Ad-hoc | 16 February 1998 09:08
Ad hoc-Service: Deutz AG
Teil 2
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Ad hoc-Service: Deutz AG
Teil 2
Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.
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Teil 2
Vorabinformation zum Geschäftsjahr 1997
Im Industrieanlagenbereich wurde im Geschäftsjahr 1997 ein operatives Ergebnis
(EBIT) von -4,1 (1996:1,5) Mio. DM erzielt. Die Verschlechterung des operativen
Ergebnisses ist eine Folge der durch den Verkauf von Umwelttechnik und INDUMONT
wegfallenden Ergebnisse, des rückläufigen Geschäftsvolumens im Zementbereich
und von Mehraufwendungen bei der Abwicklung der Saudi-Arabien-Aufträge. Diese
Effekte konnten zum Teil durch kostensenkende Maßnahmen kompensiert werden.
Wegen hoher außerordentlicher Aufwendungen für Personalmaßnahmen ergab sich ein
Jahresfehlbetrag von -29,9 (1996: -21,2) Mio. DM
Netto-Finanzverschuldung um 100 Mio. DM reduziert
Gesamtverschuldung um 240 Mio. DM verringert
Die Netto-Finanzverschuldung des DEUTZ-Konzerns betrug am 31.12.1997 500
(31.12.1996: 602) Mio. DM. Darin enthalten sind Verpflichtungen aus Off-
Balance-Finanzierungen in Höhe von 424 (31.12.1996: 452) Mio. DM. Die gesamte
Netto-Finanzverschuldung wurde in den letzten drei Jahren um fast 70 % gesenkt.
Neben der Rückführung der Bankverbindlichkeiten wurden auch andere
Verbindlichkeiten reduziert, z.B. gegenüber Lieferanten der KHD Humboldt
Wedag AG wegen fällig gewordener Restraten im Zusammenhang mit der Abarbeitung
von Großaufträgen. Insgesamt wurden in 1997 ca. 240 Mio. DM Schulden abgebaut.
Ausblick auf 1998
Dieselmotorengeschäft:
* Fortsetzung der erfolgreichen Geschäftsentwicklung
* Volumensausweitung und weitere Ergebnisverbesserung
Industrieanlagen:
* Neufokussierung Zementanlagengeschäft
* Ergebnisverbesserung
Im Dieselmotorenbereich erwarten wir auch für 1998 eine erfolgreiche
Geschäftsentwicklung. Neue Kunden und höhere Marktanteile werden weiterhin zu
einem voraussichtlichen Absatzwachstum von rund 10.000 Motoren bei tragen.
In Nordamerika, dem Wachstumsmarkt Nr.1 in den letzten beiden Jahren, wird das
Motorengeschäft auch in den kommenden Jahren zunehmen. Neue Kunden tragen dazu
bei. Weltweit erwarten wir eine weitere Steigerung des Motorenabsatzes und ein
erneut stärkeres relatives Wachstum als der Wettbewerb.
Die Krise in Südost-Asien wird unser Geschäft bei mittel- und schnellaufenden
Motoren nicht allzu negativ beeinflussen. Wir erwarten daher eine weitere
Ergebnisverbesserung durch Wachstum in den wesentlichen Märkten sowie durch
weitere Kostensenkungen (vor allem Stückkosten).
Im Industrieanlagenbereich werden die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen
abgeschlossen. Besonderer Schwerpunkt wird die Neufokussierung des Zement-
anlagengeschäfts auf Komponenten, Teilanlagen und Maschinenlinien sowie auf
die Modernisierung bestehender Anlagen sein, um auch in diesem Geschäft wieder
zu wachsen. Darüber hinaus werden durch Verbesserung von Abläufen und durch
andere Maßnahmen die Kosten gesenkt und Beiträge zur Ergebnisverbesserung
erwirtschaftet.
Bianzpressekonferenz
In der Bilanzpressekonferenz am 17. April 1998 um 9.30 Uhr werden wir den
endgültigen Jahresabschluß 1997 vorstellen sowie über die aktuellen
Geschäftsaussichten 1998 berichten.
Zusammenfassung
Geschäftsverlauf 1997
* DEUTZ im Geschäftsjahr 1997 erfolgreich – Jahresüberschuß
(bereinigt um Sanierungserlöse des Jahres 1996) im Konzern um 90 Mio DM
verbessert
* Diesemotorengeschäft
* Steigerung der Marktanteile; Umsatzwachstum 11 %
* Absatzrekord in Nordamerika
* Operative Ergebnisverbesserung (EBIT) um 138,8 Mio. DM
* Industrieanlagenbau
* Umwelttechnik und INDUMONT verkauft
* Weiterer Großauftrag an saudi-arabischen Kunden fakturiert
* Niedrigere Auftragseingänge bei Zementtechnik
* Aufbereitungstechnik erfolgreich
Ausblick auf 1998
Dieselmotorengeschäft:
* Fortsetzung der erfolgreichen Geschäftsentwicklung
* Volumensausweitung und weitere Ergebnisverbesserung
Industrieanlagen:
* Neufokussierung Zementanlagengeschäft
* Ergebnisverbesserung
Bilanzpressekonferenz am 17. April 1998
16. Februar 1998
Ende der Mitteilung