![]() Dürr AktiengesellschaftStuttgartHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025INHALT Kennzahlen Dürr-Konzern Überblick H1 2025 fortgeführte Aktivitäten Konzernlagebericht Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalspiegel Konzernanhang 1. Januar bis 30. Juni 2025 Versicherung der gesetzlichen Vertreter Finanzkalender Kontakt Titelbild Der Lackapplikator EcoPaintJet Pro arbeitet mit einzeln ansteuerbaren Düsen, um auch individuelle Muster overspray-frei und vollautomatisch auftragen zu können - und das selbst auf vertikale Karosserieflächen. Damit verbindet er Produktindividualisierung und maximale Automatisierung. KENNZAHLEN DÜRR-KONZERN
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Sondereffekte: H1 2025: -139,0 Mio. € (inkl. -120,4 Mio. € Wertminderung Geschäfts-
oder Firmenwert und -15,0 Mio. € Kaufpreisallokationseffekte), H1 2024: -30,8 Mio.
€ (inkl. -22,9 Mio. € Kaufpreisallokationseffekte) ÜBERBLICK H1 2025 FORTGEFÜHRTE AKTIVITÄTEN
KONZERNLAGEBERICHTWIRTSCHAFTLICHES UMFELD Aufgrund der globalen Risiken entwickelte sich die Weltwirtschaft im ersten Halbjahr 2025 verhalten. Wesentliche Belastungsfaktoren waren die Handelskonflikte sowie verschärfte geopolitische Konflikte, etwa zwischen Israel und dem Iran. In Deutschland stieg die Hoffnung auf einen wirtschaftspolitischen Neustart mit dem Investitionsprogramm der neuen Regierung. Aufgrund der rückläufigen Inflation und der schwachen Konjunktur im Euroraum senkte die Europäische Zentralbank die Leitzinsen im zweiten Quartal erneut um 0,25 Prozentpunkte. Die US-Notenbank Fed beließ den Leitzins aufgrund wiederkehrender Inflationssorgen und unsicherer Konjunkturaussichten infolge der Zollpolitik in der Spanne von 4,25 bis 4,5 %. In den ersten sechs Monaten stieg der Auftragseingang des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus um real 1 %. Ausschlaggebend hierfür war eine verbesserte Auslandsnachfrage, während das Inlandsgeschäft leicht unter dem Vorjahresniveau lag. Insgesamt bleibt die Stimmung im Maschinenbau verhalten. Die weltweit hohe Unsicherheit sorgt weiterhin für Investitionszurückhaltung auf Kundenseite. WESENTLICHE EREIGNISSE UND HINWEISE ZUM ZAHLENWERK VERÄUSSERUNG UMWELTTECHNIK Am 29. Juni 2025 haben wir einen Vertrag über den Verkauf des Umwelttechnikgeschäfts (Division Clean Technology Systems Environmental) an eine Tochtergesellschaft des Investors Stellex Capital Management unterzeichnet. Im Zuge der Transaktion werden wir von Stellex eine Rückbeteiligung in Höhe von knapp 25 % an der Umwelttechnik erwerben. Der Unternehmenswert der Umwelttechnik beträgt rund 385 Mio. €. Abzüglich der Kosten für den Erwerb der Rückbeteiligung und weiterer transaktionsbedingter Kosten (einschließlich Steuern) erwarten wir einen Nettoverkaufserlös von rund 250 Mio. €. Der Buchgewinn dürfte - abhängig von der Stichtagsbewertung - etwa 160 bis 190 Mio. € nach Steuern und 220 bis 250 Mio. € vor Steuern erreichen. Das Closing wird im vierten Quartal 2025 erwartet. 2024 erzielte die Umwelttechnik mit rund 1.300 Beschäftigten einen Umsatz von 407 Mio. €. FORTGEFÜHRTE UND AUFGEGEBENE GESCHÄFTSBEREICHE In diesem Bericht wird die Umwelttechnik innerhalb der Division Clean Technology Systems Environmental als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Die übrigen Divisions und das Corporate Center bilden die fortgeführten Geschäftsbereiche. Die Vorjahreswerte wurden rückwirkend angepasst. Die Kommentierungen beziehen sich in der Regel auf die fortgeführten Geschäftsbereiche. VEREINFACHUNG DER KONZERNSTRUKTUR ABGESCHLOSSEN Der vereinbarte Verkauf der Umwelttechnik ist ein wesentlicher Schritt im Rahmen der im Juni 2024 angekündigten Vereinfachung der Konzernstruktur. Nach dem Closing wird der Dürr-Konzern nur noch aus drei statt ursprünglich fünf Divisions bestehen. Bereits Anfang 2025 hatten wir das zuvor auf zwei Divisions verteilte Geschäft mit Lackier-, Applikations- und Endmontagetechnik für die Automobilindustrie in der neuen Division Automotive gebündelt. In der neuen Konzernstruktur konzentrieren wir uns voll auf unser Kerngeschäft rund um die nachhaltige Automatisierung von Produktionsprozessen. ![]() NEUE PROGNOSE FÜR AUFTRAGSEINGANG, WERTMINDERUNG, VERSCHLANKUNG DER VERWALTUNGSSTRUKTUR Auf Basis vorläufiger Geschäftszahlen für das zweite Quartal haben wir am 23. Juli 2025 per Ad-hoc-Mitteilung die Jahresprognose für den Auftragseingang der fortgeführten Geschäftsbereiche auf 3.800 bis 4.100 Mio. € angepasst (zuvor: 4.300 bis 4.700 Mio. €). Grund hierfür war die erhebliche Investitionsunsicherheit der Kunden infolge der globalen Zollkonflikte im zweiten Quartal. Die Prognosen für Umsatz, EBIT-Marge vor Sondereffekten und Ergebnis nach Steuern im Geschäftsjahr 2025 wurden bestätigt. Weitere Informationen enthält das Kapitel Ausblick ab Seite 22. In der Ad-hoc-Meldung vom 23. Juli haben wir zudem über folgende Sachverhalte informiert:
ZAHLUNGSMITTELABFLUSS FÜR DEN ERWERB ANGEDIENTER HOMAG-AKTIEN Im März 2025 haben wir weitere rund 2,5 Mio. Aktien der HOMAG Group AG erworben, was zu einem Zahlungsmittelabfluss von 96,7 Mio. € führte. Die Aktien waren uns angedient worden, nachdem zuvor im Spruchverfahren um die Angemessenheit des Barabfindungsangebots und der Garantiedividende für außenstehende HOMAG-Aktionäre eine rechtskräftige Entscheidung ergangen war. Aktuell sind 83,8 % der HOMAG-Aktien im Besitz der Dürr Technologies GmbH, weitere 14,1 % hält die Aktionärsgruppe Schuler/Klessmann, der Streubesitz beträgt 2,1 %. ANPASSUNG KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS ERSTE QUARTAL 2025 Der am 13. Mai veröffentlichte Quartalsabschluss zum 31. März 2025 enthält im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit einen Mittelabfluss von 96,7 Mio. € in Zusammenhang mit dem Barabfindungsangebot für die außenstehenden Aktionäre der HOMAG Group AG. Dieser Mittelabfluss wurde in der Position „Andienung von Aktien im Rahmen des Abfindungsangebots an die Aktionäre der HOMAG Group AG“ ausgewiesen und enthält neben der Kaufpreiszahlung auch eine Zinskomponente in Höhe von 17,0 Mio. €. Diese Zinskomponente wurde im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit für das erste Quartal 2025 versehentlich auch in der Position „Zinszahlungen“ und damit doppelt ausgewiesen. Spiegelbildlich wurden im Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit die sonstigen nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge 17,0 Mio. € zu hoch ausgewiesen. Der Free Cashflow blieb hiervon unberührt. Eine Darstellung der korrigierten Kapitalflussrechnung für das erste Quartal 2025 finden Sie in den entsprechenden Tabellen auf den Seiten 13 und 30 dieses Berichts. EFFEKTE AUS DEM AGRAMKOW-VERKAUF Beim Periodenvergleich ist die Veräußerung der in der Befülltechnik tätigen Agramkow-Gruppe zum 1. Juli 2024 zu beachten. Im ersten Halbjahr 2024 steuerte die zu Industrial Automation gehörende Agramkow-Gruppe 16,7 Mio. € Auftragseingang und 26,4 Mio. € Umsatz bei. EFFEKTE AUS DER VERÄNDERTEN DIVISION-STRUKTUR Im Zuge der Klassifizierung der Umwelttechnik als aufgegebener Geschäftsbereich weisen wir bis zum Closing sogenannte Allokationseffekte aus. Sie resultieren daraus, dass Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zuvor anteilig der Division Clean Technology Systems Environmental zugeordnet waren, aber im Dürr-Konzern verbleiben, gemäß den IFRS in den fortgeführten Aktivitäten auszuweisen sind. Aufwendungen und Erträge aufgrund konzerninterner Verrechnungen an Clean Technology Systems Environmental wurden herausgerechnet und separat in den Allokationseffekten ausgewiesen. Dies betrifft zum Beispiel Zahlungen für Dienstleistungen, Abschreibungen oder Mietzahlungen. Die Allokationseffekte sind in nachstehender Tabelle Teil der Position Corporate Center / Konsolidierung / Allokationseffekte. CORPORATE CENTER UND ALLOKATIONSEFFEKTE
GESCHÄFTSVERLAUF (FORTGEFÜHRTE GESCHÄFTSBEREICHE) Dieses Kapitel bezieht sich hauptsächlich auf die fortgeführten Geschäftsbereiche. Punktuell gehen wir auch auf den Gesamtkonzern einschließlich des aufgegebenen Geschäftsbereichs Umwelttechnik ein. Überleitungen für die wichtigsten Geschäftszahlen enthält die Tabelle „Gesamtkonzern, fortgeführte Geschäftsbereiche und aufgegebener Geschäftsbereich“. GESAMTKONZERN, FORTGEFÜHRTE GESCHÄFTSBEREICHE UND AUFGEGEBENER GESCHÄFTSBEREICH
AUFTRAGSEINGANG, UMSATZ, AUFTRAGSBESTAND (FORTGEFÜHRTE GESCHÄFTSBEREICHE)
AUFTRAGSEINGANG IM ZWEITEN QUARTAL DURCH ZOLLKONFLIKTE BEEINTRÄCHTIGT Mit 1.887,2 Mio. € lag der Auftragseingang im ersten Halbjahr 2025 deutlich unter dem Vorjahreswert. Dafür gab es zwei Hauptgründe: Zum einen enthielt das erste Halbjahr 2024 mehrere Großaufträge. Zum anderen bewirkte die Unsicherheit infolge der globalen Zollkonflikte, dass Kunden im zweiten Quartal 2025 Investitionen zurückhielten. Vor diesem Hintergrund sank der Auftragseingang im Zeitraum April bis Juni gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel auf 806,8 Mio. €; der Rückgang betraf alle Divisions. Die Bruttomarge des Auftragseingangs war in den ersten sechs Monaten 2025 höher als im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Wechselkurseffekte wäre der Auftragseingang 56,8 Mio. € beziehungsweise 2,9 % höher ausgefallen. Die zum 1. Juli 2024 veräußerte Agramkow-Gruppe hatte im ersten Halbjahr 2024 16,7 Mio. € zum Auftragseingang beigetragen. ![]() Bei der regionalen Verteilung des Auftragseingangs ist der starke Rückgang in Deutschland auffällig. Er resultiert vor allem aus dem sehr hohen Basiswert infolge eines außergewöhnlich großen Auftrags im Volumen von knapp 500 Mio. € im ersten Quartal 2024. Dem starken Plus in Asien (ohne China), Afrika und Australien lagen Großaufträge in Indien und Saudi-Arabien zugrunde. Im Gesamtkonzern (einschließlich Umwelttechnik) betrug der Auftragseingang im ersten Halbjahr 2.066,4 Mio. € und im zweiten Quartal 897,0 Mio. €. UMSATZ 4,0 % UNTER H1 2024 Der Umsatz der fortgeführten Geschäftsbereiche belief sich im ersten Halbjahr 2025 auf 2.008,3 Mio. € und fiel damit 4,0 % niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. Die Division Automotive erzielte ein leichtes Plus von 2,5 %. Einem stärkeren Zuwachs stand entgegen, dass es bei einigen Projekten zu kundenseitigen Verzögerungen kam. Bei Industrial Automation nahmen die Erlöse um 17,9 % ab. Hauptgründe dafür waren der niedrige Auftragseingang im Vorjahr, die Investitionszurückhaltung in den Bereichen Elektromobilität und Batteriefertigung sowie die Entkonsolidierung der Agramkow-Gruppe, die im Vorjahr noch 26,4 Mio. € Umsatz beigesteuert hatte. Bei Woodworking bewirkte die Auftragsschwäche im Jahr 2024 einen Umsatzrückgang von 4,5 %. Bereinigt um Wechselkurseffekte wäre der Umsatz 46,1 Mio. € höher ausgefallen. Im zweiten Quartal erreichten die Erlöse mit 1.000,9 Mio. € nahezu das Niveau des Auftaktquartals, blieben aber 7,7 % hinter dem Vorjahreswert zurück. Dabei machte sich neben den oben genannten Faktoren auch das unsichere gesamtwirtschaftliche Umfeld infolge der Zollkonflikte bemerkbar. Das Umsatzplus von 46,9 % in Asien (ohne China), Afrika und Australien resultierte vor allem aus der Abwicklung von Großaufträgen in Saudi-Arabien und Südkorea. ![]() Im Gesamtkonzern (inklusive Umwelttechnik) lag der Umsatz im ersten Halbjahr 2025 bei 2.192,5 Mio. €, davon entfielen 1.089,6 Mio. € auf das zweite Quartal. Der Service-Umsatz der fortgeführten Geschäftsbereiche belief sich im ersten Halbjahr 2025 auf 543,6 Mio. €; im Vorjahresvergleich verringerte er sich um 3,0 % und damit unterproportional zum Gesamtumsatz. Folglich war der Service-Anteil am Konzernumsatz mit 27,1 % höher als im Vorjahr (26,3 %). Im zweiten Quartal sank der Service-Umsatz um 4,7 % auf 263,7 Mio. €, da zahlreiche Kunden mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit ihre Ausgaben einschränkten. Woodworking konnte den positiven Service-Trend trotz des widrigen Marktumfelds fortsetzen und eine leichte Umsatzsteigerung erzielen. AUFTRAGSBESTAND BEI 3,9 MRD. € Aufgrund des niedrigen Auftragseingangs im zweiten Quartal lag die Book-to-Bill Ratio im ersten Halbjahr mit 0,94 unter der Marke von 1. Der Auftragsbestand belief sich zum 30. Juni 2025 auf 3.873,7 Mio. €; damit reduzierte er sich im Vergleich zum Jahresende 2024 um 6,9 % (31.12.2024: 4.160,6 Mio. €) und gegenüber der Jahresmitte 2024 (4.249,7 Mio. €) um 8,8 %. Dies lag neben dem verhaltenen Auftragseingang im bisherigen Jahresverlauf auch an Währungseffekten, der Veräußerung von Agramkow und Ausbuchungen in geringem Umfang. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG UND RENDITEKENNZAHLEN (FORTGEFÜHRTE GESCHÄFTSBEREICHE)
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Vertriebs-, Verwaltungs- und F&E-Kosten BRUTTOMARGE IM ERSTEN HALBJAHR UM 1,5 PROZENTPUNKTE GESTEIGERT Das Bruttoergebnis der fortgeführten Aktivitäten stieg im ersten Halbjahr bei rückläufigem Umsatz (-4,0 %) um 3,0 %. Dadurch erhöhte sich die Bruttomarge auf 22,5 % nach 21,0 % im Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal weitete sich die Bruttomarge auf 22,6 % aus (Q2 2024: 20,4 %). Hauptgrund für die Verbesserung waren höhere Bruttomargen im Equipment-Geschäft aller Divisions. Dies unterstreicht den Erfolg unserer Value-before-Volume-Strategie; in der Division Woodworking machten sich zudem die im Vorjahr durchgeführten Personalmaßnahmen bemerkbar. Die im Bruttoergebnis enthaltenen Sondereffekte fielen im ersten Halbjahr mit -16,7 Mio. € geringer aus als im Vorjahr (-26,8 Mio. €), was in erster Linie aus geringeren Kaufpreisallokationseffekten resultierte. Der Beitrag des Service-Geschäfts zum Bruttoergebnis nahm etwas ab. Bei den Overhead-Kosten ergab sich im ersten Halbjahr ein leichter Anstieg um 2,3 %. Er entfiel vor allem auf die Vertriebskosten und resultierte unter anderem aus gestiegenen Kommissionszahlungen an Vertriebspartner; hinzu kamen höhere Tarifgehälter in Deutschland und Aufwendungen für das Synergieprogramm OneDürrGroup. Die Kosten für Forschung und Entwicklung stiegen um 2,8 %. Die Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts um 120,4 Mio. € bewirkte, dass der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen mit -120,7 Mio. € negativ ausfiel. Die enthaltenen Währungsgewinne und -verluste nahmen deutlich ab, wobei die Verluste die Gewinne leicht überstiegen. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten zeigte im zweiten Quartal 2025 eine sequenzielle Verbesserung auf 4,2 % (Q1 2025: 3,9 %) und lag im ersten Halbjahr mit 4,0 % nur knapp unter dem Vorjahreswert. Die Division Automotive konnte die Marge im Vorjahresvergleich auf hohem Niveau steigern. Bei Woodworking trugen die Kostensenkungsmaßnahmen des Vorjahres zu einer erheblichen Margenausweitung trotz leicht rückläufigem Umsatz bei. Industrial Automation wies einen spürbaren Margenrückgang aus. Hauptgründe dafür waren Umsatzeinbußen, der Wegfall des Ergebnisbeitrags von Agramkow und ein leichter Verlust in der Business Unit Lithium-Ion Battery. Das EBIT vor Sondereffekten des Corporate Centers (inkl. Konsolidierungs- und Allokationseffekte) sank im ersten Halbjahr auf -27,8 Mio. € (H1 2024: - 20,9 Mio. €), was unter anderem aus Kosten für das Synergieprogramm OneDürrGroup resultierte. Die Allokationseffekte erreichten mit -6,0 Mio. € denselben Wert wie im Vorjahr. Aufgrund der im zweiten Quartal vorgenommenen Wertminderung war das EBIT nach Sondereffekten im ersten Halbjahr negativ (-57,9 Mio. €). Die saldierten Sondereffekte betrugen -139,0 Mio. € (H1 2024: -30,8 Mio. €). Die zweitgrößte Position nach der Wertminderung waren die Kaufpreisallokationseffekte, die sich von -22,9 Mio. € auf -15,0 Mio. € reduzierten. Bereinigt um Wechselkurseffekte hätte das EBIT im ersten Halbjahr -55,7 Mio. € betragen. Das EBIT vor Sondereffekten des Gesamtkonzerns (inklusive Umwelttechnik) betrug im ersten Halbjahr 106,3 Mio. €, wovon 53,8 Mio. € auf das zweite Quartal entfielen. Nach Sondereffekten waren es -38,4 Mio. € im ersten Halbjahr und -79,6 Mio. € im zweiten Quartal. Das Finanzergebnis der fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich im ersten Halbjahr von -20,4 Mio. € auf -12,9 Mio. €. Die Zinsaufwendungen sanken stärker als die Zinserträge, vor allem weil das Finanzierungsvolumen im Jahr 2024 reduziert und mit Blick auf Zinskosten und Laufzeit optimiert wurde. Ferner reduzierte sich im Zuge des im März ausgelaufenen Andienungsverfahrens für HOMAG-Aktien der Zinsaufwand in Zusammenhang mit dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der HOMAG Group AG. Einen positiven Effekt auf das Finanzergebnis hatte auch das verbesserte Beteiligungsergebnis. Das Ergebnis nach Steuern war im zweiten Quartal von der Wertminderung geprägt. In den fortgeführten Geschäftsbereichen betrug es -110,5 Mio. €, nachdem es sich im ersten Quartal um 40,8 % verbessert hatte. Für das erste Halbjahr ergab sich ein Wert von -93,4 Mio. €. Im Gesamtkonzern (inklusive Umwelttechnik) belief sich das Ergebnis nach Steuern im ersten Halbjahr auf -78,9 Mio. €. Bereinigt um die Wertminderung und damit zusammenhängende steuerliche Effekte hätte die Steuerquote im ersten Halbjahr rund 34 % betragen. FINANZWIRTSCHAFTLICHE SITUATION FREE CASHFLOW NACH STARKEM ZWEITEM QUARTAL AUF 47,2 MIO. € GESTEIGERT CASHFLOWS
CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND FREE CASHFLOW (FORTGEFÜHRTE GESCHÄFTSBEREICHE)1
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit der fortgeführten Geschäftsbereiche sank im ersten Halbjahr 2025 um 3,5 % auf 136,5 Mio. €. Er profitierte von einer deutlichen Verringerung des Net Working Capital auf 296,4 Mio. € dank hoher Kundenanzahlungen und reduzierter vertraglicher Vermögenswerte. Vor diesem Hintergrund erreichten die Days Working Capital mit 27 Tagen ein sehr gutes Niveau. Einen gegenläufigen Effekt auf den Cashflow - allerdings in kleinerem Umfang - hatte die nachlaufende Auszahlung von zurückgestellten Mitteln für den Stellenabbau bei Woodworking. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit von -78,9 Mio. € war einerseits geprägt von rückläufigen Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Ausschlaggebend dafür war, dass die Investitionen nach den hohen Niveaus der Vorjahre - insbesondere bei HOMAG - nun wieder in Richtung des Normalniveaus tendieren. Andererseits war die Anlage in Termingelder und sonstige Vermögenswerte mit 46,6 Mio. € niedriger als im ersten Halbjahr 2024 (186,6 Mio. €). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im ersten Halbjahr 2025 auf -210,7 Mio. €, dies bedeutet einen Anstieg des Mittelabflusses um 93,8 Mio. € im Vorjahresvergleich. Hauptgrund dafür war die Auszahlung von 96,7 Mio. € im Rahmen des am 3. März 2025 beendeten Barabfindungsangebots für HOMAG-Aktionäre. Die Dividendenzahlungen blieben mit 49,2 Mio. € praktisch konstant, genauso wie die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten (19,3 Mio. €). Die Zinszahlungen waren 5,6 Mio. € niedriger als im Vorjahreszeitraum. Dank eines starken zweiten Quartals erreichte der Free Cashflow im ersten Halbjahr 47,2 Mio. € und verdoppelte sich damit im Vorjahresvergleich nahezu. Die Basis dafür bildeten vor allem die rückläufigen Investitionsausgaben. INVESTITIONEN (OHNE AKQUISITIONEN)
Die Investitionen (ohne Akquisitionen) der fortgeführten Geschäftsbereiche waren im ersten Halbjahr 2025 ein Drittel niedriger als im Vorjahreszeitraum. Schwerpunkte sind im laufenden Jahr Neubauten und Modernisierungen bei Woodworking in Polen und Deutschland sowie der Bau von Test- und Entwicklungsanlagen für das oversprayfreie Lackieren und die Elektrodenbeschichtung. NETTOFINANZSTATUS
Die Nettofinanzverschuldung stieg gegenüber dem Jahresende 2024 um 21,4 % auf 480,8 Mio. €. Dabei machten sich besonders die Auszahlung von 96,7 Mio. € im Rahmen des Barabfindungsangebots für die HOMAG-Aktionäre und die Dividendenzahlung (49,2 Mio. €) bemerkbar. Dem gegenüber stand der Free Cashflow von 47,2 Mio. €, der den Mittelabfluss für die Dividende ungefähr kompensierte. Im vierten Quartal erwarten wir die Kaufpreiszahlung für die Umwelttechnik (rund 250 Mio. €) und eine korrespondierende Verringerung der Nettofinanzverschuldung. BILANZ: RÜCKGANG DER KURZFRISTIGEN VERMÖGENSWERTE KURZ- UND LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
Die langfristigen Vermögenswerte sanken seit dem Jahresende 2024 um 9,3 %. Dies ist im Wesentlichen eine Folge der in der Business Unit Production Automation Systems vorgenommenen Minderung des Geschäfts- oder Firmenwerts um 120,4 Mio. €. Die größte Veränderung bei den kurzfristigen Vermögenswerten war die Abnahme der flüssigen Mittel um 22,5 %, die vor allem aus dem Kauf der HOMAG-Aktien im ersten Quartal resultierte. Sowohl die Vorräte als auch die vertraglichen Vermögenswerte konnten reduziert werden. Der Anstieg der sonstigen finanziellen Vermögenswerte von 150,6 Mio. € auf 218,5 Mio. € reflektiert vor allem die Zunahme von Termingeldern und Derivaten. Unter dem Strich verkürzte sich die Bilanz um 7,3 % auf 4.612,8 Mio. €. ![]() EIGENKAPITAL
Das Eigenkapital sank gegenüber dem Jahresende 2024 um 12,1 % auf 1.075,7 Mio. €. Maßgeblich dafür waren der Nachsteuerverlust im Zuge der Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts, negative Währungseffekte aufgrund der Dollar-Schwäche und die Dividendenzahlungen in Höhe von 49,2 Mio. €. Der Ablauf der Andienungsfrist für die HOMAG-Aktionäre führte zu einer Umgliederung innerhalb des Eigenkapitals und damit zu einer Erhöhung der nicht beherrschenden Anteile um 13,5 Mio. €. Die Eigenkapitalquote betrug 23,3 % nach 24,6 % zum 31. Dezember 2024. KURZ- UND LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
Die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich seit Ende 2024 um 5,8 %. Hauptgrund dafür war die starke Verringerung der kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten nach Beendigung des Barabfindungsangebots an die HOMAG-Aktionäre. Zudem reduzierten sich die Rückstellungen aufgrund von Auszahlungen im Zuge des Stellenabbaus bei HOMAG. Der Rückgang der Finanzverbindlichkeiten resultierte aus mehreren Einzelfaktoren, wie zum Beispiel einer Schuldscheinfälligkeit und Rückgängen bei den Leasing- und Bankverbindlichkeiten. Zudem gab es in den Finanzverbindlichkeiten eine größere Umgliederung von langfristig zu kurzfristig, die unter anderem mit der Fälligkeit der Wandelanleihe Anfang 2026 zusammenhängt. Für die Zunahme der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten waren vor allem steigende Verbindlichkeiten gegenüber Beschäftigten und höhere Steuerverbindlichkeiten verantwortlich. FREMDKAPITALAUSSTATTUNG UND FINANZIERUNGSSTRUKTUR Im ersten Halbjahr 2025 haben wir Tranchen aus Schuldscheindarlehen im Volumen von 17,5 Mio. € fristgerecht zurückgezahlt. Zum 30. Juni bestand die Finanzierungsstruktur aus folgenden Elementen:
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Im ersten Halbjahr 2025 stiegen die F&E-Kosten um 2,8 % auf 70,4 Mio. €, unter anderem aufgrund höherer F&E-Kosten bei Woodworking im Vorfeld der Leitmesse LIGNA. Die F&E-Quote erreichte 3,5 % nach 3,3 % im Vorjahr. Im zweiten Quartal erhöhten sich die F&E-Kosten um 5,1 % auf 36,3 Mio. €, die F&E-Quote stieg von 3,2 % auf 3,6 %. Weitere Entwicklungskosten, die bei Kundenaufträgen entstehen, wurden in den Umsatzkosten gebucht. Die aktivierten Entwicklungskosten betrugen im ersten Halbjahr 17,8 Mio. € (H1 2024: 16,3 Mio. €), davon entfielen 9,0 Mio. € auf das zweite Quartal (Q2 2024: 8,6 Mio. €). Zum 30. Juni arbeiteten 998 Beschäftigte im F&E-Bereich (30.06.2024: 963). Schwerpunkte der Entwicklungsarbeit waren Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit. BESCHÄFTIGTE Zum 30. Juni 2025 waren 18.258 Menschen in den fortgeführten Geschäftsbereichen tätig. Dies entspricht einem Rückgang von 3,3 % im Vorjahresvergleich. Der Großteil der Reduzierung entfiel auf die Division Woodworking, in der im Zuge der anhaltenden Marktschwäche im Holzbearbeitungssektor Stellen abgebaut wurden. In der Division Automotive verkleinerte sich die Belegschaft aufgrund von Kapazitätsanpassungen an einigen Standorten. Bei Industrial Automation sank die Beschäftigtenzahl im Zuge der Integration der in den Vorjahren erworbenen Automatisierungsgesellschaften und durch den Verkauf der Agramkow-Gruppe. Der Zuwachs im Bereich Corporate Center / Allokationseffekte resultierte aus konzerninternen Umgliederungen und einem Aufbau in den Shared Services. BESCHÄFTIGTE NACH DIVISIONS (FORTGEFÜHRTE GESCHÄFTSBEREICHE)
BESCHÄFTIGTE NACH REGIONEN (FORTGEFÜHRTE GESCHÄFTSBEREICHE)
SEGMENTBERICHT UMSATZ NACH DIVISIONS (FORTGEFÜHRTE GESCHÄFTSBEREICHE)
EBIT VOR SONDEREFFEKTEN NACH DIVISIONS (FORTGEFÜHRTE GESCHÄFTSBEREICHE)
AUTOMOTIVE
Nach 502,7 Mio. € im ersten Quartal 2025 erreichte der Auftragseingang von Automotive im zweiten Quartal lediglich 402,0 Mio. €. Im ersten Halbjahr ergab sich ein Bestellvolumen von 904,7 Mio. € und damit ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Rekordwert des Vorjahres (-40,7 %). Zu berücksichtigen ist, dass das erste Halbjahr 2024 von einem außerordentlich umfangreichen Einzelauftrag und weiteren Großprojekten geprägt war. Zudem dämpfte im laufenden Jahr die Unsicherheit infolge der Zollkonflikte die Investitionsbereitschaft der Automobilindustrie. Dennoch ist die Projekt-Pipeline nach wie vor solide, da Investitionsprojekte aktuell zwar häufig verschoben, aber nicht eingestellt werden. Der Umsatz wuchs im ersten Halbjahr auf Basis eines hohen Auftragsbestands um 2,5 %. Einem höheren Zuwachs standen kundenseitige Verzögerungen bei einigen Aufträgen entgegen. Der Service-Umsatz lag leicht unter dem Vorjahresniveau, da einige Kunden ihre Ausgaben angesichts der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit im zweiten Quartal vorübergehend kürzten. Für das zweite Halbjahr wird gemäß dem üblichen saisonalen Muster ein Anziehen der Umsatzrealisierung erwartet. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten erreichte im zweiten Quartal 2025 einen guten Wert von 7,5 % und damit eine Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal (6,9 %) und der Vorjahresperiode (7,0 %). Auch im ersten Halbjahr übertraf die Marge mit 7,2 % den Vorjahreswert von 6,9 %. Wichtige Faktoren für die Zuwächse waren die hohe Margenqualität des Auftragsbestands infolge der Value-before- Volume-Strategie sowie eine exzellente Projektabwicklung. Dadurch konnte auch der temporär etwas niedrigere Ergebnisbeitrag aus dem Service-Geschäft mehr als kompensiert werden. INDUSTRIAL AUTOMATION
Industrial Automation verzeichnete im ersten Halbjahr einen Rückgang des Auftragseingangs um 14,6 %. Zu berücksichtigen ist, dass die veräußerte Agramkow-Gruppe im Vorjahreszeitraum noch 16,7 Mio. € zum Bestellvolumen beigetragen hatte. In der Automatisierungstechnik (Production Automation Systems) verlief der Auftragseingang bei Montagesystemen für Medizinprodukte erfreulich; dagegen belastete die langsame Entwicklung der Elektromobilität das Geschäft mit der Automobilindustrie weiterhin. Auch in der Batterieproduktionstechnik (Lithium-Ion Battery) war der Auftragseingang verhalten, da der Aufbau zusätzlicher Kapazitäten für die Zellfertigung in Europa und Amerika stockt. Die Auswuchttechnik (Measuring and Process Systems) erzielte einen soliden Auftragseingang. Der Umsatz lag im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr spürbar unter den Vorjahreswerten. Gründe dafür waren der fehlende Beitrag der im Vorjahr noch konsolidierten Agramkow-Gruppe (26,4 Mio. €) sowie der verhaltene Auftragseingang im E-Mobility- und Batteriegeschäft. Der Service-Anteil am Umsatz ist - bereinigt um den Effekt aus dem Agramkow-Verkauf - leicht gestiegen. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten war im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr deutlich rückläufig. Neben dem Agramkow-Effekt wirkten sich hier vor allem der rückläufige Umsatz sowie punktuelle Auslastungsdefizite aus. Das EBIT nach Sondereffekten wurde im zweiten Quartal durch die Wertminderung von 120,4 Mio. € des Geschäfts- oder Firmenwerts der Business Unit Production Automation Systems belastet. WOODWORKING
Der Auftragseingang von Woodworking lag im ersten Halbjahr 3,9 % unter dem Vorjahreswert. Nach dem erfreulichen Auftaktquartal (391,2 Mio. €) kam das Bestellvolumen im zweiten Quartal nicht über 279,9 Mio. € hinaus. Dabei machte sich neben dem ohnehin verhaltenen Marktumfeld im Möbelsektor auch die Verunsicherung infolge der Zollkonflikte bemerkbar. Zwar erhielt HOMAG auf der Branchen-Leitmesse LIGNA im Mai in Hannover viel positive Resonanz auf seine Produktinnovationen; eine Trendwende bei den Bestellungen der Möbelindustrie blieb bisher jedoch aus. Erfreulich entwickelte sich das Geschäft mit Produktionsanlagen für den Holzhausbau. Hier setzte sich der Aufwärtstrend des Vorjahres fort; auch Großprojekte werden nun wieder geplant. Eine baldige Rückkehr auf den vor der Baukrise eingeschlagenen Wachstumspfad erscheint immer wahrscheinlicher. Der Umsatz ging im ersten Halbjahr infolge des verhaltenen Auftragseingangs um 4,5 % zurück. Nach wie vor bestehen Auslastungsdefizite an einigen Standorten. Erfreulich ist, dass der Service-Umsatz trotz des fragilen Marktumfelds weiterhin ein leichtes Wachstum zeigte. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten verbesserte sich trotz des leichten Umsatzrückgangs deutlich - wenn auch auf niedrigem Niveau. Im zweiten Quartal legte sie um 1,6 Prozentpunkte auf 4,6 % zu, für das erste Halbjahr ergab sich ein Plus von 1,3 Prozentpunkten. Ausschlaggebend dafür waren die Kostensenkungen durch den im Vorjahr abgeschlossenen Personalabbau. Zudem machte sich der höhere Anteil des ertragsstärkeren Service-Geschäfts am Umsatz bemerkbar. CORPORATE CENTER UND ALLOKATIONSEFFEKTE Das EBIT vor Sondereffekten des Corporate Centers (vor allem Dürr AG und Shared Service Center) ging im ersten Halbjahr 2025 auf -27,8 Mio. € zurück (H1 2024: - 20,9 Mio. €). Ursächlich dafür waren höhere Aufwendungen für Synergieprojekte im Rahmen des OneDürrGroup-Programms. Die Allokationseffekte betrugen wie im Vorjahr -6,0 Mio. €, die Konsolidierungseffekte waren mit -0,1 Mio. € unwesentlich. CLEAN TECHNOLOGY SYSTEMS ENVIRONMENTAL
Die Division Clean Technology Systems Environmental wird voraussichtlich im vierten Quartal an den Käufer Stellex Capital übergehen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf Seite 5. Aufgrund der Klassifizierung als aufgegebener Geschäftsbereich wurden Leistungsverrechnungen an Clean Technology Systems Environmental in Höhe von -6,0 Mio. € (H1 2024: -6,0 Mio. €) nicht im Ergebnis der Division erfasst, sondern als Allokationseffekte in den fortgeführten Geschäftsbereichen (Sammelposition Corporate Center / Konsolidierung / Allokationseffekte). Die um die Allokationseffekte bereinigten Ergebniskennzahlen in der obenstehenden Tabelle sind daher nicht mit den entsprechenden Positionen der anderen Divisions vergleichbar. RISIKEN UND CHANCEN Eine ausführliche Darstellung der Chancen und Risiken sowie der dazugehörigen Managementsysteme finden Sie im Geschäftsbericht 2024 ab Seite 76. Im bisherigen Jahresverlauf bewirkten die Zollkonflikte einen Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit und der entsprechenden Risiken. Vor diesem Hintergrund nahm das Gesamtrisiko des Dürr-Konzerns gegenüber dem Jahresende 2024 leicht zu. Risiken oder Wechselwirkungen von Risiken, die eine Gefahr für den Fortbestand des Konzerns darstellen könnten, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. PERSONELLE VERÄNDERUNGEN Im Berichtszeitraum gab es keine personellen Veränderungen im Vorstand und im Aufsichtsrat der Dürr AG. AUSBLICK KONJUNKTUR Im Zuge der jüngsten Zollabkommen hat der Internationale Währungsfonds Ende Juli seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2025 auf 3,0 % angehoben. Während für die USA nur noch ein Plus von 1,0 % erwartet wird, verbesserten sich die Aussichten für China (4,8 %) und für den Euroraum (1,0 %) leicht. Für Deutschland geht der IWF von einem minimalen Wachstum von 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr aus. Risiken durch potenziell höhere Zölle, erhöhte Unsicherheit und geopolitische Spannungen bleiben unverändert bestehen. Nachdem der Auftragseingang des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus im ersten Halbjahr auf niedrigem Niveau zunahm, ist der VDMA für das zweite Halbjahr verhalten optimistisch, warnt aber vor den negativen Auswirkungen der Zollkonflikte. Seine Prognose eines realen Produktionsrückgangs von 2,0 % im Jahr 2025 bestätigte der Verband zuletzt. GESCHÄFTSPROGNOSE Die Prognose für 2025 bezieht sich auf die fortgeführten Geschäftsbereiche. Sie basiert auf den im Geschäftsbericht 2024 genannten Annahmen zu Marktentwicklungen und berücksichtigt die derzeit erkennbaren Folgen der Zollkonflikte im zweiten Quartal sowie der aktuellen geopolitischen Konflikte. Die Prognose für den Gesamtkonzern (inklusive Umwelttechnik) wird aufgrund des für das vierte Quartal erwarteten Ausscheidens der Umwelttechnik aus dem Konzern eingestellt; Ausnahmen bilden die Positionen Ergebnis nach Steuern und Nettofinanzstatus. Trotz der erhöhten gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit bestätigen wir die Prognose für Umsatz, EBIT-Marge vor Sondereffekten und Ergebnis nach Steuern. Die Prognose für den Auftragseingang wurde am 23. Juli 2025 auf 3.800 bis 4.100 Mio. € angepasst (zuvor: 4.300 bis 4.700 Mio. €). Ausschlaggebend waren der verhaltene Auftragseingang im zweiten Quartal und die Investitionsunsicherheit der Kunden infolge der Zollkonflikte. Beim Umsatz streben wir nunmehr das untere Ende des Zielkorridors von 4.200 bis 4.600 Mio. € an. Dies berücksichtigt die vereinzelten Projektverzögerungen durch Kunden in der Division Automotive und die verhaltene Auftragslage bei Industrial Automation und Woodworking. Die Jahresprognose für das Ergebnis nach Steuern von 120 bis 170 Mio. € wird bestätigt und unterliegt positiven und negativen Sondereffekten. Dazu zählen:
Die Prognose für die EBIT-Marge (nach Sondereffekten) wurde auf -1,0 bis 0,0 % korrigiert, da der Buchgewinn aus der Veräußerung der Umwelttechnik nicht im EBIT der fortgeführten Geschäftsbereiche berücksichtigt wird. Die Prognose für den Nettofinanzstatus haben wir am 29. Juni 2025 auf -250 bis -300 Mio. € angepasst (zuvor: -500 bis -550 Mio. €), da wir im vierten Quartal einen Nettoerlös von rund 250 Mio. € aus dem Verkauf der Umwelttechnik erwarten. AUSBLICK FORTGEFÜHRTE GESCHÄFTSBEREICHE
AUSBLICK GESAMTKONZERN
Auf Ebene der Divisions haben wir bei Automotive und Industrial Automation nach dem zweiten Quartal die Prognose für den Auftragseingang gesenkt. Zudem wurden bei Industrial Automation die Ziele für Umsatz und EBIT-Marge vor Sondereffekten angepasst. Die Prognose für die Umwelttechnik (Clean Technology Systems Environmental) wird aufgrund des für das vierte Quartal erwarteten Ausscheidens aus dem Konzern eingestellt. Einen Überblick gibt die folgende Tabelle. AUSBLICK DIVISIONS
NACHTRAGSBERICHT Am 23. Juli 2025 haben wir per Ad-hoc-Meldung unsere Jahresprognose für den Auftragseingang auf 3.800 bis 4.100 Mio. € gesenkt. Zugleich wurden die Ziele für Umsatz, EBIT-Marge nach Sondereffekten und Ergebnis nach Steuern bestätigt. Darüber hinaus kündigten wir den geplanten Abbau von rund 500 Stellen in der Verwaltung an und informierten über die Wertminderung in Höhe von 120,4 Mio. € des Geschäfts- oder Firmenwerts. Die für den geplanten Stellenabbau in der Verwaltung benötigten Rückstellungen in Höhe von 40 bis 50 Mio. € werden im zweiten Halbjahr 2025 gebildet. Details enthält der Abschnitt „Wesentliche Ereignisse und Hinweise zum Zahlenwerk“ ab Seite 5. Zwischen dem Ende des Berichtszeitraums und der Veröffentlichung dieses Zwischenberichts gab es keine weiteren Ereignisse, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wesentlich beeinflussten oder beeinflussen könnten.
Bietigheim-Bissingen, 7. August 2025 Dürr Aktiengesellschaft Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender Dietmar Heinrich, Finanzvorstand KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2025
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG DER DÜRR AKTIENGESELLSCHAFT, STUTTGART, 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2025
KONZERNBILANZ ZUM 30. JUNI 2025AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGDER DÜRR AKTIENGESELLSCHAFT, STUTTGART, 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2025
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL DER DÜRR AKTIENGESELLSCHAFT, STUTTGART, 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2025
KONZERNANHANG 1. JANUAR BIS 30. JUNI 20251. GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG DAS UNTERNEHMEN Die Dürr Aktiengesellschaft („Dürr AG“ oder „die Gesellschaft“) hat ihren Sitz in Stuttgart, Deutschland, und ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen (HRB 13677); die Geschäftsanschrift lautet Carl-Benz-Straße 34 in 74321 Bietigheim-Bissingen. Der Dürr-Konzern, der aus der Dürr AG und ihren Tochtergesellschaften besteht, ist ein Maschinen- und Anlagenbauunternehmen mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung, nachhaltige Produktionsprozesse und Digitalisierung. In nahezu allen seinen Tätigkeitsfeldern steht der Konzern an der Spitze des Weltmarkts. Die beiden größten Abnehmergruppen sind die Automobilindustrie und der Holzbearbeitungssektor. Darüber hinaus werden zum Beispiel die Branchen Maschinenbau, Chemie, Pharma und Batterieproduktion sowie Hersteller von medizintechnischen Produkten und Elektrogeräten mit Produktionstechnik beliefert. Im Geschäftsjahr 2024 hatte der Dürr-Konzern eine Struktur mit fünf weltweit agierenden Divisions. Zum 1. Januar 2025 wurde diese Struktur angepasst, seither ist der Konzern in vier Divisions organisiert. Die Division Automotive bündelt das Geschäft der ehemaligen Divisions Paint and Final Assembly Systems sowie Application Technology und bietet Lackier- und Montagetechnik sowie Prüf- und Befülltechnik für die Automobilindustrie. Ebenso realisiert die Division Produkte und Systeme für den automatisierten Lackauftrag sowie für die Sealing- und Klebetechnik. Clean Technology Systems Environmental (ehemals Clean Technology Systems) bietet Systeme zur Abluftreinigung und Schalldämmungssysteme. Die Aktivitäten in der Batterieproduktionstechnik wurden im Dezember 2024 aus der Division Clean Technology Systems Environmental herausgelöst und in die Division Industrial Automation eingegliedert. Industrial Automation (ehemals Industrial Automation Systems) bündelt das Geschäft mit Automatisierungssystemen, Auswucht- und Tooling-Technik sowie die Aktivitäten in der Batterieproduktionstechnik. Woodworking (ehemals Woodworking Machinery and Systems) entwickelt und erstellt Maschinen und Systeme zur Holzbearbeitung, die in der Produktion von Möbeln und Küchen sowie von Bauelementen für klimafreundliche Holzhäuser zum Einsatz kommen. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2025 ist verkürzt und wurde in Übereinstimmung mit International Accounting Standard (IAS) 34 „Zwischenberichterstattung“ erstellt. Der Konzernzwischenabschluss basiert auf dem Konzernabschluss vom 31. Dezember 2024 und sollte in Zusammenhang mit diesem gelesen werden. Der Konzernzwischenabschluss wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) zum Abschlussstichtag anzuwenden waren, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Der Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2025 wurde keiner prüferischen Durchsicht oder Prüfung im Sinne des § 317 HGB unterzogen. Die angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 angewendeten Methoden; hierzu wird auf den Geschäftsbericht 2024 verwiesen. Die Änderungen an IFRS-Standards und Interpretationen, die zum 1. Januar 2025 erstmalig anzuwenden waren, haben für den Dürr-Konzern keine wesentlichen Auswirkungen. Im Rahmen der Erstellung eines Konzernabschlusses zur Zwischenberichterstattung in Übereinstimmung mit IAS 34 muss der Vorstand Beurteilungen und Schätzungen vornehmen sowie Annahmen treffen, die die Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen im Konzern und den Ausweis der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der Erträge und Aufwendungen beeinflussen. Die tatsächlichen Beträge können von diesen Schätzungen abweichen. Die Schätzungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 angewendeten Schätzungsmethoden. Aufwendungen, die unregelmäßig während des Geschäftsjahres anfallen, wurden in den Fällen abgegrenzt, in denen am Ende des Geschäftsjahres ebenfalls eine Abgrenzung erfolgen würde. Die Geschäftstätigkeit des Dürr-Konzerns unterliegt keinen wesentlichen saisonalen Einflüssen. Der Ertragsteueraufwand in den Zwischenabschlüssen wird auf Grundlage der erwarteten Ertragsteuerquote für die einzelnen Gesellschaften für das Gesamtjahr abgegrenzt. Das Geschäftsjahr des Dürr-Konzerns entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzernzwischenabschluss wird in Euro aufgestellt; alle Beträge werden in Tsd. € angegeben, soweit nichts anderes vermerkt ist. Die zum Verkauf stehende Division Clean Technology Systems Environmental wird im Konzernabschluss weiterhin als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Die übrigen Divisions und das Corporate Center bilden die fortgeführten Geschäftsbereiche des Konzerns. Die Angaben über Kennzahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung beziehen sich grundsätzlich auf die fortgeführten Geschäftsbereiche, es sei denn, der aufgegebene Geschäftsbereich wird gesondert erwähnt. 2. KONSOLIDIERUNGSKREIS In den Konzernabschluss zum 30. Juni 2025 sind neben der Dürr AG die in- und ausländischen Gesellschaften einbezogen, bei denen die Dürr AG unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann. Eine Beherrschung im Sinne des IFRS 10 „Konzernabschlüsse“ liegt vor, wenn eine Gesellschaft aufgrund ihrer Beteiligung an einem anderen Unternehmen positiven oder negativen Rückflüssen ausgesetzt ist oder über Rechte verfügt, diese zu erhalten. Weiterhin muss die Möglichkeit gegeben sein, die variablen Rückflüsse zu beeinflussen, indem die Gesellschaft die Aktivitäten des Unternehmens steuert. Die Beherrschung kann aufgrund von Stimmrechten oder bestehenden Umständen, unter anderem aufgrund von vertraglichen Regelungen, erfolgen. Gesellschaften werden ab dem Zeitpunkt in den Dürr-Konzernabschluss einbezogen, an dem die Möglichkeit der Beherrschung erlangt wird. Bei der überwiegenden Anzahl der Konzerngesellschaften bildet die Mehrheit der Stimmrechte die Grundlage der Beherrschung. Bei vier Gesellschaften hat der Dürr-Konzern aufgrund vertraglicher Regelungen die Möglichkeit, die Beherrschung auszuüben, obwohl der Konzern nur jeweils 50 % der Anteile beziehungsweise 50 % oder weniger der Stimmrechte der Gesellschaft besitzt. Bei zwei der Gesellschaften kann der Konzern bei Stimmrechtsgleichheit die Entscheidung herbeiführen, bei den beiden anderen Gesellschaften hat der Dürr-Konzern die operative Führung. Darüber hinaus bezieht der Konzern vier strukturierte Unternehmen in den Konzernabschluss mit ein. Die Konsolidierung einer in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaft endet, wenn der Dürr-Konzern die Beherrschung über die Gesellschaft verliert. Unternehmen, auf die der Dürr-Konzern maßgeblichen Einfluss gemäß IAS 28 „Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen“ ausüben kann (assoziierte Unternehmen), werden nach der Equity-Methode bewertet. Ein maßgeblicher Einfluss wird bei einem Stimmrechtsanteil von 20 % bis 50 % angenommen. Die nachfolgende Tabelle zeigt, wie viele Gesellschaften der Konsolidierungskreis neben der Dürr AG als Mutterunternehmen umfasst. ANZAHL GESELLSCHAFTEN
Der Konzernzwischenabschluss enthält 51 (31.12.2024: 10) Gesellschaften, an denen Inhaber nicht beherrschender Anteile beteiligt sind. Der Anstieg ist auf den Ablauf der Andienungsfrist im Spruchverfahren um die Angemessenheit des Barabfindungsangebots und der Garantiedividende für außenstehende Aktionäre der HOMAG Group AG zurückzuführen. Nach Ablauf der Andienungsfrist wurden die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgebucht und die verbliebenen nicht angedienten Aktien im Streubesitz fortan als nicht beherrschende Anteile (Minderheiten) an der HOMAG Group AG ausgewiesen. Weitere Informationen zum Spruchverfahren enthält Textziffer 9. Es bestehen zwei Gesellschaften, die aus Wesentlichkeitsgesichtspunkten nur zu Anschaffungskosten in den Konzernabschluss einbezogen werden. VERÄNDERUNGEN DES KONSOLIDIERUNGSKREISES ZUGÄNGE VOLLKONSOLIDIERTER UNTERNEHMEN
ENTKONSOLIDIERUNGEN/VERSCHMELZUNGEN
3. UMSATZERLÖSE UMSATZERLÖSE
Der Anteil der Umsatzerlöse aus dem Service-Geschäft beträgt 27 % (Vorjahr: 27 %) und setzt sich wie folgt zusammen: UMSATZERLÖSE AUS SERVICE-GESCHÄFT
4. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Berichtszeitraum im Wesentlichen Währungsgewinne in Höhe von 17.219 Tsd. €, Erträge aus der Anpassung von bedingten Kaufpreisverpflichtungen in Höhe von 2.257 Tsd. € sowie Erträge aus Zuwendungen der öffentlichen Hand in Höhe von 2.081 Tsd. €. Im Vorjahr enthielten sie überwiegend Währungsgewinne in Höhe von 44.010 Tsd. € und Erträge aus Zuwendungen der öffentlichen Hand in Höhe von 2.970 Tsd. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten größtenteils Wertminderungen von Geschäfts- oder Firmenwerten in Höhe von 120.431 Tsd. € sowie Währungsverluste in Höhe von 19.179 Tsd. € (Vorjahr: Währungsverluste in Höhe von 45.819 Tsd. € und Aufwendungen im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten in Höhe von 1.511 Tsd. €). Die Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts betrifft die zahlungsmittelgenerierende Einheit Production Automation Systems und wird in Textziffer 8 näher erläutert. 5. ZINSERGEBNIS ZINSERGEBNIS
6. AUFGEGEBENER GESCHÄFTSBEREICH Am 29. Juni 2025 hat der Dürr-Konzern einen Vertrag zum Verkauf der Division Clean Technology Systems Environmental mit ihrem Umwelttechnikgeschäft unterzeichnet. Käufer ist eine Tochtergesellschaft des Investors Stellex Capital Management LLC. Im Zuge der Transaktion wird der Konzern eine Rückbeteiligung in Höhe von etwa 25 % an der Umwelttechnik beibehalten. Der Vollzug der Transaktion unterliegt den üblichen Genehmigungspflichten und wird für das vierte Quartal 2025 erwartet. Weitere Informationen bezüglich des Verkaufs können dem Lagebericht Seite 5 entnommen werden. Für die Berichterstattung zum 30. Juni 2025 wird das Geschäft der Clean Technology Systems Environmental weiterhin als aufgegebener Geschäftsbereich eingestuft. Nachfolgend werden das Ergebnis, die Cashflows und das Nettovermögen des aufgegebenen Geschäftsbereichs für das erste Halbjahr 2025 und zum 30. Juni 2025 dargestellt. Die Vergleichszahlen wurden entsprechend angepasst. Das Nettovermögen wird in der Konzernbilanz als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten ausgewiesen. AUFGEGEBENER GESCHÄFTSBEREICH
7. ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE VERMÖGENSWERTE In Brasilien stehen am Standort Taboao da Serra eine Immobilie und weitere Sachanlagen zum Verkauf. Die Immobilie ist der Division Automotive, die Sachanlagen sind den Divisions Woodworking und Automotive zugeordnet und sind zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet. Darüber hinaus steht in Südafrika am Standort Gqeberha eine Trainingsanlage zum Verkauf. Der zur Veräußerung gehaltene Vermögenswert ist der Division Automotive zugeordnet und ist zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet. ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE VERMÖGENSWERTE
8. WERTMINDERUNGSPRÜFUNG IMMATERIELLER VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGEN Der Dürr-Konzern überprüft die Werthaltigkeit des Buchwerts von immateriellen Vermögenswerten, einschließlich Geschäfts- oder Firmenwerten, und Sachanlagen, wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass diese wertgemindert sein können. Zum 30. Juni 2025 wurde aufgrund solcher Hinweise die zahlungsmittelgenerierende Einheit Production Automation Systems einer Werthaltigskeitsprüfung unterzogen. Production Automation Systems verzeichnete im zweiten Quartal 2025 einen Einbruch im Auftragseingang, der auf ein sehr erfolgreiches erstes Quartal 2025 folgte. Diese Geschäftsentwicklung reflektiert das verhaltene Geschäft mit der Automobilindustrie infolge makroökonomischer Unsicherheiten und der stockenden Entwicklung der Elektromobilität. Im Rahmen der Bewertung wurden ein Diskontierungszinssatz vor Steuern von 13,13 % (31.12.2024: 11,68 %) und eine langfristige Wachstumsrate in der ewigen Rente von 1,75 % (31.12.2024: 1,75 %) angesetzt. Auf dieser Grundlage wurde eine Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von 120.431 Tsd. € ermittelt und in der Gewinn- und Verlustrechnung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Der für die Bestimmung des Wertminderungsaufwands relevante erzielbare Betrag entspricht dem Nutzungswert. 9. SPRUCHVERFAHREN HOMAG Im Spruchverfahren um die Angemessenheit des Barabfindungsangebots und der Garantiedividende für außenstehende Aktionäre der HOMAG Group AG ist im Dezember 2024 eine rechtskräftige Entscheidung ergangen. Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart bestätigte per Beschluss die Angemessenheit einer Barabfindung von 31,58 € je Aktie und einer Garantiedividende von 1,02 € je Aktie (netto). Damit bestätigte es letztinstanzlich die vorangegangene Entscheidung des Landgerichts Stuttgarts vom August 2019, gegen das Aktionäre der HOMAG Group AG im Oktober 2019 Beschwerde eingelegt hatten. Die Entscheidung des OLG Stuttgart wurde am 3. Januar 2025 im Bundesanzeiger bekannt gegeben. Am selben Tag begann eine zweimonatige Frist, während der die außenstehenden HOMAG-Aktionäre der Dürr Technologies GmbH ihre Anteile zum Preis von 31,58 € je Aktie andienen konnten. Mit Ablauf der Andienungsfrist am 3. März 2025 ist das Barangebot verfallen. Bis zum Ablauf der Annahmefrist wurden insgesamt 2.524.581 Aktien angedient. Daraus ergab sich im ersten Halbjahr 2025 ein Zahlungsmittelabfluss von 96.714 Tsd. €. Nach Ablauf der Andienungsfrist waren 83,8 % der HOMAG Group AG-Aktien im Besitz der Dürr Technologies GmbH, weitere 14,1 % wurden von der Aktionärsgruppe Schuler/Klessmann gehalten. Der Streubesitz belief sich auf 2,1 %. Veränderungen in der Aktionärsstruktur ergaben sich seitdem nicht. Bis zum Ablauf der Andienungsfrist am 3. März 2025 wurden für den Streubesitz sonstige finanzielle Verbindlichkeiten für den Erwerb von Aktien sowie zur Zahlung sonstiger Ausgleichsansprüche passiviert. Nach Ablauf der Andienungsfrist wurden die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgebucht und die verbliebenen nicht angedienten Aktien im Streubesitz als nicht beherrschende Anteile (Minderheiten) an der HOMAG Group AG ausgewiesen. 10. FINANZIERUNG DES KONZERNS SCHULDSCHEINDARLEHEN Die Dürr AG hat im Januar 2025 eine Tranche in Höhe von 12.500 Tsd. € des Schuldscheindarlehens aus dem Jahr 2021 und im April 2025 eine Tranche in Höhe von 5.000 Tsd. € des Schuldscheindarlehens aus dem Jahr 2020 getilgt. SONSTIGE DARLEHEN Im ersten Halbjahr 2025 wurden sonstige langfristige Darlehen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 20.345 Tsd. € getilgt. Gegenläufig wurden kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 8.375 Tsd. € aufgenommen. 11. SONSTIGE ANGABEN ZU DEN FINANZINSTRUMENTEN Die vom Dürr-Konzern zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente teilen sich wie folgt auf die Fair-Value-Hierarchiestufen auf: ZUORDNUNG ZU FAIR-VALUE-HIERARCHIESTUFEN
Im ersten Halbjahr 2025 fand keine Umgliederung zwischen den Fair-Value-Hierarchie-Stufen oder Bewertungskategorien statt. SENSITIVITÄTEN STUFE 3 Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinvestitionen in Eigenkapitalinstrumente, bedingten Kaufpreisraten und Optionen, die der Fair-Value-Hierarchie-Stufe 3 zugeordnet sind, unterliegen bei einer unterstellten Änderung der Input-Parameter den nachfolgend beschriebenen Wertschwankungen. Die Kaufpreisverpflichtungen für Ingecal beruhen auf einem Fixbetrag, der einen Anteil des Gesamtkaufpreises darstellt. Die Zahlung der Kaufpreisverpflichtungen ist in der Höhe festgelegt und erfolgte zu einem Teil im Geschäftsjahr 2024. Der beizulegende Zeitwert der bedingten Kaufpreisbestandteile der HOMAG-China-Golden-Field- Gruppe beruht auf dem Umsatz und dem Ergebnis der Gruppe für die Geschäftsjahre 2020 und 2021. Der Kaufpreis wurde im Geschäftsjahr 2022 final festgelegt und wird in Tranchen gezahlt. Die Zahlung der ersten Tranche ist im Geschäftsjahr 2022 erfolgt, eine weitere Zahlung erfolgte im Geschäftsjahr 2023. Die Zahlung der letzten Tranche erfolgte im zweiten Quartal 2025. Die Berechnung des beizulegenden Zeitwerts der Parker Engineering Co ., Ltd. basiert hauptsächlich auf Einschätzungen des Managements zur Entwicklung der zukünftigen Free Cashflows der Gesellschaft. Der Wert der zugehörigen Verkaufsoption orientiert sich am anteiligen Eigenkapital der Gesellschaft und würde bei einer unterstellten Änderung der zukünftigen Free Cashflows nach oben beziehungsweise nach unten schwanken. Die Berechnung des beizulegenden Zeitwerts der Nextomation Sp. z o.o. (vormals Teamtechnik Production Technology Sp. z o.o.) basiert hauptsächlich auf Einschätzungen des Managements zur Entwicklung der zukünftigen Free Cashflows der Gesellschaft. Der Wert der zugehörigen Verkaufsoption orientiert sich an den geprüften Geschäftszahlen der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Ausübung der Option und würde bei einer unterstellten Änderung der zukünftigen Free Cashflows nach oben beziehungsweise nach unten schwanken. Unverändert zum Vorjahr überstieg der vertraglich festgelegte Ausübungspreis den beizulegenden Zeitwert, was zur Folge hat, dass die Option weiterhin als sonstiger finanzieller Vermögenswert aktiviert wird. BEIZULEGENDE ZEITWERTE DER FINANZINVESTITIONEN IN EIGENKAPITALINSTRUMENTE, BEDINGTEN KAUFPREISRATEN UND OPTIONEN
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Ausweis als sonstiger finanzieller Vermögenswert.
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Ausweis als sonstiger finanzieller Vermögenswert. BEIZULEGENDE ZEITWERTE VON ZU FORTGEFÜHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN BILANZIERTEN FINANZINSTRUMENTEN
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus L&L, sonstige finanzielle Vermögenswerte, Verbindlichkeiten aus L&L sowie übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten haben überwiegend kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen deren Buchwerte zum Bilanzstichtag näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert. Der Zeitwert der langfristigen Verbindlichkeiten beruht auf den derzeitigen Zinssätzen für Fremdkapitalaufnahmen mit vergleichbarem Fälligkeits- und Bonitätsprofil. Der Zeitwert des Fremdkapitals weicht - mit Ausnahme der Wandelanleihe, der Schuldscheindarlehen, der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der Verpflichtungen aus Optionen - kaum vom Buchwert ab. 12. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG Die Segmentdarstellung soll die Ertragskraft sowie die Vermögens- und Finanzlage einzelner Bereiche darstellen. Entsprechend der internen Berichts- und Organisationsstruktur des Konzerns werden einzelne Konzernabschlussdaten nach Divisions berichtet. Die Konzernfinanzierung (einschließlich Finanzaufwendungen und -erträge) sowie die Ertragsteuern werden konzernübergreifend gesteuert und nicht den einzelnen Geschäftssegmenten zugeordnet. Die Division Clean Technology Systems Environmental wurde im Geschäftsjahr 2024 als aufgegebener Geschäftsbereich bestimmt und wird für Zwecke der Segmentberichterstattung nicht mehr als Segment dargestellt. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG
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Die in der Überleitungsspalte ausgewiesenen Beschäftigtenzahlen und zeitpunktbezogenen
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden betreffen das Corporate Center. Zudem enthält
die Überleitungsspalte Vermögenswerte, Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge,
die ursprünglich der Division Clean Technology Systems Environmental zugeordnet wurden,
aber im Rahmen einer Veräußerung im Corporate Center verbleiben werden.
1
Die in der Überleitungsspalte ausgewiesenen Beschäftigtenzahlen und zeitpunktbezogenen
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden betreffen das Corporate Center. Zudem enthält
die Überleitungsspalte Vermögenswerte, Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge,
die ursprünglich der Division Clean Technology Systems Environmental zugeordnet wurden,
aber im Rahmen einer Veräußerung im Corporate Center verbleiben werden. ÜBERLEITUNG VON SEGMENTWERTEN AUF DIE WERTE DES DÜRR-KONZERNS
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Zum 1. Januar 2025 wurden die bisherigen Divisions Paint and Final Assembly Systems
und Application Technology in der neuen Division Automotive zusammengeführt. Die Angaben
für das erste Halbjahr 2024 und zum 31. Dezember 2024 wurden entsprechend angepasst. 13. ANGABEN ZU NAHESTEHENDEN PARTEIEN Nahestehende Personen umfassen die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands. Zur Vergütung des Aufsichtsrats und des Vorstands wird auf den Geschäftsbericht 2024 verwiesen. Nahestehende Unternehmen beinhalten die at equity bilanzierten Unternehmen und die nicht konsolidierten Tochterunternehmen des Dürr-Konzerns sowie Unternehmen, für die die Dürr AG ein assoziiertes Unternehmen darstellt. Geschäfte zwischen dem Dürr-Konzern und diesen Unternehmen betreffen ausschließlich Lieferungs- und Leistungsbeziehungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Dürr-Konzerns und erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. GESCHÄFTSVORFÄLLE MIT NAHESTEHENDEN PERSONEN UND PARTEIEN
SALDEN MIT NAHESTEHENDEN PERSONEN UND PARTEIEN
14. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN HAFTUNGSVERHÄLTNISSE
Der Dürr-Konzern geht davon aus, dass aus den Haftungsverhältnissen keine Verbindlichkeiten und damit keine Zahlungsmittelabflüsse entstehen werden. Neben Verbindlichkeiten, Rückstellungen und Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für den Erwerb von Sachanlagen in Höhe von 40.495 Tsd. € (31.12.2024: 17.931 Tsd. €). Darüber hinaus bestehen Bestellobligos aus Einkaufskontrakten im gewöhnlichen Geschäftsumfang. 15. EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG Am 23. Juli 2025 hat der Dürr-Konzern per Ad-Hoc-Meldung die Jahresprognose für den Auftragseingang auf 3.800 bis 4.100 Mio. € gesenkt. Zugleich wurden die Ziele für Umsatz, EBIT-Marge nach Sondereffekten und Ergebnis nach Steuern bestätigt. Darüber hinaus kündigte der Dürr-Konzern den geplanten Abbau von rund 500 Stellen in der Verwaltung an. Die für die Maßnahme benötigten Rückstellungen in Höhe von 40 bis 50 Mio. € werden im zweiten Halbjahr 2025 gebildet. Zusätzlich informierte der Dürr-Konzern über die Wertminderung des Geschäfts- und Firmenwerts in Höhe von 120,4 Mio. €. Nähere Informationen enthält der Abschnitt „Wesentliche Ereignisse und Hinweise zum Zahlenwerk“ ab Seite 5. Zwischen dem Ende des Berichtszeitraums und der Veröffentlichung vorliegenden Berichts gab es keine weiteren außergewöhnlichen Ereignisse. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Bietigheim-Bissingen, 7. August 2025 Dürr Aktiengesellschaft Der Vorstand Dr. Jochen Weyrauch, Vorstandsvorsitzender Dietmar Heinrich, Finanzvorstand FINANZKALENDER
KONTAKT Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Dürr AG Mathias Christen Corporate Communications & Investor Relations Carl-Benz-Straße 34 74321 Bietigheim-Bissingen Tel.: +49 7142 78-1381 corpcom@durr.com investor.relations@durr.com www.durr-group.com Diese Zwischenmitteilung liegt auch in englischer Sprache vor. Diese Veröffentlichung wurde von der Dürr AG/dem Dürr-Konzern selbstständig erstellt und kann Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind - wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld - stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen der Dürr AG, insbesondere im Abschnitt „Risiken“ des Geschäftsberichts, beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrundeliegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen des Dürr-Konzerns wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen", „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Die Dürr AG übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt. Unsere Finanzberichte, Präsentationen, Presse- und Ad-hoc-Meldungen können alternative Leistungskennzahlen enthalten. Diese Kennzahlen sind nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) nicht definiert. Bitte bewerten Sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Dürr-Konzerns nicht ausschließlich auf Basis dieser ergänzenden Finanzkennzahlen. Sie ersetzen keinesfalls die im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit den IFRS ermittelten Finanzkennzahlen. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen. Weitere Informationen zu den von der Dürr AG verwendeten alternativen Leistungskennzahlen finden Sie im Finanzglossar auf der Webseite (https://www.durr-group.com/de/investoren/investorenservice/glossar). DÜRR AKTIENGESELLSCHAFT Carl-Benz-Str. 34 74321 Bietigheim-Bissingen Deutschland Telefon +49 7142 78-0 E-Mail corpcom@durr.com E-Mail corpcom@durr.com UNSERE VIER DIVISIONS:
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