Deutsche Telekom AG

Bonn

Zwischenbericht Q3 2023

KONZERNZWISCHENBERICHT
9M 2023 1. JANUAR BIS 30. SEPTEMBER

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/​w/​d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

Die Deutsche Telekom auf einen Blick

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q3 2023
Umsatz und Ergebnis (Steuerungssicht) a
Konzernumsatz 82.616 84.613 (2,4) 27.556
davon: Inlandsanteil % 22,9 22,1 23,4
davon: Auslandsanteil % 77,1 77,9 76,6
Service-Umsatz b 69.025 68.256 1,1 23.258
EBITDA 46.455 33.441 38,9 11.333
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 35.212 34.915 0,9 12.074
EBITDA AL 41.492 27.085 53,2 9.711
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 30.488 30.244 0,8 10.486
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 36,9 35,7 38,0
Betriebsergebnis (EBIT) 28.651 12.085 n.a. 5.429
Umsatz und Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (Abschlusssicht) a
Umsatzerlöse 82.601 84.453 (2,2) 27.556
EBITDA 33.451 32.741 2,2 11.330
Betriebsergebnis (EBIT) 15.647 11.576 35,2 5.426
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag) 18.823 6.987 n.a. 1.924
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 6.114 7.094 (13,8) 2.268
Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 3,78 1,41 n.a. 0,39
Bereinigtes Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 1,23 1,43 (14,0) 0,46
Bilanz
Bilanzsumme 302.513 321.357 (5,9)
Eigenkapital 96.570 94.475 2,2
Eigenkapitalquote % 31,9 29,4
Nettofinanzverbindlichkeiten c 137.128 151.707 (9,6)
Cashflow
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 28.556 27.302 4,6 9.692
Cash Capex (13.702) (18.208) 24,7 (4.265)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (13.243) (15.224) 13,0 (4.062)
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 15.395 12.320 25,0 5.655
Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 11.789 9.444 24,8 4.688
Cashflow aus Investitionstätigkeit (6.100) (15.511) 60,7 (3.827)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (20.899) (11.505) (81,7) (7.329)
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in Mio. € Q3 2022 Veränderung in % Gesamtjahr 2022
Umsatz und Ergebnis (Steuerungssicht) a
Konzernumsatz 28.979 (4,9) 114.413
davon: Inlandsanteil % 21,8 22,1
davon: Auslandsanteil % 78,2 77,9
Service-Umsatz b 23.590 (1,4) 91.988
EBITDA 10.422 8,7 43.986
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 12.003 0,6 46.410
EBITDA AL 8.546 13,6 35.989
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 10.481 0,0 40.208
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 36,2 35,1
Betriebsergebnis (EBIT) 3.401 59,6 16.159
Umsatz und Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (Abschlusssicht) a
Umsatzerlöse 28.925 (4,7) 114.197
EBITDA 10.182 11,3 43.049
Betriebsergebnis (EBIT) 3.161 71,7 15.414
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag) 1.578 21,9 8.001
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 2.411 (5,9) 9.081
Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 0,32 21,9 1,61
Bereinigtes Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 0,48 (4,2) 1,83
Bilanz
Bilanzsumme 298.590
Eigenkapital 87.320
Eigenkapitalquote % 29,2
Nettofinanzverbindlichkeiten c 142.425
Cashflow
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 9.323 4,0 35.819
Cash Capex (5.949) 28,3 (24.114)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (5.582) 27,2 (21.019)
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 3.899 45,0 15.239
Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 2.904 61,4 11.470
Cashflow aus Investitionstätigkeit (5.364) 28,7 (22.306)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (1.014) n.a. (15.438)

a Die Geschäftseinheit GD Towers, die das Funkturmgeschäft in Deutschland und Österreich im operativen Segment Group Development betrieben hat, wurde ab dem dritten Quartal 2022 bis zu ihrer Veräußerung am 1. Februar 2023 im Konzernzwischenabschluss als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Im Konzernzwischenlagebericht stellen wir die Ertragslage aus Steuerungssicht im genannten Zeitraum inklusive der Beiträge von GD Towers dar. Informationen zu der Veräußerung von GD Towers finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung" im Konzernzwischenlagebericht sowie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" im Konzernzwischenabschluss.
b Zum 1. Januar 2023 wurde die Definition des Service-Umsatzes erweitert. Die Vorjahreswerte wurden rückwirkend angepasst.
c Einschließlich der in den Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen enthaltenen Nettofinanzverbindlichkeiten.

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in Mio. 30.09.2023 30.06.2023 Veränderung 30.09.2023/​ 30.06.2023 in % 31.12.2022
Kunden im Festnetz und Mobilfunk
Mobilfunk-Kunden a 249,6 245,9 1,5 245,4
Festnetz-Anschlüsse b 25,3 25,3 0,2 25,3
Breitband-Kunden c 21,9 21,7 0,8 21,4
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in Mio. Veränderung 30.09.2023/​ 31.12.2022 in % 30.09.2022 Veränderung 30.09.2023/​ 30.09.2022 in %
Kunden im Festnetz und Mobilfunk
Mobilfunk-Kunden a 1,7 242,3 3,0
Festnetz-Anschlüsse b 0,3 25,3 0,3
Breitband-Kunden c 2,2 21,2 3,0

a Inklusive Wholesale-Kunden der T-Mobile US.
b Im zweiten Quartal 2023 wurden die Festnetz-Anschlüsse in Griechenland aufgrund von Definitionsänderungen rückwirkend für das erste Quartal 2023 angepasst.
c Ohne Wholesale.

Die Zahlenangaben im vorliegenden Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren. Veränderungen wurden auf Basis der genaueren Millionenwerte berechnet.

→ Informationen zu der Geschäftsentwicklung der operativen Segmente finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im Konzernzwischenlagebericht sowie im IR-Back-up auf unserer Investor Relations Website.

→ Informationen zu unseren Leistungsindikatoren und alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im Kapitel "Konzernsteuerung" im zusammengefassten Lagebericht 2022 (Geschäftsbericht 2022) sowie auf unserer Investor Relations Website.

An unsere Aktionäre

Entwicklung ausgewählter Finanzdaten

Konzernumsatz, Service-Umsatz a

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Der Konzernumsatz verringerte sich um 2,4 % auf 82,6 Mrd. €. Organisch war er nahezu stabil. Der werthaltige Service-Umsatz erhöhte sich um 1,1 % auf 69,0 Mrd. €, organisch um 3,3 %.

Unser Segment Deutschland steigerte seine Umsätze aufgrund der guten Entwicklung der Service-Umsätze um 2,5 %, organisch um 1,8 %.

Das Segment USA zeigt einen zum Teil währungskursbedingten Umsatzrückgang um 3,9 %. Organisch sank er um 1,7 %, u. a. aufgrund eines erwartungsgemäß rückläufigen Endgeräteumsatzes.

Im Segment Europa erhöhte sich der Umsatz aufgrund der gestiegenen Service-Umsätze im Mobilfunk um 5,1 %, organisch um 4,5 %.

Der Umsatz im Systemgeschäft lag aufgrund des Wachstums in den Portfolio-Bereichen Road Charging, Digital und Advisory um 2,5 % über Vorjahresniveau, organisch um 5,5 %.

Bei Group Development sank der Umsatz aufgrund des Verkaufs von T-Mobile Netherlands und GD Towers deutlich. Organisch blieb der Umsatz stabil.

in Mrd. €

EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) a

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Unser bereinigtes EBITDA AL erhöhte sich um 0,8 % auf 30,5 Mrd. €. Organisch stieg es um 3,7 %.

Unser Segment Deutschland erzielte dank werthaltigem Umsatzwachstum und verbesserter Kosteneffizienz einen Anstieg um 4,0 % beim bereinigten EBITDA AL.

Die USA zeigen eine Erhöhung des bereinigten EBITDA AL von 3,6%. Organisch stieg es im Wesentlichen aufgrund niedrigerer Kosten um 4,9 %. Das bereinigte Core EBITDA AL stieg um 8,5% auf 19,6 Mrd. €.

Im Segment Europa erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL um 3,2 % bzw. 2,4 % in der organischen Betrachtung.

Im Systemgeschäft stieg das bereinigte EBITDA AL um 6,5 % aufgrund von Effizienzeffekten und der Umsatzsteigerung im Portfolio-Bereich Road Charging.

Bei Group Development verringerte sich das bereinigte EBITDA AL aufgrund des Verkaufs von T-Mobile Netherlands und GD Towers deutlich.

Die bereinigte EBITDA AL-Marge des Konzerns lag mit 36,9% konstant hoch. Im Segment Deutschland lag die bereinigte EBITDA AL-Marge bei 41,1 %, im Segment USA bei 37,2 % und im Segment Europa bei 35,7 %.

in Mrd. €

Betriebsergebnis (EBIT) a

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Unser EBIT erhöhte sich deutlich auf 28,7 Mrd. €, v. a. aufgrund des Entkonsolidierungsertrags aus dem Verkauf von GD Towers.

Sondereinflüsse wirkten in Höhe von 11,0 Mrd. € entlastend auf das EBITDA AL. Aus Entkonsolidierungen sowie Ver- und Zukäufen entstanden Erträge in Höhe von insgesamt 12,3 Mrd. €, die im Wesentlichen aus der Veräußerung von GD Towers resultieren. In der Vergleichsperiode beliefen sich die EBITDA AL-wirksamen Sondereinflüsse auf minus 1,6 Mrd. €.

Das EBITDA AL erhöhte sich damit um 14,4 Mrd. € auf 41,5 Mrd. €.

Die Abschreibungen lagen bei 17,8 Mrd. € und damit um 3,6 Mrd. € unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Der Rückgang entfiel nahezu ausschließlich auf die operativen Segmente USA und Group Development.

in Mrd. €

→ Eine Überleitungsrechnung zur organischen Entwicklung für wesentliche Kennzahlen der Vorjahresvergleichsperiode finden Sie im Kapitel "Weitere Informationen".

a Die Geschäftseinheit GD Towers, die das Funkturmgeschäft in Deutschland und Österreich im operativen Segment Group Development betrieben hat, wurde ab dem dritten Quartal 2022 bis zu ihrer Veräußerung am 1. Februar 2023 im Konzernzwischenabschluss als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Im Konzernzwischenlagebericht stellen wir die Ertragslage aus Steuerungssicht im genannten Zeitraum inklusive der Beiträge von GD Towers dar. Informationen zu der Veräußerung von GD Towers finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung" im Konzernzwischenlagebericht sowie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" im Konzernzwischenabschluss.

Konzernüberschuss

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Unser Konzernüberschuss erhöhte sich aufgrund der Veräußerung von GD Towers deutlich auf 18,8 Mrd. €.

Das Finanzergebnis verminderte sich um 1,9 Mrd. € auf minus 4,4 Mrd. €. Dabei verringerte sich insbesondere das sonstige Finanzergebnis im Zusammenhang mit der Bewertung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten sowie dem Ergebnis aus Finanzinstrumenten. Das Zinsergebnis entwickelte sich um 0,4 Mrd. € auf minus 4,3 Mrd. € rückläufig.

Der Steueraufwand erhöhte sich um 0,4 Mrd. € auf 2,2 Mrd. €.

Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich um 2,4 Mrd. € auf 3,1 Mrd. €. Der Anstieg stammt im Wesentlichen aus dem Segment USA.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie verringerte sich von 1,43 € auf 1,23 €.

in Mrd. €

Eigenkapitalquote

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Die Eigenkapitalquote erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 2,7 Prozentpunkte auf 31,9 %.

Die Erhöhung des Eigenkapitals von 87,3 Mrd. € auf 96,6 Mrd. € ist im Wesentlichen auf den Überschuss (22,0 Mrd. €) sowie das sonstige Ergebnis (1,2 Mrd. €) zurückzuführen.

Eigenkapitalmindernd wirkten v. a. Transaktionen mit Eigentümern (10,4 Mrd. €), die im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Aktienrückkaufprogramm 2022 der T-Mobile US und der beschlossenen Bardividende der T-Mobile US für das vierte Quartal 2023 stehen. Auch Dividendenausschüttungen an unsere Aktionäre (3,5 Mrd. €) und an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen (0,5 Mrd. €) reduzierten das Eigenkapital.

in %

Nettofinanzverbindlichkeiten b

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Die Nettofinanzverbindlichkeiten verringerten sich gegenüber dem Jahresende 2022 um 5,3 Mrd. € auf 137,1 Mrd. €.

Reduzierend wirkten im Wesentlichen der Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) in Höhe von 15,4 Mrd. € sowie der Barmittelzufluss aus dem Verkauf von GD Towers in Höhe von 10,7 Mrd. €.

Erhöhend wirkten v. a. das Aktienrückkaufprogramm 2022 der T-Mobile US (10,1 Mrd. €), die Dividendenausschüttung - inklusive Minderheiten - (3,7 Mrd.€), Zugänge von Leasing-Verbindlichkeiten und Nutzungsrechten (3,1 Mrd. €) und die Sale-and-Leaseback-Transaktion im Zuge der Veräußerung von GD Towers (3,0 Mrd. €). Des Weiteren wirkten Währungskurseffekte (0,8 Mrd. €) und der Erwerb von Spektrum (0,5 Mrd. €) erhöhend.

in Mrd. €

b Einschließlich der in den Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen enthaltenen Nettofinanzverbindlichkeiten.

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum)

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Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) reduzierte sich um 2,0 Mrd. € auf 13,2 Mrd. €.

Im Segment USA sank der Cash Capex um 2,5 Mrd. € bedingt durch höhere Auszahlungen im Vorjahr für den beschleunigten Ausbau des 5G-Netzes sowie die Integration von Sprint. Gegenläufig erhöhte sich der Cash Capex im Segment Deutschland aufgrund einer anderen Saisonalisierung um 0,5 Mrd. €.

Der Cash Capex (einschließlich Investitionen in Spektrum) verringerte sich um 4,5 Mrd. € auf 13,7 Mrd. €. Im Berichtszeitraum wurden im Segment USA Spektrumlizenzen in Höhe von insgesamt 0,3 Mrd. € und im Segment Europa in Höhe von 0,2 Mrd. € erworben. Dahingegen wurden in der Vergleichsperiode im Segment USA Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von 3,0 Mrd. € erworben.

in Mrd. €

Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum)

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Der Free Cashflow AL erhöhte sich von 9,4 Mrd. € auf 11,8 Mrd. €.

Die gute Geschäftsentwicklung der operativen Segmente erhöhte den Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Zudem wirkten niedrigere Auszahlungen im Zusammenhang mit der Integration von Sprint in den USA und der niedrigere Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) positiv.

Belastend wirkten um 0,7 Mrd. € höhere Auszahlungen für die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten - insbesondere in den Segmenten USA und Deutschland, um 0,2 Mrd. € höhere Zinszahlungen (netto) sowie um 0,2 Mrd. € höhere Steuerzahlungen.

in Mrd. €

→ Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns" im Konzernzwischenlagebericht.

→ Weitere Informationen zu der Geschäftsentwicklung der operativen Segmente finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im Konzernzwischenlagebericht sowie im IR-Back-up auf unserer Investor Relations Website.

→ Weitere Informationen zu unseren Leistungsindikatoren und alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im Kapitel "Konzernsteuerung" im zusammengefassten Lagebericht 2022 (Geschäftsbericht 2022) sowie auf unserer Investor Relations Website.

Highlights im dritten Quartal 2023

→ Weitere Informationen zu diesen und weiteren Ereignissen finden Sie in unseren Medieninformationen.

→ Weitere Informationen rund um die T-Aktie finden Sie auf unserer Investor Relations Website.

Aktionärsvergütung

Auf Basis des erwarteten Ergebnisses für das Geschäftsjahr 2023 sowie der beim Kapitalmarkttag 2021 ausgegebenen Dividendenpolitik plant der Vorstand, der Hauptversammlung vorzuschlagen, die Dividende von 0,70 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2022 auf 0,77 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2023 anzuheben. Seine Entscheidung zur Dividendenplanung des Vorstands wird der Aufsichtsrat treffen, sobald die endgültigen Geschäftszahlen für das Jahr 2023 vorliegen. Darüber hinaus plant der Vorstand, 2024 Rückkäufe von Aktien der Deutschen Telekom AG für bis zu 2 Mrd. € durchzuführen.

→ Weitere Informationen finden Sie in unserem Medienbericht.

Erneute Erhöhung der Prognose für das Geschäftsjahr 2023

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung in unserem operativen Segment USA erhöhen wir unsere Prognose für das bereinigte EBITDA AL und für den Free Cashflow AL des Konzerns für das Geschäftsjahr 2023. Statt eines bereinigten EBITDA AL von rund 41,0 Mrd. € erwarten wir nun einen Wert von rund 41,1 Mrd. €. Für den Free Cashflow AL erhöhen wir die Prognose von bisher mehr als 16 Mrd. € auf nun mehr als 16,1 Mrd. €.

T-Mobile US

Auslaufen des Aktienrückkaufprogramms aus September 2022 und Mehrheitsbeteiligung an T-Mobile US.

In den ersten drei Quartalen 2023 hat T-Mobile US im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms weitere rund 77,5 Mio. eigene Aktien im Volumen von 11,0 Mrd. US-$ (10,3 Mrd. €) zurückerworben. Damit wurden seit Beginn des Programms im September 2022 insgesamt rund 98,8 Mio. Aktien zu einem Preis von 14,0 Mrd. US-$ (13,2 Mrd. €) zurückerworben. Somit war das Budget für das Aktienrückkaufprogramm Ende September 2023 vollständig ausgeschöpft. Zum 30. September 2023 betrug der Anteil der Deutschen Telekom an T-Mobile US unter Berücksichtigung der eigenen Aktien im Bestand der T-Mobile US 52,1 %.

Das 2021 ausgegebene Kapitalmarktziel, sich die Mehrheit an T-Mobile US zu sichern, hat die Deutsche Telekom erreicht. Ab Anfang 2024 plant die Deutsche Telekom, Aktien von T-Mobile US aus ihrem Bestand über den Markt zu verkaufen, ohne die eigene Mehrheitsposition bei T-Mobile US zu gefährden. Die genaue Anzahl von T-Mobile US Aktien, die die Deutsche Telekom verkaufen wird, steht noch nicht fest.

Programm zur Aktionärsvergütung aus September 2023.

T-Mobile US hat am 6. September 2023 ein Programm zur Aktionärsvergütung von bis zu 19 Mrd. US-$ mit einer Laufzeit vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2024 bekannt gegeben. Das Programm besteht aus weiteren Aktienrückkäufen von insgesamt rund 15,25 Mrd. US-$ und quartalsweise auszuschüttenden Dividenden von insgesamt rund 3,75 Mrd. US-$. Der für Aktienrückkäufe verfügbare Betrag wird um den Betrag etwaiger beschlossener Dividenden reduziert. Am 25. September 2023 hat der Verwaltungsrat (Board of Directors) von T-Mobile US eine erste Bardividende von 0,65 US-$ pro Aktie für das vierte Quartal 2023 beschlossen, deren Ausschüttung am 15. Dezember 2023 erfolgen wird.

→ Weitere Informationen finden Sie in unserem Medienbericht.

Spektrumerwerb.

Am 12. September 2023 hat T-Mobile US den Erwerb von 600-MHz-Spektrumlizenzen mit dem US-Kabelnetzbetreiber Comcast für einen Gesamtkaufpreis zwischen 1,2 und 3,3 Mrd. US-$ vereinbart. Der Abschluss der Transaktion wird, vorbehaltlich der Genehmigung durch die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission, für das erste Halbjahr 2028 erwartet.

Netzausbau

Deutschland.

Zum Ende des dritten Quartals 2023 ist unser 5G-Netz für 95,4 % der Bevölkerung in Deutschland verfügbar und für insgesamt rund 6,9 Mio. Haushalte besteht die Möglichkeit einer direkten Anbindung an unser Glasfasernetz.

USA.

Zum Ende des dritten Quartals 2023 liegt die 5G-Abdeckung von T-Mobile US bei rund 98 % der Bevölkerung in den USA. Bereits 300 Mio. Menschen profitieren dabei von Ultra Capacity 5G (5G UC). Damit hat T-Mobile US ihr Jahresendziel 2023 für die 5G-UC-Abdeckung vorzeitig erreicht.

Europa.

Zum Ende des dritten Quartals 2023 haben unsere Landesgesellschaften durchschnittlich 63,0 % der Bevölkerung in unserem europäischen Footprint mit 5G versorgt und insgesamt rund 8,7 Mio. Haushalte haben Zugang zu unserem leistungsfähigen Glasfasernetz.

Kooperationen, Partnerschaften und Großaufträge

Weltausstellung der Digitalisierung: Digital X 2023.

Am 20. und 21. September 2023 präsentierte Europas führende Digitalisierungsinitiative Trends und technische Neuheiten, die heute schon erahnen lassen, wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden - von 5G über Automatisierung und Prozessoptimierung, Cloud und IoT, Datenräumen und Blockchain bis hin zu Künstlicher Intelligenz und dem Metaverse. Unter dem Motto "Be digital. Stay human." erlebten ca. 50 Tsd. Teilnehmende in Köln die Innovationen von morgen hautnah.

→ Weitere Informationen finden Sie in unserem Medienbericht.

Partner der UEFA EURO 2024.

In den drei Bereichen Telekommunikationsdienste, Sponsoring und Medienrechte ist die Telekom offizieller Partner der UEFA EURO 2024. Am 24. August 2023 haben wir Details zu dieser umfassenden Partnerschaft präsentiert und gemeinsam mit RTL eine weitreichende Kooperation bei der Produktion und Übertragung der Spiele angekündigt.

→ Weitere Informationen finden Sie in unserem Medienbericht.

5G-Campus-Netze für EUROGATE.

Europas führender reedereiunabhängiger Containerterminal-Betreiber EUROGATE hat uns mit der Realisierung von drei 5G-Campus-Netzen beauftragt. An den Häfen in Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven wird die 5G-Geschäftkunden-Lösung "Campus-Netz L" die Mobilfunk-Versorgung an den Containerterminals verbessern.

→ Weitere Informationen finden Sie in unserem Medienbericht.

Glasfaser-Betreibermodell und -kooperationen.

Im Auftrag von 47 Kommunen in der Oberpfalz sollen 50 Tsd. Haushalte und Unternehmen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Das Netz wird von der Laber-Naab Infrastrukturgesellschaft realisiert. Den Zuschlag für den aktiven Betrieb des Glasfasernetzes hat die Telekom erhalten. Dies ist das erste Mal, dass wir ein Betreibermodell in dieser Größenordnung übernehmen. Darüber hinaus wurden weitere Kooperationen geschlossen und bestehende Partnerschaften erweitert - beispielsweise in Feuchtwangen, Wipperfürth, Ludwigsburg und Bayrisch Schwaben - wovon in Summe mehrere tausend Haushalte profitieren werden.

In Polen hat T-Mobile Polska mit der Vectra Group eine Vereinbarung über den Zugang zum Vectra Glasfasernetz unterzeichnet. Dadurch hat T-Mobile Polska die Möglichkeit, schrittweise weiteren rund 4 Mio. Haushalten konvergente Dienstleistungen anzubieten.

Produkte, Tarife und Services

Nachhaltiges Smartphone: Fairphone 5.

Seit dem 14. September 2023 ist das Fairphone 5 bei der Telekom erhältlich, das durch Langlebigkeit neue Maßstäbe für umweltfreundliche Technologie setzen soll. Das Herzstück des Fairphone 5 ist ein Acht-Kern-Prozessor. Dieser erhält mindestens acht Jahre lang Software-Updates. Das gewährleistet eine dauerhafte Leistung. Nach dem Kauf kann eine 5-Jahres-Garantie aktiviert werden.

→ Weitere Informationen finden Sie in unserem Medienbericht.

Launch T Tablet.

Mit der Markteinführung des T Tablets am 24. August 2023 geht die Telekom einen weiteren Schritt für einen europaweiten 5G-Zugang. Das Tablet ist ein Ergebnis unserer fortlaufenden Partnerschaft mit dem Software-Hersteller Google und bietet eine nahtlose Kombination von Hardware, Software und Netzwerk. Es ist zum Preis von 1 Euro in jedem Magenta Mobilfunk- und Datentarif erhältlich; ohne Tarif kostet es einmalig 219 Euro.

→ Weitere Informationen finden Sie in unserem Medienbericht.

Neuer Mobilfunk-Tarif für unter 28-Jährige: GÖNN.

Am 5. September 2023 haben wir einen rein digitalen Mobilfunk-Tarif für junge Leute unter 28 Jahre eingeführt, der ausschließlich über die neu entwickelte GÖNN-App erhältlich ist. GÖNN bietet 10 GB Inklusiv-Datenvolumen in unserem 5G-Netz sowie Flat-Telefonie und -SMS in alle deutschen Netze. Zudem beinhaltet der Tarif jeden Monat drei Dayflats und exklusive Deals.

Mehr Freiheit in der Vertragsgestaltung: MagentaZuhause Flex.

Seit dem 5. September 2023 bieten wir unsere MagentaZuhause Tarife zum ersten Mal auch als Flex-Variante ohne Mindestvertragslaufzeit an. Die Flex-Tarife sind als MagentaZuhause M, L und XL buchbar und lassen sich auch mit einem MagentaTV Angebot kombinieren. Wer einen Mobilfunk-Vertrag der Telekom nutzt, profitiert auch als Flex-Kunde vom MagentaEINS Vorteil.

T-Mobile US' neuer Un-Carrier Tarif: Go5G Next.

Seit dem 24. August 2023 bietet T-Mobile US den Mobilfunk-Tarif Go5G Next bzw. Go5G Business Next an. Neben dem Zugriff auf das 5G-Netz von T-Mobile US haben die Kunden die Möglichkeit, jedes Jahr ein Endgeräte-Upgrade durchzuführen, wobei das angebotene Endgeräte-Portfolio unabhängig davon ist, ob es sich um einen Neu- oder Bestandskunden handelt.

Auszeichnungen

Netze.

Im September 2023 erhält die Telekom bei den Netztests von Imtest, dem Verbrauchermagazin der Funke Mediengruppe, die Note "sehr gut" für Breitband und Festnetz. In Österreich wird Magenta von der ÖGVS Verbraucherstudie zum Gesamtsieger der B2B-Internet-Anbieter gekürt. Auch bei dem Festnetz-Test der Fachzeitung Connect ist die Telekom in Deutschland und Österreich Testsieger. Im Juli 2023 liegt das Netz von T-Mobile US bei dem Ookla Speedtest Global Index und dem Umlaut Audit Report hinsichtlich der Geschwindigkeit erneut an der Spitze. Auch unsere Landesgesellschaften in Griechenland, Kroatien und Österreich erhalten die Auszeichnungen von Ookla bzw. Umlaut für das jeweils schnellste und beste Mobilfunknetz.

Service.

Der Kundenservice der Telekom wird im dritten Quartal 2023 gleich mehrfach ausgezeichnet: Sowohl beim Connect Festnetz-Hotline-Test als auch beim Chip-Test für digitale Service-Angebote belegen wir den 1. Platz. Unsere MeinMagenta App holt den Gesamtsieg im Connect Test für Service-Apps, den die Telekom zum 1. Mal für die DACH-Region gewinnt. Zudem hat das Magazin Focus Money unsere Shops in der Deutschland-Test-Studie 2023 zum 7. Mal mit dem Service-König ausgezeichnet.

Investoren.

Die Deutsche Telekom ist das zweite Jahr in Folge Investors' Darling: 2023 hat uns der Lehrstuhl für Rechnungswesen-, Wirtschaftsprüfung und Controlling der HHL-Leipzig Graduate School of Management unter Leitung von Prof. Dr. Henning Zülch in Zusammenarbeit mit dem Manager Magazin im Gesamtranking für die beste Finanzkommunikation wieder auf Platz 1 unter den DAX-, MDAX- und SDAX-Unternehmen gewählt. Die Deutsche Telekom ist das erste Unternehmen, das diese Auszeichnung insgesamt zum 3. Mal erhält. Auch bei der jährlichen Investorenumfrage Institutional Investor hat die Deutsche Telekom mehrere erste Preise erhalten, so u. a. für den besten Vorstandsvorsitzenden und das beste IR-Programm unter den europäischen Telekommunikationsunternehmen.

→ Auszeichnungen für verantwortungsvolle Unternehmensführung finden Sie auf unserer Website.

Konzernzwischenlagebericht

Konzernstruktur, -strategie und -steuerung

Hinsichtlich unserer Konzernstruktur, -strategie und -steuerung verweisen wir auf die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht 2022 (Geschäftsbericht 2022). Aus Sicht des Konzerns führten die folgenden wichtigen Ereignisse in den ersten drei Quartalen 2023 zu Änderungen bzw. Ergänzungen.

Konzernstruktur

Veräußerung von GD Towers.

Am 13. Juli 2022 hat die Deutsche Telekom mit DigitalBridge und Brookfield eine Vereinbarung über den Verkauf von 51,0 % der Anteile an den Gesellschaften des Funkturmgeschäfts in Deutschland und Österreich (GD Towers), die dem operativen Segment Group Development zugehörig waren, getroffen. Nach der Erteilung aller notwendigen regulatorischen Genehmigungen sowie der Erfüllung der restlichen Vollzugsbedingungen wurde die Transaktion am 1. Februar 2023 vollzogen. Der Verkaufspreis basiert auf einem Unternehmenswert von 17,5 Mrd. €. Der aus dem Verkauf resultierende Entkonsolidierungsgewinn in Höhe von insgesamt 15,9 Mrd. € ist zum Entkonsolidierungszeitpunkt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung in Höhe von 12,9 Mrd. € im Ergebnis aus aufgegebenem Geschäftsbereich als sonstiger betrieblicher Ertrag enthalten. Die Deutsche Telekom hat die veräußerte passive Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich größtenteils im Zuge eines Sale-and-Leaseback zurückgemietet, wodurch weitere 3,0 Mrd. € anteilig in späteren Perioden erfasst werden. Insgesamt wurden Nutzungsrechte in Höhe von 2,0 Mrd. € sowie Leasing-Verbindlichkeiten in Höhe von 5,0 Mrd. € erfasst. Aus der Transaktion resultiert ein Barmittelzufluss von 10,7 Mrd. €. Der bei der Deutschen Telekom verbliebene Anteil von 49,0 % wird seit dem 1. Februar 2023 nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Zum 30. September 2023 betrug der Buchwert der Beteiligung 6,1 Mrd. €.

→ Weitere Informationen zu der Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" im Konzernzwischenabschluss.

Verkauf des Wireline Business in den USA.

Am 6. September 2022 hat T-Mobile US mit Cogent Infrastructure (Cogent) eine Vereinbarung über den Verkauf des glasfaserbasierten Festnetz-Geschäfts der T-Mobile US (Wireline Business) getroffen. Die Vereinbarung sieht vor, dass Cogent alle Anteile an der Gesellschaft übernimmt, die sämtliche Vermögenswerte und Schulden im Zusammenhang mit dem glasfaserbasierten Festnetz der ehemaligen Sprint hält. Die Transaktion wurde am 1. Mai 2023 vollzogen. Zuvor wurden alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen erteilt sowie die restlichen Vollzugsbedingungen erfüllt. Der Verkaufspreis belief sich auf 1 US-$, vorbehaltlich der im Kaufvertrag festgelegten üblichen Anpassungen. Der Barmittelzufluss bei Abschluss der Transaktion betrug 14 Mio. US-$ (13 Mio. €). Der aus dem Verkauf resultierende Entkonsolidierungsverlust betrug 4 Mio. €. Darüber hinaus verpflichtete sich T-Mobile US bei Abschluss der Transaktion eine Vereinbarung über IP-Transitdienste abzuschließen, gemäß der T-Mobile US in den Folgeperioden in vereinbarten Raten insgesamt 0,7 Mrd. US-$ (rund 0,6 Mrd. €) an Cogent zahlen wird. Im Zusammenhang mit im Rahmen der Transaktion eingegangenen Zahlungsverpflichtungen wurden bereits im Geschäftsjahr 2022 Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 0,7 Mrd. € passiviert. Als Folge der getroffenen Verkaufsvereinbarung wurden die Vermögenswerte und Schulden des Wireline Business seit dem 30. September 2022 bis zu ihrer Veräußerung am 1. Mai 2023 in der Konzernbilanz als "zur Veräußerung gehalten" ausgewiesen.

Darüber hinaus wird die folgende Transaktion die Segment- und Organisationsstruktur der Deutschen Telekom zukünftig verändern:

Vereinbarung über den Erwerb von Ka'ena in den USA.

Am 9. März 2023 hat T-Mobile US eine Vereinbarung über den Erwerb von 100 % der Anteile an der Ka'ena Corporation sowie deren Tochtergesellschaften, darunter Mint Mobile, für einen Kaufpreis von max. 1,35 Mrd. US-$ getroffen. Der Kaufpreis soll zu 39 % in bar und zu 61 % mit Aktien der T-Mobile US gezahlt werden. Bei der Ka'ena Corporation handelt es sich derzeit um einen Wholesale-Partner von T-Mobile US, welcher seinen Kunden Mobilfunk-Dienste anbietet. Der Kaufpreis steht in Abhängigkeit zu festgelegten Finanzkennzahlen von der Ka'ena Corporation in bestimmten Zeiträumen vor und nach Vollzug der Transaktion und setzt sich zusammen aus einer Kaufpreisvorauszahlung bei Abschluss der Transaktion, die bestimmten vereinbarten Anpassungen unterliegt, sowie einer variablen, erfolgsabhängigen Kaufpreiskomponente, die 24 Monate nach Vollzug der Transaktion zu zahlen ist. Die Kaufpreisvorauszahlung beläuft sich voraussichtlich auf einen aktualisierten Betrag von rund 1,2 Mrd. US-$ (vor Working-Capital-Anpassungen). Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt von behördlichen Genehmigungen und weiterer Vollzugsbedingungen. Der Vollzug wird gegen Ende des ersten Quartals 2024 erwartet.

Konzernstrategie

Aktionärsvergütung.

Auf Basis des erwarteten Ergebnisses für das Geschäftsjahr 2023 sowie der beim Kapitalmarkttag 2021 ausgegebenen Dividendenpolitik plant der Vorstand, der Hauptversammlung vorzuschlagen, die Dividende von 0,70 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2022 auf 0,77 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2023 anzuheben. Auf Basis des für 2023 geplanten Ergebnisses je Aktie von mehr als 1,60 € liegt die geplante Dividende von 0,77 € je Aktie somit in der Mitte des vorgesehenen Ausschüttungskorridors. Seine Entscheidung zur Dividendenplanung des Vorstands wird der Aufsichtsrat treffen, sobald die endgültigen Geschäftszahlen für das Jahr 2023 vorliegen. Eine Dividendenzahlung auf Basis des endgültigen Dividendenvorschlags von Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2023 unterliegt dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Hauptversammlung sowie dem Vorliegen weiterer gesetzlicher Voraussetzungen. Darüber hinaus plant der Vorstand, 2024 Rückkäufe von Aktien der Deutschen Telekom AG für bis zu 2 Mrd. € durchzuführen. Die geplanten Aktienrückkäufe sollen einen Teil des Verwässerungseffekts aus der Kapitalerhöhung 2021 der Deutschen Telekom wieder zurückführen.

Auslaufen des Aktienrückkaufprogramms aus September 2022 und Mehrheitsbeteiligung an T-Mobile US.

In den ersten drei Quartalen 2023 hat T-Mobile US im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms weitere rund 77,5 Mio. eigene Aktien im Volumen von 11,0 Mrd. US-$ (10,3 Mrd. €) zurückerworben. Damit wurden seit Beginn des Programms im September 2022 insgesamt rund 98,8 Mio. Aktien zu einem Preis von 14,0 Mrd. US-$ (13,2 Mrd. €) zurückerworben. Somit war das Budget für das Aktienrückkaufprogramm Ende September 2023 vollständig ausgeschöpft. Zum 30. September 2023 betrug der Anteil der Deutschen Telekom an T-Mobile US unter Berücksichtigung der eigenen Aktien im Bestand der T-Mobile US 52,1 %.

Das 2021 ausgegebene Kapitalmarktziel, sich die Mehrheit an T-Mobile US zu sichern, hat die Deutsche Telekom erreicht. Ab Anfang 2024 plant die Deutsche Telekom, Aktien von T-Mobile US aus ihrem Bestand über den Markt zu verkaufen, ohne die eigene Mehrheitsposition bei T-Mobile US zu gefährden. Die genaue Anzahl von T-Mobile US Aktien, die die Deutsche Telekom verkaufen wird, steht noch nicht fest.

Programm zur Aktionärsvergütung von T-Mobile US aus September 2023.

T-Mobile US hat am 6. September 2023 ein Programm zur Aktionärsvergütung von bis zu 19 Mrd. US-$ mit einer Laufzeit vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2024 bekannt gegeben. Das Programm besteht aus weiteren Aktienrückkäufen und quartalsweise auszuschüttenden Dividenden. Der für Aktienrückkäufe verfügbare Betrag wird um den Betrag etwaiger beschlossener Dividenden reduziert.

Am 25. September 2023 hat der Verwaltungsrat (Board of Directors) von T-Mobile US eine erste Bardividende von 0,65 US-$ pro Aktie für das vierte Quartal 2023 beschlossen, deren Ausschüttung am 15. Dezember 2023 erfolgen wird. In diesem Zusammenhang entfällt die Bardividende in Höhe von 0,4 Mrd. € auf den Anteil der Deutschen Telekom sowie in Höhe von 0,3 Mrd. € auf Anteile anderer Gesellschafter von T-Mobile US.

Konzernsteuerung

Darstellung GD Towers aus Steuerungssicht. Die Geschäftseinheit GD Towers wurde ab dem dritten Quartal 2022 bis zu ihrer Veräußerung am 1. Februar 2023 im Konzernzwischenabschluss als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Im Konzernzwischenlagebericht stellen wir die Ertragslage für den genannten Zeitraum aus Steuerungssicht inklusive der Beiträge von GD Towers dar. Eine Überleitung der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Beträge auf die steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:

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in Mio. € Q1-Q3 2023 davon: fortzuführende Geschäftsbereiche davon: aufgegebener Geschäftsbereich
Konzernumsatz 82.616 82.601 15
Service-Umsatz 69.025 69.029 (4)
EBITDA 46.455 33.451 13.004
Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte (3.618) (3.618) 0
Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten (1.345) (1.340) (5)
EBITDA AL 41.492 28.492 12.999
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse 11.004 (1.923) 12.927
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 30.488 30.415 73
Abschreibungen (17.804) (17.804) 0
Betriebsergebnis (EBIT) 28.651 15.647 13.004
Finanzergebnis (4.446) (4.430) (16)
Ergebnis vor Ertragsteuern 24.205 11.217 12.989
Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 3,78 1,03 2,75
Bereinigtes Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 1,23 1,22 0,01
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in Mio. € Q1-Q3 2022 davon: fortzuführende Geschäftsbereiche davon: aufgegebener Geschäftsbereich
Konzernumsatz 84.613 84.453 160
Service-Umsatz 68.256 68.268 (12)
EBITDA 33.441 32.741 700
Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte (5.260) (5.159) (101)
Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten (1.096) (1.073) (23)
EBITDA AL 27.085 26.509 576
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (3.159) (3.158) (1)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 30.244 29.667 577
Abschreibungen (21.357) (21.165) (192)
Betriebsergebnis (EBIT) 12.085 11.576 509
Finanzergebnis (2.574) (2.577) 3
Ergebnis vor Ertragsteuern 9.510 8.998 512
Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 1,41 1,34 0,06
Bereinigtes Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 1,43 1,36 0,07

Definitionserweiterung beim Service-Umsatz.

Seit dem 1. Januar 2023 werden bestimmte Software-Umsätze, die Teil des ICT-Geschäfts sind, in den operativen Segmenten Systemgeschäft und Europa sowie dem Segment Group Headquarters & Group Services in den Service-Umsatz einbezogen. Die Vorjahresvergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.

Wirtschaftliches Umfeld

Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neue Entwicklungen im Vergleich zu der im zusammengefassten Lagebericht 2022 (Geschäftsbericht 2022) dargestellten Situation des wirtschaftlichen Umfelds ausgeführt. Hierbei wird auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, den gesamtwirtschaftlichen Ausblick inklusive der zurzeit wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sowie auf das regulatorische Umfeld in den ersten drei Quartalen 2023 eingegangen.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im dritten Quartal 2023 haben sich die Aussichten für die Weltwirtschaft eingetrübt. Der inflationsbedingte Kaufkraftverlust belastet die gesamtwirtschaftliche Nachfrage, höhere Zinsen haben die Finanzierungsbedingungen von Haushalten und Unternehmen verschlechtert. Der Auftrieb der Verbraucherpreise in den USA und der Eurozone hat sich abgeschwächt, gleichwohl verharrt die Rate der Kerninflation auf vergleichsweise hohem Niveau.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet in seiner Prognose von Oktober 2023 mit einem Wachstum der weltweiten Wirtschaftsleistung von 3,0 % für das laufende Jahr nach 3,5 % Wachstum im Vorjahr.

Für die deutsche Wirtschaft rechnet der IWF mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,5 %. Laut Bitkom-ifo-Digitalindex hat sich das Geschäftsklima in der Digitalbranche im dritten Quartal 2023 zwar verschlechtert, ist aber im Gegensatz zum Geschäftsklima in der Gesamtwirtschaft weiterhin positiv.

Die Volkswirtschaften unserer Kernmärkte in Nordamerika und Europa werden in diesem Jahr wachsen. Laut IWF-Prognose soll die Wirtschaftsleistung in den USA im laufenden Jahr um 2,1 % wachsen, in der Eurozone um 0,7 %.

Gesamtwirtschaftlicher Ausblick

Die nachlassende Inflationsdynamik und rückläufige Preise auf den globalen Energiemärkten könnten im kommenden Jahr zu einer moderaten konjunkturellen Erholung führen. Der Konjunkturausblick unterliegt aber weiterhin bedeutenden Abwärtsrisiken. Sollte die Inflation langsamer zurückgehen als erwartet, könnte dies eine ausgeprägtere geldpolitische Straffung erfordern. Dies würde die private Nachfrage stärker dämpfen. In Europa wurde im Winter 2022/​23 eine Gasmangellage zwar vermieden, die Versorgungslage im Winter 2023/​24 ist aber noch unsicher und Energiepreise könnten angesichts einer zunehmenden Erdgasnachfrage in Asien ansteigen. Auch eine mögliche Eskalation des Kriegs in der Ukraine könnte zu erneuten Energiepreisanstiegen führen. Ein weiteres Risiko besteht in einer möglichen Zunahme der geopolitischen Spannungen, v. a. zwischen den USA und China, die den globalen Warenhandel und internationale Lieferketten erheblich belasten könnten.

Regulierung

Fusionskontrollrechtliche Freigabe des Gemeinschaftsunternehmens Glasfaser NordWest weiter vor Gericht.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 12. September 2023 die Revision des Bundeskartellamts (BKartA) und der Telekom Deutschland gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf vom 22. September 2021 zugelassen. Das OLG Düsseldorf hatte entschieden, die fusionskontrollrechtliche Freigabe des Gemeinschaftsunternehmens Glasfaser NordWest durch das BKartA aufzuheben. Telekom Deutschland und EWE hatten 2020 das Gemeinschaftsunternehmen Glasfaser NordWest gegründet, um bis zu 1,5 Mio. Haushalte und Unternehmensstandorte mit schnellem Internet zu versorgen. Nach dem BGH-Beschluss vom 12. September 2023 kann nun eine rechtliche Prüfung der Aufhebung der Freigabe durch den BGH erfolgen. Bis zum Abschluss des Verfahrens kann das Gemeinschaftsunternehmen den FTTH-Ausbau weiter fortsetzen.

Frequenzvergaben

In Kroatien konnte sich Hrvatski Telekom in der Multiband-Frequenzauktion, die am 17. Januar 2023 mit der Bietphase startete, durch den Erwerb der größten Frequenzmenge (2x 105 MHz) ein überdurchschnittlich gutes Paket für ca. 135 Mio. € sichern. In Polen endete am 18. Oktober 2023 die Bietphase der Vergabe des 3.400- bis 3.800-MHz-Bandes. T-Mobile Polska hat 100 MHz dieses Spektrums für ca. 111 Mio. € ersteigert und damit einen der beiden technisch am wenigsten beschränkten Spektrumsblöcke erworben.

2023/​2024 könnten in Polen auch Vergaben für die Bänder 700/​800 MHz und 26 GHz starten. In Österreich hat die Regulierungsbehörde RTR das Verfahren zur Vergabe von sog. Millimeterwellen im Bereich 26 GHz gestartet. Ebenso ist die Vergabe der in der Auktion im Jahre 2019 nicht vergebenen Frequenzblöcke im Band 3.400 bis 3.800 MHz im gleichen Verfahren geplant. Derzeit werden die Ausschreibungsbedingungen konsultiert. Den Start des Bietprozesses plant die RTR für das vierte Quartal 2023.

In der Tschechischen Republik wird erwartet, dass das Verlängerungsverfahren für die 2024 endende 900/​1.800-MHz-GSM-Lizenz im weiteren Verlauf des Jahres 2023 in Gang gesetzt wird. Derweil steht in der Slowakei die für Ende 2023 angekündigte Durchführung eines Neuvergabeverfahrens (Auktion) für die Frequenzen in den Bereichen 900 MHz und 2.100 MHz in Frage, nachdem sich mehrere Parteien dafür eingesetzt haben, die Auktionsbedingungen noch einmal zu prüfen. Zudem erfolgt aktuell ein Wechsel des zuständigen Ministers.

In Deutschland hat die Regulierungsbehörde Bundesnetzagentur (BNetzA) am 13. September 2023 eine Konsultation gestartet, nach der sie beabsichtigt, die Ende 2025 auslaufenden Nutzungsrechte für die Mobilfunk-Frequenzen für 800 MHz, 1.800 MHz (teilweise) und 2.600 MHz um fünf Jahre zu verlängern und damit zunächst nicht mittels einer Auktion zu vergeben.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die wesentlichen laufenden und geplanten Frequenzvergaben wie Auktionen sowie Lizenzverlängerungen. Daneben gibt es in verschiedenen Ländern Hinweise auf in Kürze erwartete Frequenzvergaben.

Wesentliche Frequenzvergaben

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Erwarteter Vergabestart Erwartetes Vergabeende Frequenzbereiche Geplantes Vergabeverfahren
Österreich gestartet Q4 2023 26 GHz/​3.400-3.800 MHz (Restfrequenzen) Auktion (SMRA a)
Polen Q4 2023 700/​800 MHz Auktion oder Ausschreibungsverfahren b, Details und zeitliche Planung noch offen
Polen Q4 2023 26 GHz Details noch offen
Slowakei Q1 2024 c Q1 2024 c 900/​2.100 MHz Neuvergabeverfahren (Auktion)
Tschechische Republik Q4 2023 Q4 2023 900/​1.800 MHz Verlängerungsverfahren

a Simultaneous Multi Round Auction (SMRA): simultane elektronische Mehrrundenauktion mit aufsteigenden, parallelen Geboten für alle beteiligten Frequenzbänder.
b Ausschreibungsverfahren (Beauty Contest) als wettbewerbliches Auswahlverfahren zur Festlegung von Zuteilungen für knappe Frequenzen.

Vereinbarungen über Spektrumlizenzen

Am 8. August 2022 hat T-Mobile US mit Channel 51 License und LB License Vereinbarungen über den Erwerb von Spektrumlizenzen im 600-MHz-Bereich zu einem Kaufpreis von insgesamt 3,5 Mrd. US-$ (3,4 Mrd. €) getroffen. Am 30. März 2023 haben die Vertragspartner weiterhin vereinbart, dass die Transaktion in zwei separate Tranchen aufgeteilt wird. Der Transfer der Lizenzen gemäß den Vereinbarungen steht unter dem Vorbehalt der Genehmigungen der Regulierungsbehörden sowie weiterer Vollzugsbedingungen. Der Abschluss der ersten Tranche wird nicht vor der ersten Jahreshälfte 2024 erwartet, während die zweite Tranche voraussichtlich Ende 2024/​Anfang 2025 abgeschlossen wird.

Am 1. Juli 2020 haben T-Mobile US und DISH Network Corporation (DISH) eine Vereinbarung über den Verkauf von Spektrumlizenzen getroffen. Die Vereinbarung sieht vor, dass DISH eine Option für den Erwerb bestimmter 800-MHz-Spektrumlizenzen von T-Mobile US für 3,6 Mrd. US-$ (3,4 Mrd. €) erhält. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC). Am 15. Oktober 2023 haben T-Mobile US und DISH Änderungen an der Vereinbarung vorgenommen, die u. a. vorsehen, dass DISH eine nicht erstattungsfähige Verlängerungsgebühr in Höhe von 100 Mio. US-$ an T-Mobile US zahlt und der Erwerb der Spektrumlizenzen durch DISH bis zum 1. April 2024 abgeschlossen sein muss. Wenn DISH die Kaufoption bis dahin ausübt, wird die Verlängerungsgebühr auf den Kaufpreis angerechnet. Wenn DISH die Spektrumlizenzen nicht erwirbt, ist T-Mobile US verpflichtet, die Lizenzen im Rahmen einer Auktion zum Verkauf anzubieten. Sollte der festgelegte Mindestkaufpreis von 3,6 Mrd. US-$ nicht geboten werden, wäre T-Mobile US von der Verpflichtung zum Verkauf der Lizenzen entbunden.

Am 12. September 2023 hat T-Mobile US mit dem US-Kabelnetzbetreiber Comcast den Erwerb von Spektrumlizenzen im 600-MHz-Bereich für einen Gesamtkaufpreis zwischen 1,2 und 3,3 Mrd. US-$ (1,1 und 3,1 Mrd. €) vereinbart. Die endgültige Höhe des Kaufpreises wird erst zum Zeitpunkt der Übertragungsanträge bei der FCC festgelegt, wenn feststeht, welches Spektrum Comcast veräußern wird. Der Abschluss der Transaktion wird, vorbehaltlich der Genehmigung durch die FCC, für das erste Halbjahr 2028 erwartet. Gleichzeitig haben T-Mobile US und Comcast exklusive Leasing-Vereinbarungen abgeschlossen. Die Leasing-Rechte für T-Mobile US werden mindestens 2 Jahre bestehen, unabhängig davon, ob Comcast beschließt, einige seiner Lizenzen aus der Kaufvereinbarung herauszunehmen.

Geschäftsentwicklung des Konzerns

Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neue Entwicklungen im Vergleich zu den im zusammengefassten Lagebericht 2022 (Geschäftsbericht 2022) dargestellten wichtigen Ereignisse beschrieben. Zudem werden ihre Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung des Konzerns ausgeführt. Darüber hinaus gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld" auf die gesamtwirtschaftliche Situation in den ersten drei Quartalen 2023 ein. Details zu den mit der weltwirtschaftlichen Entwicklung einhergehenden Unternehmensrisiken finden Sie im Kapitel "Risiko- und Chancensituation".

→ Weitere Informationen zu den wichtigen Ereignissen im Geschäftsjahr 2022 finden Sie in den Kapiteln "Konzernstruktur", "Konzernsteuerung" und "Geschäftsentwicklung des Konzerns" im zusammengefassten Lagebericht 2022 (Geschäftsbericht 2022).

Darstellung GD Towers aus Steuerungssicht.

Die Geschäftseinheit GD Towers wurde ab dem dritten Quartal 2022 bis zu ihrer Veräußerung am 1. Februar 2023 im Konzernzwischenabschluss als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Im Konzernzwischenlagebericht stellen wir die Ertragslage für den genannten Zeitraum aus Steuerungssicht inklusive der Beiträge von GD Towers dar.

→ Weitere Informationen zu der Veräußerung und die Darstellung von GD Towers aus Steuerungssicht inklusive einer Überleitungstabelle auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

Ertragslage des Konzerns

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q1 2023 Q2 2023
Konzernumsatz 82.616 84.613 (2,4) 27.839 27.221
Service-Umsatz a 69.025 68.256 1,1 22.814 22.952
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 30.488 30.244 0,8 9.963 10.038
EBITDA AL 41.492 27.085 53,2 22.364 9.416
Abschreibungen (17.804) (21.357) 16,6 (6.030) (5.869)
Betriebsergebnis (EBIT) 28.651 12.085 n.a. 18.015 5.207
Finanzergebnis (4.446) (2.574) (72,7) (1.331) (1.623)
Ergebnis vor Ertragsteuern 24.205 9.510 n.a. 16.685 3.584
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag) 18.823 6.987 n.a. 15.360 1.539
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 6.114 7.094 (13,8) 1.959 1.887
Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 3,78 1,41 n.a. 3,09 0,31
Bereinigtes Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 1,23 1,43 (14,0) 0,39 0,38
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in Mio. € Q3 2023 Q3 2022 Veränderung in % Gesamtjahr 2022
Konzernumsatz 27.556 28.979 (4,9) 114.413
Service-Umsatz a 23.258 23.590 (1,4) 91.988
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 10.486 10.481 0,0 40.208
EBITDA AL 9.711 8.546 13,6 35.989
Abschreibungen (5.904) (7.021) 15,9 (27.827)
Betriebsergebnis (EBIT) 5.429 3.401 59,6 16.159
Finanzergebnis (1.492) (1.051) (42,0) (4.455)
Ergebnis vor Ertragsteuern 3.937 2.350 67,5 11.703
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag) 1.924 1.578 21,9 8.001
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 2.268 2.411 (5,9) 9.081
Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 0,39 0,32 21,9 1,61
Bereinigtes Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 0,46 0,48 (4,2) 1,83

a Zum 1. Januar 2023 wurde die Definition des Service-Umsatzes erweitert. Die Vorjahreswerte wurden rückwirkend angepasst.

Um die Aussagefähigkeit des Vorjahresvergleichs aufgrund einer geänderten Unternehmensstruktur bzw. aufgrund von Währungskursentwicklungen zu erhöhen, beschreiben wir ausgewählte Ergebnisgrößen zusätzlich in einer organischen Betrachtung. In dieser werden die Zahlen der Vorjahresvergleichsperiode um Konsolidierungskreis-, Währungskurs- und sonstige Effekte angepasst. Aufgrund von Konsolidierungskreiseffekten wurden unsere Ergebnisgrößen in der Vergleichsperiode in der organischen Betrachtung v. a. im operativen Segment Group Development im Zusammenhang mit den Veräußerungen von T-Mobile Netherlands zum 31. März 2022, von GD Towers zum 1. Februar 2023 und des Wireline Business von T-Mobile US zum 1. Mai 2023 verringert. Im Saldo negative Währungskurseffekte resultierten im Wesentlichen aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro.

Umsatz, Service-Umsatz

In den ersten drei Quartalen 2023 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 82,6 Mrd. €, der mit einem Rückgang von 2,0 Mrd. € um 2,4 % unter dem Niveau des Vergleichszeitraums lag. Organisch entwickelte sich der Umsatz nahezu stabil, wobei negative Währungskurseffekte von im Saldo 1,0 Mrd. € berücksichtigt wurden und Konsolidierungskreiseffekte um 0,9 Mrd. € verringernd wirkten. Der werthaltige Service-Umsatz des Konzerns erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mrd. € bzw. 1,1 % auf 69,0 Mrd. €. Organisch betrachtet erhöhte sich der Service-Umsatz um 2,2 Mrd. € bzw. 3,3 %.

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz (Steuerungssicht)

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q1 2023 Q2 2023 Q3 2023
Deutschland 18.598 18.145 2,5 6.141 6.150 6.308
USA 53.455 55.636 (3,9) 18.262 17.555 17.638
Europa 8.678 8.259 5,1 2.784 2.899 2.995
Systemgeschäft 2.865 2.796 2,5 946 959 960
Group Development 108 1.409 (92,3) 102 4 2
Group Headquarters & Group Services 1.718 1.802 (4,7) 578 552 588
Intersegmentumsatz (2.806) (3.434) 18,3 (975) (898) (933)
Konzernumsatz 82.616 84.613 (2,4) 27.839 27.221 27.556
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in Mio. € Q3 2022 Veränderung in % Gesamtjahr 2022
Deutschland 6.144 2,7 24.505
USA 19.316 (8,7) 75.436
Europa 2.848 5,2 11.158
Systemgeschäft 927 3,6 3.811
Group Development 293 (99,3) 1.708
Group Headquarters & Group Services 582 1,0 2.407
Intersegmentumsatz (1.132) 17,6 (4.612)
Konzernumsatz 28.979 (4,9) 114.413

In unserem operativen Segment USA lag der Umsatz zum Teil währungskursbedingt um 3,9 % unter Vorjahresniveau. Organisch verringerte er sich um 1,7 %, was auf einen erwartungsgemäß niedrigeren Endgeräteumsatz zurückzuführen ist. Zum einen ist die Migration von ehemaligen Sprint-Kunden auf das T-Mobile US Netz abgeschlossen, sodass weniger kompatible Endgeräte ausgegeben wurden. Zum anderen verlängerte sich die Nutzungsdauer der Endgeräte durch die Kunden. Darüber hinaus hat sich T-Mobile US weiter strategisch aus dem Geschäft der Endgerätevermietung zurückgezogen. Der Rückgang der Endgeräteumsätze konnte nur teilweise durch einen gestiegenen Service-Umsatz kompensiert werden. Im operativen Segment Group Development ist die Umsatzentwicklung im Periodenvergleich durch den Wegfall der Wertbeiträge der veräußerten Einheiten T-Mobile Netherlands und GD Towers geprägt. Organisch betrachtet blieb der Umsatz stabil. Die übrigen operativen Segmente zeigten eine positive Umsatzentwicklung. In unserem Heimatmarkt Deutschland lag der Umsatz mit einem Anstieg von 2,5 % über dem Niveau des Vorjahres. Organisch betrachtet stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,8 %. Dies ist im Wesentlichen getrieben durch den Anstieg der Service-Umsätze im Festnetz-Kerngeschäft und im Mobilfunk. Weiterer Umsatztreiber ist das Kooperationsgeschäft. In unserem operativen Segment Europa erhöhte sich der Umsatz im Vorjahresvergleich um 5,1 %. Organisch betrachtet erhöhte sich der Umsatz um 4,5 %, was hauptsächlich auf die gestiegenen höhermargigen Service-Umsätze im Mobilfunk-Geschäft zurückzuführen ist. Durch die Zuwächse bei den Vertragskunden zeigten sich auch positive Effekte bei den Endgeräteumsätzen. Der Umsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag um 2,5 % und organisch betrachtet um 5,5 % über Vorjahresniveau. Die positive Umsatzentwicklung war insbesondere durch das Wachstum in den Portfolio-Bereichen Digital, Road Charging und Advisory bedingt.

→ Weitere Informationen zur Umsatzentwicklung unserer Segmente finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente".

Beitrag der Segmente zum Konzernumsatz a

in %

Regionale Umsatzverteilung

in %

a Weitere Informationen zum Außenumsatz finden Sie im Abschnitt "Segmentberichterstattung" im Konzernzwischenabschluss.

Gemessen am Außenumsatz leistete unser operatives Segment USA mit einem Anteil von 64,7 % mit Abstand den größten Beitrag zum Konzernumsatz und lag um 1,0 Prozentpunkte unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Die Auslandsquote am Konzernumsatz verminderte sich von 77,9 % auf 77,1 %.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

In den ersten drei Quartalen 2023 erzielten wir ein gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,2 Mrd. € bzw. 0,8 % höheres bereinigtes EBITDA AL in Höhe von 30,5 Mrd. €. Organisch betrachtet erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL um 1,1 Mrd. € bzw. 3,7 %, wobei negative Währungskurseffekte von im Saldo 0,3 Mrd. € berücksichtigt wurden und Konsolidierungskreiseffekte im Saldo um 0,5 Mrd. € verringernd wirkten. Das bereinigte Core EBITDA AL, das sich durch die Herausnahme der Umsätze aus der Endgerätevermietung in den USA vom bereinigten EBITDA AL unterscheidet und damit eine Darstellung der operativen Entwicklung zeigt, die nicht durch den strategischen Rückzug aus dem Geschäft der Endgerätevermietung verzerrt ist, stieg um 1,1 Mrd. € bzw. 3,8% auf 30,2 Mrd. €.

Beitrag der Segmente zum bereinigten Konzern-EBITDA AL (Steuerungssicht)

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q1 2023 Q2 2023 Q3 2023
Deutschland 7.655 7.358 4,0 2.489 2.528 2.638
USA 19.882 19.198 3,6 6.536 6.554 6.791
Europa 3.102 3.007 3,2 983 1.024 1.095
Systemgeschäft 245 230 6,5 75 84 86
Group Development 53 740 (92,8) 65 (5) (7)
Group Headquarters & Group Services (422) (274) (54,0) (176) (141) (105)
Überleitung (26) (16) (62,5) (9) (5) (13)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 30.488 30.244 0,8 9.963 10.038 10.486
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in Mio. € Q3 2022 Veränderung in % Gesamtjahr 2022
Deutschland 2.535 4,1 9.837
USA 6.690 1,5 25.614
Europa 1.046 4,7 3.964
Systemgeschäft 83 3,6 284
Group Development 221 n.a. 964
Group Headquarters & Group Services (89) (18,0) (437)
Überleitung (5) n.a. (17)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 10.481 0,0 40.208

Beim bereinigten EBITDA AL leisteten alle operativen Segmente einen positiven Beitrag zu dessen Entwicklung - mit Ausnahme von Group Development aufgrund des zuvor genannten Wegfalls der Wertbeiträge der veräußerten Einheiten. Unser operatives Segment Deutschland trug dank werthaltigem Umsatzwachstum und einer verbesserten Kosteneffizienz mit einem um 4,0 % höheren bereinigten EBITDA AL zum Anstieg bei; organisch betrachtet stieg es um 3,1 %. Unser operatives Segment USA zeigt eine Erhöhung des bereinigten EBITDA AL von 3,6 %. Organisch betrachtet lag das bereinigte EBITDA AL im Wesentlichen aufgrund niedrigerer Kosten um 4,9% über Vorjahresniveau. Das bereinigte Core EBITDA AL von T-Mobile US stieg um 1,5 Mrd. € bzw. 8,5 % auf 19,6 Mrd. €. Um 3,2 % erhöhte sich das bereinigte EBITDA AL in unserem operativen Segment Europa. Organisch betrachtet stieg es um 2,4 %. Dabei konnte eine positive Nettomarge die gestiegenen indirekten Kosten überkompensieren. In unserem operativen Segment Systemgeschäft entwickelte sich das bereinigte EBITDA AL mit 6,5 % bzw. organisch betrachtet mit 2,5 % positiv. Effizienzeffekte aus dem Transformationsprogramm sowie Umsatzsteigerungen im Portfolio-Bereich Road Charging überstiegen den Ergebnisrückgang im Portfolio-Bereich Cloud.

Unser EBITDA AL erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 14,4 Mrd. € auf 41,5 Mrd. €. Dabei erhöhten sich die EBITDA AL-wirksamen Sondereinflüsse um 14,2 Mrd. € auf 11,0 Mrd. €. Im Bereich der Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen waren Erträge im Saldo in Höhe von 12,3 Mrd. € als Sondereinflüsse erfasst. Dabei resultierten aus der Entkonsolidierung der GD Towers zum 1. Februar 2023 Erträge in Höhe von 12,9 Mrd. €. Gegenläufig dazu fielen Aufwendungen im Saldo in Höhe von 0,7 Mrd. €, im Wesentlichen im Zusammenhang mit Integrationsaufwendungen aus dem Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint, an. In der Vergleichsperiode waren im Bereich der Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen im Saldo Aufwendungen in Höhe von 1,6 Mrd. € als Sondereinflüsse erfasst. Davon stammten Erträge in Höhe von 1,7 Mrd. € aus der Entkonsolidierung der GlasfaserPlus sowie weitere 0,9 Mrd. € aus der Veräußerung der T-Mobile Netherlands. Gegenläufig dazu fielen im operativen Segment USA im Vorjahr Aufwendungen im Saldo in Höhe von 4,4 Mrd. € an, im Wesentlichen im Zusammenhang mit Integrationsaufwendungen aus dem Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint sowie in Verbindung mit Zahlungsverpflichtungen vor dem Hintergrund der damals abgeschlossenen Vereinbarung zur Veräußerung des glasfaserbasierten Festnetzes. Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalrestrukturierungen lagen bei 1,2 Mrd. € und damit um 0,3 Mrd. € über Vorjahresniveau. Im August 2023 hat T-Mobile US mit der Umsetzung eines Programms zur Reduzierung des Personalbestands begonnen. Die in diesem Zusammenhang als Sondereinflüsse erfassten Aufwendungen beliefen sich auf 0,4 Mrd. €. In der Berichtsperiode waren keine wesentlichen Wertminderungen bzw. sonstigen EBITDA AL-wirksamen Sondereinflüsse erfasst. Im Vorjahr beliefen sich die als Sondereinflüsse klassifizierten Wertminderungen auf 0,3 Mrd. € und entfielen im Wesentlichen auf im Zusammenhang mit dem glasfaserbasierten Festnetz der ehemaligen Sprint verwendete Nutzungsrechte. Die sonstigen EBITDA AL-wirksamen Sondereinflüsse enthielten im Vorjahr Aufwendungen in Höhe von 0,4 Mrd. € im Zusammenhang mit den Verfahren wegen des Cyberangriffs auf T-Mobile US im August 2021 sowie gegenläufig erhaltene Abschlagszahlungen in Höhe von 0,1 Mrd. € für Versicherungsentschädigungen im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe im Juli 2021.

→ Weitere Informationen zur Entwicklung des (bereinigten) EBITDA AL unserer Segmente finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente".

Betriebsergebnis (EBIT)

Das EBIT des Konzerns erhöhte sich auf 28,7 Mrd. € und lag damit um 16,6 Mrd. € über dem Niveau des Vergleichszeitraums. Dafür ursächlich ist v. a. der Entkonsolidierungsertrag aus der Veräußerung von GD Towers. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Nutzungsrechte lagen in den ersten drei Quartalen 2023 bei 17,8 Mrd. € und damit um 3,6 Mrd. € unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Der Rückgang entfiel im Wesentlichen auf die operativen Segmente USA und Group Development. Dabei verringerten sich die planmäßigen Abschreibungen von T-Mobile US aufgrund des fortgesetzten strategischen Rückzugs aus dem Geschäft der Endgerätevermietung. Darüber hinaus verringerten sich die planmäßigen Abschreibungen aufgrund der vollständigen Abschreibung bestimmter 4G-Netzwerk-Komponenten, darunter auch Anlagen, die von der Abschaltung der alten CDMA- und LTE-Netze der ehemaligen Sprint im Jahr 2022 betroffen waren. Dieser Entwicklung standen höhere planmäßige Abschreibungen im Zusammenhang mit dem weiteren Ausbau des landesweiten 5G-Netzes in den USA gegenüber. Im operativen Segment Group Development lagen die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen und Nutzungsrechte im Zusammenhang mit der bis zu ihrem Verkauf als zur Veräußerung gehaltenen GD Towers und dem damit verbundenen Aussetzen der planmäßigen Abschreibungen sowie ihrer anschließenden Veräußerung unter Vorjahresniveau. Gegenläufig führte eine erneute Nutzungsdauerverkürzung von angemieteter Netzwerk-Technik für Mobilfunk-Standorte infolge des Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint zu um 0,2 Mrd. € höheren planmäßigen Abschreibungen der entsprechenden Nutzungsrechte. Im operativen Segment Deutschland erhöhten sich die planmäßigen Abschreibungen u. a. infolge des Sale-and-Leaseback passiver Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich im Zuge der Veräußerung von GD Towers und der damit verbundenen Aktivierung zurückbehaltener Nutzungsrechte. Die Wertminderungen beliefen sich in der Berichtsperiode auf 0,1 Mrd. €. Die in der Vergleichsperiode erfassten Wertminderungen in Höhe von 0,9 Mrd. € entfielen im Wesentlichen auf Vermögenswerte des glasfaserbasierten Festnetzes der ehemaligen Sprint im operativen Segment USA und standen u. a. im Zusammenhang mit dem im September 2022 vereinbarten Verkauf des Geschäfts an Cogent.

→ Informationen zu der Veräußerung und die Darstellung von GD Towers aus Steuerungssicht inklusive einer Überleitungstabelle auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

Ergebnis vor Ertragsteuern

Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich um 14,7 Mrd. € auf 24,2 Mrd. €. Das Finanzergebnis verminderte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 1,9 Mrd. € auf minus 4,4 Mrd. €. Dabei verringerte sich das sonstige Finanzergebnis von 1,3 Mrd. € auf minus 0,2 Mrd. €, insbesondere im Zusammenhang mit dem Zinsanteil aus der Bewertung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Dieser Rückgang stand im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Folgebewertung des nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerts der Rückstellung für die Postbeamtenkrankenkasse (PBeaKK). Im Vorjahr war die Bewertung durch den damals deutlichen Anstieg des Zinsniveaus geprägt. Auch das Ergebnis aus Finanzinstrumenten verringerte sich u. a. im Zusammenhang mit im Periodenvergleich insgesamt weniger stark positiv wirkenden Bewertungseffekten bei Derivaten. Das Zinsergebnis entwickelte sich von minus 3,9 Mrd. € auf minus 4,3 Mrd. € rückläufig. Der angestiegene Zinsaufwand resultierte v. a. aus dem Sale-and-Leaseback passiver Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich im Zuge der Veräußerung von GD Towers, aus der sich eine Erhöhung der Buchwerte der Leasing-Verbindlichkeiten ergab sowie aus der gestiegenen durchschnittlichen Verzinsung unserer Finanzverbindlichkeiten.

Konzernüberschuss, bereinigter Konzernüberschuss

Der Konzernüberschuss hat sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 11,8 Mrd. € auf 18,8 Mrd. € erhöht. Der Steueraufwand erhöhte sich um 0,4 Mrd. € auf 2,2 Mrd. €. Die Steuerquote wurde in den ersten drei Quartalen 2023 durch die Realisierung steuerfreier Erträge aus der Veräußerung von GD Towers erheblich reduziert. Zudem wirkten sich latente Steuereffekte, die in diesem Zusammenhang durch die abgeschlossene Sale-and-Leaseback-Transaktion entstanden sind, steuermindernd aus. Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis erhöhte sich um 2,4 Mrd. € auf 3,1 Mrd. €. Der Anstieg entfiel nahezu ausschließlich auf unser operatives Segment USA. Ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen, die sich auf den Konzernüberschuss insgesamt in Höhe von 12,7 Mrd. € auswirkten, betrug der bereinigte Konzernüberschuss 6,1 Mrd. € in den ersten drei Quartalen 2023 gegenüber 7,1 Mrd. € in der Vorjahresperiode. Belastend wirkte insbesondere der Rückgang des Finanzergebnisses.

→ Weitere Informationen zum Steueraufwand finden Sie im Abschnitt "Ertragsteuern" im Konzernzwischenabschluss.

Ergebnis je Aktie, bereinigtes Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ermittelt sich aus dem Konzernüberschuss im Verhältnis zur gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Stammaktien - bis zum 30. September 2023 betrug diese 4.975 Mio. Stück. Dies führt zu einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 3,78 €, was im Wesentlichen durch den Ertrag aus dem Verkauf von GD Towers beeinflusst ist. In der Vergleichsperiode betrug das Ergebnis je Aktie 1,41 €. Das um Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 1,23 € gegenüber 1,43 € in der Vergleichsperiode.

Mitarbeiter

Entwicklung des Personalbestands

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30.09.2023 31.12.2022 Veränderung Veränderung in % 30.09.2022
Mitarbeiter (FTE) im Konzern 204.236 206.759 (2.523) (1,2) 207.930
davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) 7.199 8.381 (1.182) (14,1) 8.567
Deutschland 60.317 59.014 1.303 2,2 60.023
USA 66.226 67.088 (862) (1,3) 66.864
Europa 33.051 34.083 (1.032) (3,0) 34.328
Systemgeschäft 26.184 27.392 (1.208) (4,4) 26.838
Group Development 105 828 (723) (87,3) 829
davon: GD Towers 0 762 (762) (100,0) 757
Group Headquarters & Group Services 18.353 18.353 0 0,0 19.048

Der Mitarbeiterbestand des Konzerns lag zum 30. September 2023 um 1,2 % unter dem Niveau zum Jahresende 2022. In unserem operativen Segment Deutschland erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter gegenüber dem Jahresende 2022 um 2,2 %. Dies resultierte im Wesentlichen aus der Umgliederung von Mitarbeitern der Multimedia Solutions (MMS) aus dem operativen Segment Systemgeschäft. Der Personalbestand im operativen Segment USA war gegenüber dem Jahresende 2022 um 1,3 % rückläufig und ist v. a. auf Rationalisierungsmaßnahmen zur Kostensenkung zurückzuführen. Im Zusammenhang mit der im August 2023 begonnenen Umsetzung des Programms zur Reduzierung des Personalbestands wird in den nächsten drei Quartalen ein weiterer Personalrückgang um bis zu 7 % erwartet. In unserem operativen Segment Europa sank die Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahresende um 3,0 %, insbesondere in der Slowakei, Polen und Griechenland. Die Mitarbeiterzahl in unserem operativen Segment Systemgeschäft ist gegenüber dem Jahresende 2022 um 4,4 % gesunken. Dies resultierte im Wesentlichen aus der Verlagerung der MMS in das operative Segment Deutschland. Im operativen Segment Group Development lag die Mitarbeiterzahl mit einem Rückgang um 87,3 %, im Wesentlichen aufgrund des Verkaufs von GD Towers zum 1. Februar 2023, deutlich unter dem Vorjahresniveau. Der Mitarbeiterbestand im Segment Group Headquarters & Group Services lag zum 30. September 2023 auf dem Niveau zum Jahresende 2022. Dem fortgesetzten Personalumbau bei Vivento stand die gestiegene Mitarbeiterzahl im Vorstandsbereich "Technologie und Innovation" gegenüber.

Überleitungen von finanziellen Leitungsindikatoren zum IFRS-Konzernabschluss

Eine Überleitung der Definition des EBITDA auf die "after leases"-Betrachtung (EBITDA AL) kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q1 2023 Q2 2023 Q3 2023
EBITDA 46.455 33.441 38,9 24.046 11.077 11.333
Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte a (3.618) (5.260) 31,2 (1.246) (1.207) (1.165)
Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten a (1.345) (1.096) (22,7) (435) (453) (457)
EBITDA AL 41.492 27.085 53,2 22.364 9.416 9.711
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse 11.004 (3.159) n.a. 12.401 (622) (775)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 30.488 30.244 0,8 9.963 10.038 10.486
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in Mio. € Q3 2022 Veränderung in % Gesamtjahr 2022
EBITDA 10.422 8,7 43.986
Abschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte a (1.490) 21,8 (6.507)
Zinsaufwendungen für die passivierten Leasing-Verbindlichkeiten a (386) (18,4) (1.489)
EBITDA AL 8.546 13,6 35.989
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (1.935) 59,9 (4.219)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 10.481 0,0 40.208

a Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T-Mobile US.

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des Konzernüberschusses auf den um Sondereinflüsse bereinigten Konzernüberschuss:

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q1 2023 Q2 2023 Q3 2023
Konzernüberschuss/​ (-fehlbetrag) 18.823 6.987 n.a. 15.360 1.539 1.924
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse 11.004 (3.159) n.a. 12.401 (622) (775)
Personalrestrukturierung (1.208) (936) (29,1) (232) (355) (622)
Sachbezogene Restrukturierungen (26) (68) 61,8 (10) (7) (8)
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 12.250 (1.610) n.a. 12.623 (240) (133)
Wertminderungen (8) (272) 97,1 (1) (7) 0
Sonstiges (4) (274) 98,5 21 (14) (11)
Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse 1.705 3.051 (44,1) 1.000 274 430
Wertminderungen (84) (790) 89,4 (17) (31) (36)
Finanzergebnis (2) 27 n.a. 0 (2) 0
Ertragsteuern 1.270 1.415 (10,2) 876 154 240
Minderheiten 521 2.400 (78,3) 141 154 226
Sondereinflüsse 12.709 (108) n.a. 13.401 (348) (344)
Konzernüberschuss/​ (-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 6.114 7.094 (13,8) 1.959 1.887 2.268
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in Mio. € Q3 2022 Veränderung in % Gesamtjahr 2022
Konzernüberschuss/​ (-fehlbetrag) 1.578 21,9 8.001
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (1.935) 59,9 (4.219)
Personalrestrukturierung (367) (69,5) (1.230)
Sachbezogene Restrukturierungen (22) 63,6 (175)
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (1.510) 91,2 (2.256)
Wertminderungen (71) 100,0 (276)
Sonstiges 34 n.a. (283)
Konzernüberschuss-wirksame Sondereinflüsse 1.102 (61,0) 3.139
Wertminderungen (450) 92,0 (989)
Finanzergebnis 3 (100,0) (487)
Ertragsteuern 633 (62,1) 1.936
Minderheiten 916 (75,3) 2.680
Sondereinflüsse (833) 58,7 (1.080)
Konzernüberschuss/​ (-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 2.411 (5,9) 9.081

Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBITDA AL, des EBIT und des Konzernüberschusses auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte:

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in Mio. € EBITDA AL
Q1-Q3 2023
EBIT
Q1-Q3 2023
EBITDA AL Q1-Q3 2022 EBIT Q1-Q3 2022 EBITDA AL
Gesamtjahr 2022
EBIT
Gesamtjahr 2022
EBITDA AL/​EBIT 41.492 28.651 27.085 12.085 35.989 16.159
Deutschland (376) (376) 1.276 1.276 1.162 1.162
Personalrestrukturierung (352) (352) (381) (381) (523) (523)
Sachbezogene Restrukturierungen (11) (11) (4) (4) (8) (8)
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (1) (1) 1.619 1.619 1.608 1.608
Wertminderungen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges (12) (12) 42 42 84 84
USA (1.329) (1.329) (5.327) (6.017) (5.949) (6.637)
Personalrestrukturierung (631) (631) (318) (318) (352) (352)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen (730) (701) (4.379) (4.514) (4.956) (5.084)
Wertminderungen (8) (36) (271) (827) (275) (836)
Sonstiges 40 40 (359) (359) (366) (366)
Europa (63) (63) 8 8 (31) (147)
Personalrestrukturierung (48) (48) (51) (51) (70) (70)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 4 4 5 5 12 12
Wertminderungen 0 0 0 0 0 (117)
Sonstiges (18) (18) 54 54 27 27
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in Mio. € EBITDA AL Q1-Q3 2023 EBIT Q1-Q3 2023 EBITDA AL Q1-Q3 2022 EBIT Q1-Q3 2022 EBITDA AL Gesamtjahr 2022 EBIT Gesamtjahr 2022
Systemgeschäft (86) (132) (106) (156) (159) (270)
Personalrestrukturierung (68) (68) (74) (74) (107) (107)
Sachbezogene Restrukturierungen (1) (1) 0 0 (5) (5)
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 1 1 (2) (2) (2) (2)
Wertminderungen 0 (46) 0 (49) 0 (111)
Sonstiges (17) (17) (30) (30) (44) (44)
Group Development 12.950 12.950 1.007 1.007 992 992
Personalrestrukturierung (3) (3) (3) (3) (10) (10)
Sachbezogene Restrukturierungen 0 0 0 0 0 0
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 12.953 12.953 1.011 1.011 1.003 1.003
Wertminderungen 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 0 0 (1) (1) (1) (1)
Group Headquarters & Group Services (92) (93) (17) (46) (234) (270)
Personalrestrukturierung (105) (105) (108) (108) (168) (168)
Sachbezogene Restrukturierungen (14) (14) (64) (64) (162) (162)
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 24 24 136 136 80 80
Wertminderungen 0 0 (1) (30) 0 (36)
Sonstiges 4 4 19 19 17 17
Konzern 11.004 10.958 (3.159) (3.927) (4.219) (5.171)
Personalrestrukturierung (1.208) (1.208) (936) (936) (1.230) (1.230)
Sachbezogene Restrukturierungen (26) (26) (68) (68) (175) (175)
Ergebniseffekte aus Entkonsolidierungen, Ver- und Zukäufen 12.250 12.279 (1.610) (1.744) (2.256) (2.384)
Wertminderungen (8) (82) (272) (905) (276) (1.100)
Sonstiges (4) (4) (274) (274) (283) (283)
EBITDA AL/​EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) 30.488 17.694 30.244 16.012 40.208 21.330
Finanzergebnis (bereinigt um Sondereinflüsse) (4.406) (2.579) (3.931)
Ergebnis vor Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse) 13.288 13.433 17.399
Ertragsteuern (bereinigt um Sondereinflüsse) (3.505) (3.233) (4.157)
Überschuss/​(Fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 9.783 10.200 13.242
Zurechnung des Überschusses/​(Fehlbetrags) (bereinigt um Sondereinflüsse) an die
Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag)) (bereinigt um Sondereinflüsse) 6.114 7.094 9.081
Anteile anderer Gesellschafter (bereinigt um Sondereinflüsse) 3.669 3.106 4.161

Vermögens- und Finanzlage des Konzerns

Konzernbilanz (Kurzfassung)

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in Mio. € 30.09.2023 in % 31.12.2022 Veränderung 30.09.2022
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 7.470 2,5 5.767 1.703 8.497
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.713 5,2 16.766 (1.053) 17.087
Immaterielle Vermögenswerte 141.048 46,6 140.600 448 151.944
Sachanlagen 66.142 21,9 65.729 413 66.902
Nutzungsrechte 34.536 11,4 33.727 809 37.767
Beteiligungen an nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen 7.402 2,4 1.318 6.084 1.841
Kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte 10.448 3,5 9.910 538 11.205
Aktive latente Steuern 7.049 2,3 8.316 (1.267) 9.300
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 245 0,1 4.683 (4.438) 4.584
Sonstige Aktiva 12.460 4,1 11.774 686 12.230
Bilanzsumme 302.513 100,0 298.590 3.923 321.357
Passiva
Kurz- und langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 108.780 36,0 113.030 (4.250) 122.387
Kurz- und langfristige Leasing-Verbindlichkeiten 42.620 14,1 38.792 3.828 42.833
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 10.223 3,4 12.035 (1.812) 11.545
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 3.625 1,2 4.150 (525) 4.250
Kurz- und langfristige sonstige Rückstellungen 7.616 2,5 8.204 (588) 7.895
Passive latente Steuern 23.116 7,6 22.800 316 24.751
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen
langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
0 0,0 3.347 (3.347) 3.409
Sonstige Passiva 9.963 3,3 8.912 1.051 9.812
Eigenkapital 96.570 31,9 87.320 9.250 94.475
Bilanzsumme 302.513 100,0 298.590 3.923 321.357

Am 30. September 2023 betrug unsere Bilanzsumme 302,5 Mrd. € und erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 3,9 Mrd. €. Vor allem der Barmittelzufluss aus der Veräußerung von GD Towers, die in diesem Zusammenhang eingegangene Sale-and-Leaseback-Transaktion zur Anmietung der veräußerten passiven Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich sowie die Einbeziehung des verbliebenen 49,0 %-Anteils trugen hierzu bei. Gegenläufig verringerte sich die Bilanzsumme im Zusammenhang mit der Ausbuchung der bis zum Vollzug der Transaktion vollkonsolidierten Vermögenswerte und Schulden. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten buchwerterhöhend auf die Bilanzsumme.

→ Weitere Informationen zur Veräußerung von GD Towers finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

Auf der Aktivseite lagen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 15,7 Mrd. € um 1,1 Mrd. € unter dem Niveau des Jahresendes 2022. Dies resultierte aus geringeren Forderungsbeständen in den operativen Segmenten USA und Deutschland. Dagegen erhöhten sich die Forderungsbestände im operativen Segment Europa. Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten ebenfalls buchwerterhöhend.

Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 0,4 Mrd. € auf 141,0 Mrd. €. Zugänge in Höhe von 4,4 Mrd. € erhöhten den Buchwert. Diese entfallen in Höhe von 0,9 Mrd. € auf den Erwerb von Mobilfunk-Spektrum in den operativen Segmenten USA und Europa. Ebenfalls buchwerterhöhend wirkten Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, mit 1,0 Mrd. €. Abschreibungen in Höhe von 4,9 Mrd. € reduzierten dagegen den Buchwert.

Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 0,4 Mrd. € auf 66,1 Mrd. €. Zugänge v. a. im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung und dem Netzwerk-Ausbau (Ausbau von Breitband-, Glasfaser- sowie Mobilfunkinfrastruktur) erhöhten den Buchwert um 9,0 Mrd. €. Ebenso trugen Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, mit 0,3 Mrd. € zur Buchwerterhöhung bei. Umgliederungen von Leasing-Vermögenswerten nach Ende der vertraglichen Leasing-Laufzeit in die Sachanlagen, v. a. im operativen Segment USA, erhöhten den Buchwert ebenfalls um 0,3 Mrd. €. Abschreibungen wirkten in Höhe von 8,8 Mrd. € buchwertmindernd. Ebenso reduzierten Abgänge den Buchwert in Höhe von 0,2 Mrd. €.

Die Nutzungsrechte erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 0,8 Mrd. € auf 34,5 Mrd. €. Buchwerterhöhend wirkten Zugänge in Höhe von 5,1 Mrd. €. Diese stehen u. a. im Zusammenhang mit dem Sale-and-Leaseback passiver Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich im Zuge der Veräußerung von GD Towers. In diesem Zusammenhang wurden zurückbehaltene Nutzungsrechte in Höhe von 2,0 Mrd. € in der Konzernbilanz aktiviert. Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert in Höhe von 0,2 Mrd. €. Abschreibungen minderten den Buchwert in Höhe von 4,1 Mrd. €. Darin enthalten sind um 0,2 Mrd. € höhere planmäßige Abschreibungen aufgrund einer im operativen Segment USA erfassten Nutzungsdauerverkürzung von angemieteter Netzwerk-Technik für Mobilfunk-Standorte infolge des Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint. Ebenfalls reduzierten Umgliederungen von Leasing-Vermögenswerten nach Ende der vertraglichen Leasing-Laufzeit in die Sachanlagen, v. a. im operativen Segment USA, den Buchwert in Höhe von 0,3 Mrd. €. Abgänge wirkten mit 0,1 Mrd. € buchwertmindernd.

Die Beteiligungen an nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 6,1 Mrd. € auf 7,4 Mrd. € erhöht. Wesentlicher Grund hierfür war der Verkauf des 51,0 %-Anteils an GD Towers. Infolge des nach IFRS aus der Transaktion resultierenden Verlusts der Beherrschung über die Gesellschaften wurden diese zum 1. Februar 2023 entkonsolidiert. Seit diesem Zeitpunkt werden die verbliebenen 49,0 % der Anteile nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Zum 30. September 2023 betrug der Buchwert der Beteiligung 6,1 Mrd. €.

Die kurz- und langfristigen finanziellen Vermögenswerte erhöhten sich um 0,5 Mrd. € auf 10,4 Mrd. €. Der Saldo der ausgereichten Darlehen und Forderungen erhöhte sich um 0,3 Mrd. € auf 6,6 Mrd. €. Ebenfalls erhöhend wirkte ein bestehendes Gesellschafterdarlehen an GD Towers, welches infolge der Entkonsolidierung der Gesellschaften in der Konzernbilanz auszuweisen ist. Dieses hatte zum 30. September 2023 einen Buchwert in Höhe von 0,3 Mrd. €. Zudem wurden im Rahmen kurzfristiger Geldanlagen unterjährig Staatsanleihen gekauft. Deren Buchwert belief sich zum 30. September 2023 auf 0,1 Mrd. €.

Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen verringerten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 4,4 Mrd. € auf 0,2 Mrd. €. Reduzierend wirkten die Veräußerung von GD Towers zum 1. Februar 2023 in Höhe von 4,2 Mrd. € sowie die Veräußerung des Wireline Business der T-Mobile US zum 1. Mai 2023 in Höhe von 0,3 Mrd. €. Zuvor waren die jeweiligen Vermögenswerte aufgrund der getroffenen Verkaufsvereinbarungen als "zur Veräußerung gehalten" ausgewiesen.

→ Weitere Informationen zu den Unternehmenstransaktionen finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

Die sonstigen Aktiva erhöhten sich um 0,7 Mrd. € auf 12,5 Mrd. €. Zum Anstieg trugen die kurz- und langfristigen übrigen Vermögenswerte mit 0,4 Mrd. € u. a. aufgrund eines Anstiegs diverser Vorauszahlungen - im Wesentlichen im Zusammenhang mit Vereinbarungen über Dienstleistungen für bestimmte Mobilfunk-Einrichtungen - bei. Darüber hinaus erhöhten sich die aktivierten Vertragskosten um 0,3 Mrd. € sowie die Vertragsvermögenswerte um 0,1 Mrd. €. Die Vorräte lagen mit 2,6 Mrd. € auf dem Niveau zum Jahresende 2022.

Auf der Passivseite verringerten sich unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Jahresende 2022 um 4,3 Mrd. € auf insgesamt 108,8 Mrd. €. Hier reduzierten sich die Anleihen und sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten um 3,5 Mrd. €, u. a. durch vorzeitige Rückzahlungen in Höhe von 4,0 Mrd. € sowie planmäßige Tilgungen in Höhe von 5,4 Mrd. €. Ebenfalls führten die Nettotilgungen von Commercial Papers zu einem Rückgang in Höhe von 2,3 Mrd. €. Buchwerterhöhend wirkten die in der Berichtsperiode durch T-Mobile US emittierten Anleihen (Senior Notes) in Höhe von insgesamt 8,5 Mrd. US-$ (7,9 Mrd. €). Darüber hinaus verringerten sich die Buchwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, der Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall sowie die sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten um insgesamt 1,5 Mrd. €. Gegenläufig erhöhten sich im Zusammenhang mit dem am 25. September 2023 seitens des Verwaltungsrats (Board of Directors) der T-Mobile US gefassten Beschluss zur Ausschüttung einer Bardividende von 0,65 US-$ pro Aktie für das vierte Quartal 2023 die unverzinslichen Verbindlichkeiten in Höhe des auf andere Gesellschafter an T-Mobile US entfallenden Anteils um 0,3 Mrd. €. Ebenso wirkten Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, um 0,7 Mrd. € buchwerterhöhend.

Die kurz- und langfristigen Leasing-Verbindlichkeiten erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 3,8 Mrd. € auf insgesamt 42,6 Mrd. €. Der Anstieg steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Sale-and-Leaseback passiver Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich im Zuge der Veräußerung von GD Towers. Aus dieser Transaktion resultierte eine Erhöhung der Leasing-Verbindlichkeiten um 5,0 Mrd. €. Gegenläufig reduzierten sich die Leasing-Verbindlichkeiten im operativen Segment USA um 1,2 Mrd. € aufgrund der Außerbetriebnahme des ehemaligen Sprint-Mobilfunk-Netzwerks, der Schließung ehemaliger Sprint-Shops sowie rückläufiger Netz- und Ausbauinvestitionen, v. a. aufgrund höherer Kapitaleffizienz infolge des beschleunigten Ausbaus des landesweiten 5G-Netzes im Vorjahr. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert um 0,3 Mrd. €.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um 1,8 Mrd. € auf 10,2 Mrd. €, was insbesondere auf einen geringeren Verbindlichkeitenbestand im operativen Segment USA, v. a. aufgrund eines geringeren Einkaufsvolumens, sowie auf niedrigere Verbindlichkeitenbestände im operativen Segment Europa zurückzuführen ist. Gegenläufig verzeichnete das operative Segment Deutschland einen Anstieg der Verbindlichkeiten. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert ebenfalls.

Die Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen verringerten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 0,5 Mrd. € auf 3,6 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch den Anstieg des Rechnungszinses gegenüber dem 31. Dezember 2022 und die positive Marktwertentwicklung der als Planvermögen ausgegliederten Vermögenswerte. Insgesamt ergab sich aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen ein erfolgsneutral zu erfassender Gewinn in Höhe von 0,5 Mrd. €.

Die kurz- und langfristigen sonstigen Rückstellungen reduzierten sich im Vergleich zum Jahresende 2022 um 0,6 Mrd. € auf 7,6 Mrd. €. Dabei verringerten sich die übrigen Personalrückstellungen um 0,3 Mrd. €, u. a. im Zusammenhang mit den im ersten Halbjahr 2023 an die Mitarbeiter gezahlten erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteile für das Vorjahr. Die Rückstellungen für Einkaufs- und Vertriebsunterstützung reduzierten sich um 0,2 Mrd. €, insbesondere im Zusammenhang mit den Auszahlungen von Bonifikationen für Vertriebspartner im operativen Segment USA. Ebenfalls verringerten sich die Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen um 0,2 Mrd. € und die übrigen sonstigen Rückstellungen um 0,2 Mrd. €, insbesondere aufgrund der Außerbetriebnahme des ehemaligen Sprint-Mobilfunk-Netzwerks und aufgrund von Shopschließungen. Gegenläufig erhöhten sich die Rückstellungen aus Anlass der Beendigung von Arbeitsverhältnissen um 0,4 Mrd. €. Diese umfassen u. a. Aufwendungen für den im operativen Segment USA begonnenen Personalabbau. Im August 2023 hat T-Mobile US mit der Umsetzung eines Programms zur Reduzierung des Personalbestands um bis zu 7 % der Beschäftigten begonnen. Dies betrifft hauptsächlich Arbeitsplätze in der Verwaltung und im Technologiebereich.

Die Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen verringerten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 3,3 Mrd. € auf 0,0 Mrd. €. Buchwertmindernd wirkten die Veräußerungen von GD Towers zum 1. Februar 2023 in Höhe von 3,0 Mrd. € sowie des Wireline Business der T-Mobile US zum 1. Mai 2023 in Höhe von 0,4 Mrd. €. Zuvor waren die jeweiligen Schulden aufgrund der abgeschlossenen Verkaufsvereinbarungen als "zur Veräußerung gehalten" ausgewiesen.

→ Weitere Informationen zu den Unternehmenstransaktionen finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

Die sonstigen Passiva haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 von 8,9 Mrd. € auf 10,0 Mrd. € erhöht. Dies resultierte insbesondere aus den um 0,5 Mrd. € gestiegenen übrigen Schulden, was durch einen Anstieg der Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern verursacht war. Darüber hinaus erhöhten sich die Vertragsverbindlichkeiten um 0,4 Mrd. € sowie die Ertragsteuerverbindlichkeiten um 0,2 Mrd. €.

Das Eigenkapital erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2022 von 87,3 Mrd. € auf 96,6 Mrd. €. Erhöhend wirkten der Überschuss in Höhe von 22,0 Mrd. € sowie Kapitalerhöhungen aus anteilsbasierten Vergütungen in Höhe von 0,5 Mrd. €. Das sonstige Ergebnis wirkte in Höhe von 1,2 Mrd. € ebenfalls buchwerterhöhend. Transaktionen mit Eigentümern reduzierten den Buchwert des Eigenkapitals in Höhe von 10,4 Mrd. €, im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Aktienrückkaufprogramm 2022 der T-Mobile US und dem am 25. September 2023 seitens des Verwaltungsrats (Board of Directors) der T-Mobile US gefassten Beschluss zur Ausschüttung einer Bardividende von 0,65 US-$ pro Aktie für das vierte Quartal 2023. Weiterhin verringerte sich der Buchwert im Zusammenhang mit Dividendenausschüttungen an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von 3,5 Mrd. € und an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen in Höhe von 0,5 Mrd. €.

→ Weitere Informationen zur Bilanz finden Sie im Abschnitt "Ausgewählte Erläuterungen zur Konzernbilanz" im Konzernzwischenabschluss.

Herleitung der Nettofinanzverbindlichkeiten

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in Mio. € 30.09.2023 31.12.2022 Veränderung Veränderung in % 30.09.2022
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 90.339 93.802 (3.463) (3,7) 101.181
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.576 4.122 (546) (13,2) 3.989
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 14.865 15.107 (242) (1,6) 17.216
Leasing-Verbindlichkeiten 42.620 41.063 1.557 3,8 45.111
Finanzielle Verbindlichkeiten und Leasing-Verbindlichkeiten 151.400 154.093 (2.693) (1,7) 167.497
Zinsabgrenzungen (1.156) (999) (157) (15,7) (1.250)
Sonstige (1.205) (805) (400) (49,7) (972)
Bruttofinanzverbindlichkeiten 149.039 152.289 (3.250) (2,1) 165.275
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 7.470 5.767 1.703 29,5 8.497
Derivative finanzielle Vermögenswerte 2.520 2.273 247 10,9 3.460
Andere finanzielle Vermögenswerte 1.921 1.824 97 5,3 1.611
Nettofinanzverbindlichkeiten a 137.128 142.425 (5.297) (3,7) 151.707
Leasing-Verbindlichkeiten b 40.205 38.692 1.513 3,9 42.206
Nettofinanzverbindlichkeiten AL 96.923 103.733 (6.810) (6,6) 109.501

a Einschließlich der in den Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen enthaltenen Nettofinanzverbindlichkeiten.
b Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T-Mobile US.

Veränderung der Nettofinanzverbindlichkeiten

in Mio. €

→ Weitere Informationen zur Veräußerung von GD Towers finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

Herleitung des Free Cashflows AL

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q1 2023 Q2 2023 Q3 2023
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 28.556 27.302 4,6 9.558 9.306 9.692
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (3.711) (6.204) 40,2 (1.187) (1.254) (1.270)
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen (9.990) (12.004) 16,8 (3.639) (3.356) (2.995)
Cash Capex (13.702) (18.208) 24,7 (4.826) (4.611) (4.265)
Investitionen in Spektrum 459 2.984 (84,6) 67 189 203
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (13.243) (15.224) 13,0 (4.759) (4.422) (4.062)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen 82 243 (66,3) 23 34 25
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 15.395 12.320 25,0 4.822 4.918 5.655
Tilgung von Leasing- Verbindlichkeiten a (3.605) (2.876) (25,3) (1.244) (1.395) (967)
Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 11.789 9.444 24,8 3.579 3.522 4.688
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in Mio. € Q3 2022 Veränderung in % Gesamtjahr 2022
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 9.323 4,0 35.819
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (1.525) 16,7 (7.551)
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen (4.425) 32,3 (16.563)
Cash Capex (5.949) 28,3 (24.114)
Investitionen in Spektrum 367 (44,7) 3.096
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (5.582) 27,2 (21.019)
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten (ohne Goodwill) und Sachanlagen 158 (84,2) 439
Free Cashflow (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 3.899 45,0 15.239
Tilgung von Leasing- Verbindlichkeiten a (995) 2,8 (3.769)
Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) 2.904 61,4 11.470

a Ohne Finanzierungs-Leasing-Sachverhalte der T-Mobile US.

Der Free Cashflow AL (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode von 9,4 Mrd. € auf 11,8 Mrd. €. Folgende Effekte beeinflussten die Entwicklung:

Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit erhöhte sich auf Basis der guten Geschäftsentwicklung um 1,3 Mrd. € auf 28,6 Mrd. €. Niedrigere Auszahlungen im Zusammenhang mit der Integration von Sprint in den USA wirkten ebenfalls erhöhend. Belastend wirkten insbesondere um 0,2 Mrd. € höhere Zinszahlungen (netto) sowie um 0,2 Mrd. € höhere Steuerzahlungen.

Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) reduzierte sich um 2,0 Mrd. € auf 13,2 Mrd. €. Im operativen Segment USA sank der Cash Capex um 2,5 Mrd. € auf 7,6 Mrd. €, im Wesentlichen bedingt durch höhere Auszahlungen im Vorjahr für den beschleunigten Ausbau des 5G-Netzes sowie die Integration von Sprint. Im operativen Segment Group Development sank der Cash Capex hauptsächlich bedingt durch die Veräußerungen von T-Mobile Netherlands sowie GD Towers. Im operativen Segment Deutschland investierten wir in den ersten drei Quartalen 2023 rund 3,4 Mrd. €, insbesondere in den Glasfaser-Ausbau, und lagen damit aufgrund einer anderen Saisonalisierung um 0,5 Mrd. € über dem Niveau der Vergleichsperiode. Im operativen Segment Europa erhöhten sich die Auszahlungen um 0,1 Mrd. € auf 1,3 Mrd. €, was ebenfalls im Wesentlichen auf die zeitliche Allokation der Investitionen zurückzuführen ist. Hier investieren wir weiterhin im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie in die Bereitstellung von Breitband, Glasfaser und 5G. Unsere Investitionen im operativen Segment Systemgeschäft lagen bei 0,2 Mrd. €, im Wesentlichen aufgrund einer gestiegenen Nachfrage nach On-Board-Units im Portfolio-Bereich Road Charging sowie höheren Investitionen im Portfolio-Bereich Digital.

Um 0,7 Mrd. € höhere Auszahlungen für die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten - insbesondere in den operativen Segmenten USA und Deutschland - belasteten den Free Cashflow AL.

→ Weitere Informationen zur Kapitalflussrechnung finden Sie im Abschnitt "Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung" im Konzernzwischenabschluss.

Rating der Deutschen Telekom AG

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Standard & Poor's Moody's Fitch
Langfrist-Rating/​Ausblick
31.12.2022 BBB/​positiv Baa1/​stabil BBB+/​stabil
30.09.2023 BBB+/​stabil Baal/​stabil BBB+/​stabil
Kurzfrist-Rating A-2 P-2 F2

Am 19. Mai 2023 wurde unser Langfrist-Rating durch die Rating-Agentur Standard & Poor's von BBB auf BBB+ angehoben mit stabilem Ausblick. Damit sind wir weiterhin ein solides Investment-Grade-Unternehmen mit Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten.

→ Weitere Informationen zum Rating der Deutschen Telekom AG finden Sie im Kapitel "Rentabilität und Finanzlage des Konzerns" im Geschäftsbericht 2022.

Geschäftsentwicklung der operativen Segmente

Deutschland

Kundenentwicklung

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in Tsd. 30.09.2023 30.06.2023 Veränderung 30.09.2023/​ 30.06.2023 in % 31.12.2022
Mobilfunk-Kunden 59.778 57.695 3,6 54.249
Vertragskunden 24.811 24.391 1,7 23.791
Prepaid-Kunden a 34.967 33.304 5,0 30.458
Festnetz-Anschlüsse 17.352 17.332 0,1 17.363
Breitband-Anschlüsse Retail 14.952 14.856 0,6 14.715
davon: Glasfaser b 12.620 12.486 1,1 12.112
TV (IPTV, Sat) 4.259 4.208 1,2 4.122
Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) 2.690 2.877 (6,5) 3.136
Breitband-Anschlüsse Wholesale 8.218 8.137 1,0 8.045
davon: Glasfaser 7.211 7.103 1,5 6.970
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in Tsd. Veränderung 30.09.2023/​ 31.12.2022 in % 30.09.2022 Veränderung 30.09.2023/​ 30.09.2022 in %
Mobilfunk-Kunden 10,2 52.991 12,8
Vertragskunden 4,3 23.544 5,4
Prepaid-Kunden a 14,8 29.447 18,7
Festnetz-Anschlüsse (0,1) 17.396 (0,3)
Breitband-Anschlüsse Retail 1,6 14.641 2,1
davon: Glasfaser b 4,2 11.740 7,5
TV (IPTV, Sat) 3,3 4.071 4,6
Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) (14,2) 3.231 (16,7)
Breitband-Anschlüsse Wholesale 2,2 8.033 2,3
davon: Glasfaser 3,5 6.929 4,1

a Aufgrund eines Netzwechsels zu einem anderen Anbieter wurde ein Teil unserer Prepaid-Kunden bis zum Ende des dritten Quartals 2022 migriert.
b Vom 1. Juni 2022 bis 31. Dezember 2022 haben wir Kunden im Rahmen unserer Initiative "Kunden zu Fans machen" auf Glasfaser-Anschlüsse migriert. Im Zuge dieser Maßnahme wurden insgesamt ca. 1 Mio. Anschlüsse entsprechend aufgewertet.

Gesamt

In Deutschland sind wir weiterhin Marktführer, sowohl bei den Festnetz- als auch bei den Mobilfunk-Umsätzen. Die Basis für unseren Erfolg sind unsere leistungsfähigen Netze, ein breites Produkt-Portfolio und guter Service. Wir wollen unseren Kunden ein nahtloses und technologieunabhängiges Telekommunikationserlebnis bieten. Unser Produkt-Portfolio passen wir regelmäßig an die Bedürfnisse unserer Kunden an.

Der Festnetz-Breitband-Markt ist durch eine Vielzahl von Akteuren mit unterschiedlichen Infrastrukturen gekennzeichnet - vom überregionalen Anbieter bis hin zum regionalen Versorger. Um unsere Marktposition als führender integrierter Telekommunikationsanbieter in Deutschland zu behaupten, bauen wir unsere Angebote weiter aus.

Mobilfunk

Im Mobilfunk-Bereich stieg die Zahl der Kunden im werthaltigen Vertragskundengeschäft unter den Marken "Telekom" und "congstar" um insgesamt 943 Tsd. Kunden. Grund dafür ist die konstant hohe Nachfrage nach Mobilfunk-Tarifen mit Datenvolumen. Seit Jahresbeginn sehen wir einen Zuwachs im Prepaid-Bereich von 4,5 Mio. Kunden, v. a. M2M-Karten aus der Automobilbranche.

Festnetz

Nach wie vor gab es eine hohe Nachfrage nach unseren glasfaserbasierten Anschlüssen: Die Gesamtzahl stieg seit dem Jahresende 2022 auf 19,8 Mio. Anschlüsse. Treiber des starken Wachstums sind sowohl die Nachfrage nach höheren Bandbreiten als auch die zum Jahresende 2022 abgeschlossene technische Migration von Kundenanschlüssen auf Glasfaser im Rahmen unserer Initiative "Kunden zu Fans machen".

Die Anzahl unserer Breitband-Anschlüsse Retail ist in den ersten neun Monaten 2023 um 237 Tsd. auf 15,0 Mio. gewachsen und lag damit auf einem weiterhin hohen Niveau. 45 % der Kunden sind mit einem Tarif ausgestattet, der eine Geschwindigkeit von 100 MBit/​s oder mehr beinhaltet. Bei unseren TV-Kunden konnten wir gegenüber dem Jahresende 2022 ein Wachstum um 137 Tsd. verzeichnen. Die Anzahl unserer Festnetz-Anschlüsse lag bei 17,4 Mio. Anschlüssen.

Wholesale

Zum 30. September 2023 lag der Anteil der glasfaserbasierten Anschlüsse am Gesamtbestand mit 66,1 % um 3,8 Prozentpunkte über dem Jahresende 2022. Das Wachstum ergibt sich aus der Nachfrage nach unseren Commitment-Verträgen. Darüber hinaus spielt die anhaltende Nachfrage der Endkunden nach Anschlüssen mit höherer Bandbreite eine Rolle. Die Zahl unserer Teilnehmeranschlussleitungen reduzierte sich um 446 Tsd. gegenüber dem Vorjahresende. Gründe dafür sind zum einen die Verlagerung zu höherwertigen glasfaserbasierten Anschlüssen, zum anderen, dass Endkunden zu anderen Anbietern wechseln. Hinzu kommt, dass unsere Wholesale-Kunden ihre Endkunden auf eigene glasfaserbasierte Anschlüsse migrieren. Insgesamt lag der Bestand im Bereich Wholesale Ende September 2023 bei 10,9 Mio. Anschlüssen.

Operative Entwicklung

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q1 2023 Q2 2023
Umsatz 18.598 18.145 2,5 6.141 6.150
Privatkunden 9.310 9.217 1,0 3.077 3.055
Geschäftskunden 6.784 6.640 2,2 2.269 2.245
Wholesale 2.028 2.017 0,5 672 682
Sonstiges 476 271 75,6 123 167
Service-Umsatz 16.440 16.020 2,6 5.417 5.484
EBITDA 7.679 8.655 (11,3) 2.483 2.509
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (376) 1.276 n.a. (104) (167)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 8.055 7.379 9,2 2.587 2.676
EBITDA AL 7.278 8.634 (15,7) 2.385 2.360
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (376) 1.276 n.a. (104) (167)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 7.655 7.358 4,0 2.489 2.528
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 41,1 40,6 40,5 41,1
Abschreibungen (3.155) (2.993) (5,4) (1.036) (1.054)
Betriebsergebnis (EBIT) 4.525 5.662 (20,1) 1.447 1.455
EBIT-Marge % 24,3 31,2 23,6 23,7
Cash Capex (3.443) (2.906) (18,5) (1.187) (1.113)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (3.443) (2.906) (18,5) (1.187) (1.113)
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in Mio. € Q3 2023 Q3 2022 Veränderung in % Gesamtjahr 2022
Umsatz 6.308 6.144 2,7 24.505
Privatkunden 3.178 3.120 1,9 12.370
Geschäftskunden 2.270 2.241 1,3 9.040
Wholesale 673 664 1,4 2.676
Sonstiges 186 119 56,3 419
Service-Umsatz 5.539 5.375 3,1 21.533
EBITDA 2.687 2.413 11,4 11.025
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (105) (130) 19,2 1.162
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 2.792 2.543 9,8 9.864
EBITDA AL 2.533 2.405 5,3 10.998
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (105) (130) 19,2 1.162
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 2.638 2.535 4,1 9.837
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 41,8 41,3 40,1
Abschreibungen (1.065) (1.001) (6,4) (4.019)
Betriebsergebnis (EBIT) 1.623 1.412 14,9 7.006
EBIT-Marge % 25,7 23,0 28,6
Cash Capex (1.143) (1.128) (1,3) (4.399)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (1.143) (1.128) (1,3) (4.399)

Umsatz, Service-Umsatz

In den ersten neun Monaten 2023 erzielten wir einen Umsatz in Höhe von 18,6 Mrd. €, der damit um 2,5 % über dem Niveau des Vorjahres lag. Der wesentliche Treiber dafür sind die Service-Umsätze mit 2,6 %. Dies ist sowohl auf den Umsatzanstieg im Festnetz-Kerngeschäft, im Wesentlichen durch Breitband, als auch bei den Service-Umsätzen im Mobilfunk zurückzuführen. Weiterer Umsatztreiber ist das Kooperationsgeschäft. Organisch betrachtet stieg der Umsatz um 1,8 % und der Service-Umsatz um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr.

Im Privatkundenbereich stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,0 %. Das Umsatzwachstum im Breitband-Geschäft setzte sich fort, u. a. positiv beeinflusst durch eine Kundensensibilität für zuverlässige Netze und hohe Bandbreiten. Das klassische Festnetz-Geschäft wurde weiterhin durch mengenbedingte Umsatzrückgänge bei den Voice-Komponenten beeinflusst. Das Mobilfunk-Geschäft war aufgrund des Endgerätegeschäfts rückläufig. Die Service-Umsätze im Mobilfunk waren über Vorjahresniveau.

Im Geschäftskundenbereich lag der Umsatz um 2,2 % über dem Vorjahresniveau. Dazu beigetragen hat das IT-Geschäft und das Mobilfunk-Geschäft, letzteres getrieben durch das anhaltende Bestandswachstum. Organisch betrachtet stieg der Umsatz um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr.

Der Umsatz im Wholesale-Bereich lag Ende September 2023 um 0,5 % leicht über Vorjahresniveau.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Das bereinigte EBITDA AL stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum um 0,3 Mrd. € bzw. 4,0 % und betrug 7,7 Mrd. €. Organisch betrachtet stieg das bereinigte EBITDA AL um 3,1 % gegenüber dem Vorjahr. Unsere bereinigte EBITDA AL-Marge ist auf 41,1 % gestiegen. Hauptgründe dafür sind die positive operative Entwicklung getrieben durch das werthaltige Umsatzwachstum sowie eine verbesserte Kosteneffizienz. Organisch betrachtet wirkten auch eine niedrigere Anzahl an Mitarbeitenden und weitere Umsetzungen von Effizienz- und Digitalisierungsmaßnahmen.

Das EBITDA AL sank um 1,4 Mrd. € auf 7,3 Mrd. €. Die Sondereinflüsse enthielten im Vorjahreszeitraum den Entkonsolidierungsertrag der GlasfaserPlus in Höhe von 1,7 Mrd. € sowie erhaltene Abschlagszahlungen für Versicherungsentschädigungen im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe im Juli 2021 in Höhe von 0,1 Mrd. €.

Betriebsergebnis (EBIT)

Das Betriebsergebnis betrug 4,5 Mrd. € und lag somit um 20,1 % unter dem Vorjahresniveau. Im Wesentlichen ist dieser Rückgang auf den im Vorjahr erfassten Entkonsolidierungsertrag der GlasfaserPlus zurückzuführen. Die Abschreibungen lagen über Vorjahresniveau. Dies steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Sale-and-Leaseback passiver Netzinfrastruktur in Deutschland im Zuge der Veräußerung von GD Towers.

→ Weitere Informationen zur Veräußerung von GD Towers finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex

Der Cash Capex stieg im Vergleich zur Vergleichsperiode um 537 Mio. € bzw. 18,5 %, im Wesentlichen bedingt durch eine andere Saisonalisierung. Insgesamt investierten wir in den ersten neun Monaten 2023 rund 3,4 Mrd. €, insbesondere in den Glasfaser-Ausbau. Die Zahl der Haushalte, die die Möglichkeit einer direkten Anbindung an unser Glasfasernetz haben, ist bis Ende September 2023 auf rund 6,9 Mio. gestiegen. Im Mobilfunk können bereits 95,4 % der Haushalte 5G in Deutschland nutzen.

USA

Kundenentwicklung

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in Tsd. 30.09.2023 30.06.2023 Veränderung 30.09.2023/​ 30.06.2023 in % 31.12.2022
Kunden 117.907 116.602 1,1 113.598
Postpaid-Kunden 96.312 95.086 1,3 92.232
Postpaid-Telefonie- Kunden a 74.982 74.132 1,1 72.834
Andere Postpaid-Kunden a 21.330 20.954 1,8 19.398
Prepaid-Kunden a 21.595 21.516 0,4 21.366
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in Tsd. Veränderung 30.09.2023/​ 31.12.2022 in % 30.09.2022 Veränderung 30.09.2023/​ 30.09.2022 in %
Kunden 3,8 111.755 5,5
Postpaid-Kunden 4,4 90.414 6,5
Postpaid-Telefonie- Kunden a 2,9 71.907 4,3
Andere Postpaid-Kunden a 10,0 18.507 15,3
Prepaid-Kunden a 1,1 21.341 1,2

a Kunden, die von der Abschaltung der alten CDMA- und LTE-Netze von Sprint sowie des UMTS-Netzes von T-Mobile US betroffen sind, sind nicht mehr in der Kundenbasis enthalten. Dadurch reduzierte sich der Bestand an Postpaid-Telefonie-Kunden im ersten Quartal 2022 um 212 Tsd. und an anderen Postpaid-Kunden um 349 Tsd. Im zweiten Quartal verringerte sich der Bestand an Postpaid-Telefonie-Kunden um weitere 284 Tsd., an anderen Postpaid-Kunden um 946 Tsd. und an Prepaid-Kunden um 28 Tsd. Im Zusammenhang mit der Übernahme von Unternehmen haben wir im ersten Quartal 2022 die Kundenbasis angepasst, sodass sich die Zahl der Postpaid-Telefonie-Kunden um 17 Tsd. erhöhte und die der anderen Postpaid-Kunden um 14 Tsd. verringerte. Bestimmte Kunden, die nun über Reseller-Verträge versorgt werden, sind nicht mehr in unserer ausgewiesenen Postpaid-Kundenbasis enthalten. Dadurch reduzierte sich im zweiten Quartal 2022 der Bestand an Postpaid-Telefonie-Kunden um 42 Tsd. und an anderen Postpaid-Kunden um 20 Tsd.

Kunden

Zum 30. September 2023 hatte das operative Segment USA (T-Mobile US) 117,9 Mio. Kunden, gegenüber einem Bestand von 113,6 Mio. Kunden zum 31. Dezember 2022. Der Nettozuwachs lag in den ersten neun Monaten 2023 bei 4,3 Mio. Kunden gegenüber 4,9 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die Gründe dafür erläutern wir nachfolgend:

Der Anstieg bei den Postpaid-Kunden belief sich in den ersten neun Monaten 2023 auf netto 4,1 Mio. gegenüber 4,6 Mio. im Vorjahreszeitraum. Ursächlich für diesen verhalteneren Nettozuwachs bei den Postpaid-Kunden waren v. a. der gesunkene Nettozuwachs bei anderen Postpaid-Kunden, insbesondere aufgrund von Deaktivierungen internetfähiger Mobilfunk-Endgeräte im Bildungssektor, die während der Coronavirus-Pandemie aktiviert wurden und nun nicht mehr benötigt werden, sowie der geringere Nettozuwachs bei anderen vernetzten Geräten. Dieser rückläufigen Entwicklung stand zum Teil der höhere Nettozuwachs bei den Highspeed-Internet-Kunden entgegen, der im Wesentlichen auf anhaltende Bruttozuwächse aufgrund einer verstärkten Kundennachfrage zurückzuführen ist, die allerdings durch eine höhere Anzahl von Deaktivierungen aufgrund einer größeren Kundenbasis gemindert wurden. Der rückläufige Nettozuwachs bei den Postpaid-Kunden ist außerdem auf das leicht gesunkene Nettowachstum bei Postpaid-Telefonie-Kunden zurückzuführen, das im Wesentlichen trotz der leicht geringeren Kundenabwanderung auf vermehrte Deaktivierungen aufgrund einer größeren Kundenbasis zurückgeht. Dies wurde weitgehend durch höhere Bruttozuwächse ausgeglichen. Der unter den anderen Postpaid-Kunden erfasste Nettozuwachs bei den Highspeed-Internet-Kunden lag in den ersten neun Monaten 2023 bei 1,4 Mio. gegenüber 1,3 Mio. im Vorjahreszeitraum.

Der Anstieg bei den Prepaid-Kunden betrug in den ersten neun Monaten 2023 netto 229 Tsd. gegenüber 313 Tsd. im Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf das weiter gedämpfte Branchenwachstum und den sich fortsetzenden Trend der Migration von Prepaid zu Postpaid zurückzuführen, wurde jedoch teilweise durch den Zuwachs im Bereich Highspeed-Internet kompensiert. Der unter den Prepaid-Kunden erfasste Nettozuwachs bei den Highspeed-Internet-Kunden lag in den ersten neun Monaten 2023 bei 192 Tsd. und im Vorjahreszeitraum bei 162 Tsd.

Operative Entwicklung

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q1 2023 Q2 2023
Umsatz 53.455 55.636 (3,9) 18.262 17.555
Service-Umsatz 43.508 43.035 1,1 14.475 14.428
EBITDA 22.469 19.488 15,3 7.545 7.488
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (1.090) (3.642) 70,1 (234) (282)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 23.559 23.130 1,9 7.779 7.770
EBITDA AL 18.552 13.872 33,7 6.173 6.195
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (1.329) (5.327) 75,1 (363) (359)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 19.882 19.198 3,6 6.536 6.554
Core EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) a 19.640 18.101 8,5 6.401 6.494
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 37,2 34,5 35,8 37,3
Abschreibungen (11.578) (15.008) 22,9 (3.970) (3.800)
Betriebsergebnis (EBIT) 10.891 4.480 n.a. 3.575 3.688
EBIT-Marge % 20,4 8,1 19,6 21,0
Cash Capex (7.830) (13.008) 39,8 (2.862) (2.589)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (7.577) (10.039) 24,5 (2.799) (2.561)
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in Mio. € Q3 2023 Q3 2022 Veränderung in % Gesamtjahr 2022
Umsatz 17.638 19.316 (8,7) 75.436
Service-Umsatz 14.606 15.226 (4,1) 58.219
EBITDA 7.436 6.479 14,8 26.707
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (574) (1.518) 62,2 (4.155)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 8.010 7.998 0,2 30.862
EBITDA AL 6.184 4.817 28,4 19.665
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (608) (1.873) 67,5 (5.949)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 6.791 6.690 1,5 25.614
Core EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) a 6.745 6.384 5,7 24.280
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 38,5 34,6 34,0
Abschreibungen (3.808) (4.962) 23,3 (19.237)
Betriebsergebnis (EBIT) 3.628 1.518 n.a. 7.470
EBIT-Marge % 20,6 7,9 9,9
Cash Capex (2.378) (4.005) 40,6 (16.340)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (2.218) (3.646) 39,2 (13.361)

a Das bereinigte Core EBITDA AL unterscheidet sich durch die Herausnahme der Umsatzerlöse aus der Endgerätevermietung vom bereinigten EBITDA AL und zeigt damit eine Darstellung der operativen Entwicklung, die nicht durch den Rückzug aus dem Geschäft der Endgerätevermietung verzerrt ist.

Umsatz, Service-Umsatz

Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA sank in den ersten neun Monaten 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 55,6 Mrd. € um 3,9 % auf 53,5 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis war der Gesamtumsatz der T-Mobile US um 2,1 % rückläufig. Er war hauptsächlich durch gesunkene Endgeräteumsätze belastet, die zum Teil von höheren Service-Umsätzen kompensiert wurden. Die Umsätze entwickelten sich im Einzelnen wie folgt:

Die Service-Umsätze stiegen in den ersten neun Monaten 2023 um 1,1 % auf 43,5 Mrd. €. Dieses Wachstum ist hauptsächlich auf höhere Postpaid-Umsätze zurückzuführen, v. a. aufgrund einer gestiegenen durchschnittlichen Anzahl an Postpaid-Kundenkonten und eines höheren durchschnittlichen Umsatzes je Postpaid-Kundenkonto (Average Revenue per Account, ARPA). Gegenläufig wirkten niedrigere Wholesale- und andere Service-Umsätze, insbesondere infolge geringerer Umsätze mit MVNOs und gesunkener Festnetz-Umsätze durch den Verkauf des Wireline Business zum 1. Mai 2023.

Die Endgeräteumsätze verringerten sich in den ersten neun Monaten 2023 insbesondere aufgrund des rückläufigen Endgeräte- und Zubehörabsatzes, v. a. infolge des verstärkten Umstiegs auf höherwertige Endgeräte im Vorjahr im Zusammenhang mit Angeboten für ehemalige Sprint-Kunden, um sie zum Wechsel ins Netz von T-Mobile US zu motivieren. Darüber hinaus sanken die Endgeräteumsätze aufgrund einer längeren Nutzungsdauer der Endgeräte und eines rückläufigen Absatzes im Prepaid-Bereich. Die Endgeräteumsätze verringerten sich außerdem aufgrund des Rückgangs der Umsätze aus der Vermietung von Endgeräten sowie des Rückgangs der von Kunden am Ende des Mietzeitraums erworbenen Mietgeräte. Dazu beigetragen hat im Wesentlichen die geringere Anzahl an von Kunden gemieteten Geräten aufgrund des fortgesetzten strategischen Umstiegs bei der Endgerätefinanzierung von der Vermietung hin zum Ratenkauf. Gegenläufig wirkte ein leicht höherer durchschnittlicher Umsatz je verkauftem Endgerät, v. a. aufgrund höherer Rabattierungen im Vorjahreszeitraum, u. a. Rabattaktionen für ehemalige Sprint-Kunden, um sie zum Wechsel ins Netz von T-Mobile US zu motivieren. Dem stand wiederum ein rückläufiger Anteil an High-End-Mobiltelefonen gegenüber.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Auf Euro-Basis stieg das bereinigte EBITDA AL um 3,6 % von 19,2 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 19,9 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2023. Die bereinigte EBITDA AL-Marge erhöhte sich von 34,5 % in den ersten neun Monaten 2022 auf 37,2 %. Auf US-Dollar-Basis stieg das bereinigte EBITDA AL im gleichen Zeitraum um 5,5 %. Der Anstieg des bereinigten EBITDA AL resultierte insbesondere aus niedrigeren Kosten aufgrund der rückläufigen Anzahl an verkauften Endgeräten und Zubehörartikeln, v. a. infolge einer längeren Nutzungsdauer der Endgeräte und eines rückläufigen Absatzes im Prepaid-Bereich, sowie aus geringfügig niedrigeren durchschnittlichen Kosten je verkauftem Endgerät infolge des rückläufigen Anteils an High-End-Mobiltelefonen. Des Weiteren ist der Anstieg auf die zuvor erläuterten höheren Service-Umsätze, gestiegene Synergieeffekte infolge des Zusammenschlusses mit Sprint und gesunkene Kosten infolge des Verkaufs des Wireline Business zum 1. Mai 2023 zurückzuführen. Gegenläufig wirkten die bereits erläuterten niedrigeren Endgeräteumsätze und höhere Kosten für Funkturmstandorte im Zusammenhang mit dem weiteren Ausbau des landesweiten 5G-Netzes. Auf US-Dollar-Basis verringerte sich der Umsatz aus der Vermietung von Endgeräten in den ersten neun Monaten 2023 um 77,8 % infolge des fortgesetzten strategischen Umstiegs bei der Endgerätefinanzierung, weg vom Mietmodell, hin zum Ratenkaufmodell.

Auf Euro-Basis stieg das bereinigte Core EBITDA AL um 8,5 % von 18,1 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 19,6 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2023. Auf US-Dollar-Basis wuchs das bereinigte Core EBITDA AL im gleichen Zeitraum um 10,6 %. Diese Entwicklung geht hauptsächlich auf die beim bereinigten EBITDA AL beschriebenen Effekte zurück, ohne Berücksichtigung der Veränderungen beim Umsatz aus der Endgerätevermietung.

Im EBITDA AL sind in den ersten neun Monaten 2023 negative Sondereinflüsse in Höhe von 1,3 Mrd. € enthalten, während im Vorjahreszeitraum negative Sondereinflüsse in Höhe von 5,3 Mrd. € erfasst wurden. Die Entwicklung bei den Sondereinflüssen ergab sich im Wesentlichen aus niedrigeren Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit Sprint, geringeren Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Verkauf des Wireline Business, rückläufigen Rechtskosten, abzüglich Versicherungsentschädigungen, einschließlich der Kosten für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Cyberangriff auf T-Mobile US im August 2021, und niedrigeren Aufwendungen infolge der in den ersten neun Monaten 2022 erfassten zahlungsunwirksamen Wertminderung von Nutzungsrechten im Zusammenhang mit dem Wireline Business. Diesen geringeren Aufwendungen standen höhere Kosten für Abfindungen und damit verbundene Zahlungen im Zusammenhang mit der im August 2023 begonnenen Umsetzung des Programms zur Reduzierung des Personalbestands gegenüber. In den Sondereinflüssen sind Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss mit Sprint enthalten. Diese Aufwendungen setzen sich v. a. zusammen aus Integrationskosten zur Erzielung von Effizienzen im Netz, im Einzelhandel, in der IT und im Back-Office-Betrieb, für die Migration von Kunden in das Netz und die Abrechnungssysteme von T-Mobile US sowie die Minimierung der Folgen von im Zuge des Zusammenschlusses mit Sprint übernommenen Rechtsverfahren. Des Weiteren umfassen diese Sondereinflüsse Restrukturierungskosten, einschließlich Abfindungen, Rationalisierungsmaßnahmen im stationären Handel, Netzabschaltungen sowie Transaktionsaufwendungen, einschließlich Rechtskosten und Beratungsleistungen für den Vollzug von Transaktionen. Insgesamt stieg das EBITDA AL in den ersten neun Monaten 2023 um 33,7 % von 13,9 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 18,6 Mrd. €, insbesondere aufgrund der bereits beschriebenen Faktoren, einschließlich der Auswirkungen von Sondereinflüssen.

Betriebsergebnis (EBIT)

Das EBIT stieg im Berichtszeitraum von 4,5 Mrd. € auf 10,9 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis erhöhte sich das EBIT im gleichen Zeitraum um 7,0 Mrd. US-$, insbesondere aufgrund des höheren EBITDA AL und geringerer Abschreibungen. Die Abschreibungen verringerten sich auf US-Dollar-Basis um 21,3 %, hauptsächlich aufgrund niedrigerer planmäßiger Abschreibungen auf Mietgeräte infolge einer gesunkenen Gesamtzahl an von Kunden gemieteten Geräten, der vollständigen Abschreibung bestimmter 4G-Netzwerk-Komponenten, darunter auch Anlagen, die von der Abschaltung der alten CDMA- und LTE-Netze von Sprint im Jahr 2022 betroffen waren, sowie der im Vorjahreszeitraum erfassten zahlungsunwirksamen Wertminderung auf Vermögenswerte im Wireline Business. Dieser Entwicklung standen höhere planmäßige Abschreibungen (mit Ausnahme der Mietgeräte) im Zusammenhang mit dem weiteren Ausbau des landesweiten 5G-Netzes sowie auf aktivierte Software aufgrund des vermehrten betrieblichen Einsatzes von eingekaufter und selbst entwickelter Software gegenüber.

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex

Der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) verringerte sich von 10,0 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2022 um 24,5 % auf 7,6 Mrd. €. Auf US-Dollar-Basis sank der Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) um 22,9 % aufgrund des rückläufigen Erwerbs von Sachanlagen, v. a. durch höhere Kapitaleffizienzen infolge beschleunigter Investitionen in das landesweite 5G-Netz von T-Mobile US im Jahr 2022.

Der Cash Capex reduzierte sich um 39,8 % von 13,0 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 7,8 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2023. Auf US-Dollar-Basis sank der Cash Capex um 39,2 %, v. a. aufgrund des Erwerbs von Spektrumlizenzen im Rahmen der FCC-Auktion 110 im Februar 2022 in Höhe von 2,8 Mrd. US-$ und des gezahlten Gesamtkaufpreises für Spektrumlizenzen in Höhe von 0,3 Mrd. US-$ im Rahmen der Auktion 108 im September 2022, denen kein Erwerb von Spektrumlizenzen im Vorjahreszeitraum gegenüberstand, sowie aufgrund des vorstehend erläuterten rückläufigen Erwerbs von Sachanlagen.

Europa

Kundenentwicklung

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in Tsd. 30.09.2023 30.06.2023 Veränderung 30.09.2023/​ 30.06.2023 in % 31.12.2022 Veränderung 30.09.2023/​ 31.12.2022 in %
Europa, gesamt Mobilfunk-Kunden 47.949 47.582 0,8 47.336 1,3
Vertragskunden 26.976 26.753 0,8 26.476 1,9
Prepaid-Kunden 20.973 20.829 0,7 20.860 0,5
Festnetz-Anschlüsse a 7.997 7.970 0,3 7.907 1,1
Breitband-Kunden 6.913 6.837 1,1 6.682 3,5
TV (IPTV, Sat, Kabel) 4.246 4.194 1,2 4.131 2,8
Teilnehmeranschlussleitung (TAL)/​ Wholesale PSTN 1.651 1.690 (2,3) 1.768 (6,6)
Breitband-Anschlüsse Wholesale 1.099 1.078 1,9 1.011 8,7
Griechenland Mobilfunk-Kunden 7.317 7.325 (0,1) 7.323 (0,1)
Festnetz-Anschlüsse a 2.615 2.623 (0,3) 2.622 (0,3)
Breitband-Kunden 2.392 2.387 0,2 2.359 1,4
Rumänien Mobilfunk-Kunden 3.899 4.063 (4,0) 4.166 (6,4)
Ungarn Mobilfunk-Kunden 6.168 6.089 1,3 5.950 3,7
Festnetz-Anschlüsse 1.924 1.911 0,7 1.886 2,0
Breitband-Kunden 1.573 1.553 1,3 1.507 4,4
Polen Mobilfunk-Kunden 12.545 12.460 0,7 12.512 0,3
Festnetz-Anschlüsse 29 29 0,0 30 (3,3)
Breitband-Kunden 234 205 14,1 154 51,9
Tschechische Republik Mobilfunk-Kunden 6.497 6.464 0,5 6.423 1,2
Festnetz-Anschlüsse 752 741 1,5 704 6,8
Breitband-Kunden 456 447 2,0 430 6,0
Kroatien Mobilfunk-Kunden 2.391 2.323 2,9 2.305 3,7
Festnetz-Anschlüsse 870 869 0,1 868 0,2
Breitband-Kunden 659 654 0,8 648 1,7
Slowakei Mobilfunk-Kunden 2.503 2.480 0,9 2.446 2,3
Festnetz-Anschlüsse 862 854 0,9 856 0,7
Breitband-Kunden 654 647 1,1 643 1,7
Österreich Mobilfunk-Kunden 4.805 4.645 3,4 4.510 6,5
Festnetz-Anschlüsse 609 608 0,2 605 0,7
Breitband-Kunden 664 664 0,0 663 0,2
Übrige b Mobilfunk-Kunden 1.824 1.733 5,3 1.702 7,2
Festnetz-Anschlüsse 337 336 0,3 336 0,3
Breitband-Kunden 283 280 1,1 277 2,2
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in Tsd. 30.09.2022 Veränderung 30.09.2023/​ 30.09.2022 in %
Europa, gesamt Mobilfunk-Kunden 47.301 1,4
Vertragskunden 26.297 2,6
Prepaid-Kunden 21.003 (0,1)
Festnetz-Anschlüsse a 7.866 1,7
Breitband-Kunden 6.590 4,9
TV (IPTV, Sat, Kabel) 4.099 3,6
Teilnehmeranschlussleitung (TAL)/​ Wholesale PSTN 1.808 (8,7)
Breitband-Anschlüsse Wholesale 963 14,1
Griechenland Mobilfunk-Kunden 7.367 (0,7)
Festnetz-Anschlüsse a 2.616 0,0
Breitband-Kunden 2.339 2,3
Rumänien Mobilfunk-Kunden 4.082 (4,5)
Ungarn Mobilfunk-Kunden 5.914 4,3
Festnetz-Anschlüsse 1.865 3,2
Breitband-Kunden 1.480 6,3
Polen Mobilfunk-Kunden 12.321 1,8
Festnetz-Anschlüsse 30 (3,3)
Breitband-Kunden 129 81,4
Tschechische Republik Mobilfunk-Kunden 6.409 1,4
Festnetz-Anschlüsse 690 9,0
Breitband-Kunden 421 8,3
Kroatien Mobilfunk-Kunden 2.384 0,3
Festnetz-Anschlüsse 870 0,0
Breitband-Kunden 646 2,0
Slowakei Mobilfunk-Kunden 2.449 2,2
Festnetz-Anschlüsse 857 0,6
Breitband-Kunden 639 2,3
Österreich Mobilfunk-Kunden 4.656 3,2
Festnetz-Anschlüsse 599 1,7
Breitband-Kunden 658 0,9
Übrige b Mobilfunk-Kunden 1.721 6,0
Festnetz-Anschlüsse 339 (0,6)
Breitband-Kunden 276 2,5

a Im zweiten Quartal 2023 wurden die Festnetz-Anschlüsse in Griechenland aufgrund von Definitionsänderungen rückwirkend für das erste Quartal 2023 angepasst.
b "Übrige" enthält die Landesgesellschaften Nordmazedonien, Montenegro und die Anschlüsse der GTS Central Europe Gruppe in Rumänien.

Gesamt

Die Kundenentwicklung im operativen Segment Europa hat sich bei nahezu allen Kennzahlen gegenüber dem Jahresendwert 2022 verbessert. Gerade mit unserem konvergenten Produkt-Portfolio erreichten wir durch die anhaltende Nachfrage einen Anstieg bei den FMC-Kunden um 7,2 % im Vergleich zum Jahresende 2022. Mit Hochdruck bauen wir unsere Festnetz-Infrastruktur mit moderner Glasfaser aus. So konnten wir die Zahl der Breitband-Kunden um 3,5 % erhöhen. Bei den Mobilfunk-Kunden verzeichneten wir einen Anstieg um 1,3 % gegenüber dem Jahresendniveau 2022. Unser Ausbau des 5G-Netzes kommt gut voran.

Mobilfunk

Zum Ende der ersten neun Monate zählten wir im operativen Segment Europa insgesamt 47,9 Mio. Mobilfunk-Kunden - gegenüber dem Jahresende 2022 ein Anstieg um 1,3 %. Dabei erhöhte sich die Anzahl an Vertragskunden um 1,9 %. In allen Landesgesellschaften wuchs der Vertragskundenbestand, insbesondere in Griechenland, der Tschechischen Republik, Polen, Kroatien, Österreich und der Slowakei. Insgesamt belief sich der Anteil der Vertragskunden am Gesamtkundenbestand auf 56,3 %. Im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie profitierten unsere Kunden von einer hohen Netzabdeckung mit einer schnellen, mobilen Breitband-Anbindung. Auch die 5G-Abdeckung schreitet in den Ländern unseres operativen Segments voran. Zum 30. September 2023 haben unsere Landesgesellschaften durchschnittlich 63,0 % der Bevölkerung mit 5G versorgt.

Der Prepaid-Kundenbestand wuchs leicht im Vergleich zum Jahresende 2022. Darüber hinaus bieten wir unseren Prepaid-Kunden im regulären Geschäft hochwertige Vertragstarife an, was sich ebenfalls positiv auf das Vertragskundengeschäft auswirkte.

Festnetz

Das Breitband-Geschäft hat sich gegenüber dem Jahresende 2022 um 3,5 % auf insgesamt 6,9 Mio. Kunden erhöht. Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen getrieben durch die Landesgesellschaften in Polen, Ungarn, Griechenland und der Tschechischen Republik. Mittels unserer stetigen Investitionen in Glasfaser bauen wir unsere Festnetz-Infrastruktur konsequent aus. Zum Ende der ersten neun Monate 2023 haben rund 8,7 Mio. Haushalte Zugang zu unserem leistungsfähigen Glasfasernetz, das Gigabit-Geschwindigkeiten ermöglicht. In diesen Gebieten konnten wir bereits rund 34 % der Haushalte als aktive Kunden für eines unserer Glasfaser-Breitband-Produkte gewinnen. Die Anzahl aller gebuchten Festnetz-Anschlüsse konnte weiter ausgebaut werden und lag zum 30. September 2023 mit einem leichten Plus von 1,1 % bei 8,0 Mio. Anschlüssen.

Das TV- und Entertainment-Geschäft zählte zum Ende des dritten Quartals 2023 insgesamt 4,2 Mio. Kunden und erhöhte sich um 2,8 % gegenüber dem Vorjahresendwert. Dazu hat u. a. auch der exklusive Erwerb von Rechten für Sportübertragungen im Vorjahr beigetragen. Der TV-Markt ist in vielen Ländern unseres Segments bereits gesättigt; hier sind es neben den Telekommunikationsunternehmen auch sog. OTT-Player, die TV-Dienste anbieten. Um hier wettbewerbsfähig zu bleiben, entwickeln wir unser Angebot permanent weiter und integrieren diese OTT-Dienste in unsere Plattformen. Das können sowohl lokale (z. B. Voyo in der Slowakei und in der Tschechischen Republik) als auch internationale (Disney+ in Österreich) Angebote sein.

FMC - Fixed Mobile Convergence und Digitalisierung

Unser konvergentes Produkt-Portfolio MagentaOne erfreut sich in all unseren Landesgesellschaften großer Beliebtheit. Im Privatkundenbereich erreichten wir zum 30. September 2023 einen Bestand von 7,5 Mio. FMC-Kunden; das entspricht einem Anstieg von 7,2 % gegenüber dem Vorjahresendwert. Insbesondere unsere Landesgesellschaften in Polen, Griechenland, Ungarn und der Tschechischen Republik trugen zu diesem Wachstum bei. Zum Ende der ersten neun Monate 2023 lag der Anteil der FMC-Kunden an der Breitband-Kundenbasis bei 62,0 %. Auch im Geschäftskundenbereich vertreiben wir das Produkt MagentaOne Business mit steigenden Kundenzahlen.

Die digitale Interaktion mit unseren Kunden bauen wir weiter aus, um individueller und effizienter auf die Kundenbedürfnisse einzugehen sowie Produkte und innovative Dienstleistungen schneller am Markt zu platzieren. Unsere Service-App nutzen rund 67 % unserer Privatkunden.

Operative Entwicklung

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q1 2023 Q2 2023
Umsatz 8.678 8.259 5,1 2.784 2.899
Griechenland 2.334 2.341 (0,3) 736 787
Rumänien 209 233 (10,3) 69 69
Ungarn 1.479 1.279 15,6 457 510
Polen 1.113 1.036 7,4 365 365
Tschechische Republik 982 898 9,4 321 329
Kroatien 709 676 4,9 222 230
Slowakei 602 588 2,4 202 199
Österreich 1.068 1.025 4,2 352 348
Übrige a 241 241 0,0 77 80
Service-Umsatz b 7.209 6.931 4,0 2.298 2.416
EBITDA 3.394 3.287 3,3 1.088 1.109
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (63) 8 n.a. (5) (39)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 3.456 3.279 5,4 1.094 1.148
EBITDA AL 3.040 3.016 0,8 978 985
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (63) 8 n.a. (5) (39)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 3.102 3.007 3,2 983 1.024
Griechenland 988 978 1,0 319 322
Rumänien 13 38 (65,8) 4 5
Ungarn 443 370 19,7 110 164
Polen 299 294 1,7 93 103
Tschechische Republik 354 375 (5,6) 129 116
Kroatien 274 263 4,2 80 83
Slowakei 255 257 (0,8) 84 86
Österreich 411 393 4,6 133 130
Übrige a 65 39 66,7 31 15
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 35,7 36,4 35,3 35,3
Abschreibungen (1.880) (1.837) (2,3) (610) (641)
Betriebsergebnis (EBIT) 1.513 1.450 4,3 478 468
EBIT-Marge % 17,4 17,6 17,2 16,1
Cash Capex (1.529) (1.190) (28,5) (439) (614)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (1.322) (1.175) (12,5) (436) (453)
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in Mio. € Q3 2023 Q3 2022 Veränderung in % Gesamtjahr 2022
Umsatz 2.995 2.848 5,2 11.158
Griechenland 812 830 (2,2) 3.155
Rumänien 71 77 (7,8) 306
Ungarn 513 423 21,3 1.715
Polen 383 351 9,1 1.413
Tschechische Republik 333 308 8,1 1.226
Kroatien 257 251 2,4 905
Slowakei 201 200 0,5 806
Österreich 367 349 5,2 1.391
Übrige a 83 82 1,2 320
Service-Umsatz b 2.494 2.380 4,8 9.296
EBITDA 1.197 1.163 2,9 4.296
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (18) 26 n.a. (31)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 1.215 1.137 6,9 4.327
EBITDA AL 1.078 1.072 0,6 3.933
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (18) 26 n.a. (31)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 1.095 1.046 4,7 3.964
Griechenland 348 346 0,6 1.310
Rumänien 5 13 (61,5) 38
Ungarn 169 127 33,1 493
Polen 103 96 7,3 378
Tschechische Republik 108 123 (12,2) 503
Kroatien 111 103 7,8 349
Slowakei 85 83 2,4 350
Österreich 148 141 5,0 506
Übrige a 19 14 35,7 37
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 36,6 36,7 35,5
Abschreibungen (629) (602) (4,5) (2.572)
Betriebsergebnis (EBIT) 567 561 1,1 1.724
EBIT-Marge % 18,9 19,7 15,5
Cash Capex (476) (423) (12,5) (1.872)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (433) (415) (4,3) (1.755)

Die Beiträge der Landesgesellschaften entsprechen den jeweiligen Einzelabschlüssen der Gesellschaften ohne Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten auf der Ebene des operativen Segments.

a "Übrige" enthält die Landesgesellschaften in Nordmazedonien, Montenegro sowie die GTS Central Europe Gruppe in Rumänien und Europe Headquarters.
b Zum 1. Januar 2023 wurde die Definition des Service-Umsatzes erweitert. Die Vorjahreswerte wurden rückwirkend angepasst.

Umsatz, Service-Umsatz

Unser operatives Segment Europa erzielte in den ersten neun Monaten 2023 einen Umsatz von 8,7 Mrd. €, gegenüber der Vorjahresperiode ein Plus von 5,1 %. Organisch betrachtet erhöhte sich der Umsatz um 4,5 %. Die Service-Umsätze wuchsen gegenüber dem Vorjahr um 4,0 % bzw. organisch um 3,5 %.

Die organischen Umsatzzuwächse sind großteils auf die gute Entwicklung im Mobilfunk-Geschäft zurückzuführen. Maßgeblich hierfür waren v. a. gestiegene mobile Service-Umsätze mit höheren Margen: Neben einer größeren Vertragskundenbasis führten auch höhere Preise in mehreren Ländern sowie gestiegene Roaming- und Visitoren-Umsätze zu dieser Entwicklung. Durch die Zuwächse bei der Anzahl der Vertragskunden zeigten sich auch positive Effekte bei den Endgeräteumsätzen. Im Festnetz-Geschäft stiegen die Service-Umsätze gegenüber dem Vorjahr an. Durch den konsequenten Ausbau unserer Highspeed-Netzinfrastruktur wuchsen die Breitband- und TV-Umsätze und konnten somit die Einbußen bei den erwartungsgemäß rückläufigen Umsätzen der Sprachtelefonie sowie bei den Wholesale-Umsätzen ausgleichen. Das Systemgeschäft verzeichnete insgesamt einen positiven Umsatzbeitrag. Regulatorische Eingriffe, wie beispielsweise die Absenkung von Terminierungsentgelten, wirkten sich im Berichtszeitraum belastend auf unsere organische Umsatzentwicklung aus.

Die meisten Länder trugen in der organischen Betrachtung zum Umsatzwachstum bei. Dabei hatten unsere Landesgesellschaften in Ungarn, Polen, der Tschechischen Republik, Österreich, Kroatien und der Slowakei die beste absolute Entwicklung aus Länderperspektive zu verzeichnen.

Im Privatkundenbereich erhöhten sich die Umsätze gegenüber dem Vorjahr organisch um 5,4 %. Dazu beigetragen hat das Mobilfunk-Geschäft: Hier stiegen sowohl die Service-Umsätze als auch die Verkäufe von mobilen Endgeräten. Die Zuwächse im Festnetz-Bereich erzielten wir im Breitband- und TV-Geschäft dank unseres kontinuierlichen Glasfaser-Ausbaus sowie TV- und Entertainment-Angebots. Dadurch konnten wir die rückläufigen Umsätze bei der Sprachtelefonie überkompensieren. Zusätzlich wirkte sich auch eine höhere Anzahl an FMC-Kunden umsatzsteigernd aus.

Der Umsatz mit Geschäftskunden wuchs gegenüber den ersten drei Quartalen 2022 um 5,4 %, wobei Ungarn, Polen und Griechenland die bedeutendsten Beiträge im Kerngeschäft leisteten. Zuwächse gab es in allen Produktbereichen: Mobilfunk, Festnetz und Systemgeschäft. Die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden stieg um 1,9 %, wobei fast alle Landesgesellschaften zum Wachstum beitrugen, insbesondere Polen, Österreich und Griechenland, die den zensusbedingten Rückgang in Ungarn kompensierten. Im Festnetz-Geschäft stieg die Zahl der Breitbandkunden um 4,9 %. Zuwächse wurden in allen Kundensegmenten verzeichnet, wobei die höchste Rate im Segment der kleineren Geschäftskunden zu verzeichnen war. Der ICT-Umsatz wuchs im Vorjahresvergleich aufgrund eines Anstiegs des Geschäfts mit Systemlösungen und der Datenkommunikation, insbesondere in Ungarn, Griechenland und Polen, stark. Positiv entwickelte sich der Bereich Digital Infrastructure aufgrund des Kapazitätsausbaus und des starken Wachstums im Geschäft mit Cloud- und Sicherheitslösungen.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Unser operatives Segment Europa erzielte in den ersten neun Monaten 2023 ein bereinigtes EBITDA AL von 3,1 Mrd. € und lag damit um 3,2 % über dem Vorjahresniveau. Organisch betrachtet stieg das bereinigte EBITDA AL um 2,4 % und verzeichnete damit erneut einen positiven Ergebnisbeitrag. Dabei konnte eine positive Nettomarge den Anstieg der indirekten Kosten überkompensieren. Dieser Kostenanstieg ist im Wesentlichen durch Inflation verursachte Kostensteigerungen (insbesondere Energie- und Personalkosten) getrieben. In Ungarn ist unser EBITDA AL weiterhin durch die Sondergewinnsteuer belastet.

Aus Länderperspektive war der Anstieg des bereinigten organischen EBITDA AL auf positive absolute Entwicklungen insbesondere in unseren Landesgesellschaften in Ungarn, Österreich, Kroatien und Griechenland zurückzuführen.

Unser EBITDA AL bewegte sich mit 3,0 Mrd. € mit einem leichten Plus von 0,8 % oberhalb des Vorjahresniveaus. Der Aufwand aus Sondereinflüssen fiel im Saldo gegenüber dem Vorjahr höher aus.

Operative Entwicklung in ausgewählten Ländern

Griechenland. In den ersten neun Monaten 2023 lagen die Umsätze in Griechenland mit 2,3 Mrd. € nahezu stabil auf Niveau des Vorjahreszeitraums. Diese Entwicklung geht auf höhere Mobilfunk-Umsätze zurück. Neben gestiegenen Service-Umsätzen wurden auch die Endgeräteumsätze durch den Zuwachs neuer Vertragskunden gesteigert. Die Mobilfunk-Umsätze unterlagen dabei einer regulatorisch indizierten Absenkung der Terminierungsentgelte. Im Festnetz-Geschäft sank der Umsatz. Hier weisen wir reduzierte Umsätze in der klassischen Sprachtelefonie auf. Auch die Wholesale-Umsätze reduzierten sich aufgrund eines geringeren Volumens im internationalen Verkehr. Unser Konvergenzangebot wiederum entwickelte sich erfolgreich: Wir verzeichneten erneut gestiegene Kundenzahlen und entsprechende Umsätze. Das Systemgeschäft zeigte erneut einen deutlichen Zuwachs im Umsatz.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 988 Mio. € um 1,0 % über dem Vorjahr, getrieben durch geringere indirekte Kosten.

Ungarn.

In Ungarn erzielten wir in den ersten drei Quartalen 2023 Umsätze von 1,5 Mrd. €. Damit weisen wir ein deutliches Wachstum von 15,6 % aus. Ohne Berücksichtigung positiver Währungskurseffekte lagen die Umsätze organisch betrachtet um 14,9 % über denen des Vorjahreszeitraums. Das Mobilfunk-Geschäft war dabei der wesentliche Treiber, v. a. bedingt durch deutlich höhere Service-Umsätze. Die Umsätze im Festnetz-Bereich stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum ebenfalls deutlich an. Höhere Service-Umsätze verbuchten wir auch im Breitband- sowie im TV-Geschäft, beides erneut durch eine größere Kundenbasis. Dank unserer verstärkten Investitionen in den Ausbau von Glasfaser-Anschlüssen konnten wir viele Kunden von unseren Angeboten überzeugen. Auch unser Konvergenzangebot entwickelte sich weiterhin erfolgreich mit einer erneut gestiegenen Kundenzahl und entsprechenden Umsätzen. Das Systemgeschäft verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Umsatzanstieg.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 443 Mio. € um 19,7 % über dem Vorjahr. Organisch betrachtet betrug der Anstieg 19,3 %. Höhere indirekte Kosten, v. a. für Energie, konnten von der gestiegenen Nettomarge überkompensiert werden.

Polen.

Die Umsätze in Polen betrugen 1,1 Mrd. €, d. h. sie wuchsen um 7,4 % in den ersten neun Monaten 2023. Ohne Berücksichtigung positiver Währungskurseffekte stiegen die Umsätze organisch betrachtet um 5,3 %. Im Wesentlichen trug das Mobilfunk-Geschäft zur positiven Umsatzentwicklung bei: Zuwächse bei der Anzahl der Vertragskunden schlugen sich auch im Endgerätegeschäft nieder. Die Mobilfunk-Umsätze unterlagen dabei einer regulatorisch indizierten Absenkung der Terminierungsentgelte. Auch die Anzahl der FTTH-Kunden im Festnetz-Geschäft konnten wir deutlich steigern und damit die Basis für weiteres Breitband-Wachstum schaffen. Das spiegelt sich in unseren gestiegenen Service-Umsätzen im Breitband-Geschäft wider, auch dank unserer erfolgreichen Kooperationsvereinbarungen bei der Netzinfrastruktur. Die Anzahl unserer FMC-Kunden erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2023 erneut deutlich und führte zu entsprechend höheren Umsätzen. Im Systemgeschäft weisen wir ein deutliches Umsatzwachstum auf.

Das bereinigte EBITDA AL lag mit 299 Mio. € um 1,7 % über dem Niveau des Vergleichszeitraums. Organisch betrachtet liegt ein stabiler Verlauf vor. Die umsatzbedingt höhere Nettomarge wurde von gestiegenen indirekten Kosten, v. a. infolge höherer Belastungen für Energie, aufgezehrt.

Tschechische Republik.

In der Tschechischen Republik lagen die Umsätze in den ersten neun Monaten 2023 bei 982 Mio. € und somit um 9,4 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Ohne Berücksichtigung positiver Währungskurseffekte betrug das organische Wachstum 5,8 %. Das ist im Wesentlichen auf unser Mobilfunk-Geschäft zurückzuführen. Hier verzeichneten wir höhere Service-Umsätze und gestiegene Umsätze aus Endgeräteverkäufen, die auch auf den erneuten Zuwachs an Vertragskunden zurückzuführen sind. Die Mobilfunk-Umsätze unterlagen dabei einer regulatorisch indizierten Absenkung der Terminierungsentgelte. Das Festnetz-Geschäft trug ebenfalls zum Umsatzwachstum bei. Dank unserer Investitionen in den Ausbau von Glasfaser-Anschlüssen konnten wir zahlreiche Kunden von unseren Angeboten überzeugen. Unser Konvergenzangebot wies erneut gestiegene Kundenzahlen und entsprechendes Umsatzwachstum auf.

Das bereinigte EBITDA AL reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 % auf 354 Mio. €. Organisch betrachtet fiel das Ergebnis 8,6 % geringer aus. Dies resultierte aus einer leicht geringeren Nettomarge und höheren indirekten Kosten, v. a. aufgrund gestiegener Energie- und Personalkosten.

Österreich.

In den ersten drei Quartalen 2023 erwirtschafteten wir in Österreich einen Umsatz von 1,1 Mrd. €. Das entspricht einem Anstieg von 4,2 % und ist im Wesentlichen auf Zuwächse bei den Mobilfunk-Umsätzen zurückzuführen, trotz negativer Effekte aus der Absenkung der Terminierungsentgelte. Neben höheren Service-Umsätzen wiesen auch die Endgeräteumsätze einen Anstieg auf. Das geht u. a. auf eine Erhöhung der Anzahl der Vertragskunden zurück. Im Festnetz-Geschäft verzeichnete die Breitband-Umsätze ein deutliches Umsatzplus. Die Umsätze im Systemgeschäft wuchsen leicht an.

Das bereinigte EBITDA AL stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 % auf 411 Mio. €. Organisch betrachtet erhöhte sich das Ergebnis um 3,4 %, im Wesentlichen getrieben durch eine umsatzbedingt höhere Nettomarge.

Betriebsergebnis (EBIT)

Unser operatives Segment Europa wies in den ersten neun Monaten 2023 einen Anstieg des EBIT um 4,3 % auf 1,5 Mrd. € aus. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen das um 3,3 % höhere EBITDA. Die Abschreibungen liegen um 2,3 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex

In den ersten drei Quartalen 2023 wies unser operatives Segment Europa einen im Vergleich zum Vorjahr um 12,5 % höheren Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) von 1,3 Mrd. € aus. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die zeitliche Allokation der Investitionen zurückzuführen. Unser Cash Capex stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum um 28,5 %. Das resultierte aus dem Erwerb von Spektrumlizenzen in Kroatien, Polen und der Tschechischen Republik. Wir investieren weiterhin im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie in die Bereitstellung von Breitband, Glasfaser und 5G.

Systemgeschäft

Auftragseingang

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in Mio. € Q1-Q3 2023 H1 2023 Gesamtjahr 2022 Q1-Q3 2022 Veränderung Q1-Q3 2023/​ Q1-Q3 2022 in %
Auftragseingang 2.241 1.500 3.952 2.769 (19,1)

Geschäftsentwicklung

Die ersten neun Monate 2023 standen weiterhin im Zeichen der Fokussierung unseres Systemgeschäfts auf Wachstums- und Zukunftsthemen sowie der Fortsetzung unseres Transformationsprogramms. Wie am Kapitalmarkttag im Mai 2021 kommuniziert, haben wir den Markterfordernissen folgend vier Portfolio-Bereiche etabliert: Advisory, Cloud, Digital und Security.

Wir haben zudem ausgewählte Branchen definiert (Automotive, Gesundheitswesen, öffentliche Hand und öffentliches Transportwesen), für die wir auf Basis unserer Expertise verstärkt vertikale Lösungen anbieten. Darüber hinaus haben wir Kooperationen mit führenden Cloud-Service-Anbietern vereinbart (z. B. Amazon Web Services, Google Cloud und Microsoft Azure), um unseren Kunden ein noch breiteres und flexibleres Spektrum an Cloud-Lösungen anbieten zu können. Zudem erweitern wir unser Portfolio zunehmend um KI (Künstliche Intelligenz)-basierte Lösungen sowie Datenraum-Angebote.

Mit dieser Ausrichtung ist es unser strategisches Ziel, führender IT-Service-Anbieter in der Region DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) sowie in weiteren ausgewählten Ländern zu werden.

Der Auftragseingang unseres operativen Segments Systemgeschäft lag in den ersten neun Monaten 2023 um 19,1 % unter dem Vorjahr und auch unter unseren Erwartungen. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen bedingt durch großvolumige Vertragsabschlüsse im Vorjahr. Darüber hinaus enthält das Vorjahr Auftragseingänge der Multimedia Solutions (MMS), die zum 1. Januar 2023 in das Segment Deutschland verlagert wurde. Diese Entwicklung hat auch Auswirkungen auf den Auftragseingang des Gesamtjahres 2023.

Operative Entwicklung

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q1 2023 Q2 2023
Umsatz 2.865 2.796 2,5 946 959
davon: Umsatz extern 2.390 2.284 4,6 792 796
Service-Umsatz a 2.792 2.755 1,3 921 934
EBITDA 229 202 13,4 72 82
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (86) (106) 18,9 (26) (25)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 315 309 1,9 99 107
EBITDA AL 159 123 29,3 49 59
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (86) (106) 18,9 (26) (25)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 245 230 6,5 75 84
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 8,6 8,2 7,9 8,8
Abschreibungen (209) (220) 5,0 (61) (57)
Betriebsergebnis (EBIT) 20 (18) n.a. 11 25
EBIT-wirksame Sondereinflüsse (132) (156) 15,4 (35) (27)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) 152 138 10,1 46 52
EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 5,3 4,9 4,9 5,4
Cash Capex (166) (161) (3,1) (60) (59)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (166) (161) (3,1) (60) (59)
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in Mio. € Q3 2023 Q3 2022 Veränderung in % Gesamtjahr 2022
Umsatz 960 927 3,6 3.811
davon: Umsatz extern 802 757 5,9 3.106
Service-Umsatz a 937 912 2,7 3.751
EBITDA 75 70 7,1 229
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (35) (40) 12,5 (159)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 109 110 (0,9) 388
EBITDA AL 51 43 18,6 125
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (35) (40) 12,5 (159)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 86 83 3,6 284
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 9,0 9,0 7,5
Abschreibungen (91) (90) (1,1) (340)
Betriebsergebnis (EBIT) (16) (20) 20,0 (110)
EBIT-wirksame Sondereinflüsse (70) (71) 1,4 (270)
EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) 54 51 5,9 160
EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 5,6 5,5 4,2
Cash Capex (46) (65) 29,2 (221)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (46) (65) 29,2 (221)

a Zum 1. Januar 2023 wurde die Definition des Service-Umsatzes erweitert. Die Vorjahreswerte wurden rückwirkend angepasst.

Umsatz, Service-Umsatz

Der Umsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft lag in den ersten neun Monaten 2023 mit 2,9 Mrd. € um 2,5 % über Vorjahresniveau und auch über unseren Erwartungen. Die positive Umsatzentwicklung resultiert aus dem Wachstum in den Portfolio-Bereichen Digital (+10,2 %), Road Charging (+37,2 %) und Advisory (+7,5 %) bei einem stabilen Verlauf im Portfolio-Bereich Cloud (+1,4 %), der unser rückläufiges klassisches IT-Infrastrukturgeschäft beinhaltet. Der externe Umsatz ist um 4,6 % angestiegen, im Wesentlichen getrieben durch die Portfolio-Bereiche Digital und Road Charging. Der Service-Umsatz entwickelte sich mit 1,3 % ebenfalls positiv. Organisch betrachtet stieg der Umsatz um 5,5 % und der Service-Umsatz um 4,3 % gegenüber dem Vorjahr.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

In den ersten neun Monaten 2023 stieg das bereinigte EBITDA AL unseres operativen Segments Systemgeschäft gegenüber dem Vorjahr um 6,5 % auf 245 Mio. € und lag damit im Rahmen unserer Erwartungen. Effizienzeffekte aus unserem Transformationsprogramm sowie Effekte durch Umsatzsteigerung im Portfolio-Bereich Road Charging überstiegen den Ergebnisrückgang im Portfolio-Bereich Cloud, der unser klassisches IT-Infrastrukturgeschäft beinhaltet. Organisch betrachtet lag das bereinigte EBITDA AL um 2,5 % über dem Vorjahresniveau. Das EBITDA AL stieg gegenüber dem Vorjahr um 36 Mio. € auf 159 Mio. €. Der Aufwand aus Sondereinflüssen lag um 20 Mio. € unter Vorjahr bei minus 86 Mio. €, bedingt durch geringere Restrukturierungsaufwendungen.

Betriebsergebnis (EBIT), bereinigtes EBIT

Das bereinigte EBIT unseres operativen Segments Systemgeschäft stieg in den ersten neun Monaten 2023 gegenüber dem Vorjahr um 14 Mio. € auf 152 Mio. €, bedingt durch die beim bereinigten EBITDA AL genannten Gründe. Das EBIT stieg gegenüber dem Vorjahr um 38 Mio. € auf 20 Mio. €. Der Aufwand aus Sondereinflüssen lag um 24 Mio. € unter dem Vorjahr bei minus 132 Mio. €, bedingt durch geringere Restrukturierungsaufwendungen und geringere Abschreibungen.

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex

Der Cash Capex des operativen Segments Systemgeschäft lag in den ersten neun Monaten 2023 mit 166 Mio. € um 5 Mio. € über dem Vorjahr, im Wesentlichen bedingt durch eine gestiegene Nachfrage nach On-Board-Units im Portfolio-Bereich Road Charging sowie höhere Investitionen im Portfolio-Bereich Digital.

Group Development

Am 1. Februar 2023 wurde die Veräußerung der Geschäftseinheit GD Towers vollzogen. Seit dem ist GD Towers nicht mehr Bestandteil des Konzerns. Die operative Entwicklung enthält die Beiträge für den ersten Monat 2023.

Im Konzernzwischenabschluss wurde die Geschäftseinheit GD Towers bereits ab dem dritten Quartal 2022 bis zu ihrer Veräußerung als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Aus Steuerungssicht stellen wir die hier erläuterten steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren im genannten Zeitraum inklusive der Beiträge von GD Towers dar.

→ Weitere Informationen zu der Veräußerung und die Darstellung von GD Towers aus Steuerungssicht finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung".

Am 31. März 2022 wurde die Veräußerung der T-Mobile Netherlands vollzogen. Seit dem 1. April 2022 ist T-Mobile Netherlands nicht mehr Bestandteil des Konzerns. Die operative Entwicklung enthält die Beiträge für das erste Quartal 2022.

Operative Entwicklung

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q1 2023 Q2 2023
Umsatz 108 1.409 (92,3) 102 4
davon: T-Mobile Netherlands 0 536 (100,0) 0 0
davon: GD Towers 99 858 (88,5) 99 0
Service-Umsatz 0 411 (100,0) 0 0
EBITDA 13.008 1.883 n.a. 13.011 1
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 12.950 1.007 n.a. 12.941 6
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 58 875 (93,4) 70 (5)
davon: T-Mobile Netherlands 0 201 (100,0) 0 0
davon: GD Towers 78 702 (88,9) 78 0
EBITDA AL 13.003 1.747 n.a. 13.006 1
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse 12.950 1.007 n.a. 12.941 6
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 53 740 (92,8) 65 (5)
davon: T-Mobile Netherlands 0 190 (100,0) 0 0
davon: GD Towers 73 577 (87,3) 73 0
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 49,1 52,5 63,7 (125,0)
Abschreibungen (2) (194) 99,0 (1) 0
Betriebsergebnis (EBIT) 13.006 1.688 n.a. 13.010 1
Cash Capex (22) (230) 90,4 (18) (1)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (22) (230) 90,4 (18) (1)
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in Mio. € Q3 2023 Q3 2022 Veränderung in % Gesamtjahr 2022
Umsatz 2 293 (99,3) 1.708
davon: T-Mobile Netherlands 0 0 n.a. 536
davon: GD Towers 0 289 (100,0) 1.154
Service-Umsatz 0 0 n.a. 411
EBITDA (5) 333 n.a. 2.106
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse 3 101 (97,0) 992
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) (7) 232 n.a. 1.113
davon: T-Mobile Netherlands 0 0 n.a. 201
davon: GD Towers 0 240 (100,0) 943
EBITDA AL (5) 322 n.a. 1.956
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse 3 101 (97,0) 992
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) (7) 221 n.a. 964
davon: T-Mobile Netherlands 0 0 n.a. 190
davon: GD Towers 0 230 (100,0) 804
EBITDA AL-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) (350,0) 75,4 56,4
Abschreibungen (1) (1) 0,0 (195)
Betriebsergebnis (EBIT) (5) 332 n.a. 1.911
Cash Capex (3) (72) 95,8 (343)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (3) (72) 95,8 (343)

Umsatz, Service-Umsatz

Der Umsatz unseres operativen Segments Group Development sank in den ersten neun Monaten 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 92,3 % auf 108 Mio. €. Dies resultierte hauptsächlich aus den Veräußerungen von T-Mobile Netherlands und GD Towers. Organisch betrachtet blieb der Umsatz gegenüber dem Vorjahr stabil. Das GD Towers Geschäft erzielte keine Service-Umsätze.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

Das bereinigte EBITDA AL sank um 92,8 % auf 53 Mio. €. Auch hier resultierte der Rückgang aus der Veräußerung von T-Mobile Netherlands sowie GD Towers. Organisch betrachtet stieg das bereinigte EBITDA AL um 61,8 %. Entlastend wirkte das Aussetzen der planmäßigen Abschreibungen auf Nutzungsrechte als Folge der ab dem dritten Quartal 2022 als zur Veräußerung gehaltenen Geschäftseinheit GD Towers. Positive Sondereinflüsse entlasteten das EBITDA AL im Saldo in Höhe von 13,0 Mrd. €. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Entkonsolidierung von GD Towers. Das EBITDA AL stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum um 11,3 Mrd. € auf 13,0 Mrd. € an.

Betriebsergebnis (EBIT)

Das EBIT erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund der beim EBITDA AL beschriebenen Entwicklung um 11,3 Mrd. € auf 13,0 Mrd. €. Die Abschreibungen lagen unter dem Niveau des Vorjahres, im Wesentlichen im Zusammenhang mit der ab dem dritten Quartal 2022 als zur Veräußerung gehaltenen Geschäftseinheit GD Towers, dem damit verbundenen Aussetzen der planmäßigen Abschreibungen sowie ihrer anschließenden Veräußerung.

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex

Der Cash Capex lag mit 22 Mio. € deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Der Rückgang ist hauptsächlich durch die Veräußerung von T-Mobile Netherlands sowie GD Towers begründet.

Group Headquarters & Group Services

Operative Entwicklung

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q1 2023 Q2 2023 Q3 2023
Umsatz 1.718 1.802 (4,7) 578 552 588
Service-Umsatz a 756 772 (2,1) 242 240 274
EBITDA (297) (58) n.a. (146) (107) (44)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (92) (17) n.a. (42) (38) (12)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) (205) (41) n.a. (104) (69) (32)
EBITDA AL (514) (291) (76,6) (218) (179) (117)
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (92) (17) n.a. (42) (38) (12)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) (422) (274) (54,0) (176) (141) (105)
Abschreibungen (995) (1.105) 10,0 (354) (317) (325)
Betriebsergebnis (EBIT) (1.293) (1.163) (11,2) (499) (424) (370)
Cash Capex (721) (731) 1,4 (259) (234) (228)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (721) (731) 1,4 (259) (234) (228)
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in Mio. € Q3 2022 Veränderung in % Gesamtjahr 2022
Umsatz 582 1,0 2.407
Service-Umsatz a 258 6,2 1.026
EBITDA (30) (46,7) (361)
EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (18) 33,3 (234)
EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) (12) n.a. (128)
EBITDA AL (107) (9,3) (672)
EBITDA AL-wirksame Sondereinflüsse (18) 33,3 (234)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) (89) (18,0) (437)
Abschreibungen (367) 11,4 (1.476)
Betriebsergebnis (EBIT) (397) 6,8 (1.837)
Cash Capex (258) 11,6 (973)
Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum) (258) 11,6 (973)

a Zum 1. Januar 2023 wurde die Definition des Service-Umsatzes erweitert. Die Vorjahreswerte wurden rückwirkend angepasst.

Umsatz, Service-Umsatz

Der Umsatz unseres Segments Group Headquarters & Group Services verringerte sich im Berichtszeitraum um 4,7 %. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf gesunkene konzerninterne Umsätze im Bereich Grundstücke und Gebäude aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen sowie auf geringere konzerninterne Service-Umsätze bei Deutsche Telekom IT aufgrund einer reduzierten umsatzrelevanten Kostenbasis zurückzuführen. Gegenläufig stieg der Umsatz durch die Verlagerung von Bereichen im Zusammenhang mit der Bündelung von Finanzfunktionen, die im ersten Quartal 2022 noch dem operativen Segment Deutschland zugeordnet waren. Vor diesem Hintergrund reduzierte sich der Umsatz organisch betrachtet um 3,0 % gegenüber der Vorjahresperiode.

Bereinigtes EBITDA AL, EBITDA AL

In der Berichtsperiode reduzierte sich das bereinigte EBITDA AL unseres Segments Group Headquarters & Group Services um 148 Mio. € auf minus 422 Mio. €. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus höheren konzerninternen Kostenerstattungen und den gesunkenen Umsätzen im Bereich Grundstücke und Gebäude aufgrund der weiteren Optimierung von Flächen. Insgesamt war das EBITDA AL in der Berichtsperiode mit Sondereinflüssen, insbesondere für Personalmaßnahmen, in Höhe von 92 Mio. € belastet. Im Vorjahreszeitraum wirkten sich im Saldo negative Sondereinflüsse in Höhe von 17 Mio. € auf das EBITDA AL aus. Dabei stand den Aufwendungen für Personalmaßnahmen gegenläufig die positive Wirkung durch die Reduzierung von sonstigen Rückstellungen, insbesondere im Zusammenhang mit einem Bewertungseffekt aus der Nachschusspflicht für die Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitarbeitern und mit der Beendigung eines Rechtsverfahrens, gegenüber.

Betriebsergebnis (EBIT)

Der Rückgang des EBIT um 130 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf minus 1.293 Mio. € resultierte im Wesentlichen aus der rückläufigen Entwicklung des EBITDA AL. Gegenläufig sanken die Abschreibungen, im Wesentlichen durch geringere Aktivierungen im Zusammenhang mit der rückläufigen Lizenzierung des konzernweiten ERP-Systems sowie im Bereich Grundstücke und Gebäude infolge der fortgesetzten Optimierung unseres Immobilien-Portfolios.

Cash Capex (vor Investitionen in Spektrum), Cash Capex

Der Cash Capex reduzierte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 10 Mio. €, im Wesentlichen aufgrund von geringeren Investitionen im Vorstandsbereich "Technologie und Innovation".

Ereignisse nach der Berichtsperiode

Wir verweisen diesbezüglich auf die "Ereignisse nach der Berichtsperiode" im Konzernzwischenabschluss.

Prognose

Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung unseres Managements. Abweichend von den im zusammengefassten Lagebericht 2022 (Geschäftsbericht 2022) sowie im Konzernzwischenbericht zum 30. Juni 2023 veröffentlichten Prognosen gehen wir nun von einer höheren Erwartung für das bereinigte EBITDA AL aus. Bisher gingen wir in unserer Prognose für das Jahr 2023 von einem bereinigten EBITDA AL von rund 41,0 Mrd. € aus. Nun erwarten wir, dass das bereinigte EBITDA AL des Konzerns im Geschäftsjahr 2023 rund 41,1 Mrd. € betragen wird. Maßgeblich hierfür ist die über unserer Erwartung liegende Entwicklung des Geschäfts im operativen Segment USA, für das wir jetzt ein bereinigtes EBITDA AL von rund 28,6 Mrd. US-$ statt bislang 28,5 Mrd. US-$ erwarten. Aufgrund des höher erwarteten bereinigten EBITDA AL prognostizieren wir nun einen Free Cashflow AL des Konzerns (vor Ausschüttung und Investitionen in Spektrum) von mehr als 16,1 Mrd. € statt den bislang erwarteten mehr als 16 Mrd. €.

Die übrigen abgegebenen Aussagen behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Im Rahmen unserer Planung haben wir einen US-Dollar-Währungskurs von unverändert 1,05 US-$ angenommen; ein Ergebnis für GD Towers wurde nicht berücksichtigt.

Details zu den Unternehmensrisiken finden Sie im Kapitel "Risiko- und Chancensituation". Darüber hinaus gehen wir im Kapitel "Wirtschaftliches Umfeld" auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den "Haftungsausschluss" am Ende dieses Berichts verwiesen.

Risiko- und Chancensituation

Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwicklungen im Vergleich zu der im zusammengefassten Lagebericht 2022 (Geschäftsbericht 2022) dargestellten Risiko- und Chancensituation ausgeführt. Ferner wird auf den "Haftungsausschluss" am Ende dieses Berichts verwiesen.

Unternehmensrisiken

Strategische Umsetzung und Integration.

Die Zusammenarbeit mit chinesischen Lieferanten wird durch den andauernden Handelskonflikt zwischen den USA und China erschwert. Seit 1997 sanktionieren die USA aufgrund von Sicherheitsbedenken die Nutzung von US-Technologie für unterschiedliche Länder, seit 2020 auch für einige chinesische Unternehmen. Dabei wirken die USA auch auf andere Länder ein, sich entsprechend zu verhalten. In Deutschland hat der Gesetzgeber das "Zweite Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme" (IT-Sicherheitsgesetz 2.0) im Jahr 2021 verabschiedet. Es beinhaltet kein Verbot von einzelnen Herstellern. Jeder 5G-Anbieter muss neue sog. kritische Funktionen und deren Lieferanten gemäß den Vorgaben des TKG-Sicherheitskatalogs vor der erstmaligen Inbetriebnahme den Behörden anzeigen. Die Bundesregierung kann in Fällen von Sicherheitsbedenken die Nutzung bestimmter Hersteller generell untersagen. Die Deutsche Telekom selbst prüft Komponenten, die sicherheitskritische Funktionen abbilden, seit Langem vor dem Einbau und laufend im Betrieb. Im März 2023 hat das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) im Rahmen des IT-Sicherheitsgesetzes 2.0 die deutschen Netzbetreiber für eine weitere Prüfung gebeten, der Behörde alle bereits verbauten 5G-Komponenten der chinesischen Lieferanten Huawei und ZTE zu benennen, die die sog. kritischen Funktionen abbilden. Im September 2023 wurden die Netzbetreiber zusätzlich von der Behörde gebeten, alle verbauten Komponenten der Hersteller Huawei und ZTE zu benennen. Das BMI spricht von einer ergebnisoffenen Prüfung, aber in der Öffentlichkeit wird darüber spekuliert, dass im vierten Quartal 2023 auf Grundlage der Prüfungsergebnisse der Einsatz chinesischer Ausrüstung in Netzbereichen in Deutschland innerhalb von vorgegebenen Fristen untersagt oder eingeschränkt werden könnte. Der Austausch der Komponenten könnte hohe Kosten verursachen. In anderen Ländern wie Österreich, der Tschechischen Republik und Polen besteht ebenfalls die Möglichkeit, dass es zu einem angeordneten Austausch von Lieferanten in kritischer Infrastruktur innerhalb von vorgegebenen Fristen kommen könnte. Im Vergleich zum Ende des Jahres 2022 haben wir die Risikobedeutung der Risikokategorie "Strategische Umsetzung und Integration" bereits im ersten Quartal 2023 von hoch auf sehr hoch erhöht, da durch eine mögliche Rückbauanordnung von Komponenten hohe Kosten entstehen könnten.

Einkauf und Lieferanten.

Die Lieferketten der Deutschen Telekom könnten aktuell u. a. durch geopolitische Spannungen wie z. B. Technologie-Sanktionen der USA gegen China, Cyberangriffe und Reorganisation von Lieferketten negativ beeinflusst werden. Bei T-Mobile US gibt es in bestimmten Bereichen, wie z. B. Endgeräten, nur wenige Lieferanten, die adäquate Leistungen erbringen können. Das könnte zu ungünstigen Vertragsbedingungen und zu geringer Flexibilität, zu alternativen Drittanbietern zu wechseln, führen. Unerwartete Vertragskündigungen, Schwierigkeiten bei der Vertragsverlängerung oder Betriebsunterbrechungen bei den Lieferanten könnten negative Auswirkungen auf T-Mobile US zur Folge haben. Deswegen erhöhen wir die Risikobedeutung der Risikokategorie "Einkauf und Lieferanten" von gering auf mittel.

Datenschutz und Datensicherheit.

Alle Konzerngesellschaften unterliegen spezifischen Datenschutzregelungen (in der EU insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)). Diese Anforderungen müssen implementiert und deren Einhaltung kontrolliert werden. Datenschutzvorfälle können mit sehr hohen Bußgeldern (bis zu 2 bis 4 % des weltweiten Konzernumsatzes) geahndet werden. Das Bußgeldkonzept der europäischen Aufsichtsbehörden findet Anwendung. Danach können auch bei Vorfällen mit geringer Kritikalität hohe Bußgelder verhängt werden. Die Bußgeldpraxis der Aufsichtsbehörden zeigt, dass mehr und höhere Bußgelder verhängt werden. Trotz Mitigierungsmaßnahmen sowie gut etablierter Datenschutz-Management-Strukturen können Datenschutzvorfälle grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, da nahezu alle Verarbeitungen bzw. Prozesse im Konzern datenschutzrechtlich relevant sind. Dabei können Fehler entstehen, die mit Reputations-, Kosten- und Sanktionsrisiken verbunden sind. Die Häufigkeit von Cyberkriminalität und Industriespionage nimmt zu. Solche Cyberattacken werden durch die sich rapide weiterentwickelnden Technologien und Angriffsmethoden immer komplexer. Das stellt uns vor stetige Herausforderungen und Anpassungen, um unsere Kunden- und Geschäftspartnerdaten sowie unsere Netze, Technologien, Produkte und Dienstleistungen vor diesen Angriffen zu schützen. Solche Vorfälle können u. a. zu Betriebsunterbrechungen, Veruntreuung oder unbefugtem Zugang zu vertraulichen oder persönlichen Informationen sowie zu Reputationsschäden führen. Aufgrund der Zunahme von erfolgreichen Cyberattacken gegen die Deutsche Telekom in den letzten Jahren v. a. in den USA und der generell zunehmenden Bedrohungslage durch Cyberangriffe sowie einer verschärften Bußgeldpraxis der Aufsichtsbehörden beim Datenschutz erhöht sich die Risikobedeutung der Risikokategorie "Datenschutz und Datensicherheit" von hoch auf sehr hoch.

Finanzwirtschaftliche Risiken.

Aufgrund des Kriegs in der Ukraine und der Situation auf dem Weltmarkt sind die Kosten für Energieträger im Jahr 2022 stark gestiegen. Die Energiepreise könnten volatil bleiben, allerdings hat sich das Preisniveau auf dem Weltmarkt im Jahr 2023 bisher leicht verringert. Der Inflationsdruck in Deutschland und den USA führte 2023 zu weiteren Zinsanhebungen, deswegen wurde das variable verzinste Schuldenportfolio und somit die Zinssensitivität weiter deutlich reduziert. Veränderte Energiepreise und die Anpassung des Schuldenportfolios wurden im Rahmen der Planungsprozesse berücksichtigt, weshalb sich die Risikobedeutung der Risikokategorie "Finanzwirtschaftliche Risiken" von hoch auf mittel verbessert.

Rechtsverfahren

Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen.

In den vom Bundesgerichtshof (BGH) an die zuständigen Oberlandesgerichte zurückverwiesenen Klagen der Vodafone Deutschland GmbH und der Vodafone Hessen et al. (jetzt Vodafone West GmbH) gegen die Telekom Deutschland GmbH wegen vermeintlich überhöhter Entgelte für die Nutzung von Kabelkanalanlagen, hat die Klägerin Vodafone Deutschland GmbH zwischenzeitlich ihre Klageanträge aktualisiert und beziffert diese nun auf ca. 826 Mio. € zuzüglich Zinsen für den Zeitraum 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2022. Die finanziellen Auswirkungen können derzeit nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.

Verfahren gegen T-Mobile US wegen Cyberangriff auf T-Mobile US im August 2021.

Im Verfahren gegen T-Mobile US wegen des Cyberangriffs auf T-Mobile US im August 2021 erließ das zuständige Gericht am 29. Juni 2023 eine Verfügung zur endgültigen Genehmigung der Vereinbarung vom 22. Juli 2022 zur Beilegung der bundesgerichtlichen Verbrauchersammelklage. Gegen die Verfügung ist Berufung eingelegt worden, sodass sich die Beendigung des Verfahrens verzögern wird.

Einschätzung zur Gesamtrisikosituation

Die Gesamtrisikosituation hat sich im Vergleich zu der im zusammengefassten Lagebericht 2022 (Geschäftsbericht 2022) dargestellten Risiko- und Chancensituation aufgrund einer möglichen Ausweitung der Untersagung von chinesischen Netzwerk-Komponenten und der immer noch sehr angespannten weltwirtschaftlichen Entwicklung und geopolitischen Lage verschlechtert. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-Management-System, wie auch nach Einschätzung unseres Managements, keine wesentlichen Risiken absehbar, die den Bestand der Deutschen Telekom AG oder eines wesentlichen Konzernunternehmens gefährden könnten.

Konzernzwischenabschluss

Konzernbilanz

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in Mio. € 30.09.2023 31.12.2022 Veränderung Veränderung in % 30.09.2022
Aktiva
Kurzfristige Vermögenswerte 36.260 39.144 (2.884) (7,4) 42.540
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 7.470 5.767 1.703 29,5 8.497
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.713 16.766 (1.053) (6,3) 17.087
Vertragsvermögenswerte 2.513 2.410 103 4,3 2.134
Ertragsteuerforderungen 170 213 (43) (20,2) 225
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 5.333 4.865 468 9,6 4.985
Vorräte 2.577 2.639 (62) (2,3) 3.154
Übrige Vermögenswerte 2.239 1.800 439 24,4 1.875
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 245 4.683 (4.438) (94,8) 4.584
Langfristige Vermögenswerte 266.253 259.446 6.807 2,6 278.817
Immaterielle Vermögenswerte 141.048 140.600 448 0,3 151.944
Sachanlagen 66.142 65.729 413 0,6 66.902
Nutzungsrechte 34.536 33.727 809 2,4 37.767
Aktivierte Vertragskosten 3.487 3.205 282 8,8 3.202
Beteiligungen an nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen 7.402 1.318 6.084 n.a. 1.841
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 5.115 5.044 71 1,4 6.220
Aktive latente Steuern 7.049 8.316 (1.267) (15,2) 9.300
Übrige Vermögenswerte 1.476 1.507 (31) (2,1) 1.640
Bilanzsumme 302.513 298.590 3.923 1,3 321.357
Passiva
Kurzfristige Schulden 36.479 45.389 (8.910) (19,6) 48.649
Finanzielle Verbindlichkeiten 9.285 14.389 (5.104) (35,5) 17.122
Leasing-Verbindlichkeiten 5.792 5.126 666 13,0 5.450
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 10.223 12.035 (1.812) (15,1) 11.545
Ertragsteuerverbindlichkeiten 995 801 194 24,2 882
Sonstige Rückstellungen 3.968 4.412 (444) (10,1) 4.169
Übrige Schulden 4.180 3.412 768 22,5 4.245
Vertragsverbindlichkeiten 2.036 1.868 168 9,0 1.826
Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen
langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen
0 3.347 (3.347) (100,0) 3.409
Langfristige Schulden 169.464 165.881 3.583 2,2 178.232
Finanzielle Verbindlichkeiten 99.495 98.641 854 0,9 105.265
Leasing-Verbindlichkeiten 36.828 33.666 3.162 9,4 37.383
Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 3.625 4.150 (525) (12,7) 4.250
Sonstige Rückstellungen 3.648 3.792 (144) (3,8) 3.725
Passive latente Steuern 23.116 22.800 316 1,4 24.751
Übrige Schulden 1.896 2.171 (275) (12,7) 2.122
Vertragsverbindlichkeiten 856 663 193 29,1 736
Schulden 205.943 211.270 (5.327) (2,5) 226.881
Eigenkapital 96.570 87.320 9.250 10,6 94.475
Gezeichnetes Kapital 12.765 12.765 0 0,0 12.765
Eigene Anteile (27) (35) 8 22,9 (36)
12.738 12.730 8 0,1 12.730
Kapitalrücklage 58.660 61.532 (2.872) (4,7) 62.161
Gewinnrücklagen einschließlich Ergebnisvortrag (29.609) (34.489) 4.880 14,1 (34.441)
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis 1.432 783 649 82,9 3.998
Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag) 18.823 8.001 10.822 n.a. 6.987
Anteile der Eigentümer des Mutterunternehmens 62.044 48.558 13.486 27,8 51.435
Anteile anderer Gesellschafter 34.526 38.762 (4.236) (10,9) 43.040
Bilanzsumme 302.513 298.590 3.923 1,3 321.357

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q3 2023 Q3 2022 Veränderung in %
Umsatzerlöse 82.601 84.453 (2,2) 27.556 28.925 (4,7)
davon: nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträge 495 419 18,1 161 154 4,5
Sonstige betriebliche Erträge 922 3.956 (76,7) 294 501 (41,3)
Bestandsveränderungen 28 44 (36,4) 7 15 (53,3)
Aktivierte Eigenleistungen 2.027 2.140 (5,3) 681 745 (8,6)
Materialaufwand (34.004) (38.525) 11,7 (11.158) (13.091) 14,8
Personalaufwand (14.431) (14.585) 1,1 (4.845) (4.900) 1,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen (3.693) (4.741) 22,1 (1.205) (2.012) 40,1
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten (836) (908) 7,9 (312) (306) (2,0)
Gewinne/​(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten (6) (20) 70,0 (2) (2) 0,0
Sonstiges (2.850) (3.813) 25,3 (891) (1.703) 47,7
EBITDA 33.451 32.741 2,2 11.330 10.182 11,3
Abschreibungen (17.804) (21.165) 15,9 (5.904) (7.021) 15,9
Betriebsergebnis (EBIT) 15.647 11.576 35,2 5.426 3.161 71,7
Zinsergebnis (4.249) (3.881) (9,5) (1.379) (1.354) (1,8)
Zinserträge 534 328 62,8 149 100 49,0
Zinsaufwendungen (4.783) (4.209) (13,6) (1.529) (1.454) (5,2)
Ergebnis aus nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen 14 (12) n.a. 23 (13) n.a.
Sonstiges Finanzergebnis (195) 1.316 n.a. (136) 329 n.a.
Finanzergebnis (4.430) (2.577) (71,9) (1.492) (1.039) (43,6)
Ergebnis vor Ertragsteuern 11.217 8.998 24,7 3.934 2.122 85,4
Ertragsteuern (2.941) (1.608) (82,9) (1.000) (287) n.a.
Ergebnis nach Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 8.276 7.391 12,0 2.933 1.835 59,8
Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenem Geschäftsbereich 13.694 302 n.a. 3 108 (97,2)
Überschuss/​(Fehlbetrag) 21.970 7.692 n.a. 2.936 1.944 51,0
Zurechnung des Überschusses/​(Fehlbetrags) an die
Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag)) 18.823 6.987 n.a. 1.924 1.578 21,9
Anteile anderer Gesellschafter 3.147 706 n.a. 1.013 366 n.a.
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in Mio. € Gesamtjahr 2022
Umsatzerlöse 114.197
davon: nach der Effektivzinsmethode berechnete Zinserträge 589
Sonstige betriebliche Erträge 4.653
Bestandsveränderungen 26
Aktivierte Eigenleistungen 2.852
Materialaufwand (52.926)
Personalaufwand (19.371)
Sonstige betriebliche Aufwendungen (6.383)
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten (1.235)
Gewinne/​(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten (24)
Sonstiges (5.124)
EBITDA 43.049
Abschreibungen (27.635)
Betriebsergebnis (EBIT) 15.414
Zinsergebnis (5.292)
Zinserträge 387
Zinsaufwendungen (5.679)
Ergebnis aus nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen (524)
Sonstiges Finanzergebnis 1.379
Finanzergebnis (4.437)
Ergebnis vor Ertragsteuern 10.977
Ertragsteuern (1.937)
Ergebnis nach Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 9.039
Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenem Geschäftsbereich 443
Überschuss/​(Fehlbetrag) 9.482
Zurechnung des Überschusses/​(Fehlbetrags) an die
Eigentümer des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag)) 8.001
Anteile anderer Gesellschafter 1.481

Ergebnis je Aktie

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Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung in % Q3 2023 Q3 2022
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/​(Fehlbetrag)
(Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag)) aus fortzuführenden Geschäftsbereichen
Mio. € 5.129 6.685 (23,3) 1.921 1.470
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/​(Fehlbetrag)
(Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag)) aus aufgegebenem Geschäftsbereich
Mio. € 13.694 302 n.a. 3 108
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/​(Fehlbetrag)
(Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag))
Mio. € 18.823 6.987 n.a. 1.924 1.578
Angepasste gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Stammaktien
(unverwässert und verwässert)
Mio. Stück 4.975 4.972 0,1 4.976 4.972
Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (unverwässert und verwässert) 1,03 1,34 (23,1) 0,39 0,30
Ergebnis je Aktie aus aufgegebenem Geschäftsbereich (unverwässert und verwässert) 2,75 0,06 n.a. 0,00 0,02
Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 3,78 1,41 n.a. 0,39 0,32
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Veränderung
in %
Gesamtjahr 2022
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/​(Fehlbetrag)
(Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag)) aus fortzuführenden Geschäftsbereichen
Mio. € 30,7 7.558
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter Überschuss/​(Fehlbetrag)
(Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag)) aus aufgegebenem Geschäftsbereich
Mio. € (97,2) 443
Den Eigentümern des Mutterunternehmens zugerechneter
Überschuss/​(Fehlbetrag) (Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag))
Mio. € 21,9 8.001
Angepasste gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden
Stammaktien (unverwässert und verwässert)
Mio. Stück 0,1 4.972
Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (unverwässert und verwässert) 30,0 1,52
Ergebnis je Aktie aus aufgegebenem Geschäftsbereich (unverwässert und verwässert) (100,0) 0,09
Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) 21,9 1,61

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung Q3 2023 Q3 2022 Veränderung
Überschuss/​(Fehlbetrag) 21.970 7.692 14.278 2.936 1.944 992
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden
Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten (35) 63 (98) (18) 12 (30)
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 467 1.825 (1.358) 251 (317) 568
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (112) (785) 673 (97) (166) 69
320 1.103 (783) 136 (472) 608
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe
Erfolgswirksame Änderung 4 0 4 0 0 0
Erfolgsneutrale Änderung 568 10.781 (10.213) 1.434 4.806 (3.372)
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von gehaltenen Fremdkapitalinstrumenten
Erfolgswirksame Änderung 667 778 (111) 236 266 (30)
Erfolgsneutrale Änderung (640) (858) 218 (236) (266) 30
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (designierte Risikokomponenten)
Erfolgswirksame Änderung (106) (126) 20 (67) (76) 9
Erfolgsneutrale Änderung 601 924 (323) 532 377 155
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Kosten der Absicherung)
Erfolgswirksame Änderung 1 1 0 0 0 0
Erfolgsneutrale Änderung (34) (46) 12 (35) (24) (11)
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen
Erfolgswirksame Änderung 0 0 0 0 0 0
Erfolgsneutrale Änderung 20 0 20 17 0 17
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (156) (193) 37 (136) (88) (48)
925 11.262 (10.337) 1.746 4.996 (3.250)
Sonstiges Ergebnis 1.245 12.365 (11.120) 1.882 4.525 (2.643)
Gesamtergebnis 23.216 20.057 3.159 4.818 6.468 (1.650)
Zurechnung des Gesamtergebnisses an die
Eigentümer des Mutterunternehmens 19.759 13.565 6.194 3.025 3.546 (521)
Anteile anderer Gesellschafter 3.457 6.492 (3.035) 1.794 2.922 (1.128)
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in Mio. € Gesamtjahr 2022
Überschuss/​(Fehlbetrag) 9.482
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden
Ergebnis aus der Neubewertung von gehaltenen Eigenkapitalinstrumenten (46)
Ergebnis aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 1.841
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (835)
961
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden, wenn bestimmte Gründe vorliegen
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Geschäftsbetriebe
Erfolgswirksame Änderung 0
Erfolgsneutrale Änderung 4.071
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von gehaltenen Fremdkapitalinstrumenten
Erfolgswirksame Änderung 1.037
Erfolgsneutrale Änderung (1.060)
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (designierte Risikokomponenten)
Erfolgswirksame Änderung 123
Erfolgsneutrale Änderung 762
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Kosten der Absicherung)
Erfolgswirksame Änderung 1
Erfolgsneutrale Änderung (51)
Anteil am sonstigen Ergebnis von Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen
Erfolgswirksame Änderung 0
Erfolgsneutrale Änderung 0
Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen (231)
4.654
Sonstiges Ergebnis 5.615
Gesamtergebnis 15.097
Zurechnung des Gesamtergebnisses an die
Eigentümer des Mutterunternehmens 11.272
Anteile anderer Gesellschafter 3.825

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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in Mio. € Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens
Bezahltes Eigenkapital Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Kapitalrücklage Gewinnrücklagen einschl. Ergebnisvortrag Konzernüberschuss/​ (-fehlbetrag) Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe
Stand zum 1. Januar 2022 12.765 (37) 63.773 (36.358) 4.176 (1.747)
Veränderung Konsolidierungskreis
Transaktionen mit Eigentümern (1.871) 17
Gewinnvortrag 4.176 (4.176)
Dividendenausschüttung (3.182)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 259
Aktienrückkauf/​Treuhänderisch hinterlegte Aktien 2
Überschuss/​(Fehlbetrag) 6.987
Sonstiges Ergebnis 938 5.125
Gesamtergebnis
Transfer in Gewinnrücklagen (14)
Stand zum 30. September 2022 12.765 (36) 62.161 (34.441) 6.987 3.395
Stand zum 1. Januar 2023 12.765 (35) 61.532 (34.489) 8.001 221
Veränderung Konsolidierungskreis
Transaktionen mit Eigentümern (3.139) 106
Gewinnvortrag 8.001 (8.001)
Dividendenausschüttung (3.483)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 267
Aktienrückkauf/​Treuhänderisch hinterlegte Aktien 8
Überschuss/​(Fehlbetrag) 18.823
Sonstiges Ergebnis 356 320
Gesamtergebnis
Transfer in Gewinnrücklagen 6
Stand zum 30. September 2023 12.765 (27) 58.660 (29.609) 18.823 648
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in Mio. € Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis
Neubewertungsrücklage Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9) Fremdkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis (IFRS 9) Sicherungsinstrumente: designierte Risikokomponenten (IFRS 9) Sicherungsinstrumente: Kosten der Absicherung (IFRS 9) At equity bilanzierte Unternehmen
Stand zum 1. Januar 2022 (7) 143 (37) (56) 86 0
Veränderung Konsolidierungskreis
Transaktionen mit Eigentümern (12) (2) (27)
Gewinnvortrag
Dividendenausschüttung
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung
Aktienrückkauf/​Treuhänderisch hinterlegte Aktien
Überschuss/​(Fehlbetrag)
Sonstiges Ergebnis 64 (38) 726 (45)
Gesamtergebnis
Transfer in Gewinnrücklagen 5 12
Stand zum 30. September 2022 (15) 218 (77) 643 40 0
Stand zum 1. Januar 2023 0 109 (50) 695 35 0
Veränderung Konsolidierungskreis
Transaktionen mit Eigentümern (3) (44)
Gewinnvortrag
Dividendenausschüttung
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung
Aktienrückkauf/​Treuhänderisch hinterlegte Aktien
Überschuss/​(Fehlbetrag)
Sonstiges Ergebnis (35) 14 424 (34) 20
Gesamtergebnis
Transfer in Gewinnrücklagen (6)
Stand zum 30. September 2023 0 69 (39) 1.075 2 20
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in Mio. € Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Summe Anteile anderer Gesellschafter Gesamt Konzerneigenkapital
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis
Steuern
Stand zum 1. Januar 2022 (22) 42.679 38.790 81.469
Veränderung Konsolidierungskreis 0 (583) (583)
Transaktionen mit Eigentümern 8 (1.887) (1.734) (3.621)
Gewinnvortrag 0 0 0
Dividendenausschüttung (3.182) (197) (3.379)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG 0 0 0
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 259 273 531
Aktienrückkauf/​Treuhänderisch hinterlegte Aktien 2 0 2
Überschuss/​(Fehlbetrag) 6.987 706 7.692
Sonstiges Ergebnis (191) 6.578 5.786 12.365
Gesamtergebnis 13.565 6.492 20.057
Transfer in Gewinnrücklagen (2) 0 0 0
Stand zum 30. September 2022 (207) 51.435 43.040 94.475
Stand zum 1. Januar 2023 (227) 48.558 38.762 87.320
Veränderung Konsolidierungskreis 0 (4) (4)
Transaktionen mit Eigentümern 14 (3.065) (7.350) (10.415)
Gewinnvortrag 0 0 0
Dividendenausschüttung (3.483) (545) (4.028)
Kapitalerhöhung Deutsche Telekom AG 0 0 0
Kapitalerhöhung aus anteilsbasierter Vergütung 267 207 474
Aktienrückkauf/​Treuhänderisch hinterlegte Aktien 8 0 8
Überschuss/​(Fehlbetrag) 18.823 3.147 21.970
Sonstiges Ergebnis (130) 936 310 1.245
Gesamtergebnis 19.759 3.457 23.216
Transfer in Gewinnrücklagen 0 0 0
Stand zum 30. September 2023 (342) 62.044 34.526 96.570

Konzern-Kapitalflussrechnung

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung Q3 2023 Q3 2022 Veränderung
Ergebnis vor Ertragsteuern 24.205 9.510 14.695 3.937 2.350 1.587
Abschreibungen 17.804 21.357 (3.553) 5.904 7.021 (1.117)
Finanzergebnis 4.446 2.574 1.872 1.492 1.051 441
Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften (12.927) (2.655) (10.272) (3) (102) 99
Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen (15) (71) 56 0 (4) 4
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 485 1.261 (776) 137 946 (809)
Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen 15 29 (14) 12 (27) 39
Veränderung aktives operatives Working Capital 1.206 (167) 1.373 (106) 267 (373)
Veränderung sonstige operative Vermögenswerte (452) (431) (21) (100) (358) 258
Veränderung der Rückstellungen (845) (250) (595) 390 104 286
Veränderung passives operatives Working Capital (1.206) 61 (1.267) (403) (311) (92)
Veränderung sonstige operative Verbindlichkeiten 816 661 155 51 18 33
Erhaltene/​(Gezahlte) Ertragsteuern (785) (590) (195) (317) (333) 16
Erhaltene Dividenden 9 7 2 5 4 1
Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten (31) 0 (31) 0 0 0
Operativer Cashflow 32.725 31.296 1.429 11.000 10.625 375
Gezahlte Zinsen (5.706) (4.884) (822) (1.823) (1.524) (299)
Erhaltene Zinsen 1.537 890 647 514 222 292
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 28.556 27.302 1.254 9.692 9.323 369
davon: aus aufgegebenem Geschäftsbereich 80 536 (456) 0 79 (79)
Auszahlungen für Investitionen in
Immaterielle Vermögenswerte (3.711) (6.204) 2.493 (1.270) (1.525) 255
Sachanlagen (9.990) (12.004) 2.014 (2.995) (4.425) 1.430
Langfristige finanzielle Vermögenswerte (230) (635) 405 (26) (134) 108
Auszahlungen für geförderte Investitionen in den Breitband-Ausbau (237) (267) 30 (91) (105) 14
Einzahlungen von Fördermitteln für Investitionen in den Breitband-Ausbau 244 249 (5) 126 121 5
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit der Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen (4) (52) 48 0 0 0
Einzahlungen aus Abgängen von
Immateriellen Vermögenswerten 0 2 (2) 0 0 0
Sachanlagen 81 241 (160) 25 158 (133)
Langfristigen finanziellen Vermögenswerten 160 210 (50) 18 54 (36)
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen 7.625 4.189 3.436 2 100 (98)
Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens (38) (1.241) 1.203 386 392 (6)
Sonstiges (1) 1 (2) 0 0 0
Cashflow aus Investitionstätigkeit (6.100) (15.511) 9.411 (3.827) (5.364) 1.537
davon: aus aufgegebenem Geschäftsbereich (17) (168) 151 0 (70) 70
Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 783 2.933 (2.150) (30) 1.721 (1.751)
Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (11.986) (7.250) (4.736) (5.248) (3.812) (1.436)
Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 10.973 3.172 7.801 1.876 3.171 (1.295)
Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten (1.976) 0 (1.976) 0 0 0
Dividendenausschüttungen (inkl. an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen) (3.701) (3.385) (316) (138) (138) 0
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (4.442) (3.715) (727) (1.241) (1.300) 59
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern 22 27 (5) 9 2 7
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern (10.572) (3.287) (7.285) (2.557) (658) (1.899)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (20.899) (11.505) (9.394) (7.329) (1.014) (6.315)
davon: aus aufgegebenem Geschäftsbereich (74) (177) 103 0 (36) 36
Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) 121 616 (495) 192 300 (108)
Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 25 (21) 46 0 (28) 28
Nettoveränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) 1.703 880 823 (1.272) 3.216 (4.488)
Bestand am Anfang der Periode 5.767 7.617 (1.850) 8.742 5.281 3.461
Bestand am Ende der Periode 7.470 8.497 (1.027) 7.470 8.497 (1.027)
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in Mio. € Gesamtjahr 2022
Ergebnis vor Ertragsteuern 11.703
Abschreibungen 27.827
Finanzergebnis 4.455
Ergebnis aus dem Abgang vollkonsolidierter Gesellschaften (2.661)
Ergebnis aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode bewerteten Anteilen (71)
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 1.508
Ergebnis aus dem Abgang immaterieller Vermögenswerte und Sachanlagen (76)
Veränderung aktives operatives Working Capital (600)
Veränderung sonstige operative Vermögenswerte (813)
Veränderung der Rückstellungen 117
Veränderung passives operatives Working Capital 789
Veränderung sonstige operative Verbindlichkeiten (60)
Erhaltene/​(Gezahlte) Ertragsteuern (902)
Erhaltene Dividenden 11
Nettozahlungen aus Abschluss, Auflösung und Konditionenänderung von Zinsderivaten 0
Operativer Cashflow 41.228
Gezahlte Zinsen (6.756)
Erhaltene Zinsen 1.347
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 35.819
davon: aus aufgegebenem Geschäftsbereich 712
Auszahlungen für Investitionen in
Immaterielle Vermögenswerte (7.551)
Sachanlagen (16.563)
Langfristige finanzielle Vermögenswerte (683)
Auszahlungen für geförderte Investitionen in den Breitband-Ausbau (377)
Einzahlungen von Fördermitteln für Investitionen in den Breitband-Ausbau 435
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit der Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen (52)
Einzahlungen aus Abgängen von
Immateriellen Vermögenswerten 3
Sachanlagen 436
Langfristigen finanziellen Vermögenswerten 173
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen 4.208
Veränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit mehr als 3 Monate), Wertpapiere und Forderungen des kurzfristigen finanziellen Vermögens (2.335)
Sonstiges 1
Cashflow aus Investitionstätigkeit (22.306)
davon: aus aufgegebenem Geschäftsbereich (277)
Aufnahme kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 9.686
Rückzahlung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten (15.528)
Aufnahme mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 4.534
Rückzahlung mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten 0
Dividendenausschüttungen (inkl. an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen) (3.385)
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (4.951)
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern 29
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern (5.823)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (15.438)
davon: aus aufgegebenem Geschäftsbereich (192)
Auswirkung von Kursveränderungen auf die Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) 93
Zahlungsmittelveränderung im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen (18)
Nettoveränderung der Zahlungsmittel (Laufzeit bis 3 Monate) (1.850)
Bestand am Anfang der Periode 7.617
Bestand am Ende der Periode 5.767

Als Folge der am 13. Jul 2022 geschlossenen Vereinbarung werden die GD-Tower-Gesellschaften im Konzernzwischenabschluss ab dem dritten Quartal 2022 als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Die Konzern-Kapitalflussrechnung wird weiterhin inklusive des aufgegebenen Geschäftsbereichs im operativen Segment Group Development dargestellt. Der Aufsatzpunkt der Konzern-Kapitalflussrechnung ist das Ergebnis vor Ertragsteuern und beinhaltet sowohl das Ergebnis der fortgeführten als auch des aufgegebenen Geschäftsbereichs. In der Konzern-Kapitalflussrechnung werden die Beiträge der GD-Tower-Gesellschaften jeweils mit einem "davon" Vermerk angegeben.

Wesentliche Ereignisse und Geschäftsvorfälle

Rechnungslegung

Die Deutsche Telekom AG veröffentlicht freiwillig in Einklang mit § 53 Abs. 6 der Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse einen Quartalsfinanzbericht, der einen Konzernzwischenabschluss und einen Konzernzwischenlagebericht umfasst. Der Konzernzwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU zum Abschluss-Stichtag anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzernzwischenlagebericht wurde unter Beachtung des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) aufgestellt.

Statement of Compliance

Der Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2023 ist unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom AG angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen.

Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Quartalsfinanzbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022.

Erstmals in der Berichtsperiode anzuwendende Standards, Interpretationen und Änderungen

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Verlautbarung Titel Anwendungspflicht für die Deutsche Telekom ab Änderungen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom
In EU-Recht übernommene IFRS
IFRS 17 Insurance Contracts 01.01.2023 IFRS 17 regelt die Bilanzierung von Versicherungsverträgen und ersetzt IFRS 4. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IFRS 17 Insurance Contracts 01.01.2023 Die Erstanwendung des IFRS 17 wird auf den 1. Januar 2023 verschoben. Die wesentlichen Grundlagen der Bilanzierung nach IFRS 17 bleiben unverändert. Durch die Anpassungen des IFRS 17 sollen für Unternehmen bei der Einführung des Standards Erleichterungen verschafft werden, ohne den Informationsnutzen deutlich abzusenken. Die Option für Unternehmen, IFRS 9 erst verzögert und gleichzeitig mit IFRS 17 erstmals anzuwenden, wurde ebenfalls bis zum 1. Januar 2023 verlängert. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IFRS 17 Initial Application of IFRS 17 and IFRS 9 -Comparative Information 01.01.2023 Die ergänzende Übergangsvorschrift bezüglich der Vergleichszahlen im ersten Berichtsjahr ermöglicht wahlweise eine abweichende Klassifizierung gemäß IFRS 9 (sog. Classification Overlay) für die Vergleichsperioden im Jahr der erstmaligen Anwendung beider Standards. Zudem dürfen für finanzielle Vermögenswerte, die mit Versicherungsverträgen in Verbindung stehen, die bestehenden Klassifizierungswahlrechte nach IFRS 9 neu ausgeübt werden, wenn vor der IFRS 17-Erstanwendung bereits IFRS 9 angewendet wurde. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IAS 1 and IFRS Practice Statement 2 Presentation of Financial Statements 01.01.2023 Die Änderungen an IAS 1 sehen vor, dass nicht mehr bedeutende ("significant") Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben werden sollen, sondern wesentliche ("material"). Die Änderungen am IFRS Practice Statement 2 "Making Materiality Judgements" enthalten Leitlinien zur Anwendung des Konzepts der Wesentlichkeit auf die Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IAS 8 Definition of Accounting Estimates 01.01.2023 Die Änderungen umfassen die Definition von rechnungslegungsbezogenen Schätzungen. Es wird klargestellt, wie zwischen Änderungen von Rechnungslegungsmethoden und rechnungslegungsbezogenen Schätzungen zu unterscheiden ist. Keine wesentlichen Auswirkungen.
Amendments to IAS 12 Deferred Tax related to Assets and Liabilities arising from a Single Transaction 01.01.2023 IAS 12 sieht in bestimmten Fällen eine Ausnahme vom Ansatz latenter Steuern vor. Bislang war unklar, ob diese "initial recognition exemption" auch in den Fällen gilt, in denen aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswertes und einer Schuld jeweils eine abzugsfähige und eine steuerbare temporäre Differenz in gleicher Höhe entsteht. Konkrete Anwendungsfälle sind Leasing-Verhältnisse und Rückbauverpflichtungen. Der IASB stellt nun klar, dass für vorgenannte Fälle die Ausnahmeregelung vom Ansatz latenter Steuern nicht anwendbar ist. Keine wesentlichen Auswirkungen.

→ Weitere Informationen zu veröffentlichten, aber noch nicht angewendeten Standards, Interpretationen und Änderungen sowie Angaben zum Ansatz und zur Bewertung von Bilanzposten als auch zu Ermessensentscheidungen und Schätzungsunsicherheiten sind dem Kapitel "Grundlagen und Methoden" des Konzernanhangs im Geschäftsbericht 2022 zu entnehmen.

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Änderungen der Berichtsstruktur

Die Deutsche Telekom hat in der Berichtsperiode keine wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen. Hinsichtlich der Berichtsstruktur gab es folgende Änderung:

Änderung der Berichterstattung über die Umsatzerlöse nach Erlösarten.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 wurde die bislang berichtete Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Erlösarten (Erbringung von Dienstleistungen, Verkauf von Gütern und Handelswaren sowie Nutzungsüberlassung von Vermögenswerten) in Anlehnung an das Steuerungsmodell des Konzerns durch die Aufgliederung nach Service-Umsätzen und Non-Service-Umsätzen ersetzt. Zudem wurde die Definition der Service-Umsätze mit Wirkung zum 1. Januar 2023 wie folgt erweitert: Bestimmte Software-Umsätze, die Teil des ICT-Geschäfts sind, werden seitdem in den operativen Segmenten Systemgeschäft und Europa sowie dem Segment Group Headquarters & Group Services in den Service-Umsatz einbezogen. Die Vorjahresvergleichswerte wurden rückwirkend angepasst.

→ Weitere Informationen zu den Umsatzerlösen finden Sie im Kapitel "Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung".

Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds und Auswirkungen auf Finanzberichte

Gesellschaft, Politik und Wirtschaft begegnen derzeit vielschichtigen, zum Teil interdependenten makroökonomischen Herausforderungen wie den gestiegenen Energiepreisen, der anhaltend hohen Inflation, dem gestiegenen Zinsniveau, politischen Entwicklungen u. a. im Hinblick auf den Umgang mit chinesischen Herstellern von Telekommunikationskomponenten, geopolitischen Spannungen, v. a. zwischen den USA und China, oder dem Krieg in der Ukraine. Dies führt zu erheblichen Unsicherheiten im Hinblick auf die weltwirtschaftliche Entwicklung. Der Deutschen Telekom ist bewusst, dass ein Fortschreiben von Erfahrungen aus der Vergangenheit in die Zukunft gerade unter den aktuellen Entwicklungen nur begrenzt möglich ist. Die Deutsche Telekom setzt sich fortlaufend mit den Herausforderungen auseinander und berücksichtigt diese bei der Bilanzierung und Berichterstattung im Konzernabschluss, z. B. bei der Prüfung der Werthaltigkeit der Goodwills, dem Ansatz von latenten Steuern, der Bewertung von Rückstellungen sowie von Finanzinstrumenten.

Änderungen in den zugrunde liegenden Parametern beziehen sich v. a. auf die im Rahmen der Währungsumrechnung verwendeten Wechselkurse sowie auf die Zinssätze für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen.

Die Wechselkurse wichtiger Währungen zum Euro entwickelten sich wie folgt:

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in € Stichtagskurse Durchschnittskurse
30.09.2023 31.12.2022 30.09.2022 Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022
100 Tschechische Kronen (CZK) 4,11075 4,14345 4,07258 4,19446 4,06132
100 Kroatische Kuna (HRK) a n.a. 13,27230 13,28700 n.a. 13,27410
1.000 Ungarische Forint (HUF) 2,56522 2,49707 2,36779 2,61803 2,59927
100 Mazedonische Denar (MKD) 1,62618 1,62299 1,62260 1,62354 1,62326
100 Polnische Zloty (PLN) 21,60740 21,34570 20,63050 21,81770 21,39670
1 US-Dollar (USD) 0,94402 0,93655 1,02617 0,92311 0,94005

a Kroatien ist der Eurozone zum 1. Januar 2023 beigetreten.

Für die Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen wurden folgende wesentliche Rechnungszinssätze zugrunde gelegt:

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in % 30.09.2023 31.12.2022
Deutschland 4,49 4,13
USA 6,08 5,59
Schweiz 2,06 2,42

Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen

In den ersten neun Monaten 2023 wurden von der Deutschen Telekom folgende Transaktionen durchgeführt, die Auswirkung auf den Konsolidierungskreis hatten. Weitere - hier nicht dargestellte - Veränderungen im Konsolidierungskreis hatten keine wesentliche Bedeutung für den Konzernzwischenabschluss der Deutschen Telekom.

Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften

Am 13. Juli 2022 hat die Deutsche Telekom mit DigitalBridge und Brookfield eine Vereinbarung über den Verkauf von 51,0 % der Anteile an den Gesellschaften des Funkturmgeschäfts in Deutschland und Österreich (GD-Tower-Gesellschaften), die bislang dem operativen Segment Group Development zugehörig waren, geschlossen. Der Verkaufspreis basiert auf einem Unternehmenswert von 17,5 Mrd. €. Mit dem Vollzug der Transaktion am 1. Februar 2023 hat die Deutsche Telekom die Beherrschung über die GD-Tower-Gesellschaften verloren. Zuvor wurden alle notwendigen regulatorischen Genehmigungen erteilt sowie die restlichen Vollzugsbedingungen erfüllt. Der aus dem Verkauf resultierende Entkonsolidierungsgewinn in Höhe von insgesamt 15,9 Mrd. € ist zum Entkonsolidierungszeitpunkt in Höhe von 12,9 Mrd. € im Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenem Geschäftsbereich als sonstiger betrieblicher Ertrag enthalten. Weitere 3,0 Mrd. € werden anteilig, bedingt durch die nachfolgend beschriebene Sale-and-Leaseback-Transaktion, in späteren Perioden erfasst. Der bei der Deutschen Telekom verbleibende Anteil von 49,0 % wird seit dem 1. Februar 2023 nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Zum 30. September 2023 beträgt der Buchwert der Beteiligung 6,1 Mrd. €.

Als Folge der geschlossenen Verkaufsvereinbarung wurden die GD-Tower-Gesellschaften ab dem dritten Quartal 2022 bis zu ihrer Veräußerung am 1. Februar 2023 im Konzernzwischenabschluss als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde in der Vorjahresvergleichsperiode rückwirkend angepasst. Die Beiträge der GD-Tower-Gesellschaften waren somit nicht mehr in den einzelnen Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Stattdessen wurde der Gewinn oder Verlust nach Steuern in dem Posten "Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenem Geschäftsbereich" ausgewiesen. Die Vermögenswerte und die in direktem Zusammenhang stehenden Schulden waren zum 31. Dezember 2022 in der Konzernbilanz als "zur Veräußerung gehalten" ausgewiesen. In der Konzern-Kapitalflussrechnung wurden die Beiträge der GD-Tower-Gesellschaften jeweils mit einem "davon" Vermerk angegeben.

→ Weitere Informationen zu den zum 31.Dezember2022 im Konzernabschluss enthaltenen Vermögenswerten und Schulden der GD-Tower-Gesellschaften finden Sie in Angabe 5 "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen sowie Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen" des Konzernanhangs im Geschäftsbericht 2022.

Im Zusammenhang mit dem Vollzug der Transaktion hat die Deutsche Telekom die veräußerte passive Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich größtenteils im Zuge eines Sale-and-Leaseback mit einer unkündbaren Grundmietzeit von acht Jahren zurückgemietet. Insgesamt wurden Leasing-Verbindlichkeiten in Höhe von 5,0 Mrd. € sowie aufgrund des Sale-and-Leasebacks zurückbehaltene Nutzungsrechte in Höhe von 2,0 Mrd. € erfasst. Der auf den zurückbehaltenen Nutzen an den veräußerten Vermögenswerten entfallende Gewinnanteil von 3,0 Mrd. € wirkt sich in späteren Perioden über geringere planmäßige Abschreibungen der aktivierten Nutzungsrechte aus. Weiterhin wurden aktive latente Steuern in Höhe von 0,9 Mrd. € in der Konzernbilanz angesetzt.

Der aus der Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften resultierende Barmittelzufluss in Höhe von 10,7 Mrd. € ist in der Konzern-Kapitalflussrechnung zum 30. September 2023 in Höhe von 7,6 Mrd. € im Zusammenhang mit dem Verkauf des Geschäftsbetriebs im Cashflow aus Investitionstätigkeit sowie in Höhe von 3,1 Mrd. € im Zusammenhang mit dem Sale-and-Leaseback der passiven Netzinfrastruktur im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Verkauf des Wireline Business in den USA

Am 6. September 2022 hat T-Mobile US mit Cogent Infrastructure (Cogent) eine Vereinbarung über den Verkauf des glasfaserbasierten Festnetz-Geschäfts der T-Mobile US (Wireline Business) getroffen. Die Vereinbarung sieht vor, dass Cogent alle Anteile an der Gesellschaft übernimmt, die sämtliche Vermögenswerte und Schulden im Zusammenhang mit dem glasfaserbasierten Festnetz der ehemaligen Sprint hält. Die Transaktion wurde am 1. Mai 2023 vollzogen. Zuvor wurden alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen erteilt sowie die restlichen Vollzugsbedingungen erfüllt. Der Verkaufspreis belief sich auf 1 US-$, vorbehaltlich der im Kaufvertrag festgelegten üblichen Anpassungen. Der Barmittelzufluss bei Abschluss der Transaktion betrug 14 Mio. US-$ (13 Mio. €). Der aus dem Verkauf resultierende Entkonsolidierungsverlust betrug 4 Mio. €. Darüber hinaus verpflichtete sich T-Mobile US bei Abschluss der Transaktion eine Vereinbarung über IP-Transitdienste abzuschließen, gemäß der T-Mobile US in den Folgeperioden in vereinbarten Raten insgesamt 0,7 Mrd. US-$ (rund 0,6 Mrd. €) an Cogent zahlen wird. Im Zusammenhang mit im Rahmen der Transaktion eingegangenen Zahlungsverpflichtungen wurden bereits im Geschäftsjahr 2022 Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 0,7 Mrd. € passiviert. Darunter ist in den finanziellen Verbindlichkeiten der Barwert der künftigen Zahlungen für IP-Transitdienste enthalten. Da keine konkrete Verwendung für diese Leistungen identifiziert wurde, wurde der korrespondierende Aufwand bereits im Geschäftsjahr 2022 in vollem Umfang in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Als Folge der geschlossenen Verkaufsvereinbarung wurden die Vermögenswerte und Schulden des Wireline Business seit dem 30. September 2022 bis zu ihrer Veräußerung am 1. Mai 2023 in der Konzernbilanz als "zur Veräußerung gehalten" ausgewiesen.

Folgende Transaktion wird in Zukunft den Konsolidierungskreis der Deutschen Telekom ändern:

Vereinbarung über den Erwerb von Ka'ena in den USA

Am 9. März 2023 hat T-Mobile US eine Vereinbarung über den Erwerb von 100 % der Anteile an der Ka'ena Corporation sowie deren Tochtergesellschaften, darunter Mint Mobile, für einen Kaufpreis von max. 1,35 Mrd. US-$ geschlossen. Der Kaufpreis soll zu 39 % in bar und zu 61 % mit Aktien der T-Mobile US gezahlt werden. Bei der Ka'ena Corporation handelt es sich derzeit um einen Wholesale-Partner von T-Mobile US, welcher seinen Kunden Mobilfunk-Dienste anbietet. Der Kaufpreis steht in Abhängigkeit zu festgelegten Finanzkennzahlen von der Ka'ena Corporation in bestimmten Zeiträumen vor und nach Vollzug der Transaktion und setzt sich zusammen aus einer Kaufpreisvorauszahlung bei Abschluss der Transaktion, die bestimmten vereinbarten Anpassungen unterliegt, sowie einer variablen, erfolgsabhängigen Kaufpreiskomponente, die 24 Monate nach Vollzug der Transaktion zu zahlen ist. Die Kaufpreisvorauszahlung beläuft sich voraussichtlich auf einen aktualisierten Betrag von rund 1,2 Mrd. US-$ (vor Working-Capital-Anpassungen). Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt von behördlichen Genehmigungen und weiterer Vollzugsbedingungen. Der Vollzug wird gegen Ende des ersten Quartals 2024 erwartet.

Sonstige Transaktionen ohne Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis

Auslaufen des Aktienrückkaufprogramms der T-Mobile US aus September 2022

Im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 30. September 2023 hat T-Mobile US im Rahmen des am 8. September 2022 bekannt gegebenen Aktienrückkaufprogramms weitere rund 77,5 Mio. eigene Aktien im Volumen von 11,0 Mrd. US-$ (10,3 Mrd. €) zurückerworben. Damit wurden seit Beginn des Programms im September 2022 insgesamt rund 98,8 Mio. Aktien zu einem Preis von 14,0 Mrd. US-$ (13,2 Mrd. €) zurückerworben. Somit war das Budget für das Aktienrückkaufprogramm Ende September 2023 vollständig ausgeschöpft.

Zum 30. September 2023 beträgt der Kapitalanteil der Deutschen Telekom an T-Mobile US 47,9 %. Unter Berücksichtigung der eigenen Aktien im Bestand der T-Mobile US beträgt der Anteil der Deutschen Telekom an T-Mobile US zum 30. September 2023 52,1 %. Der Anteil an T-Mobile US Aktien, über die die Deutsche Telekom aufgrund einer mit SoftBank im Rahmen des Erwerbs von Sprint abgeschlossenen Vereinbarung die Stimmrechte ausüben kann, beträgt zum 30. September 2023 55,9 %.

Programm zur Aktionärsvergütung von T-Mobile US aus September 2023

Am 6. September 2023 hat T-Mobile US bekannt gegeben, dass der Verwaltungsrat (Board of Directors) ein Programm zur Aktionärsvergütung von bis zu 19 Mrd. US-$ mit einer Laufzeit vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. Dezember 2024 genehmigt hat. Das Programm besteht aus weiteren Aktienrückkäufen und quartalsweise auszuschüttenden Dividenden. Der für Aktienrückkäufe verfügbare Betrag wird um den Betrag etwaiger vom Verwaltungsrat (Board of Directors) der T-Mobile US beschlossener Dividenden reduziert.

Am 25. September 2023 hat der Verwaltungsrat (Board of Directors) von T-Mobile US eine erste Bardividende von 0,65 US-$ pro Aktie für das vierte Quartal 2023 beschlossen, deren Ausschüttung am 15. Dezember 2023 erfolgen wird. In diesem Zusammenhang entfällt die Bardividende in Höhe von 0,4 Mrd. € auf den Anteil der Deutschen Telekom sowie in Höhe von 0,3 Mrd. € auf Anteile anderer Gesellschafter von T-Mobile US.

Im Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 20. Oktober 2023 hat T-Mobile US im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms rund 5,5 Mio. eigene Aktien im Volumen von 0,8 Mrd. US-$ (0,7 Mrd. €) zurückerworben.

→ Weitere Informationen zu der Abbildung der auf Anteile anderer Gesellschafter von T-Mobile US entfallenden Dividendenausschüttung finden Sie im Abschnitt "Eigenkapital".

Ausgewählte Erläuterungen zur Konzernbilanz

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lag mit 15,7 Mrd. € um 1,1 Mrd. € unter dem Niveau des Jahresendes 2022. Dies resultierte aus geringeren Forderungsbeständen in den operativen Segmenten USA und Deutschland. Dagegen erhöhten sich die Forderungsbestände im operativen Segment Europa. Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten ebenfalls buchwerterhöhend.

Vertragsvermögenswerte

Der Buchwert der Vertragsvermögenswerte lag zum Abschluss-Stichtag bei 2,5 Mrd. € gegenüber 2,4 Mrd. € zum 31. Dezember 2022. Die Vertragsvermögenswerte betreffen rechtlich noch nicht entstandene Forderungen aus der - im Vergleich zur Rechnungsstellung - früheren Erfassung von Umsätzen, insbesondere aus dem Verkauf von Gütern und Handelswaren. Weiterhin werden bilanzierte Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in den Vertragsvermögenswerten erfasst.

Vorräte

Der Buchwert der Vorräte lag mit 2,6 Mrd. € auf dem Niveau zum Jahresende 2022. Den Buchwert reduzierten der Verkauf von älteren Endgeräten sowie geringere Lagerbestände aufgrund der Schließung ehemaliger Sprint-Standorte im operativen Segment USA. Gegenläufig wirkte der Bestandsaufbau im Festnetz für den Glasfaser-Ausbau in Deutschland sowie von Endgeräten im operativen Segment Deutschland.

Immaterielle Vermögenswerte

Der Buchwert der immateriellen Vermögenswerte erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 0,4 Mrd. € auf 141,0 Mrd. €. Zugänge betrugen 4,4 Mrd. € und entfielen in Höhe von 0,9 Mrd. € auf den Erwerb von Mobilfunk-Spektrum in den operativen Segmenten USA und Europa. Ebenfalls buchwerterhöhend wirkten Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, mit 1,0 Mrd. €. Abschreibungen in Höhe von 4,9 Mrd. € reduzierten dagegen den Buchwert.

Folgende Transaktionen werden in Zukunft Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Telekom haben:

Am 8. August 2022 hat T-Mobile US mit Channel51 License Co LLC und LB License Co, LLC (Veräußerer) Vereinbarungen über den Erwerb von Spektrumlizenzen im 600 MHz-Bereich zu einem Kaufpreis von insgesamt 3,5 Mrd. US-$ (3,4 Mrd. €) getroffen. Die Lizenzen werden ohne damit verbundene Netzwerk-Vermögenswerte erworben. Derzeit werden diese Lizenzen durch T-Mobile US im Rahmen bestehender Vereinbarungen mit den Veräußerern über die befristete Anmietung von Spektrum genutzt. Am 30. März 2023 haben die Vertragspartner weiterhin vereinbart, dass die Transaktion in zwei separate Tranchen aufgeteilt wird. Der Transfer der Lizenzen gemäß den Vereinbarungen steht unter dem Vorbehalt der Genehmigungen der Regulierungsbehörden sowie weiterer Vollzugsbedingungen. Der Abschluss der ersten Tranche wird nicht vor der ersten Jahreshälfte 2024 erwartet, während die zweite Tranche voraussichtlich Ende 2024/​Anfang 2025 abgeschlossen wird.

Am 1. Juli 2020 haben T-Mobile US und DISH Network Corporation (DISH) eine Vereinbarung über den Verkauf von Spektrumlizenzen getroffen. Die Vereinbarung sieht vor, dass DISH eine Option für den Erwerb bestimmter 800-MHz-Spektrumlizenzen von T-Mobile US für 3,6 Mrd. US-$ (3,4 Mrd. €) erhält. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC). Am 15. Oktober 2023 haben T-Mobile US und DISH Änderungen an der Vereinbarung vorgenommen, die u. a. vorsehen, dass DISH eine nicht erstattungsfähige Verlängerungsgebühr in Höhe von 100 Mio. US-$ an T-Mobile US zahlt und der Erwerb der Spektrumlizenzen durch DISH bis zum 1. April 2024 abgeschlossen sein muss. Wenn DISH die Kaufoption bis dahin ausübt, wird die Verlängerungsgebühr auf den Kaufpreis angerechnet. Wenn DISH die Spektrumlizenzen nicht erwirbt, ist T-Mobile US verpflichtet, die Lizenzen im Rahmen einer Auktion zum Verkauf anzubieten. Sollte der festgelegte Mindestkaufpreis von 3,6 Mrd. US-$ nicht geboten werden, wäre T-Mobile US von der Verpflichtung zum Verkauf der Lizenzen entbunden.

Am 12. September 2023 hat T-Mobile US mit dem US-Kabelnetzbetreiber Comcast den Erwerb von Spektrumlizenzen im 600-MHz-Bereich für einen Gesamtkaufpreis zwischen 1,2 und 3,3 Mrd. US-$ (1,1 und 3,1 Mrd. €) vereinbart. Die endgültige Höhe des Kaufpreises wird erst zum Zeitpunkt der Übertragungsanträge bei der FCC festgelegt, wenn feststeht, welches Spektrum Comcast veräußern wird. Der Abschluss der Transaktion wird, vorbehaltlich der Genehmigung durch die FCC, für das erste Halbjahr 2028 erwartet. Gleichzeitig haben T-Mobile US und Comcast exklusive Leasing-Vereinbarungen abgeschlossen. Die Leasing-Rechte für T-Mobile US werden mindestens 2 Jahre bestehen, unabhängig davon, ob Comcast beschließt, einige seiner Lizenzen aus der Kaufvereinbarung herauszunehmen.

Sachanlagen

Der Buchwert der Sachanlagen erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 0,4 Mrd. € auf 66,1 Mrd. €. Zugänge v. a. im Zusammenhang mit der Netzwerk-Modernisierung und dem Netzwerk-Ausbau (Ausbau von Breitband-, Glasfaser- sowie Mobilfunk-Infrastruktur) erhöhten den Buchwert um 9,0 Mrd. €. Ebenso trugen Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, mit 0,3 Mrd. € zur Buchwerterhöhung bei. Umgliederungen von Leasing-Vermögenswerten, im Wesentlichen für Netzwerk-Technik, nach Ende der vertraglichen Leasing-Laufzeit in die Sachanlagen, v. a. im operativen Segment USA, erhöhten den Buchwert ebenfalls um 0,3 Mrd. €. Abschreibungen wirkten in Höhe von 8,8 Mrd. € buchwertmindernd. Ebenso reduzierten Abgänge den Buchwert in Höhe von 0,2 Mrd. €.

Nutzungsrechte

Der Buchwert der Nutzungsrechte erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 0,8 Mrd. € auf 34,5 Mrd. €. Buchwerterhöhend wirkten Zugänge in Höhe von 5,1 Mrd. €. Diese stehen u. a. im Zusammenhang mit dem Sale-and-Leaseback passiver Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich im Zuge der Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften. In diesem Zusammenhang wurden zurückbehaltene Nutzungsrechte in Höhe von 2,0 Mrd. € in der Konzernbilanz aktiviert. Währungskurseffekte, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert in Höhe von 0,2 Mrd. €. Abschreibungen minderten den Buchwert in Höhe von 4,1 Mrd. €. Darin enthalten sind um 0,2 Mrd. € höhere planmäßige Abschreibungen aufgrund einer im operativen Segment USA erfassten Nutzungsdauerverkürzung von angemieteter Netzwerk-Technik für Mobilfunk-Standorte infolge des Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint. Ebenfalls reduzierten Umgliederungen von Leasing-Vermögenswerten, im Wesentlichen für Netzwerk-Technik, nach Ende der vertraglichen Leasing-Laufzeit in die Sachanlagen, v. a. im operativen Segment USA, den Buchwert in Höhe von 0,3 Mrd. €. Abgänge wirkten mit 0,1 Mrd. € buchwertmindernd.

→ Weitere Informationen zur Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Aktivierte Vertragskosten

Der Buchwert der aktivierten Vertragskosten lag zum 30. September 2023 mit 3,5 Mrd. € um 0,3 Mrd. € über dem Niveau am 31. Dezember 2022. Die aktivierten Vertragskosten entfallen im Wesentlichen auf die operativen Segmente USA und Deutschland.

Beteiligungen an nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen

Der Buchwert der Beteiligungen an nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 6,1 Mrd. € auf 7,4 Mrd. € erhöht. Wesentlicher Grund hierfür war der Verkauf des 51,0 %-Anteils an den GD-Tower-Gesellschaften. Infolge des nach IFRS aus der Transaktion resultierenden Verlusts der Beherrschung über die Gesellschaften wurden diese zum 1. Februar 2023 entkonsolidiert. Seit diesem Zeitpunkt werden die verbliebenen 49,0 % der Anteile nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Zum 30. September 2023 beträgt der Buchwert der Beteiligung 6,1 Mrd. €.

→ Weitere Informationen zur Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Sonstige finanzielle Vermögenswerte

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in Mio. € 30.09.2023 31.12.2022
Gesamt Gesamt
Ausgereichte Darlehen und Forderungen 6.645 6.337
davon: gezahlte Collaterals 1.503 1.484
davon: Sonstige Forderungen - Förderprojekte der öffentlichen Hand 2.010 2.019
Schuldinstrumente - bewertet zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 688 646
Derivative finanzielle Vermögenswerte 2.520 2.273
davon: Derivate mit Hedge-Beziehung 1.392 1.034
davon: Derivate ohne Hedge-Beziehung 1.128 1.239
Eigenkapitalinstrumente - bewertet zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 4 3
Eigenkapitalinstrumente - bewertet zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 412 446
Leasing-Vermögenswerte 179 205
10.448 9.910

Der Buchwert der kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 0,5 Mrd. € auf 10,4 Mrd. €.

Der Saldo der ausgereichten Darlehen und Forderungen erhöhte sich um 0,3 Mrd. € auf 6,6 Mrd. €. Buchwerterhöhend wirkte ein bestehendes Gesellschafterdarlehen an die GD-Tower-Gesellschaften, welches infolge der Entkonsolidierung der Gesellschaften in der Konzernbilanz anzusetzen ist. Dieses hatte zum 30. September 2023 einen Buchwert in Höhe von 0,3 Mrd. €. Zudem wurden im Rahmen kurzfristiger Geldanlagen unterjährig Staatsanleihen gekauft. Deren Buchwert belief sich zum 30. September 2023 auf 0,1 Mrd. €.

Im Zusammenhang mit Forderungen aus noch zu empfangenden Zuwendungen aus Förderprojekten für den Breitband-Ausbau in Deutschland liegt der Buchwert der sonstigen Forderungen mit 2,0 Mrd. € auf dem Niveau zum Jahresende 2022.

→ Weitere Informationen zu hinterlegten Barsicherheiten sowie zu Derivaten finden Sie im Abschnitt "Angaben zu Finanzinstrumenten".

→ Weitere Informationen zur Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Übrige Vermögenswerte

Der Buchwert der kurz- und langfristigen übrigen Vermögenswerte erhöhte sich um 0,4 Mrd. € auf 3,7 Mrd. €. Zum 30. September 2023 werden im Buchwert diverse Vorauszahlungen in Höhe von insgesamt 2,9 Mrd. € (31. Dezember 2022: 2,7 Mrd. €) ausgewiesen, darunter im Wesentlichen Vorauszahlungen für Wartung, Instandhaltung sowie im Zusammenhang mit Vereinbarungen über Dienstleistungen für bestimmte Mobilfunk-Einrichtungen, die nicht unter den Anwendungsbereich von IFRS 16 fallen. Weiterhin erhöhten sich die Forderungen aus sonstigen Steuern um 0,1 Mrd. €.

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen

Der Buchwert der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 4,4 Mrd. € auf 0,2 Mrd. €. Buchwertmindernd wirkten die Veräußerungen der GD-Tower-Gesellschaften zum 1. Februar 2023 in Höhe von 4,2 Mrd. € sowie die Veräußerung des Wireline Business der T-Mobile US zum 1. Mai 2023 in Höhe von 0,3 Mrd. €. Zuvor waren die jeweiligen Vermögenswerte aufgrund der abgeschlossenen Verkaufsvereinbarungen als "zur Veräußerung gehalten" ausgewiesen.

→ Weitere Informationen zu den Unternehmenstransaktionen finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Finanzielle Verbindlichkeiten und Leasing-Verbindlichkeiten

In der folgenden Tabelle sind die Zusammensetzung und die Fälligkeitsstruktur der finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. September 2023 dargestellt:

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in Mio. € 30.09.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit > 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre 31.12.2022
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 90.339 3.464 29.276 57.598 93.802
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.576 1.308 1.217 1.051 4.122
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall 2.376 843 1.533 0 2.925
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten 7.127 1.399 2.698 3.030 7.526
Verbindlichkeiten aus Zinsabgrenzungen 1.156 1.156 0 0 999
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten 1.161 1.011 123 27 769
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 3.046 105 876 2.064 2.889
Finanzielle Verbindlichkeiten 108.780 9.285 35.724 63.771 113.030
Leasing-Verbindlichkeiten 42.620 5.792 16.818 20.010 38.792

Der Buchwert der kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten verringerte sich im Vergleich zum Jahresende 2022 im Wesentlichen aufgrund der nachfolgend beschriebenen Sachverhalte um 4,3 Mrd. € auf insgesamt 108,8 Mrd. €. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert um insgesamt 0,7 Mrd. €.

Der Buchwert der Anleihen und sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten reduzierte sich um insgesamt 3,5 Mrd. € auf 90,3 Mrd. €. Buchwertreduzierend wirkten im Februar, März und Juli 2023 vollzogene vorzeitige Rückzahlungen von Anleihen mit Laufzeitende zwischen 2023 und 2028, darunter EUR-Anleihen in Höhe von 2,4 Mrd. €, GBP-Anleihen in Höhe von 0,2 Mrd. GBP (0,3 Mrd. €) und USD-Anleihen in Höhe von 1,4 Mrd. US-$ (1,3 Mrd. €). Darüber hinaus verringerten planmäßige Tilgungen von Anleihen den Buchwert, darunter EUR-Anleihen in Höhe von 1,3 Mrd. €, USD-Anleihen in Höhe von 4,3 Mrd. US-$ (4,0 Mrd. €) und NOK-Anleihen in Höhe von 0,7 Mrd. NOK (0,1 Mrd. €). Ebenfalls führten Nettotilgungen von Commercial Papers zu einem Rückgang des Buchwerts um 2,3 Mrd. €. Buchwerterhöhend wirkten die in der Berichtsperiode durch T-Mobile US emittierten Anleihen (Senior Notes) in Höhe von insgesamt 8,5 Mrd. US-$ (7,9 Mrd. €) mit Laufzeitende zwischen 2028 und 2054 und einer Verzinsung zwischen 4,80 % und 6,00 %. Darüber hinaus verringerte sich der Buchwert um 0,2 Mrd. € im Zusammenhang mit Bewertungseffekten aus Derivaten mit Hedge-Beziehung, für die die bilanzielle Gegenbuchung in den Anleihen und sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten vorgenommen wird. Durch Währungskurseffekte erhöhte sich der Buchwert der Anleihen und sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten um 0,7 Mrd. €.

Der Buchwert der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 0,5 Mrd. € auf 3,6 Mrd. €, im Wesentlichen durch planmäßige Tilgungen in Höhe von 0,3 Mrd. € sowie durch die Veränderung des Saldos der kurzfristigen Geldaufnahmen in Höhe von 0,2 Mrd. € (netto).

Bei den Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall in Höhe von 2,4 Mrd. € (31. Dezember 2022: 2,9 Mrd. €) handelt es sich im Wesentlichen um von Sprint emittierte Anleihen. Für diese Anleihen wurden Sicherheiten gestellt, weshalb sie eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten darstellen. Buchwertreduzierend wirkten im Wesentlichen die in der Berichtsperiode geleisteten Tilgungen in Höhe von umgerechnet 0,5 Mrd. €. Am Abschluss-Stichtag waren Zahlungsmittel mit einem Buchwert von umgerechnet 71 Mio. € (31. Dezember 2022: 63 Mio. €) als Sicherheit für diese Anleihen verpfändet.

Der Buchwert der sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten lag mit 7,1 Mrd. € um 0,4 Mrd. € unter dem Niveau zum 31. Dezember 2022. Der Buchwert verringerte sich in Höhe von 0,3 Mrd. € durch Tilgungen von T-Mobile US. Davon entfielen umgerechnet 0,2 Mrd. € auf geleistete Zahlungen im Zusammenhang mit der bestehenden Vereinbarung über IP-Transitdienste, die im Rahmen des Verkaufs des Wireline Business mit Cogent geschlossen wurde.

→ Weitere Informationen zum Verkauf des Wireline Business in den USA finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Der Buchwert der sonstigen unverzinslichen Verbindlichkeiten erhöhte sich um 0,4 Mrd. € auf 1,2 Mrd. €. Im Zusammenhang mit dem am 25. September 2023 seitens des Verwaltungsrats (Board of Directors) der T-Mobile US gefassten Beschluss zur Ausschüttung einer Bardividende von 0,65 US-$ pro Aktie für das vierte Quartal 2023 erhöhten sich die unverzinslichen Verbindlichkeiten in Höhe des auf andere Gesellschafter an T-Mobile US entfallenden Anteils um 0,3 Mrd. €.

→ Weitere Informationen zum Aktionärsvergütungsprogramm der T-Mobile US finden Sie im Abschnitt "Sonstige Transaktionen ohne Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis".

Vor allem in Verbindung mit Zinsswaps zur Marktwertsicherung von Anleihen erhöhte sich der Buchwert der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten um 0,2 Mrd. € auf 3,0 Mrd. €.

→ Weitere Informationen zu den derivativen finanziellen Verbindlichkeiten finden Sie im Abschnitt "Angaben zu Finanzinstrumenten".

Der Buchwert der kurz- und langfristigen Leasing-Verbindlichkeiten erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 3,8 Mrd. € auf insgesamt 42,6 Mrd. €. Der Anstieg steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Sale-and-Leaseback passiver Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich im Zuge der Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften. Aus dieser Transaktion resultierte eine Erhöhung der Leasing-Verbindlichkeiten um 5,0 Mrd. €. Gegenläufig reduzierten sich die Leasing-Verbindlichkeiten im operativen Segment USA um 1,2 Mrd. € aufgrund der Außerbetriebnahme des ehemaligen Sprint-Mobilfunk-Netzwerks, der Schließung ehemaliger Sprint-Shops sowie rückläufiger Netz- und Ausbauinvestitionen, v. a. aufgrund höherer Kapitaleffizienz infolge des beschleunigten Ausbaus des landesweiten 5G-Netzes im Vorjahr. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert um 0,3 Mrd. €.

→ Weitere Informationen zur Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

Der Buchwert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten reduzierte sich um 1,8 Mrd. € auf 10,2 Mrd. €, was insbesondere auf einen geringeren Verbindlichkeitenbestand im operativen Segment USA, v. a. aufgrund eines geringeren Einkaufsvolumens, sowie auf niedrigere Verbindlichkeitsbestände im operativen Segment Europa zurückzuführen ist. Gegenläufig verzeichnete das operative Segment Deutschland einen Anstieg der Verbindlichkeiten. Währungskurseffekte, insbesondere aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, erhöhten den Buchwert ebenfalls.

Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen

Der Buchwert der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 0,5 Mrd. € auf 3,6 Mrd. €. Begründet ist dies im Wesentlichen durch den Anstieg des Rechnungszinses gegenüber dem 31. Dezember 2022 und die positive Marktwertentwicklung der als Planvermögen ausgegliederten Vermögenswerte. Insgesamt ergab sich aus der Neubewertung von leistungsorientierten Plänen ein erfolgsneutral zu erfassender Gewinn in Höhe von 0,5 Mrd. €.

Kurz- und langfristige sonstige Rückstellungen

Der Buchwert der kurz- und langfristigen sonstigen Rückstellungen reduzierte sich im Vergleich zum Jahresende 2022 um 0,6 Mrd. € auf 7,6 Mrd. €. Dabei verringerten sich die übrigen Personalrückstellungen um 0,3 Mrd. € u. a. im Zusammenhang mit den in 2023 an die Mitarbeiter gezahlten erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteile für das Vorjahr. Die Rückstellungen für Einkaufs- und Vertriebsunterstützung reduzierten sich um 0,2 Mrd. €, insbesondere im Zusammenhang mit den Auszahlungen von Bonifikationen für Vertriebspartner im operativen Segment USA. Ebenfalls reduzierten sich die Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen um 0,2 Mrd. € und die übrigen sonstigen Rückstellungen um 0,2 Mrd. €, insbesondere aufgrund der Außerbetriebnahme des ehemaligen Sprint-Mobilfunk-Netzwerks und aufgrund von Shopschließungen. Gegenläufig erhöhten sich die Rückstellungen aus Anlass der Beendigung von Arbeitsverhältnissen um 0,4 Mrd. €. Im August 2023 hat T-Mobile US mit der Umsetzung eines Programms zur Reduzierung des Personalbestands um bis zu 7 % der Beschäftigten begonnen. Dies betrifft hauptsächlich Arbeitsplätze in der Verwaltung und im Technologiebereich. T-Mobile US rechnet nicht mit wesentlichen zusätzlichen Aufwendungen im Rahmen dieses Programms in den Folgeperioden. Die damit verbundenen Zahlungsmittelabflüsse werden sich im Wesentlichen bis Mitte 2024 erstrecken.

Übrige Schulden

Der Buchwert der kurz- und langfristigen übrigen Schulden erhöhte sich um 0,5 Mrd. € auf 6,1 Mrd. €, was im Wesentlichen durch einen Anstieg der Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern verursacht war. Die Schulden aufgrund bestehender Ausbauverpflichtungen im Zusammenhang mit noch zu empfangenden Zuwendungen aus Förderprojekten für den Breitband-Ausbau in Deutschland lagen im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 0,1 Mrd. € niedriger bei 1,6 Mrd. €.

Vertragsverbindlichkeiten

Der Buchwert der kurz- und langfristigen Vertragsverbindlichkeiten lag mit 2,9 Mrd. € um 0,4 Mrd. € über dem Niveau zum 31. Dezember 2022. Hierunter sind abgegrenzte Umsatzerlöse erfasst. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus höheren Vertragsverbindlichkeiten in den operativen Segmenten Deutschland und USA.

Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen

Der Buchwert der Schulden in direktem Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 3,3 Mrd. € auf 0,0 Mrd. €. Buchwertmindernd wirkten die Veräußerungen der GD-Tower-Gesellschaften zum 1. Februar 2023 in Höhe von 3,0 Mrd. € sowie des Wireline Business der T-Mobile US zum 1. Mai 2023 in Höhe von 0,4 Mrd. €. Zuvor waren die jeweiligen Schulden aufgrund der getroffenen Verkaufsvereinbarungen als "zur Veräußerung gehalten" ausgewiesen.

→ Weitere Informationen zu den Unternehmenstransaktionen finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Eigenkapital

Der Buchwert des Eigenkapitals erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2022 von 87,3 Mrd. € auf 96,6 Mrd. €. Erhöhend wirkten der Überschuss in Höhe von 22,0 Mrd. € sowie Kapitalerhöhungen aus anteilsbasierten Vergütungen in Höhe von 0,5 Mrd. €. Das sonstige Ergebnis wirkte in Höhe von 1,2 Mrd. € ebenfalls buchwerterhöhend. Hierzu trugen im Wesentlichen erfolgsneutrale Effekte aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,6 Mrd. €, die Neubewertung der leistungsorientierten Pläne in Höhe von 0,5 Mrd. € sowie Gewinne aus Sicherungsinstrumenten in Höhe von 0,5 Mrd. € bei. Gegenläufig wirkten Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen in Höhe von 0,3 Mrd. €. Transaktionen mit Eigentümern reduzierten den Buchwert des Eigenkapitals in Höhe von 10,4 Mrd. €, im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Aktienrückkaufprogramm 2022 der T-Mobile US und dem am 25. September 2023 seitens des Verwaltungsrats (Board of Directors) der T-Mobile US gefassten Beschluss zur Ausschüttung einer Bardividende von 0,65 US-$ pro Aktie für das vierte Quartal 2023. Weiterhin verringerte sich der Buchwert im Zusammenhang mit Dividendenausschüttungen an die Aktionäre der Deutschen Telekom AG für das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von 3,5 Mrd. € und an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen in Höhe von 0,5 Mrd. €.

→ Weitere Informationen zu den Aktienrückkauf-/​Aktionärsvergütungsprogrammen der T-Mobile US finden Sie im Abschnitt "Sonstige Transaktionen ohne Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis".

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Veränderung des Konsolidierungskreises und die Entwicklung der Transaktionen mit Eigentümern:

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in Mio. € 30.09.2023 31.12.2022
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Anteile anderer Gesellschafter Gesamt Konzerneigenkapital Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens Anteile anderer Gesellschafter Gesamt Konzerneigenkapital
Veränderung Konsolidierungskreis 0 (4) (4) 0 (583) (583)
Verkauf T-Mobile Netherlands 0 0 0 0 (583) (583)
Sonstige Effekte 0 (4) (4) 0 0 0
Transaktionen mit Eigentümern (3.065) (7.350) (10.415) (2.569) (3.428) (5.997)
T-Mobile US - Aktienrückkauf/​Aktionärsvergütung/​ Aktienbasierte Vergütung (3.037) (7.190) (10.227) (978) (1.994) (2.972)
OTE - Aktienrückkauf (43) (87) (130) (100) (190) (290)
Hrvatski Telekom - Aktienrückkauf (2) (16) (19) (2) (22) (24)
Erhöhung Kapitalanteil an T-Mobile US 0 0 0 (1.493) (1.178) (2.672)
Magyar Telekom - Aktienrückkauf 17 (56) (39) 15 (53) (38)
Sonstige Effekte 0 0 0 (10) 9 (1)

Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Als Folge der am 13. Juli 2022 geschlossenen Verkaufsvereinbarung wurden die GD-Tower-Gesellschaften ab dem dritten Quartal 2022 bis zu ihrer Veräußerung am 1. Februar 2023 als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Die Beiträge der GD-Tower-Gesellschaften waren somit nicht mehr in den einzelnen Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Stattdessen wurde der Gewinn oder Verlust nach Steuern in dem Posten "Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenem Geschäftsbereich" zusammengefasst ausgewiesen.

→ Weitere Informationen zu der Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Umsatzerlöse

Die Umsätze gliedern sich in die folgenden Erlösarten:

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022
Service-Umsätze 69.029 68.268
Deutschland 16.440 16.020
USA 43.508 43.035
Europa 7.209 6.931
Systemgeschäft 2.792 2.755
Group Development 0 411
Group Headquarters & Group Services 756 772
Überleitung (1.676) (1.658)
Non-Service-Umsätze 13.572 16.184
Deutschland 2.158 2.125
USA 9.947 12.600
Europa 1.469 1.328
Systemgeschäft 73 41
Group Development 9 139
Group Headquarters & Group Services 962 1.030
Überleitung (1.046) (1.079)
Konzernumsatz 82.601 84.453

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Erlösarten wurde in Anlehnung an das Steuerungsmodell des Konzerns mit Wirkung zum 1. Januar 2023 geändert. Die Vorjahresvergleichswerte wurden entsprechend rückwirkend angepasst.

→ Weitere Informationen zu dieser Änderung finden Sie im Abschnitt "Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Änderungen der Berichtsstruktur".

Die Service-Umsätze enthalten im Wesentlichen planbare bzw. wiederkehrende Umsätze aus Kernaktivitäten der Deutschen Telekom. Diese betreffen die Umsätze, die aus Diensten generiert werden (d. h. Umsätze aus Festnetz- und Mobilfunk-Sprachdiensten, eingehenden und abgehenden Gesprächen sowie Datendiensten), zuzüglich Roaming-Umsätzen, monatlicher Grundgebühren und Visitoren-Umsätze sowie Umsätze aus dem ICT-Geschäft. Die Service-Umsätze enthalten auch Umsätze im Zusammenhang mit Zusatzleistungen für Kunden, u. a. Rückversicherung für Endgeräteversicherungen und erweiterte Garantieleistungen. Die Umsatzerlöse aus Versicherungsverträgen im Sinne des IFRS 17 betrugen im Konzern 3,4 Mrd. € (Q1-Q3 2022: 3,4 Mrd. €).

Die Non-Service-Umsätze umfassen v. a. einmalige bzw. variable Umsätze, wie beispielsweise Umsätze aus dem Verkauf oder der Vermietung von Endgeräten im Festnetz- oder Mobilfunk-Bereich, aus Mehrwertdiensten, aus Antrags- und Auftragsleistungen, Umsätze mit virtuellen Netzwerk-Betreibern, einmalige Umsätze aus dem Ausbau von technischer Infrastruktur sowie Umsätze aus Fahrzeug- und Immobilienvermietung.

Der Konzernumsatz enthält Umsatzerlöse aus der Nutzungsüberlassung von Vermögenswerten im Sinne des IFRS 16 in Höhe von 0,9 Mrd. € (Q1-Q3 2022: 1,8 Mrd. €). Von den im Konzernumsatz enthaltenen Umsätzen aus Nutzungsüberlassung entfallen auf die Service-Umsätze 0,6 Mrd. € (Q1-Q3 2022: 0,6 Mrd. €) und auf die Non-Service-Umsätze 0,3 Mrd. € (Q1-Q3 2022: 1,2 Mrd. €).

→ Weitere Informationen zur Entwicklung der Umsatzerlöse finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung des Konzerns" im Konzernzwischenlagebericht.

Sonstige betriebliche Erträge

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022
Erträge aus der Zuschreibung langfristiger Vermögenswerte 1 2
Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 186 211
Erträge aus Kostenerstattungen 97 101
Erträge aus Versicherungsentschädigungen 119 202
Erträge aus sonstigen Nebengeschäften 34 18
Übrige sonstige betriebliche Erträge 484 3.422
davon: Erträge aus Entkonsolidierungen und aus Veräußerungen von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen 19 2.725
922 3.956

Die Erträge aus Versicherungsentschädigungen entfallen in den ersten drei Quartalen 2023 im Wesentlichen auf weitere Erstattungen von Versicherungen für Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Cyberangriff auf T-Mobile US im August 2021 entstanden sind. Im Vorjahr resultierten diese im Wesentlichen aus Abschlagszahlungen von Versicherungen im Zusammenhang mit durch die Hochwasser- und Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Juli 2021 entstandenen Schäden. Die Erträge aus der Entkonsolidierung und Veräußerung von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen resultierten im Vorjahr mit 1,7 Mrd. € aus dem Verlust der Beherrschung über die GlasfaserPlus-Gesellschaften, mit 0,9 Mrd. € aus der Veräußerung der T-Mobile Netherlands sowie mit 0,1 Mrd. € aus dem Verlust der Beherrschung über die DIV II. Darüber hinaus enthielten die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge des Vorjahres eine Vergleichszahlung von 0,2 Mrd. € im Zusammenhang mit der Beilegung einer Reihe von Patentstreitigkeiten zwischen T-Mobile US und einem Wettbewerber.

→ Weitere Informationen zur Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Sonstige betriebliche Aufwendungen

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022
Wertminderungsaufwand aus finanziellen Vermögenswerten (836) (908)
Gewinne/​(Verluste) aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten (6) (20)
Sonstige (2.850) (3.813)
Aufwand Rechts- und Prüfungskosten (314) (649)
Verluste aus Anlagenabgängen (201) (224)
Ergebnis aus Bewertung von Factoring-Forderungen 0 (2)
Sonstige Steuern (468) (469)
Aufwand Geldverkehr und Bürgschaften (455) (458)
Versicherungsaufwendungen (136) (122)
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen (1.276) (1.889)
davon: Verluste aus Entkonsolidierung und aus Veräußerung von nach der Equity-Methode einbezogenen Anteilen (4) 0
(3.693) (4.741)

Die Aufwendungen für Rechts- und Prüfungskosten enthalten im Vorjahr u. a. Aufwendungen im Zusammenhang mit den Verfahren wegen des Cyberangriffs auf T-Mobile US im August 2021. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von 0,4 Mrd. € für Datenspeicherung in Rechenzentren, in Cloud-Anwendungen oder sonstige IT-Dienstleistungen sowie in Höhe von 0,3 Mrd. € für regulatorische Abgaben in den USA. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Vorjahr Aufwendungen in Höhe von 0,7 Mrd. € im Zusammenhang mit den eingegangenen Zahlungsverpflichtungen aus der damals abgeschlossenen Vereinbarung zur Veräußerung des Wireline Business in den USA.

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Nutzungsrechte lagen in den ersten drei Quartalen 2023 bei 17,8 Mrd. € und damit um 3,4 Mrd. € unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Der Rückgang entfiel im Wesentlichen auf das operative Segment USA. Dabei verringerten sich die planmäßigen Abschreibungen bei T-Mobile US aufgrund des fortgesetzten strategischen Rückzugs aus dem Geschäft der Endgerätevermietung. Darüber hinaus verringerten sich die planmäßigen Abschreibungen aufgrund der vollständigen Abschreibung bestimmter 4G-Netzwerk-Komponenten, darunter auch Anlagen, die von der Abschaltung der alten CDMA- und LTE-Netze der ehemaligen Sprint im Jahr 2022 betroffen waren. Dieser Entwicklung standen höhere planmäßige Abschreibungen im Zusammenhang mit dem weiteren Ausbau des landesweiten 5G-Netzes in den USA gegenüber. Ebenso führte eine erneute Nutzungsdauerverkürzung von angemieteter Netzwerk-Technik für Mobilfunk-Standorte infolge des Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint zu um 0,2 Mrd. € höheren planmäßigen Abschreibungen der entsprechenden Nutzungsrechte. Im operativen Segment Deutschland erhöhten sich die planmäßigen Abschreibungen u. a. infolge des Sale-and-Leaseback passiver Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich im Zuge der Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften und der damit verbundenen Aktivierung zurückbehaltener Nutzungsrechte. Die Wertminderungen beliefen sich in der Berichtsperiode auf 0,1 Mrd. €. Die in der Vergleichsperiode erfassten Wertminderungen in Höhe von 0,9 Mrd. € entfielen im Wesentlichen auf Vermögenswerte des glasfaserbasierten Festnetzes der ehemaligen Sprint im operativen Segment USA und standen u. a. im Zusammenhang mit dem im September 2022 vereinbarten Verkauf des Geschäfts an Cogent.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis verschlechterte sich gegenüber der Vergleichsperiode von minus 2,6 Mrd. € auf minus 4,4 Mrd. €. Dabei verringerte sich das sonstige Finanzergebnis von 1,3 Mrd. € auf minus 0,2 Mrd. €, insbesondere im Zusammenhang mit dem Zinsanteil aus der Bewertung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Dieser Rückgang stand im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Folgebewertung des nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerts der Rückstellung für die Postbeamtenkrankenkasse (PBeaKK). Im Vorjahr war die Bewertung durch den damals deutlichen Anstieg des Zinsniveaus geprägt. Auch das Ergebnis aus Finanzinstrumenten verringerte sich, u. a. im Zusammenhang mit im Periodenvergleich insgesamt weniger stark positiv wirkenden Bewertungseffekten bei Derivaten. Das Zinsergebnis entwickelte sich von minus 3,9 Mrd. € auf minus 4,2 Mrd. € rückläufig. Der angestiegene Zinsaufwand resultierte v. a. aus dem Sale-and-Leaseback passiver Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich im Zuge der Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften, aus der sich eine Erhöhung der Buchwerte der Leasing-Verbindlichkeiten ergab, sowie aus der gestiegenen durchschnittlichen Verzinsung der Finanzverbindlichkeiten.

→ Weitere Informationen zu eingebetteten Derivaten der T-Mobile US finden Sie im Abschnitt "Angaben zu Finanzinstrumenten".

Ertragsteuern

In den ersten drei Quartalen 2023 entstand ein Steueraufwand in Höhe von 2,9 Mrd. €. Die Höhe der Steuer spiegelt den Anteil der Länder am Vorsteuerergebnis und deren jeweilige nationalen Steuersätze wider. Im Vergleichszeitraum entstand bei einem niedrigeren Vorsteuerergebnis ein Steueraufwand in Höhe von 1,6 Mrd. €, der ebenfalls im Wesentlichen den jeweiligen nationalen Steuersätzen entsprach. Die Steuerquote wurde allerdings im Vorjahr durch die Realisierung steuerfreier Erträge durch den Verkauf der T-Mobile Netherlands und von Anteilen an der GlasfaserPlus reduziert.

Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenem Geschäftsbereich

Am 1. Februar 2023 wurde die Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften vollzogen. Seitdem sind diese nicht mehr Bestandteil des Konzerns. Die dargestellte Entwicklung enthält die Beiträge für den ersten Monat 2023.

Das Ergebnis nach Steuern aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich setzt sich wie folgt zusammen:

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022
Umsatzerlöse 15 160
Sonstige betriebliche Erträge 12.926 15
Bestandsveränderungen 0 5
Aktivierte Eigenleistungen 0 18
Materialaufwand 69 570
Personalaufwand (6) (52)
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 (15)
EBITDA 13.004 700
Abschreibungen 0 (192)
Betriebsergebnis (EBIT) 13.004 509
Zinsergebnis (14) (23)
Sonstiges Finanzergebnis (2) 26
Finanzergebnis (16) 3
Ergebnis vor Ertragsteuern 12.989 512
Ertragsteuern 706 (210)
Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenem Geschäftsbereich 13.694 302

Die Wertbeiträge der GD-Tower-Gesellschaften werden in der Gewinn- und Verlustrechnung des aufgegebenen Geschäftsbereichs gesondert dargestellt. Da die Deutsche Telekom nach Vollzug der Transaktion am 1. Februar 2023 die veräußerte passive Netzinfrastruktur größtenteils weiterhin nutzt, werden die konzerninternen Eliminierungen im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung zwischen aufgegebenen und fortgeführten Geschäftsbereichen auf Ebene des aufgegebenen Geschäftsbereichs ausgewiesen. So enthält z. B. der Materialaufwand Eliminierungen interner Weiterverrechnungen bezogener Leistungen der GD-Tower-Gesellschaften im Wesentlichen an die Telekom Deutschland GmbH. Interne Verrechnungen sind somit im Saldo im Konzernzwischenabschluss der Deutschen Telekom nicht mehr enthalten. Aufgrund fortbestehender vertraglicher Beziehungen werden die entsprechenden Aufwendungen für bezogene Leistungen auch nach dem Verkauf der GD-Tower-Gesellschaften anfallen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen in Höhe von 12,9 Mrd. € den realisierten Entkonsolidierungsgewinn aus dem Verlust der Beherrschung über die GD-Tower-Gesellschaften. Der Ertrag aus Ertragsteuern resultiert aus latenten Steuereffekten, die im Zusammenhang mit der abgeschlossenen Sale-and-Leaseback-Transaktion entstanden sind.

→ Weitere Informationen zum aufgegebenen Geschäftsbereich finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Sonstige Angaben

Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Cashflow aus Geschäftstätigkeit

Gegenüber der Vergleichsperiode erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit um 1,3 Mrd. € auf 28,6 Mrd. €. Basis der positiven Entwicklung ist die gute Geschäftsentwicklung. Positiv wirkten zudem niedrigere Auszahlungen im Zusammenhang mit der Integration von Sprint in den USA. Belastend wirkten um 0,2 Mrd. € höhere Zinszahlungen (netto) sowie um 0,2 Mrd. € höhere Steuerzahlungen.

Cashflow aus Investitionstätigkeit

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (3.711) (6.204)
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen (9.990) (12.004)
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 82 243
Auszahlungen für geförderte Investitionen in den Breitband-Ausbau (237) (267)
Einzahlungen von Fördermitteln für Investitionen in den Breitband-Ausbau 244 249
Auszahlungen für kurzfristige Geldanlage in Staatsanleihen (netto) (100) 0
Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 68 (1.224)
Sonstige Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit der Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen (4) (52)
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit der Veräußerung des 51 %-Anteils an den GD-Tower-Gesellschaften a 7.598 0
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit der Veräußerung des 75 %-Anteils an T-Mobile Netherlands b 0 3.642
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit der Veräußerung des 50 %-Anteils an der GlasfaserPlus c 0 432
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit dem Verlust der Beherrschung über die DIV II d 0 108
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit der Veräußerung des glasfaserbasierten Festnetz-Geschäfts der T-Mobile US (Wireline Business) e 13 0
Sonstige Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen und sonstige Beteiligungen 15 7
Sonstiges (76) (441)
Cashflow aus Investitionstätigkeit (6.100) (15.511)
davon: aus aufgegebenem Geschäftsbereich (17) (168)

a Enthält neben dem Zahlungsmittelzufluss für den Verkauf des 51 %-Anteils in Höhe von 7.695 Mio. € abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 97 Mio. €.
b Enthält neben dem Zahlungsmittelzufluss für den Verkauf des 75 %-Anteils in Höhe von 3.671 Mio. € abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 29 Mio. €.
c Enthält neben dem Zahlungsmittelzufluss für den Verkauf des 50 %-Anteils in Höhe von 441 Mio. € abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 9 Mio. €.
d Enthält neben dem Zahlungsmittelzufluss im Zusammenhang mit dem Verlust der Beherrschung in Höhe von 111 Mio. € abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 3 Mio. €.
e Enthält neben dem Zahlungsmittelzufluss für den Verkauf des Wireline Business in Höhe von 56 Mio. € abgegangene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 43 Mio. €.

Die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen lagen mit 13,7 Mrd. € um 4,5 Mrd. € unter der Vergleichsperiode. Im Berichtszeitraum wurden im operativen Segment USA Mobilfunk-Lizenzen in Höhe von insgesamt 0,3 Mrd. € und im operativen Segment Europa in Höhe von 0,2 Mrd. € erworben. In der Vergleichsperiode waren Auszahlungen für erworbene Mobilfunk-Lizenzen im operativen Segment USA in Höhe von 3,0 Mrd. € enthalten. Ohne Berücksichtigung der Investitionen in Mobilfunk-Lizenzen lagen die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen um 2,0 Mrd. € unter der Vergleichsperiode. Im operativen Segment USA verringerten sich die Auszahlungen um 2,5 Mrd. €, hauptsächlich begründet durch im Vorjahr höhere Auszahlungen für Investitionen im Zusammenhang mit dem beschleunigten 5G-Netzwerk-Ausbau sowie der Integration von Sprint. Gegenläufig erhöhten sich die Auszahlungen im operativen Segment Deutschland - insbesondere für den Glasfaser-Ausbau - aufgrund einer anderen Saisonalisierung um 0,5 Mrd. € und im operativen Segment Europa um 0,1 Mrd. €.

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

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in Mio. € Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022
Begebung von Anleihen 7.880 3.020
Rückzahlung von Anleihen (9.224) (2.997)
Commercial Paper (netto) (2.280) 0
Ziehung von EIB-Krediten 0 150
Rückzahlung von EIB-Krediten (298) (523)
Tagesgeldaufnahmen Kreditinstitute (netto) (200) 509
Tilgung von Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall (537) (376)
Tilgung von Verbindlichkeiten aus 5G-Spektrumerwerb in Deutschland (195) (195)
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten für Medienübertragungsrechte (260) (279)
Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (4.442) (3.715)
Zahlungsmittelveränderungen im Zusammenhang mit dem Sale-and-Leaseback
der passiven Netzinfrastruktur der GD-Tower-Gesellschaften
3.069 0
Zahlungsflüsse für Sicherungsgeschäfte (netto) 23 122
Zahlungsflüsse Continuing Involvement Factoring (netto) 4 17
Dividendenausschüttungen (inkl. an andere Gesellschafter von Tochterunternehmen) (3.701) (3.385)
Einzahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern
Aktienoptionen T-Mobile US 8 5
Kapitaleinzahlungen Cellnex Netherlands 0 17
Sonstige Einzahlungen 15 6
22 27
Auszahlungen aus Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern
Erhöhung Kapitalanteil an T-Mobile US 0 (2.210)
Aktienrückkauf/​Aktienbasierte Vergütung T-Mobile US (10.313) (764)
Aktienrückkauf OTE (129) (215)
Sonstige Auszahlungen (130) (97)
(10.572) (3.287)
Sonstiges (187) (592)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (20.899) (11.505)
davon: aus aufgegebenem Geschäftsbereich (74) (177)

Zahlungsunwirksame Transaktionen

Die Deutsche Telekom hat im Berichtszeitraum in Höhe von 5,1 Mrd. € Vermögenswerte, im Wesentlichen Netzwerk-Ausstattung, Mobilfunk-Standorte und Grundstücke und Gebäude, angemietet. In der Bilanz werden diese Vermögenswerte unter den Nutzungsrechten und die dazugehörigen Verpflichtungen unter den Leasing-Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die künftigen Tilgungen der Verbindlichkeiten werden im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. In der Vergleichsperiode entfielen 6,6 Mrd. € auf die Modifikation der Verträge mit Crown Castle, die zu einer Erhöhung des Buchwerts der Nutzungsrechte sowie der Leasing-Verbindlichkeiten in gleicher Höhe führte. Ohne diesen Effekt lagen die Anmietungen von Vermögenswerten um 1,3 Mrd. € über der Vergleichsperiode, im Wesentlichen begründet durch die Rückmietung passiver Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich im Rahmen der Sale-and-Leaseback-Vereinbarung im Zusammenhang mit der Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften. Im operativen Segment USA lagen die Anmietungen von Vermögenswerten um 0,2 Mrd. € unter der Vergleichsperiode, im Wesentlichen begründet durch Synergieeffekte aus der Abschaltung des alten Mobilfunknetzes von Sprint und den damit verbundenen niedrigeren Leasing-Verbindlichkeiten für Netzwerk-Technik.

→ Weitere Informationen zur Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreis und sonstige Transaktionen".

Gegenleistungen für den Erwerb von Medienübertragungsrechten werden von der Deutschen Telekom entsprechend der Vertragsgestaltung bei Vertragsabschluss oder verteilt über die Vertragslaufzeit gezahlt. Für erworbene Medienübertragungsrechte wurden im Berichtszeitraum finanzielle Verbindlichkeiten für zukünftige Gegenleistungen in Höhe von 0,2 Mrd. € passiviert (Vergleichsperiode: 0,3 Mrd. €). Die Zahlung der Gegenleistung wird im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Im operativen Segment USA wurden im Berichtszeitraum Mobilfunk-Endgeräte in Höhe von 0,1 Mrd. € in den Sachanlagen aktiviert (Vergleichsperiode: 0,3 Mrd. €). Diese stehen im Zusammenhang mit dem Endgeräte-Mietmodell der T-Mobile US, bei dem Kunden das Endgerät nicht kaufen, sondern mieten. Die Auszahlungen werden im Cashflow aus Geschäftstätigkeit ausgewiesen. Der Rückgang resultierte insbesondere aus dem strategischen Rückzug aus dem Endgeräte-Mietmodell.

Segmentberichterstattung

Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente und das Segment Group Headquarters & Group Services der Deutschen Telekom für die ersten drei Quartale 2023 und 2022.

→ Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Geschäftsentwicklung der operativen Segmente" im Konzernzwischenlagebericht.

Als Folge der am 13. Juli 2022 geschlossenen Vereinbarung wurden die GD-Tower-Gesellschaften, die das Funkturmgeschäft in Deutschland und Österreich im operativen Segment Group Development betrieben, ab dem dritten Quartal 2022 bis zu ihrer Veräußerung am 1. Februar 2023 im Konzernzwischenabschluss als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen.

Die T-Systems International GmbH hat mit Rückwirkung auf den 1. Januar 2023 sämtliche Verpflichtungen aus betrieblicher Altersversorgung gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern und Empfängern laufender Leistungen und das für diese Verpflichtungen anteilig dotierte Planvermögen im Wege einer umwandlungsrechtlichen Abspaltung auf die Deutsche Telekom AG übertragen. Im Zuge der Abspaltung sind Segmentschulden in Höhe von insgesamt 0,1 Mrd. € (netto) vom operativen Segment Systemgeschäft in das Segment Group Headquarters & Group Services übergegangen. Die Vorjahresangaben wurden nicht rückwirkend angepasst.

In Übereinstimmung mit den internen Grundsätzen der Segmentsteuerung wird bei intern an Konzerngesellschaften begebenen Darlehen mit eingebetteten Derivaten die derivative Komponente auch im Segmentabschluss der Gläubigergesellschaft abgespalten und erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Segmentinformationen in den ersten drei Quartalen

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in Mio. € Vergleichsperiode
Außenumsatz Intersegmentumsatz Gesamtumsatz Betriebsergebnis (EBIT) Planmäßige Abschreibungen
Deutschland Q1-Q3 2023 18.112 486 18.598 4.525 (3.146)
Q1-Q3 2022 17.702 443 18.145 5.662 (2.990)
USA Q1-Q3 2023 53.451 4 53.455 10.891 (11.542)
Q1-Q3 2022 55.630 6 55.636 4.480 (14.158)
Europa Q1-Q3 2023 8.524 154 8.678 1.513 (1.871)
Q1-Q3 2022 8.100 159 8.259 1.450 (1.829)
Systemgeschäft Q1-Q3 2023 2.390 475 2.865 20 (163)
Q1-Q3 2022 2.284 512 2.796 (18) (171)
Group Development Q1-Q3 2023 29 79 108 13.006 (2)
Q1-Q3 2022 753 656 1.409 1.688 (194)
Group Headquarters &
Group Services
Q1-Q3 2023 111 1.607 1.718 (1.293) (995)
Q1-Q3 2022 144 1.658 1.802 (1.163) (1.075)
Summe aus fortzuführenden
Geschäftsbereichen und
aufgegebenem Geschäftsbereich
Q1-Q3 2023 82.616 2.806 85.422 28.662 (17.719)
Q1-Q3 2022 84.613 3.434 88.047 12.099 (20.417)
Überleitung Q1-Q3 2023 0 (2.806) (2.806) (11) 16
Q1-Q3 2022 0 (3.434) (3.434) (14) 1
Summe Konzern aus
fortzuführenden
Geschäftsbereichen und
aufgegebenem Geschäftsbereich
Q1-Q3 2023 82.616 0 82.616 28.651 (17.703)
Q1-Q3 2022 84.613 0 84.613 12.085 (20.416)
Aufgegebener Geschäftsbereich Q1-Q3 2023 (15) (84) (99) (13.004) 0
Q1-Q3 2022 (160) (698) (858) (509) 192
Überleitung Q1-Q3 2023 0 84 84 0 0
Q1-Q3 2022 0 698 698 0 0
Summe Konzern Q1-Q3 2023 82.601 0 82.601 15.647 (17.703)
Q1-Q3 2022 84.453 0 84.453 11.576 (20.225)
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in Mio. € Vergleichsperiode Stichtag
Wertminderungen Segmentvermögen a Segmentschulden a Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen a
Deutschland Q1-Q3 2023 (9) 53.065 38.832 473
Q1-Q3 2022 (3) 49.366 33.167 511
USA Q1-Q3 2023 (37) 213.193 145.651 393
Q1-Q3 2022 (850) 215.581 143.900 368
Europa Q1-Q3 2023 (9) 23.666 8.622 50
Q1-Q3 2022 (8) 23.449 8.202 36
Systemgeschäft Q1-Q3 2023 (46) 4.069 3.005 21
Q1-Q3 2022 (49) 4.087 3.240 23
Group Development Q1-Q3 2023 0 14.218 4.161 6.450
Q1-Q3 2022 0 6.444 8.572 365
Group Headquarters &
Group Services
Q1-Q3 2023 0 42.983 54.285 15
Q1-Q3 2022 (30) 40.522 55.067 15
Summe aus fortzuführenden
Geschäftsbereichen und
aufgegebenem
Geschäftsbereich
Q1-Q3 2023 (101) 351.194 254.556 7.402
Q1-Q3 2022 (940) 339.449 252.148 1.318
Überleitung Q1-Q3 2023 0 (48.681) (48.613) 0
Q1-Q3 2022 (1) (40.859) (40.878) 0
Summe Konzern aus
fortzuführenden
Geschäftsbereichen und
aufgegebenem Geschäftsbereich
Q1-Q3 2023 (101) 302.513 205.943 7.402
Q1-Q3 2022 (941) 298.590 211.270 1.318
Aufgegebener
Geschäftsbereich
Q1-Q3 2023 0 n.a. n.a. n.a.
Q1-Q3 2022 0 n.a. n.a. n.a.
Überleitung Q1-Q3 2023 0 n.a. n.a. n.a.
Q1-Q3 2022 0 n.a. n.a. n.a.
Summe Konzern Q1-Q3 2023 (101) 302.513 205.943 7.402
Q1-Q3 2022 (941) 298.590 211.270 1.318

a Werte sind stichtagsbezogen auf den 30. September 2023 und den 31. Dezember 2022.

Eventualverbindlichkeiten und -forderungen

Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022 dargestellten Eventualverbindlichkeiten und -forderungen ausgeführt.

Klagen wegen Entgelten für die Mitbenutzung von Kabelkanalanlagen.

In den vom Bundesgerichtshof (BGH) an die zuständigen Oberlandesgerichte zurückverwiesenen Klagen der Vodafone Deutschland GmbH und der Vodafone Hessen et al. (jetzt Vodafone West GmbH) gegen die Telekom Deutschland GmbH wegen vermeintlich überhöhter Entgelte für die Nutzung von Kabelkanalanlagen, hat die Klägerin Vodafone Deutschland GmbH zwischenzeitlich ihre Klageanträge aktualisiert und beziffert diese nun auf ca. 826 Mio. € zuzüglich Zinsen für den Zeitraum 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2022. Die finanziellen Auswirkungen können derzeit nicht ausreichend verlässlich geschätzt werden.

Verfahren gegen T-Mobile US wegen Cyberangriff auf T-Mobile US im August 2021.

Im Verfahren gegen T-Mobile US wegen des Cyberangriffs auf T-Mobile US im August 2021 erließ das zuständige Gericht am 29. Juni 2023 eine Verfügung zur endgültigen Genehmigung der Vereinbarung vom 22. Juli 2022 zur Beilegung der bundesgerichtlichen Verbrauchersammelklage. Gegen die Verfügung ist Berufung eingelegt worden, sodass sich die Beendigung des Verfahrens verzögern wird.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Deutschen Telekom zum 30. September 2023:

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in Mio. € 30.09.2023
Bestellobligo für Sachanlagevermögen 5.820
Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte 8.140
Abgeschlossene Einkaufsverpflichtungen für Vorräte 5.927
Sonstiges Bestellobligo und Abnahmeverpflichtungen 25.968
Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen gegenüber der Postbeamtenversorgungskasse 754
Verpflichtungen im Zusammenhang mit Unternehmenserwerben 1.311
Andere sonstige Verpflichtungen 0
47.920

Im Bestellobligo für immaterielle Vermögenswerte sind u. a. Verpflichtungen im Zusammenhang mit der am 12. September 2023 zwischen T-Mobile US und Comcast eingegangenen Vereinbarung über den Erwerb von Spektrumlizenzen im 600-MHz-Bereich enthalten. In diesem Zusammenhang wurde der maximale Kaufpreis von 3,3 Mrd. US-$ (3,1 Mrd. €) erfasst. Im sonstigen Bestellobligo und in den Abnahmeverpflichtungen sind im Wesentlichen Verpflichtungen für den Bezug von Dienstleistungen und weitere Leistungen wie beispielsweise für Wartung und Instandhaltung, IT-Services, Marketing-Maßnahmen und Outsourcing enthalten. Die Verpflichtungen im Zusammenhang mit Unternehmenserwerben betreffen in Höhe von 1,2 Mrd. US-$ (1,1 Mrd. €) Verpflichtungen aus dem vereinbarten Erwerb von Ka'ena in den USA.

→ Weitere Informationen zu der Vereinbarung mit Comcast finden Sie im Abschnitt "Immaterielle Vermögenswerte".

→ Weitere Informationen zu dem vereinbarten Erwerb von Ka'ena finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Angaben zu Finanzinstrumenten

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

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in Mio. € Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert 30.09.2023 Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam a
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 7.470 7.470
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 7.216 7.216
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 8.497 8.497
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 6.645 6.645
davon: gezahlte Collaterals AC 1.503 1.503
davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand AC 2.010 2.010
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 688 688
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 412 412
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 4 4
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 1.128 1.128
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FVTPL 104 104
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 159 159
davon: von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf bzw. Verkauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 348 348
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 1.392 1.392
Leasing-Vermögenswerte n.a. 179
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC 0 0
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen FVOCI 12 0 12
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 10.223 10.223
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten AC 90.339 90.339
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 3.576 3.576
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall AC 2.376 2.376
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten AC 7.127 7.127
davon: erhaltene Collaterals AC 287 287
Verbindlichkeiten aus Zinsabgrenzungen AC 1.156 1.156
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten AC 1.161 1.161
davon: mit Inhaberkündigungsrechten ausgestattete Anteile nicht beherrschender Gesellschafter an konsolidierten Personengesellschaften AC 27 27
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in Mio. €
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 Beizulegender Zeitwert 30.09.2023 b
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 8.497
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 6.655
davon: gezahlte Collaterals AC
davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand AC
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 688
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 412
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 4
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 1.128
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FVTPL 104
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 159
davon: von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf bzw. Verkauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 348
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 1.392
Leasing-Vermögenswerte n.a. 179
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen FVOCI 12
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten AC 82.633
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 3.396
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall AC 2.274
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten AC 6.932
davon: erhaltene Collaterals AC
Verbindlichkeiten aus Zinsabgrenzungen AC
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten AC
davon: mit Inhaberkündigungsrechten ausgestattete Anteile nicht beherrschender Gesellschafter an konsolidierten Personengesellschaften AC

a Für in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte verweisen wir auf die detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.
b Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.

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in Mio. € Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert 30.09.2023 Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam a
Leasing-Verbindlichkeiten n.a. 42.620
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 362 362
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 31 31
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 2.684 36 2.648
davon: Stromtermingeschäfte n.a. 25 25
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC 0 0
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
Aktiva
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 21.331 21.331
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung FVOCI 8.497 8.497
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung FVOCI 424 424
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 1.820 1.820
Passiva
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 115.958 115.958
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 362 362
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in Mio. €
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 Beizulegender Zeitwert 30.09.2023 b
Leasing-Verbindlichkeiten n.a. 42.620
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 362
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 31
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 2.684
davon: Stromtermingeschäfte n.a. 25
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
Aktiva
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 6.655
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung FVOCI 8.497
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung FVOCI 424
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 1.820
Passiva
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 95.235
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 362

a Für in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte verweisen wir auf die detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.
b Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien

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in Mio. € Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert 31.12.2022 Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam a
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 5.767 5.767
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 6.926 6.926
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 9.841 9.841
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 6.337 6.337
davon: gezahlte Collaterals AC 1.484 1.484
davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand AC 2.019 2.019
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 646 646
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 446 446
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 3 3
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 1.239 1.239
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FVTPL 117 117
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 204 204
davon: von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf bzw. Verkauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 402 402
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 1.034 1.034 0
Leasing-Vermögenswerte n.a. 205
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC 75 75
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen FVOCI 0 0
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 12.035 12.035
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten AC 93.802 93.802
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 4.122 4.122
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall AC 2.924 2.924
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten AC 7.526 7.526
davon: erhaltene Collaterals AC 156 156
Verbindlichkeiten aus Zinsabgrenzungen AC 999 999
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten AC 769 769
davon: mit Inhaberkündigungsrechten ausgestattete Anteile nicht beherrschender Gesellschafter an konsolidierten Personengesellschaften AC 13 13
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in Mio. €
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 Beizulegender Zeitwert 31.12.2022 b
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 9.841
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 6.347
davon: gezahlte Collaterals AC
davon: Förderprojekte der öffentlichen Hand AC
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 646
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis FVOCI 446
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 3
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 1.239
davon: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte FVTPL 117
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 204
davon: von Dritten erhaltene Optionen zum Kauf bzw. Verkauf von Anteilen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen FVTPL 402
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 1.034
Leasing-Vermögenswerte n.a. 205
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC
Eigenkapitalinstrumente innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen FVOCI 0
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC
Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten AC 87.642
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 3.926
Verbindlichkeiten mit Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall AC 2.799
Sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten AC 7.311
davon: erhaltene Collaterals AC
Verbindlichkeiten aus Zinsabgrenzungen AC
Sonstige unverzinsliche Verbindlichkeiten AC
davon: mit Inhaberkündigungsrechten ausgestattete Anteile nicht beherrschender Gesellschafter an konsolidierten Personengesellschaften AC

a Für in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte verweisen wir auf die detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.
b Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.

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in Mio. € Wertansatz Bilanz nach IFRS 9
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert 31.12.2022 Fortgeführte Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam a
Leasing-Verbindlichkeiten n.a. 38.792
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 368 368
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 59 59
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 2.521 44 2.477
davon: Stromtermingeschäfte n.a. 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC 2.431 2.431
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
Aktiva
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 19.105 19.105
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung FVOCI 9.841 9.841
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung FVOCI 446 446
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 1.888 1.888
Passiva
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 124.608 124.608
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 368 368
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in Mio. €
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Wertansatz Bilanz nach IFRS 16 Beizulegender Zeitwert 31.12.2022 b
Leasing-Verbindlichkeiten n.a. 38.792
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung FVTPL 368
davon: in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte FVTPL 59
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 2.521
davon: Stromtermingeschäfte n.a. 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten im direkten Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen AC
davon: aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9
Aktiva
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 6.347
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis mit nachträglicher Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung FVOCI 9.841
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung FVOCI 446
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 1.888
Passiva
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten AC 101.678
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam FVTPL 368

a Für in Verträge eingebettete Stromtermingeschäfte verweisen wir auf die detaillierten Ausführungen im nachfolgenden Abschnitt.
b Für Angaben über bestimmte beizulegende Zeitwerte wurden die Erleichterungsvorschriften des IFRS 7.29 in Anspruch genommen.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von 2,1 Mrd. € (31. Dezember 2022: 2,8 Mrd. €) enthalten, die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben. Der beizulegende Zeitwert entspricht im Wesentlichen dem Buchwert.

Angaben zum beizulegenden Zeitwert

Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts ist die Verwendung von aktuellen, für das betreffende Finanzinstrument an liquiden Märkten beobachtbaren Bewertungsfaktoren (Eingangsparameter) zu maximieren und die Verwendung anderer Eingangsparameter (z. B. historische Preise, Preise für ähnliche Instrumente, Preise auf nicht liquiden Märkten) zu minimieren. Für diese Zwecke ist eine Bewertungshierarchie mit drei Bewertungsstufen (Levels) definiert. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag notierte Preise auf liquiden Märkten verfügbar, werden diese unangepasst für die Bewertung verwendet (Level 1-Bewertung). Andere Eingangsparameter sind dann für die Bewertung irrelevant. Ein Beispiel sind aktiv gehandelte börsennotierte Aktien und Anleihen. Sind für das betreffende Finanzinstrument am Abschluss-Stichtag zwar keine notierten Preise auf liquiden Märkten verfügbar, kann es jedoch mittels anderer am Abschluss-Stichtag am Markt beobachtbarer Eingangsparameter bewertet werden, liegt eine Level 2-Bewertung vor. Voraussetzung hierfür ist, dass die beobachtbaren Eingangsparameter nicht wesentlich angepasst und keine nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet werden müssen. Ein Beispiel für Level 2-Bewertungen sind besicherte ZinsSwaps, Devisentermingeschäfte und Zins-/​Währungs-Swaps, die anhand aktueller Zinssätze bzw. Fremdwährungskurse bewertet werden können. Sofern die Voraussetzungen für eine Level 1-Bewertung oder eine Level 2-Bewertung nicht erfüllt sind, liegt eine Level 3-Bewertung vor. In solchen Fällen müssen beobachtbare Eingangsparameter wesentlich angepasst bzw. nicht beobachtbare Eingangsparameter verwendet werden.

Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden

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in Mio. € 30.09.2023 31.12.2022
Level 1 Level 2 Level 3 Summe Level 1 Level 2
Aktiva
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 8.497 8.497
Sonstige finanzielle Vermögenswerte - Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 220 468 688 206 0
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 10 414 424 9
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 4 4
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 832 296 1.128 884
Derivate mit Hedge-Beziehung 1.392 1.392 1.034
Passiva
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung 331 31 362 309
Derivate mit Hedge-Beziehung 2.659 25 2.684 2.521
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in Mio. € 31.12.2022
Level 3 Summe
Aktiva
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 9.841 9.841
Sonstige finanzielle Vermögenswerte - Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 440 646
Eigenkapitalinstrumente
Zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 437 446
Zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam 3 3
Derivative finanzielle Vermögenswerte
Derivate ohne Hedge-Beziehung 355 1.239
Derivate mit Hedge-Beziehung 1.034
Passiva
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten
Derivate ohne Hedge-Beziehung 59 368
Derivate mit Hedge-Beziehung 2.521

Von den zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte bilden die Instrumente der verschiedenen Levels jeweils eigene Klassen von Finanzinstrumenten. Die beizulegenden Zeitwerte des Gesamtbestands an Eigenkapitalinstrumenten in Level 1 entsprechen jeweils den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag.

Börsennotierte Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten werden Level 1 oder Level 2 in Abhängigkeit von der Marktliquidität des jeweiligen Instruments zugeordnet. Folglich sind die in EUR oder USD denominierten Emissionen mit relativ großem Emissionsvolumen grundsätzlich als Level 1 qualifiziert, die übrigen grundsätzlich als Level 2. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 1 zugeordneten Instrumente entsprechen den Nominalwerten multipliziert mit den Kursnotierungen zum Abschluss-Stichtag. Die beizulegenden Zeitwerte der Level 2 zugeordneten Instrumente werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit-Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt.

Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie der währungsdifferenziert bestimmten Credit-Spread-Kurve der Deutschen Telekom ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen werden als Barwerte der mit den Forderungen verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve sowie des Ausfallrisikos der Schuldner ermittelt.

Da für die im Bestand befindlichen Level 2 zugeordneten derivativen Finanzinstrumente mangels Marktnotierung keine Marktpreise vorliegen, werden die Zeitwerte mittels anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet, wobei ausschließlich beobachtbare Eingangsparameter in die Bewertung einfließen. Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert dem Betrag, den die Deutsche Telekom bei Übertragung des Finanzinstruments zum Abschluss-Stichtag entweder erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei finden zum Abschluss-Stichtag relevante Zinssätze der Vertragspartner Anwendung. Als Wechselkurse werden die am Abschluss-Stichtag geltenden Mittelkurse verwendet. Bei zinstragenden derivativen Finanzinstrumenten wird zwischen dem Clean Price und dem Dirty Price unterschieden. Im Unterschied zum Clean Price umfasst der Dirty Price auch die abgegrenzten Stückzinsen. Die angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen dem Full Fair Value bzw. dem Dirty Price.

Die zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumente umfassen eine Vielzahl von Investments in strategische, nicht-börsennotierte Einzelpositionen. Die Deutsche Telekom erachtet die gewählte Bewertung über das sonstige Ergebnis ohne nachträgliche Umklassifizierung in die Gewinn- und Verlustrechnung für angemessen, da für die Beteiligungen keine kurzfristigen Gewinnerzielungsabsichten bestehen. Im Zeitpunkt der Veräußerung eines Investments wird der gesamte kumulierte Gewinn oder Verlust in die Gewinnrücklagen umklassifiziert. Erwerbe und Veräußerungen basieren auf geschäftspolitischen Investitionsentscheidungen.

Entwicklung der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten

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in Mio. € Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: Stromtermingeschäfte Derivative finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: Stromtermingeschäfte Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: bedingte Kaufpreisforderung
Buchwert zum 1. Januar 2023 436 117 204 (59) 415
Zugänge (inkl. erstmaliger Klassifizierung als Level 3) 31 21 0 0 0
Erfolgswirksam erfasste Wertminderungen (inkl. Abgangsverluste) 0 (142) (59) (26) 0
Erfolgswirksam erfasste Werterhöhungen (inkl. Abgangsgewinne) 0 106 24 49 9
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste negative Wertänderungen (97) 0 0 0 0
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste positive Wertänderungen 57 0 0 0 0
Abgänge (inkl. letztmaliger Klassifizierung als Level 3) a (14) 0 (11) 5 0
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Kursdifferenzen 1 2 1 0 0
Buchwert zum 30. September 2023 414 104 159 (31) 424

a Die Abgänge bei den Stromtermingeschäften enthalten die in den Abrechnungen gezahlten Beträge.

Bei den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Eigenkapitalinstrumenten der sonstigen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von 414 Mio. € um Beteiligungen, deren Bewertung auf Basis der besten verfügbaren Informationen zum Abschluss-Stichtag vollzogen wird. Die größte Relevanz misst die Deutsche Telekom dabei grundsätzlich Transaktionen über Anteile an den betreffenden Beteiligungsunternehmen bei. Außerdem werden Transaktionen über Anteile an vergleichbaren Unternehmen betrachtet. Für die Entscheidung, welche Informationen für die Bewertung verwendet werden, ist sowohl die zeitliche Nähe der jeweiligen Transaktion zum Abschluss-Stichtag relevant als auch die Frage, ob die Transaktion zu marktüblichen Konditionen vollzogen wurde. Außerdem ist hierbei der Grad der Ähnlichkeit zwischen Bewertungsobjekt und vergleichbarem Unternehmen zu berücksichtigen. Nach Einschätzung der Deutschen Telekom sind die beizulegenden Zeitwerte der Beteiligungen zum Abschluss-Stichtag hinreichend zuverlässig bestimmbar. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode verweisen wir auf die vorstehende Tabelle. Am Abschluss-Stichtag waren Beteiligungen in Höhe von 12 Mio. € zur Veräußerung gehalten. Bei Beteiligungen mit einem Buchwert von 50 Mio. € fanden in hinreichender zeitlicher Nähe zum Abschluss-Stichtag Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen zu marktüblichen Konditionen statt, weshalb die dort vereinbarten Anteilspreise unangepasst für die Bewertung zum aktuellen Abschluss-Stichtag heranzuziehen waren. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 31 Mio. € entspricht nach Analyse der operativen Entwicklung (insbesondere Umsatzerlöse, EBIT und Liquidität) der bisherige Buchwert dem aktuellen beizulegenden Zeitwert. Aufgrund besserer Vergleichbarkeit sind frühere marktübliche Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen neueren Transaktionen über Anteile gleichartiger Unternehmen vorzuziehen. Für Beteiligungen mit einem Buchwert von 271 Mio. €, bei denen die letzten marktüblichen Transaktionen über Anteile dieser Unternehmen schon weiter in der Vergangenheit liegen, repräsentiert eine Bewertung auf Basis von in größerer zeitlicher Nähe vollzogenen marktüblichen Transaktionen über Anteile gleichartiger Unternehmen den beizulegenden Zeitwert am zuverlässigsten. Hierbei wurden Multiples auf die Bezugsgröße "erwartete Umsatzerlöse" (Bandbreite von 3 bis 29) angewendet und eine Bandbreite von gleichverteilten Perzentilen in Abständen von 16,7 % um den Median zu Grunde gelegt. Für jede Beteiligung wurde auf Basis der individuellen Gegebenheiten das entsprechende Perzentil verwendet. Wären für die Multiples und für die erwarteten Umsatzerlöse andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Weiterhin sind mit einem Buchwert von umgerechnet 62 Mio. € nicht wesentliche Einzeltitel enthalten, deren Wertschwankungen von untergeordneter Bedeutung sind.

Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von umgerechnet 104 Mio. € um in von T-Mobile US emittierte Anleihen eingebettete Optionen. Die durch T-Mobile US jederzeit ausübbaren Optionen ermöglichen die vorzeitige Tilgung der Anleihen zu festgelegten Ausübungspreisen. Für die Anleihen als Gesamtinstrumente sind zwar regelmäßig und auch am Abschluss-Stichtag beobachtbare Marktpreise verfügbar, nicht jedoch für die darin eingebetteten Optionen. Diese Kündigungsrechte werden mithilfe eines Optionspreismodells bewertet. Dabei werden historische Zinsvolatilitäten von Anleihen der T-Mobile US und vergleichbarer Emittenten verwendet, da sie zum Abschluss-Stichtag einen zuverlässigeren Schätzwert als aktuelle Marktvolatilitäten darstellen. Die ebenfalls nicht beobachtbare Spread-Kurve wurde auf Basis aktueller Marktpreise von Anleihen der T-Mobile US und Schuldinstrumenten vergleichbarer Emittenten ermittelt. Risikoloser Zins und Spread wurden getrennt voneinander simuliert. Zum aktuellen Abschluss-Stichtag wurden für die verschiedenen Rating-Stufen der Anleihen folgende Zinsvolatilitäten und Spreads verwendet:

Verwendete Zinsvolatilitäten und Spreads nach Rating-Stufen

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in % Zinsvolatilität (absoluter Wert) Spread
BBB+ 0 - 0,1 1,2 - 1,6
BBB- 0 - 0,1 1,6 - 2,0
BB+ 0 - 0,1 1,8 - 2,3

Für den nicht beobachtbaren Eingangsparameter Mean Reversion wurden 3 % verwendet. Die verwendeten Werte stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Wären für die Zinsvolatilität, die Spread-Kurve und für die Mean Reversion andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Wäre der risikolose Zins am Abschluss-Stichtag um 50 Basispunkte höher (niedriger) gewesen, wäre der beizulegende Zeitwert der Optionen um 35 Mio. € niedriger (um 47 Mio. € höher) gewesen. In der Berichtsperiode wurde für die am Abschluss-Stichtag im Bestand befindlichen Optionen im Rahmen der Level 3-Bewertung im sonstigen Finanzergebnis ein Nettoergebnis (Aufwand) von umgerechnet 36 Mio. € für unrealisierte Verluste erfasst. Im Berichtszeitraum wurde keine Option ausgeübt. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die obenstehende Tabelle verwiesen. Die im Berichtszeitraum erfolgswirksam erfassten Wertänderungen waren im Wesentlichen auf Bewegungen der bewertungsrelevanten Zinssätze und historischen absoluten Zinsvolatilitäten zurückzuführen. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Sensitivitäten a der Buchwerte der Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten in Abhängigkeit der nicht beobachtbaren Eingangsparameter

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in Mio. € Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: in emittierte Anleihen eingebettete Kündigungsrechte Derivative finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: Stromtermingeschäfte Derivative finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: Stromtermingeschäfte Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam: bedingte Kaufpreisforderung
Multiple nächst höheres Quantil 75
Multiple nächst niedrigeres Quantil (53)
Erwartete Umsatzerlöse +10 % 23
Erwartete Umsatzerlöse -10 % (23)
Zinsvolatilität b +10 % 16
Zinsvolatilität b-10% (16)
Spread-Kurve c +50 Basispunkte (43) (7)
Spread-Kurve c -50 Basispunkte 63 7
Mean Reversion d +100 Basispunkte (5)
Mean Reversion d -100 Basispunkte 6
Zukünftige Energiepreise +10 % 42 5
Zukünftige Energiepreise -10 % (49) (5)
Zukünftige Energieproduktionsmenge +5 % 29 (1)
Zukünftige Energieproduktionsmenge -5 % (36) 1
Zukünftige Preise für Renewable Energy Credits e +100 % 25 2
Zukünftige Preise für Renewable Energy Credits e von Null (31) (2)
Geplanter Glasfaser-Ausbau wird 1 Jahr früher als erwartet fertiggestellt 18
Geplanter Glasfaser-Ausbau wird 1 Jahr später als erwartet fertiggestellt (17)
Tatsächlicher Glasfaser-Ausbau ist jedes Jahr 5 % höher als geplant 42
Tatsächlicher Glasfaser-Ausbau ist jedes Jahr 5 % niedriger als geplant (42)

a Veränderung des betreffenden Eingangsparameters unter der Annahme, dass alle übrigen Eingangsparameter unverändert sind.
b Die Zinsvolatilität gibt das Ausmaß der Zinsänderungen im Zeitablauf an (relative Änderung). Je größer die Zinsbewegungen, desto höher die Zinsvolatilität.
c Die Spread-Kurve zeigt für die jeweiligen Laufzeiten die Differenz zwischen vom Schuldner zu bezahlenden Zinsen und risikolosen Zinsen. Für die Sensitivitätsberechnung wird für die Spread-Kurve ein Minimum von Null gesetzt, d. h. negative Spreads sind ausgeschlossen.
d Als Mean Reversion wird die Annahme bezeichnet, dass sich die Zinsen nach einer Änderung wieder zu ihrem Mittelwert zurückbewegen. Je höher der gewählte Wert (Mean Reversion Speed), desto schneller wird im Bewertungsmodell zum Mittelwert zurückgekehrt.
e Die Renewable Energy Credits sind US-amerikanische Emissionszertifikate.

Bei den Level 3 zugeordneten Derivaten ohne Hedge-Beziehung der derivativen finanziellen Vermögenswerte handelt es sich mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 159 Mio. € um Stromtermingeschäfte (Energy Forward Agreements), die in von der T-Mobile US abgeschlossene Verträge eingebettet sind. Dies gilt entsprechend für derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 31 Mio. €. Diese Verträge bestehen aus jeweils zwei Komponenten, dem Energy Forward Agreement und dem Erwerb von Renewable Energy Credits durch T-Mobile US. Für ein Energy Forward Agreement wird der kommerzielle Produktionsbeginn für 2025 erwartet, für die übrigen hat er bereits stattgefunden. Unter den separat als Derivate bilanzierten Energy Forward Agreements erhält T-Mobile US ab kommerziellem Produktionsbeginn während der Vertragslaufzeit variable Beträge basierend auf der tatsächlichen Energieproduktionsmenge und dann aktuellen Energiepreisen und bezahlt feste Beträge je produzierter Energieeinheit. Die Energy Forward Agreements werden mangels beobachtbarer Marktpreise mittels Bewertungsmodellen bewertet. Der Wert der Derivate wird wesentlich beeinflusst von der künftigen Energieproduktionsmenge, den künftigen Energiepreisen auf den betreffenden Märkten und den künftigen Preisen für Renewable Energy Credits. Die wesentlichen Vertragsparameter einschließlich der für die nicht beobachtbaren Parameter bzw. Zeiträume getroffenen Annahmen sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Diese getroffenen Annahmen stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Nach Einschätzung der T-Mobile US wurden die Verträge zu aktuellen Marktkonditionen geschlossen, und bei der Bewertung wurden die am besten geeigneten Werte für die nicht beobachtbaren Eingangsparameter verwendet. Der Transaktionspreis bei Vertragsschluss betrug jeweils Null. Weil nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate haben, wurde - mit Ausnahme der nachfolgend erläuterten, von Sprint abgeschlossenen Verträge - im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung der sich bei der Bewertung jeweils ergebende Betrag (Day 1 Gain) nicht erfolgswirksam erfasst. Vielmehr werden die Day 1 Gains über den Zeitraum der kommerziellen Energieproduktion linear ertragswirksam amortisiert. Diese Amortisation modifiziert den Effekt aus der periodischen Bewertung der Derivate mit dem jeweiligen Bewertungsmodell und aktualisierten Bewertungsparametern. Alle Beträge aus der Derivatebewertung werden je Vertrag sowohl in der Bilanz (derivative finanzielle Vermögenswerte bzw. derivative finanzielle Verbindlichkeiten) als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) saldiert. Auch Sprint hat solche Verträge im Bestand. Diese wurden noch vor dem Unternehmenszusammenschluss mit T-Mobile US abgeschlossen, und auch bei ihnen haben nicht beobachtbare Eingangsparameter wesentlichen Einfluss auf die Bewertung der Derivate. Aufgrund der Vorschriften für Unternehmenszusammenschlüsse sind jedoch die sich bei der Bewertung jeweils ergebenden Beträge als derivative finanzielle Vermögenswerte erfasst, weshalb für diese Verträge keine noch zu amortisierenden Beträge existieren. An den nachfolgenden Abschluss-Stichtagen werden die Effekte aus der periodischen Bewertung der Derivate in voller Höhe in der Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Aufwendungen bzw. sonstige betriebliche Erträge) erfasst. Am Abschluss-Stichtag ist der errechnete beizulegende Zeitwert aus Sicht der Deutschen Telekom für ein vorstehend dargestelltes Stromtermingeschäft negativ und beträgt umgerechnet -7 Mio. €. Alle übrigen sind positiv und betragen umgerechnet 260 Mio. €. Wären für die künftigen Energiepreise, für die künftige Energieproduktionsmenge und für die künftigen Preise der Renewable Energy Credits andere Werte verwendet worden, hätten sich andere beizulegende Zeitwerte errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Aus der Level 3-Bewertung wurde in der Berichtsperiode für alle vorstehenden Stromtermingeschäfte im sonstigen betrieblichen Ergebnis ein Nettoergebnis (Ertrag) von umgerechnet 7 Mio. € für unrealisierte Gewinne der Derivate erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die entsprechende Tabelle verwiesen. Die Wertänderungen im Berichtszeitraum sind einerseits auf Veränderungen der beobachtbaren und der nicht beobachtbaren Energiepreise sowie auf Zinseffekte zurückzuführen. Andererseits entstand ein Ertrag von umgerechnet 33 Mio. € aus Vertragsanpassungen. Die Entwicklung des noch in der Gewinn- und Verlustrechnung zu amortisierenden Day 1 Gains in der Berichtsperiode ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Die lineare ertragswirksame Amortisation der Day 1 Gains während der kommerziellen Energieproduktion beläuft sich auf umgerechnet insgesamt 11 Mio. € pro Jahr. Außerdem wurden in Europa ähnliche Stromtermingeschäfte abgeschlossen, aus denen jedoch keine wesentlichen Wertschwankungen zu erwarten sind. Ihr Buchwert beträgt zum aktuellen Abschluss-Stichtag in Euro umgerechnet 25 Mio. € (Verbindlichkeit), und sie wurden als Sicherungsinstrumente in Hedge-Beziehungen designiert. Aufgrund ihrer Eigenart bilden die Stromtermingeschäfte eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

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USA
Vertragslaufzeit ab kommerziellem Produktionsbeginn in Jahren 12 bis 15
Laufzeitende der Verträge, bei denen die kommerzielle Produktion bereits begonnen hat 2029 bis 2035
Erwartete Energieproduktion in GWh pro Jahr 4.057
Erwartete Energiepreise pro MWh für den nicht beobachtbaren Zeitraum in Euro
On-peak (d. h. Zeiten relativ hoher Energienachfrage) in Euro 28 bis 89
Off-peak (d. h. Zeiten relativ niedriger Energienachfrage) in Euro 17 bis 93
On-peak/​off-peak-Verhältnis 52 %
Länge des Zeitraums in Jahren, für den Energiepreise regelmäßig beobachtbar sind bis zu 10
Länge des Zeitraums in Jahren, für den Preise für Renewable Energy Credits regelmäßig beobachtbar sind etwa 3

Entwicklung der noch nicht amortisierten Beträge

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in Mio. € Stromtermingeschäfte a
Bewertung bei erstmaliger Erfassung 173
Bewertung bei erstmaliger Erfassung (Zugänge im Berichtszeitraum) 72
In Vorperioden ertragswirksam amortisierte Beträge (40)
In der aktuellen Berichtsperiode ertragswirksam amortisierte Beträge (6)
Kursdifferenzen 11
Abgänge in Vorperioden 0
Abgänge in der aktuellen Berichtsperiode (85)
Nicht amortisierte Beträge zum 30. September 2023 125

a Weitere Einzelheiten hierzu finden Sie in den vorstehenden Erläuterungen.

In den Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerten (ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen) ist mit einem Buchwert von 424 Mio. € die bedingte Kaufpreisforderung aus dem Verkauf eines 50 %-Anteils an GlasfaserPlus enthalten. Sie entsteht sukzessive bei Erreichung bestimmter Fortschritte beim Glasfaser-Ausbau und wird erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Für die Bewertung legt die Deutsche Telekom die aktuelle Ausbauplanung der GlasfaserPlus zu Grunde. Zum aktuellen Abschluss-Stichtag ist davon auszugehen, dass von 2025 bis 2029 Zahlungen fällig werden. Der Spread der Schuldnerin IFM stellt einen nicht beobachtbaren Eingangsparameter dar, zum aktuellen Abschluss-Stichtag wurden bei der Abzinsung der einzelnen Zahlungen Werte zwischen 1,1 % und 1,5 % verwendet. Die verwendeten Annahmen stellen nach unserer Einschätzung den jeweils besten Schätzwert dar. Wären für die Höhe und die Fälligkeitszeitpunkte der Zahlungen und für den Spread andere Annahmen verwendet worden, hätte sich ein anderer beizulegender Zeitwert errechnet. Diese hypothetischen Abweichungen (Sensitivitäten) sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Aus der Level 3-Bewertung der Forderung wurde in der Berichtsperiode im sonstigen betrieblichen Ergebnis ein Nettoergebnis (Ertrag) von 9 Mio. € für unrealisierte Abzinsungseffekte erfasst. Zur Entwicklung der Buchwerte in der Berichtsperiode wird auf die obenstehende Tabelle verwiesen. Die Wertänderung im Berichtszeitraum ist im Wesentlichen auf die Veränderung der bewertungsrelevanten Zinssätze zurückzuführen. Aufgrund seiner Eigenart bildet dieses Instrument eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Bei den übrigen, Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerten (ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen) mit einem Buchwert von 44 Mio. € handelt es sich um unwesentliche Sachverhalte, aus denen keine wesentlichen Wertschwankungen zu erwarten sind.

Für die Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewerteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten ausgereichten Darlehen und sonstigen Forderungen stellt das Kreditrisiko der jeweiligen Gegenpartei den wesentlichen Einflussfaktor bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts dar. Wären zum Abschluss-Stichtag um 1 % höhere (niedrigere) Ausfallraten anzusetzen gewesen, so wären bei unveränderten Bezugsgrößen die beizulegenden Zeitwerte der Instrumente um 1 % niedriger (höher) gewesen. Die Level 3 zugeordneten finanziellen Vermögenswerte enthalten mit einem Buchwert von in Euro umgerechnet 8.497 Mio. € (31. Dezember 2022: 9.841 Mio. €) zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis bewertete Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, bei denen das Kreditrisiko der Kunden einen nicht beobachtbaren Eingangsparameter der Bewertung darstellt. Für in Raten gezahlte Forderungen wird grundsätzlich ein Credit-Scoring-Modell verwendet. Die Cashflows werden auf Basis des gewichteten Durchschnitts der ursprünglichen Effektivzinssätze der im jeweiligen Portfolio enthaltenen finanziellen Vermögenswerte abgezinst. Am Abschluss-Stichtag lag den betreffenden Forderungsportfolien ein gewichteter durchschnittlicher Kreditrisikoaufschlag von 7,57 % (31. Dezember 2022: 6,28 %) zugrunde. Die verwendeten Kreditrisikoaufschläge leiten sich aus den erwarteten künftigen Kreditausfällen der betreffenden Portfolien ab und werden fortlaufend aktualisiert. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts dieser Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden hauptsächlich durch Änderungen von beobachtbaren Level 2 Eingangsparametern (insbesondere Marktzinssätze) verursacht.

In den Level 3 zugeordneten zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten finanziellen Vermögenswerten sind mit einem Buchwert von 32 Mio. € weitere von Dritten erworbene Optionen zum Kauf von Unternehmensanteilen enthalten. Aus diesen Einzelsachverhalten sind keine wesentlichen Wertschwankungen zu erwarten. Aufgrund ihrer Eigenart bilden diese Instrumente eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten.

Angaben zum Kreditrisiko

Gemäß den vertraglichen Vereinbarungen werden im Insolvenzfall sämtliche mit dem betreffenden Kontrahenten bestehenden Derivate mit positivem bzw. negativem beizulegenden Zeitwert aufgerechnet, und es verbleibt lediglich in Höhe des Saldos eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Die Salden werden im Regelfall bankarbeitstäglich neu berechnet und ausgeglichen. Von Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils positiv ist, erhielt die Deutsche Telekom frei verfügbare Barmittel im Rahmen von Collateralverträgen in Höhe von 287 Mio. € (31. Dezember 2022: 156 Mio. €). Hierdurch wurde das Ausfallrisiko um 284 Mio. € (31. Dezember 2022: 134 Mio. €) reduziert, da den erhaltenen Barsicherheiten (Collaterals) am Abschluss-Stichtag in dieser Höhe entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüberstehen. Für die derivativen Finanzinstrumente mit positivem beizulegendem Zeitwert, deren Buchwert zum Abschluss-Stichtag 1.908 Mio. € (31. Dezember 2022: 1.549 Mio. €) betrug, bestand aufgrund dieser Vereinbarungen zum 30. September 2023 ein verbleibendes Ausfallrisiko in Höhe von 19 Mio. € (31. Dezember 2022: 0,6 Mio. €).

An Kontrahenten, mit denen die Nettoderivateposition, d. h. der Saldo der positiven bzw. negativen beizulegenden Zeitwerte aller derivativen Finanzinstrumente, aus Sicht der Deutschen Telekom jeweils negativ war, stellte die Deutsche Telekom im Rahmen von Collateral-Verträgen zum Abschluss-Stichtag Barsicherheiten in Höhe von 1.391 Mio. € (31. Dezember 2022: 1.411 Mio. €). Den gezahlten Barsicherheiten stehen am Abschluss-Stichtag in Höhe von 1.366 Mio. € (31. Dezember 2022: 1.392 Mio. €) entsprechende Nettoderivatepositionen gegenüber, weshalb sie in dieser Höhe keinen Ausfallrisiken unterlagen.

Aufgrund ihrer engen Verbindung zu den entsprechenden derivativen Finanzinstrumenten bilden die erhaltenen (gezahlten) Collaterals eine eigene Klasse von finanziellen Verbindlichkeiten (Vermögenswerten). Darüber hinaus existieren keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko von finanziellen Vermögenswerten mindernden Vereinbarungen. Das maximale Ausfallrisiko der übrigen finanziellen Vermögenswerte entspricht somit deren Buchwert.

Bei einem Großteil der von T-Mobile US emittierten Anleihen hat T-Mobile US gemäß der Anleihebedingungen das Recht, die Anleihen zu bestimmten Konditionen vorzeitig zu kündigen. Diese Kündigungsrechte stellen eingebettete Derivate dar und werden gesondert als derivative finanzielle Vermögenswerte in der Konzern-Bilanz angesetzt. Da sie keinem Ausfallrisiko unterliegen, bilden sie eine eigene Klasse von Finanzinstrumenten. Zu den Energy Forward Agreements, für die keine wesentlichen Sicherheiten gestellt werden, wird auf vorstehende Ausführungen verwiesen. Darüber hinaus existiert kein Ausfallrisiko aus im Bestand befindlichen eingebetteten Derivaten. Für die von Dritten erworbenen Optionen auf Aktien eines Tochterunternehmens der Deutschen Telekom sowie andere Unternehmensanteile bestehen keine Sicherheiten (siehe Angaben zuvor).

Im Zusammenhang mit Auktionen zum Erwerb von Spektrumlizenzen haben Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom zum Abschluss-Stichtag zusätzlich Barsicherheiten von umgerechnet 40 Mio. € hinterlegt (31. Dezember 2022: 2 Mio. €). Für von Sprint emittierte Verbindlichkeiten mit dem Recht der Gläubiger zur vorrangigen Tilgung bei Ausfall waren am Abschluss-Stichtag Zahlungsmittel von umgerechnet 70 Mio. € (31. Dezember 2022: 63 Mio. €) als Barsicherheit verpfändet. Diese Barsicherheiten unterliegen keinem wesentlichen Ausfallrisiko.

Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 beschriebenen Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich bis zum 30. September 2023 folgende wesentlichen Änderungen:

Gemeinschaftsunternehmen. Am 1. Februar 2023 hat die Deutsche Telekom 51,0 % der Anteile an den Gesellschaften des Funkturmgeschäfts in Deutschland und Österreich (GD-Tower-Gesellschaften) übertragen. Der bei der Deutschen Telekom verbleibende Anteil von 49,0 % wird seitdem als Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Zum 30. September 2023 betrug der Buchwert der Beteiligung 6,1 Mrd. €. Im Zusammenhang mit dem Vollzug der Transaktion hat die Deutsche Telekom die veräußerte passive Netzinfrastruktur in Deutschland und Österreich größtenteils im Zuge eines Sale-and-Leaseback mit einer unkündbaren Grundmietzeit von acht Jahren zurückgemietet. Zum 30. September 2023 bestanden gegenüber den GD-Tower-Gesellschaften Leasing-Verbindlichkeiten in Höhe von 4,9 Mrd. €.

→ Weitere Informationen zur Veräußerung der GD-Tower-Gesellschaften finden Sie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen".

Organe

Vorstand

Mit Beschluss vom 23. Februar 2022 erfolgte die Wiederbestellung von Herrn Adel Al-Saleh zum Vorstand für das Ressort "T-Systems" für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2027. Ferner wurde in der Sitzung am 19. Mai 2022 die Wiederbestellung von Herrn Dr. Christian P. Illek zum Vorstand für das Ressort "Finanzen" vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2028 beschlossen.

Mit Beschluss vom 13. Oktober 2023 wurde Herr Ferri Abolhassan zum Vorstand für das Ressort "T-Systems" für die Zeit vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2026 bestellt. Herr Abolhassan folgt damit auf Herrn Adel Al-Saleh, der um Auflösung seines Vertrags zum 31. Dezember 2023 gebeten hat und aus dem Konzern ausscheidet.

Aufsichtsrat

Anteilseignervertreter. Mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 5. April 2023 endeten die Amtszeiten von Herrn Dr. Günther Bräunig, Herrn Harald Krüger und Frau Margret Suckale. Herr Harald Krüger und Frau Margret Suckale wurden von der Hauptversammlung am 5. April 2023 erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Zudem wurde von der Hauptversammlung am 5. April 2023 Herr Dr. Reinhard Ploss in den Aufsichtsrat gewählt; er folgt Herrn Dr. Günther Bräunig, der aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden ist.

Arbeitnehmervertreter. Mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 5. April 2023 endeten die Amtszeiten sämtlicher Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmerseite. Auf Antrag des Vorstands wurden die bisherigen Arbeitnehmervertreter Herr Odysseus D. Chatzidis, Herr Constantin Greve, Frau Nicole Koch, Frau Petra Steffi Kreusel, Frau Kerstin Marx, Herr Frank Sauerland, Frau Susanne Schöttke, Herr Lothar Schröder, Frau Nicole Seelemann-Wandtke und Frau Karin Topel durch Beschluss des Amtsgerichts Bonn vom 3. April 2023 mit Wirkung zum Ablauf der Hauptversammlung am 5. April 2023 weiterhin als Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat bestellt.

Ereignisse nach der Berichtsperiode

Programm zur Aktionärsvergütung von T-Mobile US aus September 2023. Im Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 20. Oktober 2023 hat T-Mobile US im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms rund 5,5 Mio. eigene Aktien im Volumen von 0,8 Mrd. US-$ (0,7 Mrd. €) zurückerworben.

→ Weitere Informationen zum Aktienrückkaufprogramm der T-Mobile US finden Sie im Abschnitt "Sonstige Transaktionen ohne Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis".

Änderungen an der Vereinbarung zwischen T-Mobile US und DISH. Am 15. Oktober 2023 haben T-Mobile US und DISH Änderungen an der Vereinbarung über den Verkauf von Spektrumlizenzen vorgenommen.

→ Weitere Informationen zur Vereinbarung zwischen T-Mobile US und DISH finden Sie im Abschnitt "Immaterielle Vermögenswerte".

Aktionärsvergütung von der Deutschen Telekom AG. Am 2. November 2023 hat der Vorstand der Deutschen Telekom AG beschlossen, der Hauptversammlung eine Dividende von 0,77 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2023 sowie Aktienrückkäufe der Deutschen Telekom AG für bis zu 2 Mrd. € im Geschäftsjahr 2024 vorzuschlagen. Seine Entscheidung zur Dividendenplanung des Vorstands wird der Aufsichtsrat treffen, sobald die endgültigen Geschäftszahlen für das Jahr 2023 vorliegen.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Bonn, den 9. November 2023

Deutsche Telekom AG

Der Vorstand

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Timotheus Höttges
Adel Al-Saleh Birgit Bohle Srini Gopalan Dr. Christian P. Illek
Thorsten Langheim Dominique Leroy Claudia Nemat

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die Deutsche Telekom AG, Bonn

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Gesamtergebnisrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung, der Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Deutsche Telekom AG, Bonn, für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. September 2023, die Bestandteile des Quartalsfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen sowie unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements 2410 "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" vorgenommen. Danach haben wir die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft sowie auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss der Deutsche Telekom AG, Bonn, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Düsseldorf, den 9. November 2023

Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Christoph Schenk Dr. Tim Hoffmann
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Weitere Informationen

Überleitungsrechnung zur organischen Entwicklung für wesentliche Kennzahlen der Vorjahresperiode a

In der organischen Betrachtung werden die Zahlen der Vergleichsperiode aufgrund von Konsolidierungskreiseffekten, Währungskurseffekten und sonstigen Effekten angepasst. Dies erhöht die Aussagefähigkeit des Vorjahresvergleichs an eine geänderte Unternehmensstruktur bzw. Währungskursentwicklungen.

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in Mio. € Überleitung auf organische Werte
Q1-Q3 2023 Q1-Q3 2022 Veränderung Veränderung in % Überleitung Q1-Q3 2022 davon: Währungskurseffekte
Umsatz 82.616 84.613 (1.997) (2,4) (1.941) (979)
Deutschland 18.598 18.145 453 2,5 121 (4)
USA 53.455 55.636 (2.181) (3,9) (1.262) (1.031)
Europa 8.678 8.259 419 5,1 44 59
Systemgeschäft 2.865 2.796 69 2,5 (79) (5)
Group Development 108 1.409 (1.301) (92,3) (1.301) 0
Group Headquarters & Group Services 1.718 1.802 (84) (4,7) (31) (1)
Service-Umsatz 69.025 68.256 769 1,1 (1.428) (790)
Deutschland 16.440 16.020 420 2,6 121 (3)
USA 43.508 43.035 473 1,1 (1.063) (832)
Europa 7.209 6.931 278 4,0 36 49
Systemgeschäft 2.792 2.755 37 1,3 (79) (5)
Group Development 0 411 (411) (100,0) (411) 0
Group Headquarters & Group Services 756 772 (16) (2,1) 6 (1)
EBITDA AL 41.492 27.085 14.407 53,2 (1.686) (202)
Deutschland 7.278 8.634 (1.356) (15,7) 69 (1)
USA 18.552 13.872 4.680 33,7 (111) (233)
Europa 3.040 3.016 24 0,8 23 20
Systemgeschäft 159 123 36 29,3 11 5
Group Development 13.003 1.747 11.256 n.a. (1.685) 0
Group Headquarters & Group Services (514) (291) (223) (76,6) (3) 6
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 30.488 30.244 244 0,8 (845) (338)
Deutschland 7.655 7.358 297 4,0 70 (1)
USA 19.882 19.198 684 3,6 (246) (368)
Europa 3.102 3.007 95 3,2 23 20
Systemgeschäft 245 230 15 6,5 9 4
Group Development 53 740 (687) (92,8) (708) 0
Group Headquarters & Group Services (422) (274) (148) (54,0) (3) 5
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in Mio. € Organische Veränderung
Organisch Q1-Q3 2022 Veränderung Veränderung in %
Umsatz 82.673 (56) (0,1)
Deutschland 18.265 332 1,8
USA 54.374 (919) (1,7)
Europa 8.303 375 4,5
Systemgeschäft 2.717 148 5,5
Group Development 108 0 0,1
Group Headquarters & Group Services 1.771 (54) (3,0)
Service-Umsatz 66.828 2.197 3,3
Deutschland 16.141 299 1,9
USA 41.972 1.536 3,7
Europa 6.968 241 3,5
Systemgeschäft 2.676 116 4,3
Group Development 0 0 0,0
Group Headquarters & Group Services 778 (22) (2,9)
EBITDA AL 25.399 16.092 63,4
Deutschland 8.703 (1.425) (16,4)
USA 13.760 4.792 34,8
Europa 3.039 1 0,0
Systemgeschäft 134 25 19,0
Group Development 63 12.940 n.a.
Group Headquarters & Group Services (293) (221) (75,2)
EBITDA AL (bereinigt um Sondereinflüsse) 29.399 1.088 3,7
Deutschland 7.427 227 3,1
USA 18.953 929 4,9
Europa 3.030 72 2,4
Systemgeschäft 239 6 2,5
Group Development 32 20 61,8
Group Headquarters & Group Services (277) (145) (52,5)

a Die Geschäftseinheit GD Towers, die das Funkturmgeschäft in Deutschland und Österreich im operativen Segment Group Development betrieben hat, wurde ab dem dritten Quartal 2022 bis zu ihrer Veräußerung am 1. Februar 2023 im Konzernzwischenabschluss als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Aus Steuerungssicht stellen wir diese Überleitungsrechnung inklusive der Beiträge von GD Towers im operativen Segment Group Development dar. Informationen zu der Veräußerung von GD Towers finden Sie im Kapitel "Konzernstruktur, -strategie und -steuerung" im Konzernzwischenlagebericht sowie im Abschnitt "Veränderung des Konsolidierungskreises und sonstige Transaktionen" im Konzernzwischenabschluss.

Glossar

Für Begriffserklärungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2022 und das darin enthaltene Glossar.

Haftungsausschluss

Dieser Bericht (v. a. das Kapitel "Prognose") enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Sie sind im Allgemeinen durch die Wörter "erwarten", "davon ausgehen", "annehmen", "beabsichtigen", "einschätzen", "anstreben", "zum Ziel setzen", "planen", "werden", "Ausblick" und vergleichbare Ausdrücke gekennzeichnet und beinhalten im Allgemeinen Informationen, die sich auf Erwartungen oder Ziele für Umsatz, bereinigtes EBITDA AL oder andere Maßstäbe für die Performance beziehen.

Zukunftsbezogene Aussagen basieren auf derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Daher sollten Sie sie mit Vorsicht betrachten. Solche Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die im Allgemeinen außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Dazu gehören u. a. auch der Fortschritt, den die Deutsche Telekom mit den personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen erzielt, und die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer und operativer Initiativen, einschließlich des Erwerbs oder der Veräußerung von Gesellschaften sowie von Unternehmenszusammenschlüssen.

Weitere mögliche Faktoren, die die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind Veränderungen der Währungskurse und Zinssätze, regulatorische Vorgaben, ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und aufsichtsrechtliche Entwicklungen.

Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, so können die tatsächlichen Ergebnisse der Deutschen Telekom wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Die Deutsche Telekom kann keine Garantie dafür geben, dass die Erwartungen oder Ziele erreicht werden.

Die Deutsche Telekom lehnt - unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen - jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab.

Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom alternative Leistungskennzahlen vor, z. B. Service-Umsatz, EBITDA, EBITDA AL, bereinigtes EBITDA, bereinigtes EBITDA AL, bereinigtes Core EBITDA AL, bereinigte EBITDA AL-Marge, bereinigtes EBIT, EBIT-Marge, bereinigter Konzernüberschuss/​(-fehlbetrag), bereinigtes Ergebnis je Aktie, Free Cashflow, Free Cashflow AL, Brutto- und Nettofinanzverbindlichkeiten sowie Nettofinanzverbindlichkeiten AL, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Alternative Leistungskennzahlen unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.

→ Weitere Informationen zu alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im Kapitel "Konzernsteuerung" im zusammengefassten Lagebericht 2022 (Geschäftsbericht 2022) sowie auf unserer Investor Relations Website.

Die Zahlenangaben in diesem Bericht wurden kaufmännisch gerundet. Dies kann dazu führen, dass sich einzelne Werte nicht exakt zur angegebenen Summe addieren.

In unserem Konzernzwischenbericht (PDF und online) verweisen wir mittels Hinweisen bzw. Verlinkungen auf Internetseiten mit weiterführenden Informationen außerhalb des Konzernzwischenberichts. Dies erfolgt lediglich ergänzend und dient ausschließlich dem vereinfachten Zugang zu diesen Informationen. Wir weisen darauf hin, dass diese Informationen nicht Bestandteil des Konzernzwischenberichts sind.

Finanzkalender

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9. November 2023 23. Februar 2024 10. April 2024
Veröffentlichung des Konzernzwischenberichts zum 30. September 2023 Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2023 und Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2023 Hauptversammlung 2024
16. Mai 2024 8. August 2024 14. November 2024
Veröffentlichung des Konzernzwischenberichts zum 31. März 2024 Veröffentlichung des Konzernzwischenberichts zum 30. Juni 2024 Veröffentlichung des Konzernzwischenberichts zum 30. September 2024

Bei allen Terminen Änderungen vorbehalten.

→ Weitere Termine, Terminaktualisierungen und Hinweise zu Live-Übertragungen finden Sie auf unserer Investor Relations Website.

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Der Konzernzwischenbericht 1. Januar bis 30. September 2023 ist eine Veröffentlichung der Deutschen Telekom AG und liegt auch in englischer Sprache vor. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.

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Konzeption: Deutsche Telekom AG

Gestaltung & technische Umsetzung: nexxar GmbH, Wien - Online-Geschäftsberichte und Online-Nachhaltigkeitsberichte