![]() Deutsche Telekom AGBonnHalbjahresfinanzbericht 2019KONZERN-ZWISCHENBERICHT 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2019DIE FINANZDATEN DES KONZERNS AUF EINEN BLICKscroll
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Die Zahlenangaben im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann
dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.
Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur
Anwendung. Aufgrund dessen hat sich die Definition einiger unserer finanziellen Leistungsindikatoren
geändert. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst; jedoch zeigen wir für die neu
definierten Leistungsindikatoren auf Pro-forma-Basis ermittelte Vorjahresvergleichswerte.
Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden
sich im Geschäftsbericht 2018, Kapitel "Konzernsteuerung" und im Konzern-Zwischenlagebericht,
Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung". Für nähere Informationen zum
neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung"
im Konzern-Zwischenabschluss. AN UNSERE AKTIONÄREDIE DEUTSCHE TELEKOM AUF EINEN BLICKKonzernumsatzin Mrd. € ![]() KONZERNUMSATZ
EBITDA AL bereinigtain Mrd. € ![]() EBITDA AL BEREINIGTa
EBITin Mrd. € ![]() EBIT
Konzernüberschussin Mrd. € ![]() KONZERNÜBERSCHUSS
Eigenkapitalquotein % ![]() EIGENKAPITALQUOTE
Cash Capexin Mrd. € ![]() CASH CAPEX
Free Cashflow ALa
|
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| ― |
Die Erhöhung resultierte aus der positiven Entwicklung des Cashflow aus Geschäftstätigkeit, der von der guten Geschäftsentwicklung unserer operativen Segmente, insbesondere der USA, profitierte. |
| ― |
Belastend wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 0,9 Mrd. € höhere Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum). |
in Mrd. €

| ― |
Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2018 um 20,3 Mrd. € auf 75,7 Mrd. €. |
| ― |
Die Passivierung von Leasing-Verbindlichkeiten im Rahmen der Anwendung von IFRS 16 erhöhte die Netto-Finanzverbindlichkeiten um 15,6 Mrd. €. |
| ― |
Ebenfalls erhöhend wirkten die Dividendenausschüttungen - inkl. an Minderheiten in Beteiligungen - (3,4 Mrd. €), Verbindlichkeitenzugänge aus Leasing-Verhältnissen (2,9 Mrd. €), der Erwerb von Spektrum (1,0 Mrd. €) sowie der Erwerb der Tele2 Netherlands (0,4 Mrd. €). |
| ― |
Reduzierend wirkte im Wesentlichen der Free Cashflow (4,7 Mrd. €). |
Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns".
5G-Frequenzen in Deutschland ersteigert. Wir haben vier Frequenzblöcke im 2 Gigahertz-Band
sowie neun Frequenzpakete im Bereich 3,6 Gigahertz im Gesamtwert von 2,17 Milliarden
Euro ersteigert. Damit haben wir das Spektrum erhalten, das wir für den geplanten
Netzausbau benötigen. Nach der Beendigung der Auktion haben wir die Nutzung der Frequenzen
bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) beantragt, um mit dem Aufbau unseres 5G-Netzes
in Deutschland zu beginnen. Erste Antennen für 5G funken bereits in Testgebieten in
Berlin, Darmstadt und am Hamburger Hafen. Europaweit haben wir bereits 150 5G-Antennen
in Betrieb. In Deutschland sind schon mehr als 80 Prozent der bestehenden Antennen
auf 5G vorbereitet - bis Jahresende 2019 sollen rund 300 5G-Antennen an mehr als 100
Standorten gebaut werden. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.
5G-Frequenzen in den USA gesichert. Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications
Commission (FCC) hat Lizenzen für die Nutzung von Millimeterband-Frequenzen für den
5G-Mobilfunk versteigert. T-Mobile US konnte in den zwei Auktionen für das 28 Gigahertz-
und das 24 Gigahertz-Spektrum insgesamt 367 Megahertz für 842,5 Millionen US-Dollar
ersteigern und damit eine solide Position im Millimeterband für 5G sichern. Auf Basis
der erworbenen Frequenzen wurden Ende Juni 2019 die ersten 5G-Mobilfunk-Stationen
in sechs Großstädten in Betrieb genommen.
Schnelles Internet für Millionen. Jeden Monat erhöhen wir an etwa einer Million Anschlüssen
in Deutschland das Tempo auf bis zu 250 MBit/s. Die Zahl der Anschlüsse mit bis zu
250 MBit/s steigt damit auf jetzt fast 22,5 Millionen. Unser Ziel ist es, möglichst
viele Menschen auf dem Land und in den Städten mit schnellen Internet-Anschlüssen
zu versorgen. Eines der größten Glasfaser-Ausbau-Projekte in Deutschland ist unterdessen
im Landkreis Rostock gestartet: Über 44.000 Haushalte, 6.100 Unternehmen und 573 Verwaltungsstandorte,
Schulen, Feuerwehren, Behörden und Institutionen in über 70 Kommunen erhalten einen
Glasfaser-Anschluss von uns. Mit mehr als 7.200 Kilometer Glasfaser, über 1.100 Kilometer
Tiefbau und fast 850 neuen Glasfaser-Verteilern wollen wir bis Mitte 2021 allein in
diesem Ausbaugebiet für höhere Bandbreiten sorgen. Aber auch bis in die Berge geht
unser Ausbau - so wurde im Juni 2019 Balderschwang, die Gemeinde mit dem höchstgelegenen
Ortskern Deutschlands, an unser Glasfasernetz angeschlossen. Weiterführende Informationen
finden Sie in unseren Medienberichten.
Neue LTE-Mobilfunk-Standorte in Betrieb. Unser LTE-Netz wächst zügig weiter: Allein
im April und Mai 2019 nahmen wir zur Verdichtung und Ausweitung unseres Netzes in
Deutschland über 300 neue LTE-Mobilfunk-Standorte in Betrieb. Rund 51.000 Haushalte
können jetzt erstmals auf unser LTE-Netz zugreifen. Auch mit Blick auf den künftigen
5G-Standard ist der weitere Ausbau wichtig: LTE wird auf viele Jahre hinaus die Grundlage
für die weitere Entwicklung des Mobilfunknetzes bleiben - auch um unseren Kunden möglichst
immer und überall das bestmögliche Netz zur Verfügung zu stellen. Wir wollen die Zahl
der Mobilfunk-Standorte in Deutschland von jetzt 29.000 auf rund 36.000 im Jahr 2021
erhöhen. Die Abdeckung der Bevölkerung soll 2019 auf über 98 Prozent steigen. Weiterführende
Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.
IoT-Netz für Deutschland - IoT-Roaming in Europa. Ab sofort steht für das Internet
der Dinge (IoT) ein spezialisiertes Mobilfunknetz deutschlandweit zur Verfügung. Das
Maschinen- und Sensorennetz erleichtert die Digitalisierung in den verschiedensten
Branchen. Es deckt 90 Prozent der Fläche Deutschlands ab und versorgt damit auch mehr
als 90 Prozent der Bevölkerung. Bis Ende 2019 soll der Ausbau abgeschlossen sein.
Auch starten wir das Roaming von Narrow-Band-IoT (NB-IoT) in Europa. Damit erfüllen
wir ein zentrales Kundenbedürfnis: die internationale Verfügbarkeit des mobilen IoT-Angebots.
Im ersten Schritt unterstützen unsere Töchter in Deutschland, Österreich, den Niederlanden,
Ungarn, der Slowakei und der Tschechischen Republik untereinander das Roaming. Weitere
Länder sollen folgen. Neun europäische Länder sowie die USA haben NB-IoT bisher eingeführt.
In der Tschechischen Republik, Polen, Ungarn, Kroatien und Griechenland sind die NB-IoT-Netze
bereits in vielen Städten aktiv. Der landesweite Rollout in diesen Märkten soll bis
Ende 2019 abgeschlossen sein. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.
Gigabit-Projekt in der Region Stuttgart. Die Gigabit Region Stuttgart GmbH hat Ende
Mai 2019 mit uns einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Im Fokus des Gigabit-Projekts
steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes: Ziel der Region
ist u. a. die Bereitstellung eines schnellen Internet-Zugangs für alle Unternehmen
bis 2025. Bis 2030 sollen auch 90 Prozent der Haushalte davon profitieren. Außerdem
beabsichtigen wir, ein leistungsstarkes 5G-Netz zügig aufzubauen. Der Vertrag ist
in dieser Dimension deutschlandweit einmalig. Das potenzielle Ausbaugebiet umfasst
derzeit 174 Kommunen in Stuttgart sowie in den fünf benachbarten Landkreisen. Um Deutschland
zu digitalisieren, wählen wir verstärkt Modelle der Zusammenarbeit. Neben der Vereinbarung
mit dem Energie- und Telekommunikationsunternehmen EWE betreffend die Gründung des
Gemeinschaftsunternehmens "Glasfaser NordWest" haben wir in den vergangenen Monaten
Kooperationen mit dem saarländischen Versorger VSE NET und Telefónica beschlossen.
Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.
5G - Kooperation mit SK Telecom. Gemeinsam mit der SK Telecom wollen wir 5G-Netztechnik
entwickeln und Innovationen für 5G in Form neuer Plattformen und Applikationen schaffen.
Dabei geht es besonders um Inhouse-Technik für den neuen Mobilfunk-Standard. Daneben
investiert SK Telecom als einer von mehreren konzernexternen Kapitalgebern in den
von der DTCP neu aufgelegten Venture and Growth Fund II.
Drohnen - sicherer und effizienter Einsatz. Gemeinsam mit der DFS Deutsche Flugsicherung
GmbH haben wir eine Technologie entwickelt, die die Ortung von unbemannten Luftfahrtsystemen
(Unmanned Aircraft Systems - UAS) über das Mobilfunknetz ermöglicht. Über die Droniq
GmbH wird dabei eine technische Plattform zur Ortung von Drohnen zur Verfügung gestellt,
die künftig Drohnenflüge auch außerhalb der Sichtweite des Piloten ermöglicht. Zunächst
wird sich Droniq auf den deutschen Markt konzentrieren. Eine schrittweise Expansion
ins europäische Ausland ist geplant. Vorrangige Zielgruppen von Droniq sind v. a.
gewerbliche Drohnenpiloten aus den Bereichen Infrastruktur, Vermessung oder Landwirtschaft,
die Drohnen außerhalb der Sichtweite fliegen wollen - daneben Einsatzkräfte der Polizei,
der Feuerwehr und des Rettungswesens sowie Nutzer aus dem Umfeld der allgemeinen Luftfahrt.
Digital X - analoger Austausch über digitale Innovation. Im Zeitalter des digitalen
Umbruchs setzt die Veranstaltungsserie Digital X auf Austauschen und Vernetzen. Sie
ist Europas größte, branchenübergreifende Digitalisierungsinitiative. In ihr engagieren
sich neben uns führende Unternehmen des digitalen Zeitalters. Sie startete im April
2019 ihre Tour durch Deutschland. In sechs deutschen Regionen macht sie deren digitale
Identität erlebbar. Das große Finale der Digital X 2019 findet am 29. und 30. Oktober
in Köln statt. Dort kommen Unternehmen und Entscheider aus ganz Deutschland zusammen.
Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.
Kommunalbeirat zur Digitalisierung. Im Mai 2019 haben wir zu einer ersten Sitzung
des neugegründeten Kommunalbeirats in Berlin geladen. Das Gremium, welches sich aus
14 Mitgliedern aus Kommunen und kommunalen Spitzenverbänden zusammensetzt, berät zukünftig
bei Fragestellungen zu Breitband-Ausbau, 5G und weiteren Digitalisierungs-themen.
Damit ist ein wichtiger Aktionspunkt aus unserem 8-Punkte-Programm für den 5G-Ausbau
umgesetzt. Wichtiges Ziel des Beirats ist die Beschleunigung der Digitalisierung in
Deutschland. Der Kommunalbeirat bildet den Rahmen für den direkten Dialog zwischen
den Kommunen und der Deutschen Telekom. Er ist die zukünftige Plattform, um gegenseitige
Vorstellungen, Interessen und Erwartungen zu besprechen und Lösungen für bestimmte
Problemstellungen zeitnah zu entwickeln. Zusätzlich kann das Gremium zu einzelnen
Sitzungen auch externe Experten als Gäste einladen. Weiterführende Informationen finden
Sie in unseren Medienberichten.
Hannover Messe: Drohnen, Datenbrillen und smarte Displays. Anfang April 2019 zeigten
wir auf der Hannover Messe wie "Industrielle Intelligenz" zur effizienten Planung,
Fertigung und Logistik beiträgt. Auf unserem Stand fanden Kunden aus Industrie und
Mittelstand Produkte und Lösungen für die intelligente Fabrik. Zum Einsatz kamen dabei
Campus-Netze, 5G, Drohnen, Edge Computing, Datenbrillen, smarte Displays oder Künstliche
Intelligenz. Auch zeigten wir eine Reihe von technischen Premieren für die digitale
Wirtschaft. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.
Internet der Dinge: SAP und T-Systems koppeln ihre Clouds. SAP und T-Systems verbinden
ihre Cloud-basierten Plattformen für vernetzte Geräte und Sensoren. So können Kunden
ihre IoT-Daten nahtlos in SAP-Systeme integrieren. Den Start macht eine Lösung für
die Logistik. Das Telematik-Modul erkennt nicht nur die Position von Gütern via GPS,
sondern auch ihre Geschwindigkeit oder Temperatur. Außerdem haben Unternehmen bei
Cloud-basierten SAP-Lösungen ab sofort freie Wahl. Denn als erster Digital-Dienstleister
bringt T-Systems SAP in alle Cloud-Umgebungen: Private, Public, Hybrid und Multi Cloud.
Mit diesem Ansatz verfolgt T-Systems seine "Cloud first"-Strategie für die digitale
Transformation von Unternehmen konsequent weiter. Das Angebot umfasst alle von SAP
zertifizierten Clouds. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.
Klimaschutzziel trägt zum Pariser Abkommen bei. Unsere Klimaschutzziele sehen vor, bereits ab 2021 nur noch Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu verwenden. Bis 2030 wollen wir die CO2 -Emissionen um 90 Prozent auf Basis des Jahres 2017 senken (Scope 1 und 2). Die Emissionen aus Herstellung und Nutzungsphase der Telekom Produkte und Kundenlösungen sollen bis 2030 um 25 Prozent sinken (Scope 3). Die Ziele wurden der "Science Based Targets"-Initiative (SBTi) zur Prüfung vorgelegt. Die SBTi ist ein unabhängiges Expertengremium, das die Klimaschutzziele von Unternehmen auf ihre Wirkung untersucht. Geprüft wird, ob sie unter Einhaltung wissenschaftlicher Standards dazu beitragen, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Das Ergebnis ist positiv: Die SBTi hat unsere neuen Klimaziele nach gründlicher Prüfung bestätigt. Die SBTi hat weltweit bislang bei etwas mehr als 200 Unternehmen deren Klimaziele als wissenschaftsbasiert anerkannt. Damit tragen sie zum Pariser Abkommen von 2016 bei. In Deutschland ist die Deutsche Telekom erst das dritte DAX-Unternehmen, das die SBTi positiv geprüft hat. Der Einsatz für eine klimafreundliche Gesellschaft ist seit 2008 eines der drei Handlungsfelder der Corporate Responsibility-Strategie der Deutschen Telekom. Bereits 1995 hatte der Konzern das erste Klimaschutzziel beschlossen und hat sich seitdem konsequent für Klimaschutz eingesetzt. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.
Mit Magenta Telekom in die digitale Zukunft Österreichs. Aus T-Mobile Austria und
UPC Austria ist Magenta Telekom geworden. Unsere Tochter in Österreich bündelt ihre
Leistungen nach dem Erwerb der UPC Austria im Jahr 2018 unter der Angebotsmarke "Magenta".
Die Unternehmensmarke bleibt das international bekannte T-Logo. Kunden erleben unverändert
beste Netzqualität. Der Markenauftritt vermittelt ein starkes Signal für den Neustart
- Magenta wird noch deutlicher als in anderen Märkten im Mittelpunkt der Kommunikation
stehen. Mit dem gebündelten Angebot von Mobilfunk und Festnetz folgt Magenta Telekom
unserer Konzernstrategie. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.
Innovative Lösungen für Geschäftskunden. Seit Mai 2019 bieten wir mit unserem Partner
DataGuard ein innovatives Datenschutzpaket: Mit dem Angebot können neben Konzernen
auch kleine und mittlere Unternehmen ohne eigenen Datenschutzbeauftragten die Vorgaben
der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zuverlässig und kostengünstig
erfüllen. Zudem wurde das Service-Angebot auf Basis von Office 365 und Microsoft 365
aus der Cloud um Managed Services erweitert (z. B. die "Premium Support+ Hotline"
oder "Mobile Access"), damit es unseren Kunden noch einfacher fällt, ihre digitalen
Betriebsprozesse, die Cloud und die erforderlichen IT-Lösungen zu administrieren sowie
sicher, komfortabel und effizient einzusetzen.
Weiterführende Informationen finden Sie online bei unseren Medieninformationen unter:
www.telekom.com/de/medien/medieninformationen
Nachfolgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des zweiten Quartals 2019
zusammen. Weitere Auszeichnungen finden Sie online unter: www.telekom.com/medien

Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und -steuerung verweisen wir auf
die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2018. Aus Sicht
des Konzerns ergaben sich hinsichtlich der Konzernstruktur und des Steuerungssystems
folgende Änderungen bzw. Ergänzungen:
Am 15. Dezember 2017 hat die Deutsche Telekom mit der Tele2 Group eine Vereinbarung
über den Erwerb von 100 % der Anteile an dem Telekommunikationsanbieter Tele2 Netherlands
Holding N.V. durch die T-Mobile Netherlands Holding B.V. geschlossen. Als Kaufpreis
erhielt die Tele2 Group einen 25 %-Anteil an der T-Mobile Netherlands sowie eine vorläufige
Barzahlung (unter Berücksichtigung von Kaufpreisanpassungen) in Höhe von 234 Mio.
€. Nach der durch die EU-Kommission am 27. November 2018 ohne Auflagen erteilten Zustimmung,
wurde die Transaktion am 2. Januar 2019 vollzogen. Seit dem Erwerbszeitpunkt wird
Tele2 Netherlands als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss
der Deutschen Telekom einbezogen. Durch den Erwerb entsteht auf dem niederländischen
Markt ein starker und nachhaltig ausgerichteter Anbieter von konvergenten Angeboten
aus Festnetz und Mobilfunk.
OTE hat am 15. Januar 2019 eine Vereinbarung über den Verkauf ihrer Beteiligung an
der Telekom Albania an das bulgarische Unternehmen Albania Telecom Invest AD für einen
Kaufpreis in Höhe von 50 Mio. € getroffen. Die Transaktion wurde am 7. Mai 2019 nach
Genehmigung durch die zuständigen Behörden vollzogen.
Der Vollzug unserer Vereinbarung zum Zusammenschluss mit Sprint steht unter dem Vorbehalt
der Genehmigungen der Regulierungs- und Kartellbehörden sowie weiterer Vollzugsbedingungen.
Am 18. Juni 2018 hatten wir das sog. "Public Interest Statement", in dem wir die Vorteile
der Transaktion für die Allgemeinheit darlegen, sowie die Genehmigungsanträge beim
US-amerikanischen Regulierer Federal Communications Commission (FCC) eingereicht.
Der Vorsitzende der FCC signalisierte im Mai 2019 die Unterstützung für den Zusammenschluss;
die Genehmigung seitens der FCC steht allerdings noch aus. Im Juni 2019 haben die
Generalstaatsanwälte von 13 US-Bundesstaaten und des Regierungsbezirks Washington
Klage beim Bundesbezirksgericht in New York gegen T-Mobile US, Deutsche Telekom, Sprint
und Softbank Group Corp. eingereicht. Der Bundesstaat Texas hat angekündigt, sich
der Klage anzuschließen. Nach unserer Einschätzung ist die Klage unbegründet. Am 26.
Juli 2019 haben wir mit dem US-amerikanischen Justizministerium (Department of Justice)
eine Vereinbarung über Auflagen geschlossen (sog. "Consent Decree"), welche noch durch
ein US-Bundesgericht bestätigt werden muss. Die Behörde verzichtet damit auf die nach
US-amerikanischem Recht vorgesehene Möglichkeit, gegen die Transaktion zu klagen.
Zeitgleich wurden mehrere Vereinbarungen mit dem US-amerikanischen Fernsehsatellitenbetreiber
DISH Networks geschlossen, in denen Auflagen für den Zusammenschluss umgesetzt werden.
Wir gehen davon aus, die Genehmigungen der bundesstaatlichen Behörden im dritten Quartal
2019 zu erhalten.
Neu geschaffen haben wir mit Wirkung zum 1. Januar 2019 den Vorstandsbereich "USA
und Unternehmensentwicklung". Seit Jahresanfang 2019 verfügt die Deutsche Telekom
AG somit über neun Vorstandsbereiche. Thorsten Langheim übernahm das neu geschaffene
Vorstandsressort. Seit dem 1. Januar 2019 ist der bisherige Personalvorstand Dr. Christian
P. Illek neuer Finanzvorstand. Birgit Bohle trat zum 1. Januar 2019 die Nachfolge
von Herrn Illek als Vorstandsmitglied für das Ressort Personal an.
Mit der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leases"
zum 1. Januar 2019 ergeben sich wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss
der Deutschen Telekom. Zahlungsverpflichtungen aus bisherigen Operating Leasing-Verhältnissen
werden zukünftig abgezinst und als Leasing-Verbindlichkeit passiviert; als finanzielle
Verbindlichkeiten erhöhen sie die Netto-Finanz-verbindlichkeiten. Zugleich aktiviert
der Leasing-Nehmer ein Nutzungsrecht. Bisher im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen
erfasste operative Aufwendungen werden damit zukünftig in den Abschreibungen auf aktivierte
Nutzungsrechte bzw. in den Zinsaufwendungen für abgezinste Verpflichtungen aus Operating
Leasing-Verhältnissen erfasst. Das EBITDA wird dadurch deutlich erhöht, ohne dass
sich wirtschaftliche Bedingungen verändert haben. In der Kapitalflussrechnung reduziert
der Tilgungsanteil der Leasing-Zahlungen aus bisherigen Operating Leasing-Verhältnissen
künftig den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit und nicht mehr den Cashflow aus Geschäftstätigkeit.
Lediglich die Zinszahlungen verbleiben weiterhin im Cashflow aus Geschäftstätigkeit
und damit auch im Free Cashflow.
Die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung berücksichtigen wir seit Beginn
des Geschäftsjahres 2019 bei der Definition unserer finanziellen Leistungsindikatoren,
da die Aufwendungen und Auszahlungen für Leasing-Verhältnisse ein bedeutendes Element
unserer Ertrags- und Zahlungskraft sind. Auch wollen wir eine möglichst gute Vergleichbarkeit
mit unseren bisher verwendeten Leistungsindikatoren herstellen. Die Messung unserer
operativen Leistungskraft erfolgt über das "EBITDA after leases" (EBITDA AL) statt
über das EBITDA. Bei der Ermittlung des EBITDA AL wird das EBITDA um die Abschreibungen
der aktivierten Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten
angepasst. Der Leistungsindikator Free Cashflow wird durch den "Free Cashflow after
leases" (Free Cashflow AL) ersetzt. Der Free Cashflow wird hierfür um die Tilgung
von Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Zur besseren Vergleichbarkeit unserer Leistungsindikatoren
mit den in den Abschlüssen der T-Mobile US nach US GAAP berichteten EBITDA- und Free
Cashflow-Größen - wo auch weiterhin Operating- und Finance Leasing-Verhältnisse unterschieden
werden - werden Aufwendungen und Tilgungen für Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte
der T-Mobile US bei der Ermittlung des EBITDA AL und des Free Cashflow AL nicht berücksichtigt.
Für nähere Informationen zum neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 verweisen wir
auf den Abschnitt "Rechnungslegung" im Konzern-Zwischenabschluss.
Eine Überleitung der Definition der bisherigen finanziellen Leistungsindikatoren auf
die neue "after leases"-Betrachtung kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
| in Mio. € |
H1 2019 |
| EBITDA | 13.162 |
| Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechtea | (1.543) |
| Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeitena | (398) |
| EBITDA AL | 11.221 |
| Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) | 4.682 |
| Tilgung der Leasing-Verbindlichkeiten9 | (1.579) |
| FREE CASHFLOW AL (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) | 3.103 |
a
Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T-Mobile US.
Die veröffentlichten Vorjahreswerte wurden im Rahmen der Erstanwendung des IFRS 16
nicht rückwirkend angepasst. Um eine Vergleichbarkeit für die neu definierten Leistungsindikatoren
zu ermöglichen, wurden auf Pro-forma-Basis Vergleichswerte für das Vorjahr ermittelt.
Hierzu wurden die wesentlichen Effekte der IFRS 16-Anwendung approximativ für das
Vorjahr kalkuliert und im Anschluss die für das Berichtsjahr vorgenommene tabellarisch
dargestellte Berechnung durchgeführt. Auch konzerninterne Änderungen in der Organisationsstruktur
wurden berücksichtigt.
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten
Lagebericht im Geschäftsbericht 2018 dargestellten Situation des wirtschaftlichen
Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den
ersten sechs Monaten 2019, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen
Risiken sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche
Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen unerwarteten Ereignisse
im Prognosezeitraum eintreffen.
In den ersten sechs Monaten 2019 haben führende Institute und Banken ihre Wachstumsprognosen
nach unten korrigiert. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für
das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandprodukts (BIP) im Jahr 2019 von 3,5 % auf
3,2 % gesenkt. Mit verbesserten Aussichten für das zweite Halbjahr 2019 wird das globale
Wachstum im Jahr 2020 bei 3,5 % erwartet. Für die deutsche Wirtschaft rechnet der
IWF mit einem Wachstum von 0,7 % im laufenden Jahr. Während die Industriekonjunktur
in Deutschland eingebrochen ist, zeigt sich der Binnenkonsum in robuster Verfassung
- ebenso wie das Geschäftsklima in der IT und Telekommunikation, wie der im Juni 2019
erstmals veröffentlichte Bitkom-ifo-Digital-index dokumentiert. Die Expansion der
Volkswirtschaften unserer Kernmärkte im europäischen Ausland und in Nordamerika ist
weiterhin positiv.
Unter den derzeitigen Bedingungen gehen wir von einer abgeschwächten, aber weiterhin
stabilen konjunkturellen Entwicklung in den Volkswirtschaften unserer Kernmärkte aus.
Die nachlassende Konjunktur in Europa und in China sowie ein abgeschwächtes Wachstum
des Welthandels belasten jedoch den Ausblick, sodass für die Jahre 2019 und 2020 eine
schwächere Expansion als bisher erwartet möglich ist.
Die konjunkturellen Risiken haben zugenommen. Handelskonflikte, politische Unsicherheit
- auch im Hinblick auf den Brexit - und ein weiteres Abfallen der Industriekonjunktur
könnten einer anhaltenden Expansion entgegenstehen. Darüber hinaus können geopolitische
Krisen die Volkswirtschaften unserer Länder negativ beeinflussen.
BNetzA entwickelt Regulierung für die "letzte Meile" weiter. Die BNetzA überprüft
regelmäßig, ob und welche Unternehmen über beträchtliche Marktmacht verfügen und welche
Regulierungsauflagen sich hieraus ergeben. Die Telekom Deutschland unterliegt bislang
einer umfassenden Regulierung auf der sog. "letzten Meile". Am 27. Mai 2019 hat die
BNetzA ihren Entwurf einer neuen Marktanalyse für den Zugang zur "letzten Meile" zur
Konsultation veröffentlicht. Nach dem Entwurf verfüge die Telekom Deutschland weiterhin
über beträchtliche Marktmacht. Die BNetzA betont jedoch, dass die Regulierung des
bestehenden Kupfernetzes der Telekom nicht auf FTTH übertragen werden solle, sondern
dass, wenn sich die Marktteilnehmer einigen können, allenfalls eine geringfügige Regulierung
erforderlich sei. Die konkrete Ausgestaltung von Regulierungsauflagen erfolgt jedoch
erst in einem separaten Verfahren, dessen Ergebnisse noch nicht absehbar sind.
Festnetz-Terminierungsentgelte final über vier Jahre genehmigt. Die BNetzA hat die
Festnetz-Terminierungsentgelte (FTR) sowohl für die Telekom Deutschland als auch die
alternativen Teilnehmernetzbetreiber mit Beschlüssen vom 28. Juni 2019 nun final in
Form eines 4-jährigen Gleitpfades festgelegt. Danach gelten ab 1. Januar 2019 die
folgenden FTR-Entgelte: 2019 = 0,08 Ct./Min., 2020 = 0,06 Ct./Min., 2021 = 0,05 Ct./Min.
und 2022 = 0,03 Ct./Min. Die Entgelte gelten insoweit bis die zum 31. Dezember 2020
von der EU-Kommission mittels eines delegierten Rechtsakts zu erlassende EU-weite
Obergrenze für die FTR aufgrund des neuen EU-Rechtsrahmens in Kraft tritt.
Mobilfunk-Terminierungsentgelte neu beantragt. Die aktuelle Entgeltgenehmigung für
das Mobilfunk-Terminierungsentgelt (MTR) in Höhe von 0,95 Ct./Min. endet zum 30. November
2019. Daher hat die Deutsche Telekom mit Entgeltantrag vom 3. Juni 2019 neue Entgelte
beantragt. Analog zur letzten Genehmigung ist zu erwarten, dass die BNetzA die MTR
erneut auf Basis des von der EU-Kommission empfohlenen Pure-LRIC Kostenmaßstabs festlegen
wird. Auch hier ist zu erwarten, dass die von der BNetzA genehmigten Entgelte insoweit
gelten bis die zum 31. Dezember 2020 von der EU-Kommission mittels eines delegierten
Rechtsakts zu erlassende EU-weite Obergrenze für die MTR aufgrund des neuen EU-Rechtsrahmens
in Kraft tritt.
Entgelterhöhung für die Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL). Die BNetzA hat die regulierten
Entgelte, die die Telekom Deutschland für die Vermietung ihres Netzes auf der sog.
"letzten Meile" erhält, zum 1. Juli 2019 erhöht. Konkret steigen die Mietentgelte
für die Leitung vom Kunden zum Kabelverzweiger ("KVz-TAL") von 6,77 €/Monat auf 7,05
€/Monat und für die längere Strecke vom Kunden bis zum Hauptverteiler ("HVt-TAL")
von 10,02 €/Monat auf 11,19 €/Monat. Für die Überlassung von Kabelkanalkapazitäten
steigt das Entgelt von 0,04 €/Monat auf 0,06 €/Monat. Auch wenn eine solche Genehmigung
unter den von uns beantragten Entgelten bleibt, so erkennt die Behörde doch an, dass
die Kosten des Netzausbaus auf der "letzten Meile" seit der letzten Entgeltentscheidung
vor drei Jahren gestiegen sind. Die Entgeltgenehmigungen gelten bis zum 30. Juni 2022.
StreamOn. Das Oberverwaltungsgericht Münster bestätigte in einem am 15. Juli 2019
veröffentlichten Beschluss, dass die Anordnungen der BNetzA hinsichtlich der Datenverkehrsoptimierung
bei Internet-Zugangsdiensten sowie der Verpflichtung zum Angebot auch im EU-Ausland
zunächst zu befolgen sind. Im Einvernehmen mit der BNetzA werden wir unser Produkt
gemäß den rechtlichen Vorgaben anpassen. Dessen ungeachtet wird die Vereinbarkeit
der Maßnahmen zur Datenverkehrsoptimierung sowie der Beschränkung des Angebots auf
das Inland mit EU-Netzneutralitätsregeln in einem separaten Hauptsacheverfahren vom
Kölner Verwaltungsgericht geprüft.
Frequenzauktion Deutschland. In Deutschland hat die BNetzA vom 19. März bis 12. Juni
2019 eine Versteigerung der bundesweiten Frequenzen in den Bereichen 2,1 GHz und 3,4-3,7
GHz durchgeführt. Zur Auktion waren neben der Telekom Deutschland GmbH drei weitere
Unternehmen zugelassen: Drillisch Netz AG, Telefónica Germany GmbH & Co. OHG und die
Vodafone GmbH. Alle Teilnehmer haben Frequenzen ersteigert. Wir haben uns vier Frequenzblöcke
im 2 GHz-Band sowie neun Frequenzpakete im Bereich 3,6 GHz im Gesamtwert von 2,17
Mrd. € gesichert. Bei 2 GHz haben wir unsere Spektrumposition verdoppelt und bei 3,6
GHz fast ein Drittel des verfügbaren Spektrums (90 MHz) in der für uns optimalen Bandlage
ersteigert. Wir sind damit erfolgreich mit der von uns angepeilten Ausstattung aus
der Auktion herausgegangen und können unsere führende Position im Qualitätswettbewerb
der deutschen Mobilfunknetze erhalten. Die drei bisherigen Netzbetreiber und sechs
Service Provider hatten Klagen gegen die Auktionsbedingungen eingereicht, die aber
keine aufschiebende Wirkung hatten.
Frequenzauktion Österreich. Die Versteigerung des für den 5G-Start wichtigen 3,6 GHz-Bereichs
(3,4-3,8 GHz) wurde in Österreich zwischen dem 12. Februar und dem 8. März 2019 durchgeführt.
Als Teilnehmer wurden neben den landesweit aktiven Netzbetreibern A1, T-Mobile Austria
und Hutchison auch regionale Interessenten zugelassen. Die Telekom-Tochter T-Mobile
Austria konnte sich landesweit durchgängig 110 MHz (im Bereich von 3.690-3.800 MHz)
im Wert von 57 Mio. € sichern, während Hutchison nur 100 MHz erreichte und A1 aufgrund
des Erfolgs von vier regionalen Anbietern regional variierende Frequenzmengen erhielt.
Frequenzauktionen USA. Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission
(FCC) hat von November 2018 bis Januar 2019 eine 28 GHz-Auktion durchgeführt. Dies
war in den USA die erste 5G-Spektrumauktion in einem hohen Frequenzband ("mm-Waves").
Am 14. März 2019 startete unter Beteiligung von T-Mobile US eine zweite mm-Waves-Auktion
im 24 GHz-Band mit insgesamt 1,55 GHz Spektrum. T-Mobile US konnte in den zwei Auktionen
für das 28 GHz- und das 24 GHz-Spektrum insgesamt 367 MHz für rund 843 Mio. US-$ ersteigern
und damit eine solide Position im Millimeterband für 5G sichern. Eine dritte Auktion
soll am 10. Dezember 2019 beginnen. Dabei geht es um Spektrum in den Bereichen 37
GHz, 39 GHz und 47 GHz.
Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben
wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen in Deutschland und bei unseren internationalen
Beteiligungen. Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete
Frequenzvergaben.
| Erwarteter Vergabestart |
Erwartetes Vergabeende |
Frequenzbereiche (MHz) |
Vergabeverfahren | Erworbene Frequenzen (MHz) |
Frequenzinvestitionen | |
| Deutschland | beendet | 2.100 / 3.400-3.700 | Auktion (SMRAa ) | 20 MHz / 90 MHz | 2,17 Mrd. €b | |
| Griechenland | Q1 2020 | Q2 2020 | 700 / 1.500 / 3.600 / 26.000 | Auktion (SMRAa ), erwartet | noch offen | noch offen |
| Kroatien | beendet | 2.100 / 2.600 | Zuteilung auf Antrag | 2x 20 MHz im 2.600 MHz-Band | jährliche Gebühren, ohne Einmalgebühr | |
| Kroatien | Q3 2019 | Q4 2019 | 3.400-3.800 | noch offen | noch offen | noch offen |
| Niederlande | Q1 2020 | Q3 2020 | 700 / 1.500 / 2.100 | Auktion, Details noch offen | noch offen | noch offen |
| Nordmazedonien | beendet | 2.100 | Sealed Bid Tenderc | nicht teilgenommen | ||
| Nordmazedonien | beendet | 1.800 | Lizenzverlängerung | 2x 10MHz | ohne Verlängerungsgebühr |
|
| Nordmazedonien | Q2 2020 | Q3 2020 | 700 / 3.400-3.800 | Auktion, Details noch offen | noch offen | noch offen |
| Österreich | beendet | 3.400-3.800 | Regionale Auktion (CCAd ) | 1x 110MHz | 57 Mio. € | |
| Österreich | Q1 2020 | Q2 2020 | 700 / 1.500 / 2.100 | Auktion (CCAd ), erwartet | noch offen | noch offen |
| Polen | Q4 2019 | Q1 2020 | 3.600-3.800 | Sealed Bid Tenderc | noch offen | noch offen |
| Polen | Q3 2021 | Q4 2022 | 700 / 3.600-3.800 | noch offen | noch offen | noch offen |
| Rumänien | Q4 2019 | Q4 2019 | 700 / 800 / 1.500 / 2.600 / 3.400-3.600 | Auktion, Details noch offen | noch offen | noch offen |
| Slowakei | Q3 2019 | Q4 2019 | 700 / 1.800 | Auktion (SMRAa ), erwartet | noch offen | noch offen |
| Tschechische Republik | Q4 2019 | Q1 2020 | 700 / 3.400-3.600 | Auktion (SMRAa ), erwartet | noch offen | noch offen |
| Ungarn | Q3 2019 | Q3 2019 | 700 / 2.100 / 2.600 / 3.400-3.800 | Auktion, Details noch offen | noch offen | noch offen |
| USA | beendet | 28.000 | Auktion (SMRAa ) | 367 MHz (zus. in 24 / 28 GHz) |
843 Mio. US-$ | |
| USA | beendet | 24.000 | Auktion (CCAd ) | siehe oben | siehe oben | |
| USA | Q4 2019 | Q1 2020 | 37.000 / 39.000 / 47.000 | Auktion (CCAd ) | noch offen | noch offen |
a
Simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für
alle beteiligten Frequenzbänder.
b
Auszahlung im Wesentlichen noch nicht erfolgt.
c
Sealed Bid Tender: Auktion mit Abgabe verschiedener Gebote in verschlossenen Briefumschlägen.
d
Combinatorial Clock Auction, dreistufige Mehrrundenauktion für Spektrum aus allen
beteiligten Frequenzbändern.
Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur
Anwendung. Die Darstellung der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns und die Entwicklung
der Ertragslage des Konzerns werden wesentlich durch die Anwendung dieses Standards
beeinflusst. Die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung berücksichtigen wir
seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 bei der Definition unserer finanziellen Leistungsindikatoren.
Weitere Informationen zur Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards finden Sie im
Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung" sowie im Konzern-Zwischenabschluss
im Abschnitt "Rechnungslegung".
Im ersten Halbjahr 2019 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 39,2 Mrd. €,
der mit einem Anstieg von 2,9 Mrd. € um 7,9 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums
lag. Auch ohne Berücksichtigung positiver Währungskurseffekte von im Saldo 1,2 Mrd.
€ - v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro - sowie positiver Konsolidierungskreiseffekte
von im Saldo 0,4 Mrd. € - im Wesentlichen aus den Erwerben von UPC Austria und Tele2
Netherlands - entwickelte sich der Umsatz mit einem Anstieg von 1,2 Mrd. € bzw. 3,2
% positiv.
Zur positiven Umsatzentwicklung trug unser operatives Segment USA mit einem Anstieg
von 13,6 % - bzw. währungskursbereinigt in Höhe von 6,0 % - wesentlich bei, was insbesondere
auf höhere Service-Umsätze aufgrund des Anstiegs des durchschnittlichen Bestands eigener
Kunden, verursacht v. a. durch das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen
Märkten, den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern sowie einer niedrigen Kundenabwanderung,
zurückzuführen ist. In unserem Heimatmarkt Deutschland lagen die Umsätze leicht über
Vorjahresniveau. Hierzu trugen v. a. die gute Entwicklung im Mobilfunk-Geschäft sowie
die höheren IT- und Breitband-Umsätze im Festnetz bei. In unserem operativen Segment
Europa lag der Umsatz um 2,8 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums; währungskursbereinigt
und neutralisiert um die Einbeziehung der UPC Austria erhöhte sich dieser leicht um
0,4 %. Positiv wirkten Umsatzanstiege im Breitband- und TV-Geschäft sowie im Wholesale-Geschäft.
Die Mobilfunk-Umsätze bewegten sich auf einem konstant hohen Niveau. Während sich
die Umsätze in unserem operativen Segment Systemgeschäft in unserem Wachstumsgeschäft
weiterhin positiv entwickelten, sind die Umsätze im klassischen IT- und TK-Geschäft
zurückgegangen - jedoch weniger als erwartet. Der Umsatz unseres operativen Segments
Group Development erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode deutlich, neben einer
positiven operativen Entwicklung v. a. aufgrund der seit Jahresbeginn 2019 berücksichtigten
Umsatzbeiträge der Tele2 Netherlands.
Detailliertere Angaben zur Umsatzentwicklung unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente" entnommen werden.
in Mio. €
| Q1 2019 | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränderung in % |
H1 2019 | H1 2018 | |
| KONZERNUMSATZ | 19.488 | 19.664 | 18.367 | 7,1 | 39.152 | 36.291 |
| Deutschland | 5.357 | 5.388 | 5.322 | 1,2 | 10.745 | 10.648 |
| USA | 9.796 | 9.826 | 8.821 | 11,4 | 19.623 | 17.277 |
| Europa | 2.891 | 2.978 | 2.896 | 2,8 | 5.869 | 5.707 |
| Systemgeschäft | 1.630 | 1.673 | 1.674 | (0,1) | 3.304 | 3.339 |
| Group Development | 682 | 683 | 535 | 27,7 | 1.364 | 1.063 |
| Group Headquarters & Group Services | 651 | 678 | 767 | (11,6) | 1.329 | 1.418 |
| Intersegmentumsatz | (1.520) | (1.561) | (1.649) | 5,3 | (3.081) | (3.161) |
| Veränderung in % |
Gesamtjahr 2018 | |
| KONZERNUMSATZ | 7,9 | 75.656 |
| Deutschland | 0,9 | 21.700 |
| USA | 13,6 | 36.522 |
| Europa | 2,8 | 11.885 |
| Systemgeschäft | (1,0) | 6.936 |
| Group Development | 28,3 | 2.185 |
| Group Headquarters & Group Services | (6,3) | 2.735 |
| Intersegmentumsatz | 2,5 | (6.307) |
in %

in %

Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von
50,1 % unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz und lag damit um 2,5 Prozentpunkte
über dem Niveau der Vergleichsperiode. Die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz
erhöhte sich von 67,1 % auf 69,0 %.
Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir im ersten Halbjahr
2019 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,9 Mrd. € bzw. 7,7 % höheres bereinigtes
EBITDA AL in Höhe von 12,2 Mrd. €; dabei wirkten positive Währungskurseffekte von
im Saldo 0,3 Mrd. € sowie leicht positive Konsolidierungskreiseffekte erhöhend. Ohne
deren Berücksichtigung stieg das bereinigte EBITDA AL um 0,4 Mrd. € bzw. 3,7 %. Alle
operativen Segmente leisteten einen positiven Beitrag zu dieser Entwicklung: Das bereinigte
EBITDA AL unseres operativen Segments USA entwickelte sich deutlich positiv, was insgesamt
auf die gestiegenen Umsätze zurückzuführen ist. Unser operatives Segment Deutschland
trug dank positiver Umsatzentwicklung, geringeren Personalaufwendungen sowie der erfolgreichen
Umsetzung weiterer Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen mit einem um 2,4 % höheren
bereinigten EBITDA AL dazu bei. Um 5,6 % erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL in
unserem operativen Segment Europa; auch neutralisiert um die Einbeziehung der UPC
Austria und unter Annahme konstanter Währungskurse zeigt sich eine positive Entwicklung
von 1,8 %. Erfolgreich umgesetzte Effizienzmaßnahmen zeigen über ein erhöhtes bereinigtes
EBITDA AL bei unserem operativen Segment Systemgeschäft Wirkung. Zur Erhöhung des
bereinigten EBITDA AL in unserem operativen Segment Group Development trug neben dem
Ergebnis der Anfang 2019 erworbenen Tele2 Netherlands auch das Umsatzwachstum und
ein effizientes Kosten-Management bei.
Unser EBITDA AL erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,5 Mrd. € bzw. 4,9
% auf 11,2 Mrd. €. Dabei verringerten sich die Sondereinflüsse von minus 0,7 Mrd.
€ auf minus 1,0 Mrd. €. Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogene
Restrukturierungsaufwendungen lagen mit 0,6 Mrd. € um 0,1 Mrd. € unter dem Niveau
des Vergleichszeitraums. Darüber hinaus waren Aufwendungen im Wesentlichen im Zusammenhang
mit dem Genehmigungsprozess zum Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint als Sondereinflüsse
erfasst.
Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA AL/bereinigtem EBITDA AL unserer
Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" entnommen
werden.
in Mio. €
| Q1 2019 | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränderung in % |
H1 2019 | H1 2018 | |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERNa | 5.940 | 6.283 | 5.866 | 7,1 | 12.223 | 11.353 |
| Deutschland | 2.108 | 2.153 | 2.103 | 2,4 | 4.261 | 4.161 |
| USA | 2.679 | 2.872 | 2.552 | 12,5 | 5.551 | 4.883 |
| Europa | 945 | 991 | 936 | 5,9 | 1.937 | 1.834 |
| Systemgeschäft | 92 | 127 | 124 | 2,4 | 219 | 184 |
| Group Development | 255 | 250 | 227 | 10,1 | 506 | 452 |
| Group Headquarters & Group Services | (137) | (82) | 23 | n.a. | (219) | (69) |
| Überleitung | (2) | (29) | (100) | 71,0 | (31) | (94) |
| Veränderung in % |
Gesamtjahr 2018 | |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERNa | 7,7 | 23.074 |
| Deutschland | 2,4 | 8.516 |
| USA | 13,7 | 10.084 |
| Europa | 5,6 | 3.813 |
| Systemgeschäft | 19,0 | 442 |
| Group Development | 11,9 | 892 |
| Group Headquarters & Group Services | n.a. | (601) |
| Überleitung | 67,0 | (72) |
Das EBIT des Konzerns lag bei 4,6 Mrd. € und war damit um 0,1 Mrd. € bzw. 1,9 % höher
als im Vergleichszeitraum. Ursächlich für diese Veränderung sind u. a. die beim EBITDA
AL beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen lagen insgesamt bei 8,6 Mrd. € und damit
um 2,3 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode, was insbesondere durch die erstmals
nach IFRS 16 zu erfassenden Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte verursacht
ist. Diesen standen im Vergleichszeitraum im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen
im EBITDA erfasste Aufwendungen gegenüber. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen lagen v. a. aufgrund des dauerhaft hohen Investitionsvolumens
der vergangenen Jahre um 0,5 Mrd. € über Vorjahresniveau - in der Vergleichsperiode
waren Abschreibungen auf Finanzierungs-Leasing-Vermögenswerte enthalten.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit 3,7 Mrd. € um 0,8 Mrd. € über dem Niveau des
ersten Halbjahres 2018. Dabei verbesserte sich das Finanzergebnis im Vergleich zum
ersten Halbjahr 2018 von minus 1,6 Mrd. € auf minus 0,9 Mrd. €. Während sich das Zinsergebnis
um 0,2 Mrd. € rückläufig entwickelte, insbesondere aufgrund höherer Leasing-Verbindlichkeiten
seit der Anwendung von IFRS 16, verbesserte sich das sonstige Finanzergebnis um 0,3
Mrd. € insbesondere aufgrund positiver Bewertungseffekte eingebetteter Derivate der
T-Mobile US. Ebenfalls verbesserte sich das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen
um 0,6 Mrd. €. Dieses war im ersten Halbjahr 2018 durch den vereinbarten Vergleich
zur Beendigung des Schiedsverfahrenskomplexes Toll Collect in Höhe von 0,6 Mrd. €
belastet.
Der Konzernüberschuss erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode von 1,5 Mrd. €
auf 1,8 Mrd. €. Der Steueraufwand betrug im ersten Halbjahr 2019 1,0 Mrd. €, gegenüber
0,9 Mrd. € in der Vergleichsperiode. Weitere Erläuterungen hierzu finden Sie im Abschnitt
"Ertragsteuern" im Konzern-Zwischenabschluss. Das den Anteilen anderer Gesellschafter
zugerechnete Ergebnis erhöhte sich von 0,6 Mrd. € auf 0,9 Mrd. €, im Wesentlichen
in unserem operativen Segment USA. Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen, die
sich auf den Konzernüberschuss in Höhe von 0,7 Mrd. € auswirkten, belief sich der
bereinigte Konzernüberschuss im ersten Halbjahr 2019 auf 2,5 Mrd. €. Damit lag dieser
um 0,1 Mrd. € über dem Niveau der Vorjahresperiode.
| in Mio. € |
Q1 2019 | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränderung in % |
H1 2019 | H1 2018 |
| KONZERNÜBERSCHUSS/(-FEHLBETRAG) | 900 | 944 | 495 | 90,7 | 1.845 | 1.487 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (440) | (562) | (371) | (51,5) | (1.002) | (652) |
| Personalrestrukturierung | (290) | (304) | (360) | 15,6 | (594) | (630) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (19) | (30) | (33) | 9,1 | (49) | (55) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierung, Ver- und Zukäufe | (111) | (174) | (37) | n.a. | (285) | (9) |
| Sonstiges | (20) | (54) | 59 | n.a. | (74) | 42 |
| Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse | 158 | 178 | (370) | n.a. | 335 | (288) |
| Wertminderungen | 0 | (50) | 0 | n.a. | (50) | 0 |
| Finanzergebnis | 0 | (1) | (705) | 99,9 | (1) | (703) |
| Ertragsteuern | 122 | 173 | 276 | (37,3) | 295 | 366 |
| Minderheiten | 36 | 56 | 59 | (5,1) | 91 | 49 |
| SUMME SONDEREINFLÜSSE | (282) | (385) | (743) | 48,2 | (667) | (941) |
| BEREINIGTER KONZERNÜBERSCHUSS/ (-FEHLBETRAG) | 1.183 | 1.329 | 1.238 | 7,4 | 2.512 | 2.428 |
| in Mio. € |
Veränderung in % |
Gesamtjahr 2018 |
| KONZERNÜBERSCHUSS/(-FEHLBETRAG) | 24,1 | 2.166 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (53,7) | (1.497) |
| Personalrestrukturierung | 5,7 | (1.159) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 10,9 | (109) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierung, Ver- und Zukäufe | n.a. | (223) |
| Sonstiges | n.a. | (6) |
| Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse | n.a. | (882) |
| Wertminderungen | n.a. | (707) |
| Finanzergebnis | 99,9 | (757) |
| Ertragsteuern | (19,4) | 401 |
| Minderheiten | 85,7 | 181 |
| SUMME SONDEREINFLÜSSE | 29,1 | (2.379) |
| BEREINIGTER KONZERNÜBERSCHUSS/ (-FEHLBETRAG) | 3,5 | 4.545 |
Ab dem Geschäftsjahr 2019 soll die Dividendenhöhe das relative Wachstum des bereinigten
Ergebnisses je Aktie reflektieren. Das bereinigte Ergebnis je Aktie ermittelt sich
aus dem um Sondereinflüsse bereinigten den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneten
Überschuss im Verhältnis zur angepassten gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender
Stammaktien - diese beträgt zum 30. Juni 2019 4.743 Mio. Stück. Bei einem den Eigentümern
des Mutterunternehmens zugerechneten bereinigten Konzernüberschuss in Höhe von 2,5
Mrd. € führt dies zu einem bereinigten Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,53 €. Im ersten
Halbjahr 2018 betrug das bereinigte Ergebnis je Aktie 0,51 €.
Entwicklung des Personalbestands
| 30.06.2019 | 31.12.2018 | Veränderung in % |
|
| MITARBEITER (FTE) IM KONZERN | 212.762 | 215.675 | (1,4) |
| davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) | 12.595 | 13.507 | (6,8) |
| Deutschland | 61.552 | 62.621 | (1,7) |
| USA | 46.600 | 46.871 | (0,6) |
| Europa | 46.017 | 48.133 | (4,4) |
| Systemgeschäft | 37.803 | 37.467 | 0,9 |
| Group Development | 2.739 | 1.976 | 38,6 |
| Group Headquarters & Group Services | 18.050 | 18.606 | (3,0) |
Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2018 um 1,4 %.
Die Zahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment Deutschland verringerte sich
zum Ende des ersten Halbjahres 2019 um 1,7 %. Gründe dafür waren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung
und die Inanspruchnahme sozialverträglicher Instrumente zum Personalumbau. Die Gesamtzahl
der Mitarbeiter in unserem operativen Segment USA sank zum 30. Juni 2019 v. a. saisonal
bedingt um 0,6 % gegenüber dem 31. Dezember 2018. In unserem operativen Segment Europa
sank die Mitarbeiterzahl verglichen mit dem Vorjahresende um 4,4 %. Ein Teil davon
entfiel auf die Veräußerung der Telekom Albania. Daneben verringerte sich der Mitarbeiterbestand
v. a. in Rumänien und Ungarn. Die Mitarbeiterzahl in unserem operativen Segment Systemgeschäft
stieg gegenüber dem Jahresende 2018 um 0,9 %, im Wesentlichen bedingt durch die erstmalige
Berücksichtigung und den Ausbau einer Service-Einheit in Indien. Der darüber hinausgehende
Personalbestand ist aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen um 2,2 % gesunken. Im
operativen Segment Group Development erhöhte sich die Mitarbeiterzahl im Vergleich
zum Jahresende 2018 um 38,6 %. Der Anstieg ist auf die Einbeziehung der Tele2 Netherlands
in den Niederlanden zurückzuführen. Der Personalbestand im Segment Group Headquarters
& Group Services sank im Vergleich zum Jahresende 2018 um 3,0 %, im Wesentlichen bedingt
durch den weiteren Personalumbau bei Vivento und die gesunkene Mitarbeiterzahl im
Bereich Technologie und Innovation.
| in Mio. € |
30.06.2019 | in % | 31.12.2018 | in % | 30.06.2018 |
| AKTIVA | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 9.898 | 6,0 | 9.988 | 6,9 | 8.921 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 66.266 | 40,4 | 64.950 | 44,7 | 63.636 |
| Sachanlagen | 49.119 | 29,9 | 50.631 | 34,8 | 47.844 |
| Nutzungsrechte | 17.549 | 10,7 | n.a. | n.a. | n.a. |
| Sonstige Aktiva | 21.382 | 13,0 | 19.806 | 13,6 | 19.348 |
| BILANZSUMME | 164.214 | 100,0 | 145.375 | 100,0 | 139.749 |
| PASSIVA | |||||
| Kurz- und langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 64.187 | 39,1 | 62.275 | 42,8 | 61.262 |
| Kurz- und langfristige Leasing-Verbindlichkeiten | 19.347 | 11,8 | n.a. | n.a. | n.a. |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 9.647 | 5,9 | 10.735 | 7,4 | 8.924 |
| Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen | 6.569 | 4,0 | 5.502 | 3,8 | 5.650 |
| Passive latente Steuern | 8.935 | 5,4 | 8.240 | 5,7 | 7.500 |
| Sonstige Passiva | 12.839 | 7,8 | 15.186 | 10,4 | 15.010 |
| Eigenkapital | 42.690 | 26,0 | 43.437 | 29,9 | 41.403 |
| BILANZSUMME | 164.214 | 100,0 | 145.375 | 100,0 | 139.749 |
Unsere Bilanzsumme beträgt am 30. Juni 2019 164,2 Mrd. € und erhöhte sich im Vergleich
zum 31. Dezember 2018 um 18,8 Mrd. €. Wesentlichen Einfluss hierauf hat die aus der
verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leases" resultierende
Erfassung der Nutzungsrechte auf der Aktivseite sowie der kurz- und langfristigen
Leasing-Verbindlichkeiten auf der Passivseite.
Auf der Aktivseite lagen die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen
insgesamt um 0,2 Mrd. € unter dem Vorjahresniveau. Erhöhend wirkten Investitionen
in Höhe von insgesamt 8,0 Mrd. €. Im operativen Segment USA sind bei den Investitionen
in immaterielle Vermögenswerte im Wesentlichen Investitionen für den Erwerb von FCC-Mobilfunk-Lizenzen
in Höhe von insgesamt 0,9 Mrd. € enthalten. Im operativen Segment Europa erhöhten
die in Österreich erworbenen 5G-Lizenzen den Buchwert um 0,1 Mrd. €. Investitionen
v. a. im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung und dem Netzwerk-Ausbau im operativen
Segment USA, für den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation und die
Mobilfunk-Infrastruktur in den operativen Segmenten Deutschland und Europa erhöhten
den Buchwert der Sachanlagen. Daneben wirkten Konsolidierungskreiseffekte in Höhe
von 1,0 Mrd. €, im Wesentlichen aus dem Erwerb der Tele2 Netherlands im operativen
Segment Group Development, und positive Währungskurseffekte in Höhe von 0,4 Mrd. €,
v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, buchwerterhöhend. Abschreibungen auf
immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen verminderten den Buchwert um 6,8 Mrd.
€ und Abgänge um 0,2 Mrd. €. Nutzungsrechte an Leasing-Vermögenswerten wurden zum
30. Juni 2019 in Höhe von 17,5 Mrd. € bilanziert; in Höhe von 2,5 Mrd. € waren diese
bis zum 31. Dezember 2018 innerhalb der Sachanlagen als Vermögenswerte aus Finanzierungs-Leasing-Verhältnissen
ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen
lagen um 0,1 Mrd. € leicht unter dem Niveau des Jahresendes 2018. In den sonstigen
Aktiva trug insbesondere der Anstieg der kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen
Vermögenswerte zur Erhöhung bei. Dieser Anstieg resultierte u. a. aus positiven Bewertungseffekten
aus der Bewertung eingebetteter Derivate bei T-Mobile US. Ebenfalls erhöhten sich
die Bestände an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.
Auf der Passivseite erhöhten sich unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten
im Vergleich zum Jahresende 2018 um 1,9 Mrd. €. Dies resultiert im Wesentlichen aus
den im ersten Halbjahr 2019 von der Deutschen Telekom AG emittierten Euro-Anleihen
mit einem Gesamtvolumen von 1,8 Mrd. € sowie GBP-Anleihen im Gesamtvolumen von 0,4
Mrd. GBP (0,5 Mrd. €). Darüber hinaus wurde ein Darlehen bei der Europäischen Investitionsbank
in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 0,3 Mrd. € aufgenommen.
Gegenläufig wirkten die Veränderungen der kurzfristigen Geldaufnahmen von 0,6 Mrd.
€ (netto), der Commercial Paper in Höhe von 0,5 Mrd. € (netto) und die planmäßigen
Tilgungen von Schuldscheindarlehen in Höhe von 0,2 Mrd. €. Der Übergang auf IFRS 16
führte zu einer Umgliederung der bisher in den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing, die nun als Leasing-Verbindlichkeiten
erfasst werden. Bezogen auf die Buchwerte zum 31. Dezember 2018 reduzierte diese Umgliederung
die finanziellen Verbindlichkeiten um 2,5 Mrd. €. Die seit der Erstanwendung von IFRS
16 zu erfassenden kurz- und langfristigen Leasing-Verbindlichkeiten betrugen am 30.
Juni 2019 19,3 Mrd. €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen
Verbindlichkeiten verringerten sich um 1,1 Mrd. € aufgrund des Abbaus des Verbindlichkeitenbestands,
v. a. in den operativen Segmenten Europa, Deutschland und USA. Die Pensionsrückstellungen
und ähnlichen Verpflichtungen haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2018 u. a.
aufgrund von Rechnungszinsanpassungen und der rückläufigen Kursentwicklung der als
Planvermögen dotierten BT Aktie um 1,1 Mrd. € erhöht. Die sonstigen Passiva wurden
insbesondere durch die gemäß IFRS 16 nicht mehr passivisch auszuweisenden Verbindlichkeiten
aus Staffelmietverträgen für im Wesentlichen Mobilfunk-Standorte (Straight-line lease)
im operativen Segment USA um 2,2 Mrd. € vermindert. Darüber hinaus haben sich die
kurz- und langfristigen sonstigen Rückstellungen um 0,5 Mrd. € verringert. Dieser
Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den im ersten Halbjahr 2019 an die Mitarbeiter
gezahlten erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteilen für das Vorjahr.
Das Eigenkapital reduzierte sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 um 0,7 Mrd. € auf
42,7 Mrd. €. Der Rückgang resultiert insbesondere aus der Dividendenausschüttung an
die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 3,3
Mrd. € und an Minderheiten in Beteiligungen in Höhe von 0,2 Mrd. €. Buchwertmindernd
wirkten ebenfalls die Neubewertung der leistungsorientierten Pläne mit 0,8 Mrd. €
(nach Steuern) und die Verluste aus Sicherungsinstrumenten mit insgesamt 0,7 Mrd.
€, im Wesentlichen im Zusammenhang mit abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäften über
künftige hochwahrscheinliche Darlehensaufnahmen bei T-Mobile US. Dagegen trug der
Überschuss in Höhe von 2,7 Mrd. € zur Erhöhung des Eigenkapitals bei. Ebenfalls wirkte
die Umstellung auf IFRS 16 buchwerterhöhend. Hieraus ergab sich zum 1. Januar 2019
ein erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen, unter Einbeziehung der auf die Anteile
anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten, zu erfassender erhöhender kumulierter
Effekt von insgesamt 0,3 Mrd. €. Erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung
sowie Kapitalerhöhungen aus anteilsbasierter Vergütung wirkten jeweils in Höhe von
0,2 Mrd. € erhöhend auf das Eigenkapital. Der Erwerb der Tele2 Netherlands im operativen
Segment Group Development führte in Höhe von 0,5 Mrd. € zu eigenkapitalerhöhenden
Transaktionen mit Eigentümern und in Höhe von 0,2 Mrd. € zu Effekten aus der Veränderung
des Konsolidierungskreises.
Weitere Erläuterungen zur Bilanz sind dem Konzern-Zwischenabschluss zu entnehmen.
in Mio. €

Die sonstigen Effekte in Höhe von 1,3 Mrd. € enthalten u. a. Bewertungseffekte aus
Finanzinstrumenten, Finanzierungsformen, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen durch Einbeziehung von Bankgeschäften später fällig
werden sowie den Aufbau von Verbindlichkeiten für den Erwerb von Medienübertragungsrechten.
Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten verweisen wir auf die
Angaben zur Herleitung alternativer Leistungskennzahlen im Kapitel "Weitere Informationen".
| in Mio. € |
Q1 2019 | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränderung in % |
H1 2019 | H1 2018 |
| OPERATIVER CASHFLOW | 6.609 | 6.157 | 4.947 | 24,5 | 12.765 | 9.753 |
| Erhaltene/(gezahlte) Zinsen | (600) | (559) | (555) | (0,7) | (1.159) | (1.064) |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 6.009 | 5.598 | 4.392 | 27,5 | 11.607 | 8.689 |
| CASH CAPEX (VOR INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) | (3.682) | (3.324) | (3.021) | (10,0) | (7.006) | (6.097) |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen | 44 | 38 | 144 | (73,6) | 82 | 304 |
| Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) | 2.370 | 2.312 | 1.514 | 52,7 | 4.682 | 2.896 |
| FREE CASHFLOW AL (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)a | 1.557 | 1.546 | 1.467 | 5,4 | 3.103 | 2.785 |
| in Mio. € |
Veränderung in % |
Gesamtjahr 2018 |
| OPERATIVER CASHFLOW | 30,9 | 19.663 |
| Erhaltene/(gezahlte) Zinsen | (8,9) | (1.715) |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 33,6 | 17.948 |
| CASH CAPEX (VOR INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) | (14,9) | (12.223) |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen | (73,0) | 525 |
| Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) | 61,7 | 6.250 |
| FREE CASHFLOW AL (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)a | 11,4 | 6.051 |
Free Cashflow AL. Der Free Cashflow AL des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen
in Spektrum erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 0,3 Mrd. € auf 3,1 Mrd.
€.
Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um
2,9 Mrd. € auf 11,6 Mrd. €. Mit der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS
16 wird der Tilgungsanteil von Leasing-Zahlungen im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
ausgewiesen. In Höhe von 1,6 Mrd. € werden diese für die Ermittlung des Free Cashflow
AL berücksichtigt. Die positive Geschäftsentwicklung unserer operativen Segmente,
insbesondere der USA, trägt wesentlich zur Erhöhung des Cashflow aus Geschäftstätigkeit
bei. Factoring-Vereinbarungen, v. a. im operativen Segment Systemgeschäft, wirkten
sich wie im Vergleichszeitraum insgesamt mit 0,3 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus
Geschäftstätigkeit aus. Zusätzlich war die Vergleichsperiode durch erhaltene Dividendenzahlungen
in Höhe von 0,2 Mrd. € entlastet.
Um 0,1 Mrd. € höhere Nettozinszahlungen sowie um 0,1 Mrd. € höhere Steuerzahlungen
belasteten den Cashflow aus Geschäftstätigkeit ebenfalls.
Die Erhöhung des Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) um 0,9 Mrd. € gegenüber
der Vergleichsperiode resultierte mit 0,7 Mrd. € aus dem operativen Segment USA, im
Wesentlichen aufgrund des beschleunigten Infrastrukturausbaus für das 600 MHz-Spektrum,
womit auch die Basis für den 5G-Ausbau geschaffen wird. Die weiteren Investitionen
wurden v. a. in den operativen Segmenten Deutschland und Europa im Rahmen des Ausbaus
und der Modernisierung unserer Netze getätigt.
Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem Konzern-Zwischenabschluss
zu entnehmen.
Detaillierte Informationen finden Sie online in unserem IR-Backup unter: www.telekom.com/de/investor-relations
Für Informationen zu Änderungen aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards
IFRS 16 "Leases" verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur,
-strategie und -steuerung".
| in Tsd. |
30.06.2019 | 31.03.2019 | Veränderung 30.06.2019/ 31.03.2019 in % |
31.12.2018 | Veränderung 30.06.2019/ 31.12.2018 in % |
30.06.2018 |
| Mobilfunk-Kunden | 44.827 | 44.657 | 0,4 | 44.202 | 1,4 | 43.023 |
| Vertragskunden | 24.974 | 25.195 | (0,9) | 25.435 | (1,8) | 24.965 |
| Prepaid-Kunden | 19.853 | 19.462 | 2,0 | 18.767 | 5,8 | 18.058 |
| Festnetz-Anschlüsse | 18.228 | 18.414 | (1,0) | 18.625 | (2,1) | 18.989 |
| davon: IP-basiert Retail | 16.614 | 16.065 | 3,4 | 15.356 | 8,2 | 13.629 |
| Breitband-Anschlüsse Retail | 13.636 | 13.608 | 0,2 | 13.561 | 0,6 | 13.437 |
| davon: Glasfaser | 7.913 | 7.609 | 4,0 | 7.236 | 9,4 | 6.559 |
| TV (IPTV, Sat) | 3.477 | 3.419 | 1,7 | 3.353 | 3,7 | 3.240 |
| Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) | 4.913 | 5.050 | (2,7) | 5.236 | (6,2) | 5.587 |
| Breitband-Anschlüsse Wholesale | 7.126 | 6.975 | 2,2 | 6.722 | 6,0 | 6.277 |
| davon: Glasfaser | 5.503 | 5.285 | 4,1 | 4.970 | 10,7 | 4.432 |
| Veränderung 30.06.2019/ 30.06.2018 in % |
|
| Mobilfunk-Kunden | 4,2 |
| Vertragskunden | 0,0 |
| Prepaid-Kunden | 9,9 |
| Festnetz-Anschlüsse | (4,0) |
| davon: IP-basiert Retail | 21,9 |
| Breitband-Anschlüsse Retail | 1,5 |
| davon: Glasfaser | 20,6 |
| TV (IPTV, Sat) | 7,3 |
| Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) | (12,1) |
| Breitband-Anschlüsse Wholesale | 13,5 |
| davon: Glasfaser | 24,2 |
In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer, sowohl bei den Festnetz-als auch bei
den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen
Netze. Wir begeistern unsere Kunden mit einer mehrfach ausgezeichneten Netzqualität
- in Festnetz und Mobilfunk -sowie einem breiten Produkt-Portfolio und exzellentem
Service. Mit unserem konvergenten Produkt "MagentaEINS" überzeugen wir weiterhin unsere
Kunden und konnten durch die anhaltende Nachfrage am Ende des ersten Halbjahres 2019
insgesamt 4,5 Mio. MagentaEINS Kunden verzeichnen.
Im Mobilfunk-Bereich konnte die Anzahl der eigenen Vertragskunden unter den Marken
"Telekom" und "congstar" aufgrund der hohen Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integriertem
Datenvolumen gesteigert werden. Im Bereich der Prepaid-Kunden konnten wir im Wesentlichen
durch unsere Automotive-Initiativen einen Zuwachs verzeichnen.
Im Rahmen unserer IP-Transformation haben wir zum Ende des ersten Halbjahres 2019
23,7 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse auf IP migriert; dies entspricht insgesamt
einer Quote von 93 %.
Nach wie vor gab es eine starke Nachfrage nach unseren Glasfaser-Produkten: Die Anzahl
der Anschlüsse stieg bis zum Ende des ersten Halbjahres 2019 auf insgesamt 13,4 Mio.
In den ersten sechs Monaten 2019 haben wir somit in Deutschland 1.209 Tsd. Anschlüsse
an unser Glasfasernetz angebunden. Mit dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau und der
Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung höherer Bandbreiten erfolgreich vorangetrieben.
Im Mobilfunk-Bereich gewannen wir im ersten Halbjahr 2019 625 Tsd. Kunden gegenüber
dem Jahresende 2018 hinzu; davon entfielen insgesamt 271 Tsd. Kunden auf unser eigenes
Vertragskundengeschäft unter den Marken "Telekom" und "congstar". Im Vertragskundengeschäft
der Wiederverkäufer (Service Provider) ist die Anzahl der Mobilfunk-Kunden gesunken,
was auf die Volatilität der Entwicklung bei einigen unserer Service Provider zurückzuführen
ist. Die Zahl der Prepaid-Kunden stieg um 1.086 Tsd. Kunden.
Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz - v. a. durch
aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung.
Unser Fokus liegt auf konvergenten Angeboten und deren Weiterentwicklung, z. B. MagentaTV
mit exklusivem Zugriff auf diverse Zusatzinhalte, sowie TV- und Glasfaser-Anschlüsse.
Bei unseren Breitband-Anschlüssen sehen wir nach wie vor einen Anstieg. Bei unseren
TV-Kunden konnten wir ein Wachstum um 124 Tsd. verzeichnen. Im klassischen Festnetz
sank die Zahl der Anschlüsse um 397 Tsd.
Mit unseren "MagentaZuhause" Tarifen bieten wir ein umfassendes Produkt-Portfolio
für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten
an.
Zum Ende des ersten Halbjahres 2019 lag der Anteil der Glasfaser-Anschlüsse am Gesamtbestand
mit 45,7 % um 4,1 Prozentpunkte über dem Jahresende 2018. Ursache für das verstärkte
Wachstum war in erster Linie die hohe Nachfrage nach unserem Kontingentmodell. Die
Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresende
um 323 Tsd. bzw. 6,2 %. Gründe dafür sind zum einen die Verlagerung zu höherwertigen
Glasfaser-Anschlüssen, zum anderen, dass Endkunden zu Kabelanbietern wechseln. Hinzu
kommt, dass Wholesale-Kunden ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-Anschlüsse migrieren.
Bis zum 30. Juni 2019 lag der Anschlussbestand im Bereich Wholesale bei 12,0 Mio.
| in Mio. € |
Q1 2019 | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränderung in % |
H1 2019 | |
| GESAMTUMSATZ | 5.357 | 5.388 | 5.322 | 1,2 | 10.745 | |
| Privatkunden | 2.833 | 2.861 | 2.820 | 1,5 | 5.695 | |
| Geschäftskunden | 1.510 | 1.514 | 1.492 | 1,5 | 3.024 | |
| Wholesale | 931 | 927 | 926 | 0,1 | 1.858 | |
| Sonstiges | 83 | 86 | 84 | 2,4 | 168 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 863 | 892 | 954 | (6,5) | 1.754 | |
| EBIT-Marge | % | 16,1 | 16,6 | 17,9 | 16,3 | |
| Abschreibungen | (1.083) | (1.144) | (988) | (15,8) | (2.227) | |
| EBITDA | 1.946 | 2.036 | 1.941 | 4,9 | 3.981 | |
| EBITDA ALa | 1.940 | 2.028 | 1.918 | 5,7 | 3.968 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (168) | (125) | (185) | 32,4 | (293) | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 2.114 | 2.161 | 2.126 | 1,6 | 4.274 | |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a | 2.108 | 2.153 | 2.103 | 2,4 | 4.261 | |
| EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a | % | 39,4 | 40,0 | 39,5 | 39,7 | |
| CASH CAPEX | (1.216) | (1.069) | (963) | (11,0) | (2.284) |
| in Mio. € |
H1 2018 | Veränderung in % |
Gesamtjahr 2018 |
| GESAMTUMSATZ | 10.648 | 0,9 | 21.700 |
| Privatkunden | 5.633 | 1,1 | 11.543 |
| Geschäftskunden | 2.983 | 1,4 | 6.082 |
| Wholesale | 1.858 | 0,0 | 3.720 |
| Sonstiges | 173 | (2,9) | 355 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1.889 | (7,1) | 3.969 |
| EBIT-Marge | 17,7 | 18,3 | |
| Abschreibungen | (1.968) | (13,2) | (4.042) |
| EBITDA | 3.857 | 3,2 | 8.012 |
| EBITDA ALa | 3.809 | 4,2 | 7.918 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (352) | 16,8 | (598) |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 4.209 | 1,5 | 8.610 |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a | 4.161 | 2,4 | 8.516 |
| EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a | 39,1 | 39,2 | |
| CASH CAPEX | (2.108) | (8,3) | (4.240) |
Der Gesamtumsatz lag mit einer Erhöhung um 0,9 % leicht über dem Niveau des Vorjahreshalbjahrs.
Der Hauptgrund dafür war das Mobilfunk-Geschäft mit einem Anstieg von 3,2 % durch
höhere Service- und Endgeräteumsätze. Positiv wirkten im Festnetz die höheren IT-
und Breitband-Umsätze. Diese konnten die gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 geringeren
Umsätze im Festnetz-Geschäft (im Wesentlichen aus Voice-Komponenten) nahezu kompensieren.
Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz, verglichen mit dem Vorjahreshalbjahr, um
1,1 %. Das klassische Festnetz-Geschäft wird weiterhin durch mengenbedingte Umsatzrückgänge
bei den Voice-Komponenten geprägt. Dagegen stieg der Umsatz im Breitband-Geschäft.
Ebenfalls legte das Mobilfunk-Geschäft um 3,8 % zu.
Im Geschäftskundenbereich wuchs der Umsatz um 1,4 %. Gegenüber dem Vorjahreshalbjahr
legte der Mobilfunk-Bereich um 2,1 % und die IT-Umsätze um 25,2 % zu. Im Gegensatz
dazu ging im Festnetz die klassische Sprachtelefonie zurück, v. a. im Rahmen der IP-Migration
wechselten Kunden vermehrt auf Flatrate-Tarife.
Der Umsatz im Wholesale-Bereich blieb in den ersten sechs Monaten 2019 aufgrund der
positiven Umsatzbeiträge aus unserem Kontingentmodell, welche die rückläufigen Umsätze
aus TAL/Voice kompensierten, auf dem Niveau des Vorjahres.
Das EBITDA AL betrug im ersten Halbjahr 2019 4,0 Mrd. €, ein Anstieg von 4,2 % gegenüber
dem Vorjahreszeitraum. Neben den positiven Beiträgen aus der Umsatzentwicklung resultierte
die Steigerung im Wesentlichen aus geringeren Personalaufwendungen, v. a. aufgrund
einer niedrigeren Anzahl Mitarbeiter, sowie aus rückläufigen Ausgaben für sozialverträgliche
Instrumente zum Personalumbau. Weiterhin wirkten erfolgreiche Umsetzungen von Effizienz-
und Digitalisierungsmaßnahmen positiv. Aus den genannten Gründen stieg das bereinigte
EBITDA AL gegenüber dem Vorjahr um 2,4 % und betrug 4,3 Mrd. €.
Unsere bereinigte EBITDA AL-Marge ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 von 39,1
% auf 39,7 % gestiegen.
Das Betriebsergebnis sank im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 7,1 % auf 1,8 Mrd.
€. Dies ist auf erhöhte Abschreibungen infolge der anhaltend hohen Investitionen in
unsere Netzinfrastruktur zurückzuführen.
Der Cash Capex ist verglichen mit dem ersten Halbjahr 2018 um 8,3 % gestiegen. Im
Rahmen unserer integrierten Netzstrategie investierten wir weiterhin verstärkt in
den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere Mobilfunk-Infrastruktur.
Für Informationen zu Änderungen aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards
IFRS 16 "Leases" und Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".
| in Tsd. |
30.06.2019 | 31.03.2019 | Veränderung 30.06.2019/ 31.03.2019 in % |
31.12.2018 | Veränderung 30.06.2019/ 31.12.2018 in % |
30.06.2018 |
| Mobilfunk-Kunden | 83.052 | 81.301 | 2,2 | 79.651 | 4,3 | 75.619 |
| Eigene Kunden (unter eigener Marke) | 65.983 | 64.744 | 1,9 | 63.656 | 3,7 | 61.049 |
| Eigene Postpaid-Kunden | 44.646 | 43.538 | 2,5 | 42.519 | 5,0 | 40.082 |
| Eigene Prepaid-Kunden | 21.337 | 21.206 | 0,6 | 21.137 | 0,9 | 20.967 |
| Wholesale-Kunden | 17.069 | 16.557 | 3,1 | 15.995 | 6,7 | 14.570 |
| in Tsd. |
Veränderung 30.06.2019/ 30.06.2018 in % |
| Mobilfunk-Kunden | 9,8 |
| Eigene Kunden (unter eigener Marke) | 8,1 |
| Eigene Postpaid-Kunden | 11,4 |
| Eigene Prepaid-Kunden | 1,8 |
| Wholesale-Kunden | 17,2 |
Zum 30. Juni 2019 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 83,1 Mio. Kunden,
gegenüber einem Bestand von 79,7 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2018. Der Nettozuwachs
lag in den ersten sechs Monaten 2019 bei 3,4 Mio. Kunden gegenüber 3,0 Mio. im Vorjahreszeitraum.
Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:
Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug
im ersten Halbjahr 2019 netto 2.127 Tsd., gegenüber netto 2.022 Tsd. im Vorjahreszeitraum.
Diese Entwicklung ist auf den höheren Nettozuwachs bei den eigenen Postpaid-Telefonie-Kunden
v. a. infolge des Rekordtiefs bei der Kundenabwanderung sowie auf den höheren Nettozuwachs
bei anderen eigenen Postpaid-Kunden zurückzuführen. Ursächlich für diesen Zuwachs
waren v. a. höhere Bruttoneuzugänge durch vernetzte Geräte, denen eine höhere Anzahl
an Deaktivierungen infolge einer größeren Kundenbasis entgegenwirkte.
Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg im ersten Halbjahr 2019 um netto 200 Tsd.
gegenüber einem Anstieg von netto 290 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Dieser rückläufige
Kundenzuwachs resultierte insbesondere aus den anhaltenden Werbeaktivitäten im Markt,
der jedoch zum Teil durch die geringere Kundenabwanderung kompensiert wurde.
Wholesale-Kunden. Die Zahl der Wholesale-Kunden erhöhte sich in der ersten Jahreshälfte
2019 um netto 1.074 Tsd. gegenüber 700 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg ist
im Wesentlichen auf den höheren Bruttozuwachs durch unsere weiterhin erfolgreichen
M2M- und MVNO-Partnerschaften zurückzuführen.
| in Mio. € |
Q1 2019 | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränderung in % |
H1 2019 | |
| GESAMTUMSATZ | 9.796 | 9.826 | 8.821 | 11,4 | 19.623 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1.376 | 1.465 | 1.201 | 22,0 | 2.840 | |
| EBIT-Marge | % | 14,0 | 14,9 | 13,6 | 14,5 | |
| Abschreibungen | (1.835) | (1.870) | (1.321) | (41,6) | (3.704) | |
| EBITDA | 3.210 | 3.334 | 2.522 | 32,2 | 6.545 | |
| EBITDA ALa | 2.580 | 2.672 | 2.520 | 6,0 | 5.252 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (99) | (200) | (32) | n.a. | (299) | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 3.309 | 3.534 | 2.553 | 38,4 | 6.843 | |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a | 2.679 | 2.872 | 2.552 | 12,5 | 5.551 | |
| EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a | % | 27,3 | 29,2 | 28,9 | 28,3 | |
| CASH CAPEX | (1.713) | (2.272) | (1.353) | (67,9) | (3.985) |
| in Mio. € |
H1 2018 | Veränderung in % |
Gesamtjahr 2018 | |
| GESAMTUMSATZ | 17.277 | 13,6 | 36.522 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 2.338 | 21,5 | 4.634 | |
| EBIT-Marge | % |
13,5 | 12,7 | |
| Abschreibungen | (2.544) | (45,6) | (5.294) | |
| EBITDA | 4.882 | 34,1 | 9.928 | |
| EBITDA ALa | 4.879 | 7,6 | 9.924 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (4) | n.a. | (160) | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 4.885 | 40,1 | 10.088 | |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a | 4.883 | 13,7 | 10.084 | |
| EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a | % |
28,3 | 27,6 | |
| CASH CAPEX | (2.495) | (59,7) | (4.661) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA erhöhte sich im ersten Halbjahr 2019
gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 17,3 Mrd. € um 13,6 % auf 19,6 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis
wuchs der Gesamtumsatz um 6,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund dafür
waren höhere Service-Umsätze, die wiederum auf den Anstieg des durchschnittlichen
Bestands an eigenen Kunden zurückzuführen sind. Verursacht wurde dieser Anstieg durch
das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden
Erfolg mit neuen Kundensegmenten und Tarifen wie "Unlimited 55+", "Military", "Business"
und "Essentials" sowie durch das Rekordtief bei der Kundenabwanderung und das Wachstum
bei Wearables und anderen vernetzten Geräten. Gegenläufig wirkten niedrigere durchschnittliche
Postpaid- und Prepaid-Umsätze je Kunde.
Auf Euro-Basis stieg das bereinigte EBITDA AL um 13,7 % von 4,9 Mrd. € im Vorjahreszeitraum
auf 5,6 Mrd. € in den ersten sechs Monaten 2019. Die bereinigte EBITDA AL-Marge blieb
mit 28,3 % im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum weitestgehend stabil.
Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA AL im gleichen Zeitraum um 6,1 %.
Das bereinigte EBITDA AL stieg im Wesentlichen aufgrund des bereits erläuterten Anstiegs
der Service-Umsätze. Diesen positiven Einflüssen standen höhere personalbezogene Aufwendungen,
Aufwendungen im Zusammenhang mit ausgegliederten Funktionen und Provisionskosten gegenüber.
Zudem wirkten sich höhere Abschreibungen im Zusammenhang mit aktivierten Kosten durch
die Anwendung von IFRS 15 seit dem Geschäftsjahr 2018, sowie der Effekt aus Erstattungen
der Versicherungen im Zusammenhang mit den Hurrikans in Höhe von 128 Mio. US-$ im
ersten Halbjahr 2018 mindernd aus. Im ersten Halbjahr 2019 waren keine wesentlichen
Effekte im Zusammenhang mit Hurrikans zu verzeichnen.
Im EBITDA AL für die ersten sechs Monate 2019 sind Sondereinflüsse in Höhe von minus
299 Mio. € enthalten, während im Vorjahreszeitraum Sondereinflüsse in Höhe von minus
4 Mio. € wirksam waren. Diese Entwicklung bei den Sondereinflüssen ist im Wesentlichen
auf Aufwendungen im Zusammenhang mit der geplanten Transaktion mit Sprint im ersten
Halbjahr 2019 sowie auf einen Erwerbs- und Investitionsertrag im ersten Quartal 2018
zurückzuführen. Insgesamt stieg das EBITDA AL aufgrund der bereits beschriebenen Faktoren,
einschließlich der Auswirkungen von Sondereinflüssen, um 7,6 % von 4,9 Mrd. € im Vorjahreszeitraum
auf 5,3 Mrd. € im ersten Halbjahr 2019.
Das EBIT stieg von 2,3 Mrd. € im ersten Halbjahr 2018 auf 2,8 Mrd. € im Berichtszeitraum.
Ursächlich dafür war das höhere EBITDA AL. Die Abschreibungen stiegen aufgrund der
Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zum 1. Januar 2019, denn dieser führt
zu höheren Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte, denen im Vergleichszeitraum
Aufwendungen aus Operating Leasing-Verhältnissen gegenüberstanden. Ohne Berücksichtigung
der Auswirkungen durch IFRS 16 verringerten sich die Abschreibungen aufgrund einer
geringeren Anzahl an Mietgeräten. Dem gegenüber standen höhere Abschreibungen im Zusammenhang
mit dem anhaltenden Einsatz von Low-Band-Frequenzen, einschließlich des 600 MHz-Spektrums,
im Rahmen des 5G-Ausbaus.
Der Cash Capex erhöhte sich im ersten Halbjahr 2019 von 2,5 Mrd. € im Vorjahreszeitraum
auf 4,0 Mrd. €, v. a. aufgrund des Erwerbs von Spektrumlizenzen und des beschleunigten
Infrastrukturausbaus für das 600 MHz-Spektrum, womit auch die Basis für den 5G-Ausbau
geschaffen wird.
Für Informationen zu Änderungen aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards
IFRS 16 "Leases" und Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".
| in Tsd. |
30.06.2019 | 31.03.2019 | Veränderung 30.06.2019/ 31.03.2019 in % |
31.12.2018 | Veränderung 30.06.2019/ 31.12.2018 in % |
|
| EUROPA, GESAMT | Mobilfunk-Kundena | 46.469 | 47.800 | (2,8) | 50.542 | (8,1) |
| Vertragskunden | 27.022 | 26.844 | 0,7 | 26.665 | 1,3 | |
| Prepaid-Kundena | 19.447 | 20.956 | (7,2) | 23.877 | (18,6) | |
| Festnetz-Anschlüsseb | 8.986 | 8.977 | 0,1 | 9.020 | (0,4) | |
| davon: IP-basiert | 7.961 | 7.663 | 3,9 | 7.371 | 8,0 | |
| Breitband-Kunden | 6.540 | 6.478 | 1,0 | 6.405 | 2,1 | |
| TV (IPTV, Sat, Kabel) | 4.910 | 4.904 | 0,1 | 4.835 | 1,6 | |
| Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/Wholesale PSTN |
2.268 | 2.278 | (0,4) | 2.275 | (0,3) | |
| Breitband-Anschlüsse Wholesale | 422 | 417 | 1,2 | 411 | 2,7 | |
| GRIECHENLAND | Mobilfunk-Kunden | 7.605 | 7.682 | (1,0) | 7.893 | (3,6) |
| Festnetz-Anschlüsse | 2.607 | 2.581 | 1,0 | 2.566 | 1,6 | |
| Breitband-Kunden | 1.972 | 1.938 | 1,8 | 1.893 | 4,2 | |
| RUMÄNIEN | Mobilfunk-Kunden | 5.258 | 5.421 | (3,0) | 5.360 | (1,9) |
| Festnetz-Anschlüsse | 1.648 | 1.697 | (2,9) | 1.741 | (5,3) | |
| Breitband-Kunden | 1.055 | 1.078 | (2,1) | 1.101 | (4,2) | |
| UNGARN | Mobilfunk-Kunden | 5.332 | 5.305 | 0,5 | 5.330 | 0,0 |
| Festnetz-Anschlüsse | 1.680 | 1.673 | 0,4 | 1.663 | 1,0 | |
| Breitband-Kunden | 1.189 | 1.170 | 1,6 | 1.148 | 3,6 | |
| POLEN | Mobilfunk-Kunden | 10.869 | 10.823 | 0,4 | 10.787 | 0,8 |
| Festnetz-Anschlüsse | 19 | 18 | 5,6 | 18 | 5,6 | |
| Breitband-Kunden | 10 | 11 | (9,1) | 18 | (44,4) | |
| TSCHECHISCHE | Mobilfunk-Kunden | 6.224 | 6.186 | 0,6 | 6.188 | 0,6 |
| REPUBLIK | Festnetz-Anschlüsse | 384 | 355 | 8,2 | 318 | 20,8 |
| Breitband-Kunden | 290 | 274 | 5,8 | 251 | 15,5 | |
| KROATIEN | Mobilfunk-Kunden | 2.286 | 2.262 | 1,1 | 2.273 | 0,6 |
| Festnetz-Anschlüsse | 916 | 922 | (0,7) | 931 | (1,6) | |
| Breitband-Kunden | 619 | 617 | 0,3 | 618 | 0,2 | |
| SLOWAKEI | Mobilfunk-Kunden | 2.402 | 2.391 | 0,5 | 2.369 | 1,4 |
| Festnetz-Anschlüsse | 854 | 854 | 0,0 | 853 | 0,1 | |
| Breitband-Kunden | 557 | 550 | 1,3 | 543 | 2,6 | |
| ÖSTERREICH | Mobilfunk-Kundena | 4.938 | 4.765 | 3,6 | 7.194 | (31,4) |
| Festnetz-Anschlüsseb | 546 | 544 | 0,4 | 595 | (8,2) | |
| Breitband-Kunden | 606 | 601 | 0,8 | 594 | 2,0 | |
| ÜBRIGEc | Mobilfunk-Kunden | 1.555 | 2.967 | (47,6) | 3.149 | (50,6) |
| Festnetz-Anschlüsse | 332 | 334 | (0,6) | 333 | (0,3) | |
| Breitband-Kunden | 241 | 239 | 0,8 | 238 | 1,3 |
| in Tsd. |
30.06.2018 | Veränderung 30.06.2019/ 30.06.2018 in % |
|
| EUROPA, GESAMT | Mobilfunk-Kundena | 49.886 | (6,8) |
| Vertragskunden | 26.022 | 3,8 | |
| Prepaid-Kundena | 23.865 | (18,5) | |
| Festnetz-Anschlüsseb | 8.414 | 6,8 | |
| davon: IP-basiert | 6.235 | 27,7 | |
| Breitband-Kunden | 5.671 | 15,3 | |
| TV (IPTV, Sat, Kabel) | 4.293 | 14,4 | |
| Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/Wholesale PSTN |
2.275 | (0,3) | |
| Breitband-Anschlüsse Wholesale | 395 | 6,8 | |
| GRIECHENLAND | Mobilfunk-Kunden | 8.163 | (6,8) |
| Festnetz-Anschlüsse | 2.552 | 2,2 | |
| Breitband-Kunden | 1.830 | 7,8 | |
| RUMÄNIEN | Mobilfunk-Kunden | 5.282 | (0,5) |
| Festnetz-Anschlüsse | 1.803 | (8,6) | |
| Breitband-Kunden | 1.117 | (5,6) | |
| UNGARN | Mobilfunk-Kunden | 5.306 | 0,5 |
| Festnetz-Anschlüsse | 1.640 | 2,4 | |
| Breitband-Kunden | 1.104 | 7,7 | |
| POLEN | Mobilfunk-Kunden | 10.609 | 2,5 |
| Festnetz-Anschlüsse | 26 | (26,9) | |
| Breitband-Kunden | 23 | (56,5) | |
| TSCHECHISCHE | Mobilfunk-Kunden | 6.174 | 0,8 |
| REPUBLIK | Festnetz-Anschlüsse | 248 | 54,8 |
| Breitband-Kunden | 208 | 39,4 | |
| KROATIEN | Mobilfunk-Kunden | 2.268 | 0,8 |
| Festnetz-Anschlüsse | 952 | (3,8) | |
| Breitband-Kunden | 621 | (0,3) | |
| SLOWAKEI | Mobilfunk-Kunden | 2.320 | 3,5 |
| Festnetz-Anschlüsse | 859 | (0,6) | |
| Breitband-Kunden | 532 | 4,7 | |
| ÖSTERREICH | Mobilfunk-Kundena | 6.441 | (23,3) |
| Festnetz-Anschlüsseb | 0 | n.a. | |
| Breitband-Kunden | 0 | n.a. | |
| ÜBRIGEc | Mobilfunk-Kunden | 3.323 | (53,2) |
| Festnetz-Anschlüsse | 334 | (0,6) | |
| Breitband-Kunden | 232 | 3,9 |
a
Zum 1. Januar 2019 erfolgte eine Bestandsbereinigung bei M2M-SIM-Karten in Österreich.
Es wurden 2,4 Mio. Kunden ausgebucht. Die Vergleichswerte wurden nicht angepasst.
b
Infolge des Erwerbs der UPC Austria berichten wir seit dem dritten Quartal 2018 Festnetz-Anschlüsse
und Breitband-Kunden. Die Vergleichswerte der Festnetz-Anschlüsse für 2018 wurden
um TV Only-Kunden bereinigt.
c
"Übrige" enthält die Landesgesellschaften Nordmazedonien, Montenegro und Albanien,
die wir zum 7. Mai 2019 veräußert haben, sowie die Anschlüsse der GTS Central Europe
Gruppe in Rumänien.
Die Märkte unseres Segments waren im ersten Halbjahr 2019 weiterhin durch einen intensiven
Wettbewerb geprägt. Dieser Herausforderung stellen wir uns auch im laufenden Geschäftsjahr
erfolgreich: So erzielten wir bei den FMC-Kunden zum 30. Juni 2019 einen Anstieg von
23,4 %, v. a. mit unserem konvergenten Produkt-Portfolio "MagentaOne". Auf dem Weg,
unser Segment flächendeckend zu einem integrierten Anbieter von Mobilfunk- und Festnetz-Produkten
zu entwickeln, sind wir wichtige Schritte vorangekommen: Nach der erfolgreichen Integration
von UPC Austria bieten wir seit Mai 2019 auch in Österreich unter unserer neuen Angebotsmarke
"Magenta" konvergente Produkte an. Darüber hinaus bieten wir seit Ende Juni 2019 unseren
Kunden in Polen "MagentaOne" an, das die Nutzung von Mobilfunk mit Glas-faser-basiertem
Internet und einem Entertainment-Paket verbindet. Von der Telekom Albania, unserer
einzigen reinen Mobilfunk-Gesellschaft, haben wir uns zum 7. Mai 2019 getrennt.
Auch dank des umfangreichen Ausbaus unseres Netzes mit modernen Glasfaser-basierten
Anschlüssen (FTTH, FTTB und FTTC), insbesondere in den Landesgesellschaften Griechenland
und Ungarn, entwickelte sich unser Breitband/TV-Geschäft kontinuierlich weiter. Infolgedessen
steigerte sich die Anzahl der IP-Anschlüsse bis zum 30. Juni 2019 um 8,0 % auf 8,0
Mio., v. a. durch Migration klassischer PSTN-Anschlüsse auf IP-Technologie.
Unser Mobilfunk-Geschäft erhöhte sich leicht bei der Zahl der werthaltigen Vertragskunden.
Die Zahl der Prepaid-Kunden war insbesondere durch eine Bestandsbereinigung in Österreich
sowie durch den Verkauf der Telekom Albania stark rückläufig. Zusätzlich wies die
Landesgesellschaft in Griechenland eine geringere Prepaid-Kundenbasis aus, u. a. durch
die Ausbuchung inaktiver Prepaid-SIM-Karten. Den ersten Meilenstein zum Ausbau des
nächsten Kommunikationsstandards 5G im operativen Segment Europa setzten wir durch
den erfolgreichen Abschluss der 5G-Frequenzauktion in Österreich im ersten Quartal
2019: Auf Basis dieser Frequenzen hat unsere Landesgesellschaft die ersten 5G-Mobilfunk-Stationen
in Betrieb genommen. Auch in anderen Ländern laufen bereits erfolgreiche Tests. Nach
Frequenzauktionen, die 2019 und 2020 erwartet werden, sollen weitere 5G-Netze hinzukommen.
Zum Ende des ersten Halbjahres 2019 verzeichneten wir insgesamt 46,5 Mio. Mobilfunk-Kunden;
gegenüber dem Jahresendwert 2018 entspricht dies einer Reduzierung von 8,1 % oder
4,1 Mio. Kunden. Dieser Rückgang stammt im Wesentlichen aus zwei Effekten: zum einen
aus der Bestandsbereinigung im Prepaid-Geschäft unserer österreichischen Tochtergesellschaft
- hier haben wir 2,4 Mio. grenzübergreifende M2M-SIM-Karten aus unserer Kundenbasis
bereinigt. Diese hatten wir intern dem Segment Deutschland bereitgestellt. Zum anderen
resultiert der Rückgang aus der Veräußerung unserer Landesgesellschaft in Albanien.
Ohne diese Effekte lägen wir stabil auf dem Wert des Vorjahres. Die Anzahl der werthaltigen
Vertragskunden stieg um 1,3 % gegenüber dem 31. Dezember 2018. Insgesamt entwickelte
sich der Vertragskundenbestand bei all unseren Landesgesellschaften positiv, insbesondere
in Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik und der Slowakei. Der Anteil der Vertragskunden
am Gesamtkundenbestand lag bei 58,2 %. Neben unseren innovativen Diensten und Tarifen
profitierten unsere Kunden im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie von einer
großen Netzabdeckung mit einer schnellen, mobilen Breitband-Anbindung. So versorgten
wir zum 30. Juni 2019 in den Ländern unseres operativen Segments bereits 97 % der
Bevölkerung mit LTE und erreichten damit insgesamt rund 109 Mio. Einwohner. Bedingt
durch den massiven Datenverkehr, z. B. durch die Nutzung von Video-Streaming-Diensten,
ist die Nachfrage der Kunden nach Datenvolumen ungebremst hoch.
Unser TV- und Entertainment-Angebot zeigte zum 30. Juni 2019 einen Kundenanstieg von
1,6 %, der teils durch Neugeschäft in Kroatien und teils durch höheres Kundenwachstum
in Ungarn und der Tschechischen Republik verursacht ist. Kundenverluste in Rumänien
konnten durch Zugewinne in fast allen Landesgesellschaften ausgeglichen werden. Der
TV-Markt ist in vielen Ländern unseres Segments bereits gesättigt; hier sind es neben
den Telekommunikationsunternehmen auch sog. "OTT-Player", die TV-Dienste anbieten.
Auch das Breitband-Geschäft stieg gegenüber dem Vorjahresendwert um 2,1 % auf 6,5
Mio. Kunden an. Insbesondere in unseren Landesgesellschaften in Griechenland, Ungarn
und der Tschechischen Republik erhöhten sich die Kundenbestände - auch dank verstärkter
Investitionen in zukunftsweisende Glasfaser-basierte Technologien. So konnten wir
die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser bei unseren vier größten integrierten Landesgesellschaften
zum 30. Juni 2019 auf 2,9 Mio. Haushalte erhöhen (31. Dezember 2018: 2,6 Mio.).
Dass wir auf einem guten Weg sind, zeigt sich auch an dem immer größer werdenden Anteil
der IP-basierten Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen: Ende Juni 2019 erzielten
wir einen Anteil von 88,6 %. Insgesamt bewegte sich die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse
auch infolge des Erwerbs der UPC Austria in unserem operativen Segment Europa mit
9,0 Mio. stabil auf dem Niveau des Vorjahresendwerts.
Unser konvergentes Produkt-Portfolio "MagentaOne" erfreut sich in all unseren Landesgesellschaften
großer Beliebtheit. Im Privatkundenbereich erreichten wir bis zum 30. Juni 2019 einen
Bestand von 4,1 Mio. FMC-Kunden; das entspricht einem deutlichen Zuwachs von 23,4
% oder 775 Tsd. Kunden gegenüber dem Vorjahresendwert. Gestützt wird diese Entwicklung
insbesondere durch unsere Landesgesellschaft in Griechenland, die ihr konvergentes
Produkt-Portfolio seit Herbst 2018 auch für Prepaid-Kunden anbietet. Erfreuliche Zuwachsraten
zeigten sich auch in Ungarn, der Tschechischen Republik und der Slowakei. Auch im
Geschäftskundenbereich vertreiben wir das Produkt "MagentaOne Business" mit zunehmendem
Erfolg.
| in Mio. € |
Q1 2019 | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränderung in % |
H1 2019 | |
| GESAMTUMSATZ | 2.891 | 2.978 | 2.896 | 2,8 | 5.869 | |
| Griechenland | 697 | 720 | 711 | 1,3 | 1.417 | |
| Rumänien | 217 | 231 | 238 | (2,9) | 448 | |
| Ungarn | 459 | 455 | 488 | (6,8) | 914 | |
| Polen | 348 | 366 | 368 | (0,5) | 713 | |
| Tschechische Republik | 257 | 265 | 258 | 2,7 | 522 | |
| Kroatien | 220 | 239 | 233 | 2,6 | 459 | |
| Slowakei | 185 | 190 | 185 | 2,7 | 375 | |
| Österreich | 306 | 315 | 214 | 47,2 | 621 | |
| Übrigea | 244 | 244 | 250 | (2,4) | 488 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 339 | 357 | 357 | 0,0 | 696 | |
| EBIT-Marge | % | 11,7 | 12,0 | 12,3 | 11,9 | |
| Abschreibungen | (696) | (681) | (550) | (23,8) | (1.377) | |
| EBITDA | 1.035 | 1.038 | 907 | 14,4 | 2.072 | |
| EBITDA ALb | 921 | 930 | 890 | 4,5 | 1.851 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (24) | (62) | (46) | (34,8) | (86) | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 1.059 | 1.099 | 953 | 15,3 | 2.158 | |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)b | 945 | 991 | 936 | 5,9 | 1.937 | |
| Griechenland | 283 | 290 | 276 | 5,1 | 573 | |
| Rumänien | 26 | 29 | 37 | (21,6) | 55 | |
| Ungarn | 121 | 139 | 142 | (2,1) | 260 | |
| Polen | 92 | 100 | 99 | 1,0 | 192 | |
| Tschechische Republik | 107 | 114 | 105 | 8,6 | 221 | |
| Kroatien | 83 | 91 | 92 | (1,1) | 174 | |
| Slowakei | 82 | 79 | 77 | 2,6 | 162 | |
| Österreich | 118 | 114 | 66 | 72,7 | 233 | |
| Übrigea | 33 | 35 | 42 | (16,7) | 67 | |
| EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)b | % | 32,7 | 33,3 | 32,3 | 33,0 | |
| CASH CAPEX | (446) | (469) | (398) | (17,8) | (915) |
| in Mio. € |
H1 2018 | Veränderung in % |
Gesamtjahr 2018 |
|
| GESAMTUMSATZ | 5.707 | 2,8 | 11.885 | |
| Griechenland | 1.397 | 1,4 | 2.888 | |
| Rumänien | 464 | (3,4) | 933 | |
| Ungarn | 931 | (1,8) | 1.889 | |
| Polen | 743 | (4,0) | 1.526 | |
| Tschechische Republik | 512 | 2,0 | 1.047 | |
| Kroatien | 456 | 0,7 | 966 | |
| Slowakei | 366 | 2,5 | 761 | |
| Österreich | 432 | 43,8 | 1.055 | |
| Übrigea | 502 | (2,8) | 1.031 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 702 | (0,9) | 744 | |
| EBIT-Marge | % | 12,3 | 6,3 | |
| Abschreibungen | (1.109) | (24,2) | (3.013) | |
| EBITDA | 1.812 | 14,3 | 3.757 | |
| EBITDA ALb | 1.782 | 3,9 | 3.691 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (52) | (65,4) | (122) | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 1.864 | 15,8 | 3.880 | |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)b | 1.834 | 5,6 | 3.813 | |
| Griechenland | 556 | 3,1 | 1.173 | |
| Rumänien | 70 | (21,4) | 135 | |
| Ungarn | 262 | (0,8) | 540 | |
| Polen | 194 | (1,0) | 382 | |
| Tschechische Republik | 213 | 3,8 | 432 | |
| Kroatien | 173 | 0,6 | 374 | |
| Slowakei | 157 | 3,2 | 320 | |
| Österreich | 140 | 66,4 | 336 | |
| Übrigea | 69 | (2,9) | 121 | |
| EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)b | % |
32,1 | 32,1 | |
| CASH CAPEX | (836) | (9,4) | (1.887) |
Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen
der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene
des operativen Segments.
a
"Übrige" enthält die Landesgesellschaften in Nordmazedonien, Montenegro und Albanien,
die wir zum 7. Mai 2019 veräußert haben, sowie IWS (International Wholesale), bestehend
aus der Deutschen Telekom Global Carrier (ehemals International Carrier Sales & Solutions
(ICSS)) und ihren Landesgesellschaften, der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien
und Europe Headquarters.
b
Für die aufgrund der Einführung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 neu definierten
Leistungsindikatoren wurden auf Pro-forma-Basis Vorjahresvergleichswerte ermittelt.
Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2019 einen Gesamtumsatz
von 5,9 Mrd. €, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 2,8 %. Organisch betrachtet,
d. h. unter der Annahme konstanter Währungskurse, um die Effekte der Einbeziehung
der UPC Austria zum 31. Juli 2018 sowie der Veräußerung der Telekom Albania zum 7.
Mai 2019 neutralisiert, erhöhte sich der Umsatz leicht um 0,4 %.
Das Festnetz-Geschäft war im Berichtszeitraum der größte organische Wachstumstreiber;
positive Umsatzeffekte erzielten wir im Breitband-sowie im TV-Geschäft - teils infolge
höherer Kundenbestände, teils preisgetrieben. Auch das Wholesale-Geschäft zeigte steigende
Umsätze gegenüber dem Vorjahr. Die Mobilfunk-Umsätze bewegten sich auf konstant hohem
Niveau: Steigende höhermargige Service-Umsätze, insbesondere in Polen, Ungarn, Griechenland
und der Tschechischen Republik, wurden durch geringere Umsätze aus dem eher niedrigmargigen
Endgerätegeschäft kompensiert. Umsatzrückgänge musste das ICT-Geschäft hinnehmen.
Zusätzlich wirkte sich die hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten
in einigen Ländern unseres operativen Segments negativ auf unsere Umsätze aus.
Der Privatkundenbereich entwickelte sich positiv gegenüber dem Vorjahr mit einem Anstieg
um 4,8 %. Der wesentliche Treiber hierbei war das Festnetz-Geschäft; es erzielte im
Breitband- und TV-Geschäft dank unseres innovativen TV- und Programm-Managements und
dem kontinuierlichen Ausbau der Glasfaser-Technologie in den meisten unserer Landesgesellschaften
ein deutliches Plus bei der Umsatzentwicklung. Zusätzlich wirkte sich auch ein starker
Anstieg bei den FMC-Kunden umsatzsteigernd aus. Die Umsätze aus der Sprachtelefonie
bewegten sich auf Vorjahresniveau. Leichte Rückgänge waren bei den Mobilfunk-Umsätzen
zu verzeichnen; höhere Service-Umsätze konnten nur teilweise die geringeren Umsätze
aus dem Endgerätegeschäft auffangen.
Der Geschäftskundenbereich zeigte im ersten Halbjahr 2019 nahezu stabile Umsatzzahlen.
Dabei liegt unser Kerngeschäft (Festnetz und Mobilfunk) erneut über den Vorjahresergebnissen.
Nach dem Zusammenschluss mit UPC Austria in Österreich zur neuen Marke Magenta Telekom
bieten nun alle zehn europäischen Märkte konvergente Lösungen für die kleinen und
mittleren Geschäftskunden aus einer Hand (MagentaOne Business). Zum Start unserer
Kooperation mit Microsoft im Geschäftskundensegment erwarten wir für die zweite Jahreshälfte
zudem neue Umsätze mit ICT/Cloud-Lösungen für den Mittelstand sowie unsere Großkunden.
Die Umsätze im Wholesale-Bereich erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr infolge eines
Anstiegs bei der Terminierung des internationalen Sprach- und Datenverkehrs.
Die größten positiven Effekte auf die organische Umsatzentwicklung aus Länderperspektive
hatten im Berichtshalbjahr unsere Landesgesellschaften in Griechenland, der Tschechischen
Republik, der Slowakei und Österreich. Dadurch konnten wir die sinkenden Umsätze insbesondere
in Rumänien und Polen ausgleichen. In Rumänien ist die rückläufige Entwicklung auf
deutlich geringere Mobilfunk-Umsätze zurückzuführen. Im Festnetz-Geschäft erzielte
der Wholesale-Bereich höhere Umsätze insbesondere bei der Terminierung des internationalen
Sprach- und Datenverkehrs. Dadurch konnten Umsatzrückgänge bei der Sprach-telefonie
ausgeglichen werden. Der Geschäftskundenbereich B2B/ICT entwickelte sich rückläufig.
Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2019 ein bereinigtes EBITDA
AL von 1,9 Mrd. €; das entspricht einem Anstieg von 5,6 %. Organisch betrachtet, d.
h. unter der Annahme konstanter Währungskurse, um die Effekte der Einbeziehung der
UPC Austria sowie der Veräußerung der Telekom Albania neutralisiert, stieg das bereinigte
EBITDA AL um 1,8 % - somit war die Entwicklung auch 2019 weiterhin positiv.
Die positive Entwicklung des bereinigten organischen EBITDA AL basierte auf der Erhöhung
der Umsätze sowie Einsparungen bei den indirekten Kosten.
Aus Länderperspektive war der Anstieg des bereinigten organischen EBITDA AL in erster
Linie auf die positiven Entwicklungen in unseren Landesgesellschaften in Griechenland,
Österreich, der Tschechischen Republik und der Slowakei zurückzuführen. Eine gegenteilige
Entwicklung zeigte v. a. unsere Landesgesellschaft in Rumänien. Hier lag das bereinigte
EBITDA AL um 21,6 % unter dem Niveau des Vorjahres. Zu dieser Entwicklung führte im
Wesentlichen der geringere Umsatzbeitrag.
Unser EBITDA AL verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 3,9 % auf 1,9
Mrd. €. Gründe dafür waren im Wesentlichen die beim bereinigten EBITDA AL genannten
Effekte. Die Sondereinflüsse lagen mit minus 86 Mio. € um 34 Mio. € über dem Niveau
des Vorjahres. Organisch betrachtet entwickelte sich das EBITDA AL stabil.
Griechenland. In Griechenland entwickelten sich die Umsätze im ersten Halbjahr 2019
positiv und lagen mit 1,4 Mrd. € um 1,4 % über dem Vorjahresniveau. Hierzu haben neben
höheren Umsätzen im Mobilfunk-Geschäft, insbesondere bei den Service-Umsätzen, auch
die weiterhin hohen Festnetz-Umsätze beigetragen. Vor allem das Breitband-Geschäft
wuchs deutlich aufgrund des kontinuierlichen Glasfaser- und Vectoring-Ausbaus. Auch
die TV-Umsätze entwickelten sich gegenüber der Vorjahresperiode positiv. Das Wholesale-Geschäft
blieb weiter auf Wachstumskurs, während der Geschäftskundenbereich B2B/ICT einen Rückgang
gegenüber dem Vorjahreshalbjahr verzeichnete. Das FMC-Angebot entwickelte sich gut
mit steigenden Kundenzahlen und entsprechenden Umsätzen.
Im ersten Halbjahr 2019 lag das bereinigte EBITDA AL in Griechenland mit 573 Mio.
€, d. h. einem Plus von 3,1 %, deutlich über dem Vorjahresniveau. Gestiegene Umsätze
sowie Einsparungen bei den indirekten Kosten wurden teilweise durch höhere direkte
Kosten aufgezehrt.
Ungarn. In Ungarn lagen die Umsätze im ersten Halbjahr 2019 bei 914 Mio. €, damit
verringerten sie sich um 1,8 % gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Organisch betrachtet
lagen die Umsätze stabil auf Vorjahresniveau. Das Mobilfunk-Geschäft stieg deutlich
an: Volumen- und preisbedingt erzielten wir höhere Service- und Endgeräteumsätze gegenüber
der Vergleichsperiode. Das Festnetz-Geschäft sank im Vergleich zur Vorjahresperiode.
Dieser Rückgang ist v. a. getrieben durch geringere Umsätze im Geschäftskundenbereich
B2B/ICT im Wesentlichen bedingt durch einen Einmaleffekt im Vorjahr. Gestiegene Umsätze
im Breitband- und Endgerätegeschäft konnten diese Rückgänge teilweise auffangen. Die
weiter steigenden FMC-Kundenzahlen und entsprechend steigende Umsätze zeigen, dass
unser FMC-Angebot "MagentaOne" sehr erfolgreich ist.
Das bereinigte EBITDA AL lag mit 260 Mio. € nahezu auf dem Niveau des ersten Halbjahres
2018, auch aufgrund von negativen Währungskurseffekten. Organisch stieg das bereinigte
EBITDA AL um 1,2 %.
Österreich. In Österreich erzielten wir im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz von 621
Mio. €. Das entspricht einem Anstieg von 43,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Organisch
betrachtet, d. h. um die Effekte der Einbeziehung der UPC Austria neutralisiert, erzielten
wir ein Plus von 1,5 %. Zurückzuführen ist der Anstieg im Wesentlichen auf steigende
höhermargige Service-Umsätze. Neben den Breitband-Internet-Diensten auf Mobilfunk-Basis,
die wir bereits erfolgreich an unsere Kunden vermarkten, bieten wir seit dem Erwerb
von UPC Austria auch Festnetz-Technologie und mit der Einführung der neuen Angebotsmarke
konvergente Produkte an.
Das bereinigte EBITDA AL stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 66,4 % auf 233
Mio. €. Organisch betrachtet, d. h. um die Effekte der Einbeziehung der UPC Austria
neutralisiert, wuchs das bereinigte EBITDA AL um 5,7 %. Höhere Umsätze sowie Einsparungen
bei den indirekten Kosten trugen zu diesem Ergebnis bei.
Polen. In Polen lagen die Umsätze mit 713 Mio. € um 4,0 % unter dem Niveau der Vorjahresperiode.
Organisch betrachtet sanken sie um 2,3 %. Dies resultierte im Wesentlichen aus geringeren
Umsätzen im Geschäft mit mobilen Endgeräten, die durch die gestiegenen höhermargigen
Service-Umsätze nicht vollständig ausgeglichen werden konnten. Höhere Umsätze erzielte
der Geschäftskundenbereich B2B/ICT. Das sich noch im Ausbau befindliche klassische
Festnetz-Geschäft verzeichnete noch einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Wir investieren
verstärkt in die technologische Entwicklung, damit wir unseren Kunden als integrierter
Anbieter Dienste und Services aus einer Hand anbieten können.
Das bereinigte EBITDA AL lag mit 192 Mio. € um 1,0 % unter dem Vorjahresniveau. Organisch
betrachtet stieg das bereinigte EBITDA AL leicht um 0,7 %. Der rückläufigen Umsatzentwicklung
standen überproportional gesunkene direkte Kosten gegenüber; die indirekten Kosten
lagen ebenfalls unter dem Vorjahresniveau.
In unserem operativen Segment Europa sank das EBIT im ersten Halbjahr 2019 leicht
um 0,9 % auf 696 Mio. €. Dem Effekt aus bisher im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen
erfassten Aufwendungen stehen seit der Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS
16 zum 1. Januar 2019 im Wesentlichen Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte
gegenüber. Ursächlich für den Rückgang des EBIT waren die über dem Niveau des Vorjahres
liegenden weiteren Abschreibungen.
Im Berichtszeitraum wies unser operatives Segment Europa einen im Vergleich zum Vorjahr
um 9,4 % höheren Cash Capex in Höhe von 915 Mio. € aus, im Wesentlichen bedingt durch
die im ersten Halbjahr 2019 erfolgten Auszahlungen für den Erwerb von Spektrumlizenzen
in Ungarn und für 5G-Frequenzen in Österreich. Daneben investierten wir v. a. in Griechenland,
Österreich, Polen und Ungarn im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie in den Ausbau
von Breitband- und Glasfaser-Technologie.
Für Informationen zu Änderungen aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards
IFRS 16 "Leases" verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur,
-strategie und -steuerung".
| in Mio. € |
H1 2019 | Q1 2019 | 2018 | H1 2018 | Veränderung H1 2019/ H1 2018 in % |
| AUFTRAGSEINGANG | 3.494 | 1.609 | 6.776 | 3.348 | 4,4 |
Das erste Halbjahr 2019 stand im Zeichen der Etablierung unseres neu ausgerichteten
Systemgeschäfts. Investitionen in Wachstums- und Zukunftsthemen (z. B. Public Cloud,
Internet der Dinge, digitale Lösungen, Sicherheit) bilden hierbei die Basis für die
weitere Ausrichtung der Segmentstrategie auf den nachhaltigen Übergang des Geschäfts
in strategische Wachstumsfelder bei gleichzeitiger Stärkung des Telekommunikationsgeschäfts
und erfolgreichem Management des Rückgangs im klassischen IT-Geschäft.
Um dies zu erreichen, führen wir seit 2018 erfolgreich ein umfangreiches Transformationsprogramm
durch. Im Rahmen dessen haben wir unsere Organisation und Abläufe neu ausgerichtet
sowie Kapazitäten angepasst, eine neue Strategie für unser Portfolio entwickelt und
drei Angebotscluster geschaffen. Insgesamt zehn Portfolio-Einheiten und eine Emerging
Business Unit verantworten sowohl unser klassisches IT- und Telekommunikationsgeschäft
sowie unsere Wachstumsfelder (Public Cloud, Internet der Dinge, digitale Lösungen,
Sicherheit, SAP, Classified ICT, Gesundheitsmarkt und Maut-Systeme).
Im ersten Halbjahr 2019 entwickelte sich der Auftragseingang unseres operativen Segments
Systemgeschäft gegenüber dem bereits starken Vorjahr weiter positiv und stieg um 4,4
% an. Dies ist im Wesentlichen auf eine positive Entwicklung in unseren Wachstumsbereichen
digitale Lösungen, Classified ICT, Public Cloud und SAP zurückzuführen.
| in Mio. € |
Q1 2019 | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränderung in % |
H1 2019 | H1 2018 |
| GESAMTUMSATZ | 1.630 | 1.673 | 1.674 | (0,1) | 3.304 | 3.339 |
| davon: Umsatz extern | 1.278 | 1.321 | 1.319 | 0,2 | 2.599 | 2.651 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (49) | (126) | (28) | n.a. | (175) | (104) |
| EBIT-wirksame Sondereinflüsse | (46) | (157) | (51) | n.a. | (203) | (89) |
| EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) | (3) | 31 | 23 | 34,8 | 28 | (15) |
| EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | (0,2) | 1,9 | 1,4 | 0,8 | (0,4) | |
| Abschreibungen | (128) | (155) | (99) | (56,6) | (283) | (194) |
| EBITDA | 79 | 29 | 71 | (59,2) | 108 | 90 |
| EBITDA ALa | 46 | (3) | 73 | n.a. | 43 | 95 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (46) | (130) | (51) | n.a. | (176) | (89) |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 125 | 158 | 121 | 30,6 | 284 | 179 |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a | 92 | 127 | 124 | 2,4 | 219 | 184 |
| EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a % | 5,6 | 7,6 | 7,4 | 6,6 | 5,5 | |
| CASH CAPEX | (93) | (73) | (182) | 59,9 | (167) | (265) |
| in Mio. € |
Veränderung in % |
Gesamtjahr 2018 |
| GESAMTUMSATZ | (1,0) | 6.936 |
| davon: Umsatz extern | (2,0) | 5.497 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (68,3) | (291) |
| EBIT-wirksame Sondereinflüsse | n.a. | (322) |
| EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) | n.a. | 32 |
| EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % | 0,5 | |
| Abschreibungen | (45,9) | (453) |
| EBITDA | 20,0 | 163 |
| EBITDA ALa | (54,7) | 176 |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (97,8) | (266) |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 58,7 | 429 |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a | 19,0 | 442 |
| EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a % | 6,4 | |
| CASH CAPEX | 37,0 | (462) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag im ersten Halbjahr
2019 mit 3,3 Mrd. € etwa auf Vorjahresniveau. In unserem Wachstumsgeschäft - insbesondere
Public Cloud und Sicherheit - verzeichneten wir eine positive Umsatzentwicklung, die
einen Rückgang im klassischen IT-Geschäft und im TK-Geschäft nahezu kompensieren konnte.
Zudem fiel der Rückgang im klassischen IT-Geschäft geringer aus als erwartet - die
generell rückläufige Entwicklung ist insbesondere auf den Rückgang im internationalen
Großkundenbereich, auf eine rückläufige Marktentwicklung in unserem Kernmarkt Westeuropa
sowie auf bewusste Portfolio-Entscheidungen (z. B. Beendigung von Desktop Services)
zurückzuführen.
Im ersten Halbjahr 2019 stieg das bereinigte EBITDA AL unseres operativen Segments
Systemgeschäft gegenüber dem Vorjahr um 35 Mio. € auf 219 Mio. €. Hauptgründe für
den Anstieg waren Effekte aus unserem Transformationsprogramm sowie eine positive
Entwicklung bei Open Telekom Cloud und Effizienzsteigerungen im klassischen IT-Geschäft.
Das EBITDA AL sank gegenüber dem Vorjahr um 52 Mio. € auf 43 Mio. €, im Wesentlichen
aufgrund einer Portfolio-Bereinigung. Die Sondereinflüsse lagen aus diesem Grund sowie
aufgrund fortgeführter Restrukturierungsmaßnahmen um 87 Mio. € über dem Vorjahresniveau.
Das bereinigte EBIT unseres operativen Segments Systemgeschäft stieg im ersten Halbjahr
2019 gegenüber dem Vorjahr um 43 Mio. € auf 28 Mio. €. Insbesondere die beim bereinigten
EBITDA AL beschriebenen Effekte trugen zu dieser Entwicklung bei. Dem Effekt aus bisher
im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen erfassten Aufwendungen stehen
seit der Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zum 1. Januar 2019 im Wesentlichen
Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte gegenüber. Das EBIT sank im Vergleichszeitraum
um 71 Mio. € auf minus 175 Mio. €, ebenfalls aufgrund der beim EBITDA AL genannten
Effekte.
Der Cash Capex des operativen Segments Systemgeschäft lag im ersten Halbjahr 2019
bei 167 Mio. € verglichen mit 265 Mio. € im Vorjahr, bedingt durch hohe Investitionen
in ein neues ERP-System im Jahr 2018. Der Schwerpunkt unserer Investitionen liegt
weiterhin bei der Entwicklung unseres Wachstumsgeschäfts, wie z. B. digitale Lösungen,
Internet der Dinge und Maut-Systeme.
Für Informationen zu Änderungen aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards
IFRS 16 "Leases" und Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die
Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".
Das Mobilfunkturm-Geschäft der T-Mobile Netherlands wird seit der Ausgliederung aus
der T-Mobile Netherlands am 1. Januar 2019 in dem innerhalb des operativen Segments
Group Development neu geschaffenen Bereich GD Towers berichtet. Dieser setzt sich
aus der DFMG und dem Mobilfunkturm-Geschäft der T-Mobile Netherlands zusammen. Die
Vergleichswerte wurden nicht angepasst.
| in Tsd. |
30.06.2019 | 31.03.2019 | Veränderung 30.06.2019/ 31.03.2019 in % |
31.12.2018 | Veränderung 30.06.2019/ 31.12.2018 in % |
|
| NIEDERLANDE | Mobilfunk-Kunden | 5.455 | 5.382 | 1,4 | 4.021 | 35,7 |
| Festnetz-Anschlüsse | 578 | 557 | 3,8 | 241 | n.a. | |
| Breitband-Kunden | 578 | 557 | 3,8 | 241 | n.a. |
| in Tsd. |
30.06.2018 | Veränderung 30.06.2019/ 30.06.2018 in % |
|
| NIEDERLANDE | Mobilfunk-Kunden | 3.967 | 37,5 |
| Festnetz-Anschlüsse | 210 | n.a. | |
| Breitband-Kunden | 210 | n.a. |
Die Anzahl der Mobilfunk- und Festnetz-Kunden in den Niederlanden stieg durch den
im Rahmen der Akquisition erworbenen Kundenstamm der Tele2 Netherlands im Vergleich
zum Jahresende 2018 deutlich. Darüber hinaus ergaben sich auch aus dem operativen
Geschäft deutliche Kundenzuwächse. Vor allem im Mobilfunk-Bereich konnten wir trotz
des intensiven Wettbewerbs neue Kunden gewinnen. Die Gründe hierfür liegen in unserem
attraktiven Tarif-Portfolio mit dem Angebot großer Datenpakete bis hin zu unbegrenztem
Datenvolumen. Auch im Privatkunden-Festnetz-Geschäft stieg die Anzahl der Kunden aufgrund
unserer attraktiven Tarifgestaltung weiter an.
| in Mio. € |
Q1 2019 | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränderung in % |
H1 2019 | |
| GESAMTUMSATZ | 682 | 683 | 535 | 27,7 | 1.364 | |
| davon: Niederlande | 461 | 458 | 318 | 44,0 | 918 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 126 | 102 | 149 | (31,5) | 227 | |
| Abschreibungen | (200) | (199) | (80) | n.a. | (398) | |
| EBITDA | 325 | 300 | 228 | 31,6 | 626 | |
| EBITDA ALa | 249 | 232 | 222 | 4,5 | 481 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (6) | (18) | (5) | n.a. | (25) | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 332 | 319 | 233 | 36,9 | 651 | |
| davon: Niederlande | 147 | 137 | 109 | 25,7 | 284 | |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM sondereinflüsse)3 |
255 | 250 | 227 | 10,1 | 506 | |
| davon: Niederlande | 123 | 117 | 106 | 10,4 | 240 | |
| EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a | % | 37,4 | 36,6 | 42,4 | 37,1 | |
| CASH CAPEX | (86) | (106) | (56) | (89,3) | (192) |
| in Mio. € |
H1 2018 | Veränderung in % |
Gesamtjahr 2018 |
|
| GESAMTUMSATZ | 1.063 | 28,3 | 2.185 | |
| davon: Niederlande | 627 | 46,4 | 1.322 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 297 | (23,6) | 560 | |
| Abschreibungen | (158) | n.a. | (334) | |
| EBITDA | 455 | 37,6 | 893 | |
| EBITDA ALa | 443 | 8,6 | 865 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (9) | n.a. | (27) | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 464 | 40,3 | 921 | |
| davon: Niederlande | 217 | 30,9 | 425 | |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM sondereinflüsse)3 |
452 | 11,9 | 892 | |
| davon: Niederlande | 210 | 14,3 | 413 | |
| EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a | % |
42,5 | 40,8 | |
| CASH CAPEX | (141) | (36,2) | (271) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development stieg im ersten Halbjahr
2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28,3 %. Der Anstieg resultiert überwiegend
aus der Einbeziehung der Tele2 Netherlands seit Jahresbeginn 2019. Operativ trugen
der Geschäfts- und der Privatkundenbereich aufgrund des Kundenwachstums sowie eine
positive Entwicklung des Geschäfts mit MVNOs in den Niederlanden ebenfalls zum Umsatzanstieg
bei. Der Bereich GD Towers verzeichnete ebenso einen Umsatzanstieg im Vergleich zum
Vorjahr, welcher auf einem mengenbedingten Wachstum bei der DFMG beruht.
Das EBITDA AL stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum von 443 Mio. € auf 481 Mio. €.
Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Ergebnisbeitrag der Tele2 Netherlands
sowie den oben genannten zum Umsatzwachstum beitragenden Effekten. Zudem trug das
effiziente Kosten-Management zum EBITDA AL-Wachstum bei. Das EBITDA AL der GD Towers
wächst aufgrund steigender Mengen konstant. Das EBITDA AL der T-Mobile Netherlands
ist neben den positiven Auswirkungen des Erwerbs von Tele2 Netherlands durch den entfallenen
EBITDA AL-Beitrag des niederländischen Mobilfunkturm-Geschäfts hin zu GD Towers geprägt
- darüber hinaus konnte eine operative Steigerung durch Umsatzwachstum und Effizienzmaßnahmen
erreicht werden. Das bereinigte EBITDA AL entwickelte sich aus den gleichen Gründen
von 452 Mio. € auf 506 Mio. €. Der Rückgang der bereinigten EBITDA AL-Marge ist auf
die Integration der Tele2 Netherlands zurückzuführen.
Aufgrund der Konsolidierung der Tele2 Netherlands bei T-Mobile Netherlands und der
damit einhergehenden Erhöhung der Abschreibungen, sowie Einmaleffekten im Rahmen der
Integration sank das EBIT gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 um 70 Mio. € auf 227
Mio. €. Des Weiteren führten hohe Investitionen der GD Towers in neue Mobilfunk-Standorte
zu einer Erhöhung der Abschreibungen. Dem Effekt aus bisher im Zusammenhang mit Operating
Leasing-Verhältnissen erfassten Aufwendungen stehen seit der Anwendung des Rechnungslegungsstandards
IFRS 16 zum 1. Januar 2019 im Wesentlichen Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte
gegenüber.
Der Cash Capex stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 51 Mio. € bzw. 36,2 %.
Dies ist v. a. auf zusätzliche Investitionen zur Integration der Tele2 Netherlands
und höhere Investitionen bei der DFMG im Zusammenhang mit dem Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur
in Deutschland zurückzuführen.
Für Informationen zu Änderungen aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards
IFRS 16 "Leases" verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur,
-strategie und -steuerung".
| in Mio. € |
Q1 2019 | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränderung in % |
H1 2019 | H1 2018 |
| GESAMTUMSATZ | 651 | 678 | 767 | (11,6) | 1.329 | 1.418 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (393) | (314) | (281) | (11,7) | (707) | (605) |
| Abschreibungen | (260) | (307) | (269) | (14,1) | (568) | (431) |
| EBITDA | (132) | (7) | (12) | 41,7 | (139) | (174) |
| EBITDA ALa | (234) | (108) | (31) | n.a. | (343) | (215) |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (97) | (27) | (54) | 50,0 | (124) | (146) |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | (35) | 20 | 41 | (51,2) | (15) | (29) |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a | (137) | (82) | 23 | n.a. | (219) | (69) |
| CASH CAPEX | (274) | (231) | (247) | 6,5 | (505) | (495) |
| in Mio. € |
Veränderung in % |
Gesamtjahr 2018 |
| GESAMTUMSATZ | (6,3) | 2.735 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (16,9) | (1.662) |
| Abschreibungen | (31,8) | (825) |
| EBITDA | 20,1 | (837) |
| EBITDA ALa | (59,5) | (923) |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | 15,1 | (322) |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 48,3 | (515) |
| EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a | n.a. | (601) |
| CASH CAPEX | (2,0) | (1.078) |
Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte
sich im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,3 %. Diese Entwicklung
ist im Wesentlichen auf die geringeren konzerninternen Umsätze bei Deutsche Telekom
IT aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems zurückzuführen, die sich nicht
konzernextern auf die Ertragslage auswirken. Leicht belastend wirkte weiterhin der
Effekt, dass bei Deutsche Telekom IT konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen
im Inland seit Januar 2016 nicht mehr verrechnet werden.
Das bereinigte EBITDA AL unseres Segments Group Headquarters & Group Services sank
in der Berichtsperiode im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 um 150 Mio. €. Diese
Entwicklung resultierte hauptsächlich aus geringeren Erträgen aus Immobilienverkäufen
sowie aus den gesunkenen Umsätzen bei Deutsche Telekom IT aus der Lizenzierung des
konzernweiten ERP-Systems.
Insgesamt war das EBITDA AL in der Berichtsperiode mit Sondereinflüssen, insbesondere
für Personalmaßnahmen, in Höhe von 124 Mio. € belastet. Im Vorjahreszeitraum wirkten
sich im Saldo negative Sondereinflüsse in Höhe von 146 Mio. € auf das EBITDA AL aus
- dabei standen Aufwendungen für Personalmaßnahmen der positiven Wirkung einer Rückstellungsauflösung
für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit der Beendigung des Schiedsverfahrenskomplexes
Toll Collect gegenüber.
Der Rückgang des EBIT um 102 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultierte im
Wesentlichen aus den beim EBITDA AL beschriebenen Effekten. Dem Effekt aus bisher
im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen erfassten Aufwendungen stehen
seit der Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zum 1. Januar 2019 im Wesentlichen
Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte gegenüber. Die weiteren Abschreibungen
lagen leicht unterhalb des Vorjahresniveaus, im Wesentlichen aufgrund von leicht gesunkenen
planmäßigen Abschreibungen bei Deutsche Telekom IT. Hier spiegeln sich zwei gegenläufige
Effekte wider: Einerseits sanken die Abschreibungen durch geringere Aktivierungen
im Zusammenhang mit der rückläufigen Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems. Andererseits
stiegen die Abschreibungen, die daraus resultieren, dass konzernintern neu beauftragte
Entwicklungsleistungen im Inland nicht mehr verrechnet, sondern bei Deutsche Telekom
IT aktiviert werden. Des Weiteren wirkten sich leicht rückläufige Abschreibungen im
Bereich Grundstücke und Gebäude infolge der fortgesetzten Optimierung unseres Immobilien-Portfolios
aus.
Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 10 Mio. €, im Wesentlichen
aufgrund von höheren Investitionen im Bereich Technologie und Innovation, hauptsächlich
für Entwicklungsleistungen. Gegenläufig wirkte ein leicht gesunkener Cash Capex für
Fahrzeuge.
Wir verweisen diesbezüglich auf die "Ereignisse nach der Berichtsperiode" im Konzern-Zwischenabschluss.
Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung
unseres Managements. Zum heutigen Zeitpunkt liegen keine Erkenntnisse vor, dass sich
die im zusammengefassten Lagebericht des Geschäftsberichts 2018 veröffentlichten Prognosen
wesentlich verändert haben. Die dort abgegebenen Aussagen behalten dementsprechend
weiterhin ihre Gültigkeit. Weiterhin gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld"
in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen
Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.
Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im
zusammengefassten Lagebericht des Geschäftsberichts 2018 dargestellten Risiko- und
Chancensituation ausgeführt. Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts
verwiesen.
Die Risikokategorie "Risiken aus IT-/NT-Netzbetrieb USA" hat sich im ersten Halbjahr
2019 in der Risikobedeutung von mittel auf gering verbessert. Ursachen hierfür sind,
dass einerseits geographische Redundanzen geschaffen wurden und andererseits ausreichende
Desaster Recovery-Funktionalitäten für die Abrechnungssysteme der Kundenleistungen
als funktionsfähig getestet wurden. Damit ist das Risiko mitigiert und wird nicht
weiter berichtet.
Klagen Telefonbuchpartnerverlage. Im Klagekomplex der Telefonbuchpartnerverlage wurden
im März 2019 zwei der erstinstanzlich ruhend gestellten Klagen zurückgenommen, nachdem
im Januar 2019 das bereits berichtete BGH-Urteil zu unseren Gunsten ergangen war.
Infolgedessen sind derzeit noch zehn Verfahren mit einer bezifferten Klagesumme von
ca. 70 Mio. € zuzüglich Zinsen rechtshängig. Neun dieser Klagen befinden sich weiterhin
in der Revision beim Bundesgerichtshof, ein Verfahren bleibt ruhend gestellt. Auch
die verwaltungsgerichtlichen Verfahren wurden beendet, nachdem die verbliebenen zwei
Kläger ihre verwaltungsgerichtlichen Klagen zurückgenommen haben.
Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge einer Bußgeldentscheidung der Europäischen
Kommission. Slovak Telekom und Deutsche Telekom haben am 21. Februar 2019 Berufung
gegen das vom Gericht der Europäischen Union am 13. Dezember 2018 ergangene Urteil,
in dem die Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission teilweise für nichtig erklärt
und die verhängten Bußgelder reduziert worden waren, bei dem Europäischen Gerichtshof
eingelegt. Slovak Telekom und Deutsche Telekom verfolgen hiermit u. a. eine Aufhebung
der Feststellung eines missbräuchlichen Verhaltens durch Slovak Telekom.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System,
wie auch nach Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen Risiken absehbar,
die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens
gefährden könnten.
| in Mio. € |
30.06.2019 | 31.12.2018 | Veränderung | Veränderung in % | 30.06.2018 |
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 21.801 | 21.870 | (69) | (0,3) | 20.213 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 3.894 | 3.679 | 215 | 5,8 | 2.943 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 9.898 | 9.988 | (90) | (0,9) | 8.921 |
| Vertragsvermögenswerte | 1.894 | 1.765 | 129 | 7,3 | 1.715 |
| Ertragsteuerforderungen | 511 | 492 | 19 | 3,9 | 283 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 2.187 | 2.847 | (660) | (23,2) | 2.585 |
| Vorräte | 1.702 | 1.790 | (88) | (4,9) | 1.571 |
| Übrige Vermögenswerte | 1.621 | 1.164 | 457 | 39,3 | 2.020 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 94 | 145 | (51) | (35,2) | 175 |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 142.413 | 123.505 | 18.908 | 15,3 | 119.536 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 66.266 | 64.950 | 1.316 | 2,0 | 63.636 |
| Sachanlagen | 49.119 | 50.631 | (1.512) | (3,0) | 47.844 |
| Nutzungsrechte | 17.549 | n.a. | n.a. | n.a. | n.a. |
| Aktivierte Vertragskosten | 1.873 | 1.744 | 129 | 7,4 | 1.445 |
| Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 675 | 576 | 99 | 17,2 | 568 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 2.731 | 1.585 | 1.146 | 72,3 | 1.812 |
| Aktive latente Steuern | 3.163 | 2.949 | 214 | 7,3 | 3.299 |
| Übrige Vermögenswerte | 1.036 | 1.070 | (34) | (3,2) | 930 |
| BILANZSUMME | 164.214 | 145.375 | 18.839 | 13,0 | 139.749 |
| in Mio. € |
30.06.2019 | 31.12.2018 | Veränderung | Veränderung in % | 30.06.2018 |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | 35.063 | 29.144 | 5.919 | 20,3 | 23.454 |
| Finanzielle Verbindlichkeitena | 13.582 | 10.527 | 3.055 | 29,0 | 6.708 |
| Leasing-Verbindlichkeiten | 4.019 | n.a. | n.a. | n.a. | n.a. |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten |
9.647 | 10.735 | (1.088) | (10,1) | 8.924 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 359 | 328 | 31 | 9,5 | 353 |
| Sonstige Rückstellungen | 2.580 | 3.144 | (564) | (17,9) | 2.784 |
| Übrige Schulden | 3.177 | 2.654 | 523 | 19,7 | 2.823 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 1.700 | 1.720 | (20) | (1,2) | 1.861 |
| Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
0 | 36 | (36) | (100,0) | 0 |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | 86.461 | 72.794 | 13.667 | 18,8 | 74.892 |
| Finanzielle Verbindlichkeitena | 50.605 | 51.748 | (1.143) | (2,2) | 54.554 |
| Leasing-Verbindlichkeiten | 15.328 | n.a. | n.a. | n.a. | n.a. |
| Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen | 6.569 | 5.502 | 1.067 | 19,4 | 5.650 |
| Sonstige Rückstellungen | 3.319 | 3.291 | 28 | 0,9 | 3.143 |
| Passive latente Steuern | 8.935 | 8.240 | 695 | 8,4 | 7.500 |
| Übrige Schulden | 1.173 | 3.427 | (2.254) | (65,8) | 3.473 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 532 | 585 | (53) | (9,1) | 573 |
| SCHULDEN | 121.524 | 101.938 | 19.586 | 19,2 | 98.346 |
| EIGENKAPITAL | 42.690 | 43.437 | (747) | (1,7) | 41.403 |
| Gezeichnetes Kapital | 12.189 | 12.189 | 0 | 0,0 | 12.189 |
| Eigene Anteile | (48) | (49) | 1 | 2,0 | (49) |
| 12.141 | 12.141 | 0 | 0,0 | 12.141 | |
| Kapitalrücklage | 54.919 | 54.646 | 273 | 0,5 | 54.573 |
| Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag | (39.131) | (37.392) | (1.739) | (4,7) | (37.635) |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | (886) | (653) | (233) | (35,7) | (944) |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 1.845 | 2.166 | (321) | (14,8) | 1.487 |
| ANTEILE DER EIGENTÜMER DES MUTTERUNTERNEHMENS | 28.888 | 30.907 | (2.019) | (6,5) | 29.621 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 13.802 | 12.530 | 1.272 | 10,2 | 11.782 |
| BILANZSUMME | 164.214 | 145.375 | 18.839 | 13,0 | 139.749 |
Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur
Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen
wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung".
| in Mio. € |
Q2 2019 | Q2 2018 | Veränderung in % |
H1 2019 | H1 2018 | Veränderung in % |
| UMSATZERLÖSE | 19.664 | 18.367 | 7,1 | 39.152 | 36.291 | 7,9 |
| davon: nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträgea | 90 | 75 | 20,0 | 178 | 141 | 26,2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 254 | 339 | (25,1) | 457 | 711 | (35,7) |
| Bestandsveränderungen | 23 | 0 | n.a. | 55 | 1 | n.a. |
| Aktivierte Eigenleistungen | 589 | 582 | 1,2 | 1.179 | 1.141 | 3,3 |
| Materialaufwand | (8.781) | (8.964) | 2,0 | (17.623) | (17.682) | 0,3 |
| Personalaufwand | (4.262) | (4.162) | (2,4) | (8.563) | (8.219) | (4,2) |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (786) | (605) | (29,9) | (1.495) | (1.418) | (5,4) |
| Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten | (63) | (110) | 42,7 | (141) | (216) | 34,7 |
| Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten |
(29) | (10) | n.a. | (47) | (20) | n.a. |
| Sonstiges | (694) | (485) | (43,1) | (1.307) | (1.182) | (10,6) |
| Abschreibungen | (4.351) | (3.204) | (35,8) | (8.555) | (6.302) | (35,8) |
| BETRIEBSERGEBNIS | 2.350 | 2.352 | (0,1) | 4.608 | 4.523 | 1,9 |
| Zinsergebnis | (590) | (531) | (11,1) | (1.193) | (953) | (25,2) |
| Zinserträge | 76 | 60 | 26,7 | 159 | 129 | 23,3 |
| Zinsaufwendungen | (665) | (591) | (12,5) | (1.352) | (1.081) | (25,1) |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 35 | (599) | n.a. | 101 | (529) | n.a. |
| Sonstiges Finanzergebnis | 88 | (56) | n.a. | 220 | (114) | n.a. |
| FINANZERGEBNIS | (466) | (1.185) | 60,7 | (872) | (1.596) | 45,4 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 1.883 | 1.167 | 61,4 | 3.735 | 2.927 | 27,6 |
| Ertragsteuern | (511) | (370) | (38,1) | (1.038) | (864) | (20,1) |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 1.372 | 797 | 72,1 | 2.697 | 2.063 | 30,7 |
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE | ||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) | 944 | 495 | 90,7 | 1.845 | 1.487 | 24,1 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 428 | 302 | 41,7 | 853 | 576 | 48,1 |
| in Mio. € |
Gesamtjahr 2018 |
| UMSATZERLÖSE | 75.656 |
| davon: nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträgea | 305 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.491 |
| Bestandsveränderungen | (14) |
| Aktivierte Eigenleistungen | 2.433 |
| Materialaufwand | (38.160) |
| Personalaufwand | (16.436) |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (3.134) |
| Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten | (394) |
| Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten |
(120) |
| Sonstiges | (2.620) |
| Abschreibungen | (13.836) |
| BETRIEBSERGEBNIS | 8.001 |
| Zinsergebnis | (1.817) |
| Zinserträge | 277 |
| Zinsaufwendungen | (2.094) |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | (529) |
| Sonstiges Finanzergebnis | (502) |
| FINANZERGEBNIS | (2.848) |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 5.153 |
| Ertragsteuern | (1.824) |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3.329 |
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE | |
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) | 2.166 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1.163 |
Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur
Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen
wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung".
a
Werte für Q2 2018 und H1 2018 angepasst.
| Q2 2019 | Q2 2018 | Veränderung in % |
H1 2019 | H1 2018 | ||
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) |
Mio. € | 944 | 495 | 90,7 | 1.845 | 1.487 |
| Angepasste gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Stammaktien unverwässert/verwässert |
Mio. Stück | 4.743 | 4.742 | 0,0 | 4.743 | 4.742 |
| ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT | € | 0,20 | 0,10 | 100,0 | 0,39 | 0,31 |
| Veränderung in % |
Gesamtjahr 2018 | |
| Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) |
24,1 | 2.166 |
| Angepasste gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Stammaktien unverwässert/verwässert |
0,0 | 4.742 |
| ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT | 25,8 | 0,46 |
| in Mio. € |
Q2 2019 | Q2 2018 | Veränderung | H1 2019 | H1 2018 | Veränderung |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 1.372 | 797 | 575 | 2.697 | 2.063 | 634 |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden |
||||||
| Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten | 17 | 14 | 3 | 34 | (647) | 681 |
| Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | (774) | (142) | (632) | (982) | (141) | (841) |
| Neubewertung im Rahmen von Unternehmenserwerben | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | 146 | 62 | 84 | 159 | 57 | 102 |
| (611) | (66) | (545) | (789) | (732) | (57) | |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen |
||||||
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe |
||||||
| Erfolgswirksame Änderung | (8) | (1) | (7) | (8) | (1) | (7) |
| Erfolgsneutrale Änderung | (329) | 1.102 | (1.431) | 180 | 486 | (306) |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von gehaltenen Fremdkapitalinstrumenten |
||||||
| Erfolgswirksame Änderung | (18) | (32) | 14 | (43) | (35) | (8) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 17 | (16) | 33 | 29 | 3 | 26 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (designierte Risikokomponenten) |
||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 79 | (91) | 170 | (21) | (46) | 25 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (561) | 59 | (620) | (704) | (53) | (651) |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Kosten der Absicherung) |
||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (33) | 29 | (62) | (25) | 63 | (88) |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen |
||||||
| Erfolgswirksame Änderung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 0 | 0 | 0 | 11 | 7 | 4 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | 137 | 10 | 127 | 195 | 20 | 175 |
| (714) | 1.060 | (1.774) | (384) | 445 | (829) | |
| SONSTIGES ERGEBNIS | (1.325) | 995 | (2.320) | (1.173) | (288) | (885) |
| GESAMTERGEBNIS | 48 | 1.791 | (1.743) | 1.524 | 1.776 | (252) |
| ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE | ||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens | (139) | 1.045 | (1.184) | 806 | 969 | (163) |
| Anteile anderer Gesellschafter | 186 | 747 | (561) | 718 | 807 | (89) |
| in Mio. € |
Gesamtjahr 2018 |
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) | 3.329 |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden |
|
| Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten | (619) |
| Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | 127 |
| Neubewertung im Rahmen von Unternehmenserwerben | 0 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen |
0 |
| Sonstige direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | 0 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | 36 |
| (456) | |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen |
|
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe |
|
| Erfolgswirksame Änderung | (1) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 1.033 |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von gehaltenen Fremdkapitalinstrumenten |
|
| Erfolgswirksame Änderung | (75) |
| Erfolgsneutrale Änderung | 84 |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (designierte Risikokomponenten) |
|
| Erfolgswirksame Änderung | (32) |
| Erfolgsneutrale Änderung | (382) |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Kosten der Absicherung) |
|
| Erfolgswirksame Änderung | 3 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 56 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen |
|
| Erfolgswirksame Änderung | 0 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 7 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | 86 |
| 779 | |
| SONSTIGES ERGEBNIS | 323 |
| GESAMTERGEBNIS | 3.652 |
| ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE | |
| Eigentümer des Mutterunternehmens | 2.181 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1.471 |
| in Mio. € |
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | |||||
| Bezahltes Eigenkapital | Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital |
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis |
||||
| Gezeichnetes Kapital | Eigene Anteile | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen einschl. Ergebnisvortrag |
Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag) |
Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe |
|
| STAND ZUM 1. JANUAR 2018 |
12.189 | (49) | 55.010 | (38.750) | 3.461 | (1.729) |
| Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungs- legungsvorschriften |
1.449 | |||||
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (550) | 1 | (12) | |||
| Gewinnvortrag | 3.461 | (3.461) | ||||
| Dividenden- ausschüttung |
(3.083) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG |
||||||
| Kapitalerhöhung aus anteils- basierter Vergütung |
112 | |||||
| Aktienrückkauf/ Treuhänderisch hinterlegte Aktien |
1 | 2 | ||||
| Überschuss/ (Fehlbetrag) |
1.487 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | (83) | 246 | ||||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen |
0 | (633) | ||||
| STAND ZUM 30. JUNI 2018 |
12.189 | (49) | 54.573 | (37.635) | 1.487 | (1.495) |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2019 |
12.189 | (49) | 54.646 | (37.392) | 2.166 | (1.120) |
| Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungs- legungsvorschriften |
221 | |||||
| Veränderung Konsoli- dierungskreis |
||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | 120 | (3) | ||||
| Gewinnvortrag | 2.166 | (2.166) | ||||
| Dividenden- ausschüttung |
(3.320) | |||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG |
||||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung |
153 | |||||
| Aktienrückkauf/ Treuhänderisch hinterlegte Aktien |
1 | 0 | 2 | |||
| Überschuss/ (Fehlbetrag) |
1.845 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | (819) | 138 | ||||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen |
10 | |||||
| STAND ZUM 30. JUNI 2019 |
12.189 | (48) | 54.919 | (39.131) | 1.845 | (985) |
| in Mio. € |
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens |
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens |
||||
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | |||||
| Neubewertungs- rücklage |
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (IAS 39) |
Eigenkapital- instrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9) |
Fremdkapital- instrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9) |
Sicherungs- instrumente (IAS 39) |
Sicherungs- instrumente: designierte Risikokomponenten (IFRS 9) |
|
| STAND ZUM 1. JANUAR 2018 |
(60) | 101 | n.a. | n.a. | 789 | n.a. |
| Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungs- legungsvorschriften |
(101) | 93 | (789) | 789 | ||
| Veränderung Konsolidierungs- kreis |
||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | 0 | 2 | ||||
| Gewinnvortrag | ||||||
| Dividenden- ausschüttung |
||||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG |
||||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung |
||||||
| Aktienrückkauf/ Treuhänderisch hinterlegte Aktien |
||||||
| Überschuss/ (Fehlbetrag) |
||||||
| Sonstiges Ergebnis | (648) | (20) | (99) | |||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen |
28 | 644 | (6) | |||
| STAND ZUM 30. JUNI 2018 |
(32) | n.a. | 90 | (24) | n.a. | 689 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2019 |
(28) | n.a. | 84 | 2 | n.a. | 519 |
| Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungs- legungsvorschriften |
0 | |||||
| Veränderung Konsolidierungs- kreis |
||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | 0 | 0 | 2 | |||
| Gewinnvortrag | ||||||
| Dividenden- ausschüttung |
||||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG |
||||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung |
||||||
| Aktienrückkauf/ Treuhänderisch hinterlegte Aktien |
||||||
| Überschuss/ (Fehlbetrag) |
||||||
| Sonstiges Ergebnis | 34 | (9) | (513) | |||
| GESAMTERGEBNIS | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen |
4 | (14) | ||||
| STAND ZUM 30. JUNI 2019 |
(24) | n.a. | 104 | (6) | n.a. | 8 |
| in Mio. € |
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens |
Summe | Anteile anderer Gesellschafter |
Gesamt Konzern- Eigenkapital |
||
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis |
||||||
| Sicherungsinstrumente: Kosten der Absicherung (IFRS 9) |
At equity bilanzierte Unternehmen |
Steuern | ||||
| STAND ZUM 1. JANUAR 2018 | n.a. | 26 | (254) | 30.734 | 11.737 | 42.470 |
| Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften |
2 | 1.446 | 103 | 1.548 | ||
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | 11 | 11 | |||
| Transaktionen mit Eigentümern | (1) | (559) | (772) | (1.331) | ||
| Gewinnvortrag | 0 | 0 | 0 | |||
| Dividendenausschüttung | (3.083) | (172) | (3.255) | |||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 0 | 0 | 0 | |||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 112 | 67 | 179 | |||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 3 | 0 | 3 | |||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 1.487 | 576 | 2.063 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 63 | 7 | 16 | (518) | 231 | (288) |
| GESAMTERGEBNIS | 969 | 807 | 1.776 | |||
| Transfer in Gewinnrücklagen | (35) | 1 | 0 | 0 | 0 | |
| STAND ZUM 30. JUNI 2018 | 63 | (3) | (233) | 29.621 | 11.782 | 41.403 |
| STAND ZUM 1. JANUAR 2019 | 58 | (4) | (165) | 30.907 | 12.530 | 43.437 |
| Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften |
221 | 125 | 346 | |||
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | 245 | 245 | |||
| Transaktionen mit Eigentümern | (1) | 118 | 331 | 449 | ||
| Gewinnvortrag | 0 | 0 | 0 | |||
| Dividendenausschüttung | (3.320) | (236) | (3.555) | |||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | ||||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 153 | 89 | 242 | |||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 3 | 0 | 3 | |||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 1.845 | 853 | 2.697 | |||
| Sonstiges Ergebnis | (24) | 10 | 143 | (1.039) | (135) | (1.173) |
| GESAMTERGEBNIS | 806 | 718 | 1.523 | |||
| Transfer in Gewinnrücklagen | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| STAND ZUM 30. JUNI 2019 | 35 | 6 | (22) | 28.888 | 13.802 | 42.690 |
| in Mio. € |
Q2 2019 | Q2 2018 | H1 2019 | H1 2018 | Gesamtjahr 2018 |
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | 1.883 | 1.167 | 3.735 | 2.927 | 5.153 |
| Abschreibungen | 4.351 | 3.204 | 8.555 | 6.302 | 13.836 |
| Finanzergebnis | 466 | 1.185 | 872 | 1.596 | 2.848 |
| Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 125 | 118 | 314 | 230 | 430 |
| Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen | 15 | (26) | 41 | (91) | (126) |
| Veränderung aktives operatives Working Capital | 260 | 38 | 346 | 363 | (998) |
| Veränderung sonstige operative Vermögenswerte | (63) | (53) | (392) | (52) | (337) |
| Veränderung der Rückstellungen | (297) | (386) | (396) | (667) | (100) |
| Veränderung passives operatives Working Capital | (483) | (215) | (426) | (1.254) | (515) |
| Veränderung sonstige operative Verbindlichkeiten | 66 | 3 | 463 | 448 | (11) |
| Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern | (193) | (98) | (371) | (222) | (697) |
| Erhaltene Dividenden | 13 | 11 | 13 | 173 | 181 |
| Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| OPERATIVER CASHFLOW | 6.157 | 4.947 | 12.765 | 9.753 | 19.663 |
| Gezahlte Zinsen | (1.113) | (1.020) | (2.068) | (1.843) | (3.307) |
| Erhaltene Zinsen | 554 | 465 | 909 | 779 | 1.592 |
| CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 5.598 | 4.392 | 11.607 | 8.689 | 17.948 |
| Auszahlungen für Investitionen in | |||||
| Immaterielle Vermögenswerte | (1.808) | (880) | (2.838) | (1.689) | (3.353) |
| Sachanlagen | (2.391) | (2.215) | (5.188) | (4.545) | (9.139) |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | (53) | (95) | (79) | (203) | (639) |
| Auszahlungen für die Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen |
(12) | (6) | (249) | (282) | (2.080) |
| Einzahlungen aus Abgängen von | |||||
| Immateriellen Vermögenswerten | 0 | 0 | 0 | 1 | 2 |
| Sachanlagen | 38 | 143 | 82 | 304 | 523 |
| Langfristigen finanziellen Vermögenswerten | 23 | 275 | 35 | 299 | 596 |
| Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen |
31 | 0 | 31 | (62) | (67) |
| Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens |
418 | 183 | 858 | (60) | (144) |
| Sonstiges | 0 | 5 | (2) | 5 | 5 |
| CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT | (3.754) | (2.589) | (7.350) | (6.233) | (14.297) |
| Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 4.804 | 20.750 | 10.746 | 34.153 | 51.597 |
| Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | (4.924) | (23.700) | (12.420) | (38.868) | (57.253) |
| Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 450 | 4.442 | 3.033 | 6.908 | 8.375 |
| Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | (2) | 0 | (4) | (21) | (23) |
| Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) | (3.409) | (3.148) | (3.409) | (3.148) | (3.254) |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (967) | (197) | (1.860) | (402) | (1.174) |
| Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | 0 | 1 | 1 | 2 | 29 |
| Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | (38) | (646) | (145) | (1.417) | (1.557) |
| Sonstiges | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | (4.086) | (2.499) | (4.058) | (2.794) | (3.259) |
| Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) | (9) | 22 | 16 | (31) | (17) |
| Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
0 | 0 | 0 | 0 | (8) |
| NETTOVERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL (LAUFZEIT BIS 3 MONATE) | (2.250) | (675) | 214 | (369) | 367 |
| BESTAND AM ANFANG DER PERIODE | 6.144 | 3.618 | 3.679 | 3.312 | 3.312 |
| BESTAND AM ENDE DER PERIODE | 3.894 | 2.943 | 3.894 | 2.943 | 3.679 |
Der Halbjahres-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vorschriften
des § 115 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzern-Zwischenabschluss und einen
Konzern-Zwischenlagebericht sowie die Versicherung der gesetzlichen Vertreter nach
§ 297 Abs. 2 Satz 4, § 315 Abs. 1 Satz 6 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Konzern-Zwischenabschluss
wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht
wurde unter Beachtung des Wertpapierhandelsgesetzes aufgestellt.
Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2019 ist unter Beachtung der Regelungen
des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit
den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2018 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden
von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.
Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Halbjahres-Finanzbericht
alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich
der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen
wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018.
| Verlautbarung | Titel | Anwendungspflicht für die Deutsche Telekom ab |
Änderungen | Voraussichtliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom |
| IFRS 16 | Leases | 01.01.2019 | Unter IFRS 16 sind generell alle Leasing-Verhältnisse und die damit verbundenen vertraglichen Rechte und Verpflichtungen in der Bilanz des Leasing-Nehmers anzusetzen. Die bislang unter IAS 17 vorzunehmende Unterscheidung zwischen Finanzierungs- und Operating Leasing-Verträgen entfällt damit nunmehr für den Leasing-Nehmer. Für alle Leasing-Verhältnisse passiviert der Leasing-Nehmer in seiner Bilanz eine Leasing-Verbindlichkeit für die Verpflichtung, künftig Leasing-Zahlungen vorzunehmen. Zugleich aktiviert der Leasing-Nehmer ein Nutzungsrecht am zugrunde liegenden Vermögenswert, welches dem Barwert der künftigen Leasing-Zahlungen zuzüglich anfänglicher direkter Kosten, Vorauszahlungen und Rückbaukosten sowie abzüglich erhaltener Anreizzahlungen entspricht. Während der Laufzeit des Leasing-Verhältnisses wird die Leasing-Verbindlichkeit ähnlich den bislang geltenden Regelungen nach IAS 17 für Finanzierungs-Leasing-Verhältnisse finanzmathematisch fortgeschrieben, während das Nutzungsrecht planmäßig amortisiert wird, was im Vergleich zu IAS 17 grundsätzlich zu höheren Aufwendungen zu Beginn der Laufzeit eines Leasing-Verhältnisses führt. Beim Leasing-Geber sind die Regelungen des neuen Standards dagegen ähnlich den bisherigen Vorschriften des IAS 17. IFRS 16 enthält darüber hinaus eine Reihe von weiteren Neuregelungen zur Definition eines Leasing-Verhältnisses, zum Ausweis und zu den Anhangangaben sowie zu Sale-and-Leaseback-Transaktionen. | Der Standard hat wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom. Die Details der Auswirkungen werden im Anschluss an diese Tabelle erläutert. |
| Amendments to IAS 19 | Plan Amendment, Curtailment or Settlement | 01.01.2019 | Die Änderungen regeln die Behandlung von Planänderungen, -kürzungen und -abgeltungen eines leistungsorientierten Pensionsplans neu. Es wird klargestellt, dass ein Unternehmen aktualisierte versicherungsmathematische Annahmen und die Nettoschuld (bzw. den Netto-Vermögenswert) im Zeitpunkt der Änderung verwenden muss, um den laufenden Dienstzeitaufwand und die Nettozinsen für den restlichen Zeitraum der Berichtsperiode nach einer Plananpassung, -kürzung oder -abgeltung zu bestimmen. Etwaige Änderungen einer Überdeckung als Teil des nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands oder als Gewinn bzw. Verlust aus Abgeltungen sind erfolgswirksam zu erfassen, selbst wenn diese Überdeckung infolge der Auswirkungen der Vermögensobergrenze ("asset ceiling") zuvor nicht erfasst wurde. Die Auswirkungen von Veränderungen der Vermögensobergrenze sind im sonstigen Ergebnis zu erfassen. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Amendments to IAS 28 | Long-term Interests in Associates and Joint Ventures | 01.01.2019 | Es wird klargestellt, dass ein Unternehmen die Vorschriften des IFRS 9 - die Regelungen zur Wertminderung eingeschlossen - zur Bewertung langfristiger Beteiligungen an einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture anzuwenden hat, die Teil der Nettoinvestition in dieses assoziierte Unternehmen oder Joint Venture sind, die aber nicht nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen werden. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Amendments to IFRS 9 | Prepayment Features with Negative Compensation | 01.01.2019 | Mit der Änderung soll unter bestimmten Voraussetzungen eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten ("amortized cost") bzw. GuV-neutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) auch für solche finanziellen Vermögenswerte ermöglicht werden, bei denen im Falle einer vorzeitigen Kündigung eine Ausgleichszahlung an die kündigende Partei fällig werden kann. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| IFRIC 23 | Uncertainty over Income Tax Treatments | 01.01.2019 | In IFRIC 23 werden die Regelungen des IAS 12 "Ertragsteuern" in Bezug auf den Ansatz und die Bewertung von tatsächlichen Ertragsteuern, latenten Steuerschulden und latenten Steueransprüchen, wenn Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung besteht, klargestellt. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
| Annual Improvements Project |
Annual Improvements to IFRSs2015-2017 Cycle |
01.01.2019 | Klarstellungen zahlreicher bereits veröffentlichter Standards. | Keine wesentlichen Auswirkungen. |
Im Januar 2016 hat der IASB IFRS 16 "Leases" veröffentlicht. Dieser ist für ab dem
1. Januar 2019 beginnende Berichtsperioden verpflichtend anzuwenden. IFRS 16 hat wesentliche
Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Deutschen Telekom, insbesondere die Bilanzsumme,
die Ertragslage, den operativen und Finanzierungs-Cashflow sowie die Darstellung der
Vermögens- und Finanzlage.
Die Deutsche Telekom ist als Leasing-Nehmer insbesondere bei der Anmietung von Mobilfunk-Standorten
(Grund und Boden, Plätze an Mobilfunk-Masten bzw. Dachflächen), Netzwerk-Infrastruktur
sowie bei Gebäudeanmietung für administrative oder technische Zwecke von der Neuregelung
betroffen.
Die Deutsche Telekom hat den neuen Leasing-Standard nicht vollständig retrospektiv
angewendet, sondern die Erleichterungsvorschrift für Leasing-Nehmer ("modifizierte
retrospektive Methode") in Anspruch genommen. Zahlungsverpflichtungen aus bisherigen
Operating Leasing-Verhältnissen werden mit Übergang auf IFRS 16 mit dem entsprechenden
Grenzfremdkapitalzinssatz abgezinst und als Leasing-Verbindlichkeit passiviert. Die
Nutzungsrechte wurden zum 1.Januar 2019 in Höhe der Leasing-Verbindlichkeit angesetzt,
berichtigt um den Betrag der vorausgezahlten bzw. passivisch abgegrenzten Leasing-Zahlungen.
Aufgrund wesentlicher bestehender Salden von Verbindlichkeiten aus Staffelmietverträgen
(Straight-line leases) nach IAS 17, welche nach IFRS 16 von den Nutzungsrechten abzuziehen
sind, wurden die Nutzungsrechte zum 1. Januar 2019 nach IFRS 16 mit einem signifikant
niedrigeren Buchwert als die korrespondierende Leasing-Verbindlichkeit angesetzt (Geschäftsbericht
2018, Angabe 16 "Übrige Schulden"). Diese Verbindlichkeit beruht im Wesentlichen auf
Leasing-Verhältnissen für Mobilfunk-Standorte der T-Mobile US. Im Übergangszeitpunkt
am 1. Januar 2019 wurden zunächst die den Verbindlichkeiten zugrunde liegenden Laufzeiten
an die gemäß IFRS 16 bestimmten Laufzeiten angepasst. Diese Anpassung wurde eigenkapitalerhöhend
vorgenommen. Der verbleibende Abgrenzungsposten wurde wie vorstehend beschrieben nutzungsrechtsmindernd
verrechnet. Neben bisherigen Operating Leasing-Verhältnissen werden bisherige Finanzierungs-Leasing-Verhältnisse
am 1. Januar 2019 mit ihren Buchwerten zum 31. Dezember 2018 als Nutzungsrecht und
Leasing-Verbindlichkeit erfasst.
Wesentliche Wahlrechte und Erleichterungsmöglichkeiten werden wie folgt ausgeübt:
| ― |
Nutzungsrechte und Leasing-Verbindlichkeiten werden gesondert in der Bilanz ausgewiesen. |
| ― |
Die Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften des IFRS 16 erstrecken sich auch auf kurzfristige Leasing-Verhältnisse und auf Leasing-Verhältnisse, deren zugrunde liegender Vermögenswert von geringem Wert ist |
| ― |
Zwischen Leasing-Komponenten und Nicht-Leasing-Komponenten wird keine Trennung vorgenommen. Jede Leasing-Komponente wird zusammen mit den dazugehörigen übrigen Leistungskomponenten als ein Leasing-Verhältnis abgebildet. |
| ― |
Leasing-Verhältnisse über immaterielle Vermögenswerte fallen nicht unter IFRS 16, sondern unter IAS 38. |
Darüber hinaus wurden zum Erstanwendungszeitpunkt von IFRS 16 wesentliche Wahlrechte
und Erleichterungsmöglichkeiten wie folgt in Anspruch genommen:
| ― |
Drohverlustrückstellungen, die im Zusammenhang mit Leasing-Verhältnissen gebildet wurden, wurden am 1. Januar 2019 mit dem Nutzungsrecht verrechnet. |
| ― |
Im Zusammenhang mit der Bestimmung der Laufzeit von Leasing-Verhältnissen werden teilweise nachträglich erlangte bessere Erkenntnisse ("hindsight") berücksichtigt, wenn wirtschaftliche Erwägungen und Zwänge eine hinreichend sichere Ausübungswahrscheinlichkeit von Verlängerungs- oder Kündigungsoptionen belegen. |
| ― |
Das Wahlrecht zum Bestandsschutz ("grandfathering") wird nicht in Anspruch genommen. Somit wurde IFRS 16 am 1. Januar 2019 auf alle bestehenden Verträge angewendet, die in dessen Anwendungsbereich fallen. Das gilt sowohl für Verträge auf der Leasing-Nehmer-als auch für Verträge auf der Leasing-Geberseite. |
Die neue Definition eines Leasing-Verhältnisses hat für die Deutsche Telekom als Leasing-Geber
insgesamt keine wesentlichen Auswirkungen. Gleichwohl ändert sich die Anzahl der identifizierten
Leasing-Verhältnisse. Die Neudefinition betrifft nicht die Verträge zur Überlassung
von Servern oder ähnlichen Hardware-Geräten an Kunden im Rahmen von Daten- bzw. Netzwerk-Lösungen
sowie Verträge über Endgeräte an Kunden. Diese werden auch weiterhin als Leasing-Verhältnis
definiert. Dagegen ist eine Reduzierung bei Verträgen zur Überlassung von Modems/Routern
der aktuellen Gerätegeneration an Privatkunden im Bereich Festnetz-Massenmarkt zu
verzeichnen. Im Zusammenhang mit der Erbringung von Leistungen in Rechenzentren wird
die Vermietung von Flächen, z. B. gesonderte Räume für die Aufstellung eigener Hardware
des Kunden, als Leasing-Komponente identifiziert. Darüber hinaus werden die Vermietung
von Teilnehmeranschlussleitungen und von Flächen an Wholesale-Festnetz-Kunden (z.
B. Kollokationsflächen) als Leasing-Verhältnis eingestuft.
Insgesamt stellen sich die zum 1. Januar 2019 durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 in der Konzern-Bilanz vorgenommenen Anpassungen wie folgt dara :
| in Mio. € |
Buchwert nach IAS 17 31.12.2018 |
Neubewertungen | Reklassifizierungen | Buchwert nach IFRS 16 01.01.2019 |
| AKTIVA | ||||
| VERMÖGENSWERTE | ||||
| Immaterielle Vermögenswerte | 64.950 | (29) | 64.921 | |
| Sachanlagen | 50.631 | (2.524) | 48.107 | |
| Nutzungsrechte | n.a. | 15.601 | 638 | 16.239 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 4.432 | 21 | 4.453 | |
| Aktive latente Steuern | 2.949 | 166 | 3.115 | |
| Übrige Vermögenswerte | 2.234 | (196) | 2.038 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 145 | 9 | 154 | |
| PASSIVA | ||||
| SCHULDEN | ||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 62.275 | (2.481) | 59.794 | |
| Leasing-Verbindlichkeiten | n.a. | 15.601 | 2.472 | 18.073 |
| Sonstige Rückstellungen | 6.435 | (185) | 6.250 | |
| Passive latente Steuern | 8.240 | 290 | 8.530 | |
| Übrige Schulden | 3.427 | (470) | (1.859) | 1.098 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 585 | (7) | 578 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 10.735 | (30) | 10.705 | |
| Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
36 | 9 | 45 | |
| EIGENKAPITAL | ||||
| Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag zuzüglich Anteile anderer Gesellschafterb | (25.462) | 346 | (25.116) |
a
In der vorstehenden Übersicht sind ausschließlich die von den Änderungen aus der Erstanwendung
von IFRS 16 betroffenen Bilanzposten enthalten; kurz- und langfristige Posten wurden
aus Vereinfachungsgründen zusammengefasst dargestellt.
b
Aus Vereinfachungsgründen zusammengefasst für die Darstellung des erfolgsneutral im
Eigenkapital zu erfassenden kumulierten Effekts aus der Umstellung auf IFRS 16.
Unter Berücksichtigung latenter Steuern von insgesamt 0,1 Mrd. € (netto) ergibt sich
aus der Umstellung zum 1. Januar 2019 ein in den Gewinnrücklagen - unter Einbeziehung
der auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Bestandteile - zu erfassender
erhöhender kumulierter Effekt von insgesamt 0,3 Mrd. €. Dieser resultiert im Wesentlichen
aus der zuvor beschriebenen Auflösung von passivisch abgegrenzten Leasing-Zahlungen
(Verbindlichkeiten aus Straight-line leases).
Reklassifizierungen umfassen im Wesentlichen Umgliederungen der Buchwerte aus bisherigen
Finanzierungs-Leasing-Verhältnissen in die Nutzungsrechte und Leasing-Verbindlichkeiten
sowie die zuvor beschriebene Verrechnung mit den Nutzungsrechten von nach der bisherigen
Bilanzierung aus den Operating Leasing-Verhältnissen vorausgezahlten bzw. passivisch
abgegrenzten Leasing-Zahlungen, passivierten Drohverlustrückstellungen und Verbindlichkeiten
aus Staffelmietverträgen (Straight-line leases). Für nähere Informationen verweisen
wir auf den Abschnitt "Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Bilanz".
Ausgehend von den Operating Leasing-Verpflichtungen zum 31. Dezember 2018 (Geschäftsbericht
2018, Angabe 37 "Leasing-Verhältnisse") ergab sich folgende Überleitung auf den Eröffnungsbilanzwert
der Leasing-Verbindlichkeiten zum 1. Januar 2019:
in Mio. €
| 01.01.2019 | |
| Operating Leasing-Verpflichtungen zum 31. Dezember 2018 | 18.284 |
| Mindest-Leasing-Zahlungen (Nominalwert) der Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing zum 31. Dezember 2018 | 2.950 |
| Änderungen aufgrund Neudefinition Leasing-Verhältnisse | (743) |
| Änderungen bei Verlängerungs- oder Kündigungsoptionen | 865 |
| Sonstiges | (95) |
| Brutto-Leasing-Verbindlichkeiten zum 1. Januar 2019 | 21.261 |
| Abzinsung | (3.188) |
| Leasing-Verbindlichkeiten zum 1. Januar 2019 | 18.073 |
| Barwert der Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing zum 31. Dezember 2018 | (2.472) |
| ZUSÄTZLICHE LEASING-VERBINDLICHKEITEN DURCH ERSTANWENDUNG VON IFRS 16 ZUM 1. JANUAR 2019 | 15.601 |
Der Zinssatz für die Bewertung der Nutzungsrechte und Leasing-Verbindlichkeiten, soweit
nicht implizit im Leasing-Verhältnis vorgegeben, ist der Grenzfremdkapitalzinssatz.
Zur Ermittlung des Grenzfremdkapitalzinssatzes werden Referenzzinssätze für einen
Zeitraum von bis zu 30 Jahren aus laufzeitadäquaten risikolosen Zinssätzen, erhöht
um Kreditrisikoaufschläge sowie adjustiert um eine Liquiditäts- und Länderrisikoprämie,
abgeleitet.
Die Abzinsung zum 1. Januar 2019 wurde unter Verwendung von gewichteten durchschnittlichen
Grenzfremdkapitalzinssätzen von 1,7 % bis 5,0 % im Euro-Währungsraum sowie 5,2 % im
US-Dollar-Währungsraum vorgenommen.
Die Erhöhung der Leasing-Verbindlichkeiten hat eine entsprechende Zunahme der Netto-Finanzverbindlichkeiten
zur Folge.
Für die bilanzierten Nutzungsrechte ergab sich folgende Darstellung zum 30. Juni 2019:
| in Mio. € |
30.06.2019 |
| Nutzungsrechte - Grundstücke und Bauten | 6.177 |
| Nutzungsrechte - Grundstücke und Bauten aus Sale-and-Leaseback-Transaktionen | 616 |
| Nutzungsrechte - technische Anlagen und Maschinen | 10.615 |
| Nutzungsrechte - andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 141 |
| 17.549 |
In den Nutzungsrechten sind Vermögenswerte enthalten, die bis zum 31. Dezember 2018
im Rahmen des Finanzierungs-Leasings innerhalb der Sachanlagen ausgewiesen wurden.
Für das erste Halbjahr 2019 ergab sich folgende Darstellung in der Gewinn- und Verlustrechnunga :
| in Mio. € |
H1 2019 |
| ABSCHREIBUNGEN AUF NUTZUNGSRECHTE | 1.747 |
| Nutzungsrechte - Grundstücke und Bauten | 600 |
| Nutzungsrechte - Grundstücke und Bauten aus Sale-and-Leaseback-Transaktionen | 73 |
| Nutzungsrechte - technische Anlagen und Maschinen | 1.046 |
| Nutzungsrechte - andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 27 |
| ZINSAUFWENDUNGEN AUS LEASING-VERBINDLICHKEITEN | 434 |
Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards,
Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten
als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Geschäftsbericht
2018, Kapitel "Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs zu entnehmen.
Die Deutsche Telekom hat außer den erstmals im Geschäftsjahr anzuwendenden Standards,
Interpretationen und Änderungen keine wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden vorgenommen.
Im ersten Halbjahr 2019 wurden von der Deutschen Telekom die nachfolgenden Transaktionen
durchgeführt, die Auswirkung auf den Konsolidierungskreis haben bzw. haben werden.
Weitere - hier nicht dargestellte - Veränderungen im Konsolidierungskreis hatten keine
wesentliche Bedeutung für den Konzern-Zwischenabschluss der Deutschen Telekom.
Am 15. Dezember 2017 hat die Deutsche Telekom mit der Tele2 Group eine Vereinbarung
über den Erwerb von 100 % der Anteile an dem Telekommunikationsanbieter Tele2 Netherlands
Holding N.V. (Tele2 Netherlands) durch die T-Mobile Netherlands Holding B.V. (T-Mobile
Netherlands) geschlossen. Nach der durch die EU-Kommission am 27. November 2018 ohne
Auflagen erteilten Zustimmung, wurde die Transaktion am 2. Januar 2019 vollzogen.
Seit dem Erwerbszeitpunkt wird Tele2 Netherlands als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen
in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Durch den Erwerb entsteht
auf dem niederländischen Markt ein starker und nachhaltig ausgerichteter Anbieter
von konvergenten Angeboten aus Festnetz und Mobilfunk.
Aus Konzernsicht ergab sich zum Erwerbszeitpunkt eine an die Tele2 Group übertragene
Gegenleistung in Höhe von insgesamt 734 Mio. €. Diese bestand aus einer vorläufigen
Barzahlung (unter Berücksichtigung von Kaufpreisanpassungen) in Höhe von 234 Mio.
€ sowie der Hingabe eines 25 %-Anteils an der T-Mobile Netherlands (vor dem Unternehmenszusammenschluss),
welcher mit einem beizulegenden Zeitwert von 500 Mio. € bewertet wurde. Infolge dieser
Transaktion bilanziert die Deutsche Telekom nunmehr Anteile anderer Gesellschafter
in Höhe von 25 % an der kombinierten Gesellschaft, die sich aus der zuvor beschriebenen
Hingabe von 25 % der Anteile an T-Mobile Netherlands (vor dem Unternehmenszusammenschluss)
und den Anteilen anderer Gesellschafter an der Tele2 Netherlands ergeben.
Die Kaufpreisallokation und die Bewertung der Vermögenswerte und Schulden der Tele2
Netherlands zum Erwerbszeitpunkt wurden zum 30. Juni 2019 nahezu abgeschlossen. Die
zum Erwerbszeitpunkt angesetzten beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte
und Schulden der Tele2 Netherlands sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
| in Mio. € | Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt |
| AKTIVA | |
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 286 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 4 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen |
238 |
| Vertragsvermögenswerte | 7 |
| Übrige Vermögenswerte | 20 |
| Vorräte | 17 |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | 1.123 |
| Goodwill | 203 |
| Andere immaterielle Vermögenswerte | 455 |
| davon: Kundenstamm | 210 |
| davon: Spektrumlizenzen | 182 |
| davon: übrige | 63 |
| Sachanlagen | 286 |
| Nutzungsrechte | 171 |
| Übrige Vermögenswerte | 8 |
| VERMÖGENSWERTE | 1.409 |
| PASSIVA | |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | 261 |
| Leasing-Verbindlichkeiten | 79 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und | |
| sonstige Verbindlichkeiten | 97 |
| Sonstige Rückstellungen | 56 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 10 |
| Übrige Schulden | 19 |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | 169 |
| Leasing-Verbindlichkeiten | 118 |
| Sonstige Rückstellungen | 17 |
| Passive latente Steuern | 29 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 5 |
| SCHULDEN | 430 |
Die Deutsche Telekom hat die Minderheitsanteile am erworbenen Unternehmen mit dem
beizulegenden Zeitwert bewertet, sodass die Full Goodwill-Methode zur Anwendung kommt.
Der erworbene Goodwill in Höhe von vorläufig 203 Mio. €, der in der Konzern-Bilanz
der Deutschen Telekom anzusetzen ist, berechnet sich wie folgt:
| in Mio. € | Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt |
| Übertragene Gegenleistung | 734 |
| + Anteile anderer Gesellschafter | 245 |
| - beizulegender Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte | (1.206) |
| + beizulegender Zeitwert der übernommenen Schulden | 430 |
| = GOODWILL | 203 |
Der Goodwill spiegelt den Wert der im Zusammenhang mit dem Erwerb antizipierten Synergien,
der erwarteten Neukundenzugänge und des zusammengeführten Personalbestands wider.
Voraussichtlich ist kein Bestandteil des Goodwill ertragsteuerlich abzugsfähig.
Die Spektrumlizenzen wurden anhand der Guideline Transaction-Methode bewertet, dabei
wurde der beizulegende Zeitwert anhand der Preisanalysen aus den Spektrumauktionen
der europäischen Telekommunikationsbranche abgeleitet. Die Spektrumlizenzen werden
über die erwartete Nutzungsdauer von 10 bis 11 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung
des Kundenstamms wurde anhand der Multi-Period Excess Earnings-Methode vorgenommen.
Bei dieser Methode wird der beizulegende Zeitwert des Kundenstamms durch die Ermittlung
des Barwerts der Ergebnisse nach Steuern, welche den bestehenden Kunden zugerechnet
werden können, berechnet. Der Kundenstamm wird über die Restnutzungsdauer von 5 bis
15 Jahren abgeschrieben.
Die Buchwerte der erworbenen Forderungen entsprechen den beizulegenden Zeitwerten.
Die Bruttobeträge der Forderungen belaufen sich auf 279 Mio. €. Wesentliche Eventualverbindlichkeiten
wurden nicht identifiziert.
Die passiven latenten Steuern umfassen den Steuereffekt aus temporären Differenzen
zwischen dem beizulegenden Zeitwert der jeweiligen Vermögenswerte und dem entsprechenden
Buchwert für Steuerzwecke.
Bis zum 30. Juni 2019 entstanden keine wesentlichen transaktionsbezogenen Kosten.
Der Konzernumsatz der Deutschen Telekom erhöhte sich in der Berichtsperiode aufgrund
des Erwerbs der Tele2 Netherlands um 297 Mio. €. Im Konzernergebnis der laufenden
Berichtsperiode ist ein Ergebnis vor Steuern der Tele2 Netherlands in Höhe von 4 Mio.
€ enthalten. Da sich der Unternehmenszusammenschluss bereits zu Beginn des Geschäftsjahres
2019 ereignete, wäre der Konzernumsatz und das Konzernergebnis nicht anders als berichtet
ausgefallen.
OTE hat am 15. Januar 2019 eine Vereinbarung über den Verkauf ihrer Beteiligung an
der Telekom Albania an das bulgarische Unternehmen Albania Telecom Invest AD für einen
Kaufpreis in Höhe von 50 Mio. € getroffen. Die Transaktion wurde am 7. Mai 2019 vollzogen.
Das aus dem Verkauf resultierende Entkonsolidierungsergebnis ist aus Konzernsicht
unwesentlich.
Folgende Transaktionen werden voraussichtlich in Zukunft den Konsolidierungskreis
der Deutschen Telekom ändern:
T-Mobile US und Sprint Corp. haben gemeinsam mit ihren Mehrheitsaktionären Deutsche
Telekom AG und Softbank K.K. am 29. April 2018 eine verbindliche Vereinbarung abgeschlossen,
um die beiden Gesellschaften zu einem Unternehmen zusammenzuführen. Es ist vorgesehen,
dass T-Mobile US alle Sprint-Anteile übernimmt. Für jeweils 9,75 Sprint-Anteile erhalten
deren Aktionäre im Gegenzug eine neue Aktie der T-Mobile US ohne bare Zuzahlung. Nach
Abschluss der Transaktion hält die Deutsche Telekom rund 42 % der T-Mobile US Aktien,
Softbank rund 27 % und freie Aktionäre rund 31 %. Aufgrund einer Stimmrechtsvereinbarung
mit Softbank und des Umstands, dass von der Deutschen Telekom benannte Personen im
Board of Directors der neuen Gesellschaft mehrheitlich vertreten sein werden, wird
T-Mobile US künftig weiterhin als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss
einbezogen werden. Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigungen der
Regulierungs- und Kartellbehörden sowie weiterer Vollzugsbedingungen.
Die Deutsche Telekom beabsichtigt, ihre Anteile an der Ströer SE & Co. KGaA voraussichtlich
im zweiten Halbjahr 2019 zur Besicherung der bestehenden Pensionsverpflichtungen als
sog. "Planvermögen" in den Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des
Konzerns, zu dotieren.
OTE hat zum 31. Dezember 2018 infolge eines in 2018 durchgeführten Aktienrückkauf-Programms
insgesamt 10.211.070 eigene Aktien mit einem Gesamtwert von 109 Mio. € gehalten. In
der außerordentlichen Gesellschafterversammlung der OTE S.A. vom 19. Dezember 2018
wurde beschlossen, 10.211.070 Aktien mit einer entsprechenden Kapitalherabsetzung
von 29 Mio. € einzuziehen. Die Aktien wurden am 19. Februar 2019 an der Börse in Athen
eingezogen. Infolgedessen stieg der Anteil der Deutschen Telekom an der OTE-Gruppe
von 45,00 % auf 45,96 %.
Am 27. April 2018 hat das Board of Directors von T-Mobile US die Aufstockung des Aktienrückkauf-Programms
auf insgesamt bis zu 9,0 Mrd. US-$ beschlossen. Es umfasst das bereits ausgeführte
Rückkaufvolumen in Höhe von 1,5 Mrd. US-$ sowie den Erwerb zusätzlicher Stammaktien
der T-Mobile US bis zur Höhe von 7,5 Mrd. US-$ bis Ende 2020. Die Genehmigung des
zusätzlichen Rückkaufs gilt vorbehaltlich einer Aufhebung der Vereinbarung über den
Zusammenschluss mit Sprint.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen lagen mit
9,9 Mrd. € um 0,1 Mrd. € unter dem Niveau des Jahresendes 2018. Höheren Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen im operativen Segment Group Development in Höhe von
0,1 Mrd. €, insbesondere aus der erworbenen Tele2 Netherlands, standen leicht rückläufige
Forderungsvolumina in den operativen Segmenten Deutschland, Europa und Systemgeschäft
gegenüber.
Die Vertragsvermögenswerte haben sich zum Abschluss-Stichtag im Vergleich zum 31.
Dezember 2018 um 0,1 Mrd. € auf 1,9 Mrd. € erhöht. Die Vertragsvermögenswerte resultieren
aus der Anwendung von IFRS 15 seit dem Geschäftsjahr 2018 und betreffen rechtlich
noch nicht entstandene Forderungen aus der - im Vergleich zur Rechnungsstellung -früheren
Erfassung von Umsätzen, insbesondere aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren.
Weiterhin werden bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in den
Vertragsvermögenswerten erfasst.
Die Vorräte reduzierten sich zum Abschluss-Stichtag im Vergleich zum 31. Dezember
2018 um 0,1 Mrd. € auf 1,7 Mrd. €, insbesondere aufgrund geringerer Vorratsbestände
an höherpreisigen Smartphones in den operativen Segmenten Deutschland und USA.
Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich um 1,3 Mrd. € auf 66,3 Mrd. €. Zugänge
von insgesamt 2,8 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Diese entfallen im Wesentlichen auf
Investitionen in den operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland sowie im Segment
Group Headquarters & Group Services. Im operativen Segment USA sind Investitionen
für den Erwerb von FCC-Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 0,9 Mrd. € enthalten.
Im operativen Segment Europa erhöhten die in Österreich erworbenen Lizenzen den Buchwert
um 0,1 Mrd. €. Weiterhin wirkten Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 0,7 Mrd.
€ buchwerterhöhend. Aus dem Erwerb der Tele2 Netherlands im operativen Segment Group
Development resultierten zum Erwerbszeitpunkt identifizierbare immaterielle Vermögenswerte
in Höhe von insgesamt 0,5 Mrd. € (u. a. Kundenstamm und Spektrumlizenzen) sowie ein
Goodwill in Höhe von 0,2 Mrd. €. Positive Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung
von US-Dollar in Euro, wirkten mit 0,3 Mrd. € buchwerterhöhend. Abschreibungen verminderten
den Buchwert in Höhe von 2,4 Mrd. €.
Die Sachanlagen reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2018 um 1,5 Mrd. €
auf 49,1 Mrd. €. Der Rückgang resultiert in Höhe von 2,5 Mrd. € aus der Erstanwendung
von IFRS 16 zum 1. Januar 2019. Noch bis zum 31. Dezember 2018 innerhalb der Sachanlagen
erfasste Vermögenswerte aus Finanzierungs-Leasing-Verhältnissen, bei denen die Deutsche
Telekom als Leasing-Nehmer die wesentlichen Chancen und Risiken aus dem Leasing-Verhältnis
trug, werden nunmehr als Nutzungsrechte an den zugrunde liegenden Leasing-Vermögenswerten
bilanziert. Für nähere Informationen zur erstmaligen Anwendung von IFRS 16 verweisen
wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung". Abschreibungen in Höhe von 4,4 Mrd. € sowie
Abgänge in Höhe von 0,2 Mrd. € reduzierten ebenfalls den Buchwert. Zugänge von 5,3
Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung und dem Netzwerk-Ausbau
im operativen Segment USA sowie für den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation
und die Mobilfunk-Infrastruktur in den operativen Segmenten Deutschland und Europa,
erhöhten den Buchwert. Konsolidierungskreiseffekte aus dem Erwerb der Tele2 Netherlands
erhöhten den Buchwert um 0,3 Mrd. €. Positive Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung
von US-Dollar in Euro, wirkten in Höhe von 0,1 Mrd. € buchwerterhöhend.
Infolge der Erstanwendung von IFRS 16 zum 1. Januar 2019 wurden die Nutzungsrechte
an den zugrunde liegenden Leasing-Vermögenswerten in Höhe der Leasing-Verbindlichkeit,
berichtigt um den Betrag der vorausgezahlten bzw. passivisch abgegrenzten Leasing-Zahlungen,
angesetzt. Der bilanzielle Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekt betrug zum
1. Januar 2019 16,2 Mrd. €. Hierin enthalten sind sowohl Nutzungsrechte an Leasing-Vermögenswerten,
die erstmals in der Bilanz angesetzt werden, als auch Nutzungsrechte für bereits zuvor
in den Sachanlagen ausgewiesene Vermögenswerte aus Finanzierungs-Leasing-Verhältnissen
in Höhe von 2,5 Mrd. €. Für nähere Informationen zur erstmaligen Anwendung von IFRS
16 verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung". Zum 30. Juni 2019 hat sich der
Buchwert auf 17,5 Mrd. € fortentwickelt. Im ersten Halbjahr 2019 waren Zugänge in
Höhe von 2,9 Mrd. € im Wesentlichen im operativen Segment USA enthalten. Konsolidierungskreiseffekte
in Höhe von 0,2 Mrd. € insbesondere aus dem Erwerb der Tele2 Netherlands im operativen
Segment Group Development sowie positive Währungskurseffekte in Höhe von 0,1 Mrd.
€ erhöhten ebenfalls den Buchwert. Gegenläufig wirkten Abschreibungen in Höhe von
1,7 Mrd. € und Abgänge in Höhe von 0,1 Mrd. €.
Die aktivierten Vertragskosten erhöhten sich zum 30. Juni 2019 von 1,7 Mrd. € auf
1,9 Mrd. €, im Wesentlichen bedingt durch einen höheren Bestand an aktivierten Kosten
der Vertragsanbahnung insbesondere im operativen Segment USA. Die aktivierten Vertragskosten
resultieren aus der Anwendung von IFRS 15 seit dem 1. Januar 2018.
Die kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte liegen mit 4,9 Mrd.
€ um 0,5 Mrd. € über dem Niveau zum 31. Dezember 2018. Buchwerterhöhend wirkten sich
positive Bewertungseffekte eingebetteter Derivate der T-Mobile US aus.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten
verringerten sich um 1,1 Mrd. € auf 9,6 Mrd. € aufgrund des Abbaus des Verbindlichkeitenbestands,
v. a. in den operativen Segmenten Europa, Deutschland und USA. Gegenläufig wirkten
leicht positive Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.
Die kurz- und langfristigen übrigen Schulden verringerten sich um 1,7 Mrd. € auf 4,4
Mrd. €. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der infolge der Erstanwendung
des IFRS 16 nicht mehr passivisch auszuweisenden Verbindlichkeiten aus Staffelmietverträgen,
v. a. für Mobilfunk-Standorte (Straight-line leases) im operativen Segment USA. Zum
1. Januar 2019 wurden zuerst die diesen Verbindlichkeiten zugrunde liegenden Laufzeiten
an die gemäß IFRS 16 bestimmten Laufzeiten eigenkapitalerhöhend angepasst und der
verbleibende Abgrenzungsposten nutzungsrechtsmindernd verrechnet. Die übrigen Schulden
verringerten sich im Übergangszeitpunkt in diesem Zusammenhang um 2,2 Mrd. €. Für
nähere Informationen zu der Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards verweisen
wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung". Gegenläufig erhöhten sich die kurzfristigen
übrigen Schulden insbesondere aufgrund von Umsatzsteuerverbindlichkeiten im Segment
Group Headquarters & Group Services.
Die kurz- und langfristigen sonstigen Rückstellungen haben sich um 0,5 Mrd. € auf
5,9 Mrd. € verringert. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den im ersten
Halbjahr 2019 an die Mitarbeiter gezahlten erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteilen
für das Vorjahr.
Die kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich
zum Jahresende 2018 um 1,9 Mrd. € auf insgesamt 64,2 Mrd. €.
In der Berichtsperiode wurden folgende Aufnahmen bzw. Tilgungen von Fremdkapital vorgenommen:
Die Deutsche Telekom AG hat Euro-Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 1,8 Mrd. € sowie
GBP-Anleihen im Gesamtvolumen von 0,4 Mrd. GBP (0,5 Mrd. €) emittiert. Darüber hinaus
wurde durch die Europäische Investitionsbank ein Darlehen in Höhe von 0,5 Mrd. € ausgereicht.
Ebenfalls erhöhte den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten die Aufnahme eines
Schuldscheindarlehens in Höhe von 0,3 Mrd. €. Gegenläufig wirkten die planmäßigen
Tilgungen von Schuldscheindarlehen in Höhe von 0,2 Mrd. €. Ebenfalls den Buchwert
der finanziellen Verbindlichkeiten reduzierend wirkten die Veränderung von Commercial
Paper in Höhe von 0,5 Mrd. € (netto) sowie kurzfristige Geldaufnahmen von 0,6 Mrd.
€ (netto).
Ein Anstieg des Buchwerts der finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber dem 31. Dezember
2018 um insgesamt rund 0,1 Mrd. € steht im Zusammenhang mit Währungskurseffekten im
operativen Segment USA.
Die Erstanwendung von IFRS 16 führte zu einer Umgliederung der bisher in den finanziellen
Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing, die nun
als Leasing-Verbindlichkeiten erfasst werden. Bezogen auf die Buchwerte zum 31. Dezember
2018 reduzierte diese Umgliederung die finanziellen Verbindlichkeiten um 2,5 Mrd.
€. Für nähere Informationen zu der Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards verweisen
wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung".
In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der
finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2019 dargestellt:
| in Mio. € |
30.06.2019 | Restlaufzeit bis 1 Jahr |
Restlaufzeit > 1 bis 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 51.997 | 7.486 | 16.723 | 27.788 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.004 | 1.756 | 2.807 | 1.441 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 348 | 0 | 53 | 295 |
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 2.617 | 1.848 | 573 | 197 |
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | 1.606 | 1.491 | 113 | 2 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 1.614 | 1.002 | 146 | 467 |
| FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN | 64.187 | 13.582 | 20.416 | 30.190 |
Die Erstanwendung von IFRS 16 führte zum Ansatz kurz- und langfristiger Leasing-Verbindlichkeiten
in Höhe von insgesamt 18,1 Mrd. €. Diese umfassten auch die bereits in der Vergangenheit
innerhalb der finanziellen Verbindlichkeiten passivierten Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing.
Bis zum 30. Juni 2019 hat sich der Buchwert der bilanzierten Leasing-Verbindlichkeiten
auf 19,3 Mrd. € fortentwickelt. Insgesamt sind Leasing-Verbindlichkeiten in Höhe von
4,0 Mrd. € innerhalb eines Jahres fällig. Für nähere Informationen zu der Anwendung
des neuen Rechnungslegungsstandards verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung"
sowie die Erläuterungen zu den Nutzungsrechten.
Der Buchwert der kurz- und langfristigen Vertragsverbindlichkeiten reduzierte sich
zum 30. Juni 2019 im Vergleich zum 31. Dezember 2018 um 0,1 Mrd. € auf 2,2 Mrd. €.
Im Wesentlichen sind hierunter abgegrenzte Umsatzerlöse erfasst.
Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen erhöhten sich im Vergleich
zum 31. Dezember 2018 von 5,5 Mrd. € auf 6,6 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen
durch Rechnungszinsanpassungen und eine rückläufige Kursentwicklung der als Planvermögen
dotierten BT Aktie, aus denen insgesamt ein erfolgsneutral erfasster Verlust aus der
Neubewertung von leistungsorientierten Plänen von 1,0 Mrd. € resultierte.
Die Deutsche Telekom hat zum 31. März 2019 das Verfahren für die Ermittlung des Rechnungszinssatzes
in der Euro-Zone, der Schweiz und Großbritannien für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen
nach IAS 19 umgestellt. Der Rechnungszins wird auch weiterhin auf Basis der Rendite
von qualitativ hochwertigen europäischen Unternehmensanleihen mit AA-Rating ermittelt,
für die eine Zinsstrukturkurve auf Basis von Spot Rates gebildet wird. Änderungen
ergeben sich hierbei durch einen Anbieterwechsel für die Ermittlung der Zinsstrukturkurven.
Bei dem neuen Verfahren ergeben sich Anpassungen bei der Selektierung der verfügbaren
Anleihen am Markt (Datenbasis bislang: Bloomberg, Datenbasis nach Anpassung: Thomson
Reuters) sowie bei der Ermittlung der Zinsstrukturkurve aus diesen Daten. Dabei werden
in einem ersten Schritt Anleihen mit speziellen Optionen (z. B. Call- oder Put-Optionen)
oder anderen Eigenschaften (z. B. kleines Anleihevolumen, gebündelte Anleihen) aus
dem verfügbaren Bestand herausgenommen. Anschließend wird eine Regressionskurve auf
Basis des Anleihenmarkts ermittelt, um mögliche Ausreißer (ermittelt mithilfe der
doppelten Standardabweichung) zu identifizieren und ebenfalls aus dem Anleihen-Portfolio
für die Zinsermittlung zu entfernen. Die mit diesem Verfahren ermittelte Zinsstrukturkurve
wird anschließend auf die Zahlungsströme der Pensionspläne angewendet, um einen äquivalenten
einheitlichen Rechnungszins zu ermitteln.
Der wesentliche Anteil der Pensionsverpflichtungen im Konzern beruht auf Zusagen in
Deutschland, Griechenland und der Schweiz. Ohne die Umstellung wäre der Rechnungszins
zum 30. Juni 2019 im Inland um 0,21 Prozentpunkte, in Griechenland um 0,20 bzw. 0,19
Prozentpunkte und in der Schweiz um 0,02 Prozentpunkte niedriger und der Barwert der
Pensionsverpflichtungen um 308 Mio. € höher ausgefallen.
Das Eigenkapital reduzierte sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 um 0,7 Mrd. € auf
42,7 Mrd. €. Der Rückgang resultiert insbesondere aus der Dividendenausschüttung an
die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 3,3
Mrd. € und an Minderheiten in Beteiligungen in Höhe von 0,2 Mrd. €. Buchwertmindernd
wirkten ebenfalls die Neubewertung der leistungsorientierten Pläne mit 0,8 Mrd. €
(nach Steuern) und die Verluste aus Sicherungsinstrumenten mit insgesamt 0,7 Mrd.
€, im Wesentlichen im Zusammenhang mit abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäften über
künftige hochwahrscheinliche Darlehensaufnahmen bei T-Mobile US. Dagegen trug der
Überschuss in Höhe von 2,7 Mrd. € zur Erhöhung des Eigenkapitals bei. Ebenfalls wirkte
die Umstellung auf IFRS 16 buchwerterhöhend. Hieraus ergab sich zum 1. Januar 2019
ein erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen, unter Einbeziehung der auf die Anteile
anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten, zu erfassender erhöhender kumulierter
Effekt von insgesamt 0,3 Mrd. €. Erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung
sowie Kapitalerhöhungen aus anteilsbasierter Vergütung wirkten jeweils in Höhe von
0,2 Mrd. € erhöhend auf das Eigenkapital. Der Erwerb der Tele2 Netherlands im operativen
Segment Group Development führte in Höhe von 0,5 Mrd. € zu eigenkapitalerhöhenden
Transaktionen mit Eigentümern und in Höhe von 0,2 Mrd. € zu Effekten aus der Veränderung
des Konsolidierungskreises. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt
"Veränderung des Konsolidierungskreises".
Die Umsätze gliedern sich in die folgenden Erlösarten:
| in Mio. € |
H1 2019 | H1 2018b |
| Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen | 32.070 | 29.945 |
| Deutschland | 8.675 | 8.751 |
| USA | 15.220 | 13.299 |
| Europa | 4.899 | 4.802 |
| Systemgeschäft | 2.515 | 2.588 |
| Group Development | 730 | 476 |
| Group Headquarters & Group Services | 31 | 29 |
| Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren3 | 6.078 | 5.571 |
| Deutschland | 1.018 | 987 |
| USA | 4.127 | 3.684 |
| Europa | 692 | 712 |
| Systemgeschäft | 64 | 48 |
| Group Development | 177 | 141 |
| Group Headquarters & Group Services | 0 | 0 |
| Umsatzerlöse aus der Nutzungsüberlassung von Vermögenswerten | 1.004 | 776 |
| Deutschland | 402 | 238 |
| USA | 276 | 294 |
| Europa | 109 | 25 |
| Systemgeschäft | 20 | 15 |
| Group Development | 134 | 143 |
| Group Headquarters & Group Services | 64 | 61 |
| KONZERNUMSATZ | 39.152 | 36.291 |
a
In den Umsatzerlösen aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren sind in der Berichtsperiode
nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträge in Höhe von 0,2 Mrd. € (H1 2018:
0,1 Mrd. €) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus Zinsabgrenzungen auf
Forderungen im Zusammenhang mit auf Ratenzahlung verkauften Endgeräten im operativen
Segment USA.
b
Aufgrund einer geänderten Zuordnung zwischen den Erlösarten wurden die Vorjahreswerte
angepasst. Die Änderung betrifft mit 143 Mio. € Umsatzerlöse aus der Nutzungsüberlassung
von Vermögenswerten im operativen Segment Group Development, die im Konzern-Zwischenbericht
1. Januar bis 30. Juni 2018 unter Umsatzerlösen aus der Erbringung von Dienstleistungen
ausgewiesen waren.
Ausführliche Erläuterungen zur Entwicklung der Umsatzerlöse sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
des Konzerns" im Konzern-Zwischenlagebericht zu entnehmen.
| in Mio. € |
H1 2019 | H1 2018 |
| Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte | 0 | 2 |
| davon: IFRS 5 | 0 | 0 |
| Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten | 34 | 165 |
| Erträge aus Kostenerstattungen | 74 | 81 |
| Erträge aus Versicherungsentschädigungen | 56 | 169 |
| Erträge aus sonstigen Nebengeschäften | 11 | 14 |
| Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte | 0 | 0 |
| Übrige sonstige betriebliche Erträge | 282 | 281 |
| davon: Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen | 1 | 0 |
| 457 | 711 |
Die Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten umfassten in der Vergleichsperiode
im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Immobilien, die zuvor als zur Veräußerung
gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen erfasst waren. Die Erträge
aus Versicherungsentschädigungen entfielen in der Vergleichsperiode im Wesentlichen
auf Entschädigungszahlungen, die T-Mobile US im ersten Halbjahr 2018 für die im Jahr
2017 durch Hurrikans entstandenen Schäden erhalten hat. Die übrigen sonstigen betrieblichen
Erträge enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig geringen Einzelsachverhalten.
| in Mio. € |
H1 2019 | H1 2018 |
| Wertminderungsaufwand aus finanziellen Vermögenswerten | (141) | (216) |
| Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten | (47) | (20) |
| Sonstige | (1.307) | (1.182) |
| Aufwand Rechts- und Prüfungskosten | (138) | (146) |
| Verluste aus Anlagenabgängen | (74) | (74) |
| Ergebnis aus Bewertung von Factoring-Forderungen | (77) | (62) |
| Sonstige Steuern | (257) | (259) |
| Aufwand Geldverkehr und Bürgschaften | (172) | (166) |
| Versicherungsaufwendungen | (48) | (44) |
| Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen | (541) | (431) |
| (1.495) | (1.418) |
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig
geringen Einzelsachverhalten.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Nutzungsrechte
lagen insgesamt bei 8,6 Mrd. € und damit um 2,3 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode.
Davon entfielen 1,7 Mrd. € auf erstmals nach IFRS 16 zu erfassende Abschreibungen
auf aktivierte Nutzungsrechte. Diesen standen im Vergleichszeitraum im Zusammenhang
mit Operating Leasing-Verhältnissen im Materialaufwand erfasste Aufwendungen sowie
Abschreibungen auf im Sachanlagevermögen ausgewiesene Finanzierungs-Leasing-Vermögenswerte
gegenüber. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
lagen v. a. aufgrund des dauerhaft hohen Investitionsvolumens der vergangenen Jahre
um 0,5 Mrd. € über Vorjahresniveau.
Das Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 um 0,7 Mrd.
€ auf minus 0,9 Mrd. €. Dabei erhöhte sich das Ergebnis aus at equity bilanzierten
Unternehmen deutlich um 0,6 Mrd. € auf 0,1 Mrd. €. Dies ist v. a. auf den im Vorjahr
im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarten Vergleich zur Beendigung der
Mautschiedsverfahren zurückzuführen, welcher sich in Höhe von 0,6 Mrd. € belastend
auswirkte. Das sonstige Finanzergebnis verbesserte sich um 0,3 Mrd. €, insbesondere
aufgrund positiver Bewertungseffekte eingebetteter Derivate der T-Mobile US. Für nähere
Informationen verweisen wir auf die "Angaben zu Finanzinstrumenten". Dagegen entwickelte
sich das Zinsergebnis um 0,2 Mrd. € auf minus 1,2 Mrd. € rückläufig. Die Folgebewertung
passivierter Leasing-Verbindlichkeiten seit der Anwendung von IFRS 16 belastete das
Zinsergebnis in Höhe von 0,4 Mrd. €.
Im ersten Halbjahr 2019 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 1,0 Mrd. €. Die Steuerquote
von 28 % spiegelt im Wesentlichen den Anteil der Länder am Vorsteuerergebnis und deren
jeweilige nationalen Steuersätze wider. Im Vergleichszeitraum betrug der Steueraufwand
0,9 Mrd. €, was im Wesentlichen auf ein niedrigeres Vorsteuerergebnis zurückzuführen
war.
Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um
2,9 Mrd. € auf 11,6 Mrd. €. Im ersten Halbjahr 2018 belasteten die aus Operating Leasing-Verhältnissen
resultierenden Auszahlungen den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Mit der Erstanwendung
von IFRS 16 wird der Tilgungsanteil von Leasing-Zahlungen im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
ausgewiesen. Die positive Geschäftsentwicklung der operativen Segmente, insbesondere
der USA, trägt wesentlich zur Erhöhung des Cashflow aus Geschäftstätigkeit bei. Factoring-Vereinbarungen,
v. a. im operativen Segment Systemgeschäft, wirkten sich im Berichtszeitraum insgesamt
mit 0,3 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Im Vergleichszeitraum
betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen ebenfalls 0,3 Mrd. €. Zusätzlich war
die Vergleichsperiode durch erhaltene Dividendenzahlungen in Höhe von 0,2 Mrd. € entlastet.
Um 0,1 Mrd. € höhere Nettozinszahlungen sowie um 0,1 Mrd. € höhere Steuerzahlungen
belasteten den Cashflow aus Geschäftstätigkeit der Berichtsperiode ebenfalls.
| in Mio. € |
H1 2019 | H1 2018 |
| Cash Capex | ||
| Operatives Segment Deutschland | (2.284) | (2.108) |
| Operatives Segment USA | (3.985) | (2.495) |
| Operatives Segment Europa | (915) | (836) |
| Operatives Segment Systemgeschäft | (167) | (265) |
| Operatives Segment Group Development | (192) | (141) |
| Group Headquarters & Group Services | (505) | (495) |
| Überleitung | 21 | 106 |
| (8.027) | (6.234) | |
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) | 836 | (81) |
| Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an Tele2 Netherlandsa | (230) | 0 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an Layer3 TVb | 0 | (258) |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 82 | 304 |
| Zahlungsflüsse aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungenc,d | 31 | (61) |
| Sonstiges | (42) | (128) |
| (7.350) | (6.233) |
a
Enthält neben dem Kaufpreis in Höhe von 234 Mio. € zugegangene Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 4 Mio. €.
b
Enthält neben dem Kaufpreis in Höhe von 260 Mio. € zugegangene Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 2 Mio. €.
c
Enthält im ersten Halbjahr 2019 neben dem erhaltenen Kaufpreis für die Veräußerung
der Telekom Albania durch die OTE in Höhe von 50 Mio. € abgegangene Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 15 Mio. € und zu leistende Bonifikationszahlungen
in Höhe von 4 Mio. €.
d
Betrifft im Wesentlichen die im Zuge der im März 2018 erfolgten Dotierung des BT Anteils
als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V. abgegangene Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente.
Der Cash Capex erhöhte sich um 1,8 Mrd. € auf 8,0 Mrd. €. Im Berichtszeitraum wurden
Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 1,0 Mrd. € zahlungswirksam erworben. Diese
entfallen mit 0,9 Mrd. € auf die im operativen Segment USA in zwei Auktionen für das
28 GHz- und das 24 GHz-Spektrum erworbenen FCC-Lizenzen sowie mit 0,1 Mrd. € auf Spektrumerwerbe
im operativen Segment Europa. In der Vergleichsperiode waren 0,1 Mrd. € für erworbene
Mobilfunk-Lizenzen enthalten, diese betrafen v. a. das operative Segment USA. Ohne
Berücksichtigung der Investitionen in Mobilfunk-Lizenzen erhöhte sich der Cash Capex
um 0,9 Mrd. €. Davon entfielen 0,7 Mrd. € auf das operative Segment USA, was im Wesentlichen
durch den Infrastrukturausbau für das 600 MHz-Spektrum, womit auch die Basis für den
5G-Ausbau geschaffen wird, begründet ist. Im operativen Segment Deutschland resultiert
der Anstieg des Cash Capex insbesondere aus dem Breitband-/Glasfaser-Ausbau.
| in Mio. € |
H1 2019 | H1 2018 |
| Rückzahlung Anleihen | 0 | (3.813) |
| Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) | (3.409) | (3.148) |
| Rückzahlung von EIB-Krediten | (111) | (80) |
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) | (26) | 147 |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (1.860) | (402) |
| Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte | (182) | (262) |
| Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) | (19) | 35 |
| Ziehung von EIB-Krediten | 500 | 150 |
| Schuldscheindarlehen (netto) | 144 | 24 |
| Begebung Anleihen | 2.234 | 6.708 |
| Commercial Paper (netto) | (467) | (412) |
| Tagesgeldaufnahmen Kreditinstitute (netto) | (626) | (61) |
| Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | ||
| Aktienoptionen T-Mobile US | 1 | 2 |
| 1 | 2 | |
| Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | ||
| Aktienrückkäufe T-Mobile US | (91) | (942) |
| Erwerb Aktien T-Mobile US | 0 | (164) |
| Aktienrückkäufe OTE | (46) | (284) |
| Sonstiges | (7) | (26) |
| (144) | (1.416) | |
| Sonstiges | (93) | (266) |
| (4.058) | (2.794) |
Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2019 in Höhe von insgesamt 0,3 Mrd. €
Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen
durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (im ersten Halbjahr
2018: 0,2 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen
Verbindlichkeiten ausgewiesen. Bei Zahlung wird der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
vorgenommen.
Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2019 in Höhe von insgesamt 2,9 Mrd. €
Vermögenswerte, im Wesentlichen Netzwerk-Ausstattung und Grundstücke und Gebäude,
angemietet. In der Bilanz werden diese Vermögenswerte in der Folge unter den Nutzungsrechten
und die dazugehörige Verpflichtung unter den Leasing-Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
ausgewiesen. Im ersten Halbjahr 2018 waren entsprechend der vorherigen Regelung des
IAS 17 Finanzierungs-Leasing-Verhältnisse in Höhe von 0,4 Mrd. € abgeschlossen worden.
Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen
Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über
die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden im ersten
Halbjahr 2019 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe
von 0,1 Mrd. € passiviert (im ersten Halbjahr 2018:0,1 Mrd. €). Bei Zahlung erfolgt
der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.
Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von
0,3 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (im ersten Halbjahr 2018: 0,5 Mrd. €). Diese
stehen im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell "JUMP! On Demand" der T-Mobile US,
bei dem Kunden das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden
im Cashflow aus Geschäftstätigkeit gezeigt.
Im Zuge des Erwerbs von 100 % der Anteile an Tele2 Netherlands N.V. hat die Deutsche
Telekom einen 25 %-Anteil an der T-Mobile Netherlands (vor dem Unternehmenszusammenschluss)
hingegeben. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Veränderung
des Konsolidierungskreises".
Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das
Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für das erste Halbjahr
2019 und 2018.
Der Erwerb von 100 % der Anteile an dem Telekommunikationsanbieter Tele2 Netherlands
Holding N.V. durch die T-Mobile Netherlands Holding B.V. wurde am 2. Januar 2019 vollzogen.
Seit dem Erwerbszeitpunkt wird Tele2 Netherlands als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen
dem operativen Segment Group Development zugeordnet und in den Konzernabschluss der
Deutschen Telekom einbezogen.
In Übereinstimmung mit den internen Grundsätzen der Segmentsteuerung wird bei intern
an Konzerngesellschaften begebenen Darlehen mit eingebetteten Derivaten die derivative
Komponente auch im Segmentabschluss der Gläubigergesellschaft abgespalten und erfolgswirksam
zum beizulegenden Zeitwert bewertet.
Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des
Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung
der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht zu entnehmen.
| in Mio. € |
Vergleichsperiode | |||||
| Außenumsatz | Intersegmentumsatz | Gesamtumsatz | Betriebsergebnis (EBIT) |
Planmäßige Abschreibungen |
||
| Deutschland | H1 2019 | 10.095 | 650 | 10.745 | 1.754 | (2.227) |
| H1 2018 | 9.976 | 672 | 10.648 | 1.889 | (1.968) | |
| USA | H1 2019 | 19.622 | 1 | 19.623 | 2.840 | (3.704) |
| H1 2018 | 17.276 | 1 | 17.277 | 2.338 | (2.544) | |
| Europa | H1 2019 | 5.699 | 170 | 5.869 | 696 | (1.370) |
| H1 2018 | 5.538 | 169 | 5.707 | 702 | (1.109) | |
| Systemgeschäft | H1 2019 | 2.599 | 705 | 3.304 | (175) | (256) |
| H1 2018 | 2.651 | 688 | 3.339 | (104) | (194) | |
| Group Development | H1 2019 | 1.041 | 323 | 1.364 | 227 | (398) |
| H1 2018 | 760 | 303 | 1.063 | 297 | (158) | |
| Group Headquarters & | H1 2019 | 96 | 1.233 | 1.329 | (707) | (568) |
| Group Services | H1 2018 | 91 | 1.327 | 1.418 | (605) | (427) |
| SUMME | H1 2019 | 39.152 | 3.081 | 42.234 | 4.635 | (8.523) |
| H1 2018 | 36.291 | 3.161 | 39.452 | 4.517 | (6.400) | |
| Überleitung | H1 2019 | 0 | (3.081) | (3.081) | (27) | 23 |
| H1 2018 | 0 | (3.161) | (3.161) | 6 | 103 | |
| KONZERN | H1 2019 | 39.152 | 0 | 39.152 | 4.608 | (8.500) |
| H1 2018 | 36.291 | 0 | 36.291 | 4.523 | (6.297) | |
| in Mio. € |
Vergleichsperiode | Stichtag | |||
| Wertminderungen | Segment- vermögena |
Segment- schulden8 |
Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmena |
||
| Deutschland | H1 2019 | 0 | 36.670 | 27.001 | 12 |
| H1 2018 | 0 | 37.419 | 27.571 | 12 | |
| USA | H1 2019 | 0 | 81.685 | 53.452 | 266 |
| H1 2018 | 0 | 69.223 | 43.326 | 159 | |
| Europa | H1 2019 | (6) | 28.338 | 11.638 | 59 |
| H1 2018 | (1) | 27.263 | 10.134 | 60 | |
| Systemgeschäft | H1 2019 | (28) | 6.478 | 4.737 | 26 |
| H1 2018 | 0 | 5.728 | 3.810 | 24 | |
| Group Development | H1 2019 | 0 | 8.656 | 10.466 | 302 |
| H1 2018 | 0 | 6.037 | 8.553 | 311 | |
| Group Headquarters & | H1 2019 | 0 | 52.514 | 64.494 | 10 |
| Group Services | H1 2018 | (4) | 50.047 | 58.931 | 10 |
| SUMME | H1 2019 | (34) | 214.341 | 171.788 | 675 |
| H1 2018 | (5) | 195.717 | 152.325 | 576 | |
| Überleitung | H1 2019 | (20) | (50.127) | (50.264) | 0 |
| H1 2018 | 1 | (50.342) | (50.387) | 0 | |
| KONZERN | H1 2019 | (54) | 164.214 | 121.524 | 675 |
| H1 2018 | (4) | 145.375 | 101.938 | 576 | |
a
Werte sind stichtagsbezogen auf den 30. Juni 2019 und den 31. Dezember 2018.
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 2018 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt.
Klagen Telefonbuchpartnerverlage. Im Klagekomplex der Telefonbuchpartnerverlage wurden
im März 2019 zwei der erstinstanzlich ruhend gestellten Klagen zurückgenommen, nachdem
im Januar 2019 das bereits berichtete BGH-Urteil zu Gunsten der Deutschen Telekom
ergangen war. Infolgedessen sind derzeit noch zehn Verfahren mit einer bezifferten
Klagesumme von ca. 70 Mio. € zuzüglich Zinsen rechtshängig. Neun dieser Klagen befinden
sich weiterhin in der Revision beim Bundesgerichtshof, ein Verfahren bleibt ruhend
gestellt. Auch die verwaltungsgerichtlichen Verfahren wurden beendet, nachdem die
verbliebenen zwei Kläger ihre verwaltungsgerichtlichen Klagen zurückgenommen haben.
Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge einer Bußgeldentscheidung der Europäischen
Kommission. Slovak Telekom und Deutsche Telekom haben am 21. Februar 2019 Berufung
gegen das vom Gericht der Europäischen Union am 13. Dezember 2018 ergangene Urteil,
in dem die Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission teilweise für nichtig erklärt
und die verhängten Bußgelder reduziert worden waren, bei dem Europäischen Gerichtshof
eingelegt. Slovak Telekom und Deutsche Telekom verfolgen hiermit u. a. eine Aufhebung
der Feststellung eines missbräuchlichen Verhaltens durch Slovak Telekom.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die sonstigen finanziellen Verpflichtungen
der Deutschen Telekom zum 30. Juni 2019:
| in Mio. € |
30.06.2019 |
| Bestellobligo für Sachanlagevermögen | 5.329 |
| Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte | 2.622 |
| Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte | 2.623 |
| Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen | 17.466 |
| Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse | 2.184 |
| Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen | 23.308 |
| Andere sonstige Verpflichtungen | 41 |
| 53.573 |
Die Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen resultieren im Wesentlichen
aus dem vereinbarten Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint in Höhe von 26,5 Mrd.
US-$ (23,3 Mrd. €). Weitere Informationen zu vereinbarten Unternehmenstransaktionen
finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises" sowie im Geschäftsbericht
2018, Kapitel "Grundlagen und Methoden - Veränderung des Konsolidierungskreises und
sonstige Transaktionen".
Im Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte sind 2,1 Mrd. € für die in Deutschland
ersteigerten vier Frequenzblöcke im 2 GHz-Band sowie neun Frequenzpakete im Bereich
3,6 GHz enthalten. Nach der Beendigung der Auktion hat die Telekom Deutschland die
Nutzung der Frequenzen bei der Bundesnetzagentur beantragt, um mit dem Aufbau des
5G-Netzes in Deutschland zu beginnen.
| in Mio. € |
Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 | |||||
| Bewertungs- kategorie nach IFRS 9 |
Buchwert 30.06.2019 |
Fortgeführte Anschaffungskosten |
Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung |
Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung |
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam |
|
| AKTIVA | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 3.894 | 3.894 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | AC | 4.620 | 4.620 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | FVOCI | 5.276 | 5.276 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 2 | 2 | |||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen | ||||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | AC | 2.259 | 2.259 | |||
| davon: gezahlte Collaterals | AC | 5 | 5 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | FVOCI | 0 | 0 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 111 | 111 | |||
| Eigenkapitalinstrumente | ||||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | FVOCI | 352 | 352 | |||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FVTPL | 894 | 894 | |||
| davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | FVTPL | 514 | 514 | |||
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | FVTPL | 4 | 4 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n.a. | 1.136 | 110 | 1.026 | ||
| Leasing-Vermögenswerte | n.a. | 163 | ||||
| Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
AC | 0 | 0 | |||
| Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen |
FVOCI | 45 | 45 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 9.647 | 9.647 | |||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | AC | 51.997 | 51.997 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | AC | 6.004 | 6.004 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | AC | 348 | 348 | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | AC | 2.617 | 2.617 | |||
| davon: erhaltene Collaterals | AC | 1.011 | 1.011 | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | AC | 1.606 | 1.606 | |||
| Leasing-Verbindlichkeiten | n.a. | 19.347 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | n.a. | n.a. | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FVTPL | 296 | 296 | |||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen |
FVTPL | 7 | 7 | |||
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | FVTPL | 111 | 111 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n.a. | 1.318 |
1.224 | 94 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
AC | 0 | 0 | |||
| davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 | ||||||
| AKTIVA | ||||||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) |
AC | 10.773 | 10.773 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss) |
FVOCI | 5.276 | 5.276 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income without Recycling to Profit or Loss) |
FVOCI | 397 | 397 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) |
FVTPL | 1.007 | 1.007 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) |
AC | 72.219 | 72.219 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) |
FVTPL | 296 | 296 | |||
| in Mio. € |
||
| Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 |
Beizulegender Zeitwert 30.06.2019a |
|
| AKTIVA | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 5.276 | |
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 2 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||
| Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | 2.295 | |
| davon: gezahlte Collaterals | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 111 | |
| Eigenkapitalinstrumente | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 352 | |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 894 | |
| davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | 514 | |
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | 4 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 1.136 | |
| Leasing-Vermögenswerte | 163 | |
| Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
||
| Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen |
45 | |
| PASSIVA | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 55.781 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.067 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 437 | |
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 2.645 | |
| davon: erhaltene Collaterals | ||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | ||
| Leasing-Verbindlichkeiten | 19.347 | |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 296 | |
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen |
7 | |
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | 111 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 1.318 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
||
| davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 | ||
| AKTIVA | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) |
2.295 | |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss) |
5.276 | |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income without Recycling to Profit or Loss) |
397 | |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) |
1.007 | |
| PASSIVA | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) |
64.930 | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) |
296 |
| in Mio. € |
Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 | |||||
| Bewertungs- kategorie nach IFRS 9 |
Buchwert 31.12.2018 |
Fortgeführte Anschaffungs- kosten |
Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung |
Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung |
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam |
|
| AKTIVA | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 3.679 | 3.679 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | AC | 4.280 | 4.280 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | FVOCI | 5.703 | 5.703 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 5 | 5 | |||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen | ||||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | AC | 2.982 | 2.982 | |||
| davon: gezahlte Collaterals | AC | 299 | 299 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | FVOCI | 0 | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 103 | 103 | |||
| Eigenkapitalinstrumente | ||||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | FVOCI | 324 | 324 | |||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FVTPL | 597 | 597 | |||
| davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | FVTPL | 99 | 99 | |||
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | FVTPL | 12 | 12 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n.a. | 273 | 5 | 268 | ||
| Leasing-Vermögenswerte | n.a. | 147 | ||||
| Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
AC | 27 | 27 | |||
| Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen |
FVOCI | 34 | 34 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 10.735 | 10.735 | |||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | AC | 49.033 | 49.033 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | AC | 5.710 | 5.710 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | AC | 497 | 497 | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | AC | 1.878 | 1.878 | |||
| davon: erhaltene Collaterals | AC | 404 | 404 | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | AC | 1.608 | 1.608 | |||
| Leasing-Verbindlichkeiten | n.a. | n.a. | ||||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 2.472 | |||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FVTPL | 242 | 242 | |||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen | FVTPL | 10 | 10 | |||
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | FVTPL | 52 | 52 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n.a. | 836 | 486 | 350 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
AC | 36 | 36 | |||
| davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 | ||||||
| AKTIVA | ||||||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) | AC | 10.968 | 10.968 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss) |
FVOCI | 5.703 | 5.703 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income without Recycling to Profit or Loss) |
FVOCI | 358 | 358 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) |
FVTPL | 705 | 705 | |||
| PASSIVA | ||||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) |
AC | 69.497 | 69.497 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) |
FVTPL | 242 | 242 | |||
| in Mio. € |
||
| Wertansatz Bilanz nach IAS 17 |
Beizulegender Zeitwert 31.12.2018a |
|
| AKTIVA | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 5.703 | |
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 5 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||
| Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | 3.013 | |
| davon: gezahlte Collaterals | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 0 | |
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 103 | |
| Eigenkapitalinstrumente | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 324 | |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 597 | |
| davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | 99 | |
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | 12 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 273 | |
| Leasing-Vermögenswerte | 147 | |
| Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
||
| Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen |
34 | |
| PASSIVA | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 51.736 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.749 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 578 | |
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 1.927 | |
| davon: erhaltene Collaterals | ||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | ||
| Leasing-Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing | 2.472 | 2.695 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 242 | |
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen | 10 | |
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | 52 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 836 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
||
| davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 | ||
| AKTIVA | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) | 3.013 | |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss) |
5.703 | |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other Comprehensive Income without Recycling to Profit or Loss) |
358 | |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) |
705 | |
| PASSIVA | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) |
59.990 | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss) |
242 |
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,8
Mrd. € (31. Dezember 2018: 1,7 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem
Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.
Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts ist die Verwendung von aktuellen, für
das betreffende Finanzinstrument an liquiden Märkten beobachtbaren Bewertungsfaktoren
(Eingangsparameter) zu maximieren und die Verwendung anderer Eingangsparameter (z.
B. historische Preise, Preise für ähnliche Instrumente, Preise auf nicht liquiden
Märkten) zu minimieren. Für diese Zwecke ist eine Bewertungshierarchie mit drei Bewertungsstufen
(Levels) definiert. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag
notierte Preise auf liquiden Märkten verfügbar, werden diese unangepasst für die Bewertung
verwendet (Level 1-Bewertung). Andere Eingangsparameter sind dann für die Bewertung
irrelevant. Ein Beispiel sind aktiv gehandelte börsennotierte Aktien und Anleihen.
Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag zwar keine notierten
Preise auf liquiden Märkten verfügbar, kann es jedoch mittels anderer am Abschluss-Stichtag
am Markt beobachtbarer Eingangsparameter bewertet werden, liegt eine Level 2-Bewertung
vor. Voraussetzung hierfür ist, dass die beobachtbaren Eingangsparameter nicht wesentlich
angepasst und keine nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet werden müssen.
Ein Beispiel für Level 2-Bewertungen sind besicherte Zins-Swaps, Devisentermingeschäfte
und Zins-/Währungs-Swaps, die anhand aktueller Zinssätze bzw. Fremdwährungskurse bewertet
werden können. Sofern die Voraussetzungen für eine Level 1-Bewertung oder eine Level
2-Bewertung nicht erfüllt sind, liegt eine Level 3-Bewertung vor. In solchen Fällen
müssen beobachtbare Eingangsparameter wesentlich angepasst bzw. nicht beobachtbare
Eingangsparameter verwendet werden.
| in Mio. € |
30.06.2019 | |||
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe | |
| AKTIVA | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 5.276 | 5.276 | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 2 | 2 | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte - Ausgereichte Darlehen und | ||||
| sonstige Forderungen | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 104 | 7 | 111 | |
| Eigenkapitalinstrumente | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 6 | 391 | 397 | |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 376 | 518 | 894 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 1.136 | 1.136 | ||
| PASSIVA | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 178 | 118 | 296 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 1.318 | 1.318 | ||
| in Mio. € |
31.12.2018 | |||
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe | |
| AKTIVA | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 5.703 | 5.703 | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 5 | 5 | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte - Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 93 | 10 | 103 | |
| Eigenkapitalinstrumente | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 358 | 358 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 486 | 111 | 597 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 273 | 273 | ||
| PASSIVA | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 180 | 62 | 242 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 836 | 836 | ||
Von den zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten
der sonstigen finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen
Levels jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte
des Gesamtbestands an Eigenkapitalinstrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den
Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag.
Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder
Level 2 in Abhängigkeit von der Marktliquidität des jeweiligen Instruments zugeordnet.
Folglich sind die in EUR oder USD denominierten Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen
grundsätzlich als Level 1 qualifiziert, die übrigen grundsätzlich als Level 2. Die
beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten
multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte
der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen
Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert
bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten
gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen und sonstigen verzinslichen
Verbindlichkeiten werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter
Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert
bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.
Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente
mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen werden die Zeitwerte mittels anerkannter
finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter
in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende
Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments
zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum
Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse
werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden
derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden.
Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen.
Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty
Price.
Die Derivate mit Hedge-Beziehung enthalten u. a. Zinssicherungsgeschäfte über künftige
hochwahrscheinliche Darlehensaufnahmen bei T-Mobile US in Höhe von nominal umgerechnet
8,4 Mrd. €. Diese Geschäfte wurden in effektiven Sicherungsbeziehungen als Cashflow
Hedges designiert. Im ersten Halbjahr 2019 ergab sich aus der Bewertung ein im sonstigen
Ergebnis erfasster Verlust aus Sicherungsinstrumenten in Höhe von 581 Mio. €.
Die zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumente
beinhalten eine Vielzahl von Investments in strategische, nicht-börsennotierte Einzelpositionen.
Die Deutsche Telekom erachtet die gewählte Bewertung über das sonstige Ergebnis ohne
nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung für angemessen,
da für die Beteiligungen keine kurzfristigen Gewinnerzielungsabsichten bestehen. Im
Zeitpunkt der Veräußerung eines Investments wird der gesamte kumulierte Gewinn oder
Verlust in die Gewinnrücklagen reklassifiziert. Erwerbe und Veräußerungen basieren
auf geschäftspolitischen Investitionsentscheidungen.
| in Mio. € |
Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis |
Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte |
Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte |
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte |
| Buchwert zum 1. Januar 2019 | 358 | 99 | 12 | (52) |
| Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) | 30 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste) | 0 | (22) | (13) | (59) |
| Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne) | 0 | 439 | 5 | 0 |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen | (2) | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen | 33 | 0 | 0 | 0 |
| Abgänge | (28) | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen | 0 | (2) | 0 | 0 |
| BUCHWERT ZUM 30. JUNI 2019 | 391 | 514 | 4 | (111) |
Bei den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte handelt
es sich mit einem Buchwert von 391 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis
der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag vollzogen wird. Die größte
Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile
an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über
Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen
für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion
zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen
Konditionen vollzogen wurde. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit zwischen
Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach Einschätzung
der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag
hinreichend zuverlässig bestimmbar. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode
siehe vorstehende Tabelle. Am Abschluss-Stichtag waren Beteiligungen mit einem Buchwert
von 45 Mio. € zur Veräußerung gehalten, für die übrigen bestand keine Verkaufsabsicht.
Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 246 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher
Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen
Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die
Bewertung zum 30. Juni 2019 heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert
von 97 Mio. € entspricht nach Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse,
EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert.
Aufgrund besserer Vergleichbarkeit sind frühere marktübliche Transaktionen über Anteile
dieser Unternehmen neueren Transaktionen über Anteile gleichartiger Unternehmen vorzuziehen.
Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 48 Mio. €, bei denen die letzten marktüblichen
Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit liegen,
repräsentiert eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe vollzogenen
marktüblichen Transaktionen über Anteile gleichartiger Unternehmen den beizulegenden
Zeitwert am zuverlässigsten. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgröße erwartete
Umsatzerlöse (Bandbreite von 3,2 bis 11,2) angewendet. Entsprechend den individuellen
Gegebenheiten wurde bei den Multiples das 25 %-Quantil, der Median oder das 75 %-Quantil
verwendet. Wären für die Multiples und für die erwarteten Umsatzerlöse andere Werte
verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen
Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.
Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen
Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 514 Mio.
€ um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T-Mobile
US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu
festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig
und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für
die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte werden mithilfe eines Optionspreismodells
bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T-Mobile US
und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren
Schätzwert als aktuelle Marktvolatilitäten darstellen. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag
für die Zinsvolatilität verwendete absolute Wert lag bei 1,2 bis 2,0 %. Die ebenfalls
nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen
der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Die zum
aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten Spreads lagen für die Restlaufzeiten der
Anleihen zwischen 1,8 und 2,4 % und im kürzerfristigen Bereich zwischen 0,3 und 1,6
%. Für den ebenso nicht beobachtbaren Eingangsparameter Mean Reversion wurden 10 %
verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten
Schätzwert dar. Wären für die Zinsvolatilität, die Spread-Kurve und für die Mean Reversion
andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet.
Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle
dargestellt. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand
befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis
ein Nettoergebnis (Ertrag) von in Euro umgerechnet 416 Mio. € für unrealisierte Gewinne
erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die obenstehende
Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertänderungen
waren im Wesentlichen auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen
absoluten Zinsvolatilitäten zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente
eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.
| in Mio. € |
Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis |
Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte |
Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte |
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte |
| Multiple nächst höheres Quantil | 5 | |||
| Multiple nächst niedrigeres Quantil | (5) | |||
| Erwartete Umsatzerlöse +10 % | 2 | |||
| Erwartete Umsatzerlöse -10 % | (2) | |||
| Zinsvolatilitätb +10% | 23 | |||
| Zinsvolatilitätb -10% | (15) | |||
| Spread-Kurvec +100 Basispunkte | (200) | |||
| Spread-Kurvec -100 Basispunkte | 269 | |||
| Mean Reversiond +100 Basispunkte | (5) | |||
| Mean Reversiond -100 Basispunkte | 1 | |||
| Zukünftige Energiepreise +10 % | 19 | 48 | ||
| Zukünftige Energiepreise -10% | (19) | (48) | ||
| Zukünftige Energieproduktionsmenge +5 % | 5 | 6 | ||
| Zukünftige Energieproduktionsmenge -5 % | (5) | (6) | ||
| Zukünftige Preise für Renewable Energy Creditse +100 % | 4 | 11 | ||
| Zukünftige Preise für Renewable Energy Creditse von Null | (4) | (11) |
a
Veränderung des betreffenden Eingangsparameters unter der Annahme, dass alle übrigen
Eingangsparameter unverändert sind.
b
Die Zinsvolatilität gibt das Ausmaß der Zinsänderungen im Zeitablauf an (relative
Änderung). Je größer die Zinsbewegungen, desto höher die Zinsvolatilität.
c
Die Spread-Kurve zeigt für die jeweiligen Laufzeiten die Differenz zwischen von T-Mobile
US zu bezahlenden Zinsen und Zinsen auf US-amerikanische Bundesanleihen.
d
Als Mean Reversion wird die Annahme bezeichnet, dass sich die Zinsen nach einer Änderung
wieder zu ihrem Mittelwert zurückbewegen. Je höher der gewählte Wert (Mean Reversion
Speed), desto schneller wird im Bewertungsmodell zum Mittelwert zurückgekehrt.
e
Die Renewable Energy Credits sind US-amerikanische Emissionszertifikate.
Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen
Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 111 Mio.
€ um Stromtermingeschäfte (Energy Forward Agreements), die in von der T-Mobile US
abgeschlossene Verträge eingebettet sind. Dies gilt entsprechend für derivative finanzielle
Vermögenswerte mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 4 Mio. €. Diese Verträge
bestehen aus jeweils zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb
von Renewable Energy Credits durch T-Mobile US. Die Verträge wurden seit 2017 mit
Energieproduzenten geschlossen und haben Laufzeiten von 12 bis 20 Jahren ab jeweiligem
kommerziellem Produktionsbeginn. Für ein Energy Forward Agreement war kommerzieller
Produktionsbeginn Ende 2017, für die übrigen wird er zwischen 2019 und 2021 erwartet.
Der jeweilige Erfüllungszeitraum des separat als Derivate bilanzierten Energy Forward
Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem Produktionsbeginn. Unter den Energy
Forward Agreements erhält T-Mobile US während des Erfüllungszeitraums variable Beträge
basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge des Energieproduzenten und dann aktuellen
Energiepreisen und bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit. Die Energy
Forward Agreements werden mangels beobachtbarer Marktpreise mittels Bewertungsmodellen
bewertet. Der Wert der Derivate wird wesentlich beeinflusst von der künftigen Produktionsmenge
des Energieproduzenten, die T-Mobile US zum Abschluss-Stichtag mit 2.899 Gigawattstunden
pro Jahr veranschlagt hat. Der Wert der Derivate wird außerdem wesentlich beeinflusst
von den künftigen Energiepreisen, die für den Zeitraum jenseits von fünf Jahren nicht
beobachtbar sind. Des Weiteren wird der Wert der Derivate wesentlich beeinflusst von
den ebenfalls nicht beobachtbaren künftigen Preisen für Renewable Energy Credits.
Für den nicht beobachtbaren Zeitraum hat T-Mobile US on-peak-Energiepreise (Energiepreise
für Zeiten relativ hoher Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 16,88 €/MWh
und 68,17 €/MWh und off-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ niedriger
Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 12,45 €/MWh und 43,16 €/MWh verwendet.
Für das on-peak/off-peak-Verhältnis wurde ein Wert von durchschnittlich 47 % verwendet.
Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert
dar. Wären für die künftigen Energiepreise, für die künftige Energieproduktionsmenge
und für die künftigen Preise der Renewable Energy Credits andere Werte verwendet worden,
hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen
(Sensitivitäten) sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Aus der Level 3-Bewertung
wurde in der Berichtsperiode im sonstigen betrieblichen Ergebnis ein Nettoergebnis
(Aufwand) von in Euro umgerechnet 67 Mio. € für unrealisierte Verluste der Derivate
erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die entsprechende
Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf
Veränderungen der beobachtbaren und der nicht beobachtbaren Energiepreise sowie auf
Zinseffekte zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden die Instrumente eine eigene
Klasse von Finanzinstrumenten. Nach Einschätzung der T-Mobile US wurden die Verträge
zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung wurden die am besten
geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet. Der Transaktionspreis
bei Vertragsschluss betrug jeweils Null. Weil nicht beobachtbare Eingangsparameter
wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate haben, wurde im Zeitpunkt der
erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils ergebende Betrag nicht bilanziert.
Vielmehr werden diese Beträge über den Zeitraum der kommerziellen Energieproduktion
linear ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet jährlich insgesamt 13 Mio.
€). Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Derivate
mit dem jeweiligen Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle
Beträge aus der Derivatebewertung werden je Vertrag sowohl in der Bilanz (derivative
finanzielle Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch
in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige
betriebliche Erträge) saldiert. Der noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierende
Betrag hat sich in der Berichtsperiode wie folgt entwickelt:
| in Mio. € | Entwicklung der noch nicht amortisierten Beträge |
| Bewertung bei erstmaliger Erfassung | 151 |
| Bewertung bei erstmaliger Erfassung (Zugänge im Berichtszeitraum) | 27 |
| In Vorperioden ertragswirksam amortisierte Beträge | (3) |
| In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierte Beträge | (2) |
| Kursdifferenzen | 1 |
| NICHT AMORTISIERTE BETRÄGE ZUM 30. JUNI 2019 | 174 |
Für die in Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
oder zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sowie Ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen stellt das Kreditrisiko
der jeweiligen Gegenpartei den wesentlichen Einflussfaktor bei der Ermittlung des
beizulegenden Zeitwerts dar. Wären zum Abschluss-Stichtag um 1 % höhere (niedrigere)
Ausfallraten anzusetzen gewesen, so wären bei unveränderten Bezugsgrößen die beizulegenden
Zeitwerte der Instrumente um 1 % niedriger (höher) gewesen.
In den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten finanziellen
Verbindlichkeiten sind derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert
von 7 Mio. € enthalten, die aus einer Dritten gewährten Option zum Kauf von Anteilen
an einem assoziierten Unternehmen der Deutschen Telekom resultieren. Die Option wurde
im Zuge eines Verkaufs von Anteilen an diesem assoziierten Unternehmen gewährt, und
es sind keine wesentlichen Wertschwankungen zu erwarten. Aufgrund seiner Eigenart
bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.
Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden
Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert
aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit.
Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen.
Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven
bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht
der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare
Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 1.011 Mio. € (31. Dezember
2018: 404 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 981 Mio. € (31. Dezember 2018:
400 Mio. €) reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag
in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen
Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag
1.514 Mio. €(31. Dezember 2018: 756 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen
zum 30. Juni 2019 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 7 Mio. € (31. Dezember 2018:
24 Mio. €).
An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven
bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht
der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen
von Collateralverträgen zum Abschluss-Stichtag Barsicherheiten in Höhe von 5 Mio.
€ (31. Dezember 2018: 299 Mio. €). Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag
in Höhe von 3 Mio. € (31. Dezember 2018: 285 Mio. €) entsprechende Nettoderivatepositionen
gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen.
Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten
bilden die erhaltenen (gezahlten) Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen
Verbindlichkeiten (Vermögenswerten). Darüber hinaus existieren keine wesentlichen,
das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen.
Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit
deren Buchwert.
Für von T-Mobile US abgeschlossene Zins-Swaps mit einem Nominalbetrag von in Euro
umgerechnet 8,4 Mrd. € werden vereinbarungsgemäß keine Barsicherheiten gestellt. Die
beizulegenden Zeitwerte zum Abschluss-Stichtag waren aus Sicht der T-Mobile US jeweils
negativ und betragen in Euro umgerechnet -965 Mio. € (31. Dezember 2018: -391 Mio.
€).
Zu den Energy Forward Agreements, für die keine Sicherheiten gestellt werden, wird
auf vorstehende Ausführungen verwiesen. Darüber hinaus existiert kein Ausfallrisiko
aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten.
Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 beschriebenen Angaben über Beziehungen
zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich bis zum 30. Juni 2019 keine
wesentlichen Änderungen.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 21. Februar 2018
beschlossen, den Vertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Timotheus Höttges um
weitere fünf Jahre zu verlängern. Die Wiederbestellung von Herrn Höttges zum Vorstandsvorsitzenden
wurde zum 1. Januar 2019 wirksam. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom
AG in seiner Sitzung am 21. Februar 2018 beschlossen, Herrn Dr. Christian P. Illek
mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum neuen Vorstandsmitglied für das Ressort Finanzen
zu bestellen.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 13. Juli 2018 beschlossen,
Frau Birgit Bohle mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum neuen Vorstandsmitglied für das
Ressort Personal und zur Arbeitsdirektorin zu bestellen. Frau Bohle folgte damit in
dieser Funktion auf Herrn Dr. Christian P. Illek.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 4. September 2018
beschlossen, Herrn Thorsten Langheim mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum Vorstandsmitglied
für das neu geschaffene Ressort USA und Unternehmensentwicklung zu bestellen.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 22. Mai 2019 beschlossen,
das Ressort Datenschutz, Recht und Compliance (DRC) mit dem Ressort Personal zusammenzulegen.
Frau Birgit Bohle wird das erweiterte Ressort Personal und Recht ab dem 1. Januar
2020 führen. Herr Dr. Thomas Kremer scheidet altersbedingt mit Wirkung zum 31. März
2020 aus dem Konzern aus. Bis zu seinem Ausscheiden wird Herr Dr. Kremer den Übergang
in die neuen Strukturen begleiten.
Anteilseignervertreter. Mit Ablauf der Hauptversammlung am 28. März 2019 endeten die
gegenwärtigen Amtszeiten der Aufsichtsratsmandate von Herrn Lars Hinrichs und Herrn
Karl-Heinz Streibich. Die Hauptversammlung hat mehrheitlich beschlossen, beide Aufsichtsratsmitglieder
bis zur Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr
2023 beschließt, als Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsrat zu wählen. Mit
Ablauf der Hauptversammlung am 28. März 2019 endete die gerichtliche Bestellung des
Amtsgerichts Bonn von Herrn Dr. Rolf Bösinger als Aufsichtsratsmitglied. Die Hauptversammlung
hat mehrheitlich beschlossen, Herrn Dr. Rolf Bösinger bis zur Hauptversammlung, die
über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 beschließt, als Vertreter
der Anteilseigner in den Aufsichtsrat zu wählen.
Informationen zur Vereinbarung zum Zusammenschluss mit Sprint finden Sie in den Kapiteln
"Konzernstruktur, -strategie und -steuerung" sowie "Veränderung des Konsolidierungskreises".
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahres-Finanzberichterstattung der Konzern-Halbjahresabschluss ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind.
Bonn, den 8. August 2019
Deutsche Telekom AG
Der Vorstand
| Timotheus Höttges | |||
| Adel Al-Saleh | Birgit Bohle | Srini Gopalan | Dr. Christian P. Illek |
| Dr. Thomas Kremer | Thorsten Langheim | Claudia Nemat | Dr. Dirk Wössner |
Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-
und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzern-Zwischenlagebericht
der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2019, die
Bestandteile des Halbjahres-Finanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses
nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere
Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und
dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und
des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review
of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity"
(ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Frankfurt am Main, den 8. August 2019
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Dr. Peter Bartels | Thomas Tandetzki |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA AL, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags)
auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl
für die Berichtsperiode als auch für die Vergleichsperiode und das Gesamtjahr 2018
dargestellt:
| in Mio. € |
||||||
| EBITDA AL H1 2019 |
EBIT H1 2019 |
EBITDA AL H1 2018 |
EBIT H1 2018 |
EBITDA AL Gesamtjahr 2018 |
EBIT Gesamtjahr 2018 |
|
| EBITDA AL/EBIT | 11.221 | 4.608 | 10.701 | 4.523 | 21.577 | 8.001 |
| DEUTSCHLAND | (293) | (293) | (352) | (352) | (598) | (598) |
| Personalrestrukturierung | (284) | (284) | (340) | (340) | (565) | (565) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (18) | (18) | (14) | (14) | (46) | (46) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wertminderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges | 9 | 9 | 2 | 2 | 13 | 13 |
| USA | (299) | (299) | (4) | (4) | (160) | (160) |
| Personalrestrukturierung | (4) | (4) | (4) | (4) | (15) | (15) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | (295) | (295) | 1 | 1 | (145) | (145) |
| Wertminderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| EUROPA | (86) | (86) | (52) | (52) | (122) | (797) |
| Personalrestrukturierung | (79) | (79) | (48) | (48) | (90) | (90) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | (5) | (5) | (1) | (1) | (14) | (14) |
| Wertminderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | (674) |
| Sonstiges | (2) | (2) | (3) | (3) | (19) | (19) |
| SYSTEMGESCHÄFT | (176) | (203) | (89) | (89) | (266) | (322) |
| Personalrestrukturierung | (74) | (74) | (52) | (52) | (194) | (194) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (3) | (3) | (1) | (1) | (4) | (4) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wertminderungen | 0 | (27) | 0 | 0 | 0 | (56) |
| Sonstiges | (99) | (99) | (37) | (37) | (68) | (68) |
| GROUP DEVELOPMENT | (25) | (25) | (9) | (9) | (27) | (27) |
| Personalrestrukturierung | (15) | (15) | (3) | (3) | (6) | (6) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | (10) | (10) | (5) | (5) | (21) | (21) |
| Wertminderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges | 0 | 0 | (1) | (1) | (1) | (1) |
| GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES | (124) | (124) | (146) | (146) | (322) | (322) |
| Personalrestrukturierung | (139) | (139) | (182) | (182) | (288) | (288) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (27) | (27) | (40) | (40) | (59) | (59) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | 25 | 25 | (4) | (4) | (44) | (44) |
| Wertminderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges | 18 | 18 | 80 | 80 | 69 | 69 |
| KONZERN | (1.002) | (1.052) | (652) | (652) | (1.497) | (2.204) |
| Personalrestrukturierung | (594) | (594) | (630) | (630) | (1.159) | (1.159) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (49) | (49) | (55) | (55) | (109) | (109) |
| Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen | (285) | (285) | (9) | (9) | (223) | (223) |
| Wertminderungen | 0 | (50) | 0 | 0 | 0 | (707) |
| Sonstiges | (74) | (74) | 42 | 42 | (6) | (6) |
| EBITDA AL/EBIT (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 12.223 | 5.660 | 11.353 | 5.175 | 23.074 | 10.204 |
| Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse) | (871) | (893) | (2.091) | |||
| ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN | ||||||
| (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 4.788 | 4.282 | 8.114 | |||
| Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse) | (1.333) | (1.230) | (2.225) | |||
| ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) | 3.456 | 3.053 | 5.889 | |||
| ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) AN DIE |
||||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse) |
2.512 | 2.428 | 4.545 | |||
| Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse) | 944 | 625 | 1.344 |
Nach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbindlichkeiten eine
wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen dar.
| in Mio. € |
30.06.2019 | 31.12.2018 | Veränderung | Veränderung in % | 30.06.2018 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig)a | 13.582 | 10.527 | n.a. | n.a. | 6.708 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig)a | 50.605 | 51.748 | n.a. | n.a. | 54.554 |
| Leasing-Verbindlichkeiten | 19.347 | n.a. | n.a. | n.a. | n.a. |
| FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN | 83.534 | 62.275 | n.a. | n.a. | 61.262 |
| Zinsabgrenzungen | (717) | (719) | 2 | 0,3 | (678) |
| Sonstige | (924) | (928) | 4 | 0,4 | (570) |
| BRUTTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN | 81.893 | 60.628 | n.a. | n.a. | 60.014 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 3.894 | 3.679 | 215 | 5,8 | 2.943 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 2.031 | 870 | 1.161 | n.a. | 1.172 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 259 | 654 | (395) | (60,4) | 1.127 |
| NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN | 75.709 | 55.425 | n.a. | n.a. | 54.772 |
Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur
Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen
wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung" im Konzern-Zwischenabschluss.
Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2018 und das darin
enthaltene Glossar.
Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche
die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger
Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon
ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen",
"planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet
und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für
Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA AL oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.
Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und
Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen
Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind
und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu
gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen
Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer
und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften
sowie von Unternehmenszusammenschlüssen.
Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen,
sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb,
der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten
und aufsichtsrechtliche Entwicklungen.
Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sollten
sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so
können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen
abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche
Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht
werden.
Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen
- jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch
Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge
ab. Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative
Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA AL, EBITDA AL Marge, bereinigtes EBITDA,
bereinigtes EBITDA AL, bereinigte EBITDA AL-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge,
bereinigter Konzern-überschuss/(-fehlbetrag), Free Cashflow, Free Cashflow AL sowie
Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften
sind.
Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten
Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen unterliegen weder den IFRS noch
anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen
diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde. Weitere Informationen
zu alternativen Leistungskennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2018, Kapitel
"Konzernsteuerung" sowie auf der Website der Deutschen Telekom unter "Investor Relations".
Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen,
dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.
In unserem Konzern-Zwischenbericht (PDF und Online) verweisen wir mittels Hinweisen
bzw. Verlinkungen auf Internet-Seiten mit weiterführenden Informationen außerhalb
des Konzern-Zwischenberichts. Dies erfolgt lediglich ergänzend und dient ausschließlich
dem vereinfachten Zugang zu diesen Informationen. Wir weisen darauf hin, dass diese
Informationen nicht Bestandteil des Konzern-Zwischenberichts sind.
| 8. August 2019 | 7. November 2019 | 19. Februar 2020 |
| Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2019 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2019 | Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2019 und Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2019 |
| 26. März 2020 | 14. Mai 2020 | 6. August 2020 |
| Hauptversammlung 2020 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 31. März 2020 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2020 |
Bei allen Terminen Änderungen vorbehalten.
Weitere Termine, Terminaktualisierungen und Hinweise zu Live-Übertragungen finden
Sie unter: www.telekom.com/finanzkalender
Deutsche Telekom AG Friedrich-Ebert-Allee 140 D-53113 Bonn
Kontakt für Medienanfragen: Unternehmenskommunikation
Telefon 0228 181 49494
E-Mail medien@telekom.de
Kontakt für Fragen rund um die T-Aktie: Investor Relations
Telefon 0228 181 88880
E-Mail investor.relations@telekom.de
Weitere Informationen zur Deutschen Telekom finden Sie unter:
www.telekom.com
Dieser Konzern-Zwischenbericht ist auf unserer Investor-Relations-Website abrufbar
unter: www.telekom.com/investor-relations
Unseren Geschäftsbericht finden Sie im Internet unter:
www.telekom.com/geschaeftsbericht
www.telekom.com/annualreport
Dieser Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 30. Juni 2019 liegt auch in englischer
Sprache vor. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG.
Gestaltung & technische Umsetzung: nexxar GmbH, Wien - Online-Geschäftsberichte und
Online-Nachhaltigkeitsberichte