![]() DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFTBielefeldZwischenbericht zum 30. Juni 2017Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT setzte ihren Wachstumskurs fort. Nach dem starken
ersten Quartal 2017 erzielten wir zum Halbjahr neue Höchstwerte: Sowohl beim Auftragseingang,
Umsatz als auch Ergebnis erreichten wir das beste erste Halbjahr in der Unternehmensgeschichte.
Der Auftragseingang stieg im zweiten Quartal um 22% auf 690,3 MIO € (Vorjahr: 566,6
MIO €). Zum Halbjahr erhöhte sich der Auftragseingang um 20% auf 1.384,2 MIO € (Vorjahr:
1.158,2 MIO €). Strukturbereinigt stieg der Auftragseingang sogar um 26%. Der Umsatz
erhöhte sich im zweiten Quartal um 4% auf 574,1 MIO € (Vorjahr: 551,1 MIO €). Zum
Halbjahr lag der Umsatz mit 1.108,0 MIO € leicht über dem Vorjahr (1.092,5 MIO €).
Bereinigt um Struktureffekte aus der Neuausrichtung nahm der Umsatz um 7% im Vergleich
zum Vorjahreswert zu. Das EBITA verbesserte sich um 14% auf 107,3 MIO € (Vorjahr:
94,2 MIO €). Das EBIT erhöhte sich um 19% auf 77,6 MIO € (Vorjahr: 65,3 MIO €) und
das EBT stieg sogar um 23% auf 75,2 MIO € (Vorjahr: 61,2 MIO €). Der Konzern weist
zum 30. Juni 2017 ein Ergebnis nach Steuern von 52,0 MIO € aus (Vorjahr: 42,8 MIO
€). Neben der guten Ergebnisentwicklung hat sich auch die Finanzlage positiv entwickelt:
Der Free Cashflow verbesserte sich um 161,9 MIO € (+87%) auf - 23,7 MIO € (Vorjahr:
- 185,6 MIO €). Die hohe Nachfrage nach unseren innovativen Hightech-Produkten setzte sich im zweiten
Quartal fort. Auch die Branchenmessen - die CIMT in Beijing (China), die Metalloobra-botka
in Moskau (Russland) sowie unsere Hausausstellungen in Bielefeld und Bergamo (Italien)
- verliefen für DMG MORI erfolgreich. Ein weiteres Highlight war der Produktionsstart
der LASERTEC 30 SLM auf der neuen Montagefläche der REALIZER GmbH in Bielefeld. Mit
der Technologie des selektiven Laser-Schmelzens im Pulverbett ermöglichen wir unseren
Kunden komplett neue Anwendungsgebiete in der additiven Fertigung. Automatisierung, Digitalisierung, ADDITIVE MANUFACTURING und Technologie-Exzellenz
stehen im Fokus von DMG MORI. Unser Ziel ist es, dass künftig jede Maschine von DMG
MORI mit Automatisierung ausgestattet werden kann. Mit individuellen Lösungen bieten
wir unseren Kunden ideale Voraussetzungen für den digitalen Wandel. Unsere Werkzeugmaschinen
haben wir mit der APP-basierten Steuerungs- und Bediensoftware CELOS fit gemacht für
die Digitalisierung. Auf der EMO in Hannover - der weltweit größten Werkzeugmaschinenmesse
- präsentieren wir acht Weltpremieren sowie erstmals eine "Digital Factory" und damit
innovative Industrie 4.0-Lösungen. Trotz politischer Unsicherheiten gewann die Weltwirtschaft im zweiten Quartal weiter
an Fahrt und soll im Jahr 2017 wachsen. Auch der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen
soll sich wieder positiv entwickeln. DMG MORI hebt aufgrund dieser Rahmenbedingungen
und der nachhaltig erfolgreichen Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr die Prognose
für das Gesamtjahr an: Wir erwarten nunmehr einen Auftragseingang von rund 2,5 MRD
€ und einen Umsatz von rund 2,3 MRD €. Das EBT soll rund 160 MIO € betragen. Zudem
gehen wir jetzt von einem Free Cashflow von rund 60 MIO € aus. ZAHLEN ZUM GESCHÄFTSVERLAUF1. Halbjahr 2017Der Konzernzwischenabschluss der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT wurde nach den International
Financial Reporting Standards (IFRS) - wie sie in der Europäischen Union anzuwenden
sind - aufgestellt. Der Zwischenbericht ist nicht testiert; er bezieht sich ausschließlich
auf die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT und ihre Tochtergesellschaften (nachfolgend DMG
MORI). ZAHLEN ZUM GESCHÄFTSVERLAUFscroll
scroll
UMSATZin MIO €![]() AUFTRAGSEINGANGin MIO €![]() EBTin MIO €![]() MITARBEITERinkl. Auszubildende![]() KONZERNZWISCHENLAGEBERICHTKonzernstrukturDer DMG MORI-Konzern umfasste zum 30. Juni 2017 einschließlich der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT
88 Unternehmen. Im Vergleich zum 31. März hat sich die Anzahl der Konzerngesellschaften
um vier Gesellschaften reduziert. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der
Verschmelzung von Gesellschaften in der Schweiz. CORPORATE SERVICESDMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT, BielefeldWERKZEUGMASCHINENGILDEMEISTER Beteiligungen GmbH, Bielefeldscroll
INDUSTRIELLE DIENSTLEISTUNGENDMG MORI Management GmbH, Bielefeldscroll
Märkte der DMG MORI COMPANY LIMITEDscroll
Diese Märkte werden durch die DMG MORI COMPANY LIMITED konsolidiert. RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft gewann im zweiten Quartal 2017 weiter an Fahrt: Die Konjunktur
in Deutschland war auf Wachstumskurs. Im Euroraum setzte sich der Aufschwung auf einer
breiten Basis fort. China expandierte mit einer weiterhin abgeschwächten Dynamik.
Japan und die USA entwickelten sich nach wie vor positiv. Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen soll gemäß aktueller Frühjahrsprognose (April
2017) im Jahr 2017 wieder wachsen. Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken
(VDW) und das britische Wirtschaftsforschungsinstitut Oxford Economics gehen unverändert
von einem Wachstum des Weltverbrauchs von +3,2% auf 69,8 MRD € aus. Der deutsche Werkzeugmaschinenmarkt
soll um +2,9% wachsen. In Europa wird die Nachfrage nach Werkzeugmaschinen voraussichtlich
mit +4,0% am stärksten zunehmen. In den asiatischen Märkten soll der Verbrauch um
+3,5% wachsen. Für Amerika wird ein nahezu konstanter Verbrauch von +0,5% erwartet. Das internationale Geschäft der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT wird von den Wechselkursen
zum Euro beeinflusst. Von besonderer Bedeutung sind der us-Dollar, der chinesische
Renminbi, der russische Rubel und der japanische Yen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal
stieg der Euro gegenüber dem Renminbi und Yen, gegenüber dem us-Dollar und Rubel verlor
er an Wert. GeschäftsentwicklungUmsatzDer Umsatz erhöhte sich im zweiten Quartal auf 574,1 MIO € und lag damit 4% über dem
Vorjahreswert (551,1 MIO €). Zum Halbjahr nahm der Umsatz um 1% auf 1.108,0 MIO € zu (Vorjahr: 1.092,5 MIO €) und
erreichte damit einen bisherigen Höchstwert in der Unternehmensgeschichte. Bereinigt
um Struktureffekte aus der Neuausrichtung liegt der Umsatz 7% über dem vergleichbaren
Vorjahreswert. Im Segment "Werkzeugmaschinen" erhöhte sich der Umsatz um 10,8 MIO
€ auf 612,3 MIO € (Vorjahr: 601,5 MIO €). Im Segment "Industrielle Dienstleistungen" betrug der Umsatz 495,6 MIO € (Vorjahr: 490,9 MIO
€). Die Auslandsumsätze erhöhten sich um 5% auf 768,8 MIO € (Vorjahr: 729,4 MIO €).
Die Inlandsumsätze beliefen sich auf 339,2 MIO € (Vorjahr: 363,1 MIO €). Die Exportquote
stieg auf 69% (Vorjahr: 67%). UMSATZIn MIO €![]() AuftragseingangDer Auftragseingang stieg im zweiten Quartal um 22% auf 690,3 MIO € (Vorjahr: 566,6
MIO €). Nach dem starken Vorquartal mit einem Plus von 17% konnte die Zuwachsrate
noch einmal gesteigert werden. Im ersten Halbjahr erhöhte sich der Auftragseingang auf 1.384,2 MIO € und lag 20%
über dem Vorjahr (1.158,2 MIO €). Damit erzielten wir auch beim Auftragseingang das
bisher beste erste Halbjahr. Strukturbereinigt stieg der Auftragseingang sogar um
26%. Im Segment "Werkzeugmaschinen" nahmen die Bestellungen um 215,4 MIO € bzw. 35%
auf 825,8 MIO € zu (Vorjahr: 610,4 MIO €). Das Segment "Industrielle Dienstleistungen"
verbuchte einen Auftragseingang von 558,3 MIO € (Vorjahr: 547,7 MIO €). Davon entfielen
528,8 MIO € auf den Bereich Services (Vorjahr: 522,9 MIO €). Die Aufträge aus dem
Inland lagen bei 416,8 MIO € (Vorjahr: 371,9 MIO €). Die Auslandsbestellungen betrugen
967,4 MIO € (Vorjahr: 786,3 MIO €). Damit liegt der Auslandsanteil bei 70% (Vorjahr:
68%). AUFTRAGSEINGANGIn MIO €![]() AuftragsbestandDer Auftragsbestand betrug am 30. Juni 2017 im Konzern 1.186,0 MIO € (31.12.2016:
937,5 MIO €). Der Inlandsbestand erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2016 um
63,4 MIO € auf 424,6 MIO €. Der Bestand an Auslandsaufträgen nahm um 185,1 MIO € auf
761,4 MIO € zu. Von den vorliegenden Bestellungen entfallen 64% auf das Ausland. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDie Ertragslage des DMG MORI-Konzerns entwickelte sich wie folgt: Im zweiten Quartal
erreichte das EBITA 58,6 MIO € (Vorjahr: 51,8 MIO €), das EBIT belief sich auf 43,3
MIO € (Vorjahr: 37,3 MIO €) und das EBT erreichte 42,2 MIO € (Vorjahr: 35,4 MIO €).
Das Ergebnis nach Steuern betrug 29,2 MIO € (Vorjahr: 24,7 MIO €). Zum Halbjahr verbesserte sich das EBITDA auf 107,3 MIO € (Vorjahr: 94,2 MIO €), das
EBIT erhöhte sich auf 77,6 MIO € (Vorjahr: 65,3 MIO €) und das EBT stieg auf 75,2
MIO € (Vorjahr: 61,2 MIO €). Der Konzern weist zum 30. Juni 2017 ein Ergebnis nach
Steuern von 52,0 MIO € aus (Vorjahr: 42,8 MIO €). Der Umsatz lag bei 1.108,0 MIO € (Vorjahr: 1.092,5 MIO €). Die Gesamtleistung erreichte
1.125,9 MIO € (Vorjahr: 1.125,4 MIO €). Die Materialaufwendungen beliefen sich auf
590,8 MIO € (Vorjahr: 577,8 MIO €). Die Materialquote erhöhte sich auf 52,5% (Vorjahr:
51,3%). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus den Effekten
des umgesetzten "Smart Pricing Konzepts" im Servicebereich. Der Rohertrag sank um
12,5 MIO € auf 535,1 MIO € (Vorjahr: 547,6 MIO €). Die Personalaufwendungen reduzierten
sich auf 272,0 MIO € (Vorjahr: 288,5 MIO €). Die Personalquote verbesserte sich auf
24,2% (Vorjahr: 25,6%). Der Saldo der Übrigen Aufwendungen und Erträge reduzierte
sich auf 155,8 MIO € (Vorjahr: 164,9 MIO €). Die Abschreibungen lagen aufgrund des
hohen Investitionsvolumens in den Vorjahren bei 29,7 V € (Vorjahr: 28,9 MIO €). Das
Finanzergebnis verbesserte sich zum Halbjahr auf - 2,4 MIO € (Vorjahr: - 4,1 MIO €).
Das Ergebnis nach Steuern erreichte 52,0 MIO € (Vorjahr: 42,8 MIO €), daraus ergibt
sich zum 30. Juni 2017 ein Steueraufwand von 23,2 MIO € (Vorjahr: 18,4 MIO €). Die
Steuerquote betrug 30,9% (Vorjahr: 30,0%). VERMÖGENSLAGEscroll
Die Bilanzsumme zum 30. Juni 2017 reduzierte sich um 265,2 MIO € auf 2.074,0 MIO €
(31.12.2016: 2.339,2 MIO €), insbesondere aus dem Rückgang der kurzfristigen Vermögenswerte. Auf der Aktivseite reduzierten sich die langfristigen Vermögenswerte im Vergleich
zum 31. Dezember 2016 um 18,1MIO MIO € auf 815,4 MIO €. Die immateriellen Vermögenswerte
und Sachanlagen verminderten sich auf 661,3 MIO € (31.12.2016: 681,6 MIO €). Die Finanzanlagen
betrugen 68,2 MIO € (31.12.2016: 67,9 MIO €). Die kurzfristigen Vermögenswerte verminderten sich auf 1.258,6 MIO € (31.12.2016:
1.505,7 MIO €). Die Vorräte stiegen um 23,3 MIO € auf 528,4 MIO €. Die Roh-, Hilfs-
und Betriebsstoffe (RHB) nahmen um 6,4 MIO € auf 208,5 MIO € zu und die unfertigen
Erzeugnisse erhöhten sich um 29,7 MIO € auf 141,3 MIO €. Der Anstieg resultiert insbesondere
aus Vorleistungen für den geplanten Umsatz mit Kunden im zweiten Halbjahr. Die fertigen
Erzeugnisse und Waren reduzierten sich auf 172,3 MIO € (- 5,7 MIO €). Die Umschlaghäufigkeit
der Vorräte betrug 4,2 (Vorjahreszeitraum: 3,8). Die Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen erhöhten sich bei einem reduzierten Factoringvolumen um 10,2 MIO € auf
205,6 MIO €. Die Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen betrugen 172,7 MIO
€ (Vorjahr: 166,4 MIO €). Aus dem Verkauf der Anteile an den Tochtergesellschaften
in den Regionen Asien und Amerika resultiert der Rückgang der zur Veräußerung gehaltenen
langfristigen Vermögenswerte um 114,3 MIO € auf 2,2 MIO €. Die flüssigen Mittel betrugen
zum ersten Halbjahr 201,3 MIO € (31.12.2016: 396,7 MIO €). Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital um 21,6 MIO € auf 1.209,3 MIO €. Die Eigenkapitalquote
erhöhte sich auf 58,3% (31.12.2016: 50,8%). Das Fremdkapital sank auf 864,7 MIO €
(31.12.2016: 1.151,5 MIO €). Die Rückstellungen reduzierten sich wie geplant um 23,3
MIO € auf 281,8 MIO € und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten
sich planmäßig um 31,8 MIO € auf 204,2 MIO €. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden
Unternehmen reduzierten sich um 204,4 MIO € auf 68,9 MIO €. Der Rückgang ergibt sich
im Wesentlichen aus der Kaufpreiszahlung für den Erwerb der Anteile an der DMG MORI
Europe AG in 2016 und der Zahlung der Gewinnabführung 2016 an die DMG MORI GmbH. Die Finanzlage des Konzerns entwickelte sich im ersten Halbjahr positiv: Der Cashflow
aus der betrieblichen Tätigkeit verbesserte sich um 147,3 MIO € auf - 11,0 MIO € (Vorjahr:
- 158,3 MIO €). Zu diesem Cashflow trugen das Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von
75,2 MIO € (Vorjahr: 61,2 MIO €) und die Abschreibungen in Höhe von 29,7 (Vorjahr:
28,9 MIO €) positiv bei. Zu einer Reduzierung des Cashflows führte der Anstieg der
Vorräte um 30,1 MIO € (Vorjahr: 54,6 MIO €), der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
um 4,6 MIO € (Vorjahr: 57,8 MIO €) sowie der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen um 39,2 MIO € (Vorjahr: 92,3 MIO €). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug +7,0 MIO € (Vorjahr: - 27,3 MIO
€). Die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
lagen bei - 16,7 MIO € (Vorjahr: - 29,7 MIO €). Aus dem Verkauf und Kauf von Tochterunternehmen
ergaben sich in Summe Einzahlungen in Höhe von +19,7 MIO € (Vorjahr: 0 MIO €). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit lag bei -189,7 MIO € (Vorjahr: - 1,1 MIO
€) und resultiert im Wesentlichen aus der Kaufpreiszahlung für den Erwerb der Anteile
an der DMG MORI Europe AG in 2016 und der Zahlung der Gewinnabführung 2016 an die
DMG MORI GmbH. Der Free Cashflow verbesserte sich im ersten Halbjahr um 161,9 MIO € (+87%) auf -
23,7 MIO € (Vorjahr: -185,6 MIO €). Diese Verbesserung ist im Wesentlichen auf den
im Vergleich zum Vorjahr geringeren Aufbau der Vorräte (30,1 MIO €; Vorjahr: 54,6
MIO €) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (4,6 MIO €; Vorjahr: 57,8
MIO €) sowie dem geringeren Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
(39,2 MIO €; Vorjahr: 92,3 MIO €) zurückzuführen. CASHFLOWscroll
InvestitionenDie Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich im ersten Halbjahr auf 16,7 MIO € (Vorjahr: 29,8 MIO €). Im Mittelpunkt stand die zielgerichtete Erweiterung und Modernisierung unserer Produktionsstandorte in Seebach und Pleszew (Polen). Mit einem Spatenstich am 30. Mai haben wir die Erweiterung der Produktionsfläche in Pleszew um 7.000 m2 begonnen. SegmentberichtUnsere Geschäftsaktivitäten umfassen die Segmente "Werkzeugmaschinen" und "Industrielle
Dienstleistungen". Die "Corporate Services" beinhalten im Wesentlichen die DMG MORI
AKTIENGESELLSCHAFT mit ihren konzernübergreifenden Holdingfunktionen. Die ausgewählten, von uns in Lizenz produzierten Maschinen der DMG MORI Company limited
fließen in die "Werkzeugmaschinen" ein. Den Handel sowie die Serviceleistungen für
diese Maschinen verbuchen wir bei den "Industriellen Dienstleistungen". SEGMENT-KENNZAHLENscroll
WERKZEUGMASCHINENDas Segment "Werkzeugmaschinen" beinhaltet das Neumaschinengeschäft des Konzerns mit
den Geschäftsbereichen Drehen und Fräsen, Advanced Technologies (ultrasonic / lasertec
/ additive manufacturing) sowie Software Solutions. Seit Februar 2017 ist die realizer
GmbH dem Segment "Werkzeugmaschinen" zugeordnet. Die DMG MORI Systems ist nicht mehr
enthalten, da sie im Februar entkonsolidiert wurde. Details dazu sind im Anhang auf
Seite 15 ff. erläutert. ZAHLEN ZUM GESCHÄFTSVERLAUF_WERKZEUGMASCHINENscroll
scroll
Im Segment "Werkzeugmaschinen" erhöhte sich der Umsatz im zweiten Quartal um 19,4
MIO € bzw. 6% auf 323,0 MIO € (Vorjahresquartal: 303,6 MIO €). Zum Halbjahr nahm der
Umsatz um 10,8 MIO € auf 612,3 MIO € zu (Vorjahr: 601,5 MIO €). Das Segment "Werkzeugmaschinen"
hatte wie im Vorjahr einen Anteil von 55% am Umsatz. Der Auftragseingang stieg im
zweiten Quartal um 121,9 MIO € bzw. 43% auf 403,8 MIO € (Vorjahr: 281,9 MIO €). In
den ersten sechs Monaten erhöhten sich die Bestellungen um 215,4 MIO € bzw. 35% auf
825,8 MIO € (Vorjahr: 610,4 MIO €). Die Inlandsbestellungen nahmen um 24% auf 231,1
MIO € zu (Vorjahr: 186,6 MIO €). Die Auslandsbestellungen stiegen um 40% auf 594,7
MIO € (Vorjahr: 423,8 MIO €). 60% aller Bestelleingänge entfielen auf die "Werkzeugmaschinen"
(Vorjahr: 53%). Der Auftragsbestand betrug am 30. Juni 700,0 MIO € (Vorjahreszeitpunkt:
487,0 MIO €). Das EBIT erreichte 49,4 MIO € (Vorjahr: 34,7 MIO €). Zum 30. Juni 2017
ist die Anzahl der Mitarbeiter mit 3.686 im Vergleich zum Jahresende 2016 (3.680)
weitgehend unverändert. INDUSTRIELLE DIENSTLEISTUNGENDas Segment "Industrielle Dienstleistungen" beinhaltet die Geschäftstätigkeit der
Bereiche Services und Energy Solutions. Im Bereich Services bündeln wir die Vermarktungsaktivitäten
und die LifeCycle Services rund um unsere Maschinen sowie die der DMG MORI Company
limited. Mithilfe der DMG MORI LifeCycle Services maximieren unsere Kunden die Produktivität
ihrer Werkzeugmaschinen über den gesamten Lebenszyklus - von der Inbetriebnahme bis
zur Inzahlungnahme als Gebrauchtmaschine. Das vielfältige Angebot an Serviceverträgen, Instandsetzungs- und Trainingsdienstleistungen ermöglicht
unseren Kunden eine hohe Kosteneffizienz ihrer Werkzeugmaschinen. Die Anteile an den
Tochtergesellschaften in den Regionen Asien (mit Ausnahme von China und Indien) und
Amerika wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2017 an die DMG MORI Company limited veräußert
und entkonsolidiert. Details dazu sind im Anhang auf Seite 15 ff. erläutert. ZAHLEN ZUM GESCHÄFTSVERLAUF_INDUSTRIELLE DIENSTLEISTUNGENscroll
scroll
Der Umsatz im Segment "Industrielle Dienstleistungen" betrug im zweiten Quartal 251,1
MIO € (Vorjahr: 247,5 MIO €). Im ersten Halbjahr erreichte er 495,6 MIO € (Vorjahr:
490,9 MIO €). Der Bereich Services erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 235,3
MIO € (Vorjahr: 235,2 MIO €). Im ersten Halbjahr betrug der Umsatz 460,6 MIO € (Vorjahr:
463,7 MIO €). Die "Industriellen Dienstleistungen" hatten wie im Vorjahr einen Anteil
von 45% am Konzernumsatz. Der Auftragseingang erhöhte sich im zweiten Quartal auf
286,5 MIO € (Vorjahr: 284,7 MIO €). Der Anteil der Services betrug 272,9 MIO € (Vorjahr:
276,4 MIO €). Im ersten Halbjahr stieg der Auftragseingang auf 558,3 MIO € (Vorjahr:
547,7 MIO €). Im Bereich Services betrug der Auftragseingang 528,8 MIO € (Vorjahr:
522,9 MIO €). Auf die "Industriellen Dienstleistungen" entfielen 40% der Bestellungen
im Konzern (Vorjahr: 47%). Der Auftragsbestand betrug zum Ende des ersten Halbjahres
486,0 MIO € (Vorjahreszeitpunkt: 443,1 MIO €). Das EBIT lag in den ersten sechs Monaten
bei 44,4 MIO € (Vorjahr: 53,4 MIO €). Die Anzahl der Mitarbeiter betrug 3.102 (31.12.2016:
3.503). Die Reduzierung resultiert maßgeblich aus dem Verkauf der Anteile an den Vertriebs-
und Servicegesellschaften in Asien (mit Ausnahme von China und Indien) sowie Amerika
an die DMG MORI Company limited mit Wirkung zum 1. Januar 2017. CORPORATE SERVICESDas Segment "Corporate Services" umfasst im Wesentlichen die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT
mit ihren konzernübergreifenden Holdingfunktionen. Das EBIT betrug - 15,9 MIO € (Vorjahr:
- 22,9 MIO €). ZAHLEN ZUM GESCHÄFTSVERLAUF_CORPORATE SERVICESscroll
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MitarbeiterAm 30. Juni 2017 waren 6.870 Mitarbeiter, davon 278 Auszubildende, im Konzern beschäftigt
(31.12.2016: 7.282). Der Rückgang ergibt sich insbesondere aus der Veräußerung der
Vertriebs- und Servicegesellschaften im Segment "Industrielle Dienstleistungen". Zum
Ende des ersten Halbjahres arbeiteten 4.037 Mitarbeiter (59%) bei unseren inländischen
und 2.833 Mitarbeiter (41%) bei den ausländischen Gesellschaften. Der Personalaufwand
belief sich auf 272,0 MIO € (Vorjahreszeitraum: 288,5 MIO €). Die Personalquote betrug
24,2% (Vorjahrszeitraum: 25,6%). AktieDer Aktienkurs der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT lag zu Beginn des zweiten Quartals
bei 46,28 € (03.04.2017) und schloss am 30. Juni 2017 mit 49,20 €. Die Marktkapitalisierung
stieg um 14% bzw. 0,48 MRD € auf 3,88 MRD € (Stichtag 30.06.2017). Forschung und EntwicklungDie Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im ersten Halbjahr 25,3 MIO
€ (Vorjahr: 22,3 MIO €). An der Entwicklung unserer neuen Produkte arbeiteten 510
Mitarbeiter; dies entspricht einem Anteil von 15% der Belegschaft der Werke. Im Geschäftsjahr
2017 werden wir gemeinsam mit der DMG MORI Company limited insgesamt 18 Weltpremieren
präsentieren. Vier dieser Weltpremieren haben wir bereits auf unserer traditionellen
Hausausstellung in Pfronten gezeigt. Auf den Iga Innovation Days in Japan haben wir
im Juni gemeinsam sechs Weltpremieren vorgestellt. Zur emo in Hannover werden wir
mit acht Weltpremieren unser Portfolio erweitern. Unser zentrales Thema auf diesem
Branchen-Highlight ist der "Path of Digitization", mit dem wir unseren Kunden weltweit
den Weg in die Zukunft der "Digital Factory" aufzeigen. Mit rund 80 Maschinen präsentieren
wir Innovationen aus den Bereichen Automatisierung, Digitalisierung, additive manufacturing
und Technologie-Exzellenz. Über 30 der ausgestellten Maschinen sind mit Automatisierungslösungen
ausgestattet. Das Angebot unserer exklusiven DMG MORI Technologiezyklen erweitern
wir auf 29 Anwendungen zur einfachen und schnellen Shopfloor-Programmierung. Im Technologiebereich Drehen folgt auf die kompakten Universal-Drehmaschinen der CL-Produktlinie
die neue ALX-Baureihe mit verbesserter Bedienerfreundlichkeit. Diese Maschinen sind
mit verschiedenen Lösungen zur Automatisierung verfügbar. In unserem gesamten Portfolio
setzen wir auf die Technologieintegration von Drehen, Fräsen und Schleifen und bieten
diese Komplettbearbeitung ab sofort auch für alle Turn&Mill-Maschinen an. Im Bereich
Fräsen haben wir die dritte Generation der seit über 20 Jahren im Markt etablierten
dmu 50 vorgestellt. Sie zeichnet sich vor allem durch eine höhere Genauigkeit und
einen deutlich größeren Arbeitsraum aus. Im Bereich Advanced Technologies waren die LAERTEC 30 LM der REALIZER GmbH und die
damit hergestellten Bauteile Highlights auf der Hausausstellung Bielefeld im Juni.
Diese additive manufacturing-Maschine wird auf neugestalteten Produktionsflächen am
Headquarter Bielefeld montiert. Mit unserer ULTRASONIC-Produktlinie ermöglichen wir
nun die Komplettbearbeitung von Werkzeugen aus Hartmetall. Unsere APP-basierte Steuerungs-
und Bediensoftware CELOS haben wir um 10 Apps und weitere 50 Funktionen ergänzt. Erstmalig
ermöglichen wir externen Partnern eigene CELOS-APPS zu entwickeln und bieten ein intelligentes
System, mit dem Wartungsintervalle optimiert und ungeplante Stillstände vermieden
werden können. Das Startup ISTOS, mit dem wir unsere Digitalisierungskompetenz weiter
ausbauen, realisiert aktuell Projekte zur Vernetzung von Maschinen. Chancen- und RisikoberichtDie Darstellung unseres Chancen- und Risikomanagements ist ausführlich im Geschäftsbericht
2016 auf den Seiten 78 ff. beschrieben. Die Aussagen hierzu sind im Wesentlichen unverändert.
Ergänzende Chancen und Risiken können zudem durch geplante strukturelle und operative
Weiterentwicklungen unseres weltweiten Vertriebs und Services, die Weiterentwicklung
unseres Produktportfolios und die Optimierung der Produktionskapazitäten entstehen.
Durch den zwischen der DMG MORI GmbH und der DMG MORI Aktiengesellschaft abgeschlossenen
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ergeben sich sowohl Chancen aus der vertieften
Zusammenarbeit als auch Risiken für die künftige wirtschaftliche Entwicklung aus etwaigen
Weisungen der DMG MORI GmbH. Diese Weisungen müssen nicht zwingend auch im alleinigen
Interesse der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT sein, sondern werden im Konzerninteresse
getroffen. Alle Risiken werden im DMG MORI-Konzern zu einem Gesamtrisiko aggregiert,
das aus heutiger Sicht den Fortbestand des Konzerns nicht gefährdet. AusblickDie Weltwirtschaft soll im Jahr 2017 trotz anhaltender politischer Unsicherheiten
weiter wachsen. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IFW) prognostiziert eine Zunahme
des globalen Bruttoinlandsprodukts von 3,6%. Deutschland und Europa werden ihren Wachstumskurs
fortsetzen. Wirtschaftsforscher rechnen damit, dass das Bruttoinlandsprodukt der Euroländer
analog zu Deutschland um 2,0% zunehmen wird. Asien wird mit einem Wachstum von voraussichtlich
6,2% die wachstumsstärkste Region sein. In den USA soll sich die konjunkturelle Entwicklung
weiter beschleunigen. Nach IfW-Schätzungen wird das Bruttoinlandsprodukt hier um 2,2%
wachsen. Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen soll gemäß aktueller Frühjahrsprognose (April
2017) im Jahr 2017 wieder wachsen. Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken
(VDW) und das britische Wirtschaftsforschungsinstitut Oxford Economics gehen unverändert
von einem Wachstum des Weltverbrauchs von +3,2% auf 69,8 MRD € aus (Oktober 2016:
+2,1%). Der deutsche Werkzeugmaschinenmarkt soll auf Jahressicht um + 2,9% wachsen
(zuvor: +4,0%). In Europa wird die Nachfrage nach Werkzeugmaschinen voraussichtlich
mit +4,0% am stärksten zunehmen (zuvor: +4,1%). In Asien soll der Verbrauch um +3,5%
wachsen (zuvor: +1,7%). Für Amerika wird ein nahezu konstanter Verbrauch von +0,5%
erwartet (zuvor: +0,9%). Künftige Geschäftsentwicklung Trotz politischer Unsicherheiten gewann die Weltwirtschaft im zweiten Quartal weiter
an Fahrt und soll im Jahr 2017 wachsen. Auch der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen
soll sich wieder positiv entwickeln. DMG MORI hebt aufgrund dieser Rahmenbedingungen
und der nachhaltig erfolgreichen Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr die Prognose
für das Gesamtjahr an: Wir erwarten nunmehr einen Auftragseingang von rund 2,5 MRD
€ und einen Umsatz von rund 2,3 MRD €. Das EBT soll rund 160 MIO € betragen. Zudem
gehen wir jetzt von einem Free Cashflow von rund 60 MIO € aus. Vom 18. bis 23. September präsentiert DMG MORI auf der EMO 2017 in Hannover die Zukunft
der Fertigungstechnologien in einer "Digital Factory". Als größter Aussteller zeigen
wir auf 10.000 Quadratmetern die neuesten Trends und Innovationen aus den Bereichen
Automatisierung, Digitalisierung, additive manufacturing und Technologie-Exzellenz.
Neben rund 80 Hightech-Maschinen - davon 30 mit Automatisierungslösungen - stellt
DMG MORI maßgeschneiderte technische Komplettlösungen in den "Technology Excellence
Centern" Aerospace, Automotive, Die & Mold und Medical vor. ZWISCHENABSCHLUSSKonzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
KonzernbilanzAKTIVAscroll
PASSIVAscroll
Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
Konzern-SegmentberichterstattungBestandteil der ausgewählten Anhangangabenscroll
scroll
Ausgewählte Anhangangaben zum KonzernzwischenabschlussAnwendungen der VorschriftenDer Konzernabschluss der DMG MORI Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2016 ist nach
den am Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren
Interpretationen, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt worden.
Der Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2017 wurde auf Basis des IAS 34 zur Zwischenberichterstattung
aufgestellt. Der Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2017 und der Zwischenlagebericht
für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2017 unterlagen weder einer Prüfung noch einer
prüferischen Durchsicht nach § 37w WpHG. Alle Zwischenabschlüsse der in den Konzernzwischenabschluss
einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen
aufgestellt, die auch dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 zu Grunde lagen.
Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der Zwischenberichterstattung als einem
auf den Konzernabschluss aufbauenden Informationsinstrument und unter Beachtung von
IAS 1.112 verweisen wir auf den Anhang zum Konzernjahresabschluss. Hier haben wir
die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden und die Ausübung
von in den IFRS enthaltenen Wahlrechten ausführlich dargestellt. Die Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze sowie die angewandten Konsolidierungsmethoden wurden im Vergleich
zum Geschäftsjahr 2016 (siehe dazu weitere Erläuterungen im Konzernanhang per 31.
Dezember 2016 im Geschäftsbericht Seite 106 ff.) beibehalten - mit Ausnahme der Anwendung
neuer Rechnungslegungsvorschriften. Alle zum 1. Januar 2017 verpflichtend anzuwendenden
IFRS-Änderungen und Neuerungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung
der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT. NEUE RECHNUNGSLEGUNGSVORSCHRIFTENDer DMG MORI-Konzern wird den IFRS 9 "Finanzinstrumente" und den IFRS 15 "Erlöse aus
Verträgen mit Kunden" erstmalig zum 1. Januar 2018 anwenden. Die tatsächlichen Auswirkungen der Anwendung des IFRS 9 und des IFRS 15 auf den Konzernabschluss
sowie die Konzernzwischenabschlüsse 2018 können noch nicht verlässlich geschätzt bzw.
quantifiziert werden, werden aber voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen
auf den Abschluss haben. Der DMG MORI-Konzern hat eine vorläufige Beurteilung der
möglichen Auswirkungen der Anwendung des IFRS 9 durchgeführt und kommt zu dem Ergebnis,
dass die neuen Klassifizierungsanforderungen und Bewertungsansätze für Finanzinstrumente
voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Bilanzierung der finanziellen
Vermögenswerte haben werden. Der Konzern geht allerdings davon aus, dass die Wertminderungsaufwendungen für Vermögenswerte
im Anwendungsbereich des Wertminderungsmodells des IFRS 9 wahrscheinlich steigen und
volatiler werden. Denn das Modell der "eingetretenen Verluste" des IAS 39 wird durch
ein zukunftsorientiertes Modell der "erwarteten Kreditausfälle" im IFRS 9 ersetzt.
Dies erfordert wesentliche neue Berechnungsparameter bezüglich der Frage, inwieweit
die erwarteten Kreditausfälle durch Veränderungen bei den wirtschaftlichen Faktoren
beeinflusst werden. Diese Einschätzung wird auf Grundlage gewichteter Wahrscheinlichkeiten
verschiedener Szenarien bestimmt. Die anzuwendenden Wertminderungsmethoden wurden
noch nicht endgültig festgelegt. Eine verlässliche Quantifizierung ist zum jetzigen
Zeitpunkt noch nicht möglich. Die Einstufung der finanziellen Schulden wie auch die
Änderungen zur Bilanzierung von Sicherungsgeschäften nach den Anforderungen des IFRS
9 werden gemäß der vorläufigen Beurteilung keine wesentlichen Auswirkungen für den
DMG MORI-Konzern haben. Darüber hinaus erfordert IFRS 9 umfangreiche neue Anhangangaben,
insbesondere zur Bilanzierung von Sicherungsgeschäften, zum Kreditrisiko und zu erwarteten
Kreditausfällen. Für den IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" beabsichtigt der Konzern die modifizierte
retrospektive Erstanwendung des IFRS 15 anzuwenden. Nach einer weitergehenden Analyse
der möglichen Auswirkungen der Anwendung des IFRS 15 auf den Konzernabschluss kommt
der DMG MORI-Konzern zu der Einschätzung, dass aus den Verträgen aus dem Verkauf von
Werkzeugmaschinen mehrere Leistungsverpflichtungen (Transport und Inbetriebnahme der
Maschine, Schulungen) resultieren können, die eigenen Regelungen hinsichtlich des
Realisationsprinzips unterliegen. Dies führt dazu, dass Umsatzerlöse für die Leistungsverpflichtungen
aus dem Verkauf von Werkzeugmaschinen und zugehörige Kosten später als derzeit erfasst
werden, das heißt nach Erbringung dieser Leistungsverpflichtungen. An einer Systemlösung
wird aktuell mit den Tochtergesellschaften gearbeitet. Für den Konzernabschluss zum
31. Dezember 2018 und die Konzernzwischenabschlüsse in 2018 wird die Höhe der Umsatzerlöse
aus diesen Leistungsverpflichtungen, die später als derzeit erfasst werden, keine
wesentlichen Auswirkungen auf den jeweiligen Abschluss haben. Weitergehende Informationen
zu den Regelungen des IFRS 15 sind im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 dargestellt. Sainsonale EinflüsseAls weltweit tätiges Unternehmen ist der DMG MORI-Konzern unterschiedlichen konjunkturellen
Entwicklungen ausgesetzt. Im Kapitel "Rahmenbedingungen" sind die Konjunktureinflüsse
detailliert beschrieben. Branchenbedingte saisonale Schwankungen sind im Jahresverlauf
üblich und können zu unterschiedlichen Umsätzen sowie daraus resultierenden Ergebnissen
führen. KonsolidierungskreisDer DMG MORI-Konzern umfasste zum 30. Juni 2017 einschließlich der DMG MORI Aktiengesellschaft
88 Unternehmen, von denen 84 im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Zwischenabschluss
einbezogen wurden. Im Vergleich zum 31. Dezember 2016 verminderte sich die Anzahl
der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften um elf. Darüber hinaus ist die bisher
"at equity" einbezogene DMG MORI Australia Pty. Ltd. aus dem Konsolidierungskreis
abgegangen. Die Anzahl der Konzerngesellschaften hat sich somit insgesamt um zwölf
reduziert. Die Veränderung der Konzernstruktur setzt sich wie folgt zusammen: Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 wurden die Anteile an ausgewählten amerikanischen und
asiatischen Tochtergesellschaften an die DMG MORI Company limited veräußert. Die Anteile
an der DMG MORI Systems GmbH wurden mit Wirkung zum 28. Februar 2017 an einen strategischen
Investor verkauft. Darüber hinaus wurden im zweiten Quartal aufgrund der Verschlankung
der Gesellschaftsstruktur folgende fünf Gesellschaften verschmolzen:
Neu zum Konsolidierungskreis hinzugekommen sind die REALIZER GmbH, die GILDEMEISTER
LSG Solar Australia Pty Ltd., Brisbane (Australien) sowie zwei von der GILDEMEISTER
energy solutions im Berichtszeitraum neu gegründete Tochtergesellschaften, die Components
Stahl- und Maschinenbau GmbH, Würzburg, und die GILDEMEISTER LSG Solar RUS, Moskau
(Russland). Neben den vollkonsolidierten Tochtergesellschaften werden die Magnescale Co., Ltd.,
ihre Tochtergesellschaften Magnescale Europe GmbH, Wernau, und Magnescale Americas,
Inc., Davis (USA), sowie die DMG MORI Finance GmbH als assoziierte Unternehmen klassifiziert
und "at equity" in den Konzernzwischenabschluss einbezogen. VERÄUSSERUNG VON TOCHTERUNTERNEHMENMit Wirkung zum 1. Januar 2017 sind die Anteile an der
im Rahmen der Neuausrichtung auf die DMG MORI Company limited übertragen worden. Der
Kaufpreis betrug 50,7 MIO €. Die Anteile wurden seit dem Zeitpunkt der Übernahme bzw.
Gründung vollkonsolidiert. Mit dem Verkauf der Anteile an den Gesellschaften wurden
ebenfalls alle Vermögenswerte und Schulden aus dem Konzern entkonsolidiert. Die erhaltene Gegenleistung, die anteiligen abgegangenen Vermögenswerte und Schulden
sowie das Veräußerungsergebnis, das unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen
ausgewiesen wird, sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Insgesamt sind anteilige
Firmenwerte in Höhe von 3,7 MIO € abgegangen. Mit Wirkung zum 28. Februar 2017 sind 100% der Anteile an der DMG MORI Systems GmbH
an einen externen Investor veräußert worden. Die Anteile wurden seit dem Zeitpunkt
der Übernahme vollkonsolidiert. Mit dem Verkauf der Anteile wurden alle Vermögenswerte
und Schulden aus dem Konzern entkonsolidiert. Insgesamt ist aus dem Verkauf der Anteile
ein Veräußerungsverlust für den Konzern in Höhe von 2,4 MIO € entstanden, der unter
den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen ist. Ein anteiliger Firmenwert
in Höhe von 15 T€ ist abgegangen. Die abgegangenen Vermögenswerte und Schulden sind
der folgenden Tabelle zu entnehmen: VERÄUSSERTE TOCHTERGESELLSCHAFTENscroll
UNTERNEHMENSZUSAMMENSCHLÜSSEMit Wirkung zum 6. Februar 2017 erwarb die GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH 50,1% der
Anteile an der REALIZER GmbH, Borchen. Für den Erwerb der restlichen Anteile ist der
Kaufpreis unter anderem von vertraglich vereinbarten Bedingungen abhängig. Der beizulegende
Zeitwert der Gegenleistung betrug 14,2 MIO € und wird in Zahlungsmitteln erbracht.
Die REALIZER GmbH wurde seit dem Zeitpunkt des Erwerbs vollkonsolidiert. Die erworbenen
Vermögenswerte und Schulden wurden zum Zeitwert angesetzt. Details sind der folgenden
Tabelle zu entnehmen: UNTERNEHMENSZUSAMMENSCHLÜSSEscroll
Der sich ergebende positive Unterschiedsbetrag von 12,1 MIO € wurde als Geschäfts-
oder Firmenwert ausgewiesen und ergibt sich aus erwarteten Synergien für das Produktportfolio
additive manufacturing. Direkt mit dem Erwerb verbundene Kosten in Höhe von 43 T€
wurden als Aufwand der Periode berücksichtigt. Seit dem 6. Februar 2017 trug die REALIZER
GmbH in Höhe von 2,4 MIO € zusätzlich zu den Umsatzerlösen des Konzerns bei. Der Anteil
am Ergebnis nach Steuern für den gleichen Zeitraum betrug - 0,1 T€. Wäre der Erwerb
der Anteile bereits zum 1. Januar 2017 einbezogen worden, wäre der Anteil am Ergebnis
nach Steuern - 0,2 MIO € gewesen und die Umsatzerlöse hätten 2,6 MIO € betragen. Die
Kaufpreisallokation ist noch vorläufig. Ergebnisse je AktieNach IAS 33 resultiert das Ergebnis je Aktie aus der Division des Konzernergebnisses
durch die durchschnittlich gewichtete Anzahl der Aktien. Dabei wird das Konzernergebnis
nach Steuern in Höhe von 52,0 MIO € um das auf nicht beherrschende Anteile entfallende
Ergebnis in Höhe von 0,9 MIO € vermindert. Zum 30. Juni 2017 gibt es analog zum Vorjahr
kein verwässertes Ergebnis. ERGEBNISSE JE AKTIEscroll
Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz, KapitalflussrechnungDer Ertragsteueraufwand in der Zwischenberichtsperiode wird gemäß IAS 34.30(c) auf
der Grundlage des aktuell erwarteten effektiven Steuersatzes für das Gesamtjahr und
nach der wirtschaftlichen Betrachtungsweise ermittelt. Gemäß IAS 34.16A sind für jede
einzelne Klasse von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten die beizulegenden
Zeitwerte anzugeben. Im Anhang zum Konzernjahresabschluss per 31. Dezember 2016 sind
die Wertansätze der Finanzinstrumente detailliert erläutert. Die Bilanzierung zum
30. Juni 2017 ist unverändert. Unterschiede zwischen Buchwerten und beizulegenden
Zeitwerten gibt es nur bei den lang- und kurzfristigen Finanzschulden. Der Buchwert
zum 30. Juni 2017 liegt bei 46,8 MIO €, während der beizulegende Zeitwert 47,9 MIO
€ beträgt. Die Einzahlungen bzw. Auszahlungen aus der Übernahme bzw. dem Verlust der
Beherrschung von Tochterunternehmen resultieren aus dem Kauf / Verkauf von Tochtergesellschaften
in 2016 bzw. im ersten Quartal 2017, deren Kaufpreiszahlung im zweiten Quartal erfolgte. GesamtergebnisrechnungDas Gesamtergebnis zum 30. Juni 2017 in Höhe von 44,6 MIO € setzt sich aus dem Ergebnis
nach Steuern (52,0 MIO €) sowie aus dem "Sonstigen Ergebnis nach Steuern" (- 7,4 MIO
€) zusammen. Das Konzernergebnis zum 30. Juni 2017 in Höhe von 52,0 MIO € und die
Veränderungen der Marktwerte derivativer Finanzinstrumente erhöhten das Gesamtergebnis,
während es die Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung verminderten. Saisonal
bedingte bzw. ungleich im Geschäftsjahr verteilte Aufwendungen und Erträge hatten
keinen wesentlichen Einfluss. Eigenkapital-Veränderungsrechnung Das Eigenkapital erhöhte sich insgesamt um 21,6 MIO € auf 1.209,3 MIO €. Die nicht
beherrschenden Anteile am Eigenkapital sanken um 36,8 MIO € auf 3,1 MIO €. Das Konzernergebnis
zum 30. Juni 2017 in Höhe von 52,0 MIO € sowie die Wertänderungen der derivativen
Finanzinstrumente erhöhten das Eigenkapital. Die erfolgsneutral berücksichtigten Währungsänderungen
reduzierten es. SegmentberichterstattungIm Rahmen der Segmentberichterstattung werden die Geschäftsaktivitäten des DMG MORI-Konzerns
gemäß den Regelungen des IFRS 8 in die Geschäftssegmente "Werkzeugmaschinen", "Industrielle
Dienstleistungen" und "Corporate Services" abgegrenzt. Die Segmentierung folgt der
internen Steuerung und Berichterstattung auf Basis unterschiedlicher Produkte und
Dienstleistungen. In Lizenz produzierte Maschinen der DMG MORI Company limited fließen
in die "Werkzeugmaschinen" ein; der Handel mit Produkten der DMG MORI Company limited
wird in den "Industriellen Dienstleistungen" berücksichtigt. Im Vergleich zum 31.
Dezember 2016 erfolgte keine Veränderung in der Abgrenzung der Segmente bzw. der Ermittlung
der Segmentergebnisse. Die Geschäftstätigkeit der Segmente wird im Konzernanhang zum
31. Dezember 2016 ausführlich erläutert. Seit dem 1. Januar 2017 sind ausgewählte
amerikanische und asiatische Tochtergesellschaften aufgrund ihrer Entkonsolidierung
nicht mehr im Segment Industrielle Dienstleistungen enthalten. Während die DMG MORI
Systems GmbH mit Wirkung zum 28. Februar nicht mehr im Segment "Werkzeugmaschinen"
enthalten ist, ist die REALIZER GmbH seit Februar in dem Segment "Werkzeugmaschinen"
berücksichtigt. Die neuen Gesellschaften Components Stahl- und Maschinenbau GmbH,
Würzburg, die GILDEMEISTER lsg Solar Australia Pty Ltd., Brisbane (Australien) sowie
die GILDEMEISTER LSG Solar RUS, Moskau (Russland), sind dem Segment "Industrielle
Dienstleistungen" zugeordnet. Die ecoline-Gesellschaften wurden bisher im Segment
"Werkzeugmaschinen" geführt. Durch die Verschmelzung dieser Gesellschaften werden
sie nunmehr dem Segment "Industrielle Dienstleistungen" zugeordnet. Die Änderung der
Werte im Umsatz betrug 0,7 MIO €, die Änderung des EBIT ist unwesentlich. Die Vorjahreszahlen
zum 30. Juni 2016 wurden entsprechend angepasst. Angaben zu Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenWie im Konzernanhang zum 31. Dezember 2016 dargestellt, bestehen weiterhin zahlreiche
Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen, die unverändert zu
marktüblichen Bedingungen abgewickelt werden. Nahestehende Unternehmen sind gemäß
IAS 24.9 (b) alle Gesellschaften, die zur Unternehmensgruppe der DMG MORI Company
limited gehören oder an denen die DMG MORI Company limited beteiligt ist. Der Ausweis
der Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen in der Bilanz wird, analog zum Konzernabschluss
per 31. Dezember 2016, differenziert dargestellt. Die DMG MORI Finance GmbH sowie die Magnescale Co., Ltd. und ihre Tochtergesellschaften
werden als assoziierte Unternehmen klassifiziert. Sonstige nahestehende Unternehmen
zum DMG MORI-Konzern sind alle übrigen Gesellschaften, die zum Konsolidierungskreis
der DMG MORI Company limited gehören. Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 sind die Anteile
ausgewählter amerikanischer und asiatischer Tochtergesellschaften an die DMG MORI
Company limited zum Kaufpreis von 50,7 MIO € veräußert worden. Dem Erwerb und der
Ermittlung der Kaufpreise der Anteile der Gesellschaften lagen neutrale Bewertungsgutachten
zu Grunde. Die DMG MORI Aktiengesellschaft hat der DMG MORI GmbH in 2016 ein Darlehen in Höhe
von 120,0 MIO € gewährt. Der Vertrag wurde zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen.
Der Ausweis erfolgt in den Forderungen gegenüber sonstigen nahestehenden Unternehmen. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag gemäß §§ 291ff. AktG zwischen
der DMG MORI GmbH (herrschendes Unternehmen) und der DMG MORI Aktiengesellschaft (beherrschtes
Unternehmen). Ergebnisse nach dem Bilanzstichtag Die wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind im Kapitel "Ausblick" dargestellt.
Darüber hinaus sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Zwischenabschlussstichtag
eingetreten. Versicherung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid)Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Bielefeld, 27. Juli 2017 DMG MORI Aktiengesellschaft Der Vorstand scroll
Aufsichtsrat: Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner, Vorsitzender Zukunftsbezogene AussagenDieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen
des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen beruhen auf den
heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Managements. Sie unterliegen Risiken,
Ungewissheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen
Verhältnisse einschließlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DMG MORI Aktiengesellschaft
wesentlich von denjenigen abweichen oder negativer ausfallen als diejenigen, die in
diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Die
Geschäftstätigkeit der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT unterliegt einer Reihe von Risiken
und Unsicherheiten, die auch dazu führen können, dass eine zukunftsgerichtete Aussage,
Einschätzung oder Vorhersage unzutreffend wird. Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT ist insbesondere stark von Änderungen der allgemeinen
wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage (einschließlich Margenentwicklungen in den
wichtigsten Geschäftsbereichen sowie Folgen einer Rezession) betroffen, da diese einen
direkten Einfluss auf Prozesse, Lieferanten und Kunden haben. Aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit
sind nicht alle Geschäftsbereiche gleichermaßen von Veränderungen des wirtschaftlichen
Umfelds betroffen; erhebliche Unterschiede bestehen hinsichtlich des Zeitpunkts und
des Ausmaßes der Auswirkungen solcher Veränderungen. Dieser Effekt wird durch die
Tatsache verstärkt, dass die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT als globales Unternehmen
in verschiedenen Märkten mit konjunkturell sehr unterschiedlichen Wachstumsraten aktiv
ist. Unsicherheiten ergeben sich unter anderem aus der Gefahr, dass es bei Kunden
zu Verzögerungen oder Stornierungen bei Aufträgen oder Insolvenzen kommt oder dass
die Preise durch das anhaltend ungünstige Marktumfeld weiter gedrückt werden, als
wir derzeit erwarten; Entwicklung der Finanzmärkte, einschließlich Schwankungen bei
Zinssätzen und Währungskursen, der Rohstoffpreise, der Fremd- und Eigenkapitalmargen
sowie der Finanzanlagen im Allgemeinen; zunehmender Volatilität und weiteren Verfalls
der Kapitalmärkte und Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das Kreditgeschäft
sowie des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolgs der Kerngeschäftsfelder, in denen wir
tätig sind; Herausforderungen der Integration wichtiger Akquisitionen und der Implementierung
von Joint Ventures und Realisierung der erwarteten Synergieeffekte und anderer wesentlicher
Portfoliomaßnahmen; Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere
Unternehmen oder den Markteintritten neuer Wettbewerber; Veränderung der Wettbewerbsdynamik
(vor allem an sich entwickelnden Märkten); fehlender Akzeptanz neuer Produkte und
Dienstleistungen in Kundenzielgruppen von DMG MORI ; Änderungen in der Geschäftsstrategie;
Unterbrechung der Versorgungskette, einschließlich der Unfähigkeit Dritter, beispielsweise
aufgrund von Naturkatastrophen, Bauteile, Komponenten oder Dienstleistungen fristgerecht
zu liefern; des Ausgangs von offenen Ermittlungen und anhängigen Rechtsstreitigkeiten
sowie sonstiger Maßnahmen staatlicher Stellen; den potenziellen Auswirkungen dieser
Untersuchungen und Verfahren auf das Geschäft der DMG MORI Aktiengesellschaft und
verschiedene andere Faktoren. Sollten einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten
oder sollten die Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, sich als unrichtig erweisen,
könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen als erwartet,
antizipiert, beabsichtigt, geplant, angestrebt, geschätzt oder projiziert genannten
Ergebnissen abweichen. Es ist von der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT weder beabsichtigt,
noch übernimmt die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene
Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Ende des
Berichtszeitraumes anzupassen. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garant oder
Zusicherungen der darin genannten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen. Es gibt zwei Unternehmen die unter "DMG MORI" firmieren: die DMG MORI Aktiengesellschaft
mit Sitz in Bielefeld, Deutschland und die DMG MORI Company limited mit Sitz in Nara,
Japan. Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT ist (mittelbar) von der DMG MORI Company limited
beherrscht. Dieser Bericht bezieht sich ausschließlich auf die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT.
Ist in diesem Bericht von "DMG MORI" die Rede, meint dies ausschließlich die DMG MORI
AKTIENGESELLSCHAFT und die von ihr i.S.d. § 17 AktG abhängigen Unternehmen. |
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