DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFTBielefeldHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum 30.06.2023Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,die DMG MORI AG entwickelte sich im 1. Halbjahr stabil -
und das bei weiterhin großen, geopolitischen
Unsicherheiten und der zurückhaltenden Nachfrage nach
Investitionsgütern.
Am 25. Mai 2023 folgte Alfred Geißler auf
Christian Thönes, der sein Amt als
Vorstandsvorsitzender der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT an
diesem Tag niederlegte. Alfred Geißler gehört
seit 40 Jahren zum heutigen DMG MORI-Konzern, zuletzt als
Geschäftsführer der DECKEL MAHO Pfronten GmbH.
Ein stabiler Übergang und Kontinuität sind somit
gewährleistet.
2023 bleibt anspruchsvoll, dennoch blickt der Vorstand
mit Zuversicht auf den weiteren Geschäftsverlauf und
bestätigt die Prognosen für das Gesamtjahr. Zur
EMO in Hannover hat DMG MORI vier Weltpremieren sowie eine
Vielzahl an weiteren Innovationen, neuen nachhaltigen
Technologie-, Automatisierungs- und
Digitalisierungslösungen in der Pipeline.
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Der Konzernzwischenabschluss der DMG MORI
AKTIENGESELLSCHAFT wurde nach den International Financial
Reporting Standards (IFRS) - wie sie in der
Europäischen Union anzuwenden sind - aufgestellt. Der
Zwischenbericht ist nicht testiert; er bezieht sich
ausschließlich auf die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT
und ihre Tochtergesellschaften (nachfolgend DMG MORI).
KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHTRahmenbedingungenDie gesamtwirtschaftliche Entwicklung verlor im zweiten
Quartal 2023 weiter an Dynamik. Die geopolitischen
Unsicherheiten, insbesondere der anhaltende Russland-Krieg
in der Ukraine, weiterhin hohe Rohstoffkosten, eine
anhaltend hohe Inflation sowie steigende Zinsen, belasteten
die Wirtschaft weltweit und vor allem in Europa. Aber auch
in den USA und in China fehlten positive konjunkturelle
Impulse.
Die Nachfrage nach Investitionsgütern entwickelte
sich im ersten Halbjahr 2023 nach einem positiven Verlauf
im Vorjahr wieder rückläufig. Mit Blick auf den
weltweiten Markt für Werkzeugmaschinen ist im weiteren
Verlauf des Jahres davon auszugehen, dass sich dieser Trend
fortsetzt. In der aktuellen April-Prognose des Vereins
Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) und des
britischen Wirtschaftsforschungsinstituts Oxford Economics
wird ein Wachstum von nur +2,6 % auf 81,5 MRD €
erwartet (Vorjahr: +11,6 %; 79,4 MRD €).
Für den deutschen Werkzeugmaschinenmarkt wird
derzeit ein Anstieg von +8,2 % prognostiziert. In Europa
soll der Werkzeugmaschinenverbrauch mit +7,0 % zulegen.
Für Japan wird ein Wachstum von +7,6 % prognostiziert.
Der Werkzeugmaschinenverbrauch liegt damit in Deutschland
und Japan weiterhin unter dem Vor-Corona-Niveau. Die
Wachstumsprognosen für China sind mit +3,7% eher
moderat, für die USA mit -7,2% sogar deutlich
rückläufig.
Angesichts der schwierigen geopolitischen Lage, hoher
Rohstoffpreise sowie einer weiterhin hohen Inflation und
steigenden Zinsen ist es nicht auszuschließen, dass
diese Prognosen in der turnusgemäßen
Verbandsprognose im Oktober angepasst werden müssen.
GeschäftsentwicklungAUFTRAGSEINGANGDer weltweite Markt für Werkzeugmaschinen war
weiterhin geprägt von globalen Herausforderungen.
Insbesondere in Europa besteht Zurückhaltung bei der
Nachfrage nach Investitionsgütern durch den
anhaltenden Russland-Krieg in der Ukraine und den damit
verbundenen politischen und wirtschaftlichen Folgen. Hinzu
kamen weiterhin hohe Rohstoffkosten, eine anhaltend hohe
Inflation sowie steigende Zinsen. Durch die
wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten fehlten
auch in den USA und in China positive konjunkturelle
Impulse.
In diesem weiterhin herausfordernden Marktumfeld
erzielte die DMG MORI AG im zweiten Quartal einen stabilen
Auftragseingang von 674,3 MIO € (-17 %; Vorjahr: 813,6
MIO €). Zum Halbjahr lagen die Bestellungen bei
1.461,7 MIO € (-13 %; Vorjahr: 1.675,2 MIO €).
Im Segment "Werkzeugmaschinen" lagen die Bestellungen
bei 836,3 MIO € (-14 %; Vorjahr: 969,4 MIO €).
Das Segment "Industrielle Dienstleistungen" verbuchte einen
Auftragseingang von 625,3 MIO € (-11 %; Vorjahr: 705,7
MIO €). Hierin enthalten sind der Auftragseingang aus
unserem originären Service-Geschäft mit 404,7 MIO
€ (+1 %; Vorjahr: 402,1 MIO €) sowie die
Bestellungen für Maschinen der DMG MORI COMPANY
LIMITED in Höhe von 220,6 MIO € (-27 %; Vorjahr:
303,6 MIO €).
Die Aufträge aus dem Inland lagen bei 455,9 MIO
€ (-9 %; Vorjahr: 500,1 MIO €). Die
Auslandsbestellungen betrugen 1.005,8 MIO € (-14 %;
Vorjahr: 1.175,1 MIO €). Der Auslandsanteil betrug 69
% (Vorjahr: 70 %).
UMSATZDer Umsatz stieg im zweiten Quartal um +7% auf 602,4 MIO
€ (Vorjahr: 562,6 MIO €). Zum Halbjahr
erhöhte sich der Umsatz um +6 % auf 1.188,6 MIO €
(Vorjahr: 1.123,6 MIO €). Im Segment
"Werkzeugmaschinen" betrug der Umsatz 633,2 MIO €
(+8%; Vorjahr: 584,5 MIO €). Im Segment "Industrielle
Dienstleistungen" stieg der Umsatz auf 555,3 MIO € (+3
%; Vorjahr: 539,0 MIO €). Davon entfielen 352,9 MIO
€ auf unser originäres Service-Geschäft (+16
%; Vorjahr: 305,1 MIO €) sowie 202,2 MIO € auf
den Handelsumsatz mit Maschinen der DMG MORI COMPANY
LIMITED (-13 %; Vorjahr: 233,5 MIO €).
Die Inlandsumsätze stiegen um +17 % auf 426,6 MIO
€ (Vorjahr: 365,9 MIO €). Die
Auslandsumsätze lagen mit 762,0 MIO € nahezu auf
Vorjahresniveau (757,7 MIO €). Die Exportquote betrug
64 % (Vorjahr: 67 %).
AUFTRAGSBESTANDDer Auftragsbestand erhöhte sich zum 30. Juni 2023
auf 1.780,0 MIO € (31.12.2022: 1.613,4 MIO €) -
eine rechnerische Reichweite von durchschnittlich acht
Monaten. Hierbei weisen die einzelnen
Produktionsgesellschaften unterschiedliche Auslastungen
auf. Längeren Lieferzeiten steuern wir mit gezielten
Maßnahmen entgegen, wie der enge, persönliche
Austausch mit unseren Partnern und Lieferanten oder die
Erweiterung und Optimierung von Montage- und
Produktionskapazitäten. Von den vorliegenden
Bestellungen entfallen 66% auf das Ausland (Vorjahr: 65 %).
ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEDie Ertragslage verlief stabil und war weiterhin von
anhaltend hohen Preisen für Material, Rohstoffe und
Energie beeinflusst. Das EBITDA betrug im zweiten Quartal
47,0 MIO € (Vorjahr: 67,4 MIO €). Das EBIT belief
sich auf 30,3 MIO € (Vorjahr: 45,7 MIO €). Die
EBIT-Marge lag bei 5,0 % (Vorjahr: 8,1 %). Das EBT betrug
33,4 MIO € (Vorjahr: 45,7 MIO €). Das EAT lag bei
23,8 MIO € (Vorjahr: 32,2 MIO €).
Zum Halbjahr betrug das EBITDA 109,0 MIO €
(Vorjahr: 140,4 MIO €). Das EBIT belief sich auf 74,5
MIO € (Vorjahr: 101,6 MIO €). Die EBIT-Marge lag
bei 6,3 % (Vorjahr: 9,1 %). Das EBT betrug 78,6 MIO €
(Vorjahr: 101,8 MIO €). Der Konzern weist zum 30. Juni
2023 ein EAT von 55,8 MIO € aus (Vorjahr: 71,8 MIO
€). Der Umsatz verlief positiv und stieg im zweiten
Quartal um 7 % auf 602,4 MIO € (Vorjahr: 562,6 MIO
€). Zum Halbjahr erhöhte sich der Umsatz um 6 %
auf 1.188,6 MIO € (Vorjahr: 1.123,6 MIO €).
Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
erhöhte sich um 53,5 MIO € auf 75,9 MIO €
(Vorjahr: 22,4 MIO €). Die Gesamtleistung stieg
aufgrund des hohen Anarbeitungsgrades an Neumaschinen um
+10 % auf 1.270,2 MIO € (Vorjahr: 1.150,7 MIO €).
Die Materialaufwendungen beliefen sich auf 692,1 MIO €
(Vorjahr: 622,8 MIO €). Die Materialquote betrug 54,5
% (Vorjahr: 54,1 %). Der Personalaufwand betrug 320,6 MIO
€ (Vorjahr: 288,3 MIO €). Die Personalquote lag
mit 25,2 % nahezu auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 25,1 %).
Der Saldo der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und
Erträge betrug 148,5 MIO € (Vorjahr: 99,2 MIO
€). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus
umsatzabhängigen Aufwendungen. Die Abschreibungen
verringerten sich auf 34,5 MIO € (Vorjahr: 38,8 MIO
€). Das Finanzergebnis verbesserte sich deutlich auf
4,1 MIO € (Vorjahr: 0,2 MIO €). Das EAT belief
sich auf 55,8 MIO € (Vorjahr: 71,8 MIO €). Daraus
ergibt sich ein Steueraufwand von 22,8 MIO € (Vorjahr:
30,0 MIO €).
VERMÖGENSLAGEscrollen
Die Bilanzsumme verringerte sich um 66,7 MIO € auf
2.759,8 MIO € (31.12.2022: 2.826,5 MIO €).
Auf der Aktivseite erhöhten sich die langfristigen
Vermögenswerte um 5,4 MIO € auf 936,5 MIO €.
Die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen
betrugen 739,9 MIO € (31.12.2022: 730,7 MIO €).
Die Finanzanlagen beliefen sich auf 140,6 MIO €
(31.12.2022: 152,3 MIO €).
Die kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich
um 72,1 MIO € auf 1.823,3 MIO € (31.12.2022:
1.895,4 MIO €). Die Vorräte stiegen um 98,7 MIO
€ auf 785,0 MIO € (31.12.2022: 686,3 MIO €).
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (RHB) nahmen um 12,7
MIO € auf 381,4 MIO € zu, die unfertigen
Erzeugnisse um 35,2 MIO € auf 186,9 MIO € und die
fertigen Erzeugnisse und Waren um 50,8 MIO € auf 216,7
MIO €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
verminderten sich trotz gestiegenem Umsatzvolumen um 11,8
MIO € auf 149,6 MIO €. Die Forderungen gegen
sonstige nahestehende Unternehmen verringerten sich um
106,6 MIO € auf 548,4 MIO € (31.12.2022: 655,0
MIO €). Dieser Rückgang resultiert aus einer
Rückzahlung (100,0 MIO €) der DMG MORI Europe
Holding GmbH für ihr Darlehen (30.06.2023: 440,0 MIO
€). Die flüssigen Mittel beliefen sich auf 164,2
MIO € (31.12.2022: 177,4 MIO €).
Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital um 21,8 MIO
€ auf 1.444,3 MIO €. Die Eigenkapitalquote
verbesserte sich auf 52,3 % (31.12.2022: 50,3 %). Das
Fremdkapital verringerte sich um 88,5 MIO € auf
1.315,5 MIO € (31.12.2022: 1.404,0 MIO €).
Die erhaltenen Anzahlungen verliefen mit 431,4 MIO
€ auf einem stabilen Niveau. Die Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen nahmen aufgrund des höheren
Geschäftsvolumens um 52,8 MIO € auf 229,3 MIO
€ zu. Die Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
nahestehenden Unternehmen reduzierten sich um 169,0 MIO
€ auf 70,5 MIO €. Der Rückgang ergibt sich
im Wesentlichen aus der Zahlung der Gewinnabführung
2022 in Höhe von 146,5 MIO € an die DMG MORI
Europe Holding GmbH.
CASHFLOWscrollen
Die Finanzlage entwickelte sich insgesamt positiv: Der
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit lag bei 81,1
MIO € (Vorjahr: 161,9 MIO €). Zu diesem Cashflow
trugen das EBT in Höhe von 78,6 MIO € (Vorjahr:
101,8 MIO €) und die Abschreibungen in Höhe von
34,5 MIO € bei (Vorjahr: 38,8 MIO €). Daneben
führte der Anstieg der erhaltenen Anzahlungen um 6,2
MIO € (Vorjahr: 99,3 MIO €) zu einer
Erhöhung des Cashflows. Eine Reduzierung ergab sich
aus den um 104,4 MIO € gestiegenen Vorräten
(Vorjahr: 74,9 MIO €).
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war mit
49,3 MIO € positiv (Vorjahr: -137,6 MIO €). Die
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte lagen bei -46,3 MIO €
(Vorjahr: -36,0 MIO €); aus dem Abgang ergaben sich
Einzahlungen in Höhe von 0,1 MIO € (Vorjahr: 0,4
MIO €). Aus der Rückzahlung der DMG MORI Europe
Holding GmbH für ihr Darlehen resultierten
Einzahlungen in Höhe von 100,0 MIO € (Vorjahr:
Auszahlungen in Höhe von 100,0 MIO €).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit lag bei
-135,4 MIO € (Vorjahr: -31,7 MIO €). Dies
resultierte im Wesentlichen aus der Zahlung der
Gewinnabführung 2022 an die DMG MORI Europe Holding
GmbH in Höhe von 146,5 MIO € (Vorjahr: 29,3 MIO
€) sowie Auszahlungen für
Leasingverbindlichkeiten in Höhe von -7,9 MIO €
(Vorjahr: -8,2 MIO €).
Der Free Cashflow lag im zweiten Quartal bei 1,7 MIO
€ (Vorjahr: 70,9 MIO €). Zum Halbjahr betrug der
Free Cashflow 34,9 MIO € (Vorjahr: 126,3 MIO €).
INVESTITIONENDie Investitionen in Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte beliefen sich im ersten Halbjahr
plangemäß auf 54,7 MIO € (Vorjahr: 40,6 MIO
€). Die darin enthaltenen Zugänge aus
Nutzungsrechten gemäß IFRS 16
"Leasingverhältnisse" betrugen 8,5 MIO €
(Vorjahr: 4,6 MIO €). Die Investitionen in
Finanzanlagen lagen bei 3,2 MIO € (Vorjahr: 0,9 MIO
€). Damit betrugen die Investitionen insgesamt 57,9
MIO € (Vorjahr: 41,5 MIO €).
Bei DECKEL MAHO in Seebach haben wir den Bau des neuen
Ausbildungszentrums abgeschlossen. Auf einer Fläche
von rund 1.000 m
2 bieten wir multifunktionale Projekträume
sowie 50 moderne Schulungsplätze für einen noch
stärkeren Fokus auf Zukunftstechnologien sowie
Automatisierung und Digitalisierung. Wir werden unsere
Position als attraktiver Arbeitgeber weiter stärken
und heben die Ausbildung auf ein noch höheres Niveau.
Das Grand Opening soll im 4. Quartal 2023 stattfinden.
Zudem errichten wir am Produktionsstandort Pleszew
(Polen) das neue FAMOT Components Center. Auf einer
Fläche von rund 5.200 m
2 wird FAMOT Komponenten und Baugruppen zur
internen Versorgung unserer europäischen
Produktionsstandorte herstellen. Die Fertigstellung planen
wir noch in diesem Jahr.
An unserem Standort GRAZIANO in Tortona (Italien)
erweitern und modernisieren wir den Produktionsbereich. Im
Fokus stehen der Bau einer neuen Montagehalle und die
Implementierung eines hochmodernen Montagekonzepts auf
Basis fahrerloser AGV-Transportsysteme (Automated Guided
Vehicles) für eine effiziente und zugleich flexible
Montage. Die Fertigstellung soll im Geschäftsjahr 2024
erfolgen.
Darüber hinaus setzen wir die Investitionen in die
autarke, nachhaltige Stromversorgung unserer
Produktionswerke fort und werden zusätzliche
Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als
8.000 MWh / Jahr installieren. Weitere Anlagen sind in
Planung.
Im Juni konnten wir in China unser neues Produktionswerk
DMG MORI Manufacturing Solutions in Pinghu, nahe Shanghai,
fertigstellen.
Zudem investieren wir weiter in unser ERP-Projekt "GLOBE
- Global One Business Excellence" zur Standardisierung und
Optimierung von Systemen und Prozessen.
SEGMENTBERICHTUnsere Geschäftsaktivitäten umfassen die
Segmente "Werkzeugmaschinen" und "Industrielle
Dienstleistungen". Die "Corporate Services" beinhalten im
Wesentlichen die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT mit ihren
konzernübergreifenden Holdingfunktionen.
Die ausgewählten, von uns in Lizenz produzierten
Maschinen der DMG MORI COMPANY LIMITED fließen in die
"Werkzeugmaschinen" ein. Den Handel sowie die
Serviceleistungen für diese Maschinen verbuchen wir
bei den "Industriellen Dienstleistungen".
SEGMENT-KENNZAHLENscrollen
ZAHLEN ZUM GESCHÄFTSVERLAUF SEGMENT "WERKZEUGMASCHINEN"scrollen
scrollen
WERKZEUGMASCHINENDas Segment "Werkzeugmaschinen" beinhaltet das
Neumaschinengeschäft des Konzerns mit den
Geschäftsbereichen Drehen und Fräsen, Advanced
Technologies (Ultrasonic/Lasertec) und Additive
Manufacturing sowie Digital Solutions.
Der Markt für Werkzeugmaschinen war weiterhin
geprägt von globalen Herausforderungen und einer
Investitionszurückhaltung bei Investitionsgütern
- insbesondere in Europa. Unter diesen herausfordernden
Rahmenbedingungen erzielte die DMG MORI AG im zweiten
Quartal einen stabilen Auftragseingang von 381,6 MIO €
im Segment "Werkzeugmaschinen" (-19 %; Vorjahr: 473,5 MIO
€). In den ersten sechs Monaten lagen die Bestellungen
bei 836,3 MIO € (-14 %; Vorjahr: 969,4 MIO €). Im
Inland belief sich der Auftragseingang auf 254,8 MIO €
(Vorjahr: 288,5 MIO €). Die Auslandsbestellungen lagen
bei 581,5 MIO € (Vorjahr: 680,9 MIO €). 57 %
aller Bestelleingänge entfielen auf die
"Werkzeugmaschinen" (Vorjahr: 58 %). Am 30. Juni 2023
betrug der Auftragsbestand 1.021,4 MIO € (31.12.2022:
913,1 MIO €).
Der Umsatz erhöhte sich im zweiten Quartal auf
319,5 MIO € (+7 %; 297,6 MIO €). Zum Halbjahr
stieg der Umsatz um +8 % auf 633,2 MIO € (Vorjahr:
584,5 MIO €). Das Segment "Werkzeugmaschinen" hatte
einen Anteil von 53 % am Umsatz (Vorjahr: 52 %). Das EBIT
belief sich auf 23,2 MIO € (Vorjahr: 36,1 MIO €).
Zum 30. Juni 2023 betrug die Anzahl der Mitarbeiter im
Segment "Werkzeugmaschinen" 4.079 (31.12.2022: 4.035).
INDUSTRIELLE DIENSTLEISTUNGENDas Segment "Industrielle Dienstleistungen" umfasst im
Wesentlichen die Geschäftstätigkeit des Bereichs
Services. Hier bündeln wir die
Vermarktungsaktivitäten und die LifeCycle Services
rund um unsere Maschinen sowie die der DMG MORI COMPANY
LIMITED. Mithilfe der DMG MORI LifeCycle Services
maximieren unsere Kunden die Produktivität ihrer
Werkzeugmaschinen über den gesamten Lebenszyklus - von
der Inbetriebnahme bis zur Inzahlungnahme als
Gebrauchtmaschine. Das vielfältige Angebot an
Serviceverträgen, Instandsetzungs- und
Trainingsdienstleistungen ermöglicht unseren Kunden
eine hohe Kosteneffizienz ihrer Werkzeugmaschinen. Unser
Online-Kundenportal my DMG MORI digitalisiert die
Serviceprozesse und setzt neue Maßstäbe für
eine transparente Kommunikation.
Im Segment "Industrielle Dienstleistungen" erreichte der
Auftragseingang im zweiten Quartal 292,7 MIO € (-14 %;
Vorjahr: 340,1 MIO €). Im ersten Halbjahr betrug der
Auftragseingang 625,3 MIO € (-11 %; Vorjahr: 705,7 MIO
€). Hierin enthalten ist der Auftragseingang aus
unserem originären Service-Geschäft mit 404,7 MIO
€ (+1 %; Vorjahr: 402,1 MIO €) sowie die
Bestellungen für Maschinen der DMG MORI COMPANY
LIMITED in Höhe von 220,6 MIO € (-27 %; Vorjahr:
303,6 MIO €). Auf die "Industriellen Dienstleistungen"
entfielen 43 % der Bestellungen im Konzern (Vorjahr: 42 %).
Der Auftragsbestand belief sich zum Ende des ersten
Halbjahres auf 758,6 MIO € (31.12.2022: 700,3 MIO
€).
ZAHLEN ZUM GESCHÄFTSVERLAUF SEGMENT "INDUSTRIELLE DIENSTLEISTUNGEN"scrollen
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Der Umsatz betrug im zweiten Quartal 282,9 MIO €
(+7 %; Vorjahr: 265,0 MIO €). Im ersten Halbjahr
erhöhte sich der Umsatz in diesem weiterhin
herausfordernden Marktumfeld um +3 % auf 555,3 MIO €
(Vorjahr: 539,0 MIO €). Davon entfielen 352,9 MIO
€ auf unser originäres Service-Geschäft (+16
%; Vorjahr: 305,1 MIO €) sowie 202,2 MIO € auf
den Handelsumsatz mit Maschinen der DMG MORI COMPANY
LIMITED (-13%; Vorjahr: 233,5 MIO €). Die
"Industriellen Dienstleistungen" hatten einen Anteil von 47
% am Konzernumsatz (Vorjahr: 48 %). Das EBIT lag bei 83,0
MIO € (Vorjahr: 82,4 MIO €).
Im Segment "Industrielle Dienstleistungen" belief sich
die Anzahl der Mitarbeiter zum 30. Juni 2023 auf 2.724
(31.12.2022: 2.689).
CORPORATE SERVICESDas Segment "Corporate Services" umfasst im Wesentlichen
die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT mit ihren
konzernübergreifenden Holdingfunktionen. Das EBIT
betrug -31,7 MIO € (Vorjahr: -16,9 MIO €).
ZAHLEN ZUM GESCHÄFTSVERLAUF SEGMENT "CORPORATE SERVICES"scrollen
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MITARBEITERINNEN UND MITARBEITERDer Erfolg der DMG MORI AG ist eine starke Teamleistung
unserer hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Am 30. Juni 2023 waren 6.916 Mitarbeiter,
davon 197 Auszubildende, im DMG MORI AG-Konzern
beschäftigt (31.12.2022: 6.833). Der Personalaufwand
betrug 320,6 MIO € (Vorjahr: 288,3 MIO €). Die
Personalquote betrug 25,2 % (Vorjahr: 25,1 %). Wir setzen
auf Kontinuität und Stabilität, fördern
einen offenen, vertrauensvollen Austausch und wollen
weltweit noch stärker als "Global One Company"
zusammenwachsen.
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGDie Aufwendungen für Forschung und Entwicklung
betrugen im ersten Halbjahr 40,1 MIO € (Vorjahr: 37,6
MIO €). An der Entwicklung unserer neuen Produkte
arbeiteten 627 Mitarbeiter. Dies entspricht einem Anteil
von 16% der Belegschaft der Werke. Im Geschäftsjahr
2023 präsentieren wir gemeinsam mit unserer
Konzernobergesellschaft DMG MORI COMPANY LIMITED 40
Innovationen - davon 15 Weltpremieren, 2
Automationslösungen, 7 digitale Innovationen, 4
Technologiezyklen und 6 DMG MORI Components sowie 6
Neuerungen für noch mehr Nachhaltigkeit.
DMG MORI bietet ganzheitliche, integrierte Lösungen
aus einer Hand - dabei immer im Fokus: unsere Kunden. Bei
der traditionellen Hausausstellung in Pfronten Anfang des
Jahres zeigte DMG MORI neueste Entwicklungen und
Innovationen. Unsere über 160 verschiedenen
Maschinenmodelle haben wir im ersten Halbjahr mit 8
Weltpremieren erweitert. Vier Beispiele:
CTX 350 - Präzise, effizient und mit
vielfältigen Optionen: Durch
flüssigkeitsgekühlte Spindelantriebe und
Direktmess-Systeme ermöglicht die neue CTX 350
höchste Genauigkeit bei der
6-Seiten-Komplettbearbeitung von 8 % längeren
Werkstücken auf 17 % geringerer Aufstellfläche.
Eine Vielzahl an Ausstattungsmöglichkeiten erlaubt
Kunden die individuelle Anpassung an ihre Bedürfnisse,
zum Beispiel mit dem integrierten Werkstückhandling
für Bauteile mit einem Durchmesser von unter 100 mm.
DMF 300111 - Die modular aufgebaute und damit
hochflexible DMF 300|11 erweitert die Baureihe innovativer
Fahrständermaschinen. Der große Arbeitsraum von
3.000mm Länge lässt sich durch eine einfach zu
montierende Trennwand unterteilen. Zusammen mit dem
innovativen, patentierten Werkzeugwechsler sowie flexiblen
Automatisierungslösungen lässt sich die Maschine
durch hauptzeitparalleles Rüsten in beiden
Arbeitsräumen hocheffizient nutzen. Eine maximale
Steifigkeit und Genauigkeit wird durch drei
Linearführungen in der X-Achse erreicht.
DMU 40 - Universell, kompakt und leistungsstark: Die DMU
40 ist der perfekte Einstieg in die
5-Achs-Simultanbearbeitung und flexibel automatisierbar,
zum Beispiel mit dem Robo2Go Milling, PH 150 oder PH Cell.
Mit einer Aufstellfläche von weniger als 5,1 m
2 ist die 5-Achs-Universalmaschine eine der
Kompaktesten am Markt. Sie verfügt - u. a. durch
Direktantriebe und ein einteiliges Maschinenbett -
über höchste Genauigkeit von bis zu 5 pm sowie
enorme Dynamik und Produktivität mit Eilgängen
von bis zu 30 m/min.
DMU 65 / 75 monoBLOCK 2
nd Gen. - Hochgenau, temperaturstabil und
produktiv: Die kompakten und einfach automatisierbaren DMU
65 und 75 monoBLOCK der zweiten Generation vereinen die
Erfahrung aus über 6.000 gelieferten Maschinen der
monoBLOCK Baureihe mit 30 % höherer volumetrischer
Genauigkeit, 20 % besserer Temperaturstabilität und
höchster Produktivität durch Integration von
Fräsen, Drehen, Schleifen, Verzahnen und Messen auf
einer Maschine. Die konsequente Verbindung von Maschinen,
Technologien, Anwendern, Automatisierung und
Digitalisierung ermöglicht einen hohen Grad an
Prozessintegration für eine ressourcenschonende und
effiziente Produktion.
Bei allen Innovationen gilt: Nachhaltigkeit ist Pflicht!
Mit GREENMODE erhöhen wir konsequent die Energie- und
Ressourceneffizienz unserer Maschinen um bis zu 30% im
Vergleich zum Vorgängermodell (Scope 3 Downstream).
Dafür erhielt die DMG MORI AG Anfang des Jahres als
erster Werkzeugmaschinenhersteller in Deutschland das
weltweit gültige Zertifikat für Energie- und
Medieneffizienz (EME) von der TÜV SÜD Industrie
Service GmbH.
Automatisierung ist der Schlüssel für mehr
Effizienz, mehr Produktivität, noch schnellere
Amortisation - und damit für eine höhere
Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden. Unser innovatives
Automationsportfolio mit über 50 Produkten umfasst
maschinenspezifische, universelle und skalierbare
Lösungen bis hin zur DMG MORI Leitrechnertechnologie
für das Werkstück-, Paletten- und
Werkzeugmanagement. In einer Produktionslinie mit mehreren
Maschinen übernimmt der DMG MORI Cell Controller als
zentraler Leitrechner das effiziente Werkstück-,
Paletten- und Werkzeugmanagement. Standardisierte
Schnittstellen ermöglichen die nahtlose Verbindung zu
übergeordneten Planungs- und Steuerungssystemen, wie
APS, MES und ERP.
Das laufende Geschäftsjahr steht im Zeichen der EMO
- der weltweit größten Werkzeugmaschinenmesse:
Vom 18. bis 23. September zeigen wir als größter
Aussteller auf rund 10.000 m
2 eine Vielzahl an Innovationen mit einem hohen
Grad an Prozessintegration für eine
ressourcenschonende, effiziente Produktion sowie neue,
nachhaltige Technologie-, Automatisierungs- und
Digitalisierungslösungen.
Chancen- und RisikoberichtUnser Chancen- und Risikomanagement ist ausführlich
im Geschäftsbericht 2022 auf den Seiten 81 ff.
beschrieben. Weiterhin hat der Russland-Krieg in der
Ukraine einen wesentlichen Einfluss auf die Risikolage. Das
Gesamtrisiko ist insgesamt leicht zurückgegangen. Wir
stufen die Risiken aktuell unverändert als jederzeit
beherrschbar ein.
Strategische Chancen sehen wir besonders in unserem
Fokus auf technische Innovationen, Prozessintegration und
Automatisierung.
Strategische und operative Risiken ergeben sich aus
geopolitischen Unsicherheiten, insbesondere durch den
anhaltenden Krieg in der Ukraine sowie den Spannungen
zwischen China und den USA. Als Folge des Krieges in der
Ukraine kann es zu einer weiteren Abwertung unserer
Vermögenswerte in Russland kommen. Zudem könnten
weiter steigende Zinsen die Investitionsbereitschaft
unserer Kunden beeinflussen. Zuletzt konnten wir eine
leichte Entspannung bei exogenen Faktoren, wie globalen
Lieferengpässen, Materialmangel, der hohen Inflation
sowie den hohen Rohstoffkosten beobachten. Hier ist jedoch
jederzeit eine erneute Verschärfung möglich. Aus
den geopolitischen Unsicherheiten resultierende
Produktions-, Einkaufs- und Logistikrisiken können zu
Lieferverzögerungen und möglichen
Betriebsunterbrechungen führen. Das ganzheitliche
Supply-Chain-Risk-Management der DMG MORI AG identifiziert
durch den Einsatz von digitalen Tools frühzeitig
Risiken in der Lieferkette und ermöglicht es,
geeignete Gegenmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten.
Neben unserer bewährten, globalen
Double-Sourcing-Strategie ordnen wir die Lieferketten neu
und stärken unsere Resilienz durch weiter zunehmende
Regionalisierung. Kernkomponenten stellen wir durch unsere
DMG MORI Components verstärkt selbst her.
Ausblick2023 bleibt anspruchsvoll - die Weltkonjunktur soll nur
gering wachsen. Geopolitische Unsicherheiten, der
anhaltende Russland-Krieg in der Ukraine sowie die
Spannungen zwischen China und den USA, hohe Inflation sowie
steigende Zinsen und damit höhere Finanzierungskosten
bei Investitionen belasten nach wie vor die globale
Wirtschaft.
Laut Juni-Prognose des Kieler Instituts für
Weltwirtschaft (IfW) soll die Weltproduktion 2023 lediglich
um +2,8 % steigen (März-Prognose: +2,5 %). Nach einem
eher verhaltenen Jahresauftakt soll sich die
Wachstumsdynamik des internationalen Marktes für
Werkzeugmaschinen auch im zweiten Halbjahr weiter
abschwächen.
In der aktuellen April-Prognose des Vereins Deutscher
Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) und des britischen
Wirtschaftsforschungsinstituts Oxford Economics wird ein
Wachstum von nur +2,6 % auf 81,5 MRD € erwartet
(Vorjahr: +11,6%; 79,4 MRD €).
Für den deutschen Werkzeugmaschinenmarkt wird
derzeit ein Anstieg von +8,2 % prognostiziert. In Europa
soll der Werkzeugmaschinenverbrauch mit +7,0 % zulegen.
Für Japan wird ein Wachstum von +7,6 % prognostiziert.
Der Werkzeugmaschinenverbrauch liegt damit in Deutschland
und Japan weiterhin unter dem Vor-Corona-Niveau. Die
Wachstumsprognosen für China sind mit +3,7 % eher
moderat, für die USA mit -7,2 % sogar deutlich
rückläufig.
Angesichts der schwierigen geopolitischen Lage, hoher
Rohstoffpreise sowie einer weiterhin hohen Inflation ist es
nicht auszuschließen, dass diese Prognosen in der
turnusgemäßen Verbandsprognose im Oktober
angepasst werden müssen.
Die DMG MORI AG ist stabil aufgestellt und reagiert
schnell sowie agil auf weltweite Veränderungen.
Künftig legen wir den Fokus noch stärker auf
technologische Lösungen, die optimal auf die
Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt sind: Mit
unserem Leitbild DMG MORI Machining Transformation (MX)
treiben wir die ganzheitliche Prozessintegration,
Automatisierung, die digitale Transformation (DX) sowie die
grüne Transformation (GX) voran. Wir steigern damit
gezielt die Produktivität, Ressourcen- und
Energieeffizienz unserer Werkzeugmaschinen und
eröffnen unseren Kunden ganz neue Möglichkeiten.
Bereits zur EMO Hannover (18. - 23.09.2023), der weltweit
größten Werkzeugmaschinenmesse, zeigt DMG MORI
u.a. einen umfassenden 13-Punkte-Plan für noch mehr
Nachhaltigkeit mit GREENMODE sowie viele weitere
Innovationen.
Nach dem stabilen ersten Halbjahr sind wir trotz eines
volatilen Marktumfelds zuversichtlich für 2023. Die
DMG MORI AG bestätigt daher die Prognosen für das
Gesamtjahr: Der Auftragseingang soll rund 2,45 MRD €
erreichen. Beim Umsatz rechnen wir mit rund 2,35 MRD
€. Beim EBIT gehen wir von rund 170 MIO € aus.
Der Free Cashflow soll bei rund 80 MIO € liegen.
KONZERNSTRUKTUR(Stand: August 2023)
DMG MORI COMPANY LIMITED, TokioKonzernobergesellschaftDMG MORI AKTIENGESELLSCHAFTCORPORATE SERVICESDMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT, BielefeldWERKZEUGMASCHINENGILDEMEISTER Beteiligungen GmbH, Bielefeld; Entwicklung
und Produktion
1)
scrollen
INDUSTRIELLE DIENSTLEISTUNGENDMG MORI Vertriebs und Service GmbH, Bielefeld
VERTRIEB UND SERVICESscrollen
Märkte der DMG MORI COMPANY LIMITED ⁵scrollen
1) Produktionsstopp Februar 2022: Ulyanovsk
Machine Tools ooo (Ulyanovsk / Russland)
2) Grand Opening: 4. Quartal 2023
3) Deutschland, Österreich, Schweiz
4) Europe, Middle East, Africa
5) Diese Märkte werden durch die DMG MORI
COMPANY LIMITED konsolidiert.
KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSSKonzern-Gewinn- und Verlustrechnung1. HALBJAHR 2023 (01.01. - 30.06.)scrollen
Konzern-Gesamtergebnisrechnung1. HALBJAHR 2023 (01.01. - 30.06.)scrollen
KonzernbilanzAKTIVAscrollen
PASSIVAscrollen
Konzern-Kapitalflussrechnung1. HALBJAHR 2023 (01.01. - 30.06.)scrollen
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscrollen
Konzern-SegmentberichterstattungBestandteil der ausgewählten Anhangangaben
1. HALBJAHR 2023scrollen
1. HALBJAHR 2022scrollen
Ausgewählte Anhangangaben zum KonzernzwischenabschlussANWENDUNG DER VORSCHRIFTENDer Konzernabschluss der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT zum
31. Dezember 2022 ist nach den am Stichtag gültigen
International Financial Reporting Standards (IFRS) und
deren Interpretationen, wie sie in der EU anzuwenden sind,
aufgestellt worden. Der Konzernzwischenabschluss zum 30.
Juni 2023 wurde auf Basis des IAS 34 zur
Zwischenberichterstattung aufgestellt. Der
Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2023 und der
Zwischenlagebericht für den Zeitraum 1. Januar bis 30.
Juni 2023 unterlagen weder einer Prüfung noch einer
prüferischen Durchsicht nach § 37w WpHG. Alle
Zwischenabschlüsse der in den Konzernzwischenabschluss
einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt,
die auch dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 zu
Grunde lagen. Unter Berücksichtigung von Sinn und
Zweck der Zwischenberichterstattung als einem auf den
Konzernabschluss aufbauenden Informationsinstrument und
unter Beachtung von IAS 1.112 verweisen wir auf den Anhang
zum Konzernjahresabschluss. Hier haben wir die angewandten
Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden und
die Ausübung von in den IFRS enthaltenen Wahlrechten
ausführlich dargestellt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie
die angewandten Konsolidierungsmethoden wurden im Vergleich
zum Geschäftsjahr 2022 (siehe dazu weitere
Erläuterungen im Konzernanhang per 31. Dezember 2022
im Geschäftsbericht auf Seite 96 ff.) beibehalten.
Daneben wurden alle zum 1. Januar 2023 verpflichtend
anzuwendenden IFRS-Änderungen und Neuerungen
berücksichtigt.
Alle ab dem 1. Januar 2023 verpflichtend anzuwendenden
IFRS-Änderungen und IFRS-Neuerungen haben keine
wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung.
SAISONALE EINFLÜSSEAls weltweit tätiges Unternehmen ist der DMG MORI
AG-Konzern unterschiedlichen konjunkturellen Entwicklungen
ausgesetzt. In dem Kapitel "Rahmenbedingungen" sind die
Konjunktureinflüsse im Berichtszeitraum detailliert
beschrieben. Im ersten Halbjahr 2023 war der weltweite
Markt für Werkzeugmaschinen weiterhin von globalen
Herausforderungen geprägt. Insbesondere in Europa
besteht Zurückhaltung bei der Nachfrage nach
Investitionsgütern durch den anhaltenden
Russland-Krieg in der Ukraine und den damit verbundenen
politischen und wirtschaftlichen Folgen. Weitere Faktoren
mit Einfluss auf den Geschäftsverlauf waren hohe
Rohstoffkosten, eine anhaltend hohe Inflation und steigende
Zinsen. Branchenbedingte saisonale Schwankungen sind im
Jahresverlauf üblich und können zu
unterschiedlichen Umsätzen sowie daraus resultierenden
Ergebnissen führen.
KONSOLIDIERUNGSKREISDer DMG MORI AG-Konzern umfasste zum 30. Juni 2023
einschließlich der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT 79
Unternehmen. Zusätzlich zu der DMG MORI
AKTIENGESELLSCHAFT wurden 68 Unternehmen im Rahmen der
Vollkonsolidierung in den Zwischenabschluss einbezogen. Im
Vergleich zum 31. Dezember 2022 verringerte sich die Anzahl
der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften durch die
Liquidation der GILDEMEISTER TURKEY SOLAR ENERJI ANONIM
SIRKETI, Istanbul (Türkei), im Mai 2023 um eine
Gesellschaft.
Neben den vollkonsolidierten Tochtergesellschaften
werden die DMG MORI Finance GmbH, Wernau, die INTECH DMLS
PRIVATE LIMITED, Bangalore (Indien), die Pragati Automation
Pvt. Ltd., Bangalore (Indien), die Vershina Operation,
LLC., Narimanov (Russland), die DMG MORI HEITEC Digital
Kft., Budapest (Ungarn), die DMG MORI India Private Ltd.,
Bangalore (Indien), die up2parts GmbH, Weiden, die RUN-TEC
GmbH, Niedenstein, die German-Egyptian Company for
Manufacturing Solutions (GEMAS), Kairo (Ägypten), und
die CCP Services GmbH, Mülheim an der Ruhr, als
assoziierte Unternehmen klassifiziert. Diese Gesellschaften
werden "at equity" in den Konzernzwischenabschluss
einbezogen. Die Anteile an der DMG MORI HEITEC GmbH,
Erlangen, die als Gemeinschaftsunternehmen klassifiziert
war, sind im Mai 2023 veräußert worden und ab
dem Zeitpunkt der Veräußerung nicht mehr "at
equity" in den Konzernabschluss einbezogen worden.
ERGEBNIS JE AKTIENach IAS 33 resultiert das Ergebnis je Aktie aus der
Division des Konzernergebnisses durch die durchschnittlich
gewichtete Anzahl der Aktien. Dabei wird das Ergebnis nach
Steuern in Höhe von 55,8 MIO € um das Ergebnis
der Minderheiten in Höhe von 3,8 MIO € reduziert.
Zum 30. Juni 2023 gibt es wie im Vorjahr kein
verwässertes Ergebnis.
scrollen
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG, BILANZ, KAPITALFLUSSRECHNUNGDie untenstehende Tabelle enthält eine
Überleitung der Umsätze für den Zeitraum 1.
Januar 2023 bis 30. Juni 2023 und den entsprechenden
Vorjahreszeitraum nach Absatzgebieten sowie der wichtigsten
Produkt- und Dienstleistungslinien auf die
berichtspflichtigen Segmente.
Das originäre Servicegeschäft umfasst im
Wesentlichen die LifeCycle Services rund um unsere
Maschinen (u. a. Ersatzteile, Wartung, Instandsetzung und
Schulung).
Weitere Erläuterungen zur Anwendung des IFRS 15 zu
Umsatzerlösen aus dem Verkauf von Gütern und dem
Erbringen von Dienstleistungen sind im Konzernanhang per
31. Dezember 2022 im Geschäftsbericht auf Seite 114 f.
dargestellt.
Der Ertragsteueraufwand in der Zwischenberichtsperiode
wird gemäß IAS 34.30(c) auf der Grundlage des
aktuell erwarteten effektiven Steuersatzes für das
Gesamtjahr ermittelt und nach der wirtschaftlichen
Betrachtungsweise ermittelt.
Gemäß IAS 34.16A sind für jede einzelne
Klasse von finanziellen Vermögenswerten und
Verbindlichkeiten die beizulegenden Zeitwerte anzugeben. Im
Anhang zum Konzernjahresabschluss per 31. Dezember 2022
sind die Wertansätze der Finanzinstrumente detailliert
erläutert. Die Bilanzierung zum 30. Juni 2023 ist
unverändert. Unterschiede zwischen den Buchwerten und
beizulegenden Zeitwerten gibt es zum 30. Juni 2023 bei den
lang- und kurzfristigen Finanzschulden sowie den sonstigen
finanziellen lang- und kurzfristigen Vermögenswerten.
Der Buchwert der lang- und kurzfristigen Finanzschulden
beträgt 23,4 MIO €, der beizulegende Zeitwert
liegt bei 24,3 MIO €. Der Buchwert der sonstigen
finanziellen lang- und kurzfristigen Vermögenswerte
beträgt 24,6 MIO €, der beizulegende Zeitwert
liegt bei 25,2 MIO €. Durch die Anwendung des IFRS 9
ergaben sich im ersten Halbjahr nur unwesentliche Effekte.
In Anwendung von IFRS 16 "Leasingverhältnisse"
wurden zum 30. Juni 2023 Nutzungsrechte in Höhe von
47,8 MIO € (31.12.2022: 47,1 MIO €) sowie
Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 41,8 MIO €
(31.12.2022: 40,3 MIO €) bilanziert. Weitere
Erläuterungen zur Anwendung des IFRS 16 sind im
Konzernanhang per 31. Dezember 2022 im
Geschäftsbericht auf Seite 104 f. dargestellt.
AUFGLIEDERUNG VON ERLÖSEN AUS VERTRÄGEN MIT KUNDENscrollen
scrollen
WESENTLICHE EREIGNISSE MIT AUSWIRKUNGEN AUF DIE RECHNUNGSLEGUNGAufgrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine wird
laufend die Werthaltigkeit von wesentlichen
Vermögenswerten, insbesondere der Sachanlagen, bei
beiden russischen Tochtergesellschaften
überprüft. Der Werthaltigkeitstest wird jeweils
auf der Ebene der zwei Tochtergesellschaften in Russland
durchgeführt, die nach unserer Einschätzung
jeweils eigenständige zahlungsmittelgenerierende
Einheiten darstellen.
Ausgehend von erwarteten Cashflows wurden die durch den
Ukraine-Krieg verursachten Unsicherheiten und Risiken bei
der Cashflow-Projektion der zu Grunde liegenden russischen
Geschäftstätigkeiten in Form mehrerer Szenarien
mit unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten
berücksichtigt. Die Szenarien betreffen erwartete
Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung von DMG
MORI in Russland.
Weitere Details und Erläuterungen zur
Durchführung des Werthaltigkeitstest sind im
Konzernanhang per 31. Dezember 2022 im
Geschäftsbericht auf Seite 128 dargestellt.
Auf Basis der Szenarioanalysen ergab sich zum 30. Juni
2023 kein Anpassungsbedarf. Es ergaben sich
unverändert Wertminderungen auf Vermögenswerte
(Gebäude) in Höhe von insgesamt 10,8 MIO €,
die zum 31. Dezember 2022 in der Gewinn- und
Verlustrechnung in der Position Abschreibungen und
Wertminderungen ausgewiesen wurden.
Rechnungslegung in Hochinflationsländern - IAS 29Die Jahresabschlüsse von Tochterunternehmen in
Hochinflationsländern werden gem. IAS 29
"Rechnungslegung in Hochinflationsländern"
umgerechnet. Dies betrifft seit dem Geschäftsjahr 2022
die DMG MORI ISTANBUL MAKINE TICARETVE SERVIS LIMITED
SIRKETI mit Sitz in Istanbul (Türkei). Aufgrund der
Hochinflation werden die Aktivitäten in der
Türkei nicht mehr auf Basis historischer Anschaffungs-
und Herstellungskosten bilanziert, sondern bereinigt um die
Einflüsse der Inflation. Außerdem werden die den
geänderten Kaufkraftverhältnissen entsprechenden
Aufwands- und Ertragsposten einschließlich des
Jahresergebnisses inflationsbereinigt. Die Buchwerte der
nicht monetären Bilanzposten sowie die Aufwands- und
Ertragsposten der Gesellschaft wurden vor einer Umrechnung
in Euro auf Grundlage des Consumer Price Index Turkey (CPI
Turkey) zur Messung der Kaufkraft an die in diesem
Geschäftsjahr eingetretenen Preisänderungen
angepasst. Der CPI Turkey lag zum 31. Dezember 2022 bei
1.128 Punkten und am 30. Juni 2023 bei 1.352 Punkten.
Gewinne und Verluste aus der laufenden
Hyperinflationierung der nicht monetären
Vermögenswerte und Schulden, des Eigenkapitals sowie
der Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung wurden in
Höhe von -1.323T€ im sonstigen Finanzergebnis
erfasst.
GESAMTERGEBNISRECHNUNGDas Gesamtergebnis zum 30. Juni 2023 in Höhe von
21,8 MIO € setzt sich aus dem Ergebnis nach Steuern
(55,8 MIO €) sowie aus dem "Sonstigen Ergebnis nach
Steuern" (-34,0 MIO €) zusammen. Das Ergebnis nach
Steuern, die erfolgsneutral berücksichtigte
Veränderung des beizulegenden Zeitwerts einer
Beteiligung sowie die Unterschiedsbeträge aus der
Währungsumrechnung verringerten im Wesentlichen das
Gesamtergebnis. Saisonal bedingte bzw. ungleich im
Geschäftsjahrverteilte Aufwendungen und Erträge
hatten keinen wesentlichen Einfluss.
EIGENKAPITAL-VERÄNDERUNGSRECHNUNGDas Eigenkapital erhöhte sich insgesamt um 21,8 MIO
€ auf 1.444,3 MIO €. Die nicht beherrschenden
Anteile am Eigenkapital nahmen um 2,3 MIO € auf 23,1
MIO € zu.
Das Konzernergebnis in Höhe von 55,8 MIO €
sowie die erfolgsneutral berücksichtigte Neubewertung
von leistungsorientierten Versorgungsplänen
erhöhten das Eigenkapital. Zudem führten die
Veränderung des beizulegenden Zeitwerts einer
Beteiligung sowie die erfolgsneutral berücksichtigten
Währungsänderungen zu einer Verringerung des
Eigenkapitals.
SEGMENTBERICHTERSTATTUNGIm Rahmen der Segmentberichterstattung werden die
Geschäftsaktivitäten des DMG MORI AG-Konzerns
gemäß den Regelungen des IFRS 8 in die
Geschäftssegmente "Werkzeugmaschinen", "Industrielle
Dienstleistungen" und "Corporate Services" abgegrenzt. Die
Segmentierung folgt der internen Steuerung und
Berichterstattung auf Basis unterschiedlicher Produkte und
Dienstleistungen.
In Lizenz produzierte Maschinen der DMG MORI COMPANY
LIMITED fließen in die "Werkzeugmaschinen" ein. Der
Handel mit Produkten der DMG MORI COMPANY LIMITED wird in
den "Industriellen Dienstleistungen" berücksichtigt.
Im Vergleich zum 31. Dezember 2022 erfolgte keine
Veränderung in der Abgrenzung der Segmente bzw.
Ermittlung der Segmentergebnisse. Die
Geschäftstätigkeit der Segmente wird im
Konzernanhang zum 31. Dezember 2022 auf Seite 157 ff.
ausführlich erläutert.
ANGABEN ZU BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENWie im Konzernanhang zum 31. Dezember 2022 dargestellt,
bestehen weiterhin zahlreiche Geschäftsbeziehungen zu
nahestehenden Unternehmen und Personen, die
unverändert zu marktüblichen Bedingungen
abgewickelt werden. Nahestehende Unternehmen sind
gemäß IAS 24.9 (b) alle Gesellschaften, die zur
Unternehmensgruppe der DMG MORI COMPANY LIMITED
gehören oder an denen die DMG MORI COMPANY LIMITED
beteiligt ist. Der Ausweis der Beziehungen zu nahestehenden
Unternehmen in der Bilanz wird, analog zum Konzernabschluss
per 31. Dezember 2022, differenziert dargestellt.
Die CCP Services GmbH, Mülheim an der Ruhr, die
RUN-TEC GmbH, Niedenstein, die German-Egyptian Company for
Manufacturing Solutions (GEMAS), Kairo (Ägypten), die
up2parts GmbH, Weiden, die DMG MORI Finance GmbH, Wernau,
die INTECH DMLS PRIVATE LIMITED, Bangalore (Indien), die
Pragati Automation Pvt. Ltd., Bangalore (Indien), die
Vershina Operation, LLC., Narimanov (Russland) sowie die
DMG MORI HEITEC Digital Kft., Budapest (Ungarn), und die
DMG MORI India Private Ltd., Bangalore (Indien), werden als
assoziierte Unternehmen klassifiziert. Die DMG MORI HEITEC
GmbH, Erlangen, war bis zum Zeitpunkt des Verkaufs der
Anteile als Gemeinschaftsunternehmen klassifiziert.
Sonstige nahestehende Unternehmen zum DMG MORI AG-Konzern
sind alle übrigen Gesellschaften, die zum
Konsolidierungskreis der DMG MORI COMPANY LIMITED
gehören.
Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT hat der DMG MORI Europe
Holding GmbH ein Darlehen gewährt. Das Darlehen
beträgt zum 30.06.2023 inklusive Zinsen 445,7 MIO
€ (31.12.2022: 540,7 MIO €). Der Vertrag wurde zu
marktüblichen Konditionen abgeschlossen. Der Ausweis
erfolgt in der Bilanz in den Forderungen gegen sonstige
nahestehende Unternehmen.
Die DMG MORI Manufacturing Solutions Pinghu Co., Ltd.,
Pinghu (China), ein Tochterunternehmen der DMG MORI AG, hat
von der DMG MORI (TIANJIN) Manufacturing CO., Ltd., ein
sonstiges nahestehendes Unternehmen, ein Darlehen in
Höhe von 8,8 MIO € (31.12.2022: 9,4 MIO €)
erhalten. Der Vertrag wurde zu marktüblichen
Konditionen abgeschlossen.
Es besteht ein Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag gemäß §§
291 ff. AktG zwischen der DMG MORI Europe Holding GmbH
(herrschendes Unternehmen) und der DMG MORI
AKTIENGESELLSCHAFT (beherrschtes Unternehmen).
EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAGEs sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem
Zwischenabschlussstichtag eingetreten.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid)Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Bielefeld, 3. August 2023
scrollen
Finanzkalenderscrollen
Änderungen vorbehalten
RessourcenschonungAus Gründen der Nachhaltigkeit bietet die
Gerne senden wir Ihnen die PDF-Datei sowie
Zukunftsbezogene AussagenDieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen,
die auf aktuellen Einschätzungen des Managements
über künftige Entwicklungen beruhen. Solche
Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und
bestimmten Annahmen des Managements. Sie unterliegen
Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, wie auch den
Auswirkungen durch den Krieg in der Ukraine, die dazu
führen können, dass die tatsächlichen
Verhältnisse einschließlich der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT
wesentlich von denjenigen abweichen oder negativer
ausfallen als diejenigen, die in diesen Aussagen
ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben
werden. Die Geschäftstätigkeit der DMG MORI
AKTIENGESELLSCHAFT unterliegt einer Reihe von Risiken und
Unsicherheiten, die auch dazu führen können, dass
eine zukunftsgerichtete Aussage, Einschätzung oder
Vorhersage unzutreffend wird.
Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT ist insbesondere stark
von Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und
geschäftlichen Lage (einschließlich
Margenentwicklungen in den wichtigsten
Geschäftsbereichen sowie Folgen einer Rezession)
betroffen, da diese einen direkten Einfluss auf Prozesse,
Lieferanten und Kunden haben. Aufgrund ihrer
Unterschiedlichkeit sind nicht alle Geschäftsbereiche
gleichermaßen von Veränderungen des
wirtschaftlichen Umfelds betroffen; erhebliche Unterschiede
bestehen hinsichtlich des Zeitpunkts und des Ausmaßes
der Auswirkungen solcher Veränderungen. Dieser Effekt
wird durch die Tatsache verstärkt, dass die DMG MORI
AKTIENGESELLSCHAFT als globales Unternehmen in
verschiedenen Märkten mit konjunkturell sehr
unterschiedlichen Wachstumsraten aktiv ist. Unsicherheiten
ergeben sich unter anderem aus der Gefahr, dass es bei
Kunden zu Verzögerungen oder Stornierungen bei
Aufträgen oder Insolvenzen kommt oder dass die Preise
durch das anhaltend ungünstige Marktumfeld weiter
gedrückt werden, als wir derzeit erwarten; Entwicklung
der Finanzmärkte, einschließlich Schwankungen
bei Zinssätzen und Währungskursen, der
Rohstoffpreise, der Fremd- und Eigenkapitalmargen sowie der
Finanzanlagen im Allgemeinen; zunehmender Volatilität
und weiteren Verfalls der Kapitalmärkte und
Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das
Kreditgeschäft sowie des zukünftigen
wirtschaftlichen Erfolgs der Kerngeschäftsfelder, in
denen wir tätig sind; Herausforderungen der
Integration wichtiger Akquisitionen und der Implementierung
von Joint Ventures und Realisierung der erwarteten
Synergieeffekte und anderer wesentlicher
Portfoliomaßnahmen; Einführung konkurrierender
Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen oder
den Markteintritten neuer Wettbewerber; Veränderung
der Wettbewerbsdynamik (vor allem an sich entwickelnden
Märkten); fehlender Akzeptanz neuer Produkte und
Dienstleistungen in Kundenzielgruppen von DMG MORI;
Änderungen in der Geschäftsstrategie;
Unterbrechung der Versorgungskette, einschließlich
der Unfähigkeit Dritter, beispielsweise aufgrund von
Naturkatastrophen, Bauteile, Komponenten oder
Dienstleistungen fristgerecht zu liefern; des Ausgangs von
offenen Ermittlungen und anhängigen
Rechtsstreitigkeiten sowie sonstiger Maßnahmen
staatlicherStellen; den potenziellen Auswirkungen dieser
Untersuchungen und Verfahren auf das Geschäft der DMG
MORI AKTIENGESELLSCHAFT und verschiedene andere Faktoren.
Sollten einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren
und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten die
Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, sich als
unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen als
erwartet, antizipiert, beabsichtigt, geplant, angestrebt,
geschätzt oder projiziert genannten Ergebnissen
abweichen. Es ist von der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT weder
beabsichtigt, noch übernimmt die DMG MORI
AKTIENGESELLSCHAFT eine gesonderte Verpflichtung,
zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an
Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Ende des
Berichtszeitraumes anzupassen. Zukunftsbezogene Aussagen
sind nicht als Garant oder Zusicherungen der darin
genannten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu
verstehen.
Es gibt zwei Unternehmen die unter "DMG MORI" firmieren:
die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT mit Sitz in Bielefeld,
Deutschland und die DMG MORI COMPANY LIMITED mit Sitz in
Tokio, Japan. Die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT ist ein
verbundenes Unternehmen der DMG MORI COMPANY LIMITED.
Dieser Bericht bezieht sich ausschließlich auf die
DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT. Ist in diesem Bericht von "DMG
MORI" die Rede, meint dies ausschließlich die DMG
MORI AKTIENGESELLSCHAFT und die von ihr i. S. d. § 17
AktG abhängigen Unternehmen. Ist von der "Global One
Company" die Rede, steht dies für die gemeinsamen
Aktivitäten der DMG MORI COMPANY LIMITED und DMG MORI
AKTIENGESELLSCHAFT inklusive sämtlicher
Tochtergesellschaften.
IHR KONTAKT ZUR DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFTGildemeisterstraße 60
Amtsgericht Bielefeld HRB 7144
Telefon: + 49 (0) 52 05 / 74 - 0
Global Corporate Communication
dmgmori.com
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem
Zwischenbericht auf geschlechtsspezifische Formulierungen
verzichtet. Die gewählte Form steht für alle
Personen des weiblichen, männlichen und diversen
Geschlechts gleichermaßen.
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