![]() DIC Asset AGFrankfurtKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Konzerngeschäftsbericht 31.12.2010GESCHÄFTSBERICHT 2010DIE DIC ASSET AG AUF EINEN BLICKscroll
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Vorjahreszahl angepasst um Effekt aus der Kapitalerhöhung FFO UND JAHRESÜBERSCHUSS in Mio. Euro![]() NET ASSET VALUE![]() Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftspartner,
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Der FFO übertrifft mit 44,0 Mio. Euro die abgegebene Prognose. |
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In 2010 wurden mit 132 Mio. Euro mehr als doppelt soviel Immobilien wie im Vorjahr verkauft. |
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Die Vermietungsleistung wurde zum Jahresende hin noch deutlich gesteigert: als Ergebnis stehen 256.600 vermietete Quadratmeter. |
| ― |
Der Konzernüberschuss hat sich im Jahr 2010 auf 16,5 Mio. Euro erhöht. |
Das Jahr 2010 haben wir nicht nur genutzt, um gute Ergebnisse unter immer noch schwierigen
Rahmenbedingungen zu erreichen, sondern gleichzeitig das Unternehmen für eine führende
Rolle im Aufschwung zu positionieren:
Das Geschäftsmodell wurde mit dem Bereich Spezialfonds um ein weiteres stabiles Standbein
erweitert und mit dem "DIC Office Balance I" das erste Produkt erfolgreich an langfristig
orientierte Investoren platziert.
Im Zentrum der Aktivitäten steht unser Portfolio mit seinen ertragsstarken Immobilien
und den nachhaltigen Cashflows. Es kombiniert ein breites Chancenspektrum durch verschiedene
Investmentsegmente mit einer hohen Risikodiversifizierung. Die Wertbeständigkeit und
gute Qualität unserer Immobilien wurde mehrfach unterstrichen: Sowohl die Verkäufe
als auch die Immobilienbewertung haben unsere Marktwerte bestätigt.
Durch die langfristig ausgelegte Finanzierung steht der Immobilienbestand auf einem
festen Fundament. Unser Unternehmen ist daher in der Lage, mit einem strategischen
Ansatz Werte zu schaffen.
Wir verfolgen auf allen Ebenen Möglichkeiten für gesundes und langfristiges Wachstum.
Unser aktives Immobilienmanagement ist auf konsequente Wertsteigerung der Objekte
ausgerichtet und garantiert eine organische Entwicklung. Für externes Wachstum besitzen
wir seit Oktober 2010 noch ein weiteres Investmentsegment: Mit unserem Spezialfonds
DIC Office Balance I investieren wir gemeinsam mit Investoren in erstklassige Core-Immobilien.
Zugleich tätigen wir für den Fonds den An- und Verkauf sowie das operative Immobilienmanagement.
Am Erfolg des Jahres 2010 und der Perspektive unseres Unternehmens möchten wir unsere
Aktionäre wie gewohnt beteiligen: Wir werden der Hauptversammlung vorschlagen, eine
Dividende in Höhe von 0,35 Euro pro Aktie auszuschütten.
Aus dem stabilen operativen Geschäft heraus richten wir den Blick 2011 nach vorne.
Wir starten mit ambitionierten Zielen in einen neuen Marktzyklus:
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Wir sehen für unser Unternehmen Chancen für Portfoliowachstum in allen Investmentsegmenten. Auch infolge der erfolgreichen Verkäufe besitzen wir einen Liquiditätsbestand, der uns für den Wachstumskurs einen komfortablen Handlungsspielraum bietet. Wir sehen uns in den kommenden Monaten wieder stärker als Käufer denn als Verkäufer. |
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In einem positiven Vermietungsmarkt können wir stärkere Akzente auf die Neuvermietung unserer Flächen setzen. Dies verbessert unsere Portfolioqualität und trägt dazu bei, Ertrags- und Wertschöpfungspotenziale umzusetzen. Für die kommenden Jahre gehen wir von einem Leerstandsabbau im Portfolio unseres Unternehmens und damit verbundenem Mietwachstum aus. Wir werden als aktiver Assetmanager selbstverständlich auch in Zukunft Verkäufe tätigen, um zusätzliche Gewinne zu realisieren. |
| ― |
Bei den beiden großen Projektentwicklungen MainTor und Opera Offices sind wir dank guter Vorbereitung in der Lage, das anziehende Tempo des Markts aufzunehmen. Wir erhöhen hier derzeit die Vermarktungsaktivitäten. Bei beiden Projekten - eine entsprechende Vorvermietung vorausgesetzt - rechnen wir mit einem Start der Bauaktivitäten in diesem Jahr. |
Ein sichtbares Zeichen unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung ist ab sofort unsere
noch deutlichere Positionierung in der Außendarstellung. Der einheitliche Dachmarken-
und Logoauftritt wird die starke Wahrnehmung der gesamten DIC-Gruppe am deutschen
Immobilienmarkt in Zukunft noch verstärken.
Insgesamt sehen wir im Jahr 2011 und auch in den folgenden Jahren gerade für Aktionäre
und Investoren ungewöhnliche Kurspotenziale bei Immobilienwerten. Nach wie vor weisen
die einschlägigen Indizes darauf hin, dass die deutschen Immobilienwerte im internationalen
Vergleich noch kräftigen Nachholbedarf haben. Hinzu kommt, dass der Net Asset Value
- der innere Vermögenswert - von Unternehmen in nicht wenigen Fällen noch immer deutlich
höher als der Börsenwert liegt; das sind Zeichen, die attraktive Kursentwicklungen
erwarten lassen. Und die DIC Asset AG wird alles dafür tun, dass Sie von dem vorhandenen
Potenzial auch profitieren können.
Ihr anhaltendes Vertrauen, sehr geehrte Aktionäre, bestätigt uns darin, dass wir mit
unserer soliden Einstellung und den langfristigen Wachstumszielen auf die richtigen
strategischen Eckpfeiler setzen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bedanken.
Ebenso gilt unser Dank den vorbildlichen Leistungen unserer Mitarbeiter, die den Erfolg
2010 möglich gemacht haben. Wir blicken mit deutlichem Optimismus auf die nächsten
Monate und freuen uns mit Ihnen auf ein interessantes Immobilienjahr für die DIC Asset
AG.
Mit freundlichen Grüßen,
| Prof. Dr. Gerhard Schmidt | Ulrich Höller |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats | Vorsitzender des Vorstands |
Die Weltwirtschaft und auch die globalen Aktienmärkte machten 2010 die Kurseinbrüche
und schlechten Nachrichten der Finanzkrise fast vergessen. Weil vor allem die Schwellenländer
ihren beschleunigten Wachstumspfad fortsetzten, konnte sich die Industrieproduktion
unter anderem auch in Deutschland wieder einem Normalmaß nähern. Aktienindizes in
aller Welt reagierten mit steigenden Kursen. Jedoch herrscht weiterhin noch eine allgemeine
Vorsicht, was die weiter hohe Volatilität der Kurse zeigt. Risiken aus Währungskursveränderungen,
der Eigenkapitalausstattung von Banken sowie dem Insolvenzrisiko von Staaten und Unternehmen
werden intensiv beobachtet. Der deutsche Aktienindex DAX legte 2010 um 16% zu, der
SDAX sogar um 46%. Der EPRA Developed Europe, der als Index die größten börsennotierten
Immobilienwerte in Europa abbildet, stieg etwas schwächer um 12%.
Ein guter Start ins neue Jahr 2010 führte unsere Aktie bis auf den Jahreshöchststand
von 9,60 Euro. Danach zeigte sich der Aktienmarkt bis Mitte des Jahres belastet, vor
allem für Immobilienaktien herrschte ein negatives Umfeld als Folge der Schuldenkrise
in der Europäischen Union. Auch unser Wert notierte unter diesen Bedingungen schwächer.
Trotz der Belastungen konnte während der laufenden Kapitalerhöhung im März und April
2010 stets ein Aufpreis zum Ausgabekurs aufrecht gehalten werden. Zusammen mit dem
allgemeinen Marktrückgang fiel die Aktie bis Mai 2010 auf ihr Jahrestief von 5,30
Euro. Von diesem Punkt startete die DIC Asset-Aktie eine kräftige Aufholjagd. Anfangs
noch gegen einen Markt in Seitwärtsbewegung wurde der Erholungskurs nach und nach
zusätzlich angetrieben von einer zunehmend positiven Stimmung am Aktienmarkt, der
dynamischen Konjunktur sowie unserer stabilen und positiven Ergebnisentwicklung. Mit
kleineren Rückschlägen durch den volatilen Markt hielt der Aufwärtstrend im gesamten
zweiten Halbjahr an. Das Jahr 2010 beendete unser Wert bei 8,34 Euro mit einem Plus
von 2% gegenüber dem Stand zu Jahresbeginn.
Am 2. März 2011 lag die Marktkapitalisierung der DIC Asset AG bei rund 422 Mio. Euro.
Im März 2010 führten wir eine Kapitalerhöhung um 25% der Aktien aus dem genehmigten
Kapital durch, die sich ausschließlich an bestehende Aktionäre richtete. Durch den
Verzicht auf den börslichen Bezugsrechtshandel konnten wir die Kapitalmaßnahme rasch
und effektiv realisieren und dabei zugleich alle unsere Aktionäre gemäß ihrem jeweiligen
Anteilsbesitz teilhaben lassen. Der Kursverlauf während des Bezugsangebots sowie die
hohe Bezugsquote von über 85% spiegeln das große Vertrauen unserer Aktionäre wider.
Für die nicht bezogenen Aktien bestand ein sehr starkes Interesse, die Überzeichnung
entspricht insgesamt dem 4,4-fachen der gesamten Kapitalmaßnahme.

Durch die Kapitalerhöhung hat sich die Aktionärsstruktur nur unwesentlich verändert.
Die DIC-Gruppe hält seitdem 39,4% der Aktien, MSREF folgt mit 8,3% (vorher 10,4%)
und die solvia Vermögensverwaltung kommt auf 5,1%. Der Streubesitz beläuft sich auf
47,2%. Nach den uns vorliegenden Stimmrechtsmitteilungen sind keine sonstigen Aktionäre
bekannt, die direkt oder indirekt mehr als 10% des Grundkapitals halten. Die Stimmrechtsmeldungen
sind auf unserer Website veröffentlicht.

Wir orientieren uns bei der Dividendenfestlegung in erster Linie am operativen Gewinn
der DIC Asset AG. In die Bewertung fließen die aktuelle Unternehmensverfassung und
die erwartete Marktentwicklung ein. Die Solidität und Robustheit des operativen Geschäft
ist einer unserer zentralen strategischen Ansatzpunkte. Vom erfolgreichen Ergebnis
und den erreichten Zielen 2010 möchten wir unsere Aktionäre angemessen profitieren
lassen. Für das Geschäftsjahr 2010 schlägt der Vorstand daher der Hauptversammlung
eine Dividendenausschüttung von 0,35 Euro je Aktie (in Summe 13,7 Mio. Euro) vor und
setzt so die kontinuierliche Dividendenausschüttung der Vorjahre fort. Gleichzeitig
erhöhen wir vor dem Hintergrund des erfolgreichen Geschäftsjahres, des verbesserten
Transaktionsergebnisses und der aktuell wesentlich verbesserten Geschäftslage die
Dividende um rund 17% deutlich. Die Dividendenzahlung entspricht einer attraktiven
Rendite von 4,2% auf den Jahresschlusskurs.
Am 5. Juli 2010 fand die Hauptversammlung wie auch in den Jahren zuvor in Frankfurt
am Main statt. Der Vorstand präsentierte die Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2009 und
den aktuellen Geschäftsverlauf. Bei einer Präsenz von 73% des Grundkapitals entschieden
die anwesenden Aktionäre über die Dividendenzahlung und wählten die Aufsichtsräte
Russell Platt und Bernd Wegener für eine erneute Amtszeit in das Gremium. Vorstand
und Aufsichtsrat wurden für das vergangene Geschäftsjahr entlastet. Zudem wurde mit
großer Mehrheit der Schaffung eines genehmigten Kapitals in Höhe von 19,5 Mio. Euro
zugestimmt.

Wir haben auch 2010 unsere offene und transparente Kommunikationspolitik dem Kapitalmarkt
gegenüber beibehalten und stellenweise das Informationsniveau weiter ausgebaut, um
Aktionären noch bessere Grundlagen für eine Investitionsentscheidung in unser Unternehmen
zu bieten. So haben wir den Investor Relations-Bereich unserer Website ausgebaut,
berichten unter anderem detaillierter über aktuelle Analystenurteile und bieten ergänzendes
Zahlenmaterial sowie Unternehmenspräsentationen. Generell informieren wir unsere Aktionäre,
Investoren und Analysten regelmäßig und zeitnah über Neuigkeiten innerhalb der DIC
Asset AG. Auch Informationsveranstaltungen für institutionelle und private Anleger
haben wir in unveränderter Frequenz fortgesetzt. Auf Grund der Wichtigkeit der Informationsaufgaben
ist das Ressort Investor Relations direkt dem Vorstand unterstellt.
Einer der Schwerpunkte unserer Investor Relations-Arbeit war die Teilnahme an 15 Investorenkonferenzen
und Roadshows bei institutionellen Anlegern in acht Ländern. Insgesamt haben Vorstand
und IR-Team wieder in über 200 Gesprächen mit Aktionären, Investoren und Analysten
das Geschäftsmodell und die Einschätzung zur aktuellen und zukünftigen Entwicklung
der DIC Asset AG erläutert. Ebenfalls wichtig ist uns die jährliche Teilnahme an der
Informationsveranstaltung Initiative Immobilien-Aktie in Frankfurt am Main, bei der
wir gemeinsam mit Branchenunternehmen die Vorteile eines Engagements in Immobilienaktien
einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Darüber hinaus haben wir in mehreren
Telefonkonferenzen direkt nach Veröffentlichung unsere Jahres- und Quartalszahlen
detailliert erläutert und Fragen beantwortet.
| 1. Quartal |
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| 25.02.2010 | HSBC Real Estate & Infrastructure Conference, Frankfurt |
| 09.03.2010 | Veröffentlichung Geschäftsbericht 2009, Telefonkonferenz |
| März 2010 | Roadshows in Frankfurt, Amsterdam, London, New York |
| 2. Quartal |
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| 10.05.2010 | Veröffentlichung Zwischenbericht Q1/2010, Telefonkonferenz |
| 17.05.2010 | Roadshow Paris |
| 26.05.2010 | Kempen European Property Seminar 2010, Amsterdam |
| 10.06.2010 | Morgan Stanley European Property Conference 2010, London |
| 3. Quartal |
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| 05.07.2010 | Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2009 |
| 17.08.2010 | Veröffentlichung Zwischenbericht Q2/2010, Telefonkonferenz |
| 25.08.2010 | Commerzbank German General Industries Conference, Frankfurt |
| 02.-03.09.2010 | EPRA Annual Conference 2010, Amsterdam |
| 21.09.2010 | Unicredit German Investment Conference, München |
| 4. Quartal |
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| 07.10.2010 | Société Générale 5th Pan European Real Estate Conference, London |
| 19.10.2010 | Initiative Immobilien-Aktie, Frankfurt |
| 09.11.2010 | Veröffentlichung Zwischenbericht Q3/2010, Telefonkonferenz |
| 16.11.2010 | Roadshow Frankfurt |
| 23.11.2010 | Roadshow Brüssel |
| 14.12.2010 | Roadshow Genf |
Informationsgespräche mit Analysten sind ebenfalls ein Schwerpunkt unserer IR-Arbeit.
Wir treffen hierauf beachtliche Resonanz: So beobachten mittlerweile 15 deutsche und
internationale Finanzinstitute unser Unternehmen regelmäßig. Im März 2011 empfehlen
10 Analysten den Kauf - das entspricht einem Anteil von rund 70%. Lediglich vier Institute
raten zum Halten der Aktie und eines zum Verkauf. Die Aktualisierung der Analystenbewertungen
veröffentlichen wir zeitnah auf unserer Website.
| Institut | Analyst |
| ABNAMRO | Michiel de Jonge |
| Bankhaus Lampe | Frank Neumann |
| Berenberg Bank | Kai Klose |
| Commerzbank | Thomas Rothäusler (ab April 2011) |
| DZ Bank | Hasim Sengül |
| HSBC | Thomas Martin |
| HSH Nordbank | Stefan Goronczy |
| Kempen &Co | Thomas van der Meij |
| Metzler | Jochen Schmitt |
| Silvia Quandt | Ralf Grönemeyer |
| Société Générale | Marc Mozzi |
| Solventis | Ulf van Lengerich |
| UniCredit | Burkhard Sawazki |
| Viscardi | Robert Willis |
| WestLB | Dr. Georg Kanders |

| Anzahl Aktien | 39.187.498 (nennwertlose Inhaber-Stammaktien) |
| Grundkapital in Euro | 39.187.498 |
| WKN/ISIN | 509840 / DE0005098404 |
| Ticker-Symbol | DAZ |
| Freefloat | 47,2% |
| Wichtige Indizes | SDAX, EPRA, DIMAX |
| Handelsplätze | Xetra, alle Börsenplätze in Deutschland |
| Segment Deutsche Börse | Prime Standard |
| Letzte Kapitalerhöhung | März 2010, Erhöhung Grundkapital um 25% |
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2010 | 2009 |
| Ergebnis je Aktie (un)verwässert(3) | Euro | 0,44 | 0,49 |
| Net Asset Value je Aktie(3) | Euro | 15,27 | 13,87 |
| FFO je Aktie(3) | Euro | 1,18 | 1,47 |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis |
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18,95 | 15,67 |
| Dividende je Aktie | Euro | 0,35 | 0,30 |
| Dividendenrendite(2) |
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4,2% | 3,7% |
| 52-Wochen-Hoch | Euro | 9,60 | 9,60 |
| 52-Wochen-Tief | Euro | 5,30 | 2,65 |
| Jahresschlusskurs |
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8,34 | 8,15 |
| Durchschnittliche Aktienanzahl | Tsd.Stück | 37.228 | 32.470 |
| Börsenkapitalisierung(2) | Mio. Euro | 327 | 255 |
| Kurs am 02.03.2011 | Euro | 10,78 |
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(1)
jeweils Xetra-Schlusskurse
(2)
bezogen auf Xetra-Jahresschlusskurs
(3)
Vorjahr angepasst um Kapitalerhöhung
| 1. Quartal |
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| 15.03.2011 | Veröffentlichung Geschäftsbericht 2010 |
| 17.-18.03.2011 | Kempen Property Seminar, New York |
| 2. Quartal |
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| 05.04.2011 | Deutsche Bank Real Estate Conference, Frankfurt |
| 12.05.2011 | Veröffentlichung Zwischenbericht Q1/2011 |
| 17.-18.05.2011 | Roadshow Skandinavien |
| 24.05.2011 | Metzler Immobilientag, Frankfurt |
| 25.-26.05.2011 | Kempen European Property Seminar, Amsterdam |
| 3. Quartal |
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| 05.07.2011 | Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2010, Frankfurt |
| 11.08.2011 | Veröffentlichung Zwischenbericht Q2/2011 |
| 01.-02.09.2011 | EPRA Annual Conference, London |
| 07.-08.09.2011 | Bank of America Merrill Lynch Global Real Estate Conference, New York |
| 4. Quartal |
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| 04.-06.10.2011 | Expo Real, München |
| 06.10.2011 | Société Générale Pan European Real Estate Conference, London |
| 19.10.2011 | Initiative Immobilien-Aktie, Frankfurt |
| 15.11.2011 | Veröffentlichung Zwischenbericht Q3/2011 |
Auch 2010 hat das Unternehmen positive FFOs und Überschüsse in jedem Quartal abgeliefert,
dank starker Mieterträge und effizienter Kostenstrukturen.
Auf dem Fundament eines cashflowstarken, soliden Portfolios und mit der Ergänzung
um ausgewählte opportunistische Engagements, die besondere Chancenpotenziale bieten,
nutzen wir das Auf und Ab der Märkte kontinuierlich zum Vorteil unserer Aktionäre.
So konnte das Unternehmen bis heute, 27 Quartale in Folge, stets einen Gewinn verbuchen
und Jahr um Jahr eine attraktive Dividende ausschütten.
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Mit 44 Mio. Euro auch letzte erhöhte FFO-Prognose übertroffen |
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Verkaufsvolumen auf 132 Mio. Euro mehr als verdoppelt |
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Erfolgreicher Start des ersten DIC-Spezialfonds |
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Konzernüberschuss bei 16,5 Mio. Euro |
| ― |
Erhöhte Dividende von 0,35 Euro je Aktie vorgeschlagen |
Mit einem Konzernüberschuss von 16,5 Mio. Euro schließen wir 2010 deutlich besser
ab als zu Beginn des Geschäftsjahres erwartet. Das gegenüber dem Vorjahr gesteigerte
Ergebnis, die operativen Erfolge, das höhere Transaktionsvolumen und die erreichten
strategischen Weichenstellungen lassen uns zufrieden zurückblicken.
Das Jahr 2010 startete für die Immobilienbranche unter schwierigen Bedingungen, die
sich zum Jahresende durch die konjunkturelle Unterstützung zunehmend verbesserten.
Auch bei einem kräftigen Wettbewerb steigerten wir unser Vermietungsergebnis gegenüber
dem Vorjahr und bauten die Portfolioqualität aus. Mit der Fondsplatzierung, die uns
im Oktober mit dem First Closing gelungen ist, haben wir unser Investitionsspektrum
verbreitert, neue regelmäßige Einnahmequellen erschlossen und zusätzliche Investoren
für die DIC Asset AG gewonnen.
Das operative Ergebnis, der FFO, liegt nochmals leicht über unseren letzten, bereits
erhöhten Erwartungen bei 44,0 Mio. Euro. Auch weil wir bei Verkäufen wieder größere
Objekte platzieren konnten, übertrafen wir mit 132 Mio. Euro das letztjährige Volumen
um mehr als das Doppelte. Der Gewinn aus Immobilienverkäufen stieg deutlich auf 5,1
Mio. Euro (VJ 1,5 Mio. Euro). Die diesjährige Marktbewertung unseres Immobilienvermögens
(inklusive der Beteiligungen an Co-Investments) war mit einer Steigerung von 1,1%
positiv, der Portfoliomarktwert liegt per 31.12.2010 bei rund 2,0 Mrd. Euro. Der Net
Asset Value je Aktie erhöhte sich vor allem durch gestiegene Marktwerte, einen höheren
Gewinn sowie die Kapitalerhöhung auf 15,27 Euro (VJ 13,87 Euro, unter Berücksichtigung
der höheren Aktienanzahl und des Nettomittelzuflusses aus der Kapitalerhöhung in Q1
2010).
Unsere Aktionäre möchten wir über eine erhöhte Dividende von 0,35 Euro je Aktie (VJ
0,30 Euro) am erfolgreichen Ergebnis 2010 teilhaben lassen.
Die DIC Asset AG ist ein Immobilienunternehmen, das sich auf renditestarke deutsche
Gewerbeimmobilien spezialisiert hat. Sie investiert in Immobilien, bewirtschaftet
und optimiert ihren Bestand über ein eigenes Asset- und Propertymanagement und verkauft
Objekte nach erfolgreicher Wertsteigerung. Der Schwerpunkt des Portfolios mit 288
Objekten liegt auf Büroimmobilien. Der Marktwert des Immobilienvermögens summiert
sich auf rund 2,0 Mrd. Euro. Damit ist die DIC Asset AG eines der größten börsennotierten
Immobilienunternehmen in Deutschland.
Wir erwerben langfristig vermietete Immobilien mit attraktiven Mietrenditen und kontinuierlichem
Cashflowfürden dauerhaften Bestand in unserem Core plus-Portfolio. Für das Value added-Portfolio
investieren wir in Objekte, deren Wert wir durch kurz- oder mittelfristige Maßnahmen
steigern können. Im Bereich Co-Investments investieren wir mit Minderheitsbeteiligungen
in zwei Immobiliensegmente, die unseren Direktbestand sinnvoll ergänzen. Es handelt
sich erstens um opportunistische Investitionen, die mit höherem Risikoprofil außerordentliche
Ertragschancen bieten. Zweitens erwerben wir für unser neues Geschäftsfeld Fonds erstklassige
Core-Immobilien. Dieses Investmentsegment, das zuvor nicht unseren primären Investitionskriterien
entsprach, steht uns dadurch zusätzlich offen. Damit decken wir nun die komplette
Chancen-Risiken-Bandbreite von Immobilieninvestments ab.
Die DIC Onsite, unser unternehmenseigener Immobilienmanager, betreut und optimiert
unsere Objekte mit rund 85 Mitarbeitern. Dies geschieht mieternah über sechs Niederlassungen
an den Portfolioschwerpunkten. Das Asset- und Propertymanagement betreut unsere Bestandsmieterin
alltäglichen Immobilienfragen sowie Sonderprojekten und strebt neben raschen Vermietungserfolgen
eine hohe Mieterbindung an. Technische Maßnahmen werden von zentraler Stelle aus koordiniert
und optimiert. Wir sichern so unsere Mieteinnahmen und erzielen darüber hinaus laufende
Erlöse aus dem Immobilienmanagement im Rahmen unserer Co-Investments.
Zusätzlich arbeiten wir kontinuierlich an der Wertsteigerung unseres Bestands durch
langfristige Vermietungen, Neupositionierungen oder Modernisierungen. Wir haben durch
die Übernahme von Verantwortlichkeiten in der Geschäftsführungsebene die organisatorische
Bedeutung des Portfoliomanagements weiter verstärkt. Bei umfangreicheren Projektentwicklungen
greifen wir auf das Know-how innerhalb der DIC-Gruppe zurück. Ergänzend hierzu optimieren
wir den laufenden Cashflow und haben die korrespondierenden Finanzierungsstrukturen
dabei immer im Blick.
Als aktiver Assetmanager verkaufen wir ausgesuchte Immobilien bei attraktiven Gelegenheiten
und um das Portfolio hinsichtlich der regionalen Schwerpunktbildung und Nutzungsarten
zu optimieren. Mit den Verkäufen realisieren wir Gewinne, optimieren unseren Bestand
langfristig renditeorientiert und schaffen Mittel für neue Investitionen oder die
Optimierung der Kapitalstruktur.
In unserem Geschäftsfeld Fonds bringt die DIC Asset AG ihre Immobilien- und Investmentexpertise
als Co-Investor und Dienstleister ein. An strategischer Stelle konzipieren wir passende
Spezialfonds- und Anlagestrukturen und gewinnen Investoren (unter anderem Stiftungen,
Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds und private Vermögensverwaltungen) als langfristige
Partner für die DIC Asset AG. Wir identifizieren geeignete erstklassige Core-Immobilien
gemäß den Anlagekriterien des Spezialfonds und führen den Kauf, die finanzielle Strukturierung
sowie den Verkauf der Immobilien durch. Operativ werden die Objekte über die Niederlassungen
unseres bewährten Immobilienmanagers DIC Onsite betreut. Für diese Leistungen erhält
die DIC Asset AG regelmäßige Managementerträge zusätzlich zu den laufenden Ausschüttungen
aus der Fondsbeteiligung.
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BOCHUM |
BONN | HANNOVER |
MANNHEIM |
| Büroflächenbestand in Mio. m2 | ↑ 1,52 Mio. m2 (+0,07) | ↑ 3,18 Mio. m2 (+0,03) | ↑ 4,27 Mio. m2 (+0,07) | ↑ 1,94 Mio. m2 (+0,03) |
| Leerstandsquote | ↓ 6,1% (+0,5) | ↑ 3,5% (-0,5) | ↓ 4,9% (+0,1) | ↑ 6,2% (-0,8) |
| Durchschnittsmiete in Euro/m2 /Monat |
→ 9,00 Euro (0,00) | ↓ 10,10 Euro (-0,40) | ↓ 9,40 Euro (-0,10) | ↓ 9,90 Euro (-0,70) |
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FRANKFURT |
HAMBURG | DÜSSELDORF | MÜNCHEN |
| Büroflächenbestand in Mio. m2 | ↑ 11,94 Mio. m2 (+0,33) | ↑ 13,19 Mio. m2 (+0,44) | ↑ 8,87 Mio. m2 (+0,31) | ↑ 19,76 Mio. m2 (+0,48) |
| Leerstandsquote | ↓ 15,1% (+1,2) | ↓ 9,6 % (+2,9) | ↓ 11,5% (+2,1) | ↓ 9,8% (+0,7) |
| Durchschnittsmiete in Euro/m2 /Monat |
↓ 22,00 Euro (-2,00) | ↑ 13,50 Euro (+1,00) | ↓ 14,00 Euro (-0,40) | ↑ 15,50 Euro (+1,20) |
Wir betreiben an den Schwerpunkten unseres Immobilienportfolios regionale Niederlassungen,
um eine möglichst tatkräftige, effiziente und reaktionsschnelle Vor-Ort-Betreuung
von Mietern und Objekten zu realisieren. In den Niederlassungen Frankfurt am Main,
Mannheim, Berlin, Hamburg, Düsseldorf und München sind die meisten unserer Mitarbeiterdaher
im Immobilienmanagement aktiv. Der Vorstandssitz und die Zentrale der DIC Asset AG
zusammen mit dem Portfoliomanagement befinden sich in Frankfurt am Main. Von dort
aus werden zentrale Strategie-, Management- und Administrationsfunktionen wahrgenommen
und der gesamte Konzern gesteuert.
Bei der Akquisition von Immobilien stehen wir gleichermaßen mit lokalen, nationalen
und internationalen Unternehmen im Wettbewerb. Die Intensität des Wettbewerbs ist
unter anderem abhängig von konjunkturellen Faktoren, der Branchensituation sowie der
Verfügbarkeit von Kapital. Im vergangenen Geschäftsjahr zog vor allem die Aktivität
internationaler Investoren wieder an. Wir besitzen durch die regionale Präsenz und
detaillierte Marktkenntnis eindeutige Vorteile, vor allem gegenüber dem internationalen
Wettbewerb. Wir haben uns in den zurückliegenden zwei Jahren vor allem auf das Bestandsmanagement
zur Cashflowsicherung konzentriert. Zudem ergaben sich kaum attraktive Investitionsmöglichkeiten
innerhalb unseres Investitionsspektrums.
Um Mietverträge erfolgreich abzuschließen, muss sich unser Angebot gegenüber Objekten
durchsetzen, die eine vergleichbare Lage, Qualität oder Preisklasse aufweisen. Der
Wettbewerb ist je nach Standort unterschiedlich und vor allem in großen Städten hoch.
Der bedürfnisgenaue Zuschnitt des Angebots ist daher eine elementare Erfolgsvoraussetzung.
Unser Immobilienmanagement ermöglicht durch die Vor-Ort-Präsenz Vorsprünge in den
Punkten Kundenbindung, Reaktionsschnelligkeit und Marktnähe, vor allem gegenüber standortfernen
Investoren. Wir unterstützen den Ansatz zentral durch Kommunikations- und Marketingleistungen.
Unsere Strategie hat uns 2010 erneut ein hohes Vermietungsvolumen durch mehr Mietvertragsverlängerungen
und ein stabiles Neuvermietungsgeschäft verschafft.
Beim Immobilienverkauf stehen wir Marktteilnehmern mit Objekten vergleichbarer Ertrags-
und Risikokategorien, Qualität und Rendite gegenüber. Vor allem auf Grund unserer
langfristigen Finanzierung sind wir in der Lage, selektiv zu verkaufen und uns an
Marktbedingungen anzupassen. Die Nachfrage nach größeren Immobilien hat erst Ende
2010 wieder stärker angezogen. Wir haben uns daher anfangs auf marktgängige kleinere
Objektgrößen konzentriert und unsere Verkaufsaktivitäten mit der Aufwärtsbewegung
intensiviert. Dank der Marktkenntnis und Branchenvernetzung unserer Verkaufsteams
haben wir 2010 Immobilien für 132 Mio. Euro verkauft.
Wir haben 2010 unseren ersten Spezialfonds "DIC Office Balance I" für institutionelle
Investoren strukturiert und erfolgreich platziert. Mit diesem Angebot stehen wir in
Konkurrenz zu Anbietern vergleichbarer langfristiger Anlagemöglichkeiten, vor allem
Spezialfonds nach deutscher Gesetzgebung. Wir konnten unseren Fonds in kurzer Zeit
trotz hoher Konkurrenz erfolgreich etablieren, unter anderem auf Grund unseres attraktiven
Startportfolios mit sofortigen Ausschüttungen und dem Angebot unserer etablierten
Immobilienmanagement- und Investment-Expertise als Dienstleistung. Darüber hinaus
beweisen wir unseren Anlegern durch unsere 20%-Beteiligung ein dauerhaft gleichgerichtetes
Anlageinteresse.
Der Vorstand der DIC Asset AG führt die Geschäfte des Unternehmens. Er legt die Strategie
fest, leitet das Unternehmen, führt die Unternehmensplanung durch und installiert
ein effektives und adäquates Risikomanagement. Der Vorstand besteht aus zwei Mitgliedern.
Jedes Vorstandsmitglied ist für einen in der Geschäftsordnung festgelegten Bereich
innerhalb des Unternehmens verantwortlich.
Der Vorstand arbeitet in allen wesentlichen geschäftlichen Entscheidungen eng mit
dem Aufsichtsrat zusammen und berät regelmäßig und bedarfsorientiert über Geschäftsentwicklungen
und strategische Fragestellungen. Der Aufsichtsrat als das gesetzliche Kontroll- und
Überwachungsorgan berät den Vorstand bei dessen Geschäftsentscheidungen, prüft dessen
Arbeit und Entscheidungen, unter anderem über den Prüfungsausschuss, und hat in definierten
Fällen Zustimmungsbefugnis. Der Aufsichtsrat der DIC Asset AG besteht aus sechs Mitgliedern.
In insgesamt vier ordentlichen Sitzungen und sieben telefonischen Sitzungen tagte
der Aufsichtsrat im Jahr 2010 gemeinsam mit dem Vorstand.
Die Erklärung zur Unternehmensführung wurde auf der Website der DIC Asset AG unter
www.dic-asset.de veröffentlicht und ist dort jederzeit zugänglich. Die Erklärung ist
zusätzlich Bestandteil des Kapitels Corporate Governance. Dort sind zudem weiterführende
Informationen zur Unternehmensführung wie beispielsweise die Zusammensetzung und Arbeitsweise
von Vorstand und Aufsichtsrat zu finden. Ebenfalls aufgeführt ist der Vergütungsbericht
mit individualisierten Angaben zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat.
Unser Kontrollsystem und seine Prozesse erläutern wir detailliert im Risikobericht
und insbesondere in den Ausführungen zum internen Kontrollsystem.
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Direkte und indirekte Investitionen in attraktive Immobiliensegmente |
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Aufbau eines ertragsstarken und robusten Portfolios |
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Wertsteigerung aus eigener Kraft |
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Neues Geschäftsfeld Fonds baut auf bewährten Stärken auf |
Die DIC Asset AG ist auf Gewerbeimmobilien und insbesondere Büroimmobilien in Deutschland
spezialisiert. Wir streben Wachstum in allen Bereichen an, das unser Unternehmen renditeorientiert,
solide und mit langfristiger Tragfähigkeit voranbringt. Unsere Investitionsstrategie
zielt auf die Weiterentwicklung unseres qualitätsorientierten, ertragsstarken und
regional diversifizierten Portfolios in unterschiedlichen Rendite- und Risikoklassen.
Wir betreuen unsere Mieter direkt und steigern den Wert unserer Objekte über das Immobilienmanagement
aus eigener Hand. Durch die Nähe zu Mietern und regionalen Märkten erarbeiten wir
uns einen wesentlichen Standort- und Know-how-Vorsprung gegenüber standortfernen nationalen
und internationalen Wettbewerbern.
2010 haben wir unser Geschäftsmodell erfolgreich in strategischen Punkten gestärkt:
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Die erneut gute Vermietungsleistung verbessert unsere Portfolioqualität mit langfristiger Wirkung. |
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Wir haben das Portfoliomanagement bei der DIC Asset AG sowie das Asset- und Propertymanagement bei der DIC Onsite verstärkt und organisatorisch optimiert. |
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Der Start unseres ersten Immobilienspezialfonds verbreitert unsere Aktivitäten und ist ein zukünftiges Wachstumsfeld, sowohl Vermögens- als auch einnahmeseitig. |
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Unsere Aktionäre haben uns bei der Kapitalerhöhung im März neue Mittel zur langfristigen Entwicklung zur Verfügung gestellt. |
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Wir haben unsere Finanzierungsstruktur langfristig optimiert, unter anderem durch langfristige Prolongationen und die Nutzung des günstigen Zinsniveaus. |
Die Steuerung des Konzerns erfolgt durch die DIC Asset AG als Muttergesellschaft.
Hier sind alle Leitungsfunktionen gebündelt. Zentrale Aufgaben sind unter anderem
die Festlegung der Unternehmensstrategie (insbesondere Investitions-, Portfoliomanagement-
und Verkaufsstrategie), die Unternehmensfinanzierung, das Risikomanagement sowie die
Steuerung des Immobilienmanagements. Darüber hinaus wird auf Konzernebene die Unternehmenskommunikation
einschließlich der Kontakte zum Kapitalmarkt und zu den Aktionären verantwortet.

Neben der DIC Asset AG sind zwei Tochtergesellschaften mit operativen Aufgaben beziehungsweise
lokaler Verantwortung betraut: Die DIC Onsite organisiert das Immobilienmanagement
mit sechs regionalen Niederlassungen und die DIC Office Balance ist für das Geschäftsfeld
Fonds zuständig. Die jeweiligen Verantwortlichen der Konzern- und Tochtergesellschaften
stellen in enger Abstimmung mit dem Vorstand die Umsetzung der Konzernziele in ihrem
jeweiligen Marktumfeld sicher, angepasst an die Besonderheiten der verantworteten
Teilmärkte. Vor allem das marktnahe Immobilienmanagement erlaubt eine Optimierung
von Cashflow und Profitabilität.
Insgesamt zählen 85 mittelbare und unmittelbare Beteiligungen zum Konzern. In den
meisten Fällen sind dies objekthaltende Gesellschaften, über die das operative Geschäft
dargestellt wird. Zusammengefasst und gesteuert werden diese Objektgesellschaften
über Zwischenholdings. Eine vollständige Übersicht über die Beteiligungen liefern
die Anlagen 1-3 des Anhangs zum Konzernabschluss ab der Seite 185.
Ein überzeugendes Konzept mit kurzem Anlauf voll platziert: unser erster Spezialfonds
"DIC Office Balance I"
Die DIC Asset AG hat unter Beweis gestellt, dass sie über Kompetenz und Leistungsfähigkeit
im Investment- und Immobilienmanagement verfügt. Die Qualität der Management-Leistung
ist für sich genommen ein "Asset", das wir nun für unser neues Geschäftsfeld Fonds
mobilisieren. Mit unserem ersten Spezialfonds "DIC Office Balance I" bieten wir institutionellen
Investoren Möglichkeiten, sich an erstklassigen Immobilien in Metropolregionen zu
beteiligen. Unsere bewährten Leistungen erbringen wir - als Dienstleistung mit regelmäßigen
Erträgen - für den Fonds. Zudem sind wir mit 20% am Fonds beteiligt.
Mit der Etablierung des ersten Spezialfonds haben wir ein Wachstumsfeld hinzugewonnen,
das die DIC Asset AG in Einklang mit der vorhandenen Ausrichtung weiter nach vorne
bringt.
Wir betreiben unsere Aktivitäten in drei Segmenten. Diese unterscheiden sich durch
Investitionen mit unterschiedlicher Rendite- und Chancencharakteristik sowie nach
Beteiligungshöhe. Unsere Segmente decken das Investitionsspektrum des zyklengetriebenen
Immobiliengeschäfts nun vollständig ab.
Cashflowstarke Immobilien im Core plus-Segment sind für den langfristigen Bestand
bestimmt, das Segment Value added umfasst managementintensivere Objekte mit kurz-
bis mittelfristigem Optimierungspotenzial. Das Segment Co-Investments enthält Beteiligungen
mit Minderheitsanteilen in ergänzenden Immobiliensegmenten. Dazu gehören opportunistische
Investments und - seit 2010 - auch unser Geschäftsfeld Fonds, über das wir in erstklassige
Core-Immobilien investieren. Darüber hinaus generieren wir im Segment Co-Investments
stabile und langfristige Erträge aus Dienstleistungen.

Wir verfolgen unabhängig von Investitionsvorhaben und aktueller Kapitalmarktsituation
das Ziel, jederzeit ausreichend Zugang zu unterschiedlichen Finanzierungsquellen zu
haben. Die Finanzierung des laufenden Geschäfts sowie der Bestandsinvestitionen erfolgt
vor allem aus dem vorhandenen Cashflow sowie zum Teil aus Finanzierungs- und Kreditlinien.
Zur Weiterentwicklung der Gesellschaft und Erhöhung des finanziellen Spielraums haben
wir im März 2010 eine Kapitalerhöhung über 25% des Grundkapitals durchgeführt, die
uns Mittel in Höhe von 47 Mio. Euro bereitstellte. Diese und weitere Mittelzuflüsse
wollen wir zur langfristigen Optimierung der Kapitalstruktur und zum selektiven Wachstum
bei attraktiven Gelegenheiten nutzen. Im Geschäftsjahr 2010 haben wir unsere Finanzierung
strukturell optimiert und mit der Anpassung an das aktuell vorteilhafte Zinsumfeld
unser Finanzierungsfundament deutlich verstärkt. Diese Maßnahmen verlängern die durchschnittliche
Laufzeit unserer Verbindlichkeiten und wirken sich über spürbar niedrigere Zinszahlungen
langfristig aus.
Detaillierte Informationen zur Kapitalerhöhung und Aktionärsstruktur sowie zu Kapitalbeteiligungen
enthält das Kapitel Aktie auf S. 7.
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Unsere Mitarbeiter: Basis des Erfolgs |
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Ausgewogenes Immobilienportfolio |
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Konzentration auf Wertschöpfung |
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Solides Finanzmanagement |
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Renditeorientiertes Wachstum |
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Realisierung Wertsteigerungen durch Verkäufe |
Der Erfolg der DIC Asset AG ist auf den breiten Einsatz hoch qualifizierter und motivierter
Mitarbeiter zurückzuführen. Durch unsere langjährige Expertise bei Investitionen und
Verkäufen sowie der Strukturierung von Transaktionen und Investitionsmodellen sichern
wir uns Vorteile beim Kauf und Verkauf von Immobilien sowie der Investorengewinnung.
Unsere intensive Vernetzung in der regionalen und überregionalen Immobilienwirtschaft
sehen wir als Voraussetzung für ein erfolgreiches Immobilienmanagement und gute Vermietungsergebnisse.
Dazu stellen wir erfahrene Führungspersönlichkeiten sowie qualifizierte Fachkräfte
und Nachwuchstalente ein und fördern unsere Mitarbeiter entsprechend ihren Fähigkeiten
im Rahmen unserer Personalentwicklung.



Unser Portfolio besteht aus Immobilien mit höherer Mietrendite, die allein durch die
Bestandshaltung neben der Deckung des Finanzierungs- und Verwaltungsaufwands einen
attraktiven Überschuss erwirtschaften. Der Schwerpunkt liegt auf Büronutzung. Wir
achten dabei auf eine ausgewogene Diversifizierung, die sowohl attraktive Chancen
erlaubt wie auch Klumpenrisiken vermeidet. Unser Immobilienmanagement in Eigenregie
ermöglicht uns durch die Vor-Ort-Präsenz regional diversifizierte Investitionen auch
an attraktiven Immobilienstandorten über die großen Metropolen hinaus. Die Vermietung
an Mietergruppen aus zahlreichen unabhängigen Branchen ist ein weiterer wichtiger
Faktor für die Robustheit unseres Portfolios.
Alle unsere Aktivitäten sind auf die Steigerung von Werten ausgerichtet. Wir kontrollieren
und steuern - vom Einkauf über das Immobilienmanagement bis zum Verkauf - die komplette
Wertschöpfungskette und den Ressourceneinsatz. Wir verfolgen einen Netzwerkansatz
und profitieren durch die Nähe zu unseren Immobilien, Mietern und den regionalen Märkten.
Die Potenziale unserer Immobilien und Beteiligungen heben wir durch langfristige Vermietungen,
Aufwertungen oder Neuentwicklungen. Hierdurch sichern und steigern wir wesentliche
Bestandteile unseres Cashflows und der Profitabilität. Gleichzeitig verbessern wir
im Sinne einer kontinuierlichen Profitabilitätssteigerung unsere operativen Leistungen
durch die Optimierung von Prozessen.
Unser Portfolio ruht auf einer tragfähigen Finanzierungsarchitektur: Immobilienfinanzierungen
vereinbaren wir grundsätzlich langfristig und richten sie an den jeweiligen Portfolio-
und Objektzielen aus. Dabei bietet unser Bestand mit ertragsstarken Objekten und berechenbaren,
stetigen Cashflows eine verlässliche Basis für den Fremdkapitaleinsatz. Diese Fremdmittel
vereinbaren wir zu attraktiven Konditionen und sichern sie gegen Zinssteigerungen
angemessen ab. Laufende Überschüsse aus der Vermietung und Verkaufsgewinne nutzen
wir neben Fremdmittellinien zur Finanzierung von längerfristig orientierten Wertsteigerungsmaßnahmen.
Wir pflegen dabei langjährige und gute Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen großen
immobilienfinanzierenden Bankinstituten aus Deutschland.
Der profitable Unternehmensausbau und das langfristige Portfoliowachstum sind ein
elementarer Teil unserer Unternehmensstrategie und -identität. Wir handeln chancenorientiert
und achten dabei stets auf eine stabile und angemessene Risikoverteilung. Sowohl direkte
Investitionen in den Segmenten Core plus und Value added als auch Minderheitsbeteiligungen
beiden Co-lnvestments sind zentrale Bestandteile der Wachstumsstrategie. Über unser
Immobiliennetzwerk sind wir in der Lage, Akquisitionen oftmals als exklusiver Bieter
in Off-Market-Transaktionen zu realisieren.
Als aktiver Assetmanager realisieren wir Gewinne und verkaufen Immobilien nach erfolgter
Wertschöpfung beispielsweise durch Repositionierung und langfristiger Vermietung.
Die renditeorientierte Bestandsoptimierung folgt dabei einer langfristigen Strategie.
Unser Steuerungssystem zielt darauf, den Unternehmenswert der DIC Asset AG im Interesse
der Aktionäre, Mitarbeiter und Geschäftspartner zu steigern und ein langfristig profitables
Umsatzwachstum bei unternehmerisch angemessenen Risiken zu erreichen. Die DIC Asset
AG wird durch die Mitglieder des Vorstands gesteuert. Mit den regionalen Verantwortlichen
und den jeweiligen Führungskräften auf Fachebene stimmt der Vorstand die operative
Umsetzung der strategischen Ziele ab.
Als Grundlage für die Zielsetzung und Steuerung auf Konzernebene dient ein Planungs-
und Budgetierungsprozess, der auf einer detaillierten Planung auf Einzelobjekt- und
Portfolioebene (Bottom-up-Planung) aufbaut und über Zielvorgaben (als Top-down-Planung)
finalisiert wird.
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Auf Einzelobjektebene werden für die jeweiligen Immobilien und Portfolien detaillierte Businesspläne erstellt, die unter anderem die zu erwartenden Mieteinnahmen, Kosten, Investitionen und den Rohertrag umfassen. |
| ― |
In einem weiteren Schritt folgen Zielvorgaben für das operative Immobilienmanagement und die Maßnahmenplanung unter anderem mit Berücksichtigung von geplanten Verkäufen, Objekt- und Portfolioinvestitionen sowie Projektentwicklungen. |
| ― |
Zudem wird die operative Umsetzung der Objektstrategien geplant, darunter Vermietungs- und Managementleistungen, zu erwartende Kosten und Maßnahmen der Einnahmen- und Aufwandsoptimierung. |
| ― |
Die Businesspläne auf Objekt- und Portfoliobasis werden im Rahmen der integrierten Planung um Personalkapazitäten und die Betrachtung von Finanzierungs- und Liquiditätsthemen ergänzt. |
Die konsolidierte Konzernplanung basiert auf den individuellen Plänen der Einzel-
und Portfoliogesellschaften, der strategischen Konzernmaßnahmen sowie der Einschätzung
der Rahmenbedingungen durch den Vorstand. Die Konzernplanung wird jährlich überarbeitet
und an die aktuell zu erwartende Marktlage und Veränderungen angepasst.
Die erfassten Ziele werden um Erkenntnisse aus dem Risikomanagement sowie um spezifische
Chancen ergänzt. Dies erfolgt zunächst auf Objekt- und Portfolioebene und anschließend
aggregiert bis auf die Konzernebene. Geplante Entwicklungen und die erzielten Ergebnisse
werden über das Controlling und Risikomanagement regelmäßig geprüft und überwacht.
Wir nutzen operative Frühindikatoren für unsere geschäftspolitischen Entscheidungen,
um rasch Chancen zu nutzen und mögliche Fehlentwicklungen zu vermeiden. Über das Früherkennungssystem
unseres Risikomanagements ist die Risikosteuerung fest in unsere Organisation eingebunden.
Als wesentliche operative Frühindikatoren dienen uns Marktinformationen und Unternehmensdaten,
unter anderem die Einschätzung der Marktentwicklung, die prognostizierte Zinsentwicklung,
Mietvertragsabschlüsse sowie Auslauf und Kündigungen von Mietverträgen unter anderem
im Rahmen unserer monatlichen Vermietungsprognose.
Die DIC Asset AG wird vom Vorstand anhand der aggregierten Ergebnisse aus den einzelnen
Investments und Portfolien gesteuert. Als grundlegendes Kontroll- und Steuerungsinstrument
über die Zielerreichung dient im Rahmen des Risikomanagements das interne Kontrollsystem,
das im Risikobericht ab der Seite 85 detailliert erläutert wird. Ergänzt wird die
routinemäßige Steuerung durch anlassbezogene Untersuchungen.
Zur Überwachung der vereinbarten Ziele dienen uns definierte ergebnisorientierte Kennzahlen,
die wir mittels eines regelmäßigen Reportings überprüfen. Die größte Bedeutung haben
das operative Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung (Funds from Operations, FFO),
die Wertsteigerung aus dem Immobilienmanagement (unter anderem Vermietungsvolumen
und Mietertrags- und Leerstandsentwicklung) sowie die operativen Ergebnisse nach Abzug
der Zinsen, bezogen auf das eingesetzte Eigenkapital (Return on Equity, ROE). Bei
verkaufsorientierten opportunistischen Co-Investments kommt die Internal Rate of Return
(IRR) als Kennzahl hinzu. Abweichungen werden zeitnah analysiert sowie in regelmäßigen
Sitzungen mit dem Vorstand und den jeweiligen Verantwortlichen Steuerungsmaßnahmen
festgelegt.
Die konjunkturelle Erholung der deutschen Wirtschaft ist im Jahr 2010 einen großen
Schritt vorangekommen, erhebliche Teile des krisengeschuldeten Rückgangs konnten aufgeholt
werden. Das Statistische Bundesamt stellte Anfang Januar 2011 ein Wachstum des realen
Bruttoinlandsprodukts (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 3,6% fest. Das ist die höchste
Wachstumsrate seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990. Im Jahr 2009 war das reale
Bruttoinlandsprodukt um 4,7% geschrumpft.
Die wichtigste Stütze der wirtschaftlichen Erholung Deutschlands blieb die lebhafte
Nachfrage nach Produkten der heimischen Industrie auf den Weltmärkten. Die Exporte,
die im Krisenjahr 2009 für den starken Rückgang verantwortlich waren, waren nun mit
einem Anstieg von 14,2% die treibende Kraft des dynamischen Aufschwungs. In Ausrüstungen
wurde ebenfalls deutlich mehr investiert als im Vorjahr (+9,4%). Ergänzende positive
Impulse steuerte auch der Konsum bei. Im vierten Quartal 2010 dürfte das BIP saisonbereinigt
um rund 0,4% zum Vorquartal gestiegen sein.

Der wirtschaftliche Aufschwung zeigte 2010 erfreuliche Wirkungen auf den Arbeitsmarkt:
Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben sich
im Jahresdurchschnitt 2010 erhöht, während die Arbeitslosigkeit sank. 2010 gab es
40,5 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland, das waren 0,2 Mio. Personen
mehr als ein Jahr zuvor. Die Arbeitslosenzahl sank auf durchschnittlich 3,2 Mio. (VJ:
3,4 Mio.) Die Arbeitslosenquote belief sich im Mittel auf 7,7 Prozent und nahm im
Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte ab. Zudem sank die Anzahl von Kurzarbeitenden
deutlich von 1,0 Mio. auf 0,2 Mio.

2010 war geprägt von Unsicherheiten in Bezug auf die Solidität der Staatsfinanzen
in einigen Ländern der Währungsunion. Aber auch die hohe Staatsverschuldung der USA
und die geldpolitische Strategie der US-amerikanischen Notenbank (quantitative Lockerung)
haben die Finanzmärkte kritisch beobachtet. Die fragile Lage der staatlichen Finanzierung
in Griechenland und des Bankensektors in Irland machten umfangreiche Stabilisierungsmaßnahmen
der EU unter Beteiligung des Internationalen Währungsfonds notwendig. Der Leitzins
für die Eurozone liegt seit Mai 2009 auf Grund der anhaltenden Instabilität des Finanzsektors
weiterhin sehr niedrig bei 1,0%. Der EZB-Rat beschloss 2010 darüber hinaus ein Ankaufprogramm
für staatliche Schuldtitel sowie weitere geldpolitische Sondermaßnahmen, um die Stabilität
des Marktes zu verbessern.
Die Kreditvergabebedingungen erreichten 2010 - trotz des niedrigen Zinsniveaus - bisher
nicht wieder ihr früheres Niveau. Im Zuge der Kapitalisierungsanstrengungen der Banken
war die Vergabepolitik strenger, es wurden deutliche Aufschläge in den Finanzierungskonditionen
vor allem bei den Risikomargen eingefordert. In der zweiten Jahreshälfte lockerten
sich die Kreditvergabebedingungen für Firmenkunden erstmals seit Beginn der Finanzkrise
etwas, was sich auch direkt im steigenden Transaktionsvolumen von Immobilieninvestitionen
ausdrückte.
Mit einem Wachstum von rund 26% auf 2,7 Mio. m2 Vermietungsvolumen in den großen Bürostandorten hat der Bürovermietungsmarkt 2010 wieder an das Niveau der Vorjahre anknüpfen können. Mit zunehmendem Vertrauen in die Stabilität des wirtschaftlichen Aufschwungs wurden Umzugspläne wiederhäufiger realisiert. Damit liegt das erreichte Volumen innerhalb des Durchschnitts der letzten fünf Jahre. In allen der sechs großen Bürostandorte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart) wurden positive Wachstumsraten festgestellt. Düsseldorf schloss mit +56% am besten, München mit +11% am schlechtesten ab. Eine ebenfalls positive Tendenz stellten wir an den meisten unserer mittleren und kleineren Bürostandorte fest.

Bei der Betrachtung der Zuwachsrate ist allerdings der besondere Einfluss von Großvermietungen zu beachten: Es gab zehn Abschlüsse, die zusammen rund 450.000 m2 ausmachten. Dies bedeutet über alle sechs betrachteten Städte einen Anteil von knapp 17% am gesamten Volumen. Eine solche Größenordnung gab es noch nie in den vergangenen zehn Jahren.
Umzugswillige Mieter konzentrieren sich bei der Suche nach Flächen auf zentrale Lagen
und erwarten eine hohe Ausstattungsqualität. Dies führte auf Grund der Nachfragekonzentration
2010 bereits wieder zu leicht steigenden Mietpreisen in den begrenzten Spitzensegmenten.
Die übrigen Segmente waren jedoch von dieser positiven Preisentwicklung noch ausgeschlossen.
Die insgesamt wachsende Nachfrage sorgt aber auch in der Breite des Marktes bereits
für positive Effekte: So beobachten wir insgesamt rückläufige Mietanreize, die für
einen längerfristigen Abschluss zu gewähren sind.
Rund 8,5 Mio. m2 standen Ende 2010 in den großen Bürostandorten leer, die Leerstandsquote erhöhte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 10,6%. Lediglich in Berlin sank der Leerstand leicht. Mitverantwortlich für den Anstieg des Leerstands sind die Neubauaktivitäten. 2010 kam mit insgesamt ca. 1,1 Mio. m2 ein dem Vorjahr entsprechendes Volumen auf den Markt. Trotz diesem nicht übermäßig hohen Volumen und einem geringen spekulativen Projektentwicklungsanteil wirkte sich dies auf den Leerstand aus. Das Fertigstellungsvolumen dürfte 2011 deutlich um rund 20% zurückgehen, da 2010 weniger neue Projekte in Angriff genommen wurden.

Die positive Wirtschaftsstimmung beflügelte 2010 auch den Investmentmarkt für deutsche
Gewerbeimmobilien: Mit einem Transaktionsvolumen von rund 20 Mrd. Euro verdoppelte
sich das Volumen gegenüber dem Vorjahr. Mit diesem Ergebnis wurde das Niveau des Jahres
2008 nahezu wieder erreicht. Dazu trug vor allem der kräftige Schlussspurt zum Jahresende
wesentlich bei: Im vierten Quartal 2010 wurde mit einem Volumen von rund 6 Mrd. Euro
deutlich mehr als in den Quartalen seit 2007 gehandelt.

Weiterhin wurden mehrheitlich kleine bis mittelgroße Immobilien gehandelt - rund 90%
aller Transaktionsaktivitäten betrafen Objekte mit bis zu 50 Mio. Euro Volumen. Allerdings
verdoppelte sich die durchschnittliche Objektgröße von 16 Mio. Euro auf 31 Mio. Euro.
Treibende Kraft bei Akquisitionen waren vor allem eigenkapitalstarke Investoren: geschlossene
Fonds mit knapp 20% Anteil am gesamten Transaktionsvolumen sowie Banken, Versicherungen
und Pensionskassen mit 14%. Auf Grund des Mangels an renditestarken Anlagealternativen
blieb auch das Engagement seitens privater Investoren mit rund einer Milliarde Euro
(rund 5%) auf einem bemerkenswerten Niveau.
Mit 40% lagen Büroimmobilien, begünstigt durch einige große Transaktionen, an der
Spitze der Investorengunst. Knapp darauf folgten Einzelhandelsimmobilien mit einem
Anteil von 39%, die während des Jahres außerordentlich stark im Fokus der Investoren
gestanden hatten. Während im Vorjahr hauptsächlich Investoren aus Deutschland den
Markt beherrschten, kehrten internationale Anleger mit einem Volumen von 7 Mrd. Euro
wieder mit gesteigerten Aktivitäten zurück.
Besonders begehrt waren Immobilien in Berlin und Hamburg. Insgesamt konzentrierte
sich mit 10 Mrd. Euro mehr als die Hälfte des Handelsvolumens in den sieben großen
Immobilienmetropolen.
Der Fokus auf erstklassige Core-Immobilien prägte 2010 erneut das Geschehen. Bei stabilen
Spitzenmieten im Bürosegment sank zum Jahresende die Spitzenrendite auf 5,1%, was
einen Rückgang von 35 Basispunkten darstellt. Bei Büroimmobilien in anderen Klassen
gab es keine signifikanten Preisveränderungen, allerdings war das Angebot an Objekten
mit höherem Risikoprofil auch nicht ausgeprägt. Das hohe Interesse an Einzelhandelsimmobilien
sorgte 2010 ebenfalls für sinkende Renditen in diesem Segment.
Wir erwarten durch die wirtschaftliche Erholung ein belebtes Immobilienjahr für 2011
mit einem Mietmarkt im Aufwärtstrend sowie breiteren und attraktiveren Investitionsmöglichkeiten
jenseits von Core-Objekten. Unsere Erwartungen schildern wir detailliert im Kapitel
"Chancen und Prognose".
| ― |
Den idealen Mieter gefunden |
| ― |
Flächenoptimierung mit Mietsteigerung |
Das Büroobjekt mit 2.800 m2 Mietfläche konnten wir nach Auszug des Vormieters deutlich optimieren. Unter anderem bot sich auf Grund der Objektgestaltung die Nutzung als Handelsflächen an. Mit der Nutzungsgenehmigung für Verkaufsflächen konnten wir einen Großhändler als Mieter gewinnen. Insgesamt erhöhen sich die Mieteinnahmen gegenüber der vorherigen Vermietung um 18%.
Angesichts der erhöhten Planungsunsicherheit Ende 2009 enthielten unsere Planungen
zusätzliche Risikoannahmen. Da sich der Markt positiver als in unserem Planungsszenario
entwickelte, aktualisierten wir einige unsere Prognosewerte im Lauf des Jahres und
informierten zeitnah über diese Änderungen. Wir konnten in der Vermietung das Vorjahresergebnis
übertreffen und bei Verkäufen dank der verbesserten Marktlage ein mehr als doppelt
so hohes Volumen wie zu Beginn des Jahres geplant erzielen. Auch beim FFO konnten
wir die letzte, erhöhte Prognose noch leicht übertreffen.

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Vermietungsvolumen erneut gesteigert |
| ― |
Positive Entwicklung der Mieteinnahmen (like-for-like) |
| ― |
Vermietungsquote stabil bei 86% |
Wir konnten bei weiter wettbewerbsintensiven Rahmenbedingungen 256.600 m2 in unserem Portfolio vermieten - ein weiterer Schritt in der stetigen Verbesserung der Portfolioqualität. Wachstumstreiber war 2010 erneut die Vertragsverlängerung mit Bestandsmietern, was auch für die Zufriedenheit der Mieter mit unseren Immobilien und der Betreuung spricht. Mit unseren Neuvermietungen konnten wir an das Vorjahresniveau anknüpfen. Insgesamt zeigt sich der Erfolg unserer Arbeit im Immobilienmanagement in steigenden Mieteinnahmen (im Like-for-like-Vergleich) und einer stabilen Vermietungsquote.
Die Vermietungsquote im Portfolio ist stabil - dank der erneut starken Vermietungsleistung von 256.600 m2 .
Wir betreuen unsere Immobilien und Mieter von sechs Niederlassungen aus. Das heißt:
wir sind - anders als reine Finanzinvestoren - vor Ort tätig und im regionalen Umfeld
aktiv und vernetzt. Wir bekommen so frühzeitig Zugang zu relevanten Informationen
und Projekten. Das sind unsere guten Startbedingungen. Unsere Umsetzungsstärke und
Mieterorientierung sorgen dann dafür, dass wir erfolgreich durchs Ziel gehen: mit
zufriedenen Mietern in unseren Immobilien und neuen Mietern, die wir mit individuell
passenden Angeboten überzeugen.
Unser Vermietungsvolumen betrug 2010 256.600 m2 , ein Plus von 4% gegenüber dem Vorjahr. Dies ist insbesondere daher ein Erfolg, weil sich die Bedingungen für unsere Vermietungsaktivitäten in den einzelnen Niederlassungen insgesamt betrachtet herausfordernd darstellten und Mieter noch zögerlich bei der Realisierung von Umzugsplänen oder Vergrößerungen waren. Unsere Anschlussvermietungen konnten wir kräftig um 12 Prozent auf 153.400 m2 ausbauen, während wir bei den Neuvermietungen mit 103.200 m2 nahezu das Vorjahresniveau erreichten.
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2010 | 2009 |
| Büro | 159.900 | 145.300 |
| Einzelhandel | 22.700 | 32.700 |
| Sonstiges Gewerbe | 67.700 | 60.200 |
| Wohnen | 6.300 | 7.300 |
| Gesamt | 256.600 | 245.500 |
| Stellplätze (Einheiten) | 2.020 | 1.990 |
Insgesamt haben wir rund 370 Mietverträge im Jahr 2010 abgeschlossen. Der durchschnittliche Vertrag belief sich auf rund 700 m2 . Dabei betrug die durchschnittliche Laufzeit der Neuvermietungen - entgegen dem Trend zu kürzeren Mietverhältnissen - rund 5 Jahre. Auch volumenstärkere Verträge trugen zum starken Ergebnis bei: Die zehn größten Abschlüsse summierten sich auf 70.500 m2 . Dazu zählten ein Drucksystemhersteller und -dienstleister in Hannover, der insgesamt über 18.000 m2 neu- oder nachgemietet hat, Schwab Versand (Raum Frankfurt) mit Neu- und Anschlussvermietungen von 12.000 m2 sowie BMW (München) mit einer Mietvertragsverlängerung über 8.800 m2 .

Mit dem gesteigerten Vermietungsvolumen waren auch höhere jährliche Mieterlöse verbunden:
Die annualisierten Mieterträge der Vermietungen lagen mit etwa 27 Mio. Euro um rund
9% höher als 2009.
Die positive Auswirkung unserer intensiven Vermietungstätigkeit zeigt sich im Like-for-like-Vergleich
der Mieteinnahmen. Diese Betrachtung konzentriert sich auf die in 2009 und 2010 im
Bestand befindlichen Immobilien. Objekte, die zugekauft oder verkauft wurden sowie
solche, die sich im Projektentwicklungsstatus befinden, sind nicht enthalten. Sichtbar
wird dadurch der Effekt der Vermietungstätigkeit. 2010 stiegen die Like-for-like-Mieteinnahmen
um 0,5% auf 124,5 Mio. Euro. Somit konnte mit zunehmender Dynamik ein anfänglicher
Rückgang im ersten Quartal 2010 im Jahresverlauf deutlich kompensiert werden.
| Firma | m2 |
| Ricoh Deutschland | 18.000 |
| Schwab Versand | 12.000 |
| BMW | 8.800 |
| Amgen | 7.300 |
| PIN Mail | 6.100 |
| Freie und Hansestadt Hamburg | 5.200 |
| VdS Schadenverhütung | 3.800 |
| COMTAS Composite | 3.700 |
| HEITEC AG | 3.700 |
| Hessisches Finanzgericht | 3.700 |

Die durchschnittliche Laufzeit unserer Mietverträge sank leicht um 0,2 Jahre auf 5,4
Jahre. Hierfür waren vor allem die Nachvermietungen mit den oftmals kürzeren Mietlaufzeiten
verantwortlich. Die Miete je Quadratmeter blieb stabil bei 10,40 Euro.
Zum Stichtag 31.12.2010 betrug die Vermietungsquote 86% und lag damit nahezu auf Vorjahresniveau.
Die Portfolioabgänge 2010 betrafen vor allem überdurchschnittlich vermietete Objekte,
was einen negativen Effekt von rund 0,6 Prozentpunkten hatte. Insgesamt haben wir
aber unsere Zielsetzung, die Vermietungsquote 2010 stabil bei 86-87% zu halten, realisieren
können.

2011 laufen Verträge mit einem Volumen von rund 7,4 Mio. aus. Dieses Auslaufvolumen
lag Anfang 2010 noch bei 15,4 Mio. Euro und wurde durch die gute Vermietungsarbeit
in 2010 bereits frühzeitig um 52% reduziert. 2012 werden rund 17% (VJ: 12%) des Gesamtmietvolumens
auslaufen. Wir haben uns in den herausfordernden letzten beiden Jahren stark auf Nachvermietungen
konzentriert. Diese waren meist kurzfristiger orientiert als Neuvermietungen und wirkten
sich somit auf die Mietauslaufstruktur aus. Zusätzlich wurden die Mietausläufe durch
Abgänge von Immobilien mit langen Mietvertragslaufzeiten beeinflusst. Wir werden in
einem anziehenden Marktumfeld längerfristige Neu- und Nachvermietungen forcieren und
wie in 2010 früh und signifikant das Mietauslaufvolumen der Folgejahre reduzieren.
Vor dem Hintergrund des geringen Mietauslaufs 2011 von 6% können wir uns im laufenden
Jahr besonders auf die Mietausläufe 2012 konzentrieren.

*
ohne revolvierende Mietverträge
| ― |
Konsolidierung kleinerer Ladenflächen |
| ― |
Aufwertung Objekt und Verkauf |
Bei Ankauf besaß die Immobilie drei kleine Ladenflächen mit Front zur zentralen Einkaufsstraße
Mannheims, die größte Ladenfläche des Objekts besaß jedoch nur Schaufensterflächen
zur einer Seitenstraße hin. Um die Qualität der Flächen zu steigern, haben wir die
drei Ladenflächen zusammengefasst und umgebaut. Die entstandene große 1A-Handelsfläche
konnten wir langfristig an eine renommierte Einzelhandelskette bei deutlicher Mietsteigerung
vermieten und das Objekt im vierten Quartal 2010 erfolgreich mit umgehender Realisierung
der Wertsteigerung verkaufen.
| ― |
Neupositionierung nach Auszug Großmieter |
| ― |
Neumieter gefunden, mit Bestandsmieter verlängert |
Die große Büroimmobilie mit knapp 20.000 m2 besaß lange Zeit zwei Großmieter. Nach Beendigung eines Mietvertrags betrug der Leerstand knapp 40%. Wir haben das Gebäude modernisiert und durch eine Neupositionierung mit Marketingunterstützung schon innerhalb eines Jahres drei Neumieter für die leer stehenden Flächen gefunden. Zusätzlich verlängerte der Bestandsmieter bis 2015. Durch die Vermietungen erreichen wir wieder das vorherige Niveau der Mieteinnahmen.
| ― |
Ausbau von Freiflächen |
| ― |
Vollvermietung nach Neuvermietung |
Die Handelsimmobilie ist überwiegend an einen großen Lebensmittelkonzern vermietet. Um Raum für einen passenden Zusatzhandelsmieter zu schaffen, haben wir ein Nutzungskonzept inklusive baurechtlicher Genehmigung entwickelt und umgesetzt, das die maximale Ausnutzung der Handelsflächen zulässt. Die Mietfläche vergrößerten wir um 11 % auf 10.000 m2 . Mit dem Neuabschluss ist das Objekt vollvermietet, dabei konnte eine Steigerung der Mieteinnahmen von 21% realisiert werden.
| ― |
Verkäufe in Höhe von 132 Mio. Euro |
| ― |
Leichte Erhöhung des Marktwerts |
| ― |
Portfoliovolumen durch Verkäufe und Fondsstart reduziert |
| ― |
Marktwert Portfolio bei 2.002 Mio. Euro |
288 Objekte mit einer anteiligen Gesamtmietfläche von 1,2 Mio. m2
befanden sich zum Jahresende 2010 in unserem Immobilienportfolio. Wir haben das anziehende
Marktumfeld für die erfolgreiche Platzierung von 29 Objekten mit einem Volumen von
132 Mio. Euro genutzt und dabei die zuletzt festgestellten Marktwerte übertroffen.
Die Bestandsobjekte erwirtschaften jährliche Mieteinnahmen von 128,9 Mio. Euro (inklusive
der Co-Investments). Bei der turnusmäßigen gutachterlichen Bestandsbewertung zum Jahresende
zeigten unsere Vermietungserfolge und die beginnende Aufwärtsbewegung des Marktes
ihre Wirkung: Der Marktwert der Immobilien stieg um 1,1%. Per 31.12.2010 besaß unser
Gesamtportfolio einen Marktwert von rund 2.001,8 Mio. Euro.
|
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Core plus | Value added | Co-Investments | Gesamt | Gesamt |
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2010 | 2010 | 2010 | 2010 | 2009 |
| Nutzfläche in m2* | 383.300 | 598.100 | 189.700 | 1.171.100 | 1.274.500 |
| Marktwert in Mio. Euro* | 792,5 | 877,6 | 331,7 | 2.001,8 | 2.192,2 |
| Anzahl Objekte | 43 | 119 | 126 | 288 | 318 |
| Restlaufzeit in Jahren | 6,6 | 4,1 | 5,3 | 5,4 | 5,6 |
| Vermietungsquote | 93% | 81% | 85% | 86% | 87% |
| Miete in Euro pro m2 | 12,10 | 9,30 | 9,70 | 10,40 | 10,40 |
| Annualisierte Mieteinnahmen in Mio. Euro* | 53,2 | 56,1 | 19,6 | 128,9 | 142,4 |
| Durchschnittliche Mietrendite | 6,7% | 6,5% | 6,6% | 6,6% | 6,6% |
Fünf Immobilien aus unserem Portfolio wurden für den Anfangsbestand des Spezialfonds DIC Office Balance I ausgewählt. Der Fonds investiert in erstklassige, lang vermietete Immobilien mit kräftigen Cashflows. Investitionsstandorte sind wirtschaftsstarke Großstädte in Deutschland. Mit dem Start des Fonds reduzierte sich der Bestand im Core plus-Segment um fünf Objekte mit einer Gesamtfläche von rund 85.000 m2 , jährlichen Mieteinnahmen von circa 13,8 Mio. Euro und einem Volumen von circa 211 Mio. Euro.
Per Stichtag 31.12.2010 wurde jedes einzelne unserer Objekte im Portfolio durch neutrale
Gutachter im Rahmen der jährlichen Marktbewertung untersucht. Der Marktwert unser
Immobilien lag dabei 1,1% über dem Vorjahresergebnis. Nach einem unterjährigen Zugang,
Verkäufen, der Fondsausgliederung und letztendlich der Wertsteigerung summierte sich
der anteilige Marktwert unseres Portfolios auf 2.001,8 Mio. Euro. Ende 2009 waren
es 2.192,2 Mio. Euro. Der Net Asset Value erhöhte sich deutlich um 10% auf 598,5 Mio.
Euro. Je Aktie betrug der Net Asset Value 15,27 Euro (VJ13,87 Euro, unter Berücksichtigung
der höheren Aktienanzahl und des Nettomittelzuflusses nach der Kapitalerhöhung im
ersten Quartal 2010).
Der Marktwert basiert auf einer verkaufsorientierten Betrachtung und ist die geschätzte
Transaktionssumme, zu welcher eine Immobilie am Tag der Bewertung bei Normalbedingungen
zwischen Käufer und Verkäufer wechseln würde. Für den Gesamtmarkt wurde nach der Bodenbildung
im Vorjahr nun für 2010 die Trendwende und ein allgemeiner Aufwärtstrend festgestellt.
Die Marktwertermittlung stützt sich auf die dynamische Barwertberechnung (Discounted
Cashflow-Methode). Hier wird im allgemeinen eine Halteperiode über zehn Jahre mit
laufenden Cashflows und danach der Verkauf der Immobilie angenommen. Die Mittelzuflüsse
werden um den Diskontierungssatz abgezinst, der sich aus einem risikofreien Zinssatz
sowie einer immobilienspezifischen Risikoprämie zusammensetzt. Bei der Bewertung haben
die Gutachter insgesamt konservative Annahmen getroffen. Als risikofreier Zinssatz
dient die Umlaufrendite von festverzinslichen Bundesanleihen mit einer Laufzeit von
9-10 Jahren; sie besitzt eine Zehn-Jahres-Durchschnittsrendite von 3,87%. Die immobilienspezifische
Risikoprämie beträgt 2,25% bis 2,50%. Insgesamt ergibt sich ein Diskontierungssatz
von 6,25% bis 6,50% für 2010.
| Marktwert Portfolio am 31.12.2009 | 2.192,2 |
| + Käufe/Zugänge | 5,0 |
| - Verkäufe/Abgänge | -216,3 |
| +/- Bewertungseffekt (+1,1%) | 20,9 |
| Marktwert Portfolio am 31.12.2010 | 2.001,8 |
Wir bilanzieren unsere Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten, weswegen
die Marktwertveränderung keine unmittelbaren bilanziellen Auswirkungen mit sich bringt.
Weitere Informationen zur Bilanzierung unserer Immobilien liefert das Kapitel Vermögenslage.
Im Februar 2010 erwarben wir eine Handelsimmobilie in Pfungstadt mit einem Volumen von rund 5,0 Mio. Euro und einer Mietfläche von 3.400 m2 . Der Zukauf erweitert und optimiert unser bestehendes Fachmarktzentrum vor Ort. Die Flächen sind langfristig an renommierte Einzelhandelsunternehmen vermietet.
Das Transaktionsvolumen der 2010 beurkundeten Verkäufe betrug ohne Berücksichtigung
der Beteiligungshöhe insgesamt 132 Mio. Euro. Dies ist mehr als eine Verdoppelung
des Vorjahresergebnisses (60 Mio. Euro), was auf die gestiegenen Objektvolumina zurückzuführen
ist, die wir vor allem in der zweiten Jahreshälfte in einem belebteren Markt platzieren
konnten. Mit den erzielten Verkaufserlösen übertrafen wir die Marktwerte um durchschnittlich
6%.
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Investitionen in Gewerbeimmobilien, Fokus auf Büronutzung |
| ― |
Ergänzung durch weitere attraktive Nutzungsarten |
| ― |
Breite Diversifizierung mit Mietern unterschiedlicher Branchengruppen |

Vor allem die Quartalsbetrachtung zeigt die Dynamik des Marktes zum Jahresende: Im
vierten Quartal gelangen uns mit einem Volumen von 65 Mio. Euro die umfangreichsten
Verkäufe pro Quartal 2010. Aus dem vierten Quartal stammen auch die beiden größten
verkauften Objekte, zwei Büro- und Geschäftsimmobilien in Flensburg (29 Mio. Euro)
und Mannheim (17 Mio. Euro). Unser Verkaufsvolumen je Transaktion betrug im Jahresschnitt
7,0 Mio. Euro nach 3,3 Mio. Euro im Vorjahr.

Mit 132 Millionen Euro hat die DIC Asset AG ein mehr als doppelt so hohes Verkaufsvolumen
wie im Vorjahr erzielt.
Zu einer gelungenen Transaktion gehören zwei Partner, die sich einig sind. Wir haben
im vergangenen Jahr viele Abschlüsse tätigen und ein hohes Verkaufsvolumen erzielen
können - das ist ein Zeichen, dass unser Unternehmen gut vernetzt ist und hohes Vertrauen
im Markt genießt. Und dass der deutsche Markt für Gewerbeimmobilien zu Recht einen
robusten guten Ruf hat.
Unsere Verkaufserfolge sind Beweise erfolgreicher Immobilienarbeit - und gleichzeitig
Grundlage für neue Investitionen in einen attraktiven Markt.

Aus unserem direkt gehaltenen Bestand in den Segmenten Core plus und Value added verkauften
wir 19 Objekte mit einem anteiligen Verkaufserlös von 81,2 Mio. Euro. Der Verkaufsgewinn
betrug 5,1 Mio. Euro. Aus opportunistischen Co-Investments, an denen wir Minderheitsanteile
halten, wurden zwölf Objekte im Gesamtvolumen von 31,5 Mio. Euro ergebniswirksam verkauft.
| ― |
MainTor und Opera Offices in der Vermarktung |
| ― |
Projektvolumen von rund 560 Mio. Euro |
Wir sind über Co-Investments an Projektentwicklungen beteiligt, die geeignete Immobilien
durch umfangreiche Baumaßnahmen neu am Markt positionieren. Durch die Positionierung
in einem höherwertigeren Marktsegment oder einen Zugewinn an vermietbaren Flächen
können wir Objekte deutlich im Wert steigern. Ebenso können wir den zyklischen Verlauf
der Immobilienmärkte durch Projektentwicklungen zu unserem Vorteil nutzen, indem wir
in schwächeren Marktphasen Projekte vorbereiten, um bei anziehenden Märkten ein attraktives
Produkt anbieten zu können. Ziel bei unseren Projektentwicklungen ist der Verkauf
zu deutlich besseren Konditionen nach Wertschöpfung. Wir minimieren die bestehenden
Risiken, indem wir eine ausreichende Vorvermietung zur Voraussetzung für die Realisierung
von Projekten machen.
Aktuell sind wir an zwei größeren Projekten beteiligt, bei denen die Planung bereits
weit fortgeschritten ist und die sich nun in der intensiven Vermarktung befinden.
Im Spätsommer 2011 stellt die DIC auf dem MainTor-Areal rund 4.000 m2 Ausstellungsfläche für Teile der Jubiläumsausstellung des Museums für Moderne Kunst zur Verfügung. Parallel zur Ausstellung wird planmäßig der Abriss der Gebäude auf dem vorderen Teil des Areals vorbereitet.
Die DIC-Gruppe realisiert mit einem Investitionsvolumen von rund 500 Mio. Euro auf
einer der attraktivsten Entwicklungsflächen in der Frankfurter Innenstadt ein offenes
und belebtes Quartier. Die Projektentwicklung MainTor ist als Erweiterung des Frankfurter
Bankenviertels konzipiert ("The Riverside Financial District"). Sie öffnet wieder
historische Wegstrecken von der Innenstadt zum Main und sieht einen zentralen Platz
vor. Am Bankenviertel entstehen drei Türme - der "WinX" mit 100 Metern Höhe und zwei
Türme mit je 64 Metern Höhe. Die Revitalisierung eines Bestandsgebäudes rundet die
Entwicklung ab. Während die Türme größtenteils für Büronutzung vorgesehen sind, ergänzen
kleinere Wohngebäude die Nutzungsvielfalt. Beim Bau werden umfassende Nachhaltigkeitsaspekte
berücksichtigt, was das MainTor-Projekt zu einem der großen nachhaltigen Entwicklungsprojekte
in Deutschland macht. Wir sind an diesem Projekt derzeit mit 40% über unser Segment
Co-Investments beteiligt.
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Flächenzuwachs von 64.000 m2 auf 108.000 m2 (+40%) |
| ― |
Erschließung Stadtquartier in absolut einmaliger Main-Lage |
| ― |
Positionierung als Premiumflächen im Bankenviertel (Riverside Financial District) |
Der rechtskräftige Bebauungsplan durch die Stadt Frankfurt liegt seit Frühjahr vor.
Unsere vorbereitenden Planungen sind vollständig abgeschlossen. 2011 folgen nach dem
Auszug des bisherigen Mieters erste vorbereitende Maßnahmen der Projektrealisierung
an der vorhandenen Bausubstanz. Die Vorvermietungsaktivitäten für die Bürotürme auf
dem Areal haben begonnen. An welcher Stelle die Baumaßnahmen gestartet werden, ist
dank der optimierten Aufteilung flexibel festlegbar und orientiert sich an den realisierten
Mietvertragsabschlüssen.
Das OpernPalais, ein klassischer Schumacher-Bau am Opernboulevard, erhält ein sensibles
Redevelopment für moderne Nutzungen.
Bei unseren Hamburger Projektentwicklungsaktivitäten handelt es sich um zwei in ihrem
Charakter sehr unterschiedliche Objekte, die in direkter Nähe zur Hamburgischen Staatsoper
entstehen. Der Neubau Opera Offices bietet mit seiner um einen Lichthof geschwungenen
Fassade außergewöhnliche und moderne Büroflächen in bester Innenstadtlage. Das OpernPalais
ist ein sensibler Umbau eines stilvollen denkmalgeschützten Verwaltungsgebäudes des
renommierten Architekten Fritz Schumacher, das Büroflächen mit klassischem Charme
bietet. Aufgewertet wird die Entwicklung zusätzlich von der großflächigen Optimierung
und Entwicklung des gesamten Viertels. Der Business Improvement District Opernboulevard,
an dessen Aktivitäten sich auch die DIC Asset AG beteiligt, sieht unter anderem die
Beruhigung der Verkehrsführung und breite Gehwege vor.
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Flächengewinn (+60%) auf 12.800 m2 |
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Öffnung Erdgeschoss für 1A-Handelsflächen hin zum neuen Opernboulevard |
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Neupositionierung im attraktiven Hamburger Markt |
Die Baugenehmigungen für beide Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 57 Mio. Euro
liegen vor. Die Planungsphase ist abgeschlossen und die Vermarktung beider Immobilien
hat begonnen. Beide Objekte sind auf den Start von Baumaßnahmen nach erfolgter Vorvermietung
vorbereitet, so dass keine Verzögerungen zu erwarten sind.
Die DIC treibt herausragende Entwicklungen mit Ideen und Umsetzungsstärke voran.
Immobilien werden durch die DIC-Gruppe dort entwickelt, wo die Kombination aus Markt-
und Objektpotenzial außergewöhnliche Wertsteigerungsmöglichkeiten bietet.
Dazu gehören behutsame Sanierungen von denkmalgeschützten Gebäuden, Neupositionierungen
von Immobilien oder auch komplexe städtebauliche Neuentwicklungen. Bei der Planung,
Realisierung und Marktansprache vertrauen wir auf detaillierte Markt- und Wettbewerbsanalysen
- und auf die langjährige Erfahrung und das sichere Gespür unseres Teams.
Unser Portfolio umfasst 288 Objekte in Deutschland mit einer Gesamtmietfläche von 1,9 Mio. m2 und einem Immobilienvermögen von insgesamt 3,1 Mrd. Euro. Schätzungsweise 53.000 Menschen arbeiten jeden Tag in unseren Räumen. Durch diese Geschäftsaktivitäten wird die Umwelt beeinflusst, unter anderem, weil Energie aufgewendet, Kohlendioxid freigesetzt und Abfall produziert wird. Wir haben - als Immobilienunternehmen, das zu den großen Bestandshaltern in Deutschland zählt - eine Stellung, die uns zum langfristig orientierten Umgang mit unserem Vermögen, Mietern, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Anwohnern verpflichtet.
Als Immobilienunternehmen mit langfristigem Anlagehorizont orientieren wir uns an
einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und der Umwelt. Wir minimieren dadurch Risiken,
fördern bestehendes Geschäft und erschließen uns neue Geschäftschancen. Bei unternehmerischen
Entscheidungen und Prozessen berücksichtigen wir daher ökologische und soziale Erfordernisse
und verzichten, wo immer realisierbar, auf kurzfristige Gewinnchancen zugunsten grundsätzlicher
Optimierungsmöglichkeiten. Wir streben an, Nachhaltigkeit strategisch und organisatorisch
schrittweise in die Belange unseres Unternehmens zu integrieren und zum Ziel aller
Mitarbeiter zu machen. Dies bedeutet auch den verantwortungsvollen und fairen Umgang
mit unseren Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern.
Zu unserem strategischen Ansatz gehört, dass wir
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uns an Umwelt-, Sicherheits- und Sozialstandards orientieren, |
| ― |
Nachhaltigkeitsthemen in die Prüfung und Umsetzung der Geschäftstätigkeiten aufnehmen, |
| ― |
gute Beziehungen mit langfristiger Wirkung zu Kunden und Lieferanten führen, |
| ― |
offen mit relevanten Interessengruppen kommunizieren. |
Wir untersuchen regelmäßig, ob unser wirtschaftliches Handeln unserem Verständnis
von Nachhaltigkeit entspricht, und nutzen dazu verschiedene Systeme und Indikatoren.
Dazu dienen uns Unternehmenszahlen, branchenweite Benchmarks und Best-Practice-Beispiele.
Wesentliche Nachhaltigkeitsindikatoren und -aspekte sind für uns: Umwelt und Gebäudeeffizienz,
Mitarbeiter, Mieterzufriedenheit sowie ökonomische und finanzielle Indikatoren.
Im Bereich Umwelt und Gebäudeeffizienz orientieren wir uns an Vergleichswerten aus
Branchenstudien (u.a. Oscar-Studie) und verfolgen unsere Investitionen in Effizienzmaßnahmen.
Im Bereich Mitarbeiter stehen Arbeits- und Sozialstandards sowie die Attraktivität
als Arbeitgeber im Vordergrund, hier nutzen wir Feedback aus Personal- und Führungsgesprächen
und messen die Qualität von Bewerbungen. Die Mieterzufriedenheit ergibt sich zum einen
aus Mietergesprächen und zum anderen aus unseren Vermietungsergebnissen. Zuletzt dienen
uns finanzielle Kennzahlen als Indikatoren für die ökonomische und finanzielle Nachhaltigkeit.
Wir streben danach, mit der DIC Asset AG ein wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen
zu gestalten, das Bestand hat und das mit seinen Leistungen dauerhafte Werte zum Wohle
von Aktionären, Mitarbeitern sowie Geschäftspartnern schafft und einen positiven Beitrag
für das Gemeinwesen leistet.
Wir konzentrieren uns darauf, unseren Immobilienbestand im Wert zu sichern und zu
steigern. Dies geschieht durch Bestandsinvestitionen, die die Nutzungsdauer, Gebäudeeffizienz,
Ausstattung und letztendlich die Attraktivität erhöhen, aber auch durch die Nutzung
von Mitteln, die unsere Dienstleistung im Immobilienmanagement optimieren und dazu
beitragen, eine hohe Mieterzufriedenheit zu erreichen. Wir haben hier in den letzten
Jahren ein deutschlandweites Niederlassungsnetz aufgebaut und auch mit Investitionen
in Personalstrukturen unser Immobilienmanagement mieterorientiert deutlich vorangetrieben.
Die Zufriedenheit unserer Mieter ist eine der elementaren Bedingungen für den langfristigen
Erfolg. Meist werden mehrjährige Mietverträge vereinbart, so dass wir über einen langen
Zeitraum von einem guten Vermieter-Mieter-Verhältnis profitieren können. Aus diesem
Grund haben wir 2006 begonnen, unsere Mieter persönlich, direkt und mit lokalem Bezug
zu betreuen. Wir überprüfen unsere Kundenbeziehungen regelmäßig, unter anderem über
Mietergespräche. Die mieterorientierte Optimierung unserer Organisation, beispielsweise
die Spezialisierung unserer Mitarbeiter auf Unternehmen mit einer gewissen Größe oder
Branchenzugehörigkeit, gehört auch dazu.
Wir haben 2010 die Abfallentsorgung der betreuten Immobilien einer Niederlassung deutlich
verbessert. Nach einer Analyse von Entleerungsrhythmen und -mengen der Objekte können
wir mit einer logistisch optimierten Entsorgung Zeit und Wege sparen. Dies macht eine
effizientere und ressourcenschonende Versorgung von zunächst 16 Objekten möglich.
Dies soll sukzessive auf weitere Objekte ausgebaut werden.
Unser Ziel, ökonomisch dauerhafte Strukturen zu schaffen, manifestiert sich auch maßgeblich
in unseren langfristigen Finanzierungen. Wir schaffen durch die Gestaltung einer tragfähigen
Finanzierungsarchitektur die Grundbedingung für solide und an langfristigen Zielen
ausgerichtete Unternehmensaktivitäten. Diese Grundlage erlaubt es uns überhaupt, Immobilienstrategien
mit mehrjährigem Horizont zu verfolgen, die von kurzfristigen Marktveränderungen nicht
direkt negativ beeinflusst werden. Wir schaffen zudem auch für unsere Geschäftspartner
klare und faire Strukturen, an denen diese ihre Aktivitäten ausrichten können. Beispielsweise
schützt die Non-Recourse-Finanzierung die Investitionen unserer Kapitalpartner vor
negativen Effekten, deren Ursache nicht in ihrem Investitionsobjekt liegt.
Mit unseren Investitionen, dem Management und der Vermietung unseres Immobilienbestands
streben wir eine attraktive Verzinsung des angelegten Kapitals an. Hierbei möchten
wir unsere Aktionäre, die sich am Geschäftsmodell der DIC Asset AG beteiligen, angemessen
teilhaben lassen. Die regelmäßige Ausschüttung einer Dividende erleichtert uns zudem
dauerhaft den Zugang zum Kapitalmarkt.
Maßnahmen:
Für die gesamte Immobilie erfolgte eine Komplettsanierung des Fensteraltbestandes.
Durch den Austausch der Fensteranlagen mit zwei- und dreifachen Isolierverglasungen
konnten wir gemäß ENEV 2010 eine deutlich bessere Wärmedämmung erzielen.
Effekt:
Durch die Ausstattung mit modernen Fenstern gewinnt die Immobilie an Attraktivität
für den Nutzer. Wir rechnen mit Einsparungen durch die Dämmleistung bei den Gesamtenergiekosten
von rund 15% pro Jahr.
Investition und Amortisierung:
Die Vorteile der rund 1,2 Mio. Euro umfassenden Maßnahme liegt In der verbesserten
Ausstattung, der höheren Nutzungsqualltät für unseren Mieter sowie In einem gestiegenen
Immobilienwert.
In unserem Unternehmen mit insgesamt 110 Mitarbeitern, einer flachen Hierarchie und
kleinen Teams sind aus unserer Sicht keine komplexen organisatorischen und personellen
Strukturen notwendig, um festzustellen, ob Arbeits- und Sozialstandards eingehalten
werden. Die flache hierarchische Struktur der DIC Asset AG jedoch versetzt unsere
Führungskräfte jederzeit in die Lage, zu beurteilen, ob Mitarbeiter fair behandelt,
ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert werden und welche Entwicklungsmöglichkeiten
für sie bestehen. Unsere Lohnpolitik kann mit dem Wettbewerbsangebot mithalten. Bei
der Stellenbesetzung orientieren wir uns auch an Gleichstellungsprinzipien, höchste
Priorität haben - auf Grund unserer Strukturen - Qualifikation, persönliche Eignung
und Teamfähigkeit. Wir bieten flexible Arbeitszeitmodelle an, vor allem um junge Mütter
bei der Rückkehr an ihren Arbeitsplatz nach der Elternzeit zu unterstützen.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Unsere Mitarbeiter" auf S. 65.
Wir sind mit unseren Immobilien Teil des gesellschaftlichen und täglichen Lebens vieler
Menschen. Wir übernehmen auch gesellschaftliche Verantwortung oder engagieren uns,
auch wenn dies nicht unmittelbar zu einem finanziellen Erfolg beiträgt:
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Seit 2009 unterstützen wir als örtliches Unternehmen das Frankfurter Goethe-Haus. Das Museum stand wegen Budgetfragen vor der Kürzung der Öffnungszeiten. Durch unsere Unterstützung ermöglichen wir Bürgern und Frankfurt-Besuchern den Eintritt in das weltbekannte Museum wie gewohnt an sieben Tagen der Woche. Darüber hinaus sind wir ein Sponsor des Klingspor-Museums in Offenbach. |
| ― |
Wir unterstützen Inititativen, die Lebens- und Wirtschaftsräume beleben und weiterentwickeln möchten - ob nun regional oder lokal. Unter anderen unterstützen wir die Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain oder die Stadtteil-Inititative Industriehof Frankfurt bei ihrer Arbeit sowohl durch finanzielle Beiträge wie auch durch personelle Kapazitäten. |
| ― |
2010 haben wir begonnen, die Initiative Köln Butzweiler-Ossendorf zu unterstützen. Diese arbeitet an einer Finanzierung, um Baumaßnahmen für die Verlängerung einer Straßenbahnanbindung zu ermöglichen. Die Mitarbeiter, die bei unseren Mietern in der Immobilie vor Ort arbeiten, könnten dadurch bei Realisierung den öffentlichen Nahverkehr nutzen. |
| ― |
Ebenso engagieren wir uns in Branchenverbänden und -organisationen mit dem Ziel, Themen
mit Nachhaltigkeitsbezug wie Transparenz, Berichtswesen, Kommunikation gegenüber Investoren
im Immobilienwesen noch stärker zu verankern. Wir sind daher unter anderem Mitglied
der Organisationen ZIA (Zentraler Immobilienausschuss), EPRA (European Public Real
Estate Association), DIRK (Deutscher Investor Relations Verband e.V.), Initiative
Immobilien-Aktie, Initiative Corporate Governance der deutschen Immobilienwirtschaft. |


Maßnahmen:
Innerhalb der Immobilie wurden rund 3.000 m2
für einen neuen Mieter schlüsselfertig ausgebaut. Hierbei haben wir eine leistungskräftige
Zu- und Abluftversorgung mit einem mindestens 3-fachen Luftwechsel pro Stunde inklusive
Wärmerückgewinnung installiert.
Effekt:
Wir nutzen für den Luftaustausch eine Anlage, die mit Hilfe der Wärmerückgewinnung
die insgesamt notwendige Heizenergie um circa 40-50% reduziert.
Investition und Amortisierung:
Die Zusatzinvestition zum Zweck der Wärmerückgewinnung amortisiert sich nach rund
2,5 Jahren.

Immobilien tragen wesentlich zum allgemeinen Energieverbrauch und der Treibhausgasemission
bei. Der effiziente und umweltschonende Betrieb unserer Bestandsimmobilien ist daher
für uns wie auch für unsere Mieter von großem Interesse. Wir sind hinsichtlich des
sparsamen Energieverbrauchs unserer Immobilien kontinuierlich mit Mietern im Gespräch
und zeigen Optimierungsmöglichkeiten auf. Prozesse und Abläufe wie beispielsweise
die Müllentsorgung oderWartungsmaßnahmen fassen wir logistisch zusammen, so dass eine
effiziente und gleichzeitig kostensparende Leistungserbringung möglich wird. Viele
unserer Objekte sind direkt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und damit für
Mitarbeiter gut erreichbar.
2010 haben wir - in einem ersten Schritt - entschieden, in drei unserer sechs Niederlassungen
für einen Großteil der betreuten Immobilien zukünftig die Stromversorgung zu 100%
aus erneuerbaren Energiequellen (Ökostrom) zu nutzen. Auch im Interesse unserer Mieter
leisten wir damit einen ökologisch sinnvollen Beitrag und tragen damit zur Reduzierung
von C02-Emissionen bei. In 2011 werden wir sukzessive weitere Immobilien unserer sechs
Niederlassungen in Deutschland ebenfalls mit "grüner" Energie eines zertifizierten
Anbieters für Ökostrom versorgen.
Maßnahmen:
Die installierte Heizung und Kühlung entsprach nicht mehr dem aktuellen Stand der
Technik. Mit Einbau einer elektrischen Steuereinheit wird die Temperatur nun effizienter
geregelt und effektiver genutzt.
Effekt:
Die Einsparung der benötigten Gasenergie liegt bei rund 65%.
Investition und Amortisierung:
Bei Investitionskosten von rund 230.000 Euro wird durch die stark reduzierten Energiekosten
und den Wegfall von Wartungsarbeiten eine Amortisation bereits nach etwas mehr als
zwei Jahren erreicht.
Nicht nur wir als Immobilienbestandhalter profitieren von straff organisierten Prozessen
und optimaler Immobilienbewirtschaftung. Eine günstige Entwicklung der Mietnebenkosten,
der so genannten "zweiten Miete", trägt direkt zum geschäftlichen Erfolg unserer Mieter
bei. Wir streben daher an, die effiziente Bewirtschaftung unserer Immobilien stets
mit Zusatznutzen aus Mietersicht zu realisieren. Dies stellt einen wichtigen Kundenbindungsfaktor
dar, der die Mietertreue erhöht.
Wo es möglich ist, investieren wir in langfristige Technik- und Gebäudemaßnahmen mit
nachhaltiger Wirkung auf die Ressourcennutzung. Neben einer möglichen langfristigen
Reduzierung und Optimierung des Energieverbrauchs und einer positiven Umweltwirkung
können wir und unsere Mieter von einer Senkung der Nebenkosten profitieren.
Maßnahmen:
In Abstimmung mit dem Energieversorger haben wir die Heizversorgung von ehemalig Dampf
auf Heißwasser umgestellt.
Effekt:
Für dieselbe Heizleistung wird in Relation weniger Heißwasser als Dampf verbraucht,
wodurch die laufenden Energiekosten sinken. Die eingesetzte Energie wird damit effektiver
genutzt, was einen Beitrag zur Reduktion der CO2
-Emissionen leistet.
Investition und Amortisierung:
Die Investition von rund 45.000 Euro wird sich nach erster Schätzung mittelfristig
amortisieren.
Den Neubau von Immobilien planen wir von Anfang an unter der Berücksichtigung von
Nachhaltigkeitsaspekten, so dass die langfristige Wirkung auf die Umwelt so verträglich
wie möglich ist. Auch auf Seiten der Nutzer rückt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr
in den Fokus. Unsere Mitarbeiter in der Projektentwicklung bereiten sich durch Schulungen
und Kongresse für das Thema Nachhaltigkeit weiter fachlich fort.
Bereits frühzeitig werden spezialisierte Fachplaner in den Planungsprozess eingebunden,
um Potenziale zu erkennen und umzusetzen. Gerade durch die Beachtung von Nachhaltigkeitsthemen
bereits in der Planungsphase können wir mit innovativen Ideen und dem Einsatz hochmoderner
Technologien die energetische Gebäudeeffizienz positiv beeinflussen. Die notwendigen
Investitionen amortisieren sich durch das Generieren einer höheren Grundmiete und
die signifikante Verringerung der Nebenkosten. Wir streben bei allen Projektentwicklungen
eine Nachhaltigkeitszertifizierung an.
Zwei Beispiele:
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Bei einer großen Quartiersentwicklung wie dem MainTor-Projekt werden umfassende Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Der erste Bauabschnitt MainTor Porta wird daher eine Gold-Zertifizierung nach DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V.) erhalten. |
| ― |
Wir planen die Nutzung eines bestehenden Kanalhauptsammlers auf dem MainTor-Areal, der ganzjährig Abwässer mit einer relativ konstanten Temperatur führt. Wir können so große Mengen des entstehenden Bedarfs an Primärenergie einsparen, indem die Abwasserwärme zur Energiegewinnung genutzt wird. |
Die Kenntnisse, die Leistungsfähigkeit und das Engagement unserer Mitarbeiter sind
die Basis unseres Unternehmenserfolgs. Wir erreichen unsere ambitionierten Ziele nur,
wenn wir qualifizierte und motivierte Mitarbeiter haben, die unsere Gesellschaft gegenüber
Mietern sowie Geschäftspartnern erfolgreich und überzeugt nach außen vertreten.
Wir haben 2010 vor allem den Fokus daraufgelegt, unser Personalentwicklungssystem
weiterzuentwickeln. Hier nutzen wir definierte Analysewerkzeuge und Prozesse, um systematisch
Kompetenzen bei unseren Mitarbeitern zu erkennen und diese langfristig bei der Weiterentwicklung
zu unterstützen. Zudem werden diese Analysen genutzt, um Mitarbeiter mit besonderen
Talenten ("High Potentials") zu entdecken und zu fördern. Wir arbeiten daran, unter
anderem durch standardisierende Elemente bei der Kompetenzbeurteilung Einstellungs-
und Personalgespräche zu fundieren sowie Beurteilungen einheitlich und für unsere
Mitarbeiter stets nachvollziehbar zu gestalten. Unsere Führungskräfte durchlaufen
ein 2,5 Jahre dauerndes kontinuierliches Training, mit dem Ziel, systematisch Kompetenzen
weiterzuentwickeln.
Insgesamt zielt unsere Personalentwicklung auf die Förderung und Qualifizierung sowie
die langfristige Bindung zufriedener Mitarbeiter. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter
bei ihren persönlichen Fort- und Weiterentwicklungszielen und investieren in die Verbreiterung
von Kenntnissen sowie Kompetenzen. So werden in jedem Fachgebiet spezifische Schulungen
angeboten (beispielsweise zu IFRS-Neuerungen im Accounting oder zum Thema Nachhaltigkeit
in der Projektentwicklung) sowie übergreifende Fortbildung unter anderem im Bereich
Sprachen oder Präsentationsfähigkeiten.
Personalentwicklung ist bei der DIC Asset AG sowohl eine dezentrale wie auch zentrale
Aufgabe. Unsere Führungskräfte unterstützen wir bei ihren Personalaufgaben in der
jeweiligen Einheit und geben ihnen, unter anderem durch Schulungen, hierfür Instrumente
an die Hand. Zentrale Instrumente sorgen dafür, dass Talente entdeckt sowie gefördert
werden und sich konzernweit entfalten können.
Innovation als permanente Aufgabe: Die DIC pflegt den fruchtbaren Austausch von Ideen
und Impulsen über das Tagesgeschäft hinaus. Unter anderem durch Engagement in Verbänden,
Weiterbildungsprogramme und als Partner kultureller Einrichtungen und Veranstaltungen.
Die DIC Asset AG ist eines der großen börsennotierten Immobilienunternehmen in Deutschland,
ohne die Nachteile eines "Großunternehmens". Wir setzen auf schlanke Strukturen, permanenten
Ideenaustausch und die Flexibilität, stets nach der besten Lösung zu streben.
Unsere Mitarbeiter sollen ihre Ideen und ihr Leistungspotenzial entfalten und weiterentwickeln
können. Die daraus resultierende Schnelligkeit in Entscheidungswegen und Flexibilität
bei Chancen ist uns wichtig - sie erlaubt uns, den entscheidenden Schritt schneller
zu sein.
Leistungsfähige Mitarbeiter für unser Unternehmen zu begeistern und sie langfristig
zu binden, ist eine der wichtigsten Aufgaben unseres Personalmanagements. Wir schätzen
und fördern unternehmerisches Denken und Handeln, Eigenverantwortung, Flexibilität
und Fachkenntnis. Um für talentierte und qualifizierte Kandidaten attraktiv zu sein,
möchten wir die Wahrnehmung der DIC Asset AG als exzellenten Arbeitgeber verstärken.
Im Wettbewerb um hoch qualifizierten akademischen Nachwuchs stellen wir unsere Vorteile
vor allem gegenüber nationalen und internationalen Großkonzernen heraus - dies sind
unter anderem flache Hierarchien, kurze Wege, frühzeitige Übernahme von Verantwortung,
Entscheidungskompetenzen. Ein Weg dabei ist, frühzeitig Kontakt zu Studierenden aufzunehmen.
Wir investieren daher beispielsweise in Kooperationen mit ausgesuchten Fachhochschulen
und Universitäten mit Immobilienschwerpunkt, halten Vorträge an Lehrinstituten und
pflegen engen Kontakt zu Lehrstühlen und Institutionen.
Wir investieren in die Ausbildung junger Menschen und sehen dies auch als einen wichtigen
gesellschaftspolitischen Beitrag. 2010 wurde am Standort Frankfurt eine Mitarbeiterin
im Bereich Immobilienwirtschaft ausgebildet. Zudem bieten wirin allen Bereichen des
Unternehmens vor allem Studenten die Möglichkeit von Praktika an.
Gehaltszahlungen setzen sich aus Grundeinkommen, Zusatzleistungen und leistungsabhängigen
Bausteinen zusammen. Der leistungsorientierte Bestandteil orientiert sich am Erreichen
strategischer, operativer und individueller Ziele. Damit fördern und unterstützen
wir - abhängig vom Verantwortungsbereich des einzelnen Mitarbeiters - die Leistungsorientierung
und ein unternehmerisches Bewusstsein. Bei der Gehaltshöhe orientieren wir uns an
Branchen- und Wettbewerbsstandards.
2010 hat die DIC Asset AG insgesamt 9,4 Mio. Euro an ihre Mitarbeiter ausgezahlt.
Hiervon betrugen leistungsorientierte Vergütungen 0,9 Mio. Euro. Sozialabgaben, Altersvorsorge
und sonstige Leistungen summierten sich auf 1,2 Mio. Euro.
Im Jahresdurchschnitt 2010 beschäftigte die DIC Asset AG rund 110 Mitarbeiter - vier
mehr als in 2009. Zum Stichtag 31.12.2010 arbeiteten konzernweit 110 Mitarbeiter im
Unternehmen. Dies sind zwei weniger als zum Vorjahresende. Die Mehrzahl unserer Mitarbeiter
arbeitet im Immobilienmanagement an der direkten Wertschöpfung unserer Immobilien
bei unserer Tochtergesellschaft DIC Onsite. Mit sechs Niederlassungen ist sie deutschlandweit
in den Schwerpunkten unseres Portfolios aktiv. Von Frankfurt am Main als Vorstandssitz
werden die DIC Asset AG geleitet sowie zentrale Management- und Administrationsaufgaben
durchgeführt.
|
|
31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Portfolio-/Fondsmanagement, Investment | 10 | 8 |
| Asset- und Propertymanagement | 85 | 89 |
| Konzernmanagement und Administration | 15 | 15 |
| Gesamt | 110 | 112 |
| ― |
FFO bei 44,0 Mio. Euro |
| ― |
Operative Effizienz verbessert |
| ― |
Verkaufsgewinn deutlich erhöht |
| ― |
Konzernüberschuss mit 16,5 Mio. Euro über Vorjahr |
Unsere Ertragslage war 2010 stabil, da wir planmäßig rückläufige Mieteinnahmen durch
Einsparungen bei Aufwandsposten und die Steigerung der Verkaufsgewinne ausgleichen
konnten. Das gesunkene Mieteinnahmenniveau ist auf unsere Portfolioumstrukturierung
anlässlich der Fondsplatzierung sowie auf Verkäufe zurückzuführen. Mit mehr Effizienz
im operativen Bereich konnten wir bei reduziertem Aufwand ein höheres Ergebnis als
2009 erzielen. Insgesamt steht am Ende des Jahres ein Konzernüberschuss von 16,5 Mio.
Euro, der leicht über dem Vorjahr liegt.
Mit 124,9 Mio. Euro lagen die Bruttomieteinnahmen um 8,7 Mio. Euro (-7%) unterhalb
des Vorjahreswerts. Die Nettomieteinnahmen summierten sich auf 113,9 Mio. Euro, dies
sind 9,8 Mio. Euro (-8%) weniger als 2009. Hauptsächliche Gründe für den Rückgang
unserer Mieteinnahmen sind Beendigungen einzelner mittlerer und größerer Mietverträge
(Effekt: -3,6 Mio. Euro), Verkäufe (Effekt: -2,0 Mio. Euro) sowie der Wegfall von
Mieteinnahmen nach Start unseres Spezialfonds und der Entkonsolidierung der Immobilien
im vierten Quartal (Effekt: -2,9 Mio. Euro).
Da wir deutlich mehr Immobilien verkaufen konnten, haben sich die Verkaufserlöse um
66,0 Mio. Euro auf 81,2 Mio. Euro mehr als vervierfacht. Dies ist zudem hauptverantwortlich
für den Anstieg der Gesamterträge um 57,5 Mio. Euro (+34%) auf 228,8 Mio. Euro.
|
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2010 | 2009 |
|
| Mieteinnahmen | 124,9 | 133,6 | -7% |
| Erlöse aus Verkäufen | 81,2 | 15,2 | +434% |
| Sonstige Erträge | 22,7 | 22,5 | +1% |
| Gesamterträge | 228,8 | 171,3 | +34% |
|
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2010 | 2009 |
|
| Verwaltungsaufwand | -8,0 | -9,0 | -11% |
| Personalaufwand | -9,4 | -9,2 | +2% |
| Summe operativer Aufwand | -17,4 | -18,2 | -4% |
| Erträge aus Immobilienverwaltung | 3,5 | 3,3 | +6% |
| Bereinigter operativer Aufwand | -13,9 | -14,9 | -7% |
| Bruttomieteinnahmen | 124,9 | 133,6 | -7% |
| Operativer Aufwand bezogen auf Bruttomieteinnahmen | 11,1% | 11,1% |
|

Erstmals seit Oktober 2010 leisten auch die Einnahmen aus Immobilienmanagement mit
regelmäßigen Erlösen aus Dienstleistungen für den Spezialfonds (2010:0,2 Mio. Euro)
ihren stabilen Ergebnisbeitrag. Insgesamt lagen die Erträge aus Immobilienverwaltungsgebühren
mit rund 3,5 Mio. Euro trotz reduziertem Portfolio leicht über Vorjahresniveau.
Unsere Bemühungen zur Effizienzsteigerung bei den operativen Kosten zeigt Wirkung:
Wir konnten den Verwaltungsaufwand deutlich um 1,0 Mio. Euro (-11%) auf 8,0 Mio. Euro
reduzieren. Zugleich gelang uns, den Personalaufwand von 9,4 Mio. Euro nahezu auf
Höhe des Vorjahres zu halten. Damit liegen diese beiden operativen Kostenpositionen
- trotz höherer Vermietungs- und Verkaufsaktivitäten - zusammen um 0,8 Mio. Euro (-4%)
unterhalb des Vorjahreswerts. Die Quote der Personal- und Verwaltungsaufwendungen
(bereinigt um die Erträge aus dem Immobilienmanagement für Dritte) in Relation zu
den Bruttomieteinnahmen ist dadurch - trotz Einnahmenrückgang - mit 11,1% stabil gegenüber
Vorjahr.
Der FFO (Funds from Operations), der die Mittelzuflüsse aus der Portfoliobewirtschaftung
zeigt, sank um 3,6 Mio. Euro (-8%) auf 44,0 Mio. Euro. Der Mieteinnahmenrückgang im
Geschäftsjahr konnte zu großen Teilen durch reduzierte Finanzierungsaufwendungen und
Effizienzsteigerungen in der Bewirtschaftung weitgehend abgefedert werden. Je Aktie
reduzierte sich der FFO von 1,47 Euro (um die Kapitalerhöhung angepasst) auf 1,18
Euro. Der FFO je Aktie betrug 2009 ohne Berücksichtigung der Kapitalerhöhung 1,54
Euro.
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2010 | 2009 |
|
| Nettomieteinnahmen | 113,9 | 123,8 | -8% |
| Verwaltungsaufwand | -8,0 | -9,0 | +11% |
| Personalaufwand | -9,4 | -9,2 | +2% |
| Ergebnis sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen | 0,2 | 0,3 | -33% |
| Erträge aus Immobilienverwaltungsgebühren | 3,5 | 3,3 | +6% |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 7,8 | 7,5 | +4% |
| Finanzergebnis | -64,0 | -69,1 | +7% |
| Funds from Operations | 44,0 | 47,6 | -8% |
Die Gewinne aus Verkäufen direkt gehaltener Immobilien haben sich um 3,6 Mio. Euro
auf 5,1 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Hierzu trugen neben der erhöhten Anzahl kleinerer
Verkäufe vor allem die volumenstärkeren Transaktionen bei, die zum Ende des Jahres
in einem freundlicheren Umfeld stattfanden. Aus den beiden größten Transaktionen (Flensburg
und Mannheim) mit einem Gesamtvolumen von 45,6 Mio. Euro resultiert ein Gewinn von
3,8 Mio. Euro.
Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen - dies sind die Ergebnisse unserer Co-Investments
- erhöhte sich um 0,3 Mio. Euro (+4%) auf 7,8 Mio. Euro, vor allem durch höhere Verkäufe
als im Vorjahr sowie durch das Ergebnis des ersten DIC-Spezialfonds. Das Ergebnis
enthält Ergebnisbeiträge aus der Immobilienvermietung unserer opportunistischen Co-Investments
(6,1 Mio. Euro), unserer Fondsbeteiligung (0,3 Mio. Euro) sowie aus Verkäufen von
zwölf Objekten (1,4 Mio. Euro).
Durch Kredit-Prolongationen mit niedrigeren Zinsen sowie den Abbau von Verbindlichkeiten
und das allgemein geringere Zinsniveau haben wir den Zinsaufwand um 4,2 Mio. Euro
(-6%) auf 70,4 Mio. Euro verringert. Dank höherer Barmittel durch die Kapitalerhöhung
und Ausleihungen lagen die Zinserträge über Vorjahr. Insgesamt verbesserten wir das
Finanzergebnis um 5,0 Mio. Euro (+7%) auf -64,0 Mio. Euro.
Dank der gesteigerten Verkaufsgewinne sowie des reduzierten Aufwands im operativen
Bereich und bei den Finanzierungen konnten wir den Mieteinnahmenrückgang mehr als
kompensieren. Unser Konzernüberschuss erhöhte sich damit leicht um 0,3 Mio. Euro (+2%)
auf 16,5 Mio. Euro. Je Aktie beträgt das Ergebnis 0,44 Euro nach 0,49 Euro im Vorjahr.
Das Ergebnis je Aktie im Vorjahr (ohne Berücksichtigung der Kapitalerhöhung) belief
sich auf 0,52 Euro.

*
Effekt Kapitalerhöhung im ersten Quartal 2010 bei Vorjahresangabe berücksichtigt
Durch die Fondsstrukturierung und Entkonsolidierung der Objekte im Oktober entfielen
2010 Mieteinnahmen in Höhe von 2,9 Mio. Euro. Dem stehen zusätzliche Einnahmen in
Höhe von 0,2 Mio. Euro aus Dienstleistungen sowie Beteiligungserträge aus assoziierten
Unternehmen von 0,3 Mio. Euro und dem Wegfall von Zinsaufwendungen von 1,8 Mio. Euro
gegenüber. Zusätzlich werden sich die Zinsaufwendungen auf Grund günstigerer Prolongationen
reduzieren.
Die Mieteinnahmen verteilten sich mit 64,8 Mio. Euro (VJ 68,3 Mio. Euro) auf das Segment
Core plus und mit 60,1 Mio. Euro (VJ 65,3 Mio. Euro) auf das Segment Value added.
Die Rückgänge gegenüber dem Vorjahr resultierten vor allem aus Verkäufen und dem Auslauf
einzelner größerer und mittlerer Mietverträge. Im Core-Segment wirkte sich zusätzlich
noch die Fondsplatzierung aus. Im Segment Co-Investments werden auf Grund der Minderheitsbeteiligungen
keine Mieteinnahmen ausgewiesen.
Die Ergebnisse aller Segmente sind 2010 vor allem von den laufenden Vermietungsaktivitäten
sowie Verkaufsgewinnen geprägt. Das Ergebnis vor Steuern des Core plus-Segments betrug
7,1 Mio. Euro (VJ 7,2 Mio. Euro), das des Value added-Segments 2,1 Mio. Euro (VJ 5,5
Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern des Segments Co-Investments belief sich auf 9,4
Mio. Euro (VJ 8,0 Mio. Euro).
| ― |
Finanzierungsaufwand deutlich verringert |
| ― |
Prolongationen verbessern Zins- und Laufzeitstruktur der Verbindlichkeiten |
| ― |
Zinsumfeld zur Sicherung attraktiver Konditionen genutzt |
2010 haben wir das stabile Fundament unserer Finanzierungsarchitektur langfristig
verstärkt, um stets eine lückenlose Liquiditätsversorgung und langfristig tragfähige
Finanzierung sicherzustellen. Wir nutzten den Kapitalrückfluss nach Verkäufen und
aus dem Start unseres ersten Fonds, um Verbindlichkeiten - unter Nutzung des niedrigen
Zinsniveaus - langfristig neu zu strukturieren und Schulden abzubauen. Der bereits
sichtbare Erfolg: Wir haben die Laufzeitstruktur unserer Kredite zum Ende des Jahres
deutlich verbessert und gleichzeitig im operativen Finanzierungsbereich Kosteneinsparungen
realisiert.
Das primäre Ziel unseres Finanzmanagements auf Konzernebene ist, jederzeit die Zahlungsfähigkeit
sicherzustellen und dabei eine finanzielle Unabhängigkeit aufrecht zu erhalten. Darüber
hinaus etablieren wir langfristige und stabile Finanzierungskonstruktionen, die unsere
Geschäftsentwicklung dauerhaft unterstützen und bei strategischen Entscheidungen einen
wichtigen Freiheitsgrad erlauben.
Die Finanzierungssteuerung innerhalb der DIC Asset AG ist zentral organisiert und
umfasst alle Tochter- und Objektgesellschaften. Als Resultat arbeitet unser interner
und externer Zahlungsverkehr kosteneffizient. Wir können dadurch unsere Liquiditätssteuerung
optimieren, unsere Kapitalstruktur verbessern und eine externe Mittelaufnahme auf
das Mindestmaß reduzieren.
Wir schließen unsere Finanzierungen stets langfristig ab, um eine möglichst hohe Stabilität
zu erreichen, und achten dabei auf eine Deckungsgleichheit zu den Zielen auf Immobilien-
und Portfolioebene. Einen weiteren Zuwachs an Stabilität und Planungssicherheit erreichen
wir durch die Absicherung gegenüber Zinssteigerungen. Verbindlichkeiten werden stets
zu marktüblichen Bedingungen vereinbart und kontinuierlich auf Optimierungspotenzial
überprüft.
Unsere strategischen Finanzpartner und Aktionäre des Unternehmens stützen unsere Entwicklung
auch im Bereich der Finanzierung und verringern ein Finanzierungsrisiko bezüglich
der Bereitstellung von Fremdkapital. Wir nutzen diese strategische Zusammenarbeit
derzeit in Form eines Darlehens von der Provinzial Rheinland in Höhe von 8,7 Mio.
Euro. Wir verfügen über gute Geschäftsbeziehungen zu unterschiedlichen Partnerbanken
und vermeiden eine starke Abhängigkeit von einzelnen Kreditinstituten.
Verbunden mit dem operativen Start unseres ersten Spezialfonds im Oktober 2010 verbesserte
sich die Finanzstruktur der DIC Asset AG signifikant:
| ― |
Mit der Übertragung der Immobilien zusammen mit der neu vereinbarten Fondsfinanzierung führten wir Finanzschulden von rund 170 Mio. Euro zurück. |
| ― |
Wir haben - nach Gegenrechnung unserer 20%igen Fondsbeteiligung - einen signifikanten Nettomittelzufluss von rund 14,4 Mio. Euro generiert. |
| ― |
Das Volumen kurz- bis mittelfristiger Finanzschulden (Laufzeit von weniger als drei Jahren) reduzierte sich um rund 240 Mio. Euro - ein Rückgang von 37%. |
|
|
2010 | 2009 |
| Finanzschulden (kurz- und langfristig) | 1.376,1 | 1.588,9 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 86,8 | 93,8 |
| Summe Schulden | 1.462,9 | 1.682,7 |
| Verschuldungsgrad | 71,4% | 76,0% |
| Eigenkapitalquote | 28,6% | 24,0% |
| Zinsdeckungsgrad | 162% | 166% |
Unsere Finanzschulden beliefen sich per 31.12.2010 auf 1.376,1 Mio. Euro, dies sind
per Saldo -212,8 Mio. Euro weniger als Ende 2009. Diese bestehen vor allem aus Darlehen
bei Kreditinstituten. 2010 haben wir insgesamt nach Verkäufen, der Fondsausgliederung
und durch Regeltilgungen ein Schuldenvolumen von 202,4 Mio. Euro abgebaut. Neue Finanzschulden
wurden in Höhe von 7,3 Mio. Euro aufgenommen.


Mit rund 69% besitzt die große Mehrheit unserer Finanzschulden eine Laufzeit von mehr
als drei Jahren. 7% stehen in den kommenden zwölf Monaten zur Refinanzierung an (nicht
enthalten sind Rückführungen ausverkaufen). Die durchschnittliche Laufzeit der Verbindlichkeiten
betrug per 31.12.2010 rund vier Jahre.
Über 80% aller unserer Finanzschulden sind mit festem Zinssatz oder über einfach gestaltete
derivative Zinssicherungsinstrumente gegenüber einem Anstieg abgesichert. Dies verschafft
uns langfristige Planungssicherheit und vermeidet Zinsrisiken. Eventuelle Zinsveränderungen
wirken sich nicht ergebniswirksam, sondern lediglich bilanziell auf das Eigenkapital
aus. 19% unserer Verbindlichkeiten - vor allem kurzfristiger Natur - sind variabel
vereinbart. Über den variablen Anteil profitierten wir 2010 stark vom niedrigen Zinsniveau.
Der durchschnittliche Zinssatz aller Verbindlichkeiten lag zum 31.12.2010 bei 4,30%,
30 Basispunkte niedriger als ein Jahr zuvor (4,60%). Wir konnten 2010 insgesamt vier
Portfoliofinanzierungen über ein Gesamtvolumen von rund 370 Mio. Euro prolongieren,
was Finanzierungskosten senkt und zusätzlich die Laufzeitstruktur verbessert. Der
Finanzierungsaufwand von 70,4 Mio. Euro setzt sich aus Zinszahlungen (35,0 Mio. Euro),
Aufwand für Absicherung (33,4 Mio. Euro) und sonstigem Aufwand (2,0 Mio. Euro) zusammen.
2010 realisierten wir über Schuldenabbau, Prolongationen und den variabel verzinsten
Finanzierungsanteil Einsparungen von 4,0 Mio. Euro verglichen mit dem Vorjahr. Der
Zinsdeckungsgrad (auch ICR, Interest Cover Ratio), das Verhältnis von Nettomieteinnahmen
zu Zinszahlungen, liegt mit 162% weiterhin auf hohem Niveau (VJ (166%).
Wir schließen bei unseren Akquisitionen prinzipiell bereits vor dem Abschluss der
Kaufverträge eine langfristige Finanzierung ab, die deckungsgleich mit den jeweiligen
Zielen für die Immobilienentwicklung ist. Damit schaffen wir eine tragfähige Struktur
und beugen der Verletzung von Kreditverpflichtungen (Financial Covenants) vor. Financial
Covenants sind marktüblich und legen eine Erreichung finanzieller Kennzahlen, wie
beispielsweise das Verhältnis von Marktwert zu Kreditwert (Loan-to-Value, LtV), fest.
Alle Finanzierungsverpflichtungen, auch die der LtV-Covenants, hielten wir zum Stichtag
ein. Die 2010 neu eingegangenen Finanzierungen enthalten keine LtV-Covenants, zudem
sind für eine Portfoliofinanzierung über rund 440 Mio. Euro derzeit LtV-Covenant-Regelungen
für rund zwei weitere Jahre ausgesetzt.
Durch die Ereignisse der Finanzkrise wurde deutlich: In Sondersituationen ist eine
lückenlose Liquiditätsversorgung von höchster Bedeutung für den Unternehmensfortbestand.
Auf Grund der anhaltenden Unsicherheiten am Finanzmarkt gilt der Liquiditätsplanung
unsere unverminderte Aufmerksamkeit. Im Rahmen des Budgetprozesses, der auf den Businessplänen
der Einzelobjekte basiert, erstellen wir eine jährliche Liquiditätsplanung, die durch
einen wöchentlichen Liquiditätsstatus ergänzt wird. Die Stetigkeit unserer Cashflows
aus Mieteinnahmen erlaubt uns dabei eine detaillierte Liquiditätsprognose, an der
wir den Mitteleinsatz punktgenau ausrichten können. Die DIC Asset AG war im Berichtsjahr
jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Per 31.12.2010 beträgt
die freie Liquidität 117,3 Mio. Euro. Der Anstieg um 78,5 Mio. Euro resultiert aus
dem Barmittelzufluss nach der Kapitalerhöhung, dem Fondsstart sowie aus den Verkäufen.
Es bestehen keine außerbilanziellen Finanzierungsformen. Der Konzernabschluss bildet
alle Finanzierungsarten der Gesellschaft ab. Weitere detaillierte Finanzierungsinformationen
wie Laufzeiten von Darlehen oder Informationen zu derivativen Finanzierungsinstrumenten
sind im Anhang beschrieben.
Wir haben 2010 Gesamtinvestitionen von 17,2 Mio. Euro getätigt. Der überwiegende Teil
konzentrierte sich mit 12,1 Mio. Euro auf Investitionen in Bestandsimmobilien und
lag auf Vorjahresniveau. Dies betraf vor allem Sanierungen und Ausstattungsverbesserungen
im Zusammenhang mit Vermietungen. 5,1 Mio. Euro investierten wir in den Kaufeines
neuen Objekts. Die Gesamtinvestitionen verteilen sich mit 3,9 Mio. Euro auf das Core
plus-Segment und mit 13,3 Mio. Euro auf das Value added-Segment. Im Vorjahr investierten
wir insgesamt 74,2 Mio. Euro, davon 62,5 Mio. Euro in Zukäufe und 11,7 Mio. Euro in
den Bestand.
Es bestehen per 31.12.2010 Investitionsverpflichtungen für Maßnahmen an Portfolioobjekten
in Höhe von 3,2 Mio. Euro, von denen rund 1,6 Mio. Euro im Jahr 2011 investiert werden
sollen. Die DIC Asset AG verfügt für diese Verpflichtungen über ausreichend Eigenkapitalmittel.
|
|
2010 | 2009 |
| Konzernjahresüberschuss | 16,5 | 16,1 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 37,7 | 38,7 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 201,5 | -58,5 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -160,8 | 12,2 |
| Zahlungswirksame Veränderungen | 78,5 | -7,6 |
| Finanzmittelfonds zum 31. Dezember | 117,3 | 38,8 |
Der Mittelzufluss 2010 aus dem operativen Geschäft in Höhe von 37,7 Mio. Euro lag
mit mit 1,0 Mio. Euro nur leicht unterhalb des Vorjahresniveaus. Der niedrigere Nettobetriebsgewinn
wurde dabei durch die deutlich reduzierten Zinszahlungen fast vollständig ausgeglichen.
Wir behielten mit 12,1 Mio. Euro das Niveau der Bestandsinvestitionen gegenüber dem
Vorjahr bei, um Objekte für neue und bestehende Mieterin Ausstattung und Qualitätsstandard
zu optimieren. 2010 investierten wir nur leicht in externes Wachstum und kauften lediglich
ein neues Objekt. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist daher vor allem vom Abgang
von Immobilien nach Verkäufen sowie der Fondsplatzierung (insgesamt 265,9 Mio. Euro)
geprägt. Unter anderem in Verbindung mit unserer Beteiligung mit 20% an unserem Spezialfonds
stand die Erhöhung der anderen Investitionen in Höhe von 25,3 Mio. Euro. Insgesamt
betrug der Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit 201,5 Mio. Euro, während im Vorjahr
58,5 Mio. für Investitionen abflössen.
Zur Finanzierung unserer Aktivitäten benötigten wir per Saldo 2010 keine zusätzlichen
Mittel: Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag bei -160,8 Mio. Euro. Er ist wesentlich
geprägt von der Darlehensrückführung in Höhe von 202,4 Mio. Euro, vor allem im Zusammenhang
mit der Etablierung unseres ersten Fonds. Durch die Kapitalerhöhung flössen uns Mittel
in Höhe von 47,0 Mio. Euro zu. Dank niedrigerer Investitionen nahmen wir 2010 mit
7,3 Mio. Euro deutlich weniger neue Finanzierungen auf als im Jahr zuvor. Daneben
fiel die Dividendenzahlung weniger ins Gewicht.
Insgesamt konnten wir 2010 unsere liquiden Mittel deutlich ausbauen: Der Finanzmittelbestand
lag am 31.12.2010 mit 117,3 Mio. Euro um 78,5 Mio. Euro höher als im vorigen Jahr.
| ― |
Eigenkapitalquote steigt auf rund 29% |
| ― |
Bestandsorientierte Investitionen mit 12,1 Mio. Euro |
| ― |
Net Asset Value bei 15,27 Euro je Aktie |
Die Vermögenslage der DIC Asset AG verbesserten wir 2010 an mehreren Stellen. Die
größte Auswirkung auf die Vermögenslage hatten die Verkäufe sowie die Auflage unseres
ersten Fonds im vierten Quartal: Wir nutzten den Kapitalzufluss, um Verbindlichkeiten
zurückführen und die Eigenkapitalquote insgesamt um 4,6 Prozentpunkte auf 28,6% auszubauen.
Die Verkaufserlöse (ohne Fonds) in Höhe von 81,2 Mio. Euro innerhalb des Jahres konnten
ebenfalls zum Schuldenabbau genutzt werden. Die Verkaufserlöse je Objekt deuteten
es bereits an: Die Marktwertbewertung unserer Immobilien per 31.12.2010 hatte leicht
positive Ergebnisse und bekräftigt damit abermals unseren Bilanzansatz. Am Jahresende
lag der Net Asset Value bei 598,5 Mio. Euro (+20% gegenüber Vorjahr).

|
|
2010 | 2009 |
| Bilanzsumme | 2.050,0 | 2.213,4 |
| Langfristiges Vermögen | 1.803,1 | 2.072,6 |
| Kurzfristiges Vermögen | 246,8 | 140,8 |
| Eigenkapital | 587,1 | 530,7 |
| Langfristige Schulden | 1.307,4 | 1.605,0 |
| Kurzfristige Schulden | 155,5 | 77,8 |
| Eigenkapitalquote in % | 28,6 | 24,0 |
| Verschuldungsgrad in % | 71,4 | 76,0 |
Wir bilanzieren unsere Immobilien zu fortgeführten Anschaffungswerten und verzichten
bewusst auf einen Marktwertansatz, um eine solide, störungsfreie und langfristige
Vermögenspolitik verfolgen zu können. Die Anschaffungswerte werden jedes Jahr im Rahmen
der Impairment-Tests nach dem IFRS-Regularium auf außergewöhnlichen Abschreibungsbedarf
überprüft. Als ein Vergleichskriterium zu unserer bilanziellen Bewertung dient uns
der Value-in-Use, der den Wert einer Immobilie abhängig von ihrer Verwendungsabsicht
wiedergibt. Wir halten diese Betrachtung für die Sichtweise, die unsere mittel- bis
langfristigen Bestandsstrategie mit intensivem Management und Wertsteigerungen durch
Neupositionierungen und Entwicklungsmaßnahmen am besten widerspiegelt. Ein Marktwert
ist dagegen eher kurzfristig orientiert, da er vor allem den Verkaufswert zum Bilanzstichtag
repräsentiert. Im Rahmen der Impairment-Tests waren keine Anpassungen auf das Immobilienvermögen
vorzunehmen. Der Marktwert unserer in der Bilanz enthaltenen Immobilien betrug 1.673,3
Mio. Euro per 31.12.2010.
Im vierten Quartal gingen die fünf ausgesuchten Immobilien in den Startbestand des
Fonds DIC Office Balance I über. Wir halten seitdem Minderheitsanteile von 20% über
unsere Fondsbeteiligung. Auf das Konzernvermögen der DIC Asset AG hatte dies folgende
Auswirkungen:
| ― |
Immobilien mit einem Wert von 214 Mio. Euro wurden entkonsolidiert, im Gegenzug erhöhten sich die Anteile an assoziierten Unternehmen um 27,6 Mio. Euro. |
| ― |
Mittelzuflüsse von 173 Mio. Euro nutzten wir für die Optimierung von Verbindlichkeiten inklusive Laufzeitverbesserungen und günstigere Konditionen. |
| ― |
Durch diese Veränderungen stieg die Eigenkapitalquote deutlich um rund zwei Prozentpunkte. |
Über ein Joint-Venture mit unserem Finanzpartner Provinzial ("ProDIC") zu je 50% hielten
wir mittelbar rund 12% weiterer Anteile, die nicht zu konsolidieren waren. Zwischenzeitlich
konnten diese Anteile wie geplant komplett weiterveräußert werden.
Per 31.12.2010 lag die Bilanzsumme um 7% unter Vorjahr bei 2.050,0 Mio. Euro.
Das als Finanzinvestition gehaltene Immobilienvermögen summierte sich Ende 2010 auf
1.718,2 Mio. Euro. Der Unterschied von 306,0 Mio. Euro resultiert zu großen Teilen
aus der Entkonsoliderung der fünf Fondsobjekte nach Übergang (214,3 Mio. Euro) sowie
den Verkäufen (76,0 Mio. Euro). Demgegenüber erhöhten ein Immobilienzugang sowie Bestandsinvestitionen
das Vermögen nur unwesentlich. Die Anteile an assoziierten Unternehmen - das betrifft
unser Segment Co-Investments - erhöhten sich deutlich um insgesamt 35,7 Mio. Euro
auf 64,7 Mio. Euro. Dies ist vor allem auf unsere 20%-ige Beteiligung an unserem Spezialfonds
(+27,6 Mio. Euro) zurückzuführen.
Insgesamt betrug das langfristige Vermögen per 31.12.2010 1.803,1 Mio. Euro. Nach
Segmenten verteilt sich das Gesamtvermögen auf das Segment Core plus mit 843,0 Mio.
Euro, auf Value added mit 955,5 Mio. Euro und auf Co-Investments mit 98,4 Mio. Euro.
Zum Jahresende 2010 erhöhte sich das kurzfristige Vermögen um 106,0 Mio. Euro (+75%)
auf 246,8 Mio. Euro. Dies liegt vor allem an den Liquiditätszuflüssen ausverkaufen
(44,9 Mio. Euro), der Kapitalerhöhung (47,0 Mio. Euro), der Fondsplatzierung (14,4
Mio. Euro) sowie höheren Forderungen gegenüber nahe stehenden Unternehmen (18,8 Mio.
Euro). Letztere stiegen vor allem wegen der Darlehensgewährung an das Joint-Venture
ProDIC.
Die Guthaben bei Kreditinstituten betrugen per 31.12.2010 117,3 Mio. Euro (VJ 38,8
Mio. Euro).
2010 erhöhte sich das Eigenkapital um 56,4 Mio. Euro (+11%) auf 587,1 Mio. Euro. Hierfür
ursächlich waren vor allem die Kapitalerhöhung (46,4 Mio. Euro), die Verbesserung
der negativen Hedging-Rücklage und der um 4,6 Mio. Euro gestiegene Bilanzgewinn sowie
die reduzierte Bilanzsumme. Insgesamt erhöht sich die Eigenkapitalquote um 4,6 Prozentpunkte
auf 28,6%.
Die langfristigen Schulden sanken Ende 2010 um -297,6 Mio. Euro (-19%) auf 1.307,4
Mio. Euro. Wir haben die Mittelzuflüsse aus Verkäufen und der Fondsplatzierung genutzt,
um langfristige Verbindlichkeiten abzubauen. Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich
um 77,8 (+100%) auf 155,5 Mio. Euro. Dies liegt vor allem am Anstieg der kurzfristigen
verzinslichen Finanzschulden (+83,0 Mio. Euro), im Wesentlichen auf Grund von noch
nicht zurückgeführten Mitteln aus Immobilienverkäufen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen sind auf Grund von Darlehensrückzahlungen
an Joint-Venture-Partner um 4,0 Mio. Euro zurückgegangen.
Die Verbindlichkeiten verteilen sich überwiegend mit 676,7 Mio. Euro auf das Core
plus-Segment und mit 760,2 Mio. Euro auf das Value added-Segment.
Der Nettovermögenswert oder Net Asset Value der DIC Asset AG betrug per 31.12.2010
598,5 Mio. Euro. Die Kennzahl gibt den Substanzwert aller materiellen und immateriellen
Vermögensgegenstände abzüglich der Verbindlichkeiten an. Gegenüber dem Vorjahr steigerten
wir den Net Asset Value deutlich um 101,4 Mio. Euro. Hierzu trugen vor allem die Kapitalerhöhung
im März 2010, die Beteiligung mit 20% an unserem Spezialfonds sowie der Bilanzgewinn
bei. Dem Rückgang des Immobilienmarktwerts nach Verkäufen und der Entkonsolidierung
der Fondsobjekte standen die Rückführung der damit verbundenen Finanzierungen und
der Marktwertanstieg der Bestandsimmobilien gegenüber. Je Aktie betrug der Net Asset
Value 15,27 Euro (VJ 13,87 Euro, unter Berücksichtigung der höheren Aktienanzahl und
des Nettomittelzuflusses nach der Kapitalerhöhung).
|
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31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Marktwerte Immobilien | 1.673,3 | 1.924,4 |
| Marktwerte Beteiligungen | 65,9 | 36,8 |
| +/- sonstige Aktiva/Passiva inkl. Minderheitenanteil | 235,4 | 124,8 |
| Nettokreditverbindlichkeiten | -1.376,1 | -1.588,9 |
| Net Asset Value (NAV) | 598,5 | 497,1 |
| NAV je Aktie in Euro* | 15,27 | 13,87 |


Im Geschäftsjahr sind keine Wahlrechte ausgeübt, bilanzielle Sachverhaltsgestaltungen
gebildet oder Änderungen bei Ermessensentscheidungen durchgeführt worden, die - falls
anders gehandhabt - im Geschäftsjahr einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-,
Vermögens- und Finanzlage gehabt hätten.
Neben Faktoren wie einer effizienten und gut geführten Organisation haben die nachfolgend
dargestellten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren großen Anteil am dauerhaften
Erfolg der DIC Asset AG. Diese Vermögenswerte sind nicht quantifizierbar und sind
deshalb nicht bilanzierungsfähig. Es handelt sich um Werte, die eindeutige Wettbewerbsvorteile
darstellen und die auf die jahrelange Unternehmenstätigkeit, entwickelte Kompetenzen
sowie eine tiefe Vernetzung im Markt zurückzuführen sind. Dazu gehören unter anderem:
| ― |
motivierte und engagierte Führungskräfte und Mitarbeiter (mehr ab S.65) |
| ― |
Wettbewerbs- und Organisationsvorteile aus unseren deutschlandweiten Immobilienmanagement (DIC Onsite) (mehr ab S. 35) |
| ― |
langjährige Mieterbeziehungen mit hoher Zufriedenheit (mehr ab S. 35 und S. 58) |
| ― |
vertrauensvolle und eingespielte Zusammenarbeit mit Dienstleistern |
| ― |
vertrauensvolle Partnerschaften mit strategischen Finanz- und Kapitalpartnern (S. 59) |
| ― |
Zusammenarbeit mit Analysten, Journalisten, Medien und dem Kapitalmarkt (ab S. 6) |
Bestimmte geleaste, gepachtete oder gemietete Güter (Operating Leasing) sind nicht
in der Bilanz enthalten. Dies betrifft keine Immobilien der DIC Asset AG und hat insgesamt
keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögenslage. Nähere Angaben finden Sie im Anhang
auf S. 130. Zu den immateriellen Vermögensgegenständen, die nicht in der Bilanz aktiviert
sind, gehört die Marke DIC. Wir haben sie im Berichtsjahr verstärkt weiterentwickelt
und damit den Auftritt unserer Konzerngesellschaften im Wettbewerb gestärkt.
Das Risikomanagementsystem ist ein grundlegender Bestandteil unserer Prinzipien von
Führung und Kontrolle im Konzern. Es unterstützt die DIC Asset AG beim Erreichen ihrer
Ziele. Im Interesse von Management, Mitarbeitern und Investoren schützt es vor kritischen
Situationen und sichert den langfristigen Fortbestand. Die organisatorische Verankerung
und Verbindlichkeit für alle Unternehmensteile und Mitarbeiter stellt sicher, dass
Risiken frühzeitig erkannt werden und ihnen angemessen und zeitnah begegnet wird.
Das interne Kontrollsystem ist dabei - als wichtiger Bestandteil - in das übergeordnete
Risikomanagementsystem integriert.
Wir haben das Risikomanagement im Geschäftsjahr 2010 insbesondere im Bereich Steuerprüfung
intensiv überarbeitet und weiterentwickelt:
Wir treffen, unter anderem bei der Gestaltung von Verkäufen oder bei Kalkulationen
und Planungen - ob nun auf Businessplan-Ebene oder für den Gesamtkonzern -, steuerliche
Abwägungen und Annahmen auf Basis unseres Geschäftsverständnisses. Die tatsächliche
steuerliche Bewertung kann anders ausfallen, was ein finanzielles Risiko darstellt.
Um die prüfenden Stellen mit Informationen zu versorgen und mit einer stringenten
Argumentation zu überzeugen, dokumentieren wir unsere Position. Die hierzu Grunde
liegenden Prozesse haben wir überdacht, erweitert und neu aufgebaut.
Das Früherkennungssystem innerhalb des Risikomanagementsystems soll alle relevanten
Risiken und deren Ursachen erfassen, quantifizieren und kommunizieren, um frühzeitig
optimale Gegenmaßnahmen zur Risikoeliminierung oder -steuerung durchführen zu können.
Die Risikofrüherkennung passen wir zeitnah an Umfeldveränderungen (wie beispielsweise
Änderungen des Zinsumfelds) an. Das Risikofrüherkennungssystem wird vom Abschlussprüfer
auf seine Funktionsfähigkeit hin beurteilt. Die Verantwortung für die Identifikation,
Meldung, Bewertung und Kontrolle von Risiken ist dezentral in der fachlichen Ebene
angesiedelt. Immobilienseitig erhält die DIC Asset AG über ihr Asset - und Propertymanagement
hierfür zeitnah Informationen bis hinunter auf die Objektebene. Zentral durchgeführt
werden die Prüfung, zusammengefasste Berichterstattung und das Risikocontrolling.
Für eine standardisierte und nachvollziehbare Vorgehensweise haben wir die wesentlichen
Geschäftsrisiken für alle Verantwortungsebenen definiert, und zwar sowohl unternehmensintern
als auch markt- und branchenbezogen. Die systematische Risikoanalyse erfolgt integriert
in den Rahmen der allgemeinen Arbeitsprozesse.
Jeder Mitarbeiter ist zu einem bewussten und selbstverantwortlichen Umgang mit Risiken
und Chancen im Rahmen seiner Kompetenzen aufgefordert. Erkennt ein Mitarbeiter ein
Risiko, wird es auf seine Eintrittswahrscheinlichkeit hin beurteilt und das potenzielle
Schadensausmaß ermittelt. Neu auftretende Risiken mit einer erheblichen finanziellen
Auswirkung werden unmittelbar angezeigt. Über festgelegte Berichtswege werden Vorstand
und Aufsichtsrat sowie Entscheidungsgremien regelmäßig und gegebenenfalls ad hoc informiert.
Damit sind sie in der Lage, frühzeitig angemessene Maßnahmen zur Risikosteuerung zu
ergreifen. Längerfristige Risiken werden in den strategischen Planungsprozess integriert.
Die jeweiligen Fachverantwortlichen entscheiden, falls notwendig gemeinsam mit dem
Vorstand, über die angemessene Strategie bei der Risikosteuerung. Das Controlling
überwacht die operativen Erfolge der Risikosteuerung und kommuniziert Planabweichungen
frühzeitig.
Die bestehenden Richtlinien, Verfahren, Instrumente, Risikofelder und Zuständigkeiten
sind schriftlich dokumentiert und werden fortlaufend weiterentwickelt. Eine zusammenfassende
Dokumentation enthält die wesentlichen Elemente des eingeführten Regelkreislaufs des
Risikomanagementsystems. Auf dieser Basis werden den Mitarbeitern jeweils aufgabenbezogen
verbindliche Anweisungen für konzernweit einheitliche Handlungsweisen im Umgang mit
Risiken vermittelt.
Einem Risiko stehen häufig auch Chancen gegenüber. Beispielsweise können sich Investitionen
in neue Immobilien schlechter als geplant entwickeln, aber auch eine bessere Entwicklung
nehmen als prognostiziert. Wir gehen im Kapitel "Chancen und Prognose" ab Seite 107
separat auf die wesentlichen Chancen der DIC Asset AG ein.
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Gesamtwirtschaftliche Risiken |
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Branchenspezifische Risiken |
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Regulatorische und politische Risiken |
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Rechtliche Risiken |
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Zinsrisiken |
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Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken |
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Kreditrisiken |
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Bewertungsrisiken |
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Akquisitionsrisiken |
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Risiken aus Wachstumszielen |
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Projektentwicklungsrisiken |
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Vermietungsrisiken |
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Personalrisiken |
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IT-Risiken |
Eine konjunkturelle Schwächeperiode stellt ein kurz- bis mittelfristiges Risiko für
die Umsatz- und Ergebnisentwicklung dar. Dieses Risiko betrifft in erster Linie unseren
Umsatzanteil aus der Neuvermietung leerstehender Büroflächen oder der Verlängerung
auslaufender Verträge. Darüber hinaus bestehen in einem wirtschaftlichen Abschwung
Risiken aus der möglichen Insolvenz von Mietern. Um dieses Risiko zu minimieren, konzentrieren
wir uns auf eine langfristige Vermietung an bonitätsstarke Mieter, die Umsatzverteilung
auf viele unterschiedliche Mieter, Investitionen in wirtschaftsstarke Regionen und
unser professionelles Immobilienmanagement. Für 2011 wird derzeit mit einer Fortsetzung
der wirtschaftlichen Erholung in Deutschland gerechnet, weshalb wir die Wahrscheinlichkeit
einer konjunkturellen Verschlechterung in den nächsten zwölf Monaten als gering erachten.
Bei Eintritt könnte ein geringer bis mittelschwerer finanzieller Negativeffekt für
das aktuelle Geschäftsjahr entstehen.
Risiken innerhalb der Immobilienbranche ergeben sich aus verschiedenen Entwicklungen:
Im Vermietungsmarkt kann ein Überangebot an Flächen zu Preisdruck, Margenverlusten
und Leerstand führen. In einem konjunkturell bedingt schwachen Vermietungsmarkt kann
ebenfalls Druck auf Preise entstehen. Dieses Risiko minimieren wir einerseits durch
die intensive Prüfung von Investitionen, andererseits verfügen wir mit der DIC Onsite
über eine deutschlandweit tätige Asset- und Propertymanagement-Organisation, die adäquate
Objektmaßnahmen rasch umsetzen kann und die - auch in schwierigen Märkten - durch
die Nähe zu Mietern und Objekten ein hohes Vermietungsvolumen erreichen kann.
Ein weiteres Risiko kann sich - wie in den zwei zurückliegenden Jahren - aus einer
angespannten Lage des Finanzsystems ergeben. Wenn schwierige Finanzierungsbedingungen
den Transaktionsmarkt blockieren, kann dies vor allem unsere Verkaufsziele beeinträchtigen.
Dieses Risiko würde mittelfristig keinen wesentlichen Schaden bedeuten, da unsere
Businesspläne auf Objekt- und Portfolioebene stets langfristig ausgerichtet sind und
Verkaufspläne in die Zukunft verschoben werden können.
Wir gehen für 2011 bezüglich des Risikos aus einer negativen Branchenentwicklung derzeit
von einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit aus. Dies hätte leichte bis mittelschwere
finanzielle Auswirkungen.
Die DIC Asset AG ist möglicherweise von Risiken betroffen, die sich aus der Veränderung
von Rahmenbedingungen und gesetzlichen oder gesetzesähnlichen Vorschriften ergeben
könnten. Üblicherweise benötigen derartige Veränderungen Vorlaufzeit, was eine hinreichende
Anpassung erlaubt. In Ausnahmesituationen wie der Finanzkrise oder der Schuldenkrise
europäischer Staaten sind jedoch auch schnelle staatliche Unterstützungsmaßnahmen
möglich. Für das Geschäftsjahr 2011 rechnen wir derzeit damit, dass die staatliche
Unterstützung von in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Staaten der EU fortgesetzt
wird. Das Risiko von Veränderungen, die die deutsche Wirtschaft betreffen würden,
erachten wir für die nächsten zwölf Monate als wenig wahrscheinlich. Die mögliche
finanzielle Auswirkung schätzen wir als gering ein.
Die DIC Asset AG ist dem Risiko ausgesetzt, dass Dritte im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs
Forderungen geltend machen oder Klagen anstrengen. Wir prüfen daher alle wesentlichen
Unternehmenshandlungen sorgfältig, um Konflikte zu identifizieren und zu vermeiden.
Ebenfalls könnten Risiken aus der Nichteinhaltung von vertraglichen Verpflichtungen
durch Dritte entstehen. Laufende Rechtsstreitigkeiten betreffen fast ausschließlich
ausstehende Mietforderungen. Hierfür werden, falls erforderlich, Rückstellungen gebildet
und Forderungen an säumige Mieter bei Bedarf wertberichtigt. Wesentliche rechtliche
Auseinandersetzungen, die ein erhebliches Risiko darstellen könnten, sind derzeit
weder anhängig noch absehbar. Aus den laufenden aktiv geführten Rechtsstreitigkeiten
ergeben sich aus unserer Sicht eher Chancen als Risiken. Das Risiko, dass passive
Verfahren nicht durch eine Rückstellung abgesichert sind, erachten wir als wenig wahrscheinlich
und die finanziellen Auswirkungen als gering. Insgesamt schätzen wir das rechtliche
Risiko und die finanziellen Auswirkungen als gering ein.
Wesentliche Zinsänderungen können die Rentabilität, die Liquidität sowie die Finanzlage
und die Expansionsmöglichkeiten der DIC Asset AG beeinträchtigen. Zur Absicherung
des Zinsrisikos und zur Minimierung von Zinsvolatilitäten werden fallweise derivative
Finanzinstrumente herangezogen. So haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 81
% unseres Finanzierungsvolumens abgesichert. Der variable Finanzierungsanteil unterliegt
einem Cashflow-Risiko, welches die Unsicherheit zukünftiger Zinszahlungen zum Ausdruck
bringt. Der durchschnittliche Zinssatz beträgt zum 31.12.2010 4,30%. Innerhalb der
nächsten zwölf Monate sind rund 7% des Finanzierungsvolumens zu refinanzieren. Das
immer noch niedrige Zinsniveau nutzen wir für die Neustrukturierung von Zinsswaps
und Verlängerung von Krediten. Bilanzwirksame Risiken, die sich im Eigenkapital auswirken,
ergeben sich aus als Cashflow-Hedge abgeschlossenen Zinsderivaten. Ergebniswirksame
Risiken resultieren aus den nicht im Hedge Accounting bilanzierten Zinsderivaten.
Diese haben per 31.12.2010 ein Nominalvolumen von 3 Mio. Euro und einen negativen
Marktwert von 0,1 Mio. Euro.
Wir rechnen für 2011 mit leichten Zinssteigerungen, die sich aufgrund der getroffenen
Zinssicherungen nur geringfügig auf unseren Cashflow auswirken werden. Bilanziell
würde eine Zinssteigerung zur Reduzierung der negativen Hedging-Rücklage im Eigenkapital
führen.
Die Finanzierung des Immobilienbestandes der DIC Asset AG erfolgt objekt- bzw. portfoliobasiert.
Finanzielle Risiken aus einzelnen Objekten oder Portfolien wirken sich daher nicht
unmittelbar auf die gesamte Unternehmensgruppe aus (Non-recourse-Finanzierung).
Die DIC Asset AG hat in überschaubarem Maß Kredite mit Financial Covenants (Kreditklauseln
mit Auflagen zu Finanzkennzahlen) vereinbart. Eine Verletzung dieser finanzwirtschaftlichen
Kennzahlen kann negative finanzielle Auswirkungen haben. Deren Einhaltung wird über
das Risikomanagement im Bereich Treasury fortlaufend und vorausschauend überwacht.
Über laufende Sensitivitätsanalysen werden Abweichungen zu festgelegten Schwellenwerten
umgehend dem Vorstand vorgestellt, der Art und Umfang der einzuleitenden Gegenmaßnahmen
festlegt.
Das Konzern-Liquiditätsrisiko besteht darin, dass aufgrund unzureichender Verfügbarkeit
von Zahlungsmitteln bestehende oder zukünftige Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllt
werden können, oder bei Engpässen unvorteilhafte Finanzierungsbedingungen annehmen
zu müssen. Um jederzeit die Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität des
Konzerns sicher stellen zu können, werden auf Basis einer mehrjährigen Finanzplanung
sowie einer monatlich rollierenden Liquiditätsplanung langfristige Kreditlinien und
liquide Mittel gesteuert sowie vorgehalten und somit Engpasssituationen vermieden.
Der Finanzierungs- und Liquiditätsbedarf für die operative Geschäftstätigkeit der
DIC Asset AG ist langfristig gesichert und basiert auf den starken und langfristig
planbaren Cashflows unserer Beteiligungen. Bei allen Neuakquisitionen war und ist
der Abschluss einer langfristig tragbaren Finanzierung eine wesentliche Bedingung.
Insgesamt stufen wir die Risiken aus Finanzierung und Liquidität bezüglich ihrer Wahrscheinlichkeit
wie auch ihrer Auswirkung als mittelhoch ein.
Ein Kreditrisiko besteht im Verlust von Zahlungsmitteln oder Erträgen, vor allem wenn
Vertragspartner nicht in der Lage sind, ihren Verpflichtungen nachzukommen oder Vermögensgegenstände
an Wert verlieren. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, werden Verträge
über derivative Finanzinstrumente und Finanztransaktionen nur mit Finanzinstituten
abgeschlossen, die über eine hohe Bonität verfügen bzw. einem Einlagensicherungsfonds
angeschlossen sind.
Im operativen Geschäft ist die DIC Asset AG einem Ausfallrisiko von Mieteinnahmen
ausgesetzt. Wir minimieren dieses Risiko im Wesentlichen durch regelmäßige Bonitätsanalysen
beziehungsweise intensive Prüfungen vor Neu- und Anschlussvermietungen. Den Ausfallrisiken
wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das maximale theoretische Ausfallrisiko
besteht im Buchwert der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte.
Wir gehen für die nächsten zwölf Monate von einer niedrigen Eintrittswahrscheinlichkeit
bei Kreditrisiken aus. Die möglichen finanziellen Auswirkungen wären gering bis mittelhoch.
Der Marktwert unseres Immobilienvermögens wird jährlich nach internationalen Richtlinien
von neutralen Gutachtern ermittelt. Die Marktbewertung unterliegt Schwankungen, die
durch externe Faktoren wie eine Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen,
Zinsschwankungen, sinkende Mietzinsniveaus sowie durch qualitative Faktoren wie beispielsweise
Zustand und Lage des Objektes beeinflusst werden. Ein Rückgang der Marktwerte kann
Auswirkungen auf das Anlagevermögen, die Bilanzstruktur sowie die Finanzierungsbedingungen
haben. Die Werthaltigkeit des Immobilienvermögens ist ebenfalls eine wesentliche Grundlage
für die Werthaltigkeit der im Jahresabschluss der DIC Asset AG dargestellten Beteiligungen
an den Objektgesellschaften. Zur Risikominimierung verfolgen wir eine ausbalancierte
Diversifikation unseres Immobilienportfolios sowie die Sicherung und Steigerung der
Werthaltigkeit unserer Immobilien durch eine konsequente Konzentration auf die Bedürfnisse
der Mieter und die Beobachtung des Marktes und seiner Ansprüche.
Zur Quantifizierung möglicher Bewertungsrisiken wurden per 31.12.2010 durch externe
Gutachter Sensitivitätsberechnungen vorgenommen, die den Einfluss von Änderungen in
den Diskontierungs- und Kapitalisierungsraten auf die Marktwerte der DIC Asset AG
darstellen.

Ausgangsparameter:
| ■ Marktwert der bilanzierten Immobilien | 1.673 Mio. Euro |
| ■ angesetzt | Diskontierungsrate: 6,25% - 6,50% Kapitalisierungsrate: 5,25% -13,00% |
Die Sensitivitätsanalyse zeigt beispielhaft, wie die Marktwerte auf die Veränderung
von Diskontierungssatz und Kapitalisierungssatz reagieren. Steigt beispielsweise der
Diskontierungssatz um 25 Basispunkte, reduzieren sich die Marktwerte um 37,6 Mio.
Euro. Bei gleichzeitiger Erhöhung des Kapitalisierungssatzes erhöht sich der Rückgang
auf 73,4 Mio. Euro.
Aufgrund unserer Bilanzierung nach dem Anschaffungskostenmodell (IAS 40.30) wirken
sich Schwankungen in den Zeitwerten nicht unmittelbar auf die Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung aus, sondern erst, wenn Zeit- beziehungsweise Nutzungswerte die bilanzierten
Buchwerte unterschreiten.
Angesichts des bereits im Jahr 2010 zu verzeichnenden konjunkturellen Aufwärtstrends
und der damit einhergehenden Erholung im Immobiliensektor rechnen wir für 2011 - abgesehen
von Einzelfällen - mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit von Abwertungsrisiken.
Die zu erwartenden Auswirkungen von etwaigen Wertverlusten wären mittelhoch.
Bei Ankäufen bestehen insbesondere bei großvolumigeren Portfolien mittel- bis langfristige
Risiken in der Überbewertung von Ertragspotenzialen sowie der Unterbewertung von zukünftigen
Kostenentwicklungen und Mietrisiken. Wir reduzieren dieses Risiko vor Ankauf durch
eine ausführliche Due Diligence und durch die Erstellung von risikoorientierten Businessplänen,
die fortlaufend an Kosten- und Ertragsentwicklungen angepasst werden. Das laufende
Immobilienmanagement trägt ebenfalls zur Risikoreduktion bei. Wir schätzen dieses
Risiko als wenig wahrscheinlich und seine finanziellen Auswirkungen für 2011 als gering
ein.
Wir streben in den nächsten Monaten an, Akquisitionen in Höhe von 200-300 Mio. Euro
durchzuführen. Wir haben diese Wachstumsziele auch in unsere Geschäftsplanung 2011
integriert. Für das Jahr 2011 haben wir zusätzliche Mieterträge von rund 7 Mio. EUR
durch Akquisitionen geplant, die damit auch Wirkung auf das Konzernergebnis haben.
Das Risiko, nicht vollumfänglich unser Akquisitionsziel zu treffen, sowie die möglichen
finanziellen Auswirkungen wären für 2011 mittelhoch.
Unsere Projektentwicklungen sind überwiegend langfristig angelegt, weshalb ergebnisrelevante
Risiken vor allem in der Veränderung der Marktgegebenheiten sowie Zeitverzögerungen
liegen. Um dieses Risiko zu mindern, realisieren wir Entwicklungsprojekte nur bei
geeigneter Vorabvermietung. Wir gehen zusätzlich frühzeitig langfristige Finanzierungen
ein und implementieren ein enges Projekt- und Kostencontrolling. Mittels Beteiligungen
von Projektpartnern sowie vertraglichen Vereinbarungen streben wir eine angemessene
Risikoverteilung an. Konkret besteht ein Risiko hinsichtlich des Großprojektes "MainTor",
dass die Baumaßnahmen bei unserem Joint-Venture mangels Vorvermietung später als geplant
beginnen und wir daher Zinszahlungen aus der abgeschlossenen Finanzierung für einen
längeren Zeitraum als geplant tragen werden müssen. Grundsätzlich ist das Projekt
unabhängig von den Vorvermietungsabschlüssen bis 2012 durch die Bestandsdarlehen finanziert.
Auf Basis der laufenden und geplanten Projektentwicklungsmaßnahmen für die nächsten
zwölf Monate schätzen wir dieses Risiko für 2011 als gering und seine eventuellen
finanziellen Auswirkungen als mittelhoch ein.
Vermietungsrisiken betreffen Mietausfälle bei mangelnder Bonität von Bestandsmietern
sowie Rentabilitätsrisiken aufgrund weniger ertragsreicher Neu- oder Anschlussvermietungen.
Ausfällen von Mieteinnahmen beugen wir durch die Vermietung unserer Immobilien an
bonitätsstarke Unternehmen sowie mit dem Immobilienmanagement der Tochtergesellschaft
DIC Onsite vor. Zusätzlich minimieren wir das Mietausfallrisiko bei Akquisitionsentscheidungen
durch die intensive Analyse von Objekt, Markt, Lage und Mietern. Generell streben
wir langfristige Vermietungen an und ergreifen schon frühzeitig Maßnahmen zur Anschluss-
und Neuvermietung. Dabei versuchen wir eine Abhängigkeit von wenigen großen Mietern
zu vermeiden, die insbesondere in schwierigen Marktsituationen ihre Marktmacht ausüben
könnten. In den Jahren 2011 und 2012 entfallen zwischen 36%-38% der gesamten Vertragsmieten
auf die zehn größten Mieter. Bei diesen Mietern handelt es sich ausschließlich um
namhafte und größtenteils bonitätsstarke Mieter vor allem aus dem öffentlichen Sektor,
Telekommunikation und Handel. Mit Ausnahme der Deutschen Bahn AG und deren Töchtern
hat kein Mieter einen Anteil von mehr als 5% am Gesamtmietvolumen.
Im Geschäftsjahr 2011 und 2012 können Mietverhältnisse mit einem Volumen von rund
7,4 sowie 18,1 Mio. Euro enden. Weitere Einnahmen in Höhe von 5,2 Mio. Euro stammen
aus Mietverträgen, die sich ohne fixen Endtermin periodisch verlängern. Wir gehen
davon aus, dass wir wie in den Vorjahren den überwiegenden Teil durch Vermietungsmaßnahmen
verlängern oder neu vermieten können. Sollten wir unsere Neuvermietungsziele 2011
um 10% unterschreiten, würde dies bezogen auf unseren durchschnittlichen Mietzins
und bei einer angenommenen Eintrittswahrscheinlichkeit von 50% zu potenziellen Mietausfällen
in Höhe von rund 2 Mio. Euro führen.
Das Risiko von Mieteinnahmerückgängen 2011 und 2012 ist generell vorhanden. Dank unserer
Vermietungsstrategie und den Steuerungsmöglichkeiten im Immobilienmanagement sehen
wir die Gefahr und mögliche Auswirkungen als mittelhoch an.
Für die weitere erfolgreiche Entwicklung der DIC Asset AG und das Erreichen der strategischen
Ziele sind kompetente, engagierte und motivierte Mitarbeiter ein wesentlicher Baustein.
Risiken bestehen für die DIC Asset AG vor allem in der Fluktuation solcher Leistungsträger
sowie in der Gewinnung neuer geeigneter Mitarbeiter auf Führungsebene. Um diese Risiken
zu minimieren, setzen wir vor allem auf systematische Personalmarketingmaßnahmen,
praxisorientierte Nachwuchsförderung, gezielte Weiterbildungsmaßnahmen und Förderung
von Potenzialträgern, um die DIC Asset AG als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren.
Schlüsselpositionen werden regelmäßig im Hinblick auf eine vorausschauende Nachfolgeplanung
analysiert, geeignete Kandidaten werden auf diese Aufgaben vorbereitet. Weitere Elemente
sind eine zielgruppenorientierte Betreuung und Beratung sowie attraktive Anreizsysteme.
Damit verbessern wir unsere Position im zunehmenden Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte.
Daher halten wir stärkere Beeinträchtigungen und Personalrisiken für unwahrscheinlich
und ihre finanziellen Auswirkungen für gering.
Ein Verlust des Datenbestands oder der längere Ausfall der genutzten Systeme kann
zu erheblichen Störungen des Geschäftsbetriebs führen. Wir haben uns gegen IT-Risiken
durch ein eigenes Netzwerk, moderne Hard- und Softwarelösungen sowie Maßnahmen gegen
Angriffe abgesichert. Bauliche Sicherheitsvorkehrungen schützen das Rechenzentrum.
Sämtliche Daten werden täglich in ein externes Datendepot gesichert. Mitarbeiter erhalten
über detaillierte Zugriffsrechtsregelungen ausschließlich Zugriff auf die für ihre
Arbeit notwendigen Systeme und Dokumente. Wir erachten IT-Risiken somit insgesamt
als wenig wahrscheinlich, ihre möglichen Konsequenzen als mittelhoch.
Im Rahmen des Risikomanagements werden von der Abteilung Finanzen die in den jeweiligen
Fachabteilungen festgestellten Einzelrisiken zu einer Gesamtrisikoübersicht zusammengefasst.
Hinsichtlich der in diesem Bericht aufgeführten Einzelrisiken - unter Berücksichtigung
der Eintrittswahrscheinlichkeit und des potenziellen finanziellen Ausmaßes - sowie
des aggregierten Gesamtrisikos geht das Management davon aus, dass diese Risiken die
weitere Unternehmensentwicklung nicht unmittelbar gefährden können. Das Gesamtrisikoprofil
der DIC Asset AG hat sich damit gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.
Weiterhin ist jedoch die Situation an den Finanzmärkten angespannt, vor allem im Hinblick
auf die anhaltend kritischen Finanzierungsbedürfnisse einzelner europäischer Staaten
sowie der hohen Verschuldung der öffentlichen Haushalte in den USA. Die hieraus entstehenden
Entwicklungen und ihre potenziellen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und ihre
Unternehmen sind derzeit nicht vorhersehbar.
Das interne Kontrollsystem (IKS) und das Risikomanagementsystem im Hinblick auf den
Rechnungslegungsprozess der DIC Asset AG umfassen alle Leitlinien, Verfahren und Maßnahmen,
um die Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sicherzustellen
sowie die Einhaltung der maßgeblichen gesetzlichen Bestimmungen zu garantieren. Das
interne Kontrollsystem besteht aus den Bereichen Steuerung und Überwachung. Organisatorisch
verantwortlich für die Steuerung sind die Bereiche Treasury, Controlling und Accounting.
Die Überwachungsmaßnahmen setzen sich aus in den Prozess integrierten Elementen sowie
externen unabhängigen Elementen zusammen. Zu den integrierten Maßnahmen zählen unter
anderem manuelle Kontrollen wie das durchgängig angewandte "Vier-Augen-Prinzip" sowie
technische Kontrollen, im Wesentlichen durch softwaregesteuerte Prüfmechanismen. Darüber
hinaus erfüllen qualifizierte Mitarbeiter mit entsprechenden Kompetenzen (z.B. Geschäftsführer
von Portfoliogesellschaften oder Mitarbeiter der zweiten Führungsebene) sowie spezialisierte
Konzernabteilungen wie Controlling oder Recht prozessintegrierte Überwachungs- und
Kontrollfunktionen.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat (hier insbesondere der Prüfungsausschuss) sowie
eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sind mit prozessunabhängigen Prüfungsmaßnahmen
in das interne Überwachungssystem eingebunden. Die Konzernabschlussprüfung stellt
eine wesentliche Maßnahme der prozessunabhängigen Überwachung dar, die durch weitere
Prüfungsinstitutionen wie die steuerliche Betriebsprüfung ergänzt wird.
Das Risikomanagementsystem ist im Hinblick auf die Rechnungslegung darauf ausgerichtet,
Risiken fehlerhafter Buchführung, Rechnungslegung und Berichterstattung rechtzeitig
zu erkennen, zu bewerten und zu kommunizieren. Weitere Erläuterungen zum Risikomanagementsystem
werden unter der Überschrift "Risikomanagement" des Risikoberichts im Anhang zum Konzernabschluss
gegeben.
Die in den Einzelgesellschaften zur Erfassung buchhalterischer Vorgänge verwendete
Software besteht überwiegend aus etablierten Standardbranchenlösungen. Die Ordnungsmäßigkeit
der verwendeten Programme und Schnittstellen wird regelmäßig untersucht und bestätigt.
Durch den Konzernabschlussprüferwerden im Rahmen der Prüfung die rechnungslegungsbezogenen
Schnittstellen geprüft. Die Ergebnisse der IT-Systemprüfung umfassen konkrete Handlungsempfehlungen,
um die Systemsicherheit weiter zu erhöhen und den zuständigen Mitarbeitern weitergehendes
Know-How zu vermitteln. Das komplette EDV-System, darunter auch die Buchhaltung und
das Rechnungswesen, ist gegen unbefugte Zugriffe gesichert.
Die Regelungen, Kontrollaktivitäten und Maßnahmen des internen Kontrollsystems stellen
sicher, dass Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit gesetzlichen und internen Vorschriften
zeitnah und vollständig erfasst werden, Vermögensgegenstände und Schulden im Konzernabschluss
zutreffend angesetzt, bewertet und ausgewiesen werden. Durch die Buchungsunterlagen
wird eine verlässliche und nachvollziehbare Informationsbasis geschaffen.
Die einschlägigen gesetzlichen Bilanzierungsvorschriften werden durch Regelungen der
International Financial Reporting Standards (IFRS) und Empfehlungen beispielsweise
der EPRA ergänzt und von der DIC Asset AG als einheitliche Bewertungs- und Bilanzierungsgrundsätze
im gesamten Konzern angewandt. Dies umfasst auch Regelungen zur Bilanz, Gewinn- und
Verlustrechnung, Cashflowrechnung und Segmentberichterstattung. Die Bilanzierungsvorschriften
regeln im Detail formale Anforderungen an den Konzernabschluss, unter anderem die
Festlegung des Konsolidierungskreises sowie den Inhalt der durch die einzelnen Gesellschaften
zu erstellenden Berichte. Ebenso sind interne Regelungen beispielsweise für die Konzernverrechnungspraxis
getroffen.
Auf Konzernebene umfasst die Kontrolle vor allem die Analyse und gegebenenfalls Anpassung
der vorgelegten Einzelabschlüsse unter Beachtung der von den Abschlussprüfern getroffenen
Feststellungen beziehungsweise der mit diesen geführten Besprechungen. Zentral durchgeführte
Werthaltigkeitstests, insbesondere die jährlichen externen Marktwertuntersuchungen
aller Immobilien durch unabhängige Gutachter, sichern die einheitliche und standardisierte
Anwendung der Bewertungskriterien. Ebenfalls erfolgt auf Konzernebene die Aggregation
und Aufbereitung erforderlicher Daten für Angaben im Lagebericht und Anhang.
Auch erprobte und etablierte Systeme wie das interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem
der DIC Asset AG können Fehler und Zuwiderhandlungen nicht gänzlich ausschließen,
so dass eine absolute Sicherheit hinsichtlich der richtigen, vollständigen und zeitnahen
Erfassung von Sachverhalten in der Konzernrechnungslegung nicht gewährleistet werden
kann. Einmalige Geschäftsvorfälle, die außerhalb jeglicher Routine auftreten oder
die unter Umständen zeitkritisch zum Abschluss einer Rechnungsperiode auftreten, bergen
ein gewisses Risikopotenzial. Darüber hinaus können aus den Ermessensspielräumen,
die die Mitarbeiter beim Ansatz und der Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden
haben, Risiken entstehen. Ebenso entsteht durch den Einsatz von Dienstleistern bei
der Bearbeitung von Sachverhalten ein gewisses Risiko. Rechnungslegungsbezogene Risiken
aus Finanzinstrumenten sind im Anhang erläutert.
Die DIC Asset AG ist die Holding- und Managementgesellschaft im DIC Asset-Konzern.
Die operativen Immobilienaktivitäten werden im Wesentlichen über die Objektgesellschaften
organisiert. Die Ertragslage der DIC Asset AG wird daher vor allem durch das Engagement
bei den Beteiligungsgesellschaften bestimmt. Die Werthaltigkeit des Beteiligungsengagements
ergibt sich aus der Vermögens- und Finanzlage der Objektgesellschaften und ist insbesondere
durch deren Immobilienvermögen gesichert. Die DIC Asset AG erstellt ihren Einzelabschluss
nach den Vorschriften des HGB.
Während im Vorjahr Gewinne aus der Weiterplatzierung eigener Aktien in Höhe von 2,3
Mio. Euro anfielen, war das abgelaufene Geschäftsjahr durch Kosten der Kapitalerhöhung
von 0,9 Mio. Euro belastet. Ferner wurden die Tochtergesellschaften in größerem Umfang
mit Eigenmitteln ausgestattet, wodurch die Zinserträge aus verbundenen Unternehmen
um 2,1 Mio. Euro abnahmen.
Das Eigenkapital der Gesellschaft lag zum 31.12.2010 bei 644,7 Mio. Euro, rund 45,3
Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Die Eigenmittel wurden vor allem durch die Dividendenzahlung
Mitte 2010 reduziert, was in Summe durch den Jahresüberschuss und die Kapitalerhöhung
deutlich überkompensiert wurde. Insgesamt weisen wir ein erhöhtes Engagement bei unseren
nahe stehenden Unternehmen (Anteile, Forderungen und Verbindlichkeiten) aus, so dass
sich eine um 78,4 Mio. Euro (+11%) gestiegene Bilanzsumme ergibt. Die Eigenkapitalquote
reduzierte sich daher um 3 Prozentpunkte auf 79%.
Die zwischenzeitlich in einem Joint-Venture mit der Provinzial gehaltenen Anteile
am Spezialfonds DIC Office Balance I konnten im ersten Quartal des Jahres 2011 an
Drittinvestoren veräußert werden. Damit sind die Anteile an diesem Fonds vollständig
platziert.
Darüber hinaus wurden im Erhellungszeitraum zwischen Bilanzstichtag und Freigabe zur
Veröffentlichung des Konzernabschlusses durch den Vorstand am 2. März 2011 keine wesentlichen
Transaktionen beschlossen, eingeleitet oder durchgeführt.
Der Vorstand hat einen gesonderten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
gemäß § 312 AktG erstellt, der mit folgender Erklärung abschließt:
"Wir erklären hiermit, dass nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren,
in denen die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, unsere Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft
eine angemessene Gegenleistung erhielt oder vergütete. Maßnahmen auf Veranlassung
oder im Interesse des herrschenden Unternehmens wurden nicht getroffen oder unterlassen."
Informationen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen nach den Vorschriften des
IAS 24 finden sich im Anhang zum Konzernabschluss.
Die nachfolgenden Angaben nach §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB geben die Verhältnisse
wieder, wie sie am Bilanzstichtag bestanden. Mit der nachfolgenden Erläuterung dieser
Angaben wird gleichzeitig den Anforderungen eines erläuternden Berichts gemäß § 176
Abs. 1 Satz 1 AktG entsprochen.
Das gezeichnete Kapital in Höhe von 39.187.498,00 Euro besteht aus 39.187.498 auf
den Inhaber lautenden nennbetragslosen Stammaktien (Stückaktien). Unterschiedliche
Aktiengattungen bestehen nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten
verbunden. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Hiervon ausgenommen
sind etwaige von der Gesellschaft gehaltene eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft
keine Rechte zustehen. Das Stimmrecht beginnt, wenn auf die Aktien die gesetzliche
Mindesteinlage geleistet ist. Die mit den Aktien verbundenen Rechte und Pflichten
ergeben sich im Einzelnen aus den Regelungen des Aktiengesetzes, insbesondere aus
den §§ 12, 53a ff., 118 ff. und 186 AktG.
Die solvia Vermögensverwaltungs GmbH hat im Mai 2009 1.474.022 Aktien von der DIC
Asset AG erworben, die aus einem Aktienrückkaufprogramm der Gesellschaft stammten.
Beide Seiten vereinbarten eine Bindungsklausel, nach der die solvia Vermögensverwaltungs
GmbH das Aktienpaket grundsätzlich bis mindestens 31. Dezember 2010 halten wird.
Hinsichtlich der direkten und indirekten Beteiligungen am Kapital der DIC Asset AG,
die 10% der Stimmrechte überschreiten, wird auf den Konzernanhang verwiesen.
Die Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands richtet sich nach den §§
84, 85 AktG sowie § 7 der Satzung in der Fassung vom 5. Juli 2010. Gemäß § 7 Abs.
1 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens einer Person. Für die Bestellung
und Abberufung einzelner oder sämtlicher Mitglieder des Vorstands sieht die Satzung
keine Sonderregelungen vor. Die Bestellung und Abberufung liegt in der Zuständigkeit
des Aufsichtsrats. Dieser bestellt Vorstandsmitglieder für eine maximale Amtszeit
von fünf Jahren. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils
für höchstens fünf Jahre, ist - vorbehaltlich § 84 Abs. 1 Satz 3 AktG - zulässig.
Satzungsänderungen erfolgen nach den §§ 179, 133 AktG sowie § 5, § 9 Abs. 6 und §
14 der Satzung in der Fassung vom 5. Juli 2010. Die Satzung hat nicht von der Möglichkeit
Gebrauch gemacht, weitere Erfordernisse für Satzungsänderungen aufzustellen. Die Beschlüsse
der Hauptversammlung werden, soweit nicht zwingend gesetzliche Vorschriften entgegenstehen,
mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit
eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung
vertretenen Grundkapitals gefasst. Der Aufsichtsrat ist zu Satzungsänderungen ermächtigt,
die nur die Fassung betreffen.
Die Befugnisse des Vorstands der Gesellschaft, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen,
beruhen sämtlich auf entsprechenden Ermächtigungsbeschlüssen der Hauptversammlung,
deren Inhalt nachfolgend dargestellt wird.
Der Vorstand ist durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2010
ermächtigt, bis zum 4. Januar 2012 eigene Aktien bis zu insgesamt 10% des zum Zeitpunkt
der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Auf die
erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der
Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem
Zeitpunkt mehr als 10% des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf nicht zum
Zwecke des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden. Die Ermächtigung kann ganz
oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke
durch die Gesellschaft oder von ihr abhängigen oder in Mehrheitsbesitz der Gesellschaft
stehenden Unternehmen oder durch auf deren Rechnung oder auf Rechnung der Gesellschaft
handelnde Dritte ausgeübt werden.
Der Erwerb darf nach Wahl des Vorstands mit vorheriger Zustimmung des Aufsichtsrats
über die Börse oder auf Grund eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots
bzw. auf Grund einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe
von Verkaufsangeboten erfolgen. Erfolgt der Erwerb der Aktien über die Börse, darf
der von der Gesellschaft gezahlte Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den
am Börsenhandelstag durch die Eröffnungsauktion ermittelten Kurs im Xetra-Handelssystem
(oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse um
nicht mehr als 10% über- oder unterschreiten. Erfolgt der Erwerb auf Grund eines an
alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots oder auf Grund einer an alle
Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten,
dürfen im Falle eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots der
gebotene Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) bzw. im Falle einer an alle
Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten die
Grenzwerte der von der Gesellschaft festgelegten Kaufpreisspanne (ohne Erwerbsnebenkosten)
den Durchschnitt der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft im Xetra-Handelssystem
(oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während
der letzten fünf Börsenhandelstage vor dem Tag der öffentlichen Ankündigung des öffentlichen
Kaufangebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten um
nicht mehr als 10% über- oder unterschreiten.
Ergeben sich nach der Veröffentlichung eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen
Kaufangebots bzw. einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur
Abgabe von Verkaufsangeboten erhebliche Abweichungen des maßgeblichen Kurses, so kann
das Kaufangebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten angepasst werden.
In diesem Fall wird auf den Durchschnitt der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft
im Xetra-Handelssystem (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter
Wertpapierbörse während der letzten fünf Börsenhandelstage vor der öffentlichen Ankündigung
der Anpassung abgestellt.
Das Volumen des an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots bzw. der an
alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten
kann begrenzt werden. Sofern bei einem öffentlichen Kaufangebot oder einer öffentlichen
Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten das Volumen derangedienten Aktien das
vorgesehene Rückkaufvolumen überschreitet, kann der Erwerb im Verhältnis der jeweils
gezeichneten bzw. angebotenen Aktien erfolgen; das Recht der Aktionäre, ihre Aktien
im Verhältnis ihrer Beteiligungsquoten anzudienen, ist insoweit ausgeschlossen. Eine
bevorrechtigte Annahme geringer Stückzahlen bis zu 100 Stück angedienter Aktien je
Aktionär sowie eine kaufmännische Rundung zur Vermeidung rechnerischer Bruchteile
von Aktien können vorgesehen werden. Ein etwaiges weitergehendes Andienungsrecht der
Aktionäre ist insoweit ausgeschlossen. Das an alle Aktionäre gerichtete öffentliche
Kaufangebot bzw. die an alle Aktionäre gerichtete öffentliche Aufforderung zur Abgabe
von Verkaufsangeboten kann weitere Bedingungen vorsehen.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit vorheriger Zustimmung des Aufsichtsrats die auf Grund
dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien zu allen gesetzlich zugelassenen Zwecken,
insbesondere auch zu den folgenden Zwecken zu verwenden: (i) Die Aktien können eingezogen
werden, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses
bedarf. Sie können auch im vereinfachten Verfahren ohne Kapitalherabsetzung durch
Anpassung des anteiligen rechnerischen Betrags der übrigen Stückaktien am Grundkapital
der Gesellschaft eingezogen werden. Erfolgt die Einziehung im vereinfachten Verfahren,
ist der Vorstand zur Anpassung der Zahl der Stückaktien in der Satzung ermächtigt,
(ii) Die Aktien können auch in anderer Weise als über die Börse oder auf Grund eines
Angebots an alle Aktionäre veräußert werden, wenn der bar zu zahlende Kaufpreis den
Börsenpreis der im Wesentlichen gleich ausgestatteten, bereits börsennotierten Aktien
nicht wesentlich unterschreitet. Die Anzahl der in dieser Weise veräußerten Aktien
darf zusammen mit der Anzahl der neuen Aktien, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung
unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert oder aus genehmigtem
Kapital ausgegeben worden sind, und der Anzahl der Aktien, die durch Ausübung von
Options- und/oder Wandlungsrechten oder Erfüllung von Wandlungspflichten aus Options-
und/oder Wandelschuldverschreibungen entstehen können, die während der Laufzeit dieser
Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben
worden sind, 10% des Grundkapitals nicht überschreiten, (iii) Die Aktien können gegen
Sachleistung zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Teilen von Unternehmen, Unternehmensbeteiligungen
oder sonstigen mit einem Akquisitionsvorhaben im Zusammenhang stehenden Vermögensgegenständen
oder im Rahmen von Zusammenschlüssen von Unternehmen veräußert werden, (iv) Die Aktien
können verwandt werden, um Bezugs- und Umtauschrechte aufgrund der Ausübung von Wandlungs-
und/oder Optionsrechten bzw. Wandlungspflichten zu erfüllen, die im Rahmen von Wandel-
und/oder Optionsschuldverschreibungen auf der Grundlage der von der Hauptversammlung
am 5. Juli 2010 beschlossenen Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen
gewährt bzw. auferlegt wurden.
Zum 31. Dezember 2010 verfügt die Gesellschaft über keine eigenen Aktien. Sie hat
von dervorstehend dargestellten Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Der Vorstand ist durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2010
ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 4. Juli 2015
durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien
gegen Bar- und/oder Sacheinlage um bis zu 19.590.000,00 Euro zu erhöhen (genehmigtes
Kapital).
Den Aktionären ist dabei grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Die neuen Aktien
können auch von einem oder mehreren durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten
oder Unternehmen im Sinne von § 186 Abs. 5 Satz 1 AktG mit der Verpflichtung übernommen
werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand
ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre
auszuschließen,
| ― |
(i) um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen; |
| ― |
(ii) wenn die neuen Aktien gegen Bareinlage ausgegeben werden und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis der im Wesentlichen gleich ausgestatteten bereits börsennotierten Aktien nicht wesentlich unterschreitet. Die Anzahl der in dieser Weise veräußerten Aktien darf zusammen mit der Anzahl anderer Aktien, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss in direkter oder entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert worden sind, und der Anzahl der Aktien, die durch Ausübung von Options- und/oder Wandlungsrechten oder Erfüllung von Wandlungspflichten aus Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen entstehen können, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind, 10% des Grundkapitals nicht überschreiten, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung; |
| ― |
(iii) wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Beteiligungen an Unternehmen oder von sonstigen mit einem Akquisitionsvorhaben in Zusammenhang stehenden Vermögensgegenständen oder im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erfolgt; |
| ― |
(iv) soweit es erforderlich ist, um Inhabern bzw. Gläubigern von Options- und Wandelschuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrechten bzw. Wandlungspflichten, die von der Gesellschaft oder Konzerngesellschaften, an denen die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu 100% beteiligt ist, ausgegeben wurden oder noch werden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung der Options- bzw. Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung von Wandlungspflichten als Aktionär zustehen würde. |
Der Vorstand hat von der vorstehend dargestellten Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Der Vorstand ist durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2010
ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 4. Juli 2015 einmalig oder mehrmals
auf den Inhaber lautende Wandelschuldverschreibungen und/oder Optionsschuldverschreibungen
(zusammen "Schuldverschreibungen") im Gesamtnennbetrag von bis zu 300.000.000,00 Euro
zu begeben und den Inhabern von Schuldverschreibungen Wandlungs- bzw. Optionsrechte
(auch mit Wandlungspflicht) auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft
mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu EUR 19.590.000,00
nach näherer Maßgabe der Wandel bzw. Optionsanleihebedingungen (zusammen auch"Anleihebedingungen")
zu gewähren. Die Ausgabe der Schuldverschreibungen ist nur gegen Barzahlung möglich.
Die Schuldverschreibungen können in Euro oder - unter Begrenzung auf den entsprechenden
Gegenwert - in einer ausländischen gesetzlichen Währung, beispielsweise eines OECD-Landes,
begeben werden. Sie können auch durch Konzernunternehmen ausgegeben werden, an denen
die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu 100% beteiligt ist; in einem solchen
Fall ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats für die Gesellschaft
die Garantie für die Schuldverschreibungen zu übernehmen und den Inhabern Wandlungs-
bzw. Optionsrechte (auch mit Wandlungspflicht) auf den Inhaber lautende Stückaktien
der Gesellschaft zu gewähren.
Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu, d.h. die Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen
sind grundsätzlich den Aktionären der Gesellschaft zum Bezug anzubieten. Die Schuldverschreibungen
können auch von einem oder mehreren Kreditinstituten oder Unternehmen im Sinne von
§ 186 Abs. 5 Satz 1 AktG mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären
zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Werden Schuldverschreibungen von einem
Konzernunternehmen ausgegeben, stellt die Gesellschaft die entsprechende Gewährung
des Bezugsrechts für die Aktionäre der Gesellschaft sicher.
Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht
der Aktionäre auf Schuldverschreibungen auszuschließen,
| ― |
für Spitzenbeträge, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben; |
| ― |
sofern der Vorstand nach pflichtgemäßer Prüfung zu der Auffassung gelangt, dass der Ausgabepreis den nach anerkannten finanzmathematischen Methoden ermittelten theoretischen Marktwert der Schuldverschreibungen nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts gilt jedoch nur für Schuldverschreibungen mit einem Wandlungs- oder Optionsrecht (auch mit einer Wandlungspflicht) auf Aktien, auf die insgesamt ein anteiliger Betrag von höchstens 10% des zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens oder - falls dieser Wert geringer ist- des zum Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals entfällt. In diese Höchstgrenze von 10% des Grundkapitals ist der anteilige Betrag des Grundkapitals einzuberechnen, der auf Aktien entfällt, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind oder die als erworbene eigene Aktien während der Laufzeit dieser Ermächtigung in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert worden sind; |
| ― |
soweit es erforderlich ist, um Inhabern bzw. Gläubigern von Options- und Wandelschuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrechten bzw. Wandlungspflichten, die von der Gesellschaft oder Konzerngesellschaften, an denen die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu 100% beteiligt ist, ausgegeben wurden oder noch werden, ein Bezugsrecht auf Schuldverschreibungen in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung der Options- bzw. Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung von Wandlungspflichten als Aktionär zustehen würde. |
Im Falle der Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen werden jeder Teilschuldverschreibung
ein oder mehrere Optionsscheine beigefügt, die den Inhaber berechtigen, nach Maßgabe
der vom Vorstand festzulegenden Optionsbedingungen auf den Inhaber lautende Stückaktien
der Gesellschaft zu beziehen. Die Laufzeit des Optionsrechts darf die Laufzeit der
Optionsschuldverschreibung nicht übersteigen. Im Übrigen kann vorgesehen werden, dass
Spitzen zusammengelegt und/oder in Geld ausgeglichen werden. Im Falle der Ausgabe
von Wandelschuldverschreibungen erhalten die Inhaber das Recht, ihre Teilschuldverschreibungen
nach näherer Maßgabe der vom Vorstand festzulegenden Wandelanleihebedingungen in auf
den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft umzutauschen. Das Wandlungsverhältnis
ergibt sich aus der Division des Nennbetrags oder des unter dem Nennbetrag liegenden
Ausgabebetrages einer Teilschuldverschreibung durch den festgesetzten Wandlungspreis
für eine auf den Inhaber lautende Stückaktie der Gesellschaft und kann auf eine volle
Zahl auf- oder abgerundet werden; ferner kann gegebenenfalls eine in bar zu leistende
Zuzahlung festgesetzt werden. Im Übrigen kann vorgesehen werden, dass Spitzen zusammengelegt
und/oder in Geld ausgeglichen werden. § 9 Abs. 1 AktG und § 199 AktG bleiben unberührt.
Die Wandelanleihebedingungen können auch eine Wandlungspflicht zum Ende der Laufzeit
(oder zu einem früheren Zeitpunkt) vorsehen. Der anteilige Betrag am Grundkapital
der je Teilschuldverschreibung bei Wandlung auszugebenden Stückaktien der Gesellschaft
darf den Nennbetrag der Teilschuldverschreibung nicht übersteigen. § 9 Abs. 1 AktG
und § 199 AktG bleiben unberührt. Die Wandel- bzw. Optionsanleihebedingungen können
das Recht der Gesellschaft vorsehen, den Gläubigern der Schuldverschreibung ganz oder
teilweise anstelle der Zahlung eines fälligen Geldbetrags neue Aktien oder eigene
Aktien der Gesellschaft zu gewähren. Die Aktien werden jeweils mit einem Wert angerechnet,
der nach näherer Maßgabe der Anleihebedingungen dem auf volle Cents aufgerundeten
Durchschnitt der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft im Xetra-Handelssystem (oder
einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der
letzten zehn Börsenhandelstage vor der Erklärung der Wandlung bzw. Optionsausübung
entspricht. Die Wandel- bzw. Optionsanleihebedingungen können ferner jeweils festlegen,
dass im Falle der Wandlung bzw. Optionsausübung auch eigene Aktien der Gesellschaft
gewährt werden können. Ferner kann vorgesehen werden, dass die Gesellschaft den Wandlungs-
bzw. Optionsberechtigten nicht Aktien der Gesellschaft gewährt, sondern den Gegenwert
der anderenfalls zu liefernden Aktien in Geld zahlt. Der Gegenwert je Aktie entspricht
nach näherer Maßgabe der Anleihebedingungen dem auf volle Cents aufgerundeten Durchschnitt
der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft im Xetra-Handelssystem (oder einem vergleichbaren
Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten zehn Börsenhandelstage
vor der Erklärung der Wandlung bzw. Optionsausübung.
Der jeweils festzusetzende Wandlungs- bzw. Optionspreis muss - auch bei Anwendung
der nachfolgenden Regelungen zum Verwässerungsschutz -mindestens 80% des Durchschnitts
der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft im Xetra-Handelssystem (oder einem vergleichbaren
Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten zehn Börsenhandelstage
vor dem Tag der Beschlussfassung über die Ausgabe von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen
durch den Vorstand oder- für den Fall der Einräumung eines Bezugsrechts - mindestens
80% des Durchschnitts der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft im Xetra-Handelssystem
(oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse im
Zeitraum vom Beginn der Bezugsfrist bis zum dritten Tag vor der Bekanntmachung der
endgültigen Konditionen gemäß § 186 Abs. 2 Satz 2 AktG (einschließlich) betragen.
Erhöht die Gesellschaft während der Wandlungs- oder Optionsfrist ihr Grundkapital
unter Einräumung eines Bezugsrechts an ihre Aktionäre oder begibt weitere Wandel-
oder Optionsschuldverschreibungen bzw. gewährt oder garantiert Wandlungs- oder Optionsrechte
und räumt den Inhabern schon bestehender Wandlungs- oder Optionsrechte hierfür kein
Bezugsrecht ein, wie es ihnen nach Ausübung des Wandlungs- oder Optionsrechts bzw.
der Erfüllung ihrer Wandlungspflichten als Aktionär zustehen würde, oder wird durch
eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln das Grundkapital erhöht, so wird über
die Wandel- bzw. Optionsanleihebedingungen sichergestellt, dass der wirtschaftliche
Wert der bestehenden Wandlungs- bzw. Optionsrechte unberührt bleibt, indem die Wandlungs-
oder Optionsrechte wertwahrend angepasst werden, soweit die Anpassung nicht bereits
durch Gesetz zwingend geregelt ist. Dies gilt entsprechend für den Fall der Kapitalherabsetzung
oder anderer Kapitalmaßnahmen, von Umstrukturierungen, einer Kontrollerlangung durch
Dritte, einer außerordentlichen Dividende oder anderer vergleichbarer Maßnahmen, die
zu einer Verwässerung des Werts der Aktien führen können. § 9 Abs. 1 AktG und § 199
AktG bleiben unberührt.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten
der Ausgabe und Ausstattung der Schuldverschreibungen, insbesondere Zinssatz und Art
der Verzinsung, Ausgabekurs, Laufzeit und Stückelung, Verwässerungsschutzbestimmungen,
Wandlungs- bzw. Optionszeitraum sowie den Wandlungs- und Optionspreis festzusetzen
bzw. im Einvernehmen mit den Organen der die Schuldverschreibungen begebenden Konzernunternehmen
festzulegen.
Zur Bedienung von Wandlungs- und Optionsrechten bzw. -pflichten aus Schuldverschreibungen,
die auf Grund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 5. Juli 2010 bis zum 4. Juli
2015 begeben werden, wurde das Grundkapital um bis zu 19.590.000,00 Euro, eingeteilt
in bis zu Stück 19.590.000 auf den Inhaber lautende Aktien, bedingt erhöht (bedingtes
Kapital 2010).
Der Vorstand hat von der vorstehend dargestellten Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel-
und/oder Optionsschuldverschreibungen keinen Gebrauch gemacht.
Die DIC Asset AG hat die im Folgenden aufgeführten wesentlichen Vereinbarungen abgeschlossen,
die Regelungen für den Fall eines Kontrollwechsels (Change-of-Control-Klauseln) beinhalten.
Dabei handelt es sich um einen Darlehensvertrag mit der Provinzial Rheinland Lebensversicherung
AG, der ein Kündigungsrecht der Darlehensgeberin für den Fall vorsieht, dass die Deutsche
Immobilien Chancen AG & Co. KGaA nicht mehr mit mindestens 30% am Grundkapital der
Gesellschaft beteiligt ist.
Des Weiteren ist die DIC Asset AG Partner mehrerer Joint-Ventures mit Morgan Stanley
Real Estate Funds (MSREF) einerseits und DIC Capital Partners (Germany) GmbH & Co.
KGaA andererseits. Dem jeweiligen Joint-Venture-Partner wird im Fall von "Change of
Control" das Recht eingeräumt, die Gesellschaftsanteile der DIC Asset AG an der jeweiligen
Immobilieninvestition zum aktuellen Marktwert zu erwerben. Ein Fall von "Change of
Control" liegt insbesondere auch dann vor, wenn die Deutsche Immobilien Chancen AG
& Co. KGaA nicht mehr direkt oder indirekt mindestens 30% der Aktien und Stimmrechte
an der DIC Asset AG hält.
Im Fall eines "Change of Control" hat ein Vorstandsmitglied das Recht zur außerordentlichen
Kündigung des Anstellungsvertrags. Ein Fall von "Change of Control" liegt vor, wenn
ein Aktionär eintritt, der mindestens die Mehrheit der in der Hauptversammlung vertretenen
Stimmrechte hält und bei Abschluss des Anstellungsvertrags nicht bereits mehr als
20% des Grundkapitals der Gesellschaft gehalten hat, oder die Gesellschaft als abhängiges
Unternehmen einen Unternehmensvertrag schließt oder eingegliedert oder verschmolzen
wird. Bei Ausübung des Rechts zur Kündigung hat das Mitglied des Vorstands einen Anspruch
auf eine Zahlung in Höhe der zweifachen Jahresgesamtbezüge des dem "Change of Control"
vorausgegangenen Geschäftsjahrs. Ist die verbleibende Restlaufzeit des Anstellungsvertrags
kürzer als zwei volle Jahre, tritt an die Stelle der zweifachen Jahresgesamtbezüge
der auf die kürzere Restlaufzeit pro rata errechnete Betrag der zweifachen Jahresgesamtbezüge.
Die übrigen nach den §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB geforderten Angaben betreffen Verhältnisse,
die bei der DIC Asset AG nicht vorliegen. Weder gibt es Inhaber von Aktien mit Sonderrechten,
die Kontrollbefugnisse verleihen, noch Stimmrechtskontrollen durch am Kapital der
Gesellschaft beteiligte Arbeitnehmer.
Unser Geschäftsmodell sowie die Aktivitäten und Marktpositionierung der DIC Asset
AG können von Ereignissen und Entwicklungen positiv beeinflusst werden. Wir verfolgen
diese Chancen im Rahmen unser Möglichkeiten aktiv. Können wir sie nutzen, dann stärken
sie unsere Geschäftsentwicklung signifikant. In die Ergebnisplanung werden diese Chancen
jedoch nicht integriert, da sie nicht eindeutig planbar, nicht beeinflussbar oder
nicht quantifizierbar sind.
Das gesamtwirtschaftliche Umfeld sowie die Immobilienbranche könnte sich insgesamt
besser entwickeln als bisher erwartet. Daraus resultierende Abweichungen, beispielsweise
ein außerplanmäßig starkes Vermietungsvolumen, Mietsteigerungen auf breiter Ebene
oder hohe Verkäufe, würden sich positiv auf die DIC Asset AG und ihre Aktivitäten
auswirken.
Unser Geschäftsfelds Fonds steht für den Ausbau des Engagements seitens unserer Investoren
für zukünftiges Wachstum sowie die Beteiligung weiterer Investoren offen. Mit dem
operativen Start im Oktober 2010 und der Beteiligung renommierter Kapitalpartner sind
nun etablierte Strukturen vorhanden. Dies kann den weiteren Ausbau des Fonds sowie
die Auflage weiterer Fonds vereinfachen. Ein Wachstum in diesem Bereich bringt für
die DIC Asset AG vor allem die Chance, Beteiligungsgewinne sowie stetige Zuflüsse
aus Management-Fees für Investment und Immobilienmanagementleistungen zu generieren.
Das niedrige Zinsniveau bietet aktuell Chancen für einen Abschluss zu guten Konditionen
und zur langfristigen Verbesserung unser Zinskosten. Wir sind daher regelmäßig in
Verhandlungen mit finanzierenden Instituten. Gelingen uns außerplanmäßig frühzeitige
Prolongationen oder attraktive Zinssicherungsvereinbarungen, können wir durch eine
langfristige Verbesserung unserer Zinskosten profitieren.
In den letzten beiden Jahren dominierte ein ausgeprägtes Sicherheitsdenken die Investitionsziele
fast aller Anleger. Im Zuge dessen wurden fast ausschließlich vollvermietete Objekte
in besten Lagen mit langen Mietlaufzeiten gehandelt, und mit dem Nachfrageüberhang
stiegen die Preise. Chancenorientiertere Immobilien, die vor allem für Immobilienmanager
mit ausgewiesener Expertise interessant sind, verschwanden fast vollständig vom Markt.
Mit Erholung des Transaktionsmarktes könnten auch für die DIC Asset AG wieder verstärkt
attraktive Akquisitionsgelegenheiten entstehen, die weiteres renditeorientiertes Wachstum
ermöglichen.
Wir verfolgen im Rahmen unserer Unternehmensstrategie das Ziel renditeorientierten
Wachstums. In diesem Zusammenhang prüfen und entwickeln wir laufend Möglichkeiten,
um neue Investoren für unser Geschäftsmodell zu gewinnen oder bestehende Eigenkapitalpartnerschaften
auszubauen. Wir haben in den vergangenen zwei Jahren bewiesen, dass unser Geschäftsmodell
auch Belastungen standhält und für Investoren attraktiv ist.
Gelingt es uns, bei Projektentwicklungen langfristige Mieter für eine ausreichende
Vorvermietung zu finden, dann können wir auf solider Basis auch umfangreiche Projekte
realisieren. Die dadurch entstehende Wertsteigerung kann außergewöhnliche Ertragspotenziale
erschließen.
In einem anziehenden Marktumfeld mit steigenden Immobilienmarktwerten besteht für
die DIC Asset AG die Chance, stille Reserven zu erhöhen, die bei Verkäufen realisierbar
sind. Zudem stiege dadurch der Net Asset Value, was eine attraktivere Börsenbewertung
nach sich ziehen kann. Zuletzt sorgen steigende Marktwerte für eine Minimierung des
Risikos aus Financial Covenants.
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Prognose Mieteinnahmen von rund 112-115 Mio. Euro |
| ― |
Abbau Leerstand um bis zu 1 Prozentpunkt |
| ― |
Verkaufsvolumen zwischen 80 und 100 Mio. Euro |
| ― |
FFO zwischen 40 und 42 Mio. Euro erwartet |
Für 2011 ist unser Ziel, das operative Ergebnisniveau des Vorjahres zu erreichen und
uns durch Zukäufe strategisch weiterzuentwickeln. Wir erwarten, dass der Erholungskurs
der Gesamtwirtschaft die Entwicklung der Immobilienbranche beflügeln wird. Sowohl
der Transaktionsmarkt wie auch der Vermietungsmarkt dürften ihre positive Entwicklung
fortsetzen. Operativ sind wir im Immobilienmanagement mit unserer regionalen Präsenz
gut aufgestellt, um sich verbessernde Vermietungsoptionen für unsere Portfolioentwicklung
zu nutzen. Die Mieteinnahmen werden auf Grund der Fondsplatzierung nicht an das Vorjahresniveau
anknüpfen können. Entwicklungsmöglichkeiten erwarten wir in den nächsten Monaten vor
allem im Bereich Wachstum durch Akquisitionen, die in allen unseren Immobiliensegmenten
erfolgen können.
Wir sind mit unserer seit Langem verfolgten Strategie solide aufgestellt, um konjunkturelle
Schwächephasen zu meistern und vorhandene Chancen zu nutzen. Mit unseren Leistungen
entlang der kompletten Wertschöpfungskette heben wir Potenziale in unserem Bestand
durch das eigene Immobilienmanagement. Die Investition in unterschiedliche Immobiliensegmente
und Standorte verleiht uns ein hohes Maß an Risikodiversifizierung. Wir sehen in unserer
strategischen Positionierung einen belastbaren Wettbewerbsvorteil vor allem gegenüber
internationalen Investoren, der dazu beiträgt, unsere langfristigen Wachstumsziele
auch in schwierigen Bedingungen beizubehalten. Wir werden in den kommenden Monaten
an der grundlegenden Ausrichtung und den Absatzmärkten der DIC Asset AG keine wesentlichen
Änderungen vornehmen. Vielmehr wollen wir uns, aus unserer Aufstellung heraus, in
einem anziehenden Markt darauf konzentrieren, Wachstumschancen zu nutzen. Hierfür
haben wir unter anderem mit unserem ersten Spezialfonds ein neues Geschäftsfeld geschaffen,
das unsere Aktivitäten verbreitert.
Die wichtigste Stütze der deutschen Wirtschaft wird 2011 die hohe Nachfrage deutscher
Produkte auf den Weltmärkten bleiben. Das IWH (Institut für Wirtschaftsforschung Halle)
rechnet - bei nachlassender Dynamik der Weltwirtschaft - mit einem Wachstum des BIP
von 3,0%, so dass der Vorkrisenstand der volkswirtschaftlichen Gesamtproduktion am
Ende des Jahres erreicht wäre und damit die Produktionskapazitäten normal ausgelastet.
Die Impulse aus den Exportaktivitäten wirken sich zudem verstärkt auf den Binnenkonsum
aus: Hierzu sollen unter anderem die positive Arbeitsmarktentwicklung, notwendige
Ersatz- und wieder lohnenswerte Erweiterungsinvestitionen und ein vom niedrigen Zinsniveau
angetriebener Wohnungsbau beitragen. Die Kreditvergabebedingungen für Firmenkunden
haben sich erstmals seit Beginn der Finanzkrise etwas gelockert. Auf Grund der Turbulenzen
bei der Staatsfinanzierung einiger EU-Länder ist derzeit noch mit einer Fortsetzung
der Niedrigzinspolitik in den nächsten Monaten zu rechnen.
Der Vermietungsmarkt reagiert traditionell auf die konjunkturelle Entwicklung mit
einer Verzögerung von etwa 12 bis 18 Monaten. Wir erwarten daher in 2011 einen freundlicheren
Vermietungsmarkt mit einer wachsenden Umzugsbereitschaft der Mieter. Dies würde sich
positiv auf unser Geschäft durch einen etwas weniger intensiven Wettbewerb auswirken.
Bereits in den letzten Monaten war ein einsetzender Abbau des für Vertragsabschlüsse
notwendigen Mietanreizniveaus festzustellen. Die Tendenz wird sich 2011 noch fortsetzen,
bevor ein Anstieg der Mietpreise verzeichnet werden kann. Für den Gesamtmarkt rechnen
die Analysten der Maklerhäuser mit einem Flächenumsatz auf Niveau des Vorjahres, der
allerdings weniger von großen Einzelabschlüssen geprägt als von einer breiten Vermietung
kleinerer und mittelgroßer Flächen getragen wird.
Zusammen mit dem fortgesetzten wirtschaftlichen Erholungskurs und einer positiven
Entwicklung des Arbeitsmarkts rechnen wir am Transaktionsmarkt mit einer wachsenden
Vielfalt der Aktivitäten. Das Interesse internationaler Anleger am zuverlässigen und
robusten deutschen Markt ist bereits in den letzten Monaten gestiegen. Vor allem der
freundlichere Vermietungsmarkt könnte bei Investoren - und damit auch auf der Verkäuferseite
- wieder verstärktes Engagement für Immobilienklassen jenseits von Core hervorrufen.
Wir erwarten daher zunehmend chancenorientierte Immobilieninvestments in Objekte mit
kürzeren Mietvertragslaufzeiten und mehr Mut für Herausforderungen im Assetmanagement.
Die Analysten der Maklerhäuser rechnen für den Gesamtmarkt mit einem leicht steigenden
Transaktionsvolumen von über 20 Mrd. Euro.
Ein sich aufhellender Vermietungsmarkt wird auch unsere Vermietungsaktivitäten unterstützen.
Um die anziehende Nachfrage zu bedienen, sind wir mit unser Vor-Ort-Präsenz und dem
direkten Mieterkontakt in einer guten Ausgangsposition. 2011 ist - erstmals seit längerem
- zu erwarten, dass die Möglichkeiten für Neuvermietungen wieder positiver sind als
in den Vorjahren. Dies wollen wir intensiv nutzen. Zusätzlich planen wir aus der Nachvermietung
- die auch 2010 Ausdruck unserer guten Kundenbindung war - einen wesentlichen Teil
unserer Vermietungsleistung zu speisen. 2011 erwarten wir, dass wir nach den herausfordernden
letzten beiden Jahren nun unsere Portfolioqualität schrittweise weiter optimieren
und teilweise konjunkturbedingte Rückgänge kompensieren können. Insgesamt planen wir
ein Vermietungsvolumen auf Vorjahresniveau und eine Steigerung der Vermietungsquote
um bis zu einen Prozentpunkt auf 87%.
2011 werden Akquisitionsgelegenheiten für unser Unternehmen häufiger auftreten, da
sich das Geschehen am Transaktionsmarkt variantenreicher gestalten dürfte. Mit unserer
breiten Aufstellung in der Wertschöpfung - vom effizienten Immobilienmanagement bis
zur Neupositionierung durch Projektentwicklung - sind wir für attraktive Zuwächse
von Einzelimmobilien wie auch gemischte Portfolios gut positioniert. Wir planen 2011
ein Wachstum in allen unseren Immobiliensegmenten und ein deutlich höheres Akquisitions-
als Verkaufsvolumen. Wir zielen damit auf den Ausbau unserer direkt gehaltenen Objekte
wie auch unserer Co-Investments mit Minderheitsanteilen. Hierbei sollen auch erstklassige
langfristige vermietete Objekte unseren Spezialfonds DIC Office Balance I ergänzen.
Insgesamt planen wir im Rahmen unserer derzeitigen Liquiditätsausstattung mittelbar
und unmittelbar Investitionen von rund 200 bis 300 Mio. Euro. Bei zunehmender Marktdynamik
könnten wir auch in der Lage sein, ein höheres Investitionsvolumen zu realisieren.
Wir streben an, das Geschäftsfeld Fonds durch neue Investitionen in den nächsten Jahren
auszubauen und zu erweitern. Zunächst konzentrieren wir uns 2011 auf die Weiterentwicklung
des ersten Spezialfonds DIC Office Balance I. Mit dem neuen Geschäftsfeld haben wir
uns in den vergangenen Monaten einen zusätzlichen Bereich geschaffen, mit dem wir
unsere Stärken interessierten Investoren zugänglich machen. Ebenso bedeutet das Fondsgeschäft
eine breitere Basis für das Unternehmenswachstum. Unsere Eigenkapitalpartner können
sich über unseren Spezialfonds DIC Office Balance I an Investitionen in erstklassige
und langfristig vermietete Immobilien in den Metropolregionen Deutschlands beteiligen.
Wir sind zudem in der Lage, bei entsprechender Investorennachfrage einen weiteren
Spezialfonds aufzulegen.
Wir erwarten für das laufende Jahr Normalität am Transaktionsmarkt und damit weiterhin
gute Möglichkeiten bei der Platzierung unserer Immobilien, basierend auf den gewachsenen
Aktivitäten der Investoren. Sowohl Immobilien mit größeren Volumina wie auch Objekte,
die nicht aus dem Core-Segment stammen, sollten wieder auf lebendigeres Interesse
stoßen. Nach wie vor kommt uns bei den Verkäufen unsere Flexibilität zu Gute: Wir
sind nicht gezwungen, zu festgelegten Zeitpunkten zu verkaufen, sondern können den
Markt gezielt bei renditeoptimalen Rahmenbedingungen ansprechen. Wir rechnen damit,
dass wir 2011 ein Verkaufsvolumen von rund 80 bis 100 Mio. Euro erreichen.
Unserer Prognose liegen die folgenden wesentlichen Annahmen zu Grunde:
| ― |
Die deutsche Wirtschaft bleibt auf Erholungskurs und die Arbeitslosigkeit entwickelt sich positiv. Die Kreditvergabebedingungen verbessern sich. |
| ― |
Die prognostizierte Aufwärtsbewegung in allen Segmenten des Vermietungsmarkts findet statt, mit entspannender Wirkung auf das Preisniveau, |
| ― |
Mieteinnahmeausfälle durch Insolvenz bleiben auf dem bisherigen Niveau. |
| ― |
Wir können die Vermietungsquote wie geplant erhöhen. |
| ― |
Wir können 2011 unser geplantes externes Wachstum realisieren. |
Wir konzentrieren uns mit der Angabe unserer Prognosewerte auf Ergebnisse, die durch
uns steuerbar und damit beeinflussbar sind. Aus diesem Grund verzichten wir auf eine
konkrete Angabe des Konzernüberschusses. Die genaue Höhe des Konzernüberschusses ist
unter anderem davon abhängig, ob wir Immobilien aus unseren unterschiedlichen Segmenten
mit Mehrheits- oder Minderheitsanteilen zu- oder verkaufen können.
Seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 sind Prognosen angesichts des monetären Umfangs
der geleisteten Rettungsmaßnahmen und ihrer nicht kalkulierbaren Spätfolgen unsicherer
als zuvor. Aktuell erhöht die Staatsfinanzierungskrise in der EU die Prognoseunsicherheit.
Deshalb enthält unsere Planung auch für dieses Jahr zusätzliche Risikoannahmen. Die
Prognose kann wesentlich von den tatsächlichen Ergebnissen abweichen, wenn zu Grunde
liegende Annahmen nicht eintreffen oder andere Entwicklungen auftreten.
Auf Basis des bestehenden Portfolios und einer Vermietungsquote von 87% rechnen wir
abhängig vom Erfolg und der zeitlichen Umsetzung von Ankäufen mit Mieteinnahmen zwischen
112 und 115 Mio. Euro. Dabei sind Mieteinnahmen aus Ankäufen von rund sieben Mio.
Euro für das Geschäftsjahr 2011 berücksichtigt. Wir gehen von vergleichbaren operativen
Aufwandsstrukturen wie im Vorjahr aus und rechnen auf Grund der vereinbarten Zinsabsicherungsmaßnahmen
mit Zinsaufwendungen in etwa auf Vorjahreshöhe. Insgesamt erwarten wir 2011 ein operatives
Ergebnis mit einem FFO zwischen 40 und 42 Mio. Euro.
Für 2012 erwarten wir unter der Voraussetzung einer weiteren wirtschaftlichen Erholung
und der Umsetzung der An- und Verkaufsziele des Geschäftsjahres 2011 eine positive
Umsatz- und Ergebnisentwicklung mit einer Steigerung gegenüber 2011.
Der laufende Geschäftsbetrieb benötigt derzeit per Saldo keine wesentlichen externen
Finanzierungsmaßnahmen. Wesentliche Einflussfaktoren auf die Liquidität werden im
laufenden Jahr voraussichtlich Bestandsinvestitionen, die Dividendenausschüttung für
das Geschäftsjahr 2010 sowie der Mittelzufluss aus Verkäufen darstellen. Alle Liquiditätserfordernisse
und Verpflichtungen aus der Finanzierung für 2011 sind - soweit vorhersehbar - erfüllt.
Die Liquiditätsausstattung erlaubt uns 2011 über den laufenden Betrieb hinaus auch
die Nutzung externer Wachstumsmöglichkeiten durch Akquisitionen im Rahmen unserer
Wachstumsplanung. Wir streben 2011 Wachstum sowohl durch direkte Investitionen sowie
Co-Investments an. In diesen Fällen können zusätzliche Fremdmittel aufgenommen sowie
gegebenenfalls Eigenkapitalmaßnahmen durchgeführt werden.
Wir möchten unsere Aktionäre kontinuierlich an den soliden Gewinnen und der Wertentwicklung
der DIC Asset AG teilhaben lassen. Daher sind wir erfreut, diese Praxis auch für das
trotz allen Herausforderungen erfolgreiche Geschäftsjahr 2010 umsetzen zu können.
Auch in diesem Jahr führen wir die kontinuierliche und attraktive Dividendenpolitik
fort. Wir schlagen dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2010 die Zahlung einer erhöhten
Dividende von 0,35 Euro je Aktie (in Summe 13,7 Mio. Euro) vor. Dies entspricht einer
Dividendenrendite von 4,2% zum Jahresende 2010. Wie im Vorjahr orientieren wir uns
dabei an der Höhe des operativen Gewinns und der aktuellen Unternehmensverfassung
und beteiligen unsere Aktionäre angemessen am Erfolg der DIC Asset AG.
Auch für das nächste Geschäftsjahr wollen wir die Dividende an der Entwicklung des
operativen Gewinns unter Berücksichtigung der Unternehmensverfassung und der wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen orientieren. Auf Basis unserer Prognose für das Jahr 2011 erwarten
wir eine Dividende zumindest auf Höhe des Vorjahres.
|
|
Anhang | 2010 | 2009 |
| Gesamterträge |
|
228.767 | 171.320 |
| Gesamtaufwendungen |
|
-154.216 | -90.975 |
| Mieteinnahmen | 1 | 124.941 | 133.607 |
| Erbbauzinsen | 2 | -773 | -782 |
| Erträge aus Betriebs- und Nebenkosten | 3 | 17.719 | 18.445 |
| Aufwendungen für Betriebs- und Nebenkosten | 3 | -19.415 | -21.235 |
| Sonstige immobilienbezogene Aufwendungen | 4 | -8.531 | -6.283 |
| Nettomieteinnahmen |
|
113.941 | 123.752 |
| Verwaltungsaufwand | 5 | -8.008 | -8.984 |
| Personalaufwand | 6 | -9.409 | -9.159 |
| Abschreibungen | 7 | -30.818 | -30.440 |
| Erträge aus Immobilienverwaltungsgebühren | 8 | 3.543 | 3.372 |
| sonstige betriebliche Erträge | 9 | 1.397 | 735 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 10 | -1.213 | -433 |
| Ergebnis sonstiger betrieblicher Erträge und Aufwendungen |
|
184 | 302 |
| Nettoerlös aus dem Verkauf von Immobilien | 11 | 81.167 | 15.161 |
| Restbuchwert der verkauften Immobilien | 11 | -76.049 | -13.661 |
| Gewinn aus dem Verkauf von Immobilien |
|
5.118 | 1.500 |
| Ergebnis vor Zinsen und sonstigen Finanzierungstätigkeiten |
|
74.551 | 80.343 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 12 | 7.812 | 7.478 |
| Finanzergebnis | 13 | -64.036 | -69.136 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
|
18.327 | 18.685 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 14 | -2.484 | -3.190 |
| Latente Steuern | 14 | 622 | 634 |
| Konzernüberschuss |
|
16.465 | 16.129 |
| Ergebnisanteil Konzernaktionäre |
|
16.380 | 16.069 |
| Ergebnisanteil Minderheitenanteile | 15 | 85 | 60 |
| (Un)verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro | 16 | 0,44 | 0,49 |
|
|
Anhang | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 17 | 1.718.215 | 2.024.225 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 18 | 519 | 567 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 19 | 64.670 | 28.946 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 21 | 255 | 221 |
| Aktive latente Steuern | 14 | 19.465 | 18.652 |
| Langfristiges Vermögen |
|
1.803.124 | 2.072.611 |
| Forderungen aus dem Verkauf von Immobilien | 22 | 7.967 | 67 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 23 | 2.635 | 4.500 |
| Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen | 24 | 105.682 | 86.876 |
| Forderungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 25 | 7.442 | 6.079 |
| Sonstige Forderungen | 26 | 3.955 | 2.619 |
| Sonstige Vermögenswerte | 27 | 1.876 | 1.808 |
| Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand | 28 | 117.292 | 38.826 |
| Kurzfristiges Vermögen |
|
246.849 | 140.775 |
| Summe Aktiva |
|
2.049.973 | 2.213.386 |
|
|
Anhang | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Eigenkapital |
|
|
|
| Gezeichnetes Kapital | 29 | 39.187 | 31.350 |
| Kapitalrücklage | 29 | 569.288 | 530.747 |
| Hedgingrücklage | 29 | -51.111 | -56.489 |
| Bilanzgewinn | 29 | 28.243 | 23.620 |
| Konzernaktionären zustehendes Eigenkapital |
|
585.607 | 529.228 |
| Minderheitenanteile | 15 | 1.473 | 1.450 |
| Summe Eigenkapital |
|
587.080 | 530.678 |
| Schulden |
|
|
|
| Langfristige verzinsliche Finanzschulden | 30 | 1.239.804 | 1.535.582 |
| Passive latente Steuern | 14 | 9.508 | 9.396 |
| Derivate | 20 | 58.116 | 60.052 |
| Summe langfristige Schulden |
|
1.307.428 | 1.605.030 |
| Kurzfristige verzinsliche Finanzschulden | 30 | 136.278 | 53.272 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 31 | 3.451 | 3.177 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen | 24 | 18 | 4.020 |
| Rückstellungen | 32 | 22 | 24 |
| Verbindlichkeiten aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 33 | 2.864 | 4.253 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 34 | 12.832 | 12.932 |
| Summe kurzfristige Schulden |
|
155.465 | 77.678 |
| Summe Schulden |
|
1.462.893 | 1.682.708 |
| Summe Passiva |
|
2.049.973 | 2.213.386 |
|
|
2010 | 2009 |
| Laufende Geschäftstätigkeit |
|
|
| Nettobetriebsgewinn vor gezahlten Zinsen und Steuern | 86.972 | 97.765 |
| Realisierte Gewinne/Verluste aus Verkäufen von Immobilien | -5.118 | -1.500 |
| Abschreibungen und Amortisation | 30.818 | 30.440 |
| Veränderungen Forderungen/Verbindlichkeiten/Rückstellungen | 536 | 6.150 |
| Andere nicht zahlungswirksame Transaktionen | -4.984 | -12.512 |
| Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit | 108.224 | 120.343 |
| Gezahlte Zinsen | -69.274 | -77.888 |
| Erhaltene Zinsen | 4.002 | 3.947 |
| Gezahlte Steuern | -5.235 | -7.694 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 37.717 | 38.708 |
| Investitionstätigkeit |
|
|
| Erlöse aus dem Verkauf von Immobilien | 255.480 | 34.176 |
| Veräußerung von Tochterunternehmen | 10.444 | 0 |
| Erwerb von Tochterunternehmen | 0 | -1.191 |
| Erwerb von Immobilien | -5.068 | -62.505 |
| Investitionen in Immobilien | -12.107 | -11.723 |
| Erwerb/Verkauf anderer Investitionen | -25.285 | -2.214 |
| Darlehen an andere Unternehmen | -21.841 | -14.972 |
| Erwerb von Betriebs- und Geschäftsausstattung | -106 | -97 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 201.517 | -58.526 |
| Finanzierungstätigkeit |
|
|
| Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 47.025 | 0 |
| Einzahlungen von langfristigen Darlehen | 7.269 | 49.469 |
| Rückkauf/Verkauf eigener Anteile | 0 | 7.311 |
| Rückzahlung von Darlehen | -202.356 | -35.148 |
| Gezahlte Eigenkapitaltransaktionskosten | -950 | 0 |
| Gezahlte Dividenden | -11.756 | -9.405 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -160.768 | 12.227 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | 78.466 | -7.591 |
| Finanzmittelfonds zum 1. Januar | 38.826 | 46.417 |
| Finanzmittelfonds zum 31. Dezember | 117.292 | 38.826 |
|
|
Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Rücklage für eigene Anteile |
Rücklage für Cashflow- Hedges |
Bilanzgewinn | Konzern- aktionären zustehendes Eigenkapital |
| Stand am 31. Dezember 2008 | 31.350 | 528.450 | -4.977 | -39.521 | 16.956 | 532.258 |
| Konzernüberschuss |
|
|
|
|
16.069 | 16.069 |
| Verluste aus Cashflow-Hedges* |
|
|
|
-16.005 |
|
-16.005 |
| Verluste aus Cashflow-Hedges von assoziierten Unternehmen* |
|
|
|
-963 |
|
-963 |
| Gesamtergebnis |
|
|
|
-16.968 | 16.069 | -899 |
| Ausschüttung 2008 |
|
|
|
|
-9.405 |
|
| Erwerb eigener Anteile |
|
-2.270 |
|
|
|
-2.270 |
| Verkauf eigener Anteile |
|
2.297 | 7.247 |
|
|
9.544 |
| Rückzahlung Minderheitenanteile |
|
|
|
|
|
0 |
| Stand am 31. Dezember 2009 | 31.350 | 530.747 | 0 | -56.489 | 23.620 | 529.228 |
| Konzernüberschuss |
|
|
|
|
16.380 | 16.380 |
| Gewinne aus Cashflow-Hedges* |
|
|
|
1.721 |
|
1.721 |
| Gewinne aus Cashflow-Hedges von assoziierten Unternehmen* |
|
|
|
3.656 |
|
3.656 |
| Gesamtergebnis |
|
|
|
5.377 | 16.380 | 21.757 |
| Ausschüttung 2009 |
|
|
|
|
-11.756 | -11.756 |
| Kapitalerhöhung | 7.837 | 38.541 |
|
|
|
46.378 |
| Rückzahlung Minderheitenanteile |
|
|
|
|
|
0 |
| Stand am 31. Dezember 2010 | 39.187 | 569.288 | 0 | -51.111 | 28.243 | 585.607 |
|
|
Minder- heiten- anteile |
Gesamt |
| Stand am 31. Dezember 2008 | 1.537 | 533.795 |
| Konzernüberschuss | 60 | 16.129 |
| Verluste aus Cashflow-Hedges* |
|
-16.005 |
| Verluste aus Cashflow-Hedges von assoziierten Unternehmen* |
|
-963 |
| Gesamtergebnis | 60 | -838 |
| Ausschüttung 2008 |
|
-9.405 |
| Erwerb eigener Anteile |
|
-2.270 |
| Verkauf eigener Anteile |
|
9.544 |
| Rückzahlung Minderheitenanteile | -147 | -147 |
| Stand am 31. Dezember 2009 | 1.450 | 530.678 |
| Konzernüberschuss | 85 | 16.465 |
| Gewinne aus Cashflow-Hedges* |
|
1.721 |
| Gewinne aus Cashflow-Hedges von assoziierten Unternehmen* |
|
3.656 |
| Gesamtergebnis | 85 | 21.842 |
| Ausschüttung 2009 | 0 | -11.756 |
| Kapitalerhöhung |
|
46.378 |
| Rückzahlung Minderheitenanteile | -62 | -62 |
| Stand am 31. Dezember 2010 | 1.473 | 587.080 |
*
unter Abzug von latenten Steuern
|
|
2010 | 2009 |
| Marktbewertung Sicherungsinstrumente |
|
|
| Cashflow-Hedges | 1.721 | -16.005 |
| Cashflow-Hedges assoziierter Unternehmen | 3.656 | -963 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | 5.377 | -16.968 |
| Konzernüberschuss | 16.465 | 16.129 |
| Gesamtergebnis | 21.842 | -838 |
| Konzernaktionäre | 21.757 | -898 |
| Minderheitenanteile | 85 | 60 |
| Latente Steuern auf Sicherungsinstrumente |
|
|
| Cashflow-Hedges | -9.203 | -9.470 |
| Cashflow-Hedges assoziierter Unternehmen | -291 | -781 |
Die DIC Asset AG ("Gesellschaft"), ihre Tochtergesellschaften sowie ihre anteilsmäßig
konsolidierten Gemeinschaftsunternehmen ("DIC Asset" oder "Konzern") sind im Bereich
Asset- und Portfoliomanagement tätig.
Die Aktien der Gesellschaft sind im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter
Wertpapierbörse und im Freiverkehr an den Börsenplätzen München, Düsseldorf, Berlin-Bremen,
Hamburg, Stuttgart und Hannover notiert.
Die in das Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main (HRB 57679) eingetragene
DIC Asset AG hat ihren Sitz in Frankfurt am Main, Eschersheimer Landstraße 223.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde durch den Vorstand am 2. März 2011 zur Veröffentlichung
freigegeben.
Durch die Verordnung (EG) 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates zur
Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards (EU-Verordnung) vom 19. Juli 2002
werden alle kapitalmarktorientierten Unternehmen mit Sitz in der Europäischen Union
verpflichtet, für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2005 beginnen, ihren
Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufzustellen.
Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2010 wird in Übereinstimmung mit den IFRS
aufgestellt und beinhaltet die zum 31. Dezember 2010 anzuwendenden Standards des International
Accounting Standards Board (IASB), London, sowie die für das Geschäftsjahr gültigen
Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC),
wie sie von der EU übernommen wurden. Die DIC Asset AG hat ihren Konzernabschluss
ergänzend nach den gemäß § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften
erstellt.
Die Bilanzierung und Bewertung sowie die Erläuterungen und Angaben zum Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 2010 basieren auf denselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden,
die auch dem Konzernabschluss 2009 zugrunde lagen. Sofern Änderungen vorgenommen wurden,
werden die Auswirkungen in den entsprechenden Anhangangaben erläutert.
Den Jahresabschlüssen der im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogenen
Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde.
Auch auf Ebene der assoziierten Unternehmen und der Gemeinschaftsunternehmen der DIC
Asset AG kommen grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zur
Anwendung. Wertansätze, die auf steuerlichen Vorschriften beruhen, werden nicht in
den Konzernabschluss übernommen.
Der Konzernabschluss ist mit Ausnahme bestimmter Posten wie beispielsweise at Equity
bewertete Anteile, derivative Finanzinstrumente, Hedging-Rücklage nach dem Prinzip
historischer Anschaffungs- oder Herstellungskostenprinzip aufgestellt. Die angewandten
Bewertungsgrundlagen werden im Einzelnen ab Seite 127 ff. beschrieben.
Die Einzelabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind zum Stichtag des Konzernabschlusses
aufgestellt.
Die Konzernbilanz wird im Einklang mit IAS 1 (Darstellung des Abschlusses) nach der
Fristigkeitenmethode aufgestellt. Dabei werden Vermögenswerte, die innerhalb von zwölf
Monaten nach dem Bilanzstichtag realisiert und Verbindlichkeiten, die innerhalb eines
Jahres nach dem Bilanzstichtag fällig werden, grundsätzlich als kurzfristig ausgewiesen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Anlehnung an das von der European Public Real
Estate Association (EPRA) vorgeschlagene Schema erstellt worden.
In der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der Bilanz sind einzelne Posten zur Verbesserung
der Klarheit zusammengefasst; sie werden im Anhang erläutert.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden
alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Aus rechnerischen Gründen können in
Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden
Werten (TEUR; Prozentangaben etc.) auftreten.
Wir haben die Segmentierung bezüglich der Zuordnung einzelner Immobilien teilweise
geändert. Hierdurch ergab sich in der Vorjahresdarstellung eine Belastung des Ergebnisses
vor Steuern (EBT) im Value added-Segment in Höhe von 0,2 Mio. Euro zugunsten des Core-plus-Segments.
a) Im Geschäftsjahr erstmals verpflichtend anzuwendende neue und überarbeitete Standards
und Interpretationen
Im Geschäftsjahr waren die nachfolgend aufgeführten Standards und Interpretationen
erstmals anzuwenden. Aus der Anwendung ergeben sich für die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns keine Auswirkungen. Teilweise ergaben sich zusätzlich Anhangangaben.
Die Änderungen des IAS 1 betreffen die Klassifizierung von Wandelschuldverschreibungen
als kurz- oder langfristig.
Zusätzliche Ausnahmen für die erstmalige Anwendung
Die Änderungen des IFRS 2 betreffen die Bilanzierung der anteilsbasierten Vergütung
mit Barausgleich innerhalb einer Unternehmensgruppe.
Die Änderungen betreffen die Bilanzierung von Unternehmenserwerben, insbesondere den
Anwendungsbereich und die Bilanzierung von sukzessiven Anteilserwerben.
Die Änderungen betreffen weitergehende Angaben zum Segmentvermögen, insbesondere zur
Bewertung der Vermögenswerte und Schulden eines berichtspflichtigen Segments.
Geänderte Vorschriften zur Bilanzierung von Transaktionen mit nicht beherrschenden
Anteilseignern eines Konzerns sowie zur Bilanzierung im Fall des Verlustes der Beherrschung
über ein Tochterunternehmen.
Der IFRIC 15 behandelt die Fragestellung, unter welchen Bedingungen Unternehmen sich
mit der Immobilienfertigung befassen, IAS 11 und IAS 18 anzuwenden haben und zu welchem
Zeitpunkt die Umsatzerlöse zu realisieren sind.
Verbesserungen an den IFRS (Annual Improvement Project 2007-2009 (AIP 2009)), unter
anderem:
| ― |
IFRS 5: Umfang der Anhangangaben zu den betroffenen Vermögenswerten und aufgegebenen Geschäftsbereichen; |
| ― |
IAS 7: Berücksichtigung bestimmter Auszahlungen im Cashflow aus Investitionstätigkeit |
| ― |
IAS 36: Klarstellung der Durchführung des Werthaltigkeitstests auf Segmentebene |
Der International Accounting Standards Board (IASB) und das International Financial
Reporting Interpretations Committee (IFRIC) haben weitere Standards und Interpretationen
verabschiedet, die für das Geschäftsjahr 2010 noch nicht verpflichtend anzuwenden
sind bzw. deren Anerkennung durch die EU noch aussteht.
|
|
|
|
|
|
| Standard oder Interpretation |
Verpflichtende Anwendung für Unternehmen mit kalender- gleichen Geschäfts- jahren ab: |
Endorsegment Erfolgt am |
Geplant für | |
| IAS 24 | Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen |
2011 | 19.07.2010 |
|
| IFRIC 14 | Vorauszahlungen im Rahmen von Mindestoptierungsverpflichtungen |
2011 | 19.07.2010 |
|
| IFRIC 19 | Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente und Änderung an IFRS 1, Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards |
2011 | 23.07.2010 |
|
|
|
Improvements to IFRS | 2011 |
|
2011 |
| IFRS 7 | Angaben zu Finanzinstrumenten | 2011 |
|
2011 |
| IFRS 1 | Schwerwiegende Hochinflation und Beseitigung fixer Daten | 2012 |
|
noch nicht festgelegt |
| IAS 12 | Latente Steuern: Realisierung zugrundeliegender Vermögenswerte |
2012 |
|
noch nicht festgelegt |
| IFRS 9 | Finanzinstrumente | 2013 |
|
Entscheidung verschoben |
Der überarbeitete IAS 24 beinhaltet überarbeitete Definitionen für nahe stehende Unternehmen
und für nahe stehende Personen. Zudem werden Angabepflichten für Unternehmen, die
staatlich kontrolliert oder bedeutend beeinflusst werden, in Bezug auf ihre Beziehungen
zu anderen, vom selben Staat kontrollierten oder bedeutend beeinflussten Unternehmen,
neu geregelt. Die Änderungen sind retrospektiv erstmals in Geschäftsjahren verpflichtend
anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen. Diese Neuerungen haben voraussichtlich
keine wesentlichen Effekte auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
bzw. der Cashflows des Konzerns.
IFRIC 19 beinhaltet Leitlinien zur Bilanzierung so genannter "Debt for Equity-Swaps",
wenn ein Unternehmen die Bedingungen einer finanziellen Verbindlichkeit mit dem Gläubiger
neu aushandelt und der Gläubiger dabei Aktien oder andere Eigenkapitalinstrumente
des Unternehmens zur vollen oder teilweisen Tilgung der finanziellen Verbindlichkeit
akzeptiert. IFRIC 19 stellt klar, dass:
| ― |
die Eigenkapitalinstrumente des Unternehmens als Teil des "gezahlten Entgelts" zur Tilgung der finanziellen Verbindlichkeit anzusehen sind und |
| ― |
die ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente mit ihrem Fair Value bewertet werden. Kann dieser Fair Value nicht verlässlich bestimmt werden, so sind die Eigenkapitalinstrumente mit dem Fair Value der getilgten Verbindlichkeit zu bewerten. |
| ― |
Die Differenz zwischen dem Buchwert, der getilgten finanziellen Verbindlichkeit und des anfänglichen Bewertungsbetrages der Eigenkapitalinstrumente wird in der laufenden Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens erfasst. |
Diese Neuerung ist erstmals in Geschäftsjahren verbindlich retrospektiv anzuwenden,
die am oder nach dem 1. Juli 2010 beginnen und hat voraussichtlich keine wesentlichen
Effekte auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows
des Konzerns.
Das IASB hat am 6. Mai 2010 die "Verbesserungen an den IFRS 2008-2010" (Annual Improvements)
veröffentlicht. Dieser Standard enthält die Änderung von sechs International Financial
Reporting Standards (IFRS) und einer Interpretation (IFRIC). Sofern im Einzelfall
nichts anderes bestimmt ist, treten die Änderungen verpflichtend für Berichtsjahre
in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen. Die DIC Asset AG untersucht
die hieraus resultierenden Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Durch die Änderungen wird den Nutzern von Finanzberichten ein besserer Einblick in
Transaktionen zur Übertragung von finanziellen Vermögenswerten gewährt. Die Änderungen
sind anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2011 beginnen. Eine
frühere Anwendung ist zulässig.
Im ersten Jahr der Anwendung sind Vergleichsangaben nicht erforderlich. Der Konzern
geht derzeit nicht davon aus, dass diese Änderungen, sofern sie von der EU so übernommen
werden, einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Abschlüsse haben werden.
Schwerpunkt Latente Steuern: Realisierung zugrundeliegender Vermögenswerte
Etablierung einer Ausnahmeregelung, durch die aktive und passive Steuerlatenzen auf
| ― |
zum Zeitwert bewertete als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (investment properties), (Anwendung des Modells des beizulegenden Zeitwerts gemäß IAS 40), sowie |
| ― |
im Rahmen eines Unternehmenserwerbs erstmals angesetzte als Finanzinvestition gehaltene Immobilien - sofern diese auch im Rahmen der Folgebewertung zum Zeitwert bilanziert werden sollen, |
unter dem Aspekt der steuerlichen Konsequenzen eines Verkaufs zu bewerten sind, es
sei denn, der Bilanzierende erbringt eindeutige Nachweise, dass er den Buchwert des
Vermögenswerts vollständig durch Nutzung realisieren wird.
Die geänderte Fassung ist verpflichtend anzuwenden für am oder nach dem 1. Januar
2012 beginnende Geschäftsjahre; eine freiwillige vorzeitige Anwendung ist erlaubt.
Da der Konzern seine als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien mit den fortgeführten
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert, haben diese Änderungen, sofern sie
von der EU so übernommen werden, keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.
Das IASB hat die Vorschriften zur Bilanzierung finanzieller Verbindlichkeiten veröffentlicht,
die den IFRS 9 ergänzen und die Phase zur Klassifizierung und Bewertung des IASB-Projekts
zur Ablösung des IAS 39 "Financial Instruments: Recognition und Measurement" abschließen.
IFRS 9 regelt die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten neu, wonach
es künftig für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten nur noch
die Bewertungskategorien "zu fortgeführten Anschaffungskosten" und "zum Fair Value"
geben soll. Nach den neuen Regelungen hat ein Unternehmen, das für die Bilanzierung
seiner Finanzverbindlichkeiten die Fair-Value-Option gewählt hat, den Teil der Änderungen
des beizulegenden Zeitwerts, der aus der Änderung des eigenen Kreditrisikos resultiert,
im sonstigen Ergebnis des Eigenkapitals und nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung
zu erfassen.
Die Bestimmungen sind erstmals in Geschäftsjahren verpflichtend retrospektiv anzuwenden,
die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Eine frühere Anwendung ist nur zulässig,
wenn gleichzeitig die in IFRS 9 für finanzielle Vermögenswerte enthaltenen Regelungen
angewendet werden.
Der Konzern geht derzeit nicht davon aus, dass die Anwendung der Ergänzung, sofern
sie von der EU in dieser Form übernommen wird, einen wesentlichen Einfluss auf die
Darstellung der Abschlüsse haben wird.
Eine Anwendung der Neuerungen, bevor dies nach den Übergangsregelungen des IASB erstmals
verpflichtend erforderlich ist, ist nicht geplant.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse" durch
Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen neu bewerteten Eigenkapital
der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbs. Dabei werden Vermögenswerte und
Schulden mit ihren Zeitwerten angesetzt. Gemäß IFRS 3 wird ein Geschäfts- oder Firmenwert,
der aus Unternehmenszusammenschlüssen resultiert, nicht planmäßig abgeschrieben, sondern
ist einmal jährlich einer Werthaltigkeitsprüfung zu unterziehen.
Ergibt sich ein passivischer Unterschiedsbetrag, wird dieser nach erfolgter Überprüfung
ergebniswirksam erfasst. Die aufgedeckten stillen Reserven und Lasten werden im Rahmen
der Folgekonsolidierung entsprechend den korrespondierenden Vermögenswerten und Schulden
fortgeführt.
Konzerninterne Gewinne und Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen
konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden
eliminiert. Im DIC Asset AG-Konzern werden Lieferungen und Leistungen grundsätzlich
zu marktüblichen Bedingungen erbracht. Bei den ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen
werden die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern in Ansatz
gebracht. Die Konsolidierung von Gemeinschaftsunternehmen erfolgt anteilmäßig nach
den gleichen Grundsätzen.
Der Konzernabschluss beinhaltet die Geschäfte derjenigen Tochtergesellschaften, bei
denen die DIC Asset AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte
verfügt oder aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verfügungsmacht aus der Tätigkeit der
betreffenden Gesellschaften Nutzen ziehen kann, in der Regel durch einen Anteilsbesitz
von mehr als 50 Prozent. Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit
der Beherrschung besteht, bzw. endet, wenn die Möglichkeit der Beherrschung nicht
mehr besteht.
Die Ergebnisse der im Laufe des Geschäftsjahres erworbenen oder veräußerten Tochterunternehmen
wurden entsprechend vom Zeitpunkt des Inkrafttretens des Erwerbs oder bis zum effektiven
Abgangszeitpunkt in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung einbezogen.
Operativ tätige Gemeinschaftsunternehmen gemäß IAS 31 (Interests in Joint-Ventures)
werden entsprechend dem Anteil an dem gemeinschaftlich geführten Unternehmen quotal
konsolidiert.
Nach der Equity-Methode werden dagegen solche Beteiligungen bewertet, bei denen die
DIC Asset AG - aufgrund eines Anteilsbesitzes zwischen 20 und 50 Prozent - einen bedeutenden
Einfluss, aber keine gemeinschaftliche Leitung ausübt (assoziierte Unternehmen). Bei
Beteiligungen, die nach der Equity-Methode bewertet sind, werden die Anschaffungskosten
gemäß IAS 28 jährlich um die dem Kapitalanteil der DIC Asset AG entsprechenden Eigenkapitalveränderungen
erhöht bzw. vermindert.
Bei der erstmaligen Einbeziehung von Beteiligungen nach der Equity-Methode werden
Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung entsprechend den Grundsätzen der Vollkonsolidierung
behandelt. Gewinne und Verluste aus Transaktionen zwischen Konzernunternehmen und
assoziierten Unternehmen werden entsprechend dem Anteil des Konzerns an dem assoziierten
Unternehmen eliminiert.
Zum 31. Dezember 2010 wurden neben der DIC Asset AG insgesamt 120 (Vorjahr 123) Tochterunternehmen
in den Konzernabschluss einbezogen (siehe Anlage 1 des Anhangs S. 185). Tochtergesellschaften
sind Unternehmen, bei denen die DIC Asset AG als Mutterunternehmen beherrschenden
Einfluss, in Form von direkter oder indirekter Mehrheit der Stimmrechte an dem Unternehmen,
ausübt.
Mit wirtschaftlicher Rückwirkung zum 31. Dezember 2010 wurden die drei inaktiven Gesellschaften
AP Objekt Oberursel GmbH, AP Objekt Wiesbaden GmbH und AP Objekt Mainz GmbH auf die
AP Portfolio GmbH verschmolzen.
Die drei inaktiven Gesellschaften DIC 25 Unkel GmbH, DIC 25 Herborn-Selbach GmbH und
DIC 25 Trier GmbH wurden innerhalb der DIC-Gruppe verkauft.
Am 15. November 2010 hat die DIC 26 Portfolio GmbH Ihre Anteile an der DIC 26 Flensburg
GmbH an die Aberdeen Gruppe veräußert. Die DIC Asset AG ist zu 100% an der DIC 26
Portfolio GmbH beteiligt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend bis zum
Anteilsübergang mit in den Konzernabschluss einbezogen. Die abgegangenen Vermögenswerte
und Schulden sind im Punkt Kapitalflussrechnung auf Seite 152 näher erläutert.
22 Gemeinschaftsunternehmen (Vorjahr 22) wurden entsprechend IAS 31 anteilmäßig konsolidiert
(siehe Anlage 2 des Anhangs S. 186). Die Gemeinschaftsunternehmen (Joint-Ventures)
im DIC Asset-Konzern bestehen aus zwei Vertragsparteien, die entweder gemeinsame Tätigkeiten
durchführen oder Vermögenswerte unter gemeinschaftlicher Führung oder gemeinschaftlich
geführte Einheiten verwalten.
Die Gemeinschaftsunternehmen hatten auf Vermögen und Schulden sowie auf Erträge und
Aufwendungen des Konzerns folgenden Einfluss:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 6.954 | 12.813 |
| Langfristige Vermögenswerte | 92.204 | 109.525 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 4.871 | 37.081 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 70.847 | 61.839 |
| Nettovermögen | 23.440 | 23.418 |
| Erträge | 9.306 | 9.951 |
| Aufwendungen | 8.297 | 7.874 |
| Jahresergebnis | 1.009 | 2.078 |
Die Gemeinschaftsunternehmen wenden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
wie die DIC Asset AG an.
Die DIC Asset AG hält aus strategischen Motiven Anteile an 13 (Vorjahr 11) Gesellschaften,
die gemäß IAS 28.13 als assoziierte Unternehmen nach der At-equity-Methode in den
Abschluss des Konzerns einbezogen werden (siehe Anlage 3 des Anhangs S. 186).
An der DIC HI Portfolio GmbH und an der DIC Hamburg Portfolio GmbH mit ihren jeweiligen
Tochtergesellschaften hält die DIC Asset AG in direkter Beteiligung 1,2% und über
die DIC Opportunistic GmbH indirekt 18,8%.
Die folgende Tabelle zeigt eine Zusammenfassung der aggregierten Erträge und Aufwendungen
sowie der Vermögenswerte und Schulden der assoziierten Unternehmen im DIC Asset-Konzernabschluss.
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Vermögenswerte | 1.373.211 | 1.326.548 |
| Schulden | 1.177.155 | 1.183.288 |
| Nettovermögen | 196.056 | 143.260 |
| Erträge | 160.659 | 144.556 |
| Aufwendungen | 132.699 | 117.789 |
| Jahresergebnis | 27.960 | 26.767 |
Umsatzerlöse aus Vermietung und Verpachtung sowie Erträge aus der Hausverwaltung werden
unter Abzug von Erlösschmälerungen entsprechend den Vertragslaufzeiten realisiert,
sofern die Vergütung vertraglich festgesetzt oder verlässlich bestimmbar und die Erfüllung
der damit verbundenen Forderungen wahrscheinlich ist.
Ertragsrealisierungen bei Veräußerungsgeschäften (z.B. Investment Property) werden
grundsätzlich zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs, d.h. zum Zeitpunkt des Übergangs
von Besitz, Nutzen und Lasten und nicht erst bei Eintragung ins Grundbuch bzw. der
Erbringung der Leistung abzüglich Skonti und Rabatte erfasst.
Davon ausgenommen sind Auftragserlöse aus der Anwendung der "Percentage-of-Completion-Methode"
bei zum Verkauf bestimmten Entwicklungsprojekten.
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien werden mit den fortgeführten Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten bilanziert. Fremdkapitalkosten werden, sofern sie direkt dem
Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden können,
über den Zeitraum aktiviert, in dem im Wesentlichen alle Arbeiten abgeschlossen sind,
um den qualifizierten Vermögenswert für seinen beabsichtigten Gebrauch oder Verkauf
herzurichten. Andernfalls werden die Fremdkapitalkosten unmittelbar im Aufwand erfasst.
Im Geschäftsjahr 2010 wurden keine Fremdkapitalkosten aktiviert. Im Vorjahr betrug
der Fremdkapitalkostensatz 2,58%.
Grundstücke werden nicht abgeschrieben. Gebäude werden linear über ihre wirtschaftliche
Nutzungsdauer abgeschrieben. Für die Abschreibung der Gebäude werden folgende Nutzungsdauern
zugrunde gelegt:
| in Jahren | Nutzungsdauer |
| Wohnhäuser | 60 |
| Bürogebäude, Büro- und Geschäftshäuser, Hotelgebäude | 50 |
| Kauf- und Warenhäuser, Einkaufspassagen, SB-Märkte | 40 |
| Parkhäuser, Tiefgaragen | 40 |
Die Immobilien der Gesellschaft werden grundsätzlich als Finanzinvestition behandelt,
da der reine Handel mit Immobilien nicht als Teil der Geschäftstätigkeit anzusehen
ist. Aufgrund der Bewertung zu fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten
sind die Marktwerte (beizulegende Zeitwerte) der als Finanzinvestition gehaltenen
Immobilien im Anhang anzugeben (siehe Textziffer 17). Der Wert wird nach international
anerkannten Bewertungsmethoden, z.B. der Discounted-Cashflow-Methode, ermittelt oder
aus vorliegenden Kaufvertragsangeboten bzw. aus dem aktuellen Marktpreisvergleichbarer
Immobilien abgeleitet.
Sachanlagen werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Fremdkapitalkosten
werden nicht als Teil der Anschaffungskosten aktiviert. Sachanlagen werden grundsätzlich
linear abgeschrieben. Die planmäßigen Nutzungsdauern für Sachanlagen betragen in der
Regel zwischen 3 Jahren und 13 Jahren.
Die nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen werden mit ihrem anteiligen Eigenkapital
entsprechend der Buchwertmethode angesetzt.
Beteiligungen werden der Kategorie "zur Veräußerung verfügbar" zugerechnet und sofern
dieser Wert verlässlich ermittelbar ist, mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.
Existiert ein solcher Wert hingegen nicht, erfolgt die Bilanzierung zu fortgeführten
Anschaffungskosten.
Immaterielle Vermögenswerte werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Sämtliche immateriellen Vermögenswerte weisen eine bestimmbare Nutzungsdauer auf und
werden deshalb planmäßig linear abgeschrieben. Software für kaufmännische Anwendungen
wird über drei Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer von Konzessionen und sonstigen
Rechten beträgt in der Regel 10 Jahre.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden bis auf derivative Finanzinstrumente
mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Ergeben sich bei Forderungen Zweifel an der Einbringlichkeit, werden diese mit dem
niedrigeren realisierbaren Betrag angesetzt. Neben den erforderlichen Einzelwertberichtigungen
werden bei erkennbaren Risiken aus dem allgemeinen Kreditrisiko pauschalierte Einzelwertberichtigungen
gebildet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird angenommen, dass
der Nominalbetrag abzüglich Wertberichtigungen dem beizulegenden Zeitwert entspricht.
Wertminderungen von Forderungen werden zum Teil unter Verwendung von Wertberichtigungskonten
berücksichtigt. Die Entscheidung, ob ein Ausfallrisiko mittels eines Wertberichtigungskontos
oder über eine direkte Minderung der Forderung abzubilden ist, hängt vom Grad der
Verlässlichkeit der Beurteilung der Risikosituation ab.
Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten umfasst Kassenbestände,
Guthaben bei Kreditinstituten sowie kurzfristige Termingeldanlagen, soweit sie innerhalb
von drei Monaten verfügbar sind.
Alle Rückstellungen berücksichtigen sämtliche am Bilanzstichtag erkennbaren Verpflichtungen,
die auf vergangenen Ereignissen beruhen und deren Höhe oder Fälligkeit unsicher ist.
Rückstellungen werden nur gebildet, wenn ihnen eine rechtliche oder faktische Verpflichtung
gegenüber Dritten zugrunde liegt, zu deren Erfüllung ein Abfluss von Ressourcen wahrscheinlich
ist, soweit eine verlässliche Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist.
Die Rückstellungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und nicht mit Erstattungsansprüchen
saldiert.
Die Bilanzierung der im Konzern ausgegebenen aktienkursorientierten Vergütungen erfolgt
im Einklang mit IFRS 2 "Aktienbasierte Vergütung". Bei den "virtuellen Aktienoptionen"
handelt es sich um aktienbasierte Vergütungstransaktionen mit Barausgleich, die zu
jedem Bilanzstichtag mit dem Fair Value bewertet werden. Der Vergütungsaufwand wird
unter Berücksichtigung der innerhalb der Wartezeit zeitanteilig erbrachten Arbeitsleistung
ratierlich angesammelt und erfolgswirksam bis zur Unverfallbarkeit erfasst.
Die Einschätzung erfolgt unter Anwendung des Black-Scholes-Optionspreismodells.
Verbindlichkeiten werden mit Ausnahme derivativer Finanzinstrumente mit ihrem Rückzahlungs-
bzw. Erfüllungsbetrag oder unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten
Anschaffungskosten angesetzt.
Finanzielle Verbindlichkeiten werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert,
sofern die Begleichung der Verbindlichkeit innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag
erfolgen wird.
Latente Steuern aus temporären Unterschieden zwischen der IFRS- und der Steuerbilanz
der Einzelgesellschaften und aus Konsolidierungsvorgängen werden jeweils gesondert
angesetzt. Die aktiven latenten Steuern umfassen auch Steuerminderungsansprüche, die
sich aus der erwarteten Nutzung bestehender steuerlicher Verlustvorträge in Folgejahren
ergeben. Eine Aktivierung erfolgt, wenn die Realisierung dieser Verlustvorträge mit
ausreichender Sicherheit gewährleistet ist.
Für die Bewertung der latenten Steuern werden die Steuersätze zum Realisationszeitpunkt
zugrunde gelegt, die auf Basis der aktuellen Rechtslage gelten oder erwartet werden.
Latente Steuern werden nicht abgezinst.
Im Geschäftsjahr 2010 betrug der Körperschaftsteuersatz 15% zuzüglich des Solidaritätszuschlags
in Höhe von 5,5% der Körperschaftsteuerbelastung. Daraus resultierte ein effektiver
Körperschaftsteuersatz von 15,8%. Unter Einbeziehung der Gewerbesteuer von 16,1% betrug
der Gesamtsteuersatz 31,9%.
Die tatsächlichen Steuererstattungsansprüche und Steuerschulden für die laufende und
für frühere Perioden werden mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Erstattung
von der Steuerbehörde bzw. eine Zahlung an die Steuerbehörde erwartet wird.
Soweit ersichtlich, wurde in ausreichendem Umfang Vorsorge für zukünftig mögliche
Steuerverpflichtungen (Steuerrückstellungen) gebildet. Dabei wurden eine Vielzahl
von Faktoren wie beispielsweise die Auslegung, Kommentierung und Rechtsprechung zur
jeweiligen Steuergesetzgebung sowie Erfahrungen der Vergangenheit zugrunde gelegt.
Derivative Finanzinstrumente werden als Vermögenswert oder Verbindlichkeit ausgewiesen.
Unabhängig vom Zweck werden alle derivativen Finanzinstrumente mit dem beizulegenden
Zeitwert bewertet. Die erstmalige Bilanzierung erfolgt zum Entstehungstag. Der Konzern
schließt keine Derivate zu spekulativen Zwecken ab. Sofern die Voraussetzungen erfüllt
sind, werden diese als Cashflow-Hedge, d. h. zur Absicherung der Risiken aus schwankenden
Zahlungsströmen, bilanziert.
Bei Abschluss der Transaktion dokumentiert der Konzern die Sicherungsbeziehung zwischen
Sicherungsinstrument und Grundgeschäft, das Ziel des Risikomanagements sowie die zugrunde
liegende Strategie. Darüber hinaus findet zu Beginn der Sicherungsbeziehung und fortlaufend
in Folge eine Dokumentation der Einschätzung statt, ob die in der Sicherungsbeziehung
eingesetzten Derivate die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts oder der Zahlungsströme
der Grundgeschäfte hocheffektiv kompensieren.
Der effektive Teil der Marktwertänderungen von Derivaten, die für eine Absicherung
von Zahlungsströmen fester Verpflichtungen bestimmt sind und qualifizierte Hedges
darstellen (IAS 39.88), wird grundsätzlich erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
Der ineffektive Teil der Wertänderungen wird dagegen direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung
erfasst. Im Eigenkapital erfasste Beträge werden in der Periode in die Gewinn- und
Verlustrechnung umgebucht und als Ertrag oder Aufwand erfasst, in der das abgesicherte
Grundgeschäft erfolgswirksam wird.
Wenn ein Sicherungsinstrument ausläuft, veräußert wird oder das Sicherungsgeschäft
nicht mehr die Kriterien für Hedge Accounting erfüllt, so verbleibt der kumulierte
Gewinn oder Verlust im Eigenkapital und wird erst dann in der Gewinn- und Verlustrechnung
erfasst, wenn die zugrunde liegende Transaktion eintritt. Wird der Eintritt der zukünftigen
Transaktion nicht länger erwartet, sind die kumulierten Gewinne oder Verluste, die
direkt im Eigenkapital erfasst wurden, sofort in die Gewinn- und Verlustrechnung umzubuchen.
Änderungen der beizulegenden Zeitwerte von derivativen Finanzinstrumenten, die nicht
die Kriterien einer Sicherungsbeziehung (Hedge-Accounting) erfüllen, werden direkt
erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Bewegungen in der Rücklage für Cashflow-Hedges im Eigenkapital werden im Eigenkapitalspiegel
sowie in der Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen dargestellt.
Die Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis beinhaltet, wird auf
Basis des wirtschaftlichen Gehalts der Vereinbarung zum Zeitpunkt ihres Abschlusses
getroffen und erfordert eine Einschätzung, ob die Erfüllung der vertraglichen Vereinbarung
von der Nutzung eines bestimmten Vermögenswerts oder bestimmter Vermögenswerte abhängig
ist und ob die Vereinbarung ein Recht auf die Nutzung des Vermögenswerts einräumt.
Eine erneute Beurteilung ist nach dem Beginn des Leasingverhältnisses nur unter den
Voraussetzungen des IFRIC 4 vorzunehmen.
Leasingverhältnisse, in denen ein wesentlicher Anteil des Nutzens und der Risiken
aus dem Eigentum am Leasingobjekt beim Leasinggeber verbleibt, werden als Operating
Leasing klassifiziert. Unter einem Operating Leasing erhaltene oder geleistete Zahlungen
werden über die Dauer des Leasingverhältnisses in der Gewinn- und Verlustrechnung
erfasst. Mietverträge über Immobilien verstehen sich als Leasingverhältnisse in diesem
Sinne.
Leasingverträge, bei denen der Leasingnehmer die wesentlichen Risiken und den Nutzen
aus dem Leasingobjekt trägt, werden als Finanzierungsleasing klassifiziert. Leasingverhältnisse
dieser Art werden im Konzern nicht abgeschlossen.
Die funktionale Währung sämtlicher konsolidierter Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen
ist der Euro. Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden mit dem Wechselkurs am Tag
des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Begleichung solcher
Geschäftsvorfälle sowie aus der Umrechnung von monetären Vermögenswerten und Verbindlichkeiten
zum Bilanzstichtag werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Bilanzposten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsverluste
von TEUR 1.156 (Vorjahr Fremdwährungsverluste von TEUR 206) sind in den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen erfasst.
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie (basic earnings per share) ergibt sich aus der
Division des auf die Aktionäre der DIC Asset AG entfallenden Anteils am Periodenergebnis,
durch den gewichteten Durchschnitt der ausgegebenen Aktien. Während einer Periode
neu ausgegebene oder zurückgekaufte Aktien werden zeitanteilig für den Zeitraum, in
dem sie sich im Umlauf befinden, berücksichtigt.
Im ersten Quartal 2010 wurde eine ausschließlich an die Altaktionäre gerichtete Kapitalerhöhung
durchgeführt. Ein Bezugsrechtshandel erfolgte nicht.
Die bis zu 7.837.499 neuen Aktien wurden den Aktionären zu einem Preis von 6,00 Euro
im Verhältnis 4:1 zum Bezug angeboten.
Der gewichtete Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien war gemäß IAS 33.26
und IAS 33.27 (b) für die Jahre 2010 und 2009 neu zu ermitteln. Die für 2009 neu zu
berücksichtigende Aktienanzahl von 32.469.642 (+1.119.643) ergibt sich aus dem Verhältnis
zwischen dem beizulegenden Aktienkurs 7,25 EUR pro Aktie (31.03.2010) und dem theoretischen
beizulegenden Zeitwert pro Aktie nach Bezugsrecht (7 EUR) bezogen auf die am 31.12.2009
geltende Stammaktienzahl von 31.349.999.
Zur Erstellung des Konzernabschlusses sind bis zu einem gewissen Grad Ermessensentscheidungen
und Schätzungen notwendig, die sich auf Ansatz, Bewertung und Ausweis der Vermögenswerte
und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie von Eventualforderungen und Eventualschulden
auswirken.
Die wesentlichen von Annahmen und Schätzungen betroffenen Sachverhalte beziehen sich
auf:
| ― |
die Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern von Vermögenswerten des Anlagevermögens, |
| ― |
die Ermittlung abgezinster Cashflows sowie des Diskontierungs- und Kapitalisierungszinses im Rahmen von Impairmenttests, |
| ― |
Zeitwertermittlungen und Barwertermittlungen der Mindestleasingzahlungen, |
| ― |
die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen |
| ― |
die Realisierbarkeit von Forderungen sowie |
| ― |
die zukünftige Nutzbarkeit steuerlicher Verlustvorträge. |
Sämtliche Schätzungen und die zugrundeliegenden Annahmen werden fortlaufend neu bewertet.
Sie basieren auf Erfahrungen aus der Vergangenheit und weiteren Erkenntnissen, einschließlich
Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Ereignisse.
Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen.
Die konsolidierten Mieteinnahmen sind im Geschäftsjahr 2010 um TEUR 8.666 (6,5%) von
TEUR 133.607 auf TEUR 124.941 gesunken. Dieser Rückgang wird unter anderem durch die
Objektverkäufe der Jahre 2009, bei denen Mietverträge mit einer annualisierten Jahresmiete
von TEUR 908 mit veräußert wurden, hervorgerufen. Ferner wirken die in 2010 unterjährig
getätigten Objektveräußerungen mit anteilig TEUR 1.088 sowie nicht prolongierte oder
mit teilweise geringeren Durchschnittsmieten abgeschlossenen Mietverträge reduzierend
auf die Mieteinnahmen. Der größte nicht fortgeführte Mietvertrag hat ein Jahresvolumen
von EUR 3,2 Mio. Aufgrund der intensiven Vermietungsaktivitäten wurden im abgelaufenen
Geschäftsjahr zahlreiche neue Mietverträge abgeschlossen. Das diesen Verträgen zuzuordnende
Mietertragsvolumen beträgt ca.TEUR 6.399 pro Jahr.
Es handelt sich um die Erbbauzinsen für die Objekte München Grünwald (TEUR 320), Duisburg
(TEUR 60), Hamburg (TEUR 67) des Odin-Portfolios, die Objekte Konstanz (TEUR 101),
Ludwigshafen (TEUR 56) und Edingen-Neckarhausen (TEUR 18) des Augusta-Portfolios sowie
für das Objekt Moers aus dem Value6-Portfolio (TEUR 104), das Objekt Hemsbach des
RMN-Portfolios (TEUR 36) und für das Objekt Stadtbadgalerie des Ruhr-Portfolios in
Bochum (TEUR 11). Die Werte und die Aufgliederung sind im Wesentlichen unverändert
zum Vorjahr.
Die ausgewiesenen Kosten umfassen die im Zusammenhang mit den Objekten anfallenden
laufenden Aufwendungen für bezogene Leistungen für Grundstücke und Gebäude einschließlich
Grundsteuer, die im Wesentlichen im Rahmen der Betriebs- und Heizkosten an die Mieter
weiterbelastet werden können.
Die auf die Mieter umgelegten Erträge aus Betriebs- und Nebenkosten sanken um TEUR
726 (4%), während die Aufwendungen aus Betriebs- und Nebenkosten sich um TEUR 1.820
(9%) reduzierten.
Diese Entwicklung ist unter anderem auf die Kostenoptimierung im Bereich der umlagefähigen
Kosten zurückzuführen. Im Vordergrund stehen hier vor allem Einsparungen durch neu
abgeschlossene Versicherungsverträge von TEUR 397 sowie bei Rahmenverträgen für Gasversorgung
und Müllentsorgung TEUR 184, von denen auch unsere Mieter profitieren.
Mit Ausnahme eines Objektes des Augusta-Portfolios wurden bei sämtlichen als Finanzinvestitionen
gehaltenen Immobilien Mieteinnahmen erzielt. Die dem einen Objekt direkt zurechenbaren
betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 70 (Vorjahr TEUR 70) und
waren nicht wesentlich.
Die sonstigen immobilienbezogenen Aufwendungen enthalten Kosten, die nicht an den
Mieter weiterbelastet werden können sowie aufgrund vertraglicher Ausnahmeregelungen
mit den Mietern nicht weiterbelastet werden. Zu den nicht weiterbelastbaren Kosten
zählen Reparaturkosten, Instandhaltungsaufwand, Verwalterkosten sowie Nebenkosten
bei leerstehenden Flächen.
Im Geschäftsjahr 2010 erhöhten sich die vorbenannten Aufwendungen um TEUR 2.248 (36%)
von TEUR 6.283 auf TEUR 8.531. Wesentlichen Einfluss hatten unter anderem der Miet-
und Nebenkostenaufwand aus der Anmietung einer Tiefgarage TEUR 917,die Erhöhung der
Leerstandskosten um TEUR 741 von TEUR 2.963 auf TEUR 3.704 gegenüber dem Vorjahr sowie
der Anstieg der nicht umlagefähigen Betriebskosten für Vorjahre um TEUR 464.
Entlastend wirken wie im Vorjahr die Aktivierung der Vermietungsprovision externer
Makler für die Neuvermietung von Leerstandsflächen in Höhe von TEUR 585 sowie die
Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 77.
Die Verwaltungskosten gliedern sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Rechts- und Beratungskosten | 1.810 | 2.444 |
| Miet- und Nebenkosten | 948 | 882 |
| Accounting- und Administration Fee | 659 | 687 |
| Personalbeschaffung und sonstige Personalkosten | 553 | 85 |
| Kfz-Kosten | 543 | 518 |
| Prüfungskosten | 510 | 517 |
| Nebenkosten der Geldbeschaffung | 489 | 586 |
| Marketing | 470 | 453 |
| Fremdleistungen | 397 | 735 |
| Versicherungen/Beiträge und Abgaben | 345 | 256 |
| EDV-Kosten | 261 | 250 |
| Aufsichtsratvergütung | 204 | 204 |
| Miet- und Leasingkosten für BGA | 121 | 173 |
| Übrige | 698 | 1.194 |
| Gesamt | 8.008 | 8.984 |
Die Entwicklung der Rechts- und Beratungskosten hängt in erster Linie mit den Gutachterkosten
für die zum Bilanzstichtag erforderlichen Bewertungen des Immobilienportfolios TEUR
550 (Vorjahr TEUR 750), mit mietrechtlicher Beratung TEUR 490 (Vorjahr TEUR 282),
Gewährleistungsberatung TEUR 121 (Vorjahr TEUR 242) sowie sonstigen Vertragsthemen
TEUR 180 (Vorjahr TEUR 287) zusammen. Das Vorjahr war durch aperiodische Effekte aus
dem Jahr 2008 beeinflusst.
Die Marketingkosten beinhalten im Wesentlichen Kosten für die Erstellung von Exposés,
für Objektmarketing und Präsentationen sowie die Erstellung und Veröffentlichung des
Geschäftsberichts.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Vergütungen von insgesamt EUR 204.476,10 an
Mitglieder des Aufsichtsrats gewährt. Weitere Details, insbesondere Angaben nach §
314 Abs. 1 Nr. 6. Buchstabe a) HGB, sind im Kapitel Erklärung zur Unternehmensführung
angegeben.
Für die in den Geschäftsjahren 2010 und 2009 erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers
Rödl & Partner GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft,
Nürnberg, sind folgende Honorare angefallen:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Abschlussprüfungen | 435 | 442 |
| Sonstige Bestätigungsleistungen | 75 | 75 |
| Gesamt | 510 | 517 |
Die Honorare für Abschlussprüfungen betreffen die Prüfung des Konzernabschlusses und
der gesetzlich vorgeschriebenen Abschlüsse der DIC Asset AG und ihrer verbundenen
Unternehmen.
Die Honorare für sonstige Bestätigungsleistungen betreffen insbesondere die prüferische
Durchsicht der Zwischenabschlüsse nach IFRS.
Der Personalaufwand setzt sich aus Löhnen und Gehältern der Beschäftigten der DIC
Asset AG und der DIC Onsite GmbH in Höhe von TEUR 8.634 (Vorjahr TEUR 8.424) sowie
den dazugehörigen Sozialabgaben in Höhe von TEUR 1.166 (TEUR 1.028) zusammen.
Der Personalaufwand liegt mit TEUR 9.409 annähernd auf dem Vorjahresniveau. Der Anstieg
um TEUR 250 resultiert vor allem aus den personellen Veränderungen, den Rückstellungen
für Tantiemen und den aktienkursorientierten Vergütungen.
Die Anzahl der Beschäftigten ist von 112 Mitarbeitern Ende 2009 auf 110 Mitarbeiter Ende 2010 zurückgegangen. Im Jahresdurchschnitt waren bei der Asset AG
20 Mitarbeiter und bei der DIC Onsite 90 Mitarbeiter beschäftigt.
Details hinsichtlich der Vorstandsvergütung gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a Satz
5 bis 9 HGB sind im Kapitel zur Erklärung zur Unternehmensführung angegeben.
Die Abschreibungen betreffen überwiegend die ausgewiesenen Immobilien und in geringem
Umfang Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens.
Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 378 (1%) von TEUR 30.440
auf TEUR 30.818. Dieser Anstieg geht unter anderem auf die durch Capex-/TI-Maßnahmen
erhöhte Bemessungsgrundlage sowie vermietungsbedingte Nutzungsänderungen von Gebäuden
und den dadurch höheren Abschreibungssatz zurück.
Die Erträge betreffen Property- und Assetmanagement-,Vermietungs- und Verkaufsgebühren,
die von der DIC Asset AG bzw. von der DIC Onsite GmbH von folgenden konsolidierten
Unternehmen erhoben wurden:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG | 1.289 | 1.413 |
| DIC HI Portfolio GmbH | 778 | 695 |
| DIC Hamburg Portfolio GmbH | 395 | 527 |
| DIC Office Balance I GmbH | 248 | 0 |
| DIC MSREF FF Südwest Portfolio GmbH | 190 | 182 |
| DIC MSREF HT Portfolio GmbH | 172 | 44 |
| DIC MSREF Berlin Portfolio GmbH | 151 | 102 |
| DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH | 123 | 138 |
| Kunden der DIC Onsite GmbH | 83 | 132 |
| DIC MSREF Fraspa Portfolio GmbH | 60 | 13 |
| DIC MSREF Berlin GmbH (ebay) | 25 | 18 |
| Deutsche Immobilien Chancen Objekt Coburg GmbH | 21 | 9 |
| Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA | 8 | 6 |
| ARCA 7. Vermögens- und Verwaltungs GmbH | 0 | 93 |
| Gesamt | 3.543 | 3.372 |
Mit Ausnahme der Kunden der DIC Onsite GmbH handelt es sich um Transaktionen mit nahe
stehenden Unternehmen i.S.d. IAS 24.9.
Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Erträge aus geldwerten Vorteilen | 244 | 241 |
| Auflösung Einzelwertberichtigungen auf Forderungen | 689 | 59 |
| Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten | 125 | 32 |
| Sonstige | 339 | 435 |
| Gesamt | 1.397 | 735 |
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich in erster Linie um Erträge
aus Mehrleistungen an den Mieter (z.B. Durchführung von mietvertraglichen Rückbauten
für Mieter) sowie Erträge aus außergerichtlichen Vergleichen und Versicherungserstattungen.
Der Posten beinhaltet im Wesentlichen die in diesem Jahr in Höhe von TEUR 1.156 (Vorjahr
TEUR 206) angefallenen Fremdwährungsverluste aus der stichtagsbezogenen Bewertung
zweier Bankdarlehen in Schweizer Franken (Nominalbetrag per 31. Dezember 2010 CHF
8.366.454,52), die im Jahr 2003 von den Gesellschaften Gewerbepark Langenfeld West
3 GmbH & Co. KG bzw. DIC Objekt Frankfurt 1 GmbH & Co. KG aufgenommen wurden. Ferner
sind aperiodische Aufwendungen in Höhe von TEUR 109 enthalten.
Aufgrund der positiven Entwicklung auf dem Transaktionsmarkt sowie durch strategische
Verkäufe im Rahmen der Portfoliobereinigung hat der Konzern Gewinne aus dem Verkauf
von als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien (ohne Fondsobjekte) in Höhe von
TEUR 5.118 (Vorjahr TEUR 1.500) erzielt.
Im Jahr 2010 veräußerte die Gesellschaft insgesamt 19 Einzelimmobilien, davon entfielen
insgesamt zwölf Objekte auf die Portfolien Berlin (TEUR 23), wobei eines der Objekte
bereits Ende 2009 beurkundet wurde, fünf Objekte auf das Augusta-Portfolio (TEUR 3.989)
sowie jeweils ein Objekt auf das DIC 26 (TEUR 706) und Fraspa-Portfolio (TEUR339).
Unter anderem wurden die folgenden Objekte platziert:
| ― |
Holm-Südergraben, Flensburg |
| ― |
P6, Mannheim, |
| ― |
Q7, Mannheim, |
| ― |
O7, Mannheim, |
| ― |
Börsenplatz 5, Frankfurt |
In den Verkaufserlösen ist ein Sonderertrag aus der Veräußerung des Stromnetzbereichs
einer Liegenschaft in Wiesbaden in Höhe von TEUR 132 enthalten. Von den Verkaufserlösen
abgesetzt wurden TEUR 220 (Vorjahr TEUR 190) Verkaufskosten.
Der Ausweis betrifft die nach der At-Equity-Methode zu übernehmenden Gewinne und Verluste
von den folgenden assoziierten Unternehmen:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| DIC MainTor Zweite Beteiligungs GmbH & Co. KG | 6.494 | 5.991 |
| DIC MSREF FF Südwest Portfolio GmbH | 1.360 | 1.052 |
| DIC MSREF HT Portfolio GmbH | 484 | 573 |
| DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH | 377 | 356 |
| DIC Office Balance I (Fondsanteil) | 241 | 0 |
| ProDIC GmbH | 97 | 0 |
| DIC Opportunistic GmbH | -1.221 | - 490 |
| DIC MainTor Verwaltungs GmbH | -13 | 0 |
| DIC Development GmbH | -9 | -2 |
| DIC GMG GmbH | -6 | -2 |
| DIC MainTor III GmbH | 8 | 0 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 7.812 | 7.478 |
Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen wurde im Jahr 2010 unter anderem durch gezielte
Verkäufe aus dem DIC Hamburg Portfolio, dem DIC MSREF HMDD Portfolio und dem DIC MSREF
Hochtief Portfolio beeinflusst. Insgesamt wurden hier zwölf Objekte veräußert, wovon
zwei Objekte bereits Ende 2009 beurkundet wurden. Die Verkaufserlöse des Jahres 2010
betragen TEUR 31.139 (Vorjahr TEUR 37.289), der anteilige Veräußerungsgewinn der DIC
Asset AG betrug TEUR 1.365 (Vorjahr TEUR 324).
Aus dem DIC Helena Portfolio wurde per Notarvertrag vom 14.12.2010 ein Objekt veräußert,
dessen wirtschaftlicher Übergang auf den Erwerber erst innerhalb des Jahres 2011 stattfinden
wird. Ähnliches gilt für ein Objekt aus dem DIC Primo Portfolio. Hier wurde der Notarvertrag
am 30.07.2010 geschlossen. Der Übergang von Nutzen und Lasten hat sich aus abwicklungstechnischen
Gründen in das Jahr 2011 verschoben.
Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Zinserträge | 6.416 | 5.513 |
| Zinsaufwendungen | -70.452 | - 74.649 |
| Finanzergebnis | -64.036 | - 69.136 |
Insgesamt verminderte sich das negative Finanzergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um TEUR 5.100 (7%).
Die Reduzierung der Zinsaufwendungen steht im unmittelbaren Zusammenhang mit dem ganzjährig
niedrigen Zinsniveau, von dem der Konzern bei den mit variablen Zinssätzen verzinslichen
Finanzverbindlichkeiten (19%) profitiert hat, sowie dem reduzierten Darlehensvolumen.
Der Aufwand aus der Amortisation der im Zusammenhang mit den Finanzverbindlichkeiten
entstehenden Bearbeitungsentgelte betrug im Geschäftsjahr TEUR 1.075 (Vorjahr TEUR
1.260).
Das ausgewiesene Finanzergebnis beinhaltet einen Ertrag von TEUR 105 (Vorjahr TEUR
424) aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten (Zinsswaps und Caps) zum
beizulegenden Zeitwert sowie einen Aufwand in Höhe von TEUR 164 aus der Ineffektivität
eines Swaps.
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Laufende Ertragsteueraufwendungen | -2.484 | -3.190 |
| Latenter Steuerertrag | 622 | 634 |
| Gesamtertragsteueraufwand | -1.862 | -2.556 |
Die laufenden Ertragsteuern betreffen ausschließlich steuerpflichtige Gewinne konsolidierter
Tochtergesellschaften und der DIC Asset AG. Der laufende Steueraufwand setzt sich
hierbei im Wesentlichen aus Körperschaftsteuern inkl. Solidaritätszuschlag (TEUR 1.944)
sowie aus Gewerbeertragsteuern (TEUR 540) zusammen. Die DIC Asset AG weist zum 31.
Dezember 2010 noch einen steuerlichen Verlustvortrag für Zwecke der Gewerbesteuer
in Höhe von TEUR 1.645 aus. Aufgrund der Nutzung gewerbesteuerlicher Verlustvorträge
entfielen auf die Konzernobergesellschaft in geringem Umfang laufende Gewerbesteueraufwendungen
(TEUR 8).
Die Verminderung des Aufwands für laufende Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist
in erster Linie auf die Besteuerung der Konzernobergesellschaft DIC Asset AG zurückzuführen.
Die latenten Steuern resultieren aus zeitlichen Differenzen zwischen Steuerbilanzwerten
und IFRS-Bilanzwerten sowie aus bestehenden ertragsteuerlichen Verlustvorträgen und
Zinsvorträgen der Zinsschranke. Die latenten Steuern werden auf der Basis der Steuersätze
ermittelt, die zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. gelten werden. Für die Berechnung
der inländischen latenten Steuern wurden neben dem Körperschaftsteuersatz von 15%
und dem Solidaritätszuschlag von 5,5% gesellschaftsspezifische Gewerbeertragsteuersätze
berücksichtigt.
Der latente Steuerertrag stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge | +638 | +2.588 |
| Latente Steuern aus Immobilienbewertung | +293 | -1.582 |
| Latente Steuern auf Derivate | -5 | -135 |
| Latente Steuern aus Aktivierung mietfreier Zeiten | -99 | -50 |
| Latente Steuern auf Eigenkapitaltransaktionskosten | -303 | +37 |
| Latente Steuern auf übrige Anpassungen | +98 | -224 |
| Gesamt | +622 | +634 |
Die latenten Steueransprüche und -schulden sind folgenden Sachverhalten zuzuordnen:
| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 | ||
|
|
aktiv | passiv | aktiv | passiv |
| Verlustvorträge | 9.051 | 0 | 8.412 | 0 |
| Investment Properties | 0 | 9.139 | 336 | 9.123 |
| Derivate | 9.242 | 0 | 9.537 | 0 |
| Langfristige verzinsliche Finanzschulden | 0 | 0 | 0 | 15 |
| Übrige | 1.172 | 369 | 367 | 258 |
| Summe | 19.465 | 9.508 | 18.652 | 9.396 |
Der Unterschied zwischen erwartetem Steueraufwand und tatsächlichem Steueraufwand
lässt sich wie folgt überleiten:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Konzernergebnis vor Steuern | 18.327 | 18.685 |
| Anzuwendender gesetzlicher Steuersatz (in %) | 31.93% | 31,93% |
| Erwarteter Steueraufwand | 5.851 | 5.965 |
| Steuersatzabweichungen |
|
|
| Effekte aus Hebesatzdifferenzen, Staffeltarifen, Freibeträgen (Gewerbesteuer) | -194 | -132 |
| Unterschied latenter Steuersatz/Ertragsteuersatz | -661 | -1.055 |
| Steuereffekte aus Abweichungen in der steuerlichen Bemessungsgrundlage |
|
|
| Effekte aus nicht steuerwirksamen Konzernverlusten | 5.392 | 2.396 |
| Effekte aus steuerlichen Mehrabschreibungen des Immobilienvermögens | -440 | -1.488 |
| Effekte aus der erweiterten Kürzung bei Erträgen aus Immobilienverwaltung | -3.134 | -2.239 |
| Effekte aus steuerlichen Ergebnissen aus Tochter-Personengesellschaften | 7 | 0 |
| Effekte aus steuerfreien Finanzanlagenverkäufen (95 % steuerfrei) | -183 | 0 |
| Effekte aus nicht abzugsfähigen Zinsaufwendungen | 0 | -163 |
| Konsolidierungsmaßnahmen ohne latente Steuer | -4.399 | -1.992 |
| Effekte aus steuerlichen Verlustvorträgen | 1.050 | 95 |
| Permanente Differenzen | 799 | 448 |
| Sonstige Abweichungen | 49 | 444 |
| Ansatz latenter Steuern | -1.466 | 410 |
| Aperiodische Effekte | -809 | -133 |
| Tatsächlicher Gesamtsteueraufwand | 1.862 | 2.556 |
Der anzuwendende Soll-Steuersatz wurde auf Basis der in Deutschland geltenden Steuersätze
2010 und 2009 ermittelt. Hierbei wurde ein Steuersatz von 31,925% zugrunde gelegt.
Dieser ermittelt sich aus einem nominalen Körperschaftsteuersatz inkl. Solidaritätszuschlag
von 15,825% und einem nominalen Gewerbesteuersatz von 16,10%. Der Gewerbesteuersatz
basiert auf einem Hebesatz von 460% der Stadt Frankfurt am Main.
Den Minderheitenanteilen zustehende Gewinne von TEUR 85 (Vorjahr TEUR 60) wurden aus
dem Ergebnis des Geschäftsjahres den Minderheitenanteilen des Eigenkapitals gutgeschrieben.
Die vollständige Entwicklung der Minderheitenanteilen zustehenden Gewinne und Verluste
ist der Eigenkapitalveränderungsrechnung zu entnehmen.
Das Ergebnis je Aktie ist gemäß IAS 33.12 aus dem Konzernüberschuss nach Anteilen
anderer Gesellschafter und der Zahl der im Jahresdurchschnitt im Umlauf befindlichen
Aktien ermittelt.
Gemäß IAS 33.26 ist der gewichtete Durchschnitt der in der Periode und allen übrigen
dargestellten Perioden in Umlauf befindlichen Stammaktien zu berichtigen, wenn ein
Ereignis eintritt, das die Zahl der in Umlauf befindlichen Stammaktien verändert,
ohne dass damit eine Änderung der Ressourcen einhergeht. Dies ist gemäß IAS 33.27
(b) der Fall, wenn ein Gratiselement bei der Emission, zum Beispiel die Ausgabe von
Bezugsrechten an Altaktionäre, gewährt wird.
| in Euro | 2010 | 2009 | 2009 |
| Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter | 16.380.056 | 16.068.859 | 16.068.859 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien | 37.228.123 | 30.872.029 | 32.469.642 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | 0,44 | 0,52 |
|
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie bei neuer Aktienzahl |
|
|
0,49 |
Die für das Jahr 2009 neu zu berücksichtigende Aktienanzahl ergibt sich aus dem Gratiselement
in Höhe von 3,57% bzw. 1.119.643 Aktien, bezogen auf die Aktienanzahl vor Kapitalerhöhung
von 31.349.999.
Für 2010 wird der Vorstand vorschlagen, eine Dividende in Höhe von TEUR 13.716 (€
0,35 pro Aktie) zu beschließen. Die gesamte Dividende wird der Kapitalertragsteuer
unterliegen. Diese beläuft sich voraussichtlich auf TEUR 3.617. In diesem Konzernabschluss
wird diese Dividende gemäß IAS 10 nicht als Verbindlichkeit bilanziert.
In Anlehnung an die Empfehlungen der European Public Real Estate Association (EPRA)
wird im Folgenden der Netto-Vermögenswert (Net Asset Value - NAV) zum 31. Dezember
2010 und 31. Dezember 2009 berechnet:
| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Buchwert der Immobilien | 1.718.215 | 2.024.225 |
| Wertdifferenz zum Zeitwert |
|
|
| Core plus | -23.534 | -57.009 |
| Value added | -21.372 | -42.802 |
|
|
-44.906 | -99.811 |
| Marktwert der Immobilien | 1.673.309 | 1.924.414 |
| Beteiligungsbuchwert Co-Investments | 64.670 | 28.946 |
| Wertdifferenz zum Zeitwert | 1.189 | 7.884 |
| Marktwert der Beteiligungen | 65.859 | 36.830 |
| +/- sonstige Aktiva/Passiva | 236.880 | 126.154 |
| Nettokreditverbindlichkeiten zum Buchwert | -1.376.082 | -1.588.854 |
| Minderheitenanteile | -1.473 | -1.450 |
| NAV | 598.494 | 497.094 |
| Latente Steuer auf Differenz Zeitwert/Buchwert | -746 | 5.336 |
| NNAV | 597.748 | 502.430 |
| Wertdifferenz zum Zeitwert der Nettokreditverbindlichkeiten | -32.406 | -43.298 |
| NNNAV | 565.343 | 459.132 |
| NAV/Anteil | 15,27 | 13,87 |
| NNAV/Anteil | 15,25 | 14,00 |
| NNNAV/Anteil | 14,43 | 12,90 |
Durch die mit Beschluss vom 12. März 2010 durchgeführte Kapitalerhöhung waren 39.187.498
Aktien gewinnbezugsberechtigt. Da die neuen Aktien bereits am Erfolg des Jahres 2009
partizipiert haben, wurde der NAV für das Jahr 2009 unter Berücksichtigung der neuen
Aktienanzahl nach Kapitalerhöhung berechnet.
| in TEUR | 31.12.2009 vor Kapital- erhöhung |
31.12.2009 nach Kapital- erhöhung |
| NAV/Anteil | 15,86 | 13,87 |
| NNAV/Anteil | 16,03 | 14,00 |
| NNNAV/Anteil | 14,65 | 12,90 |
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Anschaffungskosten |
|
|
| Stand 01.01. | 2.109.166 | 2.077.970 |
| Zugänge aus Erwerb | 4.994 | 33.550 |
| Zugänge aus nachträglichen Anschaffungskosten | 9.564 | 11.626 |
| Abgänge | 303.486 | 13.980 |
| Stand 31.12. | 1.820.238 | 2.109.166 |
| Abschreibungen |
|
|
| Stand 01.01. | 84.941 | 55.050 |
| Zugänge | 30.448 | 30.243 |
| Abgänge | 13.366 | 352 |
| Stand 31.12. | 102.023 | 84.941 |
| Buchwert 31.12. | 1.718.215 | 2.024.225 |
| Buchwert 01.01. | 2.024.225 | 2.022.920 |
| Beizulegender Zeitwert | 1.673.309 | 1.924.414 |
Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien (Investment Properties) werden bei
Zugang mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Transaktionskosten
werden in die erstmalige Bewertung mit einbezogen. Bei der Folgebewertung wird das
Anschaffungskostenmodell nach IAS 40.56 gewählt. Dabei werden die Investment Properties
nach den Vorschriften des IAS 16 bewertet, d.h. zu Anschaffungs- und Herstellungskosten
abzüglich der planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen sowie Zuschreibungen.
Die zusätzlich ermittelten beizulegenden Zeitwerte bei den als Finanzinvestitionen
gehaltenen Immobilien basieren vollständig auf den Ergebnissen des zu diesem Zweck
beauftragten unabhängigen Gutachters Cushman & Wakefield, der eine Bewertung nach
den International Valuation Standards vorgenommen hat. Die Bemessung der Marktwerte
stützt sich auf eine dynamische Barwertberechnung der sog. Discounted Cashflow-Methode.
Im Allgemeinen wurde eine Cashflow-Periode von zehn Jahren angenommen, an deren Ende
der Verkauf der Immobilie unterstellt wird. Der für die Bewertung angesetzte Diskontierungssatz
setzt sich aus einer risikofreien Rate, die sich aus der Umlaufrendite von langfristigen
festverzinslichen Bundesanleihen ableiten lässt, sowie einer immobilienspezifischen
Risikoprämie zusammen, die die eingeschränkte Fungibilität von Immobilieninvestitionen
im Verhältnis zu fungibleren Anlageformen wie Aktien oder Renten widerspiegelt.
Für die Durchführung von Impairmenttests auf Investment Properties gemäß IAS 36 werden
die zusammengefassten Buchwerte für Grund und Boden und Gebäude den gutachterlich
ermittelten Verkehrswerten der Objekte gegenübergestellt. Der Vergleich erfolgt auf
Basis der Bruttoverkehrswerte, d.h. ohne die Transaktionskosten, die im Falle von
tatsächlichen Veräußerungen anfallen können. Darüber hinaus sind bei der Ermittlung
der Vergleichswerte unternehmensindividuelle Parameter verwendet worden, welche den
Nutzungswert der Immobilien innerhalb der unternehmerischen Verwendung berücksichtigen.
Hier fallen insbesondere die Planung zum Verbleib der Immobilie im Konzern sowie die
sich daraus ergebenden prognostizierten Cashflows ins Gewicht. Im Weiteren erfolgte
die Ermittlung eines sachgerechten vermögenswertspezifischen Kapitalisierungszinssatzes
nach den Kriterien des IAS 36.A17.
In den Anschaffungskosten sind zum 31.12.2010 unverändert zum Vorjahr Fremdkapitalzinsen
in Höhe von TEUR 2.499 enthalten.
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Anschaffungskosten |
|
|
| Stand 01.01. | 1.025 | 936 |
| Zugänge | 39 | 89 |
| Abgänge | 0 | 0 |
| Stand 31.12. | 1.064 | 1.025 |
| Abschreibungen |
|
|
| Stand 01.01. | 458 | 295 |
| Zugänge | 119 | 163 |
| Abgänge | 32 | 0 |
| Stand 31.12. | 545 | 458 |
| Buchwert 31.12. | 519 | 567 |
| Buchwert 01.01. | 567 | 641 |
| in TEUR | 2010 | 2009 | ||
|
|
Stimm- rechtsanteil |
Buchwert | Stimm- rechtsanteil |
Buchwert |
| Beteiligungen an: |
|
|
|
|
| DIC MainTor Zweite Beteiligungs GmbH & Co. KG | 40,0% | 24.137 | 40,0% | 17.336 |
| DIC Office Balance I (Fonds) | 17,0% | 27.494 | 0% | 0 |
| DIC MSREF FF Südwest Portfolio GmbH | 20,0% | 4.263 | 20,0% | 4.269 |
| DIC MSREF HT Portfolio GmbH | 20,0% | 3.573 | 20,0% | 3.711 |
| DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH | 20,0% | 3.202 | 20,0% | 3.257 |
| DIC Opportunistic GmbH | 20,0% | 1.818 | 20,0% | 293 |
| ProDIC GmbH | 50,0% | 113 | 0% | 0 |
| DIC BW Portfolio GmbH | 20,0% | 59 | 20,0% | 0 |
| DIC MainTor Verwaltungs GmbH | 40,0% | 5 | 40,0% | 8 |
| DIC Development GmbH | 20,0% | 4 | 20,0% | 64 |
| DICGMG GmbH | 20,0% | 2 | 20,0% | 8 |
|
|
|
64.670 |
|
28.946 |
Die DIC-Gruppe hat im vierten Quartal 2010 über die DIC Office Balance GmbH 20% und
die ProDIC GmbH mittelbar 12,2% an dem Fonds "DIC Office Balance I" erworben.
Es werden Zinsswaps und Zinsbegrenzungsvereinbarungen in Form von Caps abgeschlossen.
Im Rahmen der eingesetzten Swap-Kontrakte zahlt der Konzern feste Zinsen auf einen
bestimmten Kapitalbetrag und erhält im Gegenzug dafür variable Zinsen auf denselben
Kapital betrag. Diese Zinsswaps gleichen die Auswirkungen zukünftiger Veränderungen
der Zinssätze auf die Zahlungsströme der zugrunde liegenden variabel verzinslichen
Anlagen aus.
Bei den Caps garantiert der Verkäufer dem Käufer gegen Zahlung einer Prämie für einen
bestimmten Kapitalbetrag und eine bestimmte Laufzeit eine Zinsobergrenze. Übersteigt
der Referenzzinssatz die Zinsobergrenze, gleicht der Verkäufer den Differenzbetrag
für die jeweilige Periode aus.
Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzinstrumente:
| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 | ||
|
|
Nominal- volumen |
Zeitwert | Nominal- volumen |
Zeitwert |
| Aktiva |
|
|
|
|
| Zinssicherungskontrakte (Caps) | 10.000 | 171 | 0 | 0 |
| Passiva |
|
|
|
|
| Zinssicherungskontrakte (Swaps) | 880.463 | 58.116 | 1.006.368 | 60.052 |
Die Buchwerte der Derivate entsprechen den Marktwerten.
Grundsätzlich werden Verträge über derivative Finanzinstrumente und Finanztransaktionen
nur mit Großbanken abgeschlossen, um Bonitätsrisiken so gering wie möglich zu halten.
Die Nominal- und Zeitwerte der Zinssicherungskontrakte setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 | ||
|
|
Nominal- volumen |
Zeitwert | Nominal- volumen |
Zeitwert |
| Aktiva (Cap) |
|
|
|
|
| DIC MSREF Berlin Portfolio GmbH (anteilig) | 10.000 | 171 | 0 | 0 |
| Passiva (Swap) |
|
|
|
|
| DIC AP Portfolio GmbH | 337.800 | 21.229 | 355.100 | 19.058 |
| DIC Objekt Braunschweig GmbH | 12.155 | 147 | 12.399 | 405 |
| DIC Objekt Nürnberg GmbH | 21.638 | 660 | 22.024 | 1.077 |
| DIC Objekt Hannover GmbH | 18.595 | 568 | 18.926 | 925 |
| DIC OP Portfolio GmbH | 260.000 | 23.907 | 273.000 | 19.923 |
| DIC VP Portfolio GmbH | 86.500 | 5.273 | 86.500 | 6.712 |
| DIC 26 Portfolio GmbH | 71.000 | 3.685 | 112.000 | 5.974 |
| DIC RMN Portfolio GmbH | 21.475 | 1.345 | 21.794 | 1.545 |
| DIC MSREF Berlin Portfolio GmbH (anteilig) | 21.300 | 13 | 19.000 | 175 |
| DIC DP Portfolio GmbH | 0 | 0 | 47.000 | 3.209 |
| DIC Objekt Köln 1 GmbH | 0 | 0 | 8.625 | 212 |
| DIC RP Portfolio GmbH | 30.000 | 1.289 | 30.000 | 837 |
|
|
880.463 | 58.116 | 1.006.368 | 60.052 |
Zum 31. Dezember 2010 sind die negativen Marktwerte nach Abzug latenter Steuern mit
TEUR 48.816 (Vorjahr TEUR 50.372) im Eigenkapital abgegrenzt. Die Zinssicherungskontrakte
haben Laufzeiten zwischen sechs Monaten und fünf Jahren.
| in TEUR | Nominal | Zeitwert |
| Laufzeit < 1 Jahr | 58.116 | 1.498 |
| Laufzeit 1 bis 5 Jahre | 822.347 | 56.618 |
In den für die DIC RMN Portfolio GmbH ausgewiesenen derivativen Finanzinstrumenten
ist ein (Vorjahr: zwei) im Jahr 2002 abgeschlossener Zinssicherungskontrakt mit einem
Nominalvolumen von TEUR 2.975 enthalten, bei denen die Regeln des Hedge Accountings
nicht angewandt werden. Dementsprechend werden die Aufwendungen und Erträge aus der
Veränderung des beizulegenden Zeitwerts der Zinssicherungskontrakte ergebniswirksam
erfasst (vgl. hierzu die Erläuterung unter 13. Finanzergebnis).
Im Geschäftsjahr 2010 bestanden bei den Beteiligungsgesellschaften, an denen die DIC
Asset AG mittelbar und unmittelbar zu 20% und 40% beteiligt ist, Zinssicherungskontrakte
über ein Nominalvolumen von insgesamt TEUR 430.148 (Vorjahr: TEUR 632.628) zur Absicherung
der zukünftigen variablen Cashflows. Die Objektgesellschaften zahlen Festzinssätze
zwischen 3,010% und 4,785%, dagegen steht eine Verzinsung in Höhe des 1-Monats- oder
3-Monats-Euribor. Die Aufwendungen und Erträge aus der Absicherung der zukünftigen
Zahlungsströme werden von den Objektgesellschaften erfolgsneutral im Eigenkapital
abgegrenzt. Die DIC Asset AG weist ihren Anteil an den unmittelbar im Eigenkapital
der assoziierten Unternehmen ausgewiesenen Veränderungen von TEUR -2.531 (Vorjahr
TEUR - 5.414) nach Abzug latenter Steuern im Konzerneigenkapital gemäß IAS 28.39 aus.
Der Ansatz betrifft Rechte zur Nutzung einer Kantine im Business Park in Ulm sowie
Software.
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Anschaffungskosten |
|
|
| Stand 01.01. | 468 | 384 |
| Zugänge | 122 | 84 |
| Abgänge | 2 | 0 |
| Stand 31.12. | 588 | 468 |
| Amortisation |
|
|
| Stand 01.01. | 247 | 188 |
| Zugänge | 86 | 59 |
| Abgänge | 0 | 0 |
| Stand 31.12. | 333 | 247 |
| Buchwert 31.12. | 255 | 221 |
| Buchwert 01.01. | 221 | 196 |
Der Posten beinhaltet eine kurzfristige verbleibende Kaufpreisforderung aus dem Jahr
2010 in Höhe von TEUR 7.950 (Vorjahr: TEUR 67).
Es handelt sich in erster Linie um Forderungen aus Betriebs- und Nebenkosten. Sämtliche
Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.
Im Geschäftsjahr 2010 wurden Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen in Höhe von TEUR 1.210 (2009: TEUR 1.393) gebildet.
Die Wertberichtigungen auf Forderungen haben sich wie folgt entwickelt:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Stand 01.01. | 1.393 | 401 |
| Zugänge | 603 | 1.123 |
| Verbrauch | 97 | 72 |
| Auflösung | 689 | 59 |
| Stand 31.12. | 1.210 | 1.393 |
Zudem wurden Forderungen in Höhe von TEUR 1.251 (Vorjahr TEUR 1.141) im Geschäftsjahr
abgeschrieben.
Zum Bilanzstichtag bestanden keine überfälligen, nicht wertberichtigten Forderungen.
Die Forderungen resultieren vornehmlich aus Darlehensgewährungen. Die Darlehen werden
zumeist mit durchschnittlich 4,5% bis 9,25% pro Jahr verzinst. Detaillierte Angaben
zu den Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen sind im Punkt "Rechtsgeschäfte
mit Unternehmen mit maßgeblichen Einfluss" ab Seite 159 dargestellt.
Der Bilanzausweis betrifft:
| in TEUR |
|
31.12.2010 | 31.12.2009 | ||
|
|
|
Forderungen | Verbindlich- keiten |
Forderungen | Verbindlich- keiten |
| DIC Opportunistic GmbH | b) | 24.342 | 0 | 21.427 | 0 |
| Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA | a) | 21.470 | 0 | 20.236 | 0 |
| DIC MainTor Zweite Beteiligungs GmbH & Co. KG | b) | 13.666 | 0 | 12.379 | 8 |
| ProDIC GmbH | b) | 13.563 | 0 | 0 | 0 |
| DIC Hamburg Portfolio GmbH | b) | 12.101 | 0 | 12.051 | 0 |
| DIC HI Portfolio GmbH | b) | 7.495 | 0 | 7.101 | 1 |
| DIC MSREF Frankfurt Portfolio GmbH | c) | 2.674 | 0 | 5.241 | 0 |
| DIC MSREF Berlin Portfolio GmbH | c) | 2.117 | 0 | 2.447 | 0 |
| DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH | b) | 2.102 | 0 | 1.538 | 56 |
| DIC MSREF FF Südwest GmbH | b) | 1.845 | 0 | 1.187 | 0 |
| DIC MSREF HT Portfolio GmbH | b) | 1.499 | 0 | 647 | 428 |
| Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG | a) | 849 | 0 | 808 | 26 |
| MSREF Sparks B.V. | a) | 827 | 0 | 781 | 0 |
| DIC MSREF Berlin GmbH | c) | 415 | 0 | 864 | 0 |
| DIC Projektentwicklung GmbH & Co. KG | a) | 350 | 0 | 0 | 21 |
| DIC Office Balance I | b) | 296 | 0 | 0 | 0 |
| DIC MainTor GmbH | b) | 0 | 0 | 108 | 0 |
| MSREF Quick GmbH & Co. Verwaltungs KG | a) | 0 | 0 | 0 | 2.443 |
| MSREF V Daffodil Holding B.V. | a) | 0 | 0 | 0 | 909 |
| DIC Projekt Frankfurt 1 GmbH & Co. KG | a) | 0 | 0 | 0 | 106 |
| Sonstige |
|
71 | 18 | 61 | 22 |
| Summe |
|
105.682 | 18 | 86.876 | 4.020 |
a)
Nahestehendes Unternehmen gemäß IAS 24.9a(ii)
b)
Nahestehendes Unternehmen gemäß IAS 24.9b
c)
Nahestehendes Unternehmen gemäß IAS 24.9c
Der Ausweis betrifft anrechenbare Steuer und Rückforderungen an Körperschaftsteuer.
Die "übrigen" sonstigen Forderungen enthalten eine Forderung aus einem gerichtlichen
Vergleich mit dem Veräußerer des Augusta-Portfolios in Höhe von TEUR 197.
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Kautionen | 2.017 | 1.424 |
| Forderungen mietfreie Zeit | 1.291 | 665 |
| Umsatzsteuer | 349 | 241 |
| Debitorische Kreditoren | 27 | 153 |
| Übrige | 271 | 136 |
|
|
3.955 | 2.619 |
Der Posten berücksichtigt vor allem vorausbezahlte Erbbauzinsen TEUR 1.313 (Vorjahr:
TEUR 1.328), andere vorausbezahlte Kosten sowie die Prämie für den in 2010 abgeschlossenen
Zins-Cap (siehe Derivate S. 139).
Das Guthaben steht zur freien Verfügung der Gesellschaft und unterliegt keinen Restriktionen.
Das gezeichnete Kapital der Muttergesellschaft DIC Asset AG hat sich im Zuge der am
12. März 2010 beschlossenen Kapitalerhöhung von TEUR 31.350 auf TEUR 39.187 zum Bilanzstichtag
erhöht. Es wurden 7.837.499 neue Aktien ausgegeben, so dass nunmehr 39.187.498 auf
den Inhaber lautenden nennbetragslosen Stammaktien (Stückaktien) mit einem anteiligen
Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 bestehen. Unterschiedliche Aktiengattungen gibt
es nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede
Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme.
Der Vorstand ist durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2010
ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 4. Juli 2015
durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien
gegen Bar- und/oder Sacheinlage um bis zu 19.590.000,00 Euro zu erhöhen (genehmigtes
Kapital).
Den Aktionären ist dabei grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Die neuen Aktien
können auch von einem oder mehreren durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten
oder Unternehmen im Sinne von § 186 Abs. 5 Satz 1 AktG mit der Verpflichtung übernommen
werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand
ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre
auszuschließen,
| ― |
(i) um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen; |
| ― |
(ii) wenn die neuen Aktien gegen Bareinlage ausgegeben werden und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis der im Wesentlichen gleich ausgestatteten bereits börsennotierten Aktien nicht wesentlich unterschreitet. Die Anzahl der in dieser Weise veräußerten Aktien darf zusammen mit der Anzahl anderer Aktien, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss in direkter oder entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert worden sind, und der Anzahl der Aktien, die durch Ausübung von Options- und/oder Wandlungsrechten oder Erfüllung von Wandlungspflichten aus Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen entstehen können, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind, 10% des Grundkapitals nicht überschreiten und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung; |
| ― |
(iii) wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Beteiligungen an Unternehmen oder von sonstigen mit einem Akquisitionsvorhaben in Zusammenhang stehenden Vermögensgegenständen oder im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erfolgt; |
| ― |
(iv) soweit es erforderlich ist, um Inhabern bzw. Gläubigern von Options- und Wandelschuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrechten bzw. Wandlungspflichten, die von der Gesellschaft oder Konzerngesellschaften, an denen die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu 100% beteiligt ist, ausgegeben wurden oder noch werden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung der Options- bzw. Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung von Wandlungspflichten als Aktionär zustehen würde. |
Der Vorstand hat von der vorstehend dargestellten Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Der Vorstand ist durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2010
ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 4. Juli 2015 einmalig oder mehrmals
auf den Inhaber lautende Wandelschuldverschreibungen und/oder Optionsschuldverschreibungen
(zusammen "Schuldverschreibungen") im Gesamtnennbetrag von bis zu 300.000.000,00 Euro
zu begeben und den Inhabern von Schuldverschreibungen Wandlungs- bzw. Optionsrechte
(auch mit Wandlungspflicht) auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft
mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu EUR 19.590.000,00
nach näherer Maßgabe der Wandel- bzw. Optionsanleihebedingungen (zusammen auch "Anleihebedingungen")
zu gewähren. Die Ausgabe der Schuldverschreibungen ist nur gegen Barzahlung möglich.
Die Schuldverschreibungen können in Euro oder - unter Begrenzung auf den entsprechenden
Gegenwert - in einer ausländischen gesetzlichen Währung, beispielsweise eines OECD-Landes,
begeben werden. Sie können auch durch Konzernunternehmen ausgegeben werden, an denen
die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu 100% beteiligt ist; in einem solchen
Fall ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats für die Gesellschaft
die Garantie für die Schuldverschreibungen zu übernehmen und den Inhabern Wandlungs-
bzw. Optionsrechte (auch mit Wandlungspflicht) auf den Inhaber lautende Stückaktien
der Gesellschaft zu gewähren.
Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu, d.h. die Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen
sind grundsätzlich den Aktionären der Gesellschaft zum Bezug anzubieten. Die Schuldverschreibungen
können auch von einem oder mehreren Kreditinstituten oder Unternehmen im Sinne von
§ 186 Abs. 5 Satz 1 AktG mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären
zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Werden Schuldverschreibungen von einem
Konzernunternehmen ausgegeben, stellt die Gesellschaft die entsprechende Gewährung
des Bezugsrechts für die Aktionäre der Gesellschaft sicher.
Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht
der Aktionäre auf Schuldverschreibungen auszuschließen,
| ― |
(i) für Spitzenbeträge, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben; |
| ― |
(ii) sofern der Vorstand nach pflichtgemäßer Prüfung zu der Auffassung gelangt, dass der Ausgabepreis den nach anerkannten finanzmathematischen Methoden ermittelten theoretischen Marktwert der Schuldverschreibungen nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts gilt jedoch nur für Schuldverschreibungen mit einem Wandlungs- oder Optionsrecht (auch mit einer Wandlungspflicht) auf Aktien, auf die insgesamt ein anteiliger Betrag von höchstens 10% des zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens oder - falls dieser Wert geringer ist - des zum Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals entfällt. In diese Höchstgrenze von 10% des Grundkapitals ist der anteilige Betrag des Grundkapitals einzuberechnen, der auf Aktien entfällt, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind oder die als erworbene eigene Aktien während der Laufzeit dieser Ermächtigung in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert worden sind; |
| ― |
(iii) soweit es erforderlich ist, um Inhabern bzw. Gläubigern von Options- und Wandelschuldverschreibungen mit Options- und/oder Wandlungsrechten bzw. Wandlungspflichten, die von der Gesellschaft oder Konzerngesellschaften, an denen die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu 100% beteiligt ist, ausgegeben wurden oder noch werden, ein Bezugsrecht auf Schuldverschreibungen in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung der Options- bzw. Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung von Wandlungspflichten als Aktionär zustehen würde. |
Im Falle der Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen werden jeder Teilschuldverschreibung
ein oder mehrere Optionsscheine beigefügt, die den Inhaber berechtigen, nach Maßgabe
der vom Vorstand festzulegenden Optionsbedingungen auf den Inhaber lautende Stückaktien
der Gesellschaft zu beziehen. Die Laufzeit des Optionsrechts darf die Laufzeit der
Optionsschuldverschreibung nicht übersteigen. Im Übrigen kann vorgesehen werden, dass
Spitzen zusammengelegt und/oder in Geld ausgeglichen werden. Im Falle der Ausgabe
von Wandelschuldverschreibungen erhalten die Inhaber das Recht, ihre Teilschuldverschreibungen
nach näherer Maßgabe der vom Vorstand festzulegenden Wandelanleihebedingungen in auf
den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft umzutauschen. Das Wandlungsverhältnis
ergibt sich aus der Division des Nennbetrags oder des unter dem Nennbetrag liegenden
Ausgabebetrages einer Teilschuldverschreibung durch den festgesetzten Wandlungspreis
für eine auf den Inhaber lautende Stückaktie der Gesellschaft und kann auf eine volle
Zahl auf- oder abgerundet werden; ferner kann gegebenenfalls eine in bar zu leistende
Zuzahlung festgesetzt werden. Im Übrigen kann vorgesehen werden, dass Spitzen zusammengelegt
und/oder in Geld ausgeglichen werden. § 9 Abs. 1 AktG und § 199 AktG bleiben unberührt.
Die Wandelanleihebedingungen können auch eine Wandlungspflicht zum Ende der Laufzeit
(oder zu einem früheren Zeitpunkt) vorsehen. Der anteilige Betrag am Grundkapital
der je Teilschuldverschreibung bei Wandlung auszugebenden Stückaktien der Gesellschaft
darf den Nennbetrag der Teilschuldverschreibung nicht übersteigen. § 9 Abs. 1 AktG
und § 199 AktG bleiben unberührt. Die Wandel- bzw. Optionsanleihebedingungen können
das Recht der Gesellschaft vorsehen, den Gläubigern der Schuldverschreibung ganz oder
teilweise anstelle der Zahlung eines fälligen Geldbetrags neue Aktien oder eigene
Aktien der Gesellschaft zu gewähren. Die Aktien werden jeweils mit einem Wert angerechnet,
der nach näherer Maßgabe der Anleihebedingungen dem auf volle Cents aufgerundeten
Durchschnitt der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft im Xetra-Handelssystem (oder
einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der
letzten zehn Börsenhandelstage vor der Erklärung der Wandlung bzw. Optionsausübung
entspricht. Die Wandel- bzw. Optionsanleihebedingungen können ferner jeweils festlegen,
dass im Falle der Wandlung bzw. Optionsausübung auch eigene Aktien der Gesellschaft
gewährt werden können. Ferner kann vorgesehen werden, dass die Gesellschaft den Wandlungs-
bzw. Optionsberechtigten nicht Aktien der Gesellschaft gewährt, sondern den Gegenwert
der anderenfalls zu liefernden Aktien in Geld zahlt. Der Gegenwert je Aktie entspricht
nach näherer Maßgabe der Anleihebedingungen dem auf volle Cents aufgerundeten Durchschnitt
der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft im Xetra-Handelssystem (oder einem vergleichbaren
Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten zehn Börsenhandelstage
vor der Erklärung der Wandlung bzw. Optionsausübung.
Der jeweils festzusetzende Wandlungs- bzw. Optionspreis muss - auch bei Anwendung
der nachfolgenden Regelungen zum Verwässerungsschutz - mindestens 80% des Durchschnitts
der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft im Xetra-Handelssystem (oder einem vergleichbaren
Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten zehn Börsenhandelstage
vor dem Tag der Beschlussfassung über die Ausgabe von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen
durch den Vorstand oder - für den Fall der Einräumung eines Bezugsrechts - mindestens
80% des Durchschnitts der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft im Xetra-Handelssystem
(oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse im
Zeitraum vom Beginn der Bezugsfrist bis zum dritten Tag vor der Bekanntmachung der
endgültigen Konditionen gemäß § 186 Abs. 2 Satz 2 AktG (einschließlich) betragen.
Erhöht die Gesellschaft während der Wandlungs- oder Optionsfrist ihr Grundkapital
unter Einräumung eines Bezugsrechts an ihre Aktionäre oder begibt weitere Wandel-
oder Optionsschuldverschreibungen bzw. gewährt oder garantiert Wandlungs- oder Optionsrechte
und räumt den Inhabern schon bestehender Wandlungs- oder Optionsrechte hierfür kein
Bezugsrecht ein, wie es ihnen nach Ausübung des Wandlungs- oder Optionsrechts bzw.
der Erfüllung ihrer Wandlungspflichten als Aktionär zustehen würde, oder wird durch
eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln das Grundkapital erhöht, so wird über
die Wandel- bzw. Optionsanleihebedingungen sichergestellt, dass der wirtschaftliche
Wert der bestehenden Wandlungs- bzw. Optionsrechte unberührt bleibt, indem die Wandlungs-
oder Optionsrechte wertwahrend angepasst werden, soweit die Anpassung nicht bereits
durch Gesetz zwingend geregelt ist. Dies gilt entsprechend für den Fall der Kapitalherabsetzung
oder anderer Kapitalmaßnahmen, von Umstrukturierungen, einer Kontrollerlangung durch
Dritte, einer außerordentlichen Dividende oder anderer vergleichbarer Maßnahmen, die
zu einer Verwässerung des Werts der Aktien führen können. § 9 Abs. 1 AktG und § 199
AktG bleiben unberührt.
Zur Bedienung von Wandlungs- und Optionsrechten bzw. -pflichten aus Schuldverschreibungen,
die auf Grund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 5. Juli 2010 bis zum 4. Juli
2015 begeben werden, wurde das Grundkapital um bis zu 19.590.000,00 Euro, eingeteilt
in bis zu Stück 19.590.000 auf den Inhaber lautende Aktien, bedingt erhöht (bedingtes
Kapital 2010).
Der Vorstand hat von der vorstehend dargestellten Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel-
und/oder Optionsschuldverschreibungen keinen Gebrauch gemacht.
Der Vorstand ist durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli 2010
ermächtigt, bis zum 4. Januar 2012 eigene Aktien bis zu insgesamt 10% des zum Zeitpunkt
der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Auf die
erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der
Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem
Zeitpunkt mehr als 10% des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf nicht zum
Zwecke des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden. Die Ermächtigung kann ganz
oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke
durch die Gesellschaft oder von ihr abhängigen oder in Mehrheitsbesitz der Gesellschaft
stehenden Unternehmen oder durch auf deren Rechnung oder auf Rechnung der Gesellschaft
handelnde Dritte ausgeübt werden.
Der Erwerb darf nach Wahl des Vorstands mit vorheriger Zustimmung des Aufsichtsrats
über die Börse oder auf Grund eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots
bzw. auf Grund einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe
von Verkaufsangeboten erfolgen. Erfolgt der Erwerb der Aktien über die Börse, darf
der von der Gesellschaft gezahlte Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den
am Börsenhandelstag durch die Eröffnungsauktion ermittelten Kurs im Xetra-Handelssystem
(oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse um
nicht mehr als 10% über- oder unterschreiten. Erfolgt der Erwerb auf Grund eines an
alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots oder auf Grund einer an alle
Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten,
dürfen im Falle eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots der
gebotene Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) bzw. im Falle einer an alle
Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten die
Grenzwerte der von der Gesellschaft festgelegten Kaufpreisspanne (ohne Erwerbsnebenkosten)
den Durchschnitt der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft im Xetra-Handelssystem
(oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse während
der letzten fünf Börsenhandelstage vor dem Tag der öffentlichen Ankündigung des öffentlichen
Kaufangebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten um
nicht mehr als 10% über- oder unterschreiten.
Ergeben sich nach der Veröffentlichung eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen
Kaufangebots bzw. einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur
Abgabe von Verkaufsangeboten erhebliche Abweichungen des maßgeblichen Kurses, so kann
das Kaufangebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten angepasst werden.
In diesem Fall wird auf den Durchschnitt der Schlusskurse der Aktien der Gesellschaft
im Xetra-Handelssystem (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter
Wertpapierbörse während der letzten fünf Börsenhandelstage vor der öffentlichen Ankündigung
der Anpassung abgestellt.
Das Volumen des an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots bzw. der an
alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten
kann begrenzt werden. Sofern bei einem öffentlichen Kaufangebot oder einer öffentlichen
Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten das Volumen der angedienten Aktien das
vorgesehene Rückkaufvolumen überschreitet, kann der Erwerb im Verhältnis der jeweils
gezeichneten bzw. angebotenen Aktien erfolgen; das Recht der Aktionäre, ihre Aktien
im Verhältnis ihrer Beteiligungsquoten anzudienen, ist insoweit ausgeschlossen. Eine
bevorrechtigte Annahme geringer Stückzahlen bis zu 100 Stück angedienter Aktien je
Aktionär sowie eine kaufmännische Rundung zur Vermeidung rechnerischer Bruchteile
von Aktien können vorgesehen werden. Ein etwaiges weitergehendes Andienungsrecht der
Aktionäre ist insoweit ausgeschlossen. Das an alle Aktionäre gerichtete öffentliche
Kaufangebot bzw. die an alle Aktionäre gerichtete öffentliche Aufforderung zur Abgabe
von Verkaufsangeboten kann weitere Bedingungen vorsehen.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit vorheriger Zustimmung des Aufsichtsrats die auf Grund
dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien zu allen gesetzlich zugelassenen Zwecken,
insbesondere auch zu den folgenden Zwecken zu verwenden: (i) Die Aktien können eingezogen
werden, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses
bedarf. Sie können auch im vereinfachten Verfahren ohne Kapitalherabsetzung durch
Anpassung des anteiligen rechnerischen Betrags der übrigen Stückaktien am Grundkapital
der Gesellschaft eingezogen werden. Erfolgt die Einziehung im vereinfachten Verfahren,
ist der Vorstand zur Anpassung der Zahl der Stückaktien in der Satzung ermächtigt.
(ii) Die Aktien können auch in anderer Weise als über die Börse oder auf Grund eines
Angebots an alle Aktionäre veräußert werden, wenn der bar zu zahlende Kaufpreis den
Börsenpreis der im Wesentlichen gleich ausgestatteten, bereits börsennotierten Aktien
nicht wesentlich unterschreitet. Die Anzahl der in dieser Weise veräußerten Aktien
darf zusammen mit der Anzahl der neuen Aktien, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung
unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert oder aus genehmigtem
Kapital ausgegeben worden sind, und der Anzahl der Aktien, die durch Ausübung von
Options- und/oder Wandlungsrechten oder Erfüllung von Wandlungspflichten aus Options-
und/oder Wandelschuldverschreibungen entstehen können, die während der Laufzeit dieser
Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss nach § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben
worden sind, 10% des Grundkapitals nicht überschreiten. (iii) Die Aktien können gegen
Sachleistung zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Teilen von Unternehmen, Unternehmensbeteiligungen
oder sonstigen mit einem Akquisitionsvorhaben im Zusammenhang stehenden Vermögensgegenständen
oder im Rahmen von Zusammenschlüssen von Unternehmen veräußert werden. (iv) Die Aktien
können verwandt werden, um Bezugs- und Umtauschrechte auf Grund der Ausübung von Wandlungs-
und/oder Optionsrechten bzw. Wandlungspflichten zu erfüllen, die im Rahmen von Wandel-
und/oder Optionsschuldverschreibungen auf der Grundlage der von der Hauptversammlung
am 5. Juli 2010 beschlossenen Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen
gewährt bzw. auferlegt wurden. Zum 31. Dezember 2010 verfügt die Gesellschaft über
keine eigenen Aktien. Sie hat von der vorstehend dargestellten Ermächtigung keinen
Gebrauch gemacht.
Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 569.288 (Vorjahr: TEUR 530.747). Der Anstieg um TEUR
38.541 resultiert aus der Anfang 2010 vorgenommenen Kapitalerhöhung.
Die Rücklage bildet die ergebnisneutralen Effekte aus dem Hedge Accounting ab. Zum
Bilanzstichtag ergaben sich aus Cashflow-Hedge-Verträgen von Tochterunternehmen nach
Abzug latenter Steuern in Höhe von TEUR 9.203 (Vorjahr: TEUR 9.470) unrealisierte
Verluste in Höhe von TEUR 48.816 (Vorjahr Verlust: TEUR 50.372) sowie aus Cashflow-Hedge-Verträgen
von assoziierten Unternehmen nach Abzug latenter Steuern in Höhe von TEUR 291 (Vorjahr:
TEUR 780) unrealisierte Verluste in Höhe von TEUR 1.547 (Vorjahr TEUR 5.414) (vgl.
20 Derivate). Die Veränderung resultiert vor allem aus den Schwankungen im Zinsniveau
sowie verminderten Nominalvolumnia.
Für Ausschüttungen an die Aktionäre der DIC Asset AG ist gemäß deutschem Handelsrecht
das Ergebnis des handelsrechtlichen Jahresabschlusses der DIC Asset AG maßgeblich.
Die Überleitung vom Konzernjahresüberschuss zum Bilanzgewinn ist in nachfolgender
Tabelle dargestellt:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Konzernjahresüberschuss | 16.465 | 16.129 |
| Gewinn-/Verlustvortrag | 24.857 | 18.193 |
| Andere Rücklagen | -1.237 | -1.237 |
| Gewinnausschüttung | -11.757 | - 9.405 |
| Gewinnanteile Konzernfremder | -85 | - 60 |
| Konzernbilanzgewinn | 28.243 | 23.620 |
Die Zeitwerte der festverzinslichen Finanzschulden basieren auf diskontierten Cashflows,
die mit Zinssätzen aus der Zinsstrukturkurve per 31.12.2010 ermittelt wurden. Bei
der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte wurde gemäß IAS 39 AG78 zudem die aktuelle
Marktentwicklung berücksichtigt, so dass sich die Marge von 0,97% auf 1,25% bei den
Finanzinstrumenten erhöht hat.
Die Buchwerte variabel verzinslicher Finanzschulden entsprechen annähernd den Zeitwerten.
Die Fristigkeiten der variablen und festverzinslichen Finanzschulden stellen sich
wie folgt dar:
| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 | ||
|
|
Buchwert | Zeitwert | Buchwert | Zeitwert |
| Langfristige (> 1 Jahr) verzinsliche Finanzschulden |
|
|
|
|
| Variabel verzinsliche Finanzschulden | 182.804 | 182.804 | 148.599 | 148.599 |
| Festverzinsliche Finanzschulden | 1.057.001 | 1.074.986 | 1.386.983 | 1.424.352 |
| Summe | 1.239.805 | 1.257.790 | 1.535.582 | 1.572.951 |
| Kurzfristige (< 1 Jahr) verzinsliche Finanzschulden |
|
|
|
|
| Variabel verzinsliche Finanzschulden | 48.854 | 48.854 | 46.054 | 46.054 |
| Festverzinsliche Finanzschulden | 87.423 | 101.843 | 7.218 | 13.147 |
| Summe | 136.277 | 150.697 | 53.272 | 59.201 |
|
|
1.376.082 | 1.408.487 | 1.588.854 | 1.632.152 |
| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 | ||||
|
|
Gesamte variabel verzinsliche Finanz- schulden |
Gesamte fest- verzinsliche Finanz- schulden |
Gewichteter Zinssatz in % (festverzinsliche Finanz- schulden) |
Gesamte variabel verzinsliche Finanz- schulden |
Gesamte fest- verzinsliche Finanz- schulden |
Gewichteter Zinssatz in % (festverzinsliche Finanz- schulden) |
| < 1 Jahr | 48.854 | 87.423 | 4,86% | 46.054 | 7.218 | 4,73% |
| 1 -5 Jahre | 167.490 | 963.183 | 4,90% | 121.777 | 1.058.255 | 4,79% |
| > 5 Jahre | 15.314 | 93.818 | 2,84% | 26.822 | 328.728 | 5,05% |
|
|
231.658 | 1.144.424 |
|
194.653 | 1.394.201 |
|
Bei den variabel verzinslichen Finanzschulden erfolgte eine laufende Zinsanpassung.
Die Zinsanpassungstermine basieren auf dem 1 -Monats- oder 3-Monats-Euribor zuzüglich
einer durchschnittlichen Marge von 0,97 % (Vorjahr: 0,93 %). Die festverzinslichen
Finanzschulden werden mit einem Durchschnittszins von rd. 4,62% (Vorjahr: 4,85 %)
verzinst.
Die verzinslichen Finanzschulden sind im Berichtsjahr wie im Vorjahr mit Ausnahme
einer Verbindlichkeit gegenüber der Provinzial Rheinland Lebensversicherung AG von
TEUR 8.750 (Vorjahr TEUR 8.750) sämtlich durch Grundschulden besichert. Zur Besicherung
des Darlehens von der Provinzial Rheinland Lebensversicherung AG wurden die Rechte
und Ansprüche aus den Anteilen am Grund- bzw. Stammkapital der Objektgesellschaften
des Fraspa-Portfolios erstrangig verpfändet.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.451 (Vorjahr
TEUR 3.177) resultieren in Höhe von TEUR 1.934 (Vorjahr TEUR 1.319) aus Nebenkostenabgrenzungen
sowie aus der Inanspruchnahme von Dienstleistungen. Sie sind innerhalb eines Jahres
fällig.
Mit ehemaligen und gegenwärtigen Aktionären der DIC Asset AG führt die Gesellschaft
einzelne Rechtstreitigkeiten, die auf Anfechtungs- und ähnliche Klagen einzelner Minderheitsaktionäre
zurückgehen. Für die Kosten der Rechtstreitigkeiten sind TEUR 22 (Vorjahr TEUR 24)
zurückgestellt.
| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Gewerbesteuer | 805 | 1.308 |
| Körperschaftsteuer | 2.059 | 2.945 |
|
|
2.864 | 4.253 |
| in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Betriebskosten | 3.588 | 2.623 |
| Kautionen | 2.189 | 1.676 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Mieten | 1.844 | 1.640 |
| Tantiemen | 1.158 | 1.240 |
| Umsatzsteuer | 1.084 | 1.229 |
| Prüfungskosten | 452 | 456 |
| Anteilsbasierte Vergütungen | 393 | 308 |
| Grunderwerbesteuer | 362 | 386 |
| Aufsichtsratvergütungen | 204 | 265 |
| Urlaub | 189 | 168 |
| Steuerberatungskosten | 158 | 189 |
| Mieterzuschüsse DP Berlin | 0 | 1.279 |
| Übrige | 1.211 | 1.473 |
|
|
12.832 | 12.932 |
Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen beinhalten u.a. die Gutachterkosten
für die jährliche Immobilienbewertung, für Beraterkosten und sonstige Dienstleistungen
sowie noch abzurechnende umlagefähige und nicht umlagefähige Nebenkosten für das Jahr
2010.
Die erfolgsabhängigen Vergütungsvereinbarungen mit den Vorstandsmitgliedern werden
von der Gesellschaft als aktienkursorientiertes Vergütungsmodell behandelt. Die beiden
Vorstandsmitglieder halten Ende 2010 Optionen auf 155.000 so genannte "virtuelle Aktien"
der Gesellschaft. Voraussetzung für die Ausübung dieser Optionen ist der Ablauf von
drei bzw. vier Dienstjahren als Vorstandsmitglied bei der DIC Asset AG. Die Gesellschaft
bewertet den beizulegenden Zeitwert zum 31.12.2010 mit EUR 5,35 je Option für Herrn
Höller und EUR 3,22 für Tranche I sowie EUR 2,95 für Tranche II je Option für Herrn
Koch. Diese Bewertung erfolgt unter Anwendung des Black-Scholes-Optionspreismodells.
Die wesentlichen Parameter für das Bewertungsmodell sind der Aktienpreis am Bilanzstichtag
von EUR 8,34, der Ausübungspreis von EUR 2,90 für Herrn Höller bzw. gemäß neuer vertraglicher
Vereinbarung von EUR 6,00 für Herrn Koch, die Standardabweichung der erwarteten Aktienkursrendite
von 37,11% und der laufzeitabhängige jährliche risikofreie Zinssatz von 0,42%; 0,73%
und 1,23%. Die Volatilität gemessen an der Standardabweichung der erwarteten Aktienkursrenditen
basiert auf statistischen Analysen der täglichen Aktienkurse der letzten zwei Jahre.
Aufgrund der Verringerung des Ausübungspreises von EUR 20,00 auf EUR 6,00 bei Herrn
Koch sowie der zusätzlich gewährten Optionen wurden im Berichtsjahr TEUR 115 ertragswirksam
erfasst. Dies stellt eine Transaktion mit einer nahestehenden Person i.S.d. IAS 24.9d
dar. Weitere Details, insbesondere Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a Satz
5 bis 9 HGB, sind im Corporate Governance-Bericht angegeben.
Die Verbindlichkeiten aus Aufsichtsratvergütungen bestehen gegenüber den Aufsichtsratmitgliedern
und sind dementsprechend als Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Personen i.S.d.
IAS 24.9d dargestellt. Zu den einzelnen Mitgliedern, vgl."Angaben zu Beziehungen zu
nahe stehenden Unternehmen und Personen" sowie die Ausführungen zu den Aufsichtsratvergütungen
im Lagebericht.
Finanzinstrumente sind vertragliche Vereinbarungen, die Ansprüche auf Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente beinhalten. Gemäß IAS 32 und IAS 39 gehören hierzu originäre
sowie derivative Finanzinstrumente. Zu den originären Finanzinstrumenten zählen insbesondere
die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen und Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen, Kredite und Darlehen. Die derivativen Finanzinstrumente
umfassen Zinssicherungsinstrumente.
|
|
Wertansatz nach IAS 39 | |||||
| in TEUR | Bewertungs- kategorie nach IAS 39 |
Buchwert 31.12.10 |
(Fortgeführte) Anschaffungs- kosten |
Fair Value erfolgs- neutral |
Fair Value erfolgs- wirksam |
Fair Value 31.12.10 |
| AKTIVA |
|
|
|
|
|
|
| Forderungen aus dem Verkauf von Immobilien | LaR | 7.967 | 7.967 |
|
|
7.967 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 2.635 | 2.635 |
|
|
2.635 |
| Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen | LaR | 105.682 | 105.682 |
|
|
105.682 |
| Sonstige Forderungen | LaR | 3.955 | 3.955 |
|
|
3.955 |
| Sonstige Vermögenswerte | FAHfT | 171 | 171 |
|
|
171 |
| Sonstige Vermögenswerte | LaR | 1.876 | 1.875 |
|
|
1.876 |
| Flüssige Mittel | LaR | 117.292 | 117.292 |
|
|
117.292 |
| Summe | LaR | 239.407 | 239.407 |
|
|
239.407 |
| PASSIVA |
|
|
|
|
|
|
| Langfristige verzinsliche Finanzschulden | FLAC | 1.239.804 | 1.239.804 |
|
|
1.257.790 |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n.a. | 58.116 |
|
57.993 | 123 | 58.116 |
| Kurzfristige Finanzschulden | FLAC | 136.278 | 136.278 |
|
|
150.697 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 3.451 | 3.451 |
|
|
3.451 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen | FLAC | 18 | 18 |
|
|
18 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 12.832 | 12.832 |
|
|
12.832 |
| Summe | FLAC | 1.392.383 | 1.392.383 |
|
|
1.424.788 |
Die entsprechenden Vorjahres werte stellen sich wie folgt dar:
|
|
Wertansatz nach IAS 39 | |||||
| in TEUR | Bewertungs- kategorie nach IAS 39 |
Buchwert 31.12.09 |
(Fortgeführte) Anschaffungs- kosten |
Fair Value erfolgs- neutral |
Fair Value erfolgs- wirksam |
Fair Value 31.12.09 |
| AKTIVA |
|
|
|
|
|
|
| Forderungen aus dem Verkauf von Immobilien | LaR | 67 | 67 |
|
|
67 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 4.500 | 4.500 |
|
|
4.500 |
| Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen | LaR | 86.876 | 86.876 |
|
|
86.876 |
| Sonstige Forderungen | LaR | 2.619 | 2.619 |
|
|
2.619 |
| Sonstige Vermögenswerte | LaR | 1.808 | 1.808 |
|
|
1.808 |
| Flüssige Mittel | LaR | 38.826 | 38.826 |
|
|
38.826 |
| Summe | LaR | 134.696 | 134.696 |
|
|
134.696 |
| PASSIVA |
|
|
|
|
|
|
| Langfristige verzinsliche Finanzschulden | FLAC | 1.535.582 | 1.535.582 |
|
|
1.572.951 |
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n.a. | 60.052 |
|
59.842 | 210 | 60.052 |
| Kurzfristige Finanzschulden | FLAC | 53.272 | 53.272 |
|
|
59.201 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 3.177 | 3.177 |
|
|
3.177 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen | FLAC | 4.020 | 4.020 |
|
|
4.020 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 12.932 | 12.932 |
|
|
12.932 |
| Summe | FLAC | 1.608.983 | 1.608.983 |
|
|
1.672.281 |
Der beizulegende Zeitwert (Fair Value) eines Finanzinstruments ist der Betrag zu dem
zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Parteien
ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen werden könnte. Soweit Finanzinstrumente
an einem aktiven Markt notiert sind, stellt die jeweilige Notierung diesen Zeitwert
dar. Für nicht börsennotierte Anleihen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten,
Schuldscheindarlehen und sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten wird
der beizulegende Zeitwert als Barwert der künftigen Zahlungsströme unter Berücksichtigung
von marktüblichen Zinssätzen bezogen auf die entsprechenden Fristigkeiten ermittelt.
Auf Grund der kurzen Laufzeit der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen
und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen kurzfristigen
Forderungen und Verbindlichkeiten wird angenommen, dass der jeweilige beizulegende
Zeitwert dem Buchwert entspricht.
Die links abgebildeten Tabellen stellen die Buchwerte, Wertansätze und die beizulegenden
Zeitwerte der einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für jede
einzelne Kategorie von Finanzinstrumenten dar und leiten diese auf die entsprechenden
Bilanzpositionen über. Die für den Konzern maßgeblichen Bewertungskategorien nach
IAS 39 sind Available-for-Sale Financial Assets (AfS), Financial Assets Held for Trading
(FAHfT), Loans and Receivables (LaR) sowie Financial Liabilities Measured at Amortised
Cost (FLAC).
Der Zinsertrag und der Zinsaufwand pro Kategorie stellen sich wie folgt dar:
| in TEUR | Zinsertrag | Zinsaufwand | ||
|
|
2010 | 2009 | 2010 | 2009 |
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (LaR) | 6.416 | 5.513 |
|
|
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten (FLAC) |
|
|
37.061 | 38.871 |
Zum Fair Value bilanzierte Finanzinstrumente werden gemäß IFRS 7 in verschiedene Bewertungsstufen
eingeteilt. Hierbei handelt es sich um Finanzinstrumente, die
| ― |
Stufe 1: zu aktuellen Marktpreisen in einem aktiven Markt für identische Finanzinstrumente bewertet werden, |
| ― |
Stufe 2: zu aktuellen Marktpreisen in einem aktiven Markt für vergleichbare Finanzinstrumente oder mit Bewertungsmodellen, deren wesentliche Inputfaktoren auf beobachtbare Marktdaten zurückzuführen sind, bewertet werden oder |
| ― |
Stufe 3: mit Hilfe von Inputfaktoren bewertet werden, die nicht auf beobachtbaren Marktpreisen basieren. |
Die Einteilung in Bewertungsstufen stellt sich zum 31. Dezember 2010 wie folgt dar:
| in TEUR | Fair Value 31.12.2010 |
Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
| Aktiva zum beizulegenden Zeitwert - erfolgswirksam |
|
|
|
|
| Beim erstmaligen Ansatz als solche eingestuft | 171 |
|
171 |
|
| Passiva zum beizulegenden Zeitwert - erfolgsneutral |
|
|
|
|
| Derivate mit Hedge-Beziehung | 57.993 |
|
57.993 |
|
| Passiva zum beizulegenden Zeitwert - erfolgswirksam |
|
|
|
|
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | 123 |
|
123 |
|
Die Nettogewinne bzw. -Verluste aus Finanzinstrumenten sind wie folgt:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Finanzielle Vermögenswerte (FAHfT) | 18 | 0 |
| Derivate | -23 | 210 |
Nettogewinne bzw. -Verluste aus Derivaten setzen sich aus Gewinnen aus dem nicht dem
Cashflow-Hedge unterliegenden SWAP (TEUR 123) und den Verlusten aus der Ausbuchung
und dem ineffektiven Teil aus Cashflow-Hedges (TEUR -164) zusammen.
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
des Konzerns im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben.
Entsprechend IAS 7 Cashflow Statements wird zwischen Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit
sowie aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden.
Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds bezieht alle in der
Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, d. h. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten,
soweit sie innerhalb von drei Monaten verfügbar sind, ein. Die Zahlungsmittel unterliegen
zum 31. Dezember 2010 keinen Verfügungsbeschränkungen.
Die Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden zahlungsbezogen
ermittelt.
Investitions- und Finanzierungsvorgänge, welche nicht zu einer Veränderung von Zahlungsmitteln
oder Zahlungsmitteläquivalenten geführt haben, sind nicht Bestandteil der Kapitalflussrechnung.
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit wird demgegenüber ausgehend vom Jahresüberschuss
vor gezahlten Zinsen und Ertragsteuern indirekt abgeleitet. Die im Mittelzufluss aus
der betrieblichen Tätigkeit enthaltenen gezahlten und erhaltenen Zinsen sowie gezahlten
Ertragsteuern werden gesondert ausgewiesen.
Neben einer Vielzahl von Objektmaßnahmen, die vorwiegend der Verbesserung, Erneuerung
und Sicherung des Immobilienbestands dienen, zielen Investitionen in neue Objekte
- wie der Zugang im RMN-Portfolio - vornehmlich auf den Ausbau des Immobilienportfolios.
In diesem Zusammenhang aufgetretene Cashflows aus Zu- und Abgängen von als Finanzinvestition
gehaltenen Immobilien wurden im Cashflow aus Investitionstätigkeit dargestellt. Ferner
umfasst die Investitionstätigkeit auch Cashflows aus Zu- und Abgängen von Betriebs-
und Geschäftsausstattung, Anteilen an assoziierten Unternehmen, Beteiligungen sowie
immateriellen Vermögenswerten. Ebenfalls werden hierunter Cashflows aus der Ausreichung
und Tilgung von kurzfristigen Darlehen an assoziierte Unternehmen ausgewiesen.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist geprägt durch den Mittelzufluss im Zuge
der Kapitalerhöhung (47 Mio. Euro), die Aufnahme langfristiger Darlehen, insbesondere
zur Finanzierung der Erweiterung des RMN-Portfolios (4 Mio. Euro), von Auszahlungen
für Capex- und TI-Maßnahmen (12,1 Mio. Euro), den Mittelabfluss aus der Regeltilgung
von Darlehen und Sondertilgung im Zusammenhang mit Verkäufen (202,4 Mio. Euro) sowie
die Auszahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2009 (11,8 Mio. Euro).
Im Geschäftsjahr 2010 wurden die bisher vollkonsolidierte DIC 26 Flensburg GmbH veräußert.
In diesem Zusammenhang gingen die folgenden Vermögenswerte und Schulden auf die Erwerber
über:
| in TEUR | 2010 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 27.681 |
| Flüssige Mittel | 71 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 121 |
| Kurzfristige Schulden | -130 |
| Buchgewinne | 715 |
| Gesamtverkaufspreis | 28.458 |
| Abzüglich: veräußerte flüssige Mittel | -71 |
| Mittelzufluss aus Unternehmensveräußerungen | 28.387 |
Der Kaufpreis für die DIC 26 Flensburg GmbH wurde vollständig in Zahlungsmitteln geleistet.
Die Segmentberichterstattung wird unter Beachtung von IFRS 8 "Geschäftssegmente" -
dem Management Approach folgend - aufgestellt. Sie entspricht der internen Berichterstattung
an den Hauptentscheidungsträger und erfolgt auf Basis der operativen Geschäftsbereiche,
in denen die DIC Asset AG tätig ist. Im Konzern bestimmt sich die Segmentabgrenzung
nach Wertschöpfungspotenzial der Investitionen und nach der Beteiligungsquote. Die
Steuerungskennzahlen sind das EBITDA und das EBIT.
Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich dieselben Rechnungslegungsmethoden wie
dem Konzernabschluss zu Grunde.
Das Immobilienportfolio der DIC Asset AG gliedert sich in die Segmente "Core plus-Portfolio"
(Core plus), "Value added-Portfolio" (VAD) und "Co-Investments". Das Segment "Übrige"
beinhaltet im Wesentlichen die Konzernobergesellschaft.
Das Segment Core plus umfasst den längerfristigen Eigenbestand mit stabilen und attraktiven
Mietrenditen, die einen kontinuierlichen Cashflow für das Unternehmen generieren.
Im Segment Value added finden sich die Immobilien mit mittelfristigem Anlagefokus,
bei denen Wertsteigerungspotenziale durch geeignete Maßnahmen wie z. B. Optimierung
des Nutzungskonzepts, Refurbishment oder Optimierung des Vermietungsstands realisiert
werden können.
Im Segment Co-Investments sind das neue Geschäftsfeld Spezialfonds sowie die opportunistischen
Immobilien-Investitionen der DIC-Gruppe mit höherem Ertrags-Risiko-Profil zu finden,
an denen sich die DIC Asset AG grundsätzlich mit 20% beteiligt. Während sich das Spezialfonds-Segment
auf attraktive Core-Investments an den wesentlichen Wirtschaftsstandorten konzentriert,
werden die opportunistischen Investments durch Projektentwicklungen, Nachvermietungs-
und Refurbishment-Maßnahmen neu am Markt positioniert und im Rahmen eines individuellen
Businessplans ausplatziert.
| in TEUR | Core plus | VAD | Co-Inv. | Übrige | Konzern |
| Mieteinnahmen | 64.828 | 60.113 | 0 | 0 | 124.941 |
| Verkaufserlöse | 17.029 | 64.138 | 0 | 0 | 81.167 |
| Gewinne aus Verkäufen | 1.955 | 3.163 | 0 | 0 | 5.118 |
| EBITDA | 57.971 | 50.857 | 259 | -3.718 | 105.369 |
| EBIT | 42.254 | 36.049 | 259 | -4.011 | 74.551 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0 | 0 | 7.812 | 0 | 7.812 |
| EBT | 7.123 | 2.142 | 9.375 | -313 | 18.327 |
| Steuer |
|
|
|
|
-1.862 |
| Jahresüberschuss |
|
|
|
|
16.465 |
| Das Segmentvermögen und die Segmentschulden werden wie folgt auf das Konzernvermögen und die Konzernschulden übergeleitet: | |||||
| Segmentvermögen | 843.048 | 955.479 | 33.743 | 126.126 | 1.958.396 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen |
|
|
64.670 |
|
64.670 |
| Ertragsteueransprüche |
|
|
|
|
26.907 |
| Konzern-Bilanzsumme |
|
|
|
|
2.049.973 |
| Segmentverbindlichkeiten | 676.722 | 760.177 | 962 | 12.660 | 1.450.521 |
| Ertragsteuerschulden |
|
|
|
|
12.372 |
| Konzern-Verbindlichkeiten |
|
|
|
|
1.462.893 |
| Segmentinvestitionen | 3.508 | 11.847 | 0 | 39 | 15.394 |
| Abschreibungen | 15.717 | 14.808 | 0 | 293 | 30.818 |
Im Geschäftsjahr 2010 sind die folgenden Zinserträge und Aufwendungen pro Segment
angefallen:
| in TEUR | Core plus | VAD | Co-Inv. | Übrige | Konzern |
| Zinserträge | 468 | 280 | 1.305 | 4.363 | 6.416 |
| Zinsaufwand | - 35.599 | - 34.187 | 0 | - 666 | - 70.452 |
Im Zuge der Analyse des Wertschöpfungspotenzials unserer Investitionen wurde die Segmentzuordnung
einzelner Immobilien geändert. Hierdurch ergaben sich Verschiebungen zwischen den
Segmenten zu Lasten des Segments Value added und zu Gunsten des Segments Core plus
gegenüber unserer Berichterstattung in 2009.
Die Veränderungseffekte sind in der nachfolgenden Tabelle in einer separaten Spalte
dargestellt.
| in TEUR | Core plus | VAD | Co-Inv. | Übrige | Konzern (neu) |
Veränderung |
| Mieteinnahmen | 68.296 | 65.311 | 0 | 0 | 133.607 | 1.792 |
| Verkaufserlöse | 2.425 | 12.736 | 0 | 0 | 15.161 | 0 |
| Gewinne aus Verkäufen | 264 | 1.236 | 0 | 0 | 1.500 | 0 |
| EBITDA | 59.900 | 56.248 | -681 | -4.684 | 110.783 | 1.775 |
| EBIT | 44.273 | 41.681 | -681 | -4.930 | 80.343 | 1.160 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen |
|
|
7.478 |
|
7.478 |
|
| EBT | 7.205 | 5.479 | 7.999 | -1.998 | 18.685 | 183 |
| Steuer |
|
|
|
|
- 2.556 |
|
| Jahresüberschuss |
|
|
|
|
16.129 |
|
| Das Segmentvermögen und die Segmentschulden werden wie folgt auf das Konzernvermögen und die Konzernschulden übergeleitet: | ||||||
| Segmentvermögen | 1.027.593 | 1.043.161 | 14.849 | 74.106 | 2.159.709 | 36.896 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen |
|
|
|
28.946 | 28.946 |
|
| Ertragsteueransprüche |
|
|
|
|
24.731 |
|
| Konzern-Bilanzsumme |
|
|
|
|
2.213.386 |
|
| Segmentverbindlichkeiten | 817.361 | 846.271 | 22 | 5.405 | 1.669.059 | 27.717 |
| Ertragsteuerschulden |
|
|
|
|
13.649 |
|
| Konzern-Verbindlichkeiten |
|
|
|
|
1.682.708 |
|
| Segmentinvestitionen | 34.954 | 10.222 | 0 | 0 | 45.176 |
|
| Abschreibungen | 16.242 | 13.951 | 0 | 247 | 30.440 |
|
Im Geschäftsjahr 2010 sind die folgenden Zinserträge und Aufwendungen pro Segment
angefallen:
| in TEUR | Core plus | VAD | Co-Inv. | Übrige | Konzern (neu) |
Veränderung |
| Zinserträge | 551 | 217 | 1.201 | 3.544 | 5.513 | 7 |
| Zinsaufwand | -37.618 | -36.420 | 0 | -611 | -74.649 | 970 |
Die Gesellschaft ist nur in einem geographischen Segment (Deutschland) tätig. Daher
verzichtet die Gesellschaft auf eine Darstellung der Geschäftstätigkeit nach geographischen
Merkmalen.
Der Konzern ist Leasinggeber in einer Vielzahl von Operating-Leasingverhältnissen
(Mietverhältnissen) unterschiedlichster Gestaltung über Investment Property, aus denen
erden überwiegenden Teil seiner Einnahmen und Erträge erzielt.
Zum Bilanzstichtag waren Investment Properties mit einem Buchwert von TEUR 1.718.215
(Vorjahr: TEUR 2.024.225) im Rahmen des Operating Leasings vermietet. Aus bestehenden
Mietverträgen mit Dritten wird die DIC Asset AG folgende Mindestleasingzahlungen,
die sich als Barwerte ermitteln, erhalten:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Bis 1 Jahr | 102.428 | 121.202 |
| 1 bis 5 Jahre | 259.572 | 317.648 |
| Über 5 Jahre | 141.526 | 194.583 |
|
|
503.526 | 633.433 |
Die wesentliche Veränderung bei den zu erwartenden Mindestleasingzahlungen resultiert
aus den im Geschäftsjahr veräußerten Immobilien und den damit zusammenhängenden Mietverträgen.
Die Mindestleasingzahlungen beinhalten zu vereinnahmende Nettomieten bis zum vereinbarten
Vertragsende bzw. bis zum frühestmöglichen Kündigungstermin des Leasingnehmers (Mieters),
unabhängig davon, ob eine Kündigung oder Nichtinanspruchnahme einer Verlängerungsoption
tatsächlich zu erwarten ist.
Im Jahr 2010 fielen bedingte Mietzahlungen (IAS 17.4) in Höhe von TEUR 522 aus zwei
Mietverträgen an.
Der Gesamtaufwand für Operating Leasing als Leasingnehmer betrug TEUR 435 (Vorjahr:
TEUR 174). Die Operating Leasing-Vereinbarungen beziehen sich vorrangig auf gemietete
Kraftfahrzeuge. Aus bestehenden unkündbaren Operating-Leasingverhältnissen wird die
DIC Asset AG folgende Mindestleasingzahlungen leisten:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Bis 1 Jahr | 234 | 68 |
| 1 bis 5 Jahre | 201 | 106 |
| Über 5 Jahre | 0 | 0 |
|
|
435 | 174 |
Im Zusammenhang mit seiner Geschäftstätigkeit ist der Konzern verschiedenen finanziellen
Risiken - dem Kreditrisiko, dem Liquiditätsrisiko und dem Zinsrisiko - ausgesetzt.
Ausführungen zum Risikomanagementsystem und den Geschäftsrisikensind im Lagebericht
der Gesellschaft unter dem Abschnitt Risikomanagement dargestellt. Im Rahmen von IFRS
7 machen wir folgende ergänzende Angaben zu einzelnen Risiken:
Ein Kreditrisiko ist der unerwartete Verlust an Zahlungsmitteln oder Erträgen. Dieser
tritt insbesondere ein, wenn der Schuldner nicht in der Lage ist, seinen Verpflichtungen
innerhalb der Fälligkeit nachzukommen oder wenn die als Sicherheit dienenden Vermögenswerte
an Wert verlieren. Durch regelmäßige Bonitätsanalysen im Zusammenhang mit Neu- und
Anschlussvermietungen sowie Debitorenmanagement schränken wir das Risiko ein. Eine
Risikokonzentration hinsichtlich der Kreditrisiken besteht insofern nicht, da bis
auf zwei Mieter aus dem öffentlichen Sektor auf keinen Einzelmieter mehr als 5% unserer
Bruttomieten entfallen. Das maximale Ausfallrisiko wird durch die Buchwerte der in
der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte wiedergegeben. Zu Wertberichtigungen
auf Kundenforderungen siehe Textziffer 23.
Bei derivativen Finanzinstrumenten ist der Konzern einem Kreditrisiko ausgesetzt,
das durch die Nichterfüllung der vertraglichen Vereinbarungen seitens der Vertragspartner
entsteht. Dieses Risiko wird dadurch minimiert, dass Geschäfte nur mit Vertragspartnern
hoher Bonität abgeschlossen werden bzw. solchen, die ihrerseits einem Einlagensicherungsfonds
angeschlossen sind. Bei den Derivaten entsprechen die Ausfallrisiken ihren positiven
beizulegenden Zeitwerten.
Das maximale Kontrahentenrisiko mit einem einzelnen Vertragspartner beträgt zum Stichtag
412 Mio. Euro.
Die frühzeitige Erkennung der Liquiditätssituation wird u.a. durch konzernweite Finanzplanungsinstrumente
sichergestellt. Die Liquiditätsplanung ist dafür verantwortlich, dass neben dem geplanten
Finanzierungsbedarf auch unvorhersehbarer Bedarf bedient werden kann. In das kurz-
und mittelfristige Liquiditätsmanagement werden die Fälligkeiten finanzieller Vermögenswerte
und finanzieller Verbindlichkeiten sowie Schätzungen des Cashflows aus betrieblicher
Tätigkeit einbezogen.
Das Liquiditätsrisiko, welchem der DIC Asset-Konzern aus seinen Finanzinstrumenten
ausgesetzt ist, setzt sich aus Verpflichtungen aus vertraglich vereinbarten Zins-
und Tilgungszahlungen für originäre finanzielle Verbindlichkeiten und dem Liquiditätsrisiko
aus derivativen Finanzinstrumenten zusammen. Ferner bestehen Risiken bei Darlehen,
die zur Prolongation vorgesehen sind und ggf. nicht verlängert werden können, sowie
durch Verzögerungen bei Verkaufsaktivitäten.
Für die Deckung des Liquiditätsbedarfs stehen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
in Höhe von insgesamt TEUR 117.292 (Vorjahr TEUR 38.826) zur Verfügung. Darüber hinaus
verfügt der Konzern über bislang nicht ausgenutzte Kreditlinien für Capex- und TI-Maßnahmen
in Höhe von insgesamt TEUR 16.114 (Vorjahr TEUR 16.348).
Aus den finanziellen Verbindlichkeiten resultieren in den nächsten Jahren voraussichtlich
die folgenden (nicht abgezinsten) Zahlungen:
| in TEUR | 2011 | 2012 bis 2015 | 2016 und danach |
| Nicht-derivative finanzielle Verbindlichkeiten |
|
|
|
| Langfristige verzinsliche Finanzschulden | 27.011 | 1.210.184 | 119.950 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 139.247 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.451 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen | 18 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 12.832 | 0 | 0 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 31.919 | 64.785 | 0 |
|
|
380.736 | 1.274.969 | 119.950 |
Die Vorjahreswerte stellen sich wie folgt dar:
| in TEUR | 2011 | 2012 bis 2015 | 2016 und danach |
| Nicht-derivative finanzielle Verbindlichkeiten |
|
|
|
| Langfristige verzinsliche Finanzschulden | 38.296 | 1.276.278 | 363.581 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 54.601 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.177 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen | 4.020 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 12.932 | 0 | 0 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 32.704 | 91.643 | 5.074 |
|
|
145.730 | 1.367.921 | 368.655 |
Zinsrisiken treten durch marktbedingte Schwankungen der Zinssätze oder Margen bei
Neuaufnahmen oder Prolongationen von Darlehen auf. Das Zinsrisiko des Konzerns resultiert
hauptsächlich aus Finanzschulden, Darlehen sowie verzinslichen Anlagen. Ein Teil der
Finanzverbindlichkeiten ist festverzinslich und damit kongruent zu den Cashflows aus
den Mieten, so dass die Auswirkungen von Marktzinsschwankungen mittelfristig absehbar
sind. Die variablen Finanzverbindlichkeiten werden durch den Einsatz von derivativen
Finanzinstrumenten - hauptsächlich durch Payer Swaps - abgesichert. Somit werden variable
Zinszahlungen in Festzinszahlungen getauscht und dadurch gegen Zinsänderungen gesichert;
vgl.Textziffer 20.
Zur Optimierung des Zinsergebnisses wurden im Geschäftsjahr 2010 durchschnittlich
19 % der Finanzschulden variabel verzinslich gehalten.
Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt.
Diese stellen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge
und -aufwendungen, andere Ergebnisteile sowie bei Derivaten in Hedge-Accounting-Beziehungen
die Auswirkungen auf die Sicherungsrücklage im Eigenkapital und den Fair Value dieser
Derivate dar. Den Sensitivitätsanalysen liegt die Annahme zu Grunde, dass Marktzinssatzänderungen
von originären Finanzinstrumenten mit fester Verzinsung sich nur dann auf das Ergebnis
auswirken, wenn diese zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Demnach unterliegen
alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung
keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7. Sensitivitätsanalysen wurden deshalb
nur für Finanzderivate (Swaps und Caps) und variabel verzinsliche Finanzverbindlichkeiten,
bei denen keine zuordenbaren Zinssicherungen vorliegen, durchgeführt. Ein um jeweils
100 Basispunkte erhöhtes bzw. vermindertes Marktzinsniveaus hätte zum Bilanzstichtag
folgende Auswirkungen auf das Ergebnis bzw. Eigenkapital nach Berücksichtigung latenter
Steuer gehabt:
| in TEUR | 2010 | 2009 | ||
|
|
+100 Bp | -100 Bp | +100 Bp | -100 Bp |
| Ergebniseffekt aus variabel verzinslichen Finanzschulden | + 2.525 | -2.525 | + 1.945 | - 1.945 |
| Ergebniseffekt aus Finanzderivaten (Cap) | + 563 | + 56 | - |
- |
| Eigenkapitaleffekt aus Finanzderivaten (Swap) | + 25.129 | -15.027 | + 32.008 | - 34.318 |
Die DIC Asset AG hat in Höhe ihres Geschäftsanteils von 20% an der DIC HI Portfolio
GmbH eine Garantieerklärung gegenüber der Deutschen Pfandbriefbank (rechtliche Nachfolgerin
der HRE) abgegeben, in der sie anteilig eine Höchstbetragsgarantie von insgesamt TEUR
2.000 aufgrund des Darlehensvertrages zwischen der DIC HI Portfolio GmbH und der HRE
übernimmt.
Des Weiteren wurde eine Patronatserklärung für die Tochtergesellschaften des "atequity"
einbezogenen assoziierten Unternehmens DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH gemäß dem Geschäftsanteil
von 20% der jeweiligen rückständigen Verpflichtung der Kreditnehmer in Höhe von TEUR
12.339 abgegeben.
Die DIC Asset AG hat eine Verpfändungserklärung in Höhe von TEUR 15.000 gegenüber
der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen mit dem Sicherungszweck von Ansprüchen gegenüber
der ProDIC GmbH abgegeben.
Es besteht zwischen der DIC Asset AG, deren 100%iger Tochter DIC Onsite GmbH und der
Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA ein Untermietvertrag, aus dem sich ab dem
1. August 2007 eine Zahlungsverpflichtung von jährlich TEUR 150 netto für die DIC
Asset AG und TEUR 111 für die DIC Onsite GmbH ergibt. Der Vertrag hat eine Laufzeit
bis 31.10.2014.
Wenn der Mietvertrag nicht spätestens zwölf Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt
wird, verlängert er sich um weitere zwölf Monate.
Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Operating-Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge,
bei denen die Gesellschaft Leasingnehmer ist. Vgl. hierzu "Leasingverhältnisse", S.
155.
Es bestehen per 31.12.2010 Investitionsverpflichtungen für Maßnahmen an Portfolioobjekten
in Höhe von 3,2 Mio. Euro, von denen rund 1,6 Mio. Euro im Jahr 2011 investiert werden
sollen. Von den 1,3 Mio. Euro, die bereits im Jahr 2010 beauftragt wurden, waren bis
zum 31.12.2010 0,4 Mio. Euro abgerechnet.
Maßgebliches Ziel des Kapitalmanagements ist es sicherzustellen, dass die Schuldentilgungsfähigkeit
und die finanzielle Substanz auch in Zukunft erhalten bleiben.
Die Kapitalstruktur wird nach ökonomischen und regulatorischen Vorgaben gesteuert.
Hierbei streben wir eine ausgewogene Fälligkeitsstruktur der ausstehenden Verbindlichkeiten
an.
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Eigenkapital | 587.080 | 530.678 |
| Bilanzsumme | 2.049.973 | 2.213.386 |
| Eigenkapitalquote | 28,6% | 24,0% |
Die Steuerung der Kapitalstruktur kann seitens der DIC Asset AG durch Dividenden und/oder
Kapitalerhöhungen oder durch Veränderungen in der Finanzierung erfolgen. Die DIC Asset
AG strebt eine dem Geschäftsrisiko angemessene Kapitalstruktur an. Die DIC Asset AG
unterliegt den Mindestkapitalanforderungen für Aktiengesellschaften. Deren Einhaltung
wird überwacht.
Die Eigenkapitalquote wird als eine wichtige Kenngröße gegenüber den Investoren, Analysten,
Banken genutzt.
Die Eigenkapitalquote hat sich unter anderem wegen der Verkäufe von als Finanzanlagen
gehaltenen Immobilien und der daraus resultierenden Reduzierung der Bilanzsumme, sowie
durch die Kapitalerhöhung erhöht.
Zum Kreis der nahe stehenden Unternehmen gehören die 22 quotal konsolidierten Unternehmen
sowie die 13 "at Equity" einbezogenen assoziierten Unternehmen (vgl."Konsolidierungskreis").
Wegen maßgeblichen Einflusses sind folgende Unternehmen und Personen nahe stehende
Unternehmen und Personen:
| ― |
Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA |
| ― |
Konzerngesellschaften der Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA |
| ― |
Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG |
| ― |
DIC Grund- und Beteiligungs GmbH |
| ― |
DIC Capital Partners (Europe) GmbH |
| ― |
GCS Verwaltungs GmbH |
| ― |
MSREF Funding Inc. zusammen mit den beteiligten Gesellschaften der MSREF-Gruppe |
| ― |
Forum European Realty Income II L.P. (im Folgenden "Forum" genannt) |
| ― |
DIC Capital SE |
| ― |
Prof. Dr. Gerhard Schmidt |
Weitere nahe stehende Unternehmen und Personen sind der Aufsichtsrat, der Vorstand
und leitende Angestellte sowie nahe Angehörige dieser Personen.
Die Gesellschaft hat über ihre Beziehungen zu verbundenen Unternehmen einen Abhängigkeitsbericht
aufgestellt. In diesem Bericht sind alle Rechtsgeschäfte, welche die Gesellschaft
oder ihre Tochterunternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr mit verbundenen Unternehmen
oder auf Veranlassung oder im Interesse eines dieser Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr
vorgenommen haben, und alle anderen Maßnahmen, die die Gesellschaft auf Veranlassung
oder im Interesse dieser Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr getroffen oder unterlassen
hat, aufgeführt. Der Bericht schließt mit folgender Erklärung ab:
"Wir erklären hiermit, dass nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren,
in denen die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, unsere Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft
eine angemessene Gegenleistung erhielt oder vergütete. Maßnahmen auf Veranlassung
oder im Interesse des herrschenden Unternehmens wurden nicht getroffen oder unterlassen."
Nachfolgend werden die Rechtsgeschäfte und -beziehungen mit nahe stehenden Unternehmen
und Personen dargestellt.
Zwischen der Gesellschaft und der Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA sowie
deren alleiniger Komplementärin, der Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG,
bestehen auf der Ebene von Vorstand und Aufsichtsrat personelle Verflechtungen ("Doppelmandate").
Einer der drei Vorstandsmitglieder der Gesellschaft, nämlich Herr Ulrich Höller, ist
zugleich Vorstand der Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG, deren Vorstand
darüber hinaus mit zwei weiteren Vorstandsmitgliedern besetzt ist. Anstellungsverträge
des Vorstandsmitglieds Ulrich Höller bestehen seit März 2006 sowohl mit der Deutsche
Immobilien Chancen Beteiligungs AG als auch mit der Gesellschaft. Herr Höller erhält
seine fixe Vergütung zu je 50 % von diesen Gesellschaften. Hinzu kommen auf den Erfolg
der Gesellschaften der Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA-Gruppe und des DIC
Asset-Konzerns bezogene variable Vergütungen sowie Optionen auf Aktien an der Deutsche
Immobilien Chancen AG & Co. KGaA und eine auf der Kursentwicklung der Aktien an der
DIC Asset AG basierende Vergütung. Ferner besteht Personalunion betreffend den Aufsichtsrat
der DIC Asset AG, der Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA und der Deutsche Immobilien
Chancen Beteiligungs AG in der Person der Herren Prof. Dr. Gerhard Schmidt und Klaus-Jürgen
Sontowski, die zugleich mittelbar maßgebliche Kommanditaktionäre der Deutsche Immobilien
Chancen AG & Co. KGaA sind. Herrn Prof. Dr. Gerhard Schmidt ist zudem mittelbar die
Mehrheit der Aktien an deren alleiniger Komplementärin, der Deutsche Immobilien Chancen
Beteiligungs AG, zuzurechnen.
Die Gesellschaft erbringt derzeit für insgesamt 66 Objektgesellschaften - darunter
auch solche, die mehrheitlich von der Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA gehalten
werden - allgemeine Dienstleistungen der Grundstücks- und Gebäudeverwaltung (unter
Einschluss der Begleitung von Neuvermietungen) sowie im Bereich des technischen Gebäudemanagements.
Die Summe der von der Gesellschaft hierfür im Jahre 2010 vereinnahmten Vergütungen
betrug TEUR 3.543 (Vorjahr TEUR 3.372). Davon entfiel auf von Gesellschaften der Deutsche
Immobilien Chancen AG & Co. KGaA-Gruppe gezahlte Vergütungen ein Betrag von TEUR 7
(Vorjahr TEUR 7).
Die Gesellschaft steht der Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA mit einem Kontokorrentdarlehen
zur Verfügung. Als Zinsen sind 6% p.a. nachschüssig vereinbart. Als Sicherheit für
die Kreditinanspruchnahme hat die Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA der Gesellschaft
ihren jeweils 10%igen Anteil am Kapital der Deutsche Immobilien Chancen Objekt Ulm
1 Erweiterung GmbH & Co. KG verpfändet. Die Inanspruchnahme dieser Kreditlinie belief
sich zum 31. Dezember 2010 auf TEUR 16.954 (Vorjahr TEUR 15.994). Für die zur Verfügung
gestellten Tagesgelder erhielt die DIC Asset AG im Berichtsjahr Zinsgutschriften in
Höhe von Euro TEUR 960 (Vorjahr TEUR 905). Die vereinbarten Konditionen waren nicht
schlechter als die Konditionen, welche die Gesellschaft bei einer vergleichbaren Geldanlage
erzielt hätte. Aus diesem Grunde waren Leistung und Gegenleistung bei jedem Geschäft
ausgeglichen.
Die Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA steht mit einigen Konzerngesellschaften
der DIC Asset AG in einem Kontokorrentverhältnis, das jeweils stichtagsbezogen saldiert
wird. Für die zur Verfügung gestellten Darlehen erhielten die in der Tabelle genannten
Gesellschaften von der Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA Zinsgutschriften
in folgender Höhe:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Deutsche Immobilien Chancen Objekt Ulm 1 GmbH & Co. KG | 0 | 20 |
| Deutsche Immobilien Chancen Objekt Ulm 1 Erweiterung GmbH & Co. KG | 64 | 61 |
| DIC Objekt Frankfurt 1 GmbH & Co. KG | 75 | 72 |
| Gewerbepark Langenfeld West 3 GmbH & Co. KG | 124 | 117 |
Des Weiteren besteht zwischen der Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA und der
DIC Asset AG sowie deren 100%-iger Tochtergesellschaft DIC Onsite GmbH ein Untermietverhältnis
in Bezug auf die von der DIC Asset AG und der DIC Onsite GmbH genutzten Büroflächen
am Standort Frankfurt, da die Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA als Generalmieter
für sämtliche von Gesellschaften der DIC-Gruppe angemieteten Flächen in der Frankfurter
Konzernzentrale auftritt. Die Höhe der Miete orientiert sich an der von der DIC Asset
AG und der DIC Onsite GmbH tatsächlich belegten Fläche und wird mit dem gleichen Quadratmeterpreis
weiterberechnet, der Bestandteil des Generalmietvertrages der Deutsche Immobilien
Chancen AG & Co. KGaA ist. Für das Jahr 2010 belief sich die an die Deutsche Immobilien
Chancen AG & Co. KGaA entrichtete Miete auf TEUR 261 (Vorjahr TEUR 261). Der Mietzins
war aus der Sicht der DIC Asset AG ortsüblich und angemessen. Eine Anmietung bei einem
fremden Unternehmen hätte nicht zu niedrigeren Aufwendungen geführt. Aus diesem Grunde
waren auch in diesem Fall Leistung und Gegenleistung ausgeglichen.
Die DIC Projektentwicklung GmbH & Co. KG, an der die Deutsche Immobilien Chancen AG
& Co. KGaA mit 100% beteiligt ist, erbringt verschiedene Dienstleistungen für die
DIC Asset AG. Es handelte sich hierbei zum einen um sämtliche bei der Gesellschaft
selbst oder auf Grund aktiver Dienstleistungsverträge von der Gesellschaft für verschiedene
Objektgesellschaften zu erbringende Tätigkeiten im Bereich des technischen Gebäudemanagements
(zum Beispiel Mängelbearbeitung, Betreuung von Umbauten, Instandhaltung). Zum anderen
hat die DIC Projektentwicklung GmbH & Co. KG in gleicher Weise das Rechnungswesen
und weitere Verwaltungsdienstleistungen einschließlich IT-Dienstleistungen für die
Gesellschaft und deren Tochtergesellschaften übernommen
Die Vergütung für die Dienstleistungen in den Bereichen Rechnungswesen, Finanzen,
Controlling und Administration in Abhängigkeit vom Aufwand betrug im Jahre 2010 TEUR
18 (Vorjahr TEUR 18) für Leistungen zugunsten der DIC Asset AG und TEUR 641 (Vorjahr
TEUR 669) für Leistungen zu Gunsten von Gesellschaften des DIC Asset-Konzerns.
Zusätzlich erbringt die DIC Projektentwicklung GmbH & Co. KG Dienstleistungen im Bereich
des technischen Immobilienmanagements für die DIC Onsite GmbH, eine 100%-igen Tochtergesellschaft
der DIC Asset AG. Hierbei handelte es sich um Projektsteuerungsleistungen für ein
größeres Bauvorhaben, das sich voraussichtlich über drei Jahre von 2010 bis 2012 erstreckt.
Die DIC Onsite GmbH bedient sich dabei der Development-Expertise der DIC-Gruppe, um
die Bauausführung zu koordinieren und zu überwachen sowie die Einhaltung von Projektbudgets,
qualitativen Anforderungen und Terminen sicherzustellen.
Die Höhe der Vergütung beläuft sich auf 4,9% der Bruttobaukosten inkl. Nebenkosten
und nicht abzugsfähiger Vorsteuer. Da die Abrechnung für die im Jahr 2010 erbrachten
Leistungen noch nicht erfolgt ist, wurde dem Baufortschritt entsprechend eine Rückstellung
in Höhe von TEUR 54 zum 31.12.2010 gebildet. Dieser Vergütungsansatz war aus Sicht
der DIC Asset AG angemessen. Ein Einkauf dieser Dienstleistungen am Markt hätte nicht
zu niedrigeren Kosten geführt.
Außerdem bestand für das Jahr 2010 eine Vereinbarung vom 28. Dezember 2009 zwischen
der DIC Projektentwicklung GmbH & Co. KG und der DIC MainTor GmbH, an der die DIC
Asset AG zum Bilanzstichtag unmittelbar und mittelbar mit 40% beteiligt war, zur Erbringung
von Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Konzeption und Strukturierung einer
Projektentwicklung auf dem so genannten MainTor-Areal, wonach sich die DIC Projektentwicklung
GmbH & Co. KG zur Erfüllung dieser Aufgaben unter anderem auch der Leistung der DIC
Asset AG bedienen durfte.
Die Höhe des Entgelts, das die DIC Asset AG für dahingehend erbrachte Leistungen von
der DIC Projektentwicklung GmbH & Co. KG erhalten hat, betrug im Jahr 2010 TEUR 310
(Vorjahr TEUR 0). Diese Vergütung war aus Sicht der DIC Asset AG angemessen; die Erbringung
dieser Leistungen an fremde Unternehmen hätte nicht zu höheren Erträgen geführt. Aus
diesem Grunde waren Leistung und Gegenleistung auch in diesem Fall ausgeglichen.
Die DIC Asset AG hat gemäß Darlehensvertrag vom 17. Dezember 2008 und Nachtrag Nr.
7 vom 30. Juni 2010 der DIC Opportunistic GmbH ein Darlehen gewährt. Dieses Darlehen
beträgt zum 31.12.2010 TEUR 14.352 (Vorjahr TEUR 12.323). Es hat eine feste Laufzeit
bis 30. Juni 2011. Es wird mit 7,25% p.a. verzinst. Für die zur Verfügung gestellten
Gelder erhielt die DIC Asset AG im Berichtsjahr Zinsgutschriften in Höhe von TEUR
1.029 (Vorjahr TEUR 802). Die vereinbarten Konditionen waren nicht schlechter als
die Konditionen, welche die Gesellschaft bei einer vergleichbaren Geldanlage erzielt
hätte. Aus diesem Grunde waren Leistung und Gegenleistung bei jedem Geschäft ausgeglichen.
Die DIC OF Reit 2 GmbH (100%ige Tochter der DIC Asset AG) hat mit Vertrag vom 1. April
2008 der DIC Opportunistic GmbH ein Darlehen gewährt. Das Darlehen hat eine unbestimmte
Laufzeit. Es wird mit 8% p.a. verzinst. Die Zinsen sind quartalsweise nachschüssig
zu entrichten. Zum 31.12.2010 beträgt das Darlehen TEUR 9.990 (Vorjahr TEUR 9.105).
Im Geschäftsjahr 2010 wurden für die Darlehensgewährung Zinsen in Höhe von TEUR 722
(Vorjahr TEUR 239) abgerechnet. Die vereinbarten Konditionen waren nicht schlechter
als die Konditionen, welche die Gesellschaft bei einer vergleichbaren Geldanlage erzielt
hätte. Aus diesem Grunde waren Leistung und Gegenleistung bei jedem Geschäft ausgeglichen.
Die DIC Asset AG und ihre Tochtergesellschaft DIC OF Reit 2 GmbH haben mit Darlehensvertrag
vom 12. Dezember 2008 und dem Nachtrag Nr. 2 vom 30. Juni 2010 der DIC HI Portfolio
GmbH ein Darlehen mit einer festen Laufzeit bis 30. Juni 2011 gewährt. Dieses Darlehen
beträgt zum 31.12.2010 TEUR 6.645 (Vorjahr TEUR 6.165). Für die zur Verfügung gestellten
Gelder erhält die DIC Asset AG Zinsen in Höhe von 7,25% p.a.. Im Weiteren werden Salden
in laufender Rechnung in Höhe von TEUR 801 (Vorjahr TEUR 661) mit 6% p.a. bzw. 8%
p.a. verzinst. Im Geschäftsjahr 2010 fielen insgesamt Zinsgutschriften in Höhe von
TEUR 534 (Vorjahr TEUR 904) an. Die vereinbarten Konditionen waren nicht schlechter
als die Konditionen, welche die Gesellschaft bei einer vergleichbaren Geldanlage erzielt
hätte. Aus diesem Grunde waren Leistung und Gegenleistung bei jedem Geschäft ausgeglichen.
Die DIC Asset AG und ihre Tochtergesellschaft DIC OF Reit 2 GmbH haben mit Darlehensvertrag
vom 28. Februar 2008 und dem Nachtrag Nr. 1 vom 21. Dezember 2010 der DIC Hamburg
Portfolio GmbH ein Darlehen mit einer festen Laufzeit bis 31. Dezember 2011 gewährt.
Dieses Darlehen beträgt zum 31.12.2010 TEUR 11.999 (Vorjahr TEUR 11.489). Für die
zur Verfügung gestellten Gelder erhält die DIC Asset AG Zinsen in Höhe von 7,25% p.a.
Im Weiteren werden Salden aus laufender Rechnung in Höhe von TEUR 218 (Vorjahr TEUR
223) mit 8% p.a. verzinst. Im Geschäftsjahr 2010 fielen insgesamt Zinsgutschriften
in Höhe von TEUR 875 (Vorjahr TEUR 885) an. Die vereinbarten Konditionen waren nicht
schlechter als die Konditionen, welche die Gesellschaft bei einer vergleichbaren Geldanlage
erzielt hätte. Aus diesem Grunde waren Leistung und Gegenleistung bei jedem Geschäft
ausgeglichen.
Die DIC Asset AG erbringt Dienstleistungen im Bereich Immobilienverwaltung für die
DIC Opportunity Fund GmbH, an der die Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA mit
100% beteiligt ist, für die Verwaltung der durch die DIC Opportunity Fund GmbH mittelbar
oder unmittelbar über Beteiligungen gehaltenen Objekte auf der Grundlage eines Vertrages
vom 29. Mai 2004, der unter dem 06. Januar 2005 neu gefasst wurde. Dieser Vertrag
verlängert sich nach Ablauf des 31. Dezember 2005 jeweils um ein weiteres Jahr, wenn
er nicht von einer der Parteien mit einer Frist von zwei Monaten zum Jahresende gekündigt
wird. Der Vertrag kann außerdem mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt
werden, wenn sich die Beteiligungsverhältnisse an der DIC Opportunity Fund GmbH grundlegend
ändern. Die Höhe des Entgelts beläuft sich auf 1% der Jahresnettomieten der einbezogenen
Objekte und betrug im Jahr 2010 TEUR 0 (Vorjahr TEUR 9).
Mit dem am 19.12.2008 erfolgten Objektverkauf und dem Übergang von Besitz, Nutzen
und Lasten zum 30.04.2009 ist auch das letzte Objekt, für welches im Rahmen der zuvor
genannten Vereinbarungen durch die DIC Asset AG Leistungen zu erbringen waren, veräußert
worden, so dass seit Mai 2009 keine Vergütung mehr durch die DIC Opportunity Fund
GmbH zu entrichten ist.
Die DIC Asset AG hat sich für die Jahre 2003 bis 2005 gegenüber der Deutsche Immobilien
Chancen Beteiligungs AG, der alleinigen Komplementärin der Deutsche Immobilien Chancen
AG & Co. KGaA, zu einem Ersatz von 50% der Kosten verpflichtet, die der Deutsche Immobilien
Chancen Beteiligungs AG für die Beschäftigung von Vorstandsmitgliedern entstehen,
die ihre Tätigkeit ganz oder teilweise auch für die DIC Asset AG ausüben. Mit Ausnahme
der Nebenleistungen erhalten seit Anfang 2006 sämtliche Vorstandsmitglieder der DIC
Asset AG ihre Tätigkeit bei der Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG ausschließlich
von dieser vergütet. Für die von Herrn Ulrich Höller aufgewandten Nebenleistungen
für das Geschäftsjahr 2010 belief sich der Erstattungsbetrag auf TEUR 15 (Vorjahr
TEUR 13).
Auf Grund des "German Investment Program Agreements" vom 29. Juli 2004 und des "Investment
And Shareholder Agreements" vom 7. Juni 2005 nehmen bestimmte Beteiligungsgesellschaften
der DIC Asset AG, nämlich die DIC MSREF Frankfurt Portfolio GmbH, die DIC MSREF Objekt
Hamburg GmbH, DIC MSREF Berlin GmbH, die DIC MSREF Berlin Portfolio GmbH, DIC MainTor
GmbH (ehem. DIC MSREF Weißfrauenstraße GmbH), die DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH, die
DIC MSREF HT Portfolio GmbH sowie die DIC MSREF FF Südwest Portfolio GmbH und ihre
jeweiligen 100%-igen Objektgesellschaften verschiedene Dienstleistungen der Deutsche
Immobilien Chancen Beteiligungs AG in Anspruch. Die vorgenannten Gesellschaften haben
dementsprechend mit der Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG jeweils zum Zeitpunkt
der Gründung der entsprechenden MSREF-Beteiligungsgesellschaften Verträge über die
Erbringung verschiedener Management-Dienstleistungen sowie Provisionen bei der Vermietung
und beim Abverkauf von Immobilien vereinbart. Ferner sind bei der DIC MSREF Frankfurt
Portfolio GmbH, der DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH, der DIC MSREF HT Portfolio GmbH
sowie der DIC MSREF FF Südwest Portfolio GmbH besondere Vergütungen für Leistungen
bei der Weitervermietung und im Falle der DIC MainTor GmbH, der DIC MSREF HMDD Portfolio
GmbH, der DIC MSREF HT Portfolio GmbH sowie der DIC MSREF FF Südwest Portfolio GmbH
auch eine Vereinbarung über eine Entwicklungsvergütung getroffen.
Mit Sale and Transfer-Agreement vom 17. August 2009 hat die Gesellschaft zusammen
mit der DIC Opportunity Fund sowie der DIC Capital Partners (Germany) GmbH & Co. KGaA
unmittelbar bzw. mittelbar den von der MSREF V Lily Holding B.V. gehaltenen Anteil
von 50% an der DIC MSREF Weißfrauenstraße GmbH mit Wirkung zum 11. September 2009
übernommen. Die DIC MSREF Weißfrauenstraße GmbH wurde anschließend in die DIC MainTor
GmbH umfirmiert. An der DIC MainTor GmbH ist die Gesellschaft nunmehr direkt und indirekt
mit 40% beteiligt; die restlichen 60% werden von der DIC Opportunity Fund (30%) sowie
der DIC Capital Partners (Germany) GmbH &Co. KGaA (30%) jeweils indirekt gehalten.
Die bestehenden Dienstleistungsvereinbarungen werden unverändert fortgeführt.
Nach den jeweiligen Assetmanagement-Agreements haben die MSREF-Beteiligungsgesellschaften
an die Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG die folgenden Vergütungen zu leisten:
| ― |
Base Management Fee: 0,5% bis 3% der Netto-Jahresmiete; |
| ― |
Leasing Fee (entspricht einer Vermietungsprovision): 2,5 Netto-Monatsmieten bzw. eine Netto-Monatsmiete,falls ein externer Makler eingeschaltet ist; |
| ― |
Disposition Fee (entspricht einer Verkaufsprovision): 1% bis 3% des Verkaufspreises nach Transaktionskosten, falls kein externer Makler eingeschaltet bzw. 0,3% bis 1,5% des Verkaufspreises nach Transaktionskosten, falls ein externer Makler eingeschaltet ist; |
| ― |
Tenant Improvement Fee (entspricht einer Gebühr für Leistungen bei Weitervermietung): 3,5% bis 5% der für einen Mieterausbau angefallenen internen und externen Kosten (insbesondere für Planung und Bauausführung) bzw. freie Vereinbarung auf Basis dieses Aufwandes; |
| ― |
Development Fee (entspricht einer Entwicklungsvergütung) - für Leistungen der Projektentwicklung bis zur Erstvermietung: aufwandsabhängige oder marktübliche Vergütung. |
In den Jahren 2010 und 2009 sind an die Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG,
an welcher MSREF mit 25,1% des Grundkapitals beteiligt ist, folgende Vergütungen geflossen,
Ausweis jeweils ohne gesetzliche Umsatzsteuer:
| Leistungsempfänger (Werte in Euro) |
|
Base Mgm. Fees |
Leasing Fees |
Dispos. Fees |
TI/Devel. Fees |
Summe |
| DIC MSREF Frankfurt Portfolio GmbH | 2010 | 19.943 | 18.825 | 107.625 | 0 | 146.393 |
|
|
2009 | 16.374 | 13.002 | 73.125 | 100.000 | 202.501 |
| DIC MSREF Berlin GmbH | 2010 | 94.738 | 0 | 0 | 0 | 94.738 |
|
|
2009 | 94.410 | 0 | 0 | 0 | 94.410 |
| DIC MainTor GmbH (ehem. DIC MSREF Weißfrauenstraße GmbH) | 2010 | 294.000 | 0 | 0 | 0 | 294.000 |
|
|
2009 | 294.000 | 0 | 0 | 0 | 294.000 |
| DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH | 2010 | 68.205 | 0 | 146.500 | 70.000 | 284.705 |
|
|
2009 | 68.074 | 0 | 18.000 | 0 | 86.074 |
| DIC MSREF HT Portfolio GmbH | 2010 | 67.556 | 0 | 99.250 | 0 | 166.806 |
|
|
2009 | 71.470 | 0 | 157.500 | 0 | 228.970 |
| DIC MSREF FF Südwest Portfolio GmbH | 2010 | 121.532 | 16.250 | 0 | 0 | 137.782 |
|
|
2009 | 124.315 | 0 | 0 | 0 | 124.315 |
| DIC MSREF Berlin Portfolio GmbH | 2010 | 72.592 | 86.574 | 522.787 | 0 | 681.953 |
|
|
2009 | 81.348 | 92.144 | 296.088 | 0 | 469.580 |
| Gesamtsumme | 2010 | 738.566 | 121.649 | 876.162 | 70.000 | 1.806.376 |
|
|
2009 | 749.991 | 105.146 | 544.713 | 100.000 | 1.499.850 |
Die Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG verfügt außer ihrem Vorstand nicht
über eigenes Personal. Sie bedient sich bei der Erbringung der ihr nach den Assetmanagement-Agreements
obliegenden Dienstleistungen ihrerseits zum Teil der Dienstleistungen der DIC Asset
AG. Aufgrund einer Dienstleistungsvereinbarung vom 16. November 2005 (ergänzt durch
fünf Nachträge infolge neu hinzuerworbener Portfolien) berechnet die DIC Asset AG
dafür der Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG Gebühren, deren Höhe davon abhängt,
ob die jeweilige MSREF-Beteiligungsgesellschaft mit Zustimmung der Gesellschaft dritte
Dienstleister eingeschaltet hat.
Im Einzelnen ist für Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Portfolio- und Assetmanagement
eine Vergütung in Höhe von 2% der Netto-Jahresmiete bzw. 0,5% der Netto-Jahresmiete,
soweit eine externe Verwaltungsgesellschaft eingeschaltet wird, vorgesehen. Die Unterstützung
bei Vermietungen wird entgolten mit einer Vergütung in Höhe des 1,5-fachen der vereinbarten
Netto-Monatsmiete bzw. des 0,75-fachen der vereinbarten Netto-Monatsmiete, soweit
bei der Vermietung ein externer Makler eingeschaltet wurde. Das Entgelt für die Unterstützung
in Verkaufsfällen beträgt 0,3% bis 1,5% des erzielten Erlöses bzw. 0,15% bis 0,75%
des erzielten Erlöses, soweit ein externer Makler eingesetzt wurde. Bei Einzelobjekten
und Projektentwicklungen bleibt eine einzelfallbezogene Vereinbarung vorbehalten.
Auf der Basis dieser Vereinbarung hat die DIC Asset AG für die Jahre 2010 und 2009
für Dienstleistungen mit Bezug auf die einzelnen MSREF-Beteiligungsgesellschaften
folgende Beträge der Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG in Rechnung gestellt,
Ausweis jeweils ohne gesetzliche Umsatzsteuer:
| Leistungsempfänger (Werte in Euro) |
|
Asset Mgm. Fees |
Leasing Fees |
Dispos. Fees |
Summe |
| DIC MSREF Frankfurt Portfolio GmbH | 2010 | 17.443 | 13.421 | 53.813 | 84.676 |
|
|
2009 | 14.499 | 9.508 | 36.563 | 60.570 |
| DIC MSREF Berlin GmbH | 2010 | 15.790 | 0 | 0 | 15.790 |
|
|
2009 | 15.735 | 0 | 0 | 15.735 |
| DIC MainTor GmbH (ehem. DIC MSREF Weißfrauenstraße GmbH) | 2010 | 196.000 | 0 | 0 | 196.000 |
|
|
2009 | 196.000 | 0 | 0 | 196.000 |
| DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH | 2010 | 34.103 | 0 | 73.250 | 107.353 |
|
|
2009 | 34.037 | 0 | 9.000 | 43.037 |
| DIC MSREF HT Portfolio GmbH | 2010 | 32.528 | 0 | 49.625 | 82.153 |
|
|
2009 | 34.172 | 0 | 78.750 | 112.922 |
| DIC MSREF FF Südwest Portfolio GmbH | 2010 | 60.766 | 9.750 | 0 | 70.516 |
|
|
2009 | 62.158 | 0 | 0 | 62.158 |
| DIC MSREF Berlin Portfolio GmbH | 2010 | 36.296 | 58.575 | 228.050 | 322.920 |
|
|
2009 | 40.674 | 64.253 | 148.148 | 253.075 |
| Gesamtsumme | 2010 | 392.925 | 81.745 | 404.737 | 879.407 |
|
|
2009 | 397.275 | 73.761 | 272.461 | 743.497 |
Die Summe der hiernach von der Gesellschaft an die Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs
AG in Rechnung gestellten Beträge betrug im Geschäftsjahr 2010 TEUR 879 (Vorjahr TEUR
743).
Die Gesellschaft hat der DIC Capital Partners (Europe) GmbH (vormals DIC Beteiligungs
GmbH), die indirekt mehrheitlich die Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG als
Komplementärin der Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA beherrscht, ein Darlehen
über TEUR 700 zu einem Zinssatz von 4,5% p.a. (jährlich nachschüssig zahlbar) gewährt.
Das Darlehen ist unbefristet und valutiert zum 31.12.2010 mit TEUR 460 (Vorjahr TEUR
440). Zur Besicherung der Darlehensrückzahlungs- und -zinsansprüche der Gesellschaft
gegen die DIC Capital Partners (Europe) GmbH hat letztere der Gesellschaft ihre Dividenden-
und Darlehensrückzahlungsansprüche gegen die Deutsche Immobilien Chancen Objekt Mozartstraße
33a GmbH abgetreten.
Aufgrund der "Shareholder Agreements" vom 27. November 2006 bzw. 9. Mai 2007 nehmen
zwei weitere Beteiligungsgesellschaften der DIC Asset AG, nämlich die DIC Hamburg
Portfolio GmbH bzw. die DIC HI Portfolio GmbH und ihre jeweiligen 100%-igen Objektgesellschaften
verschiedene Dienstleistungen der Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG in Anspruch.
Die DIC Hamburg Portfolio GmbH und die DIC HI Portfolio GmbH sind opportunistische
Co-Investments, an denen die DIC Asset AG zu 20% beteiligt ist (unmittelbar zu 1,2%
und mittelbar über die DIC Opportunistic GmbH zu 18,8%). Weitere Investoren sind die
Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA mit einer 30%-Beteiligung, welche von ihrer
100%-igen Tochtergesellschaft DIC Opportunity Fund GmbH gehalten wird (unmittelbar
zu 1,8% und mittelbar über die DIC Opportunistic GmbH zu 28,2%), sowie die DIC Capital
Partners (Germany) GmbH & Co. KGaA mit einer 50%-Beteiligung (unmittelbar zu 3% und
mittelbar über die DIC Opportunistic GmbH zu 47%).
Die vorgenannten Beteiligungsgesellschaften haben dementsprechend mit der Deutsche
Immobilien Chancen Beteiligungs AG jeweils zum Zeitpunkt ihrer Gründung "Assetmanagement-Agreements"
über die Erbringung verschiedener Management-Dienstleistungen sowie Provisionen bei
der Vermietung und beim Abverkauf von Immobilien vereinbart. Ferner sind bei der DIC
Hamburg Portfolio GmbH besondere Vergütungen für Leistungen bei der Weitervermietung
und auch eine Vereinbarung über eine Entwicklungsvergütung getroffen.
Nach den bestehenden Dienstleistungsvereinbarungen ("Assetmanagement Agreements")
haben diese DICP-Beteiligungsgesellschaften an die Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs
AG die folgenden Vergütungen zu leisten:
| ― |
Base Management Fee: 1% der Netto-Jahresmiete; |
| ― |
Leasing Fee (entspricht einer Vermietungsprovision): 2,5 Netto-Monatsmieten bzw. eine Netto-Monatsmiete, falls ein externer Makler eingeschaltet ist; |
| ― |
Disposition Fee (entspricht einer Verkaufsprovision): 0,75% bis 2,5% des Verkaufspreises nach Transaktionskosten, falls kein externer Makler eingeschaltet bzw. 0,5% bis 1,5% des Verkaufspreises nach Transaktionskosten, falls ein externer Makler eingeschaltet ist; |
| ― |
Tenant Improvement Fee (entspricht einer Gebühr für Leistungen bei Weitervermietung): 3,5% bis 4% der für einen Mieterausbau angefallenen internen und externen Kosten (insbesondere für Planung und Bauausführung) bzw. freie Vereinbarung auf Basis dieses Aufwandes; |
| ― |
Development Fee (entspricht einer Entwicklungsvergütung) - für Leistungen der Projektentwicklung bis zur Erstvermietung: aufwandsabhängige oder marktübliche Vergütung. |
In den Jahren 2010 und 2009 sind an die Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG,
an welcher die DICP mit 7,5% des Grundkapitals beteiligt ist, folgende Vergütungen
geflossen (Ausweis jeweils ohne gesetzliche Umsatzsteuer):
| Leistungsempfänger (Werte in Euro) |
|
Base Mgm. Fees |
Leasing Fees |
Dispos. Fees |
TI/Devel. Fees |
Summe |
| DIC Hamburg Portfolio GmbH | 2010 | 85.001 | 34.890 | 396.600 | 0 | 516.491 |
|
|
2009 | 96.350 | 90.655 | 318.548 | 0 | 505.552 |
| DIC HI Portfolio GmbH | 2010 | 220.709 | 0 | 0 | 0 | 220.709 |
|
|
2009 | 227.147 | 0 | 106.350 | 0 | 333.497 |
| Gesamtsumme | 2010 | 305.710 | 34.890 | 396.600 | 0 | 737.200 |
|
|
2009 | 323.497 | 90.655 | 424.898 | 0 | 839.050 |
Da die Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG außer ihrem Vorstand nicht über
eigenes Personal im Bereich der Immobilienverwaltung verfügt, bedient sie sich bei
der Erbringung der ihr hiernach obliegenden Dienstleistungen zum Teil der Sach- und
Personalmittel der DIC Asset AG.
Die DIC Asset AG berechnet dafür der Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG Gebühren,
deren Höhe davon abhängt, ob die jeweilige DICP-Beteiligungsgesellschaft mit Zustimmung
der Gesellschaft dritte Dienstleister eingeschaltet hat.
Im Einzelnen beträgt die Höhe des Entgelts für Dienstleistungen im Bereich Portfolio-
und Assetmanagement 0,5% der Netto-Jahresmiete. Die Unterstützung bei Vermietungen
wird entgolten mit einer Vergütung in Höhe des 1,5-fachen der vereinbarten Netto-Monatsmiete
bzw. des 0,75-fachen der vereinbarten Netto-Monatsmiete, soweit bei der Vermietung
ein externer Makler eingeschaltet wurde. Das Entgelt für die Unterstützung in Verkaufsfällen
beträgt 0,38% bis 1,25% des erzielten Erlöses bzw. 0,25% bis 0,75% des erzielten Erlöses,
soweit ein externer Makler eingesetzt wurde. Bei Einzelobjekten und Projektentwicklungen
bleibt eine einzelfallbezogene Vereinbarung vorbehalten. Auf der Basis dieser Vereinbarung
hat die DIC Asset AG für die Jahre 2010 und 2009 für Dienstleistungen mit Bezug auf
die einzelnen DICP-Beteiligungsgesellschaften folgende Beträge der Deutsche Immobilien
Chancen Beteiligungs AG in Rechnung gestellt, Ausweis jeweils ohne gesetzliche Umsatzsteuer:
| Leistungsempfänger (Werte in Euro) |
|
Asset Mgm. Fees |
Leasing Fees |
Dispos. Fees |
Summe |
| DIC Hamburg Portfolio GmbH | 2010 | 42.500 | 25.112 | 231.891 | 299.503 |
|
|
2009 | 48.175 | 55.781 | 159.604 | 263.560 |
| DIC HI Portfolio GmbH | 2010 | 110.355 | 0 | 0 | 110.355 |
|
|
2009 | 113.574 | 0 | 53.175 | 166.749 |
| Gesamtsumme | 2010 | 152.855 | 25.112 | 231.891 | 409.858 |
|
|
2009 | 161.749 | 55.781 | 212.779 | 430.309 |
Die DIC Asset AG hat sich gemeinsam mit Gesellschaften der MSREF-Gruppe an Immobilieninvestitionen
beteiligt. Dies betrifft:
| ― |
ein von der Frankfurter Sparkasse erworbenes Portfolio, welches über die DIC MSREF Frankfurt Portfolio GmbH und ihre jeweils vier 100%igen Objektgesellschaften gehalten wird, mit Verträgen vom 22. Dezember 2004; |
| ― |
den so genannten "eBay-Campus", der von der DIC MSREF Berlin GmbH und ihren drei 100%igen Objektgesellschaften gehalten wird, mit Verträgen vom 23. August 2005; |
| ― |
die von der MEAG übernommenen Objekte, welche von der DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH und ihren acht jeweils 100%igen Objektgesellschaften gehalten werden gemäß Verträgen von 14. Dezember 2005; |
| ― |
die von Hochtief erworbenen Immobilien, welche von der DIC MSREF HT Portfolio GmbH und ihren zehn jeweils 100%igen Objektgesellschaften gehalten werden gemäß Verträgen vom 24. Mai 2006; |
| ― |
die von der Falk-Gruppe übernommenen Immobilien, welche von der DIC MSREF FF Südwest Portfolio GmbH und ihren sechs jeweils 100%igen Objektgesellschaften gehalten werden gemäß Verträgen vom 16. August 2006; und |
| ― |
das von der Landesbank Berlin erworbene Portfolio, welches über die DIC MSREF Berlin Portfolio GmbH und ihre jeweils zwölf 100%igen Objektgesellschaften gehalten wird, mit Verträgen vom 16. Dezember 2006; |
(im Folgenden zusammen "Joint-Venture-Gesellschaften" genannt).
An den Objektgesellschaften des FF Südwestportfolios, des HT Portfolios und der von
der MEAG übernommenen Immobilien ist die Gesellschaft zu jeweils 20% indirekt über
die Portfolio-Gesellschaften beteiligt, daneben ist außer den mit jeweils 50% beteiligten
Gesellschaften der MSREF-Gruppe noch die DIC Opportunity Fund GmbH mit jeweils 30%
indirekt beteiligt. An den Objektgesellschaften des MainTor-Areals ist die Gesellschaft
indirekt mit 40% beteiligt; die restlichen 60% werden von der MSREF-Gruppe (50%),
der DIC Opportunity Fund (30%) sowie der DIC Capital Partners (Germany) GmbH & Co.
KGaA (30%) gehalten.
Hinsichtlich der Verteilung der Gewinne steht den DIC-Gesellschaftern in Abhängigkeit
der jeweils erreichten Eigenkapitalrendite ein Gewinn vorab zu. Dieser beträgt ab
einer Eigenkapitalrendite von 17,5% 10% des Gewinns und steigert sich bei einer Eigenkapitalrendite
von mehr als 27,5% auf bis zu maximal 30% des Gewinns.
Die Gesellschaft steht weiterhin mit den Joint-Ventures in kreditvertraglichen Beziehungen.
Hierbei fungiert die Gesellschaft sowohl als Darlehensgeber als auch als Darlehensnehmer.
Die Darlehensbeziehungen sind jeweils als Kontokorrentkredit ausgestaltet, wobei ein
Soll-Zinssatz von jeweils 6% p.a. vereinbart ist. Die Zinsen sind nachschüssig jeweils
zum Jahres- oder Quartalsende fällig bzw. der Hauptsumme zuzuschlagen. Feste Laufzeiten
sind ebenso wenig vereinbart wie Sicherheiten. Bezüglich der zu den Bilanzstichtagen
bestehenden Salden vgl. "24. Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen" auf S. 141.
Die Deutsche Immobilien Chancen AG &Co. KGaA, Forum European Realty Income S.a.r.l.
und Forum European Realty Income II L.P. (im Folgenden "Forum" genannt) haben am 11.
Juli 2008 zwei Verträge über die Begebung von Wandelanleihen abgeschlossen. Forum
verlängert damit seine bestehende Wandelanleihe um weitere drei Jahre und zeichnet
gleichzeitig eine zusätzliche Wandelanleihe mit einer Laufzeit von ebenfalls drei
Jahren und der Option auf Wandlung von 1,52 Mio Aktien der DIC Asset AG, die von der
Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA zu liefern sind. Im Gegenzug hat Forum seine
Beteiligung von 4,9 % an die DIC-Gruppe übertragen.
Darüber hinaus ist die Gesellschaft durch den Beitritt zu einem Vertrag zwischen der
Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA und Forum vom 18. September 2005 gegenüber
der Deutsche Immobilien Chancen AG & Co.KGaA berechtigt und verpflichtet, sich mit
der Beteiligungsquote von 40% an so genannten "opportunistischen Investitionen" der
Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA zu beteiligen.
Aufgrund der 50%igen Beteiligung von weiteren Finanzinvestoren (z. B. MSREF) an den
opportunistischen Investments beträgt der Eigenkapitalanteil der Gesellschaft durchgerechnet
20%.
Die DIC Asset AG hat gemäß Darlehensnachtrag vom 20. Oktober 2010 der ProDIC GmbH
ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von EUR 13,6 Mio gewährt. Dieses Darlehen wird
mit 9,25% verzinst, soweit sich durch die Verzinsung des Darlehens kein negatives
Bilanzergebnis (handelsrechtliches Jahresergebnis zuzüglich Ergebnisvortrag) bei der
Darlehensnehmerin ergibt.
Mit leitenden Angestellten sowie deren nahen Angehörigen wurden Geschäfte nur im unwesentlichen
Umfang betrieben.
Die gemäß IAS 24 angabepflichtige Vergütung des Managements in Schlüsselpositionen
des Konzerns umfasst die Vergütung des aktiven Vorstands und des Aufsichtsrats.
Die Mitglieder des Vorstands wurden wie folgt vergütet:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Feste Vergütung | 938 | 1.000 |
| Tantieme | 412 | 235 |
| Aktienkursorientierte Vergütung | 85 | 406 |
| Sonstiges | 68 | 69 |
| Gesamt | 1.503 | 1.710 |
Hinsichtlich weiterer Details zu den Vergütungen der Vorstände verweisen wir auf den
Vergütungsbericht ab Seite 177.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden wie folgt vergütet:
| in TEUR | 2010 | 2009 |
| Feste Vergütung | 105 | 105 |
| Tantieme | 89 | 89 |
| Sonstiges | 10 | 10 |
| Gesamt | 204 | 204 |
Weitere Details, insbesondere Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a Satz 5 bis
9 HGB, sind im Lagebericht angegeben.
An der Rechtsanwaltssozietät Weil, Gotshal & Manges LLP ist der Aufsichtsratsvorsitzende
der Gesellschaft, Herr Prof. Dr. Gerhard Schmidt, als Partner beteiligt. Die Sozietät
hat im Aufwand erfasste Vergütungen für Rechtsberatungsleistungen in Höhe von TEUR
24 für das Geschäftsjahr 2010 und TEUR 23 für das Geschäftsjahr 2009 erhalten.
An der DIC Asset AG ist die Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, Frankfurt am
Main, mittelbar und unmittelbar mit einem Minderheitsanteil von 35,43 % (Vorjahr:
39,4%) beteiligt. Die entsprechende Mitteilung gemäß § 20 AktG liegt der Gesellschaft
vor.
Die vorliegenden Meldungen nach § 21 Abs. 1 WpHG bzgl. direkter und indirekter Beteiligungen
am Kapital der DIC Asset AG sind in der Anlage 4 zum Anhang aufgeführt.
Die zwischenzeitlich in einem Joint-Venture mit der Provinzial gehaltenen Anteile
am Spezialfonds DIC Office Balance I konnten im ersten Quartal des Jahres 2011 an
Drittinvestoren veräußert werden. Damit sind die Anteile an diesem Fonds vollständig
platziert.
Mit Notarvertrag vom 18. Februar 2011 wurde ein weiteres Objekt aus dem Helena-Portfolio
mit einem Verkaufserlös in Höhe von 1,4 Mio. Euro veräußert. Der Besitz-, Nutzen-
und Lastenübergang ist für das erste Quartal 2011 geplant. Die DIC Asset AG partizipiert
an diesem Verkaufserlös mit 20%.
Darüber hinaus wurden im Erhellungszeitraum zwischen Bilanzstichtag und Freigabe zur
Veröffentlichung des Konzernabschlusses durch den Vorstand am 2. März 2011 keine wesentlichen
Transaktionen beschlossen, eingeleitet oder durchgeführt.
Der Konzern beschäftigte in 2010 durchschnittlich 110 Mitarbeiter (Vorjahr 106 Mitarbeiter).
Die nach §161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung zum Deutschen Corporate
Governance Kodex ist abgegeben und den Aktionären dauerhaft auf der Internetseite
"http://www.dic-asset.de/investor-relations/cg/index.php" zugänglich gemacht worden.
Dem Aufsichtsrat gehören an:
Herr Prof. Dr. Gerhard Schmidt (Vorsitzender),
Rechtsanwalt, Glattbach
Herr Klaus-Jürgen Sontowski
(stellvertretender Vorsitzender), Unternehmer, Nürnberg
Herr Michael Bock, Mitglied des Vorstands der Provinzial Versicherungsanstalten der
Rheinprovinz AG, Düsseldorf
Herr Hellmar Hedder, Abteilungsleiter Portfoliomanagement Immobilien VersAm Versicherungs-Assetmanagement
GmbH, Münster
Herr Russell C. Platt, Chief Executive Officer Forum Partners Europe (UK) LLP, London/Großbritannien
Herr Bernd Wegener FRICS, Hauptabteilungsleiter Immobilienmanagement bei der Versicherungskammer
Bayern, München
Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben gleichzeitig Mitgliedschaften in folgenden
anderen Aufsichtsräten und Kontrollgremien:
| Prof. Dr. Gerhard Schmidt | - Grohe AG, Hemer: Vorsitzender des Aufsichtsrats - Grohe Beteiligungs GmbH, Hemer: Vorsitzender des Aufsichtsrats - TDF Media Broadcast GmbH, Bonn, Mitglied des Aufsichtsrats - TTL Information Technology AG, München: Mitglied des Aufsichtsrats; - Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG, Frankfurt am Main: Vorsitzender des Aufsichtsrats* - Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, Frankfurt am Main: Vorsitzender des Aufsichtsrats* - DIC Capital Partners (Germany) GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien, München: Vorsitzender des Aufsichtsrats* - DIC Capital Partners Beteiligungs GmbH, München: Vorsitzender des Aufsichtsrats** - DIC Capital Partners (Germany) Verwaltungs GmbH, München: Vorsitzender des Aufsichtsrats** - DIC Capital Partners (Germany) III Verwaltungs GmbH, München: Vorsitzender des Aufsichtsrats** - DIC Capital Partners (Germany) III GmbH & Co. KGaA, München: Vorsitzender des Aufsichtsrats* -DICP Asset Management Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KGaA, München: Vorsitzender des Aufsichtsrats** - DIC Opportunistic GmbH, Frankfurt am Main: Vorsitzender des Aufsichtsrats* - DIC Development GmbH, Frankfurt am Main: Vorsitzender des Aufsichtsrats* |
| Klaus-Jürgen Sontowski | - GRR AG, Erlangen: Vorsitzender des Aufsichtsrats - Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, Frankfurt am Main: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats - Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG, Frankfurt am Main: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats |
| Michael Bock | - Kapitalbeteiligungsgesellschaft der Deutschen Versicherungswirtschaft AG, Berlin: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats - DIC Capital Partners Beteiligungs GmbH, München: Mitglied des Aufsichtsrats** - DIC Capital Partners OpCo (Germany) Verwaltungs GmbH, München: Mitglied des Aufsichtsrats** - DICP Capital SE, München: Mitglied des Aufsichtsrats - GRR AG, Erlangen: Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats - MEDICLIN Aktiengesellschaft, Frankfurt: Mitglied des Aufsichtsrats |
| Russell C. Platt | - DIC Capital Partners Beteiligungs GmbH, München: Mitglied des Aufsichtsrats** - DIC Capital Partners (Germany) Verwaltungs GmbH, München: Mitglied des Aufsichtsrats** - South Asian Real Estate Ltd, Indien: nichtgeschäftsführender Vorsitzender des Verwaltungsrats - Duet India Hotels Asset Management Limited, Mauritius: Mitglied des Aufsichtsrats - Crown Westfalen Bank AG, Bochum: Mitglied des Aufsichtsrats |
*
Mandate im Sinne des § 100 Abs. 2 Satz 2 AktG
**
Aufsichtsrat ist nicht auf Grund gesetzlicher Vorschriften zu bilden
Dem Vorstand gehören an:
Herr Ulrich Höller (Vorsitzender), CEO, Dipl.-Betriebswirt,
Immobilienökonom (ebs),
Chartered Surveyor FRICS, Dreieich-Buchschlag;
Herr Markus Koch, CFO (stellvertretender Vorsitzender),
Diplom-Kaufmann, Elz.
Herr Ulrich Höller war im Geschäftsjahr 2010 bei den folgenden Gesellschaften in den
Organen/Aufsichtsgremien tätig:
| ― |
DIC Beteiligungs AG, Frankfurt: Vorsitzender des Vorstands |
| ― |
DIC Opportunistic GmbH, Frankfurt: Mitglied des Aufsichtsrats |
| ― |
DIC Onsite GmbH, Frankfurt: Vorsitzender des Aufsichtsrats |
| ― |
DIC Capital Partners OpCo (Germany) GmbH & Co. KGaA, München: Mitglied des Aufsichtsrats |
| ― |
ZIA-Zentraler Immobilien Ausschuss, Berlin: Vize-Präsident und Mitglied des Vorstands |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie
die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft
und des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Frankfurt am Main, den 2. März 2011
Der Vorstand
| Ulrich Höller | Markus Koch |
Wir haben den von der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, aufgestellten Konzernabschluss
- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung,
Kapitalflussrechnung und Anhang, - sowie den zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung
von Konzernabschluss und zusammengefassten Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie
in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden
handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten
Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den zusammengefassten Konzernlagebericht
abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,
dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss
unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den zusammengefassten
Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich
auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und
rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und im zusammengefassten
Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung
umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen
Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs-
und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen
Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des
zusammengefassten Konzernlageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung
eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht
der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend
nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der zusammengefasste Konzernlagebericht
steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes
Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 2. März 2011
Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
| Hübschmann | Danesitz |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Der Vorstand erstattet - zugleich für den Aufsichtsrat - Bericht über die Corporate
Governance des Unternehmens nach Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodexes
und berichtet zeitgleich über die Unternehmensführung nach § 289a HGB.
Die DIC Asset AG misst der Corporate Governance einen hohen Stellenwert bei. Vorstand
und Aufsichtsrat sehen sich in der Verpflichtung, durch eine verantwortungsbewusste
und langfristig ausgerichtete Unternehmensführung für den Bestand des Unternehmens
und eine nachhaltige Wertschöpfung zu sorgen. Zu einer guten Corporate Governance
gehört auch der verantwortungsbewusste Umgang mit Risiken. Der Vorstand stellt ein
angemessenes Risikomanagement und Risikocontrolling im Unternehmen sicher (siehe dazu
auch die Ausführungen im Risikobericht) und sorgt für die Einhaltung von Recht und
Gesetz sowie der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodexes nach Maßgabe
der jährlichen Entsprechenserklärung. Unternehmensinterne Kontroll-, Berichts- und
Compliance-Strukturen werden kontinuierlich überprüft, weiterentwickelt und veränderten
Rahmenbedingungen angepasst.
Weitergehender Unternehmensführungsinstrumente, wie eigener Corporate Governance-Grundsätze
oder Compliance-Richtlinien, bedarf es auf Grund der unternehmensspezifischen Gegebenheiten
unserer Meinung nach gegenwärtig nicht. Sollte auf Grund zukünftiger Entwicklungen
die Implementierung zusätzlicher Instrumente erforderlich werden, werden Vorstand
und Aufsichtsrat umgehend reagieren.
Vorstand und Aufsichtsrat befassen sich regelmäßig mit den Fragen guter Unternehmensführung.
Insbesondere haben sie sich im Geschäftsjahr 2010 über die Neuerungen des Deutschen
Corporate Governance Kodexes informiert und mit der Erfüllung der Empfehlungen befasst.
Die Beratungen mündeten in der Verabschiedung einer aktualisierten jährlichen Entsprechenserklärung
vom 9. Dezember 2010, die auf der Website der Gesellschaft dauerhaft öffentlich zugänglich
gemacht worden ist.
"Vorstand und Aufsichtsrat erklären, dass die DIC Asset AG den Empfehlungen der Regierungskommission
Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 18. Juni 2009 seit Abgabe
ihrer letzten Entsprechenserklärung am 3. Dezember 2009 bis zum 2. Juli 2010 entsprochen
hat und ihnen in der Fassung vom 26. Mai 2010 seit dem 3. Juli 2010 entsprochen hat
und entsprechen wird. Hiervon galten bzw. gelten jeweils die folgenden Ausnahmen:
| ― |
Die D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat sieht seit dem 1. Juli 2010 einen den Vorgaben des § 93 Abs. 2 AktG entsprechenden Selbstbehalt vor (Ziffer 3.8 des Kodexes). Bis zu diesem Zeitpunkt hat die Gesellschaft von den gesetzlich eingeräumten Übergangsfristen Gebrauch gemacht und von einer vorzeitigen Anpassung des Versicherungsvertrages abgesehen. |
| ― |
Bei der Besetzung von Führungsfunktionen und der Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat der DIC Asset AG werden sich Vorstand bzw. Aufsichtsrat auch künftig an den Unternehmensinteressen sowie an den gesetzlichen Vorgaben orientieren und hierbei - unabhängig vom Geschlecht - die fachliche und persönliche Qualifikation des Kandidaten bzw. der Kandidatin in den Vordergrund stellen. Insoweit wird im Hinblick auf die Besetzung von Führungsfunktionen und die Zusammensetzung des Vorstands abweichend von Ziffer 4.1.5 und Ziffer 5.1.2 Satz 1 des Kodexes nicht prioritär eine angemessene Beteiligung von Frauen angestrebt. Entsprechend sehen die vom Aufsichtsrat für seine eigene Zusammensetzung benannten konkreten Ziele abweichend von Ziffer 5.4.1 des Kodexes eine angemessene Beteiligung von Frauen nicht prioritär vor und ein solches Ziel wird bei Wahlvorschlägen des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung nicht prioritär berücksichtigt. |
| ― |
Den Mitgliedern des Vorstands sind als variable Vergütungsteile leistungsbezogene Zahlungen (Tantiemen) und Optionen auf so genannte "virtuelle" Aktien zugesagt. Die variablen Vergütungsteile tragen gemäß Ziffer 4.2.3 Abs. 2 des Kodexes positiven und negativen Entwicklungen innerhalb des vereinbarten Bemessungszeitraums insoweit Rechnung, als die Zahlungen entsprechend höher oder niedriger ausfallen oder ganz entfallen können. Bei Ausübung der Optionen erhalten die Vorstandsmitglieder aktienkursabhängige Zahlungen, die sich allein am Börsenkurs der Aktie der Gesellschaft innerhalb eines Referenzzeitraums orientieren. Abweichend von Ziffer 4.2.3 Abs. 3 des Kodexes waren und sind die Optionen auf virtuelle Aktien daher nicht auf "anspruchsvolle, relevante Vergleichsparameter" im Sinne des Kodexes bezogen. Wir sind der Ansicht, dass durch zusätzliche Vergleichsparameter keine Erhöhung von Motivation und Verantwortungsgefühl erreicht werden kann. |
| ― |
Beim Abschluss von Vorstandsverträgen ist darauf zu achten, dass Zahlungen an Vorstandsmitglieder bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund einschließlich Nebenleistungen zwei Jahresvergütungen nicht überschreiten (Abfindungs-Cap) und nicht mehr als die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags vergüten. Abweichend von Ziffer 4.2.3 Abs. 4 des Kodexes wurde und wird bei dem Abschluss von Vorstandsverträgen kein Abfindungs-Cap vereinbart. Eine solche Vereinbarung widerspricht dem Grundverständnis des regelmäßig auf die Dauer der Bestellungsperiode abgeschlossenen und im Grundsatz nicht ordentlich kündbaren Vorstandsvertrags. Darüber hinaus ist eine Begrenzung der Abfindungszahlung bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund nach unserer Auffassung in der Praxis einseitig durch die Gesellschaft nicht ohne Weiteres durchsetzbar. Im Falle einer vorzeitigen einvernehmlichen Aufhebung eines Vorstandsvertrages werden wir uns bemühen, dem Grundgedanken der Empfehlung Rechnung zu tragen. |
| ― |
Dem Aufsichtsrat obliegt der Vorschlag geeigneter Kandidaten für die Neu- oder Wiederbesetzung von Aufsichtsratsmandaten durch die Hauptversammlung. Abweichend von Ziffer 5.3.3 des Kodexes wurde und wird kein Nominierungsausschuss gebildet. Da dem aus sechs Mitgliedern bestehenden Aufsichtsrat nur Vertreter der Anteilseigner angehören und sich die bisherige Praxis der Ausarbeitung von Wahlvorschlägen im Gesamtaufsichtsrat als effizient erwiesen hat, sieht der Aufsichtsrat keine Notwendigkeit, einen Nominierungsausschuss zu bilden. |
| ― |
Abweichend von Ziffer 5.4.6 Abs. 1 des Kodexes wurde und wird der stellvertretende Vorsitz im Aufsichtsrat bei der Vergütung des Aufsichtsrats nicht berücksichtigt. Da die Zahl der Vertretungsanlässe nach den bisherigen Erfahrungen gering ist, halten wir eine gesonderte Vergütung insoweit für verzichtbar. |
| ― |
Der Halbjahresfinanzbericht wurde auf Grund einer nicht vermeidbaren Terminenge geringfügig abweichend von Ziffer 7.1.2 des Kodexes nicht binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich gemacht. Alle anderen Quartalsfinanzberichte und den Konzernabschluss haben wir innerhalb der vom Kodex empfohlenen Fristen veröffentlicht und beabsichtigen dies auch künftig beizubehalten. |
Frankfurt am Main, den 9. Dezember 2010
Vorstand und Aufsichtsrat der DIC Asset AG"
Wie im deutschen Aktiengesetz vorgeschrieben, besteht die duale Führungsstruktur der
DIC Asset AG als börsennotierte Aktiengesellschaft aus Vorstand und Aufsichtsrat.
Beide Gremien sind personell und funktional streng voneinander getrennt und können
so ihren unterschiedlichen Aufgaben unabhängig nachkommen. Dem Vorstand obliegt die
eigenverantwortliche Leitung des Unternehmens, dem Aufsichtsrat die Überwachung.
Im Interesse des Unternehmens arbeiten Vorstand und Aufsichtsrat eng zusammen. Dies
garantiert die optimale Nutzung der fachlichen Kompetenz der Gremienmitglieder und
beschleunigt Abstimmungsprozesse. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig,
zeitnah und umfassend über Strategie, Planung, Risikolage und Risikomanagement sowie
aktuelle Geschäftsentwicklungen.
Der Vorstand nimmt die Leitungsaufgabe als Kollegialorgan wahr. Er entwickelt strategische
Vorschläge und Ziele, stimmt diese mit dem Aufsichtsrat ab und sorgt für ihre Umsetzung.
Er ist dabei an das Unternehmensinteresse gebunden und der nachhaltigen Steigerung
des Unternehmenswerts sowie den Belangen von Aktionären, Kunden, Mitarbeitern und
sonstigen dem Unternehmen verbundenen Gruppen verpflichtet. Die Mitglieder des Vorstands
tragen gemeinsam die Verantwortung für die gesamte Geschäftsführung. Ungeachtet der
Gesamtverantwortung führen die einzelnen Vorstandsmitglieder die ihnen zugewiesenen
Ressorts im Rahmen der Vorstandsbeschlüsse in eigener Verantwortung. Die Geschäftsverteilung
zwischen den Vorstandsmitgliedern ergibt sich aus dem Geschäftsverteilungsplan. Der
Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Mehrheit seiner Mitglieder an der
Beschlussfassung teilnimmt, und fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Für
den Fall, dass der Vorstand aus mehr als zwei Mitgliedern besteht, gibt die Stimme
des Vorsitzenden/Sprechers bei Stimmengleichheit den Ausschlag.
Der Aufsichtsrat bestellt und entlässt die Mitglieder des Vorstands und sorgt gemeinsam
mit dem Vorstand für eine langfristige Nachfolgeplanung. Bei im Einzelnen definierten
Maßnahmen von wesentlicher Bedeutung wie beispielsweise umfangreicheren Investitionen
ist nach der Geschäftsordnung für den Vorstand die Zustimmung des Aufsichtsrats notwendig.
Für seine Arbeit hat sich der Aufsichtsrat ebenfalls eine Geschäftsordnung gegeben.
Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat, leitet dessen
Sitzungen und nimmt die Belange des Gremiums nach außen wahr. Eine Zusammenfassung
von Art und Umfang der Tätigkeit des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2010 liefert der
Bericht des Aufsichtsrats.
Bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie von Führungsfunktionen im Konzern
wird prioritär auf die zur Wahrnehmung der Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten
und fachlichen Erfahrungen geachtet. Überlegungen hinsichtlich des Geschlechts haben
dabei eine nachgeordnete Bedeutung.
Der Vorstand der DIC Asset AG besteht mit Ulrich Höller als Vorsitzenden (CEO) sowie
mit Markus Koch als dem für Finanzen und Controlling zuständigen stellvertretenden
Vorsitzenden (CFO) aus zwei Mitgliedern.
Dem Aufsichtsrat der DIC Asset AG gehören sechs Mitglieder an, die sämtlich von der
Hauptversammlung gewählt werden. Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte einen Vorsitzenden
und einen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats
werden für eine Amtszeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung gewählt, die über
die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt.
Das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, wird dabei nicht mitgerechnet. Die
laufenden Amtszeiten der amtierenden Aufsichtsratsmitglieder enden auf Grund abweichender
Bestellungstermine zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
Hinsichtlich der konkreten personellen Zusammensetzung des Aufsichtsrats und der Angaben
nach § 285 Nr. 10 HGB wird auf den Konzernanhang verwiesen.
Der Aufsichtsrat hat unter Berücksichtigung der unternehmensspezifischen Situation
Ziele für seine Zusammensetzung festgelegt. Die wesentlichste Zielsetzung betrifft
die Qualifikation der Aufsichtsratsmitglieder: Der Aufsichtsrat soll so besetzt sein,
dass eine qualifizierte Überwachung und Beratung des Vorstands gewährleistet ist.
Der Aufsichtsrat soll insgesamt über die zur Wahrnehmung seiner Aufgaben erforderlichen
Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen. Dabei können sich individuelle Qualifikationen
der einzelnen Mitglieder untereinander zur Erreichung dieses Ziels ergänzen. Auch
die Unabhängigkeit und die Vermeidung von Interessenkonflikten sind wichtige Zielsetzungen
des Aufsichtsrats: Dem Aufsichtsrat soll eine ausreichende Anzahl an unabhängigen
Mitgliedern angehören. In Bezug auf Unabhängigkeit und Interessenkonflikte wird den
Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodexes entsprochen. Schließlich berücksichtigt
der Aufsichtsrat bei seiner Zusammensetzung die in der Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat
festgelegte Regelaltersgrenze. Diese sieht vor, dass zur Wahl in den Aufsichtsrat
in der Regel nur Personen vorgeschlagen werden sollen, die das 70. Lebensjahr noch
nicht vollendet haben. Darüber hinaus können dem Aufsichtsrat ein oder mehrere Mitglieder
angehören, die im Hinblick auf internationale Anforderungen in besonderem Maße qualifiziert
sind. Angesichts der Fokussierung der DIC Asset AG auf den deutschen Immobilienmarkt
hat der Aufsichtsrat jedoch darauf verzichtet, den Aspekt der Internationalität als
Zielvorgabe zu benennen.
Derzeit entspricht die Besetzung des Aufsichtsrats den gesetzten Zielvorgaben. Alle
Mitglieder sind fachlich und persönlich qualifiziert, unter ihnen ein unabhängiger
Finanzexperte und ein Mitglied mit internationalem Hintergrund. Dem Gremium gehört
eine ausreichende Anzahl unabhängiger Mitglieder an, die in keiner geschäftlichen
oder persönlichen Beziehung zur Gesellschaft oder zu deren Vorstand stehen, die einen
Interessenkonflikt begründen könnte. Ehemalige Vorstandsmitglieder der DIC Asset AG
sind nicht im Aufsichtsrat vertreten.
Jedes Vorstands- und Aufsichtsratsmitglied legt möglicherweise auftretende Interessenkonflikte
dem Aufsichtsrat offen. Soweit der Aufsichtsrat über Verträge mit Aufsichtsratsmitgliedern
nach § 114 AktG beschließt, wirkt das betroffene Aufsichtsratsmitglied an der Beschlussfassung
nicht mit.
Der Aufsichtsrat stellt seine Effizienz regelmäßig auf den Prüfstand. Die Prüfung
erfolgt anhand eines unternehmensspezifisch ausgerichteten Fragebogens, dessen Auswertung
zeitnah erfolgt. Die Ergebnisse werden besprochen und die Erkenntnisse in die weitere
Arbeit integriert.
Der Aufsichtsrat hat aus dem Kreise seiner Mitglieder einen Prüfungsausschuss (Audit
Committee) eingerichtet, der den Aufsichtsrat bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben
unterstützt und regelmäßig an den Gesamtaufsichtsrat berichtet. Der Prüfungsausschuss
behandelt insbesondere Fragen der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, der Wirksamkeit
des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und der Compliance. Er bewertet
und überwacht die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und legt in Abstimmung mit ihm
die Prüfungsschwerpunkte fest. Der Prüfungsausschuss tagt vor allem anlassbezogen.
Dem Prüfungsausschuss gehören folgende drei Mitglieder an:
| ― |
Michael Bock (Vorsitzender des Prüfungsausschusses) |
| ― |
Prof. Dr. Gerhard Schmidt |
| ― |
Hellmar Hedder |
Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses ist unabhängiger Finanzexperte und verfügt
aus seiner beruflichen Praxis als Finanzvorstand der Provinzial Rheinland Versicherung
AG über besondere Kenntnisse und Erfahrungen auf den Gebieten der Rechnungslegung
und Abschlussprüfung. Die Einrichtung weiterer Ausschüsse ist zurzeit nicht vorgesehen.
Es besteht für die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat eine Directors & Officers-Versicherung
(D&O-Versicherung). In diesem Rahmen sind Schadensersatzansprüche der Gesellschaft,
der Aktionäre oder Dritter versichert, die auf Grund von Sorgfaltspflichtverletzungen
der Organe geltend gemacht werden können. Die Kosten für die Versicherung trägt die
DIC Asset AG. Die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat sind seitdem 1. Juli 2010
im Versicherungsfall mit einem Selbstbehalt beteiligt.
Der Aufsichtsrat setzt die Gesamtbezüge des einzelnen Vorstandsmitglieds fest und
beschließt und überprüft regelmäßig das Vergütungssystem für den Vorstand. Die Vorgaben
des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) sind bei Verlängerung
von Vorstandsverträgen berücksichtigt worden.
Die Gesamtbezüge stehen in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben des jeweiligen
Vorstandsmitglieds, seiner persönlichen Leistung, der wirtschaftlichen Lage, dem Erfolg
und den Zukunftsaussichten der DIC Asset AG und sind auch unter Berücksichtigung des
Vergleichsumfeldes und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt,
angemessen. Gleichzeitig ist die Vergütung so ausgerichtet, dass sie wettbewerbsfähig
ist.
Die Vorstandsvergütung setzt sich aus drei Komponenten zusammen. Sie umfasst (i) eine
fixe Vergütung und Nebenleistungen, (ii) eine variable Vergütung in Abhängigkeit von
der Erreichung bestimmter Ziele (kurzfristige leistungsbezogene Komponente) sowie
(iii) eine aktienbasierte Vergütung (Komponente mit langfristiger Anreizwirkung).
Die fixe Vergütung wird in gleichen monatlichen Raten ausgezahlt. Die Nebenleistungen
bestehen aus der Bereitstellung eines Dienstwagens, eines Mobiltelefons sowie Zuschüssen
zu Versicherungen, insbesondere Unfall- und Krankenversicherungen.
Die variable, leistungsbezogene Vergütung des Vorstands (Tantieme) orientiert sich
am operativen Ergebnis des DIC Asset-Konzerns und berücksichtigt damit positive wie
negative Entwicklungen.
Für Vorstandsmitglieder, deren Vorstandsvertrag nach Inkrafttreten des VorstAG verlängert
wurde, ist ein positives operatives Ergebnis des DIC Asset-Konzerns Voraussetzung
für die Gewährung der Tantieme. Die Höhe der Tantieme richtet sich danach, inwieweit
unternehmensbezogene und persönliche Ziele erreicht wurden. Unternehmensbezogene und
persönliche Ziele werden vom Aufsichtsrat bei der Festsetzung der Tantieme mit jeweils
50% gewichtet. Die Höhe der Tantieme ist auf 70% der fixen Vergütung begrenzt. Der
Aufsichtsrat entscheidet jährlich bis zum 31. Mai des Folgejahres über die Tantieme.
Die Auszahlung der Tantieme erfolgt am letzten Bankarbeitstag des Monats, in dem der
Aufsichtsrat über die Tantieme entscheidet.
Für Vorstandsmitglieder, deren Vorstandsvertrag vor Inkrafttreten des VorstAG geschlossen
oder verlängert wurde, soll die Tantieme mindestens 50% der Festvergütung betragen,
wenn ein zufriedenstellendes operatives Ergebnis (EBT) des DIC Asset-Konzerns vorliegt.
Der Aufsichtsrat entscheidet jährlich bis zum 30. April des Folgejahres über die Tantieme.
Die Auszahlung der Tantieme erfolgt am letzten Bankarbeitstag des Monats, in dem der
Aufsichtsrat über die Tantieme entscheidet.
Außerdem besitzen die Vorstandsmitglieder Optionen auf so genannte "virtuelle" Aktien
der DIC Asset AG, die ebenfalls positiven wie negativen Entwicklungen Rechnung tragen.
Die Zahl der einem Vorstandsmitglied eingeräumten Optionen ist für jedes Vorstandsmitglied
individuell vertraglich fixiert. Die Optionen sind fiktiv ausgestaltet, sie berechtigen
nicht zum Bezug von Aktien, sondern gewähren das Recht auf Barauszahlung. Die Vorstandsmitglieder
erhalten bei Ausübung Zahlungen in Höhe des Börsenkurses abzüglich eines Betrags von
2,90 Euro (Herr Höller) bzw. 6,00 Euro (Herr Koch) je virtueller Aktie. Die Ausübung
der Optionen ist an die Erfüllung einer bestimmten Anzahl an Dienstjahren als Vorstandsmitglied
(Vesting Period) geknüpft. Die Dauer der Vesting Period ist für jedes Vorstandsmitglied
individuell vertraglich geregelt und liegt zwischen 22 Monaten und 46 Monaten. Der
Börsenkurs errechnet sich aus dem Durchschnitt der Schlusskurse in einem Referenzzeitraum
von zehn Handelstagen vor Ausübung der Optionen. Der Zeitwert der Optionen zum 31.12.2010
betrug 393 TEUR.
Die Vorstandsverträge enthalten - mit Ausnahme eines Vorstandsvertrags für den Fall
eines "Change of Control"- keine ausdrückliche Abfindungszusage. Abweichend von der
Empfehlung in Ziffer 4.2.3 des Deutschen Corporate Governance Kodex ist nicht vereinbart,
dass Zahlungen an Vorstandsmitglieder bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit
ohne wichtigen Grund einschließlich Nebenleistungen den Wert von zwei Jahresvergütungen
nicht überschreiten (Abfindungs-Cap) und nicht mehr als die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags
vergüten.
Im Fall eines "Change of Control" hat der Vorstandsvorsitzende Ulrich Höller das Recht
zur außerordentlichen Kündigung des Anstellungsvertrags. Bei Ausübung des Rechts zur
Kündigung hat Herr Höller einen Anspruch auf eine Zahlung in Höhe der zweifachen Jahresgesamtbezüge
des dem "Change of Control" vorausgegangenen Geschäftsjahrs. Ist die verbleibende
Restlaufzeit des Anstellungsvertrags kürzer als zwei volle Jahre, tritt an die Stelle
der zweifachen Jahresgesamtbezüge der auf die kürzere Restlaufzeit pro rata errechnete
Betrag der zweifachen Jahresgesamtbezüge.
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Feste Vergütung |
Tantieme | Aktienkurs- orientierte Vergütung* |
Sonstiges** | Gesamt 2010 |
Gesamt 2009 |
| Ulrich Höller | 400.000,00 | 200.000,00 | 124.600,00 | 3.368,40 | 727.968,40 | 758.513,64 |
| Markus Koch | 350.000,00 | 175.000,00 | 27.400,00 | 43.683,09 | 596.083,09 | 590.993,88 |
| Dr. Jürgen Schäfer | 187.500,00 | 37.500,00 | -66.600,00 | 20.687,31 | 179.087,31 | 361.047,84 |
| Gesamt | 937.500,00 | 412.500,00 | 85.400,00 | 67.738,80 | 1.503.138,80 | 1.710.555,36 |
*
Die aktienkursorientierte Vergütung umfasst neben der Wertentwicklung der zum 31.12.2010
bestehenden Aktienoptionen auch den Wert der im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgeübten
Optionen der Herren Höller und Koch
**
Sonstige Vergütungen enthalten geldwerte Vorteile aus privater Dienstwagennutzung
und Zuschüssen zu Versicherungen
Verstirbt ein Vorstandsmitglied während der Laufzeit seines Vorstandsvertrags, so
ist im Falle von Herrn Höller das fixe Jahresgehalt, im Falle von Herrn Koch die Gesamtvergütung
für die Dauer von sechs Monaten nach dem Ablauf des Monats, in dem das Vorstandsmitglied
verstorben ist, pro rata temporis an die Hinterbliebenen fortzuzahlen. Wird ein Vorstandsmitglied
während der Laufzeit seines Vorstandsvertrags dauernd arbeitsunfähig, so endet der
Vorstandsvertrag drei Monate nach dem Ende des Halbjahres, in dem die dauernde Arbeitsunfähigkeit
festgestellt worden ist. Im Krankheitsfalle werden die Bezüge auf die Dauer von sechs
Monaten, jedoch längstens bis zur Beendigung des Vorstandsvertrags, an das Vorstandsmitglied
fortgezahlt.
Der Vorstandsvorsitzende Ulrich Höller übte neben seiner Tätigkeit für die DIC Asset
AG im Geschäftsjahr 2010 die gleiche Funktion für die Deutsche Immobilien Chancen
Beteiligungs AG aus. Die von der DIC Asset AG gewährte Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder
betrug im Geschäftsjahr 2010 937.500,00 Euro.
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bestehende Stückzahl |
Ausübung ab |
| Ulrich Höller | 85.000 | 31.12.2011 |
| Markus Koch | 35.000 | 31.07.2012 |
| Markus Koch | 35.000 | 31.07.2014 |
| Gesamt | 155.000 |
|
Die Vergütung des Aufsichtsrats basiert auf §10 der Satzung der DIC Asset AG. Jedes
Mitglied erhält eine der Tätigkeit angemessene Vergütung, die sich aus einem Fixum
und einer variablen, erfolgsabhängigen Vergütung zusammen setzt. Die Mitglieder des
Aufsichtsrats erhalten für jedes volle Geschäftsjahr ihrer Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat
eine feste Vergütung von 15.000 Euro. Als variable, erfolgsabhängige Vergütung erhält
das einzelne Mitglied 2.556,46 Euro für jedes Prozent Dividende, das über einen Prozentsatz
von sieben Prozent berechnet auf den Betrag des Grundkapitals hinaus ausgeschüttet
wird, höchstens jedoch 12.782,30 Euro. Der Vorsitzende erhält das Doppelte der festen
und der variablen Vergütung. Jedes Mitglied des Aufsichtsrats erhält neben der Vergütung
Ersatz seiner Auslagen inklusive Mehrwertsteuer.
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Feste Vergütung |
Variable Vergütung |
Vergütung Ausschuss- mitgliedschaft |
Gesamt 2010 |
Gesamt 2009 |
| Prof. Dr. Gerhard Schmidt (Vorsitzender) | 30.000 | 25.565 | 2.500 | 58.065 | 58.065 |
| Klaus-Jürgen Sontowski (stellv. Vorsitzender) | 15.000 | 12.782 | --- | 27.782 | 27.782 |
| Michael Bock | 15.000 | 12.782 | 5.000 | 32.782 | 32.782 |
| Hellmar Hedder | 15.000 | 12.782 | 2.500 | 30.282 | 30.282 |
| Russell C. Platt | 15.000 | 12.782 | --- | 27.782 | 27.782 |
| Bernd Wegener | 15.000 | 12.782 | --- | 27.782 | 27.782 |
|
|
105.000 | 89.475 | 10.000 | 204.475 | 204.475 |
Für die Mitgliedschaft in einem Ausschuss des Aufsichtsrats, der mindestens einmal
im Geschäftsjahr getagt hat, erhalten die Aufsichtsratsmitglieder zusätzlich für jedes
volle Geschäftsjahr ihrer Zugehörigkeit zu diesem Ausschuss eine Vergütung von 2.500
Euro pro Ausschuss, insgesamt jedoch höchstens 5.000 Euro. Der Vorsitzende eines Aufsichtsratsausschusses
erhält das Doppelte dieser zusätzlichen Vergütung.
Die Gesamtvergütung der Aufsichtsratsmitglieder betrug im Geschäftsjahr 2010 204 TEUR.
Darüber hinaus wurden für das Geschäftsjahr 2010 24 TEUR (Vorjahr: 23 TEUR) an Vergütungen
für bezogene Leistungen an die Rechtsanwaltskanzlei Weil, Gotshal & Manges LLP entrichtet,
an der der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Gerhard Schmidt als Partner beteiligt
ist.
Gemäß § 15a des Wertpapierhandelsgesetzes haben Führungspersonen des Unternehmens
den Erwerb oder die Veräußerung von Aktien der DIC Asset AG und sich darauf beziehender
Finanzinstrumente offen zu legen, wenn sie den Betrag von 5.000 Euro im Kalenderjahr
mindestens erreichen. Im Geschäftsjahr 2010 hat die DIC Asset AG von dem stellvertretenden
Vorstandsvorsitzenden Markus Koch im April 2010 eine Mitteilung über den Kauf von
916 Aktien im Rahmen der Bezugsrechtskapitalerhöhung erhalten und veröffentlicht.
Die Zahl der direkt oder indirekt (im Sinne von § 15a WpHG) von den Mitgliedern von
Vorstand und Aufsichtsrat gehaltenen Aktien der Gesellschaft oder sich darauf beziehenden
Finanzinstrumente ist geringer als ein Prozent der ausgegebenen Aktien. Dem Vorsitzenden
des Aufsichtsrats, Prof. Dr. Gerhard Schmidt, werden jedoch 39,36% der Stimmrechte
an der DIC Asset AG nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet, die von der Deutsche
Immobilien Chancen AG & Co. KGaA und ihren Tochterunternehmen DIC ML GmbH und DIC
Opportunity Fund GmbH sowie der DIC Dritte Beteiligungs GmbH & Co. KG gehalten werden.
In der Hauptversammlung nehmen die Aktionäre der DIC Asset AG ihre Rechte wahr. Die
ordentliche Hauptversammlung findet einmal jährlich statt. Jeder Aktionär, der sich
rechtzeitig anmeldet, ist berechtigt, an der Hauptversammlung teilzunehmen, mit seinen
angemeldeten Aktien abzustimmen und Fragen an den Vorstand zu stellen. Bei den Abstimmungen
gewährt jede Aktie eine Stimme.
Wir berichten in jedem Quartal ausführlich über den Geschäftsverlauf und die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage. Zusätzlich unterrichten wir die Öffentlichkeit über Unternehmensentwicklungen
und Nachrichten unter Nutzung vielfältiger Medien. Insiderinformationen, die den Kurs
erheblich beeinflussen könnten, werden umgehend als Ad-hoc-Mitteilungen veröffentlicht.
Unsere Website ist ein wichtiges Werkzeug zur Information der Aktionäre, Investoren
und der allgemeinen Öffentlichkeit. In deutscher und englischer Sprache bieten wir
hier Finanzberichte sowie Ad-hoc- und sonstige Mitteilungen an. Ein Newsverteiler
hält interessierte Anleger auf dem Laufenden, der Finanzkalender informiert über wichtige
Termine. Darüber hinaus stehen die Ansprechpartner der Bereiche Investor Relations
und Unternehmenskommunikation allen interessierten Anlegern über die Website oder
per Email direkt zur Verfügung.
Die DIC Asset AG erstellt ihren Konzernabschluss nach den International Financial
Reporting Standards (IFRS) unter Berücksichtigung der Empfehlungen der EPRA, der Einzelabschluss
wird gemäß den Regelungen des HGB aufgestellt. Der Abschluss des Gesamtjahres wird
vom Vorstand aufgestellt und vom Aufsichtsrat geprüft, ebenso wie die Quartals- und
Halbjahresfinanzberichte. Der Aufsichtsrat schlägt auf Empfehlung des Prüfungsausschusses
den Abschlussprüfer vor, der von der Hauptversammlung gewählt wird. Zuvor erklärt
der Abschlussprüfer gegenüber dem Aufsichtsrat seine Unabhängigkeit.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2010 die Geschäftsführung der DIC Asset AG durch
den Vorstand regelmäßig und sorgfältig überwacht und die strategische Unternehmensentwicklung
und darüber hinaus bedeutende Einzelmaßnahmen beratend begleitet.
Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Laufe des Geschäftsjahres über alle wesentlichen
Fragen der Unternehmensplanung, über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft und
des Konzerns, über die Risikolage, das interne Kontrollsystem, das Risikomanagement
und die Compliance sowie über bedeutende Geschäftsvorfälle informiert. Dies geschah
regelmäßig, zeitnah und umfassend durch schriftliche und mündliche Berichterstattung.
Abweichungen vom geplanten Geschäftsverlauf wurden vom Vorstand eingehend erläutert.
Der Aufsichtsrat wurde in alle wesentlichen Entscheidungen frühzeitig eingebunden
und hat - soweit erforderlich und im Sinne des Unternehmens - nach umfassender eigener
Prüfung und Beratung seine Zustimmung erteilt.
2010 trat der Aufsichtsrat zu vier ordentlichen und weiteren sieben außerordentlichen
Sitzungen zusammen. Die außerordentlichen Sitzungen wurden als Telefonkonferenz abgehalten.
Kein Mitglied des Aufsichtsrats hat an weniger als der Hälfte der Sitzungen teilgenommen.
Der Aufsichtsratsvorsitzende wurde darüber hinaus vom Vorstand auch zwischen den Sitzungen
über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen in Kenntnis gesetzt. An allen Sitzungen
nahmen die Mitglieder des Vorstands teil.
Der Vorstand erläuterte in den Sitzungen die operative Geschäftsentwicklung (insbesondere
Vermietungs- und Verkaufsaktivitäten), die Umsatz- und Ergebnisentwicklung sowie die
Finanzlage des Konzerns, die anschließend jeweils gemeinsam diskutiert wurden. Dem
Aufsichtsrat lagen die Berichte des Vorstands und - falls benötigt - die schriftlichen
Beschlussvorlagen, die die Grundlage für die Beratungen und Entscheidungen im Aufsichtsrat
bildeten, jeweils rechtzeitig zur Vorbereitung der Sitzungen und Beschlüsse vor. Über
Geschäftsvorgänge von besonderer Bedeutung wurde der Aufsichtsrat durch den Vorstand
ausführlich und jeweils unverzüglich informiert. Soweit notwendig, wurden Entscheidungen
im Umlaufverfahren eingeholt.
Im Mittelpunkt der ordentlichen Sitzung stand das Ergebnis der vorangegangenen Prüfungsausschusssitzung,
das ausführlich erörtert und diskutiert wurde. Der Jahresabschluss der DIC Asset AG
für das Geschäftsjahr 2009 wurde festgestellt und der Konzernabschluss gebilligt.
Die Tagesordnung der Hauptversammlung 2010 wurde diskutiert und der Bericht des Aufsichtsrats
an die Hauptversammlung verabschiedet. Darüber hinaus erläuterte der Vorstand die
Eckpunkte der Konzernplanung für das Jahr 2010 inklusive Ergebnisprognose, über die
im Anschluss beraten wurde. Ebenfalls Gegenstand der Beratungen waren die bisherige
Geschäftsentwicklung im ersten Quartal, die geplante Fondsstrukturierung, vorgenommene
Fremdkapitalrefinanzierungsmaßnahmen sowie mögliche Kapitalmaßnahmen. In Abwesenheit
des Vorstands legte der Aufsichtsrat dessen variable Vergütung für das abgelaufene
Geschäftsjahr fest.
In zwei außerordentlichen Aufsichtsratssitzungen beschloss das Gremium einstimmig,
einer Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft von 31.349.999 Euro um 7.837.499
Euro auf 39.187.498 Euro aus dem genehmigten Kapital zuzustimmen. Die neuen Aktien
wurden den Aktionären der Gesellschaft zum Bezug angeboten.
Im Rahmen einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung wurde über die Beschlussvorschläge
an die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft am 5. Juli 2010 beraten und diese
verabschiedet.
Im Rahmen einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung berichtete der Vorstand über
die Geschäftsentwicklung und die Ergebnisse des ersten Quartals 2010. Nach anschließender
Diskussion wurde der Bericht für das erste Quartal zur Veröffentlichung freigegeben.
In der ordentlichen Sitzung stellte der Vorstand die voraussichtlichen Ergebnisse
des zweiten Quartals 2010 vor. Zudem wurden die realisierten und geplanten Aktivitäten
in der Vermietung und dem Verkauf erläutert. Außerdem wurde der Umsetzungsstatus der
in dem letztjährigen Strategiemeeting gefassten Ziele erläutert. Ebenso wurden Ankäufe,
Projektentwicklungen, Verkaufsaktivitäten sowie Szenarien für die Ergebnisplanung
2011 erläutert und im Plenum diskutiert. Ebenfalls Gegenstand der Beratungen waren
Verträge der Gesellschaft über spezielle anwaltliche Beratungsleistungen mit Weil,
Gotshal & Manges LLP, denen der Aufsichtsrat zugestimmt hat, sowie Themen der D&O-Versicherung.
Der Vorstand präsentierte im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung die Ergebnisse
des zweiten Quartals 2010 beziehungsweise des ersten Halbjahres 2010. Ebenso wurden
die Argumente für die Anhebung der Prognose dargestellt. Nach anschließender weitergehender
Erörterung wurde der Halbjahresfinanzbericht vom Aufsichtsrat gebilligt und zur Veröffentlichung
freigegeben.
In einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung beschloss das Gremium, die Bestellung
von Herrn Markus Koch als Mitglied und stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands
sowie dessen Anstellungsvertrag bis zum 30. September 2014 zu verlängern. In diesem
Zusammenhang befasste sich der Aufsichtsrat eingehend mit den Vorgaben des Gesetzes
zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) und überprüfte das Vergütungssystem
für den Vorstand.
In der ordentlichen Sitzung stellte der Vorstand die Ergebnisvorschau für das dritte
Quartal 2010 sowie das gesamte Geschäftsjahr 2010 vor und informierte über den Stand
der Eigenkapitaleinwerbung für den geplanten Fonds. Nach Diskussion stimmte der Aufsichtsrat
der vorgeschlagenen Umsetzung und dem Start des Fonds im Oktober zu. Ebenso erläuterte
der Vorstand den aktuellen Status der Finanzierungsgespräche zur Projektentwicklung
MainTor sowie der weiteren laufenden Verhandlungen. Nach Erörterung stimmte der Aufsichtsrat
dem geplanten Vorgehen zu. Darüber hinaus wurden die Strategie für 2011 sowie die
Folgejahre vom Vorstand hinsichtlich Markteinschätzung und der möglichen Entwicklung
des Unternehmens vorgestellt.
In der außerordentlichen Sitzung fasste der Vorstand die Ergebnisse der ersten neun
Monate zusammen und erläuterte die geplante Kommunikation der Platzierung des ersten
DIC-Spezialfonds. Nach anschließender Diskussion stimmte der Aufsichtsrat dem geplanten
Vorgehen in der Berichterstattung zu und gab die mit dem Quartalsbericht in Verbindung
stehenden Unterlagen zur Veröffentlichung frei.
Der Vorstand präsentierte in der ordentlichen Sitzung die Ergebnisvorschau für das
vierte Quartal 2010 sowie für das Gesamtjahr 2010. Zudem wurden die operative Planung
für das Jahr 2011, die Ergebnis- und Bilanzplanung sowie mögliche Ankaufsaktivitäten
erläutert. Im Vergleich der Planung mit Vorjahreszahlen wurden Schlussfolgerungen
vorgestellt und diskutiert. Zudem präsentierte der Vorstand den aktuellen Stand des
Projekts MainTor. Der Aufsichtsrat diskutierte die Aktualisierung des Deutschen Corporate
Governance Kodexes und legte konkrete Ziele für seine Zusammensetzung fest, die im
Corporate Governance-Bericht näher dargestellt sind. Auch über die jährliche Entsprechenserklärung
wurde beschlossen.
Für eine effiziente Aufgabenverteilung und -wahrnehmung hat der Aufsichtsrat einen
Prüfungsausschuss eingerichtet. Er befasst sich insbesondere mit Fragen der Rechnungslegung,
des Risikomanagements (inklusive dem internen Kontrollsystem) und der Compliance.
Der Prüfungsausschussvorsitzende berichtete dem Aufsichtsratsplenum regelmäßig und
ausführlich über die Ausschussarbeit.
Herr Michael Bock als Vorsitzender des Prüfungsausschusses ist unabhängiger Finanzexperte
und verfügt als Finanzvorstand der Provinzial Rheinland Versicherung AG über besondere
Kenntnisse und Erfahrungen auf den Gebieten der Rechnungslegung und Abschlussprüfung.
Weitere Mitglieder sind der Vorsitzende des Aufsichtsrats Herr Prof. Dr. Gerhard Schmidt
und Herr Hellmar Hedder.
2010 trat der Prüfungsausschuss zweimal zusammen. In der Sitzung im Januar 2010 stand
die Immobilienbewertung im Vordergrund. Unter besonderer Berücksichtigung der vom
Prüfungsausschuss in Abstimmung mit dem Abschlussprüfer zuvor festgelegten Prüfungsschwerpunkte
wurden in der Sitzung im Februar 2010 der Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr
2009 nebst zusammengefasstem Lage- und Konzernlagebericht sowie die zugehörigen Prüfungsberichte
in Gegenwart des Abschlussprüfers ausführlich geprüft und diskutiert. In diesem Rahmen
ließ sich der Prüfungsausschuss auch über das Risikomanagement und Risikofrüherkennungssystem
sowie das interne Kontrollsystem berichten.
Für die Beschlussfassungen des Aufsichtsrats über die Rechnungslegungsvorlagen für
das Geschäftsjahr 2009 und den Vorschlag zur Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr
2010 wurden Empfehlungen verabschiedet. Von der Unabhängigkeit des vorgeschlagenen
Abschlussprüfers hatte sich der Prüfungsausschuss zuvor überzeugt.
Im Berichtszeitraum hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig mit der Corporate Governance
des Unternehmens beschäftigt. Die aktuelle Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG
zu den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex hat der Aufsichtsrat
gemeinsam mit dem Vorstand im Dezember 2010 abgegeben und diese auf der Internetseite
zugänglich gemacht.
Detailliert berichtet der Vorstand, zugleich auch für den Aufsichtsrat, über die Unternehmensführung
im Kapitel "Bericht zur Corporate Governance" im Geschäftsbericht. Dort ist auch die
Entsprechenserklärung vollständig wiedergegeben.
Jedes Aufsichtsratsmitglied legt möglicherweise auftretende Interessenkonflikte dem
Aufsichtsrat offen. Soweit der Aufsichtsrat über Beratungsverträge mit der Rechtsanwaltssozietät
des Aufsichtsratsvorsitzenden nach § 114 AktG beschlossen hat, hat der Aufsichtsratsvorsitzende
an der Beschlussfassung nicht mitgewirkt. Anderweitige Interessenkonflikte sind im
Geschäftsjahr 2010 nicht angezeigt worden.
Der Vorstand stellte den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 nach den Vorschriften
des HGB, den Konzernabschluss nach den Vorschriften der IFRS sowie den mit dem Konzernlagebericht
zusammengefassten Lagebericht auf. Diese wurden durch die von der Hauptversammlung
2010 zum Abschlussprüfer gewählte Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft, Nürnberg, geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk versehen.
Zunächst prüfte der Prüfungsausschuss die Vorlagen, um die Entscheidung des Aufsichtsrats
über diese Vorlagen vorzubereiten. An der Sitzung des Prüfungsausschusses im Februar
2011, in welcher die Vorlagen behandelt wurden, nahm der Abschlussprüfer teil, berichtete
über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung sowie darüber, dass keine wesentlichen
Schwächen des auf den Rechnungslegungsprozess bezogenen internen Kontroll- und Risikomanagements
vorlägen. Er stand dem Ausschuss für Nachfragen zur Verfügung. Umstände, die auf eine
Befangenheit des Abschlussprüfers schließen lassen könnten, lagen ebenfalls nicht
vor. Der Prüfungsausschuss erstellte auf dieser Basis einen Bericht über seine Tätigkeit
und gab Empfehlungen für die Beschlussfassungen des Aufsichtsrats ab.
Der Aufsichtsrat hat den Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2010,
den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht und den Gewinnverwendungsvorschlag
des Vorstands geprüft. Hierfür wurden diese Vorlagen, die Berichte des Abschlussprüfers
und des Prüfungsausschusses allen Mitgliedern rechtzeitig vorgelegt und in der Aufsichtsratssitzung
am 2. März 2011 eingehend erörtert und geprüft. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses
informierte in der Aufsichtsratssitzung über die wesentlichen Inhalte und das Ergebnis
der Vorprüfung des Prüfungsausschusses. Ebenso berichtete der Abschlussprüfer, wie
zuvor schon im Prüfungsausschuss, über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung
und beantwortete Nachfragen.
Der Aufsichtsrat schloss sich dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers an. Auf
der Grundlage seiner eigenen Prüfung stellte der Aufsichtsrat fest, dass Einwendungen
nicht zu erheben sind. Der Aufsichtsrat billigte entsprechend der Empfehlung des Prüfungsausschusses
den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss. Der Jahresabschluss der
DIC Asset AG ist damit festgestellt.
Im Zusammenhang mit dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns
hat der Aufsichtsrat im Prüfungsausschuss und im Gesamtaufsichtsrat auch die Bilanzpolitikund
die Finanzplanung erörtert. Auf der Grundlage seiner eigenen Prüfung schließt sich
der Aufsichtsrat dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands an.
Der Vorstand erstellte einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
für das Geschäftsjahr 2010. Der Abschlussprüfer hat diesen Bericht geprüft, über das
Ergebnis schriftlich berichtet und folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk
erteilt:
"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
| ― |
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, |
| ― |
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die im Zeitpunkt ihrer Vornahme bekannt waren, die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." |
Der Bericht des Vorstands und der des Abschlussprüfers lagen den einzelnen Aufsichtsratsmitgliedern
rechtzeitig zur Prüfung vor. In den Sitzungen des Prüfungsausschusses und des Aufsichtsrats
wurden diese Berichte geprüft und eingehend erörtert. Hieran nahm der Abschlussprüfer
teil und berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung.
Der Aufsichtsrat stimmte dem Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen
Unternehmen zu und trat ferner dem Ergebnis der Prüfung des Berichts durch den Abschlussprüfer
bei. Als Ergebnis seiner Prüfung stellte der Aufsichtsrat fest, dass keine Einwendungen
gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu
verbundenen Unternehmen zu erheben sind.
Der Prüfungsausschuss empfahl dem Aufsichtsrat, der Hauptversammlung die Wahl der
Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft zum
Abschlussprüferund Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2011 sowie zum Prüfer
für die prüferische Durchsicht des Halbjahresfinanzberichts vorzuschlagen. Gestützt
auf diese Empfehlung verabschiedete der Aufsichtsrat einen entsprechenden Wahlvorschlag
an die Hauptversammlung.
Herr Dr. Jürgen Schäfer (COO) ist mit Auslauf seines Anstellungsvertrags zum 30. September
2010 aus dem Vorstand ausgeschieden. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Dr. Schäfer für
seine erfolgreiche Tätigkeit bei der DIC Asset AG.
Die Hauptversammlung vom 5. Juli 2010 hat Herrn Russell Platt und Herrn Bernd Wegener
auf Vorschlag des Aufsichtsrats erneut in den Aufsichtsrat gewählt für eine Amtszeit
bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr
2014 entscheidet.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für
ihre geleistete Arbeit und den engagierten Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr.
Frankfurt am Main, 2. März 2011
| Der Aufsichtsrat |
| Prof. Dr. Gerhard Schmidt |
| - Vorsitzender - |
| Name und Sitz der Gesellschaft |
Kapitalanteil (%)* |
| DIC Asset Beteiligungs GmbH, Erlangen | 100,0 |
| DIC Office Balance GmbH, Frankfurt | 100,0 |
| DIC Objekt Neumarkt GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC RMN-Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Objekt Stadthaus Offenbach GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Objekt Dreieich GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Objekt Darmstadt GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Objekt Velbert GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Objekt Alsbach GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Objekt Alsbach 2 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Objekt Hemsbach GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC RMN Objekt 1 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC RMN Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main | 99,4 |
| DIC RMN Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Objekt Köln 1 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Objekt Nürnberg GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Objekt Hannover GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC RP Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC RP Objekt Bochum GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC RP Objekt Essen GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Objekt Betriebsvorrichtungs GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC RP Objekt Stadtbadgalerie Bochum GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC RP Objekt 1 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC RP Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt Augustaanlage GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt Coblitzweg GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt Düsseldorf GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt Insterburger Str. 5 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt Insterburger Str. 7 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt Königsberger Str. 1 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt Königsberger Str. 29 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt Mainz GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt P6 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt Stuttgarter Str. GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt 1 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt 4 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt 5 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt 6 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt 7 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt 8 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt Konstanz GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt Wiesbaden GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt Oberursel GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC AP Objekt 9 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Asset Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| WACO Projektmanagement AG, Luxemburg | 100,0 |
| DIC Asset AP GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Asset OP GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Asset DP GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OF Reit 1 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OF Reit 2 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DICOP Objekt Darmstadt GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Objekt Duisburg GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Objekt Düsseldorf GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Objekt Hamburg GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Objekt Hannover GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Objekt Leverkusen GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Objekt Mannheim GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Objekt Marl GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Objekt München-Grünwald GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Objekt Objekt 1 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Objekt Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Objekt Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC OP Objekt Objekt 4 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC VP Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC VP Objekt Bonn GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC VP Objekt Köln ECR GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC VP Objekt Köln Silo GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC VP Objekt Düsseldorf Nordstraße GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC VP Objekt Düsseldorf Nürnberger Straße GmbH, Frankfurt a. M. | 100,0 |
| DIC VP Objekt Moers GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC VP Objekt Neubrandenburg GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC VP Objekt Saalfeld GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC VP Betriebsvorrichtungs GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Wiesbaden Frankfurter Straße 50 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Wiesbaden Frankfurter Straße 46-48 GmbH, Frankfurt a. M. | 100,0 |
| DIC DP Hamburg Halenreie GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Düsseldorf Erkrather Straße GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Mönchengladbach Stresemannstraße GmbH, Frankfurt a. M. | 100,0 |
| DIC DP Berlin RosenthalerstraßeGmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Langenselbold Am Weiher GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP München Hanauer Straße GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Halbergmoos Lilienthalstraße GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Objekt 1 GmbH 6 Co. KG, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Objekt 4 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Objekt 5 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Objekt 6 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC DP Betriebsvorrichtungs GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 25 Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 25 Betriebsvorrichtungs GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 26 Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 26 Leipzig GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 26 Regensburg GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 26 Flensburg GmbH, Frankfurt am Main** | 100,0 |
| DIC 26 Frankfurt-Taunusstraße GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 26 Frankfurt-Kaiserstraße GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 26 München GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 26 Langenhagen GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 26 Erfurt GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 26 Bonn GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 26 Schwaben GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 26 Wiesbaden GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 26 Köln GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC 26 Betriebsvorrichtungs GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC MainTor Real Estate 1 GmbH, Frankfurt am Main | 100,0 |
| DIC Objekt Braunschweig GmbH, Frankfurt am Main | 94,8 |
| DIC Objektsteuerung GmbH, Frankfurt am Main | 94,8 |
| Deutsche Immobilien Chancen Objekt Mozartstr. 33a GmbH, Erlangen | 94,0 |
| DIC Objekt Frankfurt 1 GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main | 94,0 |
| Gewerbepark Langenfeld West 3 GmbH & Co. KG, Bielefeld | 99,2 |
| Deutsche Immobilien Chancen Objekt Ulm 1 Erweiterung GmbH, Erlangen | 90,0 |
| Deutsche Immobilien Chancen Objektbeteiligungs GmbH, Erlangen | 90,0 |
| DIC Onsite GmbH, Mannheim | 100,0 |
*
Kapitalanteil entspricht dem Stimmrechtsanteil
**
Die Anteile an der DIC 26 Flensburg wurden mit Wirkung zum 15.11.2010,24 Uhr, verkauft
| Name und Sitz der Gesellschaft |
Kapitalanteil (%)* |
| DIC MSREF Berlin GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC Objekt Berlin 1 GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC Objekt Berlin 2 GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC Objekt Berlin 3 GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC MSREF Frankfurt Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC MSREF Frankfurt Objekt Zeil GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC MSREF Frankfurt Objekt Hasengasse GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC MSREF Frankfurt Objekt Börsenplatz GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC MSREF Frankfurt Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC MSREF Berlin Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC Berlin Portfolio Objekt Bundesallee GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC Berlin Portfolio Objekt Hardenbergstraße GmbH, Frankfurt a. M. | 50,0 |
| DIC Berlin Portfolio Objekt Berliner Straße GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC Berlin Portfolio Objekt Frankfurt GmbH & Co.KG, Frankfurt a. M. | 50,0 |
| DIC Berlin Portfolio Objekt Arnulfstraße GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC Berlin Portfolio Objekt Badensche Straße GmbH, Frankfurt a. M. | 50,0 |
| DIC Berlin Portfolio Objekt Cottbus GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC Berlin Portfolio Objekt 1 GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC Berlin Portfolio Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC Berlin Portfolio Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC Berlin Portfolio Objekt 4 GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC Berlin Portfolio Objekt 5 GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| Name und Sitz der Gesellschaft | Kapitalanteil (%)* |
| DIC MainTor GmbH, Frankfurt am Main | 40,0 |
| DIC MainTor Porta GmbH, Frankfurt am Main | 40,0 |
| DIC MainTor Primus GmbH, Frankfurt am Main | 40,0 |
| DIC MainTor Südareal GmbH, Frankfurt am Main | 40,0 |
| DIC MainTor Zweite Beteiligungs GmbH &Co.KG, Frankfurt am Main | 40,0 |
| DIC MainTor Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main | 40,0 |
| DIC MainTor III GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DICGMG GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| WACO Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HMDD Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HMDD Objekt Düsseldorf GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HMDD Objekt Essen GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HMDD Objekt Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HMDD Objekt Radolfzell GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HMDD Objekt 1 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HMDD Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HMDD Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HMDD Objekt 4 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HT Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HT Objekt Düsseldorf GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HT Objekt Erfurt GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HT Objekt Hamburg GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HT Objekt Krefeld GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HT Objekt Mannheim GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HT Objekt Mörfelden-Walldorf GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HT Objekt Neu-Ulm GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HT Objekt Saarbrücken GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF HT Objekt Weimar GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF FF Südwest Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF FF Südwest Objekt München 1 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF FF Südwest Objekt München 2 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF FF Südwest Objekt Nürnberg GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF FF Südwest Objekt Würzburg GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF FF Südwest Objekt Heilbronn GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC MSREF FF Südwest Objekt Mainz GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC BW Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Development GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| ProDIC GmbH, Frankfurt am Main | 50,0 |
| DIC Opportunistic GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt Berlin Landsbergerstraße GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt Frankfurt Theodor-Heuss-Allee GmbH, Frankfurt a. M. | 20,0 |
| DIC HI Objekt Hamburg Kurt-Schumacher-Allee GmbH, Frankfurt a. M. | 20,0 |
| DIC HI Objekt Hamburg Steindamm GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt Koblenz Frankenstraße GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt Koblenz Rizzastraße GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt Köln GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt Neu-Isenburg GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt Ratingen GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt Schaumainkai GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 1 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 4 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 5 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 6 GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 7 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 8 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 9 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 10 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 11 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 12 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 13 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 14 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Objekt 15 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC HI Betriebsvorrichtungs GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Portfolio GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt Dammtorstraße GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt Ernst-Mantius-Straße GmbH, Frankfurt a. M. | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt Großmannstraße GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt Harburger Ring GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt Marckmannstraße GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt Schädlerstraße GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt Schlossstraße GmbH & Co.KG, Frankfurt a. M. | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt Schwenkestraße GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt 1 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt 2 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt 3 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt4 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt 5 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt 6 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt 7 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt 8 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt 9 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
| DIC Hamburg Objekt 10 GmbH, Frankfurt am Main | 20,0 |
*
Kapitalanteil entspricht dem Stimmrechtsanteil
a. Die DIC Dritte Beteiligungs GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Deutschland, hat
uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset
AG, Frankfurt am Main, am 31. Dezember 2010 die Schwellen von 3% und 5% überschritten
hat und zu diesem Tag 7,86% (entsprechend 3.080.657 Stimmen) beträgt.
b. Die DIC Dritte Beteiligungsverwaltung GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland, hat
uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset
AG, Frankfurt am Main, am 31. Dezember 2010 die Schwellen von 3% und 5% überschritten
hat und zu diesem Tag 7,86% (entsprechend 3.080.657 Stimmen) beträgt. Davon sind ihr
7,86% der Stimmrechte (entsprechend 3.080.657 Stimmen) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr.
1 WpHG zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über das von der DIC Dritte Beteiligungsverwaltung
GmbH kontrollierte Unternehmen DIC Dritte Beteiligungs GmbH & Co. KG, dessen Stimmrechtsanteil
an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, 3% oder mehr beträgt.
c. Morgan Stanley, Wilmington, Delaware, USA, hat uns im eigenen Namen und im Namen
der nachstehend benannten Tochtergesellschaften gemäß § 21 Abs. 1 und § 24 WpHG mitgeteilt,
dass
| ― |
MSREF V Marble B.V., Amsterdam, Niederlande, am 6. April 2010 die Schwelle von 10% der Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, Deutschland, unterschritten hat und an diesem Tag 8,32% (3.262.022 Aktien, jeweils mit einem Stimmrecht) der Stimmrechte hält; und |
||||||||
| ― |
MSREF V Cosmos B.V., Amsterdam, Niederlande, am 6. April 2010 die Schwelle von 10% der Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, Deutschland, unterschritten hat und an diesem Tag 8,32% (3.262.022 Aktien, jeweils mit einem Stimmrecht) der Stimmrechte hält. Diese Stimmrechtsanteile sind MSREF V Cosmos B.V. in voller Höhe nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der MSREF V Marble B.V. zuzurechnen; und |
||||||||
| ― |
MSREF V International Holdings Coöperatif, U.A., Amsterdam, Niederlande, am 6. April
2010 die Schwelle von 10% der Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main,
Deutschland, unterschritten hat und an diesem Tag 8,32% (3.262.022 Aktien, jeweils
mit einem Stimmrecht) der Stimmrechte hält. Diese Stimmrechtsanteile sind MSREF V
International Holdings Coöperatif, U.A., in voller Höhe nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr.
1 WpHG von der MSREF V Cosmos B.V. und MSREF V Marble B.V. zuzurechnen; und
|
am 6. April 2010 jeweils die Schwelle von 10% der Stimmrechte an der DIC Asset AG,
Frankfurt am Main, Deutschland, unterschritten haben und an diesem Tag 8,32% (3.262.022
Aktien, jeweils mit einem Stimmrecht) der Stimmrechte halten. Diese Stimmrechte sind
den genannten Gesellschaften jeweils nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der MSREF
V International Holdings Coöperatif, U.A., MSREF V Cosmos B.V. und der MSREF V Marble
B.V. zuzurechnen; und
| ― |
MSREF V International-GP, LLC, Wilmington, Delaware, USA, am 6. April 2010 die Schwelle
von 10% der Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, Deutschland, unterschritten
hat und an diesem Tag 8,32% (3.262.022 Aktien, jeweils mit einem Stimmrecht) der Stimmrechte
hält. Diese Stimmrechte sind MSREF V International-GP, LLC in voller Höhe nach § 22
Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen von
|
und
| ― |
MSREF V, LLC, Wilmington, Delaware, USA, am 6. April 2010 die Schwelle von 10% der
Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, Deutschland, unterschritten hat
und an diesem Tag 8,32% (3.262.022 Aktien, jeweils mit einem Stimmrecht) der Stimmrechte
hält. Diese Stimmrechte sind MSREF V, LLC, in voller Höhe nach § 22 Abs. 1 Satz 1
Nr. 1 WpHG zuzurechnen von
|
und
| ― |
MSREF V Inc., Wilmington, Delaware, USA, am 6. April 2010 die Schwelle von 10% der
Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, Deutschland, unterschritten hat
und an diesem Tag 8,32% (3.262.022 Aktien, jeweils mit einem Stimmrecht) der Stimmrechte
hält. Diese Stimmrechte sind MSREF V Inc. in voller Höhe nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr.
1 WpHG zuzurechnen von
|
und
| ― |
Morgan Stanley, Wilmington, Delaware, USA, am 7. April 2010 die Schwellen von 15%
und 10% der Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, Deutschland, unterschritten
hat und an diesem Tag 8,33% (3.265.468 Aktien, jeweils mit einem Stimmrecht) der Stimmrechte
hält. Von diesen Stimmrechten sind 8,32% (3.262.022 Aktien, jeweils mit einem Stimmrecht)
nach § 22 Abs. 1 Satz1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen von
|
und 0,009% (3.446 Aktien, jeweils mit einem Stimmrecht) sind nach § 22 Abs. 1 Satz
1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
d. Die DIC Beteiligungsgesellschaft bürgerlichen Rechts, Frankfurt am Main, Deutschland,
hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset
AG, Frankfurt am Main, am 9. April 2010 die Schwellen von 3% und 5% überschritten
hat und zu diesem Tag 7,87% (entsprechend 3.085.657 Stimmen) beträgt.
e. Die APG Algemene Pensioen Groep N.V., Heerlen, Niederlande, hat uns gemäß § 21
Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG (ISIN: DE0005098404)
am 1. Juli 2009 die Schwelle von 3% überschritten hat und zu diesem Tag 3,48% (1.089.760
Stimmrechte) beträgt.
f. Die DICP Capital SE, München, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt,
dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 17. September
2009 die Schwellen von 3%, 5%, 10%, 15%, 20%, 25% und 30% überschritten hat und zu
diesem Tag 39,37% (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt. Davon sind ihr 39,37%
der Stimmrechte (entsprechend 12.342.634 Stimmen) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG
zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über die von der DICP Capital SE kontrollierten
Unternehmen DIC ML GmbH, DIC Opportunity Fund GmbH, Deutsche Immobilien Chancen AG
& Co. KGaA, Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG, DIC Grund- und Beteiligungs
GmbH und DIC Capital Partners (Europe) GmbH, deren Stimmrechtsanteil an der DIC Asset
AG, Frankfurt am Main, jeweils 3% oder mehr beträgt.
g. Die solvia Vermögensverwaltungs GmbH, Wolfenbüttel, Deutschland, hat uns gemäß
§ 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der von ihr gehaltene Stimmrechtsanteil an der DIC
Asset AG, Frankfurt am Main, am 20. Mai 2009 die Schwellen von 3% und 5% überschritten
hat und insgesamt zu diesem Tag 5,11% (1.602.522 Stimmrechte) beträgt.
F. Rehm, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der von ihm
gehaltene Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 20. Mai 2009
die Schwellen von 3% und 5% überschritten hat und insgesamt an diesem Tag 5,11% (1.602.522
Stimmrechte) beträgt. Davon werden ihm 5,11% (1.602.522 Stimmrechte) nach § 22 Abs.
1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die solvia Vermögensverwaltungs GmbH, Wolfenbüttel, Deutschland,
zugerechnet, deren Stimmrechtsanteil 3% oder mehr beträgt.
h. Die Massachusetts Mutual Life Insurance Company, USA, hat uns gemäß §§ 21 Abs.
1,24 WpHG mitgeteilt:
Korrektur der Stimmrechtsmitteilung nach § 21 Abs. 1, 24 WpHG
Die OppenheimerFunds Inc., Centennial, Colorado, USA, hat am 9. Januar 2008 die Schwelle
von 3% der Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main (ISIN: DE0005098404,
WKN: 509840) unterschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils betrug an diesem Tag
2,91 % (911.303 Stimmrechte), die der OppenheimerFunds Inc. gemäß § 22 Abs. 1 S. 1
Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind.
Stimmrechtsmitteilung nach § 21 Abs. 1,24 WpHG
Die Oppenheimer Acquisition Corp., Centennial, Colorado, USA, hat am 9. Januar 2008
die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main (ISIN:
DE0005098404, WKN: 509840) unterschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils betrug
an diesem Tag 2,91% (911.303 Stimmrechte), die der Oppenheimer Acquisition Corp. gemäß
§ 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 S. 2 WpHG zuzurechnen sind.
Stimmrechtsmitteilung nach § 21 Abs. 1,24 WpHG
Die MassMutual Holding LLC, Springfield, Massachusetts, USA, hat am 9. Januar 2008
die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main (ISIN:
DE0005098404, WKN: 509840) unterschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils betrug
an diesem Tag 2,91 % (911.303 Stimmrechte), die der MassMutual Holding LLC gemäß §
22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 S. 2 WpHG zuzurechnen sind.
Korrektur der Stimmrechtsmitteilung nach § 21 Abs. 1, 24 WpHG
Die Massachusetts Mutual Life Insurance Company, Springfield, Massachusetts, USA,
hat am 9. Januar 2008 die Schwelle von 3% der Stimmrechte an der DIC Asset AG, Frankfurt
am Main (ISIN: DE0005098404, WKN: 509840) unterschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils
betrug an diesem Tag 2,91% (911.303 Stimmrechte), die der Massachusetts Mutual Life
Insurance Company gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 S. 2 WpHG zuzurechnen sind.
i. DIC ML GmbH, Frankfurt am Main, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass
ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 9. Juli 2008 die
Schwelle von 10% unterschritten hat. Der Stimmrechtsanteil der DIC ML GmbH beträgt
zu diesem Tag 9,19% (entsprechend 2.881.668 Stimmen).
j. DIC Opportunity Fund GmbH, Frankfurt am Main, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt,
dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 14. Juli 2008
die Schwelle von 3% überschritten hat. Der Stimmrechtsanteil der DIC Opportunity Fund
GmbH beträgt zu diesem Tag 4,85% (entsprechend 1.519.000 Stimmen).
k. Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, Frankfurt am Main, hat uns freiwillig
gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG,
Frankfurt am Main, am 14. Juli 2008 39,37% (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt.
Davon sind ihr 14,04% der Stimmrechte (entsprechend 4.400.668 Stimmen) gemäß § 22
Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über die von ihr kontrollierten
Unternehmen DIC ML GmbH und DIC Opportunity Fund GmbH, deren Stimmrechtsanteil an
der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, jeweils 3% oder mehr beträgt.
l. Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG, Frankfurt am Main, hat uns freiwillig
gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG,
Frankfurt am Main, am 14. Juli 2008 39,37% (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt.
Davon sind ihr 39,37% der Stimmrechte (entsprechend 12.342.634 Stimmen) gemäß § 22
Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über die von ihr kontrollierten
Unternehmen DIC ML GmbH, DIC Opportunity Fund GmbH und Deutsche Immobilien Chancen
AG & Co. KGaA, deren Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, jeweils
3% oder mehr beträgt.
m. DIC Grund- und Beteiligungs GmbH, Erlangen, hat uns freiwillig gemäß § 21 Abs.
1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main,
am 14. Juli 2008 39,37% (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt. Davon sind ihr
39,37% der Stimmrechte (entsprechend 12.342.634 Stimmen) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1
Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über die von ihr kontrollierten Unternehmen
DIC ML GmbH, DIC Opportunity Fund GmbH, Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA
und Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG, deren Stimmrechtsanteil an der DIC
Asset AG, Frankfurt am Main, jeweils 3% oder mehr beträgt.
n. DIC Capital Partners (Europe) GmbH, München, hat uns freiwillig gemäß § 21 Abs.
1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main,
am 14. Juli 2008 39,37% (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt. Davon sind ihr
39,37% der Stimmrechte (entsprechend 12.342.634 Stimmen) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1
Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über die von ihr kontrollierten Unternehmen
DIC ML GmbH, DIC Opportunity Fund GmbH, Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA,
Deutsche Immobilien Chancen Beteiligungs AG und DIC Grund- und Beteiligungs GmbH,
deren Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, jeweils 3% oder mehr
beträgt.
o. GCS Verwaltungs GmbH, Glattbach, hat uns freiwillig gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt,
dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am 14. Juli 2008
39,37% (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt. Davon sind ihr 39,37% der Stimmrechte
(entsprechend 12.342.634 Stimmen) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Die Zurechnung erfolgt über die von ihr kontrollierten Unternehmen DIC ML GmbH, DIC
Opportunity Fund GmbH, Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, Deutsche Immobilien
Chancen Beteiligungs AG, DIC Grund- und Beteiligungs GmbH und DIC Capital Partners
(Europe) GmbH, deren Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, jeweils
3% oder mehr beträgt.
p. Prof. Dr. Gerhard Schmidt, Deutschland, hat uns freiwillig gemäß § 21 Abs. 1 WpHG
mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, am
14. Juli 2008 39,37% (entsprechend 12.342.634 Stimmen) beträgt. Davon sind ihm 39,37%
der Stimmrechte (entsprechend 12.342.634 Stimmen) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG
zuzurechnen. Die Zurechnung erfolgt über die von ihm kontrollierten Unternehmen DIC
ML GmbH, DIC Opportunity Fund GmbH, Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA, Deutsche
Immobilien Chancen Beteiligungs AG, DIC Grund- und Beteiligungs GmbH, DIC Capital
Partners (Europe) GmbH und GCS Verwaltungs GmbH, deren Stimmrechtsanteil an der DIC
Asset AG, Frankfurt am Main, jeweils 3% oder mehr beträgt.
q. Die European Investors Inc., New York, USA, hat uns außerdem gemäß § 21 Abs. 1
WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt/Main, am
17. Januar 2008 die Schwelle von 5% überschritten hat und zu diesem Tag 5,04% (1.581.134
Stimmrechte) beträgt. Davon sind der European Investors Inc. 5,04% (1.581.134 Stimmrechte)
nach § 22 Abs. 1 Satz1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
r. Die Stichting Pensioenfonds ABP, Heerlen, Niederlande, hat uns gemäß § 21 Abs.
1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG, Frankfurt
am Main, am 4. Oktober 2007 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag
3,23% (das entspricht 921.580 Stimmrechten) beträgt.
s. Die FMR Corp., Boston, Massachusetts, USA, hat uns gemäß § 21 (1) WpHG mitgeteilt,
dass ihr Stimmrechtsanteil an der DIC Asset AG am 1. Februar 2007 die Schwelle von
3% unterschritten hat und nun 1,71% beträgt. Die Stimmrechte werden der FMR Corp.
gemäß § 22 (1) 2 WpHG i.V.m. § 22 (1) 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
Wertorientierter Betrieb und/oder Optimierung von Immobilien durch Vermietungsmanagement,
Neupositionierung oder Modernisierung
Form der (Unternehmens)wertbestimmung anhand abgezinster zukünftiger Mittelzuflüsse
Gesamter Marktwert eines börsennotierten Unternehmens, der sich aus Aktienkurs multipliziert
mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien ergibt
Messgröße, die den aus der Umsatztätigkeit und sonstigen laufenden Tätigkeiten erzielten
Nettozufluss liquider Mittel während einer Periode darstellt
Vertragliche Regelung für den Fall einer Übernahme durch ein anderes Unternehmen
Als Core-Immobilien werden langfristig vermietete Immobilien mit Mietern ausgezeichneter
Bonität in bester Lage bezeichnet
Regeln guter und verantwortungsbewusster Unternehmensführung. Ziel ist das Management
nach Werten und Normen im Sinne der Aktionäre und anderer Interessengruppen. Für diese
bietet die jährliche Entsprechenserklärung des Managements zum Deutschen Corporate
Governance Kodex ein Bewertungsinstrument der Unternehmensführung
Derivative Finanzinstrumente oder Derivate sind gegenseitige Verträge, deren Preisbildung
im Allgemeinen auf der Entwicklung eines marktabhängigen Basiswerts (z. B. Aktien
oder Zinssätze) fußt. Sie werden unter anderem zur Absicherung von Finanzrisiken eingesetzt
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern und Abschreibungen
International verwendete Index-Familie der EPRA (European Public Real Estate Association),
die die Entwicklung der weltweit größten börsennotierten Immobiliengesellschaften
beschreibt
Vergütung für Dienstleistungen an Dritte oder Zahlungsverpflichtung aus Anspruchnahme
von Dienstleistungen Dritter
Operatives Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung, vor Abschreibungen, Steuern
und Gewinnen aus Verkäufen und Entwicklungsprojekten sowie Erträgen aus Beteiligungen
Financial Covenants (Kreditklauseln) sind Bedingungen, die durch Kreditinstitute bei
der Kreditgewährung gestellt werden und die an die Erreichung von finanziellen Kennzahlen
(z. B. Verschuldungsgrad oder Zins- und Kapitaldienstdeckungsquoten - ISCR, DSCR)
während der Laufzeit geknüpft sind
Abschluss eines Vertrags zur Absicherung und Kompensation von finanziellen Risikopositionen
Internationaler Rechnungslegungsstandard. Seit dem 1.1.2005 sind die IFRS für börsennotierte
Unternehmen anzuwenden. Dies soll die weltweite Vergleichbarkeit kapitalmarktorientierter
Unternehmen erleichtern. Im Vordergrund stehen die verständliche und faire Information,
vor Gläubigerschutz und Risikoaspekten
Immobilien-Spezialfonds sind offene Immobilienfonds, die ausschließlich für institutionelle
Anleger (wie Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke, Stiftungen etc.) aufgelegt
werden
Nach IFRS verpflichtende periodische Gegenüberstellung von Markt- und Buchwerten und
Beurteilung von möglichen Anzeichen einer nachhaltigen Wertbeeinträchtigung des Anlagevermögens
Rechtlich selbstständiges Gemeinschaftsunternehmen, an dem zwei oder mehrere Gesellschaften
beteiligt sind
Stellt den inneren Wert eines Unternehmens dar. Dazu werden die Vermögenswerte abzüglich
der Verbindlichkeiten ermittelt
Begriff im Zusammenhang der internationalen Bewertungsvorschriften. Er bezeichnet
einen periodischen Mietvertrag, der die Finanzierungskosten des Leasinggebers (Vermieters)
nicht vollständig amortisiert
Mit der Percentage of Completion-Methode wird bei langfristigen Projektentwicklungen
der Gewinn anhand des Fertigstellungsgrads (Leistungsfortschritts) bewertet
Segment der Frankfurter Wertpapierbörse mit der höchsten Relevanz und Reglementierungsdichte
Rundumbetreuung von Immobilien durch Eigenleistung oder Steuerung von Dienstleistern
im kaufmännischen, infrastrukturellen und technischen Bereich
Ein Redevelopment ist jede Art von Entwicklungsmaßnahmen an einer bereits genutzten
Immobilie
Meist bauliche Veränderungen an einer Immobilie im Hinblick auf eine Höherwertigkeit
der Gebäudequalität und/oder Ausstattung
Die Spitzenmiete ist die höchstmögliche Miete, die auf dem Markt für eine fiktive
Büroeinheit von höchster Qualität und Ausstattung in bester Lage erwartet werden könnte
Verhältnis von bilanziellem Fremdkapital zu Gesamtkapital
Bei Zinsswaps werden Zahlungsströme aus festen und variablen Darlehen unter Vertragspartnern
getauscht. Dadurch können gezielt Zinsrisiken innerhalb der Unternehmensfinanzierung
abgesichert werden
| in Mio. Euro | Q1 2010 | Q2 2010 | Q3 2010 | Q4 2010 |
| Mieteinnahmen | 31,7 | 32,4 | 31,6 | 29,2 |
| Erlöse aus Immobilienverkauf | 1,5 | 17,0 | 4,7 | 58,0 |
| Gesamterträge | 38,4 | 55,5 | 42,0 | 92,9 |
| EBITDA | 25,3 | 26,6 | 26,0 | 27,5 |
| EBIT | 17,6 | 18,7 | 18,1 | 20,2 |
| FFO | 10,9 | 11,1 | 11,2 | 10,8 |
| Ergebnis vor Abschreibungen | 10,5 | 11,4 | 11,2 | 14,2 |
| Konzernüberschuss | 2,8 | 3,5 | 3,3 | 6,9 |
| Ergebnis je Aktie in Euro (un)verwässert | 0,09 | 0,09 | 0,08 | 0,18 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 7,6 | 7,8 | 12,4 | 9,9 |
| Marktwert Immobilienvermögen* | 2.195,3 | 2.177,4 | 2.169,4 | 2.001,8 |
| Bilanzsumme | 2.257,9 | 2.259,4 | 2.231,4 | 2.050,0 |
| Eigenkapital | 573,4 | 569,2 | 562,1 | 587,1 |
| Eigenkapitalquote in % | 25,4 | 25,2 | 25,2 | 28,6 |
| Schulden | 1.684,5 | 1.690,3 | 1.669,3 | 1.462,9 |
| Verschuldungsgrad in % | 74,6 | 74,8 | 74,8 | 72,4 |
*
Unterjährige Akquisitionen zu Anschaffungskosten berücksichtigt
| in Mio. Euro | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 |
| Mieteinnahmen | 38,4 | 93,6 | 134,5 | 133,6 | 124,9 |
| Erlöse aus Immobilienverkauf | 64,5 | 122,9 | 49,9 | 15,2 | 81,2 |
| Gesamterträge | 110,9 | 236,2 | 207,1 | 171,3 | 228,8 |
| EBITDA | 37,0 | 99,8 | 125,0 | 110,8 | 105,4 |
| EBIT | 28,5 | 80,0 | 97,0 | 80,3 | 74,6 |
| FFO | 21,8 | 44,6 | 42,7(1) | 47,6 | 44,0 |
| Ergebnis vor Abschreibungen | 23,5 | 55,9 | 53,2 | 46,6 | 47,3 |
| Konzernjahresüberschuss | 15,0 | 36,1 | 25,2 | 16,1 | 16,5 |
| Ergebnis je Aktie in Euro (un)verwässert | 0,85 | 1,25 | 0,80 | 0,49 | 0,44 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 23,9 | 28,7 | 37,2 | 38,7 | 37,7 |
| Marktwert Immobilienvermögen | 1.275,3 | 2.187,5 | 2.161,8 | 2.192,2 | 2.001,8 |
| Bilanzsumme | 1.343,7 | 2.121,5 | 2.214,8 | 2.213,4 | 2.050,0 |
| Eigenkapital | 534,0 | 612,7 | 533,8 | 530,7 | 587,1 |
| Eigenkapitalquote in % | 39,7 | 28,9 | 24,1 | 24,0 | 28,6 |
| Schulden | 809,7 | 1.508,8 | 1.681,0 | 1.682,7 | 1.462,9 |
| Verschuldungsgrad in % | 60,3 | 71,1 | 75,9 | 76,0 | 72,4 |
| Net Asset Value | 608,2 | 722,2 | 492,8 | 497,1 | 598,5 |
| Net Asset Value pro Aktie in Euro | 21,34 | 23,04 | 16,23 | 13,87(2) | 15,27 |
| Dividende pro Aktie in Euro | 0,75 | 1,65 | 0,30 | 0,30 | 0,35 |
(1)
bereinigt um Ertrag aus Syndizierung Projektbeteiligung
(2)
unter Berücksichtigung der höheren Aktienzahl und des Nettomittelflusses aus der Kapitalerhöhung
in Q1 2010
|
|
Core plus 2010 |
Value added 2010 |
Co-Investments 2010 |
Gesamt 2010 |
Gesamt 2009 |
| Anzahl Objekte | 43 | 119 | 126 | 288 | 318 |
| Marktwert in Mio. Euro* | 792,5 | 877,6 | 331,7 | 2.001,8 | 2.192,2 |
| Portfolioanteil | 40% | 44% | 16% | 100% | 100% |
| Jahresnettomiete in Mio. Euro* | 53,2 | 56,1 | 19,6 | 128,9 | 142,4 |
| Nutzfläche in m2* | 383.300 | 598.100 | 189.700 | 1.171.100 | 1.274.500 |
| Miete in Euro pro m2 | 12,10 | 9,30 | 9,70 | 10,40 | 10,40 |
| Vermietungsquote | 93% | 81% | 85% | 86% | 87% |





| ― |
Attraktive und stabile Mietrenditen für kontinuierlichen Cashflow |
| ― |
Langfristiger Anlagehorizont |
| in Mio. Euro | 2010 | 2009 | Δ |
| Mieteinnahmen | 64,8 | 68,3 | -3,5 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 7,1 | 7,2 | -0,1 |
| Marktwert Immobilienvermögen | 792,5 | 992,4 | -199,9 |

| ― |
Objekte mit kurz- und mittelfristig realisierbarem Wertschöpfungspotenzial |
| ― |
Mittleres Risiko-Ertrags-Profil und mittlerer Anlagehorizont |
| in Mio. Euro | 2010 | 2009 | Δ |
| Mieteinnahmen | 60,1 | 65,3 | -5,2 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 2,1 | 5,5 | -3,4 |
| Marktwert Immobilienvermögen | 877,6 | 930,1 | -52,5 |

| ― |
Hohes Wertschöpfungspotenzial durch Neupositionierung |
| ― |
Erträge aus Dienstleistungen und Beteiligungen |
| ― |
Anteile an attraktiven Core-Objekten in wesentlichen Wirtschaftsregionen |
| ― |
Erträge aus Dienstleistungen und Beteiligungen |
| in Mio. Euro | 2010 | 2009 | Δ |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 9,4 | 8,0 | +1,4 |
| Marktwert Immobilienvermögen | 331,7 | 269,7 | +62,0 |

Vorsitzender des Vorstands
Vorstand Finanzen & Controlling
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Dieser Geschäftsbericht enthält Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung beziehen.
Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der uns derzeit zur Verfügung
stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Aussagen zugrunde gelegten
Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie im Risikobericht angesprochen - eintreten,
so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.
Dieser Bericht erscheint in Deutsch (Originalversion) und in Englisch (nicht bindende
Übersetzung).
©März 2011
Herausgeber:
DIC Asset AG
Eschersheimer Landstraße 223
60320 Frankfurt am Main
Fotografie:
Sylvia Willax, München
Konzept und Realisierung:
LinusContent AG, Frankfurt am Main
www.linuscontent.com