![]() Deutsche Telekom AGBonnQ1 Finanzbericht 2019KONZERN-ZWISCHENBERICHT 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ 2019DIE FINANZDATEN DES KONZERNS AUF EINEN BLICKscroll
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Die Zahlenangaben im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann
dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.
Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur
Anwendung. Aufgrund dessen hat sich die Definition einiger unserer finanziellen Leistungsindikatoren
geändert. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst; jedoch zeigen wir für die neu
definierten Leistungsindikatoren auf Pro-forma-Basis ermittelte Vorjahresvergleichswerte.
Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden
sich im Geschäftsbericht 2018, Kapitel .Konzernsteuerung", Seite 38 ff., und im Konzern-Zwischenlagebericht,
Kapitel "Konzernstruktur, -Strategie und -Steuerung", Seite 8. Für nähere Informationen
zum neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung"
im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 35 ff. AN UNSERE AKTIONÄREDIE DEUTSCHE TELEKOM AUF EINEN BLICKKONZERNUMSATZ
Konzernumsatz
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Unser bereinigtes EBITDA AL zeigt eine Erhöhung um 8,3% auf 5,9 Mrd. € - alle operativen Segmente tragen hierzu bei. Ohne Währungskurs- und leicht positive Konsolidierungskreiseffekte stieg unser bereinigtes EBITDA AL um 0,2 Mrd. € bzw. 3,9%. |
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Unser operatives Segment USA zeigt eine Erhöhung des bereinigten EBITDA AL um 14,9%. Auf US-Dollar-Basis beträgt der Anstieg für unser USA-Geschäft 6,2%. |
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Unser operatives Segment Europa weist einen Anstieg des bereinigten EBITDA AL um 5,2% und Deutschland einen Anstieg um 2,4% aus. Deutliche Anstiege des bereinigten EBITDA AL zeigen aber auch die operativen Segmente Systemgeschäft und Group Development - letzteres auch wegen Ergebnisbeiträgen der erworbenen Tele2 Netherlands. |
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Die bereinigte EBITDA AL-Marge des Konzerns lag mit 30,5% etwa auf dem Vorjahresniveau von 30,6%. In Deutschland lag die bereinigte EBITDA AL-Marge bei 39,4%, in Europa bei 32,7% und in den USA bei 27,3%. |

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Unser EBIT erhöhte sich um 0,1 Mrd. € auf 2,3 Mrd. €. |
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Sondereinflüsse in Höhe von 0,4 Mrd. €, im Wesentlichen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen, belasteten das EBIT, denen im Vorjahr 0,3 Mrd. € gegenüberstanden. |
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Die Abschreibungen lagen mit 4,2 Mrd. € um 1,1 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode. Der deutliche Anstieg resultiert insbesondere aus den infolge der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leases" zu erfassenden Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte. Diesen standen bisher im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen erfasste Aufwendungen gegenüber. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen leicht über dem Niveau des Vorjahres. |

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Der Konzernüberschuss verminderte sich um 0,1 Mrd. € auf 0,9 Mrd. €. |
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Bei unserem Finanzergebnis verzeichneten wir wie in der Vergleichsperiode einen Verlust in Höhe von 0,4 Mrd. €. Einem aufgrund der Anwendung von IFRS 16 um 0,2 Mrd. € verminderten Zinsergebnis standen positive Bewertungseffekte aus eingebetteten Derivaten der T-Mobile US gegenüber. |
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Der Steueraufwand betrug wie in der Vergleichsperiode 0,5 Mrd. €. |
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Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis liegt mit 0,4 Mrd. € leicht über dem Vorjahreswert von 0,3 Mrd. €. |
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Das bereinigte Ergebnis je Aktie beträgt 0,25 € und entspricht damit dem Wert für das erste Quartal 2018. |

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Die Verminderung der Eigenkapitalquote von 29,9% zum Jahresende 2018 auf 25,8% resultiert im Wesentlichen aus der um 13,8% erhöhten Bilanzsumme. Wesentlichen Einfluss hierauf hat die Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 und die in diesem Zusammenhang aktivierten Nutzungsrechte und passivierten Leasing-Verbindlichkeiten. |
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Das Eigenkapital verminderte sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 von 43,4 Mrd. € auf 42,8 Mrd. €. Vermindernd wirkte insbesondere die beschlossene Dividendenausschüttung an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG in Höhe von 3,3 Mrd. €. Erhöhend wirkte der Überschuss in Höhe von 1,3 Mrd. €, der Erwerb der Tele2 Netherlands in Höhe von insgesamt 0,7 Mrd. € sowie ein im Rahmen der Umstellung auf IFRS 16 erfolgsneutral erfasster Effekt in Höhe von 0,3 Mrd. €. Erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung erhöhten das Eigenkapital um 0,5 Mrd. €. |

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Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) erhöhte sich von 3,1 Mrd. € auf 3,8 Mrd. €. |
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Die Investitionen wurden v. a. in den operativen Segmenten USA, Deutschland und Europa, jeweils im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze, getätigt. Die Erhöhung resultiert mit 0,6 Mrd. € aus dem operativen Segment USA, im Wesentlichen aufgrund des beschleunigten Infrastrukturausbaus für das 600 MHz-Spektrum, womit auch die Basis für den 5G-Ausbau geschaffen wird. |
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Wie in der Vergleichsperiode wurden Auszahlungen für Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von 0,1 Mrd. €, v. a. im operativen Segment USA, getätigt. |

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Der Free Cashflow AL stieg von 1,3 Mrd. € auf 1,6 Mrd. €. |
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Die Erhöhung resultierte aus der positiven Entwicklung des Cashflow aus Geschäftstätigkeit, der von der guten Geschäftsentwicklung unserer operativen Segmente, insbesondere der USA, profitierte. |
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Belastend wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 0,6 Mrd. € höhere Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum). |

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Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2018 von 55,4 Mrd. € auf 71,9 Mrd. €. |
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Die Passivierung von Leasing-Verbindlichkeiten im Rahmen der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 erhöhte die Netto-Finanzverbindlichkeiten um 15,6 Mrd. €. |
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Ebenfalls erhöhend wirkten Verbindlichkeitenzugänge aus Leasing-Verhältnissen (1,1 Mrd. €), Währungseffekte (0,7 Mrd. €) sowie der Erwerb der Tele2 Netherlands (0,4 Mrd. €). |
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Reduzierend wirkte im Wesentlichen der Free Cashflow (2,4 Mrd. €). |

Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns",
Seite 11 ff.
Seit dem 1. Januar 2019 ist der bisherige Personalvorstand Dr. Christian P. Illek
neuer Finanzvorstand. Birgit Bohle trat zum 1. Januar 2019 die Nachfolge von Herrn
Illek als Vorstandsmitglied für das Ressort Personal an. Thorsten Langheim rückte
zum 1. Januar 2019 in den Vorstand der Deutschen Telekom AG auf. Er übernahm das neu
geschaffene Vorstandsressort "USA und Unternehmensentwicklung". Seit Jahresanfang
2019 verfügt die Deutsche Telekom AG somit über neun Vorstandsbereiche.
Der Erwerb des Telekommunikationsanbieters Tele2 Netherlands Holding N. V. durch die
T-Mobile Netherlands Holding B.V. wurde am 2. Januar 2019 vollzogen, nachdem die Zustimmung
der EU-Kommission am 27. November 2018 ohne Auflagen erteilt wurde. Seit dem Erwerbszeitpunkt
wird Tele2 Netherlands als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss
der Deutschen Telekom einbezogen. Durch den Erwerb entsteht auf dem niederländischen
Markt ein starker und nachhaltig ausgerichteter Anbieter von konvergenten Angeboten
aus Festnetz und Mobilfunk.
OTE hat am 15. Januar 2019 eine Vereinbarung über den Verkauf ihrer Beteiligung an
der Telekom Albania an das bulgarische Unternehmen Albania Telecom Invest AD für einen
Kaufpreis in Höhe von 50 Millionen Euro getroffen. Die Transaktion steht unter dem
Vorbehalt notwendiger behördlicher Genehmigungen und weiterer Vollzugsbedingungen
und wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen.
T-Mobile Austria startet 5G-Netz. Im Zuge der 5G-Frequenzauktion in Österreich hat
T-Mobile Austria 110 MHz Spektrum österreichweit (je 11 Pakete zu 10 MHz in zwölf
Regionen) zum Preis von insgesamt 57 Millionen Euro ersteigert und ist damit in der
Lage, den neuen Kommunikationsstandard in ganz Österreich auszubauen. Insgesamt wurden
in der Anfang März 2019 beendeten Auktion 438 von insgesamt 468 Frequenzpaketen (je
39 Pakete zu 10 MHz in zwölf Regionen) zum Gesamtpreis von rund 188 Millionen Euro
versteigert. Auf Basis der erworbenen Frequenzen hat T-Mobile Austria am 26. März
2019 die ersten 5G-Mobilfunk-Stationen, vorwiegend in ländlichen Regionen, in Betrieb
genommen. Weitere 5G-Stationen werden im Laufe des weiteren Ausbaus an das Mobilfunknetz
angeschlossen. Bis 2021 plant T-Mobile Austria insgesamt rund eine Milliarde Euro
zu investieren, um leistungsfähige mobile wie fixe Breitband-Infrastruktur für Österreich
zu gewährleisten.
Spleißen, Fräsen, Schrauben für das Netz 2019. Im Mobilfunk sind für dieses Jahr rund
2.000 neue Standorte geplant. Vor allem entlang der Autobahnen und Zugstrecken werden
die Verbindungen weiter ausgebaut. Nachdem unser Glasfasernetz bereits 500.000 Kilometer
umfasst, sollen 2019 rund 60.000 Kilometer hinzukommen. Zum Ende des ersten Quartals
sind bereits für rund 20 Millionen Haushalte Spitzengeschwindigkeiten von bis 250
MBit/s verfügbar. Auch die Vorbereitungen für den Start von 5G laufen auf Hochtouren.
Technologisch haben wir 5G bereits gestartet: Die ersten 5G-Antennen in Europa senden
seit Mai 2018 unter realen Bedingungen in unserem Netz in der Berliner City. Sie sind
der Grundstein für ein kommerzielles 5G-Netz in Deutschland. Mehr als 50 Antennen
sind ins Live-Netz integriert und funken schon heute im Herzen der Hauptstadt. Zusätzliche
5G-Testfelder werden wir 2019 in weiteren deutschen Städten errichten - den Anfang
im ersten Quartal machte Darmstadt. Auch in unseren Netzen in Ungarn und Kroatien
senden die ersten 5G-Antennen.
Nahbereichsausbau: Erste Tranche erfolgreich abgeschlossen.
3.152 Nahbereiche in 2.855 Ortsnetzen wurden mit VDSL2-Vectoring-Technik, welche Geschwindigkeiten
von bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) ermöglicht, ausgebaut. Rund 1,7 Millionen
Haushalte haben nun Zugriff auf schnellere Internet-Anschlüsse. Bis 2020 sollen alle
der insgesamt 7.516 Nahbereiche in Deutschland modernisiert werden. 7.122 Nahbereiche
werden wir ausbauen und dabei knapp 6.000 Kilometer Glasfaser verlegen sowie mehr
als 30.000 neue Multi-Service Access Nodes (MSAN) verbauen. Rund sechs Millionen Haushalte
werden von dem Ausbau profitieren, dies entspricht ca. 14 Prozent unserer Breitband-Abdeckung.
Ganzheitlicher Einsatz für den Klimaschutz - weniger Plastikmüll durch verkleinerte SIM-Karte. Verantwortung für eine klimafreundliche Gesellschaft zu übernehmen, ist ein zentrales Handlungsfeld im Rahmen unserer CR-Strategie. Wir reduzieren beim Verkauf unserer SIM-Karten den Plastikanteil deutlich und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Müllvermeidung. Durch die Verkleinerung der SIM-Halterung um die Hälfte wird die SIM-Karte nicht mehr im üblichen Scheckkarten-Format verkauft. Damit sorgen wir in diesem Jahr für 17,5 Tonnen weniger Plastikmüll in Deutschland. Wir sind Deutschlands erstes Telekommunikationsunternehmen, das diesen Schritt vollzieht und nach Möglichkeit auf Plastik verzichtet. Auch werden wir Strom bis 2021 konzernweit zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien beziehen und die sonstigen Emissionen aus Gas, Öl und anderen Energiequellen reduzieren. Dadurch sollen unsere C02 -Emissionen bis 2030 um 90 Prozent gegenüber 2017 sinken.
Gemeinsamer Glasfaser-Ausbau mit EWE. Mit dem Energie- und Telekommunikationsunternehmen
EWE haben wir im März 2019 einen Vertrag unterzeichnet, der die Gründung eines gemeinsamen
Unternehmens vorsieht. Das Joint Venture firmiert unter dem Namen "Glasfaser Nordwest".
Glasfaser Nordwest soll bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte in
Teilen Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens und Bremens mit schnellem Internet versorgen.
Technische Grundlage sind Glasfaser-Anbindungen bis ins Haus (FTTH). Wir gehen von
einem Investitionsvolumen in Höhe von bis zu zwei Milliarden Euro über einen Zeitraum
von rund zehn Jahren aus. Die Freigabe des Bundeskartellamts steht noch aus.
Erlebbare Konnektivität auf dem MWC. Unsere diesjährige Messeinszenierung beim Mobile
World Congress in Barcelona unter dem Motto #TAKEPART (#DABEI) machte die Potenziale
von 5G hautnah erlebbar. Auf 1.200 Quadratmetern haben wir Live-Erlebnisse aus den
unterschiedlichsten Bereichen gezeigt, sowohl für Consumer als auch für die Industrie
- unsere Netze und Technologien bildeten dabei die Grundlage. Die zentrale Botschaft:
Das Netz der Zukunft bietet schon heute eine faszinierende Vielfalt an Möglichkeiten.
Als Vorreiter, Treiber und Wegbereiter digitaler Transformation schaffen wir die Grundlage
dafür, dass alle Menschen an der neuen, digitalen Welt teilhaben können. Mit unserem
Auftritt verzeichneten wir auf der wichtigsten internationalen Messe der Telekommunikationsbranche
einen Besucherrekord.
Virtuelle Rechenzentren auf Amazon Web Services. Zusammen mit VMware verbindet T-Systems
die Private Cloud eines Unternehmens mit der Public Cloud von Amazon Web Services
(AWS). Der entsprechende Vertrag wurde im Februar 2019 auf dem Mobile World Congress
in Barcelona unterzeichnet. VMware ist führend in Cloud-Infrastruktur; AWS bietet
die größte Public Cloud. Mit unserem neuen Managed Service "VMware Cloud auf AWS"
können Unternehmen schneller in die Cloud, ihre Rechenzentren modernisieren und die
Effizienz ihrer IT erhöhen. Sie können ihre Rechenzentren schnell um ein virtuelles
Rechenzentrum in der Public Cloud erweitern und damit ihre IT-Ressourcen rund um den
Globus schnell und günstig erhöhen, ohne in eigene Rechenzentren zu investieren.
gkv informatik vertraut T-Systems IT-Systeme an. Die gkv informatik hat T-Systems
mit dem IT-Betrieb für die Abrechnungen der von ihr betreuten Krankenkassen beauftragt.
Das Unternehmen ist der IT-Dienstleister für Krankenkassen mit rund 18 Millionen gesetzlich
krankenversicherten Menschen. Der neue Auftrag umfasst den Betrieb der kompletten
IT-Infrastruktur. Dazu gehören die Rechenzentrums- und Speicherdienste sowie der Server-Betrieb
für die zentralen Arbeitsplatz-Services. Damit geht es um die Verarbeitung besonders
sensibler Sozialdaten, die durch den Gesetzgeber zusätzlich geschützt sind. Das Datennetz
des IT-Dienstleisters betreut T-Systems bereits. Die Laufzeit des Vertrags beträgt
sechs Jahre und das Volumen liegt im mittleren dreistelligen Millionenbereich.
Weiterführende Informationen finden Sie online bei unseren Medieninformationen unter:
www.telekom.com/de/medien/medieninformationen
Nachfolgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des ersten Quartals 2019
zusammen. Weitere Auszeichnungen finden Sie online unter: www.telekom.com/medien

Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -Strategie und -Steuerung verweisen wir auf
die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2018(Geschäftsbericht 2018, Seite
31 ff.). Aus Sicht des Konzerns ergaben sich hinsichtlich der Konzernstruktur und
des Steuerungssystems folgende Änderungen bzw. Ergänzungen:
Am 15. Dezember 2017 hat die Deutsche Telekom mit der Tele2 Group eine Vereinbarung
über den Erwerb von 100% der Anteile an dem Telekommunikationsanbieter Tele2 Netherlands
Holding N.V. durch die T-Mobile Netherlands Holding B. V. geschlossen. Als Kaufpreis
erhielt die Tele2 Group einen 25%-Anteil an der T-Mobile Netherlands sowie eine vorläufige
Barzahlung (unter Berücksichtigung von Kaufpreisanpassungen) in Höhe von 234 Mio.
€. Nach der durch die EU-Kommission am 27. November 2018 ohne Auflagen erteilten Zustimmung,
wurde die Transaktion am 2. Januar 2019 vollzogen. Seit dem Erwerbszeitpunkt wird
Tele2 Netherlands als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss
der Deutschen Telekom einbezogen. Durch den Erwerb entsteht auf dem niederländischen
Markt ein starker und nachhaltig ausgerichteter Anbieter von konvergenten Angeboten
aus Festnetz und Mobilfunk.
Der Vollzug unserer Vereinbarung zum Zusammenschluss mit Sprint steht unter dem Vorbehalt
der Genehmigungen der Regulierungs- und Kartellbehörden sowie weiterer Vollzugsbedingungen.
Wir gehen davon aus, diese Genehmigungen in der ersten Jahreshälfte 2019 zu erhalten.
Am 18. Juni 2018 hatten wir das sog. "Public Interest Statement", in dem wir die Vorteile
der Transaktion für die Allgemeinheit darlegen, sowie die Genehmigungsanträge beim
US-amerikanischen Regulierer Federal Communications Commission (FCC) eingereicht.
Die FCC hat eine öffentliche Bekanntmachung herausgegeben, mit der sie unsere Anträge
formal entgegengenommen und eine Frist für öffentliche Stellungnahmen festgelegt hat.
Die Transaktion wird immer noch von der FCC geprüft. Die inoffizielle Frist für die
Überprüfung der Transaktion, die nach Vorlage weiterer Informationen seitens T-Mobile
US und Sprint mehrfach unterbrochen und wieder fortgesetzt wurde, läuft nach aktuellem
Stand am 3. Juni 2019 ab.
Neu geschaffen haben wir mit Wirkung zum 1. Januar 2019 den Vorstandsbereich "USA
und Unternehmensentwicklung". Seit Jahresanfang 2019 verfügt die Deutsche Telekom
AG somit über neun Vorstandsbereiche. Thorsten Langheim übernahm das neu geschaffene
Vorstandsressort. Seit dem 1. Januar 2019 ist der bisherige Personalvorstand Dr. Christian
P. Illek neuer Finanzvorstand. Birgit Bohle trat zum 1. Januar 2019 die Nachfolge
von Herrn Illek als Vorstandsmitglied für das Ressort Personal an.
Mit der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leases"
zum 1. Januar 2019 ergeben sich wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss
der Deutschen Telekom. Zahlungsverpflichtungen aus bisherigen Operating Leasing-Verhältnissen
werden zukünftig abgezinst und als Leasing-Verbindlichkeit passiviert; als finanzielle
Verbindlichkeiten erhöhen sie die Netto-Finanzverbindlichkeiten. Zugleich aktiviert
der Leasing-Nehmer ein Nutzungsrecht. Bisher im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen
erfasste operative Aufwendungen werden damit zukünftig in den Abschreibungen auf aktivierte
Nutzungsrechte bzw. in den Zinsaufwendungen fürabgezinste Verpflichtungen aus Operating
Leasing-Verhältnissen erfasst. Das EBITDA wird dadurch deutlich erhöht, ohne dass
sich wirtschaftliche Bedingungen verändert haben. In der Kapitalflussrechnung reduziert
der Tilgungsanteil der Leasing-Zahlungen aus bisherigen Operating Leasing-Verhältnissen
künftig den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit und nicht mehr den Cashflow aus Geschäftstätigkeit.
Lediglich die Zinszahlungen verbleiben weiterhin im Cashflow aus Geschäftstätigkeit
und damit auch im Free Cashflow.
Die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung berücksichtigen wir seit Beginn
des Geschäftsjahres 2019 bei der Definition unserer finanziellen Leistungsindikatoren,
da die Aufwendungen und Auszahlungen für Leasing-Verhältnisse ein bedeutendes Element
unserer Ertrags- und Zahlungskraft sind. Auch wollen wir eine möglichst gute Vergleichbarkeit
mit unseren bisher verwendeten Leistungsindikatoren herstellen. Die Messung unserer
operativen Leistungskraft erfolgt über das "EBITDA after leases" (EBITDA AL) statt
über das EBITDA. Bei der Ermittlung des EBITDA AL wird das EBITDA um die Abschreibungen
der aktivierten Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten
angepasst. Der finanzielle Leistungsindikator Free Cashflow wird durch den "Free Cashflow
after leases" (Free Cashflow AL) ersetzt. Der Free Cashflow wird hierfür um die Tilgung
von Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Zur besseren Vergleichbarkeit unserer Leistungsindikatoren
mit den in den Abschlüssen der T-Mobile US nach US GAAP berichteten EBITDA- und Free
Cashflow-Größen - wo auch weiterhin Operating- und Finance Leasing-Verhältnisse unterschieden
werden - werden Aufwendungen und Tilgungen für Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte
der T-Mobile US bei der Ermittlung des EBITDA AL und des Free Cashflow AL nicht berücksichtigt.
Für nähere Informationen zum neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 verweisen wir
auf den Abschnitt "Rechnungslegung" im Konzern-Zwischenabschluss, Seite 35 ff.
Eine Überleitung der Definition der bisherigen finanziellen Leistungsindikatoren auf
die neue "after Ieases"-Betrachtung kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| in Mio. € | Q1 2019 |
| EBITDA | 6.461 |
| Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechtea | (763) |
| Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten3 | (198) |
| EBITDA AL | 5.500 |
| Free Cashflow | 2.370 |
| Tilgung der Leasing-Verbindlichkeitena | (813) |
| FREE CASHFLOW AL | 1.557 |
a
Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T-Mobile US.
Die veröffentlichten Vorjahreswerte wurden im Rahmen der Erstanwendung des IFRS 16
nicht rückwirkend angepasst. Um eine Vergleichbarkeit für die neu definierten Leistungsindikatoren
zu ermöglichen, wurden auf Pro-forma-Basis Vergleichswerte für das Vorjahr ermittelt.
Hierzu wurden die wesentlichen Effekte der IFRS 16-Anwendung approximativ für das
Vorjahr kalkuliert und im Anschluss die für das Berichtsjahr vorgenommene tabellarisch
dargestellte Berechnung durchgeführt. Auch konzerninterne Änderungen in der Organisationsstruktur
wurden berücksichtigt.
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 dargestellten Situation des wirtschaftlichen
Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den
ersten drei Monaten 2019, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen
Risiken sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche
Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen unerwarteten Ereignisse
im Prognosezeitraum eintreffen.
In den ersten drei Monaten 2019 haben führende Institute und Banken ihre Wachstumsprognosen
nach unten korrigiert. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für
das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandprodukts (BIP) im Jahr 2019 von 3,5% auf 3,3%
gesenkt. Mit verbesserten Aussichten für das zweite Halbjahr 2019 wird das globale
Wachstum im Jahr 2020 bei 3,6% erwartet. Für die deutsche Wirtschaft rechnet der IWF
mit einem Wachstum von 0,8% im laufenden Jahr. Während die Industriekonjunktur in
Deutschland eingebrochen ist, zeigt sich der Binnenkonsum und der Dienstleistungssektor
in robuster Verfassung. Die Expansion der Volkswirtschaften unserer Kernmärkte im
europäischen Ausland und in Nordamerika ist weiterhin positiv.
Unter den derzeitigen Bedingungen gehen wir von einer abgeschwächten, aber weiterhin
stabilen konjunkturellen Entwicklung in den Volkswirtschaften unserer Kernmärkte aus.
Die nachlassende Konjunktur in Europa und in China sowie ein abgeschwächtes Wachstum
des Welthandels belasten jedoch den Ausblick, sodass für die Jahre 2019 und 2020 eine
schwächere Expansion als bisher erwartet möglich ist.
Die konjunkturellen Risiken haben zugenommen. Handelskonflikte, politische Unsicherheit
- auch im Hinblick auf den Brexit - und ein weiteres Abfallen der Industriekonjunktur
könnten einer anhaltenden Expansion entgegenstehen. Darüber hinaus können geopolitische
Krisen die Volkswirtschaften unserer Länder negativ beeinflussen.
Entgelterhöhung für die Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL). Die Bundesnetzagentur (BNetzA)
beabsichtigt gemäß eines am 10. April 2019 veröffentlichten Konsultationsentwurfs,
die regulierten Entgelte, die die Telekom Deutschland für die Vermietung ihres Netzes
auf der sog. "letzten Meile" erhält, zum 1. Juli 2019 zu erhöhen. Konkret sollen die
Mietentgelte für die Leitung vom Kunden zum Kabelverzweiger ("KVz-TAL") von 6,77 €/
Monat auf 7,05 €/Monat und für die längere Strecke vom Kunden bis zum Hauptverteiler
("HVt-TAL") von 10,02 €/Monat auf 11,19 €/Monat steigen. Auch wenn eine solche Genehmigung
unter den von uns beantragten Entgelten bleibt, so erkennt die Behörde doch an, dass
die Kosten des Netzausbaus auf der letzten Meile seit der letzten Entgeltentscheidung
vor drei Jahren gestiegen sind. Der Beschlussentwurf wird national und auf europäischer
Ebene konsultiert. Sofern die Europäische Kommission keine ernsthaften Bedenken äußert,
können die neuen Entgelte zum I.Juli 2019 in Kraft treten.
Frequenzauktion Deutschland. In Deutschland hat am 19. März 2019 bei der BNetzA die
Versteigerung der bundesweiten Frequenzen in den Bereichen 2,1 GHz und 3,4-3,7 GHz
begonnen. Zur Auktion wurden neben der Telekom Deutschland GmbH drei weitere Unternehmen
zugelassen: Drillisch Netz AG,Telefonica Germany GmbH & Co. OHG und die Vodafone GmbH.
Die drei bisherigen Netzbetreiber und sechs Service Provider haben Klagen gegen die
Auktionsbedingungen eingereicht, die aber keine aufschiebende Wirkung haben. Die Auktion
konnte damit wie geplant am 19. März 2019 beginnen. Zudem veröffentlichte die BNetzA
grundlegende Rahmenbedingungen für die Vergabe des für lokale Zuteilungen reservierten
Bereichs 3,7-3,8 GHz. Die Vergabe in diesem Bereich soll nach Abschluss der Auktion
mit der Finalisierung von Vergaberegeln vorbereitet und durchgeführt werden. Aktuelle
Informationen zur Frequenzauktion werden auf der Website der Bundesnetzagentur veröffentlicht.
Frequenzauktion Österreich. Die Versteigerung des für den 5G-Start wichtigen 3,6 GHz-Bereichs
(3,4-3,8 GHz) wurde in Österreich zwischen dem 12. Februar und dem 8. März 2019 durchgeführt.
Als Teilnehmer wurden neben den landesweit aktiven Netzbetreibern A1, T-Mobile Austria
und Hutchison auch regionale Interessenten zugelassen. Die Telekom-Tochter T-Mobile
Austria konnte sich landesweit durchgängig 110 MHz (im Bereich von 3.690-3.800 MHz)
sichern, während Hutchison nur 100 MHz erreichte und A1 aufgrund des Erfolgs von vier
regionalen Anbietern regional variierende Frequenzmengen erhielt.
Frequenzauktionen USA. Die US-Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC)
hat von November 2018 bis Januar 2019 eine 28 GHz-Auktion durchgeführt. Dies war in
den USA die erste 5G-Spektrumsauktion in einem hohen Frequenzband ("mm-Waves"). Am
14. März 2019 startete unter Beteiligung von T-Mobile US eine zweite mm-Waves-Auktion
im 24 GHz-Band mit insgesamt 1,55 GHz Spektrum. Erst nach Abschluss dieser Auktion
wird das Ergebnis der 28 GHz-Auktion bekanntgegeben. Eine dritte Auktion soll am 10.
Dezember 2019 beginnen. Dabei geht es um Spektrum in den Bereichen 37 GHz, 39 GHz
und 47 GHz. Die FCC wird hierzu weitere Informationen veröffentlichen.
Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben
wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen in Deutschland und bei unseren internationalen
Beteiligungen. Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete
Frequenzvergaben.
| Erwarteter Vergabestart | Erwartetes Vergabeende | Frequenzbereiche (MHz) | Vergabeverfahren | Erworbene Frequenzen (MHz) | Frequenzinvestition | |
| Deutschland | gestartet | Q2 2019 | 2.100/3.400-3.700 | Auktion (SMRAa ), seit 19.03.2019 | noch offen | noch offen |
| Griechenland | Q3 2019 | Q4 2019 | 700/1.500/3.400 - 3.800 | Auktion (SMRAa ), erwartet | noch offen | noch offen |
| Griechenland | Q1 2020 | Q2 2020 | 700/1.500 | Auktion (SMRAa ), erwartet | noch offen | noch offen |
| Kroatien | beendet | 2.100/2.600 | Zuteilung auf Antrag | 2x20 MHz im 2.600 MHz-Band | jährliche Gebühren, ohne Einmalgebühr | |
| Kroatien | Q2 2019 | Q3 2019 | 3.400-3.800 | noch offen | noch offen | noch offen |
| Niederlande | Q1 2020 | Q2 2020 | 700/1.500/2.100 | Auktion, Details noch offen | noch offen | noch offen |
| Nordmazedonien | Q2 2019 | Q3 2019 | 2.100 | noch offen | 2x15 MHz | noch offen |
| Nordmazedonien | beendet | 1.800 | Lizenzverlängerung | 2x10 MHz | ohne Verlängerungsgebühr | |
| Nordmazedonien | Q2 2019 | Q3 2019 | 700/3.400 -3.800 | Auktion, Details noch offen | noch offen | noch offen |
| Österreich | beendet | 3.400 -3.800 | Regionale Auktion (CCAb ) | 1x110 MHz | 57 Mio. € | |
| Österreich | Q1 2020 | Q2 2020 | 700/1.500/2.100 | Auktion (CCAb ), erwartet | noch offen | noch offen |
| Polen | Q4 2019 | Q1 2020 | 3.600-3.800 | noch offen | noch offen | noch offen |
| Polen | Q3 2021 | Q4 2022 | 700/3.600 -3.800 | noch offen | noch offen | noch offen |
| Rumänien | Q4 2019 | Q4 2019 | 700/800/1.500/2.600/ 3.400-3.600 | Auktion, Details noch offen | noch offen | noch offen |
| Slowakei | Q3 2019 | Q4 2019 | 700/1.800 | Auktion (SMRAa ), erwartet | noch offen | noch offen |
| Tschechische Republik | Q3 2019 | Q4 2019 | 700/3.400 -3.600 | Auktion, Details noch offen | noch offen | noch offen |
| Ungarn | Q3 2019 | Q3 2019 | 700/2.100/2.600/ 3.400 -3.800 | Auktion, Details noch offen | noch offen | noch offen |
| USA | beendet | 28.000 | Auktion (SMRAa ) | noch offenc | noch offenc | |
| USA | gestartet | Q2 2019 | 24.000 | Auktion (CCAb ), seit 14.03.2019 | noch offen | noch offen |
| USA | Q4 2019 | Q1 2020 | 37.000/39.000/47.000 | Auktion (CCAb ) | noch offen | noch offen |
a
Simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für
alle beteiligten Frequenzbänder.
b
Combinatorial Clock Auction, dreistufige Mehrrundenauktion für Spektrum aus allen
beteiligten Frequenzbändern.
c
Auktion beendet. Ergebnis wird erst nach Abschluss der anschließend gestarteten 24
GHz-Auktion bekanntgegeben.
Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur
Anwendung. Die Darstellung der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns und die Entwicklung
der Ertragslage des Konzerns werden wesentlich durch die Anwendung dieses Standards
beeinflusst. Die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung berücksichtigen wir
seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 bei der Definition unserer finanziellen Leistungsindikatoren.
Weitere Informationen zur Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards finden Sie im
Kapitel "Konzernstruktur, -Strategie und -Steuerung", Seite 8, sowie im Konzern-Zwischenabschluss
im Abschnitt "Rechnungslegung", Seite 35 ff.
Im ersten Quartal 2019 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 19,5 Mrd. €,
der mit einem Anstieg von 1,6 Mrd. € um 8,7% über dem Niveau des Vergleichszeitraums
lag. Auch ohne Berücksichtigung positiver Währungskurseffekte von im Saldo 0,7 Mrd.
€ - v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro - sowie positiver Konsolidierungskreiseffekte
aus den Erwerben von UPC Austria und Tele2 Netherlands von 0,2 Mrd. € entwickelte
sich der Umsatz mit einem Anstieg von 0,7 Mrd. € bzw. 3,5% positiv.
Zur positiven Umsatzentwicklung trug insbesondere unser operatives Segment USA mit
einem Anstieg von 15,9% - bzw. währungskurs bereinigt in Höhe von deutlichen 7,0%
- bei, was insbesondere auf höhere Service-Umsätze aufgrund des Anstiegs des durchschnittlichen
Bestands eigener Kunden, verursacht v. a. durch das anhaltende Wachstum in bestehenden
und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern sowie
einer niedrigen Kundenabwanderung, zurückzuführen ist. In unserem Heimatmarkt Deutschland
lagen die Umsätze leicht über Vorjahresniveau. Hierzu trugen v. a. die gute Entwicklung
im Mobilfunk-Geschäft sowie die höheren IT- und Breitband-Umsätze im Festnetz bei.
In unserem operativen Segment Europa lag der Umsatz um 2,8% über dem Niveau des Vergleichszeitraums;
währungskursbereinigt und ohne Berücksichtigung der Einbeziehung der UPC Austria erhöhte
sich dieser leicht um 0,4%. Positiv wirkten sich Umsatzanstiege im Geschäftskundenbereich
aus und auch die Festnetz-Umsätze im Kerngeschäft erhöhten sich leicht gegenüber der
Vorjahresperiode. In unserem operativen Segment Systemgeschäft lag der Umsatz unter
dem Niveau der Vorjahresperiode. Während sich die Umsätze in unserem Wachstumsgeschäft
positiv entwickelten, sind die Umsätze im klassischen IT- und TK-Geschäft erwartungsgemäß
zurückgegangen. Der Umsatz unseres operativen Segments Group Development erhöhte sich
gegenüber der Vorjahresperiode deutlich, v. a. aufgrund der seit Jahresbeginn 2019
berücksichtigten Umsatzbeiträge der Tele2 Netherlands.
Detailliertere Angaben zur Umsatzentwicklung unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente", Seite 16 ff., entnommen werden.
| Q1 2019 | Q1 2018 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2018 | |
| KONZERNUMSATZ | 19.488 | 17.924 | 1.564 | 8,7 | 75.656 |
| Deutschland | 5.357 | 5.325 | 32 | 0,6 | 21.700 |
| USA | 9.796 | 8.455 | 1.341 | 15,9 | 36.522 |
| Europa | 2.891 | 2.811 | 80 | 2,8 | 11.885 |
| Systemgeschäft | 1.630 | 1.665 | (35) | (2,1) | 6.936 |
| Group Development | 682 | 528 | 154 | 29,2 | 2.185 |
| Group Headquarters & Group Services | 651 | 651 | 0 | 0,0 | 2.735 |
| Intersegmentumsatz | (1.520) | (1.511) | (9) | (0,6) | (6.307) |


Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von
50,3% unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz und lag damit um 3,1 Prozentpunkte
über dem Niveau der Vergleichsperiode. Die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz
erhöhte sich von 66,6% auf 69,0%.
Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir im ersten Quartal
2019 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,5 Mrd. € bzw. 8,3% höheres bereinigtes
EBITDA AL in Höhe von 5,9 Mrd. €; dabei wirkten positive Währungskurseffekte von im
Saldo 0,2 Mrd. € sowie leicht positive Konsolidierungskreiseffekte erhöhend. Ohne
deren Berücksichtigung stieg das bereinigte EBITDA AL um 0,2 Mrd. € bzw. 3,9%. Alle
operativen Segmente leisteten einen positiven Beitrag zu dieser Entwicklung: Das bereinigte
EBITDA AL unseres operativen Segments USA entwickelte sich deutlich positiv, was insgesamt
auf die gestiegenen Umsätze zurückzuführen ist. Unser operatives Segment Deutschland
trug dank leicht höherer Umsätze sowie der erfolgreichen Umsetzung weiterer Effizienz-
und Digitalisierungsmaßnahmen mit einem um 2,4% höheren bereinigten EBITDA AL dazu
bei. Um 5,2% erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL in unserem operativen Segment Europa;
auch ohne Berücksichtigung der UPC Austria und unter Annahme konstanter Währungskurse
zeigt sich eine positive Entwicklung von 1,5%. Erfolgreich umgesetzte Effizienzmaßnahmen
zeigen über ein deutlich erhöhtes bereinigtes EBITDA AL bei unserem operativen Segment
Systemgeschäft Wirkung. Zur Erhöhung des bereinigten EBITDA AL in unserem operativen
Segment Group Development trug neben den Ergebnisbeiträgen der Anfang 2019 erworbenen
Tele2 Netherlands auch das Umsatzwachstum bei.
Unser EBITDA AL erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,3 Mrd. € bzw. 5,6%
auf 5,5 Mrd. €. Dabei verringerten sich die Sondereinflüsse von minus 0,3 Mrd. € auf
minus 0,4 Mrd. €. Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogene
Restrukturierungsaufwendungen lagen mit 0,3 Mrd. € etwa auf dem Niveau des Vergleichszeitraums.
Darüber hinaus waren Aufwendungen im Zusammenhang mit der Vereinbarung über den Zusammenschluss
von T-Mobile US und Sprint als Sondereinflüsse erfasst.
Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA AL/bereinigtem EBITDA AL unserer
Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente", Seite
16 ff., entnommen werden.
| Q1 2019 | Q1 2018 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2018 | |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERNa | 5.940 | 5.487 | 453 | 8,3 | 23.074 |
| Deutschland | 2.108 | 2.058 | 50 | 2,4 | 8.516 |
| USA | 2.679 | 2.331 | 348 | 14,9 | 10.084 |
| Europa | 945 | 898 | 47 | 5,2 | 3.813 |
| Systemgeschäft | 92 | 60 | 32 | 53,3 | 442 |
| Group Development | 255 | 225 | 30 | 13,3 | 892 |
| Group Headquarters & Group Services | (137) | (92) | (45) | (48,9) | (601) |
| Überleitung | (2) | 7 | (9) | n. a. | (72) |
Das EBIT des Konzerns lag bei 2,3 Mrd. € und war damit um 0,1 Mrd. € bzw. 4,0% höher
als im Vergleichszeitraum. Ursächlich für diese Veränderung sind u.a. die beim EBITDA
AL beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen lagen insgesamt bei 4,2 Mrd. € und damit
um 1,1 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode, was insbesondere durch die erstmals
nach IFRS 16 zu erfassenden Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte verursacht
ist. Diesen standen im Vergleichszeitraum im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen
im EBITDA erfasste Aufwendungen gegenüber. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen lagen v. a. aufgrund des dauerhaft hohen Investitionsvolumens
der vergangenen Jahre um 0,2 Mrd. € über Vorjahresniveau.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit 1,9 Mrd. € um 0,1 Mrd. € über dem Niveau des
ersten Quartals 2018. Dabei lag das Finanzergebnis mit minus 0,4 Mrd. € stabil auf
dem Niveau der Vorjahresperiode. Während sich das Zinsergebnis um 0,2 Mrd. € auf minus
0,6 Mrd. € rückläufig entwickelte, insbesondere aufgrund höherer Leasing-Verbindlichkeiten
seit der Anwendung von IFRS 16, verbesserte sich das sonstige Finanzergebnis um 0,2
Mrd. €, insbesondere aufgrund positiver Bewertungseffekte eingebetteter Derivate der
T-Mobile US. In der Vergleichsperiode war das sonstige Finanzergebnis in diesem Zusammenhang
in Höhe von 0,1 Mrd. € belastet.