![]() DIC Asset AGFrankfurt am MainHalbjahresbericht zum 30.06.2017Q2 2017
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| Finanzkennzahlen in Mio. Euro | H1 2017 | H1 2016 | Δ | Q2 2017 | Q1 2017 | Δ |
| Bruttomieteinnahmen | 59,2 | 54,6 | +8% | 28,7 | 30,5 | -6% |
| Nettomieteinnahmen | 50,4 | 46,5 | +8% | 24,7 | 25,7 | -4% |
| Erträge aus Immobilienmanagement | 7,8 | 15,0 | -48% | 3,9 | 3,9 | +0% |
| Erlöse aus Immobilienverkauf | 166,4 | 265,5 | -37% | 153,1 | 13,3 | >100% |
| Gesamterträge | 245,3 | 346,3 | -29% | 191,4 | 53,9 | >100% |
| Gewinne aus Immobilienverkauf | 10,8 | 16,9 | -36% | 8,6 | 2,2 | >100% |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 2,2 | 1,3 | +69% | 1,2 | 1,0 | +20% |
| Funds from Operations (FFO) | 29,8 | 27,7 | +8% | 14,0 | 15,8 | -11% |
| EBITDA | 55,9 | 67,2 | -17% | 30,7 | 25,2 | +22% |
| EBIT | 40,0 | 49,1 | -19% | 22,8 | 17,2 | +33% |
| EPRA-Ergebnis | 28,2 | 26,5 | +6% | 13,8 | 14,4 | -4% |
| Konzernüberschuss | 20,0 | 20,2 | -1% | 12,4 | 7,6 | +63% |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 23,6 | 11,6 | >100% | 13,5 | 10,1 | +34% |
| Finanzkennzahlen je Aktie in Euro | H1 2017 | H1 2016 | Δ | Q2 2017 | Q1 2017 | Δ |
| FFO | 0,43 | 0,40 | +7% | 0,20 | 0,23 | -13% |
| EPRA-Ergebnis | 0,41 | 0,39 | +5% | 0,20 | 0,21 | -5% |
| Bilanzkennzahlen in Mio. Euro | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| Loan-to-Value (LtV) in % | 58,4 | 59,9 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 1.406,9 | 1.583,4 |
| Bilanzsumme | 2.272,3 | 2.395,5 |
| Operative Kennzahlen | H1 2017 | H1 2016 | Q2 2017 | Q1 2017 |
| Vermietungsleistung in Mio. Euro | 7,5 | 15,3 | 3,6 | 3,9 |
| Leerstandsquote Commercial Portfolio in % | 12,9 | 13,9 | 12,9 | 12,4 |
die DIC Asset AG hat im ersten Halbjahr 2017 ihr operatives Ergebnis deutlich gesteigert
und das Fundament gestärkt für den weiteren strategischen Ausbau ihres Geschäftsmodells.
Die Highlights:
| ― |
Unsere operative Kenngröße Funds from Operations (FFO) erreicht 29,8 Mio. Euro und übertrifft das sehr gute Vorjahresergebnis um 8%. |
| ― |
Das Volumen in unserem Geschäftsbereich Funds ist auf über 1,3 Mrd. Euro gestiegen. |
| ― |
Der im letzten Jahr aufgelegte Bürofonds DIC Office Balance III konnte bereits voll platziert werden. Als Nachfolgeprodukt ist inzwischen der neue Bürofonds DIC Office Balance IV gestartet und ein Retailfonds befindet sich in der Implementierungsphase. Weitere Produkte sind in der Planung. |
| ― |
Unser Zinsaufwand ist infolge der Portfoliorefinanzierung deutlich gesunken. |
| ― |
Im derzeit günstigen Zinsumfeld haben wir erfolgreich eine Anleihe über 130 Mio. Euro platziert. |
Es bestätigt sich auch im 2. Quartal des Jahres 2017, dass unser hybrides Geschäftsmodell
zu den geplanten Erfolgen geführt hat und unsere Asset Management-Plattform, die wir
kontinuierlich ausgebaut haben, zuverlässige Erträge erwirtschaftet. Auch beim Ausbau
des betreuten Immobilienvermögens schreiten wir weiter erfolgreich voran. Umso wichtiger
erscheint uns angesichts der aktuellen Renditekompression am Investmentmarkt, bei
Zukäufen sehr selektiv und analytisch vorzugehen. Für ein weiter ertragsstarkes Wachstum
justieren wir daher unsere Jahresziele 2017 und peilen bei einem auf rund 350 Mio.
Euro eingegrenzten Ankaufsvolumen sowohl höhere Bruttomieteinnahmen zwischen 106 und
108 Mio. Euro als auch ein stärkeres FFO-Wachstum auf 59 bis 61 Mio. Euro an.
Frankfurt am Main, im August 2017
| Aydin Karaduman | Sonja Wärntges | Johannes von Mutius |
Trotz einiger politischer Risiken - unter anderem der Wahl in Frankreich - und beginnender
Neuausrichtung der Geldpolitik zeigte sich die Wirtschaft im ersten Halbjahr sehr
stabil. Die Weltwirtschaft wuchs weiter solide, in den USA nahm die Dynamik allerdings
etwas ab. Die Eurozone meldete sehr gute Daten. Die Erholung hat sich nicht nur in
den Kernländern weiter fortgesetzt, sondern nahezu alle europäischen Länder erfasst.
Im ersten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um kräftige 0,6% und
übertraf damit das Wachstum aus dem Vorjahresquartal von 0,4% deutlich. Der Aufschwung
der deutschen Wirtschaft setzte sich, wie die konjunkturellen Frühindikatoren nahelegen,
auch im zweiten Quartal fort. Produktion und Beschäftigung nahmen weiter kräftig zu:
Zahlreiche Auftragseingänge im Schlussquartal 2016 schoben die Produktionstätigkeit
an, sodass die Industrieproduktion im Mai den fünften Monat in Folge expandierte.
Entsprechend wuchs die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern weiter. Bis
zum Juni kletterte der Stellenindex der Bundesanstalt für Arbeit, der die Nachfrage
nach Arbeitskräften in Deutschland abbildet, auf ein neues Rekordniveau, und die Zahl
der registrierten Arbeitslosen sank mit 2,47 Millionen auf den tiefsten Stand seit
Mitte 1991. Die Arbeitslosenquote betrug am Ende des ersten Halbjahres 5,5%, nach
5,9% im Vorjahr. Im Juni erreichte der ifo-Geschäftsklimaindex den höchsten Stand
seit der Wiedervereinigung. Das ifo Institut erhöhte seine Konjunkturprognose für
2017 und 2018 deutlich. Für das laufende Jahr erwarten die Experten nun 1,8% Wachstum
statt 1,5%, und der Trend soll sich im kommenden Jahr mit 2,0% fortsetzen. Mit der
guten Auftragslage zogen auch die Preise an. Nachdem im ersten Quartal die Ausrüstungsinvestitionen
um 1,2% und noch deutlicher die Bauinvestitionen um 2,3% zugenommen hatten, beurteilten
Investitionsgüterproduzenten und auch das Bauhauptgewerbe in der Mitte des Jahres
die Aussichten in Verbindung mit der Erwartung steigender Preise aktuell etwas vorsichtiger.
Dennoch liegen die Indikatoren für die volkswirtschaftliche Entwicklung in Deutschland
weiterhin auf sehr hohem Niveau. Mit dem engen Arbeitsmarkt sehen Wirtschaftsexperten
allerdings auch das Szenario deutlich steigender Lohnabschlüsse bei den Anfang 2018
anstehenden Tarifverhandlungen.
Die Wirtschaft im Euroraum entwickelte sich zuletzt merklich besser als in den USA
und in Großbritannien. Die politischen Risiken haben abgenommen. Die Wahl des EU-freundlichen
französischen Präsidenten Macron reduzierte Befürchtungen um ein Auseinanderdriften
der Eurozone, und der Wahlausgang in Großbritannien dürfte dazu führen, dass die Brexit-Verhandlungen
moderater geführt werden. Die Unsicherheit über die Brexit-Folgen traf bislang vor
allem den britischen Markt. Seit dem Brexit-Referendum verlor die britische Währung
rund 15%, Importe verteuerten sich, Verbraucherpreise zogen an und die sinkende Kaufkraft
der Verbraucher belastet Konsumklima und Einzelhandelsumsätze. Während Großbritannien
zur Zeit des Referendums noch das Land mit dem stärksten Wirtschaftswachstum der G7-Länder
war, wurde es innerhalb eines Jahres zum Schwächsten der Gruppe. Der überraschende
Ausgang der Unterhaus-Wahlen am 8. Juni 2017 hat tendenziell die Position der Europäischen
Union am Verhandlungstisch gestärkt und zugleich die Unsicherheit über Rahmendaten
für die weitere Entwicklung im Vereinigten Königreich erhöht. Entsprechend beobachten
Marktanalysten bei international agierenden Unternehmen und Investoren zunehmend die
Präferenz, ihr Engagement auf im wirtschaftlichen und politischen Kontext besser planbare
Standorte und Märkte in Kontinentaleuropa zu fokussieren. Bei Investments wird das
Ausschließen britischer Risiken - Europe ex-UK - bereits als Gütesiegel gehandelt.
Die guten konjunkturellen Rahmendaten haben im ersten Halbjahr keine unmittelbaren
Auswirkungen auf den Vermietungsmarkt entfaltet. Mit 1,84 Mio. umgeschlagenen Quadratmetern,
einem Plus von 0,8%, bilanzierten die deutschen Bürovermietungsmärkte ein Niveau knapp
über dem des Vorjahreszeitraums. Im Vorjahr betrug der Zuwachs 9%. Die Maklerhäuser
stellen fest, dass nicht allein die Expansionspläne der Unternehmen ausschlaggebend
sind für Umzugsentscheidungen, sondern mit veränderten Arbeitsplatzkonzepten vermehrt
auch andere Kriterien und Ansprüche hinsichtlich Flexibilität, Ausstattung und Infrastruktur
in den Vordergrund rücken. In allen Immobilienhochburgen Deutschlands ist das Angebot
geeigneter Flächen bereits knapp: Der Leerstand sank bis zum Ende des zweiten Quartals
auf 4,7 Mio. Quadratmeter bzw. eine Quote von 5,1 % (Vorjahr: 6,1 %). Die Ansprüche
der Unternehmen verlängern den Suchprozess und machen im verbleibenden Angebotsbestand
umfassendere Modernisierungen und Neukonzeptionen erforderlich.
In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden etwas über 400.000 Quadratmeter Büroflächen
fertiggestellt. Dies entspricht einem Minus von fast 20% gegenüber dem ersten Halbjahr
2016. Nur 69.000 Quadratmeter davon - das sind 17% - stehen dem Markt zur Verfügung.
Der Großteil geht an Eigennutzer oder ist bereits vermietet. Bis Ende 2017 rechnet
JLL mit weiteren 602.000 Quadratmetern Fertigstellungsvolumen, von dem derzeit rund
ein Drittel noch frei sind. Das Vermietungsvolumen für das Gesamtjahr soll nach den
Hochrechnungen von JLL auf 3,5 Mio. bis 3,7 Mio. umgesetzte Quadratmeter anwachsen
(Vorjahr: rund 4,0 Mio. Quadratmeter).
Mit einem deutschlandweiten Investmentvolumen von 25,8 Mrd. Euro im ersten Halbjahr
verzeichnete der Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt einen Sprung von 47% gegenüber
dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. 13,2 Mrd. Euro entfielen auf das zweite Quartal.
Nach Ansicht der Marktanalysten besteht dabei ein deutlicher Nachfrageüberhang und
starke Bieterkonkurrenz.
Portfolio-Transaktionen legten mit einem Plus von 92% gegenüber dem ersten Halbjahr
2016 besonders deutlich zu. Die Transaktionen in den Immobilienhochburgen wuchsen
um 30%, die Märkte außerhalb der Big 7 punkteten mit einer überdurchschnittlichen
Wachstumsdynamik von 66%, was unterstreicht, dass renditesuchende Investoren ihren
Horizont mittlerweile auf zuvor weniger beachtete Standorte ausgedehnt haben.
Die Renditekompression hielt an: Im Schnitt über alle sieben Immobilienhochburgen
betrugen die Spitzenrenditen für Büroimmobilien zum Ablauf des zweiten Quartals 3,47%,
nach 3,93% im Vorjahr. Die Experten erwarten, dass im Jahresverlauf aufgrund des Käuferwettbewerbs
und hochpreisiger Abschlüsse die beobachteten Renditen unter die 3-Prozent-Marke fallen.
Büroimmobilien sind weiterhin die präferierte Assetklasse mit 39% des Investmentvolumens,
auf Platz 2 haben Logistikimmobilien mit 22% die zuvor auf diesen Rang abonnierten
Einzelhandelsimmobilien verdrängt, die auf einen Anteil von 19% kamen. JLL resümiert
eine hemmende Skepsis auf der Seite der finanzierenden Banken, ob sich die hohen Einstiegspreise
mit dem zu erwartenden Mietpreiswachstum rechtfertigen lassen; sie zeigen sich aktuell
finanzierungsfreudiger bei Logistik- und Spezialimmobilien. Objekte mit Mischnutzung
machten rund 8% aus, es folgen Hotels mit gut 7%. Der Rest verteilt sich auf Entwicklungsgrundstücke
und Spezialimmobilien. Der Anteil ausländischer Käufer am Transaktionsvolumen ging
im Vorjahresvergleich leicht zurück von etwa 45% auf rund 43%.
Bis zum Jahresende rechnet JLL mit einem Transaktionsvolumen von rund 50 Mrd. Euro
am deutschen Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt, somit leicht unter Vorjahresniveau.
Die Analysten des Maklerhauses stellen fest, dass bei den gewerblichen Immobilienfinanzierern
die Erwartungen an die Finanzierung von Immobilienkäufen aufgrund des Margendrucks
quer durch alle Nutzungsarten und eines als hemmend gewerteten regulatorischen Umfelds
eingetrübt sind. Die Ausreichung von Immobilienfinanzierungen ist und bleibt trotz
der hohen Flächennachfrage, so JLL, kein Selbstläufer.
Quelle: JLL
*
5-Jahresdurchschnitt H1 2012-2016
| ― |
FFO steigt um 8% auf 29,8 Mio. Euro (H1 2016: 27,7 Mio. Euro) |
| ― |
Betreutes Immobilienvermögen erreicht 3,4 Mrd. Euro |
| ― |
Wachsende Mieteinnahmen und Optimierung im Portfolio |
| ― |
Fünfter Spezialfonds DIC Office Balance IV gestartet, Retailfonds implementiert und weitere Produkte in Planung |
| ― |
Finanzergebnis deutlich verbessert |
| ― |
Jahresziele 2017 angepasst |
Im ersten Halbjahr 2017 hat die DIC Asset AG ihr operatives Ergebnis deutlich gesteigert.
Per 30.06.2017 wuchs der FFO gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8% auf 29,8 Mio. Euro.
Der Konzernüberschuss liegt mit 20,0 Mio. Euro - trotz planmäßig geringeren Verkäufen
- insbesondere aufgrund eines deutlich verbesserten Zinsergebnisses auf dem Niveau
des Vorjahres (H1 2016:20,2 Mio. Euro).
Beginnend mit diesem Bericht haben wir das Reporting an unser aktuelles Geschäftsmodell
angepasst und berichten nach den Geschäftssegmenten Commercial Portfolio, Funds und
Other Investments. Unter dem Segment Other Investments weisen wir unsere auslaufenden
Joint-Venture-Investments, unsere Beteiligung an der MainTor-Projektentwicklung, unsere
strategischen Finanzbeteiligungen sowie die Ergebnisbeiträge aus unserem Drittgeschäft
aus.
Einen Überblick über die Entwicklung des Gesamtportfolios zeigt der folgende Abschnitt.
Das betreute Portfolio der DIC Asset AG umfasste zum Stichtag insgesamt 183 Objekte mit einer Gesamtmietfläche von 1,6 Mio. m2 . Der Gesamtwert der Assets under Management in den Segmenten Commercial Portfolio (1,7 Mrd. Euro), Funds (1,3 Mrd. Euro) und Other Investments (0,4 Mrd. Euro) belief sich zum 30.06.2017 auf rund 3,4 Mrd. Euro nach 3,2 Mrd. Euro im Vorjahr. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergab sich wie geplant der Zuwachs im Segment Funds.
| Commercial Portfolio |
Funds | Other Investments |
Gesamt | ||
| Anzahl Immobilien | H1 2017 H1 2016 |
123 149 |
52 46 |
8 15 |
183 210 |
| Marktwert in Mio. Euro* | H1 2017 H1 2016 |
1.721,6 1.732,1 |
1.314,4 1.088,4 |
373,1 411,8 |
3.409,1 3.232,3 |
| Mietfläche in m2** | H1 2017 H1 2016 |
996.200 1.053.000 |
564.600 490.600 |
71.100 133.200 |
1.631.900 1.676.800 |
*
Marktwerte zum 31.12.2016, spätere Zugänge zu Anschaffungskosten
**
ohne Projektentwicklungen und Repositionierungsobjekte
Durch die laufende Vermietungsarbeit wurden im ersten Halbjahr 2017 insgesamt rund
7,5 Mio. Euro an annualisierten Mieteinnahmen langfristig unter Vertrag gebracht,
davon entfielen 48% auf Neuvermietungen und 52% auf Anschlussvermietungen. Die Vermietungsarbeit
im laufenden Jahr erstreckte sich vermehrt auf kleine und mittlere Flächen im Bestand.
Insgesamt wurden bis dato im laufenden Jahr Verkäufe von 23 Objekten für rund 203
Mio. Euro beurkundet. Für 13 in 2017 und drei bereits in 2016 beurkundete Objekte
mit einem Gesamtvolumen von rund 157 Mio. Euro bzw. rund 22 Mio. Euro fand der Besitz-,
Nutzen- und Lastenübergang bis zum Stichtag der Halbjahresbilanz statt. Die Verkäufe
erfolgten im Rahmen der laufenden Portfoliooptimierung. Weitere Verkäufe, insbesondere
zum Abbau von Joint-Venture-Investments, sind im Laufe des Jahres geplant. Mit den
Verkaufsaktivitäten im ersten Halbjahr wurde das bisherige Jahresziel bei den Verkäufen
bereits erreicht. Daher erhöhen wir unsere Verkaufsprognose für 2017 von 200 Mio.
Euro auf bis zu 250 Mio. Euro.
| h.a.l.m. elektronik GmbH | 4.100 m2 | Frankfurt |
| OLIMP Laboratories Germany | 3.000 m2 | Langenselbold |
| Vario Pack GmbH & Co. KG | 2.700 m2 | Hamburg |
| DELACAMP AG | 5.900 m2 | Hamburg |
| bergler Industrieservices GmbH | 4.400 m2 | Langenselbold |
| Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen | 3.700 m2 | Kassel |
| in m2 | annualisiert in Mio. Euro | |||
| H1 2017 | H1 2016 | H1 2017 | H1 2016 | |
| Büro | 46.100 | 115.900 | 5,6 | 13,6 |
| Einzelhandel | 4.100 | 4.300 | 0,4 | 0,5 |
| Weiteres Gewerbe | 25.600 | 22.000 | 1,4 | 1,1 |
| Wohnen | 700 | 1.500 | 0,1 | 0,1 |
| Gesamt | 76.500 | 143.700 | 7,5 | 15,3 |
| Stellplätze | 811 Stück | 877 Stück | 0,4 | 0,7 |
Unser Segment Commercial Portfolio umfasst unsere direkten Immobilieninvestments.
Mit diesen erzielen wir langfristig stabile Mieteinnahmen; zudem optimieren wir Bestandsobjekte
durch aktives Vermietungsmanagement sowie Neupositionierungen und realisieren Gewinne
durch Verkäufe zu geeigneten Zeitpunkten.
Die Bruttomietrendite unseres eigenen Immobilienbestands liegt trotz der Verkäufe
mit 6,3% auf dem gleichen hohen Niveau wie in 2016 und ist das Ergebnis unserer erfolgreichen
Portfoliooptimierung. Auch die weitere Reduzierung der Leerstandsquote von 13,9% im
ersten Halbjahr 2016 auf nunmehr 12,9% bestätigt die verbesserte Qualität. Mit den
Verkäufen reduzierten sich jedoch die annualisierten Mieteinnahmen von 105,2 Mio.
Euro im ersten Halbjahr 2016 auf 93,7 Mio. Euro zum 30.06.2017.
Like-for-like haben wir durch aktives Vermietungsmanagement die Mieteinnahmen im Commercial
Portfolio um 0,8% gesteigert. Die durchschnittliche Mietlaufzeit in unseren Bestandsimmobilien
beläuft sich gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert auf rund 4,3 Jahre. Der Anteil
des potenziellen Mietauslaufvolumens, das in die Jahre ab 2021 fällt, beträgt 54%.
| H1 2017 | H1 2016 | |
| Annualisierte Mieteinnahmen in Mio. Euro | 93,7 | 105,2 |
| Miete in Euro pro m2 | 9,4 | 9,6 |
| Mietlaufzeit in Jahren | 4,3 | 4,3 |
| Leerstandsquote in % | 12,9 | 13,9 |
| Bruttomietrendite in % | 6,3 | 6,3 |
*
alle Werte ohne Projektentwicklungen und Repositionierungsobjekte
| ― |
Neukonzeption der verwinkelten Mietflächen |
| ― |
Nutzungsmix Einzelhandel, Hotel, Wohnen |
| ― |
Modernisierung Lichtkonzept, Wegführung und Fassade |
| ― |
bereits vor Beginn des Umbaus zu 97% unter Vertrag gebracht |
| ― |
Bestandsmieter eingebunden, langfristige Ankermieter hinzugewonnen |
| ― |
freundliche, einladende Atmosphäre |
| ― |
Steigerung Mietertrag: zuletzt veranschlagte Sollmiete nahezu verdoppelt |
| ― |
geplante Wiedereröffnung Frühjahr 2018 |
Für unsere institutionellen Investoren strukturieren wir im deutschen Gewerbeimmobilienmarkt
Investmentvehikel mit attraktiven Ausschüttungsrenditen. Unsere Beteiligungsquote
an diesen Fonds beträgt zwischen 5 und 10%. Zudem erbringt die DIC Asset AG als Dienstleister
das Asset- und Propertymanagement sowie die Durchführung der An- und Verkäufe. Damit
erzielen wir kontinuierlich wachsende Managementerträge. Das Volumen der im Fondsbereich
betreuten Objekte wuchs gegenüber dem Vorjahr von 1,1 Mrd. Euro auf 1,3 Mrd. Euro.
Noch im ersten Quartal erfolgte für den DIC Office Balance III der Ankauf des elften
Objekts, einer Büroimmobilie in Frankfurt am Main. Der Fonds ist somit bereits ein
Jahr nach seinem operativen Start voll platziert und hat mit einem Fondsportfolio
von 327 Mio. Euro sein Zielvolumen erreicht. Als Anschlussprodukt aus der Office-Balance-Reihe
haben wir ebenfalls im ersten Quartal unseren fünften Immobilien-Spezialfonds platziert.
Für den neuen Fonds mit einem Zielvolumen von 300 bis 350 Mio. Euro wurden bereits
Eigenkapitalzusagen mehrerer institutioneller Investoren eingeworben. Rund ein Drittel
des Volumens ist bereits mit einem Startportfolio hinterlegt. Ein sechster Fonds,
der in cashflow-starke Einzelhandelsimmobilien investieren soll, befindet sich in
der Implementierungsphase.
Mit erfolgreicher Steigerung der Assets under Management im Fondsbereich und weiteren
attraktiven Fondsprodukten in Vorbereitung setzt die DIC Asset AG auf ein fortgesetztes
Wachstum dieser Ertragssäule in 2017. Vor diesem Hintergrund haben wir im Fondsbereich
unsere Kapazitäten nochmals verstärkt und die Teams erweitert.
Das Segment Other Investments umfasst Joint-Venture-Objekte, die Beteiligung an der
Projektentwicklung MainTor in Frankfurt, unsere strategischen Beteiligungen und unser
Drittgeschäft.
Wir haben gegenüber dem Vorjahreszeitraum wie geplant unsere Joint Ventures durch Verkäufe gezielt abgebaut. Im Mai 2017 konnte ein weiteres Objekt erfolgreich veräußert werden. Die Projektentwicklung MainTor steht mit dem letzten von sechs Bauabschnitten, dem Büroturm WINX, in der finalen Realisierungsphase. Die Fertigstellung der Mietflächen soll im 2. Halbjahr 2018 erfolgen. Aktuell ist das eindrucksvolle Gebäude mit rund 42.000 m2 Mietfläche bereits zu 76% vorvermietet.
In der Like-for-like-Betrachtung haben wir in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
die Mieteinnahmen der in diesem Segment zusammengefassten Objekte um 2,5% steigern
können und optimieren damit die Erlöse aus der Weiterplatzierung.
Zum Stichtag 30.06.2017 beschäftigte die DIC Asset AG 185 Mitarbeiter, acht mehr als
im Vorjahr. Wir haben zur Unterstützung des weiteren Wachstums vor allem im Fondsmanagement
unsere Teams verstärkt.
| 30.06.2017 | 31.12.2016 | 30.06.2016 | |
| Portfoliomanagement, Investment und Fonds | 23 | 22 | 18 |
| Asset- und Propertymanagement | 110 | 111 | 110 |
| Konzernmanagement und Administration | 52 | 51 | 49 |
| Gesamt | 185 | 184 | 177 |
Im ersten Halbjahr 2017 haben wir Bruttomieteinnahmen in Höhe von 59,2 Mio. Euro erwirtschaftet
(Hl 2016: 54,6 Mio. Euro). Der Anstieg der Mieteinnahmen um 8% resultiert maßgeblich
aus der Warehousingphase der für die neu aufgelegten bzw. aufzulegenden Fonds im 2.
Halbjahr 2016 angekauften Objekte. Die Nettomieteinnahmen lagen bei 50,4 Mio. Euro
und damit um 8% über dem Vorjahreswert (46,5 Mio. Euro).
Die Erträge aus dem Immobilienmanagement sind von 15,0 Mio. Euro im Vorjahr auf 7,8
Mio. Euro gesunken. Im Vorjahreszeitraum waren hier bereits mit 10,3 Mio. Euro die
Erträge aus dem operativen Start des DIC Office Balance III-Fonds erfasst. In diesem
Jahr erwarten wir weitere Strukturierungserträge aus neuen Fonds insbesondere im zweiten
Halbjahr. Auf das Segment Funds entfielen Erträge von 6,9 Mio. Euro im Vergleich zu
14,1 Mio. Euro im Vorjahr. Dem Segment Other Investments sind Erträge von 0,9 Mio.
Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. Euro) zugeordnet.
Aus Immobilienverkäufen erzielten wir bis zum Stichtag Erlöse in Höhe von 166,4 Mio.
Euro und einen Verkaufsgewinn von 10,8 Mio. Euro. Im Vorjahr hatten wir bis Ende Juni
Verkäufe mit Erlösen von 265,5 Mio. Euro und einem Gewinn von 16,9 Mio. Euro realisiert.
Die Gesamterträge beliefen sich auf 245,3 Mio. Euro gegenüber 346,3 Mio. Euro im Vorjahr.
Der Rückgang ist im Wesentlichen auf im Vorjahreszeitraum vereinnahmte Erträge im
Rahmen des Übergangs der eigenen Immobilien in den DIC Office Balance III-Fonds per
1. Januar 2016 zurückzuführen.
| in Mio. Euro | H1 2017 | H1 2016 | Δ |
| Bruttomieteinnahmen | 59,2 | 54,6 | +8% |
| Erträge aus Immobilienmanagement | 7,8 | 15,0 | -48% |
| Erlöse aus Immobilienverkauf | 166,4 | 265,5 | -37% |
| Sonstige Erträge | 11,9 | 11,2 | +6% |
| Gesamterträge | 245,3 | 346,3 | -29% |
Die operativen Kosten lagen im ersten Halbjahr 2017 um 2,7 Mio. Euro über dem Niveau
des Vorjahres, was insbesondere durch den strukturellen Aufbau des Fondsgeschäfts
begründet ist.
Im deutlich verbesserten Finanzergebnis von -16,8 Mio. Euro (Hl 2016: -23,2 Mio. Euro)
spiegeln sich vor allem die verbesserten Finanzierungskonditionen aus der umgesetzten
Refinanzierung des Commercial Portfolios wider.
Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen lag mit 2,2 Mio. Euro über dem Niveau des
Vergleichszeitraums (1,3 Mio. Euro). Hiervon sind dem Segment Funds 1,1 Mio. Euro
(Vorjahr 1,4 Mio. Euro) und dem Segment Other Investments 1,1 Mio. Euro (Vorjahr -0,1
Mio. Euro) zuzuordnen. Der geringere Beteiligungsertrag aus dem Segment Funds ist
insbesondere aus der Reduzierung unserer Eigenkapitalanteile im Vorjahr begründet.
Die Beteiligungserträge aus dem Segment Other Investments setzen sich im Wesentlichen
aus Ergebnissen aus den abnehmenden Joint Ventures sowie strategischen Finanzbeteiligungen
zusammen.
| in Mio. Euro | H1 2017 | H1 2016 | Δ |
| Nettomieteinnahmen | 50,4 | 46,5 | +8% |
| Verwaltungsaufwand | -6,0 | -4,6 | +30% |
| Personalaufwand | -9,3 | -8,0 | +16% |
| Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen | 0,2 | 0,3 | -33% |
| Erträge aus Immobilienmanagement | 7,8 | 15,0 | -48% |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen ohne Projektentwicklungen und Verkäufe | 3,3 | 1,3 | >100% |
| Zinsergebnis | -16,6 | -22,8 | -27% |
| Funds from Operations | 29,8 | 27,7 | +8% |
Das operative Ergebnis, der FFO, des ersten Halbjahres 2017 betrug 29,8 Mio. Euro
und lag damit um rund 8% über dem Vorjahresergebnis. Dies resultiert vor allem aus
dem signifikant gestiegenen FFO-Beitrag des Segments Commercial Portfolio mit 26,1
Mio. Euro (Vorjahr: 17,9 Mio. Euro) insbesondere begründet durch die verbesserten
Finanzierungskonditionen aufgrund der Refinanzierung des Commercial Portfolios. Der
FFO-Beitrag des Segments Funds betrug zum 30.06.2017 3,5 Mio. Euro (Vorjahr: 9,6 Mio.
Euro). Der Rückgang basiert insbesondere auf im Vorjahreszeitraum erzielten Gebühren
aus dem Start des DIC Office Balance III. Das Segment Other Investments erzielte einen
FFO in Höhe von 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro). Je Aktie belief sich der Konzern-FFO
auf 0,43 Euro (Hl 2016: 0,40 Euro).
Trotz des reduzierten Verkaufsergebnisses im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten
wir aufgrund des signifikant verbesserten Zinsergebnisses im ersten Halbjahr 2017
einen Konzernüberschuss auf dem guten Niveau des Vorjahreszeitraums von 20,0 Mio.
Euro erzielen (Hl 2016:20,2 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie betrug 0,28 Euro (Hl
2016:0,30 Euro).
Mit 75% besteht der überwiegende Teil unserer Finanzschulden aus Darlehen, die mit
einem breiten Spektrum deutscher Kreditinstitute vereinbart sind. Der verbleibende
Teil stammt überwiegend aus unseren Unternehmensanleihen. Bis zum Stichtag haben wir
nach Verkäufen und Regeltilgungen ohne die Effekte aus der Refinanzierung rd. 220
Mio. Euro zurückgeführt.
Im ersten Halbjahr verringerte sich die Bilanzsumme per 30.06.2017 gegenüber dem Jahresende
2016 um 123,2 Mio. Euro auf 2.272,3 Mio. Euro, im Wesentlichen bedingt durch den Übergang
von insgesamt 15 Objekten per 30.06.2017 sowie Abgänge der in den DIC Office Balance
IV eingebrachten Vermögenswerte und Schulden.
Damit einhergehend reduzierten sich die Finanzschulden zum 30.06.2017 auf 1.436,9
Mio. Euro. Dies sind insgesamt 129,9 Mio. Euro weniger als zum Jahresende 2016 (1.566,8
Mio. Euro). Hieraus und aus den deutlich verbesserten Konditionen der Refinanzierungen
im Vorjahr ergeben sich nachhaltig positive Effekte auf das Finanzergebnis und den
Cashflow.
Die durchschnittliche Laufzeit der Schulden einschließlich der Anleihen erhöhte sich
aufgrund der zum Jahresende 2016 erfolgten Refinanzierung im Vergleich zum Hl 2016
auf 5,3 Jahre (Hl 2016:3,6 Jahre) und reduzierte sich wie erwartet gegenüber dem Jahresende
2016 leicht (5,9 Jahre). Der Anteil der Finanzierungen mit Laufzeiten größer als fünf
Jahre belief sich zum Stichtag gegenüber dem Jahresende 2016 auf 32% (31.12.2016:
34%).
Die durchschnittlichen Zinskosten aller Bankfinanzierungen lagen bei rund 1,7% und
sind damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 170 Basispunkte gesunken (3,4%).
Der Zinsdeckungsgrad, das Verhältnis von Nettomieteinnahmen zu Zinsaufwendungen, ist
im ersten Halbjahr auf 236% gestiegen (Gesamtjahr 2016 - bereinigt - : 173%). Rund
89% (31.12.2016: 87%) unserer Finanzschulden sind festverzinslich.
Der Cashflow des ersten Halbjahres ist im Wesentlichen durch die Umsetzung der Refinanzierung
des Commercial Portfolios Anfang des Jahres sowie unsere Verkaufsaktivitäten im ersten
Halbjahr geprägt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (Mittelabfluss) wird durch
den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und aus Investitionen (Mittelzufluss)
überkompensiert.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im ersten Halbjahr 2017 mit 23,6
Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert (11,6 Mio. Euro), was insbesondere auf die
geringeren Zinszahlungen aufgrund der Anfang des Jahres umgesetzten Refinanzierung
des Commercial Portfolios zurückzuführen ist. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit
belief sich auf 133,5 Mio. Euro (H1 2016: -14,3 Mio. Euro); er spiegelt im Wesentlichen
unsere Verkaufsaktivitäten im ersten Halbjahr, strategische Investitionen sowie die
laufenden Investitionen in das Fondsgeschäft wider. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf -135,4 Mio. Euro nach -39,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum
und beinhaltet insbesondere die vorzeitige Rückführung der Darlehen des Commercial
Portfolios sowie ihrer Refinanzierung, Regeltilgungen und Kreditrückführungen im Rahmen
von Verkäufen.
Der Finanzmittelbestand erhöhte sich gegenüber dem Jahresende um 21,7 Mio. Euro auf
174,1 Mio. Euro.
Das Eigenkapital per 30.06.2017 stieg im Vergleich zum 31.12.2016 um 19,6 Mio. Euro
von 757,0 Mio. Euro auf 776,6 Mio. Euro. Hierzu trug insbesondere der positive Konzernüberschuss
des ersten Halbjahres 2017 in Höhe von 20,0 Mio. Euro bei. Die bilanzielle Eigenkapitalquote
stieg gegenüber der Jahresendbilanz 2016 von 31,6% auf 34,2%. Der Verschuldungsgrad
(Loan-to-Value, LtV) bereinigt um die Effekte aus Warehousing ist mit 58,4% gegenüber
dem Jahresende 2016 signifikant um 150 Basispunkte gesunken.
Die deutsche Wirtschaft entwickelt sich weiter mit deutlich positiver Dynamik. In
den jüngsten Daten des ifo-Geschäftsklimaindexes fallen die Bewertungen der Geschäftslage
so gut aus wie noch nie seit Beginn der ifo-Erhebung. Am Immobilieninvestmentmarkt
befeuern der Optimismus und das noch günstige Zinsklima den Käuferwettbewerb und hochpreisige
Abschlüsse. Mittelfristig sind Zinsschritte der EZB zu erwarten.
Wir planen in 2017 unser Bestandsportfolio weiter durch aktives Asset Management und
Verkäufe zu günstigen Zeitpunkten zu optimieren. Nachdem wir unser eingangs des Jahres
gesetztes Verkaufsziel von 200 Mio. Euro inzwischen bereits vollständig erreicht haben,
peilen wir im Weiteren unter Ausnutzung der gegenwärtigen Marktsituation ein Niveau
von bis zu 250 Mio. Euro für das Gesamtjahr an. Zugleich erfordert das aktuelle Marktumfeld
auf der Ankaufsseite ein sehr selektives Vorgehen, um mittel- und langfristig attraktive
Renditepotenziale in der Immobilienbewirtschaftung zu sichern. Vor dem Hintergrund
des derzeitigen Nachfrageüberhangs auf dem Transaktionsmarkt und der damit einhergehenden
Renditekompression passen wir unser geplantes Ankaufsziel für das laufende Geschäftsjahr
von 500 Mio. Euro auf rund 350 Mio. Euro an. Unser Fokus liegt dabei auf dem Wachstum
des Fondsbereichs, den wir entsprechend unserer Strategie des hybriden Geschäftsmodells
weiter ausbauen, um über das damit verbundene Asset- und Propertymanagement die Ertragskraft
kontinuierlich zu stärken.
Das Gesamtergebnis im laufenden Geschäftsjahr wird durch die Effekte der vorteilhaften
Portfoliorefinanzierung, attraktive Erträge aus dem Bestandsportfolio und aus dem
weiteren Wachstum des Fondsgeschäfts geprägt sein. Auf Basis unserer Portfolioeckdaten
rechnen wir für 2017 nunmehr mit Mieteinnahmen von 106 bis 108 Mio. Euro und erhöhen
damit unsere bisherige Prognose. Dies führt dazu, dass wir auch unsere Prognose für
den FFO für 2017 auf 59 bis 61 Mio. Euro erhöhen.
Das erste Halbjahr 2017 verlief für die deutschen Standardwerte überdurchschnittlich
gut. Der DAX nahm Ende April im Zuge der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in
Frankreich Kurs auf ein neues Rekordhoch von 12.428 Punkten. Als Macron in der Stichwahl
Anfang Mai das Duell um die französische Präsidentschaft klar gewann, erreichte der
DAX 12.762 Punkte. Danach setzten mit der weiteren Aufwärtsbewegung zunehmend Gewinnmitnahmen
ein. Anleger antizipierten damit eine mögliche Diskrepanz zwischen der stark euphorischen
Konjunkturstimmung und tatsächlichen Wachstumsraten, auch aufgrund der Sorge vor einer
strafferen Geldpolitik der EZB. Während im ersten Quartal die Gewinnschätzungen der
Unternehmen immer weiter nach oben angepasst wurden, drehte zum Ausklang des Halbjahres
der Gewinnrevisionstrend. Für DAX und EURO STOXX 50 wurden zuletzt mehr Gewinnschätzungen
reduziert als erhöht. Der DAX spiegelte die Korrektur der Erwartungen und anziehende
Renditen am Anleihenmarkt mit einem Rückgang auf 12.325 Punkte zum Halbjahresende
und büßte damit im Monat Juni mehr als 2% ein. Für den bisherigen Jahresverlauf des
deutschen Leitindexes, der zwischenzeitlich fast die Marke von 13.000 Punkten erreichte,
stand zum Handelsende am 30. Juni noch ein Plus von rund 7,3% zu Buche. Die DIC Asset-Aktie
übersprang Anfang Juni die Marke von 10 Euro. Kurz darauf führte die Sorge vor einem
anstehenden strafferen geldpolitischen Vorgehen der Zentralbank europaweit zuvorderst
bei den Immobilienaktien zu deutlichen Belastungen. Die DIC Asset-Aktie schloss das
Halbjahr bei einem Kurs von 9,59 Euro, das entspricht einem Plus von 5,5 % gegenüber
dem Jahresultimo 2016.
Die Zinswende in den USA setzte sich 2017 fort. Zwei Mal hob die US-Notenbank den
Leitzins an - von 0,5 bis 0,75% auf 1,0 bis 1,25%. Der erste Zinsschritt wurde Mitte
März vollzogen, die zweite Anhebung folgte Mitte Juni. Trotz der Zinserhöhungen der
US-Notenbank ging der US-Dollar auf Talfahrt, und der Euro erfuhr ein beeindruckendes
Comeback. Die Gemeinschaftswährung kletterte von 1,04 Dollar Anfang des Jahres auf
bis über 1,14 Dollar. Die verflüchtigten politischen Risiken und die guten Konjunkturaussichten
hievten den Euro nach oben. Gleichzeitig litt der Dollar unter der abnehmenden "Trump-Euphorie".
Einen wesentlichen Impuls setzten Ende Juni Bemerkungen von EZB-Präsident Draghi zur
Erholung im Euroraum, die als Hinweis auf eine weniger lockere Geldpolitik verstanden
wurden.
Am deutschen Anleihenmarkt zogen die Renditen im abgelaufenen Halbjahr wieder an,
bei konstant hoher Aktivität am Primärmarkt: Im ersten Halbjahr 2017 emittierten deutsche
Unternehmen guter Bonität knapp 70% mehr Zinspapiere als im ersten Halbjahr 2016.
Bei den langfristigen Zinsen bewegte sich die Zinskurve rund 50 Basispunkte vom bisher
niedrigsten Stand Ende 2016 nach oben. Die EZB hatte in den abgelaufenen sechs Monaten
die Geldpolitik in vorsichtigen Schritten gestrafft. Zuerst verringerte sie das Volumen
ihrer Anleihekäufe von ursprünglich 80 Mrd. Euro auf 60 Mrd. Euro pro Monat, und auf
der Ratssitzung im Juni strich sie in ihrem Ausblick auf das weitere Zinsniveau die
Worte "or lower levels". Beide Male begründete sie die Entscheidung mit deutlich gesunkenen
Deflationsrisiken. Ende Juni schließlich sprach der EZB-Präsident auf der EZB-Jahreskonferenz
zum ersten Mal den perspektivischen Ausstieg aus der sehr lockeren Geldpolitik an.
Die deutschen Kapitalmarktzinsen stiegen nach der Rede Draghis um rund 15 Basispunkte
und der Euro wertete auf. In der jüngsten Sitzung Ende Juli beließ die EZB ihre Schlüsselsätze
auf dem niedrigen Niveau und bestätigte damit, dass bei der Bank geparkte Einlagen
unrentabel bleiben sollen. Marktbeobachter interpretieren die Signale der EZB als
Hinweise auf einen sehr sanften und langsamen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik
mit möglichen Zinsschritten ab Mitte 2018, womit heftige Turbulenzen an den Kapitalmärkten
und das Ausbremsen der Konjunkturerholung im Euro-Raum vermieden werden sollen.
| Anzahl Aktien | 68.577.747 (Namens-Stückaktien) |
| Grundkapital in Euro | 68.577.747 |
| WKN/ISIN | A1X3XX/ DE000A1X3XX4 |
| Symbol | DIC |
| Freefloat/Streubesitz | 67,8% |
| Wichtige Indizes | SDAX, EPRA, DIMAX |
| Handelsplätze | Xetra, alle Börsenplätze in Deutschland |
| Segment Deutsche Börse | Prime Standard |
| Designated Sponsors | Oddo Seydler, HSBC Trinkaus |
| H1 2017 | H1 2016 | ||
| FFO je Aktie | Euro | 0,43 | 0,40 |
| Quartalsschlusskurs | Euro | 9,59 | 8,51 |
| 52-Wochen-Hoch | Euro | 10,05 | 9,43 |
| 52-Wochen-Tief | Euro | 8,00 | 7,28 |
| Börsenkapitalisierung(2) | Mio. Euro | 658 | 584 |
(1)
jeweils Xetra-Schlusskurse
(2)
bezogen auf Xetra-Quartalsschlusskurs
Mit Blick auf das aktuell günstige Zinsumfeld hat die DIC Asset AG Anfang Juli eine
weitere Anleihe im Volumen von 130 Mio. Euro bei institutionellen Anlegern platziert.
Das Zinspapier ist mit einem gegenüber den vorangegangenen Emissionen niedrigeren
Kupon von 3,25% ausgestattet. Die aufgenommenen Mittel sollen zur Ablösung älterer
Schulden, insbesondere der in 2018 auslaufenden zweiten Anleihe, und für allgemeine
Unternehmenszwecke eingesetzt werden. Die Tranche war wie bei früheren Emissionen
überzeichnet. Die gelungene Platzierung bestätigt erneut das gute Standing der DIC
Asset AG am Kapitalmarkt.
| Name | DIC Asset AG-Anleihe 13/18 |
DIC Asset AG-Anleihe 14/19 |
DIC Asset AG-Anleihe 17/22 |
| ISIN | DE000A1TNJ22 | DE000A12T648 | DE000A2GSCV5 |
| WKN | A1TNJ2 | A12T64 | A2GSCV |
| Kürzel | DICB | DICC | |
| Listung | Prime Standard Deutsche Börse, Frankfurt |
Prime Standard Deutsche Börse, Frankfurt |
Official List der Luxemburgischen Börse, Luxemburg |
| Mindestanlagesumme | 1.000 Euro | 1.000 Euro | 1.000 Euro |
| Kupon | 5,750% | 4,625 % | 3,250% |
| Emissionsvolumen | 100 Mio. Euro | 175 Mio. Euro | 130 Mio. Euro |
| Fälligkeit | 09.07.2018 | 08.09.2019 | 11.07.2022 |
| 30.06.2017 | 30.06.2016 | ||
| DIC Asset AG-Anleihe 13/18 | |||
| Schlusskurs | 103,75 | 103,80 | |
| Effektive Rendite | 2,01% | 3,76% | |
| DIC Asset AG-Anleihe 14/19 | |||
| Schlusskurs | 105,25 | 104,75 | |
| Effektive Rendite | 2,14% | 3,04% | |
| DIC Asset AG-Anleihe 17/22 | - emittiert am 11.07.2017 - | ||
| Schlusskurs | - | - | |
| Effektive Rendite | - | - |
Im ersten Halbjahr standen die Kommunikation des Konzernabschlusses 2016 und die weitere
strategische Ausrichtung der DIC Asset AG sowie die Vorbereitungen zur Platzierung
der Anleiheemission im Fokus der IR-Aktivitäten. Der Vorstand und das Investor-Relations-Team
erläuterten die Ergebnisse für 2016 sowie die Geschäftsziele im Rahmen von fünf Investorenkonferenzen
und mehreren Roadshows. Aktionäre, Investoren und Analysten werden laufend über aktuelle
Entwicklungen und den Geschäftsverlauf informiert. Die DIC Asset AG wird derzeit aktiv
von acht Analysten gecovert, davon empfehlen fünf Analysten die DIC-Aktiezu kaufen
und drei sie zu halten. Seit dem 01.05.2017 verantwortet Nina Wittkopf als Leiterin
des Investor-Relations-Teams die Kapitalmarktkommunikation der DIC Asset AG.
Anfang Juli teilte die RAG-Stiftung mit, dass sie ihren Aktienanteil an der DIC Asset
AG von bisher 4,76% auf 10,01 % aufgestockt hat.
Der Geschäftsbericht 2016 der DIC Asset AG wurde im international größten Wettbewerb
der Finanzberichterstattung erneut mit globalem Gold ausgezeichnet. Zudem wählte die
Jury den Bericht branchenübergreifend in die zwanzig besten Berichte Deutschlands.
Auf der Hauptversammlung am 11. Juli 2017 in Frankfurt wurde in sämtlichen Tagesordnungspunkten
den Vorschlägen der Verwaltung mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Ausschüttung einer
gegenüber dem Vorjahr um 3 Cent angehobenen Dividende in Höhe von 0,40 Euro je Aktie
erfolgte am 14. Juli 2017. Die DIC Asset AG bestätigte damit erneut ihre Attraktivität
als Dividendentitel.
| 11.07. | Hauptversammlung | Frankfurt |
| 03.08. | Veröffentlichung H1 2017* | |
| 18.09. | Berenberg/Goldman Sachs German Corporate Conference | München |
| 19.09. | Baader Investment Conference | München |
| 03.11. | Veröffentlichung Bericht Q3 2017* | |
| 22.11. | DZ Bank Eguity Konferenz | Frankfurt |
Aktuelle Termine finden Sie auch auf unserer Website:
www.dic-asset.de/investor-relations/termine
| in TEUR | H1 2017 | H1 2016 | Q2 2017 | Q2 2016 |
| Gesamterträge | 245.276 | 346.283 | 191.362 | 68.028 |
| Gesamtaufwendungen | -207.474 | -298.437 | -169.761 | -45.824 |
| Bruttomieteinnahmen | 59.161 | 54.553 | 28.637 | 27.001 |
| Erbbauzinsen | -628 | -616 | -312 | -310 |
| Erträge aus Betriebs- und Nebenkosten | 11.430 | 10.982 | 5.458 | 5.419 |
| Aufwendungen für Betriebs- und Nebenkosten | -12.543 | -11.853 | -5.994 | -5.840 |
| Sonstige immobilienbezogene Aufwendungen | -7.059 | -6.602 | -3.098 | -3.284 |
| Nettomieteinnahmen | 50.361 | 46.464 | 24.691 | 22.986 |
| Verwaltungsaufwand | -6.015 | -4.634 | -2.883 | -2.409 |
| Personalaufwand | -9.329 | -8.029 | -4.897 | -4.171 |
| Abschreibungen | -15.897 | -18.027 | -7.902 | -8.920 |
| Erträge aus Immobilienverwaltungsgebühren | 7.819 | 14.984 | 3.941 | 7.600 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 420 | 240 | 172 | 117 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -379 | -86 | -162 | -60 |
| Ergebnis sonstiger betrieblicher Erträge und Aufwendungen | 41 | 154 | 10 | 57 |
| Nettoerlös aus dem Verkauf von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 166.446 | 265.525 | 153.154 | 27.893 |
| Restbuchwert der verkauften als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | -155.624 | -248.591 | -144.513 | -20.832 |
| Gewinn aus dem Verkauf von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 10.822 | 16.934 | 8.641 | 7.061 |
| Ergebnis vor Zinsen und sonstigen Finanzierungstätigkeiten | 37.802 | 47.846 | 21.601 | 22.204 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 2.225 | 1.277 | 1.182 | -49 |
| Zinserträge | 4.546 | 4.857 | 2.299 | 1.988 |
| Zinsaufwand | -21.316 | -28.049 | -11.125 | -13.580 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 23.257 | 25.931 | 13.957 | 10.563 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -2.780 | -1.982 | -1.754 | -1.781 |
| Latente Steuern | -494 | -3.740 | 132 | -374 |
| Konzernüberschuss | 19.983 | 20.209 | 12.335 | 8.408 |
| Ergebnisanteil Konzernaktionäre | 18.988 | 20.346 | 11.219 | 8.396 |
| Ergebnisanteil Minderheitenanteile | 995 | -137 | 1.116 | 12 |
| (Un)verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro | 0,28 | 0,30 | 0,17 | 0,13 |
| in TEUR | H1 2017 | H1 2016 | Q2 2017 | Q2 2016 |
| Konzernüberschuss | 19.983 | 20.209 | 12.335 | 8.408 |
| Sonstiges Ergebnis | ||||
| Posten, die unter bestimmten Bedingungen zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | ||||
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von zur Veräußerung gehaltenen Finanzinstrumenten | 427 | -1.067 | 735 | 657 |
| Marktbewertung Sicherungsinstrumente* | ||||
| Cashflow-Hedges | 95 | -1.212 | 80 | 225 |
| Cashflow-Hedges assoziierter Unternehmen | 42 | 9 | 21 | 19 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | 564 | -2.270 | 836 | 901 |
| Gesamtergebnis | 20.547 | 17.939 | 13.171 | 9.309 |
| Konzernaktionäre | 19.552 | 18.076 | 12.055 | 9.297 |
| Minderheitenanteile | 995 | -137 | 1.116 | 12 |
| in TEUR | H1 2017 | H1 2016 |
| LAUFENDE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | ||
| Nettobetriebsgewinn vor gezahlten/erhaltenen Zinsen und Steuern | 32.412 | 40.790 |
| Realisierte Gewinne/Verluste aus Verkäufen von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | -10.822 | -16.935 |
| Abschreibungen | 15.897 | 18.027 |
| Veränderungen der Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen | 2.104 | -5.424 |
| Andere nicht zahlungswirksame Transaktionen | -3.528 | -4.278 |
| Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit | 36.063 | 32.180 |
| Gezahlte Zinsen | -12.855 | -22.178 |
| Erhaltene Zinsen | 153 | 556 |
| Erhaltene/gezahlte Steuern | 274 | 1.041 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 23.635 | 11.599 |
| INVESTITIONSTÄTIGKEIT | ||
| Erlöse aus dem Verkauf von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 169.568 | 31.679 |
| Investitionen in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | -5.214 | -1.981 |
| Erwerb/Verkauf anderer Investitionen | -30.800 | -48.516 |
| Darlehen an andere Unternehmen | 0 | 4.566 |
| Erwerb/Verkauf von Betriebs- und Geschäftsausstattung, Software | -72 | -43 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 133.482 | -14.295 |
| FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | ||
| Einzahlungen von langfristigen Darlehen | 1.058.094 | 0 |
| Rückzahlung von Darlehen | -1.196.539 | -39.276 |
| Sicherheitsleistungen | 3.000 | 0 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -135.445 | -39.276 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | 21.672 | -41.972 |
| Finanzmittelfonds zum 1 Januar | 152.414 | 204.590 |
| Finanzmittelfonds zum 30. Juni | 174.086 | 162.618 |
| in TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 1.406.866 | 1.583.432 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 654 | 582 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 183.742 | 175.491 |
| Ausleihungen an nahestehende Unternehmen | 99.477 | 98.402 |
| Beteiligungen | 55.011 | 23.664 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 442 | 658 |
| Aktive latente Steuern | 25.850 | 26.403 |
| Langfristiges Vermögen | 1.772.042 | 1.908.632 |
| Forderungen aus dem Verkauf von Immobilien | 834 | 3.872 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.090 | 3.679 |
| Forderungen gegen nahestehende Unternehmen | 10.757 | 8.625 |
| Forderungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 7.542 | 12.109 |
| Sonstige Forderungen | 10.977 | 8.381 |
| Sonstige Vermögenswerte | 2.808 | 5.337 |
| Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand | 174.086 | 152.414 |
| 211.094 | 194.417 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 289.193 | 292.499 |
| Kurzfristiges Vermögen | 500.287 | 486.916 |
| Summe Aktiva | 2.272.329 | 2.395.548 |
| in TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 68.578 | 68.578 |
| Kapitalrücklage | 732.846 | 732.846 |
| Hedgingrücklage | -69 | -206 |
| Rücklage für zur Veräußerung gehaltene Finanzinstrumente | 3.589 | 3.162 |
| Bilanzgewinn | -31.937 | -50.925 |
| Konzernaktionären zustehendes Eigenkapital | 773.007 | 753.455 |
| Minderheitenanteile | 3.622 | 3.518 |
| Summe Eigenkapital | 776.629 | 756.973 |
| SCHULDEN | ||
| Unternehmensanleihen | 272.774 | 272.121 |
| Langfristige verzinsliche Finanzschulden | 806.901 | 909.328 |
| Passive latente Steuern | 13.650 | 15.653 |
| Derivate | 0 | 113 |
| Summe langfristiger Schulden | 1.093.325 | 1.197.215 |
| Kurzfristige verzinsliche Finanzschulden | 262.640 | 268.916 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.610 | 1.408 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen | 11.576 | 12.024 |
| Derivate | 0 | 21.579 |
| Rückstellungen | 0 | 10 |
| Verbindlichkeiten aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 614 | 2.088 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 26.301 | 18.878 |
| 307.741 | 324.903 | |
| Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten | 94.634 | 116.457 |
| Summe kurzfristiger Schulden | 402.375 | 441.360 |
| Summe Schulden | 1.495.700 | 1.638.575 |
| Summe Passiva | 2.272.329 | 2.395.548 |
| in TEUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Hedging-rücklage | Rücklage für zur Veräußerung gehaltene Finanz- instrumente |
Bilanz- gewinn |
Konzern- aktionären zustehendes Eigenkapital |
| Stand am 31. Dezember 2015 | 68.578 | 732.846 | -20.632 | 3.618 | 2.663 | 787.073 |
| Konzernüberschuss | 20.346 | 20.346 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | ||||||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges* | -1.212 | -1.212 | ||||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges von assoziierten Unternehmen* | 9 | 9 | ||||
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von zur Veräußerung gehaltenen Finanzinstrumenten | -1.067 | -1.067 | ||||
| Gesamtergebnis | -1.203 | -1.067 | 20.346 | 18.076 | ||
| Rückzahlung Minderheitenanteile | ||||||
| Stand am 30. Juni 2016 | 68.578 | 732.846 | -21.835 | 2.551 | 23.009 | 805.149 |
| Konzernüberschuss | -48.560 | -48.560 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | ||||||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges* | 21.539 | 21.539 | ||||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges von assoziierten Unternehmen* | 90 | 90 | ||||
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von zur Veräußerung gehaltenen Finanzinstrumenten | 611 | 611 | ||||
| Gesamtergebnis | 21.629 | 611 | -48.560 | -26.320 | ||
| Dividendenzahlung für 2015 | -25.374 | -25.374 | ||||
| Rückzahlung Minderheitenanteile | ||||||
| Stand am 31. Dezember 2016 | 68.578 | 732.846 | -206 | 3.162 | -50.925 | 753.455 |
| Konzernüberschuss | 18.988 | 18.988 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | ||||||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges* | 95 | 95 | ||||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges von assoziierten Unternehmen* | 42 | 42 | ||||
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von zur Veräußerung gehaltenen Finanzinstrumenten | 427 | 427 | ||||
| Gesamtergebnis | 137 | 427 | 18.988 | 19.552 | ||
| Rückzahlung Minderheitenanteile | ||||||
| Stand am 30. Juni 2017 | 68.578 | 732.846 | -69 | 3.589 | -31.937 | 773.007 |
| in TEUR | Minderheiten- anteile |
Gesamt |
| Stand am 31. Dezember 2015 | 5.010 | 792.083 |
| Konzernüberschuss | -137 | 20.209 |
| Sonstiges Ergebnis | ||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges* | -1.212 | |
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges von assoziierten Unternehmen* | 9 | |
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von zur Veräußerung gehaltenen Finanzinstrumenten | -1.067 | |
| Gesamtergebnis | -137 | 17.939 |
| Rückzahlung Minderheitenanteile | -116 | -116 |
| Stand am 30. Juni 2016 | 4.757 | 809.906 |
| Konzernüberschuss | -1.035 | -49.595 |
| Sonstiges Ergebnis | ||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges* | 21.539 | |
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges von assoziierten Unternehmen* | 90 | |
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von zur Veräußerung gehaltenen Finanzinstrumenten | 611 | |
| Gesamtergebnis | -1.035 | -27.355 |
| Dividendenzahlung für 2015 | -25.374 | |
| Rückzahlung Minderheitenanteile | -204 | -204 |
| Stand am 31. Dezember 2016 | 3.518 | 756.973 |
| Konzernüberschuss | 995 | 19.983 |
| Sonstiges Ergebnis | ||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges* | 95 | |
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges von assoziierten Unternehmen* | 42 | |
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von zur Veräußerung gehaltenen Finanzinstrumenten | 427 | |
| Gesamtergebnis | 995 | 20.547 |
| Rückzahlung Minderheitenanteile | -891 | -891 |
| Stand am 30. Juni 2017 | 3.622 | 776.629 |
*
nach Berücksichtigung latenter Steuern
| in Mio. Euro | H1 2017 | H1 2016 | ||||
| Commercial Portfolio |
Funds | Other Investments |
Gesamt | Commercial Portfolio |
Funds | |
| Ergebniskennzahlen | ||||||
| Bruttomieteinnahmen (GW) | 59,2 | 59,2 | 54,6 | |||
| Nettomieteinnahmen (NRI) | 50,4 | 50,4 | 46,5 | |||
| Gewinne aus Immobilienverkauf | 10,8 | 10,8 | 16,9 | |||
| Erträge aus Immobilienverwaltungsgebühren | 6,9 | 0,9 | 7,8 | 14,1 | ||
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 1,1 | 1,1 | 2,2 | 1,4 | ||
| Funds from Operations (FFO) | 26,1 | 3,5 | 0,2 | 29,8 | 17,9 | 9,6 |
| Segmentvermögen | ||||||
| Anzahl Immobilien* | 123 | 52 | 8 | 183 | 149 | 46 |
| Assets under Management (AuM)* | 1.722 | 1.314 | 373 | 3.409 | 1.732 | 1.088 |
| Mietfläche in m2 ** | 996.153 | 564.585 | 71.154 | 1.631.892 | 1.052.994 | 490.591 |
| in Mio. Euro | H1 2016 |
|
| Other Investments | Gesamt | |
| Ergebniskennzahlen | ||
| Bruttomieteinnahmen (GW) | 54,6 | |
| Nettomieteinnahmen (NRI) | 46,5 | |
| Gewinne aus Immobilienverkauf | 16,9 | |
| Erträge aus Immobilienverwaltungsgebühren | 0,9 | 15,0 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | -0,1 | 1,3 |
| Funds from Operations (FFO) | 0,2 | 27,7 |
| Segmentvermögen | ||
| Anzahl Immobilien* | 15 | 210 |
| Assets under Management (AuM)* | 412 | 3.232 |
| Mietfläche in m2 ** | 133.190 | 1.676.775 |
*
nicht anteilig/auf Basis 100%, inkl. Projektentwicklungen, Repositionierungs- und
Warehousing-Objekte
**
nicht anteilig/auf Basis 100%, exkl. Projektentwicklungen und Repositionierungsobjekte
Der Zwischenbericht umfasst gem. § 37w Abs. 2 WpHG einen verkürzten Konzernzwischenabschluss
und einen Konzernzwischenlagebericht. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde
nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie
sie in der EU anzuwenden sind, für die Zwischenberichterstattung aufgestellt (IAS
34). Den Quartalsabschlüssen der einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze zu Grunde. Der Konzernzwischenlagebericht wurde unter Beachtung
der anwendbaren Vorschriften des WpHG erstellt.
Im Konzernzwischenabschluss werden die gleichen Methoden zur Konsolidierung, Währungsumrechnung,
Bilanzierung und Bewertung wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 angewendet,
mit Ausnahme der unten dargestellten Änderungen. Die Ertragsteuern wurden auf Basis
des für das Gesamtjahr erwarteten Steuersatzes abgegrenzt.
Dieser verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle gem. IFRS geforderten
Angaben für Konzernabschlüsse und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2016, der die Basis für den vorliegenden Zwischenabschluss darstellt,
gelesen werden. Darüber hinaus verweisen wir hinsichtlich wesentlicher Veränderungen
und Geschäftsvorfälle bis zum 30. Juni 2017 auf den Zwischenlagebericht in diesem
Dokument.
Im Rahmen der Erstellung des Abschlusses müssen von der Unternehmensleitung Schätzungen
durchgeführt und Annahmen getätigt werden. Diese beeinflussen sowohl die Höhe der
für Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten angegebenen Beträge zum
Bilanzstichtag als auch die Höhe des Ausweises von Erträgen und Aufwendungen im Berichtszeitraum.Tatsächlich
anfallende Beträge können von diesen Schätzungen abweichen. Bis Ende Juni 2017 ergaben
sich keine Anpassungen aufgrund veränderter Schätzungen oder Annahmen.
Die DIC Asset hat alle von der EU übernommenen und überarbeiteten und ab dem 1. Januar
2017 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen umgesetzt. Hinsichtlich der
ausführlichen Darstellung der neuen Normen verweisen wir auf den Geschäftsbericht
2016 und folgende Ausführungen:
IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" im Rahmen der Initiative zur Verbesserung von
Angabepflichten:
Ziel der Klarstellungen ist es, den IFRS-Abschluss von unwesentlichen Informationen
zu entlasten und gleichzeitig die Vermittlung relevanter Informationen zu fördern.
Des Weiteren soll die Verständlichkeit nicht dadurch eingeschränkt werden, dass relevante
mit irrelevanten Informationen zusammengefasst oder wesentliche Posten mit unterschiedlichem
Charakter aggregiert werden. Ferner wird klargestellt, dass Unternehmen bei der Festlegung
der Struktur des Anhangs die Auswirkungen auf die Verständlichkeit und Vergleichbarkeit
des Abschlusses berücksichtigen müssen.
Das EU-Endorsement erfolgte am 18. Dezember 2015. Die Klarstellungen werden bei der
Aufstellung des Konzernabschlusses und des verkürzten Zwischenabschlusses der DIC
entsprechend beachtet, allerdings ergeben sich keine wesentlichen Änderungen hieraus.
Daneben sind einige weitere Standards und Änderungen in Kraft getreten, aus denen
sich kein Einfluss auf den Konzernabschluss oder den verkürzten Konzernzwischenabschluss
ergibt. Hierzu zählen:
| ― |
IFRS 17 "Versicherungsverträge" |
| ― |
IFRIC 23 "Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung" |
Finanzielle Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind, betrafen
im Vorjahr die in der Bilanz ausgewiesenen Derivate. Es handelte sich ausschließlich
um Zinssicherungsgeschäfte. Diese sind zum 30.06.2017 vollständig abgelöst. Sie wurden
im Vorjahr mit Bewertungsmodellen, deren wesentliche Inputfaktoren auf beobachtbare
Marktdaten zurückzuführen sind, bewertet (Stufe 2 nach IFRS 13). Hinsichtlich der
Methoden zur Wertermittlung verweisen wiraufdieAngaben im Konzernabschluss zum 31.12.2016.
Für die vom Konzern gehaltenen nicht börsennotierten Anteile an der DIC Opportunistic
GmbH liegen keine auf einem aktiven Markt notierten Preise vor (Stufe 3 nach IFRS
13). Der beizulegende Zeitwert leitet sich aus dem indirekt gehaltenen Immobilien-
und Aktienvermögen ab. Zwischen dem 31.12.2016 und dem Bilanzstichtag ergaben sich
Wertänderungen in Höhe von +428TEUR. Für die Bewertung des Immobilienvermögens verweisen
wir auf unseren Konzernabschluss zum 31.12.2016. Darüber hinaus hält der Konzern börsennotierte
Anteile, die unter den Beteiligungen ausgewiesen werden und als Stufe 1 gem. IFRS
13 klassifiziert sind.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der
einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Schulden für jede einzelne Kategorie von
Finanzinstrumenten dar und leitet diese auf die entsprechenden Bilanzpositionen über.
Die für den Konzern maßgeblichen Bewertungskategorien nach IAS 39 sind Available-for-Sale
Financial Assets (AfS), Financial Assets Held forTrading (FAHfT), Loans and Receivables
(LaR) sowie Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC) und Financial
Liabilities Held forTrading (FLHfT).
| in TEUR | Bewertungs- kategorie nach IAS 39 |
Buchwert 30.06.2017 |
Zeitwert 30.06.2017 |
Buchwert 31.12.2016 |
Zeitwert 31.12.2016 |
| Aktiva | |||||
| Beteiligungen | AfS | 55.011 | 55.011 | 23.664 | 23.664 |
| Sonstige Ausleihungen | LaR | 99.477 | 99.477 | 98.402 | 98.402 |
| Forderungen aus dem Verkauf von Immobilien | LaR | 834 | 834 | 3.872 | 3.872 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 4.090 | 4.090 | 3.679 | 3.679 |
| Forderungen gegen nahestehende Unternehmen | LaR | 10.757 | 10.757 | 8.625 | 8.625 |
| Sonstige Forderungen | LaR | 10.977 | 10.977 | 8.381 | 8.381 |
| Sonstige Vermögenswerte | LaR | 2.808 | 2.808 | 5.337 | 5.337 |
| Flüssige Mittel | LaR | 174.086 | 174.086 | 152.414 | 152.414 |
| Summe | LaR | 303.029 | 303.029 | 280.710 | 280.710 |
| Passiva | |||||
| Derivate mit Hedge-Beziehung | n.a. | 0 | 0 | 113 | 113 |
| Derivate ohne Hedge-Beziehung | FLHfF | 0 | 0 | 21.579 | 21.579 |
| Unternehmensanleihen | FLAC | 272.774 | 287.938 | 272.121 | 290.000 |
| Langfristige verzinsliche Finanzschulden | FLAC | 806.901 | 806.901 | 909.328 | 906.570 |
| Kurzfristige Finanzschulden | FLAC | 262.640 | 262.640 | 268.916 | 241.939 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 6.610 | 6.610 | 1.408 | 1.408 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen | FLAC | 11.576 | 11.576 | 12.024 | 12.024 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 26.301 | 26.301 | 18.878 | 18.878 |
| Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Finanzinvestitionen | FLAC | 94.634 | 94.634 | 116.457 | 116.457 |
| Summe | FLAC | 1.481.436 | 1.496.600 | 1.599.132 | 1.587.276 |
Die Entwicklung der Finanzinstrumente der Stufe 1 stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR | 2017 | 2016 |
| 01.01. | 0 | 0 |
| Zugang | 30.919 | 0 |
| Bewertungseffekt | 0 | 0 |
| 30.06/31.12. | 30.919 | 0 |
Die Entwicklung der Finanzinstrumente der Stufe 3 stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR | 2017 | 20 16 |
| 01.01. | 23.664 | 24.120 |
| Zugang | 0 | 0 |
| Bewertungseffekt | +428 | -456 |
| 30.06/31.12. | 24.092 | 23.664 |
Der Bewertungseffekt wird im sonstigen Ergebnis unter der Position "Gewinn/Verlust
aus der Bewertung von zur Veräußerung gehaltenen Finanzinstrumenten" ausgewiesen.
Die Gesellschaft wendet für die Bewertung der Immobilien das Anschaffungskostenmodell
nach IAS 40.56 an. Für die Ermittlung der Marktwerte der als Finanzinvestition gehaltenen
Immobilien gemäß IFRS 13 verweisen wir auf die Angaben im Konzernabschluss zum 31.12.2016.
Um die Aktionäre am Erfolg und der Wertsteigerung der DIC Asset AG angemessen teilnehmen
zu lassen, hat der Vorstand auf der Hauptversammlung am 11. Juli 2017 eine Dividende
von 0,40 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2016 vorgeschlagen. Nach entsprechender
Beschlussfassung wurde die Dividende in Höhe von 27,4 Mio. Euro am 14. Juli 2017 ausbezahlt.
Bis zum 30.06.2017 wurden die folgenden Bürgschaften neu ausgegeben:
Die DIC Asset AG hat für das Bauvorhaben "Junges Quartier Obersendling" eine unbefristete
Zahlungsbürgschaft gem. § 648 BGB an die Dodel Metallbau GmbH in Höhe von 1.357 TEUR
gewährt.
Die DIC Asset AG hat für die RB I Objekt Berlin GmbH & Co. KG eine selbstschuldnerische
Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 2.000 TEUR gegenüber Berlin Hyp AG eingeräumt.
Zu den weiteren bis Ende 2016 ausgegebenen Bürgschaften bzw. Garantien sowie zu laufenden
Rechtsgeschäften aus Darlehen und Dienstleistungen mit nahestehenden Unternehmen und
Personen verweisen wir auf unseren Konzernabschluss 2016.
Im Konzernabschluss sowie im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016, der im
Februar 2017 veröffentlicht wurde, gehen wir ausführlich auf die Chancen und Risiken
der Geschäftstätigkeit ein und informieren über das Risikomanagementsystem und das
interne Kontrollsystem. Seitdem haben sich - weder im Unternehmen noch im relevanten
Umfeld - wesentliche Veränderungen ereignet.
Zwischen dem Bilanzstichtag und heute hat der Besitz-, Nutzen- und Lastenübergang
für den Ankauf eines Objekts mit einem Transaktionsvolumen von rd. 30 Mio. Euro für
einen in der Implementierungsphase befindichen Einzelhandelsspezialfonds stattgefunden.
Darüber hinaus wurden der Verkauf eines Objekts aus dem DIC Office Balance I-Fonds
zwischen dem Bilanzstichtag und heute beurkundet. Der Besitz-, Nutzen- und Lastenübergang
wird für die zweite Jahreshälfte erwartet.
Im Juli 2017 haben wir erfolgreich eine weitere Anleihe über 130 Mio. Euro mit einem
Kupon von 3,25% und einer Laufzeit von fünf Jahren platziert.
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind.
Frankfurt am Main, den 2. August 2017
| Aydin Karaduman | Sonja Wärntges | Johannes von Mutius |
An die DIC Asset AG, Frankfurt am Main
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung,
Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017,
die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach
den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten
Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichtes unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wiesie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Nürnberg, den 2. August 2017
Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
| Hübschmann | Luce |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Neue Mainzer Straße 20 • MainTor
60311 Frankfurt am Main
Tel.(069)9 45 48 58-0 • Fax (069) 9 45 48 58-99 98
ir@dic-asset.de • www.dic-asset.de
Dieser Zwischenbericht ist auch in Englisch erhältlich.
Realisierung:
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