![]() SUMIDA AGObernzellJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
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2012 | 2011 | ||
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EUR | EUR | EUR | EUR |
| 1. | Umsatzerlöse |
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3.346.620,00 |
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3.347.976,00 |
| 2. | Sonstige betriebliche Erträge |
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3.662.212,71 |
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1.853.737,39 |
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7.008.832,71 |
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5.201.713,39 |
| 3. | Personalaufwand |
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a) Löhne und Gehälter | -409.636,68 |
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-471.458,38 |
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b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung |
-232.689,80 | -642.326,48 | -160.613,23 | -632.071,61 |
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--davon für Altersversorgung EUR -165.847,00 (Vj. EUR -89.731,00)- |
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| 4. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
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-550.926,48 |
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-637.525,55 |
| 5. | Sonstige betriebliche Aufwendungen |
|
-1.506.056,17 |
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-2.153.269,28 |
| 6. | Erträge aus Ergebnisabführung |
|
8.528.115,74 |
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9.427.981,34 |
| 7. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
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1.171.459,92 |
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929.407,33 |
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--davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.170.853,15 (Vj. EUR 928.352,79)-- |
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| 8. | Abschreibungen auf Finanzanlagen |
|
-284.843,00 |
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0,00 |
| 9. | Aufwendungen für die Wiederauffüllung des Genussrechtskapitals |
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-12.119.893,71 |
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-10.967.923,27 |
| 10. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
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-1.033.727,98 |
|
-1.096.114,46 |
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--davon an verbundene Unternehmen EUR -914.055,57 (Vj. EUR -980.008,46)-- |
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| 11. | Aufwendungen aus Verlustübernahme |
|
-508.236,45 |
|
0,00 |
| 12. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
|
62.398,10 |
|
72.197,89 |
| 13. | Außerordentliche Aufwendungen |
|
-40.370,00 |
|
-40.370,00 |
| 14. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
|
0,00 |
|
-8.000,00 |
| 15. | Sonstige Steuern |
|
-22.028,10 |
|
-23.827,89 |
| 16. | Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag |
|
0,00 |
|
0,00 |
| 17. | Verlustvortrag |
|
-221.784,94 |
|
-221.784,94 |
| 18. | Bilanzverlust |
|
-221.784,94 |
|
-221.784,94 |
Der Jahresabschluss der SUMIDA AG wurde unter Berücksichtigung der Anwendung der nach
dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften
des HGB erstellt.
Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die SUMIDA AG eine kleine Kapitalgesellschaft.
In der außerordentlichen Hauptversammlung am 19.3.2009 wurde der Vorstand ermächtigt,
den Widerruf der Zulassung der Stamm- und Vorzugsaktien zum regulierten Markt zu beantragen.
Der Widerruf der Zulassung wurde mit Ablauf des 4.8.2009 wirksam.
Mit Eintragung im Handelsregister Passau (HRB 3576) am 31.3.2009 wurde der Beherrschungsvertrag
zwischen der SUMIDA AG und der SUMIDA Europe GmbH rechtswirksam. Der Beherrschungsvertrag
wurde von beiden Parteien am 22.1.2009 abgeschlossen. Die außerordentliche Hauptversammlung
der SUMIDA AG hat dem Beherrschungsvertrag am 19.3.2009 zugestimmt.
Zum Bilanzstichtag 31.12.2011 wurden die Anteile an der SUMIDA Components GmbH sowie
an der SUMIDA flexible connections GmbH gemäß Einbringungsvertrag vom 16.12.2011 zwischen
der SUMIDA Europe GmbH, Neumarkt/ Oberpfalz und der SUMIDA AG im Rahmen einer Kapitalerhöhung
gegen Bar- und Sacheinlagen in die SUMIDA AG eingebracht. Seit Stichtag 31.12.2011
werden diese Anteile im Anhang der SUMIDA AG erstmalig als unmittelbare Anteile an
verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister
erfolgte am 24.01.2012.
Im Jahresabschluss der SUMIDA AG wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
angewandt:
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten
aktiviert und planmäßig linear unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer
abgeschrieben.
Die Bewertung des beweglichen Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten,
vermindert um die planmäßigen Abschreibungen. Für Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2011
erfolgt die Abschreibung linear unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer.
Die Bewertung des unbeweglichen Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten
vermindert um die planmäßigen Abschreibungen (mit Ausnahme der Grundstücke) linear
mit 4 %.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter 150 EUR wurden im Jahr
des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Bei Wirtschaftsgütern deren Anschaffungskosten
über 150 EUR liegen und den Betrag von 1.000 EUR nicht überschreiten, wurde ein Sammelposten
gebildet. Dieser wird gemäß den steuerlichen Vorschriften über 5 Jahre linear abgeschrieben.
Dies wird für handelsrechtliche Zwecke übernommen, da insgesamt von nachrangiger Bedeutung.
Bei den Finanzanlagen wurden Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren
beizulegenden Werten und Ausleihungen grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.
Die geleisteten Anzahlungen, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie
die flüssigen Mittel wurden grundsätzlich ebenfalls zum Nominalwert ausgewiesen. Einzelwertberichtigungen
auf Forderungen wurden, sofern erforderlich, vorgenommen.
Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen
Grundsätzen (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck). Als versicherungsmathematisches
Bewertungsverfahren für Versorgungsanwartschaften wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren
(PUC-Methode analog den Vorschriften des IAS 19) auf Basis eines Zinssatzes von 5,06
% verwendet. Der Rententrend wurde mit 2,00 % zugrunde gelegt.
Für die Pensionsrückstellungen erfolgte eine Verrechnung im Sinne des § 246 (2) S.
2 HGB mit zur Sicherung dieser Verpflichtung erworbenen Vermögensgegenständen. Die
Vermögensgegenstände wurden hierfür mit dem Zeitwert entsprechend § 253 (1) S. 4 HGB
bewertet.
Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen
Grundsätzen (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck). Als versicherungsmathematisches
Bewertungsverfahren für Versorgungsanwartschaften wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren
(PUC-Methode analog den Vorschriften des IAS 19) auf Basis eines Zinssatzes von 5,06
% verwendet. Der Gehaltstrend wurde mit 2,50 % zugrunde gelegt.
Die sonstigen Rückstellungen sind zum Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen
alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten
auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten entsprach den zeitanteilig vorgeleisteten Aufwendungen.
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:
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Stand 31.12.2012 | Stand 31.12.2011 |
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EUR | EUR |
| SUMIDA Components GmbH, Neumarkt i. d. Oberpfalz | 0,00 | 284.843,00 |
| SUMIDA Components & Modules GmbH, Obernzell | 27.299.257,23 | 27.299.257,23 |
| SUMIDA EMS GmbH, Obernzell | 7.062.000,00 | 7.062.000,00 |
| SUMIDA flexible connections GmbH, Radeberg | 15.688.392,96 | 15.688.383,00 |
| SUMIDA Romania S.R.L., Jimbolia/Rumänien | 13,09 | 13,09 |
|
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50.049.663,28 | 50.334.496,32 |
Die Anteile an der SUMIDA Components GmbH wurden aufgrund voraussichtlich dauernder
Wertminderung zum Bilanzstichtag 31.12.2012 auf den niedrigeren beizulegenden Wert
abgeschrieben.
Angaben zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen, wobei das jeweilige Geschäftsjahr
dem der Muttergesellschaft entspricht:
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Kurzbezeichn. | Anteile | Landeswährung | Höhe des Eigenkapitals 31.12.2012 | Jahresergebnis 2012 | |
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% |
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Landeswährung Tsd. | TEUR | Landeswährung Tsd. |
| unmittelbar: |
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| SUMIDA Components GmbH (2) Neumarkt, Deutschland |
SCG | 100 | EUR | 802 | 802 | 0 |
| SUMIDA Components & Modules GmbH(2) Obernzell, Deutschland |
SUM | 100 | EUR | 5.148 | 5.148 | 0 |
| SUMIDA EMS GmbH (2) Obernzell, Deutschland |
EMS | 100 | EUR | 982 | 982 | 0 |
| SUMIDA flexible connections GmbH(2) Radeberg, Deutschland |
SFC | 100 | EUR | 2.625 | 2.625 | 0 |
| SUMIDA Romania S.R.L. (1) Jimbolia, Rumänien |
RUM | 0,000092 | RON | 8.121 | 1.834 | 1.028 |
| VOGT electronic Miesau GmbH (2) Bruchmühlbach-Miesau, Deutschland |
MIE | 100 | EUR | 0 | 0 | 0 |
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Jahresergebnis 2012 |
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TEUR |
| unmittelbar: |
|
| SUMIDA Components GmbH (2) Neumarkt, Deutschland |
0 |
| SUMIDA Components & Modules GmbH (2) Obernzell, Deutschland |
0 |
| SUMIDA EMS GmbH (2) Obernzell, Deutschland |
0 |
| SUMIDA flexible connections GmbH (2) Radeberg, Deutschland |
0 |
| SUMIDA Romania S.R.L. (1) Jimbolia, Rumänien |
232 |
| VOGT electronic Miesau GmbH (2) Bruchmühlbach-Miesau, Deutschland |
0 |
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Beteiligung über | Anteile | Landeswährung | Höhe des Eigenkapitals 31.12.2012 | Jahresergebnis 2012 | |
| mittelbar: |
|
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| SUMIDA Lehesten GmbH (3) Lehesten, Deutschland |
EMS | 100 | EUR | 5.015 | 5.015 | 0 |
| vogtronics GmbH (Kurzbezeichnung "vts") Obernzell, Deutschland |
SUM | 74 | EUR | 12.288 | 12.288 | 7.340 |
| SUMIDA electronic Shanghai Co. Ltd. (1) Shanghai, China |
SUM | 100 | CNY | 42.564 | 5.173 | 1.435 |
| SUMIDA Romania S.R.L. (1) Jimbolia, Rumänien |
SUM | 99,999908 | RON | 8.121 | 1.834 | 1.028 |
| SUMIDA flexible connections Romania S.R.L.(1) Jimbolia, Rumänien |
SFC | 100 | RON | 123 | 28 | -113 |
| SUMIDA Slovenija d.o.o. Blejska Dobrava, Slowenien |
SUM + vts | 74 | EUR | 6.075 | 6.075 | 1.471 |
| SUMIDA Components de Mexico S.A. de C.V. Guadalajara, Mexiko (1) |
SUM + vts | 74 | USD | 14.019 | 10.639 | 1.641 |
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Jahresergebnis 2012 |
| mittelbar: |
|
| SUMIDA Lehesten GmbH(3) Lehesten, Deutschland |
0 |
| vogtronics GmbH (Kurzbezeichnung "vts") Obernzell, Deutschland |
7.340 |
| SUMIDA electronic Shanghai Co. Ltd. (1) Shanghai, China |
176 |
| SUMIDA Romania S.R.L. (1) Jimbolia, Rumänien |
232 |
| SUMIDA flexible connections Romania S.R.L. (1) Jimbolia, Rumänien |
-26 |
| SUMIDA Slovenija d.o.o. Blejska Dobrava, Slowenien |
1.471 |
| SUMIDA Components de Mexico S.A. de C.V. Guadalajara, Mexiko (1) |
1.274 |
(1)
Die Umrechnung der Fremdwährungsbeträge erfolgte hinsichtlich des Eigenkapitals mit
dem Kurs zum Jahresabschlussstichtag und hinsichtlich des Jahresergebnisses mit dem
Durchschnittskurs des Geschäftsjahres der jeweiligen Gesellschaft.
(2)
Ergebnisabführungsvertrag mit der SUMIDA AG
(3)
Ergebnisabführungsvertrag mit der SUMIDA EMS GmbH
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31.12.2012 | 31.12.2011 |
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TEUR | TEUR |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 57.032 | 57.860 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 145 | 43 |
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57.177 | 57.903 |
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Darlehensforderungen
in Höhe von 43.626 TEUR (Vj. 35.106 TEUR).
Darüber hinaus sind in dieser Position die Forderungen aus den Ergebnisabführungsverträgen
mit den Tochtergesellschaften SUMIDA EMS GmbH, SUMIDA Components & Modules GmbH sowie
SUMIDA flexible connections GmbH in Höhe von 8.528 TEUR (Vj. 9.428 TEUR) enthalten.
Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von 13.081
TEUR (Vj. 3.081 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Bei den sonstigen Vermögensgegenständen liegt die Restlaufzeit unter einem Jahr.
Das Grundkapital der SUMIDA AG beträgt zum Abschlussstichtag 7.344.027 EUR (Vj. 5.848.947
EUR) und ist eingeteilt in 7.344.027 (Vj. 5.848.947) auf den Inhaber lautende Stückaktien
(6.084.027 Stammaktien; 1.260.000 Vorzugsaktien). Der rechnerische Anteil am Grundkapital
je Aktie beträgt 1 EUR. Das bedingte Kapital beläuft sich auf 677 EUR (Vj. 702 EUR)
und ist bis zum 31.08.2013 befristet.
Im Geschäftsjahr 2012 wurde das genehmigte Kapital 2008 zum Teil ausgeübt.
Die SUMIDA Europe GmbH mit Sitz in Neumarkt, ein verbundenes Unternehmen der SUMIDA
CORPORATION Gruppe, hat 1.488.652 Stück neue Stammaktien, mit einem rechnerischen
Anteil am Grundkapital der Gesellschaft von je 1 EUR zum Ausgabebetrag von 10,73 EUR
gezeichnet.
Mit Einbringungsvertrag zwischen der SUMIDA Europe GmbH und der SUMIDA AG vom 16.12.2011
wurden die Anteile an der SUMIDA Components GmbH sowie die Anteile an der SUMIDA flexible
connections GmbH im Rahmen einer Sacheinlage im Nennbetrag von insgesamt 15.973.235,96
EUR auf die SUMIDA AG übertragen.
Weitere neue 6.403 Stück Stammaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital
der Gesellschaft von je 1 EUR wurden zum Ausgabebetrag von 10,73 EUR durch Bareinlage
von Aktionären außerhalb des SUMIDA Konzerns gezeichnet.
In die Kapitalrücklage wurden während des Geschäftsjahres 2012 im Zuge der Kapitalerhöhung
insgesamt 14.546.885,15 EUR eingestellt.
Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr 2012 von Aktionären außerhalb des SUMIDA Konzerns
von der Ausübung der im Zusammenhang mit den Genussrechten stehenden Optionsrechte
aus dem Jahre 2002 Gebrauch gemacht. In diesem Zusammenhang wurde das Grundkapital
der SUMIDA AG um weitere 25 EUR, durch Ausgabe von Anteilen mit einem rechnerischen
Anteil am Grundkapital der Gesellschaft von je 1 EUR zum Ausgabebetrag von je 1 EUR,
erhöht.
Auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 25.06.2008 hat der Vorstand
in seiner Sitzung vom 05.12.2011 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um
einen Betrag von bis zu 2.670.000 EUR durch Ausgabe von bis zu 2.670.000 auf den Inhaber
lautende Stammaktien ohne Nennbetrag mit Gewinnberechtigung ab dem 01.01.2012 gegen
Bar- und Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008/I).
Gemäß Satzung ist der Vorstand seit 09.07.2012 mit Zustimmung der Hauptversammlung
der SUMIDA AG vom 27.06.2012 weiter ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum
26.06.2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder in Teilbeträgen um insgesamt
bis zu 3.672.001 EUR durch Ausgabe von bis zu 3.672.001 neuer auf den Inhaber lautender
Stammaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012/I).
Das (verbleibende) Genehmigte Kapital 2008/I wurde aufgehoben und § 3 (Grundkapital,
Genehmigtes Kapital) der Satzung geändert.
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Verpflichtung Sollwert | Deckungsvermögen | Unterschiedsbetrag | Nettobilanzausweis |
| Stand 31.12.2011 | 2.841.309 € | -655.445 € | -524.806 € | 1.661.058 € |
| Wertänderung Deckungsvermögen | --- | 3.977 € | --- | 3.977 € |
| Stand 01.01.2012 | 2.841.309 € | -651.468 € | -524.806 € | 1.665.035 € |
| Aufwendungen für Altersversorgung | 165.847 € | --- | 0 € | 165.847 € |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
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| a. Zinsaufwand aus der Verpflichtung gem. § 253 HGB | 138.218 € | --- | 0 € | 138.218 € |
| b. Wertänderungen des Deckungsvermögens gem. § 246 Abs. 2 HGB | --- | -22.768 € | --- | -22.768 € |
| Zahlung von Versorgungsleistungen | -312.492 € | 40.383 € | --- | -272.109 € |
| Stand 31.12.2012 (vor Verteilung des Unterschiedsbetrages) | 2.832.882 € | -633.853 € | -524.806 € | 1.674.223 € |
| Verteilung des Unterschiedsbetrages |
|
|
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|
| a. Mindestzuführung | --- | --- | 40.370 € | 40.370 € |
| b. Maximalzuführung | --- | --- | 524.806 € | 524.806 € |
| c. tatsächliche Zuführung | --- | --- | 40.370 € | 40.370 € |
| Stand 31.12.2012 (nach Verteilung des Unterschiedsbetrages) | 2.832.882 € | -633.853 € |
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|
| a. minimaler Ansatz | --- | --- | -484.436 € | 1.714.593 € |
| b. maximaler Ansatz | --- | --- | 0 € | 2.199.029 € |
| c. tatsächlicher Ansatz zum 31.12.2012 | --- | --- | -484.436 € | 1.714.593 € |
Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beinhaltet in vollem Umfang
Verpflichtungen für ausgeschiedene Vorstandsmitglieder. Der Betrag beläuft sich zum
Stichtag 31.12.2012 auf 1.715 TEUR (Vj. 1.661 TEUR).
Aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG resultierte ein positiver Unterschiedsbetrag,
der im Berichtsjahr zu 1/15 bilanz- und aufwandswirksam erfasst wurde. Der zum Stichtag
31.12.2012 noch nicht erfasste Unterschiedsbetrag in Höhe von 484 TEUR (Vj. 525 TEUR)
wird bis spätestens 31.12.2024 zugeführt.
Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
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Stand 01.01.2012 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | Stand 31.12.2012 |
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TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Bereich Personal | 21 | 15 | 1 | 36 | 41 |
| Prozess- und Haftungsrisiken | 3.123 | 1.400 | 1.723 | 0 | 0 |
| Sonstige ungewisse Verbindlichkeiten | 422 | 96 | 5 | 89 | 410 |
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3.566 | 1.511 | 1.729 | 125 | 451 |
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Restlaufzeit bis zu einem Jahr | Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren | Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren | Gesamtbetrag | davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte besichert |
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TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 50 | 0 | 0 | 50 | 0 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 665 | 0 | 41.037 | 41.702 | 0 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Genussrechten | 0 | 30.944 | 0 | 30.944 | 0 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 100 | 0 | 0 | 100 | 0 |
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815 | 30.944 | 41.037 | 72.796 | 0 |
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Restlaufzeit bis zu einem Jahr | Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren | Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren | Gesamtbetrag | davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte besichert |
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TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 215 | 0 | 0 | 215 | 0 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 154 | 0 | 52.161 | 52.315 | 0 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Genussrechten | 0 | 18.824 | 0 | 18.824 | 0 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 16 | 3 | 0 | 19 | 0 |
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385 | 18.827 | 52.161 | 71.373 | 0 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen überwiegend das
Gesellschafterdarlehen der SUMIDA Europe GmbH in Höhe von 38.000 TEUR (Vj. 49.000
TEUR).
Der Anstieg bei den Verbindlichkeiten aus den Genussrechten resultiert aus der jährlichen
Zuführung des Jahresergebnisses. Gemäß den Bedingungen zu den Genussrechten, sind
künftige Jahresüberschüsse bis zu einer Höhe von 39.000 TEUR, letztmalig im Geschäftsjahr
2013, dem Genussrechtskapital zuzuführen.
Die Umsätze im Berichtsjahr in Höhe von 3.347 TEUR (Vj. 3.348 TEUR) beinhalten im
Wesentlichen Dienstleistungen an inländische Konzerngesellschaften, sowie an die Gesellschafterin
SUMIDA Europe GmbH.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 3.662 TEUR (Vj. 1.854 TEUR) bestehen
im Berichtsjahr im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1.506 TEUR (Vj. 2.153 TEUR) enthalten
insbesondere Verwaltungskosten in Höhe von 374 TEUR (Vj. 500 TEUR), Raumkosten in
Höhe von 539 TEUR (Vj. 467 TEUR) und Aufwendungen aus Kostenverrechnungen von verbundenen
Unternehmen in Höhe von 481 TEUR (Vj. 858 TEUR).
Bei den Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen handelt es sich um planmäßige Abschreibungen
in Höhe von 551 TEUR (Vj. 638 TEUR). Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen
sind im Berichtszeitraum, wie auch im Vorjahr, nicht angefallen.
Der Zinsaufwand gegenüber verbundenen Unternehmen besteht ausschließlich aus den Darlehenszinsen
gegenüber der SUMIDA Europe GmbH in Höhe von 914 TEUR (Vj. 980 TEUR).
Der darüber hinaus enthaltene Aufwand aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen
(138 TEUR; Vj. 143 TEUR) und der Ertrag aus der Wertänderung des Deckungsvermögens
(19 TEUR; Vj. 27 TEUR) belaufen sich im Berichtsjahr saldiert auf 119 TEUR (Vj. 116
TEUR).
Aus der Anpassung an den niedrigeren beizulegenden Wert entstand im Geschäftsjahr
ein Aufwand von 285 TEUR (Vj. 0 TEUR). Diese Abwertung betrifft die Anteile an der
SUMIDA Components GmbH.
Die Erträge aus Ergebnisabführung resultieren aus der Gewinnabführung der SUMIDA Components
& Modules GmbH in Höhe von 5.089 TEUR (Vj. 8.564 TEUR), der SUMIDA EMS GmbH in Höhe
von 811 TEUR (Vj. 864 TEUR) und dem im Geschäftsjahr neu abgeschlossenem Ergebnisabführungsvertrag
mit der SUMIDA flexible connections GmbH in Höhe von 2.628 TEUR (Vj. 0 TEUR).
Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr Ergebnisabführungsverträge mit der SUMIDA Components
GmbH einerseits und der VOGT electronic Miesau GmbH andererseits abgeschlossen. Hieraus
ergab sich im Berichtszeitraum ein Aufwand in Höhe von 508 TEUR (Vj. 0 TEUR).
Die Haftungsverhältnisse der SUMIDA AG gem. § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB werden wie
folgt vermerkt:
|
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2012 | 2011 |
|
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TEUR | TEUR |
| Bürgschaftserklärungen zugunsten verbundener Unternehmen | 180 | 180 |
Die im Berichtsjahr ausgewiesene Bürgschaft wurde zugunsten der SUMIDA Lehesten GmbH,
Lehesten geschlossen. Aufgrund der positiven Geschäftssituation der SUMIDA Lehesten
GmbH wird zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 von keiner Inanspruchnahme ausgegangen.
| 2012 | 2011 | ||
| TEUR | TEUR | ||
| Miet- und Leasingverträge | 1.163 | 1.521 | |
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- davon bis 1 Jahr | 390 | 387 |
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- davon 1 - 5 Jahre | 763 | 1.131 |
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- davon über 5 Jahre | 10 | 3 |
Mit Zustimmung des Aufsichtsrats hat der Vorstand mit Wirkung zum 1. März 2003 Genussrechte
im Gesamtnennbetrag von bis zu 39.000 TEUR (1.300.000 Stück Genussrechte im Nennbetrag
von je 30 EUR) ausgegeben. Diese sind untereinander gleichberechtigt, jedoch nachrangig
gegenüber Ansprüchen von Gläubigern der Gesellschaft. Sie lauten auf den Namen und
sind übertragbar.
Die Genussrechte gewähren einen Anspruch auf jährliche Ausschüttung in Höhe der auf
Stammaktien, mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital, welcher dem Nennbetrag
der Genussrechte entspricht, entfallenden Dividende.
Die Genussrechte werden vorbehaltlich der Regelungen des nachfolgenden Absatzes zum
Nennbetrag am Tag nach der ordentlichen Hauptversammlung zurückbezahlt, in der der
Jahresabschluss des am 31. Dezember 2013 endenden Geschäftsjahres vorgelegt wird.
Eine Beteiligung am Liquidationserlös besteht nicht.
Die Genussrechte nehmen an Verlusten teil. Vor der Verrechnung der Jahresfehlbeträge
mit den Genussrechten sind diese im gesetzlich zulässigen Rahmen mit den vorhandenen
Gewinn- und Kapitalrücklagen bis zu deren Verbrauch zu verrechnen.
Eine Nachschusspflicht besteht nicht. Künftige Jahresüberschüsse sind grundsätzlich
in voller Höhe dem Genussrechtskapital bis zur Höhe von 39.000 TEUR zuzuführen.
Im Geschäftsjahr 2012 ergab sich aufgrund des positiven Jahresergebnisses eine Zuführung
zum Genussrechtskapital in Höhe von 12.120 TEUR (Vj. 10.968 TEUR).
Jedem Genussrecht im Nennbetrag von je 30 EUR ist ein Optionsrecht über je eine Stammaktie
mit einem rechnerischen Anteil von 1 EUR am Grundkapital beigefügt. Der Optionspreis
beträgt 1 EUR. Die Optionsfrist endet am 31. August 2013. Im Geschäftsjahr 2012 wurden
25 Stück Optionsrechte von Aktionären der Gesellschaft ausgeübt. Zum Stichtag sind
somit 677 Optionsrechte noch nicht ausgeübt.
Die Gläubigerbanken haben im Geschäftsjahr 2002/2003 auf Kreditforderungen gegenüber
dem SUMIDA AG Konzern (ehemals VOGT electronic Konzern) in Höhe von 45.000 TEUR gegen
Einräumung eines Besserungsscheins verzichtet.
Hinsichtlich des im Geschäftsjahr 2002/2003 durch die Pool-Banken ausgesprochenen
Forderungsverzichts wurden im Zusammenhang mit der weiteren Finanzierung des SUMIDA
AG Konzerns die Bedingungen für das Wiederaufleben des Forderungsverzichts neu geregelt.
Danach greift der Besserungsschein erst bei Überschreiten einer Eigenkapitalquote
im Einzelabschluss der SUMIDA AG von 20 %.
Gemäß Vertrag ist für die Höhe des Wiederauflebens der Forderung rechnerisch auf den
jeweils endgültigen Jahresabschluss abzustellen, wobei die Bewertungsgrundsätze im
Einzelnen definiert sind. Im endgültigen Abschluss ist ein Wiederaufleben der Forderung
als außerordentlicher Aufwand zu berücksichtigen, wobei er betragsmäßig dem dann noch
verbleibenden Jahresüberschuss nach Steuern zu entsprechen hat.
Im Zuge der Akquisition durch den SUMIDA Konzern im Februar 2006 wurde der Besserungsschein
zunächst von der SUMIDA Europe GmbH, Neumarkt/ Oberpfalz, erworben und anschließend
durch eine Abtretungserklärung an die ISMART Global Ltd., Tortola/British Virgin Islands,
ein Tochterunternehmen der SUMIDA CORPORATION, Tokio/Japan, weitergereicht. Zur Vermeidung,
des gemäß Vertrag festgelegten Wiederauflebens des Besserungsscheins bei Überschreitung
der 20 %igen Eigenkapitalquote im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung aus dem Geschäftsjahr
2007, wurde zwischen dem Inhaber des Besserungsscheins und der SUMIDA AG im Dezember
2007 vereinbart, dass bei der Berechnung dieser Eigenkapitalquote die im Geschäftsjahr
2007 durchgeführte Kapitalerhöhung nicht berücksichtigt wird. Diese Regelung gilt
bis zum 31.12.2013.
Aufgrund dessen wurde der Besserungsschein wie in den Vorjahren nicht bedient. Im
Dezember 2008 wurde des Weiteren vereinbart, dass der Besserungsschein unabhängig
vom Erreichen einer Eigenkapitalquote zu bedienen ist, wenn nach Zuführung der jeweiligen
Jahresüberschüsse der SUMIDA AG aus vor dem 01.01.2014 endenden Geschäftsjahren in
das Genussrechtskapital das Genussrechtskapital bis zu einem Betrag von 39.000 TEUR
vollständig aufgefüllt ist. Für Geschäftsjahre ab dem 01.01.2014 gilt wieder die ursprüngliche
Regelung.
Die Ausgabe von neuen Stammaktien im Geschäftsjahr 2007 sowie im Geschäftsjahr 2012
führte mittels eingebrachter Sach- bzw. Bareinlagen zu einer Erhöhung des Eigenkapitals
der SUMIDA AG von insgesamt 33.589 TEUR (2007: 17.547 TEUR; 2012: 16.042 TEUR).
Die Eigenkapitalquote liegt am Bilanzstichtag bei 33 % (Vj. 22 %; wobei hier die Position
"Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleisteten Einlagen" nicht berücksichtigt
wurde).
Diplom-Ingenieur, Diplom-Kaufmann
Vorsitzender
Diplom-Ingenieur, Unternehmensberater
Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender
Kaufmann
Arbeitnehmervertreter
Betriebsratsvorsitzender, Obernzell
Dem Vorstand der SUMIDA AG wurden am 5. August 2009 folgende Mitteilungen im Sinne
des § 20 Abs. 1, 4 AktG übermittelt.
Die SUMIDA CORPORATION, Tokio/Japan, teilte mit, dass ihr mittelbar mehr als der vierte
Teil der Aktien an der SUMIDA AG sowie mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der
SUMIDA AG gehört.
Die SUMIDA Europe GmbH, Neumarkt/Oberpfalz, teilte mit, dass ihr unmittelbar mehr
als der vierte Teil der Aktien an der SUMIDA AG sowie unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung
an der SUMIDA AG gehört.
Die ISMART Global Ltd., Tortola/British Virgin Islands, teilte mit, dass ihr unmittelbar
mehr als der vierte Teil der Aktien an der SUMIDA AG gehört.
Der Jahresabschluss der SUMIDA AG wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Die Gesellschaft SUMIDA AG gehört zum Konzernkreis der SUMIDA CORPORATION, Tokio/Japan,
und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Dieser Konzernabschluss hat gemäß §
292 HGB in Verbindung mit der Konzernbefreiungsverordnung, befreiende Wirkung für
die Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes der SUMIDA
Europe GmbH und damit auch der SUMIDA AG. Der befreiende Konzernabschluss und der
befreiende Konzernlagebericht der SUMIDA CORPORATION sind mit der Richtlinie 83/349/EWG
des Rates vom 13.06.1983 über den konsolidierten Abschluss in der für Deutschland
geltenden Fassung gleichwertig. Der Konzernabschluss der SUMIDA CORPORATION, Tokio/Japan,
wird nach den in Japan geltenden Generally Accepted Accounting Principles aufgestellt
und ist bei der FINANCIAL SERVICES AGENCY, Tokio/Japan, und bei der SUMIDA CORPORATION
auf deren Internetseite (www.sumida.com/investors) einzusehen und wird darüber hinaus
im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen
wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hatten.
Obernzell, den 15. März 2013
SUMIDA AG
Der Vorstand
Paul Hofbauer
An die SUMIDA AG, Obernzell
Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung der SUMIDA AG, Obernzell, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die
Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften
liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es,
auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss
unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten
und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.
Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit
und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen
über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit
des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben
in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung
des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend
sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht
der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
München, den 15. März 2013
KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft
Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
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