BRANICKS Group AGFrankfurt am MainHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025Halbjahresbericht 2/2025Über die Branicks Group AGDie Branicks Group AG ist der führende deutsche börsennotierte Gewerbeimmobilienspezialist
mit über 25 Jahren Erfahrung am Immobilienmarkt und Zugang zu einem breiten Investorennetzwerk.
Unsere Basis bildet die überregionale und regionale Immobilienplattform mit neun Standorten
in allen wichtigen deutschen Märkten. Zum Stichtag 30. Juni 2025 betreuen wir 279
Objekte mit einem Marktwert von 11,1 Mrd. Euro onsite - wir sind präsent vor Ort,
immer nah am Mieter und der Immobilie. Das Segment Commercial Portfolio umfasst den Immobilieneigenbestand von Branicks.
Hier erzielt der Konzern kontinuierliche Cashflows aus Mieteinnahmen, optimiert den
Wert von Bestandsobjekten und realisiert Gewinne durch Verkäufe. Weitere Erträge entstehen
über gezielte Beteiligungen. Über die Tochtergesellschaft VIB agiert Branicks auch
als Projektentwickler für neue Logistikobjekte. Im Segment Institutional Business werden die Leistungen rund um Immobilieninvestments
institutioneller Anleger zusammengefasst. Zu den betreuten Vehikeln zählen insbesondere
Immobilienfonds, die in europäische Büro- und Logistikimmobilien investieren. Während
der Laufzeit der Fonds erzielt Branicks Managementerträge für verschiedene Leistungskomponenten
der aktiven Bewirtschaftung. Unser Geschäftsmodell![]() KennzahlenFinanzkennzahlen
Ergebniskennzahlen
Bilanzkennzahlen
Operative Kennzahlen
Operative Kennzahlen (Commercial Portfolio)³
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Alle Zahlen je Aktie (Aktienzahl 30.06.2025: 83.565.510; 31.12.2024: 83.565.510).
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Nur für das Commercial Portfolio berechnet, ohne Repositionierungen und Warehousing.
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Inkl. vollständigen Werts des Institutional Business. VorwortLiebe Aktionärinnen und Aktionäre,trotz fortwährender hoher Unsicherheiten durch die Geo- und Handelspolitik blickt
Branicks auf ein operativ erneut sehr stabiles und erfreuliches erstes Halbjahr zurück.
Neben unserer operativen Konstanz verzeichnen wir weitere große Konsolidierungsschritte
hinsichtlich unserer Verschuldungssituation. So konnten wir bereits alle 2025 fälligen
Schuldscheindarlehen tilgen, 225 Mio. Euro im ersten Halbjahr und nochmals 68 Mio.
Euro im Juli dieses Jahres. Mit der erfolgten Rückzahlung sämtlicher 2025 fälliger Schuldscheindarlehen haben
wir einen wichtigen Meilenstein zu unserer finanziellen Konsolidierung erzielt und
fristgerecht geliefert. Darüber hinaus haben wir bereits im ersten Quartal einen fälligen
Immobilienbankkredit erfolgreich refinanziert. Unsere Fortschritte zeigen sich auch
in einem deutlich rückläufigen Zinsaufwand. Wir erwarten, dass sich diese Entwicklung
im zweiten Halbjahr fortsetzt. Beim Verschuldungsgrad (LTV) planen wir, diese wichtige
Kennziffer wieder unter die 50 %-Marke zu reduzieren. Operativ sind wir verlässlich auf Kurs, unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2025
zu erreichen. Zur Mitte unseres Geschäftsjahres lagen unsere Funds from Operations
(FFO) nach Minderheiten mit 22,7 Mio. Euro 3,3 Mio. Euro über dem Vorjahr. Entsprechend
bestätigen wir unser Jahresziel, 2025 ein FFO-Ergebnis von 40 bis 55 Mio. Euro zu
erreichen. Erfreulich entwickelte sich in den ersten sechs Monaten unser Vermietungsgeschäft
mit Nettomieteinnahmen von 63,4 Mio. Euro und einem Like-for-like-Mietwachstum von
1,0 % im Eigenbestand. Die Durchschnittsmiete je Quadratmeter konnten wir bis Ende
Juni 2025 erneut steigern auf 10,02 Euro im Eigenbestand. Generell ist die Nachfrage nach unseren hochwertigen Immobilien in den Asset-Klassen
Büro und Logistik weiterhin hoch und trotzt damit dem insgesamt leicht rückläufigen
Vermietungsmarkt für Gewerbeimmobilien. Unsere Vermietungsleistung konnten wir in
der ersten Jahreshälfte um 18,7 % mit 214.700 qm gegenüber 180.900 qm im ersten Halbjahr
des Vorjahres stark steigern. Die Gesamtvermietungsleistung zum Halbjahr setzt sich
zusammen aus 104.000 qm Neuvermietung und 110.700 qm aus der Erneuerung bestehender
Kontrakte. Unsere Transaktionsaktivitäten zeigten im ersten Halbjahr den saisonal üblichen Verlauf,
allerdings mit erfreulich hoher Dynamik im zweiten Quartal. Nachdem wir im ersten
Quartal das Signing des Verkaufs einer Logistikimmobilie aus dem Commercial Portfolio
und Closing des Verkaufs einer Logistikimmobilie aus unserem Institutional Business
berichten konnten, haben wir im zweiten Quartal den Verkauf von 9 Objekten, alle aus
unserem Eigenbesitz, beurkundet. Für sechs dieser verkauften Objekte fand das Closing
bereits ebenfalls im zweiten Quartal statt, für die weiteren erwarten wir es im dritten
Quartal. Insgesamt sehen wir uns auf gutem Weg, unser Gesamtjahresziel eines Verkaufsvolumens
von 500 bis 600 Mio. Euro im Commercial Portfolio und weiteren 100 bis 200 Mio. Euro
im Institutional Business zu erreichen. Ebenfalls erfreulich verlaufen weiterhin unsere Entwicklungsprojekte für neue Logistik-
und Bürogebäude, wo wir bis Ende 2026 insgesamt mehr als 200 Mio. Euro investiert
haben werden und uns zusätzliche Mieteinnahmen von 12,4 Mio. Euro erwarten. 1,5 bis
2 Mio. Euro werden bereits in diesem Geschäftsjahr realisiert. Bei unserem größten
Entwicklungsprojekt, dem Gewerbe- und Technologiepark "GreenBiz Park" in Erding machen
wir weiterhin bedeutende Fortschritte. Das Projekt umfasst im Endausbau insgesamt
79.000 qm. Nach dem im zweiten Quartal abgeschlossenen Mietvertrag mit einem internationalen
Servicedienstleister für Montageprozesse über eine Gesamtfläche von rund 27.000 qm
und vorausgegangenen Vermietungen sind schon heute rund 70 % der Gesamtfläche vermietet.
Zwei Baufelder mit rund 35.000 qm wurden planmäßig fertiggestellt und sind bereits
an die Mieter übergeben. Die verbleibenden vorgesehenen Flächen befinden sich weiter
in der Vermarktung. Das Entwicklungsprojekt läuft also plangemäß und wir rechnen mit
der Fertigstellung im Jahr 2026/2027. Branicks liefert mit hoher operativer Konstanz, mit großer Transaktionskompetenz selbst
unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen und mit strategischem Fokus auf die Weiterentwicklung
der Konzernstrukturen. Auch im Namen meiner Vorstandskollegen möchte ich erneut allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr für ihre Erfolgsbeiträge danken, genauso wie
auch Ihnen, liebe Aktionärinnen und Aktionäre, für Ihr Vertrauen in unseren Weg. Mit freundlichen Grüßen Frankfurt am Main, im August 2025
KonzernzwischenlageberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungWirtschaftliche Entwicklung im ersten Halbjahr durch Vorzieheffekte verzerrtDie deutsche Wirtschaft zeigte im ersten Halbjahr 2025 eine uneinheitliche Entwicklung.
So stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal zunächst unerwartet stark
um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal. Im zweiten Quartal kam es laut ersten Berechnungen
des Statistischen Bundesamts zu einem leichten Rückgang um 0,1 %. Maßgeblich beeinflusst
wurde die Entwicklung im ersten Quartal durch einen deutlichen Anstieg der Exporte
um 3,2 %. Das Statistische Bundesamt führt diesen Anstieg auf Vorzieheffekte im Zuge
des anhaltenden Handelskonflikts mit den USA zurück. Für das zweite Quartal liegen
noch keine detaillierten Daten vor, es ist jedoch davon auszugehen, dass sich diese
Effekte umgekehrt haben und das BIP entsprechend belasteten. Im Vergleich zum Vorjahresquartal
legte das BIP im zweiten Quartal preis- und kalenderbereinigt um 0,4 % zu. Der private Konsum war eine der wichtigsten Stützen der wirtschaftlichen Entwicklung.
Im ersten Quartal wirkten sich gestiegene Löhne und eine rückläufige Sparquote positiv
aus. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stiegen die privaten Konsumausgaben
auch im zweiten Quartal weiter an. Verbesserte Stimmung unter den UnternehmenDer ifo Geschäftsklimaindex verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen kontinuierlichen
Anstieg und erreichte im Juni einen Wert von 88,4 Punkten. Gegenüber dem Stand zum
Jahresende 2024 (84,8 Punkte) entspricht das einem Plus von 3,6 Punkten, das insbesondere
aus den verbesserten Geschäftserwartungen der Unternehmen resultierte. Am positivsten
war die Stimmung im Juni 2025 im Dienstleistungssektor, während sich das Geschäftsklima
im Verarbeitenden Gewerbe, Bauhauptgewerbe und im Handel zwar gegenüber dem Jahresende
2024 verbesserte, aber weiterhin im negativen Bereich blieb. EZB senkt Leitzinsen auf 2,0 %Insbesondere infolge sinkender Energiepreise hat sich die Inflationsrate in Deutschland
im ersten Halbjahr 2025 weiter abgeschwächt. So erreichte die Teuerungsrate im Juni
2025 mit 2,0 % exakt die Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB). Im Dezember
2024 hatte sie noch bei 2,6 % gelegen. Die sogenannte Kerninflation, bei der die stark
schwankenden Preise für Energie und Nahrungsmittel bereinigt werden, lag im Juni 2025
dagegen bei 2,7 %. Haupttreiber war hier vor allem der überdurchschnittliche Preisanstieg
für Dienstleistungen. In Reaktion auf die nachlassende Inflation senkte die EZB im
ersten Halbjahr 2025 ihren Hauptrefinanzierungssatz schrittweise um insgesamt 100
Basispunkte auf 2,0 %. Deutsche Wirtschaft mit leichtem Zuwachs BIP in Q2 2025 + 0,4 % (gegenüber Vorjahr) Verbesserte Stimmung ifo Geschäftsklimaindex 88,4 Punkte (Dezember 2024: 84,8 Punkte) Leicht schwächerer Arbeitsmarkt - 64 Tsd. Erwerbstätige (gegenüber Vorjahr) Teuerungsrate nähert sich EZB-Ziel an Inflation + 2,0 % (Juni 2025) Leichter Rückgang der ErwerbstätigkeitDie konjunkturelle Schwäche der vergangenen Jahre machte sich im ersten Halbjahr 2025
zeitverzögert auch am Arbeitsmarkt bemerkbar. Die Zahl der Erwerbstätigen lag im Mai
2025 bei 45,8 Millionen und damit um 64.000 bzw. 0,1 % unter dem Vorjahreswert. Die
Zahl der Arbeitslosen nahm im Juni 2025 im Vorjahresvergleich um 188.000 zu. BranchenentwicklungVermietungsmarkt im ersten Halbjahr 2025Asset-Klasse Büro: Flächenumsatz legt um 9 % zuNach Einschätzung des Immobilienberatungsunternehmens Jones Lang LaSalle (JLL) setzte
sich der Aufwärtstrend am deutschen Bürovermietungsmarkt im ersten Halbjahr 2025 fort.
Nach einem zweistelligen Zuwachs im ersten Quartal hat sich die Dynamik im zweiten
Quartal zwar etwas abgeschwächt. Dennoch verzeichneten die sieben größten Bürostandorte
Deutschlands (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart)
im ersten Halbjahr 2025 insgesamt einen Anstieg des Flächenumsatzes um 9 % auf 1,4
Mio. qm. JLL führt die gestiegene Abschlussbereitschaft auf die spürbar verbesserte
Stimmung in den Unternehmen zurück, die sich auch im Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex
widerspiegelt. Die Entwicklung innerhalb der Top-7-Märkte verlief uneinheitlich. Mit einem Plus von
86 % konnte insbesondere Frankfurt dank mehrerer Großvermietungen stark zulegen. Zuwächse
wurden auch in Köln (+ 39 %), Hamburg (+ 15 %) und Stuttgart (+ 8 %) registriert.
In Berlin, München und Düsseldorf war die Nachfrage dagegen verhaltener, mit jeweils
zweistelligen Rückgängen. Steigender Leerstand bei gleichzeitiger Mietdynamik in ToplagenIm ersten Halbjahr 2025 wurden rund 537.000 qm Bürofläche fertiggestellt und damit
41 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Trotz des geringen Zubaus erhöhte sich die
Leerstandsquote in den Top-7-Standorten zum Ende des ersten Halbjahrs auf durchschnittlich
7,7 %. Besonders stark stiegen die Leerstände in den Randlagen der Städte sowie bei
B- und C-Flächen. Die Leerstandsquote erreichte damit den höchsten Stand seit mehr
als zehn Jahren und liegt mittlerweile deutlich über dem Niveau von rund 5 %, das
JLL als "gesunde" Leerstandsquote einstuft. Trotz des gestiegenen Leerstands setzte sich der Aufwärtstrend bei den Spitzenmieten
fort. JLL erklärt diese Entkopplung mit dem anhaltenden Fokus vieler Unternehmen auf
hochwertige Büroflächen. Im Jahresvergleich stiegen die Spitzenmieten an den Top-Standorten
im Durchschnitt um 5,6 %. Abseits der Premiumlagen zeigte sich ein differenziertes
Bild: Bei älteren und unsanierten Büroobjekten beobachtet JLL fallende Mieten bzw.
zunehmende Incentives durch die Vermieter. Die Polarisierung am Büromarkt setzte sich
damit weiter fort. Büroflächenumsatz in Top-7-Städten 1,4 Mio. qm (+ 9 % gegenüber Vorjahr) Fertiggestellte Flächen 0,5 Mio. qm (- 41 % gegenüber Vorjahr) Leerstandsquote 7,7 % (Vorjahr: 6,2 %) Spitzenmieten + 5,6 % (gegenüber Vorjahr) Asset-Klasse Industrie und Logistik: Spürbare Belebung insbesondere in den Top-MärktenDie Experten von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) registrierten im ersten Halbjahr
2025 eine spürbare Belebung im deutschen Logistikvermietungsmarkt. Der Flächenumsatz
lag mit 2,7 Mio. qm knapp 11 % über dem Vorjahreswert. BNPPRE verweist dabei auf die
zunehmende Dynamik im Jahresverlauf: Nach 1,2 Mio. qm im ersten Quartal stieg der
Flächenumsatz im zweiten Quartal auf 1,5 Mio. qm. Die wachsende Zuversicht der Unternehmen
führte laut BNPPRE nicht nur zu höheren Abschlusszahlen, sondern auch zu einer gestiegenen
Zahl an Flächengesuchen und -anfragen. Zudem wurden mehr großflächige Vertragsabschlüsse
registriert. Trotz des Zuwachses liegt das Ergebnis des ersten Halbjahrs 2025 weiterhin
rund 15 % unter dem 10-Jahres-Durchschnitt. In den Top-8-Industrie- und Logistikimmobilienmärkten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt,
Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart) stieg der Flächenumsatz nach Angaben von
Colliers sogar um 31 % auf rund 1,3 Mio. qm. Hohe zweistellige Zuwächse verzeichneten
Berlin (+ 95 %), Düsseldorf (+ 86 %), Leipzig (+ 65 %), Hamburg (+ 59 %) und Frankfurt
(+ 41 %). Rückgänge wurden dagegen in München, Köln und Stuttgart beobachtet. Nach Angaben von BNPPRE blieben die Spitzenmieten an den Top-Standorten im ersten
Halbjahr weitgehend stabil. Im Vorjahresvergleich ergab sich ein durchschnittlicher
Anstieg von rund 1 %. Die Durchschnittsmieten legten mit einem Plus von 4 % etwas
stärker zu. Die höchsten Spitzenmieten wurden mit 10,50 Euro/qm unverändert in München
erzielt, gefolgt von Düsseldorf und Hamburg mit jeweils 8,50 Euro/qm sowie Berlin
und Frankfurt mit jeweils 8,20 Euro/qm. Investitionsmarkt im ersten Halbjahr 2025Geopolitische Unsicherheiten führen zu rückläufiger TransaktionstätigkeitIm deutschen Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien zeigte sich im ersten Halbjahr
2025 ein gemischtes Bild. Einerseits war eine spürbare Aufhellung der Stimmung bei
den Unternehmen zu verzeichnen, die BNPPRE im Wesentlichen auf verbesserte gesamtwirtschaftliche
Perspektiven infolge des von der neuen Bundesregierung verabschiedeten Sondervermögens
zurückführt. Andererseits nahmen die geopolitischen Risiken infolge der Zollpolitik
der US-Administration zu. Nach einem Anstieg des Transaktionsvolumens von 7 % im ersten
Quartal 2025 führte die zunehmende Verunsicherung im zweiten Quartal 2025 zu einem
Rückgang der Transaktionstätigkeit um 18 %. Auf Halbjahressicht sank das Transaktionsvolumen
entsprechend um rund 7 % auf 11,4 Mrd. Euro. Das Investitionsvolumen in den deutschen A-Standorten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt,
Hamburg, Köln, München, Stuttgart) belief sich im ersten Halbjahr 2025 auf 4,3 Mrd.
Euro. Das entspricht einem Rückgang um rund ein Drittel gegenüber dem Vorjahreswert.
Die im Vergleich zum Gesamtmarkt schwächere Entwicklung der A-Standorte erklärt BNPPRE
mit einer Reihe von Transaktionen, die sich noch in der Finalisierungsphase befinden
und entsprechend keinen Eingang in das Transaktionsvolumen gefunden haben. Grundsätzlich
konstatiert BNPPRE jedoch eine spürbare Belebung am Markt. Gemessen am Transaktionsvolumen
belegte Berlin erneut den Spitzenplatz, gefolgt von München und Hamburg. Zuwächse im Bürosegment, Logistiksegment mit stabilem AnteilEinzelhandelsobjekte blieben im ersten Halbjahr 2025 weiterhin die volumenstärkste
Asset-Klasse. Dennoch sank ihr Anteil am Gesamtmarkt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
von 30 % auf 25 %. Der Umsatzanteil der Logistikobjekte lag mit 24 % nahezu auf Vorjahresniveau
(23 %). Zuwächse verzeichnete dagegen das Segment der Büroinvestments, das in den
vergangenen zwei Jahren seine traditionelle Spitzenposition im deutschen Markt eingebüßt
hatte. Deren Anteil stieg auf 24 % (Vorjahr: 18 %). Dieser Zuwachs war allerdings
maßgeblich auf den Verkauf eines Großobjekts in Berlin mit einem Transaktionsvolumen
von über 400 Mio. Euro zurückzuführen. Der deutsche Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien zog im ersten Halbjahr verstärkt
das Interesse ausländischer Investoren auf sich. Ihr Anteil am Transaktionsvolumen
stieg um knapp 7 Prozentpunkte auf 45 %. Stabile SpitzenrenditenDie Seitwärtsbewegung der Spitzenrenditen setzte sich im ersten Halbjahr 2025 über
alle Asset-Klassen hinweg erwartungsgemäß fort. Bei Büroobjekten an den A-Standorten
lagen die Spitzenrenditen im Durchschnitt unverändert bei 4,36 % und bei Logistikobjekten
bei 4,25 %. Auch innerstädtische Geschäftshäuser zeigten sich stabil und erzielten
durchschnittlich eine Spitzenrendite von 3,76 %. Transaktionsvolumen Gewerbeimmobilien 11,4 Mrd. € (Vorjahr: 12,2 Mrd. €) Volumen Büroimmobilien 2,7 Mrd. € (Vorjahr: 2,2 Mrd. €) Volumen Logistikimmobilien 2,8 Mrd. € (Vorjahr: 2,8 Mrd. €) Spitzenrendite Büro 4,36 % (Vorjahr: 4,36 %) Spitzenrendite Logistik 4,25 % (Vorjahr: 4,25 %) GeschäftsentwicklungPlattformAssets under ManagementDie Assets under Management (AuM) der Branicks-Plattform lagen Ende Juni 2025 bei
11,1 Mrd. Euro und damit 1,4 Mrd. Euro unter dem Niveau des Vorjahres (30. Juni 2024:
12,5 Mrd. Euro). Davon entfielen 2,7 Mrd. Euro auf den Eigenbestand (Commercial Portfolio)
und 8,4 Mrd. Euro auf das Geschäft für institutionelle Investoren (Institutional Business).
Am 30. Juni des Vorjahres waren es 3,6 Mrd. Euro im Commercial Portfolio und 8,9 Mrd.
Euro im Institutional Business. Die Rückgänge sind insbesondere auf erfolgreich realisierte
Transaktionstätigkeiten zurückzuführen. Assets under Managementin Mrd. Euro![]() Mit Blick auf das erste Quartal 2025 waren die Assets under Management auf der Plattform
nur leicht rückläufig um 0,1 Mrd. Euro (31. März 2025: 11,2 Mrd. Euro, davon 2,8 Mrd.
Euro im Eigenbestand und 8,4 Mrd. Euro im Geschäft mit institutionellen Investoren).
Der Rückgang ist insbesondere auf Bewertungseffekte und Verkäufe zurückzuführen. Im Vergleich zu HJ 2024 ergibt sich zum Ende des Berichtszeitraums eine sehr ähnliche
regionale Portfoliostruktur auf der Plattform mit 7 % der Assets under Management
in der Region Nord, 13 % in der Region Ost, 30 % in der Region Mitte, 26 % in der
Region West und 24 % in der Region Süd (30. Juni 2024: 7 %, 12 %, 28 %, 24 % und 29
%). Portfolio nach Segmenten
1
Marktwerte jeweils zum 31.12. des Vorjahres, spätere Zugänge zu Anschaffungskosten.
TransaktionenIm ersten Halbjahr 2025 wurden Verkäufe aus dem Eigenbestand in einem Gesamtwert von
rund 131 Mio. Euro notariell beurkundet. Zu den Highlights gehört insbesondere der
Verkauf des Gebäudeensembles Silo 23 und ECR im Kölner Rheinauhafen durch zwei vom
Real Estate Family Office PAMERA Real Estate Partners GmbH (PAMERA) vertretene Gesellschaften,
mit einer Gesamtmietfläche von rund 8.450 qm. Die beiden Multi- Tenant-Objekte sind
voll vermietet. Sie umfassen Büro- und Praxisflächen sowie Gastronomie, einen Showroom
und Lager. Während bei sechs verkauften Objekten der Besitz-, Nutzen- und Lastenübergang (BNL)
bereits im Juni 2025 vollzogen wurde, ist das Closing der verbleibenden Verkäufe für
das zweite Halbjahr vorgesehen. Zusätzlich gab es einen Besitz-, Nutzen- und Lastenübergang
(BNL) aus dem im November 2024 notariell beurkundeten Verkauf eines Objektes aus dem
Institutional Business-Segment. Im ersten Halbjahr gab es wie erwartet keine beurkundeten Ankäufe. Transaktionen 2025Ankäufe
Verkäufe
VermietungsgeschäftDie flächenbezogene Vermietungsleistung im ersten Halbjahr 2025 lag bei rund 214.700
qm und ist damit gegenüber dem Vorjahr (rund 180.900 qm) deutlich um 19 % gestiegen. Die annualisierte Vermietungsleistung lag bei rund 30,7 Mio. Euro (Vorjahr: rund 27,2
Mio. Euro). Der Anstieg von 13 % zum Vorjahr ist getrieben durch einen sehr deutlichen
Anstieg der Neuvermietungen. Zu den Highlights der Neuvermietungen im ersten Halbjahr
2025 gehört die Großvermietung in Köln-Ehrenfeld an die EDUTAIN AG. EDUTAIN wird an
dem Standort in Köln-Ehrenfeld mit einer vermietbaren Fläche von über 32.500 qm im
kommenden Jahr unter dem Namen "Exploradom" ein neues, zukunftsweisendes Erlebnis-
und Lernzentrum eröffnen. Diese nahtlose Neuvermietung unterstreicht die operative
Performance von Branicks. Von den unter Vertrag gebrachten Mieten entfielen im Berichtszeitraum rund 13,5 Mio.
Euro auf das Commercial Portfolio und rund 17,2 Mio. Euro auf das Institutional Business
(Vorjahr: 5,9 Mio. Euro und 21,3 Mio. Euro). Auf Mietvertragsverlängerungen entfiel ein Mietvolumen von 18,7 Mio. Euro, auf Neuvermietungen
12,0 Mio. Euro (Vorjahr: 23,8 Mio. Euro und 3,4 Mio. Euro). Die Like-for-like-Mieteinnahmen (ohne Berücksichtigung von Portfoliozugängen und -abgängen)
stiegen in den zwölf Monaten bis zum 30. Juni 2025 für das gesamte betreute Portfolio
um 0,9 %. Im Commercial Portfolio lag das Like-for-like-Wachstum bei 1,0 %, im Institutional
Business bei 0,9 %. In beiden Segmenten spielten Indexierungen weiterhin eine große
Rolle. Rund 63 % des Mietauslaufvolumens liegt in den Jahren ab 2029. Insbesondere
zu größeren Ausläufen in den Jahren 2025 und 2026 gibt es bereits proaktiv Gespräche
mit den Nutzern. Vermietungsleistung nach Nutzungsart
Vermietungsleistung nach Vertragsartin qm![]() Vermietungsleistung nach Segmentenin Mio. Euro![]() Commercial PortfolioDas Segment Commercial Portfolio umfasst den Immobilieneigenbestand der Branicks Group.
Hier werden kontinuierliche Cashflows aus Mieteinnahmen erzielt. Darüber hinaus optimiert
Branicks Group den Wert ihrer Bestandsobjekte und realisiert Gewinne durch Verkäufe
zum richtigen Zeitpunkt. Weitere Erträge werden mit Beteiligungen erzielt. Zum 30. Juni 2025 umfasste das direkt gehaltene Portfolio 132 Immobilien (30. Juni
2024: 160). Der Marktwert des Portfolios lag bei 2.713,0 Mio. Euro (30. Juni 2024:
3.592,2 Mio. Euro) und die Mietfläche bei rund 1.264.800 qm (30. Juni 2024: rund 1.733.500
qm). Auf Basis von 142,3 Mio. Euro annualisierten Mieteinnahmen (ohne Berücksichtigung
von Projektentwicklungen und Repositionierungsobjekten) entspricht das einer Bruttomietrendite
von 5,4 % (30. Juni 2024: 179,5 Mio. Euro und 5,3 %). Die EPRA-Leerstandsquote lag
bei 8,3 % (30. Juni 2024: 6,2 %), die durchschnittliche Laufzeit der Mietverträge
(WALT) bei 4,5 Jahren (30. Juni 2024: 4,5 Jahre). Während die Kennzahl WALT im Vergleich
zum Vorjahr konstant geblieben ist, ist ein Anstieg der Leerstandsquote im direkten
Vorjahresvergleich zu verzeichnen. Im Rahmen der laufenden Portfoliooptimierung setzt Branicks weiterhin auf die beiden
strategischen Asset-Klassen Logistik und Büro, die am Bilanzstichtag 30. Juni 2025
zusammen 82 % des Marktwerts des Commercial Portfolios ausmachen (30. Juni 2024: 80
%). Like-for-like-Mieteinnahmenannualisiert, in Mio. Euro![]() Mietauslaufvolumen Gesamtportfolioin % der annualisierten Mieteinnahmen![]() Top-3-VermietungenCommercial Portfolio
Institutional Business
Die Asset-Klasse Büro ist mit 49 % des Marktwerts die größte Asset-Klasse. Sie trägt
mit 72,1 Mio. Euro rund 51 % der annualisierten Mieten bei. Logistikimmobilien folgen
an zweiter Stelle mit einem Anteil von 33 % am Portfolio-Marktwert bzw. 31 % der Mieten.
Handelsobjekte machen nur noch 7 % vom Marktwert und 9 % der Mieten aus. Der Anteil von Green Buildings am Marktwert des Commercial Portfolios (Green-Building-Quote)
per Ende Juni 2025 betrug 52,5 % (31. Dezember 2024: 52,9 %). Auf die zehn größten Mieter im Eigenbestand entfielen zum 30. Juni 2025 insgesamt
31,3 % der annualisierten Mieten. Auch bei den Top-Mietern zeigt sich der Fokus auf
die Nutzungsarten Büro und Logistik. Asset-Klassen Commercial Portfolio (Basis: Marktwert)¹
Top-10-Mieter Commercial Portfolio
Institutional BusinessDie Assets under Management im Segment Institutional Business am 30. Juni 2025 betrugen
insgesamt 8.353,1 Mio. Euro für 147 Objekte (30. Juni 2024: 8.947,9 Mio. Euro für
179 Objekte). Die Reduzierung der Objektanzahl ist insbesondere auf das ausgelaufene
VIB Retail Balance I-Mandat zurückzuführen. Die Branicks Group betreut aktuell 29 Vehikel (16 Pool Funds mit 5,3 Mrd. Euro, acht
Club Deals mit 1,6 Mrd. Euro und fünf Individualmandate mit 1,5 Mrd. Euro) für insgesamt
168 institutionelle Investoren. Rund 59 % des Eigenkapitals stammen von Anlegern, die in mehr als einem Anlageprodukt
von Branicks investiert sind. Für weitere Investmentprodukte laufen bereits Gespräche und Marktsondierungen. Asset-Klassen![]() Investitionspartner¹![]()
1
Prozentwerte bezogen auf gezeichnetes Eigenkapital am 30. Juni 2025. PersonalentwicklungZum Stichtag 30. Juni 2025 beschäftigte der Branicks-Konzern insgesamt 266 Mitarbeiter.
Somit liegt die Anzahl der Beschäftigten im Konzern auf dem gleichen Niveau wie Ende
2024. Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Umsatz- und ErtragslageDas erste Halbjahr 2025 der Branicks war einerseits durch stabile Erträge im Vermietungsgeschäft
und andererseits durch ein herausforderndes Marktumfeld im Transaktionsbereich sowie
durch die finanzielle Konsolidierung geprägt. In einer Marktsituation, die insbesondere
von herausfordernden geopolitischen Rahmenbedingungen und verhaltenen Aussichten der
deutschen Wirtschaftsentwicklung geprägt ist, hat die Branicks Funds from Operations
("FFO") nach Minderheiten in Höhe von 22,7 Mio. Euro (Vorjahr: 19,4 Mio. Euro) erzielt.
Das Konzernergebnis hat sich mit - 23,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr:
- 131,5 Mio. Euro) deutlich verbessert. Hier schlugen vor allem ein deutlich verringerter
Zinsaufwand von 42,0 Mio. Euro (Vorjahr: 63,5 Mio. Euro) und ebenfalls deutlich verringerte
transaktionsbedingte Sonderabschreibungen auf Immobilien von 21,5 Mio. Euro (Vorjahr:
114,6 Mio. Euro) zu Buche. Insgesamt ist die Branicks trotz herausfordernder Marktlage
auf Kurs, ihre kommunizierten Jahresziele zu erreichen. FFO nach Minderheiten trotz schwierigen Marktumfelds bei 22,7 Mio. Euro (+17%) dank stabilen VermietungsgeschäftsDas stabile und erfolgreiche Vermietungsgeschäft im Rahmen unseres 360-Grad-Ansatzes
konnte im ersten Halbjahr 2025 den transaktionsbedingten Rückgang der Mieterträge
nicht vollständig kompensieren. Die Nettomieteinnahmen betragen im Berichtszeitraum
63,4 Mio. Euro (Vorjahr: 77,1 Mio. Euro). Die OPEX-Kosten insgesamt konnten um 14,3
% auf 28,2 Mio. Euro verringert werden (Vorjahr: 32,9 Mio. Euro). Zusammen mit dem
Rückgang des Zinsaufwands führt dies zu einem Anstieg der FFO nach Minderheiten im
ersten Halbjahr 2025 um 17% auf 22,7 Mio. Euro (Vorjahr: 19,4 Mio. Euro). Die FFO je Aktie (nach Minderheiten) liegen bei im Vergleich zum Vorjahr unveränderter
durchschnittlicher Aktienanzahl bei 0,27 Euro (Vorjahr: 0,23 Euro). Konzernergebnis deutlich verbessertInsbesondere aufgrund von deutlich geringeren transaktionsbedingten Sonderabschreibungen
und ebenfalls deutlich verringertem Zinsaufwand einschließlich Sondereffekten liegt
das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2025 signifikant verbessert bei - 23,4 Mio.
Euro (Vorjahr: - 131,5 Mio. Euro). Der Ergebnisanteil der Konzernaktionäre für das
erste Halbjahr 2025 beträgt - 22,9 Mio. Euro (Vorjahr: - 101,6 Mio. Euro). Das Ergebnis
je Aktie beträgt bei einer im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Aktienanzahl - 0,27
Euro (Vorjahr: - 1,22 Euro). FFO-Überleitung nach SegmentenDie FFO-Überleitung nach Segmenten der Branicks umfasst die zwei Segmente Commercial
Portfolio, das den Immobilien-Eigenbestand umfasst, und Institutional Business, das
für institutionelle Investoren gemanagte Immobilien umfasst. Im Folgenden wird die
Umsatz- und Ertragslage der einzelnen Segmente dargestellt. Überleitung FFO
Commercial PortfolioBrutto- und Nettomieteinnahmen von Verkäufen beeinflusstTrotz einer guten Vermietungsleistung im ersten Halbjahr 2025 mit einem Like-for-like-Wachstum
von 1,0 % im Commercial Portfolio sind die Bruttomieteinnahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
aufgrund von Verkäufen auf 72,3 Mio. Euro (Vorjahr: 89,1 Mio. Euro) zu rückgegangen.
Analog haben sich die Nettomieteinnahmen auf 63,4 Mio. Euro reduziert (Vorjahr: 77,1
Mio. Euro). Verkaufsgewinn trotz schwieriger MarktbedingungenIm ersten Halbjahr 2025 wurden Verkaufsgewinne in Höhe von 3,0 Mio. Euro (Vorjahr:
0,5 Mio. Euro) erzielt. Operative Kosten deutlich reduziertDie operativen Kosten wurden im ersten Halbjahr 2025 auf 12,1 Mio. Euro (Vorjahr:
13,6 Mio. Euro) reduziert. Während der Rückgang der Personalkosten von 6,3 Mio. Euro
im Vorjahr auf 5,8 Mio. Euro bei 0,5 Mio. Euro lag, verringerten sich die Verwaltungskosten
um 1,0 Mio. Euro auf 6,3 Mio. Euro (Vorjahr: 7,3 Mio. Euro). Verringerte SonderabschreibungenIm Zusammenhang mit Transaktionen wurden im Vergleich zum Vorjahr erheblich niedrigere
Sonderabschreibungen von 21,5 Mio. Euro (Vorjahr: 114,6 Mio. Euro) vorgenommen. Insgesamt
stehen damit Abschreibungen im ersten Halbjahr 2025 von 46,5 Mio. Euro zu Buche (Vorjahr:
152,6 Mio. Euro). Zinsergebnis merklich verbessertAufgrund unserer erfolgreich fortgeführten Reduzierung der Verschuldung verringerten
sich die Zinsaufwendungen einschließlich der in diesem Zusammenhang angefallenen Einmalaufwendungen
in Höhe von 8,4 Mio. Euro auf - 35,1 Mio. Euro (Vorjahr: - 54,3 Mio. Euro) deutlich. FFO-Beitrag nach Abzug von Minderheiten stabil bei 17,7 Mio. Euro trotz VerkäufenDer FFO-Beitrag des Segments lag auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums und betrug
trotz Verkäufen per 30. Juni 2025 17,7 Mio. Euro nach Abzug von Minderheiten (Vorjahr:
17,8 Mio. Euro). Der geringere Zinsaufwand und die reduzierten OPEX konnten den transaktionsbedingten
Rückgang der Brutto-/ Nettomieteinnahmen vollständig kompensieren. Institutional BusinessErträge aus Immobilienmanagement durch stabile wiederkehrende Fees und geringe Transaktionstätigkeit geprägtDie Branicks hat Immobilienmanagementerträge von 20,8 Mio. Euro (Vorjahr: 20,8 Mio.
Euro) erzielt. Diese beinhalten wiederkehrende Asset-, Property-Management- und Development-Fees
in Höhe von 18,9 Mio. Euro (Vorjahr: 20,5 Mio. Euro) und Transaktions- und Performance-Fees
in Höhe von 1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro). Beteiligungserträge um 40 % erhöht bei 2,1 Mio. EuroDie Beteiligungserträge aus dem Institutional Business liegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um rund 40 % höher bei 2,1 Mio. Euro (Vorjahr: 1,5 Mio. Euro). Operative Kosten um 3,2 Mio. Euro (- 17%) verringertDie operativen Kosten sind mit 16,1 Mio. Euro (Vorjahr: 19,3 Mio. Euro) rund 17 %
niedriger als im Vorjahr. Dies resultiert im Wesentlichen aus geringeren Verwaltungskosten
von 4,8 Mio. Euro (Vorjahr: 7,3 Mio. Euro). Die Personalkosten sind ebenfalls auf
11,3 Mio. Euro (Vorjahr: 12,0 Mio. Euro) zurückgegangen. Dies unterstreicht erneut
unsere kontinuierliche Umsetzung des Performance 2024 Programms. Höherer FFO-Beitrag nach MinderheitenDer FFO-Beitrag des Segments liegt insgesamt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich
verbessert bei 5,0 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro). FinanzlageDas erste Halbjahr 2025 war geprägt durch die erfolgreich fortgeführte finanzielle
Konsolidierung sowie das leicht verbesserte Zinsumfeld. Nach der vollständigen Tilgung
der Brückenfinanzierung bereits im Geschäftsjahr 2024 und der per 30. Juni 2025 erfolgten
Rückzahlung der Schuldscheindarlehen 2024 ist der absolute Zinsaufwand einschließlich
Einmaleffekten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zurückgegangen. Mit der abschließenden Tilgung der Schuldscheindarlehen 2024 per 30. Juni 2025, die
Gegenstand des im Geschäftsjahr 2024 durchgeführten StaRUG-Verfahrens waren, ist der
Abbau dieser Verbindlichkeiten erfolgreich abgeschlossen worden. Nach dem Stichtag
dieses Zwischenabschlusses wurden planmäßig auch weitere fällige Schuldscheindarlehen
in Höhe von 68 Mio. Euro im Juli 2025 getilgt. Damit sind alle Zahlungsverpflichtungen
des Geschäftsjahrs 2025 aus Schuldscheindarlehen planmäßig bedient. Die durchschnittliche Restlaufzeit aller Finanzschulden liegt zum 30. Juni 2025 bei
3,0 Jahren (31. Dezember 2024: 3,0 Jahre). Der Anteil der Finanzierungen mit Restlaufzeiten
größer als fünf Jahre liegt zum 30. Juni 2025 bei 10 % (31. Dezember 2024: 16 %). Mit rund 65 % bestehen etwa zwei Drittel der Finanzschulden aus Hypothekendarlehen,
die mit einem breiten Spektrum deutscher Kreditinstitute vereinbart sind. Der verbleibende
Teil stammt überwiegend aus der Unternehmensanleihe und Schuldscheinen. Die durchschnittlichen Zinskosten aller Finanzschulden lagen zum 30. Juni 2025 bei
2,4 % (31. Dezember 2024: 2,7 %). Zum 30. Juni 2025 sind rund 89% der Finanzschulden festverzinslich oder bezüglich
Zinsschwankungen abgesichert (31. Dezember 2024: 82 %). LTV stabil bei 61,0 %Der LTV, der um temporäre Warehousing-Effekte bereinigt wird, liegt im Vergleich zum
Jahresende 2024 stabil bei 61,0 % (31. Dezember 2024: 61,0 %). Korrespondierend steht auch der Adjusted LTV, der den Wert des Institutional Business
einschließt, nahezu unverändert bei 57,3 % (31. Dezember 2024: 57,5 %). Laufzeit Schuldenper 30.06.2025![]() Loan-To-Value (LTV)
1
Enthält Anteile assoziierte Unternehmen und Beteiligungen. Cashflows von Abflüssen aus Finanzierungstätigkeit geprägtDer Cashflow des ersten Halbjahrs 2025 ist im Wesentlichen durch den negativen Cashflow
aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von - 258,7 Mio. Euro geprägt. Hier schlagen im
Wesentlichen die Tilgung der Schuldscheine 2024 in Höhe von 225,0 Mio. Euro und die
Tilgung von Immobiliendarlehen in Höhe von 86,6 Mio. Euro zu Buche, denen Einzahlungen
aus Immobiliendarlehen von 58,2 Mio. Euro gegenüberstehen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beläuft sich auf 49,3 Mio. Euro (Vorjahr: -
39,4 Mio. Euro) und resultiert hauptsächlich aus den Verkäufen verschiedener Büro-
und Logistikimmobilien. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit konnte im ersten Halbjahr 2025 um 5,7
Mio. Euro auf 24,8 Mio. Euro gesteigert werden (Vorjahr: 19,1 Mio. Euro). Dies liegt
im Wesentlichen einerseits an niedrigeren Zinszahlungen (27,2 Mio. Euro, Vorjahr:
45,7 Mio. Euro), denen andererseits Nettosteuerzahlungen von 7,4 Mio. Euro (Vorjahr:
Nettosteuererstattungen von 10,7 Mio. Euro) gegenüberstehen. Der Finanzmittelfonds ist unter Berücksichtigung der zahlungswirksamen Verände rungen
im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 25,3 Mio. Euro zurückgegangen. Cashflow
VermögenslageDie Bilanzsumme ist per 30. Juni 2025 gegenüber dem Jahresende 2024 um 283,2 Mio.
Euro auf 3.458,4 Mio. Euro zu rückgegangen. Der Rückgang des langfristigen Vermögens um 132,0 Mio. Euro auf 3.136,8 Mio. Euro
(Vorjahr: 3.268,8 Mio. Euro) ist im Wesentlichen auf die Umgliederung von drei Immobilien
in die kurzfristigen "Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte" zurückzuführen.
Die Verkäufe dieser Immobilien wurden Ende Juni 2025 beurkundet; der Übergang von
Betrieb, Nutzen und Lasten ist innerhalb des dritten Quartals 2025 erfolgt. Der Rückgang des kurzfristigen Vermögens um 151,2 Mio. Euro auf 321,6 Mio. Euro (Vorjahr:
472,8 Mio. Euro) ist einerseits auf den Rückgang der liquiden Mittel um 184,6 Mio.
Euro auf 66,1 Mio. Euro (Vorjahr: 250,7 Mio. Euro) aufgrund von Darlehenstilgungen
und andererseits auf den Anstieg der "Zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte"
um 38,6 Mio. Euro auf 158,8 Mio. Euro (Vorjahr: 120,2 Mio. Euro) insbesondere aufgrund
der Umgliederung von drei Immobilien zurückzuführen. Die langfristigen Finanzschulden sind aufgrund von Umgliederungen in die kurzfristigen
Finanzschulden um 74,1 Mio. Euro auf 1.749,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1.824,0 Mio. Euro)
zurückgegangen, während sich im Rückgang der kurzfristigen Finanzschulden um 161,8
Mio. Euro auf 283,0 Mio. Euro (Vorjahr: 444,8 Mio. Euro) insbesondere die im ersten
Halbjahr erfolgten Tilgungen der Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 225,0
Mio. Euro niederschlagen. Eigenkapital durch Konzernergebnis beeinflusstDas Eigenkapital per 30. Juni 2025 ist im Vergleich zum 31. Dezember 2024 um 29,9
Mio. Euro auf 1.098,6 Mio. Euro zurückgegangen (31. Dezember 2024: 1.128,5 Mio. Euro).
Dies resultiert im Wesentlichen aus dem negativen Konzernergebnis des ersten Halbjahres
2025 von - 23,4 Mio. Euro (Vorjahr: - 131,5 Mio. Euro). Die bilanzielle Eigenkapitalquote
zeigt sich zum Stichtag weiterhin solide und hat sich gegenüber dem Ende des Geschäftsjahrs
2024 auf 31,8 % (31. Dezember 2024: 30,2 %) verbessert. Überblick Bilanz
Adjusted Net Asset Value zeigt vollen Wert des Institutional BusinessDie Kennzahl Net Asset Value (NAV) gibt den Substanzwert aller materiellen und immateriellen
Vermögenswerte abzüglich der Verbindlichkeiten an. Dieser Nettovermögenswert betrug
844,6 Mio. Euro zum 30. Juni 2025 (31. Dezember 2024: 857,9 Mio. Euro). Der Wert der
Immobilienmanagement-Dienstleistungen des Institutional Business ist nur teilweise
über den bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwert, immaterielle Vermögenswerte sowie
sonstige Aktiva und Passiva im NAV reflektiert. Ergänzt um diesen Wertbeitrag ergibt
sich zum Bilanzstichtag ein Gesamtwert für den Adjusted NAV von 1.035,6 Mio. Euro
(31. Dezember 2024: 1.048,9 Mio. Euro). Je Aktie betrug der NAV bei einer gegenüber dem Jahresende 2024 unveränderten Aktienanzahl
10,11 Euro, nach 10,27 Euro zum 31. Dezember 2024. Der Adjusted NAV je Aktie belief
sich zum 30. Juni 2025 auf 12,39 Euro (31. Dezember 2024: 12,55 Euro). Adjusted NAV-Überleitung inklusive Wert des Institutional Businessin Euro/Aktie![]() Net Asset Value
2
Inkl. Institutional Business. Prognose-, Risiko- und ChancenberichtRisiko- und ChancenberichtIm Konzernabschluss sowie im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024, die im
März 2025 veröffentlicht wurden, geht die Branicks ausführlich auf die Chancen und
Risiken der Geschäftstätigkeit ein und informiert über das Risikomanagementsystem
und das interne Kontrollsystem. Veränderungen in der Risikoeinschätzung haben sich
seitdem nicht ergeben. Auf der Seite der Chancen hat sich aufgrund der Zinssenkungen
der EZB im ersten Halbjahr 2025 die Aussicht auf eine Erholung des Transaktionsmarkts
weiter verbessert. Erwartete Rahmenbedingungen im zweiten Halbjahr 2025Gesamtwirtschaftliche EntwicklungNach Einschätzung des IfW Kiel hat die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland
die Talsohle erreicht. Im Juni 2025 hob das Institut seine BIP-Prognose für 2025 auf
ein Wachstum von 0,3 % an. Ende 2024 war man noch von einer Stagnation ausgegangen.
Das IfW Kiel begründet seine optimistischere Einschätzung mit dem Wachstum des privaten
Konsums sowie steigenden Unternehmensinvestitionen. Gestützt durch die finanzpolitischen
Maßnahmen der neuen Bundesregierung soll das BIP dann im Jahr 2026 um 1,6 % zulegen.
In einer ersten Reaktion auf die Bekanntgabe der Zollvereinbarung zwischen der EU
und den USA veranschlagte das IfW Kiel Ende Juli 2025 die zu erwartenden kurzfristigen
negativen Folgen auf die deutsche Wirtschaft auf - 0,13 %. Die Entwicklung des ifo-Geschäftsklimaindex bestätigt den Stimmungsumschwung in der
deutschen Wirtschaft im bisherigen Jahresverlauf. Gegenüber dem Jahresende 2024 stieg
der Index bis Juli 2025 um 3,7 auf 88,6 Punkte. Dies war vor allem auf verbesserte
Geschäftserwartungen (+ 6,0 Punkte) zurückzuführen, während sich die Bewertung der
aktuellen Lage um 1,5 Punkte verbesserte. Im Juni senkte die EZB ihre Inflationserwartungen für den Euroraum im Jahresdurchschnitt
2025 auf 2,0 % (März-Projektion: 2,3 %). Damit läge die Teuerungsrate genau auf dem
mittelfristigen Zielwert der EZB. Aufgrund der günstigen Inflationsaussichten senkte
die EZB im ersten Halbjahr 2025 den Zinssatz für die Einlagefazilität auf 2,0 %. Bis
zum Jahresende 2025 erwartet das IfW Kiel eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte. BranchenentwicklungDas Immobilienberatungsunternehmen JLL bestätigte im Juli 2025 seine optimistische
Einschätzung für den deutschen Bürovermietungsmarkt im laufenden Jahr. Der Flächenumsatz
an den Top-7-Bürostandorten soll den Prognosen zufolge 2,9 Mio. qm erreichen, was
einem Anstieg von rund 8 % gegenüber 2024 (2,7 Mio. qm) entspricht. Als Hauptgrund
für diesen Optimismus nennt JLL mehrere Großabschlüsse, die aktuell im Markt verhandelt
werden, sowohl aus der Privatwirtschaft als auch aus dem öffentlichen Sektor. Der
Fokus der Mieter dürfte weiterhin auf Objekten in Bestlagen liegen, während ältere
Bestandsflächen zunehmend als unattraktiv gelten. Laut JLL wird sich der bestehende
Sanierungsstau in den kommenden Jahren weiter verschärfen, da über zwei Drittel des
Bürobestands älter als 25 Jahre sind. Das erwartete Neubauvolumen für 2025 beziffert JLL weiterhin auf knapp 1,3 Mio. qm
(2024: 1,6 Mio. qm). In Bezug auf die Spitzenmieten hat JLL seine Prognose erhöht
und erwartet nun für das Gesamtjahr 2025 einen durchschnittlichen Anstieg von 4,3
% über die sieben Top-Standorte hinweg. Die Experten von BNPPRE gehen davon aus, dass die im zweiten Quartal 2025 beobachtete
Belebung des deutschen Logistikmarkts auch in der zweiten Jahreshälfte anhalten wird.
Zwar stellt die US-Handelspolitik mit ihren sich rasch ändernden Rahmenbedingungen
einen bedeutenden Unsicherheitsfaktor für die Weltwirtschaft dar, doch sollten diese
Effekte durch positive Impulse aus den staatlichen Ausgabenprogrammen in Deutschland
kompensiert werden. Entsprechend rechnet BNPPRE für 2025 mit einem Anstieg des Flächenumsatzes
im Vergleich zu dem schwachen Vorjahreswert von 5,3 Mio. qm. Sollte sich die Dynamik
im großflächigen Segment weiter verstärken, könnte sogar die Marke von 6 Mio. qm erreicht
werden. Für den deutschen Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien zeigt sich BNPPRE in seiner
aktuellen Prognose vorsichtiger als noch zu Jahresbeginn. Während im Januar noch ein
"sichtbarer" Zuwachs des Transaktionsvolumens gegenüber 2024 (25,9 Mrd. Euro) erwartet
wurde, rechnen die Experten nun nur noch mit einem Ergebnis im Bereich von 25 Mrd.
Euro. Diese Anpassung berücksichtigt die zunehmende Unsicherheit der Anleger infolge
geopolitischer Entwicklungen. Dennoch haben sich laut BNPPRE die gesamtwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen für die kommenden zwei Jahre insgesamt verbessert. Mittelfristig
erwartet BNPPRE daher, dass die positiven Effekte aus nationalen Entwicklungen die
globalen Negativtrends überwiegen werden. Bei den Renditen wird von einer stabilen
Entwicklung ausgegangen. Bestätigung Prognose 2025Wir bestätigen unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2025:
Investor Relations und KapitalmarktAktienmärkte im ersten Halbjahr 2025: Erholung mit UnsicherheitenDie globalen Aktienmärkte setzten zu Beginn des Jahres 2025 ihre positive Entwicklung
vom Jahresende 2024 fort. Getragen von sinkenden Inflationsraten, der Aussicht auf
geldpolitische Lockerungen sowie einer weiter anhaltenden Euphorie rund um künstliche
Intelligenz und Technologiewerte, zeigte sich insbesondere die Wall Street in starker
Verfassung. Die europäischen Börsen profitierten von staatlichen Investitionsprogrammen,
der DAX erreichte im Juni mit über 18.500 Punkten i.W. aufgrund der Aussicht auf das
500 Milliarden-Investitionsprogramm wie auch auf Basis von deutlichen Kapitalzuflüssen
aus den USA ein neues Allzeithoch. Im Verlauf des Halbjahres blieb das Marktumfeld dennoch anspruchsvoll. Die erste Zinssenkung
der EZB im Juni kam zwar wie erwartet, doch die US-Notenbank Fed signalisierte eine
vorsichtigere Haltung, was zu kurzfristigen Rücksetzern führte. Zudem sorgten anhaltende
geopolitische Spannungen, insbesondere in Ostasien, sowie die anhaltenden von den
USA verursachten Zollstreitigkeiten für zunehmende Unsicherheit. Belastend wirkten
außerdem schwächere Konjunkturdaten aus Deutschland und China, die Sorgen über die
globale Nachfrage schürten. Gleichzeitig sorgten starke Unternehmenszahlen insbesondere
aus dem US-Technologiesektor sowie robuste Konsumausgaben in den USA für Stabilität
und neue Impulse. Insgesamt beendeten die wichtigsten Aktienindizes das erste Halbjahr
mit deutlichen Zugewinnen - bei gleichzeitiger Rückkehr latenter Volatilität und zunehmender
Differenzierung zwischen Regionen und Sektoren. Branicks-Aktie im ersten Halbjahr 2025: Stabilisierung durch aktives Schuldenmanagement in volatilem MarktumfeldDie Branicks-Aktie (ehemals DIC Asset AG) startete den Handel am 2. Januar 2025 bei
einem Kurs von 2,08 Euro und erreichte den Höchstkurs des Halbjahres am 17. Februar
2025 mit 2,73 Euro. Diese Entwicklung spiegelte die finanzielle Konsolidierung sowie
die operative Stärke des Unternehmens. Die Aktie blieb im weiteren Verlauf in der
Tendenz stabil, profitierte von der bestätigten Tilgung der 2025 fälligen Schuldscheindarlehen
und dem kontinuierlich positiven Vermietungsgeschäft. Ende Juni schloss die Aktie
bei 2,03 Euro. Insgesamt spiegelte das erste Halbjahr eine Phase der Stabilisierung
und schrittweisen Erholung wider. Die deutschen Leitindizes präsentierten sich im ersten Halbjahr 2025 erneut unterschiedlich
stark. Während der DAX mit einem Plus von rund 6 % ein frisches Allzeithoch bei über
23.900 Punkten markierte, blieben MDAX und SDAX mit Zuwächsen um rund 4 % bzw. 3 %
etwas dahinter zurück. Bei Immobilienaktien sorgten die Aussicht auf weitere Zinssenkungen
sowie eine schrittweise Belebung des Transaktionsmarkts für verhaltenen Optimismus
im Vergleich zum Vorjahr. Im internationalen Immobiliensektor zeigten sich insbesondere ab dem Frühjahr deutliche
Erholungstendenzen, die maßgeblich auf die lockere Geldpolitik der großen Notenbanken
zurückzuführen waren. Dadurch zogen die Indizes EPRA Developed Europe und EPRA Germany
im Mai auf neue Zwischenhochs. Zu Sommerbeginn beeinflussten weltpolitische Unsicherheiten,
Diskussionen um Fördermaßnahmen und steuerliche Rahmenbedingungen die Stimmung der
Marktteilnehmer. Wertentwicklung 2025indexiert (Xetra-Schlusskurs vom 30.12.2024 = 100 %), Branicks Group AG ohne Berücksichtigung
von Dividendenausschüttung ![]() Zum Halbjahresende verbuchte der EPRA Germany einen Zuwachs von rund 6 %, während
der EPRA Developed Europe im gleichen Zeitraum ein Plus von etwa 3 % erzielte. Aktuell eine ausstehende Anleihe bei BranicksDie Entwicklung des Anleihemarkts im ersten Halbjahr 2025 war geprägt von hoher Volatilität
und sich wandelnden Erwartungen an die Zentralbankpolitik in den USA und Europa. In
den USA setzten die Anleger angesichts stabiler wirtschaftlicher Fundamentaldaten
sowie des Widerstands der Fed gegen Zinssenkungen vor allem auf kürzer laufende Papiere,
während Langläufer unter Druck gerieten. In Europa begann die EZB im Juni mit einem
ersten Zinsschritt - eine Folge nachlassender Inflation und gedämpfter Wachstumsprognosen.
Insgesamt führte das Umfeld zu einer differenzierten Nachfrage: Investment-Grade-Anleihen
und Staatsanleihen mit solider Bonität waren gefragt, während Long-Duration-Papiere
aufgrund der Unsicherheit über das Tempo weiterer Zinsschritte vorsichtig bewertet
wurden. Aktuell hat Branicks eine Anleihe ausstehend. Zum 30. Juni 2025 notierte der Green
Bond 21/26 mit einem Volumen von 400 Mio. Euro bei 52,27 %. Die geplante Mittelverwendung
der Anleihe für Green Buildings steht im Einklang mit den Nachhaltigkeitsentwicklungszielen
(Sustainable Development Goals) 9 und 11 der Vereinten Nationen. Virtuelle Hauptversammlung 2025Auf der ordentlichen Hauptversammlung am 20. August 2025, die als Online-Veranstaltung
abgehalten wurde, wurden alle Tagesordnungspunkte mit großen Mehrheiten bestätigt. Die Hauptversammlung hat unter anderem Vorstand und Aufsichtsrat für ihre Tätigkeit
im Geschäftsjahr 2024 entlastet und die bereits bisher dem Aufsichtsrat angehörenden
Herren Jürgen Josef Overath, Michael Zahn und René Zahnd für einen weiteren Turnus
in den Aufsichtsrat der Branicks Group AG gewählt. Zudem hat die Hauptversammlung die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg
als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2025 sowie als Abschlussprüfer für die prüferische
Durchsicht des Halbjahresfinanzberichts und zusätzlicher unterjähriger Finanzinformationen
für das Geschäftsjahr 2025 und das Geschäftsjahr 2026 im Zeitraum bis zur nächsten
ordentlichen Hauptversammlung bestellt, den Vergütungsbericht für Vorstand und Aufsichtsrat
erörtert, das Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands gebilligt sowie das
in § 10 der Satzung der Branicks Group AG geregelte System für die Vergütung der Mitglieder
des Aufsichtsrats turnusgemäß bestätigt. Aktionärsstruktur![]() Quelle: Auf Basis von Aktionärsmeldungen und WpHG-Meldungen, Stand: 19.08.2025 Basisdaten Branicks Group Aktie
Kennzahlen zur Branicks Group Aktie ¹
1
Jeweils Xetra-Schlusskurse verwendet.
2
Aktienanzahl am 30. Juni 2025: 83.565.510; am 30. Juni 2024: 83.565.510. Basisdaten Anleihe
Stabile AktionärsstrukturDer Aktionärskreis der Branicks weist eine grundsätzlich stabile Struktur mit nationalen
und internationalen institutionellen Investoren auf. Die Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe
hält als Ankeraktionär zum 19. August 2025 rund 25,02 % der Aktien, wovon rund 8,2
% über die TTL Real Estate GmbH zugerechnet werden. Die RAG-Stiftung ist seit 2014
als Großaktionärin an Branicks beteiligt und hält rund 10,01 % der Aktien. Yannick
Patrick Heller hat im Februar 2021 die 10 %-Schwelle überschritten und hält aktuell
rund 10,10 % der Aktien. FMR LLC hält 3,05 %. Der Streubesitz liegt aktuell bei rund
51,82 %. Kontinuierliche KapitalmarktkommunikationUnsere Investor-Relations-Arbeit basiert auf den Prinzipien Offenheit, Transparenz
und Fairness gegenüber allen Finanzmarktteilnehmern. Die fortlaufende und zeitnahe
Information der Aktionäre, Investoren und Analysten über die aktuellen Entwicklungen
und den Geschäftsverlauf steht im Zentrum der IR-Aktivitäten. Im ersten Halbjahr 2025 fanden zahlreiche Gespräche sowohl mit Fremdkapitalgebern
und Anleihegläubigern als auch mit institutionellen und Privatinvestoren statt, sowohl
telefonisch als auch per Videokonferenz oder im Rahmen persönlicher Treffen. Daneben
fand ein kontinuierlicher und reger Austausch via E-Mail mit den oben genannten Anspruchsgruppen
statt. Zu Beginn des ersten Halbjahrs waren das vorherrschende Thema des Dialogs die
Finanzlage, die Verkäufe sowie strategische Themen. Über die kommenden Monate hinweg
fokussierte sich der Austausch auf die erreichten Meilensteine hinsichtlich der Entschuldung
der Gesellschaft sowie die dafür notwendigen erfolgreich realisierten Immobilienverkäufe. Alle kapitalmarktrelevanten Informationen rund um Branicks sind auf unserer Website
zeitnah abrufbar und werden kontinuierlich gepflegt. Neben Finanzberichten, Unternehmenspräsentationen
und Mitteilungen sind dort auch die Mitschnitte der Telefonkonferenzen zur Jahres-
und Quartalsberichterstattung und eine detaillierte Konsens-Übersicht über aktuelle
Analystenmeinungen zu finden. Laufender Austausch mit AnalystenZum Stichtag dieses Berichts, dem 30. Juni 2025, wird die Branicks Group AG von insgesamt
acht Analysten gecovert. Demnach gibt es drei Kaufempfehlungen, zwei Empfehlungen
zum Halten und drei Verkaufsempfehlungen. Die Kurs ziele bewegen sich in einer Bandbreite
von 1,70 Euro bis 7,00 Euro und das Median-Kursziel liegt bei 3,18 Euro je Aktie.
Die Schätzungen der Research-Häuser werden regelmäßig aktualisiert und auf der IR-Website
von Branicks veröffentlicht. Das IR-Team pflegt einen regelmäßigen Austausch mit den
Analysten; auch im ersten Halbjahr 2025 fanden zahlreiche Gespräche mit Analysten
statt. Aktuelle Analystenempfehlungen
Stand: 30. Juni 2025 IR-Aktivitäten 20252. Halbjahr 2025
Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2025Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
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| in TEUR | H1 2025 | H1 2024 | Q2 2025 | Q2 2024 |
| Bruttomieteinnahmen | 72.289 | 89.105 | 35.905 | 44.737 |
| Erbbauzinsen | - 91 | - 97 | - 62 | - 49 |
| Erträge aus Betriebs- und Nebenkosten | 14.668 | 16.156 | 7.401 | 8.476 |
| Aufwendungen für Betriebs- und Nebenkosten | - 15.684 | - 18.726 | - 7.620 | - 9.705 |
| Sonstige immobilienbezogene Aufwendungen | - 7.770 | - 9.383 | - 4.230 | - 4.905 |
| Nettomieteinnahmen | 63.412 | 77.055 | 31.394 | 38.554 |
| Verwaltungsaufwand | - 11.116 | - 14.564 | - 5.727 | - 8.402 |
| Personalaufwand | - 17.139 | - 18.313 | - 8.722 | - 8.863 |
| Abschreibungen | - 50.178 | - 157.033 | - 23.521 | - 136.758 |
| Erträge aus Immobilienverwaltungsgebühren | 20.768 | 20.812 | 10.011 | 11.118 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.425 | 926 | 809 | 528 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 2.703 | - 363 | - 2.126 | - 282 |
| Ergebnis sonstiger betrieblicher Erträge und Aufwendungen | - 1.278 | 563 | - 1.317 | 246 |
| Nettoerlös aus dem Verkauf von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 78.025 | 17.085 | 78.025 | 4.085 |
| Restbuchwert der verkauften als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | - 75.023 | - 16.574 | - 75.023 | - 3.574 |
| Gewinn aus dem Verkauf von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 3.002 | 511 | 3.002 | 511 |
| Ergebnis vor Zinsen und sonstigen Finanzierungstätigkeiten | 7.471 | - 90.969 | 5.120 | - 103.594 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 2.104 | 3.354 | 1.052 | 1.708 |
| Zinserträge | 6.383 | 8.929 | 2.801 | 4.861 |
| Zinsaufwand | - 41.998 | - 63.512 | - 17.922 | - 35.450 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | - 26.040 | - 142.198 | - 8.949 | - 132.475 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | - 6.044 | - 9.514 | - 2.358 | - 5.038 |
| Latente Steuern | 8.709 | 20.179 | 3.273 | 14.809 |
| Konzernergebnis | - 23.375 | - 131.533 | - 8.034 | - 122.704 |
| Ergebnisanteil Konzernaktionäre | - 22.866 | - 101.594 | - 7.781 | - 92.236 |
| Ergebnisanteil Minderheitenanteile | - 509 | - 29.939 | - 253 | - 30.468 |
| (Un)verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro 1 | - 0,27 | - 1,22 | - 0,09 | - 1,10 |
1
Mit Durchschnittsaktienanzahl gemäß IFRS.
| in TEUR | H1 2025 | H1 2024 | Q2 2025 | Q2 2024 |
| Konzernergebnis | - 23.375 | - 131.533 | - 8.034 | - 122.704 |
| Sonstiges Ergebnis | ||||
| Posten, die unter bestimmten Bedingungen zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | ||||
| Marktbewertung Sicherungsinstrumente | ||||
| Cashflow-Hedges | - 15 | - 15 | - 8 | - 7 |
| Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | ||||
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten Finanzinstrumenten | - 3.151 | - 1.111 | 0 | - 313 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 1 | - 3.166 | - 1.126 | - 8 | - 320 |
| Gesamtergebnis | - 26.541 | - 132.659 | - 8.042 | - 123.024 |
| Konzernaktionäre | - 26.019 | - 103.016 | - 7.789 | - 92.543 |
| Minderheitenanteile | - 522 | - 29.643 | - 253 | - 30.481 |
| in TEUR | 30.06.2025 | 31.12.2024 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 190.243 | 190.243 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 2.534.263 | 2.663.564 |
| Sachanlagen | 40.226 | 42.252 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 118.593 | 118.750 |
| Ausleihungen an nahestehende Unternehmen | 112.025 | 107.623 |
| Beteiligungen | 86.065 | 88.035 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 24.668 | 27.573 |
| Aktive latente Steuern | 30.746 | 30.746 |
| Langfristiges Vermögen | 3.136.829 | 3.268.786 |
| Forderungen aus dem Verkauf von Immobilien | 1.299 | 685 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 18.313 | 23.945 |
| Forderungen gegen nahestehende Unternehmen | 22.741 | 21.573 |
| Forderungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 20.487 | 22.886 |
| Sonstige Forderungen | 29.240 | 29.722 |
| Sonstige Vermögenswerte | 4.552 | 3.074 |
| Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand | 66.089 | 250.720 |
| 162.721 | 352.605 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 158.806 | 120.200 |
| Kurzfristiges Vermögen | 321.527 | 472.805 |
| Summe Aktiva | 3.458.356 | 3.741.591 |
| in TEUR | 30.06.2025 | 31.12.2024 |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 83.566 | 83.566 |
| Kapitalrücklage | 836.118 | 836.118 |
| Hedgingrücklage | 309 | 324 |
| Rücklage für erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte Finanzinstrumente | - 21.137 | - 17.986 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste Pensionen | 465 | 465 |
| Bilanzverlust | - 172.767 | - 149.901 |
| Konzernaktionären zustehendes Eigenkapital | 726.554 | 752.586 |
| Minderheitenanteile | 372.029 | 375.896 |
| Summe Eigenkapital | 1.098.583 | 1.128.482 |
| Schulden | ||
| Unternehmensanleihen | 387.547 | 382.570 |
| Langfristige verzinsliche Finanzschulden | 1.362.369 | 1.441.381 |
| Passive latente Steuern | 150.458 | 159.167 |
| Pensionsrückstellung | 3.405 | 3.415 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 21.714 | 23.089 |
| Summe langfristiger Schulden | 1.925.493 | 2.009.622 |
| Kurzfristige verzinsliche Finanzschulden | 283.038 | 444.759 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.145 | 10.555 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen | 9.033 | 7.229 |
| Verbindlichkeit aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 28.939 | 33.239 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 68.039 | 68.717 |
| 395.194 | 564.499 | |
| Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten | 39.086 | 38.988 |
| Summe kurzfristiger Schulden | 434.280 | 603.487 |
| Summe Schulden | 2.359.773 | 2.613.109 |
| Summe Passiva | 3.458.356 | 3.741.591 |
| in TEUR | H1 2025 | H1 2024 |
| Laufende Geschäftstätigkeit | ||
| Nettobetriebsgewinn vor gezahlten/erhaltenen Zinsen und Steuern | 9.797 | - 99.379 |
| Realisierte Gewinne/Verluste aus Verkäufen von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | - 3.002 | - 511 |
| Abschreibungen | 50.178 | 157.033 |
| Veränderungen der Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 9.736 | 15.612 |
| Andere nicht zahlungswirksame Transaktionen | - 8.709 | - 21.495 |
| Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit | 58.000 | 51.260 |
| Gezahlte Zinsen | - 27.246 | - 45.677 |
| Erhaltene Zinsen | 1.493 | 2.792 |
| Gezahlte/erhaltene Steuern | - 7.419 | 10.732 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 24.828 | 19.107 |
| Investitionstätigkeit | ||
| Erlöse aus dem Verkauf von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 78.025 | 17.085 |
| Erwerb von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 0 | - 47.704 |
| Investitionen in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | - 29.787 | - 13.009 |
| Verkauf anderer Investitionen | 1.080 | 4.443 |
| Erwerb von Betriebs- und Geschäftsausstattung; Software | - 49 | - 170 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 49.269 | - 39.355 |
| Finanzierungstätigkeit | ||
| Rückzahlung Minderheitenanteile | - 1.370 | - 7.149 |
| Einzahlungen von Darlehen | 58.163 | 61.750 |
| Rückzahlung von Darlehen | - 86.626 | - 249.786 |
| Rückzahlung von Anleihen/Schuldscheinen | - 225.000 | - 23.000 |
| Leasingzahlungen | - 1.645 | - 1.801 |
| Auszahlungen für Kosten der Kapitalbeschaffung | - 2.250 | - 13.941 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | - 258.728 | - 233.927 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | - 184.631 | - 254.175 |
| Finanzmittelfonds zum 1. Januar | 250.720 | 345.550 |
| Finanzmittelfonds zum 30. Juni | 66.089 | 91.375 |
| in TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Hedgingrücklage | Rücklage für als erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte Finanzinstrumente | Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste Pensionen | Bilanzverlust |
| Stand am 31. Dezember 2024 | 83.566 | 836.118 | 324 | - 17.986 | 465 | - 149.901 |
| Konzernergebnis | - 22.866 | |||||
| Sonstiges Ergebnis 1 | ||||||
| Posten, die zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | ||||||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges | - 15 | |||||
| Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | ||||||
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten Finanzinstrumenten | - 3.151 | |||||
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste Pensionen | ||||||
| Gesamtergebnis | - 15 | - 3.151 | - 22.866 | |||
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Dividendenzahlung für 2024 | ||||||
| Veränderung Minderheitenanteile | ||||||
| Stand am 30. Juni 2025 | 83.566 | 836.118 | 309 | - 21.137 | 465 | - 172.767 |
| in TEUR | Konzernaktionären zustehendes Eigenkapital | Minderheitenanteile | Gesamt |
| Stand am 31. Dezember 2024 | 752.586 | 375.896 | 1.128.482 |
| Konzernergebnis | - 22.866 | - 509 | - 23.375 |
| Sonstiges Ergebnis 1 | |||
| Posten, die zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | |||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges | - 15 | - 15 | |
| Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | |||
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten Finanzinstrumenten | - 3.151 | - 3.151 | |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste Pensionen | |||
| Gesamtergebnis | - 26.032 | - 509 | - 26.541 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | |||
| Dividendenzahlung für 2024 | 0 | ||
| Veränderung Minderheitenanteile | - 3.358 | - 3.358 | |
| Stand am 30. Juni 2025 | 726.554 | 372.029 | 1.098.583 |
1
Nach Berücksichtigung latenter Steuern.
| in TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Hedgingrücklage | Rücklage für als erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte Finanzinstrumente | Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste Pensionen | Bilanzverlust |
| Stand am 31. Dezember 2023 | 83.566 | 914.800 | 354 | - 8.449 | 709 | 53.761 |
| Konzernergebnis | - 101.594 | |||||
| Sonstiges Ergebnis 1 | ||||||
| Posten, die zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | ||||||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges | - 15 | |||||
| Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | ||||||
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten Finanzinstrumenten | - 1.111 | |||||
| Gesamtergebnis | - 15 | - 1.111 | - 101.594 | |||
| Veränderung Minderheitenanteile | ||||||
| Stand am 30. Juni 2024 | 83.566 | 914.800 | 339 | - 9.560 | 709 | - 47.833 |
| Konzernergebnis | - 179.519 | |||||
| Sonstiges Ergebnis 1 | ||||||
| Posten, die zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | ||||||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges | - 15 | |||||
| Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | ||||||
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten Finanzinstrumenten | - 8.426 | |||||
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste Pensionen | - 244 | |||||
| Gesamtergebnis | - 15 | - 8.426 | - 244 | - 179.519 | ||
| Entnahme Kapitalrücklage | - 78.682 | 78.682 | ||||
| Veränderung Minderheitenanteile | - 1.231 | |||||
| Stand am 31. Dezember 2024 | 83.566 | 836.118 | 324 | - 17.986 | 465 | - 149.901 |
| in TEUR | Konzernaktionären zustehendes Eigenkapital | Minderheitenanteile | Gesamt |
| Stand am 31. Dezember 2023 | 1.044.741 | 482.398 | 1.527.139 |
| Konzernergebnis | - 101.594 | - 29.939 | - 131.533 |
| Sonstiges Ergebnis 1 | |||
| Posten, die zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | |||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges | - 15 | - 15 | |
| Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | |||
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten Finanzinstrumenten | - 1.111 | - 1.111 | |
| Gesamtergebnis | - 102.720 | - 29.939 | - 132.659 |
| Veränderung Minderheitenanteile | - 7.756 | - 7.756 | |
| Stand am 30. Juni 2024 | 942.021 | 444.703 | 1.386.724 |
| Konzernergebnis | - 179.519 | - 54.484 | - 234.003 |
| Sonstiges Ergebnis 1 | |||
| Posten, die zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | |||
| Gewinn/Verlust aus Cashflow-Hedges | - 15 | - 15 | |
| Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | |||
| Gewinn/Verlust aus der Bewertung von erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten Finanzinstrumenten | - 8.426 | - 8.426 | |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste Pensionen | - 244 | - 244 | |
| Gesamtergebnis | - 188.204 | - 54.484 | - 242.688 |
| Entnahme Kapitalrücklage | |||
| Veränderung Minderheitenanteile | - 1.231 | - 14.323 | - 15.554 |
| Stand am 31. Dezember 2024 | 752.586 | 375.896 | 1.128.482 |
1
Nach Berücksichtigung latenter Steuern.
Der Zwischenbericht umfasst gem. § 115 WpHG einen verkürzten Konzernzwischenabschluss
und einen Konzernzwischenlagebericht. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30.
Juni 2025 wurde nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards
(IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, für die Zwischenberichterstattung aufgestellt
(IAS 34). Den Zwischenabschlüssen der einbezogenen Unter nehmen liegen einheitliche
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Der Konzernzwischenlagebericht wurde
unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt.
Im Konzernzwischenabschluss werden die gleichen Methoden zur Konsolidierung, Währungsumrechnung,
Bilanzierung und Bewertung wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2024 angewendet,
mit Ausnahme der unten dargestellten Änderungen. Die Ertragsteuern wurden auf Basis
des für das Gesamtjahr erwarteten Steuersatzes abgegrenzt.
Dieser verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle gem. IFRS geforderten
Angaben für Konzernabschlüsse und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2024, der die Basis für den vorliegenden Zwischenabschluss darstellt,
gelesen werden. Darüber hinaus verweist die Branicks Group AG ("Branicks") hinsichtlich
wesentlicher Veränderungen und Geschäftsvorfälle bis zum 30. Juni 2025 auf den Konzernzwischenlagebericht
in diesem Dokument.
Im Rahmen der Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses müssen von der Unternehmensleitung
Schätzungen durchgeführt und Annahmen getätigt werden. Diese beeinflussen sowohl die
Höhe der für Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten angegebenen Beträge
zum Bilanzstichtag als auch die Höhe des Ausweises von Erträgen und Aufwendungen im
Berichtszeitraum. Tatsächlich anfallende Beträge können von diesen Schätzungen abweichen.
Bis Ende Juni 2025 ergaben sich keine Anpassungen aufgrund veränderter Schätzungen
oder Annahmen.
Folgende Standards, Änderungen zu Standards und Interpretationen wurden im aktuellen
Geschäftsjahr erstmalig angewandt.
| Standard | Titel |
| Änderungen an IAS 21 | Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse: Mangel der Umtauschbarkeit |
Diese Änderungen zu Standards haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss
der Branicks.
Folgende in den kommenden Jahren in Kraft tretende Standards wurden in geltendes EU-Recht
übernommen:
| Standard | Titel | Verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre beginnend ab |
| Änderungen an IFRS 9 und IFRS 7 | Änderungen an der Klassifikation und Bewertung von Finanzinstrumenten | 01.01.2026 |
| Änderungen an IFRS 9 und IFRS 7 | Verträge, die sich auf naturabhängigen Strom beziehen | 01.01.2026 |
Folgende in den kommenden Jahren in Kraft tretende Standards wurden noch nicht in
geltendes EU-Recht übernommen:
| Standard | Titel | Verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre beginnend ab |
| Jährliche Verbesserungen Band 11 | Jährliche Verbesserungen | 01.01.2026 |
| IFRS 19 | Tochterunternehmen ohne öffentliche Rechenschaftspflicht: Angaben | offen |
| IFRS 18 | Darstellung und Angaben im Abschluss | 01.01.2027 |
Alle aufgeführten Standards werden von der Branicks erst ab dem Zeitpunkt der verpflichtenden
Erstanwendung angewendet. Die Auswirkungen der noch nicht in EU-Recht übernommenen
Änderungen bzw. Neuerungen auf den Konzernabschluss der Branicks, insbesondere die
Auswirkungen des IFRS 18, werden derzeit noch geprüft.
Die Bewertung geht wie im Vorjahr von der Going-Concern-Prämisse aus. Wir verweisen
dazu auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2024 im Notes-Abschnitt "Grundlagen
der Abschlusserstellung".
Für die vom Konzern gehaltenen nicht börsennotierten Anteile an der DIC Opportunistic
GmbH sowie für gehaltene Anteile an Kommanditgesellschaften liegen keine auf einem
aktiven Markt notierten Preise vor (Stufe 3 nach IFRS 13). Der beizulegende Zeitwert
leitet sich aus dem indirekt gehaltenen Immobilien- und Aktienvermögen ab. Zwischen
dem 31. Dezember 2024 und dem Bilanzstichtag ergaben sich Wertänderungen in Höhe von
insgesamt - 1.970 TEUR. Für die Bewertung des Immobilienvermögens wird auf den Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2024 verwiesen.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der
einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Schulden für jede einzelne Kategorie von
Finanzinstrumenten dar und leitet diese auf die entsprechenden Bilanzpositionen über.
Die für den Konzernmaßgeblichen Bewertungskategorien nach IFRS 9 sind Financial Assets
at Fair Value through OCI (FVOCI), Financial Assets at Fair Value through Profit or
Loss (FVTPL), Financial Assets at Amortised Cost (FAAC) sowie Financial Liabilities
Measured at Amortised Cost (FLAC).
| in TEUR | Bewertungskategorie nach IFRS 9 | Buchwert 30.06.2025 | Fair Value 30.06.2025 | Buchwert 31.12.2024 | Fair Value 31.12.2024 |
| Aktiva | |||||
| Beteiligungen | FVOCI | 54.848 | 54.848 | 58.000 | 58.000 |
| Beteiligungen | FVTPL | 31.217 | 31.217 | 30.035 | 30.035 |
| Sonstige Ausleihungen | FAAC | 112.025 | 112.025 | 107.623 | 107.623 |
| Forderungen aus dem Verkauf von Immobilien | FAAC | 1.299 | 1.299 | 685 | 685 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | FAAC | 18.313 | 18.313 | 23.945 | 23.945 |
| Forderungen gegen nahestehende Unternehmen | FAAC | 22.741 | 22.741 | 21.573 | 21.573 |
| Sonstige Forderungen | FAAC | 29.240 | 29.240 | 29.722 | 29.722 |
| Sonstige Vermögenswerte | FAAC | 4.552 | 4.552 | 3.074 | 3.074 |
| Flüssige Mittel | FAAC | 66.089 | 66.089 | 250.720 | 250.720 |
| Summe | FAAC | 254.259 | 254.259 | 437.342 | 437.342 |
| Passiva | |||||
| Unternehmensanleihe - langfristig | FLAC | 387.547 | 203.853 | 382.570 | 232.063 |
| Langfristige verzinsliche Finanzschulden | FLAC | 1.362.369 | 1.322.623 | 1.441.381 | 1.401.594 |
| Kurzfristige Finanzschulden | FLAC | 283.038 | 282.813 | 444.759 | 452.304 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 6.145 | 6.145 | 10.555 | 10.555 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen | FLAC | 9.033 | 9.033 | 7.229 | 7.229 |
| Sonstige Verbindlichkeiten 1 | FLAC | 63.643 | 63.643 | 64.343 | 64.343 |
| Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Finanzinvestitionen | FLAC | 39.086 | 33.276 | 38.988 | 34.058 |
| Summe | FLAC | 2.150.861 | 1.921.386 | 2.389.825 | 2.202.146 |
1
Ohne kurzfristige Leasingverbindlichkeiten.
Die Entwicklung der Finanzinstrumente der Stufe 3 stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR | 2025 | 2024 |
| 01.01. | 88.035 | 99.036 |
| Zugang | 0 | 0 |
| Bewertungseffekt | - 1.970 | - 9.421 |
| Abgänge | 0 | - 1.580 |
| 30.06./31.12. | 86.065 | 88.035 |
Der Bewertungseffekt wird in Höhe von - 3.152 TEUR erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis
sowie in Höhe von 1.182 TEUR erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.
Die Gesellschaft wendet für die Bewertung der Immobilien das Anschaffungskostenmodell
nach IAS 40.56 an. Für die Ermittlung der Marktwerte der als Finanzinvestition gehaltenen
Immobilien gemäß IFRS 13 wird auf die Angaben im Konzernabschluss zum 31. Dezember
2024 verwiesen.
Von dem bestehenden Guthaben unterliegen 38.020 TEUR kurzfristigen Verfügungsbeschränkungen
über den Bilanzstichtag hinaus.
Die Segmentberichterstattung der Branicks wird unter Beachtung von IFRS 8 "Geschäftssegmente"
- dem Management Approach folgend - aufgestellt und die Berichterstattung auf zwei
Säulen fokussiert: zum einen auf das Segment Commercial Portfolio, das den
Immobilien eigenbestand umfasst, zum anderen das Segment Institutional Business, in
dem die Managementdienstleistungen für institutionelle Investoren zusammengefasst
werden.
| H1 2025 | H1 2024 | |||||
| in Mio. Euro | Commercial Portfolio | Institutional Business | Gesamt | Commercial Portfolio | Institutional Business | Gesamt |
| Ergebniskennzahlen | ||||||
| Bruttomieteinnahmen (GRI) | 72,3 | 72,3 | 89,1 | 89,1 | ||
| Nettomieteinnahmen (NRI) | 63,4 | 63,4 | 77,1 | 77,1 | ||
| Gewinne aus Immobilienverkauf | 3,0 | 3,0 | 0,5 | 0,5 | ||
| Erträge aus Immobilienverwaltungsgebühren | 20,8 | 20,8 | 20,8 | 20,8 | ||
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 0,0 | 2,1 | 2,1 | 1,9 | 1,5 | 3,4 |
| Abschreibungen | - 46,5 | - 3,7 | - 50,2 | - 152,6 | - 4,4 | - 157,0 |
| SbE/SbA (Net other income) | - 1,1 | - 0,2 | - 1,3 | 0,5 | 0,1 | 0,6 |
| Zinsergebnis | - 35,1 | - 0,5 | - 35,6 | - 54,3 | - 0,3 | - 54,6 |
| Operational expenditure (OPEX) | - 12,1 | - 16,1 | - 28,2 | - 13,6 | - 19,3 | - 32,9 |
| - davon Adminkosten | - 6,3 | - 4,8 | - 11,1 | - 7,3 | - 7,3 | - 14,6 |
| - davon Personalkosten | - 5,8 | - 11,3 | - 17,1 | - 6,3 | - 12,0 | - 18,3 |
| Sonstige Bereinigungen | 11,3 | 0,0 | 11,3 | 12,7 | 0,0 | 12,7 |
| Funds from Operations (FFO) | 26,4 | 6,0 | 32,4 | 24,2 | 2,8 | 27,0 |
| Funds from Operations (nach Minderheitenanteilen) | 17,7 | 5,0 | 22,7 | 17,8 | 1,6 | 19,4 |
| Funds from Operations II (FFO II) | 29,4 | 6,0 | 35,4 | 24,7 | 2,8 | 27,5 |
| Funds from Operations II (einschließlich Verkaufsergebnis/nach Minderheitenanteilen) | 20,7 | 5,0 | 25,7 | 18,3 | 1,6 | 19,9 |
| EBITDA | 53,2 | 6,6 | 59,8 | 66,3 | 3,1 | 69,4 |
| EBIT | 6,7 | 2,9 | 9,6 | - 86,3 | - 1,3 | - 87,6 |
| Segmentvermögen | ||||||
| Anzahl Immobilien | 132 | 147 | 279 | 160 | 179 | 339 |
| Assets under Management (AuM) | 2.713,0 | 8.353,1 | 11.066,1 | 3.592,2 | 8.947,9 | 12.540,1 |
| Mietfläche in qm | 1.264.800 | 2.597.100 | 3.861.900 | 1.733.500 | 2.812.900 | 4.546.400 |
Der Rückgang der Nettomieten auf 63.412 TEUR (Vorjahr: 77.055 TEUR) resultiert im
Wesentlichen aus Verkäufen. Damit einhergehend setzen wir konsequent unsere Effizienzsteigerung
im administrativen Bereich um. Dies führte zu einem Rückgang des Personalaufwands
auf 17.139 TEUR (Vorjahr: 18.313 TEUR) sowie des Verwaltungsaufwands auf 11.116TEUR
(Vorjahr: 14.564 TEUR). Die Abschreibungen haben sich aufgrund von stark gesunkenen
Sonderabschreibungen auf Immobilien auf 50.178 TEUR (Vorjahr: 157.033 TEUR) verringert.
Der Zinsaufwand ist vor allem aufgrund der Rückführung der Verschuldung im Vergleich
zum Vorjahr auf 41.998 TEUR (Vorjahr: 63.512 TEUR) zurückgegangen.
Zum 30. Juni 2025 wurden Haftungsverhältnisse in Höhe von 8,6 Mio. Euro neu abgeschlossen
bzw. in Höhe von 16,0 Mio. Euro beendet.
Zwischen dem Stichtag des Konzernzwischenabschlusses und dem Veröffentlichungsdatum
wurden Schuldscheindarlehen 2025 in Höhe von 68 Mio. Euro getilgt.
Weiterhin haben der Übergang eines Anteilsscheinverkaufs sowie der Übergang von Besitz,
Nutzen und Lasten von zwei Logistikimmobilien in Regensburg und zwei Büroimmobilien
in Köln mit einem Mittelzufluss von insgesamt 24,3 Mio. Euro stattgefunden.
Außerdem wurden zwei Notarverträge über den Verkauf von zwei Logistikimmobilien unterzeichnet.
Der Übergang von Besitz, Nutzen und Lasten ist für Ende Q3/Anfang Q4 2025 geplant.
Die zusammenfassenden Finanzinformationen hinsichtlich der Tochterunternehmen des
Konzerns (Teilkonzern VIB Vermögen AG), an denen wesentliche nicht beherrschende Anteile
bestehen, sind nachfolgend angegeben. Bei den langfristigen Vermögenswerten handelt
es sich im Wesentlichen um die nach IAS 40 in Verbindung mit IFRS 13 bewerteten Investment
Properties.
| 30.06.2025 | 31.12.2024 | |
| Bilanz | TEUR | TEUR |
| Langfristiges Vermögen | 2.015.656 | 1.817.078 |
| Kurzfristiges Vermögen | 60.943 | 154.397 |
| 2.076.599 | 1.971.475 | |
| Eigenkapital | 869.902 | 927.470 |
| davon Minderheitenanteile | 357.501 | 361.005 |
| Langfristige Schulden | 1.055.509 | 1.009.791 |
| Kurzfristige Schulden | 151.188 | 34.214 |
| 2.076.599 | 1.971.475 |
| H1 2025 | H1 2024 | |
| Cashflow | TEUR | TEUR |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 37.411 | 29.269 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | - 124.072 | - 195.130 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | - 22.171 | - 12.905 |
| GuV | TEUR | TEUR |
| Bruttomieteinnahmen | 50.030 | 40.937 |
| Gewinn | - 7.792 | - 97.302 |
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind.
Frankfurt am Main, den 26. August 2025
Der Vorstand
| Sonja Wärntges | Christian Fritzsche | Johannes von Mutius |
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzerngewinn- und
Verlustrechnung, Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Konzernkapitalflussrechnung,
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Konzernanhangangaben
- und den Konzernzwischenlagebericht der Branicks Group AG, Frankfurt am Main, für
den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis zum 30. Juni 2025, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts
nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des
verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung
zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf
der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Hamburg, 26. August 2025
BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| gez. Härle | gez. Rücker |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
| in Mio. Euro | 30.06.2025 | 31.12.2024 | |Δ| |
| EPRA-Net Reinstatement Value (EPRA-NRV) | 930,2 | 951,6 | 2 % |
| EPRA-Net Disposal Value (EPRA-NDV) | 823,6 | 800,5 | 3 % |
| EPRA-Net Tangible Assets (EPRA-NTA) | 573,6 | 588,5 | 3 % |
| EPRA-Nettoanfangsrendite (%)1 | 4,5 | 4,5 | 0 % |
| EPRA-"Topped up"-Nettoanfangsrendite (%)1 | 4,6 | 4,6 | 0 % |
| EPRA-Leerstandsquote (%)2 | 8,3 | 7,4 | 12 % |
| EPRA-LTV (%) | 64,0 | 62,9 | 2 % |
| 6M 2025 | 6M 2024 | |Δ| | |
| EPRA-Ergebnis | 38,8 | 37,4 | 4 % |
| EPRA-Kostenquote inkl. direkter Leerstandskosten (%)1 | 25,8 | 24,6 | 5 % |
| EPRA-Kostenquote exkl. direkter Leerstandskosten (%)1 | 22,6 | 23,3 | 3 % |
| EPRA-Ergebnis je Aktie 3 | 0,46 | 0,45 | 2 % |
| 30.06.2025 | 31.12.2024 | |Δ| | |
| NAV je Aktie | 10,11 | 10,27 | 2 % |
| Adjusted NAV je Aktie 4 | 12,39 | 12,55 | 1 % |
1
Nur für das Commercial Portfolio berechnet.
2
Nur für das Commercial Portfolio berechnet, ohne Repositionierungen und Warehousing.
4
Inkl. vollständigem Wert des Institutional Business.
Branicks Group AG
Neue Mainzer Straße 32 - 36
60311 Frankfurt am Main
Tel. (069) 9454858-0
Fax (069) 9454858-99 98
ir@branicks.com | www.branicks.com
© August 2025 | Herausgeber: Branicks Group AG
HGB Hamburger Geschäftsberichte GmbH & Co. KG
Dieser Halbjahresbericht enthält Angaben, die sich auf die zukünftige Entwicklung
beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der uns derzeit
zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Aussagen zugrunde
gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie im Risikobericht angesprochen
- eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen
abweichen.
Dieser Bericht erscheint in Deutsch (Originalversion) und in Englisch (nicht bindende
Übersetzung).
Aus rechnerischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen durch Rundung Differenzen
zu den mathematisch exakten Werten (Geldbeträge (TEUR); Prozentangaben (%) etc.) auftreten.
Im Text wird in der Regel das generische Maskulinum verwendet, wobei alle Geschlechter
gleichermaßen gemeint sind.