Ad-hoc | 4 April 2000 07:58
Ad hoc-Service: Dürr AG
Mehrheit bei Schenck
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Dürr AG übernimmt Technologie- und Engineering-Gruppe Carl
Schenck AG
o Strategien zur Erschließung erheblicher Wachstums- und
Ertragspotenziale
o Führender Anbieter von Produktionssystemen für die
Automobilfertigung
Stuttgart, 4. 4. 2000. Dürr und Schenck geben bekannt: Der
Technologiekonzern Dürr AG, Stuttgart, hat mit 76,4% des
Grundkapitals der Carl Schenck AG, Darmstadt, die Mehrheit an dem
weltweit führenden Anbieter von Automatisierungs-, Diagnose und
Prüfsystemen übernommen. Wie bereits angekündigt, wird Dürr zum
Erwerb weiterer Anteile von außenstehenden Aktionären in Kürze
ein definitives Kaufangebot unterbreiten.
Bereits Ende Oktober 1999 hatte Dürr mit der Harald Quandt
Beteiligungsverwaltung, Bad Homburg, einen Vertrag über den
Erwerb der 76,4 % abgeschlossen. Da in diesem Paket jedoch noch
51,4 % des Grundkapitals aus dem Besitz der AGIV AG, Frankfurt,
enthalten waren, stand die Veräußerung bisher unter dem Vorbehalt
der Zustimmung der AGIV-Gremien. Die Zustimmung des AGIV-
Aufsichtsrates sowie der AGIV-Hauptversammlung zu dem Verkauf
liegen nunmehr vor. Auch von den Kartellbehörden wurden die
erforderlichen Genehmigungen erteilt.
Mit der Akquisition entwickelt sich Dürr zu einem der weltweit
führenden Anbieter von Produktionssystemen für die
Automobilindustrie und erschließt sich zusätzliche Wachstums- und
Ertragspotenziale in anderen Branchen.
Die Carl Schenck AG hält mit ihren drei Kernbereichen führende
Markt- und Technologiepositionen in der Prüf- und
Automatisierungstechnik, in der Auswucht- und Diagnosetechnik
sowie bei Verfahrenssystemen. Mit Abstand wichtigste Schenck-
Abnehmerbranche ist die Automobilindustrie mit ihren Zulieferern.
Insbesondere im anspruchsvollen Marktsegment der
Fahrzeugendmontage einschließlich Prüftechnik,
wo Dürr und Schenck bereits in der Vergangenheit eng
zusammenarbeiteten, kann die gemeinsame Marktposition erheblich
ausgebaut werden.
Im Geschäftsjahr 1998 erwirtschaftete Schenck mit rund 3500
Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von 453 Mio. Euro und erzielte ein
Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern von 20,9 Mio. Euro. Für das
Geschäftsjahr 1999 geht Schenck von weiteren Verbesserungen der
wesentlichen Eckdaten aus. Endgültige Zahlen veröffentlicht das
Unternehmen Ende April.
Die in über 20 Ländern direkt vertretene Dürr-Gruppe konnte 1999e
mit einem Umsatz von 1.179 Mio Euro eine neue Bestmarke
erzielen. Vor dem Hintergrund
einer guten Projektlage im Stammgeschäft und seinen neuen
Aktivitäten mit Schenck sowie im Dienstleistungsgeschäft erwartet
Dürr für das Geschäftsjahr 2000 deutliche Zuwächse bei Wachstum
und Ertrag. Endgültige Zahlen gibt das Unternehmen auf seiner
Bilanzpressekonferenz am 17. April bekannt. Eine
Analystenkonferenz findet am 18. April 2000 in Frankfurt statt.
Ansprechpartner
Gerhard Zaiß
Tel.: 0711 – 1 36 10 95
Fax: 0711 – 136 17 16
E-Mail:corpcom@durr.com
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