Deutsche Telekom AG

Bonn

Halbjahresbericht 1. Januar bis 30. Juni 2018

DEUTSCHE TELEKOM

KONZERN-ZWISCHENBERICHT 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2018

DIE FINANZDATEN DES KONZERNS AUF EINEN BLICK

in Mio. €

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Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in % H1 2018 H1 2017
UMSATZ UND ERGEBNIS





Umsatzerlöse
18.367 18.890 (2,8) 36.291 37.537
davon: Inlandsanteil % 32,4 31,9
32,9 32,3
davon: Auslandsanteil % 67,6 68,1
67,1 67,7
Betriebsergebnis (EBIT)
2.352 2.830 (16,9) 4.523 5.601
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)
495 874 (43,4) 1.487 1.621
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse)
1.238 1.199 3,3 2.428 2.138
EBITDA
5.556 5.986 (7,2) 10.825 11.949
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)
5.928 5.944 (0,3) 11.477 11.495
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 32,3 31,5
31,6 30,6
Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert 0,10 0,19 (47,4) 0,31 0,35
BILANZ





Bilanzsumme



139.749 141.490
Eigenkapital



41.403 38.594
Eigenkapitalquote %


29,6 27,3
Netto-Finanzverbindlichkeiten



54.772 55.249
CASHFLOW





Cashflow aus Geschäftstätigkeit
4.392 4.204 4,5 8.689 8.559
Cash Capex
(3.094) (10.240) 69,8 (6.234) (13.520)
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)
1.514 1.301 16,4 2.896 2.530
Cashflow aus Investitionstätigkeit
(2.589) (7.212) 64,1 (6.233) (10.703)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
(2.499) (3.950) 36,7 (2.794) (2.970)


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Veränderung in % Gesamtjahr 2017
UMSATZ UND ERGEBNIS

Umsatzerlöse (3,3) 74.947
davon: Inlandsanteil
32,8
davon: Auslandsanteil
67,2
Betriebsergebnis (EBIT) (19,2) 9.383
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (8,3) 3.461
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 13,6 6.039
EBITDA (9,4) 23.969
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) (0,2) 22.230
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)
29,7
Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert (11,4) 0,74
BILANZ

Bilanzsumme (1,2) 141.334
Eigenkapital 7,3 42.470
Eigenkapitalquote
30,0
Netto-Finanzverbindlichkeiten (0,9) 50.791
CASHFLOW

Cashflow aus Geschäftstätigkeit 1,5 17.196
Cash Capex 53,9 (19.494)
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 14,5 5.497
Cashflow aus Investitionstätigkeit 41,8 (16.814)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 5,9 (4.594)


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30.06.2018 31.12.2017 Veränderung 30.06.2018/ 31.12.2017 in % 30.06.2017 Veränderung 30.06.2018/ 30.06.2017 in %
KUNDEN IM FESTNETZ UND MOBILFUNK




Mobilfunk-Kunden 172,5 168,4 2,4 163,1 5,8
Festnetz-Anschlüsse 27,6 27,9 (1,1) 28,1 (1,8)
Breitband-Kundena,b 19,3 18,9 2,1 18,6 3,8


a Ohne Wholesale.
b Ab dem zweiten Quartal 2018 berichten wir Breitband-Kunden statt der bisher gezeigten, auf einer Technologie-Sicht basierenden Breitband-Anschlüsse Retail. Die Werte der Vorperioden wurden angepasst.


Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2017, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 38 ff. Die Zahlenangaben im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren. Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung" im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 35 ff.

DIE DEUTSCHE TELEKOM AUF EINEN BLICK

KONZERNUMSATZ

Der Konzernumsatz verminderte sich um 1,2 Mrd. € auf 36,3 Mrd. €. Ohne Währungskurs und leicht negative Konsolidierungskreiseffekte wuchs unser Konzernumsatz um 2,2%.

Unser operatives Segment USA zeigt einen Umsatzrückgang von 5,2%; auf US-DollarBasis zeigt sich der anhaltende Erfolg in den USA mit einem Umsatzanstieg um 6,0%.

Unser operatives Segment Deutschland verzeichnet eine stabile Geschäftsentwicklung; im Umsatz zeigt sich aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 15 eine leichte Verminderung um 1,1%.

Ein leichtes Umsatzplus in Höhe von 1,2% zeigt unser operatives Segment Europa. In unserem operativen Segment Systemgeschäft verzeichnen wir einen Rückgang um 1,6%. Auch in unserem operativen Segment Group Development verminderte sich der Umsatz, im Wesentlichen bedingt durch die Entkonsolidierung der Strato.

Konzernumsatz in Mrd. €

EBITDA BEREINIGT

Unser bereinigtes EBITDA zeigt einen stabilen Verlauf. Ohne Währungskurs- und leicht negative Konsolidierungskreiseffekte stieg unser bereinigtes EBITDA um 5,2%.

Unser operatives Segment USA zeigt einen Rückgang des bereinigten EBITDA um 2,8%. Auf US-Dollar-Basis können wir für unser USA-Geschäft einen Anstieg um 8,6% verzeichnen.

Einen Anstieg des bereinigten EBITDA weisen unsere operativen Segmente Deutschland (1,6%) und Europa (1,5%) aus. Negativ entwickelte sich das bereinigte EBITDA in unseren operativen Segmenten Systemgeschäft und Group Development.

Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 31,6 % über dem Vorjahresniveau von 30,6%. In Deutschland lag die EBITDA-Marge bei 39,5%, in Europa bei 32,7% und in den USA bei 28,3%.

EBITDA bereinigt in Mrd. €

EBIT

Unser EBIT verringerte sich um 1,1 Mrd. € auf 4,5 Mrd. €.

Das EBIT war im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Mrd. € stärker durch Sondereinflüsse belastet. Im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen waren 0,4 Mrd. € höhere Sondereinflüsse als im Vorjahr enthalten. Zusätzlich profitierte das Vorjahr von positiven Sondereinflüssen aus dem Verkauf der Strato in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie dem Verkauf weiterer Anteile der Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd. €.

Die Abschreibungen lagen mit 6,3 Mrd. € auf dem Niveau der Vergleichsperiode.

EBIT in Mrd. €

KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss verringerte sich von 1,6 Mrd. € auf 1,5 Mrd. €.

Durch das um 1,4 Mrd. € verbesserte Finanzergebnis in Höhe von minus 1,6 Mrd. € wurde die Verringerung des EBIT kompensiert. Der Verlust in der Vergleichsperiode war auf die erfolgswirksam erfasste Wertminderung unseres Anteils an BT in Höhe von 1,1 Mrd. € sowie auf höhere negative Bewertungseffekte aus der Ausübung und Bewertung eingebetteter Derivate der T-Mobile US zurückzuführen. Während sich in der Berichtsperiode der im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarte Vergleich in Höhe von 0,6 Mrd. € belastend auswirkte, verbesserte sich das Zinsergebnis um 0,2 Mrd. € im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Der Steueraufwand in Höhe von 0,9 Mrd. € lag um 0,3 Mrd. € über dem Wert der Vergleichsperiode.

Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich um 0,2 Mrd. €.

Konzernüberschuss in Mrd. €

EIGENKAPITALQUOTE

Die Eigenkapitalquote verminderte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 29,6%.

Die Bilanzsumme verminderte sich im Vergleich zum Jahresende 2017 um 1,6 Mrd. €.

Das Eigenkapital sank gegenüber dem 31. Dezember 2017 von 42,5 Mrd. € auf

41,4 Mrd. €. Vermindernd wirkten insbesondere die Dividendenausschüttung an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 3,1 Mrd. €, das Aktienrückkauf-Programm durch T-Mobile US in Höhe von 0,9 Mrd. € sowie eine erfolgsneutral erfasste Wertminderung der Anteile an BT in Höhe von 0,7 Mrd. €. Erhöhend wirkte der Überschuss in Höhe von 2,1 Mrd. € sowie ein im Rahmen der Umstellung auf die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und 15 erfolgsneutral erfasster Effekt in Höhe von 1,5 Mrd. €. Erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung erhöhten das Eigenkapital in Höhe von 0,5 Mrd. €.

Eigenkapitalquote in %

CASH CAPEX

Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) verminderte sich von 13,5 Mrd. € auf 6,2 Mrd. €.

In der Vergleichsperiode wurden Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 7,3 Mrd. €, v. a. im operativen Segment USA, erworben, denen in der Berichtsperiode Auszahlungen in Höhe von 0,1 Mrd. €, v. a. in den USA, gegenüberstanden.

Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben verminderte sich der Cash Capex um 0,1 Mrd. €; bereinigt um Effekte aus der Währungsumrechnung liegt der Cash Capex über dem Niveau des Vorjahres. Die Investitionen wurden v. a. in den operativen Segmenten USA, Deutschland und Europa, jeweils im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze, getätigt.

Cash Capex in Mrd. €

FREE CASHFLOW

(VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)

Der Free Cashflow stieg um 0,4 Mrd. € auf 2,9 Mrd. €.

Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 0,1 Mrd. € gegenüber der Vergleichsperiode. Positiv wirkten niedrigere Nettozinszahlungen. Die positive Entwicklung in unserem operativen Segment USA wird durch Effekte aus der Währungsumrechnung belastet.

Entlastend wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 0,1 Mrd. € geringere Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum).

Free Cashflow

(vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) in Mrd. €


NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2017 von 50,8 Mrd. € auf 54,8 Mrd. €.

Die erhöhende Wirkung der Dividendenausschüttung - inkl. an Minderheiten in Beteiligungen - (3,1 Mrd. €), des Aktienrückkauf-Programms durch T-Mobile US (0,9 Mrd. €), weiterer Erwerbe von Aktien der T-Mobile US und OTE (0,4 Mrd. €) sowie des Erwerbs von Layer3 TV (0,3 Mrd. €) konnte nur teilweise durch die entlastende Wirkung des Free Cashflow (2,9 Mrd. €) kompensiert werden. Ebenfalls erhöhend wirkten Währungskurseffekte (0,7 Mrd. €).

Netto-Finanzverbindlichkeiten in Mrd. €

WICHTIGE EREIGNISSE IM ZWEITEN QUARTAL 2018

KAPITALMARKTTAG 2018

Im Mai 2018 haben wir bei unserem Kapitalmarkttag in Bonn unsere neue mittelfristige Strategie und den finanziellen Ausblick vorgestellt. Unsere Wachstumsprognose bleibt bis 2021 konstant auf dem hohen Niveau, das wir bei unserem Kapitalmarkttag 2015 prognostiziert hatten: Wir erwarten beim Umsatz weiterhin 1 bis 2% jährliches Wachstum, beim bereinigten EBITDA 2 bis 4% und beim Free Cashflow rund 10%. Ab 2019 sollen alle Geschäftseinheiten zum Ergebniswachstum des Konzerns beitragen. Konvergente Produkte und Services für Privat- und Geschäftskunden stehen im Fokus unserer Strategie. Unsere Investitionen sollen auf hohem Niveau bleiben; der Schwerpunkt liegt auf dem weiteren Ausbau der Breitbandnetze sowie auf LTE und 5G. Die Entwicklung des bereinigten Ergebnisses je Aktie wird ab 2019 neue Richtschnur für die Dividende. Hier bestätigen wir für 2018 die Erwartung aus dem Kapitalmarkttag 2015 von rund 1,00 € pro Aktie und erwarten bis 2021 eine Steigerung auf rund 1,20 € pro Aktie.

VEREINBARTER ZUSAMMENSCHLUSS VON T-MOBILE US UND SPRINT

T-Mobile US und Sprint Corp. haben gemeinsam mit ihren Mehrheitsaktionären Deutsche Telekom AG und Softbank K.K. im April 2018 eine verbindliche Vereinbarung abgeschlossen, um die beiden Gesellschaften zu einem Unternehmen zusammen zu führen. Für die dann größere T-Mobile US werden als Folge des Zusammenschlusses Kosten- und Investitionssynergien im Barwert von rund 43 Mrd. US-$ (nach Integrationskosten) erwartet. Die Integrationskosten werden mit rund 15 Mrd. US-$ geplant. Es wird erwartet, dass der Zusammenschluss nach drei Jahren einen positiven Beitrag zum bereinigten Ergebnis je Aktie des Konzerns Deutsche Telekom liefern wird. Das neue Unternehmen wird rund 127 Millionen Kunden haben. Es ist vorgesehen, dass T-Mobile US alle Sprint-Anteile übernimmt. Nach Abschluss der Transaktion hält die Deutsche Telekom rund 42% der T-Mobile US Aktien, Softbank rund 27% und freie Aktionäre rund 31 %. Durch die Verteilung der Anteile der T-Mobile US und klare Regelungen zur Unternehmensführung kann die Deutsche Telekom T-Mobile US auch künftig als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbeziehen. Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt notwendiger behördlicher Genehmigungen, der Zustimmung der Aktionäre von T-Mobile US und Sprint sowie weiterer Vollzugsbedingungen.

FINANZIERUNG

Im zweiten Quartal 2018 wurden von der Deutsche Telekom International Finance B.V. Euro-Anleihen im Gesamtvolumen von 2,9 Mrd. € und US-Dollar-Anleihen im Gesamtvolumen von 1,75 Mrd. US-$ (1,4 Mrd. €) emittiert. Im April 2018 hat T-Mobile US zwei Schuldverschreibungen (Senior Notes) zu Nominalwerten von 1,75 Mrd. US-$ (1,4 Mrd. €) und 0,6 Mrd. US-$ (0,5 Mrd. €) vorzeitig zurückgezahlt.

EINIGUNG IM SCHIEDSVERFAHREN TOLL COLLECT

Gemeinsam mit der Daimler Financial Services AG haben wir mit der Bundesrepublik Deutschland eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Damit geht ein langjähriger Rechtsstreit um die Einführung der LKW-Maut in Deutschland zu Ende. In dem vereinbarten Vergleich mit einem Gesamtvolumen von rund 3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik Deutschland erbrachte Leistungen einbezogen. Von der Daimler Financial Services AG und uns sind abschließende Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten.

AKTIENRÜCKKAUF-PROGRAMM T-MOBILE US

Im April 2018 hat das Board of Directors von T-Mobile US die Aufstockung des Aktienrückkauf-Programms auf insgesamt bis zu 9,0 Mrd. US-$ beschlossen. Es umfasst das bereits ausgeführte Rückkaufvolumen in Höhe von 1,5 Mrd. US-$ sowie den Erwerb zusätzlicher Stammaktien der T-Mobile US bis zur Höhe von 7,5 Mrd. US-$ bis Ende 2020. Die Genehmigung des zusätzlichen Rückkaufs gilt vorbehaltlich einer Aufhebung der Vereinbarung über den Zusammenschluss mit Sprint.

INVESTITIONEN IN NETZE

Der Glasfaser-Ausbau geht voran. Lichtgeschwindigkeit für den Hamburger Hafen wie für den Burgenlandkreis, für Bautzen oder Lüneburg -für viele Glasfaser-Großprojekte in der Stadt und auf dem Land erfolgte der Startschuss. Für Stuttgart und fünf anliegende Landkreise wurde ein umfangreiches Digitalisierungsprojekt beschlossen: Allein in diesem Projekt sollen rund 90 Prozent der 1,38 Millionen Haushalte sowie alle rund 140.000 Unternehmensstandorte und Betriebe mit Gigabit-Anschlüssen versorgt werden. Der deutschlandweite Ausbau von FTTH wird beschleunigt. Bis 2021 soll die Zahl der Haushalte, die neu mit durchgehenden Glasfaser-Anschlüssen (FTTH/FTTB) versorgt werden, stetig auf rund 2 Millionen im Jahr hochgefahren werden. Ab 2021 sollen dann jährlich rund zwei Millionen Haushalte bei entsprechenden regulatorischen Rahmenbedingungen mit Glasfaser-Anschlüssen versorgt werden. Unterdessen begann die dritte Tranche unseres bundesweiten Glasfaser-Ausbaus für Gewerbegebiete, von der rund 49.000 Unternehmen profitieren werden.

Super-Vectoring. Unmittelbar bevor steht die Einführung von Super-Vectoring mit einer Geschwindigkeit von 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download. Zum Start werden davon acht Millionen Haushalte profitieren können; am Jahresende 2018 sollen es bis zu 15 Millionen sein. Bis Ende 2019 planen wir, 95 Prozent der von uns versorgten 100 MBit/s-Haushalte auf bis zu 250 MBit/s zu beschleunigen. Seit Jahresbeginn 2018 konnten dank Vectoring bereits mehr als fünf Millionen Haushalte zusätzlich mit bis zu 100 MBit/s (mindestens 50 MBit/s) versorgt werden; erstmals konnte die Vectoring-Technologie auch in ehemaligen Fördergebieten geschaltet werden.

Grundstein für 5G-Rollout in Deutschland. Die ersten 5G-Antennen in Europa, die den zukünftigen Kommunikationsstandard vollständig unterstützen, senden seit Mai 2018 unter realen Bedingungen in unserem Netz in Berlin. Sie basieren komplett auf dem zukünftigen 5G-Standard für die Mobilfunk-Komponente 5G-New Radio (NR). Aktuell bauen wir im Berliner Zentrum ein ganzes 5G-Cluster auf. Anfang dieses Jahres haben wir gemeinsam mit Intel und Huawei die weltweit erste 5G-NR-Interoperabilität unter Beweis gestellt. Weltweit zum ersten Mal wurde gezeigt, dass das Zusammenspiel zwischen technischen Komponenten von unterschiedlichen Herstellern und einem Netzbetreiber funktioniert - auf Basis des neuen 5G-Standards.

Abschluss des ersten europäischen NB-IoT-Roaming-Tests. Im Juni 2018 wurde bekannt gegeben, dass wir und die Vodafone Group den ersten internationalen Roaming-Test in Europa mit lizenzierter NarrowBand-IoT-Technologie erfolgreich abgeschlossen haben. Der Dienst soll eine nahtlose Abdeckung und Service-Kontinuität für Millionen von Verbindungen über Low Power Wide Area-Netze gewährleisten. Der Erfolg dieser Tests ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung einer stabilen Roaming-Umgebung für mobile IoT-Netzwerke.

Neue Mobilfunk-Standorte in Betrieb. Auch im Mobilfunk treiben wir den Ausbau der Netze in der Stadt und auf dem Land voran: So sind in Deutschland allein im Juni 2018 fast 300 neue Mobilfunk-Standorte in Betrieb gegangen. Wir haben das Netz verdichtet, modernisiert und Lücken geschlossen. Die Bevölkerungsabdeckung unseres LTE-Netzes stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 94,4 Prozent. Bis 2019 soll dieser Anteil auf 98 Prozent wachsen. Dieser Ausbau ist ein wichtiger Baustein für das künftige 5G-Netz.

INNOVATIONEN UND KOOPERATIONEN

Durchgängig digital im Gesundheitsbereich. Krankenhausbetten, die selbstständig ihren Standort übermitteln, Ultraschallgeräte, die ihre Wartung anfordern, telemedizinische Betreuung von Patienten oder mobile Apps: Die Digitalisierung verändert das Gesundheitswesen radikal und ist eine komplexe Herausforderung für alle Beteiligten. Telekom Healthcare Solutions hilft mit ihren IT-Lösungen, die damit verbundenen Aufgaben zu meistern. Unter dem Motto "Digital auf Zukunft programmiert" zeigte T-Systems im April 2018 auf der conhIT, der weltweit größten Gesundheits-IT-Fachmesse, in Berlin u.a. ein Tracking-System zur Lokalisierung medizinischer Geräte und eine sichere Plattform für die vernetzte Zusammenarbeit.

"Shape the digital now". Unter diesem Motto zeigten wir auf der Hannover Messe 2018 digitale Lösungsbausteine für die Industrie. Im Mittelpunkt standen praxisbezogene und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für Produktionsplanung, Fertigung und Logistik. Präsentiert wurden Produkte und Services zu den Themen Cloud, Internet der Dinge, Konnektivität und Sicherheit. Auch ging es in den Erlebniswelten des Messeauftritts um neue Trends wie Digital Twin, Blockchain und Künstliche Intelligenz. Die PLM Cloud, eine Lösung für Product Lifecycle Management (PLM) aus der Cloud, die seit Anfang des Jahres produktiv läuft, wurde ebenfalls vorgestellt. Unternehmen können mit der PLM Cloud ihren wahrscheinlich wichtigsten Prozess, das Entwickeln neuer Produkte vom ersten Design bis zur Testsimulation, ins digitale Zeitalter transformieren und so ihre Innovationsgeschwindigkeit erhöhen.

Public Cloud - strategische Partnerschaften. T-Systems und Microsoft gehen eine strategische Partnerschaft ein. Gemeinsam sollen Public Cloud Services auf vier Feldern vorangetrieben werden: SAPAnwendungen, Managed Services auf Microsoft Azure und Microsoft 365, digitale Lösungen mit Künstlicher Intelligenz und Mixed Reality sowie IoT. Daneben hat SAP zur Hannover Messe 2018 die Open Telekom Cloud zertifiziert. So wird die Performance von SAP HANA auf der Public Cloud gewährleistet und die Lösung nahtlos in die SAP-Support-Prozesse integriert. Mit dem zusätzlichen Service in der Public Cloud können Unternehmen ihre IT-Landschaft per Self-Service flexibel und einfach um SAP-Anwendungen ergänzen und erhalten bei Bedarf die notwendige Kundenbetreuung.

GROßKUNDENVERTRÄGE

T-Systems gewinnt Großauftrag der Sparda-Gruppe. Die Gruppe der Sparda-Banken hat einen Outsourcing-Vertrag mit T-Systems geschlossen. Der Siebenjahresvertrag hat ein Volumen im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Wir werden die komplette IT-Infrastruktur der Sparda-Datenverarbeitung eG (SDV-IT), dem zentralen IT-Dienstleister der Sparda-Banken, übernehmen und alle Großrechner und Serverlandschaften in hochsichere Rechenzentren von T-Systems migrieren. Der klassische IT-Outsourcing-Vertrag zählt im Markt zu den größten Deals der vergangenen Monate.

Brandenburg-Verwaltung bekommt Hochgeschwindigkeitsnetz. Brandenburg vergibt einen Telekommunikationsgroßauftrag im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich an T-Systems. Wir stellen die Infrastruktur und die Komponenten für das Telefonieren und das Weitverkehrsnetz der Landesverwaltung zur Verfügung. Standorte können künftig mit bis zu zehn Gigabit pro Sekunde angebunden werden und nutzen damit bis zu zehnfach höhere Bandbreiten als bisher. Brandenburg will das Netz beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizieren lassen.

NEUE PRODUKTE

Komplettpakete für das Internet der Dinge. Mit den neuen Komplettpaketen bieten wir unseren Kunden ein Angebot für einen einfachen Einstieg ins Internet der Dinge. Die Pakete beinhalten alles, was eine Komplettlösung braucht: Hardware, Mobilfunk-Konnektivität, Cloud-Speicher und ein übersichtliches Webportal. Dank standardisierter und verlässlicher Plattformen - wie unserer loT-Plattform "Cloud of Things", die wir in Zusammenarbeit mit der Software AG betreiben - können Kunden diese loT-Lösungen ohne aufwendige Installation schnell und einfach bei sich einsetzen. Die ersten Komplettlösungen umfassen "Asset Tracking" und "Industrial Machine Monitoring". Auch Hrvatski Telekom hat im Mai 2018 als erster Anbieter in Kroatien NB-loT-Angebote kommerziell eingeführt.

AUSZEICHNUNGEN

Nachfolgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des zweiten Quartals 2018 zusammen. Weitere Auszeichnungen finden Sie online unter: www.telekom.com/medien

Wesentliche Auszeichnungen im zweiten Quartal 2018

KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT

KONZERNSTRUKTUR, -STRATEGIE UND -STEUERUNG

Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -Strategie und -Steuerung verweisen wir auf die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2017 (Geschäftsbericht 2017, Seite 31 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich hinsichtlich der Konzernstruktur und der Finanzstrategie folgende Änderungen bzw. Ergänzungen:

Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call Center-Dienstleistungen, unserem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war sie in unserem Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 47 f.

Ende Mai 2018 haben wir auf unserem Kapitalmarkttag eine aktualisierte Finanzstrategie für die Jahre 2018 bis 2021 vorgestellt.

Unsere Finanzstrategie bis 2021

a Vorbehaltlich der notwendigen Gremienbeschlüsse und weiterer gesetzlicher Voraussetzungen.
b Bereinigtes Ergebnis je Aktie 2018 als Ausgangspunkt.
c Nicht relevant in den ersten drei Jahren bei Zustandekommen des Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint.
d Nur kurzzeitiges Verlassen des Zielkorridors bei Zustandekommen des Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint.


Zu unserer Finanzstrategie gehören das Erreichen unserer angestrebten Finanzrelationen - relative Verschuldung (Verhältnis von Netto-Finanzverbindlichkeiten zum bereinigten EBITDA) und Eigenkapitalquote - sowie eine Liquiditätsreserve, die mindestens die Fälligkeiten der nächsten 24 Monate abdeckt. Mit diesen klaren Aussagen wollen wir unser Rating in einem Korridor von A- bis BBB halten und den uneingeschränkten Zugang zum Kapitalmarkt sicherstellen.

Unsere Wachstumsprognose bleibt bis 2021 konstant auf dem hohen Niveau, das wir bereits bei unserem Kapitalmarkttag 2015 prognostiziert hatten: Wir erwarten beim Umsatz weiterhin 1 bis 2% jährliches Wachstum, beim bereinigten EBITDA 2 bis 4% und beim Free Cashflow rund 10%.

Für die Aktionäre gibt es - vorbehaltlich der notwendigen Gremienbeschlüsse und weiterer gesetzlicher Voraussetzungen - eine verlässliche Dividendenpolitik. Für das Geschäftsjahr 2018 werden wir eine Dividende von 0,70 € je dividendenberechtigte Aktie vorschlagen. Für die Geschäftsjahre 2019 bis 2021 soll eine Dividende von mindestens 0,50 € je dividendenberechtigte Aktie gezahlt werden. Bei der Bemessung der Dividendenhöhe für die Geschäftsjahre ab 2019 soll das relative Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Aktie als Richtlinie dienen. Hier bestätigen wir für 2018 die Erwartung aus dem Kapitalmarkttag 2015 von rund 1,00 € pro Aktie und erwarten bis 2021 eine Steigerung auf rund 1,20 € pro Aktie. Unseren Aktionären bieten wir damit eine attraktive Rendite und Planbarkeit.

Daneben werden wir Aktienrückkäufe in Betracht ziehen, sowohl von Aktien der Deutschen Telekom AG als auch von Anteilen an der T-Mobile US. Bei Zustandekommen des Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint werden in den ersten drei Jahren jedoch keine Aktienrückkäufe stattfinden.

Auch für die kommenden Jahre sind weiterhin hohe Gesamtinvestitionen geplant. Der Investitionsspielraum soll genutzt werden, um unsere Breitband-Infrastruktur weiter auszubauen und die Transformation des Unternehmens auf ein IP-basiertes Produktionsmodell voranzutreiben. Im Mobilfunk geschieht der Infrastrukturausbau auf Basis des Standards LTE und 5G, im Festnetz mit Glasfaser und Vectoring. Die Finanzstrategie unterstützt die Transformation unseres Konzerns hin zur "Leading European Telco". Um nachhaltig Wertzuwachs zu generieren, wollen wir unsere Kapitalkosten mittelfristig verdienen. Dieses Ziel soll einerseits durch eine Optimierung der Auslastung unseres Anlagevermögens erreicht werden. Andererseits soll unser Ziel, die Kapitalkosten zu verdienen, durch eine strenge Kostendisziplin und verbesserte funktionsübergreifende Zusammenarbeit erreicht werden. Daneben legen wir bei der Steuerung einen Schwerpunkt auf das unbereinigte EBIT. Durch die Berücksichtigung von Investitionskosten liegt das EBIT näher am ROCE-Konzept und unterstützt damit unseren konsequenten Fokus auf eine effiziente Kapitalallokation im Konzern Deutsche Telekom.

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 dargestellten Situation des wirtschaftlichen Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den ersten sechs Monaten 2018, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen unerwarteten Ereignisse im Prognosezeitraum eintreffen.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Die Weltwirtschaft war in den ersten sechs Monaten 2018 weiter auf Wachstumskurs, jedoch im zweiten Quartal 2018 langsamer als im Vorquartal. Die OECD geht in ihrer aktualisierten Prognose vom Mai 2018 davon aus, dass das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2018 um 3,8% wachsen wird, gegenüber 3,7% in 2017. Die Expansion der Volkswirtschaften unserer Kernmärkte ist weiterhin positiv, jedoch langsamer als im Vergleichszeitraum.

AUSBLICK

Unter den derzeitigen Bedingungen gehen wir von einer positiven konjunkturellen Entwicklung in den Volkswirtschaften unserer Kernmärkte aus. Die Unsicherheiten für die Entwicklung des Welthandels belasten jedoch die aktuellen Prognosen, so dass für die Jahre 2018 und 2019 eine schwächere Expansion als bisher erwartet möglich ist.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RISIKEN

Das Wachstum der Weltwirtschaft kann zurzeit noch den negativen wirtschaftspolitischen Einflüssen der letzten Monate standhalten. Die konjunkturellen Risiken haben zugenommen. Politische Spannungen in Europa und sich weltweit ausbreitende protektionistische Maßnahmen könnten einer anhaltenden Expansion entgegenstehen. Darüber hinaus können geopolitische Krisen die Volkswirtschaften unserer Länder negativ beeinflussen.

REGULIERUNG

BNetzA-Entscheidung zu "StreamOn". Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 15. Dezember 2017 Teile der MagentaMobil Zubuch-option "StreamOn" untersagt. Laut der BNetzA verstoßen zwei Teilaspekte gegen die EU-Verordnungen zur Netzneutralität und Roaming. Die Entscheidung gibt vor, dass wir alle "StreamOn" Datenverkehre mit der maximal verfügbaren Bandbreite transportieren müssen und diese auch im Roaming innerhalb der EU nicht auf das Inklusivvolumen angerechnet werden. Wir sind jedoch der Auffassung, dass unser Angebot mit dem EU-Recht in Einklang steht. Gegen die Entscheidung der Behörde haben wir Klage vor dem Kölner Verwaltungsgericht erhoben und parallel um vorläufigen Rechtsschutz nachgesucht. Während der Dauer des Eilverfahrens bieten wir "StreamOn" unverändert an.

BNetzA-Entscheidung zu Bitstrom-Entgelten. Wir haben am 8. März 2018 den endgültigen Beschluss der BNetzA zu unserem Entgeltantrag vom 21. September 2017 zugestellt bekommen. Es geht dabei um Entgelte, die wir Wholesale-Kunden für den Zugang zu unseren BreitbandAnschlüssen im Rahmen des sog. "Layer 2 Bitstrom-Zugangs" in Rechnung stellen dürfen. Mit dem Beschluss hat die BNetzA ihre vorläufige Entscheidung vom Dezember letzten Jahres bestätigt und die Entgelte im Wesentlichen auf dem bisherigen Niveau genehmigt. Wir hatten im Rahmen von Kontingentmodellen eine Erhöhung des monatlichen Entgelts beantragt. Diese wurde, wie bereits in der vorläufigen Entscheidung, auch im finalen Beschluss nicht genehmigt.

FREQUENZVERGABE

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen in Deutschland und bei unseren internationalen Beteiligungen. Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete Frequenzvergaben.

Wesentliche Frequenzvergaben

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Vergabestart Vergabeende Frequenzbereiche (MHz) Vergabeverfahren Erworbene Frequenzen (MHz)
Albanien Q3 2018 Q4 2018 800 Sealed Bida oder Auktion noch offen
Deutschland Q22019 Q2 2019 2.000/3.400-3.800 Auktion (SMRAb ), erwartet noch offen
Griechenland Q3 2019 Q4 2019 3.400-3.800 noch offen noch offen
Kroatien Q3 2018 Q4 2018 2.100 noch offen noch offen
Mazedonien Q2 2018 Q4 2018 900/2.100 Lizenzverlängerung erwartet noch offen
Niederlande Q3 2019 Q4 2019 700/1.500/2.100 Auktion, Details noch offen noch offen
Österreich Q3 2018 Q4 2018 3.400-3.800 Auktion (CCAc ), erwartet noch offen
Österreich Q3 2019 Q4 2019 700/1.500/2.100 Auktion, Details noch offen noch offen
Polen Q2 2019 Q4 2019 3.700-3.800 noch offen noch offen
Rumänien Q1 2019 Q2 2019 700 /800/ 1.500/2.600/3.400 -3.600 Auktion, Details noch offen noch offen
Slowakei Q2 2018 Q3 2018 1.800 Auktion (SMRAb ), erwartet noch offen
Tschechische Republik Q3 2019 Q4 2019 700/3.400-3.600 Auktion, Details noch offen noch offen
Ungarn Q4 2018 Q1 2019 700/1.500/2.100/2.300 /2.600/ 26.000 noch offen noch offen
USA Q4 2018 Q2 2019 24.000/28.000 noch offen noch offen


a Abgabe eines einzelnen Gebots in verschlossenem Briefumschlag, z.T. sequenziell, in mehreren Vergaben.
b Simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für alle Bereiche.
c Combinatorial Clock Auction, dreistufige Mehrrundenauktion für Spektrum aus allen Frequenzbändern.


GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNS

Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Die Entwicklung der Ertragslage des Konzerns wird nicht wesentlich durch die Anwendung dieser Standards beeinflusst.

Aufgrund von IFRS 15 kommt ein geändertes Modell für die Erlösermittlung und -erfassung zur Anwendung. Die neuen Regelungen entfalten in unseren operativen Segmenten abhängig von den jeweils zugrunde gelegten Geschäftsmodellen unterschiedliche Wirkung und heben sich überwiegend gegenseitig auf. So zeigt die Fortschreibung der aktivierten Vertragsvermögenswerte in unserem operativen Segment Deutschland, wo der Verkauf subventionierter Endgeräte im Zusammenhang mit dem Abschluss von Service-Verträgen weiterhin üblich ist, eine leicht umsatzmindernde Wirkung. In unserem operativen Segment USA, wo den Kunden v.a. Ratenzahlungs- oder Leasing-Modelle angeboten werden, zeigt sich ein leicht positiver EBITDA-Effekt aus der Aktivierung von Kundengewinnungskosten und deren Verteilung über die durchschnittliche Kundenbindungsdauer.

IFRS 15 hat wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns. Die wesentlichen Effekte werden jeweils bei der Beschreibung der Entwicklung der Bilanzposten erläutert.

Für eine detailliertere Darstellung der Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekte verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung" im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 35 ff.

ERTRAGSLAGE DES KONZERNS

UMSATZ

Im ersten Halbjahr 2018 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 36,3 Mrd. €, der mit einem Rückgang von 1,2 Mrd. € um 3,3 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums lag. Zu diesem Rückgang trugen maßgeblich Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro bei. Ohne Berücksichtigung der negativen Währungskurseffekte in Höhe von insgesamt 1,9 Mrd. € sowie der leicht negativen Konsolidierungskreiseffekte entwickelte sich der Umsatz mit einem Anstieg von 0,8 Mrd. € bzw. 2,2% positiv.

In unserem operativen Segment USA entwickelte sich der Umsatz währungskursbereinigt mit einem Anstieg von 6,0% deutlich positiv, was insbesondere auf höhere Service-Umsätze aufgrund des Anstiegs des durchschnittlichen Bestands eigener Kunden, verursacht v. a. durch das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern sowie eine rückläufige Kundenabwanderung, zurückzuführen ist. In unserem Heimatmarkt Deutschland entwickelte sich der Umsatz mit minus 1,1 % leicht negativ. Ohne Berücksichtigung von IFRS 15 lag der Gesamtumsatz auf einem zum Vorjahr vergleichbaren Niveau - dabei verzeichneten wir im Mobilfunk-Geschäft einen leichten Anstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum. Beim Umsatz im Festnetz konnten höhere IT- und BreitbandUmsätze geringere Umsätze im Festnetz-Geschäft nahezu vollständig kompensieren. In unserem operativen Segment Europa lag der Umsatz mit 1,2% über dem Niveau des Vergleichszeitraums; währungskursbereinigt erhöhte er sich um 0,8%. Positiv wirkten sich Umsatzanstiege im Geschäftskundenbereich und im Mobilfunk-Geschäft aus. Bei den niedrigeren Festnetz-Umsätzen wurde der positive Effekt aus dem TV- und Breitband-Geschäft durch das rückläufige Wholesale-Geschäft aufgezehrt. In unserem operativen Segment Systemgeschäft lag der Umsatz um 1,6% leicht unter dem Niveau der Vorjahresperiode. Während der Umsatz im klassischen IT-Geschäft, insbesondere im internationalen Großkundenbereich und aufgrund der generell rückläufigen Marktentwicklung im Kernmarkt Westeuropa, zurückgegangen ist, entwickelten sich die Umsätze in unserem Wachstumsgeschäft v. a. in den Themen Cloud, Internet der Dinge und Digital Solutions positiv gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Der Umsatz unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich im ersten Halbjahr 2018 gegenüber der Vorjahresperiode um 8,1 %, was im Wesentlichen auf die entfallenen Umsatzbeiträge durch die Entkonsolidierung der Strato zum 31. März 2017 sowie niedrigere Umsätze bei T-Mobile Netherlands zurückzuführen ist.

Detailliertere Angaben zur Umsatzentwicklung unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente", Seite 17 ff., entnommen werden.

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz

in Mio. €


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Q1 2018 Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in% H1 2018 H1 2017
KONZERNUMSATZ 17.924 18.367 18.890 (2,8) 36.291 37.537
Deutschlanda 5.325 5.322 5.371 (0,9) 10.648 10.768
USA 8.455 8.821 9.236 (4,5) 17.277 18.218
Europa 2.811 2.896 2.860 1,3 5.707 5.641
Systemgeschäft 1.665 1.674 1.688 (0,8) 3.339 3.392
Group Development 528 535 562 (4,8) 1.063 1.157
Group Headquarters & Group Servicesa 651 767 785 (2,3) 1.418 1.521
Intersegmentumsatz (1.511) (1.649) (1.614) (2,2) (3.161) (3.161)


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Veränderung in % Gesamtjahr 2017
KONZERNUMSATZ (3,3) 74.947
Deutschlanda (1,1) 21.931
USA (5,2) 35.736
Europa 1,2 11.589
Systemgeschäft (1,6) 6.918
Group Development (8,1) 2.263
Group Headquarters & Group Servicesa (6,8) 2.935
Intersegmentumsatz 0 (6.425)


a Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call Center-Dienstleistungen, unserem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war sie in unserem Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur, -Strategie und -Steuerung", Seite 9 f., sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 47 f.


Beitrag der Segmente zum Konzernumsatza in %

Regionale Umsatzverteilung in %

a Für nähere Informationen zum Außenumsatz verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 47 f.


Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von 47,6% unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Im Vergleich zur Vorjahresperiode reduzierte sich der Anteil am Konzernumsatz, v. a. aufgrund der negativen Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, um 0,9 Prozentpunkte. Folglich verringerte sich auch die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz von 67,7% auf 67,1 %.

EBITDA, BEREINIGTES EBITDA

Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir im ersten Halbjahr 2018 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum stabiles bereinigtes EBITDA von 11,5 Mrd. €; dabei wirkten negative Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, in Höhe von 0,6 Mrd. € sowie leicht negative Konsolidierungskreiseffekte belastend. Ohne deren Berücksichtigung entwickelte sich das bereinigte EBITDA mit 0,5 Mrd. € bzw. 5,2% positiv. Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments USA entwickelte sich ohne Berücksichtigung von Währungskurseffekten deutlich positiv, was insbesondere auf die gestiegenen Umsätze zurückzuführen ist. Auch unsere operativen Segmente Deutschland und Europa entwickelten sich positiv. Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft war rückläufig, was v. a. aus höheren Kosten für den Aufbau unseres Wachstumsgeschäfts sowie höheren Belastungen aufgrund der laufenden All-IP-Umstellung resultierte. In unserem operativen Segment Group Development reduzierte sich das bereinigte EBITDA insbesondere aufgrund der entfallenen Ergebnisbeiträge durch die Entkonsolidierung der Strato im ersten Quartal 2017.

Unser EBITDA verringerte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 1,1 Mrd. € auf 10,8 Mrd. €. Dabei verringerten sich die im Saldo negativen Sondereinflüsse um 1,1 Mrd. € auf minus 0,7 Mrd. €. Der Rückgang resultierte aus um 0,5 Mrd. € höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogenen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt 0,7 Mrd. €. Zudem war in der Vergleichsperiode ein Ertrag aus der Entkonsolidierung der mit Ablauf des 31. März 2017 veräußerten Strato in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie ein Ertrag aus der Veräußerung weiterer Anteile an der Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd. € enthalten.

Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA/bereinigtem EBITDA unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente", Seite 17 ff., entnommen werden.

Beitrag der Segmente zum Konzern-EBITDA bereinigt

in Mio. €


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Q1 2018 Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in% H1 2018 H1 2017
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN 5.549 5.928 5.944 (0,3) 11.477 11.495
Deutschlanda 2.082 2.126 2.086 1,9 4.209 4.141
USA 2.332 2.553 2.640 (3,3) 4.885 5.025
Europa 911 953 947 0,6 1.864 1.836
Systemgeschäft 57 121 136 (11,0) 179 232
Group Development 231 233 236 (1,3) 464 475
Group Headquarters & Group Servicesa (70) 41 (76) n.a. (29) (189)
Überleitung 5 (101) (24) n.a. (96) (25)


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Veränderung in % Gesamtjahr 2017
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN (0,2) 22.230
Deutschlanda 1,6 8.412
USA (2,8) 9.316
Europa 1,5 3.749
Systemgeschäft (22,8) 509
Group Development (2,3) 915
Group Headquarters & Group Servicesa 84,7 (661)
Überleitung n.a. (11)


a Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call Center-Dienstleistungen, unserem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war sie in unserem Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f., sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 47 f.


EBIT

Das EBIT des Konzerns lag bei 4,5 Mrd. € und war damit 1,1 Mrd. € niedriger als im Vorjahreszeitraum. Ursächlich für diese Veränderung sind die beim EBITDA beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen bei 6,3 Mrd. € und damit auf dem Niveau der Vergleichsperiode.

ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN

Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 um 0,3 Mrd. € auf 2,9 Mrd. €. Zu dem Anstieg beigetragen hat das um 1,4 Mrd. € verbesserte Finanzergebnis in Höhe von minus 1,6 Mrd. €. Die hohe Belastung des Vorjahres resultierte insbesondere aus der erfolgswirksam erfassten Wertminderung unseres Anteils an BT in Höhe von 1,1 Mrd. €. Unseren Anteil an BT haben wir im März 2018 als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V. zur Besicherung unserer Pensionsverpflichtungen dotiert. Wertentwicklungen unseres Anteils erfassen wir seit dem ersten Quartal 2018 nicht mehr erfolgswirksam im Finanzergebnis, sondern erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital. Zukünftige Dividendenerträge aus dem Anteil an BT werden ebenfalls nicht mehr im Finanzergebnis erfasst. Unser Zinsergebnis verbesserte sich um 0,2 Mrd. €. Dazu trug im Wesentlichen die seit 2017 verstärkt konzerninterne Finanzierung von T-Mobile US bei. Gegenläufig entwickelte sich das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen auf minus 0,5 Mrd. €. Dies ist v. a. auf den im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarten Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren zurückzuführen, welcher sich in Höhe von 0,6 Mrd. € belastend auswirkte. Positiv wirkte dagegen die im März 2018 durch die Gesellschafter des Gemeinschaftsunternehmens Toll Collect GmbH beschlossene Gewinnausschüttung, die in Höhe von 0,1 Mrd. € auf die Deutsche Telekom entfällt. Im ersten Halbjahr 2018 belasteten negative Bewertungseffekte aus der Ausübung und Bewertung eingebetteter Derivate der T-Mobile US das Finanzergebnis in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. €. In der Vergleichsperiode war das Finanzergebnis in diesem Zusammenhang in Höhe von 0,4 Mrd. € belastet.

KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd. € auf 1,5 Mrd. €. Der Steueraufwand betrug im ersten Halbjahr 2018 0,9 Mrd. € und erhöhte sich somit um 0,3 Mrd. € gegenüber der Vergleichsperiode. Weitere Erläuterungen hierzu finden Sie im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 46. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,2 Mrd. €, im Wesentlichen in unserem operativen Segment USA.

MITARBEITER

Anzahl der Mitarbeiter (am Stichtag)

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30.06.2018 31.12.2017 Veränderung in %
ANZAHL MITARBEITER KONZERN 216.319 217.349 (0,5)
davon: Beamte
(Inland, aktives Dienstverhältnis)
14.393 15.482 (7,0)
Deutschlanda 63.872 64.798 (1,4)
USA 45.643 45.888 (0,5)
Europa 48.038 47.421 1,3
Systemgeschäft 37.830 37.924 (0,2)
Group Development 1.955 1.967 (0,6)
Group Headquarters & Group Servicesa 18.981 19.351 (1,9)


a Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call Center-Dienstleistungen, unserem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war sie in unserem Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur, -Strategie und -Steuerung", Seite 9 f., sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 47 f.


Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2017 um 0,5%. Die Zahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment Deutschland verringerte sich zum Ende des ersten Halbjahres 2018 um 1,4%. Gründe dafür waren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, ein reduzierter Einstellungsverlauf in operativen Bereichen und die Inanspruchnahme sozialverträglicher Instrumente. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment USA sank zum 30. Juni 2018 um 0,5% gegenüber dem 31. Dezember 2017, v. a. aufgrund der Reduzierung von Personal zur Kundenakquisition. Teilweise kompensiert wurde der Effekt durch einen Personalaufbau in den Bereichen Kundenservice und Netzwerke. In unserem operativen Segment Europa wuchs die Mitarbeiterzahl verglichen mit dem Vorjahresende um 1,3%. Dazu beigetragen haben v.a. unsere Landesgesellschaften in Kroatien u.a. durch den Ausbau des Services und in Polen auch durch den Aufbau neuer Filialen. Die Mitarbeiterzahl in unserem operativen Segment Systemgeschäft sank gegenüber dem Jahresende 2017 leicht, im Wesentlichen bedingt durch den Personalrückgang in unserer IT-Division. Im operativen Segment Group Development war die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Jahresende 2017 leicht rückläufig. Der Personalbestand im Segment Group Headquarters & Group Services sank im Vergleich zum Jahresende 201 7 um 1,9%. Der Rückgang der Mitarbeiterzahl durch den weiteren Personalumbau bei Vivento wurde teilweise durch die Zunahme von Personal im Bereich Technologie und Innovation kompensiert.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DES KONZERNS

Bilanzstruktur in Mio. €

Unsere Bilanzsumme beträgt 139,7 Mrd. € und reduzierte sich damit im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 1,6 Mrd. €.

Auf der Aktivseite lagen die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen insgesamt um 1,7 Mrd. € über dem Vorjahresniveau. Erhöhend wirkten Investitionen mit insgesamt 6,6 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung im operativen Segment USA sowie für den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation und die Mobilfunk-Infrastruktur im operativen Segment Deutschland. Daneben wirkten positive Währungskurseffekte in Höhe von 1,3 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, sowie Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 0,6 Mrd. €, im Wesentlichen aus dem Erwerb des Online-TV-Anbieters Layer3 TV im operativen Segment USA, buchwerterhöhend. Abschreibungen in Höhe von 6,3 Mrd. € verminderten den Buchwert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 0,8 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren v.a. Reklassifizierungs- und Neubewertungseffekte aus der verpflichtenden Erstanwendung der neuen Rechnungsstandards IFRS 9 und IFRS 15. Darüber hinaus reduzierte sich das Forderungsvolumen im operativen Segment USA für auf Ratenzahlungen verkaufte Endgeräte. Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten leicht gegenläufig. In den sonstigen Aktiva reduzierten sich insbesondere die kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte. Zur Besicherung der Pensionsansprüche haben wir am 23. März 2018 unseren 12-prozentigen Anteil an BT im Wert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns, dotiert. Die seit dem 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Dotierung erfolgsneutral erfasste Wertminderung der börsengehandelten Anteile an BT reduzierte den Buchwert um 0,7 Mrd. €. Die sonstigen Aktiva wurden durch aktivierte Vertragsvermögenswerte in Höhe von 1,7 Mrd. € sowie durch aktivierte Vertragskosten in Höhe von 1,4 Mrd. € erhöht. Deren Ansatz steht im Zusammenhang mit den erfolgsneutral erfassten Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekten im Rahmen der ab 1. Januar 2018 verpflichtenden Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15.

Auf der Passivseite haben sich unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Jahresende 2017 insgesamt um 3,7 Mrd. € erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die im ersten Halbjahr 2018 von der Deutsche Telekom International Finance B.V. begebenen Euro-Anleihen im Gesamtvolumen von 3,1 Mrd. € und US-DollarAnleihen im Gesamtvolumen von 1,4 Mrd. € (1,75 Mrd. US-$) sowie auf die von T-Mobile US begebenen Anleihen von 2,0 Mrd. € (2,5 Mrd. US-$) zurückzuführen. Der im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarte Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erhöhte die finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von 0,6 Mrd. €. Gegenläufig wirkten die vorzeitige Rückzahlung von Schuldtiteln der T-Mobile US in Höhe von umgerechnet 2,7 Mrd. € (3,4 Mrd. US-$) sowie reguläre Tilgungen von Anleiheverbindlichkeiten in Höhe von 1,1 Mrd. €. Ebenfalls reduzierend auf den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten wirkte die Veränderung von Commercial Paper in Höhe von 0,4 Mrd. € (netto).

Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 2,7 Mrd. € reduziert. Dies ist im Wesentlichen auf die Übertragung unserer Anteile an BT und die damit verbundene Saldierung dieser ausgegliederten Vermögenswerte mit dem Barwert der Pensionsverpflichtungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten verringerten sich um 2,0 Mrd. €. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die saisonal bedingte Verminderung des Einkaufsvolumens, v. a. in den operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland. Leicht gegenläufig wirkten Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Die sonstigen Passiva wurden durch die kurz- und langfristigen Vertragsverbindlichkeiten in Höhe von 2,4 Mrd. € erhöht. Die Vertragsverbindlichkeiten stehen im Zusammenhang mit erfolgsneutral erfassten Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekten im Rahmen der ab 1. Januar 2018 verpflichtenden Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15. Gegenläufig reduzierten sich mit dem Erstanwendungszeitpunkt von IFRS 15 die kurz- und langfristigen übrigen Schulden in vergleichbarer Höhe.

Das Eigenkapital reduzierte sich gegenüber dem 31. Dezember 2017 von 42,5 Mrd. € auf 41,4 Mrd. €. Der Rückgang resultiert insbesondere aus Dividendenausschüttungen an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 3,1 Mrd. € und an Minderheiten in Beteiligungen in Höhe von 0,2 Mrd. €. Weiterhin verringerten die Transaktionen mit Eigentümern das Eigenkapital in Höhe von insgesamt 1,3 Mrd. €. Hierin enthalten sind die Effekte des im Dezember 2017 begonnenen Aktienrückkauf-Programms der T-Mobile US in Höhe von 0,9 Mrd. €, des Erwerbs einer weiteren 5-prozentigen Beteiligung an der griechischen Tochtergesellschaft OTE in Höhe von 0,3 Mrd. € sowie der von der Deutschen Telekom im ersten Quartal 2018 erworbenen Aktien an der T-Mobile US in Höhe von 0,2 Mrd. €. Zudem wirkte die erfolgsneutrale Folgebewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten mit 0,6 Mrd. € buchwertmindernd; hierin enthalten ist die für den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 23. März 2018 erfolgsneutral erfasste Wertminderung der börsengehandelten Anteile an BT in Höhe von 0,7 Mrd. €. Erhöhend wirkte dagegen der Überschuss von 2,1 Mrd. €. Aus der Umstellung auf die Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 15 ergab sich zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen, unter Einbeziehung der auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten, zu erfassender erhöhender kumulierter Effekt von insgesamt 1,5 Mrd. €. Erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,5 Mrd. € wirkten erhöhend auf das Eigenkapital.

Weitere Erläuterungen zur Bilanz sind dem Konzern-Zwischenabschluss auf Seite 42 ff. zu entnehmen.

Veränderung der Netto-Finanzverbindlichkeiten in Mio. €

Die sonstigen Effekte von 0,6 Mrd. € enthalten u.a. Finanzierungsformen, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Einbeziehung von Bankgeschäften später fällig werden, den Aufbau von Verbindlichkeiten für den Erwerb von Medienübertragungsrechten sowie Auszahlungen für den Erwerb von Spektrumlizenzen. Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten verweisen wir auf die Angaben zur Herleitung alternativer Leistungskennzahlen im Kapitel "Weitere Informationen", Seite 63 ff.

Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in % H1 2018 H1 2017
OPERATIVER CASH FLOW 4.805 4.947 4.955 (0,2) 9.753 10.235
Erhaltene/Igezahlte) Zinsen (509) (555) (752) 26,2 (1.064) (1.676)
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 4.297 4.392 4.204 4,5 8.689 8.559
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) (3.076) (3.021) (2.994) (0,9) (6.097) (6.238)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen 161 144 91 58,2 304 209
FREE CASHFLOW
(VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)
1.382 1.514 1.301 16,4 2.896 2.530


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Veränderung in % Gesamtjahr 2017
OPERATIVER CASH FLOW (4,7) 19.706
Erhaltene/Igezahlte) Zinsen 36,5 (2.509)
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 1,5 17.196
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) 2,3 (12.099)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen 45,5 400
FREE CASHFLOW
(VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)
14,5 5.497


Free Cashflow. Der Free Cashflow des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 0,4 Mrd. € auf 2,9 Mrd. €. Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 0,1 Mrd. €. Dagegen reduzierten sich die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen um 0,1 Mrd. €.

Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 0,1 Mrd. € auf 8,7 Mrd. €. Die weiterhin positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA wird durch Effekte aus der Währungsumrechnung belastet. Zudem wirkten im Vergleich zur Vorjahresperiode Factoring-Vereinbarungen, v.a. in den operativen Segmenten Systemgeschäft und Deutschland insgesamt um 0,2 Mrd. € weniger entlastend auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Neben einer wie in der Vergleichsperiode erhaltenen Dividendenzahlung der BT in Höhe von 0,1 Mrd. € wirkte sich die Gewinnausschüttung der Toll Collect GmbH mit 0,1 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Um 0,6 Mrd. € niedrigere Nettozinszahlungen entlasteten den Cashflow aus Geschäftstätigkeit zusätzlich.

Der gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd. € niedrigere Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) resultierte v. a. mit einer Verminderung um 0,3 Mrd. € aus dem operativen Segment USA während Deutschland einen um 0,1 Mrd. € höheren Cash Capex zeigt. Bereinigt um Effekte aus der Währungsumrechnung liegt der Cash Capex über dem Niveau der Vergleichsperiode. Die Auszahlungen standen jeweils im Zusammenhang mit den im Rahmen des Netzausbaus und der Netzmodernisierung getätigten Investitionen.

Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem KonzernZwischenabschluss auf Seite 46 f. zu entnehmen.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER OPERATIVEN SEGMENTE

DEUTSCHLAND

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f., sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 47 f.

KUNDENENTWICKLUNG

in Tsd.

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30.06.2018 31.03.2018 Veränderung 30.06.2018/ 31.03.2018 in % 31.12.2017 Veränderung 30.06.2018/ 31.12.2017 in % 30.06.2017
Mobilfunk-Kunden 43.023 42.730 0,7 43.125 (0,2) 42.011
Vertragskunden 24.965 25.102 (0,5) 25.887 (3,6) 25.084
Prepaid-Kunden 18.058 17.628 2,4 17.238 4,8 16.927
Festnetz-Anschlüssea 18.989 19.149 (0,8) 19.239 (1,3) 19.477
davon: IP-basiert Retail 13.629 12.843 6,1 11.996 13,6 10.351
Breitband-Anschlüsse Retailb 13.437 13.357 0,6 13.209 1,7 13.035
davon: Glasfaser 6.559 6.232 5,2 5.803 13,0 5.033
TV (IPTV, Sat) 3.240 3.193 1,5 3.139 3,2 3.024
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) 5.587 5.846 (4,4) 6.138 (9,0) 6.723
Breitband-Anschlüsse Wholesale 6.277 5.993 4,7 5.638 11,3 4.980
davon: Glasfaser 4.432 4.135 7,2 3.783 17,2 3.169


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Veränderung 30.06.2018/ 30.06.2017 in %
Mobilfunk-Kunden 2,4
Vertragskunden (0,5)
Prepaid-Kunden 6,7
Festnetz-Anschlüssea (2,5)
davon: IP-basiert Retail 31,7
Breitband-Anschlüsse Retailb 3,1
davon: Glasfaser 30,3
TV (IPTV, Sat) 7,1
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) (16,9)
Breitband-Anschlüsse Wholesale 26,0
davon: Glasfaser 39,9


a Aufgrund der Berücksichtigung von neu eingeführten Produkten im Bereich Geschäftskunden hat sich der Anfangsbestand zum 1. Januar 2018 erhöht (plus 62 Tsd.). Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.
b Aufgrund der Berücksichtigung von neu eingeführten Produkten im Bereich Geschäftskunden hat sich der Anfangsbestand zum 1. Januar 2018 erhöht (plus 53 Tsd.). Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.


Gesamt

In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer, sowohl bei den Festnetz-als auch bei den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze. So begeistern wir unsere Kunden mit mehrfach ausgezeichneter Netzqualität - in Festnetz und Mobilfunk -sowie einem breiten Produkt-Portfolio. Durch die steigende Nachfrage nach unserem integrierten Produkt "MagentaEins" konnten wir gegenüber dem Jahresende 2017 einen Zuwachs von 265 Tsd. Neukunden verzeichnen und bis zum Ende des ersten Halbjahres 2018 seit Einführung dieser Bündelprodukte insgesamt 3,9 Mio. Kunden gewinnen.

Im Mobilfunk-Bereich verloren wir im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 102 Tsd. Kunden gegenüber dem Jahresende 2017. Dies ist im Wesentlichen auf die saisonalen Geschäftsschwankungen bei einem unserer Service Provider (Wiederverkäufer) zurückzuführen. Die Anzahl der eigenen Vertragskunden unter den Marken "Telekom" und "congstar" konnte aufgrund der hohen Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integriertem Datenvolumen gesteigert werden. Auch im Bereich der Prepaid-Kunden konnten wir einen Zuwachs verzeichnen.

Zum Ende des ersten Halbjahres 2018 hatten wir 19,6 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse auf IP migriert; dies entspricht insgesamt einer Quote von 77 %.

Nach wie vor gab es eine starke Nachfrage nach unseren GlasfaserProdukten: Die Anzahl der Anschlüsse stieg bis zum Ende des ersten Halbjahres 2018 auf insgesamt 11,0 Mio. In den ersten sechs Monaten 2018 haben wir somit in Deutschland weitere 1,4 Mio. Anschlüsse an unser Glasfasernetz angebunden. Mit dem fortschreitenden GlasfaserAusbau und der innovativen Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung höherer Bandbreiten erfolgreich vorangetrieben.

Mobilfunk

Seit dem Jahresende 2017 gewannen wir bei unserem eigenen Vertragskundengeschäft unter den Marken "Telekom" und "congstar" sowie bei unserer Telekom Deutschland Multibrand GmbH insgesamt 197 Tsd. Kunden. Im Vertragskundengeschäft der Service Provider ist die Anzahl der Mobilfunk-Kunden im Wesentlichen durch die saisonalen Geschäftsschwankungen bei einem unserer Service Provider gesunken. Die Zahl der Prepaid-Kunden stieg um 820 Tsd. Kunden.

Festnetz

Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz - v. a. durch aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung. Unser Fokus liegt auf integrierten Angeboten sowie TV- und Glasfaser-Anschlüssen. So stieg die Anzahl unserer Breitband-Anschlüsse unter Berücksichtigung von seit Jahresbeginn 2018 neu eingeführten Produkten im Geschäftskundenbereich im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Jahresende 2017 um 228 Tsd. und die Anzahl unserer TV-Kunden um 101 Tsd. Im klassischen Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse um 312 Tsd.

Mit unseren "Magenta-Zuhause" Tarifen bieten wir ein umfassendes Produkt-Portfolio für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten an. "Magenta-Zuhause Hybrid" bündelt Festnetz- und Mobilfunk-Technologie in einem Router. Für dieses innovative Produkt konnten wir, vorwiegend im ländlichen Raum, bislang 408 Tsd. Kunden gewinnen.

Wholesale

Zum Ende des ersten Halbjahres 2018 lag der Anteil der GlasfaserAnschlüsse am Gesamtbestand mit 37,4% um 5,3 Prozentpunkte über dem Jahresende 2017. Ursache für das verstärkte Wachstum war in erster Linie die hohe Nachfrage nach unserem Kontingentmodell. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresende um 551 Tsd. bzw. 9,0%. Gründe dafür sind zum einen die Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-Anschlüssen, zum anderen, dass Endkunden zu Kabelanbietern wechseln. Dazu kommt, dass Wholesale-Kunden ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-Anschlüsse migrieren. Bis zum Ende des zweiten Quartals 2018 konnten wir insgesamt 11,9 Mio. Wholesale-Anschlüsse verzeichnen.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in % H1 2018
GESAMTUMSATZ
5.325 5.322 5.371 (0,9) 10.648
Privatkunden
2.813 2.820 2.878 (2,0) 5.633
Geschäftskundena
1.491 1.492 1.473 1,3 2.983
Wholesale
932 926 928 (0,2) 1.858
Sonstigesa
90 84 92 (8,7) 173
Betriebsergebnis (EBIT)
935 954 1.028 (7,2) 1.889
EB IT-Marge % 17,6 17,9 19,1
17,7
Abschreibungen
(980) (988) (953) (3,7) (1.968)
EBITDA
1.915 1.941 1.981 (2,0) 3.857
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(167) (185) (105) (76,2) (352)
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)

2.082 2.126 2.086 1,9 4.209
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse)
% 39,1 39,9 38,8
39,5
CASH CAPEX
(1.145) (963) (1.052) 8,5 (2.108)


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H1 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZ 10.768 (1,1) 21.931
Privatkunden 5.796 (2,8) 11.797
Geschäftskundena 2.937 1,6 6.017
Wholesale 1.854 0,2 3.747
Sonstigesa 181 (4,4) 370
Betriebsergebnis (EBIT) 2.099 (10,0) 4.276
EB IT-Marge 19,5
19,5
Abschreibungen (1.888) (4,2) (3.828)
EBITDA 3.987 (3,3) 8.104
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (154) n.a. (308)
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
4.141 1,6 8.412
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse)
38,5
38,4
CASH CAPEX (2.057) (2,5) (4.214)


a Aufgrund einer Reorganisation wurde zum 1. Juli 2017 ein bis dahin unter "Sonstiges" ausgewiesener Umsatzanteil dem Geschäftskundenbereich zugeordnet. Die Werte aus Vorperioden wurden nicht angepasst.


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz sank gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 1,1 %. Ohne die Berücksichtigung von IFRS 15, dem ab dem 1. Januar 2018 verpflichtend neu anzuwendenden Rechnungslegungsstandard, lag der Gesamtumsatz auf einem zum Vorjahr vergleichbaren Niveau. Im Mobilfunk-Geschäft verzeichneten wir einen Rückgang um 2,7% bzw. ohne die Berücksichtigung von IFRS 15 einen leichten Anstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017. Einen positiven Effekt auf den Umsatz im Festnetz hatten die höheren IT- und Breitband-Umsätze. Diese konnten die gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 geringeren Umsätze im Festnetz-Geschäft nahezu vollständig kompensieren.

Im Privatkundenbereich sank der Umsatz, verglichen mit dem Vorjahreshalbjahr, um 2,8% bzw. ohne die Berücksichtigung von IFRS 15 nur leicht. Mengenbedingte Umsatzrückgänge prägten weiterhin das klassische Festnetz-Geschäft. Dagegen stieg der Umsatz im BreitbandGeschäft um 3,3%.

Im Geschäftskundenbereich wuchs der Umsatz um 1,6% bzw. ohne Berücksichtigung von IFRS 15 noch etwas stärker. Gegenüber dem Vorjahreshalbjahr legte der Mobilfunk-Bereich um 3,6% und die IT-Umsätze um 21,5% zu. Im Gegensatz dazu ging im Festnetz die klassische Sprachtelefonie zurück, v. a. weil Kunden vermehrt auf FlatrateTarife wechselten.

Der Umsatz im Wholesale-Bereich lag in den ersten sechs Monaten 2018 auf einem zum Vorjahr vergleichbaren Niveau. Ohne die Berücksichtigung von IFRS 15 wäre der Umsatz deutlich angestiegen.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Das EBITDA belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf 3,9 Mrd. €, ein Rückgang von 3,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf höhere Sondereinflüsse durch die Aufwendungen für unseren Personalumbau. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA betrug bis zum Ende des ersten Halbjahres 2018 4,2 Mrd. € und stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,6%. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus einer niedrigeren Anzahl Mitarbeiter, geringeren umsatzabhängigen Kosten sowie aus der erfolgreichen Umsetzung unserer Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen. Unsere bereinigte EBITDA-Marge ist von 38,5% im ersten Halbjahr 2017 auf 39,5% im ersten Halbjahr 2018 gestiegen.

EBIT

Das Betriebsergebnis sank im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 10,0% auf 1,9 Mrd. €. Die Abschreibungen erhöhten sich infolge der anhaltend hohen Investitionen in unsere Netzinfrastruktur.

Cash Capex

Der Cash Capex ist verglichen zum Vorjahreshalbjahr um 2,5% gestiegen. Im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie investierten wir weiterhin verstärkt in den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere Mobilfunk-Infrastruktur.

USA

KUNDENENTWICKLUNG

in Tsd.

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30.06.2018 31.03.2018 Veränderung 30.06.2018/ 31.03.2018 in % 31.12.2017 Veränderung 30.06.2018/ 31.12.2017 in % 30.06.2017
Mobilfunk-Kunden 75.619 74.040 2,1 72.585 4,2 69.562
Eigene Kunden (unter eigener Marke)a 61.049 59.941 1,8 58.715 4,0 56.451
Eigene Postpaid-Kundena 40.082 39.065 2,6 38.047 5,3 36.158
Eigene Prepaid-Kundena 20.967 20.876 0,4 20.668 1,4 20.293
Wholesale-Kundenb 14.570 14.099 3,3 13.870 5,0 13.111


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Veränderung 30.06.2018/ 30.06.2017 in %
Mobilfunk-Kunden 8,7
Eigene Kunden (unter eigener Marke)a 8,1
Eigene Postpaid-Kundena 10,9
Eigene Prepaid-Kundena 3,3
Wholesale-Kundenb 11,1


a Im Rahmen bestimmter Akquisitionen durch T-Mobile US zu Beginn des Jahres 2018 erhöhte sich ab dem ersten Quartal 2018 die Anzahl eigener Postpaid-Kunden um 13 Tsd. und die Anzahl eigener Prepaid-Kunden um 9 Tsd.
b T-Mobile US ist der Auffassung, dass aufgrund aktueller und zukünftiger regulatorischer Änderungen das von den Wholesale-Partnern angebotene Lifeline-Programm unwirtschaftlich geworden ist. T-Mobile US wird auch weiterhin diese Lifeline-Anbieter unterstützen, hat aber die Lifeline-Kunden aus der ausgewiesenen Wholesale-Kundenbasis herausgenommen. Dadurch reduziert sich die Zahl der ausgewiesenen Wholesale-Kunden zum Anfang des dritten bzw. zum Anfang des zweiten Quartals 2017 um 160 Tsd. bzw. 4.368 Tsd.


Zum 30. Juni 2018 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 75,6 Mio. Kunden gegenüber einem Kundenbestand von 72,6 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2017. Der Nettozuwachs lag im ersten Halbjahr 2018 bei 3,0 Mio. Kunden gegenüber 2,5 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:

Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug im ersten Halbjahr 2018 netto 2.022 Tsd. gegenüber netto 1.731 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Der stärkere Zuwachs bei den eigenen Postpaid-Kunden ist hauptsächlich auf das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern wie "T-Mobile for Business", "T-Mobile ONETM Unlimited 55+" und "T-Mobile ONE Military", den höheren Bruttozuwachs infolge der höheren Zahl vernetzter Geräte (insbesondere Apple Watch) sowie die geringere Abwanderung der Postpaid-Kunden im ersten Halbjahr 2018 zurückzuführen. Gegenläufig wirkten zum Teil die Effekte aggressiverer Angebote und der Start von "Uncarrier Next - All Unlimited" (einschließlich Steuern und Gebühren) im ersten Quartal 2017 sowie die höhere Anzahl an Deaktivierungen aufgrund einer größeren Kundenbasis.

Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg im ersten Halbjahr 2018 um netto 290 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 480 Tsd. im Vergleichszeitraum. Dieser rückläufige Kundenzuwachs resultierte im Wesentlichen aus der höheren Anzahl an Deaktivierungen aufgrund einer größeren Kundenbasis unter der T-Mobile US Marke MetroPCS, die jedoch von der geringeren Abwanderung in eigene Postpaid-Tarife teilweise kompensiert wurde.

Wholesale-Kunden. Die Zahl der Wholesale-Kunden erhöhte sich in der ersten Jahreshälfte 2018 um netto 700 Tsd. gegenüber 264 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen auf die gesunkene Anzahl an Deaktivierungen infolge der Herausnahme der Kunden aus dem Lifeline-Programm im Jahresverlauf 2017 zurückzuführen.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in % H1 2018
GESAMTUMSATZ
8.455 8.821 9.236 (4,5) 17.277
Betriebsergebnis (EBIT)
1.137 1.201 1.328 (9,6) 2.338
EB IT-Marge % 13,4 13,6 14,4
13,5
Abschreibungen
(1.223) (1.321) (1.308) (1,0) (2.544)
EBITDA
2.360 2.522 2.635 (4,3) 4.882
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
28 (32) (4) n.a. (4)
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)

2.332 2.553 2.640 (3,3) 4.885
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse)
% 27,6 28,9 28,6
28,3
CASH CAPEX
(1.143) (1.353) (8.463) 84,0 (2.495)


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H1 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZ 18.218 (5,2) 35.736
Betriebsergebnis (EBIT) 2.331 0,3 5.930
EB IT-Marge 12,8
16,6
Abschreibungen (2.695) 5,6 (5.019)
EBITDA 5.025 (2,8) 10.949
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 0 n.a. 1.633
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
5.025 (2,8) 9.316
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse)
27,6
26,1
CASH CAPEX (9.905) 74,8 (11.932)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA sank im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,2% von 18,2 Mrd. € auf 17,3 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz um 6,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund dafür waren höhere Service-Umsätze, die wiederum zurückzuführen sind auf den Anstieg des durchschnittlichen Bestands eigener Kunden. Verursacht wurde dieser Anstieg durch das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern, eine rückläufige Kundenabwanderung im ersten Halbjahr 2018 und eine Zunahme der vernetzten Geräte.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Auf Euro-Basis sank das bereinigte EBITDA um 2,8% von 5,0 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 4,9 Mrd. € in den ersten sechs Monaten 2018. Die bereinigte EBITDA-Marge erhöhte sich von 27,6% im ersten Halbjahr 2017 auf 28,3% in den ersten sechs Monaten 2018. Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA im gleichen Zeitraum um 8,6%. Positiven Einfluss auf das bereinigte EBITDA hatten die vorstehend erläuterten höheren Service-Umsätze mit eigenen Postpaid- und Prepaid-Kunden, der positive Effekt aus der Anwendung von IFRS 15 sowie die positive Nettoauswirkung im Zusammenhang mit den Hurrikans in Höhe von 128 Mio. US-$ im ersten Halbjahr 2018, darunter Erstattungen der Versicherungen. T-Mobile US arbeitet weiterhin mit den Versicherungen zusammen und rechnet auch in künftigen Perioden mit weiteren Erstattungen im Zusammenhang mit den Hurrikans. Diesen positiven Einflüssen standen höhere personalbezogene Kosten, Kosten im Zusammenhang mit Managed Services, Provisionen, Kosten der geplanten Transaktion mit Sprint, höhere Kosten im Zusammenhang mit dem Netzausbau, steigende Nettoverluste aus Endgeräteverkäufen und geringere Erträge aus Spektrumtransaktionen gegenüber.

Auch das EBITDA ging um 2,8% von 5,0 Mrd. € im ersten Halbjahr 2017 auf 4,9 Mrd. € in der ersten Jahreshälfte 2018 zurück. Auf US-Dollar-Basis erhöhte sich das EBITDA aufgrund der oben beschriebenen Faktoren von 5,4 Mrd. US-$ im ersten Halbjahr 2017 auf 5,9 Mrd. US-$ im ersten Halbjahr 2018.

EBIT

Das EBIT blieb im ersten Halbjahr 2018 mit 2,3 Mrd. € stabil gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Auf US-Dollar-Basis stieg das EBIT im gleichen Zeitraum um 12%, insbesondere aufgrund des höheren EBITDA, dem allerdings höhere Abschreibungen gegenüberstanden.

Cash Capex

Der Cash Capex sank von 9,9 Mrd. € im ersten Halbjahr 2017 auf 2,5 Mrd. € in den ersten sechs Monaten 2018. Auf US-Dollar-Basis ging der Cash Capex auf 3,0 Mrd. US-$ zurück, gegenüber 10,9 Mrd. US-$ im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ursächlich dafür war v. a. der rückläufige Erwerb von Spektrumlizenzen in der ersten Jahreshälfte 2018.

EUROPA

KUNDENENTWICKLUNG

in Tsd.

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30.06.2018 31.03.2018 Veränderung 30.06.2018/ 31.03.2018 in % 31.12.2017 Veränderung 30.06.2018/ 31.12.2017 in %
EUROPA, GESAMT Mobilfunk-Kunden 49.886 49.254 1,3 48.842 2,1

Vertragskunden 26.022 25.686 1,3 25.483 2,1

Prepaid-Kunden 23.865 23.567 1,3 23.359 2,2

Festnetz-Anschlüsse 8.414 8.409 0,1 8.439 (0,3)

davon: IP-basiert 6.235 5.947 4,8 5.734 8,7

Breitband-Kundena 5.671 5.598 1,3 5.530 2,5

TV (IPTV, Sat, Kabel) 4.293 4.271 0,5 4.244 1,2

Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/Wholesale PSTN 2.275 2.270 0,2 2.265 0,4

Breitband-Anschlüsse Wholesale 395 389 1,5 389 1,5
GRIECHENLAND Mobilfunk-Kunden 8.163 8.053 1,4 7.981 2,3

Festnetz-Anschlüsse 2.552 2.551 - 2.547 0,2

Breitband-Kundena 1.830 1.800 1,7 1.757 4,2
RUMÄNIEN Mobilfunk-Kunden 5.282 5.236 0,9 5.258 0,5

Festnetz-Anschlüsse 1.803 1.823 (1,1) 1.865 (3,3)

Breitband-Kundena 1.117 1.124 (0,6) 1.134 (1,5)
UNGARN Mobilfunk-Kunden 5.306 5.298 0,2 5.293 0,2

Festnetz-Anschlüsse 1.640 1.634 0,4 1.632 0,5

Breitband-Kundena 1.104 1.088 1,5 1.073 2,9
POLEN Mobilfunk-Kunden 10.609 10.509 1,0 10.454 1,5

Festnetz-Anschlüsse 26 27 (3,7) 32 (18,8)

Breitband-Kundena 23 23 - 25 (8,0)
TSCHECHISCHE REPUBLIK Mobilfunk-Kunden 6.174 6.156 0,3 6.176 -

Festnetz-Anschlüsse 248 220 12,7 197 25,9

Breitband-Kundena 208 189 10,1 176 18,2
KROATIEN Mobilfunk-Kunden 2.268 2.229 1,7 2.244 1,1

Festnetz-Anschlüsse 952 959 (0,7) 967 (1,6)

Breitband-Kundena 621 620 0,2 624 (0,5)
SLOWAKEI Mobilfunk-Kunden 2.320 2.282 1,7 2.243 3,4

Festnetz-Anschlüsse 859 860 (0,1) 858 0,1

Breitband-Kundena 532 525 1,3 516 3,1
ÖSTERREICH Mobilfunk-Kunden 6.441 6.071 6,1 5.702 13,0
ÜBRIGEb Mobilfunk-Kunden 3.323 3.419 (2,8) 3.490 (4,8)

Festnetz-Anschlüsse 334 334 - 340 (1,8)

Breitband-Kundena 232 225 3,1 225 3,1


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30.06.2017 Veränderung 30.06.2018/ 30.06.2017 in %
EUROPA, GESAMT Mobilfunk-Kunden
47.688 4,6

Vertragskunden 24.854 4,7

Prepaid-Kunden 22.834 4,5

Festnetz-Anschlüsse 8.464 (0,6)

davon: IP-basiert 5.416 15,1

Breitband-Kundena 5.396 5,1

TV (IPTV, Sat, Kabel) 4.156 3,3

Teilnehmer-Anschlussleitung
(TAL) / Wholesale PSTN
2.268 0,3

Breitband-Anschlüsse Wholesale 393 0,5
GRIECHENLAND Mobilfunk-Kunden 7.737 5,5

Festnetz-Anschlüsse 2.539 0,5

Breitband-Kundena 1.678 9,1
RUMÄNIEN Mobilfunk-Kunden 5.278 0,1

Festnetz-Anschlüsse 1.922 (6,2)

Breitband-Kundena 1.142 (2,2)
UNGARN Mobilfunk-Kunden 5.390 (1,6)

Festnetz-Anschlüsse 1.637 0,2

Breitband-Kundena 1.049 5,2
POLEN Mobilfunk-Kunden 10.251 3,5

Festnetz-Anschlüsse 31 (16,1)

Breitband-Kundena 28 (17,9)
TSCHECHISCHE REPUBLIK Mobilfunk-Kunden 6.155 0,3

Festnetz-Anschlüsse 146 69,9

Breitband-Kundena 153 35,9
KROATIEN Mobilfunk-Kunden 2.237 1,4

Festnetz-Anschlüsse 986 (3,4)

Breitband-Kundena 624 (0,5)
SLOWAKEI Mobilfunk-Kunden 2.235 3,8

Festnetz-Anschlüsse 855 0,5

Breitband-Kundena 498 6,8
ÖSTERREICH Mobilfunk-Kunden 4.984 29,2
ÜBRIGEb Mobilfunk-Kunden 3.420 (2,8)

Festnetz-Anschlüsse 348 (4,0)

Breitband-Kundena 225 3,1


a Ab dem zweiten Quartal 2018 berichten wir Breitband-Kunden statt der bisher gezeigten, auf einer Technologie-Sicht basierenden Breitband-Anschlüsse Retail. Die Werte der Vorperioden wurden angepasst.
b "Übrige" enthält die Landesgesellschaften in Albanien, Mazedonien und Montenegro sowie die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.


Gesamt

Die Märkte unseres Segments waren auch im ersten Halbjahr 2018 weiterhin durch einen intensiven Wettbewerb geprägt. Dieser Herausforderung haben wir uns erfolgreich gestellt: So erzielten wir u. a. einen deutlichen Anstieg von 21,1 % bei den FMC-Kunden (Fixed Mobile Convergence), z. B. mit unserem konvergenten Produkt-Portfolio "Magenta One". Auch unser TV- und Breitband-Geschäft entwickelt sich als Umsatztreiber kontinuierlich weiter, auch dank des umfangreichen Ausbaus unseres Netzes mit modernen Glasfaser-basierten Anschlüssen (FTTH, FTTB und FTTC). Folglich erhöhte sich die Anzahl der IP-Anschlüsse, v.a. durch Migration klassischer PSTN-Anschlüsse auf IP-Technologie. Unser Mobilfunk-Geschäft wächst insgesamt sowohl bei der Zahl der werthaltigen Vertragskunden als auch bei den Prepaid-Kunden gegenüber dem Vorjahresendwert.

Mobilfunk

Am Ende des ersten Halbjahres 2018 zählten wir insgesamt 49,9 Mio. Mobilfunk-Kunden; gegenüber dem Jahresendwert 2017 entspricht dies einem leichten Plus von 2,1 % oder 1,0 Mio. Kunden. Bei den Vertragskunden setzte sich der Wachstumstrend auch im zweiten Quartal ungebremst fort. So gewannen wir zum 30. Juni 2018 insgesamt 539 Tsd. neue Kunden (ein Anstieg von 2,1 %), was insbesondere zurückzuführen war auf die positive Kundenentwicklung bei unseren Landesgesellschaften in Polen, Rumänien, der Tschechischen Republik und Ungarn. Damit lag der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand weiterhin stabil bei 52,2%. Neben unseren innovativen Diensten/Tarifen profitierten unsere Kunden im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie von einer größeren Netzabdeckung mit einer schnellen, mobilen Breitband-Anbindung. So versorgten wir zum 30. Juni 2018 in den Ländern unseres operativen Segments bereits 96% der Bevölkerung mit LTE und erreichten damit insgesamt rund 108 Mio. Einwohner. Bedingt durch den massiven Datenverkehr, z.B. durch die Nutzung von Video-Streaming-Diensten, ist die Nachfrage der Kunden nach Datenvolumen stark gestiegen. Auch beim Prepaid-Geschäft stehen die Zeichen auf Wachstum: Im ersten Halbjahr 2018 erzielten wir ein Plus von 2,2% oder 506 Tsd. Kunden. Dazu beigetragen haben insbesondere unsere Landesgesellschaften in Österreich und Griechenland.

Festnetz

Unser TV- und Entertainment-Angebot zeigte im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Jahresendwert 2017 weiterhin Wachstumsimpulse bei der Kundenzahl von 1,2%; im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr belief sich der Kundenanstieg auf 3,3%. Dabei entfiel ein Großteil der Nettozuwächse in Höhe von 137 Tsd. Kunden auf unsere Landesgesellschaften in Ungarn, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Griechenland. Der TV-Markt ist in den Ländern unseres Segments hart umkämpft; hier sind es neben den Telekommunikationsunternehmen auch sog. "OTT-Player", die TV-Dienste anbieten.

Die Anzahl der Breitband-Kunden stieg zum 30. Juni 2018 um 2,5% auf insgesamt 5,7 Mio. Der Großteil des Nettozuwachses entfiel auf die gute Entwicklung bei unseren Landesgesellschaften in Griechenland, der Tschechischen Republik und Ungarn, die verstärkt in zukunftsweisende Glasfaser-basierte Technologien investieren. Die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser konnten wir insgesamt weiter erhöhen: Zum 30. Juni 2018 lag die Anzahl der Haushalte bei 6,8 Mio.

Dass wir auf einem guten Weg sind, zeigt sich auch an dem immer größer werdenden Anteil der IP-basierten Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen: Ende Juni 2018 erzielten wir einen Anteil von 74,1 %. Insgesamt stabilisierte sich die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse in unserem operativen Segment Europa mit 8,4 Mio. auf dem Niveau des Jahresendwerts 2017.

FMC - Fixed Mobile Convergence

Unser konvergentes Produkt-Portfolio "MagentaOne" erfreut sich in all unseren integrierten Landesgesellschaften weiterhin großer Beliebtheit. Im Privatkundenbereich erzielten wir bis zum 30. Juni 2018 einen Bestand von 2,7 Mio. FMC-Kunden; das entspricht einem deutlichen Zuwachs von 21,1% gegenüber dem Jahresendwert. Allein im zweiten Quartal gewannen wir 229 Tsd. Neukunden hinzu. Gestützt wird diese Entwicklung insbesondere durch unsere Landesgesellschaften in Griechenland, Rumänien und Ungarn. Auch im Geschäftskundensegment vertreiben wir das Produkt "MagentaOne Business" mit zunehmendem Erfolg.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in % H1 2018
GESAMTUMSATZa
2.811 2.896 2.860 1,3 5.707
Griechenland
686 711 693 2,6 1.397
Rumänien
226 238 236 0,8 464
Ungarn
443 488 454 7,5 931
Polena
375 368 378 (2,6) 743
Tschechische Republik
254 258 248 4,0 512
Kroatien
222 233 231 0,9 456
Slowakei
181 185 185 - 366
Österreich
218 214 215 (0,5) 432
Übrigeb
253 250 268 (6,7) 502
Betriebsergebnis (EBIT)
345 357 357 - 702
EB IT-Marge % 12,3 12,3 12,5
12,3
Abschreibungen
(559) (550) (557) 1,3 (1.109)
EBITDA
905 907 913 (0,7) 1.812
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(7) (46) (33) (39,4) (52)
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a

911 953 947 0,6 1.864
Griechenland
280 279 273 2,2 559
Rumänien
33 37 39 (5,1) 70
Ungarn
121 143 141 1,4 264
Polena
96 101 125 (19,2) 197
Tschechische Republik
111 107 100 7,0 219
Kroatien
85 98 96 2,1 184
Slowakei
80 78 81 (3,7) 158
Österreich
76 68 69 (1,4) 144
Übrigeb
28 42 23 82,6 69
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse)
% 32,4 32,9 33,1
32,7
CASH CAPEX
(438) (398) (403) 1,2 (836)


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H1 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZa 5.641 1,2 11.589
Griechenland 1.383 1,0 2.846
Rumänien 466 (0,4) 972
Ungarn 869 7,1 1.808
Polena 742 0,1 1.509
Tschechische Republik 485 5,6 1.011
Kroatien 455 0,2 955
Slowakei 368 (0,5) 748
Österreich 443 (2,5) 900
Übrigeb 528 (4,9) 1.069
Betriebsergebnis (EBIT) 681 3,1 462
EB IT-Marge 12,1
4,0
Abschreibungen (1.110) 0,1 (3.157)
EBITDA 1.791 1,2 3.619
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (45) (15,6) (130)
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a
1.836 1,5 3.749
Griechenland 539 3,7 1.135
Rumänien 76 (7,9) 166
Ungarn 250 5,6 545
Polena 224 (12,1) 419
Tschechische Republik 200 9,5 406
Kroatien 180 2,2 386
Slowakei 158 - 315
Österreich 158 (8,9) 266
Übrigeb 50 38,0 110
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse)
32,5
32,3
CASH CAPEX (878) 4,8 (1.874)


Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.

a Seit dem 1. September 2017 wird das Geschäft der T-Systems Polska Sp. z o.o., das bis dahin organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet war, im operativen Segment Europa ausgewiesen. Die Werte aus Vorperioden wurden nicht angepasst.
b "Übrige" enthält die Landesgesellschaften in Albanien, Mazedonien und Montenegro sowie IWS (International Wholesale), bestehend aus der ICSS (International Carrier Sales & Solutions) und ihren Landesgesellschaften, GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters.


Gesamtumsatz

Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2018 einen Gesamtumsatz von 5,7 Mrd. €, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 1,2%. Organisch betrachtet, d.h. unter der Annahme konstanter Währungskurse, erhöhte sich der Umsatz leicht um 0,8%. Die verpflichtende Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 zum 1. Januar 2018 hatte auf die Entwicklung der Umsatzerlöse auf Segmentebene keinen wesentlichen Einfluss.

Der Geschäftskundenbereich - im Wesentlichen getrieben durch die gute Entwicklung des ICT-Geschäfts in Ungarn - setzte sein Wachstum auch im zweiten Quartal erfolgreich fort. Auch die Umsätze im Mobilfunk-Geschäft erhöhten sich leicht gegenüber der Vorjahresperiode. Die meisten Länder unseres operativen Segments trugen zu dieser Entwicklung bei. Die Festnetz-Umsätze auf Segmentebene reduzierten sich insgesamt gegenüber der Vorjahresperiode: Der positive Umsatzeffekt aus dem TV- und Breitband-Geschäft, v.a. in Ungarn, wurde durch das rückläufige Wholesale-Geschäft aufgezehrt. Die hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten sowie geringere EU-Roaming-Entgelte wirkten sich in einigen Ländern unseres operativen Segments negativ auf unsere Umsätze aus.

Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 2,0 %. Der wesentliche Treiber hierbei war das MobilfunkGeschäft. Auch das Festnetz-Geschäft erzielte durch die Entwicklung im TV- und Breitband-Geschäft dank unseres innovativen TV- und Programm-Managements einen positiven Umsatzbeitrag. Zusätzlich wirkte sich neben höheren Endgeräteumsätzen auch ein starker Anstieg bei den FMC-Kunden umsatzsteigernd aus. Somit konnten wir die negativen Effekte aus dem Umsatzrückgang, v.a. bei der Sprachtelefonie, ausgleichen.

Im Geschäftskundenbereich, insbesondere bei ICT, schlossen wir das erste Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Plus von 3,7% ab. Einen großen Anteil daran hat das stark wachsende ICT-Geschäft in Ungarn. Zusätzlich dazu überzeugten v.a. unsere Smart City-Projekte als Teil der IoT-Umsätze. Einen positiven Umsatzbeitrag erzielte auch unser Kerngeschäft im Mobilfunk-Bereich mit leicht erhöhten Geschäftskundenzahlen gegenüber der Vergleichsperiode.

Die Umsätze im Wholesale-Bereich reduzierten sich gegenüber dem Halbjahr des Vorjahres. Teilweise ist dies zurückzuführen auf geringere Umsätze in einigen Landesgesellschaften sowie auf das internationale Wholesale-Geschäft, das sich aufgrund der letzten Regulierungsstufe im EU-Roaming rückläufig entwickelte.

Die größten positiven Effekte auf die organische Umsatzentwicklung aus Länderperspektive hatten im ersten Halbjahr 2018 unsere Landesgesellschaften in Ungarn und Griechenland. Dadurch konnten wir sinkende Umsätze insbesondere in Österreich und Polen mehr als ausgleichen.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2018 ein bereinigtes EBITDA von 1,9 Mrd. €; das entspricht einem Anstieg von 1,5%. Organisch betrachtet, d.h. unter der Annahme konstanter Währungskurse, stieg das bereinigte EBITDA um 1,2%. Die verpflichtende Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 zum 1. Januar 2018 hatte keinen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des bereinigten EBITDA.

Die positive Entwicklung des bereinigten organischen EBITDA basierte neben dem Umsatzanstieg auch auf Einsparungen bei den indirekten Kosten u.a. bedingt durch geringere Personalkosten in Griechenland. Im Gegensatz dazu stiegen bei den direkten Kosten die Marktinvestitionen sowie die Kosten für das B2B/ICT-Geschäft. Zudem reduzierten Regulierungseffekte, z. B. die Reduktion der EU-Roaming-Entgelte, das bereinigte EBITDA.

Unser EBITDA entwickelte sich wie schon im ersten Quartal 2018 positiv; gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichneten wir einen Anstieg um 1,2% auf 1,8 Mrd. €. Grund dafür war im Wesentlichen der Anstieg des bereinigten EBITDA. Aus den Sondereinflüssen resultierte kein wesentlicher Effekt auf das EBITDA. Organisch betrachtet stieg das EBITDA um 0,8%.

Aus Länderperspektive war das gestiegene bereinigte EBITDA in erster Linie auf die positiven Entwicklungen in unseren Landesgesellschaften in Griechenland, der Tschechischen Republik und Ungarn zurückzuführen. Gegenteilige Entwicklungen zeigten v.a. die Landesgesellschaften in Polen, Österreich und Rumänien. Bei Letztgenannter lag aufgrund des rückläufigen Festnetz-Geschäfts das bereinigte EBITDA mit 70 Mio. € um 7,9% unter dem des Vorjahreszeitraums. Der Umsatz des ersten Halbjahres 2018 lag mit 464 Mio. € auf Vorjahresniveau.

Operative Entwicklung in ausgewählten Ländern

Griechenland. In Griechenland lagen die Umsätze im ersten Halbjahr 2018 mit 1,4 Mrd. € um 1,0% leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Hierzu haben neben höheren Umsätzen im Mobilfunk-Geschäft auch die weiterhin hohen Festnetz-Umsätze beigetragen: Während das Breitband- und B2B/ICT-Geschäft weiter auf Wachstumskurs blieben, verzeichneten wir im TV-Geschäft Umsatzrückgänge. Bei unseren Kunden kam auch das FMC-Angebot sehr gut an; das zeigen steigende Kundenzahlen und entsprechende Umsätze.

Im ersten Halbjahr 2018 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland mit 559 Mio. € deutlich mit einem Plus von 3,7% über dem Vorjahreszeitraum. Hierzu hat auch eine höhere Kosteneffizienz, insbesondere bei den Personalkosten, beigetragen.

Ungarn. In Ungarn stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich um 7,1 % auf 931 Mio. €; organisch nahm er um 8,8% zu. Wachstumstreiber war - neben gestiegenen Service-Umsätzen im Mobilfunk-Geschäft - das Festnetz-Geschäft mit einem weiterhin deutlichen Umsatzplus im Geschäftskundenbereich B2B/ICT. Ebenfalls steuerte das Breitband-, TV- und Endgeräte-Geschäft einen positiven Umsatzimpuls bei. Unser FMC-Angebot "MagentaOne" ist sowohl bei Privat- als auch Geschäftskunden erfolgreich. Das zeigen steigende Kundenzahlen und entsprechend steigende Umsätze. Dank unseres schnellen Mobilfunknetzes mit seiner hohen Reichweite entwickelten sich auch die Service-Umsätze und das Endgerätegeschäft positiv.


Das bereinigte EBITDA stieg umsatzgetrieben gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,6% und lag somit bei 264 Mio. €. Dies wirkte sich auch auf das organisch bereinigte EBITDA aus, welches um 7,4% anstieg.

Österreich. In Österreich erzielten wir im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz von 432 Mio. €; das sind 2,5% weniger als im Vorjahreszeitraum. Zurückzuführen ist der Rückgang hauptsächlich auf einen hohen positiven Einmaleffekt im Vorjahreszeitraum im Bereich der Sprachtelefonie. Ohne dessen Berücksichtigung wäre die Umsatzentwicklung stabil. Um dem wachsenden Bedarf an Breitband-Internet-Zugang zu entsprechen, wird sich die Landesgesellschaft durch die Übernahme des Kabel- und Festnetzes von UPC Austria zu einem integrierten Herausforderer mit einer Mobilfunk- und Festnetz-Infrastruktur entwickeln. Neben den Breitband-Internet-Diensten auf Mobilfunk-Basis, die wir bereits erfolgreich an unsere Kunden vermarkten, können wir demnächst auch Festnetz-Technologie anbieten.

Die Effekte aus dem Umsatzrückgang schlugen sich auch im bereinigten EBITDA nieder, das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,9% auf 144 Mio. € sank. Ohne Berücksichtigung des genannten Einmaleffekts wäre die Entwicklung des bereinigten EBITDA nur leicht rückläufig.

Polen. In Polen lagen die Umsätze mit 743 Mio. € stabil auf dem Niveau des Vorjahres; organisch betrachtet lagen sie um 1,0% darunter. Höheren Umsätzen im B2B/ICT-Geschäft standen geringere Umsätze im Mobilfunk-Geschäft gegenüber.

Das bereinigte EBITDA lag mit 197 Mio. € um 12,1 % unter der Vorjahresperiode. Organisch betrachtet sank das bereinigte EBITDA um 12,8%. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus höheren Interconnection- und regulierungsbedingt höheren Roaming-Kosten.

EBIT

In unserem operativen Segment Europa stieg das EBIT im ersten Halbjahr 2018 deutlich um 3,1 % auf 702 Mio. €. Ursächlich hierfür war die positive EBITDA-Entwicklung. Die Abschreibungen lagen mit 1,1 Mrd. € auf Vorjahresniveau.

Cash Capex

In der Berichtsperiode wies unser operatives Segment Europa einen Cash Capex in Höhe von 836 Mio. € aus. Der Rückgang um 4,8% ist im Wesentlichen auf verhaltenere Investitionen in den meisten unserer Landesgesellschaften zurückzuführen. Andererseits investierten wir in einzelnen Ländern im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie verstärkt in den Ausbau von Breitband- und Glasfaser-Technologie. Im ersten Halbjahr 2018 erwarben wir in geringem Umfang - wie auch im Vorjahreszeitraum - Spektrumlizenzen.

SYSTEMGESCHÄFT

AUFTRAGSEINGANG

in Mio. €

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H1 2018 Q1 2018 Gesamtjahr 2017 H1 2017 Veränderung H1 2018/ H1 2017 in %
AUFTRAGSEINGANG 3.348 1.506 5.241 2.569 30,3


Geschäftsentwicklung

Wir haben die Strategie unseres operativen Segments Systemgeschäft neu ausgerichtet, um das Geschäft wieder nachhaltig auf Wachstumskurs zu bringen. Mit Investitionen in Wachstums- und Zukunftsthemen (z. B. Cloud, Internet der Dinge, All-IP) sowie der Reduzierung risikobehafteter Altverträge in unserem klassischen IT-Geschäft haben wir bereits in der Vergangenheit wichtige Schritte der Transformation begonnen. Darauf aufbauend und in der weiteren Ausrichtung der Segmentstrategie konzentrieren wir uns nun auf den nachhaltigen Übergang des Geschäfts in strategische Wachstumsfelder bei gleichzeitiger Stärkung des Telekommunikationsgeschäfts und erfolgreichem Management des Rückgangs im klassischen IT-Geschäft.

Um dies zu erreichen, haben wir ein umfangreiches Transformationsprogramm gestartet, im Rahmen dessen wir uns u.a. bei der Steuerung des Geschäfts auf eine klare Portfolio-Strategie fokussieren. Dabei unterscheiden wir zwischen den Portfolios im Telekommunikations-, im klassischen IT- und im Wachstumsgeschäft (Cloud, Internet der Dinge, SAP, Security, Digital Solutions, Maut).

Im ersten Halbjahr 2018 entwickelte sich der Auftragseingang unseres operativen Segments Systemgeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich positiv und stieg um 30,3% an. Ausschlaggebend war insbesondere der Abschluss eines Großauftrags im klassischen IT-Geschäft. Auch im Wachstumsgeschäft zeigt der Auftragseingang im ersten Halbjahr 2018 eine deutlich positive Entwicklung auf.

OPERATIVE ENTWICKLUNGa

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in % H1 2018 H1 2017
GESAMTUMSATZ 1.665 1.674 1.688 (0,8) 3.339 3.392
Umsatz extern 1.332 1.319 1.349 (2,2) 2.651 2.717
Betriebsergebnis (EBIT) (76) (28) 0 n. a. (104) (37)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse (38) (51) (42) (21,4) (89) (76)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) (38) 23 41 (43,9) (15) 39
EBIT-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %
(2,3) 1,4 2,4
(0,4) 1,1
Abschreibungen (95) (99) (97) (2,1) (194) (195)
EBITDA 19 71 97 (26,8) 90 158
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (38) (51) (39) (30,8) (89) (74)
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
57 121 136 (11,0) 179 232
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %
3,4 7,2 8,1
5,4 6,8
CASH CAPEX (83) (182) (91) n.a. (265) (177)


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Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZ (1,6) 6.918
Umsatz extern (2,4) 5.504
Betriebsergebnis (EBIT) n.a. (1.356)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse (17,1) (1.477)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) n.a. 121
EBIT-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %

1,7
Abschreibungen 0,5 (1.636)
EBITDA (43,0) 280
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (20,3) (229)
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
(22,8) 509
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %

7,4
CASH CAPEX (49,7) (383)


a Seit dem 1. September 2017 wird das Geschäft der T-Systems Polska Sp. z o.o., das bis dahin organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet war, im operativen Segment Europa ausgewiesen. Die Werte aus Vorperioden wurden nicht angepasst.


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug im ersten Halbjahr 2018 3,3 Mrd. € und entwickelte sich im Vorjahresvergleich leicht rückläufig. Dies ist im Wesentlichen auf den Umsatzrückgang in unserem klassischen IT-Geschäft zurückzuführen. Hier verzeichneten wir im Vorjahresvergleich, insbesondere im internationalen Großkundenbereich und auch aufgrund der generell rückläufigen Marktentwicklung in unserem Kernmarkt Westeuropa, einen Umsatzrückgang. Dagegen wuchs der Umsatz in unserem Wachstumsgeschäft v.a. in den Themen Cloud, Internet der Dinge und Digital Solutions gegenüber dem Vorjahreshalbjahr.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Im ersten Halbjahr 2018 ging das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft um 53 Mio. € auf 179 Mio. € zurück. Die Entwicklung liegt im Rahmen unserer Erwartungen. Hauptgründe für den Rückgang waren v. a. höhere Kosten für den Aufbau unseres Wachstumsgeschäfts sowie höhere Belastungen aufgrund der laufenden All-IP-Umstellung in unserem Telekommunikationsgeschäft. Das EBITDA ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 68 Mio. € auf 90 Mio. € zurück, im Wesentlichen aufgrund der beim bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte sowie höherer Sondereinflüsse.

EBIT, bereinigtes EBIT

Das bereinigte EBIT unseres operativen Segments Systemgeschäft sank gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 um 54 Mio. € auf minus 15 Mio. €. Insbesondere die beim bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte trugen zu dieser Entwicklung bei. Die Abschreibungen lagen auf Vorjahresniveau. Das EBIT verringerte sich aus den gleichen Gründen um 67 Mio. € auf minus 104 Mio. €.

Cash Capex

Der Cash Capex des operativen Segments Systemgeschäft lag im Berichtszeitraum bei 265 Mio. € verglichen mit 177 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Schwerpunkt unserer Investitionen liegt weiterhin bei der Entwicklung unseres Wachstumsgeschäfts, wie z. B. Cloud, Internet der Dinge, SAP, Security, Digital Solutions und Maut. Gleichzeitig investieren wir in die Weiterentwicklung der eigenen IT-Systeme.

GROUP DEVELOPMENT KUNDENENTWICKLUNG

in Tsd.

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30.06.2018 31.03.2018 Veränderung 30.06.2018/ 31.03.2018 in % 31.12.2017 Veränderung 30.06.2018/ 31.12.2017 in %
NIEDERLANDE Mobilfunk-Kunden 3.967 3.905 1,6 3.850 3,0

Festnetz-Anschlüsse 210 198 6,1 191 9,9

Breitband-Anschlüsse 210 198 6,1 191 9,9


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30.06.2017 Veränderung 30.06.2018/ 30.06.2017 in %
NIEDERLANDE Mobilfunk-Kunden
3.830 3,6

Festnetz-Anschlüsse 184 14,1

Breitband-Anschlüsse 184 14,1


Durch die erfolgreiche Neupositionierung am Markt konnte T-Mobile Netherlands im ersten Halbjahr 2018 im Mobilfunk-Geschäft bei Privat- und Geschäftskunden einen Zuwachs um 3,0% gegenüber dem Jahresende 2017 verzeichnen. Hauptgrund dafür ist das neue Tarif-Portfolio - eingeführt in 2017 - und der dadurch verbesserte Marktangang sowie Kundengewinne im Geschäftskundensegment. Auch im Privatkunden-Festnetz-Geschäft stieg die Anzahl der Kunden um 9,9%.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in % H1 2018
GESAMTUMSATZ
528 535 562 (4,8) 1.063
Niederlande
309 318 345 (7,8) 627
Betriebsergebnis (EBIT)
148 149 388 (61,6) 297
Abschreibungen
(78) (80) (71) (12,7) (158)
EBITDA
227 228 460 (50,4) 455
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(5) (5) 223 n.a. (9)
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)

231 233 236 (1,3) 464
Niederlande
108 109 119 (8,4) 217
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse)
% 43,8 43,6 42,0
43,7
CASH CAPEX
(85) (56) (57) 1,8 (141)


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H1 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZ
1.157 (8,1) 2.263
Niederlande
687 (8,7) 1.355
Betriebsergebnis (EBIT)
1.074 (72,3) 1.504
Abschreibungen
(143) (10,5) (304)
EBITDA
1.217 (62,6) 1.808
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
742 n.a. 893
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)

475 (2,3) 915
Niederlande
229 (5,2) 421
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse)
%
41,1
40,4
CASH CAPEX
(138) (2,2) (290)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,1 %. Negativ wirkte der entfallene Umsatz durch die Veräußerung der Strato zum 31. März 2017. Daneben ergaben sich negative Auswirkungen aus der verpflichtenden Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 sowie aus regulatorischen Effekten, wie z. B. geringere EU-Roaming-Gebühren und nationale Terminierungsentgelte bei T-Mobile Netherlands. Der Umsatz der DFMG ist dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mengenbedingt leicht gestiegen.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Das EBITDA sank im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 um 0,7 Mrd. € auf 0,5 Mrd. €. Im Zuge der kontinuierlichen Überprüfung unseres Beteiligungs-Portfolios haben wir im vergangenen Jahr unsere Beteiligung Strato veräußert sowie unsere restlichen Anteile an der Scout24 AG verkauft. Aus den Veräußerungen ergaben sich im ersten Halbjahr 2017 als Sondereinflüsse erfasste Erträge in Höhe von 0,7 Mrd. €.

Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,3%. Insbesondere entfallene Ergebnisbeiträge durch die Entkonsolidierung der Strato führten zu diesem Rückgang. Bei T-Mobile Netherlands sank das bereinigte EBITDA im ersten Halbjahr 2018 um 5,2% aufgrund der Neuregelungen nach IFRS 15 sowie Effekten aus regulatorischen Eingriffen. Das bereinigte EBITDA der DFMG hat sich dagegen im Vorjahresvergleich um 4,4% erhöht.

EBIT

Das EBIT sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,8 Mrd. € auf 0,3 Mrd. €. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf die beim EBITDA beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen lagen über dem Vorjahresniveau, was auf höhere Investitionen in die Netzkapazität und -qualität bei T-Mobile Netherlands zurückzuführen ist.

Cash Capex

Der Cash Capex unseres operativen Segments Group Development stieg im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,2%, aufgrund von kontinuierlichen Investitionen in die Netzkapazität und -qualität bei T-Mobile Netherlands.

GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f., sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 47 f.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in % H1 2018 H1 2017
GESAMTUMSATZ 651 767 785 (2,3) 1.418 1.521
Betriebsergebnis (EBIT) (324) (281) (268) (4,9) (605) (544)
Abschreibungen (162) (269) (192) (40,1) (431) (341)
EBITDA (162) (12) (76) 84,2 (174) (204)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (92) (54) 1 n. a. (146) (15)
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
(70) 41 (76) n.a. (29) (189)
CASH CAPEX (248) (247) (239) (3,3) (495) (481)


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Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZ (6,8) 2.935
Betriebsergebnis (EBIT) (11,2) (1.437)
Abschreibungen (26,4) (657)
EBITDA 14,7 (780)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse n.a. (119)
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
84,7 (661)
CASH CAPEX (2,9) (1.005)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,8%. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bei Deutsche Telekom IT konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland seit Januar 2016 nicht mehr verrechnet werden. Weitere Gründe für den Umsatzrückgang sind die entfallenen Umsätze der DeTeMedien als Folge des im Juni 2017 vollzogenen Verkaufs und die gesunkenen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude, im Wesentlichen aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen. Positiv wirkten sich die höheren konzerninternen Umsätze bei Deutsche Telekom IT aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems auf den Umsatz aus.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

In der Berichtsperiode verbesserte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group Headquarters & Group Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 160 Mio. €. Diese Entwicklung resultierte wesentlich aus den gestiegenen Umsätzen bei Deutsche Telekom IT aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems, die sich nicht konzernextern auf die Ertragslage auswirken. Des Weiteren wirkte sich der reduzierte Personalbestand bei Vivento infolge des fortgesetzten Personalumbaus positiv aus. Gegenläufig belasteten die gesunkenen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude das bereinigte EBITDA.

Insgesamt wirkten sich im ersten Halbjahr 2018 im Saldo negative Sondereinflüsse in Höhe von 146 Mio. € auf das EBITDA aus. Dabei standen Aufwendungen für Personalmaßnahmen der positiven Wirkung einer Rückstellungsauflösung für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit der Beendigung des Schiedsverfahrenskomplexes Toll Collect gegenüber. Im Vorjahreszeitraum hatten Aufwendungen für Personalmaßnahmen sowie gegenläufig ein Ertrag aus der Veräußerung der DeTeMedien die insgesamt negativen Sondereinflüsse in Höhe von 15 Mio. € geprägt.

EBIT

Der Rückgang des EBIT um 61 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultierte neben den beim EBITDA beschriebenen Effekten im Wesentlichen aus einem Anstieg der Abschreibungen um 90 Mio. €. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf gestiegene planmäßige Abschreibungen infolge höherer Aktivierungen bei Deutsche Telekom IT, die daraus resultierten, dass konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland nicht mehr verrechnet werden. Teilweise kompensiert wurde diese Entwicklung durch rückläufige Abschreibungen im Bereich Grundstücke und Gebäude infolge der fortgesetzten Optimierung unseres Immobilienportfolios.

Cash Capex

Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 14 Mio. €. Höhere Investitionen im Bereich Technologie und Innovation, im Wesentlichen für Entwicklungsleistungen, wurden teilweise durch geringere Fahrzeuganschaffungen kompensiert.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. JUNI 2018)

Bezüglich eingetretener Ereignisse nach Schluss der Berichtsperiode verweisen wir auf die "Ereignisse nach der Berichtsperiode" im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 60.

PROGNOSE

Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung unseres Managements. Abweichend von den im zusammengefassten Lagebericht 2017 (Geschäftsbericht 2017, Seite 101 ff.) sowie im Konzern-Zwischenbericht zum 31. März 2018 (Seite 26) veröffentlichten Prognosen, gehen wir davon aus, dass das bereinigte EBITDA des Konzerns im Geschäftsjahr 2018 statt bislang rund 23,3 Mrd. € jetzt auf rund 23,4 Mrd. € wachsen wird. Maßgeblich dafür ist die bessere Entwicklung des Geschäfts im operativen Segment USA, für das wir jetzt ein bereinigtes EBITDA von rund 11,5 Mrd. US-$ statt bislang rund 11,4 Mrd. US-$ erwarten. Die übrigen abgegebenen Aussagen behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Darüber hinaus gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Seite 10 f., in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

RISIKO- UND CHANCENSITUATION

Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 dargestellten Risiko- und Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2017, Seite 111 ff.). Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

REGULIERUNG

Deregulierungsschritt für Endkundenprodukte in Deutschland. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hatte den Entwurf für eine neue Marktanalyse für die Endkundenmärkte bei der EU-Kommission notifiziert, in der sie plante, die zusätzliche Endkundenregulierung für Bündelangebote aufzuheben. Für Telefonanschlüsse ohne Breitband im Bündel sollte die Endkundenregulierung weiter gelten. Nun hat die BNetzA am 13. Juli 2018 die Notifizierung der Marktanalyse zurückgezogen. Eine konkrete Aussage dazu, welchen Inhalt die finale Marktanalyse haben wird, kann derzeit jedoch noch nicht getroffen werden. Die Regulierung von Vorleistungsprodukten bleibt dadurch unverändert.

Änderungen in der Regulierungspolitik und Gesetzgebung -EU-Rechtsrahmen für Telekommunikation. Am 14. September 2016 hat die EU-Kommission Gesetzgebungsvorschläge zur Novellierung des EU-Rechtsrahmens für Telekommunikation veröffentlicht, die im Anschluss zwischen Europäischem Parlament und Rat debattiert wurden. Anfang Juni 2018 wurde eine politische Einigung zum sog. "Europäischen Kodex für Elektronische Kommunikation" erzielt, der die zentralen EU-Regelungen für den Telekommunikationssektor reformiert, v.a. die Preis- und Zugangsregulierung, die Frequenzpolitik, sektorspezifische Verbraucherschutzregeln und die Vorschriften zu Universaldiensten. Wir erwarten, dass die neuen Regeln im November 2018 in Kraft treten werden. Danach werden die Vorschriften in nationales Recht umgesetzt, wofür die Mitgliedsstaaten 24 Monate Zeit haben werden. Einzelne Regelungen treten vorzeitig in Kraft, insbesondere die Preisregulierung der Endkundentarife für Gespräche und SMS in das EU-Ausland, die als Teil einer direkt anwendbaren EU-Verordnung zum 15. Mai 2019 wirksam wird. Für sog. "Netze mit sehr hoher Kapazität" sieht die Einigung im Fall gemeinsamer Investitionen mit Wettbewerbern in Form von offenen Ko-Investment-Modellen die Möglichkeit einer geringeren Regulierung vor. Ko-Investment-Modelle umfassen neben Miteigentum und Ko-Finanzierung auch Vereinbarungen über langfristigen Netzzugang, die bestimmte Voraussetzungen hinsichtlich der Rechtssicherheit und der Mitgestaltungsmöglichkeiten von Wettbewerbern erfüllen. Von der Regelung könnten insbesondere Glasfasernetze bis zum Gebäude (FTTB/FTTH) profitieren. Der neue Rechtsrahmen gibt Regulierungsbehörden neue Kompetenzen, die zu Zugangsverpflichtungen zu allen Netzen unabhängig von beträchtlicher Marktmacht führen (sog. "symmetrische Regulierung"). Im Bereich der Frequenzpolitik erzielt der neue EU-Rechtsrahmen in einzelnen Bereichen mehr Harmonisierung und erhöht damit die Rechtssicherheit bei der Vergabe von MobilfunkFrequenzen, etwa indem er eine Mindestlaufzeit für Lizenzen von 15 Jahren mit einer Verlängerung von weiteren 5 Jahren vorsieht. Beim Verbraucherschutz stehen vollständig harmonisierte Verpflichtungen auf EU-Ebene, die eine zusätzliche, nationale Regulierung ausschließen, verschärften Verpflichtungen in einzelnen Bereichen gegenüber. Insbesondere werden zum 15. Mai 2019 Tarife für Auslandsgespräche und SMS innerhalb der EU bei 19 Cent/Minute sowie 9 Cent/SMS (netto) für 5 Jahre begrenzt.

Geplante Änderung des Telekommunikationsgesetzes nach Bundesverfassungsgerichts-Beschluss. Gemäß einem Änderungsvorschlag, der am 18. Juli 2018 im Bundeskabinett beschlossen wurde, kann es der Deutschen Telekom zukünftig möglich sein, im Fall einer erfolgreichen Klage gegen einen Entgeltbeschluss der BNetzA auch rückwirkend höhere Entgelte zumindest bei großen Wettbewerbern einfordern zu können. Bislang ist dies nur unter sehr restriktiven Umständen möglich gewesen. Die Gesetzesänderung war aufgrund eines Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts notwendig geworden, der die bisherige Regelung als verfassungswidrig eingestuft hatte. Der Entwurf bedarf noch der Zustimmung des Bundestages. Mit dem Inkrafttreten ist im zweiten Halbjahr 2018 zu rechnen.

RECHTSVERFAHREN

Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der Vergleich wurde Anfang Juli 2018 notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt. Die Mautschiedsverfahren sind damit abgeschlossen. In dem vereinbarten Vergleich mit einem Gesamtvolumen von rund 3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik Deutschland erbrachte Leistungen einbezogen. Von der Daimler Financial Services AG und der Deutsche Telekom AG sind abschließende Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten.

Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im von der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren wurde die Berufung der Klägerinnen mit Urteil vom 14. März 2018 durch das Oberlandesgericht Düsseldorf zurückgewiesen. Die Revision wurde nicht zugelassen. Die Klägerinnen haben gegen die Entscheidung Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof eingelegt.

EINSCHÄTZUNG ZUR GESAMTRISIKOSITUATION

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem RisikoManagement-System, wie auch nach Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen Risiken absehbar, die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährden könnten.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

KONZERN-BILANZ

AKTIVA

in Mio. €

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30.06.2018 31.12.2017 Veränderung Veränderung in % 30.06.2017
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 20.213 20.392 (179) (0,9) 17.808
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.943 3.312 (369) (11,1) 2.441
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 8.921 9.723 (802) (8,2) 9.161
Vertragsvermögenswerte 1.715 n.a. n.a. n.a. n.a.
Ertragsteuerforderungen 283 236 47 19,9 181
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.585 3.329 (744) (22,3) 2.116
Vorräte 1.571 1.985 (414) (20,9) 1.729
Übrige Vermögenswerte 2.020 1.646 374 22,7 1.975
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 175 161 14 8,7 204
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 119.536 120.943 (1.407) (1,2) 123.682
Immaterielle Vermögenswerte 63.636 62.865 771 1,2 64.809
Sachanlagen 47.844 46.878 966 2,1 46.203
Aktivierte Vertragskosten 1.445 n.a. n.a. n.a. n.a.
Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 568 651 (83) (12,7) 606
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.812 5.716 (3.904) (68,3) 6.417
Aktive latente Steuern 3.299 4.013 (714) (17,8) 4.898
Übrige Vermögenswerte 930 819 111 13,6 748
BILANZSUMME 139.749 141.334 (1.585) (1,1) 141.490


Passiva

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30.06.2018 31.12.2017 Veränderung Veränderung in % 30.06.2017
KURZFRISTIGE SCHULDEN 23.454 27.366 (3.912) (14,3) 27.200
Finanzielle Verbindlichkeiten 6.708 8.358 (1.650) (19,7) 10.351
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 8.924 10.971 (2.047) (18,7) 8.735
Ertragsteuerverbindlichkeiten 353 224 129 57,6 358
Sonstige Rückstellungen 2.784 3.372 (588) (17,4) 2.796
Übrige Schulden 2.823 4.440 (1.617) (36,4) 4.959
Vertragsverbindlichkeiten 1.861 n.a. n.a. n.a. n.a.
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen -
-
-
n.a. 0
LANGFRISTIGE SCHULDEN 74.892 71.498 3.394 4,7 75.696
Finanzielle Verbindlichkeiten 54.554 49.171 5.383 10,9 50.638
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 5.650 8.375 (2.725) (32,5) 8.113
Sonstige Rückstellungen 3.143 3.155 (12) (0,4) 3.215
Passive latente Steuern 7.500 6.967 533 7,7 9.582
Übrige Schulden 3.473 3.831 (358) (9,3) 4.148
Vertragsverbindlichkeiten 573 n.a. n.a. n.a. n.a.
SCHULDEN 98.346 98.864 (518) (0,5) 102.896
EIGENKAPITAL 41.403 42.470 (1.067) (2,5) 38.594
Gezeichnetes Kapital 12.189 12.189 0 n.a. 12.189
Eigene Anteile (49) (49) 0 n.a. (49)

12.141 12.140 1 0,0 12.140
Kapitalrücklage 54.573 55.010 (437) (0,8) 54.574
Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag (37.635) (38.750) 1.115 2,9 (38.622)
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis (944) (1.127) 183 16,2 (558)
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 1.487 3.461 (1.974) (57,0) 1.621
ANTEILE DER EIGENTÜMER DES MUTTERUNTERNEHMENS 29.621 30.734 (1.113) (3,6) 29.155
Anteile anderer Gesellschafter 11.782 11.737 45 0,4 9.439
BILANZSUMME 139.749 141.334 (1.585) (1,1) 141.490



Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff.

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

in Mio. €

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Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in % H1 2018 H1 2017 Veränderung in %
UMSATZERLÖSE 18.367 18.890 (2,8) 36.291 37.537 (3,3)
davon: nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträge 1 n.a. n.a. 2 n.a. n.a.
Sonstige betriebliche Erträge 339 479 (29,2) 711 1.250 (43,1)
Bestandsveränderungen 0 (6) n.a. 1 34 (97,1)
Aktivierte Eigenleistungen 582 563 3,4 1.141 1.105 3,3
Materialaufwand (8.964) (9.281) 3,4 (17.682) (18.593) 4,9
Personalaufwand (4.162) (3.824) (8,8) (8.219) (7.788) (5,5)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (605) (835) 27,5 (1.418) (1.596) 11,2
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten (110) n.a. n.a. (216) n.a. n.a.
Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten (10) n.a. n.a. (20) n.a. n.a.
Sonstiges (485) (835) 41,9 (1.182) (1.596) 25,9
Abschreibungen (3.204) (3.156) (1,5) (6.302) (6.347) 0,7
BETRIEBSERGEBNIS 2.352 2.830 (16,9) 4.523 5.601 (19,2)
Zinsergebnis (531) (511) (3,9) (953) (1.148) 17,0
Zinserträge 60 94 (36,2) 129 169 (23,7)
Zinsaufwendungen (591) (605) 2,3 (1.081) (1.318) 18,0
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen (599) 3 n.a. (529) 7 n.a.
Sonstiges Finanzergebnis (56) (445) 87,4 (114) (1.851) 93,8
FINANZERGEBNIS (1.185) (953) (24,3) (1.596) (2.993) 46,7
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 1.167 1.877 (37,8) 2.927 2.609 12,2
Ertragsteuern (370) (686) 46,1 (864) (608) (42,1)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 797 1.192 (33,1) 2.063 2.001 3,1
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) 495 874 (43,4) 1.487 1.621 (8,3)
Anteile anderer Gesellschafter 302 317 (4,7) 576 380 51,6


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Gesamtjahr 2017
UMSATZERLÖSE 74.947
davon: nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträge n.a.
Sonstige betriebliche Erträge 3.819
Bestandsveränderungen 21
Aktivierte Eigenleistungen 2.292
Materialaufwand (38.161)
Personalaufwand (15.504)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (3.444)
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten n.a.
Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten n.a.
Sonstiges (3.444)
Abschreibungen (14.586)
BETRIEBSERGEBNIS 9.383
Zinsergebnis (2.197)
Zinserträge 320
Zinsaufwendungen (2.517)
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 76
Sonstiges Finanzergebnis (2.269)
FINANZERGEBNIS (4.390)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 4.994
Ertragsteuern 558
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 5.551
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) 3.461
Anteile anderer Gesellschafter 2.090


Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff.

ERGEBNIS JE AKTIE

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Q2 2018 Q2 2017 Veränderung in % H1 2018 H1 2017 Veränderung in %
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) Mio. € 495 874 (43,4) 1.487 1.621 (8,3)
Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert Mio. Stück 4.761 4.669 2,0 4.761 4.669 2,0
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT € 0,10 0,19 (47,4) 0,31 0,35 (11,4)


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Gesamtjahr 2017
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) Mio. € 3.461
Gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien unverwässert/verwässert Mio. Stück 4.703
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT € 0,74


KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

in Mio. €

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Q2 2018 Q2 2017 Veränderung H1 2018 H1 2017 Veränderung
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 797 1.192 (395) 2.063 2.001 62
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziertwerden





Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumentena 14 n.a. n.a. (647) n.a. n.a.
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen (142) 207 (349) (141) 326 (467)
Neubewertung im Rahmen von Unternehmenserwerben 0 0 0 0 0 0
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 0 0 0 0 0 0
Sonstige direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 62 (65) 127 57 (103) 160

(66) 142 (208) (732) 223 (954)
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziertwerden,wenn bestimmte Gründe vorliegen





Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe





Erfolgswirksame Änderung (1) 0 (1) (1) 0 (1)
Erfolgsneutrale Änderung 1.102 (1.171) 2.273 486 (1.249) 1.735
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswertena,b





Erfolgswirksame Änderung n.a. 2 n.a. n. a. 3 n.a.
Erfolgsneutrale Änderung n.a. 21 n.a. n. a. 20 n.a.
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von gehaltenen Fremdkapitalinstrumentena





Erfolgswirksame Änderung (32) n.a. n.a. (35) n.a. n.a.
Erfolgsneutrale Änderung (16) n.a. n.a. 3 n.a. n.a.
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumentena,c





Erfolgswirksame Änderung n.a. 205 n.a. n. a. 266 n.a.
Erfolgsneutrale Änderung n.a. (149) n.a. n. a. (92) n.a.
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (designierte Risikokomponenten)a





Erfolgswirksame Änderung (91) n.a. n.a. (46) n.a. n.a.
Erfolgsneutrale Änderung 59 n.a. n.a. (53) n.a. n.a.
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Kosten der Absicherung)a,d





Erfolgswirksame Änderung 0 n.a. n.a. 0 n.a. n.a.
Erfolgsneutrale Änderung 29 n.a. n.a. 63 n.a. n.a.
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen





Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 0 0 0
Erfolgsneutrale Änderung 0 0 0 7 (1) 8
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 10 (19) 29 20 (56) 76

1.060 (1.111) 2.170 445 (1.109) 1.554
SONSTIGES ERGEBNIS 995 (969) 1.963 (288) (886) 598
GESAMTERGEBNIS 1.791 223 1.567 1.776 1.115 661
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens 1.045 312 733 969 1.212 (243)
Anteile anderer Gesellschafter 747 (89) 836 807 (97) 904


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Gesamtjahr 2017
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 5.551
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziertwerden
Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumentena n.a.
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 116
Neubewertung im Rahmen von Unternehmenserwerben 0
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 0
Sonstige direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (19)

97
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziertwerden,wenn bestimmte Gründe vorliegen
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe
Erfolgswirksame Änderung 0
Erfolgsneutrale Änderung (2.196)
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswertena,b
Erfolgswirksame Änderung 7
Erfolgsneutrale Änderung 27
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von gehaltenen Fremdkapitalinstrumentena
Erfolgswirksame Änderung n.a.
Erfolgsneutrale Änderung n.a.
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumentena,c
Erfolgswirksame Änderung 450
Erfolgsneutrale Änderung (270)
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (designierte Risikokomponenten)a
Erfolgswirksame Änderung n.a.
Erfolgsneutrale Änderung n.a.
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Kosten der Absicherung)a,d
Erfolgswirksame Änderung n.a.
Erfolgsneutrale Änderung n.a.
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen
Erfolgswirksame Änderung 0
Erfolgsneutrale Änderung 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (58)

(2.040)
SONSTIGES ERGEBNIS (1.943)
GESAMTERGEBNIS 3.608
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens 2.340
Anteile anderer Gesellschafter 1.268


a Für die gemäß IAS 1 neu auszuweisenden Posten des IFRS 9 nimmt die Deutsche Telekom das Wahlrecht in Anspruch, auf die Angabe von Vorjahresvergleichszahlen zu verzichten.
b Die Bewertungskategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" des IAS 39 war letztmalig zum 31. Dezember 2017 anzuwenden.
c Die Wertänderungen der Kosten der Absicherung wurden letztmalig zum 31. Dezember 2017 unter IAS 39 als Teil der Wertänderungen der Sicherungsinstrumente ausgewiesen. Nach IFRS 9 werden die Wertänderungen der Kosten der Absicherung gesondert im Eigenkapital erfasst.
d Im Geschäftsjahr 2018 bestehen die Kosten der Absicherung ausschließlich aus Währungsbasis-Spreads (Cross Currency Basis Spreads); siehe Angaben zu Finanzinstrumenten, Seite 49 ff.


KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

in Mio. €

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Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens

Bezahltes Eigenkapital Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis

Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Kapitalrücklage Gewinnrücklagen einschl. Ergebnisvortrag Konzern-Überschuss/ (-fehlbetrag) Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe
STAND ZUM 1. JANUAR 2017 11.973 (50) 53.356 (38.727) 2.675 (371)
Veränderung Konsolidierungskreis





Transaktionen mit Eigentümern

(47)

(6)
Gewinnvortrag


2.675 (2.675)
Dividendenausschüttung


(2.794)

Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG 216
1.175


Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung

90


Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien
1
3

Überschuss/ (Fehlbetrag)



1.621
Sonstiges Ergebnis


221
(770)
GESAMTERGEBNIS





Transfer in Gewinnrücklagen





STAND ZUM 30. JUNI 2017 12.189 (49) 54.574 (38.622) 1.621 (1.147)
STAND ZUM 1. JANUAR 2018 12.189 (49) 55.010 (38.750) 3.461 (1.729)
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften


1.449

Veränderung Konsolidierungskreis





Transaktionen mit Eigentümern

(550) 1
(12)
Gewinnvortrag


3.461 (3.461)
Dividendenausschüttung


(3.083)

Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG





Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung

112


Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien
1
2

Überschuss/ (Fehlbetrag)



1.487
Sonstiges Ergebnis


(83)
246
GESAMTERGEBNIS





Transfer in Gewinnrücklagen


(633)

STAND ZUM 30. JUNI 2018 12.189 (49) 54.573 (37.635) 1.487 (1.495)


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Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens

Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis

Neubewertungsrücklage Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (IAS 39) Eigenkapitalinstrumente zum
beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9)
Fremdkapitalinstrumente zum
beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9)
Sicherungsinstrumente (IAS 39) Sicherungsinstrumente: designierte
Risikokomponenten (IFRS 9)
STAND ZUM 1. JANUAR 2017 (60) 69 n. a. n. a. 609 n. a.
Veränderung Konsolidierungskreis





Transaktionen mit Eigentümern





Gewinnvortrag





Dividendenausschüttung





Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG





Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung





Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien





Überschuss/ (Fehlbetrag)





Sonstiges Ergebnis
22

174
GESAMTERGEBNIS





Transfer in Gewinnrücklagen





STAND ZUM 30. JUNI 2017 (60) 91 n. a. n. a. 783 n. a.
STAND ZUM 1. JANUAR 2018 (60) 101 n. a. n. a. 789 n. a.
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften
(101) 93
(789) 789
Veränderung Konsolidierungskreis





Transaktionen mit Eigentümern

0 2

Gewinnvortrag





Dividendenausschüttung





Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG





Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung





Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien





Überschuss/ (Fehlbetrag)





Sonstiges Ergebnis

(648) (20)
(99)
GESAMTERGEBNIS





Transfer in Gewinnrücklagen 28
644 (6)

STAND ZUM 30. JUNI 2018 (32) n.a. 90 (24) n. a. 689


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Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Summe Anteile anderer Gesellschafter Gesamt KonzernEigenkapital

Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis



Sicherungsinstrumente: Kosten der Absicherung (IFRS 9) At equity bilanzierte Unternehmen Steuern


STAND ZUM 1. JANUAR 2017 n. a. 27 (196) 29.305 9.540 38.845
Veränderung Konsolidierungskreis


- - -
Transaktionen mit Eigentümern


(53) 70 17
Gewinnvortrag


0 - 0
Dividendenausschüttung


(2.794) (122) (2.916)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG


1.391 - 1.391
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung


90 48 138
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien


4 - 4
Überschuss/ (Fehlbetrag)


1.621 380 2.001
Sonstiges Ergebnis
(1) (55) (409) (477) (886)
GESAMTERGEBNIS


1.212 (97) 1.115
Transfer in Gewinnrücklagen


- - -
STAND ZUM 30. JUNI 2017 n. a. 26 (251) 29.155 9.439 38.594
STAND ZUM 1. JANUAR 2018 n. a. 26 (254) 30.734 11.737 42.470
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften

2 1.446 103 1.548
Veränderung Konsolidierungskreis


- 11 11
Transaktionen mit Eigentümern

(1) (559) (772) (1.331)
Gewinnvortrag


0 - 0
Dividendenausschüttung


(3.083) (172) (3.255)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG


- - -
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung


112 67 179
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien


3 - 3
Überschuss/ (Fehlbetrag)


1.487 576 2.063
Sonstiges Ergebnis 63 7 16 (518) 231 (288)
GESAMTERGEBNIS


969 807 1.776
Transfer in Gewinnrücklagen
(35) 1 0 0 0
STAND ZUM 30. JUNI 2018 63 (3) (233) 29.621 11.782 41.403


Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff.

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

in Mio. €

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Gesamtjahr

Q2 2018 Q2 2017 H1 2018 H1 2017 2017
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 1.167 1.877 2.927 2.609 4.994
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 3.204 3.156 6.302 6.347 14.586
Finanzergebnis 1.185 953 1.596 2.993 4.390
Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften - (31) - (550) (537)
Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen - (226) - (226) (226)
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 118 67 230 185 (1.447)
Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen (26) (2) (91) (35) (103)
Veränderung aktives Working Capital (15) (467) 310 (109) (1.874)
Veränderung der Rückstellungen (386) (256) (667) (326) 265
Veränderung übriges passives Working Capital (212) (31) (806) (562) 51
Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern (98) (100) (222) (180) (634)
Erhaltene Dividenden 11 13 173 88 241
Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten - - - - -
OPERATIVER CASHFLOW 4.947 4.955 9.753 10.235 19.706
Gezahlte Zinsen (1.020) (1.141) (1.843) (2.311) (3.783)
Erhaltene Zinsen 465 389 779 635 1.274
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 4.392 4.204 8.689 8.559 17.196
Auszahlungen für Investitionen in




Immaterielle Vermögenswerte (880) (7.984) (1.689) (8.716) (10.345)
Sachanlagen (2.215) (2.256) (4.545) (4.804) (9.149)
Langfristige finanzielle Vermögenswerte (95) (98) (203) (175) (361)
Auszahlungen für die Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen (6) (7) (282) (11) (15)
Einzahlungen aus Abgängen von




Immateriellen Vermögenswerten - 1 1 15 21
Sachanlagen 143 90 304 194 379
Langfristigen finanziellen Vermögenswerten 275 328 299 347 612
Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen - 504 (62) 500 528
Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens 183 2.210 (60) 1.948 1.514
Sonstiges 5 - 5 (1) 2
CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT (2.589) (7.212) (6.233) (10.703) (16.814)
Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 20.750 4.806 34.153 6.315 13.516
Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (23.700) (8.952) (38.868) (17.347) (26.537)
Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 4.442 1.865 6.908 10.013 11.215
Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten - - (21) (10) (10)
Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (3.148) (1.502) (3.148) (1.503) (1.559)
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (197) (165) (402) (361) (715)
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern 1 4 2 18 18
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern (646) (5) (1.417) (93) (522)
Sonstiges - - - - -
CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT (2.499) (3.950) (2.794) (2.970) (4.594)
Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) 22 (155) (31) (194) (226)
Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen - 13 - 3 3
NETTOVERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL (LAUFZEIT BIS 3 MONATE) (675) (7.101) (369) (5.306) (4.435)
BESTAND AM ANFANG DER PERIODE 3.618 9.542 3.312 7.747 7.747
BESTAND AM ENDE DER PERIODE 2.943 2.441 2.943 2.441 3.312


ERHEBLICHE EREIGNISSE UND GESCHÄFTSVORFÄLLE

RECHNUNGSLEGUNG

Der Halbjahres-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vorschriften des § 115 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzern-Zwischenabschluss und einen Konzern-Zwischenlagebericht sowie die Versicherung der gesetzlichen Vertreter nach § 297 Abs. 2 Satz 4, § 315 Abs. 1 Satz 6 Handelsgesetzbuch (HGB). Der KonzernZwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung des WpHG aufgestellt.

STATEMENT OF COMPLIANCE

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2018 ist unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.

Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Halbjahres-Finanzbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017, Geschäftsbericht 2017, Seite 153 ff.

ERSTMALS IN DER BERICHTSPERIODE ANZUWENDENDE NEUE STANDARDS UND INTERPRETATIONEN SOWIE ÄNDERUNGEN VON STANDARDS UND INTERPRETATIONEN, DIE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018 RELEVANT SIND

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Verlautbarung Titel Anwendungspflicht der Deutschen Telekom ab Änderungen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom
IFRS 9 Financial Instruments 01.01.2018 IFRS 9 führt neue Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Finanzinstrumente ein und ersetzt insbesondere IAS 39. Die neuen Regelungen umfassen die Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte in Abhängigkeit von dem jeweils zugrundeliegenden Geschäftsmodell sowie der Zahlungsstromcharakteristika der Instrumente. Die Vorschriften zur Wertminderung sehen die aufwandswirksame Berücksichtigung künftig erwarteter Verluste bereits bei der erstmaligen Erfassung vor und sind neben finanziellen Fremdkapitalinstrumenten auch auf Vertragsvermögenswerte nach IFRS 15 anzuwenden. Die neuen Vorschriften zur Abbildung von Sicherungsbeziehungen ermöglichen u.a. die separate Erfassung der Kosten der Absicherung im sonstigen Konzernergebnis. Die Details der Auswirkungen aus IFRS 9 werden im Anschluss an diese Tabelle erläutert.
IFRS 15 Revenue from Contracts with Customers 01.01.2018 Der Standard sieht ein einheitliches prinzipienbasiertes fünfstufiges Modell für die Erlösermittlung und -erfassung vor, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist. Er ersetzt insbesondere IAS 18 "Revenue" und IAS 11 "Constructi-on Contracts". Bei der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 hat ein Unternehmen den Standard vollständig für die laufende Berichtsperiode anzuwenden. Im Hinblick auf frühere Berichtsperioden werden in den Übergangsvorschriften zwei Optionen gewährt: die vollständige Anwendung von IFRS 15 auf frühere Berichtsperioden (mit bestimmten begrenzten praktischen Vereinfachungen) oder die Beibehaltung der früheren Beträge, die nach den zuvor geltenden Standards berichtet wurden, und Erfassung der kumulierten Auswirkungen aus der Anwendung von IFRS 15 auf alle Verträge, die zu Beginn der Berichtsperiode noch nicht erfüllt waren, als Anpassung des Anfangssaldos des Eigenkapitals zum Zeitpunkt der Erstanwendung (Beginn der laufenden Berichtsperiode). Der Standard hat wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom. Die Details der Auswirkungen aus IFRS 15 werden im Anschluss an diese Tabelle erläutert.
Amendments to IFRS 15 Effective Date of IFRS 15 01.01.2018 Verpflichtende Anwendung von IFRS 15 für ab dem 1. Januar 2018 beginnende jährliche Berichtsperioden. Die Details der Auswirkungen aus IFRS 15 werden im Anschluss an diese Tabelle erläutert.
Amendments to IFRS 15 Clarifications to IFRS 15 01.01.2018 Klarstellungen adressieren folgende Themen zum IFRS 15: • Identifizierung von Leistungsverpflichtungen (wann ein zugesagtes Gut oder eine zugesagte Dienstleistung gegenüber anderen Zusagen im Vertragskontext einzeln abgrenzbar sind). Die Details der Auswirkungen aus IFRS 15 werden im Anschluss an diese Tabelle erläutert.



• Abgrenzung der Prinzipal-Agenten-Verhältnisse, Anwendungsleitlinien zum Konzept des Kontrollübergangs bei der Erbringung von Dienstleistungen durch Dritte.



• Klarstellung der Bedingungen für eine zeitraumbezogene Realisierung der Erlöse aus der Lizenzierung des geistigen Eigentums.



Darüber hinaus wurden weitere Erleichterungen für den Übergang auf IFRS 15 eingefügt.
Amendments to IAS 40 Transfers of Investment Property 01.01.2018 Klarstellung zu den Übertragungen in den oder aus dem Bestand der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IFRS 2 Classification and Measurement of Share-based Payment Transactions 01.01.2018 Klarstellung zur Klassifizierung und Bewertung von Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter Vergütung. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IFRS 4 Applying IFRS 9 Financial Instruments with IFRS 4 Insurance Contracts 01.01.2018 Unternehmen, die unter den Anwendungsbereich von IFRS 4 fallen und für die das Versicherungsgeschäft die vorherrschende Aktivität ist, dürfen übergangsweise auf die Anwendung des IFRS 9 bis zum Inkrafttreten des neuen Standards für Versicherungsverträge verzichten und unterliegen insoweit den Regelungen des IAS 39. Andere Unternehmen, die unter den Anwendungsbereich des IFRS 4 fallen, dürfen bei bestimmten finanziellen Vermögenswerten Unterschiede der nach IFRS 9 zu erfassenden Wertschwankungen und wie diese nach IAS 39 zu erfassen wären im sonstigen Gesamtergebnis anstatt in der GuV erfassen. Keine wesentlichen Auswirkungen.
IFRIC 22 Foreign Currency Transactions and Advance Consideration 01.01.2018 In IFRIC 22 wird klargestellt, welcher Wechselkurs bei der erstmaligen Erfassung einer Fremdwährungstransaktion in der funktionalen Währung eines Unternehmens zu verwenden ist, wenn das Unternehmen Vorauszahlungen leistet oder erhält, bevor der zugehörige Vermögenswert, der Aufwand oder der Ertrag erfasst wird. Maßgeblich für die Ermittlung des Umrechnungskurses für den zugrunde liegenden Vermögenswert, Ertrag oder Aufwand ist der Zeitpunkt, zu dem der aus der Vorauszahlung resultierende nicht monetäre Vermögenswert bzw. die nicht monetäre Schuld erstmals erfasst wird. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Annual Improvements Project Annual Improvements to IFRSs 2014-2016 Cycle 01.01.2018 (nur IFRS 1 und IAS 28) Klarstellungen zahlreicher bereits veröffentlichter Standards. Keine wesentlichen Auswirkungen.


Im Juli 2014 hat der IASB IFRS 9 "Financial Instruments" veröffentlicht. Die Anwendungspflicht gilt für ab dem 1. Januar 2018 beginnende Berichtsperioden. Der Standard führt neue Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Finanzinstrumente ein und ersetzt insbesondere IAS 39.

Die Neuregelungen und die damit verbundenen Änderungen der Bilanzierungsgrundsätze der Deutschen Telekom umfassen im Wesentlichen folgende für die Deutsche Telekom relevante Sachverhalte:

Die neuen Vorschriften zur Klassifizierung von finanziellen Vermögenswerten führen, in Abhängigkeit von dem jeweils zugrunde liegenden Geschäftsmodell, in einigen Fällen zu Änderungen bei Bewertung und Ausweis. Aus der Bewertung von Schuldinstrumenten, insbesondere von für einen möglichen Verkauf vorgesehenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Konzernergebnis mit erfolgswirksamer Umgliederung der kumulierten Gewinne und Verluste bei Abgang ("At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss") ergeben sich im Umstellungszeitpunkt kleinere Effekte. In der fortlaufenden Anwendung können sich Effekte insbesondere aus Veränderungen der künftig für einen möglichen Verkauf vorgesehenen Forderungsvolumina ergeben. Gehaltene Eigenkapitalinstrumente werden auf Ebene des Einzelinstruments unwiderruflich bei der erstmaligen Erfassung einer Bewertungskategorie zugeordnet und bei der Deutschen Telekom grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne erfolgswirksame Umgliederung der kumulierten Gewinne und Verluste bei Abgang (OCI-Option) bewertet.

Aufgrund der neuen Vorschriften zur Wertminderung werden künftig erwartete Verluste teilweise früher aufwandswirksam. Durch die Anwendung des vereinfachten Ansatzes ("Simplified Approach") auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die eine signifikante Finanzierungskomponente enthalten, Leasing-Vermögenswerte sowie durch Wertminderungen auf nach IFRS 15 ab dem 1. Januar 2018 erstmalig zu erfassende Vertragsvermögenswerte ("Contract Assets") wird sich der Bestand an Wertminderungen geringfügig erhöhen. In der fortlaufenden Anwendung können sich Effekte aus einer veränderten Geschäftsentwicklung (z. B. Mengen- und Preisänderungen) sowie Änderungen von Geschäftsmodellen ergeben, soweit sich diese im Bestand an langfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerten niederschlagen.

Die Sicherungsbeziehungen werden nach den Regeln des IFRS 9 abgebildet. Aus dem Übergang bestehender Sicherungsbeziehungen auf die neuen Regeln ergeben sich keine wesentlichen Effekte. Cashflow Hedges zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken wurden mit Übergang auf die Regelungen des IFRS 9 aufgelöst und neu designiert, um künftig die Möglichkeit zur Erfassung der Kosten der Absicherung im sonstigen Konzernergebnis nutzen zu können. Die übrigen Sicherungsbeziehungen werden unverändert fortgeführt.

Die Deutsche Telekom wendet das Wahlrecht zur vereinfachten Erstanwendung an. Der kumulierte Effekt aus der Umstellung wird erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Vergleichszahlen der Vorjahresperioden werden nicht angepasst, sondern stattdessen die Veränderungen von Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden Periode erläutert.

Aus der Umstellung auf IFRS 9 ergeben sich zum 1. Januar 2018 im Wesentlichen folgende in den Gewinnrücklagen unter Einbeziehung der dazugehörigen auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten kumulierte Anpassungseffekte vor Berücksichtigung latenter Steuern:

in Mio. €

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Erhöhung Wertminderung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 123
Wertminderung auf die nach IFRS 15 erstmalig angesetzten Vertragsvermögenswerte 27

150


Für die weiteren Angaben zur erstmaligen Anwendung von IFRS 9 verweisen wir auf die Ausführungen unter den Angaben zu Finanzinstrumenten, Seite 49 ff.

Im Mai 2014 hat der IASB IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" veröffentlicht. Die Anwendungspflicht gilt für ab dem 1. Januar 2018 beginnende Berichtsperioden. Der Standard sieht ein einheitliches prinzipienbasiertes fünfstufiges Modell für die Erlösermittlung und -erfassung vor, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist. Er ersetzt insbesondere IAS 18 "Revenue" und IAS 11 "Construction Contracts" und hat wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom. Insbesondere betreffen die Neuregelungen und die damit verbundenen Änderungen der Bilanzierungsgrundsätze der Deutschen Telekom - abhängig vom konkreten Geschäftsmodell - die folgenden Sachverhalte:

Bei Mehrkomponentengeschäften (z.B. Mobilfunk-Vertrag plus Mobiltelefon) wird der Gesamttransaktionspreis des kombinierten Vertrags auf der Grundlage der anteiligen Einzelveräußerungspreise auf die einzelnen, separaten Leistungsverpflichtungen aufgeteilt, d. h., der Einzelveräußerungspreis jeder einzelnen Komponente wird ins Verhältnis zur Summe der Einzelveräußerungspreise der vertraglichen Leistungsverpflichtungen gesetzt. Im Gegensatz zur bisherigen Bilanzierung wird der anteilige Einzelveräußerungspreis einer einzelnen Komponente und damit der realisierte Umsatz für diese Bewertungseinheit nicht mehr auf den Teil der vom Kunden zu erbringenden Gegenleistung für das gesamte Mehrkomponentengeschäft beschränkt, dessen Zahlung nicht von der Erbringung weiterer Leistungen abhängig ist (sog. "Contingent Revenue Cap"). Im Ergebnis führte dies dazu, dass der zu realisierende Umsatz für vorab gelieferte Produkte (z. B. Mobilfunk-Endgeräte), die in Kombination mit einem langfristigen Service-Vertrag zu einem subventionierten Preis verkauft werden, letztlich durch diesen subventionierten Preis begrenzt wurde. Unter IFRS 15 fällt diese Begrenzung weg, d.h., im Falle von vorab gelieferten subventionierten Produkten ist ein größerer Teil der Gesamtvergütung der vorab gelieferten Komponente (Mobiltelefon) zuzurechnen, sodass nach der neuen Regelung Umsatzerlöse früher zu erfassen sind. In der Bilanz führt dies zum Ansatz eines Vertragsvermögenswerts ("Contract Asset"), d. h. einer rechtlich noch nicht entstandenen Forderung aus dem Kundenvertrag. Der Vertragsvermögenswert wird über die verbleibende Vertragsdauer aufgelöst und mindert - verglichen mit den in Rechnung gestellten Beträgen - die Umsatzerlöse der übrigen Leistungsverpflichtungen (hier: Mobilfunk-Service).

Gleichzeitig hat dies eine Erhöhung der Umsätze aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren zulasten der Umsätze aus der Erbringung von Dienstleistungen zur Folge.

Der Umfang der oben beschriebenen Änderungen aus der Erstanwendung von IFRS 15 hängt wesentlich von den Geschäftsmodellen der jeweiligen Tochtergesellschaft ab. Während im operativen Segment Deutschland der Verkauf von subventionierten Endgeräten im Zusammenhang mit dem Abschluss von Service-Verträgen im Privatkundengeschäft weiterhin üblich ist, werden in den operativen Segmenten USA und zum Teil Europa Endgeräte nicht oder nur in geringem Umfang rabattiert verkauft, sondern dem Kunden stattdessen Ratenzahlungs- oder Leasing-Modelle angeboten.

Bereitstellungsentgelte und andere vorab geleistete Einmalzahlungen des Kunden, die keine Gegenleistung für eine separate Leistungsverpflichtung darstellen, werden als Vertragsverbindlichkeit abgegrenzt und grundsätzlich über die (verbleibende) Vertragsdauer umsatzwirksam erfasst.

Aufwendungen für Vertriebsprovisionen (Vertragskosten) sind zu aktivieren und über die geschätzte Kundenbindungsdauer zu verteilen. Die Aufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung der Deutschen Telekom nicht unter den planmäßigen Abschreibungen, sondern - abhängig vom Vertriebskanal - als Materialaufwand oder Personalaufwand ausgewiesen.

Im indirekten Vertriebskanal werden explizite oder implizit in Provisionszahlungen an Dritthändler enthaltene Kostenerstattungen für durch den Händler gewährte Endgerätesubventionen nicht als Aufwand, sondern als Minderung der Service-Umsätze über die Vertragslaufzeit bilanziert. Damit wird sichergestellt, dass die Höhe der Service-Umsätze gegenüber Endkunden für identische Tarife nicht von der Art des Vertriebskanals abhängt.

Zum Erstanwendungszeitpunkt erhöhen sich die Bilanzsumme sowie das Eigenkapital aufgrund der Aktivierung von Vertragsvermögenswerten und Vertragskosten bei noch nicht vollständig erfüllten Verträgen.

Im Falle der Einräumung von "wesentlichen Rechten", wie z. B. der Gewährung von zusätzlichen Rabatten für den künftigen Erwerb von weiteren Produkten, ist ein Teil des Transaktionspreises als Vertragsverbindlichkeit abzugrenzen und erst mit Erfüllung oder Verfall dieses zusätzlichen Leistungsversprechens als Umsatz zu erfassen.

Vertragsverbindlichkeiten (die auch bisher schon als abgegrenzte Erlöse passiviert wurden) sind je Kundenvertrag mit Vertragsvermögenswerten zu saldieren.

Bei der Beurteilung, ob die Deutsche Telekom Produkte für eigene Rechnung (Prinzipal = Bruttoumsatz) oder für fremde Rechnung (Agent = Nettoumsatz) verkauft, ergeben sich keine wesentlichen Veränderungen für die derzeit bestehenden Vereinbarungen.

Die Deutsche Telekom macht bezüglich IFRS 15 von den folgenden Bilanzierungswahlrechten Gebrauch:

Die Deutsche Telekom wendet das Wahlrecht zur vereinfachten Erstanwendung an und beschränkt dabei die rückwirkende Anwendung von IFRS 15 auf Verträge, die zum Erstanwendungszeitpunkt noch nicht vollständig erfüllt sind. Die zum 1. Januar 2018 noch nicht vollständig erfüllten Verträge werden so bilanziert, als wären sie von Beginn an entsprechend IFRS 15 angesetzt worden. Der kumulierte Effekt aus der Umstellung wird erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Vergleichszahlen der Vorjahresperioden werden nicht angepasst, sondern stattdessen die Veränderungen von Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden Periode erläutert, die aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 resultieren.

Eine signifikante Finanzierungskomponente bleibt für die Höhe und den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung unberücksichtigt, wenn die Zeitspanne zwischen der Übertragung eines zugesagten Guts oder einer zugesagten Dienstleistung auf den Kunden und der Bezahlung dieses Guts oder dieser Dienstleistung durch den Kunden maximal ein Jahr beträgt.

Vertragskosten, deren Abschreibungszeitraum nicht mehr als ein Jahr betragen würde, werden grundsätzlich sofort als Aufwand erfasst.

Insgesamt stellen sich die zum 1. Januar 2018 durch IFRS 15 auf Bilanzposten vorgenommenen Anpassungen wie folgt dara :

in Mio. €

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Buchwert nach IAS 18/1 AS 11 31.12.2017 Neubewertungen Reklassifizierungen Buchwert nach IFRS 15 01.01.2018
AKTIVA



KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE



Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungenb 9.723 (163) (150) 9.410
Vertragsvermögenswerteb - 1.622 150 1.772
Ertragsteuerforderungen 236 (1) - 235
Übrige Vermögenswerte 1.646 (43) - 1.603
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE



Aktivierte Vertragskosten - 1.128 48 1.176
Aktive latente Steuern 4.013 27 - 4.040
Übrige Vermögenswerte 819 (78) (48) 693
PASSIVA



KURZFRISTIGE SCHULDEN



Finanzielle Verbindlichkeiten 8.358 9 (1) 8.366
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 10.971 0 (38) 10.933
Ertragsteuerverbindlichkeiten 224 29 - 253
Sonstige Rückstellungen 3.372 (19) (48) 3.305
Übrige Schulden 4.440 (209) (1.612) 2.619
Vertragsverbindlichkeiten - 212 1.699 1.911
LANGFRISTIGE SCHULDEN



Passive latente Steuern 6.967 663 - 7.630
Übrige Schulden 3.831 (322) (212) 3.297
Vertragsverbindlichkeiten - 351 212 563
EIGENKAPITAL



Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag zuzüglich Anteile anderer Gesellschaften (27.013) 1.778 0 (25.235)


a In der vorstehenden Übersicht sind ausschließlich die von den Änderungen aus der Erstanwendung von IFRS 15 betroffenen Bilanzposten enthalten.
b Buchwerte zum 1. Januar 2018 sind vor den nach IFRS 9 auf Vertragsvermögenswerte erfassten Wertminderungen dargestellt. Wir verweisen auf die Erläuterungen zur erstmaligen Anwendung von IFRS 9 in diesem Kapitel.
c Aus Vereinfachungsgründen zusammengefasst für die Darstellung des erfolgsneutral im Eigenkapital zu erfassenden kumulierten Effekts aus der Umstellung auf IFRS 15.


Die Neubewertungseffekte resultieren im Wesentlichen aus dem erstmaligen Ansatz von

Vertragsvermögenswerten in Höhe von 1,6 Mrd. €, die nach IFRS 15 zu einer früheren Erfassung von Umsätzen, insbesondere aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren, geführt hätten,

abgegrenzten Vertragskosten in Höhe von 1,1 Mrd. €, die nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Vertriebsaufwendungen geführt hätten, sowie

Vertragsverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 0,6 Mrd. €, die nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Umsätzen geführt hätten.

Unter Berücksichtigung latenter Steuern von insgesamt 0,6 Mrd. € (netto) sowie weiterer kleinerer Effekte ergibt sich aus der Umstellung zum 1. Januar 2018 ein in den Gewinnrücklagen unter Einbeziehung der dazugehörigen auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten zu erfassender erhöhender kumulierter Effekt von insgesamt 1,8 Mrd. €.

Die Reklassifizierungen betreffen im Wesentlichen folgende Sachverhalte:

Die zum 31. Dezember 2017 unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen enthaltenen nach IAS 11 bilanzierten Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in Höhe von 0,2 Mrd. € werden nach IFRS 15 als Vertragsvermögenswerte klassifiziert.

Die zum 31. Dezember 2017 unter den übrigen Schulden enthaltenen abgegrenzten Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt 1,8 Mrd. € sind als Vertragsverbindlichkeiten nach IFRS 15 ausgewiesen.

Aufgrund der zuvor beschriebenen Neubewertungen erhöhten sich die Buchwerte der nach IAS 36 einem Werthaltigkeitstest zu unterziehenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zum Zeitpunkt der Erstanwendung von IFRS 15 am 1. Januar 2018. Die Buchwerterhöhung führte bei den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten Rumänien und Polen im operativen Segment Europa sowie bei der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Niederlande im operativen Segment Group Development dazu, dass der jeweilige Buchwert entsprechend über dem jeweiligen erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten lag. Infolgedessen war eine erfolgsneutrale Wertminderung der dort erfassten Geschäfts- und Firmenwerte zum 1. Januar 2018 in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € vorzunehmen. Wir verweisen auf die Erläuterungen in den Angaben zu den immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, Seite 43.

Vergleichsangaben für die von der Erstanwendung des IFRS 15 betroffenen Abschlussposten

In den nachfolgenden Übersichten sind relevante Abschlussposten zum 30. Juni 2018 nach IFRS 15 sowie nach bisheriger Bilanzierung gemäß IAS 18/IAS 11 und die dazugehörigen Interpretationen enthalten:

in Mio. €

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IFRS 15 30.06.2018 IAS 18/IAS 11 30.06.2018 Veränderung
AKTIVA


KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE


Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 8.921 9.269 (348)
Vertragsvermögenswerte 1.715 0 1.715
Ertragsteuerforderungen 283 284 (1)
Übrige Vermögenswerte 2.020 2.093 (73)
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE


Aktivierte Vertragskosten 1.445 0 1.445
Aktive latente Steuern 3.299 3.952 (653)
Übrige Vermögenswerte 930 1.049 (119)
PASSIVA


KURZFRISTIGE SCHULDEN


Finanzielle Verbindlichkeiten 6.708 6.728 (20)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 8.924 8.930 (6)
Ertragsteuerverbindlichkeiten 353 347 6
Sonstige Rückstellungen 2.784 2.855 (71)
Übrige Schulden 2.823 4.593 (1.770)
Vertragsverbindlichkeiten 1.861 0 1.861
LANGFRISTIGE SCHULDEN


Passive latente Steuern 7.500 7.440 60
Übrige Schulden 3.473 4.047 (574)
Vertragsverbindlichkeiten 573 0 573
EIGENKAPITAL


Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag und Konzernüberschuss zuzüglich Anteile anderer Gesellschafter (24.366) (26.261) 1.895


In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen wären nach IAS 18/IAS 11 bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung enthalten, welche nach IFRS 15 in den Vertragsvermögenswerten ausgewiesen werden.

Aus der Umstellung auf IFRS 15 resultieren der erstmalige Ansatz und die Fortschreibung von Vertragsvermögenswerten. Ebenfalls resultieren aus der Umstellung auf IFRS 15 der erstmalige Ansatz und die Fortschreibung von aktivierten Vertragskosten.

In den übrigen Schulden wären nach IAS 18/IAS 11 abgegrenzte Umsatzerlöse enthalten, welche nach IFRS 15 als Vertragsverbindlichkeiten ausgewiesen bzw. mit Vertragsvermögenswerten saldiert werden.

Die Wertunterschiede beim Ansatz der aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus den IFRS 15 Neubewertungseffekten im Zusammenhang mit der Erstanwendung und deren Fortschreibung im ersten Halbjahr 2018.

in Mio. €

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IFRS 15 H1 2018 IAS 18/IAS 11 H1 2018 Veränderung
UMSATZERLÖSE 36.291 36.362 (71)
Sonstige betriebliche Erträge 711 711 0
Bestandsveränderungen 1 1 0
Aktivierte Eigenleistungen 1.141 1.141 0
Materialaufwand (17.682) (17.870) 188
Personalaufwand (8.219) (8.280) 61
Sonstige betriebliche Aufwendungen (1.418) (1.411) (7)
Abschreibungen (6.302) (6.302) 0
BETRIEBSERGEBNIS 4.523 4.352 171
Zinsergebnis (953) (945) (8)
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen (529) (529) 0
Sonstiges Finanzergebnis (114) (114) 0
FINANZERGEBNIS (1.596) (1.588) (8)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 2.927 2.764 163
Ertragsteuern (864) (818) (46)
UBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 2.063 1.946 117


Ohne Berücksichtigung von IFRS 15 lägen die Umsatzerlöse bei 36,4 Mrd. € und wären damit 0,1 Mrd. € höher ausgefallen. Dieser Effekt resultiert im Wesentlichen aus der umsatzwirksamen Fortschreibung der aktivierten Vertragsvermögenswerte und passivierten Vertragsverbindlichkeiten über die (verbleibende) Vertragsdauer im ersten Halbjahr 2018. Hierin enthalten sind auch im indirekten Vertriebskanal in Provisionszahlungen an Dritthändler enthaltene Kostenerstattungen für durch den Händler gewährte Endgerätesubventionen, die nicht mehr als Aufwand, sondern nunmehr als Minderung der Service-Umsätze über die Vertragslaufzeit erfasst werden.

Die Material- und Personalaufwendungen lägen ohne Berücksichtigung von IFRS 15 bei 17,9 Mrd. € bzw. 8,3 Mrd. € und wären damit insgesamt 0,2 Mrd. € höher ausgefallen. Dieser Effekt resultiert aus der Aktivierung von Aufwendungen für Vertriebsprovisionen, die nach IAS 18/IAS 11 sofort aufwandswirksam im Materialaufwand (Händlerprovisionen) bzw. Personalaufwand (Mitarbeiterprovisionen) erfasst worden wären. Er wurde nur teilweise durch die aufwandswirksame Fortschreibung aktivierter Aufwendungen für Vertriebsprovisionen im ersten Halbjahr 2018 kompensiert.

VERÖFFENTLICHTE, ABER NOCH NICHT ANZUWENDENDE STANDARDS, INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN

Im Januar 2016 hat der IASB IFRS 16 "Leases" veröffentlicht. Dieser ist erstmalig für Geschäftsjahre anzuwenden, die ab dem 1. Januar 2019 beginnen. Ab dem Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des neuen Leasing-Standards wird sich der Konzernabschluss der Deutschen Telekom in wesentlichen Teilen ändern, insbesondere die Ertragslage, der operative Cashflow, die Bilanzsumme sowie die Darstellung der Vermögens- und Finanzlage.

Die Deutsche Telekom wird den neuen Leasing-Standard nicht vollständig retrospektiv anwenden, sondern die entsprechende Erleichterungsvorschrift auf Leasing-Nehmerseite nutzen ("modifizierte retrospektive Methode"). Zahlungsverpflichtungen aus bisherigen Operating Leasing-Verhältnissen (siehe Geschäftsbericht 2017, Angabe 33 "Leasing-Verhältnisse" des Konzern-Anhangs, Seite 226 f.) werden mit Übergang auf die neue Regelung mit dem entsprechenden Grenzfremdkapitalzinssatz abgezinst. Der hieraus resultierende Barwert wird als Leasing-Verbindlichkeit passiviert. Die Nutzungsrechte werden in Höhe der Leasing-Verbindlichkeit angesetzt, gemindert um den Betrag der vorausgezahlten bzw. passivisch abgegrenzten Leasing-Zahlungen.

Hinsichtlich der nach IFRS 16 bestehenden Wahlrechte und Erleichterungsvorschriften wählt die Deutsche Telekom voraussichtlich die folgende Vorgehensweise:

Nutzungsrechte und Leasing-Verbindlichkeiten werden gesondert in der Bilanz ausgewiesen.

Die Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften des IFRS 16 werden vollumfänglich auch auf kurzfristige Leasing-Verhältnisse und Leasing-Verhältnisse, bei denen der angemietete Vermögenswert von geringem Wert ist, angewendet.

In Verträgen, die neben Leasing-Komponenten auch Nicht-LeasingKomponenten enthalten, wird keine Trennung vorgenommen. Jede Leasing-Komponente wird zusammen mit den dazugehörigen übrigen Leistungskomponenten als ein Leasing-Verhältnis abgebildet.

IFRS 16 wird auf die Mehrzahl der Leasing-Verhältnisse über immaterielle Vermögenswerte nicht angewendet.

Die Deutsche Telekom erwartet die nachfolgenden wesentlichen Auswirkungen aus der Anwendung von IFRS 16, abhängig davon, ob die Deutsche Telekom Kunde oder Lieferant der Vereinbarung ist bzw. wie die jeweiligen Vertragsfakten in den unterschiedlichen Geschäftsmodellen in unseren operativen Segmenten ausgestaltet sind:

Der Großteil der Leasing-Zahlungen entfällt auf die Anmietung von Mobilfunk-Standorten (Grund und Boden, Plätze an MobilfunkMasten bzw. Dachflächen), Netzwerk-Infrastruktur sowie auf Ge-bäudeanmietung für administrative oder technische Zwecke.

Zahlungsverpflichtungen für Operating Leasing-Verhältnisse, die unter der Altregelung im Konzern-Anhang anzugeben sind, werden künftig als Nutzungsrechte und Leasing-Verbindlichkeiten erfasst.

Die Deutsche Telekom erwartet eine signifikante Erhöhung der Bilanzsumme zum Erstanwendungszeitpunkt, die auf die Aktivierung der Nutzungsrechte und die Passivierung der Leasing-Verbindlichkeiten zurückzuführen ist. Die Erhöhung der Leasing-Verbindlichkeiten hat eine entsprechende Zunahme der Netto-Finanzverbindlichkeiten zur Folge. Aufgrund wesentlicher bestehender Salden von Verbindlichkeiten aus Straight line lease nach IAS 17, welche nach IFRS 16 von den Nutzungsrechten abzuziehen sind, werden die nach IFRS 16 aktivierten Nutzungsrechte im Vergleich zu den Leasing-Verbindlichkeiten gemäß IFRS 16 um den Wert der Verbindlichkeiten aus Straight line lease geringer sein (vgl. Angabe 14 "Übrige Schulden" des KonzernAnhangs im Geschäftsbericht 2017, Seite 206).

In der Gewinn- und Verlustrechnung werden künftig Abschreibungen und der Zinsaufwand anstelle von Leasing-Aufwand erfasst. Das führt zu einer wesentlichen Verbesserung des EBITDA.

In der Kapitalflussrechnung reduziert der Tilgungsanteil der LeasingZahlungen aus bisherigen Operating Leasing-Verhältnissen künftig den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit und nicht mehr den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Lediglich die Zinszahlungen verbleiben weiterhin im Cashflow aus Geschäftstätigkeit. In Summe steigt dieser an.

Für die Deutsche Telekom als Leasing-Geber wird sich die Anzahl der identifizierten Leasing-Verhältnisse ändern. Das betrifft nicht die Verträge zur Überlassung von Routern oder ähnlichen Hardware-Geräten an Kunden im Rahmen von Daten- bzw. Netzwerk-Lösungen sowie Verträge über Endgeräte und SmartHome-Netzwerk-Lösungen an Kunden. Diese werden erwartungsgemäß auch weiterhin als LeasingVerhältnis definiert. Vielmehr ist eine Reduzierung bei Verträgen zur Überlassung von Modems/Routern der aktuellen Gerätegeneration an Privatkunden im Bereich Festnetz-Massenmarkt zu erwarten. Die Deutsche Telekom analysiert zurzeit noch, inwieweit Verträge über Leistungen in Rechenzentren sowie in Verbindung mit Wholesale-Festnetz-Kunden Leasing-Komponenten einschließen.

Die Gesamtauswirkungen des IFRS 16 werden im Rahmen eines konzernübergreifenden Projekts zur Implementierung des IFRS 16 untersucht. Eine verlässliche Schätzung der quantitativen Effekte ist aufgrund der vielfältigen und komplexen Geschäftsmodelle sowie Volumina der relevanten Transaktionen zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.

Bezüglich der hier enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln, wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards, Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel "Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2017, Seite 153 ff., zu entnehmen.

ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN UND ÄNDERUNGEN DER BERICHTSSTRUKTUR

Die Deutsche Telekom hat außer den erstmals im Geschäftsjahr anzuwendenden Standards, Interpretationen und Änderungen von Standards und Interpretationen keine wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.

Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call Center-Dienstleistungen, dem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war sie im Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst.

VERÄNDERUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES, TRANSAKTIONEN MIT EIGENTUMERN UND SONSTIGE TRANSAKTIONEN

Im ersten Halbjahr 2018 wurden von der Deutschen Telekom die nachfolgenden Transaktionen durchgeführt, die Auswirkung auf den Konsolidierungskreis haben bzw. haben werden. Weitere - hier nicht dargestellte - Veränderungen im Konsolidierungskreis hatten keine wesentliche Bedeutung für den Konzern-Zwischenabschluss der Deutschen Telekom.

Erwerb der Layer3 TV, Inc.

Die durch T-Mobile US am 9. November 2017 unterzeichnete Vereinbarung zum Erwerb von 100% der Anteile an dem Online-TV-Anbieter Layer3 TV, Inc. wurde am 22. Januar 2018 vollzogen. T-Mobile US erwartet durch die Akquisition eine weitere Stärkung ihrer TV- und Videoangebote und plant u. a. die Einführung eines eigenen TV-Dienstes in 2018. Die zum Erwerbszeitpunkt übertragene Gegenleistung in Form einer Barzahlung beträgt 0,3 Mrd. €.

Die zum Erwerbszeitpunkt angesetzten beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden entfallen im Wesentlichen auf einen identifizierbaren immateriellen Vermögenswert im Zusammenhang mit der von Layer3 TV entwickelten Technologie in Höhe von 0,1 Mrd. €. Dieser wird planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Für den Unterschiedsbetrag zwischen der übertragenen Gegenleistung und dem Saldo der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden zum Erwerbszeitpunkt wurde ein Goodwill in Höhe von 0,2 Mrd. € angesetzt. Der Posten beruht im Wesentlichen auf der Branchenexpertise des übernommenen Management-Teams sowie weiteren identifizierten nicht separierbaren immateriellen Vermögenswerten. Dieser Goodwill wird nach lokalem Steuerrecht nicht angesetzt und ist somit steuerlich nicht abzugsfähig.

Folgende Transaktion wird voraussichtlich in Zukunft den Konsolidierungskreis der Deutschen Telekom ändern:

Vereinbarter Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint

T-Mobile US und Sprint Corp. haben gemeinsam mit ihren Mehrheitsaktionären Deutsche Telekom AG und Softbank K.K. am 29. April 2018 eine verbindliche Vereinbarung abgeschlossen, um die beiden Gesellschaften zu einem Unternehmen zusammen zu führen. Es ist vorgesehen, dass T-Mobile US alle Sprint-Anteile übernimmt. Für jeweils 9,75 Sprint-Anteile erhalten deren Aktionäre im Gegenzug eine neue Aktie der T-Mobile US ohne bare Zuzahlung. Nach Abschluss der Transaktion hält die Deutsche Telekom rund 42% der T-Mobile US Aktien, Softbank rund 27% und freie Aktionäre rund 31 %. Durch die Verteilung der Anteile der T-Mobile US und klare Regelungen zur Unternehmensführung kann die Deutsche Telekom T-Mobile US auch künftig als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbeziehen. Für die dann größere T-Mobile US werden als Folge des Zusammenschlusses Kosten- und Investitionssynergien im Barwert von rund 43 Mrd. US-$ (nach Integrationskosten) erwartet. Die Integrationskosten werden mit rund 15 Mrd. US-$ geplant. Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt notwendiger behördlicher Genehmigungen, der Zustimmung der Aktionäre von T-Mobile US und Sprint sowie weiterer Vollzugsbedingungen.

SONSTIGE TRANSAKTIONEN OHNE AUSWIRKUNGEN AUF DEN

KONSOLIDIERUNGSKREIS

Aktienrückkauf-Programm T-Mobile US

Im Rahmen des im Dezember 2017 begonnenen Aktienrückkauf-Programms erwarb T-Mobile US im ersten Halbjahr 2018 eigene Stammaktien in einem Volumen von 1,1 Mrd. US-$ (0,9 Mrd. €). Zusammen mit den bis dahin zurückgekauften Stammaktien beläuft sich das Gesamtvolumen zurückgekaufter Aktien auf 1,5 Mrd. US-$ (1,3 Mrd. €). Daneben erwarb die Deutsche Telekom im ersten Quartal 2018 Aktien der T-Mobile US am Kapitalmarkt im Wert von 0,2 Mrd. US-$ (0,2 Mrd. €). Damit hält die Deutsche Telekom rund 63% der Anteile.

Am 27. April 2018 hat das Board of Directors von T-Mobile US die Aufstockung des Aktienrückkauf-Programms auf insgesamt bis zu 9,0 Mrd. US-$ beschlossen. Es umfasst das bereits ausgeführte Rückkaufvolumen in Höhe von 1,5 Mrd. US-$ sowie den Erwerb zusätzlicher Stammaktien der T-Mobile US bis zur Höhe von 7,5 Mrd. US-$ bis Ende 2020. Die Genehmigung des zusätzlichen Rückkaufs gilt vorbehaltlich einer Aufhebung der Vereinbarung über den Zusammenschluss mit Sprint.

OTE Anteilserwerb

Im März 2018 hat die Deutsche Telekom ein Vorkaufsrecht gegenüber der griechischen Privatisierungsbehörde Hellenic Republic Asset Development Fund (HRADF) für eine 5-prozentige Beteiligung an ihrer griechischen Tochtergesellschaft OTE ausgeübt. Die Transaktion wurde durch den Erwerb von weiteren Aktien für 0,3 Mrd. € im Mai 2018 vollzogen. Damit hält die Deutsche Telekom 45% der Anteile an der Gesellschaft.

Toll Collect

Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der Vergleich wurde Anfang Juli 2018 notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt. Die Mautschiedsverfahren sind damit abgeschlossen. In dem vereinbarten Vergleich mit einem Gesamtvolumen von rund 3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik Deutschland erbrachte Leistungen einbezogen. Von der Daimler Financial Services AG und der Deutsche Telekom AG sind abschließende Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten. Diese Zahlungen werden bis 2020 in drei Tranchen für die Toll Collect GbR gegenüber der Bundesrepublik Deutschland beglichen.

Die Bundesrepublik Deutschland hat angekündigt, ihre Kaufoption auszuüben und zum Ablauf des Betreibervertrags am 31. August 2018 100% der Gesellschaftsanteile an der Betreibergesellschaft Toll Collect GmbH zu übernehmen. Das Konsortium Toll Collect GbR, bestehend aus den Konsortialmitgliedern Deutsche Telekom AG, Daimler Financial Services AG und Compagnie Financière et Industrielle des Autoroutes S.A. (Cofiroute), wird auch nach Erwerb der Toll Collect GmbH durch die Bundesrepublik Deutschland mit unveränderten Beteiligungsverhältnissen fortbestehen.

Die bereits während der Laufzeit des Betreibervertrags gegenüber Dritten bis zu einem Höchstbetrag von 100 Mio. € gestellten Bankgarantien bleiben bis zum Ende ihrer Laufzeit am 15. Oktober 2018 bestehen. Auch die betreibervertragliche Kapitalintakthalteverpflichtung der vorgenannten Konsortialmitglieder bleibt bis zum Übergang der Toll Collect GmbH auf die Bundesrepublik Deutschland bestehen, wird jedoch zum 31. August 2018 durch eine garantierte Eigenkapitalausstattung der Toll Collect GmbH in Höhe von mindestens 50 Mio. € ersetzt.

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZ

FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE FORDERUNGEN

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen reduzierten sich um 0,8 Mrd. € auf 8,9 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren v.a. Reklassifizierungs- und Neubewertungseffekte aus der verpflichtenden Erstanwendung der neuen Rechnungsstandards IFRS 9 und IFRS 15. So wurden u.a. nach IAS 11 bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in Höhe von 0,2 Mrd. € zum 1. Januar 2018 in die Vertragsvermögenswerte reklassifiziert. Darüber hinaus reduzierte sich das Forderungsvolumen im operativen Segment USA für auf Ratenzahlungen verkaufte Endgeräte. Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten leicht gegenläufig.

VERTRAGSVERMÖGENSWERTE

Aus der Umstellung auf IFRS 15 resultierte zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral erfasster Neubewertungseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von Vertragsvermögenswerten in Höhe von 1,6 Mrd. €. Diese hätten in Vorperioden nach IFRS 15 zu einer früheren Erfassung von Umsätzen, insbesondere aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren, geführt. Weiterhin wurden im Rahmen der Umstellung bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in Höhe von 0,2 Mrd. € aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen in die Vertragsvermögenswerte reklassifiziert. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff.

VORRÄTE

Die Vorräte reduzierten sich zum Abschluss-Stichtag im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 0,4 Mrd. € auf 1,6 Mrd. €. Insbesondere der bei T-Mobile US geringere Bestand an Endgeräten (v.a. höherpreisige Smartphones) reduzierte den Vorratsbestand.

ZUR VERÄUßERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUßERUNGSGRUPPEN

Der Buchwert der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen beträgt zum Abschluss-Stichtag unverändert 0,2 Mrd. €. In der Berichtsperiode wurden Veräußerungen von Immobilien im Segment Group Headquarters & Group Services vorgenommen, während im operativen Segment Group Development ein Beteiligungsportfolio in vergleichbarem Umfang als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen klassifiziert wurde.

IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGEN

Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich von 62,9 Mrd. € auf 63,6 Mrd. €. Zugänge von insgesamt 1,7 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Diese entfallen im Wesentlichen auf Investitionen in den operativen Segmenten USA und Deutschland. Weiterhin wirkten Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 0,4 Mrd. € im Wesentlichen aus dem Erwerb des Online-TV-Anbieters Layer3 TV im operativen Segment USA buchwerterhöhend. Zum Erwerbszeitpunkt wurde ein identifizierbarer immaterieller Vermögenswert im Zusammenhang mit der von Layer3 TV entwickelten Technologie in Höhe von 0,1 Mrd. € sowie ein Goodwill in Höhe von 0,2 Mrd. € angesetzt. Positive Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten mit 1,0 Mrd. € buchwerterhöhend. Abschreibungen verminderten den Buchwert in Höhe von 2,1 Mrd. €.

Ebenfalls wirkten die Effekte aus der Erstanwendung des IFRS 15 zum 1. Januar 2018 in Höhe von 0,1 Mrd. € buchwertmindernd auf die immateriellen Vermögenswerte. Der neue Rechnungslegungsstandard schreibt u. a. erstmalig die Aktivierung von Vertragsvermögenswerten vor. Detaillierte Informationen zu den Anforderungen und Effekten der Erstanwendung sind dem Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff., zu entnehmen. Damit einhergehend erhöhten sich in einem ersten Schritt die Buchwerte der nach IAS 36 einem Werthaltigkeitstest zu unterziehenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zum Zeitpunkt der Erstanwendung von IFRS 15 am 1. Januar 2018. Die Buchwerterhöhung führte bei den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten Rumänien und Polen im operativen Segment Europa sowie bei der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Niederlande im operativen Segment Group Development dazu, dass der jeweilige Buchwert entsprechend über dem jeweiligen erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten lag. Infolgedessen war in einem zweiten Schritt eine Wertminderung der dort erfassten Goodwill zum 1. Januar 2018 vorzunehmen. Die erzielbaren Beträge der drei Einheiten sowie deren Bewertungsmethodik und die diesen Bewertungen zugrundeliegenden Annahmen und Parameter sind im Geschäftsbericht 2017 in der Angabe 5 "Immaterielle Vermögenswerte", Seite 180 ff., dargestellt. Die erzielbaren Beträge lagen für die zahlungsmittelgenerierende Einheit Rumänien bei 10 Mio. €, für Polen bei 19 Mio. € und für die Niederlande bei 68 Mio. € unter dem Buchwert zum 1. Januar 2018. Die entsprechenden Wertminderungen des jeweiligen Geschäfts- und Firmenwerts wurden erfolgsneutral durch Minderung der Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2018 erfasst.

Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 1,0 Mrd. € auf 47,8 Mrd. €. Zugänge von 5,0 Mrd. €, in erster Linie in den operativen Segmenten USA und Deutschland, erhöhten den Buchwert. Hierin enthalten sind insbesondere Investitionen im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung der T-Mobile US sowie für den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation und die Mobilfunk-Infrastruktur im operativen Segment Deutschland. Darüber hinaus resultierten 0,5 Mrd. € aus der Aktivierung höherpreisiger MobilfunkEndgeräte im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell "JUMP! On Demand" bei T-Mobile US, bei dem Kunden das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Positive Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten in Höhe von 0,3 Mrd. € buchwerterhöhend. Abschreibungen in Höhe von 4,2 Mrd. € sowie Abgänge in Höhe von 0,3 Mrd. €, von denen 0,2 Mrd. € auf durch Kunden zurückgegebene Endgeräte im Rahmen von "JUMP! On Demand" entfielen, reduzierten den Buchwert.

AKTIVIERTE VERTRAGSKOSTEN

Aus der Umstellung auf IFRS 15 resultierte zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral erfasster Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von aktivierten Vertragskosten in Höhe von 1,2 Mrd. €. Diese hätten in Vorperioden nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Vertriebsaufwendungen geführt. Zum 30. Juni 2018 hat sich der Buchwert auf 1,4 Mrd. € fortentwickelt. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff.

SONSTIGE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 von 9,0 Mrd. € auf 4,4 Mrd. €. Zur Besicherung der Pensionsansprüche wurde am 23. März 2018 der 12-prozentige Anteil an BT im Wert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns, dotiert. Die seit dem 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Dotierung erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis erfasste Wertminderung der börsengehandelten Anteile an BT reduzierte den Buchwert um 0,7 Mrd. €.

VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten verringerten sich um 2,0 Mrd. € auf 8,9 Mrd. €. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die saisonal bedingte Verminderung des Einkaufsvolumens, v.a. in den operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland. Leicht gegenläufig wirkten Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

ÜBRIGE SCHULDEN

Die kurz- und langfristigen übrigen Schulden haben sich um 2,0 Mrd. € auf 6,3 Mrd. € verringert. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die im Zusammenhang mit der Umstellung auf IFRS 15 erfassten Reklassifizierungseffekte, die zu Umgliederungen von bisher in den übrigen Schulden ausgewiesenen abgegrenzten Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt 1,8 Mrd. € in die Vertragsverbindlichkeiten führten. Für weiterführende Informationen zu der Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff.

FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN

Die kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Jahresende 2017 um 3,7 Mrd. € auf insgesamt 61,3 Mrd. €.

Im ersten Halbjahr 2018 hat T-Mobile US bei institutionellen Investoren festverzinsliche US-Dollar-Anleihen über 2,5 Mrd. US-$ (2,0 Mrd. €) platziert: eine 8-jährige Anleihe mit einem Volumen von 1,0 Mrd. US-$ und einem Kupon von 4,500% sowie eine 10-jährige Anleihe mit einem Volumen von 1,5 Mrd. US-$ und einem Kupon von 4,750%. Darüber hinaus wurden von der Deutsche Telekom International Finance B.V. EuroAnleihen im Gesamtvolumen von 3,1 Mrd. € und US-Dollar-Anleihen im Gesamtvolumen von 1,75 Mrd. US-$ (1,4 Mrd. €) emittiert.

Gegenläufig wirkte in der Berichtsperiode die vorzeitige Rückzahlung durch T-Mobile US von Senior Notes (Schuldverschreibungen) in Höhe von 1,0 Mrd. US-$ (0,8 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,125%, 1,75 Mrd. US-$ (1,4 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,625% und 0,6 Mrd. US-$ (0,5 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,836%.

Des Weiteren wurden in der Berichtsperiode Euro-Anleihen im Konzern in Höhe von insgesamt 1,1 Mrd. € zurückgezahlt. Ebenfalls den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten reduzierend wirkte die Veränderung von Commercial Paper in Höhe von 0,4 Mrd. € (netto).

Der Anstieg von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Jahresende 2017 um insgesamt 0,1 Mrd. € beruht im Wesentlichen auf dem im Januar 2018 durch die Europäische Investitionsbank ausgereichten Darlehen in Höhe von 0,2 Mrd. € mit einer Laufzeit von 7 Jahren. Gegenläufig wirkten die Rückzahlungen in der Berichtsperiode.

Der im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarte Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erhöhte die finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von 0,6 Mrd. €. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Sonstige Transaktionen ohne Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis", Seite 42.

Ein Anstieg des Buchwerts der finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahresstichtag um insgesamt rund 0,4 Mrd. € steht im Zusammenhang mit Währungskurseffekten im operativen Segment USA.

In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2018 dargestellt:

in Mio. €

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30.06.2018 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit > 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 48.286 1.459 19.293 27.534
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.082 1.327 3.084 671
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing 2.646 864 1.233 549
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen 514 179 53 283
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 2.234 1.323 778 133
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten 1.551 1.440 106 5
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 950 117 109 724
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN 61.263 6.708 24.656 29.899


VERTRAGSVERBINDLICHKEITEN

Aus der Umstellung auf IFRS 15 resultierte zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral erfasster Neubewertungseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von Vertragsverbindlichkeiten in Höhe von 0,6 Mrd. €, die in Vorperioden nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Umsätzen geführt hätten. Darüber hinaus wurden Reklassifizierungen in Höhe von insgesamt 1,9 Mrd. € in die Vertragsverbindlichkeiten nach IFRS 15 vorgenommen. Im Wesentlichen resultieren diese aus den noch zum 31. Dezember 2017 unter den übrigen Schulden enthaltenen abgegrenzten Umsatzerlösen. Der Buchwert der kurz- und langfristigen Vertragsverbindlichkeiten entwickelte sich bis zum Ende des ersten Halbjahres 2018 auf 2,4 Mrd. € fort. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff.

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN

Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 von 8,4 Mrd. € auf 5,7 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch die am 23. März 2018 vollzogene Übertragung des 12-prozentigen Anteils an BT im Gegenwert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns. Die Erhöhung des externen Deckungskapitals führte aufgrund der vorzunehmenden Saldierung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen mit den ausgegliederten Vermögenswerten zu einer Reduzierung der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen. Zu weiteren Informationen bezüglich der Global Pension Policy und Planbeschreibung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2017, Seite 200 ff.

Am 20. Juli 2018 sind die neuen Heubeck-Richttafeln 2018 G erschienen, die die neuesten Statistiken der gesetzlichen Rentenversicherung und des Statistischen Bundesamtes berücksichtigen. Erstmalig werden auch sozioökonomische Faktoren einbezogen. Bei erstmaliger Anwendung erwartet die Deutsche Telekom insgesamt einen moderaten Anstieg der Pensionsverpflichtungen und eine korrespondierende Erfassung im sonstigen Ergebnis. Die finanziellen Auswirkungen hieraus können derzeit nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

UMSATZERLÖSE

Die Umsätze gliedern sich in die folgenden Erlösarten:

in Mio. €

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H1 2018 H1 2017
Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen 30.088 31.406
Deutschland 8.751 9.130
USA 13.299 13.919
Europa 4.802 4.881
Systemgeschäft 2.588 2.681
Group Development 619 717
Group Headquarters & Group Services 29 78
Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren 5.571 5.312
Deutschland 987 765
USA 3.684 3.781
Europa 712 563
Systemgeschäft 48 44
Group Development 141 141
Group Headquarters & Group Services 0 17
Umsatzerlöse aus der Nutzungsüberlassung von Vermögenswerten 633 818
Deutschland 238 210
USA 294 518
Europa 25 22
Systemgeschäft 15 (8)
Group Development - -
Group Headquarters & Group Services 61 76
KONZERNUMSATZ 36.291 37.537


Ausführliche Erläuterungen zur Entwicklung der Umsatzerlöse sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns" im KonzernZwischenlagebericht, Seite 11 ff., zu entnehmen.

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

in Mio. €

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H1 2018 H1 2017
Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte 2 -
davon: IFRS 5 - -
Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 165 105
Erträge aus Kostenerstattungen 81 100
Erträge aus Versicherungsentschädigungen 169 32
Erträge aus sonstigen Nebengeschäften 14 16
Übrige sonstige betriebliche Erträge 281 997
davon: Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen -
776

711 1.250


Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten resultierten im Wesentlichen aus dem Abgang von Immobilien, die zuvor als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppe erfasst waren. Die Erträge aus Versicherungsentschädigungen entfallen im Wesentlichen auf Entschädigungszahlungen, die T-Mobile US im ersten Halbjahr 2018 für die im Jahr 2017 durch Hurrikans entstandenen Schäden erhalten hat. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,7 Mrd. €. In der Vergleichsperiode waren im Wesentlichen Erträge aus der Entkonsolidierung der Strato AG in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen aufgrund des Verkaufs der restlichen Anteile an der Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd. € enthalten.

SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

in Mio. €

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H1 2018 H1 2017
Wertminderungsaufwand aus finanziellen Vermögenswertena (216) n.a.
Gewinn/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten (20) n.a.
Sonstige (1.182) (1.596)
Aufwand Rechts- und Prüfungskosten (146) (101)
Verluste aus Anlagenabgängen (74) (70)
Ergebnis aus Bewertung von Factoring-Forderungen (62) (62)
Ergebnis aus Forderungsbewertunga n.a. (278)
Sonstige Steuern (259) (234)
Aufwand Geldverkehr und Bürgschaften (166) (162)
Versicherungsaufwendungen (44) (46)
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen (431) (643)

(1.418) (1.596)


a Aufgrund der Umstellung auf IFRS 9 wurde sowohl die Bewertungsmethodik als auch der Ausweis des Wertminderungsaufwands aus Forderungsbewertung geändert. Der Vorjahresvergleich ist damit nur eingeschränkt möglich.


Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig geringen Einzelsachverhalten.

ABSCHREIBUNGEN

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen mit 6,3 Mrd. € auf dem Niveau der Vergleichsperiode. In beiden Berichtsperioden waren keine wesentlichen außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten.

FINANZERGEBNIS

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 um 1,4 Mrd. € auf minus 1,6 Mrd. € verbessert. Dies ist insbesondere auf das um 1,7 Mrd. € verbesserte sonstige Finanzergebnis von minus 0,1 Mrd. € zurückzuführen. In der Vergleichsperiode war hier v. a. die erfolgswirksam erfasste Wertminderung des Anteils an BT in Höhe von 1,1 Mrd. € berücksichtigt. Der Anteil an BT wurde im März 2018 als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V. zur Besicherung der bestehenden Pensionsverpflichtungen dotiert. Bis dahin eingetretene Wertentwicklungen der Beteiligung wurden im Zusammenhang mit der Umstellung auf IFRS 9 seit dem 1. Januar 2018 nicht mehr erfolgswirksam im Finanzergebnis, sondern erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf die Angaben zu "Finanzinstrumenten", Seite 49 ff. Im ersten Halbjahr 2018 belasteten negative Bewertungseffekte aus der Ausübung und Bewertung eingebetteter Derivate bei T-Mobile US das Finanzergebnis in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. €. In der Vergleichsperiode war das Finanzergebnis in diesem Zusammenhang in Höhe von 0,4 Mrd. € belastet.

Ebenfalls wirkte sich das um 0,2 Mrd. € verbesserte Zinsergebnis in Höhe von minus 1,0 Mrd. € positiv auf die Entwicklung des Finanzergebnisses aus. Dazu trug im Wesentlichen die seit 2017 verstärkt konzerninterne Finanzierung von T-Mobile US bei. Belastet wurde das Zinsergebnis durch an Kreditgeber geleistete sowie noch zu leistende Ausgleichszahlungen (sog. "Consent Fee") in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € für die voraussichtliche Anhebung der zulässigen Höhe von besicherten Finanzierungsinstrumenten bei T-Mobile US als Folge des vereinbarten Zusammenschlusses mit Sprint.

Gegenläufig entwickelte sich das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen auf minus 0,5 Mrd. €. Dies ist v. a. auf den im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarten Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren zurückzuführen, welcher sich in Höhe von 0,6 Mrd. € belastend auswirkte. Die damit verbundenen Zahlungen werden bis 2020 in drei Tranchen für die Toll Collect GbR gegenüber der Bundesrepublik Deutschland beglichen. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Sonstige Transaktionen ohne Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis", Seite 42. Positiv wirkte dagegen die im März 2018 durch die Gesellschafter des Gemeinschaftsunternehmens Toll Collect GmbH beschlossene Gewinnausschüttung, die in Höhe von 0,1 Mrd. € auf die Deutsche Telekom entfällt.

ERTRAGSTEUERN

Im ersten Halbjahr 2018 entstand ein Steueraufwand von 0,9 Mrd. €. Die Steuerquote von 29,5% spiegelt im Wesentlichen den Anteil der Länder am Vorsteuerergebnis und deren jeweilige nationale Steuersätze wider.

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres entstand bei einem nur geringfügig geringeren Vorsteuereinkommen ein Steueraufwand in Höhe von lediglich 0,6 Mrd. €. Die vergleichsweise niedrige Steuerquote im Vergleichszeitraum war insbesondere auf die Aktivierung von latenten Steuern auf bundesstaatliche Verlustvorträge in den USA in Höhe von 0,2 Mrd. € sowie auf Steuerminderungen für vergangene Jahre in Deutschland in einer vergleichbaren Größenordnung zurückzuführen.

SONSTIGE ANGABEN

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG Cashflow aus Geschäftstätigkeit

Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 0,1 Mrd. € auf 8,7 Mrd. €. Die weiterhin positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA wird durch Effekte aus der Währungsumrechnung belastet. Factoring-Vereinbarungen, v.a. in den operativen Segmenten Systemgeschäft und Deutschland, wirkten sich im Berichtszeitraum insgesamt mit 0,3 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Im Vergleichszeitraum betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen 0,5 Mrd. €. Neben einer wie in der Vergleichsperiode erhaltenen Dividendenzahlung der BT in Höhe von 0,1 Mrd. € wirkte sich die Gewinnausschüttung der Toll Collect GmbH mit 0,1 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit aus. Um 0,6 Mrd. € niedrigere Nettozinszahlungen entlasteten den Cashflow aus der Geschäftstätigkeit zusätzlich.

Cashflow aus Investitionstätigkeit

in Mio. €

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H1 2018 H1 2017
Cash Capex

Operatives Segment Deutschland (2.108) (2.057)
Operatives Segment USA (2.495) (9.905)
Operatives Segment Europa (836) (878)
Operatives Segment Systemgeschäft (265) (177)
Operatives Segment Group Development (141) (138)
Group Headquarters & Group Services (495) (481)
Überleitung 106 116

(6.234) (13.520)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) (81) 1.799
Einzahlungen aus der Veräußerung Anteile Scout24 AG - 319
Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen Layer3 TVa (258) -
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 304 209
Zahlungsflüsse aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungenb (61) 500
Rückdotierung Contractual Trust Agreement (CTA) für Pensionszusagen 225 -
Sonstiges (128) (10)

(6.233) (10.703)


a Enthält neben dem Kaufpreis in Höhe von 260 Mio. € zugegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 2 Mio. €.
b Betrifft im Zuge der im März 2018 erfolgten Dotierung des BT Anteils als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V. abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.


Der Cash Capex verminderte sich um 7,3 Mrd. € auf 6,2 Mrd. €. In der Vergleichsperiode waren insgesamt 7,3 Mrd. € für erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten; diese betrafen v.a. das operative Segment USA. Dagegen wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € zahlungswirksam erworben, v.a. im operativen Segment USA. Während im operativen Segment Deutschland ein gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd. € höherer Cash Capex für den Breitband-/Glasfaser-Ausbau zu sehen ist, verminderte sich der Cash Capex ohne Berücksichtigung der Investitionen in Mobilfunk-Lizenzen im operativen Segment USA, v. a. bedingt durch Währungskurseffekte, um 0,3 Mrd. €. Bereinigt um Effekte aus der Währungsumrechnung liegt der Cash Capex über dem Niveau der Vergleichsperiode.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

in Mio. €

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H1 2018 H1 2017
Rückzahlung Anleihen (3.813) (10.952)
Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (3.148) (1.503)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex -
(260)
Rückzahlung EIB-Kredite (80) (79)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 147 30
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (402) (361)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte (262) (143)
Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) 35 (14)
Ziehung von EIB-Kredite 150 675
Schuldscheindarlehen (netto) 24 -
Besicherte Kredite - (1.863)
Begebung Anleihen 6.708 9.338
Commercial Paper (netto) (412) 2.358
Tagesgeldaufnahmen Kreditinstitute (61) -
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern

Aktienoptionen T-Mobile US 2 18

2 18
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern

Aktienrückkäufe T-Mobile US (942) (92)
Erwerb Aktien T-Mobile US (164) -
Erwerb Anteile OTE (284) -
Sonstiges (26) (1)

(1.416) (93)
Sonstiges (266) (121)

(2.794) (2.970)


Zahlungsunwirksame Transaktionen in der Konzern-Kapitalflussrechnung

Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2018 in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. € Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (im ersten Halbjahr 2017: 0,3 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Bei Zahlung wird der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit vorgenommen.

Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2018 in Höhe von insgesamt 0,4 Mrd. € Netzwerk-Ausstattung angemietet (im ersten Halbjahr 2017: 0,6 Mrd. €), die als Finanzierungs-Leasing-Verhältnis klassifiziert werden. In der Bilanz wird dieses in der Folge ebenfalls unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden im ersten Halbjahr 2018 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe von 0,1 Mrd. € passiviert (im ersten Halbjahr 2017: 0,1 Mrd. €). Bei Zahlung erfolgt der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.

Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum MobilfunkEndgeräte in Höhe von 0,5 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (im ersten Halbjahr 2017: 0,5 Mrd. €). Diese stehen im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell "JUMP! On Demand" der T-Mobile US, bei dem Kunden das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden im Cashflow aus Geschäftstätigkeit gezeigt.

Im Zuge der Übertragung der Beteiligung an der BT Group in den Deutsche Telekom Trust e.V. im ersten Quartal 2018 wurden zur Erhöhung der externen Kapitaldeckung 3,0 Mrd. € zahlungsunwirksam in das Planvermögen überführt und mindern damit die in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsrückstellungen.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für das erste Halbjahr 2018 und 2017.

Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call Center-Dienstleistungen, dem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war sie im Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst.

In Übereinstimmung mit den internen Grundsätzen der Segmentsteuerung wird bei intern an Konzerngesellschaften begebenen Darlehen mit eingebetteten Derivaten die derivative Komponente auch im Segmentabschluss der Gläubigergesellschaft abgespalten und erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht, Seite 17 ff., zu entnehmen.

Segmentinformationen im ersten Halbjahr

in Mio. €

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Vergleichsperiode


Außenumsatz Intersegmentumsatz Gesamtumsatz Betriebsergebnis (EBIT) Planmäßige Abschreibungen
Deutschland H1 2018 9.976 672 10.648 1.889 (1.968)

H1 2017 10.105 663 10.768 2.099 (1.882)
USA H1 2018 17.276 1 17.277 2.338 (2.544)

H1 2017 18.218 - 18.218 2.331 (2.690)
Europa H1 2018 5.538 169 5.707 702 (1.109)

H1 2017 5.467 174 5.641 681 (1.109)
Systemgeschäft H1 2018 2.651 688 3.339 (104) (194)

H1 2017 2.717 675 3.392 (37) (195)
Group Development H1 2018 760 303 1.063 297 (158)

H1 2017 858 299 1.157 1.074 (143)
Group Headquarters & Group Services H1 2018 91 1.327 1.418 (605) (427)

H1 2017 171 1.350 1.521 (544) (319)
SUMME H1 2018 36.291 3.161 39.452 4.517 (6.400)

H1 2017 37.537 3.161 40.697 5.604 (6.338)
Überleitung H1 2018 - (3.161) (3.161) 6 103

H1 2017 - (3.161) (3.161) (3) 22
KONZERN H1 2018 36.291 - 36.291 4.523 (6.297)

H1 2017 37.537 - 37.537 5.601 (6.316)


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Vergleichsperiode Stichtag


Wertminderungen Segmentvermögen Segmentschulden Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen
Deutschland H1 2018 - 35.337 26.594 12

H1 2017 (6) 33.739 26.641 12
USA H1 2018 - 65.777 41.494 155

H1 2017 (5) 64.931 42.003 189
Europa H1 2018 (1) 24.953 9.475 59

H1 2017 (1) 25.746 10.206 62
Systemgeschäft H1 2018 - 5.730 5.146 22

H1 2017 - 6.408 5.061 31
Group Development H1 2018 - 6.572 5.829 310

H1 2017 - 9.997 5.549 346
Group Headquarters & Group Services H1 2018 (4) 48.824 57.339 11

H1 2017 (22) 46.957 55.863 11
SUMME H1 2018 (5) 187.193 145.877 569

H1 2017 (34) 187.778 145.323 651
Überleitung H1 2018 1 (47.444) (47.531) (1)

H1 2017 3 (46.444) (46.459) -
KONZERN H1 2018 (4) 139.749 98.346 568

H1 2017 (31) 141.334 98.864 651


EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt.

Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der Vergleich wurde Anfang Juli 2018 notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt. Die Mautschiedsverfahren sind damit abgeschlossen. In dem vereinbarten Vergleich mit einem Gesamtvolumen von rund 3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik Deutschland erbrachte Leistungen einbezogen. Von der Daimler Financial Services AG und der Deutsche Telekom AG sind abschließende Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Sonstige Transaktionen ohne Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis", Seite 42.

Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im von der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren wurde die Berufung der Klägerinnen mit Urteil vom 14. März 2018 durch das Oberlandesgericht Düsseldorf zurückgewiesen. Die Revision wurde nicht zugelassen. Die Klägerinnen haben gegen die Entscheidung Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof eingelegt.

Kostenerstattung für Sprint. Im Zusammenhang mit dem vereinbarten Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint ist T-Mobile US unter Umständen verpflichtet, 67% der von Sprint im Vorfeld an Kreditgeber entrichteten Ausgleichszahlungen (sog. "Consent Fee") und weitere Bankgebühren in Höhe von insgesamt 161 Mio. US-$ zu erstatten, falls der Zusammenschluss nicht zustande kommt.

KÜNFTIGE VERPFLICHTUNGEN AUS OPERATING LEASINGGESCHÄFTEN UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. Juni 2018:

in Mio. €

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30.06.2018
Künftige Verpflichtungen aus Operating Leasing-Geschäften 16.165
Bestellobligo für Sachanlagevermögen 4.173
Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte 437
Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte 4.310
Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen 14.004
Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse 2.648
Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen 24.832
Andere sonstige Verpflichtungen -

66.569


Die Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen setzen sich wie folgt zusammen: aus dem vereinbarten Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint resultieren Verpflichtungen in Höhe von 26,5 Mrd. US-$ (22,7 Mrd. €) und aus dem vereinbarten Erwerb der UPC Austria GmbH resultieren Verpflichtungen in Höhe von 1,9 Mrd. €. Weiterhin resultiert aus dem vereinbarten Erwerb der Tele2 Netherlands Holding N.V. für die zu entrichtende Barkomponente eine Verpflichtung in Höhe von 190 Mio. €. Weitergehende Ausführungen zu vereinbarten Unternehmenstransaktionen finden Sie im Kapitel "Veränderung des Konsolidierungskreises, Transaktionen mit Eigentümern und sonstige Transaktionen", Seite 41 f., dieses Berichts sowie im Kapitel "Grundlagen und Methoden - Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" des Geschäftsberichts 2017, Seite 171 ff.

ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTEN

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

in Mio. €


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Wertansatz Bilanz nach IFRS 9

Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert 30.06.2018 Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
AKTIVA





Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 2.943 2.943


Forderungen aus Lieferungen und Leistungen





Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 3.943 3.943


Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 4.968

4.968
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 11


11
Sonstige finanzielle Vermögenswerte





Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen





Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 2.681 2.681


davon: gezahlte Collaterals AC 509 509


Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI -



Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 104


104
Eigenkapitalinstrumente





Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 284
284

Derivative finanzielle Vermögenswerte





Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 997


997
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FVTPL 189


189
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL




Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 175

14 161
Leasing-Vermögenswerte n.a. 148



Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen FVOCI 103
103

PASSIVA





Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 8.924 8.924


Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten AC 48.286 48.286


Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 5.082 5.082


Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen AC 514 514


Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten AC 2.234 2.234


davon: erhaltene Collaterals AC 546 546


Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten AC 1.551 1.551


Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing n.a. 2.646



Derivative finanzielle Verbindlichkeiten





Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 314


314
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 10


10
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 65


65
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 636

101 535
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9





AKTIVA





Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) AC 9.567 9.567


Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss) FVOCI 4.968

4.968
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income without Recycling to Profit or Loss) FVOCI 387
387

Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) FVTPL 1.112


1.112
PASSIVA





Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) AC 66.591 66.591


Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) FVTPL 314


314


scroll

Wertansatz Bilanz nach IAS 17 Beizulegender Zeitwert 30.06.2018a
AKTIVA

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
-
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Zu fortgeführten Anschaffungskosten
-
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
4.968
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
11
Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen

Zu fortgeführten Anschaffungskosten
2.712
davon: gezahlte Collaterals
-
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
-
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
104
Eigenkapitalinstrumente

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
284
Derivative finanzielle Vermögenswerte

Derivate ohne Hedge-Beziehung
997
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte
189
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte

Derivate mit Hedge-Beziehung
175
Leasing-Vermögenswerte 148 -
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
103
PASSIVA

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
-
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten
51.774
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
5.139
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen
604
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten
2.285
davon: erhaltene Collaterals
-
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten
-
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing 2.646 2.904
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten

Derivate ohne Hedge-Beziehung
314
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen
10
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
65
Derivate mit Hedge-Beziehung
636
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9

AKTIVA

Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost)
2.712
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss)
4.968
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income without Recycling to Profit or Loss)
387
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss)
1.112
PASSIVA

Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost)
59.802
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss)
314


a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen.


In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,5 Mrd. € (31. Dezember 2017: 1,6 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

in Mio. €

scroll



Wertansatz Bilanz nach IAS 39

Bewertungskategorie nach IAS 39 Buchwert 31.12.2017 Fortgeführte Anschaffungskosten Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
AKTIVA





Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 3.312 3.312


Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 9.553 9.553


Ausgereichte Darlehen und Forderungen LaR/n.a. 3.507 3.354


davon: gezahlte Collaterals LaR 504 504


Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte





Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen HtM 5 5


Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 4.216
187 4.029
Derivative finanzielle Vermögenswerte





Derivate ohne Hedge-Beziehung FAHfT 1.103


1.103
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FAHfT 351


351
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FAHfT -



Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 214

42 172
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen AfS




PASSIVA





Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 10.934 10.934


Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten FLAC 45.453 45.453


Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 4.974 4.974


Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen FLAC 480 480


Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall FLAC - -


Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten FLAC 1.598 1.598


davon: erhaltene Collaterals FLAC 569 569


Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten FLAC 1.443 1.443


Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing n.a. 2.635 2.635


Derivative finanzielle Verbindlichkeiten Derivate ohne Hedge-Beziehung FLHfT 337


337
davon: in emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte FLHfT -


-
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen FLHfT 10


10
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FLHfT 46


46
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 609

168 441
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen FLHfT -



-
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39





Kredite und Forderungen/Loans and Receivables LaR 16.219 16.219


Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments HtM 5 5


Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets AfS 4.216
187 4.029
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading FAHfT 1.103


1.103
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/Financial Liabilities Measured at Amortized Cost FLAC 64.882 64.882


Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading FLHfT 337


337


scroll

Wertansatz Bilanz nach IAS 17 Beizulegender Zeitwert 31.12.2017a
AKTIVA

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
-
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
-
Ausgereichte Darlehen und Forderungen 153 3.539
davon: gezahlte Collaterals
-
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte

Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen
-
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
4.029
Derivative finanzielle Vermögenswerte

Derivate ohne Hedge-Beziehung
1.103
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte
351
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
-
Derivate mit Hedge-Beziehung
214
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen

PASSIVA

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten
50.472
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
5.062
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen
582
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall
-
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten
1.629
davon: erhaltene Collaterals
-
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten
-
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing 2.635 2.893
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten Derivate ohne Hedge-Beziehung
337
davon: in emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte
-
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen
10
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
46
Derivate mit Hedge-Beziehung
609
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
-
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39

Kredite und Forderungen/Loans and Receivables
3.386
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets
4.029
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading
1.103
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/Financial Liabilities Measured at Amortized Cost
57.745
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading
337


a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen.


Die Bestände der finanziellen Vermögenswerte nach Bewertungskategorie gemäß IAS 39 werden wie folgt auf die Bewertungskategorien des IFRS 9 übergeleitet:

Überleitung der finanziellen Vermögenswerte von IAS 39 auf IFRS 9

in Mio. €

scroll

Buchwert 31.12.2017
(IAS 39)
Reklassifizierungena Reklassifizierungen in das sonstige Ergebnis Neubewertungenb Buchwert 01.01.2018
(IFRS9)c
In den Gewinnrücklagen zu erfassender Effekt 01.01.2018d
ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT ERFOLGSWIRKSAM





Endbestand IAS 39 1.103


1.103
Zugänge zu IFRS 9 - Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) aus





IAS 39 - Kredite und Forderungen (Loans and Receivables) oder
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen (Held-to-Maturity Investments)

8

8
IAS 39 - Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Available-for-Sale Financial Assets)
12

12

1.103 20

1.123
ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT ÜBER DAS SONSTIGE ERGEBNIS





Endbestand IAS 39 4.216


4.216
Zugänge zu IFRS 9 - Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
(At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss) aus






IAS 39 - Kredite und Forderungen (Loans and Receivables) oder
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen (Held-to-Maturity Investments)

5.035 (101) (2) 4.931 (97)
Abgänge aus IAS 39 - Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Available-for-Sale Financial Assets) nach





IFRS 9 - Zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost)
(185)

(185)
IFRS 9 - Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss)


(1) (1) (1)
IFRS 9 - Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss)
(12)

(12)

4.216 4.838 (101) (3) 8.950 (99)
ZU FORTGEFÜHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN





Endbestand IAS 39 16.226


16.226
Zugänge zu IFRS 9 - Zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) aus IAS 39 - Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Available-for-Sale Financial Assets)
185

185
Abgänge aus IAS 39 - Kredite und Forderungen (Loans and Receivables) oder Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen (Held-to-Maturity Investments) nach IFRS 9 - Zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost)
(312)
(38) (350) (38)
IFRS 9 - Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
(At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss)

(5.035)

(5.035)
IFRS 9 - Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss)
(8)

(8)

16.226 (5.170)
(38) 11.017 (38)
GESAMTVERÄNDERUNG 21.544 (312) (101) (41) 21.090 (137)


a Unter IAS 39 existierender Buchwert, der von einer IAS 39 Kategorie in eine neue IFRS 9 Kategorie umklassifiziert werden muss.
b Resultierender Unterschied aus der Neubewertung eines IAS 39 Instruments unter der neuen IFRS 9 Kategorie.
c Die bei den zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfassten Wertberichtigungen wurden innerhalb der Forderungen aktivisch herabgesetzt. Bei der erstmaligen Darstellung der Überleitung auf IFRS 9 im Konzern-Zwischenbericht vom 1. Januar bis 31. März 2018 wurden sie innerhalb des sonstigen Ergebnisses (brutto) ausgewiesen.
d Effekte inklusive dazugehöriger auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten.


Wesentliche Bewegungen zwischen den bisherigen Bewertungskategorien des IAS 39 und den neu anzuwendenden Bewertungskategorien des IFRS 9 betreffen Portfolien von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die aufgrund einer Factoring-Vereinbarung für einen Verkauf vorgesehen sind. Die Forderungen wurden bislang in der Kategorie "Kredite und Forderungen" (Loans and Receivables) zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet und werden nunmehr in Abhängigkeit vom zugrundeliegenden Geschäftsmodell zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss) oder zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Buchwert von 135 Mio. € wurden in die Vertragsvermögenswerte (Contract Assets) gemäß IFRS 15 umgegliedert.

Daneben hat die Deutsche Telekom gehaltene Eigenkapitalinstrumente der bisherigen Kategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" (Available-for-Sale Financial Assets) nach IFRS 9 grundsätzlich der Kategorie "Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung" (At Fair Value through Other Comprehensive Income without Recycling to Profit or Loss) zugeordnet.

Fremdkapitalinstrumente der bisherigen Kategorien "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" (Available-for-Sale Financial Assets), "Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen" (Held-to-Maturity Investments) und "Kredite und Forderungen" (Loans and Receivables) werden nach IFRS 9 in Abhängigkeit vom verfolgten Geschäftsmodell und den Zahlungsstromcharakteristika des jeweiligen Instruments den neuen Kategorien "Zu fortgeführten Anschaffungskosten" (At Amortized Cost), "Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung" (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss) oder "Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam" (At Fair Value through Profit or Loss) zugeordnet.

Aus der Zuordnung von finanziellen Verbindlichkeiten zu den Bewertungskategorien des IFRS 9 ergeben sich keine Änderungen. Die Bezeichnung der Bewertungskategorien wurden auf den Wortlaut des neuen Standards aktualisiert.

Tochterunternehmen, die aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden und unter IAS 39 als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen wurden, werden ab dem Geschäftsjahr 2018 unter den übrigen Vermögenswerten ausgewiesen und zum 1. Januar 2018 mit einem Buchwert von 177 Mio. € umgegliedert.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Klassen finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach IFRS 9 mit ihren jeweiligen bisherigen und neuen Bewertungskategorien sowie Buchwerten dargestellt:

Klassen Finanzinstrumente nach IFRS 9

scroll

Bewertungskategorien Buchwerte 31.12.2017/ 01.01.2018

IAS 39 IFRS 9 IAS 39 IFRS 9 Differenz
AKTIVA




Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Kredite und Forderungen (LaR) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
3.312 3.312 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen




Zu fortgeführten Anschaffungskosten
Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)

4.344 (5.056)
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis Kredite und Forderungen (LaR) Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis (FVOCI) 9.400 4.919 4.919
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL)
6 6
Sonstige finanzielle Vermögenswerte




Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen




Zu fortgeführten Anschaffungskosten Kredite und Forderungen (LaR) oder Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen (HtM) oder Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)




Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS)
3.512 3.361 (151)
davon: gezahlte Collaterals Kredite und Forderungen (LaR) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
504 504 -
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL) 14 14 -
Eigenkapitalinstrumente




Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis (FVOCI) 4.202 4.029 (173)
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL) -
-
-
Derivative finanzielle Vermögenswerte




Derivate ohne Hedge-Beziehung Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten (FAHfT) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL) 1.103 1.103 -
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten (FAHfT) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL) 351 351 -
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. n.a. 214 214 -
Leasing-Vermögenswertea n.a. n.a. 153 153 -
PASSIVA




Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
10.934 10.934 -
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
45.453 45.453 -
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
4.974 4.974 -
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
480 480 -
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
1.598 1.598 -
davon: erhaltene Collaterals Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
569 569 -
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
1.443 1.443 -
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing n.a. n.a. 2.635 2.635 -
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten




Derivate ohne Hedge-Beziehung Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (FLHfT) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL) 337 337 -
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von
Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (FLHfT) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL) 10 10 -
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (FLHfT) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL) 46 46 -
Derivate mit Hedge-Beziehung n. a. n.a. 609 609 -


a Buchwert nach IAS 17.


Die Wertberichtigungen auf finanzielle Vermögenswerte nach IAS 39 werden wie folgt auf die Anforderungen des IFRS 9 übergeleitet:

Wertberichtigungen auf finanzielle Vermögenswerte

in Mio. €

scroll

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Vertragsvermögenswerte Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen Summe
Bewertungskategorien




nach IAS 39 LaR LaR n.a. LaR
nach IFRS 9 AC FVOCI n.a. AC
Wertberichtigungen




Bestand nach IAS 39 (31.12.2017) 1.303 334 0 19 1.657
Zugänge aufgrund Wechsel der Bewertungskategorie 24 99 27
150
Abgänge aufgrund Wechsel der Bewertungskategorie


(13) (13)
Bestand nach IFRS 9 (01.01.2018) 1.327 433 27 6 1.794
UNTERSCHIED IN DEN GEWINNRÜCKLAGEN (SOLL/(HABEN)) 24 99 27 (13) 137


Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden

Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts ist die Verwendung von aktuellen, für das betreffende Finanzinstrument an liquiden Märkten beobachtbaren Bewertungsfaktoren (Eingangsparameter) zu maximieren und die Verwendung anderer Eingangsparameter (z. B. historische Preise, Preise für ähnliche Instrumente, Preise auf nicht liquiden Märkten) zu minimieren. Für diese Zwecke ist eine Bewertungshierarchie mit drei Bewertungsstufen (Levels) definiert. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag notierte Preise auf liquiden Märkten verfügbar, werden diese unangepasst für die Bewertung verwendet (Level 1-Bewertung). Andere Eingangsparameter sind dann für die Bewertung irrelevant. Ein Beispiel sind aktiv gehandelte börsennotierte Aktien und Anleihen. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag zwar keine notierten Preise auf liquiden Märkten verfügbar, kann es jedoch mittels anderer am Abschluss-Stichtag am Markt beobachtbarer Eingangsparameter bewertet werden, liegt eine Level 2-Bewertung vor. Voraussetzung hierfür ist, dass die beobachtbaren Eingangsparameter nicht wesentlich angepasst und keine nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet werden müssen. Ein Beispiel für Level 2-Bewertungen sind besicherte Zinsswaps, Devisentermingeschäfte und Zins-/Währungsswaps, die anhand aktueller Zinssätze bzw. Fremdwährungskurse bewertet werden können. Sofern die Voraussetzungen für eine Level 1-Bewertung oder eine Level 2-Bewertung nicht erfüllt sind, liegt eine Level 3-Bewertung vor. In solchen Fällen müssen beobachtbare Eingangsparameter wesentlich angepasst bzw. nicht beobachtbare Eingangsparameter verwendet werden.

Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden

in Mio. €

scroll

30.06.2018

Level 1 Level 2 Level 3 Summe
AKTIVA



Forderungen aus Lieferungen und Leistungen



Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

4.968 4.968
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

11 11
Sonstige finanzielle Vermögenswerte - Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen



Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis


-
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 94
10 104
Eigenkapitalinstrumente



Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 10
377 387
Derivative finanzielle Vermögenswerte



Derivate ohne Hedge-Beziehung
808 189 997
Derivate mit Hedge-Beziehung
175
175
PASSIVA



Derivative finanzielle Verbindlichkeiten



Derivate ohne Hedge-Beziehung
239 75 314
Derivate mit Hedge-Beziehung
636
636


Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden

in Mio. €

scroll

31.12.2017

Level 1 Level 2 Level 3 Summe
AKTIVA



Available-for-Sale Financial Assets (AfS) 3.752
277 4.029
Financial Assets Held for Trading (FAHfT)
752 351 1.103
Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung
214
214
PASSIVA



Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT)
281 56 337
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung
609
609


Von den zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte des Gesamtbestands an Eigenkapitalinstrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Der Gesamtbestand an Instrumenten in Level 1 von 10 Mio. € (31. Dezember 2017: 3.752 Mio. €) enthielt im Vorjahr mit einem Buchwert von umgerechnet rund 3,7 Mrd. € eine strategische Beteiligung von 12% an BT. In der Berichtsperiode wurde die Beteiligung als Planvermögen dotiert.

Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder Level 2 in Abhängigkeit von der Marktliquidität des jeweiligen Instruments zugeordnet. In Euro oder US-Dollar denominierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen sind grundsätzlich als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen grundsätzlich als Level 2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Eingangsparameter in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen. Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty Price.

Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten

in Mio. €

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Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte Derivative finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
Buchwert zum 1. Januar 2018 277 351 (46)
Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) 111 11 0
Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste) - (119) (19)
Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne) - 60 2
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen (25) - -
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen 31 - -
Abgänge (17) (118) -
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen - 4 (2)
BUCHWERT ZUM 30. JUNI 2018 377 189 (65)


Bei den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von 368 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag vorgenommen wird. Die größte Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei grundsätzlich erfolgten Transaktionen über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen letztlich für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen erfolgte. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode siehe vorstehende Tabelle. Für die Beteiligungen bestand am Abschluss-Stichtag keine Verkaufsabsicht. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 283 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 30. Juni 2018 heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 85 Mio. € liegen zwar die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit, jedoch entspricht nach erfolgter Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse, EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert und ist, aufgrund eingeschränkter Vergleichbarkeit, einer Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe erfolgten Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen vorzuziehen. Am Abschluss-Stichtag waren keine Beteiligungen im Bestand, bei denen die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit liegen, und eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe erfolgten marktüblichen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen den beizulegenden Zeitwert besser repräsentiert. Weiterhin sind mit einem Buchwert von 9 Mio. € nicht wesentliche Einzeltitel enthalten, deren Wertschwankungen von untergeordneter Bedeutung sind.

Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 189 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig und auch am AbschlussStichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert als aktuelle Marktvolatilitäten darstellen. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Zinsvolatilität verwendete absolute Wert lag bei 1,2 bis 2,3%. Der wesentliche Rückgang dieses Werts im Vergleich zur Vorperiode ist im Wesentlichen auf die im Berichtszeitraum eingetretene Verbesserung des Ratings der T-Mobile US zurückzuführen. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Die zum aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten Spreads lagen für die Restlaufzeiten der Anleihen zwischen 2,5 und 3,4% und im kürzerfristigen Bereich zwischen 1,5 und 2,3%. Für den ebenso nicht beobachtbaren Eingangsparameter Mean Reversion wurden 10% verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Wären für die Zinsvolatilität, die Spread-Kurve und für die Mean Reversion andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 15 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Im Berichtszeitraum wurden mehrere Optionen ausgeübt und die betreffenden Anleihen vorzeitig gekündigt. Im Zeitpunkt der Kündigung wurden die Optionen mit ihrem gesamten Buchwert von in Euro umgerechnet 118 Mio. € aufwandswirksam ausgebucht. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die entsprechende Tabelle auf Seite 55 verwiesen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertänderungen waren im Wesentlichen auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Sensitivitätena der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten in Abhängigkeit der nicht beobachtbaren Eingangsparameter

in Mio. €

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Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte Derivative finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
Zinsvolatilitätb +1% 24 -
Zinsvolatilitätb -1 % (23) -
Spread-Kurvec +1 % (84) -
Spread-Kurvec -1 % 129 -
Mean Reversiond +1 % (4) -
Mean Reversiond -1 % 6 -
Zukünftige Energiepreise +10% - 35
Zukünftige Energiepreise -10% - (35)
Zukünftige Energieproduktionsmenge +5% - 7
Zukünftige Energieproduktionsmenge -5% - (7)
Zukünftige Preise für Renewable Energy Creditse +100% - 14
Zukünftige Preise für Renewable Energy Creditse von Null - (13)


a Veränderung des betreffenden Eingangsparameters unter der Annahme, dass alle übrigen Eingangsparameter unverändert sind.
b Die Zinsvolatilität gibt das Ausmaß der Zinsänderungen im Zeitablauf an. Je größer die Zinsbewegungen, desto höher die Zinsvolatilität.
c Die Spread-Kurve zeigt für die jeweiligen Laufzeiten die Differenz zwischen von T-Mobile US zu bezahlenden Zinsen und Zinsen auf US-amerikanische Bundesanleihen.
d Als Mean Reversion wird die Annahme bezeichnet, dass sich die Zinsen nach einer Änderung wieder zu ihrem Mittelwert zurückbewegen. Je höher der gewählte Wert (Mean Reversion Speed), desto schneller wird im Bewertungsmodell zum Mittelwert zurückgekehrt.
e Die Renewable Energy Credits sind US-amerikanische Emissionszertifikate.


Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 65 Mio. € um Stromtermingeschäfte (Energy Forward Agreements), die in von der T-Mobile US abgeschlossene Verträge eingebettet sind. Diese Verträge bestehen aus jeweils zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb von Renewable Energy Credits durch T-Mobile US. Die Verträge wurden in 2017 und 2018 mit Energieproduzenten geschlossen und haben Laufzeiten von 12 bis 15 Jahren ab jeweiligem kommerziellem Produktionsbeginn. Für ein Energy Forward Agreement war kommerzieller Produktionsbeginn Ende 2017, für die übrigen wird er für 2019 erwartet. Der jeweilige Erfüllungszeitraum des separat als Derivate bilanzierten Energy Forward Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem Produktionsbeginn. Unter den Energy Forward Agreements erhält T-Mobile US während des Erfüllungszeitraums variable Beträge basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge des Energieproduzenten und dann aktuellen Energiepreisen und bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit. Die Energy Forward Agreements werden mangels beobachtbarer Marktpreise mittels Bewertungsmodellen bewertet. Der Wert des Derivats wird wesentlich beeinflusst von der zukünftigen Produktionsmenge des Energieproduzenten, die T-Mobile US zum Abschluss-Stichtag mit 1.781 Gigawattstunden pro Jahr veranschlagt hat. Der Wert der Derivate wird außerdem wesentlich beeinflusst von den zukünftigen Energiepreisen, die für den Zeitraum jenseits von fünf Jahren nicht beobachtbar sind. Des Weiteren wird der Wert der Derivate wesentlich beeinflusst von den ebenfalls nicht beobachtbaren zukünftigen Preisen für Renewable Energy Credits. Für den nicht beobachtbaren Zeitraum hat T-Mobile US on-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ hoher Energienachfrage) zwischen in Euro um gerechnet 22,49 €/MWh und 39,57 €/MWh und off-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ niedriger Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 15,09 €/MWh und 28,80 €/MWh verwendet. Für das on-peak/off-peak-Verhältnis wurde ein Wert von durchschnittlich 56% verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Wären für die zukünftigen Energiepreise, für die zukünftige Energieproduktionsmenge und für die zukünftigen Preise der Renewable Energy Credits andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Aus der Level 3-Bewertung wurde in der Berichtsperiode im sonstigen betrieblichen Ergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 19 Mio. € für unrealisierte Verluste der Derivate erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die entsprechende Tabelle auf Seite 55 verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen der beobachtbaren und der nicht beobachtbaren Energiepreise sowie auf Zinseffekte zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Die Bewertung der Derivate bei erstmaliger Erfassung ergaben einen aus Sicht der T-Mobile US positiven Wert von in Euro umgerechnet 135 Mio. €. Nach Einschätzung der T-Mobile US wurden die Verträge zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung wurden die am besten geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug jeweils Null. Weil nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate haben, wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils ergebende Betrag nicht bilanziert. Vielmehr werden diese Beträge über den Zeitraum der kommerziellen Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet jährlich insgesamt 10 Mio. €). Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Derivate mit dem jeweiligen Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Derivatebewertung werden sowohl in der Bilanz (derivative finanzielle Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) saldiert. Der noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierende Betrag hat sich in der Berichtsperiode wie folgt entwickelt:

Stromtermingeschäfte: Entwicklung der noch nicht amortisierten Beträge der Bewertung bei erstmaliger Erfassung

in Mio. €

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Bewertung bei erstmaliger Erfassung (Buchwert zum 1. Januar 2018) 112
Bewertung bei erstmaliger Erfassung (Zugänge im Berichtszeitraum) 23
In Vorperioden ertragswirksam amortisierte Beträge -
In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierte Beträge (2)
Kursdifferenzen (1)
NICHT AMORTISIERTE BETRÄGE ZUM 30. JUNI 2018 132


Für die in Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis oder zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen stellt das Kreditrisiko der jeweiligen Gegenpartei den wesentlichen Einflussfaktor bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts dar. Wären zum AbschlussStichtag um 1 % höhere (niedrigere) Ausfallraten anzusetzen gewesen, so wären bei unveränderten Bezugsgrößen die beizulegenden Zeitwerte der Instrumente um 1 % niedriger (höher) gewesen.

In den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten sind derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von 10 Mio. € enthalten, die aus einer in der Vorperiode Dritten gewährten Option zum Kauf von Anteilen an einem assoziierten Unternehmen der Deutschen Telekom resultieren. Die Option wurde im Zuge eines Verkaufs von Anteilen an diesem assoziierten Unternehmen gewährt, und es sind keine wesentlichen Wertschwankungen zu erwarten. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Angaben zum Kreditrisiko

Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivatepositi-on, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 546 Mio. € (31. Dezember 2017: 569 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 546 Mio. € (31. Dezember 2017: 566 Mio. €) reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 983 Mio. € (31. Dezember 2017: 966 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen zum 30. Juni 2018 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 67 Mio. € (31. Dezember 2017: 28 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten. Zu dem noch nicht amortisierten Betrag der erstmaligen Bewertung des Energy Forward Agreement wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen. An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten in Höhe von 509 Mio. € (31. Dezember 2017: 504 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe von 487 Mio. € (31. Dezember 2017: 889 Mio. €) entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten Darlehen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die gezahlten Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert.

ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 beschriebenen Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich, mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte, bis zum 30. Juni 2018 keine wesentlichen Änderungen.

Gemeinschaftsunternehmen. Die Gesellschafter des nach der Equity-Methode einbezogenen Gemeinschaftsunternehmens Toll Collect GmbH haben im März 2018 eine Gewinnausschüttung beschlossen, die in Höhe von 0,1 Mrd. € auf die Deutsche Telekom entfällt. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Sonstige Transaktionen ohne Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis", Seite 42.

Deutsche Telekom Trust e. V. Zur Besicherung der Pensionsansprüche wurde am 23. März 2018 der 12-prozentige Anteil an BT im Wert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns, dotiert.

ORGANE

Veränderungen im Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 21. Februar 2018 beschlossen, den Vertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Timotheus Höttges um weitere fünf Jahre zu verlängern. Die Wiederbestellung von Herrn Höttges zum Vorstandsvorsitzenden wird zum 1. Januar 2019 wirksam. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung am 21. Februar 2018 beschlossen, Herrn Dr. Christian P. Illek mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum neuen Vorstandsmitglied für das Ressort Finanzen zu bestellen. Herr Thomas Dannenfeldt, der das Ressort Finanzen derzeit verantwortet, wird die Deutsche Telekom AG nach Auslaufen seines Vertrags Ende 2018 aus privaten Gründen verlassen. Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 13. Juli 2018 beschlossen, Frau Birgit Bohle mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum neuen Vorstandsmitglied für das Ressort Personal und zur Arbeitsdirektorin zu bestellen. Frau Bohle folgt damit auf Herrn Dr. Christian P. Illek.

Veränderungen im Aufsichtsrat

Anteilseignervertreter. Herr Dr. Ulrich Schröder hat sein Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Wirkung zum 6. Februar 2018 niedergelegt. Herr Dr. Günther Bräunig wurde am 15. März 2018 zunächst mit Wirkung zum 21. März 2018 gerichtlich bestellt und durch Beschluss der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG gewählt.

Mit Ablauf der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 endete die Amtszeit von Frau Sari Baldauf. Herr Harald Krüger wurde von der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG gewählt.

Herr Prof. Dr. Ulrich Lehner wurde von der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 für eine weitere Amtszeit in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG gewählt. Der Aufsichtsrat hat ihn erneut zu seinem Vorsitzenden gewählt.

Herr Johannes Geismann hat sein Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Ablauf der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 niedergelegt. Herr Dr. Rolf Bösinger wurde mit Wirkung zum 1. Juni 2018 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt.

Arbeitnehmervertreter. Herr Hans-Jürgen Kallmeier hat sein Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Ablauf des 31. Dezember 2017 niedergelegt. Herr Odysseus Chatzidis wurde mit Wirkung zum 3. Januar 2018 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt.

Frau Monika Brandl hat ihr Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Wirkung zum 1. Juli 2018 niedergelegt. Frau Nicole Seelemann-Wandtke wurde mit Wirkung zum 5. Juli 2018 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. JUNI 2018)

Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der Vergleich wurde Anfang Juli 2018 notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Sonstige Transaktionen ohne Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis", Seite 42.

Erwerb der UPC Austria GmbH. T-Mobile Austria Holding GmbH hat am 22. Dezember 2017 mit Liberty Global HoldCo 2 B.V. eine Vereinbarung über den Erwerb des führenden Kabelanbieters in Österreich, UPC Austria GmbH, geschlossen. Der vereinbarte Kaufpreis beträgt ca. 1,9 Mrd. € in bar abzüglich von Netto-Finanzverbindlichkeiten. Die EU-Kommission hat am 9. Juli 2018 die wettbewerbsrechtliche Freigabe ohne Auflagen für den 100-prozentigen Kauf von UPC Austria GmbH durch T-Mobile Austria erteilt. Die Transaktion wurde am 31. Juli 2018 vollzogen.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahres-Finanzberichterstattung der Konzern-Halbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.


Bonn, den 9. August 2018

Deutsche Telekom AG

Der Vorstand

Timotheus Höttges

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Adel Al-Saleh Thomas Dannenfeldt Srini Gopalan Dr. Christian P. Illek
Dr. Thomas Kremer Claudia Nemat Dr. Dirk Wössner


BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT

An die Deutsche Telekom AG, Bonn

Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzern-Zwischenlagebericht der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2018, die Bestandteile des Halbjahres-Finanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten KonzernZwischenabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der KonzernZwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.


Frankfurt am Main, den 9. August 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Dr. Peter Bartels Thomas Tandetzki
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


WEITERE INFORMATIONEN

HERLEITUNG ALTERNATIVER LEISTUNGSKENNZAHLEN

SONDEREINFLÜSSE

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags) auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl für die Berichtsperiode als auch für die Vergleichsperiode und das Gesamtjahr 2017 dargestellt:

in Mio. €

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EBITDA EBIT EBITDA EBIT EBITDA EBIT

H1 2018 H1 2018 H1 2017 H1 2017 Gesamtjahr 2017 Gesamtjahr 2017
EBITDA/EBIT 10.825 4.523 11.949 5.601 23.969 9.383
DEUTSCHLAND (352) (352) (154) (154) (308) (308)
Personalrestrukturierung (340) (340) (91) (91) (221) (221)
Sachbezogene Restrukturierungen (14) (14) (10) (10) (26) (26)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen - - - - - -
Wertminderungen - - - - - -
Sonstiges 2 2 (53) (53) (61) (61)
USA (4) (4) - - 1.633 1.633
Personalrestrukturierung (4) (4) - - (7) (7)
Sachbezogene Restrukturierungen - - - - - -
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 1 1 - - (11) (11)
Wertminderungen - - - - 1.651 1.651
Sonstiges - - - - - -
EUROPA (52) (52) (45) (45) (130) (995)
Personalrestrukturierung (48) (48) (24) (24) (92) (92)
Sachbezogene Restrukturierungen - - - - (3) (3)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (1) (1) - - 18 18
Wertminderungen - - - - - (866)
Sonstiges (3) (3) (21) (21) (53) (52)
SYSTEMGESCHÄFT (89) (89) (74) (76) (229) (1.477)
Personalrestrukturierung (52) (52) (32) (32) (132) (132)
Sachbezogene Restrukturierungen (1) (1) (1) (1) (2) (2)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen - - - - - -
Wertminderungen - - - (2) - (1.242)
Sonstiges (37) (37) (41) (41) (94) (100)
GROUP DEVELOPMENT (9) (9) 742 742 893 893
Personalrestrukturierung (3) (3) 5 5 1 1
Sachbezogene Restrukturierungen - - (3) (3) (5) (5)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (5) (5) 741 741 708 708
Wertminderungen - - - - - -
Sonstiges (1) (1) - - 189 189
GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES (146) (146) (15) (15) (119) (119)
Personalrestrukturierung (182) (182) (44) (44) (107) (107)
Sachbezogene Restrukturierungen (40) (40) (8) (8) (49) (49)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (4) (4) 44 44 63 63
Wertminderungen - - - - - -
Sonstiges 80 80 (7) (7) (26) (26)
KONZERN (652) (652) 454 452 1.740 (374)
Personalrestrukturierung (630) (630) (187) (187) (559) (559)
Sachbezogene Restrukturierungen (55) (55) (22) (22) (85) (85)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (9) (9) 785 785 778 778
Wertminderungen - - - (2) 1.651 (463)
Sonstiges 42 42 (122) (122) (45) (45)
EBITDA/EBIT (BEREINIGT UM SONDEREINFLUSSE) 11.477 5.175 11.495 5.150 22.230 9.757
Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse)
(893)
(1.870)
(2.895)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
4.282
3.279
6.863
Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse)
(1.230)
(753)
949
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
3.053
2.527
7.812
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse)
2.428
2.138
6.039
Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse)
625
389
1.773


BRUTTO- UND NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

Nach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbindlichkeiten eine wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen dar.

in Mio. €

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30.06.2018 31.12.2017 Veränderung Veränderung in % 30.06.2017
Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) 6.708 8.358 (1.650) (19,7) 10.351
Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) 54.554 49.171 5.383 10,9 50.638
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN 61.262 57.529 3.733 6,5 60.989
Zinsabgrenzungen (678) (692) 14 2,0 (655)
Sonstige (570) (781) 211 27,0 (886)
BRUTTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 60.014 56.056 3.958 7,1 59.448
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.943 3.312 (369) (11,1) 2.441
Finanzielle Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar/ zu Handelszwecken gehalten -
7 (7) n.a. 7
Derivative finanzielle Vermögenswerte 1.172 1.317 (145) (11,0) 1.515
Andere finanzielle Vermögenswerte 1.127 629 498 79,2 236
NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 54.772 50.791 3.981 7,8 55.249


ÜBERLEITUNGSRECHNUNG ZU DEN IM ERSTEN HALBJAHR 2018 DURCHGEFÜHRTEN AUSWEISÄNDERUNGEN FÜR WESENTLICHE KENNZAHLEN DER VERGLEICHSPERIODE

in Mio. €

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Vergleichsperiode

Gesamtumsatz Betriebsergebnis (EBIT) EBITDA EBITDA bereinigt Planmäßige Abschreibungen Wertminderungen
H1 2017/30. JUNI 2017
DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2017 - WIE BERICHTET






Deutschland 10.768 2.129 4.016 4.170 (1.882) (6)
USA 18.218 2.331 5.025 5.025 (2.690) (5)
Europa 5.641 681 1.791 1.836 (1.109) (1)
Systemgeschäft 3.392 (37) 158 232 (195) 0
Group Development 1.157 1.074 1.217 475 (143) 0
Group Headquarters & Group Services 1.525 (574) (233) (218) (319) (22)
SUMME 40.701 5.604 11.974 11.520 (6.338) (34)
Überleitung (3.164) (3) (25) (25) 22 3
KONZERN 37.537 5.601 11.949 11.495 (6.316) (31)
H1 2017/30. JUNI 2017
+/- AUSWEISÄNDERUNGEN VIVENTO CUSTOMER SERVICES






Deutschland - (30) (29) (29) - -
USA - - - - - -
Europa - - - - - -
Systemgeschäft - - - - - -
Group Development - - - - - -
Group Headquarters & Group Services (3) 30 29 29 - -
SUMME (3) - - - - -
Überleitung 3 - - - - -
KONZERN - - - - - -
H1 2017/30. JUNI 2017
= DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2018






Deutschland 10.768 2.099 3.987 4.141 (1.882) (5)
USA 18.218 2.331 5.025 5.025 (2.691) (4)
Europa 5.641 681 1.791 1.836 (1.108) (1)
Systemgeschäft 3.392 (37) 158 232 (195) -
Group Development 1.157 1.074 1.217 475 (143) -
Group Headquarters & Group Services 1.521 (544) (204) (189) (320) (21)
SUMME 40.697 5.603 11.974 11.520 (6.339) (31)
Überleitung (3.161) (2) (25) (25) 23 (1)
KONZERN 37.537 5.601 11.949 11.495 (6.316) (32)


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31.12.2017

Segmentvermögen Segmentschulden
H1 2017/30. JUNI 2017
DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2017 - WIE BERICHTET


Deutschland 33.667 26.566
USA 64.931 42.003
Europa 25.746 10.206
Systemgeschäft 6.408 5.061
Group Development 9.997 5.549
Group Headquarters & Group Services 46.956 55.867
SUMME 187.705 145.252
Überleitung (46.371) (46.388)
KONZERN 141.334 98.864
H1 2017/30. JUNI 2017
+/- AUSWEISÄNDERUNGEN VIVENTO CUSTOMER SERVICES


Deutschland 71 76
USA - -
Europa - -
Systemgeschäft - -
Group Development - -
Group Headquarters & Group Services - (4)
SUMME 71 72
Überleitung (71) (72)
KONZERN - -
H1 2017/30. JUNI 2017
= DARSTELLUNG ZUM 30. JUNI 2018


Deutschland 33.739 26.641
USA 64.931 42.003
Europa 25.746 10.206
Systemgeschäft 6.408 5.061
Group Development 9.997 5.549
Group Headquarters & Group Services 46.957 55.863
SUMME 187.778 145.323
Überleitung (46.444) (46.459)
KONZERN 141.334 98.864


GLOSSAR

Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2017 und das darin enthaltene Glossar, Seite 260 ff.

DISCLAIMER

Dieser Bericht (v.a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen", "planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.

Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u.a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen.

Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab.

Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag), Free Cashflow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde. Weitere Informationen zu alternativen Leistungskennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2017, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 38 ff., sowie auf der Website der Deutschen Telekom (www. telekom.com/alternative-Leistungskennzahl) unter "Investor Relations".

Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.

FINANZKALENDER

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9. August 2018 8. November 2018 21. Februar 2019
Veröffentlichung des KonzernZwischenberichts zum 30. Juni 2018 Veröffentlichung des KonzernZwischenberichts zum 30. September 2018 Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2018 und Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2018


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28. März 2019 9. Mai 2019 8. August 2019
Hauptversammlung 2019 Veröffentlichung des KonzernZwischenberichts zum 31. März 2019 Veröffentlichung des KonzernZwischenberichts zum 30. Juni 2019


Bei allen Terminen Änderungen vorbehalten.

Weitere Termine, Terminaktualisierungen und Hinweise zu Live-Übertragungen finden Sie auf www.telekom.com/finanzkalender

IMPRESSUM

Deutsche Telekom AG

Friedrich-Ebert-Allee 140

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Telefon 0228 181 88880

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Weitere Informationen zur Deutschen Telekom finden Sie unter: www.telekom.com

Dieser Konzern-Zwischenbericht ist auf unserer Investor-Relations-Website abrufbar unter: www.telekom.com/investor-relations

Unseren Geschäftsbericht finden Sie im Internet unter:

www.telekom.com/geschaeftsbericht www.telekom.com/annualreport

Dieser Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 30. Juni 2018 liegt auch in englischer Sprache vor. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.

Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG.

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