Deutsche Telekom AGBonnErstes Quartal 2021Konzern-Zwischenbericht
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| in Mio. € | |||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung
in % |
Gesamtjahr
2020 |
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| Umsatz und Ergebnis a | |||||
| Umsatzerlöse | 26.390 | 19.943 | 32,3 | 100.999 | |
| davon: Inlandsanteil | % | 23,6 | 30,3 | 24,5 | |
| davon: Auslandsanteil | % | 76,4 | 69,7 | 75,5 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 3.519 | 2.511 | 40,1 | 12.804 | |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 936 | 916 | 2,2 | 4.158 | |
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Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)
(bereinigt um Sondereinflüsse) |
1.201 | 1.284 | (6,5) | 5.715 | |
| EBITDA | 10.361 | 6.940 | 49,3 | 38.633 | |
| EBITDA AL | 8.798 | 5.921 | 48,6 | 33.178 | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 10.698 | 7.563 | 41,5 | 40.374 | |
| EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) | 9.245 | 6.544 | 41,3 | 35.017 | |
| EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 35,0 | 32,8 | 34,7 | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert) | € | 0,20 | 0,19 | 5,3 | 0,88 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert) | € | 0,25 | 0,27 | (7,4) | 1,20 |
| Bilanz | |||||
| Bilanzsumme | 273.901 | 173.646 | 57,7 | 264.917 | |
| Eigenkapital | 77.484 | 45.878 | 68,9 | 72.550 | |
| Eigenkapitalquote | % | 28,3 | 26,4 | 27,4 | |
| Netto-Finanzverbindlichkeiten | 129.530 | 77.394 | 67,4 | 120.227 | |
| Cashflow a | |||||
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 8.307 | 3.960 | n.a. | 23.743 | |
| Cash Capex | (12.272) | (3.570) | n.a. | (18.694) | |
| Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) | (4.283) | (3.353) | (27,7) | (16.980) | |
| Free Cashflow (vor
Ausschüttung und
Investitionen in Spektrum) b |
4.072 | 2.294 | 77,5 | 10.756 | |
| Free Cashflow AL (vor
Ausschüttung und
Investitionen in Spektrum) b |
2.585 | 1.287 | n.a. | 6.288 | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | (12.373) | (2.706) | n.a. | (22.649) | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 588 | (2.562) | n.a. | 7.561 |
a Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als
vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den
Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die
Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der
Werte der aktuellen Periode mit den
Vorjahresvergleichswerten. Weitere Informationen zur
Transaktion finden Sie im Abschnitt "Veränderung des
Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" im
Konzern-Zwischenabschluss.
b Vor Zinszahlungen für Nullkupon-Anleihen
im ersten Quartal 2020.
| in Mio. | |||||
| 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung
31.03.2021/31.12.2020 in % |
31.03.2020 | Veränderung
31.03.2021/31.03.2020 in % |
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| Kunden im Festnetz und Mobilfunk | |||||
| Mobilfunk-Kunden a, b | 242,9 | 241,5 | 0,6 | 185,2 | 31,1 |
| Festnetz-Anschlüsse | 27,4 | 27,4 | 0,1 | 27,4 | (0,2) |
| Breitband-Kunden c | 21,9 | 21,7 | 0,5 | 21,2 | 3,2 |
a Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als
vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den
Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die
Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der
Werte der aktuellen Periode mit den
Vorjahresvergleichswerten. Weitere Informationen zur
Transaktion finden Sie im Abschnitt "Veränderung des
Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" im
Konzern-Zwischenabschluss.
b Inkl. Wholesale-Kunden der T-Mobile US.
c Ohne Wholesale.
Die Zahlenangaben im vorliegenden Bericht wurden
kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen,
dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe
addieren. Veränderungen wurden auf Basis der genaueren
Millionenwerte berechnet.
| ― |
Der Konzernumsatz erhöhte sich von 19,9 Mrd. € um 6,4 Mrd. € bzw. 32,3 % auf 26,4 Mrd. €. Organisch wuchs unser Umsatz um 1,8 Mrd. € bzw. 7,1 %. |
| ― |
Dabei zeigt unser Segment USA einen Umsatzanstieg von 62,3%. Organisch lag der Umsatz um 10,5 % über Vorjahresniveau, was auf gestiegene Service- und Endgeräteumsätze zurückzuführen ist. |
| ― |
Unsere Segmente Deutschland und Europa konnten ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr organisch halten. Währungskursbedingt verzeichneten wir im Segment Europa ein Minus von 1,1 %. |
| ― |
Der Umsatz unseres Segments Systemgeschäft lag um 4,4 % unter Vorjahresniveau, insbesondere infolge des Corona-bedingten Rückgangs des IT-Markts. |
| ― |
In unserem Segment Group Development lag das Wachstum von T-Mobile Netherlands und GD Towers auch aufgrund der erworbenen Simpel und der Verlagerung des österreichischen Funkturmgeschäfts um 10,5 % über dem Vorjahresniveau. Organisch wuchs der Umsatz um 5,0 %. |
| ― |
Unser bereinigtes EBITDA AL erhöhte sich von 6,5 Mrd. € um 2,7 Mrd. € bzw. 41,3 % auf 9,2 Mrd. €, wobei alle Segmente hierzu beitrugen. Ohne Konsolidierungskreis- und Währungskurseffekte stieg unser bereinigtes EBITDA AL um 0,7 Mrd. € bzw. 8,3 %. |
| ― |
Unser Segment USA zeigt eine deutliche Erhöhung des bereinigten EBITDA AL von 80,6%, was insbesondere auf den Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint zurückzuführen ist. Organisch lag das bereinigte EBITDA AL um 10,7 % über Vorjahresniveau. |
| ― |
Unser Segment Deutschland weist einen Anstieg des bereinigten EBITDA AL um 3,4 % und Europa einen leichten Anstieg um 1,1 % aus. |
| ― |
Einen deutlichen Anstieg des bereinigten EBITDA AL von 17,5 % zeigt unser Segment Group Development. Hier wirkten v. a. eine positive Umsatzentwicklung bei T-Mobile Netherlands und GD Towers, Synergien aus der Übernahme der Te1e2 Netherlands, der Erwerb von Simpel sowie das effiziente Kosten-Management der T-Mobile Netherlands positiv. |
| ― |
Die bereinigte EBITDA AL-Marge des Konzerns lag mit 35,0% um 2,2 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Im Segment Deutschland lag die bereinigte EBITDA AL-Marge bei 38,8%, im Segment Europa bei 34,7 % und im Segment USA bei 34,6 %. |
| ― |
Unser EBIT erhöhte sich von 2,5 Mrd. € um 1,0 Mrd. € bzw. 40,1 % auf 3,5 Mrd. €, insbesondere aufgrund der beim bereinigten EBITDA AL beschriebenen Effekte. |
| ― |
Das EBITDA AL ist mit Sondereinflüssen in Höhe von 0,4 Mrd. € belastet, denen in der Vergleichsperiode Aufwendungen in Höhe von 0,6 Mrd. € gegenüber standen. Im Zusammenhang mit entstandenen Akquisitions- und Integrationsaufwendungen sowie mit Restrukturierungskosten zur Realisierung von Kosteneffizienzen aus dem Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint wurden Aufwendungen in Höhe von 0,2 Mrd. € erfasst; in der Vergleichsperiode fielen 0,1 Mrd. € an. Im ersten Quartal 2021 fielen um 0,2 Mrd. € geringere Sondereinflüsse auf Personalrestrukturierungen an. Zudem wurden im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie im ersten Quartal 2020 im Segment USA Aufwendungen in Höhe von 0,1 Mrd. € als Sondereinflüsse klassifiziert. |
| ― |
Die Abschreibungen lagen insbesondere aufgrund des Erwerbs von Sprint um 2,4 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode. |
| ― |
Der Konzernüberschuss lag unverändert bei 0,9 Mrd. €. |
| ― |
Unser Finanzergebnis verringerte sich um 0,7 Mrd. € auf minus 1,7 Mrd. €, im Wesentlichen im Zusammenhang mit einem um 0,6 Mrd. € rückläufigen Zinsergebnis aufgrund der übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten von Sprint sowie der im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses begonnenen Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens. Das sonstige Finanzergebnis verringerte sich im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. € auf minus 0,5 Mrd. €. |
| ― |
Der Steueraufwand blieb gegenüber der Vergleichsperiode stabil und betrug 0,5 Mrd. €. |
| ― |
Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich von 0,2 Mrd. € auf 0,4 Mrd. €. |
| ― |
Das bereinigte Ergebnis je Aktie beträgt 0,25 € gegenüber 0,27 € in der Vergleichsperiode. |
| ― |
Die Eigenkapitalquote erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 von 27,4% um 0,9 Prozentpunkte auf 28,3 %. |
| ― |
Die Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von 4,9 Mrd. € ist im Wesentlichen auf den Überschuss in Höhe von 1,3 Mrd. € und auf das erfolgsneutral erfasste sonstige Ergebnis in Höhe von 3,6 Mrd. € zurückzuführen. Hierin enthalten sind v. a. Effekte aus der Währungsumrechnung (2,7 Mrd. €) sowie der Neubewertung der leistungsorientierten Pläne (1,0 Mrd. €). |
| ― |
Eigenkapitalmindernd wirkten Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechneten Wertänderungen in Höhe von 0,2 Mrd. € im sonstigen Ergebnis. |
| ― |
Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) erhöhte sich von 3,4 Mrd. € um 0,9 Mrd. € bzw. 27,7 % auf 4,3 Mrd. €. Die Erhöhung resultierte v. a. aus dem Einbezug von Sprint sowie aus dem weiteren Ausbau des 5G-Netzwerks in den USA. Im Segment Deutschland sank der Cash Capex aufgrund witterungsbedingt niedrigerer Investitionen sowie geringerer Auszahlungen. Im Segment Europa investierten wir ebenfalls weiter in unser Glasfasernetz und trieben den Ausbau unserer Mobilfunk-Infrastruktur voran. |
| ― |
Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) stieg um 8,7 Mrd. € auf 12,3 Mrd. €. Im Berichtszeitraum wurden Spektrumlizenzen in Höhe von 8,0 Mrd. € erworben, im Wesentlichen FCC-Mobilfunk-Lizenzen im Rahmen der sog. "C-Band"-Auktion im Segment USA. In der Vergleichsperiode waren hier 0,2 Mrd. € Anzahlungen für den Erwerb von FCC-Mobilfunk-Lizenzen enthalten. |
| ― |
Der Free Cashflow AL erhöhte sich von 1,3 Mrd. € um 1,3 Mrd. € auf 2,6 Mrd. €. |
| ― |
Erhöhend wirkte neben dem Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint zum 1. April 2020 auch die weiterhin positive Geschäftsentwicklung der anderen Segmente. Zudem waren im Vorjahresquartal Factoring-Vereinbarungen in Höhe von minus 0,5 Mrd. € enthalten, die im Berichtsquartal nicht anfielen. |
| ― |
Belastend wirkten neben dem um 0,9 Mrd. € höheren Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) insbesondere um 0,7 Mrd. € höhere Zinszahlungen (netto), im Wesentlichen resultierend aus den im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen Verbindlichkeiten sowie der in diesem Zusammenhang begonnenen Neustrukturierung und Erhöhung des Finanzierungsvolumens. Um 0,1 Mrd. € höhere Ertragsteuerzahlungen wirkten ebenfalls belastend. |
| ― |
Die Netto-Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2020 von 120,2 Mrd. € um 9,3 Mrd. € auf 129,5 Mrd. €. |
| ― |
Erhöhend wirkte insbesondere der Erwerb von Spektrum (8,0 Mrd.€), v. a. im Segment USA. Währungskurseffekte (3,8 Mrd. €) und die Zugänge von Leasing-Verbindlichkeiten (1,1 Mrd. €) wirkten zusätzlich erhöhend. |
| ― |
Reduzierend wirkte im Wesentlichen der Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) in Höhe von 4,1 Mrd. €. |
→ Weitere Informationen finden Sie im Kapitel
"Geschäftsentwicklung des Konzerns" im
Konzern-Zwischenlagebericht.
a Vor Zinszahlungen für Nullkupon-Anleihen
im ersten Quartal 2020.
Verlagerungen innerhalb der operativen Segmente. Die
Deutsche Telekom hat die Geschäfts- und
Ergebnisverantwortung für die Deutsche Telekom IoT
GmbH zum 1. Januar 2021 vom operativen Segment
Systemgeschäft in das operative Segment Deutschland
verlagert. Ebenfalls zum 1. Januar 2021 hat die Deutsche
Telekom ihr österreichisches Funkturmgeschäft vom
operativen Segment Europa in das operative Segment Group
Development verlagert.
→ Weitere Informationen zu den beiden Verlagerungen
finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und
-steuerung" im Konzern-Zwischenlagebericht sowie im
Abschnitt "Segmentberichterstattung" im
Konzern-Zwischenabschluss.
Zusammenlegung des Funkturmgeschäfts in den
Niederlanden und Errichtung eines Infrastrukturfonds. Am
21. Januar 2021 haben die Deutsche Telekom, Cellnex Telecom
und die neu gegründete, unabhängig gemanagte
Fondsgesellschaft Digital Infrastructure Vehicle (DIV) eine
Vereinbarung unterzeichnet, die jeweiligen
niederländischen
Mobilfunk-Infrastruktur-Tochtergesellschaften der Deutschen
Telekom und der Cellnex zusammenzuführen. Im Rahmen
der Vereinbarung ist es vorgesehen, dass die
niederländische Funkturmgesellschaft T-Mobile Infra an
die DIV veräußert und nachfolgend in die Cellnex
Netherlands eingebracht wird. Der Vollzug der Transaktion
wird, unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen
Wettbewerbsbehörde, im ersten Halbjahr 2021 erwartet.
Fast ein Jahr nach der Fusion mit Sprint gab T-Mobile US
am 11. März 2021 ein Update zu den
Integrationsfortschritten des Unternehmens und stellte die
mittelfristigen Finanzziele vor. So liegt T-Mobile US z. B.
bei der Umsetzung der Synergien aus dem Zusammenschluss mit
Sprint über der Planung, die bei Bekanntgabe der
Transaktion im April 2018 kommuniziert wurde. Unter anderem
wird der Barwert der Kosten- und Investitionssynergien nun
bei insgesamt mehr als 70 Mrd. US-$ erwartet - ein Anstieg
von etwa 60 % gegenüber der ursprünglichen
Prognose von 43 Mrd. US-$. Außerdem informierte
unsere US-Tochter zu dem Stand des 5G-Netzausbaus nach der
jüngsten Spektrumauktion in den USA, bei der sie in
C-Band-Frequenzen investierte, um ihr "Ultra Capacity 5G"
auszubauen und sich für ihren anhaltenden
Führungsanspruch in der 5G-Ära zu positionieren.
Zudem verkündete T-Mobile US die Ausweitung ihrer
Zielmärkte um kleinere und ländlich geprägte
Märkte, in das Segment der Unternehmenskunden und Home
Broadband.
Netzausbau in Deutschland. Im ersten Quartal 2021 haben
wir zusätzlich ca. 1.600 Standorte für 5G
gerüstet. Damit ist unser 5G-Netz in über 5.000
Städten und Gemeinden für ca. 66 Mio. Menschen in
Deutschland verfügbar. Zudem haben wir im ersten
Quartal 2021 in Deutschland 556 LTE-Standorte neu gebaut
und eine LTE-Abdeckung von 98,8% der deutschen Haushalte
erreicht.
Zum Ende des ersten Quartals 2021 können rund 2,3
Mio. Haushalte in Deutschland direkt an unser Glasfasernetz
(FTTH, FTTB) angebunden werden.
Netzausbau in den USA. Im Februar 2021 hat T-Mobile US
bei der sog. "C-Band"-Auktion 142 Lizenzen für
insgesamt 9,3 Mrd. US-$ erworben. Mit dem zusätzlichen
40 MHz Spektrum stärkt unsere US-Tochter ihr 5G-Netz
weiter. Zum Ende des ersten Quartals 2021 versorgte
T-Mobile US 140 Mio. Menschen in den USA mit "Ultra
Capacity 5G" im 2,5 GHz-Band und Millimeterwellen-Bereich
(mmWave). Gleichzeitig wird die Erweiterung des 5G-Netzes
auf Basis des 600 MHz-Spektrums vorangetrieben,
worüber bereits ca. 295 Mio. Menschen in den USA
erreicht werden.
Netzausbau in Europa. Auch in unseren europäischen
Landesgesellschaften haben wir den Netzausbau im ersten
Quartal 2021 kontinuierlich vorangetrieben. So ist z. B. im
März 2021 das 5G-Netz von Hrvatski Telekom in 34
kroatischen Städten verfügbar, sodass dort
bereits rund 1,5 Mio. Menschen die Vorteile von 5G nutzen
können. In Ungarn konnte sich Magyar Telekom im Januar
2021 erfolgreich Spektrum im 900 und 1.800 MHz-Bereich
sichern. Zudem versorgten wir zum Ende des ersten Quartals
2021 in unseren europäischen Ländern 97,7% der
Bevölkerung mit LTE und erreichten damit insgesamt
rund 108 Mio. Einwohner.
Zum Ende des ersten Quartals 2021 haben rund 4,3 Mio.
Haushalte in unseren vier größten
Landesgesellschaften die Möglichkeit auf eine direkte
Anbindung an unser Glasfasernetz (FTTH, FTTB, ED3).
Erweiterung der Glasfaser-Kooperation mit NetCologne. Im
Rahmen ihrer bisherigen Zusammenarbeit verlängern die
Deutsche Telekom und NetCologne ihre seit 2013 bestehende
Kooperation für weitere zehn Jahre. Erstmals ist nun
auch der gegenseitige Netzzugang zu gigabitfähiger
Glasfaser-Infrastruktur Bestandteil der Vereinbarung. Neben
der optimalen Netzauslastung sollen dadurch weitere
Investitionen in den zukünftigen Glasfaser-Ausbau
gesichert werden.
Erweiterung der Festnetz-Kooperation mit 1&1. Die
Deutsche Telekom und 1&1 Versatel arbeiten im Festnetz
weiterhin eng zusammen: Beide Unternehmen haben einen neuen
Vertrag mit einer Laufzeit über zehn Jahre
geschlossen, der die Nutzung von direkten
Glasfaser-Anschlüssen (FTTH) und VDSL betrifft. Diese
Partnerschaft im Festnetz erlaubt uns, die Auslastung
unserer Netze zu sichern und so den Glasfaser-Ausbau in
Deutschland voranzutreiben. 1&1 kann ihren Kunden ein
zukunftsfähiges Produkt-Portfolio auf unserem
schnellen Netz anbieten.
Geteilte Netzinfrastruktur mit Telefónica. Im
laufenden Jahr wollen die Deutsche Telekom und
Telefónica mehrere Hundert sog. "Graue Flecken" in
der 4G-Netzversorgung für ihre Kunden schließen.
An den Standorten werden die Partner aktive Netztechnik
teilen. Im Gegensatz zu bisherigen Kooperationen wie z. B.
zur gemeinsamen Nutzung von Mobilfunk-Sendemasten oder dem
Betreiber-Abkommen zur Schließung "Weißer
Flecken" müssen in diesem Ansatz keine zweite separate
Funktechnik oder zusätzliche Antennen installiert
werden. Beide Unternehmen haben eine entsprechende
Absichtserklärung unterzeichnet.
→ Weiterführende Informationen finden Sie in
unseren Medienberichten.
5G-Kooperation mit der Deutschen Messe. Das
Messegelände der Deutschen Messe in Hannover bekommt
in diesem Jahr ein eigenes 5G-Campus-Netz - so entsteht ein
5G-Messegelände, welches die Deutsche Messe in enger
Partnerschaft mit der Deutschen Telekom schrittweise zu
einem hochinnovativen Multifunktions-Campus ausbaut. Wir
stellen auf einer Gesamtfläche von mehr als 1,4 Mio.
Quadratmetern die für uns in Deutschland bisher
größte flächendeckende und
hochleistungsfähige 5G-Campus-Versorgung sicher.
→ Weiterführende Informationen finden Sie in
unseren Medienberichten.
5G-Kooperation in den USA. Im Januar 2021 gab T-Mobile
US bekannt, dass sowohl mit Ericsson als auch mit Nokia
Vereinbarungen über mehrere Milliarden US-Dollar und
Laufzeiten von fünf Jahren abgeschlossen wurden, auf
deren Grundlage der Ausbau und die Ausweitung des
landesweit größten 5G-Netzes fortgeführt
wird. Im Rahmen der Netzinvestitionen nach dem
Zusammenschluss mit Sprint im vergangenen Jahr kann
T-Mobile US durch diese Vereinbarungen eine noch
höhere 5G-Abde-ckung, Netzkapazität,
Geschwindigkeit und modernere Technik über alle
Frequenzbänder hinweg realisieren.
Gemeinsame Campus-Netz-Initiative mit Ericsson.
T-Systems und Ericsson bündeln ihre Kompetenzen, um
ihren jeweiligen Kunden integrierte Lösungspakete
für Campus-Netzwerke anzubieten. Die Partnerschaft
basiert auf der Campus-Netz-Infrastruktur von Ericsson und
unseren Edge Computing-Fähigkeiten. Beide Unternehmen
wollen diese integrierte Lösung ihren jeweiligen
Partnern weltweit zur Verfügung stellen. Damit bieten
sie ihren jeweiligen Kunden einen hochwertigen und
nahtlosen Service.
→ Weiterführende Informationen finden Sie in
unseren Medienberichten.
Offenheit und Vielfalt im Antennen-Zugangsnetz. In einer
gemeinsamen Absichtserklärung bekundeten die Deutsche
Telekom, Orange, Telefónica und Vodafone Group
jeweils ihr individuelles Engagement zur Einführung
und zum Einsatz von Open Radio Access Network (Open
RAN)-Lösungen. Open RAN nutzt die Vorteile neuer
offener virtualisierter Architekturen, Software und
Hardware, um agilere und flexiblere Mobilfunknetze im
5G-Zeitalter aufzubauen. Die vier Betreiber werden mit
bestehenden und neuen Partnern aus dem Ökosystem,
Branchenverbänden sowie europäischen politischen
Entscheidungsträgern zusammenarbeiten, um
sicherzustellen, dass Open RAN schnell
Wettbewerbsgleichheit mit traditionellen RAN-Lösungen
erreicht.
→ Weiterführende Informationen finden Sie in
unseren Medienberichten.
Fokus auf Cloud. Mit "Cloud First" setzt T-Systems
künftig noch stärker auf das strategisch wichtige
Cloud-Geschäft und hat daher auch seine
Partnerschaften mit Amazon Web Services AWS und Microsoft
vertieft. Zudem bildet die Telekom Tochter verstärkt
Cloud-Experten aus und baut die Open Telekom Cloud aus. Die
Investitionen in den Ausbau der Cloud-Services belaufen
sich in Summe auf einen dreistelligen Millionenbetrag.
→ Weiterführende Informationen finden Sie in
unseren Medienberichten.
Mixed Reality-Innovation. Wir starteten Mitte März
2021 als erster Anbieter in Europa den offiziellen
Vorverkauf der Mixed Reality-Brille "Nreal Light". Damit
eröffnen wir einer breiten Öffentlichkeit neue,
zukunftsweisende Möglichkeiten der Kommunikation, des
Entertainments und der Interaktion im 5G-Netz. Mit der
Mixed Reality-Brille erleben Nutzer Mixed Reality- und
Augmented Reality-Anwendungen integriert in die reale
Umgebung.
Geschäftskunden-Offensive T-Mobile US. Im März
2021 hat T-Mobile US mit "WFX Solutions" neue Angebote
speziell für Geschäftskunden auf den Markt
gebracht und nutzt dabei die Vorteile ihres 5G-Netzes. Die
Produkte "T-Mobile Enterprise Unlimited", "T-Mobile Home
Office Internet" und "T-Mobile Collaborate" sollen
Unternehmen und deren Mitarbeiter dabei unterstützen,
unterwegs und aus dem Homeoffice zusammenarbeiten zu
können.
Magenta Security - Schutzschirm für vernetzte
Maschinen. Cyberattacken auf Unternehmen nehmen weiter zu.
Unser Security Operations Center registriert täglich
mehrere Millionen Angriffe auf Firmen. Angriffsziel waren
bislang v. a. Netz und IT von Unternehmen. Jetzt geraten
vernetzte Maschinen in das Visier der Hacker. Ein neues
Angebot der Telekom bietet Schutz: "Magenta Industrial
Security" spannt einen Schirm über Steuerungssysteme
der Wirtschaft.
→ Weiterführende Informationen finden Sie in
unseren Medienberichten.
WLAN-Service im Flugzeug. Das European Aviation Network
(EAN) ist mittlerweile für Passagiere in mehr als 250
Flugzeugen von British Airways, Iberia und Vueling
über ganz Europa verfügbar. Die Deutsche Telekom
und Inmarsat haben EAN in Zusammenarbeit mit führenden
europäischen Unternehmen entwickelt. Die Lösung
bietet Flugpassagieren sehr hohe Geschwindigkeiten bis zu
100 MBit/s und kurze Latenzzeiten vergleichbar dem
terrestrischen Mobilfunk.
→ Weiterführende Informationen finden Sie in
unseren Medienberichten.
Die folgende Grafik stellt die wesentlichen
Auszeichnungen des ersten Quartals 2021 zusammen:
→ Weitere Informationen zu den oben genannten
Ereignissen im ersten Quartal 2021 finden Sie online in
unseren Medieninformationen.
Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und
-steuerung verweisen wir auf die Erläuterungen im
zusammengefassten Lagebericht im Geschäftsbericht
2020. Aus Sicht des Konzerns ergaben sich folgende
Änderungen bzw. Ergänzungen:
Verlagerung des Wachstumsfelds Internet der Dinge (IoT).
Die Deutsche Telekom hat die Geschäfts- und
Ergebnisverantwortung für die Deutsche Telekom IoT
GmbH zum 1. Januar 2021 vom operativen Segment
Systemgeschäft in den Geschäftskundenbereich des
operativen Segments Deutschland verlagert. Die
Konzerntochter verantwortet das IoT-Geschäft der
Deutschen Telekom. Durch die Verlagerung sind wir in der
Lage, den IoT-Markt schneller zu bedienen und somit die
Position der Deutschen Telekom in diesem Wachstumsmarkt zu
stärken. In den beiden betroffenen Segmenten wurden
die Vorjahreswerte der operativen Entwicklung, der Kunden-
und Mitarbeiterentwicklung sowie der Auftragseingang
rückwirkend angepasst.
Verlagerung des österreichischen
Funkturmgeschäfts. Zum 1. Januar 2021 hat die Deutsche
Telekom ihr österreichisches Funkturmgeschäft vom
operativen Segment Europa in die Einheit GD Towers des
operativen Segments Group Development verlagert, um
Effizienzen im Management des Funkturmgeschäfts zu
heben. Darüber hinaus wird GD Towers den Ausbau des
Drittgeschäfts, die Steigerung der Profitabilität
sowie die Erschließung von Wachstumsfeldern
vorantreiben. In den beiden betroffenen Segmenten wurden
die Vorjahreswerte nicht angepasst.
Reorganisation der DT IT. Zum 1. Januar 2021 wurden die
Deutsche Telekom IT (DT IT) Russland, DT IT Slowakei und DT
IT Ungarn vom operativen Segment Deutschland in das Segment
Group Headquarters & Group Services verlagert. In den
beiden betroffenen Segmenten wurden die Vorjahreswerte
nicht angepasst.
Verantwortung leben. Wir richten
Kernunternehmensprozesse zur Wahrnehmung unserer
gesellschaftlichen Verantwortung konsequent nachhaltig aus.
Mit unserem neuen Konzernprogramm "#GreenMagenta" wollen
wir effektiv zum Klima- und Ressourcenschutz beitragen und
erweitern damit unsere bisherige Klimastrategie. Die
Klimaneutralität für eigene Emissionen soll bis
spätestens 2025 erreicht werden. Auch die Emissionen
aus der Produktion bis hin zum Betrieb beim Kunden sollen
bereits 2040 - zehn Jahre früher als bisher geplant -
komplett klimaneutral sein.
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue
Entwicklungen zu der im zusammengefassten Lagebericht im
Geschäftsbericht 2020 dargestellten Situation des
wirtschaftlichen Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf
die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den ersten drei
Monaten 2021, den Ausblick, die zurzeit wesentlichen
gesamtwirtschaftlichen Risiken sowie auf das regulatorische
Umfeld eingegangen. Der gesamtwirtschaftliche Ausblick
erfolgt unter dem Vorbehalt, dass die Quantifizierung der
Auswirkungen der Corona-Krise stark von dem weiteren
Verlauf der Coronavirus-Pandemie abhängt.
Die Weltkonjunktur erholt sich weiter, steht allerdings
immer noch im Schatten der Coronavirus-Pandemie. Der
Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet in seiner
im April 2021 aktualisierten Prognose mit einem Wachstum
der weltweiten Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 von 6,0 %
und erwartet für das Jahr 2022 ein Wachstum von 4,4 %.
Für die deutsche Wirtschaft rechnet der IWF mit
einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 3,6 % im
laufenden Jahr. Die Corona-Krise trifft einzelne
Wirtschaftszweige in unterschiedlichem Maße. Im
Informations- und Kommunikationstechnologiesektor hat sich
das Geschäftsklima zuletzt deutlich verbessert: Der
Bitkom-ifo-Digitalindex, der sich aus der Beurteilung der
Geschäftslage und -erwartungen berechnet, erreichte im
März 2021 ein Zweijahreshoch.
Auch die Volkswirtschaften unserer Kernmärkte in
Nordamerika und Europa werden in diesem Jahr wachsen: Der
IWF rechnet im laufenden Jahr mit einem Wachstum der
Wirtschaftsleistung um 6,4 % in den USA und um 4,4 % in der
Eurozone.
In den USA hat sich die Wirtschaft im ersten Quartal
2021 erholt. Einen neuerlichen Schub verspricht das
Konjunkturprogramm im Umfang von 1.900 Mrd. US-$. In Europa
präsentiert sich die wirtschaftliche Lage zweigeteilt:
Während zahlreiche Dienstleistungsbereiche nach wie
vor durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der
Pandemie eingeschränkt sind, zeigt sich die
Industriekonjunktur robust. Der weitere konjunkturelle
Verlauf hängt entscheidend vom Fortgang des
Infektionsgeschehens ab.
Neben den Unwägbarkeiten bezüglich des
weiteren Pandemieverlaufs besteht das Risiko, dass
Unternehmen trotz der in vielen Ländern ergriffenen
Stützungsmaßnahmen in
Liquiditätsschwierigkeiten geraten. Auch aus einer
expansiven Geld- und Fiskalpolitik können im Hinblick
auf die Stabilität der globalen Finanzmärkte
Risiken erwachsen. Weitere Risiken für die
wirtschaftliche Entwicklung ergeben sich aus den weiterhin
schwelenden Handelskonflikten zwischen den USA und China
sowie sonstigen geopolitischen Risiken.
Kooperationsvereinbarungen sind in Kraft getreten.
Nachdem im vierten Quartal 2020 bereits die
Kooperationsverträge mit Telefónica und
Vodafone über die langjährige Zusammenarbeit im
Festnetz verlängert wurden, konnten im ersten Quartal
2021 entsprechende langfristige Vereinbarungen auch mit
1&1 und NetCologne getroffen werden. Diese umfassen
sowohl die bestehenden Breitbandnetze als auch die in den
kommenden Jahren von der Deutschen Telekom kontinuierlich
auszubauenden FTTH-Glasfasernetze. Nachdem die BNetzA keine
regulatorischen Einwände gegen die Vereinbarungen
vorgetragen hat, sind sie zum 1. April 2021 in Kraft
getreten. Die Zusammenarbeit im Festnetz ist damit zu
stabilen Bedingungen für die nächsten 10 Jahre
gesichert.
In den USA endete am 17. Februar 2021 die
Assignment-Phase der sog. "C-Band"-Auktion (3,7-4,2 GHz).
Die FCC gab am 24. Februar 2021 die Anzahl der ersteigerten
Lizenzen der mitbietenden Unternehmen bekannt. Verizon gab
ca. 45 Mrd. US-$ für 3.511 Lizenzen aus, AT&T
über 23 Mrd. US-$ für 1.621 Lizenzen und T-Mobile
US 9,3 Mrd. US-$ für 142 Lizenzen. Insgesamt wurden in
der "C-Band"-Auktion 280 MHz versteigert. Die
Lizenzerwerber sind verpflichtet, über die kommenden
drei Jahre sog. "Relocation Payments" für die
Umsiedlung der bisherigen Lizenzinhaber zu tätigen.
Diese werden sich für T-Mobile US voraussichtlich auf
1,2 Mrd. US-$ belaufen. In Ungarn wurde die Neuvergabe des
900 und 1.800 MHz-Spektrums, für das die Lizenzen 2022
auslaufen, am 28. Januar 2021 durchgeführt und
abgeschlossen. Magyar Telekom erwarb 2x 8 bzw. 2x 20 MHz zu
einem Gesamtpreis von umgerechnet 123 Mio. €.
Kroatien bereitet die Vergabe der Bereiche 700 und 3.400
bis 3.800 MHz und 26.000 MHz für das zweite und dritte
Quartal 2021 vor. Eine Konsultation zu den Vergaberegeln
und Frequenznutzungskonditionen startete am 2. April 2021;
der Abschluss des Verfahrens wird bis Ende Juli 2021
erwartet. Nach wie vor gibt es keine Neuigkeiten zu dem in
Polen verschobenen Starttermin für die 3.400 bis 3.800
MHz-Vergabe. Das Verfahren wird durch offene
Gesetzgebungsverfahren aufgehalten. Rumänien plant
eine große Frequenzauktion für die Bereiche 700,
800, 1.500, 2.600 und 3.400 bis 3.800 MHz. Deren
Durchführung wird für das zweite Halbjahr 2021
erwartet. Die slowakische Regulierungsbehörde bereitet
die Allokation des 3.400 bis 3.800 MHz-Bereichs vor,
welcher jedoch erst 2024 für den breitbandigen
Mobilfunk verfügbar wird. Eine Konsultation dazu wurde
gestartet, eine Verschiebung in das nächste Jahr ist
aber nicht ausgeschlossen.
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über
die wesentlichen laufenden und geplanten Frequenzvergaben
wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen. Daneben gibt
es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze
erwartete Frequenzvergaben.
| Erwarteter Vergabestart | Erwartetes Vergabeende | Frequenzbereiche (MHz) | Vergabeverfahren | Aktuelle Hinweise | |
| Kroatien | Q2 2021 | Q3 2021 | 700 / 3.400-3.800 / 26.000 | Auktion (Sequential SMRA a) | Konsultation gestartet. Durchführung/Abschluss bis Ende Juli 2021. Erwartung einer weiteren Vergabe in 2022. |
| Polen | Q2 2021 | Q3 2021 | 3.400-3.800 | Auktion (SMRA a), Details noch offen | Neustart verzögert sich durch politische Diskussionen um nat. Sicherheits-Richtlinien. |
| Polen | Q3 2022 | Q4 2022 | 700 / 2.100 / 26.000 | Auktion, Details noch offen | Planungen für alle Bereiche noch unsicher wg. Diskussionen um Vergabemodelle. |
| Rumänien | Q4 2021 | Q1 2022 | 700 / 800 / 1.500 / 2.600 / 3.400-3.800 | Auktion, Details noch offen | Verfahrensstart weiter verzögert. Ergänzung um 2.100 MHz möglich. |
| Slowakei | Q4 2021 | Q1 2022 | 3.400-3.800 | Auktion (SMRA a), Details noch offen | Konsultation gestartet. |
| Tschechische Republik | Q3 2023 | Q1 2024 | 900 / 1.800 / 2.100 | Verlängerung erwartet | 900 / 1.800 MHz-GSM-Lizenz und 2.100 MHz-UMTS-Lizenz von TMCZ enden in 2024. |
| Ungarn | 2022 / 2023 | 2022 / 2023 | 1.500 / 2.300 / 26.000 | Auktion, Details noch offen | Noch keine Infos vorliegend. |
| USA | Q3 2021 | Q4 2021 | 3.450-3.550 | Auktion, Vorschlag FCC: Ascending Clock Auction b | Start: frühestens Oktober 2021 |
| USA | Q4 2021 | Q4 2021 | 2.500-2.700 | Auktion (SMRA a) | Start: frühestens im 2. Halbjahr 2021 |
a Simultaneous Multi Round Auction (SMRA):
simultane elektronische Mehrrundenauktion mit
aufsteigenden, parallelen Geboten für alle beteiligten
Frequenzbänder.
b Ascending Clock Auction: elektronische
Mehrrundenauktion mit einer Clock-Phase zur Klärung
der in verschiedenen Gebieten nachgefragten Frequenzmengen
und einer Zuteilungsphase zur Bestimmung der Verteilung der
frequenzspezifischen Zuteilungsbereiche auf die Bieter.
Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als
vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den
Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Neben
der Übernahme der zu diesem Zeitpunkt neu bewerteten
Vermögenswerte und Schulden führte dies auch zum
Einbezug sämtlicher ab dem
Erstkonsolidierungszeitpunkt erwirtschafteter Erträge
und Aufwendungen in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
der Deutschen Telekom. Das hat im ersten Quartal 2021
weiterhin Einfluss auf die Vergleichbarkeit der Darstellung
der Ertrags- und Finanzlage der Berichtsperiode mit den
Vorjahresvergleichswerten.
→ Weitere Informationen zu dem Zusammenschluss von
T-Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt
"Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige
Transaktionen" im Konzern-Zwischenabschluss.
Die Deutsche Telekom hat die Geschäfts- und
Ergebnisverantwortung für die Deutsche Telekom IoT
GmbH zum 1. Januar 2021 vom operativen Segment
Systemgeschäft in den Geschäftskundenbereich des
operativen Segments Deutschland verlagert. Die
Konzerntochter verantwortet das IoT-Geschäft der
Deutschen Telekom. In den beiden betroffenen Segmenten
wurden die Vorjahreswerte der operativen Entwicklung, der
Kunden- und Mitarbeiterentwicklung sowie der
Auftragseingang rückwirkend angepasst. Auf der Ebene
des Gesamtkonzerns ergaben sich keine Anpassungen.
→ Weitere Informationen zu der Verlagerung des
IoT-Geschäfts finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur,
-strategie und -Steuerung".
Unsere Geschäftstätigkeit war in verschiedenen
Geschäftsfeldern bei Umsatz und Ergebnis von der
Coronavirus-Pandemie betroffen. So bedeuten temporäre
Reisebeschränkungen geringere Roaming- und
Visitoren-Umsätze. Des Weiteren ergaben sich
Belastungen im Endgerätegeschäft. Zudem ist die
Corona-Krise auch in unserem Großkundengeschäft
spürbar. Auf der anderen Seite verzeichneten wir eine
verstärkte Nachfrage bei Sprachverbindungen im
Mobilfunk wie im Festnetz.
Im ersten Quartal 2021 erzielten wir einen Konzernumsatz
in Höhe von 26,4 Mrd. €, der mit einem Anstieg
von 6,4 Mrd. € um 32,3 % über dem Niveau des
Vergleichszeitraums lag. Organisch betrachtet, d. h. bei
Annahme eines vergleichbaren Konsolidierungskreises in der
Vorjahresperiode und ohne Berücksichtigung von
Währungskurseffekten, entwickelte sich der Umsatz mit
einem Anstieg von 1,8 Mrd. € bzw. 7,1 % positiv. In
der organischen Betrachtung wurde der Konzernumsatz in der
Vergleichsperiode aufgrund von Konsolidierungskreiseffekten
- im Wesentlichen aus dem Erwerb von Sprint sowie der
Veräußerung der Prepaid-Sparte von Sprint an
DISH im operativen Segment USA - um im Saldo 6,2 Mrd.
€ erhöht und es wurden negative
Währungskurseffekte von im Saldo 1,5 Mrd. €
berücksichtigt.
Zur positiven Umsatzentwicklung trug insbesondere unser
operatives Segment USA mit einem Anstieg von 62,3 % bei.
Organisch betrachtet, d. h. vor allem neutralisiert um den
Erwerb von Sprint sowie unter der Annahme konstanter
Währungskurse, lag der Umsatz um 10,5 % über
Vorjahresniveau, was insbesondere auf gestiegene Service-
und Endgeräteumsätze zurückzuführen
ist. In unserem Heimatmarkt Deutschland lagen die
Umsätze mit einem Anstieg um 1,9 % über dem
Niveau des Vorjahres. Dies ist im Wesentlichen getrieben
durch den Umsatzanstieg bei Breitband und bei den
Endgeräteverkäufen sowohl im Festnetz als auch im
Mobilfunk. Als Folge der Coronavirus-Pandemie ergaben sich
negative Effekte bei den Roaming- und
Visitoren-Umsätzen sowie Verzögerungen oder
Verschiebungen bei laufenden Aufträgen im Bereich des
Telekommunikationsgeschäfts für
Geschäftskunden. In unserem operativen Segment Europa
verringerte sich der Umsatz insbesondere
währungskursbedingt um 1,1%. Organisch betrachtet, d.
h. unter der Annahme konstanter Währungskurse,
erhöhte sich der Umsatz - trotz Corona-bedingt
erschwerten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen -
gegenüber dem Niveau der Vergleichsperiode leicht. Die
organischen Zuwächse sind auf die gute Entwicklung im
Mobilfunk-Geschäft zurückzuführen. Hierbei
waren es v. a. die höheren Umsätze bei den
Endgeräteverkäufen sowie gestiegene
höhermargige Service-Umsätze (ohne Roaming und
Visitoren). Geringere Umsätze verzeichnete hingegen
das Festnetz-Geschäft. Der Gesamtumsatz unseres
operativen Segments Systemgeschäft lag um 4,4% unter
Vorjahresniveau und reflektiert den Corona-bedingten
Rückgang des IT-Markts in Westeuropa. Die positive
Umsatzentwicklung in unseren Wachstumsfeldern Public Cloud
und Digital Solutions konnte den Rückgang im
klassischen IT-Infrastrukturgeschäft nicht
vollständig kompensieren. Der Gesamtumsatz unseres
operativen Segments Group Development stieg gegenüber
dem Vorjahreszeitraum um 10,5%. Der Anstieg resultierte aus
dem operativen Wachstum der T-Mobile Netherlands und GD
Towers mit der DFMG, dem niederländischen und
österreichischen Funkturmgeschäft. Auch organisch
betrachtet, d. h. neutralisiert um die Verlagerung des
österreichischen Funkturmgeschäfts sowie den
Erwerb des niederländischen MVNO und SIM-Anbieters
Simpel, stieg der Gesamtumsatz um 5,0 %.
→ Weitere Informationen zur Umsatzentwicklung
unserer Segmente finden Sie im Kapitel
"Geschäftsentwicklung der operativen Segmente".
| in Mio. € | |||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2020 | |
| Konzernumsatz | 26.390 | 19.943 | 6.447 | 32,3 | 100.999 |
| Deutschland | 5.942 | 5.830 | 112 | 1,9 | 23.790 |
| USA | 16.483 | 10.157 | 6.326 | 62,3 | 61.208 |
| Europa | 2.729 | 2.759 | (30) | (1,1) | 11.335 |
| Systemgeschäft | 1.015 | 1.062 | (47) | (4,4) | 4.159 |
| Group Development | 782 | 708 | 74 | 10,5 | 2.883 |
| Group Headquarters & Group Services | 625 | 634 | (9) | (1,4) | 2.556 |
| Intersegmentumsatz | (1.186) | (1.207) | 21 | 1,7 | (4.932) |
Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives
Segment USA mit einem Anteil von 62,5% mit Abstand den
größten Beitrag zum Konzernumsatz und lag damit
aufgrund des Erwerbs von Sprint um 11,6 Prozentpunkte
über dem Niveau der Vergleichsperiode. Auch die
Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz erhöhte
sich in diesem Zusammenhang deutlich von 69,7 % auf 76,4 %.
Im ersten Quartal 2021 erzielten wir ein gegenüber
dem Vergleichszeitraum um 2,7 Mrd. € bzw. 41,3%
höheres bereinigtes EBITDA AL in Höhe von 9,2
Mrd. €. Auch organisch betrachtet erhöhte sich
das bereinigte EBITDA AL um 0,7 Mrd. € bzw. 8,3 %. In
der organischen Betrachtung wurde das bereinigte EBITDA AL
in der Vergleichsperiode aufgrund von
Konsolidierungskreiseffekten um 2,5 Mrd. € erhöht
und es wurden negative Währungskurseffekte von im
Saldo 0,5 Mrd. € berücksichtigt.
Alle Segmente leisteten einen positiven Beitrag zu
dieser Entwicklung. Das bereinigte EBITDA AL unseres
operativen Segments USA entwickelte sich deutlich positiv,
was auf den Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint
zurückzuführen ist. Organisch betrachtet, d. h.
vor allem neutralisiert um den Erwerb von Sprint sowie
unter der Annahme konstanter Währungskurse, lag das
bereinigte EBITDA AL um 10,7 % über Vorjahresniveau.
Diesen positiven Einflüssen standen - überwiegend
im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sprint - höhere
operative Aufwendungen gegenüber. Unser operatives
Segment Deutschland trug dank positiver Umsatzentwicklung
und einer verbesserten Kosteneffizienz mit einem um 3,4 %
höheren bereinigten EBITDA AL dazu bei. Um 1,1 %
erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL in unserem
operativen Segment Europa. Organisch betrachtet, d. h.
unter der Annahme konstanter Währungskurse sowie um
die Verlagerung des österreichischen
Funkturmgeschäfts neutralisiert, stieg das bereinigte
EBITDA AL um 4,1 %. Zu dieser Entwicklung beigetragen haben
hauptsächlich Einsparungen bei den indirekten Kosten.
In unserem operativen Segment Systemgeschäft
entwickelte sich das bereinigte EBITDA AL mit 3,3% positiv.
Effizienzeffekte aus unserem Transformationsprogramm sowie
Effekte durch Umsatzsteigerung in allen unseren
Wachstumsbereichen überstiegen den
Ergebnisrückgang im klassischen
IT-Infrastrukturgeschäft. Zur Erhöhung des
bereinigten EBITDA AL in unserem operativen Segment Group
Development um 17,5 % trugen die positive Umsatzentwicklung
bei T-Mobile Netherlands, Synergien aus der Übernahme
der Tele2 Netherlands, der Erwerb von Simpel sowie das
effiziente Kosten-Management der T-Mobile Netherlands bei.
Das GD Towers Geschäft entwickelte sich aufgrund
steigender Mengen konstant positiv und wurde durch die
Verlagerung des österreichischen
Funkturmgeschäfts weiter verstärkt.
| in Mio. € | |||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2020 | |
| EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) im Konzern | 9.245 | 6.544 | 2.701 | 41,3 | 35.017 |
| Deutschland | 2.305 | 2.230 | 75 | 3,4 | 9.188 |
| USA | 5.706 | 3.160 | 2.546 | 80,6 | 20.997 |
| Europa | 946 | 936 | 10 | 1,1 | 3.910 |
| Systemgeschäft | 62 | 60 | 2 | 3,3 | 279 |
| Group Development | 316 | 269 | 47 | 17,5 | 1.101 |
| Group Headquarters & Group Services | (84) | (103) | 19 | 18,4 | (429) |
| Überleitung | (7) | (8) | 1 | 12,5 | (28) |
Unser EBITDA AL erhöhte sich gegenüber dem
Vergleichszeitraum um 2,9 Mrd. € bzw. 48,6 % auf 8,8
Mrd. €. Dabei veränderten sich die EBITDA
AL-wirksamen Sondereinflüsse von minus 0,6 Mrd. €
auf minus 0,4 Mrd. €. Aufwendungen im Zusammenhang mit
Personalrestrukturierungen lagen mit 0,2 Mrd. € unter
dem Vergleichsniveau von 0,3 Mrd. €. Darüber
hinaus waren im Bereich der Ergebniseffekte aus
Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen Aufwendungen in
Höhe von 0,2 Mrd. € als Sondereinflüsse
erfasst. Diese standen im Wesentlichen im Zusammenhang mit
entstandenen Akquisitions- und Integrationsaufwendungen
sowie mit Restrukturierungskosten zur Realisierung von
Kosteneffizienzen aus dem Zusammenschluss von T-Mobile US
und Sprint. In der Vergleichsperiode waren Aufwendungen in
Höhe von 0,1 Mrd. € im Zusammenhang mit dem
Genehmigungs-prozess zum Zusammenschluss von T-Mobile US
und Sprint als Sondereinflüsse erfasst. Darüber
hinaus wurden im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie
im operativen Segment USA im ersten Quartal 2020
Aufwendungen in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € als
Sondereinflüsse klassifiziert.
→ Weitere Informationen zur Entwicklung des
(bereinigten) EBITDA AL unserer Segmente finden Sie im
Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen
Segmente".
Eine Überleitung der Definition des EBITDA auf die
"after leases"-Betrachtung (EBITDA AL) kann der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden:
| in Mio. € | |||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung
in % |
Gesamtjahr
2020 |
|
| EBITDA | 10.361 | 6.940 | 3.421 | 49,3 | 38.633 |
| Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte a | (1.284) | (831) | (453) | (54,5) | (4.530) |
| Zinsaufwendungen
für die passivierten Leasing-
Verbindlichkeiten a |
(279) | (189) | (90) | (47,6) | (925) |
| EBITDA AL | 8.798 | 5.921 | 2.877 | 48,6 | 33.178 |
| EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse | (447) | (623) | 176 | 28 | (1.839) |
| EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) | 9.245 | 6.544 | 2.701 | 41,3 | 35.017 |
a Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der
T-Mobile US.
Das EBIT des Konzerns erhöhte sich von 2,5 Mrd.
€ auf 3,5 Mrd. € und war damit um 1,0 Mrd. €
bzw. 40,1 % höher als im Vergleichszeitraum.
Ursächlich für diese Veränderung sind u. a.
die beim bereinigten EBITDA AL bzw. EBITDA AL beschriebenen
Effekte. Die Abschreibungen lagen insgesamt bei 6,8 Mrd.
€ und damit um 2,4 Mrd. € über dem Niveau
der Vergleichsperiode. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf
die seit dem 1. April 2020 zu berücksichtigende Sprint
zurückzuführen.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich um 0,3
Mrd. € auf 1,8 Mrd. €. Dabei verringerte sich das
Finanzergebnis um 0,7 Mrd. € auf minus 1,7 Mrd.
€. Dieser Rückgang resultierte im Wesentlichen
aus einem um 0,6 Mrd. € auf minus 1,2 Mrd. €
gesunkenen Zinsergebnis. Gründe hierfür sind v.
a. die im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen
finanziellen Verbindlichkeiten sowie die in diesem
Zusammenhang begonnene Neustrukturierung und Erhöhung
des Finanzierungsvolumens. Das sonstige Finanzergebnis
verringerte sich im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. €
auf minus 0,5 Mrd. €. Dazu trug u.a. das im
Vorjahresvergleich verminderte Ergebnis aus
Finanzinstrumenten bei. Dies steht im Zusammenhang mit
Bewertungseffekten bei eingebetteten Derivaten der T-Mobile
US und der Folgebewertung der im Juni 2020 von SoftBank
erhaltenen Aktienoptionen zum Kauf von Anteilen an T-Mobile
US. Gegenläufig wirkte ein gestiegener Zinsertrag aus
der Bewertung von Rückstellungen und
Verbindlichkeiten.
Der Konzernüberschuss liegt im Vergleich zur
Vorjahresperiode unverändert bei 0,9 Mrd. €. Der
Steueraufwand betrug 0,5 Mrd. €. Das den Anteilen
anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte
sich um 0,2 Mrd. € auf 0,4 Mrd. €, im
Wesentlichen in unserem operativen Segment USA. Ohne
Berücksichtigung von Sondereinflüssen, die sich
auf den Konzernüberschuss insgesamt in Höhe von
minus 0,3 Mrd. € auswirkten, betrug der bereinigte
Konzernüberschuss im ersten Quartal 2021 1,2 Mrd.
€ und lag damit leicht unter dem Niveau der
Vorjahresperiode von 1,3 Mrd. €.
→ Weitere Informationen zum Steueraufwand finden
Sie im Abschnitt "Ertragsteuern" im
Konzern-Zwischenabschluss.
Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des
Konzernüberschusses auf den um Sondereinflüsse
bereinigten Konzernüberschuss:
| in Mio. € | |||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung
in % |
Gesamtjahr
2020 |
|
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 936 | 916 | 20 | 2,2 | 4.158 |
| EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse | (447) | (623) | 176 | 28,3 | (1.839) |
| Personalrestrukturierung | (171) | (342) | 171 | 50,0 | (1.268) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (5) | (8) | 3 | 37,5 | (32) |
| Ergebniseffekte aus
Entkonsolidierungen,
Ver- und Zukäufen |
(245) | (145) | (100) | (69,0) | (1.655) |
| Wertaufholungen | 0 | 0 | 0 | n.a. | 1.655 |
| Sonstiges | (26) | (128) | 102 | 79,7 | (539) |
| Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse | 182 | 254 | (72) | (28,3) | 283 |
| Wertminderungen | (70) | 0 | (70) | n.a. | (656) |
| Finanzergebnis | (12) | (21) | 9 | n.a. | (25) |
| Ertragsteuern | 130 | 167 | (37) | (22,2) | 730 |
| Minderheiten | 134 | 108 | 26 | 24,1 | 234 |
| Sondereinflüsse | (265) | (368) | 103 | 28,0 | (1.557) |
|
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)
(bereinigt um Sondereinflüsse) |
1.201 | 1.284 | (83) | (6,5) | 5.715 |
Das Ergebnis je Aktie ermittelt sich aus dem
Konzernüberschuss im Verhältnis zur angepassten
gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender
Stammaktien - diese betrug zum 31. März 2021 4.743
Mio. Stück. Dies führt zu einem Ergebnis je Aktie
in Höhe von 0,20 €. In der Vergleichsperiode
betrug das Ergebnis je Aktie 0,19 €. Das bereinigte
Ergebnis je Aktie, bereinigt um
Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse,
beträgt 0,25 € gegenüber 0,27 € in der
Vergleichsperiode.
Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA AL,
des EBIT und des Konzernüberschusses auf die um
Sondereinflüsse bereinigten Werte:
| in Mio. € | ||||||
| EBITDA AL
Q1 2021 |
EBIT
Q1 2021 |
EBITDA AL
Q1 2020 |
EBIT
Q1 2020 |
EBITDA AL
Gesamtjahr 2020 |
EBIT
Gesamtjahr 2020 |
|
| EBITDA AL/EBIT | 8.798 | 3.519 | 5.921 | 2.511 | 33.178 | 12.804 |
| Deutschland | (99) | (99) | (207) | (207) | (752) | (805) |
| Personalrestrukturierung | (86) | (86) | (201) | (201) | (676) | (676) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (3) | (3) | (4) | (4) | (18) | (18) |
| Ergebniseffekte aus
Entkonsolidierungen,
Ver- und Zukäufen |
0 | 0 | 0 | 0 | (18) | (18) |
| Wertminderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | (52) |
| Sonstiges | (10) | (10) | (2) | (2) | (40) | (40) |
| USA | (261) | (297) | (274) | (274) | (370) | (370) |
| Personalrestrukturierung | (13) | (13) | (28) | (28) | (32) | (32) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus
Entkonsolidierungen,
Ver- und Zukäufen |
(248) | (248) | (140) | (140) | (1.522) | (1.522) |
| Wertminderungen | 0 | (36) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wertaufholungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.604 | 1.604 |
| Sonstiges | 0 | 0 | (106) | (106) | (420) | (420) |
| Europa | (10) | (10) | (39) | (39) | (188) | (374) |
| Personalrestrukturierung | (8) | (8) | (22) | (22) | (181) | (181) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus
Entkonsolidierungen,
Ver- und Zukäufen |
(2) | (2) | (2) | (2) | (6) | (6) |
| Wertminderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | (186) |
| Wertaufholungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 50 | 50 |
| Sonstiges | 0 | 0 | (15) | (15) | (51) | (51) |
| Systemgeschäft | (36) | (56) | (38) | (38) | (209) | (582) |
| Personalrestrukturierung | (31) | (31) | (32) | (32) | (167) | (167) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | (1) | (1) | (3) | (3) |
| Ergebniseffekte aus
Entkonsolidierungen,
Ver- und Zukäufen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wertminderungen | 0 | (20) | 0 | 0 | 0 | (373) |
| Sonstiges | (4) | (4) | (5) | (5) | (39) | (39) |
| Group Development | (16) | (16) | (7) | (7) | (43) | (43) |
| Personalrestrukturierung | (2) | (2) | (2) | (2) | (11) | (11) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebniseffekte aus
Entkonsolidierungen,
Ver- und Zukäufen |
(9) | (9) | (5) | (5) | (30) | (30) |
| Wertminderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges | (4) | (4) | 0 | 0 | (2) | (2) |
| Group Headquarters & Group Services | (26) | (40) | (58) | (58) | (277) | (322) |
| Personalrestrukturierung | (31) | (31) | (56) | (56) | (201) | (201) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (1) | (1) | (3) | (3) | (11) | (11) |
| Ergebniseffekte aus
Entkonsolidierungen,
Ver- und Zukäufen |
14 | 14 | 1 | 1 | (78) | (78) |
| Wertminderungen | 0 | (14) | 0 | 0 | 0 | (44) |
| Sonstiges | (7) | (7) | 0 | 0 | 14 | 14 |
| Konzern | (447) | (517) | (623) | (623) | (1.839) | (2.496) |
| Personalrestrukturierung | (171) | (171) | (342) | (342) | (1.268) | (1.268) |
| Sachbezogene Restrukturierungen | (5) | (5) | (8) | (8) | (32) | (32) |
| Ergebniseffekte aus
Entkonsolidierungen,
Ver- und Zukäufen |
(245) | (245) | (145) | (145) | (1.655) | (1.655) |
| Wertminderungen | 0 | (70) | 0 | 0 | 0 | (656) |
| Wertaufholungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.655 | 1.655 |
| Sonstiges | (26) | (26) | (128) | (128) | (539) | (539) |
| EBITDA AL/EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) | 9.245 | 4.036 | 6.544 | 3.134 | 35.017 | 15.300 |
| Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse) | (1.663) | (944) | (4.103) | |||
| Ergebnis vor
Ertragsteuern
(bereinigt um Sondereinflüsse) |
2.373 | 2.190 | 11.197 | |||
| Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse) | (672) | (619) | (2.659) | |||
|
Überschuss/(Fehlbetrag)
(bereinigt um Sondereinflüsse) |
1.701 | 1.571 | 8.538 | |||
| Zurechnung des
Überschusses/(Fehlbetrags)
(bereinigt um Sondereinflüsse) an die |
||||||
| Eigentümer des
Mutterunternehmens
(Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse) |
1.201 | 1.284 | 5.715 | |||
| Anteile anderer
Gesellschafter
(bereinigt um Sondereinflüsse) |
500 | 287 | 2.823 |
| 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung | Veränderung in % | |
| Mitarbeiter (FTE) im Konzern | 224.385 | 226.291 | (1.906) | (0,8) |
| davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) | 10.388 | 10.583 | (195) | (1,8) |
| Deutschland a | 62.255 | 66.348 | (4.093) | (6,2) |
| USA | 71.353 | 71.303 | 50 | 0,1 |
| Europa | 40.133 | 41.272 | (1.139) | (2,8) |
| Systemgeschäft | 27.711 | 28.098 | (387) | (1,4) |
| Group Development | 2.762 | 2.684 | 78 | 2,9 |
| Group Headquarters & Group Services a | 20.170 | 16.585 | 3.585 | 21,6 |
Der Mitarbeiterbestand des Konzerns sank im Vergleich
zum Jahresende 2020 um 0,8%. In unserem operativen Segment
Deutschland sank die Anzahl der Mitarbeiter um 6,2 %
gegenüber dem Jahresende 2020, was im Wesentlichen aus
der Umgliederung von Mitarbeitern in das Segment Group
Headquarters& Group Services im Zusammenhang mit einer
Reorganisationsmaßnahme der Deutschen Telekom IT
resultierte. Darüber hinaus setzte sich die
Inanspruchnahme sozialverträglicher Instrumente zum
Personalumbau, wie z. B. engagierter Vorruhestand oder
Altersteilzeit, fort. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter in
unserem operativen Segment USA blieb gegenüber dem 31.
Dezember 2020 nahezu unverändert. In unserem
operativen Segment Europa sank die Mitarbeiterzahl
gegenüber dem Vorjahresende um 2,8 %. Dabei
verringerte sich der Mitarbeiterbestand v. a. in
Griechenland, Ungarn und Kroatien. Die Mitarbeiterzahl in
unserem operativen Segment Systemgeschäft sank
gegenüber dem Jahresende 2020 um 1,4 %, im
Wesentlichen bedingt durch Effizienzmaßnahmen. Im
operativen Segment Group Development ist der Anstieg der
Mitarbeiterzahl um 2,9 % auf das Insourcing vormals
externer Aktivitäten zur Realisierung von
Kosteneinsparungen bei T-Mobile Netherlands
zurückzuführen. Der Personalbestand im Segment
Group Headquarters & Group Services stieg im Vergleich
zum Jahresende 2020 um 21,6%, im Wesentlichen bedingt durch
die bereits o.g. Umgliederung von Mitarbeitern aus dem
operativen Segment Deutschland.
| in Mio. € | |||||
| 31.03.2021 | in % | 31.12.2020 | in % | 31.03.2020 | |
| Aktiva | |||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 9.872 | 3,6 | 12.939 | 4,9 | 4.078 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 13.264 | 4,8 | 13.523 | 5,1 | 10.560 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 130.146 | 47,5 | 118.066 | 44,6 | 69.000 |
| Sachanlagen | 61.522 | 22,5 | 60.975 | 23,0 | 49.544 |
| Nutzungsrechte | 30.960 | 11,3 | 30.302 | 11,4 | 18.134 |
| Kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte | 8.072 | 2,9 | 9.640 | 3,6 | 9.462 |
| Aktive latente Steuern | 8.107 | 3,0 | 7.972 | 3,0 | 3.276 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 1.070 | 0,4 | 1.113 | 0,4 | 84 |
| Sonstige Aktiva | 10.888 | 4,0 | 10.387 | 3,9 | 9.508 |
| Bilanzsumme | 273.901 | 100,0 | 264.917 | 100,0 | 173.646 |
| Passiva | |||||
| Kurz- und langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 111.265 | 40,6 | 107.108 | 40,4 | 68.443 |
| Kurz- und langfristige Leasing-Verbindlichkeiten | 33.224 | 12,1 | 32.715 | 12,3 | 19.699 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 8.936 | 3,3 | 9.760 | 3,7 | 8.730 |
| Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen | 6.570 | 2,4 | 7.684 | 2,9 | 6.835 |
| Kurz- und langfristige sonstige Rückstellungen | 8.754 | 3,2 | 9.033 | 3,4 | 6.565 |
| Passive latente Steuern | 18.266 | 6,7 | 17.260 | 6,5 | 9.780 |
| Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | 421 | 0,2 | 449 | 0,2 | 29 |
| Sonstige Passiva | 8.981 | 3,3 | 8.358 | 3,2 | 7.687 |
| Eigenkapital | 77.484 | 28,3 | 72.550 | 27,4 | 45.878 |
| Bilanzsumme | 273.901 | 100,0 | 264.917 | 100,0 | 173.646 |
Unsere Bilanzsumme beträgt am 31. März 2021
273,9 Mrd. € und erhöhte sich im Vergleich zum
31. Dezember 2020 um 9.0 Mrd. €. Der Anstieg ist im
Wesentlichen auf die Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte für Spektrumerwerbe in den
operativen Segmenten USA und Europa
zurückzuführen. Gegenläufig wirkte u. a. ein
rückläufiger Bestand an Zahlungsmitteln und
Zahlungsmitteläquivalenten.
Auf der Aktivseite lagen die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen mit 13,3 Mrd. € um 0,3 Mrd. €
unter dem Niveau des Jahresendes 2020. Der Rückgang
resultierte aus stichtagsbedingt rückläufigen
Forderungsbeständen in den operativen Segmenten USA,
Deutschland und Europa. Gegenläufig wirkten
Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von
US-Dollar in Euro.
Die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen
erhöhten sich um 12,6 Mrd. € auf insgesamt 191,7
Mrd. €. Dies ist im Wesentlichen auf die Beendigung
der sog. "C-Band"-Auktion in den USA
zurückzuführen - T-Mobile US hat hier 142
Lizenzen für rund 7,8 Mrd. € (9,3 Mrd. US-$)
ersteigert. Darüber hinaus wurden die im operativen
Segment Europa im November 2020 durch die T-Mobile Czech
Republic ersteigerten 5G-Lizenzen in Höhe von 0,1 Mrd.
€ erworben. In Ungarn wurde die Neuvergabe des 900 und
1.800 MHz-Spektrums, für das die Lizenzen 2022
auslaufen, am 28. Januar 2021 durchgeführt und
abgeschlossen. Magyar Telekom erwarb Spektrumlizenzen in
Höhe von 0,1 Mrd. €. Investitionen im
Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung, dem
Netzwerk-Ausbau sowie dem Erwerb mobiler Endgeräte im
operativen Segment USA sowie mit dem Breitband-und
Glasfaser-Ausbau und der Mobilfunk-Infrastruktur in den
operativen Segmenten Deutschland und Europa wirkten
buchwerterhöhend. Ebenso trugen positive
Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von
US-Dollar in Euro, mit 5,6 Mrd. € zur Erhöhung
des Buchwerts bei. Abschreibungen verminderten die
Buchwerte um insgesamt 5,4 Mrd. €. Abgänge in
Höhe von 0,5 Mrd. € reduzierten die Buchwerte
ebenfalls.
Die Nutzungsrechte haben sich im Vergleich zum 31.
Dezember 2020 im Wesentlichen aufgrund der folgenden
Effekte um 0,7 Mrd. € auf 31,0 Mrd. €
erhöht: Positive Währungskurseffekte, v. a. aus
der Umrechnung von US-Dollar in Euro, in Höhe von 1.1
Mrd. € sowie Zugänge in Höhe von ebenfalls
1,1 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Mindernd
wirkten sich Abschreibungen mit 1,4 Mrd. € sowie
Abgänge in Höhe von 0,1 Mrd. € aus.
Die kurz- und langfristigen finanziellen
Vermögenswerte verringerten sich um 1,6 Mrd. €
auf 8,1 Mrd. €. Bei den derivativen finanziellen
Vermögenswerten reduzierte sich der Buchwert der
Derivate ohne Hedge-Beziehung um 0,5 Mrd. € auf 1,5
Mrd. €, im Wesentlichen im Zusammenhang mit
Bewertungseffekten - u.a. aus der vorzeitigen
Rückzahlung von Anleihen - bei eingebetteten Derivaten
der T-Mobile US sowie mit der Folgebewertung der im Juni
2020 von SoftBank erhaltenen Aktienoptionen zum Kauf von
Anteilen an T-Mobile US. Der Buchwert der Derivate mit
Hedge-Beziehung reduzierte sich um 0,7 Mrd. € auf 1,3
Mrd. €. Dies resultierte im Wesentlichen aus dem
Rückgang der positiven Marktwerte aus Zins-Swaps in
Fair Value Hedges und ist v. a. begründet durch
angestiegene Zinsniveaus. Im Zusammenhang mit hinterlegten
Barsicherheiten - insbesondere in Verbindung mit der
Beendigung der sog. "C-Band"-Auktion im operativen Segment
USA - verringerte sich der Buchwert der sonstigen
finanziellen Vermögenswerte um 0,4 Mrd. €.
Gegenläufig erhöhten sich die sonstigen
finanziellen Vermögenswerte um 0,2 Mrd. € im
Zusammenhang mit noch zu empfangenden Zuwendungen aus
Förderprojekten für den Breitband-Ausbau in
Deutschland.
Der Anstieg der sonstigen Aktiva um 0,5 Mrd. € auf
10,9 Mrd. € resultierte im Wesentlichen aus der
Erhöhung der kurzfristigen übrigen
Vermögenswerte aufgrund von Währungskurseffekten,
insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.
Auf der Passivseite erhöhten sich unsere kurz- und
langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten im Vergleich
zum Jahresende 2020 um 4,2 Mrd. € auf insgesamt 111,3
Mrd. €. Währungskurseffekte, insbesondere aus der
Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den
Buchwert um insgesamt 2,8 Mrd. €. T-Mobile US hat im
ersten Quartal 2021 Anleihen (Senior Secured Notes) in
Höhe von insgesamt 6,8 Mrd. US-$ (5,7 Mrd. €)
emittiert sowie Anleihen in Höhe von insgesamt 2,0
Mrd. US-$ (1,7 Mrd. €) vorzeitig zurückgezahlt.
Des Weiteren wurden im Konzern Euro-Anleihen in Höhe
von 1,0 Mrd. € planmäßig getilgt. Im
Zusammenhang mit erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals)
für derivative Finanzinstrumente reduzierten sich die
finanziellen Verbindlichkeiten um 0,5 Mrd. €.
Die kurz- und langfristigen Leasing-Verbindlichkeiten
erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um
0,5 Mrd. € auf insgesamt 33,2 Mrd. €.
Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung
von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert um
insgesamt 1,2 Mrd. €. Gegenläufig wirkten
insbesondere die Aufgabe von ehemaligen
Sprint-Mobilfunk-Standorten und einzelner ehemaliger
Sprint-Shops im operativen Segment USA.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und
sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um 0,8 Mrd.
€ auf 8,9 Mrd. €, was insbesondere auf geringere
Verbindlichkeiten gegenüber Endgeräteherstellern
und rückläufige Verbindlichkeiten für
bezogene Leistungen im operativen Segment USA
zurückzuführen ist. Auch in den operativen
Segmenten Deutschland und Europa reduzierte sich der
Verbindlichkeitenbestand. Währungskurseffekte,
insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro,
wirkten dagegen buchwerterhöhend.
Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen
Verpflichtungen verringerten sich im Vergleich zum 31.
Dezember 2020 von 7,7 Mrd. € auf 6,6 Mrd. €.
Begründet ist dies im Wesentlichen durch eine positive
Kursentwicklung der als Planvermögen ausgegliederten
Vermögenswerte sowie Rechnungszinsanpassungen, aus
denen insgesamt ein erfolgsneutral erfasster Ertrag aus der
Neubewertung von leistungsorientierten Plänen von 1,0
Mrd. € resultierte.
Die sonstigen Passiva haben sich im Vergleich zum 31.
Dezember 2020 um 0,6 Mrd. € auf 9,0 Mrd. €
erhöht. Dies resultierte insbesondere aus den um 0,5
Mrd. € erhöhten übrigen Schulden.
Höhere Schulden im Zusammenhang mit noch zu
empfangenden Zuwendungen aus Förderprojekten für
den Breitband-Ausbau in Deutschland sowie
Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung
von US-Dollar in Euro, begründen diesen Anstieg.
Das Eigenkapital erhöhte sich gegenüber dem
31. Dezember 2020 um 4,9 Mrd. € auf 77,5 Mrd. €.
Erhöhend wirkte sich der Überschuss in Höhe
von 1,3 Mrd. € auf das Eigenkapital aus. Ebenso
erhöhte das sonstige Ergebnis das Eigenkapital um 3,6
Mrd. €. Hier trugen im Wesentlichen erfolgsneutrale
Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von
2,7 Mrd. € sowie die Neubewertung der
leistungsorientierten Pläne in Höhe von 1,0 Mrd.
€ zum positiven sonstigen Ergebnis bei.
Gegenläufig wirkten sich Steuern auf direkt mit dem
Eigenkapital verrechneten Wertänderungen in Höhe
von 0,2 Mrd. € negativ auf das sonstige Ergebnis aus.
→ Weitere Informationen zur Bilanz finden Sie im
Abschnitt "Ausgewählte Erläuterungen zur
Konzern-Bilanz" im Konzern-Zwischenabschluss.
| in Mio. € | |||||
| 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung | Veränderung
in % |
31.03.2020 | |
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 92.599 | 87.702 | 4.897 | 5,6 | 52.857 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.971 | 5.257 | (286) | (5,4) | 5.005 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 13.695 | 14.149 | (454) | (3,2) | 10.581 |
| Leasing-Verbindlichkeiten | 33.224 | 32.715 | 509 | 1,6 | 19.699 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten und Leasing-Verbindlichkeiten | 144.489 | 139.823 | 4.666 | 3,3 | 88.142 |
| Zinsabgrenzungen | (1.091) | (1.035) | (56) | (5,4) | (698) |
| Sonstige | (680) | (703) | 23 | 3,3 | (635) |
| Brutto-Finanzverbindlichkeiten | 142.718 | 138.085 | 4.633 | 3,4 | 86.809 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 9.872 | 12.939 | (3.067) | (23,7) | 4.078 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 2.822 | 4.038 | (1.216) | (30,1) | 3.931 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 494 | 881 | (387) | (43,9) | 1.406 |
| Netto-Finanzverbindlichkeiten | 129.530 | 120.227 | 9.303 | 7,7 | 77.394 |
Die sonstigen Effekte in Höhe von 0,5 Mrd. €
enthalten Effekte aus der Bewertung von Derivaten im
Wesentlichen bei T-Mobile US, aus dem Aufbau von
Verbindlichkeiten für den Erwerb von
Medienübertragungsrechten sowie eine Vielzahl
kleinerer Effekte.
| in Mio. € | |||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung
in % |
Gesamtjahr
2020 |
|
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 8.307 | 3.960 | 4.347 | n.a. | 23.743 |
| Zinszahlungen Nullkupon-Anleihen | 0 | 1.600 | (1.600) | (100,0) | 1.600 |
| Auflösung Zinssicherungsgeschäfte T-Mobile US | 0 | 0 | 0 | n.a. | 2.158 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit a | 8.307 | 5.560 | 2.747 | 49,4 | 27.501 |
| Cash Capex | (12.272) | (3.570) | (8.702) | n.a. | (18.694) |
| Investitionen in Spektrum | 7.989 | 217 | 7.772 | n.a. | 1.714 |
| Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) | (4.283) | (3.353) | (930) | (27,7) | (16.980) |
| Einzahlungen aus
Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen |
48 | 87 | (39) | (44,8) | 236 |
| Free Cashflow (vor
Ausschüttung und Investitionen
in Spektrum) a |
4.072 | 2.294 | 1.778 | 77,5 | 10.756 |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten b | (1.487) | (1.007) | (480) | (47,7) | (4.468) |
| Free Cashflow AL (vor
Ausschüttung und
Investitionen in Spektrum) a |
2.585 | 1.287 | 1.298 | n.a. | 6.288 |
a Vor Zinszahlungen für Nullkupon-Anleihen
im ersten Quartal 2020.
b Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der
T-Mobile US.
Der Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und
Investitionen in Spektrum) erhöhte sich gegenüber
der Vergleichsperiode um 1,3 Mrd. € auf 2,6 Mrd.
€. Folgende Effekte beeinflussten die Entwicklung:
Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit
erhöhte sich um 2,7 Mrd. €. Dieser Anstieg ist
insbesondere auf den Zusammenschluss von T-Mobile US und
Sprint zum 1. April 2020 zurückzuführen.
Darüber hinaus wirkte die weiterhin positive
Geschäftsentwicklung der operativen Segmente,
insbesondere der USA, erhöhend auf den Cashflow aus
Geschäftstätigkeit. Belastend wirkten
insbesondere um 0,7 Mrd. € höhere Zinszahlungen
(netto), im Wesentlichen resultierend aus den im Rahmen des
Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen
Verbindlichkeiten sowie der in diesem Zusammenhang
begonnenen Neustrukturierung und Erhöhung des
Finanzierungsvolumens. Die Ertragsteuerzahlungen
erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode um
0,1 Mrd.€. Im Berichtszeitraum ergab sich kein
wesentlicher Effekt aus Factoring-Vereinbarungen auf den
Cashflow aus Geschäftstätigkeit. In der
Vergleichsperiode ergaben sich negative Effekte aus
Factoring-Vereinbarungen in Höhe von minus 0,5 Mrd.
€.
Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)
erhöhte sich um 0,9 Mrd. € auf 4,3 Mrd. €.
Die Erhöhung ergibt sich im Wesentlichen im operativen
Segment USA in Höhe von 1,1 Mrd. € durch den
Einbezug von Sprint sowie den weiteren Ausbau des
5G-Netzwerks. Gegenläufig verringerte sich der Cash
Capex im operativen Segment Deutschland um 0,2 Mrd. €,
bedingt durch rückläufige Investitionen.
Witterungsbedingt mussten Baumaßnahmen im ersten
Quartal 2021 verschoben werden. Zudem wurden für 2021
geplante Baumaßnahmen in das vierte Quartal 2020
vorgezogen.
Der Anstieg der Tilgungen von Leasing-Verbindlichkeiten
resultierte insbesondere aus Zahlungen für im
operativen Segment USA bestehende
Leasing-Verhältnisse. Hier wirkte sich der Einbezug
von Sprint aus.
→ Weitere Informationen zur Kapitalflussrechnung
finden Sie im Abschnitt "Erläuterungen zur
Konzern-Kapitalflussrechnung" im Konzern-Zwischenabschluss.
→ Weitere Informationen finden Sie online in
unserem IR-Back-up.
Zum 1. Januar 2021 hat die Deutsche Telekom die
Geschäfts- und Ergebnisverantwortung für die
Deutsche Telekom IoT GmbH vom operativen Segment
Systemgeschäft in den Geschäftskundenbereich des
operativen Segments Deutschland verlagert. In den beiden
Segmenten wurden die Vorjahreswerte der operativen
Entwicklung, der Kunden- und Mitarbeiterentwicklung sowie
der Auftragseingang rückwirkend angepasst.
→ Weitere Informationen zu der Verlagerung des
IoT-Geschäfts finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur,
-strategie und -steuerung" sowie im Abschnitt
"Segmentberichterstattung" im Konzern-Zwischenabschluss.
| in Tsd. | |||||
| 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung
31.03.2021/ 31.12.2020 in % |
31.03.2020 | Veränderung
31.03.2021/ 31.03.2020 in % |
|
| Mobilfunk-Kunden | 49.091 | 48.213 | 1,8 | 46.693 | 5,1 |
| Vertragskunden a, b | 22.509 | 25.975 | (13,3) | 25.416 | (11,4) |
| Prepaid-Kunden a, b | 26.582 | 22.239 | 19,5 | 21.277 | 24,9 |
| Festnetz-Anschlüsse | 17.562 | 17.590 | (0,2) | 17.711 | (0,8) |
| Breitband-Anschlüsse Retail | 14.211 | 14.118 | 0,7 | 13.813 | 2,9 |
| davon: Glasfaser | 9.758 | 9.515 | 2,6 | 8.787 | 11,1 |
| TV (IPTV, Sat) | 3.896 | 3.864 | 0,8 | 3.678 | 5,9 |
| Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) | 3.968 | 4.101 | (3,2) | 4.505 | (11,9) |
| Breitband-Anschlüsse Wholesale | 7.813 | 7.733 | 1,0 | 7.445 | 4,9 |
| davon: Glasfaser | 6.558 | 6.433 | 1,9 | 5.994 | 9,4 |
a Aufgrund der Neuaufstellung des
Telekommunikationsgeschäfts für
Geschäftskunden im Jahr 2020 wurden im
Geschäftskundenbereich ca. 310 Tsd. SIM-Karten
ausgebucht, die nun als interne Karten behandelt werden.
Die Vorjahreswerte wurden rückwirkend angepasst.
b Seit dem 1. Januar 2021 werden ca. 3,6 Mio.
SIM-Karten eines Service Providers, die bisher unter den
Vertragskunden ausgewiesen wurden, unter den Prepaid-Kunden
ausgewiesen. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.
In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer,
sowohl bei den Festnetz- als auch bei den
Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg
sind unsere leistungsfähigen Netze. Wir begeistern
unsere Kunden mit einer ausgezeichneten Netzqualität -
in Festnetz und Mobilfunk - sowie einem breiten
Produkt-Portfolio und exzellentem Service. Wir wollen
unseren Kunden ein nahtloses und
technologieunabhängiges Telekommunikationserlebnis
bieten. Deshalb vermarkten wir neben Festnetz- und
Mobilfunk-Produkten auch konvergente Produkte, wie z. B.
unser im September 2020 neu eingeführtes Tarifangebot
"MagentaEINS Plus". Mit diesem Angebot bündeln wir
unsere Leistungen für zu Hause und unterwegs in einem
Vertrag. Mit unseren konvergenten Produkten "MagentaEINS"
und "MagentaEINS Plus" überzeugen wir unsere Kunden
weiterhin, gleichwohl die Kundenzahl leicht
rückläufig war. Bis Ende März 2021 haben
sich über 5 Mio. Kunden dafür entschieden. Der
Kundenbestand liegt somit auf Vorjahresendniveau.
Nach wie vor gab es eine hohe Nachfrage nach unseren
Glasfaser-basierten Anschlüssen: Die Gesamtzahl dieser
Anschlüsse stieg bis Ende März 2021 auf über
16,3 Mio. In den ersten drei Monaten 2021 haben wir somit
in Deutschland 368 Tsd. Anschlüsse neu an unser
Glasfasernetz angebunden. Mit dem fortschreitenden
Glasfaser-Ausbau und der Vectoring-Technologie haben wir
die Vermarktung höherer Bandbreiten erfolgreich
vorangetrieben.
Im Mobilfunk-Bereich gewannen wir im ersten Quartal 2021
insgesamt 878 Tsd. Kunden hinzu; davon entfielen 167 Tsd.
Kunden auf unser eigenes werthaltiges
Vertragskundengeschäft unter den Marken "Telekom" und
"congstar". Gründe dafür sind die beständig
hohe Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit integriertem
Datenvolumen und unsere vielfach ausgezeichnete
Netzqualität. Seit dem 1. Januar 2021 werden die
bisher unter den Vertragskunden ausgewiesenen Kunden eines
Service Providers unter den Prepaid-Kunden ausgewiesen.
Unter Berücksichtigung dieser Ausweisänderung
konnten wir im Bereich der Prepaid-Kunden seit Jahresbeginn
einen Zuwachs von 727 Tsd. Kunden verzeichnen, der im
Wesentlichen durch unsere Automotive-Initiativen im
Geschäftskundenbereich getrieben ist.
Die Option StreamOn, mit der bestimmte Nutzungen von
Streaming-Diensten für Musik, Gaming oder Video nicht
auf das Datenvolumen des Tarifs angerechnet werden, erfreut
sich nach wie vor reger Nachfrage. Ende März 2021
nutzten knapp 4,2 Mio. Kunden diese Option, rund 26 % mehr
als ein Jahr zuvor.
Der Festnetz-Breitband-Markt ist durch eine Vielzahl von
Akteuren mit unterschiedlichen Infrastrukturen
gekennzeichnet - vom überregionalen Anbieter bis hin
zum regionalen Versorger. Um unsere Marktposition als
führender integrierter Telekommunikationsanbieter in
Deutschland zu behaupten, bauen wir unsere Angebote weiter
aus.
Die Anzahl unserer Breitband-Anschlüsse ist im
ersten Quartal 2021 auf über 14,2 Mio. bzw. um 93 Tsd.
gewachsen. Die Nachfrage nach unseren Glasfaser-basierten
Anschlüssen Retail ist dabei mit 243 Tsd. der Treiber.
Bei unseren TV-Kunden konnten wir gegenüber Ende 2020
ein Wachstum um 32 Tsd. verzeichnen und somit erhöhte
sich der Kundenbestand um 0,8 % gegenüber dem
Vorjahresendwert. Im klassischen Festnetz sank die Zahl der
Anschlüsse leicht um 28 Tsd., was eine deutliche
Reduzierung der Anschlussverluste gegenüber dem
Vorjahresvergleichszeitraum darstellt. Die Anzahl unserer
Festnetz-Anschlüsse ist somit wie erwartet stabil und
liegt bei rund 17,6 Mio. Anschlüssen.
Zum 31. März 2021 lag der Anteil der
Glasfaser-basierten Anschlüsse am Gesamtbestand mit
55,7 % um 1,3 Prozentpunkte über dem Jahresende 2020.
Ursache für das Wachstum war in erster Linie die hohe
Nachfrage nach unserem Kontingentmodell. Die Zahl unserer
Teilnehmer-Anschlussleitungen reduzierte sich
gegenüber dem Vorjahresende um 133 Tsd. Gründe
dafür sind zum einen die Verlagerung zu
höherwertigen Glasfaser-basierten Anschlüssen,
zum anderen, dass Endkunden zu Kabelanbietern wechseln.
Hinzu kommt, dass unsere Wholesale-Kunden ihre Endkunden
auf eigene Glasfaser-basierte Anschlüsse migrieren.
Insgesamt lag der Anschlussbestand im Bereich Wholesale
Ende März 2021 bei rund 11,8 Mio.
| in Mio. € | ||||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung
in % |
Gesamtjahr
2020 |
||
| Gesamtumsatz | 5.942 | 5.830 | 112 | 1,9 | 23.790 | |
| Privatkunden | 2.984 | 2.873 | 111 | 3,9 | 11.740 | |
| Geschäftskunden | 2.188 | 2.168 | 20 | 0,9 | 8.857 | |
| Wholesale | 709 | 742 | (33) | (4,4) | 2.983 | |
| Sonstiges | 61 | 47 | 14 | 29,8 | 210 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 1.215 | 934 | 281 | 30,1 | 3.970 | |
| EBIT-Marge | % | 20,4 | 16,0 | 16,7 | ||
| Abschreibungen | (1.001) | (1.098) | 97 | 8,8 | (4.510) | |
| EBITDA | 2.215 | 2.032 | 183 | 9,0 | 8.480 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (99) | (207) | 108 | 52,2 | (752) | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 2.314 | 2.239 | 75 | 3,3 | 9.232 | |
| EBITDA AL | 2.206 | 2.023 | 183 | 9,0 | 8.435 | |
| EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse | (99) | (207) | 108 | 52,2 | (752) | |
| EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) | 2.305 | 2.230 | 75 | 3,4 | 9.188 | |
| EBITDA AL-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) |
% | 38,8 | 38,3 | 38,6 | ||
| Cash Capex | (860) | (1.049) | 189 | 18,0 | (4.191) |
In den ersten drei Monaten 2021 erzielten wir einen
Gesamtumsatz in Höhe von 5,9 Mrd. €, der mit
einem Anstieg um 1,9% über dem Niveau des Vorjahres
lag. Dies ist im Wesentlichen getrieben durch den
Umsatzanstieg bei Breitband um 6,5 % und bei den
Endgeräten sowohl im Festnetz um 7,0 % als auch im
Mobilfunk um 14,0 %. In Summe war der Umsatz durch die
Coronavirus-Pandemie beeinflusst wie z. B. durch
temporär verhängte Reisebeschränkungen und
Lockdowns sowie verschlechterte wirtschaftliche
Rahmenbedingungen. Daraus ergaben sich negative Effekte bei
den Roaming- und Visitoren-Umsätzen sowie
Verzögerungen oder Verschiebungen bei laufenden
Aufträgen im Bereich des
Telekommunikationsgeschäfts für
Geschäftskunden.
Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz gegenüber
dem Vorjahreszeitraum um 3,9%. Das klassische
Festnetz-Geschäft wurde weiterhin durch mengenbedingte
Umsatzrückgänge bei den Voice-Komponenten
beeinflusst. Dagegen stieg der Umsatz im
Breitband-Geschäft um 6,6 % u. a. positiv beeinflusst
durch eine höhere Kundensensibilität für
stabile Datenleitungen. Ebenfalls stieg das
Festnetz-Endgerätegeschäft um 11,5%, beeinflusst
durch das starke Endgeräte-Mietgeschäft. Das
Mobilfunk-Geschäft entwickelte sich um 4,4% positiv,
im Wesentlichen durch höhere Umsätze aus dem
Mobilfunk-Endgerätegeschäft. Die
Service-Umsätze lagen nahezu auf Niveau des Vorjahres.
Hier zeigten sich mindernde Einflüsse in der
Entwicklung von Roaming- und Visitoren-Umsätzen als
Folge der Coronavirus-Pandemie.
Im Geschäftskundenbereich lag der Umsatz um 0,9 %
über Vorjahresniveau. Gegenüber dem
Vorjahreszeitraum stieg der IT-Umsatz um 7,8 % im
Wesentlichen durch das Vorantreiben der Digitalisierung bei
mittelständischen Unternehmen. Der Mobilfunk-Umsatz
sank insgesamt um 0,3 %. Das anhaltende Bestandswachstum im
Mobilfunk konnte den Corona-bedingten Rückgang der
Roaming-Umsätze nicht kompensieren. Organisch
betrachtet, d. h. unter der Annahme konstanter
Währungskurse sowie neutralisiert um die Verlagerung
der Deutsche Telekom IT (DT IT) Russland, DT IT Slowakei
und DT IT Ungarn in das Segment Group Headquarters &
Group Services, ergibt sich ein deutlicher Umsatzanstieg um
2,8 % im Vorjahresvergleich.
Der Umsatz im Wholesale-Bereich lag Ende März 2021
um 4,4 % unter Vorjahresniveau. Die positive
Mengenentwicklung der Glasfaser-basierten Anschlüsse
von 9,4 % gegenüber der Vorjahresperiode, beeinflusst
v. a. durch das Kontingentmodell, setzte sich fort. Dies
konnte aber die rückläufigen Umsätze aus
Mengenverlusten bei den Teilnehmer-Anschlussleitungen um
11,9 % nicht kompensieren. Darüber hinaus ist im
Vorjahresvergleich der positive Beitrag aufgrund der
Verkürzung der Kundenbindungsdauer bei der Vermietung
von Teilnehmer-Anschlussleitungen im Rahmen der Anwendung
des Rechnungslegungsstandard IFRS 16 "Leases" im ersten
Quartal 2021 weggefallen. Der Voice-Umsatz lag unter dem
Niveau des Vorjahres, aufgrund der damals Corona-bedingt
höheren Umsätze.
Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA AL stieg
gegenüber dem Vergleichszeitraum um 75 Mio. €
bzw. 3,4 % und betrug 2,3 Mrd. €. Unsere bereinigte
EBITDA AL-Marge ist im Vergleich zum Vorjahr von 38,3 % auf
38,8 % gestiegen. Hauptgründe dafür sind die
positive operative Entwicklung getrieben durch das
werthaltige Umsatzwachstum sowie eine verbesserte
Kosteneffizienz. Diese ist im Wesentlichen auf geringere
Personalaufwendungen, u. a. aufgrund einer niedrigeren
Anzahl an Mitarbeitern und weiteren Umsetzungen von
Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen,
zurückzuführen.
Gegenläufig wirkten geringere als
Sondereinflüsse erfasste Aufwendungen für
sozialverträgliche Instrumente zum Personalumbau,
insbesondere engagierter Vorruhestand. In den ersten drei
Monaten 2021 wuchs unser EBITDA AL auf 2,2 Mrd. € und
lag um 9,0 % über Vorjahresniveau.
Das Betriebsergebnis lag um 30,1% über
Vorjahresniveau und betrug rund 1,2 Mrd.€. Die
positive Entwicklung des EBITDA zusammen mit niedrigeren
Abschreibungen, insbesondere getrieben durch geringere
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, trugen
zu dieser Entwicklung bei.
Der Cash Capex sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um
189 Mio. € bzw. 18,0 %. Dies ist v. a. auf zwei
Gründe zurückzuführen. Zum einen
resultierten geringere Auszahlungen gegenüber dem
Vorjahresquartal aus im vierten Quartal 2020 vorgezogenen
Investitionen. Zum anderen lag der cash-wirksame Book Capex
unter dem Vorjahresniveau aufgrund witterungsbedingt
niedrigerer Investitionen in Glasfaser.
Insgesamt investierten wir in den ersten drei Monaten
2021 rund 860 Mio. € insbesondere in den 5G- und
Glasfaser-Ausbau. Hierbei ist z. B. die Zahl der Haushalte,
die mit reinen Glasfaser-Anschlüssen angebunden sind,
bis Ende März 2021 auf rund 2,3 Mio. gestiegen. Im
Mobilfunk profitieren unsere Kunden von einer hohen
LTE-Netzabdeckung. So versorgten wir zum 31. März 2021
in Deutschland 98,8 % der Haushalte mit LTE. 5G können
jetzt bereits ca. 66 Millionen Menschen in Deutschland
nutzen.
| in Tsd. | |||||
| 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung
31.03.2021/ 31.12.2020 in % |
31.03.2020 | Veränderung
31.03.2021/ 31.03.2020 in % |
|
| Kunden | 103.437 | 102.064 | 1,3 | 68.543 | 50,9 |
| Postpaid-Kunden | 82.572 | 81.350 | 1,5 | 47.811 | 72,7 |
| Postpaid-Telefonie-Kunden a, b | 67.402 | 66.618 | 1,2 | 40.797 | 65,2 |
| Andere Postpaid-Kunden a, b | 15.170 | 14.732 | 3,0 | 7.014 | n.a. |
| Prepaid-Kunden a, b, c | 20.865 | 20.714 | 0,7 | 20.732 | 0,6 |
| in Tsd. | ||||
| Summe Kundenbasisanpassungen 2020 | Anpassung der Kundendefinition Prepaid-Sparte Sprint zum 01.07.2020 c | Anpassung der Kundendefinition Sprint zum 01.04.2020 a | Zugänge Sprint zum 01.04.2020 | |
| Kunden | 28.354 | (9.393) | (4.853) | 42.600 |
| Postpaid-Kunden | 28.830 | 0 | (5.514) | 34.344 |
| Postpaid-Telefonie-Kunden | 24.055 | 0 | (1.861) | 25.916 |
| Andere Postpaid-Kunden | 4.775 | 0 | (3.653) | 8.428 |
| Prepaid-Kunden | (476) | (9.393) | 661 | 8.256 |
a Einschließlich der im Rahmen des
Zusammenschlusses mit Sprint übernommenen Kunden und
spezifischer Anpassungen der Kundenbasis.
b Im ersten Quartal 2021 haben wir durch die
Übernahme eines verbundenen Unternehmens 11.000
Postpaid-Telefonie-Kunden und 1.000 andere Postpaid-Kunden
übernommen.
c Zur Erlangung der Genehmigungen der
US-Behörden für den Zusammenschluss mit Sprint
wurden zum 1. Juli 2020 im Wesentlichen alle
übernommenen Prepaid-Kunden nachfolgend durch DISH
übernommen. Nach Abschluss der Transaktion mit DISH
haben wir eine MVNO-Vereinbarung ("Mobile Virtual Network
Operator") geschlossen, gemäß der wir den
Prepaid-Kunden von DISH als virtueller
Mobilfunk-Netzbetreiber für einen Zeitraum von bis zu
sieben Jahren Mobilfunk-Dienste anbieten. Infolgedessen
nahm T-Mobile US eine Anpassung der Kundenbasis vor, durch
die sich die Zahl der Prepaid-Kunden im dritten Quartal
2020 um 9,4 Mio. verringert hat. Die in unserer
Gesamtkundenbasis zum 30. Juni 2020 berücksichtigten
Prepaid-Kunden umfassen auch die nachfolgend durch DISH
übernommenen Kunden. Es ist davon auszugehen, dass
diese Kunden sich aufgrund unterschiedlicher
Grundsätze zum Ausweis von Kunden von den durch die
MVNO-Vereinbarung abgedeckten Kunden unterscheiden und als
Wholesale-Kunden zu klassifizieren sind.
Zum 31. März 2021 hatte das operative Segment USA
(T-Mobile US) 103,4 Mio. Kunden, gegenüber einem
Bestand von 102,1 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2020. Der
Zuwachs lag in den ersten drei Monaten 2021 bei 1,4 Mio.
Kunden gegenüber 0,6 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die
Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:
Der Anstieg bei den Postpaid-Kunden belief sich im
ersten Quartal 2021 auf netto 1,2 Mio. gegenüber netto
777 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung ist auf
den höheren Zuwachs bei den Postpaid-Telefonie- und
anderen Postpaid-Kunden zurückzuführen, v. a.
aufgrund der erweiterten Einzelhandelspräsenz durch
den Zusammenschluss mit Sprint sowie der im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum vermehrten Kundenkontakte im
stationären Einzelhandel infolge der Corona-bedingten
Shop-Schließungen im ersten Quartal 2020.
Darüber hinaus unterstützten die positive
Entwicklung bei "T-Mobile for Business", die
Bruttozuwächse bei vernetzten Geräten sowie eine
geringere Abwanderung bei den anderen Postpaid-Kunden den
Anstieg. Gegenläufig wirkte die höhere
Abwanderung von im Zuge des Zusammenschlusses mit Sprint
übernommenen Postpaid-Telefonie-Kunden.
Der Anstieg bei den Prepaid-Kunden betrug im ersten
Quartal 2021 netto 151 Tsd., gegenüber netto 128 Tsd.
Anschlussverlusten im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung
ist hauptsächlich auf eine niedrigere
Kundenabwanderung zurückzuführen.
| in Mio. € | ||||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung
in % |
Gesamtjahr
2020 |
||
| Gesamtumsatz | 16.483 | 10.157 | 6.326 | 62,3 | 61.208 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 2.144 | 1.509 | 635 | 42,1 | 9.187 | |
| EBIT-Marge | % | 13,0 | 14,9 | 15,0 | ||
| Abschreibungen | (4.577) | (2.084) | (2.493) | n.a. | (15.665) | |
| EBITDA | 6.722 | 3.593 | 3.129 | 87,1 | 24.852 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (151) | (274) | 123 | 44,9 | (270) | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 6.873 | 3.867 | 3.006 | 77,7 | 25.122 | |
| EBITDA AL | 5.446 | 2.886 | 2.560 | 88,7 | 20.628 | |
| EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse | (261) | (274) | 13 | 4,7 | (370) | |
| EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) | 5.706 | 3.160 | 2.546 | 80,6 | 20.997 | |
| EBITDA AL-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) |
% | 34,6 | 31,1 | 34,3 | ||
| Cash Capex | (10.513) | (1.708) | (8.805) | n.a. | (10.394) |
Der Gesamtumsatz des operativen Segments USA stieg im
ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum
von 10,2 Mrd. € um 62,3 % auf 16,5 Mrd. €. Auf
US-Dollar-Basis erhöhte sich der Gesamtumsatz der
T-Mobile US um 77,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Hauptgrund dafür waren sowohl höhere Service- als
auch Endgeräteumsätze, die sich im Einzelnen wie
folgt entwickelten:
Die Service-Umsätze stiegen im ersten Quartal 2021
v. a. aufgrund der durch den Zusammenschluss mit Sprint
hinzugewonnenen Kunden und der daraus resultierenden
höheren durchschnittlichen
Postpaid-Telefonie-Kundenbasis, des Erfolgs mit neuen
Kundensegmenten und Tarifen sowie des anhaltenden Wachstums
in bestehenden und neu erschlossenen Märkten sowie im
Zuge von Werbeaktionen. Erhöhend auf die
Service-Umsätze wirkten darüber hinaus der
durchschnittliche Zuwachs bei den anderen Postpaid-Kunden,
v. a. durch die im Rahmen des Zusammenschlusses mit Sprint
übernommenen Kunden und der Zuwachs bei sonstigen
verbundenen Endgeräten, insbesondere im Geschäft
mit der öffentlichen Hand und dem Bildungssektor.
Weitere Treiber der Service-Umsätze waren ein
höherer durchschnittlicher Umsatz je
Postpaid-Telefonie-Kunde - als Ergebnis der im Rahmen des
Zusammenschlusses mit Sprint übernommenen Kunden -
sowie höhere Roaming-Umsätze und andere
Service-Umsätze hauptsächlich infolge der
Integration des durch den Zusammenschluss mit Sprint
übernommenen Festnetz-Geschäfts.
Die Endgeräteumsätze stiegen im ersten Quartal
2021 insbesondere aufgrund höherer Umsätze durch
Endgeräteverkäufe, mit Ausnahme der am Ende der
Mietzeit kundenseitig erworbenen Geräte. Zudem ist der
Anstieg auf den Zusammenschluss mit Sprint
zurückzuführen: Dazu beigetragen haben
höhere Umsätze aus Leasing-Verhältnissen
durch eine höhere Anzahl an von Kunden gemieteten
Endgeräten, ein Anstieg der Verkäufe von
gemieteten Endgeräten insbesondere infolge des
höheren Bestands an Mietgeräten sowie höhere
Umsätze v. a. im Zusammenhang mit der Verwertung
zurückgenommener Endgeräte.
Auf Euro-Basis stieg das bereinigte EBITDA AL um 80,6 %
von 3,2 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 5,7 Mrd.
€ in den ersten drei Monaten 2021. Die bereinigte
EBITDA AL-Marge erhöhte sich von 31,1 % im ersten
Quartal 2020 auf 34,6 % in den ersten drei Monaten 2021.
Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte EBITDA AL im
gleichen Zeitraum um 97,4%. Das bereinigte EBITDA AL stieg
im Wesentlichen aufgrund des zuvor erläuterten
Anstiegs der Service- und Endgeräteumsätze.
Diesen positiven Einflüssen wirkte ein Anstieg der
Aufwendungen, insbesondere infolge des Zusammenschlusses
mit Sprint, entgegen: Dazu zählen u. a. Aufwendungen
für den Bezug von Endgeräten - mit Ausnahme der
am Ende der Mietzeit kundenseitig erworbenen Geräte,
Aufwendungen im Zusammenhang mit Leasing-Verhältnissen
und Backhaul-Vereinbarungen, sonstige Aufwendungen für
Netze, Aufwendungen für Personal und personalbezogene
Leistungen insbesondere aufgrund eines höheren
Mitarbeiterbestands, für externe Kräfte und
Dienstleistungen, sowie für Werbung. Zudem stiegen v.
a. aufgrund des Zusammenschlusses mit Sprint Aufwendungen
im Zusammenhang mit dem Bezug von Endgeräten,
insbesondere aufgrund des höheren Bestands an
Mietgeräten, Kosten für die Verwertung einer
höheren Anzahl zurückgenommener Geräte sowie
Reparatur- und Instandhaltungskosten. Neben diesen
primär mit dem Zusammenschluss mit Sprint in
Zusammenhang stehenden Aufwendungen erhöhten sich die
Aufwendungen insbesondere für den weiteren Ausbau des
landesweiten 5G-Netzes, für Provisionen v. a. aufgrund
der gestiegenen Bruttokundenzuwächse sowie die
Reparatur- und Instandhaltungskosten hauptsächlich
infolge widriger Witterungsbedingungen im ersten Quartal
2021.
Im EBITDA AL in den ersten drei Monaten 2021 sind
negative Sondereinflüsse in Höhe von 0,3 Mrd.
€ enthalten, entsprechend dem Vorjahreszeitraum von
ebenfalls 0,3 Mrd. €. Die Entwicklung bei den
Sondereinflüssen ergab sich im Wesentlichen aus
zusätzlichem Personalaufwand und Provisionen im
indirekten Vertrieb, aus Reinigungsaufwendungen im
Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie im ersten Quartal
2020 sowie aus Währungskursveränderungen zwischen
den ersten Quartalen 2021 und 2020. Diesen
rückläufigen Sondereinflüssen standen
höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit dem
Zusammenschluss mit Sprint gegenüber,
einschließlich Rechtskosten und Beratungsleistungen
für den Vollzug des Zusammenschlusses sowie des
Erwerbs von verbundenen Unternehmen,
Restrukturierungskosten, einschließlich Abfindungen,
Rationalisierungsmaßnahmen im stationären
Handel, Netzwerk-Stilllegungen sowie Integrationskosten zur
Erzielung von Synergien im Netz, im Einzelhandel, in der IT
und im Back Office-Betrieb. Insgesamt stieg das EBITDA AL
aufgrund der bereits beschriebenen Faktoren,
einschließlich der Auswirkungen von
Sondereinflüssen, um 88,7 % von 2,9 Mrd. € im
Vorjahreszeitraum auf 5,4 Mrd. € im ersten Quartal
2021.
Das EBIT stieg von 1,5 Mrd. € im ersten Quartal
2020 auf 2,1 Mrd. € im Berichtsquartal. Auf
US-Dollar-Basis stieg das EBIT im gleichen Zeitraum um
55,4%, insbesondere aufgrund des gestiegenen EBITDA AL. Auf
US-Dollar-Basis erhöhten sich die Abschreibungen um
3,2 Mrd. US-$ hauptsächlich aufgrund höherer
Abschreibungen auf durch den Zusammenschluss mit Sprint
übernommene Sachanlagen (ohne Mietgeräte) und
aufgrund des weiteren Ausbaus des landesweiten 5G-Netzes.
Ursächlich waren außerdem höhere
Abschreibungen auf Mietgeräte aufgrund eines
höheren Bestands an von Kunden gemieteten
Endgeräten infolge des Zusammenschlusses mit Sprint
sowie höhere Abschreibungen auf durch den
Zusammenschluss mit Sprint übernommene immaterielle
Vermögenswerte.
Der Cash Capex stieg von 1,7 Mrd. € im ersten
Quartal 2020 auf 10,5 Mrd. € im ersten Quartal 2021.
Auf US-Dollar-Basis erhöhte sich der Cash Capex um
10,7 Mrd. US-$, v. a. aufgrund von erworbenen
Spektrumlizenzen im Rahmen der sog. "C-Band"-Auktion im
März 2021 in Höhe von 8,9 Mrd. US-$, der
Integration des infolge des Zusammenschlusses mit Sprint
übernommenen Netzes und des weiteren Ausbaus des
landesweiten 5G-Netzes.
| in Tsd. | ||||||
| 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung
31.03.2021/ 31.12.2020 in % |
31.03.2020 | Veränderung
31.03.2021/ 31.03.2020 in % |
||
| Europa, gesamt | Mobilfunk-Kunden | 45.454 | 45.619 | (0,4) | 45.916 | (1,0) |
| Vertragskunden a | 26.995 | 26.844 | 0,6 | 26.253 | 2,8 | |
| Prepaid-Kunden a | 18.459 | 18.775 | (1,7) | 19.664 | (6,1) | |
| Festnetz-Anschlüsse | 9.117 | 9.084 | 0,4 | 9.096 | 0,2 | |
| davon: IP-basiert | 8.511 | 8.439 | 0,9 | 8.347 | 2,0 | |
| Breitband-Kunden b | 7.001 | 6.943 | 0,8 | 6.729 | 4,0 | |
| TV (IPTV, Sat, Kabel) | 5.105 | 5.057 | 0,9 | 4.940 | 3,3 | |
| Teilnehmer-Anschlussleitung (TAL)/ Wholesale PSTN | 2.039 | 2.242 | (9,1) | 2.298 | (11,3) | |
| Breitband-Anschlüsse Wholesale | 730 | 684 | 6,7 | 557 | 31,1 | |
| Griechenland | Mobilfunk-Kunden | 6.840 | 6.914 | (1,1) | 7.311 | (6,4) |
| Festnetz-Anschlüsse | 2.597 | 2.589 | 0,3 | 2.637 | (1,5) | |
| Breitband-Kunden | 2.220 | 2.185 | 1,6 | 2.065 | 7,5 | |
| Rumänien | Mobilfunk-Kunden | 4.592 | 4.683 | (1,9) | 4.777 | (3,9) |
| Festnetz-Anschlüsse | 1.432 | 1.444 | (0,8) | 1.504 | (4,8) | |
| Breitband-Kunden | 872 | 912 | (4,4) | 978 | (10,8) | |
| Ungarn | Mobilfunk-Kunden a | 5.456 | 5.427 | 0,5 | 5.378 | 1,5 |
| Festnetz-Anschlüsse | 1.769 | 1.759 | 0,6 | 1.718 | 3,0 | |
| Breitband-Kunden b | 1.342 | 1.321 | 1,6 | 1.253 | 7,1 | |
| Polen | Mobilfunk-Kunden | 11.205 | 11.198 | 0,1 | 10.982 | 2,0 |
| Festnetz-Anschlüsse | 33 | 31 | 6,5 | 26 | 26,9 | |
| Breitband-Kunden b | 43 | 32 | 34,4 | 13 | n.a. | |
| Tschechische | Mobilfunk-Kunden | 6.185 | 6.178 | 0,1 | 6.267 | (1,3) |
| Republik | Festnetz-Anschlüsse | 615 | 606 | 1,5 | 568 | 8,3 |
| Breitband-Kunden | 377 | 368 | 2,4 | 350 | 7,7 | |
| Kroatien | Mobilfunk-Kunden | 2.256 | 2.253 | 0,1 | 2.248 | 0,4 |
| Festnetz-Anschlüsse | 882 | 885 | (0,3) | 897 | (1,7) | |
| Breitband-Kunden | 627 | 625 | 0,3 | 620 | 1,1 | |
| Slowakei | Mobilfunk-Kunden | 2.452 | 2.441 | 0,5 | 2.409 | 1,8 |
| Festnetz-Anschlüsse | 865 | 865 | 0,0 | 859 | 0,7 | |
| Breitband-Kunden | 614 | 607 | 1,2 | 583 | 5,3 | |
| Österreich | Mobilfunk-Kunden | 5.034 | 5.074 | (0,8) | 4.998 | 0,7 |
| Festnetz-Anschlüsse | 578 | 569 | 1,6 | 553 | 4,5 | |
| Breitband-Kunden | 645 | 635 | 1,6 | 617 | 4,5 | |
| Übrige c | Mobilfunk-Kunden | 1.433 | 1.451 | (1,2) | 1.545 | (7,2) |
| Festnetz-Anschlüsse | 346 | 335 | 3,3 | 334 | 3,6 | |
| Breitband-Kunden | 261 | 259 | 0,8 | 250 | 4,4 |
a In Ungarn wurden zum 1. Januar 2020 im Rahmen
der Vereinheitlichung der zugrundeliegenden
Kundendefinition M2M-Karten ausschließlich dem
Prepaid-Kundensegment zugeordnet.
b Die Vorjahresvergleichswerte für
Breitband-Kunden in Polen und Ungarn wurden im Rahmen der
Vereinheitlichung der zugrundeliegenden Kundendefinition
rückwirkend angepasst.
c "Übrige" enthält die
Landesgesellschaften Nordmazedonien, Montenegro und die
Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in
Rumänien.
Im vergangenen Jahr war die Kundenentwicklung durch
Corona-bedingte Lockdown-Maßnahmen der Regierungen
gehemmt. Im weiteren Jahresverlauf hat sich unser
Krisenmanagement deutlich bezahlt gemacht: Die
Konzentration auf die Ausweitung digitaler
Vertriebskanäle, wie z. B. unsere Service-App und
Servicecenter-Leistungen, hat nahezu zu einer
Normalisierung der Kundenentwicklung geführt. Diese
ist während der dritten Corona-Welle bei erneuten
Lockdown-Maßnahmen bis Ende März 2021 nicht mehr
eingebrochen. Gerade das konvergente Produkt-Portfolio
"MagentaOne" erzielte durch die anhaltende Nachfrage einen
Anstieg bei den FMC-Kunden um 3,3 %. Mit Hochdruck bauen
wir unsere Festnetz-Infrastruktur mit moderner Glasfaser
aus. Insgesamt konnten wir die Zahl der Breitband-Kunden
auf 7,0 Mio. leicht erhöhen.
Im Mobilfunk-Geschäft verzeichneten wir einen
leichten Zuwachs bei den werthaltigen Vertragskunden und
konnten den Rückgang in der Prepaid-Kundenbasis nur
teilweise auffangen. Bereits in sieben Landesgesellschaften
wurde der Vertrieb von 5G-Angeboten kommerziell gestartet.
Im operativen Segment Europa zählten wir zum Ende
des ersten Quartals 2021 insgesamt 45,5 Mio.
Mobilfunk-Kunden; gegenüber dem Jahresendwert 2020
zeigt sich somit ein stabiler Verlauf. Die Anzahl der
werthaltigen Vertragskunden stieg leicht um 0,6%. Dabei
zeigte der Vertragskundenbestand bei fast allen
Landesgesellschaften eine positive Entwicklung:
Zuwächse erzielten wir insbesondere in
Österreich, Kroatien, Rumänien und der
Tschechischen Republik. Insgesamt beträgt der Anteil
der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand 59,4%.
Zusätzlich zu unseren innovativen Diensten und Tarifen
trägt auch das Produkt-Portfolio nach dem
"Mehr-für-Mehr"-Prinzip zu diesem Wachstum bei: Danach
erhalten unsere Kunden für einen geringen monatlichen
Mehrpreis hochwertige Zusatzleistungen wie z. B. mehr
Datenvolumen, wodurch gleichzeitig auch Video-Streaming und
Gaming bedient wird. Darüber hinaus profitierten
unsere Kunden im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie
von einer hohen Netzabdeckung mit einer schnellen, mobilen
Breitband-Anbindung. So versorgten wir zum 31. März
2021 in den Ländern unseres operativen Segments 97,7%
der Bevölkerung mit LTE und erreichten damit insgesamt
rund 108 Mio. Einwohner.
Erwartungsgemäß entwickelte sich der
Prepaid-Kundenbestand, insbesondere in Rumänien und
Griechenland, rückläufig. Zum einen war dies
durch die negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie
bedingt. Zum anderen richten wir den Fokus unseres
Marktangangs auf die Vertragstarife aus und bieten unseren
Prepaid-Kunden hochwertige Vertragstarife an. Bereits
deutlich mehr als ein Drittel der Zugänge im
Vertragskundengeschäft entfällt auf ehemalige
Prepaid-Kunden, die ein solches Angebot in Anspruch
genommen haben. Zusätzlich werden in
regelmäßigen Abständen inaktive SIM-Karten
aus der Kundenbasis ausgebucht.
Das Breitband-Geschäft ist im ersten Quartal 2021
gegenüber dem Vorjahresendwert leicht gewachsen auf
insgesamt 7,0 Mio. Kunden. In fast allen
Landesgesellschaften, insbesondere in Griechenland, Ungarn,
Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei,
erhöhten sich die Kundenbestände deutlich,
außer in Rumänien. Mittels unserer steten
Investitionen in zukunftsweisende Glasfaser-Technologien
bauen wir unsere Festnetz-Infrastruktur konsequent aus.
Dadurch konnten wir die Abdeckung der Haushalte mit
Glasfaser bei unseren vier größten
Landesgesellschaften zum 31. März 2021 auf 4,3 Mio.
Haushalte erhöhen. Der Anteil der IP-basierten
Anschlüsse an den gesamten Festnetz-Anschlüssen
stieg bis Ende März 2021 auf 93,4 %. Insgesamt bewegte
sich die Anzahl der Festnetz-Anschlüsse in unserem
operativen Segment Europa mit 9,1 Mio. knapp über dem
Vorjahresniveau.
Das TV- und Entertainment-Geschäft zählte zum
31. März 2021 insgesamt 5,1 Mio. Kunden und zeigte
damit ein leichtes Wachstum von 0,9 % gegenüber dem
Vorjahresendwert. Der TV-Markt ist in vielen Ländern
unseres Segments bereits gesättigt; hier sind es neben
den Telekommunikationsunternehmen auch sog. "OTT-Player",
die TV-Dienste anbieten.
Unser konvergentes Produkt-Portfolio "MagentaOne"
erfreut sich in all unseren Landesgesellschaften
großer Beliebtheit. Im Privatkundenbereich erreichten
wir im ersten Quartal 2021 einen Bestand von 5,9 Mio.
FMC-Kunden; das entspricht einem Anstieg von 3,3 %
gegenüber dem Vorjahresendwert. Insbesondere unsere
Landesgesellschaften in Griechenland, Ungarn und
Österreich trugen zu diesem Wachstum bei.
| in Mio. € | ||||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung
in % |
Gesamtjahr
2020 |
||
| Gesamtumsatz | 2.729 | 2.759 | (30) | (1,1) | 11.335 | |
| Griechenland | 717 | 707 | 10 | 1,4 | 2.940 | |
| Rumänien | 210 | 237 | (27) | (11,4) | 951 | |
| Ungarn | 406 | 427 | (21) | (4,9) | 1.734 | |
| Polen | 341 | 360 | (19) | (5,3) | 1.453 | |
| Tschechische Republik | 269 | 266 | 3 | 1,1 | 1.072 | |
| Kroatien | 219 | 214 | 5 | 2,3 | 917 | |
| Slowakei | 190 | 186 | 4 | 2,2 | 773 | |
| Österreich | 326 | 313 | 13 | 4,2 | 1.302 | |
| Übrige a | 70 | 66 | 4 | 6,1 | 283 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 385 | 348 | 37 | 10,6 | 1.278 | |
| EBIT-Marge | % | 14,1 | 12,6 | 11,3 | ||
| Abschreibungen | (645) | (659) | 14 | 2,1 | (2.875) | |
| EBITDA | 1.029 | 1.007 | 22 | 2,2 | 4.153 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (10) | (39) | 29 | 74,4 | (188) | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 1.039 | 1.046 | (7) | (0,7) | 4.341 | |
| EBITDA AL | 936 | 897 | 39 | 4,3 | 3.722 | |
| EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse | (10) | (39) | 29 | 74,4 | (188) | |
| EBITDA AL
(bereinigt um Sondereinflüsse) |
946 | 936 | 10 | 1,1 | 3.910 | |
| Griechenland | 298 | 288 | 10 | 3,5 | 1.199 | |
| Rumänien | 37 | 34 | 3 | 8,8 | 153 | |
| Ungarn | 106 | 114 | (8) | (7,0) | 520 | |
| Polen | 95 | 96 | (1) | (1,0) | 378 | |
| Tschechische Republik | 111 | 110 | 1 | 0,9 | 430 | |
| Kroatien | 79 | 76 | 3 | 3,9 | 337 | |
| Slowakei | 84 | 79 | 5 | 6,3 | 335 | |
| Österreich b | 125 | 123 | 2 | 1,6 | 496 | |
| Übrige a | 11 | 17 | (6) | (35,3) | 63 | |
| EBITDA AL-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) |
% | 34,7 | 33,9 | 34,5 | ||
| Cash Capex | (485) | (438) | (47) | (10,7) | (2.216) |
Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen
den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften
ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf
der Ebene des operativen Segments.
a "Übrige" enthält die
Landesgesellschaften Nordmazedonien, Montenegro sowie die
GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe
Headquarters.
b Zum 1. Januar 2021 wurde das
österreichische Funkturmgeschäft vom operativen
Segment Europa in das operative Segment Group Development
verlagert. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.
Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten
Quartal 2021 einen Gesamtumsatz von 2,7 Mrd. €,
gegenüber der Vorjahresperiode ein leichtes Minus von
1,1%. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme
konstanter Währungskurse, erhöhte sich der Umsatz
leicht gegenüber dem Vorjahresniveau, trotz der
Corona-bedingt erschwerten wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen.
Die organischen Zuwächse sind auf die gute
Entwicklung im Mobilfunk-Geschäft
zurückzuführen. Hierbei waren es v. a. die
höheren Umsätze bei den
Endgeräteverkäufen sowie gestiegene
höhermargige Service-Umsätze (ohne Roaming und
Visitoren). Geringere Umsätze verzeichnete hingegen
das Festnetz-Geschäft. Das Systemgeschäft ging
gegenüber der Vorjahresperiode insbesondere in
Rumänien zurück; auch die Umsätze bei der
Sprachtelefonie zeigten deutliche Einbußen.
Die beste organische Umsatzentwicklung aus
Länderperspektive hatten im ersten Quartal 2021 unsere
Landesgesellschaften in Österreich, Griechenland,
Kroatien und der Tschechischen Republik. Dadurch konnten
wir die sinkenden Umsätze insbesondere in
Rumänien und Polen ausgleichen. In Rumänien sind
die Rückgänge im Wesentlichen durch die
rückläufigen Systemgeschäft-Umsätze
verursacht.
Der Privatkundenbereich zeigte eine stabile
Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahresquartal.
Höhere Umsätze im mobilen
Endgerätegeschäft konnten die Corona-bedingt
rückläufigen höhermargigen
Service-Umsätzen ausgleichen. Im Festnetz-Bereich
erzielten wir im Breitband-/TV-Geschäft dank unserer
innovativen TV- und Entertainment-Angebote und dem
kontinuierlichen Ausbau der Glasfaser-Technologie ein Plus
bei der Umsatzentwicklung. Dadurch konnten wir die
rückläufigen Umsätze bei der Sprachtelefonie
auffangen. Zusätzlich wirkte sich auch eine
höhere Anzahl an FMC-Kunden umsatzsteigernd aus.
Der Geschäftskundenbereich in Europa konnte im
ersten Quartal 2021 nicht die Vorjahresergebnisse erreichen
und lag mit einem Minus von 3,8 % aufgrund des massiven
Umsatzeinbruchs bei dem zur Veräußerung
gehaltenen Festnetz-Geschäft in Rumänien
zurück. Nach einem Jahr Coronavirus-Pandemie ist das
Geschäft mit Unternehmen v. a. von vorsichtigeren
Entscheidungsprozessen und veränderten Nachfragen
geprägt. Dabei zeigen alle Trends auf Wachstum, was
wir sowohl in starken Mobilfunk-Umsätzen im ersten
Quartal 2021 in fast all unseren Märkten sahen, als
auch in den ICT-Feldern - beispielsweise bei Private
Cloud-Lösungen in Griechenland und Ungarn. Auch mit
Lösungen im Bereich Sicherheit in Polen verzeichneten
wir im Vergleich zum Vorjahr ein starkes Umsatzplus.
Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten
Quartal 2021 ein bereinigtes EBITDA AL von 946 Mio. €
und lag damit - trotz der Einflüsse der
Coronavirus-Pandemie - um 1,1% über dem
Vorjahresquartal. Organisch betrachtet, d.h. unter der
Annahme konstanter Währungskurse sowie um die
Verlagerung des österreichischen
Funkturmgeschäfts zum operativen Segment Group
Development neutralisiert, stieg das bereinigte EBITDA AL
um 4,1 % und verzeichnete damit weiterhin einen positiven
Ergebnisbeitrag. Dazu trugen neben den positiven Effekten
aus dem Umsatz auch Einsparungen bei den indirekten Kosten,
insbesondere durch geringere Aufwendungen beim Personal,
Marketing und Reisekosten, bei.
Aus Länderperspektive war der Anstieg des
bereinigten organischen EBITDA AL auf die positive
Entwicklung in fast allen unseren Landesgesellschaften,
insbesondere aber in Österreich und Griechenland,
zurückzuführen. Gegenteilig entwickelte sich v.
a. unsere Landesgesellschaft in Ungarn.
Unser EBITDA AL erhöhte sich gegenüber dem
Vorjahr um 4,3 % auf 936 Mio. €. Der Aufwand aus
Sondereinflüssen lag deutlich unter Vorjahresniveau.
Organisch betrachtet stieg das EBITDA AL um 7,5 % an.
Griechenland. In Griechenland lagen die Umsätze mit
717 Mio. € um 1,4% über dem Vorjahresquartal. Die
gute operative Entwicklung im Mobilfunk-Bereich war im
Wesentlichen durch höhere Umsätze bei den
Endgeräteverkäufen beeinflusst. Dadurch konnten
die negativen Effekte aus dem rückläufigen
Festnetz-Geschäft kompensiert werden. Hierbei waren es
v. a. die geringeren TV-Umsätze, die nur teilweise
durch einen Umsatzanstieg im Breitband-Geschäft
aufgrund des intensiven Glasfaser- und Vectoring-Ausbaus
ausgeglichen werden konnten.
Im ersten Quartal 2021 lag das bereinigte EBITDA AL in
Griechenland bei 298 Mio. € und stieg gegenüber
dem Vorjahr somit um 3,5 %: Die stabile Nettomarge,
großteils getrieben durch höhere direkte Kosten,
konnte vollständig durch Einsparungen bei den
indirekten Kosten, insbesondere bei den
Personalaufwendungen, kompensiert werden.
Ungarn. Im ersten Quartal 2021 erzielten wir in Ungarn
einen Umsatz von 406 Mio. €. Das entspricht einem
Rückgang von 4,9 % gegenüber dem
Vorjahresquartal. Verursacht war dies durch negative
Währungskurseffekte. Organisch betrachtet lagen die
Umsätze mit 1,2 % über dem Vorjahresniveau. Das
Mobilfunk-Geschäft stieg an, getrieben durch
höhere Service-Umsätze, u. a. aufgrund einer
deutlich höheren Datennutzung. Der Festnetz-Bereich
entwickelte sich positiv mit steigenden Umsätzen im
TV-sowie im Breitband-Geschäft, beides getrieben durch
eine höhere Kundenbasis. Auch unser Konvergenzangebot
"MagentaOne" entwickelte sich weiterhin erfolgreich mit
einer gestiegenen Kundenzahl und entsprechend gestiegenen
Umsätzen.
Das bereinigte EBITDA AL lag mit 106 Mio. € um 7,0
% unter dem Vorjahresniveau. Organisch betrachtet
verzeichnete das bereinigte EBITDA AL nur einen leichten
Rückgang gegenüber dem Vorjahresniveau um 1,2 %.
Dieser Rückgang ist insbesondere auf höhere
Aufwendungen bei den direkten Kosten
zurückzuführen.
Polen. In Polen reduzierten sich die Umsätze im
ersten Quartal 2021 um 5,3 % auf 341 Mio. €.
Verursacht war dies durch negative
Währungskurseffekte. Organisch betrachtet reduzierten
sich die Umsätze nur gering um 0,5%. Während die
Festnetz-Umsätze stabil blieben, verzeichnete das
Mobilfunk-Geschäft leichte Rückgänge. Dazu
führten reduzierte Umsätze aus National Roaming.
Das bereinigte EBITDA AL lag mit 95 Mio. € im
ersten Quartal 2021 um 1,0 % unter der Vorjahresperiode.
Organisch betrachtet stieg das bereinigte EBITDA AL v. a.
infolge geringerer Kosten um 4,1 % an.
Tschechische Republik. Im ersten Quartal 2021 lagen die
Umsätze in der Tschechischen Republik bei 269 Mio.
€ und somit um 1,1 % über dem Niveau des
Vorjahres. Organisch betrachtet, d. h. unter der Annahme
konstanter Währungskurse, stiegen die Umsätze um
2,8% an. Als wesentlicher Wachstumstreiber etabliert sich
zunehmend das Festnetz-Geschäft. Hier zahlen sich die
kontinuierlichen Investitionen in unsere Glasfasernetze
aus. Das wurde von unseren Kunden honoriert: Die Anzahl der
Breitband-Kunden stieg um 7,7 % im Vergleich zum
Vorjahresquartal an. Die Mobilfunk-Umsätze bewegten
sich über dem Niveau des Vorjahres, im Wesentlichen
durch stärkere Endgeräteumsätze. Das
Geschäft mit höhermargigen Service-Umsätzen
(ohne Roaming und Visitoren) leistete ebenso einen
höheren Umsatzbeitrag. Beide Effekte konnten die durch
die Coronavirus-Pandemie ausgelösten
Rückgänge der Roaming- und Visitoren-Umsätze
jedoch nur teilweise ausgleichen.
Das bereinigte EBITDA AL erhöhte sich im Vergleich
zum Vorjahresquartal um 0,9 % auf 111 Mio. €.
Organisch betrachtet stieg das Ergebnis gegenüber dem
Vorjahr im Wesentlichen umsatzbedingt um 3,3 %.
Österreich. In Österreich erwirtschafteten wir
im ersten Quartal 2021 einen Umsatz von 326 Mio. €.
Das entspricht einem Anstieg von 4,2% und ist im
Wesentlichen auf höhere Verkäufe von mobilen
Endgeräten zurückzuführen. Das Geschäft
mit höhermargigen Service-Umsätzen (ohne Roaming
und Visitoren) leistete ebenso einen positiven
Umsatzbeitrag. Beide Effekte konnten die durch die
Coronavirus-Pandemie ausgelösten Rückgänge
der Roaming- und Visitoren-Umsätze mehr als
ausgleichen. Die Umsätze im Festnetz-Geschäft
entwickelten sich ebenfalls erfreulich. Insbesondere das
Breitband-Geschäft erzielte positive Zuwachsraten, u.
a. infolge einer höheren Kundenbasis.
Das bereinigte EBITDA AL stieg zum 31. März 2021 im
Vergleich zum Vorjahr um 1,6 % auf 125 Mio. €.
Organisch betrachtet, d. h. neutralisiert um die
Verlagerung des österreichischen
Funkturmgeschäfts zum operativen Segment Group
Development, stieg das bereinigte EBITDA AL deutlich um
14,4 % an. Neben den positiven Umsatzeffekten trug eine
geringere Kostenbelastung zu diesem Anstieg bei. Dabei
konnten höhere direkte Kosten infolge des Marktangangs
durch niedrigere indirekte Kosten, auch infolge der
Akquisition von UPC Austria resultierend, mehr als
ausgeglichen werden.
Unser operatives Segment Europa wies im ersten Quartal
2021 eine Steigerung des EBIT um 37 Mio. € auf. Neben
einem um 22 Mio. € höheren EBITDA lagen die
planmäßigen Abschreibungen unter dem Niveau des
Vorjahresquartals. Hier wirkten v. a. die im ersten Quartal
2021 ausgesetzten Abschreibungen aufgrund des als zur
Veräußerung gehaltenen Festnetz-Geschäfts
in Rumänien.
Im ersten Quartal 2021 wies das operative Segment Europa
einen im Vergleich zum Vorjahr um 10,7% höheren Cash
Capex von 485 Mio. € aus. Dieser Anstieg ist auf
höhere Auszahlungen für den Erwerb von
Spektrumlizenzen, v. a. in der Tschechischen Republik,
zurückzuführen. Ohne Berücksichtigung der
Spektrumerwerbe lag unser Investitionsniveau leicht unter
dem Vorjahresquartal. Wir investieren weiterhin im Rahmen
unserer integrierten Netzstrategie in die Bereitstellung
von Breitband- und Glasfaser-Technologie sowie in 5G.
| in Mio. € | ||||
| Q1 2021 | Gesamtjahr 2020 | Q1 2020 | Veränderung
Q1 2021/Q1 2020 in % |
|
| Auftragseingang | 891 | 4.564 | 888 | 0,4 |
Die ersten drei Monate 2021 standen im Zeichen der
Refokussierung unseres Systemgeschäfts auf Wachstums-
und Zukunftsthemen und der Beschleunigung unseres
Transformationsprogramms, während die Auswirkungen der
Coronavirus-Pandemie auf unser Geschäft weiterhin
spürbar waren.
Im Rahmen des Transformationsprogramms haben wir unsere
Organisation, Abläufe und Kapazitäten weiter
angepasst und die Strategie für unser Portfolio
weiterentwickelt. Selbstständige Portfolio-Einheiten
verantworten sowohl unsere Wachstumsfelder (z. B. Public
Cloud und Security) als auch unser klassisches
IT-Geschäft. Um unsere Konzernstrategie im Feld
"Führend bei Geschäftskunden-Produktivität"
konsequent umzusetzen, wurde zum 1. Januar 2021 unsere
Portfolio-Einheit IoT (Internet of Things) in das operative
Segment Deutschland überführt.
Darüber hinaus haben die Auswirkungen der
Coronavirus-Pandemie auf die weltweite Wirtschaftsleistung
weiterhin Einfluss auf die wirtschaftliche Lage unserer
Geschäftskunden. Dies führt noch immerzu
Zurückhaltung bei der Vergabe neuer Aufträge,
wobei in unseren Wachstumsfeldern eine positive Entwicklung
zu verzeichnen ist. In den ersten drei Monaten 2021 liegt
der Auftragseingang unseres operativen Segments
Systemgeschäft dadurch um 0,4 % über dem
Vorjahresquartal und im Rahmen unserer Erwartungen.
| in Mio. € | ||||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung
in % |
Gesamtjahr
2020 |
||
| Gesamtumsatz | 1.015 | 1.062 | (47) | (4,4) | 4.159 | |
| davon: Umsatz extern | 798 | 840 | (42) | (5,0) | 3.237 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (27) | (50) | 23 | 46,0 | (534) | |
| EBIT-wirksame Sondereinflüsse | (56) | (38) | (18) | (47,4) | (582) | |
| EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) | 29 | (12) | 41 | n.a. | 48 | |
| EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 2,9 | (1,1) | 1,2 | ||
| Abschreibungen | (80) | (103) | 23 | 22,3 | (720) | |
| EBITDA | 53 | 52 | 1 | 1,9 | 185 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (36) | (38) | 2 | 5,3 | (209) | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 89 | 91 | (2) | (2,2) | 394 | |
| EBITDA AL | 26 | 21 | 5 | 23,8 | 70 | |
| EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse | (36) | (38) | 2 | 5,3 | (209) | |
| EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) | 62 | 60 | 2 | 3,3 | 279 | |
| EBITDA AL-Marge
(bereinigt um Sondereinflüsse) |
% | 6,1 | 5,6 | 6,7 | ||
| Cash Capex | (49) | (25) | (24) | (96,0) | (235) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments
Systemgeschäft lag in den ersten drei Monaten 2021 bei
1,0 Mrd. € bzw. um 4,4% unter Vorjahresniveau und
reflektiert den Corona-bedingten Rückgang des
IT-Markts in Westeuropa. Der Rückgang ist getrieben
durch das klassische IT-Infrastrukturgeschäft,
während unsere Wachstumsbereiche deutlich wachsen,
insbesondere die Geschäftsfelder Public Cloud (+29,3
%) und Digital Solutions (+9,4 %).
In den ersten drei Monaten 2021 stieg das bereinigte
EBITDA AL unseres operativen Segments Systemgeschäft
gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,3 % auf 62 Mio.
€. Effizienzeffekte aus unserem
Transformationsprogramm sowie Effekte durch
Umsatzsteigerung in allen unseren Wachstumsbereichen
überstiegen den Ergebnisrückgang im klassischen
IT-Infrastrukturgeschäft. Das EBITDA AL stieg
gegenüber dem Vorjahr um 5 Mio. € auf 26 Mio.
€. Die Sondereinflüsse lagen um 2 Mio. €
unter Vorjahr bei minus 36 Mio. €.
Das bereinigte EBIT unseres operativen Segments
Systemgeschäft stieg in den ersten drei Monaten 2021
gegenüber dem Vorjahresquartal um 41 Mio. € auf
29 Mio. €, insbesondere vor dem Hintergrund
rückläufiger planmäßiger
Abschreibungen, die aus einer nicht zahlungswirksamen
Wertminderung der langfristigen Vermögenswerte im
dritten Quartal des Vorjahres und einer damit verbundenen
Verringerung der Abschreibungsbasis resultierten. Das EBIT
stieg gegenüber dem Vorjahr um 23 Mio. € auf
minus 27 Mio. €. Die Sondereinflüsse lagen um 18
Mio. € über dem Vorjahr bei minus 56 Mio. €.
Im Wesentlichen wirkte hier eine im ersten Quartal 2021
erfasste nicht zahlungswirksame Wertminderung der
langfristigen Vermögenswerte, die ebenfalls im
Zusammenhang mit der Überprüfung der
Werthaltigkeit der zahlungsmittelgenerierenden Einheit
Systemgeschäft im dritten Quartal des Vorjahres stand.
Der Cash Capex des operativen Segments
Systemgeschäft lag in den ersten drei Monaten 2021 bei
49 Mio. € verglichen mit 25 Mio. € im
Vorjahresquartal. Dies resultierte im Wesentlichen aus
vorgezogenen Investitionen im Vergleich zum Vorjahr. Der
Schwerpunkt unserer Investitionen liegt perspektivisch
weiterhin auf der Entwicklung unseres
Wachstumsgeschäfts.
| in Tsd. | ||||||
| 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung
31.03.2021/ 31.12.2020 in % |
31.03.2020 | Veränderung
31.03.2021/ 31.03.2020 in % |
||
| T-Mobile Netherlands | Mobilfunk-Kunden | 6.798 | 6.803 | (0,1) | 5.686 | 19,6 |
| Festnetz-Anschlüsse | 693 | 682 | 1,6 | 632 | 9,7 | |
| Breitband-Kunden | 680 | 668 | 1,8 | 616 | 10,4 |
In den Niederlanden blieb die Kundenanzahl im
Mobilfunk-Bereich stabil dank unseres Tarif-Portfolios mit
dem Angebot großer Datenpakete bis hin zu
unbegrenztem Datenvolumen trotz der verschlechterten
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen infolge der
Coronavirus-Pandemie und des intensiven Wettbewerbs. Die
Anzahl der Festnetz-Anschlüsse in den Niederlanden
stieg durch die positive Entwicklung im operativen
Geschäft weiterhin an.
| in Mio. € | ||||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2020 | ||
| Gesamtumsatz | 782 | 708 | 74 | 10,5 | 2.883 | |
| davon: T-Mobile Netherlands | 513 | 476 | 37 | 7,8 | 1.946 | |
| davon: GD Towers a | 282 | 247 | 35 | 14,2 | 989 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 166 | 139 | 27 | 19,4 | 562 | |
| Abschreibungen | (210) | (194) | (16) | (8,2) | (780) | |
| EBITDA | 376 | 333 | 43 | 12,9 | 1.343 | |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (16) | (7) | (9) | n.a. | (43) | |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | 392 | 340 | 52 | 15,3 | 1.386 | |
| davon: T-Mobile Netherlands | 171 | 157 | 14 | 8,9 | 639 | |
| davon: GD Towers a | 224 | 195 | 29 | 14,9 | 786 | |
| EBITDA AL | 301 | 262 | 39 | 14,9 | 1.058 | |
| EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse | (16) | (7) | (9) | n.a. | (43) | |
| EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) | 316 | 269 | 47 | 17,5 | 1.101 | |
| davon: T-Mobile Netherlands | 151 | 136 | 15 | 11,0 | 554 | |
| davon: GD Towers a | 169 | 145 | 24 | 16,6 | 587 | |
| EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) | % | 40,4 | 38,0 | 38,2 | ||
| Cash Capex | (115) | (119) | 4 | 3,4 | (699) |
Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Group
Development stieg im ersten Quartal 2021 gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 10,5 % auf 782 Mio. €. Organisch
betrachtet, d. h. neutralisiert um die Verlagerung des
österreichischen Funkturmgeschäfts sowie den
Erwerb des niederländischen MVNO und SIM-Anbieters
Simpel, stieg der Gesamtumsatz um 5,0%. Der hohe Anstieg
resultierte aus dem operativen und strukturellen Wachstum
unserer beiden Geschäftseinheiten T-Mobile Netherlands
und GD Towers mit der DFMG sowie dem niederländischen
und österreichischen Funkturmgeschäft. In den
Niederlanden trug der Festnetz-Bereich aufgrund
höherer Endgeräte-Verkäufe und des Erwerbs
von Simpel zum 1. Dezember 2020 zum Umsatzanstieg bei. Der
Bereich GD Towers verzeichnete ebenso einen Umsatzanstieg
im Vergleich zum Vorjahr, welcher auf einem mengenbedingten
Wachstum bei der DFMG beruht sowie durch die Verlagerung
des österreichischen Funkturmgeschäfts zum 1.
Januar 2021 weiter verstärkt wird.
Das bereinigte EBITDA AL stieg um 17,5 % auf 316 Mio.
€ an. Organisch betrachtet, d. h. neutralisiert um die
Verlagerung des österreichischen
Funkturmgeschäfts sowie den Erwerb des
niederländischen MVNO und SIM-Anbieters Simpel, stieg
das bereinigte EBITDA AL um 9,7 %. Der Anstieg resultierte
aus der zuvor genannten positiven Umsatzentwicklung bei
T-Mobile Netherlands, aus Synergien aus der Übernahme
der Tele2 Netherlands, aus dem Erwerb von Simpel sowie dem
effizienten Kosten-Management der T-Mobile Netherlands. Das
GD Towers Geschäft entwickelte sich aufgrund
steigender Mengen konstant positiv und wurde durch die
Verlagerung des österreichischen
Funkturmgeschäfts weiter verstärkt. Darüber
hinaus konnte auch eine operative Steigerung durch
Umsatzwachstum und Kostentransformation erreicht werden.
Das EBITDA AL stieg ebenfalls durch die genannten Effekte
gegenüber dem Vergleichsquartal um 14,9 % auf 301 Mio.
€ an.
Das EBIT erhöhte sich gegenüber dem
Vorjahreszeitraum im Wesentlichen aufgrund der beim EBITDA
AL beschriebenen Entwicklung um 19,4 % auf 166 Mio. €.
Die Abschreibungen lagen leicht über dem Niveau der
Vergleichsperiode.
Der Cash Capex lag bei 115 Mio. € und somit auf dem
Niveau des Vergleichsquartals. Der Schwerpunkt unserer
Investitionen liegt weiterhin im 5G-Ausbau sowie im Ausbau
der Mobilfunk-Infrastruktur in Deutschland.
| in Mio. € | |||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung in % | Gesamtjahr 2020 | |
| Gesamtumsatz | 625 | 634 | (9) | (1,4) | 2.556 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | (357) | (365) | 8 | 2,2 | (1.655) |
| Abschreibungen | (330) | (295) | (35) | (11,9) | (1.304) |
| EBITDA | (27) | (69) | 42 | 60,9 | (350) |
| EBITDA-wirksame Sondereinflüsse | (26) | (58) | 32 | 55,2 | (277) |
| EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) | (2) | (11) | 9 | 81,8 | (73) |
| EBITDA AL | (110) | (161) | 51 | 31,7 | (707) |
| EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse | (26) | (58) | 32 | 55,2 | (277) |
| EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) | (84) | (103) | 19 | 18,4 | (429) |
| Cash Capex | (250) | (230) | (20) | (8,7) | (990) |
Der Gesamtumsatz unseres Segments Group Headquarters
& Group Services verringerte sich im ersten Quartal
2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 %. Diese
Entwicklung ist im Wesentlichen auf gesunkene Umsätze
im Bereich Grundstücke und Gebäude aufgrund der
weiteren Optimierung von Flächen
zurückzuführen.
In der Berichtsperiode verbesserte sich das bereinigte
EBITDA AL unseres Segments Group Headquarters & Group
Services im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Mio.
€ auf minus 84 Mio. €. Diese Entwicklung
resultierte im Wesentlichen aus geringeren operativen
Aufwendungen bei unseren Group Services. Gegenläufig
belasteten geringere Erträge aus
Immobilienverkäufen und gesunkene Umsätze im
Bereich Grundstücke und Gebäude das bereinigte
EBITDA AL.
Insgesamt war das EBITDA AL in der Berichtsperiode mit
Sondereinflüssen, insbesondere für
Personalmaßnahmen, in Höhe von 26 Mio. €
belastet. Im Vorjahreszeitraum standen dem
Sondereinflüsse, ebenfalls insbesondere für
Personalmaßnahmen, in Höhe von 58 Mio. €
gegenüber.
Die leichte Verbesserung des EBIT um 8 Mio. €
gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf minus 357 Mio.
€ resultierte im Wesentlichen aus zwei
gegenläufigen Effekten: Einerseits aus der positiven
Entwicklung des EBITDA AL und andererseits aus dem Anstieg
der Abschreibungen. Letzteres ist im Wesentlichen auf das
erhöhte Fertigungsvolumen im Zusammenhang mit der
Einführung agiler Prozesse und auf kürzere
Projektlaufzeiten bei Deutsche Telekom IT
zurückzuführen. Des Weiteren ergab sich im ersten
Quartal 2021 eine Wertminderung auf durch das operative
Segment Systemgeschäft genutzte Software in Höhe
von 14 Mio. €. Diese stand im Zusammenhang mit der
Überprüfung der Werthaltigkeit der
zahlungsmittelgenerierenden Einheit Systemgeschäft im
dritten Quartal des Vorjahres. Gegenläufig sanken die
Abschreibungen im Bereich Grundstücke und Gebäude
infolge der fortgesetzten Optimierung unseres
Immobilien-Portfolios.
Der Cash Capex erhöhte sich gegenüber der
Vergleichsperiode um 20 Mio. €, im Wesentlichen
aufgrund von höheren Investitionen im Bereich
"Technologie und Innovation", hauptsächlich für
Entwicklungsleistungen, und einem höheren Cash Capex
für Fahrzeuge.
Wir verweisen diesbezüglich auf die "Ereignisse
nach der Berichtsperiode" im Konzern-Zwischenabschluss.
Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf
der aktuellen Einschätzung unseres Managements.
Abweichend von den im zusammengefassten Lagebericht 2020
(Geschäftsbericht 2020, Seite 107 ff.)
veröffentlichten Prognosen, gehen wir davon aus, dass
das bereinigte EBITDA AL und der Free Cashflow AL (vor
Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)
stärker als bislang erwartet wachsen werden. Bisher
gingen wir in unserer Prognose von einer Steigerung des
bereinigten EBITDA AL auf rund 37,0 Mrd. € aus. Nun
erwarten wir, dass das bereinigte EBITDA AL des Konzerns im
Geschäftsjahr 2021 auf über 37,0 Mrd. €
wachsen wird. Maßgeblich dafür ist zum einen die
über unseren Erwartungen liegende Entwicklung des
Geschäfts im operativen Segment USA, für das wir
jetzt ein bereinigtes EBITDA AL von rund 25,9 Mrd. US-$
statt bislang 25,8 Mrd. US-$ erwarten. Aber auch für
das Geschäft außerhalb der USA erwarten wir mit
insgesamt 14,4 Mrd. € ein höheres bereinigtes
EBITDA AL als die bislang erwarteten 14,3 Mrd. €.
Aufgrund des höher erwarteten EBITDA AL sowohl in den
USA als auch außerhalb der USA prognostizieren wir
nun einen Free Cashflow AL des Konzerns (vor
Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) in
Höhe von über 8,0 Mrd. € statt der bislang
erwarteten rund 8,0 Mrd. €. Die übrigen
abgegebenen Aussagen behalten weiterhin ihre
Gültigkeit. Darüber hinaus gehen wir im Kapitel
"Wirtschaftliches Umfeld" in diesem
Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue
Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein.
Ferner wird auf den "Haftungsausschluss" am Ende dieses
Berichts verwiesen.
Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen
und neuen Entwicklungen zu der im zusammengefassten
Lagebericht im Geschäftsbericht 2020 dargestellten
Risiko- und Chancensituation ausgeführt. Ferner wird
auf den "Haftungsausschluss" am Ende dieses Berichts
verwiesen.
Führende Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre
Wachstumsprognosen für die USA angehoben. Das
Corona-Impfpro-gramm in den USA schreitet rasant voran;
gleichzeitig wurde ein 1.900 Mrd. US-$ schweres
Konjunkturpaket in Kraft gesetzt, das perspektivisch
allerdings auch mit höheren
US-Körperschaftsteuersätzen einhergehen
könnte, die unter Umständen unsere
Konzerngesellschaft T-Mobile US in Zukunft stärker
steuerlich belasten würden. Der Internationale
Währungsfonds rechnet in seiner Prognose von April
2021 mit einem Wachstum der US-Wirtschaft von 6,4% für
das laufende Jahr; ein Rückfall in eine Rezession gilt
als unwahrscheinlich. Die Wirtschaftstätigkeit in den
USA wird voraussichtlich bereits Mitte diesen Jahres das
Vorkrisenniveau erreichen. Aufgrund der Wachstumsaussichten
haben wir die Risikobedeutung der Risikokategorie
"Konjunkturelle Risiken USA" auf "gering" abgesenkt.
Neue staatliche Interventionen im Kontext Netzsicherheit
in Polen in Diskussion. In Polen hat die Regierung im
Januar 2021 einen Entwurf für ein
Cyber-Sicherheitsgesetz und neue Bestimmungen für eine
Novelle des Telekommunikationsgesetzes veröffentlicht.
Demnach sollen neue Mobilfunknetz-Betreiber mit
privilegiertem Zugang zu Ressourcen etabliert werden. Dies
könnte zu Wettbewerbsverzerrungen führen und die
Wettbewerbsposition unserer Mobilfunk-Tochter in Polen
negativ beeinflussen.
Prospekthaftungsverfahren (dritter Börsengang -
DT3). Hierbei handelt es sich um ursprünglich ca.
2.600 laufende Klagen von ca. 16.000 angeblichen
Käufern von T-Aktien, die auf der Grundlage des
Prospekts vom 26. Mai 2000 verkauft wurden. Die Kläger
behaupten, dass einzelne Angaben in diesem Prospekt
unrichtig oder unvollständig seien. Der Streitwert
beläuft sich aktuell auf insgesamt noch ca. 78 Mio.
€ zuzüglich Zinsen. Die Klagen richten sich zum
Teil auch gegen die KfW und/oder die Bundesrepublik
Deutschland sowie teilweise auch gegen emissionsbegleitende
Banken. Das Landgericht (LG) Frankfurt am Main hatte
Vorlagebeschlüsse nach dem
Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) zum
Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main erlassen und die
Ausgangsverfahren ausgesetzt. Am 16. Mai 2012 hatte das OLG
Frankfurt am Main festgestellt, dass der
Börsenprospekt der Deutschen Telekom AG keinen
wesentlichen Fehler enthält. Der Bundesgerichtshof
(BGH) hatte in seiner Entscheidung vom 21. Oktober 2014
diese Entscheidung teilweise aufgehoben, einen Fehler im
Börsenprospekt festgestellt und das Verfahren an das
OLG Frankfurt am Main zurückverwiesen. Am 30. November
2016 stellte das OLG Frankfurt am Main in einem
Musterentscheid fest, dass aus dem vom BGH festgestellten
Fehler eine grundsätzliche Haftung der Deutschen
Telekom AG resultieren könne; Einzelheiten seien aber
in den Ausgangsverfahren zu klären. Auf Beschwerde
beider Parteien hat der BGH das Verfahren im Februar 2021
erneut an das OLG Frankfurt am Main zurückverwiesen.
Die Deutsche Telekom hat bilanzielle Risikovorsorge in
angemessener Höhe gebildet.
Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge einer
Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission.
Die Europäische Kommission hat am 15. Oktober 2014
entschieden, dass Slovak Telekom ihre Marktmacht auf dem
slowakischen Breitband-Markt missbraucht habe, und im Zuge
dessen Bußgelder gegen Slovak Telekom und Deutsche
Telekom verhängt, die im Januar 2015 vollständig
bezahlt wurden. Im Jahr 2018 hat das Gericht der
Europäischen Union die Entscheidung der
Europäischen Kommission nach einer von Slovak Telekom
und Deutsche Telekom eingelegten Berufung teilweise
für nichtig erklärt und die verhängten
Bußgelder um insgesamt 13 Mio. € reduziert. Mit
Urteil vom 25. März 2021 wurde eine weitere Berufung
zum Europäischen Gerichtshof vollumfänglich
abgewiesen. Im Anschluss an die Bußgeldentscheidung
der Europäischen Kommission hatten Wettbewerber Klage
vor dem Zivilgericht in Bratislava gegen Slovak Telekom
erhoben. Mit diesen Klagen begehren sie die Erstattung
eines angeblichen Schadens, der sich aus dem von der
Europäischen Kommission festgestellten Missbrauch der
marktbeherrschenden Stellung durch die Slovak Telekom
ergeben haben soll. Derzeit sind noch zwei Klagen in
Höhe von insgesamt 112 Mio. € zuzüglich
Zinsen anhängig. Die finanziellen Auswirkungen
können derzeit nicht ausreichend verlässlich
geschätzt werden.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in
unserem Risiko-Management-System, wie auch nach
Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen
Risiken absehbar, die den Bestand der Deutschen Telekom AG
oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährden
könnten.
| in Mio. € | |||||
| 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung | Veränderung in % | 31.03.2020 | |
| Aktiva | |||||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 33.798 | 37.293 | (3.495) | (9,4) | 24.420 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 9.872 | 12.939 | (3.067) | (23,7) | 4.078 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 13.264 | 13.523 | (259) | (1,9) | 10.560 |
| Vertragsvermögenswerte | 1.985 | 1.966 | 19 | 1,0 | 1.837 |
| Ertragsteuerforderungen | 351 | 349 | 2 | 0,6 | 455 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 2.720 | 3.224 | (504) | (15,6) | 3.748 |
| Vorräte | 2.569 | 2.695 | (126) | (4,7) | 1.893 |
| Übrige Vermögenswerte | 1.966 | 1.484 | 482 | 32,5 | 1.765 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 1.070 | 1.113 | (43) | (3,9) | 84 |
| Langfristige Vermögenswerte | 240.103 | 227.624 | 12.479 | 5,5 | 149.226 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 130.146 | 118.066 | 12.080 | 10,2 | 69.000 |
| Sachanlagen | 61.522 | 60.975 | 547 | 0,9 | 49.544 |
| Nutzungsrechte | 30.960 | 30.302 | 658 | 2,2 | 18.134 |
| Aktivierte Vertragskosten | 2.290 | 2.192 | 98 | 4,5 | 2.072 |
| Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 569 | 543 | 26 | 4,8 | 518 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 5.351 | 6.416 | (1.065) | (16,6) | 5.714 |
| Aktive latente Steuern | 8.107 | 7.972 | 135 | 1,7 | 3.276 |
| Übrige Vermögenswerte | 1.157 | 1.159 | (2) | (0,2) | 969 |
| Bilanzsumme | 273.901 | 264.917 | 8.984 | 3,4 | 173.646 |
| Passiva | |||||
| Kurzfristige Schulden | 35.295 | 37.135 | (1.840) | (5,0) | 32.877 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 11.451 | 12.652 | (1.201) | (9,5) | 11.821 |
| Leasing-Verbindlichkeiten | 4.910 | 5.108 | (198) | (3,9) | 3.988 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 8.936 | 9.760 | (824) | (8,4) | 8.730 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 770 | 690 | 80 | 11,6 | 443 |
| Sonstige Rückstellungen | 3.464 | 3.638 | (174) | (4,8) | 2.983 |
| Übrige Schulden | 3.672 | 3.213 | 459 | 14,3 | 3.230 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 1.671 | 1.625 | 46 | 2,8 | 1.654 |
| Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | 421 | 449 | (28) | (6,2) | 29 |
| Langfristige Schulden | 161.122 | 155.232 | 5.890 | 3,8 | 94.891 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 99.815 | 94.456 | 5.359 | 5,7 | 56.622 |
| Leasing-Verbindlichkeiten | 28.314 | 27.607 | 707 | 2,6 | 15.710 |
| Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen | 6.570 | 7.684 | (1.114) | (14,5) | 6.835 |
| Sonstige Rückstellungen | 5.291 | 5.395 | (104) | (1,9) | 3.582 |
| Passive latente Steuern | 18.266 | 17.260 | 1.006 | 5,8 | 9.780 |
| Übrige Schulden | 2.449 | 2.418 | 31 | 1,3 | 1.944 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 416 | 411 | 5 | 1,2 | 417 |
| Schulden | 196.417 | 192.367 | 4.050 | 2,1 | 127.768 |
| Eigenkapital | 77.484 | 72.550 | 4.934 | 6,8 | 45.878 |
| Gezeichnetes Kapital | 12.189 | 12.189 | 0 | 0,0 | 12.189 |
| Eigene Anteile | (46) | (46) | 0 | 0,0 | (47) |
| 12.143 | 12.143 | 0 | 0,0 | 12.142 | |
| Kapitalrücklage | 62.541 | 62.640 | (99) | (0,2) | 55.012 |
| Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag | (33.996) | (38.905) | 4.909 | 12,6 | (35.941) |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | (2.898) | (4.115) | 1.217 | 29,6 | (1.023) |
| Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) | 936 | 4.158 | (3.222) | (77,5) | 916 |
| Anteile der Eigentümer des Mutterunternehmens | 38.727 | 35.922 | 2.805 | 7,8 | 31.106 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 38.758 | 36.628 | 2.130 | 5,8 | 14.771 |
| Bilanzsumme | 273.901 | 264.917 | 8.984 | 3,4 | 173.646 |
Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als
vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den
Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die
Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der
Werte der aktuellen Periode mit den
Vorjahresvergleichswerten zum 31. März 2020. Weitere
Informationen zur Transaktion finden Sie im Abschnitt
"Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige
Transaktionen".
| in Mio. € | |||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung
in % |
Gesamtjahr
2020 |
|
| Umsatzerlöse | 26.390 | 19.943 | 6.447 | 32,3 | 100.999 |
| davon: nach der
Effektivzinsmethode berechnete
Zinserträge |
72 | 81 | (9) | (11,1) | 278 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 288 | 293 | (5) | (1,7) | 2.879 |
| Bestandsveränderungen | 1 | 27 | (26) | (96,3) | (15) |
| Aktivierte Eigenleistungen | 673 | 605 | 68 | 11,2 | 2.774 |
| Materialaufwand | (11.433) | (8.565) | (2.868) | (33,5) | (44.674) |
| Personalaufwand | (4.656) | (4.483) | (173) | (3,9) | (18.853) |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (902) | (880) | (22) | (2,5) | (4.476) |
|
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen
Vermögenswerten |
(145) | (141) | (4) | (2,8) | (862) |
| Gewinne/(Verluste) aus
der Ausbuchung von zu
fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten |
(24) | (52) | 28 | 53,8 | (188) |
| Sonstiges | (733) | (687) | (46) | (6,7) | (3.425) |
| EBITDA | 10.361 | 6.940 | 3.421 | 49,3 | 38.633 |
| Abschreibungen | (6.842) | (4.429) | (2.413) | (54,5) | (25.829) |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 3.519 | 2.511 | 1.008 | 40,1 | 12.804 |
| Zinsergebnis | (1.186) | (557) | (629) | n.a. | (4.224) |
| Zinserträge | 115 | 100 | 15 | 15,0 | 414 |
| Zinsaufwendungen | (1.301) | (657) | (644) | (98,0) | (4.638) |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | (12) | 1 | (13) | n.a. | (12) |
| Sonstiges Finanzergebnis | (478) | (408) | (70) | (17,2) | 109 |
| Finanzergebnis | (1.675) | (965) | (710) | (73,6) | (4.128) |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 1.844 | 1.546 | 298 | 19,3 | 8.677 |
| Ertragsteuern | (542) | (451) | (91) | (20,2) | (1.929) |
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 1.302 | 1.095 | 207 | 18,9 | 6.747 |
| Zurechnung des
Überschusses/(Fehlbetrags)
an die Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag)) |
936 | 916 | 20 | 2,2 | 4.158 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 366 | 179 | 187 | n.a. | 2.589 |
Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als
vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den
Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die
Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der
Werte der aktuellen Periode mit den
Vorjahresvergleichswerten. Weitere Informationen zur
Transaktion finden Sie im Abschnitt "Veränderung des
Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Veränderung
in % |
Gesamtjahr
2020 |
||
| Den Eigentümern des
Mutterunternehmens
zugerechneter Überschuss/(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/(-fehlbetrag)) |
Mio. € | 936 | 916 | 20 | 2,2 | 4.158 |
| Angepasste gewichtete
durchschnittliche
Anzahl der ausstehenden Stammaktien unverwässert/verwässert |
Mio. Stück | 4.743 | 4.743 | 0 | 0,0 | 4.743 |
| Ergebnis je Aktie unverwässert/ verwässert | € | 0,20 | 0,19 | 0,01 | 5,3 | 0,88 |
| in Mio. € | ||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Gesamtjahr
2020 |
|
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 1.302 | 1.095 | 207 | 6.747 |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden | ||||
| Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten | 33 | 14 | 19 | 62 |
| Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | 979 | (1.007) | 1.986 | (1.358) |
| Neubewertung im Rahmen von Unternehmenserwerben | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | (185) | (86) | (99) | 142 |
| 826 | (1.080) | 1.906 | (1.154) | |
| Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen | ||||
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe | ||||
| Erfolgswirksame Änderung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 2.697 | 246 | 2.451 | (6.578) |
| Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von gehaltenen Fremdkapitalinstrumenten | ||||
| Erfolgswirksame Änderung | 82 | 108 | (26) | 491 |
| Erfolgsneutrale Änderung | (32) | (162) | 130 | (481) |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (designierte Risikokomponenten) | ||||
| Erfolgswirksame Änderung | (84) | (1) | (83) | 431 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 123 | (920) | 1.043 | (1.446) |
| Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Kosten der Absicherung) | ||||
| Erfolgswirksame Änderung | 1 | 1 | 0 | 2 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 9 | (2) | 11 | (30) |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen | ||||
| Erfolgswirksame Änderung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutrale Änderung | 0 | 0 | 0 | 1 |
| Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | (13) | 254 | (267) | 283 |
| 2.782 | (475) | 3.257 | (7.327) | |
| Sonstiges Ergebnis | 3.608 | (1.554) | 5.162 | (8.481) |
| Gesamtergebnis | 4.910 | (459) | 5.369 | (1.734) |
| Zurechnung des Gesamtergebnisses an die | ||||
| Eigentümer des Mutterunternehmens | 2.894 | (581) | 3.475 | (496) |
| Anteile anderer Gesellschafter | 2.016 | 122 | 1.894 | (1.238) |
Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als
vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den
Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die
Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der
Werte der aktuellen Periode mit den
Vorjahresvergleichswerten. Weitere Informationen zur
Transaktion finden Sie im Abschnitt "Veränderung des
Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".
| in Mio. € | ||||||
| Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | ||||||
| Bezahltes Eigenkapital |
Erwirtschaftetes Konzern-
Eigenkapital |
Kumuliertes
sonstiges Konzernergebnis |
||||
| Gezeichnetes
Kapital |
Eigene
Anteile |
Kapital-
rücklage |
Gewinn-
rücklagen einschl. Ergebnis- vortrag |
Konzern-
überschuss/ (-fehlbetrag) |
Währungs-
umrechnung ausländischer Geschäfts- betriebe |
|
| Stand zum 1. Januar 2020 | 12.189 | (47) | 55.029 | (38.709) | 3.867 | (808) |
| Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften | ||||||
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (97) | (5) | ||||
| Gewinnvortrag | 3.867 | (3.867) | ||||
| Dividendenausschüttung | ||||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | ||||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 80 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | ||||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 916 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | (1.097) | 36 | ||||
| Gesamtergebnis | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | (2) | |||||
| Stand zum 31. März 2020 | 12.189 | (47) | 55.012 | (35.941) | 916 | (777) |
| Stand zum 1. Januar 2021 | 12.189 | (46) | 62.640 | (38.905) | 4.158 | (4.092) |
| Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften | ||||||
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (121) | 7 | ||||
| Gewinnvortrag | 4.158 | (4.158) | ||||
| Dividendenausschüttung | ||||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | ||||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 21 | |||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | ||||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 936 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 724 | 1.155 | ||||
| Gesamtergebnis | ||||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | 26 | |||||
| Stand zum 31.März2021 | 12.189 | (46) | 62.541 | (33.996) | 936 | (2.929) |
| in Mio. € | ||||
| Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | ||||
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | ||||
| Neubewertungs-
rücklage |
Eigenkapital-
instrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9) |
Fremdkapital-
instrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9) |
Sicherungs-
instrumente: designierte Risikokomponenten (IFRS 9) |
|
| Stand zum 1. Januar 2020 | (21) | 101 | (6) | 130 |
| Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften | 0 | |||
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||
| Transaktionen mit Eigentümern | 0 | 0 | 3 | |
| Gewinnvortrag | ||||
| Dividendenausschüttung | ||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | ||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | ||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | ||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | ||||
| Sonstiges Ergebnis | 14 | (34) | (574) | |
| Gesamtergebnis | ||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | 2 | 0 | ||
| Stand zum 31. März 2020 | (19) | 115 | (40) | (440) |
| Stand zum 1. Januar 2021 | (14) | 156 | 0 | (223) |
| Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften | ||||
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||
| Transaktionen mit Eigentümern | 0 | 0 | 0 | 3 |
| Gewinnvortrag | ||||
| Dividendenausschüttung | ||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | ||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | ||||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | ||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | ||||
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 37 | 21 | 18 |
| Gesamtergebnis | ||||
| Transfer in Gewinnrücklagen | 2 | (28) | ||
| Stand zum 31.März2021 | (12) | 165 | 21 | (202) |
| in Mio. € | ||||||
| Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | Summe | Anteile anderer Gesellschafter | Gesamt Konzern-Eigenkapital | |||
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| Sicherungsinstrumente: Kosten der Absicherung (IFRS 9) | At equity bilanzierte Unternehmen | Steuern | ||||
| Stand zum 1. Januar 2020 | 51 | 0 | (69) | 31.707 | 14.524 | 46.231 |
| Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften | 0 | 0 | 0 | |||
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | 0 | 0 | |||
| Transaktionen mit Eigentümern | (1) | (100) | 79 | (21) | ||
| Gewinnvortrag | 0 | 0 | 0 | |||
| Dividendenausschüttung | 0 | 0 | 0 | |||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | 0 | 0 | 0 | |||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 80 | 47 | 127 | |||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | 0 | 0 | 0 | |||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 916 | 179 | 1.095 | |||
| Sonstiges Ergebnis | (1) | 0 | 159 | (1.497) | (58) | (1.554) |
| Gesamtergebnis | (581) | 122 | (459) | |||
| Transfer in Gewinnrücklagen | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| Stand zum 31. März 2020 | 50 | 0 | 88 | 31.106 | 14.771 | 45.878 |
| Stand zum 1. Januar 2021 | 24 | 0 | 34 | 35.922 | 36.628 | 72.550 |
| Übertrag aufgrund Änderung der Rechnungslegungsvorschriften | ||||||
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Transaktionen mit Eigentümern | (1) | (111) | 88 | (23) | ||
| Gewinnvortrag | 0 | |||||
| Dividendenausschüttung | ||||||
| Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG | ||||||
| Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung | 21 | 26 | 47 | |||
| Aktienrückkauf/Treuhänderisch hinterlegte Aktien | ||||||
| Überschuss/(Fehlbetrag) | 936 | 366 | 1.302 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 9 | (7) | 1.958 | 1.650 | 3.608 | |
| Gesamtergebnis | 2.894 | 2.016 | 4.910 | |||
| Transfer in Gewinnrücklagen | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| Stand zum 31.März2021 | 33 | 0 | 27 | 38.727 | 38.758 | 77.484 |
| in Mio. € | ||||
| Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung | Gesamtjahr
2020 |
|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 1.844 | 1.546 | 298 | 8.677 |
| Abschreibungen | 6.842 | 4.429 | 2.413 | 25.829 |
| Finanzergebnis | 1.675 | 965 | 710 | 4.128 |
| Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften | 0 | 0 | 0 | (10) |
| Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 97 | 230 | (133) | (857) |
| Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen | 5 | (22) | 27 | 368 |
| Veränderung aktives operatives Working Capital | 678 | (265) | 943 | (2.702) |
| Veränderung sonstige operative Vermögenswerte | (339) | (489) | 150 | (509) |
| Veränderung der Rückstellungen | (420) | (100) | (320) | 20 |
| Veränderung passives operatives Working Capital | (800) | (207) | (593) | (2.108) |
| Veränderung sonstige operative Verbindlichkeiten | 251 | 145 | 106 | (239) |
| Erhaltene/(Gezahlte) Ertragsteuern | (255) | (144) | (111) | (690) |
| Erhaltene Dividenden | 1 | 3 | (2) | 6 |
| Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten | 0 | 0 | 0 | (2.207) |
| Operativer Cashflow | 9.581 | 6.090 | 3.491 | 29.706 |
| Gezahlte Zinsen | (1.488) | (2.477) | 989 | (7.252) |
| Erhaltene Zinsen | 213 | 347 | (134) | 1.289 |
| Cashflow aus Geschäftstätigkeit | 8.307 | 3.960 | 4.347 | 23.743 |
| Auszahlungen für Investitionen in | ||||
| Immaterielle Vermögenswerte | (9.073) | (1.156) | (7.917) | (5.756) |
| Sachanlagen | (3.199) | (2.414) | (785) | (12.938) |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | (65) | (138) | 73 | (566) |
| Auszahlungen für geförderte Investitionen in den Breitband-Ausbau | (84) | (102) | 18 | (507) |
| Einzahlungen von Fördermitteln für Investitionen in den Breitband-Ausbau | 26 | 23 | 3 | 431 |
| Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit der Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen | (23) | (1) | (22) | (5.028) |
| Einzahlungen aus Abgängen von | ||||
| Immateriellen Vermögenswerten | 0 | 1 | (1) | 3 |
| Sachanlagen | 48 | 86 | (38) | 233 |
| Langfristigen finanziellen Vermögenswerten | 62 | 19 | 43 | 112 |
| Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 1.094 |
| Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens | (65) | 964 | (1.029) | 273 |
| Sonstiges | 0 | 11 | (11) | (2) |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | (12.373) | (2.706) | (9.667) | (22.649) |
| Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | 625 | 1.321 | (696) | 19.018 |
| Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten | (3.774) | (4.066) | 292 | (34.939) |
| Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 5.666 | 1.609 | 4.057 | 34.131 |
| Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten | 0 | (2) | 2 | (1.699) |
| Dividendenausschüttungen (inkl. an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen) | 0 | 0 | 0 | (3.067) |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (1.724) | (1.263) | (461) | (5.371) |
| Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | 3 | 4 | (1) | 53 |
| Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern | (208) | (165) | (43) | (565) |
| Sonstiges | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 588 | (2.562) | 3.150 | 7.561 |
| Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) | 414 | (6) | 420 | (1.036) |
| Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | 0 | 0 | 0 | (73) |
| Nettoveränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) | (3.065) | (1.315) | (1.750) | 7.547 |
| Bestand am Anfang der Periode | 12.939 | 5.393 | 7.546 | 5.393 |
| Bestand am Ende der Periode | 9.872 | 4.078 | 5.794 | 12.939 |
Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als
vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den
Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die
Transaktion hat Auswirkungen auf die Vergleichbarkeit der
Werte der aktuellen Periode mit den
Vorjahresvergleichswerten. Weitere Informationen zur
Transaktion finden Sie im Abschnitt "Veränderung des
Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".
Die Deutsche Telekom AG veröffentlicht freiwillig
in Einklang mit § 53 Abs. 6 der Börsenordnung der
Frankfurter Wertpapierbörse einen
Quartals-Finanzbericht, der einen Konzern-Zwischenabschluss
und einen Konzern-Zwischenlagebericht umfasst. Der
Konzern-Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der
International Financial Reporting Standards (IFRS) für
die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde
unter Beachtung des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)
aufgestellt.
Der Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2021 ist
unter Beachtung der Regelungen des International Accounting
Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den
Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter
Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31.
Dezember 2020 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom
AG angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für
die Anwendung in der EU übernommen.
Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der
prüferisch durchgesehene Quartals-Finanzbericht alle
üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die
für eine angemessene Darstellung der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind.
Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrechnungslegung
angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den
Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2020.
| Verlautbarung | Titel | Anwendungspflicht für die Deutsche Telekom ab | Änderungen | Voraussichtliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom |
| In EU-Recht übernommene IFRS | ||||
| Amendment to IFRS 16 | Covid-19-related Rent Concessions | 01.01.2021 a | Erleichterungsregelungen für die Bilanzierung von Mietzugeständnissen beim Leasingnehmer, welche aufgrund der COVID-19-Pandemie gewährt wurden. Statt zu beurteilen, ob eine Mietkonzession als Modifizierung des Leasingvertrags zu bilanzieren ist, kann der Leasingnehmer die Veränderungen der Leasingzahlungen so behandeln, als läge keine Modifizierung vor. | Kein Gebrauch der Erleichterungsmöglichkeit durch die Deutsche Telekom. |
| Amendments to IFRS 4 | Insurance Contracts -deferral of IFRS 9 | 01.01.2021 | Verschiebung der Erstanwendung von IFRS 9 für die Versicherungsunternehmen. | Keine Auswirkungen. |
| Amendments to IFRS 9, IAS 39 and IFRS 7, IFRS 4 and IFRS 16 | Interest Rate Benchmark Reform (Phase 2) | 01.01.2021 | Die Anpassungen behandeln die Folgewirkungen von Änderungen an Finanzinstrumenten durch die IBOR-Reform, Vorschriften bzgl. der Bilanzierung des Hedge Accounting sowie die begleitenden Angabevorschriften. | Voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen. |
Die Reform der Referenzzinssätze (IBORs) führt
derzeit zu Unsicherheiten in der zeitlichen Umsetzung und
der genauen inhaltlichen Ausgestaltung der geplanten
Änderungen. Die Deutsche Telekom ist hinsichtlich der
Absicherung von Zins- und Währungsrisiken in
designierten Fair Value- und Cashflow Hedges von diesen
Unsicherheiten betroffen, soweit bestimmte
Referenzzinssätze Teil der Sicherungsbeziehungen sind
(EURIBOR, USD-LIBOR, GBP-LIBOR, AUD-LIBOR, CHF-LIBOR,
HKD-LIBOR und NOK-OIBOR). Die Konzern-Treasury analysiert
fortlaufend die aktuellen Entwicklungen und leitet ggf.
notwendige Maßnahmen zum Übergang auf die neuen
Referenzzinssätze ein. Während sich der
Übergang von EONIA auf €STR derzeit in der
aktiven Umsetzungsphase befindet, ist die Umstellung
für alle weiteren von der Reform betroffenen
Währungen von der jeweiligen Marktliquidität der
neuen Risk Free Rates abhängig. Für den USD-LIBOR
wird marktseitig eine Umstellung bis Mitte 2023 erwartet.
→ Weitere Informationen zu veröffentlichten,
aber noch nicht angewendeten Standards, Interpretationen
und Änderungen sowie Angaben zum Ansatz und zur
Bewertung von Bilanzposten als auch zu
Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten
sind dem Kapitel "Grundlagen und Methoden" des
Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2020 zu entnehmen.
Die Deutsche Telekom hat in der Berichtsperiode keine
wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden vorgenommen.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 hat die Deutsche Telekom
die Geschäfts- und Ergebnisverantwortung für die
Deutsche Telekom IoT GmbH vom operativen Segment
Systemgeschäft in den Geschäftskundenbereich des
operativen Segments Deutschland verlagert. Die
Konzerntochter verantwortet das IoT-Geschäft der
Deutschen Telekom. Durch die Verlagerung kann der IoT-Markt
schneller bedient werden und somit die Position der
Deutschen Telekom in diesem Wachstumsmarkt gestärkt
werden. In den beiden betroffenen Segmenten wurden die
Vorjahresvergleichswerte in der Segmentberichterstattung
entsprechend rückwirkend angepasst.
Zum 1. Januar 2021 hat die Deutsche Telekom das
österreichische Funkturmgeschäft vom operativen
Segment Europa in die Einheit GD Towers des operativen
Segments Group Development verlagert, um Effizienzen im
Management des Funkturmgeschäfts zu heben.
Darüber hinaus wird GD Towers den Ausbau des
Drittgeschäfts, die Steigerung der Profitabilität
sowie die Erschließung von Wachstumsfeldern
vorantreiben. Des Weiteren wurden zum 1. Januar 2021 die
Deutsche Telekom IT (DT IT) Russland, DT IT Slowakei und DT
IT Ungarn vom operativen Segment Deutschland in das Segment
Group Headquarters & Group Services verlagert. Die
Vorjahresvergleichswerte in den betroffenen Segmenten
wurden nicht rückwirkend angepasst, da die
Auswirkungen von untergeordneter Bedeutung für den
Konzern sind, und die Kosten der Aufbereitung den Nutzen
einer entsprechenden Anpassung übersteigen.
Die Coronavirus-Pandemie hat sich zu einer
globalwirtschaftlichen Krise entwickelt. Die Auswirkungen
auf die Telekommunikationsbranche und die Deutsche Telekom
sind durch eine höhere Nachfrage nach bestimmten
Telekommunikationsdienstleistungen nicht so gravierend wie
in anderen Branchen. Die Geschäftstätigkeit und
damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Deutschen Telekom war in verschiedenen
Geschäftsfeldern bei Umsatz und Ergebnis von der
Coronavirus-Pandemie betroffen, jedoch nicht in
wesentlichem Umfang. Die Deutsche Telekom hat
Kosteneinsparmaßnahmen zur Mitigation möglicher
Ergebniseffekte aufgesetzt. Wir stellen zu diesem Zeitpunkt
nur geringe Auswirkungen auf Zahlungsausfälle und
Kundenzahlen fest. Mögliche künftige Auswirkungen
auf die Bewertung einzelner Vermögenswerte und
Schulden werden fortlaufend analysiert. Zum Beispiel
könnten mögliche neue Reisebeschränkungen,
Shop-Schließungen oder Lieferkettenunterbrechungen zu
weiteren Rückgängen des Roaming- und
Visitoren-Volumens oder rückläufigen
Endgeräteverkäufen und einer geringeren Anzahl
von Vertragsabschlüssen führen. Zusätzlich
kann das Großkundengeschäft z. B. durch
aufgeschobene oder revidierte Kundenentscheidungen weiter
zurückgehen. Darüber hinaus sind erhöhte
Forderungsausfälle im Privat- und
Geschäftskundenbereich nicht auszuschließen.
Im ersten Quartal 2021 wurden von der Deutschen Telekom
keine wesentlichen neuen Transaktionen durchgeführt,
die Auswirkung auf den Konsolidierungskreis hatten. Es
waren folgende Entwicklungen im Zusammenhang mit den in
Vorperioden vollzogenen Transaktionen im Konzern zu
verzeichnen. Weitere - hier nicht dargestellte -
Veränderungen im Konsolidierungskreis hatten keine
wesentliche Bedeutung für den
Konzern-Zwischenabschluss der Deutschen Telekom.
T-Mobile US und Sprint Corp. haben gemeinsam mit ihren
Mehrheitsaktionären Deutsche Telekom AG und SoftBank
K.K. am 29. April 2018 eine verbindliche Vereinbarung
abgeschlossen, um die beiden Gesellschaften zu einem
Unternehmen zusammenzuführen. Am 26. Juli 2019 sowie
am 20. Februar 2020 wurden weitere Bedingungen des
Zusammenschlusses vereinbart. Die Transaktion wurde am 1.
April 2020 vollzogen. Zuvor wurden notwendige Genehmigungen
der nationalen und regionalen Regulierungs- und
Kartellbehörden und Gerichte in den USA eingeholt
sowie weitere Vollzugsbedingungen erfüllt. Zuletzt
hatte die US-Behörde California Public Utilities
Commission (CPUC) dem Zusammenschluss am 16. April 2020
zugestimmt. Infolge des Zusammenschlusses hat T-Mobile US
alle Sprint-Anteile übernommen.
Der Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint wurde
über einen Aktientausch ohne Barkomponente vollzogen.
Für jeweils 9,75 Sprint-Anteile erhielten deren
Aktionäre, mit Ausnahme von SoftBank, im Gegenzug eine
neue Aktie der T-Mobile US. Gemäß der
ergänzenden Vereinbarung vom 20. Februar 2020 hat sich
SoftBank bereit erklärt, insgesamt 48.751.557
Stammaktien der T-Mobile US, erhalten im Zuge der
Transaktion, unmittelbar ohne zusätzliche
Gegenleistung an T-Mobile US zurück zu
übertragen, so dass SoftBank nunmehr effektiv für
jeweils 11,31 Sprint-Anteile eine neue Aktie der T-Mobile
US erhielt. Unter Berücksichtigung dieser Anpassungen
wurden insgesamt 373.396.310 neue T-Mobile US Stammaktien
an die Sprint-Aktionäre ausgegeben.
Die Kaufpreisallokation und die Bewertung der
Vermögenswerte und Schulden von Sprint zum
Erwerbszeitpunkt wurden zum 31. März 2021
abgeschlossen.
Die übertragene Gegenleistung setzt sich wie folgt
zusammen:
| in Mio. € | |
| Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt | |
| Ausgegebene T-Mobile US Stammaktien | 28.649 |
| + Anwartschaften aus aktienbasierten Vergütungsplänen | 350 |
| + Bedingte Gegenleistungen gegenüber SoftBank | 1.721 |
| - Erhaltene Zahlung aus Kostenumlage von SoftBank im Zusammenhang mit CPUC | (93) |
| = Übertragene Gegenleistung | 30.627 |
Bemessen mit dem am Vollzugstag letzten öffentlich
verfügbaren Börsenschlusskurs der T-Mobile US
Aktie zum 31. März 2020 in Höhe von 83,90 US-$,
betrug der Gesamtwert der T-Mobile US Stammaktien,
ausgegeben im Umtausch für die Sprint-Stammaktien,
31,3 Mrd. US-$ (28,6 Mrd. €). Darüber hinaus ist
Teil der übertragenen Gegenleistung die Übernahme
der aktienbasierten Vergütung für bestimmte
Sprint-Mitarbeiter aus deren vor dem Zusammenschluss
erbrachten Arbeitsleistungen sowie eine bedingte
Kaufpreiskomponente, zu leisten an SoftBank. Die bedingte
Kaufpreiskomponente resultiert aus der am 20. Februar 2020
geschlossenen Vereinbarung, dass, sofern der
45-Tage-volumengewichtete durchschnittliche Aktienkurs der
T-Mobile US Stammaktie zu einem Zeitpunkt innerhalb eines
Zeitraums zwischen dem 1. April 2022 und dem 31. Dezember
2025 den Wert von 150,00 US-$ erreichen oder
übersteigen sollte, die T-Mobile US 48.751.557
Stammaktien, d. h. die Anzahl der von SoftBank an T-Mobile
US im Zuge des Vollzugs der Transaktion übertragenen
Aktien, ohne Gegenleistung an SoftBank übertragen
wird. Die Bewertung der bedingten Kaufpreiskomponente wurde
mittels Monte Carlo Simulation vorgenommen. Wesentliche
Parameter und Annahmen sind die Volatilität in
Höhe von 28,5%, der risikolose Zins in Höhe von
0,44 %, der Zeitraum der Bedingungserfüllung, der
45-Tage-volumengewichtete durchschnittliche Aktienkurs der
T-Mobile US Stammaktie sowie der entsprechende Aktienkurs
zum Erwerbszeitpunkt. Der maximale Wert der undiskontierten
bedingten Gegenleistung entspricht der Anzahl der zu
übertragenden Aktien multipliziert mit dem Kurs bei
Erreichen der Bedingung. Die übertragene Gegenleistung
vermindert sich um eine anteilige Kostenerstattung durch
SoftBank an die Deutsche Telekom aus der Erfüllung von
Vollzugsbedingungen gegenüber der CPUC. Im Zuge des
Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint wurde auch die
Finanzierungsstruktur neu geordnet. Unmittelbar nach der
Transaktion wurden Verbindlichkeiten der ehemaligen Sprint
in Höhe von 9,8 Mrd. US-$ (rund 8,9 Mrd. €)
zurückgezahlt, von denen 7,4 Mrd. US-$ (rund 6,8 Mrd.
€) einer verpflichtenden Kontrollwechsel-Klausel
unterlagen und in diesem Rahmen fällig wurden. Die
zurückgezahlten Beträge sind zum Vollzugstag in
den kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten enthalten
und in der Kapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2020 im
Cashflow aus Investitionstätigkeit (verpflichtende
Rückzahlungen) bzw. im Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit (optionale Rückzahlungen)
ausgewiesen. Die Gesamtkosten des Erwerbs,
einschließlich der verpflichtenden Tilgung von
Finanzverbindlichkeiten zum Erwerbsstichtag, betrugen damit
37,4 Mrd. €.
Nach Abschluss der Transaktion hielten die Deutsche
Telekom rund 43,6 % der T-Mobile US Aktien, SoftBank rund
24,7 % und übrige Aktionäre rund 31,7 % an der
"neuen" T-Mobile US. Aufgrund einer mit SoftBank
abgeschlossenen Stimmrechtsvereinbarung und des Umstands,
dass von der Deutschen Telekom benannte Personen im Board
of Directors der neuen Gesellschaft mehrheitlich vertreten
sind, wird T-Mobile US weiterhin als vollkonsolidiertes
Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Deutschen
Telekom einbezogen.
Die zum Erwerbszeitpunkt angesetzten beizulegenden
Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und
Schulden von Sprint sind in der folgenden Tabelle
dargestellt:
| in Mio. € | |
| Beizulegende Zeitwerte
zum Erwerbszeitpunkt |
|
| Aktiva | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 7.903 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 1.904 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.924 |
| Vertragsvermögenswerte | 141 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 205 |
| Übrige Vermögenswerte | 364 |
| Ertragsteuerforderungen | 18 |
| Vorräte | 602 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 1.745 |
| Langfristige Vermögenswerte | 85.678 |
| Goodwill | 8.704 |
| Andere immaterielle Vermögenswerte | 50.322 |
| davon: FCC-Spektrumlizenzen | 41.629 |
| davon: Kundenstamm | 4.481 |
| davon: übrige | 4.212 |
| Sachanlagen | 13.660 |
| Nutzungsrechte | 6.287 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 224 |
| Aktive latente Steuern | 6.269 |
| Übrige Vermögenswerte | 212 |
| Vermögenswerte | 93.581 |
| Passiva | |
| Kurzfristige Schulden | 18.978 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 11.988 |
| Leasing-Verbindlichkeiten | 1.669 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 2.948 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 136 |
| Sonstige Rückstellungen | 890 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 249 |
| Übrige Schulden | 664 |
| Verbindlichkeiten im
Zusammenhang mit zur Veräußerung
gehaltenen
Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen |
434 |
| Langfristige Schulden | 43.976 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 27.068 |
| Leasing-Verbindlichkeiten | 5.146 |
| Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen | 816 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.057 |
| Passive latente Steuern | 9.809 |
| Übrige Schulden | 55 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 25 |
| Schulden | 62.954 |
Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte
umfassen im Wesentlichen FCC-Spektrumlizenzen und
Kundenbeziehungen, die mit einem beizulegenden Zeitwert in
Höhe von 41.629 Mio. € bzw. 4.481 Mio. €
bewertet wurden. Hierbei wurden die Spektrumlizenzen auf
Grundlage der Greenfield-Methode bewertet. Nach der
Greenfield-Methode wird der Wert eines immateriellen
Vermögenswertes unter Verwendung eines hypothetischen
Cashflow-Szenarios bestimmt, bei dem das operative
Geschäft eines Unternehmens entwickelt wird, das zu
Beginn nur den immateriellen Vermögenswert besitzt.
FCC-Spektrumlizenzen haben eine unbestimmte Nutzungsdauer.
Bei der Bewertung der Kundenbeziehungen wurde die
Multi-Period Excess Earnings-Methode zugrunde gelegt. Bei
dieser Methode wird der beizulegende Zeitwert des
Kundenstamms durch die Ermittlung des Barwerts der
Ergebnisse nach Steuern, welche den bestehenden Kunden
zugerechnet werden können, ermittelt. Die
wirtschaftliche Nutzungsdauer der Kundenbeziehungen
beträgt durchschnittlich acht Jahre. In den
übrigen immateriellen Vermögenswerte sind u. a.
befristete Anmietungen von Spektrum (Spektrum-Leases)
enthalten, deren Bewertung die vertraglichen
Zahlungsverpflichtungen und die Bemessung der
Vorteilhaftigkeit der Verträge gegenüber
aktuellen Marktwerten umfasst. Die durchschnittliche
Restlaufzeit der Mietverträge beträgt zum
Erwerbszeitpunkt 20 Jahre für nicht kündbare
Mietverträge mit einer Laufzeit von in der Regel 30
Jahren und 7 Jahre für kündbare Verträge mit
einer Mindestlaufzeit von in der Regel 10 Jahren.
Der beizulegende Zeitwert der erworbenen Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen beläuft sich auf 2.924 Mio.
€. Der Bruttobetrag der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen beläuft sich auf 3.076 Mio. €,
davon sind erwartungsgemäß 152 Mio. €
uneinbringlich.
Im ersten Quartal 2021 wurden Bewertungsanpassungen der
übernommenen Vermögenswerte und Schulden
vorgenommen, die im Wesentlichen Steuern,
Eventualverbindlichkeiten und Spektrum-Leases betrafen und
zu einer unwesentlichen Veränderung des Goodwills
führten.
Der erworbene Goodwill in Höhe von 8.704 Mio.
€ berechnet sich wie folgt:
| in Mio. € | |
| Beizulegende Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt | |
| Übertragene Gegenleistung | 30.627 |
| - beizulegender Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte | (84.877) |
| + beizulegender Zeitwert der übernommenen Schulden | 62.954 |
| = Goodwill | 8.704 |
Die nicht beherrschenden Anteile haben durch den
Aktientausch in vollem Umfang an der Transaktion
teilgenommen. Durch die Ausgabe von T-Mobile US Stammaktien
an die ehemaligen Sprint-Aktionäre ist der
Gesamtanteil der nicht beherrschenden Anteile gestiegen.
Der angesetzte Betrag der kumulierten nicht beherrschenden
Anteile an der T-Mobile US wurde auf Basis der
neubewerteten Anteile am Eigenkapital der T-Mobile US
ermittelt und beträgt zum 1. April 2020 auf Basis der
Kaufpreisallokation 34,7 Mrd. € (31. Dezember 2019:
11,0 Mrd. €). Da die an die ehemaligen
Sprint-Aktionäre im Rahmen des Aktientauschs
ausgegebenen Anteile mit dem beizulegenden Zeitwert
bewertet werden, kommt die "Full Goodwill-Methode" zur
Anwendung. Der Goodwill umfasst die im Zusammenhang mit dem
Erwerb antizipierten Synergien, die erwarteten
Neukundenzugänge und den zusammengeführten
Personalbestand. Kein Bestandteil des erfassten Goodwills
ist ertragsteuerlich abzugsfähig.
→ Weitere Informationen zu dem Zusammenschluss von
T-Mobile US und Sprint finden Sie im Kapitel
"Konzernstruktur" im zusammengefassten Lagebericht sowie im
Kapitel "Grundlagen und Methoden - Veränderung des
Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" im
Konzern-Anhang im Geschäftsbericht 2020.
Folgende Transaktionen werden in Zukunft den
Konsolidierungskreis der Deutschen Telekom ändern:
Die Deutsche Telekom beabsichtigt, einen Fonds für
Investitionen in digitale Infrastruktur in Europa
aufzubauen. Am 21. Januar 2021 haben u. a. die Deutsche
Telekom, Cellnex Telecom S.A. (Cellnex) und die neu
gegründete, unabhängig gemanagte
Fondsgesellschaft Digital Infrastructure Vehicle I SCSp
(DIV) eine Vereinbarung unterzeichnet, die jeweiligen
niederländischen passiven
Mobilfunk-Infrastruktur-Tochtergesellschaften der Deutschen
Telekom und der Cellnex, T-Mobile Infra B.V. und Cellnex
Netherlands B.V. (Cellnex NL), in der Cellnex NL
zusammenzuführen. Im ersten Schritt soll die T-Mobile
Infra B.V. an die DIV veräußert werden. Die
Deutsche Telekom verpflichtet sich, bis zu 400 Mio. €
in die DIV einzulegen. Die Cellnex verpflichtet sich, bis
zu 200 Mio. € in die DIV einzulegen. Die Deutsche
Telekom wird von der T-Mobile Infra B.V. eine Dividende in
Höhe von 250 Mio. € erhalten sowie von der DIV
einen Kaufpreis, der in etwa der Einlageverpflichtung der
Deutschen Telekom in die DIV entspricht. Im zweiten Schritt
soll die DIV ihre Beteiligung an T-Mobile Infra in die
Cellnex NL einbringen. Im Gegenzug erhält die DIV eine
Beteiligung von rund 38% an dem "neuen" Unternehmen Cellnex
NL. Dadurch wird die Deutsche Telekom die Beherrschung
über die T-Mobile Infra B.V. verlieren und diese
zunächst mittelbar über die DIV fortan nach der
Equity-Methode in den Konzernabschluss einbeziehen.
T-Mobile Netherlands hat auch künftig
vollständigen Zugang zur eingebrachten Infrastruktur
durch eine langjährige Service-Vereinbarung, im
Wesentlichen über die Anmietung zu marktüblichen
Konditionen. Der Vollzug der Transaktion wird, unter
Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen
Wettbewerbsbehörde, im zweiten Quartal 2021 erwartet.
An der DIV sollen sich künftig neben der Deutschen
Telekom und Cellnex weitere institutionelle Investoren
beteiligen können. Die Deutsche Telekom beabsichtigt,
in der Zielstruktur rund 25% an dem Fonds zu halten. Bis
zur Erreichung dieser Zielstruktur wird die DIV
voraussichtlich als Tochterunternehmen in den
Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen werden.
Die Vermögenswerte und Schulden der T-Mobile Infra
B.V. werden im Konzernabschluss der Deutschen Telekom zum
31. März 2021 als zur Veräußerung gehaltene
langfristige Vermögenswerte und
Veräußerungsgruppen sowie Schulden in direktem
Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen
langfristigen Vermögenswerten und
Veräußerungsgruppen ausgewiesen.
→ Weitere Informationen finden Sie in den
Erläuterungen zu den "Zur Veräußerung
gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und
Veräußerungsgruppen" sowie "Schulden in direktem
Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen
langfristigen Vermögenswerten und
Veräußerungsgruppen".
Sprint hatte eine Reihe von Verträgen mit
Shenandoah Personal Communications Company (Shentel)
unterzeichnet, durch die Shentel für Sprint zum
exklusiven Anbieter von Mobilfunk-Netzprodukten in
bestimmten Regionen einiger US-Bundesstaaten mit insgesamt
rund 1,1 Mio. Kunden wurde. In einem dieser Verträge
wurde Sprint eine Option eingeräumt, die
Mobilfunk-Vermögenswerte von Shentel zu erwerben. Am
26. August 2020 hat Sprint diese Option ausgeübt und
Shentel eine diesbezüglich verbindliche Mitteilung
gemacht. Der Erwerb erfüllt die Voraussetzungen eines
Unternehmenszusammenschlusses gemäß IFRS 3. Der
Kaufpreis für die durch Sprint zu erwerbenden
Mobilfunk-Vermögenswerte von Shentel wird über
ein in dem Vertrag festgelegtes Bewertungsverfahren
ermittelt. Das Bewertungsverfahren wurde am 1. Februar 2021
abgeschlossen. Die Parteien verhandeln derzeit die noch
offenen Bedingungen für eine endgültige
Vereinbarung, die den Erwerb der
Mobilfunk-Vermögenswerte von Shentel regeln wird. Die
Beteiligten gehen von einem Abschluss der Transaktion im
dritten Quartal 2021 aus, sobald die üblichen
Vollzugsbedingungen erfüllt sind. Der Kaufpreis (Base
Purchase Price) für die Mobilfunk-Vermögenswerte
beträgt 1,9 Mrd. US-$ vorbehaltlich bestimmter in der
Vereinbarung festgelegter sowie weiterer zwischen den
Parteien vereinbarter Kaufpreisanpassungen.
OTE hat infolge eines im Zeitraum vom 4. März 2020
bis zum 31. Oktober 2020 durchgeführten
Aktienrückkauf-Programms insgesamt 9.965.956 eigene
Aktien mit einem Gesamtwert von 121 Mio. € erworben.
In der außerordentlichen Hauptversammlung der OTE
S.A. vom 4. Dezember 2020 wurde beschlossen, 9.965.956
Aktien mit einer entsprechenden Kapitalherabsetzung von
rund 28 Mio. € einzuziehen. Die Aktien wurden am 15.
Januar 2021 an der Börse in Athen eingezogen.
Infolgedessen stieg der Anteil der Deutschen Telekom an der
OTE von 46,91 % auf 47,90 %.
Der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen lag mit 13,3 Mrd. € um 0,3 Mrd. €
unter dem Niveau des Jahresendes 2020. Der Rückgang
resultierte aus stichtagsbedingt rückläufigen
Forderungsbeständen in den operativen Segmenten USA,
Deutschland und Europa. Gegenläufig wirkten
Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von
US-Dollar in Euro.
Der Buchwert der Vertragsvermögenswerte lag zum
Abschluss-Stichtag im Vergleich zum 31. Dezember 2020
unverändert bei 2,0 Mrd. €. Die
Vertragsvermögenswerte betreffen rechtlich noch nicht
entstandene Forderungen aus der - im Vergleich zur
Rechnungsstellung - früheren Erfassung von
Umsätzen, insbesondere aus dem Verkauf von Gütern
und Handelswaren. Weiterhin werden bilanzierte Forderungen
aus langfristiger Auftragsfertigung in den
Vertragsvermögenswerten erfasst.
Der Buchwert der Vorräte reduzierte sich im
Vergleich zum 31. Dezember 2020 um 0,1 Mrd. € auf 2,6
Mrd. €. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen
aus Verkäufen von hochpreisigen
Mobilfunkendgeräten aufgrund einer Marketing-Aktion im
operativen Segment USA. Gegenläufig wirkten sich
positive Währungskurseffekte v. a. aus der Umrechnung
von US-Dollar in Euro buchwerterhöhend.
Der Buchwert der immateriellen Vermögenswerte
erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund der folgenden
Effekte um 12,1 Mrd. € auf 130,1 Mrd. €:
Zugänge in Höhe von 9,3 Mrd. € erhöhten
den Buchwert. Diese resultieren im Wesentlichen aus der
Beendigung der sog. "C-Band"-Auktion der FCC in den USA.
T-Mobile US hat hier 142 Lizenzen für 7,8 Mrd. €
(9,3 Mrd. US-$) ersteigert. Darüber hinaus wurden die
im operativen Segment Europa im November 2020 durch die
T-Mobile Czech Republic ersteigerten 5G-Lizenzen in
Höhe von 0,1 Mrd. € erworben. In Ungarn wurde die
Neuvergabe des 900 und 1.800 MHz-Spektrums, für das
die Lizenzen 2022 auslaufen, am 28. Januar 2021
durchgeführt und abgeschlossen. Magyar Telekom erwarb
Spektrumlizenzen in Höhe von 0,1 Mrd. €. Ebenso
trugen positive Währungskurseffekte, v. a. aus der
Umrechnung von US-Dollar in Euro, mit 4,4 Mrd. € zur
Erhöhung des Buchwerts bei. Gegenläufig wirkten
die Abschreibungen in Höhe von 1,7 Mrd. €.
Im Zuge der Neuausrichtung des
Telekommunikationsgeschäfts für
Geschäftskunden wurden im September 2020 die den
betroffenen Geschäftsbereichen zugeordneten
Vermögenswerte und Schulden im Wesentlichen von den
operativen Segmenten Systemgeschäft und Europa in das
operative Segment Deutschland übertragen. Die
Neuaufstellung des Telekommunikationsgeschäfts
für Geschäftskunden veranlasste in Verbindung mit
den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie im dritten
Quartal 2020 eine unterjährige anlassbezogene
Überprüfung der Werthaltigkeit der der
zahlungsmittelgenerierenden Einheit Systemgeschäft
zugeordneten Vermögenswerte, bei der eine
Verschlechterung der Geschäftsaussichten für das
IT-Geschäft festgestellt wurde. In der Folge wurden
Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte und
Sachanlagen im operativen Segment Systemgeschäft und
auf immaterielle Vermögenswerte im Segment Group
Headquarters & Group Services erfasst. Im ersten
Quartal 2021 resultierten hieraus Wertminderungen in
Höhe von 34 Mio. € auf in der Entwicklung bzw. im
Bau befindliche immaterielle Vermögenswerte und
Sachanlagen.
→ Weitere Informationen zur der Wertminderung
finden Sie im Geschäftsbericht 2020, Angabe 6
"Immaterielle Vermögenswerte".
Der Buchwert der Sachanlagen erhöhte sich im
Vergleich zum 31. Dezember 2020 um 0,5 Mrd. € auf 61,5
Mrd. €. Zugänge in Höhe von 3,5 Mrd. €,
im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung, dem
Netzwerk-Ausbau sowie dem Erwerb mobiler Endgeräte im
operativen Segment USA sowie dem Breitband- und
Glasfaser-Ausbau und dem Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur
in den operativen Segmenten Deutschland und Europa
erhöhten den Buchwert. Ebenso trugen positive
Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von
US-Dollar in Euro, mit 1,2 Mrd. € zur Erhöhung
des Buchwerts bei. Gegenläufig wirkten Abschreibungen
in Höhe von 3,7 Mrd. € sowie Abgänge in
Höhe von 0,5 Mrd. €.
Der Buchwert der Nutzungsrechte hat sich im Vergleich
zum 31. Dezember 2020 im Wesentlichen aufgrund der
folgenden Effekte um 0,7 Mrd. € auf 31,0 Mrd. €
erhöht. Positive Währungskurseffekte, v. a. aus
der Umrechnung von US-Dollar in Euro, in Höhe von 1,1
Mrd. € sowie Zugänge in Höhe von ebenfalls
1,1 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Mindernd
wirkten sich Abschreibungen mit 1,4 Mrd. € sowie
Abgänge in Höhe von 0,1 Mrd. € aus.
Der Buchwert der aktivierten Vertragskosten lag zum 31.
März 2021 mit 2,3 Mrd. € um 0,1 Mrd. €
über dem Niveau zum 31. Dezember 2020. Die aktivierten
Vertragskosten entfallen im Wesentlichen auf die operativen
Segmente Deutschland, USA und Europa.
Der Buchwert der Beteiligungen an at equity bilanzierten
Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2020 von
0,5 Mrd. € auf 0,6 Mrd. € erhöht.
Der Buchwert der kurz- und langfristigen sonstigen
finanziellen Vermögenswerte lag mit 8,1 Mrd. € um
1,6 Mrd. € unter dem Niveau zum 31. Dezember 2020. Bei
den derivativen finanziellen Vermögenswerten
reduzierte sich der Buchwert der Derivate ohne
Hedge-Beziehung um 0,5 Mrd. € auf 1,5 Mrd. €, im
Wesentlichen im Zusammenhang mit Bewertungseffekten - u. a.
aus der vorzeitigen Rückzahlung von Anleihen und der
daraus folgenden Ausbuchung des eingebetteten Derivats -
bei eingebetteten Derivaten der T-Mobile US sowie mit der
Folgebewertung der im Juni 2020 von SoftBank erhaltenen
Aktienoptionen zum Kauf von Anteilen an T-Mobile US. Der
Buchwert der Derivate mit Hedge-Beziehung reduzierte sich
um 0,7 Mrd. € auf 1,3 Mrd. €. Dies resultierte im
Wesentlichen aus dem Rückgang der positiven Marktwerte
aus Zins-Swaps in Fair Value Hedges und ist v. a.
begründet durch das angestiegene Zinsniveau. Im
Zusammenhang mit hinterlegten Barsicherheiten -
insbesondere in Verbindung mit der Beendigung der sog.
"C-Band"-Auktion der FCC im operativen Segment USA -
verringerte sich der Buchwert der sonstigen finanziellen
Vermögenswerte um 0,4 Mrd. €. Gegenläufig
erhöhten sich die sonstigen finanziellen
Vermögenswerte um 0,2 Mrd. € im Zusammenhang mit
noch zu empfangenden Zuwendungen aus Förderprojekten
für den Breitband-Ausbau in Deutschland.
Der Buchwert der zur Veräußerung gehaltenen
langfristigen Vermögenswerte und
Veräußerungsgruppen lag im Vergleich zum 31.
Dezember 2020 unverändert bei 1,1 Mrd. €. Zum 31.
März 2021 sind in den Buchwerten die bereits zum 31.
Dezember 2020 umgegliederten Vermögenswerte der das
rumänische Festnetz-Geschäft im operativen
Segment Europa betreibenden Telekom Romania Communications
S.A. (TKR) sowie die Vermögenswerte der dem operativen
Segment Group Development zugehörigen
niederländischen T-Mobile Infra B.V. enthalten. Beide
Gesellschaften wurden zum 31. Dezember 2020 wegen konkret
bestehender Verkaufsabsichten als "zur
Veräußerung gehalten" eingestuft.
In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und
die Fälligkeitsstruktur der finanziellen
Verbindlichkeiten zum 31. März 2021 dargestellt:
| in Mio. € | ||||
| 31.03.2021 | Restlaufzeit
bis 1 Jahr |
Restlaufzeit
> 1 bis 5 Jahre |
Restlaufzeit
> 5 Jahre |
|
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 92.599 | 4.729 | 30.546 | 57.324 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.971 | 1.904 | 1.697 | 1.370 |
| Verbindlichkeiten
gegenüber Nicht-Kreditinstituten
aus Schuldscheindarlehen |
484 | 53 | 0 | 431 |
| Verbindlichkeiten mit
Recht der Gläubiger zur
vorrangigen Tilgung bei Ausfall |
3.870 | 822 | 2.325 | 723 |
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 6.974 | 2.254 | 2.149 | 2.571 |
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | 1.734 | 1.618 | 116 | 0 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 633 | 71 | 276 | 286 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 111.265 | 11.451 | 37.109 | 62.706 |
Der Buchwert der kurz- und langfristigen finanziellen
Verbindlichkeiten erhöhte sich im Vergleich zum
Jahresende 2020 im Wesentlichen aufgrund der nachfolgend
beschriebenen Sachverhalte um 4,2 Mrd. € auf insgesamt
111,3 Mrd. €. Währungskurseffekte, insbesondere
aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den
Buchwert um insgesamt 2,8 Mrd. €.
Der Buchwert der Anleihen und sonstigen verbrieften
Verbindlichkeiten erhöhte sich um 4,9 Mrd. €.
Erhöhend wirkten insbesondere die in der
Berichtsperiode durch T-Mobile US emittierten Anleihen
(Senior Secured Notes) in Höhe von insgesamt 6,8 Mrd.
US-$ (5,7 Mrd. €) mit Laufzeiten zwischen 2026 und
2031 und einer Verzinsung zwischen 2,25 % und 3,5 %.
Gegenläufig wirkten in der Berichtsperiode vorzeitige
Tilgungen durch die T-Mobile US von Anleihen in Höhe
von insgesamt 2,0 Mrd. US-$ (1,7 Mrd. €) mit der
ursprünglichen Laufzeit bis 2026 und einer Verzinsung
von 6,5% sowie planmäßige Tilgungen im Konzern
von Euro-Anleihen in Höhe von 1,0 Mrd. €. Durch
die Währungskurseffekte, insbesondere aus der
Umrechnung von Dollar in Euro, erhöhte sich der
Buchwert der Anleihen und sonstigen verbrieften
Verbindlichkeiten um 2,4 Mrd. €.
Der Buchwert der Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten reduzierte sich im Vergleich zum 31.
Dezember 2020 um 0,3 Mrd. € auf 5,0 Mrd. €,
bedingt im Wesentlichen durch die planmäßigen
Tilgungen in Höhe von 0,6 Mrd. € in der
Berichtsperiode sowie den Rückgang in Höhe von
0,3 Mrd. € bei den Verbindlichkeiten im Zusammenhang
mit Factoring im operativen Segment USA.
Buchwerterhöhend wirkte dagegen die Veränderung
des Saldos der kurzfristigen Geldaufnahmen in Höhe von
0,6 Mrd. € (netto).
Bei den Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger
zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall in Höhe von 3,9
Mrd. € (31. Dezember 2020:3,9 Mrd. €) handelt es
sich im Wesentlichen um von Sprint emittierte Anleihen.
Für diese Anleihen wurden Sicherheiten gestellt,
weshalb sie eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten
darstellen.
Der Buchwert der sonstigen verzinslichen
Verbindlichkeiten lag mit 7,0 Mrd. € um 0,2 Mrd.
€ unter dem Niveau zum 31. Dezember 2020. Im
Zusammenhang mit erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals)
für derivative Finanzinstrumente reduzierte sich der
Buchwert der sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten
insgesamt um 0,5 Mrd. €. Währungskurseffekte,
insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro,
erhöhten den Buchwert um insgesamt 0,3 Mrd. €.
→ Weitere Informationen zu den Barsicherheiten
finden Sie im Abschnitt "Angaben zu Finanzinstrumenten".
Der Buchwert der derivativen finanziellen
Verbindlichkeiten hat sich um insgesamt 0,3 Mrd. € auf
0,6 Mrd. € verringert, im Wesentlichen im Zusammenhang
mit positiven Bewertungseffekten in der Berichtsperiode.
→ Weitere Informationen zu den derivativen
finanziellen Verbindlichkeiten finden Sie im Abschnitt
"Angaben zu Finanzinstrumenten".
Der Buchwert der kurz- und langfristigen
Leasing-Verbindlichkeiten erhöhte sich im Vergleich
zum 31. Dezember 2020 um 0,5 Mrd. € auf insgesamt 33,2
Mrd. €. Währungskurseffekte, insbesondere aus der
Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den
Buchwert um insgesamt 1,2 Mrd. €. Gegenläufig
wirkten insbesondere die Aufgabe von ehemaligen Sprint
Mobilfunk-Standorten und einzelner ehemaliger Sprint-Shops
im operativen Segment USA. Insgesamt sind
Leasing-Verbindlichkeiten in Höhe von 4,9 Mrd. €
innerhalb eines Jahres fällig.
Der Buchwert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten reduzierte sich
um 0,8 Mrd. € auf 8,9 Mrd. €, was insbesondere
auf geringere Verbindlichkeiten gegenüber
Endgeräteherstellern und rückläufige
Verbindlichkeiten für bezogene Leistungen im
operativen Segment USA zurückzuführen ist. Auch
in den operativen Segmenten Deutschland und Europa
reduzierte sich der Verbindlichkeitenbestand.
Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung
von US-Dollar in Euro, wirkten dagegen
buchwerterhöhend.
Der Buchwert der Pensionsrückstellungen und
ähnlichen Verpflichtungen verringerte sich im
Vergleich zum 31. Dezember 2020 von 7,7 Mrd. € auf 6,6
Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch
eine positive Kursentwicklung der als Planvermögen
ausgegliederten Vermögenswerte sowie
Rechnungszinsanpassungen, aus denen insgesamt ein
erfolgsneutral erfasster Ertrag aus der Neubewertung von
leistungsorientierten Plänen von 1,0 Mrd. €
resultierte.
Im ersten Quartal 2021 wurden die Risikoleistungen (Tod
in der Aktivphase und Invalidität) der
außertariflichen Mitarbeiter in Deutschland neu
gestaltet, wie es bereits auch für die tariflichen
Mitarbeiter im vierten Quartal 2020 umgesetzt wurde. Durch
die Neugestaltung der Risikoleistung von einer
jährlichen Beitragszahlung (anteilig) hin zur Zahlung
einer Pauschalleistung erteilt der Arbeitgeber
zukünftig dienstzeitunabhängige Zusagen zur
Risikoleistung. Damit werden künftig Auszahlungen der
Risikoleistungen direkt im Jahr der Zahlung als Aufwand
erfasst. Die nach der bisherigen Regelung
zurückgestellten Beträge in Höhe von 0,1
Mrd. € wurden im ersten Quartal 2021 aufwandsmindernd
aufgelöst.
→ Weitere Informationen zur Global Pension Policy
und Planbeschreibung finden Sie im Geschäftsbericht
2020, Angabe 15 "Pensionsrückstellungen und
ähnliche Verpflichtungen".
Der Buchwert der kurz- und langfristigen sonstigen
Rückstellungen reduzierte sich im Vergleich zum
Jahresende 2020 um 0,3 Mrd. € auf 8,8 Mrd. €.
Der Buchwert der kurz- und langfristigen übrigen
Schulden erhöhte sich um 0,5 Mrd. € auf 6,1 Mrd.
€. Dies resultierte im Wesentlichen aus um 0,1 Mrd.
€ höheren Schulden aufgrund bestehender
Ausbauverpflichtungen. Diese stehen im Zusammenhang mit zu
empfangenden Zuwendungen aus Förderprojekten für
den Breitband-Ausbau in Deutschland. Zusätzlich wirkte
negative Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung
von Euro in US-Dollar, buchwerterhöhend.
Der Buchwert der kurz- und langfristigen
Vertragsverbindlichkeiten lag mit 2,1 Mrd. € um 0,1
Mrd. € über dem Niveau zum 31. Dezember 2020. Im
Wesentlichen sind hierunter abgegrenzte Umsatzerlöse
erfasst.
Der Buchwert der Schulden in direktem Zusammenhang mit
zur Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen lag
im Vergleich zum 31. Dezember 2020 unverändert bei 0,4
Mrd. €. Zum 31. März 2021 sind in den Buchwerten
die Schulden der das rumänische Festnetz-Geschäft
im operativen Segment Europa betreibenden Telekom Romania
Communications S.A. (TKR) enthalten. Ebenfalls hierin
enthalten sind die Schulden der dem operativen Segment
Group Development zugehörigen niederländischen
T-Mobile Infra B.V. Beide Gesellschaften wurden zum 31.
Dezember 2020 wegen konkret bestehender Verkaufsabsichten
als "zur Veräußerung gehalten" eingestuft.
Der Buchwert des Eigenkapitals erhöhte sich
gegenüber dem 31. Dezember 2020 um 4,9 Mrd. € auf
77,5 Mrd. €. Erhöhend wirkte sich der
Überschuss in Höhe von 1,3 Mrd. € auf das
Eigenkapital aus. Ebenso erhöhte das sonstige Ergebnis
das Eigenkapital um 3,6 Mrd. €. Hier trugen im
Wesentlichen erfolgsneutrale Effekte aus der
Währungsumrechnung in Höhe von 2,7 Mrd. €
sowie die Neubewertung der leistungsorientierten Pläne
in Höhe von 1,0 Mrd. € zum positiven sonstigen
Ergebnis bei. Gegenläufig wirkten sich Steuern auf
direkt mit dem Eigenkapital verrechneten
Wertänderungen in Höhe von 0,2 Mrd. €
negativ auf das sonstige Ergebnis aus.
Vor allem infolge des Zusammenschlusses von T-Mobile US
und Sprint im Vorjahr hat sich der Anteil des
Konzern-Eigenkapitals, der auf die Anteile anderer
Gesellschafter entfällt, deutlich erhöht. Die
Entwicklung der Transaktionen mit Eigentümern und die
Veränderung des Konsolidierungskreises in der
Eigenkapitalveränderungsrechnung zeigt die
nachfolgende Tabelle:
| in Mio. € | 31.03.2021 | ||
| Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | Anteile anderer Gesellschafter | Gesamt Konzern-Eigenkapital | |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | 0 | 0 |
| Erwerb Sprint | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Effekte | 0 | 0 | 0 |
| Transaktionen mit Eigentümern | (111) | 88 | (23) |
| Erwerb Sprint | 0 | 0 | 0 |
| Aktienrückkauf T-Mobile US | (104) | 107 | 2 |
| Aktienrückkauf Magyar Telekom | 0 | 0 | 0 |
| Aktienrückkauf OTE | (6) | (15) | (21) |
| Aktienrückkauf Hrvatski Telekom | 0 | (4) | (4) |
| Sonstige Effekte | 0 | 0 | 0 |
| in Mio. € | 31.12.2020 | ||
| Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | Anteile anderer Gesellschafter | Gesamt Konzern-Eigenkapital | |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | 17.329 | 17.329 |
| Erwerb Sprint | 0 | 17.331 | 17.331 |
| Sonstige Effekte | 0 | (2) | (2) |
| Transaktionen mit Eigentümern | 7.299 | 5.967 | 13.266 |
| Erwerb Sprint | 7.474 | 5.915 | 13.389 |
| Aktienrückkauf T-Mobile US | 0 | 0 | 0 |
| Aktienrückkauf Magyar Telekom | 68 | (83) | (15) |
| Aktienrückkauf OTE | (40) | (103) | (143) |
| Aktienrückkauf Hrvatski Telekom | 5 | (17) | (12) |
| Sonstige Effekte | (208) | 255 | 47 |
Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als
vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den
Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die
unterjährige Veränderung des
Konsolidierungskreises führt neben der Übernahme
der zu diesem Zeitpunkt neu bewerteten Vermögenswerte
und Schulden auch zum Einbezug sämtlicher ab dem
Erstkonsolidierungszeitpunkt erwirtschafteter Erträge
und Aufwendungen in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
der Deutschen Telekom. Dies hat Einfluss auf die
Vergleichbarkeit der Werte der aktuellen Periode mit den
Vorjahresvergleichswerten.
→ Weitere Informationen zum Zusammenschluss von
T-Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt
"Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige
Transaktionen".
Die Umsätze gliedern sich in die folgenden
Erlösarten:
| in Mio. € | ||
| Q1 2021 | Q1 2020 | |
| Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen | 20.498 | 16.670 |
| Deutschland | 5.052 | 4.958 |
| USA | 11.982 | 8.163 |
| Europa | 2.280 | 2.332 |
| Systemgeschäft | 771 | 818 |
| Group Development | 394 | 381 |
| Group Headquarters & Group Services | 19 | 19 |
| Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren | 4.669 | 2.779 |
| Deutschland | 563 | 503 |
| USA | 3.624 | 1.842 |
| Europa | 350 | 326 |
| Systemgeschäft | 17 | 16 |
| Group Development | 116 | 92 |
| Group Headquarters & Group Services | 0 | 0 |
| Umsatzerlöse aus der Nutzungsüberlassung von Vermögenswerten | 1.223 | 494 |
| Deutschland | 183 | 187 |
| USA | 877 | 153 |
| Europa | 51 | 53 |
| Systemgeschäft | 10 | 6 |
| Group Development | 71 | 66 |
| Group Headquarters & Group Services | 31 | 30 |
| Konzernumsatz | 26.390 | 19.943 |
→ Weitere Informationen zur Entwicklung der
Umsatzerlöse finden Sie im Kapitel
"Geschäftsentwicklung des Konzerns" im
Konzern-Zwischenlagebericht.
| in Mio. € | ||
| Q1 2021 | Q1 2020 | |
| Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte | 0 | 3 |
| Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten | 34 | 51 |
| Erträge aus Kostenerstattungen | 31 | 41 |
| Erträge aus Versicherungsentschädigungen | 29 | 16 |
| Erträge aus sonstigen Nebengeschäften | 5 | 6 |
| Übrige sonstige betriebliche Erträge | 189 | 177 |
| davon: Erträge aus
Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen
von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen |
0 | 0 |
| 288 | 293 |
Die Erträge aus dem Abgang von langfristigen
Vermögenswerten umfassten in der Vergleichsperiode im
Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Immobilien,
die zuvor als zur Veräußerung gehaltene
langfristige Vermögenswerte und
Veräußerungsgruppen erfasst waren. Die
übrigen sonstigen betrieblichen Erträge
beinhalten eine Vielzahl von betragsmäßig
geringen Einzelsachverhalten.
| in Mio. € | ||
| Q1 2021 | Q1 2020 | |
| Wertminderungsaufwand aus finanziellen Vermögenswerten | (145) | (141) |
| Gewinne/(Verluste) aus
der Ausbuchung von zu fortgeführten
Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten |
(24) | (52) |
| Sonstige | (733) | (687) |
| Aufwand Rechts- und Prüfungskosten | (103) | (114) |
| Verluste aus Anlagenabgängen | (39) | (29) |
| Ergebnis aus Bewertung von Factoring-Forderungen | (2) | (3) |
| Sonstige Steuern | (145) | (148) |
| Aufwand Geldverkehr und Bürgschaften | (129) | (91) |
| Versicherungsaufwendungen | (32) | (24) |
| Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen | (283) | (278) |
| (902) | (880) |
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen
enthalten eine Vielzahl von betragsmäßig
geringen Einzelsachverhalten.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte,
Sachanlagen und Nutzungsrechte lagen im ersten Quartal 2021
bei 6,8 Mrd. € und damit insgesamt um 2,4 Mrd. €
über dem Niveau der Vergleichsperiode. Dabei stiegen
die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen
um 1,5 Mrd. € und die planmäßigen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte um 0,4
Mrd. €. Die planmäßigen Abschreibungen auf
aktivierte Nutzungsrechte erhöhten sich um 0,5 Mrd.
€. Die Anstiege sind im Wesentlichen jeweils auf die
seit dem 1. April 2020 in den Konsolidierungskreis
einbezogene Sprint zurückzuführen. Die
Wertminderungen lagen mit 0,1 Mrd. € um 0,1 Mrd.
€ über dem Niveau der Vergleichsperiode, was u.
a. auf die Wertminderungen aus der in 2020 erfolgten
anlassbezogenen Überprüfung der Werthaltigkeit
der der zahlungsmittelgenerierenden Einheit
Systemgeschäft zugeordneten Vermögenswerte
zurückzuführen ist.
→ Weitere Informationen zur unterjährig
erfassten Wertminderung finden Sie im Abschnitt
"Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Bilanz".
Das Finanzergebnis verringerte sich gegenüber dem
ersten Quartal 2020 um 0,7 Mrd. € auf minus 1,7 Mrd.
€. Dieser Rückgang resultierte im Wesentlichen
aus einem um 0,6 Mrd. € auf minus 1,2 Mrd. €
gesunkenen Zinsergebnis. Gründe hierfür sind v.
a. die im Rahmen des Erwerbs von Sprint übernommenen
finanziellen Verbindlichkeiten sowie die in diesem
Zusammenhang begonnene Neustrukturierung und Erhöhung
des Finanzierungsvolumens. Das sonstige Finanzergebnis
verringerte sich im Vorjahresvergleich um 0,1 Mrd. €
auf minus 0,5 Mrd. €. Dazu trug u.a. das im
Vorjahresvergleich verminderte Ergebnis aus
Finanzinstrumenten bei. Dies steht im Zusammenhang mit
Bewertungseffekten - u. a. aus der vorzeitigen
Rückzahlung von Anleihen und der daraus folgenden
Ausbuchung des eingebetteten Derivats - von eingebetteten
Derivaten der T-Mobile US und der Folgebewertung der im
Juni 2020 von SoftBank erhaltenen Aktienoptionen zum Kauf
von Anteilen an T-Mobile US. Gegenläufig wirkte ein
gestiegener Zinsertrag aus der Bewertung von
Rückstellungen und Verbindlichkeiten v. a. im Segment
Group Headquarters & Group Services aus. Das Ergebnis
aus at equity bilanzierten Unternehmen lag auf dem Niveau
der Vergleichsperiode.
→ Weitere Informationen zu eingebetteten Derivaten
der T-Mobile US finden Sie im Abschnitt "Angaben zu
Finanzinstrumenten".
Im ersten Quartal 2021 entstand ein Steueraufwand von
0,5 Mrd. €. Die Steuerquote von 29% spiegelt im
Wesentlichen den Anteil der Länder am
Vorsteuerergebnis und deren jeweilige nationalen
Steuersätze wider. Bei einer vergleichbaren
Steuerquote entstand im Vorjahreszeitraum ebenfalls ein
Steueraufwand in Höhe von 0,5 Mrd. €.
Seit dem 1. April 2020 wird Sprint als
vollkonsolidiertes Tochterunternehmen in den
Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die
Entwicklung des Cashflow der aktuellen Periode ist damit
nur bedingt mit der Vergleichsperiode vergleichbar.
→ Weitere Informationen zum Zusammenschluss von
T-Mobile US und Sprint finden Sie im Abschnitt
"Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige
Transaktionen".
Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich
der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 4,3 Mrd.
€ auf 8,3 Mrd. €. Dieser Anstieg ist insbesondere
auf den Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint zum 1.
April 2020 zurückzuführen. Darüber hinaus
wirkte die weiterhin positive Geschäftsentwicklung der
operativen Segmente, insbesondere der USA, erhöhend
auf den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Im
Vergleichszeitraum belasteten zudem geleistete
Zinszahlungen für Nullkupon-Anleihen in Höhe von
insgesamt 1,6 Mrd. € den Cashflow aus
Geschäftstätigkeit. Darüber hinaus wirkten
insbesondere um 0,7 Mrd. € höhere Zinszahlungen
(netto), im Wesentlichen resultierend aus den im Rahmen des
Erwerbs von Sprint übernommenen finanziellen
Verbindlichkeiten sowie der in diesem Zusammenhang
begonnenen Neustrukturierung und Erhöhung des
Finanzierungsvolumens, belastend. Die
Ertragssteuerzahlungen erhöhten sich gegenüber
der Vergleichsperiode um 0,1 Mrd. €. Im
Berichtszeitraum ergab sich kein wesentlicher Effekt aus
Factoring-Vereinbarungen auf den Cashflow aus
Geschäftstätigkeit. In der Vergleichsperiode
ergaben sich negative Effekte aus Factoring-Vereinbarungen
in Höhe von minus 0,5 Mrd. €.
| in Mio. € | ||
| Q1 2021 | Q1 2020 | |
| Cash Capex | ||
| Operatives Segment Deutschland | (860) | (1.049) |
| Operatives Segment USA | (10.513) | (1.708) |
| Operatives Segment Europa | (485) | (438) |
| Operatives Segment Systemgeschäft | (49) | (25) |
| Operatives Segment Group Development | (115) | (119) |
| Group Headquarters & Group Services | (250) | (230) |
| Überleitung | 0 | 0 |
| (12.272) | (3.570) | |
| Auszahlungen für geförderte Investitionen in den Breitband-Ausbau | (84) | (102) |
| Einzahlungen von Fördermitteln für Investitionen in den Breitband-Ausbau | 26 | 23 |
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) | (61) | 962 |
|
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit
der Übernahme der Beherrschung
über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen |
(23) | 0 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 48 | 87 |
| Sonstiges | (6) | (106) |
| (12.373) | (2.706) |
Der Cash Capex lag mit 12,3 Mrd. € um 8,7 Mrd.
€ über der Vergleichsperiode. Im Berichtszeitraum
wurden im operativen Segment USA FCC-Mobilfunk-Lizenzen in
Höhe von 7,9 Mrd. € im Rahmen der Beendigung der
sog. "C-Band"-Auktion und im operativen Segment Europa
Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von 0,1 Mrd. €
erworben. In der Vergleichsperiode waren 0,2 Mrd. €
für erworbene Mobilfunk-Lizenzen enthalten, welche das
operative Segment USA betrafen. Ohne Berücksichtigung
der Investitionen in Mobilfunk-Lizenzen lag der Cash Capex
um 0,9 Mrd. € über der Vergleichsperiode. Die
Veränderung ergibt sich im Wesentlichen aus einem
Anstieg um 1,1 Mrd. € im operativen Segment USA
aufgrund des Einbezugs von Sprint sowie infolge des
weiteren Ausbaus des 5G-Netzwerks. Gegenläufig wirkte
sich ein Rückgang im operativen Segment Deutschland um
0,2 Mrd. € aus, bedingt durch rückläufige
Investitionen. Witterungsbedingt mussten Baumaßnahmen
im ersten Quartal 2021 verschoben werden. Zudem wurden
für 2021 geplante Baumaßnahmen in das vierte
Quartal 2020 vorgezogen.
| in Mio. € | ||
| Q1 2021 | Q1 2020 | |
| Rückzahlung Anleihen | (2.853) | (2.100) |
| Dividendenausschüttungen (inkl. an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen) | 0 | 0 |
| Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten aus finanziertem Capex und Opex | (26) | (23) |
| Rückzahlung von EIB-Krediten | (481) | (181) |
| Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) | 0 | (1) |
| Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten | (1.724) | (1.263) |
| Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte | (71) | (117) |
| Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) | (70) | (89) |
| Schuldscheindarlehen (netto) | (58) | (202) |
| Begebung Anleihen | 5.666 | 1.609 |
| Tagesgeldaufnahmen Kreditinstitute (netto) | 600 | 0 |
| Tilgung Verbindlichkeiten aus 5G-Spektrumerwerb in Deutschland | (85) | 0 |
| Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern Aktienoptionen T-Mobile US | 3 | 1 |
| Kapitaleinzahlungen Toll4Europe | 0 | 4 |
| 3 | 4 | |
| Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern Aktienrückkäufe T-Mobile US | (180) | (128) |
| Aktienrückkäufe OTE | (20) | (22) |
| Sonstige Auszahlungen | (7) | (16) |
| (208) | (165) | |
| Sonstiges | (105) | (34) |
| 588 | (2.562) |
Die Deutsche Telekom hat im Berichtszeitraum keine und
in der Vergleichsperiode keine Finanzierungsformen in
wesentlichem Umfang gewählt, durch welche die
Auszahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen aus dem operativen und investiven Bereich im
Wesentlichen durch Zwischenschaltung von
Bankgeschäften später fällig werden.
Die Deutsche Telekom hat im ersten Quartal 2021 in
Höhe von 1,1 Mrd. € Vermögenswerte, im
Wesentlichen Netzwerk-Ausstattung und Grundstücke und
Gebäude, angemietet (in der Vergleichsperiode: 1,0
Mrd. €). In der Bilanz werden diese
Vermögenswerte in der Folge unter den Nutzungsrechten
und die dazugehörige Verpflichtung unter den
Leasing-Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen
Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Der Anstieg
gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus
dem Einbezug von Sprint im operativen Segment USA.
Gegenleistungen für den Erwerb von
Medienübertragungsrechten werden von der Deutschen
Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei
Vertragsabschluss oder verteilt über die
Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene
Medienübertragungsrechte wurden im ersten Quartal 2021
finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige
Gegenleistungen in Höhe von 0,1 Mrd.€ passiviert
(in der Vergleichsperiode: 0,1 Mrd. €). Die Zahlung
der Gegenleistung wird im Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.
Im operativen Segment USA wurden im ersten Quartal 2021
Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von 0,4 Mrd. €
in den Sachanlagen aktiviert (im ersten Quartal 2020: 0,3
Mrd. €). Diese stehen im Zusammenhang mit dem
Endgeräte-Mietmodell der T-Mobile US, bei dem Kunden
das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Die
Auszahlungen werden im Cashflow aus
Geschäftstätigkeit gezeigt.
Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick
über die operativen Segmente und das Segment Group
Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom
für das erste Quartal 2021 und 2020.
→ Weitere Informationen finden Sie im Kapitel
"Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im
Konzern-Zwischenlagebericht.
Zum 1. Januar 2021 hat die Deutsche Telekom die
Geschäfts- und Ergebnisverantwortung für die
Deutsche Telekom IoT GmbH vom operativen Segment
Systemgeschäft in den Geschäftskundenbereich des
operativen Segments Deutschland verlagert. In den beiden
Segmenten wurden die Vorjahresvergleichswerte
rückwirkend angepasst. Zum 1. Januar 2021 hat die
Deutsche Telekom das österreichische
Funkturmgeschäft vom operativen Segment Europa in die
Einheit GD Towers des operativen Segments Group Development
verlagert. Die Vorjahresvergleichswerte in den beiden
betroffenen Segmenten wurden nicht rückwirkend
angepasst. Zum 1. Januar 2021 wurden die DT IT Russland, DT
IT Slowakei und DT IT Ungarn vom operativen Segment
Deutschland in das Segment Group Headquarters & Group
Services verlagert. Die Vorjahresvergleichswerte in den
beiden betroffenen Segmenten wurden nicht rückwirkend
angepasst.
→ Weitere Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt "Rechnungslegung".
In Übereinstimmung mit den internen
Grundsätzen der Segmentsteuerung wird bei intern an
Konzerngesellschaften begebenen Darlehen mit eingebetteten
Derivaten die derivative Komponente auch im
Segmentabschluss der Gläubigergesellschaft abgespalten
und erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.
Segmentinformationen im ersten Quartal
| in Mio. € | ||||||
| Vergleichsperiode | ||||||
| Außenumsatz | Intersegmentumsatz | Gesamtumsatz | Betriebsergebnis
(EBIT) |
Planmäßige
Abschreibungen |
||
| Deutschland | Q1 2021 | 5.797 | 145 | 5.942 | 1.215 | (1.000) |
| Q1 2020 | 5.647 | 183 | 5.830 | 934 | (1.098) | |
| USA | Q1 2021 | 16.483 | 0 | 16.483 | 2.144 | (4.557) |
| Q1 2020 | 10.157 | 0 | 10.157 | 1.509 | (2.084) | |
| Europa | Q1 2021 | 2.681 | 48 | 2.729 | 385 | (644) |
| Q1 2020 | 2.711 | 48 | 2.759 | 348 | (658) | |
| Systemgeschäft | Q1 2021 | 798 | 217 | 1.015 | (27) | (61) |
| Q1 2020 | 840 | 222 | 1.062 | (50) | (103) | |
| Group
Development |
Q1 2021 | 580 | 202 | 782 | 166 | (210) |
| Q1 2020 | 539 | 169 | 708 | 139 | (194) | |
| Group
Headquarters & Group Services |
Q1 2021 | 51 | 574 | 625 | (357) | (316) |
| Q1 2020 | 49 | 585 | 634 | (365) | (295) | |
| Summe | Q1 2021 | 26.390 | 1.186 | 27.576 | 3.526 | (6.788) |
| Q1 2020 | 19.943 | 1.207 | 21.150 | 2.515 | (4.432) | |
| Überleitung | Q1 2021 | 0 | (1.186) | (1.186) | (7) | 2 |
| Q1 2020 | 0 | (1.207) | (1.207) | (4) | 3 | |
| Konzern | Q1 2021 | 26.390 | 0 | 26.390 | 3.519 | (6.786) |
| Q1 2020 | 19.943 | 0 | 19.943 | 2.511 | (4.429) | |
| in Mio. € | |||||
| Vergleichsperiode | Stichtag | ||||
| Wertminderungen | Segmentvermögen a | Segmentschulden a | Beteiligungen an at
equity bilanzierten Unternehmen a |
||
| Deutschland | Q1 2021 | (1) | 44.781 | 32.063 | 31 |
| Q1 2020 | 0 | 44.333 | 32.220 | 19 | |
| USA | Q1 2021 | (20) | 186.859 | 124.317 | 304 |
| Q1 2020 | 0 | 86.441 | 55.640 | 310 | |
| Europa | Q1 2021 | (1) | 26.650 | 8.957 | 53 |
| Q1 2020 | (1) | 26.033 | 9.933 | 53 | |
| Systemgeschäft | Q1 2021 | (20) | 4.195 | 3.692 | 23 |
| Q1 2020 | 0 | 4.503 | 4.166 | 26 | |
| Group
Development |
Q1 2021 | 0 | 9.931 | 11.508 | 119 |
| Q1 2020 | 0 | 8.335 | 10.505 | 101 | |
| Group
Headquarters & Group Services |
Q1 2021 | (14) | 46.756 | 61.273 | 38 |
| Q1 2020 | 0 | 56.507 | 67.882 | 9 | |
| Summe | Q1 2021 | (56) | 319.172 | 241.810 | 568 |
| Q1 2020 | (1) | 226.152 | 180.346 | 517 | |
| Überleitung | Q1 2021 | 0 | (45.271) | (45.393) | 0 |
| Q1 2020 | 0 | (52.506) | (52.578) | 0 | |
| Konzern | Q1 2021 | (56) | 273.901 | 196.417 | 569 |
| Q1 2020 | (1) | 173.646 | 127.768 | 518 | |
a Werte sind stichtagsbezogen auf den 31.
März 2021 und den 31. Dezember 2020.
Im Folgenden werden Ergänzungen und neue
Entwicklungen zu den im Konzernabschluss für das
Geschäftsjahr 2020 dargestellten
Eventualverbindlichkeiten ausgeführt.
Prospekthaftungsverfahren (dritter Börsengang -
DT3). Hierbei handelt es sich um ursprünglich ca.
2.600 laufende Klagen von ca. 16.000 angeblichen
Käufern von T-Aktien, die auf der Grundlage des
Prospekts vom 26. Mai 2000 verkauft wurden. Die Kläger
behaupten, dass einzelne Angaben in diesem Prospekt
unrichtig oder unvollständig seien. Der Streitwert
beläuft sich aktuell auf insgesamt noch ca. 78 Mio.
€ zuzüglich Zinsen. Die Klagen richten sich zum
Teil auch gegen die KfW und/oder die Bundesrepublik
Deutschland sowie teilweise auch gegen emissionsbegleitende
Banken. Das Landgericht (LG) Frankfurt am Main hatte
Vorlagebeschlüsse nach dem
Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) zum
Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main erlassen und die
Ausgangsverfahren ausgesetzt. Am 16. Mai 2012 hatte das OLG
Frankfurt am Main festgestellt, dass der
Börsenprospekt der Deutschen Telekom AG keinen
wesentlichen Fehler enthält. Der Bundesgerichtshof
(BGH) hatte in seiner Entscheidung vom 21. Oktober 2014
diese Entscheidung teilweise aufgehoben, einen Fehler im
Börsenprospekt festgestellt und das Verfahren an das
OLG Frankfurt am Main zurückverwiesen. Am 30. November
2016 stellte das OLG Frankfurt am Main in einem
Musterentscheid fest, dass aus dem vom BGH festgestellten
Fehler eine grundsätzliche Haftung der Deutschen
Telekom AG resultieren könne; Einzelheiten seien aber
in den Ausgangsverfahren zu klären. Auf Beschwerde
beider Parteien hat der BGH das Verfahren im Februar 2021
erneut an das OLG Frankfurt am Main zurückverwiesen.
Die Deutsche Telekom hat zum 31. März 2021 bilanzielle
Risikovorsorge in angemessener Höhe gebildet.
Schadensersatzklagen gegen Slovak Telekom infolge einer
Bußgeldentscheidung der Europäischen Kommission.
Die Europäische Kommission hat am 15. Oktober 2014
entschieden, dass Slovak Telekom ihre Marktmacht auf dem
slowakischen Breitband-Markt missbraucht habe, und im Zuge
dessen Bußgelder gegen Slovak Telekom und Deutsche
Telekom verhängt, die im Januar 2015 vollständig
bezahlt wurden. Im Jahr 2018 hat das Gericht der
Europäischen Union die Entscheidung der
Europäischen Kommission nach einer von Slovak Telekom
und Deutsche Telekom eingelegten Berufung teilweise
für nichtig erklärt und die verhängten
Bußgelder um insgesamt 13 Mio. € reduziert. Mit
Urteil vom 25. März 2021 wurde eine weitere Berufung
zum Europäischen Gerichtshof vollumfänglich
abgewiesen. Im Anschluss an die Bußgeldentscheidung
der Europäischen Kommission hatten Wettbewerber Klage
vor dem Zivilgericht in Bratislava gegen Slovak Telekom
erhoben. Mit diesen Klagen begehren sie die Erstattung
eines angeblichen Schadens, der sich aus dem von der
Europäischen Kommission festgestellten Missbrauch der
marktbeherrschenden Stellung durch die Slovak Telekom
ergeben haben soll. Derzeit sind noch zwei Klagen in
Höhe von insgesamt 112 Mio. € zuzüglich
Zinsen anhängig. Die finanziellen Auswirkungen
können derzeit nicht ausreichend verlässlich
geschätzt werden.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über
die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen
Telekom zum 31. März 2021:
| in Mio. € | |
| 31.03.2021 | |
| Bestellobligo für Sachanlagevermögen | 5.996 |
| Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte | 1.086 |
| Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte | 3.352 |
| Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen | 20.240 |
| Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse | 1.466 |
| Verpflichtungen aus der Übernahme von Gesellschaftsanteilen | 70 |
| Andere sonstige Verpflichtungen | 59 |
| 32.269 |
| in Mio. € | Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 | |||||
| Bewer-tungs-kategorie nach IFRS9 | Buchwert 31.03.2021 | Fortgeführte Anschaf-fungs-kosten | Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | Beizulegender Zeitwert erfolgs-wirksam a | |
| Aktiva | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 9.872 | 9.872 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten | AC | 5.689 | 5.689 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | FVOCI | 7.570 | 7.570 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 5 | 5 | |||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen | ||||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | AC | 4.340 | 4.340 | |||
| davon: gezahlte Collaterals | AC | 117 | 117 | |||
| davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand | AC | 1.847 | 1.847 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | FVOCI | 0 | 0 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 219 | 219 | |||
| Eigenkapitalinstrumente | ||||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | FVOCI | 441 | 441 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 3 | 3 | |||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FVTPL | 1.494 | 1.494 | |||
| davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | FVTPL | 524 | 524 | |||
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | FVTPL | 138 | 138 | |||
| davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen | FVTPL | 612 | 0 | 612 | ||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n.a. | 1.328 | 120 | 1.208 | ||
| Leasing-Vermögenswerte | n.a. | 247 | ||||
| Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | AC | 207 | 207 | |||
| Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | FVOCI | 33 | 33 | |||
| in Mio. € | ||
| Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 | Beizulegender Zeitwert 31.03.2021 b | |
| Aktiva | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 7.570 | |
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 5 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | 4.372 | |
| davon: gezahlte Collaterals | ||
| davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 0 | |
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 219 | |
| Eigenkapitalinstrumente | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 441 | |
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 3 | |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1.494 | |
| davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | 524 | |
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | 138 | |
| davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen | 612 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 1.328 | |
| Leasing-Vermögenswerte | 247 | |
| Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | ||
| Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 33 |
a Für in Verträge eingebettete
Stromtermingeschäfte sowie von Dritten erhaltene
Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und
assoziierten Unternehmen verweisen wir auf die
detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.
b Für Angaben über bestimmte
beizulegende Zeitwerte wurden die
Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch
genommen.
| in Mio. € | ||||||
| Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 | ||||||
| Bewer-
tungs- kategorie nach IFRS 9 |
Buchwert
31.03.2021 |
Fortgeführte
Anschaffungs- kosten |
Beizulegender
Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifi- zierung in die Gewinn- und Verlustrechnung |
Beizulegender
Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifi- zierung in die Gewinn- und Verlustrechnung |
Beizulegender
Zeitwert erfolgswirksam a |
|
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 8.936 | 8.936 | |||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | AC | 92.599 | 92.599 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | AC | 4.971 | 4.971 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | AC | 484 | 484 | |||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | AC | 3.870 | 3.870 | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | AC | 6.974 | 6.974 | |||
| davon: erhaltene Collaterals | AC | 1.059 | 1.059 | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | AC | 1.734 | 1.734 | |||
| Leasing-Verbindlichkeiten | n.a. | 33.224 | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FVTPL | 305 | 305 | |||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen | FVTPL | 8 | 8 | |||
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | FVTPL | 109 | 109 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n.a. | 328 | 240 | 88 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | AC | 363 | 363 | |||
| davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 | ||||||
| Aktiva | ||||||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten | AC | 20.108 | 20.108 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | FVOCI | 7.570 | 7.570 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | FVOCI | 474 | 474 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 1.721 | 1.721 | |||
| Passiva | ||||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | AC | 119.931 | 119.931 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 305 | 305 | |||
| in Mio. € | ||
| Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 | Beizulegender Zeitwert 31.03.2021 b | |
| Passiva | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 99.684 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.126 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 587 | |
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | 4.097 | |
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 7.016 | |
| davon: erhaltene Collaterals | ||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | ||
| Leasing-Verbindlichkeiten | 33.224 | |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 305 | |
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen | 8 | |
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | 109 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 328 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | ||
| davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 | ||
| Aktiva | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten | 4.372 | |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | 7.570 | |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | 474 | |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 1.721 | |
| Passiva | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | 116.510 | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 305 |
a Für in Verträge eingebettete
Stromtermingeschäfte sowie von Dritten erhaltene
Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und
assoziierten Unternehmen verweisen wir auf die
detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.
b Für Angaben über bestimmte
beizulegende Zeitwerte wurden die
Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch
genommen.
| in Mio. € | ||||||
| Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 | ||||||
| Bewer-tungs-kategorie nach IFRS 9 | Buchwert 31.12.2020 | Fortgeführte Anschaf-fungs-kosten | Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | Beizulegender Zeitwert erfolgs-wirksam a | |
| Aktiva | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 12.939 | 12.939 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | AC | 6.007 | 6.007 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | FVOCI | 7.516 | 7.516 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 0 | 0 | |||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen | ||||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | AC | 4.722 | 4.722 | |||
| davon: gezahlte Collaterals | AC | 543 | 543 | |||
| davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand | AC | 1.676 | 1.676 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | FVOCI | 0 | 0 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 203 | 203 | |||
| Eigenkapitalinstrumente | ||||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | FVOCI | 425 | 425 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 3 | 3 | |||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FVTPL | 1.992 | 1.992 | |||
| davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | FVTPL | 889 | 889 | |||
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | FVTPL | 77 | 77 | |||
| davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen | FVTPL | 819 | 819 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n.a. | 2.047 | 21 | 2.026 | ||
| Leasing-Vermögenswerte | n.a. | 248 | ||||
| Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | AC | 206 | 206 | |||
| Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | FVOCI | 32 | 32 | |||
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 9.760 | 9.760 | |||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | AC | 87.702 | 87.702 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | AC | 5.257 | 5.257 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | AC | 490 | 490 | |||
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | AC | 3.886 | 3.886 | |||
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | AC | 7.206 | 7.206 | |||
| davon: erhaltene Collaterals | AC | 1.530 | 1.530 | |||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | AC | 1.703 | 1.703 | |||
| Leasing-Verbindlichkeiten | n.a. | 32.715 | ||||
| in Mio. € | ||
| Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 | Beizulegender Zeitwert 31.12.2020 b | |
| Aktiva | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 7.516 | |
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 0 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||
| Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten | 4.758 | |
| davon: gezahlte Collaterals | ||
| davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 203 | |
| Eigenkapitalinstrumente | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 425 | |
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 3 | |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 1.992 | |
| davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte | 889 | |
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | 77 | |
| davon: Von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen | 819 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 2.047 | |
| Leasing-Vermögenswerte | 248 | |
| Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | ||
| Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 32 | |
| Passiva | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 97.655 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.393 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldscheindarlehen | 586 | |
| Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall | 4.167 | |
| Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten | 7.270 | |
| davon: erhaltene Collaterals | ||
| Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten | ||
| Leasing-Verbindlichkeiten | 32.715 |
a Für in Verträge eingebettete
Stromtermingeschäfte sowie von Dritten erhaltene
Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und
assoziierten Unternehmen verweisen wir auf die
detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.
b Für Angaben über bestimmte
beizulegende Zeitwerte wurden die
Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch
genommen.
| in Mio. € | ||||||
| Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 | ||||||
| Bewer-
tungs- kategorie nach IFRS 9 |
Buchwert
31.12.2020 |
Fortgeführte
Anschaffungs- kosten |
Beizulegender
Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifi- zierung in die Gewinn- und Verlustrechnung |
Beizulegender
Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifi- zierung in die Gewinn- und Verlustrechnung |
Beizulegender
Zeitwert erfolgswirksam a |
|
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FVTPL | 478 | 478 | |||
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen | FVTPL | 8 | 8 | |||
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | FVTPL | 129 | 129 | |||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n.a. | 386 | 334 | 52 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | AC | 398 | 398 | |||
| davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 | ||||||
| Aktiva | ||||||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten | AC | 23.874 | 23.874 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn-und Verlustrechnung | FVOCI | 7.516 | 7.516 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | FVOCI | 457 | 457 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 2.198 | 2.198 | |||
| Passiva | ||||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | AC | 116.402 | 116.402 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | FVTPL | 478 | 478 | |||
| in Mio. € | ||
| Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 | Beizulegender Zeitwert 31.12.2020 b | |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 478 | |
| davon: Dritten gewährte Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen | 8 | |
| davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte | 129 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 386 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen | ||
| davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 | ||
| Aktiva | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten | 4.758 | |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn-und Verlustrechnung | 7.516 | |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung | 457 | |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 2.198 | |
| Passiva | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | 115.071 | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 478 |
a Für in Verträge eingebettete
Stromtermingeschäfte sowie von Dritten erhaltene
Optionen zum Kauf von Anteilen an Tochterunternehmen und
assoziierten Unternehmen verweisen wir auf die
detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.
b Für Angaben über bestimmte
beizulegende Zeitwerte wurden die
Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch
genommen.
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind
Forderungen in Höhe von 2,3 Mrd. € (31. Dezember
2020: 2,0 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von
mehr als einem Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert
entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.
Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts ist die
Verwendung von aktuellen, für das betreffende
Finanzinstrument an liquiden Märkten beobachtbaren
Bewertungsfaktoren (Eingangsparameter) zu maximieren und
die Verwendung anderer Eingangsparameter (z. B. historische
Preise, Preise für ähnliche Instrumente, Preise
auf nicht liquiden Märkten) zu minimieren. Für
diese Zwecke ist eine Bewertungshierarchie mit drei
Bewertungsstufen (Levels) definiert. Sind für das
betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag notierte
Preise auf liquiden Märkten verfügbar, werden
diese unangepasst für die Bewertung verwendet (Level
1-Bewertung). Andere Eingangsparameter sind dann für
die Bewertung irrelevant. Ein Beispiel sind aktiv
gehandelte börsennotierte Aktien und Anleihen. Sind
für das betreffende Finanzinstrument am
Abschluss-Stichtag zwar keine notierten Preise auf liquiden
Märkten verfügbar, kann es jedoch mittels anderer
am Abschluss-Stichtag am Markt beobachtbarer
Eingangsparameter bewertet werden, liegt eine Level
2-Bewertung vor. Voraussetzung hierfür ist, dass die
beobachtbaren Eingangsparameter nicht wesentlich angepasst
und keine nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet
werden müssen. Ein Beispiel für Level
2-Bewertungen sind besicherte Zins-Swaps,
Devisentermingeschäfte und Zins-/Währungs-Swaps,
die anhand aktueller Zinssätze bzw.
Fremdwährungskurse bewertet werden können. Sofern
die Voraussetzungen für eine Level 1-Bewertung oder
eine Level 2-Bewertung nicht erfüllt sind, liegt eine
Level 3-Bewertung vor. In solchen Fällen müssen
beobachtbare Eingangsparameter wesentlich angepasst bzw.
nicht beobachtbare Eingangsparameter verwendet werden.
| in Mio. € | 31.03.2021 | |||
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe | |
| Aktiva | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 7.570 | 7.570 | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 5 | 5 | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte -Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 0 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 148 | 63 | 8 | 219 |
| Eigenkapitalinstrumente | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 474 | 474 | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 3 | 3 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 220 | 1.274 | 1.494 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 1.328 | 1.328 | ||
| Passiva | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 188 | 117 | 305 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 328 | 328 | ||
| in Mio. € | 31.12.2020 | |||
| Level 1 | Level 2 | Level 3 | Summe | |
| Aktiva | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 7.516 | 7.516 | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 0 | 0 | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte -Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 0 | |||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 133 | 62 | 8 | 203 |
| Eigenkapitalinstrumente | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 457 | 457 | ||
| Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam | 3 | 3 | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 207 | 1.785 | 1.992 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 2.047 | 2.047 | ||
| Passiva | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 341 | 137 | 478 | |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 386 | 386 | ||
Von den zum beizulegenden Zeitwert über das
sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der
sonstigen finanziellen Vermögenswerte bilden die
Instrumente der verschiedenen Levels jeweils eigene Klassen
von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte des
Gesamtbestands an Eigenkapitalinstrumenten in Level 1
entsprechen jeweils den Kursnotierungen zum
Abschluss-Stichtag.
Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte
Verbindlichkeiten werden Level 1 oder Level 2 in
Abhängigkeit von der Marktliquidität des
jeweiligen Instruments zugeordnet. Folglich sind die in EUR
oder USD denominierten Emissionen mit relativ großem
Emissionsvolumen grundsätzlich als Level 1
qualifiziert, die übrigen grundsätzlich als Level
2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten
Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert mit
den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die
beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten
Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden
verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils
gültigen Zinsstrukturkurve sowie der
währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve
der Deutschen Telekom ermittelt.
Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten
gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus
Schuldscheindarlehen und sonstigen verzinslichen
Verbindlichkeiten werden als Barwerte der mit den Schulden
verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils
gültigen Zinsstrukturkurve sowie der
währungsdifferenziert bestimmten Credit Spread-Kurve
der Deutschen Telekom ermittelt.
Da für die im Bestand befindlichen Level 2
zugeordneten derivativen Finanzinstrumente mangels
Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die
Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle
berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare
Eingangsparameter in die Bewertung einfließen.
Für derivative Finanzinstrumente entspricht der
beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom
bei Übertragung des Finanzinstruments zum
Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen
müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante
Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als
Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden
Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden derivativen
Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem
Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price
umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten
Stückzinsen. Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte
entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty Price.
Die zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige
Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumente umfassen eine
Vielzahl von Investments in strategische,
nicht-börsennotierte Einzelpositionen. Die Deutsche
Telekom erachtet die gewählte Bewertung über das
sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung
in die Gewinn- und Verlustrechnung für angemessen, da
für die Beteiligungen keine kurzfristigen
Gewinnerzielungsabsichten bestehen. Im Zeitpunkt der
Veräußerung eines Investments wird der gesamte
kumulierte Gewinn oder Verlust in die Gewinnrücklagen
reklassifiziert. Erwerbe und Veräußerungen
basieren auf geschäftspolitischen
Investitionsentscheidungen.
| in Mio. € | |||||
| Eigenkapital-
instrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis |
Derivative
finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte |
Derivative
finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: Aktienoptionen |
Derivative
finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermin- geschäfte |
Derivative
finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermin- geschäfte |
|
| Buchwert zum 1. Januar 2021 | 457 | 889 | 805 | 77 | (129) |
| Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) | 31 | 30 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste) | (433) | (209) | (2) | (3) | |
| Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne) | 6 | 0 | 59 | 28 | |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen | (15) | ||||
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen | 17 | ||||
| Abgänge | (18) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen | 2 | 32 | 0 | 4 | (5) |
| Buchwert zum 31. März 2021 | 474 | 524 | 596 | 138 | (109) |
Bei den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert
über das sonstige Ergebnis bewerteten
Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen
Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von
474 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis
der besten verfügbaren Informationen zum
Abschluss-Stichtag vollzogen wird. Die größte
Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei
grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den
betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem
werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren
Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche
Informationen für die Bewertung verwendet werden, ist
sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion
zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die
Transaktion zu marktüblichen Konditionen vollzogen
wurde. Außerdem ist hierbei der Grad der
Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt und
vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach
Einschätzung der Deutschen Telekom sind die
beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum
Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar.
Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode
verweisen wir auf die vorstehende Tabelle. Am
Abschluss-Stichtag waren Beteiligungen mit einem Buchwert
von 33 Mio. € zur Veräußerung gehalten,
für die übrigen bestand keine Verkaufsabsicht.
Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 323 Mio. €
fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum
Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser
Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt,
weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst
für die Bewertung zum 31. März 2021 heranzuziehen
waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 39
Mio. € entspricht nach Analyse der operativen
Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse, EBIT und
Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen
beizulegenden Zeitwert. Aufgrund besserer Vergleichbarkeit
sind frühere marktübliche Transaktionen über
Anteile dieser Unternehmen neueren Transaktionen über
Anteile gleichartiger Unternehmen vorzuziehen. Für
Beteiligungen mit einem Buchwert von 95 Mio. €, bei
denen die letzten marktüblichen Transaktionen
über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der
Vergangenheit liegen, repräsentiert eine Bewertung auf
Basis von in größerer zeitlicher Nähe
vollzogenen marktüblichen Transaktionen über
Anteile gleichartiger Unternehmen den beizulegenden
Zeitwert am zuverlässigsten. Hierbei wurden Multiples
auf die Bezugsgröße erwartete Umsatzerlöse
(Bandbreite von 3,0 bis 12,7) angewendet. Entsprechend den
individuellen Gegebenheiten wurde bei den Multiples das 25
%-Quantil, der Median oder das 75 %-Quantil verwendet.
Wären für die Multiples und für die
erwarteten Umsatzerlöse andere Werte verwendet worden,
hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet.
Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten)
sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Weiterhin
sind mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 17 Mio.
€ nicht wesentliche Einzeltitel enthalten, deren
Wertschwankungen von untergeordneter Bedeutung sind.
Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne
Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen
Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von
in Euro umgerechnet 524 Mio. € um in von T-Mobile US
emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch
T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen
ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu
festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen
als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig und
auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise
verfügbar, nicht jedoch für die darin
eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte werden
mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden
historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der
T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie
zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren
Schätzwert als aktuelle Marktvolatilitäten
darstellen. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve
wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der
T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer
Emittenten ermittelt. Risikoloser Zins und Spread wurden
getrennt voneinander simuliert. Zum aktuellen
Abschluss-Stichtag wurden für die verschiedenen
Rating-Stufen der Anleihen folgende Zinsvolatilitäten
und Spreads verwendet:
| in % | ||
| Zinsvolatilität (absoluter Wert) | Spread | |
| BBB+ | 0,2 %-0,3 % | 0,2 %-1,1 % |
| BBB- | 0,6 %-0,8 % | 0,4 %-1,9 % |
| BB | 1,0 %-1,3 % | 0,6 %-3,0 % |
Für den nicht beobachtbaren Eingangsparameter Mean
Reversion wurden 3 % verwendet. Die verwendeten Werte
stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten
Schätzwert dar. Wären für die
Zinsvolatilität, die Spread-Kurve und für die
Mean Reversion andere Werte verwendet worden, hätten
sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese
hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in
der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Wäre der
risikolose Zins am Abschluss-Stichtag um 50 Basispunkte
höher (niedriger) gewesen, wäre der beizulegende
Zeitwert der Optionen um 143 Mio. € niedriger (um 170
Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode
wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand
befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im
sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von in
Euro umgerechnet 205 Mio. € für unrealisierte
Verluste erfasst. Im Berichtszeitraum wurde eine Option
ausgeübt und die betreffende Anleihe vorzeitig
gekündigt. Im Zeitpunkt der Kündigung wurde die
Option mit ihrem gesamten Buchwert von in Euro umgerechnet
223 Mio. € aufwandswirksam ausgebucht. Zur Entwicklung
der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die
obenstehende Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum
erfolgswirksam erfassten Wertänderungen waren im
Wesentlichen auf Bewegungen der bewertungsrelevanten
Zinssätze und historischen absoluten
Zinsvolatilitäten zurückzuführen. Aufgrund
ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse
von Finanzinstrumenten.
| in Mio. € | |||||
| Eigenkapital-
instrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis |
Derivative
finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte |
Derivative
finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: Aktienoptionen |
Derivative
finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermin- geschäfte |
Derivative
finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in Verträge eingebettete Stromtermin- geschäfte |
|
| Multiple nächst höheres Quantil | 6 | ||||
| Multiple nächst niedrigeres Quantil | (6) | ||||
| Erwartete Umsatzerlöse +10 % | 3 | ||||
| Erwartete Umsatzerlöse -10 % | (2) | ||||
| Zinsvolatilität b +10% | 37 | ||||
| Zinsvolatilität b -10 % | (33) | ||||
| Spread-Kurve c +50 Basispunkte | (186) | ||||
| Spread-Kurve c - 50 Basispunkte | 244 | ||||
| Mean Reversion d +100 Basispunkte | (20) | ||||
| Mean Reversion d -100 Basispunkte | 25 | ||||
| Zukünftige Energiepreise +10 % | 49 | 29 | |||
| Zukünftige Energiepreise -10 % | (50) | (29) | |||
| Zukünftige Energieproduktionsmenge +5 % | 24 | 0 | |||
| Zukünftige Energieproduktionsmenge -5 % | (26) | 0 | |||
| Zukünftige Preise für Renewable Energy Credits e +100% | 37 | 28 | |||
| Zukünftige Preise für Renewable Energy Credits e von Null | (39) | (28) | |||
| Aktienkursvolatilität f +10 % | 75 | ||||
| Aktienkursvolatilität f -10 % | (74) |
a Veränderung des betreffenden
Eingangsparameters unter der Annahme, dass alle
übrigen Eingangsparameter unverändert sind.
b Die Zinsvolatilität gibt das Ausmaß
der Zinsänderungen im Zeitablauf an (relative
Änderung). Je größer die Zinsbewegungen,
desto höher die Zinsvolatilität.
c Die Spread-Kurve zeigt für die jeweiligen
Laufzeiten die Differenz zwischen von T-Mobile US zu
bezahlenden Zinsen und risikolosen Zinsen. Für die
Sensitivitätsberechnung wird für die Spread-Kurve
ein Minimum von Null gesetzt, d. h. negative Spreads sind
ausgeschlossen.
d Als Mean Reversion wird die Annahme
bezeichnet, dass sich die Zinsen nach einer Änderung
wieder zu ihrem Mittelwert zurückbewegen. Je
höher der gewählte Wert (Mean Reversion Speed),
desto schneller wird im Bewertungsmodell zum Mittelwert
zurückgekehrt.
e Die Renewable Energy Credits sind
US-amerikanische Emissionszertifikate.
f Die Aktienkursvolatilität gibt die
Schwankungsbreite des Basiswertes über die
Restlaufzeit einer Option an.
Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne
Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen
Verbindlichkeiten handelt es sich mit einem Buchwert von in
Euro umgerechnet minus 109 Mio. € um
Stromtermingeschäfte (Energy Forward Agreements), die
in von der T-Mobile US abgeschlossene Verträge
eingebettet sind. Dies gilt entsprechend für
derivative finanzielle Vermögenswerte mit einem
Buchwert von in Euro umgerechnet 138 Mio. €. Diese
Verträge bestehen aus jeweils zwei Komponenten, dem
Energy Forward Agreement und dem Erwerb von Renewable
Energy Credits durch T-Mobile US. Die Verträge wurden
seit 2017 mit Energieproduzenten geschlossen und haben
Laufzeiten von 12 bis 15 Jahren ab jeweiligem kommerziellem
Produktionsbeginn. Für fünf Energy Forward
Agreements hat der kommerzielle Produktionsbeginn bereits
stattgefunden, für die übrigen wird er zwischen
2021 und 2023 erwartet. Der jeweilige
Erfüllungszeitraum des separat als Derivate
bilanzierten Energy Forward Agreements startet ebenfalls
bei kommerziellem Produktionsbeginn. Unter den Energy
Forward Agreements erhält T-Mobile US während des
Erfüllungszeitraums variable Beträge basierend
auf der tatsächlichen Produktionsmenge des
Energieproduzenten und dann aktuellen Energiepreisen und
bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit.
Die Energy Forward Agreements werden mangels beobachtbarer
Marktpreise mittels Bewertungsmodellen bewertet. Der Wert
der Derivate wird wesentlich beeinflusst von der
künftigen Produktionsmenge des Energieproduzenten, die
T-Mobile US zum Abschluss-Stichtag mit 4.057
Gigawattstunden pro Jahr veranschlagt hat. Der Wert der
Derivate wird außerdem wesentlich beeinflusst von den
künftigen Energiepreisen auf den betreffenden
Märkten. Für einen Zeitraum von etwa 5 Jahren
sind in der Regel Marktpreise beobachtbar, darüber
hinaus ist die Marktliquidität gering. Des Weiteren
wird der Wert der Derivate wesentlich beeinflusst von den
ebenfalls nicht beobachtbaren künftigen Preisen
für Renewable Energy Credits. Für den nicht
beobachtbaren Zeitraum hat T-Mobile US
on-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten
relativ hoher Energienachfrage) zwischen in Euro
umgerechnet 19,68 €/MWh und 71,43 €/MWh und
off-peak-Energiepreise (Energiepreise für Zeiten
relativ niedriger Energienachfrage) zwischen in Euro
umgerechnet 11,83 €/MWh und 47,23 €/MWh
verwendet. Für das on-peak/off-peak-Verhältnis
wurde ein Wert von durchschnittlich 52 % verwendet. Die
verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung
den jeweils besten Schätzwert dar. Am
Abschluss-Stichtag beträgt der errechnete beizulegende
Zeitwert für die Vermögenswerte in Euro
umgerechnet insgesamt 186 Mio. € und für die
Verbindlichkeiten minus 8 Mio. €. Wären für
die künftigen Energiepreise, für die
künftige Energieproduktionsmenge und für die
künftigen Preise der Renewable Energy Credits andere
Werte verwendet worden, hätten sich andere
beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen
Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden
Tabelle dargestellt. Aus der Level 3-Bewertung wurde in der
Berichtsperiode im sonstigen betrieblichen Ergebnis ein
Nettoergebnis (Ertrag) von in Euro umgerechnet 77 Mio.
€ für unrealisierte Gewinne der Derivate erfasst.
Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird
auf die entsprechende Tabelle verwiesen. Die
Wertänderungen im Berichtszeitraum sind im
Wesentlichen auf Veränderungen der beobachtbaren und
der nicht beobachtbaren Energiepreise sowie auf Zinseffekte
zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden
die Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.
Nach Einschätzung der T-Mobile US wurden die
Verträge zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen,
und bei der Bewertung wurden die am besten geeigneten Werte
für die nicht beobachtbaren Eingangsparameter
verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug
jeweils Null. Weil nicht beobachtbare Eingangsparameter
wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate haben,
wurde - mit Ausnahme der nachfolgend erläuterten, von
Sprint abgeschlossenen Verträge -im Zeitpunkt der
erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils
ergebende Betrag nicht bilanziert. Vielmehr werden diese
Beträge über den Zeitraum der kommerziellen
Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert (in
Euro umgerechnet jährlich insgesamt 12 Mio. €).
Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der
periodischen Bewertung der Derivate mit dem jeweiligen
Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern.
Alle Beträge aus der Derivatebewertung werden je
Vertrag sowohl in der Bilanz (derivative finanzielle
Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle
Verbindlichkeiten) als auch in der Gewinn- und
Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw.
sonstige betriebliche Erträge) saldiert. Die
Entwicklung des noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu
amortisierenden Betrags in der Berichtsperiode ist der
nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Auch bei den noch vor
dem Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint
abgeschlossenen Verträgen haben nicht beobachtbare
Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung
der Derivate. Aufgrund der Vorschriften für
Unternehmenszusammenschlüsse sind jedoch die sich bei
der Bewertung jeweils ergebenden Beträge als
derivative finanzielle Vermögenswerte erfasst, weshalb
für diese Verträge keine noch zu amortisierenden
Beträge existieren. An den nachfolgenden
Abschluss-Stichtagen werden die Effekte aus der
periodischen Bewertung der Derivate in voller Höhe in
der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche
Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge)
erfasst.
In den Level 3 zugeordneten finanziellen
Vermögenswerten sind mit einem Buchwert von in Euro
umgerechnet 596 Mio. € derivative finanzielle
Vermögenswerte enthalten, die aus erworbenen
Aktienoptionen zum Kauf von Anteilen an T-Mobile US
resultieren. Die jederzeit ausübbaren Aktienoptionen
haben eine Laufzeit bis 2024, können teilweise zu
festen sowie teilweise zu variablen Kaufpreisen
ausgeübt werden und werden mithilfe eines
Optionspreismodells bewertet. Dabei werden neben dem am
Markt beobachtbaren Aktienkurs und den risikolosen
Zinssätzen auch durchschnittliche, aus historischen
und aktuellen Werten abgeleitete
Aktienkursvolatilitäten der T-Mobile US und
vergleichbarer Unternehmen verwendet, da diese zum
Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren
Schätzwert für diesen Eingangsparameter
darstellen als ausschließlich aktuelle
Marktvolatilitäten. Der zum aktuellen
Abschluss-Stichtag für die Aktienkursvolatilität
verwendete absolute Wert lag bei 26,5% und stellt nach
unserer Einschätzung den besten Schätzwert dar.
Am Abschluss-Stichtag beträgt der errechnete
beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen 1.372 Mio. €.
Wäre für die Aktienkursvolatilität ein
anderer Wert verwendet worden, hätte sich ein anderer
beizulegender Zeitwert errechnet. Diese hypothetischen
Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden
Tabelle dargestellt. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese
Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Der
Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug Null. Weil
nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss
auf die Bewertung der Optionen haben, wurde im Zeitpunkt
der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung
ergebende Fair Value von in Euro umgerechnet 1.005 Mio.
€ (vor Abzug von Transaktionskosten) nicht bilanziert.
Vielmehr wird dieser Betrag über die Laufzeit der
Optionen ertragswirksam amortisiert. Diese Amortisation
modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der
Optionen mit dem Bewertungsmodell und aktualisierten
Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der
Optionsbewertung werden sowohl in der Bilanz (sonstige
derivative finanzielle Vermögenswerte), als auch in
der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstiges Finanzergebnis)
saldiert. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind
im Wesentlichen auf Veränderungen des Aktienkurses
sowie des risikolosen Zinses zurückzuführen. Die
Entwicklung des noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu
amortisierenden Betrags in der Berichtsperiode ist der
nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
| in Mio. € | ||
| Energy Forward Agreements | Aktienoptionen | |
| Bewertung bei erstmaliger Erfassung | 173 | 1.005 |
| Bewertung bei erstmaliger Erfassung (Zugänge im Berichtszeitraum) | 0 | 0 |
| In Vorperioden ertragswirksam amortisierte Beträge | (18) | (127) |
| In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierte Beträge | (3) | (58) |
| Kursdifferenzen | (4) | (49) |
| Abgänge in der aktuellen Berichtsperiode | 0 | 0 |
| Nicht amortisierte Beträge zum 31. März 2021 | 148 | 771 |
Für die in Level 3 zugeordneten zum beizulegenden
Zeitwert über das sonstige Ergebnis oder zum
beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie
ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen stellt das
Kreditrisiko der jeweiligen Gegenpartei den wesentlichen
Einflussfaktor bei der Ermittlung des beizulegenden
Zeitwerts dar. Wären zum Abschluss-Stichtag um 1 %
höhere (niedrigere) Ausfallraten anzusetzen gewesen,
so wären bei unveränderten
Bezugsgrößen die beizulegenden Zeitwerte der
Instrumente um 1 % niedriger (höher) gewesen.
In den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert
erfolgswirksam bewerteten finanziellen Vermögenswerten
und finanziellen Verbindlichkeiten sind derivative
finanzielle Vermögenswerte mit einem in Euro
umgerechneten Buchwert von 14 Mio. € sowie derivative
finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von minus
8 Mio. € enthalten, die aus von Dritten erworbenen
bzw. an Dritte gewährten Optionen zum Kauf von
Unternehmensanteilen resultieren. Aus diesen
Einzelsachverhalten sind keine wesentlichen
Wertschwankungen zu erwarten. Aufgrund ihrer Eigenart
bilden diese Instrumente jeweils eine eigene Klasse von
Finanzinstrumenten.
Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden
im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden
Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw.
negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es
verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung
bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall
bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Von
Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h.
der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden
Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht
der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die
Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen
von Collateralverträgen in Höhe von 1.059 Mio.
€ (31. Dezember 2020: 1.530 Mio. €). Hierdurch
wurde das Ausfallrisiko um 1.046 Mio. € (31. Dezember
2020: 1.516 Mio. €) reduziert, da den erhaltenen
Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in
dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen
gegenüberstehen. Für die derivativen
Finanzinstrumente mit positivem beizulegenden Zeitwert,
deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 1.549 Mio. €
(31. Dezember 2020: 2.253 Mio. €) betrug, bestand
aufgrund dieser Vereinbarungen zum 31. März 2021 ein
maximales Ausfallrisiko in Höhe von 14 Mio. €
(31. Dezember 2020: 44 Mio. €).
An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d.
h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden
Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht
der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die
Deutsche Telekom im Rahmen von Collateral-Verträgen
zum Abschluss-Stichtag Barsicherheiten in Höhe von 30
Mio. € (31. Dezember 2020: 34 Mio. €). Den
gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in
Höhe von 27 Mio. € (31. Dezember 2020: 34 Mio.
€) entsprechende Nettoderivatepositionen
gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen
Ausfallrisiken unterlagen.
Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden
derivativen Finanzinstrumenten bilden die erhaltenen
(gezahlten) Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen
Verbindlichkeiten (Vermögenswerten). Darüber
hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale
Ausfallrisiko von finanzieren Vermögenswerten
mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der
übrigen finanzieren Vermögenswerte entspricht
somit deren Buchwert.
Bei einem Großteil der von T-Mobile US emittierten
Anleihen hat T-Mobile US gemäß der
Anleihebedingungen das Recht, die Anleihen zu bestimmten
Konditionen vorzeitig zu kündigen. Diese
Kündigungsrechte stellen eingebettete Derivate dar und
werden gesondert als derivative finanzielle
Vermögenswerte in der Konzern-Bilanz angesetzt. Da sie
keinem Ausfallrisiko unterliegen, bilden sie eine eigene
Klasse von Finanzinstrumenten. Zu den Energy Forward
Agreements, für die keine Sicherheiten gestellt
werden, wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen.
Darüber hinaus existiert kein Ausfallrisiko aus im
Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten. Für die
von Dritten erworbenen Optionen auf Aktien eines
Tochterunternehmens der Deutschen Telekom sowie andere
Unternehmensanteile bestehen keine Sicherheiten (siehe
oben).
Für von Sprint emittierte Verbindlichkeiten mit dem
Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei
Ausfall waren am Abschluss-Stichtag Zahlungsmittel von
umgerechnet 65 Mio. € (31. Dezember 2020: 63 Mio.
€) als Barsicherheit verpfändet. Diese
Barsicherheiten unterliegen keinem wesentlichen
Ausfallrisiko.
Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020
beschriebenen Angaben über Beziehungen zu
nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich bis zum
31. März 2021 keine wesentlichen Änderungen.
Virtuelle Hauptversammlung 2021. Aufgrund der
anhaltenden Coronavirus-Pandemie haben wir unsere
ordentliche Hauptversammlung am 1. April 2021 erneut
virtuell durchgeführt. Entsprechend der
veröffentlichten Tagesordnung hat die Hauptversammlung
2021 u. a. über die Entlastung von Vorstand und
Aufsichtsrat, die Wahl des Konzernabschlussprüfers
für das Geschäftsjahr 2021, die Höhe der
Dividende (0,60 € je dividendenberechtigte
Stückaktie; insgesamt 2,8 Mrd. €) und die
Billigung des neuen Vorstandsvergütungssystems sowie
die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder beschlossen.
Die Dividende in Höhe von insgesamt 2,8 Mrd. €
wurde im April 2021 ausgezahlt.
Festlegung von Terminierungsentgelten ab 1. Juli 2021
durch die Europäische Kommission. Die Europäische
Kommission hat am 22. April 2021 einen Rechtsakt
veröffentlicht, mit dem jeweils eine einheitliche
Preisobergrenze für Mobilfunk- (MTR) und
Festnetz-Terminierung (FTR) für alle Mitgliedsstaaten
der Europäischen Union festgelegt werden. Demnach
werden die Mobilfunk-Terminierungsentgelte in mehreren
Schritten auf ein einheitliches Niveau von 0,2
Eurocent/Min. im Jahr 2024 abgesenkt werden. Für
Festnetz-Terminierungsentgelte wird bereits zum 1. Januar
2022 ein einheitliches Niveau von 0,07 Eurocent/Min.
gesetzt; zum 1. Juli 2021 gelten bereits neue, aber noch je
nach Mitgliedsland variierende Preisobergrenzen.
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Bonn, den 12. Mai 2021
Deutsche Telekom AG
Der Vorstand
| Timotheus Höttges | |||
| Adel Al-Saleh | Birgit Bohle | Srini Gopalan | Dr. Christian P. Illek |
| Thorsten Langheim | Dominique Leroy | Claudia Nemat |
Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss
- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung,
Gesamtergebnisrechnung,
Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben
-und den Konzern-Zwischenlagebericht der Deutsche Telekom
AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31.
März 2021, die Bestandteile der
Zwischenberichtserstattung nach § 115 WpHG sind, einer
prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung
des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den
IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU
anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach
den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des
Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine
Bescheinigung zu dem verkürzten
Konzern-Zwischenabschluss und dem
Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des
verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und des
Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze für die prüferische
Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender
Beachtung des International Standard on Review Engagements
"Review of Interim Financial Information Performed by the
Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen.
Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und
durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung
mit einer gewissen Sicherheit ausschließen
können, dass der verkürzte
Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für
Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische
Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf
Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf
analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die
durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da
wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung
vorgenommen haben, können wir einen
Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu
der Annahme veranlassen, dass der verkürzte
Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in
wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den
für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Frankfurt am Main, den 12. Mai 2021
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Dr. Peter Bartels | Thomas Tandetzki |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
| in Mio. € | |||||
| Gesamtumsatz | Betriebsergebnis (EBIT) | EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) | Planmäßige Abschreibungen | Wertminderungen | |
| Q1 2020/31. März 2020 Darstellung zum 31. März 2020 - wie berichtet | |||||
| Deutschland | 5.405 | 903 | 2.164 | (1.071) | 0 |
| USA | 10.157 | 1.509 | 3.160 | (2.084) | 0 |
| Europa | 2.903 | 372 | 963 | (662) | (1) |
| Systemgeschäft | 1.628 | (36) | 100 | (121) | 0 |
| Group Development | 708 | 139 | 269 | (194) | 0 |
| Group Headquarters & Group Services | 632 | (371) | (104) | (300) | 0 |
| Summe | 21.433 | 2.516 | 6.552 | (4.432) | (1) |
| Überleitung | (1.490) | (5) | (8) | 3 | 0 |
| Konzern | 19.943 | 2.511 | 6.544 | (4.429) | (1) |
| Q1 2020/31. März 2020 +/- Neuaufstellung des TK-Geschäfts für Geschäftskunden zum 1. Juli 2020 | |||||
| Deutschland | 425 | 49 | 77 | (20) | 0 |
| USA | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Europa | (144) | (24) | (27) | 4 | 0 |
| Systemgeschäft | (562) | (32) | (51) | 12 | 0 |
| Group Development | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Group Headquarters & Group Services | 2 | 6 | 1 | 5 | 0 |
| Summe | (279) | (1) | 0 | 1 | 0 |
| Überleitung | 279 | 1 | 0 | (1) | 0 |
| Konzern | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Q1 2020/31. März 2020 +/- Verlagerung des IoT-Geschäfts zum 1. Januar 2021 | |||||
| Deutschland | 0 | (18) | (11) | (7) | 0 |
| USA | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Europa | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Systemgeschäft | (4) | 18 | 11 | 6 | 0 |
| Group Development | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Group Headquarters & Group Services | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe | (4) | 0 | 0 | (1) | 0 |
| Überleitung | 4 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| Konzern | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Q1 2020/31. März 2020 = Darstellung nach Ausweisänderungen | |||||
| Deutschland | 5.830 | 934 | 2.230 | (1.098) | 0 |
| USA | 10.157 | 1.509 | 3.160 | (2.084) | 0 |
| Europa | 2.759 | 348 | 936 | (658) | (1) |
| Systemgeschäft | 1.062 | (50) | 60 | (103) | 0 |
| Group Development | 708 | 139 | 269 | (194) | 0 |
| Group Headquarters & Group Services | 634 | (365) | (103) | (295) | 0 |
| Summe | 21.150 | 2.515 | 6.552 | (4.432) | (1) |
| Überleitung | (1.207) | (4) | (8) | 3 | 0 |
| Konzern | 19.943 | 2.511 | 6.544 | (4.429) | (1) |
| in Mio. € | ||
| Segmentvermögen | Segmentschulden | |
| Q1 2020/31. März 2020 Darstellung zum 31. März 2020 - wie berichtet | ||
| Deutschland | 41.278 | 30.930 |
| USA | 86.441 | 55.640 |
| Europa | 26.811 | 10.212 |
| Systemgeschäft | 6.580 | 4.970 |
| Group Development | 8.335 | 10.505 |
| Group Headquarters & Group Services | 56.353 | 67.731 |
| Summe | 225.798 | 179.988 |
| Überleitung | (52.152) | (52.220) |
| Konzern | 173.646 | 127.768 |
| Q1 2020/31. März 2020 +/- Neuaufstellung des TK-Geschäfts für Geschäftskunden zum 1. Juli 2020 | ||
| Deutschland | 2.960 | 1.198 |
| USA | 0 | 0 |
| Europa | (778) | (279) |
| Systemgeschäft | (2.003) | (734) |
| Group Development | 0 | 0 |
| Group Headquarters & Group Services | 154 | 151 |
| Summe | 333 | 336 |
| Überleitung | (333) | (336) |
| Konzern | 0 | 0 |
| Q1 2020/31. März 2020 +/- Verlagerung des IoT-Geschäfts zum 1. Januar 2021 | ||
| Deutschland | 95 | 92 |
| USA | 0 | 0 |
| Europa | 0 | 0 |
| Systemgeschäft | (74) | (70) |
| Group Development | 0 | 0 |
| Group Headquarters & Group Services | 0 | 0 |
| Summe | 21 | 22 |
| Überleitung | (21) | (22) |
| Konzern | 0 | 0 |
| Q1 2020/31. März 2020 = Darstellung nach Ausweisänderungen | ||
| Deutschland | 44.333 | 32.220 |
| USA | 86.441 | 55.640 |
| Europa | 26.033 | 9.933 |
| Systemgeschäft | 4.503 | 4.166 |
| Group Development | 8.335 | 10.505 |
| Group Headquarters & Group Services | 56.507 | 67.882 |
| Summe | 226.152 | 180.346 |
| Überleitung | (52.506) | (52.578) |
| Konzern | 173.646 | 127.768 |
Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den
Geschäftsbericht 2020 und das darin enthaltene
Glossar.
Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose")
enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die
gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen
Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse
widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die
Wörter "erwarten", "davon ausgehen", "annehmen",
"beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel
setzen", "planen", "werden", "erstreben", "Ausblick" und
vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten
im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder
Ziele für Umsatzerlöse, bereinigtes EBITDA AL
oder andere Maßstäbe für die Performance
beziehen.
Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit
gültigen Plänen, Einschätzungen und
Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten.
Solche Aussagen unterliegen Risiken und
Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig
einzuschätzen sind und die im Allgemeinen
außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen.
Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die
Deutsche Telekom mit den personalbezogenen
Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die
Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und
operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs
oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie
von Unternehmenszusammenschlüssen.
Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und
Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind
Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze,
regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer
ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien,
Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen.
Sollten diese oder andere Risiken und
Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sollten sich die den
Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig
herausstellen, so können die tatsächlichen
Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen
abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder
impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie
dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht
werden.
Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender
kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen - jede
Verantwortung für eine Aktualisierung der
zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung
neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder
anderer Dinge ab. Zusätzlich zu den nach IFRS
erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative
Leistungskennzahlen vor, z. B. EBITDA, EBITDA AL,
bereinigtes EBITDA, bereinigtes EBITDA AL, bereinigte
EBITDA AL-Marge, bereinigtes EBIT, EBIT-Marge, bereinigter
Konzernüberschuss/(-fehlbetrag), bereinigtes Ergebnis
je Aktie, Free Cashflow, Free Cashflow AL sowie Brutto- und
Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der
Rechnungslegungsvorschriften sind.
Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht
als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu
sehen. Alternative Leistungskennzahlen unterliegen weder
den IFRS noch anderen allgemein geltenden
Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen
diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen
zugrunde.
→ Weitere Informationen zu alternativen
Leistungskennzahlen finden Sie im Geschäftsbericht
2020, Kapitel "Konzernsteuerung" sowie online auf unserer
Investor Relations Website.
Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden
kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen,
dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe
addieren.
In unserem Konzern-Zwischenbericht (PDF und online)
verweisen wir mittels Hinweisen bzw. Verlinkungen auf
Internet-Seiten mit weiterführenden Informationen
außerhalb des Konzern-Zwischenberichts. Dies erfolgt
lediglich ergänzend und dient ausschließlich dem
vereinfachten Zugang zu diesen Informationen. Wir weisen
darauf hin, dass diese Informationen nicht Bestandteil des
Konzern-Zwischenberichts sind.
| 12. Mai 2021 | 20./21. Mai 2021 | 12. August 2021 |
| Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 31. März 2021 | Kapitalmarkttag 2021 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. Juni 2021 |
| 12. November 2021 | 24. Februar 2022 | 12. Mai 2022 |
| Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 30. September 2021 | Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2021 und Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2021 | Veröffentlichung des Konzern-Zwischenberichts zum 31. März 2022 |
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Live-Übertragungen finden Sie online auf unserer
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Der Konzern-Zwischenbericht 1. Januar bis 31. März
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