Deutsche Telekom AG

Bonn

Halbjahresfinanzbericht 2019

KONZERN-ZWISCHENBERICHT 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2019

DIE FINANZDATEN DES KONZERNS AUF EINEN BLICK

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in Mio. €
Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
in %
H1 2019 H1 2018
UMSATZ UND ERGEBNIS





Umsatzerlöse
19.664 18.367 7,1 39.152 36.291
davon: Inlandsanteil % 31,0 32,4
31,0 32,9
davon: Auslandsanteil % 69,0 67,6
69,0 67,1
Betriebsergebnis (EBIT)
2.350 2.352 (0,1) 4.608 4.523
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)
944 495 90,7 1.845 1.487
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse)
1.329 1.238 7,4 2.512 2.428
EBITDA
6.701 5.556 20,6 13.162 10.825
EBITDA AL
5.721 5.494 4,1 11.221 10.701
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)
7.263 5.928 22,5 14.164 11.477
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse)
6.283 5.866 7,1 12.223 11.353
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 32,0 31,9
31,2 31,3
Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert 0,20 0,10 100,0 0,39 0,31
Bereinigtes Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert 0,28 0,26 7,7 0,53 0,51
BILANZ





Bilanzsumme



164.214 139.749
Eigenkapital



42.690 41.403
Eigenkapitalquote %


26,0 29,6
Netto-Finanzverbindlichkeiten



75.709 54.772
CASHFLOW





Cashflow aus Geschäftstätigkeit
5.598 4.392 27,5 11.607 8.689
Cash Capex
(4.199) (3.094) (35,7) (8.027) (6.234)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)
(3.324) (3.021) (10,0) (7.006) (6.097)
Free Cashflow
(vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)

2.312 1.514 52,7 4.682 2.896
Free Cashflow AL
(vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)

1.546 1.467 5,4 3.103 2.785
Cashflow aus Investitionstätigkeit
(3.754) (2.589) (45,0) (7.350) (6.233)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
(4.086) (2.499) (63,5) (4.058) (2.794)


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in Mio. € Veränderung
in %
Gesamtjahr 2018
UMSATZ UND ERGEBNIS

Umsatzerlöse 7,9 75.656
davon: Inlandsanteil
32,2
davon: Auslandsanteil
67,8
Betriebsergebnis (EBIT) 1,9 8.001
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 24,1 2.166
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 3,5 4.545
EBITDA 21,6 21.836
EBITDA AL 4,9 21.577
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 23,4 23.333
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 7,7 23.074
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)
30,5
Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert 25,8 0,46
Bereinigtes Ergebnis je Aktie unverwässert/verwässert 3,9 0,96
BILANZ

Bilanzsumme 17,5 145.375
Eigenkapital 3,1 43.437
Eigenkapitalquote
29,9
Netto-Finanzverbindlichkeiten 38,2 55.425
CASHFLOW

Cashflow aus Geschäftstätigkeit 33,6 17.948
Cash Capex (28,8) (12.492)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (14,9) (12.223)
Free Cashflow
(vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)
61,7 6.250
Free Cashflow AL
(vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)
11,4 6.051
Cashflow aus Investitionstätigkeit (17,9) (14.297)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (45,2) (3.259)


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in Mio. 30.06.2019 31.12.2018 Veränderung 30.06.2019/
31.12.2018
in %
30.06.2018 Veränderung 30.06.2019/
30.06.2018
in %
KUNDEN IM FESTNETZ UND MOBILFUNK




Mobilfunk-Kunden 179,8 178,4 0,8 172,5 4,2
Festnetz-Anschlüsse 27,8 27,9 (0,3) 27,6 0,7
Breitband-Kundena 20,8 20,2 2,9 19,3 7,8


a Ohne Wholesale.


Die Zahlenangaben im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.

Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur Anwendung. Aufgrund dessen hat sich die Definition einiger unserer finanziellen Leistungsindikatoren geändert. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst; jedoch zeigen wir für die neu definierten Leistungsindikatoren auf Pro-forma-Basis ermittelte Vorjahresvergleichswerte. Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2018, Kapitel "Konzernsteuerung" und im Konzern-Zwischenlagebericht, Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung". Für nähere Informationen zum neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung" im Konzern-Zwischenabschluss.

AN UNSERE AKTIONÄRE

DIE DEUTSCHE TELEKOM AUF EINEN BLICK

Konzernumsatz

in Mrd. €

KONZERNUMSATZ

Der Konzernumsatz erhöhte sich um 7,9 % auf 39,2 Mrd. €. Auf vergleichbarer Basis - also ohne Währungskurs- und Konsolidierungskreiseffekte - wuchs unser Konzernumsatz um 1,2 Mrd. € bzw. 3,2 %.

Unser operatives Segment USA zeigt einen Umsatzanstieg von 13,6 %; auch auf US-Dollar-Basis zeigt sich der anhaltende Erfolg in den USA mit einem Umsatzanstieg um 6,0 %.

Ein Umsatzplus in Höhe von 2,8 % zeigt unser operatives Segment Europa und auch unser operatives Segment Deutschland verzeichnet eine leichte Umsatzerhöhung um 0,9 %.

Zur Erhöhung des Umsatzes in unserem operativen Segment Group Development hat die Einbeziehung der Tele2 Netherlands wesentlich beigetragen.

EBITDA AL bereinigta

in Mrd. €

EBITDA AL BEREINIGTa

Unser bereinigtes EBITDA AL zeigt eine Erhöhung um 7,7 % auf 12,2 Mrd. € - alle operativen Segmente tragen hierzu bei. Ohne Währungskurs- und leicht positive Konsolidierungskreiseffekte stieg unser bereinigtes EBITDA AL um 0,4 Mrd. € bzw. 3,7 %.

Unser operatives Segment USA zeigt eine Erhöhung des bereinigten EBITDA AL um 13,7 %. Auf US-Dollar-Basis beträgt der Anstieg für unser USA-Geschäft 6,1 %.

Unser operatives Segment Europa weist einen Anstieg des bereinigten EBITDA AL um 5,6 % und Deutschland einen Anstieg um 2,4 % aus. Deutliche Anstiege des bereinigten EBITDA AL zeigen auch die operativen Segmente Systemgeschäft und Group Development -letzteres auch wegen des Ergebnisses der erworbenen Tele2 Netherlands.

Die bereinigte EBITDA AL-Marge des Konzerns lag mit 31,2 % nahezu auf Vorjahresniveau. In Deutschland lag die bereinigte EBITDA AL-Marge bei 39,7 %, in Europa bei 33,0 % und in den USA bei 28,3 %.

EBIT

in Mrd. €

EBIT

Unser EBIT erhöhte sich um 0,1 Mrd. € auf 4,6 Mrd. €.

Während Sondereinflüsse im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen das EBIT wie in der Vergleichsperiode in Höhe von 0,6 Mrd. € verminderten, ist die Berichtsperiode zusätzlich in Höhe von 0,3 Mrd. € durch Sondereinflüsse, v. a. im Zusammenhang mit dem Genehmigungsprozess zum Zusammenschluss mit Sprint, belastet.

Die Abschreibungen lagen mit 8,6 Mrd. € um 2,3 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode. Der deutliche Anstieg resultiert insbesondere aus den infolge der Anwendung von IFRS 16 zu erfassenden Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen um 0,5 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode, in welcher Abschreibungen auf Finanzierungs-Leasing-Vermögenswerte enthalten waren.

Konzernüberschuss

in Mrd. €

KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss erhöhte sich von 1,5 Mrd. € auf 1,8 Mrd. €.

Unser Finanzergebnis verbesserte sich von minus 1,6 Mrd. € in der Vergleichsperiode auf minus 0,9 Mrd. €. Einem aufgrund der Anwendung von IFRS 16 verminderten Zinsergebnis standen positive Bewertungseffekte aus eingebetteten Derivaten der T-Mobile US gegenüber. Zudem war die Vergleichsperiode in Höhe von 0,6 Mrd. € durch einen im Schiedsverfahren Toll Collect vereinbarten Vergleich belastet.

Der Steueraufwand in Höhe von 1,0 Mrd. € lag leicht über dem Wert der Vergleichsperiode von 0,9 Mrd. €.

Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis liegt mit 0,9 Mrd. € um 0,3 Mrd. € über dem Vorjahreswert.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie beträgt 0,53 € und liegt damit über dem Wert für das erste Halbjahr 2018 von 0,51 €.

a Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur Anwendung. Aufgrund dessen hat sich die Definition einiger unserer finanziellen Leistungsindikatoren geändert. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst; jedoch zeigen wir für die neu definierten Leistungsindikatoren auf Pro-forma-Basis ermittelte Vorjahresvergleichswerte.


Eigenkapitalquote

in %

EIGENKAPITALQUOTE

Die Verminderung der Eigenkapitalquote von 29,9 % zum Jahresende 2018 auf 26,0 % resultiert im Wesentlichen aus der um 13,0 % erhöhten Bilanzsumme. Wesentlichen Einfluss hierauf hat die Anwendung von IFRS 16 und die in diesem Zusammenhang aktivierten Nutzungsrechte und passivierten Leasing-Verbindlichkeiten.

Das Eigenkapital verminderte sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 von 43,4 Mrd. € auf 42,7 Mrd. €. Vermindernd wirkten die Dividendenausschüttungen - inkl. an Minderheiten in Beteiligungen - in Höhe von insgesamt 3,6 Mrd. €, die Neubewertung der leistungsorientierten Pläne mit 0,8 Mrd. € sowie Effekte aus Sicherungsinstrumenten mit 0,7 Mrd. €.

Erhöhend wirkten der Überschuss in Höhe von 2,7 Mrd. €, der Erwerb der Tele2 Netherlands in Höhe von insgesamt 0,7 Mrd. € sowie ein im Rahmen der Umstellung auf IFRS 16 erfolgsneutral erfasster Effekt in Höhe von 0,3 Mrd. €. Erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung erhöhten das Eigenkapital um 0,2 Mrd. €.

Cash Capex

in Mrd. €

CASH CAPEX

Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) erhöhte sich um 1,8 Mrd. € auf 8,0 Mrd. €.

In der Berichtsperiode wurden Mobilfunk-Lizenzen im Wert von 1,0 Mrd. €, v. a. im operativen Segment USA, erworben, denen in der Vergleichsperiode Auszahlungen in Höhe von 0,1 Mrd. €, ebenfalls v. a. in den USA, gegenüberstanden.

Ohne Berücksichtigung der Effekte aus Spektrumerwerben erhöhte sich der Cash Capex um 0,9 Mrd. €, v. a. im operativen Segment USA, im Wesentlichen aufgrund des beschleunigten Infrastrukturausbaus für das 600 MHz-Spektrum, womit auch die Basis für den 5G-Ausbau geschaffen wird. Auch in den anderen operativen Segmenten wurden anhaltend hohe Investitionen, jeweils im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze, getätigt.

Free Cashflow ALa
(vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)

in Mrd. €

FREE CASHFLOW ALa
(VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)

Der Free Cashflow AL stieg um 0,3 Mrd. € auf 3,1 Mrd. €.

Die Erhöhung resultierte aus der positiven Entwicklung des Cashflow aus Geschäftstätigkeit, der von der guten Geschäftsentwicklung unserer operativen Segmente, insbesondere der USA, profitierte.

Belastend wirkte der gegenüber der Vorjahresperiode um 0,9 Mrd. € höhere Cash Capex (ohne Investitionen in Spektrum).

Netto-Finanzverbindlichkeiten

in Mrd. €

NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2018 um 20,3 Mrd. € auf 75,7 Mrd. €.

Die Passivierung von Leasing-Verbindlichkeiten im Rahmen der Anwendung von IFRS 16 erhöhte die Netto-Finanzverbindlichkeiten um 15,6 Mrd. €.

Ebenfalls erhöhend wirkten die Dividendenausschüttungen - inkl. an Minderheiten in Beteiligungen - (3,4 Mrd. €), Verbindlichkeitenzugänge aus Leasing-Verhältnissen (2,9 Mrd. €), der Erwerb von Spektrum (1,0 Mrd. €) sowie der Erwerb der Tele2 Netherlands (0,4 Mrd. €).

Reduzierend wirkte im Wesentlichen der Free Cashflow (4,7 Mrd. €).

a Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur Anwendung. Aufgrund dessen hat sich die Definition einiger unserer finanziellen Leistungsindikatoren geändert. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst; jedoch zeigen wir für die neu definierten Leistungsindikatoren auf Pro-forma-Basis ermittelte Vorjahresvergleichswerte.


Weitergehende Erläuterungen finden sich im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns".

WICHTIGE EREIGNISSE IM ZWEITEN QUARTAL 2019

INVESTITIONEN IN NETZE

5G-Frequenzen in Deutschland ersteigert. Wir haben vier Frequenzblöcke im 2 Gigahertz-Band sowie neun Frequenzpakete im Bereich 3,6 Gigahertz im Gesamtwert von 2,17 Milliarden Euro ersteigert. Damit haben wir das Spektrum erhalten, das wir für den geplanten Netzausbau benötigen. Nach der Beendigung der Auktion haben wir die Nutzung der Frequenzen bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) beantragt, um mit dem Aufbau unseres 5G-Netzes in Deutschland zu beginnen. Erste Antennen für 5G funken bereits in Testgebieten in Berlin, Darmstadt und am Hamburger Hafen. Europaweit haben wir bereits 150 5G-Antennen in Betrieb. In Deutschland sind schon mehr als 80 Prozent der bestehenden Antennen auf 5G vorbereitet - bis Jahresende 2019 sollen rund 300 5G-Antennen an mehr als 100 Standorten gebaut werden. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

5G-Frequenzen in den USA gesichert. Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) hat Lizenzen für die Nutzung von Millimeterband-Frequenzen für den 5G-Mobilfunk versteigert. T-Mobile US konnte in den zwei Auktionen für das 28 Gigahertz- und das 24 Gigahertz-Spektrum insgesamt 367 Megahertz für 842,5 Millionen US-Dollar ersteigern und damit eine solide Position im Millimeterband für 5G sichern. Auf Basis der erworbenen Frequenzen wurden Ende Juni 2019 die ersten 5G-Mobilfunk-Stationen in sechs Großstädten in Betrieb genommen.

Schnelles Internet für Millionen. Jeden Monat erhöhen wir an etwa einer Million Anschlüssen in Deutschland das Tempo auf bis zu 250 MBit/s. Die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 250 MBit/s steigt damit auf jetzt fast 22,5 Millionen. Unser Ziel ist es, möglichst viele Menschen auf dem Land und in den Städten mit schnellen Internet-Anschlüssen zu versorgen. Eines der größten Glasfaser-Ausbau-Projekte in Deutschland ist unterdessen im Landkreis Rostock gestartet: Über 44.000 Haushalte, 6.100 Unternehmen und 573 Verwaltungsstandorte, Schulen, Feuerwehren, Behörden und Institutionen in über 70 Kommunen erhalten einen Glasfaser-Anschluss von uns. Mit mehr als 7.200 Kilometer Glasfaser, über 1.100 Kilometer Tiefbau und fast 850 neuen Glasfaser-Verteilern wollen wir bis Mitte 2021 allein in diesem Ausbaugebiet für höhere Bandbreiten sorgen. Aber auch bis in die Berge geht unser Ausbau - so wurde im Juni 2019 Balderschwang, die Gemeinde mit dem höchstgelegenen Ortskern Deutschlands, an unser Glasfasernetz angeschlossen. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

Neue LTE-Mobilfunk-Standorte in Betrieb. Unser LTE-Netz wächst zügig weiter: Allein im April und Mai 2019 nahmen wir zur Verdichtung und Ausweitung unseres Netzes in Deutschland über 300 neue LTE-Mobilfunk-Standorte in Betrieb. Rund 51.000 Haushalte können jetzt erstmals auf unser LTE-Netz zugreifen. Auch mit Blick auf den künftigen 5G-Standard ist der weitere Ausbau wichtig: LTE wird auf viele Jahre hinaus die Grundlage für die weitere Entwicklung des Mobilfunknetzes bleiben - auch um unseren Kunden möglichst immer und überall das bestmögliche Netz zur Verfügung zu stellen. Wir wollen die Zahl der Mobilfunk-Standorte in Deutschland von jetzt 29.000 auf rund 36.000 im Jahr 2021 erhöhen. Die Abdeckung der Bevölkerung soll 2019 auf über 98 Prozent steigen. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

IoT-Netz für Deutschland - IoT-Roaming in Europa. Ab sofort steht für das Internet der Dinge (IoT) ein spezialisiertes Mobilfunknetz deutschlandweit zur Verfügung. Das Maschinen- und Sensorennetz erleichtert die Digitalisierung in den verschiedensten Branchen. Es deckt 90 Prozent der Fläche Deutschlands ab und versorgt damit auch mehr als 90 Prozent der Bevölkerung. Bis Ende 2019 soll der Ausbau abgeschlossen sein. Auch starten wir das Roaming von Narrow-Band-IoT (NB-IoT) in Europa. Damit erfüllen wir ein zentrales Kundenbedürfnis: die internationale Verfügbarkeit des mobilen IoT-Angebots. Im ersten Schritt unterstützen unsere Töchter in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Ungarn, der Slowakei und der Tschechischen Republik untereinander das Roaming. Weitere Länder sollen folgen. Neun europäische Länder sowie die USA haben NB-IoT bisher eingeführt. In der Tschechischen Republik, Polen, Ungarn, Kroatien und Griechenland sind die NB-IoT-Netze bereits in vielen Städten aktiv. Der landesweite Rollout in diesen Märkten soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

INNOVATIONEN UND KOOPERATIONEN

Gigabit-Projekt in der Region Stuttgart. Die Gigabit Region Stuttgart GmbH hat Ende Mai 2019 mit uns einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Im Fokus des Gigabit-Projekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes: Ziel der Region ist u. a. die Bereitstellung eines schnellen Internet-Zugangs für alle Unternehmen bis 2025. Bis 2030 sollen auch 90 Prozent der Haushalte davon profitieren. Außerdem beabsichtigen wir, ein leistungsstarkes 5G-Netz zügig aufzubauen. Der Vertrag ist in dieser Dimension deutschlandweit einmalig. Das potenzielle Ausbaugebiet umfasst derzeit 174 Kommunen in Stuttgart sowie in den fünf benachbarten Landkreisen. Um Deutschland zu digitalisieren, wählen wir verstärkt Modelle der Zusammenarbeit. Neben der Vereinbarung mit dem Energie- und Telekommunikationsunternehmen EWE betreffend die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens "Glasfaser NordWest" haben wir in den vergangenen Monaten Kooperationen mit dem saarländischen Versorger VSE NET und Telefónica beschlossen. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

5G - Kooperation mit SK Telecom. Gemeinsam mit der SK Telecom wollen wir 5G-Netztechnik entwickeln und Innovationen für 5G in Form neuer Plattformen und Applikationen schaffen. Dabei geht es besonders um Inhouse-Technik für den neuen Mobilfunk-Standard. Daneben investiert SK Telecom als einer von mehreren konzernexternen Kapitalgebern in den von der DTCP neu aufgelegten Venture and Growth Fund II.

Drohnen - sicherer und effizienter Einsatz. Gemeinsam mit der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH haben wir eine Technologie entwickelt, die die Ortung von unbemannten Luftfahrtsystemen (Unmanned Aircraft Systems - UAS) über das Mobilfunknetz ermöglicht. Über die Droniq GmbH wird dabei eine technische Plattform zur Ortung von Drohnen zur Verfügung gestellt, die künftig Drohnenflüge auch außerhalb der Sichtweite des Piloten ermöglicht. Zunächst wird sich Droniq auf den deutschen Markt konzentrieren. Eine schrittweise Expansion ins europäische Ausland ist geplant. Vorrangige Zielgruppen von Droniq sind v. a. gewerbliche Drohnenpiloten aus den Bereichen Infrastruktur, Vermessung oder Landwirtschaft, die Drohnen außerhalb der Sichtweite fliegen wollen - daneben Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungswesens sowie Nutzer aus dem Umfeld der allgemeinen Luftfahrt.

Digital X - analoger Austausch über digitale Innovation. Im Zeitalter des digitalen Umbruchs setzt die Veranstaltungsserie Digital X auf Austauschen und Vernetzen. Sie ist Europas größte, branchenübergreifende Digitalisierungsinitiative. In ihr engagieren sich neben uns führende Unternehmen des digitalen Zeitalters. Sie startete im April 2019 ihre Tour durch Deutschland. In sechs deutschen Regionen macht sie deren digitale Identität erlebbar. Das große Finale der Digital X 2019 findet am 29. und 30. Oktober in Köln statt. Dort kommen Unternehmen und Entscheider aus ganz Deutschland zusammen. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

Kommunalbeirat zur Digitalisierung. Im Mai 2019 haben wir zu einer ersten Sitzung des neugegründeten Kommunalbeirats in Berlin geladen. Das Gremium, welches sich aus 14 Mitgliedern aus Kommunen und kommunalen Spitzenverbänden zusammensetzt, berät zukünftig bei Fragestellungen zu Breitband-Ausbau, 5G und weiteren Digitalisierungs-themen. Damit ist ein wichtiger Aktionspunkt aus unserem 8-Punkte-Programm für den 5G-Ausbau umgesetzt. Wichtiges Ziel des Beirats ist die Beschleunigung der Digitalisierung in Deutschland. Der Kommunalbeirat bildet den Rahmen für den direkten Dialog zwischen den Kommunen und der Deutschen Telekom. Er ist die zukünftige Plattform, um gegenseitige Vorstellungen, Interessen und Erwartungen zu besprechen und Lösungen für bestimmte Problemstellungen zeitnah zu entwickeln. Zusätzlich kann das Gremium zu einzelnen Sitzungen auch externe Experten als Gäste einladen. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

Hannover Messe: Drohnen, Datenbrillen und smarte Displays. Anfang April 2019 zeigten wir auf der Hannover Messe wie "Industrielle Intelligenz" zur effizienten Planung, Fertigung und Logistik beiträgt. Auf unserem Stand fanden Kunden aus Industrie und Mittelstand Produkte und Lösungen für die intelligente Fabrik. Zum Einsatz kamen dabei Campus-Netze, 5G, Drohnen, Edge Computing, Datenbrillen, smarte Displays oder Künstliche Intelligenz. Auch zeigten wir eine Reihe von technischen Premieren für die digitale Wirtschaft. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

Internet der Dinge: SAP und T-Systems koppeln ihre Clouds. SAP und T-Systems verbinden ihre Cloud-basierten Plattformen für vernetzte Geräte und Sensoren. So können Kunden ihre IoT-Daten nahtlos in SAP-Systeme integrieren. Den Start macht eine Lösung für die Logistik. Das Telematik-Modul erkennt nicht nur die Position von Gütern via GPS, sondern auch ihre Geschwindigkeit oder Temperatur. Außerdem haben Unternehmen bei Cloud-basierten SAP-Lösungen ab sofort freie Wahl. Denn als erster Digital-Dienstleister bringt T-Systems SAP in alle Cloud-Umgebungen: Private, Public, Hybrid und Multi Cloud. Mit diesem Ansatz verfolgt T-Systems seine "Cloud first"-Strategie für die digitale Transformation von Unternehmen konsequent weiter. Das Angebot umfasst alle von SAP zertifizierten Clouds. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

Klimaschutzziel trägt zum Pariser Abkommen bei. Unsere Klimaschutzziele sehen vor, bereits ab 2021 nur noch Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu verwenden. Bis 2030 wollen wir die CO2 -Emissionen um 90 Prozent auf Basis des Jahres 2017 senken (Scope 1 und 2). Die Emissionen aus Herstellung und Nutzungsphase der Telekom Produkte und Kundenlösungen sollen bis 2030 um 25 Prozent sinken (Scope 3). Die Ziele wurden der "Science Based Targets"-Initiative (SBTi) zur Prüfung vorgelegt. Die SBTi ist ein unabhängiges Expertengremium, das die Klimaschutzziele von Unternehmen auf ihre Wirkung untersucht. Geprüft wird, ob sie unter Einhaltung wissenschaftlicher Standards dazu beitragen, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Das Ergebnis ist positiv: Die SBTi hat unsere neuen Klimaziele nach gründlicher Prüfung bestätigt. Die SBTi hat weltweit bislang bei etwas mehr als 200 Unternehmen deren Klimaziele als wissenschaftsbasiert anerkannt. Damit tragen sie zum Pariser Abkommen von 2016 bei. In Deutschland ist die Deutsche Telekom erst das dritte DAX-Unternehmen, das die SBTi positiv geprüft hat. Der Einsatz für eine klimafreundliche Gesellschaft ist seit 2008 eines der drei Handlungsfelder der Corporate Responsibility-Strategie der Deutschen Telekom. Bereits 1995 hatte der Konzern das erste Klimaschutzziel beschlossen und hat sich seitdem konsequent für Klimaschutz eingesetzt. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

MARKE UND PRODUKTE

Mit Magenta Telekom in die digitale Zukunft Österreichs. Aus T-Mobile Austria und UPC Austria ist Magenta Telekom geworden. Unsere Tochter in Österreich bündelt ihre Leistungen nach dem Erwerb der UPC Austria im Jahr 2018 unter der Angebotsmarke "Magenta". Die Unternehmensmarke bleibt das international bekannte T-Logo. Kunden erleben unverändert beste Netzqualität. Der Markenauftritt vermittelt ein starkes Signal für den Neustart - Magenta wird noch deutlicher als in anderen Märkten im Mittelpunkt der Kommunikation stehen. Mit dem gebündelten Angebot von Mobilfunk und Festnetz folgt Magenta Telekom unserer Konzernstrategie. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

Innovative Lösungen für Geschäftskunden. Seit Mai 2019 bieten wir mit unserem Partner DataGuard ein innovatives Datenschutzpaket: Mit dem Angebot können neben Konzernen auch kleine und mittlere Unternehmen ohne eigenen Datenschutzbeauftragten die Vorgaben der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zuverlässig und kostengünstig erfüllen. Zudem wurde das Service-Angebot auf Basis von Office 365 und Microsoft 365 aus der Cloud um Managed Services erweitert (z. B. die "Premium Support+ Hotline" oder "Mobile Access"), damit es unseren Kunden noch einfacher fällt, ihre digitalen Betriebsprozesse, die Cloud und die erforderlichen IT-Lösungen zu administrieren sowie sicher, komfortabel und effizient einzusetzen.

Weiterführende Informationen finden Sie online bei unseren Medieninformationen unter: www.telekom.com/de/medien/medieninformationen

AUSZEICHNUNGEN

Nachfolgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des zweiten Quartals 2019 zusammen. Weitere Auszeichnungen finden Sie online unter: www.telekom.com/medien

Wesentliche Auszeichnungen im zweiten Quartal 2019

KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT

KONZERNSTRUKTUR, -STRATEGIE UND -STEUERUNG

Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und -steuerung verweisen wir auf die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2018. Aus Sicht des Konzerns ergaben sich hinsichtlich der Konzernstruktur und des Steuerungssystems folgende Änderungen bzw. Ergänzungen:

Am 15. Dezember 2017 hat die Deutsche Telekom mit der Tele2 Group eine Vereinbarung über den Erwerb von 100 % der Anteile an dem Telekommunikationsanbieter Tele2 Netherlands Holding N.V. durch die T-Mobile Netherlands Holding B.V. geschlossen. Als Kaufpreis erhielt die Tele2 Group einen 25 %-Anteil an der T-Mobile Netherlands sowie eine vorläufige Barzahlung (unter Berücksichtigung von Kaufpreisanpassungen) in Höhe von 234 Mio. €. Nach der durch die EU-Kommission am 27. November 2018 ohne Auflagen erteilten Zustimmung, wurde die Transaktion am 2. Januar 2019 vollzogen. Seit dem Erwerbszeitpunkt wird Tele2 Netherlands als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Durch den Erwerb entsteht auf dem niederländischen Markt ein starker und nachhaltig ausgerichteter Anbieter von konvergenten Angeboten aus Festnetz und Mobilfunk.

OTE hat am 15. Januar 2019 eine Vereinbarung über den Verkauf ihrer Beteiligung an der Telekom Albania an das bulgarische Unternehmen Albania Telecom Invest AD für einen Kaufpreis in Höhe von 50 Mio. € getroffen. Die Transaktion wurde am 7. Mai 2019 nach Genehmigung durch die zuständigen Behörden vollzogen.

Der Vollzug unserer Vereinbarung zum Zusammenschluss mit Sprint steht unter dem Vorbehalt der Genehmigungen der Regulierungs- und Kartellbehörden sowie weiterer Vollzugsbedingungen. Am 18. Juni 2018 hatten wir das sog. "Public Interest Statement", in dem wir die Vorteile der Transaktion für die Allgemeinheit darlegen, sowie die Genehmigungsanträge beim US-amerikanischen Regulierer Federal Communications Commission (FCC) eingereicht. Der Vorsitzende der FCC signalisierte im Mai 2019 die Unterstützung für den Zusammenschluss; die Genehmigung seitens der FCC steht allerdings noch aus. Im Juni 2019 haben die Generalstaatsanwälte von 13 US-Bundesstaaten und des Regierungsbezirks Washington Klage beim Bundesbezirksgericht in New York gegen T-Mobile US, Deutsche Telekom, Sprint und Softbank Group Corp. eingereicht. Der Bundesstaat Texas hat angekündigt, sich der Klage anzuschließen. Nach unserer Einschätzung ist die Klage unbegründet. Am 26. Juli 2019 haben wir mit dem US-amerikanischen Justizministerium (Department of Justice) eine Vereinbarung über Auflagen geschlossen (sog. "Consent Decree"), welche noch durch ein US-Bundesgericht bestätigt werden muss. Die Behörde verzichtet damit auf die nach US-amerikanischem Recht vorgesehene Möglichkeit, gegen die Transaktion zu klagen. Zeitgleich wurden mehrere Vereinbarungen mit dem US-amerikanischen Fernsehsatellitenbetreiber DISH Networks geschlossen, in denen Auflagen für den Zusammenschluss umgesetzt werden. Wir gehen davon aus, die Genehmigungen der bundesstaatlichen Behörden im dritten Quartal 2019 zu erhalten.

Neu geschaffen haben wir mit Wirkung zum 1. Januar 2019 den Vorstandsbereich "USA und Unternehmensentwicklung". Seit Jahresanfang 2019 verfügt die Deutsche Telekom AG somit über neun Vorstandsbereiche. Thorsten Langheim übernahm das neu geschaffene Vorstandsressort. Seit dem 1. Januar 2019 ist der bisherige Personalvorstand Dr. Christian P. Illek neuer Finanzvorstand. Birgit Bohle trat zum 1. Januar 2019 die Nachfolge von Herrn Illek als Vorstandsmitglied für das Ressort Personal an.

Mit der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leases" zum 1. Januar 2019 ergeben sich wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Deutschen Telekom. Zahlungsverpflichtungen aus bisherigen Operating Leasing-Verhältnissen werden zukünftig abgezinst und als Leasing-Verbindlichkeit passiviert; als finanzielle Verbindlichkeiten erhöhen sie die Netto-Finanz-verbindlichkeiten. Zugleich aktiviert der Leasing-Nehmer ein Nutzungsrecht. Bisher im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen erfasste operative Aufwendungen werden damit zukünftig in den Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte bzw. in den Zinsaufwendungen für abgezinste Verpflichtungen aus Operating Leasing-Verhältnissen erfasst. Das EBITDA wird dadurch deutlich erhöht, ohne dass sich wirtschaftliche Bedingungen verändert haben. In der Kapitalflussrechnung reduziert der Tilgungsanteil der Leasing-Zahlungen aus bisherigen Operating Leasing-Verhältnissen künftig den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit und nicht mehr den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Lediglich die Zinszahlungen verbleiben weiterhin im Cashflow aus Geschäftstätigkeit und damit auch im Free Cashflow.

Die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung berücksichtigen wir seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 bei der Definition unserer finanziellen Leistungsindikatoren, da die Aufwendungen und Auszahlungen für Leasing-Verhältnisse ein bedeutendes Element unserer Ertrags- und Zahlungskraft sind. Auch wollen wir eine möglichst gute Vergleichbarkeit mit unseren bisher verwendeten Leistungsindikatoren herstellen. Die Messung unserer operativen Leistungskraft erfolgt über das "EBITDA after leases" (EBITDA AL) statt über das EBITDA. Bei der Ermittlung des EBITDA AL wird das EBITDA um die Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte und die Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Der Leistungsindikator Free Cashflow wird durch den "Free Cashflow after leases" (Free Cashflow AL) ersetzt. Der Free Cashflow wird hierfür um die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten angepasst. Zur besseren Vergleichbarkeit unserer Leistungsindikatoren mit den in den Abschlüssen der T-Mobile US nach US GAAP berichteten EBITDA- und Free Cashflow-Größen - wo auch weiterhin Operating- und Finance Leasing-Verhältnisse unterschieden werden - werden Aufwendungen und Tilgungen für Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T-Mobile US bei der Ermittlung des EBITDA AL und des Free Cashflow AL nicht berücksichtigt. Für nähere Informationen zum neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung" im Konzern-Zwischenabschluss.

Eine Überleitung der Definition der bisherigen finanziellen Leistungsindikatoren auf die neue "after leases"-Betrachtung kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.

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in Mio. €

H1 2019
EBITDA 13.162
Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechtea (1.543)
Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeitena (398)
EBITDA AL 11.221
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 4.682
Tilgung der Leasing-Verbindlichkeiten9 (1.579)
FREE CASHFLOW AL (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) 3.103


a Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T-Mobile US.


Die veröffentlichten Vorjahreswerte wurden im Rahmen der Erstanwendung des IFRS 16 nicht rückwirkend angepasst. Um eine Vergleichbarkeit für die neu definierten Leistungsindikatoren zu ermöglichen, wurden auf Pro-forma-Basis Vergleichswerte für das Vorjahr ermittelt. Hierzu wurden die wesentlichen Effekte der IFRS 16-Anwendung approximativ für das Vorjahr kalkuliert und im Anschluss die für das Berichtsjahr vorgenommene tabellarisch dargestellte Berechnung durchgeführt. Auch konzerninterne Änderungen in der Organisationsstruktur wurden berücksichtigt.

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2018 dargestellten Situation des wirtschaftlichen Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den ersten sechs Monaten 2019, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass keine wesentlichen unerwarteten Ereignisse im Prognosezeitraum eintreffen.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

In den ersten sechs Monaten 2019 haben führende Institute und Banken ihre Wachstumsprognosen nach unten korrigiert. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandprodukts (BIP) im Jahr 2019 von 3,5 % auf 3,2 % gesenkt. Mit verbesserten Aussichten für das zweite Halbjahr 2019 wird das globale Wachstum im Jahr 2020 bei 3,5 % erwartet. Für die deutsche Wirtschaft rechnet der IWF mit einem Wachstum von 0,7 % im laufenden Jahr. Während die Industriekonjunktur in Deutschland eingebrochen ist, zeigt sich der Binnenkonsum in robuster Verfassung - ebenso wie das Geschäftsklima in der IT und Telekommunikation, wie der im Juni 2019 erstmals veröffentlichte Bitkom-ifo-Digital-index dokumentiert. Die Expansion der Volkswirtschaften unserer Kernmärkte im europäischen Ausland und in Nordamerika ist weiterhin positiv.

AUSBLICK

Unter den derzeitigen Bedingungen gehen wir von einer abgeschwächten, aber weiterhin stabilen konjunkturellen Entwicklung in den Volkswirtschaften unserer Kernmärkte aus. Die nachlassende Konjunktur in Europa und in China sowie ein abgeschwächtes Wachstum des Welthandels belasten jedoch den Ausblick, sodass für die Jahre 2019 und 2020 eine schwächere Expansion als bisher erwartet möglich ist.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RISIKEN

Die konjunkturellen Risiken haben zugenommen. Handelskonflikte, politische Unsicherheit - auch im Hinblick auf den Brexit - und ein weiteres Abfallen der Industriekonjunktur könnten einer anhaltenden Expansion entgegenstehen. Darüber hinaus können geopolitische Krisen die Volkswirtschaften unserer Länder negativ beeinflussen.

REGULIERUNG

BNetzA entwickelt Regulierung für die "letzte Meile" weiter. Die BNetzA überprüft regelmäßig, ob und welche Unternehmen über beträchtliche Marktmacht verfügen und welche Regulierungsauflagen sich hieraus ergeben. Die Telekom Deutschland unterliegt bislang einer umfassenden Regulierung auf der sog. "letzten Meile". Am 27. Mai 2019 hat die BNetzA ihren Entwurf einer neuen Marktanalyse für den Zugang zur "letzten Meile" zur Konsultation veröffentlicht. Nach dem Entwurf verfüge die Telekom Deutschland weiterhin über beträchtliche Marktmacht. Die BNetzA betont jedoch, dass die Regulierung des bestehenden Kupfernetzes der Telekom nicht auf FTTH übertragen werden solle, sondern dass, wenn sich die Marktteilnehmer einigen können, allenfalls eine geringfügige Regulierung erforderlich sei. Die konkrete Ausgestaltung von Regulierungsauflagen erfolgt jedoch erst in einem separaten Verfahren, dessen Ergebnisse noch nicht absehbar sind.

Festnetz-Terminierungsentgelte final über vier Jahre genehmigt. Die BNetzA hat die Festnetz-Terminierungsentgelte (FTR) sowohl für die Telekom Deutschland als auch die alternativen Teilnehmernetzbetreiber mit Beschlüssen vom 28. Juni 2019 nun final in Form eines 4-jährigen Gleitpfades festgelegt. Danach gelten ab 1. Januar 2019 die folgenden FTR-Entgelte: 2019 = 0,08 Ct./Min., 2020 = 0,06 Ct./Min., 2021 = 0,05 Ct./Min. und 2022 = 0,03 Ct./Min. Die Entgelte gelten insoweit bis die zum 31. Dezember 2020 von der EU-Kommission mittels eines delegierten Rechtsakts zu erlassende EU-weite Obergrenze für die FTR aufgrund des neuen EU-Rechtsrahmens in Kraft tritt.

Mobilfunk-Terminierungsentgelte neu beantragt. Die aktuelle Entgeltgenehmigung für das Mobilfunk-Terminierungsentgelt (MTR) in Höhe von 0,95 Ct./Min. endet zum 30. November 2019. Daher hat die Deutsche Telekom mit Entgeltantrag vom 3. Juni 2019 neue Entgelte beantragt. Analog zur letzten Genehmigung ist zu erwarten, dass die BNetzA die MTR erneut auf Basis des von der EU-Kommission empfohlenen Pure-LRIC Kostenmaßstabs festlegen wird. Auch hier ist zu erwarten, dass die von der BNetzA genehmigten Entgelte insoweit gelten bis die zum 31. Dezember 2020 von der EU-Kommission mittels eines delegierten Rechtsakts zu erlassende EU-weite Obergrenze für die MTR aufgrund des neuen EU-Rechtsrahmens in Kraft tritt.

Entgelterhöhung für die Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL). Die BNetzA hat die regulierten Entgelte, die die Telekom Deutschland für die Vermietung ihres Netzes auf der sog. "letzten Meile" erhält, zum 1. Juli 2019 erhöht. Konkret steigen die Mietentgelte für die Leitung vom Kunden zum Kabelverzweiger ("KVz-TAL") von 6,77 €/Monat auf 7,05 €/Monat und für die längere Strecke vom Kunden bis zum Hauptverteiler ("HVt-TAL") von 10,02 €/Monat auf 11,19 €/Monat. Für die Überlassung von Kabelkanalkapazitäten steigt das Entgelt von 0,04 €/Monat auf 0,06 €/Monat. Auch wenn eine solche Genehmigung unter den von uns beantragten Entgelten bleibt, so erkennt die Behörde doch an, dass die Kosten des Netzausbaus auf der "letzten Meile" seit der letzten Entgeltentscheidung vor drei Jahren gestiegen sind. Die Entgeltgenehmigungen gelten bis zum 30. Juni 2022.

StreamOn. Das Oberverwaltungsgericht Münster bestätigte in einem am 15. Juli 2019 veröffentlichten Beschluss, dass die Anordnungen der BNetzA hinsichtlich der Datenverkehrsoptimierung bei Internet-Zugangsdiensten sowie der Verpflichtung zum Angebot auch im EU-Ausland zunächst zu befolgen sind. Im Einvernehmen mit der BNetzA werden wir unser Produkt gemäß den rechtlichen Vorgaben anpassen. Dessen ungeachtet wird die Vereinbarkeit der Maßnahmen zur Datenverkehrsoptimierung sowie der Beschränkung des Angebots auf das Inland mit EU-Netzneutralitätsregeln in einem separaten Hauptsacheverfahren vom Kölner Verwaltungsgericht geprüft.

Frequenzauktion Deutschland. In Deutschland hat die BNetzA vom 19. März bis 12. Juni 2019 eine Versteigerung der bundesweiten Frequenzen in den Bereichen 2,1 GHz und 3,4-3,7 GHz durchgeführt. Zur Auktion waren neben der Telekom Deutschland GmbH drei weitere Unternehmen zugelassen: Drillisch Netz AG, Telefónica Germany GmbH & Co. OHG und die Vodafone GmbH. Alle Teilnehmer haben Frequenzen ersteigert. Wir haben uns vier Frequenzblöcke im 2 GHz-Band sowie neun Frequenzpakete im Bereich 3,6 GHz im Gesamtwert von 2,17 Mrd. € gesichert. Bei 2 GHz haben wir unsere Spektrumposition verdoppelt und bei 3,6 GHz fast ein Drittel des verfügbaren Spektrums (90 MHz) in der für uns optimalen Bandlage ersteigert. Wir sind damit erfolgreich mit der von uns angepeilten Ausstattung aus der Auktion herausgegangen und können unsere führende Position im Qualitätswettbewerb der deutschen Mobilfunknetze erhalten. Die drei bisherigen Netzbetreiber und sechs Service Provider hatten Klagen gegen die Auktionsbedingungen eingereicht, die aber keine aufschiebende Wirkung hatten.

Frequenzauktion Österreich. Die Versteigerung des für den 5G-Start wichtigen 3,6 GHz-Bereichs (3,4-3,8 GHz) wurde in Österreich zwischen dem 12. Februar und dem 8. März 2019 durchgeführt. Als Teilnehmer wurden neben den landesweit aktiven Netzbetreibern A1, T-Mobile Austria und Hutchison auch regionale Interessenten zugelassen. Die Telekom-Tochter T-Mobile Austria konnte sich landesweit durchgängig 110 MHz (im Bereich von 3.690-3.800 MHz) im Wert von 57 Mio. € sichern, während Hutchison nur 100 MHz erreichte und A1 aufgrund des Erfolgs von vier regionalen Anbietern regional variierende Frequenzmengen erhielt.

Frequenzauktionen USA. Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) hat von November 2018 bis Januar 2019 eine 28 GHz-Auktion durchgeführt. Dies war in den USA die erste 5G-Spektrumauktion in einem hohen Frequenzband ("mm-Waves"). Am 14. März 2019 startete unter Beteiligung von T-Mobile US eine zweite mm-Waves-Auktion im 24 GHz-Band mit insgesamt 1,55 GHz Spektrum. T-Mobile US konnte in den zwei Auktionen für das 28 GHz- und das 24 GHz-Spektrum insgesamt 367 MHz für rund 843 Mio. US-$ ersteigern und damit eine solide Position im Millimeterband für 5G sichern. Eine dritte Auktion soll am 10. Dezember 2019 beginnen. Dabei geht es um Spektrum in den Bereichen 37 GHz, 39 GHz und 47 GHz.

FREQUENZVERGABE

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen in Deutschland und bei unseren internationalen Beteiligungen. Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete Frequenzvergaben.

Wesentliche Frequenzvergaben

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Erwarteter
Vergabestart
Erwartetes
Vergabeende
Frequenzbereiche
(MHz)
Vergabeverfahren Erworbene
Frequenzen
(MHz)
Frequenzinvestitionen
Deutschland
beendet 2.100 / 3.400-3.700 Auktion (SMRAa ) 20 MHz / 90 MHz 2,17 Mrd. €b
Griechenland Q1 2020 Q2 2020 700 / 1.500 / 3.600 / 26.000 Auktion (SMRAa ), erwartet noch offen noch offen
Kroatien
beendet 2.100 / 2.600 Zuteilung auf Antrag 2x 20 MHz im 2.600 MHz-Band jährliche Gebühren, ohne Einmalgebühr
Kroatien Q3 2019 Q4 2019 3.400-3.800 noch offen noch offen noch offen
Niederlande Q1 2020 Q3 2020 700 / 1.500 / 2.100 Auktion, Details noch offen noch offen noch offen
Nordmazedonien
beendet 2.100 Sealed Bid Tenderc nicht teilgenommen
Nordmazedonien
beendet 1.800 Lizenzverlängerung 2x 10MHz ohne
Verlängerungsgebühr
Nordmazedonien Q2 2020 Q3 2020 700 / 3.400-3.800 Auktion, Details noch offen noch offen noch offen
Österreich
beendet 3.400-3.800 Regionale Auktion (CCAd ) 1x 110MHz 57 Mio. €
Österreich Q1 2020 Q2 2020 700 / 1.500 / 2.100 Auktion (CCAd ), erwartet noch offen noch offen
Polen Q4 2019 Q1 2020 3.600-3.800 Sealed Bid Tenderc noch offen noch offen
Polen Q3 2021 Q4 2022 700 / 3.600-3.800 noch offen noch offen noch offen
Rumänien Q4 2019 Q4 2019 700 / 800 / 1.500 / 2.600 / 3.400-3.600 Auktion, Details noch offen noch offen noch offen
Slowakei Q3 2019 Q4 2019 700 / 1.800 Auktion (SMRAa ), erwartet noch offen noch offen
Tschechische Republik Q4 2019 Q1 2020 700 / 3.400-3.600 Auktion (SMRAa ), erwartet noch offen noch offen
Ungarn Q3 2019 Q3 2019 700 / 2.100 / 2.600 / 3.400-3.800 Auktion, Details noch offen noch offen noch offen
USA
beendet 28.000 Auktion (SMRAa ) 367 MHz
(zus. in 24 / 28 GHz)
843 Mio. US-$
USA
beendet 24.000 Auktion (CCAd ) siehe oben siehe oben
USA Q4 2019 Q1 2020 37.000 / 39.000 / 47.000 Auktion (CCAd ) noch offen noch offen


a Simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für alle beteiligten Frequenzbänder.
b Auszahlung im Wesentlichen noch nicht erfolgt.
c Sealed Bid Tender: Auktion mit Abgabe verschiedener Gebote in verschlossenen Briefumschlägen.
d Combinatorial Clock Auction, dreistufige Mehrrundenauktion für Spektrum aus allen beteiligten Frequenzbändern.


GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNS

Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur Anwendung. Die Darstellung der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns und die Entwicklung der Ertragslage des Konzerns werden wesentlich durch die Anwendung dieses Standards beeinflusst. Die Auswirkungen der verpflichtenden Erstanwendung berücksichtigen wir seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 bei der Definition unserer finanziellen Leistungsindikatoren. Weitere Informationen zur Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung" sowie im Konzern-Zwischenabschluss im Abschnitt "Rechnungslegung".

ERTRAGSLAGE DES KONZERNS UMSATZ

Im ersten Halbjahr 2019 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 39,2 Mrd. €, der mit einem Anstieg von 2,9 Mrd. € um 7,9 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums lag. Auch ohne Berücksichtigung positiver Währungskurseffekte von im Saldo 1,2 Mrd. € - v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro - sowie positiver Konsolidierungskreiseffekte von im Saldo 0,4 Mrd. € - im Wesentlichen aus den Erwerben von UPC Austria und Tele2 Netherlands - entwickelte sich der Umsatz mit einem Anstieg von 1,2 Mrd. € bzw. 3,2 % positiv.

Zur positiven Umsatzentwicklung trug unser operatives Segment USA mit einem Anstieg von 13,6 % - bzw. währungskursbereinigt in Höhe von 6,0 % - wesentlich bei, was insbesondere auf höhere Service-Umsätze aufgrund des Anstiegs des durchschnittlichen Bestands eigener Kunden, verursacht v. a. durch das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden Erfolg in neuen Geschäftsfeldern sowie einer niedrigen Kundenabwanderung, zurückzuführen ist. In unserem Heimatmarkt Deutschland lagen die Umsätze leicht über Vorjahresniveau. Hierzu trugen v. a. die gute Entwicklung im Mobilfunk-Geschäft sowie die höheren IT- und Breitband-Umsätze im Festnetz bei. In unserem operativen Segment Europa lag der Umsatz um 2,8 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums; währungskursbereinigt und neutralisiert um die Einbeziehung der UPC Austria erhöhte sich dieser leicht um 0,4 %. Positiv wirkten Umsatzanstiege im Breitband- und TV-Geschäft sowie im Wholesale-Geschäft. Die Mobilfunk-Umsätze bewegten sich auf einem konstant hohen Niveau. Während sich die Umsätze in unserem operativen Segment Systemgeschäft in unserem Wachstumsgeschäft weiterhin positiv entwickelten, sind die Umsätze im klassischen IT- und TK-Geschäft zurückgegangen - jedoch weniger als erwartet. Der Umsatz unseres operativen Segments Group Development erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode deutlich, neben einer positiven operativen Entwicklung v. a. aufgrund der seit Jahresbeginn 2019 berücksichtigten Umsatzbeiträge der Tele2 Netherlands.

Detailliertere Angaben zur Umsatzentwicklung unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" entnommen werden.

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz

in Mio. €

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Q1 2019 Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
in %
H1 2019 H1 2018
KONZERNUMSATZ 19.488 19.664 18.367 7,1 39.152 36.291
Deutschland 5.357 5.388 5.322 1,2 10.745 10.648
USA 9.796 9.826 8.821 11,4 19.623 17.277
Europa 2.891 2.978 2.896 2,8 5.869 5.707
Systemgeschäft 1.630 1.673 1.674 (0,1) 3.304 3.339
Group Development 682 683 535 27,7 1.364 1.063
Group Headquarters & Group Services 651 678 767 (11,6) 1.329 1.418
Intersegmentumsatz (1.520) (1.561) (1.649) 5,3 (3.081) (3.161)


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Veränderung
in %
Gesamtjahr 2018
KONZERNUMSATZ 7,9 75.656
Deutschland 0,9 21.700
USA 13,6 36.522
Europa 2,8 11.885
Systemgeschäft (1,0) 6.936
Group Development 28,3 2.185
Group Headquarters & Group Services (6,3) 2.735
Intersegmentumsatz 2,5 (6.307)


Beitrag der Segmente zum Konzernumsatza

in %

Regionale Umsatzverteilung

in %

a Für nähere Informationen zum Außenumsatz verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern-Zwischenabschluss.


Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von 50,1 % unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz und lag damit um 2,5 Prozentpunkte über dem Niveau der Vergleichsperiode. Die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz erhöhte sich von 67,1 % auf 69,0 %.

EBITDA AL, BEREINIGTES EBITDA AL

Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erwirtschafteten wir im ersten Halbjahr 2019 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,9 Mrd. € bzw. 7,7 % höheres bereinigtes EBITDA AL in Höhe von 12,2 Mrd. €; dabei wirkten positive Währungskurseffekte von im Saldo 0,3 Mrd. € sowie leicht positive Konsolidierungskreiseffekte erhöhend. Ohne deren Berücksichtigung stieg das bereinigte EBITDA AL um 0,4 Mrd. € bzw. 3,7 %. Alle operativen Segmente leisteten einen positiven Beitrag zu dieser Entwicklung: Das bereinigte EBITDA AL unseres operativen Segments USA entwickelte sich deutlich positiv, was insgesamt auf die gestiegenen Umsätze zurückzuführen ist. Unser operatives Segment Deutschland trug dank positiver Umsatzentwicklung, geringeren Personalaufwendungen sowie der erfolgreichen Umsetzung weiterer Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen mit einem um 2,4 % höheren bereinigten EBITDA AL dazu bei. Um 5,6 % erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL in unserem operativen Segment Europa; auch neutralisiert um die Einbeziehung der UPC Austria und unter Annahme konstanter Währungskurse zeigt sich eine positive Entwicklung von 1,8 %. Erfolgreich umgesetzte Effizienzmaßnahmen zeigen über ein erhöhtes bereinigtes EBITDA AL bei unserem operativen Segment Systemgeschäft Wirkung. Zur Erhöhung des bereinigten EBITDA AL in unserem operativen Segment Group Development trug neben dem Ergebnis der Anfang 2019 erworbenen Tele2 Netherlands auch das Umsatzwachstum und ein effizientes Kosten-Management bei.

Unser EBITDA AL erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,5 Mrd. € bzw. 4,9 % auf 11,2 Mrd. €. Dabei verringerten sich die Sondereinflüsse von minus 0,7 Mrd. € auf minus 1,0 Mrd. €. Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogene Restrukturierungsaufwendungen lagen mit 0,6 Mrd. € um 0,1 Mrd. € unter dem Niveau des Vergleichszeitraums. Darüber hinaus waren Aufwendungen im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Genehmigungsprozess zum Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint als Sondereinflüsse erfasst.

Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA AL/bereinigtem EBITDA AL unserer Segmente können dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" entnommen werden.

Beitrag der Segmente zum Konzern-EBITDA AL bereinigt

in Mio. €

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Q1 2019 Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
in %
H1 2019 H1 2018
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERNa 5.940 6.283 5.866 7,1 12.223 11.353
Deutschland 2.108 2.153 2.103 2,4 4.261 4.161
USA 2.679 2.872 2.552 12,5 5.551 4.883
Europa 945 991 936 5,9 1.937 1.834
Systemgeschäft 92 127 124 2,4 219 184
Group Development 255 250 227 10,1 506 452
Group Headquarters & Group Services (137) (82) 23 n.a. (219) (69)
Überleitung (2) (29) (100) 71,0 (31) (94)


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Veränderung
in %
Gesamtjahr 2018
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) IM KONZERNa 7,7 23.074
Deutschland 2,4 8.516
USA 13,7 10.084
Europa 5,6 3.813
Systemgeschäft 19,0 442
Group Development 11,9 892
Group Headquarters & Group Services n.a. (601)
Überleitung 67,0 (72)


a Für die aufgrund der Einführung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 neu definierten Leistungsindikatoren wurden auf Pro-forma-Basis Vorjahresvergleichswerte ermittelt.


EBIT

Das EBIT des Konzerns lag bei 4,6 Mrd. € und war damit um 0,1 Mrd. € bzw. 1,9 % höher als im Vergleichszeitraum. Ursächlich für diese Veränderung sind u. a. die beim EBITDA AL beschriebenen Effekte. Die Abschreibungen lagen insgesamt bei 8,6 Mrd. € und damit um 2,3 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode, was insbesondere durch die erstmals nach IFRS 16 zu erfassenden Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte verursacht ist. Diesen standen im Vergleichszeitraum im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen im EBITDA erfasste Aufwendungen gegenüber. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen v. a. aufgrund des dauerhaft hohen Investitionsvolumens der vergangenen Jahre um 0,5 Mrd. € über Vorjahresniveau - in der Vergleichsperiode waren Abschreibungen auf Finanzierungs-Leasing-Vermögenswerte enthalten.

ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN

Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit 3,7 Mrd. € um 0,8 Mrd. € über dem Niveau des ersten Halbjahres 2018. Dabei verbesserte sich das Finanzergebnis im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 von minus 1,6 Mrd. € auf minus 0,9 Mrd. €. Während sich das Zinsergebnis um 0,2 Mrd. € rückläufig entwickelte, insbesondere aufgrund höherer Leasing-Verbindlichkeiten seit der Anwendung von IFRS 16, verbesserte sich das sonstige Finanzergebnis um 0,3 Mrd. € insbesondere aufgrund positiver Bewertungseffekte eingebetteter Derivate der T-Mobile US. Ebenfalls verbesserte sich das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen um 0,6 Mrd. €. Dieses war im ersten Halbjahr 2018 durch den vereinbarten Vergleich zur Beendigung des Schiedsverfahrenskomplexes Toll Collect in Höhe von 0,6 Mrd. € belastet.

KONZERNÜBERSCHUSS, BEREINIGTER KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode von 1,5 Mrd. € auf 1,8 Mrd. €. Der Steueraufwand betrug im ersten Halbjahr 2019 1,0 Mrd. €, gegenüber 0,9 Mrd. € in der Vergleichsperiode. Weitere Erläuterungen hierzu finden Sie im Abschnitt "Ertragsteuern" im Konzern-Zwischenabschluss. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich von 0,6 Mrd. € auf 0,9 Mrd. €, im Wesentlichen in unserem operativen Segment USA. Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen, die sich auf den Konzernüberschuss in Höhe von 0,7 Mrd. € auswirkten, belief sich der bereinigte Konzernüberschuss im ersten Halbjahr 2019 auf 2,5 Mrd. €. Damit lag dieser um 0,1 Mrd. € über dem Niveau der Vorjahresperiode.

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in Mio. €

Q1 2019 Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
in %
H1 2019 H1 2018
KONZERNÜBERSCHUSS/(-FEHLBETRAG) 900 944 495 90,7 1.845 1.487
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (440) (562) (371) (51,5) (1.002) (652)
Personalrestrukturierung (290) (304) (360) 15,6 (594) (630)
Sachbezogene Restrukturierungen (19) (30) (33) 9,1 (49) (55)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierung, Ver- und Zukäufe (111) (174) (37) n.a. (285) (9)
Sonstiges (20) (54) 59 n.a. (74) 42
Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse 158 178 (370) n.a. 335 (288)
Wertminderungen 0 (50) 0 n.a. (50) 0
Finanzergebnis 0 (1) (705) 99,9 (1) (703)
Ertragsteuern 122 173 276 (37,3) 295 366
Minderheiten 36 56 59 (5,1) 91 49
SUMME SONDEREINFLÜSSE (282) (385) (743) 48,2 (667) (941)
BEREINIGTER KONZERNÜBERSCHUSS/ (-FEHLBETRAG) 1.183 1.329 1.238 7,4 2.512 2.428


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in Mio. €

Veränderung
in %
Gesamtjahr 2018
KONZERNÜBERSCHUSS/(-FEHLBETRAG) 24,1 2.166
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (53,7) (1.497)
Personalrestrukturierung 5,7 (1.159)
Sachbezogene Restrukturierungen 10,9 (109)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierung, Ver- und Zukäufe n.a. (223)
Sonstiges n.a. (6)
Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse n.a. (882)
Wertminderungen n.a. (707)
Finanzergebnis 99,9 (757)
Ertragsteuern (19,4) 401
Minderheiten 85,7 181
SUMME SONDEREINFLÜSSE 29,1 (2.379)
BEREINIGTER KONZERNÜBERSCHUSS/ (-FEHLBETRAG) 3,5 4.545


BEREINIGTES ERGEBNIS JE AKTIE

Ab dem Geschäftsjahr 2019 soll die Dividendenhöhe das relative Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Aktie reflektieren. Das bereinigte Ergebnis je Aktie ermittelt sich aus dem um Sondereinflüsse bereinigten den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneten Überschuss im Verhältnis zur angepassten gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Stammaktien - diese beträgt zum 30. Juni 2019 4.743 Mio. Stück. Bei einem den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneten bereinigten Konzernüberschuss in Höhe von 2,5 Mrd. € führt dies zu einem bereinigten Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,53 €. Im ersten Halbjahr 2018 betrug das bereinigte Ergebnis je Aktie 0,51 €.

MITARBEITER

Entwicklung des Personalbestands

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30.06.2019 31.12.2018 Veränderung
in %
MITARBEITER (FTE) IM KONZERN 212.762 215.675 (1,4)
davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) 12.595 13.507 (6,8)
Deutschland 61.552 62.621 (1,7)
USA 46.600 46.871 (0,6)
Europa 46.017 48.133 (4,4)
Systemgeschäft 37.803 37.467 0,9
Group Development 2.739 1.976 38,6
Group Headquarters & Group Services 18.050 18.606 (3,0)


Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich zum Jahresende 2018 um 1,4 %. Die Zahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment Deutschland verringerte sich zum Ende des ersten Halbjahres 2019 um 1,7 %. Gründe dafür waren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und die Inanspruchnahme sozialverträglicher Instrumente zum Personalumbau. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment USA sank zum 30. Juni 2019 v. a. saisonal bedingt um 0,6 % gegenüber dem 31. Dezember 2018. In unserem operativen Segment Europa sank die Mitarbeiterzahl verglichen mit dem Vorjahresende um 4,4 %. Ein Teil davon entfiel auf die Veräußerung der Telekom Albania. Daneben verringerte sich der Mitarbeiterbestand v. a. in Rumänien und Ungarn. Die Mitarbeiterzahl in unserem operativen Segment Systemgeschäft stieg gegenüber dem Jahresende 2018 um 0,9 %, im Wesentlichen bedingt durch die erstmalige Berücksichtigung und den Ausbau einer Service-Einheit in Indien. Der darüber hinausgehende Personalbestand ist aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen um 2,2 % gesunken. Im operativen Segment Group Development erhöhte sich die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Jahresende 2018 um 38,6 %. Der Anstieg ist auf die Einbeziehung der Tele2 Netherlands in den Niederlanden zurückzuführen. Der Personalbestand im Segment Group Headquarters & Group Services sank im Vergleich zum Jahresende 2018 um 3,0 %, im Wesentlichen bedingt durch den weiteren Personalumbau bei Vivento und die gesunkene Mitarbeiterzahl im Bereich Technologie und Innovation.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DES KONZERNS

Konzern-Bilanz (Kurzfassung)

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in Mio. €

30.06.2019 in % 31.12.2018 in % 30.06.2018
AKTIVA




Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 9.898 6,0 9.988 6,9 8.921
Immaterielle Vermögenswerte 66.266 40,4 64.950 44,7 63.636
Sachanlagen 49.119 29,9 50.631 34,8 47.844
Nutzungsrechte 17.549 10,7 n.a. n.a. n.a.
Sonstige Aktiva 21.382 13,0 19.806 13,6 19.348
BILANZSUMME 164.214 100,0 145.375 100,0 139.749
PASSIVA




Kurz- und langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 64.187 39,1 62.275 42,8 61.262
Kurz- und langfristige Leasing-Verbindlichkeiten 19.347 11,8 n.a. n.a. n.a.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 9.647 5,9 10.735 7,4 8.924
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 6.569 4,0 5.502 3,8 5.650
Passive latente Steuern 8.935 5,4 8.240 5,7 7.500
Sonstige Passiva 12.839 7,8 15.186 10,4 15.010
Eigenkapital 42.690 26,0 43.437 29,9 41.403
BILANZSUMME 164.214 100,0 145.375 100,0 139.749


Unsere Bilanzsumme beträgt am 30. Juni 2019 164,2 Mrd. € und erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2018 um 18,8 Mrd. €. Wesentlichen Einfluss hierauf hat die aus der verpflichtenden Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leases" resultierende Erfassung der Nutzungsrechte auf der Aktivseite sowie der kurz- und langfristigen Leasing-Verbindlichkeiten auf der Passivseite.

Auf der Aktivseite lagen die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen insgesamt um 0,2 Mrd. € unter dem Vorjahresniveau. Erhöhend wirkten Investitionen in Höhe von insgesamt 8,0 Mrd. €. Im operativen Segment USA sind bei den Investitionen in immaterielle Vermögenswerte im Wesentlichen Investitionen für den Erwerb von FCC-Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 0,9 Mrd. € enthalten. Im operativen Segment Europa erhöhten die in Österreich erworbenen 5G-Lizenzen den Buchwert um 0,1 Mrd. €. Investitionen v. a. im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung und dem Netzwerk-Ausbau im operativen Segment USA, für den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation und die Mobilfunk-Infrastruktur in den operativen Segmenten Deutschland und Europa erhöhten den Buchwert der Sachanlagen. Daneben wirkten Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 1,0 Mrd. €, im Wesentlichen aus dem Erwerb der Tele2 Netherlands im operativen Segment Group Development, und positive Währungskurseffekte in Höhe von 0,4 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, buchwerterhöhend. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen verminderten den Buchwert um 6,8 Mrd. € und Abgänge um 0,2 Mrd. €. Nutzungsrechte an Leasing-Vermögenswerten wurden zum 30. Juni 2019 in Höhe von 17,5 Mrd. € bilanziert; in Höhe von 2,5 Mrd. € waren diese bis zum 31. Dezember 2018 innerhalb der Sachanlagen als Vermögenswerte aus Finanzierungs-Leasing-Verhältnissen ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen lagen um 0,1 Mrd. € leicht unter dem Niveau des Jahresendes 2018. In den sonstigen Aktiva trug insbesondere der Anstieg der kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte zur Erhöhung bei. Dieser Anstieg resultierte u. a. aus positiven Bewertungseffekten aus der Bewertung eingebetteter Derivate bei T-Mobile US. Ebenfalls erhöhten sich die Bestände an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.

Auf der Passivseite erhöhten sich unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Jahresende 2018 um 1,9 Mrd. €. Dies resultiert im Wesentlichen aus den im ersten Halbjahr 2019 von der Deutschen Telekom AG emittierten Euro-Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 1,8 Mrd. € sowie GBP-Anleihen im Gesamtvolumen von 0,4 Mrd. GBP (0,5 Mrd. €). Darüber hinaus wurde ein Darlehen bei der Europäischen Investitionsbank in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 0,3 Mrd. € aufgenommen. Gegenläufig wirkten die Veränderungen der kurzfristigen Geldaufnahmen von 0,6 Mrd. € (netto), der Commercial Paper in Höhe von 0,5 Mrd. € (netto) und die planmäßigen Tilgungen von Schuldscheindarlehen in Höhe von 0,2 Mrd. €. Der Übergang auf IFRS 16 führte zu einer Umgliederung der bisher in den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing, die nun als Leasing-Verbindlichkeiten erfasst werden. Bezogen auf die Buchwerte zum 31. Dezember 2018 reduzierte diese Umgliederung die finanziellen Verbindlichkeiten um 2,5 Mrd. €. Die seit der Erstanwendung von IFRS 16 zu erfassenden kurz- und langfristigen Leasing-Verbindlichkeiten betrugen am 30. Juni 2019 19,3 Mrd. €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um 1,1 Mrd. € aufgrund des Abbaus des Verbindlichkeitenbestands, v. a. in den operativen Segmenten Europa, Deutschland und USA. Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2018 u. a. aufgrund von Rechnungszinsanpassungen und der rückläufigen Kursentwicklung der als Planvermögen dotierten BT Aktie um 1,1 Mrd. € erhöht. Die sonstigen Passiva wurden insbesondere durch die gemäß IFRS 16 nicht mehr passivisch auszuweisenden Verbindlichkeiten aus Staffelmietverträgen für im Wesentlichen Mobilfunk-Standorte (Straight-line lease) im operativen Segment USA um 2,2 Mrd. € vermindert. Darüber hinaus haben sich die kurz- und langfristigen sonstigen Rückstellungen um 0,5 Mrd. € verringert. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den im ersten Halbjahr 2019 an die Mitarbeiter gezahlten erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteilen für das Vorjahr.

Das Eigenkapital reduzierte sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 um 0,7 Mrd. € auf 42,7 Mrd. €. Der Rückgang resultiert insbesondere aus der Dividendenausschüttung an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 3,3 Mrd. € und an Minderheiten in Beteiligungen in Höhe von 0,2 Mrd. €. Buchwertmindernd wirkten ebenfalls die Neubewertung der leistungsorientierten Pläne mit 0,8 Mrd. € (nach Steuern) und die Verluste aus Sicherungsinstrumenten mit insgesamt 0,7 Mrd. €, im Wesentlichen im Zusammenhang mit abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäften über künftige hochwahrscheinliche Darlehensaufnahmen bei T-Mobile US. Dagegen trug der Überschuss in Höhe von 2,7 Mrd. € zur Erhöhung des Eigenkapitals bei. Ebenfalls wirkte die Umstellung auf IFRS 16 buchwerterhöhend. Hieraus ergab sich zum 1. Januar 2019 ein erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen, unter Einbeziehung der auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten, zu erfassender erhöhender kumulierter Effekt von insgesamt 0,3 Mrd. €. Erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung sowie Kapitalerhöhungen aus anteilsbasierter Vergütung wirkten jeweils in Höhe von 0,2 Mrd. € erhöhend auf das Eigenkapital. Der Erwerb der Tele2 Netherlands im operativen Segment Group Development führte in Höhe von 0,5 Mrd. € zu eigenkapitalerhöhenden Transaktionen mit Eigentümern und in Höhe von 0,2 Mrd. € zu Effekten aus der Veränderung des Konsolidierungskreises.

Weitere Erläuterungen zur Bilanz sind dem Konzern-Zwischenabschluss zu entnehmen.

Veränderung der Netto-Finanzverbindlichkeiten

in Mio. €

Die sonstigen Effekte in Höhe von 1,3 Mrd. € enthalten u. a. Bewertungseffekte aus Finanzinstrumenten, Finanzierungsformen, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Einbeziehung von Bankgeschäften später fällig werden sowie den Aufbau von Verbindlichkeiten für den Erwerb von Medienübertragungsrechten. Für nähere Informationen zu den Netto-Finanzverbindlichkeiten verweisen wir auf die Angaben zur Herleitung alternativer Leistungskennzahlen im Kapitel "Weitere Informationen".

Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)

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in Mio. €

Q1 2019 Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
in %
H1 2019 H1 2018
OPERATIVER CASHFLOW 6.609 6.157 4.947 24,5 12.765 9.753
Erhaltene/(gezahlte) Zinsen (600) (559) (555) (0,7) (1.159) (1.064)
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 6.009 5.598 4.392 27,5 11.607 8.689
CASH CAPEX (VOR INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) (3.682) (3.324) (3.021) (10,0) (7.006) (6.097)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen 44 38 144 (73,6) 82 304
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 2.370 2.312 1.514 52,7 4.682 2.896
FREE CASHFLOW AL (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)a 1.557 1.546 1.467 5,4 3.103 2.785


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in Mio. €

Veränderung
in %
Gesamtjahr 2018
OPERATIVER CASHFLOW 30,9 19.663
Erhaltene/(gezahlte) Zinsen (8,9) (1.715)
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 33,6 17.948
CASH CAPEX (VOR INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) (14,9) (12.223)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen (73,0) 525
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 61,7 6.250
FREE CASHFLOW AL (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)a 11,4 6.051


a Für die aufgrund der Einführung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 neu definierten Leistungsindikatoren wurden auf Pro-forma-Basis Vorjahresvergleichswerte ermittelt.


Free Cashflow AL. Der Free Cashflow AL des Konzerns vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 0,3 Mrd. € auf 3,1 Mrd. €.

Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 2,9 Mrd. € auf 11,6 Mrd. €. Mit der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 wird der Tilgungsanteil von Leasing-Zahlungen im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. In Höhe von 1,6 Mrd. € werden diese für die Ermittlung des Free Cashflow AL berücksichtigt. Die positive Geschäftsentwicklung unserer operativen Segmente, insbesondere der USA, trägt wesentlich zur Erhöhung des Cashflow aus Geschäftstätigkeit bei. Factoring-Vereinbarungen, v. a. im operativen Segment Systemgeschäft, wirkten sich wie im Vergleichszeitraum insgesamt mit 0,3 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Zusätzlich war die Vergleichsperiode durch erhaltene Dividendenzahlungen in Höhe von 0,2 Mrd. € entlastet.

Um 0,1 Mrd. € höhere Nettozinszahlungen sowie um 0,1 Mrd. € höhere Steuerzahlungen belasteten den Cashflow aus Geschäftstätigkeit ebenfalls.

Die Erhöhung des Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) um 0,9 Mrd. € gegenüber der Vergleichsperiode resultierte mit 0,7 Mrd. € aus dem operativen Segment USA, im Wesentlichen aufgrund des beschleunigten Infrastrukturausbaus für das 600 MHz-Spektrum, womit auch die Basis für den 5G-Ausbau geschaffen wird. Die weiteren Investitionen wurden v. a. in den operativen Segmenten Deutschland und Europa im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung unserer Netze getätigt.

Weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sind dem Konzern-Zwischenabschluss zu entnehmen.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER OPERATIVEN SEGMENTE

Detaillierte Informationen finden Sie online in unserem IR-Backup unter: www.telekom.com/de/investor-relations

DEUTSCHLAND

Für Informationen zu Änderungen aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leases" verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

KUNDENENTWICKLUNG

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in Tsd.



30.06.2019 31.03.2019 Veränderung
30.06.2019/
31.03.2019
in %
31.12.2018 Veränderung
30.06.2019/
31.12.2018
in %
30.06.2018
Mobilfunk-Kunden 44.827 44.657 0,4 44.202 1,4 43.023
Vertragskunden 24.974 25.195 (0,9) 25.435 (1,8) 24.965
Prepaid-Kunden 19.853 19.462 2,0 18.767 5,8 18.058
Festnetz-Anschlüsse 18.228 18.414 (1,0) 18.625 (2,1) 18.989
davon: IP-basiert Retail 16.614 16.065 3,4 15.356 8,2 13.629
Breitband-Anschlüsse Retail 13.636 13.608 0,2 13.561 0,6 13.437
davon: Glasfaser 7.913 7.609 4,0 7.236 9,4 6.559
TV (IPTV, Sat) 3.477 3.419 1,7 3.353 3,7 3.240
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) 4.913 5.050 (2,7) 5.236 (6,2) 5.587
Breitband-Anschlüsse Wholesale 7.126 6.975 2,2 6.722 6,0 6.277
davon: Glasfaser 5.503 5.285 4,1 4.970 10,7 4.432


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Veränderung
30.06.2019/
30.06.2018
in %
Mobilfunk-Kunden 4,2
Vertragskunden 0,0
Prepaid-Kunden 9,9
Festnetz-Anschlüsse (4,0)
davon: IP-basiert Retail 21,9
Breitband-Anschlüsse Retail 1,5
davon: Glasfaser 20,6
TV (IPTV, Sat) 7,3
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) (12,1)
Breitband-Anschlüsse Wholesale 13,5
davon: Glasfaser 24,2


Gesamt

In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer, sowohl bei den Festnetz-als auch bei den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze. Wir begeistern unsere Kunden mit einer mehrfach ausgezeichneten Netzqualität - in Festnetz und Mobilfunk -sowie einem breiten Produkt-Portfolio und exzellentem Service. Mit unserem konvergenten Produkt "MagentaEINS" überzeugen wir weiterhin unsere Kunden und konnten durch die anhaltende Nachfrage am Ende des ersten Halbjahres 2019 insgesamt 4,5 Mio. MagentaEINS Kunden verzeichnen.

Im Mobilfunk-Bereich konnte die Anzahl der eigenen Vertragskunden unter den Marken "Telekom" und "congstar" aufgrund der hohen Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integriertem Datenvolumen gesteigert werden. Im Bereich der Prepaid-Kunden konnten wir im Wesentlichen durch unsere Automotive-Initiativen einen Zuwachs verzeichnen.

Im Rahmen unserer IP-Transformation haben wir zum Ende des ersten Halbjahres 2019 23,7 Mio. Retail- und Wholesale-Anschlüsse auf IP migriert; dies entspricht insgesamt einer Quote von 93 %.

Nach wie vor gab es eine starke Nachfrage nach unseren Glasfaser-Produkten: Die Anzahl der Anschlüsse stieg bis zum Ende des ersten Halbjahres 2019 auf insgesamt 13,4 Mio. In den ersten sechs Monaten 2019 haben wir somit in Deutschland 1.209 Tsd. Anschlüsse an unser Glasfasernetz angebunden. Mit dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau und der Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung höherer Bandbreiten erfolgreich vorangetrieben.

Mobilfunk

Im Mobilfunk-Bereich gewannen wir im ersten Halbjahr 2019 625 Tsd. Kunden gegenüber dem Jahresende 2018 hinzu; davon entfielen insgesamt 271 Tsd. Kunden auf unser eigenes Vertragskundengeschäft unter den Marken "Telekom" und "congstar". Im Vertragskundengeschäft der Wiederverkäufer (Service Provider) ist die Anzahl der Mobilfunk-Kunden gesunken, was auf die Volatilität der Entwicklung bei einigen unserer Service Provider zurückzuführen ist. Die Zahl der Prepaid-Kunden stieg um 1.086 Tsd. Kunden.

Festnetz

Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz - v. a. durch aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung. Unser Fokus liegt auf konvergenten Angeboten und deren Weiterentwicklung, z. B. MagentaTV mit exklusivem Zugriff auf diverse Zusatzinhalte, sowie TV- und Glasfaser-Anschlüsse. Bei unseren Breitband-Anschlüssen sehen wir nach wie vor einen Anstieg. Bei unseren TV-Kunden konnten wir ein Wachstum um 124 Tsd. verzeichnen. Im klassischen Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse um 397 Tsd.

Mit unseren "MagentaZuhause" Tarifen bieten wir ein umfassendes Produkt-Portfolio für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten an.

Wholesale

Zum Ende des ersten Halbjahres 2019 lag der Anteil der Glasfaser-Anschlüsse am Gesamtbestand mit 45,7 % um 4,1 Prozentpunkte über dem Jahresende 2018. Ursache für das verstärkte Wachstum war in erster Linie die hohe Nachfrage nach unserem Kontingentmodell. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresende um 323 Tsd. bzw. 6,2 %. Gründe dafür sind zum einen die Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-Anschlüssen, zum anderen, dass Endkunden zu Kabelanbietern wechseln. Hinzu kommt, dass Wholesale-Kunden ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-Anschlüsse migrieren. Bis zum 30. Juni 2019 lag der Anschlussbestand im Bereich Wholesale bei 12,0 Mio.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. €


Q1 2019 Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
in %
H1 2019
GESAMTUMSATZ
5.357 5.388 5.322 1,2 10.745
Privatkunden
2.833 2.861 2.820 1,5 5.695
Geschäftskunden
1.510 1.514 1.492 1,5 3.024
Wholesale
931 927 926 0,1 1.858
Sonstiges
83 86 84 2,4 168
Betriebsergebnis (EBIT)
863 892 954 (6,5) 1.754
EBIT-Marge % 16,1 16,6 17,9
16,3
Abschreibungen
(1.083) (1.144) (988) (15,8) (2.227)
EBITDA
1.946 2.036 1.941 4,9 3.981
EBITDA ALa
1.940 2.028 1.918 5,7 3.968
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(168) (125) (185) 32,4 (293)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)
2.114 2.161 2.126 1,6 4.274
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a
2.108 2.153 2.103 2,4 4.261
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a % 39,4 40,0 39,5
39,7
CASH CAPEX
(1.216) (1.069) (963) (11,0) (2.284)


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in Mio. €

H1 2018 Veränderung
in %
Gesamtjahr 2018
GESAMTUMSATZ 10.648 0,9 21.700
Privatkunden 5.633 1,1 11.543
Geschäftskunden 2.983 1,4 6.082
Wholesale 1.858 0,0 3.720
Sonstiges 173 (2,9) 355
Betriebsergebnis (EBIT) 1.889 (7,1) 3.969
EBIT-Marge 17,7
18,3
Abschreibungen (1.968) (13,2) (4.042)
EBITDA 3.857 3,2 8.012
EBITDA ALa 3.809 4,2 7.918
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (352) 16,8 (598)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 4.209 1,5 8.610
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a 4.161 2,4 8.516
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a 39,1
39,2
CASH CAPEX (2.108) (8,3) (4.240)


a Für die aufgrund der Einführung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 neu definierten Leistungsindikatoren wurden auf Pro-forma-Basis Vorjahresvergleichswerte ermittelt.


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz lag mit einer Erhöhung um 0,9 % leicht über dem Niveau des Vorjahreshalbjahrs. Der Hauptgrund dafür war das Mobilfunk-Geschäft mit einem Anstieg von 3,2 % durch höhere Service- und Endgeräteumsätze. Positiv wirkten im Festnetz die höheren IT- und Breitband-Umsätze. Diese konnten die gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 geringeren Umsätze im Festnetz-Geschäft (im Wesentlichen aus Voice-Komponenten) nahezu kompensieren.

Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz, verglichen mit dem Vorjahreshalbjahr, um 1,1 %. Das klassische Festnetz-Geschäft wird weiterhin durch mengenbedingte Umsatzrückgänge bei den Voice-Komponenten geprägt. Dagegen stieg der Umsatz im Breitband-Geschäft. Ebenfalls legte das Mobilfunk-Geschäft um 3,8 % zu.

Im Geschäftskundenbereich wuchs der Umsatz um 1,4 %. Gegenüber dem Vorjahreshalbjahr legte der Mobilfunk-Bereich um 2,1 % und die IT-Umsätze um 25,2 % zu. Im Gegensatz dazu ging im Festnetz die klassische Sprachtelefonie zurück, v. a. im Rahmen der IP-Migration wechselten Kunden vermehrt auf Flatrate-Tarife.

Der Umsatz im Wholesale-Bereich blieb in den ersten sechs Monaten 2019 aufgrund der positiven Umsatzbeiträge aus unserem Kontingentmodell, welche die rückläufigen Umsätze aus TAL/Voice kompensierten, auf dem Niveau des Vorjahres.

EBITDA AL, bereinigtes EBITDA AL

Das EBITDA AL betrug im ersten Halbjahr 2019 4,0 Mrd. €, ein Anstieg von 4,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Neben den positiven Beiträgen aus der Umsatzentwicklung resultierte die Steigerung im Wesentlichen aus geringeren Personalaufwendungen, v. a. aufgrund einer niedrigeren Anzahl Mitarbeiter, sowie aus rückläufigen Ausgaben für sozialverträgliche Instrumente zum Personalumbau. Weiterhin wirkten erfolgreiche Umsetzungen von Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen positiv. Aus den genannten Gründen stieg das bereinigte EBITDA AL gegenüber dem Vorjahr um 2,4 % und betrug 4,3 Mrd. €.

Unsere bereinigte EBITDA AL-Marge ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 von 39,1 % auf 39,7 % gestiegen.

EBIT

Das Betriebsergebnis sank im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 7,1 % auf 1,8 Mrd. €. Dies ist auf erhöhte Abschreibungen infolge der anhaltend hohen Investitionen in unsere Netzinfrastruktur zurückzuführen.

Cash Capex

Der Cash Capex ist verglichen mit dem ersten Halbjahr 2018 um 8,3 % gestiegen. Im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie investierten wir weiterhin verstärkt in den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere Mobilfunk-Infrastruktur.

USA

Für Informationen zu Änderungen aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leases" und Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

KUNDENENTWICKLUNG

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in Tsd.

30.06.2019 31.03.2019 Veränderung
30.06.2019/
31.03.2019
in %
31.12.2018 Veränderung
30.06.2019/
31.12.2018
in %
30.06.2018
Mobilfunk-Kunden 83.052 81.301 2,2 79.651 4,3 75.619
Eigene Kunden (unter eigener Marke) 65.983 64.744 1,9 63.656 3,7 61.049
Eigene Postpaid-Kunden 44.646 43.538 2,5 42.519 5,0 40.082
Eigene Prepaid-Kunden 21.337 21.206 0,6 21.137 0,9 20.967
Wholesale-Kunden 17.069 16.557 3,1 15.995 6,7 14.570


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in Tsd.


Veränderung
30.06.2019/
30.06.2018
in %
Mobilfunk-Kunden 9,8
Eigene Kunden (unter eigener Marke) 8,1
Eigene Postpaid-Kunden 11,4
Eigene Prepaid-Kunden 1,8
Wholesale-Kunden 17,2


Gesamt

Zum 30. Juni 2019 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 83,1 Mio. Kunden, gegenüber einem Bestand von 79,7 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2018. Der Nettozuwachs lag in den ersten sechs Monaten 2019 bei 3,4 Mio. Kunden gegenüber 3,0 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:

Eigene Kunden (unter eigener Marke). Der Anstieg bei den eigenen Postpaid-Kunden betrug im ersten Halbjahr 2019 netto 2.127 Tsd., gegenüber netto 2.022 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung ist auf den höheren Nettozuwachs bei den eigenen Postpaid-Telefonie-Kunden v. a. infolge des Rekordtiefs bei der Kundenabwanderung sowie auf den höheren Nettozuwachs bei anderen eigenen Postpaid-Kunden zurückzuführen. Ursächlich für diesen Zuwachs waren v. a. höhere Bruttoneuzugänge durch vernetzte Geräte, denen eine höhere Anzahl an Deaktivierungen infolge einer größeren Kundenbasis entgegenwirkte.

Die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden stieg im ersten Halbjahr 2019 um netto 200 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 290 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Dieser rückläufige Kundenzuwachs resultierte insbesondere aus den anhaltenden Werbeaktivitäten im Markt, der jedoch zum Teil durch die geringere Kundenabwanderung kompensiert wurde.

Wholesale-Kunden. Die Zahl der Wholesale-Kunden erhöhte sich in der ersten Jahreshälfte 2019 um netto 1.074 Tsd. gegenüber 700 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf den höheren Bruttozuwachs durch unsere weiterhin erfolgreichen M2M- und MVNO-Partnerschaften zurückzuführen.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. €


Q1 2019 Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
in %
H1 2019
GESAMTUMSATZ
9.796 9.826 8.821 11,4 19.623
Betriebsergebnis (EBIT)
1.376 1.465 1.201 22,0 2.840
EBIT-Marge % 14,0 14,9 13,6
14,5
Abschreibungen
(1.835) (1.870) (1.321) (41,6) (3.704)
EBITDA
3.210 3.334 2.522 32,2 6.545
EBITDA ALa
2.580 2.672 2.520 6,0 5.252
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(99) (200) (32) n.a. (299)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)
3.309 3.534 2.553 38,4 6.843
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a
2.679 2.872 2.552 12,5 5.551
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a % 27,3 29,2 28,9
28,3
CASH CAPEX
(1.713) (2.272) (1.353) (67,9) (3.985)


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in Mio. €


H1 2018 Veränderung
in %
Gesamtjahr 2018
GESAMTUMSATZ
17.277 13,6 36.522
Betriebsergebnis (EBIT)
2.338 21,5 4.634
EBIT-Marge %
13,5
12,7
Abschreibungen
(2.544) (45,6) (5.294)
EBITDA
4.882 34,1 9.928
EBITDA ALa
4.879 7,6 9.924
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(4) n.a. (160)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)
4.885 40,1 10.088
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a
4.883 13,7 10.084
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a %
28,3
27,6
CASH CAPEX
(2.495) (59,7) (4.661)


a Für die aufgrund der Einführung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 neu definierten Leistungsindikatoren wurden auf Pro-forma-Basis Vorjahresvergleichswerte ermittelt.


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA erhöhte sich im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 17,3 Mrd. € um 13,6 % auf 19,6 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis wuchs der Gesamtumsatz um 6,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund dafür waren höhere Service-Umsätze, die wiederum auf den Anstieg des durchschnittlichen Bestands an eigenen Kunden zurückzuführen sind. Verursacht wurde dieser Anstieg durch das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten, den zunehmenden Erfolg mit neuen Kundensegmenten und Tarifen wie "Unlimited 55+", "Military", "Business" und "Essentials" sowie durch das Rekordtief bei der Kundenabwanderung und das Wachstum bei Wearables und anderen vernetzten Geräten. Gegenläufig wirkten niedrigere durchschnittliche Postpaid- und Prepaid-Umsätze je Kunde.

EBITDA AL, bereinigtes EBITDA AL

Auf Euro-Basis stieg das bereinigte EBITDA AL um 13,7 % von 4,9 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 5,6 Mrd. € in den ersten sechs Monaten 2019. Die bereinigte EBITDA AL-Marge blieb mit 28,3 % im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum weitestgehend stabil. Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA AL im gleichen Zeitraum um 6,1 %. Das bereinigte EBITDA AL stieg im Wesentlichen aufgrund des bereits erläuterten Anstiegs der Service-Umsätze. Diesen positiven Einflüssen standen höhere personalbezogene Aufwendungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit ausgegliederten Funktionen und Provisionskosten gegenüber. Zudem wirkten sich höhere Abschreibungen im Zusammenhang mit aktivierten Kosten durch die Anwendung von IFRS 15 seit dem Geschäftsjahr 2018, sowie der Effekt aus Erstattungen der Versicherungen im Zusammenhang mit den Hurrikans in Höhe von 128 Mio. US-$ im ersten Halbjahr 2018 mindernd aus. Im ersten Halbjahr 2019 waren keine wesentlichen Effekte im Zusammenhang mit Hurrikans zu verzeichnen.

Im EBITDA AL für die ersten sechs Monate 2019 sind Sondereinflüsse in Höhe von minus 299 Mio. € enthalten, während im Vorjahreszeitraum Sondereinflüsse in Höhe von minus 4 Mio. € wirksam waren. Diese Entwicklung bei den Sondereinflüssen ist im Wesentlichen auf Aufwendungen im Zusammenhang mit der geplanten Transaktion mit Sprint im ersten Halbjahr 2019 sowie auf einen Erwerbs- und Investitionsertrag im ersten Quartal 2018 zurückzuführen. Insgesamt stieg das EBITDA AL aufgrund der bereits beschriebenen Faktoren, einschließlich der Auswirkungen von Sondereinflüssen, um 7,6 % von 4,9 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 5,3 Mrd. € im ersten Halbjahr 2019.

EBIT

Das EBIT stieg von 2,3 Mrd. € im ersten Halbjahr 2018 auf 2,8 Mrd. € im Berichtszeitraum. Ursächlich dafür war das höhere EBITDA AL. Die Abschreibungen stiegen aufgrund der Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zum 1. Januar 2019, denn dieser führt zu höheren Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte, denen im Vergleichszeitraum Aufwendungen aus Operating Leasing-Verhältnissen gegenüberstanden. Ohne Berücksichtigung der Auswirkungen durch IFRS 16 verringerten sich die Abschreibungen aufgrund einer geringeren Anzahl an Mietgeräten. Dem gegenüber standen höhere Abschreibungen im Zusammenhang mit dem anhaltenden Einsatz von Low-Band-Frequenzen, einschließlich des 600 MHz-Spektrums, im Rahmen des 5G-Ausbaus.

Cash Capex

Der Cash Capex erhöhte sich im ersten Halbjahr 2019 von 2,5 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 4,0 Mrd. €, v. a. aufgrund des Erwerbs von Spektrumlizenzen und des beschleunigten Infrastrukturausbaus für das 600 MHz-Spektrum, womit auch die Basis für den 5G-Ausbau geschaffen wird.

EUROPA

Für Informationen zu Änderungen aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leases" und Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

KUNDENENTWICKLUNG

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in Tsd.


30.06.2019 31.03.2019 Veränderung
30.06.2019/
31.03.2019
in %
31.12.2018 Veränderung
30.06.2019/
31.12.2018
in %
EUROPA, GESAMT Mobilfunk-Kundena 46.469 47.800 (2,8) 50.542 (8,1)

Vertragskunden 27.022 26.844 0,7 26.665 1,3

Prepaid-Kundena 19.447 20.956 (7,2) 23.877 (18,6)

Festnetz-Anschlüsseb 8.986 8.977 0,1 9.020 (0,4)

davon: IP-basiert 7.961 7.663 3,9 7.371 8,0

Breitband-Kunden 6.540 6.478 1,0 6.405 2,1

TV (IPTV, Sat, Kabel) 4.910 4.904 0,1 4.835 1,6

Teilnehmer-Anschlussleitung
(TAL)/Wholesale PSTN
2.268 2.278 (0,4) 2.275 (0,3)

Breitband-Anschlüsse Wholesale 422 417 1,2 411 2,7
GRIECHENLAND Mobilfunk-Kunden 7.605 7.682 (1,0) 7.893 (3,6)

Festnetz-Anschlüsse 2.607 2.581 1,0 2.566 1,6

Breitband-Kunden 1.972 1.938 1,8 1.893 4,2
RUMÄNIEN Mobilfunk-Kunden 5.258 5.421 (3,0) 5.360 (1,9)

Festnetz-Anschlüsse 1.648 1.697 (2,9) 1.741 (5,3)

Breitband-Kunden 1.055 1.078 (2,1) 1.101 (4,2)
UNGARN Mobilfunk-Kunden 5.332 5.305 0,5 5.330 0,0

Festnetz-Anschlüsse 1.680 1.673 0,4 1.663 1,0

Breitband-Kunden 1.189 1.170 1,6 1.148 3,6
POLEN Mobilfunk-Kunden 10.869 10.823 0,4 10.787 0,8

Festnetz-Anschlüsse 19 18 5,6 18 5,6

Breitband-Kunden 10 11 (9,1) 18 (44,4)
TSCHECHISCHE Mobilfunk-Kunden 6.224 6.186 0,6 6.188 0,6
REPUBLIK Festnetz-Anschlüsse 384 355 8,2 318 20,8

Breitband-Kunden 290 274 5,8 251 15,5
KROATIEN Mobilfunk-Kunden 2.286 2.262 1,1 2.273 0,6

Festnetz-Anschlüsse 916 922 (0,7) 931 (1,6)

Breitband-Kunden 619 617 0,3 618 0,2
SLOWAKEI Mobilfunk-Kunden 2.402 2.391 0,5 2.369 1,4

Festnetz-Anschlüsse 854 854 0,0 853 0,1

Breitband-Kunden 557 550 1,3 543 2,6
ÖSTERREICH Mobilfunk-Kundena 4.938 4.765 3,6 7.194 (31,4)

Festnetz-Anschlüsseb 546 544 0,4 595 (8,2)

Breitband-Kunden 606 601 0,8 594 2,0
ÜBRIGEc Mobilfunk-Kunden 1.555 2.967 (47,6) 3.149 (50,6)

Festnetz-Anschlüsse 332 334 (0,6) 333 (0,3)

Breitband-Kunden 241 239 0,8 238 1,3




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in Tsd.


30.06.2018 Veränderung
30.06.2019/
30.06.2018
in %
EUROPA, GESAMT Mobilfunk-Kundena 49.886 (6,8)

Vertragskunden 26.022 3,8

Prepaid-Kundena 23.865 (18,5)

Festnetz-Anschlüsseb 8.414 6,8

davon: IP-basiert 6.235 27,7

Breitband-Kunden 5.671 15,3

TV (IPTV, Sat, Kabel) 4.293 14,4

Teilnehmer-Anschlussleitung
(TAL)/Wholesale PSTN
2.275 (0,3)

Breitband-Anschlüsse Wholesale 395 6,8
GRIECHENLAND Mobilfunk-Kunden 8.163 (6,8)

Festnetz-Anschlüsse 2.552 2,2

Breitband-Kunden 1.830 7,8
RUMÄNIEN Mobilfunk-Kunden 5.282 (0,5)

Festnetz-Anschlüsse 1.803 (8,6)

Breitband-Kunden 1.117 (5,6)
UNGARN Mobilfunk-Kunden 5.306 0,5

Festnetz-Anschlüsse 1.640 2,4

Breitband-Kunden 1.104 7,7
POLEN Mobilfunk-Kunden 10.609 2,5

Festnetz-Anschlüsse 26 (26,9)

Breitband-Kunden 23 (56,5)
TSCHECHISCHE Mobilfunk-Kunden 6.174 0,8
REPUBLIK Festnetz-Anschlüsse 248 54,8

Breitband-Kunden 208 39,4
KROATIEN Mobilfunk-Kunden 2.268 0,8

Festnetz-Anschlüsse 952 (3,8)

Breitband-Kunden 621 (0,3)
SLOWAKEI Mobilfunk-Kunden 2.320 3,5

Festnetz-Anschlüsse 859 (0,6)

Breitband-Kunden 532 4,7
ÖSTERREICH Mobilfunk-Kundena 6.441 (23,3)

Festnetz-Anschlüsseb 0 n.a.

Breitband-Kunden 0 n.a.
ÜBRIGEc Mobilfunk-Kunden 3.323 (53,2)

Festnetz-Anschlüsse 334 (0,6)

Breitband-Kunden 232 3,9




a Zum 1. Januar 2019 erfolgte eine Bestandsbereinigung bei M2M-SIM-Karten in Österreich. Es wurden 2,4 Mio. Kunden ausgebucht. Die Vergleichswerte wurden nicht angepasst.
b Infolge des Erwerbs der UPC Austria berichten wir seit dem dritten Quartal 2018 Festnetz-Anschlüsse und Breitband-Kunden. Die Vergleichswerte der Festnetz-Anschlüsse für 2018 wurden um TV Only-Kunden bereinigt.
c "Übrige" enthält die Landesgesellschaften Nordmazedonien, Montenegro und Albanien, die wir zum 7. Mai 2019 veräußert haben, sowie die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.


Gesamt

Die Märkte unseres Segments waren im ersten Halbjahr 2019 weiterhin durch einen intensiven Wettbewerb geprägt. Dieser Herausforderung stellen wir uns auch im laufenden Geschäftsjahr erfolgreich: So erzielten wir bei den FMC-Kunden zum 30. Juni 2019 einen Anstieg von 23,4 %, v. a. mit unserem konvergenten Produkt-Portfolio "MagentaOne". Auf dem Weg, unser Segment flächendeckend zu einem integrierten Anbieter von Mobilfunk- und Festnetz-Produkten zu entwickeln, sind wir wichtige Schritte vorangekommen: Nach der erfolgreichen Integration von UPC Austria bieten wir seit Mai 2019 auch in Österreich unter unserer neuen Angebotsmarke "Magenta" konvergente Produkte an. Darüber hinaus bieten wir seit Ende Juni 2019 unseren Kunden in Polen "MagentaOne" an, das die Nutzung von Mobilfunk mit Glas-faser-basiertem Internet und einem Entertainment-Paket verbindet. Von der Telekom Albania, unserer einzigen reinen Mobilfunk-Gesellschaft, haben wir uns zum 7. Mai 2019 getrennt.

Auch dank des umfangreichen Ausbaus unseres Netzes mit modernen Glasfaser-basierten Anschlüssen (FTTH, FTTB und FTTC), insbesondere in den Landesgesellschaften Griechenland und Ungarn, entwickelte sich unser Breitband/TV-Geschäft kontinuierlich weiter. Infolgedessen steigerte sich die Anzahl der IP-Anschlüsse bis zum 30. Juni 2019 um 8,0 % auf 8,0 Mio., v. a. durch Migration klassischer PSTN-Anschlüsse auf IP-Technologie.

Unser Mobilfunk-Geschäft erhöhte sich leicht bei der Zahl der werthaltigen Vertragskunden. Die Zahl der Prepaid-Kunden war insbesondere durch eine Bestandsbereinigung in Österreich sowie durch den Verkauf der Telekom Albania stark rückläufig. Zusätzlich wies die Landesgesellschaft in Griechenland eine geringere Prepaid-Kundenbasis aus, u. a. durch die Ausbuchung inaktiver Prepaid-SIM-Karten. Den ersten Meilenstein zum Ausbau des nächsten Kommunikationsstandards 5G im operativen Segment Europa setzten wir durch den erfolgreichen Abschluss der 5G-Frequenzauktion in Österreich im ersten Quartal 2019: Auf Basis dieser Frequenzen hat unsere Landesgesellschaft die ersten 5G-Mobilfunk-Stationen in Betrieb genommen. Auch in anderen Ländern laufen bereits erfolgreiche Tests. Nach Frequenzauktionen, die 2019 und 2020 erwartet werden, sollen weitere 5G-Netze hinzukommen.

Mobilfunk

Zum Ende des ersten Halbjahres 2019 verzeichneten wir insgesamt 46,5 Mio. Mobilfunk-Kunden; gegenüber dem Jahresendwert 2018 entspricht dies einer Reduzierung von 8,1 % oder 4,1 Mio. Kunden. Dieser Rückgang stammt im Wesentlichen aus zwei Effekten: zum einen aus der Bestandsbereinigung im Prepaid-Geschäft unserer österreichischen Tochtergesellschaft - hier haben wir 2,4 Mio. grenzübergreifende M2M-SIM-Karten aus unserer Kundenbasis bereinigt. Diese hatten wir intern dem Segment Deutschland bereitgestellt. Zum anderen resultiert der Rückgang aus der Veräußerung unserer Landesgesellschaft in Albanien. Ohne diese Effekte lägen wir stabil auf dem Wert des Vorjahres. Die Anzahl der werthaltigen Vertragskunden stieg um 1,3 % gegenüber dem 31. Dezember 2018. Insgesamt entwickelte sich der Vertragskundenbestand bei all unseren Landesgesellschaften positiv, insbesondere in Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik und der Slowakei. Der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand lag bei 58,2 %. Neben unseren innovativen Diensten und Tarifen profitierten unsere Kunden im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie von einer großen Netzabdeckung mit einer schnellen, mobilen Breitband-Anbindung. So versorgten wir zum 30. Juni 2019 in den Ländern unseres operativen Segments bereits 97 % der Bevölkerung mit LTE und erreichten damit insgesamt rund 109 Mio. Einwohner. Bedingt durch den massiven Datenverkehr, z. B. durch die Nutzung von Video-Streaming-Diensten, ist die Nachfrage der Kunden nach Datenvolumen ungebremst hoch.

Festnetz

Unser TV- und Entertainment-Angebot zeigte zum 30. Juni 2019 einen Kundenanstieg von 1,6 %, der teils durch Neugeschäft in Kroatien und teils durch höheres Kundenwachstum in Ungarn und der Tschechischen Republik verursacht ist. Kundenverluste in Rumänien konnten durch Zugewinne in fast allen Landesgesellschaften ausgeglichen werden. Der TV-Markt ist in vielen Ländern unseres Segments bereits gesättigt; hier sind es neben den Telekommunikationsunternehmen auch sog. "OTT-Player", die TV-Dienste anbieten.

Auch das Breitband-Geschäft stieg gegenüber dem Vorjahresendwert um 2,1 % auf 6,5 Mio. Kunden an. Insbesondere in unseren Landesgesellschaften in Griechenland, Ungarn und der Tschechischen Republik erhöhten sich die Kundenbestände - auch dank verstärkter Investitionen in zukunftsweisende Glasfaser-basierte Technologien. So konnten wir die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser bei unseren vier größten integrierten Landesgesellschaften zum 30. Juni 2019 auf 2,9 Mio. Haushalte erhöhen (31. Dezember 2018: 2,6 Mio.).

Dass wir auf einem guten Weg sind, zeigt sich auch an dem immer größer werdenden Anteil der IP-basierten Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen: Ende Juni 2019 erzielten wir einen Anteil von 88,6 %. Insgesamt bewegte sich die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse auch infolge des Erwerbs der UPC Austria in unserem operativen Segment Europa mit 9,0 Mio. stabil auf dem Niveau des Vorjahresendwerts.

FMC - Fixed Mobile Convergence

Unser konvergentes Produkt-Portfolio "MagentaOne" erfreut sich in all unseren Landesgesellschaften großer Beliebtheit. Im Privatkundenbereich erreichten wir bis zum 30. Juni 2019 einen Bestand von 4,1 Mio. FMC-Kunden; das entspricht einem deutlichen Zuwachs von 23,4 % oder 775 Tsd. Kunden gegenüber dem Vorjahresendwert. Gestützt wird diese Entwicklung insbesondere durch unsere Landesgesellschaft in Griechenland, die ihr konvergentes Produkt-Portfolio seit Herbst 2018 auch für Prepaid-Kunden anbietet. Erfreuliche Zuwachsraten zeigten sich auch in Ungarn, der Tschechischen Republik und der Slowakei. Auch im Geschäftskundenbereich vertreiben wir das Produkt "MagentaOne Business" mit zunehmendem Erfolg.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. €


Q1 2019 Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
in %
H1 2019
GESAMTUMSATZ
2.891 2.978 2.896 2,8 5.869
Griechenland
697 720 711 1,3 1.417
Rumänien
217 231 238 (2,9) 448
Ungarn
459 455 488 (6,8) 914
Polen
348 366 368 (0,5) 713
Tschechische Republik
257 265 258 2,7 522
Kroatien
220 239 233 2,6 459
Slowakei
185 190 185 2,7 375
Österreich
306 315 214 47,2 621
Übrigea
244 244 250 (2,4) 488
Betriebsergebnis (EBIT)
339 357 357 0,0 696
EBIT-Marge % 11,7 12,0 12,3
11,9
Abschreibungen
(696) (681) (550) (23,8) (1.377)
EBITDA
1.035 1.038 907 14,4 2.072
EBITDA ALb
921 930 890 4,5 1.851
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(24) (62) (46) (34,8) (86)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)
1.059 1.099 953 15,3 2.158
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)b
945 991 936 5,9 1.937
Griechenland
283 290 276 5,1 573
Rumänien
26 29 37 (21,6) 55
Ungarn
121 139 142 (2,1) 260
Polen
92 100 99 1,0 192
Tschechische Republik
107 114 105 8,6 221
Kroatien
83 91 92 (1,1) 174
Slowakei
82 79 77 2,6 162
Österreich
118 114 66 72,7 233
Übrigea
33 35 42 (16,7) 67
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)b % 32,7 33,3 32,3
33,0
CASH CAPEX
(446) (469) (398) (17,8) (915)


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in Mio. €


H1 2018 Veränderung
in %
Gesamtjahr
2018
GESAMTUMSATZ
5.707 2,8 11.885
Griechenland
1.397 1,4 2.888
Rumänien
464 (3,4) 933
Ungarn
931 (1,8) 1.889
Polen
743 (4,0) 1.526
Tschechische Republik
512 2,0 1.047
Kroatien
456 0,7 966
Slowakei
366 2,5 761
Österreich
432 43,8 1.055
Übrigea
502 (2,8) 1.031
Betriebsergebnis (EBIT)
702 (0,9) 744
EBIT-Marge % 12,3
6,3
Abschreibungen
(1.109) (24,2) (3.013)
EBITDA
1.812 14,3 3.757
EBITDA ALb
1.782 3,9 3.691
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(52) (65,4) (122)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)
1.864 15,8 3.880
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)b
1.834 5,6 3.813
Griechenland
556 3,1 1.173
Rumänien
70 (21,4) 135
Ungarn
262 (0,8) 540
Polen
194 (1,0) 382
Tschechische Republik
213 3,8 432
Kroatien
173 0,6 374
Slowakei
157 3,2 320
Österreich
140 66,4 336
Übrigea
69 (2,9) 121
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)b %
32,1
32,1
CASH CAPEX
(836) (9,4) (1.887)


Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.

a "Übrige" enthält die Landesgesellschaften in Nordmazedonien, Montenegro und Albanien, die wir zum 7. Mai 2019 veräußert haben, sowie IWS (International Wholesale), bestehend aus der Deutschen Telekom Global Carrier (ehemals International Carrier Sales & Solutions (ICSS)) und ihren Landesgesellschaften, der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters.
b Für die aufgrund der Einführung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 neu definierten Leistungsindikatoren wurden auf Pro-forma-Basis Vorjahresvergleichswerte ermittelt.


Gesamtumsatz

Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2019 einen Gesamtumsatz von 5,9 Mrd. €, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 2,8 %. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Währungskurse, um die Effekte der Einbeziehung der UPC Austria zum 31. Juli 2018 sowie der Veräußerung der Telekom Albania zum 7. Mai 2019 neutralisiert, erhöhte sich der Umsatz leicht um 0,4 %.

Das Festnetz-Geschäft war im Berichtszeitraum der größte organische Wachstumstreiber; positive Umsatzeffekte erzielten wir im Breitband-sowie im TV-Geschäft - teils infolge höherer Kundenbestände, teils preisgetrieben. Auch das Wholesale-Geschäft zeigte steigende Umsätze gegenüber dem Vorjahr. Die Mobilfunk-Umsätze bewegten sich auf konstant hohem Niveau: Steigende höhermargige Service-Umsätze, insbesondere in Polen, Ungarn, Griechenland und der Tschechischen Republik, wurden durch geringere Umsätze aus dem eher niedrigmargigen Endgerätegeschäft kompensiert. Umsatzrückgänge musste das ICT-Geschäft hinnehmen. Zusätzlich wirkte sich die hohe Wettbewerbsintensität auf den Telekommunikationsmärkten in einigen Ländern unseres operativen Segments negativ auf unsere Umsätze aus.

Der Privatkundenbereich entwickelte sich positiv gegenüber dem Vorjahr mit einem Anstieg um 4,8 %. Der wesentliche Treiber hierbei war das Festnetz-Geschäft; es erzielte im Breitband- und TV-Geschäft dank unseres innovativen TV- und Programm-Managements und dem kontinuierlichen Ausbau der Glasfaser-Technologie in den meisten unserer Landesgesellschaften ein deutliches Plus bei der Umsatzentwicklung. Zusätzlich wirkte sich auch ein starker Anstieg bei den FMC-Kunden umsatzsteigernd aus. Die Umsätze aus der Sprachtelefonie bewegten sich auf Vorjahresniveau. Leichte Rückgänge waren bei den Mobilfunk-Umsätzen zu verzeichnen; höhere Service-Umsätze konnten nur teilweise die geringeren Umsätze aus dem Endgerätegeschäft auffangen.

Der Geschäftskundenbereich zeigte im ersten Halbjahr 2019 nahezu stabile Umsatzzahlen. Dabei liegt unser Kerngeschäft (Festnetz und Mobilfunk) erneut über den Vorjahresergebnissen. Nach dem Zusammenschluss mit UPC Austria in Österreich zur neuen Marke Magenta Telekom bieten nun alle zehn europäischen Märkte konvergente Lösungen für die kleinen und mittleren Geschäftskunden aus einer Hand (MagentaOne Business). Zum Start unserer Kooperation mit Microsoft im Geschäftskundensegment erwarten wir für die zweite Jahreshälfte zudem neue Umsätze mit ICT/Cloud-Lösungen für den Mittelstand sowie unsere Großkunden.

Die Umsätze im Wholesale-Bereich erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr infolge eines Anstiegs bei der Terminierung des internationalen Sprach- und Datenverkehrs.

Die größten positiven Effekte auf die organische Umsatzentwicklung aus Länderperspektive hatten im Berichtshalbjahr unsere Landesgesellschaften in Griechenland, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Österreich. Dadurch konnten wir die sinkenden Umsätze insbesondere in Rumänien und Polen ausgleichen. In Rumänien ist die rückläufige Entwicklung auf deutlich geringere Mobilfunk-Umsätze zurückzuführen. Im Festnetz-Geschäft erzielte der Wholesale-Bereich höhere Umsätze insbesondere bei der Terminierung des internationalen Sprach- und Datenverkehrs. Dadurch konnten Umsatzrückgänge bei der Sprach-telefonie ausgeglichen werden. Der Geschäftskundenbereich B2B/ICT entwickelte sich rückläufig.

EBITDA AL, bereinigtes EBITDA AL

Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2019 ein bereinigtes EBITDA AL von 1,9 Mrd. €; das entspricht einem Anstieg von 5,6 %. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Währungskurse, um die Effekte der Einbeziehung der UPC Austria sowie der Veräußerung der Telekom Albania neutralisiert, stieg das bereinigte EBITDA AL um 1,8 % - somit war die Entwicklung auch 2019 weiterhin positiv.

Die positive Entwicklung des bereinigten organischen EBITDA AL basierte auf der Erhöhung der Umsätze sowie Einsparungen bei den indirekten Kosten.

Aus Länderperspektive war der Anstieg des bereinigten organischen EBITDA AL in erster Linie auf die positiven Entwicklungen in unseren Landesgesellschaften in Griechenland, Österreich, der Tschechischen Republik und der Slowakei zurückzuführen. Eine gegenteilige Entwicklung zeigte v. a. unsere Landesgesellschaft in Rumänien. Hier lag das bereinigte EBITDA AL um 21,6 % unter dem Niveau des Vorjahres. Zu dieser Entwicklung führte im Wesentlichen der geringere Umsatzbeitrag.

Unser EBITDA AL verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 3,9 % auf 1,9 Mrd. €. Gründe dafür waren im Wesentlichen die beim bereinigten EBITDA AL genannten Effekte. Die Sondereinflüsse lagen mit minus 86 Mio. € um 34 Mio. € über dem Niveau des Vorjahres. Organisch betrachtet entwickelte sich das EBITDA AL stabil.

Operative Entwicklung in ausgewählten Ländern

Griechenland. In Griechenland entwickelten sich die Umsätze im ersten Halbjahr 2019 positiv und lagen mit 1,4 Mrd. € um 1,4 % über dem Vorjahresniveau. Hierzu haben neben höheren Umsätzen im Mobilfunk-Geschäft, insbesondere bei den Service-Umsätzen, auch die weiterhin hohen Festnetz-Umsätze beigetragen. Vor allem das Breitband-Geschäft wuchs deutlich aufgrund des kontinuierlichen Glasfaser- und Vectoring-Ausbaus. Auch die TV-Umsätze entwickelten sich gegenüber der Vorjahresperiode positiv. Das Wholesale-Geschäft blieb weiter auf Wachstumskurs, während der Geschäftskundenbereich B2B/ICT einen Rückgang gegenüber dem Vorjahreshalbjahr verzeichnete. Das FMC-Angebot entwickelte sich gut mit steigenden Kundenzahlen und entsprechenden Umsätzen.

Im ersten Halbjahr 2019 lag das bereinigte EBITDA AL in Griechenland mit 573 Mio. €, d. h. einem Plus von 3,1 %, deutlich über dem Vorjahresniveau. Gestiegene Umsätze sowie Einsparungen bei den indirekten Kosten wurden teilweise durch höhere direkte Kosten aufgezehrt.

Ungarn. In Ungarn lagen die Umsätze im ersten Halbjahr 2019 bei 914 Mio. €, damit verringerten sie sich um 1,8 % gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Organisch betrachtet lagen die Umsätze stabil auf Vorjahresniveau. Das Mobilfunk-Geschäft stieg deutlich an: Volumen- und preisbedingt erzielten wir höhere Service- und Endgeräteumsätze gegenüber der Vergleichsperiode. Das Festnetz-Geschäft sank im Vergleich zur Vorjahresperiode. Dieser Rückgang ist v. a. getrieben durch geringere Umsätze im Geschäftskundenbereich B2B/ICT im Wesentlichen bedingt durch einen Einmaleffekt im Vorjahr. Gestiegene Umsätze im Breitband- und Endgerätegeschäft konnten diese Rückgänge teilweise auffangen. Die weiter steigenden FMC-Kundenzahlen und entsprechend steigende Umsätze zeigen, dass unser FMC-Angebot "MagentaOne" sehr erfolgreich ist.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 260 Mio. € nahezu auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2018, auch aufgrund von negativen Währungskurseffekten. Organisch stieg das bereinigte EBITDA AL um 1,2 %.

Österreich. In Österreich erzielten wir im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz von 621 Mio. €. Das entspricht einem Anstieg von 43,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Organisch betrachtet, d. h. um die Effekte der Einbeziehung der UPC Austria neutralisiert, erzielten wir ein Plus von 1,5 %. Zurückzuführen ist der Anstieg im Wesentlichen auf steigende höhermargige Service-Umsätze. Neben den Breitband-Internet-Diensten auf Mobilfunk-Basis, die wir bereits erfolgreich an unsere Kunden vermarkten, bieten wir seit dem Erwerb von UPC Austria auch Festnetz-Technologie und mit der Einführung der neuen Angebotsmarke konvergente Produkte an.

Das bereinigte EBITDA AL stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 66,4 % auf 233 Mio. €. Organisch betrachtet, d. h. um die Effekte der Einbeziehung der UPC Austria neutralisiert, wuchs das bereinigte EBITDA AL um 5,7 %. Höhere Umsätze sowie Einsparungen bei den indirekten Kosten trugen zu diesem Ergebnis bei.

Polen. In Polen lagen die Umsätze mit 713 Mio. € um 4,0 % unter dem Niveau der Vorjahresperiode. Organisch betrachtet sanken sie um 2,3 %. Dies resultierte im Wesentlichen aus geringeren Umsätzen im Geschäft mit mobilen Endgeräten, die durch die gestiegenen höhermargigen Service-Umsätze nicht vollständig ausgeglichen werden konnten. Höhere Umsätze erzielte der Geschäftskundenbereich B2B/ICT. Das sich noch im Ausbau befindliche klassische Festnetz-Geschäft verzeichnete noch einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Wir investieren verstärkt in die technologische Entwicklung, damit wir unseren Kunden als integrierter Anbieter Dienste und Services aus einer Hand anbieten können.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 192 Mio. € um 1,0 % unter dem Vorjahresniveau. Organisch betrachtet stieg das bereinigte EBITDA AL leicht um 0,7 %. Der rückläufigen Umsatzentwicklung standen überproportional gesunkene direkte Kosten gegenüber; die indirekten Kosten lagen ebenfalls unter dem Vorjahresniveau.

EBIT

In unserem operativen Segment Europa sank das EBIT im ersten Halbjahr 2019 leicht um 0,9 % auf 696 Mio. €. Dem Effekt aus bisher im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen erfassten Aufwendungen stehen seit der Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zum 1. Januar 2019 im Wesentlichen Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte gegenüber. Ursächlich für den Rückgang des EBIT waren die über dem Niveau des Vorjahres liegenden weiteren Abschreibungen.

Cash Capex

Im Berichtszeitraum wies unser operatives Segment Europa einen im Vergleich zum Vorjahr um 9,4 % höheren Cash Capex in Höhe von 915 Mio. € aus, im Wesentlichen bedingt durch die im ersten Halbjahr 2019 erfolgten Auszahlungen für den Erwerb von Spektrumlizenzen in Ungarn und für 5G-Frequenzen in Österreich. Daneben investierten wir v. a. in Griechenland, Österreich, Polen und Ungarn im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie in den Ausbau von Breitband- und Glasfaser-Technologie.

SYSTEMGESCHÄFT

Für Informationen zu Änderungen aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leases" verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

AUFTRAGSEINGANG

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in Mio. €


H1 2019 Q1 2019 2018 H1 2018 Veränderung H1
2019/ H1 2018
in %
AUFTRAGSEINGANG 3.494 1.609 6.776 3.348 4,4


Geschäftsentwicklung

Das erste Halbjahr 2019 stand im Zeichen der Etablierung unseres neu ausgerichteten Systemgeschäfts. Investitionen in Wachstums- und Zukunftsthemen (z. B. Public Cloud, Internet der Dinge, digitale Lösungen, Sicherheit) bilden hierbei die Basis für die weitere Ausrichtung der Segmentstrategie auf den nachhaltigen Übergang des Geschäfts in strategische Wachstumsfelder bei gleichzeitiger Stärkung des Telekommunikationsgeschäfts und erfolgreichem Management des Rückgangs im klassischen IT-Geschäft.

Um dies zu erreichen, führen wir seit 2018 erfolgreich ein umfangreiches Transformationsprogramm durch. Im Rahmen dessen haben wir unsere Organisation und Abläufe neu ausgerichtet sowie Kapazitäten angepasst, eine neue Strategie für unser Portfolio entwickelt und drei Angebotscluster geschaffen. Insgesamt zehn Portfolio-Einheiten und eine Emerging Business Unit verantworten sowohl unser klassisches IT- und Telekommunikationsgeschäft sowie unsere Wachstumsfelder (Public Cloud, Internet der Dinge, digitale Lösungen, Sicherheit, SAP, Classified ICT, Gesundheitsmarkt und Maut-Systeme).

Im ersten Halbjahr 2019 entwickelte sich der Auftragseingang unseres operativen Segments Systemgeschäft gegenüber dem bereits starken Vorjahr weiter positiv und stieg um 4,4 % an. Dies ist im Wesentlichen auf eine positive Entwicklung in unseren Wachstumsbereichen digitale Lösungen, Classified ICT, Public Cloud und SAP zurückzuführen.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. €

Q1 2019 Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
in %
H1 2019 H1 2018
GESAMTUMSATZ 1.630 1.673 1.674 (0,1) 3.304 3.339
davon: Umsatz extern 1.278 1.321 1.319 0,2 2.599 2.651
Betriebsergebnis (EBIT) (49) (126) (28) n.a. (175) (104)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse (46) (157) (51) n.a. (203) (89)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) (3) 31 23 34,8 28 (15)
EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % (0,2) 1,9 1,4
0,8 (0,4)
Abschreibungen (128) (155) (99) (56,6) (283) (194)
EBITDA 79 29 71 (59,2) 108 90
EBITDA ALa 46 (3) 73 n.a. 43 95
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (46) (130) (51) n.a. (176) (89)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 125 158 121 30,6 284 179
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a 92 127 124 2,4 219 184
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a % 5,6 7,6 7,4
6,6 5,5
CASH CAPEX (93) (73) (182) 59,9 (167) (265)


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in Mio. €

Veränderung
in %
Gesamtjahr
2018
GESAMTUMSATZ (1,0) 6.936
davon: Umsatz extern (2,0) 5.497
Betriebsergebnis (EBIT) (68,3) (291)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse n.a. (322)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) n.a. 32
EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) %
0,5
Abschreibungen (45,9) (453)
EBITDA 20,0 163
EBITDA ALa (54,7) 176
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (97,8) (266)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 58,7 429
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a 19,0 442
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a %
6,4
CASH CAPEX 37,0 (462)


a Für die aufgrund der Einführung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 neu definierten Leistungsindikatoren wurden auf Pro-forma-Basis Vorjahresvergleichswerte ermittelt.


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag im ersten Halbjahr 2019 mit 3,3 Mrd. € etwa auf Vorjahresniveau. In unserem Wachstumsgeschäft - insbesondere Public Cloud und Sicherheit - verzeichneten wir eine positive Umsatzentwicklung, die einen Rückgang im klassischen IT-Geschäft und im TK-Geschäft nahezu kompensieren konnte. Zudem fiel der Rückgang im klassischen IT-Geschäft geringer aus als erwartet - die generell rückläufige Entwicklung ist insbesondere auf den Rückgang im internationalen Großkundenbereich, auf eine rückläufige Marktentwicklung in unserem Kernmarkt Westeuropa sowie auf bewusste Portfolio-Entscheidungen (z. B. Beendigung von Desktop Services) zurückzuführen.

EBITDA AL, bereinigtes EBITDA AL

Im ersten Halbjahr 2019 stieg das bereinigte EBITDA AL unseres operativen Segments Systemgeschäft gegenüber dem Vorjahr um 35 Mio. € auf 219 Mio. €. Hauptgründe für den Anstieg waren Effekte aus unserem Transformationsprogramm sowie eine positive Entwicklung bei Open Telekom Cloud und Effizienzsteigerungen im klassischen IT-Geschäft. Das EBITDA AL sank gegenüber dem Vorjahr um 52 Mio. € auf 43 Mio. €, im Wesentlichen aufgrund einer Portfolio-Bereinigung. Die Sondereinflüsse lagen aus diesem Grund sowie aufgrund fortgeführter Restrukturierungsmaßnahmen um 87 Mio. € über dem Vorjahresniveau.

EBIT, bereinigtes EBIT

Das bereinigte EBIT unseres operativen Segments Systemgeschäft stieg im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 43 Mio. € auf 28 Mio. €. Insbesondere die beim bereinigten EBITDA AL beschriebenen Effekte trugen zu dieser Entwicklung bei. Dem Effekt aus bisher im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen erfassten Aufwendungen stehen seit der Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zum 1. Januar 2019 im Wesentlichen Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte gegenüber. Das EBIT sank im Vergleichszeitraum um 71 Mio. € auf minus 175 Mio. €, ebenfalls aufgrund der beim EBITDA AL genannten Effekte.

Cash Capex

Der Cash Capex des operativen Segments Systemgeschäft lag im ersten Halbjahr 2019 bei 167 Mio. € verglichen mit 265 Mio. € im Vorjahr, bedingt durch hohe Investitionen in ein neues ERP-System im Jahr 2018. Der Schwerpunkt unserer Investitionen liegt weiterhin bei der Entwicklung unseres Wachstumsgeschäfts, wie z. B. digitale Lösungen, Internet der Dinge und Maut-Systeme.

GROUP DEVELOPMENT

Für Informationen zu Änderungen aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leases" und Änderungen in der Organisationsstruktur verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

Das Mobilfunkturm-Geschäft der T-Mobile Netherlands wird seit der Ausgliederung aus der T-Mobile Netherlands am 1. Januar 2019 in dem innerhalb des operativen Segments Group Development neu geschaffenen Bereich GD Towers berichtet. Dieser setzt sich aus der DFMG und dem Mobilfunkturm-Geschäft der T-Mobile Netherlands zusammen. Die Vergleichswerte wurden nicht angepasst.

KUNDENENTWICKLUNG

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in Tsd.


30.06.2019 31.03.2019 Veränderung
30.06.2019/
31.03.2019
in %
31.12.2018 Veränderung
30.06.2019/
31.12.2018
in %
NIEDERLANDE Mobilfunk-Kunden 5.455 5.382 1,4 4.021 35,7

Festnetz-Anschlüsse 578 557 3,8 241 n.a.

Breitband-Kunden 578 557 3,8 241 n.a.


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in Tsd.


30.06.2018 Veränderung
30.06.2019/
30.06.2018
in %
NIEDERLANDE Mobilfunk-Kunden 3.967 37,5

Festnetz-Anschlüsse 210 n.a.

Breitband-Kunden 210 n.a.


Die Anzahl der Mobilfunk- und Festnetz-Kunden in den Niederlanden stieg durch den im Rahmen der Akquisition erworbenen Kundenstamm der Tele2 Netherlands im Vergleich zum Jahresende 2018 deutlich. Darüber hinaus ergaben sich auch aus dem operativen Geschäft deutliche Kundenzuwächse. Vor allem im Mobilfunk-Bereich konnten wir trotz des intensiven Wettbewerbs neue Kunden gewinnen. Die Gründe hierfür liegen in unserem attraktiven Tarif-Portfolio mit dem Angebot großer Datenpakete bis hin zu unbegrenztem Datenvolumen. Auch im Privatkunden-Festnetz-Geschäft stieg die Anzahl der Kunden aufgrund unserer attraktiven Tarifgestaltung weiter an.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. €


Q1 2019 Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
in %
H1 2019
GESAMTUMSATZ
682 683 535 27,7 1.364
davon: Niederlande
461 458 318 44,0 918
Betriebsergebnis (EBIT)
126 102 149 (31,5) 227
Abschreibungen
(200) (199) (80) n.a. (398)
EBITDA
325 300 228 31,6 626
EBITDA ALa
249 232 222 4,5 481
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(6) (18) (5) n.a. (25)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)
332 319 233 36,9 651
davon: Niederlande
147 137 109 25,7 284
EBITDA AL (BEREINIGT UM
sondereinflüsse)3

255 250 227 10,1 506
davon: Niederlande
123 117 106 10,4 240
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a % 37,4 36,6 42,4
37,1
CASH CAPEX
(86) (106) (56) (89,3) (192)


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in Mio. €


H1 2018 Veränderung
in %
Gesamtjahr
2018
GESAMTUMSATZ
1.063 28,3 2.185
davon: Niederlande
627 46,4 1.322
Betriebsergebnis (EBIT)
297 (23,6) 560
Abschreibungen
(158) n.a. (334)
EBITDA
455 37,6 893
EBITDA ALa
443 8,6 865
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse
(9) n.a. (27)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse)
464 40,3 921
davon: Niederlande
217 30,9 425
EBITDA AL (BEREINIGT UM
sondereinflüsse)3

452 11,9 892
davon: Niederlande
210 14,3 413
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse)a %
42,5
40,8
CASH CAPEX
(141) (36,2) (271)


a Für die aufgrund der Einführung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 neu definierten Leistungsindikatoren wurden auf Pro-forma-Basis Vorjahresvergleichswerte ermittelt.


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development stieg im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28,3 %. Der Anstieg resultiert überwiegend aus der Einbeziehung der Tele2 Netherlands seit Jahresbeginn 2019. Operativ trugen der Geschäfts- und der Privatkundenbereich aufgrund des Kundenwachstums sowie eine positive Entwicklung des Geschäfts mit MVNOs in den Niederlanden ebenfalls zum Umsatzanstieg bei. Der Bereich GD Towers verzeichnete ebenso einen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr, welcher auf einem mengenbedingten Wachstum bei der DFMG beruht.

EBITDA AL, bereinigtes EBITDA AL

Das EBITDA AL stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum von 443 Mio. € auf 481 Mio. €. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Ergebnisbeitrag der Tele2 Netherlands sowie den oben genannten zum Umsatzwachstum beitragenden Effekten. Zudem trug das effiziente Kosten-Management zum EBITDA AL-Wachstum bei. Das EBITDA AL der GD Towers wächst aufgrund steigender Mengen konstant. Das EBITDA AL der T-Mobile Netherlands ist neben den positiven Auswirkungen des Erwerbs von Tele2 Netherlands durch den entfallenen EBITDA AL-Beitrag des niederländischen Mobilfunkturm-Geschäfts hin zu GD Towers geprägt - darüber hinaus konnte eine operative Steigerung durch Umsatzwachstum und Effizienzmaßnahmen erreicht werden. Das bereinigte EBITDA AL entwickelte sich aus den gleichen Gründen von 452 Mio. € auf 506 Mio. €. Der Rückgang der bereinigten EBITDA AL-Marge ist auf die Integration der Tele2 Netherlands zurückzuführen.

EBIT

Aufgrund der Konsolidierung der Tele2 Netherlands bei T-Mobile Netherlands und der damit einhergehenden Erhöhung der Abschreibungen, sowie Einmaleffekten im Rahmen der Integration sank das EBIT gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 um 70 Mio. € auf 227 Mio. €. Des Weiteren führten hohe Investitionen der GD Towers in neue Mobilfunk-Standorte zu einer Erhöhung der Abschreibungen. Dem Effekt aus bisher im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen erfassten Aufwendungen stehen seit der Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zum 1. Januar 2019 im Wesentlichen Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte gegenüber.

Cash Capex

Der Cash Capex stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 51 Mio. € bzw. 36,2 %. Dies ist v. a. auf zusätzliche Investitionen zur Integration der Tele2 Netherlands und höhere Investitionen bei der DFMG im Zusammenhang mit dem Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur in Deutschland zurückzuführen.

GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES

Für Informationen zu Änderungen aufgrund der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 "Leases" verweisen wir auf die Erläuterungen im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. €

Q1 2019 Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
in %
H1 2019 H1 2018
GESAMTUMSATZ 651 678 767 (11,6) 1.329 1.418
Betriebsergebnis (EBIT) (393) (314) (281) (11,7) (707) (605)
Abschreibungen (260) (307) (269) (14,1) (568) (431)
EBITDA (132) (7) (12) 41,7 (139) (174)
EBITDA ALa (234) (108) (31) n.a. (343) (215)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (97) (27) (54) 50,0 (124) (146)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) (35) 20 41 (51,2) (15) (29)
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a (137) (82) 23 n.a. (219) (69)
CASH CAPEX (274) (231) (247) 6,5 (505) (495)


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in Mio. €

Veränderung
in %
Gesamtjahr
2018
GESAMTUMSATZ (6,3) 2.735
Betriebsergebnis (EBIT) (16,9) (1.662)
Abschreibungen (31,8) (825)
EBITDA 20,1 (837)
EBITDA ALa (59,5) (923)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 15,1 (322)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 48,3 (515)
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)a n.a. (601)
CASH CAPEX (2,0) (1.078)


a Für die aufgrund der Einführung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 neu definierten Leistungsindikatoren wurden auf Pro-forma-Basis Vorjahresvergleichswerte ermittelt.


Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,3 %. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf die geringeren konzerninternen Umsätze bei Deutsche Telekom IT aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems zurückzuführen, die sich nicht konzernextern auf die Ertragslage auswirken. Leicht belastend wirkte weiterhin der Effekt, dass bei Deutsche Telekom IT konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland seit Januar 2016 nicht mehr verrechnet werden.

EBITDA AL, bereinigtes EBITDA AL

Das bereinigte EBITDA AL unseres Segments Group Headquarters & Group Services sank in der Berichtsperiode im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 um 150 Mio. €. Diese Entwicklung resultierte hauptsächlich aus geringeren Erträgen aus Immobilienverkäufen sowie aus den gesunkenen Umsätzen bei Deutsche Telekom IT aus der Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems.

Insgesamt war das EBITDA AL in der Berichtsperiode mit Sondereinflüssen, insbesondere für Personalmaßnahmen, in Höhe von 124 Mio. € belastet. Im Vorjahreszeitraum wirkten sich im Saldo negative Sondereinflüsse in Höhe von 146 Mio. € auf das EBITDA AL aus - dabei standen Aufwendungen für Personalmaßnahmen der positiven Wirkung einer Rückstellungsauflösung für Rechtsrisiken im Zusammenhang mit der Beendigung des Schiedsverfahrenskomplexes Toll Collect gegenüber.

EBIT

Der Rückgang des EBIT um 102 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum resultierte im Wesentlichen aus den beim EBITDA AL beschriebenen Effekten. Dem Effekt aus bisher im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen erfassten Aufwendungen stehen seit der Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 zum 1. Januar 2019 im Wesentlichen Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte gegenüber. Die weiteren Abschreibungen lagen leicht unterhalb des Vorjahresniveaus, im Wesentlichen aufgrund von leicht gesunkenen planmäßigen Abschreibungen bei Deutsche Telekom IT. Hier spiegeln sich zwei gegenläufige Effekte wider: Einerseits sanken die Abschreibungen durch geringere Aktivierungen im Zusammenhang mit der rückläufigen Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems. Andererseits stiegen die Abschreibungen, die daraus resultieren, dass konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland nicht mehr verrechnet, sondern bei Deutsche Telekom IT aktiviert werden. Des Weiteren wirkten sich leicht rückläufige Abschreibungen im Bereich Grundstücke und Gebäude infolge der fortgesetzten Optimierung unseres Immobilien-Portfolios aus.

Cash Capex

Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 10 Mio. €, im Wesentlichen aufgrund von höheren Investitionen im Bereich Technologie und Innovation, hauptsächlich für Entwicklungsleistungen. Gegenläufig wirkte ein leicht gesunkener Cash Capex für Fahrzeuge.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE

Wir verweisen diesbezüglich auf die "Ereignisse nach der Berichtsperiode" im Konzern-Zwischenabschluss.

PROGNOSE

Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung unseres Managements. Zum heutigen Zeitpunkt liegen keine Erkenntnisse vor, dass sich die im zusammengefassten Lagebericht des Geschäftsberichts 2018 veröffentlichten Prognosen wesentlich verändert haben. Die dort abgegebenen Aussagen behalten dementsprechend weiterhin ihre Gültigkeit. Weiterhin gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld" in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

RISIKO- UND CHANCENSITUATION

Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht des Geschäftsberichts 2018 dargestellten Risiko- und Chancensituation ausgeführt. Ferner wird auf den "Disclaimer" am Ende dieses Berichts verwiesen.

OPERATIVE RISIKEN

Die Risikokategorie "Risiken aus IT-/NT-Netzbetrieb USA" hat sich im ersten Halbjahr 2019 in der Risikobedeutung von mittel auf gering verbessert. Ursachen hierfür sind, dass einerseits geographische Redundanzen geschaffen wurden und andererseits ausreichende Desaster Recovery-Funktionalitäten für die Abrechnungssysteme der Kundenleistungen als funktionsfähig getestet wurden. Damit ist das Risiko mitigiert und wird nicht weiter berichtet.

RECHTSVERFAHREN

Klagen Telefonbuchpartnerverlage. Im Klagekomplex der Telefonbuchpartnerverlage wurden im März 2019 zwei der erstinstanzlich ruhend gestellten Klagen zurückgenommen, nachdem im Januar 2019 das bereits berichtete BGH-Urteil zu unseren Gunsten ergangen war. Infolgedessen sind derzeit noch zehn Verfahren mit einer bezifferten Klagesumme von ca. 70 Mio. € zuzüglich Zinsen rechtshängig. Neun dieser Klagen befinden sich weiterhin in der Revision beim Bundesgerichtshof, ein Verfahren bleibt ruhend gestellt. Auch die verwaltungsgerichtlichen Verfahren wurden beendet, nachdem die verbliebenen zwei Kläger ihre verwaltungsgerichtlichen Klagen zurückgenommen haben.

KARTELLVERFAHREN

Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge einer Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission. Slovak Telekom und Deutsche Telekom haben am 21. Februar 2019 Berufung gegen das vom Gericht der Europäischen Union am 13. Dezember 2018 ergangene Urteil, in dem die Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission teilweise für nichtig erklärt und die verhängten Bußgelder reduziert worden waren, bei dem Europäischen Gerichtshof eingelegt. Slovak Telekom und Deutsche Telekom verfolgen hiermit u. a. eine Aufhebung der Feststellung eines missbräuchlichen Verhaltens durch Slovak Telekom.

EINSCHÄTZUNG ZUR GESAMTRISIKOSITUATION

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System, wie auch nach Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen Risiken absehbar, die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährden könnten.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

KONZERN-BILANZ

AKTIVA

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in Mio. €

30.06.2019 31.12.2018 Veränderung Veränderung in % 30.06.2018
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 21.801 21.870 (69) (0,3) 20.213
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.894 3.679 215 5,8 2.943
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 9.898 9.988 (90) (0,9) 8.921
Vertragsvermögenswerte 1.894 1.765 129 7,3 1.715
Ertragsteuerforderungen 511 492 19 3,9 283
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.187 2.847 (660) (23,2) 2.585
Vorräte 1.702 1.790 (88) (4,9) 1.571
Übrige Vermögenswerte 1.621 1.164 457 39,3 2.020
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 94 145 (51) (35,2) 175
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 142.413 123.505 18.908 15,3 119.536
Immaterielle Vermögenswerte 66.266 64.950 1.316 2,0 63.636
Sachanlagen 49.119 50.631 (1.512) (3,0) 47.844
Nutzungsrechte 17.549 n.a. n.a. n.a. n.a.
Aktivierte Vertragskosten 1.873 1.744 129 7,4 1.445
Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 675 576 99 17,2 568
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.731 1.585 1.146 72,3 1.812
Aktive latente Steuern 3.163 2.949 214 7,3 3.299
Übrige Vermögenswerte 1.036 1.070 (34) (3,2) 930
BILANZSUMME 164.214 145.375 18.839 13,0 139.749


PASSIVA

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in Mio. €

30.06.2019 31.12.2018 Veränderung Veränderung in % 30.06.2018
KURZFRISTIGE SCHULDEN 35.063 29.144 5.919 20,3 23.454
Finanzielle Verbindlichkeitena 13.582 10.527 3.055 29,0 6.708
Leasing-Verbindlichkeiten 4.019 n.a. n.a. n.a. n.a.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
9.647 10.735 (1.088) (10,1) 8.924
Ertragsteuerverbindlichkeiten 359 328 31 9,5 353
Sonstige Rückstellungen 2.580 3.144 (564) (17,9) 2.784
Übrige Schulden 3.177 2.654 523 19,7 2.823
Vertragsverbindlichkeiten 1.700 1.720 (20) (1,2) 1.861
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung
gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
0 36 (36) (100,0) 0
LANGFRISTIGE SCHULDEN 86.461 72.794 13.667 18,8 74.892
Finanzielle Verbindlichkeitena 50.605 51.748 (1.143) (2,2) 54.554
Leasing-Verbindlichkeiten 15.328 n.a. n.a. n.a. n.a.
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 6.569 5.502 1.067 19,4 5.650
Sonstige Rückstellungen 3.319 3.291 28 0,9 3.143
Passive latente Steuern 8.935 8.240 695 8,4 7.500
Übrige Schulden 1.173 3.427 (2.254) (65,8) 3.473
Vertragsverbindlichkeiten 532 585 (53) (9,1) 573
SCHULDEN 121.524 101.938 19.586 19,2 98.346
EIGENKAPITAL 42.690 43.437 (747) (1,7) 41.403
Gezeichnetes Kapital 12.189 12.189 0 0,0 12.189
Eigene Anteile (48) (49) 1 2,0 (49)

12.141 12.141 0 0,0 12.141
Kapitalrücklage 54.919 54.646 273 0,5 54.573
Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag (39.131) (37.392) (1.739) (4,7) (37.635)
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis (886) (653) (233) (35,7) (944)
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 1.845 2.166 (321) (14,8) 1.487
ANTEILE DER EIGENTÜMER DES MUTTERUNTERNEHMENS 28.888 30.907 (2.019) (6,5) 29.621
Anteile anderer Gesellschafter 13.802 12.530 1.272 10,2 11.782
BILANZSUMME 164.214 145.375 18.839 13,0 139.749


Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung".

a Finanzielle Verbindlichkeiten enthalten letztmalig zum 31. Dezember 2018 Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing-Verhältnissen gemäß IAS 17.


KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

scroll
in Mio. €

Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
in %
H1 2019 H1 2018 Veränderung
in %
UMSATZERLÖSE 19.664 18.367 7,1 39.152 36.291 7,9
davon: nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträgea 90 75 20,0 178 141 26,2
Sonstige betriebliche Erträge 254 339 (25,1) 457 711 (35,7)
Bestandsveränderungen 23 0 n.a. 55 1 n.a.
Aktivierte Eigenleistungen 589 582 1,2 1.179 1.141 3,3
Materialaufwand (8.781) (8.964) 2,0 (17.623) (17.682) 0,3
Personalaufwand (4.262) (4.162) (2,4) (8.563) (8.219) (4,2)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (786) (605) (29,9) (1.495) (1.418) (5,4)
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten (63) (110) 42,7 (141) (216) 34,7
Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten
Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten
(29) (10) n.a. (47) (20) n.a.
Sonstiges (694) (485) (43,1) (1.307) (1.182) (10,6)
Abschreibungen (4.351) (3.204) (35,8) (8.555) (6.302) (35,8)
BETRIEBSERGEBNIS 2.350 2.352 (0,1) 4.608 4.523 1,9
Zinsergebnis (590) (531) (11,1) (1.193) (953) (25,2)
Zinserträge 76 60 26,7 159 129 23,3
Zinsaufwendungen (665) (591) (12,5) (1.352) (1.081) (25,1)
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 35 (599) n.a. 101 (529) n.a.
Sonstiges Finanzergebnis 88 (56) n.a. 220 (114) n.a.
FINANZERGEBNIS (466) (1.185) 60,7 (872) (1.596) 45,4
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 1.883 1.167 61,4 3.735 2.927 27,6
Ertragsteuern (511) (370) (38,1) (1.038) (864) (20,1)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 1.372 797 72,1 2.697 2.063 30,7
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) 944 495 90,7 1.845 1.487 24,1
Anteile anderer Gesellschafter 428 302 41,7 853 576 48,1


scroll
in Mio. €

Gesamtjahr 2018
UMSATZERLÖSE 75.656
davon: nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträgea 305
Sonstige betriebliche Erträge 1.491
Bestandsveränderungen (14)
Aktivierte Eigenleistungen 2.433
Materialaufwand (38.160)
Personalaufwand (16.436)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (3.134)
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten (394)
Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten
Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten
(120)
Sonstiges (2.620)
Abschreibungen (13.836)
BETRIEBSERGEBNIS 8.001
Zinsergebnis (1.817)
Zinserträge 277
Zinsaufwendungen (2.094)
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen (529)
Sonstiges Finanzergebnis (502)
FINANZERGEBNIS (2.848)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 5.153
Ertragsteuern (1.824)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 3.329
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) 2.166
Anteile anderer Gesellschafter 1.163


Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung".

a Werte für Q2 2018 und H1 2018 angepasst.


ERGEBNIS JE AKTIE

scroll


Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
in %
H1 2019 H1 2018
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter
Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag))
Mio. € 944 495 90,7 1.845 1.487
Angepasste gewichtete durchschnittliche Anzahl der
ausstehenden Stammaktien unverwässert/verwässert
Mio. Stück 4.743 4.742 0,0 4.743 4.742
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT 0,20 0,10 100,0 0,39 0,31


scroll

Veränderung
in %
Gesamtjahr 2018
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter
Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag))
24,1 2.166
Angepasste gewichtete durchschnittliche Anzahl der
ausstehenden Stammaktien unverwässert/verwässert
0,0 4.742
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/VERWÄSSERT 25,8 0,46


KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

scroll
in Mio. €

Q2 2019 Q2 2018 Veränderung H1 2019 H1 2018 Veränderung
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 1.372 797 575 2.697 2.063 634
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und
Verlustrechnung umklassifiziert werden






Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten 17 14 3 34 (647) 681
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen (774) (142) (632) (982) (141) (841)
Neubewertung im Rahmen von Unternehmenserwerben 0 0 0 0 0 0
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen
an at equity bilanzierten Unternehmen
0 0 0 0 0 0
Sonstige direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 0 0 0 0 0 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 146 62 84 159 57 102

(611) (66) (545) (789) (732) (57)
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung
umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen






Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der
Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe






Erfolgswirksame Änderung (8) (1) (7) (8) (1) (7)
Erfolgsneutrale Änderung (329) 1.102 (1.431) 180 486 (306)
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von
gehaltenen Fremdkapitalinstrumenten






Erfolgswirksame Änderung (18) (32) 14 (43) (35) (8)
Erfolgsneutrale Änderung 17 (16) 33 29 3 26
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten
(designierte Risikokomponenten)






Erfolgswirksame Änderung 79 (91) 170 (21) (46) 25
Erfolgsneutrale Änderung (561) 59 (620) (704) (53) (651)
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten
(Kosten der Absicherung)






Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 1 0 1
Erfolgsneutrale Änderung (33) 29 (62) (25) 63 (88)
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an
at equity bilanzierten Unternehmen






Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 0 0 0
Erfolgsneutrale Änderung 0 0 0 11 7 4
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 137 10 127 195 20 175

(714) 1.060 (1.774) (384) 445 (829)
SONSTIGES ERGEBNIS (1.325) 995 (2.320) (1.173) (288) (885)
GESAMTERGEBNIS 48 1.791 (1.743) 1.524 1.776 (252)
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE





Eigentümer des Mutterunternehmens (139) 1.045 (1.184) 806 969 (163)
Anteile anderer Gesellschafter 186 747 (561) 718 807 (89)


scroll
in Mio. €

Gesamtjahr
2018
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 3.329
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und
Verlustrechnung umklassifiziert werden

Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten (619)
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 127
Neubewertung im Rahmen von Unternehmenserwerben 0
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen
an at equity bilanzierten Unternehmen
0
Sonstige direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 36

(456)
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung
umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der
Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe

Erfolgswirksame Änderung (1)
Erfolgsneutrale Änderung 1.033
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von
gehaltenen Fremdkapitalinstrumenten

Erfolgswirksame Änderung (75)
Erfolgsneutrale Änderung 84
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten
(designierte Risikokomponenten)

Erfolgswirksame Änderung (32)
Erfolgsneutrale Änderung (382)
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten
(Kosten der Absicherung)

Erfolgswirksame Änderung 3
Erfolgsneutrale Änderung 56
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an
at equity bilanzierten Unternehmen

Erfolgswirksame Änderung 0
Erfolgsneutrale Änderung 7
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 86

779
SONSTIGES ERGEBNIS 323
GESAMTERGEBNIS 3.652
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens 2.181
Anteile anderer Gesellschafter 1.471


KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

scroll
in Mio. €

Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens

Bezahltes Eigenkapital Erwirtschaftetes
Konzern-Eigenkapital
Kumuliertes sonstiges
Konzernergebnis

Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
einschl.
Ergebnisvortrag
Konzernüberschuss/
(-fehlbetrag)
Währungsumrechnung
ausländischer
Geschäftsbetriebe
STAND ZUM
1. JANUAR 2018
12.189 (49) 55.010 (38.750) 3.461 (1.729)
Übertrag aufgrund
Änderung der
Rechnungs-
legungsvorschriften



1.449

Veränderung Konsolidierungskreis





Transaktionen mit Eigentümern

(550) 1
(12)
Gewinnvortrag


3.461 (3.461)
Dividenden-
ausschüttung



(3.083)

Kapitalerhöhung
Deutsche
Telekom AG






Kapitalerhöhung
aus anteils-
basierter Vergütung


112


Aktienrückkauf/
Treuhänderisch
hinterlegte Aktien

1
2

Überschuss/
(Fehlbetrag)




1.487
Sonstiges Ergebnis


(83)
246
GESAMTERGEBNIS





Transfer in
Gewinnrücklagen


0 (633)

STAND ZUM
30. JUNI 2018
12.189 (49) 54.573 (37.635) 1.487 (1.495)
STAND ZUM
1. JANUAR 2019
12.189 (49) 54.646 (37.392) 2.166 (1.120)
Übertrag aufgrund
Änderung der
Rechnungs-
legungsvorschriften



221

Veränderung Konsoli-
dierungskreis






Transaktionen mit Eigentümern

120

(3)
Gewinnvortrag


2.166 (2.166)
Dividenden-
ausschüttung



(3.320)

Kapitalerhöhung
Deutsche
Telekom AG






Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter
Vergütung


153


Aktienrückkauf/
Treuhänderisch
hinterlegte Aktien

1 0 2

Überschuss/
(Fehlbetrag)




1.845
Sonstiges Ergebnis


(819)
138
GESAMTERGEBNIS





Transfer in
Gewinnrücklagen



10

STAND ZUM
30. JUNI 2019
12.189 (48) 54.919 (39.131) 1.845 (985)


scroll
in Mio. €
Eigenkapital der
Eigentümer des
Mutterunternehmens
Eigenkapital
der Eigentümer
des Mutterunternehmens

Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis

Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis

Neubewertungs-
rücklage
Zur Veräußerung
verfügbare
finanzielle
Vermögenswerte
(IAS 39)
Eigenkapital-
instrumente
zum beizulegenden
Zeitwert über das
sonstige Ergebnis (IFRS 9)
Fremdkapital-
instrumente
zum beizulegenden Zeitwert
über das sonstige Ergebnis
(IFRS 9)
Sicherungs-
instrumente
(IAS 39)
Sicherungs-
instrumente:
designierte Risikokomponenten
(IFRS 9)
STAND ZUM
1. JANUAR 2018
(60) 101 n.a. n.a. 789 n.a.
Übertrag aufgrund
Änderung der
Rechnungs-
legungsvorschriften

(101) 93
(789) 789
Veränderung Konsolidierungs-
kreis






Transaktionen mit Eigentümern

0 2

Gewinnvortrag





Dividenden-
ausschüttung






Kapitalerhöhung
Deutsche
Telekom AG






Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter
Vergütung






Aktienrückkauf/
Treuhänderisch
hinterlegte Aktien






Überschuss/
(Fehlbetrag)






Sonstiges Ergebnis

(648) (20)
(99)
GESAMTERGEBNIS





Transfer in
Gewinnrücklagen
28
644 (6)

STAND ZUM
30. JUNI 2018
(32) n.a. 90 (24) n.a. 689
STAND ZUM
1. JANUAR 2019
(28) n.a. 84 2 n.a. 519
Übertrag aufgrund
Änderung der
Rechnungs-
legungsvorschriften



0

Veränderung Konsolidierungs-
kreis






Transaktionen mit Eigentümern

0 0
2
Gewinnvortrag





Dividenden-
ausschüttung






Kapitalerhöhung
Deutsche
Telekom AG






Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter
Vergütung






Aktienrückkauf/
Treuhänderisch
hinterlegte Aktien






Überschuss/
(Fehlbetrag)






Sonstiges Ergebnis

34 (9)
(513)
GESAMTERGEBNIS





Transfer in
Gewinnrücklagen
4
(14)


STAND ZUM
30. JUNI 2019
(24) n.a. 104 (6) n.a. 8


scroll
in Mio. €
Eigenkapital der
Eigentümer des
Mutterunternehmens
Summe Anteile
anderer
Gesellschafter
Gesamt
Konzern-
Eigenkapital

Kumuliertes sonstiges
Konzernergebnis






Sicherungsinstrumente:
Kosten der Absicherung
(IFRS 9)
At equity
bilanzierte
Unternehmen
Steuern


STAND ZUM 1. JANUAR 2018 n.a. 26 (254) 30.734 11.737 42.470
Übertrag aufgrund Änderung
der Rechnungslegungsvorschriften


2 1.446 103 1.548
Veränderung Konsolidierungskreis


0 11 11
Transaktionen mit Eigentümern

(1) (559) (772) (1.331)
Gewinnvortrag


0 0 0
Dividendenausschüttung


(3.083) (172) (3.255)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG


0 0 0
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung


112 67 179
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien


3 0 3
Überschuss/(Fehlbetrag)


1.487 576 2.063
Sonstiges Ergebnis 63 7 16 (518) 231 (288)
GESAMTERGEBNIS


969 807 1.776
Transfer in Gewinnrücklagen
(35) 1 0 0 0
STAND ZUM 30. JUNI 2018 63 (3) (233) 29.621 11.782 41.403
STAND ZUM 1. JANUAR 2019 58 (4) (165) 30.907 12.530 43.437
Übertrag aufgrund Änderung
der Rechnungslegungsvorschriften



221 125 346
Veränderung Konsolidierungskreis


0 245 245
Transaktionen mit Eigentümern

(1) 118 331 449
Gewinnvortrag


0 0 0
Dividendenausschüttung


(3.320) (236) (3.555)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG





Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung


153 89 242
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien


3 0 3
Überschuss/(Fehlbetrag)


1.845 853 2.697
Sonstiges Ergebnis (24) 10 143 (1.039) (135) (1.173)
GESAMTERGEBNIS


806 718 1.523
Transfer in Gewinnrücklagen
0
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STAND ZUM 30. JUNI 2019 35 6 (22) 28.888 13.802 42.690


KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Mio. €

Q2 2019 Q2 2018 H1 2019 H1 2018 Gesamtjahr
2018
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 1.883 1.167 3.735 2.927 5.153
Abschreibungen 4.351 3.204 8.555 6.302 13.836
Finanzergebnis 466 1.185 872 1.596 2.848
Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften 0 0 0 0 0
Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen 0 0 0 0 0
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 125 118 314 230 430
Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen 15 (26) 41 (91) (126)
Veränderung aktives operatives Working Capital 260 38 346 363 (998)
Veränderung sonstige operative Vermögenswerte (63) (53) (392) (52) (337)
Veränderung der Rückstellungen (297) (386) (396) (667) (100)
Veränderung passives operatives Working Capital (483) (215) (426) (1.254) (515)
Veränderung sonstige operative Verbindlichkeiten 66 3 463 448 (11)
Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern (193) (98) (371) (222) (697)
Erhaltene Dividenden 13 11 13 173 181
Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und
Konditionenänderung von Zinsderivaten
0 0 0 0 0
OPERATIVER CASHFLOW 6.157 4.947 12.765 9.753 19.663
Gezahlte Zinsen (1.113) (1.020) (2.068) (1.843) (3.307)
Erhaltene Zinsen 554 465 909 779 1.592
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 5.598 4.392 11.607 8.689 17.948
Auszahlungen für Investitionen in




Immaterielle Vermögenswerte (1.808) (880) (2.838) (1.689) (3.353)
Sachanlagen (2.391) (2.215) (5.188) (4.545) (9.139)
Langfristige finanzielle Vermögenswerte (53) (95) (79) (203) (639)
Auszahlungen für die Übernahme der Beherrschung über
Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen
(12) (6) (249) (282) (2.080)
Einzahlungen aus Abgängen von




Immateriellen Vermögenswerten 0 0 0 1 2
Sachanlagen 38 143 82 304 523
Langfristigen finanziellen Vermögenswerten 23 275 35 299 596
Einzahlungen aus dem Verlust der Beherrschung über
Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen
31 0 31 (62) (67)
Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate),
Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens
418 183 858 (60) (144)
Sonstiges 0 5 (2) 5 5
CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT (3.754) (2.589) (7.350) (6.233) (14.297)
Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 4.804 20.750 10.746 34.153 51.597
Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (4.924) (23.700) (12.420) (38.868) (57.253)
Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 450 4.442 3.033 6.908 8.375
Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten (2) 0 (4) (21) (23)
Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (3.409) (3.148) (3.409) (3.148) (3.254)
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (967) (197) (1.860) (402) (1.174)
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern 0 1 1 2 29
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern (38) (646) (145) (1.417) (1.557)
Sonstiges 0 0 0 0 0
CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT (4.086) (2.499) (4.058) (2.794) (3.259)
Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) (9) 22 16 (31) (17)
Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung
gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
0 0 0 0 (8)
NETTOVERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL (LAUFZEIT BIS 3 MONATE) (2.250) (675) 214 (369) 367
BESTAND AM ANFANG DER PERIODE 6.144 3.618 3.679 3.312 3.312
BESTAND AM ENDE DER PERIODE 3.894 2.943 3.894 2.943 3.679


ERHEBLICHE EREIGNISSE UND GESCHÄFTSVORFÄLLE

RECHNUNGSLEGUNG

Der Halbjahres-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vorschriften des § 115 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzern-Zwischenabschluss und einen Konzern-Zwischenlagebericht sowie die Versicherung der gesetzlichen Vertreter nach § 297 Abs. 2 Satz 4, § 315 Abs. 1 Satz 6 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Konzern-Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung des Wertpapierhandelsgesetzes aufgestellt.

STATEMENT OF COMPLIANCE

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2019 ist unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.

Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Halbjahres-Finanzbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018.

ERSTMALS IN DER BERICHTSPERIODE ANZUWENDENDE STANDARDS, INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN

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Verlautbarung Titel Anwendungspflicht
für die Deutsche
Telekom ab
Änderungen Voraussichtliche
Auswirkungen auf
die Darstellung der
Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage der
Deutschen Telekom
IFRS 16 Leases 01.01.2019 Unter IFRS 16 sind generell alle Leasing-Verhältnisse und die damit verbundenen vertraglichen Rechte und Verpflichtungen in der Bilanz des Leasing-Nehmers anzusetzen. Die bislang unter IAS 17 vorzunehmende Unterscheidung zwischen Finanzierungs- und Operating Leasing-Verträgen entfällt damit nunmehr für den Leasing-Nehmer. Für alle Leasing-Verhältnisse passiviert der Leasing-Nehmer in seiner Bilanz eine Leasing-Verbindlichkeit für die Verpflichtung, künftig Leasing-Zahlungen vorzunehmen. Zugleich aktiviert der Leasing-Nehmer ein Nutzungsrecht am zugrunde liegenden Vermögenswert, welches dem Barwert der künftigen Leasing-Zahlungen zuzüglich anfänglicher direkter Kosten, Vorauszahlungen und Rückbaukosten sowie abzüglich erhaltener Anreizzahlungen entspricht. Während der Laufzeit des Leasing-Verhältnisses wird die Leasing-Verbindlichkeit ähnlich den bislang geltenden Regelungen nach IAS 17 für Finanzierungs-Leasing-Verhältnisse finanzmathematisch fortgeschrieben, während das Nutzungsrecht planmäßig amortisiert wird, was im Vergleich zu IAS 17 grundsätzlich zu höheren Aufwendungen zu Beginn der Laufzeit eines Leasing-Verhältnisses führt. Beim Leasing-Geber sind die Regelungen des neuen Standards dagegen ähnlich den bisherigen Vorschriften des IAS 17. IFRS 16 enthält darüber hinaus eine Reihe von weiteren Neuregelungen zur Definition eines Leasing-Verhältnisses, zum Ausweis und zu den Anhangangaben sowie zu Sale-and-Leaseback-Transaktionen. Der Standard hat wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom. Die Details der Auswirkungen werden im Anschluss an diese Tabelle erläutert.
Amendments to IAS 19 Plan Amendment, Curtailment or Settlement 01.01.2019 Die Änderungen regeln die Behandlung von Planänderungen, -kürzungen und -abgeltungen eines leistungsorientierten Pensionsplans neu. Es wird klargestellt, dass ein Unternehmen aktualisierte versicherungsmathematische Annahmen und die Nettoschuld (bzw. den Netto-Vermögenswert) im Zeitpunkt der Änderung verwenden muss, um den laufenden Dienstzeitaufwand und die Nettozinsen für den restlichen Zeitraum der Berichtsperiode nach einer Plananpassung, -kürzung oder -abgeltung zu bestimmen. Etwaige Änderungen einer Überdeckung als Teil des nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands oder als Gewinn bzw. Verlust aus Abgeltungen sind erfolgswirksam zu erfassen, selbst wenn diese Überdeckung infolge der Auswirkungen der Vermögensobergrenze ("asset ceiling") zuvor nicht erfasst wurde. Die Auswirkungen von Veränderungen der Vermögensobergrenze sind im sonstigen Ergebnis zu erfassen. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IAS 28 Long-term Interests in Associates and Joint Ventures 01.01.2019 Es wird klargestellt, dass ein Unternehmen die Vorschriften des IFRS 9 - die Regelungen zur Wertminderung eingeschlossen - zur Bewertung langfristiger Beteiligungen an einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture anzuwenden hat, die Teil der Nettoinvestition in dieses assoziierte Unternehmen oder Joint Venture sind, die aber nicht nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen werden. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IFRS 9 Prepayment Features with Negative Compensation 01.01.2019 Mit der Änderung soll unter bestimmten Voraussetzungen eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten ("amortized cost") bzw. GuV-neutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) auch für solche finanziellen Vermögenswerte ermöglicht werden, bei denen im Falle einer vorzeitigen Kündigung eine Ausgleichszahlung an die kündigende Partei fällig werden kann. Keine wesentlichen Auswirkungen.
IFRIC 23 Uncertainty over Income Tax Treatments 01.01.2019 In IFRIC 23 werden die Regelungen des IAS 12 "Ertragsteuern" in Bezug auf den Ansatz und die Bewertung von tatsächlichen Ertragsteuern, latenten Steuerschulden und latenten Steueransprüchen, wenn Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung besteht, klargestellt. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Annual
Improvements
Project
Annual
Improvements to IFRSs2015-2017 Cycle
01.01.2019 Klarstellungen zahlreicher bereits veröffentlichter Standards. Keine wesentlichen Auswirkungen.


Im Januar 2016 hat der IASB IFRS 16 "Leases" veröffentlicht. Dieser ist für ab dem 1. Januar 2019 beginnende Berichtsperioden verpflichtend anzuwenden. IFRS 16 hat wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Deutschen Telekom, insbesondere die Bilanzsumme, die Ertragslage, den operativen und Finanzierungs-Cashflow sowie die Darstellung der Vermögens- und Finanzlage.

Die Deutsche Telekom ist als Leasing-Nehmer insbesondere bei der Anmietung von Mobilfunk-Standorten (Grund und Boden, Plätze an Mobilfunk-Masten bzw. Dachflächen), Netzwerk-Infrastruktur sowie bei Gebäudeanmietung für administrative oder technische Zwecke von der Neuregelung betroffen.

Die Deutsche Telekom hat den neuen Leasing-Standard nicht vollständig retrospektiv angewendet, sondern die Erleichterungsvorschrift für Leasing-Nehmer ("modifizierte retrospektive Methode") in Anspruch genommen. Zahlungsverpflichtungen aus bisherigen Operating Leasing-Verhältnissen werden mit Übergang auf IFRS 16 mit dem entsprechenden Grenzfremdkapitalzinssatz abgezinst und als Leasing-Verbindlichkeit passiviert. Die Nutzungsrechte wurden zum 1.Januar 2019 in Höhe der Leasing-Verbindlichkeit angesetzt, berichtigt um den Betrag der vorausgezahlten bzw. passivisch abgegrenzten Leasing-Zahlungen. Aufgrund wesentlicher bestehender Salden von Verbindlichkeiten aus Staffelmietverträgen (Straight-line leases) nach IAS 17, welche nach IFRS 16 von den Nutzungsrechten abzuziehen sind, wurden die Nutzungsrechte zum 1. Januar 2019 nach IFRS 16 mit einem signifikant niedrigeren Buchwert als die korrespondierende Leasing-Verbindlichkeit angesetzt (Geschäftsbericht 2018, Angabe 16 "Übrige Schulden"). Diese Verbindlichkeit beruht im Wesentlichen auf Leasing-Verhältnissen für Mobilfunk-Standorte der T-Mobile US. Im Übergangszeitpunkt am 1. Januar 2019 wurden zunächst die den Verbindlichkeiten zugrunde liegenden Laufzeiten an die gemäß IFRS 16 bestimmten Laufzeiten angepasst. Diese Anpassung wurde eigenkapitalerhöhend vorgenommen. Der verbleibende Abgrenzungsposten wurde wie vorstehend beschrieben nutzungsrechtsmindernd verrechnet. Neben bisherigen Operating Leasing-Verhältnissen werden bisherige Finanzierungs-Leasing-Verhältnisse am 1. Januar 2019 mit ihren Buchwerten zum 31. Dezember 2018 als Nutzungsrecht und Leasing-Verbindlichkeit erfasst.

Wesentliche Wahlrechte und Erleichterungsmöglichkeiten werden wie folgt ausgeübt:

Nutzungsrechte und Leasing-Verbindlichkeiten werden gesondert in der Bilanz ausgewiesen.

Die Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften des IFRS 16 erstrecken sich auch auf kurzfristige Leasing-Verhältnisse und auf Leasing-Verhältnisse, deren zugrunde liegender Vermögenswert von geringem Wert ist

Zwischen Leasing-Komponenten und Nicht-Leasing-Komponenten wird keine Trennung vorgenommen. Jede Leasing-Komponente wird zusammen mit den dazugehörigen übrigen Leistungskomponenten als ein Leasing-Verhältnis abgebildet.

Leasing-Verhältnisse über immaterielle Vermögenswerte fallen nicht unter IFRS 16, sondern unter IAS 38.

Darüber hinaus wurden zum Erstanwendungszeitpunkt von IFRS 16 wesentliche Wahlrechte und Erleichterungsmöglichkeiten wie folgt in Anspruch genommen:

Drohverlustrückstellungen, die im Zusammenhang mit Leasing-Verhältnissen gebildet wurden, wurden am 1. Januar 2019 mit dem Nutzungsrecht verrechnet.

Im Zusammenhang mit der Bestimmung der Laufzeit von Leasing-Verhältnissen werden teilweise nachträglich erlangte bessere Erkenntnisse ("hindsight") berücksichtigt, wenn wirtschaftliche Erwägungen und Zwänge eine hinreichend sichere Ausübungswahrscheinlichkeit von Verlängerungs- oder Kündigungsoptionen belegen.

Das Wahlrecht zum Bestandsschutz ("grandfathering") wird nicht in Anspruch genommen. Somit wurde IFRS 16 am 1. Januar 2019 auf alle bestehenden Verträge angewendet, die in dessen Anwendungsbereich fallen. Das gilt sowohl für Verträge auf der Leasing-Nehmer-als auch für Verträge auf der Leasing-Geberseite.

Die neue Definition eines Leasing-Verhältnisses hat für die Deutsche Telekom als Leasing-Geber insgesamt keine wesentlichen Auswirkungen. Gleichwohl ändert sich die Anzahl der identifizierten Leasing-Verhältnisse. Die Neudefinition betrifft nicht die Verträge zur Überlassung von Servern oder ähnlichen Hardware-Geräten an Kunden im Rahmen von Daten- bzw. Netzwerk-Lösungen sowie Verträge über Endgeräte an Kunden. Diese werden auch weiterhin als Leasing-Verhältnis definiert. Dagegen ist eine Reduzierung bei Verträgen zur Überlassung von Modems/Routern der aktuellen Gerätegeneration an Privatkunden im Bereich Festnetz-Massenmarkt zu verzeichnen. Im Zusammenhang mit der Erbringung von Leistungen in Rechenzentren wird die Vermietung von Flächen, z. B. gesonderte Räume für die Aufstellung eigener Hardware des Kunden, als Leasing-Komponente identifiziert. Darüber hinaus werden die Vermietung von Teilnehmeranschlussleitungen und von Flächen an Wholesale-Festnetz-Kunden (z. B. Kollokationsflächen) als Leasing-Verhältnis eingestuft.

Insgesamt stellen sich die zum 1. Januar 2019 durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 in der Konzern-Bilanz vorgenommenen Anpassungen wie folgt dara :

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in Mio. €

Buchwert nach IAS 17
31.12.2018
Neubewertungen Reklassifizierungen Buchwert nach IFRS 16
01.01.2019
AKTIVA



VERMÖGENSWERTE



Immaterielle Vermögenswerte 64.950
(29) 64.921
Sachanlagen 50.631
(2.524) 48.107
Nutzungsrechte n.a. 15.601 638 16.239
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 4.432
21 4.453
Aktive latente Steuern 2.949 166
3.115
Übrige Vermögenswerte 2.234
(196) 2.038
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 145 9
154
PASSIVA



SCHULDEN



Finanzielle Verbindlichkeiten 62.275
(2.481) 59.794
Leasing-Verbindlichkeiten n.a. 15.601 2.472 18.073
Sonstige Rückstellungen 6.435
(185) 6.250
Passive latente Steuern 8.240 290
8.530
Übrige Schulden 3.427 (470) (1.859) 1.098
Vertragsverbindlichkeiten 585
(7) 578
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 10.735
(30) 10.705
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung
gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
36 9
45
EIGENKAPITAL



Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag zuzüglich Anteile anderer Gesellschafterb (25.462) 346
(25.116)


a In der vorstehenden Übersicht sind ausschließlich die von den Änderungen aus der Erstanwendung von IFRS 16 betroffenen Bilanzposten enthalten; kurz- und langfristige Posten wurden aus Vereinfachungsgründen zusammengefasst dargestellt.
b Aus Vereinfachungsgründen zusammengefasst für die Darstellung des erfolgsneutral im Eigenkapital zu erfassenden kumulierten Effekts aus der Umstellung auf IFRS 16.


Unter Berücksichtigung latenter Steuern von insgesamt 0,1 Mrd. € (netto) ergibt sich aus der Umstellung zum 1. Januar 2019 ein in den Gewinnrücklagen - unter Einbeziehung der auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Bestandteile - zu erfassender erhöhender kumulierter Effekt von insgesamt 0,3 Mrd. €. Dieser resultiert im Wesentlichen aus der zuvor beschriebenen Auflösung von passivisch abgegrenzten Leasing-Zahlungen (Verbindlichkeiten aus Straight-line leases).

Reklassifizierungen umfassen im Wesentlichen Umgliederungen der Buchwerte aus bisherigen Finanzierungs-Leasing-Verhältnissen in die Nutzungsrechte und Leasing-Verbindlichkeiten sowie die zuvor beschriebene Verrechnung mit den Nutzungsrechten von nach der bisherigen Bilanzierung aus den Operating Leasing-Verhältnissen vorausgezahlten bzw. passivisch abgegrenzten Leasing-Zahlungen, passivierten Drohverlustrückstellungen und Verbindlichkeiten aus Staffelmietverträgen (Straight-line leases). Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Bilanz".

Ausgehend von den Operating Leasing-Verpflichtungen zum 31. Dezember 2018 (Geschäftsbericht 2018, Angabe 37 "Leasing-Verhältnisse") ergab sich folgende Überleitung auf den Eröffnungsbilanzwert der Leasing-Verbindlichkeiten zum 1. Januar 2019:

in Mio. €

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01.01.2019
Operating Leasing-Verpflichtungen zum 31. Dezember 2018 18.284
Mindest-Leasing-Zahlungen (Nominalwert) der Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing zum 31. Dezember 2018 2.950
Änderungen aufgrund Neudefinition Leasing-Verhältnisse (743)
Änderungen bei Verlängerungs- oder Kündigungsoptionen 865
Sonstiges (95)
Brutto-Leasing-Verbindlichkeiten zum 1. Januar 2019 21.261
Abzinsung (3.188)
Leasing-Verbindlichkeiten zum 1. Januar 2019 18.073
Barwert der Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing zum 31. Dezember 2018 (2.472)
ZUSÄTZLICHE LEASING-VERBINDLICHKEITEN DURCH ERSTANWENDUNG VON IFRS 16 ZUM 1. JANUAR 2019 15.601


Der Zinssatz für die Bewertung der Nutzungsrechte und Leasing-Verbindlichkeiten, soweit nicht implizit im Leasing-Verhältnis vorgegeben, ist der Grenzfremdkapitalzinssatz. Zur Ermittlung des Grenzfremdkapitalzinssatzes werden Referenzzinssätze für einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren aus laufzeitadäquaten risikolosen Zinssätzen, erhöht um Kreditrisikoaufschläge sowie adjustiert um eine Liquiditäts- und Länderrisikoprämie, abgeleitet.

Die Abzinsung zum 1. Januar 2019 wurde unter Verwendung von gewichteten durchschnittlichen Grenzfremdkapitalzinssätzen von 1,7 % bis 5,0 % im Euro-Währungsraum sowie 5,2 % im US-Dollar-Währungsraum vorgenommen.

Die Erhöhung der Leasing-Verbindlichkeiten hat eine entsprechende Zunahme der Netto-Finanzverbindlichkeiten zur Folge.

Für die bilanzierten Nutzungsrechte ergab sich folgende Darstellung zum 30. Juni 2019:

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in Mio. €

30.06.2019
Nutzungsrechte - Grundstücke und Bauten 6.177
Nutzungsrechte - Grundstücke und Bauten aus Sale-and-Leaseback-Transaktionen 616
Nutzungsrechte - technische Anlagen und Maschinen 10.615
Nutzungsrechte - andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 141

17.549


In den Nutzungsrechten sind Vermögenswerte enthalten, die bis zum 31. Dezember 2018 im Rahmen des Finanzierungs-Leasings innerhalb der Sachanlagen ausgewiesen wurden.

Für das erste Halbjahr 2019 ergab sich folgende Darstellung in der Gewinn- und Verlustrechnunga :

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in Mio. €

H1 2019
ABSCHREIBUNGEN AUF NUTZUNGSRECHTE 1.747
Nutzungsrechte - Grundstücke und Bauten 600
Nutzungsrechte - Grundstücke und Bauten aus Sale-and-Leaseback-Transaktionen 73
Nutzungsrechte - technische Anlagen und Maschinen 1.046
Nutzungsrechte - andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27
ZINSAUFWENDUNGEN AUS LEASING-VERBINDLICHKEITEN 434


a In der vorstehenden Übersicht sind ausschließlich die von den Änderungen aus der Erstanwendung von IFRS 16 betroffenen Posten enthalten.


Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards, Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Geschäftsbericht 2018, Kapitel "Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs zu entnehmen.

ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN UND ÄNDERUNGEN DER BERICHTSSTRUKTUR

Die Deutsche Telekom hat außer den erstmals im Geschäftsjahr anzuwendenden Standards, Interpretationen und Änderungen keine wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.

VERÄNDERUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES

Im ersten Halbjahr 2019 wurden von der Deutschen Telekom die nachfolgenden Transaktionen durchgeführt, die Auswirkung auf den Konsolidierungskreis haben bzw. haben werden. Weitere - hier nicht dargestellte - Veränderungen im Konsolidierungskreis hatten keine wesentliche Bedeutung für den Konzern-Zwischenabschluss der Deutschen Telekom.

ERWERB DER TELE2 NETHERLANDS HOLDING N.V.

Am 15. Dezember 2017 hat die Deutsche Telekom mit der Tele2 Group eine Vereinbarung über den Erwerb von 100 % der Anteile an dem Telekommunikationsanbieter Tele2 Netherlands Holding N.V. (Tele2 Netherlands) durch die T-Mobile Netherlands Holding B.V. (T-Mobile Netherlands) geschlossen. Nach der durch die EU-Kommission am 27. November 2018 ohne Auflagen erteilten Zustimmung, wurde die Transaktion am 2. Januar 2019 vollzogen. Seit dem Erwerbszeitpunkt wird Tele2 Netherlands als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Durch den Erwerb entsteht auf dem niederländischen Markt ein starker und nachhaltig ausgerichteter Anbieter von konvergenten Angeboten aus Festnetz und Mobilfunk.

Aus Konzernsicht ergab sich zum Erwerbszeitpunkt eine an die Tele2 Group übertragene Gegenleistung in Höhe von insgesamt 734 Mio. €. Diese bestand aus einer vorläufigen Barzahlung (unter Berücksichtigung von Kaufpreisanpassungen) in Höhe von 234 Mio. € sowie der Hingabe eines 25 %-Anteils an der T-Mobile Netherlands (vor dem Unternehmenszusammenschluss), welcher mit einem beizulegenden Zeitwert von 500 Mio. € bewertet wurde. Infolge dieser Transaktion bilanziert die Deutsche Telekom nunmehr Anteile anderer Gesellschafter in Höhe von 25 % an der kombinierten Gesellschaft, die sich aus der zuvor beschriebenen Hingabe von 25 % der Anteile an T-Mobile Netherlands (vor dem Unternehmenszusammenschluss) und den Anteilen anderer Gesellschafter an der Tele2 Netherlands ergeben.

Die Kaufpreisallokation und die Bewertung der Vermögenswerte und Schulden der Tele2 Netherlands zum Erwerbszeitpunkt wurden zum 30. Juni 2019 nahezu abgeschlossen. Die zum Erwerbszeitpunkt angesetzten beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden der Tele2 Netherlands sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

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in Mio. € Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt
AKTIVA
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 286
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen und sonstige Forderungen
238
Vertragsvermögenswerte 7
Übrige Vermögenswerte 20
Vorräte 17
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 1.123
Goodwill 203
Andere immaterielle Vermögenswerte 455
davon: Kundenstamm 210
davon: Spektrumlizenzen 182
davon: übrige 63
Sachanlagen 286
Nutzungsrechte 171
Übrige Vermögenswerte 8
VERMÖGENSWERTE 1.409
PASSIVA
KURZFRISTIGE SCHULDEN 261
Leasing-Verbindlichkeiten 79
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und
sonstige Verbindlichkeiten 97
Sonstige Rückstellungen 56
Vertragsverbindlichkeiten 10
Übrige Schulden 19
LANGFRISTIGE SCHULDEN 169
Leasing-Verbindlichkeiten 118
Sonstige Rückstellungen 17
Passive latente Steuern 29
Vertragsverbindlichkeiten 5
SCHULDEN 430


Die Deutsche Telekom hat die Minderheitsanteile am erworbenen Unternehmen mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet, sodass die Full Goodwill-Methode zur Anwendung kommt.

Der erworbene Goodwill in Höhe von vorläufig 203 Mio. €, der in der Konzern-Bilanz der Deutschen Telekom anzusetzen ist, berechnet sich wie folgt:

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in Mio. € Beizulegende Zeitwerte
zum Erwerbszeitpunkt
Übertragene Gegenleistung 734
+ Anteile anderer Gesellschafter 245
- beizulegender Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte (1.206)
+ beizulegender Zeitwert der übernommenen Schulden 430
= GOODWILL 203


Der Goodwill spiegelt den Wert der im Zusammenhang mit dem Erwerb antizipierten Synergien, der erwarteten Neukundenzugänge und des zusammengeführten Personalbestands wider. Voraussichtlich ist kein Bestandteil des Goodwill ertragsteuerlich abzugsfähig.

Die Spektrumlizenzen wurden anhand der Guideline Transaction-Methode bewertet, dabei wurde der beizulegende Zeitwert anhand der Preisanalysen aus den Spektrumauktionen der europäischen Telekommunikationsbranche abgeleitet. Die Spektrumlizenzen werden über die erwartete Nutzungsdauer von 10 bis 11 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung des Kundenstamms wurde anhand der Multi-Period Excess Earnings-Methode vorgenommen. Bei dieser Methode wird der beizulegende Zeitwert des Kundenstamms durch die Ermittlung des Barwerts der Ergebnisse nach Steuern, welche den bestehenden Kunden zugerechnet werden können, berechnet. Der Kundenstamm wird über die Restnutzungsdauer von 5 bis 15 Jahren abgeschrieben.

Die Buchwerte der erworbenen Forderungen entsprechen den beizulegenden Zeitwerten. Die Bruttobeträge der Forderungen belaufen sich auf 279 Mio. €. Wesentliche Eventualverbindlichkeiten wurden nicht identifiziert.

Die passiven latenten Steuern umfassen den Steuereffekt aus temporären Differenzen zwischen dem beizulegenden Zeitwert der jeweiligen Vermögenswerte und dem entsprechenden Buchwert für Steuerzwecke.

Bis zum 30. Juni 2019 entstanden keine wesentlichen transaktionsbezogenen Kosten.

Der Konzernumsatz der Deutschen Telekom erhöhte sich in der Berichtsperiode aufgrund des Erwerbs der Tele2 Netherlands um 297 Mio. €. Im Konzernergebnis der laufenden Berichtsperiode ist ein Ergebnis vor Steuern der Tele2 Netherlands in Höhe von 4 Mio. € enthalten. Da sich der Unternehmenszusammenschluss bereits zu Beginn des Geschäftsjahres 2019 ereignete, wäre der Konzernumsatz und das Konzernergebnis nicht anders als berichtet ausgefallen.

VERKAUF VON TELEKOM ALBANIA

OTE hat am 15. Januar 2019 eine Vereinbarung über den Verkauf ihrer Beteiligung an der Telekom Albania an das bulgarische Unternehmen Albania Telecom Invest AD für einen Kaufpreis in Höhe von 50 Mio. € getroffen. Die Transaktion wurde am 7. Mai 2019 vollzogen. Das aus dem Verkauf resultierende Entkonsolidierungsergebnis ist aus Konzernsicht unwesentlich.

Folgende Transaktionen werden voraussichtlich in Zukunft den Konsolidierungskreis der Deutschen Telekom ändern:

VEREINBARTER ZUSAMMENSCHLUSS VON T-MOBILE US UND SPRINT

T-Mobile US und Sprint Corp. haben gemeinsam mit ihren Mehrheitsaktionären Deutsche Telekom AG und Softbank K.K. am 29. April 2018 eine verbindliche Vereinbarung abgeschlossen, um die beiden Gesellschaften zu einem Unternehmen zusammenzuführen. Es ist vorgesehen, dass T-Mobile US alle Sprint-Anteile übernimmt. Für jeweils 9,75 Sprint-Anteile erhalten deren Aktionäre im Gegenzug eine neue Aktie der T-Mobile US ohne bare Zuzahlung. Nach Abschluss der Transaktion hält die Deutsche Telekom rund 42 % der T-Mobile US Aktien, Softbank rund 27 % und freie Aktionäre rund 31 %. Aufgrund einer Stimmrechtsvereinbarung mit Softbank und des Umstands, dass von der Deutschen Telekom benannte Personen im Board of Directors der neuen Gesellschaft mehrheitlich vertreten sein werden, wird T-Mobile US künftig weiterhin als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen werden. Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigungen der Regulierungs- und Kartellbehörden sowie weiterer Vollzugsbedingungen.

KÜNFTIGE DOTIERUNG DER BETEILIGUNG AN DER STRÖER SE & Co. KGaA ALS PLANVERMÖGEN

Die Deutsche Telekom beabsichtigt, ihre Anteile an der Ströer SE & Co. KGaA voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2019 zur Besicherung der bestehenden Pensionsverpflichtungen als sog. "Planvermögen" in den Deutsche Telekom Trust e.V., die Treuhandeinrichtung des Konzerns, zu dotieren.

SONSTIGE TRANSAKTIONEN OHNE AUSWIRKUNGEN AUF DEN

KONSOLIDIERUNGSKREIS

AKTIENRÜCKKAUF OTE

OTE hat zum 31. Dezember 2018 infolge eines in 2018 durchgeführten Aktienrückkauf-Programms insgesamt 10.211.070 eigene Aktien mit einem Gesamtwert von 109 Mio. € gehalten. In der außerordentlichen Gesellschafterversammlung der OTE S.A. vom 19. Dezember 2018 wurde beschlossen, 10.211.070 Aktien mit einer entsprechenden Kapitalherabsetzung von 29 Mio. € einzuziehen. Die Aktien wurden am 19. Februar 2019 an der Börse in Athen eingezogen. Infolgedessen stieg der Anteil der Deutschen Telekom an der OTE-Gruppe von 45,00 % auf 45,96 %.

BESCHLUSS AKTIENRÜCKKAUF-PROGRAMM T-MOBILE US BEI AUFHEBUNG DER SPRINT-VEREINBARUNG

Am 27. April 2018 hat das Board of Directors von T-Mobile US die Aufstockung des Aktienrückkauf-Programms auf insgesamt bis zu 9,0 Mrd. US-$ beschlossen. Es umfasst das bereits ausgeführte Rückkaufvolumen in Höhe von 1,5 Mrd. US-$ sowie den Erwerb zusätzlicher Stammaktien der T-Mobile US bis zur Höhe von 7,5 Mrd. US-$ bis Ende 2020. Die Genehmigung des zusätzlichen Rückkaufs gilt vorbehaltlich einer Aufhebung der Vereinbarung über den Zusammenschluss mit Sprint.

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZ

FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE FORDERUNGEN

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen lagen mit 9,9 Mrd. € um 0,1 Mrd. € unter dem Niveau des Jahresendes 2018. Höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im operativen Segment Group Development in Höhe von 0,1 Mrd. €, insbesondere aus der erworbenen Tele2 Netherlands, standen leicht rückläufige Forderungsvolumina in den operativen Segmenten Deutschland, Europa und Systemgeschäft gegenüber.

VERTRAGSVERMÖGENSWERTE

Die Vertragsvermögenswerte haben sich zum Abschluss-Stichtag im Vergleich zum 31. Dezember 2018 um 0,1 Mrd. € auf 1,9 Mrd. € erhöht. Die Vertragsvermögenswerte resultieren aus der Anwendung von IFRS 15 seit dem Geschäftsjahr 2018 und betreffen rechtlich noch nicht entstandene Forderungen aus der - im Vergleich zur Rechnungsstellung -früheren Erfassung von Umsätzen, insbesondere aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren. Weiterhin werden bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in den Vertragsvermögenswerten erfasst.

VORRÄTE

Die Vorräte reduzierten sich zum Abschluss-Stichtag im Vergleich zum 31. Dezember 2018 um 0,1 Mrd. € auf 1,7 Mrd. €, insbesondere aufgrund geringerer Vorratsbestände an höherpreisigen Smartphones in den operativen Segmenten Deutschland und USA.

IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGEN

Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich um 1,3 Mrd. € auf 66,3 Mrd. €. Zugänge von insgesamt 2,8 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Diese entfallen im Wesentlichen auf Investitionen in den operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland sowie im Segment Group Headquarters & Group Services. Im operativen Segment USA sind Investitionen für den Erwerb von FCC-Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 0,9 Mrd. € enthalten. Im operativen Segment Europa erhöhten die in Österreich erworbenen Lizenzen den Buchwert um 0,1 Mrd. €. Weiterhin wirkten Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 0,7 Mrd. € buchwerterhöhend. Aus dem Erwerb der Tele2 Netherlands im operativen Segment Group Development resultierten zum Erwerbszeitpunkt identifizierbare immaterielle Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 0,5 Mrd. € (u. a. Kundenstamm und Spektrumlizenzen) sowie ein Goodwill in Höhe von 0,2 Mrd. €. Positive Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten mit 0,3 Mrd. € buchwerterhöhend. Abschreibungen verminderten den Buchwert in Höhe von 2,4 Mrd. €.

Die Sachanlagen reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2018 um 1,5 Mrd. € auf 49,1 Mrd. €. Der Rückgang resultiert in Höhe von 2,5 Mrd. € aus der Erstanwendung von IFRS 16 zum 1. Januar 2019. Noch bis zum 31. Dezember 2018 innerhalb der Sachanlagen erfasste Vermögenswerte aus Finanzierungs-Leasing-Verhältnissen, bei denen die Deutsche Telekom als Leasing-Nehmer die wesentlichen Chancen und Risiken aus dem Leasing-Verhältnis trug, werden nunmehr als Nutzungsrechte an den zugrunde liegenden Leasing-Vermögenswerten bilanziert. Für nähere Informationen zur erstmaligen Anwendung von IFRS 16 verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung". Abschreibungen in Höhe von 4,4 Mrd. € sowie Abgänge in Höhe von 0,2 Mrd. € reduzierten ebenfalls den Buchwert. Zugänge von 5,3 Mrd. €, v. a. im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung und dem Netzwerk-Ausbau im operativen Segment USA sowie für den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation und die Mobilfunk-Infrastruktur in den operativen Segmenten Deutschland und Europa, erhöhten den Buchwert. Konsolidierungskreiseffekte aus dem Erwerb der Tele2 Netherlands erhöhten den Buchwert um 0,3 Mrd. €. Positive Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten in Höhe von 0,1 Mrd. € buchwerterhöhend.

NUTZUNGSRECHTE

Infolge der Erstanwendung von IFRS 16 zum 1. Januar 2019 wurden die Nutzungsrechte an den zugrunde liegenden Leasing-Vermögenswerten in Höhe der Leasing-Verbindlichkeit, berichtigt um den Betrag der vorausgezahlten bzw. passivisch abgegrenzten Leasing-Zahlungen, angesetzt. Der bilanzielle Neubewertungs- und Reklassifizierungseffekt betrug zum 1. Januar 2019 16,2 Mrd. €. Hierin enthalten sind sowohl Nutzungsrechte an Leasing-Vermögenswerten, die erstmals in der Bilanz angesetzt werden, als auch Nutzungsrechte für bereits zuvor in den Sachanlagen ausgewiesene Vermögenswerte aus Finanzierungs-Leasing-Verhältnissen in Höhe von 2,5 Mrd. €. Für nähere Informationen zur erstmaligen Anwendung von IFRS 16 verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung". Zum 30. Juni 2019 hat sich der Buchwert auf 17,5 Mrd. € fortentwickelt. Im ersten Halbjahr 2019 waren Zugänge in Höhe von 2,9 Mrd. € im Wesentlichen im operativen Segment USA enthalten. Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 0,2 Mrd. € insbesondere aus dem Erwerb der Tele2 Netherlands im operativen Segment Group Development sowie positive Währungskurseffekte in Höhe von 0,1 Mrd. € erhöhten ebenfalls den Buchwert. Gegenläufig wirkten Abschreibungen in Höhe von 1,7 Mrd. € und Abgänge in Höhe von 0,1 Mrd. €.

AKTIVIERTE VERTRAGSKOSTEN

Die aktivierten Vertragskosten erhöhten sich zum 30. Juni 2019 von 1,7 Mrd. € auf 1,9 Mrd. €, im Wesentlichen bedingt durch einen höheren Bestand an aktivierten Kosten der Vertragsanbahnung insbesondere im operativen Segment USA. Die aktivierten Vertragskosten resultieren aus der Anwendung von IFRS 15 seit dem 1. Januar 2018.

SONSTIGE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE

Die kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte liegen mit 4,9 Mrd. € um 0,5 Mrd. € über dem Niveau zum 31. Dezember 2018. Buchwerterhöhend wirkten sich positive Bewertungseffekte eingebetteter Derivate der T-Mobile US aus.

VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um 1,1 Mrd. € auf 9,6 Mrd. € aufgrund des Abbaus des Verbindlichkeitenbestands, v. a. in den operativen Segmenten Europa, Deutschland und USA. Gegenläufig wirkten leicht positive Währungskurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

ÜBRIGE SCHULDEN

Die kurz- und langfristigen übrigen Schulden verringerten sich um 1,7 Mrd. € auf 4,4 Mrd. €. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der infolge der Erstanwendung des IFRS 16 nicht mehr passivisch auszuweisenden Verbindlichkeiten aus Staffelmietverträgen, v. a. für Mobilfunk-Standorte (Straight-line leases) im operativen Segment USA. Zum 1. Januar 2019 wurden zuerst die diesen Verbindlichkeiten zugrunde liegenden Laufzeiten an die gemäß IFRS 16 bestimmten Laufzeiten eigenkapitalerhöhend angepasst und der verbleibende Abgrenzungsposten nutzungsrechtsmindernd verrechnet. Die übrigen Schulden verringerten sich im Übergangszeitpunkt in diesem Zusammenhang um 2,2 Mrd. €. Für nähere Informationen zu der Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung". Gegenläufig erhöhten sich die kurzfristigen übrigen Schulden insbesondere aufgrund von Umsatzsteuerverbindlichkeiten im Segment Group Headquarters & Group Services.

SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN

Die kurz- und langfristigen sonstigen Rückstellungen haben sich um 0,5 Mrd. € auf 5,9 Mrd. € verringert. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den im ersten Halbjahr 2019 an die Mitarbeiter gezahlten erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteilen für das Vorjahr.

FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN

Die kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum Jahresende 2018 um 1,9 Mrd. € auf insgesamt 64,2 Mrd. €.

In der Berichtsperiode wurden folgende Aufnahmen bzw. Tilgungen von Fremdkapital vorgenommen:

Die Deutsche Telekom AG hat Euro-Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 1,8 Mrd. € sowie GBP-Anleihen im Gesamtvolumen von 0,4 Mrd. GBP (0,5 Mrd. €) emittiert. Darüber hinaus wurde durch die Europäische Investitionsbank ein Darlehen in Höhe von 0,5 Mrd. € ausgereicht. Ebenfalls erhöhte den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten die Aufnahme eines Schuldscheindarlehens in Höhe von 0,3 Mrd. €. Gegenläufig wirkten die planmäßigen Tilgungen von Schuldscheindarlehen in Höhe von 0,2 Mrd. €. Ebenfalls den Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten reduzierend wirkten die Veränderung von Commercial Paper in Höhe von 0,5 Mrd. € (netto) sowie kurzfristige Geldaufnahmen von 0,6 Mrd. € (netto).

Ein Anstieg des Buchwerts der finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber dem 31. Dezember 2018 um insgesamt rund 0,1 Mrd. € steht im Zusammenhang mit Währungskurseffekten im operativen Segment USA.

Die Erstanwendung von IFRS 16 führte zu einer Umgliederung der bisher in den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing, die nun als Leasing-Verbindlichkeiten erfasst werden. Bezogen auf die Buchwerte zum 31. Dezember 2018 reduzierte diese Umgliederung die finanziellen Verbindlichkeiten um 2,5 Mrd. €. Für nähere Informationen zu der Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung".

In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2019 dargestellt:

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in Mio. €

30.06.2019 Restlaufzeit
bis 1 Jahr
Restlaufzeit
> 1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 51.997 7.486 16.723 27.788
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.004 1.756 2.807 1.441
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen 348 0 53 295
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 2.617 1.848 573 197
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten 1.606 1.491 113 2
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 1.614 1.002 146 467
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN 64.187 13.582 20.416 30.190


LEASING-VERBINDLICHKEITEN

Die Erstanwendung von IFRS 16 führte zum Ansatz kurz- und langfristiger Leasing-Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 18,1 Mrd. €. Diese umfassten auch die bereits in der Vergangenheit innerhalb der finanziellen Verbindlichkeiten passivierten Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing. Bis zum 30. Juni 2019 hat sich der Buchwert der bilanzierten Leasing-Verbindlichkeiten auf 19,3 Mrd. € fortentwickelt. Insgesamt sind Leasing-Verbindlichkeiten in Höhe von 4,0 Mrd. € innerhalb eines Jahres fällig. Für nähere Informationen zu der Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung" sowie die Erläuterungen zu den Nutzungsrechten.

VERTRAGSVERBINDLICHKEITEN

Der Buchwert der kurz- und langfristigen Vertragsverbindlichkeiten reduzierte sich zum 30. Juni 2019 im Vergleich zum 31. Dezember 2018 um 0,1 Mrd. € auf 2,2 Mrd. €. Im Wesentlichen sind hierunter abgegrenzte Umsatzerlöse erfasst.

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN

Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2018 von 5,5 Mrd. € auf 6,6 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Rechnungszinsanpassungen und eine rückläufige Kursentwicklung der als Planvermögen dotierten BT Aktie, aus denen insgesamt ein erfolgsneutral erfasster Verlust aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen von 1,0 Mrd. € resultierte.

Die Deutsche Telekom hat zum 31. März 2019 das Verfahren für die Ermittlung des Rechnungszinssatzes in der Euro-Zone, der Schweiz und Großbritannien für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen nach IAS 19 umgestellt. Der Rechnungszins wird auch weiterhin auf Basis der Rendite von qualitativ hochwertigen europäischen Unternehmensanleihen mit AA-Rating ermittelt, für die eine Zinsstrukturkurve auf Basis von Spot Rates gebildet wird. Änderungen ergeben sich hierbei durch einen Anbieterwechsel für die Ermittlung der Zinsstrukturkurven.

Bei dem neuen Verfahren ergeben sich Anpassungen bei der Selektierung der verfügbaren Anleihen am Markt (Datenbasis bislang: Bloomberg, Datenbasis nach Anpassung: Thomson Reuters) sowie bei der Ermittlung der Zinsstrukturkurve aus diesen Daten. Dabei werden in einem ersten Schritt Anleihen mit speziellen Optionen (z. B. Call- oder Put-Optionen) oder anderen Eigenschaften (z. B. kleines Anleihevolumen, gebündelte Anleihen) aus dem verfügbaren Bestand herausgenommen. Anschließend wird eine Regressionskurve auf Basis des Anleihenmarkts ermittelt, um mögliche Ausreißer (ermittelt mithilfe der doppelten Standardabweichung) zu identifizieren und ebenfalls aus dem Anleihen-Portfolio für die Zinsermittlung zu entfernen. Die mit diesem Verfahren ermittelte Zinsstrukturkurve wird anschließend auf die Zahlungsströme der Pensionspläne angewendet, um einen äquivalenten einheitlichen Rechnungszins zu ermitteln.

Der wesentliche Anteil der Pensionsverpflichtungen im Konzern beruht auf Zusagen in Deutschland, Griechenland und der Schweiz. Ohne die Umstellung wäre der Rechnungszins zum 30. Juni 2019 im Inland um 0,21 Prozentpunkte, in Griechenland um 0,20 bzw. 0,19 Prozentpunkte und in der Schweiz um 0,02 Prozentpunkte niedriger und der Barwert der Pensionsverpflichtungen um 308 Mio. € höher ausgefallen.

EIGENKAPITAL

Das Eigenkapital reduzierte sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 um 0,7 Mrd. € auf 42,7 Mrd. €. Der Rückgang resultiert insbesondere aus der Dividendenausschüttung an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 3,3 Mrd. € und an Minderheiten in Beteiligungen in Höhe von 0,2 Mrd. €. Buchwertmindernd wirkten ebenfalls die Neubewertung der leistungsorientierten Pläne mit 0,8 Mrd. € (nach Steuern) und die Verluste aus Sicherungsinstrumenten mit insgesamt 0,7 Mrd. €, im Wesentlichen im Zusammenhang mit abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäften über künftige hochwahrscheinliche Darlehensaufnahmen bei T-Mobile US. Dagegen trug der Überschuss in Höhe von 2,7 Mrd. € zur Erhöhung des Eigenkapitals bei. Ebenfalls wirkte die Umstellung auf IFRS 16 buchwerterhöhend. Hieraus ergab sich zum 1. Januar 2019 ein erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen, unter Einbeziehung der auf die Anteile anderer Gesellschafter entfallenden Komponenten, zu erfassender erhöhender kumulierter Effekt von insgesamt 0,3 Mrd. €. Erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung sowie Kapitalerhöhungen aus anteilsbasierter Vergütung wirkten jeweils in Höhe von 0,2 Mrd. € erhöhend auf das Eigenkapital. Der Erwerb der Tele2 Netherlands im operativen Segment Group Development führte in Höhe von 0,5 Mrd. € zu eigenkapitalerhöhenden Transaktionen mit Eigentümern und in Höhe von 0,2 Mrd. € zu Effekten aus der Veränderung des Konsolidierungskreises. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises".

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

UMSATZERLÖSE

Die Umsätze gliedern sich in die folgenden Erlösarten:

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in Mio. €

H1 2019 H1 2018b
Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen 32.070 29.945
Deutschland 8.675 8.751
USA 15.220 13.299
Europa 4.899 4.802
Systemgeschäft 2.515 2.588
Group Development 730 476
Group Headquarters & Group Services 31 29
Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren3 6.078 5.571
Deutschland 1.018 987
USA 4.127 3.684
Europa 692 712
Systemgeschäft 64 48
Group Development 177 141
Group Headquarters & Group Services 0 0
Umsatzerlöse aus der Nutzungsüberlassung von Vermögenswerten 1.004 776
Deutschland 402 238
USA 276 294
Europa 109 25
Systemgeschäft 20 15
Group Development 134 143
Group Headquarters & Group Services 64 61
KONZERNUMSATZ 39.152 36.291


a In den Umsatzerlösen aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren sind in der Berichtsperiode nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträge in Höhe von 0,2 Mrd. € (H1 2018: 0,1 Mrd. €) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus Zinsabgrenzungen auf Forderungen im Zusammenhang mit auf Ratenzahlung verkauften Endgeräten im operativen Segment USA.
b Aufgrund einer geänderten Zuordnung zwischen den Erlösarten wurden die Vorjahreswerte angepasst. Die Änderung betrifft mit 143 Mio. € Umsatzerlöse aus der Nutzungsüberlassung von Vermögenswerten im operativen Segment Group Development, die im Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 30. Juni 2018 unter Umsatzerlösen aus der Erbringung von Dienstleistungen ausgewiesen waren.


Ausführliche Erläuterungen zur Entwicklung der Umsatzerlöse sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns" im Konzern-Zwischenlagebericht zu entnehmen.

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

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in Mio. €

H1 2019 H1 2018
Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte 0 2
davon: IFRS 5 0 0
Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 34 165
Erträge aus Kostenerstattungen 74 81
Erträge aus Versicherungsentschädigungen 56 169
Erträge aus sonstigen Nebengeschäften 11 14
Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte 0 0
Übrige sonstige betriebliche Erträge 282 281
davon: Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen 1 0

457 711


Die Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten umfassten in der Vergleichsperiode im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Immobilien, die zuvor als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen erfasst waren. Die Erträge aus Versicherungsentschädigungen entfielen in der Vergleichsperiode im Wesentlichen auf Entschädigungszahlungen, die T-Mobile US im ersten Halbjahr 2018 für die im Jahr 2017 durch Hurrikans entstandenen Schäden erhalten hat. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig geringen Einzelsachverhalten.

SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

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in Mio. €

H1 2019 H1 2018
Wertminderungsaufwand aus finanziellen Vermögenswerten (141) (216)
Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten (47) (20)
Sonstige (1.307) (1.182)
Aufwand Rechts- und Prüfungskosten (138) (146)
Verluste aus Anlagenabgängen (74) (74)
Ergebnis aus Bewertung von Factoring-Forderungen (77) (62)
Sonstige Steuern (257) (259)
Aufwand Geldverkehr und Bürgschaften (172) (166)
Versicherungsaufwendungen (48) (44)
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen (541) (431)

(1.495) (1.418)


Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig geringen Einzelsachverhalten.

ABSCHREIBUNGEN

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Nutzungsrechte lagen insgesamt bei 8,6 Mrd. € und damit um 2,3 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode. Davon entfielen 1,7 Mrd. € auf erstmals nach IFRS 16 zu erfassende Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte. Diesen standen im Vergleichszeitraum im Zusammenhang mit Operating Leasing-Verhältnissen im Materialaufwand erfasste Aufwendungen sowie Abschreibungen auf im Sachanlagevermögen ausgewiesene Finanzierungs-Leasing-Vermögenswerte gegenüber. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen v. a. aufgrund des dauerhaft hohen Investitionsvolumens der vergangenen Jahre um 0,5 Mrd. € über Vorjahresniveau.

FINANZERGEBNIS

Das Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 um 0,7 Mrd. € auf minus 0,9 Mrd. €. Dabei erhöhte sich das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen deutlich um 0,6 Mrd. € auf 0,1 Mrd. €. Dies ist v. a. auf den im Vorjahr im Schiedsverfahrenskomplex Toll Collect vereinbarten Vergleich zur Beendigung der Mautschiedsverfahren zurückzuführen, welcher sich in Höhe von 0,6 Mrd. € belastend auswirkte. Das sonstige Finanzergebnis verbesserte sich um 0,3 Mrd. €, insbesondere aufgrund positiver Bewertungseffekte eingebetteter Derivate der T-Mobile US. Für nähere Informationen verweisen wir auf die "Angaben zu Finanzinstrumenten". Dagegen entwickelte sich das Zinsergebnis um 0,2 Mrd. € auf minus 1,2 Mrd. € rückläufig. Die Folgebewertung passivierter Leasing-Verbindlichkeiten seit der Anwendung von IFRS 16 belastete das Zinsergebnis in Höhe von 0,4 Mrd. €.

ERTRAGSTEUERN

Im ersten Halbjahr 2019 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 1,0 Mrd. €. Die Steuerquote von 28 % spiegelt im Wesentlichen den Anteil der Länder am Vorsteuerergebnis und deren jeweilige nationalen Steuersätze wider. Im Vergleichszeitraum betrug der Steueraufwand 0,9 Mrd. €, was im Wesentlichen auf ein niedrigeres Vorsteuerergebnis zurückzuführen war.

SONSTIGE ANGABEN

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 2,9 Mrd. € auf 11,6 Mrd. €. Im ersten Halbjahr 2018 belasteten die aus Operating Leasing-Verhältnissen resultierenden Auszahlungen den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Mit der Erstanwendung von IFRS 16 wird der Tilgungsanteil von Leasing-Zahlungen im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Die positive Geschäftsentwicklung der operativen Segmente, insbesondere der USA, trägt wesentlich zur Erhöhung des Cashflow aus Geschäftstätigkeit bei. Factoring-Vereinbarungen, v. a. im operativen Segment Systemgeschäft, wirkten sich im Berichtszeitraum insgesamt mit 0,3 Mrd. € positiv auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit aus. Im Vergleichszeitraum betrug der Effekt aus Factoring-Vereinbarungen ebenfalls 0,3 Mrd. €. Zusätzlich war die Vergleichsperiode durch erhaltene Dividendenzahlungen in Höhe von 0,2 Mrd. € entlastet. Um 0,1 Mrd. € höhere Nettozinszahlungen sowie um 0,1 Mrd. € höhere Steuerzahlungen belasteten den Cashflow aus Geschäftstätigkeit der Berichtsperiode ebenfalls.

CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT

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in Mio. €

H1 2019 H1 2018
Cash Capex

Operatives Segment Deutschland (2.284) (2.108)
Operatives Segment USA (3.985) (2.495)
Operatives Segment Europa (915) (836)
Operatives Segment Systemgeschäft (167) (265)
Operatives Segment Group Development (192) (141)
Group Headquarters & Group Services (505) (495)
Überleitung 21 106

(8.027) (6.234)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 836 (81)
Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an Tele2 Netherlandsa (230) 0
Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an Layer3 TVb 0 (258)
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 82 304
Zahlungsflüsse aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungenc,d 31 (61)
Sonstiges (42) (128)

(7.350) (6.233)


a Enthält neben dem Kaufpreis in Höhe von 234 Mio. € zugegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 4 Mio. €.
b Enthält neben dem Kaufpreis in Höhe von 260 Mio. € zugegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 2 Mio. €.
c Enthält im ersten Halbjahr 2019 neben dem erhaltenen Kaufpreis für die Veräußerung der Telekom Albania durch die OTE in Höhe von 50 Mio. € abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 15 Mio. € und zu leistende Bonifikationszahlungen in Höhe von 4 Mio. €.
d Betrifft im Wesentlichen die im Zuge der im März 2018 erfolgten Dotierung des BT Anteils als Planvermögen in den Deutsche Telekom Trust e.V. abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.


Der Cash Capex erhöhte sich um 1,8 Mrd. € auf 8,0 Mrd. €. Im Berichtszeitraum wurden Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 1,0 Mrd. € zahlungswirksam erworben. Diese entfallen mit 0,9 Mrd. € auf die im operativen Segment USA in zwei Auktionen für das 28 GHz- und das 24 GHz-Spektrum erworbenen FCC-Lizenzen sowie mit 0,1 Mrd. € auf Spektrumerwerbe im operativen Segment Europa. In der Vergleichsperiode waren 0,1 Mrd. € für erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten, diese betrafen v. a. das operative Segment USA. Ohne Berücksichtigung der Investitionen in Mobilfunk-Lizenzen erhöhte sich der Cash Capex um 0,9 Mrd. €. Davon entfielen 0,7 Mrd. € auf das operative Segment USA, was im Wesentlichen durch den Infrastrukturausbau für das 600 MHz-Spektrum, womit auch die Basis für den 5G-Ausbau geschaffen wird, begründet ist. Im operativen Segment Deutschland resultiert der Anstieg des Cash Capex insbesondere aus dem Breitband-/Glasfaser-Ausbau.

CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT

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in Mio. €

H1 2019 H1 2018
Rückzahlung Anleihen 0 (3.813)
Dividendenausschüttungen (inkl. Minderheiten) (3.409) (3.148)
Rückzahlung von EIB-Krediten (111) (80)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) (26) 147
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (1.860) (402)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte (182) (262)
Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) (19) 35
Ziehung von EIB-Krediten 500 150
Schuldscheindarlehen (netto) 144 24
Begebung Anleihen 2.234 6.708
Commercial Paper (netto) (467) (412)
Tagesgeldaufnahmen Kreditinstitute (netto) (626) (61)
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern

Aktienoptionen T-Mobile US 1 2

1 2
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern

Aktienrückkäufe T-Mobile US (91) (942)
Erwerb Aktien T-Mobile US 0 (164)
Aktienrückkäufe OTE (46) (284)
Sonstiges (7) (26)

(144) (1.416)
Sonstiges (93) (266)

(4.058) (2.794)


ZAHLUNGSUNWIRKSAME TRANSAKTIONEN

Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2019 in Höhe von insgesamt 0,3 Mrd. € Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (im ersten Halbjahr 2018: 0,2 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Bei Zahlung wird der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit vorgenommen.

Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2019 in Höhe von insgesamt 2,9 Mrd. € Vermögenswerte, im Wesentlichen Netzwerk-Ausstattung und Grundstücke und Gebäude, angemietet. In der Bilanz werden diese Vermögenswerte in der Folge unter den Nutzungsrechten und die dazugehörige Verpflichtung unter den Leasing-Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Im ersten Halbjahr 2018 waren entsprechend der vorherigen Regelung des IAS 17 Finanzierungs-Leasing-Verhältnisse in Höhe von 0,4 Mrd. € abgeschlossen worden.

Die Gegenleistung für den Erwerb von Medienübertragungsrechten wird von der Deutschen Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden im ersten Halbjahr 2019 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe von 0,1 Mrd. € passiviert (im ersten Halbjahr 2018:0,1 Mrd. €). Bei Zahlung erfolgt der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.

Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von 0,3 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (im ersten Halbjahr 2018: 0,5 Mrd. €). Diese stehen im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell "JUMP! On Demand" der T-Mobile US, bei dem Kunden das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden im Cashflow aus Geschäftstätigkeit gezeigt.

Im Zuge des Erwerbs von 100 % der Anteile an Tele2 Netherlands N.V. hat die Deutsche Telekom einen 25 %-Anteil an der T-Mobile Netherlands (vor dem Unternehmenszusammenschluss) hingegeben. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises".

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für das erste Halbjahr 2019 und 2018.

Der Erwerb von 100 % der Anteile an dem Telekommunikationsanbieter Tele2 Netherlands Holding N.V. durch die T-Mobile Netherlands Holding B.V. wurde am 2. Januar 2019 vollzogen. Seit dem Erwerbszeitpunkt wird Tele2 Netherlands als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen dem operativen Segment Group Development zugeordnet und in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen.

In Übereinstimmung mit den internen Grundsätzen der Segmentsteuerung wird bei intern an Konzerngesellschaften begebenen Darlehen mit eingebetteten Derivaten die derivative Komponente auch im Segmentabschluss der Gläubigergesellschaft abgespalten und erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und des Segments Group Headquarters & Group Services sind dem Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht zu entnehmen.

Segmentinformationen im ersten Halbjahr

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in Mio. €

Vergleichsperiode


Außenumsatz Intersegmentumsatz Gesamtumsatz Betriebsergebnis
(EBIT)
Planmäßige
Abschreibungen
Deutschland H1 2019 10.095 650 10.745 1.754 (2.227)

H1 2018 9.976 672 10.648 1.889 (1.968)
USA H1 2019 19.622 1 19.623 2.840 (3.704)

H1 2018 17.276 1 17.277 2.338 (2.544)
Europa H1 2019 5.699 170 5.869 696 (1.370)

H1 2018 5.538 169 5.707 702 (1.109)
Systemgeschäft H1 2019 2.599 705 3.304 (175) (256)

H1 2018 2.651 688 3.339 (104) (194)
Group Development H1 2019 1.041 323 1.364 227 (398)

H1 2018 760 303 1.063 297 (158)
Group Headquarters & H1 2019 96 1.233 1.329 (707) (568)
Group Services H1 2018 91 1.327 1.418 (605) (427)
SUMME H1 2019 39.152 3.081 42.234 4.635 (8.523)

H1 2018 36.291 3.161 39.452 4.517 (6.400)
Überleitung H1 2019 0 (3.081) (3.081) (27) 23

H1 2018 0 (3.161) (3.161) 6 103
KONZERN H1 2019 39.152 0 39.152 4.608 (8.500)

H1 2018 36.291 0 36.291 4.523 (6.297)


scroll
in Mio. €


Vergleichsperiode Stichtag


Wertminderungen Segment-
vermögena
Segment-
schulden8
Beteiligungen
an at equity
bilanzierten
Unternehmena
Deutschland H1 2019 0 36.670 27.001 12

H1 2018 0 37.419 27.571 12
USA H1 2019 0 81.685 53.452 266

H1 2018 0 69.223 43.326 159
Europa H1 2019 (6) 28.338 11.638 59

H1 2018 (1) 27.263 10.134 60
Systemgeschäft H1 2019 (28) 6.478 4.737 26

H1 2018 0 5.728 3.810 24
Group Development H1 2019 0 8.656 10.466 302

H1 2018 0 6.037 8.553 311
Group Headquarters & H1 2019 0 52.514 64.494 10
Group Services H1 2018 (4) 50.047 58.931 10
SUMME H1 2019 (34) 214.341 171.788 675

H1 2018 (5) 195.717 152.325 576
Überleitung H1 2019 (20) (50.127) (50.264) 0

H1 2018 1 (50.342) (50.387) 0
KONZERN H1 2019 (54) 164.214 121.524 675

H1 2018 (4) 145.375 101.938 576


a Werte sind stichtagsbezogen auf den 30. Juni 2019 und den 31. Dezember 2018.


EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018 dargestellten Eventualverbindlichkeiten ausgeführt.

Klagen Telefonbuchpartnerverlage. Im Klagekomplex der Telefonbuchpartnerverlage wurden im März 2019 zwei der erstinstanzlich ruhend gestellten Klagen zurückgenommen, nachdem im Januar 2019 das bereits berichtete BGH-Urteil zu Gunsten der Deutschen Telekom ergangen war. Infolgedessen sind derzeit noch zehn Verfahren mit einer bezifferten Klagesumme von ca. 70 Mio. € zuzüglich Zinsen rechtshängig. Neun dieser Klagen befinden sich weiterhin in der Revision beim Bundesgerichtshof, ein Verfahren bleibt ruhend gestellt. Auch die verwaltungsgerichtlichen Verfahren wurden beendet, nachdem die verbliebenen zwei Kläger ihre verwaltungsgerichtlichen Klagen zurückgenommen haben.

Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge einer Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission. Slovak Telekom und Deutsche Telekom haben am 21. Februar 2019 Berufung gegen das vom Gericht der Europäischen Union am 13. Dezember 2018 ergangene Urteil, in dem die Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission teilweise für nichtig erklärt und die verhängten Bußgelder reduziert worden waren, bei dem Europäischen Gerichtshof eingelegt. Slovak Telekom und Deutsche Telekom verfolgen hiermit u. a. eine Aufhebung der Feststellung eines missbräuchlichen Verhaltens durch Slovak Telekom.

SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. Juni 2019:

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in Mio. €

30.06.2019
Bestellobligo für Sachanlagevermögen 5.329
Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte 2.622
Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte 2.623
Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen 17.466
Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse 2.184
Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen 23.308
Andere sonstige Verpflichtungen 41

53.573


Die Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen resultieren im Wesentlichen aus dem vereinbarten Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint in Höhe von 26,5 Mrd. US-$ (23,3 Mrd. €). Weitere Informationen zu vereinbarten Unternehmenstransaktionen finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises" sowie im Geschäftsbericht 2018, Kapitel "Grundlagen und Methoden - Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Im Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte sind 2,1 Mrd. € für die in Deutschland ersteigerten vier Frequenzblöcke im 2 GHz-Band sowie neun Frequenzpakete im Bereich 3,6 GHz enthalten. Nach der Beendigung der Auktion hat die Telekom Deutschland die Nutzung der Frequenzen bei der Bundesnetzagentur beantragt, um mit dem Aufbau des 5G-Netzes in Deutschland zu beginnen.

ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTEN

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

scroll
in Mio. €


Wertansatz Bilanz nach IFRS 9

Bewertungs-
kategorie
nach IFRS 9
Buchwert
30.06.2019
Fortgeführte
Anschaffungskosten
Beizulegender
Zeitwert über
das sonstige
Ergebnis ohne
nachträgliche
Umklassifizierung
in die Gewinn- und
Verlustrechnung
Beizulegender
Zeitwert über
das sonstige
Ergebnis mit
nachträglicher
Umklassifizierung
in die Gewinn-
und Verlustrechnung
Beizulegender
Zeitwert
erfolgswirksam
AKTIVA





Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 3.894 3.894


Forderungen aus Lieferungen und Leistungen





Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 4.620 4.620


Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 5.276

5.276
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 2


2
Sonstige finanzielle Vermögenswerte





Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen





Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 2.259 2.259


davon: gezahlte Collaterals AC 5 5


Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 0

0
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 111


111
Eigenkapitalinstrumente





Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 352
352

Derivative finanzielle Vermögenswerte





Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 894


894
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FVTPL 514


514
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 4


4
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 1.136

110 1.026
Leasing-Vermögenswerte n.a. 163



Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang
mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten
und Veräußerungsgruppen
AC 0 0


Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen
langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
FVOCI 45
45

PASSIVA





Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 9.647 9.647


Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten AC 51.997 51.997


Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 6.004 6.004


Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen AC 348 348


Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten AC 2.617 2.617


davon: erhaltene Collaterals AC 1.011 1.011


Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten AC 1.606 1.606


Leasing-Verbindlichkeiten n.a. 19.347



Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing n.a. n.a.



Derivative finanzielle Verbindlichkeiten





Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 296


296
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an
Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen
FVTPL 7


7
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 111


111
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 1.318


1.224 94
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten
Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
AC 0 0


davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9





AKTIVA





Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten
(At Amortized Cost)
AC 10.773 10.773


Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über
das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in
die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other
Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss)
FVOCI 5.276

5.276
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über
das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in
die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other
Comprehensive Income without Recycling to Profit or Loss)
FVOCI 397
397

Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert
erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss)
FVTPL 1.007


1.007
PASSIVA





Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten
(At Amortized Cost)
AC 72.219 72.219


Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert
erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss)
FVTPL 296


296


scroll
in Mio. €




Wertansatz
Bilanz nach
IFRS 16
Beizulegender
Zeitwert
30.06.2019a
AKTIVA

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Zu fortgeführten Anschaffungskosten

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
5.276
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
2
Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen

Zu fortgeführten Anschaffungskosten
2.295
davon: gezahlte Collaterals

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
111
Eigenkapitalinstrumente

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
352
Derivative finanzielle Vermögenswerte

Derivate ohne Hedge-Beziehung
894
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte
514
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
4
Derivate mit Hedge-Beziehung
1.136
Leasing-Vermögenswerte 163
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang
mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten
und Veräußerungsgruppen


Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen
langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen

45
PASSIVA

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten
55.781
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
6.067
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen
437
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten
2.645
davon: erhaltene Collaterals

Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten

Leasing-Verbindlichkeiten 19.347
Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing

Derivative finanzielle Verbindlichkeiten

Derivate ohne Hedge-Beziehung
296
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an
Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen

7
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
111
Derivate mit Hedge-Beziehung
1.318
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten
Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen


davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9

AKTIVA

Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten
(At Amortized Cost)

2.295
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über
das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in
die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other
Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss)

5.276
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über
das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in
die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through Other
Comprehensive Income without Recycling to Profit or Loss)

397
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert
erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss)

1.007
PASSIVA

Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten
(At Amortized Cost)

64.930
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert
erfolgswirksam (At Fair Value through Profit or Loss)

296


a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.


Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

scroll
in Mio. €



Wertansatz Bilanz nach IFRS 9

Bewertungs-
kategorie nach
IFRS 9
Buchwert
31.12.2018
Fortgeführte
Anschaffungs-
kosten
Beizulegender
Zeitwert über
das sonstige
Ergebnis ohne
nachträgliche
Umklassifizierung
in die Gewinn- und
Verlustrechnung
Beizulegender
Zeitwert über
das sonstige
Ergebnis mit
nachträglicher
Umklassifizierung
in die Gewinn-
und Verlustrechnung
Beizulegender
Zeitwert
erfolgswirksam
AKTIVA





Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 3.679 3.679


Forderungen aus Lieferungen und Leistungen





Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 4.280 4.280


Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 5.703

5.703
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 5


5
Sonstige finanzielle Vermögenswerte





Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen





Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 2.982 2.982


davon: gezahlte Collaterals AC 299 299


Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 0



Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 103


103
Eigenkapitalinstrumente





Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 324
324

Derivative finanzielle Vermögenswerte





Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 597


597
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FVTPL 99


99
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 12


12
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 273

5 268
Leasing-Vermögenswerte n.a. 147



Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen
langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
AC 27 27


Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen
FVOCI 34
34

PASSIVA





Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 10.735 10.735


Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten AC 49.033 49.033


Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 5.710 5.710


Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen AC 497 497


Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten AC 1.878 1.878


davon: erhaltene Collaterals AC 404 404


Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten AC 1.608 1.608


Leasing-Verbindlichkeiten n.a. n.a.



Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing
2.472



Derivative finanzielle Verbindlichkeiten





Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 242


242
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 10


10
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 52


52
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 836

486 350
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit
zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
AC 36 36


davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9





AKTIVA





Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost) AC 10.968 10.968


Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit
nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through
Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss)
FVOCI 5.703

5.703
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne
nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through
Other Comprehensive Income without Recycling to Profit or Loss)
FVOCI 358
358

Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
(At Fair Value through Profit or Loss)
FVTPL 705


705
PASSIVA





Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten
(At Amortized Cost)
AC 69.497 69.497


Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
(At Fair Value through Profit or Loss)
FVTPL 242


242


scroll
in Mio. €




Wertansatz
Bilanz nach
IAS 17
Beizulegender
Zeitwert
31.12.2018a
AKTIVA

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Zu fortgeführten Anschaffungskosten

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
5.703
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
5
Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen

Zu fortgeführten Anschaffungskosten
3.013
davon: gezahlte Collaterals

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
0
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
103
Eigenkapitalinstrumente

Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
324
Derivative finanzielle Vermögenswerte

Derivate ohne Hedge-Beziehung
597
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte
99
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
12
Derivate mit Hedge-Beziehung
273
Leasing-Vermögenswerte 147
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen
langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen


Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen

34
PASSIVA

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten
51.736
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
5.749
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen
578
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten
1.927
davon: erhaltene Collaterals

Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten

Leasing-Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing 2.472 2.695
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten

Derivate ohne Hedge-Beziehung
242
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen
10
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
52
Derivate mit Hedge-Beziehung
836
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit
zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen


davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9

AKTIVA

Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (At Amortized Cost)
3.013
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit
nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through
Other Comprehensive Income with Recycling to Profit or Loss)

5.703
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne
nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung (At Fair Value through
Other Comprehensive Income without Recycling to Profit or Loss)

358
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
(At Fair Value through Profit or Loss)

705
PASSIVA

Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten
(At Amortized Cost)

59.990
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam
(At Fair Value through Profit or Loss)

242


a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.


In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,8 Mrd. € (31. Dezember 2018: 1,7 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.

FINANZINSTRUMENTE, DIE ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTET WERDEN

Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts ist die Verwendung von aktuellen, für das betreffende Finanzinstrument an liquiden Märkten beobachtbaren Bewertungsfaktoren (Eingangsparameter) zu maximieren und die Verwendung anderer Eingangsparameter (z. B. historische Preise, Preise für ähnliche Instrumente, Preise auf nicht liquiden Märkten) zu minimieren. Für diese Zwecke ist eine Bewertungshierarchie mit drei Bewertungsstufen (Levels) definiert. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag notierte Preise auf liquiden Märkten verfügbar, werden diese unangepasst für die Bewertung verwendet (Level 1-Bewertung). Andere Eingangsparameter sind dann für die Bewertung irrelevant. Ein Beispiel sind aktiv gehandelte börsennotierte Aktien und Anleihen. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag zwar keine notierten Preise auf liquiden Märkten verfügbar, kann es jedoch mittels anderer am Abschluss-Stichtag am Markt beobachtbarer Eingangsparameter bewertet werden, liegt eine Level 2-Bewertung vor. Voraussetzung hierfür ist, dass die beobachtbaren Eingangsparameter nicht wesentlich angepasst und keine nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet werden müssen. Ein Beispiel für Level 2-Bewertungen sind besicherte Zins-Swaps, Devisentermingeschäfte und Zins-/Währungs-Swaps, die anhand aktueller Zinssätze bzw. Fremdwährungskurse bewertet werden können. Sofern die Voraussetzungen für eine Level 1-Bewertung oder eine Level 2-Bewertung nicht erfüllt sind, liegt eine Level 3-Bewertung vor. In solchen Fällen müssen beobachtbare Eingangsparameter wesentlich angepasst bzw. nicht beobachtbare Eingangsparameter verwendet werden.

Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden

scroll
in Mio. €

30.06.2019

Level 1 Level 2 Level 3 Summe
AKTIVA



Forderungen aus Lieferungen und Leistungen



Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

5.276 5.276
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

2 2
Sonstige finanzielle Vermögenswerte - Ausgereichte Darlehen und



sonstige Forderungen



Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis



Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 104
7 111
Eigenkapitalinstrumente



Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 6
391 397
Derivative finanzielle Vermögenswerte



Derivate ohne Hedge-Beziehung
376 518 894
Derivate mit Hedge-Beziehung
1.136
1.136
PASSIVA



Derivative finanzielle Verbindlichkeiten



Derivate ohne Hedge-Beziehung
178 118 296
Derivate mit Hedge-Beziehung
1.318
1.318


Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden

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in Mio. €

31.12.2018

Level 1 Level 2 Level 3 Summe
AKTIVA



Forderungen aus Lieferungen und Leistungen



Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

5.703 5.703
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam

5 5
Sonstige finanzielle Vermögenswerte - Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen



Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis



Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 93
10 103
Eigenkapitalinstrumente



Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis

358 358
Derivative finanzielle Vermögenswerte



Derivate ohne Hedge-Beziehung
486 111 597
Derivate mit Hedge-Beziehung
273
273
PASSIVA



Derivative finanzielle Verbindlichkeiten



Derivate ohne Hedge-Beziehung
180 62 242
Derivate mit Hedge-Beziehung
836
836


Von den zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte des Gesamtbestands an Eigenkapitalinstrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag.

Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder Level 2 in Abhängigkeit von der Marktliquidität des jeweiligen Instruments zugeordnet. Folglich sind die in EUR oder USD denominierten Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen grundsätzlich als Level 1 qualifiziert, die übrigen grundsätzlich als Level 2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen und sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen. Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty Price.

Die Derivate mit Hedge-Beziehung enthalten u. a. Zinssicherungsgeschäfte über künftige hochwahrscheinliche Darlehensaufnahmen bei T-Mobile US in Höhe von nominal umgerechnet 8,4 Mrd. €. Diese Geschäfte wurden in effektiven Sicherungsbeziehungen als Cashflow Hedges designiert. Im ersten Halbjahr 2019 ergab sich aus der Bewertung ein im sonstigen Ergebnis erfasster Verlust aus Sicherungsinstrumenten in Höhe von 581 Mio. €.

Die zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumente beinhalten eine Vielzahl von Investments in strategische, nicht-börsennotierte Einzelpositionen. Die Deutsche Telekom erachtet die gewählte Bewertung über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung für angemessen, da für die Beteiligungen keine kurzfristigen Gewinnerzielungsabsichten bestehen. Im Zeitpunkt der Veräußerung eines Investments wird der gesamte kumulierte Gewinn oder Verlust in die Gewinnrücklagen reklassifiziert. Erwerbe und Veräußerungen basieren auf geschäftspolitischen Investitionsentscheidungen.

Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten

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in Mio. €







Eigenkapitalinstrumente
zum beizulegenden
Zeitwert über das
sonstige Ergebnis
Derivative finanzielle
Vermögenswerte
zum beizulegenden
Zeitwert erfolgswirksam:
in emittierte Anleihen
eingebettete Kündigungsrechte
Derivative
finanzielle
Vermögenswerte
zum beizulegenden
Zeitwert erfolgswirksam:
in Verträge eingebettete
Stromtermingeschäfte
Derivative
finanzielle
Verbindlichkeiten
zum beizulegenden
Zeitwert erfolgswirksam:
in Verträge eingebettete
Stromtermingeschäfte
Buchwert zum 1. Januar 2019 358 99 12 (52)
Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) 30 0 0 0
Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste) 0 (22) (13) (59)
Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne) 0 439 5 0
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen (2) 0 0 0
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen 33 0 0 0
Abgänge (28) 0 0 0
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen 0 (2) 0 0
BUCHWERT ZUM 30. JUNI 2019 391 514 4 (111)


Bei den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von 391 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag vollzogen wird. Die größte Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen vollzogen wurde. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode siehe vorstehende Tabelle. Am Abschluss-Stichtag waren Beteiligungen mit einem Buchwert von 45 Mio. € zur Veräußerung gehalten, für die übrigen bestand keine Verkaufsabsicht. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 246 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 30. Juni 2019 heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 97 Mio. € entspricht nach Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse, EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert. Aufgrund besserer Vergleichbarkeit sind frühere marktübliche Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen neueren Transaktionen über Anteile gleichartiger Unternehmen vorzuziehen. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 48 Mio. €, bei denen die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit liegen, repräsentiert eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe vollzogenen marktüblichen Transaktionen über Anteile gleichartiger Unternehmen den beizulegenden Zeitwert am zuverlässigsten. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgröße erwartete Umsatzerlöse (Bandbreite von 3,2 bis 11,2) angewendet. Entsprechend den individuellen Gegebenheiten wurde bei den Multiples das 25 %-Quantil, der Median oder das 75 %-Quantil verwendet. Wären für die Multiples und für die erwarteten Umsatzerlöse andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.

Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 514 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert als aktuelle Marktvolatilitäten darstellen. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Zinsvolatilität verwendete absolute Wert lag bei 1,2 bis 2,0 %. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Die zum aktuellen Abschluss-Stichtag verwendeten Spreads lagen für die Restlaufzeiten der Anleihen zwischen 1,8 und 2,4 % und im kürzerfristigen Bereich zwischen 0,3 und 1,6 %. Für den ebenso nicht beobachtbaren Eingangsparameter Mean Reversion wurden 10 % verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Wären für die Zinsvolatilität, die Spread-Kurve und für die Mean Reversion andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Ertrag) von in Euro umgerechnet 416 Mio. € für unrealisierte Gewinne erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die obenstehende Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertänderungen waren im Wesentlichen auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Sensitivitätena der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten in Abhängigkeit der nicht beobachtbaren Eingangsparameter

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in Mio. €







Eigenkapitalinstrumente
zum beizulegenden
Zeitwert über das
sonstige Ergebnis
Derivative
finanzielle
Vermögenswerte
zum beizulegenden
Zeitwert erfolgswirksam:
in emittierte Anleihen
eingebettete Kündigungsrechte
Derivative
finanzielle
Vermögenswerte
zum beizulegenden
Zeitwert erfolgswirksam:
in Verträge eingebettete
Stromtermingeschäfte
Derivative
finanzielle
Verbindlichkeiten
zum beizulegenden
Zeitwert erfolgswirksam:
in Verträge eingebettete
Stromtermingeschäfte
Multiple nächst höheres Quantil 5


Multiple nächst niedrigeres Quantil (5)


Erwartete Umsatzerlöse +10 % 2


Erwartete Umsatzerlöse -10 % (2)


Zinsvolatilitätb +10%
23

Zinsvolatilitätb -10%
(15)

Spread-Kurvec +100 Basispunkte
(200)

Spread-Kurvec -100 Basispunkte
269

Mean Reversiond +100 Basispunkte
(5)

Mean Reversiond -100 Basispunkte
1

Zukünftige Energiepreise +10 %

19 48
Zukünftige Energiepreise -10%

(19) (48)
Zukünftige Energieproduktionsmenge +5 %

5 6
Zukünftige Energieproduktionsmenge -5 %

(5) (6)
Zukünftige Preise für Renewable Energy Creditse +100 %

4 11
Zukünftige Preise für Renewable Energy Creditse von Null

(4) (11)


a Veränderung des betreffenden Eingangsparameters unter der Annahme, dass alle übrigen Eingangsparameter unverändert sind.
b Die Zinsvolatilität gibt das Ausmaß der Zinsänderungen im Zeitablauf an (relative Änderung). Je größer die Zinsbewegungen, desto höher die Zinsvolatilität.
c Die Spread-Kurve zeigt für die jeweiligen Laufzeiten die Differenz zwischen von T-Mobile US zu bezahlenden Zinsen und Zinsen auf US-amerikanische Bundesanleihen.
d Als Mean Reversion wird die Annahme bezeichnet, dass sich die Zinsen nach einer Änderung wieder zu ihrem Mittelwert zurückbewegen. Je höher der gewählte Wert (Mean Reversion Speed), desto schneller wird im Bewertungsmodell zum Mittelwert zurückgekehrt.
e Die Renewable Energy Credits sind US-amerikanische Emissionszertifikate.


Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 111 Mio. € um Stromtermingeschäfte (Energy Forward Agreements), die in von der T-Mobile US abgeschlossene Verträge eingebettet sind. Dies gilt entsprechend für derivative finanzielle Vermögenswerte mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 4 Mio. €. Diese Verträge bestehen aus jeweils zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb von Renewable Energy Credits durch T-Mobile US. Die Verträge wurden seit 2017 mit Energieproduzenten geschlossen und haben Laufzeiten von 12 bis 20 Jahren ab jeweiligem kommerziellem Produktionsbeginn. Für ein Energy Forward Agreement war kommerzieller Produktionsbeginn Ende 2017, für die übrigen wird er zwischen 2019 und 2021 erwartet. Der jeweilige Erfüllungszeitraum des separat als Derivate bilanzierten Energy Forward Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem Produktionsbeginn. Unter den Energy Forward Agreements erhält T-Mobile US während des Erfüllungszeitraums variable Beträge basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge des Energieproduzenten und dann aktuellen Energiepreisen und bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit. Die Energy Forward Agreements werden mangels beobachtbarer Marktpreise mittels Bewertungsmodellen bewertet. Der Wert der Derivate wird wesentlich beeinflusst von der künftigen Produktionsmenge des Energieproduzenten, die T-Mobile US zum Abschluss-Stichtag mit 2.899 Gigawattstunden pro Jahr veranschlagt hat. Der Wert der Derivate wird außerdem wesentlich beeinflusst von den künftigen Energiepreisen, die für den Zeitraum jenseits von fünf Jahren nicht beobachtbar sind. Des Weiteren wird der Wert der Derivate wesentlich beeinflusst von den ebenfalls nicht beobachtbaren künftigen Preisen für Renewable Energy Credits. Für den nicht beobachtbaren Zeitraum hat T-Mobile US on-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ hoher Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 16,88 €/MWh und 68,17 €/MWh und off-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ niedriger Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 12,45 €/MWh und 43,16 €/MWh verwendet. Für das on-peak/off-peak-Verhältnis wurde ein Wert von durchschnittlich 47 % verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Wären für die künftigen Energiepreise, für die künftige Energieproduktionsmenge und für die künftigen Preise der Renewable Energy Credits andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Aus der Level 3-Bewertung wurde in der Berichtsperiode im sonstigen betrieblichen Ergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in Euro umgerechnet 67 Mio. € für unrealisierte Verluste der Derivate erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die entsprechende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen der beobachtbaren und der nicht beobachtbaren Energiepreise sowie auf Zinseffekte zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden die Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Nach Einschätzung der T-Mobile US wurden die Verträge zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung wurden die am besten geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug jeweils Null. Weil nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate haben, wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils ergebende Betrag nicht bilanziert. Vielmehr werden diese Beträge über den Zeitraum der kommerziellen Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet jährlich insgesamt 13 Mio. €). Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Derivate mit dem jeweiligen Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Derivatebewertung werden je Vertrag sowohl in der Bilanz (derivative finanzielle Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) saldiert. Der noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierende Betrag hat sich in der Berichtsperiode wie folgt entwickelt:

Energy Forward Agreements

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in Mio. € Entwicklung der noch nicht amortisierten Beträge
Bewertung bei erstmaliger Erfassung 151
Bewertung bei erstmaliger Erfassung (Zugänge im Berichtszeitraum) 27
In Vorperioden ertragswirksam amortisierte Beträge (3)
In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierte Beträge (2)
Kursdifferenzen 1
NICHT AMORTISIERTE BETRÄGE ZUM 30. JUNI 2019 174


Für die in Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis oder zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen stellt das Kreditrisiko der jeweiligen Gegenpartei den wesentlichen Einflussfaktor bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts dar. Wären zum Abschluss-Stichtag um 1 % höhere (niedrigere) Ausfallraten anzusetzen gewesen, so wären bei unveränderten Bezugsgrößen die beizulegenden Zeitwerte der Instrumente um 1 % niedriger (höher) gewesen.

In den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten sind derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von 7 Mio. € enthalten, die aus einer Dritten gewährten Option zum Kauf von Anteilen an einem assoziierten Unternehmen der Deutschen Telekom resultieren. Die Option wurde im Zuge eines Verkaufs von Anteilen an diesem assoziierten Unternehmen gewährt, und es sind keine wesentlichen Wertschwankungen zu erwarten. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

ANGABEN ZUM KREDITRISIKO

Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 1.011 Mio. € (31. Dezember 2018: 404 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 981 Mio. € (31. Dezember 2018: 400 Mio. €) reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 1.514 Mio. €(31. Dezember 2018: 756 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen zum 30. Juni 2019 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 7 Mio. € (31. Dezember 2018: 24 Mio. €).

An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen zum Abschluss-Stichtag Barsicherheiten in Höhe von 5 Mio. € (31. Dezember 2018: 299 Mio. €). Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe von 3 Mio. € (31. Dezember 2018: 285 Mio. €) entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen.

Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die erhaltenen (gezahlten) Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten (Vermögenswerten). Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert.

Für von T-Mobile US abgeschlossene Zins-Swaps mit einem Nominalbetrag von in Euro umgerechnet 8,4 Mrd. € werden vereinbarungsgemäß keine Barsicherheiten gestellt. Die beizulegenden Zeitwerte zum Abschluss-Stichtag waren aus Sicht der T-Mobile US jeweils negativ und betragen in Euro umgerechnet -965 Mio. € (31. Dezember 2018: -391 Mio. €).

Zu den Energy Forward Agreements, für die keine Sicherheiten gestellt werden, wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen. Darüber hinaus existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten.

ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 beschriebenen Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich bis zum 30. Juni 2019 keine wesentlichen Änderungen.

ORGANE

VERÄNDERUNGEN IM VORSTAND

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 21. Februar 2018 beschlossen, den Vertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Timotheus Höttges um weitere fünf Jahre zu verlängern. Die Wiederbestellung von Herrn Höttges zum Vorstandsvorsitzenden wurde zum 1. Januar 2019 wirksam. Weiterhin hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG in seiner Sitzung am 21. Februar 2018 beschlossen, Herrn Dr. Christian P. Illek mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum neuen Vorstandsmitglied für das Ressort Finanzen zu bestellen.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 13. Juli 2018 beschlossen, Frau Birgit Bohle mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum neuen Vorstandsmitglied für das Ressort Personal und zur Arbeitsdirektorin zu bestellen. Frau Bohle folgte damit in dieser Funktion auf Herrn Dr. Christian P. Illek.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 4. September 2018 beschlossen, Herrn Thorsten Langheim mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum Vorstandsmitglied für das neu geschaffene Ressort USA und Unternehmensentwicklung zu bestellen.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 22. Mai 2019 beschlossen, das Ressort Datenschutz, Recht und Compliance (DRC) mit dem Ressort Personal zusammenzulegen. Frau Birgit Bohle wird das erweiterte Ressort Personal und Recht ab dem 1. Januar 2020 führen. Herr Dr. Thomas Kremer scheidet altersbedingt mit Wirkung zum 31. März 2020 aus dem Konzern aus. Bis zu seinem Ausscheiden wird Herr Dr. Kremer den Übergang in die neuen Strukturen begleiten.

VERÄNDERUNGEN IM AUFSICHTSRAT

Anteilseignervertreter. Mit Ablauf der Hauptversammlung am 28. März 2019 endeten die gegenwärtigen Amtszeiten der Aufsichtsratsmandate von Herrn Lars Hinrichs und Herrn Karl-Heinz Streibich. Die Hauptversammlung hat mehrheitlich beschlossen, beide Aufsichtsratsmitglieder bis zur Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 beschließt, als Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsrat zu wählen. Mit Ablauf der Hauptversammlung am 28. März 2019 endete die gerichtliche Bestellung des Amtsgerichts Bonn von Herrn Dr. Rolf Bösinger als Aufsichtsratsmitglied. Die Hauptversammlung hat mehrheitlich beschlossen, Herrn Dr. Rolf Bösinger bis zur Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 beschließt, als Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsrat zu wählen.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE

Informationen zur Vereinbarung zum Zusammenschluss mit Sprint finden Sie in den Kapiteln "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung" sowie "Veränderung des Konsolidierungskreises".

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahres-Finanzberichterstattung der Konzern-Halbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.


Bonn, den 8. August 2019

Deutsche Telekom AG

Der Vorstand

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Timotheus Höttges


Adel Al-Saleh Birgit Bohle Srini Gopalan Dr. Christian P. Illek
Dr. Thomas Kremer Thorsten Langheim Claudia Nemat Dr. Dirk Wössner


BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT

An die Deutsche Telekom AG, Bonn

Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzern-Zwischenlagebericht der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2019, die Bestandteile des Halbjahres-Finanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.


Frankfurt am Main, den 8. August 2019

PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Dr. Peter Bartels Thomas Tandetzki
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


WEITERE INFORMATIONEN

HERLEITUNG ALTERNATIVER LEISTUNGSKENNZAHLEN

SONDEREINFLÜSSE

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA AL, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags) auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl für die Berichtsperiode als auch für die Vergleichsperiode und das Gesamtjahr 2018 dargestellt:

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in Mio. €







EBITDA AL
H1 2019
EBIT
H1 2019
EBITDA AL
H1 2018
EBIT
H1 2018
EBITDA AL
Gesamtjahr
2018
EBIT
Gesamtjahr
2018
EBITDA AL/EBIT 11.221 4.608 10.701 4.523 21.577 8.001
DEUTSCHLAND (293) (293) (352) (352) (598) (598)
Personalrestrukturierung (284) (284) (340) (340) (565) (565)
Sachbezogene Restrukturierungen (18) (18) (14) (14) (46) (46)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 0 0 0 0 0 0
Wertminderungen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 9 9 2 2 13 13
USA (299) (299) (4) (4) (160) (160)
Personalrestrukturierung (4) (4) (4) (4) (15) (15)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (295) (295) 1 1 (145) (145)
Wertminderungen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 0 0 0 0 0 0
EUROPA (86) (86) (52) (52) (122) (797)
Personalrestrukturierung (79) (79) (48) (48) (90) (90)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (5) (5) (1) (1) (14) (14)
Wertminderungen 0 0 0 0 0 (674)
Sonstiges (2) (2) (3) (3) (19) (19)
SYSTEMGESCHÄFT (176) (203) (89) (89) (266) (322)
Personalrestrukturierung (74) (74) (52) (52) (194) (194)
Sachbezogene Restrukturierungen (3) (3) (1) (1) (4) (4)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 0 0 0 0 0 0
Wertminderungen 0 (27) 0 0 0 (56)
Sonstiges (99) (99) (37) (37) (68) (68)
GROUP DEVELOPMENT (25) (25) (9) (9) (27) (27)
Personalrestrukturierung (15) (15) (3) (3) (6) (6)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (10) (10) (5) (5) (21) (21)
Wertminderungen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 0 0 (1) (1) (1) (1)
GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES (124) (124) (146) (146) (322) (322)
Personalrestrukturierung (139) (139) (182) (182) (288) (288)
Sachbezogene Restrukturierungen (27) (27) (40) (40) (59) (59)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 25 25 (4) (4) (44) (44)
Wertminderungen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 18 18 80 80 69 69
KONZERN (1.002) (1.052) (652) (652) (1.497) (2.204)
Personalrestrukturierung (594) (594) (630) (630) (1.159) (1.159)
Sachbezogene Restrukturierungen (49) (49) (55) (55) (109) (109)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (285) (285) (9) (9) (223) (223)
Wertminderungen 0 (50) 0 0 0 (707)
Sonstiges (74) (74) 42 42 (6) (6)
EBITDA AL/EBIT (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 12.223 5.660 11.353 5.175 23.074 10.204
Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse)
(871)
(893)
(2.091)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN





(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
4.788
4.282
8.114
Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse)
(1.333)
(1.230)
(2.225)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
3.456
3.053
5.889
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS)
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) AN DIE






Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag))
(bereinigt um Sondereinflüsse)

2.512
2.428
4.545
Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse)
944
625
1.344


BRUTTO- UND NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

Nach Auffassung der Deutschen Telekom stellen die Netto-Finanzverbindlichkeiten eine wichtige Kennzahl für Investoren, Analysten und Rating-Agenturen dar.

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in Mio. €

30.06.2019 31.12.2018 Veränderung Veränderung in % 30.06.2018
Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig)a 13.582 10.527 n.a. n.a. 6.708
Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig)a 50.605 51.748 n.a. n.a. 54.554
Leasing-Verbindlichkeiten 19.347 n.a. n.a. n.a. n.a.
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN 83.534 62.275 n.a. n.a. 61.262
Zinsabgrenzungen (717) (719) 2 0,3 (678)
Sonstige (924) (928) 4 0,4 (570)
BRUTTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 81.893 60.628 n.a. n.a. 60.014
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.894 3.679 215 5,8 2.943
Derivative finanzielle Vermögenswerte 2.031 870 1.161 n.a. 1.172
Andere finanzielle Vermögenswerte 259 654 (395) (60,4) 1.127
NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 75.709 55.425 n.a. n.a. 54.772


a Die finanziellen Verbindlichkeiten enthalten zum 31. Dezember 2018 letztmalig Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing-Verhältnissen gemäß IAS 17 (2,5 Mrd. €).

Seit dem 1. Januar 2019 kommt der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur Anwendung. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Für nähere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt "Rechnungslegung" im Konzern-Zwischenabschluss.

GLOSSAR

Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2018 und das darin enthaltene Glossar.

DISCLAIMER

Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen", "planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA AL oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.

Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen.

Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen.

Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden.

Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA AL, EBITDA AL Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigtes EBITDA AL, bereinigte EBITDA AL-Marge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzern-überschuss/(-fehlbetrag), Free Cashflow, Free Cashflow AL sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind.

Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde. Weitere Informationen zu alternativen Leistungskennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2018, Kapitel "Konzernsteuerung" sowie auf der Website der Deutschen Telekom unter "Investor Relations".

Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.

In unserem Konzern-Zwischenbericht (PDF und Online) verweisen wir mittels Hinweisen bzw. Verlinkungen auf Internet-Seiten mit weiterführenden Informationen außerhalb des Konzern-Zwischenberichts. Dies erfolgt lediglich ergänzend und dient ausschließlich dem vereinfachten Zugang zu diesen Informationen. Wir weisen darauf hin, dass diese Informationen nicht Bestandteil des Konzern-Zwischenberichts sind.

FINANZKALENDER

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8. August 2019 7. November 2019 19. Februar 2020
Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2019 Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2019 Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2019 und Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2019
26. März 2020 14. Mai 2020 6. August 2020
Hauptversammlung 2020 Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 31. März 2020 Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2020


Bei allen Terminen Änderungen vorbehalten.

Weitere Termine, Terminaktualisierungen und Hinweise zu Live-Übertragungen finden Sie unter: www.telekom.com/finanzkalender

IMPRESSUM

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Dieser Konzern-Zwischenbericht ist auf unserer Investor-Relations-Website abrufbar unter: www.telekom.com/investor-relations

Unseren Geschäftsbericht finden Sie im Internet unter:

www.telekom.com/geschaeftsbericht
www.telekom.com/annualreport

Dieser Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 30. Juni 2019 liegt auch in englischer Sprache vor. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.

Dieser Konzern-Zwischenbericht ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG.

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