Deutsche Telekom AG

Bonn

Zwischenbericht 9-Monats-Zahlen DTAG

KONZERN-ZWISCHENBERICHT

1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER 2018

ERLEBEN, WAS VERBINDET.

DIE FINANZDATEN DES KONZERNS AUF EINEN BLICK

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in Mio. € Q3 2018 Q3 2017 Veränderung in % Q1-Q3 2018 Q1-Q3 2017 Veränderung in%
UMSATZ UND ERGEBNIS





Umsatzerlöse 19.104 18.251 4,7 55.395 55.787 (0,7)
davon: Inlandsanteil % 31,9 33,6
32,5 32,7
davon: Auslandsanteil % 68,1 66,4
67,5 67,3
Betriebsergebnis (EBIT) 2.530 3.098 (18,3) 7.053 8.699 (18,9)
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 1.110 507 n.a. 2.597 2.129 22,0
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 1.321 1.244 6,2 3.749 3.382 10,9
EBITDA 5.874 7.318 (19,7) 16.699 19.267 (13,3)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 6.207 5.720 8,5 17.684 17.215 2,7
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 32,5 31,3
31,9 30,9
Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert € 0,23 0,11 n.a. 0,55 0,45 22,2
BILANZ





Bilanzsumme


142.260 139.841 1,7
Eigenkapital


43.481 39.055 11,3
Eigenkapitalquote %


30,6 27,9
Netto-Finanzverbindlichkeiten


55.473 52.635 5,4
CASHFLOW





Cashflow aus Geschäftstätigkeit 4.853 4.808 0,9 13.542 13.367 1,3
Cash Capex (3.117) (3.021) (3,2) (9.351) (16.541) 43,5
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 1.883 1.873 0,5 4.779 4.403 8,5
Cashflow aus Investitionstätigkeit (5.422) (3.056) (77,4) (11.655) (13.759) 15,3
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (145) (1.312) 88,9 (2.939) (4.282) 31,4


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Gesamtjahr 2017
UMSATZ UND ERGEBNIS
Umsatzerlöse 74.947
davon: Inlandsanteil % 32,8
davon: Auslandsanteil % 67,2
Betriebsergebnis (EBIT) 9.383
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 3.461
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 6.039
EBITDA 23.969
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 22.230
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 29,7
Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert € 0,74
BILANZ
Bilanzsumme 141.334
Eigenkapital 42.470
Eigenkapitalquote % 30,0
Netto-Finanzverbindlichkeiten 50.791
CASHFLOW
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 17.196
Cash Capex (19.494)
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 5.497
Cashflow aus Investitionstätigkeit (16.814)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (4.594)


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in Mio. 30.09.2018 31.12.2017 Veränderung 30.09.2018/ 31.12.2017 in % 30.09.2017 Veränderung 30.09.2018/ 30.09.2017 in %
KUNDEN IM FESTNETZ UND MOBILFUNK




Mobilfunk-Kunden 175,3 168,4 4,1 165,3 6,0
Festnetz-Anschlüsse 28,1 27,9 0,7 28,0 0,4
Breitband-Kundena,b 20,0 18,9 5,8 18,7 7,0


a Ohne Wholesale.
b Ab dem zweiten Quartal 2018 berichten wir Breitband-Kunden statt der bisher gezeigten, auf einer Technologie-Sicht basierenden Breitband-Anschlüsse Retail. Die Werte der Vorperioden wurden angepasst.


Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2017, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 38 ff. Die Zahlenangaben im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren. Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung" im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 37 ff.

AN UNSERE AKTIONÄRE

DIE DEUTSCHE TELEKOM AUF EINEN BLICK

KONZERNUMSATZ

Der Konzernumsatz verminderte sich um 0,4 Mrd. € auf 55,4 Mrd. €. Ohne Währungskurs- und leicht negative Konsolidierungskreiseffekte wuchs unser Konzernumsatz um 1,5 Mrd. € bzw. 2,8%.

Unser operatives Segment USA zeigt einen Umsatzrückgang von 0,7%; auf US-Dollar-Basis zeigt sich der anhaltende Erfolg in den USA mit einem Umsatzanstieg um 6,7%.

Ein Umsatzplus in Höhe von 1,9% zeigt unser operatives Segment Europa.

Unser operatives Segment Deutschland verzeichnet eine stabile Geschäftsentwicklung; im Umsatz zeigt sich aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 15 eine Verminderung um 1,0%.

Unser operatives Segment Systemgeschäft verzeichnet einen Umsatz auf Vorjahresniveau, während unser operatives Segment Group Development eine Verminderung des Umsatzes zeigt.

Konzernumsatz

in Mrd. €

EBITDA BEREINIGT

Unser bereinigtes EBITDA zeigt eine Erhöhung um 0,5 Mrd. € auf 17,7 Mrd. €. Ohne Währungskursund leicht negative Konsolidierungskreiseffekte stieg unser bereinigtes EBITDA um 1,0 Mrd. € bzw. 6,2%.

Unser operatives Segment USA zeigt eine Erhöhung des bereinigten EBITDA um 3,3%. Auf US-Dollar-Basis beträgt der Anstieg für unser USA-Geschäft sogar 11,0%.

Einen Anstieg des bereinigten EBITDA weisen ebenfalls unsere operativen Segmente Europa (2,9%) und Deutschland (1,8%) aus. Negativ entwickelte sich das bereinigte EBITDA in unseren operativen Segmenten Systemgeschäft und Group Development.

Die bereinigte EBITDA-Marge des Konzerns lag mit 31,9% über dem Vorjahresniveau von 30,9%. In Deutschland lag die EBITDA-Marge bei 40,0%, in Europa bei 33,4% und in den USA bei 28,5%.

EBITDA bereinigt

in Mrd. €

EBIT

Unser EBIT verringerte sich um 1,6 Mrd. € auf 7,1 Mrd. €.

Sondereinflüsse in Höhe von 1,0 Mrd. € belasteten das EBITDA, denen im Vorjahr im Saldo positive Sondereinflüsse in Höhe von 2,1 Mrd. € gegenüberstanden. Im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen waren um 0,5 Mrd. € höhere negative Sondereinflüsse als im Vorjahr enthalten. Zusätzlich profitierte das Vorjahr von positiven Sondereinflüssen aus der Wertaufholung bei Spektrumlizenzen von T-Mobile US (1,7 Mrd. €), den Verkäufen der Strato (0,5 Mrd. €) und weiterer Anteile der Scout24 AG (0,2 Mrd. €) sowie einer Vergleichsvereinbarung mit BT (0,2 Mrd. €).

Die Abschreibungen lagen mit 9,6 Mrd. € um 0,9 Mrd. € unter dem Niveau der Vergleichsperiode, in der eine als Sondereinfluss erfasste Wertminderung des Goodwill in unserem operativen Segment Systemgeschäft in Höhe von 1,2 Mrd. € erfasst war. Die planmäßigen Abschreibungen erhöhten sich um 0,3 Mrd. €.

EBIT

in Mrd. €

KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss erhöhte sich um 0,5 Mrd. € auf 2,6 Mrd. €.

Durch das um 1,6 Mrd. € verbesserte Finanzergebnis in Höhe von minus 2,1 Mrd. € wurde die Verringerung des EBIT kompensiert. Der Verlust in der Vergleichsperiode war auf die erfolgswirksam erfasste Wertminderung unseres Anteils an BT in Höhe von 1,3 Mrd. € sowie auf höhere negative Bewertungseffekte aus der Ausübung und Bewertung eingebetteter Derivate der T-Mobile US zurückzuführen. Während sich in der Berichtsperiode der im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarte Vergleich in Höhe von 0,6 Mrd. € belastend auswirkte, verbesserte sich das Zinsergebnis im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,3 Mrd. €.

Der Steueraufwand in Höhe von 1,4 Mrd. € lag um 0,5 Mrd. € unter dem Wert der Vergleichsperiode.

Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis liegt mit 0,9 Mrd. € leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

Konzernüberschuss

in Mrd. €

EIGENKAPITALQUOTE

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 30,6%.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2017 um 0,9 Mrd. €.

Das Eigenkapital erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2017 von 42,5 Mrd. € auf 43,5 Mrd. €. Erhöhend wirkte der Überschuss in Höhe von 3,5 Mrd. € sowie ein im Rahmen der Umstellung auf die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und 15 erfolgsneutral erfasster Effekt in Höhe von 1,5 Mrd. €. Erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung erhöhten das Eigenkapital in Höhe von 0,7 Mrd. €. Vermindernd wirkten insbesondere die Dividendenausschüttung an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 3,1 Mrd. €, das Aktienrückkauf-Programm durch T-Mobile US in Höhe von 0,9 Mrd. € sowie eine erfolgsneutral erfasste Wertminderung der Anteile an BT in Höhe von 0,7 Mrd. €.

Eigenkapitalquote

in %

CASH CAPEX

Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) verminderte sich von 16,5 Mrd. € auf 9,4 Mrd. €.

In der Vergleichsperiode wurden Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 7,3 Mrd. €, v. a. im operativen Segment USA, erworben, denen in der Berichtsperiode Auszahlungen in Höhe von 0,2 Mrd. €, v. a. in den USA, gegenüberstanden.

Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben verminderte sich der Cash Capex um 0,1 Mrd. €; bereinigt um Effekte aus der Währungsumrechnung liegt der Cash Capex über dem Niveau des Vorjahres. Die Investitionen wurden v. a. in den operativen Segmenten USA, Deutschland und Europa, jeweils im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze, getätigt.

Cash Capex

in Mrd. €

FREE CASHFLOW

(VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)

Der Free Cashflow stieg um 0,4 Mrd. € auf 4,8 Mrd. €.

Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 0,2 Mrd. € gegenüber der Vergleichsperiode. Positiv wirkten niedrigere Nettozinszahlungen. Die positive Entwicklung in unserem operativen Segment USA wird durch Effekte aus der Währungsumrechnung belastet.

Entlastend wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 0,1 Mrd. € geringere Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum).

Free Cashflow

(vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)

in Mrd. €

NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2017 von 50,8 Mrd. € auf 55,5 Mrd. €.

Erhöhend wirkten insbesondere die Dividendenausschüttung - inkl. an Minderheiten in Beteiligungen - (3,3 Mrd. €), der Erwerb der UPC Austria (1,8 Mrd. €), das Aktienrückkauf-Programm der T-Mobile US (0,9 Mrd. €), der Währungskurseffekt (0,8 Mrd. €), die aus dem Vergleich Toll Collect resultierenden Zahlungsverpflichtungen (0,6 Mrd. €), Verbindlichkeitenzugänge aus Finanzierungs-Leasing (0,6 Mrd. €) sowie weitere Aktienerwerbe an der T-Mobile US und der OTE (0,4 Mrd. €).

Reduzierend wirkte im Wesentlichen der Free Cashflow (4,8 Mrd. €).

Netto-Finanzverbindlichkeiten

in Mrd. €

WICHTIGE EREIGNISSE IM DRITTEN QUARTAL 2018

PROGNOSE FÜR 2018 ERNEUT ANGEPASST

Aufgrund der starken Geschäftsentwicklung in unserem operativen Segment USA erhöhen wir die bereits im ersten und zweiten Quartal 2018 angepasste Prognose für das bereinigte EBITDA und nun auch für den Free Cashflow des Konzerns für das Geschäftsjahr 2018. Statt eines zuletzt erwarteten bereinigten EBITDA von rund 23,4 Mrd. € erwarten wir nun einen Wert von rund 23,6 Mrd. €. Für den Free Cashflow erhöhen wir die Prognose von bisher rund 6,2 Mrd. € auf rund 6,3 Mrd. €.

VORSTAND

Birgit Bohle wird neues Vorstandsmitglied für das Ressort "Personal" und Arbeitsdirektorin der Deutschen Telekom AG. Sie tritt zum 1. Januar 2019 die Nachfolge von Christian P. Illek an, der zum 1. Januar 2019 neuer Finanzvorstand der Deutschen Telekom AG wird.

Thorsten Langheim rückt zum 1. Januar 2019 in den Vorstand der Deutschen Telekom AG auf. Er übernimmt das neu geschaffene Vorstandsressort "USA und Unternehmensentwicklung". Damit will der Aufsichtsrat die Bedeutung des USA-Geschäfts für den Konzern besser abbilden. Außerdem soll der Fokus auf die Weiterentwicklung des Portfolios gestärkt werden. Ab diesem Zeitpunkt verfügt die Deutsche Telekom AG dann über neun Vorstandsbereiche.

ERWERB UPC AUSTRIA

T-Mobile Austria hatte im Dezember 2017 eine Vereinbarung über den Erwerb des führenden Kabelanbieters in Österreich, UPC Austria, geschlossen. Die Transaktion wurde am 31. Juli 2018 vollzogen, nachdem die Zustimmung der EU-Kommission am 9. Juli 2018 erteilt wurde. Der in Form einer Barzahlung geleistete Kaufpreis betrug 1,8 Mrd. €. Seit dem Erwerbszeitpunkt wird die UPC Austria-Gruppe vollkonsolidiert in unseren Konzernabschluss einbezogen. Mit der Übernahme verfolgen wir unsere Strategie, unseren Kunden auf dem europäischen Markt konvergente Produkt-Bündel anzubieten.

INVESTITIONEN IN NETZE

5G-Netz für unser Land. Für die schnelle und erfolgreiche Einführung von 5G haben wir im Rahmen unseres Netzetages in Berlin im Oktober 2018 ein Acht-Punkte-Programm vorgelegt. Bis 2025 sollen bundesweit 99 Prozent der Bevölkerung und 90 Prozent der Fläche mit 5G versorgt sein. Bis 2021 wollen wir weitere 20 Mrd. € in Deutschland investieren. Damit Industrie, Unternehmen und Bürger das leistungsstärkste 5G-Netz bekommen, setzen wir zudem auf Kooperationen. Unser Glasfasernetz, in welchem wir mittlerweile den 500.000sten Kilometer verlegt haben, ist die Grundlage für Hochleistung im Festnetz und im Mobilfunk. Aktuell profitieren davon 24,4 Millionen Haushalte im Festnetz, die mit bis zu 100 MBit/s oder mehr surfen. Nach dem Marktstart von Super-vectoring im August 2018 waren für 6 Millionen Haushalte Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s verfügbar - Ende September war dies bereits für 8,5 Millionen Haushalte möglich. Ziel ist es, 2019 für 28 Millionen Haushalte bis zu 250 MBit/s anzubieten.

Mobilfunk-Pakt in Bayern: 1.000 neue Mobilfunk-Standorte. Unsere umfangreichen Ausbauabsichten zur weiteren Verbesserung des Mobilfunknetzes in Bayern haben wir bekräftigt. Bis Ende 2020 wollen wir hier 1.000 neue Standorte schaffen. Zudem werden 1.200 vorhandene Standorte mit zusätzlichen Diensten ausgebaut. Daneben modernisieren wir unser Netz in Bayern weiter: Bis Ende 2018 werden die meisten Standorte mit neuester Single RAN-Technik ausgestattet und mit LTE 900 bestückt. Aber auch in Hessen sollen bis Ende 2020 530 neue Mobilfunk-Standorte entstehen. Deutschlandweit soll die Zahl der Mobilfunk-Standorte auf 36.000 bis 2021 erhöht werden. Mit diesem Ausbau schließen wir Lücken im Mobilfunk und erhöhen die Bandbreiten. Bundesweit können heute rund 97,6 Prozent der Bevölkerung unser LTE-Netz nutzen. Bis 2019 wird dieser Anteil auf 98 Prozent wachsen.

Deutsche Daten-Festung wächst weiter: neues Cloud-Rechenzentrum eröffnet. Im September 2018 wurde die nächste Ausbaustufe unseres Hochleistungsrechenzentrums Biere nahe Magdeburg in Betrieb genommen. Damit stehen in Biere nun 150 Petabyte für das Verarbeiten und Speichern von Cloud-Daten zur Verfügung. Seit der Inbetriebnahme des "High-Tech Fort Knox" Biere im Jahr 2014 ist die weltweite Nachfrage nach Cloud-Diensten weiter stark gewachsen. T-Systems hat sich infolgedessen konsequent zu einem Multi Cloud Provider entwickelt und kooperiert mit den international führenden Anbietern von Cloud-Lösungen. Die Open Telekom Cloud, unser Public Cloud-Angebot, ist als einzige in Deutschland verfügbare Cloud mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie initiierten Zertifikat "Trusted Cloud" ausgezeichnet.

T-Mobile Polska unterzeichnet Wholesale-FTTH-Vereinbarung mit Orange. Gemäß einer im Juli 2018 unterzeichneten Vereinbarung erbringt T-Mobile Polska Services auf den Glasfaser-Anschlüssen von Orange. Danach erhält T-Mobile Polska Zugriff auf die Glasfaser-Infrastruktur des Partners, auf deren Grundlage sie Datendienste in nicht-regulierten Bereichen erbringt. Der Vertrag gewährt T-Mobile Polska Zugang zu 1,7 Millionen Haushalten. In Verbindung mit den Investitionsplänen von Orange im deregulierten Bereich bis Ende 2020 und dem Glasfasernetz in regulierten Bereichen kann die Gesellschaft potenziell mehr als 4 Millionen Haushalte erreichen. Spätestens ab dem ersten Quartal 2019 plant T-Mobile Polska, den ersten Privatkunden sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen eine breite Auswahl an Glasfaser-basierten Festnetz-Diensten anzubieten. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Ergänzend zu der Vereinbarung mit Orange hat T-Mobile Polska eine weitere Wholesale-FTTH-Vereinbarung mit dem Netzbetreiber Nexera über 450 Tausend weitere Haushalte getroffen, die bis Ende 2020 angeschlossen werden sollen.

INNOVATIONEN UND KOOPERATIONEN

"Magenta verbindet". Unter diesem Motto präsentierten wir uns auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) 2018 in Berlin und machten die gesamte Magenta-Produktwelt für die Besucher erlebbar. Im Fokus standen die Themenbereiche Magenta Entertainment, Im besten Netz, Magenta Connected Life, MagentaEINS und MagentaSERVICE. Einige Highlights: Die Möglichkeiten des Netzes der Zukunft zeigte ein interaktives Multiplayer-Drohnenrennen auf einer 5G-LED-Leinwand. In einer eigenen eSport-Arena luden Profis von SK Gaming zu eSport-Spielen wie League of Legends und FIFA sowie zum Mobile Gaming ein. Im Bereich MagentaSERVICE wurde mit "SprachID" eine Neuheit im Kundenservice vorgestellt: Zukünftig kann sich der Kunde ohne Kundennummer oder Passwort nur durch seine individuelle Stimme beim Anruf identifizieren - digital und einzigartig.

Weltweite Initiative für nachhaltige Städte. Im September 2018 haben wir eine weitreichende Zusammenarbeit mit United Smart Cities (USC) angekündigt, um gemeinsam Städte dabei zu unterstützen, intelligenter und nachhaltiger zu werden. Das Programm United Smart Cities ist eine globale Initiative, die von der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) in Zusammenarbeit mit der Organisation für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (OiER) ins Leben gerufen und koordiniert wird. Darüber hinaus nehmen wir im Rahmen der Zusammenarbeit eine Beiratsposition im Global Industry Advisory Board (GIAB) der USC ein. Das GIAB besteht aus zwölf Mitgliedern, die alle UN-Organisationen in Fragen der Smart City auf der ganzen Welt strategisch beraten.

5G für vernetzte Mobilität. Autos, Ampeln und Laternen werden in wenigen Jahren Daten über den Kommunikationsstandard 5G austauschen. Und sie sind nur drei Beispiele für den Verkehr der Zukunft. Dabei sollen die Systeme sicher sein. Gemeinsam mit DEKRA bauen wir deshalb die Test- und Rennstrecke Lausitzring als 5G-Testfeld für intelligente Mobilität aus. Die Szenarien sind vielfältig: Vernetzte Autos und autonome Fahrzeuge sollen in Echtzeit miteinander kommunizieren, ebenso wie mit der Straßen-Infrastruktur oder Fahrradfahrern und Fußgängern. Hierdurch entsteht ein ideales Umfeld für Automobilhersteller und -zulieferer aber auch für Hersteller von Kommunikationskomponenten, um intelligente Mobilität in realer Umgebung zu testen.

Initiative "Digitale Städte und Regionen". Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) startete im Juli 2018 gemeinsam mit uns eine neue Initiative: das "Executive Program Digitale Städte und Regionen". Die Partner erarbeiten intelligente, maßgeschneiderte Lösungen mit dem Ziel, die Digitalisierung in den Städten und Gemeinden voranzutreiben. Die Regionen sollen fit für die digitale Zukunft gemacht werden. Dabei soll die Lebensqualität an erster Stelle stehen. Die Erfolgsfaktoren sind: gemeinsame Plattformen, eine gute digitale Infrastruktur und Mut zur kulturellen Veränderung. Als digitaler Partner vermitteln wir das nötige Know-how und führen an erste Projekte heran. Seit dem Startschuss beteiligen sich 23 Städte aus ganz Deutschland mit sehr unterschiedlichen Anforderungen an dem Programm. Gegen Ende des Jahres werden Städte und Gemeinden erste Pilotprojekte umsetzen.

Strategische Partnerschaft für mehr Sicherheit auf der Straße. Gemeinsam mit dem ADAC starteten wir im August 2018 eine strategische Partnerschaft. Geplant sind Produkte und attraktive Vorteile, von denen unsere Kunden und ADAC Mitglieder profitieren. Zu diesem Zweck sollen die Möglichkeiten der Digitalisierung des Verkehrs genutzt werden. So entwickelten wir beispielsweise unser Angebot "Car Connect" zusammen mit dem ADAC weiter. In Zukunft können Autofahrer Pannen über die "Car Connect" App mit wenigen Klicks an den ADAC melden. Der Standort des beschädigten Fahrzeugs wird dabei automatisch übermittelt. So können "Car Connect" Kunden bequem und schnell auf den ADAC Pannendienst zugreifen.

Cyber-Sicherheit für Finanzinstitute. Cyber-Angriffe auf Finanzinstitute nehmen weltweit zu. Die Anforderungen der Regulierungsbehörden an die IT-Sicherheit der Institute steigen. Das haben die Fiducia & GAD IT AG (der IT-Dienstleister für alle 900 Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland) und die DZ Bank Gruppe erkannt: Gemeinsam mit Telekom Security arbeiten sie künftig zusammen, um die Cyber-Sicherheit der genossenschaftlichen Finanzgruppe langfristig zu erhöhen. Den ersten konkreten Schritt in dieser Kooperation haben die Partner vollzogen: Rund um die Uhr bearbeitet ein sog. "Security Operation Center" (SOC) bestimmte IT-Sicherheitsvorfälle für die DZ Bank. Telekom Security und die Fiducia & GAD IT AG betreiben diese IT-Sicherheitszentrale gemeinsam.

NEUE PRODUKTE

Mit "Hallo Magenta" hört das Zuhause jetzt auf das Wort. Im August 2018 haben wir unseren Smart Speaker inklusive intelligentem Sprachassistenten vorgestellt. Der Sprachassistent hilft, Telekom Dienste komfortabel durch Sprache zu steuern: Magenta SmartHome, MagentaTV und Audio-Steuerung reagieren auf einfache gesprochene Befehle. Der Smart Speaker wird viele Angebote starker Partner umfassen.

Neue loT-Lösungen für Privat- und Geschäftskunden. Erneut erweitern wir unser "Smart Connect"-Angebot, d.h. unser loT-Angebot für Privatkunden. Mit "Combi Protect" lassen sich mit einem GPS-Tracker und dazugehöriger App Haustiere, Handtaschen oder Gepäck auf dem Smartphone orten. Unsere Kunden verfolgen bei Bedarf deren Route in Echtzeit. Zusätzlich können digitale Grenzen definiert werden, bei deren Überschreitung der Besitzer über das Smartphone alarmiert wird. Daneben wollen wir mit der loT-Komplettlösung "Building Monitoring & Analytics" auch unser loT-Angebot für Geschäftskunden erweitern. Mit dem Paket für Gebäudesteuerung könnten z. B. Gebäude-Services optimiert und die Energieeffizienz gesteigert werden.

Im August 2018 startete T-Mobile US eine neue "Un-carrier Next" Initiative zur Umstrukturierung des Bereichs Kundenservice und zur Lösung von Problemen aus Kundensicht: Vertragskunden werden direkt mit einem persönlichen Mitarbeiter verbunden, wenn sie den Kundenservice anrufen. Dieser Mitarbeiter gehört zu einem Expertenteam, das sich um diesen Kunden und andere Kunden in der jeweiligen Region kümmert.

Im September 2018 kündigte T-Mobile US die Umbenennung von MetroPCS in "Metro™ by T-Mobile" (Metro) an. Darüber hinaus soll es neue Flatrate-Tarife von Metro geben, die Stufen mit zusätzlichen Vorteilen umfassen. Das Metro Angebot beinhaltet Amazon Prime, erweiterten Cloud-Speicher und ein mobiles Back-up mittels Google One sowie die allerneuesten Smartphones.

AUSZEICHNUNGEN

Nachfolgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des dritten Quartals 2018 zusammen. Weitere Auszeichnungen finden Sie online unter: www.telekom.com/medien

Wesentliche Auszeichnungen im dritten Quartal 2018

KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT

KONZERNSTRUKTUR, -STRATEGIE UND -STEUERUNG

Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -Strategie und -Steuerung verweisen wir auf die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2017 (Geschäftsbericht 2017, Seite 31 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich hinsichtlich der Konzernstruktur und der Finanzstrategie folgende Änderungen bzw. Ergänzungen:

Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call Center-Dienstleistungen, unserem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war sie in unserem Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 51 f.

Die durch T-Mobile US am 9. November 2017 zum Erwerb von 100% der Anteile an dem Online-TV-Anbieter Layer3 TV unterzeichnete Vereinbarung wurde am 22. Januar 2018 vollzogen. Seit dem Erwerbszeitpunkt wird Layer3 TV als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. T-Mobile US erwartet durch die Akquisition eine weitere Stärkung ihrer TV- und Videoangebote und plant u. a. die Einführung eines eigenen TV-Dienstes.

T-Mobile Austria hatte am 22. Dezember 2017 eine Vereinbarung zur Übernahme von 100% der Anteile an UPC Austria GmbH geschlossen. Die Transaktion wurde am 31. Juli 2018 vollzogen. Seit dem Erwerbszeitpunkt wird UPC Austria als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Mit der Übernahme verfolgen wir unsere Strategie, unseren Kunden auf dem europäischen Markt konvergente Produkt-Bündel anzubieten.

Ende Mai 2018 haben wir auf unserem Kapitalmarkttag eine aktualisierte Finanzstrategie für die Jahre 2018 bis 2021 vorgestellt.

Unsere Finanzstrategie bis 2021

a Vorbehaltlich der notwendigen Gremienbeschlüsse und weiterer gesetzlicher Voraussetzungen.
b Bereinigtes Ergebnis je Aktie 2018 als Ausgangspunkt.
c Nicht relevant in den ersten drei Jahren bei Zustandekommen des Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint.
d Nur kurzzeitiges Verlassen des Zielkorridors bei Zustandekommen des Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint.


Zu unserer Finanzstrategie gehören das Erreichen unserer angestrebten Finanzrelationen - relative Verschuldung (Verhältnis von Netto-Finanzverbindlichkeiten zum bereinigten EBITDA) und Eigenkapitalquote - sowie eine Liquiditätsreserve, die mindestens die Fälligkeiten der nächsten 24 Monate abdeckt. Mit diesen klaren Aussagen wollen wir unser Rating in einem Korridor von A- bis BBB halten und den uneingeschränkten Zugang zum Kapitalmarkt sicherstellen.

Unsere Wachstumsprognose bleibt bis 2021 konstant auf dem hohen Niveau, das wir bereits bei unserem Kapitalmarkttag 2015 prognostiziert hatten: Wir erwarten beim Umsatz weiterhin 1 bis 2% jährliches Wachstum, beim bereinigten EBITDA 2 bis 4% und beim Free Cashflow rund 10%.

Für die Aktionäre gibt es - vorbehaltlich der notwendigen Gremienbeschlüsse und weiterer gesetzlicher Voraussetzungen - eine verlässliche Dividendenpolitik. Für das Geschäftsjahr 2018 werden wir eine Dividende von 0,70 € je dividendenberechtigte Aktie vorschlagen. Für die Geschäftsjahre 2019 bis 2021 soll eine Dividende von mindestens 0,50 € je dividendenberechtigte Aktie gezahlt werden. Bei der Bemessung der Dividendenhöhe für die Geschäftsjahre ab 2019 soll das relative Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Aktie als Richtlinie dienen. Hier bestätigen wir für 2018 die Erwartung aus dem Kapitalmarkttag 2015 von rund 1,00 € pro Aktie und erwarten bis 2021 eine Steigerung auf rund 1,20 € pro Aktie. Unseren Aktionären bieten wir damit eine attraktive Rendite und Planbarkeit.

Daneben werden wir Aktienrückkäufe in Betracht ziehen, sowohl von Aktien der Deutschen Telekom AG als auch von Anteilen an der T-Mobile US. Bei Zustandekommen des Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint werden in den ersten drei Jahren jedoch keine Aktienrückkäufe stattfinden.

Auch für die kommenden Jahre sind weiterhin hohe Gesamtinvestitionen geplant. Der Investitionsspielraum soll genutzt werden, um unsere Breitband-Infrastruktur weiter auszubauen und die Transformation des Unternehmens auf ein IP-basiertes Produktionsmodell voranzutreiben. Im Mobilfunk geschieht der Infrastrukturausbau auf Basis des Standards LTE und 5G, im Festnetz mit Glasfaser und Vectoring. Die Finanzstrategie unterstützt die Transformation unseres Konzerns hin zur "Leading European Telco". Um nachhaltig Wertzuwachs zu generieren, wollen wir unsere Kapitalkosten mittelfristig verdienen. Dieses Ziel soll einerseits durch eine Optimierung der Auslastung unseres Anlagevermögens erreicht werden. Andererseits soll unser Ziel, die Kapitalkosten zu verdienen, durch eine strenge Kostendisziplin und verbesserte funktionsübergreifende Zusammenarbeit erreicht werden. Daneben legen wir bei der Steuerung einen Schwerpunkt auf das unbereinigte EBIT. Durch die Berücksichtigung von Investitionskosten liegt das EBIT näher am ROCE-Konzept und unterstützt damit unseren konsequenten Fokus auf eine effiziente Kapitalallokation im Konzern Deutsche Telekom.

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 dargestellten Situation des wirtschaftlichen Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den ersten neun Monaten 2018, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen unerwarteten Ereignisse im Prognosezeitraum eintreffen.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Die Weltwirtschaft war in den ersten neun Monaten 2018 weiter auf Wachstumskurs. Die OECD geht in ihrer aktualisierten Prognose vom September 2018 davon aus, dass das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2018 um 3,7% wachsen wird, gegenüber 3,6% in 2017. Die Expansion der Volkswirtschaften unserer Kernmärkte ist weiterhin positiv. Während sich der Aufschwung in Europa abschwächt, wächst das BIP in den USA stärker als im Vorjahr.

AUSBLICK

Unter den derzeitigen Bedingungen gehen wir von einer weiterhin positiven konjunkturellen Entwicklung in den Volkswirtschaften unserer Kernmärkte aus. Die Unsicherheiten für die Entwicklung des Welthandels belasten jedoch die aktuellen Prognosen, so dass für die Jahre 2018 und 2019 eine schwächere Expansion als bisher erwartet möglich ist.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RISIKEN

Das Wachstum der Weltwirtschaft kann zurzeit noch den negativen wirtschaftspolitischen Einflüssen der letzten Monate standhalten. Die konjunkturellen Risiken haben zugenommen. Handelskonflikte und politische Spannungen in Europa könnten einer anhaltenden Expansion entgegenstehen. Darüber hinaus können geopolitische Krisen die Volkswirtschaften unserer Länder negativ beeinflussen.

REGULIERUNG

BNetzA-Entscheidung zu "StreamOn". Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 15. Dezember 2017 Teile der MagentaMobil Zubuch-option "StreamOn" untersagt. Laut der BNetzA verstoßen zwei Teilaspekte gegen die EU-Verordnungen zur Netzneutralität und Roaming. Die Entscheidung gibt vor, dass wir alle "StreamOn" Datenverkehre mit der maximal verfügbaren Bandbreite transportieren müssen und diese auch im Roaming innerhalb der EU nicht auf das Inklusivvolumen angerechnet werden. Wir sind jedoch der Auffassung, dass unser Angebot mit dem EU-Recht in Einklang steht. Gegen die Entscheidung der Behörde haben wir am Kölner Verwaltungsgericht um vorläufigen Rechtsschutz nachgesucht. Während der Dauer des Eilverfahrens bieten wir "StreamOn" unverändert an.

BNetzA-Entscheidungen zu Bitstrom-Entgelten. Wir haben am 8. März 2018 den endgültigen Beschluss der BNetzA zu unserem Entgeltantrag vom 21. September 2017 zugestellt bekommen. Es geht dabei um Entgelte, die wir Wholesale-Kunden für den Zugang zu unseren Breitband-Anschlüssen im Rahmen des sog. "Layer 2 Bitstrom-Zugangs" in Rechnung stellen dürfen. Mit dem Beschluss hat die BNetzA ihre vorläufige Entscheidung vom Dezember letzten Jahres bestätigt und die Entgelte im Wesentlichen auf dem bisherigen Niveau genehmigt. Wir hatten im Rahmen von Kontingentmodellen eine Erhöhung des monatlichen Entgelts beantragt. Diese wurde, wie bereits in der vorläufigen Entscheidung, auch im finalen Beschluss nicht genehmigt. Am 18. September 2018 veröffentlichte die BNetzA zudem einen Konsultationsentwurf zu Bitstrom-Entgelten für Supervectoring, welches Anschluss-Bandbreiten bis zu 250 MBit/s ermöglicht. Die genehmigten Entgelte liegen nach dem Entwurf über den Entgelten für geringere Geschwindigkeiten. Damit erkennt die BNetzA konsistent Investitionen in höhere Bandbreiten an. Die finalen Entgelte werden nach Abschluss von Konsultationen von der BNetzA festgelegt.

FREQUENZVERGABE

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen in Deutschland und bei unseren internationalen Beteiligungen. Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete Frequenzvergaben.

Wesentliche Frequenzvergaben

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Erwarteter Vergabestart Erwartetes Vergabeende Frequenzbereiche (MHz) Vergabeverfahren Erworbene Frequenzen (MHz) Frequenzinvestition
Albanien Q4 2018 Q4 2018 800 Sealed Bida oder Auktion noch offen noch offen
Deutschland Q2 2019 Q2 2019 2.100/3.400-3.800 Auktion (SMRAb ), erwartet noch offen noch offen
Griechenland Q3 2019 Q4 2019 3.400-3.800 noch offen noch offen noch offen
Kroatien Q3 2018 Q4 2018 2.100 noch offen noch offen noch offen
Mazedonien Q2 2018 Q4 2018 900/2.100 Lizenzverlängerung 2x12,5 MHz, 2x15 MHz ohne Verlängerungsgebühr
Niederlande Q3 2019 Q4 2019 700/1.500/2.100 Auktion, Details noch offen noch offen noch offen
Österreich Q1 2019 Q1 2019 3.400-3.800 Regionale Auktion (CCAc ), erwartet noch offen noch offen
Österreich Q3 2019 Q4 2019 700/1.500/2.100 Auktion (CCAc ), erwartet noch offen noch offen
Polen Q2 2019 Q4 2019 3.700-3.800 noch offen noch offen noch offen
Rumänien Q4 2019 Q4 2019 700/800/1.500/2.600/ 3.400-3.600 Auktion, Details noch offen noch offen noch offen
Slowakei Q3 2019 Q3 2019 700 Auktion (SMRAb ), erwartet noch offen noch offen
Tschechische Republik Q3 2019 Q4 2019 700/3.400-3.600 Auktion, Details noch offen noch offen noch offen
Ungarn Q4 2018 Q4 2018 2.100 Lizenzverlängerung 2x15 MHz 14,3 Mrd. HUF (ca. 44 Mio. €)
Ungarn Q3 2019 Q3 2019 700/1.500/2.100/2.300/ 2.600/26.000 Auktion, erwartet noch offen noch offen
USA Q4 2018 Q2 2019 24.000/28.000 noch offen noch offen noch offen


a Abgabe eines einzelnen Gebots in verschlossenem Briefumschlag, z.T. sequenziell, in mehreren Vergaben.
b Simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für alle Bereiche.
c Combinatorial Clock Auction, dreistufige Mehrrundenauktion für Spektrum aus allen Frequenzbändern.


GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNS

Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Die Entwicklung der Ertragslage des Konzerns wird nicht wesentlich durch die Anwendung dieser Standards beeinflusst.

Aufgrund von IFRS 15 kommt ein geändertes Modell für die Erlösermittlung und -erfassung zur Anwendung. Die neuen Regelungen entfalten in unseren operativen Segmenten abhängig von den jeweils zugrunde gelegten Geschäftsmodellen unterschiedliche Wirkung und heben sich überwiegend gegenseitig auf. So zeigt die Fortschreibung der aktivierten Vertragsvermögenswerte in unserem operativen Segment Deutschland, wo der Verkauf subventionierter Endgeräte im Zusammenhang mit dem Abschluss von Service-Verträgen weiterhin üblich ist, eine leicht umsatzmindernde Wirkung. In unserem operativen Segment USA, wo den Kunden v. a. Ratenzahlungs- oder Leasing-Modelle angeboten werden, zeigt sich ein leicht positiver Umsatz- und EBITDA-Effekt, v.a. aus der Aktivierung von Kundengewinnungskosten und deren Verteilung über die durchschnittliche Kundenbindungsdauer.

IFRS 15 hat wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns. Die wesentlichen Effekte werden jeweils bei der Beschreibung der Entwicklung der Bilanzposten erläutert.

Für eine detailliertere Darstellung der Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekte verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung" im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 37 ff.

ERTRAGSLAGE DES KONZERNS

UMSATZ

In den ersten drei Quartalen 2018 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 55,4 Mrd. €, der mit einem Rückgang von 0,4 Mrd. € um 0,7% unter dem Niveau des Vergleichszeitraums lag. Zu diesem Rückgang trugen maßgeblich Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro bei. Ohne Berücksichtigung der negativen Währungskurseffekte in Höhe von insgesamt 1,9 Mrd. € sowie von leicht negativen Konsolidierungskreiseffekten entwickelte sich der Umsatz mit einem Anstieg von 1,5 Mrd. € bzw. 2,8% positiv.

In unserem operativen Segment USA entwickelte sich der Umsatz währungskursbereinigt mit einem Anstieg von 6,7% deutlich positiv, was insbesondere auf höhere Service-Umsätze aufgrund des Anstiegs des durchschnittlichen Bestands eigener Kunden, verursacht v. a. durch das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern sowie eine rückläufige Kundenabwanderung, zurückzuführen ist. In unserem Heimatmarkt Deutschland verminderte sich der Umsatz um 1,0%. Ohne Berücksichtigung von IFRS 15 lag der Gesamtumsatz auf einem zum Vorjahr vergleichbaren Niveau - dabei verzeichneten wir im Mobilfunk-Geschäft einen Anstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum. Beim Umsatz im Festnetz konnten höhere IT- und Breitband-Umsätze geringere Umsätze im Festnetz-Geschäft nahezu kompensieren. In unserem operativen Segment Europa lag der Umsatz mit 1,9% über dem Niveau des Vergleichszeitraums; währungskursbereinigt sowie ohne die Einbeziehung der UPC Austria zum 31. Juli 2018 erhöhte sich dieser um 1,3%. Positiv wirkten sich Umsatzanstiege im Geschäftskundenbereich und im Mobilfunk-Geschäft aus. Auch die Festnetz-Umsätze im Kerngeschäft erhöhten sich leicht gegenüber der Vorjahresperiode insbesondere durch den positiven Umsatzeffekt aus dem TV- und Breitband-Geschäft. Teilweise wurden diese Anstiege durch das rückläufige Wholesale-Geschäft aufgezehrt. In unserem operativen Segment Systemgeschäft lag der Umsatz auf dem Niveau der Vorjahresperiode. Während sich die Umsätze in unserem Wachstumsgeschäft positiv entwickelten, sind die Umsätze im klassischen IT-Geschäft erwartungsgemäß, insbesondere im internationalen Großkundenbereich und aufgrund der generell rückläufigen Marktentwicklung im Kernmarkt Westeuropa, zurückgegangen. Der Umsatz unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 5,6%, was u. a. auf die entfallenen Umsatzbeiträge durch die Entkonsolidierung der Strato zum 31. März 2017 zurückzuführen ist. Dagegen ergaben sich positive Auswirkungen bei T-Mobile Netherlands durch steigenden Umsatz bei den Mobilfunk-Endgeräten und aufgrund des Kundenwachstums.

Detailliertere Angaben zur Umsatzentwicklung unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente", Seite 17 ff., entnommen werden.

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q3 2018 Q3 2017 Veränderung in % Q1-Q3 2018
KONZERNUMSATZ 17.924 18.367 19.104 18.251 4,7 55.395
Deutschlanda 5.325 5.322 5.441 5.488 (0,9) 16.088
USA 8.455 8.821 9.227 8.466 9,0 26.504
Europa 2.811 2.896 3.045 2.945 3,4 8.752
Systemgeschäft 1.665 1.674 1.754 1.707 2,8 5.094
Group Development 528 535 544 545 (0,2) 1.607
Group Headquarters & Group Servicesa 651 767 677 741 (8,6) 2.096
Intersegmentumsatz (1.511) ( 1.649) (1.585) (1.641) 3,4 (4.746)


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Q1-Q3 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
KONZERNUMSATZ 55.787 (0,7) 74.947
Deutschlanda 16.256 (1,0) 21.931
USA 26.684 (0,7) 35.736
Europa 8.587 1,9 11.589
Systemgeschäft 5.099 (0,1) 6.918
Group Development 1.702 (5,6) 2.263
Group Headquarters & Group Servicesa 2.262 (7,3) 2.935
Intersegmentumsatz (4.801) 1,1 (6.425)


a Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call Center-Dienstleistungen, unserem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war sie in unserem Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur, -Strategie und -Steuerung", Seite 9 f., sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 51 f.


Beitrag der Segmente zum Konzernumsatza

in %

Regionale Umsatzverteilung

in %

a Für nähere Informationen zum Außenumsatz verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 51 f.


Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von 47,8% unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz und lag damit etwa auf dem Niveau der Vergleichsperiode. Die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz erhöhte sich leicht von 67,3% auf 67,5%.

EBITDA, BEREINIGTES EBITDA

Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir in den ersten drei Quartalen 2018 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,7% höheres bereinigtes EBITDA von 17,7 Mrd. €; dabei wirkten negative Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie im Saldo leicht negative Konsolidierungskreiseffekte belastend. Ohne deren Berücksichtigung stieg das bereinigte EBITDA sogar um 1,0 Mrd. € bzw. 6,2 %. Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments USA entwickelte sich ohne Berücksichtigung von Währungskurseffekten deutlich positiv, was insbesondere auf die gestiegenen Umsätze zurückzuführen ist. Auch unsere operativen Segmente Deutschland und Europa entwickelten sich positiv; Europa auch ohne Berücksichtigung des am 31. Juli 2018 vollzogenen Erwerbs der UPC Austria. Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft war rückläufig, was v.a. aus höheren Kosten für den Aufbau unseres Wachstumsgeschäfts sowie höheren Belastungen aufgrund der laufenden All-IP-Umstellung resultierte. In unserem operativen Segment Group Development reduzierte sich das bereinigte EBITDA insbesondere aufgrund der entfallenen Ergebnisbeiträge durch die Entkonsolidierung der Strato im ersten Quartal 2017.

Unser EBITDA verringerte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 2,6 Mrd. € auf 16,7 Mrd. €. Dabei verringerten sich die Sondereinflüsse um 3,0 Mrd. € auf minus 1,0 Mrd. €. Der Rückgang resultierte aus um 0,5 Mrd. € höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogenen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt 0,9 Mrd. €. Zudem war in der Vergleichsperiode eine teilweise Wertaufholung des Buchwerts von Spektrumlizenzen bei T-Mobile US in Höhe von 1,7 Mrd. € enthalten. Ebenfalls positiv wirkten in der Vergleichsperiode enthaltene Erträge aus der Entkonsolidierung der veräußerten Strato in Höhe von 0,5 Mrd. €, aus der Veräußerung weiterer Anteile an der Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd. € sowie die Vergleichsvereinbarung mit BT in Höhe von 0,2 Mrd. €.

Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA/bereinigtem EBITDA unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente", Seite 17 ff., entnommen werden.

Beitrag der Segmente zum Konzern-EBITDA bereinigt

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q3 2018 Q3 2017 Veränderung in % Q1-Q3 2018
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN 5.549 5.928 6.207 5.720 8,5 17.684
Deutschlanda 2.082 2.126 2.222 2.177 2,1 6.430
USA 2.332 2.553 2.665 2.288 16,5 7.551
Europa 911 953 1.062 1.007 5,5 2.926
Systemgeschäft 57 121 139 131 6,1 318
Group Development 231 233 227 220 3,2 691
Group Headquarters & Group Servicesa (70) 41 (114) (102) (11,8) (143)
Überleitung 5 (101) 6 (1) n.a. (90)


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Q1-Q3 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERN 17.215 2,7 22.230
Deutschlanda 6.318 1,8 8.412
USA 7.313 3,3 9.316
Europa 2.843 2,9 3.749
Systemgeschäft 362 (12,2) 509
Group Development 695 (0,6) 915
Group Headquarters & Group Servicesa (291) 50,9 (661)
Überleitung (25) n.a. (11)


a Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call Center-Dienstleistungen, unserem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war sie in unserem Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f., sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 51 f.


EBIT

Das EBIT des Konzerns lag bei 7,1 Mrd. € und war damit 1,6 Mrd. € niedriger als im Vorjahreszeitraum. Ursächlich für diese Veränderung sind die beim EBITDA beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen bei 9,6 Mrd. € und damit um 0,9 Mrd. € unter dem Niveau der Vergleichsperiode, die insbesondere durch die erfasste Wertminderung des Goodwill in unserem operativen Segment Systemgeschäft in Höhe von 1,2 Mrd. € belastet war. Die planmäßigen Abschreibungen lagen um 0,3 Mrd. € über Vorjahresniveau.

ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN

Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit 5,0 Mrd. € auf dem Niveau der ersten drei Quartale 2017. Durch das um 1,6 Mrd. € verbesserte Finanzergebnis in Höhe von minus 2,1 Mrd. € wurde die Verringerung des EBIT kompensiert. Die hohe Belastung des Vorjahres resultierte insbesondere aus der erfolgswirksam erfassten Wertminderung unseres Anteils an BT in Höhe von 1,3 Mrd. €. Unseren Anteil an BT haben wir im März 2018 als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e. V. zur Besicherung unserer Pensionsverpflichtungen dotiert. Wertentwicklungen unseres Anteils erfassen wir seit dem ersten Quartal 2018 nicht mehr erfolgswirksam im Finanzergebnis, sondern erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital. Zukünftige Dividendenerträge aus dem Anteil an BT werden ebenfalls nicht mehr im Finanzergebnis erfasst. Unser Zinsergebnis verbesserte sich um 0,3 Mrd. €. Dazu trug im Wesentlichen die seit 2017 verstärkt konzerninterne Finanzierung von T-Mobile US bei. Gegenläufig entwickelte sich das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen auf minus 0,5 Mrd. €. Dies ist v. a. auf den im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarten Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren zurückzuführen, welcher sich in Höhe von 0,6 Mrd. € belastend auswirkte. Positiv wirkte dagegen die im März 2018 durch die Gesellschafter des Gemeinschaftsunternehmens Toll Collect GmbH beschlossene Gewinnausschüttung, die in Höhe von 0,1 Mrd. € auf die Deutsche Telekom entfällt. In den ersten drei Quartalen 2018 belasteten negative Bewertungseffekte aus der Ausübung und Bewertung eingebetteter Derivate der T-Mobile US das Finanzergebnis in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. €. In der Vergleichsperiode war das Finanzergebnis in diesem Zusammenhang in Höhe von 0,5 Mrd. € belastet.

KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,5 Mrd. € auf 2,6 Mrd. €. Der Steueraufwand betrug in den ersten drei Quartalen 2018 1,4 Mrd. € und verminderte sich somit um 0,5 Mrd. € gegenüber der Vergleichsperiode. Weitere Erläuterungen hierzu finden Sie im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 50. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis in Höhe von 0,9 Mrd. € verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode leicht.

MITARBEITER

Anzahl der Mitarbeiter (am Stichtag)

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30.09.2018 31.12.2017 Veränderung in %
ANZAHL MITARBEITER KONZERN 216.606 217.349 (0,3)
davon: Beamte Inland, aktives Dienstverhältnis) 13.876 15.482 (10,4)
Deutschlanda 63.433 64.798 (2,1)
USA 46.172 45.888 0,6
Europa 48.572 47.421 2,4
Systemgeschäft 37.751 37.924 (0,5)
Group Development 1.963 1.967 (0,2)
Group Headquarters & Group Servicesa 18.716 19.351 (3,3)


a Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call Center-Dienstleistungen, unserem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war sie in unserem Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf das Kapitel "Konzernstruktur, -Strategie und -Steuerung", Seite 9 f., sowie die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 51 f.


Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2017 um 0,3%. Die Zahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment Deutschland verringerte sich zum Ende des dritten Quartals 2018 um 2,1 %. Gründe dafür waren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, ein reduzierter Einstellungsverlauf in operativen Bereichen und die Inanspruchnahme sozialverträglicher Instrumente. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment USA stieg zum 30. September 2018 um 0,6% gegenüber dem 31. Dezember 2017, v. a. aufgrund des Personalaufbaus in den Bereichen Kundenservice, Netzwerke und im Back Office. Teilweise kompensiert wurde der Effekt durch die Reduzierung von Personal zur Kundenakquisition. In unserem operativen Segment Europa wuchs die Mitarbeiterzahl verglichen mit dem Vorjahresende um 2,4%. Dazu beigetragen haben v. a. unsere Landesgesellschaften in Österreich durch die Übernahme der Mitarbeiter der UPC Austria und in Kroatien u.a. durch den Ausbau des Services. Die Mitarbeiterzahl in unserem operativen Segment Systemgeschäft sank gegenüber dem Jahresende 2017 um 0,5%, im Wesentlichen bedingt durch den Personalrückgang in unserer IT-Division. Im operativen Segment Group Development war die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Jahresende 2017 leicht rückläufig. Der Personalbestand im Segment Group Headquarters & Group Services sank im Vergleich zum Jahresende 2017 um 3,3%. Der Rückgang der Mitarbeiterzahl durch den weiteren Personalumbau bei Vivento wurde teilweise durch die Zunahme von Personal im Bereich Technologie und Innovation kompensiert.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DES KONZERNS

Bilanzstruktur

in Mio. €

Unsere Bilanzsumme beträgt 142,3 Mrd. € und erhöhte sich damit im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 0,9 Mrd. €.

Auf der Aktivseite lagen die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen insgesamt um 4,6 Mrd. € über dem Vorjahresniveau. Erhöhend wirkten Investitionen in Höhe von insgesamt 10,3 Mrd. €, v.a. im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung im operativen Segment USA sowie für den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation und die Mobilfunk-Infrastruktur im operativen Segment Deutschland. Daneben wirkten Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 2,9 Mrd. €, im Wesentlichen aus dem Erwerb des österreichischen Kabelanbieters UPC Austria im operativen Segment Europa sowie des Online-TV-Anbieters Layer3 TV im operativen Segment USA, und positive Währungskurseffekte in Höhe von 1,7 Mrd. €, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, buchwerterhöhend. Abschreibungen in Höhe von 9,6 Mrd. € verminderten den Buchwert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 0,4 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren v.a. Reklassifizierungs- und Neubewertungseffekte aus der verpflichtenden Erstanwendung der neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 15. Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten leicht gegenläufig. In den sonstigen Aktiva reduzierten sich insbesondere die kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte. Zur Besicherung der Pensionsansprüche haben wir am 23. März 2018 unseren 12-prozentigen Anteil an BT im Wert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns, dotiert. Die seit dem 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Dotierung erfolgsneutral erfasste Wertminderung der börsengehandelten Anteile an BT reduzierte den Buchwert um 0,7 Mrd. €. Die sonstigen Aktiva wurden durch aktivierte Vertragsvermögenswerte in Höhe von 1,7 Mrd. € sowie durch aktivierte Vertragskosten in Höhe von 1,6 Mrd. € erhöht. Deren Ansatz steht im Zusammenhang mit den erfolgsneutral erfassten Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekten im Rahmen der ab 1. Januar 2018 verpflichtenden Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15. Gegenläufig reduzierten sich die Vorräte um 0,4 Mrd. € insbesondere aufgrund des Abbaus von Vorratsbeständen an höherpreisigen Smartphones im operativen Segment USA.

Auf der Passivseite haben sich unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Jahresende 2017 insgesamt um 3,6 Mrd. € erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die von der Deutsche Telekom International Finance B.V. begebenen Euro-Anleihen im Gesamtvolumen von 3,4 Mrd. € und US-Dollar-Anleihen im Gesamtvolumen von 1,5 Mrd. € (1,75 Mrd. US-$) sowie auf die von T-Mobile US begebenen Anleihen von 2,0 Mrd. € (2,5 Mrd. US-$) zurückzuführen. Des Weiteren wurde von OTE eine Euro-Anleihe mit einem Volumen von 0,4 Mrd. € emittiert. Der im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarte Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erhöhte die finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von 0,6 Mrd. €. Gegenläufig wirkte die in der Berichtsperiode geleistete Zahlung der ersten Tranche in Höhe von 0,2 Mrd. €. Vermindernd wirkten die vorzeitige Rückzahlung von Schuldtiteln der T-Mobile US in Höhe von umgerechnet 2,7 Mrd. € (3,4 Mrd. US-$) sowie reguläre Tilgungen im Konzern von Euro-Anleihen in Höhe von 1,1 Mrd. € sowie US-Dollar-Anleihen in Höhe von 0,7 Mrd. € (0,85 Mrd. US-$). Ebenfalls reduzierend auf den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten wirkte die Veränderung von Commercial Paper in Höhe von 0,7 Mrd. € (netto). Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 3,0 Mrd. € reduziert. Dies ist im Wesentlichen auf die Übertragung unserer Anteile an BT und die damit verbundene Saldierung dieser ausgegliederten Vermögenswerte mit dem Barwert der Pensionsverpflichtungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten verringerten sich um 2,0 Mrd. € aufgrund des Abbaus des Verbindlichkeitenbestands, v.a. in den operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland, und auch wegen der Verminderung des Einkaufsvolumens v.a. in den USA. Leicht gegenläufig wirkten Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro. Die sonstigen Passiva wurden durch die kurz- und langfristigen Vertragsverbindlichkeiten in Höhe von 2,4 Mrd. € erhöht. Die Vertragsverbindlichkeiten stehen im Zusammenhang mit erfolgsneutral erfassten Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekten im Rahmen der ab 1. Januar 2018 verpflichtenden Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15. Gegenläufig reduzierten sich mit dem Erstanwendungszeitpunkt von IFRS 15 die kurz- und langfristigen übrigen Schulden in vergleichbarer Höhe.

Das Eigenkapital stieg gegenüber dem 31. Dezember 2017 um 1,0 Mrd. € auf 43,5 Mrd. €. Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus dem Überschuss in Höhe von 3,5 Mrd. € sowie aus der Umstellung auf die Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 15. Hieraus ergab sich zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen, unter Einbeziehung der auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten, zu erfassender erhöhender kumulierter Effekt von insgesamt 1,5 Mrd. €. Ebenfalls wirkten erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,7 Mrd. € sowie Kapitalerhöhungen aus anteilsbasierter Vergütung in Höhe von 0,4 Mrd. € - insbesondere in unserem operativen Segment USA - erhöhend auf das Eigenkapital. Dagegen reduzierten insbesondere die Dividendenausschüttungen an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 3,1 Mrd. € und an Minderheiten in Beteiligungen in Höhe von 0,2 Mrd. € den Buchwert. Weiterhin verringerten die Transaktionen mit Eigentümern das Eigenkapital in Höhe von insgesamt 1,4 Mrd. €. Hierin enthalten sind die Effekte des Aktienrückkauf-Programms der T-Mobile US in Höhe von 0,9 Mrd. €, des Erwerbs einer weiteren 5-prozentigen Beteiligung an der griechischen Tochtergesellschaft OTE in Höhe von 0,3 Mrd. € sowie den von der Deutschen Telekom im ersten Quartal 2018 erworbenen Aktien an der T-Mobile US in Höhe von 0,2 Mrd. €. Zudem wirkte die erfolgsneutrale Folgebewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten mit 0,6 Mrd. € buchwertmindernd; hierin enthalten ist die für den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 23. März 2018 erfolgsneutral erfasste Wertminderung der börsengehandelten Anteile an BT in Höhe von 0,7 Mrd. €.

Weitere Erläuterungen zur Bilanz sind dem Konzern-Zwischenabschluss auf Seite 46 ff. zu entnehmen.

Veränderung der Netto-Finanzverbindlichkeiten

in Mio. €

Die sonstigen Effekte von 0,7 Mrd. € enthalten u.a. Finanzierungsformen, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Einbeziehung von Bankgeschäften später fällig werden sowie den Aufbau von Verbindlichkeiten für den Erwerb von Medienübertragungsrechten. Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten verweisen wir auf die Angaben zur Herleitung alternativer Leistungskennzahlen im Kapitel "Weitere Informationen", Seite 65 ff.

Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q3 2018 Q3 2017 Veränderung in % Q1-Q3 2018
OPERATIVER CASHFLOW 4.805 4.947 5.238 5.232 0,1 14.990
Erhaltene/(gezahlte) Zinsen (509) (555) (385) (424) 9,2 (1.449)
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 4.297 4.392 4.853 4.808 0,9 13.542
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) (3.076) (3.021) (3.047) (3.002) (1,5) (9.143)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen 161 144 77 67 14,9 381
FREE CASHFLOW
(VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)
1.382 1.514 1.883 1.873 0,5 4.779


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Q1-Q3 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
OPERATIVER CASHFLOW 15.468 (3,1) 19.706
Erhaltene/(gezahlte) Zinsen (2.102) 31,1 (2.509)
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 13.367 1,3 17.196
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen (CASH CAPEX) (9.241) 1,1 (12.099)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen 276 38,0 400
FREE CASHFLOW
(VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)
4.403 8,5 5.497


Free Cashflow. Der Free Cashflow des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 0,4 Mrd. € auf 4,8 Mrd. €. Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 0,2 Mrd. €. Die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill und vor Investitionen in Spektrum) und Sachanlagen verminderten sich gegenüber der Vorjahresperiode um 0,1 Mrd. €.

Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 0,2 Mrd. € auf 13,5 Mrd. €. Die weiterhin positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA wird durch Effekte aus der Währungsumrechnung belastet. Zudem wirkten im Vergleich zur Vorjahresperiode Factoring-Vereinbarungen, v.a. in den operativen Segmenten Systemgeschäft und Deutschland, insgesamt um 0,3 Mrd. € weniger entlastend auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. In der Vergleichsperiode waren um 0,1 Mrd. € höhere Dividendenzahlungen der BT in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. € enthalten, denen im Berichtszeitraum v. a. die Gewinnausschüttung der Toll Collect GmbH in Höhe von 0,1 Mrd. € gegenüberstand. Um 0,7 Mrd. € niedrigere Nettozinszahlungen entlasteten den Cashflow aus Geschäftstätigkeit.

Der gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd. € niedrigere Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) resultierte v. a. mit einer Verminderung um 0,4 Mrd. € aus dem operativen Segment USA, während Deutschland einen um 0,1 Mrd. € höheren Cash Capex zeigt. Bereinigt um Effekte aus der Währungsumrechnung liegt der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) über dem Niveau der Vergleichsperiode. Die Auszahlungen standen jeweils im Zusammenhang mit den im Rahmen des Netzausbaus und der Netzmodernisierung getätigten Investitionen.

Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem Konzern-Zwischenabschluss auf Seite 50 f., zu entnehmen.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER OPERATIVEN SEGMENTE

DEUTSCHLAND

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f.

KUNDENENTWICKLUNG

in Tsd.

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30.09.2018 30.06.2018 Veränderung 30.09.2018/ 30.06.2018 in % 31.12.2017 Veränderung 30.09.2018/ 31.12.2017 in % 30.09.2017
Mobilfunk-Kunden 43.646 43.023 1,4 43.125 1,2 42.534
Vertragskunden 25.179 24.965 0,9 25.887 (2,7) 25.452
Prepaid-Kunden 18.466 18.058 2,3 17.238 7,1 17.082
Festnetz-Anschlüssea 18.809 18.989 (0,9) 19.239 (2,2) 19.352
davon: IP-basiert Retail 14.493 13.629 6,3 11.996 20,8 11.177
Breitband-Anschlüsse Retailb 13.504 13.437 0,5 13.209 2,2 13.105
davon: Glasfaser 6.896 6.559 5,1 5.803 18,8 5.417
TV (IPTV, Sat) 3.291 3.240 1,6 3.139 4,8 3.089
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) 5.402 5.587 (3,3) 6.138 (12,0) 6.417
Breitband-Anschlüsse Wholesale 6.495 6.277 3,5 5.638 15,2 5.315
davon: Glasfaser 4.685 4.432 5,7 3.783 23,8 3.485


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Veränderung 30.09.2018/ 30.09.2017 in %
Mobilfunk-Kunden 2,6
Vertragskunden (1,1)
Prepaid-Kunden 8,1
Festnetz-Anschlüssea (2,8)
davon: IP-basiert Retail 29,7
Breitband-Anschlüsse Retailb 3,0
davon: Glasfaser 27,3
TV (IPTV, Sat) 6,5
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) (15,8)
Breitband-Anschlüsse Wholesale 22,2
davon: Glasfaser 34,4


a Aufgrund der Berücksichtigung von neu eingeführten Produkten im Bereich Geschäftskunden hat sich der Anfangsbestand zum 1. Januar 2018 erhöht (plus 62 Tsd.). Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.
b Aufgrund der Berücksichtigung von neu eingeführten Produkten im Bereich Geschäftskunden hat sich der Anfangsbestand zum 1. Januar 2018 erhöht (plus 53 Tsd.). Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.


Gesamt

In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer sowohl bei den Festnetz-als auch bei den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze. Wir begeistern unsere Kunden mit mehrfach ausgezeichneter Netzqualität - z. B. als Sieger in den Kategorien Festnetz- und Mobilfunk-Anbieter bei der diesjährigen Leserwahl der Fachzeitschrift connect - sowie einem breiten Produkt-Portfolio. Durch die steigende Nachfrage nach unserem integrierten Produkt "MagentaEINS" konnten wir gegenüber dem Jahresende 2017 einen Zuwachs von 381 Tsd. Neukunden verzeichnen und bis zum Ende des dritten Quartals 2018 seit Einführung dieser Bündelprodukte insgesamt 4,0 Mio. Kunden gewinnen.

Im Mobilfunk-Bereich gewannen wir in den ersten drei Quartalen 2018 insgesamt 521 Tsd. Kunden gegenüber dem Jahresende 2017. Die Anzahl der eigenen Vertragskunden unter den Marken "Telekom" und "congstar" konnte aufgrund der hohen Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integriertem Datenvolumen gesteigert werden. Weiterhin beeinflussten im Berichtszeitraum saisonale Geschäftsschwankungen bei einem unserer Service Provider die Kundenentwicklung insgesamt negativ. Im Bereich der Prepaid-Kunden konnten wir einen Zuwachs verzeichnen.

Zum Ende des dritten Quartals 2018 hatten wir 20,7 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse auf IP migriert; dies entspricht insgesamt einer Quote von 82%.

Nach wie vor gab es eine starke Nachfrage nach unseren Glasfaser-Produkten: Die Anzahl der Anschlüsse stieg bis zum Ende des dritten Quartals 2018 auf insgesamt 11,6 Mio. In den ersten neun Monaten 2018 haben wir somit in Deutschland weitere 2,0 Mio. Anschlüsse an unser Glasfasernetz angebunden. Mit dem fortschreitenden GlasfaserAusbau und der innovativen Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung höherer Bandbreiten erfolgreich vorangetrieben.

Mobilfunk

Seit dem Jahresende 2017 gewannen wir bei unserem eigenen Vertragskundengeschäft unter den Marken "Telekom" und "congstar" sowie bei unserer Telekom Deutschland Multibrand GmbH insgesamt 247 Tsd. Kunden. Im Vertragskundengeschäft der Service Provider ist die Anzahl der Mobilfunk-Kunden im Wesentlichen durch die saisonalen Geschäftsschwankungen bei einem unserer Service Provider gesunken. Die Zahl der Prepaid-Kunden stieg um 1.228 Tsd. Kunden.

Festnetz

Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz - v.a. durch aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung. Unser Fokus liegt auf integrierten Angeboten sowie TV- und Glasfaser-Anschlüssen. So stieg die Anzahl unserer Breitband-Anschlüsse unter Berücksichtigung von seit Jahresbeginn 2018 neu eingeführten Produkten im Geschäftskundenbereich im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Jahresende 2017 um 295 Tsd. Bei unseren TV-Kunden konnten wir einen Anstieg um 152 Tsd. verzeichnen. Im klassischen Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse um 492 Tsd.

Mit unseren "MagentaZuhause" Tarifen bieten wir ein umfassendes Produkt-Portfolio für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten an. "MagentaZuhause Hybrid" bündelt Festnetz- und Mobilfunk-Technologie in einem Router. Für dieses innovative Produkt konnten wir, vorwiegend im ländlichen Raum, bislang 434 Tsd. Kunden gewinnen.

Wholesale

Zum Ende des dritten Quartals 2018 lag der Anteil der Glasfaser-Anschlüsse am Gesamtbestand mit 39,4% um 7,3 Prozentpunkte über dem Jahresende 2017. Ursache für das verstärkte Wachstum war in erster Linie die hohe Nachfrage nach unserem Kontingentmodell. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresende um 736 Tsd. bzw. 12,0 %. Gründe dafür sind zum einen die Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-Anschlüssen, zum anderen, dass Endkunden zu Kabelanbietern wechseln. Dazu kommt, dass Wholesale-Kunden ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-Anschlüsse migrieren. Bis zum Ende des dritten Quartals 2018 konnten wir insgesamt 11,9 Mio. Wholesale-Anschlüsse verzeichnen.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q3 2018 Q3 2017 Veränderung in % Q1-Q3 2018
GESAMTUMSATZ 5.325 5.322 5.441 5.488 (0,9) 16.088
Privatkunden 2.813 2.820 2.923 2.964 (1,4) 8.556
Geschäftskundena 1.491 1.492 1.500 1.486 0,9 4.483
Wholesale 932 926 930 947 (1,8) 2.789
Sonstigesa 90 84 88 91 (3,3) 261
Betriebsergebnis (EBIT) 935 954 1.096 1.139 (3,8) 2.985
EB IT-Marge % 17,6 17,9 20,1 20,8 18,6
Abschreibungen (980) (988) (996) (963) (3,4) (2.964)
EBITDA 1.915 1.941 2.093 2.102 (0,4) 5.949
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (167) (185) (129) (75) (72,0) (481)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 2.082 2.126 2.222 2.177 2,1 6.430
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 39,1 39,9 40,8 39,7 40,0
CASH CAPEX (1.145) (963) (1.134) (1.052) (7,8) (3.242)


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Q1-Q3 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZ 16.256 (1,0) 21.931
Privatkunden 8.759 (2,3) 11.797
Geschäftskundena 4.430 1,2 6.017
Wholesale 2.802 (0,5) 3.747
Sonstigesa 265 (1,5) 370
Betriebsergebnis (EBIT) 3.238 (7,8) 4.276
EB IT-Marge % 19,9
19,5
Abschreibungen (2.851) (4,0) (3.828)
EBITDA 6.089 (2,3) 8.104
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (229) n.a. (308)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 6.318 1,8 8.412
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 38,9
38,4
CASH CAPEX (3.109) (4,3) (4.214)


a Aufgrund einer Reorganisation wurde zum 1. Juli 2017 ein bis dahin unter "Sonstiges" ausgewiesener Umsatzanteil dem Geschäftskundenbereich zugeordnet. Die Werte aus Vorperioden wurden nicht angepasst.


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz sank gegenüber den ersten drei Quartalen des Vorjahres um 1,0%. Ohne die Berücksichtigung von IFRS 15, dem ab dem 1. Januar 2018 verpflichtend neu anzuwendenden Rechnungslegungsstandard, lag der Gesamtumsatz auf einem zum Vorjahr vergleichbaren Niveau. Im Mobilfunk-Geschäft verzeichneten wir einen Rückgang um 2,3% bzw. ohne die Berücksichtigung von IFRS 15 einen Anstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017. Einen positiven Effekt auf den Umsatz im Festnetz hatten die höheren IT- und Breitband-Umsätze.

Diese konnten die gegenüber dem Vorjahreszeitraum geringeren Umsätze im Festnetz-Geschäft nahezu kompensieren.

Im Privatkundenbereich sank der Umsatz, verglichen mit dem Vergleichszeitraum 2017, um 2,3% bzw. ohne die Berücksichtigung von IFRS 15 nur leicht. Mengenbedingte Umsatzrückgänge prägten weiterhin das klassische Festnetz-Geschäft. Dagegen stieg der Umsatz im Breitband-Geschäft.

Im Geschäftskundenbereich wuchs der Umsatz um 1,2% bzw. ohne Berücksichtigung von IFRS 15 noch etwas stärker. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum legte der Mobilfunk-Bereich um 2,7% und die IT-Umsätze um 25,5% zu. Im Gegensatz dazu ging im Festnetz die klassische Sprachtelefonie zurück, v. a. weil Kunden vermehrt auf Flatrate-Tarife wechselten.

Der Umsatz im Wholesale-Bereich lag in den ersten drei Quartalen 2018 leicht unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Ohne die Berücksichtigung von IFRS 15 wäre der Umsatz angestiegen.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Das EBITDA belief sich zum Ende des dritten Quartals 2018 auf 5,9 Mrd. €, ein Rückgang von 2,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf höhere Sondereinflüsse durch die Aufwendungen für unseren Personalumbau. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA betrug zum Ende des dritten Quartals 2018 6,4 Mrd. € und stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,8%. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus einer niedrigeren Anzahl Mitarbeiter, geringeren umsatzabhängigen Kosten sowie aus der erfolgreichen Umsetzung unserer Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen. Unsere bereinigte EBITDA-Marge ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 38,9% auf 40,0% gestiegen.

EBIT

Das Betriebsergebnis sank im Vergleich zum Vorjahr um 7,8% auf 3,0 Mrd. €. Neben den beim EBITDA beschriebenen Effekten erhöhten sich die Abschreibungen infolge der anhaltend hohen Investitionen in unsere Netzinfrastruktur.

Cash Capex

Der Cash Capex ist verglichen zum Vorjahr um 4,3% gestiegen. Im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie investierten wir weiterhin verstärkt in den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere Mobilfunk-Infrastruktur.

USA

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f.

KUNDENENTWICKLUNG

in Tsd.

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30.09.2018 30.06.2018 Veränderung 30.09.2018/ 30.06.2018 in % 31.12.2017 Veränderung 30.09.2018/ 31.12.2017 in % 30.09.2017
Mobilfunk-Kunden 77.249 75.619 2,2 72.585 6,4 70.731
Eigene Kunden (unter eigener Marke)a 62.163 61.049 1,8 58.715 5,9 57.494
Eigene Postpaid-Kundena 41.161 40.082 2,7 38.047 8,2 36.975
Eigene Prepaid-Kundena 21.002 20.967 0,2 20.668 1,6 20.519
Wholesale-Kundenb 15.086 14.570 3,5 13.870 8,8 13.237


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Veränderung 30.09.2018/ 30.09.2017 in %
Mobilfunk-Kunden 9,2
Eigene Kunden (unter eigener Marke)a 8,1
Eigene Postpaid-Kundena 11,3
Eigene Prepaid-Kundena 2,4
Wholesale-Kundenb 14,0


a Im Rahmen bestimmter Akquisitionen durch T-Mobile US zu Beginn des Jahres 2018 erhöhte sich ab dem ersten Quartal 2018 die Anzahl eigener Postpaid-Kunden um 13 Tsd. und die Anzahl eigener Prepaid-Kunden im gleichen Zeitraum um 9 Tsd.
b T-Mobile US ist der Auffassung, dass aufgrund aktueller und zukünftiger regulatorischer Änderungen das von den Wholesale-Partnern angebotene Lifeline-Programm unwirtschaftlich geworden ist. T-Mobile US wird auch weiterhin diese Lifeline-Anbieter unterstützen, hat aber die Lifeline-Kunden aus der ausgewiesenen Wholesale-Kundenbasis herausgenommen. Dadurch reduziert sich die Zahl der ausgewiesenen Wholesale-Kunden zum Anfang des dritten bzw. zum Anfang des zweiten Quartals 2017 um 160 Tsd. bzw. 4.368 Tsd.


Gesamt

Zum 30. September 2018 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 77,2 Mio. Kunden, gegenüber einem Bestand von 72,6 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2017. Der Nettozuwachs lag in den ersten neun Monaten 2018 bei 4,6 Mio. Kunden gegenüber 3,8 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:

Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug in den ersten neun Monaten 2018 netto 3.101 Tsd. gegenüber netto 2.548 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Der stärkere Zuwachs bei den eigenen Postpaid-Kunden ist hauptsächlich auf den höheren Bruttozuwachs infolge der höheren Zahl vernetzter Geräte (insbesondere Apple Watch), die geringere Abwanderung der Postpaid-Kunden, das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten sowie den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern wie "T-Mobile for Business", "T-Mobile ONE™ Unlimited 55+", "T-Mobile ONE Military" und "T-Mobile Essentials" zurückzuführen. Gegenläufig wirkten zum Teil die Effekte aggressiverer Angebote und der Start von "Un-carrier Next - All Unlimited" (einschließlich Steuern und Gebühren) im ersten Quartal 2017.

Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg in den ersten neun Monaten 2018 um netto 325 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 706 Tsd. im Vergleichszeitraum. Dieser rückläufige Kundenzuwachs resultierte im Wesentlichen aus der gestiegenen Wettbewerbsintensität im Markt, die jedoch von der geringeren Abwanderung in eigene Postpaid-Tarife teilweise kompensiert wurde.

Wholesale-Kunden. Die Zahl der Wholesale-Kunden erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2018 um netto 1.216 Tsd. gegenüber netto 550 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen auf die gesunkene Anzahl an Deaktivierungen infolge der Herausnahme der Kunden aus dem Lifeline-Programm im Jahresverlauf 2017 zurückzuführen.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q3 2018 Q3 2017 Veränderung in % Q1-Q3 2018
GESAMTUMSATZ 8.455 8.821 9.227 8.466 9,0 26.504
Betriebsergebnis (EBIT) 1.137 1.201 1.252 2.804 (55,3) 3.591
EB IT-Marge % 13,4 13,6 13,6 33,1
13,5
Abschreibungen (1.223) (1.321) (1.358) (1.130) (20,2) (3.901)
EBITDA 2.360 2.522 2.610 3.934 (33,7) 7.492
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 28 (32) (55) 1.647 n.a. (59)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
2.332 2.553 2.665 2.288 16,5 7.551
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 27,6 28,9 28,9 27,0
28,5
CASH CAPEX (1.143) (1.353) (1.158) (1.243) 6,8 (3.653)


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Q1-Q3 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZ 26.684 (0,7) 35.736
Betriebsergebnis (EBIT) 5.135 (30,1) 5.930
EB IT-Marge % 19,2
16,6
Abschreibungen (3.825) (2,0) (5.019)
EBITDA 8.960 (16,4) 10.949
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 1.647 n.a. 1.633
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 7.313 3,3 9.316
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 27,4
26,1
CASH CAPEX (11.148) 67,2 (11.932)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA sank in den ersten neun Monaten 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7% von 26,7 Mrd. € auf 26,5 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz um 6,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund dafür waren höhere Service-Umsätze, die wiederum zurückzuführen sind auf den Anstieg des durchschnittlichen Bestands eigener Kunden. Verursacht wurde dieser Anstieg durch das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern, eine rückläufige Kundenabwanderung in den ersten neun Monaten 2018 und eine Zunahme der vernetzten Geräte. Darüber hinaus stiegen die Endgeräteumsätze insbesondere aufgrund eines dem besseren Mix aus High-End-Geräten geschuldeten, höheren durchschnittlichen Umsatzes je verkauftem Gerät sowie der positiven Auswirkung der verpflichtenden Erstanwendung von IFRS 15.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Auf Euro-Basis stieg das bereinigte EBITDA um 3,3% von 7,3 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 7,6 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2018. Die bereinigte EBITDA-Marge erhöhte sich von 27,4% in den ersten neun Monaten 2017 auf 28,5% in der Berichtsperiode. Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA im gleichen Zeitraum um 11,0%. Positiven Einfluss auf das bereinigte EBITDA hatten neben den vorstehend erläuterten höheren Gesamtumsätzen die positive Auswirkung der im Zusammenhang mit den Hurrikans erfolgten Erstattungen der Versicherungen abzüglich der entsprechenden Kosten in Höhe von netto 265 Mio. US-$ in den ersten neun Monaten 2018 gegenüber durch von Hurrikans verursachte Kosten in Höhe von 148 Mio. US-$ im Vorjahreszeitraum, sowie die positive Auswirkung der verpflichtenden Erstanwendung von IFRS 15. Diesen positiven Einflüssen standen höhere personalbezogene Kosten, Kosten im Zusammenhang mit Managed Services, Provisionen, Kosten der geplanten Transaktion mit Sprint, höhere Kosten im Zusammenhang mit dem Netzausbau, steigende Nettoverluste aus Endgeräteverkäufen und geringere Erträge aus Spektrumtransaktionen gegenüber.

Im EBITDA für die ersten neun Monate 2018 sind Sondereinflüsse in Höhe von minus 0,1 Mrd. € enthalten, während im Vorjahreszeitraum Sondereinflüsse in Höhe von plus 1,6 Mrd. € wirksam waren. Dieser Rückgang bei den Sondereinflüssen ist im Wesentlichen auf eine Wertaufholung von zuvor wertgeminderten Spektrumlizenzen in den ersten neun Monaten 2017 zurückzuführen. Insgesamt sank das EBITDA aufgrund der bereits oben beschriebenen Faktoren, einschließlich der Auswirkungen von Sondereinflüssen, um 16,4% von 9,0 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 7,5 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2018.

EBIT

Das EBIT reduzierte sich aufgrund des rückläufigen EBITDA von 5,1 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2017 auf 3,6 Mrd. € im Berichtszeitraum.

Cash Capex

Der Cash Capex sank von 11,1 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2017 auf 3,7 Mrd. € im Berichtszeitraum. Auf US-Dollar-Basis ging der Cash Capex auf 4,4 Mrd. US-$ zurück, gegenüber 12,3 Mrd. US-$ im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ursächlich dafür war v. a. der rückläufige Erwerb von Spektrumlizenzen in den ersten neun Monaten 2018.

EUROPA

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f.

KUNDENENTWICKLUNG

in Tsd.

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30.09.2018 30.06.2018 Veränderung 30.09.2018/ 30.06.2018 in % 31.12.2017 Veränderung 30.09.2018/ 31.12.2017 in %
EUROPA, GESAMT Mobilfunk-Kunden 50.429 49.886 1,1 48.842 3,2

Vertragskunden 26.402 26.022 1,5 25.483 3,6

Prepaid-Kunden 24.027 23.865 0,7 23.359 2,9

Festnetz-Anschlüsse 9.034 8.414 7,4 8.439 7,1

davon: IP-basiert 7.114 6.235 14,1 5.734 24,1

Breitband-Kundena 6.293 5.671 11,0 5.530 13,8

TV (IPTV, Sat, Kabel) 4.782 4.293 11,4 4.244 12,7

Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/Wholesale PSTN 2.267 2.275 (0,4) 2.265 0,1

Breitband-Anschlüsse Wholesale 401 395 1,5 389 3,1
GRIECHENLAND Mobilfunk-Kunden 8.123 8.163 (0,5) 7.981 1,8

Festnetz-Anschlüsse 2.547 2.552 (0,2) 2.547 -

Breitband-Kundena 1.855 1.830 1,4 1.757 5,6
RUMÄNIEN Mobilfunk-Kunden 5.302 5.282 0,4 5.258 0,8

Festnetz-Anschlüsse 1.772 1.803 (1,7) 1.865 (5,0)

Breitband-Kundena 1.108 1.117 (0,8) 1.134 (2,3)
UNGARN Mobilfunk-Kunden 5.302 5.306 (0,1) 5.293 0,2

Festnetz-Anschlüsse 1.651 1.640 0,7 1.632 1,2

Breitband-Kundena 1.126 1.104 2,0 1.073 4,9
POLEN Mobilfunk-Kunden 10.693 10.609 0,8 10.454 2,3

Festnetz-Anschlüsse 19 26 (26,9) 32 (40,6)

Breitband-Kundena 20 23 (13,0) 25 (20,0)
TSCHECHISCHE REPUBLIK Mobilfunk-Kunden 6.177 6.174 0,0 6.176 0,0

Festnetz-Anschlüsse 276 248 11,3 197 40,1

Breitband-Kundena 227 208 9,1 176 29,0
KROATIEN Mobilfunk-Kunden 2.331 2.268 2,8 2.244 3,9

Festnetz-Anschlüsse 942 952 (1,1) 967 (2,6)

Breitband-Kundena 620 621 (0,2) 624 (0,6)
SLOWAKEI Mobilfunk-Kunden 2.339 2.320 0,8 2.243 4,3

Festnetz-Anschlüsse 851 859 (0,9) 858 (0,8)

Breitband-Kundena 533 532 0,2 516 3,3
ÖSTERREICHb Mobilfunk-Kunden 6.870 6.441 6,7 5.702 20,5

Festnetz-Anschlüsse 643 - - - -

Breitband-Kundena 569 - - - -
ÜBRIGEc Mobilfunk-Kunden 3.291 3.323 (1,0) 3.490 (5,7)

Festnetz-Anschlüsse 333 334 (0,3) 340 (2,1)

Breitband-Kundena 234 232 0,9 225 4,0


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30.09.2017 Veränderung 30.09.2018/ 30.09.2017 in %
EUROPA, GESAMT 48.205 4,6

25.119 5,1

23.086 4,1

8.422 7,3

5.555 28,1

5.457 15,3

4.200 13,9

2.261 0,3

391 2,6
GRIECHENLAND 7.867 3,3

2.536 0,4

1.713 8,3
RUMÄNIEN 5.231 1,4

1.894 (6,4)

1.139 (2,7)
UNGARN 5.401 (1,8)

1.634 1,0

1.061 6,1
POLEN 10.297 3,8

29 (34,5)

27 (25,9)
TSCHECHISCHE

REPUBLIK
6.176 0,0

153 80,4

163 39,3
KROATIEN 2.297 1,5

974 (3,3)

624 (0,6)
SLOWAKEI 2.245 4,2

855 (0,5)

506 5,3
ÖSTERREICHb 5.201 32,1

- -

- -
ÜBRIGEc 3.490 (5,7)

345 (3,5)

225 4,0


a Ab dem zweiten Quartal 2018 berichten wir Breitband-Kunden statt der bisher gezeigten, auf einer Technologie-Sicht basierenden Breitband-Anschlüsse Retail. Die Werte der Vorperioden wurden angepasst.
b Infolge des Erwerbs der UPC Austria berichten wir erstmals ab dem dritten Quartal 2018 Festnetz-Anschlüsse und Breitband-Kunden.
c "Übrige" enthält die Landesgesellschaften in Albanien, Mazedonien und Montenegro sowie die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.


Gesamt

Die Märkte unseres Segments waren auch in den ersten neun Monaten 2018 durch einen intensiven Wettbewerb geprägt. Dieser Herausforderung haben wir uns erfolgreich gestellt: Wir erzielten einen deutlichen Anstieg von 31,5% bei den FMC-Kunden (Fixed Mobile Convergence), z. B. mit unserem konvergenten Produkt-Portfolio "MagentaOne". Zu unserem Ziel, unser Segment flächendeckend zu einem integrierten Anbieter von Mobil- und Festnetz-Produkten zu entwickeln, trägt insbesondere der am 31. Juli 2018 vollzogene Erwerb der UPC Austria bei. Im Juli dieses Jahres haben wir darüber hinaus mit Orange einen Vertrag abgeschlossen, der es uns erlaubt, zukünftig in Polen - durch Nutzung des Glasfasernetzes von Orange - umfassende konvergente Dienste anzubieten. Ergänzend zu der Vereinbarung mit Orange hat T-Mobile Polska eine weitere Wholesale-FTTH-Vereinbarung mit dem Netzbetreiber Nexera über 450 Tausend weitere Haushalte getroffen, welche bis Ende 2020 angeschlossen werden sollen. Unser TV- und Breitband-Geschäft entwickelt sich als Umsatztreiber kontinuierlich weiter, auch dank des umfangreichen Ausbaus unseres Netzes mit modernen Glasfaser-basierten Anschlüssen (FTTH, FTTB und FTTC). Folglich erhöhte sich die Anzahl der IP-Anschlüsse, v.a. durch Migration klassischer PSTN-Anschlüsse auf IP-Technologie. Unser Mobilfunk-Geschäft wächst insgesamt sowohl bei der Zahl der werthaltigen Vertragskunden als auch bei den Prepaid-Kunden gegenüber dem Vorjahresendwert.

Mobilfunk

Zum Ende der ersten neun Monate 2018 zählten wir insgesamt 50,4 Mio. Mobilfunk-Kunden; gegenüber dem Jahresendwert 2017 entspricht dies einem Anstieg von 3,2% oder 1,6 Mio. Kunden. Bei den Vertragskunden setzte sich der Wachstumstrend auch im dritten Quartal ungebremst fort. So gewannen wir zum 30. September 2018 insgesamt 919 Tsd. Kunden hinzu, was einem Anstieg von 3,6% entspricht. Darin enthalten ist ab dem dritten Quartal 2018 erstmalig der Kundenbestand der UPC Austria. Insgesamt entwickelte sich der Kundenbestand bei unseren Landesgesellschaften positiv, insbesondere in Polen, Rumänien, Ungarn und der Tschechischen Republik. Der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand lag bei 52,4%. Neben unseren innovativen Diensten/Tarifen profitierten unsere Kunden im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie von einer größeren Netzabdeckung mit einer schnellen, mobilen Breitband-Anbindung. So versorgten wir zum 30. September 2018 in den Ländern unseres operativen Segments bereits 96% der Bevölkerung mit LTE und erreichten damit insgesamt rund 108 Mio. Einwohner. Bedingt durch den massiven Datenverkehr, z. B. durch die Nutzung von Video-Streaming-Diensten, ist die Nachfrage der Kunden nach Datenvolumen stark gestiegen. Auch beim Prepaid-Geschäft stehen die Zeichen auf Wachstum: In den ersten neun Monaten 2018 erzielten wir ein Plus von 2,9% oder 668 Tsd. Kunden. Dazu beigetragen haben insbesondere unsere Landesgesellschaften in Österreich und Griechenland.

Festnetz

Unser TV- und Entertainment-Angebot zeigte in den ersten neun Monaten 2018 - im Wesentlichen beeinflusst durch den Erwerb der UPC Austria - ein deutliches Wachstum von 12,7%. Aber auch ohne diesen Effekt läge das Kundenwachstum bei 2,0%. Dabei entfiel ein Großteil dieses Nettozuwachses auf unsere Landesgesellschaften in Ungarn, der Tschechischen Republik und der Slowakei. Der TV-Markt ist in den Ländern unseres Segments hart umkämpft; hier sind es neben den Telekommunikationsunternehmen auch sog. "OTT-Player", die TV-Dienste anbieten.

Die Anzahl der Breitband-Kunden stieg zum 30. September 2018 um 13,8% auf insgesamt 6,3 Mio. Auch hier resultierte der Großteil des Nettozuwachses aus dem Erwerb der UPC Austria. Ohne diesen Effekt läge das Wachstum bei 3,7%. Insbesondere in unseren Landesgesellschaften in Griechenland, Ungarn, der Tschechischen Republik und der Slowakei erhöhten sich die Kundenbestände auch dank verstärkter Investitionen in zukunftsweisende Glasfaser-basierte Technologien. So konnten wir die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser insgesamt weiter erhöhen: Zum 30. September 2018 lag die Anzahl der Haushalte bei 7,0 Mio.

Dass wir auf einem guten Weg sind, zeigt sich auch an dem immer größer werdenden Anteil der IP-basierten Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen: Ende September 2018 erzielten wir einen Anteil von 78,7%. Insgesamt erhöhte sich die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse infolge des Erwerbs der UPC Austria in unserem operativen Segment Europa auf 9,0 Mio., ein Plus von 7,1 %; ohne den Erwerb der UPC Austria hätte die Entwicklung einen stabilen Verlauf gezeigt.

FMC - Fixed Mobile Convergence

Unser konvergentes Produkt-Portfolio "MagentaOne" erfreut sich in all unseren integrierten Landesgesellschaften weiterhin großer Beliebtheit. Im Privatkundenbereich erzielten wir bis zum 30. September 2018 einen Bestand von 2,9 Mio. FMC-Kunden; das entspricht einem deutlichen Zuwachs von 31,5% oder 695 Tsd. Neukunden gegenüber dem Jahresendwert. Gestützt wird diese Entwicklung insbesondere durch unsere Landesgesellschaften in Ungarn und Griechenland. Auch im Geschäftskundensegment vertreiben wir das Produkt "MagentaOne Business" mit zunehmendem Erfolg.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q3 2018 Q3 2017 Veränderung in % Q1-Q3 2018
GESAMTUMSATZa 2.811 2.896 3.045 2.945 3,4 8.752
Griechenland 686 711 754 740 1,9 2.151
Rumänien 226 238 227 240 (5,4) 691
Ungarn 443 488 460 463 (0,6) 1.391
Polena 375 368 392 376 4,3 1.135
Tschechische Republik 254 258 261 255 2,4 773
Kroatien 222 233 261 259 0,8 717
Slowakei 181 185 190 186 2,2 555
Österreich 218 214 289 222 30,2 721
Übrigeb 253 250 274 277 (1,1) 777
Betriebsergebnis (EBIT) 345 357 425 400 6,3 1.127
EBIT-Marge % 12,3 12,3 14,0 13,6
12,9
Abschreibungen (559) (550) (616) (558) (10,4) (1.726)
EBITDA 905 907 1.041 959 8,6 2.853
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (7) (46) (21) (49) 57,1 (73)
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a
911 953 1.062 1.007 5,5 2.926
Griechenland 280 279 321 303 5,9 880
Rumänien 33 37 41 43 (4,7) 112
Ungarn 121 143 148 168 (11,9) 412
Polena 96 101 97 88 10,2 294
Tschechische Republik 111 107 113 101 11,9 332
Kroatien 85 98 120 108 11,1 303
Slowakei 80 78 82 86 (4,7) 240
Österreich 76 68 114 73 56,2 258
Übrigeb 28 42 26 37 (29,7) 96
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %
32,4 32,9 34,9 34,2
33,4
CASH CAPEX (438) (398) (417) (395) (5,6) (1.253)


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Q1-Q3 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZa 8.587 1,9 11.589
Griechenland 2.123 1,3 2.846
Rumänien 706 (2,1) 972
Ungarn 1.332 4,4 1.808
Polena 1.117 1,6 1.509
Tschechische Republik 740 4,5 1.011
Kroatien 714 0,4 955
Slowakei 554 0,2 748
Österreich 665 8,4 900
Übrigeb 806 (3,6) 1.069
Betriebsergebnis (EBIT) 1.081 4,3 462
EBIT-Marge % 12,6
4,0
Abschreibungen (1.668) (3,5) (3.157)
EBITDA 2.749 3,8 3.619
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (94) 22,3 (130)
EBITDA
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a
2.843 2,9 3.749
Griechenland 842 4,5 1.135
Rumänien 119 (5,9) 166
Ungarn 418 (1,4) 545
Polena 313 (6,1) 419
Tschechische Republik 301 10,3 406
Kroatien 288 5,2 386
Slowakei 244 (1,6) 315
Österreich 231 11,7 266
Übrigeb 87 10,3 110
EBITDA-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %
33,1
32,3
CASH CAPEX (1.273) 1,6 (1.874)


Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.

a Seit dem 1. September 2017 wird das Geschäft der T-Systems Polska Sp. z o.o., das bis dahin organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet war, im operativen Segment Europa ausgewiesen. Die Werte aus Vorperioden wurden nicht angepasst.
b "Übrige" enthält die Landesgesellschaften in Albanien, Mazedonien und Montenegro sowie IWS (International Wholesale), bestehend aus der ICSS (International Carrier Sales & Solutions) und ihren Landesgesellschaften, GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters.


Gesamtumsatz

Unser operatives Segment Europa erzielte in den ersten neun Monaten 2018 einen Gesamtumsatz von 8,8 Mrd. €, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 1,9%. Organisch betrachtet, d.h. unter der Annahme konstanter Währungskurse sowie ohne die Einbeziehung der UPC Austria zum 31. Juli 2018, erhöhte sich der Umsatz leicht um 1,3%. Die verpflichtende Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 zum 1. Januar 2018 hatte auf die Entwicklung der Umsatzerlöse auf Segmentebene keinen wesentlichen Einfluss.

Der Geschäftskundenbereich - im Wesentlichen getrieben durch die gute Entwicklung des ICT-Geschäfts in Ungarn - setzte sein Wachstum auch im dritten Quartal erfolgreich fort. Auch die Umsätze im Mobilfunk-Geschäft erhöhten sich um 1,9% gegenüber der Vorjahresperiode. Die meisten Länder unseres operativen Segments trugen zu dieser Entwicklung bei. Auch die Festnetz-Umsätze im Kerngeschäft auf Segmentebene erhöhten sich leicht gegenüber der Vorjahresperiode insbesondere durch den positiven Umsatzeffekt aus dem TV- und Breitband-Geschäft, v.a. in Ungarn und Griechenland. Teilweise wurden diese Anstiege durch das rückläufige Wholesale-Geschäft aufgezehrt. Die hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten wirkte sich in einigen Ländern unseres operativen Segments negativ auf unsere Umsätze aus.

Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres um 2,7%. Der wesentliche Treiber hierbei war das Mobilfunk-Geschäft. Auch das Festnetz-Geschäft erzielte durch die Entwicklung im TV- und Breitband-Geschäft dank unseres innovativen TV- und Programm-Managements und dem kontinuierlichen Ausbau der Glasfaser-Technologie in den meisten unserer Landesgesellschaften einen positiven Umsatzbeitrag. Zusätzlich wirkte sich neben höheren Endgeräteumsätzen auch ein starker Anstieg bei den FMC-Kunden umsatzsteigernd aus. Somit konnten wir die negativen Effekte aus dem Umsatzrückgang, v.a. bei der Sprachtelefonie, ausgleichen.

Im Geschäftskundenbereich, insbesondere bei ICT, schlossen wir die ersten neun Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Plus von 3,3% ab. Unser Systemgeschäft (ICT) in Ungarn und weiteren Märkten hat erneut überzeugen können. Darüber hinaus verzeichneten wir auch mit konvergenten Lösungen für den Mittelstand (FMCC) sowie den Smart City-Projekten starkes, zweistelliges Wachstum im Vergleich zur Vorjahresperiode. Unser Kerngeschäft (Festnetz und Mobilfunk) blieb stabil.

Die Umsätze im Wholesale-Bereich reduzierten sich gegenüber der Vorjahresperiode. Dies ist auf die letzte EU-Roaming Regulierungsstufe zurückzuführen, die zu geringeren Umsätzen sowohl in den Landesgesellschaften als auch im Bereich International Wholesale führte.

Die größten positiven Effekte auf die organische Umsatzentwicklung aus Länderperspektive hatten in den ersten neun Monaten 2018 unsere Landesgesellschaften in Ungarn, Griechenland, der Slowakei und der Tschechischen Republik. Dadurch konnten wir die sinkenden Umsätze insbesondere in Rumänien mehr als ausgleichen. Bei Letztgenannter konnten die geringeren Festnetz-Umsätze - insbesondere bei der Sprachtelefonie - nur in geringem Umfang durch höhere Umsätze im Mobilfunk und im Geschäftskundenbereich B2B/ICT kompensiert werden.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Unser operatives Segment Europa erzielte in den ersten neun Monaten 2018 ein bereinigtes EBITDA von 2,9 Mrd. €; das entspricht einem Anstieg von 2,9%. Organisch betrachtet, d.h. unter der Annahme konstanter Währungskurse und ohne die Einbeziehung der UPC Austria, stieg das bereinigte EBITDA um 2,1 %. Die verpflichtende Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 zum 1. Januar 2018 hatte keinen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des bereinigten EBITDA.

Die positive Entwicklung des bereinigten organischen EBITDA basierte neben dem Umsatzanstieg auch auf Einsparungen bei den indirekten Kosten u.a. in der Tschechischen Republik, in Kroatien und - im Wesentlichen bedingt durch geringere Personalkosten - in Griechenland. Im Gegensatz dazu stiegen bei den direkten Kosten die Marktinvestitionen sowie die Kosten für das B2B/ICT-Geschäft. Zudem reduzierten Regulierungseffekte, z. B. die Reduktion der EU-Roaming-Entgelte, das bereinigte EBITDA.

Unser EBITDA entwickelte sich in diesem Jahr das dritte Quartal in Folge positiv; gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichneten wir einen Anstieg um 3,8% auf 2,9 Mrd. €. Grund dafür war im Wesentlichen der Anstieg des bereinigten EBITDA. Die Sondereinflüsse lagen mit minus 73 Mio. € um 21 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Organisch betrachtet stieg das EBITDA um 2,9%.

Aus Länderperspektive war das gestiegene bereinigte EBITDA in erster Linie auf die positiven Entwicklungen in unseren Landesgesellschaften in Griechenland, der Tschechischen Republik, Kroatien und Ungarn zurückzuführen. Gegenteilige Entwicklungen zeigten v.a. die Landesgesellschaften in Polen und Rumänien. Bei Letztgenannter lag aufgrund des rückläufigen Festnetz-Geschäfts das bereinigte EBITDA mit 112 Mio. € um 5,9% unter dem des Vorjahreszeitraums.

Operative Entwicklung in ausgewählten Ländern

Griechenland. In Griechenland lagen die Umsätze in den ersten neun Monaten 2018 mit 2,2 Mrd. € um 1,3% über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Hierzu haben neben höheren Umsätzen im Mobilfunk-Geschäft auch die weiterhin hohen Festnetz-Umsätze beigetragen: Während das Breitband-, das B2B/ICT- und das Wholesale-Geschäft weiter auf Wachstumskurs blieben, verzeichneten wir im TV-Geschäft Umsatzrückgänge. Auch das FMC-Angebot entwickelt sich gut mit steigenden Kundenzahlen und entsprechenden Umsätzen.

In den ersten neun Monaten 2018 lag das bereinigte EBITDA in Griechenland mit 880 Mio. € mit einem deutlichen Plus von 4,5 % über dem Vorjahreszeitraum. Hierzu hat auch eine höhere Kosteneffizienz, insbesondere bei den Personalkosten, beigetragen.

Ungarn. In Ungarn stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich um 4,4% auf 1,4 Mrd. €; organisch nahm er um 7,5% zu. Wachstumstreiber war - neben gestiegenen Service-Umsätzen im Mobilfunk-Geschäft - das Festnetz-Geschäft mit einem weiterhin deutlichen Umsatzplus im Geschäftskundenbereich B2B/ICT. Ebenfalls steuerte das Breitband-, TV- und Endgerätegeschäft einen positiven Umsatzimpuls bei. Unser FMC-Angebot "MagentaOne" ist sowohl bei Privat- als auch Geschäftskunden erfolgreich. Das zeigen steigende Kundenzahlen und entsprechend steigende Umsätze. Dank unseres schnellen Mobilfunknetzes mit seiner hohen Reichweite entwickelten sich auch die Service-Umsätze und das Endgerätegeschäft positiv.

Das bereinigte EBITDA sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4% und lag somit bei 412 Mio. €. Das organisch bereinigte EBITDA stieg um 1,7 % an.

Österreich. In Österreich erzielten wir in den ersten neun Monaten 2018 einen Umsatz von 721 Mio. €; das sind 8,4% mehr als im Vorjahreszeitraum. Zurückzuführen ist der Anstieg auf die Effekte aus dem Erwerb der UPC Austria. Neben den Breitband-Internet-Diensten auf Mobilfunk-Basis, die wir bereits erfolgreich an unsere Kunden vermarkten, können wir nun auch Festnetz-Technologie anbieten. Organisch betrachtet, d. h. ohne die Einbeziehung der UPC Austria, lägen die Umsätze auf Vorjahresniveau.

Der Umsatzanstieg schlug sich auch im bereinigten EBITDA nieder, das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,7 % auf 258 Mio. € anwuchs. Ohne Berücksichtigung des Erwerbs der UPC Austria wäre die Entwicklung des bereinigten EBITDA stabil.

Polen. In Polen lagen die Umsätze mit 1,1 Mrd. € um 1,6% über dem Niveau des Vorjahreszeitraums; organisch betrachtet lagen sie 1,2% darüber. Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren Umsätzen im B2B/ICT-Geschäft sowie im Mobilfunk-Geschäft; das Festnetz-Geschäft verzeichnete im Wesentlichen einen Rückgang bei den Wholesale-Umsätzen.

Das bereinigte EBITDA lag mit 294 Mio. € um 6,1 % unter der Vorjahresperiode. Organisch betrachtet sank das bereinigte EBITDA ebenfalls um 6,1 %. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus höheren Interconnection- und regulierungsbedingt höheren Roaming-Kosten.

EBIT

In unserem operativen Segment Europa stieg das EBIT in den ersten neun Monaten 2018 deutlich um 4,3% auf 1,1 Mrd. €. Ursächlich hierfür war die positive EBITDA-Entwicklung. Die Abschreibungen lagen um 3,5% über dem Vorjahresniveau.

Cash Capex

In der Berichtsperiode wies unser operatives Segment Europa einen Cash Capex in Höhe von 1,3 Mrd. € aus. Der leichte Rückgang ist im Wesentlichen auf verhaltenere Investitionen in einzelnen Landesgesellschaften zurückzuführen. Andererseits investierten wir in einzelnen Ländern im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie verstärkt in den Ausbau von Breitband- und Glasfaser-Technologie. In den ersten neun Monaten 2018 erwarben wir in geringem Umfang - wie auch im Vorjahreszeitraum - Spektrumlizenzen.

SYSTEMGESCHÄFT

AUFTRAGSEINGANG

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in Mio. € Q1-Q3 2018 H1 2018 Gesamtjahr 2017 Q1-Q3 2017 Veränderung Q1-Q3 2018/ Q1-Q3 2017 in %
AUFTRAGSEINGANG 4.672 3.348 5.241 3.936 18,7


Geschäftsentwicklung

Wir haben die Strategie unseres operativen Segments Systemgeschäft neu ausgerichtet, um das Geschäft wieder nachhaltig auf Wachstumskurs zu bringen. Mit Investitionen in Wachstums- und Zukunftsthemen (z. B. Cloud, Internet der Dinge, All-IP) sowie der Reduzierung risikobehafteter Altverträge in unserem klassischen IT-Geschäft haben wir bereits in der Vergangenheit wichtige Schritte der Transformation begonnen. Darauf aufbauend und in der weiteren Ausrichtung der Segmentstrategie konzentrieren wir uns nun auf den nachhaltigen Übergang des Geschäfts in strategische Wachstumsfelder bei gleichzeitiger Stärkung des Telekommunikationsgeschäfts und erfolgreichem Management des Rückgangs im klassischen IT-Geschäft.

Um dies zu erreichen, haben wir ein umfangreiches Transformationsprogramm gestartet, im Rahmen dessen wir uns u.a. bei der Steuerung des Geschäfts auf eine klare Portfolio-Strategie fokussieren. Dabei unterscheiden wir zwischen den Portfolios im Telekommunikations-, im klassischen IT- und im Wachstumsgeschäft (Cloud, Internet der Dinge, SAP, Security, Digital Solutions, Maut).

In den ersten drei Quartalen 2018 entwickelte sich der Auftragseingang unseres operativen Segments Systemgeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich positiv und stieg um 18,7% an. Dies ist u.a. darauf zurückzuführen, dass wir im klassischen IT-Geschäft dieses Jahr Großverträge abschließen konnten, die in diesem Umfang im Vorjahreszeitraum nicht enthalten waren. Auch im Wachstumsgeschäft zeigt der Auftragseingang in den ersten drei Quartalen 2018 eine deutlich positive Entwicklung auf.

OPERATIVE ENTWICKLUNGa

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q3 2018 Q3 2017 Veränderung in % Q1-Q3 2018
GESAMTUMSATZ 1.665 1.674 1.754 1.707 2,8 5.094
Umsatz extern 1.332 1.319 1.381 1.352 2,1 4.032
Betriebsergebnis (EBIT) (76) (28) (17) (1.282) 98,7 (121)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse (38) (51) (57) (1.319) 95,7 (146)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) (38) 23 40 38 5,3 25
EBIT-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %
(2,3) 1,4 2,3 2,2
0,5
Abschreibungen (95) (99) (103) (1.338) 92,3 (296)
EBITDA 19 71 85 56 51,8 175
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (38) (51) (54) (74) 27,0 (143)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 57 121 139 131 6,1 318
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 3,4 7,2 7,9 7,7
6,2
CASH CAPEX (83) (182) (87) (87) - (352)


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Q1-Q3 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZ 5.099 (0,1) 6.918
Umsatz extern 4.069 (0,9) 5.504
Betriebsergebnis (EBIT) (1.319) 90,8 (1.356)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse (1.396) 89,5 (1.477)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) 76 (67,1) 121
EBIT-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) %
1,5
1,7
Abschreibungen (1.533) 80,7 (1.636)
EBITDA 214 (18,2) 280
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (148) 3,4 (229)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 362 (12,2) 509
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 7,1
7,4
CASH CAPEX (264) (33,3) (383)


a Seit dem 1. September 2017 wird das Geschäft der T-Systems Polska Sp. z o.o., das bis dahin organisatorisch dem operativen Segment Systemgeschäft zugeordnet war, im operativen Segment Europa ausgewiesen. Die Werte aus Vorperioden wurden nicht angepasst.


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug in den ersten drei Quartalen 2018 5,1 Mrd. € und entwickelte sich damit auf Vorjahresniveau. In unserem Wachstumsgeschäft verzeichneten wir eine positive Umsatzentwicklung, v.a. in den Themen Cloud, Internet der Dinge, Digital Solutions, Maut und SAP. Gegenläufig hierzu verzeichnete das klassische IT-Geschäft im Vorjahresvergleich wie erwartet einen Umsatzrückgang, was insbesondere auf den Umsatzrückgang im internationalen Großkundenbereich als auch auf die generell rückläufige Marktentwicklung in unserem Kernmarkt Westeuropa zurückzuführen ist.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

In den ersten drei Quartalen 2018 ging das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Systemgeschäft um 44 Mio. € auf 318 Mio. € zurück. Die Entwicklung liegt im Rahmen unserer Erwartungen. Hauptgründe für den Rückgang waren v. a. höhere Kosten für den Aufbau unseres Wachstumsgeschäfts sowie höhere Belastungen aufgrund der laufenden All-IP-Umstellung in unserem Telekommunikationsgeschäft. Das EBITDA ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 39 Mio. € auf 175 Mio. € zurück, im Wesentlichen aufgrund der beim bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte. Die Sondereinflüsse lagen leicht unter dem Vorjahresniveau.

EBIT, bereinigtes EBIT

Das bereinigte EBIT unseres operativen Segments Systemgeschäft sank gegenüber den ersten drei Quartalen 2017 um 51 Mio. € auf 25 Mio. €. Insbesondere die beim bereinigten EBITDA beschriebenen Effekte trugen zu dieser Entwicklung bei. Die Abschreibungen lagen aufgrund der im dritten Quartal 2017 erfassten Wertminderung des Goodwill in Höhe von 1,2 Mrd. € deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das EBIT lag bei minus 121 Mio. € und aus den vorgenannten Gründen deutlich über dem Vorjahresvergleichszeitraum.

Cash Capex

Der Cash Capex des operativen Segments Systemgeschäft lag im Berichtszeitraum bei 352 Mio. € verglichen mit 264 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Schwerpunkt unserer Investitionen liegt weiterhin bei der Entwicklung unseres Wachstumsgeschäfts, wie z. B. Digital Solutions, Internet der Dinge und Maut. Gleichzeitig investieren wir in die Weiterentwicklung der eigenen IT-Systeme.

GROUP DEVELOPMENT KUNDENENTWICKLUNG

in Tsd.

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30.09.2018 30.06.2018 Veränderung 30.09.2018/ 30.06.2018 in % 31.12.2017 Veränderung 30.09.2018/ 31.12.2017 in %
NIEDERLANDE Mobilfunk-Kunden 4.004 3.967 0,9 3.850 4,0

Festnetz-Anschlüsse 227 210 8,1 191 18,8

Breitband-Anschlüsse 227 210 8,1 191 18,8


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30.09.2017 Veränderung 30.09.2018/ 30.09.2017 in %
NIEDERLANDE 3.876 3,3

188 20,7

188 20,7


Durch die erfolgreiche Neupositionierung am Markt konnte T-Mobile Netherlands in den ersten drei Quartalen 2018 im Mobilfunk-Geschäft bei Privat- und Geschäftskunden einen Zuwachs um 4,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen. Hauptgrund dafür ist das neue Tarif-Portfolio - eingeführt in 2017 - und der dadurch verbesserte Marktangang sowie Kundengewinne im Geschäftskundensegment. Im Privatkunden-Festnetz-Geschäft stieg die Anzahl der Kunden um 17 Tsd.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q3 2018 Q3 2017 Veränderung in % Q1-Q3 2018
GESAMTUMSATZ 528 535 544 545 (0,2) 1.607
Niederlande 309 318 335 327 2,4 962
Betriebsergebnis (EBIT) 148 149 134 343 (60,9) 431
Abschreibungen (78) (80) (86) (72) (19,4) (244)
EBITDA 227 228 220 415 (47,0) 675
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (5) (5) (7) 195 n.a. (16)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 231 233 227 220 3,2 691
Niederlande 108 109 104 98 6,1 321
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 43,8 43,6 41,7 40,4
43,0
CASH CAPEX (85) (56) (60) (76) 21,1 (201)


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Q1-Q3 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZ 1.702 (5,6) 2.263
Niederlande 1.014 (5,1) 1.355
Betriebsergebnis (EBIT) 1.417 (69,6) 1.504
Abschreibungen (215) (13,5) (304)
EBITDA 1.632 (58,6) 1.808
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 937 n.a. 893
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 695 (0,6) 915
Niederlande 328 (2,1) 421
EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 40,8
40,4
CASH CAPEX (215) 6,5 (290)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development reduzierte sich in den ersten drei Quartalen 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,6 %. Negativ wirkte der entfallene Umsatz durch die Veräußerung der Strato zum 31. März 2017. Der Umsatz der DFMG verminderte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht aufgrund von Einmal-Effekten, die einen mengenbedingt leichten Umsatzanstieg kompensierten. Dagegen ergaben sich positive Auswirkungen bei T-Mobile Netherlands durch einen steigenden Umsatz bei den Mobilfunk-Endgeräten und das Kundenwachstum, welche teilweise durch den negativen Effekt aus der verpflichtenden Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 kompensiert wurden.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

Das EBITDA sank von 1,6 Mrd. € in den ersten drei Quartalen 2017 auf 0,7 Mrd. €. Im Zuge der kontinuierlichen Überprüfung unseres Beteiligungs-Portfolios haben wir im vergangenen Jahr unsere Beteiligung Strato veräußert sowie unsere restlichen Anteile an der Scout24 AG verkauft. Aus den Veräußerungen ergaben sich als Sondereinflüsse erfasste Erträge in Höhe von rund 0,7 Mrd. €. Weiterhin wurden im Vorjahreszeitraum positive Sondereinflüsse in Höhe von 0,2 Mrd. € wirksam, welche aus einer im Juli 2017 abgeschlossenen Vergleichsvereinbarung mit BT stammen.

Das bereinigte EBITDA unseres operativen Segments Group Development entwickelte sich stabil im Vergleich zur Vorjahresperiode. Entfallene Ergebnisbeiträge durch die Entkonsolidierung der Strato führten zu einem Rückgang. Bei T-Mobile Netherlands sank das bereinigte EBITDA in den ersten drei Quartalen 2018 um 2,1 % aufgrund der Neuregelungen nach IFRS 15. Das bereinigte EBITDA der DFMG hat sich dagegen im Vorjahresvergleich um 4,5% erhöht.

EBIT

Das EBIT sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,0 Mrd. € auf 0,4 Mrd. €. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf die beim EBITDA beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen lagen über dem Vorjahresniveau, was auf höhere Investitionen in die Netzkapazität und -qualität bei T-Mobile Netherlands zurückzuführen ist.

Cash Capex

Der Cash Capex unseres operativen Segments Group Development verminderte sich in den ersten drei Quartalen 2018 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6,5%. Weiterhin investieren wir kontinuierlich in die Netzkapazität und -qualität bei T-Mobile Netherlands.

GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES

Für Informationen zu Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung", Seite 9 f.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

in Mio. €

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Q1 2018 Q2 2018 Q3 2018 Q3 2017 Veränderung in% Q1-Q3 2018
GESAMTUMSATZ 651 767 677 741 (8,6) 2.096
Betriebsergebnis (EBIT) (324) (281) (366) (307) (19,2) (971)
Abschreibungen (162) (269) (184) (159) (15,7) (615)
EBITDA (162) (12) (182) (148) (23,0) (356)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (92) (54) (68) (46) (47,8) (214)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) (70) 41 (114) (102) (11,8) (143)
CASH CAPEX (248) (247) (253) (231) (9,5) (748)


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Q1-Q3 2017 Veränderung in % Gesamtjahr 2017
GESAMTUMSATZ 2.262 (7,3) 2.935
Betriebsergebnis (EBIT) (851) (14,1) (1.437)
Abschreibungen (500) (23,0) (657)
EBITDA (352) (1,1) (780)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (61) n.a. (119)
EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) (291) 50,9 (661)
CASH CAPEX (711) (5,2) (1.005)


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,3%. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bei Deutsche Telekom IT konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland seit Januar 2016 nicht mehr verrechnet werden. Weitere Gründe für den Umsatzrückgang sind die entfallenen Umsätze der DeTeMedien als Folge des im Juni 2017 vollzogenen Verkaufs und die gesunkenen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude, im Wesentlichen aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen. Positiv wirkten sich die höheren konzerninternen Umsätze bei Deutsche Telekom IT aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems auf den Umsatz aus.

EBITDA, bereinigtes EBITDA

In der Berichtsperiode verbesserte sich das bereinigte EBITDA unseres Segments Group Headquarters & Group Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 148 Mio. €. Diese Entwicklung resultierte hauptsächlich aus den gestiegenen Umsätzen bei Deutsche Telekom IT aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems, die sich nicht konzernextern auf die Ertragslage auswirken. Des Weiteren wirkte sich der reduzierte Personalbestand bei Vivento infolge des fortgesetzten Personalumbaus positiv aus. Gegenläufig belasteten die gesunkenen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude das bereinigte EBITDA.

Insgesamt wirkten sich in der Berichtsperiode im Saldo negative Sondereinflüsse in Höhe von 214 Mio. € auf das EBITDA aus. Dabei standen Aufwendungen für Personalmaßnahmen der positiven Wirkung einer Rückstellungsauflösung für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit der Beendigung des Schiedsverfahrenskomplexes Toll Collect gegenüber. Im Vorjahreszeitraum hatten Aufwendungen für Personalmaßnahmen sowie gegenläufig ein Ertrag aus der Veräußerung der DeTeMedien die insgesamt negativen Sondereinflüsse in Höhe von 61 Mio. € geprägt.

EBIT

Der Rückgang des EBIT um 120 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultierte neben den beim EBITDA beschriebenen Effekten im Wesentlichen aus einem Anstieg der Abschreibungen um 115 Mio. €. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf gestiegene planmäßige Abschreibungen infolge höherer Aktivierungen bei Deutsche Telekom IT, die daraus resultierten, dass konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland nicht mehr verrechnet werden. Teilweise kompensiert wurde diese Entwicklung durch rückläufige Abschreibungen im Bereich Grundstücke und Gebäude infolge der fortgesetzten Optimierung unseres Immobilien-Portfolios.

Cash Capex

Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 37 Mio. €, im Wesentlichen aufgrund von höheren Investitionen im Bereich Technologie und Innovation, hauptsächlich für Entwicklungsleistungen.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. SEPTEMBER 2018)

Bezüglich eingetretener Ereignisse nach Schluss der Berichtsperiode verweisen wir auf die "Ereignisse nach der Berichtsperiode" im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 62.

PROGNOSE

Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung unseres Managements. Abweichend von den im zusammengefassten Lagebericht 2017 (Geschäftsbericht 2017, Seite 101 ff.) sowie im Konzern-Zwischenbericht zum 30. Juni 2018 (Seite 27) veröffentlichten Prognosen, gehen wir davon aus, dass das bereinigte EBITDA und der Free Cashflow des Konzerns im Geschäftsjahr 2018 stärker als bislang erwartet wachsen werden. Die bisherige Prognose lautete auf eine Steigerung des bereinigten EBITDA auf 23,4 Mrd. € gegenüber einem Vorjahreswert von rund 22,2 Mrd. €. Nun erwarten wir für 2018 ein bereinigtes EBITDA von rund 23,6 Mrd. € im Gesamtjahr 2018. Maßgeblich dafür ist die über unseren Erwartungen liegende Entwicklung des Geschäfts im operativen Segment USA, für das wir jetzt ein bereinigtes EBITDA von rund 11,7 Mrd. US-$ statt bislang rund 11,5 Mrd. US-$ erwarten. Aufgrund der Anhebung unserer Prognose für das bereinigte EBITDA erhöhen wir ebenfalls die Free Cashflow Prognose von bisher rund 6,2 Mrd. € auf rund 6,3 Mrd. € für das Gesamtjahr 2018. Die übrigen abgegebenen Aussagen behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Darüber hinaus gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld", Seite 10 f., in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

RISIKO- UND CHANCENSITUATION

Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 dargestellten Risiko- und Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2017, Seite 111 ff.). Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

REGULIERUNG

Deregulierungsschritt für Endkundenprodukte in Deutschland. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hatte den Entwurf für eine neue Marktanalyse für die Endkundenmärkte bei der EU-Kommission notifiziert, in der sie plante, die zusätzliche Endkundenregulierung für Bündelangebote aufzuheben. Für Telefonanschlüsse ohne Breitband im Bündel sollte die Endkundenregulierung weiter gelten. Nun hat die BNetzA am 13. Juli 2018 die Notifizierung der Marktanalyse zurückgezogen. Eine konkrete Aussage dazu, welchen Inhalt die finale Marktanalyse haben wird, kann derzeit jedoch noch nicht getroffen werden. Die Regulierung von Vorleistungsprodukten bleibt dadurch unverändert.

Änderungen in der Regulierungspolitik und Gesetzgebung -EU-Rechtsrahmen für Telekommunikation. Am 14. September 2016 hat die EU-Kommission Gesetzgebungsvorschläge zur Novellierung des EU-Rechtsrahmens für Telekommunikation veröffentlicht, die im Anschluss zwischen Europäischem Parlament und Rat debattiert wurden. Anfang Juni 2018 wurde eine politische Einigung zum sog. "Europäischen Kodex für Elektronische Kommunikation" erzielt, der die zentralen EU-Regelungen für den Telekommunikationssektor reformiert, v. a. die Preis- und Zugangsregulierung, die Frequenzpolitik, sektorspezifische Verbraucherschutzregeln und die Vorschriften zu Universaldiensten. Wir erwarten, dass die neuen Regeln im Dezember 2018 in Kraft treten werden. Danach werden die Vorschriften in nationales Recht umgesetzt, wofür die Mitgliedsstaaten 24 Monate Zeit haben werden. Einzelne Regelungen treten vorzeitig in Kraft, insbesondere die Preisregulierung der Endkundentarife für Gespräche und SMS in das EU-Ausland, die als Teil einer direkt anwendbaren EU-Verordnung zum 15. Mai 2019 wirksam wird. Für sog. "Netze mit sehr hoher Kapazität" sieht die Einigung im Fall gemeinsamer Investitionen mit Wettbewerbern in Form von offenen Ko-Investment-Modellen die Möglichkeit einer geringeren Regulierung und langfristig stabiler Regulierungsbedingungen vor. Ko-Investment-Modelle umfassen neben Miteigentum und Ko-Finanzierung auch langfristige Vereinbarungen über die Nutzung des Netzes auf Zugangsbasis, die bestimmte Voraussetzungen mit Blick auf die Sicherung des Wettbewerbs erfüllen. Von der Regelung könnten insbesondere Glasfasernetze bis zum Gebäude (FTTB/FTTH) profitieren. Der neue Rechtsrahmen gibt Regulierungsbehörden zugleich neue Kompetenzen, die Zugangsverpflichtungen zu allen Netzen unabhängig von beträchtlicher Marktmacht aufzuerlegen (sog. "symmetrische Regulierung"). Im Bereich der Frequenzpolitik erzielt der neue EU-Rechtsrahmen in einzelnen Bereichen mehr Harmonisierung und erhöht damit die Rechtssicherheit bei der Vergabe von Mobilfunk-Frequenzen, etwa indem er eine Mindestlaufzeit für Lizenzen von 15 Jahren mit einer Verlängerung von weiteren 5 Jahren vorsieht. Beim Verbraucherschutz stehen vollständig harmonisierte Verpflichtungen auf EU-Ebene, die eine zusätzliche, nationale Regulierung ausschließen, verschärften Verpflichtungen in einzelnen Bereichen gegenüber. Insbesondere werden zum 15. Mai 2019 Tarife für Auslandsgespräche und SMS innerhalb der EU bei 19 Cent/Minute sowie 9 Cent/ SMS (netto) für 5 Jahre begrenzt.

Geplante Änderung des Telekommunikationsgesetzes nach Bundesverfassungsgerichts-Beschluss. Gemäß einem Änderungsvorschlag, der am 18. Juli 2018 im Bundeskabinett beschlossen wurde, kann es der Deutschen Telekom zukünftig möglich sein, im Fall einer erfolgreichen Klage gegen einen Entgeltbeschluss der BNetzA auch rückwirkend höhere Entgelte zumindest bei großen Wettbewerbern einfordern zu können. Bislang ist dies nur unter sehr restriktiven Umständen möglich gewesen. Die Gesetzesänderung war aufgrund eines Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts notwendig geworden, der die bisherige Regelung als verfassungswidrig eingestuft hatte. Der Entwurf befindet sich im Gesetzgebungsverfahren. Mit dem Inkrafttreten ist Ende 2018 bzw. Anfang 2019 zu rechnen.

RECHTSVERFAHREN

Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der Vergleich wurde Anfang Juli 2018 notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt. Die Mautschiedsverfahren sind damit abgeschlossen. In dem vereinbarten Vergleich mit einem Gesamtvolumen von rund 3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik Deutschland erbrachte Leistungen einbezogen. Von der Daimler Financial Services AG und der Deutsche Telekom AG sind abschließende Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten.

Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen. Im von der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, der Unity-media NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren wurde die Berufung der Klägerinnen mit Urteil vom 14. März 2018 durch das Oberlandesgericht Düsseldorf zurückgewiesen. Die Revision wurde nicht zugelassen. Die Klägerinnen haben gegen die Entscheidung Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof eingelegt. Im parallel geführten Klageverfahren der Vodafone Kabel Deutschland GmbH beziffert diese ihre Ansprüche zwischenzeitlich mit ca. 624 Mio. € nebst ca. 9 Mio. € für vermeintlich erlangten Zinsnutzen, jeweils zuzüglich Zinsen.

EINSCHÄTZUNG ZUR GESAMTRISIKOSITUATION

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System, wie auch nach Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen Risiken absehbar, die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährden könnten.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

KONZERN-BILANZ

in Mio. €

AKTIVA

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30.09.2018 31.12.2017 Veränderung Veränderung in % 30.09.2017






KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 19.981 20.392 (411) (2,0) 18.344
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.235 3.312 (1.077) (32,5) 2.860
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 9.331 9.723 (392) (4,0) 9.196
Vertragsvermögenswerte 1.716 n.a. n.a. n.a. n.a.
Ertragsteuerforderungen 335 236 99 41,9 160
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.912 3.329 (417) (12,5) 2.442
Vorräte 1.541 1.985 (444) (22,4) 1.520
Übrige Vermögenswerte 1.752 1.646 106 6,4 1.795
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 159 161 (2) (1,2) 371
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 122.279 120.943 1.336 1,1 121.497
Immaterielle Vermögenswerte 64.890 62.865 2.025 3,2 63.577
Sachanlagen 49.448 46.878 2.570 5,5 46.081
Aktivierte Vertragskosten 1.566 n.a. n.a. n.a. n.a.
Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 574 651 (77) (11,8) 601
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.621 5.716 (4.095) (71,6) 5.963
Aktive latente Steuern 3.104 4.013 (909) (22,7) 4.498
Übrige Vermögenswerte 1.075 819 256 31,3 778
BILANZSUMME 142.260 141.334 926 0,7 139.841


PASSIVA

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30.09.2018
31.12.2017
Veränderung Veränderung in %
30.09.2017
KURZFRISTIGE SCHULDEN 24.183 27.366 (3.183) (11,6) 25.937
Finanzielle Verbindlichkeiten 7.319 8.358 (1.039) (12,4) 9.250
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 8.988 10.971 (1.983) (18,1) 8.516
Ertragsteuerverbindlichkeiten 334 224 110 49,1 341
Sonstige Rückstellungen 2.839 3.372 (533) (15,8) 2.953
Übrige Schulden 2.903 4.440 (1.537) (34,6) 4.877
Vertragsverbindlichkeiten 1.801 n.a. n.a. n.a. n. a.
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen - - - n.a. 0
LANGFRISTIGE SCHULDEN 74.595 71.498 3.097 4,3 74.850
Finanzielle Verbindlichkeiten 53.804 49.171 4.633 9,4 49.387
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 5.347 8.375 (3.028) (36,2) 8.185
Sonstige Rückstellungen 3.159 3.155 4 0,1 3.220
Passive latente Steuern 8.204 6.967 1.237 17,8 10.060
Übrige Schulden 3.476 3.831 (355) (9,3) 3.999
Vertragsverbindlichkeiten 604 n.a. n.a. n.a. n.a.
SCHULDEN 98.779 98.864 (85) (0,1) 100.787
EIGENKAPITAL 43.481 42.470 1.011 2,4 39.055
Gezeichnetes Kapital 12.189 12.189 - 0,0 12.189
Eigene Anteile (49) (49) 0 0,0 (49)

12.141 12.140 1 0,0 12.140
Kapitalrücklage 54.620 55.010 (390) (0,7) 54.638
Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag (37.426) (38.750) 1.324 3,4 (38.656)
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis (741) (1.127) 386 34,3 (1.055)
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 2.597 3.461 (864) (25,0) 2.129
ANTEILE DER EIGENTÜMER DES MUTTERUNTERNEHMENS 31.192 30.734 458 1,5 29.195
Anteile anderer Gesellschafter 12.290 11.737 553 4,7 9.859
BILANZSUMME 142.260 141.334 926 0,7 139.841


Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff.

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

in Mio. €

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Q3 2018 Q3 2017 Veränderung in% Q1-Q3 2018 Q1-Q3 2017 Veränderung in%
UMSATZERLÖSE 19.104 18.251 4,7 55.395 55.787 (0,7)
davon: nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträge 220 n.a. n.a. 222 n.a. n.a.
Sonstige betriebliche Erträge 365 2.081 (82,5) 1.077 3.331 (67,7)
Bestandsveränderungen 22 (3) n.a. 23 31 (25,8)
Aktivierte Eigenleistungen 618 563 9,8 1.759 1.668 5,5
Materialaufwand (9.508) (8.910) (6,7) (27.190) (27.503) 1,1
Personalaufwand (4.026) (3.817) (5,5) (12.245) (11.605) (5,5)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (701) (847) 17,2 (2.119) (2.443) 13,3
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten (91) n.a. n.a. (307) n.a. n.a.
Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten (26) n.a. n.a. (45) n.a. n.a.
Sonstiges (584) (847) 31,1 (1.767) (2.443) 27,7
Abschreibungen (3.344) (4.220) 20,8 (9.645) (10.568) 8,7
BETRIEBSERGEBNIS 2.530 3.098 (18,3) 7.053 8.699 (18,9)
Zinsergebnis (443) (540) 18,0 (1.396) (1.688) 17,3
Zinserträge 64 74 (13,5) 193 243 (20,6)
Zinsaufwendungen (508) (614) 17,3 (1.589) (1.931) 17,7
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 3 3 0,0 (527) 10 n.a.
Sonstiges Finanzergebnis (61) (139) 56,1 (175) (1.990) 91,2
FINANZERGEBNIS (502) (676) 25,7 (2.098) (3.669) 42,8
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 2.029 2.421 (16,2) 4.956 5.030 (1,5)
Ertragsteuern (563) (1.323) 57,4 (1.427) (1.931) 26,1
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 1.466 1.098 33,5 3.529 3.099 13,9
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) 1.110 507 n.a. 2.597 2.129 22,0
Anteile anderer Gesellschafter 355 591 (39,9) 932 970 (3,9)


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Gesamtjahr 2017
UMSATZERLÖSE 74.947
davon: nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträge n.a.
Sonstige betriebliche Erträge 3.819
Bestandsveränderungen 21
Aktivierte Eigenleistungen 2.292
Materialaufwand (38.161)
Personalaufwand (15.504)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (3.444)
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten n.a.
Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten n.a.
Sonstiges (3.444)
Abschreibungen (14.586)
BETRIEBSERGEBNIS 9.383
Zinsergebnis (2.197)
Zinserträge 320
Zinsaufwendungen (2.517)
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 76
Sonstiges Finanzergebnis (2.269)
FINANZERGEBNIS (4.390)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 4.994
Ertragsteuern 558
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 5.551
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) 3.461
Anteile anderer Gesellschafter 2.090


Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff.

ERGEBNIS JE AKTIE

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Q3 2018 Q3 2017 Veränderung in % Q1-Q3 2018 Q1-Q3 2017 Veränderung in %
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) Mio. € 1.110 507 n.a. 2.597 2.129 22,0
Angepasste gewichtete durchschnittliche Anzahl
der Aktien unverwässert/verwässert Mio. Stück
4.742 4.692 1,1 4.742 4.692 1,1
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT € 0,23 0,11 n.a. 0,55 0,45 22,2


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Gesamtjahr 2017
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) Mio. € 3.461
Angepasste gewichtete durchschnittliche Anzahl
der Aktien unverwässert/verwässert Mio. Stück
4.703
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT € 0,74


KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

in Mio. €

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Q3 2018 Q3 2017 Veränderung Q1-Q3 2018 Q1-Q3 2017 Veränderung
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 1.466 1.098 368 3.529 3.099 430
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden





Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumentena 15 n.a. n.a. (632) n.a. n.a.
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 388 (51) 439 246 275 (29)
Neubewertung im Rahmen von Unternehmenserwerben 0 0 0 0 0 0
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 0 0 0 0 0 0
Sonstige direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (151) 17 (168) (94) (86) (8)

252 (34) 286 (480) 189 (669)
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen





Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe





Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 (1) 0 (1)
Erfolgsneutrale Änderung 228 (732) 960 714 (1.981) 2.695
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswertena,b





Erfolgswirksame Änderung n.a. 1 n.a. n. a. 4 n.a.
Erfolgsneutrale Änderung n.a. (3) n.a. n. a. 17 n.a.
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von gehaltenen Fremdkapitalinstrumentena





Erfolgswirksame Änderung (42) n.a. n.a. (78) n.a. n.a.
Erfolgsneutrale Änderung 23 n.a. n.a. 26 n.a. n.a.
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumentena,c





Erfolgswirksame Änderung n.a. 106 n.a. n. a. 372 n.a.
Erfolgsneutrale Änderung n.a. (103) n.a. n. a. (195) n.a.
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (designierte Risikokomponenten)a





Erfolgswirksame Änderung 11 n.a. n.a. (35) n.a. n.a.
Erfolgsneutrale Änderung 4 n.a. n.a. (48) n.a. n.a.
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Kosten der Absicherung)a,d





Erfolgswirksame Änderung 0 n.a. n.a. 0 n.a. n.a.
Erfolgsneutrale Änderung (16) n.a. n.a. 47 n.a. n.a.
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen





Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 0 0 0
Erfolgsneutrale Änderung 0 0 0 6 (1) 7
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 5 (1) 6 26 (57) 83

213 (732) 945 657 (1.841) 2.498
SONSTIGES ERGEBNIS 466 (766) 1.232 177 (1.652) 1.829
GESAMTERGEBNIS 1.931 332 1.599 3.706 1.447 2.259
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens 1.524 (24) 1.548 2.493 1.188 1.305
Anteile anderer Gesellschafter 406 356 50 1.213 259 954


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Gesamtjahr 2017
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 5.551
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden
Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumentena n.a.
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 116
Neubewertung im Rahmen von Unternehmenserwerben 0
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 0
Sonstige direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (19)

97
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe
Erfolgswirksame Änderung 0
Erfolgsneutrale Änderung (2.196)
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswertena,b
Erfolgswirksame Änderung 7
Erfolgsneutrale Änderung 27
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von gehaltenen Fremdkapitalinstrumentena
Erfolgswirksame Änderung n.a.
Erfolgsneutrale Änderung n.a.
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumentena,c
Erfolgswirksame Änderung 450
Erfolgsneutrale Änderung (270)
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (designierte Risikokomponenten)a
Erfolgswirksame Änderung n.a.
Erfolgsneutrale Änderung n.a.
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Kosten der Absicherung)a,d
Erfolgswirksame Änderung n.a.
Erfolgsneutrale Änderung n.a.
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen
Erfolgswirksame Änderung 0
Erfolgsneutrale Änderung 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (58)

(2.040)
SONSTIGES ERGEBNIS (1.943)
GESAMTERGEBNIS 3.608
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens 2.340
Anteile anderer Gesellschafter 1.268


a Für die gemäß IAS 1 neu auszuweisenden Posten des IFRS 9 nimmt die Deutsche Telekom das Wahlrecht in Anspruch, auf die Angabe von Vorjahresvergleichszahlen zu verzichten.
b Die Bewertungskategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" des IAS 39 war letztmalig zum 31. Dezember 2017 anzuwenden.
c Die Wertänderungen der Kosten der Absicherung wurden letztmalig zum 31. Dezember 2017 unter IAS 39 als Teil der Wertänderungen der Sicherungsinstrumente ausgewiesen. Nach IFRS 9 werden die Wertänderungen der Kosten der Absicherung gesondert im Eigenkapital erfasst.
d Im Geschäftsjahr 2018 bestehen die Kosten der Absicherung ausschließlich aus Währungsbasis-Spreads (Cross Currency Basis Spreads); siehe "Angaben zu Finanzinstrumenten", Seite 53 ff.


KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

in Mio. €

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Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens

Bezahltes Eigenkapital Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis

Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Kapitalrücklage Gewinnrücklagen einschl. Ergebnisvortrag Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag) Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe
STAND ZUM 1. JANUAR 2017 11.973 (50) 53.356 (38.727) 2.675 (371)
Veränderung Konsolidierungskreis





Transaktionen mit Eigentümern

(64)

(5)
Gewinnvortrag


2.675 (2.675)
Dividendenausschüttung


(2.794)

Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG 216
1.175


Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung

171


Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien
1
3

Überschuss/(Fehlbetrag)



2.129
Sonstiges Ergebnis


187
(1.268)
GESAMTERGEBNIS





Transfer in Gewinnrücklagen





STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2017 12.189 (49) 54.638 (38.656) 2.129 (1.644)
STAND ZUM 1. JANUAR 2018 12.189 (49) 55.010 (38.750) 3.461 (1.729)
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften


1.413

Veränderung Konsolidierungskreis

(29)


Transaktionen mit Eigentümern

(587) 0
(12)
Gewinnvortrag


3.461 (3.461)
Dividendenausschüttung


(3.083)

Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG





Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung

226


Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien
1 0 3

Überschuss/(Fehlbetrag)



2.597
Sonstiges Ergebnis


153
419
GESAMTERGEBNIS





Transfer in Gewinnrücklagen


(624)

STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2018 12.189 (49) 54.620 (37.426) 2.597 (1.322)


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Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens

Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis

Neubewertungsrücklage Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (IAS 39) Eigenkapitalinstrumente zum
beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9)
Fremdkapitalinstrumente zum
beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9)
Sicherungsinstrumente (IAS 39) Sicherungsinstrumente: designierte Risikokomponenten (IFRS 9)
STAND ZUM 1. JANUAR 2017 (60) 69 n.a. n. a. 609 n.a.
Veränderung Konsolidierungskreis





Transaktionen mit Eigentümern





Gewinnvortrag





Dividendenausschüttung





Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG





Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung





Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien





Überschuss/(Fehlbetrag)





Sonstiges Ergebnis
20

177
GESAMTERGEBNIS





Transfer in Gewinnrücklagen





STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2017 (60) 89 n.a. n. a. 786 n.a.
STAND ZUM 1. JANUAR 2018 (60) 101 n.a. n. a. 789 n.a.
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften
(101) 93 0 (789) 789
Veränderung Konsolidierungskreis





Transaktionen mit Eigentümern

0 2

Gewinnvortrag





Dividendenausschüttung





Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG





Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung





Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien





Überschuss/(Fehlbetrag)





Sonstiges Ergebnis

(633) (33)
(84)
GESAMTERGEBNIS





Transfer in Gewinnrücklagen 30
633 (6)

STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2018 (30) n.a. 94 (37) n. a. 705


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Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Summe Anteile anderer Gesellschafter Gesamt Konzern-Eigenkapital

Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis



Sicherungsinstrumente: Kosten der Absicherung (IFRS 9) At equity bilanzierte Unternehmen Steuern


STAND ZUM 1. JANUAR 2017 n. a. 27 (196) 29.305 9.540 38.845
Veränderung Konsolidierungskreis


- 8 8
Transaktionen mit Eigentümern


(69) 80 11
Gewinnvortrag


0 - 0
Dividendenausschüttung


(2.794) (122) (2.916)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG


1.391 - 1.391
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung


171 94 265
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien


4 - 4
Überschuss/(Fehlbetrag)


2.129 970 3.099
Sonstiges Ergebnis
(1) (56) (941) (711) (1.652)
GESAMTERGEBNIS


1.188 (259) 1.447
Transfer in Gewinnrücklagen


- - -
STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2017 n. a. 26 (252) 29.195 9.859 39.055
STAND ZUM 1. JANUAR 2018 n. a. 26 (254) 30.734 11.737 42.470
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften

38 1.444 103 1.547
Veränderung Konsolidierungskreis


(29) 47 18
Transaktionen mit Eigentümern

(1) (598) (769) (1.368)
Gewinnvortrag


0 - 0
Dividendenausschüttung


(3.083) (172) (3.255)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG


- - -
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung


226 132 358
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien


4 - 4
Überschuss/(Fehlbetrag)


2.597 932 3.529
Sonstiges Ergebnis 47 6 20 (104) 281 177
GESAMTERGEBNIS


2.493 1.213 3.706
Transfer in Gewinnrücklagen
(35) 1 0 0 0
STAND ZUM 30. SEPTEMBER 2018 47 (4) (194) 31.192 12.290 43.481


Seit dem 1. Januar 2018 kommen die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" und IFRS 9 "Financial Instruments" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff.

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

in Mio. €

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Q3 2018 Q3 2017 Q1-Q3 2018 Q1-Q3 2017 Gesamtjahr 2017
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 2.029 2.421 4.956 5.030 4.994
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 3.344 4.220 9.645 10.568 14.586
Finanzergebnis 502 676 2.098 3.669 4.390
Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften - 2 - (548) (537)
Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen - - - (226) (226)
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 103 (1.742) 333 (1.557) (1.447)
Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen 5 19 (86) (16) (103)
Veränderung aktives Working Capital (605) (26) (295) (135) (1.874)
Veränderung der Rückstellungen 168 154 (500) (171) 265
Veränderung übriges passives Working Capital (73) (441) (879) (1.003) 51
Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern (241) (204) (463) (384) (634)
Erhaltene Dividenden 7 153 180 241 241
Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten - - - - -
OPERATIVER CASHFLOW 5.238 5.232 14.990 15.468 19.706
Gezahlte Zinsen (724) (703) (2.568) (3.015) (3.783)
Erhaltene Zinsen 339 279 1.119 913 1.274
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 4.853 4.808 13.542 13.367 17.196
Auszahlungen für Investitionen in




Immaterielle Vermögenswerte (769) (683) (2.458) (9.399) (10.345)
Sachanlagen (2.349) (2.338) (6.893) (7.142) (9.149)
Langfristige finanzielle Vermögenswerte (313) (122) (517) (297) (361)
Auszahlungen für die Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen (1.794) (4) (2.076) (15) (15)
Einzahlungen aus Abgängen von




Immateriellen Vermögenswerten - 1 1 16 21
Sachanlagen 76 66 380 260 379
Langfristigen finanziellen Vermögenswerten 133 216 432 563 612
Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen (4) (1) (65) 499 528
Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens (403) (195) (464) 1.753 1.514
Sonstiges - 2 5 1 2
CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT (5.422) (3.056) (11.655) (13.759) (16.814)
Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 14.104 4.570 48.256 10.885 13.516
Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (14.952) (5.945) (53.820) (23.292) (26.537)
Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 1.076 309 7.984 10.322 11.215
Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten - - (21) (10) (10)
Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (106) (56) (3.254) (1.559) (1.559)
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (226) (180) (629) (541) (715)
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern - - 3 18 18
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern (41) (11) (1.458) (104) (522)
Sonstiges - - - - -
CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT (145) (1.312) (2.939) (4.282) (4.594)
Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) 5 (21) (26) (215) (226)
Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen - - - 3 3
NETTOVERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL (LAUFZEIT BIS 3 MONATE) (709) 419 (1.078) (4.887) (4.435)
BESTAND AM ANFANG DER PERIODE 3.618 2.441 3.312 7.747 7.747
BESTAND AM ENDE DER PERIODE 2.235 2.860 2.235 2.860 3.312


ERHEBLICHE EREIGNISSE UND GESCHÄFTSVORFÄLLE

RECHNUNGSLEGUNG

Die Deutsche Telekom AG veröffentlicht freiwillig in Einklang mit dem neu gefassten § 53 Abs. 6 der Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse einen Quartals-Finanzbericht, der einen Konzern-Zwischenabschluss und einen Konzern-Zwischenlagebericht umfasst. Der Konzern-Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung des WpHG aufgestellt.

STATEMENT OF COMPLIANCE

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. September 2018 ist freiwillig unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.

Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Quartals-Finanzbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017, Geschäftsbericht 2017, Seite 153 ff.

ERSTMALS IN DER BERICHTSPERIODE ANZUWENDENDE NEUE STANDARDS UND INTERPRETATIONEN SOWIE ÄNDERUNGEN VON STANDARDS UND INTERPRETATIONEN, DIE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018 RELEVANT SIND

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Verlautbarung Titel Anwendungspflicht für die Deutsche Telekom ab Änderungen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom
IFRS 9 Financial Instruments 01.01.2018 IFRS 9 führt neue Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Finanzinstrumente ein und ersetzt insbesondere IAS 39. Die neuen Regelungen umfassen die Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte in Abhängigkeit von dem jeweils zugrundeliegenden Geschäftsmodell sowie der Zahlungsstromcharakteristika der Instrumente. Die Vorschriften zur Wertminderung sehen die aufwandswirksame Berücksichtigung künftig erwarteter Verluste bereits bei der erstmaligen Erfassung vor und sind neben finanziellen Fremdkapitalinstrumenten auch auf Vertragsvermögenswerte nach IFRS 15 anzuwenden. Die neuen Vorschriften zur Abbildung von Sicherungsbeziehungen ermöglichen u.a. die separate Erfassung der Kosten der Absicherung im sonstigen Konzernergebnis. Die Details der Auswirkungen aus IFRS 9 werden im Anschluss an diese Tabelle erläutert.
IFRS 15 Revenue from Contracts with Customers 01.01.2018 Der Standard sieht ein einheitliches prinzipienbasiertes fünfstufiges Modell für die Erlösermittlung und -erfassung vor, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist. Er ersetzt insbesondere IAS 18 und IAS 11. Bei der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 hat ein Unternehmen den Standard vollständig für die laufende Berichtsperiode anzuwenden. Im Hinblick auf frühere Berichtsperioden werden in den Übergangsvorschriften zwei Optionen gewährt: die vollständige Anwendung von IFRS 15 auf frühere Berichtsperioden (mit bestimmten begrenzten praktischen Vereinfachungen) oder die Beibehaltung der früheren Beträge, die nach den zuvor geltenden Standards berichtet wurden, und Erfassung der kumulierten Auswirkungen aus der Anwendung von IFRS 15 auf alle Verträge, die zu Beginn der Berichtsperiode noch nicht erfüllt waren, als Anpassung des Anfangssaldos des Eigenkapitals zum Zeitpunkt der Erstanwendung (Beginn der laufenden Berichtsperiode). Der Standard hat wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom. Die Details der Auswirkungen aus IFRS 15 werden im Anschluss an diese Tabelle erläutert.
Amendments to IFRS 15 Effective Date of IFRS 15 01.01.2018 Verpflichtende Anwendung von IFRS 15 für ab dem 1. Januar 2018 beginnende jährliche Berichtsperioden. Die Details der Auswirkungen aus IFRS 15 werden im Anschluss an diese Tabelle erläutert.
Amendments to IFRS 15 Clarifications to IFRS 15 01.01.2018 Klarstellungen adressieren folgende Themen zum IFRS 15:
•Identifizierung von Leistungsverpflichtungen (wann ein zugesagtes Gut oder eine zugesagte Dienstleistung gegenüber anderen Zusagen im Vertragskontext einzeln abgrenzbar sind).
•Abgrenzung der Prinzipal-Agenten-Verhältnisse, Anwendungsleitlinien zum Konzept des Kontrollübergangs bei der Erbringung von Dienstleistungen durch Dritte.
•Klarstellung der Bedingungen für eine zeitraumbezogene Realisierung der Erlöse aus der Lizenzierung des geistigen Eigentums.
Darüber hinaus wurden weitere Erleichterungen für den Übergang auf IFRS 15 eingefügt.
Die Details der Auswirkungen aus IFRS 15 werden im Anschluss an diese Tabelle erläutert.
Amendments to IAS 40 Transfers of Investment Property 01.01.2018 Klarstellung zu den Übertragungen in den oder aus dem Bestand der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IFRS 2 Classification and Measurement of Share-based Payment Transactions 01.01.2018 Klarstellung zur Klassifizierung und Bewertung von Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter Vergütung. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IFRS 4 Applying IFRS 9 Financial Instruments with IFRS 4 Insurance Contracts 01.01.2018 Unternehmen, die unter den Anwendungsbereich von IFRS 4 fallen und für die das Versicherungsgeschäft die vorherrschende Aktivität ist, dürfen übergangsweise auf die Anwendung des IFRS 9 bis zum Inkrafttreten des neuen Standards für Versicherungsverträge verzichten und unterliegen insoweit den Regelungen des IAS 39. Andere Unternehmen, die unter den Anwendungsbereich des IFRS 4 fallen, dürfen bei bestimmten finanziellen Vermögenswerten Unterschiede der nach IFRS 9 zu erfassenden Wertschwankungen und wie diese nach IAS 39 zu erfassen wären im sonstigen Gesamtergebnis anstatt in der GuV erfassen. Keine wesentlichen Auswirkungen.
IFRIC 22 Foreign Currency Transactions and Advance Consideration 01.01.2018 In IFRIC 22 wird klargestellt, welcher Wechselkurs bei der erstmaligen Erfassung einer Fremdwährungstransaktion in der funktionalen Währung eines Unternehmens zu verwenden ist, wenn das Unternehmen Vorauszahlungen leistet oder erhält, bevor der zugehörige Vermögenswert, der Aufwand oder der Ertrag erfasst wird. Maßgeblich für die Ermittlung des Umrechnungskurses für den zugrunde liegenden Vermögenswert, Ertrag oder Aufwand ist der Zeitpunkt, zu dem der aus der Vorauszahlung resultierende nicht monetäre Vermögenswert bzw. die nicht monetäre Schuld erstmals erfasst wird. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Annual Improvements Project Annual Improvements to IFRSs 2014-2016 Cycle 01.01.2018 (nur IFRS 1 und IAS 28) Klarstellungen zahlreicher bereits veröffentlichter Standards. Keine wesentlichen Auswirkungen.


Im Juli 2014 hat der IASB IFRS 9 "Financial Instruments" veröffentlicht. Die Anwendungspflicht gilt für ab dem 1. Januar 2018 beginnende Berichtsperioden. Der Standard führt neue Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Finanzinstrumente ein und ersetzt insbesondere IAS 39.

Die Neuregelungen und die damit verbundenen Änderungen der Bilanzierungsgrundsätze der Deutschen Telekom umfassen im Wesentlichen folgende für die Deutsche Telekom relevante Sachverhalte:

Die neuen Vorschriften zur Klassifizierung von finanziellen Vermögenswerten führen, in Abhängigkeit von dem jeweils zugrunde liegenden Geschäftsmodell, in einigen Fällen zu Änderungen bei Bewertung und Ausweis. Aus der Bewertung von Schuldinstrumenten, insbesondere von für einen möglichen Verkauf vorgesehenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Konzernergebnis mit erfolgswirksamer Umgliederung der kumulierten Gewinne und Verluste bei Abgang ("At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss") ergeben sich im Umstellungszeitpunkt kleinere Effekte. In der fortlaufenden Anwendung können sich Effekte insbesondere aus Veränderungen der künftig für einen möglichen Verkauf vorgesehenen Forderungsvolumina ergeben. Gehaltene Eigenkapitalinstrumente werden auf Ebene des Einzelinstruments unwiderruflich bei der erstmaligen Erfassung einer Bewertungskategorie zugeordnet und bei der Deutschen Telekom grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne erfolgswirksame Umgliederung der kumulierten Gewinne und Verluste bei Abgang (OCI-Option) bewertet.

Aufgrund der neuen Vorschriften zur Wertminderung werden künftig erwartete Verluste teilweise früher aufwandswirksam. Durch die Anwendung des vereinfachten Ansatzes ("Simplified Approach") auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die eine signifikante Finanzierungskomponente enthalten, Leasing-Vermögenswerte sowie durch Wertminderungen auf nach IFRS 15 ab dem 1. Januar 2018 erstmalig zu erfassende Vertragsvermögenswerte ("Contract Assets") wird sich der Bestand an Wertminderungen geringfügig erhöhen. In der fortlaufenden Anwendung können sich Effekte aus einer veränderten Geschäftsentwicklung (z. B. Mengen- und Preisänderungen) sowie Änderungen von Geschäftsmodellen ergeben, soweit sich diese im Bestand an langfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerten niederschlagen.

Die Sicherungsbeziehungen werden nach den Regeln des IFRS 9 abgebildet. Aus dem Übergang bestehender Sicherungsbeziehungen auf die neuen Regeln ergeben sich keine wesentlichen Effekte. Cashflow Hedges zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken wurden mit Übergang auf die Regelungen des IFRS 9 aufgelöst und neu designiert, um künftig die Möglichkeit zur Erfassung der Kosten der Absicherung im sonstigen Konzernergebnis nutzen zu können. Die übrigen Sicherungsbeziehungen werden unverändert fortgeführt.

Die Deutsche Telekom wendet das Wahlrecht zur vereinfachten Erstanwendung an. Der kumulierte Effekt aus der Umstellung wird erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Vergleichszahlen der Vorjahresperioden werden nicht angepasst, sondern stattdessen die Veränderungen von Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden Periode erläutert.

Aus der Umstellung auf IFRS 9 ergeben sich zum 1. Januar 2018 im Wesentlichen folgende in den Gewinnrücklagen unter Einbeziehung der dazugehörigen auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten kumulierte Anpassungseffekte vor Berücksichtigung latenter Steuern:

in Mio. €

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Erhöhung Wertminderung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 123
Wertminderung auf die nach IFRS 15 erstmalig angesetzten Vertragsvermögenswerte 28

151


Für die weiteren Angaben zur erstmaligen Anwendung von IFRS 9 verweisen wir auf die Ausführungen unter den "Angaben zu Finanzinstrumenten", Seite 53 ff.

Im Mai 2014 hat der IASB IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers" veröffentlicht. Die Anwendungspflicht gilt für ab dem 1. Januar 2018 beginnende Berichtsperioden. Der Standard sieht ein einheitliches prinzipienbasiertes fünfstufiges Modell für die Erlösermittlung und -erfassung vor, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist. Er ersetzt insbesondere IAS 18 und IAS 11 und hat wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom. Insbesondere betreffen die Neuregelungen und die damit verbundenen Änderungen der Bilanzierungsgrundsätze der Deutschen Telekom - abhängig vom konkreten Geschäftsmodell -die folgenden Sachverhalte:

Bei Mehrkomponentengeschäften (z.B. Mobilfunk-Vertrag plus Mobiltelefon) wird der Gesamttransaktionspreis des kombinierten Vertrags auf der Grundlage der anteiligen Einzelveräußerungspreise auf die einzelnen, separaten Leistungsverpflichtungen aufgeteilt, d.h., der Einzelveräußerungspreis jeder einzelnen Komponente wird ins Verhältnis zur Summe der Einzelveräußerungspreise der vertraglichen Leistungsverpflichtungen gesetzt. Im Gegensatz zur bisherigen Bilanzierung wird der anteilige Einzelveräußerungspreis einer einzelnen Komponente und damit der realisierte Umsatz für diese Bewertungseinheit nicht mehr auf den Teil der vom Kunden zu erbringenden Gegenleistung für das gesamte Mehrkomponentengeschäft beschränkt, dessen Zahlung nicht von der Erbringung weiterer Leistungen abhängig ist (sog. "Contingent Revenue Cap"). Im Ergebnis führte dies dazu, dass der zu realisierende Umsatz für vorab gelieferte Produkte (z.B. Mobilfunk-Endgeräte), die in Kombination mit einem langfristigen Service-Vertrag zu einem subventionierten Preis verkauft werden, durch diesen subventionierten Preis begrenzt wurde. Unter IFRS 15 fällt diese Begrenzung weg, d. h., im Falle von vorab gelieferten subventionierten Produkten ist ein größerer Teil der Gesamtvergütung der vorab gelieferten Komponente (Mobiltelefon) zuzurechnen, so dass nach der neuen Regelung Umsatzerlöse früher zu erfassen sind. In der Bilanz führt dies zum Ansatz eines Vertragsvermögenswerts ("Contract Asset"), d. h. einer rechtlich noch nicht entstandenen Forderung aus dem Kundenvertrag. Der Vertragsvermögenswert wird über die verbleibende Vertragsdauer aufgelöst und mindert - verglichen mit den in Rechnung gestellten Beträgen - die Umsatzerlöse der übrigen Leistungsverpflichtungen (hier: Mobilfunk-Service).

Gleichzeitig hat dies eine Erhöhung der Umsätze aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren zulasten der Umsätze aus der Erbringung von Dienstleistungen zur Folge.

Der Umfang der oben beschriebenen Änderungen aus der Erstanwendung von IFRS 15 hängt wesentlich von den Geschäftsmodellen der jeweiligen Tochtergesellschaft ab. Während im operativen Segment Deutschland der Verkauf von subventionierten Endgeräten im Zusammenhang mit dem Abschluss von Service-Verträgen im Privatkundengeschäft weiterhin üblich ist, werden in den operativen Segmenten USA und zum Teil Europa Endgeräte nicht oder nur in geringem Umfang rabattiert verkauft, sondern dem Kunden stattdessen Ratenzahlungs- oder Leasing-Modelle angeboten.

Bereitstellungsentgelte und andere vorab geleistete Einmalzahlungen des Kunden, die keine Gegenleistung für eine separate Leistungsverpflichtung darstellen, werden als Vertragsverbindlichkeit abgegrenzt und grundsätzlich über die (verbleibende) Vertragsdauer umsatzwirksam erfasst.

Aufwendungen für Vertriebsprovisionen (Vertragskosten) sind zu aktivieren und über die geschätzte Kundenbindungsdauer zu verteilen. Die Aufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung der Deutschen Telekom nicht unter den planmäßigen Abschreibungen, sondern - abhängig vom Vertriebskanal - als Materialaufwand oder Personalaufwand ausgewiesen.

Im indirekten Vertriebskanal werden explizite oder implizit in Provisionszahlungen an Dritthändler enthaltene Kostenerstattungen für durch den Händler gewährte Endgerätesubventionen nicht als Aufwand, sondern als Minderung der Service-Umsätze über die Vertragslaufzeit bilanziert. Damit wird sichergestellt, dass die Höhe der Service-Umsätze gegenüber Endkunden für identische Tarife nicht von der Art des Vertriebskanals abhängt.

Zum Erstanwendungszeitpunkt erhöhen sich die Bilanzsumme sowie das Eigenkapital aufgrund der Aktivierung von Vertragsvermögenswerten und Vertragskosten bei noch nicht vollständig erfüllten Verträgen.

Im Falle der Einräumung von "wesentlichen Rechten", wie z. B. der Gewährung von zusätzlichen Rabatten für den künftigen Erwerb von weiteren Produkten, ist ein Teil des Transaktionspreises als Vertragsverbindlichkeit abzugrenzen und erst mit Erfüllung oder Verfall dieses zusätzlichen Leistungsversprechens als Umsatz zu erfassen.

Vertragsverbindlichkeiten (die auch bisher schon als abgegrenzte Erlöse passiviert wurden) sind je Kundenvertrag mit Vertragsvermögenswerten zu saldieren.

Bei der Beurteilung, ob die Deutsche Telekom Produkte für eigene Rechnung (Prinzipal = Bruttoumsatz) oder für fremde Rechnung (Agent = Nettoumsatz) verkauft, ergeben sich keine wesentlichen Veränderungen für die derzeit bestehenden Vereinbarungen.

Die Deutsche Telekom macht bezüglich IFRS 15 von den folgenden Bilanzierungswahlrechten Gebrauch:

Die Deutsche Telekom wendet das Wahlrecht zur vereinfachten Erstanwendung an und beschränkt dabei die rückwirkende Anwendung von IFRS 15 auf Verträge, die zum Erstanwendungszeitpunkt noch nicht vollständig erfüllt sind. Die zum 1. Januar 2018 noch nicht vollständig erfüllten Verträge werden so bilanziert, als wären sie von Beginn an entsprechend IFRS 15 angesetzt worden. Der kumulierte Effekt aus der Umstellung wird erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Vergleichszahlen der Vorjahresperioden werden nicht angepasst, sondern stattdessen die Veränderungen von Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung der laufenden Periode erläutert, die aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 resultieren.

Eine signifikante Finanzierungskomponente bleibt für die Höhe und den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung unberücksichtigt, wenn die Zeitspanne zwischen der Übertragung eines zugesagten Guts oder einer zugesagten Dienstleistung auf den Kunden und der Bezahlung dieses Guts oder dieser Dienstleistung durch den Kunden maximal ein Jahr beträgt.

Vertragskosten, deren Abschreibungszeitraum nicht mehr als ein Jahr betragen würde, werden grundsätzlich sofort als Aufwand erfasst.

Insgesamt stellen sich die zum 1. Januar 2018 durch IFRS 15 auf Bilanzposten vorgenommenen Anpassungen wie folgt dara :

in Mio. €

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Buchwert nach IAS 18/IAS 11 31.12.2017 Neubewertungen Reklassifizierungen Buchwert nach IFRS 15 01.01.2018
AKTIVA



KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE



Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungenb 9.723 (163) (150) 9.410
Vertragsvermögenswerteb n.a. 1.622 150 1.772
Ertragsteuerforderungen 236 (1) - 235
Übrige Vermögenswerte 1.646 (43) - 1.603
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE



Aktivierte Vertragskosten n.a. 1.128 48 1.176
Aktive latente Steuern 4.013 27 - 4.040
Übrige Vermögenswerte 819 (78) (48) 693
PASSIVA



KURZFRISTIGE SCHULDEN



Finanzielle Verbindlichkeiten 8.358 9 (1) 8.366
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 10.971 0 (38) 10.933
Ertragsteuerverbindlichkeiten 224 29 - 253
Sonstige Rückstellungen 3.372 (19) (48) 3.305
Übrige Schulden 4.440 (209) (1.612) 2.619
Vertragsverbindlichkeiten n.a. 212 1.699 1.911
LANGFRISTIGE SCHULDEN



Passive latente Steuern 6.967 663 - 7.630
Übrige Schulden 3.831 (322) (212) 3.297
Vertragsverbindlichkeiten n.a. 351 212 563
EIGENKAPITAL



Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag zuzüglich Anteile anderer Gesellschafterc (27.013) 1.778 0 (25.235)


a In der vorstehenden Übersicht sind ausschließlich die von den Änderungen aus der Erstanwendung von IFRS 15 betroffenen Bilanzposten enthalten.
b Buchwerte zum 1. Januar 2018 sind vor den nach IFRS 9 auf Vertragsvermögenswerte erfassten Wertminderungen dargestellt. Wir verweisen auf die Erläuterungen zur erstmaligen Anwendung von IFRS 9 in diesem Kapitel.
c Aus Vereinfachungsgründen zusammengefasst für die Darstellung des erfolgsneutral im Eigenkapital zu erfassenden kumulierten Effekts aus der Umstellung auf IFRS 15.


Die Neubewertungseffekte resultieren im Wesentlichen aus dem erstmaligen Ansatz von

Vertragsvermögenswerten in Höhe von 1,6 Mrd. €, die nach IFRS 15 zu einer früheren Erfassung von Umsätzen, insbesondere aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren, geführt hätten,

abgegrenzten Vertragskosten in Höhe von 1,1 Mrd. €, die nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Vertriebsaufwendungen geführt hätten, sowie

Vertragsverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 0,6 Mrd. €, die nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Umsätzen geführt hätten.

Unter Berücksichtigung latenter Steuern von insgesamt 0,6 Mrd. € (netto) sowie weiterer kleinerer Effekte ergibt sich aus der Umstellung zum 1. Januar 2018 ein in den Gewinnrücklagen unter Einbeziehung der dazugehörigen auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten zu erfassender erhöhender kumulierter Effekt von insgesamt 1,8 Mrd. €.

Die Reklassifizierungen betreffen im Wesentlichen folgende Sachverhalte:

Die zum 31. Dezember 2017 unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen enthaltenen nach IAS 11 bilanzierten Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in Höhe von 0,2 Mrd. € werden nach IFRS 15 als Vertragsvermögenswerte klassifiziert.

Die zum 31. Dezember 2017 unter den übrigen Schulden enthaltenen abgegrenzten Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt 1,8 Mrd. € sind als Vertragsverbindlichkeiten nach IFRS 15 ausgewiesen.

Aufgrund der zuvor beschriebenen Neubewertungen erhöhten sich die Buchwerte der nach IAS 36 einem Werthaltigkeitstest zu unterziehenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zum Zeitpunkt der Erstanwendung von IFRS 15 am 1. Januar 2018. Die Buchwerterhöhung führte bei den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten Rumänien und Polen im operativen Segment Europa sowie bei der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Niederlande im operativen Segment Group Development dazu, dass der jeweilige Buchwert entsprechend über dem jeweiligen erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten lag. Infolgedessen war eine erfolgsneutrale Wertminderung der dort erfassten Geschäfts- und Firmenwerte zum 1. Januar 2018 in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € vorzunehmen. Wir verweisen auf die Erläuterungen in den Angaben zu den immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, Seite 46 f.

Vergleichsangaben für die von der Erstanwendung des IFRS 15 betroffenen Abschlussposten

In den nachfolgenden Übersichten sind relevante Abschlussposten zum 30. September 2018 nach IFRS 15 sowie nach bisheriger Bilanzierung gemäß IAS 18/IAS 11 und die dazugehörigen Interpretationen enthalten:

in Mio. €

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IFRS 15 30.09.2018 IAS 18/IAS 11 30.09.2018 Veränderung
AKTIVA
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE



Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 9.331 9.703 (372)
Vertragsvermögenswerte 1.716 n.a. 1.716
Ertragsteuerforderungen 335 331 4
Übrige Vermögenswerte 1.752 1.830 (78)
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE


Aktivierte Vertragskosten 1.566 n.a. 1.566
Aktive latente Steuern 3.104 3.776 (672)
Übrige Vermögenswerte 1.075 1.203 (128)
PASSIVA
KURZFRISTIGE SCHULDEN



Finanzielle Verbindlichkeiten 7.319 7.312 7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 8.988 8.997 (9)
Ertragsteuerverbindlichkeiten 334 326 8
Sonstige Rückstellungen 2.839 2.912 (73)
Übrige Schulden 2.903 4.602 (1.699)
Vertragsverbindlichkeiten 1.801 n.a. 1.801
LANGFRISTIGE SCHULDEN


Passive latente Steuern 8.204 8.160 44
Übrige Schulden 3.476 4.091 (615)
Vertragsverbindlichkeiten 604 n.a. 604
EIGENKAPITAL


Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag und Konzernüberschuss zuzüglich Anteile anderer Gesellschafter (22.539) (24.487) 1.948


In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen wären nach IAS 18/IAS 11 bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung enthalten, welche nach IFRS 15 in den Vertragsvermögenswerten ausgewiesen werden.

Aus der Umstellung auf IFRS 15 resultieren der erstmalige Ansatz und die Fortschreibung von Vertragsvermögenswerten. Ebenfalls resultieren aus der Umstellung auf IFRS 15 der erstmalige Ansatz und die Fortschreibung von aktivierten Vertragskosten.

In den übrigen Schulden wären nach IAS 18/IAS 11 abgegrenzte Umsatzerlöse enthalten, welche nach IFRS 15 als Vertragsverbindlichkeiten ausgewiesen bzw. mit Vertragsvermögenswerten saldiert werden.

Die Wertunterschiede beim Ansatz der aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus den IFRS 15 Neubewertungseffekten im Zusammenhang mit der Erstanwendung und deren Fortschreibung in den ersten neun Monaten 2018.

in Mio. €

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IFRS 15 Q1-Q3 2018 IAS 18/IAS 11 Q1-Q3 2018 Veränderung
UMSATZERLÖSE 55.395 55.408 (14)
Sonstige betriebliche Erträge 1.077 1.077 0
Bestandsveränderungen 23 23 0
Aktivierte Eigenleistungen 1.759 1.759 0
Materialaufwand (27.190) (27.365) 174
Personalaufwand (12.245) (12.334) 88
Sonstige betriebliche Aufwendungen (2.119) (2.113) (6)
Abschreibungen (9.645) (9.645) 0
BETRIEBSERGEBNIS 7.053 6.810 243
Zinsergebnis (1.396) (1.393) (3)
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen (527) (527) 0
Sonstiges Finanzergebnis (175) (175) 0
FINANZERGEBNIS (2.098) (2.094) (3)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 4.956 4.716 240
Ertragsteuern (1.427) (1.357) (70)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 3.529 3.359 170


Ohne Berücksichtigung von IFRS 15 lägen die Umsatzerlöse auf einem vergleichbaren Niveau. In den ersten drei Quartalen 2018 waren umsatzreduzierende Effekte zu verzeichnen, die im Wesentlichen aus der umsatzwirksamen Fortschreibung der aktivierten Vertragsvermögenswerte und passivierten Vertragsverbindlichkeiten über die (verbleibende) Vertragsdauer resultieren. Hierin enthalten sind auch im indirekten Vertriebskanal in Provisionszahlungen an Dritthändler enthaltene Kostenerstattungen für durch den Händler gewährte Endgerätesubventionen, die nicht mehr als Aufwand, sondern nunmehr als Minderung der Service-Umsätze über die Vertragslaufzeit erfasst werden. Umsatzerhöhende Effekte waren in anderen Geschäftsmodellen aufgrund der Aktivierung und erfolgswirksamen Fortschreibung der Aufwendungen für Vertriebsprovisionen (Vertragskosten) als Materialaufwand zu verzeichnen; diese wurden bisher umsatzmindernd erfasst.

Die Material- und Personalaufwendungen lägen ohne Berücksichtigung von IFRS 15 bei 27,4 Mrd. € bzw. 12,3 Mrd. € und wären damit insgesamt 0,3 Mrd. € höher ausgefallen. Dieser Effekt resultiert aus der Aktivierung von Aufwendungen für Vertriebsprovisionen, die nach IAS 18/IAS 11 sofort aufwandswirksam im Materialaufwand (Händlerprovisionen) bzw. Personalaufwand (Mitarbeiterprovisionen) erfasst worden wären. Er wurde nur teilweise durch die aufwandswirksame Fortschreibung aktivierter Aufwendungen für Vertriebsprovisionen in den ersten drei Quartalen 2018 kompensiert.

VERÖFFENTLICHTE, ABER NOCH NICHT ANZUWENDENDE STANDARDS, INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN

Im Januar 2016 hat der IASB IFRS 16 "Leases" veröffentlicht. Dieser ist erstmalig für Geschäftsjahre anzuwenden, die ab dem 1. Januar 2019 beginnen. Ab dem Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des neuen Leasing-Standards wird sich der Konzernabschluss der Deutschen Telekom in wesentlichen Teilen ändern, insbesondere die Ertragslage, der operative Cashflow, die Bilanzsumme sowie die Darstellung der Vermögens- und Finanzlage.

Die Deutsche Telekom wird den neuen Leasing-Standard nicht vollständig retrospektiv anwenden, sondern die entsprechende Erleichterungsvorschrift auf Leasing-Nehmerseite nutzen ("modifizierte retrospektive Methode"). Zahlungsverpflichtungen aus bisherigen Operating Leasing-Verhältnissen (siehe Geschäftsbericht 2017, Angabe 33 "Leasing-Verhältnisse" des Konzern-Anhangs, Seite 226 f.) werden mit Übergang auf die neue Regelung mit dem entsprechenden Grenzfremdkapitalzinssatz abgezinst. Der hieraus resultierende Barwert wird als Leasing-Verbindlichkeit passiviert. Die Nutzungsrechte werden in Höhe der Leasing-Verbindlichkeit angesetzt, gemindert um den Betrag der vorausgezahlten bzw. passivisch abgegrenzten Leasing-Zahlungen.

Hinsichtlich der nach IFRS 16 bestehenden Wahlrechte und Erleichterungsvorschriften wählt die Deutsche Telekom voraussichtlich die folgende Vorgehensweise:

Nutzungsrechte und Leasing-Verbindlichkeiten werden gesondert in der Bilanz ausgewiesen.

Die Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften des IFRS 16 werden vollumfänglich auch auf kurzfristige Leasing-Verhältnisse und Leasing-Verhältnisse, bei denen der angemietete Vermögenswert von geringem Wert ist, angewendet.

In Verträgen, die neben Leasing-Komponenten auch Nicht-Leasing-Komponenten enthalten, wird keine Trennung vorgenommen. Jede Leasing-Komponente wird zusammen mit den dazugehörigen übrigen Leistungskomponenten als ein Leasing-Verhältnis abgebildet.

IFRS 16 wird auf Leasing-Verhältnisse über immaterielle Vermögenswerte nicht angewendet.

Die Deutsche Telekom erwartet die nachfolgenden wesentlichen Auswirkungen aus der Anwendung von IFRS 16, abhängig davon, ob die Deutsche Telekom Kunde oder Lieferant der Vereinbarung ist bzw. wie die jeweiligen Vertragsfakten in den unterschiedlichen Geschäftsmodellen in unseren operativen Segmenten ausgestaltet sind:

Der Großteil der Leasing-Zahlungen entfällt auf die Anmietung von Mobilfunk-Standorten (Grund und Boden, Plätze an Mobilfunk-Masten bzw. Dachflächen), Netzwerk-Infrastruktur sowie auf Gebäudeanmietung für administrative oder technische Zwecke.

Zahlungsverpflichtungen für Operating Leasing-Verhältnisse, die unter der Altregelung im Konzern-Anhang anzugeben sind, werden künftig als Nutzungsrechte und Leasing-Verbindlichkeiten erfasst.

Die Deutsche Telekom erwartet eine signifikante Erhöhung der Bilanzsumme zum Erstanwendungszeitpunkt, die auf die Aktivierung der Nutzungsrechte und die Passivierung der Leasing-Verbindlichkeiten zurückzuführen ist. Die Erhöhung der Leasing-Verbindlichkeiten hat eine entsprechende Zunahme der Netto-Finanzverbindlichkeiten zur Folge. Aufgrund wesentlicher bestehender Salden von Verbindlichkeiten aus Straight line lease nach IAS 17, welche nach IFRS 16 grundsätzlich von den Nutzungsrechten abzuziehen sind, werden die zum 1. Januar 2019 nach IFRS 16 aktivierten Nutzungsrechte im Vergleich zu den Leasing-Verbindlichkeiten zu einem signifikant niedrigeren Betrag angesetzt (vgl. Angabe 14 "Übrige Schulden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2017, Seite 206).

In der Gewinn- und Verlustrechnung werden künftig Abschreibungen und der Zinsaufwand anstelle von Leasing-Aufwand erfasst. Das führt zu einer wesentlichen Verbesserung des EBITDA.

In der Kapitalflussrechnung reduziert der Tilgungsanteil der Leasing-Zahlungen aus bisherigen Operating Leasing-Verhältnissen künftig den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit und nicht mehr den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Lediglich die Zinszahlungen verbleiben weiterhin im Cashflow aus Geschäftstätigkeit. In Summe steigt dieser an.

Für die Deutsche Telekom als Leasing-Geber wird sich die Anzahl der identifizierten Leasing-Verhältnisse ändern. Das betrifft nicht die Verträge zur Überlassung von Routern oder ähnlichen Hardware-Geräten an Kunden im Rahmen von Daten- bzw. Netzwerk-Lösungen sowie Verträge über Endgeräte und SmartHome-Netzwerk-Lösungen an Kunden. Diese werden erwartungsgemäß auch weiterhin als Leasing-Verhältnis definiert. Vielmehr ist eine Reduzierung bei Verträgen zur Überlassung von Modems/Routern der aktuellen Gerätegeneration an Privatkunden im Bereich Festnetz-Massenmarkt zu erwarten.

Die Deutsche Telekom kommt zu dem Schluss, dass Verträge über Leistungen in Rechenzentren Leasing-Komponenten über die Vermietung von Flächen, z. B. gesonderte Räume für eigene Hardware des Kunden, einschließen. Verträge über die Vermietung von Flächen an Wholesale-Festnetz-Kunden enthalten ebenfalls Leasing-Komponenten.

Die Gesamtauswirkungen des IFRS 16 werden im Rahmen eines konzernübergreifenden Projekts zur Implementierung des IFRS 16 untersucht. Eine verlässliche Schätzung der quantitativen Effekte ist aufgrund der vielfältigen und komplexen Geschäftsmodelle sowie Volumina der relevanten Transaktionen zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.

Bezüglich der hier enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln, wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards, Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel "Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2017, Seite 153 ff., zu entnehmen.

ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN UND ÄNDERUNGEN DER BERICHTSSTRUKTUR

Die Deutsche Telekom hat außer den erstmals im Geschäftsjahr anzuwendenden Standards, Interpretationen und Änderungen von Standards und Interpretationen keine wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.

Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call Center-Dienstleistungen, dem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war sie in das Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst.

VERÄNDERUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES, TRANSAKTIONEN MIT EIGENTÜMERN UND SONSTIGE TRANSAKTIONEN

In den ersten neun Monaten 2018 wurden von der Deutschen Telekom die nachfolgenden Transaktionen durchgeführt, die Auswirkung auf den Konsolidierungskreis haben bzw. haben werden. Weitere - hier nicht dargestellte - Veränderungen im Konsolidierungskreis hatten keine wesentliche Bedeutung für den Konzern-Zwischenabschluss der Deutschen Telekom.

Erwerb der Layer3 TV, Inc.

Die durch T-Mobile US am 9. November 2017 unterzeichnete Vereinbarung zum Erwerb von 100% der Anteile an dem Online-TV-Anbieter Layer3 TV, Inc. wurde am 22. Januar 2018 vollzogen. T-Mobile US erwartet durch die Akquisition eine weitere Stärkung ihrer TV- und Videoangebote und plant u. a. die Einführung eines eigenen TV-Dienstes in 2018. Die zum Erwerbszeitpunkt übertragene Gegenleistung in Form einer Barzahlung beträgt 0,3 Mrd. €.

Die zum Erwerbszeitpunkt angesetzten beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden entfallen im Wesentlichen auf einen identifizierbaren immateriellen Vermögenswert im Zusammenhang mit der von Layer3 TV entwickelten Technologie in Höhe von 0,1 Mrd. €. Dieser wird planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Für den Unterschiedsbetrag zwischen der übertragenen Gegenleistung und dem Saldo der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden zum Erwerbszeitpunkt wurde ein Goodwill in Höhe von 0,2 Mrd. € angesetzt. Der Posten beruht im Wesentlichen auf der Branchenexpertise des übernommenen Management-Teams sowie weiteren identifizierten nicht separierbaren immateriellen Vermögenswerten. Dieser Goodwill wird nach lokalem Steuerrecht nicht angesetzt und ist somit steuerlich nicht abzugsfähig.

Erwerb UPC Austria GmbH

T-Mobile Austria hatte am 22. Dezember 2017 eine Vereinbarung zur Übernahme von 100% der Anteile an der UPC Austria GmbH einschließlich deren Tochtergesellschaften unter Berücksichtigung von Anteilen anderer Gesellschafter geschlossen. Die Transaktion wurde am 31. Juli 2018 vollzogen, nachdem die Zustimmung der EU-Kommission am 9. Juli 2018 erteilt wurde.

UPC Austria ist mit mehr als 1.000 Mitarbeitern ein führender Anbieter von Kommunikation und Entertainment im Telekommunikationsbereich Österreichs. Seit dem Erwerbszeitpunkt 31. Juli 2018 wird UPC Austria als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Das Unternehmen ermöglicht mit einer Hochleistungsinfrastruktur aus Koax- und Glasfaserkabeln über einer halben Million Privat- und Geschäftskunden einen schnellen und einfachen Zugang zur digitalen Welt.

Durch den Erwerb der UPC Austria soll T-Mobile Austria als der führende Breitband-Anbieter auf dem österreichischen Markt etabliert werden. Das sehr schnelle UPC-Glasfasernetz, verbunden mit T-Mobile Austrias leistungsstarkem LTE-Netz, versetzt das Unternehmen in eine gute Position, um bei Internet-Geschwindigkeit, Service und Entertainment eine Vorreiterrolle in Österreich einzunehmen.

Alle nachfolgenden Angaben zur Unternehmenstransaktion sind aufgrund der zeitlichen Nähe vom Abschluss der Transaktion bis zum 30.September 2018 vorläufig. Die Kaufpreisallokation und die Bewertung der Vermögenswerte und Schulden der UPC Austria-Gruppe zum 31.Juli 2018 waren zum 30. September 2018 noch nicht abgeschlossen. Dies betrifft insbesondere die Bewertung der Sachanlagen und der immateriellen Vermögenswerte sowie die Bilanzierung der Minderheitenanteile. Demzufolge kann sich auch der Buchwert des Goodwill noch ändern.

Die zum Erwerbszeitpunkt übertragene Gegenleistung in Form einer Barzahlung belief sich - unter Berücksichtigung der vorläufigen Anpassungen des Netto-Umlaufvermögens und der Netto-Verschuldung gemäß Kaufvertrag in Höhe von insgesamt minus 0,1 Mrd. € - auf 1,8 Mrd. €. Auf Basis des dem Verkäufer vom Käufer innerhalb von 60 Geschäftstagen vorzulegenden Abschlusses, in dem die endgültigen Werte für das Netto-Umlaufvermögen und die Netto-Verschuldung ausgewiesen sind, ist noch eine Anpassung der genannten Gegenleistung möglich.

Die zum Erwerbszeitpunkt angesetzten vorläufigen beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden der UPC Austria-Gruppe sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt

in Mio. €

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AKTIVA
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 30
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und
sonstige Forderungen 7
Ertragssteuerforderungen 18
Übrige Vermögenswerte 3
Vorräte 1
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 2.286
Goodwill 536
Andere immaterielle Vermögenswerte 514
davon: Kundenstamm 469
davon: Übrige 46
Sachanlagen 1.235
Übrige Vermögenswerte 1
VERMÖGENSWERTE 2.315
PASSIVA
KURZFRISTIGE SCHULDEN (78)
Finanzielle Verbindlichkeiten (30)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
und sonstige Verbindlichkeiten (25)
Sonstige Rückstellungen (8)
Übrige Schulden (15)
LANGFRISTIGE SCHULDEN (439)
Finanzielle Verbindlichkeiten (72)
Rückstellungen (13)
Passive latente Steuern (354)
Übrige Schulden (1)
SCHULDEN (517)


Der erworbene Goodwill in Höhe von vorläufig 536 Mio. €, der in der Konzern-Bilanz der Deutschen Telekom anzusetzen ist, berechnet sich wie folgt:

Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt

in Mio. €

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Übertragene Gegenleistung 1.792
+ beizulegender Zeitwert der Anteile anderer Gesellschafter ohne Goodwill 36
- beizulegender Zeitwert der Call Option zum Erwerb von Anteilen
anderer Gesellschafter (29)
- beizulegender Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte (1.779)
+ beizulegender Zeitwert der übernommenen Schulden 517
= GOODWILL 536


Die Minderheitenanteile wurden im Zuge des Unternehmenszusammenschlusses mit dem beizulegenden Zeitwert des anteiligen Netto-Vermögens ohne Goodwill angesetzt. Dabei wurden - ausgehend vom Buchwert des Eigenkapitals - die der UPC Telekabel Wien GmbH direkt zurechenbaren Anpassungen aus der durchgeführten Kaufpreisallokation berücksichtigt und in einem weiteren Schritt der entsprechende Minderheitenanteil berechnet. Der Goodwill wird durch Synergien bestimmt, die im Hinblick auf das zukünftige Geschäftspotenzial durch den Auftritt als integrierter Telekommunikationsanbieter in Österreich durch die Akquisition entstehen.

Der aus dem Unternehmenszusammenschluss entstandene Goodwill wird nach lokalem Steuerrecht nicht angesetzt und ist somit steuerlich nicht abzugsfähig. Latente Steuern auf den Goodwill sind im Rahmen der Kaufpreisallokation nicht entstanden und werden auch in Zukunft nicht entstehen. Die im Zusammenhang mit dem Unternehmenszusammenschluss erworbene Call Option zum Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter wurde zum Erwerbszeitpunkt mit dem Konzern-Eigenkapital verrechnet, da es sich um ein Eigenkapitalinstrument handelt.

In Bezug auf detailliertere Angaben zu den erworbenen Forderungen ist die Analyse derzeit noch nicht abgeschlossen. Wesentliche Eventualverbindlichkeiten wurden nicht identifiziert.

Zwischen T-Mobile Austria und dem Verkäufer wurde zudem ein Übergangsdienstleistungsvertrag abgeschlossen. Dieser sieht die Fortführung und Bereitstellung bestimmter Dienstleistungen durch den Verkäufer sowie das Management der Prozesse der Trennung vom Verkäufer und des Übergangs in die T-Mobile Austria-Organisation vor. Zu zahlen sind in diesem Zusammenhang fixe bzw. nutzungsbasierte Entgelte. Der Vertrag ist zum Übertragungsstichtag 31. Juli 2018 in Kraft getreten und endet an dem Tag, an dem die letzte Service-Periode ausläuft. Die Service-Perioden reichen bis zu 4 Jahren. Die bezogenen Leistungen werden unmittelbar aufwandswirksam erfasst und als Materialaufwand ausgewiesen.

Bis zum 30. September 2018 entstanden keine wesentlichen transaktionsbezogenen Kosten.

Der Konzernumsatz der Deutschen Telekom erhöhte sich in der Berichtsperiode aufgrund des Erwerbs der UPC Austria um 61 Mio. €. Hätte sich der Unternehmenszusammenschluss bereits am 1. Januar 2018 ereignet, wäre der Umsatz des Konzerns zusätzlich um 271 Mio. € höher ausgefallen. Im Konzernergebnis der laufenden Berichtsperiode der Deutschen Telekom ist ein Gesamtergebnis der UPC Austria-Gruppe in Höhe von 16 Mio. € enthalten. Hätte sich der Unternehmenszusammenschluss bereits am 1. Januar 2018 ereignet, wäre der Überschuss des Konzerns zusätzlich um 86 Mio. € höher ausgefallen. Die vorstehenden Angaben sind vor Berücksichtigung der Folgeeffekte aus der Kaufpreisallokation.

Toll Collect

Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der Vergleich wurde Anfang Juli 2018 notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt. Die Mautschiedsverfahren sind damit abgeschlossen. In dem vereinbarten Vergleich mit einem Gesamtvolumen von rund 3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik Deutschland erbrachte Leistungen einbezogen. Von der Daimler Financial Services AG und der Deutsche Telekom AG sind abschließende Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten. Diese Zahlungen werden bis 2020 in drei Tranchen für die Toll Collect GbR gegenüber der Bundesrepublik Deutschland beglichen, wovon die erste Tranche bereits in der Berichtsperiode gezahlt wurde.

Die Bundesrepublik Deutschland hat wie angekündigt ihre Kaufoption ausgeübt und mit Ablauf des Betreibervertrags am 31. August 2018 100% der Gesellschaftsanteile an der Betreibergesellschaft Toll Collect GmbH übernommen. Das Konsortium Toll Collect GbR, bestehend aus den Konsortialmitgliedern Deutsche Telekom AG, Daimler Financial Services AG und Compagnie Financière et Industrielle des Autoroutes S.A. (Cofiroute), besteht auch nach Erwerb der Toll Collect GmbH durch die Bundesrepublik Deutschland mit unveränderten Beteiligungsverhältnissen fort.

Die bereits während der Laufzeit des Betreibervertrags gegenüber Dritten bis zu einem Höchstbetrag von 100 Mio. € gestellten Bankgarantien sind mit dem Ende ihrer Laufzeit am 15. Oktober 2018 ausgelaufen. Die betreibervertragliche Kapitalintakthalteverpflichtung der vorgenannten Konsortialmitglieder bestand bis zum Übergang der Toll Collect GmbH auf die Bundesrepublik Deutschland und wurde zum 31. August 2018 durch eine garantierte Eigenkapitalausstattung der Toll Collect GmbH in Höhe von mindestens 50 Mio. € ersetzt.

Folgende Transaktion wird voraussichtlich in Zukunft den Konsolidierungskreis der Deutschen Telekom ändern:

Vereinbarter Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint

T-Mobile US und Sprint Corp. haben gemeinsam mit ihren Mehrheitsaktionären Deutsche Telekom AG und Softbank K.K. am 29. April 2018 eine verbindliche Vereinbarung abgeschlossen, um die beiden Gesellschaften zu einem Unternehmen zusammen zu führen. Es ist vorgesehen, dass T-Mobile US alle Sprint-Anteile übernimmt. Für jeweils 9,75 Sprint-Anteile erhalten deren Aktionäre im Gegenzug eine neue Aktie der T-Mobile US ohne bare Zuzahlung. Nach Abschluss der Transaktion hält die Deutsche Telekom rund 42% der T-Mobile US Aktien, Softbank rund 27% und freie Aktionäre rund 31 %. Aufgrund einer Stimmrechtsvereinbarung mit Softbank und des Umstands, dass die Deutsche Telekom im Board of Directors der neuen Gesellschaft mehrheitlich vertreten sein wird, wird T-Mobile US künftig weiterhin als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Für die dann größere T-Mobile US werden als Folge des Zusammenschlusses Kosten- und Investitionssynergien im Barwert von rund 43 Mrd. US-$ (nach Integrationskosten) erwartet. Die Integrationskosten werden mit rund 15 Mrd. US-$ geplant. Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt notwendiger behördlicher Genehmigungen sowie weiterer Vollzugsbedingungen.

SONSTIGE TRANSAKTIONEN OHNE AUSWIRKUNGEN AUF DEN KONSOLIDIERUNGSKREIS

Aktienrückkauf-Programm T-Mobile US

Im Rahmen des im Dezember 2017 begonnenen Aktienrückkauf-Programms erwarb T-Mobile US im ersten Halbjahr 2018 eigene Stammaktien in einem Volumen von 1,1 Mrd. US-$ (0,9 Mrd. €). Zusammen mit den bis dahin zurückgekauften Stammaktien beläuft sich das Gesamtvolumen zurückgekaufter Aktien auf 1,5 Mrd. US-$ (1,3 Mrd. €). Daneben erwarb die Deutsche Telekom im ersten Quartal 2018 Aktien der T-Mobile US am Kapitalmarkt im Wert von 0,2 Mrd. US-$ (0,2 Mrd. €). Damit hält die Deutsche Telekom rund 63% der Anteile.

Am 27. April 2018 hat das Board of Directors von T-Mobile US die Aufstockung des Aktienrückkauf-Programms auf insgesamt bis zu 9,0 Mrd. US-$ beschlossen. Es umfasst das bereits ausgeführte Rückkaufvolumen in Höhe von 1,5 Mrd. US-$ sowie den Erwerb zusätzlicher Stammaktien der T-Mobile US bis zur Höhe von 7,5 Mrd. US-$ bis Ende 2020. Die Genehmigung des zusätzlichen Rückkaufs gilt vorbehaltlich einer Aufhebung der Vereinbarung über den Zusammenschluss mit Sprint.

OTE Anteilserwerb

Im März 2018 hat die Deutsche Telekom ein Vorkaufsrecht gegenüber der griechischen Privatisierungsbehörde Hellenic Republic Asset Development Fund (HRADF) für eine 5-prozentige Beteiligung an ihrer griechischen Tochtergesellschaft OTE ausgeübt. Die Transaktion wurde durch den Erwerb von weiteren Aktien für 0,3 Mrd. € im Mai 2018 vollzogen. Damit hält die Deutsche Telekom 45% der Anteile an der Gesellschaft.

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZ

FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE FORDERUNGEN

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen reduzierten sich um 0,4 Mrd. € auf 9,3 Mrd. €. Ursächlich hierfür waren v.a. Reklassifizierungs- und Neubewertungseffekte aus der verpflichtenden Erstanwendung der neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 15. So wurden u.a. nach IAS 11 bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in Höhe von 0,2 Mrd. € zum 1. Januar 2018 in die Vertragsvermögenswerte reklassifiziert. Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten leicht gegenläufig.

VERTRAGSVERMÖGENSWERTE

Aus der Umstellung auf IFRS 15 resultierte zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral erfasster Neubewertungseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von Vertragsvermögenswerten in Höhe von 1,6 Mrd. €. Diese hätten in Vorperioden nach IFRS 15 zu einer früheren Erfassung von Umsätzen, insbesondere aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren, geführt. Weiterhin wurden im Rahmen der Umstellung bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in Höhe von 0,2 Mrd. € aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen in die Vertragsvermögenswerte reklassifiziert. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff.

VORRÄTE

Die Vorräte reduzierten sich zum Abschluss-Stichtag im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 0,4 Mrd. € auf 1,5 Mrd. € insbesondere aufgrund des Abbaus von Vorratsbeständen an höherpreisigen Smartphones im operativen Segment USA.

ZUR VERÄUßERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUßERUNGSGRUPPEN

Der Buchwert der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen beträgt zum Abschluss-Stichtag unverändert 0,2 Mrd. €. In der Berichtsperiode wurden Veräußerungen von Immobilien im Segment Group Headquarters & Group Services vorgenommen, während im operativen Segment Group Development ein Beteiligungs-Portfolio in vergleichbarem Umfang als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen klassifiziert wurde.

IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGEN

Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich um 2,0 Mrd. € auf 64,9 Mrd. €. Zugänge von insgesamt 2,6 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Diese entfallen im Wesentlichen auf Investitionen in den operativen Segmenten USA und Europa sowie dem Segment Group Headquarters & Group Services. Weiterhin wirkten Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 1,4 Mrd. € buchwerterhöhend. Aus dem Erwerb der UPC Austria resultierte zum Erwerbszeitpunkt ein identifizierbarer immaterieller Vermögenswert im Zusammenhang mit dem Kundenstamm der UPC Austria in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie ein Goodwill in Höhe von 0,5 Mrd. €. Darüber hinaus wurde zum Erwerbszeitpunkt der Layer3 TV ein identifizierbarer immaterieller Vermögenswert im Zusammenhang mit der von Layer3 TV entwickelten Technologie in Höhe von 0,1 Mrd. € sowie ein Goodwill in Höhe von 0,2 Mrd. € angesetzt. Detaillierte Informationen zu den Unternehmenstransaktionen sind dem Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises, Transaktionen mit Eigentümern und sonstige Transaktionen", Seite 43 ff., zu entnehmen. Positive Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten mit 1,3 Mrd. € buchwerterhöhend. Abschreibungen verminderten den Buchwert in Höhe von 3,2 Mrd. €. Ebenfalls wirkten die Effekte aus der Erstanwendung des IFRS 15 zum 1. Januar 2018 in Höhe von 0,1 Mrd. € buchwertmindernd auf die immateriellen Vermögenswerte. Der neue Rechnungslegungsstandard schreibt u.a. erstmalig die Aktivierung von Vertragsvermögenswerten vor. Detaillierte Informationen zu den Anforderungen und Effekten der Erstanwendung sind dem Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff., zu entnehmen. Damit einhergehend erhöhten sich in einem ersten Schritt die Buchwerte der nach IAS 36 einem Werthaltigkeitstest zu unterziehenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zum Zeitpunkt der Erstanwendung von IFRS 15 am 1. Januar 2018. Die Buchwerterhöhung führte bei den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten Rumänien und Polen im operativen Segment Europa sowie bei der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Niederlande im operativen Segment Group Development dazu, dass der jeweilige Buchwert entsprechend über dem jeweiligen erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten lag. Infolgedessen war eine Wertminderung der dort erfassten Goodwill zum 1. Januar 2018 vorzunehmen. Die erzielbaren Beträge der drei Einheiten sowie deren Bewertungsmethodik und die diesen Bewertungen zugrundeliegenden Annahmen und Parameter sind im Geschäftsbericht 2017 in der Angabe 5 "Immaterielle Vermögenswerte", Seite 180 ff., dargestellt. Die erzielbaren Beträge lagen für die zahlungsmittelgenerierende Einheit Rumänien bei 10 Mio. €, für Polen bei 19 Mio. € und für die Niederlande bei 68 Mio. € unter dem Buchwert zum 1. Januar 2018. Die entsprechenden Wertminderungen des jeweiligen Geschäfts- und Firmenwerts wurden erfolgsneutral durch Minderung der Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2018 erfasst.

Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 2,6 Mrd. € auf 49,4 Mrd. €. Zugänge von 7,7 Mrd. €, in erster Linie in den operativen Segmenten USA und Deutschland, erhöhten den Buchwert. Hierin enthalten sind insbesondere Investitionen im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung der T-Mobile US sowie für den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation und die Mobilfunk-Infrastruktur im operativen Segment Deutschland. Darüber hinaus resultierten 0,7 Mrd. € aus der Aktivierung höherpreisiger Mobilfunk-Endgeräte im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell "JUMP! On Demand" bei T-Mobile US, bei dem Kunden das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 1,4 Mrd. €, insbesondere aus dem Erwerb der UPC Austria im operativen Segment Europa und Layer3 TV im operativen Segment USA, erhöhten den Buchwert. Positive Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten in Höhe von 0,4 Mrd. € buchwerterhöhend. Abschreibungen in Höhe von 6,5 Mrd. € sowie Abgänge in Höhe von 0,5 Mrd. €, von denen 0,2 Mrd. € auf durch Kunden zurückgegebene Endgeräte im Rahmen von "JUMP! On Demand" entfielen, reduzierten den Buchwert.

AKTIVIERTE VERTRAGSKOSTEN

Aus der Umstellung auf IFRS 15 resultierte zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral erfasster Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von aktivierten Vertragskosten in Höhe von 1,2 Mrd. €. Diese hätten nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Vertriebsaufwendungen geführt. Zum 30. September 2018 hat sich der Buchwert auf 1,6 Mrd. € fortentwickelt. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff.

SONSTIGE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 von 9,0 Mrd. € auf 4,5 Mrd. €. Zur Besicherung der Pensionsansprüche wurde am 23. März 2018 der 12-prozentige Anteil an BT im Wert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns, dotiert. Die seit dem 1. Januar 2018 bis zum Zeitpunkt der Dotierung erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis erfasste Wertminderung der börsengehandelten Anteile an BT reduzierte den Buchwert um 0,7 Mrd. €.

VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten verringerten sich um 2,0 Mrd. € auf 9,0 Mrd. € aufgrund des Abbaus des Verbindlichkeitenbestands, v.a. in den operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland, und auch wegen der Verminderung des Einkaufsvolumens v.a. in den USA. Leicht gegenläufig wirkten Währungskurseffekte, v.a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

ÜBRIGE SCHULDEN

Die kurz- und langfristigen übrigen Schulden haben sich um 1,9 Mrd. € auf 6,4 Mrd. € verringert. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die im Zusammenhang mit der Umstellung auf IFRS 15 erfassten Reklassifizierungseffekte, die zu Umgliederungen von bisher in den übrigen Schulden ausgewiesenen abgegrenzten Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt 1,8 Mrd. € in die Vertragsverbindlichkeiten führten. Für weiterführende Informationen zu der Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff.

FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN

Die kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Jahresende 2017 um 3,6 Mrd. € auf insgesamt 61,1 Mrd. €.

In den ersten neun Monaten 2018 hat T-Mobile US bei institutionellen Investoren festverzinsliche US-Dollar-Anleihen über 2,5 Mrd. US-$ (2,0 Mrd. €) platziert: eine 8-jährige Anleihe mit einem Volumen von 1,0 Mrd. US-$ sowie eine 10-jährige Anleihe mit einem Volumen von 1,5 Mrd. US-$. Darüber hinaus wurden von der Deutsche Telekom International Finance B.V. Euro-Anleihen im Gesamtvolumen von 3,4 Mrd. € und US-Dollar-Anleihen im Gesamtvolumen von 1,75 Mrd. US-$ (1,5 Mrd. €) emittiert. Des Weiteren wurde von OTE PLC eine 4-jährige festverzinsliche Euro-Anleihe mit einem Volumen von 0,4 Mrd. € emittiert.

Gegenläufig wirkte in der Berichtsperiode die vorzeitige Rückzahlung durch T-Mobile US von Senior Notes (Schuldverschreibungen) in Höhe von 1,0 Mrd. US-$ (0,8 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,125%, 1,75 Mrd. US-$ (1,4 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,625% und 0,6 Mrd. US-$ (0,5 Mrd. €) mit einem Zinssatz von 6,836%.

Des Weiteren wurden in der Berichtsperiode im Konzern Euro-Anleihen in Höhe von insgesamt 1,1 Mrd. € sowie US-Dollar-Anleihen in Höhe von 0,85 Mrd. US-$ (0,7 Mrd. €) zurückgezahlt. Ebenfalls den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten reduzierend wirkte die Veränderung von Commercial Paper in Höhe von 0,7 Mrd. € (netto).

Der Anstieg von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Jahresende 2017 um insgesamt 0,8 Mrd. € beruht im Wesentlichen auf der positiven Veränderung des Saldos der kurzfristigen Geldaufnahmen in Höhe von 0,6 Mrd. € (netto) in der Berichtsperiode sowie auf dem im Januar 2018 durch die Europäische Investitionsbank ausgereichten Darlehen in Höhe von 0,2 Mrd. € mit einer Laufzeit von 7 Jahren. Gegenläufig wirkten die Rückzahlungen in der Berichtsperiode.

Der im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarte Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erhöhte die finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von 0,6 Mrd. €. Gegenläufig wirkte die in der Berichtsperiode geleistete Zahlung der ersten Tranche in Höhe von 0,2 Mrd. €. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises, Transaktionen mit Eigentümern und sonstige Transaktionen", Seite 43 ff.

Ein Anstieg des Buchwerts der finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahresstichtag um insgesamt rund 0,4 Mrd. € steht im Zusammenhang mit Währungskurseffekten im operativen Segment USA.

In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. September 2018 dargestellt:

in Mio. €

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30.09.2018 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit > 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 47.965 1.875 18.935 27.156
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.816 1.871 2.982 963
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing 2.595 902 1.176 517
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen 510 179 53 278
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 1.762 1.046 547 169
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten 1.466 1.334 126 5
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 1.010 113 169 729
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN 61.124 7.319 23.987 29.818


VERTRAGSVERBINDLICHKEITEN

Aus der Umstellung auf IFRS 15 resultierte zum 1. Januar 2018 ein erfolgsneutral erfasster Neubewertungseffekt aus dem erstmaligen Ansatz von Vertragsverbindlichkeiten in Höhe von 0,6 Mrd. €, die nach IFRS 15 zu einer späteren Erfassung von Umsätzen geführt hätten. Darüber hinaus wurden Reklassifizierungen in Höhe von insgesamt 1,9 Mrd. € in die Vertragsverbindlichkeiten nach IFRS 15 vorgenommen. Im Wesentlichen resultieren diese aus den noch zum 31. Dezember 2017 unter den übrigen Schulden enthaltenen abgegrenzten Umsatzerlösen. Der Buchwert der kurz- und langfristigen Vertragsverbindlichkeiten entwickelte sich bis zum 30. September 2018 auf 2,4 Mrd. € fort. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 37 ff.

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN

Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 von 8,4 Mrd. € auf 5,3 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch die am 23. März 2018 vollzogene Übertragung des 12-prozentigen Anteils an BT im Gegenwert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns. Die Erhöhung des externen Deckungskapitals führte aufgrund der vorzunehmenden Saldierung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen mit den ausgegliederten Vermögenswerten zu einer Reduzierung der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen. Zu weiteren Informationen bezüglich der Global Pension Policy und Planbeschreibung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2017, Seite 200 ff.

Am 20. Juli 2018 sind die neuen Heubeck-Richttafeln 2018 G erschienen, die die jüngsten Statistiken der gesetzlichen Rentenversicherung und des Statistischen Bundesamtes berücksichtigen. Erstmalig werden auch sozioökonomische Faktoren einbezogen. Bei erstmaliger Anwendung zum 31. Dezember 2018 erwartet die Deutsche Telekom insgesamt einen moderaten Anstieg der Pensionsverpflichtungen und eine korrespondierende Erfassung im sonstigen Ergebnis. Die finanziellen Auswirkungen hieraus können derzeit nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

UMSATZERLÖSE

Die Umsätze gliedern sich in die folgenden Erlösarten:

in Mio. €

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Q1-Q3 2018 Q1-Q3 2017
Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen 46.070 46.854
Deutschland 13.188 13.746
USA 20.614 20.525
Europa 7.349 7.414
Systemgeschäft 3.932 4.023
Group Development 942 1.052
Group Headquarters & Group Services 44 94
Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Gütern und Handelswarena 8.373 7.829
Deutschland 1.529 1.177
USA 5.441 5.505
Europa 1.104 868
Systemgeschäft 83 61
Group Development 215 200
Group Headquarters & Group Services 0 17
Umsatzerlöse aus der Nutzungsüberlassung von Vermögenswerten 952 1.105
Deutschland 359 320
USA 448 653
Europa 36 34
Systemgeschäft 17 (15)
Group Development - -
Group Headquarters & Group Services 92 113
KONZERNUMSATZ 55.395 55.787


a In den Umsatzerlösen aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren sind in der Berichtsperiode nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträge in Höhe von 0,2 Mrd. € enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus Zinsabgrenzungen auf Forderungen im Zusammenhang mit auf Ratenzahlung verkauften Endgeräten im operativen Segment USA.


Ausführliche Erläuterungen zur Entwicklung der Umsatzerlöse sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns" im Konzern-Zwischenlagebericht, Seite 11 ff. zu entnehmen.

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

in Mio. €

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Q1-Q3 2018 Q1-Q3 2017
Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte 8 1.662
davon: IFRS 5 - 2
Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 202 150
Erträge aus Kostenerstattungen 124 149
Erträge aus Versicherungsentschädigungen 313 46
Erträge aus sonstigen Nebengeschäften 21 24
Übrige sonstige betriebliche Erträge 409 1.300
davon: Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen - 774

1.077 3.331


Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten resultierten im Wesentlichen aus dem Abgang von Immobilien, die zuvor als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppe erfasst waren. Die Erträge aus Versicherungsentschädigungen entfallen im Wesentlichen auf Entschädigungszahlungen, die T-Mobile US in den ersten drei Quartalen 2018 für die im Jahr 2017 durch Hurrikans entstandenen Schäden erhalten hat. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,9 Mrd. €. In der Vergleichsperiode waren im Wesentlichen Erträge aus der Entkonsolidierung der Strato AG in Höhe von 0,5 Mrd. €, Erträge aus einer erhaltenen Zahlung in Folge einer Vergleichsvereinbarung mit BT im Juli 2017 in Höhe von 0,2 Mrd. € sowie aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen aufgrund des Verkaufs der restlichen Anteile an der Scout24 AG in Höhe von 0,2 Mrd. € enthalten.

SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

in Mio. €

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Q1-Q3 2018 Q1-Q3 2017
Wertminderungsaufwand aus finanziellen Vermögenswertena (307) n.a.
Gewinn/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten (45) n.a.
Sonstige (1.767) (2.443)
Aufwand Rechts- und Prüfungskosten (217) (167)
Verluste aus Anlagenabgängen (117) (133)
Ergebnis aus Bewertung von Factoring-Forderungen (92) (89)
Ergebnis aus Forderungsbewertunga n.a. (449)
Sonstige Steuern (364) (334)
Aufwand Geldverkehr und Bürgschaften (247) (242)
Versicherungsaufwendungen (69) (66)
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen (661) (963)

(2.119) (2.443)


a Aufgrund der Umstellung auf IFRS 9 wurde sowohl die Bewertungsmethodik als auch der Ausweis des Wertminderungsaufwands aus Forderungsbewertung geändert. Der Vorjahresvergleich ist damit nur eingeschränkt möglich


Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig geringen Einzelsachverhalten.

ABSCHREIBUNGEN

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen mit 9,6 Mrd. € um 0,9 Mrd. € unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Der Rückgang resultiert insbesondere aus der in der Vergleichsperiode im operativen Segment Systemgeschäft erfassten Wertminderung des Goodwill in Höhe von 1,2 Mrd. €. Gegenläufig lagen die planmäßigen Abschreibungen in den ersten drei Quartalen 2018 um 0,3 Mrd. € über dem Vorjahresvergleichswert. Erhöhend wirkten dabei Abschreibungen, die überwiegend im Zusammenhang mit dem Ausbau des 4G/LTE-Netzes im operativen Segment USA sowie Investitionen im operativen Segment Deutschland standen.

FINANZERGEBNIS

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber den ersten drei Quartalen 2017 um 1,6 Mrd. € auf minus 2,1 Mrd. € verbessert. Dies ist insbesondere auf das um 1,8 Mrd. € verbesserte sonstige Finanzergebnis von minus 0,2 Mrd. € zurückzuführen. In der Vergleichsperiode war hier v. a. die erfolgswirksam erfasste Wertminderung des Anteils an BT in Höhe von 1,3 Mrd. € berücksichtigt. Der Anteil an BT wurde im März 2018 als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V. zur Besicherung der bestehenden Pensionsverpflichtungen dotiert. Bis dahin eingetretene Wertentwicklungen der Beteiligung wurden im Zusammenhang mit der Umstellung auf IFRS 9 seit dem 1. Januar 2018 nicht mehr erfolgswirksam im Finanzergebnis, sondern erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf die "Angaben zu Finanzinstrumenten", Seite 53 ff. In den ersten drei Quartalen 2018 belasteten negative Bewertungseffekte aus der Ausübung und Bewertung eingebetteter Derivate bei T-Mobile US das Finanzergebnis in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. €. In der Vergleichsperiode war das Finanzergebnis in diesem Zusammenhang in Höhe von 0,5 Mrd. € belastet.

Ebenfalls wirkte sich das um 0,3 Mrd. € verbesserte Zinsergebnis in Höhe von minus 1,4 Mrd. € positiv auf die Entwicklung des Finanzergebnisses aus. Dazu trug im Wesentlichen die seit 2017 verstärkt konzerninterne Finanzierung von T-Mobile US bei. Belastet wurde das Zinsergebnis durch an Kreditgeber geleistete sowie noch zu leistende Ausgleichszahlungen (sog. "Consent Fee") in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € für die voraussichtliche Anhebung der zulässigen Höhe von besicherten Finanzierungsinstrumenten bei T-Mobile US als Folge des vereinbarten Zusammenschlusses mit Sprint.

Gegenläufig entwickelte sich das Ergebnis aus nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen auf minus 0,5 Mrd. €. Dies ist v. a. auf den im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarten Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren zurückzuführen, welcher sich in Höhe von 0,6 Mrd. € belastend auswirkte. Die damit verbundenen Zahlungen werden bis 2020 in drei Tranchen für die Toll Collect GbR gegenüber der Bundesrepublik Deutschland beglichen. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises, Transaktionen mit Eigentümern und sonstige Transaktionen", Seite 43 ff. Positiv wirkte dagegen die im März 2018 durch die Gesellschafter des Gemeinschaftsunternehmens Toll Collect GmbH beschlossene Gewinnausschüttung, die in Höhe von 0,1 Mrd. € auf die Deutsche Telekom entfällt.

ERTRAGSTEUERN

In den ersten neun Monaten 2018 entstand ein Steueraufwand von 1,4 Mrd. €. Die Steuerquote von 28,8% spiegelt im Wesentlichen den Anteil der Länder am Vorsteuerergebnis und deren jeweilige nationalen Steuersätze wider.

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres entstand bei einem geringfügig höherem Vorsteuereinkommen ein Steueraufwand in Höhe von 1,9 Mrd. €. Die vergleichsweise höhere Steuerquote im Vergleichszeitraum war insbesondere auf die Wertminderung des Goodwill im operativen Segment Systemgeschäft sowie die erfolgswirksam erfasste Wertminderung des Anteils an der BT zurückzuführen, die steuerlich nicht zu berücksichtigen waren. Gegenläufig wirkte die Aktivierung von latenten Steuern auf bundesstaatliche Verlustvorträge in den USA in Höhe von 0,2 Mrd. € sowie Steuerminderungen für vergangene Jahre in Deutschland in einer vergleichbaren Größenordnung.

SONSTIGE ANGABEN

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 0,2 Mrd. € auf 13,5 Mrd. €. Die weiterhin positive Geschäftsentwicklung des operativen Segments USA wird durch Effekte aus der Währungsumrechnung belastet. Factoring-Vereinbarungen, v. a. im operativen Segment Systemgeschäft, wirkten sich im Berichtszeitraum insgesamt mit 0,2 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Im Vergleichszeitraum betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen 0,5 Mrd. €. In der Vergleichsperiode waren um 0,1 Mrd. € höhere Dividendenzahlungen der BT in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. € enthalten, denen im Berichtszeitraum v.a. die Gewinnausschüttung der Toll Collect GmbH in Höhe von 0,1 Mrd. € gegenüberstand. Um 0,7 Mrd. € niedrigere Nettozinszahlungen entlasteten den Cashflow aus Geschäftstätigkeit, während um 0,1 Mrd. € höhere Zahlungen für Ertragsteuern den Cashflow aus Geschäftstätigkeit belasteten.

CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT

in Mio. €

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Q1-Q3 2018 Q1-Q3 2017
Cash Capex

Operatives Segment Deutschland (3.242) (3.109)
Operatives Segment USA (3.653) (11.148)
Operatives Segment Europa (1.253) (1.273)
Operatives Segment Systemgeschäft (352) (264)
Operatives Segment Group Development (201) (215)
Group Headquarters & Group Services (748) (712)
Überleitung 99 180

(9.351) (16.541)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) (460) 1.613
Einzahlungen aus der Veräußerung Anteile Scout24 AG - 319
Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an Layer3 TVa (258) -
Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an UPC Austria GmbHb (1.791) -
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 381 276
Zahlungsflüsse aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungenc (65) 499
Rückdotierung Contractual Trust Agreement (CTA) für Pensionszusagen 225 -
Zahlung aus Vergleich im Mautschiedsverfahren Toll Collect (200) -
Zahlung aus Kapitalintakthalteverpflichtung Toll Collect GmbH (60) -
Erwerb/Veräußerung Staatsanleihen (netto) - 5
Sonstiges (76) 70

(11.655) (13.759)


a Enthält neben dem Kaufpreis in Höhe von 260 Mio. € zugegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 2 Mio. €.
b Enthält neben dem Kaufpreis in Höhe von 1.792 Mio. € zugegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 1 Mio. €.
c Betrifft im Wesentlichen die im Zuge der im März 2018 erfolgten Dotierung des BT Anteils als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V. abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.


Der Cash Capex verminderte sich von 16,5 Mrd. € auf 9,4 Mrd. €. In der Vergleichsperiode waren insgesamt 7,3 Mrd. € für erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten, denen im Berichtszeitraum Auszahlungen in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. € gegenüberstanden. Diese betrafen in beiden Perioden fast ausschließlich das operative Segment USA. Während sich im operativen Segment Deutschland ein gegenüber der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd. € höherer Cash Capex für den Breitband-/Glasfaser-Ausbau zeigte, verminderte sich der Cash Capex ohne Berücksichtigung der Investitionen in Mobilfunk-Lizenzen im operativen Segment USA, v.a. bedingt durch Währungskurseffekte, um 0,4 Mrd. €. Bereinigt um Effekte aus der Währungsumrechnung liegt der Cash Capex ohne Berücksichtigung der Investitionen in Mobilfunk-Lizenzen insgesamt über dem Niveau der Vergleichsperiode.

CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT

in Mio. €

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Q1-Q3 2018 Q1-Q3 2017
Rückzahlung Anleihen (4.554) (10.980)
Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (3.254) (1.559)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex (213) (264)
Rückzahlung EIB-Kredite (159) (323)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 256 28
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (629) (541)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte (323) (198)
Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) 32 (9)
Ziehung von EIB-Krediten 150 675
Schuldscheindarlehen (netto) 324 167
Besicherte Kredite - (1.863)
Begebung Anleihen 7.483 9.445
Commercial Paper (netto) (775) 1.568
Tagesgeldaufnahmen Kreditinstitute 533 -
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern

Aktienoptionen T-Mobile US 3 18

3 18
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern

Aktienrückkäufe T-Mobile US (946) (94)
Aktienrückkäufe OTE (63) -
Erwerb Aktien T-Mobile US (164) -
Erwerb Anteile OTE (284) -
Sonstiges (1) (10)

(1.458) (104)
Sonstiges (355) (342)

(2.939) (4.282)


ZAHLUNGSUNWIRKSAME TRANSAKTIONEN IN DER KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2018 in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. € Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (in den ersten drei Quartalen 2017: 0,3 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Bei Zahlung wird der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit vorgenommen.

Die Deutsche Telekom hat in den ersten drei Quartalen 2018 in Höhe von insgesamt 0,6 Mrd. € Netzwerk-Ausstattung angemietet (in den ersten drei Quartalen 2017: 0,8 Mrd. €), die als Finanzierungs-Leasing-Verhältnis klassifiziert werden. In der Bilanz wird dieses in der Folge ebenfalls unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden in den ersten drei Quartalen 2018 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe von 0,2 Mrd. € passiviert (in den ersten drei Quartalen 2017: 0,2 Mrd. €). Bei Zahlung erfolgt der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.

Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von 0,7 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (in den ersten drei Quartalen 2017: 0,7 Mrd. €). Diese stehen im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell "JUMP! On Demand" der T-Mobile US, bei dem Kunden das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden im Cashflow aus Geschäftstätigkeit gezeigt.

Im Zuge der Übertragung der Beteiligung an der BT Group in den Deutsche Telekom Trust e.V. im ersten Quartal 2018 wurden zur Erhöhung der externen Kapitaldeckung 3,0 Mrd. € zahlungsunwirksam in das Planvermögen überführt und mindern damit die in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsrückstellungen.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für die ersten drei Quartale 2018 und 2017.

Seit dem 1. Januar 2018 wird die Vivento Customer Services GmbH, Anbieter von Call Center-Dienstleistungen, dem operativen Segment Deutschland zugeordnet; zuvor war sie in das Segment Group Headquarters & Group Services integriert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst.

In Übereinstimmung mit den internen Grundsätzen der Segmentsteuerung wird bei intern an Konzerngesellschaften begebenen Darlehen mit eingebetteten Derivaten die derivative Komponente auch im Segmentabschluss der Gläubigergesellschaft abgespalten und erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht, Seite 17 ff., zu entnehmen.

Segmentinformationen in den ersten drei Quartalen

in Mio. €

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Vergleichsperiode


Außenumsatz Intersegmentumsatz Gesamtumsatz Betriebsergebnis (EBIT) Planmäßige Abschreibungen
Deutschland Q1-Q3 2018 15.077 1.011 16.088 2.985 (2.964)

Q1-Q3 2017 15.244 1.012 16.256 3.238 (2.845)
USA Q1-Q3 2018 26.503 1 26.504 3.591 (3.901)

Q1-Q3 2017a 26.683 1 26.684 5.135 (3.821)
Europa Q1-Q3 2018 8.490 262 8.752 1.127 (1.723)

Q1-Q3 2017 8.316 271 8.587 1.081 (1.666)
Systemgeschäft Q1-Q3 2018 4.032 1.062 5.094 (121) (296)

Q1-Q3 2017 4.069 1.030 5.099 (1.319) (291)
Group Development Q1-Q3 2018 1.157 450 1.607 431 (244)

Q1-Q3 2017 1.252 450 1.702 1.417 (215)
Group Headquarters & Q1-Q3 2018 136 1.960 2.096 (971) (608)
Group Services Q1-Q3 2017 223 2.039 2.262 (851) (475)
SUMME Q1-Q3 2018 55.395 4.746 60.141 7.042 (9.736)

Q1-Q3 2017 55.787 4.803 60.590 8.701 (9.313)
Überleitung Q1-Q3 2018 - (4.746) (4.746) 11 101

Q1-Q3 2017 - (4.803) (4.803) (2) 24
KONZERN Q1-Q3 2018 55.395 - 55.395 7.053 (9.635)

Q1-Q3 2017 55.787 - 55.787 8.699 (9.289)


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Vergleichsperiode Stichtag

Wertminderungen Segmentvermögen Segmentschulden Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen
Deutschland - 36.232 26.725 12

(6) 33.739 26.641 12
USA - 66.574 41.302 156

(4) 64.931 42.003 189
Europa (3) 27.644 10.018 59

(2) 25.746 10.206 62
Systemgeschäft - 5.749 3.695 23

(1.242) 6.408 5.061 31
Group Development - 6.802 6.015 314

- 9.997 5.549 346
Group Headquarters & (7) 47.340 59.108 11
Group Services (24) 46.957 55.863 11
SUMME (10) 190.341 146.863 575

(1.278) 187.778 145.323 651
Überleitung (1) (48.081) (48.084) (1)

(1) (46.444) (46.459) -
KONZERN (11) 142.260 98.779 574

(1.279) 141.334 98.864 651


a Das Betriebsergebnis (EBIT) beinhaltet in der Vergleichsperiode eine teilweise Wertaufholung in Höhe von 1,7 Mrd. € bei von T-Mobile US in der Vergangenheit erworbenen Spektrumlizenzen.


EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt.

Schiedsverfahren Toll Collect. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Der Vergleich wurde Anfang Juli 2018 notariell beurkundet und vom Schiedsgericht bestätigt. Die Mautschiedsverfahren sind damit abgeschlossen. In dem vereinbarten Vergleich mit einem Gesamtvolumen von rund 3,2 Mrd. € sind bereits an die Bundesrepublik Deutschland erbrachte Leistungen einbezogen. Von der Daimler Financial Services AG und der Deutsche Telekom AG sind abschließende Zahlungen in Höhe von jeweils 550 Mio. € zu leisten. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises, Transaktionen mit Eigentümern und sonstige Transaktionen", Seite 43 ff.

Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen.

Im von der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, der Unitymedia NRW GmbH und der Kabel BW GmbH geführten Klageverfahren wurde die Berufung der Klägerinnen mit Urteil vom 14. März 2018 durch das Oberlandesgericht Düsseldorf zurückgewiesen. Die Revision wurde nicht zugelassen. Die Klägerinnen haben gegen die Entscheidung Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof eingelegt. Im parallel geführten Klageverfahren der Vodafone Kabel Deutschland GmbH beziffert diese ihre Ansprüche zwischenzeitlich mit ca. 624 Mio. € nebst ca. 9 Mio. € für vermeintlich erlangten Zinsnutzen, jeweils zuzüglich Zinsen.

Kostenerstattung für Sprint. Im Zusammenhang mit dem vereinbarten Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint ist T-Mobile US unter Umständen verpflichtet, 67% der von Sprint im Vorfeld an Kreditgeber entrichteten Ausgleichszahlungen (sog. "Consent Fee") und weitere Bankgebühren in Höhe von insgesamt 161 Mio. US-$ zu erstatten, falls der Zusammenschluss nicht zustande kommt.

KÜNFTIGE VERPFLICHTUNGEN AUS OPERATING LEASINGGESCHÄFTEN UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. September 2018:

in Mio. €

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30.09.2018
Künftige Verpflichtungen aus Operating Leasing-Geschäften 17.104
Bestellobligo für Sachanlagevermögen 4.162
Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte 519
Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte 4.130
Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen 13.919
Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse 2.620
Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen 23.070
Andere sonstige Verpflichtungen -

65.524


Die Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen resultieren im Wesentlichen aus dem vereinbarten Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint in Höhe von 26,5 Mrd. US-$ (22,9 Mrd. €). Weiterhin ergibt sich aus dem vereinbarten Erwerb der Tele2 Netherlands Holding N.V. für die zu entrichtende Barkomponente eine Verpflichtung in Höhe von 190 Mio. €. Weitergehende Ausführungen zu vereinbarten Unternehmenstransaktionen finden Sie im Kapitel "Veränderung des Konsolidierungskreises, Transaktionen mit Eigentümern und sonstige Transaktionen", Seite 43 ff., dieses Berichts sowie im Kapitel "Grundlagen und Methoden - Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" des Geschäftsberichts 2017, Seite 171 ff.

ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTEN

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

in Mio. €

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Wertansatz Bilanz nach IFRS 9

Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert 30.09.2018 Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
AKTIVA





Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 2.235 2.235


Forderungen aus Lieferungen und Leistungen





Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 5.549 5.549


Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 3.772

3.772
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 10


10
Sonstige finanzielle Vermögenswerte





Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen





Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 3.050 3.050


davon: gezahlte Collaterals AC 686 686


Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI -



Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 108


108
Eigenkapitalinstrumente





Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 303
303

Derivative finanzielle Vermögenswerte





Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 784


784
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FVTPL 159


159
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 2


2
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 127

14 113
Leasing-Vermögenswerte n.a. 150



Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen FVOCI 94
94

PASSIVA





Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 8.988 8.988


Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten AC 47.965 47.965


Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 5.816 5.816


Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten





aus Schuldscheindarlehen AC 510 510


Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten AC 1.762 1.762


davon: erhaltene Collaterals AC 411 411


Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten AC 1.466 1.466


Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing n.a. 2.595



Derivative finanzielle Verbindlichkeiten





Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 295


295
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 10


10
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 71


71
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 716

102 614
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9





AKTIVA





Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) AC 10.834 10.834


Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss) FVOCI 3.772

3.772
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income without Recycling to Profit or Loss) FVOCI 397
397

Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) FVTPL 902


902
PASSIVA





Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) AC 66.507 66.507


Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) FVTPL 295


295


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Wertansatz Bilanz nach IAS 17 Beizulegender Zeitwert 30.09.2018a
AKTIVA

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
-
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Zu fortgeführten Anschaffungskosten
-
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
3.772
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
10
Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen

Zu fortgeführten Anschaffungskosten
3.079
davon: gezahlte Collaterals
-
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
-
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
108
Eigenkapitalinstrumente

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
303
Derivative finanzielle Vermögenswerte

Derivate ohne Hedge-Beziehung
784
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte
159
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
2
Derivate mit Hedge-Beziehung
127
Leasing-Vermögenswerte 150 -
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
94
PASSIVA

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
-
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten
51.589
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
5.881
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten

aus Schuldscheindarlehen
587
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten
1.806
davon: erhaltene Collaterals
-
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten
-
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing 2.595 2.831
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten

Derivate ohne Hedge-Beziehung
295
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen
10
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
71
Derivate mit Hedge-Beziehung
716
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9

AKTIVA

Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost)
3.079
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss)
3.772
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income without Recycling to Profit or Loss)
397
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss)
902
PASSIVA

Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost)
59.863
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss)
295


a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen.


In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,4 Mrd. € (31. Dezember 2017: 1,6 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

in Mio. €

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Wertansatz Bilanz nach IAS 39

Bewertungskategorie nach IAS 39 Buchwert 31.12.2017 Fortgeführte Anschaffungskosten Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
AKTIVA





Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 3.312 3.312


Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 9.553 9.553


Ausgereichte Darlehen und Forderungen LaR/n.a. 3.507 3.354


davon: gezahlte Collaterals LaR 504 504


Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte





Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen HtM 5 5


Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 4.216
187 4.029
Derivative finanzielle Vermögenswerte





Derivate ohne Hedge-Beziehung FAHfT 1.103


1.103
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FAHfT 351


351
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FAHfT -



Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 214

42 172
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen AfS




PASSIVA





Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 10.934 10.934


Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten FLAC 45.453 45.453


Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 4.974 4.974


Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten





aus Schuldscheindarlehen FLAC 480 480


Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall FLAC - -


Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten FLAC 1.598 1.598


davon: erhaltene Collaterals FLAC 569 569


Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten FLAC 1.443 1.443


Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing n.a. 2.635 2.635


Derivative finanzielle Verbindlichkeiten





Derivate ohne Hedge-Beziehung FLHfT 337


337
davon: in emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte FLHfT -


-
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen FLHfT 10


10
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FLHfT 46


46
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 609

168 441
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen FLHfT




davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39





Kredite und Forderungen/Loans and Receivables LaR 16.219 16.219


Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments HtM 5 5


Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets AfS 4.216
187 4.029
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading FAHfT 1.103


1.103
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/Financial Liabilities Measured at Amortized Cost FLAC 64.882 64.882


Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading FLHfT 337


337


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Wertansatz Bilanz nach IAS 17 Beizulegender Zeitwert 31.12.2017a
AKTIVA

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
-
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
-
Ausgereichte Darlehen und Forderungen 153 3.539
davon: gezahlte Collaterals
-
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte

Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen
-
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
4.029
Derivative finanzielle Vermögenswerte

Derivate ohne Hedge-Beziehung
1.103
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte
351
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
-
Derivate mit Hedge-Beziehung
214
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen

PASSIVA

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten
50.472
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
5.062
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten

aus Schuldscheindarlehen
582
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall
-
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten
1.629
davon: erhaltene Collaterals
-
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten
-
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing 2.635 2.893
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten

Derivate ohne Hedge-Beziehung
337
davon: in emittierte Mandatory Convertible Preferred Stock eingebettete Wandlungsrechte
-
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen
10
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
46
Derivate mit Hedge-Beziehung
609
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen

davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39

Kredite und Forderungen/Loans and Receivables
3.386
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen/ Held-to-Maturity Investments

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte/ Available-for-Sale Financial Assets
4.029
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten/ Financial Assets Held for Trading
1.103
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet/Financial Liabilities Measured at Amortized Cost
57.745
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten/ Financial Liabilities Held for Trading
337

a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurde die Erleichterungsvorschrift des IFRS 7.29a in Anspruch genommen.



Die Bestände der finanziellen Vermögenswerte nach Bewertungskategorie gemäß IAS 39 werden wie folgt auf die Bewertungskategorien des IFRS 9 übergeleitet:

Überleitung der finanziellen Vermögenswerte von IAS 39 auf IFRS 9

in Mio. €

scroll

Buchwert 31.12.2017 (IAS 39) Reklassifizierungena Reklassifizierungen in das sonstige Ergebnis Neubewertungenb Buchwert 01.01.2018 (IFRS 9)c In den Gewinnrücklagen zu erfassender Effekt 01.01.2018d
ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT ERFOLGSWIRKSAM





Endbestand IAS 39 1.103


1.103
Zugänge zu IFRS 9 - Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) aus





IAS 39 - Kredite und Forderungen (Loans and Receivables) oder
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen (Held-to-Maturity Investments)

8

8
IAS 39 - Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Available-for-Sale Financial Assets)
12

12

1.103 20

1.123
ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT ÜBER DAS SONSTIGE ERGEBNIS





Endbestand IAS 39 4.216


4.216
Zugänge zu IFRS 9 - Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
(At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss) aus






IAS 39 - Kredite und Forderungen (Loans and Receivables) oder
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen (Held-to-Maturity Investments)

5.035 (101) (2) 4.931 (97)
Abgänge aus IAS 39 - Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Available-for-Sale Financial Assets) nach





IFRS 9 - Zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost)
(185)

(185)
IFRS 9 - Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss)


(1) (1) (1)
IFRS 9 - Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss)
(12)

(12)

4.216 4.838 (101) (3) 8.950 (99)
ZU FORTGEFÜHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN





Endbestand IAS 39 16.226


16.226
Zugänge zu IFRS 9 - Zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) aus





IAS 39 - Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Available-for-Sale Financial Assets)
185

185
Abgänge aus IAS 39 - Kredite und Forderungen (Loans and Receivables) oder
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen (Held-to-Maturity Investments) nach






IFRS 9 - Zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost)
(313)
(38) (350) (39)
IFRS 9 - Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung
(At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling in Profit or Loss)

(5.035)

(5.035)
IFRS 9 - Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss)
(8)

(8)

16.226 (5.170)
(38) 11.017 (39)
GESAMTVERÄNDERUNG 21.544 (313) (101) (41) 21.090 (138)


a Unter IAS 39 existierender Buchwert, der von einer IAS 39 Kategorie in eine neue IFRS 9 Kategorie umklassifiziert werden muss.
b Resultierender Unterschied aus der Neubewertung eines IAS 39 Instruments unter der neuen IFRS 9 Kategorie.
c Die bei den zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfassten Wertberichtigungen wurden innerhalb der Forderungen aktivisch herabgesetzt. Bei der erstmaligen Darstellung der Überleitung auf IFRS 9 im Konzern-Zwischenbericht vom 1. Januar bis 31. März 2018 wurden sie innerhalb des sonstigen Ergebnisses (brutto) ausgewiesen.
d Effekte inklusive dazugehöriger auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten.


Wesentliche Bewegungen zwischen den bisherigen Bewertungskategorien des IAS 39 und den neu anzuwendenden Bewertungskategorien des IFRS 9 betreffen Portfolien von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die aufgrund einer Factoring-Vereinbarung für einen Verkauf vorgesehen sind. Die Forderungen wurden bislang in der Kategorie "Kredite und Forderungen" (Loans and Receivables) zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet und werden nunmehr in Abhängigkeit vom zugrundeliegenden Geschäftsmodell zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss) oder zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Buchwert von 136 Mio. € wurden in die Vertragsvermögenswerte (Contract Assets) gemäß IFRS 15 umgegliedert.

Daneben hat die Deutsche Telekom gehaltene Eigenkapitalinstrumente der bisherigen Kategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" (Available-for-Sale Financial Assets) nach IFRS 9 grundsätzlich der Kategorie "Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung" (At Fair Value through Other Comprehensive Income without Recycling in Profit or Loss) zugeordnet.

Fremdkapitalinstrumente der bisherigen Kategorien "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" (Available-for-Sale Financial Assets), "Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen" (Held-to-Maturity Investments) und "Kredite und Forderungen" (Loans and Receivables) werden nach IFRS 9 in Abhängigkeit vom verfolgten Geschäftsmodell und den Zahlungsstromcharakteristika des jeweiligen Instruments den neuen Kategorien "Zu fortgeführten Anschaffungskosten" (At Amortized Cost), "Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung" (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss) oder "Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam" (At Fair Value through Profit or Loss) zugeordnet.

Aus der Zuordnung von finanziellen Verbindlichkeiten zu den Bewertungskategorien des IFRS 9 ergeben sich keine Änderungen. Die Bezeichnungen der Bewertungskategorien wurden auf den Wortlaut des neuen Standards aktualisiert.

Tochterunternehmen, die aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden und unter IAS 39 als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen wurden, werden ab dem Geschäftsjahr 2018 unter den übrigen Vermögenswerten ausgewiesen und zum 1. Januar 2018 mit einem Buchwert von 177 Mio. € umgegliedert.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Klassen finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach IFRS 9 mit ihren jeweiligen bisherigen und neuen Bewertungskategorien sowie Buchwerten dargestellt:

Klassen Finanzinstrumente nach IRS 9

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Bewertungskategorien Buchwerte 31.12.2017/01.01.2018

IAS 39 IFRS 9 IAS 39 IFRS 9 Differenz
AKTIVA




Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Kredite und Forderungen (LaR) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
3.312 3.312 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen




Zu fortgeführten Anschaffungskosten
Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)

4.344 (5.056)
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis Kredite und Forderungen (LaR) Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis (FVOCI) 9.400 4.919 4.919
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL)
6 6
Sonstige finanzielle Vermögenswerte




Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen




Zu fortgeführten Anschaffungskosten Kredite und Forderungen (LaR) oder Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen (HtM) oder Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)




Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS)
3.512 3.361 (151)
davon: gezahlte Collaterals Kredite und Forderungen (LaR) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
504 504
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL) 14 14
Eigenkapitalinstrumente




Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis (FVOCI) 4.202 4.029 (173)
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL)


Derivative finanzielle Vermögenswerte




Derivate ohne Hedge-Beziehung Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten (FAHfT) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL) 1.103 1.103
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten (FAHfT) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL) 351 351
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. n.a. 214 214 -
Leasing-Vermögenswertea n. a. n.a. 153 153 -
PASSIVA




Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
10.934 10.934 -
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
45.453 45.453
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
4.974 4.974
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
480 480
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
1.598 1.598
davon: erhaltene Collaterals Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
569 569
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) Fortgeführte
Anschaffungskosten (AC)
1.443 1.443
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing n. a. n.a. 2.635 2.635 -
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten




Derivate ohne Hedge-Beziehung Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (FLHfT) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL) 337 337 -
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von
Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (FLHfT) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL) 10 10
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (FLHfT) Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam (FVTPL) 46 46 -
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. n.a. 609 609 -


a Buchwert nach IAS 17.


Die Wertberichtigungen auf finanzielle Vermögenswerte nach IAS 39 werden wie folgt auf die Anforderungen des IFRS 9 übergeleitet:

Wertberichtigungen auf finanzielle Vermögenswerte

in Mio. €

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Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Vertragsvermögenswerte Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen Summe
Bewertungskategorien nach IAS 39 LaR LaR n.a. LaR
nach IFRS 9 AC FVOCI n.a. AC
Wertberichtigungen
Bestand nach IAS 39 (31.12.2017)
1.303 334 0 19 1.657
Zugänge aufgrund Wechsel der Bewertungskategorie 24 99 28
151
Abgänge aufgrund Wechsel der Bewertungskategorie


(13) (13)
Bestand nach IFRS 9 (01.01.2018) 1.327 433 28 6 1.795
UNTERSCHIED IN DEN GEWINNRÜCKLAGEN (SOLL/(HABEN)) 24 99 28 (13) 138


Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden

Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts ist die Verwendung von aktuellen, für das betreffende Finanzinstrument an liquiden Märkten beobachtbaren Bewertungsfaktoren (Eingangsparameter) zu maximieren und die Verwendung anderer Eingangsparameter (z. B. historische Preise, Preise für ähnliche Instrumente, Preise auf nicht liquiden Märkten) zu minimieren. Für diese Zwecke ist eine Bewertungshierarchie mit drei Bewertungsstufen (Levels) definiert. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag notierte Preise auf liquiden Märkten verfügbar, werden diese unangepasst für die Bewertung verwendet (Level 1-Bewertung). Andere Eingangsparameter sind dann für die Bewertung irrelevant. Ein Beispiel sind aktiv gehandelte börsennotierte Aktien und Anleihen. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag zwar keine notierten Preise auf liquiden Märkten verfügbar, kann es jedoch mittels anderer am Abschluss-Stichtag am Markt beobachtbarer Eingangsparameter bewertet werden, liegt eine Level 2-Bewertung vor. Voraussetzung hierfür ist, dass die beobachtbaren Eingangsparameter nicht wesentlich angepasst und keine nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet werden müssen. Ein Beispiel für Level 2-Bewertungen sind besicherte Zinsswaps, Devisentermingeschäfte und Zins-/Währungsswaps, die anhand aktueller Zinssätze bzw. Fremdwährungskurse bewertet werden können. Sofern die Voraussetzungen für eine Level 1-Bewertung oder eine Level 2-Bewertung nicht erfüllt sind, liegt eine Level 3-Bewertung vor. In solchen Fällen müssen beobachtbare Eingangsparameter wesentlich angepasst bzw. nicht beobachtbare Eingangsparameter verwendet werden.

Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden

in Mio. €

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30.09.2018

Level 1 Level 2 Level 3 Summe
AKTIVA



Forderungen aus Lieferungen und Leistungen



Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

3.772 3.772
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

10 10
Sonstige finanzielle Vermögenswerte - Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen



Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis


-
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 99
9 108
Eigenkapitalinstrumente



Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 10
387 397
Derivative finanzielle Vermögenswerte



Derivate ohne Hedge-Beziehung
623 161 784
Derivate mit Hedge-Beziehung
127
127
PASSIVA



Derivative finanzielle Verbindlichkeiten



Derivate ohne Hedge-Beziehung
214 81 295
Derivate mit Hedge-Beziehung
716
716


Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden

in Mio. €

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31.12.2017

Level 1 Level 2 Level 3 Summe
AKTIVA



Available-for-Sale Financial Assets (AfS) 3.752
277 4.029
Financial Assets Held for Trading (FAHfT)
752 351 1.103
Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung
214
214
PASSIVA



Financial Liabilities Held for Trading (FLHfT)
281 56 337
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung
609
609


Von den zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte des Gesamtbestands an Eigenkapitalinstrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Der Gesamtbestand an Instrumenten in Level 1 von 10 Mio. € (31. Dezember 2017: 3.752 Mio. €) enthielt im Vorjahr mit einem Buchwert von umgerechnet rund 3,7 Mrd. € eine strategische Beteiligung von 12% an BT. In der Berichtsperiode wurde die Beteiligung als Planvermögen dotiert.

Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder Level 2 in Abhängigkeit von der Marktliquidität des jeweiligen Instruments zugeordnet. In Euro oder US-Dollar denominierte Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen sind grundsätzlich als Level 1 zu qualifizieren, die übrigen grundsätzlich als Level 2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen, sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Eingangsparameter in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen. Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty Price.

Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten

in Mio. €

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Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte Derivative finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
Buchwert zum 1. Januar 2018 277 351 - (46)
Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) 126 11 - -
Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste) - (158) - (26)
Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne) - 68 2 3
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen (25) - - -
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen 35 - - -
Abgänge (26) (118) - -
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen - 5 - (2)
BUCHWERT ZUM 30. SEPTEMBER 2018 387 159 2 (71)


Bei den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von 379 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag vorgenommen wird. Die größte Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen vollzogen wurde. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode siehe vorstehende Tabelle. Am Abschluss-Stichtag waren Beteiligungen mit einem Buchwert von 94 Mio. € zur Veräußerung gehalten, für die übrigen bestand keine Verkaufsabsicht. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 277 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 30. September 2018 heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 102 Mio. € entspricht nach Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse, EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert. Aufgrund besserer Vergleichbarkeit sind frühere marktübliche Transaktionen über Anteile dieser Beteiligungen neueren Transaktionen über Anteile gleichartiger Unternehmen vorzuziehen. Am Abschluss-Stichtag waren keine Beteiligungen im Bestand, bei denen die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit liegen, und eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe vollzogenen marktüblichen Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen den beizulegenden Zeitwert besser repräsentiert. Weiterhin sind mit einem Buchwert von 8 Mio. € nicht wesentliche Einzeltitel enthalten, deren Wertschwankungen von untergeordneter Bedeutung sind.

Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 159 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert als aktuelle Marktvolatilitäten darstellen. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Zinsvolatilität verwendete absolute Wert lag bei 1,0 bis 2,0%. Der wesentliche Rückgang dieses Werts im Vergleich zur Vorperiode ist im Wesentlichen auf die im Berichtszeitraum eingetretene Verbesserung des Ratings der T-Mobile US zurückzuführen. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Die zum aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten Spreads lagen für die Restlaufzeiten der Anleihen zwischen 2,3 und 3,0% und im kürzerfristigen Bereich zwischen 1,1 und 2,0%. Für den ebenso nicht beobachtbaren Eingangsparameter Mean Reversion wurden 10% verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Wären für die Zinsvolatilität, die Spread-Kurve und für die Mean Reversion andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 47 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Im Berichtszeitraum wurden mehrere Optionen ausgeübt und die betreffenden Anleihen vorzeitig gekündigt. Im Zeitpunkt der Kündigung wurden die Optionen mit ihrem gesamten Buchwert von in Euro umgerechnet 118 Mio. € aufwandswirksam ausgebucht. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die entsprechende Tabelle auf Seite 58 verwiesen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertänderungen waren im Wesentlichen auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Sensitivitätena der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten in Abhängigkeit der nicht beobachtbaren Eingangsparameter

in Mio. €

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Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte Derivative finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
Zinsvolatilitätb +10% 20 - -
Zinsvolatilitätb -10% (18) - -
Spread-Kurvec +100 Basispunkte (87) - -
Spread-Kurvec -100 Basispunkte 167 - -
Mean Reversiond +100 Basispunkte (5) - -
Mean Reversiond -100 Basispunkte 5 - -
Zukünftige Energiepreise +10% - 6 35
Zukünftige Energiepreise -10% - (6) (35)
Zukünftige Energieproduktionsmenge +5% - 2 7
Zukünftige Energieproduktionsmenge -5% - (2) (7)
Zukünftige Preise für Renewable Energy Creditse +100% - 1 10
Zukünftige Preise für Renewable Energy Creditse von Null - (1) (10)


a Veränderung des betreffenden Eingangsparameters unter der Annahme, dass alle übrigen Eingangsparameter unverändert sind.
b Die Zinsvolatilität gibt das Ausmaß der Zinsänderungen im Zeitablauf an (relative Änderung). Je größer die Zinsbewegungen, desto höher die Zinsvolatilität.
c Die Spread-Kurve zeigt für die jeweiligen Laufzeiten die Differenz zwischen von T-Mobile US zu bezahlenden Zinsen und Zinsen auf US-amerikanische Bundesanleihen.
d Als Mean Reversion wird die Annahme bezeichnet, dass sich die Zinsen nach einer Änderung wieder zu ihrem Mittelwert zurückbewegen. Je höher der gewählte Wert (Mean Reversion Speed), desto schneller wird im Bewertungsmodell zum Mittelwert zurückgekehrt.
e Die Renewable Energy Credits sind US-amerikanische Emissionszertifikate.


Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 71 Mio. € um Stromtermingeschäfte (Energy Forward Agreements), die in von der T-Mobile US abgeschlossene Verträge eingebettet sind. Dies gilt entsprechend für derivative finanzielle Vermögenswerte mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 2 Mio. €. Diese Verträge bestehen aus jeweils zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb von Renewable Energy Credits durch T-Mobile US. Die Verträge wurden in 2017 und 2018 mit Energieproduzenten geschlossen und haben Laufzeiten von 12 bis 20 Jahren ab jeweiligem kommerziellem Produktionsbeginn. Für ein Energy Forward Agreement war kommerzieller Produktionsbeginn Ende 2017, für die übrigen wird er zwischen 2019 und 2020 erwartet. Der jeweilige Erfüllungszeitraum des separat als Derivate bilanzierten Energy Forward Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem Produktionsbeginn. Unter den Energy Forward Agreements erhält T-Mobile US während des Erfüllungszeitraums variable Beträge basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge des Energieproduzenten und dann aktuellen Energiepreisen und bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit. Die Energy Forward Agreements werden mangels beobachtbarer Marktpreise mittels Bewertungsmodellen bewertet. Der Wert des Derivats wird wesentlich beeinflusst von der zukünftigen Produktionsmenge des Energieproduzenten, die T-Mobile US zum Abschluss-Stichtag mit 1.954 Gigawattstunden pro Jahr veranschlagt hat. Der Wert der Derivate wird außerdem wesentlich beeinflusst von den zukünftigen Energiepreisen, die für den Zeitraum jenseits von fünf Jahren nicht beobachtbar sind. Des Weiteren wird der Wert der Derivate wesentlich beeinflusst von den ebenfalls nicht beobachtbaren zukünftigen Preisen für Renewable Energy Credits. Für den nicht beobachtbaren Zeitraum hat T-Mobile US on-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ hoher Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 23,18 €/MWh und 62,98 €/MWh und off-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ niedriger Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 14,22 €/MWh und 53,64 €/MWh verwendet. Für das on-peak/off-peak-Verhältnis wurde ein Wert von durchschnittlich 54% verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Wären für die zukünftigen Energiepreise, für die zukünftige Energieproduktionsmenge und für die zukünftigen Preise der Renewable Energy Credits andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Aus der Level 3-Bewertung wurde in der Berichtsperiode im sonstigen betrieblichen Ergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 23 Mio. € für unrealisierte Verluste der Derivate erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die entsprechende Tabelle auf Seite 58 verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen der beobachtbaren und der nicht beobachtbaren Energiepreise sowie auf Zinseffekte zurückzuführen. Ein Vertrag weist mittlerweile einen aus Sicht der Deutschen Telekom positiven beizulegenden Zeitwert von in Euro umgerechnet 2 Mio. € auf, weshalb er als finanzieller Vermögenswert auszuweisen ist. Aufgrund ihrer Eigenart bilden die Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Die Bewertung der Derivate bei erstmaliger Erfassung ergaben einen aus Sicht der T-Mobile US positiven Wert von in Euro umgerechnet 139 Mio. €. Nach Einschätzung der T-Mobile US wurden die Verträge zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung wurden die am besten geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug jeweils Null. Weil nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate haben, wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils ergebende Betrag nicht bilanziert. Vielmehr werden diese Beträge über den Zeitraum der kommerziellen Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet jährlich insgesamt 10 Mio. €). Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Derivate mit dem jeweiligen Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Derivatebewertung werden je Vertrag sowohl in der Bilanz (derivative finanzielle Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) saldiert. Der noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierende Betrag hat sich in der Berichtsperiode wie folgt entwickelt:

Stromtermingeschäfte: Entwicklung der noch nicht amortisierten Beträge der Bewertung bei erstmaliger Erfassung

in Mio. €

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Bewertung bei erstmaliger Erfassung (Buchwert zum 1. Januar 2018) 112
Bewertung bei erstmaliger Erfassung (Zugänge im Berichtszeitraum) 28
In Vorperioden ertragswirksam amortisierte Beträge -
In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierte Beträge (3)
Kursdifferenzen -
NICHT AMORTISIERTE BETRÄGE ZUM 30. SEPTEMBER 2018 137


Für die in Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis oder zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen stellt das Kreditrisiko der jeweiligen Gegenpartei den wesentlichen Einflussfaktor bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts dar. Wären zum Abschluss-Stichtag um 1 % höhere (niedrigere) Ausfallraten anzusetzen gewesen, so wären bei unveränderten Bezugsgrößen die beizulegenden Zeitwerte der Instrumente um 1 % niedriger (höher) gewesen.

In den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten sind derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von 10 Mio. € enthalten, die aus einer in der Vorperiode Dritten gewährten Option zum Kauf von Anteilen an einem assoziierten Unternehmen der Deutschen Telekom resultieren. Die Option wurde im Zuge eines Verkaufs von Anteilen an diesem assoziierten Unternehmen gewährt, und es sind keine wesentlichen Wertschwankungen zu erwarten. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Angaben zum Kreditrisiko

Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 411 Mio. € (31. Dezember 2017: 569 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 389 Mio. € (31. Dezember 2017: 566 Mio. €) reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 750 Mio. € (31. Dezember 2017: 966 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen zum 30. September 2018 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 13 Mio. € (31. Dezember 2017: 28 Mio. €). Es existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten. Zu dem noch nicht amortisierten Betrag der erstmaligen Bewertung des Energy Forward Agreement wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen. An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen Barsicherheiten in Höhe von 686 Mio. € (31. Dezember 2017: 504 Mio. €). Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe von 574 Mio. € (31. Dezember 2017: 889 Mio. €) entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen. Die gezahlten Collaterals sind unter den ausgereichten Darlehen und Forderungen innerhalb der sonstigen finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die gezahlten Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Vermögenswerten. Ebenso bilden die unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen erhaltenen Collaterals aufgrund ihrer Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten. Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert.

ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 beschriebenen Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich, mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte, bis zum 30. September 2018 keine wesentlichen Änderungen.

Gemeinschaftsunternehmen. Die Gesellschafter des nach der Equity-Methode einbezogenen Gemeinschaftsunternehmens Toll Collect GmbH haben im März 2018 eine Gewinnausschüttung beschlossen, die in Höhe von 0,1 Mrd. € auf die Deutsche Telekom entfällt. Im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect haben die Daimler Financial Services AG, die Deutsche Telekom AG und die Bundesrepublik Deutschland am 16. Mai 2018 eine Einigung zur Beendigung der Mautschiedsverfahren erzielt. Die Bundesrepublik Deutschland hat wie angekündigt ihre Kaufoption ausgeübt und mit Ablauf des Betreibervertrags am 31. August 2018 100% der Gesellschaftsanteile an der Betreibergesellschaft Toll Collect GmbH übernommen. Das Konsortium Toll Collect GbR, bestehend aus den Konsortialmitgliedern Deutsche Telekom AG, Daimler Financial Services AG und Compagnie Financière et Industrielle des Autoroutes S.A. (Cofiroute), besteht auch nach Erwerb der Toll Collect GmbH durch die Bundesrepublik Deutschland mit unveränderten Beteiligungsverhältnissen fort. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises, Transaktionen mit Eigentümern und sonstige Transaktionen", Seite 43 ff.

Deutsche Telekom Trust e. V. Zur Besicherung der Pensionsansprüche wurde am 23. März 2018 der 12-prozentige Anteil an BT im Wert von 3,1 Mrd. € als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns, dotiert.

ORGANE

Veränderungen im Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 21. Februar 2018 beschlossen, den Vertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Timotheus Höttges um weitere fünf Jahre zu verlängern. Die Wiederbestellung von Herrn Höttges zum Vorstandsvorsitzenden wird zum 1. Januar 2019 wirksam. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung am 21. Februar 2018 beschlossen, Herrn Dr. Christian P. Illek mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum neuen Vorstandsmitglied für das Ressort Finanzen zu bestellen. Herr Thomas Dannenfeldt, der das Ressort Finanzen derzeit verantwortet, wird die Deutsche Telekom AG nach Auslaufen seines Vertrags Ende 2018 aus privaten Gründen verlassen.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 13. Juli 2018 beschlossen, Frau Birgit Bohle mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum neuen Vorstandsmitglied für das Ressort Personal und zur Arbeitsdirektorin zu bestellen. Frau Bohle folgt damit auf Herrn Dr. Christian P. Illek.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 4. September 2018 beschlossen, Herrn Thorsten Langheim mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum Vorstandsmitglied für das neu geschaffene Ressort USA und Unternehmensentwicklung zu bestellen.

Veränderungen im Aufsichtsrat

Anteilseignervertreter. Herr Dr. Ulrich Schröder hat sein Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Wirkung zum 6. Februar 2018 niedergelegt. Herr Dr. Günther Bräunig wurde zunächst mit Wirkung zum 21. März 2018 gerichtlich bestellt und durch Beschluss der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG gewählt.

Mit Ablauf der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 endete die Amtszeit von Frau Sari Baldauf. Herr Harald Krüger wurde von der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG gewählt.

Herr Prof. Dr. Ulrich Lehner wurde von der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 für eine weitere Amtszeit in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG gewählt. Der Aufsichtsrat hat ihn erneut zu seinem Vorsitzenden gewählt.

Herr Johannes Geismann hat sein Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Ablauf der Hauptversammlung am 17. Mai 2018 niedergelegt. Herr Dr. Rolf Bösinger wurde mit Wirkung zum 1. Juni 2018 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt.

Arbeitnehmervertreter. Herr Hans-Jürgen Kallmeier hat sein Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Ablauf des 31. Dezember 2017 niedergelegt. Herr Odysseus Chatzidis wurde mit Wirkung zum 3. Januar 2018 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt.

Frau Monika Brandl hat ihr Mandat im Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG mit Wirkung zum 1. Juli 2018 niedergelegt. Frau Nicole Seelemann-Wandtke wurde mit Wirkung zum 5. Juli 2018 gerichtlich in den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG bestellt.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE (30. SEPTEMBER 2018)

T-Mobile US schließt Zinssicherungsgeschäfte ab. T-Mobile US hat im Oktober 2018 mit mehreren Banken Zinssicherungsgeschäfte (Forward-Payer-Swaps) im Gesamtvolumen von 9,6 Mrd. US-$ abgeschlossen. Diese Geschäfte sollen das Zinsniveau zukünftiger langfristiger Bond-Emissionen absichern.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.


Bonn, den 8. November 2018

Deutsche Telekom AG

Der Vorstand

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Timotheus Höttges


Adel Al-Saleh Thomas Dannenfeldt Srini Gopalan Dr. Christian P. Illek
Dr. Thomas Kremer Claudia Nemat Dr. Dirk Wössner


BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT

An die Deutsche Telekom AG, Bonn

Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzern-Zwischenlagebericht der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2018, die Bestandteile des Quartals-Finanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.


Frankfurt am Main, den 8. November 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Dr. Peter Bartels Thomas Tandetzki
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


WEITERE INFORMATIONEN

HERLEITUNG ALTERNATIVER LEISTUNGSKENNZAHLEN

SONDEREINFLÜSSE

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags) auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl für die Berichtsperiode als auch für die Vergleichsperiode und das Gesamtjahr 2017 dargestellt:

in Mio. €

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EBITDA EBIT EBITDA EBIT EBITDA EBIT

Q1-Q3 2018 Q1-Q3 2018 Q1-Q3 2017 Q1-Q3 2017 Gesamtjahr 2017 Gesamtjahr 2017
EBITDA/EBIT 16.699 7.053 19.267 8.699 23.969 9.383
DEUTSCHLAND (481) (481) (228) (228) (308) (308)
Personalrestrukturierung (455) (455) (155) (155) (221) (221)
Sachbezogene Restrukturierungen (22) (22) (15) (15) (26) (26)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen - - - - - -
Wertminderungen - - - - - -
Sonstiges (4) (4) (58) (58) (61) (61)
USA (59) (59) 1.647 1.647 1.633 1.633
Personalrestrukturierung (10) (10) (5) (5) (7) (7)
Sachbezogene Restrukturierungen - - - - - -
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (48) (48) 1 1 (11) (11)
Wertminderungen - - 1.651 1.651 1.651 1.651
Sonstiges - - - - - -
EUROPA (73) (73) (94) (94) (130) (995)
Personalrestrukturierung (60) (60) (63) (63) (92) (92)
Sachbezogene Restrukturierungen - - - - (3) (3)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (9) (9) (1) (1) 18 18
Wertminderungen - - - - - (866)
Sonstiges (4) (4) (30) (30) (53) (52)
SYSTEMGESCHÄFT (143) (146) (148) (1.396) (229) (1.477)
Personalrestrukturierung (89) (89) (87) (87) (132) (132)
Sachbezogene Restrukturierungen (1) (1) (1) (1) (2) (2)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen - - - - - -
Wertminderungen - (3) - (1.247) - (1.242)
Sonstiges (53) (53) (61) (61) (94) (100)
GROUP DEVELOPMENT (16) (16) 937 937 893 893
Personalrestrukturierung (4) (4) 3 3 1 1
Sachbezogene Restrukturierungen - - (4) (4) (5) (5)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (11) (11) 736 736 708 708
Wertminderungen - - - - - -
Sonstiges (1) (1) 201 201 189 189
GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES (214) (214) (62) (62) (119) (119)
Personalrestrukturierung (236) (236) (78) (78) (107) (107)
Sachbezogene Restrukturierungen (51) (51) (15) (15) (49) (49)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (2) (2) 42 42 63 63
Wertminderungen - - - - - -
Sonstiges 75 75 (12) (12) (26) (26)
KONZERN (985) (989) 2.051 804 1.740 (374)
Personalrestrukturierung (855) (855) (382) (382) (559) (559)
Sachbezogene Restrukturierungen (74) (74) (35) (35) (85) (85)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (70) (70) 778 778 778 778
Wertminderungen - (3) 1.651 403 1.651 (463)
Sonstiges 14 14 40 40 (45) (45)
EBITDA/EBIT (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 17.684 8.042 17.215 7.895 22.230 9.757
Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse)
(1.394)
(2.360)
(2.895)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN





(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
6.648
5.535
6.863
Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse)
(1.897)
(1.513)
949
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
4.751
4.022
7.812
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse)
3.749
3.382
6.039
Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse)
1.003
640
1.773


BRUTTO- UND NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

Nach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbindlichkeiten eine wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen dar.

in Mio. €

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30.09.2018 31.12.2017 Veränderung Veränderung in % 30.09.2017
Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) 7.319 8.358 (1.039) (12,4) 9.250
Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) 53.804 49.171 4.633 9,4 49.387
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN 61.124 57.529 3.595 6,2 58.637
Zinsabgrenzungen (674) (692) 18 2,6 (639)
Sonstige (840) (781) (59) (7,6) (721)
BRUTTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 59.610 56.056 3.554 6,3 57.277
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.235 3.312 (1.077) (32,5) 2.860
Finanzielle Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar/ zu Handelszwecken gehalten - 7 (7) n.a. 7
Derivative finanzielle Vermögenswerte 900 1.317 (417) (31,6) 1.427
Andere finanzielle Vermögenswerte 1.002 629 372 59,2 348
NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 55.473 50.791 4.682 9,2 52.635


ÜBERLEITUNGSRECHNUNG ZU DEN IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN 2018 DURCHGEFÜHRTEN AUSWEISÄNDERUNGEN FÜR WESENTLICHE KENNZAHLEN DER VERGLEICHSPERIODE

in Mio. €

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Vergleichsperiode

Gesamtumsatz Betriebsergebnis (EBIT) EBITDA EBITDA bereinigt Planmäßige Abschreibungen Wertminderungen
Q1-Q3 2017/30. SEPTEMBER 2017
DARSTELLUNG ZUM 30. SEPTEMBER 2017 - WIE BERICHTET






Deutschland 16.256 3.281 6.132 6.360 (2.845) (6)
USA 26.684 5.135 8.960 7.313 (3.821) (4)
Europa 8.587 1.081 2.749 2.843 (1.666) (2)
Systemgeschäft 5.099 (1.319) 214 362 (291) (1.242)
Group Development 1.702 1.417 1.632 695 (215) 0
Group Headquarters & Group Services 2.268 (895) (395) (333) (475) (25)
SUMME 60.596 8.700 19.292 17.240 (9.313) (1.278)
Überleitung (4.810) (1) (25) (25) 24 -
KONZERN 55.787 8.699 19.267 17.215 (9.289) (1.278)
Q1-Q3 2017/30. SEPTEMBER 2017
+/- AUSWEISÄNDERUNGEN VIVENTO CUSTOMER SERVICES






Deutschland - (44) (43) (42) - -
USA - - - - - -
Europa - - - - - -
Systemgeschäft - - - - - -
Group Development - - - - - -
Group Headquarters & Group Services (6) 44 43 42 - -
SUMME (6) - - - - -
Überleitung 6 - - - - -
KONZERN - - - - - -
Q1-Q3 2017/30. SEPTEMBER 2017
= DARSTELLUNG ZUM 30. SEPTEMBER 2018






Deutschland 16.256 3.238 6.089 6.318 (2.845) (6)
USA 26.684 5.135 8.960 7.313 (3.821) (4)
Europa 8.587 1.081 2.749 2.843 (1.666) (2)
Systemgeschäft 5.099 (1.319) 214 362 (291) (1.242)
Group Development 1.702 1.417 1.632 695 (215) -
Group Headquarters & Group Services 2.262 (851) (352) (291) (475) (24)
SUMME 60.590 8.700 19.292 17.240 (9.313) (1.278)
Überleitung (4.804) (1) (25) (25) 24 -
KONZERN 55.787 8.699 19.267 17.215 (9.289) (1.278)


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31.12.2017

Segmentvermögen Segmentschulden
Q1-Q3 2017/30. SEPTEMBER 2017
DARSTELLUNG ZUM 30. SEPTEMBER 2017 - WIE BERICHTET


Deutschland 33.667 26.566
USA 64.931 42.003
Europa 25.746 10.206
Systemgeschäft 6.408 5.061
Group Development 9.997 5.549
Group Headquarters & Group Services 46.956 55.867
SUMME 187.707 145.252
Überleitung (46.373) (46.388)
KONZERN 141.334 98.864
Q1-Q3 2017/30. SEPTEMBER 2017
+/- AUSWEISÄNDERUNGEN VIVENTO CUSTOMER SERVICES


Deutschland 71 76
USA - -
Europa - -
Systemgeschäft - -
Group Development - -
Group Headquarters & Group Services - (4)
SUMME 71 72
Überleitung (71) (72)
KONZERN - -
Q1-Q3 2017/30. SEPTEMBER 2017
= DARSTELLUNG ZUM 30. SEPTEMBER 2018


Deutschland 33.739 26.641
USA 64.931 42.003
Europa 25.746 10.206
Systemgeschäft 6.408 5.061
Group Development 9.997 5.549
Group Headquarters & Group Services 46.957 55.863
SUMME 187.778 145.323
Überleitung (46.444) (46.459)
KONZERN 141.334 98.864


GLOSSAR

Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2017 und das darin enthaltene Glossar, Seite 260 ff.

DISCLAIMER

Dieser Bericht (v.a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen", "planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.

Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u.a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen. Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen.

Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten, oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden. Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab.

Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehl-betrag), Free Cashflow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde. Weitere Informationen zu alternativen Leistungskennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2017, Kapitel "Konzernsteuerung", Seite 38 ff., sowie auf der Website der Deutschen Telekom (www.telekom.com/alternative-Leistungskennzahl) unter "Investor Relations".

Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.

FINANZKALENDER

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8. November 2018 21. Februar 2019 28. März 2019
Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2018 Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2018 und Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2018 Hauptversammlung 2019
9. Mai 2019
8. August 2019
7. November 2019
Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 31. März 2019 Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2019 Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2019


Bei allen Terminen Änderungen vorbehalten.

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Friedrich-Ebert-Allee 140

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Weitere Informationen zur Deutschen Telekom finden Sie unter: www.telekom.com

Dieser Konzern-Zwischenbericht ist auf unserer Investor-Relations-Website abrufbar unter: www.telekom.com/investor-relations

Unseren Geschäftsbericht finden Sie im Internet unter:

www.telekom.com/geschaeftsbericht

www.telekom.com/annualreport

Dieser Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 30. September 2018 liegt auch in englischer Sprache vor. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.

Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG.