![]() DIC Asset AGFrankfurt am MainZwischenbericht zum 31.03.2016ÜBER DIE DIC ASSET AGDie 2002 etablierte DIC Asset AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Immobilienunternehmen
mit Anlagefokus auf Gewerbeimmobilien in Deutschland und renditeorientierter Investitionspolitik. Die Investitionsstrategie der DIC Asset AG zielt auf die Weiterentwicklung eines qualitätsorientierten,
ertragsstarken und regional diversifizierten Portfolios. Das betreute Immobilienvermögen
beläuft sich auf 216 Objekte mit einem Marktwert von 3,2 Mrd. EUR. Das Immobilienportfolio
ist in zwei Segmente gegliedert: Das "Commercial Portfolio" (1,8 Mrd. EUR) umfasst
Bestandsimmobilien mit langfristigen Mietverträgen und attraktiven Mietrenditen. Das
Segment "Co-Investments" (1,4 Mrd. EUR) führt Fondsbeteiligungen (anteilig 1,1 Mrd.
Euro), Joint Venture-Investments und Beteiligungen bei Projektentwicklungen zusammen. Eigene Immobilienmanagement-Teams an sechs Standorten an regionalen Portfolio-Schwerpunkten
betreuen die Mieter direkt. Diese Marktpräsenz und -expertise schafft die Basis für
den Erhalt und die Steigerung von Erträgen und Immobilienwerten. Die DIC Asset AG ist seit Juni 2006 im SDAX notiert und im internationalen EPRA-Index
für die bedeutendsten Immobilienunternehmen in Europa vertreten. ÜBERBLICKscroll
scroll
scroll
scroll
VORWORTLiebe Aktionärinnen und Aktionäre,die DIC Asset AG ist planmäßig ins Jahr 2016 gestartet. Die Highlights des ersten
Quartals:
Anfang Januar erfolgte die Übertragung eines Immobilienpakets im Volumen von 270 Mio.
Euro aus unserem Portfolio in den neu aufgelegten Bürofonds "DIC Office Balance III"
- der Start des neuen Fonds schlägt sich mit hohen Managementerträgen und Verkaufsgewinnen
in den Ergebniszahlen des ersten Quartals nieder. Zugleich haben wir damit unsere
verstärkte Ausrichtung auf stetige Ertragsquellen und die Optimierung unserer Portfolio-
und Finanzierungsstrukturen sehr erfolgreich fortgesetzt. Wir sehen uns auf einem
guten Wege, erneut unsere gesteckten Jahresziele zu erreichen und damit die kontinuierliche
Ertragskraft der DIC Asset AG nachhaltig zu bestätigen. Frankfurt am Main, im Mai 2016 scroll
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENIm ersten Quartal 2016 bleibt die deutsche Wirtschaft trotz eines weiterhin unsicheren
globalen Umfelds auf moderatem Wachstumskurs. Getragen wird die Konjunktur in Deutschland
insbesondere vom privaten Konsum. Die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt und gesunkene
Energiepreise stützen die Kaufkraft der privaten Haushalte. Nach einem verhaltenen Jahresanfang hellte sich die Stimmung der deutschen Wirtschaft
zum Ende des ersten Quartals auf. Die Unternehmen beurteilten im März sowohl ihre
Lage als auch ihre Geschäftsaussichten positiv. Der ifo-Geschäftsklimaindex verzeichnete
nach drei Rückgängen in Folge wieder einen Anstieg auf 106,7 Punkte. Die binnenwirtschaftliche
Nachfrage ist der wesentliche Motor der Entwicklung, der niedrige Ölpreis, das günstige
Zinsumfeld und der Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar lieferten zusätzliche
Impulse. Der deutsche Arbeitsmarkt entwickelte sich weiter günstig. Die Erwerbstätigkeit
nahm im Januar so kräftig zu wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Arbeitslosenquote
lag im März bei 6,5%. Laut Einschätzungen des Bundesministeriums für Wirtschaft nimmt die deutsche Wirtschaftsleistung
im Laufe des Jahres weiter zu. Die Bundesregierung prognostiziert in ihrer im April
veröffentlichten Frühjahrsprojektion ein Bruttoinlandsprodukt mit einem Wachstum von
1,7% (2015: 1,7%). Die Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute
im Frühjahr weist ein Bruttoinlandsprodukt für 2016 von 1,6% (2015:1,7%) aus. Der
IWF geht von einem Wachstum von 1,7% (2015: 1,5%) aus. Allerdings bleibt die Unsicherheit
der weiteren globalen wirtschaftlichen Entwicklung ein dämpfender Faktor, insbesondere
die Konjunkturabschwächung in den großen Schwellenländern wie China. Die Europäische Zentralbank hat im März den Leitzins auf 0,0% gesenkt und die Ausweitung
des Anleihen-Kaufprogramms von 60 Milliarden Euro auf 80 Milliarden Euro monatlich
ab April beschlossen. Dadurch erhöht sich das Gesamtvolumen bis März 2017 auf 1,74
Billionen Euro. Die EZB sieht diese beiden Maßnahmen als wirkungsvolle Instrumente,
um das Wachstum im Währungsraum zu kräftigen. BüroflächenumsatzNach dem starken letzten Jahr setzt sich die positive Entwicklung an den Bürovermietungsmärkten weiter fort. Das Umsatzvolumen der Top-7-Standorte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart lag im ersten Quartal laut JLL bei 889.000 m2 und somit um gut 10% höher als im Vorjahreszeitraum (805.000 m2). Berlin und Frankfurt ragten mit einem Umsatzplus von 60% und 51% gegenüber dem ersten Quartal 2015 heraus. Für das Gesamtjahr 2016 rechnet JLL mit einem Umsatz der Top-7-Standorte von rund 3,3 Mio. m2. Dies entspräche einem Minus von 9% gegenüber 2015. Der Leerstand in den Top-7-Standorten lag im ersten Quartal bei rund 5,6 Mio. m2 und damit 16% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Leerstandsquote der Top-7-Stand-orte belief sich auf 6,3%, JLL rechnet bis Ende des Jahres mit einer Leerstandsquote von 6,2%. Im ersten Quartal wurden rund 167.000 m2 Neubauflächen fertiggestellt, 16% weniger als im Vergleichszeitraum 2015. JLL erwartet für das Gesamtjahr Neubauflächen von 1,2 Mio. m2 und somit 43% mehr als 2015. Von den für das laufende Jahr zu erwartenden Neubauflächen sind jedoch nur noch rund ein Drittel (329.000 m2) frei verfügbar. TransaktionsmarktIm ersten Quartal wurden am deutschen Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt 8,2 Mrd. Euro
umgesetzt. Dies bedeutet ein Minus von 14% gegenüber dem Vorjahresquartal (9,5 Mrd.
Euro). Der Gesamtmarkt verzeichnete somit das schwächste Quartal seit dem zweiten
Quartal 2014. Dieser Rückgang ist nach Einschätzung von JLL nicht auf eine sich abschwächende
Nachfrage zurückzuführen, sondern auf das Fehlen großvolumiger Transaktionen. Im ersten
Quartal konnten lediglich 13 Abschlüsse über 100 Mio. Euro mit einem Gesamtvolumen
von ca. 2,1 Mrd. Euro getätigt werden. Im Vergleichsquartal 2015 waren es 15 Transaktionen
mit einem Volumen von gut 3,3 Mrd. Euro. JLL sieht diese Entwicklung als Beleg für
ein hohes Qualitätsbewusstsein der Investoren und erwartet für das Gesamtjahr 2016
ein Transaktionsvolumen von rund 50 Mrd. Euro (2015:55,1 Mrd. Euro). Rund 47% (etwa 3,9 Mrd. Euro) des Transaktionsvolumens entfallen auf die Assetklasse
Büroimmobilie, gefolgt vom Einzelhandel mit 20% (1,7 Mrd. Euro). Die verbleibenden
Anteile verteilen sich auf Lager- und Logistikimmobilien mit gut 10%, gemischt genutzte
Immobilien mit knapp 8%, Hotelimmobilien mit 7% sowie andere mit knapp 9%. Im ersten Quartal summiert sich das Transaktionsvolumen in den Top-7-Standorten zusammen
auf 4 Mrd. Euro. Das sind rund 22% weniger als im ersten Quartal 2015 (5,2 Mrd. Euro).
Das Ausbleiben der großen Transaktionen macht sich hier besonders deutlich bemerkbar.
Mit rund 4,2 Mrd. Euro war das Transaktionsvolumen außerhalb der Top-7-Stand-orte
relativ stabil gegenüber dem Vergleichsquartal 2015 (4,3 Mrd. Euro). Laut JLL bestätigt
sich der Ende 2015 zu beobachtende Trend, dass der Fokus der Investoren sich zunehmend
auch auf Regionen außerhalb der Top-7-Standorte richtet. Die Nachfrage innerhalb der
Top-7-Standorte ist weiterhin intakt, es wird allerdings zunehmend schwieriger, attraktive
Angebote zu finden. Der Anteil ausländischer Investoren lag im ersten Quartal bei 42% (Q1 2015:50%). Nach
wie vor stammt der Großteil der Investoren aus Nordamerika, Großbritannien und Frankreich.
Die durchschnittliche Spitzenrendite bei Büroimmobilien ist innerhalb des ersten Quartals
nur leicht weiter gesunken und lag zum Ende des ersten Quartals bei 4,1%. GESCHÄFTSENTWICKLUNGHighlights
Im ersten Quartal 2016 hat die DIC Asset AG die geplanten Ziele erreicht und ein hervorragendes
operatives Ergebnis erwirtschaftet. Per 31.03.2016 erreichte der FFO 14,5 Mio. Euro
und lag damit um 20% über dem hohen Niveau des Vorjahresquartals. Der Konzernüberschuss
erreichte in Folge der zu Jahresbeginn wirksamen Verkäufe mit Übergang der Immobilien
in das "DIC Office Balance IH"-Startportfolio zum Bilanzstichtag 11,8 Mio. Euro (Vorjahr:
1,3 Mio. Euro). PortfolioDas betreute Portfolio der DIC Asset AG umfasste zum Stichtag insgesamt 216 Objekte mit einer Gesamtmietfläche von 1,7 Mio. m2 . Der Gesamtwert der Assets under Management in den beiden Segmenten "Commercial Portfolio" (1,8 Mrd. Euro) und "Co-Investments" (1,4 Mrd. Euro) belief sich zum 31.03.2016 auf rund 3,2 Mrd. Euro (31.03.2015: 3,3 Mrd. Euro). Gegenüber dem Schlussquartal 2015 ergaben sich im Portfoliovolumen und in der regionalen Verteilung keine wesentlichen Veränderungen. Die Bruttomietrendite liegt nahezu unverändert bei 6,4% (Q1 2015:6,5%). Die Immobilien erwirtschaften jährliche Mieteinnahmen (anteilig, inklusive Co-Investments) von 117,5 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2016 wurden insgesamt annualisierte Mieteinnahmen in Höhe von 5,2
Mio. Euro langfristig unter Vertrag gebracht. Davon konnten 1,2 Mio. Euro durch Neuvermietungen
und 4,0 Mio. Euro im Rahmen von Anschlussvermietungen realisiert werden. Im Vorjahreszeitraum
betrug die Vermietungsleistung 2,0 Mio. Euro. Die Leerstandsquote lag in Folge der
zu Jahresbeginn wirksamen "DIC Office Balance HF-Transaktion zum 31.03.2016 bei 13,1%
(31.03.2015:11,4%). Die durchschnittliche Mietvertragslaufzeit veränderte sich gegenüber
dem Vorjahreszeitraum (4,5 Jahre) nur geringfügig auf 4,4 Jahre. REGIONALE ENTWICKLUNG jeweils zum 31.03.scroll
scroll
VERMIETUNGSLEISTUNGscroll
TOP-VERMIETUNGENscroll
scroll
Verkaufsaktivitäten im laufenden Jahr zur PortfoliooptimierungInsgesamt wurden bis dato im laufenden Jahr fünf Objekte für rund 24,5 Mio. Euro beurkundet,
davon mit einem Volumen von 5,0 Mio. Euro drei Objekte aus dem Commercial Portfolio
in Esslingen, Berlin und Worms sowie mit einem Volumen von 19,5 Mio. Euro zwei Immobilien
aus dem Segment Co-Investments in Essen und Radolfzell. Die Verkäufe erfolgten im
Rahmen der laufenden weiteren Portfoliooptimierung des Commercial Portfolios und des
planmäßigen Abbaus bestehender Joint Venture-Investments. Für zwei im Geschäftsjahr
2015 beurkundete Objekte aus dem Commercial Portfolio fand der Besitz-, Nutzen- und
Lastenübergang im ersten Quartal 2016 statt. Neuer Bürofonds "DIC Office Balance III" operativ gestartet, weiteres Fondswachstum in 2016Anfang 2016 erfolgte der operative Start unseres neuen Bürofonds "DIC Office Balance
III" mit einem Startportfolio von neun Immobilien mit einem Volumen von 270 Mio. Euro.
Der Übergang der acht Immobilien aus dem Commercial Portfolio sowie einer Immobilie
aus den Co-Investments fand im Januar statt. Um den Fondsbereich weiter auszubauen, sind im laufenden Geschäftsjahr für die bestehenden
Fonds "DIC Office Balance II" und "DIC HighStreet Balance" zwei weitere Ankäufe in
Essen erfolgt. Das Transaktionsvolumen beträgt insgesamt rund 35 Mio. Euro. Weitere
Ankäufe befinden sich in fortgeschrittenen Verhandlungen. In 2016 ist für das Wachstum
des Fondsbereichs insgesamt ein Ankaufsvolumen von 400-450 Mio. Euro geplant, unter
anderem durch die Auflage von bis zu zwei neuen Fonds für die Assetklassen Büro und
Retail. Aktuell erreichen die Assets under Management in vier Fonds eine Größe von
mehr als 1,1 Mrd. Euro. Quartiersentwicklung "MainTor"Anfang des Jahres hat auf dem MainTor-Areal die Wirtschaftskanzlei CMS Hasche Sigle ihr neues Frankfurter Büro auf neun Stockwerken im "MainTor Panorama" bezogen. Inzwischen hat mit der Eröffnung mehrerer Gastronomiebetriebe und weiterer Dienstleister urbanes Leben auf dem Areal zwischen Bankenviertel und Fluss Einzug gehalten: Hier arbeiten bereits rund 1.500 Menschen, rund 200 Menschen haben eine Wohnung auf dem MainTor-Areal bereits bezogen. Als letzter Bauabschnitt im Quartier soll der Büroturm "WINX" bis Anfang 2018 bezugsfertig sein. Die insgesamt rund 100.000 m2 Mietflächen im MainTor-Quartier sind nunmehr zu 100% verkauft und zu ca. 80% bereits vermietet. PersonalentwicklungZum Stichtag 31.03.2016 beschäftigte die DIC Asset AG 180 Mitarbeiter, sechs mehr
als im Vorjahr. ANZAHL MITARBEITERscroll
UMSATZ- UND ERTRAGSLAGEMieteinnahmen nach Verkäufen planmäßig niedrigerIm ersten Quartal 2016 haben wir Bruttomieteinnahmen in Höhe von 27,6 Mio. Euro erwirtschaftet
(Q1 2015: 35,1 Mio. Euro). Der Rückgang der Mieteinnahmen um 21% folgt maßgeblich
den planmäßigen Verkäufen aus dem Commercial Portfolio. Die Nettomieteinnahmen lagen
bei 23,5 Mio. Euro und damit um 24% unter dem Vorjahreswert (31,0 Mio. Euro). Wachsende Erträge aus ImmobilienmanagementDie Erträge aus dem Immobilienmanagement sind von 1,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 7,4
Mio. Euro gestiegen, ein deutlicher Zuwachs. Hier macht sich der erfolgreiche weitere
Ausbau des Fondsgeschäfts, insbesondere der operative Start des Ende 2015 strukturierten
"DIC Office Balance III", bemerkbar. Die Einnahmen aus dem Management von Fondsimmobilien
wuchsen um 5,8 Mio. Euro auf 6,9 Mio. Euro. Gesamterträge von 278,3 Mio. EuroAus Immobilienverkäufen erzielten wir bis zum Stichtag Erlöse in Höhe von 237,6 Mio.
Euro und einen Verkaufsgewinn von 9,9 Mio. Euro. Im Vorjahr hatten wir bis Ende März
Verkäufe mit Erlösen von 2,1 Mio. Euro und einem Gewinn von 0,3 Mio. Euro realisiert.
Die Gesamterträge beliefen sich auf 278,3 Mio. Euro gegenüber 45,8 Mio. Euro im Vorjahr.
Der Anstieg erklärt sich im Wesentlichen durch die Vereinnahmung der Erträge im Rahmen
des Übergangs der eigenen Immobilien in den "DIC Office Balance lll"-Fonds per 1.
Januar 2016. ENTWICKLUNG DER ERTRÄGEscroll
Operative Kostenquote positiv durch Immobilienmanagementerträge beeinflusstDie operativen Kosten lagen im ersten Quartal 2016 geringfügig um 0,3 Mio. Euro über
dem Niveau des Vorjahres. Die operative Kostenquote (Verwaltungs- und Personalaufwand
zu Bruttomieteinnahmen, bereinigt um Immobilienmanagementerträge) ist, adjustiert
um die auf Quartalsbasis geglätteten Einnahmen aus den Immobilienmanagementerträgen
zum Start des Fonds "DIC Office Balance III", zum Ende des ersten Quartals 2016 auf
4,5% gesunken. Finanzergebnis deutlich verbessertIm deutlich verbesserten Finanzergebnis von -11,6 Mio. Euro (Vorjahr: -15,6 Mio. Euro)
spiegeln sich vor allem die gesunkenen Zinsaufwendungen nach Rückführung von Darlehen
sowie verbesserte Zinskonditionen wider. Erträge aus Co-Investments gegenüber Vorjahr verbessertDas Ergebnis aus assoziierten Unternehmen (Co-Investments) lag mit 1,3 Mio. Euro über
dem Niveau des Vorjahresquartals (0,9 Mio. Euro). Die Erträge aus unseren Fondsbeteiligungen
sind mit 0,7 Mio. Euro leicht gegenüber dem Wert des Vorjahreszeitraums (Q1 2015:
0,6 Mio. Euro) gestiegen. Ebenso tragen die Ergebnisse aus der Projektentwicklung
und sonstigen Co-Investments in Höhe von 0,4 Mio. Euro zu dem Ergebnis aus assoziierten
Unternehmen bei. ÜBERLEITUNG FFOscroll
FFO um 20% auf 14,5 Mio. Euro gestiegenDas operative Ergebnis, der FFO, des ersten Quartals 2016 betrug 14,5 Mio. Euro und
lag damit, trotz planmäßig geringerer Mieteinnahmen, um rund 20% über dem Vorjahresergebnis.
Dies resultiert vor allem aus dem signifikant gestiegenen FFO-Beitrag der Fonds (+5,9
Mio. Euro) und dem verbesserten Zinsergebnis. Je Aktie belief sich der FFO auf 0,21
Euro (Vorjahr: 0,18 Euro). Konzernüberschuss: 11,8 Mio. EuroInsbesondere auf Grund des operativen Starts des neuen Fonds "DIC Office Balance III"
ist der Konzernüberschuss des ersten Quartals 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 10,5
Mio. Euro auf 11,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) gestiegen. Das Ergebnis je Aktie
betrug 0,17 Euro (Vorjahr: 0,02 Euro). FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEMit 87% besteht der überwiegende Teil unserer Finanzschulden aus Darlehen, die mit
einem breiten Spektrum deutscher Kreditinstitute vereinbart sind. Der verbleibende
Teil stammt aus unseren Unternehmensanleihen. Bis zum Stichtag haben wir nach Verkäufen
und Regeltilgungen 14,1 Mio. Euro zurückgeführt. Per 31.03.2016 bezifferten sich die Finanzschulden auf 1.319,9 Mio. Euro. Dies sind
insgesamt 253,9 Mio. Euro weniger als zum Jahresende 2015 (1.573,8 Mio. Euro) und
336,6 Mio. Euro weniger als per 31.03.2015 (1.656,5 Mio. Euro). Kurzfristig anstehendes Refinanzierungsvolumen weiter reduziertDie durchschnittliche Laufzeit der Schulden einschließlich der Anleihen lag am Ende
des ersten Quartals bei 3,9 Jahren (Q1 2015: 3,8 Jahre) und reduzierte sich damit
wie erwartet gegenüber dem Jahresende 2015 (4,3 Jahre). Der Anteil der Finanzierungen
mit Laufzeiten größer als fünf Jahre belief sich zum Stichtag auf 12%, nach 13% zum
Jahresende. Die durchschnittlichen Zinskosten aller Bankfinanzierungen lagen bei rund 3,4% und
sind damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum signifikant um 50 Basispunkte gesunken
(3,9%). Der Zinsdeckungsgrad, das Verhältnis von Nettomieteinnahmen zu Zinszahlungen, ist
im ersten Quartal auf 162% gefallen (Gesamtjahr 2015:171%). Rund 88% (31.12.2015:
89%) unserer Finanzschulden sind festverzinslich oder langfristig gegen Zinsschwankungen
gesichert. Cashflow durch strategische Investitionen beeinflusstDer Cashflow des ersten Quartals ist im Wesentlichen durch strategische Investitionen
geprägt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird durch die Investitionen
und den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit überkompensiert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im ersten Quartal 2016 mit 6,6 Mio.
Euro unter dem Vorjahreswert (11,4 Mio. Euro), was insbesondere auf die planmäßig
gesunkenen Mieteinnahmen zurückzuführen ist. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit
belief sich auf-73,5 Mio. Euro (Vorjahr: -0,8 Mio. Euro); er spiegelt im Wesentlichen
die strategische Investition in Anteile an der WCM Beteiligungs und Grundbesitz-AG
sowie die laufenden Investitionen in das Fondsgeschäft wider. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
belief sich im ersten Quartal 2016 auf-14,1 Mio. Euro nach -11,7 Mio. Euro im Vorjahresquartal
und beinhaltet Regeltilgungen und Kreditrückführungen. Der Finanzmittelbestand verringerte sich gegenüber dem Jahresende um 81,0 Mio. Euro
auf 123,6 Mio. Euro. Bilanzstrukturen weiter optimiertIm ersten Quartal verringerte sich die Bilanzsumme per 31.03.2016 gegenüber dem Jahresende
2015 um 255,7 Mio. Euro auf 2.200,4 Mio. Euro, im Wesentlichen bedingt durch Abgänge
der in den "DIC Office Balance III" eingebrachten Vermögenswerte und Schulden. Neben dem Abgang der Vermögenswerte in den "DIC Office Balance III" führte auf der
Aktivseite insbesondere der Erwerb von mehr als 20% der Anteile an der WCM Beteiligungs-
und Grundbesitz-AG und die Klassifizierung dieser als assoziiertes Unternehmen zu
einem Anstieg der Anteile an assoziierten Unternehmen. Im Gegenzug reduzierten sich
die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand im Vergleich zum Jahresende
2015. Analog zur Aktivseite führte der Abgang der Schulden in den "DIC Office Balance
III" zu einer Reduzierung auf der Passivseite der Bilanz. Die Summe der Finanzschulden
verringerte sich um 253,9 Mio. Euro gegenüber dem Jahresende 2015. Langfristiges Verschuldungsgradziel frühzeitig erreichtDas Eigenkapital per 31.03.2016 stieg leicht um 8,5 Mio. Euro von 792,1 Mio. Euro
auf 800,6 Mio. Euro gegenüber dem Eigenkapital zum 31.12.2015. Hierzu trug insbesondere
der positive Konzernüberschuss des ersten Quartals 2016 bei. Die bilanzielle Eigenkapitalquote
stieg gegenüber der Jahresendbilanz 2015 von 32,3% auf 36,4%. Der Verschuldungsgrad
(Loan-to-Value, LtV) ist mit 58,8% gegenüber dem Jahresende 2015 signifikant um 380
Basispunkte gesunken und liegt somit bereits zu Beginn des Jahres unter dem erklärten
Ziel von 60%. PROGNOSEWir rechnen für das Geschäftsjahr 2016 mit insgesamt stabilen Rahmenbedingungen für
die DIC Asset AG. Wir planen in 2016 unser Bestandsportfolio weiter zu optimieren,
den Fondsbereich deutlich auszubauen und über das damit einhergehende Asset- und Propertymanagement
die Ertragskraft weiter zu stärken. Durch die umfangreichen Verkaufsaktivitäten in 2015 konnte der Verschuldungsgrad (LtV)
zum Stichtag 31.03.2016 auf 58,8% gesenkt und damit das im Rahmen der "Strategie 2016"
festgelegte Ziel eines LtV unter 60% ein Jahr früher als geplant erreicht werden.
In 2016 wollen wir durch aktives Assetmanagement und durch selektive Verkäufe im Volumen
von 80 bis 100 Mio. Euro unter Ausnutzung des gegenwärtigen Marktumfelds unser direkt
gehaltenes Commercial Portfolio weiter optimieren. Darüber hinaus planen wir unser
etabliertes und erfolgreich positioniertes Full-Service-Dienstleistungsangebot über
unsere bundesweit tätige Immobilienmanagement-Plattform im Fondsgeschäft und insbesondere
auch im Drittgeschäft für nahestehende Unternehmen ganz erheblich auszubauen. Im Fondsgeschäft
rechnen wir 2016 mit einem deutlichen Wachstum der "Assets under Management" in Höhe
von 400 bis 450 Mio. Euro. Damit erwarten wir, signifikante Ergebnisbeiträge für das
zukünftige Geschäftsergebnis der DIC Asset AG erwirtschaften zu können. Das Gesamtergebnis im laufenden Geschäftsjahr wird durch die 2015 insbesondere zum
Jahresende erfolgten Verkäufe, geringere Verkaufsaktivitäten in 2016, laufende Erträge
aus dem Bestandsportfolio und aus dem weiteren Wachstum des Fondsgeschäfts geprägt
sein. Auf Basis unserer Planannahmen rechnen wir für 2016 mit Mieteinnahmen von rund
100 Mio. Euro und einem gegenüber dem Vorjahr geringeren operativen Ergebnis mit einem
FFO zwischen 43 und 45 Mio. Euro (rund 0,66 Euro pro Aktie). INVESTOR RELATIONS UND KAPITALMARKTAktienmarkt beendet erstes Quartal im MinusDer deutsche Leitindex DAX begann das Jahr mit einigen Turbulenzen. Der Einbruch der
Finanzmärkte in China, die schwache globale Konjunkturentwicklung und fallende Ölpreise
drückten auf die Stimmung und ließen den DAX Anfang Februar bis unter die Marke von
8.800 Punkten fallen - eine Einbuße um rund 17 Prozent seit Jahresbeginn. Auch im
weiteren Verlauf nährte ein Überangebot an Öl, mit dem Szenario möglicher Kreditausfälle
bei Rohstoff-Firmen und Unternehmen aus Schwellenländern, die Sorgen der Anleger um
die Weltkonjunktur und eine Belastung des Bankensektors. Hinzu kam die Unsicherheit
über die weitere Zinspolitik der US-Notenbank Fed. Trotz des Zinssignals der EZB,
das ab Mitte März für eine Aufholbewegung sorgte, schloss der DAX das Quartal mit
9.965 Punkten und einem Minus von 7%. Die DIC Asset AG-Aktie gab unter dem Druck der allgemeinen Marktentwicklung nach und
schloss das erste Quartal bei 8,21 Euro, ein Minus von knapp 12% gegenüber dem hohen
Referenzniveau des Jahresschlusskurses. BASISDATEN ZUR DIC ASSET AG-AKTIEscroll
KENNZAHLEN ZUR DIC ASSET AG-AKTIE(1)scroll
(1)
jeweils Xetra-Schlusskurse BASISDATEN ZU DEN DIC ASSET AG-ANLEIHENscroll
KENNZAHLEN ZU DEN DIC ASSET AG-ANLEIHEN
scroll
IR-AktivitätenIm Vordergrund der IR-Aktivitäten standen im ersten Quartal die Veröffentlichung und
Kommunikation des Jahresabschlusses 2015. Der Vorstand und das Investor Relations-Team
erläuterten die Ergebnisse für 2015 sowie strategische Zielsetzungen bei einem Analystenfrühstück
zum Jahresauftakt. Weiterhin nahmen sie an zwei Investorenkonferenzen teil und informierten
Aktionäre, Investoren und Analysten über aktuelle Entwicklungen und den Geschäftsverlauf. IR-KALENDER 2016scroll
Aktuelle Termine finden Sie auch auf unserer Website: www.dic-asset.de/investor-relations/termine KONZERNABSCHLUSS ZUM 31. MÄRZ 2016KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1 Januar bis 31. Märzscroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Märzscroll
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Märzscroll
KONZERN-BILANZAktivascroll
Passivascroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
scroll
scroll
*
nach Berücksichtigung latenter Steuern SEGMENTBERICHTERSTATTUNGANNUALISIERTE MIETE DER GESCHÄFTSSEGMENTE ZUM 31. MÄRZ 2016scroll
scroll
SEGMENTVERMÖGEN ZUM 31. MÄRZ 2016scroll
scroll
ANNUALISIERTE MIETE DER GESCHÄFTSSEGMENTE ZUM 31. MÄRZ 2015scroll
scroll
SEGMENTVERMÖGEN ZUM 31. MÄRZ 2015scroll
scroll
ANHANGAllgemeine Angaben zur BerichterstattungDer Zwischenbericht umfasst gem. § 37w Abs. 3 WpHG einen Konzernzwischenabschluss
und einen Konzernzwischenlagebericht. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde
nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie
sie in der EU anzuwenden sind, für die Zwischenberichterstattung aufgestellt (IAS
34). Den Quartalsabschlüssen der einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze zu Grunde. Der Konzernzwischenlagebericht wurde unter Beachtung
der anwendbaren Vorschriften des WpHG erstellt. Im Konzernzwischenabschluss werden die gleichen Methoden zur Konsolidierung, Währungsumrechnung,
Bilanzierung und Bewertung wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015 angewendet,
mit Ausnahme der unten dargestellten Änderungen. Die Ertragsteuern wurden auf Basis
des für das Gesamtjahr erwarteten Steuersatzes abgegrenzt. Dieser verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle gem. IFRS geforderten
Angaben für Konzernabschlüsse und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2015, der die Basis für den vorliegenden Zwischenabschluss darstellt,
gelesen werden. Darüber hinaus verweisen wir hinsichtlich wesentlicher Veränderungen
und Geschäftsvorfälle bis zum 31. März 2016 auf den Zwischenlagebericht in diesem
Dokument. Im Rahmen der Erstellung des Abschlusses müssen von der Unternehmensleitung Schätzungen
durchgeführt und Annahmen getätigt werden. Diese beeinflussen sowohl die Höhe der
für Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten angegebenen Beträge zum
Bilanzstichtag als auch die Höhe des Ausweises von Erträgen und Aufwendungen im Berichtszeitraum.
Tatsächlich anfallende Beträge können von diesen Schätzungen abweichen. Bis Ende März
2016 ergaben sich keine Anpassungen auf Grund veränderter Schätzungen oder Annahmen. Neue Standards und InterpretationenDie DIC Asset AG hat alle von der EU übernommenen und überarbeiteten und ab dem 1.
Januar 2016 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen umgesetzt. Hinsichtlich
der ausführlichen Darstellung der neuen Normen verweisen wir auf den Geschäftsbericht
2015 und folgende Ausführungen: IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" im Rahmen der Initiative zur Verbesserung von
Angabepflichten: Ziel der Klarstellungen ist es, den IFRS-Abschluss von unwesentlichen Informationen
zu entlasten und gleichzeitig die Vermittlung relevanter Informationen zu fördern.
Des Weiteren soll die Verständlichkeit nicht dadurch eingeschränkt werden, dass relevante
mit irrelevanten Informationen zusammengefasst oder wesentliche Posten mit unterschiedlichem
Charakter aggregiert werden. Ferner wird klargestellt, dass Unternehmen bei der Festlegung
der Struktur des Anhangs die Auswirkungen auf die Verständlichkeit und Vergleichbarkeit
des Abschlusses berücksichtigen müssen. Das EU-Endorsement erfolgte am 18. Dezember 2015. Die Klarstellungen werden bei der
Aufstellung des Konzernabschlusses und des verkürzten Zwischenabschlusses der DIC
Asset AG entsprechend beachtet, allerdings ergeben sich keine wesentlichen Änderungen
hieraus. Daneben sind einige weitere Standards und Änderungen in Kraft getreten, aus denen
sich kein Einfluss auf den Konzernabschluss oder den verkürzten Konzernzwischenabschluss
ergibt. Hierzu zählen:
Angaben zu FinanzinstrumentenFinanzielle Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind, betreffen
wie im Vorjahr die in der Bilanz ausgewiesenen Derivate. Es handelt sich ausschließlich
um Zinssicherungsgeschäfte. Sie wurden wie im Vorjahr mit Bewertungsmodellen, deren
wesentliche Inputfaktoren auf beobachtbare Marktdaten zurückzuführen sind, bewertet
(Stufe 2 nach IFRS 13). Hinsichtlich der Methoden zur Wertermittlung verweisen wir
auf die Angaben im Konzernabschluss zum 31.12.2015. Für die vom Konzern gehaltenen nicht börsennotierten Anteile an der DIC Opportunistic
GmbH liegen keine auf einem aktiven Markt notierten Preise vor (Stufe 3 nach IFRS
13). Der beizulegende Zeitwert leitet sich aus dem indirekt gehaltenen Immobilien-
und Aktienvermögen ab. Zwischen dem 31.12.2015 und dem Bilanzstichtag ergaben sich
Wertänderungen in Höhe von -1.724 TEUR. Für die Bewertung des Immobilienvermögens
verweisen wir auf unseren Konzernabschluss zum 31.12.2015. Die zum Jahresende 2015
unter den Beteiligungen ausgewiesenen Anteile an der WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG
werden zum 31.03.2016 unter den Anteilen an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der
einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für jede einzelne Kategorie
von Finanzinstrumenten dar und leitet diese auf die entsprechenden Bilanzpositionen
über. Die für den Konzern maßgeblichen Bewertungskategorien nach IAS 39 sind Available-for-Sale
Financial Assets (AfS), Financial Assets Held for Trading (FAHfT), Loans and Receivables
(LaR) sowie Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC) und Financial
Liabilities Held for Trading (FLHfT). scroll
Die Entwicklung der Finanzinstrumente der Stufe 3 stellt sich wie folgt dar: scroll
Der Bewertungseffekt wird im sonstigen Ergebnis unter der Position "Gewinn/Verlust
aus der Bewertung von zur Veräußerung gehaltenen Finanzinstrumenten" ausgewiesen. ErgänzungenDie Gesellschaft wendet für die Bewertung der Immobilien das Anschaffungskostenmodell
nach IAS 40.56 an. Für die Ermittlung der Marktwerte der als Finanzinvestition gehaltenen
Immobilien gemäß IFRS 13 verweisen wir auf die Angaben im Konzernabschluss zum 31.12.2015. DividendeUm die Aktionäre am Erfolg und der Wertsteigerung der DIC Asset AG angemessen teilnehmen
zu lassen, wird der Vorstand auf der Hauptversammlung am 5. Juli 2016 eine Dividende
von 0,37 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2015 vorschlagen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenBis zum 31.03.2016 wurden die folgenden Bürgschaften neu ausgegeben: Die DIC Asset AG hat für das Projekt MainTor Porta eine unbefristete, selbstschuldnerische
Bürgschaft in Höhe von 105 TEUR gegenüber Thoma Aufzüge GmbH abgegeben. Die DIC Asset AG hat für die OP Portfolio GmbH im Rahmen der Portfolio-Refinanzierung
eine Garantieerklärung in Höhe von 21.817 TEUR gegenüber Berlin Hyp AG eingeräumt. Zu den weiteren bis Ende 2015 ausgegebenen Bürgschaften bzw. Garantien sowie zu laufenden
Rechtsgeschäften aus Darlehen und Dienstleistungen mit nahestehenden Unternehmen und
Personen verweisen wir auf unseren Konzernabschluss 2015. Chancen und RisikenIm Konzernabschluss sowie im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2015, der im
März 2016 veröffentlicht wurde, gehen wir ausführlich auf die Chancen und Risiken
der Geschäftstätigkeit ein und informieren über das Risikomanagementsystem und das
interne Kontrollsystem. Seitdem haben sich - weder im Unternehmen noch im relevanten
Umfeld - wesentliche Veränderungen ereignet. Ereignisse nach dem BilanzstichtagZwischen dem Bilanzstichtag und heute erfolgte der Besitz-, Nutzen- und Lastenübergang
für die verkauften Objekte aus dem Commercial Portfolio sowie aus dem Segment Co-Investments.
Das Transaktionsvolumen beträgt 0,8 Mio. Euro bzw. 10,3 Mio. Euro. Im Zuge unserer Verkaufsaktivitäten wurden zwischen dem Bilanzstichtag und heute der
Verkauf von zwei Objekten aus dem Commercial Portfolio mit einem Transaktionsvolumen
von insgesamt 18 Mio. Euro und einem Objekt aus dem Segment Co-Investments mit einem
Transaktionsvolumen von 9 Mio. Euro beurkundet. Der Besitz-, Nutzen- und Lastenübergang
wird im zweiten Quartal erwartet. Im April erfolgte der Ankauf von einem Objekt für den Spezialfonds "DIC HighStreet
Balance" mit einem Transaktionsvolumen von rund 10 Mio. Euro. Der Besitz-, Nutzen-
und Lastenübergang wird für das zweite Quartal erwartet. Nach dem Bilanzstichtag hat die DIC Asset AG für das Projekt "MainTor Panorama" eine
unbefristete Zahlungsbürgschaft gemäß § 648 BGB an ED. Züblin AG in Höhe von 15.333
TEUR gewährt. Mit Auslauf seines Vertrages zum 31. Mai 2016 verlässt Herr Rainer Pillmayer die DIC
Asset AG. Frankfurt am Main, den 11. Mai 2016 scroll
BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAn die DIC Asset AG, Frankfurt am MainWir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung,
Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2016,
die Bestandteile des Quartalsfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach
den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten
Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichtes unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Nürnberg, den 11. Mai 2016 Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft scroll
PORTFOLIO (Stand 31. März 2016)ÜBERBLICK PORTFOLIO*scroll
*
alle Werte anteilig, bis auf Anzahl Immobilien; alle Werte ohne Projektentwicklungen,
bis auf Anzahl Immobilien und Marktwert DIC Asset AGNeue Mainzer Straße 20 • MainTor 60311 Frankfurt am Main Tel.(069)945 48 58-0 · Fax (069) 945 48 58-99 98 ir@dic-asset.de · www.dic-asset.de Dieser Zwischenbericht ist auch in Englisch erhältlich. Realisierung: LinusContent AG, Frankfurt am Main |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||