DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT

Bielefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 01.01.2013 bis 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr

der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT

Grundlagen der Gesellschaft

Die DMG MORI SEIKI Aktiengesellschaft hat kein operatives Geschäft, sondern führt den DMG MORI SEIKI-Konzern funktionsübergreifend als Managementholding. Bei den ausgewiesenen Umsatzerlösen des Mutterunternehmens handelt es sich nahezu ausnahmslos um Erträge, die aus der Ausübung der Holding- und Dienstleistungsfunktionen für den Konzern sowie Mieteinnahmen resultieren. Die Ertragslage der DMG MORI SEIKI Aktiengesellschaft unterscheidet sich in ihrer Höhe und Struktur von der des Konzerns.

Das Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträgen mit zwei inländischen Tochtergesellschaften und den aus den Holdingfunktionen resultierenden Aufwendungen und Erträgen. Der vorliegende Lagebericht betrifft ausschließlich die DMG MORI SEIKI Aktiengesellschaft als Muttergesellschaft. Eine umfassende Darstellung des DMG MORI SEIKI-Konzerns findet sich in unserem Geschäftsbericht 2013 und dem darin enthaltenen Konzernlagebericht und Konzernabschluss, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt wurde.

Strategie und Steuerungssystem

Die DMG MORI SEIKI Aktiengesellschaft ist als Managementholding Teil der gesamten Unternehmensstrategie des DMG MORI SEIKI-Konzerns.

Diese ist darauf gerichtet, die heutige Marktposition als ein weltweit führender Hersteller spanender Werkzeugmaschinen im globalen Markt für Werkzeugmaschinen (Volumen 2013: 61,6 MRD €) kontinuierlich auszubauen. Auf der Grundlage eines innovativen und diversifizierten Produktportfolios bearbeiten wir gezielt Wachstumsmärkte und -branchen. Gleichzeitig zielen wir darauf, unsere Ertragskraft zu steigern und unser Kapital nachhaltig zur Steigerung des Unternehmenswertes einzusetzen.

Die Kooperation mit der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED ist eine wesentliche Grundlage unserer Strategie: Gemeinsam arbeiten wir daran, dass unsere Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre von den Synergien profitieren, die sich insbesondere aus den Bereichen Vertrieb, Service, Produktentwicklung, Produktion und Einkauf ergeben. Durch die gegenseitige Nutzung von Produktionsstandorten können wir "im Markt für den Markt" produzieren und damit Import- und Logistikkosten reduzieren.

Wir wollen unsere Marktpräsenz in allen relevanten Märkten weiter ausbauen. Dazu richten wir den DMG MORI SEIKI-Konzern markt-, produkt- und kundenorientiert aus.

Der effiziente und nachhaltige Einsatz unseres Kapitals sowie die Steigerung der Profitabilität sind ein wichtiges Ziel zur Erhöhung des Unternehmenswertes. Indem wir die Kooperation mit unserem japanischen Partner stetig ausbauen, verbessern wir auch unsere Ertragskraft. Dies erreichen wir vor allem über die weitere Standardisierung von Komponenten und Prozessen sowie eine Straffung unseres Produktportfolios.

Der Vorstand der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT steuert den Konzern mittels einer fest definierten Organisationsstruktur nach Führungskriterien und operativer Ziele, deren Erreichung durch festgelegte Kennzahlen überwacht wird.

Die Zielerreichung der Kennzahlen und den effizienten Einsatz unseres Kapitals überwachen und steuern wir mithilfe unseres unternehmensinternen Controlling- und Steuerungssystems und unserem regelmäßigen Berichtswesen. Dabei sind insbesondere unter anderem Auftragseingang, Umsatz, das Ergebnis vor Steuern (EBT) und die Investitionen wichtige interne Ziel- und Steuerungsgrößen. Wir steuern die Aktivitäten des Konzerns und der einzelnen Gesellschaften nachhaltig und wertorientiert.

Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 a HGB

Corporate Governance

Vorstand und Aufsichtsrat berichten in Übereinstimmung mit Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex über die Corporate Governance im DMG MORI SEIKI-Konzern.

Der Vorstand und Aufsichtsrat der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT handeln im Sinne guter Corporate Governance. Dies spiegelt sich in einer verantwortungsvollen und transparenten Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle wieder. Gute Corporate Governance ist auf allen Konzernebenen ein wesentliches Element des strategischen Denkens und Handelns. Den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex folgt der DMG MORI SEIKI-Konzern seit Jahren.

Im November 2013 gaben Vorstand und Aufsichtsrat erneut eine Entsprechenserklärung ab, die die Einhaltung aller Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Kodexfassung vom 13. Mai 2013 und deren Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger am 10. Juni 2013 seit der Anteilserhöhung der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED an der Gesellschaft am 20. August 2013 uneingeschränkt bestätigt. Vorstand und Aufsichtsrat bestätigen ebenfalls, dass ihnen auch zukünftig entsprochen wird. Bereits vor dem 20. August 2013 wurde den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der jeweiligen Kodexfassung entsprochen, jeweils mit folgender Ausnahme:

Das Aufsichtsratsmitglied Dr. Masahiko Mori ist Präsident eines ausländischen Herstellers von Maschinen zur zerspanenden Metallbearbeitung und damit eines Wettbewerbers. Die hohe Sachkenntnis Dr. Moris stellt für die Gesellschaft eine Verstärkung der Sachkompetenz und dadurch eine wesentliche Bereicherung für die Arbeit im Aufsichtsrat dar. Etwaigen Interessenkonflikten tritt die Gesellschaft durch geeignete Maßnahmen entgegen.

Die aktuelle Entsprechenserklärung und der Corporate Governance Bericht sind -ebenso wie die Entsprechenserklärungen der Vorjahre -auf unserer Website www.dmgmoriseiki.com dauerhaft zugänglich.

Beim DMG MORI SEIKI-Konzern bestehen D&O-Versicherungen (Managerhaftpflichtversicherungen) und Rechtsschutzversicherungen für alle Aufsichtsräte, Vorstände und Geschäftsführer. Die D&O-Versicherung enthält den im Kodex bzw. in den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften vorgesehenen Selbstbehalt.

Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat sowie deren Ausschüssen

Verantwortungsvoller Umgang mit Chancen und Risiken

Zu einer guten Corporate Governance gehört für uns ein umfassendes systematisches Management von Chancen und Risiken im Rahmen der Unternehmensführung. Dieses dient einer frühzeitigen Identifikation und Beurteilung dieser Chancen und Risiken.

Unser Chancen- und Risikomanagementsystem besteht aus fünf wesentlichen Elementen: dem unternehmensspezifischen Handbuch des Risikomanagements, zentralen und dezentralen Risikomanagementbeauftragten, bereichsspezifischen Risikotabellen zur Bewertung und Priorisierung von Einzelrisiken, der Reportingstruktur des Konzerns und dem Risikoberichtswesen auf der Ebene des Konzerns und der Einzelgesellschaften.

Innerhalb des Chancenmanagementsystems des DMG MORI SEIKI-Konzerns werden durch die Simulation von positiven Abweichungen von Planannahmen außerplanmäßige Chancen identifiziert und analysiert. Dabei richten wir unser Augenmerk insbesondere auf wesentliche Einzelchancen, gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Chancen sowie unternehmensstrategische und leistungswirtschaftliche Chancen. Das Risikomanagementsystem im DMG MORI SEIKI-Konzern ist so strukturiert, dass wesentliche Risiken konzernweit systematisch identifiziert, bewertet, aggregiert, überwacht und gemeldet werden.

Die Risiken der einzelnen Unternehmensbereiche werden dabei jeweils vierteljährlich identifiziert, ermittelte Risikopotenziale werden mit quantitativen Messgrößen analysiert und bewertet; dabei werden auch Maßnahmen zur Risikoreduktion berücksichtigt. Bestandsgefährdende Risiken werden unverzüglich außerhalb der turnusmäßigen Berichterstattung gemeldet.

Um die Gesamtrisikolage des Konzerns darstellen zu können, ermitteln wir die einzelnen lokalen und zentralen Risiken sowie die Konzerneffekte. Vorstand und Aufsichtsrat werden in regelmäßigen Abständen über die sich daraus ergebende aktuelle Gesamtrisikolage des Konzerns und der einzelnen Unternehmensbereiche informiert. Sie erörtern umfassend die Ursachen der aktuellen Risikolage und die dementsprechend ergriffenen Maßnahmen.

Das vom Vorstand gemäß § 91 Abs. 2 AktG eingerichtete Risikofrüherkennungssystem wird von den Abschlussprüfern geprüft, im Konzern kontinuierlich weiterentwickelt und entsprechend der sich wandelnden Rahmenbedingungen laufend angepasst.

Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten zum Wohl des Unternehmens eng zusammen.

Der Vorstand stimmt die strategische Ausrichtung des Unternehmens mit dem Aufsichtsrat ab und informiert ihn regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Strategie, der Geschäftsentwicklung sowie der Risikolage, des Risikomanagements und der Compliance. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den aufgestellten Plänen und Zielen des Konzerns werden erläutert und begründet. Der Vorstand leitet dem Finanz- und Prüfungsausschuss die Halbjahres- und Quartalsberichte zu und erörtert diese mit dem Finanz- und Prüfungsausschuss vor ihrer Veröffentlichung.

Die Satzung und die Geschäftsordnung sehen für eine Vielzahl von Geschäftsvorgängen für den Vorstand Zustimmungsvorbehalte des Aufsichtsrats vor.

Ziele zur Zusammensetzung des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat gemäß Ziffer 5.4.1 des Corporate Governance Kodex eine Selbstverpflichtung dahingehend beschlossen, dass sich die Wahlvorschläge für die zukünftige Zusammensetzung des Aufsichtsrats am Wohl des Unternehmens orientieren sollen und folgende Ziele dabei zu beachten sind:

Die Besetzung des Aufsichtsrats mit Mitgliedern der Anteilseignerseite, die Erfahrungen in der Führung oder Kontrolle von international tätigen Unternehmen haben, soll im bisherigen Umfang beibehalten werden.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus bedeutenden Bereichen des DMG MORI SEIKI-Konzerns sollen auf Arbeitnehmerseite berücksichtigt werden.

Kenntnisse über den Konzern und von für den Konzern besonders wichtigen Märkten sowie von technischen Zusammenhängen und im Management von Technologien sollen berücksichtigt werden. Gleiches gilt für besondere Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen sowie internen Kontrollverfahren und Compliance-Prozessen.

Der derzeitige Frauenanteil soll von bislang einem weiblichen Mitglied auf vier weibliche Mitglieder bis zur Neuwahl des Aufsichtsrats im Jahr 2018 erhöht werden, wobei ein gleichmäßiger Anteil auf Anteilseigner- und Arbeitnehmerseite angestrebt wird.

Die Unabhängigkeit von mehr als 50% der Aufsichtsratsmitglieder soll gewahrt, Interessenkonflikte sollen vermieden und eine Altersgrenze von 70 Jahren zum Zeitpunkt der Wahl des Aufsichtsratsmitgliedes soll eingehalten werden.

Der Aufsichtsrat bekennt sich auch weiterhin zu den obigen Zielen und sieht die Neubesetzung des Aufsichtsrats nach der 111. ordentlichen Hauptversammlung als einen wesentlichen Schritt zu deren Umsetzung.

Vermeidung von Interessenkonflikten

Vorstand und Aufsichtsrat sind dem Unternehmensinteresse verpflichtet. Die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats dürfen bei ihren Entscheidungen und in Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit weder persönliche Interessen verfolgen noch Geschäftschancen, die dem Unternehmen zustehen, für sich nutzen oder anderen Personen ungerechtfertigte Vorteile gewähren. Etwaige aus diesen oder anderen Situationen entstehende Interessenkonflikte sind dem Aufsichtsrat unverzüglich offenzulegen und durch diesen zu beurteilen und ggf. zu genehmigen. Der Aufsichtsrat berichtet der Hauptversammlung über etwaige Interessenkonflikte und deren Behandlung.

Aktionäre und Hauptversammlung

Unsere Aktionäre nehmen ihre Rechte in der jährlich stattfindenden Hauptversammlung wahr. Die Hauptversammlung beschließt unter anderem über die Gewinnverwendung, die Entlastung des Aufsichtsrats und des Vorstands sowie über die Wahl des Abschlussprüfers oder etwaige Satzungsänderungen. Die Aktionäre können ihr Stimmrecht persönlich ausüben. Für Aktionäre, die nicht persönlich an der Hauptversammlung teilnehmen können, bieten wir die Möglichkeit, ihre Stimmrechte durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl oder durch Übertragung an einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter ausüben zu lassen.

Daneben gibt es per Internet die Möglichkeit, sich zeitnah über die Hauptversammlung zu informieren. Alle Dokumente und Informationen stehen den Aktionären frühzeitig auf unserer Website zur Verfügung.

Transparenz

Wir haben den Anspruch, eine Unternehmenskommunikation zu gewährleisten, die größtmögliche Transparenz und Aktualität für alle Zielgruppen wie Aktionäre, Kapitalgeber, Geschäftspartner, Mitarbeiter sowie der Öffentlichkeit bietet.

Aktionäre und potenzielle Anleger können sich jederzeit im Internet über die aktuelle Lage des Unternehmens informieren. Alle Interessierten können auf der Website einen elektronischen Newsletter abonnieren, der aktuell über Neuigkeiten aus dem Konzern berichtet. Auf unserer Website werden Pressemitteilungen, Geschäfts- und Quartalsberichte sowie ein ausführlicher Finanzkalender sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache publiziert.

Compliance

Der DMG MORI SEIKI-Konzern hat einen Verhaltenskodex entwickelt, der weltweit in allen Konzerngesellschaften und für alle Mitarbeiter gültig ist und unter anderem deren Verhalten gegenüber Dritten regelt. Der Verhaltenskodex wird durch Compliance-Richtlinien in den Bereichen Anti-Korruption, Verhalten im Wettbewerb, Exportkontrolle und Umgang mit Insiderinformationen weiter konkretisiert.

Unser bereits im Jahr 2008 eingeführtes Compliance Management System haben wir im Berichtsjahr deutlich ausgebaut. Neben dem Chief Compliance Officer, der direkt an den Vorstandsvorsitzenden berichtet, wurden in den Werken bzw. Regionen lokale Compliance Officer benannt. Diese sorgen für die Umsetzung der Maßnahmen und unterstützen somit den Chief Compliance Officer bei seiner Aufgabe. Unsere Compliance-Arbeit wird darüber hinaus durch das Compliance Committee unterstützt. Dieses ist unter anderem mit Experten aus Revision, Recht, Risikomanagement, Internes Kontrollsystem, Personal, IT, Einkauf und Vertrieb besetzt und hat eine Beratungsfunktion für den Chief Compliance Officer. Alle Mitarbeiter haben die Möglichkeit, bei Fragen zu Compliance-Themen den jeweiligen lokalen Compliance Officer oder den Chief Compliance Officer bzw. das zentrale Compliance-Management anzusprechen. Zudem haben wir einen Compliance-Helpdesk eingerichtet, den Mitarbeiter per E-Mail kontaktieren können.

Einen weiteren Schwerpunkt unserer Compliance-Aktivitäten bildete im Berichtsjahr eine umfangreiche Schulungsinitiative, bei der unsere weltweiten Führungskräfte in Präsenzschulungen durch den Chief Compliance Officer intensiv geschult wurden. Im Sinne einer Multiplikatorfunktion sind unsere Führungskräfte gehalten, dieses Wissen an ihre Mitarbeiter weiterzugeben. Zudem haben wir im Berichtsjahr ein Online-Training konzipiert, das wir in 2014 ausrollen werden.

Um unser Compliance-Programm für 2014 festzulegen, haben wir eine dezidierte Analyse aller Compliance-Risiken sowohl zentral als auch dezentral in den Konzerneinheiten durchgeführt. An den identifizierten Risiken richten wir unsere Compliance-Maß-nahmen aus. Hierbei wird für 2014 ein Schwerpunkt auf den Themen Anti-Korruption, Kartellrecht und Exportkontrolle liegen.

Die Kooperation mit der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED wurde vom Bereich Compliance kartellrechtlich eng begleitet. Hierzu haben wir umfangreichen rechtlichen Rat zu den einzelnen Kooperationsprojekten eingeholt. Seit der Eintragung der Sachkapitalerhöhung am 20. August 2013 sind wir verpflichtet, einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zu erstellen und prüfen zu lassen.

Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Mit dem Abschlussprüfer, der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, wurde auch für das Berichtsjahr vereinbart, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrats und der Vorsitzende des Finanz- und Prüfungsausschusses unverzüglich über während der Prüfung auftretende Ausschluss- und Befangenheitsgründe unterrichtet werden, sofern diese nicht beseitigt werden können. Zudem berichtet der Abschlussprüfer auch sofort über alle für die Aufgabe des Aufsichtsrates wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse, die sich bei der Durchführung der Jahresabschluss- und Konzernabschlussprüfung ergeben. Außerdem wird der Abschlussprüfer den Aufsichtsrat informieren bzw. dies im Prüfungsbericht vermerken, wenn er bei der Durchführung der Abschlussprüfung Tatsachen feststellt, die eine Unrichtigkeit der vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegebenen Entsprechenserklärung zum Kodex ergeben.

Aktienbesitz von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern

Folgende Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind unmittelbar oder mittelbar an der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT beteiligt:

Aufsichtsratsmitglied Dr. Masahiko Mori ist als Mehrheitsaktionär der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED (Nagoya, Japan), die 24,3 Prozent des Grundkapitals der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT hält, indirekt an der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT beteiligt.

Aufsichtsratsmitglied Hans-Henning Offen hält zum 31. Dezember 2013 2.000 Stückaktien der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT.

Vorstandsmitglied Christian Thönes hält zum 31. Dezember 2013 1.080 Stückaktien der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT.

Nach § 15a WpHG müssen Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder sowie andere meldepflichtige Personen den Erwerb oder die Veräußerung von Aktien sowie darauf bezogene Erwerbs- oder Veräußerungsrechte, wie etwa Optionen oder Rechte, die unmittelbar vom Börsenkurs der Gesellschaft abhängen, offenlegen.

Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex

Der DMG MORI SEIKI-Konzern erfüllt weitgehend auch die Anregungen des Kodex. Abweichungen ergeben sich zurzeit im Bereich der Hauptversammlung. Dort regt der Kodex an, dass der Vertreter für die weisungsgebundene Ausübung des Stimmrechts der Aktionäre während der Hauptversammlung erreichbar sein sollte. Nach wie vor haben wir aus organisatorischen Gründen die komplette Internetübertragung der Hauptversammlung nicht vorgesehen.

Aufsichtsrat und Ausschüsse

Der Aufsichtsrat setzt sich gemäß Satzung aus zwölf Mitgliedern zusammen. Entsprechend des Mitbestimmungsgesetzes zählen neben den sechs Vertretern der Anteilseigner sechs Arbeitnehmervertreter, von denen einer Vertreter der leitenden Angestellten ist, zum Aufsichtsrat. Die Amtszeit des amtierenden Aufsichtsrats läuft bis zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2018.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind im Anhang namentlich genannt.

Der Aufsichtsrat tagte viermal im Geschäftsjahr. Über den Umfang seiner Arbeit berichtet der Aufsichtsrat auch im Bericht des Aufsichtsrates im Konzerngeschäftsbericht auf den Seiten 9 ff.

Im Geschäftsjahr 2013 gab es sechs Ausschüsse im Aufsichtsrat der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT. Den Finanz- und Prüfungsausschuss, den Personal-, Nominierungs- und Vergütungsausschuss, den Nominierungsausschuss, den Ausschuss für Technologie und Entwicklung, den Vermittlungsausschuss sowie den Ausschuss für Kapitalmarktangelegenheiten. Über den Umfang seiner Arbeit in den Ausschüssen berichtet der Aufsichtsrat in seinem Bericht des Aufsichtsrates im Konzerngeschäftsbericht auf den Seiten 9 ff.

Der Konzerngeschäftsbericht ist im Internet unter www.dmgmoriseiki.com veröffentlicht.

Vergütungsbericht

Gemäß Ziffer 5.4.7. des Deutschen Corporate Governance Kodex berichten wir über die Vergütung des Aufsichtsrats individualisiert und aufgegliedert nach Bestandteilen.

Vergütung des Aufsichtsrats der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT

Die Vergütung des Aufsichtsrats wird durch die Hauptversammlung festgelegt und durch § 12 der Satzung der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT geregelt. Sie enthält erfolgsunabhängige Vergütungskomponenten sowie eine erfolgsbezogene Vergütungskomponente. Zu den erfolgsunabhängigen Komponenten zählen die feste Vergütung, die jedes Aufsichtsratsmitglied erhält, die Vergütung für Ausschusstätigkeiten sowie das Sitzungsgeld. Die erfolgsbezogene Komponente besteht aus einem langfristigen Leistungsanreiz, dem "Long-Term-Incentive" (LTI), der das Ziel hat, eine nachhaltige, wertorientierte Unternehmensführung zu unterstützen.

Für das Geschäftsjahr 2013 betrug die feste Vergütung für jedes einzelne Aufsichtsratsmitglied 24.000 €; der Vorsitzende erhielt das 2,5-Fache (60.000 €) und der stellvertretende Vorsitzende das 1,5-Fache (36.000 €). Somit lag die Fixvergütung insgesamt bei 337.512 € (Vorjahr: 333.836 €).

Die Vergütung für Ausschusstätigkeiten betrug insgesamt 209.672 € (Vorjahr: 217.869 €) und berücksichtigte die Arbeiten im Finanz- und Prüfungsausschuss, im Personal-, Nominierungs- und Vergütungsausschuss, im Ausschuss für Technologie und Entwicklung, im Nominierungsausschuss sowie im Kapitalmarktausschuss. Die einzelnen Ausschussmitglieder erhielten jeweils 12.000 €. Die Vorsitzenden von Ausschüssen bekamen darüber hinaus eine feste Vergütung von weiteren 12.000 € und ihre Stellvertreter von 6.000 €.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse erhalten für jede Aufsichtsrats- und Ausschusssitzung, an der sie als Mitglied teilnehmen, ein Sitzungsgeld in Höhe von 800 €. Insgesamt belief sich die Höhe der Sitzungsgelder für das Geschäftsjahr 2013 auf 91.200 € (Vorjahr: 84.800 €).

Die erfolgsbezogene Vergütungskomponente LTI basiert auf kennzahlen-orientierten Zielwerten: Als erfolgsbezogene Kennzahl wird das Ergebnis je Aktie - Earnings per Share (EPS) -verwendet. Das EPS ist eine etablierte Kennzahl, bei der eine Erfolgsbezogenheit unter Beachtung des jeweiligen Aktienkapitals gegeben ist. Es wird berechnet, indem das Jahresergebnis ohne Ergebnisanteil anderer Gesellschafter durch die durchschnittliche gewichtete Anzahl der Aktien dividiert wird. Das LTI ist variabel, das heißt, dass es sich hierbei nicht um eine gesicherte Vergütung handelt. Auch hier erhält der Aufsichtsratsvorsitzende das 2,5-Fache und sein Stellvertreter das 1,5-Fache der Vergütung der übrigen Mitglieder. Beim LTI besteht eine Begrenzung nach oben (Cap) in Höhe der jeweiligen festen Vergütung.

Das LTI berücksichtigt nicht nur das Berichtsjahr, sondern auch die beiden Vorjahre. Die Kennzahl ist das arithmetische Mittel aus den EPS-Werten der entsprechenden Geschäftsjahre. Das LTI wird nur gezahlt, wenn das durchschnittliche EPS der relevanten drei Jahre mindestens 0,15 € beträgt. Für das Geschäftsjahr 2013 und die beiden Vorjahre lag der entsprechende EPS-Durchschnittswert bei 1,16 € (Vorjahr: 0,75 €). Die sich aus dem LTI errechnete erfolgsbezogene Vergütung für den Aufsichtsrat betrug insgesamt 337.512 € (Vorjahr: 260.809 €).

Die Vergütung des Aufsichtsrats setzte sich im Jahr 2013 wie folgt zusammen:

VERGÜTUNG DES AUFSICHTSRATS DER DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT

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  Feste Vergütung
in €
Ausschuss- vergütung: Finanz- und Prüfungs-
ausschuss (FSP)
in €
Ausschuss- vergütung:
Personal-, Nominierungs- und Vergütungs-
ausschuss (PNV)
in €
Ausschuss-
vergütung: Technologie und Entwicklungs-
ausschuss (TSE)
in €
Nominierungs-
ausschuss
in €
Kapitalmarkt- ausschuss
in €
Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner Vorsitzender AR seit 17.05.2013 Vorsitzender T&E 46.586 7.529 7.529 24.000 1.118 6.345
Hans Henning Offen Vorsitzender AR bis 17.05.2013, seit 18.05.2013 ordentliches Mitglied 37.512 4.504 9.008 0 0 2.203
Ulrich Hocker 24.000 0 12.000 0 1.118 0
Prof. Dr. Edgar Ernst Vorsitzender F&P 24.000 24.000 0 0 0 6.345
Dr. Masahiko Mori 24.000 12.000 0 7.529 0 0
Prof. Dr.-Ing. Walter Kunerth Mitglied AR bis 17.05.2013 9.008 0 0 9.008 0 0
Prof. Dr.-Ing. Berend Denkena, Mitglied AR seit 17.05.2013 15.058 0 0 7.529 0 0
Dr. Constanze Kurz* 24.000 3.386 1.545 1.118 0 0
Günther-Johann Schachner* Stellv. Vorsitzender AR und Mitglied AR bis 17.05.2013 13.512 4.504 0 0 0 2.203
Dietmar Jansen* Mitglied AR seit 17.05.2013 15.058 0 0 0 0 0
Mario Krainhöfner* 2. stellv. Vors. AR seit 28.11.2013 25.118 4.504 4.504 0 0 5.589
Matthias Pfuhl* 24.000 7.529 0 12.000 0 0
Oliver Grabe* Mitglied AR bis 17.05.2013 9.008 0 0 4.504 0 0
Peter Reinoß* Mitglied AR seit 17.05.2013 15.058 0 0 0 0 0
Norbert Zweng Mitglied AR bis 17.05.2013 9.008 6.756 0 0 0 0
Hermann Lochbihler Stellv. Vorsitzender AR seit 17.05.2013 22.586 7.529 1.118 1.118 0 0
Gesamtsumme 337.512 82.241 35.704 66.806 2.236 22.685
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  Sitzungsgeld
in €
LTI
in €
Gesamtbezüge
in €
Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner Vorsitzender AR seit 17.05.2013 Vorsitzender T&E 12.000 46.586 151.693
Hans Henning Offen Vorsitzender AR bis 17.05.2013, seit 18.05.2013 ordentliches Mitglied 8.000 37.512 98.739
Ulrich Hocker 7.200 24.000 68.318
Prof. Dr. Edgar Ernst Vorsitzender F&P 11.200 24.000 89.545
Dr. Masahiko Mori 5.600 24.000 73.129
Prof. Dr.-Ing. Walter Kunerth Mitglied AR bis 17.05.2013 2.400 9.008 29.424
Prof. Dr.-Ing. Berend Denkena, Mitglied AR seit 17.05.2013 2.400 15.058 40.045
Dr. Constanze Kurz* 7.200 24.000 61.249
Günther-Johann Schachner* Stellv. Vorsitzender AR und Mitglied AR bis 17.05.2013 4.000 13.512 37.731
Dietmar Jansen* Mitglied AR seit 17.05.2013 2.400 15.058 32.516
Mario Krainhöfner* 2. stellv. Vors. AR seit 28.11.2013 10.400 25.118 75.233
Matthias Pfuhl* 5.600 24.000 73.129
Oliver Grabe* Mitglied AR bis 17.05.2013 2.400 9.008 24.920
Peter Reinoß* Mitglied AR seit 17.05.2013 2.400 15.058 32.516
Norbert Zweng Mitglied AR bis 17.05.2013 3.200 9.008 27.972
Hermann Lochbihler Stellv. Vorsitzender AR seit 17.05.2013 4.800 22.586 59.737
Gesamtsumme 91.200 337.512 975.896

* Diese Arbeitnehmervertreter führen den überwiegenden Teil ihrer Vergütung für Aufsichtsratstätigkeit an die Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf, ab.

Für das Geschäftsjahr 2013 betrug die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats 975.896 € (Vorjahr: 897.314 €).

Vergütung des Vorstands der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT

Über die Vergütung des Vorstands wird im Aufsichtsratsplenum beraten und entschieden. Der Vorstand erhält direkte und indirekte Vergütungskomponenten, wobei die indirekte Vergütungskomponente vor allem aus den Aufwendungen zur Altersversorgung besteht. Die direkte Vergütung der Vorstandsmitglieder der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT enthält fixe und variable Bestandteile. Die variablen Bestandteile bestehen aus dem "Short-Term-Incentive" (STI), einer individuellen und leistungsbasierten Vergütung, und einem "Long-Term-Incentive" (LTI). Sämtliche variablen Bestandteile sind so angelegt, dass sie für die Vorstände einen deutlichen Anreiz bieten, die Ziele zu erreichen. Somit unterstützen sie eine nachhaltige und wertorientierte Unternehmensführung. Die Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitgliedes, seine persönliche Leistung, die Leistung des Vorstands sowie die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens im Rahmen seines Vergleichsumfelds.

Die direkte Vergütung des Vorstands betrug 12.595 T€ (Vorjahr: 9.005 T€). Davon entfielen 2.673 T€ auf das Fixum (Vorjahr: 2.410 T€), 5.400 T€ auf das STI (Vorjahr: 4.500 T€) und 1.200 T€ auf die individuelle Leistungsvergütung (Vorjahr: 1.000 T€). Der Auszahlungswert des LTI belief sich auf 3.166 T€ (Vorjahr: 955 T€). Auf die Sachbezüge entfielen 156 T€ (Vorjahr: 140 T€). Die direkte Vergütung des Vorstands für das Jahr 2013 verteilt sich wie folgt:

DIREKTE VORSTANDSVERGÜTUNG

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  Fixum
T€
STI
T€
LTI
T€
Leistungs-
vergütung
T€
Sachbezüge
T€
Gesamt
T€
Dr. Rüdiger Kapitza, Vorsitzender 800 1.350 1.420 300 44 3.914
Dr. Thorsten Schmidt, stellv. Vorsitzender 500 900 712 200 30 2.342
Günter Bachmann Vorstandsmitglied bis zum 31.12.2013 450 900 712 200 34 2.296
Kathrin Dahnke 390 900 322 200 21 1.833
Christian Thönes 318 900 - 200 16 1.434
Dr. Maurice Eschweiler stellv. Vorstandsmitglied 01.04. - 30.09.2013 ordentliches Vorstandsmitglied seit 01.10.2013 215 450 - 100 11 776
Gesamt 2.673 5.400 3.166 1.200 156 12.595

Das Fixum ist die vertraglich festgelegte Grundvergütung, die monatlich in gleichen Beträgen ausgezahlt wird.

Das STI basiert auf kennzahlenorientierten Zielwerten. Die Bezugsgröße im Berichtsjahr war das EAT ("Earnings After Taxes"). Die Staffelung der Zielwerte wird jährlich neu bestimmt. Das STI enthält zudem eine Begrenzung nach oben (Cap) in Höhe von 900 T€ für ein ordentliches Vorstandsmitglied für 2013. Das Cap wird ebenfalls jährlich neu festgelegt. Als Voraussetzung für die Zahlung des STI muss der Nachhaltigkeitsfaktor des Konzerns (Summe der Aufwendungen für F&E und Unternehmenskommunikation sowie für Aus- und Weiterbildung in Relation zum Gesamtumsatz) für das jeweilige Geschäftsjahr innerhalb eines festgelegten Intervalls liegen. Hierdurch wird eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensführung unterstützt.

Das LTI als Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung verbindet die Erreichung festgelegter Ziele in Bezug auf das EAT der Gesellschaft mit der Kursenfwicklung der Aktie des Unternehmens. Es besteht eine Begrenzung nach oben (Cap) auf das Zweifache Jahresfixgehalt jedes Vorstandsmitglieds je Tranche für das Jahr, für das die Auslobung erfolgt. Unterschreitet das EAT im Vierjahresdurchschnitt einen festgelegten Mindestwert, entfällt die Zahlung des LTI.

Bei dem LTI handelt es sich um ein Performance-Units-Modell, mit dem keine Dividendenauszahlungen oder Stimmrechte verbunden sind. Zudem können die Units weder gehandelt noch an Dritte verkauft werden. Die zu Beginn eines jeden Jahres ausgelobten Tranchen haben eine Laufzeit von drei Jahren bzw. seit dem Jahr 2009 von vier Jahren. Die jeweilige Tranche definiert sich aus einem angenommenen Geldbetrag, der mit Hilfe des durchschnittlichen Aktienkurses in eine Anzahl von Performance-Units umgerechnet wird. Nach Ablauf des entsprechenden Zeitraums wird aus der Anzahl der Units der Auszahlungsbetrag errechnet. Aus der LTI-Tranche 2010 - 2013, die am 31. Dezember 2013 zugeteilt und im Jahr 2014 ausgezahlt wird, resultiert eine Auszahlung in Höhe von insgesamt 3.166 T€ (Vorjahrestranche 2009 - 2012: 955 T€).

Im Hinblick auf die Bestimmungen des VorstAG hat der Aufsichtsrat im Jahr 2009 die Verlängerung der Tranchenlaufzeit von vormals drei auf vier Jahre beschlossen und das EAT ("Earnings After Taxes") als Erfolgsgröße definiert.

Die für das Geschäftsjahr 2013 ausgelobte Tranche wird am 31. Dezember 2016 zugeteilt und im Jahr 2017 ausgezahlt, unter Berücksichtigung des erreichten EAT ("Earnings After Taxes") im Durchschnitt der letzten vier Jahre und des jeweiligen Aktienkurses. In der folgenden Tabelle sind die Anzahl der im Jahr 2010, 2011, 2012 und 2013 ausgelobten Performance-Units dargestellt, sowie der Fair Value des LTI zum Zeitpunkt der Gewährung für jedes Vorstandsmitglied.

TRANCHEN DES LONG-TERM-INCENTIVES

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  Tranche 2010 Laufzeit 4 Jahre Tranche 2011 Laufzeit 4 Jahre Tranche 2012 Laufzeit 4 Jahre
  Anzahl ausgelobte Performance Units Stück Fair Value bei Gewährung
T€
Höhe der Zuteilung für 2013
T€
Anzahl ausgelobte Performance Units Stück Fair Value bei Gewährung
T€
Anzahl ausgelobte Performance Units Stück
Dr. Rüdiger Kapitza, Vorsitzender 37.879 559 1.420 26.858 262 22.422
Dr. Thorsten Schmidt, stellv. Vorsitzender 25.253 372 712 17.905 175 14.948
Günter Bachmann 25.253 372 712 17.905 175 14.948
Kathrin Dahnke 13.889 205 322 17.905 175 14.948
Christian Thönes - - - - - 7.474
Dr. Maurice Eschweiler - - - - - -
Gesamt 102.274 1.508 3.166 80.573 787 74.740
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  Tranche 2012 Laufzeit 4 Jahre Tranche 2013 Laufzeit 4 Jahre
  Fair Value bei Gewährung
T€
Anzahl ausgelobte Performance Units Stück Fair Value bei Gewährung
T€
Dr. Rüdiger Kapitza, Vorsitzender 248 22.848 277
Dr. Thorsten Schmidt, stellv. Vorsitzender 165 15.232 185
Günter Bachmann 165 15.232 185
Kathrin Dahnke 165 15.232 185
Christian Thönes 83 15.232 185
Dr. Maurice Eschweiler - 7.616 92
Gesamt 826 91.392 1.109

Die individuelle Leistungsvergütung berücksichtigt den Grad des Erfolgs der einzelnen Vorstandsmitglieder bei der Erreichung individuell festgelegter Ziele. Sowohl das STI als auch das LTI und die individuelle Leistungsvergütung sind variabel, sodass es sich hierbei nicht um eine gesicherte Vergütung handelt.

Die Sachbezüge bestehen im Wesentlichen aus den nach steuerlichen Vorgaben anzusetzenden Werten aus der Dienstwagennutzung, sowie individuellen Versicherungsbeiträgen. Sie stehen allen Vorstandsmitgliedern vertraglich zu, variieren je nach der persönlichen Situation und werden individuell vom Vorstandsmitglied versteuert.

Die Pensionszusagen für die Mitglieder des Vorstandes werden überwiegend durch ein beitragsorientiertes Versorgungsmodell realisiert. Für den Vorstandsvorsitzenden besteht eine leistungsorientierte Zusage.

INDIREKTE VORSTANDSVERGÜTUNG

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  T€
Dr. Rüdiger Kapitza, Vorsitzender 445
Dr. Thorsten Schmidt, stellv. Vorsitzender 120
Günter Bachmann 277
Kathrin Dahnke 120
Christian Thönes 50
Dr. Maurice Eschweiler 50
Gesamt 1.062

Im Geschäftsjahr 2013 entstand für die leistungsorientierte Zusage ein Rückstellungsaufwand von 445 T€ (Vorjahr: 325 T€), womit sich der gesamte Rückstellungsbetrag auf 6.076 T€ beläuft (Vorjahr: 5.239 T€). In diesem Wert ist auch die in der Zusage enthaltene Hinterbliebenenversorgung berücksichtigt.

Die zweckgebundenen Zahlungen in das beitragsorientierte Versorgungsmodell beliefen sich in Summe auf 617 T€ (Vorjahr: 497 T€). Aufgrund des Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) ergibt sich für die leistungsorientierte Zusage ein Verteilungsbetrag in Höhe von 79 T€ (Vorjahr: 79 T€). Der gesamte Rückstellungsaufwand für das abgelaufene Geschäftsjahr betrug 1.028 T€ (Vorjahr: 822 T€). Vorschüsse zugunsten der Vorstandsmitglieder -wie im Übrigen auch zugunsten der Aufsichtsratsmitglieder -wurden nicht gewährt. Es bestanden keine Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme.

Es wurden von Unternehmen des Konzerns keine Vergütungen für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, an Organmitglieder gezahlt. Im Geschäftsjahr 2013 wurde an das Institute for Manufacturing Excellence GmbH, das von Herrn Prof. Klinkner gegründet wurde, ein Betrag in Höhe von 729 T€ für erbrachte Beratungsleistungen gezahlt.

An ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene wurden 575 T€ an Pensionen ausbezahlt (Vorjahr: 588 T€). Die Höhe der Pensionsverpflichtungen (Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen bzw. Defined-Benefit-Obligation) für ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene betrug 7.265 T€ (Vorjahr: 7.327 T€; Wert wurde angepasst).

Directors' Dealings

Nach § 15a WpHG müssen Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder sowie andere meldepflichtige Personen den Erwerb oder die Veräußerung von Aktien sowie darauf bezogene Erwerbs- oder Veräußerungsrechte, wie etwa Optionen oder Rechte, die unmittelbar vom Börsenkurs der Gesellschaft abhängen, offenlegen. Im Berichtsjahr 2013 gab es die folgenden Directors '-Dealings-Meldungen:

DIRECTORS' DEALINGS 2013

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Name Funktion Datum Art und Ort des Verkaufs Stückzahl Kurs
in €
Geschäftsvolumen
in €
Hans Henning Offen Mitglied des Aufsichtsrats 03.09.2013 Verkauf von Aktien, XETRA 9.000 16,30 146.700,00
Hans Henning Offen Mitglied des Aufsichtsrats 03.09.2013 Verkauf von Bezugsrechten, Frankfurt 4.600 0,436 2.005,60
Hans Henning Offen Mitglied des Aufsichtsrats 03.09.2013 Verkauf von Bezugsrechten, Frankfurt 24.276 0,424 10.293,02
Hans Henning Offen Mitglied des Aufsichtsrats 04.09.2013 Verkauf von Aktien, XETRA 9.876 15,72 155.250,72
Hans Henning Offen Mitglied des Aufsichtsrats 31.10.2013 Verkauf von Aktien, XETRA 2.000 24,12 48.243,33
Hans Henning Offen Mitglied des Aufsichtsrats 31.10.2013 Verkauf von Aktien, XETRA 2.000 24,05 48.100,00
Hans Henning Offen Mitglied des Aufsichtsrats 31.10.2013 Verkauf von Aktien, Hamburg 1.000 24,05 24.050,00
Hans Henning Offen Mitglied des Aufsichtsrats 31.10.2013 Verkauf von Aktien, Tradegate 2.000 24,12 48.240,00
Hans Henning Offen Mitglied des Aufsichtsrats 31.10.2013 Verkauf von Aktien, XETRA 1.000 24,16 24.156,01

Forschung und Entwicklung

Die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT ist für die Forschungs- und Entwicklungsstrategie verantwortlich. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten finden auf der Ebene der Konzerngesellschaften statt.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltkonjunktur hat im Berichtsjahr 2013 wieder an Stabilität gewonnen; die konjunkturelle Entwicklung im ersten Halbjahr war jedoch verhalten. Nach vorläufigen Berechnungen des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) an der Universität Kiel wuchs die Weltwirtschaft 2013 mit 2,9% etwas geringer als im Vorjahr (+ 3,2%). Auch die konjunkturelle Dynamik in Asien wurde leicht gebremst, die Wirtschaft expandierte dort jedoch weiterhin um 6,3% (Vorjahr: + 6,6%). In den Schwellenländern verlangsamte sich das Konjunkturwachstum im Berichtsjahr insgesamt. Das wirtschaftliche Wachstum in Europa wurde zuletzt vor allem durch die Entwicklung in Deutschland und in Frankreich getragen; aber auch in den Krisenländern Europas zeichnete sich ab, dass die Talsohle durchschritten ist. Für das Jahr 2013 prognostiziert das IfW für Europa eine Stagnation des Wirtschaftswachstums (Vorjahr: - 0,4%). In Deutschland folgt die Wirtschaft einem moderaten Aufwärtstrend; nach Angaben des statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2013 um 0,4% (Vorjahr: + 0,7%) gewachsen.

Entwicklung des Werkzeugmaschinenbaus

Internationale Entwicklung

Der Weltmarkt für Werkzeugmaschinen entwickelte sich nach Angaben des Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) im Jahr 2013 rückläufig. Der Weltverbrauch ging um 12,1% auf 59,6 MRD € zurück (Vorjahr: 67,8 MRD €).

Der Rückgang in Asien betrug 18,6% (Vorjahr: + 8,2%). Im Wesentlichen ist dies auf stark korrigierte Angaben zu Verbrauch und Produktion in China zurückzuführen. Der VDW geht davon aus, dass der Verbrauch in China um 20,5% bzw. 5,1 MRD € auf 19,7 MRD € GESUNKEN IST. IN EUROPA SANK DER VERBRAUCH IM WELTWEITEN VERGLEICH MIT 0,8% am geringsten (Vorjahr: + 6,2%). In Amerika war die Entwicklung im Jahr 2013 mit - 5,1% ebenfalls rückläufig (Vorjahr: + 22,1%).

Trotz des Rückgangs von 20,5% wurden im Jahr 2013 die meisten Werkzeugmaschinen erneut in China verbraucht. Mit einem Volumen von 19,7 MRD € hatte China einen Anteil am Weltverbrauch von 33% (Vorjahr: 24,8 MRD €). Zweitwichtigster Markt für Werkzeugmaschinen waren im Jahr 2013 die USA mit einem Verbrauch von 6,1 MRD € (Vorjahr: 6,8 MRD €; - 11,2%). Im drittgrößten Markt, Deutschland, stieg der Verbrauch im Berichtsjahr um 5,9% auf 5,3 MRD € an. Davon entfielen nur 3,7 MRD € auf den für uns relevanten Bereich der spanenden Maschinen (Vorjahr: 3,9 MRD €; - 5,7%). Der Verbrauch von umformenden Maschinen stieg auf 1,6 MRD € (Vorjahr: 1,1 MRD €; + 46,3%). In Japan verringerte sich der Verbrauch in lokaler Währung um 13,2% und belegte mit 4,0 MRD € Rang vier (Vorjahr: 4,6 MRD €). Südkorea belegte mit 3,4 MRD € wie im Vorjahr Platz fünf (Vorjahr: 3,4 MRD €; - 2,2%). Die zehn bedeutendsten Verbrauchsmärkte machten im Berichtsjahr 79% des Welt-Werkzeugmaschinenverbrauchs aus.

Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie

Für die gewerbliche Wirtschaft ist das ifo-Geschäftsklima der führende Indikator zur Konjunkturentwicklung in Deutschland. Die Erhebung zeigt für die Hauptabnehmerbranchen (Maschinenbau, Straßenfahrzeugbau und Elektrotechnik) gestiegene Indexwerte im Vergleich zum Vorjahr auf. Darin spiegelt sich die insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung wider.

Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie verzeichnete im Jahr 2013 rückläufige Auftragseingänge, jedoch eine stabile Produktion sowie einen gestiegenen Umsatz. Mit 14,2 MRD € blieben die Auftragseingänge der Werke in Deutschland um 6% unter dem Niveau des Vorjahres (15,1 MRD €). Dabei sank die Inlandsnachfrage um 7% (Vorjahr: - 10%), die Nachfrage aus dem Ausland verringerte sich um 6% (Vorjahr: - 11%). Für den Auftragseingang bei spanenden Maschinen weist der VDW ein Minus von 8% gegenüber dem Vorjahr aus (Vorjahr: - 13%). Im Bereich der umformenden Maschinen sank der Auftragseingang hingegen nur um 2% (Vorjahr: - 2%). Auftragseingänge deutscher Hersteller in ausländischen Werken sind hierbei nicht erfasst.

Aufgrund hoher Auftragsbestände steigerten sich die Umsätze der deutschen Werkzeugmaschinenhersteller im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7% (Vorjahr: + 9%).

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Das Ergebnis der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT war im Wesentlichen bestimmt von den Erträgen aus Finanzanlagen (99,1 MIO €), die sich aus Ergebnisabführungen der DMG Vertriebs und Service GmbH DECKEL MAHO GILDEMEISTER in Höhe von 25,0 MIO € (Vorjahr: 32,8 MIO €) sowie der GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH in Höhe von 72,9 MIO € (Vorjahr: 58,3 MIO €) und wie im Vorjahr einem Beteiligungsertrag von DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED, Nagoya, in Höhe von 1,2 MIO € ergeben. Insgesamt schließt die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT mit einem Jahresüberschuss von 35,2 MIO € (Vorjahr: 44,9 MIO €) ab. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 4,2 MIO € beläuft sich der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2013 auf 39,4 MIO € (Vorjahr: 24,7 MIO €). Die Umsatzerlöse (Konzernumlagen und Mieten) betrugen im Berichtsjahr 15,3 MIO € (Vorjahr: 13,8 MIO €). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Konzernumlagen. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich im gleichen Zeitraum um 3,9 MIO € auf 11,0 MIO € (Vorjahr: 14,9 MIO €).

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen umfassten hauptsächlich den Bereich der Instandhaltungen der Grundstücke und Gebäude am Standort Bielefeld. Sie lagen mit 2,2 MIO € um rund 0,1 MIO € unter denen des Vorjahres (2,3 MIO €). Der Personalaufwand erhöhte sich um 6,3 MIO € auf 26,6 MIO € (Vorjahr: 20,3 MIO €) aufgrund gestiegener Anforderungen an die Holdingfunktionen und dem damit verbundenen Anstieg der Mitarbeiterzahlen. Des Weiteren durch den Anstieg der variablen Vergütungszusagen sowie der Schaffung eines weiterten Vorstandsressorts.

Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der hohen Investitionen um 0,6 MIO € auf 2,4 MIO € (Vorjahr: 1,8 MIO €) erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 41,8 MIO € und liegen damit um 10,9 MIO € über dem Vorjahreswert (30,9 MIO €). Im Geschäftsjahr sind Kosten der Kapitalerhöhungen in Höhe von 11,8 MIO € enthalten.

Das Beteiligungsergebnis erhöhte sich von 92,3 MIO € im Vorjahr auf 99,1 MIO € im Berichtsjahr. Davon resultieren 97,9 MIO € aus Ergebnisabführungsverträgen sowie 1.2 MIO € aus dem Beteiligungsertrag der 9,6%-igen Beteiligung an der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED, Nagoya.

Das Finanzergebnis verbesserte sich aufgrund der durchgeführten Barkapitalerhöhung um 4,1 MIO € auf 10,2 MIO € (Vorjahr: 6,1 MIO €).

Der ausgewiesene Steueraufwand von 27,0 MIO € resultiert aus laufendem Steueraufwand (25,5 MIO €), aus aktiven latenten Steuern in Höhe von 1,2 MIO € sowie Steueraufwendungen für Vorjahre in Höhe von 0,3 MIO €.

Die Bilanzsumme per 31. Dezember 2013 erhöhte sich um 30,1 % auf 1.353,6 MIO € (Vorjahr: 1.040,7 MIO €). Dies resultierte im Wesentlichen aus der Erhöhung der Beteiligungen sowie aus dem gestiegenen Bankguthaben.

In der Bilanz hat sich das Anlagevermögen von 499,6 MIO € auf 614,4 MIO € erhöht. Zugänge ergaben sich im Finanzanlagevermögen durch den Erwerb weiterer Anteile an der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED in Höhe von 48,0 MIO €. Im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung brachte die DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED 19,0 % (21,4 MIO €) der Anteile ihrer Tochtergesellschaft Mori Seiki Manufacturing USA, Inc. sowie 44,1 % (36,0 MIO €) der Anteile an ihrer Tochtergesellschaft Magnescale Co., Ltd. als Sachanlage ein. Des Weiteren erhöhte sich das Finanzanlagevermögen durch Kapitalerhöhungen bei der DMG Vertriebs und Service GmbH DECKEL MAHO GILDEMEISTER (2,5 MIO €) sowie der mg Finance GmbH (1,6 MIO €). Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen im Wesentlichen die Modernisierung unserer Produktionsgebäude und -anlagen, die Erweiterung des Energy Solutions Parks sowie die Erneuerung unserer Heizung, Lüftungs- und Klimageräte.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 199,8 MIO € auf 729,7 MIO €. Die wesentlichen Veränderungen ergeben sich aus dem Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund höherer Forderungen aus Gewinnabführungsverträgen sowie aus der Erhöhung der Bankguthaben. Das Bankguthaben stieg um 179,8 MIO € auf 263,3 MIO € (Vorjahr: 83,5 MIO €) im Wesentlichen aufgrund der im August und September durchgeführten Bezugsrechtskapitalerhöhung und des damit verbundenen Nettoemissionserlöses.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital aufgrund der durchgeführten Kapitalerhöhungen und des Jahresüberschusses von 614,5 MIO € auf 909,8 MIO €. Die Eigenkapitalquote stiegt daher um 8,1 % auf 67,2 % (Vorjahr: 59,1%).

Im August und September hat die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT erfolgreich zwei Kapitalerhöhungen durchgeführt.

Im Rahmen der Sachkapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts wurde das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe von 3.247.162 neuen auf den Inhaber lautende Stückaktien um 8.442.621,20 € auf 164.880.053,00 € erhöht. Dieses entsprach rund 5,4% des zu dem Zeitpunkt gültigen Grundkapitals. Sämtliche neuen Aktien wurden von der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED (vormals Mori Seiki Co., Ltd.) zu einem Ausgabebetrag in Höhe von 17,5063 € je neuer Aktie gezeichnet. Die DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED brachte dafür 19,0% der Anteile ihrer Tochtergesellschaft Mori Seiki Manufacturing USA, Inc., Davis (USA), sowie 44,1% der Anteile an ihrer Tochtergesellschaft Magnescale Co., Ltd., Kanagawa (Japan), als Sacheinlagen ein. Durch diese Beteiligungen erhielt die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT Zugang zu Produktionskapazitäten in der vom Kooperationspartner errichteten, hochmodernen Fertigungsstätte für Werkzeugmaschinen in den USA sowie zur hochpräzisen Positionsmesstechnologie von Magnescale in Japan. Die Durchführung der Sachkapitalerhöhung wurde am 20. August 2013 in das Handelsregister eingetragen.

Im Rahmen der Bezugsrechtskapitalerhöhung im Umfang von 24,3% des zu dem Zeitpunkt gültigen Grundkapitals wurden 15.402.589 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien allen Aktionären im Verhältnis 4:1 angeboten. Der Bezugspreis betrug 14,50 €. Die Aktionäre haben von ihrem Bezugsrecht umfangreich Gebrauch gemacht; die Platzierungsquote lag bei 99,6%. Die Eintragung der Durchführung der Barkapitalerhöhung in das Handelsregister erfolgte am 17. September 2013. Das Grundkapital beträgt seitdem 204.926.784,40 € und ist eingeteilt in 78.817.994 Stückaktien. Die Einbeziehung der neuen Aktien in die bestehende Notierung ist am 18. September 2013 erfolgt. Der DMG MORI SEIKI-Konzern beabsichtigt, den Nettoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung in Höhe von rund 210 MIO € zu einem überwiegenden Teil für die weitere Erschließung des russischen Marktes (insbesondere den Bau eines Produktions- und Montagewerks in Ulyanovsk sowie den Aus- und Umbau eines Technologiezentrums in Moskau) zu verwenden. Weitere Teile sollen zum Bau unserer Europazentrale in Winterthur (Schweiz), zum Ausbau anderer Technologiezentren, der Modernisierung bestehender Produktionswerke, zur weiteren Entwicklung von Steuerungssoftware für Werkzeugmaschinen und für die allgemeine Geschäftsausweitung genutzt werden. Darüber hinaus soll ein noch verbleibender Teil des Nettoemissionserlöses zur weiteren Stärkung der Eigenkapitalbasis verwendet werden.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,7 MIO € auf 25,6 MIO €.

Die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT deckt ihren Kapitalbedarf aus dem operativen Cashflow sowie der Aufnahme von kurz- und langfristigen Finanzierungen. Die Höhe der zugesagten Finanzierungslinien beträgt insgesamt 742,6 MIO €. Der wesentliche Bestandteil ist die syndizierte Kreditlinie in Höhe von 450 MIO € mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2016.

Der DMG MORI SEIKI-Konzern verfügt nicht über ein Corporate-Rating, da wir keine Kapitalmarktfinanzierungen planen und ein entsprechendes Rating mit erheblichen Kosten verbunden ist.

Unsere Finanzierungen beinhalten marktübliche Vereinbarungen zur Einhaltung bestimmter Kennzahlen (Covenants). Die Covenants wurden im Geschäftsjahr eingehalten.

Mit diesem Finanzierungsmix verfügen wir über ausreichende Finanzierungslinien, mit denen wir die benötigte Liquidität für unser Geschäft in Konzern bereitstellen können.

Die Finanzierung des DMG MORI SEIKI-Konzerns erfolgt zentral. Nur wenn Konzernfinanzierungen aufgrund von gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht vorteilhaft sind, werden in Einzelfällen lokale Finanzierungen abgeschlossen. Cash-Pooling wird genutzt, um die Liquiditätsüberschüsse von Tochtergesellschaften kostengünstig im Konzern einzusetzen.

Dividende

Vorstand und Aufsichtsrat werden der 112. Hauptversammlung am 16. Mai 2014 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende in Höhe von 0,50 € je Aktie auszuschütten (Vorjahr: 0,35 €). Des Weiteren wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, den verbleibenden Bilanzgewinn der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT von 0,9 MIO € auf neue Rechnung vorzutragen.

Mitarbeiter

Die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT gliederte sich zum 31. Dezember 2013 in fünf Vorstandsressorts und stellt sich wie folgt dar:

Key-Accounting / Personal / Einkauf / Revision / Compliance / Investor- und Public-Relations,

Vertrieb / Marketing und Informationstechnologie (IT),

Controlling / Finanzen / Rechnungswesen / Steuern und Risikomanagement,

Produktentwicklung / Produktion und Technologie,

Industrielle Dienstleistungen

Am 31. Dezember 2013 waren in der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT 98 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 80 Mitarbeiter).

Gesamtaussage des Vorstands zum Geschäftsjahr 2013

Das Ergebnis der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT hat sich insgesamt im Berichtsjahr im erwarteten Rahmen entwickelt und ist planmäßig in das neue Geschäftsjahr gestartet. Das Ergebnis war im Wesentlichen bestimmt von den Erträgen aus Finanzanlagen in Höhe von 99,1 MIO € (Vorjahr: 92,3 MIO €). Insgesamt schließt die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT mit einem Jahresüberschuss von 35,2 MIO € (Vorjahr: 44,9 MIO €) ab. Die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT ging in der Prognose für das Geschäftsjahr 2013 von einer insgesamt stabilen Entwicklung aus. Im Wesentlichen bedingt durch die Kosten der Kapitalerhöhung lag der Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres unter dem des Vorjahres. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 4,2 MIO € beläuft sich der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2013 auf 39,4 MIO € (Vorjahr: 24,7 MIO €). Vorstand und Aufsichtsrat werden der 112. Hauptversammlung am 16. Mai 2014 vorschlagen eine Dividende in Höhe von 0,50 € je Aktie nach 0,35 € im Vorjahr auszuschütten.

Nachtragsbericht

Mit dem 4. Februar 2014 wurde Dr. Helmut Rothenberger mit Beschluss des Amtsgerichts Bielefeld in den Aufsichtsrat der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT bestellt. Er tritt die Nachfolge von Hans Henning Offen an. Der Aufsichtsrat wählte Dr. Rothenberger zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden. Er ist zudem Mitglied des Personal-, Nominierungs- und Vergütungsausschusses sowie des Nominierungsausschusses.

Das Vorstandsmitglied Kathrin Dahnke ist mit Ablauf des 24. Februar 2014 auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausgeschieden.

Chancen- und Risikobericht

Die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT ist in das Chancen- und Risikomanagement des DMG MORI SEIKI-Konzerns eingebunden. Dieses besteht aus fünf Elementen:

1. dem unternehmensspezifischen Handbuch des Risikomanagements, in dem das System definiert ist,

2. einem zentralen Risikomanagementbeauftragten, der durch jeweils einen lokalen Risikobeauftragten in den einzelnen Konzerngesellschaften unterstützt wird und das Risikomanagementsystem (inklusive Software) pflegt,

3. bereichsspezifischen Risikotabellen, in denen Einzelrisiken quantitativ bewertet sind und anhand des Value-at-Risk-Maßes priorisiert werden,

4. der allgemeinen bereichsinternen und -übergreifenden Reportingstruktur des Konzerns, die über Schwellenwerte gesteuert wird und auch ad-hoc-Berichte über wesentliche Risiken unterstützt,

5. dem Risikoberichtswesen auf der Ebene des Konzerns und der Einzelgesellschaften.

Chancenmanagementsystem (CMS)

Chancen werden innerhalb des Chancen- und Risikomanagementsystems identifiziert und analysiert, indem wir auch positive Abweichungen von Planannahmen simulieren. Mit dem Marketing-Informationssystem (MIS) identifizieren wir wesentliche Einzelchancen, indem wir Kundendaten weltweit erfassen und Markt- und Wettbewerbsdaten auswerten. Auf dieser Grundlage messen, bewerten und überprüfen wir sämtliche Vertriebs- und Serviceaktivitäten sowie sonstige Maßnahmen auf Effektivität und Wirtschaftlichkeit. So können wir kurz- und mittelfristige Prognosen über die pro Maschinentyp und Vertriebsregion zu erwartenden Kundenaufträge erstellen.

Die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT partizipiert als Holdinggesellschaft an den Chancen ihrer Tochtergesellschaften. Diese sind im Konzernlagebericht detailliert beschrieben. Gelingt es den Tochtergesellschaften, ihre Chancen zu nutzen, wirkt sich dies positiv auf die Erträge aus Finanzanlagen und somit auf das Ergebnis der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT aus.

Risikomanagementsystem (RMS)

Das Risikomanagementsystem bei DMG MORI SEIKI basiert auf dem anerkannten COSO-Rahmenkonzept und ist so strukturiert, dass wesentliche Risiken systematisch identifiziert, bewertet, aggregiert, überwacht und gemeldet werden müssen. Die Risiken der einzelnen Unternehmensbereiche werden dabei vierteljährlich identifiziert und die daraus ermittelten Risikopotenziale mit quantitativen Messgrößen analysiert und bewertet. Dabei werden auch Maßnahmen zur Risikoreduktion berücksichtigt und bestandsgefährdende Risiken werden sofort außerhalb der turnusmäßigen Berichterstattung gemeldet.

Das interne Kontrollsystem (IKS) der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT ist als ein wesentlicher Bestandteil in das unternehmensweite Risikomanagementsystem eingebettet.

Neben weiteren betrieblichen und gesetzes- bzw. normenbezogenen Zielen und Aufgaben beinhaltet unser IKS als Teilziel und -aufgabe unter anderem auch das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem zur Sicherstellung von Vollständigkeit, Richtigkeit und Verlässlichkeit des Abschlusses nach Handelsgesetzbuch und des zugrunde liegenden Buchwerks. Es umfasst alle Organisations-, Kontroll- und Überwachungsstrukturen zur Sicherstellung der gesetzeskonformen Erfassung, Aufbereitung und Würdigung unternehmerischer Sachverhalte und deren anschließende Übernahme in den Abschluss nach Handelsgesetzbuch. Die durch das Risikomanagement durchgeführten Analysen tragen dazu bei, Risiken mit Einfluss auf die Finanzberichterstattung zu identifizieren und Maßnahmen zur Risikominimierung einzuleiten. Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem beinhaltet die Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung. Hierzu analysieren wir neue Gesetze, Rechnungslegungsstandards und andere Verlautbarungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Jahresabschluss. Konzernweit relevante Regelungen kodifizieren wir in Richtlinien, beispielsweise im Rechnungslegungshandbuch. Diese Richtlinien und der konzernweit gültige Abschlusskalender bilden die Grundlage für die Abschlusserstellung. Es existieren lokale Regelungen, die jeweils mit dem Konzernrechnungswesen abgestimmt werden. Dies umfasst auch die Einhaltung der HGB Bilanzierungsvorschriften. Die interne Revision überprüft die Effektivität der rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollen. Im Bedarfsfall bedient sich die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT externer Dienstleister, zum Beispiel bei der Bewertung von Pensionsverpflichtungen. Mitarbeiter, die mit der Finanzberichterstattung betraut sind, werden regelmäßig geschult. Das Kontrollsystem umfasst sowohl präventive als auch aufdeckende Kontrollaktivitäten, zu denen Autorisierungen und Freigaben, Plausibilisierungen, Reviews, ein Vier-Augen-Prinzip u.a. in verschiedenen Formen und Ausprägungen gehören. Zusätzlich wird durch eine geeignete Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation der Geschäftsprozesse eine angemessene Funktionstrennung sichergestellt.

Zusätzlich tragen die durch das Risikomanagement durchgeführten Analysen dazu bei, Risiken mit Einfluss auf die Finanzberichterstattung zu identifizieren und Maßnahmen zu deren Minimierung einzuleiten. Die Wirksamkeit des Systems wird auf der Grundlage von Selbstbeurteilungen überprüft.

Finanzwirtschaftliche Risiken resultieren aus unseren internationalen Aktivitäten: Währungsbedingte Risiken sichern wir durch unsere Währungsstrategie ab. Aktuell erwarten wir währungsbezogene Risiken in Höhe von rund 1,5 MIO €.

Die wesentlichen Bestandteile der Finanzierung der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT sind ein syndizierter Kredit, der eine Bar- und eine Avaltranche enthält und bis zum Jahr 2016 fest zugesagt ist, sowie Forderungsverkaufsprogramme. Alle Finanzierungsverträge beinhalten die Vereinbarung, marktübliche Covenants einzuhalten. Die Liquidität der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT ist ausreichend bemessen. Grundsätzlich trägt die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT Forderungsausfallrisiken, durch die es zu Wertberichtigungen oder in Einzelfällen sogar zum Ausfall der Forderungen kommen kann. Mögliche Schäden aus den finanzwirtschaftlichen Risiken, inklusive der oben dargestellten währungsbezogenen Risiken, belaufen sich insgesamt auf 8,3 MIO €. Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadens ist gering (0% - 20%).

Risiken hinsichtlich der Vermögenslage der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT ergeben sich im Wesentlichen durch die Bilanzierung und Bewertung der Finanzanlagen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Werthaltigkeit der Finanzanlagen wird jährlich mit Hilfe der Ertragswertberechnung, die auf Planungsrechnungen der Beteiligungsgesellschaften basiert, ermittelt. Ein Abwertungsbedarf ergab sich aufgrund der ermittelten Werte zum Stichtag nicht. Für den Fall, dass die geplanten Ergebnisse nicht erreicht werden, kann eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich sein. Die derzeitig vorliegende Planungsrechnung gibt keinen Anlass zu einer Wertminderung in 2013. Soweit aktive latente Steuern auf Verlustvorträge bzw. Zinsvorträge nicht wertberichtigt wurden, wird im Planungszeitraum von einer Nutzung dieser Steuerminderungspotenziale durch zu versteuernde Einkünfte ausgegangen. Wir gehen davon aus, dass die von uns abgegebenen Steuer- und Sozialversicherungserklärungen vollständig und korrekt sind. Gleichwohl kann es im Rahmen von Betriebsprüfungen aufgrund einer unterschiedlichen Beurteilung von Sachverhalten zu Nachforderungen kommen. Insgesamt beziffern wir mögliche Schäden aus steuerlichen Risiken auf 7,8 MIO € bei einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit.

Wir stufen die Risiken als beherrschbar ein und sehen den Fortbestand der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT als nicht gefährdet an. Gegenüber dem Vorjahr sind die Risiken insgesamt signifikant gesunken.

Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB i. d. F. des Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetzes

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 1 HGB

Das Grundkapital der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT beträgt 204.926.784,40 €.

Es ist eingeteilt in 78.817.994 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von 2,60 € pro Stück.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 2 HGB

DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED HAT SICH VERPFLICHTET, IHR STIMMRECHT IN DER HAUPTVERSAMMLUNG 2013 nicht auszuüben, soweit die DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED hierdurch die Hauptversammlung beherrschen würde. Eine solche Verpflichtung besteht mit Blick auf künftige Hauptversammlungen nicht mehr.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 3 HGB

Die DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED hält 24,9% der Stimmrechte.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 6 HGB

Hinsichtlich der Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern wird auf die gesetzlichen Vorschriften der §§ 84, 85 AktG verwiesen. Darüber hinaus bestimmt § 7 (2) der Satzung der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT in der Fassung vom Oktober 2013, dass der Aufsichtsrat die Vorstandsmitglieder bestellt, ihre Zahl bestimmt und die Geschäftsverteilung regelt. Die Vorschriften zur Änderung der Satzung sind in den §§ 133, 179 AktG in Verbindung mit § 15 (4) der Satzung geregelt.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 7 HGB

Der Vorstand ist per 31. Dezember 2013 gemäß § 5 (3) der Satzung ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 17. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu nominal 29.729.362,00 € durch eine einmalige oder in Teilbeträgen mehrmalige Ausgabe von bis zu 11.434.370 neuer auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und / oder Sacheinlage zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Der Vorstand ist dabei ermächtigt, hinsichtlich eines Teilbetrages von 5.000.000,00 €, Aktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft und mit der Gesellschaft verbundener Unternehmen auszugeben; insoweit ist das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen.

Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten satzungsmäßig- (genehmigtes Kapital) bzw. detailliert geregelten Fällen auszuschließen. Der Vorstand hat im Geschäftsjahr 2013 mit Zustimmung des Aufsichtsrates von der Ermächtigung teilweise Gebrauch gemacht und das Grundkapital um 48.489.352,60 € durch Ausgabe von 18.649.751 Aktien erhöht.

Des Weiteren ist die Gesellschaft durch Beschluss der Hauptversammlung vom 18. Mai 2012 ermächtigt, bis zum 17. Mai 2017 bis zu einem anteiligen Betrag von knapp 10% des Grundkapitals, dies entspricht 15.643.743,18 €, eigene Aktien zu erwerben. In der Zeit vom 26. August 2011 bis 31. Dezember 2011 hat die Gesellschaft von der damals bestehenden Ermächtigung in Höhe von 3% (1.805.048 Stück Aktien) Gebrauch gemacht, so dass sich die aktuelle Ermächtigung faktisch derzeit auf rund 7% (4.211.776 Stück Aktien) beschränkt. Die Ermächtigung soll die Gesellschaft in die Lage versetzen, ohne Beanspruchung der Börse eigene Aktien kurzfristig für den Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen an anderen Unternehmen zur Verfügung zu haben und einem Verkäufer als Gegenleistung anbieten zu können.

Darüber hinaus ist das Grundkapital gemäß § 5 (4) der Satzung um weitere bis zu 37.500.000,00 € durch Ausgabe von bis zu 14.423.076 auf den Inhaber lautende Stückaktien bedingt erhöht (bedingtes Kapital). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Options- oder Wandelanleihen aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 15. Mai 2009 ausgegeben bzw. garantiert werden und die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten von ihrem Recht zur Wandlung Gebrauch machen bzw. die zur Wandlung / Optionsausübung Verpflichteten ihre Verpflichtung erfüllen.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 8 HGB

Als wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, sind der syndizierte Kreditvertrag von 450.000.000 € der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT zu nennen. Die Schwelle für einen Kontrollwechsel liegt bei 30%. Die Banken können ab dieser Schwelle nur dann wirksam kündigen, wenn mehr als 50% der Anteile an den Fazilitäten kündigen möchten. Ein Einzelkündigungsrecht der Banken besteht erst, falls mehr als 50% der Aktien übernommen werden.

Zudem hat der Gesetzgeber beschlossen, dass der Vorstand einen erläuternden Bericht zu den Angaben gemäß § 289 Abs. 4 HGB abzugeben hat:

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt per 31. Dezember 2013 insgesamt 204.926.784,40 € und ist in 78.817.994 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt. Jede Aktie gewährt eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil am Gewinn. Die Gesellschaft darf das Stimmrecht aus eigenen Aktien nicht ausüben und ist nicht anteilig am Gewinn beteiligt.

Das Unternehmen wird vom Vorstand geleitet und gegenüber Dritten vertreten.

Die Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes obliegt gemäß § 84 AktG dem Aufsichtsrat.

Die Bedingungen eines Kontrollwechsels entsprechen den marktüblichen Vereinbarungen. Sie führen nicht zur automatischen Beendigung der oben genannten Vereinbarungen, sondern räumen unseren Vertragspartnern für den Fall eines Kontrollwechsels lediglich die Möglichkeit ein, diese zu kündigen.

Prognosebericht

Die Ertragslage der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT unterscheidet sich zwar in ihrer Höhe und Struktur von der des Konzerns, wird allerdings von den Konzernergebnissen wesentlich beeinflusst. Im Weiteren wird daher zunächst auf die Prognose des Konzerns eingegangen.

Für das laufende Jahr prognostiziert das Institut für Weltwirtschaft (IfW) eine Zunahme des globalen Bruttoinlandsprodukts von 3,7%, für 2015 rechnet es mit einem Plus von 4,0%. Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass die Haushaltskrise in den USA und die Eurokrise im Prognosezeitraum deutlich an Einfluss auf die Weltkonjunktur verlieren werden.

Der DMG MORI SEIKI-Konzern beabsichtigt, seine globale Marktpräsenz zu intensivieren. Die Kooperation mit der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED bildet dabei die Grundlage unserer Strategie. Neben der Erschließung weiterer Märkte wollen wir nunmehr die gemeinsame Produktentwicklung vorantreiben. Durch die weitere Standardisierung von Komponenten und Prozessen sowie die Straffung unseres Produktportfolios steigern wir auch unsere Ertragskraft. Darüber hinaus werden wir unsere Maschinen mit CELOS ausrüsten und im neuen Corporate Design anbieten. Indem wir weiterhin konsequent serviceorientiert sind, stärken wir die Basis für die Zukunft des Unternehmens.

Im Bereich Energy Solutions wird sich der DMG MORI SEIKI-Konzern weiter auf Produkte und Lösungen zur Optimierung des Energiemanagements industrieller und gewerblicher Kunden fokussieren; ein neues Software-Produkt wird der GILDEMEISTER ENERGY MONITOR zur Erstellung von Energieverbrauchsanalysen und automatisierten Energieberichten sein.

Künftige Absatzmärkte sehen wir neben Wachstumsmärkten wie Russland und China vor allem auch in Europa, wo sich eine Belebung der Werkzeugmaschinennachfrage abzeichnet. Die aktuelle Prognose des VDW erwartet für Europa ein Wachstum von 4,6%. Weitere Potenziale erkennen wir unter anderem auch in den Märkten Südkorea, Brasilien und Indien. Wir werden uns mithilfe unserer Kompetenzzentren gezielt auf wachsende Branchen wie Aerospace, Automotive, Medizintechnik und Power Engineering konzentrieren. Am Wachstum des russischen Marktes werden wir durch den Aufbau unserer Produktion in Ulyanovsk noch stärker teilhaben. Insgesamt wollen wir unsere weltweiten Produktionskapazitäten gezielt für die lokale Produktion nutzen.

Für das Geschäftsjahr 2014 erwarten wir ein insgesamt positives wirtschaftliches Umfeld und ein moderates Wachstum. Der VDW und Oxford Economics prognostizieren, dass der weltweite Werkzeugmaschinenmarkt im laufenden Geschäftsjahr einen Zuwachs von 5,0% verzeichnen wird. Wir gehen vor allem in der zweiten Jahreshälfte von einer deutlichen Beschleunigung der Marktentwicklung aus. Diese Prognose ist mit Risiken behaftet, die insbesondere aus der Krise im Euroraum und den veränderten Konjunkturaussichten in einigen Wachstumsstaaten, darunter China, resultieren.

Für das laufende Geschäftsjahr planen wir mit einem Auftragseingang von rund 2,3 MRD €. Potenziale sehen wir in unseren Innovationen sowie in den Kooperationsprojekten. Auch bei den "Industriellen Dienstleistungen" rechnen wir mit Zuwächsen.

Im Geschäftsjahr 2014 planen wir einen Umsatz von rund 2,2 MRD €. Im ersten Quartal 2014 wird das Ergebnis über dem Vorjahresquartal liegen. Für das Gesamtjahr planen wir ein EBIT von rund 175 MIO € sowie ein EBT von rund 165 MIO €.

Für das Geschäftsjahr 2014 planen wir mit einer weitgehend stabilen Materialquote im Konzern. Wir planen mit einem positiven Free Cashflow zwischen 20 MIO € und 50 MIO €; dies ist abhängig vom Stand der Umsetzung unserer Investitionsvorhaben.

Wir planen zudem die Zahlung einer Dividende.

Gesamtaussage des Vorstands zur künftigen Geschäftsentwicklung

Für das Geschäftsjahr 2014 erwarten wir ein insgesamt positives wirtschaftliches Umfeld und ein moderates Wachstum. Wir gehen vor allem in der zweiten Jahreshälfte von einer deutlichen Beschleunigung der Marktentwicklung aus. Diese Prognose ist mit Risiken behaftet, die insbesondere aus der Krise im Euroraum und den veränderten Konjunkturaussichten in einigen Wachstumsstaaten, darunter China, resultieren. Unter diesen Voraussetzungen und unter der Annahme, dass der Weltmarkt sich gemäß unseren Erwartungen entwickelt, planen wir eine weitere Verbesserung der EBIT-Rendite und somit ein EBIT von rund 175 MIO € sowie ein EBT von rund 165 MIO €. Wir werden in diesem Jahr die begonnenen Investitionen in die Produktionsstandorte sowie in unsere globale Vertriebspräsenz weitestgehend umsetzen und planen rund 110 MIO € zu investieren. Trotz der hohen Investitionen gehen wir von einem positiven Free Cashflow zwischen 20 MIO € und 50 MIO € aus. Dies ist abhängig vom Stand der Umsetzung unserer Investitionsvorhaben.

In der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT gehen wir aufgrund des positiven wirtschaftlichen Umfelds auch in 2014 von Beteiligungserträgen auf dem Niveau des Vorjahres aus. Insgesamt gehen wir von einem leicht verbesserten EBT aus. In 2014 erwarten wir keine wesentlichen Veränderungen der Vermögens- und Finanzlage.

Sonstige Angaben

Schlusserklärung des Vorstands zum Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED hat als Anteilseigner der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT mit ihrer Minderheitsbeteiligung nach Durchführung der Kapitalerhöhung vom 20. August 2013 eine beständig erwartete (faktische) Stimmenmehrheit auf zukünftigen Hauptversammlungen begründet. Es besteht folglich ab dem 20. August 2013 ein Abhängigkeitsverhältnis der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT gegenüber der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED nach § 17 Abs. 1 AktG.

Ein Beherrschungs- oder Ergebnisabführungsvertrag der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT mit der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED besteht nicht.

Der Vorstand der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT hat daher gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen im Berichtszeitraum 20. August 2013 bis 31. Dezember 2013 des Geschäftsjahres 2013 aufgestellt.

Der Vorstand hat am Ende des Berichts über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen im Berichtszeitraum 20. August bis 31. Dezember des Geschäftsjahres 2013 folgende Erklärung nach § 312 Abs. 3 AktG abgegeben: "Wir haben bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für den Berichtszeitraum 20. August 2013 bis 31. Dezember 2013 aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen und die Maßnahmen getroffen wurden, bei jedem in diesem Bericht aufgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und sind dadurch, dass Maßnahmen getroffen wurden, nicht benachteiligt worden. Unterlassene Maßnahmen lagen im Berichtszeitraum nicht vor."

Zukunftsbezogene Aussagen

Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Managements. Sie unterliegen Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Verhältnisse einschließlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT wesentlich von denjenigen abweichen oder negativer ausfallen als diejenigen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Die Geschäftstätigkeit von DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT unterliegt einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten, die auch dazu führen können, dass eine zukunftsgerichtete Aussage, Einschätzung oder Vorhersage unzutreffend wird.

DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT ist insbesondere stark von Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage (einschließlich Margenentwicklungen in den wichtigsten Geschäftsbereichen sowie Folgen einer Rezession) betroffen, da diese einen direkten Einfluss auf Prozesse, Lieferanten und Kunden haben. Aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit sind nicht alle Geschäftsbereiche gleichermaßen von Veränderungen es wirtschaftlichen Umfelds betroffen; erhebliche Unterschiede bestehen hinsichtlich des Zeitpunkts und des Ausmaßes der Auswirkungen solcher Veränderungen. Dieser Effekt wird durch die Tatsache verstärkt, dass DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT als globales Unternehmen in verschiedenen Märkten mit konjunkturell sehr unterschiedlichen Wachstumsraten aktiv ist. Unsicherheiten ergeben sich unter anderem aus der Gefahr, dass es bei Kunden zu Verzögerungen oder Stornierungen bei Aufträgen oder Insolvenzen kommt oder dass die Preise durch das anhaltend ungünstige Marktumfeld weiter gedrückt werden, als wir derzeit erwarten; Entwicklung der Finanzmärkte, einschließlich Schwankungen bei Zinssätzen und Währungskursen, der Rohstoffpreise, der Fremd- und Eigenkapitalmargen sowie der Finanzanlagen im Allgemeinen; zunehmender Volatilität und weiteren Verfalls der Kapitalmärkte und Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das Kreditgeschäft und insbesondere der zunehmenden Unsicherheiten, die aus der, Finanzmarkt- und Liquiditätskrise einschließlich der Euro-Schuldenkrise entstehen sowie des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolgs der Kerngeschäftsfelder, in denen wir tätig sind; Herausforderungen der Integration wichtiger Akquisitionen und der Implementierung von Joint Ventures und Realisierung der erwarteten Synergieeffekte und anderer wesentlicher Portfoliomaßnahmen; Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen oder den Markteintritten neuer Wettbewerber; Veränderung der Wettbewerbsdynamik (vor allem an sich entwickelnden Märkten); fehlender Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen in Kundenzielgruppen des DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT-Konzerns; Änderungen in der Geschäftsstrategie; Unterbrechung der Versorgungskette, einschließlich der Unfähigkeit Dritter, beispielsweise aufgrund von Naturkatastrophen, Bauteile, Komponenten oder Dienstleistungen fristgerecht zu liefern; des Ausgangs von offenen Ermittlungen und anhängigen Rechtsstreitigkeiten sowie sonstiger Maßnahmen staatlicher Stellen; den potenziellen Auswirkungen dieser Untersuchungen und Verfahren auf das Geschäft von DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT und verschiedene andere Faktoren.

Sollten einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten die Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, sich als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen als erwartet, antizipiert, beabsichtigt, geplant, angestrebt, geschätzt oder projiziert genannten Ergebnissen abweichen. Es ist von DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT weder beabsichtigt, noch übernimmt DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Ende des Berichtszeitraumes anzupassen. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garant oder Zusicherungen der darin genannten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen.

Es gibt zwei Unternehmen die unter "DMG MORI SEIKI" firmieren: die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT mit Sitz in Bielefeld, Deutschland und die DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED mit Sitz in Nagoya, Japan. Dieser Bericht bezieht sich ausschließlich auf die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT. Ist in diesem Bericht vom "DMG MORI SEIKI-Konzern" die Rede, meint dies ausschließlich die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT und ihre Konzernunternehmen.

Anhang für das Geschäftsjahr 2013 der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT zum 31. Dezember 2013 ist nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt worden. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, ist gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten und -soweit abnutzbar-vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

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Immaterielles Anlagevermögen 3 bis 4 Jahre
Geschäfts- und Fabrikgebäude 10 bis 50 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 bis 13 Jahre

Die Abschreibung der Zugänge im immateriellen Anlagevermögen und im Sachanlagevermögen erfolgte im Anschaffungsjahr pro rata temporis nach der linearen Methode. Zugänge mit Anschaffungskosten von 150 € bis 1.000 € wurden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten zusammengefasst und werden über 5 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Unverändert blieben auch die Abschreibungssätze im immateriellen Anlagevermögen sowie für Geschäfts- und Fabrikbauten bzw. Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr wurden mit ihren Nominalwerten eingestellt, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit ihrem Barwert bilanziert. Die Forderungen in fremder Währung mit einer Laufzeit von einem Jahr oder weniger wurden zum Stichtagskurs umgerechnet. Sofern Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen, werden die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der internen und externen Derivate erfolgte zum Marktwert. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen (sog. Deckungsvermögen), sind erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und werden mit diesen Schulden verrechnet. Bei Rückdeckungsversicherungen bzw. zum Deckungsvermögen gehörenden Ansprüchen aus Lebensversicherungsverträgen entsprechen die unter Beachtung des Niederstwertprinzips fortgeführten Anschaffungskosten und damit der beizulegende Zeitwert i.S.d. § 255 Abs. 4 Satz 4 HGB dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsvertrags zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. unwiderruflich zugeteilte Überschussbeteiligung). Dieser Wert stimmt auch mit dem steuerlichen Aktivwert überein.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen (Pensionen) oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen erfolgte die Abzinsung pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 4,90% (Vorjahr: 5,06%). Dabei wurden die im Juli 2005 veröffentlichten Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Wertpapiergebundene Zusagen werden mit dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens bewertet. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für die Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie die Aufstockungsleistungen. Des Weiteren umfasst die Rückstellung Aufstockungsleistungen, denen sich der Arbeitgeber auf Grund einer tarifvertraglichen Regelung oder einer Betriebsvereinbarung nicht mehr entziehen kann. Diese Rückstellungen werden ratierlich ab dem Beginn der Beschäftigungsphase der Altersteilzeit angesammelt und mit dem Barwert unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 3,98% (Vorjahr: 4,26%) bewertet. Altersteilzeitansprüche sind im Rahmen eines doppelten Treuhandverhältnisses gegen eine mögliche Insolvenz gesichert. Zur Absicherung werden liquide Mittel auf einen Treuhandverein übertragen und die Zeitwerte mit der Rückstellung für Altersteilzeit saldiert. Die übrigen Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Die Wertermittlung erfolgte auf Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung. Es wurde jeweils der voraussichtlich notwendige Erfüllungsbetrag eingestellt. Rückstellungen für Zahlungen anlässlich von Arbeitnehmerjubiläen wurden mit einem Zinssatz von 4,90% p.a. abgezinst (Vorjahr: 5,06%).

Bei der Buchung von Bewertungseinheiten für Fremdwährungssicherungen wird die Durchbuchungsmethode seit dem Jahr 2010 angewendet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind zum Stichtagskurs bewertet.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Positionen der Bilanz

Aktiva

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist.

1 IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE UND SACHANLAGEN

Der ausgewiesene Wert für gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte beinhaltet im Wesentlichen EDV-Software.

2 FINANZANLAGEN

Die Entwicklung des Finanzanlagevermögens der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die in der Position "Anteile an verbundenen Unternehmen" enthaltenen Gesellschaften sowie die entsprechenden Angaben über Sitz, Eigenkapital, Kapitalanteile und Ergebnisse per 31. Dezember 2013 sind in einer gesonderten Übersicht am Ende des Anhangs aufgeführt.

Wertberichtigungen auf Finanzanlagen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT hat mit nachfolgenden Gesellschaften Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen:

GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH, Bielefeld

DMG Vertriebs und Service GmbH DECKEL MAHO GILDEMEISTER, Bielefeld.

3 FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 455.036 T€ (Vorjahr: 440.357 T€) ergeben sich im Wesentlichen aus den Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen sowie Kosten- und Finanzverrechnungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 11.341 T€ (Vorjahr: 6.028 T€) beinhalten unter anderem Forderungen aus Derivaten in Höhe von 4.228 T€ (Vorjahr: 2.277 T€) sowie Steuererstattungsansprüche von 6.553 T€ (Vorjahr: 3.106 T€).

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von 144 T€ (Vorjahr: 156 T€) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Des Weiteren bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 4.700 T€ mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

4 KASSENBESTAND, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN

Der Ausweis betrifft Guthaben bei Kreditinstituten und den Kassenbestand. Er erhöhte sich um 179.787 T€ auf 263.307 T€ (Vorjahr: 83.520 T€) im Wesentlichen aufgrund der durchgeführten Kapitalerhöhung.

5 AKTIVE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Zahlungen in Höhe von 254 T€ (Vorjahr: 44 T€) vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für die Folgejahre darstellen.

6 AKTIVE LATENTE STEUERN

Die aktiven latenten Steuern in Höhe von insgesamt 7.837 T€ (Vorjahr: 9.019 T€) ergeben sich zum 31.12.2013 aus temporären Wertunterschieden zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz. Die temporären Wertunterschiede bestehen zum Bilanzstichtag bei der Drohverlustrückstellung, für Folgeeffekte aus der Betriebsprüfung bei Forderungen gegenüber Tochtergesellschaften sowie bei Organgesellschaften im Wesentlichen durch Wertunterschiede bei den Rückstellungen. Bei der Ermittlung der aktiven latenten Steuern wurde mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 29,4% (Vorjahr: 29,4%) gerechnet.

7 AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG

Für bestimmte Pensionsrückstellungen hat die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT entsprechende Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Der Ausweis betrifft den die korrespondierenden Pensionsverpflichtungen übersteigenden Teil. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen 7.524 T€ (Vorjahr: 7.359 T€). Der Erfüllungsbetrag der Rückstellung ist 6.945 T€ (Vorjahr: 6.188 T€); davon sind 876 T€ (Vorjahr: 955 T€) gem. Art. 67 Abs.1 EGHGB noch nicht als Rückstellung per 31.12.2013 erfasst. Entsprechend der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden werden auch Erträge in Höhe von 71 T€ und Aufwendungen in Höhe von 404 T€ saldiert in den Personalaufwendungen dargestellt.

Passiva

Gezeichnetes Kapital

8 EIGENKAPITAL

Im August 2013 und September 2013 hat die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT erfolgreich zwei Kapitalerhöhungen durchgeführt.

Im Rahmen der Sachkapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts wurde das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe von 3.247.162 neuen auf den Inhaber lautende Stückaktien um 8.442.621,20 € auf 164.880.053,00 € erhöht. Dieses entsprach rund 5,4% des zu dem Zeitpunkt gültigen Grundkapitals. Sämtliche neuen Aktien wurden von der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED (vormals Mori Seiki Co., Ltd.) zu einem Ausgabebetrag in Höhe von 17,5063 € je neuer Aktie gezeichnet. Die DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED brachte dafür 19,0% der Anteile ihrer Tochtergesellschaft Mori Seiki Manufacturing USA, Inc., Davis (USA), sowie 44,1% der Anteile an ihrer Tochtergesellschaft Magnescale Co., Ltd., Kanagawa (Japan), als Sacheinlagen ein. Durch diese Beteiligungen erhielt die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT Zugang zu Produktionskapazitäten in der vom Kooperationspartner errichteten, hochmodernen Fertigungsstätte für Werkzeugmaschinen in den USA sowie zur hochpräzisen Positionsmesstechnologie von Magnescale in Japan. Die Durchführung der Sachkapitalerhöhung wurde am 20. August 2013 in das Handelsregister eingetragen.

Im Rahmen der Bezugsrechtskapitalerhöhung im Umfang von 24,3% des zu dem Zeitpunkt gültigen Grundkapitals wurden 15.402.589 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien allen Aktionären im Verhältnis 4:1 angeboten. Der Bezugspreis betrug 14,50 €. Die Aktionäre haben von ihrem Bezugsrecht umfangreich Gebrauch gemacht; die Platzierungsquote lag bei 99,6%. Die Eintragung der Durchführung der Barkapitalerhöhung in das Handelsregister erfolgte am 17. September 2013. Das Grundkapital beträgt seitdem 204.926.784,40 € und ist eingeteilt in 78.817.994 Stückaktien. Die Einbeziehung der neuen Aktien in die bestehende Notierung ist am 18. September 2013 erfolgt.

Das Grundkapital der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT beträgt insgesamt 204.926.784,40 € (Vorjahr: 156.437.431,80 €) und ist voll eingezahlt.

Es ist eingeteilt in 78.817.994 (Vorjahr: 60.168.243) auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von 2,60 € pro Stück.

Die folgenden Ausführungen sind im Wesentlichen der Satzung der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT (Stand 2. Oktober 2013) entnommen.

Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 17. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu nominal 29.729.362,00 € durch Ausgabe von bis zu 11.434.370 neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und /oder Sacheinlage zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Die Ermächtigung kann einmalig oder in Teilbeträgen mehrmals ausgeübt werden.

Die neuen Aktien können von einem oder mehreren durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Der Vorstand wird ermächtigt, hinsichtlich eines Teilbetrages von 5.000.000,00 € Aktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft und mit der Gesellschaft verbundener Unternehmen auszugeben. Insoweit ist das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrates auszuschließen.

Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:

a) bei Sachkapitalerhöhung gegen Sacheinlage, um in geeigneten Fällen Unternehmen, Unternehmensteile oder Beteiligungen an Unternehmen oder sonstige Vermögensgegenstände gegen Überlassung von Aktien zu erwerben,

b) soweit dies zum Verwässerungsschutz erforderlich ist, um den Inhabern von Optionsscheinen oder den Gläubigern von Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder ihren Beteiligungsgesellschaften im Rahmen einer dem Vorstand von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigung ausgegeben werden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung des Options- bzw. Wandlungsrechts bzw. nach Erfüllung von Wandlungspflichten zustehen würde und

c) um etwaige Spitzenbeträge von dem Bezugsrecht auszunehmen.

Die insgesamt aufgrund der vorstehenden Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß lit. a) ausgegebenen Aktien dürfen 20% des Grundkapitals weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Ermächtigung noch im Zeitpunkt ihrer Ausnutzung überschreiten. Auf diese 20-Prozent Grenze sind solche Aktien zuzurechnen, die während der Laufzeit der vorstehenden Ermächtigung unter Bezugsrechtausschluss aus einem etwaigen anderen genehmigten Kapital ausgegeben werden, ferner solche Aktien, die infolge einer Ausübung von Options- bzw. Wandelschuldverschreibungen beigefügten Options- und / oder Wandlungsrechten auszugeben sind, soweit die zugehörigen Options- bzw. Wandelschuldverschreibungen während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden; ausgenommen von vorstehender Anrechnung sind Bezugsrechtsausschlüsse zum Ausgleich von Spitzenbeträgen und / oder zum Verwässerungsschutz zugunsten von Inhabern bzw. Gläubigern von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzulegen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des genehmigten Kapitals anzupassen bzw., falls das genehmigte Kapital bis zum 17. Mai 2017 nicht oder nicht vollständig ausgenutzt sein sollte, dieses nach Fristablauf aufzuheben.

Das Grundkapital ist um bis zu 37.500.000,00 € durch Ausgabe von bis zu 14.423.076 neuen auf den Inhaber lautende Stückaktien bedingt erhöht (bedingtes Kapital). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien an die Inhaber von Options- beziehungsweise Wandelanleihen, die aufgrund der von der Hauptversammlung vom 15. Mai 2009 unter Tagesordnungspunkt 7 beschlossenen Ermächtigung von der Gesellschaft oder einem unter der Leitung der Gesellschaft stehenden Konzernunternehmen gegen Barleistung begeben werden und ein Wandlungs- beziehungsweise Optionsrecht auf neue auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft gewähren beziehungsweise eine Wandlungspflicht bestimmen.

Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zu bestimmenden Options- beziehungsweise Wandlungspreis.

Die Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten beziehungsweise die zur Wandlung / Optionsausübung Verpflichteten von ihren Options- beziehungsweise Wandlungsrechten Gebrauch machen oder, soweit sie zur Wandlung beziehungsweise zur Optionsausübung verpflichtet sind, ihre Verpflichtung zur Wandlung / Optionsausübung erfüllen und nicht bereits existierende Aktien oder die Zahlung eines Geldbetrages zur Bedienung eingesetzt werden.

Die aufgrund der Ausübung des Options- beziehungsweise Wandlungsrechts oder der Erfüllung der Wandlungs- beziehungsweise Optionspflicht ausgegebenen neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT beschloss am 25. August 2011 von der Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien Gebrauch zu machen, die durch die Hauptversammlung vom 14. Mai 2010 erteilt wurde. Gemäß Rückkaufsbeschluss können insgesamt bis zu 3.068.581 Aktien zurückgekauft werden. Der Rückkauf begann ab dem 26. August 2011. Bis zum 31. Dezember 2011 wurden 1.805.048 Stück zum Nominalwert von 4.693.124,80 € der eigenen Aktien zurückerworben. Dies entspricht 2,3% der Stimmrechte. Die erworbenen Aktien können zu allen in der Ermächtigung der Hauptversammlung genannten Zwecken verwendet werden; insbesondere ist hierbei die Verwendung als Akquisitionswährung zu nennen.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT enthält die Aufgelder aus der Ausgabe von Aktien im Geschäftsjahr 2013 in Höhe von 231.963.087 €. Zum Bilanzstichtag beträgt der Wert der Aufgelder insgesamt 497.533.565 € (Vorjahr: 265.570.478 €).

Gewinnrücklagen

Gesetzliche Rücklage

Die gesetzliche Rücklage in Höhe von 680.530 € ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Rücklage für Anteile an einem herrschenden Unternehmen

Gem. § 272 Abs. 4 Satz 1 HGB ist für Anteile an einem herrschenden Unternehmen eine Rücklage zu bilden. In diese Rücklage ist der Betrag einzustellen, der dem auf der Aktivseite der Bilanz für die Anteile an einem herrschenden Unternehmen angesetzten Betrag entspricht. Zum 31.12.2013 betrug dieser Wert 94.019.900 €. Diese Rücklage kann aus frei verfügbaren Rücklagen gebildet werden, dementsprechend erfolgte eine Dotierung aus den anderen Gewinnrücklagen, welche nicht satzungsgemäß gebunden sind.

Andere Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen betragen 77.885.915 € (Vorjahr: 171.905.815 €).

Gewinnverwendungsvorschlag

Das Geschäftsjahr 2013 der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT schließt mit einem Jahresüberschuss von 35.229.452,64 € ab. Es wird der Hauptversammlung am 16. Mai 2014 vorgeschlagen, den unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von 4.220.654,91€ entstandenen Bilanzgewinn in Höhe von 39.450.107,55 € wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung von 38.506.473,00 € an die Aktionäre durch Zahlung einer Dividende von 0,50 € je Aktie,

Vortrag des verbleibenden Bilanzgewinns von 943.634,55 € auf neue Rechnung.

ENTWICKLUNG DES BILANZGEWINNS

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  T€
Bilanzgewinn zum 31.12.2012 24.648
Dividendenausschüttung 20.427
Jahresüberschuss 2013 35.229
Bilanzgewinn zum 31.12.2013 39.450

In Höhe des Betrages der aktiven latenten Steuern von 7.837.327 € (Vorjahr: 9.019.449 €) besteht gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre hinsichtlich des Jahresergebnisses, soweit nicht in ausreichender Höhe frei verfügbare Rücklagen zur Abdeckung des grundsätzlich ausschüttungsgesperrten Betrags vorhanden sind. Da die bestehende frei verfügbare andere Gewinnrücklage in Höhe von 77.886 T€ den Betrag der aktiven latenten Steuern in Höhe von 7.837 T€ jedoch übersteigt, besteht hier eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB für den Bilanzgewinn nicht.

9 PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt. Es wurde ein Rechnungszinssatz von 4,9% p.a. sowie ein Rententrend von 2,0% p.a. angenommen. Die Rückstellung für Witwen- / Witweranwartschaften erfolgt nach der kollektiven Methode, bei der eine sich aus den verwendeten Rechnungsgrundlagen ergebende Verheiratungswahrscheinlichkeit zugrunde gelegt wurde. Als Finanzierungsendalter wurde grundsätzlich das vertragliche Pensionsalter angesetzt. Die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT hat im Rahmen der Umstellung auf das BilMoG zum 1. Januar 2010 von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Der Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB beinhaltet das Wahlrecht, die aufgrund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen ermittelte Zuführung zu den Rückstellungen bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln. Die zum 1. Januar 2010 ermittelte gesamte Zuführung betrug 3.228 T€. Davon wurde im Geschäftsjahr 2013 analog zum Vorjahr ein Fünfzehntel (212 T€) (Vorjahr: 212 T€) aufwandswirksam erfasst und unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen. Aus dieser Verpflichtung verbleibt ein Betrag für nicht gebildete Rückstellungen in Höhe von 2.330 T€ für Folgejahre.

10 STEUERRÜCKSTELLUNGEN

Die Steuerrückstellungen enthalten Verpflichtungen für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von 11.103 T€ (Vorjahr: 12.499 T€) für das Geschäftsjahr 2013.

11 SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN

Die sonstigen Rückstellungen enthalten voraussichtliche Tantiemezahlungen in Höhe von 15.547 T€ (Vorjahr: 10.555 T€) und Aufwendungen für sonstige Personalaufwendungen in Höhe von 3.810 T€ (Vorjahr: 2.656 T€); davon entfielen auf Abfindungsleistungen 2.630 T€ (Vorjahr: 1.630 T€). Ferner enthalten ist eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 3.544 T€ (Vorjahr: 9.054 T€) aus der Ineffektivität eines Zinssicherungsinstruments (Zinsswap). Des Weiteren enthalten die sonstigen Rückstellungen Aufwendungen für Rechts-, Beratungs- und Jahresabschlusskosten in Höhe von 1.621 T€ (Vorjahr: 1.621 T€), Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von 976 T€ (Vorjahr: 897 T€) sowie übrige Rückstellungen in Höhe von 139 T€ (Vorjahr: 70 T€).

12 VERBINDLICHKEITEN

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  Ausweis in der Bilanz zum 31.12.2013
T€
Davon Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
T€
Davon Restlaufzeit über 5 Jahre
T€
Ausweis in der Bilanz zum 31.12.2012
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0 564
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.832 6.832 0 0 3.527
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 383.476 383.476 0 0 367.556
4. Sonstige Verbindlichkeiten1) 7.341 7.311 30 0 7.636
  397.649 397.619 30 0 379.283
Restlaufzeiten am 31.12.2012   378.807 404 72 379.283

1) davon aus Steuern: 2.308 T€ (Vorjahr: 4.101 T€)
davon Abgrenzung für Zinszahlungen: 394 T€ (Vorjahr: 1.020 T€)

Der kurz- und mittelfristige Betriebsmittelbedarf für die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT und -im Rahmen des konzerninternen Cashmanagements -für den Großteil der inländischen Tochtergesellschaften wird aus dem operativen Cashflow sowie über einen syndizierten Kredit abgedeckt. Unsere syndizierte Kreditlinie mit einem Volumen von insgesamt 450,0 MIO € hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2016. Sie besteht aus einer Bartranche in Höhe von 200,0 MIO € und einer Avaltranche über 250,0 MIO €. Der syndizierte Kredit wird abhängig von dem aktuellen Geldmarktzins (1- bis 6-Monats-EURIBOR) zuzüglich eines Aufschlags von maximal 2,30% verzinst.

Die Finanzierungsverträge zum syndizierten Kredit verpflichten die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT zur Einhaltung von Covenants.

Die kreditgebenden Banken haben bei der Refinanzierung für die syndizierte Kreditlinie vollständig auf Besicherungen verzichtet. Die Gesellschaften DECKEL MAHO Pfronten GmbH, DECKEL MAHO Seebach GmbH, GILDEMEISTER Drehmaschinen GmbH, DMG Vertriebs und Service GmbH, DECKEL MAHO GILDEMEISTER, GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH, die a+f GmbH, die GILDEMEISTER Partecipazioni S.r.l.,., FAMOT Pleszew Sp. z o.o. sowie GILDEMEISTER Italiana S.p.A. sind Garanten für den Kreditvertrag.

13 HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen, die zu Nominalwerten dargestellt werden:

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  31.12.2013
T€
31.12.2012
T€
HAFTUNGSVERHALTNISSE    
Bürgschaften 490.781 399.797
Gewährleistungen 79.387 73.992
  570.168 473.789
VERPFLICHTUNGEN AUS MIET- UND LEASINGVERTRAGEN MIT FÄLLIGKEIT    
bis 1 Jahr 315 337
in 1 bis 5 Jahren 244 243
nach 5 Jahren 0 0
  559 580

In den Bürgschaften der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT sind Höchstbetragsbürgschaften für verbundene Unternehmen in Höhe von 16.664 T€ (Vorjahr: 24.391 T€) und Zahlungsavale in Höhe von 76.884 T€ (Vorjahr: 78.574 T€) enthalten. Die entsprechenden Bankverbindlichkeiten valutierten zum 31. Dezember 2013 mit 6.208 T€ (Vorjahr: 7.565 T€). Gesamtschuldnerische Haftung übernahm die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT für Verbindlichkeiten in Höhe von 144.095 T€ (Vorjahr: 154.095 T€) zum Bilanzstichtag.

In Höhe von 3.925 T€ (Vorjahr: 7.442 T€) wurden Anzahlungsbürgschaften gegenüber Kunden mehrerer Konzerngesellschaften abgegeben.

Die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT verfügt über einen Avalrahmen, der für Anzahlungs- sowie Gewährleistungsbürgschaften der inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften unter Mithaft der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT in Anspruch genommen werden kann. Zum 31. Dezember 2013 betrug die Inanspruchnahme 149.529 T€ (Vorjahr: 109.343 T€).

Außerdem hat die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT Patronatserklärungen für die GILDEMEISTER Italiana S.p.A., die Sauer GmbH, die a+f GmbH, die DMG Mori Seiki Benelux B.V., die DMG Mori Seiki Malaysia SDN BHD, DMG Asia PTE, FAMOT Pleszew Sp.z o.o. sowie DMG Mori Seiki Benelux B.V.B.A. in Höhe von insgesamt 18.152 T€ abgegeben.

Die Verbindlichkeiten hierfür valutierten zum 31. Dezember 2013 in Höhe von 545 T€.

Die Wahrscheinlichkeit einer drohenden Inanspruchnahme durch die Begünstigten wird aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit nach unserer Einschätzung als sehr gering eingeschätzt.

14 DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE

Die Nominal- und Marktwerte der am Bilanzstichtag bestehenden derivativen Finanzinstrumente stellen sich wie folgt dar:

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  Nominalvolumen Marktwerte
  31.12.2013
T€
31.12.2012
T€
31.12.2013
T€
31.12.2012
T€
Devisentermingeschäfte 317.879 188.574 - 351 - 214
Zinsswaps 60.000 200.000 - 3.782 - 9.871
  377.879 388.574 - 4.133 - 10.085

Die Nominalwerte entsprechen der Summe aller unsaldierten Kauf- und Verkaufsbeträge derivativer Finanzgeschäfte. Die ausgewiesenen Marktwerte entsprechen dem Preis, zu dem Dritte die Rechte oder Pflichten aus den Finanzinstrumenten übernehmen würden. Die Marktwerte sind die Tageswerte der derivativen Finanzinstrumente ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Die Marktwerte der eingesetzten derivativen Finanzinstrumente werden auf der Basis quotierter Marktpreise oder durch finanzmathematische Berechnungen auf der Grundlage marktüblicher Modelle ermittelt.

Die Marktwerte der Devisentermingeschäfte betragen saldiert - 351 T€ (Vorjahr: - 214 T€) und setzen sich zusammen aus positiven Marktwerten in Höhe von 4.228 T€ (Vorjahr: 2.277 T€) und negativen Marktwerten in Höhe von 4.579 T€ (Vorjahr: 2.491 T€). Bei Vorliegen der Voraussetzungen werden die Devisentermingeschäfte zu Bewertungseinheiten pro Währung zusammengefasst.

Die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT schließt mit den Konzerngesellschaften konzerninterne Devisentermingeschäfte in Höhe der erwarteten Zahlungsströme aus den Auftragseingängen sowie aus Darlehensforderungen in Fremdwährung gegenüber Konzerngesellschaften ab. Die Laufzeit dieser Geschäfte ist in der Regel kürzer als ein Jahr. Diese erwarteten Zahlungsströme werden extern mit Kreditinstituten abgesichert.

Abschluss und Abwicklung von derivativen Finanzinstrumenten erfolgen nach internen Richtlinien, die den Handlungsrahmen, die Verantwortlichkeiten sowie die Berichterstattung und die Kontrolle verbindlich festlegen.

Die abgeschlossenen Devisentermingeschäfte weisen zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von bis zu zwei Jahren auf und dienen der Absicherung von Fremdwährungsforderungen gegenüber Konzerngesellschaften in USD, CAD, SGD, JPY, GBP, AUD und PLN. Im Vorjahr hatte die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT noch Zinsswaps mit einem Volumen von 200.000 T€ abgeschlossen. Zinsswaps mit einem Volumen von 140.000 T€ sind im Berichtsjahr ausgelaufen. Zum 31. Dezember 2013 hat die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT nun noch einen Zinsswap über ein Nominalvolumen von 60.000 T€ und mit einem abgesicherten Zinssatz von 4,79% und einer Laufzeit bis zum 29. Mai 2015 abgeschlossen. Der verbleibende Zinsswap verpflichtet die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT über die Laufzeit und auf das abgeschlossene Volumen einen festen Zins zu bezahlen. Als Ausgleich erhält die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT vom Vertragspartner des Zinsswaps eine Zahlung des 6-Monats-EURIBOR. Zum 31. Dezember 2013 betrug der negative Marktwert (Dirty Fair Value) 3.782 T€. In den sonstigen Rückstellungen sind davon 3.544 T€ (Clean Fair Value) und in den sonstigen Verbindlichkeiten 238 T€ (Zinsabgrenzung) erfasst.

Die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT verfügte im abgelaufenen Geschäftsjahr über folgende zwei Arten an Bewertungseinheiten:

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    Grundgeschäft Sicherungsinstrument
Nr. Risiko Art des Grundgeschäfts Nominal- betrag (saldiert)
in Mio €
Absicherungs- quote
in %
Art des Sicherungs-
instruments
Nominalbetrag (saldiert)
in Mio €
1 Währungsrisiko (USD, GBP, CAD, SGD, JPY) Interne Devisentermin-
geschäfte (Abb. der Auftragseingänge und Lieferanten-
verbindlichkeiten der Tochtergesellschaften)
91,3 95,3 externe Devisentermin- geschäfte 87,0
2 Währungsrisiko (USD, GBP, JPY, CZK, SGD, CHF,2 DKK, SEK, PLN) Konzerninterne Fremdwährungs-
darlehen
45,3 88,5 externe Devisentermin- geschäfte 40,1
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    Sicherungsinstrument
Nr. Risiko Art der Bewertungseinheit Bilanzierungsmethode
1 Währungsrisiko (USD, GBP, CAD, SGD, JPY) Portfoliobewertungseinheit Durchbuchungsmethode
2 Währungsrisiko (USD, GBP, JPY, CZK, SGD, CHF, DKK, SEK, PLN) Portfoliobewertungseinheit Durchbuchungsmethode

Durch die Übereinstimmung der wesentlichen Ausgestaltungsmerkmale der Transaktionen einer Bewertungseinheit gleichen sich die Wertänderungen oder Zahlungsströme weitgehend aus. Die unrealisierten Verluste, denen keine unrealisierten Gewinne in gleicher Höhe gegenüberstehen, wurden aufwandswirksam berücksichtigt. Die Sicherung besteht jeweils für die gesamte Laufzeit des Grundgeschäfts. Zur Ermittlung der Effektivität wird die Dollar-Offset-Methode verwendet.

15 GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Im Geschäftsjahr 2013 hatte die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT nur Geschäfte zu marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen abgeschlossen. Im Berichtsjahr wurde an das Institut for Manufacturing Excellence GmbH, das von Herrn Prof. Klinkner gegründet wurde, ein Betrag in Höhe von 729 T€ für erbrachte Beratungsleistungen gezahlt.

D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

16 UMSATZERLÖSE

Bei den Umsatzerlösen in Höhe von 15.294 T€ (Vorjahr: 13.773 T€) handelt es sich im Wesentlichen um Umsätze, die aus den übergreifenden Holdingfunktionen resultieren.

17 SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRAGE

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 11.042 T€ (Vorjahr: 14.864 T€) beinhalten im Wesentlichen Kurs- und Währungsgewinne in Höhe von 7.841 T€ (Vorjahr: 8.599 T€) sowie Erträge aus Umlagen und Kostenerstattungen 2.718 T€ (Vorjahr: 4.210 T€). Daneben sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 31 T€ (Vorjahr: 1.360 T€) enthalten.

18 PERSONALAUFWAND

Die Aufwendungen für Altersversorgung beliefen sich für das Geschäftsjahr 2013 auf 2.553 T€ (Vorjahr: 1.170 T€). Die Gesamtbezüge des um eine Person erweiterten Vorstandes beliefen sich auf 13.657 T€. Die direkte Vergütung betrug 12.595 T€ (Vorjahr: 9.005 T€). Davon entfielen 2.673 T€ auf das Fixum (Vorjahr: 2.410 T€), 3.166 T€ (Vorjahr: 955 T€) auf das LTI und 5.400 T€ auf das STI (Vorjahr: 4.500 T€). Das STI berücksichtigt die Zielerreichung des Vorstandes. Als individuelle Leistungsvergütung wurden 1.200 T€ (Vorjahr: 1.000 T€) zuerkannt. Die indirekte Vorstandsvergütung belief sich auf 1.062 T€. Auf die Sachbezüge entfielen 156 T€ (Vorjahr: 140 T€).

An ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene wurden 575 T€ (Vorjahr: 588 T€) an Pensionen ausbezahlt. Für ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene sind Pensionsrückstellungen in Höhe von 7.265 T€ (Vorjahr: 7.327 T€; Wert wurde angepasst) gebildet worden. Aus dieser Verpflichtung verbleibt ein Betrag für nicht gebildete Rückstellungen in Höhe von 1.183 T€ für Folgejahre.

Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder wurden nicht gewährt. Ebenso wurden keine Haftungsverhältnisse zu Gunsten dieses Personenkreises eingegangen (§ 285 Nr. 9c HGB). Weitere Angaben zu den Vorstandsvergütungen befinden sich im Vergütungsbericht des Lageberichts.

Der durchschnittliche Personalbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:

ENTWICKLUNG PERSONALBESTAND

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  31.12.2013 31.12.2012
Gehaltsempfänger 87 74

19 SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren unter anderem aus Aufwendungen für die Kapitalerhöhungen in Höhe von 11.762 T€ (Vorjahr: 2.000 T€), sonstige fremde Dienstleistungen in Höhe von 6.123 T€ (Vorjahr: 5.487 T€), Jahresabschluss-, Rechts- und Beratungsaufwendungen in Höhe von 5.254 T€ (Vorjahr: 4.956 T€), Aufwendungen für Investor- und Public-Relations in Höhe von 2.992 T€ (Vorjahr: 2.491 T€), Reise- und Bewirtungsaufwendungen in Höhe von 2.392 T€ (Vorjahr: 2.331 T€), Versicherungsbeiträge in Höhe von 1.835 T€ (Vorjahr: 1.540 T€) sowie Miet- und Leasingaufwendungen in Höhe von 680 T€ (Vorjahr: 783 T€). Kurs- und Währungsverlusten in Höhe von 7.319 T€ (Vorjahr: 7.845 T€) standen 7.841 T€ (Vorjahr: 8.599 T€) Kurs- und Währungsgewinne gegenüber. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 749 T€ (Vorjahr: 53 T€) enthalten.

Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Die im Geschäftsjahr 2013 als Aufwand erfassten Honorare für Abschlussprüfungen für den Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin betragen 374 T€ (Vorjahr: 333 T€) und umfassen die Honorare und Auslagen für die gesetzlich vorgeschriebene Jahres- und Konzernjahresabschlussprüfung. Zusätzlich wurden für sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen 944 T€ (Vorjahr: 3 T€) und für sonstige Leistungen 1.255 T€ (Vorjahr: 1.041 T€) im Aufwand erfasst. Davon entfielen auf Steuerberatungsleistungen 492 T€ (Vorjahr: 267 T€).

Vergütung des Aufsichtsrates

Im Geschäftsjahr 2013 wurden für Vergütungen des Aufsichtsrates 976 T€ (Vorjahr: 897 T€) zurückgestellt. Weitere Angaben zu den Aufsichtsratsvergütungen befinden sich im Vergütungsbericht des Lageberichts.

20 ERTRÄGE AUS GEWINNABFÜHRUNGSVERTRÄGEN

Die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT erzielte Erträge aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von 97.880 T€ (Vorjahr: 91.161 T€) von der GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH sowie von der DMG Vertriebs und Service GmbH DECKEL MAHO GILDEMEISTER.

21 ERTRÄGE AUS BETEILIGUNGEN

Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 1.229 T€ (Vorjahr: 1.181 T€) betreffen die Dividendenausschüttung der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED.

22 SONSTIGE ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE

Im Berichtszeitraum sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von 23.521 T€ (Vorjahr: 23.603 T€) berechnet worden.

23 ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN

In dem Zinsaufwand von 13.437 T€ (Vorjahr: 17.866 T€) sind Zinsen in Höhe von 9.558 T€ (Vorjahr: 13.153 T€) enthalten, die von verbundenen Unternehmen berechnet wurden sowie ein Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 672 T€ (Vorjahr: 679 T€). Der restliche Teil der Zinsaufwendungen entfällt im Wesentlichen auf Zinsen und Bereitstellungsgebühren für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

24 AUSSERORDENTLICHES ERGEBNIS

Die außerordentlichen Aufwendungen stammen aus der Umstellung auf das BilMoG. In den außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 212 T€ (Vorjahr: 212 T€) wird der im Geschäftsjahr aufwandswirksam erfasste Betrag der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf Grund der Umstellung der Bewertung nach dem BilMoG ausgewiesen. Wir verweisen auf unsere Erläuterungen im Abschnitt (9) Rückstellungen.

25 STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von 300 T€ (Vorjahr: Steuererträge 1.756 T€) sowie ein laufender Steueraufwand in Höhe von 25.545 T€ berücksichtigt (Vorjahr: 22.806 T€). Darüber hinaus sind 1.182 T€ (Vorjahr: 5.569 T€) latenter Steueraufwand enthalten.

26 PFLICHTMITTEILUNG NACH § 26 WPHG

Die GILDEMEISTER Aktiengesellschaft, Bielefeld, Deutschland, teilt gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 WpHG mit, dass der Anteil der von der GILDEMEISTER Aktiengesellschaft gehaltenen eigenen Aktien (ISIN: DE0005878003, WKN: 587800), am 20. August 2013 die Schwelle von 3% unterschritten hat und an diesem Tag 2,85% der Stimmrechte (1.805.048 Stimmrechte) betrug.

Hiermit teilt die GILDEMEISTER Aktiengesellschaft mit, dass die Gesamtzahl der Stimmrechte am Ende des Monats August 2013 insgesamt 63.415.405 Stimmrechte beträgt.

Die Veränderung der Gesamtzahl der Stimmrechte ist seit dem 20. August 2013 wirksam.

Die BlackRock Financial Management, Inc., New York (NY), USA, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 03. September 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der GILDEMEISTER Aktiengesellschaft, Gildemeisterstraße 60, 33689 Bielefeld, Deutschland, am 30. August 2013 die Schwelle von 3% unterschritten hat und 2,99% (1.902.024 Aktien) beträgt. Davon sind ihr 2,99% (1.902.024 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.

Die BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington (DE), USA, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 03. September 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. August 2013 die Schwelle von 3% unterschritten hat und 2,99% (1.902.024 Aktien) beträgt. Davon sind ihr 2,99% (1.902.024 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.

Die BlackRock, Inc., New York (NY), USA, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 04. September 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der GILDEMEISTER Aktiengesellschaft, Gildemeisterstraße 60, 33689 Bielefeld, Deutschland, am 02. September 2013 die Schwelle von 3% unterschritten hat und 2,85% (1.805.371 Aktien) beträgt. Davon sind ihr 2,85% (1.805.371 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.

Die Joh. Berenberg Gossler & Co. kg, Hamburg, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 23. September 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der GILDEMEISTER Aktiengesellschaft, Gildemeisterstraße 60, 33689 Bielefeld, Deutschland, am 17. September 2013 die Schwellen von 3%, 5%, 10% und 15% überschritten hat und zu diesem Tag 19,88% (15.665.266 Stimmrechte) beträgt.

Die Joh. Berenberg Gossler & Co. kg, Hamburg, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 23. September 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der GILDEMEISTER Aktiengesellschaft, Gildemeisterstraße 60, 33689 Bielefeld, Deutschland, am 18. September 2013 die Schwellen von 15%, 10%, 5% und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 0% (0 Stimmrechte) beträgt.

Die Norges Bank (the Central Bank of Norway), Oslo, Norway, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 20. November 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT, Gildemeisterstraße 60, 33689 Bielefeld, Deutschland, am 19. November 2013 die Schwelle von 3% überschritten hat und zu diesem Tag 3,85% (3.035.874 Stimmrechte) beträgt.

Das Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norway, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 20. November 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT, Gildemeisterstraße 60, 33689 Bielefeld, Deutschland, am 19. November 2013 die Schwellen von 3% überschritten hat und zu diesem Tag 3,85% (3.035.874 Stimmrechte) beträgt. Die 3,85% Stimmrechte (das entspricht 3.035.874 Stimmrechten) sind dem Ministry of Finance on behalf of the State of Norway von der Norges Bank gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die AXA S.A., 25, Avenue Matignon, 75008 Paris, Frankreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 28. November 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT, Gildemeisterstraße 60, 33689 Bielefeld, Deutschland, am 25. November 2013 die Schwelle von 3% überschritten hat und zu diesem Tag 3,04% (2.397.718 Stimmrechte) beträgt. Davon sind der AXA S.A. 1.767.718 Stimmrechte (entspricht 2,24%) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen und weitere 630.000 Stimmrechte (entspricht 0,8%) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG.

Die Goldman Sachs (UK) L.L.C, Wilmington, Delaware, USA, hat uns gemäß § 25a Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 24. September 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT, Gildemeisterstraße 60, 33689 Bielefeld, Deutschland, am 19. September 2013 die Schwelle von 5% überschritten hat und zu diesem Tag 5,003% (3.943.107 Stimmrechte) beträgt. Davon sind der Goldmann Sachs (UK) L.L.C 72.495 Stimmrechte (entspricht 0,092%) gemäß § 25a WpHG, 3.655.000 Stimmrechte gemäß § 25 WpHG zuzurechnen und weitere 215.612 Stimmrechte (entspricht 0,274%) gemäß § 21 und § 22 WpHG.

Die Goldman Sachs International, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 25a Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 25. September 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT, Gildemeisterstraße 60, 33689 Bielefeld, Deutschland, am 20. September 2013 die Schwelle von 5% unterschritten hat und zu diesem Tag 4,97% (3.914.393 Stimmrechte) beträgt. Davon sind der Goldmann Sachs International 118.935 Stimmrechte (entspricht 0,15%) gemäß § 25a WpHG und 3.795.458 Stimmrechte gemäß § 25 WpHG zuzurechnen.

Die Goldman Sachs Group Holdings ((UK)), London, United Kingdom, hat uns gemäß § 25a Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 25. September 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT, Gildemeisterstraße 60, 33689 Bielefeld, Deutschland, am 20. September 2013 die Schwelle von 5% unterschritten hat und zu diesem Tag 4,97% (3.914.393 Stimmrechte) beträgt. Davon sind der Goldmann Sachs International 118.935 Stimmrechte (entspricht 0,15%) gemäß § 25a WpHG und 3.795.458 Stimmrechte gemäß § 25 WpHG zuzurechnen.

Die Goldman Sachs Holdings ((UK)), London, United Kingdom, hat uns gemäß § 25a Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 25. September 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT, Gildemeisterstraße 60, 33689 Bielefeld, Deutschland, am 20. September 2013 die Schwelle von 5% unterschritten hat und zu diesem Tag 4,97% (3.914.393 Stimmrechte) beträgt. Davon sind der Goldmann Sachs International 118.935 Stimmrechte (entspricht 0,15%) gemäß § 25a WpHG und 3.795.458 Stimmrechte gemäß § 25 WpHG zuzurechnen.

Die Goldman Sachs Group, Inc, Wilmington, Delaware, USA, hat uns gemäß § 25a Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 19. Dezember 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT, Gildemeisterstraße 60, 33689 Bielefeld, Deutschland, am 16. Dezember 2013 die Schwelle von 5% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,29% (1.805.158 Stimmrechte) beträgt. Davon sind der Goldmann Sachs Group, Inc. 16.893 Stimmrechte (entspricht 0,02%) gemäß § 25a WpHG, 1.403.829 Stimmrechte gemäß § 25 WpHG zuzurechnen und weitere 384.436 Stimmrechte (entspricht 0,49%) gemäß § 21 und § 22 WpHG.

27 ERKLÄRUNG ZUM CORPORATE GOVERNANCE KODEX

Die aktuelle Entsprechenserklärung nach §161 AktG wurde im Dezember 2013 abgegeben und ist -ebenso wie die Entsprechenserklärung der Vorjahre -auf unserer Website www.dmgmoriseiki.com dauerhaft zugänglich gemacht.

E. Organe der Gesellschaft

• Aufsichtsratsmandate gemäß § 100 AktG

* Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen

Aufsichtsrat

Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner,

Gräfelfing, geboren 1965

Vorsitzender seit 17. Mai 2013

Geschäftsführender Gesellschafter, INSTITUTE FOR MANUFACTURING EXCELLENCE GmbH

* Terex Corporation, Westport Conneticut, USA, Mitglied des Board of Directors

Hans Henning Offen,

Großhansdorf, geboren 1940,

Vorsitzender bis 17. Mai 2013,

vom 17. Mai 2013 bis 31. Dezember 2013

ordentliches Mitglied,

Selbstständiger Industrieberater,

* Schwarz Beteiligungs GmbH, Neckarsulm, Mitglied des Beirates

* Schwarz Unternehmenstreuhand KG, Neckarsulm, Außerordentliches Mitglied des Beirates

Herman Lochbihler,

Vils, geboren 1956,

1. Stellv. Vorsitzender seit 17. Mai 2013,

Leiter Einkauf der DECKEL MAHO Pfronten GmbH,

Vertreter der leitenden Angestellten

Mario Krainhöfner,

Pfronten, geboren 1964,

Stellv. Vorsitzender seit 28. November 2013,

Konzernbetriebsratsvorsitzender der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT,

Betriebsratsvorsitzender der DECKEL MAHO Pfronten GmbH

Dr. Helmut Rothenberger,

Frankfurt, geboren 1949,

Mitglied und Stellv. Vorsitzender

seit 4. Februar 2014,

• REAL AG, Immobiliengesellschaft, Vorsitzender des Aufsichtsrates,

• AUTANIA AG, Vorsitzender des Aufsichtsrates,

• Rothenberger AG, Vorsitzender des Aufsichtsrates,

* Dr. Helmut Rothenberger Holding GmbH, Vorsitz der Geschäftsführung

Günther-Johann Schachner,

Peiting, geboren 1952, Stellv. Vorsitzender und Mitglied des Aufsichtsrates

bis 17. Mai.2013,

Politischer Sekretär IG Metall-Verwaltungsstelle, Weilheim

Prof. Dr. Edgar Ernst,

Bonn, geboren 1952,

Präsident der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung DPR,

• Deutsche Postbank AG, Bonn, Mitglied des Aufsichtsrates

• Österreichische Post AG, Wien, Mitglied des Aufsichtsrates, bis Juni 2013

• Deutsche Annington SE, Mitglied des Aufsichtsrates, seit Juni 2013

• TUI AG, Hannover, Mitglied des Aufsichtsrates,

• Wincor Nixdorf AG, Paderborn, Mitglied des Aufsichtsrates

Ulrich Hocker,

Düsseldorf, geboren 1950,

Präsident der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V.,

• FERI Finance AG, Bad Homburg, stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates

* Phoenix Mecano AG, Kloten, Schweiz, Präsident des Verwaltungsrates

Prof. Dr.-Ing. Walter Kunerth,

Zeitlarn, geboren 1940,

bis 17. Mai 2013,

Selbstständiger Industrieberater

* Autoliv Inc., Stockholm, Schweden, Mitglied des Board of Directors bis 31. Dezember 2013

Prof. Dr.-Ing. Berend Denkena,

Hannover, geboren 1959,

seit 17. Mai 2013,

Geschäftsführender Leiter Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen

Leibniz Universität Hannover

Dr.-Ing. Masahiko Mori,

Nara, geboren 1961,

Präsident der MORI SEIKI COMPANY LIMITED

Dietmar Jansen,

Memmingen, geboren 1965,

seit 17. Mai 2013,

1. Bevollmächtigter (Geschäftsführer) und Kassierer

IG Metall Verwaltungsstelle Kempten-AGCO GmbH,

Oliver Grabe,

Bielefeld, geboren 1964,

bis 17. Mai 2013

Produktionssteuerer

Mitglied des Betriebsrats der GILDEMEISTER Drehmaschinen GmbH, Bielefeld,

Mitglied des Konzernbetriebsrates der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT, Bielefeld

Dr. Constanze Kurz,

Frankfurt am Main, geboren 1961,

Politische Sekretärin beim Vorstand der IG Metall, Ressort

Zukunft der Arbeit, Frankfurt am Main

Matthias Pfuhl,

Schmerbach, geboren 1960,

Stellv. Konzernbetriebsratsvorsitzender der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT,

Betriebsratsvorsitzender der DECKEL MAHO Seebach GmbH

Peter Reinoß,

Bergisch Gladbach,

geboren 1958,

seit 17. Mai 2013,

Servicetechniker Elektronik, Betriebsratsvorsitzender der DMG Vertriebs und Service GmbH,

Mitglied des Konzernbetriebsrats DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT

Norbert Zweng,

Eisenberg, geboren 1957,

bis 17. Mai 2013

Leiter Logistik der DECKEL MAHO Pfronten GmbH,

Vertreter der leitenden Angestellten

Vorstand

Dipl.-Kfm. Dr. Rüdiger Kapitza,

Bielefeld,

Vorsitzender

Dipl.-Kfm. Dr. Thorsten Schmidt,

Bielefeld,

Stellv. Vorsitzender

Dipl.-Ing. Günter Bachmann,

Wutha-Farnroda, bis 31. Dezember 2013

Dipl.-Kffr. Kathrin Dahnke,

Bielefeld, bis 24. Februar 2014

FRAPORT AG, Frankfurt Main,

Mitglied des Aufsichtsrates seit Mai 2013

Dipl.-Kfm. Christian Thönes,

Bielefeld

Dipl.-Kfm. Dr. Maurice Eschweiler,

Bielefeld, seit 1. April 2013

Verbundene Unternehmen

PRODUKTIONSSTÄTTEN, VERTRIEBS- UND SERVICEGESELLSCHAFTEN, BESCHAFFUNG / KOMPONENTEN

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  Landeswährung Eigenkapital1) T€ Beteiligungsquote
in %
Ergebnis des Geschäftsjahres 20131)
T€
GILDEMEISTER Beteilitungen GmbH, Bielefeld2) /3) /4)     240.416 100,0  
DECKEL MAHO PfrontenGmbH, Pfronten3) /5) /6)     47.922 100,0  
SAUER GmbH, Stipshausen / Idar-Oberstein3) /7) /8)     7.455 100,0  
Alpenhotel Krone GmbH & Co. KG, Pfronten3) /7)     73 100,0  
Alpenhotel Krone Beteiligungsgesellschaft mbH, Pfronten3) /7)     28 100,0  
DECKEL MAHO GILDEMEISTER (Shanghai) Machine Tools Co., Ltd., Shanghai, China5) T CNY 90.428 10.831 100,0 1.406
FAMOT Pleszew Sp.z o. o., Pleszew, Polen5) T PLN 219.888 52.930 100,0 14.644
GILDEMEISTER Drehmaschinen GmbH, Bielefeld3) /5) /6)     15.750 100,0  
GILDEMEISTER Partecipazioni S.r.l., Tortona, Italien5)     57.122 100,0 - 6.617
GILDEMEISTERItaliana S.p.A., Brembate di Sopra (Bergamo), Italien9)     43.856 100,0 - 8.507
GRAZIANO Tortona S.r.l., Tortona, Italien9)     22.695 100,0 4.047
DMGService Drehen Italia S.r.l., Brembate di Sopra (Bergamo), Italien9)     789 100,0 209
GILDEMEISTER ENERGY SERVICES ITALIA S.R.L., Mailand, Italien9) (vorher: a+f Italia S.r.L.)     1.355 100,0 - 837
DECKEL MAHO Seebach GmbH, Seebach3) /5) /6)     30.363 100,0  
DMG Electronics GmbH, Pfronten3) /5) /6)     500 100,0  
DMG MORI SEIKI Spare Parts GmbH,, Geretsried3) /4) /5) /6) (vorher: DMG Spare Parts GmbH)     19.000 100,0  
Ulyanovsk Machine Tools ooo, Ulyanovsk, Russland5) T RUB 534.105 11.784 100,0 - 709
MITIS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Bielefeld KG, Bielefeld3)     27 100,0 25
MITIS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH, Bielefeld3)     97 100,0 14
DMG Vertriebs und Service GmbH DECKEL MAHO GILDEMEISTER, Bielefeld2) /3) /4)     155.163 100,0  
DMG MORI SEIKI Deutschland GmbH, Leonberg3) /4) /10) /11)     45.000 100,0  
DMG MORI SEIKI München Vertriebs und Service GmbH, München3) /4) /12) /13)     929 100,0  
DMG MORI SEIKI Hilden Vertriebs und Service GmbH, Hilden3) /4) /12) /13)     935 100,0  
DMG MORI SEIKI Bielefeld Vertriebs und Service GmbH, Bielefeld3) /4) /12) /13)     957 100,0  
DMG MORI SEIKI Berlin Vertriebs und Service GmbH, Berlin3) /4) /10) /11)     301 100,0  
DMG MORI SEIKI Frankfurt Vertriebs und Service GmbH, Bad Homburg3) /4) /12) /13)     610 100,0  
DMG MORI SEIKI HamburgVertriebs und Service GmbH, Hamburg3) /4) /12) /13)     200 100,0  
DMG MORI SEIKI Stuttgart Vertriebs und Service GmbH, Leonberg3) /4) /12) /13)     4.299 100,0  
DMG MORI SEIKI Services GmbH, Bielefeld3) /4) /10) /11)     8.830 100,0  
DMG Microset GmbH, Bielefeld3) /4) /14) /15)     1.405 100,0  
DMG Service Drehen GmbH DECKEL MAHO GILDEMEISTER, Bielefeld3) /4) /14) /15)     1.508 100,0  
DMG Service Fräsen GmbH, Pfronten3) /4) /14) /15)     2.730 100,0  
DMG MORI SEIKI Academy GmbH, Bielefeld3) /4) /14) /15) (vorher: DMG Trainings-Akademie GmbH DECKEL MAHO GILDEMEISTER)     2.771 100,0  
DMG Automation GmbH, Hüfingen3) /4) /14) /15)     1.486 100,0  
DMG MORI SEIKI Used Machines GmbH, Geretsried3) /4) /10) /11) (vorher: DMG Gebrauchtmaschinen GmbH DECKEL MAHO GILDEMEISTER)     17.517 100,0  
DMG Netherlands B.V., Veenendaal, Niederlande10)     194.904 100,0 35.907
DMG Holding AG, Dübendorf, Schweiz16)     180.843 100,0 - 2.269
DMG MORI SEIKI Europe AG, Dübendorf, Schweiz17)     231.240 60,0 4.350
DMG / MORI SEIKI Austria International GmbH, Klaus, Österreich18)     917 100,0 2.180
DMG / MORI SEIKI Austria GmbH, Klaus, Österreich19)     5.547 100,0 - 105
DMG / MORI SEIKI BENELUX B.V., Veenendaal, Niederlande18)     3.948 100,0 675
DMG - MORI SEIKI Benelux BVBA - SPRL., Zaventem, Belgien18)     1.818 100,0 390
DMG MORI SEIKI Czech s.r.o., Brno, Tschechische Republik18) T CZK 85.052 3.101 100,0 1.247
DMG MORI SEIKI DENMARK APS, Kopenhagen, Dänemark18) T DKK 6.830 916 100,0 248
DMG MORI SEIKI FRANCE SAS, Paris, Frankreich18)     10.024 100,0 20.223
DMG / MORI SEIKI Hungary Kereskedelmi és Szerviz Kft., Budapest, Ungarn18)     3.174 100,0 1.067
DMG MORI SEIKI IBERICA S.L.U, Ripollet, Spanien18)     8.112 100,0 1.482
DMG MORI SEIKI Italia S.r.l., Mailand, Italien18)     35.594 100,0 - 159
Micron S.p.A., Veggiano, Italien20)     3.497 100,0 30
DMG MORI SEIKI MIDDLE EAST FZE, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate18) T AED 2.647 523 100,0 272
DMG / MORI SEIKI POLSKA Sp. z o.o., Pleszew, Polen18) T PLN 22.498 5.415 100,0 1.232
DMG MORI SEIKI Schweiz AG, Dübendorf, Schweiz18) T CHF 10.089 8.219 100,0 1.408
DMG / MORI SEIKI South East Europe M.E.P.E., Thessaloniki, Griechenland18)     158 100,0 - 19
DMG Mori Seiki Sweden AB, Göteborg, Schweden18) T SEK 59.552 6.722 100,0 403
DMG Scandinavia Norge AS, Langhus, Norwegen18) T NOK 8.411 1.006 100,0 29
DMG MORI SEIKI UK Limited, Luton, Großbritannien18) T GBP 16.292 19.541 100,0 2.668
MORI SEIKI (UK) Limited, Coventry, Großbritannien21) T GBP 3.500 4.198 100,0 0
DMG MORI SEIKI ROMANIA S.R.L., Bukarest, Rumänien18) T RON 9.837 2.200 100,0 363
DMG Europe Holding AG, Dübendorf, Schweiz17)     8.707 100,0 8.624
DMG MORI SEIKI Istanbul Makine Ticaret ve Servis Limited Sirketi, Istanbul, Türkei22) T TRY 14.795 4.997 100,0 1.503
DMG Russland O.O.O., Moskau, Russland22) T RUB 248.512 5.483 100,0 1.818
DMG MORI SEIKI CANADA INC., Toronto, Kanada17) T CAD 0 0 51,0 0
DMG CANADA INC., Toronto, Kanada17) T CAD 4.142 2.823 100,0 592
DMG Egypt for Trading in Machines Manufactured LLC, Kairo, Ägypten17) T EGP 200 21 100,0 0
Mori Seiki Egypt for Trading in Machines & Equipments LLC, Kairo, Ägypten17) T EGP 200 21 100,0 0
DMG Nippon K.K., Yokohama, Japan17) T JPY 268.006 1.852 100,0 10
DECKEL MAHO GILDEMEISTER Brasil Ltda., São Paulo, Brasilien17) T BRL 2.557 785 100,0 - 815
DMG ECOLINE AG, Dübendorf, Schweiz17)     1.461 100,0 488
Cellstrom GmbH, Klaus, Österreich16) (vorher: DMG Europe Holding GmbH)     74.000 100,0 22.277
DMG ECOLINE GmbH, Klaus, Österreich23)     3.339 100,0 18
DMG Mori Seiki South East Asia Pte. Ltd., Singapur23) T SGD 25.740 14.781 51,0 398
DMG (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand24) T THB 2.750 61 100,0 19
DMG Mori Seiki (Malaysia) SDN BHD, Shan Alam / Selangor, Malaysia24) T MYR 11.747 2.598 100,0 149
DMG Mori Seiki (Vietnam) Co. Ltd., Hanoi, Vietnam24) T VND 14.583.715 502 100,0 44
DMG America Inc., Itasca, USA23) T USD 39.834 28.891 100,0 - 226
DMG MORI SEIKI MEXICO S.A. de C.V., Queretaro, Mexiko25) T MXN 70.338 3.892 51,0 757
DMG Los Angeles Inc., Los Angeles, USA25) T USD 333 241 100,0 0
DMG Asia Pte. Ltd., Singapur23)     20.182 100,0 120
DMG MORI SEIKI INDIA MACHINES AND SERVICES PRIVATE LIMITED, Bangalore, Indien10) T INR 594.640 6.963 51,0 - 873
DMG MORI SEIKI (Taiwan) Co. Ltd., Taichung, Taiwan10) T TWD 99.605 2.413 100,0 336
DMG MORI SEIKI KOREA CO., LTD., Siheung-si / Gyeonggi-do, Korea10) T KRW 8.246.582 5.684 100,0 467
DMG MORI SEIKI Machine Tools Trading Co., Ltd., Shanghai, China10) (vorher: DMG Technology Trading (Shanghai) Co. Ltd.) T CNY 90.927 10.891 100,0 1.869
a+f GmbH, Würzburg3) /4) /10) /11)     52.100 100,0  
GILDEMEISTER energy efficiency GmbH, Stuttgart26)     46 60,0 - 185
GILDEMEISTER ENERGY SERVICES IBERICA, SOCIEDAD LIMITADA, Madrid, Spanien26) (vorher: AF Sun Carrier Iberica S.L.)     - 323 100,0 - 349
Green Energy Babice s.r.o., Babice, Tchechien26) T CZK - 32.741 - 1.194 100,0 - 393
Simon Solar, S.r.l., Mailand, Italien26)     933 100,0 185
Rena Energy S.r.l., Mailand, Italien26)     665 100,0 205
Winch Puglia Foggia S.r.l., Mailand, Italien26)     971 100,0 370
Cucinella S.r.l., Mailand, Italien26)     167 100,0 71
CARLINO FTV 3.2 S.R.L., Bozen, Italien26) (vorher: Solar Power Puglia S.r.l.)     - 25 100,0 - 36
Gemeinschaftlich geführte Unternehmen (Joint Ventures)          
DMG / Mori Seiki Australia PTY LTD, Clayton Victoria, Australien T AUD 5.329 3.455 50,0  
SUN CARRIER OMEGA Pvt. Ltd., Bhopal, Indien T INR 60.000 703 50,0  
Assoziierte Unternehmen          
MG Finance GmbH, Wernau     19.373 42,6  
Magnescale Co. Ltd., Kanagawa, Japan T JPY 6.390.918 44.161 44,1  
Magnescale Europe GmbH, Wernau     537 44,1  
Magnescale Americas, Inc. Davis, USA T USD 789 572 44,1  
Beteiligungen an anderen großen Kapitalgesellschaften          
Mori Seiki Co. Ltd, Nagoya       9,6  
Mori Seiki Manufacturing USA, Inc., Davis, USA       19,0  

1) Die Werte entsprechen den nach landesspezifischen Vorschriften aufgestellten Abschlüssen und zeigen nicht den Beitrag der Gesellschaften zum Konzernabschluss. Die Umrechnung der Auslandswerte erfolgt für das Eigenkapital mit dem Stichtagskurs
2) mit Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zur DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT
3) Die inländische Tochtergesellschaft hat die gemäß § 264 Abs. 3 HGB erforderlichen Bedingungen für die Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift erfüllt und verzichtet deshalb auf die Offenlegung ihrer Jahresabschlussunterlagen.
4) Die inländische Tochtergesellschaft hat die gemäß § 264 Abs. 3 HGB erforderlichen Bedingungen für die Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift erfüllt und verzichtet deshalb auf die Aufstellung eines Lageberichts.
5) Beteiligung der GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH
6) mit Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zur GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH
7) Beteiligung der DECKEL MAHO Pfronten GmbH
8) mit Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zur DECKEL MAHO Pfronten GmbH
9) Beteiligung der GILDEMEISTER Partecipazioni S.r.l.
10) Beteiligung der DMG Vertriebs und Service GmbH DECKEL MAHO GILDEMEISTER
11) mit Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zur DMG Vertriebs und Service GmbH DECKEL MAHO GILDEMEISTER
12) Beteiligung der DMG MORI SEIKI Deutschland GmbH
13) mit Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zur DMG MORI SEIKI Deutschland GmbH
14) Beteiligung der DMG MORI SEIKI Services GmbH
15) mit Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zur DMG MORI SEIKI Services GmbH
16) Beteiligung der DMG Netherlands B.V.
17) Beteiligung der DMG Holding AG
18) Beteiligung der DMG MORI SEIKI Europe AG
19) Beteiligung der DMG / MORI SEIKI Austria International GmbH
20) Beteiligung der DMG MORI SEIKI Italia S.r.l.
21) Beteiligung der DMG MORI SEIKI (UK) Limited
22) Beteiligung der DMG Europe Holding AG
23) Beteiligung der Cellstrom GmbH
24) Beteiligung der DMG Mori Seiki South East Asia Pte. Ltd.
25) Beteiligung der DMG America Inc.
26) Beteiligung der a+f GmbH

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT

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  Anhang 2013
2012
. Umsatzerlöse 16 15.294.099 13.773.154
2. Sonstige betriebliche Erträge 17 11.042.041 14.863.924
    26.336.140 28.637.078
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für bezogene Waren   49.938 80.646
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen   2.249.470 2.326.336
    2.299.408 2.406.982
4. Personalaufwand 18    
a) Löhne und Gehälter   22.999.807 18.133.185
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützungen   3.564.871 2.120.594
    26.564.678 20.253.779
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   2.433.202 1.824.530
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 19 41.846.963 30.858.537
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 20 97.880.475 91.160.890
8. Erträge aus Beteiligungen 21 1.229.063 1.181.451
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22 23.604.258 23.922.424
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23 13.437.203 17.865.649
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   62.468.482 71.692.366
12. Außerordentliche Aufwendungen   211.849 211.849
13. Außerordentliches Ergebnis 24 - 211.849 - 211.849
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 25 27.027.180 26.619.640
15. Jahresüberschuss   35.229.453 44.860.877
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   4.220.655 2.186.896
17. Einstellung in andere Gewinnrücklagen   0 22.400.000
18. Bilanzgewinn   39.450.108 24.647.773

Bilanz zum 31. Dezember 2013 der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT

AKTIVA

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  Anhang 31.12.2013
31.12.2013
31.12.2012
A. Anlagevermögen 1      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten     5.393 13.522
II. Sachanlagen 1      
1. Grundstücke und Bauten   20.094.408   18.914.139
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   13.431.965   10.076.432
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau   4.862.296   4.029.285
      38.388.669 33.019.856
III. Finanzanlagen 2      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen   417.953.026   415.453.026
2. Beteiligungen   158.041.184   51.131.401
      614.388.272 499.617.805
B. Umlaufvermögen        
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3      
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   455.035.574   440.357.195
2. Sonstige Vermögensgegenstände   11.340.865   6.027.734
      466.376.439 446.384.929
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4   263.306.669 83.520.028
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5   253.787 44.394
D. Aktive latente Steuern 6   7.837.327 9.019.449
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 7   1.454.213 2.126.486
      1.353.616.707 1.040.713.091

Passiva

       
  Anhang 31.12.2013
31.12.2013
31.12.2012
A. Eigenkapital 8      
I. Gezeichnetes Kapital   204.926.785   156.437.432
Eigene Anteile   - 4.693.125 200.233.660 - 4.693.125
II. Kapitalrücklage     497.533.565 265.570.478
III. Gewinnrücklagen        
1. Gesetzliche Rücklage     680.530 680.530
2. Rücklage für Anteile an einem herrschenden Unternehmen     94.019.900 0
3. Andere Gewinnrücklagen   93.878.930   187.898.830
Eigene Anteile   - 15.993.015 77.885.915 - 15.993.015
IV. Bilanzgewinn     39.450.108 24.647.773
      909.803.678 614.548.903
B. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen 9 9.424.040   9.523.074
2. Steuerrückstellungen 10 11.103.000   12.498.631
3. Sonstige Rückstellungen 11 25.637.473   24.859.918
      46.164.513 46.881.623
C. Verbindlichkeiten 12      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   0   563.613
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   6.831.681   3.526.603
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   383.476.115   367.555.996
4. Sonstige Verbindlichkeiten   7.340.720   7.636.353
      397.648.516 379.282.565
      1.353.616.707 1.040.713.091

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2013 der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN

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  Stand zum 01.01.2013
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand zum 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche          
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.549.959 1.910 0 0 17.551.869
  17.549.959 1.910 0 0 17.551.869
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 40.434.210 1.154.363 0 1.159.065 42.747.638
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.316.951 1.886.133 3.291 2.762.695 23.962.488
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.029.285 4.779.771 25.000 -3.921.760 4.862.296
  63.780.446 7.820.267 28.291 0 71.572.422
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 415.453.026 2.500.000 0 0 417.953.026
2. Beteiligungen 51.131.401 106.909.783 0 0 158.041.184
  466.584.427 109.409.783 0 0 575.994.210
Anlagevermögen gesamt 547.914.832 117.231.960 28.291 0 665.118.501

ABSCHREIBUNGEN

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        RESTBUCHWERT
  Stand zum 01.01.2013
Zugänge
Stand zum 31.12.2013
Stand zum 31.12.2013
Stand zum 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche          
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.536.437 10.039 17.546.476 5.393 13.522
  17.536.437 10.039 17.546.476 5.393 13.522
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 21.520.071 1.133.159 22.653.230 20.094.408 18.914.139
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.240.519 1.290.004 10.530.523 13.431.965 10.076.432
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 4.862.296 4.029.285
  30.760.590 2.423.163 33.183.753 38.388.669 33.019.856
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 417.953.026 415.453.026
2. Beteiligungen 0 0 0 158.041.184 51.131.401
  0 0 0 575.994.210 466.584.427
Anlagevermögen gesamt 48.297.027 2.433.202 50.730.229 614.388.272 499.617.805

Versicherung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid)

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Bielefeld, 24. Februar 2014

DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT

Der Vorstand

Dipl.-Kfm. Dr. Rüdiger Kapitza

Dipl.-Kfm. Dr. Thorsten Schmidt

Dipl.-Kffr. Kathrin Dahnke

Dipl.-Kfm. Christian Thönes

Dipl.-Kfm. Dr. Maurice Eschweiler

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT, Bielefeld (bis 10. Oktober 2013: GILDEMEISTER Aktiengesellschaft), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, den 10. März 2014

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Tonne, Wirtschaftsprüfer

Bröker, Wirtschaftsprüfer

Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2013

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, aus dem im Jahresabschluss der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT ausgewiesenen Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von € 39.450.107,55 eine Dividende in Höhe von € 0,50 je dividendenberechtigter Aktie, mithin insgesamt € 39.408.997,00 an die Aktionäre auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn von € 41.110,55 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Dividende soll am 19. Mai 2014 ausgezahlt werden.

 

Bielefeld, im März 2014

DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT

Der Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat befasste sich im Geschäftsjahr 2013 eingehend mit der Geschäfts- und Ergebnisentwicklung des DMG MORI SEIKI-Konzerns. Die Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem japanischen Kooperationspartner bildete dabei einen Schwerpunkt.

Das Jahr stand insgesamt im Zeichen der Veränderung: Im Anschluss an die 111. ordentliche Hauptversammlung am 17. Mai 2013 konstituierte sich der Aufsichtsrat neu.

Am 1. Oktober 2013 wurde aus der GILDEMEISTER Aktiengesellschaft die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT.

Der Aufsichtsrat setzt sich wie bisher aus zwölf Mitgliedern zusammen: Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner ist bereits seit April 2012 Mitglied des Aufsichtsrats. Zu den am 17. Mai wiedergewählten Vertretern der Anteilseignerseite gehörten auch Prof. Dr. Edgar Ernst, Dr.-Ing. Masahiko Mori, Ulrich Hocker und Hans Henning Offen. Neues Mitglied wurde Prof. Dr.-Ing. Berend Denkena; Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) am Produktionstechnischen Zentrum der Leibniz Universität Hannover. Bereits am 5. März wurden als Vertreter der Arbeitnehmer bestätigt: Dr. Constanze Kurz, Mario Krainhöfner und Matthias Pfuhl; neue Mitglieder sind Dietmar Jansen, Hermann Lochbihler und Peter Reinoß. Der Aufsichtsrat wählte Hermann Lochbihler zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden; weiterer stellvertretender Vorsitzender wurde am 28. November 2013 Mario Krainhöfner.

Hans Henning Offen, der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende, legte sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats zum 31. Dezember 2013 nieder. Vorstand und Aufsichtsrat danken Herrn Offen herzlich für die engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Neben den Veränderungen im Aufsichtsrat erfolgten auch personelle Veränderungen im Vorstand: Dr. Maurice Eschweiler wurde mit Beschluss vom 12. März 2013 und mit Wirkung zum 1. April 2013 für einen Zeitraum von drei Jahren zum stellvertretenden Vorstandsmitglied bestellt; am 20. September 2013 wurde er mit Wirkung zum 1. Oktober 2013 zum ordentlichen Mitglied berufen. Er verantwortet das neu geschaffene Ressort "Industrielle Dienstleistungen". Günter Bachmann, Vorstand für Produktion und Technologie, schied zum Jahresende 2013 aus dem Vorstand aus; seine Aufgaben übernahm das Vorstandsmitglied Christian Thönes.

Wie in den Vorjahren informierte der Vorstand den Aufsichtsrat zeitnah, regelmäßig und umfassend über alle Vorgänge, die von wesentlicher Bedeutung für das Unternehmen waren -sowohl in den Sitzungen als auch telefonisch und schriftlich; zudem wurde dem Aufsichtsrat regelmäßig mitgeteilt, wie sich die wichtigsten Kennzahlen des Unternehmens entwickelten. Inhaltlich stand vor allem die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED im Mittelpunkt; Vorstand und Aufsichtsrat diskutierten diese eingehend und prüften grundlegend das Cooperation Agreement, die begleitenden Kapitalmaßnahmen und die Umfirmierung im Vorfeld. Unter anderem bildete der Aufsichtsrat hierfür den Kapitalmarktausschuss 2013.

Zudem erörterten Vorstand und Aufsichtsrat die Geschäftspolitik, die Risikolage, das Risikomanagement sowie Compliance-Themen. Gemeinsam gingen sie der Frage nach, welche Anforderungen die neuen DRS 20-Regelungen an den Lagebericht der Gesellschaft stellen. Gegenstand der Diskussionen waren zudem die Planung und Entwicklung des Konzerns bis 2016 einschließlich der Investitionen.

Seine Aufgaben nahm der Aufsichtsrat gemäß Satzung und Gesetz mit großer Sorgfalt wahr. Die Vorsitzenden der Ausschüsse des Aufsichtsrats teilten dem Plenum regelmäßig Inhalte und Empfehlungen der Ausschusssitzungen mit.

Der Aufsichtsrat diskutierte eingehend den beabsichtigten Abschluss eines Vertrags mit dem "Institute for Manufacturing Excellence" (IMX), dessen geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner ist. Der Aufsichtsrat prüfte die vertragliche Vereinbarung, das Budget und Zielsetzungen genau; im Anschluss billigten die Aufsichtsratsmitglieder ohne die Mitwirkung von Prof. Dr.-Ing. Klinkner die Vereinbarung. Sie stellten fest, dass es für das Unternehmen von Vorteil ist, die anerkannte Expertise von IMX zu nutzen, um das Produktions- und Logistiksystem der Gesellschaften zu vervollständigen und zu optimieren und dass keine Interessenkonflikte vorliegen. Auch für das abgelaufene Geschäftsjahr sind hinsichtlich der Mitglieder des Aufsichtsrats keine Interessenkonflikte zu berichten.

Bei der Bilanzsitzung am 12. März 2013 waren die Abschlussprüfer und der gesamte Vorstand anwesend, lediglich ein Aufsichtsratsmitglied konnte nicht teilnehmen. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war das Cooperation Agreement; das Plenum entschied, umgehend den Kapitalmarktausschuss 2013 zu bilden. Der Aufsichtsrat billigte zudem einstimmig den Jahres- und Konzernabschluss der GILDEMEISTER Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2012. Darüber hinaus einigte er sich auf die Tagesordnung und den Gewinnverwendungsvorschlag für die 111. ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft.

Das Plenum befasste sich mit den Berichten des Personal-, Nominierungs- und Vergütungsausschusses, des Technologie- und Entwicklungsausschusses sowie des Technologiebeirats. Dieser ist mit namhaften Experten aus Wissenschaft und Industrie besetzt, die den Vorstand zu technologischen Trends sowie der Produkt- und Technologieentwicklung beraten.

An der zweiten Sitzung am 16. Mai 2013 nahmen sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands teil. Hauptgegenstand der Beratungen war zum einen die Vorbereitung der 111. ordentlichen Hauptversammlung, die am darauffolgenden Tag stattfand. Zudem stand die Berichterstattung zur Compliance im Konzern auf der Tagesordnung. Gegenstand der Diskussionen waren auch die Ergebnisse aus der Sitzung des Kapitalmarktausschusses vom 20. März 2013.

Nach der 111. Hauptversammlung fand am 17. Mai 2013 die konstituierende Sitzung des neu gewählten Aufsichtsrats statt. Alle Aufsichtsräte sowie ein Vorstand nahmen teil. Der Aufsichtsrat wählte die Mitglieder der Ausschüsse neu.

An der vierten Sitzung am 20. September 2013 nahmen alle Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats teil. Einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte war die Umsetzung des Cooperation Agreements einschließlich des Berichts über die begleitenden Kapitalmaßnahmen. Die Namensänderung sowie Auswirkungen auf die Corporate Identity des Konzerns wurden diskutiert. Darüber hinaus wurde die Geschäftsentwicklung erörtert und Beschlüsse zur Berufung von Dr. Maurice Eschweiler zum ordentlichen Vorstandsmitglied gefasst. Der Aufsichtsrat billigte die Erhöhung des Investitionsbudgets des Konzerns nach IFRS für das Berichtsjahr von 75 MIO € auf 110 MIO € für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (ohne Firmenwerte).

An der Planungssitzung am 28. November 2013 nahmen sämtliche Aufsichtsratsmitglieder teil, ein Vorstand fehlte; im Mittelpunkt der Beratungen standen die Unternehmensplanung für die Jahre 2014 bis 2016 sowie die Investitionsplanung für das Jahr 2014. Im Anschluss billigte der Aufsichtsrat das Investitionsbudget sowie die Konzernplanung 2014 einschließlich der Konzernbilanz und der Konzern-Kapitalflussrechnung; auch der Mittelfristplanung für die Jahre 2015 und 2016 stimmte er zu -ebenfalls einschließlich der entsprechenden Konzernbilanz und Konzern-Kapitalflussrechnung. Das Plenum beschloss zudem die Ausgestaltung der variablen Vorstandsvergütung für das Jahr 2014. Schließlich wurden die Schwerpunkte der Abschlussprüfung zum 31. Dezember 2013 festgelegt, zu ihnen zählen: Der Goodwill Impairment-Test, insbesondere im Hinblick auf zugrunde liegende Annahmen; der Ansatz, die Bewertung und der Ausweis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, insbesondere deren Altersstruktur; der Konzernlagebericht, vor allem unter dem Gesichtspunkt, inwiefern er neue Anforderungen des DRS 20 erfüllt. Außerdem wurde das Wahlalter für Aufsichtsräte von 73 auf 70 Jahre gesenkt.

Ein Großteil der Arbeit des Aufsichtsrats wird in den verschiedenen Ausschüssen geleistet, zu sämtlichen Sitzungen der Ausschüsse erschienen jeweils alle Mitglieder. Wie mehrfach erwähnt wurde im Berichtsjahr der Ausschuss für Kapitalmarktangelegenheiten 2013 gebildet; er tagte insgesamt viermal bevor er im September seine Aufgaben erfüllt hatte. Als Mitglieder wurden Prof. Dr. Edgar Ernst, Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner und Mario Krainhöfner bestellt; Prof. Dr.-Ing. Klinkner wurde zum Vorsitzenden gewählt. Der Ausschuss stimmte dem Abschluss des Cooperation Agreements zwischen der GILDEMEISTER Aktiengesellschaft, der Mori Seiki Co., Ltd. bzw. der Mori Seiki International S.A. zu, und billigte den gesamten Inhalt, darunter unter anderem: eine Sachkapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts zugunsten der Mori Seiki Co., Ltd. bzw. der Mori Seiki International S.A. bis zu einer Erhöhung der Beteiligung an der GILDEMEISTER Aktiengesellschaft auf 24,9%, eine Bezugsrechtskapitalerhöhung von bis zu 25% des nach der Durchführung der Sachkapitalerhöhung bestehenden Grundkapitals, die sukzessive Aufstockung des Anteils an der Mori Seiki Co., Ltd. auf 10,1% sowie die Bildung eines Joint Committee und die Umfirmierung in DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT.

Der Vorstand wurde ermächtigt, alle erforderlichen oder sinnvollen Maßnahmen zum Abschluss wie auch zur Umsetzung des Cooperation Agreement zu ergreifen.

Die Zustimmung zu den Details der Maßnahmen behielt sich der Ausschuss vor. Am 7. August billigte er nach eingehender Prüfung den Beschluss des Vorstands vom gleichen Tag über die Erhöhung des Grundkapitals aus genehmigtem Kapital gegen Sacheinlagen. Am 28. August stimmte er dem Beschluss des Vorstands über die Erhöhung des Grundkapitals aus genehmigtem Kapital zu. In seiner letzten Sitzung am 12. September beschloss der Ausschuss dann, die Satzung in § 5 anzupassen.

Der Finanz- und Prüfungsausschuss kam im Geschäftsjahr 2013 zu fünf Sitzungen zusammen und bestand seit der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats am 17. Mai 2013 aus: Prof. Dr. Edgar Ernst, Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner, Dr.-Ing. Masahiko Mori, Hermann Lochbihler, Matthias Pfuhl und wurde am 20. September 2013 um Dr. Constanze Kurz ergänzt. In seinen Sitzungen befasste sich der Ausschuss mit dem jeweiligen Status der Finanzen, des Net Working Capitals, der Steuern und der laufenden Betriebsprüfungen.

Gegenstand seiner Prüfungen und Beratungen waren zudem das Risikomanagement, der Revisionsbericht 2012 sowie der Compliance-Bericht. Der Ausschuss prüfte die Jahresabschlüsse, bereitete die Billigung und Feststellung der Jahresabschlüsse vor und bewertete den Vorschlag zur Bestellung des Abschlussprüfers; er überwachte die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und holte dessen Unabhängigkeitserklärung gemäß Ziffer 7.2.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex ein.

Der Personal-, Nominierungs- und Vergütungsausschuss tagte zweimal. Im Mai wurden Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner, Ulrich Hocker, Mario Krainhöfner und Dr. Constanze Kurz als Mitglieder gewählt; am 28. November 2013 wählte der Aufsichtsrat Hermann Lochbihler als weiteres Mitglied. Der Ausschuss unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Klinkner bereitete die Beschlussvorschläge für Vorstandsangelegenheiten vor. Zudem befasste er sich mit Fragen der Corporate Governance. Weitere Schwerpunkte waren Fragen zur Diversity im Unternehmen und die Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat.

Einmal kam der Technologie- und Entwicklungsausschuss zusammen, zu dessen Mitgliedern am 17. Mai Dr.-Ing. Masahiko Mori, Prof. Dr.-Ing. Berend Denkena, Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner und Matthias Pfuhl gewählt wurden; Prof. Dr.-Ing. Klinkner wurde Vorsitzender des Ausschusses. Im November wurde der Ausschuss um Hermann Lochbihler und Dr. Constanze Kurz ergänzt. In seiner Sitzung befassten sich die Mitglieder vor allem mit dem Projekt "GILDEMEISTER 2015" sowie mit den Themen Standardisierung und Komplexitätsmanagement. Darüber hinaus erörterten sie ausgiebig die Empfehlungen des Technologiebeirats, der im März getagt hatte.

Der Nominierungsausschuss mit den Mitgliedern Hans Henning Offen und Mario Krainhöfer und ab dem 17. Mai mit Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner und Ulrich Hocker, tagte im Geschäftsjahr 2013 zweimal; er erarbeitete Wahlvorschläge für die Aufsichtsratsvertreter und für die Nachfolge von Hans Henning Offen.

Der Vermittlungsausschuss aus Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner, Hermann Lochbihler, Ulrich Hocker und Mario Krainhöfner, musste nicht einberufen werden.

Im Kapitel Corporate Governance auf Seite 38 werden die Aktivitäten des Aufsichtsrats mit Blick auf die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG beschrieben.

Seit der Anteilserhöhung der DMG MORI SEIKI COMPANY LIMITED an der Gesellschaft am 20. August 2013 hat die DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Kodexfassung vom 13. Mai 2013 entsprochen und wird ihnen künftig entsprechen. Bereits vor dem 20. August 2013 wurde den Empfehlungen der jeweiligen Kodexfassungen jeweils mit einer Ausnahme entsprochen, weil das Aufsichtsratsmitglied Dr.-Ing. Masahiko Mori Präsident eines ausländischen Herstellers von Maschinen zur zerspanenden Metallbearbeitung und damit eines Wettbewerbers war.

In der Bilanzsitzung vom 10. März 2014, bei der sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands teilnahmen, billigte der Aufsichtsrat den Jahresabschluss sowie den Konzernabschluss der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT für das Geschäftsjahr 2013; damit ist der Jahresabschluss der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT nach § 172 AktG festgestellt. Die Beschlüsse wurden vom Finanz- und Prüfungsausschuss vorbereitet. Der Aufsichtsrat schloss sich dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns an. Der Vorstand stellte den Lagebericht und den Jahresabschluss 2013 sowie den Konzernlagebericht 2013 der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT nach den Vorschriften des HGB auf. Der Konzernabschluss 2013 der DMG MORI SEIKI AKTIENGESELLSCHAFT wurde aufgestellt nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) -wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Gemäß der Befreiungsvorschrift nach § 315a HGB wurde darauf verzichtet, einen Konzernabschluss nach HGB aufzustellen. Die Abschlussprüfer haben detailliert über ihre Prüfungshandlungen und -feststellungen berichtet und standen für ergänzende Fragen zur Verfügung; die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, erteilte für beide Abschlüsse und Lageberichte jeweils uneingeschränkte Bestätigungsvermerke. Der Vorsitzende des Finanz- und Prüfungsausschusses berichtete dem Aufsichtsrat detailliert über die Feststellungen des Finanz- und Prüfungsausschusses sowie über die Erörterungen mit den Abschlussprüfern und dem Vorstand.

Ferner hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nach § 312 Abs. 1 AktG geprüft und mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer, der auch Prüfer des Berichts ist, umfassend erörtert. Der Abschlussprüfer hat über die wesentlichen Punkte seiner Prüfung ausführlich berichtet. Dabei hat sich der Aufsichtsrat eingehend mit dem Bericht über die Prüfung des Berichts durch den Abschlussprüfer befasst. Die Erörterung hat keine Anhaltspunkte für Einwendungen ergeben.

Der Abschlussprüfer hat folgenden Bestätigungsvermerk zum Bericht erteilt:

Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war,

3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen.

Nach dem abschließenden Ergebnis der umfassenden Prüfung des Berichts durch den Aufsichtsrat erklärt der Aufsichtsrat, dass Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Schlusserklärung nach § 312 Abs. 3 Satz 1 AktG) nicht zu erheben sind (§ 314 Abs. 3 AktG).

Der DMG MORI SEIKI-Konzern hat im Berichtsjahr seinen Erfolgskurs fortgesetzt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihre Leistungen!

 

Bielefeld, 10. März 2014

Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner, Vorsitzender des Aufsichtsrats