![]() Deutsche Telekom AGBonnZwischenbericht 9-Monats-Zahlen DTAGKONZERN-ZWISCHENBERICHT1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2018ERLEBEN, WAS VERBINDET.DIE FINANZDATEN DES KONZERNS AUF EINEN BLICKscroll
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Ohne Wholesale. Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden
sich im Geschäftsbericht 2017, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 38 ff. Die Zahlenangaben
im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass
sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren. Seit dem 1. Januar
2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue from Contracts with
Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden
nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung"
im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 37 ff. AN UNSERE AKTIONÄREDIE DEUTSCHE TELEKOM AUF EINEN BLICKKONZERNUMSATZ
Konzernumsatzin Mrd. €![]() EBITDA BEREINIGT
EBITDA bereinigtin Mrd. €![]() EBIT
EBITin Mrd. €![]() KONZERNÜBERSCHUSS
Konzernüberschussin Mrd. €![]() EIGENKAPITALQUOTE
Eigenkapitalquotein %![]() CASH CAPEX
Cash Capexin Mrd. €![]() FREE CASHFLOW(VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)
Free Cashflow(vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)in Mrd. €![]() NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN
Netto-Finanzverbindlichkeitenin Mrd. €![]() WICHTIGE EREIGNISSE IM DRITTEN QUARTAL 2018PROGNOSE FÜR 2018 ERNEUT ANGEPASSTAufgrund der starken Geschäftsentwicklung in unserem operativen Segment USA erhöhen
wir die bereits im ersten und zweiten Quartal 2018 angepasste Prognose für das bereinigte
EBITDA und nun auch für den Free Cashflow des Konzerns für das Geschäftsjahr 2018.
Statt eines zuletzt erwarteten bereinigten EBITDA von rund 23,4 Mrd. € erwarten wir
nun einen Wert von rund 23,6 Mrd. €. Für den Free Cashflow erhöhen wir die Prognose
von bisher rund 6,2 Mrd. € auf rund 6,3 Mrd. €. VORSTANDBirgit Bohle wird neues Vorstandsmitglied für das Ressort "Personal" und Arbeitsdirektorin
der Deutschen Telekom AG. Sie tritt zum 1. Januar 2019 die Nachfolge von Christian
P. Illek an, der zum 1. Januar 2019 neuer Finanzvorstand der Deutschen Telekom AG
wird. Thorsten Langheim rückt zum 1. Januar 2019 in den Vorstand der Deutschen Telekom AG
auf. Er übernimmt das neu geschaffene Vorstandsressort "USA und Unternehmensentwicklung".
Damit will der Aufsichtsrat die Bedeutung des USA-Geschäfts für den Konzern besser
abbilden. Außerdem soll der Fokus auf die Weiterentwicklung des Portfolios gestärkt
werden. Ab diesem Zeitpunkt verfügt die Deutsche Telekom AG dann über neun Vorstandsbereiche. ERWERB UPC AUSTRIAT-Mobile Austria hatte im Dezember 2017 eine Vereinbarung über den Erwerb des führenden
Kabelanbieters in Österreich, UPC Austria, geschlossen. Die Transaktion wurde am 31.
Juli 2018 vollzogen, nachdem die Zustimmung der EU-Kommission am 9. Juli 2018 erteilt
wurde. Der in Form einer Barzahlung geleistete Kaufpreis betrug 1,8 Mrd. €. Seit dem
Erwerbszeitpunkt wird die UPC Austria-Gruppe vollkonsolidiert in unseren Konzernabschluss
einbezogen. Mit der Übernahme verfolgen wir unsere Strategie, unseren Kunden auf dem
europäischen Markt konvergente Produkt-Bündel anzubieten. INVESTITIONEN IN NETZE5G-Netz für unser Land. Für die schnelle und erfolgreiche Einführung von 5G haben
wir im Rahmen unseres Netzetages in Berlin im Oktober 2018 ein Acht-Punkte-Programm
vorgelegt. Bis 2025 sollen bundesweit 99 Prozent der Bevölkerung und 90 Prozent der
Fläche mit 5G versorgt sein. Bis 2021 wollen wir weitere 20 Mrd. € in Deutschland
investieren. Damit Industrie, Unternehmen und Bürger das leistungsstärkste 5G-Netz
bekommen, setzen wir zudem auf Kooperationen. Unser Glasfasernetz, in welchem wir
mittlerweile den 500.000sten Kilometer verlegt haben, ist die Grundlage für Hochleistung
im Festnetz und im Mobilfunk. Aktuell profitieren davon 24,4 Millionen Haushalte im
Festnetz, die mit bis zu 100 MBit/s oder mehr surfen. Nach dem Marktstart von Super-vectoring
im August 2018 waren für 6 Millionen Haushalte Spitzengeschwindigkeiten von bis zu
250 MBit/s verfügbar - Ende September war dies bereits für 8,5 Millionen Haushalte
möglich. Ziel ist es, 2019 für 28 Millionen Haushalte bis zu 250 MBit/s anzubieten. Mobilfunk-Pakt in Bayern: 1.000 neue Mobilfunk-Standorte. Unsere umfangreichen Ausbauabsichten
zur weiteren Verbesserung des Mobilfunknetzes in Bayern haben wir bekräftigt. Bis
Ende 2020 wollen wir hier 1.000 neue Standorte schaffen. Zudem werden 1.200 vorhandene
Standorte mit zusätzlichen Diensten ausgebaut. Daneben modernisieren wir unser Netz
in Bayern weiter: Bis Ende 2018 werden die meisten Standorte mit neuester Single RAN-Technik
ausgestattet und mit LTE 900 bestückt. Aber auch in Hessen sollen bis Ende 2020 530
neue Mobilfunk-Standorte entstehen. Deutschlandweit soll die Zahl der Mobilfunk-Standorte
auf 36.000 bis 2021 erhöht werden. Mit diesem Ausbau schließen wir Lücken im Mobilfunk
und erhöhen die Bandbreiten. Bundesweit können heute rund 97,6 Prozent der Bevölkerung
unser LTE-Netz nutzen. Bis 2019 wird dieser Anteil auf 98 Prozent wachsen. Deutsche Daten-Festung wächst weiter: neues Cloud-Rechenzentrum eröffnet. Im September
2018 wurde die nächste Ausbaustufe unseres Hochleistungsrechenzentrums Biere nahe
Magdeburg in Betrieb genommen. Damit stehen in Biere nun 150 Petabyte für das Verarbeiten
und Speichern von Cloud-Daten zur Verfügung. Seit der Inbetriebnahme des "High-Tech
Fort Knox" Biere im Jahr 2014 ist die weltweite Nachfrage nach Cloud-Diensten weiter
stark gewachsen. T-Systems hat sich infolgedessen konsequent zu einem Multi Cloud
Provider entwickelt und kooperiert mit den international führenden Anbietern von Cloud-Lösungen.
Die Open Telekom Cloud, unser Public Cloud-Angebot, ist als einzige in Deutschland
verfügbare Cloud mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie initiierten
Zertifikat "Trusted Cloud" ausgezeichnet. T-Mobile Polska unterzeichnet Wholesale-FTTH-Vereinbarung mit Orange. Gemäß einer
im Juli 2018 unterzeichneten Vereinbarung erbringt T-Mobile Polska Services auf den
Glasfaser-Anschlüssen von Orange. Danach erhält T-Mobile Polska Zugriff auf die Glasfaser-Infrastruktur
des Partners, auf deren Grundlage sie Datendienste in nicht-regulierten Bereichen
erbringt. Der Vertrag gewährt T-Mobile Polska Zugang zu 1,7 Millionen Haushalten.
In Verbindung mit den Investitionsplänen von Orange im deregulierten Bereich bis Ende
2020 und dem Glasfasernetz in regulierten Bereichen kann die Gesellschaft potenziell
mehr als 4 Millionen Haushalte erreichen. Spätestens ab dem ersten Quartal 2019 plant
T-Mobile Polska, den ersten Privatkunden sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen
eine breite Auswahl an Glasfaser-basierten Festnetz-Diensten anzubieten. Die Vereinbarung
hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Ergänzend zu der Vereinbarung mit Orange hat T-Mobile
Polska eine weitere Wholesale-FTTH-Vereinbarung mit dem Netzbetreiber Nexera über
450 Tausend weitere Haushalte getroffen, die bis Ende 2020 angeschlossen werden sollen. INNOVATIONEN UND KOOPERATIONEN"Magenta verbindet". Unter diesem Motto präsentierten wir uns auf der Internationalen
Funkausstellung (IFA) 2018 in Berlin und machten die gesamte Magenta-Produktwelt für
die Besucher erlebbar. Im Fokus standen die Themenbereiche Magenta Entertainment,
Im besten Netz, Magenta Connected Life, MagentaEINS und MagentaSERVICE. Einige Highlights:
Die Möglichkeiten des Netzes der Zukunft zeigte ein interaktives Multiplayer-Drohnenrennen
auf einer 5G-LED-Leinwand. In einer eigenen eSport-Arena luden Profis von SK Gaming
zu eSport-Spielen wie League of Legends und FIFA sowie zum Mobile Gaming ein. Im Bereich
MagentaSERVICE wurde mit "SprachID" eine Neuheit im Kundenservice vorgestellt: Zukünftig
kann sich der Kunde ohne Kundennummer oder Passwort nur durch seine individuelle Stimme
beim Anruf identifizieren - digital und einzigartig. Weltweite Initiative für nachhaltige Städte. Im September 2018 haben wir eine weitreichende
Zusammenarbeit mit United Smart Cities (USC) angekündigt, um gemeinsam Städte dabei
zu unterstützen, intelligenter und nachhaltiger zu werden. Das Programm United Smart
Cities ist eine globale Initiative, die von der Wirtschaftskommission für Europa der
Vereinten Nationen (UNECE) in Zusammenarbeit mit der Organisation für Internationale
Wirtschaftsbeziehungen (OiER) ins Leben gerufen und koordiniert wird. Darüber hinaus
nehmen wir im Rahmen der Zusammenarbeit eine Beiratsposition im Global Industry Advisory
Board (GIAB) der USC ein. Das GIAB besteht aus zwölf Mitgliedern, die alle UN-Organisationen
in Fragen der Smart City auf der ganzen Welt strategisch beraten. 5G für vernetzte Mobilität. Autos, Ampeln und Laternen werden in wenigen Jahren Daten
über den Kommunikationsstandard 5G austauschen. Und sie sind nur drei Beispiele für
den Verkehr der Zukunft. Dabei sollen die Systeme sicher sein. Gemeinsam mit DEKRA
bauen wir deshalb die Test- und Rennstrecke Lausitzring als 5G-Testfeld für intelligente
Mobilität aus. Die Szenarien sind vielfältig: Vernetzte Autos und autonome Fahrzeuge
sollen in Echtzeit miteinander kommunizieren, ebenso wie mit der Straßen-Infrastruktur
oder Fahrradfahrern und Fußgängern. Hierdurch entsteht ein ideales Umfeld für Automobilhersteller
und -zulieferer aber auch für Hersteller von Kommunikationskomponenten, um intelligente
Mobilität in realer Umgebung zu testen. Initiative "Digitale Städte und Regionen". Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB)
startete im Juli 2018 gemeinsam mit uns eine neue Initiative: das "Executive Program
Digitale Städte und Regionen". Die Partner erarbeiten intelligente, maßgeschneiderte
Lösungen mit dem Ziel, die Digitalisierung in den Städten und Gemeinden voranzutreiben.
Die Regionen sollen fit für die digitale Zukunft gemacht werden. Dabei soll die Lebensqualität
an erster Stelle stehen. Die Erfolgsfaktoren sind: gemeinsame Plattformen, eine gute
digitale Infrastruktur und Mut zur kulturellen Veränderung. Als digitaler Partner
vermitteln wir das nötige Know-how und führen an erste Projekte heran. Seit dem Startschuss
beteiligen sich 23 Städte aus ganz Deutschland mit sehr unterschiedlichen Anforderungen
an dem Programm. Gegen Ende des Jahres werden Städte und Gemeinden erste Pilotprojekte
umsetzen. Strategische Partnerschaft für mehr Sicherheit auf der Straße. Gemeinsam mit dem ADAC
starteten wir im August 2018 eine strategische Partnerschaft. Geplant sind Produkte
und attraktive Vorteile, von denen unsere Kunden und ADAC Mitglieder profitieren.
Zu diesem Zweck sollen die Möglichkeiten der Digitalisierung des Verkehrs genutzt
werden. So entwickelten wir beispielsweise unser Angebot "Car Connect" zusammen mit
dem ADAC weiter. In Zukunft können Autofahrer Pannen über die "Car Connect" App mit
wenigen Klicks an den ADAC melden. Der Standort des beschädigten Fahrzeugs wird dabei
automatisch übermittelt. So können "Car Connect" Kunden bequem und schnell auf den
ADAC Pannendienst zugreifen. Cyber-Sicherheit für Finanzinstitute. Cyber-Angriffe auf Finanzinstitute nehmen weltweit
zu. Die Anforderungen der Regulierungsbehörden an die IT-Sicherheit der Institute
steigen. Das haben die Fiducia & GAD IT AG (der IT-Dienstleister für alle 900 Volks-
und Raiffeisenbanken in Deutschland) und die DZ Bank Gruppe erkannt: Gemeinsam mit
Telekom Security arbeiten sie künftig zusammen, um die Cyber-Sicherheit der genossenschaftlichen
Finanzgruppe langfristig zu erhöhen. Den ersten konkreten Schritt in dieser Kooperation
haben die Partner vollzogen: Rund um die Uhr bearbeitet ein sog. "Security Operation
Center" (SOC) bestimmte IT-Sicherheitsvorfälle für die DZ Bank. Telekom Security und
die Fiducia & GAD IT AG betreiben diese IT-Sicherheitszentrale gemeinsam. NEUE PRODUKTEMit "Hallo Magenta" hört das Zuhause jetzt auf das Wort. Im August 2018 haben wir
unseren Smart Speaker inklusive intelligentem Sprachassistenten vorgestellt. Der Sprachassistent
hilft, Telekom Dienste komfortabel durch Sprache zu steuern: Magenta SmartHome, MagentaTV
und Audio-Steuerung reagieren auf einfache gesprochene Befehle. Der Smart Speaker
wird viele Angebote starker Partner umfassen. Neue loT-Lösungen für Privat- und Geschäftskunden. Erneut erweitern wir unser "Smart
Connect"-Angebot, d.h. unser loT-Angebot für Privatkunden. Mit "Combi Protect" lassen
sich mit einem GPS-Tracker und dazugehöriger App Haustiere, Handtaschen oder Gepäck
auf dem Smartphone orten. Unsere Kunden verfolgen bei Bedarf deren Route in Echtzeit.
Zusätzlich können digitale Grenzen definiert werden, bei deren Überschreitung der
Besitzer über das Smartphone alarmiert wird. Daneben wollen wir mit der loT-Komplettlösung
"Building Monitoring & Analytics" auch unser loT-Angebot für Geschäftskunden erweitern.
Mit dem Paket für Gebäudesteuerung könnten z. B. Gebäude-Services optimiert und die
Energieeffizienz gesteigert werden. Im August 2018 startete T-Mobile US eine neue "Un-carrier Next" Initiative zur Umstrukturierung
des Bereichs Kundenservice und zur Lösung von Problemen aus Kundensicht: Vertragskunden
werden direkt mit einem persönlichen Mitarbeiter verbunden, wenn sie den Kundenservice
anrufen. Dieser Mitarbeiter gehört zu einem Expertenteam, das sich um diesen Kunden
und andere Kunden in der jeweiligen Region kümmert. Im September 2018 kündigte T-Mobile US die Umbenennung von MetroPCS in "Metro™ by
T-Mobile" (Metro) an. Darüber hinaus soll es neue Flatrate-Tarife von Metro geben,
die Stufen mit zusätzlichen Vorteilen umfassen. Das Metro Angebot beinhaltet Amazon
Prime, erweiterten Cloud-Speicher und ein mobiles Back-up mittels Google One sowie
die allerneuesten Smartphones. AUSZEICHNUNGENNachfolgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des dritten Quartals 2018
zusammen. Weitere Auszeichnungen finden Sie online unter: www.telekom.com/medien Wesentliche Auszeichnungen im dritten Quartal 2018![]() KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHTKONZERNSTRUKTUR, -STRATEGIE UND -STEUERUNGHinsichtlich unserer Konzernstruktur, -Strategie und -Steuerung verweisen wir auf
die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2017 (Geschäftsbericht 2017, Seite
31 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich hinsichtlich der Konzernstruktur und
der Finanzstrategie folgende Änderungen bzw. Ergänzungen: Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call
Center-Dienstleistungen, unserem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor
war sie in unserem Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir
auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 51
f. Die durch T-Mobile US am 9. November 2017 zum Erwerb von 100% der Anteile an dem Online-TV-Anbieter
Layer3 TV unterzeichnete Vereinbarung wurde am 22. Januar 2018 vollzogen. Seit dem
Erwerbszeitpunkt wird Layer3 TV als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss
der Deutschen Telekom einbezogen. T-Mobile US erwartet durch die Akquisition eine
weitere Stärkung ihrer TV- und Videoangebote und plant u. a. die Einführung eines
eigenen TV-Dienstes. T-Mobile Austria hatte am 22. Dezember 2017 eine Vereinbarung zur Übernahme von 100%
der Anteile an UPC Austria GmbH geschlossen. Die Transaktion wurde am 31. Juli 2018
vollzogen. Seit dem Erwerbszeitpunkt wird UPC Austria als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen
in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Mit der Übernahme verfolgen
wir unsere Strategie, unseren Kunden auf dem europäischen Markt konvergente Produkt-Bündel
anzubieten. Ende Mai 2018 haben wir auf unserem Kapitalmarkttag eine aktualisierte Finanzstrategie
für die Jahre 2018 bis 2021 vorgestellt. Unsere Finanzstrategie bis 2021![]() a
Vorbehaltlich der notwendigen Gremienbeschlüsse und weiterer gesetzlicher Voraussetzungen. Zu unserer Finanzstrategie gehören das Erreichen unserer angestrebten Finanzrelationen
- relative Verschuldung (Verhältnis von Netto-Finanzverbindlichkeiten zum bereinigten
EBITDA) und Eigenkapitalquote - sowie eine Liquiditätsreserve, die mindestens die
Fälligkeiten der nächsten 24 Monate abdeckt. Mit diesen klaren Aussagen wollen wir
unser Rating in einem Korridor von A- bis BBB halten und den uneingeschränkten Zugang
zum Kapitalmarkt sicherstellen. Unsere Wachstumsprognose bleibt bis 2021 konstant auf dem hohen Niveau, das wir bereits
bei unserem Kapitalmarkttag 2015 prognostiziert hatten: Wir erwarten beim Umsatz weiterhin
1 bis 2% jährliches Wachstum, beim bereinigten EBITDA 2 bis 4% und beim Free Cashflow
rund 10%. Für die Aktionäre gibt es - vorbehaltlich der notwendigen Gremienbeschlüsse und weiterer
gesetzlicher Voraussetzungen - eine verlässliche Dividendenpolitik. Für das Geschäftsjahr
2018 werden wir eine Dividende von 0,70 € je dividendenberechtigte Aktie vorschlagen.
Für die Geschäftsjahre 2019 bis 2021 soll eine Dividende von mindestens 0,50 € je
dividendenberechtigte Aktie gezahlt werden. Bei der Bemessung der Dividendenhöhe für
die Geschäftsjahre ab 2019 soll das relative Wachstum des bereinigten Ergebnisses
je Aktie als Richtlinie dienen. Hier bestätigen wir für 2018 die Erwartung aus dem
Kapitalmarkttag 2015 von rund 1,00 € pro Aktie und erwarten bis 2021 eine Steigerung
auf rund 1,20 € pro Aktie. Unseren Aktionären bieten wir damit eine attraktive Rendite
und Planbarkeit. Daneben werden wir Aktienrückkäufe in Betracht ziehen, sowohl von Aktien der Deutschen
Telekom AG als auch von Anteilen an der T-Mobile US. Bei Zustandekommen des Zusammenschlusses
von T-Mobile US und Sprint werden in den ersten drei Jahren jedoch keine Aktienrückkäufe
stattfinden. Auch für die kommenden Jahre sind weiterhin hohe Gesamtinvestitionen geplant. Der
Investitionsspielraum soll genutzt werden, um unsere Breitband-Infrastruktur weiter
auszubauen und die Transformation des Unternehmens auf ein IP-basiertes Produktionsmodell
voranzutreiben. Im Mobilfunk geschieht der Infrastrukturausbau auf Basis des Standards
LTE und 5G, im Festnetz mit Glasfaser und Vectoring. Die Finanzstrategie unterstützt
die Transformation unseres Konzerns hin zur "Leading European Telco". Um nachhaltig
Wertzuwachs zu generieren, wollen wir unsere Kapitalkosten mittelfristig verdienen.
Dieses Ziel soll einerseits durch eine Optimierung der Auslastung unseres Anlagevermögens
erreicht werden. Andererseits soll unser Ziel, die Kapitalkosten zu verdienen, durch
eine strenge Kostendisziplin und verbesserte funktionsübergreifende Zusammenarbeit
erreicht werden. Daneben legen wir bei der Steuerung einen Schwerpunkt auf das unbereinigte
EBIT. Durch die Berücksichtigung von Investitionskosten liegt das EBIT näher am ROCE-Konzept
und unterstützt damit unseren konsequenten Fokus auf eine effiziente Kapitalallokation
im Konzern Deutsche Telekom. WIRTSCHAFTLICHES UMFELDIm Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 dargestellten Situation des wirtschaftlichen
Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den
ersten neun Monaten 2018, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen
Risiken sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche
Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen unerwarteten Ereignisse
im Prognosezeitraum eintreffen. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNGDie Weltwirtschaft war in den ersten neun Monaten 2018 weiter auf Wachstumskurs. Die
OECD geht in ihrer aktualisierten Prognose vom September 2018 davon aus, dass das
weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2018 um 3,7% wachsen wird, gegenüber 3,6% in
2017. Die Expansion der Volkswirtschaften unserer Kernmärkte ist weiterhin positiv.
Während sich der Aufschwung in Europa abschwächt, wächst das BIP in den USA stärker
als im Vorjahr. AUSBLICKUnter den derzeitigen Bedingungen gehen wir von einer weiterhin positiven konjunkturellen
Entwicklung in den Volkswirtschaften unserer Kernmärkte aus. Die Unsicherheiten für
die Entwicklung des Welthandels belasten jedoch die aktuellen Prognosen, so dass für
die Jahre 2018 und 2019 eine schwächere Expansion als bisher erwartet möglich ist. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RISIKENDas Wachstum der Weltwirtschaft kann zurzeit noch den negativen wirtschaftspolitischen
Einflüssen der letzten Monate standhalten. Die konjunkturellen Risiken haben zugenommen.
Handelskonflikte und politische Spannungen in Europa könnten einer anhaltenden Expansion
entgegenstehen. Darüber hinaus können geopolitische Krisen die Volkswirtschaften unserer
Länder negativ beeinflussen. REGULIERUNGBNetzA-Entscheidung zu "StreamOn". Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 15. Dezember
2017 Teile der MagentaMobil Zubuch-option "StreamOn" untersagt. Laut der BNetzA verstoßen
zwei Teilaspekte gegen die EU-Verordnungen zur Netzneutralität und Roaming. Die Entscheidung
gibt vor, dass wir alle "StreamOn" Datenverkehre mit der maximal verfügbaren Bandbreite
transportieren müssen und diese auch im Roaming innerhalb der EU nicht auf das Inklusivvolumen
angerechnet werden. Wir sind jedoch der Auffassung, dass unser Angebot mit dem EU-Recht
in Einklang steht. Gegen die Entscheidung der Behörde haben wir am Kölner Verwaltungsgericht
um vorläufigen Rechtsschutz nachgesucht. Während der Dauer des Eilverfahrens bieten
wir "StreamOn" unverändert an. BNetzA-Entscheidungen zu Bitstrom-Entgelten. Wir haben am 8. März 2018 den endgültigen
Beschluss der BNetzA zu unserem Entgeltantrag vom 21. September 2017 zugestellt bekommen.
Es geht dabei um Entgelte, die wir Wholesale-Kunden für den Zugang zu unseren Breitband-Anschlüssen
im Rahmen des sog. "Layer 2 Bitstrom-Zugangs" in Rechnung stellen dürfen. Mit dem
Beschluss hat die BNetzA ihre vorläufige Entscheidung vom Dezember letzten Jahres
bestätigt und die Entgelte im Wesentlichen auf dem bisherigen Niveau genehmigt. Wir
hatten im Rahmen von Kontingentmodellen eine Erhöhung des monatlichen Entgelts beantragt.
Diese wurde, wie bereits in der vorläufigen Entscheidung, auch im finalen Beschluss
nicht genehmigt. Am 18. September 2018 veröffentlichte die BNetzA zudem einen Konsultationsentwurf
zu Bitstrom-Entgelten für Supervectoring, welches Anschluss-Bandbreiten bis zu 250
MBit/s ermöglicht. Die genehmigten Entgelte liegen nach dem Entwurf über den Entgelten
für geringere Geschwindigkeiten. Damit erkennt die BNetzA konsistent Investitionen
in höhere Bandbreiten an. Die finalen Entgelte werden nach Abschluss von Konsultationen
von der BNetzA festgelegt. FREQUENZVERGABEDie nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben
wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen in Deutschland und bei unseren internationalen
Beteiligungen. Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete
Frequenzvergaben. Wesentliche Frequenzvergabenscroll
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Abgabe eines einzelnen Gebots in verschlossenem Briefumschlag, z.T. sequenziell, in
mehreren Vergaben. GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNSSeit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue
from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die
Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Die Entwicklung der Ertragslage des Konzerns
wird nicht wesentlich durch die Anwendung dieser Standards beeinflusst. Aufgrund von IFRS 15 kommt ein geändertes Modell für die Erlösermittlung und -erfassung
zur Anwendung. Die neuen Regelungen entfalten in unseren operativen Segmenten abhängig
von den jeweils zugrunde gelegten Geschäftsmodellen unterschiedliche Wirkung und heben
sich überwiegend gegenseitig auf. So zeigt die Fortschreibung der aktivierten Vertragsvermögenswerte
in unserem operativen Segment Deutschland, wo der Verkauf subventionierter Endgeräte
im Zusammenhang mit dem Abschluss von Service-Verträgen weiterhin üblich ist, eine
leicht umsatzmindernde Wirkung. In unserem operativen Segment USA, wo den Kunden v.
a. Ratenzahlungs- oder Leasing-Modelle angeboten werden, zeigt sich ein leicht positiver
Umsatz- und EBITDA-Effekt, v.a. aus der Aktivierung von Kundengewinnungskosten und
deren Verteilung über die durchschnittliche Kundenbindungsdauer. IFRS 15 hat wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens- und Finanzlage
des Konzerns. Die wesentlichen Effekte werden jeweils bei der Beschreibung der Entwicklung
der Bilanzposten erläutert. Für eine detailliertere Darstellung der Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekte
verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung" im Konzern-Zwischenabschluss, Seite
37 ff. ERTRAGSLAGE DES KONZERNSUMSATZIn den ersten drei Quartalen 2018 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 55,4
Mrd. €, der mit einem Rückgang von 0,4 Mrd. € um 0,7% unter dem Niveau des Vergleichszeitraums
lag. Zu diesem Rückgang trugen maßgeblich Währungskurseffekte aus der Umrechnung von
US-Dollar in Euro bei. Ohne Berücksichtigung der negativen Währungskurseffekte in
Höhe von insgesamt 1,9 Mrd. € sowie von leicht negativen Konsolidierungskreiseffekten
entwickelte sich der Umsatz mit einem Anstieg von 1,5 Mrd. € bzw. 2,8% positiv. In unserem operativen Segment USA entwickelte sich der Umsatz währungskursbereinigt
mit einem Anstieg von 6,7% deutlich positiv, was insbesondere auf höhere Service-Umsätze
aufgrund des Anstiegs des durchschnittlichen Bestands eigener Kunden, verursacht v.
a. durch das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den
zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern sowie eine rückläufige Kundenabwanderung,
zurückzuführen ist. In unserem Heimatmarkt Deutschland verminderte sich der Umsatz
um 1,0%. Ohne Berücksichtigung von IFRS 15 lag der Gesamtumsatz auf einem zum Vorjahr
vergleichbaren Niveau - dabei verzeichneten wir im Mobilfunk-Geschäft einen Anstieg
gegenüber dem Vergleichszeitraum. Beim Umsatz im Festnetz konnten höhere IT- und Breitband-Umsätze
geringere Umsätze im Festnetz-Geschäft nahezu kompensieren. In unserem operativen
Segment Europa lag der Umsatz mit 1,9% über dem Niveau des Vergleichszeitraums; währungskursbereinigt
sowie ohne die Einbeziehung der UPC Austria zum 31. Juli 2018 erhöhte sich dieser
um 1,3%. Positiv wirkten sich Umsatzanstiege im Geschäftskundenbereich und im Mobilfunk-Geschäft
aus. Auch die Festnetz-Umsätze im Kerngeschäft erhöhten sich leicht gegenüber der
Vorjahresperiode insbesondere durch den positiven Umsatzeffekt aus dem TV- und Breitband-Geschäft.
Teilweise wurden diese Anstiege durch das rückläufige Wholesale-Geschäft aufgezehrt.
In unserem operativen Segment Systemgeschäft lag der Umsatz auf dem Niveau der Vorjahresperiode.
Während sich die Umsätze in unserem Wachstumsgeschäft positiv entwickelten, sind die
Umsätze im klassischen IT-Geschäft erwartungsgemäß, insbesondere im internationalen
Großkundenbereich und aufgrund der generell rückläufigen Marktentwicklung im Kernmarkt
Westeuropa, zurückgegangen. Der Umsatz unseres operativen Segments Group Development
reduzierte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 5,6%, was u. a. auf die entfallenen
Umsatzbeiträge durch die Entkonsolidierung der Strato zum 31. März 2017 zurückzuführen
ist. Dagegen ergaben sich positive Auswirkungen bei T-Mobile Netherlands durch steigenden
Umsatz bei den Mobilfunk-Endgeräten und aufgrund des Kundenwachstums. Detailliertere Angaben zur Umsatzentwicklung unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente", Seite 17 ff., entnommen werden. Beitrag der Segmente zum Konzernumsatzin Mio. €scroll
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Beitrag der Segmente zum Konzernumsatzain %![]() Regionale Umsatzverteilungin %![]() Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von
47,8% unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz und lag damit etwa auf dem
Niveau der Vergleichsperiode. Die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz erhöhte
sich leicht von 67,3% auf 67,5%. EBITDA, BEREINIGTES EBITDAOhne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir in den ersten drei
Quartalen 2018 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,7% höheres bereinigtes EBITDA
von 17,7 Mrd. €; dabei wirkten negative Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung
von US-Dollar in Euro, in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie im Saldo leicht negative Konsolidierungskreiseffekte
belastend. Ohne deren Berücksichtigung stieg das bereinigte EBITDA sogar um 1,0 Mrd.
€ bzw. 6,2 %. Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments USA entwickelte sich
ohne Berücksichtigung von Währungskurseffekten deutlich positiv, was insbesondere
auf die gestiegenen Umsätze zurückzuführen ist. Auch unsere operativen Segmente Deutschland
und Europa entwickelten sich positiv; Europa auch ohne Berücksichtigung des am 31.
Juli 2018 vollzogenen Erwerbs der UPC Austria. Das bereinigte EBITDA unseres operativen
Segments Systemgeschäft war rückläufig, was v.a. aus höheren Kosten für den Aufbau
unseres Wachstumsgeschäfts sowie höheren Belastungen aufgrund der laufenden All-IP-Umstellung
resultierte. In unserem operativen Segment Group Development reduzierte sich das bereinigte
EBITDA insbesondere aufgrund der entfallenen Ergebnisbeiträge durch die Entkonsolidierung
der Strato im ersten Quartal 2017. Unser EBITDA verringerte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,6 Mrd. € auf 16,7
Mrd. €. Dabei verringerten sich die Sondereinflüsse um 3,0 Mrd. € auf minus 1,0 Mrd.
€. Der Rückgang resultierte aus um 0,5 Mrd. € höheren Aufwendungen im Zusammenhang
mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogenen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von
insgesamt 0,9 Mrd. €. Zudem war in der Vergleichsperiode eine teilweise Wertaufholung
des Buchwerts von Spektrumlizenzen bei T-Mobile US in Höhe von 1,7 Mrd. € enthalten.
Ebenfalls positiv wirkten in der Vergleichsperiode enthaltene Erträge aus der Entkonsolidierung
der veräußerten Strato in Höhe von 0,5 Mrd. €, aus der Veräußerung weiterer Anteile
an der Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd. € sowie die Vergleichsvereinbarung mit BT in
Höhe von 0,2 Mrd. €. Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA/bereinigtem EBITDA unserer Segmente
können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente", Seite 17 ff., entnommen
werden. Beitrag der Segmente zum Konzern-EBITDA bereinigtin Mio. €scroll
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EBITDas EBIT des Konzerns lag bei 7,1 Mrd. € und war damit 1,6 Mrd. € niedriger als im
Vorjahreszeitraum. Ursächlich für diese Veränderung sind die beim EBITDA beschriebenen
Effekte. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen
bei 9,6 Mrd. € und damit um 0,9 Mrd. € unter dem Niveau der Vergleichsperiode, die
insbesondere durch die erfasste Wertminderung des Goodwill in unserem operativen Segment
Systemgeschäft in Höhe von 1,2 Mrd. € belastet war. Die planmäßigen Abschreibungen
lagen um 0,3 Mrd. € über Vorjahresniveau. ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERNDas Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit 5,0 Mrd. € auf dem Niveau der ersten drei Quartale
2017. Durch das um 1,6 Mrd. € verbesserte Finanzergebnis in Höhe von minus 2,1 Mrd.
€ wurde die Verringerung des EBIT kompensiert. Die hohe Belastung des Vorjahres resultierte
insbesondere aus der erfolgswirksam erfassten Wertminderung unseres Anteils an BT
in Höhe von 1,3 Mrd. €. Unseren Anteil an BT haben wir im März 2018 als Planvermögen
in den Deutsche Telekom Trust e. V. zur Besicherung unserer Pensionsverpflichtungen
dotiert. Wertentwicklungen unseres Anteils erfassen wir seit dem ersten Quartal 2018
nicht mehr erfolgswirksam im Finanzergebnis, sondern erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis
im Eigenkapital. Zukünftige Dividendenerträge aus dem Anteil an BT werden ebenfalls
nicht mehr im Finanzergebnis erfasst. Unser Zinsergebnis verbesserte sich um 0,3 Mrd.
€. Dazu trug im Wesentlichen die seit 2017 verstärkt konzerninterne Finanzierung von
T-Mobile US bei. Gegenläufig entwickelte sich das Ergebnis aus at equity bilanzierten
Unternehmen auf minus 0,5 Mrd. €. Dies ist v. a. auf den im Schiedsverfahrenskomplex
Toll Collect vereinbarten Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren zurückzuführen,
welcher sich in Höhe von 0,6 Mrd. € belastend auswirkte. Positiv wirkte dagegen die
im März 2018 durch die Gesellschafter des Gemeinschaftsunternehmens Toll Collect GmbH
beschlossene Gewinnausschüttung, die in Höhe von 0,1 Mrd. € auf die Deutsche Telekom
entfällt. In den ersten drei Quartalen 2018 belasteten negative Bewertungseffekte
aus der Ausübung und Bewertung eingebetteter Derivate der T-Mobile US das Finanzergebnis
in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. €. In der Vergleichsperiode war das Finanzergebnis
in diesem Zusammenhang in Höhe von 0,5 Mrd. € belastet. KONZERNÜBERSCHUSSDer Konzernüberschuss erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,5 Mrd. € auf
2,6 Mrd. €. Der Steueraufwand betrug in den ersten drei Quartalen 2018 1,4 Mrd. €
und verminderte sich somit um 0,5 Mrd. € gegenüber der Vergleichsperiode. Weitere
Erläuterungen hierzu finden Sie im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 50. Das den Anteilen
anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis in Höhe von 0,9 Mrd. € verringerte sich
gegenüber der Vergleichsperiode leicht. MITARBEITERAnzahl der Mitarbeiter (am Stichtag)scroll
Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2017 um 0,3%.
Die Zahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment Deutschland verringerte sich
zum Ende des dritten Quartals 2018 um 2,1 %. Gründe dafür waren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung,
ein reduzierter Einstellungsverlauf in operativen Bereichen und die Inanspruchnahme
sozialverträglicher Instrumente. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen
Segment USA stieg zum 30. September 2018 um 0,6% gegenüber dem 31. Dezember 2017,
v. a. aufgrund des Personalaufbaus in den Bereichen Kundenservice, Netzwerke und im
Back Office. Teilweise kompensiert wurde der Effekt durch die Reduzierung von Personal
zur Kundenakquisition. In unserem operativen Segment Europa wuchs die Mitarbeiterzahl
verglichen mit dem Vorjahresende um 2,4%. Dazu beigetragen haben v. a. unsere Landesgesellschaften
in Österreich durch die Übernahme der Mitarbeiter der UPC Austria und in Kroatien
u.a. durch den Ausbau des Services. Die Mitarbeiterzahl in unserem operativen Segment
Systemgeschäft sank gegenüber dem Jahresende 2017 um 0,5%, im Wesentlichen bedingt
durch den Personalrückgang in unserer IT-Division. Im operativen Segment Group Development
war die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Jahresende 2017 leicht rückläufig. Der Personalbestand
im Segment Group Headquarters & Group Services sank im Vergleich zum Jahresende 2017
um 3,3%. Der Rückgang der Mitarbeiterzahl durch den weiteren Personalumbau bei Vivento
wurde teilweise durch die Zunahme von Personal im Bereich Technologie und Innovation
kompensiert. VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DES KONZERNSBilanzstrukturin Mio. €![]() Unsere Bilanzsumme beträgt 142,3 Mrd. € und erhöhte sich damit im Vergleich zum 31.
Dezember 2017 um 0,9 Mrd. €. Auf der Aktivseite lagen die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen
insgesamt um 4,6 Mrd. € über dem Vorjahresniveau. Erhöhend wirkten Investitionen in
Höhe von insgesamt 10,3 Mrd. €, v.a. im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung
im operativen Segment USA sowie für den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation
und die Mobilfunk-Infrastruktur im operativen Segment Deutschland. Daneben wirkten
Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 2,9 Mrd. €, im Wesentlichen aus dem Erwerb
des österreichischen Kabelanbieters UPC Austria im operativen Segment Europa sowie
des Online-TV-Anbieters Layer3 TV im operativen Segment USA, und positive Währungskurseffekte
in Höhe von 1,7 Mrd. €, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, buchwerterhöhend.
Abschreibungen in Höhe von 9,6 Mrd. € verminderten den Buchwert. Die Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen reduzierten sich im Vergleich
zum 31. Dezember 2017 um 0,4 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren v.a. Reklassifizierungs-
und Neubewertungseffekte aus der verpflichtenden Erstanwendung der neuen Rechnungslegungsstandards
IFRS 9 und IFRS 15. Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in
Euro, wirkten leicht gegenläufig. In den sonstigen Aktiva reduzierten sich insbesondere
die kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte. Zur Besicherung
der Pensionsansprüche haben wir am 23. März 2018 unseren 12-prozentigen Anteil an
BT im Wert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V., die
Treuhandeinrichtung des Konzerns, dotiert. Die seit dem 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt
der Dotierung erfolgsneutral erfasste Wertminderung der börsengehandelten Anteile
an BT reduzierte den Buchwert um 0,7 Mrd. €. Die sonstigen Aktiva wurden durch aktivierte
Vertragsvermögenswerte in Höhe von 1,7 Mrd. € sowie durch aktivierte Vertragskosten
in Höhe von 1,6 Mrd. € erhöht. Deren Ansatz steht im Zusammenhang mit den erfolgsneutral
erfassten Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekten im Rahmen der ab 1. Januar
2018 verpflichtenden Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15. Gegenläufig
reduzierten sich die Vorräte um 0,4 Mrd. € insbesondere aufgrund des Abbaus von Vorratsbeständen
an höherpreisigen Smartphones im operativen Segment USA. Auf der Passivseite haben sich unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten
im Vergleich zum Jahresende 2017 insgesamt um 3,6 Mrd. € erhöht. Dies ist im Wesentlichen
auf die von der Deutsche Telekom International Finance B.V. begebenen Euro-Anleihen
im Gesamtvolumen von 3,4 Mrd. € und US-Dollar-Anleihen im Gesamtvolumen von 1,5 Mrd.
€ (1,75 Mrd. US-$) sowie auf die von T-Mobile US begebenen Anleihen von 2,0 Mrd. €
(2,5 Mrd. US-$) zurückzuführen. Des Weiteren wurde von OTE eine Euro-Anleihe mit einem
Volumen von 0,4 Mrd. € emittiert. Der im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarte
Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erhöhte die finanziellen Verbindlichkeiten
in Höhe von 0,6 Mrd. €. Gegenläufig wirkte die in der Berichtsperiode geleistete Zahlung
der ersten Tranche in Höhe von 0,2 Mrd. €. Vermindernd wirkten die vorzeitige Rückzahlung
von Schuldtiteln der T-Mobile US in Höhe von umgerechnet 2,7 Mrd. € (3,4 Mrd. US-$)
sowie reguläre Tilgungen im Konzern von Euro-Anleihen in Höhe von 1,1 Mrd. € sowie
US-Dollar-Anleihen in Höhe von 0,7 Mrd. € (0,85 Mrd. US-$). Ebenfalls reduzierend
auf den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten wirkte die Veränderung von Commercial
Paper in Höhe von 0,7 Mrd. € (netto). Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen
haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 3,0 Mrd. € reduziert. Dies ist im
Wesentlichen auf die Übertragung unserer Anteile an BT und die damit verbundene Saldierung
dieser ausgegliederten Vermögenswerte mit dem Barwert der Pensionsverpflichtungen
zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige
Verbindlichkeiten verringerten sich um 2,0 Mrd. € aufgrund des Abbaus des Verbindlichkeitenbestands,
v.a. in den operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland, und auch wegen der Verminderung
des Einkaufsvolumens v.a. in den USA. Leicht gegenläufig wirkten Währungskurseffekte,
v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Die sonstigen Passiva wurden durch
die kurz- und langfristigen Vertragsverbindlichkeiten in Höhe von 2,4 Mrd. € erhöht.
Die Vertragsverbindlichkeiten stehen im Zusammenhang mit erfolgsneutral erfassten
Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekten im Rahmen der ab 1. Januar 2018 verpflichtenden
Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15. Gegenläufig reduzierten sich
mit dem Erstanwendungszeitpunkt von IFRS 15 die kurz- und langfristigen übrigen Schulden
in vergleichbarer Höhe. Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2017 um 1,0 Mrd. € auf 43,5 Mrd.
€. Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus dem Überschuss in Höhe von 3,5 Mrd.
€ sowie aus der Umstellung auf die Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 15. Hieraus
ergab sich zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen, unter Einbeziehung
der auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten, zu erfassender
erhöhender kumulierter Effekt von insgesamt 1,5 Mrd. €. Ebenfalls wirkten erfolgsneutrale
Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,7 Mrd. € sowie Kapitalerhöhungen
aus anteilsbasierter Vergütung in Höhe von 0,4 Mrd. € - insbesondere in unserem operativen
Segment USA - erhöhend auf das Eigenkapital. Dagegen reduzierten insbesondere die
Dividendenausschüttungen an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr
2017 in Höhe von 3,1 Mrd. € und an Minderheiten in Beteiligungen in Höhe von 0,2 Mrd.
€ den Buchwert. Weiterhin verringerten die Transaktionen mit Eigentümern das Eigenkapital
in Höhe von insgesamt 1,4 Mrd. €. Hierin enthalten sind die Effekte des Aktienrückkauf-Programms
der T-Mobile US in Höhe von 0,9 Mrd. €, des Erwerbs einer weiteren 5-prozentigen Beteiligung
an der griechischen Tochtergesellschaft OTE in Höhe von 0,3 Mrd. € sowie den von der
Deutschen Telekom im ersten Quartal 2018 erworbenen Aktien an der T-Mobile US in Höhe
von 0,2 Mrd. €. Zudem wirkte die erfolgsneutrale Folgebewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten
mit 0,6 Mrd. € buchwertmindernd; hierin enthalten ist die für den Zeitraum vom 1.
Januar 2018 bis zum 23. März 2018 erfolgsneutral erfasste Wertminderung der börsengehandelten
Anteile an BT in Höhe von 0,7 Mrd. €. Weitere Erläuterungen zur Bilanz sind dem Konzern-Zwischenabschluss auf Seite 46 ff.
zu entnehmen. Veränderung der Netto-Finanzverbindlichkeitenin Mio. €![]() Die sonstigen Effekte von 0,7 Mrd. € enthalten u.a. Finanzierungsformen, durch welche
die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Einbeziehung
von Bankgeschäften später fällig werden sowie den Aufbau von Verbindlichkeiten für
den Erwerb von Medienübertragungsrechten. Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten
verweisen wir auf die Angaben zur Herleitung alternativer Leistungskennzahlen im Kapitel
"Weitere Informationen", Seite 65 ff. Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)in Mio. €scroll
scroll
Free Cashflow. Der Free Cashflow des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in
Spektrum erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 0,4 Mrd. € auf 4,8 Mrd. €.
Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 0,2 Mrd. €. Die Auszahlungen für
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen
in Spektrum) und Sachanlagen verminderten sich gegenüber der Vorjahresperiode um 0,1
Mrd. €. Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um
0,2 Mrd. € auf 13,5 Mrd. €. Die weiterhin positive Geschäftsentwicklung des operativen
Segments USA wird durch Effekte aus der Währungsumrechnung belastet. Zudem wirkten
im Vergleich zur Vorjahresperiode Factoring-Vereinbarungen, v.a. in den operativen
Segmenten Systemgeschäft und Deutschland, insgesamt um 0,3 Mrd. € weniger entlastend
auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. In der Vergleichsperiode waren um 0,1 Mrd.
€ höhere Dividendenzahlungen der BT in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. € enthalten, denen
im Berichtszeitraum v. a. die Gewinnausschüttung der Toll Collect GmbH in Höhe von
0,1 Mrd. € gegenüberstand. Um 0,7 Mrd. € niedrigere Nettozinszahlungen entlasteten
den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Der gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd. € niedrigere Cash Capex (vor Investitionen
in Spektrum) resultierte v. a. mit einer Verminderung um 0,4 Mrd. € aus dem operativen
Segment USA, während Deutschland einen um 0,1 Mrd. € höheren Cash Capex zeigt. Bereinigt
um Effekte aus der Währungsumrechnung liegt der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)
über dem Niveau der Vergleichsperiode. Die Auszahlungen standen jeweils im Zusammenhang
mit den im Rahmen des Netzausbaus und der Netzmodernisierung getätigten Investitionen. Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem Konzern-Zwischenabschluss
auf Seite 50 f., zu entnehmen. GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER OPERATIVEN SEGMENTEDEUTSCHLANDFür Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f. KUNDENENTWICKLUNGin Tsd.scroll
scroll
a
Aufgrund der Berücksichtigung von neu eingeführten Produkten im Bereich Geschäftskunden
hat sich der Anfangsbestand zum 1. Januar 2018 erhöht (plus 62 Tsd.). Die Vorjahreswerte
wurden nicht angepasst. GesamtIn Deutschland sind wir weiterhin Marktführer sowohl bei den Festnetz-als auch bei
den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen
Netze. Wir begeistern unsere Kunden mit mehrfach ausgezeichneter Netzqualität - z.
B. als Sieger in den Kategorien Festnetz- und Mobilfunk-Anbieter bei der diesjährigen
Leserwahl der Fachzeitschrift connect - sowie einem breiten Produkt-Portfolio. Durch
die steigende Nachfrage nach unserem integrierten Produkt "MagentaEINS" konnten wir
gegenüber dem Jahresende 2017 einen Zuwachs von 381 Tsd. Neukunden verzeichnen und
bis zum Ende des dritten Quartals 2018 seit Einführung dieser Bündelprodukte insgesamt
4,0 Mio. Kunden gewinnen. Im Mobilfunk-Bereich gewannen wir in den ersten drei Quartalen 2018 insgesamt 521
Tsd. Kunden gegenüber dem Jahresende 2017. Die Anzahl der eigenen Vertragskunden unter
den Marken "Telekom" und "congstar" konnte aufgrund der hohen Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen
mit integriertem Datenvolumen gesteigert werden. Weiterhin beeinflussten im Berichtszeitraum
saisonale Geschäftsschwankungen bei einem unserer Service Provider die Kundenentwicklung
insgesamt negativ. Im Bereich der Prepaid-Kunden konnten wir einen Zuwachs verzeichnen. Zum Ende des dritten Quartals 2018 hatten wir 20,7 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse
auf IP migriert; dies entspricht insgesamt einer Quote von 82%. Nach wie vor gab es eine starke Nachfrage nach unseren Glasfaser-Produkten: Die Anzahl
der Anschlüsse stieg bis zum Ende des dritten Quartals 2018 auf insgesamt 11,6 Mio.
In den ersten neun Monaten 2018 haben wir somit in Deutschland weitere 2,0 Mio. Anschlüsse
an unser Glasfasernetz angebunden. Mit dem fortschreitenden GlasfaserAusbau und der
innovativen Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung höherer Bandbreiten erfolgreich
vorangetrieben. MobilfunkSeit dem Jahresende 2017 gewannen wir bei unserem eigenen Vertragskundengeschäft unter
den Marken "Telekom" und "congstar" sowie bei unserer Telekom Deutschland Multibrand
GmbH insgesamt 247 Tsd. Kunden. Im Vertragskundengeschäft der Service Provider ist
die Anzahl der Mobilfunk-Kunden im Wesentlichen durch die saisonalen Geschäftsschwankungen
bei einem unserer Service Provider gesunken. Die Zahl der Prepaid-Kunden stieg um
1.228 Tsd. Kunden. FestnetzWegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz - v.a. durch
aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung.
Unser Fokus liegt auf integrierten Angeboten sowie TV- und Glasfaser-Anschlüssen.
So stieg die Anzahl unserer Breitband-Anschlüsse unter Berücksichtigung von seit Jahresbeginn
2018 neu eingeführten Produkten im Geschäftskundenbereich im dritten Quartal 2018
gegenüber dem Jahresende 2017 um 295 Tsd. Bei unseren TV-Kunden konnten wir einen
Anstieg um 152 Tsd. verzeichnen. Im klassischen Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse
um 492 Tsd. Mit unseren "MagentaZuhause" Tarifen bieten wir ein umfassendes Produkt-Portfolio
für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten
an. "MagentaZuhause Hybrid" bündelt Festnetz- und Mobilfunk-Technologie in einem Router.
Für dieses innovative Produkt konnten wir, vorwiegend im ländlichen Raum, bislang
434 Tsd. Kunden gewinnen. WholesaleZum Ende des dritten Quartals 2018 lag der Anteil der Glasfaser-Anschlüsse am Gesamtbestand
mit 39,4% um 7,3 Prozentpunkte über dem Jahresende 2017. Ursache für das verstärkte
Wachstum war in erster Linie die hohe Nachfrage nach unserem Kontingentmodell. Die
Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresende
um 736 Tsd. bzw. 12,0 %. Gründe dafür sind zum einen die Verlagerung zu höherwertigen
Glasfaser-Anschlüssen, zum anderen, dass Endkunden zu Kabelanbietern wechseln. Dazu
kommt, dass Wholesale-Kunden ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-Anschlüsse migrieren.
Bis zum Ende des dritten Quartals 2018 konnten wir insgesamt 11,9 Mio. Wholesale-Anschlüsse
verzeichnen. OPERATIVE ENTWICKLUNGin Mio. €scroll
scroll
GesamtumsatzDer Gesamtumsatz sank gegenüber den ersten drei Quartalen des Vorjahres um 1,0%. Ohne
die Berücksichtigung von IFRS 15, dem ab dem 1. Januar 2018 verpflichtend neu anzuwendenden
Rechnungslegungsstandard, lag der Gesamtumsatz auf einem zum Vorjahr vergleichbaren
Niveau. Im Mobilfunk-Geschäft verzeichneten wir einen Rückgang um 2,3% bzw. ohne die
Berücksichtigung von IFRS 15 einen Anstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017.
Einen positiven Effekt auf den Umsatz im Festnetz hatten die höheren IT- und Breitband-Umsätze. Diese konnten die gegenüber dem Vorjahreszeitraum geringeren Umsätze im Festnetz-Geschäft
nahezu kompensieren. Im Privatkundenbereich sank der Umsatz, verglichen mit dem Vergleichszeitraum 2017,
um 2,3% bzw. ohne die Berücksichtigung von IFRS 15 nur leicht. Mengenbedingte Umsatzrückgänge
prägten weiterhin das klassische Festnetz-Geschäft. Dagegen stieg der Umsatz im Breitband-Geschäft. Im Geschäftskundenbereich wuchs der Umsatz um 1,2% bzw. ohne Berücksichtigung von
IFRS 15 noch etwas stärker. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum legte der Mobilfunk-Bereich
um 2,7% und die IT-Umsätze um 25,5% zu. Im Gegensatz dazu ging im Festnetz die klassische
Sprachtelefonie zurück, v. a. weil Kunden vermehrt auf Flatrate-Tarife wechselten. Der Umsatz im Wholesale-Bereich lag in den ersten drei Quartalen 2018 leicht unter
dem Niveau der Vergleichsperiode. Ohne die Berücksichtigung von IFRS 15 wäre der Umsatz
angestiegen. EBITDA, bereinigtes EBITDADas EBITDA belief sich zum Ende des dritten Quartals 2018 auf 5,9 Mrd. €, ein Rückgang
von 2,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zurückzuführen ist dies in erster Linie
auf höhere Sondereinflüsse durch die Aufwendungen für unseren Personalumbau. Das um
Sondereinflüsse bereinigte EBITDA betrug zum Ende des dritten Quartals 2018 6,4 Mrd.
€ und stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,8%. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr resultiert
im Wesentlichen aus einer niedrigeren Anzahl Mitarbeiter, geringeren umsatzabhängigen
Kosten sowie aus der erfolgreichen Umsetzung unserer Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen.
Unsere bereinigte EBITDA-Marge ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 38,9% auf
40,0% gestiegen. EBITDas Betriebsergebnis sank im Vergleich zum Vorjahr um 7,8% auf 3,0 Mrd. €. Neben den
beim EBITDA beschriebenen Effekten erhöhten sich die Abschreibungen infolge der anhaltend
hohen Investitionen in unsere Netzinfrastruktur. Cash CapexDer Cash Capex ist verglichen zum Vorjahr um 4,3% gestiegen. Im Rahmen unserer integrierten
Netzstrategie investierten wir weiterhin verstärkt in den Breitband- und Glasfaser-Ausbau,
in unsere IP-Transformation und in unsere Mobilfunk-Infrastruktur. USAFür Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f. KUNDENENTWICKLUNGin Tsd.scroll
scroll
a
Im Rahmen bestimmter Akquisitionen durch T-Mobile US zu Beginn des Jahres 2018 erhöhte
sich ab dem ersten Quartal 2018 die Anzahl eigener Postpaid-Kunden um 13 Tsd. und
die Anzahl eigener Prepaid-Kunden im gleichen Zeitraum um 9 Tsd. GesamtZum 30. September 2018 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 77,2 Mio. Kunden,
gegenüber einem Bestand von 72,6 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2017. Der Nettozuwachs
lag in den ersten neun Monaten 2018 bei 4,6 Mio. Kunden gegenüber 3,8 Mio. im Vorjahreszeitraum.
Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend: Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug
in den ersten neun Monaten 2018 netto 3.101 Tsd. gegenüber netto 2.548 Tsd. im Vorjahreszeitraum.
Der stärkere Zuwachs bei den eigenen Postpaid-Kunden ist hauptsächlich auf den höheren
Bruttozuwachs infolge der höheren Zahl vernetzter Geräte (insbesondere Apple Watch),
die geringere Abwanderung der Postpaid-Kunden, das anhaltende Wachstum in bestehenden
und neu erschlossenen Märkten sowie den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern
wie "T-Mobile for Business", "T-Mobile ONE™ Unlimited 55+", "T-Mobile ONE Military"
und "T-Mobile Essentials" zurückzuführen. Gegenläufig wirkten zum Teil die Effekte
aggressiverer Angebote und der Start von "Un-carrier Next - All Unlimited" (einschließlich
Steuern und Gebühren) im ersten Quartal 2017. Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg in den ersten neun Monaten 2018 um netto
325 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 706 Tsd. im Vergleichszeitraum. Dieser
rückläufige Kundenzuwachs resultierte im Wesentlichen aus der gestiegenen Wettbewerbsintensität
im Markt, die jedoch von der geringeren Abwanderung in eigene Postpaid-Tarife teilweise
kompensiert wurde. Wholesale-Kunden. Die Zahl der Wholesale-Kunden erhöhte sich in den ersten neun Monaten
2018 um netto 1.216 Tsd. gegenüber netto 550 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Dieser Zuwachs
ist im Wesentlichen auf die gesunkene Anzahl an Deaktivierungen infolge der Herausnahme
der Kunden aus dem Lifeline-Programm im Jahresverlauf 2017 zurückzuführen. OPERATIVE ENTWICKLUNGin Mio. €scroll
scroll
GesamtumsatzDer Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA sank in den ersten neun Monaten 2018
gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7% von 26,7 Mrd. € auf 26,5 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis
wuchs der Gesamtumsatz um 6,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund dafür
waren höhere Service-Umsätze, die wiederum zurückzuführen sind auf den Anstieg des
durchschnittlichen Bestands eigener Kunden. Verursacht wurde dieser Anstieg durch
das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden
Erfolg in neuen Geschäftsfeldern, eine rückläufige Kundenabwanderung in den ersten
neun Monaten 2018 und eine Zunahme der vernetzten Geräte. Darüber hinaus stiegen die
Endgeräteumsätze insbesondere aufgrund eines dem besseren Mix aus High-End-Geräten
geschuldeten, höheren durchschnittlichen Umsatzes je verkauftem Gerät sowie der positiven
Auswirkung der verpflichtenden Erstanwendung von IFRS 15. EBITDA, bereinigtes EBITDAAuf Euro-Basis stieg das bereinigte EBITDA um 3,3% von 7,3 Mrd. € im Vorjahreszeitraum
auf 7,6 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2018. Die bereinigte EBITDA-Marge erhöhte
sich von 27,4% in den ersten neun Monaten 2017 auf 28,5% in der Berichtsperiode. Auf
US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA im gleichen Zeitraum um 11,0%. Positiven
Einfluss auf das bereinigte EBITDA hatten neben den vorstehend erläuterten höheren
Gesamtumsätzen die positive Auswirkung der im Zusammenhang mit den Hurrikans erfolgten
Erstattungen der Versicherungen abzüglich der entsprechenden Kosten in Höhe von netto
265 Mio. US-$ in den ersten neun Monaten 2018 gegenüber durch von Hurrikans verursachte
Kosten in Höhe von 148 Mio. US-$ im Vorjahreszeitraum, sowie die positive Auswirkung
der verpflichtenden Erstanwendung von IFRS 15. Diesen positiven Einflüssen standen
höhere personalbezogene Kosten, Kosten im Zusammenhang mit Managed Services, Provisionen,
Kosten der geplanten Transaktion mit Sprint, höhere Kosten im Zusammenhang mit dem
Netzausbau, steigende Nettoverluste aus Endgeräteverkäufen und geringere Erträge aus
Spektrumtransaktionen gegenüber. Im EBITDA für die ersten neun Monate 2018 sind Sondereinflüsse in Höhe von minus 0,1
Mrd. € enthalten, während im Vorjahreszeitraum Sondereinflüsse in Höhe von plus 1,6
Mrd. € wirksam waren. Dieser Rückgang bei den Sondereinflüssen ist im Wesentlichen
auf eine Wertaufholung von zuvor wertgeminderten Spektrumlizenzen in den ersten neun
Monaten 2017 zurückzuführen. Insgesamt sank das EBITDA aufgrund der bereits oben beschriebenen
Faktoren, einschließlich der Auswirkungen von Sondereinflüssen, um 16,4% von 9,0 Mrd.
€ im Vorjahreszeitraum auf 7,5 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2018. EBITDas EBIT reduzierte sich aufgrund des rückläufigen EBITDA von 5,1 Mrd. € in den ersten
neun Monaten 2017 auf 3,6 Mrd. € im Berichtszeitraum. Cash CapexDer Cash Capex sank von 11,1 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2017 auf 3,7 Mrd. €
im Berichtszeitraum. Auf US-Dollar-Basis ging der Cash Capex auf 4,4 Mrd. US-$ zurück,
gegenüber 12,3 Mrd. US-$ im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ursächlich dafür war
v. a. der rückläufige Erwerb von Spektrumlizenzen in den ersten neun Monaten 2018. EUROPAFür Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f. KUNDENENTWICKLUNGin Tsd.scroll
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a
Ab dem zweiten Quartal 2018 berichten wir Breitband-Kunden statt der bisher gezeigten,
auf einer Technologie-Sicht basierenden Breitband-Anschlüsse Retail. Die Werte der
Vorperioden wurden angepasst. GesamtDie Märkte unseres Segments waren auch in den ersten neun Monaten 2018 durch einen
intensiven Wettbewerb geprägt. Dieser Herausforderung haben wir uns erfolgreich gestellt:
Wir erzielten einen deutlichen Anstieg von 31,5% bei den FMC-Kunden (Fixed Mobile
Convergence), z. B. mit unserem konvergenten Produkt-Portfolio "MagentaOne". Zu unserem
Ziel, unser Segment flächendeckend zu einem integrierten Anbieter von Mobil- und Festnetz-Produkten
zu entwickeln, trägt insbesondere der am 31. Juli 2018 vollzogene Erwerb der UPC Austria
bei. Im Juli dieses Jahres haben wir darüber hinaus mit Orange einen Vertrag abgeschlossen,
der es uns erlaubt, zukünftig in Polen - durch Nutzung des Glasfasernetzes von Orange
- umfassende konvergente Dienste anzubieten. Ergänzend zu der Vereinbarung mit Orange
hat T-Mobile Polska eine weitere Wholesale-FTTH-Vereinbarung mit dem Netzbetreiber
Nexera über 450 Tausend weitere Haushalte getroffen, welche bis Ende 2020 angeschlossen
werden sollen. Unser TV- und Breitband-Geschäft entwickelt sich als Umsatztreiber
kontinuierlich weiter, auch dank des umfangreichen Ausbaus unseres Netzes mit modernen
Glasfaser-basierten Anschlüssen (FTTH, FTTB und FTTC). Folglich erhöhte sich die Anzahl
der IP-Anschlüsse, v.a. durch Migration klassischer PSTN-Anschlüsse auf IP-Technologie.
Unser Mobilfunk-Geschäft wächst insgesamt sowohl bei der Zahl der werthaltigen Vertragskunden
als auch bei den Prepaid-Kunden gegenüber dem Vorjahresendwert. MobilfunkZum Ende der ersten neun Monate 2018 zählten wir insgesamt 50,4 Mio. Mobilfunk-Kunden;
gegenüber dem Jahresendwert 2017 entspricht dies einem Anstieg von 3,2% oder 1,6 Mio.
Kunden. Bei den Vertragskunden setzte sich der Wachstumstrend auch im dritten Quartal
ungebremst fort. So gewannen wir zum 30. September 2018 insgesamt 919 Tsd. Kunden
hinzu, was einem Anstieg von 3,6% entspricht. Darin enthalten ist ab dem dritten Quartal
2018 erstmalig der Kundenbestand der UPC Austria. Insgesamt entwickelte sich der Kundenbestand
bei unseren Landesgesellschaften positiv, insbesondere in Polen, Rumänien, Ungarn
und der Tschechischen Republik. Der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand
lag bei 52,4%. Neben unseren innovativen Diensten/Tarifen profitierten unsere Kunden
im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie von einer größeren Netzabdeckung mit
einer schnellen, mobilen Breitband-Anbindung. So versorgten wir zum 30. September
2018 in den Ländern unseres operativen Segments bereits 96% der Bevölkerung mit LTE
und erreichten damit insgesamt rund 108 Mio. Einwohner. Bedingt durch den massiven
Datenverkehr, z. B. durch die Nutzung von Video-Streaming-Diensten, ist die Nachfrage
der Kunden nach Datenvolumen stark gestiegen. Auch beim Prepaid-Geschäft stehen die
Zeichen auf Wachstum: In den ersten neun Monaten 2018 erzielten wir ein Plus von 2,9%
oder 668 Tsd. Kunden. Dazu beigetragen haben insbesondere unsere Landesgesellschaften
in Österreich und Griechenland. FestnetzUnser TV- und Entertainment-Angebot zeigte in den ersten neun Monaten 2018 - im Wesentlichen
beeinflusst durch den Erwerb der UPC Austria - ein deutliches Wachstum von 12,7%.
Aber auch ohne diesen Effekt läge das Kundenwachstum bei 2,0%. Dabei entfiel ein Großteil
dieses Nettozuwachses auf unsere Landesgesellschaften in Ungarn, der Tschechischen
Republik und der Slowakei. Der TV-Markt ist in den Ländern unseres Segments hart umkämpft;
hier sind es neben den Telekommunikationsunternehmen auch sog. "OTT-Player", die TV-Dienste
anbieten. Die Anzahl der Breitband-Kunden stieg zum 30. September 2018 um 13,8% auf insgesamt
6,3 Mio. Auch hier resultierte der Großteil des Nettozuwachses aus dem Erwerb der
UPC Austria. Ohne diesen Effekt läge das Wachstum bei 3,7%. Insbesondere in unseren
Landesgesellschaften in Griechenland, Ungarn, der Tschechischen Republik und der Slowakei
erhöhten sich die Kundenbestände auch dank verstärkter Investitionen in zukunftsweisende
Glasfaser-basierte Technologien. So konnten wir die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser
insgesamt weiter erhöhen: Zum 30. September 2018 lag die Anzahl der Haushalte bei
7,0 Mio. Dass wir auf einem guten Weg sind, zeigt sich auch an dem immer größer werdenden Anteil
der IP-basierten Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen: Ende September 2018
erzielten wir einen Anteil von 78,7%. Insgesamt erhöhte sich die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse
infolge des Erwerbs der UPC Austria in unserem operativen Segment Europa auf 9,0 Mio.,
ein Plus von 7,1 %; ohne den Erwerb der UPC Austria hätte die Entwicklung einen stabilen
Verlauf gezeigt. FMC - Fixed Mobile ConvergenceUnser konvergentes Produkt-Portfolio "MagentaOne" erfreut sich in all unseren integrierten
Landesgesellschaften weiterhin großer Beliebtheit. Im Privatkundenbereich erzielten
wir bis zum 30. September 2018 einen Bestand von 2,9 Mio. FMC-Kunden; das entspricht
einem deutlichen Zuwachs von 31,5% oder 695 Tsd. Neukunden gegenüber dem Jahresendwert.
Gestützt wird diese Entwicklung insbesondere durch unsere Landesgesellschaften in
Ungarn und Griechenland. Auch im Geschäftskundensegment vertreiben wir das Produkt
"MagentaOne Business" mit zunehmendem Erfolg. OPERATIVE ENTWICKLUNGin Mio. €scroll
scroll
Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen
der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene
des operativen Segments. a
Seit dem 1. September 2017 wird das Geschäft der T-Systems Polska Sp. z o.o., das
bis dahin organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet war, im
operativen Segment Europa ausgewiesen. Die Werte aus Vorperioden wurden nicht angepasst. GesamtumsatzUnser operatives Segment Europa erzielte in den ersten neun Monaten 2018 einen Gesamtumsatz
von 8,8 Mrd. €, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 1,9%. Organisch betrachtet,
d.h. unter der Annahme konstanter Währungskurse sowie ohne die Einbeziehung der UPC
Austria zum 31. Juli 2018, erhöhte sich der Umsatz leicht um 1,3%. Die verpflichtende
Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 zum 1. Januar 2018 hatte auf
die Entwicklung der Umsatzerlöse auf Segmentebene keinen wesentlichen Einfluss. Der Geschäftskundenbereich - im Wesentlichen getrieben durch die gute Entwicklung
des ICT-Geschäfts in Ungarn - setzte sein Wachstum auch im dritten Quartal erfolgreich
fort. Auch die Umsätze im Mobilfunk-Geschäft erhöhten sich um 1,9% gegenüber der Vorjahresperiode.
Die meisten Länder unseres operativen Segments trugen zu dieser Entwicklung bei. Auch
die Festnetz-Umsätze im Kerngeschäft auf Segmentebene erhöhten sich leicht gegenüber
der Vorjahresperiode insbesondere durch den positiven Umsatzeffekt aus dem TV- und
Breitband-Geschäft, v.a. in Ungarn und Griechenland. Teilweise wurden diese Anstiege
durch das rückläufige Wholesale-Geschäft aufgezehrt. Die hohe Wettbewerbsintensität
auf den Telekommunikationsmärkten wirkte sich in einigen Ländern unseres operativen
Segments negativ auf unsere Umsätze aus. Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres
um 2,7%. Der wesentliche Treiber hierbei war das Mobilfunk-Geschäft. Auch das Festnetz-Geschäft
erzielte durch die Entwicklung im TV- und Breitband-Geschäft dank unseres innovativen
TV- und Programm-Managements und dem kontinuierlichen Ausbau der Glasfaser-Technologie
in den meisten unserer Landesgesellschaften einen positiven Umsatzbeitrag. Zusätzlich
wirkte sich neben höheren Endgeräteumsätzen auch ein starker Anstieg bei den FMC-Kunden
umsatzsteigernd aus. Somit konnten wir die negativen Effekte aus dem Umsatzrückgang,
v.a. bei der Sprachtelefonie, ausgleichen. Im Geschäftskundenbereich, insbesondere bei ICT, schlossen wir die ersten neun Monate
2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Plus von 3,3% ab. Unser Systemgeschäft
(ICT) in Ungarn und weiteren Märkten hat erneut überzeugen können. Darüber hinaus
verzeichneten wir auch mit konvergenten Lösungen für den Mittelstand (FMCC) sowie
den Smart City-Projekten starkes, zweistelliges Wachstum im Vergleich zur Vorjahresperiode.
Unser Kerngeschäft (Festnetz und Mobilfunk) blieb stabil. Die Umsätze im Wholesale-Bereich reduzierten sich gegenüber der Vorjahresperiode.
Dies ist auf die letzte EU-Roaming Regulierungsstufe zurückzuführen, die zu geringeren
Umsätzen sowohl in den Landesgesellschaften als auch im Bereich International Wholesale
führte. Die größten positiven Effekte auf die organische Umsatzentwicklung aus Länderperspektive
hatten in den ersten neun Monaten 2018 unsere Landesgesellschaften in Ungarn, Griechenland,
der Slowakei und der Tschechischen Republik. Dadurch konnten wir die sinkenden Umsätze
insbesondere in Rumänien mehr als ausgleichen. Bei Letztgenannter konnten die geringeren
Festnetz-Umsätze - insbesondere bei der Sprachtelefonie - nur in geringem Umfang durch
höhere Umsätze im Mobilfunk und im Geschäftskundenbereich B2B/ICT kompensiert werden. EBITDA, bereinigtes EBITDAUnser operatives Segment Europa erzielte in den ersten neun Monaten 2018 ein bereinigtes
EBITDA von 2,9 Mrd. €; das entspricht einem Anstieg von 2,9%. Organisch betrachtet,
d.h. unter der Annahme konstanter Währungskurse und ohne die Einbeziehung der UPC
Austria, stieg das bereinigte EBITDA um 2,1 %. Die verpflichtende Anwendung des neuen
Rechnungslegungsstandards IFRS 15 zum 1. Januar 2018 hatte keinen wesentlichen Einfluss
auf die Entwicklung des bereinigten EBITDA. Die positive Entwicklung des bereinigten organischen EBITDA basierte neben dem Umsatzanstieg
auch auf Einsparungen bei den indirekten Kosten u.a. in der Tschechischen Republik,
in Kroatien und - im Wesentlichen bedingt durch geringere Personalkosten - in Griechenland.
Im Gegensatz dazu stiegen bei den direkten Kosten die Marktinvestitionen sowie die
Kosten für das B2B/ICT-Geschäft. Zudem reduzierten Regulierungseffekte, z. B. die
Reduktion der EU-Roaming-Entgelte, das bereinigte EBITDA. Unser EBITDA entwickelte sich in diesem Jahr das dritte Quartal in Folge positiv;
gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichneten wir einen Anstieg um 3,8% auf 2,9 Mrd.
€. Grund dafür war im Wesentlichen der Anstieg des bereinigten EBITDA. Die Sondereinflüsse
lagen mit minus 73 Mio. € um 21 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Organisch
betrachtet stieg das EBITDA um 2,9%. Aus Länderperspektive war das gestiegene bereinigte EBITDA in erster Linie auf die
positiven Entwicklungen in unseren Landesgesellschaften in Griechenland, der Tschechischen
Republik, Kroatien und Ungarn zurückzuführen. Gegenteilige Entwicklungen zeigten v.a.
die Landesgesellschaften in Polen und Rumänien. Bei Letztgenannter lag aufgrund des
rückläufigen Festnetz-Geschäfts das bereinigte EBITDA mit 112 Mio. € um 5,9% unter
dem des Vorjahreszeitraums. Operative Entwicklung in ausgewählten LändernGriechenland. In Griechenland lagen die Umsätze in den ersten neun Monaten 2018 mit
2,2 Mrd. € um 1,3% über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Hierzu haben neben höheren
Umsätzen im Mobilfunk-Geschäft auch die weiterhin hohen Festnetz-Umsätze beigetragen:
Während das Breitband-, das B2B/ICT- und das Wholesale-Geschäft weiter auf Wachstumskurs
blieben, verzeichneten wir im TV-Geschäft Umsatzrückgänge. Auch das FMC-Angebot entwickelt
sich gut mit steigenden Kundenzahlen und entsprechenden Umsätzen. In den ersten neun Monaten 2018 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland mit 880
Mio. € mit einem deutlichen Plus von 4,5 % über dem Vorjahreszeitraum. Hierzu hat
auch eine höhere Kosteneffizienz, insbesondere bei den Personalkosten, beigetragen. Ungarn. In Ungarn stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zur
Vorjahresperiode deutlich um 4,4% auf 1,4 Mrd. €; organisch nahm er um 7,5% zu. Wachstumstreiber
war - neben gestiegenen Service-Umsätzen im Mobilfunk-Geschäft - das Festnetz-Geschäft
mit einem weiterhin deutlichen Umsatzplus im Geschäftskundenbereich B2B/ICT. Ebenfalls
steuerte das Breitband-, TV- und Endgerätegeschäft einen positiven Umsatzimpuls bei.
Unser FMC-Angebot "MagentaOne" ist sowohl bei Privat- als auch Geschäftskunden erfolgreich.
Das zeigen steigende Kundenzahlen und entsprechend steigende Umsätze. Dank unseres
schnellen Mobilfunknetzes mit seiner hohen Reichweite entwickelten sich auch die Service-Umsätze
und das Endgerätegeschäft positiv. Das bereinigte EBITDA sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4% und lag somit bei
412 Mio. €. Das organisch bereinigte EBITDA stieg um 1,7 % an. Österreich. In Österreich erzielten wir in den ersten neun Monaten 2018 einen Umsatz
von 721 Mio. €; das sind 8,4% mehr als im Vorjahreszeitraum. Zurückzuführen ist der
Anstieg auf die Effekte aus dem Erwerb der UPC Austria. Neben den Breitband-Internet-Diensten
auf Mobilfunk-Basis, die wir bereits erfolgreich an unsere Kunden vermarkten, können
wir nun auch Festnetz-Technologie anbieten. Organisch betrachtet, d. h. ohne die Einbeziehung
der UPC Austria, lägen die Umsätze auf Vorjahresniveau. Der Umsatzanstieg schlug sich auch im bereinigten EBITDA nieder, das im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 11,7 % auf 258 Mio. € anwuchs. Ohne Berücksichtigung des
Erwerbs der UPC Austria wäre die Entwicklung des bereinigten EBITDA stabil. Polen. In Polen lagen die Umsätze mit 1,1 Mrd. € um 1,6% über dem Niveau des Vorjahreszeitraums;
organisch betrachtet lagen sie 1,2% darüber. Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren
Umsätzen im B2B/ICT-Geschäft sowie im Mobilfunk-Geschäft; das Festnetz-Geschäft verzeichnete
im Wesentlichen einen Rückgang bei den Wholesale-Umsätzen. Das bereinigte EBITDA lag mit 294 Mio. € um 6,1 % unter der Vorjahresperiode. Organisch
betrachtet sank das bereinigte EBITDA ebenfalls um 6,1 %. Diese Entwicklung resultierte
im Wesentlichen aus höheren Interconnection- und regulierungsbedingt höheren Roaming-Kosten. EBITIn unserem operativen Segment Europa stieg das EBIT in den ersten neun Monaten 2018
deutlich um 4,3% auf 1,1 Mrd. €. Ursächlich hierfür war die positive EBITDA-Entwicklung.
Die Abschreibungen lagen um 3,5% über dem Vorjahresniveau. Cash CapexIn der Berichtsperiode wies unser operatives Segment Europa einen Cash Capex in Höhe
von 1,3 Mrd. € aus. Der leichte Rückgang ist im Wesentlichen auf verhaltenere Investitionen
in einzelnen Landesgesellschaften zurückzuführen. Andererseits investierten wir in
einzelnen Ländern im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie verstärkt in den Ausbau
von Breitband- und Glasfaser-Technologie. In den ersten neun Monaten 2018 erwarben
wir in geringem Umfang - wie auch im Vorjahreszeitraum - Spektrumlizenzen. SYSTEMGESCHÄFTAUFTRAGSEINGANGscroll
GeschäftsentwicklungWir haben die Strategie unseres operativen Segments Systemgeschäft neu ausgerichtet,
um das Geschäft wieder nachhaltig auf Wachstumskurs zu bringen. Mit Investitionen
in Wachstums- und Zukunftsthemen (z. B. Cloud, Internet der Dinge, All-IP) sowie der
Reduzierung risikobehafteter Altverträge in unserem klassischen IT-Geschäft haben
wir bereits in der Vergangenheit wichtige Schritte der Transformation begonnen. Darauf
aufbauend und in der weiteren Ausrichtung der Segmentstrategie konzentrieren wir uns
nun auf den nachhaltigen Übergang des Geschäfts in strategische Wachstumsfelder bei
gleichzeitiger Stärkung des Telekommunikationsgeschäfts und erfolgreichem Management
des Rückgangs im klassischen IT-Geschäft. Um dies zu erreichen, haben wir ein umfangreiches Transformationsprogramm gestartet,
im Rahmen dessen wir uns u.a. bei der Steuerung des Geschäfts auf eine klare Portfolio-Strategie
fokussieren. Dabei unterscheiden wir zwischen den Portfolios im Telekommunikations-,
im klassischen IT- und im Wachstumsgeschäft (Cloud, Internet der Dinge, SAP, Security,
Digital Solutions, Maut). In den ersten drei Quartalen 2018 entwickelte sich der Auftragseingang unseres operativen
Segments Systemgeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich positiv und stieg
um 18,7% an. Dies ist u.a. darauf zurückzuführen, dass wir im klassischen IT-Geschäft
dieses Jahr Großverträge abschließen konnten, die in diesem Umfang im Vorjahreszeitraum
nicht enthalten waren. Auch im Wachstumsgeschäft zeigt der Auftragseingang in den
ersten drei Quartalen 2018 eine deutlich positive Entwicklung auf. OPERATIVE ENTWICKLUNGain Mio. €scroll
scroll
GesamtumsatzDer Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug in den ersten drei
Quartalen 2018 5,1 Mrd. € und entwickelte sich damit auf Vorjahresniveau. In unserem
Wachstumsgeschäft verzeichneten wir eine positive Umsatzentwicklung, v.a. in den Themen
Cloud, Internet der Dinge, Digital Solutions, Maut und SAP. Gegenläufig hierzu verzeichnete
das klassische IT-Geschäft im Vorjahresvergleich wie erwartet einen Umsatzrückgang,
was insbesondere auf den Umsatzrückgang im internationalen Großkundenbereich als auch
auf die generell rückläufige Marktentwicklung in unserem Kernmarkt Westeuropa zurückzuführen
ist. EBITDA, bereinigtes EBITDAIn den ersten drei Quartalen 2018 ging das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments
Systemgeschäft um 44 Mio. € auf 318 Mio. € zurück. Die Entwicklung liegt im Rahmen
unserer Erwartungen. Hauptgründe für den Rückgang waren v. a. höhere Kosten für den
Aufbau unseres Wachstumsgeschäfts sowie höhere Belastungen aufgrund der laufenden
All-IP-Umstellung in unserem Telekommunikationsgeschäft. Das EBITDA ging gegenüber
dem Vorjahreszeitraum um 39 Mio. € auf 175 Mio. € zurück, im Wesentlichen aufgrund
der beim bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte. Die Sondereinflüsse lagen leicht
unter dem Vorjahresniveau. EBIT, bereinigtes EBITDas bereinigte EBIT unseres operativen Segments Systemgeschäft sank gegenüber den
ersten drei Quartalen 2017 um 51 Mio. € auf 25 Mio. €. Insbesondere die beim bereinigten
EBITDA beschriebenen Effekte trugen zu dieser Entwicklung bei. Die Abschreibungen
lagen aufgrund der im dritten Quartal 2017 erfassten Wertminderung des Goodwill in
Höhe von 1,2 Mrd. € deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das EBIT lag bei minus 121
Mio. € und aus den vorgenannten Gründen deutlich über dem Vorjahresvergleichszeitraum. Cash CapexDer Cash Capex des operativen Segments Systemgeschäft lag im Berichtszeitraum bei
352 Mio. € verglichen mit 264 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Schwerpunkt unserer
Investitionen liegt weiterhin bei der Entwicklung unseres Wachstumsgeschäfts, wie
z. B. Digital Solutions, Internet der Dinge und Maut. Gleichzeitig investieren wir
in die Weiterentwicklung der eigenen IT-Systeme. GROUP DEVELOPMENT KUNDENENTWICKLUNGin Tsd.scroll
scroll
Durch die erfolgreiche Neupositionierung am Markt konnte T-Mobile Netherlands in den
ersten drei Quartalen 2018 im Mobilfunk-Geschäft bei Privat- und Geschäftskunden einen
Zuwachs um 4,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen. Hauptgrund dafür ist
das neue Tarif-Portfolio - eingeführt in 2017 - und der dadurch verbesserte Marktangang
sowie Kundengewinne im Geschäftskundensegment. Im Privatkunden-Festnetz-Geschäft stieg
die Anzahl der Kunden um 17 Tsd. OPERATIVE ENTWICKLUNGin Mio. €scroll
scroll
GesamtumsatzDer Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich in
den ersten drei Quartalen 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,6 %. Negativ wirkte
der entfallene Umsatz durch die Veräußerung der Strato zum 31. März 2017. Der Umsatz
der DFMG verminderte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht aufgrund von Einmal-Effekten,
die einen mengenbedingt leichten Umsatzanstieg kompensierten. Dagegen ergaben sich
positive Auswirkungen bei T-Mobile Netherlands durch einen steigenden Umsatz bei den
Mobilfunk-Endgeräten und das Kundenwachstum, welche teilweise durch den negativen
Effekt aus der verpflichtenden Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS
15 kompensiert wurden. EBITDA, bereinigtes EBITDADas EBITDA sank von 1,6 Mrd. € in den ersten drei Quartalen 2017 auf 0,7 Mrd. €. Im
Zuge der kontinuierlichen Überprüfung unseres Beteiligungs-Portfolios haben wir im
vergangenen Jahr unsere Beteiligung Strato veräußert sowie unsere restlichen Anteile
an der Scout24 AG verkauft. Aus den Veräußerungen ergaben sich als Sondereinflüsse
erfasste Erträge in Höhe von rund 0,7 Mrd. €. Weiterhin wurden im Vorjahreszeitraum
positive Sondereinflüsse in Höhe von 0,2 Mrd. € wirksam, welche aus einer im Juli
2017 abgeschlossenen Vergleichsvereinbarung mit BT stammen. Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Group Development entwickelte sich
stabil im Vergleich zur Vorjahresperiode. Entfallene Ergebnisbeiträge durch die Entkonsolidierung
der Strato führten zu einem Rückgang. Bei T-Mobile Netherlands sank das bereinigte
EBITDA in den ersten drei Quartalen 2018 um 2,1 % aufgrund der Neuregelungen nach
IFRS 15. Das bereinigte EBITDA der DFMG hat sich dagegen im Vorjahresvergleich um
4,5% erhöht. EBITDas EBIT sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,0 Mrd. € auf 0,4 Mrd. €. Zurückzuführen
ist dies im Wesentlichen auf die beim EBITDA beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen
lagen über dem Vorjahresniveau, was auf höhere Investitionen in die Netzkapazität
und -qualität bei T-Mobile Netherlands zurückzuführen ist. Cash CapexDer Cash Capex unseres operativen Segments Group Development verminderte sich in den
ersten drei Quartalen 2018 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6,5%. Weiterhin investieren
wir kontinuierlich in die Netzkapazität und -qualität bei T-Mobile Netherlands. GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICESFür Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f. OPERATIVE ENTWICKLUNGin Mio. €scroll
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GesamtumsatzDer Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte
sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,3%. Diese Entwicklung
ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bei Deutsche Telekom IT konzernintern
neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland seit Januar 2016 nicht mehr verrechnet
werden. Weitere Gründe für den Umsatzrückgang sind die entfallenen Umsätze der DeTeMedien
als Folge des im Juni 2017 vollzogenen Verkaufs und die gesunkenen Umsätze im Bereich
Grundstücke und Gebäude, im Wesentlichen aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen.
Positiv wirkten sich die höheren konzerninternen Umsätze bei Deutsche Telekom IT aus
der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems auf den Umsatz aus. EBITDA, bereinigtes EBITDAIn der Berichtsperiode verbesserte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group
Headquarters & Group Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 148 Mio. €. Diese
Entwicklung resultierte hauptsächlich aus den gestiegenen Umsätzen bei Deutsche Telekom
IT aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems, die sich nicht konzernextern
auf die Ertragslage auswirken. Des Weiteren wirkte sich der reduzierte Personalbestand
bei Vivento infolge des fortgesetzten Personalumbaus positiv aus. Gegenläufig belasteten
die gesunkenen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude das bereinigte EBITDA. Insgesamt wirkten sich in der Berichtsperiode im Saldo negative Sondereinflüsse in
Höhe von 214 Mio. € auf das EBITDA aus. Dabei standen Aufwendungen für Personalmaßnahmen
der positiven Wirkung einer Rückstellungsauflösung für Rechtsrisiken im Zusammenhang
mit der Beendigung des Schiedsverfahrenskomplexes Toll Collect gegenüber. Im Vorjahreszeitraum
hatten Aufwendungen für Personalmaßnahmen sowie gegenläufig ein Ertrag aus der Veräußerung
der DeTeMedien die insgesamt negativen Sondereinflüsse in Höhe von 61 Mio. € geprägt. EBITDer Rückgang des EBIT um 120 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultierte neben
den beim EBITDA beschriebenen Effekten im Wesentlichen aus einem Anstieg der Abschreibungen
um 115 Mio. €. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf gestiegene planmäßige Abschreibungen
infolge höherer Aktivierungen bei Deutsche Telekom IT, die daraus resultierten, dass
konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland nicht mehr verrechnet
werden. Teilweise kompensiert wurde diese Entwicklung durch rückläufige Abschreibungen
im Bereich Grundstücke und Gebäude infolge der fortgesetzten Optimierung unseres Immobilien-Portfolios. Cash CapexDer Cash Capex erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 37 Mio. €, im Wesentlichen
aufgrund von höheren Investitionen im Bereich Technologie und Innovation, hauptsächlich
für Entwicklungsleistungen. EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. SEPTEMBER 2018)Bezüglich eingetretener Ereignisse nach Schluss der Berichtsperiode verweisen wir
auf die "Ereignisse nach der Berichtsperiode" im Konzern-Zwischenabschluss, Seite
62. PROGNOSEDie in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung
unseres Managements. Abweichend von den im zusammengefassten Lagebericht 2017 (Geschäftsbericht
2017, Seite 101 ff.) sowie im Konzern-Zwischenbericht zum 30. Juni 2018 (Seite 27)
veröffentlichten Prognosen, gehen wir davon aus, dass das bereinigte EBITDA und der
Free Cashflow des Konzerns im Geschäftsjahr 2018 stärker als bislang erwartet wachsen
werden. Die bisherige Prognose lautete auf eine Steigerung des bereinigten EBITDA
auf 23,4 Mrd. € gegenüber einem Vorjahreswert von rund 22,2 Mrd. €. Nun erwarten wir
für 2018 ein bereinigtes EBITDA von rund 23,6 Mrd. € im Gesamtjahr 2018. Maßgeblich
dafür ist die über unseren Erwartungen liegende Entwicklung des Geschäfts im operativen
Segment USA, für das wir jetzt ein bereinigtes EBITDA von rund 11,7 Mrd. US-$ statt
bislang rund 11,5 Mrd. US-$ erwarten. Aufgrund der Anhebung unserer Prognose für das
bereinigte EBITDA erhöhen wir ebenfalls die Free Cashflow Prognose von bisher rund
6,2 Mrd. € auf rund 6,3 Mrd. € für das Gesamtjahr 2018. Die übrigen abgegebenen Aussagen
behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Darüber hinaus gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches
Umfeld", Seite 10 f., in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue
Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer"
am Ende dieses Berichts verwiesen. RISIKO- UND CHANCENSITUATIONIm Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im
zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 dargestellten Risiko- und
Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2017, Seite 111 ff.). Ferner wird auf
den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen. REGULIERUNGDeregulierungsschritt für Endkundenprodukte in Deutschland. Die Bundesnetzagentur
(BNetzA) hatte den Entwurf für eine neue Marktanalyse für die Endkundenmärkte bei
der EU-Kommission notifiziert, in der sie plante, die zusätzliche Endkundenregulierung
für Bündelangebote aufzuheben. Für Telefonanschlüsse ohne Breitband im Bündel sollte
die Endkundenregulierung weiter gelten. Nun hat die BNetzA am 13. Juli 2018 die Notifizierung
der Marktanalyse zurückgezogen. Eine konkrete Aussage dazu, welchen Inhalt die finale
Marktanalyse haben wird, kann derzeit jedoch noch nicht getroffen werden. Die Regulierung
von Vorleistungsprodukten bleibt dadurch unverändert. Änderungen in der Regulierungspolitik und Gesetzgebung -EU-Rechtsrahmen für Telekommunikation.
Am 14. September 2016 hat die EU-Kommission Gesetzgebungsvorschläge zur Novellierung
des EU-Rechtsrahmens für Telekommunikation veröffentlicht, die im Anschluss zwischen
Europäischem Parlament und Rat debattiert wurden. Anfang Juni 2018 wurde eine politische
Einigung zum sog. "Europäischen Kodex für Elektronische Kommunikation" erzielt, der
die zentralen EU-Regelungen für den Telekommunikationssektor reformiert, v. a. die
Preis- und Zugangsregulierung, die Frequenzpolitik, sektorspezifische Verbraucherschutzregeln
und die Vorschriften zu Universaldiensten. Wir erwarten, dass die neuen Regeln im
Dezember 2018 in Kraft treten werden. Danach werden die Vorschriften in nationales
Recht umgesetzt, wofür die Mitgliedsstaaten 24 Monate Zeit haben werden. Einzelne
Regelungen treten vorzeitig in Kraft, insbesondere die Preisregulierung der Endkundentarife
für Gespräche und SMS in das EU-Ausland, die als Teil einer direkt anwendbaren EU-Verordnung
zum 15. Mai 2019 wirksam wird. Für sog. "Netze mit sehr hoher Kapazität" sieht die
Einigung im Fall gemeinsamer Investitionen mit Wettbewerbern in Form von offenen Ko-Investment-Modellen
die Möglichkeit einer geringeren Regulierung und langfristig stabiler Regulierungsbedingungen
vor. Ko-Investment-Modelle umfassen neben Miteigentum und Ko-Finanzierung auch langfristige
Vereinbarungen über die Nutzung des Netzes auf Zugangsbasis, die bestimmte Voraussetzungen
mit Blick auf die Sicherung des Wettbewerbs erfüllen. Von der Regelung könnten insbesondere
Glasfasernetze bis zum Gebäude (FTTB/FTTH) profitieren. Der neue Rechtsrahmen gibt
Regulierungsbehörden zugleich neue Kompetenzen, die Zugangsverpflichtungen zu allen
Netzen unabhängig von beträchtlicher Marktmacht aufzuerlegen (sog. "symmetrische Regulierung").
Im Bereich der Frequenzpolitik erzielt der neue EU-Rechtsrahmen in einzelnen Bereichen
mehr Harmonisierung und erhöht damit die Rechtssicherheit bei der Vergabe von Mobilfunk-Frequenzen,
etwa indem er eine Mindestlaufzeit für Lizenzen von 15 Jahren mit einer Verlängerung
von weiteren 5 Jahren vorsieht. Beim Verbraucherschutz stehen vollständig harmonisierte
Verpflichtungen auf EU-Ebene, die eine zusätzliche, nationale Regulierung ausschließen,
verschärften Verpflichtungen in einzelnen Bereichen gegenüber. Insbesondere werden
zum 15. Mai 2019 Tarife für Auslandsgespräche und SMS innerhalb der EU bei 19 Cent/Minute
sowie 9 Cent/ SMS (netto) für 5 Jahre begrenzt. Geplante Änderung des Telekommunikationsgesetzes nach Bundesverfassungsgerichts-Beschluss.
Gemäß einem Änderungsvorschlag, der am 18. Juli 2018 im Bundeskabinett beschlossen
wurde, kann es der Deutschen Telekom zukünftig möglich sein, im Fall einer erfolgreichen
Klage gegen einen Entgeltbeschluss der BNetzA auch rückwirkend höhere Entgelte zumindest
bei großen Wettbewerbern einfordern zu können. Bislang ist dies nur unter sehr restriktiven
Umständen möglich gewesen. Die Gesetzesänderung war aufgrund eines Beschlusses des
Bundesverfassungsgerichts notwendig geworden, der die bisherige Regelung als verfassungswidrig
eingestuft hatte. Der Entwurf befindet sich im Gesetzgebungsverfahren. Mit dem Inkrafttreten
ist Ende 2018 bzw. Anfang 2019 zu rechnen. RECHTSVERFAHRENSchiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die
Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland
am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der
Vergleich wurde Anfang Juli 2018 notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt.
Die Mautschiedsverfahren sind damit abgeschlossen. In dem vereinbarten Vergleich mit
einem Gesamtvolumen von rund 3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik Deutschland
erbrachte Leistungen einbezogen. Von der Daimler Financial Services AG und der Deutsche
Telekom AG sind abschließende Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten. Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im von der Unitymedia
Hessen GmbH & Co. KG, der Unity-media NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren
wurde die Berufung der Klägerinnen mit Urteil vom 14. März 2018 durch das Oberlandesgericht
Düsseldorf zurückgewiesen. Die Revision wurde nicht zugelassen. Die Klägerinnen haben
gegen die Entscheidung Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof eingelegt.
Im parallel geführten Klageverfahren der Vodafone Kabel Deutschland GmbH beziffert
diese ihre Ansprüche zwischenzeitlich mit ca. 624 Mio. € nebst ca. 9 Mio. € für vermeintlich
erlangten Zinsnutzen, jeweils zuzüglich Zinsen. EINSCHÄTZUNG ZUR GESAMTRISIKOSITUATIONZum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System,
wie auch nach Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen Risiken absehbar,
die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens
gefährden könnten. KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSSKONZERN-BILANZin Mio. €AKTIVA
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PASSIVAscroll
Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue
from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die
Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf
den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff. KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGin Mio. €scroll
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Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue
from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die
Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf
den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff. ERGEBNIS JE AKTIEscroll
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KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGin Mio. €scroll
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a
Für die gemäß IAS 1 neu auszuweisenden Posten des IFRS 9 nimmt die Deutsche Telekom
das Wahlrecht in Anspruch, auf die Angabe von Vorjahresvergleichszahlen zu verzichten. KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGin Mio. €scroll
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Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue
from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die
Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf
den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff. KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGin Mio. €scroll
ERHEBLICHE EREIGNISSE UND GESCHÄFTSVORFÄLLERECHNUNGSLEGUNGDie Deutsche Telekom AG veröffentlicht freiwillig in Einklang mit dem neu gefassten
§ 53 Abs. 6 der Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse einen Quartals-Finanzbericht,
der einen Konzern-Zwischenabschluss und einen Konzern-Zwischenlagebericht umfasst.
Der Konzern-Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting
Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind,
aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung des WpHG aufgestellt. STATEMENT OF COMPLIANCEDer Konzern-Zwischenabschluss zum 30. September 2018 ist freiwillig unter Beachtung
der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden.
In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber
dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom
angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen. Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Quartals-Finanzbericht
alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich
der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen
wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017, Geschäftsbericht
2017, Seite 153 ff. ERSTMALS IN DER BERICHTSPERIODE ANZUWENDENDE NEUE STANDARDS UND INTERPRETATIONEN SOWIE ÄNDERUNGEN VON STANDARDS UND INTERPRETATIONEN, DIE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018 RELEVANT SINDscroll
Im Juli 2014 hat der IASB IFRS 9 "Financial Instruments" veröffentlicht. Die Anwendungspflicht
gilt für ab dem 1. Januar 2018 beginnende Berichtsperioden. Der Standard führt neue
Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Finanzinstrumente ein und ersetzt insbesondere
IAS 39. Die Neuregelungen und die damit verbundenen Änderungen der Bilanzierungsgrundsätze
der Deutschen Telekom umfassen im Wesentlichen folgende für die Deutsche Telekom relevante
Sachverhalte:
Die Deutsche Telekom wendet das Wahlrecht zur vereinfachten Erstanwendung an. Der
kumulierte Effekt aus der Umstellung wird erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
Vergleichszahlen der Vorjahresperioden werden nicht angepasst, sondern stattdessen
die Veränderungen von Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden
Periode erläutert. Aus der Umstellung auf IFRS 9 ergeben sich zum 1. Januar 2018 im Wesentlichen folgende
in den Gewinnrücklagen unter Einbeziehung der dazugehörigen auf die Anteile anderer
Gesellschafter entfallenden Komponenten kumulierte Anpassungseffekte vor Berücksichtigung
latenter Steuern: in Mio. €scroll
Für die weiteren Angaben zur erstmaligen Anwendung von IFRS 9 verweisen wir auf die
Ausführungen unter den "Angaben zu Finanzinstrumenten", Seite 53 ff. Im Mai 2014 hat der IASB IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" veröffentlicht.
Die Anwendungspflicht gilt für ab dem 1. Januar 2018 beginnende Berichtsperioden.
Der Standard sieht ein einheitliches prinzipienbasiertes fünfstufiges Modell für die
Erlösermittlung und -erfassung vor, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist.
Er ersetzt insbesondere IAS 18 und IAS 11 und hat wesentliche Auswirkungen auf die
Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom. Insbesondere
betreffen die Neuregelungen und die damit verbundenen Änderungen der Bilanzierungsgrundsätze
der Deutschen Telekom - abhängig vom konkreten Geschäftsmodell -die folgenden Sachverhalte:
Die Deutsche Telekom macht bezüglich IFRS 15 von den folgenden Bilanzierungswahlrechten
Gebrauch:
Insgesamt stellen sich die zum 1. Januar 2018 durch IFRS 15 auf Bilanzposten vorgenommenen Anpassungen wie folgt dara : in Mio. €scroll
a
In der vorstehenden Übersicht sind ausschließlich die von den Änderungen aus der Erstanwendung
von IFRS 15 betroffenen Bilanzposten enthalten. Die Neubewertungseffekte resultieren im Wesentlichen aus dem erstmaligen Ansatz von
Unter Berücksichtigung latenter Steuern von insgesamt 0,6 Mrd. € (netto) sowie weiterer
kleinerer Effekte ergibt sich aus der Umstellung zum 1. Januar 2018 ein in den Gewinnrücklagen
unter Einbeziehung der dazugehörigen auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden
Komponenten zu erfassender erhöhender kumulierter Effekt von insgesamt 1,8 Mrd. €. Die Reklassifizierungen betreffen im Wesentlichen folgende Sachverhalte:
Aufgrund der zuvor beschriebenen Neubewertungen erhöhten sich die Buchwerte der nach
IAS 36 einem Werthaltigkeitstest zu unterziehenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten
zum Zeitpunkt der Erstanwendung von IFRS 15 am 1. Januar 2018. Die Buchwerterhöhung
führte bei den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten Rumänien und Polen im operativen
Segment Europa sowie bei der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Niederlande im operativen
Segment Group Development dazu, dass der jeweilige Buchwert entsprechend über dem
jeweiligen erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten lag. Infolgedessen
war eine erfolgsneutrale Wertminderung der dort erfassten Geschäfts- und Firmenwerte
zum 1. Januar 2018 in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € vorzunehmen. Wir verweisen auf
die Erläuterungen in den Angaben zu den immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen,
Seite 46 f. Vergleichsangaben für die von der Erstanwendung des IFRS 15 betroffenen AbschlusspostenIn den nachfolgenden Übersichten sind relevante Abschlussposten zum 30. September
2018 nach IFRS 15 sowie nach bisheriger Bilanzierung gemäß IAS 18/IAS 11 und die dazugehörigen
Interpretationen enthalten: in Mio. €scroll
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen wären
nach IAS 18/IAS 11 bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung enthalten,
welche nach IFRS 15 in den Vertragsvermögenswerten ausgewiesen werden. Aus der Umstellung auf IFRS 15 resultieren der erstmalige Ansatz und die Fortschreibung
von Vertragsvermögenswerten. Ebenfalls resultieren aus der Umstellung auf IFRS 15
der erstmalige Ansatz und die Fortschreibung von aktivierten Vertragskosten. In den übrigen Schulden wären nach IAS 18/IAS 11 abgegrenzte Umsatzerlöse enthalten,
welche nach IFRS 15 als Vertragsverbindlichkeiten ausgewiesen bzw. mit Vertragsvermögenswerten
saldiert werden. Die Wertunterschiede beim Ansatz der aktiven und passiven latenten Steuern resultieren
aus den IFRS 15 Neubewertungseffekten im Zusammenhang mit der Erstanwendung und deren
Fortschreibung in den ersten neun Monaten 2018. in Mio. €scroll
Ohne Berücksichtigung von IFRS 15 lägen die Umsatzerlöse auf einem vergleichbaren
Niveau. In den ersten drei Quartalen 2018 waren umsatzreduzierende Effekte zu verzeichnen,
die im Wesentlichen aus der umsatzwirksamen Fortschreibung der aktivierten Vertragsvermögenswerte
und passivierten Vertragsverbindlichkeiten über die (verbleibende) Vertragsdauer resultieren.
Hierin enthalten sind auch im indirekten Vertriebskanal in Provisionszahlungen an
Dritthändler enthaltene Kostenerstattungen für durch den Händler gewährte Endgerätesubventionen,
die nicht mehr als Aufwand, sondern nunmehr als Minderung der Service-Umsätze über
die Vertragslaufzeit erfasst werden. Umsatzerhöhende Effekte waren in anderen Geschäftsmodellen
aufgrund der Aktivierung und erfolgswirksamen Fortschreibung der Aufwendungen für
Vertriebsprovisionen (Vertragskosten) als Materialaufwand zu verzeichnen; diese wurden
bisher umsatzmindernd erfasst. Die Material- und Personalaufwendungen lägen ohne Berücksichtigung von IFRS 15 bei
27,4 Mrd. € bzw. 12,3 Mrd. € und wären damit insgesamt 0,3 Mrd. € höher ausgefallen.
Dieser Effekt resultiert aus der Aktivierung von Aufwendungen für Vertriebsprovisionen,
die nach IAS 18/IAS 11 sofort aufwandswirksam im Materialaufwand (Händlerprovisionen)
bzw. Personalaufwand (Mitarbeiterprovisionen) erfasst worden wären. Er wurde nur teilweise
durch die aufwandswirksame Fortschreibung aktivierter Aufwendungen für Vertriebsprovisionen
in den ersten drei Quartalen 2018 kompensiert. VERÖFFENTLICHTE, ABER NOCH NICHT ANZUWENDENDE STANDARDS, INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGENIm Januar 2016 hat der IASB IFRS 16 "Leases" veröffentlicht. Dieser ist erstmalig
für Geschäftsjahre anzuwenden, die ab dem 1. Januar 2019 beginnen. Ab dem Zeitpunkt
der erstmaligen Anwendung des neuen Leasing-Standards wird sich der Konzernabschluss
der Deutschen Telekom in wesentlichen Teilen ändern, insbesondere die Ertragslage,
der operative Cashflow, die Bilanzsumme sowie die Darstellung der Vermögens- und Finanzlage. Die Deutsche Telekom wird den neuen Leasing-Standard nicht vollständig retrospektiv
anwenden, sondern die entsprechende Erleichterungsvorschrift auf Leasing-Nehmerseite
nutzen ("modifizierte retrospektive Methode"). Zahlungsverpflichtungen aus bisherigen
Operating Leasing-Verhältnissen (siehe Geschäftsbericht 2017, Angabe 33 "Leasing-Verhältnisse"
des Konzern-Anhangs, Seite 226 f.) werden mit Übergang auf die neue Regelung mit dem
entsprechenden Grenzfremdkapitalzinssatz abgezinst. Der hieraus resultierende Barwert
wird als Leasing-Verbindlichkeit passiviert. Die Nutzungsrechte werden in Höhe der
Leasing-Verbindlichkeit angesetzt, gemindert um den Betrag der vorausgezahlten bzw.
passivisch abgegrenzten Leasing-Zahlungen. Hinsichtlich der nach IFRS 16 bestehenden Wahlrechte und Erleichterungsvorschriften
wählt die Deutsche Telekom voraussichtlich die folgende Vorgehensweise:
Die Deutsche Telekom erwartet die nachfolgenden wesentlichen Auswirkungen aus der
Anwendung von IFRS 16, abhängig davon, ob die Deutsche Telekom Kunde oder Lieferant
der Vereinbarung ist bzw. wie die jeweiligen Vertragsfakten in den unterschiedlichen
Geschäftsmodellen in unseren operativen Segmenten ausgestaltet sind:
Die Deutsche Telekom kommt zu dem Schluss, dass Verträge über Leistungen in Rechenzentren
Leasing-Komponenten über die Vermietung von Flächen, z. B. gesonderte Räume für eigene
Hardware des Kunden, einschließen. Verträge über die Vermietung von Flächen an Wholesale-Festnetz-Kunden
enthalten ebenfalls Leasing-Komponenten. Die Gesamtauswirkungen des IFRS 16 werden im Rahmen eines konzernübergreifenden Projekts
zur Implementierung des IFRS 16 untersucht. Eine verlässliche Schätzung der quantitativen
Effekte ist aufgrund der vielfältigen und komplexen Geschäftsmodelle sowie Volumina
der relevanten Transaktionen zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Bezüglich der hier enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen, welche die gegenwärtigen
Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse
widerspiegeln, wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen. Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards,
Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten
als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel
"Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2017, Seite 153
ff., zu entnehmen. ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN UND ÄNDERUNGEN DER BERICHTSSTRUKTURDie Deutsche Telekom hat außer den erstmals im Geschäftsjahr anzuwendenden Standards,
Interpretationen und Änderungen von Standards und Interpretationen keine wesentlichen
Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen. Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call
Center-Dienstleistungen, dem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war
sie in das Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst. VERÄNDERUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES, TRANSAKTIONEN MIT EIGENTÜMERN UND SONSTIGE TRANSAKTIONENIn den ersten neun Monaten 2018 wurden von der Deutschen Telekom die nachfolgenden
Transaktionen durchgeführt, die Auswirkung auf den Konsolidierungskreis haben bzw.
haben werden. Weitere - hier nicht dargestellte - Veränderungen im Konsolidierungskreis
hatten keine wesentliche Bedeutung für den Konzern-Zwischenabschluss der Deutschen
Telekom. Erwerb der Layer3 TV, Inc.Die durch T-Mobile US am 9. November 2017 unterzeichnete Vereinbarung zum Erwerb von
100% der Anteile an dem Online-TV-Anbieter Layer3 TV, Inc. wurde am 22. Januar 2018
vollzogen. T-Mobile US erwartet durch die Akquisition eine weitere Stärkung ihrer
TV- und Videoangebote und plant u. a. die Einführung eines eigenen TV-Dienstes in
2018. Die zum Erwerbszeitpunkt übertragene Gegenleistung in Form einer Barzahlung
beträgt 0,3 Mrd. €. Die zum Erwerbszeitpunkt angesetzten beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte
und Schulden entfallen im Wesentlichen auf einen identifizierbaren immateriellen Vermögenswert
im Zusammenhang mit der von Layer3 TV entwickelten Technologie in Höhe von 0,1 Mrd.
€. Dieser wird planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.
Für den Unterschiedsbetrag zwischen der übertragenen Gegenleistung und dem Saldo der
zum beizulegenden Zeitwert bewerteten erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte
und übernommenen Schulden zum Erwerbszeitpunkt wurde ein Goodwill in Höhe von 0,2
Mrd. € angesetzt. Der Posten beruht im Wesentlichen auf der Branchenexpertise des
übernommenen Management-Teams sowie weiteren identifizierten nicht separierbaren immateriellen
Vermögenswerten. Dieser Goodwill wird nach lokalem Steuerrecht nicht angesetzt und
ist somit steuerlich nicht abzugsfähig. Erwerb UPC Austria GmbHT-Mobile Austria hatte am 22. Dezember 2017 eine Vereinbarung zur Übernahme von 100%
der Anteile an der UPC Austria GmbH einschließlich deren Tochtergesellschaften unter
Berücksichtigung von Anteilen anderer Gesellschafter geschlossen. Die Transaktion
wurde am 31. Juli 2018 vollzogen, nachdem die Zustimmung der EU-Kommission am 9. Juli
2018 erteilt wurde. UPC Austria ist mit mehr als 1.000 Mitarbeitern ein führender Anbieter von Kommunikation
und Entertainment im Telekommunikationsbereich Österreichs. Seit dem Erwerbszeitpunkt
31. Juli 2018 wird UPC Austria als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss
einbezogen. Das Unternehmen ermöglicht mit einer Hochleistungsinfrastruktur aus Koax-
und Glasfaserkabeln über einer halben Million Privat- und Geschäftskunden einen schnellen
und einfachen Zugang zur digitalen Welt. Durch den Erwerb der UPC Austria soll T-Mobile Austria als der führende Breitband-Anbieter
auf dem österreichischen Markt etabliert werden. Das sehr schnelle UPC-Glasfasernetz,
verbunden mit T-Mobile Austrias leistungsstarkem LTE-Netz, versetzt das Unternehmen
in eine gute Position, um bei Internet-Geschwindigkeit, Service und Entertainment
eine Vorreiterrolle in Österreich einzunehmen. Alle nachfolgenden Angaben zur Unternehmenstransaktion sind aufgrund der zeitlichen
Nähe vom Abschluss der Transaktion bis zum 30.September 2018 vorläufig. Die Kaufpreisallokation
und die Bewertung der Vermögenswerte und Schulden der UPC Austria-Gruppe zum 31.Juli
2018 waren zum 30. September 2018 noch nicht abgeschlossen. Dies betrifft insbesondere
die Bewertung der Sachanlagen und der immateriellen Vermögenswerte sowie die Bilanzierung
der Minderheitenanteile. Demzufolge kann sich auch der Buchwert des Goodwill noch
ändern. Die zum Erwerbszeitpunkt übertragene Gegenleistung in Form einer Barzahlung belief
sich - unter Berücksichtigung der vorläufigen Anpassungen des Netto-Umlaufvermögens
und der Netto-Verschuldung gemäß Kaufvertrag in Höhe von insgesamt minus 0,1 Mrd.
€ - auf 1,8 Mrd. €. Auf Basis des dem Verkäufer vom Käufer innerhalb von 60 Geschäftstagen
vorzulegenden Abschlusses, in dem die endgültigen Werte für das Netto-Umlaufvermögen
und die Netto-Verschuldung ausgewiesen sind, ist noch eine Anpassung der genannten
Gegenleistung möglich. Die zum Erwerbszeitpunkt angesetzten vorläufigen beizulegenden Zeitwerte der übernommenen
Vermögenswerte und Schulden der UPC Austria-Gruppe sind in der folgenden Tabelle dargestellt: Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunktin Mio. €scroll
Der erworbene Goodwill in Höhe von vorläufig 536 Mio. €, der in der Konzern-Bilanz
der Deutschen Telekom anzusetzen ist, berechnet sich wie folgt: Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunktin Mio. €scroll
Die Minderheitenanteile wurden im Zuge des Unternehmenszusammenschlusses mit dem beizulegenden
Zeitwert des anteiligen Netto-Vermögens ohne Goodwill angesetzt. Dabei wurden - ausgehend
vom Buchwert des Eigenkapitals - die der UPC Telekabel Wien GmbH direkt zurechenbaren
Anpassungen aus der durchgeführten Kaufpreisallokation berücksichtigt und in einem
weiteren Schritt der entsprechende Minderheitenanteil berechnet. Der Goodwill wird
durch Synergien bestimmt, die im Hinblick auf das zukünftige Geschäftspotenzial durch
den Auftritt als integrierter Telekommunikationsanbieter in Österreich durch die Akquisition
entstehen. Der aus dem Unternehmenszusammenschluss entstandene Goodwill wird nach lokalem Steuerrecht
nicht angesetzt und ist somit steuerlich nicht abzugsfähig. Latente Steuern auf den
Goodwill sind im Rahmen der Kaufpreisallokation nicht entstanden und werden auch in
Zukunft nicht entstehen. Die im Zusammenhang mit dem Unternehmenszusammenschluss erworbene
Call Option zum Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter wurde zum Erwerbszeitpunkt
mit dem Konzern-Eigenkapital verrechnet, da es sich um ein Eigenkapitalinstrument
handelt. In Bezug auf detailliertere Angaben zu den erworbenen Forderungen ist die Analyse
derzeit noch nicht abgeschlossen. Wesentliche Eventualverbindlichkeiten wurden nicht
identifiziert. Zwischen T-Mobile Austria und dem Verkäufer wurde zudem ein Übergangsdienstleistungsvertrag
abgeschlossen. Dieser sieht die Fortführung und Bereitstellung bestimmter Dienstleistungen
durch den Verkäufer sowie das Management der Prozesse der Trennung vom Verkäufer und
des Übergangs in die T-Mobile Austria-Organisation vor. Zu zahlen sind in diesem Zusammenhang
fixe bzw. nutzungsbasierte Entgelte. Der Vertrag ist zum Übertragungsstichtag 31.
Juli 2018 in Kraft getreten und endet an dem Tag, an dem die letzte Service-Periode
ausläuft. Die Service-Perioden reichen bis zu 4 Jahren. Die bezogenen Leistungen werden
unmittelbar aufwandswirksam erfasst und als Materialaufwand ausgewiesen. Bis zum 30. September 2018 entstanden keine wesentlichen transaktionsbezogenen Kosten. Der Konzernumsatz der Deutschen Telekom erhöhte sich in der Berichtsperiode aufgrund
des Erwerbs der UPC Austria um 61 Mio. €. Hätte sich der Unternehmenszusammenschluss
bereits am 1. Januar 2018 ereignet, wäre der Umsatz des Konzerns zusätzlich um 271
Mio. € höher ausgefallen. Im Konzernergebnis der laufenden Berichtsperiode der Deutschen
Telekom ist ein Gesamtergebnis der UPC Austria-Gruppe in Höhe von 16 Mio. € enthalten.
Hätte sich der Unternehmenszusammenschluss bereits am 1. Januar 2018 ereignet, wäre
der Überschuss des Konzerns zusätzlich um 86 Mio. € höher ausgefallen. Die vorstehenden
Angaben sind vor Berücksichtigung der Folgeeffekte aus der Kaufpreisallokation. Toll CollectIm Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die Daimler Financial Services AG,
die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland am 16. Mai 2018 eine Einigung
zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der Vergleich wurde Anfang Juli 2018
notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt. Die Mautschiedsverfahren sind
damit abgeschlossen. In dem vereinbarten Vergleich mit einem Gesamtvolumen von rund
3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik Deutschland erbrachte Leistungen einbezogen.
Von der Daimler Financial Services AG und der Deutsche Telekom AG sind abschließende
Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten. Diese Zahlungen werden bis 2020
in drei Tranchen für die Toll Collect GbR gegenüber der Bundesrepublik Deutschland
beglichen, wovon die erste Tranche bereits in der Berichtsperiode gezahlt wurde. Die Bundesrepublik Deutschland hat wie angekündigt ihre Kaufoption ausgeübt und mit
Ablauf des Betreibervertrags am 31. August 2018 100% der Gesellschaftsanteile an der
Betreibergesellschaft Toll Collect GmbH übernommen. Das Konsortium Toll Collect GbR,
bestehend aus den Konsortialmitgliedern Deutsche Telekom AG, Daimler Financial Services
AG und Compagnie Financière et Industrielle des Autoroutes S.A. (Cofiroute), besteht
auch nach Erwerb der Toll Collect GmbH durch die Bundesrepublik Deutschland mit unveränderten
Beteiligungsverhältnissen fort. Die bereits während der Laufzeit des Betreibervertrags gegenüber Dritten bis zu einem
Höchstbetrag von 100 Mio. € gestellten Bankgarantien sind mit dem Ende ihrer Laufzeit
am 15. Oktober 2018 ausgelaufen. Die betreibervertragliche Kapitalintakthalteverpflichtung
der vorgenannten Konsortialmitglieder bestand bis zum Übergang der Toll Collect GmbH
auf die Bundesrepublik Deutschland und wurde zum 31. August 2018 durch eine garantierte
Eigenkapitalausstattung der Toll Collect GmbH in Höhe von mindestens 50 Mio. € ersetzt. Folgende Transaktion wird voraussichtlich in Zukunft den Konsolidierungskreis der
Deutschen Telekom ändern: Vereinbarter Zusammenschluss von T-Mobile US und SprintT-Mobile US und Sprint Corp. haben gemeinsam mit ihren Mehrheitsaktionären Deutsche
Telekom AG und Softbank K.K. am 29. April 2018 eine verbindliche Vereinbarung abgeschlossen,
um die beiden Gesellschaften zu einem Unternehmen zusammen zu führen. Es ist vorgesehen,
dass T-Mobile US alle Sprint-Anteile übernimmt. Für jeweils 9,75 Sprint-Anteile erhalten
deren Aktionäre im Gegenzug eine neue Aktie der T-Mobile US ohne bare Zuzahlung. Nach
Abschluss der Transaktion hält die Deutsche Telekom rund 42% der T-Mobile US Aktien,
Softbank rund 27% und freie Aktionäre rund 31 %. Aufgrund einer Stimmrechtsvereinbarung
mit Softbank und des Umstands, dass die Deutsche Telekom im Board of Directors der
neuen Gesellschaft mehrheitlich vertreten sein wird, wird T-Mobile US künftig weiterhin
als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Für
die dann größere T-Mobile US werden als Folge des Zusammenschlusses Kosten- und Investitionssynergien
im Barwert von rund 43 Mrd. US-$ (nach Integrationskosten) erwartet. Die Integrationskosten
werden mit rund 15 Mrd. US-$ geplant. Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt notwendiger
behördlicher Genehmigungen sowie weiterer Vollzugsbedingungen. SONSTIGE TRANSAKTIONEN OHNE AUSWIRKUNGEN AUF DEN KONSOLIDIERUNGSKREISAktienrückkauf-Programm T-Mobile USIm Rahmen des im Dezember 2017 begonnenen Aktienrückkauf-Programms erwarb T-Mobile
US im ersten Halbjahr 2018 eigene Stammaktien in einem Volumen von 1,1 Mrd. US-$ (0,9
Mrd. €). Zusammen mit den bis dahin zurückgekauften Stammaktien beläuft sich das Gesamtvolumen
zurückgekaufter Aktien auf 1,5 Mrd. US-$ (1,3 Mrd. €). Daneben erwarb die Deutsche
Telekom im ersten Quartal 2018 Aktien der T-Mobile US am Kapitalmarkt im Wert von
0,2 Mrd. US-$ (0,2 Mrd. €). Damit hält die Deutsche Telekom rund 63% der Anteile. Am 27. April 2018 hat das Board of Directors von T-Mobile US die Aufstockung des Aktienrückkauf-Programms
auf insgesamt bis zu 9,0 Mrd. US-$ beschlossen. Es umfasst das bereits ausgeführte
Rückkaufvolumen in Höhe von 1,5 Mrd. US-$ sowie den Erwerb zusätzlicher Stammaktien
der T-Mobile US bis zur Höhe von 7,5 Mrd. US-$ bis Ende 2020. Die Genehmigung des
zusätzlichen Rückkaufs gilt vorbehaltlich einer Aufhebung der Vereinbarung über den
Zusammenschluss mit Sprint. OTE AnteilserwerbIm März 2018 hat die Deutsche Telekom ein Vorkaufsrecht gegenüber der griechischen
Privatisierungsbehörde Hellenic Republic Asset Development Fund (HRADF) für eine 5-prozentige
Beteiligung an ihrer griechischen Tochtergesellschaft OTE ausgeübt. Die Transaktion
wurde durch den Erwerb von weiteren Aktien für 0,3 Mrd. € im Mai 2018 vollzogen. Damit
hält die Deutsche Telekom 45% der Anteile an der Gesellschaft. AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZFORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE FORDERUNGENDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen reduzierten
sich um 0,4 Mrd. € auf 9,3 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren v.a. Reklassifizierungs-
und Neubewertungseffekte aus der verpflichtenden Erstanwendung der neuen Rechnungslegungsstandards
IFRS 9 und IFRS 15. So wurden u.a. nach IAS 11 bilanzierte Forderungen aus langfristiger
Auftragsfertigung in Höhe von 0,2 Mrd. € zum 1. Januar 2018 in die Vertragsvermögenswerte
reklassifiziert. Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro,
wirkten leicht gegenläufig. VERTRAGSVERMÖGENSWERTEAus der Umstellung auf IFRS 15 resultierte zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral erfasster
Neubewertungseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von Vertragsvermögenswerten in Höhe
von 1,6 Mrd. €. Diese hätten in Vorperioden nach IFRS 15 zu einer früheren Erfassung
von Umsätzen, insbesondere aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren, geführt. Weiterhin
wurden im Rahmen der Umstellung bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung
in Höhe von 0,2 Mrd. € aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen
Forderungen in die Vertragsvermögenswerte reklassifiziert. Für weitere Erläuterungen
verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff. VORRÄTEDie Vorräte reduzierten sich zum Abschluss-Stichtag im Vergleich zum 31. Dezember
2017 um 0,4 Mrd. € auf 1,5 Mrd. € insbesondere aufgrund des Abbaus von Vorratsbeständen
an höherpreisigen Smartphones im operativen Segment USA. ZUR VERÄUßERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUßERUNGSGRUPPENDer Buchwert der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
beträgt zum Abschluss-Stichtag unverändert 0,2 Mrd. €. In der Berichtsperiode wurden
Veräußerungen von Immobilien im Segment Group Headquarters & Group Services vorgenommen,
während im operativen Segment Group Development ein Beteiligungs-Portfolio in vergleichbarem
Umfang als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
klassifiziert wurde. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGENDie immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich um 2,0 Mrd. € auf 64,9 Mrd. €. Zugänge
von insgesamt 2,6 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Diese entfallen im Wesentlichen auf
Investitionen in den operativen Segmenten USA und Europa sowie dem Segment Group Headquarters
& Group Services. Weiterhin wirkten Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 1,4 Mrd.
€ buchwerterhöhend. Aus dem Erwerb der UPC Austria resultierte zum Erwerbszeitpunkt
ein identifizierbarer immaterieller Vermögenswert im Zusammenhang mit dem Kundenstamm
der UPC Austria in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie ein Goodwill in Höhe von 0,5 Mrd. €.
Darüber hinaus wurde zum Erwerbszeitpunkt der Layer3 TV ein identifizierbarer immaterieller
Vermögenswert im Zusammenhang mit der von Layer3 TV entwickelten Technologie in Höhe
von 0,1 Mrd. € sowie ein Goodwill in Höhe von 0,2 Mrd. € angesetzt. Detaillierte Informationen
zu den Unternehmenstransaktionen sind dem Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises,
Transaktionen mit Eigentümern und sonstige Transaktionen", Seite 43 ff., zu entnehmen.
Positive Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten
mit 1,3 Mrd. € buchwerterhöhend. Abschreibungen verminderten den Buchwert in Höhe
von 3,2 Mrd. €. Ebenfalls wirkten die Effekte aus der Erstanwendung des IFRS 15 zum
1. Januar 2018 in Höhe von 0,1 Mrd. € buchwertmindernd auf die immateriellen Vermögenswerte.
Der neue Rechnungslegungsstandard schreibt u.a. erstmalig die Aktivierung von Vertragsvermögenswerten
vor. Detaillierte Informationen zu den Anforderungen und Effekten der Erstanwendung
sind dem Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff., zu entnehmen. Damit einhergehend
erhöhten sich in einem ersten Schritt die Buchwerte der nach IAS 36 einem Werthaltigkeitstest
zu unterziehenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zum Zeitpunkt der Erstanwendung
von IFRS 15 am 1. Januar 2018. Die Buchwerterhöhung führte bei den zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten Rumänien und Polen im operativen Segment Europa sowie bei der zahlungsmittelgenerierenden
Einheit Niederlande im operativen Segment Group Development dazu, dass der jeweilige
Buchwert entsprechend über dem jeweiligen erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten lag. Infolgedessen war eine Wertminderung der dort erfassten Goodwill zum
1. Januar 2018 vorzunehmen. Die erzielbaren Beträge der drei Einheiten sowie deren
Bewertungsmethodik und die diesen Bewertungen zugrundeliegenden Annahmen und Parameter
sind im Geschäftsbericht 2017 in der Angabe 5 "Immaterielle Vermögenswerte", Seite
180 ff., dargestellt. Die erzielbaren Beträge lagen für die zahlungsmittelgenerierende
Einheit Rumänien bei 10 Mio. €, für Polen bei 19 Mio. € und für die Niederlande bei
68 Mio. € unter dem Buchwert zum 1. Januar 2018. Die entsprechenden Wertminderungen
des jeweiligen Geschäfts- und Firmenwerts wurden erfolgsneutral durch Minderung der
Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2018 erfasst. Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 2,6 Mrd. € auf
49,4 Mrd. €. Zugänge von 7,7 Mrd. €, in erster Linie in den operativen Segmenten USA
und Deutschland, erhöhten den Buchwert. Hierin enthalten sind insbesondere Investitionen
im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung der T-Mobile US sowie für den Breitband-
und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation und die Mobilfunk-Infrastruktur im operativen
Segment Deutschland. Darüber hinaus resultierten 0,7 Mrd. € aus der Aktivierung höherpreisiger
Mobilfunk-Endgeräte im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell "JUMP! On Demand" bei
T-Mobile US, bei dem Kunden das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Konsolidierungskreiseffekte
in Höhe von 1,4 Mrd. €, insbesondere aus dem Erwerb der UPC Austria im operativen
Segment Europa und Layer3 TV im operativen Segment USA, erhöhten den Buchwert. Positive
Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten in Höhe
von 0,4 Mrd. € buchwerterhöhend. Abschreibungen in Höhe von 6,5 Mrd. € sowie Abgänge
in Höhe von 0,5 Mrd. €, von denen 0,2 Mrd. € auf durch Kunden zurückgegebene Endgeräte
im Rahmen von "JUMP! On Demand" entfielen, reduzierten den Buchwert. AKTIVIERTE VERTRAGSKOSTENAus der Umstellung auf IFRS 15 resultierte zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral erfasster
Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von aktivierten
Vertragskosten in Höhe von 1,2 Mrd. €. Diese hätten nach IFRS 15 zu einer späteren
Erfassung von Vertriebsaufwendungen geführt. Zum 30. September 2018 hat sich der Buchwert
auf 1,6 Mrd. € fortentwickelt. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf den Abschnitt
"Rechnungslegung", Seite 37 ff. SONSTIGE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTEDie sonstigen finanziellen Vermögenswerte reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember
2017 von 9,0 Mrd. € auf 4,5 Mrd. €. Zur Besicherung der Pensionsansprüche wurde am
23. März 2018 der 12-prozentige Anteil an BT im Wert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen
in den Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns, dotiert.
Die seit dem 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Dotierung erfolgsneutral im sonstigen
Ergebnis erfasste Wertminderung der börsengehandelten Anteile an BT reduzierte den
Buchwert um 0,7 Mrd. €. VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE VERBINDLICHKEITENDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
verringerten sich um 2,0 Mrd. € auf 9,0 Mrd. € aufgrund des Abbaus des Verbindlichkeitenbestands,
v.a. in den operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland, und auch wegen der Verminderung
des Einkaufsvolumens v.a. in den USA. Leicht gegenläufig wirkten Währungskurseffekte,
v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. ÜBRIGE SCHULDENDie kurz- und langfristigen übrigen Schulden haben sich um 1,9 Mrd. € auf 6,4 Mrd.
€ verringert. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die im Zusammenhang mit der
Umstellung auf IFRS 15 erfassten Reklassifizierungseffekte, die zu Umgliederungen
von bisher in den übrigen Schulden ausgewiesenen abgegrenzten Umsatzerlösen in Höhe
von insgesamt 1,8 Mrd. € in die Vertragsverbindlichkeiten führten. Für weiterführende
Informationen zu der Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards verweisen wir auf
den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff. FINANZIELLE VERBINDLICHKEITENDie kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich
zum Jahresende 2017 um 3,6 Mrd. € auf insgesamt 61,1 Mrd. €. In den ersten neun Monaten 2018 hat T-Mobile US bei institutionellen Investoren festverzinsliche
US-Dollar-Anleihen über 2,5 Mrd. US-$ (2,0 Mrd. €) platziert: eine 8-jährige Anleihe
mit einem Volumen von 1,0 Mrd. US-$ sowie eine 10-jährige Anleihe mit einem Volumen
von 1,5 Mrd. US-$. Darüber hinaus wurden von der Deutsche Telekom International Finance
B.V. Euro-Anleihen im Gesamtvolumen von 3,4 Mrd. € und US-Dollar-Anleihen im Gesamtvolumen
von 1,75 Mrd. US-$ (1,5 Mrd. €) emittiert. Des Weiteren wurde von OTE PLC eine 4-jährige
festverzinsliche Euro-Anleihe mit einem Volumen von 0,4 Mrd. € emittiert. Gegenläufig wirkte in der Berichtsperiode die vorzeitige Rückzahlung durch T-Mobile
US von Senior Notes (Schuldverschreibungen) in Höhe von 1,0 Mrd. US-$ (0,8 Mrd. €)
mit einem Zinssatz von 6,125%, 1,75 Mrd. US-$ (1,4 Mrd. €) mit einem Zinssatz von
6,625% und 0,6 Mrd. US-$ (0,5 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,836%. Des Weiteren wurden in der Berichtsperiode im Konzern Euro-Anleihen in Höhe von insgesamt
1,1 Mrd. € sowie US-Dollar-Anleihen in Höhe von 0,85 Mrd. US-$ (0,7 Mrd. €) zurückgezahlt.
Ebenfalls den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten reduzierend wirkte die Veränderung
von Commercial Paper in Höhe von 0,7 Mrd. € (netto). Der Anstieg von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Jahresende
2017 um insgesamt 0,8 Mrd. € beruht im Wesentlichen auf der positiven Veränderung
des Saldos der kurzfristigen Geldaufnahmen in Höhe von 0,6 Mrd. € (netto) in der Berichtsperiode
sowie auf dem im Januar 2018 durch die Europäische Investitionsbank ausgereichten
Darlehen in Höhe von 0,2 Mrd. € mit einer Laufzeit von 7 Jahren. Gegenläufig wirkten
die Rückzahlungen in der Berichtsperiode. Der im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarte Vergleich zur Beendigung
der Mautschiedsverfahren erhöhte die finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von 0,6
Mrd. €. Gegenläufig wirkte die in der Berichtsperiode geleistete Zahlung der ersten
Tranche in Höhe von 0,2 Mrd. €. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt
"Veränderung des Konsolidierungskreises, Transaktionen mit Eigentümern und sonstige
Transaktionen", Seite 43 ff. Ein Anstieg des Buchwerts der finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahresstichtag
um insgesamt rund 0,4 Mrd. € steht im Zusammenhang mit Währungskurseffekten im operativen
Segment USA. In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der
finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. September 2018 dargestellt: in Mio. €scroll
VERTRAGSVERBINDLICHKEITENAus der Umstellung auf IFRS 15 resultierte zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral erfasster
Neubewertungseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von Vertragsverbindlichkeiten in Höhe
von 0,6 Mrd. €, die nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Umsätzen geführt
hätten. Darüber hinaus wurden Reklassifizierungen in Höhe von insgesamt 1,9 Mrd. €
in die Vertragsverbindlichkeiten nach IFRS 15 vorgenommen. Im Wesentlichen resultieren
diese aus den noch zum 31. Dezember 2017 unter den übrigen Schulden enthaltenen abgegrenzten
Umsatzerlösen. Der Buchwert der kurz- und langfristigen Vertragsverbindlichkeiten
entwickelte sich bis zum 30. September 2018 auf 2,4 Mrd. € fort. Für weitere Erläuterungen
verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff. PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGENDie Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen reduzierten sich im Vergleich
zum 31. Dezember 2017 von 8,4 Mrd. € auf 5,3 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen
durch die am 23. März 2018 vollzogene Übertragung des 12-prozentigen Anteils an BT
im Gegenwert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V., die
Treuhandeinrichtung des Konzerns. Die Erhöhung des externen Deckungskapitals führte
aufgrund der vorzunehmenden Saldierung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen mit
den ausgegliederten Vermögenswerten zu einer Reduzierung der Pensionsrückstellungen
und ähnlichen Verpflichtungen. Zu weiteren Informationen bezüglich der Global Pension
Policy und Planbeschreibung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2017, Seite 200
ff. Am 20. Juli 2018 sind die neuen Heubeck-Richttafeln 2018 G erschienen, die die jüngsten
Statistiken der gesetzlichen Rentenversicherung und des Statistischen Bundesamtes
berücksichtigen. Erstmalig werden auch sozioökonomische Faktoren einbezogen. Bei erstmaliger
Anwendung zum 31. Dezember 2018 erwartet die Deutsche Telekom insgesamt einen moderaten
Anstieg der Pensionsverpflichtungen und eine korrespondierende Erfassung im sonstigen
Ergebnis. Die finanziellen Auswirkungen hieraus können derzeit nicht ausreichend verlässlich
geschätzt werden. AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUMSATZERLÖSEDie Umsätze gliedern sich in die folgenden Erlösarten: in Mio. €scroll
Ausführliche Erläuterungen zur Entwicklung der Umsatzerlöse sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
des Konzerns" im Konzern-Zwischenlagebericht, Seite 11 ff. zu entnehmen. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGEin Mio. €scroll
Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten resultierten im Wesentlichen
aus dem Abgang von Immobilien, die zuvor als zur Veräußerung gehaltene langfristige
Vermögenswerte und Veräußerungsgruppe erfasst waren. Die Erträge aus Versicherungsentschädigungen
entfallen im Wesentlichen auf Entschädigungszahlungen, die T-Mobile US in den ersten
drei Quartalen 2018 für die im Jahr 2017 durch Hurrikans entstandenen Schäden erhalten
hat. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Vergleich zur
Vorjahresperiode um 0,9 Mrd. €. In der Vergleichsperiode waren im Wesentlichen Erträge
aus der Entkonsolidierung der Strato AG in Höhe von 0,5 Mrd. €, Erträge aus einer
erhaltenen Zahlung in Folge einer Vergleichsvereinbarung mit BT im Juli 2017 in Höhe
von 0,2 Mrd. € sowie aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen
aufgrund des Verkaufs der restlichen Anteile an der Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd.
€ enthalten. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGENin Mio. €scroll
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig
geringen Einzelsachverhalten. ABSCHREIBUNGENDie Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen mit 9,6 Mrd.
€ um 0,9 Mrd. € unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Der Rückgang resultiert insbesondere
aus der in der Vergleichsperiode im operativen Segment Systemgeschäft erfassten Wertminderung
des Goodwill in Höhe von 1,2 Mrd. €. Gegenläufig lagen die planmäßigen Abschreibungen
in den ersten drei Quartalen 2018 um 0,3 Mrd. € über dem Vorjahresvergleichswert.
Erhöhend wirkten dabei Abschreibungen, die überwiegend im Zusammenhang mit dem Ausbau
des 4G/LTE-Netzes im operativen Segment USA sowie Investitionen im operativen Segment
Deutschland standen. FINANZERGEBNISDas Finanzergebnis hat sich gegenüber den ersten drei Quartalen 2017 um 1,6 Mrd. €
auf minus 2,1 Mrd. € verbessert. Dies ist insbesondere auf das um 1,8 Mrd. € verbesserte
sonstige Finanzergebnis von minus 0,2 Mrd. € zurückzuführen. In der Vergleichsperiode
war hier v. a. die erfolgswirksam erfasste Wertminderung des Anteils an BT in Höhe
von 1,3 Mrd. € berücksichtigt. Der Anteil an BT wurde im März 2018 als Planvermögen
in den Deutsche Telekom Trust e.V. zur Besicherung der bestehenden Pensionsverpflichtungen
dotiert. Bis dahin eingetretene Wertentwicklungen der Beteiligung wurden im Zusammenhang
mit der Umstellung auf IFRS 9 seit dem 1. Januar 2018 nicht mehr erfolgswirksam im
Finanzergebnis, sondern erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst.
Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf die "Angaben zu Finanzinstrumenten", Seite
53 ff. In den ersten drei Quartalen 2018 belasteten negative Bewertungseffekte aus
der Ausübung und Bewertung eingebetteter Derivate bei T-Mobile US das Finanzergebnis
in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. €. In der Vergleichsperiode war das Finanzergebnis
in diesem Zusammenhang in Höhe von 0,5 Mrd. € belastet. Ebenfalls wirkte sich das um 0,3 Mrd. € verbesserte Zinsergebnis in Höhe von minus
1,4 Mrd. € positiv auf die Entwicklung des Finanzergebnisses aus. Dazu trug im Wesentlichen
die seit 2017 verstärkt konzerninterne Finanzierung von T-Mobile US bei. Belastet
wurde das Zinsergebnis durch an Kreditgeber geleistete sowie noch zu leistende Ausgleichszahlungen
(sog. "Consent Fee") in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € für die voraussichtliche Anhebung
der zulässigen Höhe von besicherten Finanzierungsinstrumenten bei T-Mobile US als
Folge des vereinbarten Zusammenschlusses mit Sprint. Gegenläufig entwickelte sich das Ergebnis aus nach der Equity-Methode einbezogenen
Unternehmen auf minus 0,5 Mrd. €. Dies ist v. a. auf den im Schiedsverfahrenskomplex
Toll Collect vereinbarten Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren zurückzuführen,
welcher sich in Höhe von 0,6 Mrd. € belastend auswirkte. Die damit verbundenen Zahlungen
werden bis 2020 in drei Tranchen für die Toll Collect GbR gegenüber der Bundesrepublik
Deutschland beglichen. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Veränderung
des Konsolidierungskreises, Transaktionen mit Eigentümern und sonstige Transaktionen",
Seite 43 ff. Positiv wirkte dagegen die im März 2018 durch die Gesellschafter des
Gemeinschaftsunternehmens Toll Collect GmbH beschlossene Gewinnausschüttung, die in
Höhe von 0,1 Mrd. € auf die Deutsche Telekom entfällt. ERTRAGSTEUERNIn den ersten neun Monaten 2018 entstand ein Steueraufwand von 1,4 Mrd. €. Die Steuerquote
von 28,8% spiegelt im Wesentlichen den Anteil der Länder am Vorsteuerergebnis und
deren jeweilige nationalen Steuersätze wider. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres entstand bei einem geringfügig höherem Vorsteuereinkommen
ein Steueraufwand in Höhe von 1,9 Mrd. €. Die vergleichsweise höhere Steuerquote im
Vergleichszeitraum war insbesondere auf die Wertminderung des Goodwill im operativen
Segment Systemgeschäft sowie die erfolgswirksam erfasste Wertminderung des Anteils
an der BT zurückzuführen, die steuerlich nicht zu berücksichtigen waren. Gegenläufig
wirkte die Aktivierung von latenten Steuern auf bundesstaatliche Verlustvorträge in
den USA in Höhe von 0,2 Mrd. € sowie Steuerminderungen für vergangene Jahre in Deutschland
in einer vergleichbaren Größenordnung. SONSTIGE ANGABENERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEITGegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um
0,2 Mrd. € auf 13,5 Mrd. €. Die weiterhin positive Geschäftsentwicklung des operativen
Segments USA wird durch Effekte aus der Währungsumrechnung belastet. Factoring-Vereinbarungen,
v. a. im operativen Segment Systemgeschäft, wirkten sich im Berichtszeitraum insgesamt
mit 0,2 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Im Vergleichszeitraum
betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen 0,5 Mrd. €. In der Vergleichsperiode
waren um 0,1 Mrd. € höhere Dividendenzahlungen der BT in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd.
€ enthalten, denen im Berichtszeitraum v.a. die Gewinnausschüttung der Toll Collect
GmbH in Höhe von 0,1 Mrd. € gegenüberstand. Um 0,7 Mrd. € niedrigere Nettozinszahlungen
entlasteten den Cashflow aus Geschäftstätigkeit, während um 0,1 Mrd. € höhere Zahlungen
für Ertragsteuern den Cashflow aus Geschäftstätigkeit belasteten. CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEITin Mio. €scroll
a
Enthält neben dem Kaufpreis in Höhe von 260 Mio. € zugegangene Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 2 Mio. €. Der Cash Capex verminderte sich von 16,5 Mrd. € auf 9,4 Mrd. €. In der Vergleichsperiode
waren insgesamt 7,3 Mrd. € für erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten, denen im Berichtszeitraum
Auszahlungen in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. € gegenüberstanden. Diese betrafen in
beiden Perioden fast ausschließlich das operative Segment USA. Während sich im operativen
Segment Deutschland ein gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd. € höherer Cash
Capex für den Breitband-/Glasfaser-Ausbau zeigte, verminderte sich der Cash Capex
ohne Berücksichtigung der Investitionen in Mobilfunk-Lizenzen im operativen Segment
USA, v.a. bedingt durch Währungskurseffekte, um 0,4 Mrd. €. Bereinigt um Effekte aus
der Währungsumrechnung liegt der Cash Capex ohne Berücksichtigung der Investitionen
in Mobilfunk-Lizenzen insgesamt über dem Niveau der Vergleichsperiode. CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEITin Mio. €scroll
ZAHLUNGSUNWIRKSAME TRANSAKTIONEN IN DER KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGDie Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2018 in Höhe von insgesamt 0,2
Mrd. € Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen
durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (in den ersten drei
Quartalen 2017: 0,3 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen
Verbindlichkeiten ausgewiesen. Bei Zahlung wird der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
vorgenommen. Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2018 in Höhe von insgesamt 0,6
Mrd. € Netzwerk-Ausstattung angemietet (in den ersten drei Quartalen 2017: 0,8 Mrd.
€), die als Finanzierungs-Leasing-Verhältnis klassifiziert werden. In der Bilanz wird
dieses in der Folge ebenfalls unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
ausgewiesen. Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen
Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über
die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden in den
ersten drei Quartalen 2018 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen
in Höhe von 0,2 Mrd. € passiviert (in den ersten drei Quartalen 2017: 0,2 Mrd. €).
Bei Zahlung erfolgt der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit. Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von
0,7 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (in den ersten drei Quartalen 2017: 0,7 Mrd.
€). Diese stehen im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell "JUMP! On Demand" der T-Mobile
US, bei dem Kunden das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden
im Cashflow aus Geschäftstätigkeit gezeigt. Im Zuge der Übertragung der Beteiligung an der BT Group in den Deutsche Telekom Trust
e.V. im ersten Quartal 2018 wurden zur Erhöhung der externen Kapitaldeckung 3,0 Mrd.
€ zahlungsunwirksam in das Planvermögen überführt und mindern damit die in der Bilanz
ausgewiesenen Pensionsrückstellungen. SEGMENTBERICHTERSTATTUNGDie folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das
Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für die ersten drei
Quartale 2018 und 2017. Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call
Center-Dienstleistungen, dem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war
sie in das Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte
wurden entsprechend rückwirkend angepasst. In Übereinstimmung mit den internen Grundsätzen der Segmentsteuerung wird bei intern
an Konzerngesellschaften begebenen Darlehen mit eingebetteten Derivaten die derivative
Komponente auch im Segmentabschluss der Gläubigergesellschaft abgespalten und erfolgswirksam
zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des
Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht, Seite 17 ff., zu entnehmen. Segmentinformationen in den ersten drei Quartalenin Mio. €scroll
scroll
EVENTUALVERBINDLICHKEITENIm Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 2017 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt. Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die
Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland
am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der
Vergleich wurde Anfang Juli 2018 notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt.
Die Mautschiedsverfahren sind damit abgeschlossen. In dem vereinbarten Vergleich mit
einem Gesamtvolumen von rund 3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik Deutschland
erbrachte Leistungen einbezogen. Von der Daimler Financial Services AG und der Deutsche
Telekom AG sind abschließende Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises,
Transaktionen mit Eigentümern und sonstige Transaktionen", Seite 43 ff. Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen.Im von der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel
BW GmbH geführten Klageverfahren wurde die Berufung der Klägerinnen mit Urteil vom
14. März 2018 durch das Oberlandesgericht Düsseldorf zurückgewiesen. Die Revision
wurde nicht zugelassen. Die Klägerinnen haben gegen die Entscheidung Nichtzulassungsbeschwerde
beim Bundesgerichtshof eingelegt. Im parallel geführten Klageverfahren der Vodafone
Kabel Deutschland GmbH beziffert diese ihre Ansprüche zwischenzeitlich mit ca. 624
Mio. € nebst ca. 9 Mio. € für vermeintlich erlangten Zinsnutzen, jeweils zuzüglich
Zinsen. Kostenerstattung für Sprint. Im Zusammenhang mit dem vereinbarten Zusammenschluss
von T-Mobile US und Sprint ist T-Mobile US unter Umständen verpflichtet, 67% der von
Sprint im Vorfeld an Kreditgeber entrichteten Ausgleichszahlungen (sog. "Consent Fee")
und weitere Bankgebühren in Höhe von insgesamt 161 Mio. US-$ zu erstatten, falls der
Zusammenschluss nicht zustande kommt. KÜNFTIGE VERPFLICHTUNGEN AUS OPERATING LEASINGGESCHÄFTEN UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGENDie folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen
und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. September
2018: in Mio. €scroll
Die Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen resultieren im Wesentlichen
aus dem vereinbarten Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint in Höhe von 26,5 Mrd.
US-$ (22,9 Mrd. €). Weiterhin ergibt sich aus dem vereinbarten Erwerb der Tele2 Netherlands
Holding N.V. für die zu entrichtende Barkomponente eine Verpflichtung in Höhe von
190 Mio. €. Weitergehende Ausführungen zu vereinbarten Unternehmenstransaktionen finden
Sie im Kapitel "Veränderung des Konsolidierungskreises, Transaktionen mit Eigentümern
und sonstige Transaktionen", Seite 43 ff., dieses Berichts sowie im Kapitel "Grundlagen
und Methoden - Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen"
des Geschäftsberichts 2017, Seite 171 ff. ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTENBuchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien in Mio. €scroll
scroll
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,4
Mrd. € (31. Dezember 2017: 1,6 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem
Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert. Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorienin Mio. €scroll
scroll
Die Bestände der finanziellen Vermögenswerte nach Bewertungskategorie gemäß IAS 39
werden wie folgt auf die Bewertungskategorien des IFRS 9 übergeleitet: Überleitung der finanziellen Vermögenswerte von IAS 39 auf IFRS 9in Mio. €scroll
a
Unter IAS 39 existierender Buchwert, der von einer IAS 39 Kategorie in eine neue IFRS
9 Kategorie umklassifiziert werden muss. Wesentliche Bewegungen zwischen den bisherigen Bewertungskategorien des IAS 39 und
den neu anzuwendenden Bewertungskategorien des IFRS 9 betreffen Portfolien von Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen, die aufgrund einer Factoring-Vereinbarung für einen
Verkauf vorgesehen sind. Die Forderungen wurden bislang in der Kategorie "Kredite
und Forderungen" (Loans and Receivables) zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
und werden nunmehr in Abhängigkeit vom zugrundeliegenden Geschäftsmodell zum beizulegenden
Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn-
und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling
to Profit or Loss) oder zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through
Profit or Loss) bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Buchwert
von 136 Mio. € wurden in die Vertragsvermögenswerte (Contract Assets) gemäß IFRS 15
umgegliedert. Daneben hat die Deutsche Telekom gehaltene Eigenkapitalinstrumente der bisherigen
Kategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" (Available-for-Sale
Financial Assets) nach IFRS 9 grundsätzlich der Kategorie "Zum beizulegenden Zeitwert
über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und
Verlustrechnung" (At Fair Value through Other Comprehensive Income without Recycling
in Profit or Loss) zugeordnet. Fremdkapitalinstrumente der bisherigen Kategorien "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte" (Available-for-Sale Financial Assets), "Bis zur Endfälligkeit zu haltende
Finanzinvestitionen" (Held-to-Maturity Investments) und "Kredite und Forderungen"
(Loans and Receivables) werden nach IFRS 9 in Abhängigkeit vom verfolgten Geschäftsmodell
und den Zahlungsstromcharakteristika des jeweiligen Instruments den neuen Kategorien
"Zu fortgeführten Anschaffungskosten" (At Amortized Cost), "Zum beizulegenden Zeitwert
über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und
Verlustrechnung" (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling
to Profit or Loss) oder "Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam" (At Fair Value
through Profit or Loss) zugeordnet. Aus der Zuordnung von finanziellen Verbindlichkeiten zu den Bewertungskategorien des
IFRS 9 ergeben sich keine Änderungen. Die Bezeichnungen der Bewertungskategorien wurden
auf den Wortlaut des neuen Standards aktualisiert. Tochterunternehmen, die aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung nicht in den Konzernabschluss
einbezogen werden und unter IAS 39 als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen wurden, werden ab dem Geschäftsjahr
2018 unter den übrigen Vermögenswerten ausgewiesen und zum 1. Januar 2018 mit einem
Buchwert von 177 Mio. € umgegliedert. In der nachfolgenden Tabelle sind die Klassen finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
nach IFRS 9 mit ihren jeweiligen bisherigen und neuen Bewertungskategorien sowie Buchwerten
dargestellt: Klassen Finanzinstrumente nach IRS 9scroll
Die Wertberichtigungen auf finanzielle Vermögenswerte nach IAS 39 werden wie folgt
auf die Anforderungen des IFRS 9 übergeleitet: Wertberichtigungen auf finanzielle Vermögenswertein Mio. €scroll
Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werdenBei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts ist die Verwendung von aktuellen, für
das betreffende Finanzinstrument an liquiden Märkten beobachtbaren Bewertungsfaktoren
(Eingangsparameter) zu maximieren und die Verwendung anderer Eingangsparameter (z.
B. historische Preise, Preise für ähnliche Instrumente, Preise auf nicht liquiden
Märkten) zu minimieren. Für diese Zwecke ist eine Bewertungshierarchie mit drei Bewertungsstufen
(Levels) definiert. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag
notierte Preise auf liquiden Märkten verfügbar, werden diese unangepasst für die Bewertung
verwendet (Level 1-Bewertung). Andere Eingangsparameter sind dann für die Bewertung
irrelevant. Ein Beispiel sind aktiv gehandelte börsennotierte Aktien und Anleihen.
Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag zwar keine notierten
Preise auf liquiden Märkten verfügbar, kann es jedoch mittels anderer am Abschluss-Stichtag
am Markt beobachtbarer Eingangsparameter bewertet werden, liegt eine Level 2-Bewertung
vor. Voraussetzung hierfür ist, dass die beobachtbaren Eingangsparameter nicht wesentlich
angepasst und keine nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet werden müssen.
Ein Beispiel für Level 2-Bewertungen sind besicherte Zinsswaps, Devisentermingeschäfte
und Zins-/Währungsswaps, die anhand aktueller Zinssätze bzw. Fremdwährungskurse bewertet
werden können. Sofern die Voraussetzungen für eine Level 1-Bewertung oder eine Level
2-Bewertung nicht erfüllt sind, liegt eine Level 3-Bewertung vor. In solchen Fällen
müssen beobachtbare Eingangsparameter wesentlich angepasst bzw. nicht beobachtbare
Eingangsparameter verwendet werden. Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werdenin Mio. €scroll
Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werdenin Mio. €scroll
Von den zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten
der sonstigen finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen
Levels jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte
des Gesamtbestands an Eigenkapitalinstrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den
Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Der Gesamtbestand an Instrumenten in Level
1 von 10 Mio. € (31. Dezember 2017: 3.752 Mio. €) enthielt im Vorjahr mit einem Buchwert
von umgerechnet rund 3,7 Mrd. € eine strategische Beteiligung von 12% an BT. In der
Berichtsperiode wurde die Beteiligung als Planvermögen dotiert. Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder
Level 2 in Abhängigkeit von der Marktliquidität des jeweiligen Instruments zugeordnet.
In Euro oder US-Dollar denominierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen
sind grundsätzlich als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen grundsätzlich als Level
2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den
Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden
Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden
verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve
sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom
ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten
gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen
Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte
der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen
Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der
Deutschen Telekom ermittelt. Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente
mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter
finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Eingangsparameter
in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende
Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments
zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum
Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse
werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden
derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden.
Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen.
Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty
Price. Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeitenin Mio. €scroll
Bei den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte handelt
es sich mit einem Buchwert von 379 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis
der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag vorgenommen wird. Die
größte Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei grundsätzlich Transaktionen über
Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen
über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche
Informationen für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der
jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die
Transaktion zu marktüblichen Konditionen vollzogen wurde. Außerdem ist hierbei der
Grad der Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen.
Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen
zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Zur Entwicklung der Buchwerte
in der Berichtsperiode siehe vorstehende Tabelle. Am Abschluss-Stichtag waren Beteiligungen
mit einem Buchwert von 94 Mio. € zur Veräußerung gehalten, für die übrigen bestand
keine Verkaufsabsicht. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 277 Mio. € fanden
in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile
dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten
Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 30. September 2018 heranzuziehen waren.
Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 102 Mio. € entspricht nach Analyse der operativen
Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse, EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert
dem aktuellen beizulegenden Zeitwert. Aufgrund besserer Vergleichbarkeit sind frühere
marktübliche Transaktionen über Anteile dieser Beteiligungen neueren Transaktionen
über Anteile gleichartiger Unternehmen vorzuziehen. Am Abschluss-Stichtag waren keine
Beteiligungen im Bestand, bei denen die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile
dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit liegen, und eine Bewertung auf
Basis von in größerer zeitlicher Nähe vollzogenen marktüblichen Transaktionen über
Anteile an vergleichbaren Unternehmen den beizulegenden Zeitwert besser repräsentiert.
Weiterhin sind mit einem Buchwert von 8 Mio. € nicht wesentliche Einzeltitel enthalten,
deren Wertschwankungen von untergeordneter Bedeutung sind. Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen
Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 159 Mio.
€ um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T-Mobile
US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu
festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig
und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für
die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte werden mithilfe eines Optionspreismodells
bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T-Mobile US
und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren
Schätzwert als aktuelle Marktvolatilitäten darstellen. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag
für die Zinsvolatilität verwendete absolute Wert lag bei 1,0 bis 2,0%. Der wesentliche
Rückgang dieses Werts im Vergleich zur Vorperiode ist im Wesentlichen auf die im Berichtszeitraum
eingetretene Verbesserung des Ratings der T-Mobile US zurückzuführen. Die ebenfalls
nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen
der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Die zum
aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten Spreads lagen für die Restlaufzeiten der
Anleihen zwischen 2,3 und 3,0% und im kürzerfristigen Bereich zwischen 1,1 und 2,0%.
Für den ebenso nicht beobachtbaren Eingangsparameter Mean Reversion wurden 10% verwendet.
Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert
dar. Wären für die Zinsvolatilität, die Spread-Kurve und für die Mean Reversion andere
Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese
hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.
In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen
Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis
(Aufwand) von in Euro umgerechnet 47 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Im
Berichtszeitraum wurden mehrere Optionen ausgeübt und die betreffenden Anleihen vorzeitig
gekündigt. Im Zeitpunkt der Kündigung wurden die Optionen mit ihrem gesamten Buchwert
von in Euro umgerechnet 118 Mio. € aufwandswirksam ausgebucht. Zur Entwicklung der
Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die entsprechende Tabelle auf Seite 58 verwiesen.
Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertänderungen waren im Wesentlichen
auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten
zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse
von Finanzinstrumenten. Sensitivitätena der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten in Abhängigkeit der nicht beobachtbaren Eingangsparameterin Mio. €scroll
a
Veränderung des betreffenden Eingangsparameters unter der Annahme, dass alle übrigen
Eingangsparameter unverändert sind. Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen
Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 71 Mio.
€ um Stromtermingeschäfte (Energy Forward Agreements), die in von der T-Mobile US
abgeschlossene Verträge eingebettet sind. Dies gilt entsprechend für derivative finanzielle
Vermögenswerte mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 2 Mio. €. Diese Verträge
bestehen aus jeweils zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb
von Renewable Energy Credits durch T-Mobile US. Die Verträge wurden in 2017 und 2018
mit Energieproduzenten geschlossen und haben Laufzeiten von 12 bis 20 Jahren ab jeweiligem
kommerziellem Produktionsbeginn. Für ein Energy Forward Agreement war kommerzieller
Produktionsbeginn Ende 2017, für die übrigen wird er zwischen 2019 und 2020 erwartet.
Der jeweilige Erfüllungszeitraum des separat als Derivate bilanzierten Energy Forward
Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem Produktionsbeginn. Unter den Energy
Forward Agreements erhält T-Mobile US während des Erfüllungszeitraums variable Beträge
basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge des Energieproduzenten und dann aktuellen
Energiepreisen und bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit. Die Energy
Forward Agreements werden mangels beobachtbarer Marktpreise mittels Bewertungsmodellen
bewertet. Der Wert des Derivats wird wesentlich beeinflusst von der zukünftigen Produktionsmenge
des Energieproduzenten, die T-Mobile US zum Abschluss-Stichtag mit 1.954 Gigawattstunden
pro Jahr veranschlagt hat. Der Wert der Derivate wird außerdem wesentlich beeinflusst
von den zukünftigen Energiepreisen, die für den Zeitraum jenseits von fünf Jahren
nicht beobachtbar sind. Des Weiteren wird der Wert der Derivate wesentlich beeinflusst
von den ebenfalls nicht beobachtbaren zukünftigen Preisen für Renewable Energy Credits.
Für den nicht beobachtbaren Zeitraum hat T-Mobile US on-peak-Energiepreise (Energiepreise
für Zeiten relativ hoher Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 23,18 €/MWh
und 62,98 €/MWh und off-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ niedriger
Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 14,22 €/MWh und 53,64 €/MWh verwendet.
Für das on-peak/off-peak-Verhältnis wurde ein Wert von durchschnittlich 54% verwendet.
Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert
dar. Wären für die zukünftigen Energiepreise, für die zukünftige Energieproduktionsmenge
und für die zukünftigen Preise der Renewable Energy Credits andere Werte verwendet
worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen
Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Aus der
Level 3-Bewertung wurde in der Berichtsperiode im sonstigen betrieblichen Ergebnis
ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 23 Mio. € für unrealisierte Verluste
der Derivate erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf
die entsprechende Tabelle auf Seite 58 verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum
sind im Wesentlichen auf Veränderungen der beobachtbaren und der nicht beobachtbaren
Energiepreise sowie auf Zinseffekte zurückzuführen. Ein Vertrag weist mittlerweile
einen aus Sicht der Deutschen Telekom positiven beizulegenden Zeitwert von in Euro
umgerechnet 2 Mio. € auf, weshalb er als finanzieller Vermögenswert auszuweisen ist.
Aufgrund ihrer Eigenart bilden die Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.
Die Bewertung der Derivate bei erstmaliger Erfassung ergaben einen aus Sicht der T-Mobile
US positiven Wert von in Euro umgerechnet 139 Mio. €. Nach Einschätzung der T-Mobile
US wurden die Verträge zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung
wurden die am besten geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Eingangsparameter
verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug jeweils Null. Weil nicht
beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate
haben, wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils
ergebende Betrag nicht bilanziert. Vielmehr werden diese Beträge über den Zeitraum
der kommerziellen Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet
jährlich insgesamt 10 Mio. €). Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen
Bewertung der Derivate mit dem jeweiligen Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern.
Alle Beträge aus der Derivatebewertung werden je Vertrag sowohl in der Bilanz (derivative
finanzielle Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch
in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige
betriebliche Erträge) saldiert. Der noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierende
Betrag hat sich in der Berichtsperiode wie folgt entwickelt: Stromtermingeschäfte: Entwicklung der noch nicht amortisierten Beträge der Bewertung bei erstmaliger Erfassungin Mio. €scroll
Für die in Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
oder zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sowie Ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen stellt das Kreditrisiko
der jeweiligen Gegenpartei den wesentlichen Einflussfaktor bei der Ermittlung des
beizulegenden Zeitwerts dar. Wären zum Abschluss-Stichtag um 1 % höhere (niedrigere)
Ausfallraten anzusetzen gewesen, so wären bei unveränderten Bezugsgrößen die beizulegenden
Zeitwerte der Instrumente um 1 % niedriger (höher) gewesen. In den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten finanziellen
Verbindlichkeiten sind derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert
von 10 Mio. € enthalten, die aus einer in der Vorperiode Dritten gewährten Option
zum Kauf von Anteilen an einem assoziierten Unternehmen der Deutschen Telekom resultieren.
Die Option wurde im Zuge eines Verkaufs von Anteilen an diesem assoziierten Unternehmen
gewährt, und es sind keine wesentlichen Wertschwankungen zu erwarten. Aufgrund seiner
Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Angaben zum KreditrisikoGemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden
Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert
aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit.
Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen.
Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven
bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht
der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare
Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 411 Mio. € (31. Dezember 2017:
569 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 389 Mio. € (31. Dezember 2017: 566
Mio. €) reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag
in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen
Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag
750 Mio. € (31. Dezember 2017: 966 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen
zum 30. September 2018 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 13 Mio. € (31. Dezember
2017: 28 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten
Derivaten. Zu dem noch nicht amortisierten Betrag der erstmaligen Bewertung des Energy
Forward Agreement wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen. An Kontrahenten, mit
denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden
Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils
negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten
in Höhe von 686 Mio. € (31. Dezember 2017: 504 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall
bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen
am Abschluss-Stichtag in Höhe von 574 Mio. € (31. Dezember 2017: 889 Mio. €) entsprechende
Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken
unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten Darlehen und Forderungen
innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Aufgrund ihrer engen
Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die gezahlten
Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die
unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund
ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten eine eigene
Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine wesentlichen,
das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen.
Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit
deren Buchwert. ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENZu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 beschriebenen Angaben über Beziehungen
zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich, mit Ausnahme der nachfolgend
beschriebenen Sachverhalte, bis zum 30. September 2018 keine wesentlichen Änderungen. Gemeinschaftsunternehmen. Die Gesellschafter des nach der Equity-Methode einbezogenen
Gemeinschaftsunternehmens Toll Collect GmbH haben im März 2018 eine Gewinnausschüttung
beschlossen, die in Höhe von 0,1 Mrd. € auf die Deutsche Telekom entfällt. Im Schiedsverfahrenskomplex
Toll Collect haben die Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und
die Bundesrepublik Deutschland am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren
erzielt. Die Bundesrepublik Deutschland hat wie angekündigt ihre Kaufoption ausgeübt
und mit Ablauf des Betreibervertrags am 31. August 2018 100% der Gesellschaftsanteile
an der Betreibergesellschaft Toll Collect GmbH übernommen. Das Konsortium Toll Collect
GbR, bestehend aus den Konsortialmitgliedern Deutsche Telekom AG, Daimler Financial
Services AG und Compagnie Financière et Industrielle des Autoroutes S.A. (Cofiroute),
besteht auch nach Erwerb der Toll Collect GmbH durch die Bundesrepublik Deutschland
mit unveränderten Beteiligungsverhältnissen fort. Weitere Informationen hierzu finden
Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises, Transaktionen mit Eigentümern
und sonstige Transaktionen", Seite 43 ff. Deutsche Telekom Trust e. V. Zur Besicherung der Pensionsansprüche wurde am 23. März
2018 der 12-prozentige Anteil an BT im Wert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den
Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns, dotiert. ORGANEVeränderungen im VorstandDer Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 21. Februar 2018
beschlossen, den Vertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Timotheus Höttges um
weitere fünf Jahre zu verlängern. Die Wiederbestellung von Herrn Höttges zum Vorstandsvorsitzenden
wird zum 1. Januar 2019 wirksam. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom
AG in seiner Sitzung am 21. Februar 2018 beschlossen, Herrn Dr. Christian P. Illek
mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum neuen Vorstandsmitglied für das Ressort Finanzen
zu bestellen. Herr Thomas Dannenfeldt, der das Ressort Finanzen derzeit verantwortet,
wird die Deutsche Telekom AG nach Auslaufen seines Vertrags Ende 2018 aus privaten
Gründen verlassen. Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 13. Juli 2018 beschlossen,
Frau Birgit Bohle mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum neuen Vorstandsmitglied für das
Ressort Personal und zur Arbeitsdirektorin zu bestellen. Frau Bohle folgt damit auf
Herrn Dr. Christian P. Illek. Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 4. September 2018
beschlossen, Herrn Thorsten Langheim mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum Vorstandsmitglied
für das neu geschaffene Ressort USA und Unternehmensentwicklung zu bestellen. Veränderungen im AufsichtsratAnteilseignervertreter. Herr Dr. Ulrich Schröder hat sein Mandat im Aufsichtsrat der
Deutschen Telekom AG mit Wirkung zum 6. Februar 2018 niedergelegt. Herr Dr. Günther
Bräunig wurde zunächst mit Wirkung zum 21. März 2018 gerichtlich bestellt und durch
Beschluss der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom
AG gewählt. Mit Ablauf der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 endete die Amtszeit von Frau Sari
Baldauf. Herr Harald Krüger wurde von der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 in den
Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG gewählt. Herr Prof. Dr. Ulrich Lehner wurde von der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 für eine
weitere Amtszeit in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG gewählt. Der Aufsichtsrat
hat ihn erneut zu seinem Vorsitzenden gewählt. Herr Johannes Geismann hat sein Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit
Ablauf der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 niedergelegt. Herr Dr. Rolf Bösinger wurde
mit Wirkung zum 1. Juni 2018 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom
AG bestellt. Arbeitnehmervertreter. Herr Hans-Jürgen Kallmeier hat sein Mandat im Aufsichtsrat
der Deutschen Telekom AG mit Ablauf des 31. Dezember 2017 niedergelegt. Herr Odysseus
Chatzidis wurde mit Wirkung zum 3. Januar 2018 gerichtlich in den Aufsichtsrat der
Deutschen Telekom AG bestellt. Frau Monika Brandl hat ihr Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Wirkung
zum 1. Juli 2018 niedergelegt. Frau Nicole Seelemann-Wandtke wurde mit Wirkung zum
5. Juli 2018 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt. EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. SEPTEMBER 2018)T-Mobile US schließt Zinssicherungsgeschäfte ab. T-Mobile US hat im Oktober 2018 mit
mehreren Banken Zinssicherungsgeschäfte (Forward-Payer-Swaps) im Gesamtvolumen von
9,6 Mrd. US-$ abgeschlossen. Diese Geschäfte sollen das Zinsniveau zukünftiger langfristiger
Bond-Emissionen absichern. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind. Bonn, den 8. November 2018 Deutsche Telekom AG Der Vorstand scroll
BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAn die Deutsche Telekom AG, BonnWir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-
und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzern-Zwischenlagebericht
der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2018,
die Bestandteile des Quartals-Finanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses
nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere
Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und
dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und
des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review
of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity"
(ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Frankfurt am Main, den 8. November 2018 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
WEITERE INFORMATIONENHERLEITUNG ALTERNATIVER LEISTUNGSKENNZAHLENSONDEREINFLÜSSEDie folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags)
auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl
für die Berichtsperiode als auch für die Vergleichsperiode und das Gesamtjahr 2017
dargestellt: in Mio. €scroll
BRUTTO- UND NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITENNach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbindlichkeiten eine
wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen dar. in Mio. €scroll
ÜBERLEITUNGSRECHNUNG ZU DEN IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN 2018 DURCHGEFÜHRTEN AUSWEISÄNDERUNGEN FÜR WESENTLICHE KENNZAHLEN DER VERGLEICHSPERIODEin Mio. €scroll
scroll
GLOSSARFür Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2017 und das darin
enthaltene Glossar, Seite 260 ff. DISCLAIMERDieser Bericht (v.a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche
die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger
Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon
ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen",
"planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet
und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für
Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen. Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und
Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen
Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind
und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu
gehören u.a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen
Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer
und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften
sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten-
und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse
und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet,
Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten
sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so
können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen
abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche
Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht
werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher
Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen
Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder
anderer Dinge ab. Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative
Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte
EBITDA-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehl-betrag),
Free Cashflow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil
der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch
nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen
unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften.
Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.
Weitere Informationen zu alternativen Leistungskennzahlen finden sich im Geschäftsbericht
2017, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 38 ff., sowie auf der Website der Deutschen
Telekom (www.telekom.com/alternative-Leistungskennzahl) unter "Investor Relations". Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen,
dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren. FINANZKALENDERscroll
Bei allen Terminen Änderungen vorbehalten. Weitere Termine, Terminaktualisierungen und Hinweise zu Live-Übertragungen finden
Sie auf www.telekom.com/finanzkalender IMPRESSUMDeutsche Telekom AG Friedrich-Ebert-Allee 140 53113 Bonn Kontakt für Medienanfragen: Unternehmenskommunikation Telefon 0228 181 49494 E-Mail medien@telekom.de Kontakt für Fragen rund um die T-Aktie: Investor Relations Telefon 0228 181 88880 E-Mail investor.relations@telekom.de Weitere Informationen zur Deutschen Telekom finden Sie unter: www.telekom.com Dieser Konzern-Zwischenbericht ist auf unserer Investor-Relations-Website abrufbar
unter: www.telekom.com/investor-relations Unseren Geschäftsbericht finden Sie im Internet unter: www.telekom.com/geschaeftsbericht www.telekom.com/annualreport Dieser Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 30. September 2018 liegt auch in englischer
Sprache vor. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich. Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG. |
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