![]() DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFTBielefeldZwischenbericht zum 30. Juni 2020ZAHLEN ZUM GESCHÄFTSVERLAUF1. Halbjahr 2020 Der Konzernzwischenabschluss der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT wurde nach den International
Financial Reporting Standards (IFRS) - wie sie in der Europäischen Union anzuwenden
sind - aufgestellt. Der Zwischenbericht ist nicht testiert; er bezieht sich ausschließlich
auf die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT und ihre Tochtergesellschaften (nachfolgend DMG
MORI). ZAHLEN ZUM GESCHÄFTSVERLAUFscroll
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Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, die Corona-Pandemie prägt weiterhin die gesamtwirtschaftliche Lage und führt zu einem
starken Rückgang der weltweiten Werkzeugmaschinennachfrage. Auch DMG MORI konnte sich
den Folgen nicht entziehen: Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis lagen im ersten Halbjahr
2020 deutlich unter den hohen Vorjahreswerten. Der Auftragseingang erreichte 784,0
MIO € (Vorjahr: 1.412,3 MIO €). Der Umsatz lag bei 838,0 MIO € (Vorjahr: 1.276,4 MIO
€). Die Ertragslage war trotz erschwerter Markt- und Rahmenbedingungen positiv: Das
EBIT betrug 33,2 MIO € (Vorjahr: 103,4 MIO €). Die EBIT-Marge erreichte 4,0 % (Vorjahr:
8,1 %). Durch die Corona-Krise beschleunigen unsere Kunden den Wandel zur digitalen Fabrik.
Das bestärkt uns in dem weiteren Ausbau unserer Zukunftsfelder Automatisierung, Digitalisierung
und Additive Manufacturing. In Innovationen und insbesondere Digitalisierung zu investieren
ist der einzige Weg aus der Krise. DMG MORI entwickelt sich als starker und nachhaltiger
Partner konsequent weiter zu einem ganzheitlichen Lösungsanbieter im Fertigungsumfeld. Seit Mai 2020 ist DMG MORI klimaneutral und hat somit als eines der weltweit ersten
Industrieunternehmen eine ausgeglichene CO2-Bilanz. Mit energieeffizienten Maschinen unterstützt DMG MORI auch seine Kunden dabei,
umwelt- und ressourcenschonend zu produzieren. Der weltweite Verbrauch von Werkzeugmaschinen soll laut jüngster Verbandsprognosen
im Gesamtjahr um -28 % sinken. Dauer und negative Folgen der Corona-Pandemie sind
derzeit weder für die Gesamtwirtschaft noch für die Werkzeugmaschinenindustrie in
vollem Umfang absehbar. DMG MORI rechnet aufgrund der völlig veränderten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen
im Geschäftsjahr 2020 mit hohen Einbußen bei Auftragseingang, Umsatz, Ergebnis und
Free Cashflow. Das Ergebnis wird dennoch positiv bleiben. Die frühzeitig eingeleiteten
Kostensenkungs- und Flexibilisierungsmaß nahmen in allen Bereichen sollen die Leistungs-
und Ertragsfähigkeit von DMG MORI stützen. Diese Maßnahmen machen - neben dem weiteren
Ausbau unserer Zukunftsfelder - DMG MORI widerstandsfähiger. Aus heutiger Sicht planen wir trotz der anhaltenden Rezession für das Gesamtjahr
einen Auftragseingang von rund 1,6 MRD € und einen Umsatz von rund 1,65 MRD €. Das
EBIT soll rund 60 MIO € betragen. Wir gehen zudem von einem ausgeglichenen Free Cashflow
aus. Die Prognose 2020 setzt voraus, dass es im weiteren Geschäftsverlauf zu keinem
zweiten Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie kommt. KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT1. Halbjahr 2020 KONZERNSTRUKTUR // DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT
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| in MIO € | 30.06.2020 | 31.12.2019 | 30.06.2019 |
| Langfristige Vermögenswerte | 863,9 | 891,9 | 804,2 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.393,5 | 1.577,7 | 1.706,9 |
| Eigenkapital | 1.278,9 | 1.281,4 | 1.293,6 |
| Fremdkapital | 978,5 | 1.188,2 | 1.217,5 |
| Bilanzsumme | 2.257,4 | 2.469,6 | 2.511,1 |
Die Bilanzsumme verringerte sich um 212,2 MIO € auf 2.257,4 MIO € (31.12.2019: 2.469,6
MIO €). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 56,7 % (31.12.2019: 51,9 %).
Auf der Aktivseite reduzierten sich die langfristigen Vermögenswerte um 28,0 MIO
€ auf 863,9 MIO €. Die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen nahmen um 28,3
MIO € auf 677,8 MIO € ab (31.12.2019: 706,1 MIO €). Die Finanzanlagen betrugen 111,2
MIO € (31.12.2019: 109,8 MIO €).
Die kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich um 184,2 MIO € auf 1.393,5 MIO
€ (31.12.2019: 1.577,7 MIO €). Die Vorräte stiegen um 20,1 MIO € auf 631,9 MIO €.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (RHB) nahmen um 3,9 MIO € auf 279,7 MIO € zu.
Die unfertigen Erzeugnisse erhöhten sich um 4,5 MIO € auf 143,0 MIO € und die fertigen
Erzeugnisse und Waren um 11,7 MIO € auf 209,2 MIO €. Die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen verringerten sich bei einem reduzierten Umsatz- und Factoringvolumen
um 45,3 MIO € auf 167,3 MIO €. Die Forderungen gegenüber sonstigen nahestehenden Unternehmen
verminderten sich um 68,5 MIO € auf 393,1 MIO € (31.12.2019: 461,6 MIO €). Die Forderungsreichweite
verbesserte sich auf 37 Tage (31.12.2019: 43 Tage). Die flüssigen Mittel betrugen
57,7 MIO € (31.12.2019: 154,0 MIO €).
Auf der Passivseite nahm das Eigenkapital leicht ab auf 1.278,9 MIO €. Die Eigenkapitalquote
stieg auf 56,7 % (31.12.2019: 51,9 %). Das Fremdkapital reduzierte sich um 209,7 MIO
€ auf 978,5 MIO € (31.12.2019: 1.188,2 MIO €).
Die kurzfristigen Finanzschulden betrugen 62,6 MIO € (31.12.2019: 0 MIO €). Die erhaltenen
Anzahlungen verringerten sich im Wesentlichen aufgrund des geringeren Auftragseingangs
um 21,2 MIO € auf 193,4 MIO €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
gingen bei einer reduzierten Gesamtleistung um 51,0 MIO € zurück auf 156,4 MIO €.
Die Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen nahestehenden Unternehmen reduzierten sich
um 152,0 MIO € auf 82,0 MIO €. Der Rückgang ergibt sich im Wesentlichen aus der Zahlung
der Gewinnabführung 2019 an die DMG MORI GmbH.
| in MIO € | 2020 1. Halbjahr | 2019 1. Halbjahr |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | -65,6 | 86,3 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 14,7 | -3,5 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -44,4 | -109,6 |
| Veränderung Zahlungsmittel | -95,3 | -26,8 |
| Flüssige Mittel zum Anfang der Berichtsperiode | 154,0 | 152,7 |
| Flüssige Mittel zum Ende der Berichtsperiode | 57,7 | 124,8 |
Auch die Finanzlage war stark beeinflusst durch die Corona-Krise. Der Cashflow aus
der betrieblichen Tätigkeit betrug -65,6 MIO € (Vorjahr: 86,3 MIO €). Zu diesem Cashflow
trugen das EBT in Höhe von 32,2 MIO € (Vorjahr: 101,9 MIO €) und die Abschreibungen
in Höhe von 34,8 MIO € bei (Vorjahr: 39,6 MIO €). Der Rückgang der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen um 41,8 MIO € (Vorjahr Anstieg: 10,0 MIO €) führte zu einer
Erhöhung des Cashflows. Zu einer Reduzierung des Cashflows führte der Anstieg der
Vorräte um 26,5 MIO € (Vorjahr Anstieg: 99,7 MIO €), die Reduzierung der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen um 103,5 MIO € (Vorjahr Anstieg: 28,1 MIO €) und der
Rückgang der erhaltenen Anzahlungen um 21,2 MIO € (Vorjahr Anstieg: 13,8 MIO €).
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug 14,7 MIO € (Vorjahr: -3,5 MIO €).
Die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
lagen bei -20,2 MIO € (Vorjahr: -33,0 MIO €); aus dem Abgang ergaben sich Einzahlungen
in Höhe von 6,1 MIO € (Vorjahr: 28,6 MIO €). Unter dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit
wurde auch die Rückzahlung für eine Reduzierung des Darlehens an die DMG MORI GmbH
um 30,0 MIO € ausgewiesen.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit lag bei -44,4 MIO € (Vorjahr: -109,6
MIO €). Der Cashflow resultiert im Wesentlichen aus der Zahlung der Gewinnabführung
2019 an die DMG MORI GmbH in Höhe von 95,7 MIO € (Vorjahr: 99,3 MIO €), Auszahlungen
für Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 9,8 MIO € (Vorjahr: 10,3 MIO €) und Einzahlungen
aus der Aufnahme von Finanzschulden in Höhe von 62,5 MIO € (Vorjahr: 0 MIO €). Der
Free Cashflow betrug -79,7 MIO € (Vorjahr: 81,9 MIO €).
Im April 2020 konnte DMG MORI die bestehende syndizierte Kreditlinie vorzeitig zu
verbesserten Konditionen um weitere fünf Jahre verlängern.
Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte betrugen im ersten
Halbjahr 24,9 MIO € und lagen wie geplant unter dem Vorjahr (36,4 MIO €). Die darin
enthaltenen Zugänge aus Nutzungsrechten gemäß IFRS 16 "Leasingverhältnisse" beliefen
sich auf 5,5 MIO € (3,4 MIO €).
Bei DECKEL MAHO in Pfronten haben wir die Montage der monoBLOCK-Baureihe modernisiert
und um 1.200 m² erweitert. In der neuen "Excellence Factory monoBLOCK" werden unsere
Maschinen ab Herbst 2020 auf fahrerlosen Transportsystemen (AGV) in einer kontinuierlichen
Fließmontage produziert. TULIP-APPs visualisieren dabei zum Beispiel Auftragsdaten,
Arbeitsinhalte und Qualitätskontrollen. Dieses wegweisende Montagekonzept und hocheffiziente
Prozesse sichern eine nachhaltige Steigerung der Produktivität. Zudem wurde eine neue
Logistikhalle errichtet. Darüber hinaus stand unser Projekt "GLOBE - Global One Business
Excellence" zur Implementierung eines neuen, globalen ERP-Systems weiterhin im Mittelpunkt.
Unsere Geschäftsaktivitäten umfassen die Segmente "Werkzeugmaschinen" und "Industrielle
Dienstleistungen". Die "Corporate Services" beinhalten im Wesentlichen die DMG MORI
AKTIENGESELLSCHAFT mit ihren konzernübergreifenden Holdingfunktionen.
Die ausgewählten, von uns in Lizenz produzierten Maschinen der DMG MORI COMPANY LIMITED
fließen in die "Werkzeugmaschinen" ein. Den Handel sowie die Serviceleistungen für
diese Maschinen verbuchen wir bei den "Industriellen Dienstleistungen".
Das Segment "Werkzeugmaschinen" beinhaltet das Neumaschinengeschäft des Konzerns
mit den Geschäftsbereichen Drehen und Fräsen, Advanced Technologies (Ultrasonic /
Lasertec / Additive Manufacturing) sowie Digital Solutions.
Die Investitionszurückhaltung unserer Kunden im Zuge der Corona-Pandemie war im ersten
Halbjahr 2020 deutlich spürbar. Im Markt für Werkzeugmaschinen herrscht weltweit hohe
Unsicherheit. Der Auftragseingang im Segment "Werkzeugmaschinen" war infolgedessen
signifikant rückläufig und betrug im zweiten Quartal 185,8 MIO € (Vorjahr: 341,2 MIO
€). In den ersten sechs Monaten gingen die Bestellungen auf 414,7 MIO € zurück (-44
%; Vorjahr: 744,8 MIO €). Im Inland betrug der Auftragseingang 102,0 MIO € (Vorjahr:
218,5 MIO €). Die Auslandsbestellungen lagen bei 312,7 MIO € (Vorjahr: 526,3 MIO €).
53 % aller Bestelleingänge entfielen wie im Vorjahr auf die "Werkzeugmaschinen". Am
30. Juni 2020 betrug der Auftragsbestand 526,2 MIO € (Vorjahreszeitpunkt: 959,0 MIO
€).
| in MIO € | 30.06.2020 | 30.06.2019 | Veränderungen 2020 gegenüber 2019 |
|
| Auftragseingang | 784,0 | 1.412,3 | -628,3 | -44 % |
| Werkzeugmaschinen | 414,7 | 744,8 | -330,1 | -44 % |
| Industrielle Dienstleistungen | 369,2 | 667,4 | -298,2 | -45 % |
| Corporate Services | 0,1 | 0,1 | 0,0 | 0 % |
| Umsatz | 838,0 | 1.276,4 | -438,4 | -34 % |
| Werkzeugmaschinen | 466,3 | 687,1 | -220,8 | -32 % |
| Industrielle Dienstleistungen | 371,6 | 589,2 | -217,6 | -37 % |
| Corporate Services | 0,1 | 0,1 | 0,0 | 0 % |
| EBIT | 33,2 | 103,4 | -70,2 | -68 % |
| Werkzeugmaschinen | 19,7 | 57,4 | -37,7 | -66 % |
| Industrielle Dienstleistungen | 24,4 | 56,9 | -32,5 | -57 % |
| Corporate Services | -11,0 | -10,9 | -0,1 | -1 % |
| in MIO € | 30.06.2020 | 30.06.2019 | Veränderungen 2020 gegenüber 2019 |
|
| Auftragseingang | 414,7 | 744,8 | -330,1 | -44 % |
| Inland | 102,0 | 218,5 | -116,5 | -53 % |
| Ausland | 312,7 | 526,3 | -213,6 | -41 % |
| % Ausland | 75 | 71 | ||
| Umsatz | 466,3 | 687,1 | -220,8 | -32 % |
| Inland | 150,7 | 220,1 | -69,4 | -32 % |
| Ausland | 315,6 | 467,0 | -151,4 | -32 % |
| % Ausland | 68 | 68 | ||
| Auftragsbestand | 526,2 | 959,0 | -432,8 | -45 % |
| Inland | 93,3 | 211,3 | -118,0 | -56 % |
| Ausland | 432,9 | 747,7 | -314,8 | -42 % |
| % Ausland | 82 | 78 | ||
| EBIT | 19,7 | 57,4 | -37,7 | -66 % |
| 30.06.2020 | 31.12.2019 | Veränderungen 2020 gegenüber 2019 | ||
| Mitarbeiter | 4.001 | 4.077 | -76 | -2 % |
| davon Auszubildende | 226 | 274 | -48 | -18 % |
Der Umsatz lag - bedingt durch die Corona-Krise und temporäre Teil-Betriebsruhe -
im zweiten Quartal bei 197,7 MIO € (Vorjahr: 344,3 MIO €). Zum Halbjahr erreichte
der Umsatz 466,3 MIO € (-32 %; Vorjahr: 687,1 MIO €). Das Segment "Werkzeugmaschinen"
hatte einen Anteil von 56 % am Umsatz (Vorjahr: 54 %). Das EBIT belief sich auf 19,7
MIO € (Vorjahr: 57,4 MIO €).
Zum 30. Juni 2020 betrug die Anzahl der Mitarbeiter im Segment "Werkzeugmaschinen"
4.001 (31.12.2019: 4.077).
Das Segment "Industrielle Dienstleistungen" umfasste im Berichtszeitraum im Wesentlichen
die Geschäftstätigkeit des Bereichs Services. Wesentliche Geschäftsaktivitäten der
Energy Solutions hat DMG MORI zum 1. Juli 2019 an einen strategischen Investor veräußert.
Mit diesem Schritt konzentriert sich DMG MORI auf das Kerngeschäft mit Werkzeugmaschinen
und Services sowie den Ausbau der Zukunftsfelder Automatisierung, Digitalisierung
und Additive Manufacturing. Im Bereich Services bündeln wir die Vermarktungsaktivitäten
und die LifeCycle Services rund um unsere Maschinen sowie die der DMG MORI COMPANY
LIMITED. Mithilfe der DMG MORI LifeCycle Services maximieren unsere Kunden die Produktivität
ihrer Werkzeugmaschinen über den gesamten Lebenszyklus - von der Inbetriebnahme bis
zur Inzahlungnahme als Gebrauchtmaschine. Das vielfältige Angebot an Serviceverträgen,
Instandsetzungs- und Trainingsdienstleistungen ermöglicht unseren Kunden eine hohe
Kosteneffizienz ihrer Werkzeugmaschinen. Das moderne Kundenportal "my DMG MORI" digitalisiert
die Serviceprozesse und setzt neue Maßstäbe für eine transparente Kommunikation.
| in MIO € | 30.06.2020 | 30.06.2019 | Veränderungen 2020 gegenüber 2019 |
|
| Auftragseingang | 369,2 | 667,4 | -298,2 | -45 % |
| Inland | 118,4 | 184,3 | -65,9 | -36 % |
| Ausland | 250,8 | 483,1 | -232,3 | -48 % |
| % Ausland | 68 | 72 | ||
| Umsatz | 371,6 | 589,2 | -217,6 | -37 % |
| Inland | 119,2 | 168,7 | -49,5 | -29 % |
| Ausland | 252,4 | 420,5 | -168,1 | -40 % |
| % Ausland | 68 | 71 | ||
| Auftragsbestand | 556,6 | 786,3 | -229,7 | -29 % |
| Inland | 315,6 | 318,4 | -2,8 | -1 % |
| Ausland | 241,0 | 467,9 | -226,9 | -48 % |
| % Ausland | 43 | 60 | ||
| EBIT | 24,4 | 56,9 | -32,5 | -57 % |
| 30.06.2020 | 31.12.2019 | Veränderungen 2020 gegenüber 2019 |
||
| Mitarbeiter | 2.986 | 3.081 | -95 | -3 % |
| davon Auszubildende | 61 | 73 | -12 | -16 % |
Auch die Bestellungen im Segment "Industrielle Dienstleistungen" waren stark geprägt
durch die Corona-Krise mit weltweit massiv erschwerten Markt- und Rahmenbedingungen.
Der Auftragseingang war im zweiten Quartal mit 158,0 MIO € rückläufig (Vorjahr: 362,8
MIO €). Im ersten Halbjahr lag der Auftragseingang bei 369,2 MIO € (-45 %; Vorjahr:
667,4 MIO €). Im Bereich Services betrug der Auftragseingang 365,5 MIO € (Vorjahr:
535,9 MIO €). Darin enthalten sind mit 125,5 MIO € Bestellungen für Maschinen der
DMG MORI COMPANY LIMITED (Vorjahr: 195,8 MIO €). Der Bereich der Energy Solutions
weist aufgrund der zum Juli 2019 erfolgten Veräußerung nur noch einen Auftragseingang
von 3,7 MIO € aus (Vorjahr: 131,5 MIO €). Dies entspricht einem Rückgang von -97 %
bzw. -127,8 MIO €. Auf die "Industriellen Dienstleistungen" entfielen wie im Vorjahr
47 % der Bestellungen im Konzern. Der Auftragsbestand reduzierte sich zum Ende des
ersten Halbjahres auf 556,6 MIO € (Vorjahreszeitpunkt: 786,3 MIO €).
Der Umsatz belief sich im zweiten Quartal auf 182,3 MIO € (Vorjahr: 302,9 MIO €).
Im ersten Halbjahr erreichte der Umsatz 371,6 MIO € (Vorjahr: 589,2 MIO €). Der Umsatz
im Bereich Services betrug 367,4 MIO € (Vorjahr: 534,8 MIO €). Auf den Bereich der
Energy Solutions entfielen 4,2 MIO € (Vorjahr: 54,4 MIO €). Die "Industriellen Dienstleistungen"
hatten einen Anteil von 44 % am Konzernumsatz (Vorjahr: 46 %). Das EBIT lag in den
ersten sechs Monaten bei 24,4 MIO € (Vorjahr: 56,9 MIO €).
Im Segment "Industrielle Dienstleistungen" belief sich die Anzahl der Mitarbeiter
zum 30. Juni 2020 auf 2.986 (31.12.2019: 3.081).
Das Segment "Corporate Services" umfasst im Wesentlichen die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT
mit ihren konzernübergreifenden Holdingfunktionen. Das EBIT betrug -11,0 MIO € (Vorjahr:
-10,9 MIO €).
| in MIO € | 30.06.2020 | 30.06.2019 | Veränderungen 2020 gegenüber 2019 |
| Auftragseingang | 0,1 | 0,1 | 0,0 |
| Umsatz | 0,1 | 0,1 | 0,0 |
| EBIT | -11,0 | -10,9 | -0,1 |
| 30.06.2020 | 31.12.2019 | Veränderungen 2020 gegenüber 2019 |
|
| Mitarbeiter | 87 | 87 | 0 |
Am 30. Juni 2020 waren 7.074 Mitarbeiter, davon 287 Auszubildende, im Konzern beschäftigt
(31.12.2019: 7.245). Die Anzahl der Mitarbeiter verringerte sich somit im Vergleich
zum Jahresende 2019 um 171. Zum Ende des ersten Halbjahres arbeiteten 4.374 Mitarbeiter
(61 %) bei unseren inländischen und 2.700 Mitarbeiter (39 %) bei den ausländischen
Gesellschaften. Der Personalaufwand verringerte sich auf 253,3 MIO € (Vorjahr: 307,0
MIO €).
Der Aktienkurs der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT lag zu Beginn des zweiten Quartals
bei 40,70 € (01.04.2020) und schloss am 30. Juni 2020 mit 40,60 €. Auch in turbulenten
Börsenzeiten und hoher Volatilität an den Kapitalmärkten erwies sich unsere Aktie
damit als stabiles Investment.
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im ersten Halbjahr 26,8 MIO
€ (Vorjahr: 28,0 MIO €). An der Entwicklung unserer neuen Produkte arbeiteten 591
Mitarbeiter. Dies entspricht einem Anteil von 15 % der Belegschaft der Werke.
Im Geschäftsjahr 2020 präsentieren wir gemeinsam mit der DMG MORI COMPANY LIMITED
35 Innovationen - davon 10 Weltpremieren, 3 Automationslösungen, 20 digitale Innovationen
sowie 2 neue DMG MORI Components. Mit Dynamik und Exzellenz treiben wir unsere Zukunftsfelder
Automatisierung, Digitalisierung, Additive Manufacturing, DMG MORI Qualified Products
(DMQP) sowie Nachhaltigkeit und Technologie-Exzellenz voran und entwickeln uns konsequent
weiter zu einem ganzheitlichen Lösungsanbieter im Fertigungsumfeld.
Automatisierung ist der Schlüssel für flexible Produktionssysteme. Der zu Jahresbeginn
auf der Hausausstellung Pfronten neu vorgestellte PH Cell überzeugt mit seiner Vielseitigkeit.
So lässt sich der modulare Paletten-Rundspeicher für bis zu 40 Paletten individuell
an Kundenanforderungen anpassen und einfach nachträglich erweitern. Der Robo2Go ist
ab September auch für Fräsmaschinen verfügbar. Ohne Kenntnisse in der Roboterprogrammierung
lässt er sich besonders schnell und einfach über CELOS nutzen. Damit ist der Robo2Go
die ideale und flexible Lösung für kleine und mittlere Losgrößen.
Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen haben - bedingt durch die Corona-Pandemie
- nochmals an Bedeutung gewonnen. Das Angebot für eine integrierte Digitalisierung
auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette bauen wir daher permanent aus. Elementare
Voraussetzung für die digitale Fertigung ist Konnektivität. Durch DMG MORI Connectivity
ermöglichen wir die vollständige Vernetzung von DMG MORI Maschinen und ausgewählten
Fremdfabrikaten. Kunden können ein PLC-unabhängiges Update unseres APP-basierten Steuerungs-
und Bedien systems CELOS auf die aktuelle Version durchführen. Das gilt für jede bestehende
CELOS Version seit 2013. In der jüngsten Generation von CELOS ist u. a. der neue APPLICATION
CONNECTOR enthalten, der jeden webbasierten Service unmittelbar über die CELOS-Oberfläche
visualisiert. Heute gibt es rund 20.000 CELOS-Maschinen im Markt.
Erfolgreich platziert haben wir unser Kundenportal "my DMG MORI". Es ist unser digitales
Gesicht zum Kunden. Aktuell wird "my DMG MORI" bereits von mehr als 15.000 Kunden
mit über 50.000 registrierten Maschinen verwendet und stetig um neue Funktionen erweitert.
Ende 2020 werden es rund 25.000 Kunden mit über 100.000 Maschinen sein. Allen Anwendern
von "my DMG MORI" ermöglichen wir seit Februar ein Upgrade auf die herstellerübergreifende
Wartungs- und Instandhaltungsplattform WERKBLiQ, um so auch Fremdmaschinen einzubinden.
WERKBLiQ vernetzt alle Beteiligten im Instandhaltungsprozess und ermöglicht die durchgängige
Optimierung von Service- und Instandhaltungsprozessen. Damit bieten wir offene Lösungen
- zugeschnitten auf das heterogene Fertigungsumfeld unserer Kunden.
Neu vorgestellt auf der Hausausstellung Pfronten wurde die "TULIP APP", über die
Mitarbeiter ihre individuellen APPs direkt an der Maschine auf CELOS abrufen können.
Die neuartigen Produktionslösungen von TULIP ermöglichen Kunden einen einfachen Einstieg
in die Digitalisierung von Fertigungsprozessen. Mit TULIP können Nutzer in kürzester
Zeit u. a. auf Basis umfangreicher Vorlagen eigene APPs erstellen - intuitiv und ohne
Programmierkenntnisse. In unseren Produktionswerken sind bereits rund 200 TULIP-Arbeitsplätze
und mehr als 70 selbst entwickelte APPs im Einsatz. So nutzen auch wir die Erfahrung
und das Wissen der Shopfloor-Mitarbeiter und befähigen sie, Prozesse in ihrem Arbeitsumfeld
direkt selbst zu digitalisieren.
Der neue "Condition Analyzer" hilft unseren Kunden Stillstände zu vermeiden, indem
Maschinendaten erfasst, analysiert und visualisiert werden. So wird die Produktivität
erhöht und eine Grundlage für vorbeugende Wartung geschaffen. Die Cloud-Anwendung
"Planning Board" vereinfacht insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen
(KMUs) den Einstieg in eine digital optimierte Produktionsplanung. Nach erfolgreicher
interner Verprobung sind die Produkte bereits bei mehr als 30 Kunden im Einsatz. Unser
neuer "Digital Twin" simuliert dynamisch und maschinenunabhängig sämtliche Fertigungsabläufe.
Mit der Echtzeit-Simulation von Maschine, Automation und Prozess können Bauteile und
Abläufe gezielt optimiert werden. Ergebnis: eine um bis zu 30% schnellere Inbetriebnahme
und bis zu 30% geringere Bauteilkosten. Der modular aufgebaute "Digital Twin" ist
für nahezu alle Dreh- und Fräsmaschinen verfügbar.
Um dem wachsenden Bedarf von Digitalisierungslösungen bei unseren Kunden noch besser
gerecht zu werden, wurde zum Jahreswechsel die DMG MORI Digital GmbH gegründet. Mit
der Beratung und Implementierung unserer digitalen Lösungen von TULIP, WERKBLiQ, DMG
MORI Software Solutions sowie ISTOS bietet die DMG MORI Digital einen umfassenden
Service und treibt zugleich die Weiterentwicklung im Zukunftsfeld Digitalisierung
voran.
Mit den DMG MORI Technologiezyklen stellen wir unseren Kunden insgesamt 43 effektive
Assistenten zur werkstattorientierten Programmierung bereit. "ULTRASONIC axialGrinding"
beispielsweise ermöglicht Ultrasonic-Rundschleifen von sprödharten Materialien und
sorgt so für eine Produktivitätssteigerung von bis zu 65 %.
Im Bereich Fräsen haben wir die DMC 65 H monoBLOCK präsentiert. Die Maschine vereint
die Flexibilität und Ergonomie eines 5-Achs-Universal-Bearbeitungszentrums mit der
Produktivität und Prozesssicherheit eines Horizontal-Bearbeitungszentrums. Das monoBLOCK-Konzept
garantiert eine besonders hohe Steifigkeit. Der Arbeitsraum ist optimal zugänglich
- sowohl von vorne als auch zur Kranbeladung.
Im Zukunftsfeld Additive Manufacturing haben wir die LASERTEC 30 DUAL SLM vorgestellt.
Die Maschine bietet ein DUAL-Laser-System für eine bis zu 80 % höhere Produktivität,
das bewährte rePLUG-Pulvermodul für schnellen Materialwechsel sowie ein neues Permanent
Filtersystem, das ohne Verbrauchsmaterialien auskommt. Die neue LASERTEC 400 Shape
ermöglicht das Lasertexturieren von großen 3D- Formen mit einem Gewicht von bis zu
20 Tonnen. Zudem haben wir die 3. Generation unserer Ultrasonic-Technologie vorgestellt.
Eine intelligente Steuerung sorgt für volle Transparenz des Bearbeitungsprozesses
- Optimierungspotential wird durch den "Performance Monitor" angezeigt. Die voll automatische
Einstellung der Arbeitsfrequenz führt zu maximaler Prozessstabilität.
DMG MORI ist seit Mai 2020 klimaneutral und hat somit als eines der weltweit ersten
Industrieunternehmen eine ausgeglichene CO2-Bilanz. Kontinuierlich arbeiten wir unter dem Begriff "GREENMODE" an der Erhöhung
der Energieeffizienz unserer Werkzeugmaschinen - beispielsweise durch einen energieoptimierten
Betrieb, den Einsatz von verbrauchsoptimierten Komponenten sowie die Rückgewinnung
von Energie bei Bremsvorgängen.
Die Darstellung unseres Chancen- und Risikomanagements ist ausführlich im Geschäftsbericht
2019 auf den Seiten 72 ff. beschrieben. Die dort getätigten Aussagen zu Struktur und
Umfang bestehender Chancen und Risiken sind um die aktuell erwarteten Auswirkungen
der Corona-Pandemie zu ergänzen.
Durch die Corona-Pandemie wurden die Geschäftstätigkeit von DMG MORI und die daraus
resultierenden Kennzahlen Auftragseingang, Umsatz, EBIT und Free Cashflow im ersten
Halbjahr 2020 wesentlich negativ beeinflusst. Eine proaktive Maßnahme im Kampf gegen
die Virusverbreitung und zum Schutz unserer Mitarbeiter war die temporäre Teil-Betriebsruhe
in den europäischen Produktionswerken sowie in Teilbereichen ausgewählter Vertriebs-
und Servicegesellschaften im Monat April. Die rollierende Unternehmensplanung als
Grundlage der aktuellen Chancen- und Risikobetrachtung musste infolgedessen wesentlich
angepasst werden. Die Unsicherheiten der weiteren Entwicklung sind hoch.
Strategische Chancen erwarten wir im Bereich der Digitalisierung, wo wir eine weitere
zukünftige Beschleunigung der digitalen Transformation erwarten. Hierzu treiben wir
die Digitalisierung auf allen Ebenen voran - intern durch die Digitalisierung unserer
eigenen Wertschöpfungskette und Unternehmensprozesse sowie extern durch innovative
Softwarelösungen, den Verkauf digitaler Produkte und datenbasierter Services. Zukunftsweisende,
digitale Geschäftsmodelle beschleunigen den Wandel zur digitalen Fabrik. Zudem ergeben
sich gesamtwirtschaftliche Chancen aus einer spürbaren zeitnahen Erholung der Wachstumsdynamik
in der Volksrepublik China mit einer sich wieder verbesserten Investitionsneigung.
Mit einem breiten Kunden- und Branchenmix sowie unserer Aufstellung als "Global One
Company" ergeben sich für uns operative Chancen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.
Hier nutzen wir unsere Chancen in den Branchen, die weniger von den Auswirkungen der
Pandemie betroffen sind. Hierzu zählen die Halbleiter-Industrie, die Medizintechnik
und die Erneuerbaren Energien. Durch die Corona-Krise erhalten neben der Digitalisierung
auch unsere anderen Zukunftsfelder - insbesondere Automatisierung und Additive Manufacturing
- einen dynamischen Schub.
Strategische und operative Risiken ergeben sich aus der aktuellen gesamtwirtschaftlichen
Entwicklung weltweit. Die konjunkturelle Lage in den meisten Ländern der Welt erreicht
aufgrund exogener Faktoren historische Tiefstwerte. Dies hat direkten Einfluss auf
das Investitionsklima in der Industrie. Vor dem Hintergrund sinkender Nachfragen und
hohen Unsicherheiten einer wirtschaftlichen Erholung werden Investitionsvorhaben ausgesetzt.
Zudem führt eine krisenbedingte Verschlechterung der Finanzmittelsituation zu einer
deutlich verschärften kurz-bis mittelfristigen Ausgabendisziplin mit einem spürbaren
Einfluss auf das Investitionsverhalten. Dies betrifft weltweit Unternehmen aller Branchen
und Größen. Durch den klimabedingten Strukturwandel herausgeforderte Branchen, wie
die Automobilindustrie und deren Zulieferer, aber auch die Aerospace- Industrie sind
besonders stark betroffen. Vorhersagen über Art, Umfang und Zeitraum einer möglichen
wirtschaftlichen Erholung mit Nachholeffekten sind momentan nur eingeschränkt möglich.
Eine zweite Corona-Pandemiewelle würde die genannten Risiken signifikant verstärken.
Bei der Ausführung unserer weltweiten Vertriebs- und Serviceaktivitäten bestehen
weiterhin Risiken aus Reisebeschränkungen. Eine erneute Eskalation der Corona-Pandemie
würde dieses Risiko signifikant verstärken.
Finanz- und Bilanzrisiken entstehen insbesondere aus möglichen Forderungsausfällen
und erhöhten Insolvenzrisiken bei durch die Corona Krise besonders betroffenen Kunden.
Diese Risiken können nur teilweise durch Warenkreditversicherungen abgedeckt werden.
Wesentliche zusätzliche Produktions-, Einkaufs und Logistikrisiken bestehen in der
aktuellen Situation nicht. Bei einer weiteren Corona-Pandemiewelle könnten allerdings
erneut Werkschließungen notwendig werden, sofern Mitarbeiter erkranken würden. Trotz
bestehender "Double-Sourcing"-Strategie könnten zudem Einkaufsrisiken auftreten und
unsere Logistik erkennbar behindert werden. Auch in der aktuell sich verschlechternden
Risikolage stufen wir das Gesamtrisiko als jederzeit beherrschbar ein.
Die Weltwirtschaft und der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen befinden sich infolge
der globalen Ausbreitung des Corona-Virus in einer Rezession. Das Risiko einer langanhaltenden
Abschwächung der gesamtwirtschaftlichen Dynamik ist erheblich.
Laut Juni-Prognose des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) soll die Weltproduktion
2020 um -3,8 % sinken (März-Prognose: +2,0 %). Dieser stärkste Rückgang seit 70 Jahren
wird erhebliche Auswirkungen auf den weltweiten Markt für Werkzeugmaschinen haben.
Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) und das britische Wirtschaftsforschungsinstitut
Oxford Economics gehen in ihrer April-Prognose davon aus, dass der Weltverbrauch um
-28,3 % auf 52,3 MRD € deutlich sinken wird (Oktober-Prognose: -0,6 %; 71,7 MRD €).
Für den deutschen Werkzeugmaschinenmarkt wird sogar ein Rückgang von -30,1 % prognostiziert
(Oktober-Prognose: -14,5 %). Die USA (-41,3 %), China (-34,0 %), Italien (-32,5 %)
und Japan (-31,9 %) sollen am stärksten betroffen sein. Die nächste Verbandsprognose
wird turnusgemäß im Oktober veröffentlicht.
Dauer und negative Folgen der Corona-Pandemie sind derzeit weder für die Gesamtwirtschaft
noch für die Werkzeugmaschinenindustrie in vollem Umfang absehbar. Ein schnelles Ende
der Krise scheint nicht in Sicht. In China gibt es erste Anzeichen einer Erholung,
die sich global jedoch bis weit in das kommende Jahr ziehen wird.
DMG MORI rechnet aufgrund der völlig veränderten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen
im Geschäftsjahr 2020 mit hohen Einbußen bei Auftragseingang, Umsatz, Ergebnis und
Free Cashflow. Das Ergebnis wird dennoch positiv bleiben. Die frühzeitig eingeleiteten
Kostensenkungs- und Flexibilisierungsmaßnahmen in allen Bereichen sollen die Leistungs-
und Ertragsfähigkeit von DMG MORI stützen. Diese Maßnahmen machen - neben dem weiteren
Ausbau unserer Zukunftsfelder Automatisierung, Digitalisierung und Additive Manufacturing
- DMG MORI widerstandsfähiger.
Aus heutiger Sicht planen wir trotz der anhaltenden Rezession für das Gesamtjahr
einen Auftragseingang von rund 1,6 MRD € und einen Umsatz von rund 1,65 MRD €. Das
EBIT soll rund 60 MIO € betragen. Wir gehen zudem von einem ausgeglichenen Free Cashflow
aus. Die Prognose 2020 setzt voraus, dass es im weiteren Geschäftsverlauf zu keinem
zweiten Lockdown aufgrund der Corona- Pandemie kommt.
| 1. HALBJAHR 2020 (01.01. - 30.06.) in MIO € |
2020 | 2019 | Veränderungen 2020 gegenüber 2019 |
|||
| Umsatzerlöse | 838,0 | 97,3 % | 1.276,4 | 92,5 % | -438,4 | 34,3 % |
| Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
17,9 | 2,1 % | 90,4 | 6,6 % | -72,5 | 80,2 % |
| Aktivierte Eigenleistungen | 5,1 | 0,6 % | 13,2 | 0,9 % | -8,1 | 61,4 % |
| Gesamtleistung | 861,0 | 100,0 % | 1.380,0 | 100,0 % | -519,0 | 37,6 % |
| Materialeinsatz | -453,2 | -52,6 % | -779,7 | -56,5 % | 326,5 | 41,9 % |
| Rohertrag | 407,8 | 47,4 % | 600,3 | 43,5 % | -192,5 | 32,1 % |
| Personalaufwendungen | -253,3 | -29,4 % | -307,0 | -22,3 % | 53,7 | 17,5 % |
| Übrige Aufwendungen und Erträge | -86,5 | -10,1 % | -150,3 | -10,8 % | 63,8 | 42,4 % |
| Abschreibungen | -34,8 | -4,0 % | -39,6 | -2,9 % | 4,8 | 12,1 % |
| EBIT | 33,2 | 3,9 % | 103,4 | 7,5 % | -70,2 | 67,9 % |
| Finanzergebnis | -1,0 | -0,1 % | -1,5 | -0,1 % | 0,5 | 33,3 % |
| EBT | 32,2 | 3,8 % | 101,9 | 7,4 % | -69,7 | |
| Ertragsteuern | -9,8 | -1,1 % | -30,1 | -2,2 % | 20,3 | |
| EAT | 22,4 | 2,7 % | 71,8 | 5,2 % | -49,4 | |
| Auf Aktionäre der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT entfallend | 22,7 | 2,6 % | 71,4 | 5,2 % | -48,7 | |
| Auf nicht beherrschende Anteile entfallend | -0,3 | 0,1 % | 0,4 | 0,0 % | -0,7 | |
| 1. HALBJAHR 2020 (01.01. - 30.06.) in MIO € |
2020 | 2019 | |
| EAT | 22,4 | 71,8 | |
| Sonstiges Ergebnis | |||
| Versicherungsmathematische Gewinne / Verluste | 0,0 | 0,0 | |
| Ertragsteuern | 0,0 | 0,0 | |
| Summe der Posten, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | 0,0 | 0,0 | |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | -28,8 | 18,7 | |
| Veränderung Marktwerte von Sicherungsinstrumenten | 0,8 | 0,2 | |
| Marktwerte von Sicherungsinstrumenten - Umgliederung in den Gewinn oder Verlust | -0,6 | 0,1 | |
| Nettoinvestitionen | -0,6 | -0,7 | |
| Ertragsteuern | -0,1 | -0,1 | |
| Summe der Posten, die in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | -29,3 | 18,2 | |
| Sonstiges Ergebnis der Periode nach Steuern | -29,3 | 18,2 | |
| Gesamtergebnis der Periode | -6,9 | 90,0 | |
| Auf Aktionäre der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT entfallendes Gesamtergebnis | -6,2 | 88,8 | |
| Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Gesamtergebnis | -0,7 | 1,2 | |
| in MIO € | 30.06.2020 | 31.12.2019 | 30.06.2019 | |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 138,1 | 138,1 | 139,4 | |
| Sonstige Immaterielle Vermögenswerte | 68,1 | 61,4 | 53,1 | |
| Sachanlagen | 471,6 | 506,6 | 477,1 | |
| Anteile an at equity bewerteten Unternehmen | 85,6 | 84,2 | 61,4 | |
| Beteiligungen | 25,6 | 25,6 | 2,4 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte | 0,8 | 0,0 | 0,2 | |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 9,7 | 9,6 | 11,6 | |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 2,4 | 3,8 | 2,5 | |
| Latente Steuern | 62,0 | 62,6 | 56,5 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 863,9 | 891,9 | 804,2 | |
| Vorräte | 631,9 | 611,8 | 731,3 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte | 167,3 | 212,6 | 237,4 | |
| Forderungen gegen at equity bewertete Unternehmen | 7,1 | 12,5 | 22,8 | |
| Forderungen gegen sonstige nahestehende Unternehmen | 393,1 | 461,6 | 441,7 | |
| Kundenforderungen aus Anzahlungsrechnungen | 7,7 | 9,1 | 10,3 | |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 50,5 | 46,7 | 63,0 | |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 78,0 | 69,1 | 65,4 | |
| Ertragsteuerforderungen | 0,2 | 0,3 | 0,2 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 57,7 | 154,0 | 124,8 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 0,0 | 0,0 | 10,0 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.393,5 | 1.577,7 | 1.706,9 | |
| Bilanzsumme | 2.257,4 | 2.469,6 | 2.511,1 | |
| in MIO € | 30.06.2020 | 31.12.2019 | 30.06.2019 | |
| Eigenkapital | ||||
| Gezeichnetes Kapital | 204,9 | 204,9 | 204,9 | |
| Kapitalrücklage | 498,5 | 498,5 | 498,5 | |
| Gewinnrücklagen und andere Rücklagen | 561,9 | 563,7 | 577,3 | |
| Summe Eigenkapital der Aktionäre der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT | 1.265,3 | 1.267,1 | 1.280,7 | |
| Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital | 13,6 | 14,3 | 12,9 | |
| Summe Eigenkapital | 1.278,9 | 1.281,4 | 1.293,6 | |
| Langfristige Leasingverbindlichkeiten | 38,4 | 43,5 | 42,8 | |
| Rückstellungen für Pensionen | 42,1 | 43,0 | 37,1 | |
| Andere langfristige Rückstellungen | 41,1 | 51,4 | 47,3 | |
| Vertragsverbindlichkeiten | 5,3 | 4,1 | 1,6 | |
| Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 0,1 | 0,2 | 5,9 | |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 2,1 | 2,4 | 2,2 | |
| Latente Steuern | 2,9 | 3,1 | 2,6 | |
| Langfristige Schulden | 132,0 | 147,7 | 139,5 | |
| Kurzfristige Finanzschulden | 62,6 | 0,0 | 0,0 | |
| Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten | 16,8 | 17,9 | 17,8 | |
| Andere kurzfristige Rückstellungen | 219,6 | 231,4 | 212,7 | |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 193,4 | 214,6 | 356,4 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten | 156,4 | 207,4 | 254,0 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber at equity bewerteten Unternehmen | 8,2 | 7,4 | 3,2 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen nahestehenden Unternehmen | 82,0 | 234,0 | 106,3 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen | 0,0 | 0,8 | 0,0 | |
| Vertragsverbindlichkeiten | 24,8 | 23,7 | 24,4 | |
| Vertragliche Schuld aus Anzahlungsrechnungen | 7,7 | 9,1 | 10,3 | |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 24,5 | 28,0 | 20,8 | |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 34,1 | 45,9 | 52,9 | |
| Steuerschulden | 16,4 | 20,3 | 14,4 | |
| Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte | 0,0 | 0,0 | 4,8 | |
| Kurzfristige Schulden | 846,5 | 1.040,5 | 1.078,0 | |
| Bilanzsumme | 2.257,4 | 2.469,6 | 2.511,1 | |
| 1. HALBJAHR 2020 (01.01. - 30.06.) in MIO € |
2020 | 2019 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | ||
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 32,2 | 101,9 |
| Ertragsteuern | -9,8 | -30,1 |
| Abschreibungen | 34,8 | 39,6 |
| Veränderung der latenten Steuern | 0,3 | -0,9 |
| Veränderung der Rückstellungen | -14,3 | -10,2 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | -0,3 | -0,8 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Vermögenswerten des Anlagevermögens und der available-for-sale Vermögenswerte | -3,8 | 0,0 |
| Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva | 45,9 | -59,9 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | -150,6 | 46,7 |
| -65,6 | 86,3 | |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | ||
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 6,1 | 28,6 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen | -20,2 | -33,0 |
| Cashflow aus der Übernahme der Beherrschung über Tochterunternehmen | 0,0 | -2,3 |
| Cashflow aus dem Verlust der Beherrschung über Tochterunternehmen | 0,0 | 3,5 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -1,2 | -0,3 |
| Einzahlungen aus gewährten Darlehen an sonstige nahestehende Unternehmen | 30,0 | 0,0 |
| 14,7 | -3,5 | |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| Einzahlungen für die Aufnahme von Finanzschulden | 62,5 | 0,0 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -9,8 | -10,3 |
| Gewinnabführung an die DMG MORI GmbH | -95,7 | -99,3 |
| An nicht beherrschende Anteile von Tochterunternehmen gezahlte Dividende | -1,4 | 0,0 |
| -44,4 | -109,6 | |
| Zahlungswirksame Veränderung | -95,3 | -26,8 |
| Umgliederung der Zahlungsmittel der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte | 0,0 | -1,8 |
| Auswirkung von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelfonds | -1,0 | 0,7 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar | 154,0 | 152,7 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30. Juni | 57,7 | 124,8 |
| in MIO € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Eigenkapital der Aktionäre der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT | Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital | Konzern-Eigenkapital |
| Stand 01.01.2020 | 204,9 | 498,5 | 563,7 | 1.267,1 | 14,3 | 1.281,4 |
| Gesamtergebnis | 0,0 | 0,0 | -6,2 | -6,2 | -0,7 | -6,9 |
| Konsolidierungsmaßnahmen / Übrige Veränderungen | 0,0 | 0,0 | 4,4 | 4,4 | 0,0 | 4,4 |
| Stand 30.06.2020 | 204,9 | 498,5 | 561,9 | 1.265,3 | 13,6 | 1.278,9 |
| Stand 01.01.2019 | 204,9 | 498,5 | 489,8 | 1.193,2 | 4,5 | 1.197,7 |
| Gesamtergebnis | 0,0 | 0,0 | 88,8 | 88,8 | 1,2 | 90,0 |
| Konsolidierungsmaßnahmen / Übrige Veränderungen | 0,0 | 0,0 | -1,3 | -1,3 | 7,2 | 5,9 |
| Stand 30.06.2019 | 204,9 | 498,5 | 577,3 | 1.280,7 | 12,9 | 1.293,6 |
| 1. HALBJAHR 2020 in MIO € |
Werkzeugmaschinen | Industrielle Dienstleistungen | Corporate Services | Überleitung | Konzern |
| Umsatz | 466,3 | 371,6 | 0,1 | 0,0 | 838,0 |
| EBIT | 19,7 | 24,4 | -11,0 | 0,1 | 33,2 |
| Investitionen | 19,1 | 6,0 | 0,1 | 0,0 | 25,2 |
| Mitarbeiter | 4.001 | 2.986 | 87 | 0 | 7.074 |
| 1. HALBJAHR 2019 in MIO € |
Werkzeugmaschinen | Industrielle Dienstleistungen | Corporate Services | Überleitung | Konzern |
| Umsatz | 687,1 | 589,2 | 0,1 | 0,0 | 1.276,4 |
| EBIT | 57,4 | 56,9 | -10,9 | 0,0 | 103,4 |
| Investitionen | 31,3 | 4,8 | 0,6 | 0,0 | 36,7 |
| Mitarbeiter | 4.099 | 3.259 | 86 | 0 | 7.444 |
Der Konzernabschluss der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT zum 31. Dezember 2019 ist nach
den am Stichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren
Interpretationen, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt worden. Der Konzernzwischenabschluss
zum 30. Juni 2020 wurde auf Basis des IAS 34 zur Zwischenberichterstattung aufgestellt.
Der Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2020 und der Zwischenlagebericht für den
Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2020 unterlagen weder einer Prüfung noch einer prüferischen
Durchsicht nach § 37w WpHG. Alle Zwischenabschlüsse der in den Konzernzwischenabschluss
einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen
aufgestellt, die auch dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 zu Grunde lagen.
Unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der Zwischenberichterstattung als einem
auf den Konzernabschluss aufbauenden Informationsinstrument und unter Beachtung von
IAS 1.112 verweisen wir auf den Anhang zum Konzernjahresabschluss. Hier haben wir
die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden und die Ausübung
von in den IFRS enthaltenen Wahlrechten ausführlich dargestellt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie die angewandten Konsolidierungsmethoden
wurden im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 (siehe dazu weitere Erläuterungen im Konzernanhang
per 31. Dezember 2019 im Geschäftsbericht auf Seite 99 ff.) beibehalten, mit Ausnahme
der Anwendung neuer Rechnungslegungsvorschriften. Alle zum 1. Januar 2020 verpflichtend
anzuwendenden IFRS-Änderungen und Neuerungen wurden berücksichtigt.
Alle ab dem 1. Januar 2020 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und IFRS-Neuerungen
haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung.
Als weltweit tätiges Unternehmen ist der DMG MORI-Konzern unterschiedlichen konjunkturellen
Entwicklungen ausgesetzt. In dem Kapitel "Rahmenbedingungen" sind die Konjunktureinflüsse
im Berichtszeitraum detailliert beschrieben. Das erste Halbjahr 2020 ist besonders
durch die Corona-Pandemie belastet. Produktionsausfälle, unterbrochene Lieferketten
und eine stark rückläufige Nachfrage auf den weltweiten Märkten sind das Resultat.
Branchenbedingte saisonale Schwankungen sind im Jahresverlauf üblich und können zu
unterschiedlichen Umsätzen sowie daraus resultierenden Ergebnissen führen.
Der DMG MORI-Konzern umfasste zum 30. Juni 2020 einschließlich der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT
86 Unternehmen. Zusätzlich zu der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT wurden 75 Unternehmen
im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Zwischenabschluss einbezogen. Im Vergleich
zum 31. Dezember 2019 veränderte sich die Anzahl der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften
nicht.
Neben den vollkonsolidierten Tochtergesellschaften werden die Magnescale Co., Ltd.,
Kanagawa (Japan), ihre Tochtergesellschaften Magnescale Europe GmbH, Wernau, und Magnescale
Americas, Inc., Davis (USA), sowie die DMG MORI Finance GmbH, Wernau, die INTECH DMLS
PRIVATE LIMITED, Bangalore (Indien), die Pragati Automation Pvt. Ltd., Bangalore (Indien),
die Vershina Operation, LLC., Narimanov (Russland), die DMG MORI Digital GmbH, Bielefeld,
und die im März 2020 gegründete DMG MORI HEITEC Digital Kft., Budapest (Ungarn), als
assoziierte Unternehmen klassifiziert, die DMG MORI HEITEC GmbH, Erlangen, als Gemeinschaftsunternehmen
und "at equity" in den Konzernzwischenabschluss einbezogen.
Nach IAS 33 resultiert das Ergebnis je Aktie aus der Division des Konzernergebnisses
durch die durchschnittlich gewichtete Anzahl der Aktien. Dabei wird das Ergebnis nach
Steuern in Höhe von 22,4 MIO € um das Ergebnis der Minderheiten in Höhe von 0,3 MIO
€ erhöht.
Zum 30. Juni 2020 gibt es wie im Vorjahr kein verwässertes Ergebnis.
| Ergebnis nach Steuern ohne Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | T€ | 22.709 |
| Durchschnittlich gewichtete Anzahl der Aktien | Stück | 78.817.994 |
| Ergebnis je Aktie nach IAS 33 | € | 0,29 |
Der Ertragsteueraufwand in der Zwischenberichtsperiode wird gemäß IAS 34.30(c) auf
der Grundlage des aktuell erwarteten effektiven Steuersatzes für das Gesamtjahr ermittelt
und nach der wirtschaftlichen Betrachtungsweise ermittelt.
Gemäß IAS 34.16A sind für jede einzelne Klasse von finanziellen Vermögenswerten und
Verbindlichkeiten die beizulegenden Zeitwerte anzugeben. Im Anhang zum Konzernjahresabschluss
per 31. Dezember 2019 sind die Wertansätze der Finanzinstrumente detailliert erläutert.
Die Bilanzierung zum 30. Juni 2020 ist unverändert. Unterschiede zwischen Buchwerten
und beizulegenden Zeitwerten gibt es nicht. Durch die Anwendung des IFRS 9 ergaben
sich im ersten Halbjahr nur unwesentliche Effekte.
Im April 2020 konnte DMG MORI die bestehende syndizierte Kreditlinie vorzeitig zu
verbesserten Konditionen um weitere fünf Jahre verlängern.
Die untenstehende Tabelle enthält eine Überleitung der Umsätze für den Zeitraum 1.
Januar 2020 bis 30. Juni 2020 und den entsprechenden Vorjahreszeitraum nach Absatzgebieten
sowie wichtigsten Produkt- und Dienstleistungslinien auf die berichtspflichtigen Segmente.
Das originäre Servicegeschäft umfasst im Wesentlichen die LifeCycle Services rund
um unsere Maschinen (u.a. Ersatzteile, Wartung, Instandsetzung und Schulung).
Weitere Erläuterungen zur Anwendung des IFRS 15 zu Umsatzerlösen aus dem Verkauf
von Gütern und dem Erbringen von Dienstleistungen sind im Konzernanhang per 31. Dezember
2019 im Geschäftsbericht auf Seite 114 f. dargestellt.
In Anwendung von IFRS 16 "Leasingverhältnisse" wurden zum 30. Juni 2020 Nutzungsrechte
in Höhe von 55,9 MIO € (31.12.2019: 62,2 MIO €) sowie Leasingverbindlichkeiten in
Höhe von 55,2 MIO € (31.12.2019: 61,4 MIO €) bilanziert. Weitere Erläuterungen zur
Anwendung des IFRS 16 sind im Konzernanhang per 31. Dezember 2019 im Geschäftsbericht
auf Seite 100 ff. dargestellt.
Das Gesamtergebnis zum 30. Juni 2020 in Höhe von -6,9 MIO € setzt sich aus dem Ergebnis
nach Steuern (22,4 MIO €) sowie aus dem "Sonstigen Ergebnis nach Steuern" (-29,3 MIO
€) zusammen. Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 22,4 MIO € sowie die Wertänderungen
der derivativen Finanzinstrumente erhöhten das Gesamtergebnis. Die Unterschiedsbeträge
aus der Währungsumrechnung führten zu einer Reduzierung. Saisonal bedingte bzw. ungleich
im Geschäftsjahr verteilte Aufwendungen und Erträge hatten keinen wesentlichen Einfluss.
Das Eigenkapital verringerte sich insgesamt um 2,5 MIO € auf 1.278,9 MIO €. Die nicht
beherrschenden Anteile am Eigenkapital nahmen um 0,7 MIO € auf 13,6 MIO € ab.
Das Konzernergebnis in Höhe von 22,4 MIO € sowie die Wertänderungen der derivativen
Finanzinstrumente erhöhten das Eigenkapital. Die erfolgsneutral berücksichtigten Währungsänderungen
verminderten das Eigenkapital.
Im Rahmen der Segmentberichterstattung werden die Geschäftsaktivitäten des DMG MORI-Konzerns
gemäß den Regelungen des IFRS 8 in die Geschäftssegmente "Werkzeugmaschinen", "Industrielle
Dienstleistungen" und "Corporate Services" abgegrenzt. Die Segmentierung folgt der
internen Steuerung und Berichterstattung auf Basis unterschiedlicher Produkte und
Dienstleistungen.
| AUFGLIEDERUNG VON ERLÖSEN AUS VERTRÄGEN MIT KUNDEN | Werkzeugmaschinen | Industrielle Dienstleistungen | Corporate Services | |||
| in MIO € | 30.06.2020 | 30.06.2019 | 30.06.2020 | 30.06.2019 | 30.06.2020 | 30.06.2019 |
| Absatzgebiete | ||||||
| Deutschland | 150,7 | 220,2 | 119,2 | 168,7 | 0,0 | 0,0 |
| EU (ohne Deutschland) | 140,4 | 227,8 | 160,5 | 258,8 | 0,0 | 0,0 |
| USA | 1,9 | 5,4 | 3,9 | 6,1 | 0,0 | 0,0 |
| Asien | 132,5 | 185,3 | 64,8 | 118,8 | 0,0 | 0,0 |
| Übrige Länder | 40,8 | 48,4 | 23,2 | 36,8 | 0,0 | 0,0 |
| Summe | 466,3 | 687,1 | 371,6 | 589,2 | 0,0 | 0,0 |
| Wichtigste Produkt-/Dienstleistungslinien | ||||||
| Verkauf von Werkzeugmaschinen | 466,3 | 687,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Handelsumsatz mit Produkten der DMG MORI CO. LTD. | 0,0 | 0,0 | 160,4 | 266,6 | 0,0 | 0,0 |
| Originäres Servicegeschäft | 0,0 | 0,0 | 207,0 | 268,2 | 0,0 | 0,0 |
| Sonstiges | 0,0 | 0,0 | 4,2 | 54,4 | 0,0 | 0,0 |
| Summe | 466,3 | 687,1 | 371,6 | 589,2 | 0,0 | 0,0 |
| Erlöse aus Verträgen mit Kunden | 466,3 | 687,1 | 371,6 | 589,2 | 0,0 | 0,0 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | 0,1 |
| Externe Umsatzerlöse | 466,3 | 687,1 | 371,6 | 589,2 | 0,1 | 0,1 |
| AUFGLIEDERUNG VON ERLÖSEN AUS VERTRÄGEN MIT KUNDEN | Konzern | |
| in MIO € | 30.06.2020 | 30.06.2019 |
| Absatzgebiete | ||
| Deutschland | 269,9 | 388,9 |
| EU (ohne Deutschland) | 300,9 | 486,6 |
| USA | 5,8 | 11,5 |
| Asien | 197,3 | 304,1 |
| Übrige Länder | 64,0 | 85,2 |
| Summe | 837,9 | 1.276,3 |
| Wichtigste Produkt-/Dienstleistungslinien | ||
| Verkauf von Werkzeugmaschinen | 466,3 | 687,1 |
| Handelsumsatz mit Produkten der DMG MORI CO. LTD. | 160,4 | 266,6 |
| Originäres Servicegeschäft | 207,0 | 268,2 |
| Sonstiges | 4,2 | 54,4 |
| Summe | 837,9 | 1.276,3 |
| Erlöse aus Verträgen mit Kunden | 837,9 | 1.276,3 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 0,1 | 0,1 |
| Externe Umsatzerlöse | 838,0 | 1.276,4 |
In Lizenz produzierte Maschinen der DMG MORI COMPANY LIMITED fließen in die "Werkzeugmaschinen"
ein. Der Handel mit Produkten der DMG MORI COMPANY LIMITED wird in den "Industriellen
Dienstleistungen" berücksichtigt. Im Vergleich zum 31. Dezember 2019 erfolgte keine
Veränderung in der Abgrenzung der Segmente bzw. Ermittlung der Segmentergebnisse.
Die Geschäftstätigkeit der Segmente wird im Konzernanhang zum 31. Dezember 2019 auf
Seite 150 ff. ausführlich erläutert.
Wie im Konzernanhang zum 31. Dezember 2019 dargestellt, bestehen weiterhin zahlreiche
Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen, die unverändert zu
marktüblichen Bedingungen abgewickelt werden. Nahestehende Unternehmen sind gemäß
IAS 24.9 (b) alle Gesellschaften, die zur Unternehmensgruppe der DMG MORI COMPANY
LIMITED gehören oder an denen die DMG MORI COMPANY LIMITED beteiligt ist. Der Ausweis
der Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen in der Bilanz wird, analog zum Konzernabschluss
per 31. Dezember 2019, differenziert dargestellt.
Die DMG MORI Finance GmbH, INTECH DMLS PRIVATE LIMITED, Pragati Automation Pvt. Ltd.,
Vershina Operation, LLC., DMG MORI Digital GmbH, DMG MORI HEITEC Digital Kft. sowie
die Magnescale Co., Ltd. und ihre Tochtergesellschaften werden als assoziierte Unternehmen
klassifiziert, die DMG MORI HEITEC GmbH als Gemeinschaftsunternehmen. Sonstige nahestehende
Unternehmen zum DMG MORI-Konzern sind alle übrigen Gesellschaften, die zum Konsolidierungskreis
der DMG MORI COMPANY LIMITED gehören.
Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT hat der DMG MORI GmbH ein Darlehen in Höhe von 370,0
MIO € gewährt, das in 2018 in voller Höhe ausgezahlt wurde. Im März 2020 erfolgte
eine Rückzahlung in Höhe von 30,0 MIO €. Gegenwärtig beläuft sich somit das Darlehen
auf 340,0 MIO €. Der Vertrag wurde zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen. Der
Ausweis erfolgt in der Bilanz in den Forderungen gegenüber sonstigen nahestehenden
Unternehmen.
Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Zwischenabschlussstichtag eingetreten.
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsachlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsachlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind.
Bielefeld, 4. August 2020
DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT
Der Vorstand
| Vorsitzender Dipl.-Kfm. Christian Thönes |
Dipl.-Kfm. Björn Biermann | Michael Horn, M.B.A. |
Aufsichtsrat: Dr.-Ing. Masahiko Mori, Vorsitzender
Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen
des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen beruhen auf den
heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Managements. Sie unterliegen Risiken,
Ungewissheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen
Verhältnisse einschließlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT
wesentlich von denjenigen abweichen oder negativer ausfallen als diejenigen, die in
diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Die
Geschäftstätigkeit der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT unterliegt einer Reihe von Risiken
und Unsicherheiten, die auch dazu führen können, dass eine zukunftsgerichtete Aussage,
Einschätzung oder Vorhersage unzutreffend wird.
Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT ist insbesondere stark von Änderungen der allgemeinen
wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage sowie auch den Auswirkungen der Corona-Krise
(einschließlich Margenentwicklungen in den wichtigsten Geschäftsbereichen sowie Folgen
einer Rezession) betroffen, da diese einen direkten Einfluss auf Prozesse, Lieferanten
und Kunden haben. Aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit sind nicht alle Geschäftsbereiche
gleichermaßen von Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds betroffen; erhebliche
Unterschiede bestehen hinsichtlich des Zeitpunkts und des Ausmaßes der Auswirkungen
solcher Veränderungen. Dieser Effekt wird durch die Tatsache verstärkt, dass die DMG
MORI AKTIENGESELLSCHAFT als globales Unternehmen in verschiedenen Märkten mit konjunkturell
sehr unterschiedlichen Wachstumsraten aktiv ist. Unsicherheiten ergeben sich unter
anderem aus der Gefahr, dass es bei Kunden zu Verzögerungen oder Stornierungen bei
Aufträgen oder Insolvenzen kommt oder dass die Preise durch das anhaltend ungünstige
Marktumfeld weiter gedrückt werden, als wir derzeit erwarten; Entwicklung der Finanzmärkte,
einschließlich Schwankungen bei Zinssätzen und Währungskursen, der Rohstoffpreise,
der Fremd- und Eigenkapitalmargen sowie der Finanzanlagen im Allgemeinen; zunehmender
Volatilität und weiteren Verfalls der Kapitalmärkte und Verschlechterung der Rahmen
bedingungen für das Kreditgeschäft sowie des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolgs
der Kerngeschäftsfelder, in denen wir tätig sind; Herausforderungen der Integration
wichtiger Akquisitionen und der Implementierung von Joint Ventures und Realisierung
der erwarteten Synergieeffekte und anderer wesentlicher Portfoliomaßnahmen; Einführung
konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen oder den Markteintritten
neuer Wettbewerber; Veränderung der Wettbewerbsdynamik (vor allem an sich entwickelnden
Märkten); fehlender Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen in Kundenzielgruppen
von DMG MORI; Änderungen in der Geschäftsstrategie; Unterbrechung der Versorgungskette,
einschließlich der Unfähigkeit Dritter, beispielsweise aufgrund von Naturkatastrophen,
Bauteile, Komponenten oder Dienstleistungen fristgerecht zu liefern; des Ausgangs
von offenen Ermittlungen und anhängigen Rechtsstreitigkeiten sowie sonstiger Maßnahmen
staatlicher Stellen; den potenziellen Auswirkungen dieser Untersuchungen und Verfahren
auf das Geschäft der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT und verschiedene andere Faktoren.
Sollten einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten
oder sollten die Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, sich als unrichtig erweisen,
könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen als erwartet,
antizipiert, beabsichtigt, geplant, angestrebt, geschätzt oder projiziert genannten
Ergebnissen abweichen. Es ist von der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT weder beabsichtigt,
noch übernimmt die DMG MORI AKTIEN GESELLSCHAFT eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene
Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Ende des
Berichtszeitraumes anzupassen. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garant oder
Zusicherungen der darin genannten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen.
Es gibt zwei Unternehmen die unter "DMG MORI" firmieren: die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT
mit Sitz in Bielefeld, Deutschland und die DMG MORI COMPANY LIMITED mit Sitz in Nara,
Japan. Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT ist (mittelbar) von der DMG MORI COMPANY LIMITED
beherrscht. Dieser Bericht bezieht sich ausschließlich auf die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT.
Ist in diesem Bericht von "DMG MORI" die Rede, meint dies ausschließlich die DMG MORI
AKTIEN GESELLSCHAFT und die von ihr i.S.d. § 17 AktG abhängigen Unternehmen. Ist von
der "Global One Company" die Rede, steht dies für die gemeinsamen Aktivitäten der
DMG MORI COMPANY LIMITED und DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT inklusive sämtlicher Tochtergesellschaften.