Ad-hoc | 21 October 1996 07:55
Ad hoc-Service: Dürr AG
——————————————————————
Ad hoc-Service: Dürr AG
Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.
——————————————————————————
Auch im dritten Quartal 1996 bleibt Dürr auf Wachstumskurs
Stuttgart, 21. Oktober 1996 – Auch im dritten Quartal 1996 konnte
der Dürr Konzern, weltweit führender Systemlieferant für
Automobillackierereien, seinen Wachstumskurs fortsetzen. Wie der
Vorstand der Dürr AG bekanntgab, lag der Konzernumsatz vor Beginn
des erfahrungsgemäß umsatzstärksten vierten Quartals mit 863 Mio.
DM (1995: 712 Mio. DM) um 21 % über dem vergleichbaren
Vorjahreswert. Der Auftragseingang belief sich mit 1,480 Mrd. DM
(1,341 Mrd. DM) auf einen um etwa 10 % höheren Wert als in den
ersten neun Monaten des Vorjahres. Entsprechend erhöhte sich der
Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 13 % auf
1,836 Mrd. DM (1,617 Mrd. DM). Das Ergebnis vor Steuern lag mit
19,5 Mio. DM (18,1 Mio. DM) um nahezu 8 % über dem Niveau von
1995.
Mit Blick auf das Gesamtjahr ist der Vorstand der Dürr AG
optimistisch, daß das Geschäftsvolumen die angestrebten Werte
erreicht bzw. übertrifft. Der erwartete Umsatz wird mit rund 1,6
Mrd. DM (1,471 Mrd. DM) beziffert. Der Auftragseingang wird
weiter auf nahezu 1,7 Mrd. DM (1,610 Mrd. DM) gesteigert werden
können.
Was die Ertragsentwicklung zum Jahresende betrifft, geht der
Vorstand davon aus, daß das Vorsteuerergebnis unter dem
Vorjahresniveau (43,9 Mio. DM) liegen wird. Ausschlaggebender
Faktor ist die schwierige Situation bei Dürr do Brasil. Dabei
handelt es sich im wesentlichen um Auswirkungen der momentan
ungünstigen Standortbedingungen und des geöffneten
brasilianischen Marktes. Die erfreuliche Projektsituation in
Südamerika sowie erste Effekte aus den bereits eingeleiteten
Restrukturierungsmaßnahmen werden jedoch im folgenden Jahr zu
einer deutlich verbesserten Lage führen.
Die Ausschüttung einer unveränderten Dividende erscheint aus
heutiger Sicht gesichert.
Auch wenn die geplante Ertragsverbesserung im laufenden
Geschäftsjahr nicht erreicht wird, ist der Vorstand
zuversichtlich, die mittelfristig angestrebte Steigerung der
Umsatzrendite realisieren zu können.
Ende der Mitteilung