Deutsche Telekom AG

Bonn

Halbjahresfinanzbericht 2020

DEUTSCHE TELEKOM

KONZERN-ZWISCHENBERICHT
1. JANUAR BIS 30. JUNI 2020

DIE FINANZDATEN DES KONZERNS AUF EINEN BLICK

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in Mio. €
Q2 2020 Q2 2019 Veränderung
in %
H1 2020 H1 2019 Veränderung
in %
UMSATZ UND ERGEBNIS
Umsatzerlöse 27.041 19.664 37,5 46.984 39.152 20,0
davon: Inlandsanteil % 22,5 31,0 25,8 31,0
davon: Auslandsanteil % 77,5 69,0 74,2 69,0
Betriebsergebnis (EBIT) 3.087 2.350 31,4 5.597 4.608 21,5
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 754 944 (20,1) 1.670 1.845 (9,5)
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)
(bereinigt um Sondereinflüsse) 1.278 1.329 (3,8) 2.562 2.512 2,0
EBITDA 10.026 6.701 49,6 16.966 13.162 28,9
EBITDA AL 8.585 5.721 50,1 14.505 11.221 29,3
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 11.271 7.263 55,2 18.834 14.164 33,0
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 9.829 6.283 56,4 16.373 12.223 34,0
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 36,3 32,0 34,8 31,2
Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert) € 0,16 0,20 (20,0) 0,35 0,39 (10,3)
Bereinigtes Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert) € 0,27 0,28 (3,6) 0,54 0,53 1,9
BILANZ
Bilanzsumme 269.971 164.214 64,4
Eigenkapital 73.502 42.690 72,2
Eigenkapitalquote % 27,2 26,0
Netto-Finanzverbindlichkeiten 120.897 75.709 59,7
CASHFLOW
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 5.148 5.598 (8,0) 9.107 11.607 (21,5)
Cash Capex (4.547) (4.199) (8,3) (8.117) (8.027) (1,1)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (3.669) (3.324) (10,4) (7.022) (7.006) (0,2)
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen
in Spektrum)a, b 3.677 2.312 59,0 5.970 4.682 27,5
Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen
in Spektrum)a, b 2.425 1.546 56,9 3.712 3.103 19,6
Cashflow aus Investitionstätigkeit (8.548) (3.754) n.a. (11.254) (7.350) (53,1)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 13.797 (4.086) n.a. 11.234 (4.058) n.a.
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in Mio. €
Gesamtjahr 2019
UMSATZ UND ERGEBNIS
Umsatzerlöse 80.531
davon: Inlandsanteil % 30,5
davon: Auslandsanteil % 69,5
Betriebsergebnis (EBIT) 9.457
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 3.867
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)
(bereinigt um Sondereinflüsse) 4.948
EBITDA 27.120
EBITDA AL 23.143
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 28.708
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 24.731
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 30,7
Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert) € 0,82
Bereinigtes Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert) € 1,04
BILANZ
Bilanzsumme 170.672
Eigenkapital 46.231
Eigenkapitalquote % 27,1
Netto-Finanzverbindlichkeiten 76.031
CASHFLOW
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 23.074
Cash Capex (14.357)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (13.118)
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen
in Spektrum)a, b 10.133
Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen
in Spektrum)a, b 7.013
Cashflow aus Investitionstätigkeit (14.230)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (7.141)

a Vor Zinszahlungen für Nullkupon-Anleihen.
b Vor Rückzahlung Zinssicherungsgeschäfte T-Mobile US.

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in Mio.
30.06.2020 31.12.2019 Veränderung 30.06.2020/ 31.12.2019 in % 30.06.2019 Veränderung
30.06.2020/
30.06.2019
in %
KUNDEN IM FESTNETZ UND MOBILFUNK
Mobilfunk-Kundena 235,8 184,0 28,1 179,8 31,1
Festnetz-Anschlüsse 27,3 27,5 (0,9) 27,9 (2,2)
Breitband-Kundenb 21,3 21,0 1,4 20,7 2,9

a Inkl. Wholesale-Kunden der T-Mobile US.
b Ohne Wholesale.

Die Zahlenangaben im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.

Seit dem Geschäftsjahr 2019 kommt der Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" zur Anwendung. Aufgrund dessen hat sich die Definition einiger unserer finanziellen Leistungsindikatoren geändert: Die Messung unserer operativen Leistungskraft erfolgt über das "EBITDA after leases" (EBITDA AL) statt über das EBITDA. Der Leistungsindikator Free Cashflow wurde durch den "Free Cashflow after leases" (Free Cashflow AL) ersetzt. Die Definitionen wesentlicher von der Deutschen Telekom verwandter Kennzahlen und weitere Informationen zu IFRS 16 finden Sie im Geschäftsbericht 2019, Kapitel "Konzernsteuerung" und "Grundlagen und Methoden".

AN UNSERE AKTIONÄRE

DIE DEUTSCHE TELEKOM AUF EINEN BLICK

Konzernumsatz
in Mrd. €

KONZERNUMSATZ

Der Konzernumsatz erhöhte sich um 20,0 % auf 47,0 Mrd. €. Ohne den Erwerb von Sprint sowie neutralisiert um Währungskurseffekte wuchs unser Umsatz um 0,1 Mrd. € bzw. 0,1 %.

Dabei zeigt unser operatives Segment USA inklusive der Umsatzbeiträge aus der erworbenen Sprint und inklusive Währungskursdifferenzen einen Umsatzanstieg von 39,9 %. Organisch betrachtet lag der Umsatz auf Vorjahresniveau.

Trotz durch die Coronavirus-Pandemie verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte unser operatives Segment Deutschland ein Umsatzplus von 1,0 % erzielen und in unserem operativen Segment Europa stabilisierten sich die Umsätze organisch betrachtet auf Vorjahresniveau; berichtet verzeichneten wir ein Minus von 2,1 %.

Der Umsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag um 1,8 % unter Vorjahresniveau, insbesondere infolge des Coronavirus-Pandemie bedingten Rückgangs des IT-Markts.

Zur Erhöhung des Umsatzes um 4,4 % in unserem operativen Segment Group Development hat das Wachstum von T‑Mobile Netherlands und DFMG beigetragen.

EBITDA AL
(bereinigt um Sondereinflüsse) in Mrd. €

EBITDA AL
(BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)

Unser bereinigtes EBITDA AL erhöhte sich um 34,0 % auf 16,4 Mrd. €. Alle operativen Segmente, außer Systemgeschäft - hier reduzierte sich das bereinigte EBITDA AL zum Teil bedingt durch die Coronavirus-Pandemie um 9,1 % -, tragen hierzu bei. Ohne Konsolidierungskreis- und Währungskurseffekte stieg unser bereinigtes EBITDA AL um 1,3 Mrd. € bzw. 8,6 %.

Unser operatives Segment USA zeigt eine deutliche Erhöhung des bereinigten EBITDA AL von 70,5 %, was im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sprint, insbesondere auf gestiegene Service- und Endgeräteumsätze, zurückzuführen ist. Diesen positiven Einflüssen standen überwiegend im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sprint stehende höhere operative Aufwendungen gegenüber.

Unser operatives Segment Deutschland weist einen Anstieg des bereinigten EBITDA AL um 2,8 % und Europa einen leichten Anstieg um 0,2 % aus. Einen deutlichen Anstieg des bereinigten EBITDA AL von 9,1 % zeigte auch unser operatives Segment Group Development.

Die bereinigte EBITDA AL-Marge des Konzerns lag mit 34,8 % um 3,6 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. In Deutschland lag die bereinigte EBITDA AL-Marge bei 40,4 %, in Europa bei 33,8 % und in den USA bei 34,5 %.

EBIT
in Mrd. €

EBIT

Unser EBIT erhöhte sich um 1,0 Mrd. € auf 5,6 Mrd. €, insbesondere aufgrund der beim bereinigten EBITDA AL beschriebenen Effekte.

Das EBITDA AL ist mit Sondereinflüssen in Höhe von 1,9 Mrd. € belastet, denen in der Vergleichsperiode Aufwendungen in Höhe von 1,0 Mrd. € gegenüber standen. Im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss von T‑Mobile US mit Sprint wurden Aufwendungen in Höhe von 0,8 Mrd. € erfasst; in der Vergleichsperiode fielen 0,3 Mrd. € an. Zudem wurden im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie im operativen Segment USA Aufwendungen in Höhe von 0,4 Mrd. € als Sondereinflüsse klassifiziert.

Die planmäßigen Abschreibungen lagen insbesondere aufgrund des Erwerbs von Sprint um 2,8 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode.

Konzernüberschuss
in Mrd. €

KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss verringerte sich um 0,1 Mrd. € auf 1,7 Mrd. €.

Unser Finanzergebnis verringerte sich um 1,3 Mrd. € auf minus 2,2 Mrd. €, im Wesentlichen im Zusammenhang mit einem um 0,8 Mrd. € rückläufigen Zinsergebnis aufgrund der übernommen finanziellen Verbindlichkeiten von Sprint sowie der im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses begonnenen Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens. Zudem war das Zinsergebnis in Höhe von 0,3 Mrd. € mit Bereitstellungsentgelten für eine kurzfristige Brückenfinanzierung belastet. Das Ergebnis aus Finanzinstrumenten reduzierte sich um 0,3 Mrd. € auf minus 0,1 Mrd. €.

Der Steueraufwand in Höhe von 1,0 Mrd. € liegt auf dem Wert der Vergleichsperiode.

Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis liegt mit 0,7 Mrd. € um 0,1 Mrd. € unter dem Vorjahreswert.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie beträgt 0,54 € und liegt damit leicht über dem Wert der Vorjahresperiode von 0,53 €.

Eigenkapitalquote in %

EIGENKAPITALQUOTE

Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des ersten Halbjahres 2020 nahezu stabil bei 27,2 %: Die Bilanzsumme erhöhte sich um 99,3 Mrd. € auf 270,0 Mrd. € und das Eigenkapital um 27,3 Mrd. € auf 73,5 Mrd. €.

Die Erhöhung des Eigenkapitals ist in Höhe von 30,7 Mrd. € auf den Zusammenschluss von T‑Mobile US mit Sprint zurückzuführen. Erhöhend wirkten zudem der Überschuss (2,4 Mrd. €), Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechneten Wertänderungen (0,3 Mrd. €) sowie Kapitalerhöhungen aus anteilsbasierter Vergütung (0,2 Mrd. €).

Mindernd wirkten v. a. die Dividendenausschüttung an unsere Aktionäre (2,8 Mrd. €) und an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen (0,2 Mrd. €), die Neubewertung der leistungsorientierten Pläne (1,4 Mrd. €), erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung (1,0 Mrd. €) und erfolgsneutral erfasste Verluste aus Sicherungsinstrumenten (1,0 Mrd. €) - im Wesentlichen im Zusammenhang mit abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäften für Darlehensaufnahmen bei T‑Mobile US, die im April 2020 vorzeitig aufgelöst wurden.

Cash Capex
(vor Investitionen in Spektrum) in Mrd. €

CASH CAPEX
(VOR INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)

Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) lag mit 7,0 Mrd. € stabil auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Wir investieren weiter in unser Glasfasernetz in Europa und treiben den Ausbau unserer Mobilfunk-Infrastruktur inklusive des neuen Mobilfunk-Standards 5G voran. Im operativen Segment USA erhöht sich der Cash Capex aufgrund des Einbezugs von Sprint sowie infolge des weiteren Ausbaus des 5G-Netzwerks.

Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) stieg um 0,1 Mrd. € auf 8,1 Mrd. €. Im Berichtszeitraum wurden im operativen Segment USA FCC-Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von 0,9 Mrd. € und im operativen Segment Europa Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von 0,2 Mrd. € erworben. In der Vergleichsperiode waren 1,0 Mrd. € für erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten, welche v. a. das operative Segment USA betrafen.

Free Cashflow AL
(vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)a, b in Mrd. €

FREE CASHFLOW AL
(VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)a, b

Der Free Cashflow AL stieg um 0,6 Mrd. € auf 3,7 Mrd. €.

Ohne Berücksichtigung von geleisteten Zinszahlungen für Nullkupon-Anleihen sowie der vorzeitigen Rückzahlung von Zinssicherungsgeschäften im operativen Segment USA erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 1,3 Mrd. €. Dabei wirkte insbesondere die weiterhin positive Geschäftsentwicklung der operativen Segmente, insbesondere der USA - nun inklusive Sprint -, erhöhend.

Belastend wirkten insbesondere höhere Zinszahlungen, im Wesentlichen resultierend aus den im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten sowie der in diesem Zusammenhang begonnenen Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens. Unsere vertragsgemäße Kündigung einer revolvierenden Factoring-Vereinbarung im operativen Segment Deutschland sowie höhere Tilgungen von Leasing-Verbindlichkeiten im Wesentlichen im operativen Segment USA wirkten ebenfalls belastend.

Netto-Finanzverbindlichkeiten
in Mrd. €

NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2019 um 44,9 Mrd. € auf 120,9 Mrd. €.

Erhöhend wirkten insbesondere die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses von Sprint übernommenen Finanzverbindlichkeiten (44,1 Mrd. €). Die Dividendenausschüttungen - inklusive an Minderheiten - wirkten mit 2,9 Mrd. € zusätzlich erhöhend; ebenso wie die Zinssicherungsgeschäfte für Darlehensaufnahmen bei T‑Mobile US (1,1 Mrd. €) und der Erwerb von Spektrum (1,1 Mrd. €).

Reduzierend wirkten im Wesentlichen der Free Cashflow (6,0 Mrd. €) und Währungskurseffekte (1,0 Mrd. €).

a Vor Zinszahlungen für Nullkupon-Anleihen.
b Vor Rückzahlung Zinssicherungsgeschäfte T‑Mobile US.

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns".

WICHTIGE EREIGNISSE IM ZWEITEN QUARTAL 2020

UNTERNEHMENS- UND SONSTIGE TRANSAKTIONEN

Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint. Am 1. April 2020 haben sich T‑Mobile US und Sprint zur "neuen", größeren T‑Mobile US zusammengeschlossen. Zuvor hatte die Transaktion verschiedene Genehmigungsprozesse durchlaufen, an denen eine Vielzahl nationaler und regionaler Behörden und Gerichte in den USA beteiligt war. Die Fusion ist das Ergebnis einer erfolgreichen Strategie der Deutschen Telekom für das US-Geschäft. Die neue T‑Mobile US wird mit einer Marktkapitalisierung von rund 130 Mrd. US‑$ (auf Basis des Aktienkurses am 30. Juni 2020) und einer umfangreichen Ausstattung mit Mobilfunk-Spektrum die erfolgreiche Un-Carrier-Strategie und den 5G-Netzausbau forciert fortsetzen. Durch die kapitalschonende Strukturierung der Transaktion als reiner Aktientausch fließt kein Kapital von der Deutschen Telekom in Richtung T‑Mobile US.

Im Zuge des Zusammenschlusses wurden im zweiten Quartal 2020 verschiedene Refinanzierungsmaßnahmen durchgeführt. So hat T‑Mobile US am 1. April 2020 ein neues besichertes Darlehen (Term Loan) in Höhe von 4 Mrd. US‑$ aufgenommen. Mit der Emission von besicherten Anleihen am 9. April 2020 in einer Gesamthöhe von 19 Mrd. US‑$, mit Laufzeiten zwischen 5 und 30 Jahren und einer Verzinsung zwischen 3,500 % und 4,500 %, wurde eine kurzfristige Brückenfinanzierung abgelöst. Darüber hinaus emittierte T‑Mobile US am 24. Juni 2020 besicherte Anleihen in einer Gesamthöhe von 4 Mrd. US‑$, mit Laufzeiten zwischen 6 und 11 Jahren und einer Verzinsung zwischen 1,500 % und 2,550 %.

Am 22. Juni 2020 hat die Deutsche Telekom Kaufoptionen von SoftBank für rund 101 Millionen T‑Mobile US Aktien erhalten und sich damit langfristig den Zugriff auf die Kapitalmehrheit bei T‑Mobile US gesichert. Im Gegenzug haben wir SoftBank den sofortigen Abverkauf von rund 198 Millionen Aktien ermöglicht. T‑Mobile US profitiert dabei von einer bereits erhaltenen Strukturierungsgebühr in Höhe von 0,3 Mrd. US‑$ (0,3 Mrd. €).

Zum 1. Juli 2020 wurde fristgemäß eine entscheidende Auflage der US-Behörden für die Genehmigung der Fusion erfüllt: die Veräußerung der Prepaid-Sparte von Sprint an DISH Network Corp. Zudem wurde eine Vereinbarung zur Veräußerung von Spektrum an DISH bestätigt.

Weitere Informationen zu dem Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint finden Sie in den Kapiteln "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung" und "Prognose" sowie "Erhebliche Ereignisse und Geschäftsvorfälle" im Konzern-Zwischenabschluss.

Vorzeitige Tilgung von Euro- und USD-Anleihen. Im Rahmen unseres konzernweiten Verbindlichkeiten-Managements wurden mit Wirkung zum 15. April 2020 von drei Euro-Anleihen der Deutschen Telekom International Finance B.V. insgesamt 0,8 Mrd. € zurückgekauft und damit vorzeitig getilgt. Darüber hinaus wurden mit Wirkung zum 26. Mai 2020 von 2 Mrd. US‑$ Anleihen der Deutschen Telekom International Finance B.V. insgesamt 1,4 Mrd. US‑$ (1,3 Mrd. €) zurückgekauft und vorzeitig getilgt.

CORONAVIRUS-PANDEMIE

Die weltweiten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) haben vielfältige Auswirkungen auf unsere Konzernaktivitäten: So wurden z. B. Fachmessen wie die Digital X (Digital Edition) oder die Hannover Messe ("Accelerate Digital Now"), bei denen wir als Partner aktiv sind, zu digitalen Veranstaltungen. Auch hat die Deutsche Telekom nach den gesetzlichen Neuregelungen vom 28. März 2020 ihre ordentliche Hauptversammlung am 19. Juni 2020 virtuell abgehalten.

Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und stehen dazu. Unser Service läuft stabil, obwohl wir kurzfristig für viele Mitarbeiter auf Homeoffice umstellen mussten. Unsere Standorte und Shops sind unter Berücksichtigung strenger Sicherheits- und Hygienevorkehrungen wieder geöffnet. Die hohen Investitionen der Vergangenheit zahlen sich aus: Wir sorgen dafür, dass unsere Netze als digitale Lebensadern der Wirtschaft und der Gesellschaft trotz deutlich höherer Belastungen stabil sind. Wir haben eine verstärkte Nachfrage bei Sprachverbindungen im Mobilfunk wie im Festnetz verzeichnet. Aufgrund der Homeoffice-Nutzung nahmen Anwendungen wie Webkonferenzen, Videotelefonie, Videosprechstunden und Online-Shopping zu. Aber auch klassisches TV, TV-Streaming und Gaming waren stark gefragt. Unsere Geschäftskunden unterstützen wir in der Krise, indem wir z. B. seit dem Shutdown im März 2020 für die schnelle Abbildung des großen Homeoffice-Bedarfs entsprechende Angebote wie Microsoft 365 mit Teams oder Webex Meetings von Cisco platziert haben. Ebenso haben wir im Moment der Schulschließungen mit kostenlosen Teststellungen Soforthilfe für virtuellen Unterricht über Cloud-basiertes Web-Conferencing bereitgestellt.

Nach nur 55 Tagen Entwicklungszeit haben wir in enger Zusammenarbeit mit SAP sowie weiteren Partnern die von der Bundesregierung beauftragte Corona-Warn-App umgesetzt. Zwischen dem 16. Juni 2020 und dem Ende des zweiten Quartals 2020 ist die App über 14 Millionen Mal heruntergeladen worden und ist mittlerweile für alle EU-Bürger nutzbar. Mit der App haben die Entwicklungspartner den Prozess für eine erfolgreiche Unterbrechung der Infektionskette im Hinblick auf die Coronavirus-Pandemie digitalisiert: von einer möglichen Infizierung bis hin zur Warnung möglicher Kontaktpersonen, vom Smartphone bis ins Labor.

Unsere Geschäftstätigkeit war in verschiedenen Geschäftsfeldern bei Umsatz und Ergebnis von der Coronavirus-Pandemie betroffen. So verzeichneten wir z. B. europaweite Rückgänge beim Retail Roaming sowie im Mobilfunk-Endgerätegeschäft, europaweite Anstiege der Festnetz-Telefonie und Verzögerungen bei Projektumsetzungen im eher niedrigmargigen ICT-Geschäft. Bislang gleichen sich die Einflüsse in Auswirkung auf das bereinigte EBITDA AL abseits der USA weitgehend aus und wir stellen zu diesem Zeitpunkt nur geringe Auswirkungen auf Zahlungsausfälle und Kundenzahlen fest.

Weitere Informationen zu den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf unser Geschäft finden Sie in den Kapiteln "Geschäftsentwicklung des Konzerns", "Prognose" und "Risiko- und Chancensituation".

VORSTAND

Dr. Dirk Wössner, Vorstandsmitglied für das Ressort "Deutschland", hatte dem Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG Anfang dieses Jahres mitgeteilt, dass er seinen zum 31. Dezember 2020 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Am 18. Juni 2020 hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG Srini Gopalan, bisher verantwortlich für den Vorstandsbereich "Europa", mit Wirkung zum 1. November 2020 zum neuen Vorstand für das Ressort "Deutschland" bestellt. Herr Dr. Wössner hat sein Mandat mit Ablauf des 31. Oktober 2020 niedergelegt. Der Aufsichtsrat hat die Suche nach einem Nachfolger für das Vorstandsressort "Europa" im Rahmen eines strukturierten Nachfolgeprozesses eingeleitet.

INVESTITIONEN IN NETZE

Frequenzauktion T‑Mobile US. In der im März 2020 zu Ende gegangenen Auktion von Mobilfunk-Lizenzen ersteigerte T‑Mobile US Lizenzen in den Bereichen 37 GHz, 39 GHz und 47 GHz zu einem Gesamtwert von 873 Mio. US‑$. Der Erwerb dient der Erweiterung der 5G-Spektrumsposition des Unternehmens in den USA. Bis zum 31. März 2020 wurden Anzahlungen in Höhe von 175 Mio. US‑$ geleistet. Der verbleibende Betrag wurde am 8. April 2020 überwiesen. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Lizenzen offiziell zugeteilt und sind seitdem wirtschaftlich nutzbar.

Start für unsere 5G-Initiative in Deutschland. Seit Mitte Juli erreicht unser 5G-Netz über rund 30.000 Antennen bereits rund 40 Millionen Menschen in Deutschland. Mit innovativer Technologie, intelligentem Einsatz von Spektrum, den passenden Tarifen und neuen 5G-Smartphones ermöglichen wir unseren Kunden den Einstieg ins 5G-Zeitalter. Unser nächstes Ziel ist es, bis zum Ende des Jahres rund 2/3 der deutschen Bevölkerung mit 5G zu erreichen.

Unser internationaler 5G-Ausbau läuft auf Hochtouren. Durch eine Roaming-Partnerschaft mit der General Communication Inc. (GCI) hat T‑Mobile US seine 5G-Präsenz um Alaska erweitert und ist somit der einzige Mobilfunk-Anbieter in den USA, der in allen 50 US-Bundesstaaten 5G-Abdeckung anbieten kann. Das landesweite 5G-Netz von T‑Mobile US ist mit einer Fläche von mehr als einer Million Quadratmeilen und mehr als 7.500 Städten das größte US-amerikanische Netzwerk und erreicht mehr als 250 Millionen Menschen.

Magyar Telekom hat durch den intensiven Netzausbau in den letzten Jahren u. a. dazu beigetragen, dass Ungarn im jüngsten Bericht des Digital Economy and Society Index der EU-Kommission einen Schritt nach vorn gemacht hat: Unser Festnetz bietet Gigabit-Bandbreite an mehr als 2 Millionen Endpunkten und erreicht so ca. 40 % der Haushalte und Unternehmen in Ungarn. Zudem haben wir dort auch bereits unseren kommerziellen 5G-Dienst gestartet.

Mit der Einführung des 5G-Netzwerks Anfang Juni 2020 und den entsprechenden Tarifen stehen nun auch T‑Mobile Polska Kunden unbegrenzte Gigabyte, Konversation und SMS zur Verfügung. Bis Ende Juni 2020 deckt das 5G-Netz von T‑Mobile Polska dank 1.600 Basisstationen in ganz Polen bis zu 6 Millionen Menschen in 46 Städten ab.

LTE-Netz erreicht über 98 Prozent aller deutschen Haushalte. Wir sind auf dem Weg einer flächendeckenden Mobilfunk-Versorgung einen Schritt weiter. Gleichwohl stellt die Versorgung der Verkehrswege für alle Netzbetreiber eine Herausforderung dar. Seit Beginn des Jahres 2020 wurden insgesamt 850 LTE-Standorte entweder neu gebaut oder bestehende Standorte mit LTE-Antennen ausgestattet. In den Ländern unseres Segments Europa versorgten wir zum 30. Juni 2020 97,3 % der Bevölkerung mit LTE und erreichten damit insgesamt rund 107 Millionen Einwohner.

Breitband-Ausbau in Europa. Seit Jahresanfang haben rund 2,5 Millionen Haushalte in Deutschland vom Breitband-Ausbau der Telekom profitiert. Allein im zweiten Quartal 2020 haben wir für rund 1,2 Millionen Haushalte die Internet-Geschwindigkeit erhöht. 32,8 Millionen Haushalte können einen Tarif mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s), 23,9 Millionen Haushalte können einen Tarif mit bis zu 250 MBit/s oder mehr buchen. Die Zahl der Haushalte, die mit reinen Glasfaser-Anschlüssen (FTTH/FTTB) angebunden sind, stieg im zweiten Quartal 2020 um über 104 Tausend und beträgt 1,8 Millionen. Hier sind Geschwindigkeiten bis zu einem Gigabit pro Sekunde möglich.

Auch in Griechenland schreitet unser Netzausbau kontinuierlich voran: Zusätzliche 180.000 Haushalte und Unternehmen haben im Juni 2020 über COSMOTE Fibre Zugang zu unserer FTTH-Infrastruktur mit Internet-Geschwindigkeiten von 100 und 200 MBit/s. Seit Jahresbeginn wurden 30.000 neue FTTH-Leitungen hinzugefügt, was einer Steigerung von 20 % gegenüber dem Jahresende 2019 entspricht.

Auch unsere Landesgesellschaften in Ungarn und der Slowakei treiben den Breitband-Ausbau mit modernen Glasfaserbasierten Anschlüssen verstärkt voran.

Wir jagen weiterhin Funklöcher. Bereits im April 2020 haben wir die Anzahl der Kommunen verdoppelt, die im Rahmen der Aktion "Wir jagen Funklöcher" einen LTE-Netzausbau erhalten werden. Im Juni 2020 haben wir 180 weitere Kandidaten angekündigt, die wir in unser Ausbauprogramm 2021/2022 aufnehmen und mit LTE versorgen wollen. Ursprünglich waren wir von 50 Kommunen ausgegangen, aber wegen des großen Erfolgs und der sehr hohen Beteiligung in ganz Deutschland werden wir jetzt sechsmal mehr Masten bauen, d. h. die Zahl der Masten im Rahmen des Programms auf über 300 steigern. Die ersten Masten wurden bereits in Betrieb genommen. In den Gewinner-Kommunen, die im April 2020 bekanntgegeben wurden, soll der Ausbau ebenfalls noch in diesem Jahr starten.

KOOPERATIONEN UND PARTNERSCHAFTEN

Großauftrag für T‑Systems aus der Schweiz. T‑Systems hat von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) einen Großauftrag über Applikations-Entwicklungs- und -Betriebsleistungen erhalten. Der Vertrag erstreckt sich über eine Grundlaufzeit von fünf Jahren, beinhaltet Verlängerungsoptionen für maximal weitere fünf Jahre und hat ein Auftragsvolumen von rund 170 Mio. €. Dafür entwickelt und betreibt die T‑Systems Tochter Multimedia Solutions für die Schweizerischen Bundesbahnen Software, wie z. B. Web- und Cloud-Anwendungen, mobile Apps sowie geographische Informations-Systeme.

Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

Roaming im europäischen IoT-Netz wird Realität. Wir bieten derzeit Roaming für NarrowBand IoT (NB-IoT) in neun eigenen Märkten an. Um Roaming im Netz für das Internet der Dinge (IoT) in weiten Teilen Europas anbieten zu können, unterzeichneten wir Roaming-Vereinbarungen mit Swisscom, Telia Company und Vodafone. Damit wird das Angebot für das Maschinen- und Sensorennetz um weitere neun europäische Länder erweitert. Mit dem Ausbau des Partnernetzwerks reagieren wir auf die steigende Nachfrage nach internationaler Abdeckung.

Erstes privates 5G-Netz in Aachen. Gemeinsam mit Ericsson haben wir im April 2020 das erste private 5G-Netz im Center Connected Industry (CCI) am Campus der RWTH Aachen eingeschaltet. Zusammen mit anderen CCI-Mitgliedern arbeiten die Partner an neuen Lösungen für die Fabrik der Zukunft.

Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

Managed Network Services für Partner. Wir bauen unsere Zusammenarbeit mit Microsoft für Public Cloud Services weiter aus: Als einer der neuesten Partner in Europa bieten wir nun Managed Network Services für Microsoft Azure an und liefern gemanagte Services für Cloud Connectivity und Cloud Security. Zugleich haben wir uns dem Programm "Azure Networking Managed Service Provider" (MSP) angeschlossen. Außerdem ist T‑Systems jetzt Mitglied im Partnerprogramm für Managed Service Provider von Amazon Web Services (AWS).

PRODUKTE, TARIFE UND SERVICES

Hallo Magenta: Smart Speaker Mini. Nach unserer ersten Version des Smart Speakers haben wir nun eine kleinere Version des Lautsprechers vorgestellt. Auch der Smart Speaker Mini bietet Datensicherheit nach europäischen Richtlinien und erfüllt die hohen Datenschutz-Standards, die wir uns selbst auferlegt haben. Der Mini hat dieselbe Funktionalität wie der Große - allerdings ist er nur rund halb so groß.

fraenk - unsere neue Mobilfunk-App. fraenk ist ein neues Angebot in der Magenta-Familie, speziell ausgerichtet auf preisbewusste, digital-affine Mobilfunk-Kunden. Der Tarif enthält 4 GB Datenvolumen mit LTE 25 sowie Telefonie- und SMS-Flat in alle deutschen Netze für rund 10 Euro im Monat. Bestellt und verwaltet werden kann der Tarif nur per App. fraenk ist monatlich kündbar und ermöglicht die Rufnummer-Mitnahme.

Schneller zur neuen Prepaid-Karte. Seit Sommer 2020 vereinfachen wir die Legitimation beim Verkauf von Prepaid-Karten im stationären Handel. Mit einem zertifizierten Verfahren prüfen unsere Handelspartner schneller die Identität des Käufers. Dazu nutzen wir das "Vor-Ort-Auslesen" der auf dem Personalausweis oder auf dem elektronischen Aufenthaltstitel gespeicherten Personendaten. Das erhöht die Sicherheit und spart Zeit. Das Vor-Ort-Auslesen bedarf einer Berechtigung durch das Bundesverwaltungsamt. Telekom Deutschland ist der erste Mobilfunk-Anbieter, der eine solche Berechtigung erhalten hat.

Neue Exklusiv-Inhalte in der MagentaTV Megathek. MagentaTV präsentierte im Juni 2020 exklusiv die zweite Staffel der Thrillerserie "Banking District" sowie die Weltpremiere von "Swarm Intelligence". Im Mai 2020 zeigten wir zwei deutsche Streaming-Premieren: die zweite Staffel der Serie "Meine geniale Freundin" und die dritte Staffel der Krimireihe "Rocco Schiavone". Seit April 2020 ist SCROLLER-TV, ein digitales Lernformat speziell für Grundschulkinder, neu in der Familie der #DABEI-Unterhaltung.

Erweitertes Cyber Security-Angebot. Wir haben eine Reihe neuer Angebote in unser Security-Portfolio aufgenommen: Mit "Business Network Protect Complete" stärken wir zusammen mit WatchGuard die Cyberabwehr kleiner Firmen. Das Angebot kombiniert in einem Gerät WLAN-Router und Firewall. Außerdem bieten wir seit Mitte April 2020 das neue Sicherheitspaket "Magenta Security Shield" mit den wichtigsten Cyber-Abwehrmaßnahmen für Großunternehmen und Mittelstand an.

Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Medienberichten.

AUSZEICHNUNGEN

Die folgende Grafik stellt die wesentlichen Auszeichnungen des zweiten Quartals 2020 zusammen:

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Connect Hotline-Test
Deutsche Telekom ist Testsieger mit Urteil "sehr gut". Magenta Telekom überzeugt mit der besten Kunden-Hotline Österreichs.
Connect IPTV-Test
Das Fachmagazin hat für das TV-Streaming-Angebot von MagentaTV die Gesamtnote "überragend" vergeben (Ausgabe 6/2020).
Hackett Digital Award
Deutsche Telekom Services Europe erhält den Digital Award der Hackett Group in der Kategorie "Automation".
Speedtest Chip.de
Deutsche Telekom ist der zuverlässigste Internet-Anbieter in Deutschland mit der Note 1,4 in der Gesamtwertung.
DAX ESG 50-Index
Deutsche Telekom ist in den neuen Nachhaltigkeits-Index aufgenommen worden.
Connect! The Smart TV Award
Deutsche Telekom siegt beim Preis des Medien-Netzwerk Bayern und der Deutschen TV-Plattform mit dem MagentaSport-Angebot "Konferenz-Alarm" in der Kategorie "Bestes Special Interest Angebot".
APRIL - JUNI
Connect Kundenbarometer Mobilfunk B2B
Doppelsieg für Deutsche Telekom und Magenta Telekom bei der Umfrage des Fachmagazins zur Zufriedenheit von Business-Kunden (Ausgabe 6/2020).
Best-in-Test
Zum fünften Mal in Folge hat T-Mobile Polska die Auszeichnung hinsichtlich der Qualität der Sprachverbindungen und Datenübertragungsdienste erhalten.
Die besten Mobilfunkanbieter 2020 für den Handel
Im Ranking der Telecom Handel Leser gewinnt die Deutsche Telekom den Sonderpreis für das beste Mobilfunknetz in Deutschland sowie in der Kategorie "Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit".
Connect Leserwahl 2020
Deutsche Telekom und Magenta Telekom haben bei dem Mobilfunk-Netztest in den Kategorien "Mobilfunk-Netzbetreiber" und "Festnetz-Anbieter" gewonnen.
Opensignal Test 2020
Deutsche Telekom hat im Test fünf der sieben möglichen "nationalen Auszeichnungen" gewonnen.
Connect Festnetztest 2020
Deutsche Telekom ist der Spitzenreiter in der Kategorie "Sprache".

Weitere Informationen zu den oben genannten Ereignissen im zweiten Quartal 2020 finden Sie online unter: www.telekom.com/de/medien/medieninformationen

KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT

KONZERNSTRUKTUR, -STRATEGIE UND -STEUERUNG

Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und -steuerung verweisen wir auf die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2019. Aus Sicht des Konzerns ergaben sich folgende Änderungen bzw. Ergänzungen:

Das Fundament für unsere verantwortungsvolle Unternehmensführung und den geschäftlichen Erfolg bilden unsere gemeinsamen Unternehmenswerte und unsere im Februar 2020 aktualisierten Leitlinien:

Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint. Am 1. April 2020 erfolgte der Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint zur neuen, größeren T‑Mobile US. Zuvor hatte die Transaktion verschiedene Genehmigungsprozesse durchlaufen, an denen eine Vielzahl nationaler und regionaler Behörden und Gerichte in den USA beteiligt war. Zuletzt hatte die US-Behörde California Public Utilities Commission (CPUC) dem Zusammenschluss am 16. April 2020 zugestimmt. Die Fusion ist das Ergebnis einer erfolgreichen Strategie der Deutschen Telekom für das US-Geschäft. Durch den Zusammenschluss erreicht die neue T‑Mobile US eine Marktkapitalisierung von rund 130 Mrd. US‑$ (auf Basis des Aktienkurses der neuen T‑Mobile US am 30. Juni 2020) und verfügt über eine umfangreichere Ausstattung mit Mobilfunk-Spektrum. Damit verbessert sich die Basis für eine umfangreichere Flächenabdeckung sowie eine Kapazitätsausweitung des Mobilfunknetzes und damit das Potenzial für weiteres Kundenwachstum deutlich. Die Planung des fusionierten Unternehmens basiert weiter auf Kosten- und Investitionssynergien im Barwert von 43 Mrd. US‑$ (nach Integrationskosten). Drei Jahre nach Wirksamwerden der Fusion sollen Einsparungen aus diesen Synergien erstmals die Integrationskosten übersteigen.

Der Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint erfolgte über einen reinen Aktientausch ohne Barkomponente. Zum Abschluss der Transaktion hielt die Deutsche Telekom rund 43,6 % der T‑Mobile US Aktien, konnte aber aufgrund einer mit SoftBank abgeschlossenen Stimmrechtsvereinbarung zum Zeitpunkt des Zusammenschlusses über rund 68,3 % der Anteile der neuen T‑Mobile US die Stimmrechte ausüben. Am 22. Juni 2020 hat die Deutsche Telekom Kaufoptionen von SoftBank für rund 101 Millionen T‑Mobile US Aktien erhalten und sich damit langfristig den Zugriff auf die Kapitalmehrheit bei T‑Mobile US gesichert. Im Gegenzug haben wir SoftBank den sofortigen Abverkauf von rund 198 Millionen Aktien ermöglicht. T‑Mobile US profitiert dabei von einer bereits erhaltenen Strukturierungsgebühr in Höhe von 0,3 Mrd. US‑$ (0,3 Mrd. €). Durch die Veräußerung der von SoftBank gehaltenen Aktien verringerte sich der Anteil an den T‑Mobile US Aktien, über die wir die Stimmrechte ausüben können, zum 30. Juni 2020 auf ca. 54,1 % und weiterhin zum 5. August 2020 auf ca. 52,5 %.

Für die Struktur der neuen T‑Mobile US ist zu berücksichtigen, dass mit dem US-amerikanischen Justizministerium Department of Justice (DoJ) eine Vereinbarung unter Auflagen geschlossen wurde, wonach Sprint sein Prepaid-Geschäft an den Satelliten-TV-Betreiber DISH für rund 1,4 Mrd. US‑$ (1,3 Mrd. €) abgibt. Die Veräußerung des Prepaid-Geschäfts von Sprint umfasst rund 9,4 Millionen Kunden. Zudem sieht die Vereinbarung vor, dass ein Teil des 800 MHz-Spektrums von Sprint an DISH für rund 3,6 Mrd. US‑$ (3,2 Mrd. €) verkauft werden soll. Zum 1. Juli 2020 wurde die Auflage der US-Behörden zur Veräußerung des Prepaid-Geschäfts von Sprint erfüllt sowie eine Vereinbarung zur Veräußerung von Spektrum an DISH fristgerecht abgeschlossen.

Im Zuge des Zusammenschlusses wurden im zweiten Quartal 2020 verschiedene Refinanzierungsmaßnahmen durchgeführt. So hat T‑Mobile US am 1. April 2020 ein neues besichertes Darlehen (Term Loan) in Höhe von 4 Mrd. US‑$ (3,6 Mrd. €) aufgenommen. Mit der Emission von besicherten Anleihen am 9. April 2020 in einer Gesamthöhe von 19 Mrd. US‑$ (17,5 Mrd. €), mit Laufzeiten zwischen 5 und 30 Jahren und einer Verzinsung zwischen 3,500 % und 4,500 %, wurde eine kurzfristige Brückenfinanzierung, die für Zwecke der Finanzierung des Zusammenschlusses am 1. April 2020 aufgenommen wurde, abgelöst. Darüber hinaus emittierte T‑Mobile US am 24. Juni 2020 besicherte Anleihen in einer Gesamthöhe von 4,0 Mrd. US‑$ (3,6 Mrd. €), mit Laufzeiten zwischen 6 und 11 Jahren und einer Verzinsung zwischen 1,500 % und 2,550 %. Nach Zustandekommen des Zusammenschlusses von T‑Mobile US und Sprint hat die Rating-Agentur Standard & Poor's - wie 2018 angekündigt - das Rating der Deutschen Telekom AG von BBB+ auf BBB mit stabilem Ausblick gesenkt. Damit sind wir weiterhin ein solides Investment Grade-Unternehmen mit Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten.

Veränderungen im Vorstand. Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 22. Mai 2019 beschlossen, den Vorstandsbereich "Datenschutz, Recht und Compliance" (DRC) als Organisation mit Wirkung zum 31. Dezember 2019 aufzulösen. Die Bereiche Revision und Risiko-Management wurden dem Vorstandsbereich "Finanzen" zugeordnet. Der Bereich Sicherheit (Group Security Governance) wurde dem Vorstandsbereich "Technologie und Innovation" zugeordnet. Die Bereiche Datenschutz, Recht und Compliance wurden dem Ressort "Personal" zugeordnet und werden durch Frau Dr. Claudia Junker geführt, die als General Counsel und Generalbevollmächtigte unmittelbar an Frau Birgit Bohle berichtet. Frau Birgit Bohle führt das erweiterte Ressort "Personal und Recht" seit dem 1. Januar 2020. Herr Dr. Thomas Kremer ist altersbedingt mit Wirkung zum 31. März 2020 aus dem Konzern ausgeschieden. Bis zu seinem Ausscheiden hat Herr Dr. Kremer den Übergang in die neuen Strukturen im Rahmen einer Transitionsaufgabe begleitet. Seit dem 1. April 2020 verfügt die Deutsche Telekom AG nunmehr über acht Vorstandsbereiche.

Herr Dr. Dirk Wössner, Vorstandsmitglied für das Ressort "Deutschland", hatte dem Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG Anfang dieses Jahres mitgeteilt, dass er seinen zum 31. Dezember 2020 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Am 18. Juni 2020 hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG Herrn Srini Gopalan, bisher verantwortlich für den Vorstandsbereich "Europa", mit Wirkung zum 1. November 2020 zum neuen Vorstand für das Ressort "Deutschland" bestellt. Herr Dr. Wössner hat sein Mandat mit Ablauf des 31. Oktober 2020 niedergelegt. Der Aufsichtsrat hat die Suche nach einem Nachfolger für das Vorstandsressort "Europa" im Rahmen eines strukturierten Nachfolgeprozesses eingeleitet.

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2019 dargestellten Situation des wirtschaftlichen Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den ersten sechs Monaten 2020, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sowie auf das regulatorische Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche Ausblick erfolgt unter dem Vorbehalt, dass die Quantifizierung der Auswirkungen der Corona-Krise nur mit hoher Unsicherheit möglich ist, da es bislang kaum historische Erfahrungen mit vergleichbaren Situationen gibt.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Seit dem Frühjahr 2020 steht die Weltwirtschaft unter dem Eindruck der Coronavirus-Pandemie. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet in seinem im Juni 2020 aktualisierten Frühjahrsgutachten mit einem Rückgang der weltweiten Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 um 4,9 % und erwartet für das Jahr 2021 ein Wachstum von 5,4 %. Die weltweite Konjunktur werde sich 2021 nur partiell erholen, da das erwartete Niveau der Wirtschaftstätigkeit deutlich unter dem Niveau bleiben wird, das vor der Corona-Krise prognostiziert wurde.

Für die deutsche Wirtschaft rechnet der IWF mit einem Rückgang des Bruttoinlandprodukts (BIP) um 7,8 % im laufenden Jahr. Die Corona-Krise trifft einzelne Wirtschaftszweige in unterschiedlichem Maße. In der Digitalbranche hat sich das Geschäftsklima zuletzt verbessert: Der Bitkom-ifo-Digitalindex, der sich aus der Beurteilung der Geschäftslage und -erwartungen berechnet, drehte im Juni 2020 erstmals seit Februar wieder ins Plus. Die Informations- und Telekommunikations-Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage mittlerweile deutlich besser als noch im April und Mai dieses Jahres.

Auch die Volkswirtschaften unserer Kernmärkte in Nordamerika und Europa werden in diesem Jahr schrumpfen: Der IWF rechnet im laufenden Jahr mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 8,0 % in den USA und um 10,2 % in der Eurozone. In den USA hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Juni 2020 deutlich verbessert; allerdings dürfte die hohe Zahl an Neuinfektionen, die mancherorts dazu geführt hat, dass Lockerungen der Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie wieder zurückgenommen wurden, die Erholung des privaten Konsums bremsen.

AUSBLICK

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie haben die Weltwirtschaft in die schwerste Rezession der Nachkriegszeit gestürzt. Inzwischen mehren sich aber die Zeichen, dass der Tiefpunkt durchschritten ist. Auf den tiefen Wirtschaftseinbruch im ersten Halbjahr 2020 dürfte im zweiten Halbjahr eine allmähliche Erholung folgen. Sollte es allerdings nicht gelingen, die Anzahl der Neuinfektionen etwa durch Smart Distancing gering zu halten, den Lockerungskurs fortzusetzen und die Unsicherheit der Unternehmen und Haushalte zu senken, ist mit einer länger anhaltenden Schwächephase zu rechnen.

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RISIKEN

Gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben sich v. a. aus möglichen weiteren Coronavirus-Pandemiewellen. Mit erneuten Einschränkungen wäre ein weiterer Rückgang der Wirtschaftsaktivität wahrscheinlich. Käme es etwa durch Insolvenzen zu umfangreicheren Zahlungsausfällen bei Krediten, könnte dies zudem das Bankensystem belasten, und es könnten sich Risiken für die Finanzstabilität ergeben. Gleichzeitig dürfte es mit zunehmender Dauer der Corona-Krise für die Staaten schwieriger werden, diese Krise durch staatliche Schuldenaufnahme und Stützungsmaßnahmen zu überbrücken. Weitere Risiken resultieren aus unverändert fortbestehenden Handelskonflikten und aus der Brexit-Unsicherheit. Es ist weiterhin offen, wie die künftigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union nach dem Ablauf der Übergangsfrist Ende dieses Jahres ausgestaltet werden.

REGULIERUNG

Reaktionen von Telekommunikations-Regulierungsbehörden auf die Coronavirus-Pandemie. Die Europäische Kommission hat zusammen mit dem Gremium der Europäischen Regulierungsbehörden (GEREK) in einer gemeinsamen Verlautbarung Ende März 2020 erklärt, dass die verstärkte Internetnutzung generell bislang zu keinen wesentlichen Netzengpässen geführt hat. Dies bestätigen auch die im Juni 2020 veröffentlichten GEREK-Berichte zur Stabilität der Telekommunikationsnetze in Europa. Im Fall temporärer Netzüberlastung seien Maßnahmen im Rahmen der gesetzlichen Regelungen möglich, für die aber strenge Einschränkungen gelten und die von nationalen Regulierungsbehörden überwacht werden. Die BNetzA hat dazu am 25. März 2020 einen "Leitfaden zu Verkehrsmanagementmaßnahmen" veröffentlicht, nach enger Abstimmung mit der Branche und unter Einbezug der von der Telekom Deutschland vorgeschlagenen Maßnahmen zur Sicherung der Netzstabilität. Einzelne Regulierungsbehörden haben zudem weitere spezifische regulatorische Vorgaben auferlegt, wie z. B. in Österreich die Verpflichtung zum Versand behördlicher SMS. Außerdem wurden Zeitplanungen für anstehende Frequenzvergaben angepasst. Details sind der untenstehenden Tabelle zu entnehmen.

Roaming-Regulierung. Die Europäische Kommission hat eine Konsultation zur zukünftigen Regulierung von internationalem Roaming gestartet. Die aktuelle Regulierung hat bis zum Jahr 2022 Preisobergrenzen für die Entgelte gesetzt, die Mobilfunk-Netzbetreiber anderen europäischen Mobilfunk-Netzbetreibern für die Roaming-Nutzung in Rechnung stellen können. Konsultiert wird neben der Frage zukünftiger Entgeltregulierung auch, ob und welche Regelungen zukünftig für das Roaming für Internet of Things (IoT) und den Roaming-Zugang zu Mehrwertdiensten und Notrufnummern gelten sollen.

FREQUENZVERGABE

Im zweiten Quartal 2020 sind folgende Frequenzvergaben erfolgt: In Ungarn wurden Magyar Telekom die im März 2020 für umgerechnet 263 Mio. € ersteigerten Frequenzen von insgesamt 160 MHz im April 2020 zugeteilt. Des Weiteren war T‑Mobile US im März 2020 bei der Frequenzauktion in den USA mit insgesamt 691 MHz Spektrum erfolgreich und hat die für 873 Mio. US‑$ ersteigerten 5G-Lizenzen im April 2020 erhalten. In den Niederlanden startete am 29. Juni 2020 eine Auktion für Frequenzen in den Bereichen 700, 1.500 und 2.100 MHz. Sie endete mit dem Abschluss der Zuordnungsphase am 21. Juli 2020. T‑Mobile Netherlands ersteigerte Frequenzen in allen drei Frequenzbereichen für einen Betrag von 400 Mio. €. Derweil wurden in Griechenland, Österreich und Polen die Starttermine von Frequenzvergaben in Richtung des dritten bzw. vierten Quartals 2020 verschoben und in Ungarn wurden Pläne für eine weitere Auktion bekannt. Während Kroatien die Frequenzvergabe nun für das erste Halbjahr 2021 plant und ggf. um weitere Frequenzbereiche erweitert, haben die Slowakei und die Tschechische Republik ihre Vergabeplanungen gestoppt - der Neustart ist zurzeit offen.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen Frequenzvergaben wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen. Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete Frequenzvergaben.

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Erwarteter Vergabestart Erwartetes Vergabeende Frequenzbereiche (MHz) Vergabeverfahren Erworbene Frequenzen (MHz) Frequenzinvestition/ Aktuelle Hinweise
Griechenland Q4 2020 Q1 2021 700 / 2.100 / 3.600 / 26.000 Auktion (SMRAa), erwartet noch offen Durchführung wg. Corona vsl. in Q4 2020-Q1 2021
Kroatien Q1 2021 Q2 2021 700 / 3.400-3.800 / 26.000, weitere Bänder möglich Auktion, noch offen noch offen Versch. wg. Corona, mögliche Verbind. mit weiterer Vergabe
Niederlande Q2 2020 beendet 700 / 1.500 / 2.100 Hybride Auktion (SMRA, Clock Auction) 2x10 MHz im 700 MHz-Band, 10 MHz im 1.500 MHz-Band, 2x20 MHz im 2.100 MHz-Band Ende der Auktion am 21.07.2020, 400 Mio. €
Österreich Q3 2020 Q4 2020 700 / 1.500 / 2.100 Auktion (CCAb) noch offen Versch. des Starts wg. Corona, neuer Termin am 17.08.2020
Polen Q4 2020 Q1 2021 3.400-3.800 Auktion (SMRAa), Details noch offen noch offen Neustart wg. Corona-Verordn., 800 MHz zu späterem Termin
Polen Q3 2022 Q4 2022 700 / 2.100 / 26.000 Auktion, Details noch offen noch offen Planung für 2022 noch offen
Rumänien Q3 2020 Q4 2020 700/ 800/ 1.500 / 2.600 / 3.400-3.800 / 26.000 Auktion, Details noch offen noch offen Regierung hält an Planung für Q3 2020 fest
Slowakei Q3 2020 Q4 2020 700/ 900/ 1.500 / 1.800 Auktion (SMRAa), Details noch offen noch offen Vergabeplanung gestoppt, Gründe und Neustart offen
Tschechische Republik Q3 2020 Q4 2020 700 / 3.400-3.600 Auktion (SMRAa), Details noch offen noch offen Planungsabbruch und neue Konsultation, Neustart offen
Ungarn Q4 2020 Q1 2021 900/ 1.500 / 1.800 / 2.300 Auktion (Clock Auction), erwartet noch offen 1.500 / 2.300 MHz vsl. später
USA Q3 2020 Q3/Q4 2020 3.550-3.700 Auktion (Clock Auction) noch offen noch offen
USA Q4 2020 Q2 2021 3.700-4.000 Auktion (Clock Auction) noch offen noch offen
USA Q3 2021 Q4 2021 2.500-2.700 Auktion (SMRAa) noch offen noch offen

a Simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für alle beteiligten Frequenzbänder.
b Combinatorial Clock Auction: dreistufige Mehrrundenauktion für Spektrum aus allen beteiligten Frequenzbändern.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNS

Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die unterjährige Veränderung des Konsolidierungskreises führt neben der Übernahme der zu diesem Zeitpunkt neu bewerteten Vermögenswerte und Schulden auch zum Einbezug sämtlicher ab dem Erstkonsolidierungszeitpunkt erwirtschafteter Erträge und Aufwendungen in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Deutschen Telekom. Dies hat Einfluss auf die Vergleichbarkeit der Zahlen der aktuellen Berichtsperiode mit den Vorjahresvergleichswerten.

Weitere Informationen zu dem Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

ERTRAGSLAGE DES KONZERNS

UMSATZ

Im ersten Halbjahr 2020 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 47,0 Mrd. €, der mit einem Anstieg von 7,8 Mrd. € um 20,0 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums lag. Ohne Berücksichtigung positiver Konsolidierungskreiseffekte - im Wesentlichen aus dem Erwerb von Sprint im operativen Segment USA - von im Saldo 7,2 Mrd. € und positiver Währungskurseffekte von im Saldo 0,5 Mrd. € - v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro - entwickelte sich der Umsatz mit einem Anstieg von 0,1 Mrd. € bzw. 0,1 % leicht positiv.

Zur positiven Umsatzentwicklung trug insbesondere unser operatives Segment USA mit einem Anstieg von 39,9 % bei. Neutralisiert um den Erwerb von Sprint sowie bereinigt um Währungskurseffekte lag der Umsatz gegenüber der Vergleichsperiode auf Vorjahresniveau. In unserem Heimatmarkt Deutschland lagen die Umsätze um 1,0 % über Vorjahresniveau. Hierzu trugen v. a. die gute Entwicklung im Festnetz-Geschäft, im Wesentlichen durch den Anstieg der Breitband-Umsätze, sowie gleichbleibende Umsätze im Mobilfunk-Geschäft bei. Als Folge der Coronavirus-Pandemie ergaben sich negative Effekte bei den Roaming- und Visitoren-Umsätzen sowie beim Endgeräteumsatz. Insgesamt konnte der Umsatzverlust jedoch durch Zuwächse im Festnetz-Bereich kompensiert werden. In unserem operativen Segment Europa verringerte sich der Umsatz insbesondere währungskursbedingt um 2,1 %. Organisch betrachtet stabilisierte sich der Umsatz - trotz der Einflüsse aus der Coronavirus-Pandemie - auf Vorjahresniveau. Dabei entwickelt sich das Festnetz-Geschäft mit höheren Umsätzen im Breitband- und TV-Geschäft sehr solide. Im Mobilfunk-Geschäft beobachteten wir leicht rückläufige Umsatzentwicklungen. Hierbei waren es v. a. die Rückgänge im Endgerätegeschäft sowie bei den Roaming-Umsätzen als Folge der verhängten Reisebeschränkungen. Teilweise konnten wir diesen negativen Effekten durch gestiegene höhermargige Service-Umsätze entgegenwirken. Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag um 1,8 % unter Vorjahresniveau und reflektiert den durch die Coronavirus-Pandemie bedingten Rückgang des IT-Markts in Westeuropa. Die positive Umsatzentwicklung in unseren Wachstumsfeldern Public Cloud und Security konnte den Rückgang im klassischen IT- sowie im Projektgeschäft nicht vollständig kompensieren. Insbesondere die Entwicklung unseres Wachstumsbereichs Digital Solutions war von den Auswirkungen der Corona-virus-Pandemie auf die Automobilbranche beeinflusst. Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,4 %. Der Anstieg resultiert aus dem operativen Wachstum unserer beiden Tochterunternehmen T‑Mobile Netherlands und DFMG.

Weitere Informationen zur Umsatzentwicklung unserer Segmente finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente".

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz

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in Mio. € Q1 2020 Q2 2020 Q2 2019 Veränderung Veränderung in % H1 2020
KONZERNUMSATZ 19.943 27.041 19.664 7.377 37,5 46.984
Deutschland 5.405 5.446 5.388 58 1,1 10.852
USA 10.157 17.297 9.826 7.471 76,0 27.455
Europa 2.903 2.843 2.978 (135) (4,5) 5.746
Systemgeschäft 1.628 1.616 1.673 (57) (3,4) 3.244
Group Development 708 716 683 33 4,8 1.424
Group Headquarters & Group Services 632 649 678 (29) (4,3) 1.281
Intersegmentumsatz (1.491) (1.528) (1.561) 33 2,1 (3.019)
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in Mio. € H1 2019 Veränderung in % Gesamtjahr 2019
KONZERNUMSATZ 39.152 20,0 80.531
Deutschland 10.745 1,0 21.886
USA 19.623 39,9 40.420
Europa 5.869 (2,1) 12.168
Systemgeschäft 3.304 (1,8) 6.805
Group Development 1.364 4,4 2.797
Group Headquarters & Group Services 1.329 (3,6) 2.620
Intersegmentumsatz (3.081) 2,0 (6.166)

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatza

Regionale Umsatzverteilung

a Weitere Informationen zum Außenumsatz finden Sie im Abschnitt "Segmentberichterstattung" im Konzern-Zwischenabschluss.

Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von 58,4 % mit Abstand den größten Beitrag zum Konzernumsatz und lag damit aufgrund des Erwerbs von Sprint um 8,3 Prozentpunkte über dem Niveau der Vergleichsperiode. Auch die Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz erhöhte sich in diesem Zusammenhang deutlich von 69,0 % auf 74,2 %.

EBITDA AL, BEREINIGTES EBITDA AL

Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen erzielten wir im ersten Halbjahr 2020 ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 4,2 Mrd. € bzw. 34,0 % höheres bereinigtes EBITDA AL in Höhe von 16,4 Mrd. €. Dabei wirkten positive Konsolidierungskreiseffekte - im Wesentlichen aus dem Erwerb von Sprint - von im Saldo 2,7 Mrd. € und positive Währungskurseffekte von im Saldo 0,2 Mrd. € - v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro - erhöhend. Aber auch ohne deren Berücksichtigung stieg das bereinigte EBITDA AL um 1,3 Mrd. € bzw. 8,6 %.

Alle Segmente, mit Ausnahme des operativen Segments Systemgeschäft, leisteten einen positiven Beitrag zu dieser Entwicklung: Das bereinigte EBITDA AL unseres operativen Segments USA entwickelte sich mit 70,5 % deutlich positiv, was im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sprint insbesondere auf gestiegene Service- und Endgeräteumsätze zurückzuführen ist. Diesen positiven Einflüssen standen - überwiegend im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sprint - höhere operative Aufwendungen gegenüber. Unser operatives Segment Deutschland trug dank positiver Umsatzentwicklung und einer verbesserten Kosteneffizienz mit einem um 2,8 % höheren bereinigten EBITDA AL dazu bei. Um 0,2 % erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL in unserem operativen Segment Europa. Unter Annahme konstanter Währungskurse und neutralisiert um die Veräußerung der Telekom Albania zeigt sich sogar ein Anstieg von 2,2 %. Zu dieser Entwicklung beigetragen haben hauptsächlich Einsparungen bei den indirekten Kosten. In unserem operativen Segment Systemgeschäft entwickelte sich das bereinigte EBITDA AL mit 9,1 % rückläufig. Hauptgrund hierfür war der Ergebnisrückgang im klassischen IT- sowie im Projektgeschäft, zum Teil bedingt durch Einflüsse der Coronavirus-Pandemie. Zur Erhöhung des bereinigten EBITDA AL in unserem operativen Segment Group Development trugen neben dem Umsatzwachstum Synergieeffekte aus der Übernahme der Tele2 Netherlands und ein effizientes Kosten-Management der T‑Mobile Netherlands bei. Auch das GD Towers Geschäft entwickelt sich aufgrund steigender Mengen konstant positiv.

Beitrag der Segmente zum bereinigten Konzern-EBITDA AL

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in Mio. € Q1 2020 Q2 2020 Q2 2019 Veränderung Veränderung in% H1 2020
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
IM KONZERN
6.544 9.829 6.283 3.546 56,4 16.373
Deutschland 2.164 2.218 2.153 65 3,0 4.382
USA 3.160 6.304 2.872 3.432 n.a. 9.464
Europa 963 978 991 (13) (1,3) 1.941
Systemgeschäft 100 98 127 (29) (22,8) 199
Group Development 269 283 250 33 13,2 552
Group Headquarters & Group Services (104) (28) (82) 54 65,9 (132)
Überleitung (8) (24) (29) 5 17,2 (31)
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in Mio. € H1 2019 Veränderung
in %
Gesamtjahr 2019
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE)
IM KONZERN
12.223 34,0 24.731
Deutschland 4.261 2,8 8.720
USA 5.551 70,5 11.134
Europa 1.937 0,2 4.005
Systemgeschäft 219 (9,1) 519
Group Development 506 9,1 1.033
Group Headquarters & Group Services (219) 39,7 (651)
Überleitung (31) 0 (29)

Unser EBITDA AL erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 3,3 Mrd. € bzw. 29,3 % auf 14,5 Mrd. €. Dabei veränderten sich die EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse von minus 1,0 Mrd. € auf minus 1,9 Mrd. €. Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen lagen mit 0,6 Mrd. € auf dem Niveau des Vergleichszeitraums. Darüber hinaus waren im Bereich der Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen Aufwendungen in Höhe von 0,8 Mrd. € als Sondereinflüsse erfasst. Diese standen in Höhe von 0,8 Mrd. € im Zusammenhang mit dem Genehmigungsprozess zum Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint sowie mit entstandenen Akquisitions- und Integrationsaufwendungen. Im Vorjahr waren in diesem Zusammenhang 0,3 Mrd. € als Sondereinflüsse erfasst. Die Aufwendungen entstanden im Wesentlichen im operativen Segment USA. Darüber hinaus entfielen 0,2 Mrd. € auf eine im operativen Segment USA erfasste Ausbuchung einer noch in Bau befindlichen Abrechnungssoftware für Vertragskunden. Gegenläufig wirkte sich eine von SoftBank erhaltene Strukturierungsgebühr in Höhe von 0,3 Mrd. € als Gegenleistung für die Unterstützung beim sofortigen Abverkauf von T‑Mobile US Aktien durch SoftBank aus. Die sonstigen EBITDA-wirksamen Sondereinflüsse beliefen sich auf minus 0,4 Mrd. € und resultierten im Wesentlichen aus im operativen Segment USA erfassten Aufwendungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie.

Weitere Informationen zur Entwicklung des (bereinigten) EBITDA AL unserer Segmente finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente".

Eine Überleitung der Definition des EBITDA auf die "after leases"-Betrachtung (EBITDA AL) kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:

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in Mio. € Q1 2020 Q2 2020 Q2 2019 Veränderung Veränderung
in %
H1 2020
EBITDA 6.940 10.026 6.701 3.325 49,6 16.966
Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechtea (831) (1.218) (779) (439) (56,4) (2.047)
Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing- Verbindlichkeitena (189) (224) (200) (24) (12,0) (413)
EBITDA AL 5.921 8.585 5.721 2.864 50,1 14.505
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in Mio. € H1 2019 Veränderung in % Gesamtjahr 2019
EBITDA 13.162 28,9 27.120
Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechtea (1.543) (32,7) (3.181)
Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing- Verbindlichkeitena (398) (3,8) (796)
EBITDA AL 11.221 29,3 23.143

a Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T-Mobile US.

EBIT

Das EBIT des Konzerns erhöhte sich von 4,6 Mrd. € auf 5,6 Mrd. € und war damit um 1,0 Mrd. € bzw. 21,5 % höher als im Vergleichszeitraum. Ursächlich für diese Veränderung sind u. a. die beim EBITDA AL bzw. bereinigten EBITDA AL beschriebenen Effekte. Die planmäßigen Abschreibungen lagen insgesamt bei 11,4 Mrd. € und damit um 2,8 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die seit dem 1. April 2020 zu berücksichtigende Sprint zurückzuführen.

ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN

Das Ergebnis vor Ertragsteuern verringerte sich von 3,7 Mrd. € auf 3,4 Mrd. €. Dabei verringerte sich das Finanzergebnis um 1,3 Mrd. € auf minus 2,2 Mrd. €. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einem um 0,8 Mrd. € auf minus 2,0 Mrd. € gestiegenen Zinsergebnis. Gründe hierfür sind v. a. die im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten sowie die in diesem Zusammenhang begonnene Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens einschließlich angefallener Bereitstellungsentgelte für eine kurzfristig in Anspruch genommene Brückenfinanzierung. Das sonstige Finanzergebnis verringerte sich im Vorjahresvergleich um 0,4 Mrd. € auf minus 0,2 Mrd. €. Dies resultierte im Wesentlichen aus im Zusammenhang mit Derivaten stehenden Bewertungseffekten.

KONZERNÜBERSCHUSS, BEREINIGTER KONZERNÜBERSCHUSS

Der Konzernüberschuss verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode von 1,8 Mrd. € auf 1,7 Mrd. €. Der Steueraufwand betrug im ersten Halbjahr 2020 wie in der Vergleichsperiode 1,0 Mrd. €. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis reduzierte sich um 0,1 Mrd. € auf 0,7 Mrd. €, im Wesentlichen in unserem operativen Segment USA. Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen, die sich auf den Konzernüberschuss insgesamt in Höhe von minus 0,9 Mrd. € auswirkten, betrug der bereinigte Konzernüberschuss im ersten Halbjahr 2020 2,6 Mrd. € und lag damit leicht über dem Niveau der Vorjahresperiode von 2,5 Mrd. €.

Weitere Informationen zum Steueraufwand finden Sie im Abschnitt "Ertragsteuern" im Konzern-Zwischenabschluss.

Die folgende Tabelle zeigt eine Herleitung des Konzernüberschusses auf den um Sondereinflüsse bereinigten Konzernüberschuss:

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in Mio. € Q1 2020 Q2 2020 Q2 2019 Veränderung Veränderung in % H1 2020
KONZERNÜBERSCHUSS/ (-FEHLBETRAG) 916 754 944 (190) (20,1) 1.670
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (623) (1.245) (562) (683) n.a. (1.868)
Personalrestrukturierung (342) (262) (304) 42 13,8 (604)
Sachbezogene Restrukturierungen (8) (8) (30) 22 73,3 (16)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (145) (655) (174) (481) n.a. (800)
Sonstiges (128) (319) (54) (265) n.a. (448)
Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse 254 720 178 542 n.a. 976
Wertminderungen 0 0 (50) 50 (100,0) 0
Finanzergebnis (21) (8) (1) (7) n.a. (28)
Ertragsteuern 167 325 173 152 87,9 492
Minderheiten 108 403 56 347 n.a. 512
SONDEREINFLÜSSE (368) (525) (385) (140) (36,4) (892)
KONZERNÜBERSCHUSS/ (-FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 1.284 1.278 1.329 (51) (3,8) 2.562
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in Mio. € H1 2019 Veränderung in% Gesamtjahr 2019
KONZERNÜBERSCHUSS/ (-FEHLBETRAG) 1.845 (9,5) 3.867
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (1.002) (86,4) (1.589)
Personalrestrukturierung (594) (1,7) (913)
Sachbezogene Restrukturierungen (49) 67,3 (81)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (285) n.a. (462)
Sonstiges (74) n.a. (132)
Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse 335 n.a. 508
Wertminderungen (50) (100,0) (370)
Finanzergebnis (1) n.a. (4)
Ertragsteuern 295 66,8 461
Minderheiten 91 n.a. 421
SONDEREINFLÜSSE (667) (33,7) (1.081)
KONZERNÜBERSCHUSS/ (-FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 2.512 2,0 4.948

ERGEBNIS JE AKTIE, BEREINIGTES ERGEBNIS JE AKTIE

Das Ergebnis je Aktie ermittelt sich aus dem Konzernüberschuss im Verhältnis zur angepassten gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Stammaktien - diese beträgt zum 30. Juni 2020 4.743 Mio. Stück. Dies führt zu einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,35 €. In der Vergleichsperiode betrug das Ergebnis je Aktie 0,39 €. Das bereinigte Ergebnis je Aktie, bereinigt um Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse, beträgt 0,54 € gegenüber 0,53 € in der Vergleichsperiode.

SONDEREINFLÜSSE

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA AL, des EBIT und des Konzernüberschusses/(-fehlbetrags) auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte:

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in Mio. € EBITDA AL
H1 2020
EBIT
H1 2020
EBITDA AL
H1 2019
EBIT
H1 2019
EBITDA AL Gesamtjahr
2019
EBIT
Gesamtjahr 2019
EBITDA AL/EBIT 14.505 5.597 11.221 4.608 23.143 9.457
DEUTSCHLAND (314) (314) (293) (293) (425) (425)
Personalrestrukturierung (288) (288) (284) (284) (396) (396)
Sachbezogene Restrukturierungen (9) (9) (18) (18) (38) (38)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (6) (6) 0 0 0 0
Wertminderungen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges (11) (11) 9 9 9 9
USA (1.166) (1.166) (299) (299) (544) (544)
Personalrestrukturierung (32) (32) (4) (4) (17) (17)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (715) (715) (295) (295) (527) (527)
Wertminderungen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges (420) (420) 0 0 0 0
EUROPA (90) (90) (86) (86) (146) (466)
Personalrestrukturierung (78) (78) (79) (79) (116) (116)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (3) (3) (5) (5) (23) (23)
Wertminderungen 0 0 0 0 0 (320)
Sonstiges (9) (9) (2) (2) (8) (8)
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in Mio. € EBITDA AL
H1 2020
EBIT H1 2020 EBITDA AL
H1 2019
EBIT H1 2019 EBITDA AL Gesamtjahr 2019 EBIT Gesamtjahr 2019
SYSTEMGESCHÄFT (114) (114) (176) (203) (331) (358)
Personalrestrukturierung (95) (95) (74) (74) (169) (169)
Sachbezogene Restrukturierungen (2) (2) (3) (3) (5) (5)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 0 0 0 0 (11) (11)
Wertminderungen 0 0 0 (27) 0 (27)
Sonstiges (17) (17) (99) (99) (146) (146)
GROUP DEVELOPMENT (44) (44) (25) (25) 97 97
Personalrestrukturierung (4) (4) (15) (15) (19) (19)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 (1) (1)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (39) (39) (10) (10) 111 111
Wertminderungen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges (1) (1) 0 0 4 4
GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES (140) (140) (124) (124) (239) (239)
Personalrestrukturierung (107) (107) (139) (139) (197) (197)
Sachbezogene Restrukturierungen (5) (5) (27) (27) (38) (38)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (37) (37) 25 25 (13) (13)
Wertminderungen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 10 10 18 18 9 9
KONZERN (1.868) (1.868) (1.002) (1.052) (1.589) (1.959)
Personalrestrukturierung (604) (604) (594) (594) (913) (913)
Sachbezogene Restrukturierungen (16) (16) (49) (49) (81) (81)
Ergebniseffekte aus Dekonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (800) (800) (285) (285) (462) (462)
Wertminderungen 0 0 0 (50) 0 (370)
Sonstiges (448) (448) (74) (74) (132) (132)
EBITDA AL/EBIT (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 16.373 7.465 12.223 5.660 24.731 11.416
Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse) (2.185) (871) (2.192)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 5.280 4.788 9.223
Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse) (1.460) (1.333) (2.454)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 3.821 3.456 6.770
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/(FEHLBETRAGS) (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag))(bereinigt um Sondereinflüsse) 2.562 2.512 4.948
Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse) 1.258 944 1.822

MITARBEITER

Entwicklung des Personalbestands

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30.06.2020 31.12.2019 Veränderung Veränderung in%
MITARBEITER (FTE) IM KONZERN 229.170 210.533 18.637 8,9
davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) 11.443 12.153 (710) (5,8)
Deutschland 58.807 60.501 (1.694) (2,8)
USA 70.807 47.312 23.495 49,7
Europa 42.362 44.591 (2.229) (5,0)
Systemgeschäft 37.368 38.096 (728) (1,9)
Group Development 2.642 2.603 39 1,5
Group Headquarters & Group Services 17.183 17.430 (247) (1,4)

Der Mitarbeiterbestand des Konzerns stieg im Vergleich zum Jahresende 2019 um 8,9 % im Wesentlichen durch die Integration der Sprint-Mitarbeiter. In unserem operativen Segment Deutschland setzte sich die Inanspruchnahme sozialverträglicher Instrumente zum Personalumbau, wie z. B. engagierter Vorruhestand oder Altersteilzeit, fort, so dass die Anzahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment Deutschland um 2,8 % gegenüber dem Jahresende 2019 sank. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment USA stieg zum 30. Juni 2020 gegenüber dem 31. Dezember 2019 durch die Integration der Sprint-Mitarbeiter um 49,7 %. In unserem operativen Segment Europa sank die Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahresende um 5,0 %. Dabei verringerte sich der Mitarbeiterbestand v. a. in Ungarn und Griechenland. Die Mitarbeiterzahl in unserem operativen Segment Systemgeschäft sank gegenüber dem Jahresende 2019 insgesamt um 1,9 %, im Wesentlichen bedingt durch Effizienzmaßnahmen. In Deutschland sank der Personalbestand um 2,7 % und in unseren Landesgesellschaften um 5,5 %. Der Bestand in unseren internationalen Produktionsstandorten wuchs infolge von Near- und Offshoring um 1,6 %. Im operativen Segment Group Development ist der Anstieg der Mitarbeiterzahl um 1,5 % auf das Insourcing externer Aktivitäten zur Realisierung von Kosteneinsparungen in den Niederlanden zurückzuführen. Der Personalbestand im Segment Group Headquarters & Group Services sank im Vergleich zum Jahresende 2019 um 1,4 %, im Wesentlichen bedingt durch den weiteren Personalumbau bei Vivento.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DES KONZERNS

Konzern-Bilanz (Kurzfassung)

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in Mio. € 30.06.2020 in % 31.12.2019 in % 30.06.2019
AKTIVA
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.690 4,7 10.846 6,4 9.898
Immaterielle Vermögenswerte 126.372 46,8 68.202 40,0 66.266
Sachanlagen 62.912 23,3 49.548 29,0 49.119
Nutzungsrechte 23.821 8,8 17.998 10,5 17.549
Kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte 9.492 3,5 7.250 4,2 4.918
Aktive latente Steuern 8.434 3,1 2.704 1,6 3.163
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 1.786 0,7 97 0,1 94
Sonstige Aktiva 24.464 9,1 14.027 8,2 13.207
BILANZSUMME 269.971 100,0 170.672 100,0 164.214
PASSIVA
Kurz- und langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 116.610 43,2 66.349 38,9 64.187
Kurz- und langfristige Leasing-Verbindlichkeiten 25.806 9,6 19.835 11,6 19.347
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 9.601 3,6 9.431 5,5 9.647
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 8.003 3,0 5.831 3,4 6.569
Passive latente Steuern 18.716 6,9 8.954 5,2 8.935
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 541 0,2 29 0,0 0
Sonstige Passiva 17.192 6,4 14.012 8,2 12.839
Eigenkapital 73.502 27,2 46.231 27,1 42.690
BILANZSUMME 269.971 100,0 170.672 100,0 164.214

Unsere Bilanzsumme beträgt am 30. Juni 2020 270,0 Mrd. € und erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um 99,3 Mrd. €. Der deutliche Anstieg ist im Wesentlichen auf die Veränderung des Konsolidierungskreises im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sprint im operativen Segment USA zurückzuführen. Mit Vollzug der Transaktion am 1. April 2020 sind in allen Posten der Bilanz die übernommenen und neubewerteten Vermögenswerte und Schulden von Sprint erstmalig mit einbezogen worden.

Weitere Informationen zum Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint finden Sie im Kapitel "Veränderung des Konsolidierungskreises".

Auf der Aktivseite lagen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 12,7 Mrd. € um 1,8 Mrd. € über dem Niveau des Jahresendes 2019. Der Anstieg ist in Höhe von 2,7 Mrd. € auf den Einbezug von Sprint zum 1. April 2020 zurückzuführen. Ohne diesen Effekt entwickelte sich der Forderungsbestand im operativen Segment USA rückläufig, was im Wesentlichen auf die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zurückzuführen ist. Dabei entwickelte sich die Anzahl der abgeschlossenen Neuverträge über Endgerätefinanzierungen (Equipment Installment Plan) aufgrund der vorübergehenden Shop-Schließungen rückläufig. Im operativen Segment Deutschland erhöhte sich der Forderungsbestand infolge der vertragsgemäßen Kündigung einer revolvierenden Factoring-Vereinbarung für Forderungen gegen Privat- und Geschäftskunden.

Die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen erhöhten sich bedingt durch den Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint um insgesamt 73,8 Mrd. € auf 189,3 Mrd. €. Darin enthalten ist auch ein aus der Transaktion entstandener vorläufiger Goodwill in Höhe von 8,4 Mrd. €. Investitionen von insgesamt 9,5 Mrd. € v. a. im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung und dem Netzwerk-Ausbau im operativen Segment USA, sowie für den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation und die Mobilfunk-Infrastruktur in den operativen Segmenten Deutschland und Europa erhöhten ebenfalls die Buchwerte. Auch darin enthalten sind im operativen Segment USA erworbene FCC-Spektrumlizenzen - im Wesentlichen aus einer im März 2020 zu Ende gegangenen Frequenzauktion - in Höhe von 0,9 Mrd. € sowie im operativen Segment Europa im Rahmen einer im März 2020 in Ungarn zu Ende gegangenen 5G-Frequenzauktion erworbene Spektrumlizenzen in Höhe von 0,3 Mrd. €. Planmäßige Abschreibungen verminderten die Buchwerte um insgesamt 9,0 Mrd. €. Negative Währungskurseffekte in Höhe von 2,0 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, reduzierten die Buchwerte. Abgänge in Höhe von 0,8 Mrd. € reduzierten die Buchwerte ebenfalls. Darin enthalten ist die Ausbuchung einer noch in Bau befindlichen Abrechnungssoftware für Vertragskunden in den USA in Höhe von 0,2 Mrd. €. Aufgrund der Migration der Sprint-Vertragskunden auf die T‑Mobile US Abrechnungssoftware wurde entschieden, dass sich diese für die gemeinsame Kundenbasis nicht eignet und nicht in Betrieb genommen wird.

Nutzungsrechte an Leasing-Vermögenswerten wurden zum 30. Juni 2020 in Höhe von 23,8 Mrd. € bilanziert. Im Rahmen des Zusammenschlusses mit Sprint wurden Nutzungsrechte in Höhe von 6,3 Mrd. € übernommen.

Die kurz- und langfristigen finanziellen Vermögenswerte erhöhten sich um 2,2 Mrd. € auf 9,5 Mrd. €. Dabei resultierte aus dem Erwerb von Sprint ein Anstieg von 0,4 Mrd. €. Die Derivate ohne Hedge-Beziehung erhöhten sich um 0,5 Mrd. € im Wesentlichen im Zusammenhang mit neu zugegangenen sowie im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen eingebetteten Derivaten bei T‑Mobile US. Die Derivate mit Hedge-Beziehung erhöhten sich um 1,7 Mrd. €, im Wesentlichen aufgrund des Anstiegs der positiven Marktwerte aus Zins-Swaps in Fair Value Hedges. Des Weiteren erhöhten sich die sonstigen finanziellen Vermögenswerte in Höhe von 0,3 Mrd. € im Zusammenhang mit noch zu empfangenden Zuwendungen aus Förderprojekten für den Breitband-Ausbau in Deutschland. Im Zusammenhang mit hinterlegten Barsicherheiten - insbesondere in Verbindung mit abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäften für Darlehensaufnahmen bei T‑Mobile US, die im April 2020 vorzeitig aufgelöst wurden -, verringerte sich der Buchwert der sonstigen finanziellen Vermögenswerte insgesamt um 0,6 Mrd. €.

Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen erhöhten sich im Zusammenhang mit der im Zuge des Erwerbs von Sprint durch T‑Mobile US mit dem US-Satelliten-TV-Betreiber DISH getroffenen Vereinbarung, das Prepaid-Geschäft von Sprint an DISH zu veräußern um 1,7 Mrd. €. Diese Transaktion resultiert aus einer Genehmigungsauflage des US-amerikanischen Justizministeriums Department of Justice zum Zusammenschluss mit Sprint und wurde zum 1. Juli 2020 fristgerecht abgeschlossen.

Der Anstieg der sonstigen Aktiva um 10,4 Mrd. € resultiert ebenfalls im Wesentlichen aus dem erstmaligen Einbezug von Sprint. Die Bestände an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten erhöhten sich insgesamt um 9,1 Mrd. auf 14,5 Mrd. €.

Auf der Passivseite erhöhten sich unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Jahresende 2019 um 50,3 Mrd. € auf insgesamt 116,6 Mrd. €. Dies resultierte in Höhe von 39,8 Mrd. € aus der Übernahme der Schulden von Sprint. Unmittelbar nach der Transaktion wurden Verbindlichkeiten der ehemaligen Sprint in Höhe von 9,8 Mrd. US‑$ (8,9 Mrd. €) zurückgezahlt. Im Zuge des Zusammenschlusses wurden im zweiten Quartal 2020 verschiedene Refinanzierungsmaßnahmen durchgeführt. So hat T‑Mobile US am 1. April 2020 ein neues besichertes Darlehen (Term Loan) in Höhe von 4 Mrd. US‑$ (3,7 Mrd. €) aufgenommen. Mit der Emission von besicherten Anleihen am 9. April 2020 in einer Gesamthöhe von 19 Mrd. US‑$ (17,3 Mrd. €) wurde eine kurzfristige aufgenommene Brückenfinanzierung abgelöst. Darüber hinaus emittierte T‑Mobile US am 24. Juni 2020 besicherte Anleihen in einer Gesamthöhe von 4,0 Mrd. US‑$ (3,6 Mrd. €). Im Rest des Konzerns wurden im ersten Halbjahr Anleihen mit einem Gesamtvolumen von umgerechnet 1,6 Mrd. € in unterschiedlichen Währungen emittiert. Getilgt wurden Anleihen im Gesamtvolumen von umgerechnet 5,6 Mrd. €, ebenfalls in unterschiedlichen Währungen. Eine in der Vergangenheit emittierte Postschatzanweisung (Nullkupon-Anleihe) mit einem Buchwert von 1,4 Mrd. € war am 31. Dezember 2019 fällig. Im Zusammenhang mit erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) für derivative Finanzinstrumente erhöhten sich die finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von 1,5 Mrd. €.

Die kurz- und langfristigen Leasing-Verbindlichkeiten betrugen am 30. Juni 2020 insgesamt 25,8 Mrd. €. Der Anstieg um 6,0 Mrd. € resultiert im Wesentlichen aus dem Einbezug von Sprint.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 0,2 Mrd. € auf 9,6 Mrd. €. Aus dem Einbezug von Sprint resultierte ein Anstieg des Buchwerts um 2,9 Mrd. €. Operativ verzeichnete das operative Segment USA im Vergleich zum 31. Dezember 2019 einen Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, was insbesondere auf geringere Verbindlichkeiten gegenüber Endgeräteherstellern sowie rückläufige Verbindlichkeiten aufgrund geringerer Marketing-Aktivitäten u. a. als Folge der Coronavirus-Pandemie zurückzuführen ist. Auch in den anderen operativen Segmenten reduzierte sich der Verbindlichkeitenbestand.

Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um 2,2 Mrd. € auf 8,0 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Verwerfungen an den Finanzmärkten im ersten Halbjahr 2020 und der damit einhergehenden rückläufigen Kursentwicklung der als Planvermögen ausgegliederten Vermögenswerte sowie der Veränderung des Konsolidierungskreises im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sprint.

Die Schulden im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen erhöhten sich um 0,5 Mrd. €. Dieser Anstieg steht im Zusammenhang mit der getroffenen und zum 1. Juli 2020 vollzogenen Vereinbarung zum Verkauf des Prepaid-Geschäfts von Sprint an DISH.

Die sonstigen Passiva haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2019 insbesondere aufgrund gestiegener kurz- und langfristiger übriger Schulden, Vertragsverbindlichkeiten sowie sonstiger Rückstellungen erhöht. Bei den übrigen Schulden resultierte der Anstieg in Höhe von 0,9 Mrd. € aus dem Einbezug von Sprint. Darüber hinaus erhöhten sich die übrigen Schulden aufgrund bestehender Ausbauverpflichtungen um 0,2 Mrd. €. Diese stehen im Zusammenhang mit zu empfangenden Zuwendungen aus Förderprojekten für den Breitband-Ausbau im operativen Segment Deutschland. Auch bei den Vertragsverbindlichkeiten und den sonstigen Rückstellungen wirkte sich insbesondere der Einbezug von Sprint buchwerterhöhend aus.

Das Eigenkapital erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2019 von 46,2 Mrd. € auf 73,5 Mrd. €. Der am 1. April 2020 vollzogene Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint hat zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zu einer Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von 30,7 Mrd. € geführt. Ebenso erhöhten der Überschuss in Höhe von 2,4 Mrd. € sowie Kapitalerhöhungen aus anteilsbasierter Vergütung in Höhe von 0,2 Mrd. € den Buchwert. Das Eigenkapital verringerte sich im Zusammenhang mit Dividendenausschüttungen an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2019 in Höhe von 2,8 Mrd. € und an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen in Höhe von 0,2 Mrd. €. Ebenso reduzierte das sonstige Ergebnis das Eigenkapital in Höhe von 3,0 Mrd. €. Hier trugen im Wesentlichen die Neubewertung der leistungsorientierten Pläne, erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung sowie Verluste aus Sicherungsinstrumenten - im Wesentlichen aus Zinssicherungsgeschäften für Darlehensaufnahmen bei T‑Mobile US, die im April 2020 vorzeitig aufgelöst wurden und deren kumulierte Wertänderungen über die Laufzeiten der Darlehen künftig aufzulösen sind - zum, negativen sonstigen Ergebnis bei. Gegenläufig wirkten Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechneten Wertänderungen positiv auf das sonstige Ergebnis aus.

Weitere Informationen zur Bilanz finden Sie im Abschnitt "Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Bilanz" im Konzern-Zwischenabschluss.

Herleitung der Netto-Finanzverbindlichkeiten

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in Mio. € 30.06.2020 31.12.2019 Veränderung Veränderung
in %
30.06.2019
Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) 13.567 11.463 2.104 18,4 13.582
Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) 103.043 54.886 48.157 87,7 50.605
Leasing-Verbindlichkeiten 25.806 19.835 5.971 30,1 19.347
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN UND LEASING‑VERBINDLICHKEITEN 142.416 86.184 56.232 65,2 83.534
Zinsabgrenzungen (1.097) (748) (349) (46,7) (717)
Sonstige (852) (739) (113) (15,3) (924)
BRUTTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 140.467 84.697 55.770 65,8 81.893
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 14.537 5.393 9.144 n.a. 3.894
Derivative finanzielle Vermögenswerte 4.598 2.333 2.265 97,1 2.031
Andere finanzielle Vermögenswerte 435 940 (505) (53,7) 259
NETTO-FINANZVERBINDLICHKEITEN 120.897 76.031 44.866 59,0 75.709

Veränderung der Netto-Finanzverbindlichkeiten
in Mio. €

Die sonstigen Effekte in Höhe von 0,4 Mrd. € enthalten Effekte aus der Bewertung eingebetteter Derivate bei T‑Mobile US sowie eine Vielzahl kleinerer Effekte.

Herleitung des Free Cashflow AL

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in Mio. € Q1 2020 Q2 2020 Q2 2019 Veränderung in % H1 2020 H1 2019
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 3.960 5.148 5.598 (8,0) 9.107 11.607
Zinszahlungen Nullkupon-Anleihen 1.600 0 0 n.a. 1.600 0
Rückzahlung Zinssicherungsgeschäfte T‑Mobile US 0 2.158 0 n.a. 2.158 0
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEITa, b 5.560 7.306 5.598 30,5 12.865 11.607
Cash Capex (3.570) (4.547) (4.199) (8,3) (8.117) (8.027)
Investitionen in Spektrum 217 878 875 0,3 1.095 1.020
CASH CAPEX (VOR INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) (3.353) (3.669) (3.324) (10,4) (7.022) (7.006)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen 87 41 38 7,9 128 82
FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)a, b 2.294 3.677 2.312 59,0 5.970 4.682
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeitenc (1.007) (1.251) (766) (63,3) (2.258) (1.580)
FREE CASHFLOW AL (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)a, b 1.287 2.425 1.546 56,9 3.712 3.103
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in Mio. € Veränderung
in %
Gesamtjahr 2019
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT (21,5) 23.074
Zinszahlungen Nullkupon-Anleihen n.a. 0
Rückzahlung Zinssicherungsgeschäfte T‑Mobile US n.a. 0
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEITa, b 10,8 23.074
Cash Capex (1,1) (14.357)
Investitionen in Spektrum 7,4 1.239
CASH CAPEX (VOR INVESTITIONEN IN SPEKTRUM) (0,2) (13.118)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen 56,1 176
FREE CASHFLOW (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)a, b 27,5 10.133
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeitenc (42,9) (3.120)
FREE CASHFLOW AL (VOR AUSSCHÜTTUNG UND INVESTITIONEN IN SPEKTRUM)a, b 19,6 7.013

a Vor Zinszahlungen für Nullkupon-Anleihen.
b Vor Rückzahlung Zinssicherungsgeschäfte T-Mobile US.
c Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T‑Mobile US.

Der Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 0,6 Mrd. € auf 3,7 Mrd. €. Folgende Effekte beeinflussten die Entwicklung:

Ohne Berücksichtigung der geleisteten Zinszahlungen für Nullkupon-Anleihen sowie der vorzeitigen Rückzahlung von Zinssicherungsgeschäften für Darlehensaufnahmen bei T‑Mobile US erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 1,3 Mrd. €. Dabei wirkte insbesondere die weiterhin positive Geschäftsentwicklung der operativen Segmente, insbesondere der USA - nun inklusive Sprint -, erhöhend auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Insgesamt um 0,8 Mrd. € höhere Zinszahlungen (netto), im Wesentlichen resultierend aus den im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten sowie der in diesem Zusammenhang begonnenen Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens einschließlich angefallener Bereitstellungsentgelte für eine kurzfristig in Anspruch genommene Brückenfinanzierung, wirkten belastend. Die Ertragsteuerzahlungen verringerten sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,3 Mrd. €. Factoring-Vereinbarungen in Höhe von 0,5 Mrd. € wirkten im ersten Halbjahr 2020 negativ auf den Cashflow der Geschäftstätigkeit, im Wesentlichen resultierend aus der vertragsgemäßen Kündigung einer revolvierenden Factoring-Vereinbarung im operativen Segment Deutschland. In der Vergleichsperiode ergaben sich positive Effekte aus Factoring-Vereinbarungen in Höhe von 0,3 Mrd. €.

Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) liegt auf dem Niveau der Vergleichsperiode. Im operativen Segment Deutschland ist der Rückgang im Wesentlichen auf die zu Beginn des dritten Quartals 2019 geänderte Vorgehensweise der Abbildung von Zuwendungen der öffentlichen Hand für Förderprojekte im Bereich Breitband-Ausbau zurückzuführen. Die erhaltenen Zuwendungen und die geleisteten Auszahlungen für den Ausbau sind seitdem nicht mehr Bestandteil des Cash Capex. Im operativen Segment USA erhöht sich der Cash Capex aufgrund des Einbezugs von Sprint sowie infolge des weiteren Ausbaus des 5G-Netzwerks.

Der Anstieg der geleisteten Tilgungen von Leasing-Verbindlichkeiten resultiert insbesondere aus Zahlungen für im operativen Segment USA bestehende Leasing-Verhältnisse. Hier wirkte sich einerseits der Einbezug von Sprint aus. Andererseits wirkten sich Zahlungen aus erstmalig für im Jahr 2019 neu abgeschlossene Leasing-Verhältnisse für Netzwerk-Technik und Mobilfunk-Standorte im Rahmen des 5G-Netzausbaus aus.

Weitere Informationen zur Kapitalflussrechnung finden Sie im Abschnitt "Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung" im Konzern-Zwischenabschluss.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER OPERATIVEN SEGMENTE

Weitere Informationen finden Sie in unserem IR-Back-up online unter: www.telekom.com/de/investor-relations

DEUTSCHLAND

KUNDENENTWICKLUNG

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in Tsd. 30.06.2020 31.03.2020 Veränderung 30.06.2020/
31.03.2020
in %
31.12.2019 Veränderung 30.06.2020/
31.12.2019
in %
30.06.2019
Mobilfunk-Kunden 47.395 46.960 0,9 46.189 2,6 44.827
Vertragskunden 25.505 25.475 0,1 25.291 0,8 24.974
Prepaid-Kunden 21.889 21.485 1,9 20.898 4,7 19.853
Festnetz-Anschlüsse 17.649 17.711 (0,4) 17.824 (1,0) 18.228
davon: IP-basiert Retail 17.509 17.510 0,0 17.479 0,2 16.614
Breitband-Anschlüsse Retail 13.900 13.813 0,6 13.730 1,2 13.636
davon: Glasfaser 9.012 8.787 2,6 8.529 5,7 7.913
TV (IPTV, Sat) 3.724 3.678 1,3 3.618 2,9 3.477
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) 4.361 4.505 (3,2) 4.638 (6,0) 4.913
Breitband-Anschlüsse Wholesale 7.552 7.445 1,4 7.372 2,4 7.126
davon: Glasfaser 6.155 5.994 2,7 5.863 5,0 5.503
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in Tsd. Veränderung
30.06.2020/
30.06.2019
in %
Mobilfunk-Kunden 5,7
Vertragskunden 2,1
Prepaid-Kunden 10,3
Festnetz-Anschlüsse (3,2)
davon: IP-basiert Retail 5,4
Breitband-Anschlüsse Retail 1,9
davon: Glasfaser 13,9
TV (IPTV, Sat) 7,1
Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) (11,2)
Breitband-Anschlüsse Wholesale 6,0
davon: Glasfaser 11,8

Gesamt

In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer, sowohl bei den Festnetz- als auch bei den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze. Wir begeistern unsere Kunden mit einer ausgezeichneten Netzqualität - in Festnetz und Mobilfunk - sowie einem breiten Produkt-Portfolio und exzellentem Service. Wir wollen unseren Kunden ein nahtloses und technologieunabhängiges Telekommunikationserlebnis bieten. Deshalb vermarkten wir neben Festnetz- und Mobilfunk-Produkten auch konvergente Produkte. Mit unserem konvergenten Produkt "MagentaEINS" überzeugen wir weiterhin unsere Kunden. Bis zum Ende des ersten Halbjahres 2020 haben sich über 4,8 Mio. Kunden dafür entschieden.

Nach wie vor gab es eine hohe Nachfrage nach unseren Glasfaser-basierten Anschlüssen: Die Gesamtzahl dieser Anschlüsse stieg bis Ende Juni 2020 auf rund 15,2 Mio. In den ersten sechs Monaten 2020 haben wir somit in Deutschland 775 Tsd. Anschlüsse neu an unser Glasfasernetz angebunden. Mit dem fortschreitenden Glasfaser-Ausbau und der Vectoring-Technologie haben wir die Vermarktung höherer Bandbreiten erfolgreich vorangetrieben.

Mobilfunk

Im Mobilfunk-Bereich gewannen wir in den ersten sechs Monaten 2020 insgesamt 1,2 Mio. Kunden hinzu; davon entfielen insgesamt 251 Tsd. Kunden auf unser eigenes Vertragskundengeschäft unter den Marken "Telekom" und "congstar". Grund dafür ist die beständig hohe Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integriertem Datenvolumen. Im Vertragskundengeschäft der Wiederverkäufer (Service Provider) ist die Anzahl der Mobilfunk-Kunden leicht gesunken, was auf die Volatilität der Entwicklung bei einigen unserer Service Provider zurückzuführen ist. Im Bereich der Prepaid-Kunden konnten wir seit Jahresbeginn einen Zuwachs von 991 Tsd. Kunden verzeichnen, der im Wesentlichen durch unsere Automotive-Initiativen im Geschäftskundenbereich getrieben ist.

Die Option StreamOn, mit der bestimmte Nutzungen von Streaming-Diensten für Musik, Gaming oder Video nicht auf das Datenvolumen des Tarifs angerechnet werden, findet nach wie vor hervorragenden Absatz. Zum Ende des ersten Halbjahres 2020 nutzten 3,5 Mio. Kunden diese Option, 54 % mehr als ein Jahr zuvor.

Festnetz

Wegen der nach wie vor herausfordernden Marktentwicklung im Festnetz - v. a. durch aggressive Preisangebote von Wettbewerbern - gehen wir neue Wege in der Vermarktung. Unser Fokus liegt auf konvergenten Angeboten und Produktweiterentwicklung, z. B. MagentaTV mit exklusivem Zugriff auf diverse Zusatzinhalte über die Megathek und die bekannten StreamingDienste, sowie TV- und Glasfaser-basierten Anschlüssen.

Die Anzahl unserer Breitband-Anschlüsse ist gegenüber dem Jahresende 2019 um 170 Tsd. gewachsen. Bei unseren TV-Kunden konnten wir in den ersten sechs Monaten 2020 ein Wachstum um 106 Tsd. verzeichnen. Im klassischen Festnetz sank die Zahl der Anschlüsse um 175 Tsd., was eine deutliche Reduzierung der Anschlussverluste gegenüber dem Vergleichszeitraum darstellt - damals insbesondere bedingt durch die IP-Migration bei Privatkunden.

Mit unseren "MagentaZuhause" Tarifen bieten wir ein umfassendes Produkt-Portfolio für den Festnetz-Bereich auf Basis von IP-Technologie und tarifabhängigen Bandbreiten an.

Wholesale

Ende Juni 2020 lag der Anteil der Glasfaser-basierten Anschlüsse am Gesamtbestand mit 51,7 % um 2,8 Prozentpunkte über dem Jahresende 2019. Ursache für das Wachstum war in erster Linie die hohe Nachfrage nach unserem Kontingentmodell. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresende um 277 Tsd. Gründe dafür sind zum einen die Verlagerung zu höherwertigen Glasfaser-basierten Anschlüssen, zum anderen, dass Endkunden zu Kabelanbietern wechseln. Hinzu kommt, dass unsere Wholesale-Kunden ihre Endkunden auf eigene Glasfaser-basierte Anschlüsse migrieren. Insgesamt lag der Anschlussbestand im Bereich Wholesale zum Ende des ersten Halbjahres 2020 bei rund 11,9 Mio.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. € Q1 2020 Q2 2020 Q2 2019 Veränderung in % H1 2020
GESAMTUMSATZ 5.405 5.446 5.388 1,1 10.852
Privatkunden 2.873 2.901 2.861 1,4 5.775
Geschäftskunden 1.522 1.517 1.514 0,2 3.039
Wholesale 937 952 927 2,7 1.889
Sonstiges 73 76 86 (11,6) 149
Betriebsergebnis (EBIT) 903 1.024 892 14,8 1.927
EBIT-Marge % 16,7 18,8 16,6 17,8
Abschreibungen (1.071) (1.082) (1.144) 5,4 (2.153)
EBITDA 1.974 2.106 2.036 3,4 4.080
EBITDA AL 1.968 2.100 2.028 3,6 4.068
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (196) (118) (125) 5,6 (314)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 2.170 2.224 2.161 2,9 4.394
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 2.164 2.218 2.153 3,0 4.382
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 40,0 40,7 40,0 40,4
CASH CAPEX (1.036) (898) (1.069) 16,0 (1.934)
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in Mio. € H1 2019 Veränderung in % Gesamtjahr 2019
GESAMTUMSATZ 10.745 1,0 21.886
Privatkunden 5.695 1,4 11.621
Geschäftskunden 3.024 0,5 6.181
Wholesale 1.858 1,7 3.739
Sonstiges 168 (11,3) 345
Betriebsergebnis (EBIT) 1.754 9,9 4.063
EBIT-Marge 16,3 18,6
Abschreibungen (2.227) 3,3 (4.256)
EBITDA 3.981 2,5 8.319
EBITDA AL 3.968 2,5 8.295
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (293) (7,2) (425)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 4.274 2,8 8.744
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 4.261 2,8 8.720
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) 39,7 39,8
CASH CAPEX (2.284) 15,3 (4.349)

Gesamtumsatz

In den ersten sechs Monaten 2020 erzielten wir einen Gesamtumsatz in Höhe von 10,9 Mrd. €, der mit einem Wachstum um 1,0 % über dem Niveau des Vorjahres lag. Hierzu trugen v. a. die gute Entwicklung im Festnetz-Geschäft, im Wesentlichen durch den Anstieg der Breitband-Umsätze um 5,1 %, sowie gleichbleibende Umsätze im Mobilfunk-Geschäft bei. In Summe war der Umsatz insbesondere im zweiten Quartal 2020 durch die Coronavirus-Pandemie beeinflusst (z. B. durch verhängte Reisebeschränkungen, temporäre Shop-Schließungen, verstärktes Arbeiten aus dem Homeoffice und Ausfall von Veranstaltungen). Daraus ergaben sich negative Effekte bei den Roaming- und Visitoren-Umsätzen sowie beim Endgeräteumsatz. Positiv entwickelten sich hingegen die variablen Umsatzbestandteile. Insgesamt konnte der Umsatzverlust durch Zuwächse im Festnetz-Bereich kompensiert werden.

Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz, verglichen mit der Vorjahresperiode, um 1,4 %. Das klassische Festnetz-Geschäft wird weiterhin durch mengenbedingte Umsatzrückgänge bei den Voice-Komponenten geprägt. Dagegen stieg der Umsatz im Breitband-Geschäft um 4,1 %. Das Mobilfunk-Geschäft wuchs nur um 0,3 %, im Wesentlichen aufgrund der negativen Entwicklung von Roaming- und Visitoren-Umsätzen als Folge der Coronavirus-Pandemie.

Im Geschäftskundenbereich wuchs der Umsatz um 0,5 %. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum legte der IT-Umsatz um 7,9 % und der Mobilfunk-Umsatz um 0,4 % zu. Die zuvor genannten negativen Einflüsse aus der Corona-Krise haben sich auch im Geschäftskundenbereich insbesondere im Mobilfunk-Geschäft bemerkbar gemacht. Die rückläufige Entwicklung der klassischen Sprachtelefonie aus Mengenverlusten v. a. im Rahmen der IP-Migration im Festnetz hält weiter an, wenngleich etwas abgeschwächt durch niedrigere Verluste bei Verbindungsentgelten.

Der Umsatz im Wholesale-Bereich lag im ersten Halbjahr 2020 mit 1,7 % über Vorjahresniveau. Dies ist im Wesentlichen auf die weiterhin positiven Umsatzbeiträge aus unserem Kontingentmodell zurückzuführen. Verursacht durch die Corona-Krise lagen die Voice-Umsätze aus den Verbindungsminuten über dem Vorjahresniveau. Die generell rückläufigen Umsätze aus Mengenverlusten bei Teilnehmer-Anschlussleitungen konnten somit überkompensiert werden.

EBITDA AL, bereinigtes EBITDA AL

Im ersten Halbjahr 2020 erwirtschafteten wir ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 100 Mio. € bzw. 2,5 % höheres EBITDA AL von rund 4,1 Mrd. €. Hauptgründe dafür sind die gute operative Entwicklung getrieben durch das Umsatzwachstum sowie eine verbesserte Kosteneffizienz. Diese ist im Wesentlichen auf geringere Personalaufwendungen, v. a. aufgrund einer niedrigeren Anzahl an Mitarbeitern und weiteren Umsetzungen von Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen zurückzuführen. Gegenläufig wirkten höhere als Sondereinflüsse erfasste Aufwendungen für sozialverträgliche Instrumente zum Personalumbau. Das bereinigte EBITDA AL stieg somit gegenüber dem Vergleichszeitraum um 121 Mio. € bzw. 2,8 % und betrug 4,4 Mrd. €. Unsere bereinigte EBITDA AL-Marge ist im Vergleich zur Vorjahresperiode von 39,7 % auf 40,4 % gestiegen.

EBIT

Das Betriebsergebnis lag um 9,9 % über dem Vorjahresniveau und betrug 1,9 Mrd. €. Das höhere EBITDA-Niveau trug zusammen mit niedrigeren Abschreibungen, getrieben durch geringere Abschreibungen auf Sachanlagen als im Vorjahreszeitraum, zu dieser Entwicklung bei.

Cash Capex

Der Cash Capex sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15,3 %. Dies ist im Wesentlichen auf die zu Beginn des dritten Quartals des Vorjahres geänderte Vorgehensweise der Abbildung von Zuwendungen der öffentlichen Hand für Förderprojekte im Bereich Breitband-Ausbau zurückzuführen. Im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie investierten wir weiterhin in den Breitband- und Glasfaser-Ausbau sowie in unsere Mobilfunk-Infrastruktur. Hierbei ist z. B. die Zahl der Haushalte, die mit reinen Glasfaser-Anschlüssen (FTTH/FTTB) angebunden sind, um 104 Tsd. im zweiten Quartal 2020 gestiegen und beträgt 1,8 Millionen. Hier sind Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde möglich.

USA

KUNDENENTWICKLUNG

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in Tsd. 30.06.2020 01.04.2020 Anpassung der Kunden-
definition
Zugänge Sprint 31.03.2020 Veränderung
30.06.2020/
31.03.2020
in %
Eigene Kunden (unter eigener Marke)a 107.720 106.290 (4.853) 42.600 68.543 57,2
Eigene Postpaid-Kundenb 77.753 76.641 (5.514) 34.344 47.811 62,6
Eigene Prepaid-Kundenb, c, d 29.967 29.649 662 8.256 20.732 44,5
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in Tsd. 31.12.2019 Veränderung
30.06. 2020/
31.12. 2019
in %
30.06.2019 Veränderung
30.06. 2020/
30.06. 2019
in %
Eigene Kunden (unter eigener Marke)a 67.895 58,7 65.983 63,3
Eigene Postpaid-Kundenb 47.034 65,3 44.646 74,2
Eigene Prepaid-Kundenb, c, d 20.860 43,7 21.337 40,4

a Mit Beginn des ersten Quartals 2020 weist T-Mobile US aufgrund des Ausbaus des Machine-to-Machine (M2M)- und Internet of Things (IoT)-Produktangebots keine Wholesale-Kunden mehr aus und fokussiert sich stattdessen auf die Kennzahlen zu den Prepaid- und Postpaid-Kunden.
b Einschließlich der im Rahmen des Zusammenschlusses mit Sprint übernommenen Kunden und spezifischer Anpassungen der Kundenbasis.
c Zur Erlangung der Genehmigungen der US-Behörden für den Zusammenschluss mit Sprint wurden zum 1. Juli 2020 im Wesentlichen alle übernommenen Prepaid-Kunden nachfolgend durch DISH übernommen. Nach Abschluss der Transaktion mit DISH haben wir eine MVNO-Vereinbarung ("Mobile Virtual Network Operator") geschlossen, gemäß der wir den Prepaid-Kunden von DISH als virtueller Mobilfunk-Netzbetreiber für einen Zeitraum von bis zu sieben Jahren Mobilfunk-Dienste anbieten. Die in unserer Gesamtkundenbasis zum 30. Juni 2020 berücksichtigten Prepaid-Kunden umfassen auch die nachfolgend durch DISH übernommenen Kunden. Es ist davon auszugehen, dass diese Kunden sich aufgrund unterschiedlicher Grundsätze zum Ausweis von Kunden von den durch die MVNO-Vereinbarung abgedeckten Kunden unterscheiden und als Wholesale-Kunden zu klassifizieren sind.
d Am 18. Juli 2019 unterzeichnete T‑Mobile US eine Vereinbarung, durch die bestimmte T‑Mobile US Prepaid-Produkte nun von einem derzeitigen MVNO-Partner angeboten und vertrieben werden. Infolgedessen nahm T‑Mobile US eine Anpassung der Kundenbasis vor, durch die sich die Zahl der eigenen Prepaid-Kunden im dritten Quartal 2019 um 616 Tsd. verringert hat.

Eigene Kunden (unter eigener Marke)

Zum 30. Juni 2020 hatte das operative Segment USA (T‑Mobile US) 107,7 Mio. Kunden, gegenüber einem Bestand von 67,9 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2019, insbesondere aufgrund der im Rahmen des Zusammenschlusses mit Sprint übernommenen Kundenbasis. Der Nettozuwachs lag in den ersten sechs Monaten 2020 bei 2,1 Mio. Kunden gegenüber 2,3 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:

Der Anstieg bei den Postpaid-Kunden betrug im ersten Halbjahr 2020 netto 1,9 Mio., gegenüber netto 2,1 Mio. im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung ist auf den geringeren Nettozuwachs bei Postpaid-Telefonie-Kunden zurückzuführen. Ursächlich dafür waren im Wesentlichen eine niedrigere Wechselaktivität in der Branche aufgrund von Kontaktbeschränkungen und vorübergehenden Shop-Schließungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie und eine höhere Kundenabwanderung infolge der Integration der durch den Zusammenschluss mit Sprint übernommenen Kundenbasis. Dem wirkten teilweise höhere Nettozuwächse bei anderen Postpaid-Kunden insbesondere aufgrund höherer Bruttozuwächse bei vernetzten Geräten durch neu hinzugewonnene Bildungseinrichtungen sowie eine geringere Kundenabwanderung entgegen.

Die Zahl der Prepaid-Kunden stieg im ersten Halbjahr 2020 um netto 190 Tsd. gegenüber einem Anstieg von netto 200 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Diese rückläufige Entwicklung beim Zuwachs der Prepaid-Kunden (ohne Berücksichtigung des am 1. Juli 2020 an DISH veräußerten Sprint-Prepaid-Geschäfts) ist im Wesentlichen auf eine niedrigere Wechselaktivität in der Branche aufgrund von Kontaktbeschränkungen und vorübergehenden Shop-Schließungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie zurückzuführen, konnte teilweise jedoch durch die geringere Kundenabwanderung und Werbeaktivitäten im Markt kompensiert werden.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. € Q1 2020 Q2 2020 Q2 2019 Veränderung in % H1 2020
GESAMTUMSATZ 10.157 17.297 9.826 76,0 27.455
Betriebsergebnis (EBIT) 1.509 1.959 1.465 33,7 3.468
EBIT-Marge % 14,9 11,3 14,9 12,6
Abschreibungen (2.084) (4.589) (1.870) n.a. (6.673)
EBITDA 3.593 6.548 3.334 96,4 10.141
EBITDA AL 2.886 5.412 2.672 n.a. 8.298
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (274) (892) (200) n.a. (1.166)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 3.867 7.441 3.534 n.a. 11.307
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 3.160 6.304 2.872 n.a. 9.464
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 31,1 36,4 29,2 34,5
CASH CAPEX (1.708) (2.679) (2.272) (17,9) (4.387)
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in Mio. € H1 2019 Veränderung in % Gesamtjahr 2019
GESAMTUMSATZ 19.623 39,9 40.420
Betriebsergebnis (EBIT) 2.840 22,1 5.488
EBIT-Marge 14,5 13,6
Abschreibungen (3.704) (80,2) (7.777)
EBITDA 6.545 54,9 13.265
EBITDA AL 5.252 58,0 10.590
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (299) n.a. (544)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 6.843 65,2 13.809
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 5.551 70,5 11.134
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) 28,3 27,5
CASH CAPEX (3.985) (10,1) (6.369)

Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA stieg im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 19,6 Mrd. € um 39,9 % auf 27,5 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis erhöhte sich der Gesamtumsatz von T‑Mobile US um 36,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptgrund dafür waren im Wesentlichen höhere Service-Umsätze, die auf folgende Faktoren zurückzuführen sind: Die im Rahmen des Zusammenschlusses mit Sprint übernommene Kundenbasis, den zunehmenden Erfolg mit neuen Kundensegmenten und Tarifen sowie das anhaltende Wachstum in bestehenden und neu erschlossenen Märkten. Ein weiterer Umsatztreiber waren der höhere durchschnittliche Umsatz je Postpaid-Telefonie-Kunde. Ursächlich für den Anstieg beim Gesamtumsatz sind außerdem höhere Endgeräteumsätze aufgrund der höheren Anzahl an von Kunden gemieteten Geräten, v. a. durch die im Rahmen des Zusammenschlusses mit Sprint übernommenen Kundenverträge, sowie höhere Roaming-Umsätze und Umsätze mit anderen Services infolge des durch den Zusammenschluss mit Sprint übernommenen Festnetz-Geschäfts.

EBITDA AL, bereinigtes EBITDA AL

Auf Euro-Basis stieg das bereinigte EBITDA AL um 70,5 % von 5,6 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 9,5 Mrd. € in den ersten sechs Monaten 2020. Die bereinigte EBITDA AL-Marge erhöhte sich von 28,3 % im ersten Halbjahr 2019 auf 34,5 %. Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA AL im gleichen Zeitraum um 66,3 %. Das bereinigte EBITDA AL stieg im Wesentlichen aufgrund des zuvor erläuterten Anstiegs der Service- und Endgeräteumsätze. Diesen positiven Einflüssen wirkten folgende Faktoren entgegen: höhere personalbezogene Aufwendungen insbesondere aufgrund der höheren Mitarbeiterzahlen infolge des Zusammenschlusses mit Sprint, höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit Backhaul-Vereinbarungen für Leasing-Verträge, für im Rahmen des Zusammenschlusses mit Sprint übernommene Funktürme sowie für den weiteren Ausbau des 5G-Netzes, höhere Aufwendungen durch den Zusammenschluss mit Sprint für die Verwertung von zurückgenommenen Geräten, höhere Aufwendungen für den Bezug von Endgeräten, insbesondere aufgrund der höheren Anzahl an Mietgeräten infolge des Zusammenschlusses mit Sprint, höhere Aufwendungen für Provisionen v. a. aufgrund des höheren Personalbestands im Einzelhandel durch den Zusammenschluss mit Sprint, höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit gebildeter Risikovorsorge für Rechtstreitigkeiten und Verpflichtungen aus dem Zusammenschluss mit Sprint sowie höhere Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen durch infolge des Zusammenschlusses mit Sprint übernommene Kunden, höhere Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen vor dem Hintergrund der erwarteten volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, höhere Reparatur- und Instandhaltungskosten v. a. infolge des Zusammenschlusses mit Sprint und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem durch den Zusammenschluss mit Sprint übernommenen Festnetz-Geschäft. Der Effekt aus der Amortisation aktivierter Vertragskosten im Zusammenhang mit aufgewendeten Provisionen - einschließlich des Effekts aus der Aktivierung von Vertragskosten infolge des Zusammenschlusses mit Sprint - verringerten das bereinigte EBITDA AL im ersten Halbjahr 2020 um 87 Mio. US‑$ gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Im EBITDA AL sind für die ersten sechs Monate 2020 negative Sondereinflüsse in Höhe von 1,2 Mrd. € enthalten, während im Vorjahreszeitraum negative Sondereinflüsse in Höhe von 0,3 Mrd. € erfasst wurden. Die Entwicklung bei den Sondereinflüssen ergab sich im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit Sprint (0,5 Mrd. €), Provisionen im indirekten Vertrieb und Reinigungsaufwendungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie (insgesamt 0,4 Mrd. €) und der Ausbuchung eines Abrechnungssystems für Vertragskunden (0,2 Mrd. €). Dem stand die von SoftBank geleistete Zahlung der Strukturierungsgebühr in Höhe von 0,3 Mrd. € gegenüber. Insgesamt stieg das EBITDA AL aufgrund der zuvor beschriebenen Faktoren, einschließlich der Auswirkungen von Sondereinflüssen, um 58,0 % von 5,3 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 8,3 Mrd. € im ersten Halbjahr 2020.

EBIT

Das EBIT stieg von 2,8 Mrd. € im ersten Halbjahr 2019 auf 3,5 Mrd. € im Berichtszeitraum. Auf US-Dollar-Basis stieg das EBIT im gleichen Zeitraum um 18,9 %, insbesondere aufgrund des höheren EBITDA AL. Auf US-Dollar-Basis erhöhten sich die Abschreibungen um 75,7 %, hauptsächlich aufgrund höherer Abschreibungen auf durch den Sprint-Zusammenschluss übernommene Vermögenswerte (ohne Mietgeräte) und aufgrund des weiteren Ausbaus des landesweiten 5G-Netzes. Ursächlich waren außerdem höhere Abschreibungen auf Mietgeräte aufgrund einer höheren Anzahl an von Kunden gemieteten Endgeräten, die im Wesentlichen auf die im Rahmen des Zusammenschlusses mit Sprint übernommene Kundenbasis zurückgeht, sowie höhere Abschreibungen auf durch den Zusammenschluss mit Sprint übernommene immaterielle Vermögenswerte.

Cash Capex

Der Cash Capex stieg von 4,0 Mrd. € im ersten Halbjahr 2019 auf 4,4 Mrd. € in den ersten sechs Monaten 2020. Auf US-Dollar-Basis erhöhte sich der Cash Capex um 7,2 %, v. a. aufgrund der Integration des infolge des Zusammenschlusses mit Sprint übernommenen Netzes und des anhaltenden Ausbaus unseres landesweiten 5G-Netzes.

EUROPA

KUNDENENTWICKLUNG

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in Tsd. 30.06.2020 31.03.2020 Veränderung 30.06.2020/ 31.03.2020
in %

31.12.2019
Veränderung 30.06.2020/
31.12.2019
in %
EUROPA, Mobilfunk-Kunden 45.665 45.916 (0,5) 46.165 (1,1)
GESAMT Vertragskundena 26.528 26.354 0,7 26.245 1,1
Prepaid-Kundena 19.137 19.562 (2,2) 19.920 (3,9)
Festnetz-Anschlüsseb 9.040 9.096 (0,6) 9.105 (0,7)
davon: IP-basiertb 8.322 8.347 (0,3) 8.311 0,1
Breitband-Kunden 6.806 6.737 1,0 6.672 2,0
TV (IPTV, Sat, Kabel) 4.960 4.940 0,4 4.945 0,3
Teilnehmer Anschlussleitung (TAL)/ Wholesale PSTN 2.265 2.301 (1,6) 2.294 (1,3)
Breitband-Anschlüsse Wholesalec 602 557 8,1 533 12,9
GRIECHENLAND Mobilfunk-Kunden 7.172 7.311 (1,9) 7.365 (2,6)
Festnetz-Anschlüsse 2.575 2.637 (2,4) 2.638 (2,4)
Breitband-Kunden 2.112 2.065 2,3 2.033 3,9
RUMÄNIEN Mobilfunk-Kunden 4.709 4.777 (1,4) 4.916 (4,2)
Festnetz-Anschlüsse 1.487 1.504 (1,1) 1.560 (4,7)
Breitband-Kunden 959 978 (1,9) 1.014 (5,4)
UNGARN Mobilfunk-Kunden 5.398 5.378 0,4 5.369 0,5
Festnetz-Anschlüsse 1.722 1.718 0,2 1.703 1,1
Breitband-Kunden 1.271 1.256 1,2 1.231 3,2
POLEN Mobilfunk-Kunden 11.021 10.982 0,4 10.954 0,6
Festnetz-Anschlüsse 29 26 11,5 18 61,1
Breitband-Kunden 24 18 33,3 18 33,3
TSCHECHISCHE Mobilfunk-Kunden 6.239 6.267 (0,4) 6.265 (0,4)
REPUBLIK Festnetz-Anschlüsseb 583 568 2,6 533 9,4
Breitband-Kunden 356 350 1,7 320 11,3
KROATIEN Mobilfunk-Kunden 2.232 2.248 (0,7) 2.274 (1,8)
Festnetz-Anschlüsse 893 897 (0,4) 908 (1,7)
Breitband-Kunden 622 620 0,3 621 0,2
SLOWAKEI Mobilfunk-Kunden 2.399 2.409 (0,4) 2.428 (1,2)
Festnetz-Anschlüsse 861 859 0,2 860 0,1
Breitband-Kunden 591 583 1,4 576 2,6
ÖSTERREICH Mobilfunk-Kunden 4.990 4.998 (0,2) 5.019 (0,6)
Festnetz-Anschlüsse 556 553 0,5 549 1,3
Breitband-Kunden 620 617 0,5 612 1,3
ÜBRIGEd Mobilfunk-Kunden 1.505 1.545 (2,6) 1.576 (4,5)
Festnetz-Anschlüsse 333 334 (0,3) 335 (0,6)
Breitband-Kunden 252 250 0,8 249 1,2
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in Tsd. 30.06.2019 Veränderung
30.06.2020/
30.06.2019
in %
EUROPA, 46.469 (1,7)
GESAMT 25.778 2,9
20.691 (7,5)
9.057 (0,2)
8.031 3,6
6.540 4,1
4.910 1,0
2.268 (0,1)
488 23,4
GRIECHENLAND 7.605 (5,7)
2.607 (1,2)
1.972 7,1
RUMÄNIEN 5.258 (10,4)
1.648 (9,8)
1.055 (9,1)
UNGARN 5.332 1,2
1.680 2,5
1.189 6,9
POLEN 10.869 1,4
19 52,6
10 n.a.
TSCHECHISCHE 6.224 0,2
REPUBLIK 454 28,4
290 22,8
KROATIEN 2.286 (2,4)
916 (2,5)
619 0,5
SLOWAKEI 2.402 (0,1)
854 0,8
557 6,1
ÖSTERREICH 4.938 1,1
546 1,8
606 2,3
ÜBRIGEd 1.555 (3,2)
332 0,3
241 4,6

a M2M-Karten (Machine to Machine) wurden zum 1. Januar 2020 konzerneinheitlich neu klassifiziert und ausschließlich dem Prepaid-Kundensegment zugeordnet. Der Teil der M2M-Karten, der bis dahin im Vertragskundensegment ausgewiesen war, wurde entsprechend reklassifiziert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.
b Die Vorjahresvergleichswerte für IP-basierte Festnetz-Anschlüsse in der Tschechischen Republik wurde im Rahmen der Vereinheitlichung der zugrunde liegenden Kundendefinition angepasst.
c Die Vorjahresvergleichswerte für Breitband-Anschlüsse Wholesale in Kroatien und Griechenland wurden im Rahmen der Vereinheitlichung der zugrunde liegenden Kundendefinition angepasst.
d "Übrige" enthält die Landesgesellschaften Nordmazedonien, Montenegro und die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien. Die Landesgesellschaft in Albanien haben wir zum 7. Mai 2019 veräußert.

Gesamt

Alle Märkte unseres Segments Europa waren mit Beginn des zweiten Quartals 2020 durch die verhängten Reisebeschränkungen und temporären Shop-Schließungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie betroffen. Indem wir bei der Kundenansprache verstärkt auf digitalisierte Dienste wie z. B. unsere Service-App sowie auf Service-Center-Leistungen setzten, konnten wir den Vertrieb und Service sicherstellen und somit die negativen Effekte der Coronavirus-Pandemie durch unsere konvergenten Produkte und unsere Netzinfrastruktur weitgehend ausgleichen. Gerade das konvergente Produkt-Portfolio "MagentaOne" erfreute sich großer Beliebtheit und erzielte einen zweistelligen Anstieg bei den FMC-Kunden um 10,4 %. Kontinuierlich bauen wir unsere Festnetz-Infrastruktur mit modernen Glasfaser-basierten Anschlüssen (FTTH, FTTB und FTTC) aus, in den Landesgesellschaften Griechenland, Ungarn und der Slowakei erfolgte der Ausbau im ersten Halbjahr 2020 am stärksten. Insgesamt konnten wir seit Jahresanfang 2,0 % Breitband-Kunden hinzugewinnen.

Im Mobilfunk-Geschäft verzeichneten wir einen Zuwachs bei den werthaltigen Vertragskunden und konnten den Rückgang in der Prepaid-Kundenbasis zum Teil ausgleichen. Bei 5G setzten wir bereits vor einem Jahr den ersten Meilenstein mit dem Marktstart in Österreich. Anfang April 2020 ist nach der erfolgreichen 5G-Auktion auch Ungarn hinzugekommen. Polen als dritte Landesgesellschaft ist ebenfalls im zweiten Quartal 2020 5G kommerziell gestartet. Nach Frequenzauktionen, die in einzelnen Ländern für 2020 erwartet werden, sollen weitere 5G-Netze hinzukommen.

Mobilfunk

Im operativen Segment Europa zählten wir im ersten Halbjahr 2020 insgesamt 45,7 Mio. Mobilfunk-Kunden; gegenüber dem Jahresendwert 2019 verzeichneten wir beim Kundenbestand einen leichten Rückgang von 1,1 %. Die Anzahl der werthaltigen Vertragskunden stieg leicht um 1,1 % (gegenüber dem Vorjahreshalbjahr sogar um 2,9 %). Dabei zeigte der Vertragskundenbestand bei den meisten unserer Landesgesellschaften ein Plus: Hohe Zuwächse erzielten wir insbesondere in Rumänien, Polen, Österreich, Ungarn und Griechenland. Insgesamt beträgt der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand 58,1 %. Zusätzlich zu unseren innovativen Diensten und Tarifen haben wir bereits im letzten Jahr in einigen Ländern das neu gestaltete Produkt-Portfolio nach dem "Mehr-für-Mehr"-Prinzip eingeführt: Danach bieten wir unseren Kunden für einen geringen monatlichen Mehrpreis hochwertige Zusatzleistungen an, z. B. mehr Datenvolumen, wodurch gleichzeitig die hohe Nachfrage nach Datenvolumen durch Video-Streaming und Gaming bedient wird. Darüber hinaus profitierten unsere Kunden im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie von einer hohen Netzabdeckung mit einer schnellen, mobilen Breitband-Anbindung. So versorgten wir zum 30. Juni 2020 in den Ländern unseres operativen Segments 97,3 % der Bevölkerung mit LTE und erreichten damit insgesamt rund 107 Mio. Einwohner.

Erwartungsgemäß entwickelte sich der Prepaid-Kundenbestand hingegen rückläufig. Das liegt zum einen daran, dass wir den Fokus unseres Marktangangs auf die Vertragstarife ausrichten und unsere Prepaid-Kunden davon überzeugen wollen, in höherwertige Tarife zu wechseln. Das ist uns auch bei einem Teil der Prepaid-Kunden geglückt. Zudem werden in regelmäßigen Abständen inaktive SIM-Karten aus der Kundenbasis ausgebucht.

Festnetz

Das Breitband-Geschäft konnte trotz Coronavirus-Pandemie weiter wachsen: Gegenüber dem Vorjahresendwert erhöhte sich der Kundenbestand um 2,0 % auf insgesamt 6,8 Mio. Kunden (gegenüber dem Vorjahresquartal sogar um 4,1 %). Insbesondere in unseren Landesgesellschaften in Griechenland, Ungarn und der Tschechischen Republik erhöhten sich die Kundenbestände deutlich. Mittels der weiterhin hohen Investitionen in zukunftsweisende Glasfaser-basierte Technologien bauen wir unsere Festnetz-Infrastruktur konsequent aus. Dadurch konnten wir die Abdeckung der Haushalte mit Glasfaser bei unseren vier größten Landesgesellschaften zum 30. Juni 2020 auf 3,5 Mio. Haushalte erhöhen. Der Anteil der IP-basierten Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen stieg bis Ende Juni 2020 auf 92,1 %. Insgesamt bewegte sich die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse in unserem operativen Segment Europa mit 9,0 Mio. auf Vorjahresniveau.

Das TV- und Entertainment-Geschäft stabilisierte sich zum 30. Juni 2020 gegenüber dem Vorjahr bei insgesamt 5,0 Mio. Kunden. Der TV-Markt ist in vielen Ländern unseres Segments bereits gesättigt; hier sind es neben den Telekommunikationsunternehmen auch sog. "OTT-Player", die TV-Dienste anbieten.

FMC - Fixed Mobile Convergence

Unser konvergentes Produkt-Portfolio "MagentaOne" erfreut sich in all unseren Landesgesellschaften großer Beliebtheit. Im Privatkundenbereich erreichten wir bis zum Ende des ersten Halbjahres 2020 einen Bestand von 5,3 Mio. FMC-Kunden; das entspricht einem Anstieg von 10,4 % gegenüber dem Vorjahresendwert. Insbesondere unsere Landesgesellschaften in Griechenland, Ungarn, Rumänien und Österreich trugen zu diesem zweistelligen Wachstum bei. Auch im Geschäftskundenbereich vertreiben wir das Produkt "MagentaOne Business" mit steigenden Zuwachsraten.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. € Q1 2020 Q2 2020 Q2 2019 Veränderung in % H1 2020
GESAMTUMSATZ 2.903 2.843 2.978 (4,5) 5.746
Griechenland 707 692 720 (3,9) 1.399
Rumänien 237 229 231 (0,9) 466
Ungarn 427 405 455 (11,0) 832
Polen 360 359 366 (1,9) 719
Tschechische Republik 266 255 265 (3,8) 521
Kroatien 214 215 239 (10,0) 428
Slowakei 186 186 190 (2,1) 372
Österreich 313 317 315 0,6 630
Übrigea 235 227 244 (7,0) 461
Betriebsergebnis (EBIT) 372 387 357 8,4 758
EBIT-Marge % 12,8 13,6 12,0 13,2
Abschreibungen (662) (646) (681) 5,1 (1.308)
EBITDA 1.034 1.033 1.038 (0,5) 2.067
EBITDA AL 924 927 930 (0,3) 1.851
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (39) (51) (62) 17,7 (90)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 1.073 1.084 1.099 (1,4) 2.157
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 963 978 991 (1,3) 1.941
Griechenland 288 285 290 (1,7) 573
Rumänien 34 36 29 24,1 70
Ungarn 114 125 139 (10,1) 238
Polen 96 97 100 (3,0) 192
Tschechische Republik 110 105 114 (7,9) 214
Kroatien 76 82 91 (9,9) 159
Slowakei 79 80 79 1,3 159
Österreich 123 124 114 8,8 247
Übrigea 44 45 35 28,6 89
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 33,2 34,4 33,3 33,8
CASH CAPEX (438) (567) (469) (20,9) (1.005)
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in Mio. € H1 2019 Veränderung in % Gesamtjahr 2019
GESAMTUMSATZ 5.869 (2,1) 12.168
Griechenland 1.417 (1,3) 2.943
Rumänien 448 4,0 980
Ungarn 914 (9,0) 1.872
Polen 713 0,8 1.486
Tschechische Republik 522 (0,2) 1.088
Kroatien 459 (6,8) 960
Slowakei 375 (0,8) 785
Österreich 621 1,4 1.276
Übrigea 488 (5,5) 975
Betriebsergebnis (EBIT) 696 8,9 1.182
EBIT-Marge 11,9 9,7
Abschreibungen (1.377) 5,0 (3.131)
EBITDA 2.072 (0,2) 4.313
EBITDA AL 1.851 0,0 3.858
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (86) (4,7) (146)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 2.158 0,0 4.460
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 1.937 0,2 4.005
Griechenland 573 0,0 1.212
Rumänien 55 27,3 141
Ungarn 260 (8,5) 551
Polen 192 0,0 383
Tschechische Republik 221 (3,2) 448
Kroatien 174 (8,6) 360
Slowakei 162 (1,9) 327
Österreich 233 6,0 467
Übrigea 67 32,8 114
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) 33,0 32,9
CASH CAPEX (915) (9,8) (1.824)

Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.

a "Übrige" enthält die Landesgesellschaften Nordmazedonien, Montenegro und IWS (International Wholesale), bestehend aus Telekom Global Carrier (TGC) und ihr zugeordneten Bereichen in den Landesgesellschaften sowie der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters. Die Landesgesellschaft in Albanien haben wir zum 7. Mai 2019 veräußert.

Gesamtumsatz

Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2020 einen Gesamtumsatz von 5,7 Mrd. €, gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 2,1 %. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Währungskurse sowie um die Veräußerung der Telekom Albania zum 7. Mai 2019 neutralisiert, stabilisierte sich der Umsatz - trotz durch die Coronavirus-Pandemie verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - auf Vorjahresniveau.

Gerade das Festnetz-Geschäft bewährte sich als solides Geschäftsfeld: So verzeichneten wir im Breitband-Geschäft höhere organische Umsätze auch infolge des kontinuierlichen Ausbaus unserer Netze. Vielerorts wurden wir bereits als das Telekommunikationsunternehmen mit dem besten Netz ausgezeichnet (z. B. Connect Leserwahl 2020). Dank unserem Angebot an breitgefächerten Diensten verzeichnete auch das TV-Geschäft leichte Zuwachsraten. Das Systemgeschäft sowie das Wholesale-Geschäft wuchsen gegenüber dem Vorjahr, u. a. getrieben durch höhere Umsätze in Rumänien. Im Mobilfunk-Geschäft beobachteten wir, dass viele Privatkunden Konsumausgaben angesichts drohender Kurzarbeit oder gar Entlassungen scheuen - mit möglicher Auswirkung auf die Nachfrage nach höherpreisigen Verträgen und hochwertigen Endgeräten. Gegenüber dem Vorjahr weisen wir einen leichten organischen Umsatzrückgang aus. Hierbei waren es v. a. die Rückgänge im eher niedrigmargigen Endgerätegeschäft sowie bei den Roaming-Umsätzen als Folge der verhängten Reisebeschränkungen. Teilweise konnten wir diesen negativen Effekten durch gestiegene höhermargige Service-Umsätze (ohne Roaming) entgegenwirken.

Die beste organische Umsatzentwicklung aus Länderperspektive hatten im ersten Halbjahr 2020 unsere Landesgesellschaften in Polen, Rumänien, der Tschechischen Republik und Österreich. Dadurch konnten wir die sinkenden Umsätze insbesondere in Kroatien, Griechenland und Ungarn ausgleichen.

Der Privatkundenbereich zeigte einen Umsatzrückgang von 2,0 % gegenüber der Vorjahresperiode. Niedrigere Umsätze im mobilen Endgerätegeschäft sowie beim Roaming konnten nur teilweise durch Zugewinne bei den höhermargigen Service-Umsätzen (ohne Roaming) ausgeglichen werden. Im Festnetz-Bereich erzielten wir im Breitband-/TV-Geschäft dank unserer innovativen TV- und Entertainment-Angebote und dem kontinuierlichen Ausbau der Glasfaser-Technologie ein Plus bei der Umsatzentwicklung. Dadurch konnten wir die rückläufigen Umsätze bei der Sprachtelefonie ausgleichen. Zusätzlich wirkte sich auch eine höhere Anzahl bei den FMC-Kunden umsatzsteigernd aus.

Der Geschäftskundenbereich verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 einen Umsatzrückgang von 2,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem das Mobilfunk-Geschäft konnte aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht das Vorjahresniveau halten. Ausgelöst wurden diese Effekte zum großen Teil durch fehlende Roaming-Umsätze sowie durch einen signifikant geringeren Sprach- und Datenverkehr von SIM-Karten in den besonders betroffenen Industrien, wie z. B. der Tourismusbranche. Einen positiven Trend hat hingegen unser Cloud-Geschäft erzielt: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergab sich eine starke Nachfrage nach Kollaborationstools wie Cisco Webex und Microsoft Teams.

EBITDA AL, bereinigtes EBITDA AL

Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Halbjahr 2020 ein bereinigtes EBITDA AL von 1,9 Mrd. € und erreichte damit das Niveau des Vorjahres. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter Währungskurse sowie um die Veräußerung der Telekom Albania neutralisiert, stieg das bereinigte EBITDA AL um 2,2 % und verzeichnete weiterhin eine positive Ergebnisentwicklung. Zu dieser Entwicklung beigetragen haben hauptsächlich Einsparungen bei den indirekten Kosten insbesondere durch geringere Aufwendungen beim Personal, Marketing und bei Reisekosten.

Aus Länderperspektive war der Anstieg des bereinigten organischen EBITDA AL im Wesentlichen auf die positive Entwicklung in unseren Landesgesellschaften in Rumänien, Österreich und Polen zurückzuführen. Gegenteilig entwickelte sich v. a. unsere Landesgesellschaft in Kroatien: Geringere Mobilfunk-Umsätze, insbesondere durch rückläufige Umsätze beim Endgeräteverkauf, konnten nur teilweise durch positive Umsatzeffekte aus dem Breitband- und dem Systemgeschäft aufgefangen werden.

Unser EBITDA AL blieb gegenüber dem Vorjahr stabil bei 1,9 Mrd. €. Die Sondereinflüsse lagen nahezu auf Vorjahresniveau. Organisch betrachtet stieg das EBITDA AL um 1,8 % an.

Operative Entwicklung in ausgewählten Ländern

Griechenland. In Griechenland reduzierten sich die Umsätze im ersten Halbjahr 2020 und lagen mit 1,4 Mrd. € um 1,3 % unter dem Vorjahresniveau. Vor allem im Mobilfunk-Geschäft sanken die Service-Umsätze v. a. roamingbedingt. Die Verkäufe von mobilen Endgeräten verringerten sich gegenüber dem Vorjahr. Teilweise konnte das Geschäft mit dem konvergenten Produkt-Portfolio diesen negativen Effekten mit höheren Kundenzahlen entgegenwirken. Das Festnetz-Geschäft verzeichnete weiterhin leicht höhere Umsätze: Vor allem das Breitband-Geschäft wuchs aufgrund des kontinuierlichen Glasfaser- und Vectoring-Ausbaus deutlich. Auch das Systemgeschäft zeigte deutliche Wachstumsraten, während sich das Wholesale-Geschäft annähernd auf Vorjahresniveau bewegte.

Im ersten Halbjahr 2020 lag das bereinigte EBITDA AL in Griechenland mit 573 Mio. € stabil auf Vorjahresniveau: Der Umsatzrückgang wurde durch geringere direkte und indirekte Kosten vollständig kompensiert.

Ungarn. Im ersten Halbjahr 2020 lagen die Umsätze in Ungarn bei 832 Mio. € und verringerten sich somit um 9,0 % gegenüber dem Vorjahr. Großteils trugen negative Wechselkurseffekte dazu bei. Organisch betrachtet reduzierten sich die Umsätze um 1,8 %. Dieser Rückgang war v. a. geprägt durch geringere Umsätze im Systemgeschäft, das im Vorjahr noch mehrere Großaufträge gewinnen konnte, die in diesem Halbjahr nicht in gleicher Höhe wiederholt werden konnten. Dagegen verzeichnete das Breitband-/TV-Geschäft weiterhin einen Umsatzanstieg, u. a. durch eine höhere Kundenbasis. Organisch betrachtet erzielte auch das Mobilfunk-Geschäft ein Plus gegenüber der Vergleichsperiode sowohl beim mobilen Endgeräteverkauf, als auch bei den Service-Umsätzen, was teils durch eine gestiegene Kundenbasis bei den werthaltigen Vertragskunden, teils durch volumenbedingt höhere Umsätze bei der Sprachtelefonie getrieben war. Auch entwickelte sich unser Konvergenzangebot "MagentaOne" weiterhin erfolgreich, mit einer deutlich höheren Kundenzahl und entsprechenden Umsätzen.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 238 Mio. € um 8,5 % unter dem Vorjahresniveau. Organisch betrachtet verzeichnete das bereinigte EBITDA AL einen leichten Rückgang um 0,9 %. Einsparungen hauptsächlich bei den indirekten Kosten, insbesondere durch geringere Personalaufwendungen, konnten den Umsatzrückgang teilweise auffangen.

Polen. Zum 30. Juni 2020 lagen die Umsätze in Polen mit 719 Mio. € um 0,8 % leicht über dem Niveau des Vorjahres. Organisch betrachtet verzeichnete der Umsatz mit 3,7 % einen deutlichen Anstieg. Dieses Wachstum resultierte sowohl aus höheren Mobilfunk- als auch Festnetz-Umsätzen. Rückgänge beim Umsatz für mobile Endgeräte konnten durch gestiegene Service-Umsätze insbesondere durch volumenbedingt höhere Umsätze bei der Sprachtelefonie ausgeglichen werden. Der Zuwachs im Festnetz-Bereich resultierte im Wesentlichen aus der positiven Entwicklung des Systemgeschäfts. Leicht rückläufig entwickelte sich hingegen das Wholesale-Geschäft.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 192 Mio. € auf dem Vorjahresniveau. Organisch betrachtet stieg das bereinigte EBITDA AL um 3,0 % an infolge einer höheren Nettomarge.

Tschechische Republik. Im ersten Halbjahr 2020 lagen die Umsätze in der Tschechischen Republik bei 521 Mio. € und somit stabil auf dem Niveau des Vorjahres. Organisch betrachtet stiegen die Umsätze um 2,2 % an. Das Festnetz-Geschäft als starker Wachstumstreiber legte auch im ersten Halbjahr 2020 gegenüber der Vorjahresperiode gerade im Breitband- und TV-Geschäft zu. Die kontinuierlichen Investitionen in neue Glasfasernetze zahlten sich aus, was man an der höheren Anzahl an Kunden erkennen kann. Das Mobilfunk-Geschäft wies insgesamt leicht geringere Umsätze aus, was durch niedrigmargige Endgeräteumsätze verursacht wurde. Höhermargige Service-Umsätze (ohne Roaming) wirkten teilweise entgegen. Auch entwickelten sich unsere Konvergenzangebote "MagentaOne" und "MagentaOne Business" weiterhin sehr erfolgreich, mit steigenden Kundenzahlen und entsprechenden Umsätzen.

Das bereinigte EBITDA AL reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % auf 214 Mio. €. Organisch betrachtet blieb das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert: Der positive organische Umsatzbeitrag wurde teilweise durch leicht höhere direkte und indirekte Kosten aufgezehrt.

Österreich. In Österreich erwirtschafteten wir zum 30. Juni 2020 einen Umsatz von 630 Mio. €. Das entspricht einem Anstieg von 1,4 %. Dieser Zuwachs basierte im Wesentlichen auf gestiegenen höhermargigen Service-Umsätzen; großteils ist das auf das im Mai letzten Jahres gestartete Magenta Produkt-Portfolio zurückzuführen, welches von unseren Kunden sehr gut angenommen wurde. Das Geschäft mit mobilen Endgeräten trug ebenso zu dem Umsatzzuwachs bei. Neben den Breitband-Internet-Diensten auf Mobilfunk-Basis bieten wir seit dem Start der Marke "Magenta" konvergente Produkte an. Dass Konvergenzprodukte auf unsere Kunden wirken, zeigt sich auch an der Entwicklung des Festnetz-Bereichs: Insbesondere das Breitband-Geschäft erzielte positive Zuwachsraten, u. a. infolge einer höheren Kundenbasis.

Das bereinigte EBITDA AL stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,0 % auf 247 Mio. €. Neben den positiven Umsatzeffekten trugen auch Einsparungen bei den indirekten Kosten zu diesem Anstieg bei.

EBIT

In unserem operativen Segment Europa verzeichneten wir beim EBIT im ersten Halbjahr 2020 einen Anstieg um 8,9 % auf 758 Mio. €. Ursächlich für das höhere EBIT waren geringere planmäßige Abschreibungen.

Cash Capex

Zum 30. Juni 2020 wies unser operatives Segment Europa einen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 9,8 % höheren Cash Capex in Höhe von 1,0 Mrd. € aus. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Auszahlungen für den Erwerb von Spektrumlizenzen in Ungarn zurückzuführen. Zudem investieren wir weiterhin auf hohem Niveau im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie in die Bereitstellung von Breitband- und Glasfaser-Technologie sowie in 5G.

SYSTEMGESCHÄFT

AUFTRAGSEINGANG

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in Mio. € H1 2020 Q1 2020 2019 H1 2019 Veränderung
H1 2020/
H1 2019
in %
AUFTRAGSEINGANG 2.826 1.393 7.329 3.494 (19,1)

Geschäftsentwicklung

Das erste Halbjahr 2020 stand weiter im Zeichen der Entwicklung unseres neu ausgerichteten Systemgeschäfts. Investitionen in Wachstums- und Zukunftsthemen (z. B. Public Cloud, Internet der Dinge (IoT), Digital Solutions, Security) bilden hierbei die Basis für die weitere Ausrichtung der Segmentstrategie auf den nachhaltigen Übergang des Geschäfts in strategische Wachstumsfelder bei gleichzeitiger Stärkung des Telekommunikationsgeschäfts und erfolgreichem Management des Rückgangs im klassischen IT-Geschäft.

Im Rahmen eines umfangreichen Transformationsprogramms haben wir unsere Organisation und Abläufe neu ausgerichtet, Kapazitäten angepasst und eine neue Strategie für unser Portfolio entwickelt. Selbstständige Portfolio-Einheiten verantworten sowohl unsere Wachstumsfelder (Public Cloud, Internet der Dinge (IoT), Digital Solutions, Security, SAP, Classified ICT und Road Charging) als auch unser klassisches IT- und Telekommunikationsgeschäft. Um unsere Konzernstrategie im Feld "Führend bei Geschäftskunden-Produktivität" konsequent umzusetzen, wurde zudem am 1. Juli 2020 unser Telekommunikationsgeschäft für Geschäftskunden nebst "Classified ICT" im operativen Segment Deutschland zusammengeführt.

Darüber hinaus haben die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die weltweite Wirtschaftsleistung Einfluss auf die wirtschaftliche Lage unserer Geschäftskunden. Dies führte zum Teil zu Verzögerungen bei laufenden Projekten und Verschiebungen bei Vertragsabschlüssen, insbesondere in den Bereichen klassische IT und Digital Solutions. Im ersten Halbjahr 2020 liegt der Auftragseingang unseres operativen Segments Systemgeschäft dadurch um 19,1 % unter dem Vorjahr und auch unter unseren Erwartungen.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. € Q1 2020 Q2 2020 Q2 2019 Veränderung in % H1 2020
GESAMTUMSATZ 1.628 1.616 1.673 (3,4) 3.244
davon: Umsatz extern 1.290 1.267 1.321 (4,1) 2.557
Betriebsergebnis (EBIT) (36) (54) (126) 57,1 (90)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse (49) (65) (157) 58,6 (114)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) 13 11 31 (64,5) 23
EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 0,8 0,7 1,9 0,7
Abschreibungen (121) (121) (155) 21,9 (242)
EBITDA 84 67 29 n.a. 151
EBITDA AL 51 34 (3) n.a. 85
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (49) (65) (130) 50,0 (114)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 133 132 158 (16,5) 265
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 100 98 127 (22,8) 199
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 6,1 6,1 7,6 6,1
CASH CAPEX (35) (66) (73) 9,6 (101)
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in Mio. € H1 2019 Veränderung in % Gesamtjahr 2019
GESAMTUMSATZ 3.304 (1,8) 6.805
davon: Umsatz extern 2.599 (1,6) 5.380
Betriebsergebnis (EBIT) (175) 48,6 (218)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse (203) 43,8 (358)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) 28 (17,9) 140
EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) 0,8 2,1
Abschreibungen (283) 14,5 (532)
EBITDA 108 39,8 314
EBITDA AL 43 97,7 188
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (176) 35,2 (331)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 284 (6,7) 645
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 219 (9,1) 519
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) 6,6 7,6
CASH CAPEX (167) 39,5 (384)

Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag im ersten Halbjahr 2020 mit 3,2 Mrd. € leicht unter Vorjahresniveau und reflektiert den durch die Coronavirus-Pandemie bedingten Rückgang des IT-Markts in Westeuropa. Die positive Umsatzentwicklung in unseren Wachstumsfeldern Public Cloud und Security konnte den Rückgang im klassischen IT-sowie im Projektgeschäft nicht vollständig kompensieren. Insbesondere die Entwicklung unseres Wachstumsbereichs Digital Solutions war von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Automobilbranche beeinflusst.

EBITDA AL, bereinigtes EBITDA AL

Im ersten Halbjahr 2020 sank das bereinigte EBITDA AL unseres operativen Segments Systemgeschäft gegenüber dem Vorjahr um 20 Mio. € auf 199 Mio. €. Hauptgrund hierfür war der Ergebnisrückgang im klassischen IT- sowie im Projektgeschäft, zum Teil bedingt durch Einflüsse der Coronavirus-Pandemie. Das EBITDA AL stieg gegenüber dem Vorjahr aufgrund einer Portfolio-Bereinigung in 2019 um 42 Mio. € auf 85 Mio. €. Die Sondereinflüsse lagen aus diesem Grund um 62 Mio. € unter Vorjahr bei minus 114 Mio. €.

EBIT, bereinigtes EBIT

Das bereinigte EBIT unseres operativen Segments Systemgeschäft sank im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um 5 Mio. € auf 23 Mio. €. Insbesondere die beim bereinigten EBITDA AL beschriebenen Effekte trugen zu dieser Entwicklung bei. Das EBIT stieg im Berichtszeitraum um 85 Mio. € auf minus 90 Mio. €, aufgrund der beim EBITDA AL genannten Effekte.

Cash Capex

Der Cash Capex des operativen Segments Systemgeschäft lag im ersten Halbjahr 2020 bei 101 Mio. € verglichen mit 167 Mio. € im Vorjahr. Dies resultiert aus geringerem Investitionsbedarf im klassischen IT-Geschäft sowie im Wachstumsbereich Digital Solutions, der von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Automobilbranche betroffen ist. Perspektivisch liegt der Schwerpunkt unserer Investitionen weiterhin bei der Entwicklung unseres Wachstumsgeschäfts, wie z. B. Digital Solutions, Internet der Dinge (IoT) und Road Charging.

GROUP DEVELOPMENT

KUNDENENTWICKLUNG

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in Tsd. 30.06.2020 31.03.2020 Veränderung
30.06.2020/ 31.03.2020
in %
31.12.2019 Veränderung 30.06.2020/
31.12.2019
in %
NIEDERLANDE Mobilfunk-Kunden 5.741 5.686 1,0 5.610 2,3
Festnetz Anschlüsse 644 632 1,9 619 4,0
Breitband-Kunden 628 616 1,9 605 3,8
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in Tsd. 30.06.2019 Veränderung 30.06.2020/ 30.06.2019 in %
NIEDERLANDE 5.455 5,2
578 11,4
562 11,7

Die Anzahl der Mobilfunk-Kunden und Festnetz-Anschlüsse in den Niederlanden stieg durch die positive Entwicklung im operativen Geschäft weiterhin kontinuierlich an. Vor allem im Mobilfunk-Bereich konnten wir dank unseres Tarif-Portfolios mit dem Angebot großer Datenpakete bis hin zu unbegrenztem Datenvolumen trotz der verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen infolge der Coronavirus-Pandemie und des intensiven Wettbewerbs neue Kunden gewinnen. Auch im Privatkunden-Festnetz-Geschäft stieg die Anzahl der Kunden weiter an.

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. € Q1 2020 Q2 2020 Q2 2019 Veränderung in % H1 2020
GESAMTUMSATZ 708 716 683 4,8 1.424
davon: Niederlande 476 480 458 4,8 956
davon: GD Towers 247 248 239 3,8 495
Betriebsergebnis (EBIT) 139 123 102 20,6 263
Abschreibungen (194) (192) (199) 3,5 (386)
EBITDA 333 316 300 5,3 649
EBITDA AL 262 246 232 6,0 508
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (7) (37) (18) n.a. (44)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 340 353 319 10,7 693
davon: Niederlande 157 163 137 19,0 320
davon: GD Towers 195 195 188 3,7 390
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 269 283 250 13,2 552
davon: Niederlande 136 143 117 22,2 278
davon: GD Towers 145 145 140 3,6 290
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 38,0 39,5 36,6 38,8
CASH CAPEX (119) (117) (106) (10,4) (236)
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in Mio. € H1 2019 Veränderung in % Gesamtjahr 2019
GESAMTUMSATZ 1.364 4,4 2.797
davon: Niederlande 918 4,1 1.910
davon: GD Towers 475 4,2 945
Betriebsergebnis (EBIT) 227 15,9 615
Abschreibungen (398) 3,0 (812)
EBITDA 626 3,7 1.427
EBITDA AL 481 5,6 1.130
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (25) (76,0) 97
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 651 6,5 1.330
davon: Niederlande 284 12,7 591
davon: GD Towers 380 2,6 771
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 506 9,1 1.033
davon: Niederlande 240 15,8 502
davon: GD Towers 278 4,3 563
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) 37,1 36,9
CASH CAPEX (192) (22,9) (452)

Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group Development stieg im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,4 % auf 1,4 Mrd. €. Der Anstieg resultiert aus dem operativen Wachstum unserer beiden Tochterunternehmen T‑Mobile Netherlands und DFMG. In den Niederlanden trugen der Geschäfts- und der Privatkundenbereich aufgrund des Kundenwachstums sowie höherer Endgeräteverkäufe zum Umsatzanstieg bei. Der Bereich GD Towers verzeichnete ebenso einen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr, welcher auf einem mengenbedingten Wachstum bei der DFMG beruht.

EBITDA AL, bereinigtes EBITDA AL

Das EBITDA AL stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum um 5,6 % auf 508 Mio. € an. Im Wesentlichen resultiert dieser Anstieg aus den zuvor genannten zum Umsatzwachstum beitragenden Effekten, aus Synergien aus der Übernahme der Tele2 Netherlands und dem effizienten Kosten-Management der Gesellschaft. Das GD Towers Geschäft entwickelt sich aufgrund steigender Mengen konstant positiv. Darüber hinaus konnte auch eine operative Steigerung durch Umsatzwachstum und Kostentransformation erreicht werden. Das bereinigte EBITDA AL stieg aufgrund der genannten Effekte um 9,1 % auf 552 Mio. € an.

EBIT

Das EBIT erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgrund der beim EBITDA AL beschriebenen Effekte um 15,9 % auf 263 Mio. €. Die Abschreibungen lagen unter dem Niveau der Vergleichsperiode.

Cash Capex

Der Cash Capex stieg im Vergleich zum Vorjahr um 44 Mio. € auf 236 Mio. €. Dies ist v. a. auf zusätzliche Investitionen für den 5G-Ausbau sowie zur Integration der Tele2 Netherlands, und höhere Investitionen bei der DFMG im Zusammenhang mit dem Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur in Deutschland zurückzuführen.

GROUP HEADQUARTERS & GROUP SERVICES

OPERATIVE ENTWICKLUNG

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in Mio. € Q1 2020 Q2 2020 Q2 2019 Veränderung in % H1 2020 H1 2019
GESAMTUMSATZ 632 649 678 (4,3) 1.281 1.329
Betriebsergebnis (EBIT) (371) (351) (314) (11,8) (723) (707)
Abschreibungen (300) (331) (307) (7,8) (631) (568)
EBITDA (71) (21) (7) n.a. (91) (139)
EBITDA AL (163) (110) (108) (1,9) (273) (343)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (58) (82) (27) n.a. (140) (124)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) (12) 61 20 n.a. 49 (15)
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) (104) (28) (82) 65,9 (132) (219)
CASH CAPEX (233) (242) (231) (4,8) (475) (505)
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in Mio. € Veränderung in % Gesamtjahr 2019
GESAMTUMSATZ (3,6) 2.620
Betriebsergebnis (EBIT) (2,3) (1.648)
Abschreibungen (11,1) (1.159)
EBITDA 34,5 (489)
EBITDA AL 20,4 (889)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (12,9) (239)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) n.a. (250)
EBITDA AL (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 39,7 (651)
CASH CAPEX 5,9 (1.028)

Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,6 %. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die gesunkenen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude, im Wesentlichen aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen, zurückzuführen.

EBITDA AL, bereinigtes EBITDA AL

In der Berichtsperiode verbesserte sich das bereinigte EBITDA AL unseres Segments Group Headquarters & Group Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 87 Mio. € auf minus 132 Mio. €. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus geringeren operativen Aufwendungen bei unseren Group Services, höheren Erträgen aus Immobilienverkäufen und dem reduzierten Personalbestand bei Vivento infolge des fortgesetzten Personalumbaus. Gegenläufig belasteten die gesunkenen Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude das bereinigte EBITDA AL.

Insgesamt war das EBITDA AL im ersten Halbjahr 2020 mit Sondereinflüssen, insbesondere für Personalmaßnahmen, in Höhe von 140 Mio. € belastet. Im Vorjahreszeitraum standen dem Sondereinflüsse, ebenfalls insbesondere für Personalmaßnahmen, in Höhe von 124 Mio. € gegenüber.

EBIT

Der leichte Rückgang des EBIT um 16 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf minus 723 Mio. € resultierte im Wesentlichen aus zwei gegenläufigen Effekten: Einerseits aus der positiven Entwicklung des EBITDA AL und andererseits aus dem Anstieg der Abschreibungen. Letzteres ist im Wesentlichen auf gestiegene planmäßige Abschreibungen zurückzuführen, die daraus resultieren, dass konzernintern neu beauftragte Entwicklungsleistungen im Inland seit Januar 2016 nicht mehr verrechnet, sondern bei Deutsche Telekom IT aktiviert werden. Gegenläufig sanken die Abschreibungen im Bereich Grundstücke und Gebäude infolge der fortgesetzten Optimierung unseres Immobilien-Portfolios.

Cash Capex

Der Cash Capex reduzierte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 30 Mio. €, im Wesentlichen aufgrund von geringeren Investitionen im Bereich Technologie und Innovation.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE

Wir verweisen diesbezüglich auf die "Ereignisse nach der Berichtsperiode" im Konzern-Zwischenabschluss.

PROGNOSE

Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung unseres Managements. Der Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint hat einen wesentlichen Einfluss auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. In den im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2019 veröffentlichten Prognosen waren mögliche Auswirkungen aus der Transaktion nicht enthalten. Unter Berücksichtigung des am 1. April 2020 erfolgten Zusammenschlusses von T‑Mobile US und Sprint erwarten wir für das nun größere operative Segment USA für das Geschäftsjahr 2020 ein bereinigtes EBITDA AL von rund 22 Mrd. US‑$, statt bislang 13,0 Mrd. US‑$. Der Cash Capex erhöht sich auch aufgrund der erwarteten Investitionen im Zusammenhang mit der Integration der Unternehmen auf rund 11 Mrd. US‑$, statt eines bisher erwarteten stabilen Verlaufs ausgehend von einer Basis in Höhe von 6,0 Mrd. US‑$ im Geschäftsjahr 2019. Unsere Erwartungen für den Konzern für das Geschäftsjahr 2020 erhöhen sich damit für das bereinigte EBITDA AL von bislang 25,5 Mrd. € auf rund 34 Mrd. € und den Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) erwarten wir in einer Höhe von rund 17 Mrd. €, statt bislang 13,0 Mrd. €. Die Erwartung für den Free Cashflow AL des Konzerns vermindert sich insbesondere durch die Integrationskosten. Wir erwarten einen Free Cashflow AL in Höhe von mindestens 5,5 Mrd. €, statt bislang 8,0 Mrd. €.

Es besteht weiterhin Unsicherheit darüber, wie stark die Geschäftstätigkeit und damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom insgesamt, abhängig von der weiteren Entwicklung der Coronavirus-Pandemie, betroffen sein könnte. Auf Basis aktueller Studien der anerkannten Wirtschaftsforschungsinstitute evaluieren wir fortlaufend die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Auf Basis unserer aktuellen Ergebnisse sehen wir sich ausgleichende Einflüsse innerhalb des bereinigten EBITDA AL. Für das operative Segment Systemgeschäft erwarten wir jedoch, bedingt durch das gegenwärtig schwierige Neugeschäft, nicht die ursprüngliche Prognose für Umsatz und das bereinigte EBITDA AL erreichen zu können. Zum aktuellen Zeitpunkt behalten die im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2019 veröffentlichten Prognose-Aussagen, neben der Aktualisierung der Erwartungen im Zusammenhang mit der Sprint-Transaktion, jedoch insgesamt weiterhin ihre Gültigkeit. Dennoch können Abweichungen aufgrund der aktuellen makroökonomischen Unsicherheit für die Zukunft nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden.

Details zu den mit der Coronavirus-Pandemie einhergehenden Unternehmensrisiken finden Sie im Kapitel "Risiko- und Chancensituation". Weiterhin gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld" auf die Konjunkturentwicklung ein. Ferner wird auf den "Haftungsausschluss" am Ende dieses Berichts verwiesen.

RISIKO- UND CHANCENSITUATION

Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2019 dargestellten Risiko- und Chancensituation ausgeführt. Ferner wird auf den "Haftungsausschluss" am Ende dieses Berichts verwiesen.

Die Coronavirus-Pandemie hat sich zu einer globalwirtschaftlichen Krise entwickelt. Die Auswirkungen auf die Telekommunikationsbranche sind durch höhere Nachfrage nach bestimmten Telekommunikationsdienstleistungen nicht so gravierend wie in anderen Branchen. Es besteht weiterhin Unsicherheit darüber, wie stark die Geschäftstätigkeit und damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom insgesamt, abhängig von der weiteren Entwicklung der Coronavirus-Pandemie, betroffen sein könnte. Zum Beispiel könnten mögliche neue Reisebeschränkungen, Shop-Schließungen oder Lieferkettenunterbrechungen zu weiteren Rückgängen des Roaming- und Visitoren-Volumens oder rückläufigen Endgeräteverkäufen und einer geringeren Anzahl von Vertragsabschlüssen führen. Zusätzlich kann das Großkundengeschäft z. B. durch aufgeschobene oder revidierte Kundenentscheidungen weiter zurückgehen. Darüber hinaus sind erhöhte Forderungsausfälle im Privat- und Geschäftskundenbereich nicht auszuschließen. Die Deutsche Telekom hat Kosteneinsparmaßnahmen zur Mitigation möglicher Ergebniseffekte aufgesetzt. Die Coronavirus-Pandemie wirkt sich negativ auf die konjunkturellen Unternehmensrisiken des Konzerns aus. In den operativen Segmenten USA, Deutschland und Europa erhöhte sich die Risikobedeutung im ersten Halbjahr 2020 von "gering" auf "mittel".

Der Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint wurde am 1. April 2020 vollzogen. Die Umsetzung des Zusammenschlusses stellt T‑Mobile US vor komplexe Herausforderungen, die erfolgreich bewältigt werden müssen, um die geplanten Synergien zu erzielen und die vereinbarten Auflagen der Behörden zu erfüllen. Die Zusammenführung beider Unternehmen zur neuen T‑Mobile US betrifft alle betrieblichen Bereiche; Beispiele sind die Zusammenführung der Mobilfunknetze sowie der IT- und Technik-Landschaft, das Kundenmanagement, der Vertrieb, das Personalmanagement, die Logistik und das Kontrollumfeld. Gleichzeitig wird es u. a. notwendig sein, die mit den Kartell- und Regulierungsbehörden vereinbarten Auflagen wie z. B. der Federal Communications Commission (FCC), des US-amerikanischen Justizministeriums Department of Justice (DoJ), der Aufsichtsbehörden diverser US-amerikanischer Bundesstaaten sowie des Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS) zu erfüllen. Mit der Veräußerung des Prepaid-Geschäfts von Sprint sowie der Bestätigung einer Vereinbarung zur Veräußerung von Spektrum an DISH wurde zum 1. Juli 2020 bereits eine entscheidende Auflage der US-Behörden für die Genehmigung der Fusion erfüllt. Um die mit der Integration verbundenen Integrationsherausforderungen zu reflektieren, haben wir die Risikobedeutung der Risikokategorie "Risiken aus Markt und Umfeld USA" auf "hoch" erhöht.

EINSCHÄTZUNG ZUR GESAMTRISIKOSITUATION

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System, wie auch nach Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen Risiken absehbar, die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährden könnten.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

KONZERN-BILANZ

AKTIVA

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in Mio. € 30.06.2020 31.12.2019 Veränderung Veränderung in % 30.06.2019
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 37.936 24.689 13.247 53,7 21.801
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 14.537 5.393 9.144 n.a. 3.894
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.690 10.846 1.844 17,0 9.898
Vertragsvermögenswerte 1.905 1.876 29 1,5 1.894
Ertragsteuerforderungen 245 481 (236) (49,1) 511
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.776 3.254 (478) (14,7) 2.187
Vorräte 2.077 1.568 509 32,5 1.702
Übrige Vermögenswerte 1.919 1.175 744 63,3 1.621
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 1.786 97 1.689 n.a. 94
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 232.035 145.983 86.052 58,9 142.413
Immaterielle Vermögenswerte 126.372 68.202 58.170 85,3 66.266
Sachanlagen 62.912 49.548 13.364 27,0 49.119
Nutzungsrechte 23.821 17.998 5.823 32,4 17.549
Aktivierte Vertragskosten 2.081 2.075 6 0,3 1.873
Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 541 489 52 10,6 675
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 6.715 3.996 2.719 68,0 2.731
Aktive latente Steuern 8.434 2.704 5.730 n.a. 3.163
Übrige Vermögenswerte 1.158 970 188 19,4 1.036
BILANZSUMME 269.971 170.672 99.299 58,2 164.214

PASSIVA

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30.06.2020 31.12.2019 Veränderung Veränderung in % 30.06.2019
KURZFRISTIGE SCHULDEN 39.015 32.913 6.102 18,5 35.063
Finanzielle Verbindlichkeiten 13.567 11.463 2.104 18,4 13.582
Leasing-Verbindlichkeiten 5.812 3.987 1.825 45,8 4.019
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 9.601 9.431 170 1,8 9.647
Ertragsteuerverbindlichkeiten 566 463 103 22,2 359
Sonstige Rückstellungen 3.395 3.082 313 10,2 2.580
Übrige Schulden 3.739 2.850 889 31,2 3.177
Vertragsverbindlichkeiten 1.794 1.608 186 11,6 1.700
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 541 29 512 n.a. 0
LANGFRISTIGE SCHULDEN 157.454 91.528 65.926 72,0 86.461
Finanzielle Verbindlichkeiten 103.043 54.886 48.157 87,7 50.605
Leasing-Verbindlichkeiten 19.994 15.848 4.146 26,2 15.328
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 8.003 5.831 2.172 37,2 6.569
Sonstige Rückstellungen 4.820 3.581 1.239 34,6 3.319
Passive latente Steuern 18.716 8.954 9.762 n.a. 8.935
Übrige Schulden 2.450 1.972 478 24,2 1.173
Vertragsverbindlichkeiten 428 456 (28) (6,1) 532
SCHULDEN 196.469 124.441 72.028 57,9 121.524
EIGENKAPITAL 73.502 46.231 27.271 59,0 42.690
Gezeichnetes Kapital 12.189 12.189 0 0,0 12.189
Eigene Anteile (47) (47) 0 0,0 (48)
12.142 12.142 0 0,0 12.141
Kapitalrücklage 62.535 55.029 7.506 13,6 54.919
Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag (39.014) (38.709) (305) (0,8) (39.131)
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis (1.573) (622) (951) n.a. (886)
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 1.670 3.867 (2.197) (56,8) 1.845
ANTEILE DER EIGENTÜMER DES MUTTERUNTERNEHMENS 35.760 31.707 4.053 12,8 28.888
Anteile anderer Gesellschafter 37.743 14.524 23.219 n.a. 13.802
BILANZSUMME 269.971 170.672 99.299 58,2 164.214

Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Werte der aktuellen Periode mit den Vorjahresvergleichswerten. Weitere Informationen zur Transaktion finden Sie im Kapitel "Erhebliche Ereignisse und Geschäftsvorfälle".

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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in Mio. € Q2 2020 Q2 2019 Veränderung in % H1 2020 H1 2019 Veränderung in %
UMSATZERLÖSE 27.041 19.664 37,5 46.984 39.152 20,0
davon: nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträge 75 90 (16,7) 156 178 (12,4)
Sonstige betriebliche Erträge 527 254 n.a. 820 457 79,4
Bestandsveränderungen 2 23 (91,3) 30 55 (45,5)
Aktivierte Eigenleistungen 721 589 22,4 1.326 1.179 12,5
Materialaufwand (11.678) (8.781) (33,0) (20.243) (17.623) (14,9)
Personalaufwand (5.131) (4.262) (20,4) (9.615) (8.563) (12,3)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (1.456) (786) (85,2) (2.336) (1.495) (56,3)
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten (333) (63) n.a. (474) (141) n.a.
Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten (33) (29) (13,8) (85) (47) (80,9)
Sonstiges (1.090) (694) (57,1) (1.777) (1.307) (36,0)
EBITDA 10.026 6.701 49,6 28,9 13.162
Abschreibungen (6.939) (4.351) (59,5) (11.368) (8.555) (32,9)
BETRIEBSERGEBNIS 3.087 2.350 31,4 5.597 4.608 21,5
Zinsergebnis (1.443) (590) n.a. (2.000) (1.193) (67,6)
Zinserträge 93 76 22,4 193 159 21,4
Zinsaufwendungen (1.536) (665) n.a. (2.193) (1.352) (62,2)
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen (7) 35 n.a. (6) 101 n.a.
Sonstiges Finanzergebnis 202 88 n.a. (206) 220 n.a.
FINANZERGEBNIS (1.249) (466) n.a. (2.213) (872) n.a.
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 1.838 1.883 (2,4) 3.384 3.735 (9,4)
Ertragsteuern (517) (511) (1,2) (968) (1.038) 6,7
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 1.321 1.372 (3,7) 2.417 2.697 (10,4)
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/ (FEHLBETRAGS) AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) 754 944 (20,1) 1.670 1.845 (9,5)
Anteile anderer Gesellschafter 568 428 32,7 747 853 (12,4)
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in Mio. € Gesamtjahr 2019
UMSATZERLÖSE 80.531
davon: nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträge 345
Sonstige betriebliche Erträge 1.121
Bestandsveränderungen 29
Aktivierte Eigenleistungen 2.418
Materialaufwand (36.956)
Personalaufwand (16.723)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (3.301)
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten (452)
Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten (42)
Sonstiges (2.807)
EBITDA 27.120
Abschreibungen (17.663)
BETRIEBSERGEBNIS 9.457
Zinsergebnis (2.364)
Zinserträge 348
Zinsaufwendungen (2.712)
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 87
Sonstiges Finanzergebnis 81
FINANZERGEBNIS (2.197)
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 7.260
Ertragsteuern (1.993)
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 5.268
ZURECHNUNG DES ÜBERSCHUSSES/ (FEHLBETRAGS) AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) 3.867
Anteile anderer Gesellschafter 1.401

Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der Werte der aktuellen Periode mit den Vorjahresvergleichswerten. Weitere Informationen zur Transaktion finden Sie im Kapitel "Erhebliche Ereignisse und Geschäftsvorfälle".

ERGEBNIS JE AKTIE

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Q2 2020 Q2 2019 Veränderung in % H1 2020 H1 2019
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) Mio. € 754 944 (20,1) 1.670 1.845
Angepasste gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Stammaktien unverwässert/verwässert Mio. Stück 4.743 4.743 0,0 4.743 4.761
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/ VERWÄSSERT 0,16 0,20 (20,0) 0,35 0,39
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Veränderung in % Gesamtjahr 2019
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) (9,5) 3.867
Angepasste gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Stammaktien unverwässert/verwässert (0,4) 4.743
ERGEBNIS JE AKTIE UNVERWÄSSERT/ VERWÄSSERT (10,3) 0,82

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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in Mio. € Q2 2020 Q2 2019 Veränderung H1 2020 H1 2019 Veränderung
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 1.321 1.372 (51) 2.417 2.697 (280)
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden
Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten 45 17 28 59 34 25
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen (348) (774) 426 (1.355) (982) (373)
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 0 0 0 0 0 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 97 146 (49) 11 159 (148)
(205) (611) 406 (1.285) (789) (496)
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe
Erfolgswirksame Änderung 0 (8) 8 0 (8) 8
Erfolgsneutrale Änderung (1.291) (329) (962) (1.045) 180 (1.225)
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von gehaltenen Fremdkapitalinstrumenten
Erfolgswirksame Änderung 105 (18) 123 212 (43) 255
Erfolgsneutrale Änderung (33) 17 (50) (195) 29 (224)
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (designierte Risikokomponenten)
Erfolgswirksame Änderung 141 79 62 141 (21) 162
Erfolgsneutrale Änderung (162) (561) 399 (1.082) (704) (378)
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Kosten der Absicherung)
Erfolgswirksame Änderung 1 0 1 1 1 0
Erfolgsneutrale Änderung (27) (33) 6 (29) (25) (4)
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen
Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 0 0 0
Erfolgsneutrale Änderung 0 0 0 0 11 (11)
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 4 137 (133) 257 195 62
(1.263) (714) (549) (1.740) (384) (1.356)
SONSTIGES ERGEBNIS (1.467) (1.325) (142) (3.025) (1.173) (1.852)
GESAMTERGEBNIS (146) 48 (194) (608) 1.524 (2.132)
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens (35) (139) 104 (552) 806 (1.358)
Anteile anderer Gesellschafter (179) 186 (365) (57) 718 (775)
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in Mio. € Gesamtjahr 2019
ÜBERSCHUSS/(FEHLBETRAG) 5.268
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden
Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten 99
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen (603)
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 134
(369)
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe
Erfolgswirksame Änderung (8)
Erfolgsneutrale Änderung 463
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von gehaltenen Fremdkapitalinstrumenten
Erfolgswirksame Änderung (47)
Erfolgsneutrale Änderung 34
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (designierte Risikokomponenten)
Erfolgswirksame Änderung (148)
Erfolgsneutrale Änderung (483)
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Kosten der Absicherung)
Erfolgswirksame Änderung 2
Erfolgsneutrale Änderung (9)
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen
Erfolgswirksame Änderung (7)
Erfolgsneutrale Änderung 11
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 155
(38)
SONSTIGES ERGEBNIS (407)
GESAMTERGEBNIS 4.861
ZURECHNUNG DES GESAMTERGEBNISSES AN DIE
Eigentümer des Mutterunternehmens 3.514
Anteile anderer Gesellschafter 1.347

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

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in Mio. € Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens
Bezahltes Eigenkapital Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis
Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Kapitalrücklage Gewinnrücklagen einschl. Ergebnisvortrag Konzern-überschuss/ (-fehl-betrag) Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe
STAND ZUM 1. JANUAR 2019 12.189 (49) 54.646 (37.392) 2.166 (1.120)
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften 221
Veränderung Konsolidierungskreis
Transaktionen mit Eigentümern 120 (3)
Gewinnvortrag 2.166 (2.166)
Dividendenausschüttung (3.320)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 153
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien 1 0 2
Überschuss/(Fehlbetrag) 1.845
Sonstiges Ergebnis (819) 138
GESAMTERGEBNIS
Transfer in Gewinnrücklagen 10
STAND ZUM 30. JUNI 2019 12.189 (48) 54.919 (39.131) 1.845 (985)
STAND ZUM 1. JANUAR 2020 12.189 (47) 55.029 (38.709) 3.867 (808)
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften
Veränderung Konsolidierungskreis
Transaktionen mit Eigentümern 7.374 (336)
Gewinnvortrag 3.867 (3.867)
Dividendenausschüttung (2.846)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 133
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien
Überschuss/(Fehlbetrag) 1.670
Sonstiges Ergebnis (1.323) (485)
GESAMTERGEBNIS
Transfer in Gewinnrücklagen (3)
STAND ZUM 30. JUNI 2020 12.189 (47) 62.535 (39.014) 1.670 (1.630)
scroll
in Mio. € Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis
Neubewertungsrücklage Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9) Fremdkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9) Sicherungsinstrumente: designierte Risikokomponenten (IFRS 9) Sicherungsinstrumente: Kosten der Absicherung (IFRS 9) At equity bilanzierte Unternehmen
STAND ZUM 1. JANUAR 2019 (28) 84 2 519 58 (4)
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften 0
Veränderung Konsolidierungskreis
Transaktionen mit Eigentümern 0 0 2
Gewinnvortrag
Dividendenausschüttung
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien
Überschuss/(Fehlbetrag)
Sonstiges Ergebnis 34 (9) (513) (24) 10
GESAMTERGEBNIS
Transfer in Gewinnrücklagen 4 (14) 0
STAND ZUM 30. JUNI 2019 (24) 104 (6) 8 35 6
STAND ZUM 1. JANUAR 2020 (21) 101 (6) 130 51 0
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften
Veränderung Konsolidierungskreis
Transaktionen mit Eigentümern 12 377
Gewinnvortrag
Dividendenausschüttung
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien
Überschuss/(Fehlbetrag)
Sonstiges Ergebnis 59 (3) (617) (27)
GESAMTERGEBNIS
Transfer in Gewinnrücklagen 3
STAND ZUM 30. JUNI 2020 (17) 160 3 (110) 24 0
scroll
in Mio. € Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Summe Anteile anderer Gesellschafter Gesamt Konzern Eigenkapital
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis
Steuern
STAND ZUM 1. JANUAR 2019 (165) 30.907 12.530 43.437
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften 221 125 346
Veränderung Konsolidierungskreis 0 245 245
Transaktionen mit Eigentümern (1) 118 331 449
Gewinnvortrag 0 0 0
Dividendenausschüttung (3.320) (236) (3.555)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 153 89 242
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien 3 0 3
Überschuss/(Fehlbetrag) 1.845 853 2.697
Sonstiges Ergebnis 143 (1.039) (135) (1.173)
GESAMTERGEBNIS 806 718 1.523
Transfer in Gewinnrücklagen 0 0 0
STAND ZUM 30. JUNI 2019 (22) 28.888 13.802 42.690
STAND ZUM 1. JANUAR 2020 (69) 31.707 14.524 46.231
Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften
Veränderung Konsolidierungskreis 17.329 17.329
Transaktionen mit Eigentümern (109) 7.317 6.006 13.323
Gewinnvortrag
Dividendenausschüttung (2.846) (174) (3.019)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 133 113 246
Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien
Überschuss/(Fehlbetrag) 1.670 747 2.417
Sonstiges Ergebnis 175 (2.222) (803) (3.025)
GESAMTERGEBNIS (552) (56) (608)
Transfer in Gewinnrücklagen
STAND ZUM 30. JUNI 2020 (3) 35.760 37.743 73.502

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Mio. € Q2 2020 Q2 2019 H1 2020 H1 2019 Gesamtjahr 2019
ERGEBNIS VOR ERTRAGSTEUERN 1.838 1.883 3.384 3.735 7.260
Abschreibungen 6.939 4.351 11.368 8.555 17.663
Finanzergebnis 1.249 466 2.213 872 2.197
Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften (9) 12 (9) 12 9
Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen 0 0 0 (1) (143)
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 164 125 394 314 569
Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen 199 15 178 41 112
Veränderung aktives operatives Working Capital (95) 260 (361) 346 (814)
Veränderung sonstige operative Vermögenswerte 226 (63) (263) (392) (248)
Veränderung der Rückstellungen (162) (297) (263) (396) 203
Veränderung passives operatives Working Capital (1.667) (483) (1.875) (426) (440)
Veränderung sonstige operative Verbindlichkeiten 37 66 182 463 (325)
Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern 70 (193) (74) (371) (758)
Erhaltene Dividenden 1 13 4 13 15
Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten (2.189) 0 (2.189) 0 (3)
OPERATIVER CASHFLOW 6.600 6.157 12.690 12.765 25.297
Gezahlte Zinsen (1.917) (1.113) (4.394) (2.068) (3.924)
Erhaltene Zinsen 464 554 811 909 1.701
CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 5.148 5.598 9.107 11.607 23.074
Auszahlungen für Investitionen in
Immaterielle Vermögenswerte (1.900) (1.808) (3.055) (2.838) (4.375)
Sachanlagen (2.648) (2.391) (5.061) (5.188) (9.982)
Langfristige finanzielle Vermögenswerte (237) (53) (374) (79) (417)
Auszahlungen für geförderte Investitionen in den Breitband-Ausbaua (112) 0 (214) 0 (401)
Einzahlungen von Fördermitteln für Investitionen in den Breitband-Ausbaua 53 0 76 0 341
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit der Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen (4.647) (12) (4.648) (249) (261)
Einzahlungen aus Abgängen von
Immateriellen Vermögenswerten 0 0 1 0 0
Sachanlagen 40 38 126 82 176
Langfristigen finanziellen Vermögenswerten 54 23 73 35 251
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen 22 31 22 31 62
Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens 826 418 1.790 858 376
Sonstiges 0 0 11 (2) (1)
CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT (8.548) (3.754) (11.254) (7.350) (14.230)
Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 17.597 4.804 18.918 10.746 10.778
Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (22.109) (4.924) (26.175) (12.420) (16.533)
Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 24.506 450 26.114 3.033 6.278
Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten (1.697) (2) (1.699) (4) (21)
Dividendenausschüttungen (inkl. an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen) (2.874) (3.409) (2.874) (3.409) (3.561)
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (1.467) (967) (2.730) (1.860) (3.835)
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern 20 0 24 1 13
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern (179) (38) (344) (145) (261)
Sonstiges 0 0 0 0 0
CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT 13.797 (4.086) 11.234 (4.058) (7.141)
Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) 63 (9) 57 16 11
Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 0 0 0 0 0
NETTOVERÄNDERUNG DER ZAHLUNGSMITTEL (LAUFZEIT BIS 3 MONATE) 10.459 (2.250) 9.144 214 1.713
BESTAND AM ANFANG DER PERIODE 4.078 6.144 5.393 3.679 3.679
BESTAND AM ENDE DER PERIODE 14.537 3.894 14.537 3.894 5.393

a Bei den hier ausgewiesenen Auszahlungen und Einzahlungen handelt es sich um solche Investitionen in den Breitband-Ausbau, die vollständig von der öffentlichen Hand finanziert werden. Da diese Auszahlungen und Einzahlungen nicht zeitgleich geleistet bzw. vereinnahmt werden, können sich in den einzelnen Perioden positive oder negative Salden ergeben. Diese Investitionen sind nicht Bestandteil der operativen Kennziffern "Cash Capex" bzw. "Free Cashflow", da die Auszahlungen nicht zu einem Sachanlagenzugang führen. Weitere Informationen zur Schätzungsänderung im zweiten Halbjahr 2019 bei geförderten Investitionen in den Breitband-Ausbau finden Sie im Abschnitt "Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Schätzungsänderungen" im Konzern-Anhang im Geschäftsbericht 2019.

ERHEBLICHE EREIGNISSE UND GESCHÄFTSVORFÄLLE

RECHNUNGSLEGUNG

Der Halbjahres-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vorschriften des § 115 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzern-Zwischenabschluss und einen Konzern-Zwischenlagebericht sowie die Versicherung der gesetzlichen Vertreter nach § 297 Abs. 2 Satz 4, § 315 Abs. 1 Satz 6 Handelsgesetzbuch (HGB). Der Konzern-Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung des Wertpapierhandelsgesetzes aufgestellt.

STATEMENT OF COMPLIANCE

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020 ist unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom AG angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.

Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Halbjahres-Finanzbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2019.

ERSTMALS IN DER BERICHTSPERIODE ANZUWENDENDE STANDARDS, INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN

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Verlautbarung Titel Anwendungspflicht für die Deutsche Telekom ab Änderungen Voraussichtliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom
Amendments to References to the Conceptual Framework References to the Conceptual Framework 01.01.2020 Aktualisierung der Querverweise auf das neu überarbeitete Rahmenkonzept in den entsprechenden Standards und Interpretationen. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IAS 1 and IAS 8 Definition of Material 01.01.2020 Klarstellung der Definition des Begriffs der Wesentlichkeit. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IFRS 3 Business Combinations 01.01.2020 Änderungen in der Definition eines Geschäftsbetriebs zur Klarstellung, ob ein Geschäftsbetrieb oder eine Gruppe von Vermögenswerten erworben wurde. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IFRS 9, IAS 39 and IFRS 7 Interest Rate Benchmark Reform 01.01.2020 Erleichterungen bzgl. der Hedge-Accounting-Vorschriften, die verpflichtend für alle von der Reform des Referenzzinssatzes betroffenen Sicherungsbeziehungen anzuwenden sind. Zusätzlich sind weitere Angaben darüber vorgesehen. Die Details der Auswirkungen werden im Anschluss an diese Tabelle erläutert.

Die Reform der Referenzzinssätze (IBORs) führt aktuell zu Unsicherheiten in der zeitlichen Umsetzung und der genauen inhaltlichen Ausgestaltung der geplanten Änderungen. Die Deutsche Telekom ist hinsichtlich der Absicherung von Zins- und Währungsrisiken in designierten Fair Value- und Cashflow Hedges von diesen Unsicherheiten betroffen, soweit bestimmte Referenzzinssätze Teil der Sicherungsbeziehungen sind (EURIBOR, USD-LIBOR, GBP-LIBOR, AUD-LIBOR, CHF-LIBOR, HKD-LIBOR und NOK-OIBOR). Die Konzern-Treasury analysiert fortlaufend die aktuellen Entwicklungen und leitet ggf. notwendige Maßnahmen zum Übergang auf die neuen Referenzzinssätze ein. Die Deutsche Telekom erwartet aus den Änderungen der Referenzzinssätze keine wesentlichen Auswirkungen.

Informationen zu den Sicherungsbeziehungen finden Sie im Abschnitt "Angaben zu Finanzinstrumenten".

Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards, Interpretationen und Änderungen, sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel "Grundlagen und Methoden" des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2019 zu entnehmen.

ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN UND ÄNDERUNGEN DER BERICHTSSTRUKTUR

Die Deutsche Telekom hat in der Berichtsperiode keine wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie der Berichtsstruktur vorgenommen.

CORONAVIRUS-PANDEMIE

Die Coronavirus-Pandemie hat sich zu einer globalwirtschaftlichen Krise entwickelt. Die Auswirkungen auf die Telekommunikationsbranche und die Deutsche Telekom sind durch höhere Nachfrage nach bestimmten Telekommunikationsdienstleistungen nicht so gravierend wie in anderen Branchen. Die Geschäftstätigkeit und damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom war in verschiedenen Geschäftsfeldern bei Umsatz und Ergebnis von der Coronavirus-Pandemie betroffen, jedoch nicht in wesentlichem Umfang. So verzeichneten wir z. B. europaweite Rückgänge beim Retail Roaming sowie im Mobilfunk-Endgerätegeschäft, europaweite Anstiege der Festnetz-Telefonie und Verzögerungen bei Projektumsetzungen im eher niedrigmargigen ICT-Geschäft. Die Deutsche Telekom hat Kosteneinsparmaßnahmen zur Mitigation möglicher Ergebniseffekte aufgesetzt. Bislang gleichen sich die Einflüsse in Auswirkung auf das bereinigte EBITDA AL abseits der USA weitgehend aus und wir stellen zu diesem Zeitpunkt nur geringe Auswirkungen auf Zahlungsausfälle und Kundenzahlen fest. Es besteht jedoch weiterhin Unsicherheit darüber, wie stark die Geschäftstätigkeit und damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom zukünftig insgesamt, abhängig von der weiteren Entwicklung der Coronavirus-Pandemie, betroffen sein könnte. Zum Beispiel könnten mögliche neue Reisebeschränkungen, Shop-Schließungen oder Lieferkettenunterbrechungen zu weiteren Rückgängen des Roaming- und Visitoren-Volumens oder rückläufigen Endgeräteverkäufen und einer geringeren Anzahl von Vertragsabschlüssen führen. Zusätzlich kann das Großkundengeschäft z. B. durch aufgeschobene oder revidierte Kundenentscheidungen weiter zurückgehen. Darüber hinaus sind erhöhte Forderungsausfälle im Privat- und Geschäftskundenbereich nicht auszuschließen. Weitere mögliche künftige Auswirkungen auf die Bewertung einzelner Vermögenswerte und Schulden werden fortlaufend analysiert.

Die Deutsche Telekom hat ein Steuerungssystem implementiert, das sich bei der Ermittlung und Erfassung der Ertragskraft an einem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA AL orientiert, um Aussagen über die zukünftige Entwicklung der Ertragslage zu ermöglichen. Der Erfassungsprozess für diese Sondereinflüsse ermöglicht es, die durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Aufwendungen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zu identifizieren. Im ersten Halbjahr 2020 sind in diesem Zusammenhang insgesamt 0,4 Mrd. € erfasst worden. Diese Aufwendungen entfallen fast ausschließlich auf das operative Segment USA und sind dort in den Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Weitere Informationen zum Steuerungssystem finden Sie im Kapitel "Konzernsteuerung" im zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht 2019.

Weitere Informationen zur Entwicklung des (bereinigten) EBITDA AL/Sondereinflüsse finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht.

VERÄNDERUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES

Im ersten Halbjahr 2020 wurde von der Deutschen Telekom die nachfolgende Transaktion durchgeführt, die Auswirkung auf den Konsolidierungskreis hat. Weitere - hier nicht dargestellte - Veränderungen im Konsolidierungskreis hatten keine wesentliche Bedeutung für den Konzern-Zwischenabschluss der Deutschen Telekom.

ZUSAMMENSCHLUSS VON T‑MOBILE US UND SPRINT

T‑Mobile US und Sprint Corp. haben gemeinsam mit ihren Mehrheitsaktionären Deutsche Telekom AG und SoftBank K.K. am 29. April 2018 eine verbindliche Vereinbarung abgeschlossen, um die beiden Gesellschaften zu einem Unternehmen zusammenzuführen. Am 26. Juli 2019 sowie am 20. Februar 2020 wurden weitere Bedingungen des Zusammenschlusses vereinbart. Die Transaktion wurde am 1. April 2020 vollzogen. Zuvor wurden notwendige Genehmigungen der nationalen und regionalen Regulierungs- und Kartellbehörden und Gerichte in den USA eingeholt sowie weitere Vollzugsbedingungen erfüllt. Zuletzt hatte die US-Behörde California Public Utilities Commission (CPUC) dem Zusammenschluss am 16. April 2020 zugestimmt. Infolge des Zusammenschlusses hat T‑Mobile US alle Sprint-Anteile übernommen. Sprint ist ein US-Telekommunikationsunternehmen mit einem umfassenden Angebot an Festnetz- und Mobilfunk-Produkten und Dienstleistungen. Die "neue" T‑Mobile US wird die erfolgreiche Un-Carrier-Strategie und den 5G-Netzausbau verstärkt fortsetzen. Die Basis für eine umfangreichere Flächenabdeckung sowie eine Kapazitätsausweitung des Mobilfunknetzes und damit das Potenzial für weiteres Kundenwachstum verbessern sich deutlich. Durch den Zusammenschluss wird der Marktanteil der "neuen" T‑Mobile US erhöht und es sollen Synergie-und Skaleneffekte realisiert werden.

Der Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint wurde über einen Aktientausch ohne Barkomponente vollzogen. Für jeweils 9,75 Sprint-Anteile erhielten deren Aktionäre im Gegenzug eine neue Aktie der T‑Mobile US. Gemäß der ergänzenden Vereinbarung vom 20. Februar 2020 hat sich SoftBank bereit erklärt, insgesamt 48.751.557 Stammaktien der T‑Mobile US, erhalten im Zuge der Transaktion, unmittelbar ohne zusätzliche Gegenleistung an T‑Mobile US zurück zu übertragen, so dass SoftBank nunmehr effektiv für jeweils 11,31 Sprint-Anteile eine neue Aktie der T‑Mobile US erhielt. Für die übrigen Sprint-Aktionäre blieb das Umtauschverhältnis unverändert bei 9,75 Sprint-Anteilen gegen eine Stammaktie der T‑Mobile US. Unter Berücksichtigung dieser Anpassungen wurden insgesamt 373.396.310 neue T‑Mobile US Stammaktien an die Sprint-Aktionäre ausgegeben.

Die vorläufige übertragene Gegenleistung setzt sich wie folgt zusammen:

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in Mio. € Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt
Ausgegebene T‑Mobile US Stammaktien 28.649
+ Anwartschaften aus aktienbasierten Vergütungsplänen 350
+ Bedingte Gegenleistungen gegenüber SoftBank 1.721
- Erhaltene Zahlung aus Kostenumlage von SoftBank im Zusammenhang mit CPUC (93)
= ÜBERTRAGENE GEGENLEISTUNG (VORLÄUFIG) 30.627

Bemessen mit dem zum Aktientausch letzten öffentlich verfügbaren Börsenschlusskurs der T‑Mobile US Aktie zum 31. März 2020 in Höhe von 83,90 US‑$, betrug der Gesamtwert der T‑Mobile US Stammaktien, ausgegeben im Umtausch für die Sprint-Stammaktien, 31,3 Mrd. US‑$ (28,6 Mrd. €). Darüber hinaus umfasste die übertragene Gegenleistung die Übernahme der aktienbasierten Vergütung für bestimmte Sprint-Mitarbeiter aus deren vor dem Zusammenschluss erbrachten Arbeitsleistungen sowie eine bedingte Kaufpreiskomponente, zu leisten an die SoftBank. Die bedingte Kaufpreiskomponente resultiert aus der am 20. Februar 2020 geschlossenen Vereinbarung, dass, sofern der 45-Tage-volumengewichtete durchschnittliche Aktienkurs von der T‑Mobile US Stammaktie zu einem Zeitpunkt innerhalb eines Zeitraums zwischen dem 1. April 2022 und dem 31. Dezember 2025 den Wert von 150,00 US‑$ erreichen oder übersteigen sollte, die T‑Mobile US 48.751.557 Stammaktien, d. h. die Anzahl der von SoftBank an T‑Mobile US im Zuge des Vollzugs der Transaktion übertragenen Aktien, ohne Gegenleistung an SoftBank übertragen wird. Die Bewertung der bedingten Kaufpreiskomponente wurde mittels Monte Carlo Simulation vorgenommen. Wesentliche Parameter und Annahmen sind die Volatilität in Höhe von 28,5 %, der risikolose Zins in Höhe von 0,44 %, der Zeitraum der Bedingungserfüllung, der 45-Tage-volumengewichtete durchschnittliche Aktienkurs von der T‑Mobile US Stammaktie sowie der entsprechende Aktienkurs zum Erwerbszeitpunkt. Der maximale Wert der undiskontierten bedingten Gegenleistung entspricht somit der Anzahl der Aktien multipliziert mit dem Kurs bei Erreichen der Bedingung. Die übertragene Gegenleistung vermindert sich um eine anteilige Kostenerstattung durch die SoftBank an die Deutsche Telekom aus der Erfüllung von Vollzugsbedingungen im Zusammenhang mit der CPUC. Im Zuge des Zusammenschlusses von T‑Mobile US und Sprint wurde auch die Finanzierungsstruktur neu geordnet. Unmittelbar nach der Transaktion wurden Verbindlichkeiten der ehemaligen Sprint in Höhe von 9,8 Mrd. US‑$ (rund 8,9 Mrd. €) zurückgezahlt, von denen 7,4 Mrd. US‑$ (rund 6,8 Mrd. €) einer verpflichtenden Kontrollwechsel-Klausel unterlagen und in diesem Rahmen fällig wurden. Die zurückgezahlten Beträge sind zum Transaktionsstichtag in den kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten enthalten und in der Kapitalflussrechnung zum 30. Juni 2020 im Cashflow aus Investitionstätigkeit (verpflichtende Rückzahlungen) bzw. im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (optionale Rückzahlungen) ausgewiesen. Die Gesamtkosten des Erwerbs, einschließlich der verpflichtenden Tilgung von Finanzverbindlichkeiten zum Erwerbsstichtag, betrugen damit 37,4 Mrd. €.

Nach Abschluss der Transaktion hielten mittelbar sowie unmittelbar die Deutsche Telekom rund 43,6 % der T‑Mobile US Aktien, SoftBank rund 24,7 % und übrige Aktionäre rund 31,7 % an der "neuen" T‑Mobile US. Aufgrund einer mit SoftBank abgeschlossenen Stimmrechtsvereinbarung und des Umstands, dass von der Deutschen Telekom benannte Personen im Board of Directors der neuen Gesellschaft mehrheitlich vertreten sind, wird T‑Mobile US weiterhin als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen.

Die Kaufpreisallokation und die Bewertung der Vermögenswerte und Schulden von Sprint zum Erwerbszeitpunkt ist zum 30. Juni 2020 noch nicht abgeschlossen. Die vorläufigen beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden von Sprint sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

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in Mio. € Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt
AKTIVA
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 7.620
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.024
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.714
Vertragsvermögenswerte 141
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 213
Übrige Vermögenswerte 144
Vorräte 602
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 1.782
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 81.134
Goodwill 8.402
Andere immaterielle Vermögenswerte 51.303
davon: FCC-Spektrumlizenzen 41.629
davon: Kundenstamm 4.481
davon: übrige 5.193
Sachanlagen 14.122
Nutzungsrechte 6.286
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 224
Aktive latente Steuern 584
Übrige Vermögenswerte 213
VERMÖGENSWERTE 88.754
PASSIVA
KURZFRISTIGE SCHULDEN 18.570
Finanzielle Verbindlichkeiten 11.912
Leasing-Verbindlichkeiten 1.669
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 2.880
Ertragsteuerverbindlichkeiten 35
Sonstige Rückstellungen 711
Vertragsverbindlichkeiten 209
Übrige Schulden 720
Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 434
LANGFRISTIGE SCHULDEN 39.557
Finanzielle Verbindlichkeiten 27.878
Leasing-Verbindlichkeiten 5.146
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 814
Sonstige Rückstellungen 1.034
Passive latente Steuern 4.435
Übrige Schulden 229
Vertragsverbindlichkeiten 21
SCHULDEN 58.127

Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte umfassen im Wesentlichen FCC-Spektrumlizenzen und Kundenbeziehungen, die mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 41.629 Mio. € bzw. 4.481 Mio. € bewertet wurden. Hierbei wurden die Spektrumlizenzen auf Grundlage der Greenfield-Methode bewertet. Nach der Greenfield-Methode wird der Wert des immateriellen Vermögenswerts unter Verwendung eines hypothetischen Cashflow-Szenarios bestimmt, bei dem das operative Geschäft eines Unternehmens entwickelt wird, das zu Beginn nur den immateriellen Vermögenswert besitzt. FCC-Spektrumlizenzen haben eine unbestimmte Nutzungsdauer. Bei der Bewertung der Kundenbeziehungen wurde die Multi-Period Excess Earnings-Methode zugrunde gelegt. Bei dieser Methode wird der beizulegende Zeitwert des Kundenstamms durch die Ermittlung des Barwerts der Ergebnisse nach Steuern, welche den bestehenden Kunden zugerechnet werden können, berechnet. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Kundenbeziehungen beträgt durchschnittlich acht Jahre. Die übrigen immateriellen Vermögenswerte umfassen u. a. befristete Anmietungen von Spektrum (Spektrum-Leases), deren Bewertung die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen und die Bemessung der Vorteilhaftigkeit der Verträge gegenüber aktuellen Marktwerten umfasst. Die Bewertung und damit auch die Bestimmung der Nutzungsdauern bedingt eine detaillierte Analyse einer Vielzahl von Einzelverträgen und ist derzeit noch nicht abgeschlossen.

Der beizulegende Zeitwert der erworbenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beläuft sich auf 2.714 Mio. €. Der Bruttobetrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beläuft sich auf 2.886 Mio. €, davon sind erwartungsgemäß 152 Mio. € uneinbringlich.

Der erworbene Goodwill in Höhe von vorläufig 8.402 Mio. €, der in der Konzern-Bilanz der Deutschen Telekom anzusetzen ist, berechnet sich wie folgt:

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in Mio. € Beizulegende Zeitwerte
zum Erwerbszeitpunkt
Übertragene Gegenleistung 30.627
- beizulegender Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte 80.352
+ beizulegender Zeitwert der übernommenen Schulden 58.127
= GOODWILL 8.402

Die nicht beherrschenden Anteile haben durch den Aktientausch in vollem Umfang an der Transaktion teilgenommen. Durch die Ausgabe von T‑Mobile US Stammaktien an die ehemaligen Sprint-Aktionäre ist der Gesamtanteil der nicht beherrschenden Anteile gestiegen. Der vorläufig angesetzte Betrag der kumulierten nicht beherrschenden Anteile an der T‑Mobile US wurde auf Basis der neubewerteten Anteile am Eigenkapital der T‑Mobile US ermittelt und beträgt zum 1. April 2020 auf Basis der vorläufigen Kaufpreisallokation 34,7 Mrd. € (31. Dezember 2019: 11,0 Mrd. €). Da die an die ehemaligen Sprint-Aktionäre im Rahmen des Aktientauschs ausgegebenen Anteile mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet wurden, kommt die sog. "Full Goodwill-Methode" zur Anwendung. Der so ermittelte vorläufige Goodwill umfasst den Wert der im Zusammenhang mit dem Erwerb antizipierten Synergien, erwarteten Neukundenzugängen und des zusammengeführten Personalbestands. Voraussichtlich ist kein Bestandteil des erfassten Goodwills ertragsteuerlich abzugsfähig.

Im ersten Halbjahr 2020 waren im Konzern transaktionsbezogene Kosten in Höhe von insgesamt 0,2 Mrd. € (im Geschäftsjahr 2019: 0,1 Mrd. €) angefallen. Diese umfassten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten und sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Der Konzernumsatz der Deutschen Telekom erhöhte sich in der Berichtsperiode aufgrund des Zusammenschlusses von T‑Mobile US und Sprint um 6,9 Mrd. €. Im Konzernergebnis der laufenden Berichtsperiode ist ein Gesamtergebnis der Sprint vor Steuern und vor der Zurechnung auf die nicht beherrschenden Anteile in Höhe von 0,2 Mrd. € enthalten. Hätte sich der Unternehmenszusammenschluss bereits zu Beginn des Geschäftsjahres 2020 ereignet, wäre der Konzernumsatz und das Konzernergebnis vor der Zurechnung auf die nicht beherrschenden Anteile um jeweils 5,7 Mrd. € und 0,5 Mrd. € (vorläufige Schätzung basierend auf Pro-Forma Angaben der T-Mobile US nach US-GAAP) höher als berichtet ausgefallen.

Am 26. Juli 2019 haben T‑Mobile US, Deutsche Telekom, Sprint, SoftBank und der US-Satelliten-TV-Betreiber DISH Network Corp. mit dem US-amerikanischen Justizministerium Department of Justice (DoJ) eine Vereinbarung unter Auflagen geschlossen, die für die künftige Struktur der neuen T‑Mobile US wesentliche Bedeutung haben wird. Demnach wurde nach dem erfolgten Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint das Prepaid-Geschäft von Sprint im Zuge eines Asset Deals an DISH für rund 1,4 Mrd. US‑$ (1,3 Mrd. €) unter Berücksichtigung von Working Capital Kaufpreisanpassungen veräußert. Die Transaktion wurde am 1. Juli 2020 vollzogen. Zudem sieht die Vereinbarung vor, dass ein Teil des 800 MHz-Spektrums von Sprint an DISH für rund 3,6 Mrd. US‑$ verkauft werden soll. Der Spektrumverkauf steht unter dem Vorbehalt der Genehmigungen der Regulierungsbehörde, die mit Ablauf von drei Jahren nach dem Vollzug des Zusammenschlusses von T‑Mobile US und Sprint zu beantragen ist, sowie weiterer Vollzugsbedingungen. T‑Mobile US hat eine Leaseback-Option für einen von ihr benötigten Anteil des Spektrums für zwei weitere Jahre nach dem Vollzug des Verkaufs.

Am 22. Juni 2020 haben sich SoftBank und die Deutsche Telekom darauf geeinigt, dass SoftBank 198.314.426 Stammaktien der T‑Mobile US im Wert von mehr als 20 Mrd. US‑$ veräußern darf. Mit der Vereinbarung wurde sichergestellt, dass die Deutsche Telekom weiterhin die Kontrolle über die T‑Mobile US behält. Der Anteil von der SoftBank würde sich demnach auf etwa 8 % reduzieren. Die Deutsche Telekom erhält im Gegenzug Kaufoptionen von der SoftBank auf insgesamt 101.491.623 Stammaktien der T‑Mobile US, die bis zum 22. Juni 2024 ausgeübt werden können. Durch die darauffolgende Veräußerung der von der SoftBank gehaltenen Aktien verringerte sich der Anteil an den T‑Mobile US Aktien, über die die Deutsche Telekom die Stimmrechte ausüben kann, zum 30. Juni 2020 auf ca. 54,1 % und weiterhin zum 5. August 2020 auf ca. 52,5 %.

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung" im Konzern-Zwischenlagebericht sowie im Abschnitt "Angaben zu Finanzinstrumenten".

SONSTIGE TRANSAKTIONEN OHNE AUSWIRKUNGEN AUF DEN KONSOLIDIERUNGSKREIS

AKTIENRÜCKKAUF OTE

OTE hat infolge eines im Zeitraum vom 25. Februar 2019 bis zum 31. Januar 2020 durchgeführten Aktienrückkauf-Programms insgesamt 9.764.743 eigene Aktien mit einem Gesamtwert von 120 Mio. € erworben. In der außerordentlichen Hauptversammlung der OTE S.A. vom 20. Februar 2020 wurde beschlossen, 9.764.743 Aktien mit einer entsprechenden Kapitalherabsetzung von rund 28 Mio. € einzuziehen. Die Aktien wurden am 27. März 2020 an der Börse in Athen eingezogen. Infolgedessen stieg der Anteil der Deutschen Telekom an der OTE von 45,96 % auf 46,91 %.

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZ

Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die unterjährige Veränderung des Konsolidierungskreises führt neben der Übernahme der zu diesem Zeitpunkt neu bewerteten Vermögenswerte und Schulden auch zum Einbezug sämtlicher ab dem Erstkonsolidierungszeitpunkt erwirtschafteter Erträge und Aufwendungen in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Deutschen Telekom. Dies hat Einfluss auf die Vergleichbarkeit der Werte der aktuellen Periode mit den Vorjahresvergleichswerten.

Weitere Informationen zum Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises".

FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN

Der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lag mit 12,7 Mrd. € um 1,8 Mrd. € über dem Niveau des Jahresendes 2019. Der Anstieg ist in Höhe von 2,7 Mrd. € auf den Einbezug von Sprint zurückzuführen. Ohne diesen Effekt entwickelte sich der Forderungsbestand im operativen Segment USA rückläufig, was im Wesentlichen auf die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zurückzuführen ist. Dabei entwickelte sich die Anzahl abgeschlossener Neuverträge über Endgerätefinanzierungen (Equipment Installment Plan) aufgrund der vorübergehenden Shop-Schließungen rückläufig. Der Wertberichtigungsbedarf auf Kundenforderungen erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode in erster Linie aufgrund der durch den Erwerb von Sprint gestiegenen Kundenbasis und zusätzlich im Zusammenhang mit erwarteten Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Im operativen Segment Deutschland erhöhte sich der Forderungsbestand infolge der vertragsgemäßen Kündigung einer revolvierenden Factoring-Vereinbarung für Forderungen gegen Privat- und Geschäftskunden. Das Forderungsvolumen der anderen operativen Segmente war insgesamt leicht rückläufig. Ebenso wirkten Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, buchwertmindernd.

VERTRAGSVERMÖGENSWERTE

Der Buchwert der Vertragsvermögenswerte liegt zum Abschluss-Stichtag im Vergleich zum 31. Dezember 2019 unverändert bei 1,9 Mrd. €. Aus den im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses übernommenen Vermögenswerten von Sprint ergab sich ein Anstieg in Höhe von 0,1 Mrd. €. Gegenläufig wirkten sich Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, aus. Die Vertragsvermögenswerte betreffen rechtlich noch nicht entstandene Forderungen aus der - im Vergleich zur Rechnungsstellung - früheren Erfassung von Umsätzen, insbesondere aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren. Weiterhin werden bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in den Vertragsvermögenswerten erfasst.

Weitere Informationen zum Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises".

VORRÄTE

Der Buchwert der Vorräte erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um 0,5 Mrd. € auf 2,1 Mrd. €. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses übernommenen Vermögenswerten von Sprint.

IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

Der Buchwert der immateriellen Vermögenswerte erhöhte sich um 58,2 Mrd. € auf 126,4 Mrd. €. Konsolidierungskreiseffekte im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sprint trugen in Höhe von 59,7 Mrd. € hierzu bei. Darin enthalten ist auch ein aus der Transaktion entstandener vorläufiger Goodwill in Höhe von 8,4 Mrd. €. Zugänge in Höhe von 3,2 Mrd. € erhöhten ebenfalls den Buchwert. Diese entfielen im Wesentlichen auf Investitionen in den operativen Segmenten USA, Europa und Deutschland, v. a. für die Entwicklung von Netzwerk-Software. Auch darin enthalten sind im operativen Segment USA erworbene FCC-Spektrumlizenzen - im Wesentlichen aus einer im März 2020 zu Ende gegangenen Frequenzauktion - in Höhe von 0,9 Mrd. € sowie im operativen Segment Europa im Rahmen einer im März 2020 in Ungarn zu Ende gegangenen 5G-Frequenzauktion erworbene Spektrumlizenzen in Höhe von 0,3 Mrd. €. Planmäßige Abschreibungen in Höhe von 3,0 Mrd. €, negative Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, in Höhe von 1,5 Mrd. € und Abgänge in Höhe von 0,2 Mrd. €, im Wesentlichen aus der Ausbuchung einer noch in Bau befindlichen Abrechnungssoftware für Vertragskunden in den USA, reduzierten den Buchwert. Aufgrund der Migration der Sprint-Vertragskunden auf die T‑Mobile US Abrechnungssoftware wurde entschieden, dass sich diese für die gemeinsame Kundenbasis nicht eignet und nicht in Betrieb genommen wird.

SACHANLAGEN

Der Buchwert der Sachanlagen erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um 13,4 Mrd. € auf 62,9 Mrd. €. Die Effekte aus der Konsolidierungskreisveränderung im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sprint trugen hierzu in Höhe von 14,1 Mrd. € bei. Weiterhin erhöhten Zugänge in Höhe von 6,3 Mrd. €, im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung und dem Netzwerk-Ausbau im operativen Segment USA sowie für den Breitband- und Glasfaser-Ausbau, die IP-Transformation und die Mobilfunk-Infrastruktur in den operativen Segmenten Deutschland und Europa, den Buchwert. Planmäßige Abschreibungen in Höhe von 6,0 Mrd. €, Abgänge in Höhe von 0,6 Mrd. € sowie negative Währungskurseffekte in Höhe von 0,4 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, reduzierten den Buchwert.

NUTZUNGSRECHTE

Der Buchwert der Nutzungsrechte hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um 5,8 Mrd. € auf 23,8 Mrd. € erhöht. Die Veränderung des Konsolidierungskreises im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint trug in Höhe von 6,3 Mrd. € hierzu bei. Zusätzlich wirkten Zugänge in Höhe von 2,3 Mrd. €, im Wesentlichen im operativen Segment USA, buchwerterhöhend. Gegenläufig reduzierten planmäßige Abschreibungen in Höhe von 2,3 Mrd. €, Abgänge in Höhe von 0,2 Mrd. € und negative Währungskurseffekte in Höhe von 0,2 Mrd. € den Buchwert.

Weitere Informationen zum Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises".

AKTIVIERTE VERTRAGSKOSTEN

Der Buchwert der aktivierten Vertragskosten lag zum 30. Juni 2020 mit 2,1 Mrd. € unverändert auf dem Niveau zum 31. Dezember 2019. Die aktivierten Vertragskosten entfallen im Wesentlichen auf die operativen Segmente Deutschland, USA und Europa.

BETEILIGUNGEN AN AT EQUITY BILANZIERTEN UNTERNEHMEN

Der Buchwert der Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen liegt im Vergleich zum 31. Dezember 2019 unverändert bei 0,5 Mrd. €.

SONSTIGE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE

Der Buchwert der kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte liegt mit 9,5 Mrd. € um 2,2 Mrd. € über dem Niveau zum 31. Dezember 2019. Aus dem Erwerb von Sprint resultierte zum Erstkonsolidierungszeitpunkt ein Anstieg von 0,4 Mrd. €. Bei den derivativen finanziellen Vermögenswerten erhöhte sich der Buchwert der Derivate ohne Hedge-Beziehung um 0,5 Mrd. € auf 1,4 Mrd. € im Wesentlichen im Zusammenhang mit neu zugegangenen sowie im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen eingebetteten Derivaten bei T‑Mobile US. Der Buchwert der Derivate mit Hedge-Beziehung erhöhte sich um 1,7 Mrd. € auf 3,2 Mrd. €. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der positiven Marktwerte aus ZinsSwaps in Fair Value Hedges und ist v. a. begründet durch den deutlichen Rückgang des Zinsniveaus. Des Weiteren erhöhten sich die sonstigen finanziellen Vermögenswerte in Höhe von 0,3 Mrd. € im Zusammenhang mit noch zu empfangenden Zuwendungen aus Förderprojekten für den Breitband-Ausbau in Deutschland. Im Zusammenhang mit hinterlegten Barsicherheiten - insbesondere in Verbindung mit abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäften für Darlehensaufnahmen bei T‑Mobile US, die im April 2020 vorzeitig aufgelöst wurden - verringerte sich der Buchwert der sonstigen finanziellen Vermögenswerte insgesamt um 0,6 Mrd. €.

ZUR VERÄUßERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUßERUNGSGRUPPEN

Der Buchwert der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen erhöhte sich um 1,7 Mrd. € auf 1,8 Mrd. €. Dies steht im Zusammenhang mit der im Zuge des Erwerbs von Sprint durch T‑Mobile US mit dem US-Satelliten-TV-Betreiber DISH getroffenen Vereinbarung, das Prepaid-Geschäft von Sprint im Zuge eines Asset Deals an DISH zu veräußern. Die Transaktion resultiert aus einer Genehmigungsauflage des US-amerikanischen Justizministeriums Department of Justice (DoJ) zum Zusammenschluss mit Sprint und wurde zum 1. Juli 2020 fristgerecht abgeschlossen. Im Zuge des Ausweises als zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen sind Sachanlagevermögen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Goodwill und übrige Vermögenswerte umklassifiziert worden.

Weitere Informationen zum Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises".

Weitere Informationen zur Veräußerung des Prepaid-Geschäfts finden Sie im Abschnitt "Ereignisse nach der Berichtsperiode".

FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN UND LEASING-VERBINDLICHKEITEN

In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2020 dargestellt:

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in Mio. € 30.06.2020 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit >1 bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 94.330 5.699 30.580 58.051
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.977 1.678 2.120 1.179
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen 501 0 53 449
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall 4.667 862 2.618 1.187
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 9.511 3.494 2.043 3.975
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten 1.918 1.795 128 (5)
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 706 41 264 402
FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN 116.610 13.567 37.806 65.237

Der Buchwert der kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2019 um 50,3 Mrd. € auf insgesamt 116,6 Mrd. €. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Konsolidierung von Sprint nach dem vollzogenen Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert um insgesamt 1,1 Mrd. €.

Durch die Erstkonsolidierung von Sprint zum 1. April 2020 erhöhte sich der Buchwert der finanziellen Verbindlichkeiten um insgesamt 39,8 Mrd. €. Im Zuge des Zusammenschlusses von T‑Mobile US und Sprint wurde auch die Finanzierungsstruktur neu geordnet. Unmittelbar nach der Transaktion wurden Verbindlichkeiten der ehemaligen Sprint in Höhe von 9,8 Mrd. US‑$ (8,9 Mrd. €) zurückgezahlt, von denen 7,4 Mrd. US‑$ (6,8 Mrd. €) einer verpflichtenden Kontrollwechsel-Klausel unterlagen und in diesem Rahmen fällig wurden.

Weitere Informationen zum Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises".

Im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit Sprint nahm die "neue" T‑Mobile US am 1. April 2020 Teile einer vereinbarten Brückenfinanzierung mit insgesamt 16 Banken mit einem Gesamtvolumen von 19 Mrd. US‑$ (17,3 Mrd. €) in Anspruch. Dabei wurden in Verbindung mit der Brückenfinanzierung Bereitstellungsgebühren in Höhe von 0,4 Mrd. US‑$ (0,3 Mrd. €) an die Banken gezahlt. Zusätzlich hat T-Mobile US am 1. April 2020 ein neues besichertes Darlehen (Term Loan) in Höhe von 4 Mrd. US-$ (3,7 Mrd. €) aufgenommen. Damit wurden u. a. konzerninterne Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Deutschen Telekom AG vorzeitig getilgt und Schulden der ehemaligen Sprint refinanziert. Mit der Emission von besicherten Anleihen am 9. April 2020 in einer Gesamthöhe von 19 Mrd. US‑$ (17,3 Mrd. €), mit Laufzeiten zwischen 5 und 30 Jahren und einer Verzinsung zwischen 3,500 % und 4,500 % wurde die Brückenfinanzierung abgelöst. Am 24. Juni 2020 emittierte T‑Mobile US besicherte Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 4 Mrd. US‑$ (3,6 Mrd. €), mit Laufzeiten zwischen 6 und 11 Jahren und einer Verzinsung zwischen 1,500 % und 2,550 %. Mit den emittierten Anleihen sollen konzerninterne Darlehen zurückgezahlt und hochverzinsliche Anleihen der ehemaligen Sprint refinanziert werden.

Buchwerterhöhend wirkten darüber hinaus die im ersten Quartal 2020 durch die Deutsche Telekom AG emittierten US-Dollar-Anleihen von 1,3 Mrd. US‑$ (1,1 Mrd. €), Euro-Anleihen von 0,2 Mrd. € sowie CHF-Anleihen von 0,3 Mrd. CHF (0,3 Mrd. €).

Gegenläufig wirkten in der Berichtsperiode die planmäßigen Tilgungen im Konzern von US-Dollar-Anleihen im Gesamtvolumen von 1,3 Mrd. US‑$ (1,1 Mrd. €), von Euro-Anleihen im Gesamtvolumen von 2,0 Mrd. € sowie einer Nullkupon-Anleihe von 0,4 Mrd. €. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Verbindlichkeiten-Managements im Konzern durch teilweisen Rückkauf von Euro-Anleihen sowie US-Dollar-Anleihen der Deutsche Telekom International Finance B.V. mit Fälligkeiten in 2021 und 2022 vorzeitige Tilgungen im Gesamtvolumen von jeweils 0,8 Mrd. € und 1,4 Mrd. US‑$ (1,3 Mrd. €) vorgenommen.

Der Buchwert der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um 1,5 Mrd. € auf 5,0 Mrd. €. Der Rückgang beruht im Wesentlichen auf der Veränderung des Saldos der kurzfristigen Geldaufnahmen in Höhe von minus 1,4 Mrd. € (netto). Darin enthalten ist eine in der Vergangenheit emittierte Postschatzanweisung (Nullkupon-Anleihe) mit einem Buchwert von 1,4 Mrd. €, die am 31. Dezember 2019 fällig und an diesem Tag von einem Kreditinstitut aus dessen Mitteln getilgt wurde. Die Zahlung der Deutschen Telekom AG an dieses Kreditinstitut floss am darauffolgenden Bankarbeitstag am 2. Januar 2020.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung".

Bei den Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall in Höhe von 4,7 Mrd. € (31. Dezember 2019: 0,0 Mrd. €) handelt es sich im Wesentlichen um von Sprint emittierte Anleihen, für die bestimmte Spektrumlizenzen und Zahlungsmittel als Sicherheit gestellt wurden.

Der Buchwert der sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten liegt mit 9,5 Mrd. € um 5,1 Mrd. € über dem Niveau zum 31. Dezember 2019. Ein Anstieg in Höhe von 3,6 Mrd. € des Buchwerts der langfristigen sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten resultierte aus dem Erwerb von Sprint zum Erstkonsolidierungszeitpunkt. Im Zusammenhang mit erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) für derivative Finanzinstrumente erhöhte sich der Buchwert der sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten insgesamt um 1,5 Mrd. €.

Weitere Informationen zu den Barsicherheiten finden Sie im Abschnitt "Angaben zu Finanzinstrumenten".

Der Buchwert der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten hat sich um insgesamt 0,9 Mrd. € auf 0,7 Mrd. € verringert, im Wesentlichen durch den Rückgang in Höhe von 1,0 Mrd. € aus der vorzeitigen Auflösung von Zinssicherungsgeschäften durch T‑Mobile US Anfang April 2020. Diese Zinssicherungsgeschäfte in Höhe von nominal umgerechnet 8,8 Mrd. € waren für Darlehensaufnahmen bei T‑Mobile US abgeschlossen worden und in effektive Sicherungsbeziehungen als Cashflow Hedges designiert. Bis zum Zeitpunkt der Auflösung ergab sich in der Berichtsperiode aus der Bewertung ein erfolgsneutral erfasster Verlust in Höhe von 0,9 Mrd. €. Die gesicherten Darlehensaufnahmen wurden am 1. April 2020 getätigt.

Weitere Informationen zu den derivativen finanziellen Verbindlichkeiten finden Sie im Abschnitt "Angaben zu Finanzinstrumenten".

Der Buchwert der kurz- und langfristigen Leasing-Verbindlichkeiten erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2019 um 6,0 Mrd. € auf insgesamt 25,8 Mrd. €. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Einbezug von Sprint im operativen Segment USA. Der überwiegende Teil der Leasing-Verbindlichkeiten entfällt auf das operative Segment USA. Insgesamt sind Leasing-Verbindlichkeiten in Höhe von 5,8 Mrd. € innerhalb eines Jahres fällig.

VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN

Der Buchwert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten erhöhte sich um 0,2 Mrd. € auf 9,6 Mrd. €. Aus dem Einbezug von Sprint resultierte ein Anstieg des Buchwerts um 2,9 Mrd. €. Operativ verzeichnete das operative Segment USA im Vergleich zum 31. Dezember 2019 einen Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, was insbesondere auf geringere Verbindlichkeiten gegenüber Endgeräteherstellern sowie rückläufige Verbindlichkeiten aufgrund geringerer Marketing-Aktivitäten u. a. als Folge der Coronavirus-Pandemie zurückzuführen ist. Auch in den anderen operativen Segmenten reduzierte sich der Verbindlichkeitenbestand.

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN

Der Buchwert der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2019 von 5,8 Mrd. € auf 8,0 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch Verwerfungen an den Finanzmärkten im ersten Halbjahr 2020 und der damit einhergehenden rückläufigen Kursentwicklung der als Planvermögen ausgegliederten Vermögenswerte. Insgesamt resultierte hieraus ein erfolgsneutral erfasster Verlust aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen in Höhe von 1,4 Mrd. €. Darüber hinaus erhöhte sich der Buchwert durch die Veränderung des Konsolidierungskreises im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint um 0,8 Mrd. €.

Weitere Informationen zur Global Pension Policy und Planbeschreibung finden Sie im Geschäftsbericht 2019, Angabe 15 "Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen".

KURZ- UND LANGFRISTIGE SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN

Der Buchwert der kurz- und langfristigen sonstigen Rückstellungen erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2019 um 1,6 Mrd. € auf 8,2 Mrd. €. Davon entfielen 1,7 Mrd. € auf den Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint.

ÜBRIGE SCHULDEN

Der Buchwert der kurz- und langfristigen übrigen Schulden erhöhte sich um 1,4 Mrd. € auf 6,2 Mrd. €. Aus dem Einbezug von Sprint resultierte ein Anstieg in Höhe von 0,9 Mrd. €. Darüber hinaus erhöhten sich die übrigen Schulden aufgrund bestehender Ausbauverpflichtungen um 0,2 Mrd. €. Diese stehen im Zusammenhang mit zu empfangenden Zuwendungen aus Förderprojekten für den Breitband-Ausbau im operativen Segment Deutschland.

VERTRAGSVERBINDLICHKEITEN

Der Buchwert der kurz- und langfristigen Vertragsverbindlichkeiten liegt mit 2,2 Mrd. € um 0,2 Mrd. € über dem Niveau zum 31. Dezember 2019. Im Wesentlichen sind hierunter abgegrenzte Umsatzerlöse erfasst. In Höhe von 0,2 Mrd. € ist der Anstieg auf den Einbezug von Sprint zurückzuführen.

SCHULDEN IM DIREKTEN ZUSAMMENHANG MIT ZUR VERÄUßERUNG GEHALTENEN LANGFRISTIGEN VERMÖGENSWERTEN UND VERÄUßERUNGSGRUPPEN

Der Buchwert der Schulden im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen erhöhte sich um 0,5 Mrd. €. Dieser Anstieg steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der getroffenen und zum 1. Juli 2020 vollzogenen Vereinbarung zum Verkauf des Prepaid-Geschäfts von Sprint an DISH. Es sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen umklassifiziert worden.

Weitere Informationen zum Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises".

Weitere Informationen zur Veräußerung des Prepaid-Geschäfts finden Sie im Abschnitt "Ereignisse nach der Berichtsperiode".

EIGENKAPITAL

Der Buchwert des Eigenkapitals erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2019 von 46,2 Mrd. € auf 73,5 Mrd. €. Der am 1. April 2020 vollzogene Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint hat zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in Höhe von 17,3 Mrd. € zu eigenkapitalerhöhenden Veränderungen des Konsolidierungskreises und in Höhe von 13,4 Mrd. € zu eigenkapitalerhöhenden Transaktionen mit Eigentümern (inklusive einer erhaltenen Zahlung aus der Kostenumlage von SoftBank im Zusammenhang mit CPUC) geführt. Ebenso erhöhten der Überschuss in Höhe von 2,4 Mrd. € sowie Kapitalerhöhungen aus anteilsbasierter Vergütung in Höhe von 0,2 Mrd. € den Buchwert. Das Eigenkapital verringerte sich im Zusammenhang mit Dividendenausschüttungen an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2019 in Höhe von 2,8 Mrd. € und an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen in Höhe von 0,2 Mrd. €. Ebenso reduzierte das sonstige Ergebnis das Eigenkapital in Höhe von 3,0 Mrd. €. Hier trugen im Wesentlichen die Neubewertung der leistungsorientierten Pläne in Höhe von 1,4 Mrd. €, erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1,0 Mrd. € sowie Verluste aus Sicherungsinstrumenten - im Wesentlichen aus abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäften für Darlehensaufnahmen bei T‑Mobile US, die im April 2020 vorzeitig aufgelöst wurden und deren kumulierte Wertänderungen über die Laufzeiten der Darlehen künftig aufzulösen sind - in Höhe von 1,0 Mrd. € zum negativen sonstigen Ergebnis bei. Gegenläufig wirkten sich Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechneten Wertänderungen in Höhe von 0,3 Mrd. € positiv auf das sonstige Ergebnis aus.

Vor allem infolge des Zusammenschlusses von T‑Mobile US und Sprint hat sich der Anteil des Konzern-Eigenkapitals, der auf die Anteile anderer Gesellschafter entfällt, von 14,5 Mrd. € auf 37,7 Mrd. € erhöht. Die Entwicklung der Transaktionen mit Eigentümern und die Veränderung des Konsolidierungskreises in der Eigenkapitalveränderungsrechnung zeigt die nachfolgende Tabelle:

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in Mio. € 30.06.2020 31.12.2019
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Anteile anderer Gesellschafter Gesamt Konzern-Eigenkapital Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Anteile anderer Gesellschafter Gesamt Konzern-Eigenkapital
Veränderung Konsolidierungskreis 0 17.329 17.329 0 239 239
Erwerb Sprint 0 17.331 17.331 0 0 0
Erwerb Tele2 Netherlands 0 0 0 0 239 239
Sonstige Effekte 0 (2) (2) 0 0 0
Transaktionen mit Eigentümern 7.317 6.006 13.323 73 340 413
Erwerb Sprint 7.474 5.915 13.389 0 0 0
Erwerb Tele2 Netherlands 0 0 0 293 226 519
Aktienrückkauf Magyar Telekom (9) (6) (15) 0 0 0
Aktienrückkauf OTE (25) (37) (62) (29) (81) (110)
Aktienrückkauf Hrvatski Telekom 3 (11) (8) 0 0 0
Rumänien Kapitalrestrukturierung 0 0 0 (51) 51 0
Sonstige Effekte (127) 146 19 (140) 144 4

Weitere Informationen zum Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises".

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die unterjährige Veränderung des Konsolidierungskreises führt neben der Übernahme der zu diesem Zeitpunkt neu bewerteten Vermögenswerte und Schulden auch zum Einbezug sämtlicher ab dem Erstkonsolidierungszeitpunkt erwirtschafteter Erträge und Aufwendungen in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Deutschen Telekom. Dies hat Einfluss auf die Vergleichbarkeit der Werte der aktuellen Periode mit den Vorjahresvergleichswerten.

Weitere Informationen zum Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises".

UMSATZERLÖSE

Die Umsätze gliedern sich in die folgenden Erlösarten:

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in Mio. € H1 2020 H1 2019
Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen 38.119 32.070
Deutschland 8.834 8.675
USA 21.273 15.220
Europa 4.822 4.899
Systemgeschäft 2.456 2.515
Group Development 699 730
Group Headquarters & Group Services 36 31
Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren 6.631 6.078
Deutschland 1.001 1.018
USA 4.745 4.127
Europa 646 692
Systemgeschäft 52 64
Group Development 187 177
Group Headquarters & Group Services 0 0
Umsatzerlöse aus der Nutzungsüberlassung von Vermögenswerten 2.234 1.004
Deutschland 384 402
USA 1.437 276
Europa 106 109
Systemgeschäft 49 20
Group Development 201 134
Group Headquarters & Group Services 58 64
KONZERNUMSATZ 46.984 39.152

Weitere Informationen zur Entwicklung der Umsatzerlöse finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns" im Konzern-Zwischenlagebericht.

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

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in Mio. € H1 2020 H1 2019
Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte 3 0
Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 79 34
Erträge aus Kostenerstattungen 73 74
Erträge aus Versicherungsentschädigungen 34 56
Erträge aus sonstigen Nebengeschäften 12 11
Übrige sonstige betriebliche Erträge 619 282
davon: Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen 9 1
820 457

Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von 0,3 Mrd. € eine von SoftBank erhaltene Strukturierungsgebühr. Diese erhielt T‑Mobile US als Gegenleistung für die Unterstützung beim sofortigen Abverkauf von T‑Mobile US Aktien durch SoftBank. Darüber hinaus enthalten die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge eine Vielzahl von betragsmäßig geringen Einzelsachverhalten.

SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

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in Mio. € H1 2020 H1 2019
Wertminderungsaufwand aus finanziellen Vermögenswerten (474) (141)
Gewinne/(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten (85) (47)
Sonstige (1.777) (1.307)
Aufwand Rechts- und Prüfungskosten (305) (138)
Verluste aus Anlagenabgängen (257) (74)
Ergebnis aus Bewertung von Factoring-Forderungen (4) (77)
Sonstige Steuern (283) (257)
Aufwand Geldverkehr und Bürgschaften (259) (172)
Versicherungsaufwendungen (55) (48)
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen (615) (541)
(2.336) (1.495)

Der Anstieg des Wertminderungsaufwands aus finanziellen Vermögenswerten resultiert im Wesentlichen aus Wertberichtigungen von Kundenforderungen aufgrund gesunkener Bonität als Folge der Coronavirus-Pandemie im operativen Segment USA. Die Aufwendungen für Rechts- und Prüfungskosten erhöhten sich im Wesentlichen vor dem Hintergrund des Zusammenschlusses von T‑Mobile US und Sprint. Die Verluste aus Anlagenabgängen resultieren in Höhe von 0,2 Mrd. € aus der Ausbuchung einer noch in Bau befindlichen Abrechnungssoftware für Vertragskunden in den USA. Aufgrund der Migration der Sprint-Vertragskunden auf die T‑Mobile US Abrechnungssoftware wurde entschieden, dass sich diese für die gemeinsame Kundenbasis nicht eignet und nicht in Betrieb genommen wird. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig geringen Einzelsachverhalten.

Weitere Informationen zum Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises".

ABSCHREIBUNGEN

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Nutzungsrechte lagen bei 11,4 Mrd. € und damit insgesamt um 2,8 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode. Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus den planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von 1,6 Mrd. € sowie den planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,6 Mrd. €. Die Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte erhöhten sich um 0,6 Mrd. €. Die Anstiege sind im Wesentlichen jeweils auf die seit dem 1. April 2020 zu berücksichtigende Sprint zurückzuführen.

FINANZERGEBNIS

Das Finanzergebnis verringerte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 um 1,3 Mrd. € auf minus 2,2 Mrd. €. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einem um 0,8 Mrd. € auf minus 2,0 Mrd. € rückläufigen Zinsergebnis. Gründe hierfür sind v. a. die im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten sowie die in diesem Zusammenhang begonnene Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens einschließlich angefallener Bereitstellungsentgelte für eine kurzfristig in Anspruch genommene Brückenfinanzierung. Das sonstige Finanzergebnis verringerte sich im Vorjahresvergleich um 0,4 Mrd. € auf minus 0,2 Mrd. €. Dies resultierte im Wesentlichen aus dem infolge von Bewertungseffekten um 0,3 Mrd. € auf minus 0,1 Mrd. € reduzierten Ergebnis aus Finanzinstrumenten. Das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen lag leicht unter dem Niveau der Vergleichsperiode.

Weitere Informationen zu eingebetteten Derivaten der T‑Mobile US finden Sie im Abschnitt "Angaben zu Finanzinstrumenten".

ERTRAGSTEUERN

Im ersten Halbjahr 2020 entstand ein Steueraufwand von 1,0 Mrd. €. Die Steuerquote von 29 % spiegelt im Wesentlichen den Anteil der Länder am Vorsteuerergebnis und deren jeweilige nationalen Steuersätze wider. Im Vergleichszeitraum entstand ebenfalls ein Steueraufwand in Höhe von 1,0 Mrd. €. Bei einem etwas höheren Vorsteuerergebnis betrug die Steuerquote 28 %.

SONSTIGE ANGABEN

ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

CASHFLOW AUS GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Gegenüber der Vergleichsperiode reduzierte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 2,5 Mrd. € auf 9,1 Mrd. €. Der Rückgang steht u. a. im Zusammenhang mit der Rückzahlung einer im Jahr 1990 durch die Deutsche Telekom AG emittierte Postschatzanweisung (Nullkupon-Anleihe) mit einem Nominalbetrag von 0,2 Mrd. €. Diese wurde am 31. Dezember 2019 fällig und an diesem Tag von einem Kreditinstitut aus dessen Mitteln getilgt. Die Zahlung der Deutschen Telekom AG an dieses Kreditinstitut floss am darauf folgenden Bankarbeitstag am 2. Januar 2020. Der Zinsanteil belief sich auf 1,2 Mrd. €. Darüber hinaus wirkte sich im ersten Halbjahr 2020 die Rückzahlung einer weiteren Nullkupon-Anleihe mit 0,4 Mrd. € belastend aus. Der Zinsanteil belief sich auf 0,4 Mrd. €. Zusätzlich ist der Cashflow aus Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2020 in Höhe von 2,2 Mrd. € aus der vorzeitigen Auflösung eines Zinssicherungsgeschäfts für Darlehensaufnahmen bei T‑Mobile US belastet. Insgesamt um 0,8 Mrd. € höhere Zinszahlungen (netto), im Wesentlichen resultierend aus den im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten sowie der in diesem Zusammenhang begonnenen Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens einschließlich angefallener Bereitstellungsentgelte für eine kurzfristig in Anspruch genommene Brückenfinanzierung, wirkten ebenfalls belastend. Die Ertragsteuerzahlungen verringerten sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,3 Mrd. €. Factoring-Vereinbarungen in Höhe von 0,5 Mrd. € wirkten im ersten Halbjahr 2020 negativ auf den Cashflow der Geschäftstätigkeit, im Wesentlichen resultierend aus der vertragsgemäßen Kündigung einer revolvierenden Factoring-Vereinbarung im operativen Segment Deutschland. In der Vergleichsperiode ergaben sich positive Effekte aus Factoring-Vereinbarungen in Höhe von 0,3 Mrd. €. Die weiterhin positive Geschäftsentwicklung der operativen Segmente, insbesondere der USA, wirkte erhöhend auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit.

CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT

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in Mio. € H1 2020 H1 2019
Cash Capex
Operatives Segment Deutschland (1.934) (2.284)
Operatives Segment USA (4.387) (3.985)
Operatives Segment Europa (1.005) (915)
Operatives Segment Systemgeschäft (101) (167)
Operatives Segment Group Development (236) (192)
Group Headquarters & Group Services (475) (505)
Überleitung 21 21
(8.117) (8.027)
Auszahlungen für geförderte Investitionen in den Breitband-Ausbaua (214) 0
Einzahlungen von Fördermitteln für Investitionen in den Breitband-Ausbaua 76 0
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 1.783 836
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit dem vollzogenen Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint (4.647) 0
davon: Übernahme liquider Mittel von Sprintb 2.117 0
davon: Rückzahlung von Sprint‑Darlehen mit Kontrollwechsel-Klausel (6.764) 0
Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an Tele2 Netherlandsc 0 (230)
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 128 82
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen 22 31
Sonstiges (285) (42)
(11.254) (7.350)

a Weitere Informationen zur im zweiten Halbjahr 2019 durchgeführten Schätzungsänderung finden Sie im Abschnitt "Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Schätzungsänderungen" im Konzern-Anhang im Geschäftsbericht 2019.
b Enthält auch eine erhaltene Zahlung aus einer Kostenumlage von SoftBank im Zusammenhang mit CPUC in Höhe von 93 Mio. €.
c Enthält neben dem Kaufpreis in Höhe von 234 Mio. € zugegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 4 Mio. €.

Der Cash Capex liegt mit 8,1 Mrd. € um 0,1 Mrd. € über der Vergleichsperiode. Im Berichtszeitraum wurden im operativen Segment USA FCC-Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von 0,9 Mrd. € und im operativen Segment Europa Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von 0,2 Mrd. € erworben. In der Vergleichsperiode waren 1,0 Mrd. € für erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten, welche v. a. das operative Segment USA betrafen. Ohne Berücksichtigung der Investitionen in Mobilfunk-Lizenzen liegt der Cash Capex auf dem Niveau der Vergleichsperiode. Im operativen Segment Deutschland ist der Rückgang im Wesentlichen auf die zu Beginn des dritten Quartals 2019 geänderte Vorgehensweise der Abbildung von Zuwendungen der öffentlichen Hand für Förderprojekte im Bereich Breitband-Ausbau zurückzuführen. Die erhaltenen Zuwendungen und die geleisteten Auszahlungen für den Ausbau sind seitdem nicht mehr Bestandteil des Cash Capex. Im operativen Segment USA erhöht sich der Cash Capex aufgrund des Einbezugs von Sprint sowie infolge des weiteren Ausbaus des 5G-Netzwerks.

CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT

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in Mio. € H1 2020 H1 2019
Rückzahlung Anleihen (5.449) 0
Dividendenausschüttungen (inkl. an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen) (2.874) (3.409)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex (160) 0
Rückzahlung von EIB-Krediten (181) (111)
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) (4) (26)
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (2.730) (1.860)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte (193) (182)
Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) (93) (19)
Ziehung von EIB-Krediten 0 500
Schuldscheindarlehen (netto) (202) 144
Begebung Anleihen 1.609 2.234
Commercial Paper (netto) 0 (467)
Tagesgeldaufnahmen Kreditinstitute (netto) 0 (626)
Tilgung Spektrum Verbindlichkeiten (197) 0
Ausgabe besicherter Anleihen im Zusammenhang mit Erwerb Sprint 20.942 0
Aufnahme besichertes Darlehen im Zusammenhang mit Erwerb Sprint 3.562 0
Aufnahme Brückenfinanzierung im Zusammenhang mit Erwerb Sprint 17.405 0
Rückzahlung Brückenfinanzierung im Zusammenhang mit Erwerb Sprint (17.493) 0
Rückzahlung Sprint-Darlehen (Aufnahme vor Erwerb durch T‑Mobile US) (2.304) 0
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern Aktienoptionen T‑Mobile US 13 1
Kapitaleinzahlungen Toll4Europe 11 0
24 1
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern Aktienrückkäufe T‑Mobile US (255) (91)
Aktienrückkäufe OTE (60) (46)
Sonstiges (29) (5)
(344) (144)
Sonstiges (84) (93)
11.234 (4.058)

ZAHLUNGSUNWIRKSAME TRANSAKTIONEN

Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2020 in Höhe von 0,1 Mrd. € Finanzierungsformen gewählt, durch welche die Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im Wesentlichen durch Zwischenschaltung von Bankgeschäften später fällig werden (im ersten Halbjahr 2019: 0,3 Mrd. €). In der Bilanz werden diese in der Folge unter den finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Bei Zahlung wird der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit vorgenommen.

Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2020 in Höhe von 2,3 Mrd. € Vermögenswerte, im Wesentlichen Netzwerk-Ausstattung und Grundstücke und Gebäude, angemietet (im ersten Halbjahr 2019: 2,9 Mrd. €). In der Bilanz werden diese Vermögenswerte in der Folge unter den Nutzungsrechten und die dazugehörige Verpflichtung unter den Leasing-Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Gegenleistungen für den Erwerb von Medienübertragungsrechten werden von der Deutschen Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden im ersten Halbjahr 2020 finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe von 0,1 Mrd. € passiviert (im ersten Halbjahr 2019: 0,1 Mrd. €). Bei Zahlung erfolgt der Ausweis im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit.

Im operativen Segment USA wurden im ersten Halbjahr 2020 Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von 1,6 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (im ersten Halbjahr 2019: 0,3 Mrd. €). Diese stehen im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell "JUMP! On Demand" der T‑Mobile US, bei dem Kunden das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden im Cashflow aus Geschäftstätigkeit gezeigt.

Der Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint im operativen Segment USA zum 1. April 2020 wurde im Wesentlichen über einen Aktientausch ohne Barkomponente vollzogen.

Weitere Informationen zum Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises".

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für das erste Halbjahr 2020 und 2019.

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im Konzern-Zwischenlagebericht.

In Übereinstimmung mit den internen Grundsätzen der Segmentsteuerung wird bei intern an Konzerngesellschaften begebenen Darlehen mit eingebetteten Derivaten die derivative Komponente auch im Segmentabschluss der Gläubigergesellschaft abgespalten und erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Segmentinformationen im ersten Halbjahr

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in Mio. € Vergleichsperiode
Außenumsatz Intersegmentumsatz Gesamtumsatz Betriebsergebnis (EBIT) Planmäßige Abschreibungen
Deutschland H1 2020 10.218 634 10.852 1.927 (2.153)
H1 2019 10.095 650 10.745 1.754 (2.227)
USA H1 2020 27.454 1 27.455 3.468 (6.673)
H1 2019 19.622 1 19.623 2.840 (3.704)
Europa H1 2020 5.574 172 5.746 758 (1.307)
H1 2019 5.699 170 5.869 696 (1.370)
Systemgeschäft H1 2020 2.557 687 3.244 (90) (242)
H1 2019 2.599 705 3.304 (175) (256)
Group Development H1 2020 1.086 338 1.424 263 (386)
H1 2019 1.041 323 1.364 227 (398)
Group Headquarters H1 2020 94 1.187 1.281 (723) (631)
& Group Services H1 2019 96 1.233 1.329 (707) (568)
SUMME H1 2020 46.984 3.019 50.002 5.603 (11.392)
H1 2019 39.152 3.081 42.234 4.635 (8.523)
Überleitung H1 2020 0 (3.019) (3.019) (6) 25
H1 2019 0 (3.081) (3.081) (27) 23
KONZERN H1 2020 46.984 0 46.984 5.597 (11.367)
H1 2019 39.152 0 39.152 4.608 (8.500)
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in Mio. € Vergleichsperiode Stichtag
Wertminderungen Segmentvermögena Segmentschuldena Beteiligungen an
at equity bilanzierten Unternehmena
Deutschland 0 41.099 30.835 38
0 41.253 30.968 12
USA 0 181.862 120.672 320
0 84.413 54.087 289
Europa (2) 27.314 11.081 53
(6) 27.699 10.843 59
Systemgeschäft 0 6.499 4.962 24
(28) 6.615 4.800 25
Group Development 0 8.548 10.647 97
0 8.395 10.571 96
Group Headquarters 0 50.024 63.669 9
& Group Services 0 54.162 65.066 9
SUMME (2) 315.346 241.866 541
(34) 222.537 176.335 489
Überleitung 0 (45.375) (45.397) 0
(20) (51.865) (51.894) 0
KONZERN (2) 269.971 196.469 541
(54) 170.672 124.441 489

a Werte sind stichtagsbezogen auf den 30. Juni 2020 und den 31. Dezember 2019.

EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

Im ersten Halbjahr 2020 sind keine Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2019 dargestellten Eventualverbindlichkeiten auszuführen.

SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. Juni 2020:

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in Mio. € 30.06.2020
Bestellobligo für Sachanlagevermögen 6.798
Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte 489
Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte 3.289
Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen 18.441
Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse 1.800
Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen 4
Andere sonstige Verpflichtungen 46
30.868

ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTEN

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

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in Mio. € Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert 30.06.2020 Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
AKTIVA Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 14.537 14.537
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 6.313 6.313
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 6.376 6.376
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 2 2
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 4.186 4.186
davon: gezahlte Collaterals AC 84 84
davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand AC 1.684 1.684
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 0 0
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 129 129
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 366 366
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 3 3
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 1.431 1.431
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FVTPL 1.050 1.050
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 86 86
davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 19 19
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 3.167 485 2.682
Leasing-Vermögenswerte n.a. 208
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC 429 429
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen FVOCI 35 35
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in Mio. €
Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 Beizulegender Zeitwert 30.06.2020a
AKTIVA Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 6.376
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 2
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten 4.224
davon: gezahlte Collaterals
davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 129
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 366
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 3
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 1.431
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte 1.050
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte 86
davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen 19
Derivate mit Hedge-Beziehung 3.167
Leasing-Vermögenswerte 208
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 35

a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.

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in Mio. € Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert 30.06.2020 Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
PASSIVA Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 9.601 9.601
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten AC 94.330 94.330
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 4.977 4.977
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen AC 501 501
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall AC 4.667 4.667
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten AC 9.511 9.511
davon: erhaltene Collaterals AC 2.809 2.809
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten AC 1.918 1.918
Leasing-Verbindlichkeiten n.a. 25.806
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 319 319
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 8 8
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 118 118
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 387 376 11
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC 541 541
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
AKTIVA
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 25.465 25.465
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung FVOCI 6.376 6.376
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung FVOCI 401 401
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 1.565 1.565
PASSIVA
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 126.046 126.046
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 319 319
scroll
in Mio. €
Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 Beizulegender Zeitwert 30.06.2020a
PASSIVA
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 97.907
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.041
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen 584
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall 4.696
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 9.827
davon: erhaltene Collaterals
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten
Leasing-Verbindlichkeiten 25.806
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten Derivate ohne Hedge-Beziehung 319
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen 8
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte 118
Derivate mit Hedge-Beziehung 387
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
AKTIVA
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten 4.224
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung 6.376
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung 401
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 1.565
PASSIVA
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 118.055
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 319

a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

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in Mio. € Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert 31.12.2019 Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
AKTIVA
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 5.393 5.393
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 5.452 5.452
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 5.390 5.390
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 4 4
Sonstige finanzielle Vermögenswerte Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 4.282 4.282
davon: gezahlte Collaterals AC 637 637
davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand AC 1.350 1.350
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 0 0
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 121 121
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 293 293
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 22 22
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 893 893
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FVTPL 630 630
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 0 0
davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 1.439 287 1.152
Leasing-Vermögenswerte n.a. 197
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC 0 0
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen FVOCI 35 35
scroll
in Mio. €
Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 Beizulegender Zeitwert 31.12.2019a
AKTIVA
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 5.390
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 4
Sonstige finanzielle Vermögenswerte Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten 4.317
davon: gezahlte Collaterals
davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 121
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 293
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 22
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 893
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte 630
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte 0
davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen
Derivate mit Hedge-Beziehung 1.439
Leasing-Vermögenswerte 197
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 35

a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.

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in Mio. € Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert 31.12.2019 Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
PASSIVA
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 9.431 9.431
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten AC 51.644 51.644
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 6.516 6.516
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen AC 699 699
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall AC 0 0
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten AC 4.369 4.369
davon: erhaltene Collaterals AC 1.273 1.273
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten AC 1.476 1.476
Leasing-Verbindlichkeiten n.a. 19.835
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 325 325
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 7 7
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 146 146
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 1.319 1.253 66
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC 29 29
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
AKTIVA
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 15.127 15.127
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn-und Verlustrechnung FVOCI 5.390 5.390
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn-und Verlustrechnung FVOCI 328 328
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 1.040 1.040
PASSIVA
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 74.164 74.164
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 325 325
scroll
in Mio. €
Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 Beizulegender Zeitwert 31.12.2019a
PASSIVA
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 56.357
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.572
Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen 799
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall 0
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 4.506
davon: erhaltene Collaterals
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten
Leasing-Verbindlichkeiten 19.835
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung 325
davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen 7
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte 146
Derivate mit Hedge-Beziehung 1.319
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
AKTIVA
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten 4.317
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn-und Verlustrechnung 5.390
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn-und Verlustrechnung 328
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 1.040
PASSIVA
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 68.234
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 325

a Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 1,7 Mrd. € (31. Dezember 2019: 1,8 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.

FINANZINSTRUMENTE, DIE ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTET WERDEN

Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts ist die Verwendung von aktuellen, für das betreffende Finanzinstrument an liquiden Märkten beobachtbaren Bewertungsfaktoren (Eingangsparameter) zu maximieren und die Verwendung anderer Eingangsparameter (z. B. historische Preise, Preise für ähnliche Instrumente, Preise auf nicht liquiden Märkten) zu minimieren. Für diese Zwecke ist eine Bewertungshierarchie mit drei Bewertungsstufen (Levels) definiert. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag notierte Preise auf liquiden Märkten verfügbar, werden diese unangepasst für die Bewertung verwendet (Level 1-Bewertung). Andere Eingangsparameter sind dann für die Bewertung irrelevant. Ein Beispiel sind aktiv gehandelte börsennotierte Aktien und Anleihen. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag zwar keine notierten Preise auf liquiden Märkten verfügbar, kann es jedoch mittels anderer am Abschluss-Stichtag am Markt beobachtbarer Eingangsparameter bewertet werden, liegt eine Level 2-Bewertung vor. Voraussetzung hierfür ist, dass die beobachtbaren Eingangsparameter nicht wesentlich angepasst und keine nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet werden müssen. Ein Beispiel für Level 2-Bewertungen sind besicherte Zins-Swaps, Devisentermingeschäfte und Zins-/Währungs-Swaps, die anhand aktueller Zinssätze bzw. Fremdwährungskurse bewertet werden können. Sofern die Voraussetzungen für eine Level 1-Bewertung oder eine Level 2-Bewertung nicht erfüllt sind, liegt eine Level 3-Bewertung vor. In solchen Fällen müssen beobachtbare Eingangsparameter wesentlich angepasst bzw. nicht beobachtbare Eingangsparameter verwendet werden.

Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden

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in Mio. € 30.06.2020 31.12.2019
Level 1 Level 2 Level 3 Summe Level 1 Level 2
AKTIVA
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 6.376 6.376
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 2 2
Sonstige finanzielle Vermögenswerte - Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 0
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 121 8 129 114
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 401 401
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 3 3 22
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 276 1.155 1.431 263
Derivate mit Hedge-Beziehung 3.167 3.167 1.439
PASSIVA
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung 193 126 319 172
Derivate mit Hedge-Beziehung 387 387 1.319
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in Mio. € 31.12.2019
Level 3 Summe
AKTIVA
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 5.390 5.390
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 4 4
Sonstige finanzielle Vermögenswerte - Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 0
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 7 121
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 328 328
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 22
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 630 893
Derivate mit Hedge-Beziehung 1.439
PASSIVA
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung 153 325
Derivate mit Hedge-Beziehung 1.319

Von den zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte des Gesamtbestands an Eigenkapitalinstrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag.

Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder Level 2 in Abhängigkeit von der Marktliquidität des jeweiligen Instruments zugeordnet. Folglich sind die in EUR oder USD denominierten Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen grundsätzlich als Level 1 qualifiziert, die übrigen grundsätzlich als Level 2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen und sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Input-Parameter in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen. Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty Price.

Anfang April 2020 wurden Zinssicherungsgeschäfte in Höhe von nominal umgerechnet 8,8 Mrd. € vorzeitig aufgelöst. Diese Geschäfte wurden für Darlehensaufnahmen bei T‑Mobile US abgeschlossen und in effektive Sicherungsbeziehungen als Cashflow Hedges designiert. In der Berichtsperiode ergab sich aus der Bewertung ein im sonstigen Ergebnis erfasster Verlust aus Sicherungsinstrumenten in Höhe von 924 Mio. €. Die gesicherten Darlehensaufnahmen wurden am 1. April 2020 getätigt. Die Bewertungsergebnisse der Zinssicherungsgeschäfte zwischen dem 1. April 2020 und ihrer Auflösung im Laufe der darauffolgenden Tage belaufen sich auf 39 Mio. € (Aufwand) und wurden im sonstigen Finanzergebnis erfasst.

Die zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumente umfassen eine Vielzahl von Investments in strategische, nicht-börsennotierte Einzelpositionen. Die Deutsche Telekom erachtet die gewählte Bewertung über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung für angemessen, da für die Beteiligungen keine kurzfristigen Gewinnerzielungsabsichten bestehen. Im Zeitpunkt der Veräußerung eines Investments wird der gesamte kumulierte Gewinn oder Verlust in die Gewinnrücklagen reklassifiziert. Erwerbe und Veräußerungen basieren auf geschäftspolitischen Investitionsentscheidungen.

Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten

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in Mio. € Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: Aktienoptionen Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte Derivative finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
Buchwert zum 1. Januar 2020 328 630 0 (146)
Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) 34 271 0 43 0
Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste) n.a. (346) 0 0 (18)
Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne) n.a. 492 0 44 46
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen (5) n.a. n.a. n.a. n.a.
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen 64 n.a. n.a. n.a. n.a.
Abgänge (20) 0 n.a. 0 0
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen 0 3 0 (1) 0
BUCHWERT ZUM 30. JUNI 2020 401 1.050 0 86 (118)

Bei den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von 394 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag vollzogen wird. Die größte Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen vollzogen wurde. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode verweisen wir auf die vorstehende Tabelle. Am Abschluss-Stichtag waren Beteiligungen mit einem Buchwert von 35 Mio. € zur Veräußerung gehalten, für die übrigen bestand keine Verkaufsabsicht. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 240 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum 30. Juni 2020 heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 64 Mio. € entspricht nach Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse, EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert. Aufgrund besserer Vergleichbarkeit sind frühere marktübliche Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen neueren Transaktionen über Anteile gleichartiger Unternehmen vorzuziehen. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 90 Mio. €, bei denen die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit liegen, repräsentiert eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe vollzogenen marktüblichen Transaktionen über Anteile gleichartiger Unternehmen den beizulegenden Zeitwert am zuverlässigsten. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgröße erwartete Umsatzerlöse (Bandbreite von 1,6 bis 8,4) angewendet. Entsprechend den individuellen Gegebenheiten wurde bei den Multiples das 25 %-Quantil, der Median oder das 75 %-Quantil verwendet. Wären für die Multiples und für die erwarteten Umsatzerlöse andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Weiterhin sind mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 7 Mio. € nicht wesentliche Einzeltitel enthalten, deren Wertschwankungen von untergeordneter Bedeutung sind.

Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 1.050 Mio. € um in von T‑Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T‑Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T‑Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert als aktuelle Marktvolatilitäten darstellen. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T‑Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Zum aktuellen Abschluss-Stichtag wurden für die verschiedenen Rating-Stufen der Anleihen folgende Zinsvolatilitäten und Spreads verwendet:

Verwendete Zinsvolatilitäten und Spreads nach Ratingstufen

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Zinsvolatilität (absoluter Wert) Spread (Restlaufzeit der Anleihen) Spread (kürzerfristiger Bereich)
BBB+ 0,1% - 1,0% 1,3% - 2,2% 0,9% - 1,1%
BBB- 0,3% - 2,1% 1,7% - 2,8% 1,1% - 1,5%
BB 1,7% - 2,3% 3,1% - 3,8% 2,8% - 2,9%

Für den ebenso nicht beobachtbaren Eingangsparameter Mean Reversion wurden jeweils 10 % verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Wären für die Zinsvolatilität, die Spread-Kurve und für die Mean Reversion andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Ertrag) von in Euro umgerechnet 241 Mio. € für unrealisierte Gewinne erfasst. Im Berichtszeitraum wurde eine Option ausgeübt und die betreffende Anleihe vorzeitig gekündigt. Im Zeitpunkt der Kündigung wurde die Option mit ihrem gesamten Buchwert von in Euro umgerechnet 20 Mio. € aufwandswirksam ausgebucht. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die obenstehende Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertänderungen waren im Wesentlichen auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Sensitivitätena der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten in Abhängigkeit der nicht beobachtbaren Eingangsparameter

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in Mio. € Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: Aktienoptionen Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte Derivative finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte
Multiple nächst höheres Quantil 43
Multiple nächst niedrigeres Quantil (31)
Erwartete Umsatzerlöse +10 % 3
Erwartete Umsatzerlöse -10 % (6)
Zinsvolatilitätb +10 % 75
Zinsvolatilitätb -10 % (78)
Spread-Kurvec +100 Basispunkte (361)
Spread-Kurvec -100 Basispunkte 543
Mean Reversiond +100 Basispunkte (23)
Mean Reversiond -100 Basispunkte 24
Zukünftige Energiepreise +10 % 36 48
Zukünftige Energiepreise -10 % (37) (48)
Zukünftige Energieproduktionsmenge +5 % 16 4
Zukünftige Energieproduktionsmenge -5 % (16) (4)
Zukünftige Preise für Renewable Energy Creditse +100 % 15 22
Zukünftige Preise für Renewable Energy Creditse von Null (15) (22)
Aktienkursvolatilitätf +10 % 87
Aktienkursvolatilitätf -10 % (87)

a Veränderung des betreffenden Eingangsparameters unter der Annahme, dass alle übrigen Eingangsparameter unverändert sind.
b Die Zinsvolatilität gibt das Ausmaß der Zinsänderungen im Zeitablauf an (relative Änderung). Je größer die Zinsbewegungen, desto höher die Zinsvolatilität.
c Die Spread-Kurve zeigt für die jeweiligen Laufzeiten die Differenz zwischen von T-Mobile US zu bezahlenden Zinsen und Zinsen auf US-amerikanische Bundesanleihen.
d Als Mean Reversion wird die Annahme bezeichnet, dass sich die Zinsen nach einer Änderung wieder zu ihrem Mittelwert zurückbewegen. Je höher der gewählte Wert (Mean Reversion Speed), desto schneller wird im Bewertungsmodell zum Mittelwert zurückgekehrt.
e Die Renewable Energy Credits sind US-amerikanische Emissionszertifikate.
f Die Aktienkursvolatilität gibt die Schwankungsbreite des Basiswertes über die Restlaufzeit einer Option an.

Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet minus 118 Mio. € um Stromtermingeschäfte (Energy Forward Agreements), die in von der T‑Mobile US abgeschlossene Verträge eingebettet sind. Dies gilt entsprechend für derivative finanzielle Vermögenswerte mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 86 Mio. €. Diese Verträge bestehen aus jeweils zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb von Renewable Energy Credits durch T‑Mobile US. Die Verträge wurden seit 2017 mit Energieproduzenten geschlossen und haben Laufzeiten von 12 bis 20 Jahren ab jeweiligem kommerziellem Produktionsbeginn. Für vier Energy Forward Agreements hat der kommerzielle Produktionsbeginn bereits stattgefunden, für die übrigen wird er zwischen 2020 und 2021 erwartet. Der jeweilige Erfüllungszeitraum des separat als Derivate bilanzierten Energy Forward Agreements startet ebenfalls bei kommerziellem Produktionsbeginn. Unter den Energy Forward Agreements erhält T‑Mobile US während des Erfüllungszeitraums variable Beträge basierend auf der tatsächlichen Produktionsmenge des Energieproduzenten und dann aktuellen Energiepreisen und bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit. Die Energy Forward Agreements werden mangels beobachtbarer Marktpreise mittels Bewertungsmodellen bewertet. Der Wert der Derivate wird wesentlich beeinflusst von der künftigen Produktionsmenge des Energieproduzenten, die T‑Mobile US zum Abschluss-Stichtag mit 4.230 Gigawattstunden pro Jahr veranschlagt hat. Der Wert der Derivate wird außerdem wesentlich beeinflusst von den künftigen Energiepreisen, die für den Zeitraum jenseits von etwa fünf Jahren nicht beobachtbar sind. Des Weiteren wird der Wert der Derivate wesentlich beeinflusst von den ebenfalls nicht beobachtbaren künftigen Preisen für Renewable Energy Credits. Für den nicht beobachtbaren Zeitraum hat T‑Mobile US on-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ hoher Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 14,89 €/MWh und 60,69 €/MWh und off-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten relativ niedriger Energienachfrage) zwischen in Euro umgerechnet 8,84 €/MWh und 40,79 €/MWh verwendet. Für das on-peak/off-peak-Verhältnis wurde ein Wert von durchschnittlich 50 % verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Wären für die künftigen Energiepreise, für die künftige Energieproduktionsmenge und für die künftigen Preise der Renewable Energy Credits andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Aus der Level 3-Bewertung wurde in der Berichtsperiode im sonstigen betrieblichen Ergebnis ein Nettoergebnis (Ertrag) von in Euro umgerechnet 73 Mio. € für unrealisierte Gewinne der Derivate erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die entsprechende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen der beobachtbaren und der nicht beobachtbaren Energiepreise sowie auf Zinseffekte zurückzuführen. Bestandserhöhend wirkte, dass im Zuge des Zusammenschlusses mit Sprint zwei in 2019 von Sprint abgeschlossene Verträge mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 43 Mio. € als finanzielle Vermögenswerte eingebucht wurden. Aufgrund ihrer Eigenart bilden die Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Nach Einschätzung der T‑Mobile US wurden die Verträge zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung wurden die am besten geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug jeweils Null. Weil nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate haben, wurde - mit Ausnahme der nachfolgend erläuterten, von Sprint abgeschlossenen Verträge - im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils ergebende Betrag nicht bilanziert. Vielmehr werden diese Beträge über den Zeitraum der kommerziellen Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert (in Euro umgerechnet jährlich insgesamt 13 Mio. €). Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Derivate mit dem jeweiligen Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Derivatebewertung werden je Vertrag sowohl in der Bilanz (derivative finanzielle Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) saldiert. Die Entwicklung des noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierenden Betrags in der Berichtsperiode ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.

Auch bei den von Sprint abgeschlossenen Verträgen haben nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate. Aufgrund der Vorschriften für Unternehmenszusammenschlüsse wurden jedoch am 1. April 2020 die sich bei der Bewertung jeweils ergebenden Beträge als derivative finanzielle Vermögenswerte erfasst, weshalb für diese Verträge keine noch zu amortisierenden Beträge existieren. An den nachfolgenden Abschluss-Stichtagen werden die Effekte aus der periodischen Bewertung der Derivate in voller Höhe in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) erfasst.

In den Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerten sind derivative finanzielle Vermögenswerte enthalten, die aus im Juni 2020 von SoftBank erhaltenen Aktienoptionen zum Kauf von Anteilen an T‑Mobile US resultieren. Die jederzeit ausübbaren Aktienoptionen haben eine Laufzeit bis 2024, können teilweise zu festen sowie teilweise zu variablen Kaufpreisen ausgeübt werden und werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden neben dem am Markt beobachtbaren Aktienkurs und den risikolosen Zinssätzen auch durchschnittliche, aus historischen und aktuellen Werten abgeleitete Aktienkursvolatilitäten der T‑Mobile US und vergleichbarer Unternehmen verwendet, da diese zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert für diesen Input-Parameter darstellen als ausschließlich aktuelle Marktvolatilitäten. Der zum aktuellen Abschluss-Stichtag für die Aktienkursvolatilität verwendete absolute Wert lag bei 28,5 %. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug Null. Weil nicht beobachtbare Input-Parameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Optionen haben, wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung ergebende Fair Value von in Euro umgerechnet 982 Mio. € nicht bilanziert. Vielmehr wird dieser Betrag über die Laufzeit der Optionen ertragswirksam amortisiert. Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Optionen mit dem Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Optionsbewertung werden sowohl in der Bilanz (sonstige derivative finanzielle Vermögenswerte), als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstiges Finanzergebnis) saldiert. Der Buchwert zum Abschluss-Stichtag betrug Null. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im Wesentlichen auf Veränderungen des Aktienkurses sowie des risikolosen Zinses zurückzuführen. Die Entwicklung des noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierenden Betrags in der Berichtsperiode ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.

Entwicklung der noch nicht amortisierten Beträge

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in Mio. € Energy Forward Agreements Aktienoptionen
Bewertung bei erstmaliger Erfassung 178 982
Bewertung bei erstmaliger Erfassung (Zugänge im Berichtszeitraum) 0 0
In Vorperioden ertragswirksam amortisierte Beträge (9) 0
In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierte Beträge (5) (37)
Kursdifferenzen 4 2
NICHT AMORTISIERTE BETRÄGE ZUM 30. JUNI 2020 168 947

Für die in Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis oder zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen stellt das Kreditrisiko der jeweiligen Gegenpartei den wesentlichen Einflussfaktor bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts dar. Wären zum Abschluss-Stichtag um 1 % höhere (niedrigere) Ausfallraten anzusetzen gewesen, so wären bei unveränderten Bezugsgrößen die beizulegenden Zeitwerte der Instrumente um 1 % niedriger (höher) gewesen.

In den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten sind derivative finanzielle Vermögenswerte mit einem in Euro umgerechneten Buchwert von 19 Mio. € sowie derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von minus 8 Mio. € enthalten, die aus von Dritten erworbenen bzw. an Dritte gewährten Optionen zum Kauf von Unternehmensanteilen resultieren. Aus diesen Einzelsachverhalten sind keine wesentlichen Wertschwankungen zu erwarten. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente jeweils eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

ANGABEN ZUM KREDITRISIKO

Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 2.809 Mio. € (31. Dezember 2019: 1.273 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 2.806 Mio. € (31. Dezember 2019: 1.207 Mio. €) reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 3.443 Mio. € (31. Dezember 2019: 1.703 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen zum 30. Juni 2020 ein maximales Ausfallrisiko in Höhe von 84 Mio. € (31. Dezember 2019: 49 Mio. €).

An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateralverträgen zum Abschluss-Stichtag Barsicherheiten in Höhe von 27 Mio. € (31. Dezember 2019: 564 Mio. €). Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe von 27 Mio. € (31. Dezember 2019: 554 Mio. €) entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen.

Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die erhaltenen (gezahlten) Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten (Vermögenswerten). Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert.

Zu den Energy Forward Agreements, für die keine Sicherheiten gestellt werden, wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen. Darüber hinaus existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten.

Für die von Dritten erhaltenen Optionen auf Aktien eines Tochterunternehmens der Deutschen Telekom sowie andere Unternehmensanteile bestehen keine Sicherheiten (siehe oben).

ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 beschriebenen Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich bis zum 30. Juni 2020 keine wesentlichen Änderungen.

ORGANE

VERÄNDERUNGEN IM VORSTAND

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat in seiner Sitzung am 22. Mai 2019 beschlossen, den Vorstandsbereich "Datenschutz, Recht und Compliance" (DRC) als Organisation mit Wirkung zum 31. Dezember 2019 aufzulösen. Die Bereiche Revision und Risiko-Management wurden dem Vorstandsbereich "Finanzen" zugeordnet. Die Bereiche Datenschutz, Recht und Compliance wurden dem Ressort "Personal" zugeordnet und werden durch Frau Dr. Claudia Junker geführt, die als General Counsel und Generalbevollmächtigte unmittelbar an Frau Birgit Bohle berichtet. Frau Birgit Bohle führt das erweiterte Ressort "Personal und Recht" seit dem 1. Januar 2020. Herr Dr. Thomas Kremer ist altersbedingt mit Wirkung zum 31. März 2020 aus dem Konzern ausgeschieden. Bis zu seinem Ausscheiden hat Herr Dr. Kremer den Übergang in die neuen Strukturen im Rahmen einer Transitionsaufgabe begleitet.

Herr Dr. Dirk Wössner, Vorstandsmitglied für das Ressort "Deutschland", hatte dem Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG Anfang dieses Jahres mitgeteilt, dass er seinen zum 31. Dezember 2020 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Am 18. Juni 2020 hat der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG Herrn Srini Gopalan, bisher verantwortlich für den Vorstandsbereich "Europa", mit Wirkung zum 1. November 2020 zum neuen Vorstand für das Ressort "Deutschland" bestellt. Herr Dr. Wössner hat sein Mandat mit Ablauf des 31. Oktober 2020 niedergelegt. Der Aufsichtsrat hat die Suche nach einem Nachfolger für das Vorstandsressort "Europa" im Rahmen eines strukturierten Nachfolgeprozesses eingeleitet.

EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE

Neuaufstellung des Telekommunikationsgeschäfts für Geschäftskunden im operativen Segment Deutschland. Mit Wirkung zum 1. Juli 2020 wurde im operativen Segment Deutschland eine neue Einheit für Geschäftskunden etabliert. Hierzu sind die zuvor im operativen Segment Systemgeschäft erfassten "TC Services" und "Classified ICT", mit Ausnahme einiger Aktivitäten im Bereich des Classified IT-Projektgeschäfts, im Rahmen eines Abspaltungs- und Übernahmevertrages auf eine neue 100 %ige Tochtergesellschaft der Telekom Deutschland GmbH im operativen Segment Deutschland übertragen worden. Zudem sollen zum 1. Oktober 2020 die bisher im operativen Segment Europa bzw. im Segment Group Headquarters & Group Services ausgewiesenen Teilbereiche Telekom Global Carrier (TGC) bzw. Network Infrastructure (NWI), die zusammen den als "Deutsche Telekom Global Carrier" (DTGC) bezeichneten Geschäftsbereich bilden, im Wege der Ausgliederung von der Deutschen Telekom AG auf die Telekom Deutschland GmbH übertragen werden. Dem entsprechenden Ausgliederungs- und Übernahmevertrag hat die Hauptversammlung der Deutschen Telekom AG am 19. Juni 2020 bereits mit der erforderlichen qualifizierten Mehrheit zugestimmt. Im Zuge dieser Transaktionen werden die den Geschäftsbereichen zugeordneten Vermögenswerte und Schulden in das operative Segment Deutschland übertragen. Mit diesem Schritt verfolgt die Deutsche Telekom konsequent die Konzernstrategie im Bereich "Führend bei Geschäftskunden-Produktivität".

Veräußerung des Sprint-Prepaid-Geschäfts. Für die Struktur der neuen T‑Mobile US ist zu berücksichtigen, dass mit dem US-amerikanischen Justizministerium Department of Justice (DoJ) eine Vereinbarung unter Auflagen geschlossen wurde, wonach Sprint sein Prepaid-Geschäft an den Satelliten-TV-Betreiber DISH für rund 1,4 Mrd. US‑$ (1,3 Mrd. €) abgibt. Die Veräußerung des Prepaid-Geschäfts von Sprint umfasst rund 9,4 Millionen Kunden. Zudem sieht die Vereinbarung vor, dass ein Teil des 800 MHz-Spektrums von Sprint an DISH für rund 3,6 Mrd. US‑$ (3,2 Mrd. €) verkauft werden soll. Zum 1. Juli 2020 wurde die Auflage der US-Behörden zur Veräußerung des Prepaid-Geschäfts von Sprint erfüllt sowie die Vereinbarung zur Veräußerung von Spektrum an DISH fristgerecht bestätigt.

Beendigung der 5G-Frequenzauktion in den Niederlanden. Die zum operativen Segment Group Development gehörende T‑Mobile Netherlands hat im Rahmen der am 21. Juli 2020 beendeten ersten 5G-Auktion in den Niederlanden Frequenzen in den Frequenzbereichen 700, 1.500 und 2.100 MHz für einen Betrag von 0,4 Mrd. € ersteigert.

Weitere Informationen zu Frequenzvergaben finden Sie im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld" im Konzern-Zwischenlagebericht.

Vorzeitige Tilgung von USD-Anleihen durch T‑Mobile US. Am 4. Juli 2020 hat T‑Mobile US Anleihen ("Senior Notes") mit einem Zinssatz von 6,500 %, einer Laufzeit bis 2024 und einem Gesamtvolumen von 1,0 Mrd. US‑$ vorzeitig getilgt.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahres-Finanzberichterstattung der Konzern-Halbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Bonn, den 13. August 2020

Deutsche Telekom AG
Der Vorstand

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Timotheus Höttges
Adel Al-Saleh Birgit Bohle Srini Gopalan Dr. Christian P. Illek
Thorsten Langheim Claudia Nemat Dr. Dirk Wössner

BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT

An die Deutsche Telekom AG, Bonn

Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzern-Zwischenlagebericht der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2020, die Bestandteile des Halbjahres-Finanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.

Frankfurt am Main, den 13. August 2020

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Dr. Peter Bartels Thomas Tandetzki
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

WEITERE INFORMATIONEN

GLOSSAR

Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2019 und das darin enthaltene Glossar.

HAFTUNGSAUSSCHLUSS

Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen", "planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA AL oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.

Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen.

Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen.

Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden.

Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab. Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA AL, EBITDA AL-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigtes EBITDA AL, bereinigte EBITDA ALMarge, bereinigtes EBIT, bereinigte EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/(-fehlbetrag), Free Cashflow, Free Cashflow AL sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind.

Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.

Weitere Informationen zu alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im Geschäftsbericht 2019, Kapitel "Konzernsteuerung" sowie auf der Website der Deutschen Telekom.

Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.

In unserem Konzern-Zwischenbericht (PDF und Online) verweisen wir mittels Hinweisen bzw. Verlinkungen auf Internet-Seiten mit weiterführenden Informationen außerhalb des Konzern-Zwischenberichts. Dies erfolgt lediglich ergänzend und dient ausschließlich dem vereinfachten Zugang zu diesen Informationen. Wir weisen darauf hin, dass diese Informationen nicht Bestandteil des Konzern-Zwischenberichts sind.

FINANZKALENDERa

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13. August 2020 12. November 2020 26. Februar 2021 7. April 2021
Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2020 Veröffentlichung des Konzern Zwischenberichts zum 30. September 2020 Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2020 und Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2020 Hauptversammlung 2021

a In Zusammenhang mit dem zum 1. April 2020 erfolgten Zusammenschluss von T‑Mobile US und Sprint haben sich die zum Geschäftsbericht 2019 genannten Veröffentlichungstermine geändert.

Bei allen Terminen Änderungen vorbehalten.

Weitere Termine, Terminaktualisierungen und Hinweise zu Live-Übertragungen finden Sie unter: www.telekom.com/finanzkalender

IMPRESSUM

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Der Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 30. Juni 2020 ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG und liegt auch in englischer Sprache vor. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.

Dieser Konzern-Zwischenbericht ist im Internet abrufbar unter:
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Unseren Geschäftsbericht finden Sie online unter:
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