![]() Deutsche Telekom AGBonnHalbjahresbericht 1. Januar bis 30. Juni 2018DEUTSCHE TELEKOMKONZERN-ZWISCHENBERICHT 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2018DIE FINANZDATEN DES KONZERNS AUF EINEN BLICKin Mio. € scroll
scroll
scroll
a
Ohne Wholesale. Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden
sich im Geschäftsbericht 2017, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 38 ff. Die Zahlenangaben
im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass
sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren. Seit dem 1. Januar
2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue from Contracts with
Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden
nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung"
im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 35 ff. DIE DEUTSCHE TELEKOM AUF EINEN BLICKKONZERNUMSATZ
Konzernumsatz in Mrd. €![]() EBITDA BEREINIGT
EBITDA bereinigt in Mrd. €![]() EBIT
EBIT in Mrd. €![]() KONZERNÜBERSCHUSS
Konzernüberschuss in Mrd. €![]() EIGENKAPITALQUOTE
41,4 Mrd. €. Vermindernd wirkten insbesondere die Dividendenausschüttung an die Aktionäre
der Deutschen Telekom AG in Höhe von 3,1 Mrd. €, das Aktienrückkauf-Programm durch
T-Mobile US in Höhe von 0,9 Mrd. € sowie eine erfolgsneutral erfasste Wertminderung
der Anteile an BT in Höhe von 0,7 Mrd. €. Erhöhend wirkte der Überschuss in Höhe von
2,1 Mrd. € sowie ein im Rahmen der Umstellung auf die neuen Rechnungslegungsstandards
IFRS 9 und 15 erfolgsneutral erfasster Effekt in Höhe von 1,5 Mrd. €. Erfolgsneutrale
Effekte aus der Währungsumrechnung erhöhten das Eigenkapital in Höhe von 0,5 Mrd.
€. Eigenkapitalquote in %![]() CASH CAPEX
Cash Capex in Mrd. €![]() FREE CASHFLOW(VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)
Free Cashflow(vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) in Mrd. €![]() NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN
Netto-Finanzverbindlichkeiten in Mrd. €![]() WICHTIGE EREIGNISSE IM ZWEITEN QUARTAL 2018KAPITALMARKTTAG 2018Im Mai 2018 haben wir bei unserem Kapitalmarkttag in Bonn unsere neue mittelfristige
Strategie und den finanziellen Ausblick vorgestellt. Unsere Wachstumsprognose bleibt
bis 2021 konstant auf dem hohen Niveau, das wir bei unserem Kapitalmarkttag 2015 prognostiziert
hatten: Wir erwarten beim Umsatz weiterhin 1 bis 2% jährliches Wachstum, beim bereinigten
EBITDA 2 bis 4% und beim Free Cashflow rund 10%. Ab 2019 sollen alle Geschäftseinheiten
zum Ergebniswachstum des Konzerns beitragen. Konvergente Produkte und Services für
Privat- und Geschäftskunden stehen im Fokus unserer Strategie. Unsere Investitionen
sollen auf hohem Niveau bleiben; der Schwerpunkt liegt auf dem weiteren Ausbau der
Breitbandnetze sowie auf LTE und 5G. Die Entwicklung des bereinigten Ergebnisses je
Aktie wird ab 2019 neue Richtschnur für die Dividende. Hier bestätigen wir für 2018
die Erwartung aus dem Kapitalmarkttag 2015 von rund 1,00 € pro Aktie und erwarten
bis 2021 eine Steigerung auf rund 1,20 € pro Aktie. VEREINBARTER ZUSAMMENSCHLUSS VON T-MOBILE US UND SPRINTT-Mobile US und Sprint Corp. haben gemeinsam mit ihren Mehrheitsaktionären Deutsche
Telekom AG und Softbank K.K. im April 2018 eine verbindliche Vereinbarung abgeschlossen,
um die beiden Gesellschaften zu einem Unternehmen zusammen zu führen. Für die dann
größere T-Mobile US werden als Folge des Zusammenschlusses Kosten- und Investitionssynergien
im Barwert von rund 43 Mrd. US-$ (nach Integrationskosten) erwartet. Die Integrationskosten
werden mit rund 15 Mrd. US-$ geplant. Es wird erwartet, dass der Zusammenschluss nach
drei Jahren einen positiven Beitrag zum bereinigten Ergebnis je Aktie des Konzerns
Deutsche Telekom liefern wird. Das neue Unternehmen wird rund 127 Millionen Kunden
haben. Es ist vorgesehen, dass T-Mobile US alle Sprint-Anteile übernimmt. Nach Abschluss
der Transaktion hält die Deutsche Telekom rund 42% der T-Mobile US Aktien, Softbank
rund 27% und freie Aktionäre rund 31 %. Durch die Verteilung der Anteile der T-Mobile
US und klare Regelungen zur Unternehmensführung kann die Deutsche Telekom T-Mobile
US auch künftig als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss
einbeziehen. Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt notwendiger behördlicher Genehmigungen,
der Zustimmung der Aktionäre von T-Mobile US und Sprint sowie weiterer Vollzugsbedingungen. FINANZIERUNGIm zweiten Quartal 2018 wurden von der Deutsche Telekom International Finance B.V.
Euro-Anleihen im Gesamtvolumen von 2,9 Mrd. € und US-Dollar-Anleihen im Gesamtvolumen
von 1,75 Mrd. US-$ (1,4 Mrd. €) emittiert. Im April 2018 hat T-Mobile US zwei Schuldverschreibungen
(Senior Notes) zu Nominalwerten von 1,75 Mrd. US-$ (1,4 Mrd. €) und 0,6 Mrd. US-$
(0,5 Mrd. €) vorzeitig zurückgezahlt. EINIGUNG IM SCHIEDSVERFAHREN TOLL COLLECTGemeinsam mit der Daimler Financial Services AG haben wir mit der Bundesrepublik Deutschland
eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Damit geht ein langjähriger
Rechtsstreit um die Einführung der LKW-Maut in Deutschland zu Ende. In dem vereinbarten
Vergleich mit einem Gesamtvolumen von rund 3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik
Deutschland erbrachte Leistungen einbezogen. Von der Daimler Financial Services AG
und uns sind abschließende Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten. AKTIENRÜCKKAUF-PROGRAMM T-MOBILE USIm April 2018 hat das Board of Directors von T-Mobile US die Aufstockung des Aktienrückkauf-Programms
auf insgesamt bis zu 9,0 Mrd. US-$ beschlossen. Es umfasst das bereits ausgeführte
Rückkaufvolumen in Höhe von 1,5 Mrd. US-$ sowie den Erwerb zusätzlicher Stammaktien
der T-Mobile US bis zur Höhe von 7,5 Mrd. US-$ bis Ende 2020. Die Genehmigung des
zusätzlichen Rückkaufs gilt vorbehaltlich einer Aufhebung der Vereinbarung über den
Zusammenschluss mit Sprint. INVESTITIONEN IN NETZEDer Glasfaser-Ausbau geht voran. Lichtgeschwindigkeit für den Hamburger Hafen wie
für den Burgenlandkreis, für Bautzen oder Lüneburg -für viele Glasfaser-Großprojekte
in der Stadt und auf dem Land erfolgte der Startschuss. Für Stuttgart und fünf anliegende
Landkreise wurde ein umfangreiches Digitalisierungsprojekt beschlossen: Allein in
diesem Projekt sollen rund 90 Prozent der 1,38 Millionen Haushalte sowie alle rund
140.000 Unternehmensstandorte und Betriebe mit Gigabit-Anschlüssen versorgt werden.
Der deutschlandweite Ausbau von FTTH wird beschleunigt. Bis 2021 soll die Zahl der
Haushalte, die neu mit durchgehenden Glasfaser-Anschlüssen (FTTH/FTTB) versorgt werden,
stetig auf rund 2 Millionen im Jahr hochgefahren werden. Ab 2021 sollen dann jährlich
rund zwei Millionen Haushalte bei entsprechenden regulatorischen Rahmenbedingungen
mit Glasfaser-Anschlüssen versorgt werden. Unterdessen begann die dritte Tranche unseres
bundesweiten Glasfaser-Ausbaus für Gewerbegebiete, von der rund 49.000 Unternehmen
profitieren werden. Super-Vectoring. Unmittelbar bevor steht die Einführung von Super-Vectoring mit einer
Geschwindigkeit von 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download. Zum Start werden
davon acht Millionen Haushalte profitieren können; am Jahresende 2018 sollen es bis
zu 15 Millionen sein. Bis Ende 2019 planen wir, 95 Prozent der von uns versorgten
100 MBit/s-Haushalte auf bis zu 250 MBit/s zu beschleunigen. Seit Jahresbeginn 2018
konnten dank Vectoring bereits mehr als fünf Millionen Haushalte zusätzlich mit bis
zu 100 MBit/s (mindestens 50 MBit/s) versorgt werden; erstmals konnte die Vectoring-Technologie
auch in ehemaligen Fördergebieten geschaltet werden. Grundstein für 5G-Rollout in Deutschland. Die ersten 5G-Antennen in Europa, die den
zukünftigen Kommunikationsstandard vollständig unterstützen, senden seit Mai 2018
unter realen Bedingungen in unserem Netz in Berlin. Sie basieren komplett auf dem
zukünftigen 5G-Standard für die Mobilfunk-Komponente 5G-New Radio (NR). Aktuell bauen
wir im Berliner Zentrum ein ganzes 5G-Cluster auf. Anfang dieses Jahres haben wir
gemeinsam mit Intel und Huawei die weltweit erste 5G-NR-Interoperabilität unter Beweis
gestellt. Weltweit zum ersten Mal wurde gezeigt, dass das Zusammenspiel zwischen technischen
Komponenten von unterschiedlichen Herstellern und einem Netzbetreiber funktioniert
- auf Basis des neuen 5G-Standards. Abschluss des ersten europäischen NB-IoT-Roaming-Tests. Im Juni 2018 wurde bekannt
gegeben, dass wir und die Vodafone Group den ersten internationalen Roaming-Test in
Europa mit lizenzierter NarrowBand-IoT-Technologie erfolgreich abgeschlossen haben.
Der Dienst soll eine nahtlose Abdeckung und Service-Kontinuität für Millionen von
Verbindungen über Low Power Wide Area-Netze gewährleisten. Der Erfolg dieser Tests
ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung einer stabilen Roaming-Umgebung für
mobile IoT-Netzwerke. Neue Mobilfunk-Standorte in Betrieb. Auch im Mobilfunk treiben wir den Ausbau der
Netze in der Stadt und auf dem Land voran: So sind in Deutschland allein im Juni 2018
fast 300 neue Mobilfunk-Standorte in Betrieb gegangen. Wir haben das Netz verdichtet,
modernisiert und Lücken geschlossen. Die Bevölkerungsabdeckung unseres LTE-Netzes
stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 94,4 Prozent. Bis 2019 soll dieser Anteil auf 98 Prozent
wachsen. Dieser Ausbau ist ein wichtiger Baustein für das künftige 5G-Netz. INNOVATIONEN UND KOOPERATIONENDurchgängig digital im Gesundheitsbereich. Krankenhausbetten, die selbstständig ihren
Standort übermitteln, Ultraschallgeräte, die ihre Wartung anfordern, telemedizinische
Betreuung von Patienten oder mobile Apps: Die Digitalisierung verändert das Gesundheitswesen
radikal und ist eine komplexe Herausforderung für alle Beteiligten. Telekom Healthcare
Solutions hilft mit ihren IT-Lösungen, die damit verbundenen Aufgaben zu meistern.
Unter dem Motto "Digital auf Zukunft programmiert" zeigte T-Systems im April 2018
auf der conhIT, der weltweit größten Gesundheits-IT-Fachmesse, in Berlin u.a. ein
Tracking-System zur Lokalisierung medizinischer Geräte und eine sichere Plattform
für die vernetzte Zusammenarbeit. "Shape the digital now". Unter diesem Motto zeigten wir auf der Hannover Messe 2018
digitale Lösungsbausteine für die Industrie. Im Mittelpunkt standen praxisbezogene
und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für Produktionsplanung, Fertigung und Logistik.
Präsentiert wurden Produkte und Services zu den Themen Cloud, Internet der Dinge,
Konnektivität und Sicherheit. Auch ging es in den Erlebniswelten des Messeauftritts
um neue Trends wie Digital Twin, Blockchain und Künstliche Intelligenz. Die PLM Cloud,
eine Lösung für Product Lifecycle Management (PLM) aus der Cloud, die seit Anfang
des Jahres produktiv läuft, wurde ebenfalls vorgestellt. Unternehmen können mit der
PLM Cloud ihren wahrscheinlich wichtigsten Prozess, das Entwickeln neuer Produkte
vom ersten Design bis zur Testsimulation, ins digitale Zeitalter transformieren und
so ihre Innovationsgeschwindigkeit erhöhen. Public Cloud - strategische Partnerschaften. T-Systems und Microsoft gehen eine strategische
Partnerschaft ein. Gemeinsam sollen Public Cloud Services auf vier Feldern vorangetrieben
werden: SAPAnwendungen, Managed Services auf Microsoft Azure und Microsoft 365, digitale
Lösungen mit Künstlicher Intelligenz und Mixed Reality sowie IoT. Daneben hat SAP
zur Hannover Messe 2018 die Open Telekom Cloud zertifiziert. So wird die Performance
von SAP HANA auf der Public Cloud gewährleistet und die Lösung nahtlos in die SAP-Support-Prozesse
integriert. Mit dem zusätzlichen Service in der Public Cloud können Unternehmen ihre
IT-Landschaft per Self-Service flexibel und einfach um SAP-Anwendungen ergänzen und
erhalten bei Bedarf die notwendige Kundenbetreuung. GROßKUNDENVERTRÄGET-Systems gewinnt Großauftrag der Sparda-Gruppe. Die Gruppe der Sparda-Banken hat
einen Outsourcing-Vertrag mit T-Systems geschlossen. Der Siebenjahresvertrag hat ein
Volumen im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Wir werden die komplette
IT-Infrastruktur der Sparda-Datenverarbeitung eG (SDV-IT), dem zentralen IT-Dienstleister
der Sparda-Banken, übernehmen und alle Großrechner und Serverlandschaften in hochsichere
Rechenzentren von T-Systems migrieren. Der klassische IT-Outsourcing-Vertrag zählt
im Markt zu den größten Deals der vergangenen Monate. Brandenburg-Verwaltung bekommt Hochgeschwindigkeitsnetz. Brandenburg vergibt einen
Telekommunikationsgroßauftrag im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich an T-Systems.
Wir stellen die Infrastruktur und die Komponenten für das Telefonieren und das Weitverkehrsnetz
der Landesverwaltung zur Verfügung. Standorte können künftig mit bis zu zehn Gigabit
pro Sekunde angebunden werden und nutzen damit bis zu zehnfach höhere Bandbreiten
als bisher. Brandenburg will das Netz beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
(BSI) zertifizieren lassen. NEUE PRODUKTEKomplettpakete für das Internet der Dinge. Mit den neuen Komplettpaketen bieten wir
unseren Kunden ein Angebot für einen einfachen Einstieg ins Internet der Dinge. Die
Pakete beinhalten alles, was eine Komplettlösung braucht: Hardware, Mobilfunk-Konnektivität,
Cloud-Speicher und ein übersichtliches Webportal. Dank standardisierter und verlässlicher
Plattformen - wie unserer loT-Plattform "Cloud of Things", die wir in Zusammenarbeit
mit der Software AG betreiben - können Kunden diese loT-Lösungen ohne aufwendige Installation
schnell und einfach bei sich einsetzen. Die ersten Komplettlösungen umfassen "Asset
Tracking" und "Industrial Machine Monitoring". Auch Hrvatski Telekom hat im Mai 2018
als erster Anbieter in Kroatien NB-loT-Angebote kommerziell eingeführt. AUSZEICHNUNGENNachfolgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des zweiten Quartals 2018
zusammen. Weitere Auszeichnungen finden Sie online unter: www.telekom.com/medien Wesentliche Auszeichnungen im zweiten Quartal 2018![]() KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHTKONZERNSTRUKTUR, -STRATEGIE UND -STEUERUNGHinsichtlich unserer Konzernstruktur, -Strategie und -Steuerung verweisen wir auf
die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2017 (Geschäftsbericht 2017, Seite
31 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich hinsichtlich der Konzernstruktur und
der Finanzstrategie folgende Änderungen bzw. Ergänzungen: Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call
Center-Dienstleistungen, unserem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor
war sie in unserem Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir
auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 47
f. Ende Mai 2018 haben wir auf unserem Kapitalmarkttag eine aktualisierte Finanzstrategie
für die Jahre 2018 bis 2021 vorgestellt. Unsere Finanzstrategie bis 2021![]() a
Vorbehaltlich der notwendigen Gremienbeschlüsse und weiterer gesetzlicher Voraussetzungen. Zu unserer Finanzstrategie gehören das Erreichen unserer angestrebten Finanzrelationen
- relative Verschuldung (Verhältnis von Netto-Finanzverbindlichkeiten zum bereinigten
EBITDA) und Eigenkapitalquote - sowie eine Liquiditätsreserve, die mindestens die
Fälligkeiten der nächsten 24 Monate abdeckt. Mit diesen klaren Aussagen wollen wir
unser Rating in einem Korridor von A- bis BBB halten und den uneingeschränkten Zugang
zum Kapitalmarkt sicherstellen. Unsere Wachstumsprognose bleibt bis 2021 konstant auf dem hohen Niveau, das wir bereits
bei unserem Kapitalmarkttag 2015 prognostiziert hatten: Wir erwarten beim Umsatz weiterhin
1 bis 2% jährliches Wachstum, beim bereinigten EBITDA 2 bis 4% und beim Free Cashflow
rund 10%. Für die Aktionäre gibt es - vorbehaltlich der notwendigen Gremienbeschlüsse und weiterer
gesetzlicher Voraussetzungen - eine verlässliche Dividendenpolitik. Für das Geschäftsjahr
2018 werden wir eine Dividende von 0,70 € je dividendenberechtigte Aktie vorschlagen.
Für die Geschäftsjahre 2019 bis 2021 soll eine Dividende von mindestens 0,50 € je
dividendenberechtigte Aktie gezahlt werden. Bei der Bemessung der Dividendenhöhe für
die Geschäftsjahre ab 2019 soll das relative Wachstum des bereinigten Ergebnisses
je Aktie als Richtlinie dienen. Hier bestätigen wir für 2018 die Erwartung aus dem
Kapitalmarkttag 2015 von rund 1,00 € pro Aktie und erwarten bis 2021 eine Steigerung
auf rund 1,20 € pro Aktie. Unseren Aktionären bieten wir damit eine attraktive Rendite
und Planbarkeit. Daneben werden wir Aktienrückkäufe in Betracht ziehen, sowohl von Aktien der Deutschen
Telekom AG als auch von Anteilen an der T-Mobile US. Bei Zustandekommen des Zusammenschlusses
von T-Mobile US und Sprint werden in den ersten drei Jahren jedoch keine Aktienrückkäufe
stattfinden. Auch für die kommenden Jahre sind weiterhin hohe Gesamtinvestitionen geplant. Der
Investitionsspielraum soll genutzt werden, um unsere Breitband-Infrastruktur weiter
auszubauen und die Transformation des Unternehmens auf ein IP-basiertes Produktionsmodell
voranzutreiben. Im Mobilfunk geschieht der Infrastrukturausbau auf Basis des Standards
LTE und 5G, im Festnetz mit Glasfaser und Vectoring. Die Finanzstrategie unterstützt
die Transformation unseres Konzerns hin zur "Leading European Telco". Um nachhaltig
Wertzuwachs zu generieren, wollen wir unsere Kapitalkosten mittelfristig verdienen.
Dieses Ziel soll einerseits durch eine Optimierung der Auslastung unseres Anlagevermögens
erreicht werden. Andererseits soll unser Ziel, die Kapitalkosten zu verdienen, durch
eine strenge Kostendisziplin und verbesserte funktionsübergreifende Zusammenarbeit
erreicht werden. Daneben legen wir bei der Steuerung einen Schwerpunkt auf das unbereinigte
EBIT. Durch die Berücksichtigung von Investitionskosten liegt das EBIT näher am ROCE-Konzept
und unterstützt damit unseren konsequenten Fokus auf eine effiziente Kapitalallokation
im Konzern Deutsche Telekom. WIRTSCHAFTLICHES UMFELDIm Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 dargestellten Situation des wirtschaftlichen
Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den
ersten sechs Monaten 2018, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen
Risiken sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche
Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen unerwarteten Ereignisse
im Prognosezeitraum eintreffen. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNGDie Weltwirtschaft war in den ersten sechs Monaten 2018 weiter auf Wachstumskurs,
jedoch im zweiten Quartal 2018 langsamer als im Vorquartal. Die OECD geht in ihrer
aktualisierten Prognose vom Mai 2018 davon aus, dass das weltweite Bruttoinlandsprodukt
(BIP) 2018 um 3,8% wachsen wird, gegenüber 3,7% in 2017. Die Expansion der Volkswirtschaften
unserer Kernmärkte ist weiterhin positiv, jedoch langsamer als im Vergleichszeitraum. AUSBLICKUnter den derzeitigen Bedingungen gehen wir von einer positiven konjunkturellen Entwicklung
in den Volkswirtschaften unserer Kernmärkte aus. Die Unsicherheiten für die Entwicklung
des Welthandels belasten jedoch die aktuellen Prognosen, so dass für die Jahre 2018
und 2019 eine schwächere Expansion als bisher erwartet möglich ist. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RISIKENDas Wachstum der Weltwirtschaft kann zurzeit noch den negativen wirtschaftspolitischen
Einflüssen der letzten Monate standhalten. Die konjunkturellen Risiken haben zugenommen.
Politische Spannungen in Europa und sich weltweit ausbreitende protektionistische
Maßnahmen könnten einer anhaltenden Expansion entgegenstehen. Darüber hinaus können
geopolitische Krisen die Volkswirtschaften unserer Länder negativ beeinflussen. REGULIERUNGBNetzA-Entscheidung zu "StreamOn". Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 15. Dezember
2017 Teile der MagentaMobil Zubuch-option "StreamOn" untersagt. Laut der BNetzA verstoßen
zwei Teilaspekte gegen die EU-Verordnungen zur Netzneutralität und Roaming. Die Entscheidung
gibt vor, dass wir alle "StreamOn" Datenverkehre mit der maximal verfügbaren Bandbreite
transportieren müssen und diese auch im Roaming innerhalb der EU nicht auf das Inklusivvolumen
angerechnet werden. Wir sind jedoch der Auffassung, dass unser Angebot mit dem EU-Recht
in Einklang steht. Gegen die Entscheidung der Behörde haben wir Klage vor dem Kölner
Verwaltungsgericht erhoben und parallel um vorläufigen Rechtsschutz nachgesucht. Während
der Dauer des Eilverfahrens bieten wir "StreamOn" unverändert an. BNetzA-Entscheidung zu Bitstrom-Entgelten. Wir haben am 8. März 2018 den endgültigen
Beschluss der BNetzA zu unserem Entgeltantrag vom 21. September 2017 zugestellt bekommen.
Es geht dabei um Entgelte, die wir Wholesale-Kunden für den Zugang zu unseren BreitbandAnschlüssen
im Rahmen des sog. "Layer 2 Bitstrom-Zugangs" in Rechnung stellen dürfen. Mit dem
Beschluss hat die BNetzA ihre vorläufige Entscheidung vom Dezember letzten Jahres
bestätigt und die Entgelte im Wesentlichen auf dem bisherigen Niveau genehmigt. Wir
hatten im Rahmen von Kontingentmodellen eine Erhöhung des monatlichen Entgelts beantragt.
Diese wurde, wie bereits in der vorläufigen Entscheidung, auch im finalen Beschluss
nicht genehmigt. FREQUENZVERGABEDie nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben
wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen in Deutschland und bei unseren internationalen
Beteiligungen. Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete
Frequenzvergaben. Wesentliche Frequenzvergabenscroll
a
Abgabe eines einzelnen Gebots in verschlossenem Briefumschlag, z.T. sequenziell, in
mehreren Vergaben. GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNSSeit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue
from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die
Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Die Entwicklung der Ertragslage des Konzerns
wird nicht wesentlich durch die Anwendung dieser Standards beeinflusst. Aufgrund von IFRS 15 kommt ein geändertes Modell für die Erlösermittlung und -erfassung
zur Anwendung. Die neuen Regelungen entfalten in unseren operativen Segmenten abhängig
von den jeweils zugrunde gelegten Geschäftsmodellen unterschiedliche Wirkung und heben
sich überwiegend gegenseitig auf. So zeigt die Fortschreibung der aktivierten Vertragsvermögenswerte
in unserem operativen Segment Deutschland, wo der Verkauf subventionierter Endgeräte
im Zusammenhang mit dem Abschluss von Service-Verträgen weiterhin üblich ist, eine
leicht umsatzmindernde Wirkung. In unserem operativen Segment USA, wo den Kunden v.a.
Ratenzahlungs- oder Leasing-Modelle angeboten werden, zeigt sich ein leicht positiver
EBITDA-Effekt aus der Aktivierung von Kundengewinnungskosten und deren Verteilung
über die durchschnittliche Kundenbindungsdauer. IFRS 15 hat wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens- und Finanzlage
des Konzerns. Die wesentlichen Effekte werden jeweils bei der Beschreibung der Entwicklung
der Bilanzposten erläutert. Für eine detailliertere Darstellung der Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekte
verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung" im Konzern-Zwischenabschluss, Seite
35 ff. ERTRAGSLAGE DES KONZERNSUMSATZIm ersten Halbjahr 2018 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 36,3 Mrd. €,
der mit einem Rückgang von 1,2 Mrd. € um 3,3 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums
lag. Zu diesem Rückgang trugen maßgeblich Währungskurseffekte aus der Umrechnung von
US-Dollar in Euro bei. Ohne Berücksichtigung der negativen Währungskurseffekte in
Höhe von insgesamt 1,9 Mrd. € sowie der leicht negativen Konsolidierungskreiseffekte
entwickelte sich der Umsatz mit einem Anstieg von 0,8 Mrd. € bzw. 2,2% positiv. In unserem operativen Segment USA entwickelte sich der Umsatz währungskursbereinigt
mit einem Anstieg von 6,0% deutlich positiv, was insbesondere auf höhere Service-Umsätze
aufgrund des Anstiegs des durchschnittlichen Bestands eigener Kunden, verursacht v.
a. durch das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den
zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern sowie eine rückläufige Kundenabwanderung,
zurückzuführen ist. In unserem Heimatmarkt Deutschland entwickelte sich der Umsatz
mit minus 1,1 % leicht negativ. Ohne Berücksichtigung von IFRS 15 lag der Gesamtumsatz
auf einem zum Vorjahr vergleichbaren Niveau - dabei verzeichneten wir im Mobilfunk-Geschäft
einen leichten Anstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum. Beim Umsatz im Festnetz konnten
höhere IT- und BreitbandUmsätze geringere Umsätze im Festnetz-Geschäft nahezu vollständig
kompensieren. In unserem operativen Segment Europa lag der Umsatz mit 1,2% über dem
Niveau des Vergleichszeitraums; währungskursbereinigt erhöhte er sich um 0,8%. Positiv
wirkten sich Umsatzanstiege im Geschäftskundenbereich und im Mobilfunk-Geschäft aus.
Bei den niedrigeren Festnetz-Umsätzen wurde der positive Effekt aus dem TV- und Breitband-Geschäft
durch das rückläufige Wholesale-Geschäft aufgezehrt. In unserem operativen Segment
Systemgeschäft lag der Umsatz um 1,6% leicht unter dem Niveau der Vorjahresperiode.
Während der Umsatz im klassischen IT-Geschäft, insbesondere im internationalen Großkundenbereich
und aufgrund der generell rückläufigen Marktentwicklung im Kernmarkt Westeuropa, zurückgegangen
ist, entwickelten sich die Umsätze in unserem Wachstumsgeschäft v. a. in den Themen
Cloud, Internet der Dinge und Digital Solutions positiv gegenüber dem Vorjahreshalbjahr.
Der Umsatz unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich im ersten
Halbjahr 2018 gegenüber der Vorjahresperiode um 8,1 %, was im Wesentlichen auf die
entfallenen Umsatzbeiträge durch die Entkonsolidierung der Strato zum 31. März 2017
sowie niedrigere Umsätze bei T-Mobile Netherlands zurückzuführen ist. Detailliertere Angaben zur Umsatzentwicklung unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente", Seite 17 ff., entnommen werden. Beitrag der Segmente zum Konzernumsatzin Mio. € scroll
scroll
Beitrag der Segmente zum Konzernumsatza in %![]() Regionale Umsatzverteilung in %![]() Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von
47,6% unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Im Vergleich zur Vorjahresperiode
reduzierte sich der Anteil am Konzernumsatz, v. a. aufgrund der negativen Währungskurseffekte
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, um 0,9 Prozentpunkte. Folglich verringerte
sich auch die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz von 67,7% auf 67,1 %. EBITDA, BEREINIGTES EBITDAOhne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir im ersten Halbjahr
2018 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum stabiles bereinigtes EBITDA von 11,5 Mrd.
€; dabei wirkten negative Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar
in Euro, in Höhe von 0,6 Mrd. € sowie leicht negative Konsolidierungskreiseffekte
belastend. Ohne deren Berücksichtigung entwickelte sich das bereinigte EBITDA mit
0,5 Mrd. € bzw. 5,2% positiv. Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments USA
entwickelte sich ohne Berücksichtigung von Währungskurseffekten deutlich positiv,
was insbesondere auf die gestiegenen Umsätze zurückzuführen ist. Auch unsere operativen
Segmente Deutschland und Europa entwickelten sich positiv. Das bereinigte EBITDA unseres
operativen Segments Systemgeschäft war rückläufig, was v. a. aus höheren Kosten für
den Aufbau unseres Wachstumsgeschäfts sowie höheren Belastungen aufgrund der laufenden
All-IP-Umstellung resultierte. In unserem operativen Segment Group Development reduzierte
sich das bereinigte EBITDA insbesondere aufgrund der entfallenen Ergebnisbeiträge
durch die Entkonsolidierung der Strato im ersten Quartal 2017. Unser EBITDA verringerte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,1 Mrd. € auf 10,8
Mrd. €. Dabei verringerten sich die im Saldo negativen Sondereinflüsse um 1,1 Mrd.
€ auf minus 0,7 Mrd. €. Der Rückgang resultierte aus um 0,5 Mrd. € höheren Aufwendungen
im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogenen Restrukturierungsaufwendungen
in Höhe von insgesamt 0,7 Mrd. €. Zudem war in der Vergleichsperiode ein Ertrag aus
der Entkonsolidierung der mit Ablauf des 31. März 2017 veräußerten Strato in Höhe
von 0,5 Mrd. € sowie ein Ertrag aus der Veräußerung weiterer Anteile an der Scout24
AG in Höhe von 0,2 Mrd. € enthalten. Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA/bereinigtem EBITDA unserer Segmente
können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente", Seite 17 ff., entnommen
werden. Beitrag der Segmente zum Konzern-EBITDA bereinigtin Mio. € scroll
scroll
EBITDas EBIT des Konzerns lag bei 4,5 Mrd. € und war damit 1,1 Mrd. € niedriger als im
Vorjahreszeitraum. Ursächlich für diese Veränderung sind die beim EBITDA beschriebenen
Effekte. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen
bei 6,3 Mrd. € und damit auf dem Niveau der Vergleichsperiode. ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERNDas Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 um
0,3 Mrd. € auf 2,9 Mrd. €. Zu dem Anstieg beigetragen hat das um 1,4 Mrd. € verbesserte
Finanzergebnis in Höhe von minus 1,6 Mrd. €. Die hohe Belastung des Vorjahres resultierte
insbesondere aus der erfolgswirksam erfassten Wertminderung unseres Anteils an BT
in Höhe von 1,1 Mrd. €. Unseren Anteil an BT haben wir im März 2018 als Planvermögen
in den Deutsche Telekom Trust e.V. zur Besicherung unserer Pensionsverpflichtungen
dotiert. Wertentwicklungen unseres Anteils erfassen wir seit dem ersten Quartal 2018
nicht mehr erfolgswirksam im Finanzergebnis, sondern erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis
im Eigenkapital. Zukünftige Dividendenerträge aus dem Anteil an BT werden ebenfalls
nicht mehr im Finanzergebnis erfasst. Unser Zinsergebnis verbesserte sich um 0,2 Mrd.
€. Dazu trug im Wesentlichen die seit 2017 verstärkt konzerninterne Finanzierung von
T-Mobile US bei. Gegenläufig entwickelte sich das Ergebnis aus at equity bilanzierten
Unternehmen auf minus 0,5 Mrd. €. Dies ist v. a. auf den im Schiedsverfahrenskomplex
Toll Collect vereinbarten Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren zurückzuführen,
welcher sich in Höhe von 0,6 Mrd. € belastend auswirkte. Positiv wirkte dagegen die
im März 2018 durch die Gesellschafter des Gemeinschaftsunternehmens Toll Collect GmbH
beschlossene Gewinnausschüttung, die in Höhe von 0,1 Mrd. € auf die Deutsche Telekom
entfällt. Im ersten Halbjahr 2018 belasteten negative Bewertungseffekte aus der Ausübung
und Bewertung eingebetteter Derivate der T-Mobile US das Finanzergebnis in Höhe von
insgesamt 0,2 Mrd. €. In der Vergleichsperiode war das Finanzergebnis in diesem Zusammenhang
in Höhe von 0,4 Mrd. € belastet. KONZERNÜBERSCHUSSDer Konzernüberschuss verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd.
€ auf 1,5 Mrd. €. Der Steueraufwand betrug im ersten Halbjahr 2018 0,9 Mrd. € und
erhöhte sich somit um 0,3 Mrd. € gegenüber der Vergleichsperiode. Weitere Erläuterungen
hierzu finden Sie im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 46. Das den Anteilen anderer
Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode
um 0,2 Mrd. €, im Wesentlichen in unserem operativen Segment USA. MITARBEITERAnzahl der Mitarbeiter (am Stichtag)scroll
Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2017 um 0,5%.
Die Zahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment Deutschland verringerte sich
zum Ende des ersten Halbjahres 2018 um 1,4%. Gründe dafür waren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung,
ein reduzierter Einstellungsverlauf in operativen Bereichen und die Inanspruchnahme
sozialverträglicher Instrumente. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen
Segment USA sank zum 30. Juni 2018 um 0,5% gegenüber dem 31. Dezember 2017, v. a.
aufgrund der Reduzierung von Personal zur Kundenakquisition. Teilweise kompensiert
wurde der Effekt durch einen Personalaufbau in den Bereichen Kundenservice und Netzwerke.
In unserem operativen Segment Europa wuchs die Mitarbeiterzahl verglichen mit dem
Vorjahresende um 1,3%. Dazu beigetragen haben v.a. unsere Landesgesellschaften in
Kroatien u.a. durch den Ausbau des Services und in Polen auch durch den Aufbau neuer
Filialen. Die Mitarbeiterzahl in unserem operativen Segment Systemgeschäft sank gegenüber
dem Jahresende 2017 leicht, im Wesentlichen bedingt durch den Personalrückgang in
unserer IT-Division. Im operativen Segment Group Development war die Mitarbeiterzahl
im Vergleich zum Jahresende 2017 leicht rückläufig. Der Personalbestand im Segment
Group Headquarters & Group Services sank im Vergleich zum Jahresende 201 7 um 1,9%.
Der Rückgang der Mitarbeiterzahl durch den weiteren Personalumbau bei Vivento wurde
teilweise durch die Zunahme von Personal im Bereich Technologie und Innovation kompensiert. VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DES KONZERNSBilanzstruktur in Mio. €![]() Unsere Bilanzsumme beträgt 139,7 Mrd. € und reduzierte sich damit im Vergleich zum
31. Dezember 2017 um 1,6 Mrd. €. Auf der Aktivseite lagen die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen
insgesamt um 1,7 Mrd. € über dem Vorjahresniveau. Erhöhend wirkten Investitionen mit
insgesamt 6,6 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung im operativen
Segment USA sowie für den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation und
die Mobilfunk-Infrastruktur im operativen Segment Deutschland. Daneben wirkten positive
Währungskurseffekte in Höhe von 1,3 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar
in Euro, sowie Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 0,6 Mrd. €, im Wesentlichen
aus dem Erwerb des Online-TV-Anbieters Layer3 TV im operativen Segment USA, buchwerterhöhend.
Abschreibungen in Höhe von 6,3 Mrd. € verminderten den Buchwert. Die Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen reduzierten sich im Vergleich
zum 31. Dezember 2017 um 0,8 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren v.a. Reklassifizierungs-
und Neubewertungseffekte aus der verpflichtenden Erstanwendung der neuen Rechnungsstandards
IFRS 9 und IFRS 15. Darüber hinaus reduzierte sich das Forderungsvolumen im operativen
Segment USA für auf Ratenzahlungen verkaufte Endgeräte. Währungskurseffekte, v.a.
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten leicht gegenläufig. In den sonstigen
Aktiva reduzierten sich insbesondere die kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen
Vermögenswerte. Zur Besicherung der Pensionsansprüche haben wir am 23. März 2018 unseren
12-prozentigen Anteil an BT im Wert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den Deutsche
Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns, dotiert. Die seit dem 1.
Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Dotierung erfolgsneutral erfasste Wertminderung
der börsengehandelten Anteile an BT reduzierte den Buchwert um 0,7 Mrd. €. Die sonstigen
Aktiva wurden durch aktivierte Vertragsvermögenswerte in Höhe von 1,7 Mrd. € sowie
durch aktivierte Vertragskosten in Höhe von 1,4 Mrd. € erhöht. Deren Ansatz steht
im Zusammenhang mit den erfolgsneutral erfassten Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekten
im Rahmen der ab 1. Januar 2018 verpflichtenden Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards
IFRS 15. Auf der Passivseite haben sich unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten
im Vergleich zum Jahresende 2017 insgesamt um 3,7 Mrd. € erhöht. Dies ist im Wesentlichen
auf die im ersten Halbjahr 2018 von der Deutsche Telekom International Finance B.V.
begebenen Euro-Anleihen im Gesamtvolumen von 3,1 Mrd. € und US-DollarAnleihen im Gesamtvolumen
von 1,4 Mrd. € (1,75 Mrd. US-$) sowie auf die von T-Mobile US begebenen Anleihen von
2,0 Mrd. € (2,5 Mrd. US-$) zurückzuführen. Der im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect
vereinbarte Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erhöhte die finanziellen
Verbindlichkeiten in Höhe von 0,6 Mrd. €. Gegenläufig wirkten die vorzeitige Rückzahlung
von Schuldtiteln der T-Mobile US in Höhe von umgerechnet 2,7 Mrd. € (3,4 Mrd. US-$)
sowie reguläre Tilgungen von Anleiheverbindlichkeiten in Höhe von 1,1 Mrd. €. Ebenfalls
reduzierend auf den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten wirkte die Veränderung
von Commercial Paper in Höhe von 0,4 Mrd. € (netto). Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen haben sich im Vergleich zum
31. Dezember 2017 um 2,7 Mrd. € reduziert. Dies ist im Wesentlichen auf die Übertragung
unserer Anteile an BT und die damit verbundene Saldierung dieser ausgegliederten Vermögenswerte
mit dem Barwert der Pensionsverpflichtungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten verringerten sich um
2,0 Mrd. €. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die saisonal bedingte Verminderung
des Einkaufsvolumens, v. a. in den operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland.
Leicht gegenläufig wirkten Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar
in Euro. Die sonstigen Passiva wurden durch die kurz- und langfristigen Vertragsverbindlichkeiten
in Höhe von 2,4 Mrd. € erhöht. Die Vertragsverbindlichkeiten stehen im Zusammenhang
mit erfolgsneutral erfassten Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekten im Rahmen
der ab 1. Januar 2018 verpflichtenden Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards
IFRS 15. Gegenläufig reduzierten sich mit dem Erstanwendungszeitpunkt von IFRS 15
die kurz- und langfristigen übrigen Schulden in vergleichbarer Höhe. Das Eigenkapital reduzierte sich gegenüber dem 31. Dezember 2017 von 42,5 Mrd. € auf
41,4 Mrd. €. Der Rückgang resultiert insbesondere aus Dividendenausschüttungen an
die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 3,1
Mrd. € und an Minderheiten in Beteiligungen in Höhe von 0,2 Mrd. €. Weiterhin verringerten
die Transaktionen mit Eigentümern das Eigenkapital in Höhe von insgesamt 1,3 Mrd.
€. Hierin enthalten sind die Effekte des im Dezember 2017 begonnenen Aktienrückkauf-Programms
der T-Mobile US in Höhe von 0,9 Mrd. €, des Erwerbs einer weiteren 5-prozentigen Beteiligung
an der griechischen Tochtergesellschaft OTE in Höhe von 0,3 Mrd. € sowie der von der
Deutschen Telekom im ersten Quartal 2018 erworbenen Aktien an der T-Mobile US in Höhe
von 0,2 Mrd. €. Zudem wirkte die erfolgsneutrale Folgebewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten
mit 0,6 Mrd. € buchwertmindernd; hierin enthalten ist die für den Zeitraum vom 1.
Januar 2018 bis zum 23. März 2018 erfolgsneutral erfasste Wertminderung der börsengehandelten
Anteile an BT in Höhe von 0,7 Mrd. €. Erhöhend wirkte dagegen der Überschuss von 2,1
Mrd. €. Aus der Umstellung auf die Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 15 ergab
sich zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen, unter Einbeziehung
der auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten, zu erfassender
erhöhender kumulierter Effekt von insgesamt 1,5 Mrd. €. Erfolgsneutrale Effekte aus
der Währungsumrechnung in Höhe von 0,5 Mrd. € wirkten erhöhend auf das Eigenkapital. Weitere Erläuterungen zur Bilanz sind dem Konzern-Zwischenabschluss auf Seite 42 ff.
zu entnehmen. Veränderung der Netto-Finanzverbindlichkeiten in Mio. €![]() Die sonstigen Effekte von 0,6 Mrd. € enthalten u.a. Finanzierungsformen, durch welche
die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Einbeziehung
von Bankgeschäften später fällig werden, den Aufbau von Verbindlichkeiten für den
Erwerb von Medienübertragungsrechten sowie Auszahlungen für den Erwerb von Spektrumlizenzen.
Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten verweisen wir auf die
Angaben zur Herleitung alternativer Leistungskennzahlen im Kapitel "Weitere Informationen",
Seite 63 ff. Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)in Mio. € scroll
scroll
Free Cashflow. Der Free Cashflow des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in
Spektrum erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 0,4 Mrd. € auf 2,9 Mrd. €.
Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 0,1 Mrd. €. Dagegen reduzierten
sich die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill
und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen um 0,1 Mrd. €. Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um
0,1 Mrd. € auf 8,7 Mrd. €. Die weiterhin positive Geschäftsentwicklung des operativen
Segments USA wird durch Effekte aus der Währungsumrechnung belastet. Zudem wirkten
im Vergleich zur Vorjahresperiode Factoring-Vereinbarungen, v.a. in den operativen
Segmenten Systemgeschäft und Deutschland insgesamt um 0,2 Mrd. € weniger entlastend
auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Neben einer wie in der Vergleichsperiode
erhaltenen Dividendenzahlung der BT in Höhe von 0,1 Mrd. € wirkte sich die Gewinnausschüttung
der Toll Collect GmbH mit 0,1 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit
aus. Um 0,6 Mrd. € niedrigere Nettozinszahlungen entlasteten den Cashflow aus Geschäftstätigkeit
zusätzlich. Der gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd. € niedrigere Cash Capex (vor Investitionen
in Spektrum) resultierte v. a. mit einer Verminderung um 0,3 Mrd. € aus dem operativen
Segment USA während Deutschland einen um 0,1 Mrd. € höheren Cash Capex zeigt. Bereinigt
um Effekte aus der Währungsumrechnung liegt der Cash Capex über dem Niveau der Vergleichsperiode.
Die Auszahlungen standen jeweils im Zusammenhang mit den im Rahmen des Netzausbaus
und der Netzmodernisierung getätigten Investitionen. Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem KonzernZwischenabschluss auf
Seite 46 f. zu entnehmen. GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER OPERATIVEN SEGMENTEDEUTSCHLANDFür Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f.,
sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite
47 f. KUNDENENTWICKLUNGin Tsd. scroll
scroll
a
Aufgrund der Berücksichtigung von neu eingeführten Produkten im Bereich Geschäftskunden
hat sich der Anfangsbestand zum 1. Januar 2018 erhöht (plus 62 Tsd.). Die Vorjahreswerte
wurden nicht angepasst. GesamtIn Deutschland sind wir weiterhin Marktführer, sowohl bei den Festnetz-als auch bei
den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen
Netze. So begeistern wir unsere Kunden mit mehrfach ausgezeichneter Netzqualität -
in Festnetz und Mobilfunk -sowie einem breiten Produkt-Portfolio. Durch die steigende
Nachfrage nach unserem integrierten Produkt "MagentaEins" konnten wir gegenüber dem
Jahresende 2017 einen Zuwachs von 265 Tsd. Neukunden verzeichnen und bis zum Ende
des ersten Halbjahres 2018 seit Einführung dieser Bündelprodukte insgesamt 3,9 Mio.
Kunden gewinnen. Im Mobilfunk-Bereich verloren wir im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 102 Tsd. Kunden
gegenüber dem Jahresende 2017. Dies ist im Wesentlichen auf die saisonalen Geschäftsschwankungen
bei einem unserer Service Provider (Wiederverkäufer) zurückzuführen. Die Anzahl der
eigenen Vertragskunden unter den Marken "Telekom" und "congstar" konnte aufgrund der
hohen Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integriertem Datenvolumen gesteigert werden.
Auch im Bereich der Prepaid-Kunden konnten wir einen Zuwachs verzeichnen. Zum Ende des ersten Halbjahres 2018 hatten wir 19,6 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse
auf IP migriert; dies entspricht insgesamt einer Quote von 77 %. Nach wie vor gab es eine starke Nachfrage nach unseren GlasfaserProdukten: Die Anzahl
der Anschlüsse stieg bis zum Ende des ersten Halbjahres 2018 auf insgesamt 11,0 Mio.
In den ersten sechs Monaten 2018 haben wir somit in Deutschland weitere 1,4 Mio. Anschlüsse
an unser Glasfasernetz angebunden. Mit dem fortschreitenden GlasfaserAusbau und der
innovativen Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung höherer Bandbreiten erfolgreich
vorangetrieben. MobilfunkSeit dem Jahresende 2017 gewannen wir bei unserem eigenen Vertragskundengeschäft unter
den Marken "Telekom" und "congstar" sowie bei unserer Telekom Deutschland Multibrand
GmbH insgesamt 197 Tsd. Kunden. Im Vertragskundengeschäft der Service Provider ist
die Anzahl der Mobilfunk-Kunden im Wesentlichen durch die saisonalen Geschäftsschwankungen
bei einem unserer Service Provider gesunken. Die Zahl der Prepaid-Kunden stieg um
820 Tsd. Kunden. FestnetzWegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz - v. a. durch
aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung.
Unser Fokus liegt auf integrierten Angeboten sowie TV- und Glasfaser-Anschlüssen.
So stieg die Anzahl unserer Breitband-Anschlüsse unter Berücksichtigung von seit Jahresbeginn
2018 neu eingeführten Produkten im Geschäftskundenbereich im ersten Halbjahr 2018
gegenüber dem Jahresende 2017 um 228 Tsd. und die Anzahl unserer TV-Kunden um 101
Tsd. Im klassischen Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse um 312 Tsd. Mit unseren "Magenta-Zuhause" Tarifen bieten wir ein umfassendes Produkt-Portfolio
für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten
an. "Magenta-Zuhause Hybrid" bündelt Festnetz- und Mobilfunk-Technologie in einem
Router. Für dieses innovative Produkt konnten wir, vorwiegend im ländlichen Raum,
bislang 408 Tsd. Kunden gewinnen. WholesaleZum Ende des ersten Halbjahres 2018 lag der Anteil der GlasfaserAnschlüsse am Gesamtbestand
mit 37,4% um 5,3 Prozentpunkte über dem Jahresende 2017. Ursache für das verstärkte
Wachstum war in erster Linie die hohe Nachfrage nach unserem Kontingentmodell. Die
Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresende
um 551 Tsd. bzw. 9,0%. Gründe dafür sind zum einen die Verlagerung zu höherwertigen
Glasfaser-Anschlüssen, zum anderen, dass Endkunden zu Kabelanbietern wechseln. Dazu
kommt, dass Wholesale-Kunden ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-Anschlüsse migrieren.
Bis zum Ende des zweiten Quartals 2018 konnten wir insgesamt 11,9 Mio. Wholesale-Anschlüsse
verzeichnen. OPERATIVE ENTWICKLUNGin Mio. € scroll
scroll
GesamtumsatzDer Gesamtumsatz sank gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 1,1 %. Ohne die Berücksichtigung
von IFRS 15, dem ab dem 1. Januar 2018 verpflichtend neu anzuwendenden Rechnungslegungsstandard,
lag der Gesamtumsatz auf einem zum Vorjahr vergleichbaren Niveau. Im Mobilfunk-Geschäft
verzeichneten wir einen Rückgang um 2,7% bzw. ohne die Berücksichtigung von IFRS 15
einen leichten Anstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017. Einen positiven Effekt
auf den Umsatz im Festnetz hatten die höheren IT- und Breitband-Umsätze. Diese konnten
die gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 geringeren Umsätze im Festnetz-Geschäft nahezu
vollständig kompensieren. Im Privatkundenbereich sank der Umsatz, verglichen mit dem Vorjahreshalbjahr, um 2,8%
bzw. ohne die Berücksichtigung von IFRS 15 nur leicht. Mengenbedingte Umsatzrückgänge
prägten weiterhin das klassische Festnetz-Geschäft. Dagegen stieg der Umsatz im BreitbandGeschäft
um 3,3%. Im Geschäftskundenbereich wuchs der Umsatz um 1,6% bzw. ohne Berücksichtigung von
IFRS 15 noch etwas stärker. Gegenüber dem Vorjahreshalbjahr legte der Mobilfunk-Bereich
um 3,6% und die IT-Umsätze um 21,5% zu. Im Gegensatz dazu ging im Festnetz die klassische
Sprachtelefonie zurück, v. a. weil Kunden vermehrt auf FlatrateTarife wechselten. Der Umsatz im Wholesale-Bereich lag in den ersten sechs Monaten 2018 auf einem zum
Vorjahr vergleichbaren Niveau. Ohne die Berücksichtigung von IFRS 15 wäre der Umsatz
deutlich angestiegen. EBITDA, bereinigtes EBITDADas EBITDA belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf 3,9 Mrd. €, ein Rückgang von 3,3%
gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf höhere
Sondereinflüsse durch die Aufwendungen für unseren Personalumbau. Das um Sondereinflüsse
bereinigte EBITDA betrug bis zum Ende des ersten Halbjahres 2018 4,2 Mrd. € und stieg
gegenüber dem Vorjahr um 1,6%. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr resultiert im
Wesentlichen aus einer niedrigeren Anzahl Mitarbeiter, geringeren umsatzabhängigen
Kosten sowie aus der erfolgreichen Umsetzung unserer Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen.
Unsere bereinigte EBITDA-Marge ist von 38,5% im ersten Halbjahr 2017 auf 39,5% im
ersten Halbjahr 2018 gestiegen. EBITDas Betriebsergebnis sank im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 10,0% auf 1,9 Mrd.
€. Die Abschreibungen erhöhten sich infolge der anhaltend hohen Investitionen in unsere
Netzinfrastruktur. Cash CapexDer Cash Capex ist verglichen zum Vorjahreshalbjahr um 2,5% gestiegen. Im Rahmen unserer
integrierten Netzstrategie investierten wir weiterhin verstärkt in den Breitband-
und Glasfaser-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere Mobilfunk-Infrastruktur. USAKUNDENENTWICKLUNGin Tsd. scroll
scroll
a
Im Rahmen bestimmter Akquisitionen durch T-Mobile US zu Beginn des Jahres 2018 erhöhte
sich ab dem ersten Quartal 2018 die Anzahl eigener Postpaid-Kunden um 13 Tsd. und
die Anzahl eigener Prepaid-Kunden um 9 Tsd. Zum 30. Juni 2018 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 75,6 Mio. Kunden gegenüber
einem Kundenbestand von 72,6 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2017. Der Nettozuwachs lag
im ersten Halbjahr 2018 bei 3,0 Mio. Kunden gegenüber 2,5 Mio. im Vorjahreszeitraum.
Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend: Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug im ersten Halbjahr 2018 netto 2.022 Tsd. gegenüber netto 1.731 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Der stärkere Zuwachs bei den eigenen Postpaid-Kunden ist hauptsächlich auf das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern wie "T-Mobile for Business", "T-Mobile ONETM Unlimited 55+" und "T-Mobile ONE Military", den höheren Bruttozuwachs infolge der höheren Zahl vernetzter Geräte (insbesondere Apple Watch) sowie die geringere Abwanderung der Postpaid-Kunden im ersten Halbjahr 2018 zurückzuführen. Gegenläufig wirkten zum Teil die Effekte aggressiverer Angebote und der Start von "Uncarrier Next - All Unlimited" (einschließlich Steuern und Gebühren) im ersten Quartal 2017 sowie die höhere Anzahl an Deaktivierungen aufgrund einer größeren Kundenbasis. Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg im ersten Halbjahr 2018 um netto 290 Tsd.
gegenüber einem Anstieg von netto 480 Tsd. im Vergleichszeitraum. Dieser rückläufige
Kundenzuwachs resultierte im Wesentlichen aus der höheren Anzahl an Deaktivierungen
aufgrund einer größeren Kundenbasis unter der T-Mobile US Marke MetroPCS, die jedoch
von der geringeren Abwanderung in eigene Postpaid-Tarife teilweise kompensiert wurde. Wholesale-Kunden. Die Zahl der Wholesale-Kunden erhöhte sich in der ersten Jahreshälfte
2018 um netto 700 Tsd. gegenüber 264 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Dieser Zuwachs ist
im Wesentlichen auf die gesunkene Anzahl an Deaktivierungen infolge der Herausnahme
der Kunden aus dem Lifeline-Programm im Jahresverlauf 2017 zurückzuführen. OPERATIVE ENTWICKLUNGin Mio. € scroll
scroll
GesamtumsatzDer Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA sank im ersten Halbjahr 2018 gegenüber
dem Vorjahreszeitraum um 5,2% von 18,2 Mrd. € auf 17,3 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis
wuchs der Gesamtumsatz um 6,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund dafür waren
höhere Service-Umsätze, die wiederum zurückzuführen sind auf den Anstieg des durchschnittlichen
Bestands eigener Kunden. Verursacht wurde dieser Anstieg durch das anhaltende Wachstum
in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern,
eine rückläufige Kundenabwanderung im ersten Halbjahr 2018 und eine Zunahme der vernetzten
Geräte. EBITDA, bereinigtes EBITDAAuf Euro-Basis sank das bereinigte EBITDA um 2,8% von 5,0 Mrd. € im Vorjahreszeitraum
auf 4,9 Mrd. € in den ersten sechs Monaten 2018. Die bereinigte EBITDA-Marge erhöhte
sich von 27,6% im ersten Halbjahr 2017 auf 28,3% in den ersten sechs Monaten 2018.
Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA im gleichen Zeitraum um 8,6%. Positiven
Einfluss auf das bereinigte EBITDA hatten die vorstehend erläuterten höheren Service-Umsätze
mit eigenen Postpaid- und Prepaid-Kunden, der positive Effekt aus der Anwendung von
IFRS 15 sowie die positive Nettoauswirkung im Zusammenhang mit den Hurrikans in Höhe
von 128 Mio. US-$ im ersten Halbjahr 2018, darunter Erstattungen der Versicherungen.
T-Mobile US arbeitet weiterhin mit den Versicherungen zusammen und rechnet auch in
künftigen Perioden mit weiteren Erstattungen im Zusammenhang mit den Hurrikans. Diesen
positiven Einflüssen standen höhere personalbezogene Kosten, Kosten im Zusammenhang
mit Managed Services, Provisionen, Kosten der geplanten Transaktion mit Sprint, höhere
Kosten im Zusammenhang mit dem Netzausbau, steigende Nettoverluste aus Endgeräteverkäufen
und geringere Erträge aus Spektrumtransaktionen gegenüber. Auch das EBITDA ging um 2,8% von 5,0 Mrd. € im ersten Halbjahr 2017 auf 4,9 Mrd. €
in der ersten Jahreshälfte 2018 zurück. Auf US-Dollar-Basis erhöhte sich das EBITDA
aufgrund der oben beschriebenen Faktoren von 5,4 Mrd. US-$ im ersten Halbjahr 2017
auf 5,9 Mrd. US-$ im ersten Halbjahr 2018. EBITDas EBIT blieb im ersten Halbjahr 2018 mit 2,3 Mrd. € stabil gegenüber dem Vorjahreshalbjahr.
Auf US-Dollar-Basis stieg das EBIT im gleichen Zeitraum um 12%, insbesondere aufgrund
des höheren EBITDA, dem allerdings höhere Abschreibungen gegenüberstanden. Cash CapexDer Cash Capex sank von 9,9 Mrd. € im ersten Halbjahr 2017 auf 2,5 Mrd. € in den ersten
sechs Monaten 2018. Auf US-Dollar-Basis ging der Cash Capex auf 3,0 Mrd. US-$ zurück,
gegenüber 10,9 Mrd. US-$ im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ursächlich dafür war
v. a. der rückläufige Erwerb von Spektrumlizenzen in der ersten Jahreshälfte 2018. EUROPAKUNDENENTWICKLUNGin Tsd. scroll
scroll
a
Ab dem zweiten Quartal 2018 berichten wir Breitband-Kunden statt der bisher gezeigten,
auf einer Technologie-Sicht basierenden Breitband-Anschlüsse Retail. Die Werte der
Vorperioden wurden angepasst. GesamtDie Märkte unseres Segments waren auch im ersten Halbjahr 2018 weiterhin durch einen
intensiven Wettbewerb geprägt. Dieser Herausforderung haben wir uns erfolgreich gestellt:
So erzielten wir u. a. einen deutlichen Anstieg von 21,1 % bei den FMC-Kunden (Fixed
Mobile Convergence), z. B. mit unserem konvergenten Produkt-Portfolio "Magenta One".
Auch unser TV- und Breitband-Geschäft entwickelt sich als Umsatztreiber kontinuierlich
weiter, auch dank des umfangreichen Ausbaus unseres Netzes mit modernen Glasfaser-basierten
Anschlüssen (FTTH, FTTB und FTTC). Folglich erhöhte sich die Anzahl der IP-Anschlüsse,
v.a. durch Migration klassischer PSTN-Anschlüsse auf IP-Technologie. Unser Mobilfunk-Geschäft
wächst insgesamt sowohl bei der Zahl der werthaltigen Vertragskunden als auch bei
den Prepaid-Kunden gegenüber dem Vorjahresendwert. MobilfunkAm Ende des ersten Halbjahres 2018 zählten wir insgesamt 49,9 Mio. Mobilfunk-Kunden;
gegenüber dem Jahresendwert 2017 entspricht dies einem leichten Plus von 2,1 % oder
1,0 Mio. Kunden. Bei den Vertragskunden setzte sich der Wachstumstrend auch im zweiten
Quartal ungebremst fort. So gewannen wir zum 30. Juni 2018 insgesamt 539 Tsd. neue
Kunden (ein Anstieg von 2,1 %), was insbesondere zurückzuführen war auf die positive
Kundenentwicklung bei unseren Landesgesellschaften in Polen, Rumänien, der Tschechischen
Republik und Ungarn. Damit lag der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand
weiterhin stabil bei 52,2%. Neben unseren innovativen Diensten/Tarifen profitierten
unsere Kunden im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie von einer größeren Netzabdeckung
mit einer schnellen, mobilen Breitband-Anbindung. So versorgten wir zum 30. Juni 2018
in den Ländern unseres operativen Segments bereits 96% der Bevölkerung mit LTE und
erreichten damit insgesamt rund 108 Mio. Einwohner. Bedingt durch den massiven Datenverkehr,
z.B. durch die Nutzung von Video-Streaming-Diensten, ist die Nachfrage der Kunden
nach Datenvolumen stark gestiegen. Auch beim Prepaid-Geschäft stehen die Zeichen auf
Wachstum: Im ersten Halbjahr 2018 erzielten wir ein Plus von 2,2% oder 506 Tsd. Kunden.
Dazu beigetragen haben insbesondere unsere Landesgesellschaften in Österreich und
Griechenland. FestnetzUnser TV- und Entertainment-Angebot zeigte im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Jahresendwert
2017 weiterhin Wachstumsimpulse bei der Kundenzahl von 1,2%; im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr
belief sich der Kundenanstieg auf 3,3%. Dabei entfiel ein Großteil der Nettozuwächse
in Höhe von 137 Tsd. Kunden auf unsere Landesgesellschaften in Ungarn, der Tschechischen
Republik, der Slowakei und Griechenland. Der TV-Markt ist in den Ländern unseres Segments
hart umkämpft; hier sind es neben den Telekommunikationsunternehmen auch sog. "OTT-Player",
die TV-Dienste anbieten. Die Anzahl der Breitband-Kunden stieg zum 30. Juni 2018 um 2,5% auf insgesamt 5,7
Mio. Der Großteil des Nettozuwachses entfiel auf die gute Entwicklung bei unseren
Landesgesellschaften in Griechenland, der Tschechischen Republik und Ungarn, die verstärkt
in zukunftsweisende Glasfaser-basierte Technologien investieren. Die Abdeckung der
Haushalte mit Glasfaser konnten wir insgesamt weiter erhöhen: Zum 30. Juni 2018 lag
die Anzahl der Haushalte bei 6,8 Mio. Dass wir auf einem guten Weg sind, zeigt sich auch an dem immer größer werdenden Anteil
der IP-basierten Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen: Ende Juni 2018 erzielten
wir einen Anteil von 74,1 %. Insgesamt stabilisierte sich die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse
in unserem operativen Segment Europa mit 8,4 Mio. auf dem Niveau des Jahresendwerts
2017. FMC - Fixed Mobile ConvergenceUnser konvergentes Produkt-Portfolio "MagentaOne" erfreut sich in all unseren integrierten
Landesgesellschaften weiterhin großer Beliebtheit. Im Privatkundenbereich erzielten
wir bis zum 30. Juni 2018 einen Bestand von 2,7 Mio. FMC-Kunden; das entspricht einem
deutlichen Zuwachs von 21,1% gegenüber dem Jahresendwert. Allein im zweiten Quartal
gewannen wir 229 Tsd. Neukunden hinzu. Gestützt wird diese Entwicklung insbesondere
durch unsere Landesgesellschaften in Griechenland, Rumänien und Ungarn. Auch im Geschäftskundensegment
vertreiben wir das Produkt "MagentaOne Business" mit zunehmendem Erfolg. OPERATIVE ENTWICKLUNGin Mio. € scroll
scroll
Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen
der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene
des operativen Segments. a
Seit dem 1. September 2017 wird das Geschäft der T-Systems Polska Sp. z o.o., das
bis dahin organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet war, im
operativen Segment Europa ausgewiesen. Die Werte aus Vorperioden wurden nicht angepasst. GesamtumsatzUnser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2018 einen Gesamtumsatz
von 5,7 Mrd. €, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 1,2%. Organisch betrachtet,
d.h. unter der Annahme konstanter Währungskurse, erhöhte sich der Umsatz leicht um
0,8%. Die verpflichtende Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 zum
1. Januar 2018 hatte auf die Entwicklung der Umsatzerlöse auf Segmentebene keinen
wesentlichen Einfluss. Der Geschäftskundenbereich - im Wesentlichen getrieben durch die gute Entwicklung
des ICT-Geschäfts in Ungarn - setzte sein Wachstum auch im zweiten Quartal erfolgreich
fort. Auch die Umsätze im Mobilfunk-Geschäft erhöhten sich leicht gegenüber der Vorjahresperiode.
Die meisten Länder unseres operativen Segments trugen zu dieser Entwicklung bei. Die
Festnetz-Umsätze auf Segmentebene reduzierten sich insgesamt gegenüber der Vorjahresperiode:
Der positive Umsatzeffekt aus dem TV- und Breitband-Geschäft, v.a. in Ungarn, wurde
durch das rückläufige Wholesale-Geschäft aufgezehrt. Die hohe Wettbewerbsintensität
auf den Telekommunikationsmärkten sowie geringere EU-Roaming-Entgelte wirkten sich
in einigen Ländern unseres operativen Segments negativ auf unsere Umsätze aus. Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 2,0 %.
Der wesentliche Treiber hierbei war das MobilfunkGeschäft. Auch das Festnetz-Geschäft
erzielte durch die Entwicklung im TV- und Breitband-Geschäft dank unseres innovativen
TV- und Programm-Managements einen positiven Umsatzbeitrag. Zusätzlich wirkte sich
neben höheren Endgeräteumsätzen auch ein starker Anstieg bei den FMC-Kunden umsatzsteigernd
aus. Somit konnten wir die negativen Effekte aus dem Umsatzrückgang, v.a. bei der
Sprachtelefonie, ausgleichen. Im Geschäftskundenbereich, insbesondere bei ICT, schlossen wir das erste Halbjahr
2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Plus von 3,7% ab. Einen großen Anteil
daran hat das stark wachsende ICT-Geschäft in Ungarn. Zusätzlich dazu überzeugten
v.a. unsere Smart City-Projekte als Teil der IoT-Umsätze. Einen positiven Umsatzbeitrag
erzielte auch unser Kerngeschäft im Mobilfunk-Bereich mit leicht erhöhten Geschäftskundenzahlen
gegenüber der Vergleichsperiode. Die Umsätze im Wholesale-Bereich reduzierten sich gegenüber dem Halbjahr des Vorjahres.
Teilweise ist dies zurückzuführen auf geringere Umsätze in einigen Landesgesellschaften
sowie auf das internationale Wholesale-Geschäft, das sich aufgrund der letzten Regulierungsstufe
im EU-Roaming rückläufig entwickelte. Die größten positiven Effekte auf die organische Umsatzentwicklung aus Länderperspektive
hatten im ersten Halbjahr 2018 unsere Landesgesellschaften in Ungarn und Griechenland.
Dadurch konnten wir sinkende Umsätze insbesondere in Österreich und Polen mehr als
ausgleichen. EBITDA, bereinigtes EBITDAUnser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2018 ein bereinigtes EBITDA
von 1,9 Mrd. €; das entspricht einem Anstieg von 1,5%. Organisch betrachtet, d.h.
unter der Annahme konstanter Währungskurse, stieg das bereinigte EBITDA um 1,2%. Die
verpflichtende Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 zum 1. Januar
2018 hatte keinen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des bereinigten EBITDA. Die positive Entwicklung des bereinigten organischen EBITDA basierte neben dem Umsatzanstieg
auch auf Einsparungen bei den indirekten Kosten u.a. bedingt durch geringere Personalkosten
in Griechenland. Im Gegensatz dazu stiegen bei den direkten Kosten die Marktinvestitionen
sowie die Kosten für das B2B/ICT-Geschäft. Zudem reduzierten Regulierungseffekte,
z. B. die Reduktion der EU-Roaming-Entgelte, das bereinigte EBITDA. Unser EBITDA entwickelte sich wie schon im ersten Quartal 2018 positiv; gegenüber
dem Vorjahreszeitraum verzeichneten wir einen Anstieg um 1,2% auf 1,8 Mrd. €. Grund
dafür war im Wesentlichen der Anstieg des bereinigten EBITDA. Aus den Sondereinflüssen
resultierte kein wesentlicher Effekt auf das EBITDA. Organisch betrachtet stieg das
EBITDA um 0,8%. Aus Länderperspektive war das gestiegene bereinigte EBITDA in erster Linie auf die
positiven Entwicklungen in unseren Landesgesellschaften in Griechenland, der Tschechischen
Republik und Ungarn zurückzuführen. Gegenteilige Entwicklungen zeigten v.a. die Landesgesellschaften
in Polen, Österreich und Rumänien. Bei Letztgenannter lag aufgrund des rückläufigen
Festnetz-Geschäfts das bereinigte EBITDA mit 70 Mio. € um 7,9% unter dem des Vorjahreszeitraums.
Der Umsatz des ersten Halbjahres 2018 lag mit 464 Mio. € auf Vorjahresniveau. Operative Entwicklung in ausgewählten LändernGriechenland. In Griechenland lagen die Umsätze im ersten Halbjahr 2018 mit 1,4 Mrd.
€ um 1,0% leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Hierzu haben neben höheren
Umsätzen im Mobilfunk-Geschäft auch die weiterhin hohen Festnetz-Umsätze beigetragen:
Während das Breitband- und B2B/ICT-Geschäft weiter auf Wachstumskurs blieben, verzeichneten
wir im TV-Geschäft Umsatzrückgänge. Bei unseren Kunden kam auch das FMC-Angebot sehr
gut an; das zeigen steigende Kundenzahlen und entsprechende Umsätze. Im ersten Halbjahr 2018 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland mit 559 Mio. € deutlich
mit einem Plus von 3,7% über dem Vorjahreszeitraum. Hierzu hat auch eine höhere Kosteneffizienz,
insbesondere bei den Personalkosten, beigetragen. Ungarn. In Ungarn stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zur Vorjahresperiode
deutlich um 7,1 % auf 931 Mio. €; organisch nahm er um 8,8% zu. Wachstumstreiber war
- neben gestiegenen Service-Umsätzen im Mobilfunk-Geschäft - das Festnetz-Geschäft
mit einem weiterhin deutlichen Umsatzplus im Geschäftskundenbereich B2B/ICT. Ebenfalls
steuerte das Breitband-, TV- und Endgeräte-Geschäft einen positiven Umsatzimpuls bei.
Unser FMC-Angebot "MagentaOne" ist sowohl bei Privat- als auch Geschäftskunden erfolgreich.
Das zeigen steigende Kundenzahlen und entsprechend steigende Umsätze. Dank unseres
schnellen Mobilfunknetzes mit seiner hohen Reichweite entwickelten sich auch die Service-Umsätze
und das Endgerätegeschäft positiv. Das bereinigte EBITDA stieg umsatzgetrieben gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,6%
und lag somit bei 264 Mio. €. Dies wirkte sich auch auf das organisch bereinigte EBITDA
aus, welches um 7,4% anstieg. Österreich. In Österreich erzielten wir im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz von 432
Mio. €; das sind 2,5% weniger als im Vorjahreszeitraum. Zurückzuführen ist der Rückgang
hauptsächlich auf einen hohen positiven Einmaleffekt im Vorjahreszeitraum im Bereich
der Sprachtelefonie. Ohne dessen Berücksichtigung wäre die Umsatzentwicklung stabil.
Um dem wachsenden Bedarf an Breitband-Internet-Zugang zu entsprechen, wird sich die
Landesgesellschaft durch die Übernahme des Kabel- und Festnetzes von UPC Austria zu
einem integrierten Herausforderer mit einer Mobilfunk- und Festnetz-Infrastruktur
entwickeln. Neben den Breitband-Internet-Diensten auf Mobilfunk-Basis, die wir bereits
erfolgreich an unsere Kunden vermarkten, können wir demnächst auch Festnetz-Technologie
anbieten. Die Effekte aus dem Umsatzrückgang schlugen sich auch im bereinigten EBITDA nieder,
das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,9% auf 144 Mio. € sank. Ohne Berücksichtigung
des genannten Einmaleffekts wäre die Entwicklung des bereinigten EBITDA nur leicht
rückläufig. Polen. In Polen lagen die Umsätze mit 743 Mio. € stabil auf dem Niveau des Vorjahres;
organisch betrachtet lagen sie um 1,0% darunter. Höheren Umsätzen im B2B/ICT-Geschäft
standen geringere Umsätze im Mobilfunk-Geschäft gegenüber. Das bereinigte EBITDA lag mit 197 Mio. € um 12,1 % unter der Vorjahresperiode. Organisch
betrachtet sank das bereinigte EBITDA um 12,8%. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen
aus höheren Interconnection- und regulierungsbedingt höheren Roaming-Kosten. EBITIn unserem operativen Segment Europa stieg das EBIT im ersten Halbjahr 2018 deutlich
um 3,1 % auf 702 Mio. €. Ursächlich hierfür war die positive EBITDA-Entwicklung. Die
Abschreibungen lagen mit 1,1 Mrd. € auf Vorjahresniveau. Cash CapexIn der Berichtsperiode wies unser operatives Segment Europa einen Cash Capex in Höhe
von 836 Mio. € aus. Der Rückgang um 4,8% ist im Wesentlichen auf verhaltenere Investitionen
in den meisten unserer Landesgesellschaften zurückzuführen. Andererseits investierten
wir in einzelnen Ländern im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie verstärkt in
den Ausbau von Breitband- und Glasfaser-Technologie. Im ersten Halbjahr 2018 erwarben
wir in geringem Umfang - wie auch im Vorjahreszeitraum - Spektrumlizenzen. SYSTEMGESCHÄFTAUFTRAGSEINGANGin Mio. € scroll
GeschäftsentwicklungWir haben die Strategie unseres operativen Segments Systemgeschäft neu ausgerichtet,
um das Geschäft wieder nachhaltig auf Wachstumskurs zu bringen. Mit Investitionen
in Wachstums- und Zukunftsthemen (z. B. Cloud, Internet der Dinge, All-IP) sowie der
Reduzierung risikobehafteter Altverträge in unserem klassischen IT-Geschäft haben
wir bereits in der Vergangenheit wichtige Schritte der Transformation begonnen. Darauf
aufbauend und in der weiteren Ausrichtung der Segmentstrategie konzentrieren wir uns
nun auf den nachhaltigen Übergang des Geschäfts in strategische Wachstumsfelder bei
gleichzeitiger Stärkung des Telekommunikationsgeschäfts und erfolgreichem Management
des Rückgangs im klassischen IT-Geschäft. Um dies zu erreichen, haben wir ein umfangreiches Transformationsprogramm gestartet,
im Rahmen dessen wir uns u.a. bei der Steuerung des Geschäfts auf eine klare Portfolio-Strategie
fokussieren. Dabei unterscheiden wir zwischen den Portfolios im Telekommunikations-,
im klassischen IT- und im Wachstumsgeschäft (Cloud, Internet der Dinge, SAP, Security,
Digital Solutions, Maut). Im ersten Halbjahr 2018 entwickelte sich der Auftragseingang unseres operativen Segments
Systemgeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich positiv und stieg um 30,3%
an. Ausschlaggebend war insbesondere der Abschluss eines Großauftrags im klassischen
IT-Geschäft. Auch im Wachstumsgeschäft zeigt der Auftragseingang im ersten Halbjahr
2018 eine deutlich positive Entwicklung auf. OPERATIVE ENTWICKLUNGain Mio. € scroll
scroll
GesamtumsatzDer Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug im ersten Halbjahr
2018 3,3 Mrd. € und entwickelte sich im Vorjahresvergleich leicht rückläufig. Dies
ist im Wesentlichen auf den Umsatzrückgang in unserem klassischen IT-Geschäft zurückzuführen.
Hier verzeichneten wir im Vorjahresvergleich, insbesondere im internationalen Großkundenbereich
und auch aufgrund der generell rückläufigen Marktentwicklung in unserem Kernmarkt
Westeuropa, einen Umsatzrückgang. Dagegen wuchs der Umsatz in unserem Wachstumsgeschäft
v.a. in den Themen Cloud, Internet der Dinge und Digital Solutions gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. EBITDA, bereinigtes EBITDAIm ersten Halbjahr 2018 ging das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft
um 53 Mio. € auf 179 Mio. € zurück. Die Entwicklung liegt im Rahmen unserer Erwartungen.
Hauptgründe für den Rückgang waren v. a. höhere Kosten für den Aufbau unseres Wachstumsgeschäfts
sowie höhere Belastungen aufgrund der laufenden All-IP-Umstellung in unserem Telekommunikationsgeschäft.
Das EBITDA ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 68 Mio. € auf 90 Mio. € zurück,
im Wesentlichen aufgrund der beim bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte sowie höherer
Sondereinflüsse. EBIT, bereinigtes EBITDas bereinigte EBIT unseres operativen Segments Systemgeschäft sank gegenüber dem
ersten Halbjahr 2017 um 54 Mio. € auf minus 15 Mio. €. Insbesondere die beim bereinigten
EBITDA beschriebenen Effekte trugen zu dieser Entwicklung bei. Die Abschreibungen
lagen auf Vorjahresniveau. Das EBIT verringerte sich aus den gleichen Gründen um 67
Mio. € auf minus 104 Mio. €. Cash CapexDer Cash Capex des operativen Segments Systemgeschäft lag im Berichtszeitraum bei
265 Mio. € verglichen mit 177 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Schwerpunkt unserer
Investitionen liegt weiterhin bei der Entwicklung unseres Wachstumsgeschäfts, wie
z. B. Cloud, Internet der Dinge, SAP, Security, Digital Solutions und Maut. Gleichzeitig
investieren wir in die Weiterentwicklung der eigenen IT-Systeme. GROUP DEVELOPMENT KUNDENENTWICKLUNGin Tsd. scroll
scroll
Durch die erfolgreiche Neupositionierung am Markt konnte T-Mobile Netherlands im ersten
Halbjahr 2018 im Mobilfunk-Geschäft bei Privat- und Geschäftskunden einen Zuwachs
um 3,0% gegenüber dem Jahresende 2017 verzeichnen. Hauptgrund dafür ist das neue Tarif-Portfolio
- eingeführt in 2017 - und der dadurch verbesserte Marktangang sowie Kundengewinne
im Geschäftskundensegment. Auch im Privatkunden-Festnetz-Geschäft stieg die Anzahl
der Kunden um 9,9%. OPERATIVE ENTWICKLUNGin Mio. € scroll
scroll
GesamtumsatzDer Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich im
ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,1 %. Negativ wirkte der
entfallene Umsatz durch die Veräußerung der Strato zum 31. März 2017. Daneben ergaben
sich negative Auswirkungen aus der verpflichtenden Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards
IFRS 15 sowie aus regulatorischen Effekten, wie z. B. geringere EU-Roaming-Gebühren
und nationale Terminierungsentgelte bei T-Mobile Netherlands. Der Umsatz der DFMG
ist dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mengenbedingt leicht gestiegen. EBITDA, bereinigtes EBITDADas EBITDA sank im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um 0,7 Mrd. € auf 0,5 Mrd. €.
Im Zuge der kontinuierlichen Überprüfung unseres Beteiligungs-Portfolios haben wir
im vergangenen Jahr unsere Beteiligung Strato veräußert sowie unsere restlichen Anteile
an der Scout24 AG verkauft. Aus den Veräußerungen ergaben sich im ersten Halbjahr
2017 als Sondereinflüsse erfasste Erträge in Höhe von 0,7 Mrd. €. Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich
im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,3%. Insbesondere entfallene Ergebnisbeiträge
durch die Entkonsolidierung der Strato führten zu diesem Rückgang. Bei T-Mobile Netherlands
sank das bereinigte EBITDA im ersten Halbjahr 2018 um 5,2% aufgrund der Neuregelungen
nach IFRS 15 sowie Effekten aus regulatorischen Eingriffen. Das bereinigte EBITDA
der DFMG hat sich dagegen im Vorjahresvergleich um 4,4% erhöht. EBITDas EBIT sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,8 Mrd. € auf 0,3 Mrd. €. Zurückzuführen
ist dies im Wesentlichen auf die beim EBITDA beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen
lagen über dem Vorjahresniveau, was auf höhere Investitionen in die Netzkapazität
und -qualität bei T-Mobile Netherlands zurückzuführen ist. Cash CapexDer Cash Capex unseres operativen Segments Group Development stieg im ersten Halbjahr
2018 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,2%, aufgrund von kontinuierlichen Investitionen
in die Netzkapazität und -qualität bei T-Mobile Netherlands. GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICESFür Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f.,
sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite
47 f. OPERATIVE ENTWICKLUNGin Mio. € scroll
scroll
GesamtumsatzDer Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte
sich im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,8%. Diese Entwicklung
ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bei Deutsche Telekom IT konzernintern
neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland seit Januar 2016 nicht mehr verrechnet
werden. Weitere Gründe für den Umsatzrückgang sind die entfallenen Umsätze der DeTeMedien
als Folge des im Juni 2017 vollzogenen Verkaufs und die gesunkenen Umsätze im Bereich
Grundstücke und Gebäude, im Wesentlichen aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen.
Positiv wirkten sich die höheren konzerninternen Umsätze bei Deutsche Telekom IT aus
der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems auf den Umsatz aus. EBITDA, bereinigtes EBITDAIn der Berichtsperiode verbesserte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group
Headquarters & Group Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 160 Mio. €. Diese
Entwicklung resultierte wesentlich aus den gestiegenen Umsätzen bei Deutsche Telekom
IT aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems, die sich nicht konzernextern
auf die Ertragslage auswirken. Des Weiteren wirkte sich der reduzierte Personalbestand
bei Vivento infolge des fortgesetzten Personalumbaus positiv aus. Gegenläufig belasteten
die gesunkenen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude das bereinigte EBITDA. Insgesamt wirkten sich im ersten Halbjahr 2018 im Saldo negative Sondereinflüsse in
Höhe von 146 Mio. € auf das EBITDA aus. Dabei standen Aufwendungen für Personalmaßnahmen
der positiven Wirkung einer Rückstellungsauflösung für Rechtsrisiken im Zusammenhang
mit der Beendigung des Schiedsverfahrenskomplexes Toll Collect gegenüber. Im Vorjahreszeitraum
hatten Aufwendungen für Personalmaßnahmen sowie gegenläufig ein Ertrag aus der Veräußerung
der DeTeMedien die insgesamt negativen Sondereinflüsse in Höhe von 15 Mio. € geprägt. EBITDer Rückgang des EBIT um 61 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultierte neben
den beim EBITDA beschriebenen Effekten im Wesentlichen aus einem Anstieg der Abschreibungen
um 90 Mio. €. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf gestiegene planmäßige Abschreibungen
infolge höherer Aktivierungen bei Deutsche Telekom IT, die daraus resultierten, dass
konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland nicht mehr verrechnet
werden. Teilweise kompensiert wurde diese Entwicklung durch rückläufige Abschreibungen
im Bereich Grundstücke und Gebäude infolge der fortgesetzten Optimierung unseres Immobilienportfolios. Cash CapexDer Cash Capex erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 14 Mio. €. Höhere Investitionen
im Bereich Technologie und Innovation, im Wesentlichen für Entwicklungsleistungen,
wurden teilweise durch geringere Fahrzeuganschaffungen kompensiert. EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. JUNI 2018)Bezüglich eingetretener Ereignisse nach Schluss der Berichtsperiode verweisen wir
auf die "Ereignisse nach der Berichtsperiode" im Konzern-Zwischenabschluss, Seite
60. PROGNOSEDie in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung
unseres Managements. Abweichend von den im zusammengefassten Lagebericht 2017 (Geschäftsbericht
2017, Seite 101 ff.) sowie im Konzern-Zwischenbericht zum 31. März 2018 (Seite 26)
veröffentlichten Prognosen, gehen wir davon aus, dass das bereinigte EBITDA des Konzerns
im Geschäftsjahr 2018 statt bislang rund 23,3 Mrd. € jetzt auf rund 23,4 Mrd. € wachsen
wird. Maßgeblich dafür ist die bessere Entwicklung des Geschäfts im operativen Segment
USA, für das wir jetzt ein bereinigtes EBITDA von rund 11,5 Mrd. US-$ statt bislang
rund 11,4 Mrd. US-$ erwarten. Die übrigen abgegebenen Aussagen behalten weiterhin
ihre Gültigkeit. Darüber hinaus gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Seite
10 f., in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen
der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende
dieses Berichts verwiesen. RISIKO- UND CHANCENSITUATIONIm Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im
zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 dargestellten Risiko- und
Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2017, Seite 111 ff.). Ferner wird auf
den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen. REGULIERUNGDeregulierungsschritt für Endkundenprodukte in Deutschland. Die Bundesnetzagentur
(BNetzA) hatte den Entwurf für eine neue Marktanalyse für die Endkundenmärkte bei
der EU-Kommission notifiziert, in der sie plante, die zusätzliche Endkundenregulierung
für Bündelangebote aufzuheben. Für Telefonanschlüsse ohne Breitband im Bündel sollte
die Endkundenregulierung weiter gelten. Nun hat die BNetzA am 13. Juli 2018 die Notifizierung
der Marktanalyse zurückgezogen. Eine konkrete Aussage dazu, welchen Inhalt die finale
Marktanalyse haben wird, kann derzeit jedoch noch nicht getroffen werden. Die Regulierung
von Vorleistungsprodukten bleibt dadurch unverändert. Änderungen in der Regulierungspolitik und Gesetzgebung -EU-Rechtsrahmen für Telekommunikation.
Am 14. September 2016 hat die EU-Kommission Gesetzgebungsvorschläge zur Novellierung
des EU-Rechtsrahmens für Telekommunikation veröffentlicht, die im Anschluss zwischen
Europäischem Parlament und Rat debattiert wurden. Anfang Juni 2018 wurde eine politische
Einigung zum sog. "Europäischen Kodex für Elektronische Kommunikation" erzielt, der
die zentralen EU-Regelungen für den Telekommunikationssektor reformiert, v.a. die
Preis- und Zugangsregulierung, die Frequenzpolitik, sektorspezifische Verbraucherschutzregeln
und die Vorschriften zu Universaldiensten. Wir erwarten, dass die neuen Regeln im
November 2018 in Kraft treten werden. Danach werden die Vorschriften in nationales
Recht umgesetzt, wofür die Mitgliedsstaaten 24 Monate Zeit haben werden. Einzelne
Regelungen treten vorzeitig in Kraft, insbesondere die Preisregulierung der Endkundentarife
für Gespräche und SMS in das EU-Ausland, die als Teil einer direkt anwendbaren EU-Verordnung
zum 15. Mai 2019 wirksam wird. Für sog. "Netze mit sehr hoher Kapazität" sieht die
Einigung im Fall gemeinsamer Investitionen mit Wettbewerbern in Form von offenen Ko-Investment-Modellen
die Möglichkeit einer geringeren Regulierung vor. Ko-Investment-Modelle umfassen neben
Miteigentum und Ko-Finanzierung auch Vereinbarungen über langfristigen Netzzugang,
die bestimmte Voraussetzungen hinsichtlich der Rechtssicherheit und der Mitgestaltungsmöglichkeiten
von Wettbewerbern erfüllen. Von der Regelung könnten insbesondere Glasfasernetze bis
zum Gebäude (FTTB/FTTH) profitieren. Der neue Rechtsrahmen gibt Regulierungsbehörden
neue Kompetenzen, die zu Zugangsverpflichtungen zu allen Netzen unabhängig von beträchtlicher
Marktmacht führen (sog. "symmetrische Regulierung"). Im Bereich der Frequenzpolitik
erzielt der neue EU-Rechtsrahmen in einzelnen Bereichen mehr Harmonisierung und erhöht
damit die Rechtssicherheit bei der Vergabe von MobilfunkFrequenzen, etwa indem er
eine Mindestlaufzeit für Lizenzen von 15 Jahren mit einer Verlängerung von weiteren
5 Jahren vorsieht. Beim Verbraucherschutz stehen vollständig harmonisierte Verpflichtungen
auf EU-Ebene, die eine zusätzliche, nationale Regulierung ausschließen, verschärften
Verpflichtungen in einzelnen Bereichen gegenüber. Insbesondere werden zum 15. Mai
2019 Tarife für Auslandsgespräche und SMS innerhalb der EU bei 19 Cent/Minute sowie
9 Cent/SMS (netto) für 5 Jahre begrenzt. Geplante Änderung des Telekommunikationsgesetzes nach Bundesverfassungsgerichts-Beschluss.
Gemäß einem Änderungsvorschlag, der am 18. Juli 2018 im Bundeskabinett beschlossen
wurde, kann es der Deutschen Telekom zukünftig möglich sein, im Fall einer erfolgreichen
Klage gegen einen Entgeltbeschluss der BNetzA auch rückwirkend höhere Entgelte zumindest
bei großen Wettbewerbern einfordern zu können. Bislang ist dies nur unter sehr restriktiven
Umständen möglich gewesen. Die Gesetzesänderung war aufgrund eines Beschlusses des
Bundesverfassungsgerichts notwendig geworden, der die bisherige Regelung als verfassungswidrig
eingestuft hatte. Der Entwurf bedarf noch der Zustimmung des Bundestages. Mit dem
Inkrafttreten ist im zweiten Halbjahr 2018 zu rechnen. RECHTSVERFAHRENSchiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die
Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland
am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der
Vergleich wurde Anfang Juli 2018 notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt.
Die Mautschiedsverfahren sind damit abgeschlossen. In dem vereinbarten Vergleich mit
einem Gesamtvolumen von rund 3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik Deutschland
erbrachte Leistungen einbezogen. Von der Daimler Financial Services AG und der Deutsche
Telekom AG sind abschließende Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten. Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im von der Unitymedia
Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren
wurde die Berufung der Klägerinnen mit Urteil vom 14. März 2018 durch das Oberlandesgericht
Düsseldorf zurückgewiesen. Die Revision wurde nicht zugelassen. Die Klägerinnen haben
gegen die Entscheidung Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof eingelegt. EINSCHÄTZUNG ZUR GESAMTRISIKOSITUATIONZum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem RisikoManagement-System,
wie auch nach Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen Risiken absehbar,
die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens
gefährden könnten. KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSSKONZERN-BILANZAKTIVAin Mio. € scroll
Passivascroll
Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue
from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die
Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf
den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff. KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGin Mio. € scroll
scroll
Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue
from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die
Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf
den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff. ERGEBNIS JE AKTIEscroll
scroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGin Mio. € scroll
scroll
a
Für die gemäß IAS 1 neu auszuweisenden Posten des IFRS 9 nimmt die Deutsche Telekom
das Wahlrecht in Anspruch, auf die Angabe von Vorjahresvergleichszahlen zu verzichten. KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGin Mio. € scroll
scroll
scroll
Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue
from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die
Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf
den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff. KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGin Mio. € scroll
ERHEBLICHE EREIGNISSE UND GESCHÄFTSVORFÄLLERECHNUNGSLEGUNGDer Halbjahres-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vorschriften
des § 115 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzern-Zwischenabschluss und einen
Konzern-Zwischenlagebericht sowie die Versicherung der gesetzlichen Vertreter nach
§ 297 Abs. 2 Satz 4, § 315 Abs. 1 Satz 6 Handelsgesetzbuch (HGB). Der KonzernZwischenabschluss
wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht
wurde unter Beachtung des WpHG aufgestellt. STATEMENT OF COMPLIANCEDer Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2018 ist unter Beachtung der Regelungen
des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit
den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2017 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden
von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen. Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Halbjahres-Finanzbericht
alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich
der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen
wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017, Geschäftsbericht
2017, Seite 153 ff. ERSTMALS IN DER BERICHTSPERIODE ANZUWENDENDE NEUE STANDARDS UND INTERPRETATIONEN SOWIE ÄNDERUNGEN VON STANDARDS UND INTERPRETATIONEN, DIE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018 RELEVANT SINDscroll
Im Juli 2014 hat der IASB IFRS 9 "Financial Instruments" veröffentlicht. Die Anwendungspflicht
gilt für ab dem 1. Januar 2018 beginnende Berichtsperioden. Der Standard führt neue
Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Finanzinstrumente ein und ersetzt insbesondere
IAS 39. Die Neuregelungen und die damit verbundenen Änderungen der Bilanzierungsgrundsätze
der Deutschen Telekom umfassen im Wesentlichen folgende für die Deutsche Telekom relevante
Sachverhalte:
Die Deutsche Telekom wendet das Wahlrecht zur vereinfachten Erstanwendung an. Der
kumulierte Effekt aus der Umstellung wird erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
Vergleichszahlen der Vorjahresperioden werden nicht angepasst, sondern stattdessen
die Veränderungen von Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden
Periode erläutert. Aus der Umstellung auf IFRS 9 ergeben sich zum 1. Januar 2018 im Wesentlichen folgende
in den Gewinnrücklagen unter Einbeziehung der dazugehörigen auf die Anteile anderer
Gesellschafter entfallenden Komponenten kumulierte Anpassungseffekte vor Berücksichtigung
latenter Steuern: in Mio. € scroll
Für die weiteren Angaben zur erstmaligen Anwendung von IFRS 9 verweisen wir auf die
Ausführungen unter den Angaben zu Finanzinstrumenten, Seite 49 ff. Im Mai 2014 hat der IASB IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" veröffentlicht.
Die Anwendungspflicht gilt für ab dem 1. Januar 2018 beginnende Berichtsperioden.
Der Standard sieht ein einheitliches prinzipienbasiertes fünfstufiges Modell für die
Erlösermittlung und -erfassung vor, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist.
Er ersetzt insbesondere IAS 18 "Revenue" und IAS 11 "Construction Contracts" und hat
wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der Deutschen Telekom. Insbesondere betreffen die Neuregelungen und die damit verbundenen
Änderungen der Bilanzierungsgrundsätze der Deutschen Telekom - abhängig vom konkreten
Geschäftsmodell - die folgenden Sachverhalte:
Die Deutsche Telekom macht bezüglich IFRS 15 von den folgenden Bilanzierungswahlrechten
Gebrauch:
Insgesamt stellen sich die zum 1. Januar 2018 durch IFRS 15 auf Bilanzposten vorgenommenen Anpassungen wie folgt dara : in Mio. € scroll
a
In der vorstehenden Übersicht sind ausschließlich die von den Änderungen aus der Erstanwendung
von IFRS 15 betroffenen Bilanzposten enthalten. Die Neubewertungseffekte resultieren im Wesentlichen aus dem erstmaligen Ansatz von
Unter Berücksichtigung latenter Steuern von insgesamt 0,6 Mrd. € (netto) sowie weiterer
kleinerer Effekte ergibt sich aus der Umstellung zum 1. Januar 2018 ein in den Gewinnrücklagen
unter Einbeziehung der dazugehörigen auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden
Komponenten zu erfassender erhöhender kumulierter Effekt von insgesamt 1,8 Mrd. €. Die Reklassifizierungen betreffen im Wesentlichen folgende Sachverhalte:
Aufgrund der zuvor beschriebenen Neubewertungen erhöhten sich die Buchwerte der nach
IAS 36 einem Werthaltigkeitstest zu unterziehenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten
zum Zeitpunkt der Erstanwendung von IFRS 15 am 1. Januar 2018. Die Buchwerterhöhung
führte bei den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten Rumänien und Polen im operativen
Segment Europa sowie bei der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Niederlande im operativen
Segment Group Development dazu, dass der jeweilige Buchwert entsprechend über dem
jeweiligen erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten lag. Infolgedessen
war eine erfolgsneutrale Wertminderung der dort erfassten Geschäfts- und Firmenwerte
zum 1. Januar 2018 in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € vorzunehmen. Wir verweisen auf
die Erläuterungen in den Angaben zu den immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen,
Seite 43. Vergleichsangaben für die von der Erstanwendung des IFRS 15 betroffenen AbschlusspostenIn den nachfolgenden Übersichten sind relevante Abschlussposten zum 30. Juni 2018
nach IFRS 15 sowie nach bisheriger Bilanzierung gemäß IAS 18/IAS 11 und die dazugehörigen
Interpretationen enthalten: in Mio. € scroll
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen wären
nach IAS 18/IAS 11 bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung enthalten,
welche nach IFRS 15 in den Vertragsvermögenswerten ausgewiesen werden. Aus der Umstellung auf IFRS 15 resultieren der erstmalige Ansatz und die Fortschreibung
von Vertragsvermögenswerten. Ebenfalls resultieren aus der Umstellung auf IFRS 15
der erstmalige Ansatz und die Fortschreibung von aktivierten Vertragskosten. In den übrigen Schulden wären nach IAS 18/IAS 11 abgegrenzte Umsatzerlöse enthalten,
welche nach IFRS 15 als Vertragsverbindlichkeiten ausgewiesen bzw. mit Vertragsvermögenswerten
saldiert werden. Die Wertunterschiede beim Ansatz der aktiven und passiven latenten Steuern resultieren
aus den IFRS 15 Neubewertungseffekten im Zusammenhang mit der Erstanwendung und deren
Fortschreibung im ersten Halbjahr 2018. in Mio. € scroll
Ohne Berücksichtigung von IFRS 15 lägen die Umsatzerlöse bei 36,4 Mrd. € und wären
damit 0,1 Mrd. € höher ausgefallen. Dieser Effekt resultiert im Wesentlichen aus der
umsatzwirksamen Fortschreibung der aktivierten Vertragsvermögenswerte und passivierten
Vertragsverbindlichkeiten über die (verbleibende) Vertragsdauer im ersten Halbjahr
2018. Hierin enthalten sind auch im indirekten Vertriebskanal in Provisionszahlungen
an Dritthändler enthaltene Kostenerstattungen für durch den Händler gewährte Endgerätesubventionen,
die nicht mehr als Aufwand, sondern nunmehr als Minderung der Service-Umsätze über
die Vertragslaufzeit erfasst werden. Die Material- und Personalaufwendungen lägen ohne Berücksichtigung von IFRS 15 bei
17,9 Mrd. € bzw. 8,3 Mrd. € und wären damit insgesamt 0,2 Mrd. € höher ausgefallen.
Dieser Effekt resultiert aus der Aktivierung von Aufwendungen für Vertriebsprovisionen,
die nach IAS 18/IAS 11 sofort aufwandswirksam im Materialaufwand (Händlerprovisionen)
bzw. Personalaufwand (Mitarbeiterprovisionen) erfasst worden wären. Er wurde nur teilweise
durch die aufwandswirksame Fortschreibung aktivierter Aufwendungen für Vertriebsprovisionen
im ersten Halbjahr 2018 kompensiert. VERÖFFENTLICHTE, ABER NOCH NICHT ANZUWENDENDE STANDARDS, INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGENIm Januar 2016 hat der IASB IFRS 16 "Leases" veröffentlicht. Dieser ist erstmalig
für Geschäftsjahre anzuwenden, die ab dem 1. Januar 2019 beginnen. Ab dem Zeitpunkt
der erstmaligen Anwendung des neuen Leasing-Standards wird sich der Konzernabschluss
der Deutschen Telekom in wesentlichen Teilen ändern, insbesondere die Ertragslage,
der operative Cashflow, die Bilanzsumme sowie die Darstellung der Vermögens- und Finanzlage. Die Deutsche Telekom wird den neuen Leasing-Standard nicht vollständig retrospektiv
anwenden, sondern die entsprechende Erleichterungsvorschrift auf Leasing-Nehmerseite
nutzen ("modifizierte retrospektive Methode"). Zahlungsverpflichtungen aus bisherigen
Operating Leasing-Verhältnissen (siehe Geschäftsbericht 2017, Angabe 33 "Leasing-Verhältnisse"
des Konzern-Anhangs, Seite 226 f.) werden mit Übergang auf die neue Regelung mit dem
entsprechenden Grenzfremdkapitalzinssatz abgezinst. Der hieraus resultierende Barwert
wird als Leasing-Verbindlichkeit passiviert. Die Nutzungsrechte werden in Höhe der
Leasing-Verbindlichkeit angesetzt, gemindert um den Betrag der vorausgezahlten bzw.
passivisch abgegrenzten Leasing-Zahlungen. Hinsichtlich der nach IFRS 16 bestehenden Wahlrechte und Erleichterungsvorschriften
wählt die Deutsche Telekom voraussichtlich die folgende Vorgehensweise:
Die Deutsche Telekom erwartet die nachfolgenden wesentlichen Auswirkungen aus der
Anwendung von IFRS 16, abhängig davon, ob die Deutsche Telekom Kunde oder Lieferant
der Vereinbarung ist bzw. wie die jeweiligen Vertragsfakten in den unterschiedlichen
Geschäftsmodellen in unseren operativen Segmenten ausgestaltet sind:
Die Gesamtauswirkungen des IFRS 16 werden im Rahmen eines konzernübergreifenden Projekts
zur Implementierung des IFRS 16 untersucht. Eine verlässliche Schätzung der quantitativen
Effekte ist aufgrund der vielfältigen und komplexen Geschäftsmodelle sowie Volumina
der relevanten Transaktionen zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Bezüglich der hier enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen, welche die gegenwärtigen
Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse
widerspiegeln, wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen. Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards,
Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten
als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel
"Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2017, Seite 153
ff., zu entnehmen. ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN UND ÄNDERUNGEN DER BERICHTSSTRUKTURDie Deutsche Telekom hat außer den erstmals im Geschäftsjahr anzuwendenden Standards,
Interpretationen und Änderungen von Standards und Interpretationen keine wesentlichen
Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen. Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call
Center-Dienstleistungen, dem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war
sie im Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst. VERÄNDERUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES, TRANSAKTIONEN MIT EIGENTUMERN UND SONSTIGE TRANSAKTIONENIm ersten Halbjahr 2018 wurden von der Deutschen Telekom die nachfolgenden Transaktionen
durchgeführt, die Auswirkung auf den Konsolidierungskreis haben bzw. haben werden.
Weitere - hier nicht dargestellte - Veränderungen im Konsolidierungskreis hatten keine
wesentliche Bedeutung für den Konzern-Zwischenabschluss der Deutschen Telekom. Erwerb der Layer3 TV, Inc.Die durch T-Mobile US am 9. November 2017 unterzeichnete Vereinbarung zum Erwerb von
100% der Anteile an dem Online-TV-Anbieter Layer3 TV, Inc. wurde am 22. Januar 2018
vollzogen. T-Mobile US erwartet durch die Akquisition eine weitere Stärkung ihrer
TV- und Videoangebote und plant u. a. die Einführung eines eigenen TV-Dienstes in
2018. Die zum Erwerbszeitpunkt übertragene Gegenleistung in Form einer Barzahlung
beträgt 0,3 Mrd. €. Die zum Erwerbszeitpunkt angesetzten beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte
und Schulden entfallen im Wesentlichen auf einen identifizierbaren immateriellen Vermögenswert
im Zusammenhang mit der von Layer3 TV entwickelten Technologie in Höhe von 0,1 Mrd.
€. Dieser wird planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.
Für den Unterschiedsbetrag zwischen der übertragenen Gegenleistung und dem Saldo der
zum beizulegenden Zeitwert bewerteten erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte
und übernommenen Schulden zum Erwerbszeitpunkt wurde ein Goodwill in Höhe von 0,2
Mrd. € angesetzt. Der Posten beruht im Wesentlichen auf der Branchenexpertise des
übernommenen Management-Teams sowie weiteren identifizierten nicht separierbaren immateriellen
Vermögenswerten. Dieser Goodwill wird nach lokalem Steuerrecht nicht angesetzt und
ist somit steuerlich nicht abzugsfähig. Folgende Transaktion wird voraussichtlich in Zukunft den Konsolidierungskreis der
Deutschen Telekom ändern: Vereinbarter Zusammenschluss von T-Mobile US und SprintT-Mobile US und Sprint Corp. haben gemeinsam mit ihren Mehrheitsaktionären Deutsche
Telekom AG und Softbank K.K. am 29. April 2018 eine verbindliche Vereinbarung abgeschlossen,
um die beiden Gesellschaften zu einem Unternehmen zusammen zu führen. Es ist vorgesehen,
dass T-Mobile US alle Sprint-Anteile übernimmt. Für jeweils 9,75 Sprint-Anteile erhalten
deren Aktionäre im Gegenzug eine neue Aktie der T-Mobile US ohne bare Zuzahlung. Nach
Abschluss der Transaktion hält die Deutsche Telekom rund 42% der T-Mobile US Aktien,
Softbank rund 27% und freie Aktionäre rund 31 %. Durch die Verteilung der Anteile
der T-Mobile US und klare Regelungen zur Unternehmensführung kann die Deutsche Telekom
T-Mobile US auch künftig als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss
einbeziehen. Für die dann größere T-Mobile US werden als Folge des Zusammenschlusses
Kosten- und Investitionssynergien im Barwert von rund 43 Mrd. US-$ (nach Integrationskosten)
erwartet. Die Integrationskosten werden mit rund 15 Mrd. US-$ geplant. Die Vereinbarung
steht unter dem Vorbehalt notwendiger behördlicher Genehmigungen, der Zustimmung der
Aktionäre von T-Mobile US und Sprint sowie weiterer Vollzugsbedingungen. SONSTIGE TRANSAKTIONEN OHNE AUSWIRKUNGEN AUF DENKONSOLIDIERUNGSKREISAktienrückkauf-Programm T-Mobile USIm Rahmen des im Dezember 2017 begonnenen Aktienrückkauf-Programms erwarb T-Mobile
US im ersten Halbjahr 2018 eigene Stammaktien in einem Volumen von 1,1 Mrd. US-$ (0,9
Mrd. €). Zusammen mit den bis dahin zurückgekauften Stammaktien beläuft sich das Gesamtvolumen
zurückgekaufter Aktien auf 1,5 Mrd. US-$ (1,3 Mrd. €). Daneben erwarb die Deutsche
Telekom im ersten Quartal 2018 Aktien der T-Mobile US am Kapitalmarkt im Wert von
0,2 Mrd. US-$ (0,2 Mrd. €). Damit hält die Deutsche Telekom rund 63% der Anteile. Am 27. April 2018 hat das Board of Directors von T-Mobile US die Aufstockung des Aktienrückkauf-Programms
auf insgesamt bis zu 9,0 Mrd. US-$ beschlossen. Es umfasst das bereits ausgeführte
Rückkaufvolumen in Höhe von 1,5 Mrd. US-$ sowie den Erwerb zusätzlicher Stammaktien
der T-Mobile US bis zur Höhe von 7,5 Mrd. US-$ bis Ende 2020. Die Genehmigung des
zusätzlichen Rückkaufs gilt vorbehaltlich einer Aufhebung der Vereinbarung über den
Zusammenschluss mit Sprint. OTE AnteilserwerbIm März 2018 hat die Deutsche Telekom ein Vorkaufsrecht gegenüber der griechischen
Privatisierungsbehörde Hellenic Republic Asset Development Fund (HRADF) für eine 5-prozentige
Beteiligung an ihrer griechischen Tochtergesellschaft OTE ausgeübt. Die Transaktion
wurde durch den Erwerb von weiteren Aktien für 0,3 Mrd. € im Mai 2018 vollzogen. Damit
hält die Deutsche Telekom 45% der Anteile an der Gesellschaft. Toll CollectIm Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die Daimler Financial Services AG,
die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland am 16. Mai 2018 eine Einigung
zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der Vergleich wurde Anfang Juli 2018
notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt. Die Mautschiedsverfahren sind
damit abgeschlossen. In dem vereinbarten Vergleich mit einem Gesamtvolumen von rund
3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik Deutschland erbrachte Leistungen einbezogen.
Von der Daimler Financial Services AG und der Deutsche Telekom AG sind abschließende
Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten. Diese Zahlungen werden bis 2020
in drei Tranchen für die Toll Collect GbR gegenüber der Bundesrepublik Deutschland
beglichen. Die Bundesrepublik Deutschland hat angekündigt, ihre Kaufoption auszuüben und zum
Ablauf des Betreibervertrags am 31. August 2018 100% der Gesellschaftsanteile an der
Betreibergesellschaft Toll Collect GmbH zu übernehmen. Das Konsortium Toll Collect
GbR, bestehend aus den Konsortialmitgliedern Deutsche Telekom AG, Daimler Financial
Services AG und Compagnie Financière et Industrielle des Autoroutes S.A. (Cofiroute),
wird auch nach Erwerb der Toll Collect GmbH durch die Bundesrepublik Deutschland mit
unveränderten Beteiligungsverhältnissen fortbestehen. Die bereits während der Laufzeit des Betreibervertrags gegenüber Dritten bis zu einem
Höchstbetrag von 100 Mio. € gestellten Bankgarantien bleiben bis zum Ende ihrer Laufzeit
am 15. Oktober 2018 bestehen. Auch die betreibervertragliche Kapitalintakthalteverpflichtung
der vorgenannten Konsortialmitglieder bleibt bis zum Übergang der Toll Collect GmbH
auf die Bundesrepublik Deutschland bestehen, wird jedoch zum 31. August 2018 durch
eine garantierte Eigenkapitalausstattung der Toll Collect GmbH in Höhe von mindestens
50 Mio. € ersetzt. AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZFORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE FORDERUNGENDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen reduzierten
sich um 0,8 Mrd. € auf 8,9 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren v.a. Reklassifizierungs-
und Neubewertungseffekte aus der verpflichtenden Erstanwendung der neuen Rechnungsstandards
IFRS 9 und IFRS 15. So wurden u.a. nach IAS 11 bilanzierte Forderungen aus langfristiger
Auftragsfertigung in Höhe von 0,2 Mrd. € zum 1. Januar 2018 in die Vertragsvermögenswerte
reklassifiziert. Darüber hinaus reduzierte sich das Forderungsvolumen im operativen
Segment USA für auf Ratenzahlungen verkaufte Endgeräte. Währungskurseffekte, v.a.
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten leicht gegenläufig. VERTRAGSVERMÖGENSWERTEAus der Umstellung auf IFRS 15 resultierte zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral erfasster
Neubewertungseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von Vertragsvermögenswerten in Höhe
von 1,6 Mrd. €. Diese hätten in Vorperioden nach IFRS 15 zu einer früheren Erfassung
von Umsätzen, insbesondere aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren, geführt. Weiterhin
wurden im Rahmen der Umstellung bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung
in Höhe von 0,2 Mrd. € aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen
Forderungen in die Vertragsvermögenswerte reklassifiziert. Für weitere Erläuterungen
verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff. VORRÄTEDie Vorräte reduzierten sich zum Abschluss-Stichtag im Vergleich zum 31. Dezember
2017 um 0,4 Mrd. € auf 1,6 Mrd. €. Insbesondere der bei T-Mobile US geringere Bestand
an Endgeräten (v.a. höherpreisige Smartphones) reduzierte den Vorratsbestand. ZUR VERÄUßERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUßERUNGSGRUPPENDer Buchwert der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
beträgt zum Abschluss-Stichtag unverändert 0,2 Mrd. €. In der Berichtsperiode wurden
Veräußerungen von Immobilien im Segment Group Headquarters & Group Services vorgenommen,
während im operativen Segment Group Development ein Beteiligungsportfolio in vergleichbarem
Umfang als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
klassifiziert wurde. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGENDie immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich von 62,9 Mrd. € auf 63,6 Mrd. €. Zugänge
von insgesamt 1,7 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Diese entfallen im Wesentlichen auf
Investitionen in den operativen Segmenten USA und Deutschland. Weiterhin wirkten Konsolidierungskreiseffekte
in Höhe von 0,4 Mrd. € im Wesentlichen aus dem Erwerb des Online-TV-Anbieters Layer3
TV im operativen Segment USA buchwerterhöhend. Zum Erwerbszeitpunkt wurde ein identifizierbarer
immaterieller Vermögenswert im Zusammenhang mit der von Layer3 TV entwickelten Technologie
in Höhe von 0,1 Mrd. € sowie ein Goodwill in Höhe von 0,2 Mrd. € angesetzt. Positive
Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten mit 1,0
Mrd. € buchwerterhöhend. Abschreibungen verminderten den Buchwert in Höhe von 2,1
Mrd. €. Ebenfalls wirkten die Effekte aus der Erstanwendung des IFRS 15 zum 1. Januar 2018
in Höhe von 0,1 Mrd. € buchwertmindernd auf die immateriellen Vermögenswerte. Der
neue Rechnungslegungsstandard schreibt u. a. erstmalig die Aktivierung von Vertragsvermögenswerten
vor. Detaillierte Informationen zu den Anforderungen und Effekten der Erstanwendung
sind dem Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff., zu entnehmen. Damit einhergehend
erhöhten sich in einem ersten Schritt die Buchwerte der nach IAS 36 einem Werthaltigkeitstest
zu unterziehenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zum Zeitpunkt der Erstanwendung
von IFRS 15 am 1. Januar 2018. Die Buchwerterhöhung führte bei den zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten Rumänien und Polen im operativen Segment Europa sowie bei der zahlungsmittelgenerierenden
Einheit Niederlande im operativen Segment Group Development dazu, dass der jeweilige
Buchwert entsprechend über dem jeweiligen erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten lag. Infolgedessen war in einem zweiten Schritt eine Wertminderung der dort
erfassten Goodwill zum 1. Januar 2018 vorzunehmen. Die erzielbaren Beträge der drei
Einheiten sowie deren Bewertungsmethodik und die diesen Bewertungen zugrundeliegenden
Annahmen und Parameter sind im Geschäftsbericht 2017 in der Angabe 5 "Immaterielle
Vermögenswerte", Seite 180 ff., dargestellt. Die erzielbaren Beträge lagen für die
zahlungsmittelgenerierende Einheit Rumänien bei 10 Mio. €, für Polen bei 19 Mio. €
und für die Niederlande bei 68 Mio. € unter dem Buchwert zum 1. Januar 2018. Die entsprechenden
Wertminderungen des jeweiligen Geschäfts- und Firmenwerts wurden erfolgsneutral durch
Minderung der Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2018 erfasst. Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 1,0 Mrd. € auf
47,8 Mrd. €. Zugänge von 5,0 Mrd. €, in erster Linie in den operativen Segmenten USA
und Deutschland, erhöhten den Buchwert. Hierin enthalten sind insbesondere Investitionen
im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung der T-Mobile US sowie für den Breitband-
und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation und die Mobilfunk-Infrastruktur im operativen
Segment Deutschland. Darüber hinaus resultierten 0,5 Mrd. € aus der Aktivierung höherpreisiger
MobilfunkEndgeräte im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell "JUMP! On Demand" bei T-Mobile
US, bei dem Kunden das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Positive Währungskurseffekte,
v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten in Höhe von 0,3 Mrd. € buchwerterhöhend.
Abschreibungen in Höhe von 4,2 Mrd. € sowie Abgänge in Höhe von 0,3 Mrd. €, von denen
0,2 Mrd. € auf durch Kunden zurückgegebene Endgeräte im Rahmen von "JUMP! On Demand"
entfielen, reduzierten den Buchwert. AKTIVIERTE VERTRAGSKOSTENAus der Umstellung auf IFRS 15 resultierte zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral erfasster
Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von aktivierten
Vertragskosten in Höhe von 1,2 Mrd. €. Diese hätten in Vorperioden nach IFRS 15 zu
einer späteren Erfassung von Vertriebsaufwendungen geführt. Zum 30. Juni 2018 hat
sich der Buchwert auf 1,4 Mrd. € fortentwickelt. Für weitere Erläuterungen verweisen
wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff. SONSTIGE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTEDie sonstigen finanziellen Vermögenswerte reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember
2017 von 9,0 Mrd. € auf 4,4 Mrd. €. Zur Besicherung der Pensionsansprüche wurde am
23. März 2018 der 12-prozentige Anteil an BT im Wert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen
in den Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns, dotiert.
Die seit dem 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Dotierung erfolgsneutral im sonstigen
Ergebnis erfasste Wertminderung der börsengehandelten Anteile an BT reduzierte den
Buchwert um 0,7 Mrd. €. VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE VERBINDLICHKEITENDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
verringerten sich um 2,0 Mrd. € auf 8,9 Mrd. €. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen
die saisonal bedingte Verminderung des Einkaufsvolumens, v.a. in den operativen Segmenten
USA, Europa und Deutschland. Leicht gegenläufig wirkten Währungskurseffekte, v.a.
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. ÜBRIGE SCHULDENDie kurz- und langfristigen übrigen Schulden haben sich um 2,0 Mrd. € auf 6,3 Mrd.
€ verringert. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die im Zusammenhang mit der
Umstellung auf IFRS 15 erfassten Reklassifizierungseffekte, die zu Umgliederungen
von bisher in den übrigen Schulden ausgewiesenen abgegrenzten Umsatzerlösen in Höhe
von insgesamt 1,8 Mrd. € in die Vertragsverbindlichkeiten führten. Für weiterführende
Informationen zu der Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards verweisen wir auf
den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff. FINANZIELLE VERBINDLICHKEITENDie kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich
zum Jahresende 2017 um 3,7 Mrd. € auf insgesamt 61,3 Mrd. €. Im ersten Halbjahr 2018 hat T-Mobile US bei institutionellen Investoren festverzinsliche
US-Dollar-Anleihen über 2,5 Mrd. US-$ (2,0 Mrd. €) platziert: eine 8-jährige Anleihe
mit einem Volumen von 1,0 Mrd. US-$ und einem Kupon von 4,500% sowie eine 10-jährige
Anleihe mit einem Volumen von 1,5 Mrd. US-$ und einem Kupon von 4,750%. Darüber hinaus
wurden von der Deutsche Telekom International Finance B.V. EuroAnleihen im Gesamtvolumen
von 3,1 Mrd. € und US-Dollar-Anleihen im Gesamtvolumen von 1,75 Mrd. US-$ (1,4 Mrd.
€) emittiert. Gegenläufig wirkte in der Berichtsperiode die vorzeitige Rückzahlung durch T-Mobile
US von Senior Notes (Schuldverschreibungen) in Höhe von 1,0 Mrd. US-$ (0,8 Mrd. €)
mit einem Zinssatz von 6,125%, 1,75 Mrd. US-$ (1,4 Mrd. €) mit einem Zinssatz von
6,625% und 0,6 Mrd. US-$ (0,5 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,836%. Des Weiteren wurden in der Berichtsperiode Euro-Anleihen im Konzern in Höhe von insgesamt
1,1 Mrd. € zurückgezahlt. Ebenfalls den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten
reduzierend wirkte die Veränderung von Commercial Paper in Höhe von 0,4 Mrd. € (netto). Der Anstieg von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Jahresende
2017 um insgesamt 0,1 Mrd. € beruht im Wesentlichen auf dem im Januar 2018 durch die
Europäische Investitionsbank ausgereichten Darlehen in Höhe von 0,2 Mrd. € mit einer
Laufzeit von 7 Jahren. Gegenläufig wirkten die Rückzahlungen in der Berichtsperiode. Der im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarte Vergleich zur Beendigung
der Mautschiedsverfahren erhöhte die finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von 0,6
Mrd. €. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Sonstige Transaktionen
ohne Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis", Seite 42. Ein Anstieg des Buchwerts der finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahresstichtag
um insgesamt rund 0,4 Mrd. € steht im Zusammenhang mit Währungskurseffekten im operativen
Segment USA. In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der
finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2018 dargestellt: in Mio. € scroll
VERTRAGSVERBINDLICHKEITENAus der Umstellung auf IFRS 15 resultierte zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral erfasster
Neubewertungseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von Vertragsverbindlichkeiten in Höhe
von 0,6 Mrd. €, die in Vorperioden nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Umsätzen
geführt hätten. Darüber hinaus wurden Reklassifizierungen in Höhe von insgesamt 1,9
Mrd. € in die Vertragsverbindlichkeiten nach IFRS 15 vorgenommen. Im Wesentlichen
resultieren diese aus den noch zum 31. Dezember 2017 unter den übrigen Schulden enthaltenen
abgegrenzten Umsatzerlösen. Der Buchwert der kurz- und langfristigen Vertragsverbindlichkeiten
entwickelte sich bis zum Ende des ersten Halbjahres 2018 auf 2,4 Mrd. € fort. Für
weitere Erläuterungen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35
ff. PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGENDie Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen reduzierten sich im Vergleich
zum 31. Dezember 2017 von 8,4 Mrd. € auf 5,7 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen
durch die am 23. März 2018 vollzogene Übertragung des 12-prozentigen Anteils an BT
im Gegenwert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V., die
Treuhandeinrichtung des Konzerns. Die Erhöhung des externen Deckungskapitals führte
aufgrund der vorzunehmenden Saldierung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen mit
den ausgegliederten Vermögenswerten zu einer Reduzierung der Pensionsrückstellungen
und ähnlichen Verpflichtungen. Zu weiteren Informationen bezüglich der Global Pension
Policy und Planbeschreibung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2017, Seite 200
ff. Am 20. Juli 2018 sind die neuen Heubeck-Richttafeln 2018 G erschienen, die die neuesten
Statistiken der gesetzlichen Rentenversicherung und des Statistischen Bundesamtes
berücksichtigen. Erstmalig werden auch sozioökonomische Faktoren einbezogen. Bei erstmaliger
Anwendung erwartet die Deutsche Telekom insgesamt einen moderaten Anstieg der Pensionsverpflichtungen
und eine korrespondierende Erfassung im sonstigen Ergebnis. Die finanziellen Auswirkungen
hieraus können derzeit nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden. AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUMSATZERLÖSEDie Umsätze gliedern sich in die folgenden Erlösarten: in Mio. € scroll
Ausführliche Erläuterungen zur Entwicklung der Umsatzerlöse sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
des Konzerns" im KonzernZwischenlagebericht, Seite 11 ff., zu entnehmen. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGEin Mio. € scroll
Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten resultierten im Wesentlichen
aus dem Abgang von Immobilien, die zuvor als zur Veräußerung gehaltene langfristige
Vermögenswerte und Veräußerungsgruppe erfasst waren. Die Erträge aus Versicherungsentschädigungen
entfallen im Wesentlichen auf Entschädigungszahlungen, die T-Mobile US im ersten Halbjahr
2018 für die im Jahr 2017 durch Hurrikans entstandenen Schäden erhalten hat. Die übrigen
sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode
um 0,7 Mrd. €. In der Vergleichsperiode waren im Wesentlichen Erträge aus der Entkonsolidierung
der Strato AG in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode
einbezogenen Anteilen aufgrund des Verkaufs der restlichen Anteile an der Scout24
AG in Höhe von 0,2 Mrd. € enthalten. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGENin Mio. € scroll
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig
geringen Einzelsachverhalten. ABSCHREIBUNGENDie Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen mit 6,3 Mrd.
€ auf dem Niveau der Vergleichsperiode. In beiden Berichtsperioden waren keine wesentlichen
außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten. FINANZERGEBNISDas Finanzergebnis hat sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 um 1,4 Mrd. € auf minus
1,6 Mrd. € verbessert. Dies ist insbesondere auf das um 1,7 Mrd. € verbesserte sonstige
Finanzergebnis von minus 0,1 Mrd. € zurückzuführen. In der Vergleichsperiode war hier
v. a. die erfolgswirksam erfasste Wertminderung des Anteils an BT in Höhe von 1,1
Mrd. € berücksichtigt. Der Anteil an BT wurde im März 2018 als Planvermögen in den
Deutsche Telekom Trust e.V. zur Besicherung der bestehenden Pensionsverpflichtungen
dotiert. Bis dahin eingetretene Wertentwicklungen der Beteiligung wurden im Zusammenhang
mit der Umstellung auf IFRS 9 seit dem 1. Januar 2018 nicht mehr erfolgswirksam im
Finanzergebnis, sondern erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst.
Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf die Angaben zu "Finanzinstrumenten", Seite
49 ff. Im ersten Halbjahr 2018 belasteten negative Bewertungseffekte aus der Ausübung
und Bewertung eingebetteter Derivate bei T-Mobile US das Finanzergebnis in Höhe von
insgesamt 0,2 Mrd. €. In der Vergleichsperiode war das Finanzergebnis in diesem Zusammenhang
in Höhe von 0,4 Mrd. € belastet. Ebenfalls wirkte sich das um 0,2 Mrd. € verbesserte Zinsergebnis in Höhe von minus
1,0 Mrd. € positiv auf die Entwicklung des Finanzergebnisses aus. Dazu trug im Wesentlichen
die seit 2017 verstärkt konzerninterne Finanzierung von T-Mobile US bei. Belastet
wurde das Zinsergebnis durch an Kreditgeber geleistete sowie noch zu leistende Ausgleichszahlungen
(sog. "Consent Fee") in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € für die voraussichtliche Anhebung
der zulässigen Höhe von besicherten Finanzierungsinstrumenten bei T-Mobile US als
Folge des vereinbarten Zusammenschlusses mit Sprint. Gegenläufig entwickelte sich das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen auf
minus 0,5 Mrd. €. Dies ist v. a. auf den im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect
vereinbarten Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren zurückzuführen, welcher
sich in Höhe von 0,6 Mrd. € belastend auswirkte. Die damit verbundenen Zahlungen werden
bis 2020 in drei Tranchen für die Toll Collect GbR gegenüber der Bundesrepublik Deutschland
beglichen. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Sonstige Transaktionen
ohne Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis", Seite 42. Positiv wirkte dagegen
die im März 2018 durch die Gesellschafter des Gemeinschaftsunternehmens Toll Collect
GmbH beschlossene Gewinnausschüttung, die in Höhe von 0,1 Mrd. € auf die Deutsche
Telekom entfällt. ERTRAGSTEUERNIm ersten Halbjahr 2018 entstand ein Steueraufwand von 0,9 Mrd. €. Die Steuerquote
von 29,5% spiegelt im Wesentlichen den Anteil der Länder am Vorsteuerergebnis und
deren jeweilige nationale Steuersätze wider. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres entstand bei einem nur geringfügig geringeren
Vorsteuereinkommen ein Steueraufwand in Höhe von lediglich 0,6 Mrd. €. Die vergleichsweise
niedrige Steuerquote im Vergleichszeitraum war insbesondere auf die Aktivierung von
latenten Steuern auf bundesstaatliche Verlustvorträge in den USA in Höhe von 0,2 Mrd.
€ sowie auf Steuerminderungen für vergangene Jahre in Deutschland in einer vergleichbaren
Größenordnung zurückzuführen. SONSTIGE ANGABENERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG Cashflow aus GeschäftstätigkeitGegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um
0,1 Mrd. € auf 8,7 Mrd. €. Die weiterhin positive Geschäftsentwicklung des operativen
Segments USA wird durch Effekte aus der Währungsumrechnung belastet. Factoring-Vereinbarungen,
v.a. in den operativen Segmenten Systemgeschäft und Deutschland, wirkten sich im Berichtszeitraum
insgesamt mit 0,3 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Im Vergleichszeitraum
betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen 0,5 Mrd. €. Neben einer wie in der
Vergleichsperiode erhaltenen Dividendenzahlung der BT in Höhe von 0,1 Mrd. € wirkte
sich die Gewinnausschüttung der Toll Collect GmbH mit 0,1 Mrd. € positiv auf den Cashflow
aus der Geschäftstätigkeit aus. Um 0,6 Mrd. € niedrigere Nettozinszahlungen entlasteten
den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit zusätzlich. Cashflow aus Investitionstätigkeitin Mio. € scroll
a
Enthält neben dem Kaufpreis in Höhe von 260 Mio. € zugegangene Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 2 Mio. €. Der Cash Capex verminderte sich um 7,3 Mrd. € auf 6,2 Mrd. €. In der Vergleichsperiode
waren insgesamt 7,3 Mrd. € für erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten; diese betrafen
v.a. das operative Segment USA. Dagegen wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Lizenzen
in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € zahlungswirksam erworben, v.a. im operativen Segment
USA. Während im operativen Segment Deutschland ein gegenüber der Vergleichsperiode
um 0,1 Mrd. € höherer Cash Capex für den Breitband-/Glasfaser-Ausbau zu sehen ist,
verminderte sich der Cash Capex ohne Berücksichtigung der Investitionen in Mobilfunk-Lizenzen
im operativen Segment USA, v. a. bedingt durch Währungskurseffekte, um 0,3 Mrd. €.
Bereinigt um Effekte aus der Währungsumrechnung liegt der Cash Capex über dem Niveau
der Vergleichsperiode. Cashflow aus Finanzierungstätigkeitin Mio. € scroll
Zahlungsunwirksame Transaktionen in der Konzern-KapitalflussrechnungDie Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2018 in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. €
Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen
durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (im ersten Halbjahr
2017: 0,3 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen
Verbindlichkeiten ausgewiesen. Bei Zahlung wird der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
vorgenommen. Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2018 in Höhe von insgesamt 0,4 Mrd. €
Netzwerk-Ausstattung angemietet (im ersten Halbjahr 2017: 0,6 Mrd. €), die als Finanzierungs-Leasing-Verhältnis
klassifiziert werden. In der Bilanz wird dieses in der Folge ebenfalls unter den finanziellen
Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden
im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen
Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über
die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden im ersten
Halbjahr 2018 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe
von 0,1 Mrd. € passiviert (im ersten Halbjahr 2017: 0,1 Mrd. €). Bei Zahlung erfolgt
der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit. Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum MobilfunkEndgeräte in Höhe von
0,5 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (im ersten Halbjahr 2017: 0,5 Mrd. €). Diese
stehen im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell "JUMP! On Demand" der T-Mobile US,
bei dem Kunden das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden
im Cashflow aus Geschäftstätigkeit gezeigt. Im Zuge der Übertragung der Beteiligung an der BT Group in den Deutsche Telekom Trust
e.V. im ersten Quartal 2018 wurden zur Erhöhung der externen Kapitaldeckung 3,0 Mrd.
€ zahlungsunwirksam in das Planvermögen überführt und mindern damit die in der Bilanz
ausgewiesenen Pensionsrückstellungen. SEGMENTBERICHTERSTATTUNGDie folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das
Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für das erste Halbjahr
2018 und 2017. Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call
Center-Dienstleistungen, dem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war
sie im Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst. In Übereinstimmung mit den internen Grundsätzen der Segmentsteuerung wird bei intern
an Konzerngesellschaften begebenen Darlehen mit eingebetteten Derivaten die derivative
Komponente auch im Segmentabschluss der Gläubigergesellschaft abgespalten und erfolgswirksam
zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des
Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht, Seite 17 ff., zu entnehmen. Segmentinformationen im ersten Halbjahrin Mio. € scroll
scroll
EVENTUALVERBINDLICHKEITENIm Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 2017 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt. Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die
Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland
am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der
Vergleich wurde Anfang Juli 2018 notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt.
Die Mautschiedsverfahren sind damit abgeschlossen. In dem vereinbarten Vergleich mit
einem Gesamtvolumen von rund 3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik Deutschland
erbrachte Leistungen einbezogen. Von der Daimler Financial Services AG und der Deutsche
Telekom AG sind abschließende Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Sonstige Transaktionen ohne
Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis", Seite 42. Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im von der Unitymedia
Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren
wurde die Berufung der Klägerinnen mit Urteil vom 14. März 2018 durch das Oberlandesgericht
Düsseldorf zurückgewiesen. Die Revision wurde nicht zugelassen. Die Klägerinnen haben
gegen die Entscheidung Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof eingelegt. Kostenerstattung für Sprint. Im Zusammenhang mit dem vereinbarten Zusammenschluss
von T-Mobile US und Sprint ist T-Mobile US unter Umständen verpflichtet, 67% der von
Sprint im Vorfeld an Kreditgeber entrichteten Ausgleichszahlungen (sog. "Consent Fee")
und weitere Bankgebühren in Höhe von insgesamt 161 Mio. US-$ zu erstatten, falls der
Zusammenschluss nicht zustande kommt. KÜNFTIGE VERPFLICHTUNGEN AUS OPERATING LEASINGGESCHÄFTEN UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGENDie folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen
und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. Juni 2018: in Mio. € scroll
Die Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen setzen sich wie folgt
zusammen: aus dem vereinbarten Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint resultieren
Verpflichtungen in Höhe von 26,5 Mrd. US-$ (22,7 Mrd. €) und aus dem vereinbarten
Erwerb der UPC Austria GmbH resultieren Verpflichtungen in Höhe von 1,9 Mrd. €. Weiterhin
resultiert aus dem vereinbarten Erwerb der Tele2 Netherlands Holding N.V. für die
zu entrichtende Barkomponente eine Verpflichtung in Höhe von 190 Mio. €. Weitergehende
Ausführungen zu vereinbarten Unternehmenstransaktionen finden Sie im Kapitel "Veränderung
des Konsolidierungskreises, Transaktionen mit Eigentümern und sonstige Transaktionen",
Seite 41 f., dieses Berichts sowie im Kapitel "Grundlagen und Methoden - Veränderung
des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" des Geschäftsberichts 2017,
Seite 171 ff. ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTENBuchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorienin Mio. € scroll
scroll
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,5
Mrd. € (31. Dezember 2017: 1,6 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem
Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert. Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorienin Mio. € scroll
scroll
Die Bestände der finanziellen Vermögenswerte nach Bewertungskategorie gemäß IAS 39
werden wie folgt auf die Bewertungskategorien des IFRS 9 übergeleitet: Überleitung der finanziellen Vermögenswerte von IAS 39 auf IFRS 9in Mio. € scroll
a
Unter IAS 39 existierender Buchwert, der von einer IAS 39 Kategorie in eine neue IFRS
9 Kategorie umklassifiziert werden muss. Wesentliche Bewegungen zwischen den bisherigen Bewertungskategorien des IAS 39 und
den neu anzuwendenden Bewertungskategorien des IFRS 9 betreffen Portfolien von Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen, die aufgrund einer Factoring-Vereinbarung für einen
Verkauf vorgesehen sind. Die Forderungen wurden bislang in der Kategorie "Kredite
und Forderungen" (Loans and Receivables) zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
und werden nunmehr in Abhängigkeit vom zugrundeliegenden Geschäftsmodell zum beizulegenden
Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn-
und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling
to Profit or Loss) oder zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through
Profit or Loss) bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Buchwert
von 135 Mio. € wurden in die Vertragsvermögenswerte (Contract Assets) gemäß IFRS 15
umgegliedert. Daneben hat die Deutsche Telekom gehaltene Eigenkapitalinstrumente der bisherigen
Kategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" (Available-for-Sale
Financial Assets) nach IFRS 9 grundsätzlich der Kategorie "Zum beizulegenden Zeitwert
über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und
Verlustrechnung" (At Fair Value through Other Comprehensive Income without Recycling
to Profit or Loss) zugeordnet. Fremdkapitalinstrumente der bisherigen Kategorien "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte" (Available-for-Sale Financial Assets), "Bis zur Endfälligkeit zu haltende
Finanzinvestitionen" (Held-to-Maturity Investments) und "Kredite und Forderungen"
(Loans and Receivables) werden nach IFRS 9 in Abhängigkeit vom verfolgten Geschäftsmodell
und den Zahlungsstromcharakteristika des jeweiligen Instruments den neuen Kategorien
"Zu fortgeführten Anschaffungskosten" (At Amortized Cost), "Zum beizulegenden Zeitwert
über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und
Verlustrechnung" (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling
to Profit or Loss) oder "Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam" (At Fair Value
through Profit or Loss) zugeordnet. Aus der Zuordnung von finanziellen Verbindlichkeiten zu den Bewertungskategorien des
IFRS 9 ergeben sich keine Änderungen. Die Bezeichnung der Bewertungskategorien wurden
auf den Wortlaut des neuen Standards aktualisiert. Tochterunternehmen, die aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung nicht in den Konzernabschluss
einbezogen werden und unter IAS 39 als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen wurden, werden ab dem Geschäftsjahr
2018 unter den übrigen Vermögenswerten ausgewiesen und zum 1. Januar 2018 mit einem
Buchwert von 177 Mio. € umgegliedert. In der nachfolgenden Tabelle sind die Klassen finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
nach IFRS 9 mit ihren jeweiligen bisherigen und neuen Bewertungskategorien sowie Buchwerten
dargestellt: Klassen Finanzinstrumente nach IFRS 9scroll
Die Wertberichtigungen auf finanzielle Vermögenswerte nach IAS 39 werden wie folgt
auf die Anforderungen des IFRS 9 übergeleitet: Wertberichtigungen auf finanzielle Vermögenswertein Mio. € scroll
Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werdenBei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts ist die Verwendung von aktuellen, für
das betreffende Finanzinstrument an liquiden Märkten beobachtbaren Bewertungsfaktoren
(Eingangsparameter) zu maximieren und die Verwendung anderer Eingangsparameter (z.
B. historische Preise, Preise für ähnliche Instrumente, Preise auf nicht liquiden
Märkten) zu minimieren. Für diese Zwecke ist eine Bewertungshierarchie mit drei Bewertungsstufen
(Levels) definiert. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag
notierte Preise auf liquiden Märkten verfügbar, werden diese unangepasst für die Bewertung
verwendet (Level 1-Bewertung). Andere Eingangsparameter sind dann für die Bewertung
irrelevant. Ein Beispiel sind aktiv gehandelte börsennotierte Aktien und Anleihen.
Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag zwar keine notierten
Preise auf liquiden Märkten verfügbar, kann es jedoch mittels anderer am Abschluss-Stichtag
am Markt beobachtbarer Eingangsparameter bewertet werden, liegt eine Level 2-Bewertung
vor. Voraussetzung hierfür ist, dass die beobachtbaren Eingangsparameter nicht wesentlich
angepasst und keine nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet werden müssen.
Ein Beispiel für Level 2-Bewertungen sind besicherte Zinsswaps, Devisentermingeschäfte
und Zins-/Währungsswaps, die anhand aktueller Zinssätze bzw. Fremdwährungskurse bewertet
werden können. Sofern die Voraussetzungen für eine Level 1-Bewertung oder eine Level
2-Bewertung nicht erfüllt sind, liegt eine Level 3-Bewertung vor. In solchen Fällen
müssen beobachtbare Eingangsparameter wesentlich angepasst bzw. nicht beobachtbare
Eingangsparameter verwendet werden. Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werdenin Mio. € scroll
Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werdenin Mio. € scroll
Von den zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten
der sonstigen finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen
Levels jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte
des Gesamtbestands an Eigenkapitalinstrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den
Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Der Gesamtbestand an Instrumenten in Level
1 von 10 Mio. € (31. Dezember 2017: 3.752 Mio. €) enthielt im Vorjahr mit einem Buchwert
von umgerechnet rund 3,7 Mrd. € eine strategische Beteiligung von 12% an BT. In der
Berichtsperiode wurde die Beteiligung als Planvermögen dotiert. Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder
Level 2 in Abhängigkeit von der Marktliquidität des jeweiligen Instruments zugeordnet.
In Euro oder US-Dollar denominierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen
sind grundsätzlich als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen grundsätzlich als Level
2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den
Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden
Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden
verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve
sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom
ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten
gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen
Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte
der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen
Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der
Deutschen Telekom ermittelt. Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente
mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter
finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Eingangsparameter
in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende
Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments
zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum
Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse
werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden
derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden.
Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen.
Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty
Price. Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeitenin Mio. € scroll
Bei den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte handelt
es sich mit einem Buchwert von 368 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis
der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag vorgenommen wird. Die
größte Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei grundsätzlich erfolgten Transaktionen
über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen
über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche
Informationen letztlich für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche
Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage,
ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen erfolgte. Außerdem ist hierbei der
Grad der Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen.
Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen
zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Zur Entwicklung der Buchwerte
in der Berichtsperiode siehe vorstehende Tabelle. Für die Beteiligungen bestand am
Abschluss-Stichtag keine Verkaufsabsicht. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von
283 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen
über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort
vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 30. Juni 2018 heranzuziehen
waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 85 Mio. € liegen zwar die letzten
marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit,
jedoch entspricht nach erfolgter Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere
Umsatzerlöse, EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden
Zeitwert und ist, aufgrund eingeschränkter Vergleichbarkeit, einer Bewertung auf Basis
von in größerer zeitlicher Nähe erfolgten Transaktionen über Anteile an vergleichbaren
Unternehmen vorzuziehen. Am Abschluss-Stichtag waren keine Beteiligungen im Bestand,
bei denen die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen
schon weiter in der Vergangenheit liegen, und eine Bewertung auf Basis von in größerer
zeitlicher Nähe erfolgten marktüblichen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren
Unternehmen den beizulegenden Zeitwert besser repräsentiert. Weiterhin sind mit einem
Buchwert von 9 Mio. € nicht wesentliche Einzeltitel enthalten, deren Wertschwankungen
von untergeordneter Bedeutung sind. Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen
Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 189 Mio.
€ um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T-Mobile
US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu
festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig
und auch am AbschlussStichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für
die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte werden mithilfe eines Optionspreismodells
bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T-Mobile US
und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren
Schätzwert als aktuelle Marktvolatilitäten darstellen. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag
für die Zinsvolatilität verwendete absolute Wert lag bei 1,2 bis 2,3%. Der wesentliche
Rückgang dieses Werts im Vergleich zur Vorperiode ist im Wesentlichen auf die im Berichtszeitraum
eingetretene Verbesserung des Ratings der T-Mobile US zurückzuführen. Die ebenfalls
nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen
der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Die zum
aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten Spreads lagen für die Restlaufzeiten der
Anleihen zwischen 2,5 und 3,4% und im kürzerfristigen Bereich zwischen 1,5 und 2,3%.
Für den ebenso nicht beobachtbaren Eingangsparameter Mean Reversion wurden 10% verwendet.
Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert
dar. Wären für die Zinsvolatilität, die Spread-Kurve und für die Mean Reversion andere
Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese
hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.
In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen
Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis
(Aufwand) von in Euro umgerechnet 15 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Im
Berichtszeitraum wurden mehrere Optionen ausgeübt und die betreffenden Anleihen vorzeitig
gekündigt. Im Zeitpunkt der Kündigung wurden die Optionen mit ihrem gesamten Buchwert
von in Euro umgerechnet 118 Mio. € aufwandswirksam ausgebucht. Zur Entwicklung der
Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die entsprechende Tabelle auf Seite 55 verwiesen.
Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertänderungen waren im Wesentlichen
auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten
zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse
von Finanzinstrumenten. Sensitivitätena der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten in Abhängigkeit der nicht beobachtbaren Eingangsparameterin Mio. € scroll
a
Veränderung des betreffenden Eingangsparameters unter der Annahme, dass alle übrigen
Eingangsparameter unverändert sind. Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen
Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 65 Mio.
€ um Stromtermingeschäfte (Energy Forward Agreements), die in von der T-Mobile US
abgeschlossene Verträge eingebettet sind. Diese Verträge bestehen aus jeweils zwei
Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb von Renewable Energy Credits
durch T-Mobile US. Die Verträge wurden in 2017 und 2018 mit Energieproduzenten geschlossen
und haben Laufzeiten von 12 bis 15 Jahren ab jeweiligem kommerziellem Produktionsbeginn.
Für ein Energy Forward Agreement war kommerzieller Produktionsbeginn Ende 2017, für
die übrigen wird er für 2019 erwartet. Der jeweilige Erfüllungszeitraum des separat
als Derivate bilanzierten Energy Forward Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem
Produktionsbeginn. Unter den Energy Forward Agreements erhält T-Mobile US während
des Erfüllungszeitraums variable Beträge basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge
des Energieproduzenten und dann aktuellen Energiepreisen und bezahlt feste Beträge
je produzierter Energieeinheit. Die Energy Forward Agreements werden mangels beobachtbarer
Marktpreise mittels Bewertungsmodellen bewertet. Der Wert des Derivats wird wesentlich
beeinflusst von der zukünftigen Produktionsmenge des Energieproduzenten, die T-Mobile
US zum Abschluss-Stichtag mit 1.781 Gigawattstunden pro Jahr veranschlagt hat. Der
Wert der Derivate wird außerdem wesentlich beeinflusst von den zukünftigen Energiepreisen,
die für den Zeitraum jenseits von fünf Jahren nicht beobachtbar sind. Des Weiteren
wird der Wert der Derivate wesentlich beeinflusst von den ebenfalls nicht beobachtbaren
zukünftigen Preisen für Renewable Energy Credits. Für den nicht beobachtbaren Zeitraum
hat T-Mobile US on-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ hoher Energienachfrage)
zwischen in Euro um gerechnet 22,49 €/MWh und 39,57 €/MWh und off-peak-Energiepreise
(Energiepreise für Zeiten relativ niedriger Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet
15,09 €/MWh und 28,80 €/MWh verwendet. Für das on-peak/off-peak-Verhältnis wurde ein
Wert von durchschnittlich 56% verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer
Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Wären für die zukünftigen Energiepreise,
für die zukünftige Energieproduktionsmenge und für die zukünftigen Preise der Renewable
Energy Credits andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte
errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden
Tabelle dargestellt. Aus der Level 3-Bewertung wurde in der Berichtsperiode im sonstigen
betrieblichen Ergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 19 Mio.
€ für unrealisierte Verluste der Derivate erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in
der Berichtsperiode wird auf die entsprechende Tabelle auf Seite 55 verwiesen. Die
Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen der beobachtbaren
und der nicht beobachtbaren Energiepreise sowie auf Zinseffekte zurückzuführen. Aufgrund
ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.
Die Bewertung der Derivate bei erstmaliger Erfassung ergaben einen aus Sicht der T-Mobile
US positiven Wert von in Euro umgerechnet 135 Mio. €. Nach Einschätzung der T-Mobile
US wurden die Verträge zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung
wurden die am besten geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Eingangsparameter
verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug jeweils Null. Weil nicht
beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate
haben, wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils
ergebende Betrag nicht bilanziert. Vielmehr werden diese Beträge über den Zeitraum
der kommerziellen Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet
jährlich insgesamt 10 Mio. €). Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen
Bewertung der Derivate mit dem jeweiligen Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern.
Alle Beträge aus der Derivatebewertung werden sowohl in der Bilanz (derivative finanzielle
Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch in der Gewinn-
und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche
Erträge) saldiert. Der noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierende Betrag
hat sich in der Berichtsperiode wie folgt entwickelt: Stromtermingeschäfte: Entwicklung der noch nicht amortisierten Beträge der Bewertung bei erstmaliger Erfassungin Mio. € scroll
Für die in Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
oder zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sowie Ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen stellt das Kreditrisiko
der jeweiligen Gegenpartei den wesentlichen Einflussfaktor bei der Ermittlung des
beizulegenden Zeitwerts dar. Wären zum AbschlussStichtag um 1 % höhere (niedrigere)
Ausfallraten anzusetzen gewesen, so wären bei unveränderten Bezugsgrößen die beizulegenden
Zeitwerte der Instrumente um 1 % niedriger (höher) gewesen. In den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten finanziellen
Verbindlichkeiten sind derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert
von 10 Mio. € enthalten, die aus einer in der Vorperiode Dritten gewährten Option
zum Kauf von Anteilen an einem assoziierten Unternehmen der Deutschen Telekom resultieren.
Die Option wurde im Zuge eines Verkaufs von Anteilen an diesem assoziierten Unternehmen
gewährt, und es sind keine wesentlichen Wertschwankungen zu erwarten. Aufgrund seiner
Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Angaben zum KreditrisikoGemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden
Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert
aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit.
Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen.
Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivatepositi-on, d. h. der Saldo der positiven
bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht
der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare
Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 546 Mio. € (31. Dezember 2017:
569 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 546 Mio. € (31. Dezember 2017: 566
Mio. €) reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag
in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen
Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag
983 Mio. € (31. Dezember 2017: 966 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen
zum 30. Juni 2018 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 67 Mio. € (31. Dezember
2017: 28 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten
Derivaten. Zu dem noch nicht amortisierten Betrag der erstmaligen Bewertung des Energy
Forward Agreement wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen. An Kontrahenten, mit
denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden
Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils
negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten
in Höhe von 509 Mio. € (31. Dezember 2017: 504 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall
bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen
am Abschluss-Stichtag in Höhe von 487 Mio. € (31. Dezember 2017: 889 Mio. €) entsprechende
Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken
unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten Darlehen und Forderungen
innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Aufgrund ihrer engen
Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die gezahlten
Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die
unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund
ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten eine eigene
Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine wesentlichen,
das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen.
Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit
deren Buchwert. ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENZu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 beschriebenen Angaben über Beziehungen
zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich, mit Ausnahme der nachfolgend
beschriebenen Sachverhalte, bis zum 30. Juni 2018 keine wesentlichen Änderungen. Gemeinschaftsunternehmen. Die Gesellschafter des nach der Equity-Methode einbezogenen
Gemeinschaftsunternehmens Toll Collect GmbH haben im März 2018 eine Gewinnausschüttung
beschlossen, die in Höhe von 0,1 Mrd. € auf die Deutsche Telekom entfällt. Im Schiedsverfahrenskomplex
Toll Collect haben die Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und
die Bundesrepublik Deutschland am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren
erzielt. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Sonstige Transaktionen
ohne Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis", Seite 42. Deutsche Telekom Trust e. V. Zur Besicherung der Pensionsansprüche wurde am 23. März
2018 der 12-prozentige Anteil an BT im Wert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den
Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns, dotiert. ORGANEVeränderungen im VorstandDer Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 21. Februar 2018
beschlossen, den Vertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Timotheus Höttges um
weitere fünf Jahre zu verlängern. Die Wiederbestellung von Herrn Höttges zum Vorstandsvorsitzenden
wird zum 1. Januar 2019 wirksam. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom
AG in seiner Sitzung am 21. Februar 2018 beschlossen, Herrn Dr. Christian P. Illek
mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum neuen Vorstandsmitglied für das Ressort Finanzen
zu bestellen. Herr Thomas Dannenfeldt, der das Ressort Finanzen derzeit verantwortet,
wird die Deutsche Telekom AG nach Auslaufen seines Vertrags Ende 2018 aus privaten
Gründen verlassen. Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung
am 13. Juli 2018 beschlossen, Frau Birgit Bohle mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum
neuen Vorstandsmitglied für das Ressort Personal und zur Arbeitsdirektorin zu bestellen.
Frau Bohle folgt damit auf Herrn Dr. Christian P. Illek. Veränderungen im AufsichtsratAnteilseignervertreter. Herr Dr. Ulrich Schröder hat sein Mandat im Aufsichtsrat der
Deutschen Telekom AG mit Wirkung zum 6. Februar 2018 niedergelegt. Herr Dr. Günther
Bräunig wurde am 15. März 2018 zunächst mit Wirkung zum 21. März 2018 gerichtlich
bestellt und durch Beschluss der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 in den Aufsichtsrat
der Deutschen Telekom AG gewählt. Mit Ablauf der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 endete die Amtszeit von Frau Sari
Baldauf. Herr Harald Krüger wurde von der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 in den
Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG gewählt. Herr Prof. Dr. Ulrich Lehner wurde von der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 für eine
weitere Amtszeit in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG gewählt. Der Aufsichtsrat
hat ihn erneut zu seinem Vorsitzenden gewählt. Herr Johannes Geismann hat sein Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit
Ablauf der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 niedergelegt. Herr Dr. Rolf Bösinger wurde
mit Wirkung zum 1. Juni 2018 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom
AG bestellt. Arbeitnehmervertreter. Herr Hans-Jürgen Kallmeier hat sein Mandat im Aufsichtsrat
der Deutschen Telekom AG mit Ablauf des 31. Dezember 2017 niedergelegt. Herr Odysseus
Chatzidis wurde mit Wirkung zum 3. Januar 2018 gerichtlich in den Aufsichtsrat der
Deutschen Telekom AG bestellt. Frau Monika Brandl hat ihr Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Wirkung
zum 1. Juli 2018 niedergelegt. Frau Nicole Seelemann-Wandtke wurde mit Wirkung zum
5. Juli 2018 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt. EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. JUNI 2018)Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die
Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland
am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der
Vergleich wurde Anfang Juli 2018 notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Sonstige Transaktionen ohne
Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis", Seite 42. Erwerb der UPC Austria GmbH. T-Mobile Austria Holding GmbH hat am 22. Dezember 2017
mit Liberty Global HoldCo 2 B.V. eine Vereinbarung über den Erwerb des führenden Kabelanbieters
in Österreich, UPC Austria GmbH, geschlossen. Der vereinbarte Kaufpreis beträgt ca.
1,9 Mrd. € in bar abzüglich von Netto-Finanzverbindlichkeiten. Die EU-Kommission hat
am 9. Juli 2018 die wettbewerbsrechtliche Freigabe ohne Auflagen für den 100-prozentigen
Kauf von UPC Austria GmbH durch T-Mobile Austria erteilt. Die Transaktion wurde am
31. Juli 2018 vollzogen. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahres-Finanzberichterstattung der Konzern-Halbjahresabschluss ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind. Bonn, den 9. August 2018 Deutsche Telekom AG Der Vorstand Timotheus Höttges scroll
BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAn die Deutsche Telekom AG, BonnWir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-
und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzern-Zwischenlagebericht
der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2018, die
Bestandteile des Halbjahres-Finanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses
nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere
Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und
dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten KonzernZwischenabschlusses und
des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review
of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity"
(ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der KonzernZwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Frankfurt am Main, den 9. August 2018 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
WEITERE INFORMATIONENHERLEITUNG ALTERNATIVER LEISTUNGSKENNZAHLENSONDEREINFLÜSSEDie folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags)
auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl
für die Berichtsperiode als auch für die Vergleichsperiode und das Gesamtjahr 2017
dargestellt: in Mio. € scroll
BRUTTO- UND NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITENNach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbindlichkeiten eine
wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen dar. in Mio. € scroll
ÜBERLEITUNGSRECHNUNG ZU DEN IM ERSTEN HALBJAHR 2018 DURCHGEFÜHRTEN AUSWEISÄNDERUNGEN FÜR WESENTLICHE KENNZAHLEN DER VERGLEICHSPERIODEin Mio. € scroll
scroll
GLOSSARFür Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2017 und das darin
enthaltene Glossar, Seite 260 ff. DISCLAIMERDieser Bericht (v.a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche
die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger
Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon
ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen",
"planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet
und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für
Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und
Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen
Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind
und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu
gehören u.a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen
Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer
und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften
sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten-
und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse
und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet,
Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten
sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so
können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen
abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche
Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht
werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher
Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen
Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder
anderer Dinge ab. Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative
Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte
EBITDA-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag),
Free Cashflow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil
der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch
nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen
unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften.
Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.
Weitere Informationen zu alternativen Leistungskennzahlen finden sich im Geschäftsbericht
2017, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 38 ff., sowie auf der Website der Deutschen
Telekom (www. telekom.com/alternative-Leistungskennzahl) unter "Investor Relations". Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen,
dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren. FINANZKALENDERscroll
scroll
Bei allen Terminen Änderungen vorbehalten. Weitere Termine, Terminaktualisierungen und Hinweise zu Live-Übertragungen finden
Sie auf www.telekom.com/finanzkalender IMPRESSUMDeutsche Telekom AG Friedrich-Ebert-Allee 140 53113 Bonn Kontakt für Medienanfragen: Unternehmenskommunikation Telefon 0228 181 49494 E-Mail medien@telekom.de Kontakt für Fragen rund um die T-Aktie: Investor Relations Telefon 0228 181 88880 E-Mail investor.relations@telekom.de Weitere Informationen zur Deutschen Telekom finden Sie unter: www.telekom.com Dieser Konzern-Zwischenbericht ist auf unserer Investor-Relations-Website abrufbar
unter: www.telekom.com/investor-relations Unseren Geschäftsbericht finden Sie im Internet unter: www.telekom.com/geschaeftsbericht www.telekom.com/annualreport Dieser Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 30. Juni 2018 liegt auch in englischer
Sprache vor. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich. Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG. Über diesen QR-Code gelangen Sie direkt auf unsere Investor-Relations-Website. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||