 | 0 | (43 756) | (43 783) | (1) |
| Q1-Q3 2016 | 0 | (34 866) | (34 879) | - | |
| KONZERN | Q1-Q3 2017 | (1 279) | 139 841 | 100 787 | 601 |
| Q1-Q3 2016 | (44) | 148 485 | 109 640 | 725 |
a
Werte sind stichtagsbezogen auf den 30. September 2017 und den 31. Dezember 2016.
b
Das Betriebsergebnis (EBIT) beinhaltet in der Berichtsperiode eine teilweise Wertaufholung
in Höhe von 1,7 Mrd. € bei von T-Mobile US in der Vergangenheit erworbenen Spektrum-Lizenzen.
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 2016 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt.
Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect fanden im
März, Juli und im September 2017 weitere mündliche Verhandlungen statt. Die Gesellschafter
Deutsche Telekom AG und Daimler Financial Services AG haben auch Gegenansprüche wegen
der Pflichtverletzungen des Bundes hinsichtlich der Verzögerung des Maut-Starts geltend
gemacht.
Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im von der Unitymedia
Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren
haben die Kläger die geltend gemachte Forderung im Rahmen der Berufung auf ca. 527
Mio. € zzgl. Zinsen erhöht. Im parallel geführten Verfahren der Vodafone Kabel Deutschland
GmbH wurde die Klageforderung auf 540 Mio. € nebst ca. 11 Mio. € für vermeintlich
erlangten Zinsnutzen, jeweils zzgl. Zinsen angepasst. Ansprüche vor 2009 werden von
der Vodafone Kabel Deutschland GmbH nicht mehr geltend gemacht.
Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge der Bußgeldentscheidung der Europäischen
Kommission. Im Juni 2017 wurde der Slovak Telekom eine weitere, bislang nicht substantiierte
Schadensersatzklage von Benestra s. r. o. in Höhe von 59 Mio. € zugestellt. Des Weiteren
hat Orange Slovensko a. s. nach im Juni 2017 abgeschlossenen Vergleichsverhandlungen
ihre Klage zurückgenommen.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen
und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. September
2017:
| in Mio. € | 30.09.2017 |
| Künftige Verpflichtungen aus Operating Leasing-Geschäften | 15 119 |
| Bestellobligo für Sachanlagevermögen | 2 962 |
| Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte | 482 |
| Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte | 6 546 |
| Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen | 10 750 |
| Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse | 3 069 |
| Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen | 26 |
| Andere sonstige Verpflichtungen | 17 |
| 38 971 |
| Wertansatz Bilanz nach IAS 39 | ||||||
| Bewertungs- kategorie nach IAS 39 |
Buchwert 30.09.2017 |
Fortgeführte Anschaffungs- kosten |
Anschaffungs- kosten |
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral |
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam |
|
| AKTIVA | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 2 860 | 2 860 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 8 957 | 8 957 | |||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | LaR/n. a. | 2 592 | 2 442 | |||
| davon: Gezahlte Collaterals | LaR | 244 | 244 | |||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen | HtM | 5 | 5 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 4 380 | 158 | 4 222 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FAHfT | 1 125 | 1 125 | |||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | FAHfT | 462 | 462 | |||
| davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettete Energy Forward Agreements | FAHfT | - | ||||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n. a. | 302 | 143 | 159 | ||
| PASSIVA | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 8 481 | 8 481 | |||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | FLAC | 46 816 | 46 816 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 4 518 | 4 518 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | FLAC | 483 | 483 | |||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | FLAC | - | - | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | FLAC | 1 344 | 1 344 | |||
| davon: Erhaltene Collaterals | FLAC | 543 | 543 | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | FLAC | 1 331 | 1 331 | |||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | n. a. | 2 613 | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FLHfT | 1 147 | 1 147 | |||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | FLHfT | 838 | 838 | |||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen | FLHfT | - | ||||
| davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettete Energy Forward Agreements | FLHfT | 5 | 5 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n. a. | 383 | 37 | 346 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | FLHfT | - | ||||
| davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables | LaR | 14 259 | 14 259 | |||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/Held-to-Maturity Investments | HtM | 5 | 5 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/Available-for-Sale Financial Assets | AfS | 4 380 | 158 | 4 222 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading | FAHfT | 1 125 | 1 125 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/Financial Liabilities Measured at Amortized Cost | FLAC | 62 973 | 62 973 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/Financial Liabilities Held for Trading | FLHfT | 1 147 | 1 147 | |||
| Wertansatz Bilanz nach IAS 39 | ||||||
| Wertansatz Bilanz nach IAS 17 | Beizulegender Zeitwert 30.09.2017a |
Bewertungs- kategorie nach IAS 39 |
Buchwert 31.12.2016 |
Fortgeführte Anschaffungskosten |
Anschaffungs- kosten |
|
| AKTIVA | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - | LaR | 7 747 | 7 747 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - | LaR | 9 179 | 9 179 | ||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | 150 | 2 624 | LaR/n. a. | 5 664 | 5 482 | |
| davon: Gezahlte Collaterals | - | LaR | 235 | 235 | ||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen | - | HtM | 8 | 8 | ||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 4 222 | AfS | 5 548 | 126 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1 125 | FAHfT | 1 881 | |||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | 462 | FAHfT | 915 | |||
| davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettete Energy Forward Agreements | - | FAHfT | - | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 302 | n. a. | 498 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - | FLAC | 10 388 | 10 388 | ||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 51 948 | FLAC | 50 090 | 50 090 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4 596 | FLAC | 4 097 | 4 097 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 548 | FLAC | 535 | 535 | ||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | - | FLAC | 1 866 | 1 866 | ||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 1 375 | FLAC | 1 823 | 1 823 | ||
| davon: Erhaltene Collaterals | - | FLAC | 829 | 829 | ||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | - | FLAC | 1 958 | 1 958 | ||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 2 613 | 2 872 | n. a. | 2 547 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1 147 | FLHfT | 1 607 | |||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | 838 | FLHfT | 837 | |||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen | - | FLHfT | - | |||
| davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettete Energy Forward Agreements | 5 | FLHfT | - | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 383 | n. a. | 127 | |||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | - | FLHfT | 50 | |||
| davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables | 2 474 | LaR | 22 408 | 22 408 | ||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/Held-to-Maturity Investments | - | HtM | 8 | 8 | ||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/Available-for-Sale Financial Assets | 4 222 | AfS | 5 548 | 126 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading | 1 125 | FAHfT | 1 881 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/Financial Liabilities Measured at Amortized Cost | 58 467 | FLAC | 70 757 | 70 757 | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/Financial Liabilities Held for Trading | 1 147 | FLHfT | 1 657 | |||
| Wertansatz Bilanz nach IAS 39 | ||||
| Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | Wertansatz Bilanz nach IAS 17 | Beizulegender Zeitwert 31.12.2016a | |
| AKTIVA | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - | |||
| Ausgereichte Darlehen und Forderungen | 182 | 5 701 | ||
| davon: Gezahlte Collaterals | - | |||
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen | - | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 5 422 | 5 422 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1 881 | 1 881 | ||
| davon: In emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | 915 | 915 | ||
| davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettete Energy Forward Agreements | - | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 268 | 230 | 498 | |
| PASSIVA | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - | |||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 55 547 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4 186 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 662 | |||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | 1 921 | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 1 859 | |||
| davon: Erhaltene Collaterals | - | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | - | |||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 2 547 | 2 852 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1 607 | 1 607 | ||
| davon: In emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | 837 | 837 | ||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen | - | |||
| davon: In Renewable Energy Purchase Agreement eingebettete Energy Forward Agreements | - | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 48 | 79 | 127 | |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | 50 | 50 | ||
| davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39 | ||||
| Kredite und Forderungen/Loans and Receivables | 5 519 | |||
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/Held-to-Maturity Investments | - | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/Available-for-Sale Financial Assets | 5 422 | 5 422 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading | 1 881 | 1 881 | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/Financial Liabilities Measured at Amortized Cost | 64 175 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/Financial Liabilities Held for Trading | 1 657 | 1 657 | ||
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,4
Mrd. € (31. Dezember 2016: 1,5 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem
Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.
| 30.09.2017 | 31.12.2016 | |||||
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe | Level 1 | Level 2 | |
| AKTIVA | ||||||
| Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | 3 928 | 294 | 4 222 | 5 212 | ||
| Financial Assets Held for Trading (FAHfT) | 663 | 462 | 1 125 | 966 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung | 302 | 302 | 498 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) | 304 | 843 | 1 147 | 770 | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung | 383 | 383 | 127 | |||
| 31.12.2016 | ||
| Level 3 | Summe | |
| AKTIVA | ||
| Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | 210 | 5 422 |
| Financial Assets Held for Trading (FAHfT) | 915 | 1 881 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung | 498 | |
| PASSIVA | ||
| Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT) | 887 | 1 657 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung | 127 | |
Von den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (AfS) der sonstigen
originären finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels
jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte des Gesamtbestands
an Instrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag.
Der Gesamtbestand an Instrumenten in Level 1 von 3 928 Mio. € (31. Dezember 2016:
5 212 Mio. €) enthält mit einem Buchwert von umgerechnet rund 3,85 Mrd. € eine strategische
Beteiligung von 12 % an der BT. Nachdem die Beteiligung bereits zum 31. Dezember 2016
erfolgswirksam wertgemindert wurde, ist der beizulegende Zeitwert der Beteiligung
zum 30. September 2017 um in Euro umgerechnet weitere rund 1,3 Mrd. € gesunken. Dieser
Rückgang umfasst sowohl den Aktienkurs- als auch den Währungskurseffekt und wurde
in voller Höhe aufwandswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Die Beteiligung ist auch künftig stets zum in Euro umgerechneten aktuellen Börsenwert
zu bewerten. Künftige negative Wertentwicklungen wären in voller Höhe (d. h. Aktienkurs-
und Währungskurseffekt) unmittelbar aufwandswirksam in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
zu erfassen. Künftige positive Wertentwicklungen wären in voller Höhe erfolgsneutral
im Eigenkapital (sonstiges Ergebnis) zu erfassen.
| Available-for-Sale Financial Assets (AfS) | Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Anleihen eingebettete Optionen auf vorzeitige Tilgung | Financial Assets Held for Trading (FAHfT): In Renewable Energy Purchase Agreements eingebettetes Energy Forward Agreements | Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte | Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT): In Renewable Energy Purchase Agreements eingebettetes Energy Forward Agreements | |
| Buchwert zum 1. Januar 2017 | 210 | 915 | - | (837) | - |
| Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) | 98 | 16 | 0 | - | 0 |
| Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste) | (23) | (217) | (3) | (220) | (9) |
| Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne) | 14 | 111 | 3 | 117 | 4 |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen | (40) | - | - | - | - |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen | 56 | - | - | - | - |
| Abgänge | (21) | (301) | - | - | - |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen | - | (62) | - | 102 | 0 |
| BUCHWERT ZUM 30. SEPTEMBER 2017 | 294 | 462 | 0 | (838) | (5) |
Bei den Level 3 zugeordneten zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
der sonstigen originären finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert
von 294 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren
Informationen zum Abschluss-Stichtag vorgenommen wird. Die größte Relevanz misst die
Deutsche Telekom dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den betreffenden
Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren
Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen letztlich für die
Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion
zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen
Konditionen vollzogen wurde. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit zwischen
Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach Einschätzung
der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag
hinreichend zuverlässig bestimmbar. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 186 Mio.
€ fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über
Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten
Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 30. September 2017 heranzuziehen waren.
Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 45 Mio. € liegen zwar die letzten marktüblichen
Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit, jedoch
entspricht nach erfolgter Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse,
EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert und
ist, aufgrund eingeschränkter Vergleichbarkeit, einer Bewertung auf Basis von in größerer
zeitlicher Nähe vollzogenen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen
vorzuziehen. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 63 Mio. €, bei denen die letzten
marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit
liegen, repräsentiert eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe erfolgten
marktüblichen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen den beizulegenden
Zeitwert am zuverlässigsten. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgröße Umsatzerlöse
(Bandbreite von 1,1 bis 6,2) angewendet, wobei der jeweilige Median verwendet wurde.
In bestimmten Fällen waren aufgrund individueller Gegebenheiten Bewertungsabschläge
auf den jeweiligen Multiple erforderlich. Wäre als Multiple der jeweilige Wert des
2/3-Quantils (des 1/3-Quantils) verwendet worden, so wäre bei unveränderten Bezugsgrößen
der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 26
Mio. € höher (um 9 Mio. € niedriger) gewesen. Wären die verwendeten Bezugsgrößen um
10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre bei unveränderten Multiples der beizulegende
Zeitwert der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag um insgesamt 3 Mio. € höher (um
3 Mio. € niedriger) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag
im Bestand befindlichen Beteiligungen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis
(Aufwand) von 23 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte
in der Berichtsperiode siehe vorstehende Tabelle. Für die Beteiligungen bestand am
Abschluss-Stichtag keine Verkaufsabsicht.
Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder
Level 2 auf Basis der Höhe des Handelsvolumens für das jeweilige Instrument zugeordnet.
In EUR oder USD denominierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen sind grundsätzlich
als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen grundsätzlich als Level 2. Die beizulegenden
Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert
mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level
2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen
unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert
bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten
gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen
Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte
der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen
Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der
Deutschen Telekom ermittelt.
Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente
mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter
finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter
in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende
Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments
zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum
Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse
werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden
derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden.
Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen.
Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty
Price.
Bei den Level 3 zugeordneten Financial Assets Held for Trading der sonstigen derivativen
finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet
462 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch
T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen
zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar
regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht
jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte wurden mithilfe
eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von
Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag
einen zuverlässigeren Schätzwert für diesen nicht beobachtbaren Input-Parameter darstellen
als aktuelle Marktvolatilitäten. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Zinsvolatilität
verwendete absolute Wert lag bei 1,6 bis 2,4 %. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve
wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten
vergleichbarer Emittenten ermittelt.
Die zum aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten Spreads lagen für die Restlaufzeiten
der Anleihen zwischen 1,9 und 3,3 % und im kürzerfristigen Bereich zwischen 0,6 und
1,6 %. Für den ebenso nicht beobachtbaren Input-Parameter Mean Reversion stellten
nach unserer Einschätzung 10 % den besten Schätzwert dar. Wären für die Bewertung
zum Abschluss-Stichtag um 10 % höhere (niedrigere) absolute Zinsvolatilitäten verwendet
worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern
der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 23 Mio. €
höher (um 38 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag
um 100 Basispunkte höhere (niedrigere) Spreads verwendet worden, so wäre aus Sicht
der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert
der Optionen um in Euro umgerechnet insgesamt 174 Mio. € niedriger (um 249 Mio. €
höher) gewesen. Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 100 Basispunkte
höhere (niedrigere) Mean Reversion verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile
US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen
um in Euro umgerechnet insgesamt 4 Mio. € niedriger (um 11 Mio. € höher) gewesen.
In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen
Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis
(Ertrag) von in Euro umgerechnet 45 Mio. € für unrealisierte Gewinne erfasst. Im Berichtszeitraum
wurden mehrere Optionen ausgeübt und die betreffenden Anleihen vorzeitig gekündigt.
Im Zeitpunkt der Kündigung wurden die Optionen mit ihrem gesamten Buchwert von in
Euro umgerechnet 301 Mio. € aufwandswirksam ausgebucht. Zur Entwicklung der Buchwerte
in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum
erfolgswirksam erfassten Wertminderungen resultieren im Wesentlichen aus der letztmaligen
Bewertung der im Berichtszeitraum abgegangenen Optionen unmittelbar vor ihrer Ausbuchung,
weil zu diesem Zeitpunkt die bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten
Zinsvolatilitäten entsprechend von denen des letzten Abschluss-Stichtags abwichen.
Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Werterhöhungen waren im Wesentlichen
auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten
zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse
von Finanzinstrumenten.
Bei den Level 3 zugeordneten Financial Liabilities Held for Trading der derivativen
finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet
838 Mio. € um Aktienoptionen, die eingebettet sind in von T-Mobile US emittierte Mandatory
Convertible Preferred Stock. Die Mandatory Convertible Preferred Stock werden bei
Laufzeitende 2017 in eine variable Anzahl von Aktien der T-Mobile US umgetauscht und
nicht als Eigenkapital, sondern als Fremdkapital ausgewiesen. Das Gesamtinstrument
wird aufgespalten in ein zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziertes Schuldinstrument
(Anleihe) und ein erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziertes eingebettetes
Derivat. Dieses Derivat umfasst neben der Wandlung am Laufzeitende auch die den Investoren
eingeräumten vorzeitigen Wandlungsrechte. Für die Mandatory Convertible Preferred
Stock als Gesamtinstrument ist regelmäßig und auch zum Abschluss-Stichtag ein beobachtbarer
Marktpreis verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Die Wandlungsrechte
werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Der Marktpreis des Gesamtinstruments
und seiner Komponenten ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung des Aktienkurses
der T-Mobile US sowie des Marktzinsniveaus. Wäre am Abschluss-Stichtag der Aktienkurs
der T-Mobile US um 10 % höher (niedriger) gewesen, so wäre aus Sicht der T-Mobile
US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen
um in Euro umgerechnet 168 Mio. € niedriger (um 168 Mio. € höher) gewesen. Wäre für
die Bewertung zum Abschluss-Stichtag ein um 100 Basispunkte höherer (niedrigerer)
Marktzinssatz verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten
Parametern der beizulegende Zeitwert der Optionen um in Euro umgerechnet 2 Mio. €
niedriger (um 2 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag
im Bestand befindlichen Optionen im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand)
von in Euro umgerechnet 103 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Zur Entwicklung
des Buchwerts in der Berichtsperiode wird auf vorstehende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen
im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen des Aktienkurses der T-Mobile
US zurückzuführen. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse
von Finanzinstrumenten.
Bei den Level 3 zugeordneten Financial Liabilities Held for Trading der derivativen
finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet
5 Mio. € um Energy Forward Agreements, die in von der T-Mobile US abgeschlossene Renewable
Energy Purchase Agreements eingebettet sind. Die Renewable Energy Purchase Agreements
bestehen aus jeweils zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb
von Renewable Energy Certificates durch T-Mobile US. Die Verträge wurden in 2017 mit
Energieproduzenten geschlossen und haben Laufzeiten von 12 bis 15 Jahren ab jeweiligem
kommerziellen Produktionsbeginn, der für Jahresende 2017 bis Jahresende 2018 erwartet
wird. Der jeweilige Erfüllungszeitraum des separat als Derivate bilanzierten Energy
Forward Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem Produktionsbeginn. Unter den
Energy Forward Agreements erhält T-Mobile US während des Erfüllungszeitraums variable
Beträge basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge des Energieproduzenten und
dann aktuellen Energiepreisen und bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit.
Die Energy Forward Agreements werden mangels beobachtbarer Marktpreise mittels Bewertungsmodellen
bewertet. Der Wert des Derivats wird wesentlich beeinflusst von der zukünftigen Produktionsmenge
des Energieproduzenten, die T-Mobile US zum Abschluss-Stichtag mit 1 314 Gigawattstunden
pro Jahr veranschlagt hat. Der Wert der Derivate wird außerdem wesentlich beeinflusst
von den zukünftigen Energiepreisen, die für den Zeitraum jenseits von fünf Jahren
nicht beobachtbar sind. Des Weiteren wird der Wert der Derivate wesentlich beeinflusst
von den ebenfalls nicht beobachtbaren zukünftigen Preisen für Renewable Energy Certificates.
Für den nicht beobachtbaren Zeitraum hat T-Mobile US on-peak-Energiepreise zwischen
in Euro umgerechnet 23,63 € und 37,59 € und off-peak-Energiepreise zwischen in Euro
umgerechnet 18,94 € und 33,33 € verwendet. Für das off-peak/on-peak-Verhältnis wurde
ein Wert von durchschnittlich 57 % verwendet. Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag
um 10 % höhere (niedrigere) zukünftige Energiepreise verwendet worden, so wäre aus
Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert
der Derivate um in Euro umgerechnet 32 Mio. € höher (32 Mio. € niedriger) gewesen.
Wäre für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag eine um 5 % höhere (niedrigere) zukünftige
Energieproduktionsmenge verwendet worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im
Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert der Derivate um in Euro
umgerechnet 11 Mio. € höher (11 Mio. € niedriger) gewesen. Wären für die Bewertung
zum Abschluss-Stichtag die zukünftigen Preise für Renewable Energy Certificates verdoppelt
worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei im Übrigen unveränderten Parametern
der beizulegende Zeitwert der Derivate um in Euro umgerechnet 5 Mio. € höher gewesen.
Wären für die Bewertung zum Abschluss-Stichtag die zukünftigen Preise für Renewable
Energy Certificates mit Null angesetzt worden, so wäre aus Sicht der T-Mobile US bei
im Übrigen unveränderten Parametern der beizulegende Zeitwert des Derivats um in Euro
umgerechnet 5 Mio. € niedriger gewesen. Aus der Level 3-Bewertung wurde in der Berichtsperiode
im sonstigen betrieblichen Ergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet
5 Mio. € für unrealisierte Verluste der Derivate erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte
in der Berichtsperiode wird auf die vorstehende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen
im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen der beobachtbaren und der
nicht beobachtbaren Energiepreise zurückzuführen. Zum 30. Juni 2017 war der Wert des
Bestands aus Sicht der Deutschen Telekom noch leicht positiv (Buchwert 3 Mio. €),
weshalb er als Vermögenswert auszuweisen war. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese
Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Die Bewertung der Derivate
bei erstmaliger Erfassung ergaben einen aus Sicht der T-Mobile US positiven Wert von
in Euro umgerechnet 112 Mio. €. Nach Einschätzung der T-Mobile US wurden die Verträge
zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung wurden die am besten
geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Input-Parameter verwendet. Der Transaktionspreis
bei Vertragsschluss betrug jeweils Null. Weil nicht beobachtbare Input-Parameter wesentlichen
Einfluss auf die Bewertung der Derivate haben, wurde im Zeitpunkt der erstmaligen
Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils ergebende Betrag nicht bilanziert. Vielmehr
werden diese Beträge über den Zeitraum der kommerziellen Energieproduktion linear
ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet jährlich insgesamt 8 Mio. €). Diese
Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Derivate mit
dem jeweiligen Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge
aus der Derivatebewertung werden sowohl in der Bilanz (sonstige derivative finanzielle
Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch in der Gewinn-
und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche
Erträge) saldiert. Der noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierende Betrag
hat sich in der Berichtsperiode wie folgt entwickelt:
| Bewertung bei erstmaliger Erfassung | 112 |
| In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierte Beträge | - |
| NICHT AMORTISIERTE BETRÄGE ZUM 30. SEPTEMBER 2017 | 112 |
Zum 31. Dezember 2016 waren in den Level 3 zugeordneten finanziellen Verbindlichkeiten
derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von 50 Mio. € enthalten,
die aus einer im Geschäftsjahr 2015 Dritten gewährten Option zum Kauf von Anteilen
an einem Tochterunternehmen der Deutschen Telekom resultierten. Aufgrund seiner Eigenart
bildete dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Sie war ausgewiesen
in den derivativen finanziellen Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur
Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen. Der
Ausübungszeitraum endete im Berichtszeitraum, und die Option wurde vollumfänglich
ausgeübt. Im Zeitpunkt des Vollzugs des Verkaufs wurde sie ertragswirksam ausgebucht.
Angaben zum Kreditrisiko. Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall
sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw.
negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe
des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich
neu berechnet und danach entsprechende Barsicherheiten ausgetauscht. Von Kontrahenten,
mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen
beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen
Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel
im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 543 Mio. € (31. Dezember 2016: 829 Mio.
€). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 539 Mio. € (31. Dezember 2016: 781 Mio. €)
reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in
dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen.
Für die derivativen Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren
Buchwert zum Abschluss-Stichtag 965 Mio. € (31. Dezember 2016: 1 464 Mio. €) betrug,
bestand aufgrund dieser Vereinbarungen zum 30. September 2017 ein maximales Ausfallrisiko
in Höhe von 13 Mio. € (31. Dezember 2016: 11 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko
aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten. Zu den noch nicht amortisierten
Beträgen der erstmaligen Bewertung der Energy Forward Agreements wird auf vorstehende
Ausführungen verwiesen. An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h.
der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente,
aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom
im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten in Höhe von 244 Mio. € (31. Dezember
2016: 235 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet
und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe
von 238 Mio. € (31. Dezember 2016: 209 Mio. €) entsprechende Nettoderivatepositionen
gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen. Die gezahlten
Collaterals sind unter den ausgereichten Darlehen und Forderungen innerhalb der sonstigen
finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden
derivativen Finanzinstrumenten bilden die gezahlten Collaterals eine eigene Klasse
von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die unter den finanziellen Verbindlichkeiten
ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund ihrer Verbindung zu den entsprechenden
derivativen Finanzinstrumenten eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten.
Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen
Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen
finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert.
Satellic NV, Machelen, Belgien, hat am 25. Juli 2014 mit der in Belgien für die Mauterhebung
zuständigen Behörde Viapass eine vertragliche Vereinbarung über Errichtung, Betrieb
und Finanzierung eines elektronischen Mauterhebungssystems abgeschlossen. Das System
wurde durch Viapass am 30. März 2016 abgenommen, sodass die Errichtungsphase am 31.
März 2016 vollendet wurde. Infolgedessen wurde in der Vergleichsperiode ein Ergebnis
aus Auftragsfertigung in Höhe von 0,1 Mrd. € realisiert. Seit Beginn der Betriebsphase
am 1. April 2016 werden die gesonderten Entgelte für Betriebs- und Instandhaltungsleistungen
in den jeweiligen Perioden als Umsatzerlöse nach den Regelungen des IAS 18 erfasst.
In den ersten neun Monaten 2017 wurden insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von 54 Mio.
€ realisiert. Von den in der Vergleichsperiode insgesamt durch Satellic NV realisierten
Umsatzerlösen in Höhe von 0,2 Mrd. € waren ab Beginn der Betriebsphase Umsatzerlöse
in Höhe von 45 Mio. € zu verzeichnen.
Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 beschriebenen Angaben über Beziehungen
zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich, mit Ausnahme der nachfolgend
beschriebenen Sachverhalte, bis zum 30. September 2017 keine wesentlichen Änderungen.
Die Bundesrepublik Deutschland (Bund) und die KfW Bankengruppe haben sich die ihnen
für das Geschäftsjahr 2016 zustehende Dividende für die gehaltenen Aktien an der Deutschen
Telekom AG teilweise in bar auszahlen lassen und teilweise Aktien aus genehmigtem
Kapital gewählt. In diesem Zusammenhang wurden im Juni 2017 12 630 Tsd. Stück Aktien
an den Bund und 10 186 Tsd. Stück Aktien an die KfW Bankengruppe übertragen. Der Anteil
des Bundes an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. September 2017 14,5 % und der
Anteil der KfW Bankengruppe an der Deutschen Telekom AG beträgt zum 30. September
2017 17,4 %.
Assoziierte Unternehmen. Mit Wirkung zum 23. Juni 2017 wurden die verbliebenden direkt
gehaltenen Anteile in Höhe von 9,26 % an der Scout24 AG mit einem Ertrag von 226 Mio.
€ (31. Dezember 2016: 96 Mio. €; 31. Dezember 2015: 298 Mio. €) veräußert.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 beschlossen,
den Konzernvorstand um das neue Vorstandsressort Technologie und Innovation zu erweitern.
Das neue Ressort wird mit Wirkung zum 1. Januar 2017 von Claudia Nemat, bislang verantwortlich
für das Ressort Europa und Technik, geleitet. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen
Telekom AG in seiner Sitzung am 30. Juni 2016 Srini Gopalan als neuen Vorstand für
das Ressort Europa mit Wirkung zum 1. Januar 2017 bestellt.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat mit Beschluss vom 18. Juli 2017 dem
Wunsch von Herrn Niek Jan van Damme, im Vorstand der Deutschen Telekom AG zuständig
für das Ressort Deutschland, entsprochen, dessen Bestellung zum Vorstandsmitglied
mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2017 aufzuheben. Weiterhin hat der Aufsichtsrat
der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung am 18. Juli 2017 Herrn Dr. Dirk Wössner
als neuen Vorstand für das Ressort Deutschland mit Wirkung zum 1. Januar 2018 bestellt.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat mit Beschluss vom 13. September 2017
dem Wunsch von Herrn Reinhard Clemens, im Vorstand der Deutschen Telekom AG zuständig
für das Ressort T-Systems, entsprochen, dessen Bestellung zum Vorstandsmitglied mit
Wirkung zum 31. Dezember 2017 aufzuheben. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen
Telekom AG in seiner Sitzung am 13. September 2017 Herrn Adel Al-Saleh als neuen Vorstand
für das Ressort T-Systems mit Wirkung zum 1. Januar 2018 bestellt.
Sylvia Hauke hat ihr Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Ablauf des
30. Juni 2017 niedergelegt. Katrin Topel wurde zum 1. Juli 2017 gerichtlich in den
Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt.
Am 27. August 2017 ist das Aufsichtsratsmitglied Herr Dr. Wulf H. Bernotat verstorben.
Herr Dr. Wulf H. Bernotat war seit dem 1. Januar 2010 Mitglied des Aufsichtsrats der
Deutschen Telekom AG.
Frau Margret Suckale wurde zum 28. September 2017 gerichtlich in den Aufsichtsrat
der Deutschen Telekom AG bestellt.
Es liegen keine berichtspflichtigen Ereignisse nach der Berichtsperiode vor.
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind.
Bonn, den 9. November 2017
Deutsche Telekom AG
Der Vorstand
| Timotheus Höttges | |||
| Reinhard Clemens | Niek Jan van Damme | Thomas Dannenfeldt | Srini Gopalan |
| Dr. Christian P. Illek | Dr. Thomas Kremer | Claudia Nemat |
Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-
und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzern-Zwischenlagebericht
der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2017,
die Bestandteile des Quartals-Finanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses
nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere
Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und
dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und
des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review
of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity"
(ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Frankfurt am Main, den 9. November 2017
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Dr. Peter Bartels |
Thomas Tandetzki |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags)
auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl
für die Berichtsperiode als auch für die Vorjahresvergleichsperiode und das Gesamtjahr
2016 dargestellt:
| in Mio. € | EBITDA | EBIT | EBITDA | EBIT | EBITDA | EBIT |
| Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Q1-Q3 2016 | Gesamtjahr 2016 | Gesamtjahr 2016 | |
| EBITDA/EBIT | 19 267 | 8 699 | 17 698 | 8 227 | 22 544 | 9 164 |
| DEUTSCHLAND | (228) | (228) | (660) | (660) | (910) | (910) |
| Personalrestrukturierung | (155) | (155) | (616) | (616) | (854) | (854) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (15) | (15) | (31) | (31) | (38) | (38) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges | (58) | (58) | (13) | (13) | (18) | (18) |
| USA | 1 647 | 1 647 | 396 | 396 | 406 | 406 |
| Personalrestrukturierung | (5) | (5) | (10) | (10) | (11) | (11) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 1 |
1 | 406 | 406 | 417 | 417 |
| Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte | 1 651 | 1 651 | - | - | - | - |
| Wertminderungen | - | 0 | - | 0 | - | 0 |
| Sonstiges | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| EUROPA | (94) | (94) | (57) | (57) | (93) | (277) |
| Personalrestrukturierung | (63) | (63) | (79) | (79) | (100) | (100) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | (3) | (3) | (4) | (4) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | (1) | (1) | 25 | 25 | 25 | 25 |
| Wertminderungen | - | 0 | - | 0 | - | (184) |
| Sonstiges | (30) | (30) | 0 | 0 | (14) | (14) |
| SYSTEMGESCHÄFT | (148) | (1 396) | (178) | (194) | (252) | (276) |
| Personalrestrukturierung | (87) | (87) | (99) | (99) | (136) | (136) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (1) | (1) | (5) | (5) | (5) | (5) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wertminderungen | - | (1 247) | - | 0 | - | 0 |
| Sonstiges | (61) | (61) | (75) | (91) | (111) | (135) |
| GROUP DEVELOPMENT | 937 | 937 | 2 543 | 2 543 | 2 547 | 2 132 |
| Personalrestrukturierung | 3 | 3 | (7) | (7) | (35) | (35) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (4) | (4) | 0 | 0 | (3) | (3) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 736 | 736 | 2 550 | 2 550 | 2 585 | 2 585 |
| Wertminderungen | - | 0 | - | 0 | - | (415) |
| Sonstiges | 201 | 201 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES | (62) | (62) | (501) | (501) | (574) | (574) |
| Personalrestrukturierung | (78) | (78) | (359) | (359) | (502) | (502) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (15) | (15) | (33) | (33) | (31) | (31) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 42 | 42 | (53) | (53) | (11) | (11) |
| Wertminderungen | - | 0 | - | 0 | - | 0 |
| Sonstiges | (12) | (12) | (56) | (56) | (29) | (29) |
| KONZERNÜBERLEITUNG | (1) | 0 | 0 | 1 | (1) | (1) |
| Personalrestrukturierung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 0 | 0 | (1) | (1) |
| Sonstiges | (1) | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| SUMME SONDEREINFLÜSSE | 2 051 | 804 | 1 543 | 1 528 | 1 124 | 501 |
| EBITDA/EBIT (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 17 215 | 7 895 | 16 155 | 6 699 | 21 420 | 8 663 |
| Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse) | (2 360) | (1 492) | (2 323) | |||
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 5 535 | 5 207 | 6 340 | |||
| Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse) | (1 513) | (1 645) | (1 858) | |||
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 4 022 | 3 562 | 4 482 | |||
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) AN DIE | ||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse) | 3 382 | 3 141 | 4 114 | |||
| Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse) | 640 | 421 | 368 |
Nach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbindlichkeiten eine
wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen dar.
| in Mio. € | 30.09.2017 | 31.12.2016 | Veränderung | Veränderung in % | 30.09.2016 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) | 9 250 | 14 422 | (5 172) | (35,9) % | 8 959 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) | 49 387 | 50 228 | (841) | (1,7) % | 53 349 |
| FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN | 58 637 | 64 650 | (6 013) | (9,3) % | 62 308 |
| Zinsabgrenzungen | (639) | (955) | 316 | 33,1 % | (793) |
| Sonstige | (721) | (1 029) | 308 | 29,9 % | (828) |
| BRUTTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN | 57 277 | 62 666 | (5 389) | (8,6) % | 60 687 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 2 860 | 7 747 | (4 887) | (63,1) % | 7 527 |
| Finanzielle Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar/zu Handelszwecken gehalten | 7 | 10 | (3) | (30,0) % | 99 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 1 427 | 2 379 | (952) | (40,0) % | 2 280 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 348 | 2 571 | (2 223) | (86,5) % | 2 297 |
| NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN | 52 635 | 49 959 | 2 676 | 5,4 % | 48 484 |
| in Mio. € | Gesamtumsatz | Betriebsergebnis (EBIT) | EBITDA | EBITDA bereinigt | Planmäßige Abschreibungen | Wertminderungen |
| Q1-Q3 2016/30. SEPTEMBER 2016 DARSTELLUNG ZUM 30. SEPTEMBER 2016 - WIE BERICHTET |
||||||
| Deutschland | 16 409 | 3 146 | 5 995 | 6 655 | (2 836) | (13) |
| USA | 24 293 | 2 703 | 6 632 | 6 236 | (3 929) | - |
| Europa | 9 409 | 1 129 | 3 055 | 3 124 | (1 915) | (11) |
| Systemgeschäft | 5 929 | (144) | 282 | 522 | (426) | - |
| Group Headquarters & Group Services | 1 614 | 1 392 | 1 781 | (335) | (369) | (20) |
| SUMME | 57 654 | 8 226 | 17 745 | 16 202 | (9 475) | (44) |
| Überleitung | (4 102) | 1 | (47) | (47) | 48 | - |
| KONZERN | 53 552 | 8 227 | 17 698 | 16 155 | (9 427) | (44) |
| Q1-Q3 2016/30. SEPTEMBER 2016 +/- AUSWEISÄNDERUNGEN VORSTANDSBEREICH TECHNOLOGIE UND INNOVATION SOWIE OPERATIVES SEGMENT GROUP DEVELOPMENT |
||||||
| Deutschland | (201) | (348) | (431) | (431) | 83 | - |
| USA | - | - | - | - | - | - |
| Europa | (951) | 4 | (176) | (188) | 180 | - |
| Systemgeschäft | (677) | 103 | (14) | (76) | 117 | - |
| Group Development | 1 736 | 3 012 | 3 274 | 730 | (262) | - |
| Group Headquarters & Group Services | 924 | (2 770) | (2 659) | (42) | (111) | - |
| SUMME | 831 | 1 | (6) | (7) | 7 | - |
| Überleitung | (831) | (1) | 6 | 7 | (7) | - |
| KONZERN | - | - | - | - | - | - |
| Q1-Q3 2016/30. SEPTEMBER 2016 = DARSTELLUNG ZUM 30. SEPTEMBER 2017 |
||||||
| Deutschland | 16 208 | 2 798 | 5 564 | 6 224 | (2 753) | (13) |
| USA | 24 293 | 2 703 | 6 632 | 6 236 | (3 929) | - |
| Europa | 8 458 | 1 133 | 2 879 | 2 936 | (1 735) | (11) |
| Systemgeschäft | 5 252 | (41) | 268 | 446 | (309) | - |
| Group Development | 1 736 | 3 012 | 3 274 | 730 | (262) | - |
| Group Headquarters & Group Services | 2 538 | (1 378) | (878) | (377) | (480) | (20) |
| SUMME | 58 485 | 8 227 | 17 739 | 16 195 | (9 468) | (44) |
| Überleitung | (4 933) | - | (41) | (40) | 41 | - |
| KONZERN | 53 552 | 8 227 | 17 698 | 16 155 | (9 427) | (44) |
| in Mio. € | Segmentvermögena | Segmentschuldena |
| Q1-Q3 2016/30. SEPTEMBER 2016 DARSTELLUNG ZUM 30. SEPTEMBER 2016 - WIE BERICHTET |
||
| Deutschland | 33 353 | 26 423 |
| USA | 68 349 | 49 791 |
| Europa | 30 778 | 12 519 |
| Systemgeschäft | 9 031 | 6 073 |
| Group Headquarters & Group Services | 42 628 | 50 502 |
| SUMME | 184 139 | 145 308 |
| Überleitung | (35 654) | (35 668) |
| KONZERN | 148 485 | 109 640 |
| Q1-Q3 2016/30. SEPTEMBER 2016 +/- AUSWEISÄNDERUNGEN VORSTANDSBEREICH TECHNOLOGIE UND INNOVATION SOWIE OPERATIVES SEGMENT GROUP DEVELOPMENT |
||
| Deutschland | (1 336) | (829) |
| USA | - | - |
| Europa | (4 178) | (1 528) |
| Systemgeschäft | (1 569) | (830) |
| Group Development | 11 221 | 2 417 |
| Group Headquarters & Group Services | (4 926) | (19) |
| SUMME | (788) | (789) |
| Überleitung | 788 | 789 |
| KONZERN | - | - |
| Q1-Q3 2016/30. SEPTEMBER 2016 = DARSTELLUNG ZUM 30. SEPTEMBER 2017 |
||
| Deutschland | 32 017 | 25 594 |
| USA | 68 349 | 49 791 |
| Europa | 26 600 | 10 991 |
| Systemgeschäft | 7 462 | 5 243 |
| Group Development | 11 221 | 2 417 |
| Group Headquarters & Group Services | 37 702 | 50 483 |
| SUMME | 183 351 | 144 519 |
| Überleitung | (34 866) | (34 879) |
| KONZERN | 148 485 | 109 640 |
a
Werte sind stichtagsbezogen auf den 31. Dezember 2016.
Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2016 und das darin
enthaltene Glossar, Seite 228 ff.
Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche
die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger
Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon
ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen",
"planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet
und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für
Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.
Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und
Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen
Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind
und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu
gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen
Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer
und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften
sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten-
und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse
und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet,
Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen.
Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten
sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so
können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen
abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche
Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht
werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher
Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen
Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder
anderer Dinge ab.
Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative
Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte
EBITDA-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag),
Free Cashflow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil
der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch
nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen
unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften.
Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.
Weitere Informationen zu alternativen Leistungskennzahlen finden sich im Geschäftsbericht
2016, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 31 ff., sowie auf der Website der Deutschen
Telekom (www.telekom.com/alternative-Leistungskennzahl) unter "Investor Relations".
Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen,
dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.
| 9. November 2017 | 22. Februar 2018 | 9. Mai 2018 |
| Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2017 | Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2017 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 31. März 2018 |
| 17. Mai 2018 | 9. August 2018 | 8. November 2018 |
| Hauptversammlung 2018 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2018 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2018 |
Deutsche Telekom AG
Friedrich-Ebert-Allee 140
53113 Bonn
Kontakt für Medienanfragen:
Unternehmenskommunikation
Telefon 0228 181 49494
Telefax 0228 181 94004
E-Mail medien@telekom.de
Kontakt für Fragen rund um die T-Aktie:
Investor Relations
Telefon 0228 181 88880
Telefax 0228 181 88899
E-Mail investor.relations@telekom.de
Dieser Konzern-Zwischenbericht ist auf der Investor-Relations-Seite im Internet abrufbar
unter: www.telekom.com/investor-relations
Unseren Geschäftsbericht finden Sie im Internet unter:
www.telekom.com/geschaeftsbericht
www.telekom.com/annualreport
Dieser Konzern-Zwischenbericht
1. Januar bis 30. September 2017
liegt auch in englischer Sprache vor.
Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG.