![]() DIC Asset AGFrankfurt am MainHalbjahresbericht zum 30.06.2018Q2 2018HALBJAHRESBERICHTÜBER DIE DIC ASSET AGDie DIC ist eines der führenden deutschen börsennotierten Immobilienunternehmen und
spezialisiert auf Gewerbeimmobilien. Mit rund 20 Jahren Erfahrung am deutschen Immobilienmarkt
ist das Unternehmen mit sechs Standorten regional in allen wichtigen deutschen Märkten
vertreten und betreut 185 Objekte mit einem Marktwert von rund 5,0 Mrd. Euro. Mit
ihrem hybriden Geschäftsmodell fokussiert sich die DIC auf die Geschäftsbereiche Commercial
Portfolio, Funds und Other Investments. Dabei nutzt die DIC eine eigene integrierte
Immobilienmanagement-Plattform, um mit einem aktiven Asset-Management-Ansatz Wertsteigerungspotenziale
in den Geschäftsbereichen zu heben und Erträge zu steigern. Im Bereich Commercial Portfolio (1,6 Mrd. EUR Assets under Management) agiert die
DIC als Eigentümer und Bestandshalter und erwirtschaftet Erträge aus dem Management
und der Wertoptimierung des eigenen Immobilienportfolios. Der Bereich Funds (1,8 Mrd.
EUR Assets under Management) erwirtschaftet Erträge aus der Tätigkeit als Emittent
und Manager von Immobilien-Spezialfonds für institutionelle Investoren. Der Geschäftsbereich
Other Investments (1,6 Mrd. EUR Assets under Management) führt strategische Beteiligungen,
die Bewirtschaftung von Immobilien ohne eigene Beteiligung, Beteiligungen bei Projektentwicklungen
und Joint-Venture-Investments zusammen. Die DIC Asset AG ist seit Juni 2006 im SDAX notiert und im internationalen EPRA-Index
für die bedeutendsten Immobilienunternehmen in Europa vertreten. ÜBERBLICKscroll
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alle Zahlen je Aktie angepasst gem. IFRS LIEBE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE,Ihr Unternehmen ist voll auf Kurs, seine Ziele für das gesamte Geschäftsjahr 2018
zu erreichen. Trotz weltwirtschaftlicher Risiken insbesondere aufgrund des schwelenden
Handelskonflikts der USA mit China und Europa hat sich der deutsche Bürovermietungsmarkt
robust gezeigt und blieb der Investmentmarkt frei von Verwerfungen. Als ein auf Deutschland
fokussiertes Unternehmen haben wir unseren Wachstumskurs fortgesetzt und unser Ergebnis
in allen relevanten operativen Kennzahlen gesteigert. Damit stellen wir die Vorteilhaftigkeit
und Zuverlässigkeit unseres hybriden Geschäftsmodells erneut eindrucksvoll unter Beweis.
Die Highlights:
Mit Abschluss des Halbjahres ging zudem unser siebter Spezialfonds an den Start und
stärkt die wachsende Ertragskraft unseres Fondsgeschäfts. Auch das Ergebnis je Aktie
(FFO) konnten wir gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 erneut verbessern, der Kurs der
Aktie behauptete sich in einem wechselhaften Umfeld weitgehend marktkonform. Wir bestätigen
daher unsere Jahresziele 2018 und sehen uns auf gutem Wege, die Position der DIC Asset
AG am deutschen Gewerbeimmobilienmarkt auszubauen. Frankfurt am Main, im Juli 2018 scroll
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENNach einer anhaltend freundlichen Konjunkturentwicklung - bis dato stieg das deutsche
Bruttoinlandsprodukt 15mal in Folge im Vergleich zum Vorquartal und verzeichnete damit
die längste Aufschwungsphase seit 1991 - werfen vor allem die Sorge vor einer Eskalation
der internationalen Handelsstreitigkeiten und politischen Unwägbarkeiten in einigen
Ländern Europas Schatten auf das bis dahin sehr positive Wirtschaftsklima. In Europa
zeigten sich die Konjunkturindikatoren im ersten Halbjahr 2018 etwas schwächer als
von den Ökonomen erwartet, und auch in Deutschland kühlte die Stimmung quer durch
alle Branchen etwas ab. Trotz der leicht gedämpften Konjunktur konstatieren die volkswirtschaftlichen
Analysten allerdings eine gute Verfassung der deutschen Wirtschaft. Politische Spannungen und Protektionismus belasten KonjunkturdynamikDas Risiko einer weltwirtschaftlichen Talfahrt als Folge des amerikanischen Konflikts
mit allen wichtigen Handelspartnern, die Formierung einer europakritischen Regierung
in Italien und ein sich verschärfender politischer Umgangston sorgten in Deutschland
für Zurückhaltung der Unternehmen bei Investitionen und Einkaufsverhalten. Die außenwirtschaftliche
Entwicklung verlor an Dynamik, sowohl Exporte als auch Importe der deutschen Wirtschaft
waren rückläufig. Positive Impulse kamen im ersten Quartal zunächst weiterhin aus
dem Inland: Investitionen in Bauten legten kräftig zu, aber auch in Betriebsausrüstungen.
Infolge der schwachen Dynamik an den Absatzmärkten erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt
im ersten Quartal lediglich um 0,3 % zum Vorquartal und um 2,3 % zum Vorjahresquartal.
Der ifo-Geschäftsklimaindex bewegte sich im Berichtszeitraum ausgehend von dem Höchststand
von 105,2 Punkten im November des vergangenen Jahres auf 101,8 Punkte im Juni 2018.
Die Unternehmer zeigten sich weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage.
Die Erwartungen blieben jedoch unverändert optimistisch. In der sektoralen Betrachtung
sank insbesondere im Handel der Index merklich. Die sehr gute Lageeinschätzung nahmen
die Händler etwas zurück, und der Ausblick auf die kommenden Monate war im Juni erstmals
seit Februar 2015 leicht pessimistisch. Im Einzelhandel war der Rückgang der Indikatoren
deutlich stärker ausgeprägt als im Großhandel. Von April bis Juni justierten einige wichtige Institutionen ihre Prognosen für das
Wachstum der deutschen Wirtschaft: Die Bundesregierung senkte ihre Wachstumsprognose
für das laufende Jahr leicht; das Bruttoinlandsprodukt werde 2018 um 2,3 % und 2019
um 2,1 % zulegen, hieß es in der Frühjahrsprognose. Sowohl das ifo-Institut als auch
das RWI-Institut korrigierten ihre Schätzungen vor dem Hintergrund des außenwirtschaftlich
raueren Klimas deutlich; die Wirtschaftsforscher und Regierungsberater erwarten nun,
dass die Konjunktur 2018 nur um 1,8 % zulegen wird statt wie bisher erwartet um 2,6
% respektive 2,4 %. Die Bundesbank verlautete im Juni, das Bruttoinlandsprodukt dürfte
um 2,0 % wachsen. Bei ihrer letzten halbjährlich vorgelegten Prognose im Dezember
hatten die Ökonomen noch ein Plus von 2,5 % erwartet. Die Hochkonjunktur setze sich
fort, verliere aber an Tempo. Vor dem Hintergrund der seit Mai wieder steigenden Auftragseingänge in der deutschen
Industrie warnte das ifo-Institut jedoch schon kurz darauf, Anfang Juli, vor einem
überzogenen Konjunktur-Pessimismus in Deutschland. Die wieder anziehende Nachfrage
nach deutschen Produkten deute darauf hin, dass die Industrie-Konjunktur sich in der
zweiten Jahreshälfte besser entwickelt, als es der schwache Jahresauftakt vermuten
ließ. Am Arbeitsmarkt kletterte der Stellenindex der Bundesanstalt für Arbeit, der
die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland abbildet, zwischenzeitlich auf ein
neues Rekordniveau, und die Zahl der registrierten Arbeitslosen sank auf 2,28 Millionen.
Die Arbeitslosenquote betrug am Ende des ersten Halbjahres 5,0 %, nach 5,5 % im Vorjahr.
Vor allem in den Dienstleistungsbereichen der deutschen Wirtschaft werden weiterhin
Arbeitskräfte gesucht und auch eingestellt. Die Ökonomen sehen die wesentlichen Belastungen des Konjunkturklimas in den außenwirtschaftlichen
Risiken, vor allem der Ungewissheit über eine weitere Eskalation der von den USA befeuerten
Handelskonflikte, und der weiter unklaren Zukunft der wirtschaftlichen Beziehungen
zwischen Großbritannien und der EU. Dabei seien weniger faktische Maßnahmen wie Strafzölle
bedrohlich für die wirtschaftliche Entwicklung, vielmehr falle es ins Gewicht, wenn
Unternehmen sich aufgrund der Handelsunsicherheiten mit Investitionen zurückhielten.
Abgesehen vom Unsicherheitsfaktor der internationalen Handelspolitik werden die Perspektiven
für die deutsche Wirtschaft aber positiv gesehen. Vermietungsmarkt: fortgeschrittene FlächenabsorptionAm Bürovermietungsmarkt in Deutschland haben sich die Umsätze nach einem schwächeren
ersten Quartal wieder stabilisiert. Mit 1,83 Mio. qm liegt der Umsatz in den Büro-Hochburgen
zur Halbjahresbilanz fast wieder auf dem Niveau des Vorjahres. Nach Ablauf des Halbjahrs
war zu verzeichnen, dass netto insgesamt ein Volumen von weiteren 232.000 qm Büroflächen
vom Markt absorbiert wurden und die über die sieben Hochburgen kumulierte Leerstandsquote
sich somit auf nun 4,3 % reduziert hat (Vorjahr: 5,1 %). Das Maklerhaus JLL sieht sowohl den Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt als auch den
weiter voranschreitenden Mangel an geeigneten Büroflächen als Ursache dafür an, dass
Expansionen und Umzugspläne verschoben werden und der Markt mithin eine Zwangspause
einlegt. Vor diesem Hintergrund hat vor allem die sehr expansive Flächennachfrage
der Betreiber flexibler Bürokonzepte und Co-Working-Spaces an Gewicht gewonnen; sie
sicherten sich in den ersten sechs Monaten des Jahres bereits knapp 116.000 qm zusätzlich
und kamen damit auf einen Anteil von 6 % am gesamten Umsatzvolumen in den sieben Top-Standorten,
mit besonderem Schwerpunkt in Frankfurt und München, auf die allein 70.000 qm entfielen.
Die Researcher von JLL rechnen hoch, dass nach Eröffnung aller derzeit geplanten Standorte
insgesamt 77.000 Arbeitsplätze auf 764.000 qm Bürofläche in Form solcher neuen Arbeitsplatz-Modelle
zur Verfügung stehen werden. Sie stellen somit angesichts von Flächenknappheit und
aufgeschobenen Expansionsentscheidungen auch angebotsseitig einen Marktfaktor dar,
der künftig für Unternehmen eine Alternative zu klassisch anzumietenden Flächen darstellen
kann. Bis zum Jahresende erwartet JLL ein weiteres Absinken der Leerstandsquote auf
4,2 %. Da im ersten Halbjahr 2018 mit insgesamt 329.000 qm nun 20 % weniger an neuen Büroflächen
fertiggestellt wurden als im Vorjahr und für das restliche Jahr auch nicht mehr mit
einem hohen Volumen an hinzukommenden freien Neubauflächen zu rechnen sei, manifestiert
sich der Mangel an verfügbaren Flächen nach Einschätzung der Makler zunächst weiter:
Von den für die zweite Jahreshälfte erwarteten rund 674.000 qm sind knapp 80 % schon
unter Vertrag, sodass nur noch 141.000 qm überhaupt an den Markt kämen. Da die Auftragsbücher
der Bau- und Ausbauunternehmen voll sind, kann sich das Angebot erst mit zeitlicher
Verschiebung anpassen. Für 2019 sei zwar ein deutlicher Anstieg an Fertigstellungen
projektiert, allerdings bleibe abzuwarten, ob diese Planungen angesichts der knappen
Kapazitäten der Bauunternehmen tatsächlich realisiert werden können. Im Zuge der Flächenverknappung
stiegen die Mietpreise weiter und erreichten in den Top-Standorten und -Lagen ein
Niveau, das nach Beobachtungen der Makler zu einem zunehmenden Ausweichen der Nutzer
auf Alternativen in periphere Lagen führt. Investmentmarkt: Renditelücke unterhalb der Spitzenrenditen schließt sichAm deutschen Investmentmarkt hat sich die sprunghafte Bewegung vom Vorjahr nicht wiederholt:
Während im ersten Halbjahr 2017 das Transaktionsvolumen um 47 % gegenüber dem Vergleichszeitraum
im Vorjahr auf 25,8 Mrd. Euro hochschnellte, bilanzierte das erste Halbjahr 2018 mit
25,6 Mrd. Euro nunmehr ein fast identisch hohes Niveau. Auch blieb es bei der etwa
hälftigen Aufteilung zwischen ausländischen und einheimischen Marktakteuren, und die
Unruhe auf der außen- und handelspolitischen Bühne führte nicht zu spürbaren Verwerfungen
zwischen Angebot und Nachfrage nach deutschen Gewerbeimmobilien. JLL bekräftigten
zum Halbjahr ihre Prognose von rund 55 Mrd. Euro Investmentumsatz für das Gesamtjahr
2018. Veränderungen ergaben sich nach Analyse der Immobilien-Researcher bei der Struktur
der Investments: So nahm die Bedeutung großer Transaktionen ab, und das gehandelte
Volumen kam somit durch eine größere Handelsaktivität und Abschlüsse über eine Vielzahl
von Einzelobjekten zustande. Mit einem Anteil von 45 % stieg die Präferenz für die
Nutzungsart Büro gegenüber dem Vorjahr (39 %) weiter an. Deutlich legte mit einem Plus von 29 % im Vergleich zum Vorjahr das Transaktionsvolumen
bei Objekten in den Immobilienhochburgen zu. Dabei zeichnet sich bei der gemittelten
Spitzenrendite inzwischen eine Bodenbildung ab, sie hat sich im zweiten Quartal im
Vergleich zum Vorquartal kaum noch verändert und lag bei 3,24 % (im Vorjahr 3,47 %).
Sehr deutlich verringerte sich allerdings die Rendite für Objekte in Top-Lagen, aber
mit schwächerer Gebäudequalität und kürzeren Restlaufzeiten, die gegenüber dem Vorquartal
um 12 Basispunkte auf 4,00 % zurückging, sowie für Objekte in Teilmärkten abseits
der Innenstädte, die nunmehr bei 3,59 % - um 13 Punkte niedriger als im Vorquartal
- liegt. Die Risikoaufschläge und Abstände zur Spitzenrendite sind damit nach Auswertungen
von JLL auf ein historisch niedriges Niveau geschrumpft. Hintergrund ist die Verschiebung
der Anlagepräferenzen seitens der Investoren zu Produkten und Lagen, die nicht den
bislang gültigen Prime-Kriterien entsprechen und bei denen noch Mietpreiswachstumpotenzial
mit geeigneten Management-Maßnahmen gesehen wird. Nach Einschätzung der JLL-Analysten seien die Zeiten starker Renditekompressionen
zunächst vorbei; der Fokus der Wertentwicklung liege immer stärker auf der Mietpreisentwicklung
und einem fundierten Asset Management, das Potenziale für entsprechende Anpassungen
heben kann. GESCHÄFTSENTWICKLUNGHighlights
Im ersten Halbjahr 2018 hat die DIC Asset AG ihr operatives Ergebnis deutlich gesteigert.
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wuchs der FFO um 7 % auf 32,0 Mio. Euro. Der Konzernüberschuss
liegt mit 23,9 Mio. Euro, trotz vorübergehender doppelter Zinsbelastung nach Emission
der vierten Unternehmensanleihe, vor allem dank eines starken Ergebnisbeitrags aus
Beteiligungen um 20 % über dem Niveau des Vorjahres (H1 2017: 20,0 Mio. Euro). ASSET-MANAGEMENT-PLATTFORMWeiter wachsende Assets under ManagementDer Gesamtwert der Assets under Management in den Segmenten Commercial Portfolio (1,6
Mrd. Euro), Funds (1,8 Mrd. Euro) und Other Investments (1,6 Mrd. Euro) stieg um rund
22 % auf rund 5,0 Mrd. Euro nach 4,1 Mrd. Euro (inkl. Drittgeschäft) im Vorjahr. Das
betreute Portfolio der DIC Asset AG umfasste zum Stichtag insgesamt 185 Objekte mit
einer Gesamtmietfläche von 1,9 Mio. qm. PORTFOLIO NACH SEGMENTENscroll
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inkl. Drittgeschäft Transaktionen im Gesamtvolumen von über 650 Mio. Euro über alle Segmente realisiertInsgesamt wurde von unserem Investment-Team bis dato im laufenden Jahr, einschließlich
Warehousing-Transaktionen, ein Volumen von über 650 Mio. Euro im Rahmen von An- und
Verkäufen umgesetzt. Auf der Ankaufsseite wurden im ersten Halbjahr Akquisitionen über rund 105 Mio. Euro
getätigt, davon entfielen rund 70 Mio. Euro auf das Commercial Portfolio und rund
35 Mio. Euro auf den Fondsbereich. Weitere Zukäufe sowohl für den Eigenbestand als
auch für den Fondsbereich werden im Rahmen intensiver Prüfungen vorbereitet. Immobilienverkäufe wurden über ein Volumen von rund 216 Mio. Euro beurkundet, davon
rund 49 Mio. Euro aus dem Commercial Portfolio und rund 167 Mio. Euro aus dem vollständigen
Verkauf der restlichen Joint Venture-Objekte. Für zwei im ersten Halbjahr 2018 verkaufte
Objekte in Höhe von rund 37 Mio. Euro sowie drei im 2. Halbjahr 2017 verkaufte Objekte
in Höhe von rund 17 Mio. Euro aus dem Commercial Portfolio fand der Besitz-, Nutzen-
und Lastenübergang bis zum Stichtag der Halbjahresbilanz statt. Darüber hinaus haben wir durch Weiterplatzierung von Fondsanteilsscheinen des DIC
HighStreet Balance ein Immobilienvolumen von rund 210 Mio. Euro transferiert. Ein
Immobilienvolumen von rund 130 Mio. Euro ging Ende Juni 2018 aus dem Warehousing als
Startportfolio in den neuen DIC Office Balance V über. Vermietungsleistung um 60 % gesteigertUnsere professionellen Immobilienmanagement-Teams haben im ersten Halbjahr 2018 sehr
erfolgreiche Vermietungsarbeit geleistet. Insgesamt konnten um 60 % höhere annualisierte
Mieteinnahmen von 12,0 Mio. Euro unter Vertrag gebracht werden (H1 2017: 7,5 Mio.
Euro). Von dem Gesamtvermietungsvolumen von 98.200 qm entfielen rund 59 % auf das Segment
Funds und 41 % auf das Commercial Portfolio. Während sich die Vermietungsarbeit im
Commercial Portfolio vor allem auf kleine und mittlere Flächen (86 %) konzentrierte,
konnten im Segment Funds insbesondere großvolumige Vermietungen (65 %) und hierbei
vor allem Anschlussvermietungen unter Vertrag gebracht werden. VERMIETUNGSLEISTUNG NACH NUTZUNGSARTENscroll
TOP-VERMIETUNGENscroll
SEGMENT COMMERCIAL PORTFOLIOPortfolioqualität deutlich gesteigertDas Segment Commercial Portfolio umfasst unsere direkten Immobilieninvestments. Mit
diesen erzielen wir langfristig stabile Mieteinnahmen; zudem optimieren wir Bestandsobjekte
durch aktives Vermietungsmanagement sowie Neupositionierungen und realisieren Gewinne
durch Verkäufe zu geeigneten Zeitpunkten. Darüber hinaus nutzen wir attraktive Chancen
am Markt für Zukäufe, mit denen wir unser Portfolio diversifizieren und seine Ertragskraft
stabilisieren. Im ersten Halbjahr 2018 waren wir für unser Bestandsportfolio sowohl als Ankäufer
als auch Verkäufer am Markt aktiv. Darüber hinaus waren wir sehr erfolgreich in unseren
Asset-Management-Aktivitäten und haben alle wichtigen Vermietungskennzahlen gegenüber
dem 30.06.17 bzw. dem ersten Geschäftshalbjahr 2017 verbessert. Ende Mai haben wir zur Ergänzung und Stabilisierung unseres cashflow-starken Eigenbestands
ein Bürogebäude in der Innenstadt von Leverkusen für ca. 52 Mio. Euro erworben. Das
Anfang 2018 fertiggestellte Objekt umfasst eine Mietfläche von rund 13.300 qm sowie
301 Stellplätze und ist langfristig - mit einem WALT von fast 17 Jahren - vermietet.
Ankermieter ist die pronova BKK, eine der größten Betriebskrankenkassen Deutschlands.
Weitere Ankäufe für den Eigenbestand sind für die zweite Jahreshälfte 2018 in der
Pipeline. OBJEKTPORTRÄT LEVERKUSEN
Zudem haben wir mit planmäßigen Verkäufen unser Portfolio weiter optimiert: Im Sechsmonatszeitraum
wurden Objekte mit einem Volumen von zusammen rund 49 Mio. Euro beurkundet. Die Verkaufspreise
lagen mit durchschnittlich rund 16 % deutlich über den zuletzt festgestellten Marktwerten. Die annualisierten Mieteinnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,7
%, von 93,7 Mio. Euro auf 96,2 Mio. Euro im ersten Geschäftshalbjahr 2018. Zugleich
gelang es uns, durch unser aktives Asset- und Propertymanagement die Qualität im Portfolio
erheblich zu steigern. So reduzierten wir die EPRA-Leerstandsquote gegenüber dem 1.
Halbjahr 2017 von 11,2 % auf 8,9 %, und die durchschnittliche Mietlaufzeit konnte
deutlich von 4,3 auf 5,2 Jahre erhöht werden. Like-for-like haben wir über aktives Vermietungsmanagement die Mieteinnahmen im Commercial
Portfolio erneut gesteigert, und zwar um 2,3 %, und damit weitere wesentliche Potenziale
gehoben. Für das zweite Halbjahr 2018 beträgt das potenzielle Mietauslaufvolumen lediglich
4,7 %, der Anteil des potenziellen Mietauslaufvolumens, das in die Jahre ab 2022 fällt,
liegt bei 54,0 %. ENTWICKLUNG COMMERCIAL PORTFOLIO*scroll
SEGMENT FUNDSSiebter Spezialfonds gestartet, weiterer Anstieg der Assets under ManagementFür unsere institutionellen Investoren strukturieren wir im deutschen Gewerbeimmobilienmarkt
Investmentprodukte mit attraktiven Ausschüttungsrenditen. Unsere Beteiligungsquote
an diesen Fonds beträgt in der Regel zwischen 5 und 10 %. Zudem erbringt die DIC Asset
AG als Dienstleister das Asset- und Propertymanagement sowie die Durchführung der
An- und Verkäufe. Damit erzielen wir kontinuierlich wachsende Managementerträge. Im Verlauf des ersten Halbjahres konnten wir unsere Strategie, das Fondsgeschäft als
Trading-Plattform am Markt zu etablieren, weiter vorantreiben. im März 2018 haben
wir erstmalig einen von uns gemanagten Fonds im Rahmen eines Anteilscheinverkaufs
an einen namhaften institutionellen Investor weiterplatziert. Der 2012 aufgelegte
Spezialfonds DIC HighStreet Balance, an dem wir mit einem Kapitalanteil von 5 % beteiligt
waren, erwirtschaftete für die Anleger kontinuierlich Renditen oberhalb der Zielrendite
von 5,0 %. Mit dem Anteilsscheinverkauf haben wir eine für die Fondsinvestoren attraktive
Exit-Möglichkeit realisiert, nicht zuletzt unter dem Aspekt der Transaktionskosteneffizienz.
Für die erfolgreiche Vorbereitung und Durchführung der Transaktion flossen der DIC
Asset AG Managementgebühren in Höhe von rund 5,9 Mio. Euro zu. Darüber hinaus haben wir für den Spezialfonds DIC Office Balance IV zwei weitere Immobilien
im Volumen von rund 34 Mio. Euro erworben. Für beide Objekte erfolgte der Übergang
von Besitz, Nutzen und Lasten im zweiten Quartal. Zum Ende des ersten Halbjahres haben wir den siebten offenen Spezial-AIF - den fünften
in der erfolgreichen Reihe der DIC Office Balance-Fonds - aufgelegt. Der DIC Office
Balance V investiert in Gewerbeimmobilien in deutschen Metropolregionen und hat ein
Zielinvestitionsvolumen von 350-400 Mio. Euro. in den neuen Fonds mit einer geplanten
jährlichen Zielrendite von 4,0 bis 4,5 % wurde ein attraktives Startportfolio eingebracht,
das wir bereits im Dezember 2017 vorab für den Fonds erworben hatten. Die beiden Objekte
in Hamburg und München im Volumen von rund 130 Mio. Euro wurden von uns zwischenzeitlich
im Warehousing bewirtschaftet. Die Transaktion wird im dritten Quartal 2018 ergebniswirksam. Mit der im Vergleich zum 30.06.2017 erfolgreichen Steigerung der Assets under Management
im Fondsbereich um eine halbe Milliarde Euro auf 1,8 Mrd. Euro und weiteren attraktiven
Fondsprodukten in Vorbereitung setzt die DIC Asset AG auf ein fortgesetztes Wachstum
dieser Ertragssäule in 2018 und darüber hinaus. ECKDATEN DIC OFFICE BALANCE Vscroll
SEGMENT OTHER INVESTMENTSStrategische Beteiligung an TLG mit hohem Ergebnisbeitrag, wachsendes Drittgeschäft, vollständiger Abbau Joint VenturesDas Segment Other Investments umfasst neben unseren strategischen Beteiligungen und
dem wachsenden Drittgeschäft auch unsere Beteiligung an der Projektentwicklung MainTor
in Frankfurt, die sich in der finalen Phase befindet. Der Verkauf der bislang enthaltenen
Joint Venture-Objekte konnte planmäßig vollständig im ersten Halbjahr beurkundet werden. Unsere strategische Beteiligung an der TLG Immobilien AG beläuft sich aktuell auf
rund 15 %. im zweiten Quartal 2018 konnten wir durch diese Beteiligung Dividendenerträge
in Höhe von 10,2 Mio. Euro generieren und damit von einer weiteren Ertragssäule im
Segment Other Investments profitieren. Unser Geschäft mit Immobilienmanagement-Dienstleistungen für Dritte haben wir im laufenden
Geschäftsjahr bereits deutlich weiter ausbauen können. im ersten Halbjahr 2018 stiegen
die Assets under Management des Drittgeschäfts auf 1,2 Mrd. Euro (H1 2017: 0,7 Mrd.
Euro), verteilt auf 11 Objekte mit einer Mietfläche von 244.000 qm (H1 2017: 6 Objekte,
139.000 qm Mietfläche). Mit der Bewirtschaftung von Landmark-Objekten wie dem Japan
Center und dem IBC in Frankfurt am Main erzielen wir steigende laufende Einnahmen. Im zweiten Quartal 2018 haben wir die Veräußerung des letzten zu verkaufenden Joint-Venture-Objekts
beurkundet. Damit konnten wir im ersten Halbjahr den Verkauf aller Objekte mit einem
Volumen von rund 167 Mio. Euro beurkunden, nachdem wir zum Teil erhebliche Wertsteigerungspotenziale
durch Refurbishment und Repositionierung heben konnten. Der Übergang von Besitz, Nutzen
und Lasten von zwei Joint-Venture-Immobilien erfolgte vor dem Halbjahresstichtag,
die Übergänge der zwei übrigen Objekte werden im dritten Quartal diesen Jahres bzw.
im ersten Halbjahr 2019 wirksam. Damit haben wir unser Ziel, die Joint Ventures vollständig
abzubauen, erreicht. PersonalentwicklungZum Stichtag 30.06.2018 beschäftigte die DIC Asset AG 181 Mitarbeiter, 6 weniger als
zum Jahresende 2017, im Wesentlichen aus dem Bereich Administration. ANZAHL MITARBEITERscroll
UMSATZ- UND ERTRAGSLAGEMieteinnahmen von Transaktionen geprägtIm ersten Halbjahr 2018 haben wir planmäßig Bruttomieteinnahmen in Höhe von 50,3 Mio.
Euro erwirtschaftet (H1 2017: 59,2 Mio. Euro). Der Rückgang der Mieteinnahmen resultiert
im Wesentlichen aus Verkäufen und dem Übergang von Warehousing-Objekten aus dem Commercial
Portfolio in die in 2017 aufgelegten Fonds DIC Retail Balance I und DIC Office Balance
IV. Positiv wirkte sich die Like-for-like-Steigerung der Mieteinnahmen um 2,3 % infolge
der erfolgreichen Vermietungsarbeit sowie zusätzlicher Mieteinnahmen nach Ankäufen
aus. Die Nettomieteinnahmen lagen entsprechend mit 42,5 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert
(50,4 Mio. Euro). Erträge aus Immobilienmanagement signifikant gestiegenDie Erträge aus dem Immobilienmanagement sind gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum
um 56 % von 7,8 Mio. Euro auf 12,2 Mio. Euro gestiegen. Den weitaus größten Anteil
hatten die Erträge aus dem Fondsgeschäft mit 11,0 Mio. Euro (H1 2017: 6,9 Mio. Euro).
Während zum Ergebnis des Vorjahres Set-up-Fees für den DIC Office Balance IV beitrugen,
konnten im ersten Halbjahr 2018 insbesondere die Fees für den Verkauf der Anteilsscheine
am DIC HighStreet Balance in Höhe von 5,9 Mio. Euro verbucht werden. Strukturierungserträge
für den neu aufgelegten Fonds DIC Office Balance V werden im dritten Quartal ergebniswirksam.
Die Erträge aus dem wachsenden Drittgeschäft stiegen, auch bedingt durch Transaktionsgebühren
aus den Veräußerungen der Joint Venture Objekte, auf 1,2 Mio. Euro (H1 2017: 0,9 Mio.
Euro). Gesamterträge von 124,3 Mio. EuroDie Gesamterträge beliefen sich im ersten Halbjahr 2018 auf 124,3 Mio. Euro nach 245,3
Mio. Euro im Vorjahr. Diese waren insbesondere geprägt durch den im ersten Halbjahr
2017 realisierten Portfolioverkauf. Bis zum Stichtag erzielten wir Erlöse aus Immobilienverkäufen
in Höhe von 51,2 Mio. Euro (H1 2017: 166,4 Mio. Euro). Trotz der um rund 69 % niedrigeren
Verkaufserlöse konnte der Verkaufsgewinn von 10,8 Mio. Euro im Vorjahr um 3 % auf
11,1 Mio. Euro gesteigert werden. ENTWICKLUNG DER ERTRÄGEscroll
Operative Kosten stabilDie operativen Kosten lagen im ersten Halbjahr 2018 mit 15,2 Mio. Euro geringfügig
unter dem Niveau des Vorjahres (15,3 Mio. Euro). Finanzergebnis temporär durch höheres Anleihevolumen geprägtDas Finanzergebnis lag im ersten Halbjahr 2018 bei -19,2 Mio. Euro (H1 2017: -16,8
Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen durch die Emission der vierten Unternehmensanleihe
17/22 im Juli 2017 mit nachfolgender Aufstockung im Februar 2018 bedingt. Die eingeworbenen
Finanzmittel wurden insbesondere zur Rückzahlung der am 9. Juli 2018 ausgelaufenen
Anleihe 13/18 eingesetzt. im Berichtszeitraum ergab sich folglich eine vorübergehende
doppelte Zinsbelastung bei den Anleihen. Der Zinsaufwand für das Commercial Portfolio
konnte gegenüber dem Vorjahr jedoch klar verbessert werden. Beteiligungserträge durch TLG-Dividende beeinflusstDas Ergebnis aus assoziierten Unternehmen ist gegenüber dem Vorjahr von 2,2 Mio. Euro
auf 10,8 Mio. Euro angestiegen. Während die Erträge aus dem Fondsgeschäft stabil blieben,
zahlte sich im Segment Other Investments unsere strategische Beteiligung an der TLG
Immobilien AG aus, über die wir Dividendeneinnahmen von 10,2 Mio. Euro generiert haben. ÜBERLEITUNG FFOscroll
FFO um 7 % auf 32,0 Mio. Euro gesteigertDas operative Ergebnis - der FFO - des ersten Halbjahres 2018 lag mit 32,0 Mio. Euro
um rund 7 % über dem Vorjahresergebnis (H1 2017: 29,8 Mio. Euro). Maßgeblich hierfür
waren insbesondere die signifikant gestiegenen Erträge aus dem Immobilienmanagement
sowie das starke Ergebnis aus assoziierten Unternehmen ohne Projektentwicklungen und
Verkäufe, während sich die operativen Kosten auf dem Vorjahresniveau bewegten. Der FFO je Aktie stieg - bei 2,8 % höherer Aktienanzahl nach Ausgabe der Aktiendividende
im April - um 7 % auf 0,46 Euro (H1 2017: 0,43 Euro). Konzernüberschuss um 20 % gesteigertAufgrund der positiven Entwicklung des FFO sowie der gesunkenen Abschreibungen und
das erneut sehr gute Ergebnis aus Verkäufen konnten wir den Konzernüberschuss im ersten
Halbjahr 2018 auf 23,9 Mio. Euro steigern (H1 2017: 20,0 Mio. Euro). Das Ergebnis
je Aktie erhöhte sich bei höherer Aktienanzahl um 25 % auf 0,35 Euro (H1 2017: 0,28
Euro). FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEMit rund 68 % besteht der überwiegende Teil unserer Finanzschulden aus Darlehen, die
mit einem breiten Spektrum deutscher Kreditinstitute vereinbart sind. Der verbleibende
Teil stammt überwiegend aus unseren Unternehmensanleihen. Im ersten Halbjahr ist die Bilanzsumme per 30.06.2018 gegenüber dem Jahresende 2017
um 86,0 Mio. Euro auf 2.427,3 Mio. Euro gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen
auf Ankäufe für das Commercial Portfolio sowie die gestiegenen Guthaben bei Kreditinstituten
und Kassenbestand zurückzuführen, die insbesondere durch die Aufstockung unserer in
2017 begebenen Unternehmensanleihe bedingt sind. Damit einhergehend erhöhten sich die Finanzschulden zum 30.06.2018 auf 1.524,3 Mio.
Euro (31.12.17: 1.453,3 Mio. Euro). Aufgrund der Implementierung des DIC Office Balance
V haben sich die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte um insgesamt
40,6 Mio. Euro sowie die dazu gehörigen Verbindlichkeiten um insgesamt 29,2 Mio. Euro
verringert. Die durchschnittliche Laufzeit der Schulden einschließlich der Anleihen verringerte
sich laufzeitbedingt im Vergleich zum 30.06.2017 auf 4,0 Jahre (30.06.2017: 5,3 Jahre)
bzw. gegenüber dem Jahresende 2017 (31.12.2017: 4,6 Jahre). Der Anteil der Finanzierungen
mit Laufzeiten größer als fünf Jahre belief sich zum Stichtag gegenüber dem Jahresende
2017 auf 33 % (31.12.2017: 32 %). Die durchschnittlichen Zinskosten aller Bankfinanzierungen lagen bei rund 1,8 % und
sind damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum laufzeitbedingt geringfügig gestiegen (30.06.2017:
1,7 %). Der Zinsdeckungsgrad, das Verhältnis von Nettomieteinnahmen zu Zinsaufwendungen, ist
im ersten Halbjahr auf 181 % gesunken (Gesamtjahr 2017: 213 %), zum 30.06.2018 sind
rund 91 % unserer Finanzschulden festverzinslich (31.12.2017: 88 %). Cashflow durch Transaktionen und Anleiheaufstockung geprägtDer Cashflow des ersten Halbjahres ist im Wesentlichen durch Transaktionen sowie die
Aufstockung unserer Unternehmensanleihe im ersten Halbjahr geprägt. Der Cashflow aus
laufender Geschäftstätigkeit und Investitionen sowie der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
(im Vorjahr Mittelabfluss) sind im ersten Halbjahr 2018 allesamt positiv. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im ersten Halbjahr 2018 mit 34,6
Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert (23,6 Mio. Euro), was insbesondere auf die
geringeren Zinszahlungen aufgrund der im ersten Quartal des Vorjahres umgesetzten
Refinanzierung des Commercial Portfolios zurückzuführen ist. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit
belief sich auf 27,3 Mio. Euro (H1 2017: 133,5 Mio. Euro); er spiegelt im Wesentlichen
unsere Verkaufsaktivitäten, strategische Investitionen sowie die laufenden Investitionen
in das Fondsgeschäft sowie das Commercial Portfolio wider. Der positive Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf +27,8 Mio. Euro nach
-135,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum und beinhaltet insbesondere die Aufstockung
unserer vierten Unternehmensanleihe um 50,0 Mio. Euro sowie die Auszahlung der Bardividende
von 24,6 Mio. Euro. Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen für Investitionen in
das Commercial Portfolio und das Fondsgeschäft in Höhe von 169,5 Mio. Euro sowie insbesondere
verkaufsbedingte Rückzahlungen von Darlehen in Höhe von 166,3 Mio. Euro glichen sich
fast vollständig aus. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich gegenüber dem Jahresende um 90,1 Mio. Euro auf
292,1 Mio. Euro. Eigenkapital im Rahmen der Aktiendividende erhöhtDas Eigenkapital per 30.06.2018 stieg im Vergleich zum 31.12.2017 geringfügig um 0,8
Mio. Euro von 828,9 Mio. Euro auf 829,7 Mio. Euro. Hierzu trug einerseits die Kapitalerhöhung
aufgrund der erfolgreich durchgeführten Aktiendividende von insgesamt 18,9 Mio. Euro
nach Kosten und der positive Konzernüberschuss des ersten Halbjahres 2018 in Höhe
von 23,9 Mio. Euro bei. Gegenläufig wirkte der Barauszahlungsanteil der Dividende
in Höhe von 24,6 Mio. Euro. Die bilanzielle Eigenkapitalquote verringerte sich gegenüber
dem 31.12.2017 von 35,4 % auf 34,2 %. Der Verschuldungsgrad (Loan-to-Value (LtV)),
bereinigt um die Effekte aus Warehousing, ist mit 57,3 % gegenüber dem Jahresende
2017 insbesondere aufgrund der Auszahlung der Dividende geringfügig um 30 Basispunkte
gestiegen. PROGNOSEWir bestätigen auf Basis der vorliegenden Halbjahreszahlen, unserer aktuellen Einschätzung
zur Marktsituation und der Planungen für das zweite Halbjahr die zu Jahresbeginn getroffene
Gesamtjahresprognose. Wir planen mit einem Ankaufsvolumen zwischen 450-500 Mio. Euro. Die Akquisitionen
dienen der Ergänzung und Stabilisierung unseres cashflow-starken Eigenbestands und
zum weiteren Ausbau unseres erfolgreichen Fondsgeschäfts. Zur laufenden Optimierung des Commercial Portfolios bringen wir zu passenden Gelegenheiten
ausgewählte Immobilien auf den Markt. Für das Gesamtjahr rechnen wir mit Verkäufen
aus dem Commercial Portfolio in einem Volumen zwischen 100-120 Mio. Euro. Auf Basis der Transaktions- und Vermietungsleistungen und der Ergebnisse des ersten
Halbjahres bestätigen wir auch die prognostizierten operativen Kennzahlen: Für das
Gesamtjahr rechnen wir mit Bruttomieteinnahmen aus dem Commercial Portfolio in Höhe
von 95-98 Mio. Euro nach 109,7 Mio. Euro im Berichtsjahr 2017. Der Rückgang der Mieteinnahmen
wird unter anderem kompensiert durch höhere Erträge aus dem Immobilienmanagement,
sodass wir erwarten, dass das operative Ergebnis mit einem FFO zwischen 62 und 64
Mio. Euro über dem Vorjahr (60,2 Mio. Euro) liegen wird. Rechnerisch entspricht dies,
bedingt durch die im April 2018 nach Ausgabe der Aktiendividende auf 70,5 Mio. erhöhte
Aktienanzahl, einem FFO je Aktie von ca. 0,88-0,91 Euro. INVESTOR RELATIONS UND KAPITALMARKTHandelsstreit belastet auch deutschen AktienmarktDas erste Halbjahr 2018 verlief für Anleger in deutschen Aktien weitaus unruhiger
als das vergangene Jahr. im Januar bewegten sich die Märkte zunächst weiter nach oben,
ehe es im Februar zu einer starken Korrektur kam: Hintergrund waren aufkommende Zweifel
an der Stabilität des weltweiten Aufschwungs, die sich auch im Rückgang des ifo-Geschäftsklimaindexes
widerspiegelten. Hinzu kamen Sorgen vor einer Überhitzung der Wirtschaft in den USA
und mithin die Befürchtung, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen womöglich stärker
und schneller anheben könnte als bislang erwartet. Zwar erholten sich die Märkte ab
Ende März wieder, aber die Furcht vor einer Eskalation in den Handelsstreitigkeiten
zwischen den USA und den internationalen Handelspartnern führten bis Ende Juni wieder
zu einem erneuten Rückgang der Kurse. Die von US-Präsident Trump in Kraft gesetzten
Strafzölle auf Aluminium- und Stahlimporte sowie die Gegenmaßnahmen der EU belasteten
die Börsen deutlich. Der DAX fiel im ersten Halbjahr um 4,7 %. Auch der MDAX schaffte
es in den ersten sechs Monaten mit minus 1,6 % nicht auf positives Terrain. Der SDAX
konnte in diesem Zeitraum ein knappes Plus von 0,5 % verbuchen. Die DIC Asset AG-Aktie erreichte sowohl Ende Februar als auch erneut Mitte März 2018
ein Hoch von 11 Euro. Nach der Auszahlung der Dividende und dem Handelsstart der neu
geschaffenen Aktien im Rahmen der Aktiendividende geriet der Kurs zunächst weiter
unter Druck. Danach setzte eine Erholung ein, sodass die DIC Asset AG-Aktie das Halbjahr
bei 9,61 Euro schloss, was unter Berücksichtigung einer Wiederanlage der Dividende
einem Rückgang von 2,7 % gegenüber Jahresultimo 2017 entspricht. Damit spiegelte sie
nahezu exakt die Wertentwicklung des Querschnitts sämtlicher im deutschen Börsensegment
Prime Standard gelisteten Werte wider: Der Prime All Share gab im gleichen Zeitraum
2,8 % ab. Reform der deutschen Aktienindizes: Trennung zwischen Technologie- und Klassikwerten wird aufgehobenDer SDAX wird, wie auch die anderen Leitindizes der Deutschen Börse, umgebaut. Alle
bisher nur im TecDAX enthaltenen Werte sollen entsprechend ihrer Größe künftig auch
in den drei Indizes DAX, MDAX und SDAX vertreten sein. Zugleich werden die Tech-Aktien
aus dem DAX auch in den TecDAX aufgenommen. Die Indizes mittelgroßer und kleiner deutscher
Aktiengesellschaften werden dabei aufgestockt: der MDAX von 50 auf 60 und der SDAX
von 50 auf 70 Werte. Die Änderungen treten ab dem 24. September 2018 in Kraft. Aktuelle
Simulationen der Indexänderungen lassen sich aus den so genannten Schattenindizes
beziehen, die die Deutsche Börse zeitlich befristet zusätzlich zu den offiziellen
Indizes veröffentlicht. Diese zeigen, dass die DIC Asset AG-Aktie nach Abbildung des
neuen Regelwerks weiterhin im SDAX enthalten ist. Über die neue Zusammensetzung der
Indizes wird bei der konkreten Indexumstellung am 24. September endgültig entschieden. BASISDATEN ZUR DIC ASSET AG-AKTIEscroll
KENNZAHLEN ZUR DIC ASSET AG-AKTIE(1)scroll
(1)
jeweils Xetra-Schlusskurse EZB bekräftigt Beibehaltung der Nullzinsen bis Sommer 2019Nachdem die EZB auf der Ratssitzung im März die Leitzinsen unangetastet ließ, bekräftigte
sie im Juni eine Beibehaltung ihrer Zinspolitik zur Unterstützung der wirtschaftlichen
Erholung im Euroraum. Um unerwünschten Zinsspekulationen zu begegnen, entschlossen
sich die Währungshüter zu einem weit ins kommende Jahr reichenden Leitzinsausblick:
Demnach geht die EZB davon aus, dass die Leitzinsen zumindest bis über den Sommer
2019 hinaus unverändert bleiben werden. Der Leitzins würde damit bei 0,0 % bleiben,
der Einlagezins für die Banken bei minus 0,4 %. Allerdings wurde das Ende des milliardenschweren
Anleiheankaufprogramms für das Jahresende 2018 in Aussicht gestellt. Ab Oktober will
die Notenbank das Volumen der monatlichen Käufe zunächst von derzeit 30 Milliarden
Euro auf 15 Milliarden Euro verringern. Währenddessen hob die US-Notenbank Fed vor dem Hintergrund anhaltend positiver US-Konjunkturdaten
ihren Leitzins bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr an und signalisierte, dass es
2018 noch zwei weitere Zinserhöhungen geben könne. Das Ende der expansiven Geldpolitik
der Fed sorgte für steigende Zinsen bei den kurzfristigen US-Anleihen und für steigende
Nervosität unter Anlegern, da sich die Zinsen am kurzen und am langen Ende bis Anfang
Juli auf einen minimalen Renditeunterschied von nur noch etwa 0,3 % annäherten. Eine
flache oder gar inverse Zinsstruktur werteten Finanzstrategen als Signal für langfristig
eingetrübte Wachstumsaussichten am US-Markt. Am deutschen Rentenmarkt nahmen die Marktteilnehmer ihre Erwartungen über zukünftige
Leitzinserhöhungen der EZB zurück, was sich in sinkenden Renditen von Bundesanleihen
niedergeschlagen hat. Neben den Äußerungen der EZB zum Leitzinsniveau gelten bei Marktbeobachtern
auch die Knappheit der als sicherer Hafen geltenden deutschen Bundestitel und eine
- nach der Bildung einer europakritischen Regierung - einsetzende Kapitalflucht aus
Italien als mitbestimmende Faktoren für den Nachfrageanstieg nach Bundestiteln. Anfang
Juli verzeichneten 10-jährige Bundesanleihen eine Rendite von 0,29 %, gegenüber 0,56
% vor einem Jahr, im Bereich der Kurzläufer mit 2-jähriger Laufzeit ging die Umlaufrendite
von -0,58 % auf -0,66 % zurück. Jüngste Unternehmensanleihe der DIC Asset AG aufgestockt, Anleihe aus 2013 vollständig zurückbezahltIm März 2018 haben wir erneut das positive Markt- und Zinsumfeld genutzt und unsere
Unternehmensanleihe aus 2017 um 50 Mio. Euro auf 180 Mio. Euro im Rahmen einer internationalen
Privatplatzierung aufgestockt und damit unsere Finanzierungsstruktur nochmals optimiert.
Die Anleihe 13/18 (Volumen: 100 Mio. Euro) wurde nach dem Bilanzstichtag zum Ende
der Laufzeit am 9. Juli 2018 vollständig zurückbezahlt. BASISDATEN ZU DEN DIC ASSET AG-ANLEIHENscroll
KENNZAHLEN ZU DEN DIC ASSET AG-ANLEIHENscroll
IR-AktivitätenIm ersten Halbjahr standen zunächst die Kommunikation des Konzernabschlusses 2017
und der weiteren strategischen Ausrichtung der DIC Asset AG im Fokus. Erneut wurden
die Geschäftszahlen im Rahmen eines "Fast Close" ermittelt und standen den Anlegern
so bereits im Februar zur Verfügung. Des Weiteren waren die Vorbereitungen zur Aufstockung
der Anleiheemission sowie des erstmaligen Angebots einer Aktiendividende Themen der
IR-Aktivitäten. Der Vorstand und das Investor-Relations-Team erläuterten die Ergebnisse
für 2017 sowie die Geschäftsziele im Rahmen von drei Investorenkonferenzen und mehreren
Investoren-Calls. Aktionäre, Investoren und Analysten werden laufend über aktuelle
Entwicklungen und den Geschäftsverlauf informiert. Die DIC Asset AG wird derzeit aktiv
von sieben Analysten gecovert, davon empfehlen zwei Analysten die DIC-Aktie zu kaufen
und fünf sie zu halten. Auf der Hauptversammlung am 16. März 2018 in Frankfurt wurde für 2017 eine Dividendenerhöhung
um 10 % auf 0,44 Euro pro Aktie und die Auszahlung einer zusätzlichen Sonderdividende
von 0,20 Euro pro Aktie beschlossen. Alle weiteren Vorschläge der Verwaltung wurden
mit großer Mehrheit angenommen und Herr Eberhard Vetter als neues Aufsichtsratsmitglied
in das Kontrollgremium der AG gewählt. Hervorragende Annahmequote für erstmals angebotene AktiendividendeFür die angebotene Aktiendividende ergab sich nach Ablauf der Entscheidungsfrist Mitte
April eine hervorragende Annahmequote von rund 44 % der dividendenberechtigten Aktien:
Unsere Aktionäre haben für mehr als 30 Millionen Aktien die Ausschüttung einer Dividende
in Aktien gewählt, wodurch von dem Betrag von insgesamt 43,9 Millionen Euro für die
Jahresdividende 2017 rund 19 Millionen Euro Barmittel für weiteres Wachstum im Unternehmen
verbleiben konnten. Am 23. April erfolgte die Auszahlung der Bardividende und am 24.
April die Einbuchung von insgesamt 1.948.501 neuen Stückaktien in die Depots der Aktionäre.
Die Höhe des gezeichneten Kapitals der DIC Asset AG beläuft sich nach Ausgabe der
neuen Aktien auf 70.526.248 Euro und ist damit um 2,8 % angestiegen. IR-KALENDER 2018scroll
Aktuelle Termine finden Sie auch auf unserer Website: www.dic-asset.de/investor-relations/termine Sechster Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichtEnde Juni haben wir unseren sechsten Nachhaltigkeitsbericht auf unserer Internetseite
veröffentlicht. Dabei kam das neue Rahmenwerk GRI Standards der Global Reporting Initiative
einschließlich zusätzlicher Angaben zum Immobiliensektor (CRESS) zum Einsatz. Auch
den vom europäischen Immobilienverband EPRA ermittelten Reporting-Kriterien für Nachhaltigkeitsberichte
wurde Rechnung getragen. Dem Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit folgend, berichtet
die DIC Asset AG in ihren Nachhaltigkeitsberichten über die ökonomischen, sozialen
und ökologischen Aspekte ihres unternehmerischen Handelns. Geschäftsbericht erneut International ausgezeichnetDer Geschäftsbericht 2017 der DIC Asset AG erhielt in einem der weltweit größten Wettbewerbe
der Finanzberichterstattung 98 von 100 möglichen Bewertungspunkten in zehn Kategorien
der Informationsaufbereitung und wurde dafür mit internationalem Gold ausgezeichnet.
Die Jury wählte den Bericht zudem branchenübergreifend in die Top-40-Berichte Deutschlands
und vergab eine Sonder-Auszeichnung für die herausragende Umsetzung des Geschäftsberichts. KONZERNABSCHLUSS ZUM 30. JUNI 2018KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juniscroll
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mit neuer Durchschnittsaktienanzahl gemäß IFRS KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juniscroll
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juniscroll
KONZERNBILANZAktivascroll
Passivascroll
KONZERNEIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGscroll
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nach Berücksichtigung latenter Steuern SEGMENTBERICHTERSTATTUNGscroll
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gemäß Management-Reporting, enthält anteilige TLG-Dividende Der Anstieg des FFO ist insbesondere auf den gestiegenen FFO-Beitrag des Segments
Funds von 5,6 Mio. Euro zurückzuführen (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro), bedingt u.a. durch
die erzielten Verkaufsgebühren für den Fonds DIC HighStreet Balance. Ebenso haben
die auf 1,8 Mrd. Euro angestiegenen Assets under Management und die damit verbundenen
höheren Managementerträge zur Steigerung des FFOs beigetragen. Aufgrund des internen
Managementreportings wird die im Mai 2018 gezahlte Dividende aus der strategischen
Beteiligung an der TLG Immobilien AG linear auf das Gesamtjahr verteilt, was zu einer
Anpassung von 4,4 Mio. Euro im FFO der Segmentberichterstattung geführt hat. Der Rückgang
des FFO-Beitrags des Commercial Portfolios auf 21,0 Mio. Euro (Vorjahr: 26,1 Mio.
Euro) resultierte vor allem aus den geringeren Mieteinnahmen nach Verkäufen und Warehousing-Übergängen
sowie der vorübergehenden doppelten Zinsbelastung durch die Anleihe. KONZERNANHANGAllgemeine Angaben zur BerichterstattungDer Zwischenbericht umfasst gem. § 115 WpHG einen verkürzten Konzernzwischenabschluss
und einen Konzernzwischenlagebericht. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde
nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie
sie in der EU anzuwenden sind, für die Zwischenberichterstattung aufgestellt (IAS
34). Den Quartalsabschlüssen der einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Der Konzernzwischenlagebericht wurde unter Beachtung
der anwendbaren Vorschriften des WpHG erstellt. Im Konzernzwischenabschluss werden die gleichen Methoden zur Konsolidierung, Währungsumrechnung,
Bilanzierung und Bewertung wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 angewendet,
mit Ausnahme der unten dargestellten Änderungen. Die Ertragsteuern wurden auf Basis
des für das Gesamtjahr erwarteten Steuersatzes abgegrenzt. Dieser verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle gem. IFRS geforderten
Angaben für Konzernabschlüsse und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2017, der die Basis für den vorliegenden Zwischenabschluss darstellt,
gelesen werden. Darüber hinaus verweisen wir hinsichtlich wesentlicher Veränderungen
und Geschäftsvorfälle bis zum 30. Juni 2018 auf den Zwischenlagebericht in diesem
Dokument. Die bei der Ermittlung des Ausgabepreises der neu ausgegeben Aktien berücksichtigte
Bonuskomponente wurde gem. IAS 33.26f. berücksichtigt und die Anzahl der durchschnittliche
im Umlauf befindlichen Aktien entsprechend angepasst. Die für das Geschäftsjahr 2017
neu zu berücksichtigende Aktienanzahl ergibt sich aus dem Gratiselement in Höhe von
0,9 % bzw. 62.844 Aktien. Die neue Anzahl der Aktien für das Geschäftsjahr 2017 beträgt
somit 68.640.591 (vorher 68.577.747). Im Rahmen der Erstellung des Abschlusses müssen von der Unternehmensleitung Schätzungen
durchgeführt und Annahmen getätigt werden. Diese beeinflussen sowohl die Höhe der
für Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten angegebenen Beträge zum
Bilanzstichtag als auch die Höhe des Ausweises von Erträgen und Aufwendungen im Berichtszeitraum.
Tatsächlich anfallende Beträge können von diesen Schätzungen abweichen. Bis Ende Juni
2018 ergaben sich keine Anpassungen aufgrund veränderter Schätzungen oder Annahmen. Neue Standards und InterpretationenDie DIC Asset AG hat alle von der EU übernommenen und überarbeiteten und ab dem 1.
Januar 2018 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsnormen umgesetzt. Hinsichtlich
der ausführlichen Darstellung der neuen Normen verweisen wir auf den Geschäftsbericht
2017 und folgende Ausführungen: IFRS 9 "Finanzinstrumente"IFRS 9 betrifft die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten sowie die
Bilanzierung von Derivaten bzw. Sicherungsbeziehungen und hat IAS 39 Finanzinstrumente
insoweit abgelöst. Nicht ersetzt werden die Regelungen für einen Portfolio-Fair-Value-Hedge
gegen Zinsänderungsrisiken gemäß IAS 39. Dieser Teil wird in einem gesonderten Projekt
"Macro Hedge" weiterverfolgt. Der Standard ist für Berichtsperioden in Kraft getreten,
die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Das EU-Endorsement erfolgte am 22. November
2016. Aufgrund der vorgenommenen Analysen kommen wir zu dem Schluss, dass die Klassifizierung
der Finanzinstrumente unverändert bleibt. Entgegen IAS 39 erlaubt IFRS 9 nicht mehr
das sog. Recycling von erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis erfassten Wertänderungen
von als "erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert" klassifizierten finanziellen Vermögenswerten
in die GuV. Daneben sind einige weitere Standards und Änderungen in Kraft getreten, aus denen
sich kein Einfluss auf den Konzernabschluss oder den verkürzten Konzernzwischenabschluss
ergibt. Hierzu zählen:
Angaben zu FinanzinstrumentenFür die vom Konzern gehaltenen nicht börsennotierten Anteile an der DIC Opportunistic
GmbH liegen keine auf einem aktiven Markt notierten Preise vor (Stufe 3 nach IFRS
13). Der beizulegende Zeitwert leitet sich aus dem indirekt gehaltenen Immobilien-
und Aktienvermögen ab. Zwischen dem 31.12.2017 und dem Bilanzstichtag ergaben sich
Wertänderungen in Höhe von -541 TEUR. Für die Bewertung des Immobilienvermögens verweisen
wir auf unseren Konzernabschluss zum 31.12.2017. Darüber hinaus hält der Konzern Anteile
an der börsennotierten TLG Immobilien AG. Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der
einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Schulden für jede einzelne Kategorie von
Finanzinstrumenten dar und leitet diese auf die entsprechenden Bilanzpositionen über.
Die für den Konzern maßgeblichen Bewertungskategorien nach IFRS 9 sind Financial Assets
at fair value through OCI (FVOCI), Financial Assets at fair value through profit or
loss (FVPL), Financial Assets measured at Amortised Cost (FAAC) sowie Financial Liabilities
measured at Amortised Cost (FLAC) und Financial Liabilities at fair value through
profit or loss (FLFV). scroll
Die Entwicklung der Finanzinstrumente der Stufe 3 stellt sich wie folgt dar: scroll
Der Bewertungseffekt wird im sonstigen Ergebnis unter der Position "Gewinn/Verlust
aus erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten Finanzinstrumente" ausgewiesen. ErgänzungenDie Gesellschaft wendet für die Bewertung der Immobilien das Anschaffungskostenmodell
nach IAS 40.56 an. Für die Ermittlung der Marktwerte der als Finanzinvestition gehaltenen
Immobilien gemäß IFRS 13 verweisen wir auf die Angaben im Konzernabschluss zum 31.12.2017. DividendeUm die Aktionäre am Erfolg und der Wertsteigerung der DIC Asset AG angemessen teilnehmen
zu lassen, hat der Vorstand auf der Hauptversammlung am 16. März 2018 eine Dividende
von 0,64 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2017 vorschlagen. Nach entsprechender
Beschlussfassung wurde die Dividende in Höhe von 43,9 Mio. Euro am 19. April 2018
ausgeschüttet. Hiervon wurden 19,3 Mio. Euro als neue Aktien ausgegeben. 24,6 Mio.
Euro wurden an die Aktionäre in bar ausgezahlt. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenBis zum 30.06.2018 hat die DIC Asset AG die folgenden Bürgschaften neu ausgegeben
bzw. zurückerhalten: Die DIC Asset AG hat für die DIC HI Objekt Hamburg Kurt-Schumacher-Allee GmbH eine
selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 7.000 TEUR gegenüber der
UniCredit Bank AG eingeräumt. Die Patronats-/Garantieerklärung gegenüber der Bilfinger Hochbau GmbH für Zahlungsansprüche
des Projekts Opera Offices NEO in Höhe von 1.785 TEUR ist ausgelaufen. Die Zahlungsbürgschaft, die der ED Züblin AG für das Bauvorhaben MT Panorama angegeben
wurde, wurde von 2.261 TEUR auf 1.666 TEUR reduziert. Zu den weiteren bis Ende 2017 ausgegebenen Bürgschaften bzw. Garantien sowie zu laufenden
Rechtsgeschäften aus Darlehen und Dienstleistungen mit nahestehenden Unternehmen und
Personen verweisen wir auf unseren Konzernabschluss 2017. Chancen und RisikenIm Konzernabschluss sowie im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017, der im
Februar 2018 veröffentlicht wurde, gehen wir ausführlich auf die Chancen und Risiken
der Geschäftstätigkeit ein und informieren über das Risikomanagementsystem und das
interne Kontrollsystem. Seitdem haben sich - weder im Unternehmen noch im relevanten
Umfeld - wesentliche Veränderungen ereignet. Ereignisse nach dem BilanzstichtagZwischen dem Bilanzstichtag und heute wurde der Verkauf eines Objekts aus dem Commercial
Portfolio mit einem Transaktionsvolumen von rd. 3,8 Mio. Euro beurkundet. Der Besitz-,
Nutzen- und Lastenübergang wird für das zweite Halbjahr erwartet. Im Juli 2018 haben wir die in 2013 emittierte Anleihe mit einem Volumen von 100 Mio.
Euro zurückgezahlt. Darüber hinaus wurden im Erhellungszeitraum zwischen Bilanzstichtag und Freigabe zur
Veröffentlichung des Halbjahresberichts durch den Vorstand keine wesentlichen Transaktionen
beschlossen, eingeleitet oder durchgeführt. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Frankfurt am Main, den 27. Juli 2018 scroll
BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAn die DIC Asset AG, Frankfurt am Main Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung,
Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der DIC Asset AG, Frankfurt am Main, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2018,
die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach
den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten
Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichtes unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Nürnberg, den 27. Juli 2018 Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft scroll
DIC Asset AGNeue Mainzer Straße 20 • MainTor 60311 Frankfurt am Main Tel. (069) 9 45 48 58-0 • Fax (069) 9 45 48 58-99 98 ir@dic-asset.de • www.dic-asset.de Dieser Zwischenbericht ist auch in Englisch erhältlich. Realisierung: LinusContent AG, Frankfurt am Main |
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